Der-Bergische-Unternehmer_0619

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

06

2019

ZUKUNFT DER RENTE

Vom Auskommen mit

dem Einkommen

36 Serie

Produktschutz ist

existenziell

38 Porträt

Scharfe Leistung

im Doppel

40 Fokus

Studentenwohnen:

Günstig war gestern


Regional verwurzelt,

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EDITORIAL

DIE RENTE IST SICHER – diese viel zitierte Aussage des früheren Bundesministers

für Arbeit und Sozialordnung, Dr. Norbert Blüm, hat schon lange

keinen Bestandsschutz mehr. Der demographische Wandel bedingt, dass bei

einer steigenden Lebenserwartung und langfristig weniger Arbeitnehmern

eine Schieflage entstehen muss. Selbstständige und Freiberufler müssen ohnehin

an eine eigene Absicherung für den Ruhestand denken – was aber trotz aller

Hinweise nicht immer geschieht, wie unser aktuelles Titelthema zeigt. Ob

es ein „Auskommen mit dem Einkommen“ gibt, hängt gerade bei diesem Personenkreis

von verschiedenen Faktoren ab. Die Möglichkeiten, Varianten und

Risiken privater Altersvorsorge haben wir für Sie zusammengestellt.

Ob und welche Mittel für die eigene Absicherung investiert werden können,

hängt natürlich auch von der individuellen Situation ab. So müssen Eltern für

die Ausbildung ihrer Kinder tief in die Tasche greifen. Die Kosten für ein Studium

und hierbei zunehmend für das Wohnen schlagen dabei enorm zu Buche.

In den beliebtesten Universitätsstädten steigen die Mietpreise kontinuierlich,

wenn man als Student denn überhaupt ein Appartement oder einen Platz im

Studentenwohnheim ergattern kann. Wie die Situation im Allgemeinen und

vor Ort rund um die Bergische Universität aussieht, haben wir recherchiert.

Nach der Ausbildung kommt die Hochzeit – manchmal auch davor. Eine junge,

mutige und ausgesprochen pfiffige Unternehmerin ist auf diesen Zug aufgesprungen

und macht sich dabei die Sozialen Medien zunutze. Online-Werbung

und stationärer Einzelhandel werden in Remscheid-Lennep geschickt verknüpft.

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INHALT

18 Titel

Die Zukunft der Rente:

Vom Auskommen mit dem Einkommen

30

Gastkommentar:

Wirtschaftssicherung

in der Region

38

Porträt:

Scharfe Leistung im Doppel

4 www.bvg-menzel.de


50

Auf literarischen Spuren in Florenz

Namen & Nachrichten

o 6 Neubau für die Sparkasse Solingen

07 Mission „codeks“ abgeschlossen

08 Prämierte Abschlussarbeiten

09 Angriff auf Vertrauensarbeitszeit

10 Ausgezeichnet

1 0 Wie entwickelt sich der Radverkehr?

11 Neuer GMD für die Symphoniker

12 Erfolgreicher Jahresabschluss

1 2 Von Barmen nach Elberfeld

13 Mettmann auf der polis convention

14 Vorstand bestätigt

14 Elektroautos für Mettmann

15 Imageverbesserung mit PROFI

16 Neu im VABI-Vorstand

16 Von Remscheid nach Friedberg

17 Vorwerk erfolgreich in China

Titel

18 Die Zukunft der Rente - Bei der

Altersvorsorge richtig aufgestellt

22 Interview: Rendite entsteht nicht

mehr vor der Haustür

Erfolgreich bergisch reform

28 Neuer Knigge für den Vorstand

Aus der Region

30 Gastkommentar: Wirtschaftssicherung

in der Region

Aus der Praxis

32 Recht / Finanzen / Steuern

Das Recht auf Ihrer Seite Serie

36 Produktschutz ist existenziell

Erfolgreich bergisch Porträt

38 Scharfe Leistung im Doppel

Im Fokus

40 Studentenwohnen

46 Unter uns: Willkommensgeschenk statt

Zweitwohnungssteuer

Erfolgreich bergisch Porträt

48 Zaubermomente im Brautstübchen

Für Sie entdeckt

50 Auf literarischen Spuren in Florenz

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

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NAMEN & NACHRICHTEN

Sparkasse Solingen baut neue Hauptstelle:

Wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Innenstadt

Foto: Stadt-Sparkasse Solingen

Ein erster Blick auf

den geplanten Neubau

der Stadt-Sparkasse

Solingen.

Das Foto zeigt das

Modell des Wettbewerbssiegers

Achitekturbüro

Auer

Weber aus Stuttgart.

Bestellen √

Für den geplanten Neubau der Hauptstelle

der Stadt-Sparkasse Solingen am Neumarkt

hat sich das Preisgericht des Architektenwettbewerbs

einstimmig auf den Sieger

und die Platzierten verständigt. Die Sparkasse

hatte den Wettbewerb im Februar

2019 gestartet und sechs renommierte Architekturbüros

für die Teilnahme gewonnen.

Ziel war es, für den neuen Standort

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erhalten, das sich harmonisch in die städtebauliche

Situation und Planung am Neumarkt

einfügt. „Wir freuen uns sehr, jetzt

den Partner gefunden zu haben, mit dem

wir die neue Sparkassen-Hauptstelle am

Neumarkt realisieren wollen“, sagt Stefan

Grunwald, Vorstandsvorsitzender der

Stadt-Sparkasse Solingen. Der Entwurf des

Wettbewerbssiegers, des Architekturbüros

Auer Weber aus Stuttgart, habe durch seine

gute Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms

sowie durch eine hohe Flächen-

und Kostenwirtschaftlichkeit überzeugt,

erklärt Grunwald. Bis Ende des

Jahres soll die Umsetzung konkretisiert

werden.

In die neue Sparkassen-Zentrale am Neumarkt

sollen voraussichtlich Anfang 2023

insgesamt rund 350 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter einziehen. Geplant sind rund

ca. 9.600 Quadratmeter Nutzfläche, wobei

die gesamten Bereiche für das Firmen- und

Privatkundengeschäft ebenerdig und barrierefrei

im Erdgeschoss angesiedelt werden

sollen. Hinzu kommen weitere rund 800

Quadratmeter Büro- sowie 2.500 Quadratmeter

Wohnflächen. Zudem sind mehr als

150 Tiefgaragen-Stellplätze geplant. Mit

dem geplanten Neubau leistet die Sparkasse

zugleich einen wichtigen Beitrag zur positiven

Entwicklung der Innenstadt und gedenkt

der historischen Hintergründe um

die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November

1938.

Es wird ein rund 150 Quadratmeter großer

Raum entstehen, der auf Dauer als zentraler

Gedenkort gegen den Nationalsozialismus

in der Innenstadt dienen kann. Das

Ausstellungskonzept und die museumspädagogische

Ausrichtung sollen von dem

künftigen Förderverein der Gedenkstätte

zusammen mit der Stadt als Träger der

Einrichtung entwickelt werden.

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Mission „codeks“ abgeschlossen: Media

Nova übergibt Unternehmensanteile

Foto: codeks GmbH

Dr. Bodo Küpper (l.) mit

den bisherigen codeks-

Mitgesellschaftern Britta

Preuße (2.v.li.) und

Nico Henkels (re.) sowie

codeks-Geschäftsführerin

Sophie Blasberg

(2.v.re.) haben die

Veränderungen im codeks

eingestielt.

Mit Britta Preuße und Wolf-Nicolas Henkels

verlassen mit sofortiger Wirkung zwei Mitgründer

von Wuppertals größtem Coworking

Space das Unternehmen codeks GmbH. „Wir

gehen mit gutem Gefühl, denn unser Job ist

hier getan. Unsere Stärke liegt in der Konzeption

und dem Aufbau“, sagt Britta Preuße, die

zusammen mit Wolf-Nicolas Henkels die

Agentur Media Nova leitet. Hier wollen sich

beide in Zukunft auf das boomende Beratungsgeschäft

im Bereich „New Work“ und

„Corporate Coworking“ konzentrieren. Die

Unternehmensanteile liegen nun zu 100 Prozent

bei der Firmengruppe Küpper, die bereits

seit August 2019 das operative Geschäft des

codeks leitet und die zugleich Eigentümer des

ELBA Zukunftswerks ist, in dem sich der

Coworking Space befindet. „Britta Preuße

und Nico Henkels haben mit codeks eine sehr

starke Marke geschaffen, die ja bereits international

Preise gewonnen hat“, sagt Geschäftsführerin

Sophie Blasberg. „Darauf

bauen wir seit letztem Sommer auf. codeks ist

für uns elementarer Bestandteil des ELBA

Zukunftswerks und steht natürlich auch in Zukunft

für produktives, kreatives Arbeiten in

einer starken Gemeinschaft.“ Gemeinschaft

prägt auch das zukünftige Verhältnis zwischen

codeks und Media Nova. Denn der Sitz

der Agentur ist und bleibt der Coworkingspace.

Beide Mitgründer sind von dem Konzept

vollkommen überzeugt und stolz, so

auch weiterhin als Markenbotschafter zu

fungieren. „Ich bin froh, dass die Firmengruppe

Küpper das gemeinsame Projekt weiter

voran treibt und sicher erfolgreich ausbaut“,

so Wolf-Nicolas Henkels, der in seiner

Eigenschaft als Vorstand der German Coworking

Federation (Bundesverband Coworking)

im Jahre 2021 plant, die deutsche Konferenz

ins Bergische Städtedreieck zu holen - ins

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NAMEN & NACHRICHTEN

Wupperverband prämiert Abschlussarbeiten mit Bezug zum

Wuppergebiet – jetzt Arbeiten für 2020 einreichen

Drei Hochschulabsolventen haben sich in ihren

Abschlussarbeiten mit Fragestellungen aus dem

Wuppergebiet auseinandergesetzt. Für ihre Arbeiten

mit Praxisbezug erhielten sie von Wupperverbands-Vorstand

Georg Wulf beim 22. Symposium

Flussgebietsmanagement/ Gebietsforum

Wupper eine Auszeichnung. Der erste Preis in

Höhe von 1.000 Euro ging an Jens Janßen aus

Wuppertal für seine Bachelor-Arbeit an der

Bergischen Universität Wuppertal. Mit seiner Arbeit

„Pilotversuch zur Eignungsprüfung von Z-

Filtern für die Entwässerung ausgefaulter kommunaler

Klärschlämme unter

Betriebsbedingungen am Beispiel der Kläranlage

Hückeswagen“ hat Jens Janßen eine tiefere Erkundung

des Stands der Technik der Faulschlammentwässerung

ermöglicht. Für den Wupperverband

hat die Untersuchung des Z-Filters die

Erkenntnis erbracht, dass dieser in der im Test

verwendeten Ausführung weniger für die Entwässerung

von Klärschlamm als zur Entwässerung

anderer Medien geeignet ist. Den zweiten

Preis und 800 Euro erhielt Florian Oestermann

aus Raesfeld. Seine Bachelorarbeit an der Hochschule

Bochum befasst sich mit dem Thema „Bewertung

von extremen Trockenperioden und deren

Einfluss auf die Talsperrenbewirtschaftung“.

Die Arbeit stellt eine wesentliche Grundlage dar,

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beim 22. Symposium Flussgebietsmanagement/Gebietsforum

Wupper: (v.l.n.r.): Dr. Marlene

Liebeskind, Bereichsleiterin Gewässerentwicklung

beim Wupperverband,

die Preisträger Florian

Oestermann, Jens Janßen und Fabian

Hager, Dr. Volker Erbe, Geschäftsbereichsleiter

Technik/

Flussgebietsmanagement beim

Wupperverband und Georg Wulf,

Vorstand des Wupperverbands.

um nachvollziehbare Kriterien zu ermitteln,

wie in Trockenzeiten Wasserentnahmen

aus der Trinkwassertalsperre Große

Dhünn gesteuert werden können. Der dritte

Preis, der mit 500 Euro dotiert ist, ging

an Fabian Hager aus Halver für seine Bachelor-Arbeit

an der Fachhochschule Südwestfalen.

Sein Thema lautete „Effekte der

Gülleausbringung nach Erreichen definierter

Temperatursummen auf die Gewässergüte

einer Talsperre“.

Auch im kommenden Jahr wird der Verband

erneut Abschlussarbeiten prämieren.

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass

die Arbeiten einen Bezug zum Aufgabenspektrum

des Wupperverbandes haben und

bereits benotet sind.

Weitere Informationen unter www.

wupperverband.de in der Rubrik

Über uns/Personal/Studierende und

Absolventen.

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Angriff auf die

Vertrauensarbeit

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden,

dass Arbeitgeber die gesamte

Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch

erfassen müssen. Das verursache

nicht nur einen kaum absehbaren bürokratischen

Mehraufwand, sondern stelle

gegenseitige Vertrauensbeweise auf den

Prüfstand, kritisiert das Institut der

Deutschen Wirtschaft (IW).

Die Europäische Arbeitszeitrichtlinie und

die nationalen Arbeitszeitgesetze sollen

Beschäftigte vor potenziellen gesundheitlichen

Risiken schützen, die sich aus

einer zeitlichen Beanspruchung ergeben

könnten. Das deutsche Arbeitszeitgesetz

umfasst dabei nicht nur die wöchentliche

Höchstarbeitszeiten und die Ruhezeit,

sondern auch eine tägliche Höchstarbeitszeit.

Deutsche Arbeitgeber sind bisher

dazu verpflichtet, Arbeitszeit aufzuzeichnen,

vorausgesetzt, sie geht über die

tägliche Acht-Stunden-Höchstgrenze hinaus.

Dadurch lassen sich nicht nur

Überstunden nachverfolgen: Indirekt

wird so auch die maximale tatsächliche

Arbeitszeit dokumentiert. Sie bewegt

sich damit entweder unter acht Stunden

– dann liegt keine Dokumentation vor –

oder sie liegt bei acht Stunden, zuzüglich

der dokumentierten Stunden. Juristen

müssen klären, ob dieser Passus im deutschen

Arbeitszeitgesetz von dem EuGH-

Urteil betroffen sein könnte. „Würde

letztendlich tatsächlich eine Aufzeichnungspflicht

für alle Beschäftigten in

Deutschland in Kraft treten, würde dies

bürokratischen Mehraufwand verursachen,

ohne einen Beitrag zum Arbeitsschutz

zu leisten“, sagt IW-Arbeitsexperte

Oliver Stettes. So mache es aus

Arbeits- und Gesundheitsschutzsicht beispielsweise

keinen Sinn, die Arbeitszeit

von Teilzeitbeschäftigten mit vier Stunden

täglich zu erfassen.

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der Bergische Unternehmer 06|19 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Ausgezeichnet: Schuhhaus Röseler aus

Langenfeld ist generationenfreundlich

Wie entwickelt sich

der Radverkehr?

Foto: HV NRW

Zum dritten Mal hat das Schuhhaus Röseler das Prädikat

„Generationenfreundliches Einkaufen“ des Handelsverbands

Deutschland (HDE) verliehen bekommen. Andreas

und Michael Röseler führen das Familienunternehmen

mit sieben Filialen in der sechsten Generation. „Mit

Blick auf veränderte Kundenbedürfnisse in Zeiten der

Digitalisierung und auf den fortschreitenden demografischen

Wandel gewinnt das Thema generationenfreundliches

Einkaufen eine immer bedeutendere Rolle für den

stationären Handel“, sagte Björn Musiol, Referent Marketing-Kommunikationsberatung

und Regionalleitung

Kreis Mettmann des Handelsverbands NRW.

Freuen sich über die

Auszeichnung: Carina

Peretzke vom Handelsverband

NRW , Michael

Röseler (Vertriebsleiter

Schuhhaus Röseler),

seine Mitarbeiterinnen

Kim-Joy Lewandowski

und Petra Kappen sowie

der Citymanager

Langenfeld Jan Christoph

Zimmermann.

Die Veloroute soll zukünftig eine Radwegeverbindung

von Düsseldorf über Hilden und

Solingen nach Wuppertal schaffen. Sie verläuft

über vorhandene Radwege und Straßen

und nutzt auch ein Teilstück der Korkenziehertrasse.

Wie viele Menschen sind dort mit dem

Fahrrad unterwegs? Und wie entwickelt

sich der Radverkehr auf der Veloroute im

Laufe der Zeit? Darüber sollen Dauerzählstellen

Auskunft geben, die auf der Route

installiert werden. In Solingen an der Weyerstraße

westlich der Kreuzung Bebelallee

zählt ein Gerät in Fahrtrichtung Ohligs, das

andere in Fahrtrichtung Wald, ein weiteres

Gerät zählt auf der Korkenziehertrasse am

Fuße der Rampe zum Parkplatz des Kunstmuseums.

Die Zählgeräte werden in den

Boden neben der Fahrbahn eingelassen, Induktionsschleifen

führen unter der Fahrbahn

her. Die Technik sorgt dafür, dass Motorräder,

Kinderwagen und andere

Fahrzeuge auf Rädern nicht mitgezählt werden.

Das Monitoring dient dazu, dauerhaft

zu bilanzieren, wie sich die Veloroute im

Verkehrsverhalten auswirkt. Deshalb sollen

die Zählergebnisse auch mit den Kfz-Verkehrsmengen

der Zählschleifen an den benachbarten

Signalanlagen abgeglichen werden.

Das Projekt Veloroute wird vom Bund

im Förderprogramm „Klimaschutz durch

Radverkehr“ mit knapp 1,7 Millionen Euro

gefördert. Die Mittel fließen in insgesamt

28 Baumaßnahmen.

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Neuer Generalmusikdirektor für die Bergischen

Symphoniker vorgestellt

Foto: Stadt Solingen

Solingens Oberbürgermeister

Tim Kurzbach (l.)

und Orchester-Geschäftsführer

Stefan Schreiner

(r.) nahmen den neuen

Orchesterchef Daniel

Huppert in ihre Mitte.

Daniel Huppert möchte die Identifikation mit dem

städtischen Orchester fördern. Jetzt wurde der

neue Dirigent der Bergischen Symphoniker offiziell

von den beiden Oberbürgermeistern, den Kulturdezernenten,

Kulturmanagern und Vorsitzenden

der Kulturausschüsse von Solingen und Remscheid

gemeinsam vorgestellt. Anschließend präsentierte

er das Programm für seine erste Spielzeit. Unter

dem Titel „Aufbruch in die Neue Welt“ wird Generalmusikdirektor

(GMD) Huppert am 3. September

die neue Konzertsaison eröffnen. Auch der

Geschäftsführer der Bergischen Symphoniker,

Stefan Schreiner, freut sich über den Nachfolger

von Peter Kuhn, der sich anschickt,

dessen erfolgreiche Arbeit fortzusetzen

und mit eigenen Akzenten zu versehen.

Daniel Huppert wurde 1980 in Kaiserslautern

geboren, studierte Violoncello und

Dirigieren in Saarbrücken und Weimar

und ist aktuell noch Generalmusikdirektor

und Chefdirigent der Mecklenburgischen

Staatskapelle Schwerin. Zusätzlich hat er

eine Professur für Dirigieren an der Hochschule

für Musik und Theater Rostock

inne und ist seit 2016 Chefdirigent der Zuger

Sinfonietta / Schweiz.

Im September 2018 wurde er unter 50 Bewerbern

zum neuen GMD gewählt und hat

einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach,

der den neuen Mann am Pult gemeinsam

mit seinem Amtskollegen Burkhard

Mast-Weisz im Bergischen

willkommen hieß, zeigt sich zuversichtlich,

dass Huppert sein wesentliches Ziel

erreicht: „Die Bürgerinnen und Bürger

sollen stolz auf ,ihre‘ Symphoniker sein

und sich zunehmend mit dem Orchester

als Kultur-Marke identifizieren.“ Der

Klangkörper wird in einer GmbH geführt,

die zu gleichen Teilen den Städten Remscheid

und Solingen gehört.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Vaillant Group: Höchster Umsatz

in der Firmengeschichte

Foto: Vaillant Group

Der Remscheider Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist

Vaillant Group hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr

2018 um 6 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro gesteigert. Damit

verzeichnete das Unternehmen den höchsten Umsatz in

seiner Geschichte. Der Umsatzanteil des Auslandsgeschäfts

lag bei über 80 Prozent. „Trotz eines schwierigen konjunkturellen

Umfeldes, insbesondere außerhalb Europas, ist das

Unternehmen profitabel gewachsen und hat seine Wettbewerbsposition

in wichtigen Märkten verbessert“, bilanziert

Dr.-Ing. Norbert Schiedeck, Vorsitzender der Vaillant

Group Geschäftsführung, die Entwicklung des Familienunternehmens

im vergangenen Geschäftsjahr. Sowohl das

Geschäft mit hocheffizienter Gas-Brennwerttechnik als

auch mit elektrischen Wärmepumpen haben zu der deutlichen

Umsatzsteigerung und einer sehr zufriedenstellenden

Ergebnisentwicklung beigetragen. Der regionale Wachstumsschwerpunkt

lag 2018 auf den Märkten der EU. Die

Konzentration auf Brennwerttechnik und Wärmepumpen

spiegelt die strategische Positionierung des Remscheider

Familienunternehmens wider. Wärmepumpen und Gas-

Brennwerttechnik werden laut Einschätzung des Unternehmens

über das Jahr 2030 hinaus Kerntechnologien des

Wärmemarkts sein. Vertriebsstrukturen, Produktportfolio

und Fertigungskapazitäten seien auf weiteres Wachstum

ausgerichtet. „Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf

die Entwicklung digitaler Servicedienstleistungen für

Fachhandwerker und Endkunden“, erläutert Dr. Schiedeck.

Bei einem anhaltend schwierigen Marktumfeld sei das Geschäftsjahr

2019 bislang zufriedenstellend verlaufen.

Wärmepumpen und

Effizienztechnologien

sorgten für Rekordumsatz.

Von Barmen nach

Elberfeld

Nach nahezu 70 Jahren am Standort Barmen

hat sich die Patentanwaltskanzlei

Roche, von Westernhagen & Ehresmann

(vormals: Ostriga, Sonnet, Wirths & Roche)

entschlossen, die Kanzleiräume nach

Elberfeld zu verlegen. Sehr zentral gelegen

ist die Kanzlei nun unter der Adresse

Mäuerchen 16, 42103 Wuppertal zu erreichen.

Die Kanzlei vertritt Mandanten aus

dem In- und Ausland und führt Verfahren

vor den zuständigen Behörden in deutscher,

englischer und französischer Sprache.

Als Partner stehen heute Diplom-

Physiker Florian Roche, LL.M.,

Diplom.-Ingenieur Tilo von Westernhagen

und Diplom-Geo-Physiker Lars Ehresmann

an der Spitze. Sämtliche Patentanwälte

sind in dieser Kanzlei zum

Patentanwalt ausgebildet worden. Beschäftigt

werden überdies 14 Mitarbeiter,

darunter Rechercheure und technische

Zeichner. Heutzutage erstreckt sich der

Wirkungskreis der Kanzlei auf alle technischen

und rechtlichen Gebiete des gewerblichen

Rechtsschutzes.

www.rvwe.de

Florian Roche ist Patentanwalt und Partner in

der Patentanwaltskanzlei Roche, von Westernhagen

& Ehresmann

12 www.bvg-menzel.de


Mettmann auf der „polis Convention“: Guter Austausch mit

Investoren und Projektentwicklern

Foto: Kreisstadt Mettmann

(v.l.) Birgit von Billerbeck

von der städtischen

Wirtschaftsförderung

Mettmann und

Bürgermeister Thomas

Dinkelmann im Gespräch

mit Thomas

Gundlach und Christoph

Erven vom Mettmanner

Bauverein.

Im Rahmen der „polis Convention“, die im Mai

in Düsseldorf stattfand, traf sich Mettmanns

Bürgermeister Thomas Dinkelmann mit NRW-

Staatssekretär Jan Heinisch sowie Vertretern

der kreisangehörigen Städte zu einem Austausch

und weiteren Gesprächen.

Die „polis Convention“ ist die bundesweit führende

Messe für Projekt- und Stadtentwicklung.

Seit 2015 treffen sich hier einmal im Jahr

alle Akteure, die Städte und Kommunen aktiv

beeinflussen, gestalten und weiterentwickeln

wollen. Rund 200 Aussteller präsentieren sich

auf insgesamt mehr als 1.600 Quadratmetern

Messefläche, darunter auch die kreisangehörigen

Städte mit einem gemeinsamen

Stand. Thomas Dinkelmann und die städtische

Wirtschaftsförderung waren in der

Landeshauptstadt vertreten, um für den

Standort Mettmann zu werben, Kontakte zu

knüpfen und mit Investoren und Projektentwicklern

ins Gespräch zu kommen.

„Für den Standort Mettmann sind Messen

wie diese sehr wichtig und so ist die Teilnahme

fester Bestandteil der Arbeit unserer

Wirtschaftsförderung geworden. Der Austausch

mit Investoren und Projektentwicklern

gibt uns neue Impulse für die Stadtentwicklung“,

so Dinkelmann, der sich ebenso

mit Thomas Gundlach und Christoph Erven,

Vorstandsmitglieder des Mettmanner Bauvereins,

zum Austausch traf. Die polis Convention

etabliere sich mehr und mehr als

Treffpunkt für regionale Wirtschaftsförderer,

Netzwerker und Unternehmen mit dem

Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen aber

mittlerweile auch darüber hinaus.

Thomas Strycker (Wirtschaftsprüfer, Steuerberater)

mit Kubilay Dogantekin, Geschäftsführer Kivamo GbR

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der Bergische Unternehmer 06|19 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Arbeitgeberverband der chemischen

Industrie: Vorstand im Amt bestätigt

Mettmann rüstet auf

Elektroautos um

Foto: VBU®

Die Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbandes

der chemischen Industrie im Bergischen

Land e.V. hat die amtierenden Vorstandsmitglieder

Dirk Sachsenröder (Vorsitzender), Sachsenröder

GmbH & Co. KG, Wuppertal, und Holger Lassen,

Axalta Coating Systems GmbH, Wuppertal, für

weitere zwei Jahre wiedergewählt. Im Rahmen des

öffentlichen Teils der Mitgliederversammlung hielt

der Berater, Unternehmer und Buchautor Karl-

Heinz Land einen Vortrag zum Thema „Erde 5.0 –

Die Zukunft provozieren. Digitalisierung ändert

nichts. Nur Alles.“

Dabei skizzierte er eindrücklich die Herausforderungen,

denen sich unser Planet ausgesetzt sieht.

Sie reichen von Klimawandel und Umweltverschmutzung

über ein schier grenzenloses Bevölkerungswachstum

bis hin zu Hunger und Armut, einem

ungebremsten Ressourcenabbau und

Misswirtschaft. Viele der drängenden Probleme

der Welt lassen sich seiner Auffassung nach mit

Hilfe digitaler Technologien lösen. „Jetzt haben

wir die Chance, die exponentielle Leistungszunahme

der IT und den unterschätzten Megatrend der

Dematerialisierung für eine zukunftssichere und

gerechtere Welt zu nutzen“, zeigte sich Land überzeugt.

Dirk Sachsenröder (l.) und

Holger Lassen (2.v.l.) bilden

gerade wiedergewählt den

Vorstand des Arbeitgeberverbands

der chemischen Industrie

im Bergischen Land

e.V. Geschäftsführer ist

Frank R. Witte (r.). Bei der

Mitgliederversammlung

sprach Gastreferent Karl-

Heinz Land (2.v.r.) über die

Herausforderungen des Klimawandels

und welche Lösungen

dafür die Digitalisierung

bietet.

Mettmanns Bürgermeister

Thomas Dinkelmann

lässt sich von

Angelika Dünnwald,

der Leiterin des städtischen

Baubetriebshofs,

sowie ihren Kollegen

Johann Anhölcher, Valerij

Kruk, Alexandr Gilderman

und Martin

Abend (v. l.) die

„StreetScooter“ vorführen.

Auf dem Baubetriebshof in Mettmann

sind zwei strombetriebene „StreetScooter“

in Betrieb genommen worden. Mit

dieser Neuanschaffung wird der städtische

Fuhrpark weiter auf Elektro-Fahrzeuge

umgerüstet. Wann immer alte

Dienstfahrzeuge der Verwaltung ausgemustert

werden, wird geprüft, ob als Ersatz

ein Elektrofahrzeug sinnvoll ist.

Zwei Dienstfahrräder mit Elektromotor

gehören ebenfalls bereits zum städtischen

Fuhrpark und werden von den Mitarbeitern

der Verwaltung bei Außenterminen

gerne genutzt. Zusammen mit den

Stadtwerken und deren Partnern wird der

Ausbau der Infrastruktur für Elektro-

Mobilität in Mettmann vorangetrieben.

„Mit den Ladestationen für Elektrofahrzeuge

und E-Bikes schaffen wir einen

Anreiz für die stärkere Nutzung von

emissionsarmen und leisen Fahrzeugen.

Und mit unseren Elektrofahrzeugen geht

- beziehungsweise fährt - die Stadtverwaltung

mit gutem Beispiel voran.“, sagt

er. Dass mit den zwei neuen „StreetScootern“

die E-Mobilität auf dem Baubetriebshof

Einzug gehalten hat, freut auch

die Leiterin Angelika Dünnwald. „Die

Fahrzeuge sind optimal für die Innenstadt,

fahren umweltfreundlich mit Strom

und werden unsere Arbeitsabläufe verbessern“,

sagt sie.

Foto: Kreisstadt Mettmann

14 www.bvg-menzel.de


Verein zur Verbesserung des Fahrer- und

Logistik-Image gegründet

Foto: BGL e.V.

Dem Gründungsvorstand

von PROFI haben

sich 21 Mitglieder angeschlossen.

Sie alle

möchten das Image der

Transport- und Logistik-Branche

und vor allem

das der Berufskraftfahrer

verbessern.

Gemeinsam mit hochkarätigen Mitstreitern

wollen der Bundesverband Güterkraftverkehr

Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und die

Fahrzeugwerke Bernard Krone GmbH & Co.

KG der Transport‐ und Logistikbranche und

besonders den Berufskraftfahrern zu einem

besseren Ansehen verhelfen. Hierzu haben sie

den Verein PROFI - Pro Fahrer-Image - gegründet.

Zum Vorstandsvorsitzenden des Vereins

wurde Prof. Dr. Dirk Engelhardt (BGL)

gewählt, zu seinem Stellvertreter Dr. Frank

Albers (Krone) und zum Schatzmeister Marcus

Hover (Verband Verkehrswirtschaft und

Logistik Nordrhein-Westfalen e.V.). Ziele des

Vereins sind die Steigerung der Wertschätzung

des Fahrerberufs, die Verbesserung der

Arbeitsbedingungen für das Fahrpersonal und

eine generelle Verbesserung des Logistik-Images

sowie die Förderung der Ausbildung und

Qualifizierung von Berufskraftfahrerinnen

und Berufskraftfahrern im Güter- und Personenverkehr.

PROFI-Mitglied werden können

alle Unternehmen und Organisationen, aber

auch Fahrer und weitere Einzelpersonen, die

der Logistik-Branche nahestehen. Zum Vorstand

gehören: Jürgen Flüggen (MercedesService

Card GmbH & Co. KG), Marcel Frings

(SVG Bundes-Zentralgenossenschaft Straßenverkehr

eG), Manfred Graffe (L.T.G. Langenlonsheimer

Transport GmbH), Gerhard Grünig

(Springer Fachmedien München GmbH),

Ralf Merkelbach (BPW Bergische Achsen

KG), Detlef Neufang (Bundesverband Wirtschaft,

Verkehr und Logistik (BWVL) e.V.)

und Oliver Trost (EuroTransportMedia Verlags-

und Veranstaltungs-GmbH).

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

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der Bergische Unternehmer 06|19 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Dr. Andreas Eurich ist neu

im VABI-Vorstand

Foto: VBU

Die Mitgliederversammlung des Verbandes von Arbeitgebern

im Bergischen Land e.V. (VABI) hat Dr. Andreas

Eurich, Vorstandvorsitzender der Barmenia Versicherungen,

neu in den Vorstand gewählt. Offiziell

verabschiedet wurde Erich Giese, der bis Januar 2019

Vorsitzender des Verbandes war. Seit 2003 war er ehrenamtlich

für den VABI tätig, zunächst als stellvertretender

Vorsitzender, später als Schatzmeister und schließlich

in den letzten fünf Jahren als Vorsitzender. Die

anwesenden Mitglieder dankten und würdigten das

langjährige Engagement von Erich Giese. Nachfolger in

der Funktion des Verbandsvorsitzenden ist Jürgen

Schneider, WZ Media GmbH.

Seine Stellvertreterin ist Julia Niederdrenk (Jul. Niederdrenk

GmbH & Co. KG, Velbert). Weiterhin zum Vorstand

gehören Sven vom Feld (OBI Services GmbH,

Wermelskirchen), Dr. Andreas Eurich und Heiko Mencke

(Mencke Gartencenter GmbH, Sprockhövel) als

Schatzmeister. Im Rahmen des öffentlichen Teils der

Mitgliederversammlung hielt Felix Beilharz, Berater für

Online- und Social Media Marketing, einen Vortrag zu

„Snapchat, Bibi, Gronkh & Co. – Wie die jungen Generationen

unsere Unternehmen verändern“. Dabei präsentierte

der Referent wie die Generation Z derzeit kommunikativ

„tickt“. Snapchat statt Facebook, WhatsApp statt

E-Mail, YouTube statt Fernsehen sowie permanente Onlinepräsenz

seien die derzeitigen Informations- und

Kommunikationsmedien. Er machte deutlich, dass Unternehmen

sich hierauf einstellen müssten.

Der VABI-Vorstand hat

sich neu aufgestellt:

(von links) Erich Giese,

Dr. Klaus-Peter

Starke, (Geschäftsführer

VABI), Dr. Andreas

Eurich (Vorstand), Felix

Beilharz (Gastreferent),

Julia Niederdrenk

(Vorstand),

Jürgen Schneider (Vorsitzender).

Bis Ende des Jahres

bleibt Frank

Dehnke Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse

Remscheid.

Von Remscheid nach

Friedberg

Frank Dehnke, seit Januar 2011 Vorstandsvorsitzender

der Stadtsparkasse

Remscheid, wird spätestens Ende 2019 in

gleicher Position zur Sparkasse Oberhessen

wechseln. Ende Mai bestellte der

dortige Verwaltungsrat Dehnke zum zukünftigen

Vorsitzenden des Vorstands.

Die Sparkasse Oberhessen mit Sitz im

hessischen Friedberg hat ein großes Geschäftsgebiet

mit 51 Filialen und wies im

letzten Jahr eine Bilanzsumme von 4,773

Milliarden Euro aus. Derzeit besteht der

Sparkassen-Vorstand in Remscheid aus

drei Mitgliedern. Neben dem scheidenden

Vorsitzenden sind dies Michael Wellershaus

und Herbert Thelen als stellvertretendes

Mitglied. Alsbald will der

Verwaltungsrat Gespräche über die

Nachfolgeregelung führen. Remscheids

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz

favorisiert, an drei Vorstandsmitgliedern

festzuhalten, wie er gegenüber den Medien

sagte. Er dankte Frank Dehnke für die

lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Dehnke selbst, der in diesem Jahr

50 Jahre alt wird, bekannte, sich nach 30

Jahren Zugehörigkeit zur Stadtsparkasse

Remscheid nochmal einer neuen Herausforderung

stellen zu wollen.

16 www.bvg-menzel.de


Vorwerk mit vielversprechendem Start in

das Jahr 2019

Foto: Vorwerk Gruppe

Reiner Strecker, persönlich

haftender Gesellschafter

der Vorwerk

Gruppe, blickt zufrieden

zurück und zuversichtlich

in die Zukunft.

Der zunehmende Erfolg in China, die deutlichen

Investitionen in digitale Anwendungen

und der Neubau der „Forschung und Entwicklung“

sowie eines neuen Motorenwerks

am Wuppertaler Produktionsstandort in Laaken

standen im Mittelpunkt der Jahrespressekonferenz

der Vorwerk Gruppe.

In dem Neubau direkt an der Wupper begrüßten

der persönlich haftende Gesellschafter

der Vorwerk & Co. KG, Reiner Strecker,

sowie der Geschäftsführer Produktion des

Bereichs Engineering, Dr. Hendrik Wehr,

die Pressevertreter. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr

2018 lagen sowohl das Geschäftsvolumen

mit 3,6 Milliarden Euro und

der Konzernumsatz mit 2,8 Milliarden Euro

leicht unter den Vorjahreswerten. Mit Blick

auf die aktuellen Zahlen und den Start in

das Jahr 2019 betonte Reiner Strecker vor

allem die hohe Nachfrage nach dem neuen

Thermomix TM6. „Der Start in das Jahr

2019 ist vielversprechend, weshalb wir mit

einem wachsenden Geschäft in diesem Jahr

rechnen“, so der persönlich haftende Gesellschafter.

Mit Blick auf die internationalen

Märkte hob Reiner Strecker vor allem die

Entwicklung in China hervor: „Wir haben

dort im Bereich Thermomix deutliche

Wachstumsraten von mehr als 100 Prozent.

Für 2019 rechnen wir mit einem voraussichtlichen

Umsatz von 200 Millionen Euro.

Eine tolle Entwicklung innerhalb der letzten

sechs Jahre seit der Eröffnung unseres China-Geschäfts.“

Auf die sich rasant ändernden

Kundenbedürfnisse will sich das Unternehmen

strategisch einstellen.

Digitalisierung und Flexibilität spielten dabei

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der Bergische Unternehmer 06|19 17


TITEL DIE ZUKUNFT DER RENTE

Die Zukunft der Rente

18 www.bvg-menzel.de


Auskommen mit dem Einkommen

Am Ende des Arbeitsleben sorgenfrei den Ruhestand genießen. Für

eine steigende Zahl von Selbständigen und Freiberuflern bleibt dies

allenfalls ein frommer Wunsch. Immerhin fürchten fast zwei Drittel

dieser Gruppe in Deutschland, dass die finanzielle Absicherung fürs

Alter nicht ausreichen wird. Dies hat eine repräsentative Umfrage

ergeben, die im Auftrag der Quirin Privatbank unter 1008 Selbständigen,

Freiberuflern und niedergelassenen Ärzten mit eigener Praxis

im Frühjahr dieses Jahres durchgeführt wurde.

Der Rat, sich möglichst frühzeitig

mit dem Thema Altersvorsorge

zu befassen, ist vor diesem Hintergrund

eine wohlfeile Binsenweisheit,

die allerdings oftmals

nicht befolgt wird. Denn erfahrungsgemäß

haben Unternehmer wenig Zeit, um

sich neben ihrem Geschäft auch noch um die persönliche

Altersabsicherung zu kümmern. Ein Fehler,

wie sich später herausstellen wird. Dabei gibt

es genügend unabhängige Experten deutschlandweit,

die eine objektive, individuelle Beratung anbieten

und als zuverlässiger Partner die weitere

Betreuung übernehmen.

Persönliche Umstände geben

den Ausschlag

Trotz externer Unterstützung empfiehlt es sich,

die verschiedenen Rentenmodelle im Markt auf

Tauglichkeit für die eigenen Belange abzuklopfen.

Und zwar gründlich. Denn bei allen Varianten

sind gleichermaßen Licht und Schatten vorhanden.

Aufschluss liefert hier eine umfangreiche

Untersuchung der Stiftung Warentest, die sowohl

gesetzliche wie private Rentenversicherungen auf

den Prüfstand stellte. Außen vor gelassen wird

hier die gesetzliche Pflichtmitgliedschaft in der

berufsständischen Versorgung, die alle kammerfähigen

freien Berufe betrifft. Zurzeit haben die

meisten Selbständigen und Freiberufler noch die

Wahl zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung

auf freiwilliger Basis und privaten Vorsorgeleistungen.

Dies könnte sich jedoch bald ändern,

da Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zum Jahresende

plant, einen Gesetzentwurf für eine Altersvorsorgepflicht

für Selbständige vorzulegen.

Wann mit der Umsetzung zu rechnen ist, steht

noch in den Sternen. Aus diesem Grund geht dieser

Report vom Status Quo aus und lässt mögliche

Entwicklung zunächst einmal außer Acht.

Die Rentenmodelle im Überblick

1.Die gesetzliche Rentenversicherung

Freiwillig Versicherte haben die Möglichkeit,

Höhe und Anzahl der Beiträge pro Jahr selbst zu

bestimmen. Oder bei Bedarf die Zahlungen sogar

auszusetzen Diese Flexibilität schafft die Voraussetzung,

die Ausgaben den Einnahmen anzupassen.

Mit dem Vorteil, etwa bei einem schlechten

Geschäftsverlauf finanzielle Schwierigkeiten zu

umgehen. Allerdings unterliegt die Beitragshöhe

tatsächlich einer gewissen Beschränkung, da die

der Bergische Unternehmer 06|19 19


TITEL DIE ZUKUNFT DER RENTE

SÄULEN ALTERSVORSORGE

Gesetzliche Rente

Betriebliche Altersvorsorge

Private Altersvorsorge

Deutsche Rentenversicherung gemäß des aktuellen

Beitragssatzes von 18,6 % nach unten und

oben ein Limit gezogen hat. So liegt der Mindestbeitrag

im Moment bei 83,70 Euro monatlich, der

Höchstbetrag bei 1.246,20 Euro im Monat.

Berufsunfähigkeit abgesichert

Wenn ein Selbständiger innerhalb der ersten

fünf Jahre seiner Tätigkeit einen Antrag auf

Pflichtversicherung stellt und zudem mindestens

fünf Jahre lang lückenlos seine Beiträge einbezahlt,

besteht ein Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente

im Falle einer eingeschränkten

Fähigkeit, den Beruf auszuüben.

Einfluss durch demografische

Entwicklung

Da die gesetzliche Rente unabhängig vom Kapitalmarkt

ist und damit nicht von der sinkenden

Zinsentwicklung beeinflusst wird, bleibt die

Auszahlung zurzeit noch garantiert. Sollte der

Versicherungsnehmer sterben, erhält der Ehepartner

eine Hinterbliebenenrente. Und: Die

Versicherungsbeiträge sind steuerlich absetzbar.

Wichtig zu wissen: Die Entwicklung der Rentenhöhe

hängt in starkem Maße vom demografi-

Die Entwicklung der Rente hängt vom demografischen Wandel

ab. Auch wenn sich die Rente an den wachsenden Löhnen

orientiert, steigt das Rentenniveau insgesamt langsamer.

schen Wandel in der Gesellschaft ab. Auch wenn

sich die Rente an den wachsenden Löhnen orientiert,

steigt das Rentenniveau insgesamt langsamer.

Denn in unserer alternden Gesellschaft

müssen immer mehr Ruheständler aus der Rentenkasse

versorgt werden.

Ein Wort zu Steuern und Abgaben

Außerdem muss die Rente komplett versteuert

werden. Darüber hinaus fallen Beiträge zur gesetzlichen

Krankenversicherung an, was die Sache

nochmals verteuert. Aber: Freiwillig versicherte

Sparer können derzeit von jährlichen

Einzahlungen 88 % steuerlich geltend machen.

2. Die Rürup-Rente

Umgangssprachlich nach dem Ökonomen Bert

Rürup benannte, wurde die Basisrente 2005 in

Deutschland als steuerlich begünstigte Form der

Altersvorsorge eingeführt. Eine Anlagemöglichkeit,

die vor allem für besserverdienende Selbstständige

interessant ist, die sich nicht gesetzlich

versichern möchten. Sie haben die Wahl zwischen

drei Varianten:

2.1 Die klassische Rürup-Rente

Dabei handelt es sich um eine konventionelle

Versicherung, bei deren Abschluss bereits der

spätere, vom Anbieter garantierte Auszahlungsbetrag

feststeht. Somit eignet sich diese Variante

in erster Linie für Sparer, die Wert auf einen hohen

Sicherheitsstandard legen.

20 www.bvg-menzel.de


2.2 Die fondsgebundene Rürup-Rente

Da die Geldanlage hier über Investment-Fonds

erfolgt, sollten Interessenten schon ein wenig Risikobereitschaft

mitbringen. Denn hier kann keine

Gewährleistung für eine bestimmte Rentenhöhe

gegeben werden.

2.3 Die Rürup-Sofortrente

Dieses Modell bietet Selbständigen, die kurz vor

dem Ruhestand stehen, eine überlegenswerte Option.

Das Prinzip ist einfach: Nachdem vom Rentner

in spe einmalig ein hoher Betrag eingezahlt

wurde, steht diese Summe zur Verfügung, um direkt

eine lebenslange Rente zu beziehen.

Automatisch Steuern sparen

Das Hauptargument für die Rürup-Rente ist ganz

eindeutig der Steuervorteil. Zum einen werden die

Beiträge vom Brutto-Einkommen abgezogen, sodass

die Einkünfte entsprechend sinken. Zum anderen

lassen sich die Renteneinzahlungen von der

Steuer absetzen – aktuell zu einem Prozentsatz von

88%, der im Jahr 2025 die 100-Prozent-Marke erreicht

haben wird. Allerdings: Nicht alles kann steuerlich

geltend gemacht werden. Die Höchstgrenze,

die jährlich bei der Steuer berücksichtigt werden

kann, beträgt 24.304 Euro bei Alleinstehenden, bei

Ehepaaren das Doppelte. Da die Rürup-Rente im

Augenblick noch nicht voll versteuert werden muss

– nämlich nur zu 78 Prozent in 2019 - , ergibt sich

ein weiterer Pluspunkt. Zur Information: Ab 2040

wird der hundertprozentige Steuersatz fällig.

Geldverlust im Todesfall

Es gibt jedoch einen Schwachpunkt, der zu bedenken

ist. Sollte der Sparer vor Beginn der Rentenzahlung

sterben, ist das eingezahlte Geld verloren.

Denn die Rürup-Rente kann normalerweise nicht

vererbt werden. Ausnahmen: Der Versicherungsnehmer

hat dies gegen Aufpreis ausdrücklich mit

dem Anbieter vereinbaren.

3. Die privaten Rentenversicherungen

Unabhängig davon, welche Variante gewählt

wird. Das Prinzip funktioniert stets ähnlich. Der

Anleger schließt mit einem Versicherer seiner

Wahl einen Vertrag ab und spart durch monatliche

Zahlungen Kapital an, das zu einem bestimmten

Prozentsatz verzinst wird. Nach Ablauf

des Vertrages steht es dem Sparer frei, ob er

sich das angesparte Geld auf einmal oder als

fortlaufende Rente auszahlen lässt.

Die Wahl zwischen Risiko

und Sicherheit

Auch Kapital- oder fondsgebundene Lebensversicherungen

gehören zur Gruppe der privaten

Rentenversicherungen. Die Entscheidung für

diese oder jene Form hängt wieder einmal von

der Risikofreude des Betreffenden ab. Während

die klassische Kapitallebensversicherung auf Sicherheit

setzt, investiert die fondsgebundene Lebensversicherung

in Aktionsfonds, die naturgemäß

Kursschwankungen unterliegen. Dies kann

Fortsetzung auf Seite 26

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der Bergische Unternehmer 06|19 21


TITELINTERVIEW ALTERSVORSORGE FÜR SELBSTSTÄNDIGE

„Rendite entsteht heute

nicht mehr vor der Haustür“

Die Aussage stimmt nicht gerade hoffnungsfroh. „Wer eine monatliche Rente von 2.500 Euro erhalten

will, kommt mit einer Absicherung von 500.000 Euro schnell an die Grenze“, erklärt Reiner

Löwe. Der unabhängige Finanzberater aus Wuppertal ist ein Freund klarer Worte, der für seine

Mandanten aus der bergischen Wirtschaft jeweils die individuell beste Lösung finden will. Schönreden

hilft da nicht weiter. Denn nur mit einer pragmatischen Beratung, die sich an den realen

Marktverhältnissen einerseits und an der persönlichen Lebenssituation des Auftraggebers andererseits

orientiert, besteht die Chance, eine nachhaltige Altersvorsorge aufzubauen. Eine spannende

Aufgabe, wie das folgende Gespräch mit dem Experten zeigt.

Herr Löwe, bei zahlreichen Selbständigen und

Freiberuflern wächst die Befürchtung, im Alter

finanziell nur unzureichend versorgt zu sein.

Berechtigt oder Panikmache?

Diese Befürchtung ist durchaus berechtigt. Oftmals

treffe ich in meiner täglichen Beratungspraxis

auf Selbständige, die entweder gar nichts für

später zur Seite legen oder einfach deutlich zu

wenig. Oft wird bei der Vorsorge nicht bedacht,

welche Höhe notwendig ist, um z.B. eine monatliche

Rente von 2.500 Euro zu erhalten. Bei der aktuellen

Zinssituation und der in den letzten Jahren

gestiegenen Lebenserwartung, muss man hier

schon mal mindestens 500.000 Euro einplanen.

Betrachten wir das Thema Steuern und Abgaben

zusätzlich, so ist der eben genannte Betrag nicht

mal ausreichend. Und mit dem gern genommenen

Sparplan von 100 Euro im Monat wird man hier

nicht weit kommen. Da hilft nur eine gezielte

Analyse der geplanten und zukünftig gewünschten

Situation.

Welche Sorgen beschäftigen aus Ihrer Erfahrung

den größten Teil Ihrer Klienten?

Dem Großteil meiner Mandanten ist durchaus bewusst,

dass sie für ihr Alter Vermögen aufbauen

müssen. Leider kommt es gerade bei kleinen Unternehmen

und auch Einzelunternehmern immer

wieder zu Situationen, in denen einfach kein

Spielraum für die Vorsorge gegeben ist. Sofern

für später vorgesorgt wird, stellt sich dann zunehmend

die Frage: Wie viel ist mein Geld später

noch wert? Lohnt sich konventionelles Sparen

überhaupt noch? Und was passiert, wenn die Unternehmung

mal nicht wie geplant läuft. Nimmt

mir dann eventuell der Staat das hart verdiente

Geld wieder weg?

Die gute Nachricht aber auch direkt dazu. Alle

diese Sorgen sind durchaus begründet, jedoch

durch geschickte Strategien auch zu lösen.

Ist der Verkauf des eigenen Unternehmens,

der eigenen Kanzlei oder Praxis die Ultima Ratio,

um einigermaßen abgesichert den Ruhestand

zu erleben?

Meiner Meinung nach ist dies sehr stark von der

Branche abhängig. Sicherlich wird es Unternehmungen

geben, die bei einem Verkauf einen lohnenswerten

Profit einbringen. Bei der aktuell

schnelllebigen wirtschaftlichen Zeit würde ich

mich persönlich hierauf jedoch nicht ausschließlich

verlassen.

In der Versicherungsbranche war es zum Beispiel

vor Jahren noch Usus, seinen Kundenbestand

lukrativ zu veräußern. Heute nahezu unmöglich,

da es kaum noch Nachwuchskräfte gibt

und die Kundenbindung an ein Unternehmen

wesentlich schwächer geworden ist. Mir hat es

bislang immer geholfen, meine Absicherung auf

mehrere Pfeiler aufzubauen.

22 www.bvg-menzel.de


unterscheiden. Dabei gilt: Sobald sich der Staat

am Vermögensaufbau beteiligt, wird auch gleichzeitig

die individuelle Verwendungsmöglichkeit

des Geldes eingeschränkt. Rentabel kann dies

trotzdem sein. So besteht unter anderem. die

Möglichkeit, im Rahmen der Basisrente als Ehepaar

einen Betrag von 48.610 Euro als Sonderausgaben

abzusetzen. Je nach Steuersatz eine lohnenswerte

Sparform.

Aber auch betriebliche Altersvorsorgemodelle

sind nicht zu unterschätzen.

Reiner Löwe ist unabhängiger

Finanzberater

für Kredite,

Versicherungen, Einsparpotentiale

und

Anlageempfehlungen

Als Selbständiger entfällt die Verpflichtung, in

die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen.

Wäre es sinnvoll, es trotzdem zu tun?

Ein ganz klares „JEIN“. Pauschale Aussagen in

Sachen Finanzen und Absicherung zu treffen, war

noch nie ratsam. Grundsätzlich ist die gesetzliche

Rente jedoch aus Renditegesichtspunkten nicht

empfehlenswert. Und wie sicher die Rente, im

Hinblick auf Diskussionen über die Grundrente

ist, bleibt abzuwarten.

Welche Rentenmodelle gibt es überhaupt und

welche würden Sie Ihren Klienten empfehlen?

Im Bereich der Absicherungsmöglichkeiten sind

wir in Deutschland sicherlich sehr gut aufgestellt.

Eventuell ist die Vielzahl an Möglichkeiten für

den einen oder anderen Sparer sogar zu groß.

Grundsätzlich werden in Deutschland Rentenmodelle

als sogenannte Leibrente angeboten. Dies

bedeutet, dass der Sparer diese Rente bis zu seinem

Tode ausgezahlt bekommt. Ob dies ein gutes

Geschäft für den Sparer oder die Versicherung ist,

wird man immer erst zum Todeszeitpunkt wissen.

Damit hier kein Sparer zu stark benachteiligt

wird, gibt es sogenannte Rentengarantiezeiten.

Diese dienen dazu, dass auch im Todesfall das

Geld für eine vorher festgelegte Zeit weiter gezahlt

wird.

Bei den einzelnen Sparformen muss man zwischen

geförderten und ungeförderten Produkten

In Zeiten der Niedrigzinsen sind Sparmaßnahmen

nicht sonderlich sexy. Gibt es trotzdem

Anlageformen, die sich lohnen?

Ja, die gibt es. Hierzu muss man jedoch als Sparer

auch mal über den Tellerrand hinaus schauen.

Rendite entsteht heute nicht mehr vor der Haustüre.

Schaut man sich beispielsweise die Wertzuwachsstrategien

von institutionellen Anlegern

mal genauer an, so stellt man fest, dass diese

weltweit investieren und dabei unterschiedlichste

Assetklassen nutzen. Rendite um 10 Prozent sind

hierbei nach wie vor möglich. Leider konnte der

„Normalbürger“ bislang von solchen Modellen nur

träumen.

Durch die Auswahl der richtigen Anbieter ist eine

Investition, wie sie von institutionellen Anlegern

durchgeführt wird, inzwischen aber auch für kleine

Anlagesummen möglich.

Wie sieht es auf dem Immobiliensektor aus?

Ist es ratsam, in Betongold für die Alterssicherung

zu investieren?

Sicherlich kann eine Immobilie einen guten Baustein

für die Alterssicherung darstellen. Wichtig

ist jedoch bei der aktuellen Marktlage, nicht einfach

blind zu kaufen. Sowohl der Einkaufspreis

und der daraus resultierende Wertzuwachs als

auch die mögliche Vermietbarkeit sollten sehr gut

geprüft werden. Und natürlich sollte auch das

Thema „Arbeit“ mit in diese Überlegungen einbezogen

werden. Eine Immobilie verwaltet und vermietet

sich nicht von selbst.

Darüber hinaus kann es natürlich auch sinnvoll

sein, im Alter mietfrei in der eigenen Immobilie

zu leben. Im Übrigen die einzige Anlageform

fürs Alter, die man bereits im Erwerbsleben nutzen

kann.

der Bergische Unternehmer 06|19 23


TITELINTERVIEW ALTERSVORSORGE FÜR SELBSTSTÄNDIGE

Welche Möglichkeiten sehen Sie im internationalen

Investment?

In meinen Augen ist dies die einzige Möglichkeit,

überhaupt noch ansehnliche Renditen zu erwirtschaften.

Schaut man sich beispielsweise die Rendite

zehnjähriger Bundesanleihen an, so sind diese

von 4,8 Prozent im Jahr 2002 auf 0,4 Prozent

in 2018 gesunken. Gleichzeitig stieg jedoch die

Inflationsrate in Deutschland um 0,5 Prozent an.

Mit dieser Anlageform ist also netto nur noch

eine Geldvernichtung verbunden.

Wichtig bei globalen Investments ist - wie so oft

im Leben - die Auswahl des richtigen Partners.

Viel zu oft werden hier Versprechungen gemacht,

die in der Realität bislang nie gehalten werden

konnten. Ich persönlich habe mich daher dazu

entschlossen, ausschließlich mit Unternehmen zusammen

zu arbeiten, die ein Höchstmaß an staatlicher

Überwachung über sich ergehen lassen.

Lässt sich die Gruppe der Selbständigen überhaupt

über einen Kamm scheren oder gibt es

deutliche Unterschiede beim Thema Altersvorsorge

hinsichtlich verschiedener Berufsgruppen?

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen.

Nicht nur hinsichtlich der Berufsgruppen gibt es

große Unterschiede beim Thema Altersvorsorge.

Sondern auch in den einzelnen Berufsgruppen

selbst. Lassen Sie mich das anhand eines Beispiels

erläutern: Ein Freiberufler, der vor drei

Jahren mit seiner Tätigkeit gestartet ist, und vielleicht

30 Jahre alt ist, wird andere Ansprüche und

Anforderungen an eine Altersvorsorge stellen als

der 55 Jährige aus der gleichen Branche. Selbstverständlich

haben manche Berufsgruppen speziellere

Möglichkeiten, wie zum Beispiel Versorgungswerke,

die bei der Planung unbedingt

Beachtung finden sollten.

Nun muss beispielsweise ein Unternehmer

nicht nur für sich selbst vorsorgen, sondern

auch für seine Familie. Wie lautet Ihre Empfehlung?

Ich gestehe, obwohl ich als Versicherungsmakler

tätig bin, bin ich kein großer Freund von übertriebener

Absicherung. Alles sollte immer in einem

ausgewogenen Verhältnis stehen. Gerade beim

Thema Absicherung der Familie und der eigenen

Arbeitskraft ist Geiz dann aber eben nicht mehr

geil! Gerade die Macher, und dieser Schlag von

Mensch findet sich nun mal sehr oft im Bereich

der Unternehmer und Selbständigen, hält sich allzu

oft für unverwundbar. Gerade beim Einzelunternehmer

hängt die finanzielle Existenz jedoch

von der eigenen Arbeitskraft ab. Ist diese nicht

mehr gegeben, so leidet auch die Familie darunter.

Was also ist zu tun?

In meinen Augen gehört die Absicherung der eigenen

Arbeitskraft unbedingt dazu. Dies muss

nicht in Form einer Berufsunfähigkeitsversicherung

geschehen. Diese ist oftmals für bestimmte

Berufsgruppen einfach zu teuer bzw. leistet gar

nicht, wenn es notwendig ist. Auch hier gilt es

wieder über den Tellerrand hinaus zu schauen. So

gibt es die Möglichkeit, bestimmte schwere

Krankheiten abzusichern. Heißt: Erleide ich als

Selbständiger einen Herzinfarkt, so wird eine vereinbarte

Summe ausgezahlt. Auch können sogenannte

Grundfähigkeiten inzwischen über innovative

Produkte abgesichert werden. Auch ein

Handwerker, der plötzlich nicht mehr in der Lage

ist, Auto zu fahren, wird schnell in finanzielle

Nöte geraten können.

Werfen wir mal einen Blick auf die Gründer-

Szene. Im Zuge der ersten Euphorie wird die

Altersvorsorge häufig nicht berücksichtigt.

Nach dem Motto „Noch ganz lange hin“. Was

raten Sie Ihren Kunden auf dem Sprung in die

Selbständigkeit – wann sollten sich diese

ernsthaft um die Zeit nach ihrem aktiven Berufsleben

kümmern?

Es gibt ein schönes Sprichwort in Deutschland:

„Zeit ist Geld“. Daher gilt es, so früh wie möglich

mit dem Sparen zu beginnen. Eine individuelle

Strategie wird auch die oftmals finanziell schwierige

Anfangszeit der Selbständigkeit berücksichtigen.

Lange zu warten macht es aus meiner Erfahrung

nicht leichter, das gesteckte Ziel zu

erreichen. Je länger gewartet wird, umso höher

muss die monatliche Sparrate sein, um auf das

gleiche Ergebnis zu kommen. Und viele Unternehmer

glauben dann später, dass sie sich verhört

haben, wenn man ihnen Beträge von 1.500 Euro

monatlich nennt, um die geplante Vorgabe doch

noch zu realisieren.

24 www.bvg-menzel.de


Die Entscheidung

für eine

Kapital- oder

fondsgebundene

Lebensversicherung

hängt von

der individuellen

Risikofreude ab.

Können Sie uns ein Beispiel nennen?

Um beispielsweise 100.000 Euro anzusparen benötigt

man bei einer Verzinsung von 4% folgende

monatliche Beiträge:

Sparzeit 35 Jahre = 110,74 Euro

Sparzeit 20 Jahre = 273,91 Euro

Gesetzt den Fall, einer Ihrer Geschäftskunden

plant, seine Firma zu veräußern. Beispielsweise

für eine Million. Reicht dieser Betrag aus,

den Ruhestand zu finanzieren? Wenn nicht –

was dann?

Als ich 1992 in der Branche angefangen habe und

damals meine Bankausbildung absolvierte, war

diese Zahl die Garantie für ein sorgenfreies Leben.

Aber: Zeiten ändern sich.

Wenn Sie heute 1 Million Euro anlegen und wir

einen Zinssatz von 3% zugrunde legen, dann

sieht die Rechnung wie folgt aus:

1 Million Euro * 3% Zinsen = 30.000 Euro im

Jahr. Leider müssen auf dieses Einkommen noch

Steuern gezahlt werden. Ob dieser Betrag dann

den eigenen Erwartungen entspricht, kann ja jeder

für sich selbst beantworten.

Als unabhängiger Finanzberater sind Sie gehalten,

individuell zu beraten und zu planen. Mit

welchen Partnern arbeiten Sie zusammen –

Banken, Steuerberatern, Wirtschaftsexperten?

Als Makler bin ich sogar gesetzlich dazu verpflichtet,

unabhängig und individuell zu beraten.

Dies setzt natürlich voraus, dass man dann bei

der Produktauswahl auf ein möglichst großes

Portfolio zurückgreifen kann. Dies sind daher einige

hundert Versicherungsunternehmen, über

200 verschiedene Bankpartner, nahezu alle gängigen

Investmentfonds sowie Spezialisten zu unterschiedlichsten

Themen. Gerade der Steuerberater

des Mandanten wird oft mit in die Gespräche einbezogen,

um auch die steuerlichen Auswirkungen

betrachten zu können.

Setzen Sie bei Ihrer Arbeit auch auf „Robo Advisors“,

die digitale Lösungen anbieten?

Ich persönlich verzichte darauf. Ich sehe meine

Arbeit als Berater jedoch auch eher im Bereich

der erklärungsbedürftigen Produkte. Sicherlich

ist es heutzutage sehr leicht möglich, eine günstige

Kfz-Versicherung digital abzuschließen. Ob

dies im Bereich der Altersvorsorge oder der Kapitalanlage

bzw. Finanzierung sinnvoll ist, scheint

mir fraglich.Natürlich können sie bei Vergleichsportalen

im Internet ein Produkt wie z.B.

eine Rentenversicherung miteinander vergleichen.

Mir ist jedoch bislang keine digitale Lösung bekannt,

die ihnen auch sagen kann, ob die Rentenversicherung

überhaupt das passende Produkt ist.

Im schlechtesten Fall haben sie am Ende zwar

den besten Anbieter herausgefunden, sind nur im

falschen Produkt unterwegs.

Reicht ein Modell zur Alterssicherung aus oder

muss diese Empfehlung den oft unterschiedlich

verlaufenden Lebenssituationen angepasst

werden? Mit anderen Worten: Sehen Sie

es als Ihre Aufgabe, Ihre Klienten kompetent

und persönlich möglicherweise vom Unternehmensstart

bis zum Ruhestand zu begleiten?

Eine Betreuung und Anpassung des Konzeptes ist

unumgänglich. Daher sollten sich auch beide Seiten

fragen, bevor man solch eine langfristige Geschäftsbeziehung

eingeht, ob man überhaupt zusammen

passt. Durch die Schnelllebigkeit wird

man nicht drum herum kommen, an verschiedenen

Stellschrauben der finanziellen Strategie zu drehen.

So kann es durchaus sein, dass Produkte auf

den Markt kommen, die vor einigen Jahren noch

nicht erhältlich waren. Oder die Lebenssituation

oder ursprünglich gesetzte Ziele verändern sich.

Und zum Schluss die Gretchenfrage: Was

muss ein Finanzberater leisten, um ein wirklich

guter Finanzberater zu sein?

Ich glaube, dass es in der heutigen Zeit darauf ankommt,

ein Gespür für das Gegenüber zu entwickeln.

Ich stelle mir bei der Ausarbeitung von

Konzepten oft die Frage: „Würdest du das so für

dich selbst auch nutzen?“ Wenn ich dies mit einem

JA beantworten kann, dann bin ich auf dem

richtigen Weg. Fortbildungsbereitschaft, ein gutes

Netzwerk und der Wille, auch mal die Extrameile

für einen Kunden zu gehen, sollte in einer Dienstleistung

eh normal sein.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 06|19 25


TITEL DIE ZUKUNFT DER RENTE

Fortsetzung von Seite 21

einerseits zu einer höheren Rendite, andererseits

aber auch zu Verlusten führen. In der Regel wird

eine Mindestrente zu einem vertraglich vereinbarten

Garantiezins gewährleistet. Erzielt der

Versicherer einen Gewinn, kann sich der Anleger

über die Beteiligung am Überschuss freuen.

Und: Die Rente muss nicht versteuert werden.

Nur der Anteil der Rentenzahlungen unterliegt

der Steuer, der durch die Verzinsung zustande

gekommen ist. Der persönliche Steuersatz orientiert

sich am jeweiligen Renteneintrittsalter.

Doch Vorsicht ist geboten: Anlegern sollte klar

sein, dass es sich bei einer privaten Rentenversicherung

immer um ein Risikogeschäft handelt,

das der allgemeinen Wirtschaftslage und den

Schwankungen des Finanzmarktes unterworfen

ist. So kann es durchaus passieren, dass letztendlich

die ausgezahlten Beträge unter der eingezahlten

Summe liegen. Außerdem schmälern

Kosten für Verwaltung und Vertrieb, die der

Versicherer in Rechnung stellt, die Rente zusätzlich.

Voll im Trend: ETF-Sparpläne

Für den langfristigen Vermögensaufbau stehen

Anlegern zahlreiche Bausteine zur Verfügung.

Neben den eben beschriebenen Rentenversicherungen

erfreuen sich sogenannte exchange trader

fund steigender Beliebtheit. Denn diese an der

Börse gehandelten, passiv gemanagte Investmentfonds

sind nicht nur deutlich kostengünstiger als

herkömmliche Fonds. ETFs stellen für Anleger

eine vergleichsweise preiswerte und zudem sichere

Anlageform da, da sie über eine breite Risikostreuung

sowie ein vielfältiges Portfolio an entsprechenden

Indexfonds verfügen. Und daher

bessere Renditechancen an den internationalen

Hier noch einmal im Vergleich die Vorzüge und Nachteile der verschiedenen Rentenversicherungen

+


Freiwillige gesetzliche Rentenversicherung

+ Flexible Beitragsgestaltung – Entwicklung der Rentenkasse nicht absehbar

+ Erwerbsminderungsrente – Versteuerung der Rentenzahlungen

+ Hinterbliebenenrente – keine Einmalauszahlung

+ Garantierte Rentenzahlungen durch geringes Risiko – Sozialabgaben auf die Rente

Rürup-Rente

+ Auswahl unter drei Varianten je nach Risikobereitschaft – Steuervorteile nur für Besserverdienende


+ 88 Prozent der Beiträge steuerlich absetzbar Stand 2019 – keine Einmalauszahlung


+ noch keine vollständige Versteuerung – keine Hinterbliebenenrente


der Rente – wird erst 2040 fällig

+ garantierte Rentenhöhe bei der klassischen Version

+ keine Sozialabgaben




Private Rentenversicherung

+ Flexible Gestaltung abhängig von der Risikofreude – Hohes Risiko, mögliches Verlustgeschäft

des Anlegers

– Rentenhöhe von wirtschaftlichen Schwankungen

+ Wahlweise Einmalauszahlung oder monatliche Rente abhängig

+ Zahlungen bis ans Lebensende, unabhängig von den – Kosten für Verwaltung und Vertrieb

eingezahlten Beträgen

+


Nur der Ertragsteil muss versteuert werden


26 www.bvg-menzel.de


Kapitalmärkten versprechen.

Zu den Vorteilen zählt zudem, dass Anleger jederzeit

in das Investment einsteigen können. Denn

bei dieser Sparform wird langfristig durch regelmäßige

Ratenzahlungen investiert. Das heißt: Bei

einem Börsentief werden automatisch mehr

Fondsanteile gekauft als bei einem Hoch. Ein Verfahren,

das sich außerordentlich disziplinierend

auswirkt und beispielsweise überstürzten Verkäufen

bei einer Baisse vorbeugt.

Angeboten werden ETF-Sparpläne von digitalen

Vermögensverwaltern. Mittlerweile fest im Markt

etabliert, haben sich diese Robo-Advisors dank

professioneller Beratung einen guten Ruf erworben.

Zudem bieten sie ein Plus an Bequemlichkeit,

da Unternehmer auf diesem Weg das Thema Altersvorsorge

komfortabel übers Internet von zu

Hause aus abwickeln können.

Firmenverkauf nicht immer ratsam

Wie auch immer die individuelle Altersvorsorge bei

dem einzelnen Selbständigen aussieht: Der Verkauf

der eigenen Firma ist nicht unbedingt ein Königsweg.

Denn zahlreiche Unternehmer müssen erkennen,

dass der erzielbare Preis ihres Betriebs im Laufe

der Zeit gesunken ist. Darüber hinaus spielen auch

Dinge wie der Zeitpunkt der Veräußerung, die aktuelle

Nachfrage und die Geschäftslage mit Umsatz

und Gewinn eine bedeutende Rolle. Ebenso ist die

emotionale Bindung an das eigene Lebenswerk nicht

zu unterschätzen. Aus diesem Grund sollte diese

Option wirklich die Ultima Ratio sein, um sich einen

sorgenfreien Ruhestand leisten zu können.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: BVG, Shutterstock

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der Bergische Unternehmer 06|19 27


REFORM CORPORATE GOVERNANCE KODEX

Ein neuer Knigge

für die Vorstandsetage

17 Jahre nachdem der Deutsche Corporate Governance Kodex aus der Taufe gehoben wurde, steht das Regelwerk

jetzt vor seiner bislang umfangreichsten Reform. Bei ihrer Arbeit hat sich die damit beauftragte

Regierungskommission von drei Vorgaben leiten lassen: Relevanter. Klarer. Kompakter. Ob dieses Ziel erreicht

werden konnte, verrät ein genauer Blick in den neuen Benimm-Knigge für die rund 700 börsennotierten

Unternehmen im Lande.

Die Zeit für eine grundlegende Überarbeitung

war überfällig. Denn der Kodex

ist in die Jahre gekommen und daher

nicht mehr in der Lage, sich im

notwendigen Maße an den tatsächlichen Erfordernissen

der Wirtschaft unserer Zeit zu orientieren.

Die jetzt am 9. Mai 2019 beschlossene Kodex-Reform

soll nun alle Voraussetzungen mitbringen,

um von möglichst vielen Stakeholdern als maßgebliches

Standardwerk für eine gute und verantwortungsvolle

Unternehmensführung akzeptiert

zu werden. Dabei soll gleichzeitig die überbordende

Konkurrenz externer Aktionärsberater eingefangen

werden, die mit eigenen Leitlinien gerne

selbst den Maßstab für die Verhaltensweisen deutscher

Börsenunternehmen bestimmen wollen.

Leider oft ohne die nötige Objektivität und Transparenz.

Kritiker fanden ausreichend Gehör

Bei der Planung der erforderlichen Neuerungen

hat sich die Kodex-Kommission bemerkenswert

kooperativ verhalten. Als das Reformpapier im

vergangenen November erstmals vorgestellt wurde,

gingen zahlreiche Kritiker zunächst auf die

Barrikaden. So kamen in Kürze mehr als hundert

schriftliche Stellungnahmen und Eingaben zusammen.

Anlass für die Kommissionsmitglieder,

ihren ursprünglichen Entwurf noch einmal auf

den Prüfstand zu stellen. Herausgekommen ist

nun eine Vorlage, die gegenüber der vorherigen

Ausfertigung deutlich entschärft wurde. So wurde

unter anderem auf die heftig umstrittene Vor-

schrift des „Apply and Explain“ verzichtet. Damit

werden Vorstand und Aufsichtsrat von der bürokratischen

Aufgabe entbunden, schriftlich darzulegen,

wie sie die Governance-Empfehlungen angewendet

haben. Geblieben ist allerdings der Rat,

Hauptversammlungen auf eine Dauer von maximal

vier bis sechs Stunden zu beschränken.

Insgesamt ist der neue Kodex inhaltlich straffer

und verständlicher geworden. Und zwar messbar.

Die aktuelle Version kommt mit gut einem Drittel

weniger Wörter aus. Zudem wird die ausführliche

Wiedergabe der gesetzlichen Vorgaben künftig

wegfallen.

Die wichtigsten Änderungen

im Überblick

• Das dürfen Vorstände künftig verdienen

Unternehmen sind gehalten, in Zukunft eine sogenannte

Ziel-Gesamtvergütung für ihre Vorstände

festzulegen. Diese Summe wird jedoch

nur dann ausgezahlt, wenn hundert Prozent aller

vorab definierten Vorgaben erreicht wurden.

Darüber hinaus soll eine Maximalvergütung bestimmt

werden, die auch dann nicht überschritten

werden darf, wenn das Soll mehr als erfüllt

ist. Allerdings: Es bleibt jedem Unternehmen

selbst überlassen, wo es die Grenzen für diese

Gehälter setzt. Der Kodex macht hier nur eine

geringfügige Einschränkung: Höhe und Zusammensetzung

der Vergütung sollten der Belegschaft

zu vermitteln sein.

Die bisher üblichen Mustertabellen, in denen die

Vergütung dargestellt wurde, entfallen.

28 www.bvg-menzel.de


• Wie sich die Gehälter zusammensetzen

Nicht nur über die Höhe, sondern auch über die

Struktur der Vorstandsbezüge hat sich die Kodex-

Kommission Gedanken gemacht. Das Ergebnis

präsentiert sich nun folgendermaßen: Neben dem

Festgehalt soll es eine variable Bonus-Komponente

geben, die sich teils an kurzfristigen, teils an

langfristigen Zielerfüllungen ausrichtet – wobei

die langfristigen Gehaltsbestandteile die kurzfristigen

übersteigen und nicht in bar, sondern überwiegend

in Aktien der Gesellschaft angelegt werden

sollen. Außerdem wichtig: Welche Ziele für

eine Bonus-Ausschüttung zu erreichen sind, muss

für die Öffentlichkeit plausibel nachvollziehbar

sein.

• Nur begrenzte Zeit als neuer Vorstand im Amt

Neu berufene Vorstände bekommen zunächst einen

Vertrag über drei Jahre, der später bei Bedarf

verlängert werden kann. Also zwei Jahre

kürzer als bisher.

• Das Sammeln von Aufsichtsrats-Posten

ist vorbei

In Zukunft sollen Mitglieder eines Aufsichtsrates

nur maximal fünf Mandate wahrnehmen

können, wobei der Vorsitz doppelt zählt. Für amtierende

Vorstände fallen die Regeln noch strenger

aus. Sie dürfen lediglich zwei Aufsichtsrats-

Posten in anderen Unternehmen übernehmen,

jedoch keinen Vorsitz.

• Unabhängigkeit soll gewährleistet werden

Ein Aufsichtsrat der Kapitalseite muss sich künftig

härteren Vorschriften unterwerfen, um seine

Unabhängigkeit sicherzustellen. Er darf in den

letzten zwei Jahren kein Vorstand gewesen sein,

nicht länger als zwölf Jahre dem Aufsichtsrats-

Gremium angehören, kein kontrollierender Aktionär

und auch nicht verwandt mit einem Vorstandsmitglied

sein. Ebenso sind wesentliche

Geschäfte – sei es als Lieferant, Kunde, Kreditgeber

oder Berater – mit dem Unternehmen untersagt.

• Keine Chance für Schummelei

In vergangenen Zeiten haben etliche Aufsichtsräte

ihre Aufgaben etwas lax gehandhabt und

manches Mal die Sitzungen geschwänzt. Damit

soll nun Schluss sein. Denn nunmehr soll die

Teilnahme an Sitzungen personenbezogen offengelegt

und dokumentiert werden.

• Abfindungen künftig ausgeschlossen

Kommt es zu einem Kontrollwechsel im Aufsichtsrat,

fallen die bisher üblichen Abfindungen

für Vorstände künftig weg.

Übrigens: Der neue Kodex ist erst dann gültig,

wenn er vom Justizministerium veröffentlicht

wird. Das kann dauern. Denn zuvor muss dort

zunächst die EU-Aktionärsrichtlinie in deutsches

Recht umgesetzt werden. Also braucht es noch

etwas Geduld, bis der neue Knigge für die Vorstandsetage

greift.

Der Benimm-Knigge

bezieht sich nicht

auf Äußerlichkeiten,

sondern auf seriöses

und nachhaltiges

Geschäftsgebahren.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

der Bergische Unternehmer 06|19 29


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Wirtschaftssicherung in der Region

Der Bergbau war seit Jahrhunderten der bedeutende

und prägende Wirtschaftssektor im bergisch-märkischen

Raum und im Ruhrgebiet. Bis zu 600.000 Menschen

arbeiteten allein zu Spitzenzeiten Ende der 1950er

Jahre im Steinkohlebergbau, dessen Ära in Deutschland

mit der Schließung der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop

im Dezember 2018 endgültig zu Ende ging.

Die Schließung der Zechen bedingt einen Strukturwandel

in der Region. Aufgabenbereiche und Berufsbilder in

der Bergbau- und Bergbauzulieferer-Industrie wandeln

sich. Der Markt für den Vertrieb liegt nicht mehr in

Deutschland und Europa, sondern in den aktiven Bergbauregionen

der Welt. Der bisherige Heimatmarkt für

die bestehenden, oft über Generationen inhabergeführten

Familienunternehmen des Bergbausektors ist weggebrochen.

Um eine unternehmerische Zukunft zu haben

und eine drohende Insolvenz nachhaltig

abzuwenden, ist eine Neuorientierung nötig, die sinnvoll

in strategische Allianzen mit ausländischen Investoren

münden kann. Der ausländische Investor kauft qualifiziertes

Know-how und Erfahrung insbesondere im Bereich

des „Engineering“ Made in Germany ein und den

Altgesellschaftern ermöglicht die strategische Allianz

die Fortführung eines Traditionsunternehmens in die

Zukunft mit Wachstumsperspektiven. Somit wendet

man in dieser die Region prägenden Industrie durch den

Zusammenschluss mit ausländischen Investoren nicht

nur eine drohende Insolvenz ab, sondern man entwickelt

das traditionsreiche, meist inhabergeführte Familienunternehmen

zu einem globalen, internationalen Unternehmen

fort. Gesichert werden dann nicht nur der inländische

Standort, sondern vor allem auch die Arbeitsplätze

in der Region.

Foto: Breidenbach

Dr. Martin Hüttermann ist Rechtsanwalt und

Geschäftsführender Partner der Breidenbach-

Unternehmensgruppe.

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lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

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Rahmenbedingungen anzupassen.

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er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

„Gleichzeitig profitiert er von der Kompetenz

erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risikoprofile

sogenannte Orientierungsdepots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf

die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden

zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.

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nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten

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et wa bei Diskont zer tifikaten”, so Stephan.

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zu wählen, kann maßgeblich

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und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen

Präferenzen beeinflussen. Auch bei der

Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

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Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

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sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

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sichert dem Anleger Zugang zum Agrarrohstoffen). Im Austausch mit dem

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von Telefon (0221) 142-2323

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 06|19 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Unternehmerbruchteilsgemeinschaft

kann Kein Unternehmer

sein

Bei einer Bruchteilsgemeinschaft handelt

es sich um eine Interessengemeinschaft,

die keine Zweckgemeinschaft ist. Das

heißt konkret: Die Interessen der Teilhaber

laufen zwar bis zu einem bestimmten

Grad gleich, deren Ziele können jedoch

verschieden sein. Der wesentliche Unterschied

zu einer Gesellschaft bürgerlichen

Rechts liegt darin, dass bei einer Bruchteilsgemeinschaft

eine Verpflichtung zur

Förderung eines gemeinsamen Zwecks

fehlt, der über das bloße Innehaben eines

Rechts hinausgeht. Der Bundesfinanzhof

(BFH) hat jetzt unter Aufgabe seiner bisherigen

Rechtsprechung entschieden, dass

eine Bruchteilsgemein-schaft kein Unternehmer

im umsatzsteuerlichen Sinne sein

05Ausgabe Mai 2019 Das Aktuelle aus

Steuern und Wirtschaftthemen kann. Dem

Urteil zufolge erbringen vielmehr deren

Gemeinschaf-ter als einzelne Unternehmer

anteilig von ihnen zu versteuernde

Leistungen. Geklagt hatte ein Mann, der

zusammen mit weiteren Personen medizinische

Systeme entwickelt hatte. Für die

Fotos: MEV

Vermarktung der Erfindungen hatten die

Gemeinschafter gemeinsam Lizenz-verträge

mit einer Kommanditgesellschaft

abgeschlossen, die jedem Erfinder alljährlich

seinen Anteil an den Lizenzgebühren

gutschrieb und dabei den 19%igen Umsatzsteuersatz

zugrunde legte. Der klagende

Gemeinschafter machte geltend, dass

nicht er der Schuldner der Umsatzsteuer

sei, sondern die Bruchteilsgemeinschaft

der Erfinder. Der BFH lehnte diese Sichtweise

jedoch ab und urteilte, dass der Gemeinschafter

selbst als leistender Unternehmer

anzusehen sei, so dass er seinen

Anteil an den Lizenzgebühren versteuern

müsse (mit dem 19%igen Umsatzsteuer-

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satz). Nach Gerichtsmeinung kann die

Bruchteilsgemeinschaft kein Unternehmer

sein, weil sie zivilrechtlich keine Verpflichtungen

eingehen und damit umsatzsteuerrechtlich

keine Leistungen erbringen

könne.

(Quelle: Quadrilog Beratergruppe)

Wer muss bezahlen: Reparaturbedürftige

Terrasse war Sonder-

und Gemeinschaftseigentum

Eigentlich ist die Sache klar: Für das

Sondereigentum innerhalb einer Wohneigentümergemeinschaft

(WEG) kommt

der jeweilige Eigentümer auf, für das Gemeinschaftseigentum

müssen das alle zusammen

tun. Doch die Unterscheidung

ist nicht immer ganz so leicht zu treffen,

wie der Infodienst Recht und Steuern der

LBS am Beispiel eines höchstrichterlichen

Urteils zeigt. Der Fall: Der Eigentümer

einer Dachgeschosswohnung besaß

gemäß Teilungserklärung die Sondernutzungsrechte

an zwei Dachterrassen. Eines

Tages beschloss die Gemeinschaft

eine Sanierung dieser Terrassen, die in

finanzieller Hinsicht zu Lasten des Sondernutzers

gehen sollte. Doch der argumentierte

damit, dass der Boden seines

Dachgartens gleichzeitig das Dach der

darunterliegenden Wohnung und damit

konstruktiv für das Gebäude sei. Er focht

den Gemeinschaftsbeschluss an und forwesen,

dass ausschließlich der Kläger

Zugang zu der Terrasse gehabt habe.

(Quelle: Bundesgerichtshof, Aktenzeichen

V ZR 163/17)

Vorsteuerabzug bei

„verlorenen“ Anzahlungen

Die Umsatzsteuer entsteht im Regelfall

mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums,

in dem die Leistung ausgeführt worden

ist (sog. Soll-Versteuerung, vgl. § 13 Abs.

1 Nr. 1 Buchst. a UStG). (1) Ist der Leistungsempfänger

ein Unternehmer, kann

er die Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen,

wenn die Leistung für sein Unternehmen

erbracht wurde und eine Rechnung

mit gesondertem Umsatzsteuerausweis

vorliegt (§ 15 Abs. 1 Nr. 1

UStG). Bei Anzahlungen bzw. Vorauszahlungen

entsteht die Umsatzsteuer bereits,

wenn die Zahlung vereinnahmt

wurde. Spiegelbildlich kann der Kunde

die Vorsteuer geltend machen, wenn er

die Zahlung geleistet hat und eine Rechnung

mit gesondertem Umsatzsteuerausweis

besitzt. Wird die vereinbarte Leistung

nicht ausgeführt, erhält der Kunde

im Normalfall die Anzahlung zurück

und die beteiligten Unternehmer berichtigen

die angemeldete Umsatzsteuer bzw.

die geltend gemachte Vorsteuer entsprechend

(vgl. § 17 UStG). Unklar war, ob

eine Vorsteuerberichtigung auch dann

derte eine Umlage der Kosten. Das Urteil:

Der Bundesgerichtshof erlegte dem

Terrassennutzer auf, die Sanierung zu

bezahlen. Zwar blieben die konstruktiven

Teile ungeachtet der Zuweisung zur Sondernutzung

gemeinschaftliches Eigentum.

Die Regelung in der Teilungserklärung,

wonach beim ausschließlichen

Gebrauch durch einen Eigentümer dieser

auch für die Sanierung aufkommen müsse,

sei jedoch nicht zu beanstanden. Das

betreffe konstruktive und nicht konstruktive

Bauteile. Hier sei entscheidend geder

Bergische Unternehmer 06|19 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

durchzuführen ist, wenn eine vereinbarte

Leistung nicht erbracht wird und die geleistete

Anzahlung z. B. wegen Insolvenz

aber nicht zurückgezahlt wird.Der Bundesfinanzhof

(2) hat im Anschluss an ein

Urteil des Europäischen Gerichtshofs (3)

klargestellt, dass der Vorsteuerabzug aus

einer geleisteten „verlorenen“ Vorauszahlung

nicht zu versagen ist, wenn der Kunde

zum Zeitpunkt seiner Zahlung weder

wusste noch „vernünftigerweise hätte wissen

müssen“, dass die Ausführung der vereinbarten

Leistung unsicher war.Im Streitfall

ging es um ein betrügerisches

„Schneeballsystem“ mit Blockheizkraftwerken.

Der betroffene Unternehmer

brauchte den geltend gemachten Vorsteuerbetrag

nicht zurückzuzahlen, weil er die

geleistete Vorauszahlung nicht zurückbekam

und zum Zeitpunkt der Vorauszahlung

keine Zweifel an der späteren Lieferung

des Blockheizkraftwerkes bestanden.

(1) Zur sog. Ist-Versteuerung siehe § 13

Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UStG. (2) Urteil

vom 5. Dezember 2018 XI R 44/14.(3)

Vom 31. Mai 2018 C-660/16 „Kollroß

(Quelle: Rinke Treuhand)

Die Schlüsselfrage: Vermieter

muss Kenntnis von der Rückgabe

haben

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Nach dem Ende des Vertragsverhältnisses

müssen Mieter zwingend die Schlüssel zu

ihrem Objekt an den Eigentümer zurückgeben.

Das dürfte jedem Betroffenen bewusst

sein. Doch immer wieder kommt es

wegen damit zusammenhängender Details

zu Streitigkeiten. So behaupteten Mieter in

einem Fall, sie hätten die Wohnung schon

Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist

geräumt und die Schlüssel (mit exakter

Bezeichnung) in den Briefkasten des Eigentümers

geworfen. Der aber bestritt das.

Er habe nie einen derartigen Brief gefunden,

auch nichts von dem bereits erfolgten

Auszug gewusst und deswegen schließlich

eine Räumungsklage angestrengt. Die Justiz

verweigerte den Mietern wegen fehlender

Aussicht auf Erfolg die Prozesskostenhilfe.

Nach Information des Infodienstes

Recht und Steuern der LBS hieß es im Urteil,

wer „eine weniger sichere Art der

Rückgabe“ von Schlüsseln wähle, der trage

das Risiko des Misslingens.

(Quelle: Landgericht Krefeld, Aktenzeichen

2 T 28/18)

Überraschend große Reichweite

des Markenschutzes „MINI“

Die BMW AG ist Inhaberin einer kraft

Verkehrsdurchsetzung eingetragenen Marke

„MINI“ DE 929934, der infolge der

umfangreichen Benutzung für motorisierte

Landfahrzeuge in Klasse 12 eine sehr große

Bekanntheit zukommt. Die Markeninhaberin

störte sich an der Verwendung der

Bezeichnung „MINI“ bzw. „Cafissimo

MINI“ und „MINI Edition“ für Kapsel-

Kaffeemaschinen und Kaffeetassen. Die

Beklagte (Tchibo) vertreibt Kapsel-Kaffeemaschinen

und -systeme unter diversen

Bezeichnungen wie „Cafissimo PURE“,

„Cafissimo CLASSIC“ etc. für eine kompakte

und damit kleinbauende Kaffeemaschine.

Unstreitig kann der Begriff „mini“

34 www.bvg-menzel.de


in Form einer beschreibenden Verwendung

soviel wie „winzig“ oder „klein“ bedeuten.

Für Verwunderung in der Fachwelt

sorgt nun die unter dem Aktenzeichen A2-

03 O 288/17 ergangene Entscheidung des

Landgerichts Frankfurt am Main vom 18.

September 2018. Hier ergeht ein Unterlassungsurteil

gegen den Kapsel-Kaffeemaschinenhersteller

bezüglich der Verwendung

der Bezeichnung „MINI“. Die

Entscheidung überrascht insbesondere, da

Kaffeemaschinen und motorisierte Landfahrzeuge

markenrechtlich betrachtet als

gänzlich unähnlich zueinander einzustufen

sind, und der Begriff „mini“ zudem im

deutschen Sprachgebrauch für Geräte kleiner

Bauformen im alltäglichen Sprachgebrauch

üblich sein dürfte.

(Quelle: Patentanwälte Roche, von Westernhagen

& Ehresmann)

Einkommenssteuer auf

Kryptowährung

Der Verkauf bzw. die Verwendung von

Bitcoins als Zahlungsmittel unterliegt nur

dann der Einkommenssteuer, wenn dieses

innerhalb eines Jahres ab Anschaffung

der Bitcoins geschieht. Zudem gelten die

zuerst gekauften Bitcoins als zuerst verkauft

(First in – First out), wenn nicht eine

andere Reihenfolge nachgewiesen werden

kann. Dagegen zählen Gewinne und Verluste

aus anderen Finanzinstrumenten im

Privatvermögen, die nur mittelbar an

Kryptowährungen gekoppelt sind, zu den

Einkünften aus Kapitalvermögen, die

ohne Haltefrist der Abgeltungsteuer

unterliegen.

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt und

Partner KG)

Experte für professionelle Mitarbeiteroptimierung

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der Bergische Unternehmer 06|19 35


SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

PRODUKTSCHUTZ

IST EXISTENZIELL

„Es ist Ihr gutes Recht“ – diese Redewendung gilt ganz entscheidend auch für die innovativen Ideen,

mit denen Unternehmen zukunftsfähig bleiben und langfristig ihre Existenz sichern. Patentanwalt

Dr. Siegfried Demski und seine Kollegen stehen den Betrieben dabei zur Seite – angefangen von der

Patent- und Gebrauchsmuster-Anmeldung über die Markensicherung bis hin zur Verteidigung ihrer

Schutzrechte. In ganz Deutschland und auch international ist die Kanzlei Demski und Nobbe dabei

von den Standorten Hilden und Duisburg tätig.

DEMSKI & NOBBE

IN KÜRZE

Demski & Nobbe vertritt

mit einem Team von Fachleuten

aus unterschiedlichen

technischen Fachrichtungen

die rechtlichen

Interessen ihrer in- und

ausländischen Mandanten

in Deutschland und vor

den europäischen und internationalen

Patent-,

Marken- und Musterbehörden.

Die Bearbeitung

der Schutzrechtsanmeldungen

erfolgt in deutscher

oder englischer

Sprache. Auf allen Gebieten

des gewerblichen

Rechtsschutzes arbeitet

die Sozietät mit einem gewachsenen

Netzwerk erfahrener

Kollegen im Ausland

zusammen.

Eine Idee kann Gold wert sein und hinter

einem neuen Produkt können jahrelange

Arbeit und horrende Entwicklungskosten

stecken. „Innovationen müssen geschützt

werden“, sagt daher Patentanwalt Dr. Siegfried

Demski. Hohe Kompetenz und ein reicher

Erfahrungsschatz aus 26 Jahren Selbstständigkeit

versammeln sich hinter dieser Aussage. Gerade

die in unserer Region stark vertretene mittelständische

Industrie lebt von ihren innovativen Produkten.

„Man muss daher immer einen Schritt

schneller sein als die Konkurrenz. Ein Patent

dient dazu, das eigene Know-how vor Nachahmung

zu schützen.

Technischer Sachverstand

Anders, als es die Berufsbezeichnung vermitteln

könnte, ist ein Patentanwalt kein Jurist, sondern

hat ein technisches oder naturwissenschaftliches

Studium absolviert. Wenn erforderlich – so zum

Beispiel wenn gewerbliche Schutzrechte erstritten

werden müssen – wird die juristische Expertise

von versierten Kanzleien hinzugezogen. Dazu arbeitet

die Kanzlei Demski & Nobbe mit bewährten

Partnern zusammen. „Bei einem Patentanwalt

steht das technische Urteilsvermögen im Vordergrund“,

erläutert Dr. Demski. Voraussetzung, um

als Patentanwalt zugelassen zu werden, sind neben

dem abgeschlossenen Studium weitere rechtswissenschaftliche

Qualifizierungen sowie eine

Mitarbeit bei einer Patentanwaltskanzlei und im

Patentamt in München, um die Arbeitsmethoden

kennenzulernen. Bevor der Titel endgültig verliehen

wird, müssen eine schriftliche und mündliche

Prüfung erfolgreich absolviert werden.

International tätig

Rund 170.000 Patente werden in Europa jährlich

angemeldet, in Deutschland sind es etwa 80.000.

Demski & Nobbe sind für ihre Mandanten weltweit

tätig, setzen dabei auf ein internationales

Netzwerk. Marken- und Designanmeldungen gehören

ebenso zu ihrem Leistungsportfolio wie

Schutzrechtsüberwachung und Recherchen sowie

Beratungen zum deutschen Arbeitnehmererfinderrecht.

Ebenso hat die Kanzlei ein wachsames

Auge auf die einzuhaltenden Fristen. Die Mandantschaft

kommt aus ganz Deutschland, aber

auch zahlreich aus den benachbarten Niederlanden

und aus dem weiteren Ausland. Branchenschwerpunkte

sind die Chemische Industrie, Biologie,

Medizintechnik, der Maschinenbau, die

E-Technik und die Elektronik. Der Beratung

kommt dabei ein entscheidendes Gewicht zu. „Unsere

Mandanten nehmen unsere Recherche frühzeitig

in Anspruch. Wir vertreten sie alsdann vor

36 www.bvg-menzel.de


KONTAKT

Demski & Nobbe

Patenanwalt Dr. Siegfried

Demski

Augustastraße 15

40721 Hilden

Tel: 02103 31012

Fax: 02103 360037

Mail: mail@dn-patent.de

Web: www.dnpatent.de

Dr. Siegfried Demski ist seit 26 Jahren als selbstständiger Patentanwalt tätig. Für seine Mandanten bringt

der promovierte Physiker einen reichen Erfahrungsschatz mit.

den Behörden und tun alles, damit ihre Patente

und Marken geschützt werden und bleiben“, so der

erfahrene Patentanwalt.

Neugründer aufgepasst!

Gefragt ist die Kompetenz aber nicht nur bei etablierten

Unternehmen. „Zu uns kommen auch Privatpersonen

und Unternehmensgründer und fragen

um Rat, ob ihre Produktidee schützenswert ist. Bevor

ich ein Produkt auf den Markt bringe, sollte

man sich vergewissern, ob eventuelle Schutzrechte

Dritter existieren. Sollte das nämlich der Fall sein,

kann man nur von einer Markteinführung abraten.

Andernfalls könnte das sehr teuer werden, was für

neu gegründete Firmen ganz schnell existenziell

bedrohlich sein kann“, rät Patentanwalt Demski.

Denn jedes Unternehmen achtet diesbezüglich auf

seine Rechte, was übrigens auch bezüglich der Verwendung

von geistigem Eigentum für die eigenen

Webseiten gilt. „Da sind viele – auch Unternehmen

– doch sehr naiv. Die unerlaubte Verwendung von

fremden Fotos, Abbildungen oder Zeichnungen –

und seien es nur Teile davon – kann enormes Geld

kosten, wenn der Urheber dahinter kommt. Eigentlich

will man Geld sparen, aber der Bumerang

schlägt zurück.“ Diffizil ist die Angelegenheit gleichermaßen

bei Marken und Designs. Nahezu jedes

Produkt trägt einen Markennamen, den sich der

Hersteller in der Regel schützen hat lassen. „In

Deutschland ist man sehr markenaffin. Da trägt ein

einprägsamer Name sehr zum Verkaufserfolg bei“,

weiß er.

Lohnende Investition

Natürlich ist die Sicherung von Patenten, Gebrauchs-

und Geschmacksmustern, von Marken

und Designs nicht umsonst zu haben, wobei sich

die Kosten in Deutschland im internationalen Vergleich

immer noch moderat darstellten, hebt Demski

hervor. Im Vergleich zu den Gefahren, bei ungeschützten

Produkten den Mitbewerber auf den

Plan zu rufen, seien diese Investitionen absolut

lohnend. „Viele Firmen wissen das und sind in dieser

Hinsicht gut aufgestellt“, sagt Dr. Demski. Was

hingegen für viele Unternehmen und natürlich

auch für die Patentanwälte ärgerlich sei, sei die

lange Bearbeitungsdauer. Die Behörden und auch

Gerichte seien vielfach überlastet, zumal es aus

dem In- und Ausland zunehmend viele Patentanmeldungen

gebe. „In Einzelfällen kann ein Verfahren

in zehn Monaten abgewickelt sein, in der Regel

muss man aber mit zwei oder drei Jahren rechnen“,

bedauert Dr. Demski

Text: Stefanie Bona

Foto: BVG

DAS TEAM VON D&N

• ist spezialisiert auf die

Sicherung, Durchsetzung

und Verteidigung der

Mandantenrechte an ihrem

geistigen Eigentum

• entwickelt Strategien

zur Vermeidung der Verletzung

von Schutzrechten

Dritter

• berät Unternehmensgründer,

kleine und

mittlere Unternehmen

sowie Großkonzerne individuell

• berät und vertritt inländische

und internationale

Mandanten auf allen

technischen Gebieten

und weltweit in allen

Aspekten des Rechtes

am geistigen Eigentum.

Dazu gehören Patente

und Ge¬brauchsmuster,

Marken, Designs sowie

Lizenzvertragsgestaltung

und die Prüfung

und Bewertung von Verletzungsfällen.

der Bergische Unternehmer 06|19 37


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Scharfe Leistung im

Doppel

Zwischen Scharf und Schärfen liegen manchmal nur wenige Meter.

In Solingen bieten die beiden Schwesterfirmen Flügel CSS und PCM

ProfiCUT unter einem gemeinsamen Dach ein umfangreiches Spektrum

an Bearbeitungstechniken, Schneidprodukten und Systemen

für Industrie und Handel.


Schärfe ist unsere Kernkompetenz“, erklärt

Eike Sträter, der in seinen Werken

erfolgreich eine zweigleisige Unternehmensstrategie

fährt. 1908 als kleiner

Graveurbetrieb gegründet, hat sich Flügel CSS im

Laufe der Jahre zu einem international führenden

Hersteller qualitativ hochwertiger Schärfsysteme

entwickelt. Exzellente Werkzeuge Made in Solingen,

für den professionellen und privaten Bereich

geeignet, perfekt in Ergonomie und Handhabung,

aus langlebigen Materialien wie Stahl, Diamant

oder Keramik mit höchster Präzision gefertigt.

Präzisionsarbeit auf Kundenwunsch

Wetzstähle und Messerschärfer gehen in über 500

Modellvarianten in alle Welt, um bei global agierenden

Markenproduzenten, Handelshäusern und

Ausrüstungsfirmen zum Einsatz zu kommen. Anspruchsvolle

Kunden, die an das Solinger Team

hohe Anforderungen stellen. Dank moderner Produktionsanlagen,

effizienter Prozesse und einer

außerordentlichen Fertigungstiefe sind Eike Sträter

und seine 65 Mitarbeiter auch für Extra-Wünsche

gut gerüstet: „Ob Kleinauflage oder Großserie:

Wir besitzen das Know-how und die

erforderlichen Kapazitäten, um sowohl einzelne

Fertigungsschritte als auch die komplette Herstellung

zu übernehmen“, versichert der Geschäftsführer.

„Damit sind wir in der Lage, flexibel auf

die jeweiligen Anforderungen unserer Auftraggeber

einzugehen. Unser Ziel ist es, für jeden Anwendungsfall

die passende Lösung zu liefern.“

Mit schneidiger Spitzenleistung befasst sich das

Unternehmen auch im Stanzbereich, einem weite-

ren Schwerpunkt im Portfolio. Hier werden Messerrohlinge,

Spezialklingen und weitere kundenspezifische

Stanzteile nach Vorgabe umgeformt.

Nicht nur die klassische Schneidwarenindustrie,

sondern auch Anbieter von Maschinen und Anlagen

für Landwirtschaft, Textil, Papier und Medizintechnik

setzen auf die besondere Expertise der

Solinger auf diesem Spezialgebiet.

Starke Nachfrage verzeichnet ebenfalls die Härterei

von Flügel CSS, die sich auf die Wärmebehandlung

von rostfreien Stählen unter Schutzgas

im Lohnauftrag von Industriekunden fokussiert

hat. Drei Durchlauf-Bandöfen sichern jederzeit

ein einwandfreies Arbeitsergebnis. Vakuumhärten,

Blankglühen und Lohnentfetten, zum Teil in

Kooperation mit Partnern aus der bergischen Region,

ergänzen das breitgefächerte Angebot.

Messer und Klingen in Top-Qualität

Ein paar Türen weiter führt der Weg in die moderne

Produktion der Firma PCM ProfiCUT, die 1992

an den Start ging. Auch hier bestimmen die Themen

Schärfe und Präzision den Geschäftserfolg.

Mit einem 25-köpfigen Team fertigt das Unternehmen

Maschinenmesser sowie Präzisionsteile,

die in unterschiedlichen Industriebranchen Anwendung

finden. Beispielsweise im Automobilbau

oder in der Energietechnik.

Die Anforderungen der automatisierten Produktion

in den Kundenbetrieben verlangt den eingesetzten

Werkzeugen und Komponenten eine Menge

ab. Aus diesem Grund sind Verschleißfestigkeit

und Materialqualität zwingend notwendig, um die

gewünschten Standzeiten zu erreichen. Grund für

38 www.bvg-menzel.de


Dafür sorgen, dass

Scharfes scharf bleibt.

Eike Sträter hat mit seinen

Teams in den beiden

Solinger Fachbetrieben

die Kompetenz bei

der Fertigung von

Schneid- und Schärfsystemen

zu einem international

gefragten Erfolgsmodell

ausgebaut.

Ergänzt wird die Produktionssparte

durch

ein umfangreiches Service-Angebot

in den Bereichen

Stanzen, Härten

und weiteren Lohnarbeiten

im Kundenauftrag.

die Fachleute von PCM ProfiCUT, großen Wert

auf Genauigkeit in der Ausführung und Langlebigkeit

im Gebrauch zu legen.

Perfektion bis in den µ-Bereich

„Mit unserem leistungsstarken Equipment verfügen

wir über alle Möglichkeiten, bis in den

µ-Bereich exakte Resultate zu liefern. Dafür garantierten

unter anderem eine CADCNC-unterstützte

Fertigung und hochpräzise Messmethoden“,

berichtet Eike Sträter „Darüber hinaus bietet

die angeschlossene Härterei die Voraussetzung,

mittel- und hochlegierte Werkstoffe zweckentsprechend

zu behandeln, so dass sie den geforderten

Praxiseigenschaften vollauf gerecht werden.“

Neben der kompletten Fertigung von Bauteilen

übernimmt PCM ebenfalls Detailarbeiten verschiedener

Art - zum Beispiel Präzisionsschleifen

auf CNC-gesteuerten Plan- und Profilschleifmaschinen.

Eine Offerte, die von zahlreichen Kunden

gern und oft in Anspruch genommen wird.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Flügel CSS

GmbH & Co. KG

An den Eichen 10

42699 Solingen

Fon 0212 658905

Fax 0212 6589590

Mail info@fluegel-css.de

Net www.fluegel-css.de

PCM ProfiCUT

Messertechnik GmbH

An den Eichen 10

42699 Solingen

Fon 0212 6589-401

Fax 0212 6589-490

Mail info@proficut.de

Net www.proficut.de

der Bergische Unternehmer 06|19 39


IM FOKUS STUDENTENWOHNEN

Studentenwohnen -

günstig war gestern

40 www.bvg-menzel.de


Die hell und freundlich

gestalteten

Wohnheime des Hochschul-Sozialwerks

Wuppertal (auch Foto

oben) sind mehrfach

prämiert.

der Bergische Unternehmer 06|19 41


IM FOKUS STUDENTENWOHNEN

Wer ein Kind zum Studium schickt, kennt die Situation nur zu gut. Auf Wohnungsanzeigen

melden sich dutzende, je nach Studienort hunderte Mietinteressenten und

konkurrieren um spärlich vorhandenen Wohnraum. Je nach Universitätsstadt ist die

Situation natürlich unterschiedlich prekär. Fakt ist aber auch, dass die betreffenden

Kommunen, öffentliche Träger und private Investoren mit Weitsicht und langfristig

planen müssen, damit sich die Lage nicht noch mehr verschärft bzw. bestenfalls entspannt.

Das trifft auch auf Wuppertal zu.

Immer mehr junge Menschen machen Abitur,

immer mehr entscheiden sich für ein

Studium. Gleichzeitig zeigt die Zahl der

Single-Haushalte, vor allem in den Großstädten.

Im Wintersemester 2017/2018

waren mehr als 2,8 Millionen Studenten

an deutschen Universitäten eingeschrieben, 28

Prozent mehr als acht Jahre zuvor. Die Nachfrage

nach kleineren Wohneinheiten wird also größer.

Alleinstehende Senioren verkleinern ihre Haushalte,

junge Berufstätige tendieren zur Kleinwohnung

– erst Recht, wenn sie einen Erst- oder

Zweitwohnsitz in Arbeitsplatznähe suchen. Zusammengenommen

verschärfen diese Entwicklungen

die Wohnungsnot und lassen die Mietpreise

in die Höhe schnellen. Wie der aktuelle

Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen

Wirtschaft (IW) zeigt, kostete im ersten

Halbjahr 2018 eine Studenten-Musterwohnung in

München im Schnitt monatlich 634 Euro – mehr

als in jeder anderen deutschen Stadt und gut 40

Prozent mehr als im Jahr 2010. In Wuppertal liegt

Die Zahl der Single-Haushalte wird größer - vor allem in

den Großstädten. Das heißt, dass Studierende mit anderen

Interessentenkreisen um den knappen Wohnraum

konkurrieren.

der durchschnittliche Mietpreis inklusive Nebenkosten

bei rund 314 Euro und damit leicht unter

dem Bundesdurchschnitt von 323 Euro und etwas

deutlicher unter dem Landesdurchschnitt NRW

von 332 Euro.

Berlin ist anziehend

Eine klassische Studentenwohnung misst laut IW-

Index rund 30 Quadratmeter, liegt höchstens anderthalb

Kilometer von der Universität entfernt

und stammt aus dem Jahr 1995. Ihre Ausstattung

ist normal und funktional, Küche bzw. Küchenzeile

und eine Teilmöblierung sind beliebt. Nicht nur

in der bayerischen Landeshauptstadt braucht man

gute Kontakte, um eine Wohnung zu ergattern –

vom hohen Mietpreis mal ganz abgesehen. Nicht

zu vernachlässigen sind die Kosten für Strom, Heizung,

Telefon, Internet und Rundfunkbeitrag.

München sei zwar ein Extrembeispiel, aber keine

Ausnahme, urteilt der IW. Wohnen sei in den vergangenen

Jahren in allen Universitätsstädten teurer

geworden: Die allgemeinen Mieten seien in Berlin

seit 2010 um 94 Prozent gestiegen, in Göttingen

um 72 Prozent und in Bamberg um 63 Prozent. Lediglich

das Ruhrgebiet und Magdeburg verzeichneten

mit Preissteigerungen von 13 beziehungsweise

18 Prozent nur moderate Mietanstiege. Weil keine

andere Stadt junge Menschen derzeit so anzieht

42 www.bvg-menzel.de


wie Berlin, sind dort die Mieten am stärksten gestiegen.

Die Mietexplosion gilt jedoch nicht nur

für die Metropolen unter den Universitätsstädten.

Selbst in Heidelberg, Bonn, Aachen und Karlsruhe

kosten laut IW typische Studentenwohnungen

rund 400 Euro warm im Monat, mit steigender

Tendenz. Denn auch in diesen Städten fehlen kleine

Wohnungen, weil die Neubauten dem Einwohnerzuwachs

hinterherhinkten. Um die Nachfrage

zu befriedigen, wurde in vielen Städten zwar

Wohnraum geschaffen, dennoch reicht das Angebot

mitunter bei weitem nicht.

Bergische Uni ist beliebt

Wenn man im Vergleich zwar nicht von einer angespannten

Wohnsituation sprechen kann, muss

auch Wuppertal die Lage im Auge behalten. Die

Bergische Universität ist beliebt, die Studentenzahlen

steigen stetig. Zum Wintersemester

2017/2018 waren laut dem letzten Rektoratsbericht

der Universität rund 22.000 Studenten eingeschrieben,

ein Anstieg auf 25.000 Studenten ist

denkbar. Bezüglich der Wohnungsnachfrage ist

natürlich anzumerken, dass die Bergische Universität

für viele der Studierenden eine „Fahruni“ ist.

Soll heißen: Etwa jeder Zweite pendelt zwischen

Studien- und Heimatort hin und her, benötigt also

keine Bleibe in Uninähe. In den zehn mehrfach

prämierten Wohnheimen des Hochschul-Sozialwerks

waren zum letzten Wintersemester alle

1.085 Appartements belegt. Und es gibt Wartelisten,

sowohl von deutschen, als auch zunehmend

von internationalen Studenten. Für nur noch 5,14

Prozent der rund 22.000 Studenten stand 2017 ein

Platz in einem Studentenwohnheim oder in geförderten

Privatzimmern mit öffentlicher Belegungsund

Mietbindung zur Verfügung. In NRW liegt

der Durchschnitt noch bei 8,58 Prozent, bundesweit

bei 9,62 Prozent. „Empfohlen wird eine Versorgungsquote

mit Wohnraum in günstigen Studentenwohnheimen

von 15 Prozent. Nicht nur

bundesweit und landesweit, auch in Wuppertal ist

die Versorgungsquote gesunken, weil die Schaffung

zusätzlichen Wohnraums nicht Schritt gehalten

hat mit dem raschen Anstieg der Studentenzahlen“,

skizziert Fritz Berger, Geschäftsführer

des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal, die Lage.

Für Entspannung sollen fünf neue, innovative

Wohnheime mit 132 Plätzen sorgen, die das Hochschul-Sozialwerk

an der oberen Max-Horkheimer-

Straße errichtet. Daneben sind private Bauprojekte

in Planung.

Blick auf den gesamten

Wohnungsmarkt

Will man für ausreichenden Wohnraum sorgen,

muss man natürlich alle Bevölkerungsgruppen im

Blick behalten. Einer, der den örtlichen Woh-

der Bergische Unternehmer 06|19 43


IM FOKUS STUDENTENWOHNEN

nungsmarkt sehr gut kennt, ist Frank Müller, Inhaber

der fmi Müller Immobilien Wuppertal. Das

1992 gegründete Unternehmen ist im wohnwirtschaftlichen

Maklergeschäft gestartet und hat sich

sodann kontinuierlich zu einem umfassenden Qualitätsdienstleister

in der Immobilienwirtschaft entwickelt.

Die Expertise reicht vom wohnwirtschaftlichen

Immobilienbereich bis hin zu Gewerbeobjekten

und Portfoliogeschäften. Auch Projektentwicklung

wird von fmi begleitet und auch verantwortet.

Als Sachverständige nehmen die fmi-Experten

Immobilienbewertungen vor. Wie steht es also

um den Wohnungsmarkt in Wuppertal, was kleinere

Wohneinheiten angeht? „Der Markt ist insgesamt

hier im Bergischen Land ausgeglichen.

Schwache Nachfrager mit Negativmerkmalen haben

es schwerer, qualitativ guten oder sehr guten

Wohnraum zu bekommen. Die Nachfrage ist jedoch

größer als in den letzten Jahren. Für den

Immobilienbestand in Wuppertal ist das nicht

uneingeschränkt gut, weil die Notwendigkeit,

höherwertige Modernisierungen vorzunehmen,

sinkt“, erklärt Frank Müller. Was die Nachfrage

nach Singlewohnungen angeht, gebe es in Wuppertal

ein heterogenes Bild: „Vor Semesterbeginn

bemerkt man immer eine Zunahme der

Nachfrage nach Kleinwohnungen und Appartements.

Über das Jahr hinweg ist jedoch die Nachfrage

durch andere Personengruppen recht konstant“,

erläutert der Experte.

Kein einheitliches Bild

Frank Müller, Inhaber

der fmi Immobilien

Wuppertal, ist Experte

für den Wohnraum

in der Region.

Mich ärgern inzwischen die politischen Aussagen und die

Presseberichterstattung zur angeblichen Wohnungsnot

und zu überhöhten Mieten. Das wird undifferenziert beurteilt

und berichtet.

Senioren fielen bei Kleinwohnungen und Appartements

letztlich nicht ins Gewicht. Dort sei die

Nachfrage nicht sonderlich groß bzw. unterproportional

zu anderen Personengruppen vertreten.

„Häufig werden die Wohnungen infolge beruflicher

bzw. familiärer Veränderung wie einer Trennung

nachgefragt“, sagt er. Und wo möchte die

Zielgruppe für kleinere Wohnungen leben – in der

Stadtmitte, in Uninähe oder auch an der Peripherie?

Hier sieht der Immobilienfachmann kein einheitliches

Bild: „Es gibt immer Interessenten, die

auch gerne in den Außenbereichen bzw. ´im Grünen`

leben möchten.

Die Mehrheit der Nachfrage konzentriert sich jedoch

auf die Kernbereiche, vor allem auf Elberfeld,

da die Wege zur Uni und ins Luisenviertel

kurz sind.“ In das Klagelied über extrem knappen

Wohnraum und steigende Mieten mag Frank Müller

indes nicht einstimmen. Und in seiner Einschätzung

wird er deutlich: „Mich ärgern inzwischen

die politischen Aussagen und die intensive

Presseberichterstattung zur angeblichen Wohnungsnot

und zu überhöhten Mieten. Das wird

völlig undifferenziert beurteilt und berichtet.“ Natürlich

gebe es einzelne Städte mit einem dramatischen

Nachfrageüberhang, zu denen dann auch

schlechte Wohnungen zu völlig überzogenen Preisen

angeboten werden. „Das ist aber in Deutschland

nicht die Regel, sondern der Einzelfall in wenigen

Top-Städten.“ Und die Situation in der

Region? „Im Bergischen Land und im Ruhrgebiet

gibt es meist mehrere Interessenten für eine Wohnung,

jedoch nicht hunderte“, zieht er einen Vergleich

zu anderen Großstädten. Frank Müller sieht

44 www.bvg-menzel.de


Tastendrücken ´ein Ticket` bekommt, gefällt mir

persönlich das ganz und gar nicht. Da mag Struktur

erkennbar sein, jedoch keine Wertschätzung“,

kritisiert er.

Zu wenig Investition

in Qualitätswohnungen

den Bedarf derzeit vor allem in „genügend vielen

und qualitativ guten Wohnungen“. Dabei spiele es

keine Rolle, ob sie von Privatleuten oder von professionellen

Vermietern angeboten werden. „Ich

bin selbst auch privat Vermieter und beschäftige

mich mit den Wünschen meiner Mieter. Wir sind

ansprechbar und schnell in der Mängelbeseitigung.

Wenn der Mieter bei einem gewerblichen Großanbieter

nach fünf Warteschleifen und sinnlosem

Im Bergischen Land

und im Ruhrgebiet

gibt es meist mehrere

Interessenten für

eine Wohnung, jedoch

nicht hunderte.

Wird vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs

nach qualitätvollem Wohnraum vor Ort denn genug

in den Wohnungsmarkt investiert? „Davon

sind wir weit entfernt“, fällt er ein klares Urteil.

Es gebe eine relativ hohe Nachfrage nach gutem

Wohnraum, der nicht umfänglich befriedigt werde.

„Durchschnittlichen und einfachen Wohnraum

gibt es genug. Die Aufgabe ist insgesamt eine

Qualitätssteigerung zu erreichen und da gibt es in

Wuppertal bzw. dem Bergischen Land viel nachzuholen.“

Die Zurückhaltung der Vermieter bei Investitionen

sei jedoch verständlich. Bei Mieten von etwa

5 bis 7,50 Euro pro Quadratmeter sei es nicht

einfach, große Modernisierungen zu refinanzieren

und eine angemessene Rendite zu erzielen. In

Bezug auf kleinere Wohneinheiten ist ein weiterer

Aspekt interessant: Hinsichtlich der durchschnittlichen

Verweildauer ist zu beobachten,

dass bei Kleinwohnungen und Appartements die

Fluktuation vergleichsweise hoch und dementsprechend

die Abnutzung intensiver ist. Einpersonenhaushalte

in einem Alter unter 45 Jahren

bleiben nur etwa 3,5 Jahre in ihrer Wohnung.

Zum Vergleich bleiben ältere Paare, deren Kinder

schon aus dem Haus sind, fast 21 Jahre in einer

Wohnung. „Die Renovierungs- und Modernisierungszyklen

sind also bei Kleinwohnungen

kürzer. Der Verwaltungsaufwand ist bedeutend

höher. Insoweit ist eine höhere Rendite mit Fleiß

und Aufwand erkauft“, gibt Frank Müller zu bedenken.

Er persönlich investiere hinsichtlich stabiler

Mieterstrukturen und langfristiger Vertragspartner

lieber in Häuser mit 60 bis 100

Quadratmeter großen Wohnungen. „Vielen ist jedoch

ein Maximum an Rentabilität wichtiger.

Das ist somit Geschmackssache“, sagt der Immobilienexperte.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock, BVG, Fmi

der Bergische Unternehmer 06|19 45


IM FOKUS UNTER UNS

Willkommensgeschenke

statt Zweitwohnungssteuer

Seit 1987 ist Assessor Fritz Berger Geschäftsführer des Hochschul-Sozialwerks in Wuppertal. In dieser

Zeit hat er viele Veränderungen und Entwicklungen beobachtet, das betrifft auch das Thema „Wohnen“.

Hier ist sein Rat gerne gefragt, auch bei potentiellen Investoren für neue Wohneinrichtungen.

Nach althergebrachten Maßstäben sollte man derlei Projekte nicht mehr anpacken, rät er.

Herr Berger, in den meisten Universitätsstädten

ist der Wohnraum knapp? Wie beurteilen

Sie insgesamt die Situation in Wuppertal derzeit?

Auch in Wuppertal ist der Bedarf an bezahlbarem

Wohnraum für Studenten in den letzten Jahren deutlich

angestiegen. Der gestiegene Bedarf wird deutlich,

wenn man die Entwicklung der Studentenzahlen

betrachtet: 2010 waren in Wuppertal noch

lediglich 14.516 Studierende eingeschrieben. 2018

waren bereits 23.290 Studenten immatrikuliert.

Selbst wenn zu berücksichtigen ist, dass etwa jeder

zweite hier Studierende zum Hochschulort pendelt,

ist festzustellen, dass das Angebot an studentischem

Wohnraum, insbesondere an preisgebundenem öffentlich

gefördertem Wohnraum mit dem rasanten

Wachstum, insbesondere der Bergischen Universität

in keiner Weise gefolgt ist.

Welchen Anteil haben Studentenwohnheime

öffentlicher Träger oder privater Investoren

am Angebot?

Ausweislich der bundesweiten Statistik „Wohnraum

für Studierende – Statistische Übersicht 2018“, jährlich

herausgegeben vom Deutschen Studentenwerk

(DSW), Berlin, manifestiert sich die von mir beschriebene

Entwicklung auch in konkreten Zahlen:

Die Versorgung mit staatlich geförderten Wohnheimplätzen

ist bundesweit rückläufig und liegt nur

noch bei 9,6 Prozent. 2011 waren es noch 11,24 Prozent.

In Nordrhein-Westfalen liegt die sogenannte

Versorgungsquote mit geförderten Wohnheimen bei

8,21 Prozent. In Wuppertal hingegen sind aktuell

nur 1.133 Studentenwohnplätze öffentlich gefördert

und preislich gebunden, was zu einer deutlich unter

dem Landesdurchschnitt liegenden Quote von nur

5,14 Prozent führt. Im Vergleich dazu 2011: 8,26

Prozent. Nicht erfasst in dieser Statistik sind private,

nicht geförderte Investitionen in Wohnraum für Studierende.

Berücksichtigt wurde dabei auch noch

nicht ein im Bau befindliches Neubauprojekt des

Hochschul-Sozialwerks Wuppertal an der Max-

Horkheimer-Straße 160 – 168, das zum Wintersemester

2019 insgesamt 132 Wohnplätze für Studierende

bereitstellen wird.

Welche Rolle spielen private Vermieter? Könnte/sollte

es hier noch ein größeres Angebot

geben?

In diesem Segment hat es in den letzten Jahren in

Einzelfällen Neubaumaßnahmen gegeben. Hierbei

handelt es sich allerdings in erster Linie um Anlageobjekte,

die preislich nicht dämpfend auf den Wohnungsmarkt

wirken und auch an andere Mietergruppen

gerichtet sein können. Ebenfalls nicht erfasst

sind ehemals bei privaten Investoren geförderte, nur

auf Zeit zweckgebundene Objekte, die zwischenzeitlich

aus der Bindung für Studierende herausgefallen

sind.

Welche Ansprüche haben Studierende heute

an ihre Wohnung? Kann man den Wünschen

gerecht werden?

Man kann nicht davon ausgehen, dass alle Studierende

die gleichen Ansprüche an Wohnstandards

mitbringen. Für die inländischen Studierenden lässt

sich aber sagen, dass die Erwartungen gewachsen

sind. Schließlich sind sie „von zu Hause“ auch inzwischen

andere Wohnstandards gewöhnt, als noch

vor 30 Jahren. Für ausländische Studierende ist diese

Tendenz sicher zu differenzieren, wenngleich

auch sie hier nicht schlechter behandelt werden

46 www.bvg-menzel.de


Assessor Fritz

Berger hat als Geschäftsführer

des

Hochschul-Sozialwerks

in Wuppertal

das studentische

Wohnen im

Blick.

möchten als die deutschen Kommilitonen. Folgende

Aspekte empfehlen wir bei baulichen Planungen:

Die Betonung eines hohen Schallschutzes: Der eine

Student braucht Ruhe, weil er sich auf die nächste

Klausur vorbereiten muss, der Nachbar nebendran,

möchte seine bestandene Klausur feiern. Dann sind

Wohngemeinschaften heute nur schwer zu vermieten,

wenn Studenten sich zu mehreren die Toiletten

teilen müssen. Und schließlich ist ein schnelles W-

Lan von größter Bedeutung.

Wie sehen Sie die Preisentwicklung vor Ort?

Ist Wohnen in Uni-Nähe für Studenten noch

bezahlbar?

Als „Teilmarkt“ des lokalen Wohnungsmarktes bewegt

sich die Preisentwicklung am Hochschulstandort

Wuppertal etwa im bundesweiten Mittelfeld.

Durch den gesellschaftlichen Wandel werden

mehr Single-Wohnungen benötigt. Nimmt diese

Entwicklung auch vor Ort Einfluss auf das

Wohnangebot für Studenten?

Ja, natürlich stehen die Studierenden in Konkurrenz

zur wachsenden Nachfrage nach Mikrowohnungen,

wobei die Bedarfe hier unterschiedlich sind.

Wie sehen Sie die Entwicklung des Wohnangebots

in den nächsten zehn Jahren? Muss für

Studierende mehr Wohnraum geschaffen werden,

auch wenn die Bergische Universität ihre

Kapazitätsgrenze erreicht haben wird?

Das Hochschul-Sozialwerk Wuppertal geht – in

Übereinstimmung mit der Prognoseerwartung der

Bergischen Universität – davon aus, dass am Standort

Wuppertal auf absehbare Zeit weiterhin ein anhaltend

hoher Bedarf an Wohnraum für Studierende

bestehen wird. Hierfür spricht zum einen die sehr

positive Gesamtentwicklung der Bergischen Universität.

Zu berücksichtigen ist aber auch der wachsende

Anteil an internationalen Gaststudententen.

Diese sind in besonderem Maße auf hochschulnahen,

preiswerten Wohnraum angewiesen, damit

Austauschprogramme ermöglicht werden. Wir halten

es deshalb für geboten, in den nächsten Jahren,

unabhängig von Aktivitäten privater Investoren,

noch weitere 250 Wohnheimplätze in Uni-Nähe zu

schaffen. Erforderlich sind dazu aber entsprechende

Grundstücke – sowie eine verbesserte öffentliche

Förderung. Insgesamt haben wir die Erfahrung gemacht,

dass sich die Investition in eine gute Ausstattung

langfristig lohnt. Denn wer sich in seiner Wohnung

wohlfühlt, geht pfleglich mit ihr um.

Die Stadt Wuppertal erhebt Zweitwohnsitzsteuern.

Ist das für Studierende, die hier gerne

wohnen möchten, ein Problem?

Es ist für die Studierenden ein Problem, aber letztlich

auch für die Entwicklung der Stadt Wuppertal.

Von 23.000 Studierenden sind nur etwa 8.200 mit

Erstwohnsitz gemeldet. Das liegt nicht allein an der

Zweitwohnungssteuer, aber es würden mehr sein

und es könnten mehr sein, wenn die Stadt endlich

ihre Zweitwohnsitzsteuer abschaffen und stattdessen

– wie andere Universitätsstädte es vorgemacht

haben - ein „Willkommensgeschenk“ offerieren

würde, wenn Studierende sich mit Erstwohnsitz anmelden

würden. Wuppertal würde auch in Bezug

auf die Zuteilung von Landeszuschüssen kurz- und

langfristig davon profitieren. Außerdem bauen die

Studenten eine ganz andere Bindung zur Stadt auf,

wenn sie ihren Erstwohnsitz haben. Das betrifft im

Übrigen auch die Arbeitsplatzsuche.

Weichen die Studierenden auch auf das Umland

aus? Soll heißen: Zieht man auch in die

angrenzenden Stadtteile wie etwa Ronsdorf?

Die Bergische Universität strahlt auch auf die Umgebung

aus – das war von Anfang an so gewollt und

das wurde auch erreicht. Dennoch konzentrieren

sich die Studierenden in ihrem Wohnverhalten sehr

auf die Nähe zur Hochschule

Mit Fritz Berger sprach Stefanie Bona

Foto: Hochschul-Sozialwerk Wuppertal

der Bergische Unternehmer 06|19 47


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Zaubermomente

im Brautstübchen

Anne-Katrin Gering betreibt seit bald zwei Jahren „Das Brautstübchen“ in der Lenneper Altstadt,

ein für Remscheid einmaliger Concept Store für besondere Brautmode im Boho-Stil, diverse Hochzeits-Dienstleistungen

und Trauredner-Seminare. Das Außergewöhnliche: Durch den klugen und

frühzeitigen Einsatz von Social Media hat es die heute 29-Jährige geschafft, lange vor der Eröffnung

Neugier zu wecken und erste Kundenanfragen zu generieren.

Für gewöhnlich verirren sich nur selten

Auswärtige in das Herz der Lenneper Altstadt

– ein durch Kopfsteinpflaster geprägtes

mittelalterliches Idyll im östlichen

Teil Remscheids, mit inhabergeführtem Einzelhandel,

einigen Museen, Kulturstätten und ausreichend

Gastronomiebetrieben. Seitdem das Brautstübchen

im Herbst 2017 in die Wetterauer Straße einzog,

haben den Ort allerdings zahlreiche Bräute aus

dem gesamten Bundesland aufgesucht, sowie Seminarteilnehmer

aus ganz Deutschland. Aufmerksam

werden sie auf den 120 Quadratmeter großen

Concept Store in der Regel über die Foto- und Video-Plattform

Instagram. „Das ist der Werbebereich

heutzutage. Dort finden sich auch die überregionalen

Bräute von heute“, ist Anne-Katrin

Gering überzeugt. Sie hat es schließlich selbst erlebt.

Aktuell folgen ihr über 12.000 Abonnenten.

„Mit den richtigen Hashtags finden die Leute einen

sehr schnell, schauen sich auf dem Account um

und nehmen im besten Fall gleich Kontakt auf.“

Mit Social Media zum Erfolg

So war es auch vor der Eröffnung ihres Geschäfts:

Das besondere Konzept präsentierte sie Monate

vorher in kleinen Happen online, postete dafür immer

wieder ansprechende Bilder von Brautkleidern

dieses besonderen Boho-Stils, der sich durch lange

weiße, eher schlicht gehaltene, dafür aber mit viel

verspielter grober Spitze kennzeichnet. Was sich

genau hinter dem Brautstübchen verbarg, erfuhren

die immer zahlreicher werdenden Fans und Follower

ihrer Kanäle nach und nach, bis das Geheimnis

schließlich gelüftet war. Dann folgten auch gleich

die ersten Terminanfragen.

Besondere Atmosphäre

Über Instagram hat Gering hauptsächlich ihre

zahlreichen überregionalen Kundinnen gewonnen,

sehr viele aus dem Münsterland und den anliegenden

Großstädten wie Köln und Düsseldorf. Letztere

bieten zwar selbst ähnliche Geschäfte, allerdings

nicht mit dem besonderen Zusatz, den es bei

Gering gibt. „Uns zeichnet die besondere Atmosphäre

aus.“ Das Ladenlokal bietet neben Seminarräumen

einen großen Raum unter einer Glaskuppel,

wo sich die Braut mit ihrer Entourage zur

Anprobe trifft. „Im Gegensatz zu anderen Geschäften,

sind wir recht exklusiv, da wir nur eine

Kabine haben. Da laufen sich die Bräute nicht über

den Weg.“ Zwei Stunden haben Braut und Freundinnen

Zeit den „Zaubermoment“ – so lautet der

Zusatz des Braustübchens – zu genießen. Neben

den modischen Highlights bietet das Brautstübchen

aber eben auch noch viele weitere Extras an:

Nach wie vor ist Gering nämlich als freie Traurednerin

im Einsatz, bietet zudem drei bis vier zweitägige

Seminare und Workshops im Jahr für andere

an, die das auch lernen wollen und hält als

weitere Dienstleistung die Gestaltung von Hochzeitspapeterie

vor. Nur als Wedding-Planerin ist

die Unternehmensgründerin nicht im Einsatz, hat

dafür aber zahlreiche Kooperationspartner zur

Hand (Floristen, Juweliere, Caterer und Konditoren,

Musiker und Fotografen), die sie an die Brautpaare

vermitteln kann.

48 www.bvg-menzel.de


Erweiterung geplant

Rückblickend sagt Anne-Katrin Gering, war der

Anfang sicherlich schwer, „und wie in jeder Selbstständigkeit

gibt es immer wieder schwierige Phasen.

Aber ich habe es nie bereut und immer an meine

Idee geglaubt.“ Die Reichweite

von Social Media, sagt die

29-Jährige „sollte nicht unterschätzt

werden.“ Regelmäßig hält

sie sich durch neue Fotos auf den

Plattformen präsent. Und die

Früchte ihres Erfolgs geben ihr

recht. Nächsten August wird die

eifrige Unternehmerin das Brautstübchen

erweitern: Ein Nachbarladenlokal,

das aktuell frei steht,

wird dazu gemietet. Weitere 70

Quadratmeter stehen dann für eine weitere, separate

Kabine zur Anprobe bereit. „So bleibt es auch

weiterhin sehr exklusiv.“ Zusätzlich bieten die

Räume nebenan weitere wertvolle Lagerfläche für

die mittlerweile breite Auswahl an Brautkleidern

und Zweiteilern. Auch das Angebot im Dienstleistungsbereich

soll weiterwachsen: Für Junggesellinnen-Abschiede

will sie ihre Räumlichkeiten künftig

bereitstellen und darin beispielsweise

Workshops zum Basteln von Blumenkronen anbieten.

Am 8. September eröffnet die rührige Geschäftsfrau

zudem ihre erste eigene Hochzeitsmesse,

das Wild Bride Festival im Landhaus

Spatzenhof (Wermelskirchen) für die moderne

Braut von heute.

Anne-Katrin Gering

(Foto oben) bietet

Bräuten und Brautpaaren

zauberhaft schöne

Momente in ihrem

Brautstübchen. Ein

Traumkleid für eine

Vintage-Hochzeit zeigt

Model Svenja Landau.

Text: Cristina Segovia-Buendía

Fotos: Das Brautstübchen/Nicole Otto

Das Brautstübchen

Wetterauer Straße 5

42897 Remscheid

Fon 02191 56 55 324

Mail info@das-brautstuebchen.de

Net www.das-brautstuebchen.de

der Bergische Unternehmer 06|19 49


FÜR SIE ENTDECKT FLORENZ

Die Inferno-Führung - Auf den Spuren Dan Browns „Inferno“

„Suche und du wirst finden“ von Giorgio Vasari und Dan Brown

Kein Buch ist besser als Reiseführer geeignet als der Roman „Inferno‘‘, um durch das Zentrum von

Florenz zu führen. Auf den Spuren der Hauptfigur Robert Langdon erlebt der Besucher die berühmtesten

Sehenswürdigkeiten einer Stadt, hört aber auch von den Geheimnissen, Intrigen und Geschehnissen

einer Zeit, die nur aus Überlieferungen bekannt sind.

Dan Browns Bestseller „Inferno‘‘ lässt

die mittelalterliche Geschichte auferstehen,

gibt Dante und Botticelli einen

aktuellen Bezug, liefert neben dem

perfekten historischen Hintergrund jedes einzelnen

Bauwerks auch gleich die dazugehörigen

Ränkeschmiede mit.

Wir folgen der Spur der Protagonisten durch das

historische und doch so lebendige Zentrum und

sehen die historischen Schauplätze der Stadt Florenz,

die Dan Brown für seinen berühmten Roman

„Inferno‘‘ ausgewählt hat.

Beginnen wir den Gang durch die Geschichte der

Renaissance, der Medici, der Künstler und Macht-

50 www.bvg-menzel.de


Neben dem Palazzo Vecchio liegt direkt die Galerie

der Uffizien, eines der berühmtesten Museen

der Welt. Die Besucherschlange vor dem Eingang

ist beeindruckend lang, leider trifft man diesen

Umstand vor vielen Bauten an. Daher ist, wann

immer möglich, eine Online-Ticket-Reservierung

ratsam. Der Ursprung der Galerie der Uffizien

liegt in der Zeit des größten Glanzes der Republik

Florenz und beherbergt die bedeutendste Sammlinke

Seite: der

Domplatz San Giovanni

mit Dom, Glockenturm

und Taufkapelle.

Blick über den

Arno auf die Ponte

Vecchio.

haber am Palazzo Pitti. Er ist der größte Palast

von Florenz, stammt aus dem 15. Jahrhundert und

war früher Sitz der reichen Familie Pitti. Er beherbergt

beeindruckende Prunkräume und mehrere

Museen. Hinter dem Palazzo lädt der Giardino die

Boboli - eine schöne barocke Parkanlage, die für

die Medici Familie angelegt worden ist - zum Verweilen

ein. Skulpturen, Brunnen und künstliche

Grotten verzieren unter anderem die Gärten.

Weg über die Ponte Vecchio

Um zum Palazzo Vecchio zu gelangen, wählen

die meisten Besucher den Weg über die Ponte

Vecchio, die älteste und schönste Brücke der Stadt

(von 1345). Seitlich entlang der Brücke befinden

sich seit dieser Zeit lückenlos aneinandergereiht

kleine Läden mit zur Brücke hin gerichtetem Eingang,

deren rückwärtiger Teil jeweils einem Balkon

ähnlich die eigentliche Brücke überragt. Nur

in der Mitte der Brückenlänge hat man einen Ausblick

auf den Arno.

Im Auftrage Cosimos I. de’ Medici wurde von

1565 über der Ladenzeile ein Übergang gebaut,

ein Teil des sogenannten Vasarikorridors, der

rund ein Kilometer lang ist und vom Palazzo Vecchio

durch die Uffizien, über die Ponte Vecchio

bis zum Palazzo Pitti führt.

Ursprünglich waren auf der Brücke hauptsächlich

Schlachter und Gerber ansässig. Die Schlachter

warfen ihre stinkenden Abfälle in den Arno, die

Gerber wuschen ihre Stoffe, die zuvor mit Pferdeurin

gegerbt wurden. 1565 wurden diese jedoch

per Dekret von Cosimos I. de’ Medici durch Goldschmiede

ersetzt, da diese keinen Abfall produzierten.

Die Benutzung dieses Korridors war früher nur

den Fürsten vorbehalten, da diese dem strengen

Geruch, der damals von den Geschäften auf der

Brücke emporstieg, entgehen wollten. Desweiteren

diente er natürlich ebenso als Geheimgang.

Auch den Vasarikorridor kann man besichtigen, es

empfiehlt sich aber, vorher die aktuellen Öffnungszeiten

zu erfragen.

Am besten reservieren

der Bergische Unternehmer 06|19 51


FÜR SIE ENTDECKT FLORENZ

Diese Seite v.L.

Botticelli‘s Darstellung

Mappa dell ‚Inferno‘

Dante trifft vor der Kapelle

seine Angebetete

Beatrice mit Familie

lung italienischer Gemälde und große Meisterwerke

der Renaissance. Derzeit besteht sie aus 50

Sälen, in denen sich Gemälde aus dem 13. bis zum

18. Jahrhundert befinden. Zu den bekanntesten

zählen die berühmte „Ognissanti-Madonna” von

Giotto, die „Schlacht von San Romano“ von Paolo

Uccello, die „Geburt der Venus“ von Botticelli neben

drei Werken Leonardo da Vincis, eines von

Michelangelo, einige von Raffael und viele von

Tizian und Caravaggio.

Zentrum der bürgerlichen Macht

Unweit der Uffizien befindet sich die Piazza della

Signoria, seit den Medici das Zentrum der bürgerlichen

Macht mit dem eindrucksvollen Palazzo

Vecchio, der heute das Rathaus beherbergt. Es ist

einer der schönsten Plätze Italiens mit dem Neptun-Brunnen

von 1575, der Reiterstatue von Cosimo

I de‘ Medici und der Feldherrenhalle mit den

berühmten Skulpturen „Raub der Sabinerinnen“

und „Perseus“. Und direkt vor dem Palazzo die

David-Statue von Michelangelo!

Auf dem Weg zum Domplatz kommt man am Geburtshaus

Dantes vorbei, dessen „Inferno“ als ersten

Teil der „Göttlichen Kommödie“ namensgebend

für den Roman war. Nun hat hier das

Museum seinen Sitz und zeigt auf drei Etagen mit

umfangreichen Ausstellungsstücken die wichtigsten

Momente im Leben des Dichters.

Unter anderem werden die verschiedenen Gesichter

des damaligen Florenz und gleichzeitig die Jugend

Dantes dokumentiert: Die Taufe im „bel San

Giovanni“ (im schönen St. Johannes, dem Baptisterium,

das zur Kirche Santa Maria del Fiore gehört),

weiterhin das öffentliche Leben, seine Ernennung

zum Prior der Stadt und schließlich seine

Teilnahme an den politischen und militärischen

Auseinandersetzungen.

Pinocchio war ein Florentiner

Und hier liegt sie auch: die älteste erhaltene Ausgabe

der ‚Göttlichen Komödie‘, eine Handschrift

von 1337. Gegenüber dem Museum liegt die für

Dante damals so wichtige Kapelle „Chiesa Santa

Margherita dei Cerchi“, die Dantes angeblich großer

Liebe Beatrice gewidmet ist, die Kapelle der

unglücklich Verliebten. Auf dem Weg zum Domplatz

begegnet einem immer wieder aus einem

Schaufenster heraus eine „lange Nase“: auch Pinocchio,

eine - lebendige - Figur der Neuzeit -

war ein Florentiner.

Nun der Domplatz selbst, dessen Größe und

Schönheit sprachlos machen und nur noch von einem

Ausblick auf das Panorama, das sich einem

vom Aufstieg zum Glockenturm zu Füßen legt,

übertroffen wird. Die Piazza San Giovanni (Dom-

52 www.bvg-menzel.de


platz), mit dem Glockenturm des Giotto und der

Taufkapelle, sind das Abbild von Florenz, der

Dom „Santa Maria del Fiore“ ist das Herz der

Stadt. Man bestaunt von außen die Harmonie des

vielfarbigen Marmors der Fassade, um dann beim

Eintritt in den Dom das überwältigende Ambiente

auf sich wirken zu lassen.

Es schliesst sich der Kreis

In perfekter Harmonie mit dem Dom ist der Glockenturm

des Giotto, auch dieser verkleidet mit

weißem, grünen und rosa Marmor. Mit seinen 85

Metern ist er sechs Meter niedriger als die Kuppel,

aber auch von dort oben ist der Blick auf Florenz

unvergesslich. Gegenüber des Doms befindet sich

das Baptisterium, die Taufkapelle aus dem 11.

Jahrhundert, mit den drei wundervollen Bronzetüren

von Andrea Pisano und Ghiberti, die unter anderem

Szenen aus dem Leben Johannes des Täufers

oder des Alten Testaments wiedergeben. Es

lohnt sich ohne Zweifel, das Innere des Battistero

zu besuchen: die perfekten Geometrien der Mosaiken

faszinieren und sind eines der schönsten Beispiele

romanischer Architektur. Hier wurde auch

Dante Alighieri getauft.

Nun schließt sich der Kreis von Historie, Phantasie

und Fiktion. „Suche und du wirst finden“, das

Leitmotiv von Dan Browns Protagonisten, gilt

auch heute für jeden Besucher - und ist niedergeschrieben

in der Abbildung von Botticellis „Mappa

dell‘Inferno“.

Und nun noch ein paar ganz neuzeitlich-touristische

Tipps für alle, die wir neugierig gemacht haben:

Natürlich gibt es auch vor Ort richtige

„Inferno“-Touren mit einem Stadtguide zu buchen.

Die „Places of ‚Inferno‘ Tour“ im Palazzo Vecchio

ist auch für Nicht-Brown-Fans interessant,

weil sie an Orte führt, die für die normalen Besucher

sonst tabu sind.

Als Übernachtung bietet sich die Pension Pendini

an, ein wundervolles 4-Sterne-Hotel direkt im

Herzen der Altstadt, an der Piazza Repubblica.

Besondere Tipps für Restaurants können und wollen

wir nicht geben, da jedes Essen ein gastronomisches

Erlebnis war. Aber bitte nur regionale

Gerichte probieren!

Und wer ein aktuelles Gegenprogramm zur historischen

Besichtigung haben möchte:

Es gibt in Florenz die schönsten Handtaschengeschäfte.

Aber dies ist sicher nur ein Tipp aus weiblicher

Sicht.

Wir wünschen viel Freude, Spannung, Interesse

und mediterrane Gelassenheit bei einem Besuch

in einer der schönsten Freiluftmuseen der Welt...

Florenz!

Text und Fotos: Katja Weinheimer

Diese Seite v.L. ein

Teil des Varsarikorridors

verbindet die Uffizien

und den Palazzo

Vecchio

Das heutige Rathaus

im Palazzo Vecchio

‚Portrait eines jungen

Mannes mit Apfel‘

von Rafaello Sanzio

der Bergische Unternehmer 06|19 53


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BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

Neueintragungen

15.05.2019 HRB 29873: STAHLWIL-

LE Immobilien Verwaltungs GmbH,

Wuppertal, Lindenallee 27, 42349

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.03.2019. Geschäftsanschrift:

Lindenallee 27, 42349

Wuppertal. Gegenstand: Die Beteiligung

als persönlich haftende,

geschäftsführende Gesellschafterin

an Kommanditgesellschaften

aller Art, insbesondere an der in

Gründung befindlichen STAHLWIL-

LE Immobilien GmbH & Co. KG mit

Sitz in Wuppertal. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Czilwa, Winfried,

Herborn, *24.02.1962; Mettlicki,

Peter, Solingen, *16.09.1956, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen

15.05.2019 HRB 29872: Melvo Holding

GmbH, Erkrath, Mettmanner

Str. 25, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.09.2007,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.03.2019 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § Ziffer 1.2 (Firma

und Sitz der Gesellschaft) und mit

ihr die Sitzverlegung von Mosbach

(bisher Amtsgericht Mannheim HRB

723719) nach Erkrath beschlossen.

Geschäftsanschrift: Mettmanner Str.

25, 40699 Erkrath. Gegenstand: Der

Erwerb, das Halten, das Verwalten

und der Verkauf von Gesellschaftsbeteiligungen

- Beteiligungen an

anderen Unternehmen. Stammkapital:

102.100,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

van Erven Dorens,

Willem Diederik, Luzern / Schweiz,

*21.08.1971; Zunzunegui Valero de

Bernabe, Luis Maria, Chambesy /

Schweiz, *16.12.1953, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Mit der „SC

Johnson GmbH“, Erkrath (Amtsgericht

Wuppertal HRB 12774) wurde

am 11.12.2014 ein Gewinnabführungsvertrag

abgeschlosssen, dem

die Gesellschafterversammlung am

11.12.2014 zugestimmt hat.

16.05.2019 HRB 29874: TGC GmbH,

Velbert, Neustraße 110-118, 42553

Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.04.2019. Geschäftsanschrift:

Neustraße 110-118, 42553

Velbert. Gegenstand: Ein Fleischhandel.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Calis,

Nihat, Velbert, *19.05.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.05.2019 HRB 29876: KE Immobilien

Beteiligungs-GmbH, Solingen,

Querstraße 27, 42699 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

08.12.2014 Die Gesellschafterversammlung

vom 25.04.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer II (Firma, Sitz und

Geschäftsjahr) und mit ihr die Sitzverlegung

von Achim (bisher Amtsgericht

Walsrode HRB 205197) nach

Solingen beschlossen. Geschäftsanschrift:

Querstraße 27, 42699 Solingen.

Gegenstand: Die Beteiligung

an anderen Unternehmen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Endrussat, Karsten,

Solingen, *09.10.1962, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.05.2019 HRB 29878: Melderschild24

GmbH, Haan, Am Steinenhaus

30, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.04.2009

mit Änderung vom 25.02.2016. Die

Gesellschafterversammlung vom

26.03.2019 hat die Änderung des

54 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

Gesellschaftsvertrages in § 1 Absatz

(2) (Firma und Sitz) und mit

ihr die Sitzverlegung von Hilden

(bisher Amtsgericht Düsseldorf HRB

61395) nach Haan beschlossen. Geschäftsanschrift:

Am Steinenhaus

30, 42781 Haan. Gegenstand: Die

Herstellung und der Verkauf von

Brandmeldebeschriftungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Nach Änderung des Wohnortes nunmehr

Geschäftsführer: Neuß, Donovan,

Haan, *02.09.1979, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.05.2019 HRB 29884: ALB.Bau

GmbH, Wuppertal, Heidter Berg

19, 42289 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.02.2019. Geschäftsanschrift:

Heidter Berg 19,

42289 Wuppertal. Gegenstand: Die

Erbringung von Dienstleistungen im

Hochbau, insbesondere Verlegung

von Betonstahl, Sanierung, Errichtung

von Mauerwerk, Verlegung

von Glasfaserkabeln, Erstellung

von Kabeltrassen, Erstellung von

Ladestationen für E-Autos sowie

ferner die Ausübung aller mit dem

vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang stehenden

oder dem Zweck des Unternehmens

förderlichen Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Ramadani, Kemajl,

Wuppertal, *13.09.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

21.05.2019 HRB 29889: Labor Dr.

Schäffner GmbH, Solingen, Aufderhöher

Str. 106a, 42699 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

20.03.2019. Geschäftsanschrift:

Aufderhöher Str. 106a, 42699 Solingen.

Gegenstand: Die Beratung und

Erstellung von elektronenmikroskopischen

Analysen, sowie die gutachterliche

Bewertung und Feststellung

von Schadstoffen und Sanierungsbegleitung

im Hochbau. Stammkapital:

25.002,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Burghardt, Michael, Mülheim,

*15.06.1960; Olejnik, Agnes Margarete,

Solingen, *17.04.1977; Schmittner,

Martin, Düsseldorf, *21.10.1981,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Haftung der Gesellschaft als Erwerberin

gemäß § 25 HGB für die

im Betrieb des Handelsgeschäfts

entstandenen Verbindlichkeiten des

bisherigen Inhabers Dr. Karl-Heinz

Schäffner, der als Inhaber der Firma

Labor Dr. Schäffner handelte, sowie

der Übergang der in diesem Betrieb

begründeten Forderungen auf die

Gesellschaft sind ausgeschlossen.

21.05.2019 HRB 29888: Adler-Gastronomie

GmbH, Wuppertal, Robertstraße

1, 42107 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.02.2019. Geschäftsanschrift:

Robertstraße 1,

42107 Wuppertal. Gegenstand: Der

Betrieb von gastronomischen Unternehmungen

sowie des Hotelgewerbes.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Yardim, Mehmet

Ertugrul, Langenfeld, *18.09.1977,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.05.2019 HRB 29893: Armadillo

Tex GmbH, Remscheid, Hackenberg

87, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.05.2019.

Geschäftsanschrift: Hackenberg

87, 42897 Remscheid. Gegenstand:

Entwicklung und Vertrieb von

stichfester Bekleidung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Jungbecker, Nadine

Bianca, Remscheid, *13.07.1979,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.05.2019 HRB 29895: HKW Industrieverwertungs

GmbH, Wuppertal,

Im Südfeld 34, 48308 Senden.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.04.2019/03.05.2019. Geschäftsanschrift:

Im Südfeld 34, 48308

Senden. Gegenstand: Die Verwertung

von Industrieanlagen und

alle damit im Zusammenhang stehenden

Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Heck, Walter Hermann,

Wuppertal, *24.12.1952; Sattler,

Christoph, Münster, *11.10.1960, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.05.2019 HRB 29900: MS Montage

und Service GmbH, Mettmann,

Oststr. 5, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

30.10.2001 mit Änderung vom

04.08.2015. Die Gesellschafterversammlung

vom 13.02.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) Abs. 2

und mit ihr die Sitzverlegung von

Köln (bisher Amtsgericht Köln HRB

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Wach- und Schließgesellschaft

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Wuppertal

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42327 Wuppertal

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Remscheid

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der Bergische Unternehmer 06|19 55


HANDELSREGISTER

85406) nach Mettmann beschlossen.

Geschäftsanschrift: Oststr. 5, 40822

Mettmann. Gegenstand: a) die Beratung,

der Handel mit und der Vertrieb

von Maschinen, Werkzeugen

und Apparaten aller Art sowie die

Montage- und Serviceleistungen im

Maschinen- und Anlagenbau sowie

b) der Handel mit und die Montage

von Trapezprofilen, Wellprofilen

und Sandwichprofilen sowie sonstigen

Bauelementen nebst entsprechendem

Zubehör und individuell

gefertigten Bausätzen aus solchen

Bauelementen einschließlich von

tragenden Unterkonstruktionen

für solche Bauelemente. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Nemitz, Isabel, Köln,

*16.04.1963, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Dr. Schlieper, Marc-Roger,

Wuppertal, *04.11.1963.

23.05.2019 HRB 29896: Punqtum

Verwaltungs GmbH, Wuppertal, Uellendahler

Straße 353, 42109 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

08.03.2019. Geschäftsanschrift: Uellendahler

Straße 353, 42109 Wuppertal.

Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als

persönlich haftende Gesellschafterin

an der Punqtum GmbH & Co.

KG. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Eischet, Frank, Köln,

*21.02.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: van den Broek, Adrianus

Hendrikus Petrus Johannus,

Buttwill / Schweiz, *16.11.1964, einzelvertretungsberechtigt.

ren und Metallschläuchen. Stammkapital:

2.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Pleuger, Maik, Ennepetal,

*19.08.1971; Renner, Klaus Dieter,

Wuppertal, *12.03.1965, jeweils vertretungsberechtigt

gemeinsam mit

einem anderen Geschäftsführer.

24.05.2019 HRB 29902: Tuboflex

Rohrleitungstechnik UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Schwelmer

Straße 185, 42389 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.07.2018 mit Änderung vom

31.07.2018. Die Gesellschafterversammlung

vom 07.05.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. (2) (Firma, Sitz)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Ennepetal (bisher Amtsgericht Hagen

HRB 11055) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Schwelmer Straße 185, 42389 Wuppertal.

Gegenstand: Die Herstellung

und der Vertrieb von Kompensatowaltung

und die Verwertung sowie

Veräußerung von Immobilien, die

Projektierung, die Entwicklung,

die Errichtung und die Vermietung

sowie der mittelbare oder unmittelbare

Erwerb, das Halten, die

Verwaltung und die Verwertung

von Beteiligungen an Unternehmen

und Unternehmensteilen, deren

Unternehmensgegenstand die Projektierung,

die Entwicklung, die

Errichtung, die Vermietung, die

Verwaltung und die Veräußerung

von Immobilien ist und damit zusammenhängend

die Beratung

der Beteiligungsgesellschaften

zur Förderung deren Unternehmensgegenstandes.

Stammkapi-

24.05.2019 HRB 29903: greenfield

development Deutschland GmbH,

Erkrath, Moselweg 4, 40699 Erkrath.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.05.2015 mit Änderung vom

29.06.2015. Die Gesellschafterversammlung

vom 10.05.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Absatz (2) (Firma, Sitz)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Düsseldorf (bisher Amtsgericht

Düsseldorf HRB 75149) nach Erkrath

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Moselweg 4, 40699 Erkrath.

Gegenstand: Der Erwerb, die Vertal:

100.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Bach, Jan-Gerd,

Erkrath, *19.09.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

24.05.2019 HRB 29906: Bergische

Wasser- und Umweltlabor GmbH,

Wuppertal, Schützenstraße 34,

42281 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 02.05.2019. Geschäftsanschrift:

Schützenstraße

34, 42281 Wuppertal. Gegenstand:

Die Erbringung von Labordienstleistungen

in den Bereichen Wasser,

Umwelt, Abfall und Altlasten für die

Gesellschafter und Dritte. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so ver-

tritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer

und Prokuristen sind

bei Geschäften mit Gesellschaftern

und sonstigen mit der Gesellschaft

verbundenen Unternehmen befugt,

im Namen der Gesellschaft mit sich

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Geschäftsführer:

Fischer, Claudia, Wuppertal,

*28.08.1963, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.05.2019 HRB 29911: IGM Bauunternehmen

GmbH, Remscheid,

Arrenberger Str. 19, 42117 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 31.01.2017 Die Gesellschafterversammlung

vom 08.02.2019

/ 08.03.2019 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in

Ziffer I. und Ziffer III. und mit ihr

die Änderung der Firma, die Sitzverlegung

von Osnabrück (bisher

Amtsgericht Osnabrück HRB

211382) nach Remscheid und die

Erhöhung des Stammkapitals von

100,00 EUR um 29.900,00 EUR auf

30.000,00 EUR beschlossen. Geschäftsanschrift:

Arrenberger Str.

19, 42117 Wuppertal. Gegenstand:

Die Ausführung von sämtlichen Eisenflechterarbeiten

und der Einbau

von genormten Baufertigteilen und

damit zusammenhängende weitere

Tätigkeiten. Daneben können auch

artverwandte Geschäfte, sowie alle

sonstigen Geschäfte betrieben werden,

die geeignet sind, dem Zweck

des Unternehmens zu dienen oder

diesen zu fördern. Stammkapital:

30.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Gündogdu, Türkan,

Osnabrück, *13.03.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.05.2019 HRB 29912: Mupex

Metall- und Plastikverarbeitungs

GmbH, Solingen, Ritterstraße 55

A, 42659 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesell-

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Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

schaftsvertrag vom 15.02.2019. Geschäftsanschrift:

Ritterstraße 55

A, 42659 Solingen. Gegenstand:

Die Metall- und Plastikverarbeitung

sowie Import und Export von

Werkzeugen und Baumarktartikeln.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Gümüssoy, Musa,

Nilifer - Bursa / Türkei, *05.03.1974,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.05.2019 HRB 29921: Die Lackprofis-Wuppertal

GmbH, Wuppertal,

Beule 30, 42277 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

22.03.2019. Geschäftsanschrift:

Beule 30, 42277 Wuppertal. Gegenstand:

Die Kfz-Aufbereitung

und Smart-Repair im Automobilbereich,

sowie PKW An- und Verkauf.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Ilbey,

Ismail, Schwelm, *12.02.1980; Nikolov,

Veselin Kostadinov, Wuppertal,

*19.07.1970, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.05.2019 HRB 29924: FOLA Abfülltechnik

GmbH, Mettmann, Industriestraße

55, 40822 Mettmann.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

14.07.1995, mehrfach geändert.

Die Gesellschafterversammlung

vom 13.06.2019 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1

(Firma, Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Düsseldorf (bisher

Amtsgericht Düsseldorf HRB 53311)

nach Mettmann beschlossen. Geschäftsanschrift:

Industriestraße

55, 40822 Mettmann. Gegenstand:

Die Abfüllung von chemischen

Produkten, die Entwicklung neuer

rationeller und ökologisch sinnvoller

Abfüllbehälter und Abfülltechniken

für unterschiedliche

Produktbereiche, die Entwicklung

und Herstellung maschineller Abfüllvorrichtungen

für unterschiedliche

Produktbereiche, die commerzielle

Verwertung neu entwickelter

Abfüllbehälter und -techniken, der

Handel mit allgemeinen und chemischen

Produkten, insbesondere

Produkten der Bauchemie, auch

die Herstellung von Produkten den

Bauchemie, der Vertrieb maschineller

Abfüllvorrichtungen sowie der

Import und Export mit derartigen

Produkten und maschinellen Abfüllvorrichtungen.

Soweit sich der

Gegenstand des Unternehmens auf

chemische Produkte bezieht, deren

Herstellung, Abfüllung und/oder

Vertrieb gesonderter behördlicher

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eigenen Vermögens sowie ferner

die Ausübung aller mit dem vorgenannten

Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang stehenden oder

dem Zweck des Unternehmens förderlichen

Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hummelsiep, Dirk,

Schwelm, *23.10.1969; Schönbrunn,

Martin, Wuppertal, *02.05.1972, je-

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Genehmigungen bedarf, ist das Unternehmen

nur dann zur Ausübung

entsprechender Geschäftstätigkeit

berechtigt, wenn zuvor die betreffenden

Genehmigungen vorliegen

und die Genehmigungsbedingungen

erfüllt sind. Stammkapital:

100.000,00 DEM. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Mildenberger, Freddy,

Düsseldorf, *30.05.1960, mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

31.05.2019 HRB 29927: Magna Immobilien-Verwaltung

GmbH, Wuppertal,

Märkische Straße 179, 42281

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.04.2019. Geschäftsanschrift:

Märkische Straße 179,

42281 Wuppertal. Gegenstand: Die

Verwaltung von Immobilien sowie

weils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

31.05.2019 HRB 29925: BIM.Red

GmbH, Haan, Bollenberger Busch

19, 42781 Haan. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.04.2019.

Geschäftsanschrift: Bollenberger

Busch 19, 42781 Haan. Gegenstand:

Die BIM basierte Projektierung und

Realsimulation von Elektroheizungen

mit Schwerpunkt Strahlungsheizungen

und Kühlsystemen sowie

der Vertrieb, einschließlich Im- und

Export, von Heiz- und Kühlsystemen

und deren Zubehör aller Art.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Dube,

Kerstin Anja, Haan, *12.03.1970;

Kohlhaas, Andreas Johannes, Haan,

*30.04.1959, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.06.2019 HRB 29929: panta rhei

GmbH, Remscheid, Hastener Straße

11, 42855 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 02.05.2019. Geschäftsanschrift:

Hastener Straße

11, 42855 Remscheid. Gegenstand:

Die Übernahme der Stellung einer

persönlich haftenden Gesellschafterin

bei Kommanditgesellschaften,

insbesondere bei der Edelfisch

GmbH & Co. KG und alle damit

zusammenhängenden Geschäften.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Hübenthal,

Gero, Köln, *15.11.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.06.2019 HRB 29931: Renoberg

UG (haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Am Kalkofen 79, 42115 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

05.04.2019. Geschäftsanschrift:

Am Kalkofen 79, 42115 Wuppertal.

Gegenstand: Der Handel mit Holzböden,

hochwertigen Haushaltsgeräten

und Internet of Things-

Produkten, insbesondere deren

Verkauf von Deutschland nach China.

Stammkapital: 1.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Yang, Xin, Wuppertal, *05.11.1978,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

05.06.2019 HRA 24909: Tischlerei

Kicinski e.K., Wülfrath, Schlupkothen

49a, 42489 Wülfrath. (Das

Betreiben einer Tischlerei mit Möbelbau,

Messebau, Fensterbau,

Akustikbau und Altbausanierung.).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Schlupkothen 49a, 42489

Wülfrath. Inhaber: Kicinski, Bernd,

Wülfrath, *30.05.1964.

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Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

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Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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