Das Stadtgespräch Oktober 2019

meinrhwd

Das Stadtgespräch Oktober 2019 Mein Rheda-Wiedenbrück

NR. 563 • OKTOBER 2019 • 45. JAHRGANG

03. – 07. Oktober

Herbstkirmes

Wiedenbruck

Sonntag 06.10.

Vkaufsoffen

. .

Montag 07.10.

Krammarkt


0%

Finanzierung 1

Alles, was Sie für

Ihren Job brauchen.

Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe. Die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes.

Ford Transit Familie

Ford Transit Kastenwagen LKW

Radio, Bluetooth, Beifahrer-Doppelsitz, Berganfahrassistent,

Bordcomputer, Doppelflügelhecktür, Fahrersitz mit höhenverst.

Sitzpolster, Fensterheber vorn elektr., Lenksäule, in Höhe und

Reichweite einstellbar, Start-Stopp-System, Trennwand zum

Laufzeit

Laderaum, Zentralverriegelung mit Fernbedienung,

erfüllt Abgasnorm Euro 6d-TEMP

Günstig mit 47 monatl. Finanzierungsraten von


190,09 1,2

Ford Transit Custom

Radio, Bluetooth, Beifahrer-Doppelsitz, Berganfahrassistent,

Bordcomputer, Doppelflügelhecktür, Fensterheber vorn elektr.,

Lenksäule, in Höhe und Reichweite einstellbar, Seitenwind-

Assistent, Sicherheitsbremsassistent, Fahrersitz, 4fach manuell

einstellbar, Trennwand zum Laderaum mit Durchlademöglichkeit,

Zentralverriegelung mit Fernbedienung

erfüllt Abgasnorm Euro 6d-TEMP

Günstig mit 47 monatl. Finanzierungsraten von


162,59 1,2

TRANSIT

Unser Kaufpreis *

inkl. Überführungskosten 26.282,21 €

48 Monate

Gesamtlaufleistung 40.000 km

Sollzinssatz p.a. (fest) 0,00 %

Effektiver Jahreszins 0,00 %

Anzahlung = Vorsteuer 4.196,31 €

Nettodarlehensbetrag 22.085,89 €

Gesamtdarlehensbetrag 22.085,89 €

Monatsraten 47 x à 190,09 €

Restrate 13.151,88 €

TRANSIT

CUSTOM

22.105,21 €

48 Monate

40.000 km

0,00 %

0,00 %

3.529,40 €

18.575,82 €

18.575,82 €

162,59 €

10.934,20 €

*inkl. 19% Mehrwertsteuer.

Wir sind für mehrere bestimmte Darlehensgeber tätig und handeln nicht als unabhängiger Darlehensvermittler.




1

Ford Auswahl-Finanzierung, ein Angebot der Ford Bank GmbH, Josef-Lammerting-Allee 24—34, 50933 Köln. Angebot gilt für noch nicht zugelassene, für das jeweilige Zinsangebot berechtigte

neue Ford Nutzfahrzeuge bei verbindlicher Kundenbestellung und Abschluss eines Darlehensvertrages und nur für Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford

Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). Bitte sprechen Sie uns für weitere Details an. Das Angebot stellt das repräsentative Beispiel

nach § 6a Preisangabenverordnung dar. 2 Gilt für einen Ford Transit Kastenwagen LKW 350 L2, 2,0-l-TDCi-Dieselmotor 77 kW (105 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, Start-Stopp-System, Euro

6d-TEMP. 3 Gilt für einen Ford Transit Custom Kastenwagen LKW 260 L1, 2,0 l TDCi-Motor 77 kW (105 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe.


3

Markt 13 vor dem Umbau zur Kneipe Foto Beilmann 2017 Markt 13 vor dem Umbau zur Kneipe Foto Beilmann 2017

SIECHENDER PATIENT MARKT 13

Ausweg aus der Sackgasse?

»Die Anstrengungen der Unteren

wie auch der Oberen Denkmalbehörde

verdienen unser aller Anerkennung!

Bewährtes bewahren,

aber auch neues gestalten. Veränderungsbereitschaft

und Flexibilität

zur Ausgestaltung sind ein Verständnis

einer Verzahnung für die

Denkmal- und Landschaftspflege.

Hier sind einfühlsame Architekten,

Bauingenieure und verständnisvolle

Bauherren eine sehr wichtige

Voraussetzung«, ist der allseits geschätzte

Stadtführer und engagierter

Heimatfreund, sowie früherer

Ortsheimatpfleger Christoph Beilmann

überzeugt.

Er gibt dieses Statement anlässlich

der von ihm gewünschten Initiative

für eine Renovierung von Markt 13.

Sicherlich spricht er damit vielen

Menschen aus dem Herzen.

Nach der Fertigstellung des Adenau-

erplatzes wäre es natürlich optimal,

wenn man auch von dort einen

schönen Blick auf die Altstadt hätte.

Wer vom Flora-Westfalica-Park

über den ansprechend gestalteten

Adenauerplatz in die historische

Altstadt kommt, freut sich natürlich

über die Sanierung des Baudenkmals

Lange Straße 42. Wie

sehr würde man nun allseits wohl

erst die Renovierung des Hauses

Markt 13 begrüßen. Es wurde 2008

durch einen Brand und die Löscharbeiten

beschädigt. Der 1827 errichtete

Fachwerkbau siecht nun schon

seit gut 11 Jahren dahin, ohne dass

etwas Erfreuliches mit diesem Gebäude

geschieht. Über die Gründe

für dieses Übel haben wir schon früher

ausführlich berichtet. Die Quintessenz

davon: Der Denkmalschutz

und der dahinter stehende Stadtrat

sind mit dem Lösungsvorschlag des

Eigentümers für die Gestaltung der

denkmalgeschützten Fassade nicht

einverstanden. Diese Lage scheint in

Stein gehauen zu sein.

Christoph Beilmann hatte schon

mehrfach in öffentlichen Erklärungen

den Denkmalschutz und Eigentümer

gebeten miteinander zu

korrespondieren – um Bewegung

in dem Thema anzustoßen. Vergebens.

Die Ansichten stehen sich

unüberbrückbar gegenüber.

Mut zum Kompromiss

Aber er gibt nicht auf: »Es kann doch

nicht sein Markt 13 weitere Jahre einfach

dahin gammeln zu lassen.«

Er hält eine Lösung für möglich:

Einerseits wurde die (denkmalgeschützte)

Fassade von Markt 13

schon im Zuge des Umbaus zur

Kneipe sehr stark verändert. Siehe

Foto! Und andererseits wurden auch

bei dem jüngsten Sanierungsmuster

Haus Ottens gravierende Änderungen

an der Außenansicht vorgenommen,

wie das ebenfalls hier

abgebildete Foto des Hauses aus der

Zeit vor der Renovierung zeigt.

Mit der Bereitschaft zur Veränderung

und dem Mut zur Flexibilität

müsste es möglich sein, bei Markt

13 ein vergleichbar optimales Sanierungsergebnis

zur erzielen wie

bei Haus Ottens, ist Christoph

Beilmann überzeugt. »Ich fände es

toll, wenn für dieses wunderschöne

Objekt in nächster Zeit eine Lösung

in beiderseitigem Einverständnis

gefunden würde«, ist sein Credo.

Etwas skeptisch darüber, dass seine

Initiative einfach in der Schublade

abgelegt werden könnte, fügt er an:

»Man darf doch aber auch über eine

Neugestaltung diskutieren! Oder

nicht …?« Sein Appell: »Unsere Stadt

ist eine der ‚liebenswertesten Städte‘

Westfalens. Tragen wir dazu bei,

damit dieses uns erhalten bleibt!«

Raimund Kemper

DAS STADTGESPRÄCH IM OKTOBER

36

Theo Mettenborg im

Interview

18

Eine Karte für alle –

die neue Citycard

6

Höher - schneller - weiter

Kirmes in Wiedenbrück

22

Ausstellung: 50 Jahre Mondlandung

am Einstein Gymnasium

30

Ehrenamtlich restaurierte

Hofkapelle Schledebrück


4 Das Stadtgespräch

INNENSTADT RHEDA

INNENSTADT RHEDA

Entspanntes

Shoppen rund

um den 1.

Gute-Nacht-

Flohmarkt

(Kem) Den Herbst genießen: entspanntes

Shoppen, Stöbern, Bummeln

und Plauschen in heimeliger

Abendatmosphäre! Dazu lädt die

Initiative Rheda am Vorabend

zum Tag der Deutschen Einheit,

am Mittwoch, dem 2. Oktober, in

die Rhedaer Innenstadt ein. Die

Geschäfte öffnen ihre Türen bis

22 Uhr zum Shoppingbummel.

Und ebenso lange können die

Besucher diesen Herbstabend für

eine ausgiebige Tour über den um

17 Uhr beginnenden ersten Gute-

Nacht-Flohmarkt nutzen. Bis zu

80 Hobbyhändler bieten hier ihre

Sachen auf dem Rathausplatz

und unter der Allee auf der Berliner

Straße feil. Mit Einbruch der

Dunkelheit wird die Illumination

der Stände den Flohmarkt in ein

stimmungsvolles Licht tauchen.

Die Abendstunden dieses Tages

stehen also ganz im Zeichen eines

gemütlichen »Erlebnis-Shoppings«

in Rheda mit viel Abwechslung.

Erlebnis-Einkauf

In den Einzelhandels-Geschäften

ist bereits die aktuelle Herbstware

eingetroffen. Die Mode- und

Schuhgeschäfte präsentieren die

Sind gespannt auf die Resonanz beim ersten Gute-Nacht-Flohmarkt in Rheda: (V. l.) Janina Plum, Rolf Fricke und Andrea Sandknop.

allerneuesten Trends. Und natürlich

wird man sich noch das eine

oder andere Schnäppchen aus den

Sommer-»Happy End«-Angeboten

sichern können.

Und wer in Ruhe nach Büchern,

Sehenswertem, Kuriositäten und

anderen Schätzen aus zweiter

Hand stöbern möchte oder sich

nach Secondhand-Kleidung und

Spielen für seine Kinder oder Enkel

umschauen will, ist beim ersten

Gute-Nacht-Flohmarkt in Rhedas

Innenstadt genau am richtigen

Ort. Sicher werden da so manche

Dinge zu neuen Ehren und Besitzern

kommen.

Außerdem trifft man Leute, mit

denen man sich gerne unterhält.

Natürlich haben auch die ansässigen

Gastronomen geöffnet. Neben

ihren bewährten kulinarischen Angeboten

ist ebenfalls die Fleischerei

Mix mit einem Grillstand sowie

das mobile Pfannkuchenhaus

»Justforpfann« vertreten.

Hintergrund

Bei der Presse-Vorstellung des

ersten Gute-Nacht-Flohmarkts

berichteten Janina Plum vom Projektteam

der veranstaltenden Initiative,

dass diese zu ihren bewährten

Veranstaltungen etwas Neues,

Stimmungsvolles in einer Freiluftveranstaltung

anbieten möchte.

Nach langem Überlegen habe man

sich für einen Abendflohmarkt entschieden,

zumal es die beliebten

Trödelmärkte am Reethus nicht

mehr gibt, ergänzte Andrea Sandknop.

Sollte die Veranstaltung gut

ankommen, werde es im nächsten

Jahr sicherlich eine weitere Auflage

geben, erklärte Rolf Fricke. Der

Gute-Nacht-Flohmarkt wäre nach

»Rheda erblüht«, Weinmarkt, Kriminacht

und Adventskrämchen die

fünfte größere Veranstaltung, zu

der die Initiative Rheda alljährlich

einlädt. Rolf Fricke ist sich sicher,

dass die Zeichen dafür gut stehen,

da die Menschen wieder vermehrt

über Nachhaltigkeit und Umweltschutz

nachdächten.

Die teilnehmenden Einzelhandelsbetriebe

und Hobbytrödler freuen

sich auf Ihren Besuch beim 1. Gute-

Nacht-Flohmarkt.

Auf nach Rhedas Innenstadt!


5

ALEVITISCHER KULTURVEREIN

Fasten für eine friedliche Welt

(Kem) »Unser Name ist Bescheidenheit.

Unser Feind ist der Hass.

Wir hassen niemand. Die ganze

Welt ist für uns eins«, in diesem

von Yunus Emre formulierten Geist

trafen sich jetzt 12 Abende lang

die Mitglieder der Alevitischen

Gemeinde Rheda-Wiedenbrück

in ihrem Domizil am Hellweg. Sie

gedachten Imam Hüseyin, der im

Jahre 680 n. Chr. in Kerbela ermordet

wurde. Mit ihm starb der letzte

leibliche Enkel des Propheten.

Hüseyin wird im Jahr 680 n.Chr.

nach Kufe gerufen, um die unrechtmäßige

Herrschaft Yezids

zu beenden. Er und seine Gefolgsleute

werden allerdings von

Yezids Armee in der Wüste Kerbela

gestellt und gezwungen tagelang

ohne Essen und vor allem ohne

Wasser auszukommen. Yezid will

Hüseyin so damit zwingen, dass

dieser die Rechtmäßigkeit seiner

Herrschaft anerkennt. Hüseyin

macht dies nicht und die Tragödie

endet mit der Ermordung

Hüseyins. Dieser Vorfall bildet

die Grundlage für die 12-tägigen

Trauer- und Fastentage der Alevitischen

Gemeinde.

Sie fastet an diesen Tagen tagsüber,

trinkt kein Wasser. Man

hält sich von Gegenständen, die

zur Ausübung von Gewalt dienen

könnten, fern, verzehrt kein

Fleisch, lebt enthaltsam und versucht

in Harmonie mit seinen

Mitmenschen zu leben. Nach

Sonnenuntergang treffen sich die

Mitglieder der Gemeinde Rheda-

Wiedenbrück in ihrem Zentrum

zum gemeinsamen Essen. Den

köstlichen Schmaus hat an jedem

Zum gemeinsamen Gebet, Gesang und Essen traf sich die Alevitische Gemeinde zum

Gedenken an die Ereignisse in Kerbela.

Abend eine andere Familie zubereitet

und gespendet.

Zum Abschluss der Fastentage hat

die Gemeinde Nedim Sahin aus

Telgte eingeladen. Er singt zum

Saz-Spiel ergreifende Lieder rund

um die Ereignisse in Kerbela. Dabei

schlägt er mit wenigen Worten

einen Bogen zu der heute wieder

so kriegerischen Welt. Spürbar bewegt

führen die Gläubigen nach

einer Stunde voller stiller Andacht

und Einkehr ihre rechte Hand auf

die Brust ans Herz zum gemeinsamen

Gebet. Mit einer lockeren

Teerunde klingt die Andacht aus.


6 Das Stadtgespräch

Adrenalin pur mit dem Jetlag bei 4,6 G auf der Deutschland-Premiere-Tour

3.–7. OKTOBER: FÜNF TAGE HERBSTKIRMES MIT VERKAUFSOFFENEM SONNTAG

Zwei Premieren und zwei Comebacks sorgen für Nervenkitzel

(Kem) Seit Jahren tourt der von

Tivoli Enterprises gebaute Techno

Power von Eckl alleine durch

Deutschland. Doch das hat sich

2019 geändert: Denn der Jetlag

ist gekommen. Marktmeister

Hans-Bernd Hensen konnte den

von Schausteller Mario Weber aus

Lippstadt präsentierten Fahrbetrieb

auf seiner seit April laufenden

Deutschland-Premierentour für die

Herbstkirmes buchen. Darüber

freuen sich ebenfalls seine Mitstreiter

Dirk Wiesbrock sowie die

beiden Schaustellersprecher André

Schneider und Arno Heitmann,

die selber mit ihren Fahrbetrieben

schon seit Jahrzehnten feste Bestandteile

der Herbstkirmes sind.

Bereit für den Jetlag?

Das in einer einzigartigen Aufmachung

in Licht und Design gestylte

Karussell wird dort auf dem Büschers

Platz bei 100 km/h und bis

zu 4,6 G Beschleunigung für wahren

Nervenkitzel sorgen. Zum Vergleich:

Auf einer der größten Achterbahnen

Deutschlands, dem Silver

Star im Europa-Park Rust erlebt

der Fahrgast eine Geschwindigkeit

von 4 G. Zudem sind die Blitze in

der Karussellmitte ein Eyecatcher.

Eine spezielle Beleuchtung taucht

die Karussellanlage immer wieder

in wechselnde Farben.

Alles dreht sich

Anders als beim Techno Power

können die Gondeln beim Jetlag

nicht nur um 90° geneigt werden,

sondern sogar um 130° nach oben

abknicken. Das gibt beim Jetlag

noch einmal einen extra Kick.

Zudem erreichen die Fahrgastgondeln

bis zu 26 Umdrehungen

pro Minute.

Auch das Zentrum des Karussells

– ein ausfahrbarer Turm – auf

dem etwas schräg aufgebauten

Träger-Konstrukt bewegt sich

mit 20 Umdrehungen pro Minute

äußerst schnell. An seinen vier

Auslegern hängen die Gondeln

für jeweils sechs Fahrgäste. Mario

Weber und seine Mitarbeiter steuern

die Ausleger und Gondeln einzeln

an. Dadurch garantieren sie

den Fahrgästen nicht nur schnelle,

sondern ebenfalls abwechslungsreiche

Individualfahrten.

Das Wort Jetlag ist sicherlich nicht

nur den Langstreckenreisenden

bekannt. Es kommt aus dem

Einfach mehr

Service

Autoglas spectrum-Autoglas 05244/78283

Elektro-Installation Goldkuhle Elektro 577805

Fenster + Haustüren Fechtelkord 46612

Fliesen Fliesen Ströer 05242/2796

Fugen, www.fugen-ibric.de 0170/2133223

elastisch & Zement

Haushaltsgeräte Elektro Koch 968 3 968

Kundendienst

Heizöl Lamberjohann 8071

Innenausbau Plugge 49842 + 46514

Insektenschutz Fechtelkord 46612

Küchen Schmidt 578390

Parkett Alexander Erdmann 3787759

WIR KOMMEN SOFORT

Rasenmäherservice Niehof 579 19-0

Kleinemeier / Bokel 05248 / 7860

Ramfort Landtechnik 47789

Reinigungsmittel Ultrabio Chemie UG 9089202

SAT-Antennen Hollenhorst Service 981000

Fernseh Schmitt 44167

Service D. Pagel 55682

Schlosserei & Protte und Kellner 4082990

Metallbau

Trockenbau/ Ebeling 0172/9463076

Innenausbau

TV-Radio-Video Brökelmann Medientechnik 9044-0

Fernseh Schmitt 44167

Service D. Pagel 55682

Zimmertüren Ebeling 0172/9463076

LIEFERN – REPARIEREN – BERATEN


7

Mit dem »Disco Jet« geht es vorwärts und rückwärts über Berg und Tal.

Die Riesenschaukel Nessy weckt den Mythos von Loch Ness.

Englischen und setzt sich aus den

Worten »jet« (Düsenflugzeug) und

»lag« (Zeitdifferenz) zusammen.

Es ist ein »Klassifikationssystem

für Schlafstörungen«: Nach einer

schnellen Reise über mehrere

Zeitzonen ist die innere Uhr nicht

mehr mit der neuen Ortszeit synchron.

Ganz so heftig wird diese

Karussellfahrt natürlich nicht,

aber eine sehr schnelle Fahrt erleben

die Fahrgäste auf jeden Fall.

»Jetlag« ist wahrlich ein High-

Speed-Karussell der Extraklasse.

Die bisher einzig bekannte Nebenwirkung

ist das Glücksgefühl, so

eine rasante Karussellfahrt erlebt

zu haben.

Interna

Seit 2017 befasste sich die Familie

Weber mit der Anschaffung eines

großen Fahrgeschäftes. Sie wurde

bei einer britischen Firma in Canterbury

fündig. Ihre Wahl fiel auf

den Jetlag. Die Schausteller-Familie

holte dort das Karussell persönlich

ab. Es entspricht genau ihren Vorstellungen:

Seine Effizienz kann

sich sehen lassen – das Karussell

ist komplett auf einem Mittelbauwagen

verpackt. Aufgrund

der vielen Dekorationen führt die

Familie Weber noch einen kleinen

Transportwagen mit. Vier Personen

benötigen keine acht Stunden

zum Aufbau; in vier Stunden ist

FASSUNG INKLUSIVE

Bei krane ist jetzt die Fassung bis 100 € schon dabei! *

149 €

– 100 €

= 49 €

99 €

– 100 €

= 0 €

159 €

– 100 €

= 59 €

+ weitere

2.000

Fassungen

nur

noch für

kurze

Zeit!

* Beim Kauf einer Brille mit superentspiegelten Kunststoffgläsern (ab 149,- €/Paar, Gleitsicht ab 219,- €/

Paar), keine Sonnenbrillen, gültig bis 19.10.‘19. Nicht mit anderen Aktionen/Rabatten kombinierbar.

Der Optiker

DAS SEH- UND HÖRZENTRUM IN RHEDA-WIEDENBRÜCK

LANGE STR. 59-61 · T: 0 52 42-5 79 96 90 · KRANE-BRILLEN.DE


8 Das Stadtgespräch

Hbstkirmes

. .

Wiedenbruck

VERKAUFSOFFENER SONNTAG

6. OKTOBER VON 13 - 18 UHR

Mit uns immer gut verbunden...

Wir beraten dich gerne!

Ihr Vodafone Partner vor Ort

.in der Halle 4

.rheda-wiedenbrück

.fon: (05242) 5790757

Pirates Adventure

Nach der Wiedenbrück-Premiere

2006 macht das Laufgeschäft Pirates

Adventure des Lippstädters

Michael Schneider in diesem Jahr

abermals Station auf dem Bü-

ab 22:00

Uhr

Business Premium Store

Glasneck.com | Thomas Glasneck GmbH

Kirmes

Party

Freitag 04.10.19

Samstag 05.10.19

Kirmesmontag

Party ab 12 Uhr

DJ Lou legt für euch auf!

Freitag & samstag Happy

Hour 22:00 bis 24:00 Uhr

Bier 0,25l 2 €

Berliner Luft 2cl 1 €

Ihr Fachbetrieb

für Fenster und Haustüren

Fenster & Haustüren für Neu- / Altbauten

NEU: ift-zertifizierte Montage

Sicherheit Nach- und Umrüstung

Rollläden | Wartung | Reparatur

Insektenschutz aus eigener Herstellung

ZERTIFIZIERT

Wir sind Mitglied

im Netzwerk

»Zuhause sicher«.

Am Woestekamp 6 · Rheda-Wiedenbrück · 0 52 42 / 4 66 12 · www.fechtelkord-fenstertechnik.de

das Karussell komplett abgebaut.

Bio-Öl ist selbstverständlich. Die

diesjährige Premieren-Tour des

Jetlags wurde zu einer Erfolgstour.

Nun wird der Jetlag auch auf der

Herbstkirmes wirbeln.

Wer tanzt mit den Hexen?

Ganz schön heftig wird es ebenfalls,

wenn man auf der Herbstkirmes

mit den Hexen tanzen möchte.

Der Bonner Schaustellerbetrieb

Markmann & Söhne lädt zu diesem

Vergnügen auf dem Kirchplatz mit

dem Rundfahrbetrieb »Hexentanz«

ein. »Habe bisher auf wenigen

Kirmesattraktionen so einen

Spaß gehabt wie beim tollen Ritt

auf dem Hexentanz«, schreibt ein

Follower in Facebook über das Kult-

Fahrgeschäft. Auf den ersten Blick

sieht das Rundfahrgeschäft fast

harmlos aus. Aber das täuscht:

Um eine riesige, 16 Meter hohe

flammende Mittelsäule drehen

sich rasend schnell die tanzenden,

aufsteigenden 12 Trägerarme – vorwärts

oder rückwärts. Ein Highlight

sind die an ihren Enden befestigten

»Propeller«. Sie sorgen während der

Fahrt für zusätzliche spannende

Drehmomente der beiden an ihnen

befestigten Zweier-Fahrgast-Gondeln.

Kurzum: Der Hexentanz ist

eine richtige Adrenalin-Maschine

für die ganze Familie. In diesem

Jahr rockt das Unikat erstmals in

Wiedenbrück. Es fällt ebenfalls

durch seine aufwendige Hexenbemalung

und LED-Beleuchtung auf.

Das sieht einfach Hammer aus.

Keine Angst vor Nessy

Nach der gelungenen Wiedenbrück-

Premiere in 2013 stößt die Riesenschaukel

»The Real Nessy XXL« nun

abermals auf der Herbstkirmes in

den Himmel vor – heuer auf dem

Marktplatz. Dort erweckt sie den

Mythos von Loch Ness zum Leben.

Sie vermittelt ein Kirmeserlebnis,

das man sich sonst allenfalls nur

in Verbindung mit dem Reiten auf

dem sagenumwobenen schottischen

Ungeheuer Nessi vorstellen

mag. Ebenfalls mit moderner

LED-Technik ausgestattet, sowie

Animationen und Geräuschen des

schottischen Ungeheuers Nessy

nebst Wasserspielen trifft dieser

Kirmes-Betrieb mit Sicherheit den

Geschmack von Jung und Alt. Ein

britischer Nessy-Fan twitterte:

»I was on it and I have to say it‘s

great. I do it again!«

Die Schaukel ist bereits über 100

Jahre alt. An ihrer magischen Anziehungskraft

hat sie trotz der modernen

High Tech-Fahrgeschäfte kein

bisschen eingebüßt. Einen Ritt auf

Nessy will sich eben keiner entgehen

lassen.

Die Markmänner

Die Schaustellerfamilie Markmann

als Nessy-Inhaberin ist damit zweimal

auf der Herbstkirmes vertreten.

Das florierende Familienunternehmen

ist bereits in siebter Generation

auf den Kirmesplätzen unterwegs.

Die achte Generation ist

schon mit dabei. Eine aus dem 19.

Jahrhundert stammende Fotografie

zeigt Ur-Ur-Urgroßvater Marcellus

Paul Milker. Dieser reiste damals

mit einer Athletenshow umher. Als

»stärkster Mann der Welt« stemmte

er Pferde und sprengte Polizeiketten

mit dem Oberarm. Was vorher

war ist nicht bekannt. Aber wie es

weiterging. Irgendwann folgte das

erste Karussell: ein Hängekarussell,

dass noch von Menschenhand angetrieben

wurde. Ab 1910 kam dann

eine Schiffschaukel hinzu – die bis

heute in Familienbesitz ist. Darüber

hinaus betreibt die Schaustellerfamilie

weitere Fahr- und

Kirmesgeschäfte, wie: Octopussy,

die Laufbetriebe Super Marci World

sowie das Aqua-Labyrinth. Und einmal

im Jahr die Restaurationsbude

Pützchens Markt Treff auf dem Heimat-Jahrmarkt

in Bonn. Die ganze

Familie ist in dem Kirmesbetrieb

involviert. Eine wahre Schausteller-

Dynastie.


9

Um eine 18 m hohe Mittelsäule kreist hammerstark der Hexentanz.

schers Platz. Es ist ein sehr aufwendiger,

cooler Betrieb, in seiner

Art europaweit einmalig, mit sehr

viel Herzblut gefertigt. Auffällig

ist schon von weitem der acht

Meter lange Hai vor dem 16 Meter

hohen Betrieb. Die klassische Pinselbemalung

passt optimal zum

Thema. Ohne Ende gibt es Details:

Jutesäcke, Netze, Kanonen, Piraten

und Papageien als Eyecatcher, und,

und, und.

Die Besucher des Laufgeschäfts

erleben in fünf Räumen simulierte

Geschichten. Eine Elektroinstallation

sorgt dafür, dass die Figuren

und Inszenierungen sich bewegen,

sprechen, Geräusche machen oder

singen. Jede Darstellung hat hier

eine eigene Endstufe. Es funkelt,

glitzert und schillert. Die Türen

fallen hinter den Besuchern zu. Ein

Schiffsuntergang steht am Anfang

des spaßigen Parcours. Das Schiff

taumelt im Sturm. Die Gäste müssen

sich an Seilen festhalten. Es ist

definitiv schlechtes Wetter. Von der

Decke herunter nieselt es. »Aufpassen!«

ruft der Papagei in einer

Wassergrotte. Der Sumpf blubbert.

Die Gäste gehen über Stein im grün

fluoreszierenden Wasser. Aus ei-



in Wiedenbrück


10 Das Stadtgespräch
















Ihr Partner in Sachen

Medientechnik!

• TV-Geräte

• Heimkinosysteme

• Netzwerk

• Audiosysteme

• Küchenradios

• Satellitentechnik


• Dockingstaons

• Internetradios

• Mulroomsysteme

• Alarmsysteme /

Sicherheitstechnik

• Planung auch vor Ort

bei Ihnen zu Hause.

Starke Marken - Starke Lösungen - Starker Partner

Inhaber Peter Linnemann

Klingelbrink 18

33378 Rheda Wiedenbrück

Tel: 05242-90440

nem Haikopf stößt Wasserdampf.

Da kommt auch schon ein Alligator

aus dem Wasser geschossen. Kein

Grund zur Panik! Ein Kerker fesselt

mit Schreckmomenten. Da ging

schon mancher Besucher erschrocken

zu Boden. Wahrlich: Das Leben

der Piraten ist nicht einfach. Das

bestätigen auch die Piratengruft

und eine einstürzende Decke in

einem Weinkeller.

Das Team des Schaustellers benötigt

bis zu drei Tage für den Aufbau.

Bei Vollgas geht es auch an einem

langen Tag. Alle Wagen sind in dem

seit 2000 geführten Geschäft verbaut.

Vorher ging das in sechster

Generation geführte Familienunternehmen

17 Jahre lang mit einer

Geisterbahn auf Reise.

Formel Eins

Schon längst zum Inventar gehört

André Schneiders 4-Säulen-Autoscooter

»Formel Eins« auf dem

Büschers Platz. Der in Brackwede

beheimatete Fahrbetrieb ist der

Treffpunkt der Jugend. Die Autos

des Publikumsmagneten sind

zudem mit kindgerechten Sitzschalen

für die kleinen Fahrgäste

ausgestattet. Und das Fahrgeschäft

fasziniert mit der neuesten

LED-Beleuchtung sowie einer Lasershow,

die den Scooter nachts

in eine magische Lichterwelt

tauchen. Dazu bezaubern eine

aufwendig bemalte Front, eine

beleuchtete Edelstahl-Fahrbahn,

Nebel- und andere Effekte. Dafür

stehen André mit seiner Frau und

ihrem Team.

Disco Jet

Der Klassiker Disco Jet von Arno und

Nicole Heitmann aus Münster ist

nicht vom Marktplatz wegzudenken.

Bei dem Power-Betrieb geht

es wieder mit rasanten Vor- und

Rückwärts-Fahrten über Berg und

Tal. Der Lieblingsbetrieb des Publikums

hat eine aufwendige Bemalung

und eine einzigartige Effektbeleuchtung.

Der Treffpunkt für Jung

und Alt verwandelt sich abends in

eine mobile Diskothek, wo die neuesten

Charts gespielt werden.

New World 3000

Wirklich krass ist der Simulator von

Paul Welte. Die außergewöhnliche

Elektronik dieser Filmmaschine

entführt die Gäste mit ungewöhnlichen

Illusionen in eine virtuelle

Welt spannender Abenteuer.

Kirmesvergnügen

für die Jüngsten

Große Kirmesbegeisterung erleben

die kleinen Kirmesfans auf

dem Kirchplatz bei Dölfi Hirschs

Truck Stop, Dirk Stippichs Kinderflieger

und Claudia Reilings

Pony-Reitbahn. Zu den von ihnen

angesteuerten Zielen gehören

ebenfalls Aladins Wunderland

von Familie Lönne und auf dem

Marktplatz Petra Webers Kinderrundfahrtgeschäft.

Glücks- und Souvenirjäger

Lustige und spannende Unterhaltung

bieten Axel Werdermann

(Pfeilwerfen), Dirk Stippich (Fadenziehen),

Michael Zahn-Kleuser

(Enten-Angeln) und Maria Clausen

(Automatenausspielung), Rita

Scheffer (Froschspiel), sowie die

Großverlosung »China Town« von

Ramon Lambertz. Wer gerne für

seine Liebste ein Souvenir von der

Herbstkirmes schießt, wird bei

Carsten Lönne und Simon Balshüsemann,

sowie Carlo Eickenberg

fündig.

Keiner muss verhungern

Die Imbissbetriebe bieten alles

für den kleinen und großen

Hunger: Ob Hot Dogs von Harry

Sindermann oder Familie Becker,

Hüseyin Ergis Döner, sowie Willi

Kaisers gebackenes Gemüse und

riesige gefüllte Kartoffeln von Ellena

Schneider oder Crêpes von

Willi Perl, Kevin Preher und Iolanda

Tränkler, sowie Brezeln aus selber

hergestelltem Teig und nach

Wunsch belegt aus Andreas Grimmers

Laugen-Bretzelbäckerei oder

die Riesenchampignons von Udo

Osthold, Pizza von Guiseppe Maltese

und Michael Derleh, Pommes

Special von Toni Wimmer, sowie

Bethel Thelens Riesenbratwurst (½


11

O’zapft is mit Markus Korfmacher und Bürgermeister Theo Mettenborg.

Meter). Dabei sind ebenfalls wieder

Glöckles Imbiss sowie Maike Strothenke-Kelchs

mit der ungarischen

Spezialität Langos.

Für den süßen Zahn

Es verführen zum Naschen: Waffeln

aus dem »Wiener Café Häuschen«

von Dieter Maus, Dirk und Wilfried

Oberschelps Lebkuchen, frische

Mandeln von Christa Brand, Hans

Dreyer, Klaus Jelitte, Rudolf Osthold,

Inge Schweinefuß-Scorziello

und Seonie sowie Ralf Blasik und

Kevin Preher mit Eisspezialitäten

nebst Stefan Kaiser mit Zuckerwatte

und Fredi Kohlwes mit Slush Eis.

Kirmestheken

Wer möchte am ersten Oktober-

Wochenende seinen Stammtisch

auf die Herbstkirmes verlegen?

Hier seinen Geburtstag feiern?

Oder einfach nur dem Kirmestreiben

bei einem Glas Bier entspannt

zuschauen? Kein Problem: Dafür

gibt es die Kirmestheken. Auf dem

Büschers Platz lädt Gloria Fischer

mit ihrem Team im »Biertreff«

ein, auf dem Kirchplatz Heinrich

Heitmann mit der »Altdeutschen

Bierstube« und Cocktailbar. Die

Ausschankwagen von der Familie

Wöste-Bader und Carsten Lönne

stehen auf dem Marktplatz für die

durstigen Seelen bereit.

Gelungene Mischung

Wie in jedem Jahr haben sich viel

mehr Schausteller mit ihren Karussells

für die Herbstkirmes beworben

als Stellplätze möglich sind. Es

hat sich herumgesprochen, dass es

sich lohnt auf dem Wiedenbrücker

Jahrmarkt dabei zu sein. »Auf Wiedenbrück

kannst du fahren«, heißt

es bei den Schaustellern. Denn die

Wiedenbrücker lieben ihre Kirmes.

Sie machen daraus ein wahres

Familienfest.

Mit den vier Premieren und Comebacks

ist es dem Marktmeister und

seinem Mitstreiter gelungen eine

schöne Mischung aus bewährten

und neuen Kirmesbetrieben zu

bieten. Die Schausteller schließen

ihre Aufbauarbeiten am Tag vor

dem Beginn der Herbstkirmes ab.

Sie freuen sich auf viele Besucher

und gute Geschäfte und vor allem

auf eine friedliche Kirmes ohne besondere

Vorkommnisse.

Am Mittwoch vor der Schaustellerversammlung

im Ratskeller findet

die Abschlussrunde der Marktverantwortlichen

in Beisein von Polizei

und Rettungskräften statt. Sicher

werden alle Beteiligten sich mit

dem Aufbau des Jahrmarktes zufrieden

zeigen. Das war jedenfalls

in den letzten Jahren schon immer

so. Da wird es Zeit, den Weg in die

Wiedenbrücker Innenstadt anzutreten,

um dort auf der Herbstkirmes

entweder lecker Essen und

Trinken zu gehen oder sich eine

Portion Adrenalin zu verpassen.

Formel Eins fasziniert mit einer Licht-und

Lasershow

Mit Pauken und Trompeten

Am Donnerstag, dem 3. Oktober

(Feiertag), startet die Herbstkirmes

um 15 Uhr mit der offiziellen

Eröffnung vor der Nessy auf dem

Marktplatz, sowie der tollen Verlosung

und einer viertel Stunde

Freifahrten ab ca. 15:15 Uhr. Der traditionelle

Fassanstich leitet den Kirmesrundgang

der geladenen Gäste

zu den Klängen des »Modern Wind

Orchestras« ein. Ein weiterer Höhepunkt

folgt am Freitag, dem 4. 10.

2019, um 20 Uhr, am Emssee mit

der Illuminations-Show nach Noten.

Am Montag, dem Abschlusstag,

locken über 150 Händler die

Besucher aus nah und fern auf den

Krammarkt auf der Langen Straße.

Verkaufsoffener Sonntag

Am Kirmessonntag lädt der Einzelhandel

ab 13 Uhr zum Herbsteinkauf

ein.

Öffnungszeiten

Freitags und samstags von 14 bis

24 Uhr, am Donnerstag (Tag der

Deutschen Einheit) und Sonntag

von 14 bis 22 Uhr, montags von 11

bis 22 Uhr (Krammarkt von 8 bis

15 Uhr).

Kirmes-Samstag

05|10

ab 19 Uhr

PARTY IN DER

DJ Hannes

Analoger DJ mit

Vinyl und CD

Clapperton s Speisekammer | Lange Straße 26 | 33378 Rheda-Wiedenbrück | Tel. 9760888 | www.clappertonspeisekammer.de

Öffnungszeiten: Mo. – Sa. 17-23 Uhr


12 Das Stadtgespräch

Auch in wohlhabenden Gegenden wurde am Hungertuch genagt ...

REDENSARTEN AUF DEN GRUND GEGANGEN

Am Hungertuche nagen

»Der verdient zwar kein Wahnsinnsgeld,

aber am Hungertuch nagt er

auch nicht gerade« – das ist von

der Aussage her eindeutig. Wer

nicht am Hungertuch nagt, hat

Geld, muss also keineswegs Hunger

leiden. Aber was ist überhaupt

ein Hungertuch und warum soll

man daran nagen, wenn man nicht

reich ist? Wir sind der Redensart einmal

auf den Grund gegangen. Das

Hungertuch ist in kirchlichem Kontext

zu sehen und das schon seit

rund tausend Jahren. Als Hungertuch

wurde nämlich die Stoffbahn

bezeichnet, mit der Geistliche ab

dem 11. Jahrhundert zur Fastenzeit

den Altar mit der Darstellung des

gekreuzigten Jesu vor den Blicken

der Gemeinde abschirmten. Erst zu

Ostern, also 40 Tage später, wurde

das Hungertuch wieder abgenommen

und die Gläubigen konnten der

Messe wieder optisch folgen, die bis

dahin hinter dem Tuch stattgefunden

hatte. Bis ins 18. Jahrhundert

war die Verwendung des Tuchs,

noch weit verbreitet, allerdings

nur in katholischen Gegenden,

denn Luther hielt die Verhüllung

für »Gaukelwerk«. Während die

Fastentücher, wie die Hungertücher

offiziell hießen, zunächst einfach

nur einfarbige Leinentücher waren,

begann man schon im 12. Jahrhundert

damit, sie zu verzieren. Dazu

wurden meist biblische Szenen auf

die Bahnen genäht. Das nannte

man dann am Hungertuch nähen

und die Sprachwissenschaftler des

Duden Herkunftswörterbuchs vermuten,

dass schon in dieser Zeit aus

dem Nähen ein Nagen wurde, denn

schließlich ging es ja um Buße und

... selbst hier.

Verzicht, vor allem nahrungstechnischen

Verzicht. Es entstanden beim

Nähen wahre Kunstwerke wie das

Fastentuch aus dem sächsischen

Zittau von 1472, das nicht weniger

als 90 Szenen aus der Bibel in wundervollen

Farben wiedergibt. Doch

auch ganz in unserer Nähe gibt es

ein berühmtes Hungertuch, denn

das Fastentuch aus der Marienfelder

Klosterkirche ist mit drei Metern

Höhe und fast sieben Metern Länge

ebenfalls ein beeindruckendes

Beispiel sakraler Kunst. Die Entstehungszeit

wird auf die zweite Hälfte

des 18. Jahrhunderts geschätzt, fällt

also in die aktive Zeit des Zisterzienserklosters.

Das größte erhaltene

Fastentuch kommt aus Freiburg

und misst zehn mal zwölf Meter bei

einem Gewicht von einer Tonne.

Ein weiteres deutsches Wort für

ein Fastentuch, lateinisch velum

quadragesimale, also Tuch der 40

Tage, ist übrigens Schmachtlappen.

Damit war, im Gegensatz zur

heutigen Bedeutung, nicht ein

besonders schmächtiger Mensch

gemeint, sondern das Hungertuch.

Dieses Wort wurde allerdings nur

im norddeutschen Raum benutzt

und ist schon im Mittelalter durch

das mittelhochdeutsche smaht

belegt. Bei uns wird der Ausdruck

»Mann, habe ich Schmacht« ja noch

heute verstanden im Sinne von besonders

viel Hunger haben. Und

da ich schon mal bei Hunger war,

habe ich hinter dem Hungerhaken

hergeforscht. Aber da war die Ausbeute

eher enttäuschend, denn der

Ausdruck geht nach verschiedenen

Quellen nur bis ins Jahr 1965 zurück.

Zu dieser Zeit wurden die Models

dünn, bekannter Maßen so dünn,

dass manch ein Knochen wie ein

Haken unter der Haut zu sehen war,

ein Hungerhaken. Der hatte dann

zwar auch etwas mit Fasten zu tun,

allerdings nichts mit Religion…


13

anzeige

Ein Teil der 15-köpfigen Sport-Wien Mannschaft: Denise Pape, Yannick Rogagé, Lena

Scholz, Niclas Niggenaber, Jürgen Niggenaber, Manuela Niggenaber,Masis Akgül und

Johanna Mönch

70 JAHRE INTERSPORT WIEN

Sport ist Leidenschaft und verbindet

(CL) Wer könnte diese Aussage besser

bejahen, als Jürgen und Manuela

Niggenaber, das Inhaberpaar von

InterSport Sport-Wien. Bereits seit

2011 lenken die beiden voller Elan

und mit Unterstützung des 15-köpfigen

Teams die Geschicke des bekannten

Sportausstatters. Übernommen

haben sie den Betrieb

von Gisela Kappel, der Tante von

Jürgen Niggenaber. Gisela Kappel

stand gemeinsam mit ihrem Mann

Heinz seit 1974 an der Spitze des

Sportgeschäfts.

Die Historie von Sport-Wien geht

noch ein Stück weiter zurück. 1949

gründete Josef Wien, der Opa von

Jürgen, das Lotto-Geschäft Wien

an der Langen Straße. Als leidenschaftlicher

Profifußballer verkauf-

te er schon bald - zusätzlich zu den

Lottoscheinen - Fußballschuhe.

Daraus bildete sich ein erfolgreicher

Geschäftszweig, der im Herbst dieses

Jahres als InterSport Sport-Wien

sein 70-jähriges Bestehen feiert.

Dieses Jubiläum nutzt InterSport

Sport-Wien, um seine Kunden vom

24.09. – 06.10. mit einem 20% Rabatt

auf nicht reduzierte Ware zu

verwöhnen.

Selbstverständlich ist der Sport

auch aus dem gemeinsamen Familienleben

nicht wegzudenken.

Besonders verbindet die 4-köpfige

Familie die Liebe zum Skifahren.

Schon seit 10 Jahren ist Jürgen als

ehrenamtlicher Skilehrer für die Skigemeinschaft

Wiedenbrück-Rheda

aktiv. Dieser Leidenschaft ist es zu

verdanken, dass der Skiservice und

Verleih aus dem Haus InterSport

Sport-Wien nicht wegzudenken ist.

„Diese besondere Dienstleistung

baut eine sehr schöne Nähe zu unseren

Kunden auf“, erklärt Jürgen,

der zusammen mit seiner Frau immer

auch als direkter Ansprechpartner

für Kunden und Mitarbeiter auf

der Verkaufsfläche präsent ist.

In die Auswahl neuer Produkte

wird stets das junge wie erfahrene

Team einbezogen. „Denn nur

wer nah mit dem Kunden zusammenarbeitet,

kann die Ansprüche

verstehen und versuchen, alle

Bedürfnisse zu realisieren“ verrät

Manuela Niggenaber. So bietet das

Sportgeschäft seit 2017 eine individuelle

und direkte Beflockung der

gekauften Shirts, Hosen und Schuhe

an. Diesen wissen besonders

die kreisweiten Vereine zu schätzen,

die in Kooperation mit Inter-

Sport Sport-Wien von namhaften

Herstellern häufig ausgerüstet

werden. Diese serviceorientierte

Einstellung teilt auch Sohn Niclas,

der eines Tages als 4.Generation

das Sportgeschäft fortführen

möchte.

InterSport Sport-Wien, Lange

Straße 15, Rheda-Wiedenbrück,

Tel.: 05242-5154

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag: 9.30 – 18.30Uhr,

Samstag 9.30 – 16.00Uhr

Partner der CITYBONUSCARD

Wir feiern

SPORT-WIEN

vom 25.09. - 06.10.2019


14 Das Stadtgespräch

Das Pädagogische Zentrum der Matthias-Claudius-Hauptschule war der Ort der Sondersitzung des Rates über das Abstimmungs-Paket der CDU.

VOR 50 JAHREN – TEIL 3

Wie kam es zu »Rheda-Wiedenbrück«?

(Kem) Sowohl der erste Entwurf

des Gesetzes zur Neugliederung

des Kreises Wiedenbrück und von

Teilen des Kreises Bielefeld als auch

die Gebietsänderungsverträge aus

März 1969 nannten für die zum 1.

1. 1970 geplante Doppelstadt den

Namen »Wiedenbrück-Rheda«.

Der Neugliederungsausschuss im

Landtag hatte dann aber einstimmig

für den umgekehrten Doppelnamen

entschieden. Pikanterweise

gehörte dem Ausschuss der

Landrat des Kreises Wiedenbrück,

Paul Lakämper (CDU), an. »Lübke-Hobel«

Der vom Landtag am 26. 11. 1969

ratifizierte Gesetzentwurf legte so

mit dem Votum aller Fraktionen

Quelle: Archiv Sänger

(die regierende SPD und FDP sowie

die CDU als Opposition) den Stadtnamen

»Rheda-Wiedenbrück« fest.

Gerüchte

Die Umtaufe führte zur Legen-

KIRMESPARTY

Einzigartig

am Markt!

Keine

Gesundheitsfragen!

Zahnersatz Sofort – einzigartiger

Schutz mit Sofortleistung.

Abschließen, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Nur bei uns geht das.

Sa. 05.10.2019

ab 22.00 Uhr

OPEN END

EINTRITT FREI

Service-Center

Wolfgang Opitz

Hauptstr. 2-4

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel 05242 35095

wolfgang.opitz@ergo.de

www.dkv-opitz.de


15

denbildung, schreibt Jochen Sänger

in seinen Ausführungen zum

Namensstreit. Angeblich gab Rhedas

viel größere Bedeutung im

Schienen- und Postverkehr den

Ausschlag. Es wird auch gesagt,

dass die Ausschussmitglieder dem

Vorschlag von Ministerialdirigent

Dr. Eising gefolgt seien, den ursprünglichen

Namensvorschlag

»Wiedenbrück-Rheda« wegen größerer

Sprachflüssigkeit in »Rheda-

Wiedenbrück« abzuändern. Böse

Zungen behaupteten, dass die

hiesigen Vertreter von SPD und

FDP immer öfter den Weg nach

Düsseldorf suchten. Ja, es wurde

auch von dabei mitgeführten

schweren Taschen gesprochen,

gefüllt von der Rhedaer Industrie.

Die Rechtsanwältin und Notarin

Dr. Elisabeth Meierkord, Vorsitzende

des Wiedenbrücker Bürgervereins

(WBV) mutmaßte,

dass heimische Landtagsabgeordnete

an der Umbenennung

mitgewirkt hatten. Sie konnte

sich nicht vorstellen, dass ein

Landtagsabgeordneter aus Düsseldorf

oder Dortmund ein Interesse

daran gehabt haben könnte,

die neue Doppelstadt an der

Ems »Rheda-Wiedenbrück« statt

»Wiedenbrück-Rheda« zu nennen,

berichtet Johannes Bitter in der

Glocke am 8. Februar 1974.

Wahrheit

Genaues wurde bis heute nicht

öffentlich. Eine sichere Quelle

gibt es aber zu der Entscheidung

für einen Doppelnamen. Der Chef

der Staatskanzlei, Prof. Dr. Halstenberg

schrieb am 27. November

1970 an I.D. Amelie Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg:

»Der Entwurf

hat sich hier ausnahmsweise für

einen Doppelnamen ausgesprochen,

um der Bedeutung beider

Städte gerecht zu werden. Der

Landtag hat…sich jedoch für den

Namen ›Rheda-Wiedenbrück‹ entschieden«.

Empörung

In Wiedenbrück reagierte man auf

die Umtaufe ungehalten.

NW v. 2.11.1970,

Archiv Sänger

Einzelne Bürger setzten sich für

die Umbenennung des Doppelnamens

in Rhewiviliba, Emsbrücken,

Rewied u. a. ein. Ebenfalls

der Industrieverein Wiedenbrück/

Rheda sprach sich für die Aufgabe

des Doppelnamens aus. Offensichtlich

griff die örtliche CDU-

Fraktion diese Strömungen bei

ihrer Initiative am 9. November

1970 auf. Sie kam »nach hartem

Ringen und Wochen der Uneinigkeit«

zustande.

Glocke v. 5.11.1970

Der Fabrikant Karl Lübke sprach

sich in einer CDU-Bürgerver-

Einen jahrelangen Kampf für den Namen »Wiedenbrück« bzw. »Wiedenbrück-Rheda«

führte die Rechtsanwältin und Notarin Dr. Elisabeth Meierkord, Vorsitzende des Wiedenbrücker

Bürgervereins (WBV).

Quelle: Archiv Sänger

NIE WIEDER HÖRGERÄTE-BATTERIEN WECHSELN

TERMIN VEREINBAREN ZUM KOSTENLOSEN HÖRTEST

Die Phonak Marvel TM -Hörsysteme erhalten ihre Energie aus wiederaufladbaren aren

Akkus, die auf eine Lebensdauer von 6 Jahren ausgelegt sind und in dieser er Zeit

kaum Leistung verlieren. Sie müssen keine Batterien mehr wechseln und können

Ihre Phonak TM -Hörsysteme an jeder Steckdose oder jedem USB-Anschluss ss laden.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zum kostenlosen Hörtest und wir

präsentieren Ihnen viele weitere Vorteile unserer Hörgeräte.

Rennefeld und Oesterschlink

GmbH & Co. KG

Die 2 Hören & Sehen

Rennefeld & Oesterschlink GmbH & Co KG

Rheda-Wiedenbrück (Firmensitz)

Wasserstraße 32 · Tel.: 0 52 42 - 4 05 49 65

www.diezwei-hoerenundsehen.de

Herzebrock-Clarholz · Clarholzer lzer Straße 49

Tel.: 0 52 45 - 9 21 35 41

Oelde · Geiststraße 7-11

Tel.: 0 25 22 - 8 32 05 62

ORIGINALGRÖSSE


16 Das Stadtgespräch

Rheda Mitte der 1960er Jahre

Quelle: Archiv Sänger

sammlung am 3. November 1970

für die Beibehaltung des Stadtnamens

Rheda-Wiedenbrück aus. Der

CDU-Sprecher hielt dagegen: Dann

»fange das Theater – die Uneinigkeit

in der Fraktion – wieder von Neuem

an«.

Neu entflammter

Namensstreit

Das Scheitern der CDU-Initiative

brachte nicht die erhoffte Ruhe. 1974

forderte der gerade erst gegründete

Wiedenbrücker Bürgerverein (WBV)

im Saal des Pius-Hauses in einer

sehr gut besuchten Versammlung

den Namen »Wiedenbrück« oder

zumindest »Wiedenbrück-Rheda«

für die am 1. Januar 1970 gebildete

Stadt »Rheda-Wiedenbrück«. Der

knapp 200 Mitglieder zählende WBV

bezog sich auf den Ratsbeschluss

vom 9. November 1970.

Zickzack

Zudem gab die CDU 1974 kein

einheitliches Bild in dem wieder

entfachten Namensstreit ab: Einerseits

erhielt der WBV die Unterstützung

aus der CDU. Auf seiner Versammlung

im März 1974 gab der

CDU-Kreistagsabgeordnete Thier

bekannt, dass der Ratsbeschluss

vom 9. 11. 1970 nach wie vor bei der

CDU-Ratsfraktion auf dem Tisch

liege. Sie sehe nur keine Möglichkeit,

rechtliche Schritte gegen den

Innenminister NRW zu unternehmen.

Wenn aber die Möglichkeit

bestände, den Namen »Wiedenbrück«

durchzudrücken, würde die

CDU es tun, sagte das Kreistagsmitglied.

Andererseits führte Bürgermeister

Heising (CDU) 1974 in

der Sitzung des Rates am 18. März

1974 aus, dass er vorerst keine Veranlassung

sehe, »der Landesregierung

die Änderung des Namens der

Stadt Rheda-Wiedenbrück vorzuschlagen«.

Der Innenminister des

Landes NRW, Willi Weyer, schrieb

daraufhin an Peter Strüber von

der Aktionsgemeinschaft Rheda-

Wiedenbrücker Bürger auf eine

entsprechende Nachfrage, dass

er in Kenntnis der Erklärung des

Bürgermeisters vor dem Rat nicht

beabsichtige, eine Initiative zur

Änderung des Namens einzuleiten.

Bundesverfassungsgericht

Der WBV gab nicht auf: Er focht noch

jahrelang gegen den Namen Rheda-

Wiedenbrück. Der Bürgerverein

ging in der Auseinandersetzung bis

zur höchsten Gerichtsinstanz, dem

Bundesverfassungsgericht (BVG) in

Karlsruhe. Er verlangte bei seiner

Eintragung in das Vereinsregister als

Sitz den Namen »Wiedenbrück«. Das

in Wiedenbrück ansässige Amtsgericht

lehnte dieses Ansinnen ab. Es

leitete aber eine »Überprüfung der

Rechtmäßigkeit des Namens ›Rheda-

Wiedenbrück‹ vor dem Bundesverfassungsgericht

ein«. Zwischen März

1977 und 10. Dezember 1978 zeichnete

sich ab, dass sich eine ausreichende

Mehrheit der Richter des II. BVG-

Senats wahrscheinlich der Ansicht

des WBV anschließen werde. Letztendlich

aber sprach sich das BVG am

17. Januar 1979 gegen den WBV aus.

Das BVG stellte die Rechtmäßigkeit

des Namens »Rheda-Wiedenbrück«

fest. Zwischenzeitlich hatte sich

der Name »Rheda-Wiedenbrück« in

der Bürgerschaft, in der Wirtschaft,

Politik, Verwaltung und im öffentlichen

Leben fest etabliert. Der Ratsbeschluss

behielt aber noch bis heute

Gültigkeit. Er wurde bislang nicht

aufgehoben. Raimund Kemper


17

Domkustos Dr. Udo Grote, Museumsleiterin Christiane Hoffmann, Spenderin Heike

Effertz, Arno Bergmann.

HERAUSRAGENDES ALTARFUNDSTÜCK IM STADT-

UND KUNSTMUSEUM

Domkustos begutachtet das

Exponat

Hoher Besuch aus Münster - Domkustos

und Diözesankonservator

Dr. Udo Grote kam extra ins Stadtund

Kunstmuseum Wiedenbrücker

Schule, um ein neues herausragendes

Exponat in der Dauerausstellung

zu begutachten. Es handelt

sich um ein Altarbildfragment

vermutlich von Gerhard Gröninger

(1582-1652), geschaffen um 1615-20

für die Marienkirche in Wiedenbrück.

Das Stück entstammt einem

noch unbekannten Altar, der

im frühen 17ten Jahrhundert in der

Kirche Aufstellung fand, zu einem

unbekannten Zeitpunkt aus der Kirche

herausgenommen wurde und

vermutlich in vier Teile zerschnitten

worden ist. Ob es sich dabei um ein

Teilstück des 1861 herausgenommenen

St. Annen-Altar handelt,

ist zum jetzigen Zeitpunkt noch

unklar. Sicher ist, dass es sich um

eine »herausragende Ergänzung der

Museumssammlung handelt« und

der Gast aus Münster sagte auch »,

ein tolles Stück, schön das im Original

zu sehen.« Zu sehen ist der

Neuzugang im Obergeschoss des

Museums. Das Stück ist sehr gut

erhalten, hervorragend gearbeitet

und aus Baumberger Sandstein.

Nur wenige Stellen wurden ergänzt.

Das Fries ist im Zeitraum von 1615-

1620 im Stil des Manierismus vermutlich

in Münster entstanden

und daher ein Frühwerk Gröningers.

Zu sehen sind Gott Vater mit

fliegendem Bart, der Heilige Geist

als Taube vor einem Strahlenkranz

angeordnet und viele Cherubine,

geflügelte Engel die mehrfach

mit individuell unterschiedlichen

Gesichtern das Bild bevölkern. Alles

an dem Fries ist stark bewegt,

gedreht und typisch manieristisch,

der kunstgeschichtlichen Phase

zwischen der Renaissance und dem

Barock.

Das Ehepaar Georg und Heike Effertz

unterstützt die Präsentation

durch die Anschaffung der notwendig

gewordenen Vitrine. Das Altarstück

stammt aus der Kunstsammlung

des Künstlers und letzten

Mitarbeiters von Hubert Hartmann

(1915-2006) Günter Groteheide (1932-

2018). Die Schwester, der Neffe und

Freunde von Günter Groteheide

setzten nach dessen Tod das Museum

von dem riesigen Bestand

sakraler Kunst in Kenntnis und

fragten an, ob das Museum diesen

Bestand übernehmen möchte. Die

Museumsleiterin Christiane Hoffmann

reagierte prompt und konnte

so diesen Schatz für das Museum

übernehmen. Den Erben und Freunden,

sowie dem Ehepaar Effertz gilt

ihr herzliches Dankeschön.

WeItErHiN ImMeR MoNtAgS

BaRrE-KoNzEpT MiT AnJa GaIlUs-ScHeFfBuScH

16 - 17 UhR / PrEiS: 10 €

DeHn- UnD StReTcHpRoGrAmM ZuM FeIeRaBeNd

17 - 18 UhR / PrEiS: 10 €

UnD JeDeN DoNnErStAg VoN 17 - 20 UhR

EmS-TrAiNiNg MiT MaRcO HeLfBeRnD

EiNhEiTeN Á 20 MiNuTeN

EvEnT

OkToBeR-PrOgRaMm

9. OkToBeR / 10. OkToBeR

BeAuTy-AbEnD

MiT AnJa BoRrAcCiNi

19 - 21 UhR / GrAtIs

* Um AnMeLdUnG WiRd GeBeTeN

30. OkToBeR

KrAuT UnD KnÖdEl

KrÄuTeRkOcHeN MiT

InKe GöDeCkE *

18 - 21 UhR / PrEiS: 59 €

InKl. KrÄuTeRmEnÜ &

LeCkErEn GeTrÄnKeN

DaS KoNzEpThAuS VoM LaDeN Im GaRtEn

KuRsE

Anmeldungen: T 05242-90 96 96 ___ info@ladenimgarten.de

Am Nonenplatz 11 ___ 33378 Rheda-Wiedenbrück

EvEnT


18 Das Stadtgespräch

design

Bad-

Heizung

Besuchen Sie

unsere Ausstellung!

Röckinghausener Straße 5

33378 Rheda-Wiedenbrück

Telefon 05242 / 7011

info@petermann-heizung-sanitaer.de

Confiserie I Tee I Wein I Spirituosen

HERBST-ANGEBOT

Sonntag, 06. Oktober verkaufsoffen

Beckerpassage 8 I Fon: 89 03

Rheda-Wiedenbrück

Badrenovierung aus einer Hand:

Beratung - Planung - Ausführung

• Energieberatung • Gas-/Öl-Brennwert

• Kesselerneuerung • BHKW

• innovative Heiztechnik • Brennzelle

• Wärmepumpe • Festbrennstoff-Kessel




DIE CITYCARD

DIE CITYCARD

Ein Gewinn für Rheda-Wiedenbrück

(CL) Neulich war wieder einer

dieser Abende… wirklich sehr

spontan wurden wir auf einen

Geburtstag eingeladen. Wir, dass

sind 12 Freunde – Frauen wie Männer.

Bei dem Geburtstagskind

handelt es sich um einen lieben

Menschen, der rundum zufrieden

scheint. Er setzt sich gerne für Familie,

Freunde und Beruf ein. Humor,

bodenständige Werte und

ein aufgeschlossenes Interesse

für Sport & Heimat prägen seine

Gedanken. Eigentlich sollte es

doch ein Einfaches sein, dieser facettenreichen

Person eine Freude

zu bereiten. Ganz ehrlich, war es

nicht! Denn alle Geschäfte hatten

bereits zu. Wir konnten auf den

ersten Blick weder ein persönliches

Geschenk, noch einen praktischen

Gutschein organisieren....

also war guter Rat teuer – oder

auch nicht. Denn dann fiel uns

glücklicherweise und rechtzeitig

Rheda-Wiedenbrücks neuester

Coup ein:

Die CITYCARD! Im wahrsten Sinne:

eine Karte für alle! Genauer gesagt:

eine Karte mit Bonussystem

für ganz Rheda-Wiedenbrück. Ein

Bonussystem, welches sich in 3

win-win-bringende Module aufteilt,

um Kunden, Händler, Arbeitnehmer

und Arbeitgeber zu

stärken und zu verbinden – und

das 7 Tage die Woche, 24 Stunden,

Tag und Nacht.

Beim ersten Modul handelt es

sich um die CITYBONUSCARD.

Die Idee dahinter ist ganz einfach.

In der CITYBONUSCARD

bündeln sich stadtteil- und geschäftsübergreifend

über 70

teilnehmende Partner aus den

Bereichen Einzelhandel, Dienstleistung

und Gastronomie. Die

teilnehmenden Partner belohnen

die Treue ihrer Kunden und

vergeben auf jeden Einkauf Bonuspunkte.

Jeder gesammelte

Punkt entspricht 1 Cent. Das Besondere:

das gesammelte Guthaben

kann (muss aber nicht!)

direkt in einem weiteren, teilnehmenden

Geschäft eingelöst

werden. Klingt zwar nicht neu,

aber doch kompliziert. Stimmt,

das Prinzip kennen wir von Rabattkartenanbietern.

Rabattkarten

verbinden zwar Handel- aber

nicht stadtteilübergreifend. Die

CITYBONUSCARD schon – und

das ist ein Gewinn für unser aller

Rheda-Wiedenbrück, wie es in

diesem Kreis einzigartig ist. Als

Beispiel: In ein, zwei, drei Wiedenbrücker

Geschäften kaufe

ich Produkte für knapp 170 € ein.

Dafür bekomme ich auf meiner

CITYBONUSCARD bis zu 3% gutgeschrieben.

Diese entsprechen

einem Guthaben von 5,– €. Für

diese 5,– € lade ich nun meinen

Freund oder Freundin gesellig

auf einen Kaffee in einem teilnehmenden

Rhedaraner Lokal

ein. Besonderer Nebeneffekt:

Mein Geld bleibt in Rheda-Wiedenbrück

und wandert nicht in

die virtuelle Welt ab. Super, das

wird unserem heimat- und einzelhandelsverbundenen

Geburtstagskind

gefallen – auch wenn er

lieber Tee statt Kaffee trinkt!

Erhältlich ist die CITYBONUSCARD

gegen eine Schutzgebühr von

3,– € bei jedem der 71 teilnehmenden

Partner. Die komplette und

aktuelle Liste finden Sie unter:

Doch die CITYCARD geht in ihrem

2. Modul als Gutscheinvariante

einen Schritt weiter. Als

CITYGUTSCHEIN kann sie ebenfalls

in den 71 teilnehmenden

Geschäften, Restaurants und

Dienstleistungsunternehmen

eingelöst werden. Der CITYGUT-

SCHEIN ist sowohl im Handel als


19

Klaus Westermann (Gewerbeverein), Margret Reker (Initiative), Markus Stratmann (Handelsverband),

Nikola Weber (Wirtschaftsförderung), Michael Knebel (meinbonus.cash

GmbH), Daniela Schauerte (meinbonus.cash GmbH) und Torsten Fischer (Stadtwerk)

auch online unter www.rhedawiedenbrueck.meinbonus.cash

erhältlich. Online kann der CI-

TYGUTSCHEIN selbst gestaltet,

ausgedruckt und auch per Email

direkt verschickt werden. Nebenbei

bemerkt, der CITYGUTSCHEIN

war die perfekte Lösung unserer

anfangs beschriebenen spontanen

Geschenkesuche ;-)

Als 3. Modul präsentiert sich die

CITYBUSINESSCARD. Die CITY-

BUSINESSCARD ist besonders für

Arbeitgeber und Arbeitnehmer

interessant. Denn mit ihr lassen

sich steueroptimiert Arbeitnehmer

mit bis zu 44 €/pro Monat

beschenken oder anlassbezogen

mit 60 € prämieren. Darüber freut

sich der Mitarbeiter gleichermaßen

wie der Einzelhandel, denn

pro Jahr und Mitarbeiter können

so Waren im Wert bis zu 588 € in

Rheda-Wiedenbrück eingekauft

werden. Auch werden so die

Pendler zum shoppen in unsere

schöne Einkaufsstadt geführt

und die Kaufkraft in Rheda-Wiedenbrück

gebündelt. Ein starker

Standortfaktor ist schließlich für

jeden Arbeitgeber wichtig. Auch

unserem selbstständigen Geburtstagskind

imponiert dieser

Gedanke.

Die CITYCARD verbindet also auf

allen Ebenen! Sie verbindet Rheda

mit Wiedenbrück, den Kunden

mit dem Einzelhandel, den Arbeitnehmer

mit dem Arbeitgeber,

das Handwerk mit der Gastronomie,

den Einheimischen mit

dem Pendler, den Onlinehandel

mit dem Einzelhandel und (mit

einem zwinkernden Auge hinzugefügt,

auch) den Rhedaraner

mit dem Wiedenbrücker. Die CityCard

ist ein echter Gewinn für

Rheda-Wiedenbrück – und ein

ganz besonderes Geschenk für

jeden, der unsere schöne Stadt

so lebens- und liebenswert erhalten

möchte. Wir haben also,

trotz Geschäftsschluss, das perfekte

Präsent für einen echten

Rheda-Wiedenbrücker gefunden.

Grenzenlose

Hör-Freiheit.

Komfortabel fernsehen, telefonieren und Musik hören!

Nutzen Sie unser TOP Angebot im Oktober und erleben

Sie ein völlig neues Hörerlebnis zu Hause oder unterwegs.

Dabei sind die ECO 2 Basic plus Hörsysteme sehr

klein und komfortabel zu tragen.

Kommen Sie vorbei und

überzeugen Sie sich selbst!

ECO 2 Basic plus

TOP ANGEBOT:

Exklusiv bei uns den ganzen

Oktober! ECO 2 Basic plus

ZUZAHLUNGSFREI*

* pro Hörgerät für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen mit

Leistungsanspruch und ohrenärztlicher Verordnung.

Zuzüglich gesetzlicher Zuzahlung in Höhe von 10,00 Euro pro

Hörgerät. Privatpreis: 785,00 Euro pro Hörgerät.

Berliner Straße 42

Schürenstraße 1

33378 Rheda-Wiedenbrück 48336 Sassenberg

Telefon: 05242 43101 Telefon: 02583 2266

www.optik-kessner-heimann.de


20 Das Stadtgespräch

Jetzt auch

auf Instagram!

WIR LIEBEN’S GESELLIG!

SO BEGRüSST DU DEN HERBST.

CHRYSANTHEMEN-

BUSCH

Ganz dicker Busch

mit 40–45 cm Ø,

19 cm Topf-Ø,

versch. Farben, je

2,

QUALITäT SEIT 1970

WIE SICHER IST

IHR ZUHAUSE?

WIR BERATEN SIE GERNE!

MIT SICHERHEIT SICHER! WIR SIND MITGLIED IM NETZWERK „ZUHAUSE SICHER“






Dienstag &

Mittwoch

Monatstipp

Party!

STüCK

99

5,99

Gartencenter Setzer GmbH · Feldstraße 1

33378 Rheda-Wiedenbrück · Tel. 05242/44413 · www.gartencenter-setzer.de

Mo–Fr 8.30–18.30 Uhr · Sa 8.30–18.00 Uhr · So 11.00–16.00 Uhr

Wasserstr. 42 • Wiedenbrück • Fon 7567

Champions League Sil Spiele

Schnitzel Planet

mit Pommes und Salatbeilage

Oktober-Highlight

Rindfleisch in Zwiebelsauce mit

Bratkartoffeln und Gewürzgurke

Kirmesmontag 07.10.19

Wir sehen uns bei krane mit der

Band Acoustic Friends

5,50 €

6,50 €

Eine Station seines ehrenamtlichen Einsatzes

ÄRZTLICHE HILFE AUS BERUFUNG

Früherer Vinzenz-Arzt operiert

ehrenamtlich auf den Philippinen

(Kem) Als die Eltern von Syril

(Name geändert) erfuhren, dass

der von den Philippinen stammende

Arzt Dr. Edgardo M. Navarro

im ortsansässigen Ormoc District

Hospital kostenlos Lippen-

Kiefer-Gaumenspalten operiert,

machten sie sich sofort auf den

Weg zu dem Krankenhaus. Dieses

liegt auf der Insel Leyte. Nach

einem ganztägigen Fußmarsch

durch Wälder und über Berge und

Hügel trafen sie in dem Hospital

der über 200.000 Einwohner zählenden

Hafenstadt ein.

Bislang konnte die Familie ihrer

sechsjährigen Tochter nicht helfen.

Sie verfügt nicht über das

Geld, um eine Operation zu zahlen.

Auch für eine Krankenversicherung

fehlen die Mittel. Die

Freude der Eltern war riesengroß,

als der bis vor wenigen Jahren am

Rheda-Wiedenbrücker St. Vizenz-

Hospital arbeitende Arzt sie in

dem Wartezimmer des Krankenhauses

begrüßte. Er erklärte ihnen

den genauen Ablauf der Operation

und dass sie sich über die Bezahlung

der dabei entstehenden Kosten

keine Sorgen zu machen brauchen.

Die Kosten für die Narkose,

Verbandsmaterialien, eventuelle

Transfusionen sowie weitere an-

fallende Kosten trägt die Navarro-

Mallari-Stiftung. Die Klinik stelle

den Operationsraum gratis zur

Verfügung. Die Ressourcen des

Krankenhauses erfüllten alle Voraussetzungen,

die Dr. Edgardo

Navarro für die Durchführung der

komplizierten Operation benötigt.

In fünf Tagen konnte eine Vielzahl

von Patienten von ihrem Leid

befreit werden. Der Oberbürgermeister

der Ormoc City, hatte den

Dülmener Arzt zur Wahrnehmung

seiner Benefiztätigkeit eingeladen.

Von Manila aus fuhr Dr. Edgardo

Mallari Navarro mit einem Linienbus

weiter in die 1,4 Millionen

Einwohner zählende Hauptstadt

Tarlac City der gleichnamigen

Provinz Tarlac. Im Tarlac Provincial

Hospital führte der Arzt weitere

Operationen von Lippen-Kiefer-

Gaumenspalten bei jungen Menschen

durch.

Lippen-Kiefer-Gaumenspalten,

häufig diskriminierend als »Hasenscharte«

oder »Wolfsrachen«

bezeichnet, stellen in Europa mit

einer Rate von einer auf 500 Geburten

die zweithäufigste Fehlbildung

dar. Nach vorsichtigen

Schätzungen beträgt diese Quote

auf den Philippinen wie auch in anderen

Ländern Südostasiens etwa


21

Das kleine Mädchen gehört zu den von Dr. Edgardo Mallari Navarro zu operierenden

Patientinnen.

Operationspause: Dr. Edgardo Mallari Navarro (rechts) im Kreise seines Operationsteams

und von Mitarbeitern des Krankenhauses im Tarlac Provincial Hospital

das Dreifache. Über die Gründe

gibt es bislang keine gesicherten

Untersuchungen. Vermutet werden

aber genetische Ursachen.

Wer als Kind nicht operiert wird,

trägt oft noch als Erwachsener die

Folgen mit allen resultierenden

funktionellen, ästhetischen und

seelischen Störungen. Aufgrund

der schrecklichen Entstellungen

fristen sie vielfach ein Leben als

Außenseiter der Gesellschaft.

Der Arzt stellt sein medizinisches

Können schon seit Jahrzehnten in

den Dienst der Nächstenliebe. Der

Inselstaat und die Einheimischen

liegen ihm am Herzen. Insbesondere

die Dankbarkeit und das Lächeln

der zufriedenen Patienten

motivieren ihn immer wieder zu

helfen. Mindestens einmal im

Jahr besucht er seine alte Heimat.

Solange seine eigene körperliche

Verfassung es zulässt, will er seine

Hilfe für die Ärmsten der Armen in

seinem Geburtsland fortsetzen. In

seiner aktiven Zeit als Anästhesist

und Intensivmediziner im hiesigen

Krankenhaus nahm er für seinen

selbstlosen Einsatz den Großteil

seines Jahresurlaubs. Die anfallenden

Flug- und Fahrkosten trägt er

selbst. Für Dr. Edgardo Mallari Navarro

hat sein Engagement auch

etwas mit den inneren Werten

des Arztberufes zu tun: »Wenn

man helfen kann, denkt man

nicht mehr an Geld und Urlaub.

Das steckt tief in jedem Arzt drin«.

Er freut sich schon auf den nächsten

ehrenamtlichen Einsatz auf

den Philippinen, erklärt der freundlich

lächelnde Arzt. Für immer aber

würde er nicht wieder zurück in

seine frühere Heimat ziehen. Jetzt

lebe er mit seiner Familie unweit

von Rheda-Wiedenbrück – und sei

hier zufrieden.

Wer die Arbeit des Arztes unterstützen

möchte, kann dies wie

folgt tun.. Spendenkonto Bank

im Bistum Essen, IBAN: DE 31

3606 0295 0020 158018, BIC: GE-

NODED1BBE | Stiftung »Navarro-

Mallari (Herz für Kinder)«, Steuer-

Nr. 312-5718-1075 FA Coesfeld.

MATRATZEN + BETTEN + BOXSPRINGBETTEN

KIRMES-AKTION







Nur 89,-

Nur 199,-

% 27.9. – 7.10.19 %







Lieferung + Entsorgung gratis


(auch Matratzen in 120 x 200 cm/140 x 200 cm reduziert, vorrätig)







Nur

Nur

59,-

299,-

Nur 549,-

Besser schlafen!


22 Das Stadtgespräch

10 Jahre

10 % Aktionsrabatt

Fordern Sie unseren

Aktionsflyer mit drei ausgewählten

Haustüren und einer

Terassenüberdachungen an.

GmbH & Co. KG

Haustüren | Fenster | Rollladen | Vordächer | Überdachungen

Lindenstraße 55a

33378 Rheda-Wiedenbrück

Telefon: 05242 4068450

Telefax: 05242 4068453

In der Ausstellung: Udo Obeloer mit (v. l.) Sophie, Leon und Antje.

EINSTEIN-GYMNASIUM – SEIT 50 JAHREN ZUKUNFT

Die Jubiläums-Bildungsstätte

blickt auf die erste Mondlandung

vor 50 Jahren

(Kem) »Ich möchte wissen, wie

man die Mondfahrt hinbekommen

hat«, sagt die Einstein-

Schülerin Sophie aus der 8c zur

Eröffnung der dreitägigen Ausstellung

rund um das Apollo-

Projekt im Schul-Foyer. Ähnlich

ihre Mitschülerin Antje (6b) zu

der zweistündigen Einführung

der Vernissage der gezeigten Exponate

zur Mondlandung. Wie

die Rakete Apollo 11 konstruiert

ist interessiert Leon (5 c). »Und

generell das Apollo-Programm

unter Wernher von Braun«, fügt

er an.

Der fachlich versierte, hochkompetente

Referent Udo Obeloer

wusste auf alle Fragen der Schülerinnen

und Schüler rund um das

historische Ereignis der Mondlandung

am 21. Juli 1969 eine

Antwort. Ebenso beeindruckte

die von dem Hausmeister des

Einstein-Gymnasiums akribisch

zusammengestellte Ausstellung

über die Umsetzung dieses

prestigeträchtigen Menschheits-

Traums durch die USA mit über

150 Original-Nasa-Aufnahmen

und einem Zusammenschnitt

der 27-stündigen Mondlande-

Übertragung der ARD, zig Raketenmodellen,

Kleidungsstücken

der Astronauten, Dokumenten,

einer Literatur-Sammlung, einem

Portrait des für die Mondfahrt

politisch Verantwortlichen, Präsident

John F. Kennedy, aus dem

nach ihm benannten Museum

und vieles, vieles mehr. Der vierundfünfzigjährige

Rhedaer hat

so viele Exponate in seinem Keller

zusammen getragen, dass er

nur auf ein Viertel seiner Schätze

für die Präsentation des Themas

zurückgreifen musste.

Der Rektor des Einstein-Gymnasiums,

Jörg Droste, meinte, dass

die dreitägige Veranstaltung optimal

zum Einstein-Gymnasium

passe. Zum einen startete die

Bildungsstätte eben im Jahr der

Mondlandung seinen Unterrichtsbetrieb

und zum anderen

fügt sich dieses Thema definitiv

ein in das Motto der Schule: »Seit

50 Jahren Zukunft.«


23

Begegnungen

Die Mondlandung fesselte Udo

Obeloer seit der 27-stündigen

Echtzeitübertragung durch die

ARD. Sein Vater weckte den damals

Vierjährigen, als um 3.56

Uhr im Fernseher in Schwarz-

Weiß der erste Schritt eines

Menschen auf dem Mond durch

den Astronaut Neil Armstrong

über den Bildschirm flimmerte.

Die persönliche Begegnung mit

dem maßgeblich an dem Apollo-

Projekt beteiligten Raumfahrtpionier

Professor Hermann Oberth

kurz vor dessen Tod vor 30 Jahren

gab der Sammelleidenschaft von

Materialien rund um die Mondlandung

des inzwischen Mittzwanzigers

einen nachhaltigen

Schub. Er traf auf den 95-jährigen

geistigen Vater des legendären

Apollo-Konstrukteurs Wernher

v. Braun in dem zur Würdigung

seines Lebenswerkes eröffneten

Museumsgebäudes in Feucht

bei Nürnberg zufällig bei einer

Autogrammstunde. Die von ihm

erhaltene bereits 1923 verfasste

richtungsweisende Publikation

für die wissenschaftliche Astronautik

und Raketentechnik »Die

Rakete zu den Planetenräumen«

erinnert an diese Begegnung.

Einen starken Eindruck behält

Udo Obeloer ebenfalls von dem

Reporter der Mondlandung und

Wernher von Braun-Fan Günther

Siefrath in Erinnerung. Er interviewte

ihn, als er die Kopie der

Originalübertragung beim WDR

abholte.

Wettlauf

Den vom »Kalten Krieg« geprägten

Wettlauf um den ersten Satelliten

der Menschheit im Weltraum

hatte »Soffjett-Russland«,

wie Bundeskanzler Konrad Adenauer

die Sowjetunion verächtlich

nannte, als erste Nation mit

der 100 kg schweren Kugel namens

»Sputnik« gewonnen, der

seit dem 5. Oktober 1957 drei Monate

lang seine Piepstöne gleich

Nadelstiche für die westlichen

Ohren sendete. Einen Monat

später nach dem ersten Trabant,

pünktlich zum 40. Jahrestag der

Oktober-Revolution, flog in dem

eine halbe Tonne wiegenden

Sputnik 2 auch das erste Lebewesen

mit der Hündin »Laika«

um die Erde, die den erneuten

Triumph allerdings nicht überlebte.

Dieses gelang Jurij Gagarin,

der 1961 nach seinem Ausflug ins

All sicher zur Erde zurückkehrte.

Die Schubkraft der Rakete, die

den ersten Satelliten der US-Navy

in eine Erdumlaufbahn trug,

reichte nur für ein Kügelchen

von gerade mal 1,5 Kilogramm,

von Nikita Chruschtschow als

»Pampelmuse« verspottet. Am 1.

Februar 1958 schlug am Cape Canaveral

die Stunde für das Raketenprogramm

der US-Army unter

der Leitung des Deutschen Wernher

von Braun. Die wenig später

gestartete Vanguard 1 wird noch

mindestens zwei Jahrtausende

an den Kalten Krieg im Weltraum

erinnern. Schließlich betraten 12

Jahre nach Sputnik 1 erstmals

Menschen im Rahmen des von

Wernher von Braun konzipierten

Apollo-Programms den Boden

des Mondes. Der Auftrag von

John F. Kennedy vom 25. März

1961 war in Erfüllung gegangen:

»Ich glaube, dass sich unsere Nation

verpflichten sollte, vor dem

Ende dieser Dekade einen Mann

zum Mond zu bringen und sicher

wieder zurück zur Erde«, hatte er

verfügt. Udo Obeloer blickte in

seiner Einführung detailliert auf

diese Ereignisse und die 1860

beginnende Vorgeschichte mit

der Veröffentlichung des Buches

»Von der Erde zum Mond« von

Jules Verne.

Jubiläum

Das Einstein-Gymnasium feiert

sein 50-jähriges Bestehen am

Samstag, dem 28. September, mit

einem Festakt (11 Uhr), Jubiläumsfest

(17 Uhr) und der anschließenden

Einsteinparty (19 Uhr).

Geländer

Überdachungen

Treppen

EDELSTAHL

KONSTRUKTION

Individuelle Lösungen sind unsere Stärke.

Stahl- & Schmiedeelemente • Treppen & Geländer • Türen

& Tore • Vordächer & Überdachungen • Fensterreparaturen

Heinrich-Heineke Str. 5 I Rheda-Wiedenbrück I Tel.: 4 08 29 90 I Fax.: 4 08 29 98


24 Das Stadtgespräch

Der harte Kern vor dem Treffpunkt: (v. r.) Georg Niggeweg, Walter Beckord und Heinz Westhoff (seit den 60ern dabei), Stefanie Niemeier

und Cornelia Brentrup vom Jägerhof mit Frank Jäger, Ewald Stroop (60er), Günter Oehle, Harald Isenberg und Eugen Schütte

(60er), Matthias Schütte

GEPACKT VOM HEINKEL-VIRUS

Heinkel-Roller-Club »GT« Rheda-Wiedenbrück

feiert 25-jähriges Bestehen

(Kem) »Petrus muss ein Heinkelfahrer

gewesen sein«, glaubt der

heute 76-jährige Clubmitgründer

Eugen Schütte, bei dem bis heute

gemeinsam mit Frank Jäger die

Aktivitäten der 32 Heinkel-Nostalgiker

zusammenlaufen. Denn

pünktlich zu einer der Jubiläumsfahrten

der noch aktiven Fahrer

stellte sich der Sonnenschein ein.

Mehrere ältere Heinkel-Freunde

haben sich in ihr Schicksal gefügt,

dass sie aus gesundheitlichen

Gründen ihr heiß geliebtes

Schätzchen sorgsam abgedeckt

notgedrungen in der Garage

stehen lassen müssen – so auch

Eugen. Aber sie nehmen trotz

allem soweit es eben geht am

Clubleben teil.

Das Nesthäkchen der in die Jahre

gekommenen Rollerfans, Eugens

Sohn Matthias, ist 44 Jahre alt.

Schon im Kindesalter fuhr er als

Sozius beim Vater mit und entwickelte

seinerseits die Leidenschaft,

der er auch heute noch

mit Liebe nachgeht. Er zeigte Geschick,

als er einen Roller in der

Mitte durchsägte und aus dem

Hinterteil einen Anhänger für seine

Heinkel fertigte. Der älteste

der noch 12 aktiven Heinkelfahrer

zählt immerhin mehr als 80

Lenze.

Die aus dem gesamten Umkreis

kommenden Liebhaber der zwischen

1954 und 1965 vom einstigen

Flugzeugkonstrukteur Ernst

Heinkel in Stuttgart produzierten

insgesamt 100.000 Motorroller

treffen sich regelmäßig an jedem

ersten Dienstag im Monat

im Jägerheim in gemütlicher

Runde zum Plaudern und den unvermeidlichen

Benzingesprächen

rund um die von ihnen akribisch

gepflegten Zweirad-Schätzchen.

Hier gibt man sich auch Tipps, wo

man dringend benötigte Ersatzteile

bekommt oder gewünschte

Dinge gegen eigene Teile eintauschen

kann. Schließlich ist jeder

Heinkel-Freund durch die lange

Verbindung mit seinem Gefährt

ein Experte in Sachen »Reparatur«

und »Pflege«. Die jüngsten

Treffen standen natürlich ganz

im Zeichen des Jubiläums und

des Rückblicks auf die gemeinsam

unternommenen Ausfahrten,

beispielsweise bis hin nach

Hamburg, Belgien oder zum

Nordkap. Gemeinsame Besichtigungen,

sowie die Teilnahme an

regionalen, nationalen und internationalen

Treffen von Heinkel-

Enthusiasten stehen ebenfalls

auf dem Programm.

Genau am 4. Oktober, vor 25 Jahren,

trafen sie sich zum ersten

Mal mit anfangs noch 11 »Heinklern«

in Hanfgarns Forellenhof.

Er blieb viele Jahre ihr Treffpunkt,

bis die wachsende Mitgliederzahl

nach größeren Räumlichkeiten

verlangte. Ihre Maschinen waren

mittlerweile zu Oldtimern

gereift.

Die Heinkel-Freunde fühlten sich

durch die gemeinsame Erinnerung

an die große Zeit ihrer heiß

geliebten Zweiräder in den 50ern

und Anfang der 60er verbunden.

Sie wollten daran anknüpfen.

Den Anstoß dazu hatten Eugen

und der mittlerweile ebenfalls

nicht mehr auf den Roller steigende

Walter Beckord gemeinsam

gegeben. Am 28. September

feiern die Heinkel-Freunde nun

das Silberjubiläum mit dem Saisonabschluss.

Sicherlich ist dann


25

Zu manchem Spaß bereit: Eugen Schütte holt Betty, die Freundin seiner Frau, aus dem Zeitungsshop im JIBI mit seiner Heinkel ab.

Spaß muss sein!

Gänsehautfeeling beim »Heinkel-

Halleluja« angesagt, sieht Eugen

voraus. Es sei einfach überwältigend,

wenn die Fahrer die Motoren

ihrer Maschinen aufheulen

lassen und dazu unentwegt hupen.

Der Dank des Clubs gilt natürlich

ebenfalls den »Mädels der

Fahrer« für die Unterstützung der

Heinkel-Leidenschaft ihrer Männer:

»Wir sind manchmal ganz

schön weit weg von zu Hause«,

würdigt Eugen mit liebevollen

Worten das Verständnis der Fahrer-Frauen.

Wie man auf den Heinkelroller

kommt? Die spannenden Geschichten

der Oldtimerfreunde

spiegeln deren Jugendzeiten wider.

So wurde beispielsweise Eugen

bereits in jungen Jahren vom

Heinkel-Virus gepackt, als er sich

als Lehrling und späterer Junghandwerker

nur einen solchen

Roller für 1790 DM mit einem

Verbrauch von drei Litern erlauben

konnte. Das solide gebaute,

unverwüstliche Gefährt war im

jungen Wirtschaftswunderland

Deutschland als erste Vier-Takt-

Maschine mit 9,2 PS und einer

Höchstgeschwindigkeit von 90

Fertigung

nach Maß

ohne Aufpreis

direkt

ab Werk


26 Das Stadtgespräch

Heinkel- und Käferfreunde in der Keilhosen-Zeit der 60er Jahre

bis 100 km/h sofort Kult bei Jung

und Alt. Aus Sympathie für die

gemeinsame Leidenschaft begrüßen

sich die Heinkel-Fahrer

seit jenen Jahren mit dem Aufblinken

der Lichthupe.

In diese Zeit fällt auch die Gründung

des ersten Roller-Treffs

(1960) – ebenfalls bei Hanfgarn

– unter dem Namen Heinkel-Club

Rheda. Er löste sich aber bereits

Ende 1964 wieder auf. Das Interesse

der motorisierten Fahrer

wechselte mit dem Anschwellen

der Begeisterung für die vierrädrigen

Vehikel nun zu den zwischenzeitlich

erschwinglichen

Auto-Knüllern NSU-Prinz, VW-

Käfer, FIAT 500 sowie BMW 700, 2

CV, R 4, GOGGO Mobil & Co. Der

Absatz der Roller und Motorräder

ging zurück. Heinkel stellte die

Produktion seiner Roller ein, baute

jetzt Getriebe für Mercedes.

So wie alle Oldtimer-Freunde hat

Eugen seine Heinkel-Maschine

selber restauriert. Gut ein halbes

Jahr hat er einen Großteil

seiner Freizeit nach Feierabend

seinem Schätzchen gewidmet.

Kein Wunder, dass er zu jeder

Schraube seines Prachtstücks

eine persönliche Verbindung hat.

Wenn es mal irgendwo an seinem

Gefährt klappert, weiß er sofort,

an welcher Schraube er drehen

muss, damit es wieder läuft. Lächeln

muss er bei unserem Gespräch,

als er an ein Fundstück

aus Belgien zurückdenkt: Es hatte

wohl 30 Jahre in der Erde gelegen.

Als Eugen es auf den Boden

setzte, hätte er die abgefallenen

Stücke zusammenfegen können.

Der Traum von einer weiteren

Heinkel hatte sich zerlegt.

Der regionale Heinkel-Roller-

Club »GT« Rheda-Wiedenbrück

gehört heute zu den 50 bestehenden

Clubs von Heinkel-Club

Deutschland e. V. Mitglieder des

Heinkel-Clubs findet man ebenfalls

in Holland, Österreich, der

Schweiz, Frankreich sowie Portugal

und England, Irland, USA,

selbst in Asien. Der 1983 gegründete

Club hat heute mehr

als 5000 Mitglieder. Er ist damit

einer der größten markengebundenen

Oldtimerclubs in Europa.

NEUE WEBINAR-REIHE

Energieberatung der Verbraucherzentrale

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale

veranstaltet drei

Webinare, um Verbraucher/-innen

über wichtige Energiethemen online

und interaktiv zu informieren.

Die Teilnahme ist kostenlos

nach Anmeldung unter verbrau

cherzentrale-energieberatung.de/

webinare möglich.

· 7. Oktober, 18.00 bis 18.45 Uhr: »Ist

Ihre Heizung fit für den Winter?«

Im Webinar wird erläutert, mit

welchen einfachen und preisgünstigen

Mitteln Sie Ihre Heizung

optimieren können.

· 12. November, 17.30 bis 18.15 Uhr:

»Energie sparen zu Hause – kleine

Tipps mit großer Wirkung« Sie erfahren

in diesem Webinar welche

Maßnahmen Sie ergreifen können,

um ohne großen Aufwand

Ihre Energiekosten senken zu

können.

Die Webinare eignen sich sowohl

für Mieterinnen und Mieter als

auch für Eigentümerinnen und Eigentümer

bzw. Hausbesitzerinnen

und Hausbesitzer. Neben den Webinaren

bietet die Energieberatung

der Verbraucherzentralen auch eine

individuelle, kostenlose Beratung

an. Sie findet an jedem dritten

Donnerstag im Monat im Rathaus

in Rheda statt. Termine können mit

der Umweltberaterin, Dorothee

Kohlen, unter der Telefonnummer

05242/963234 vereinbart werden.

Die nächsten Beratungstage sind

der 17. Oktober und der 21. November,

jeweils von 14 bis 18 Uhr.


27


28 Das Stadtgespräch

Jahre

I00

Architektur und Bauen

Beispielhäuser www.splietker.de

Kleestr. 9 | Rheda-Wiedenbrück

05242 93770 | info@splietker.de

KREBSERREGENDES PLASTIK-GRANULAT

AUF KUNSTRASENPLÄTZEN DER EMSSTADT?

Grüne haken nach

(Kem) Nach einer geplanten Richtlinie

der EU soll Plastik- bzw. Gummi-Granulat

(Material aus Altreifen)

auf Kunstrasen-Sportplätzen

ab 2022 verboten werden. In Rheda-Wiedenbrück

sind von dem Plan

höchstwahrscheinlich fünf Plätze

betroffen, so Leon Thumel vom

Ortsverband der Bündnisgrünen.

Vorgriff

Die Bündnisgrünen im Stadtrat

fordern eine zeitnahe politische

Auseinandersetzung mit dem

Thema. Eine Kernfrage: Müssen zur

Finanzierung der Sanierungsarbeiten

entsprechende Mittel in dem

Haushaltsplan 2020/21 eingeplant

werden?

Krebserregendes

Mikroplastik

Bereits 2016 wurde im städtischen

Ausschuss für Grundstücke

und Gebäude über das Thema

Kunststoffgranulat diskutiert.

Auf verschiedensten städtischen

Sportplätzen wurden bestimmte

Grenzwerte überschritten. Bis heute

könnten hier erhöhte Messwerte

von krebserregendem Mikroplastik

vorliegen und somit einige der

kommunalen Kunstrasenplätze

weiterhin nicht nur der Umwelt,

sondern auch dem menschlichen

Organismus schaden.

Umweltfreundliche

Sanierung

Für die grünen Ratsmitglieder Sonja

von Zons u. Hans-Hermann Heller-Jordan

geht es deshalb darum,

eine umweltfreundliche Sanierung

der Kunstrasenplätze voranzutreiben.

Gleichzeitig machen sie sich

dafür stark, die Sportvereine vor

erheblichen Einschränkungen zu

schützen und Nutzungsverbote

für Sportplätze zu verhindern. Die

Handlungserfordernisse müssen

heute jedenfalls deutlich klarer gefasst

werden, als vor drei Jahren, so

Heller-Jordan

Anfrage an die

Stadtverwaltung

Die Fraktion der Bündnisgrünen

im Stadtrat hat das Thema darum

jetzt in einer Anfrage an die Stadtverwaltung

aufgegriffen. Dort

heißt es u. a.: 1. Hat es nach der

Überschreitung der Grenzwerte

2016 in der Folgezeit regelmäßige

Kontrollen der Plätze gegeben? 2.

Wie viele Sportplätze sind davon

betroffen? 3. Gibt es belastbare

Aussagen über den Zustand

der Plätze? 4. Sind die jetzt noch

aufgebrachten Kunststoffe und

Granulate zertifiziert und entsprechen

diese den Erfordernissen der

EU REACH-Verordnung? (REACH:

Regulation concerning the Registration,

Evaluation, Authorisation

and Restriction of Chemicals. Die

REACH-VO der EU ist ein Chemikaliengesetz

zum Schutz der

menschlichen Gesundheit und

der Umwelt vor den Risiken bei

der Nutzung von Chemikalien) 5.

Enthalten diese Granulate keine

(krebserregenden, erbgutverändernden)

Polyzyklischen Aromatischen

Kohlenwasserstoffen (PAK)?

6. Wenn ja, wie bewertet die Verwaltung

dies?

7. Sollte hier nicht nach dem Vorsorgeprinzip

zeitnah eine umweltfreundliche

Sanierung der Kunstrasenplätze

erfolgen?«

Kommentar: Viele

Unbekannte und Fakten

Plastik in der Umwelt ist längst

kein Thema mehr nur für Aktivisten,

sondern geht jeden etwas

an. Millionen Tonnen Kunststoff

landen jedes Jahr im Meer und

schaden Tieren und der Natur. Als

Mikropartikel atmen Menschen

ihn ein oder sie landen beim Verzehr

von Fisch in ihren Mägen. Es

ist bisher sehr wenig darüber bekannt,

wie Mikroplastik auf die Gesundheit

im Körper des Menschen

wirkt. Bislang gibt es vor allem Hypothesen.

Die vielleicht wichtigste

Kleines Granulat – großer Wirbel: (v. l.)

Leon Thumel, Sonja v. Zons, Hermann

Heller-Jordan

ist, dass sich an die Mikroplastikpartikels

Schadstoffe anlagern können.

Hier ist es dann die Dosis, die

das Gift für die Menschen machen

würde. Wer besonders viel verunreinigtes

Mikroplastik zu sich

nimmt, nimmt eben auch viele

Schadstoffe zu sich (Quelle: Zeit

Online v. 23.10.18). Wie schädlich

Mikroplastik letztendlich für die

Menschen ist, muss die noch ausstehende

Forschung beantworten.

Das braucht Jahre – wie wohl einst

beim Asbest. Das Bundesumweltamt

jedenfalls sieht bislang keine

große Gefahr durch Mikroplastik.

In Rheda-Wiedenbrück aber wurden

vor drei Jahren krebserregende

Stoffe in dem verwendeten Kunststoffgranulat

festgestellt. Aus

Vorsorgegründen hätte das Thema

ausdiskutiert werden müssen.

Die Initiative der Bündnisgrünen

schafft jetzt dafür die Grundlage.

Was ist Mikroplastik? Als Mikroplastik

werden feste und unlösliche

synthetische Polymere – also

Kunststoffe – bezeichnet, die

kleiner als fünf Millimeter sind.

Teilweise sind die Plastikteilchen

so klein, dass sie für Menschen

nicht mehr zu sehen sind und

unbemerkt eingeatmet werden.

Tiere, insbesondere Fische, fressen

Mikroplastik häufig, weil sie

es mit Nahrung verwechseln. In

die menschlichen Organismen


29

gelangt es letztendlich durch den

Verzehr von Fisch. Außerdem verrottet

Plastik nicht in der Natur

und kann deshalb über 500 Jahre

bestehen.

Kleine Körnchen – große Probleme:

Das Problem der Kunstrasenplätze

liegt weniger in den Plastikgrashalmen,

sondern vielmehr im

Kunststoffgranulat, mit dem der

Rasen aufgefüllt wird. Diese Füllung

hat eine ähnliche Funktion

wie Erde auf natürlichen Plätzen,

sie dämpft und schützt Spieler vor

Verletzungen. Auf jedem Quadratmeter

landen im Schnitt fünf

Kilo Gummigranulat – auf einem

ganzen Fußballplatz liegen etwa

35 Tonnen. Das Granulat muss immer

wieder nachgefüllt werden,

um Löcher zu stopfen. Vom Platz

geraten die Körnchen durch Wind

und Wetter in die angrenzende

Umwelt. Außerdem bleiben viele

der kleinen Plastikstücke an der

Kleidung der Spieler haften und

gelangen nach dem Waschen ins

Grundwasser.

Nach einer Studie des Fraunhofer-Instituts

sind die rund 5000

Kunstrasen-Sportplätze die drittgrößte

Quelle für Mikroplastik

in Deutschland. Den Wissenschaftlern

zufolge gelangen in

Deutschland dadurch jährlich

rund 11.000 Tonnen Mikroplastik

in die Umwelt. Das ist sieben Mal

so viel wie durch die oft kritisierte

Kosmetikindustrie. Das ist mehr

Mikroplastik als Kosmetika und

Textilwäsche zusammen. Über

die Gewässer gelangt es in den

Nahrungskreislauf.

Alternativen: Der Biologieprofessor

Dr. Franz Brümmer und Vorsitzender

für Sport und Umwelt

des Landessportverbandes in

Baden-Württemberg fordert einen

Naturstoff zu finden, der die

gleichen Eigenschaften wie Gummigranulat

hat.

Korkgranulat: Das beispielsweise

von der Stadt Bielefeld und von

Greuther Fürth benutzte umweltfreundliche

Korkgranulat hat

Vor- und Nachteile. Es weist nicht

dieselben Spieleigenschaften wie

Gummi auf, ist zudem deutlich

teurer und gelangt bei Starkregen

stärker an die Oberfläche. Dafür

erhitzt der Kork im Sommer nicht

so stark. Er ist elastisch und über

lange Zeit witterungsbeständig.

Zudem ist er ein nachwachsender

Rohstoff.

Hybridrasen: Hierbei handelt es

sich um ein Gemisch aus Kunstund

Naturrasen. Sein Nachteil: Es

könnte im Winter einfrieren.

Sand: Auf reinem Sand kommt es

schneller zu Schürfverletzungen.

Vorteil: Sand ist billiger.

Unverfüllt: Komplett unverfüllte

Plätze müssen bei Dürre gewässert

werden, damit sie nicht

stumpf werden. Der Vorteil liegt

hier ebenfalls bei den niedrigen

Kosten.

Kosten-Katastrophe: Wenn lediglich

das Füllmaterial ausgetauscht

wird, kostet eine Umrüstung

laut Polytan-Sprecher

Müller rund 75.000 Euro. Dafür

wird das Granulat abgesaugt und

durch Kork ersetzt. Der Städteund

Gemeindebund schätzt die

Kosten für eine Sanierung auf

250.000 Euro, in Einzelfällen auch

höher. Bei dieser Summe müsste

dann vermutlich der komplette

Rasen neu verlegt werden (Quelle:

Bersenbrücker Kreisblatt, v.

24.7.19).

Vielen Vereinen droht bei einer

Umrüstung eine Kosten-Katastrophe.

Eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten

oder sogar

Abmeldungen vom Spielbetrieb

könnten die Folgen sein. Sie fordern

deshalb längere Übergangslösungen

für das Verbot von

Gummigranulat – um geeignete

Alternativen finden zu können.

Es wurden auch schon Forderungen

nach einem Bestandsschutz

für die vorhandenen Kunststoff-

Granulat-Anlagen laut.

Auch für viele Kommunen bedeutet

der Austausch des Kunststoffgranulats

eine Kosten-Katastrophe,

wenn sie den Vereinen

bei der Lösung des Problems unter

die Arme greifen wollen.

Raimund Kemper

Ela's Home

Butik






So gut, dass wir ihn gern

zurücknehmen.

Junge Sterne glänzen länger.

Wir sind uns so sicher, dass Junge Sterne Ihre

Ansprüche erfüllen, dass wir Ihnen für 10 Tage ein

Umtauschrecht einräumen, falls Sie nicht zufrieden

sind. Dazu gibt’s 24 Monate Fahrzeug- und 12 Monate

Mobilitätsgarantie u. v. m. 1 Jetzt 40-mal bei uns.

1


www.mercedes-benz.de/junge-sterne



Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart

Partner vor Ort: Sternpark GmbH & Co. KG

Autorisierter Mercedes-Benz Service und Vermittlung

Hauptstraße 137 · 33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel. +49 5242 9 30 80 · Fax +49 5242 93 08 11

E-Mail: verkauf.rw@sternpark.de · www.sternpark.de


30 Das Stadtgespräch

In der restaurierten Kapelle: (v. l.) Reinhard Herbert, Hubertus Pavenstädt, Josef Pollmeier,

Christoph Beilmann

HOFKAPELLE SCHLEDEBRÜCK EINGEWEIHT

HOFKAPELLE SCHLEDEBRÜCK EINGEWEIHT

Ehrenamtliche bewahren Kleinod

(Kem) »Ich muss verrückt sein,

mich so zu engagieren«, blickt

Josef Pollmeier in der von ihm

gemeinsam mit Reinhard Herbert

ehrenamtlich restaurierten Schledebrück-Kapelle

auf den von ihnen

eingebauten Altar und die aufgehängten

Seitenaltäre. »Aber wenn

wir es nicht gemacht hätten, wäre

dieser kostbare Glaubens-Schatz

verloren gewesen. Über 20 Jahre

lang wurde an dieser kleinen Hofkapelle

auf dem Grundstück des

früheren Meier zu Schledebrück

nichts gemacht. Alles war zugestellt.

Die Fenster, Türen und der

Sockel schrien nach Farbe, die Bänke

teilweise nach neuen Polstern.

Die vier Reliefs aus den Ständern

des Vorgängeraltars mussten im

neuen Altar sichtbar eingefräst

werden, der tischförmige, mit einer

Tischdecke bedeckte Unterbau

des bescheidenen Altars verlangte

nach einer ansprechenderen Alternative«.

Da musste der Endsiebziger

mit seinem Freund einfach seiner

Leidenschaft folgend anpacken

wo Not am Mann ist, so wie in der

Flora Westfalica oder anderenorts.

Ihr Einsatz ist gelungen.

Die vielen Besucher am Tag der

öffentlichen offiziellen Einweihung

des kleinen privaten Gotteshauses

fanden viele lobende

Worte. Die Liedertafel Eintracht

begleitete das Ereignis mit stimmungsvollem

Gesang. Christina

Flecken und ihr Lebensgefährte

Hubertus Pavenstädt, die den Hof

heute bewirtschaften, dankten für

die umsichtige Restaurierung. Sie

sind begeistert von dem Kleinod.

Der Heimatfreund und frühere

Wiedenbrücker Ortsheimatpfleger

Christoph Beilman berichtet:

»Nach der Erzählung von Josef

Brüning heiratete einer seiner Vorfahren,

Johann Heinrich Brüning,

sich im Jahre 1741 in das Gut Schledebrück

ein. Später, im Jahr 1765,

errichtete er mit seiner zweiten

Frau Maria Catharina Flaskamp,

diese in Fachwerk erbaute Hofkapelle.

Ursprünglich stand sie in

unmittelbarer Nähe seines Wohnhauses.

1824 wurde sie näher an die

Gräfte verlegt. 1788 erhielt der Hof

die erzbischöfliche Erlaubnis, in ihr

Gottesdienste zu feiern. Zu diesem

Zweck kam dann früher regelmäßig

des Samstags ein Wiedenbrücker

Geistlicher auf den Hof, wo

die Messgewänder und die liturgischen

Geräte bereitgehalten wurden.

In neuerer Zeit hat die Kapelle

nur noch selten diesem Zweck gedient«.

In den Jahren 1933 und 1996

wurde die Kapelle vollständig neu

überarbeitet. Den neuen, 1900 erstellten

Altar, aus dem Nachlass

seines Bruders Antonius, baute

Josef Pollmeier in diesem Jahr

ein. Woher der Altar stammt, ist

unbekannt. Den Unterbau des

Altars baute Josef Pollmeier aus

verschiedenen Teilen des Nachlasses

zusammen. Die Kapelle sowie

die Mühle und die im 14. Jahrhundert

zum Schutz angelegte Gräfte

zeugen von der wirtschaftlichen

Bedeutung, die Gut Schledebrück

für das frühere Kloster Marienfeld

des Zisterzienserordens besaß,

schreibt Dr. Ursula Quednau von

der Oberen Denkmalbehörde.


31

BOULE-CLUB PETANQUE AM SCHLOSS E. V.

Vereinsmeisterschaft zum Zehnjährigen

(Kem) 10 Jahre Boule-Club PE-

TANQUE am Schloss mit aktuell

35 Mitgliedern ist ein Beweis für

Spielfreude und Zusammenhalt.

Diese positive Bilanz unterstrich

die Resonanz auf die Vereinsmeisterschaft

zum runden Vereinsgeburtstag.

In großer Zahl traten

die Boulespieler auf der Anlage

am Schloss zu dem Wurf mit der

720 Gramm schweren Stahlkugel

möglichst nahe an die kleine, hölzerne

Zielkugel – auch »Schweinchen«

oder »Sau« genannt – an.

Nach vier spannenden Spielrunden

stand der Sieger fest. Bürgermeister

Theo Mettenborg und

Vorstandsmitglied Franz Westhoff

überreichten den Siegerpokal an

den ausgespielten Vereinsmeister

Johannes Hecker. Auf den beiden

weiteren Treppchenplätzen folgten

Franz Westhoff und Jochen

Klopsch.

Der Bürgermeister würdigte in seiner

Laudatio die Arbeit des Vereins.

Er sagte, dass die Boulespieler stolz

darauf sein können, über eine der

schönsten Bouleplätze Deutschlands

zu verfügen. Der spannende

Wettbewerb klang in kameradschaftlicher

Runde mit erfrischenden

Getränken und Leckereien vom

Grill in bester Laune aus.

Herzlich willkommen sind dem

Club neue Mitglieder, die Lust

am Boule-Spiel haben. Es verbindet

in idealer Weise Spaß, Geselligkeit

und frische Luft mit der

Möglichkeit sich bis ins hohe Alter

sportlich zu betätigen sowie den

Wettbewerb um Sieg und Platz zu

Die Teilnehmer der Vereinsmeisterschaften

genießen. Ein Schnuppertraining

ist jederzeit während der Trainingszeiten

möglich.

Die Spielzeiten: April–Oktober

Dienstag und Donnerstag von

16.30 Uhr bis 18.30 Uhr, Sonntag

von 15.00–17.00 Uhr. Von November

bis März – soweit das Wetter

es zulässt – ebenfalls Dienstag

und Donnerstag 14.30 Uhr bis

16.30 Uhr, sonntags von 15.00 Uhr

bis 17.00 Uhr. Bei Rückfragen gerne

unter E-Mail: nfabian@bouleanschloss.de

melden.


32 Das Stadtgespräch

www.wernersbauerngarten.de

Gemüse zum selber ernten in Rietberg

Auf dem Feld Oesternforth (Straße) | Tel. 05244 7009862

Der Action-Markt stärkt die Zwischenstadt mit einem innenstadtrelevanten Programm.

ACTION-MARKT

Dieser niederländische

Discounter will nun auch Rheda-

Wiedenbrück erobern

Auch in Rheda-Wiedenbrück

buhlen die Discounter mit Preisschlachten

um die Kunden. Obwohl

der heimische Markt eigentlich

längst gesättigt ist, will

nun in der Emsstadt ebenfalls der

niederländische »Billigheimer«

Action am Feldhüser Weg durchstarten.

Wie in den Anfangsjahren

von Aldi setzt der Discounter

aus dem Nachbarland auf reduziertes

Interieur und zudem mit

Aktionsware auf eine aggressive

Preispolitik.

Action verkauft alles von Multimedia

und Schreibwaren bis zu

Tierbedarf, Lebensmitteln, Süßwaren,

Spielwaren sowie Textilien

bis zu Dingen für Waschen, Putzen,

Körperpflege und Reinigen

(Drogerieartikel) u.v.a.m.

Die Chancen stehen für das Unternehmen

gut. Es wird mit Sicherheit

das Interesse der Kunden

finden. Den Rheda-Wiedenbrückern

sind eben wie vielen

Leuten günstige Einkaufsmöglichkeiten

sehr wichtig. Insider

wissen schon lange, dass in kaum

einem anderen europäischen

Land Discounter so gut angenommen

werden wie hierzulande.

Der Stern berichtete darüber

am 22. April 2017.

Problem

Sicherlich fügt sich Action optimal

in die benachbarte Discounterlandschaft

rund um den

Feldhüserweg ein. Aber seine Eröffnung

bedeutet zugleich eine

weitere Schwächung der Innenstädte

von Rheda und Wiedenbrück.

Und genau dorthin hätte

Action hingehört. Das Angebot

von Action ist nichts anderes als

innenstadtrelevant. In den Zentren

der beiden Innenstädte von

Rheda-Wiedenbrück hätte Action

als »Frequenzbringer« zusätzliche

Kundenströme in die City ziehen,

also diese stärken können. In früheren

Jahren übernahmen diese

Funktion beispielsweise Aldi,

Netto und Seifenplatz.

Stadtverwaltung und Stadtrat

waren sich der Problemlage bei

der am 4. Juli 2019 ohne Aussprache

einstimmig beschlossenen

Genehmigung der Ansiedlung

von Action am Feldhüserweg

bewusst. Das geht aus der vom

Technischen Beigeordneten Stephan

Pfeffer verfassten Begründung

des Beschlusses hervor. Es

heißt dort: »…Innenstadtrelevante

und nahversorgungsrelevante

Sortimente sollten entsprechend

den Zielen des Einzelhandelskon-


33

Technischer Beigeordneter Stephan Pfeffer

zepts ausgeschlossen werden.

Der dadurch bewirkte Ausschluss

auch kleinflächiger Einzelhandelsbetriebe

führt zu Rechtsunsicherheiten,

zumal der Betrieb gerade

erst genehmigt wurde. Da mit

dem Bau des Actionmarktes nach

der Offenlage der Planunterlagen

bereits begonnen wurde, soll aus

Gründen der Rechtssicherheit der

Planinhalt für das Grundstück

dahingehend geändert werden,

dass dem Betrieb mit der genehmigten

Nutzung ein erweiterter

Bestandsschutz in Form einer

‚Fremdkörperfestsetzung‘ gewährt

wird. Gemäß § 1 Abs. 10 der

Baunutzungsverordnung sind Änderungen

und Erneuerungen des

bestehenden Geschäftshauses

dann möglich.«

Gleichzeitig beabsichtigt der Eigentümer

der früheren Max Bahr-

Immobilie schon seit längerer

Zeit die Eröffnung eines Lebensmittelvollsortimenters,

eines Lebensmitteldiscounters

und eines

Drogeriemarktes. Die geplanten

Sortimente überschneiden sich

zu einem gewissen Teil mit dem

Angebot von Action. Soweit bekannt

ist, beabsichtigen weder

die Stadtverwaltung noch der Rat

eine Genehmigung der Pläne des

Grundstückseigentümers.

Beim Vergleich der Action-Ansiedlung

mit den Absichten des Eigentümers

der Max Bahr-Domizils ist

die unterschiedliche Handhabung

durch Stadt und Rat nicht ganz

verständlich. Die Pressestelle der

Stadtverwaltung sagt dazu in einem

Statement:

Anspruch auf den

Feldhüserweg

»Grundsätzlich ist die Stadt bemüht,

das Gebiet am Feldhüser

Weg nach den Empfehlungen des

Einzelhandelskonzeptes neu zu

ordnen. Dazu befinden sich wegen

der Gemengelage verschiedenster

Nutzungen mehrere Bebauungspläne

in Aufstellung. Bis zum

Abschluss der Planungen sollte

zunächst eine Veränderungssperre

dafür sorgen, dass sich kein

weiterer innenstadtschädlicher

Einzelhandel hier ansiedelt. Nachdem

die Veränderungssperre aus

rechtlichen Gründen nicht weiter

verlängert wurde, erteilte die

Stadt für das bestehende Einzelhandelsobjekt

die Genehmigung.

Die Stadt hat nach Abwägung

verschiedener Gesichtspunkte –

insbesondere der Aspekte zum

Sonderstandort – die Genehmigung

erteilt.

Grundsätzliches Ziel jeglicher

Planungen ist es, eine langfristige

Nutzungsperspektive für das

betrachtete Gebiet zu geben. Die

Bauleitplanung dient dazu, die

Empfehlungen und Ziele des Einzelhandelskonzeptes

umzusetzen.

Für das fragliche Gebiet befindet

sich inzwischen der Plan 402a in

Aufstellung, der Märkte mit innenstadtrelevanten

Sortimenten

nicht mehr zulassen wird. Für das

angesprochene Vorhaben bestand

ein Anspruch auf Genehmigung.«

Max-Bahr-Gelände

»Die beiden Objekte sind nicht

vergleichbar: Der »Action-Markt«

konnte eine bestehende Baugenehmigung

quasi übernehmen,

für das ehemalige Max-Bahr-Gelände

gibt es weder einen positiven

Bauvorbescheid noch eine Genehmigung

für eine zentren- und

nahversorgungsrelevante Einzelhandelsnutzung

(genehmigt wurde

nur ein Baumarktsortiment).«

Raimund Kemper

Für Ihre Fragen rund um das

Thema Immobilie stehen Ihnen

Manuela Dreier sowie unser

gesamtes Team jederzeit gerne

zur Verfügung.

...wenn es sich richtig anfühlt.

Die Frage, wie und wo ich wohne, ist definitiv nicht

einfach. Mit unserer guten umfassenden Beratung,

unserem Verständnis für Ihre persönliche Situation

und viel Erfahrung, unterstützen wir Sie auf diesem

Weg. Vom Hausverkauf bis zu Ihrem neuen Zuhause.

www.skw.immobilien/hausverkauf

Für Sie vor Ort.

Vereinbaren Sie gern einen Termin für unsere Beraternachmittage

in der Kreissparkasse.

Rheda: am 1. Dienstag im Monat

Wiedenbrück: am 1. Donnerstag im Monat

von 14.30 - 18.00 Uhr

Ihre Anprechpartner von der Kreissparkasse Rainer

Hagemeister und Marcel Knüwer erreichen Sie

in den jeweiligen Geschäftsstellen

Repräsentativ - in Bestlage von Wiedenbrück.

Winkelbungalow, Bj. 1963. Top gepflegte ca. 265

m² Wohnfläche., großzügig aufgeteilt - stilvoll ausgestattet.

Gemauerter offener Kamin. Hochwertige

Einbauschränke. Große Garage € 535.000

Bedarfsausw., Gas, 232 kWh (m²·a), EEK G.

Manuela Dreier, 05241 / 9215-18, Objekt-Nr.: 3781 G

Wohnen und Arbeit - perfekt inszeniert.

Ruhige Lage von Nordrheda. Bürogebäude mit

großem Ausstellungsraum (ca. 99 m² Nutzfläche)

und attraktives EFH mit ca. 130 m² Wfl. 764 m²

GS. Doppelcarport, 8 Stellplätze.€ 645.000

Verbr. Ausw., Bj. 2001, Gas, 93 kWh/ (m²·a), EEK C

Manuela Dreier, 05241 / 9215-18, Objekt-Nr.:3784 G

Ausgezeichnet wohnen in bester Wohnlage

von Wiedenbrück. Zweifamilienhaus perfekt für

Generationen-Wohnen und zur Eigennutzung

und Vermietung. 3 separate Einheiten mit insgesamt

ca. 229 m² top gepflegter Wohnfläche,

große Garage, € 585.000

Verbrauchsausw., Bj. 1996, Strom, 95 kWh(m²·a), EEK C

Manuela Dreier, 05241 / 9215-18, Objekt-Nr.:3800 G

KW Haus & Grund

Immobilien GmbH

Strengerstraße 10

33330 Gütersloh

05241 / 9215 - 0

www.skw.immobilien


34 Das Stadtgespräch

Bernhard Landwehr, Stv. Ltg. Technischer Dienst, Finanzchef Wolfgang Bien, Christian Wieder (Technischer Dienst)

ST. VINZENZ HOSPITAL AUF WACHSTUMSKURS

Erweiterungsbau für Geriatrische Frührehabilitation

(Kem) Das St. Vinzenz Hospital

erweitert seine Räumlichkeiten

um ein viergeschossiges Gebäude

zwischen dem Verwaltungstrakt

und dem Hauptgebäude. Der

neue Komplex, der mehr als 1000

Quadratmeter Nutzfläche umfassen

wird, dient in erster Linie dem

Ausbau der Station für die Geriatrische

Frührehabilitation. Das

Krankenhaus bietet sie seit knapp

einem Jahr an. Die erfreulich hohe

Nachfrage nach dieser ganz speziell

für die Bedürfnisse älterer

und hochbetagter Patienten ausgerichteten

Versorgungsform hat

sich ordentlich weiterentwickelt,

berichtet Geschäftsführer Dr.

Georg Rüter. Chefarzt Dr. Rainer

Schnippe und Oberärztin Dr. Olga

Fleiter äußern sich sehr zufrieden

mit dieser Entwicklung. Die geriatrische

Rehabilitation ermöglicht

es Patienten, in ein selbständiges

und selbstbestimmtes Leben zurückzufinden.

Gerade die Tatsache,

dass ältere Menschen beispielsweise

nach einer Knochenoperation

im St. Vinzenz Hospital weiter behandelt

werden können und nicht

in ein anderes Krankenhaus verlegt

werden müssen, wissen die Patienten

und die Angehörigen zu schätzen.

Der Erweiterungsbau soll Platz

für die Betten von 21 Patienten

bieten. Er wird ebenfalls spezielle

Einrichtungen der Physiotherapie

und weitere Betreuungsangebote

aufnehmen. Darüber hinaus bringt

das Krankenhaus in dem Verbindungstrakt

Logistik-, Besprechungs-

und Seminarräume unter.

Christian Wieder, Technischer

Leiter des Hauses, freut sich über

den Baufortschritt der im frühen

Frühjahr begonnenen Arbeiten. Die

Fertigstellung ist für Anfang 2020

geplant. Finanzchef Wolfgang Bien

stuft die Kostenbelastung für das

St. Vinzenz Hospital mit 2,5 Mio.

Euro als sehr hoch aber tragbar

ein. Dr. Georg Rüter unterstreicht

das krankenhauspolitische Signal

des Projekts, mit dem das Hospital

seine zuverlässige Rolle in der Versorgung

der Bevölkerung unserer

Region bekräftigt.

Krankenhausplanung NRW

Stellungnahme des St. Vinzenz

Hospitals zur Krankenhausplanung

der NRW-Landesregierung

vom 12.9.2019: »Strukturwandel

im Krankenhaussektor ist weiter

unverzichtbar. Von der traditionellen

Bettenplanung abzugehen,

ist natürlich naheliegend; spielt

das aufgestellte Bett doch schon

lange keine Rolle mehr für die

Krankenhauspraxis. Die Vergütung

der Krankenhausleistungen

erfolgt seit fünfzehn Jahren über

das DRG-System und nicht über

das belegte Bett. Hieran orientiert

sich in Nordrhein-Westfalen auch

die Zuweisung von Investitionsmitteln.

Bei der Investitionsförderung

ist das bevölkerungsstärkste

Bundesland bekanntlich seit dreißig

Jahren Schlusslicht im Bundesvergleich.

Qualität ist aber keine

Frage der Bettenzahl; sie hängt ab

von der technischen Ausstattung,

einer guten Organisation und vor

allem von der Qualität der Mitarbeiter«.

Das ist beim St. Vinzenz

Hospital der Fall. Das in der Krankenhausplanung

NRW angestrebte

Großklinikum als Normalfall

ist nicht zwangsläufig günstiger.

Das dänische Gesundheitssystem,

das über Großkliniken verfügt, ist

nicht billiger als das deutsche.

Unterliegen wir hier doch nur dem

»Kult des Kolossalen« (Volkswirtschaftsprofessor

Wilhelm Röpke)?

Das St. Vinzenz Hospital fordert:

»Entscheidend muss das Votum

des Patienten sein: Dieser hat und

wird seine Entscheidung unter

umfassenden Qualitätsgesichtspunkten

treffen. Es gibt wenig

Anhaltspunkte dafür, dass zentrale

Behörden langfristig klügere

Entscheidungen treffen«.


35

(V. l.) Oberst Detlef Klott (r.) sowie das Königspaar René und Jeanette Mühle gratulieren

Peter Korte von der ersten Kompanie zu dem Gewinn des begehrten Kompaniepokals.

STADTSCHÜTZEN MARSCHIERTEN NACH NORDRHEDA

Erbsensuppen essen zur Stärkung

(Kem) Begleitet von den musikalischen

Klängen des Spielmannszuges

Rheda begaben sich über 100

Schützenschwestern und Schützenbrüder

der Stadtschützen zu

Rheda von 1833 auf den traditionellen

Ausmarsch rund um Rheda.

Sie starteten beim Schützenheim

auf dem Werl. Unterwegs legten

die Teilnehmer bei kühlen Getränken

eine Rast ein. Ihr Ziel erreichten

sie auf dem Hof Meise. Hier

stärkten sich die Aktiven bei einer

köstlichen Erbsensuppe. Die Gastgeberin,

Frau Meise, freute sich

sehr, dass die Schützen mal wieder

für richtiges Leben auf dem

Hof sorgten. Oberst Detlef Klott

hieß die Teilnehmer herzlich willkommen.

Sein besonderer Gruß

FLORA KLASSIK-PROGRAMM

Auf dem Prüfstand

Es wird gemunkelt, dass das Klassik-Programm

der Flora Westfalica

nach dem Eintritt von Dr. Rüdiger

Krüger in den Ruhestand gekürzt

wird. Wir fragten nach: »Mit dem

angekündigten Ausscheiden von

Dr. Rüdiger Krüger als künstlerischen

Leiter der Reihe »musica

da camera« wird es zu einer kritischen

Würdigung des gesamten

Klassikbereichs der Flora Westfa-

galt allen anwesenden Majestäten.

Ein Höhepunkt des geselligen

Nachmittags war die Verleihung

des Kompaniepokals 2019. Den

begehrten Wanderpokal nahm

unter Jubel Peter Korte für die

siegreiche erste Kompanie entgegen.

Für die witzigsten Fotos der

diesjährigen Uniform-Challenge

erhielt Silke Koeper den ersten

Preis, ein 30 Liter-Fass Bier. Das

Motiv: Silke in Uniform auf dem

Mittelaltermarkt in Züschen. Der

zweite Preis, eine Familienpizza,

ging an Karin Westermann – Motiv:

uniformiert vor dem Heimathaus

in Schloß Holte. Über zwei

Flaschen Sekt konnte sich Heike

Neldner freuen. Sie posierte in

Ahrenshoop am Strand.

lica kommen. Dabei soll der Frage

nachgegangen werden, welchen

Raum die Klassik künftig haben

wird und wie sie in Umfang und

Inhalt aufgestellt werden soll.

Dies ist ein im Kulturbereich üblicher

Prozess, der regelmäßig und

alle Sparten betreffend durchgeführt

wird«, schreibt die Pressestelle

der Flora Westfalica.

Raimund Kemper

GUTSCHEIN

AUF EINEN

ARTIKEL

IHRER WAHL

15

RABATT*

RA

%

PIUS-APOTHEKE

Stromberger Straße 10

Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242 - 3 44 33

SONNEN-APOTHEKE

Hauptstraße 17

Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242 - 406 89 01

*Nur gegen Vorlage dieses Gutscheins

Pro Kunde nur ein Gutschein einlösbar.

Ausgenommen Aktionsware, bereits

reduzierte und sortimentsfremde Artikel,

rezeptpflichtige Artikel und Bücher.

Nicht mit anderen Rabattaktionen

kombinierbar.


36 Das Stadtgespräch

Bürgermeister Theo Mettenborg (vorne 4.v.r.): kompetent, bürgerlich und mittendrin (hier bei der Einweihung des Dorfplatzes

in Batenhorst)

10 Jahre Bürgermeister – Theo Mettenborg im Interview

Kanzlei Zur Porta

Rechtsanwältin C.J. Venhaus

Ihre Rechtsanwaltskanzlei

an der Ems für

Miet- und

Wohnungseigentumsrecht

(Tätigkeitsschwerpunkt)

Wasserstraße 1

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242 / 40 56 106

Bürgermeister Theo Mettenborg ist

jetzt 10 Jahre im Amt. Er genießt

ein großes Vertrauen. Die Rheda-

Wiedenbrücker wählten ihn mit

einer zwei Drittel-Mehrheit und

ebenso deutlich bestätigten sie

ihn nach fünf Jahren im Amt. Seit

der Amtsübernahme vertritt er ihre

Interessen. Wir nehmen das »kleine«

Amtsjubiläum zum Anlass, ihn

in einem Interview nach seinen

Erfahrungen als Bürgermeister zu

fragen.

Das Stadtgespräch: Inwieweit ist

es Ihnen gelungen, Ihr Privatleben

mit den Verpflichtungen eines

Bürgermeisters in Einklang zu

bringen?

Theo Mettenborg: Wir haben über

viele Jahre unsere kleine familiäre

Nische in unseren Urlauben an der

Nordsee gefunden. Alles andere

schaffen wir ganz gut.

Das Stadtgespräch: Welchen/m

Hobby/s können Sie neben Ihrem

Amt nachgehen?

Theo Mettenborg: Ich laufe gerne,

halte mich durch Sport fit, kann etwas

Skifahren (lacht).

Das Stadtgespräch: Wie viele

Stunden hat Ihr Arbeitstag durchschnittlich

und hat dieser einen

wiederkehrenden Rhythmus im

Ablauf?

Theo Mettenborg: Ich fange in

der Regel morgens vor 8.00 Uhr

an – einmal die Woche bewahre

ich mir eine Sporteinheit – und

versuche eigentlich, um 21.00 Uhr

zu Hause zu sein. Dann nehme ich

natürlich Abend- und Wochenendtermine

wahr. Die Woche wird

wahrscheinlich durchschnittlich

60 Std. haben. Häufig durch die

hohe Termindichte eine stramme

Woche. Viele Menschen in unserer

Stadt engagieren sich neben ihrem

Beruf bewundernswert ehrenamtlich

– das nehme ich für mich auch

als Ansporn.

Das Stadtgespräch: Ist der Bürgermeister

so etwas wie der König von

Rheda-Wiedenbrück?

Theo Mettenborg: Oh Gott, ich

hoffe nicht so zu wirken. (lacht) Ich

bin für alle Rheda-Wiedenbrücker

an wichtiger Stelle unserer Stadt

von Herzen engagierter Dienstleister.

Das Stadtgespräch: Warum ist es

eine tolle Aufgabe, gerade in Rheda-Wiedenbrück

Bürgermeister zu

sein?

Theo Mettenborg: Rheda Wiedenbrück

ist meine Heimatstadt. Ich

lebe mit meiner Familie gerne hier.

Ich mag das vielfältige Spektrum,

das wir besitzen und bin dankbar,

dass ich in und aus meinem

Amt eine sehr pulsierende Stadt

begleiten darf. Wir haben allen

Grund, optimistisch und mit einem

Lächeln unsere Stadt gemeinsam

zu gestalten. Jeder kann ein

Stückchen dazu tun. Viele zeigen

ihre Verbindung mit wertvollem

ehrenamtlichen Einsatz oder auch

großartigem Bekenntnis zu unserer

Stadt. Ich finde, das facettenreiche

Wirken unserer Bürgerstiftung

steht für eine sonnige Seele unserer

Stadtgesellschaft. Für mich ist

es ein Geschenk und großartiges

Privileg, »unser« Bürgermeister

sein zu dürfen.

Das Stadtgespräch: Was hatten Sie

sich für Ihre Amtszeit vorgenommen

– und in welchem Umfang

konnten Sie Ihre Vorstellungen

umsetzen?

Theo Mettenborg: Das was wir versprochen

haben, halten wir auch.

Wir arbeiten sehr konkret an den

Schwerpunktsetzungen, z.B. für

unsere Schulen und Kitas, im Florapark,

für vielfältige Freizeitangebote

und die Unterstützung eines

breiten Vereinslebens, aber auch

an der Schaffung von Wohnraum,

der allen Bedürfnissen unserer Bürgerinnen

und Bürger nachkommt,

mit privaten Investitionen oder unmittelbar

durch uns als Stadt. Manches

Verfahren dauert aber einfach

länger, als ich mir das wünsche.


37

Das Stadtgespräch: Was meinen

Sie damit im speziellen?

Theo Mettenborg: Vor allem die

Bauleitplanverfahren sind oftmals

sehr zäh. Ich würde mir schnellere

Verfahren wünschen. Bei den gesetzlichen

Anforderungen und den

prägenden Rechtsprechungen ist

das aber leider kaum noch möglich.

Das Stadtgespräch: Welches sind

die drei wichtigsten Initiativen,

die direkt von Ihnen ausgegangen

sind?

Theo Mettenborg: Ich habe bewusst

in all den Jahren die zahlreichen

Projekte unserer Stadt

uns allen zugeordnet. Ich halte

das für angemessener und auch

fairer im Zusammenwirken mit

unseren Stadträten. Ich bin in alle

wesentlichen Projekte früh eingebunden

und bei wichtigen Entwicklungen

und Themen von Beginn

an sehr aktiv. Manch großes

Projekt begann mit einem ersten

Telefonat mit unseren Fraktionsvorsitzenden,

wie z. B. der Erwerb

des Grundstücks für unsere neue

Stadthalle. Eine der wichtigsten

Weichenstellungen.

Das Stadtgespräch: Welches sind

Ihre drei wichtigsten Projekte der

letzten Jahre überhaupt?

Theo Mettenborg: Für unsere

Stadt sind es gerade nicht nur

drei, sondern eine Vielzahl wichtiger

Projekte. Selbstverständlich

der Neubau unserer Stadthalle in

der Mitte unserer Stadt. Ebenso

die Entscheidung im Jahr 2012 ein

eigenes Jugendamt zu gründen.

Unsere Erneuerungen im Flora-

Park seit 2010 sind sehr langfristig

für neue Freizeitangebote und attraktive

Spielbereiche (wie z.B. den

Skatepark) gedacht; die wichtigen

Investitionen in unsere Schulen

insgesamt, auch die Entscheidung

für unsere Gesamtschule nach einem

durchaus sehr emotional geführten

Dialog. Die Straffung der

Strukturen in unserer Verwaltung

und die 2010/11 vollzogene erste

Haushaltskonsolidierung mit 5,5

Mio € erfolgswirksamen Verbesserungen

jährlich sind genauso

bedeutungsvoll wie der neu gestaltete

Dorfplatz für Batenhorst,

die umfangreiche Unterstützung

für Rot Weiß St.Vit oder das Küsterhaus

und Energieautarkie für Lintel

oder der Emsradweg vom Doktorplatz

bis zum Konrad Adenauer

Platz…..um nur einige Beispiele zu

nennen.

Das Stadtgespräch: Was würden

Sie noch nennen?

Theo Mettenborg: Na ja, ich meine

wir sollten durchaus wertschätzen,

was wir überhaupt haben. Die laufenden

Dienstleistungen, die wir

in unserer Stadt geben, bieten einen

hohen Standard – mit unseren

Bädern, Bibliotheken, einem exzellenten

Feuerwehr- und Rettungsdienst,

dem direkten Bürgerservice

im Rathaus oder auch dem gesamten

Kulturangebot. Aktuell investieren

wir mal so nebenbei auf

unserer Kläranlage in die nächste

Reinigungsstufe 6 Mio €. Vieles

läuft wirklich selbstverständlich.

Das Stadtgespräch: Was geschieht

mit dem bisherigen Reethus und

dauert der Doktorplatz nicht einfach

zu lange?

Theo Mettenborg: Der bisherige

Standort unseres Reethuses wird

nach dem Rückbau 2020 als neue

Grünfläche unseren Flora-Park

weiter stärken. Der Doktorplatz

mit seiner Neugestaltung wäre

nur für sich gesehen durchaus

schneller umzusetzen gewesen.

Für die Realisierung der Förderung

durch das Land NRW mit immerhin

900.000 € benötigen wir

zwingend die Einbettung in das

ISEK Rheda – ein sehr aufwendig

erstellter Stadterneuerungskatalog

mit insgesamt 30 Mio €. Um

möglichen Sorgen vorzugreifen:

Wir bereiten gerade auch für Wiedenbrück

ein ergänzendes ISEK

vor und wollen ebenso für unsere

Dörfer einen vergleichbaren Weg

gehen. Unser Blick geht bis 2035.

Das Stadtgespräch: Welches sind

Ihre unangenehmsten und Ihre positivsten

Erfahrungen?

Theo Mettenborg: Ich habe in den

letzten 10 Jahren ganz viele begeisternde

Begegnungen mit tollen

Herzebrocker Str. 12|Rheda-Wiedenbrück

Tel: (05242) 431 61|info@zweirad-butschko.de

Neue 2020er Modelle

probefahren

Cafe &Restaurant

Jeden Mittwoch im Oktober

2019er Ausstellungsstücke

reduziert.

(nur solange der Vorrat reicht!)

Zanderfilet unter der Kartoffelkruste mit Senfsauce

auf westfälischem Grünkohl und Schwenkkartoffeln

Zum Preis von 21,50 € p.P.

Jeden Donnerstag im Oktober

Rumpsteak mit Rotweinjus

Bohnen-Birnengemüse und Kartoffel-Quark Puffer

Zum Preis von 23,50 € p.P.

Genießen Sie am Freitag, 18. Oktober 2019,

ein 3- oder 4-Gang Menü mit 3 Hauptgerichten zur Wahl.

Dieser Abend wird begleitet von Thomas Venten am Piano

und Martin Rode am Saxophon von 19.30 – 21.30 Uhr.

Es erwartet Sie ein Live-Musikabend mit Liedern aus den goldenen 50ern.

Mi. bis Fr. von 18 – 22 Uhr |Sa. Café ab 15 Uhr | Küche von 18 – 22 Uhr

So. Café durchgehend geöffnet | Küche von 12 – 14 Uhr & 18 – 22 Uhr

Montag und Dienstag Ruhetag oder nach Vereinbarung.

Nähere Informationen auf unserer Internetseite oder telefonisch.

Emshaus Rheda | Gütersloher Straße 22 | Tel. 40 60 400 | www.emshaus-rheda.de


38 Das Stadtgespräch

REVIVAL-PARTY

www.facebook.com/Club-

Eden-1617764145164419/

early bird

ZURÜCK IN EURE JUGEND

GRATIS Lady’s Prosecco

9.11.2019

Lippstädter Straße 125 • Rheda-Wiedenbrück

Menschen erleben dürfen, Kinder

und Jugendliche mit ihren großartigen

Talenten, liebe und wohlwollende

Gespräche mit älteren

Mitbürgern oder auch großartige

Erfahrungen in den Treffen mit unseren

Partnerstädten gehabt. Ich

konnte Rheda-Wiedenbrück aus

dem Amt heraus ganz besonders

kennen und lieben lernen. Dafür

bin ich sehr dankbar. In einzelnen

Anliegen nicht helfen zu können,

geht mir immer noch ein Stück

zu Herzen – besonders bei spürbarer

Not. Manchmal sind mir

aber leider die Hände gebunden.

Die persönlichen Anfeindungen

in der Hochphase der Flüchtlingskrise

2016 ist sicher die bitterste

Erfahrung gewesen.

Das Stadtgespräch: Können Sie

das näher schildern.

Theo Mettenborg: Naja, da war

schon alles dabei. Wesentlich

bleibt mir aber in Erinnerung

eine großartige Teamleistung

bei diesem immensen Kraftakt.

Wir haben in kürzester Zeit umfangreich

Schlaf- und Wohnmöglichkeiten

geschaffen, die große

Notunterkunft in den Burgturnhallen

geleitet. Viele Rheda-Wiedenbrücker

haben einzigartige

Unterstützungsleistung und

-bereitschaft gezeigt. Ich habe

außergewöhnlichen freiwilligen

Einsatz erlebt. Das waren unbeschreibliche

und sehr berührende

Momente!

Das Stadtgespräch: Sie stehen für

eine offene und kritikfordernde

Amtsführung. Wie gelingt es Ihnen,

damit umzugehen?

Offene, konstruktive Kritik fördert

die besten Ergebnisse. Gemeinsam

heben wir die größten Potentiale.

Jeden Tag immer wieder neu

mit manchmal überraschenden

Entwicklungen. Das macht mir

Freude und ist eine bereichernde

Motivation.

Das Stadtgespräch: Wie beschreiben

Sie Ihr Verhältnis zu Ihrer

»Stamm«-Fraktion CDU und den

anderen Fraktionen im Stadtrat?

Theo Mettenborg: Ich schätze

die Zusammenarbeit mit allen

Fraktionen und achte sehr auf

einen gleichen Informationsfluss

oder auch eine gleichzeitige Einbindung

in allen wesentlichen

Angelegenheiten. Das Miteinander

mit »meiner«, wie Sie es sagen,

CDU-Fraktion – ich bin ja formal

nur Gast – (lacht) basiert auf gegenseitigem

Vertrauen und einem

guten Miteinander.

Das Stadtgespräch: Die Rhedaraner

fühlen sich immer abgehängt,

hört man. Wie sehen sie den Vorwurf?

Alles gehe nach Wiedenbrück?

Theo Mettenborg: Die vielfach

zu hörende Einschätzung gilt es

mit sehr viel Bedacht aufzunehmen.

Das Gefühl lässt sich nach

meiner Einschätzung durch die

erheblichen Herausforderungen

für Rheda aus der größeren Zuwanderung

der osteuropäischen

MitbürgerInnen begründen. Auch

der Verlust von Teilen der historischen

städtebaulichen Wurzeln

schmerzt sicherlich. Dennoch

objektiv gesehen, hat Rheda viel

Charmantes zu bieten. Der Rosengarten,

der Steinweg und der

Weg im Erlenbruchwald waren für

600.000 € eine wichtige Erneuerung.

Auch die Gestaltung der Wilhelmstraße

für über 400.000 € als

Landesstraße war eine bewusste

Entscheidung unseres Stadtrates.

Objektiv bewertet halten wir mit

dem gesamten städtischen Aufgaben-

und Maßnahmenkatalog

eine faire Balance zwischen allen

fünf Stadtteilen.

Das Stadtgespräch: In welchem

Maße kommt es Ihnen zugute,

dass Sie den Verwaltungsdienst

von der Pike auf sowie die Abläufe

in der hiesigen Stadtverwaltung

kennen?

Theo Mettenborg: Das schadet

wahrscheinlich erst mal nicht.

Ich glaube aber, dass ein gesunder

Menschenverstand und ein

offenes Hineingehen in wichtige

Themen unverzichtbar sind. Die

Freude an der Zusammenarbeit

mit anderen ist sicher ein Garant

des Erfolgs. Entscheidungen basieren

nicht nur auf Wissen sondern


39

auch auf dem Willen gestalten zu

wollen.

Das Stadtgespräch: Wie sehen Sie

Ihre Rolle als Chef der Stadtverwaltung?

Theo Mettenborg: Ich bin als

Teamspieler angetreten und verstehe

so auch das konstruktive,

wertschätzende Miteinander. Ich

nutze meine Richtlinienkompetenz

und schätze das gemeinsame

Verständnis als wichtige Dienstleistungspartner.

Ich schätze das

Rathausteam und die starke Teamleistung

der letzten Jahre.

Das Stadtgespräch: Welche Dinge

möchten Sie noch bis zum Ende

Ihrer Amtszeit umsetzen?

Theo Mettenborg: Ganz hohe Priorität

hat für mich die Schaffung

von Wohnraum in unserer Stadt.

Wichtig ist mir auch die Stärkung

der digitalen Medienkompetenz

in unseren Schulen. Unsere Stadt

grüner machen. Bei allen Straßenbaumaßnahmen

das Grün mitdenken

– allein schon für unser

Stadtklima. Die lebendige Stadt

von übermorgen sieht anders aus

als heute. Dazu gibt es interessante

Perspektiven. Hierzu benötigen

wir einen aktiven Bürgerdialog –

auch um Sorgen zu nehmen.

Das Stadtgespräch: Wer Sie beobachtet,

spürt, dass Sie das Amt

des Bürgermeisters mit Freude

ausüben. Kann man daraus schließen,

dass Sie ein weiteres Mal für

das Amt des Bürgermeisters kandidieren?

Theo Mettenborg: Ich bin mit viel

Herzblut im Amt. Die Aufgaben

als Bürgermeister erfüllen mich

mit besonderer Freude. Ich werde

selbstverständlich im nächsten

Jahr nochmal antreten. Alles Weitere

entscheiden die Rheda-Wiedenbrücker.

Das Stadtgespräch: Die von Ihnen

genannten Aufgaben bleiben

in den kommenden Jahren auf der

Agenda für Rheda-Wiedenbrück.

Welche Chancen sehen Sie diese

Ziele zu erreichen?

Theo Mettenborg: Wichtige wesentliche

Grundlagen für unsere

wachsende Stadt sind vorbereitet,

die Weichen gestellt, unser Ziele

klar erreichbar. Das können wir in

naher Zukunft sehen. Ich denke,

die ansprechende Gestaltung von

anstehenden großen Stadtquartieren

ist sehr erfreulich. Und darüber

hinaus: Die Digitalisierungsstrategie

für unser Haus steht, im

Klimaschutz wollen wir besser

werden. Mindestens zwei weitere

Kitas werden wir bauen, unsere Innenstädte

denken wir lebenswert,

lebendig und innovativ weiter. Das

alles geht besser im Dialog. Zahlreiche

Straßen- und umfangreiche

Kanalsanierungen im ganzen

Stadtgebiet stehen an, qualitätsvolle

Wohn- und Lebensquartiere

mit gefördertem Wohnungsbau

und Barrierefreiheit entstehen

ganz sicher. Abschließend ist mir

der Hinweis wichtig, dass Investitionen

in unsere Schul-, Sport- und

Freizeitbereiche sinnvoll geplant

sind. Unser Aufgabenspektrum ist

sehr breit. Wahrscheinlich habe ich

bei der Fülle jetzt etwas vergessen.

Sehen Sie es mir bitte nach... und

für Überraschungen sind wir immer

gut, zwei oder drei können

bzw. werden es schon sein.

Das Stadtgespräch: In einem Satz

Bitte vollenden Sie die angefangenen

Sätze:

Bei den Interessenvertretungen

Initiative Rheda und Gewerbeverein

Wiedenbrück denke ich,

großartig, dass wir sie haben.

Die Zukunft der Innenstädte

müssen und können wir gestalten.…

Der Fortbestand der Wenneberschule

bedeutet für mich eine

wichtige Anerkennung für bürgerschaftliche

Mitwirkung.…

Durch Amazon geht die Welt nicht

unter.…

Die Wohnungsnot in Rheda-Wiedenbrück

bereitet mir die größten

Sorgen.…

Klimaschutz vor Ort ist eine Verpflichtung

für unsere Zukunft …

Gewerbegebiete benötigen wir in

einer Wachstumsregion.…

Ein positiver Haushalt macht die

Dinge leichter.…

Raimund Kemper


40 Das Stadtgespräch

Normales Überholmanöver in den Gegenverkehr in der Dominikaischen.

CHAOS UNTER PALMEN

Verkehrs gefährliche Urlaubsländer

Als ich die ersten beiden Male in

Griechenland war, habe ich die

Griechen vor allem als eines kennengelernt:

als tiefenentspannt.

Bei meinem dritten Besuch, habe

ich diesen Eindruck ein wenig revidiert,

denn ich war zum ersten

Mal als Autofahrer da. Ich stand

mit dem geliehenen Campingbulli

in Thessaloniki auf einer dreispurigen

Straße. Anders als die drei

Fahrzeuge vor mir, war ich nicht

über die rote Ampel gefahren,

sondern wartete brav als Erster

auf der mittleren Spur auf Grün.

Rechts neben stand ein Wagen,

links neben mir auch, dreispurig

eben. Doch innerhalb von Sekunden

stand noch ein zusätzlicher

Wagen rechts und ein zusätzlicher

Wagen links von mir, was die

Straße zur fünfspurigen machte.

Vor mich setzte sich ein Moped.

Als die Ampel dann grün wurde,

reichte der Platz natürlich nicht

für alle Fahrzeuge, was zu munteren

Überholmanövern rechts, links

und mittig führte. An der nächsten

Kreuzung fand das gleiche Schauspiel

statt. Aber da war mir schon

klar, dass Fahrbahnmarkierungen

und Lichtzeichenanlagen eher

dekorativen Charakter haben. Gefahren

wird, wo gerade Platz ist,

geparkt natürlich auch, wie ich

später feststellte.

Egal wie, Hauptsache

einheitlich?

Eine landläufige Theorie besagt,

dass nichts passiert, solange nur

alle so fahren – ob Klüngler oder

Berserker fahren spiele keine Rolle,

Hauptsache einheitlich. Klingt

überzeugend, ist aber falsch, wie

ein Blick in Unfallstatistiken verrät.

Und die zeigen, dass in Griechenland

auf die Bevölkerungszahl

hochgerechnet fast doppelt so viele

Menschen im Straßenverkehr

sterben wie bei uns. Im Klartext

sterben dort statistisch gesehen

sieben von 100.000 Menschen im

Straßenverkehr, oder fast einer auf

10.000 Fahrzeuge. In Island dagegen

sterben auf 10.000 Fahrzeuge

gerechnet lediglich 0,15 Menschen,

also rund sechsmal weniger als

in Griechenland. Das deckt sich

durchaus mit dem subjektiven

Empfinden, denn außerhalb der

Hauptstadt Reykjavik, wo es zu

Stoßzeiten schon eng wird, gibt

es einfach wenige Autos auf der

Straße. Und auf der Straße ist fast

wörtlich zu nehmen, denn abgesehen

von der zum Teil autobahnähnlich

ausgebauten Landstraße, die

rund um die Insel führt, sind bei

weitem nicht alle Straßen so, wie

man sie sich in Deutschland vorstellt.

Vielmehr gibt es jede Menge

Schotterpisten, vor denen man

in Deutschland warnen würde. In

Island gehören sie zum Bild, allein

auf die Pisten, die wirklich nur mit

Spezialfahrzeugen befahren werden

können, wird hingewiesen.

Dazu zählen auch Lavafelder.

Europa vergleichsweise

sicher wie Abrahams

Schoß

Eigentlich müssten schlechte Straßen,

die noch dazu unübersichtlich

sind und durch Berge führen

zu Unfällen aller Art führen. Tut

es aber in Europa nicht, vor allem

im Norden nicht. Schweden und

Norwegen verzeichnen mehr als

ein Drittel weniger fatale Unfälle

als Deutschland. Also muss es

doch mit der Mentalität der Einwohner

zusammenhängen. Und

die bekommt man als Tourist

schon schnell mit, spätestens ab

der ersten Taxifahrt. Wenn dann

auch noch irgendwas mit »Safari«

angekündigt wird, bedeutet das


41

Fußgänger leben gefährlich in Südamerika

keineswegs immer, dass man wilde

Tiere zu sehen bekommt, sondern

eher wilde Fahrweise und Sicherheitsvorkehrungen,

die unser TÜV

auch als wild ansehen würde. In

der Dominikanischen Republik wie

in anderen Karibikstaaten werden

touristische Ausflügler in offene

Pritschenwagen mit Sitzbänken

verpfercht. Die sind deutlich billiger

als Busse und luftiger, was

meistens ein Vorteil ist. Aber bei

weitem nicht so sicher. Vielleicht

hilft es den Nerven, wenn man

immer nur zur Seite schaut und

die Landschaft genießt. Dann bekommt

man, wenn man Glück hat,

nicht mit, wie das Gefährt in die

gefährliche Kurve donnert, dabei

die durchgezogene Linie überfährt

und gleichzeitig überholt wird, bei

entsprechendem Gegenverkehr.

Der Eindruck, dass dies doch relativ

gefährlich ist und die griechischen

Autofahrer vergleichsweise ausgesprochen

besonnen sind, drängt

sich auf und wird statistisch nachgewiesen.

Die sogenannte Travel

Risk Map von International SOS, die

Daten sammelt, um das Reiserisiko

vor allem für Geschäftsreisende

aber auch für Touristen kalkulierbar

zu machen, kommt zu folgendem

Ergebnis bei weltweitem Reisen:

»Das höchste Risiko im Straßenverkehr

besteht demnach in einem

Großteil der afrikanischen Staaten,

in Saudi-Arabien, im Oman, im Iran,

in Kasachstan, Thailand und Vietnam

sowie in der Dominikanischen

Republik«. Dabei sind die Straßen

in Omans Hauptstadt Muscat mit

jeder Menge Blitzern versehen.

Das hat wohl seinen Grund, denn

Verkehrszeichen wie Stoppschilder

oder Geschwindigkeitsbegrenzungen

werden ansonsten als reine

Empfehlung verstanden.

Amerika unrühmlicher

Spitzenreiter

Die Travel Risk Map nennt keine

Staaten auf dem amerikanischen

Kontinent, abgesehen von der

Dominikanischen Republik. Eine

OECD-Studie von 2015 weist dagegen

aus, dass in den USA mehr als

zehn Menschen auf 100.000 Einwohner

im Straßenverkehr sterben,

was mich bei der besonnenen, um

nicht zu sagen lahmen Fahrweise

der meisten Amerikaner wirklich

verwundert. Dabei gibt es insgesamt

gut 30.000 Verkehrstote – das

ist übrigens in etwa so viel, wie in

den USA durch Schusswaffen jedes

Jahr umkommen, aber das ist wieder

ein ganz anderes Thema. Noch

schlimmer sieht es in Südamerika

aus, denn in Chile sterben zwölf

von 100.000 Menschen im Straßenverkehr,

in Argentinien noch mehr.

Welche Schlüsse kann man daraus

ziehen? Dazu müsste es eine Statistik

geben, die auflistet, wie viele

Touristen zu Schaden kommen,

aufgeschlüsselt in: wenn sie selbst

fahren oder wenn sie gefahren werden.

Das gibt es meines Wissens

nicht, wohl aber Angaben zu einzelnen

Ländern. Auf alle Fälle ist es

so, dass das Risiko von Verkehrsunfällen

mit schlimmen Folgen höher

ist als das Infektionsrisiko mit Tropenkrankheiten,

das Fernreisende

zu recht ebenfalls fürchten, meint

jedenfalls Stefan Eßer, Ärztlicher

Leiter von International SOS im

Interview. Diese Organisation rät

bei manchen Ländern schlicht vom

SolvisBen

der Besserkessel: Mehr Heizung für’s Geld!

Generationsübergreifend

&

Zukunftssicher!

Nickelstraße 11

33378 Rheda-Wiedenbrück

Telefon 05242 377620

Ihr Partner in Sachen:

– Maler- und Tapezierarbeiten

– Creative Wandgestaltung

– Illusionsmalerei

– Fußbodengestaltung

– Fassadenbeschichtung

– Wärmedämmung

– Restaurierung

Wir beraten Sie gerne!

DU MUSST NICHT

TRAURIG SEIN!

WIR KÖNNEN DEIN

SOFA RETTEN.

05242 8763 | 0151 64010817

m.kaffitz@polsterei-wd.de

www.polsterei-wd.de

www.solvisben.de

Zinkstraße 6/Industriegebiet Lintel

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel. 05242-5 58 29 · Fax 59 46 64

www.malerhimmeldirk.de


42 TIPPS

Das Stadtgespräch

DVD

Green Book

schen den beiden sehr gegensätzlichen

Männern.

Der mit drei Oscars und zahlreichen

anderen Auszeichnungen

prämierte Film basiert auf einer

wahren Geschichte, die anrührender

kaum sein könnte, ohne

jemals in Kitsch zu verfallen.

Und obwohl einzelne Szenen

ungeschminkten Rassismus zeigen,

gelingt es dem Film, dem

Geschehen noch ein komisches

Element abzutrotzen. Ein wirklich

gelungenes Roadmovie über

den Rassismus.

HÖRBUCH: JO NESBØ

»Macbeth«

Eigentlich nerven mich unbestimmte

Schauplätze. Einen

solchen findet man in Jo Nesbøs

»Macbeth«, der in einer maroden

Industriestadt im Norden spielt.

Vielleicht wollte der norwegische

Erfolgsautor vermeiden,

die schottische – denn nur um

Schottland kann es in diesem

Roman gehen – Großstadt zu

nennen, weil er nicht mit dem

Schotten Ian Rankin verglichen

werden wollte, dessen düstere

Krimis in Edinburgh spielen.

Doch viel mehr gibt es meiner

Meinung nach nicht zu meckern,

es sei denn, man kennt

seinen Macbeth von Shakespeare

zu gut, denn dann ist manche

Wendung in der Handlung nicht

überraschend. Die Figuren des

Krimis, der im Jetzt spielt, sind

alle nach den Helden der Tragödie

benannt, wobei die Adligen

natürlich nicht mehr »edle Degen«

sind, sondern Chief Inspec-

Der Titel dieses Films bezieht

sich auf einen Reiseführer aus

den Sechziger Jahren. Es ist ein

Reiseführer der speziellen Art,

die für eine ganz spezielle Epoche

der amerikanischen Geschichte

steht. Die USA im Jahr 1962. Der

hoch kultivierte Afro-Amerikaner

Dr. Don Shirley (Mahershala Ali)

ist ein begnadeter klassischer Pianist

und geht auf Tournee. Diese

führt ihn in die Südstaaten der

USA. Er reist also aus dem verhältnismäßig

aufgeklärten und

toleranten New York bis in den

amerikanischen Süden, wo noch

strikte Rassentrennung herrscht.

Als Fahrer engagiert er den Italo-

Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen),

der nicht gerade im Ruf

steht, ein Intellektueller zu sein,

sondern sich bislang mit Gelegenheitsjobs

über Wasser gehalten

hat, unter anderem auch

als Türsteher. Die Schule hat er

nach der siebten Klasse abgebrochen,

aber wie man im Sumpf der

Großstadt überlebt, weiß er sehr

wohl. Zwar scheint er im Grunde

seines Herzen Rassist zu sein,

aber um Frau und Kinder ernähren

zu können, nimmt er den

Job als Chauffeur an. Während

der langen Fahrt, bei der sie sich

am sogenannten Negro Motorist

Green Book orientieren, in dem

die wenigen Unterkünfte und

Restaurants aufgelistet sind, in

dem auch schwarze Gäste willkommen

sind, entwickelt sich

langsam eine Freundschaft zwitor

oder was der britische Polizeiapparat

noch an klangvollen

Dienstgraden bietet.

Macbeth ist ein beinharter

Cop, der aus der Gosse kommt

und sich hochgedient hat. Seine

schlimmsten Feinde sind

die Drogenbosse, die er in aller

Härte verfolgt. Bei ihm gibt es

keine Deals. Doch auch für seine

Vorgesetzten hat der gute

Mann nicht viel übrig, kommen

die doch allesamt aus den besseren

Gegenden. Geld und die

entsprechende Bildung haben

die Vorgesetzten aufsteigen

lassen, ohne dass sie sich die

Hände schmutzig machen mussten.

Immerhin hat er es bis zum

Inspector gebracht und an Geld

mangelt es ebenfalls nicht, denn

seiner Geliebten, die schlicht

Lady genannt wird, gehört das

vornehme Casino der Stadt. Deren

Ehrgeiz und seinem eigenen

Streben nach Geld, Respekt und

vor allem Macht verdankt er es,

dass er den Pfad des Gesetzes

schließlich verlässt und alle seine

Gegenspieler aus dem Weg

räumt. Und das nicht durch raffinierte

Intrigen, sondern durch

rohe Gewalt. Die dunklen Kräfte,

denen er eigentlich den Kampf

angesagt hatte, ergreifen mehr

und mehr Besitz von ihm. Die

Hörbuchversion dauert knapp

20 Stunden, wird aber durch

den spannenden Stoff und die

Interpretation des renommierten

Schauspielers Wolfram Koch

niemals langweilig. Erschienen

im Hörverlag.

EREBOS IST ZURÜCK …

UND HAT DAZUGELERNT

Erebos 2

– Ursula

Poznanski

Zehn Jahre sind vergangen, seit

Nick und seine Freunde das Spiel

Erebos bezwingen konnten. Die

Freunde sind erwachsen geworden,

das Leben könnte schlechter

sein…

Doch als plötzlich das rote E auf

Nicks Handy aufblitzt, weiß er:

Erebos ist zurück und mächtiger

als je zuvor. Denn nun hat er sich

zu einem modernen Computerspiel

weiterentwickelt, welches

sich der neusten Technik bedient.

Ihm zu entkommen ist

also fast unmöglich… Spieler

werden rekrutiert und vor rätselhafte

Aufgaben gestellt, denen

sie sich nicht entziehen können.

Schon bald beginnt Erebos, Nicks

Leben Stück für Stück zu zerstören

und auch Derek wird von Erebos

manipuliert.

Aber welches Ziel verfolgt er dieses

Mal? Und noch viel wichtiger:

Wer hat das Spiel reaktiviert?

Der sehnlich erwartete zweite

Teil des Fantasy-Action-Thrillers

»Erebos« ist nun endlich erschienen

und weckt hohe Erwartungen

bei den Fans.

Durch wechselnde Perspektiven

und den flüssigen Schreibstil ist

ein aufregendes Leseerlebnis

vorprogrammiert. Ursula Poznanski

ist ein würdiger Nachfolger

gelungen, der nicht nur die

Jugend, sondern auch Erwachsene

mitreißt. Das Tolle dabei:

Poznanskis Geschichten sind

zwar immer fiktiv, aber niemals

unmöglich… Fazit: Das mitreißende

Buch in limitierter Edition

inklusive Signatur der Autorin ist

für Poznanski-Fans ein absolutes

Muss!

Erschienen und erhältlich bei der

Buchhandlung Güth ist »Erebos

2« als gebundener Titel mit 512

Seiten im Loewe-Verlag und kostet

19,95 €.


43

DER HERBST

LEUCHTET.

MIT EINEM GLÄNZENDEN AUTO.

FUNKELN SIE

ZURÜCK.

BEST CARWASH

Herzebrocker Straße 33+36

33378 Rheda-Wiedenbrück

Öffnungszeiten: Mo–Sa 8:00–19:00 Uhr

Die reinste Freude

BEST Spezial

Auffallend glänzend.

• Superschaumwäsche

mit Spezial-Textil

• Glanzpolitur

• Konservierung

Gültig bis 31.12.2019. Gutschein nicht gegen Bargeld einlösbar.

Angebote sind nur mit diesem Gutschein gültig. statt €23, 80 jetzt €12, 90 mit Sticker nur € 10, 90

BEST Perfekt

Rundum gepflegt.

• Superschaumwäsche

mit Spezial-Textil

• Glanzpolitur

• Konservierung

• Unterbodenwäsche

• Unterbodenkonservierung

GUTSCHEIN 1

BEST Exklusiv

High-Tech Schutz+Extraglanz.

+ +

GUTSCHEIN 2

• Polymer-Lackversiegelung

• Hoher Schutz

gegen aggressive

Umwelteinflüsse

BEST Exklusiv

High-Tech Schutz+Extraglanz.

+ +

• Polymer-Lackversiegelung

• Hoher Schutz

gegen aggressive

Umwelteinflüsse

Premium Center

Autopflege im

Wohlfühl-Ambiente.

• in jeder Premium-Box:

• 2 Luftprüfer (links + rechts)

• 2 Luftpistolen (links + rechts)

• 2 Sauger (links + rechts)

• 1 Mattenreiniger

Premium Center

Autopflege im

Wohlfühl-Ambiente.

• in jeder Premium-Box:

• 2 Luftprüfer (links + rechts)

• 2 Luftpistolen (links + rechts)

• 2 Sauger (links + rechts)

• 1 Mattenreiniger

Gültig bis 31.12.2019. Gutschein nicht gegen Bargeld einlösbar.

Angebote sind nur mit diesem Gutschein gültig.

statt €24, 80 jetzt €14, 90

mit Sticker nur € 12, 90

BEST Aktiv

GUTSCHEIN 3

Brillanter Tiefenglanz

mit Poliereffekt.

• Superschaumwäsche

+

mit Spezial-Textil

• Glanztrockner

• 4-fach Wirkung:

•reparierend•glänzend

•schützend •langanhaltend

BEST Exklusiv

High-Tech Schutz+Extraglanz.

• Polymer-Lackversiegelung

• Hoher Schutz

gegen aggressive

Umwelteinflüsse

Premium Center

Autopflege im

Wohlfühlambiente.

+

• in jeder Premium-Box:

• 2 Luftprüfer (links + rechts)

• 2 Luftpistolen (links + rechts)

• 2 Sauger (links + rechts)

• 1 Mattenreiniger

Gültig bis 31.12.2019. Gutschein nicht gegen Bargeld einlösbar.

Angebote sind nur mit diesem Gutschein gültig.

statt €25, 80 jetzt €15, 90 mit Sticker nur € 13, 90


44 KRIMI-TIPPS

Das Stadtgespräch

JØRN LIER HORST

»Jagdhunde«

Norwegen zählt zu den sichersten

Ländern der Welt. Und natürlich zu

den landschaftlich schönsten. Und

außerdem ist der Lebensstandard

mit der höchste der Welt. Doch

ähnlich wie in den anderen skandinavischen

Ländern muss wohl

auch in Norwegen ein Hang zum

Düsteren bestehen. Sind es die

endlosen, dunklen Winter, in denen

im Norden des Landes mittags

das Licht kaum ausreicht,

um eine Zeitung lesen zu können?

Ich weiß es nicht. Was ich dagegen

weiß ist, dass die skandinavischen

Krimis eine Klasse für sich darstellen.

Das ist auch in Norwegen so.

Berühmtester Vertreter ist wohl Erfolgsautor

Jo Nesbø (siehe unseren

Hörbuchtipp), der bei der Frankfurter

Buchmesse im Oktober seinen

neuesten Roman vorstellen wird.

Nesbø hat mittlerweile mehr als 20

Millionen Bücher verkauft und ist

in 47 Sprachen übersetzt.

Da die Buchmesse in diesem Jahr

den Schwerpunkt Norwegen hat,

nehmen wir dies zum Anlass, auch

weniger bekannte Autoren vorzustellen.

Beginnen wir mit Jørn Lier

Horst, der zehn Jahre jünger als

Nesbø ist und durchaus das Zeug

hat, einmal genauso bekannt zu

werden. In Norwegen ist er das

wohl schon. Jørn Lier Horst arbeitete

lange in leitender Stellung bei

der norwegischen Kriminalpolizei,

bevor er Schriftsteller wurde.

2004 erschien sein erster Roman.

Seither ist er mit seiner Reihe um

Kommissar William Wisting in die

vorderste Reihe der norwegischen

Krimiautoren aufgerückt. Für seine

Werke erhielt er den Preis der

norwegischen Buchhändler sowie

den Riverton Prisen, den wichtigsten

Krimipreis Norwegens, außerdem

2012 den Preis für den besten

skandinavischen Kriminalroman

des Jahres überhaupt.

In »Jagdhunde« sind die Zeiten

ungemütlich für Hauptkommissar

William Wisting: Wegen des

Vorwurfs, Beweise manipuliert

zu haben, wird er vom Dienst suspendiert.

Der Fall, um den es geht,

liegt schon siebzehn Jahre zurück.

Damals war die junge Cecilia Linde

erst verschwunden und dann

ermordet aufgefunden worden.

Wisting hatte den Täter überführen

können, doch nun stellt sich

heraus, dass die Beweise gefälscht

waren. Ein gefundenes Fressen für

die Medien, unversehens findet

sich der Hauptkommissar in der

Rolle des Gejagten wieder. Ihm

bleibt nur ein Ausweg. Er muss so

schnell wie möglich herausfinden,

was damals wirklich geschah.

Erschienen ist der Krimi, der anders

als manch anderer aus Skandinavien

ohne Gemetzel auskommt, bei

Droemer, 397 Seiten, 10,99 Euro.

ØISTEIN BORGE

»Hinterhalt«

Im gleichen Verlag erschienen ist

auch »Hinterhalt« (315 Seiten, 9,99

Euro), der neue Krimi des Norwegers

Øistein Borge. Der Schauplatz

ist zwar Nordirland, doch

skandinavischer könnte ein Krimi

trotzdem kaum sein. Das liegt

nicht zuletzt an Bogart Bull, seines

Zeichens Europol-Kommissar

aus Oslo. Und Bull hat momentan

Rücken, wie man so schön in Westfalen

sagen würde. Allerdings geht

es bei ihm nicht um Zipperlein,

denn er hat gerade eine Operation

hinter sich und ist erstmal bis auf

Weiteres krankgeschrieben. Zeit

für einen Urlaub in Nordirland, wo

Bull als nordirisch-norwegisches

Kind aufgewachsen ist. Aber mit

dem Urlaub wird es dann doch

nichts, denn Bulls Chefin, die ihn

lieber gehen als kommen sieht, hat

einen Auftrag für ihn, kaum dass er

in Belfast gelandet ist. Ein älteres

norwegisches Ehepaar ist spurlos

verschwunden. Deren Tochter bekleidet

ein hohes Amt im Finanzministerium

der Hauptstadt und

so gibt es mächtig Druck, was die

Nachforschungen angeht.

Das Ehepaar wird schließlich ermordet

aufgefunden, zusammen

mit einem Toten, in dessen leeren

Augenhöhlen eine Lilie steckt – das

alte Symbol des irischen Freiheitskampfes.

Und so darf sich Bull

nicht nur mit der eigenen Familiengeschichte

auseinandersetzen,

die natürlich auch nicht so ganz

unkompliziert ist, sondern auch

mit Ereignissen, die in die Siebziger

Jahre zurück reichen, als sich

die IRA und die entsprechenden

paramilitärischen Gruppierungen

der Loyalisten buchstäblich bis

aufs Blut bekämpften. Die Leserschaft

profitiert davon, dass sie

nicht nur einen wirklich originellen

und spannenden Krimi liest,

sondern dass »Hinterhalt« auch an

diese unselige Epoche der europäischen

Geschichte gemahnt, die im

Rahmen des Brexit leider wieder

an Aktualität gewonnen hat.

DAVID LAGERCRANTZ

»Vernichtung«

Gut, Lagercrantz ist jetzt kein

Norweger sondern Schwede,

aber das sind ja die Nachbarn

im Hohen Norden. Und die Atmosphäre

im letzten Roman des

Millennium-Zyklus’, der mit den

Büchern Stieg Larssons angefangen

hat und auf Wunsch der Familie

des verstorbenen Larssons

von David Lagercrantz weitergeführt

wurde, ist sowas von skandinavisch.

Los geht es erneut mit

rätselhaften Ereignissen. Ein im

teuren Wintermantel gekleideter

Obdachloser wird im Hochsommer

tot auf dem Stockholmer

Mariatorget an eine Birke gelehnt

gefunden. In seiner Jackentasche

findet sich die Telefonnummer

des Enthüllungsjournalisten Mikael

Blomkvist, den Lesern der

Millennium-Reihe wohlbekannt.

Als eine DNA-Analyse ergibt, dass

der Obdachlose ein sogenanntes

Super-Gen besaß, das nur in einer

bestimmten Ethnie in Nepal vorkommt,

wird Blomkvist hellhörig

und nimmt die Recherche auf.

Lisbeth Salander, die zweite

Hauptfigur der Millennium-Romane,

scheint zunächst spurlos

verschwunden. Doch hält sie sich

in Moskau auf, wo sie einen Anschlag

auf ihre verhasste Schwester

Camilla plant. Blomkvist

spürt Salander schließlich auf

und bittet um Unterstützung.

Tatsächlich findet sie heraus,

dass der Obdachlose ein Sherpa

war, der an einer dramatischen

Mount-Everest-Expedition mit

tödlichem Ausgang teilgenommen

hatte. Blomkvist kontaktiert

einen der Überlebenden der Expedition

und verschwindet plötzlich

spurlos. Salander macht sich

sofort auf die Suche nach ihm.

Sie spürt, dass Blomkvist in großer

Gefahr schwebt. Mehr soll

über das gelungene Finale, das

soeben als Hardcover bei Heyne

erschienen ist (429 Seiten, 22

Euro) nicht verraten werden. Die

Lektüre lohnt!


45

Wieso sind wir blauäugig?

Wie kann man nur so blauäugig

sein? Gibt man diese Frage in ein

Übersetzungsprogramm, dann

bekommt man die Wort-für-Wort-

Übersetzung. Es scheint, als ob

blauäugig nur im Deutschen für

naiv, arglos, leichtgläubig, unbedarft

steht. Dabei scheint die

Erklärung für diese Redensart in

der Biologie beheimatet zu sein.

Denn zunächst haben Babys immer

blaue Augen. Der Grund dafür ist,

dass die Farbpigmente auf der Iris,

der Regenbogenhaut, noch nicht

in ausreichendem Maße vorhanden

sind. Die ergeben erst später

die eigentliche Augenfarbe. Also

wird offenbar die Augenfarbe des

Kleinstkindes stellvertretend für

dessen Naivität benannt.

Blaue Augen als

Vaterschaftstest?

Tatsächlich wurde blauen Augen,

wenn sie dann nach dem Babyalter

immer noch blau waren, bis

vor ganz wenigen Jahren noch

weitere Eigenschaften zugeschrieben.

Sie sollten nämlich einen Vaterschaftstest

ersetzen. Wie das?

Es galt die Regel, dass Kinder von

Eltern, die beide blaue Augen haben,

keine andere Augenfarbe als

selbst blau haben können. Bekam

eine Frau mit blauen Augen ein

Kind mit braunen, dann war klar,

dass der blauäugige Mann an ihrer

Seite nicht der Vater sein konnte.

Gestützt wurde diese Annahme

auch durch wissenschaftliche Untersuchungen.

Der norwegische

Psychologie Professor Bruno Laeng

veröffentlichte 2006 eine Studie, in

der er der Frage nachging, warum

blauäugige Männer Frauen mit

derselben Augenfarbe bevorzugen.

In Tests mit 88 männlichen und

weiblichen Studenten wurde ihnen

aufgetragen, Attraktivität anhand

von Bildern auf einem Computer zu

bewerten. Die Bilder waren jedoch

so bearbeitet, dass zwei Versionen

desselben Gesichts zu sehen waren,

einmal mit braunen und einmal

mit blauen Augen. Die Frauen

zeigten dabei keine Präferenzen,

ganz gleich, ob sie selbst braune

oder blaue Augen hatten. Braunäugigen

Männern gefielen ebenfalls

jeweils die Gesichter unabhängig

von der Augenfarbe. Allein die blauäugigen

Männer bevorzugten die

blauäugigen Frauen. Der Professor,

der damals noch an der Universität

von Tromsö lehrte, erklärte dieses

Verhalten mit dem offenbar tief sitzenden

Misstrauen der Männer, die

ja nur bei blauäugigen Frauen relativ

sicher über die Vaterschaft sein

konnten. Sie hätten das Gefühl, das

»eigene Blut« erkennen zu können.

Das nun wiederum ist so eine Sache

in Skandinavien und auch in

den Baltischen Staaten. Rund um

die Ostsee ist nämlich der Raum,

in dem die meisten Menschen mit

blauen Augen leben und gleichzeitig

die wenigsten mit braunen

Augen. In Finnland nehmen die

Blauäugigen 90 Prozent der Bevölkerung

ein. Der Treuebeweis wird

dadurch dann natürlich etwas verwässert,

denn die Wahrscheinlichkeit,

dass der Liebhaber der Ehefrau

ebenfalls blaue Augen hat, ist damit

wirklich hoch.

Erbfolge komplizierter

als gedacht

Im ganzen Rest der Welt haben

rund 90 der Menschen braune

Augen. Grüne Augen haben dagegen

nur zwei Prozent. Vor hundert

Jahren war noch jeder zweite

Einwohner der USA blauäugig. Die

Einwanderer aus Nordeuropa mit

ihren damals noch vielen Kindern

hatten dafür gesorgt. Heute hat

nur noch jeder sechste Amerikaner

blaue Augen. Der Grund dafür

ist, dass die braune Augenfarbe des

Augenfarb-Gens dominant ist, sie

sich also gegen die blauen Augen

durchsetzt, die rezessiv sind. Daher

galten die Gesetze der Genetik

folgender Maßen: Haben beide Eltern

blaue Augen, haben die Kinder

auch immer blaue Augen; haben

die Eltern beide braune Augen,

hat drei Viertel der Kinder braune

Augen. Allerdings stimmt vor allem

die erste Annahme nicht, wie

schon im März 2017 zu lesen war.

Denn die Natur hat – offenbar in

Unkenntnis der wissenschaftlichen

Ergebnisse – es so eingerichtet,

dass auch Babys von Blauäugigen

häufig braune Augen haben. Das

sogenannte Davenport-Modell,

nach dem eben 99 Prozent aller

Kinder von Blauäugigen blaue Augen

haben, gilt heute als überholt,

denn anders als vermutet, sind

mehrere Gene für die Augenfarbe

verantwortlich. Einig sind sich die

Wissenschaftler wohl darüber, dass

es vor 10.000 Jahren nur braune

Augen gab. Es wird vermutet, dass

sich die blaue Augenfarbe als Mutation

in der Mittelsteinzeit entwickelt

hat. Vollkommen einig sind

sich die Forscher darin, dass man

von der Augenfarbe auf irgendwelche

Charaktereigenschaften schließen

könne. Wer sowas glaubt, ist

wirklich blauäugig!

FAKE

NEWS.

Nicht mit

uns.

schmökern,

blättern,

lesen.

Ihre Wunschzusammenstellung

bis zu

50% günstiger

• Alle aktuellen Zeitschriften

für die ganze Familie

• Sie sparen bis zu 50%

gegenüber dem Kiosk-Preis

Telefon: 05242–9089177

Hauptstraße 21

33378 Rheda-Wiedenbrück


46 Das Stadtgespräch

Dr. Hugo empfiehlt

Hallo Freunde,

der Herbst ist da und Halloween steht vor

der Tür. Bastelt euch eine tolle Dosenlaterne

aus alten Konservendosen. Außerdem

habe ich ein Rätsel für euch, erratet

ihr welches Wort ich suche?

Ich bin ein Spielball der Natur,

und richte mich nie häuslich ein.

Ich schwebe durch die ganze Welt;

bin selten dort, wo hinbestellt

(Lösung unten Links)

Euer Dr. Hugo

1.

Ihr braucht dazu:

• Konservendosen

• Bohrmaschine, Dremel oder anderes

Werkzeug, um Löcher zu machen

• Filzstift

• Sprühfarbe

• Kerze oder Teelicht

So geht’s:

Dies ist ein Eltern-Kind-Projekt!

Bitte fragt eure Eltern, ob Sie euch helfen.

Säubert die leeren Dosen und entfernt

gegebenenfalls das Etikett. Das geht

gut, wenn man es eine Weile in lauwarmem

Wasser einweichen lässt. Anschließend

zeichnet ihr mit dem Stift

die Punkte vor, wo später ein Loch gebohrt

werden soll. Zu Halloween sollte

es natürlich ein witziges oder gruseliges

Gesicht sein. Ansonsten wirken

aber auch andere Formen und dekorative

Muster bei Dosenlaternen besonders

schön.

Fragt nun eure Eltern, ob sie euch die

Löcher bohren. Zwischen den einzelnen

Löchern sollte stets ein Abstand von

mindestens einem Lochdurchmesser

bleiben, damit das Blech nicht reißt und

das Muster zerstört.

Für einen zusätzlichen Effekt und stimmungsvolles

Licht könnt ihr die Dose

aber nun noch besprühen. Führt diese

Arbeit am besten draußen durch und

legt Zeitungspapier darunter. Wenn ihr

möchtet, könnt ihr die Dosenlartene

noch mit Herbstblättern verschönern,

hier ist eure ganze Kreativität gefragt.

Nun könnt ihr eine Kerze in die Dose

stellen und anzünden.

Viel Spaß beim Basteln!

2.

3.

Lösung des Rätsels S.51

4.

5.

6.

7.

Lösung: Das Wetter


47

Der erste Oberstufenjahrgang mit Simon Uphus, Oliver Sichau, Dominik Heikel und Nicole Wasner (rechts)

STÄDTISCHE GESAMTSCHULE

Premiere: Oberstufe erfolgreich gestartet

In diesem Schuljahr startet erstmals

an der Städtischen Gesamtschule

Rheda-Wiedenbrück die Oberstufe.

»Es ist schon etwas Besonderes die

ersten Schülerinnen und Schüler

zum Abitur zu begleiten«, sagt Oliver

Sichau, der seit diesem Schuljahr

die Oberstufenkoordination am

Standort Rheda übernimmt. »Wir

freuen uns sehr auf die drei Jahre

mit unserer Stufe« ergänzen die

Jahrgangsstufenleitungen Nicole

Wasner und Simon Uphus, die bereits

vor den Sommerferien einige

Tage mit ihren zukünftigen Oberstufenschülerinnen

und -schülern

verbracht haben. Dabei standen

neben einigen vorbereitenden Maßnahmen

vor allem auch das Kennenlernen

und Einstimmen auf die

Sekundarstufe II im Vordergrund.

Denn bereits die Fächerwahlen in

den Wochen vor den Sommerferien

warfen ihre Schatten auf den Start

in die Oberstufe voraus. »Schon bei

unserer feierlichen Entlassung des

10. Jahrgangs waren bei den künftigen

EF-Schülerinnen und -Schülern

Vorfreude und Spannung in Bezug

auf das kommende Schuljahr und

die drei Jahre bis zum Abitur spürbar!«

berichtet der stellvertretende

Schulleiter Dominik Heikel, der viele

dieser Jugendlichen bereits seit vielen

Jahren kennt und ihren Werdegang

nicht ohne Stolz beobachtet

und begleitet. Die Jahrgangsstufe

umfasst derzeit 87 Schülerinnen

und Schüler, worunter auch einige

von anderen Schulen in der Region

kommen. »Wir freuen uns über das

Interesse an unserer Oberstufe« sagt

Oliver Sichau, der dabei auch auf

einige Besonderheiten des Fächerangebots

hinweist. Dieses umfasst

u.a. einen Sport-Leistungskurs, das

Fach Ernährungslehre und neben

Englisch vier weitere Fremdsprachen

(Spanisch, Französisch, Italienisch

und Latein), was manch einen bei

der Kurswahl vor die buchstäbliche

»Qual der Wahl« gestellt hat. Ein

weiteres Highlight bildet die im Oktober

anstehende Kennenlernfahrt

nach Straßburg des gesamten Jahrgangs,

bei der neben dem Besuch

der Europäischen Institutionen auch

Programmpunkte geplant sind, die

vor allem den Zusammenhalt der

neu gebildeten Stufe stärken sollen.

Pünktlich zum neuen Schuljahr

konnte die Gesamtschule zudem 11

neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen,

die das vorhandene Team

unterstützen werden. Zudem wurde

das Team im Sekretariat um zwei

neue Sekretärinnen verstärkt.

Inh. Björn Noethen

Mama und Papa sagen,

der Björn macht das schon.

Steildach

Flachdach

Bauklempnerei

Fassadenbau

Balkonsanierung

Innenausbau

Dachfenster

Holzbau

Altbausanierungen

Energieberatung

Sturmschadenreparatur

Siechenstraße 39b

33378 Rheda-Wiedenbrück

Fon 05242 9860665

Mobil 0170 1674397

kontakt@noethen-dachdecker.de

www.noethen-dachdecker.de


48 Das Stadtgespräch

Schwedenrätsel

Gebetsschlusswort

Muse der

Liebesdichtung

Grundstoffteilchen

Schmuckstück

Kfz-Z.

Landkreis

Rostock

ugs. für

matt,

kraftlos

Wundmal

landwirtschaftliches

Gerät

Selbstgefälligkeit

äußerste

Armut

Sternschnuppe

ergreifen,

erbeuten

Null

beim

Roulette

4 ment

hübsch

9

belgische

Stadt

altes

Wegemaß

weltumfassend

Hauptstadt

Armeniens

Folgerichtigkeit

Südafrikanerin

Glanz-,

Höhepunkt

(franz.)

Sohn

Abrahams

im A. T.

leer,

unausgefüllt

Kirchenmusikinstru-

Kuhantilope

fasanenartiger

Vogel

gepflegt,

sauber;

Aufgeld

anstrengend

Wintersportgerät

Abk.: International

Space

Station

Wüstenei

Gerüst,

Skelett

griechischer

Buchstabe

japanische

Insel

1

ohne

Zweck

und Verstand

würfeln;

rätseln

7

Schwermetall

Schwertlilie

blutsaugendes

Insekt

Europ.

Fußballverband

(Abk.)

Teil des

Buches

Bestand,

tatsächlicher

Vorrat

untätig

Geliebte

des Zeus

Fischfett

andernfalls;

außerdem

silberweißes,

weiches

Metall

Lichtspieltheater

Vornehmtuer

afroamerik.

Popmusikstil

römischer

Kaiser

Hülle,

Futteral

Lösung:

häufig,

mehrfach

kaufmännisch:

heute

6

ital.

Mittelmeerinsel

Einspruchsrecht,

Einspruch

Briefumschlag

Zentrum

Südfrucht

Bindewort

Schreitvogel,

Sichler

5

Tochter

des

Tantalus

1 2 3 4 5 6 7 8 9

3

chem.

Zeichen

für

Iridium

2

Herrenjackett

Monatsname

mittelasiat.

Fürstentitel

norwegische

Hafenstadt

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Alltagsmenschen

Sudoku

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder

Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.

leicht

3 1 7

4 8 7

7 6 3 1 9

4 6 5 8

2 9 1 6

1 7 3 2 8

6 4 9

9 7 1

mittel

1 7 5 4

6 8 4 7

4 6

7 3

3 8 9 4

4 2

2 7

4 5 9 2

4 2 6 5


49

»Wiedenbrücker Ansichten«, Monat Juni 2020

»Rhedaer Ansichten«, Monat Juli 2020

HISTORISCHE KALENDER 2020

Fundgrube seltener Fotos

(Kem) Die bei den Heimatfreunden

beliebten Kalender »Rhedaer

Ansichten« und »Wiedenbrücker

Ansichten« für 2020 liegen jetzt

vor. Die von Jochen Sänger herausgegebenen

Kalender sind

geschichtsbehaftete »Schatztruhen«

und laden zum Blättern,

Suchen und Finden ein. Monat

für Monat bieten sie alte Ansichten

aus den beiden Stadtteilen,

darunter mehrere bislang unveröffentlichte

Fotos. Auf einem

Sonderblatt erläutert der Verfasser

die einzelnen Abbildungen.

Beispielsweise schreibt er zu

dem abgebildeten Juni-Blatt der

„Wiedenbrücker Ansichten“.Die

Mönchstraße zierte wegen der

stolzen Fachwerkhäuser so manche

Ansichtskarte. Diese wurde

Ende 1906 auf dem Postamt zu

Wiedenbrück gestempelt. Die

gelblichen Klinker des Hotels

Wartburg und des rechts zu sehenden

Gebäudes wurden aus

»Wiedenbrücker Kit« gebrannt.

Um 1900 gab es im Umfeld von

Wiedenbrück noch mehrere Ziegeleien,

eine davon war Daake am

Stadtholz. Deren Gebäude wurde

umgesetzt und beherbergt heute

die Gaststätte »Alte Tenne«.

Zu der obigen Abbildung aus

den „Rhedaer Ansichten erfährt

der Leser: Der Ratshausvorplatz

diente bei allen großen Jubiläen,

Schützenfesten und Meisterschaftsfeiern

der Sportvereine

als beliebter Veranstaltungsort.

Der Männergesangverein Rheda

feierte 1922 sein 50. Stiftungsfest

auf dem Rathausvorplatz. Dicht

gedrängt die Teilnehmerschar, die

in festlicher Bekleidung dem Er-

eignis folgt. Auch die »Liedertafel

– Eintracht Wiedenbrück« feierte

mit. Die Werbung des Schlossermeisters

Albert Lohmann spricht

für sich. Aber der Rathausplatz

hatte auch einen offiziellen Namen.

Es war der Wilhelmsplatz

und mit der Namensgebung sollte

an den Stifter des Rathaus Wilhelm

Fontaine erinnert werden.“

Interessenten können die Kalender

zu einem Preis von 5 Euro

erwerben. Bestellungen unter

Ruf 05242 46581 oder per E-Mail:

jochensaenger@web.de.

FAKE NEWS.

Nicht mit uns.

• Alle aktuellen Zeitschriften – für die ganze Familie

• Sie Sparen bis zu 50% gegenüber dem Kiosk-Preis

• Keine langfristige Vertragsbindung. Und wenn Sie

mal Urlaub machen? Dann genügt eine kurze Info

• Durch eine umweltfreundliche Mehrfachnutzung besteht

auch die Möglichkeit Zeitschriften 1, 2 oder 3 Wochen nach

Erscheinen wesentlich günstiger zu erhalten.

• Sie lehnen sich zurück – wir liefern Ihnen die Zeitschriften

und holen sie auch wieder ab.

Ihre Wunschzusammenstellung

bis zu

50% günstiger

Telefon: 05242–9089177 • Hauptstraße 21 • 33378 Rheda-Wiedenbrück

schmökern, blättern, lesen


50 BEKANNTMACHUNGEN

Das Stadtgespräch

Standesamtliche Nachrichten

Vom 16.08.2019 – 15.09.2019

Standesamtsberzirk Rheda-Wiedenbrück

Eheschließungen:

Denise Anita England geb. Becker

und Haluk Yasbay, Marlies-

Zimmermeier-Weg 49; Sandra

Tielking und Marko Hoyer, Brachumstraße

8; Yvonne Böckamp

und Markus Beckmann, Heidbrinkstraße

77; Irina Karpunowa

und Vitali Harder, Hegerskamp

12; Rosanna Strauß und Andreas

Babinsky, Westerfeld 50 d; Lena

Wöstemeier und Tim Marius

Wessel, Ubierring 50, 50678 Köln;

Birsen Öztürk, Geranienweg 5

und Onur Kavraz, Nordstraße 17,

33613 Bielefeld; Natascha Mundt

und Felix Bäumker, Schulbach 19;

Saskia Gabriele Carla Alterbaum

und Marvin Sommerfeld, Sölder

Bruch 29, 44289 Dortmund; Andreea-Gabriele

Coman und Chris

Andy Dahmen, Droste-Hülshoff-

Straße 8; Isolde Gabriele Kaluba

geb. Neugebauer und Andreas

Musial, Mallinckrodtstraße 15;

Isabelle Schnückel und Christian

Isringhaus, Albertstraße 27,

59065 Dortmund

Breite Straße 9

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel 05242 902000

www.michels-bestattungshaus.de

Trauerfloristik

Jetzt auch online:

Aussuchen, bestellen, liefern lassen

Schalten Sie Familienanzeigen

wie zur Geburt, rundem

Geburtstag, Einschulung

und Co. im Stadtgespräch.

Rufen Sie uns an: 40810!

Sterbefälle:

Werner Horst Janke, Drostenweg

15; Marlies Bernhardine

Mestekemper geb. Sasse, Reitäckerstraße

5; Lydia Thiessen

geb. Kliewer, Wasserstraße

17; Christiane Gertrud Lach

geb. Pelka, Am Holzbach 23;

Elly Wally Heike geb. Reichert,

Weichselstraße 9; Johannes

Josef Oellers, Ringstraße 11;

Margarete Ruth Rose geb. zur

Mühlen, Parkstraße 15; Margod

Fäseke geb. Thiele, Kettelerstraße

7; Irmgard Diesperger

geb. Grün, Siechenstraße 62;

Wolfgang Roth, Neuenkirchener

Straße 60; Harri Herbert

Martin Erich Berg, Biberstraße

21; Werner Vogelpohl, Höchtestraße

14, 33449 Langenberg;

Maria Laufkötter, Maaßfeld 2;

Helmut Roggenkamp, Großer

Wall 44

www.blumenhaus-wagner.de


51

Lösung von

Dr. Hugos

Kinderseite

(S.46)

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

© Jan Duefelsiek

Förderung der

Elektromobilität

4.

6.

5.

7.

2.

3.

1.

Das Ziel der Bundesregierung ist

es, die Zahl der Elektroautos auf

deutschen Straßen auszuweiten.

Dazu hat das Bundeskabinett am

31. Juli 2019 den Entwurf eines Gesetzes

zur weiteren steuerlichen

Förderung der Elektromobilität

beschlossen. Unter anderem sind

folgende Regelungen vorgesehen,

um das Ziel einer umweltfreundlichen

Mobilität zu erreichen: Seit

dem 1. Januar 2019 beträgt die Bemessungsgrundlage

bei der Dienstwagenbesteuerung

für die private

Nutzung eines betrieblichen Elektro-

oder extern aufladbaren Hybridelektrofahrzeugs

nicht mehr 1%,

sondern 0,5% des Bruttolistenpreises.

Diese Maßnahme war zunächst

bis Ende 2021 befristet und wird nun

bis Ende 2030 verlängert. Das elektrische

Aufladen eines Elektro- oder

Hybridelektrofahrzeugs im Betriebs

des Arbeitsgebers ist aktuell steuerfrei

und war zunächst bis Ende 2020

befristet. Auch dieser Steuervorteil

wird bis Ende 2030 verlängert.

Ein weiterer Steuervorteil wird für

rein elektrische Lieferfahrzeuge

eingeführt. Bei Anschaffung eines

solchen Fahrzeugs gewährt der

Gesetzgeber, neben der regulären

Abschreibung, eine Sonderabschreibung

von 50% im Jahr der

Anschaffung. Diese Maßnahme

greift ab dem Jahr 2020 und ist

ebenfalls bis 2030 befristet. Weitere

Maßnahmen zur Förderung

der umweltfreundlichen Mobilität

sind Anreize zur verstärkten Nutzung

öffentlicher Verkehrsmittel

und des Fahrrads. Überlässt der

Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer

ein betriebliches Fahrrad, so ist

diese Überlassung seit dem Jahresbeginn

steuerfrei, wenn die Überlassung

zusätzlich zum ohnehin

geschuldeten Arbeitslohn erfolgt.

Die Steuerbefreiung gilt sowohl

für herkömmliche Fahrräder als

auch für Elektrofahrräder und war

zunächst bis 2021 begrenzt. Der Gesetzgeber

hat auch diesen Zeitraum

bis Ende 2030 verlängert.

Auch die Überlassung von Jobtickets

ist seit dem Jahresbeginn

steuerfrei, allerdings unter Anrechnung

auf die Entfernungspauschale.

In Zukunft können Jobtickets jedoch

mit 25% pauschal versteuert

werden, sodass die Anrechnung auf

die Entfernungspauschale entfällt.

Alle Regelungen sollen, sofern nicht

ausdrücklich etwas anderes angegeben

ist, am Tag nach der Verkündigung

in Kraft treten. Das Gesetz

soll noch bis zum Jahresende verabschiedet

werden.

Es ist zu begrüßen, dass die Bundesregierung

die Fristen für die Förderung

der Elektromobilität deutlich

verlängert hat und unterstreicht die

Aktualität dieses Themas.

Anna-Lena Wenning

Die Autorin ist Steuerberaterin in

der Kanzlei Wortmann & Partner

& Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

· Steuerberatungsgesellschaft,

Rheda-Wiedenbrück

Wir bringen Ihr Zuhause

zum leuchten!



IMPRESSUM:

Verlag/Herausgeber:

M.E. Verlag GmbH & Co. KG, Michael Ebeling

Anschrift für Redaktion und Verlag:

Hauptstraße 21, 33378 Rheda-Wiedenbrück,

Tel. 05242 / 40810, Fax 05242 / 408150

info@meverlag.de · www.das-stadtgespraech.de

Mitarbeiter an dieser Ausgabe:

Birgit Ebeling, Eva Lange, Annika Ehlert

Thomas Beller, Sarina Schiller, Louisa Bloch

Anzeigenleitung: Birgit Ebeling & Sarina Schiller

Titelbild: De Repente - shutterstock.com

Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26,

33100 Paderborn

Verteilung: durch Boten

Verbreitete Auflage: 22.500 an die Haushalte

in Rheda-Wiedenbrück (einschl. der Ortsteile),

kostenlos

Druckauflage: 22.750 Exemplare

Erscheinungsweise: monatlich

Es gilt die Preisliste 02/2017

Preise unverändert seit 07/2011

Das Stadtgespräch wird als Monatsmagazin mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet. Eine Gewähr für Richtigkeit

und Vollständigkeit wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche müssen abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete

Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers überein. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos und Druckvorlagen wird keine Haftung übernommen. Die Veröffentlichung und Kürzung derselben behalten wir uns

vor. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Dies gilt

insbesondere für Anzeigen.

Für eventuelle Schäden durch fehlerhafte oder nicht geschaltete Anzeigen oder Beilagen wird Haftung nur bis zur Höhe

des entsprechenden Anzeigen- bzw. Beilagenpreises übernommen. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf

ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fällt insbesondere die

gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-Rom.


52 Das Stadtgespräch

anzeigen

Strahlende Gesichter bei Kindern und Erwachsenen: KFZ-Meister Paul Rosin (2.v.l.) übergab die Spende aus Anlass des Firmenjubiläums an Heinrich Koch vom Förderverein St.

Aegidius, Claudia Kriedemann, Leiterin der Kita St. Antonius, Beate Hustert, Leiterin des St.-Vinzenz-Kindergartens, und Daniela Dürbusch vom Förderverein (v.r.).

KITA-FÖRDERVEREIN ST. AEGIDIUS ERHÄLT SPENDE VON KFZ-MEISTER PAUL ROSIN

Werkstatt-Jubiläum kommt Kindern zugute

Über eine Spende in Höhe von 1000

Euro darf sich der Kita-Förderverein

St. Aegidius in Wiedenbrück freuen:

Anlässlich der Feier zum 40-jährigen

Firmenbestehen hatte KFZ-Meister

Paul Rosin eine Tombola veranstaltet,

deren Erlös zwei Kindergärten

aus dem Stadtgebiet zugute kommen

sollte. Rosin stockte den Betrag

auf die runde Summe von 1000

Euro auf. Die beiden Kitas wurden

per Losverfahren ermittelt, und

der Förderverein St. Aegidius hatte

das nötige Glück bei der Ziehung.

Das Geld soll zur Anschaffung von

Spielmaterialien verwendet werden.

KREISSPARKASSE WIEDENBRÜCK

Sabine Reinke gewinnt Gold bei

der Sparlotterie

Bei der Sonder-Auslosung der

Sparlotterie der Kreissparkasse

Wiedenbrück hat Sabine Reinke

einen 250 Gramm Goldbarren gewonnen.

Das ist bereits der dritte

Goldbarren in Folge, der bei einer

Sonderauslosung an das heimische

Kreditinstitut ging. Da macht es

natürlich umso mehr Freude die

gute Nachricht an die Gewinnerin

weiterzugeben. So freute sich die

Wiedenbrückerin auch riesig über

diesen doch sehr unerwarteten

Preis. »Als ich die Nachricht bekam,

war ich wirklich total überrascht

und musste nochmal nachfragen,

ob es tatsächlich stimmt«, erzählt

Sabine Reinke bei der Preisübergabe

in der Geschäftsstelle Wiedenbrück.

Als nun der stellvertretende

Leiter des Vermögensmanagements,

Robin Rieksneuwöhner,

ihr den Gewinn überreichte, nahm

sie die Glückwünsche gern entgegen.

Sie besitzt zwar seit einigen

Jahren Lose der Sparlotterie, große

Gewinne waren allerdings bislang

noch nicht dabei. Neben den Goldbarren

wurden zusätzlich auch

Geldgewinne und PKW verlost. Die

nächste Auslosung der Sparlotterie

der Sparkassen ist bereits am 11.

September. Auch dann können mit

einem Loseinsatz von 6 Euro wieder

interessante Preise gewonnen

werden. »Die Lose der Sparlotterie

bieten die perfekte Möglichkeit,

um das Sparen mit der Förderung

heimischer Projekte zu verbinden.

Denn von den 6 Euro werden

Robin Rieksneuwöhner (stellv. Leiter des Vermögensmanagement der Kreissparkasse

Wiedenbrück) überreichte den 250-Gramm-Goldbarren an die glückliche Gewinnerin

Sabine Reinke.

4,80 gespart und weitere 30 Cent

kommen lokalen gemeinnützigen

Projekten zugute. Somit besteht

bei einem tatsächlichen Einsatz

von 90 Cent die Chance auf tolle

Preise, wie am Beispiel von Sabine

Reinke deutlich wird«, informiert

Robin Rieksneuwöhner.


anzeigen

53

(V. l.) Ludger Weeg, Dipl.-Kaufmann und Steuerberater mit Michael Bandl, Rechtsanwalt und Steuerberater

LUDGER WEEG | STEUERBERATUNG + VERMÖGENSPLANUNG

Michael Bandl verstärkt Kanzlei

Seit dem 01.02.2019 verstärkt

Herr Rechtsanwalt und Steuerberater

Michael Bandl unsere

Kanzlei. Herr Bandl betreut unsere

Mandanten im Wesentlichen

im Bereich der Vermögens- und

Unternehmensnachfolge. Nach

seiner fast zehnjährigen Tätigkeit

in namhaften Wirtschaftsprüfungs-

und Steuerberatungsge-

sellschaften in Düsseldorf ist Herr

Rechtsanwalt und Steuerberater

Bandl seit nunmehr zehn Jahren in

seiner Heimatregion in Ostwestfalen

tätig. Nach erfolgreichem

Abschluss des Studienlehrgangs

»Zertifizierter Unternehmensnachfolgeberater«

am Zentrum

für Unternehmensnachfolge an

der Universität Mannheim im

Jahr 2015 darf sich Herr Bandl zertifizierter

Unternehmensnachfolgeberater

(zentUma e.V.) nennen.

Der Studienlehrgang richtet sich

an Rechtsanwälte und Steuerberater

und vermittelt unter anderem

Kenntnisse zur vorweggenommenen

Erbfolge, Unternehmensumwandlungen

und Umwandlungssteuerrecht,

zum Erbrecht

und Erbschaftsteuerrecht, sowie

zu pflichtteilsrechtlichen Besonderheiten

und zu familien- und

güterrechtlichen Gestaltungen im

Bereich der Unternehmensnachfolge.

Damit verfügt die Kanzlei

nunmehr über zwei qualifizierte

Berater in diesem Bereich.

Wir begrüßen Herrn Bandl in unserer

Kanzlei und freuen uns, Ihre

ganzheitliche Betreuung und Beratung

durch Herrn Bandl weiter

ausbauen zu können.

Die Gäste der Kochshow folgten gebannt der Präsentation.

Björn Freitag gab Tipps für die perfekte Zubereitung von Rindersteaks.

HUNDERTE GÄSTE ZUR FEIER DES 10. JUBILÄUM DES WERKSVERKAUFS

Sternekoch Björn Freitag kocht im Tönnies Werks restaurant

Sternekoch Björn Freitag hat mit

hunderten Besuchern das zehnjährige

Jubiläum des Tönnies

Werksverkaufs gefeiert. Während

der einstündigen Kochshow

im Werksrestaurant gab Freitag

Tipps für die Zubereitung des

perfekten Rindersteaks. Gebraten

wurde Allgäuer Färse, frisch

aus dem Werksverkauf.

Bei sommerlichen Temperaturen

erklärte Freitag die unterschiedlichen

Zubereitungsmöglichkeiten

in Grill, Pfanne oder Sizzle

Zone. Gleichzeitig betonte er,

beim Kauf auf die Qualität zu

achten. Allgäuer Färse steht bei

ihm hoch im Kurs und bietet gegenüber

dem US- und südamerikanischen

Rindfleisch viele

Vorteile.

Der Geschmackstest der Besucher

hat es bewiesen. Ein Jubiläumssteak

das schmeckt.


54 Das Stadtgespräch

anzeigen

Das Ehepaar Toraman mit der Mitarbeiterin Maria Berndt laden die Kundinnen und Kunden in die neuen Räume des Instituts für

Laser & Ästhetik an der Schulte-Möntingstr. 3 ein. Nicht auf dem Foto: Dr. Anna Rogalski, Allgemeinmedizinerin, Dr. Heike Hoffmann,

Dermatologin, Helena Fielbert, Mitarbeitern.

1 – 2 HAARFREI & MEHR IST UMGEZOGEN

An gewohnter Adresse in neuen Räumen

(Kem) »Wir freuen uns unsere

Kundinnen und Kunden jetzt in

unseren neuen Räumlichkeiten

begrüßen zu können«, berichten

die Inhaber mit ihrem Team. Sie

befinden sich jetzt direkt neben

dem bisherigen Standort an der

gewohnten Adresse Schulte-Möntingstr.

3. Das Team des Fachinstituts

konnte sich schon über manches

Kompliment zu dem neuen

Domizil freuen. Es überrascht mit

einem sehr ansprechenden ebenfalls

neuen Interieur. Unverändert

vertrauen können die Kundinnen

und Kunden auf die Leidenschaft

der Mannschaft bei den angebotenen

vielfältigen ästhetischen

Behandlungen stets ein optimales

Ergebnis zu erzielen. So bleibt das

Institut nach dem Inkrafttreten

der Verordnung zur Modernisierung

des Strahlenschutzgesetzes

am 1. Januar 2020 berechtigt die

Laser-Tattoo-Entfernung mit seinem

qualifizierten Fachpersonal

unter Aufsicht der Dermatologin

des Hauses weiterhin durchzuführen.

Im Oktober bietet es 20 % auf

alle Laser-Tattoo-Entfernungen.

Auf eine kompetente Behandlung

können die Kundinnen und Kunden

ebenfalls bei der dauerhaften

Haarentfernung mit der Laser-

Methode setzen. Das gilt natürlich

ebenfalls für die schmerzfreie

Reduzierung von Cellulite und

Fettpölsterchen an den Problemzonen

mit Ultraschall und Radiofrequenz

– ganz ohne OP. Nicht

zu vergessen die sofort wirkende

Faltenauffüllung, Lippenkorrektur

etc. durch eine erfahrene Ärztin

sowie die unterschiedlichen

Wellness-Massagen und weiteren

Angebote. Die Öffnungszeiten:

Mo-Fr 9–18 Uhr, Sa 9–14 Uhr, und

nach Vereinbarung. Weitere Infos:

www.1-2haarfrei.com, Kontakte:

Ruf 05242-5783330

es oft viel schwerer als ich«, sagt

er. Einen Hof in Stromberg hat

der seit 24 Jahren beeinträchtigte

Mann so umgebaut, dass er

ihn bewirtschaften kann. In der

Freizeit läuft er Ski und springt

mit dem Fallschirm. Auf dem Altstadtfest

präsentierte er sich mit

seinem neuen Hobby, der Kettensägeschnitzerei

und einigen von

ihm geschaffenen Exponaten. In

Burg Sternberg im Extertal ging er

in die Lehre. Zwischenzeitlich lädt

er dort selber zu Workshops ein.

Patric Sinnerbrink

SEIT DEM 18. LEBENSJAHR QUERSCHNITTSGELÄHMT

Und trotzdem voll im Leben

(Kem) Patric Sinnerbrink hatte gerade

den Führerschein gemacht.

Es war dann eine Kurve, die den

Achtzehnjährigen im Auto schaff-

te. Sein bisheriges Leben war aufgrund

einer Querschnittslähmung

vorbei. Er nahm den Kampf mit

seinem Schicksal an. Der heute

Zweiundvierzigjährige entschied

sich für ein neues, aktives Leben.

Mit einem Taxi transportiert er

Kinder mit Handicap. »Die haben


2RAD BUTSCHKO

Mit Tarof zum

Ausbildungsplatz

(CL) »Tarof« ist ein arabisches Wort

und bedeutet: sich bekannt machen;

es steht aber auch Synonym

für die traditionellen Höflichkeitsrituale

des iranischen Lebens. Im

Iran werden Wohlwollen, Rücksichtnahme,

Zuvorkommenheit

und Einsatz sehr groß geschrieben.

Diese Werte prägen auch den

29-jährigen Amir-Hossein Manshoureh

aus dem Iran. Er verließ

vor 3 Jahren sein Zuhause, seine

Familie und seine Freunde und begab

sich auf die ungewisse Reise

in eine neue Zukunft. In seinem

kleinen Gepäck befanden sich

Tarof, Leidenschaft für Sport und

sein ungestillter Wissensdurst.

Seine Reise führte Amir nach

Rheda-Wiedenbrück. Genauer gesagt

zu Jens Butschko und seinem

Team von 2Rad Butschko. Bei 2Rad

Butschko spürt man den familiären

wie freundschaftlichen Zusammenhalt

schon beim Betreten

des Geschäfts bzw. der Werkstatt.

Amir-Hossein Manshoureh, der neue Azubi von 2Rad Butschko

Das faszinierte auch Amir und er

hegte den Wunsch, sich als Teil

des Hauses 2Rad Butschko einzufügen.

Mit persönlichem Einsatz

und guter Auffassungsgabe

brachte er sich selbst innerhalb

kurzer Zeit die deutsche Sprache

bei. Jens Butschko imponierte

dieses Engagement sofort und

so gab er Amir die Möglichkeit,

seine technische Raffinesse und

Teamgeist bei einem Praktikum

unter Beweis zu stellen. Amir

wuchs über diese Aufgabe hinaus

und so verwundert es nicht, dass

aus dem Praktikumsplatz nun

ein Ausbildungsplatz zum Zweirad-Mechatroniker

geworden ist.

Die Mitarbeiter und die Kunden

schätzen den zuvorkommenden

wie fleißigen Einsatz von Amir

sehr und freuen sich, dass Amir

anzeigen

nun fester Teil des Teams von 2Rad

Butschko bleibt.

2Rad Butschko · Herzebrocker

Straße 12 · Rheda-Wiedenbrück,

Tel.: 05242-43167

Öffnungszeiten:

Montag–Freitag: 9.30–13.00 Uhr

Montag, Dienstag, Donnerstag

und Freitag: 14.30–19.00 Uhr sowie

Samstag: 9.30–13.00 Uhr

55

TSG RHEDA

HANDBALLABTEILUNG

Neue Trikots

für zusätzliche

E-Jugendmannschaft

Die E-Jugend der TSG Rheda

Handballabteilung, tritt in dieser

Saison 2019/2020 mit zwei Teams

an, daher wurde es dringend notwendig,

Trikots zu besorgen. Die

Allianz Henrik Kraska hat sich

bereit erklärt, zusammen mit

dem Hauptverein der TSG Rheda

die Kosten für die neuen Trikots

für die E-Jugendlichen zu übernehmen.

Auf dem Bild sieht man die Kids

der TSG mit dem Sponsor Henrik

Kraska von der Allianz Kras-

Die E-Jugend-Handball-Mannschaft der TSG Rheda freut sich über die gesponserten Trikots.

ka und auch die Trainer der E-

Jugend, Klaus Holste, und Marc

und Alexander Vormweg. Vielen

Dank sagt die Handballabteilung

an Allianz Kraska und den TSG

Hauptverein.

Die neue Saison ist gerade gestartet

und die TSG Rheda startet

diese Saison mit 6 Mannschaften

in die Sasion.

Wer Lust und Zeit hat am Handballsport

schaut einfach mal unter

der TSG Rheda Homepage:

www.tsg-rheda.de


56 Das Stadtgespräch

anzeigen

Media nun seine Produktrange

um die führenden Premiummarken

Metz, Panasonic, LG, Revox,

Yamaha und T+A, um nur einige

zu nennen, weiter aus. Peter Linnemann,

Inhaber von Brökelmann

Media, blickt voller Dankbarkeit

zurück und mit gesundem Optimismus

nach vorne: »Es ist etwas

Besonderes, den Status einer

LOEWE Galerie zu tragen. Das

verdeutlicht unseren Anspruch an

Spitzenqualität, Technik, Design

und Service. Diesen führen wir

selbstverständlich mit starken

Marken, Lösungen und Partnern

weiter fort«.

Brökelmann Media – ein starkes Team: Ralf Demmin, Lennart Thome, Reinhild Linnemann, Peter Linnemann und Sebastian Linnemann

BRÖKELMANN MEDIA

Mit starken Marken, starken Lösungen und als

starker Partner in die Zukunft

(CL) Doch werfen wir erstmal einen

Blick in die Vergangenheit

und stellen uns der Frage: Was

haben Satisfaction, Imagine und

Billie Jean gemeinsam? Stimmt,

es sind wunderbare Evergreens,

die Jung und Alt, gestern und

morgen miteinander verbinden.

Es versteckt sich aber auch noch

eine weitere Gemeinsamkeit hinter

diesen großartigen Songs. Alle

drei wurden mit Bandmaschinen

aus dem Hause Studer / Revox,

dem legendärem Schweizer HIFI-

Pionier abgemischt. Seit 70 Jahren

zu finden in allen großen Tonstudios

– von London bis New York…

und auch in Rheda-Wiedenbrück!

Zwar nicht in einem Tonstudio,

sondern bei Brökelmann Media,

dem Fachgeschäft für TV-Geräte,

Audiosysteme, Netzwerke, Satellitentechnik

und Alarmsysteme.

Passend zur Aktion Nachtlichter

am 27.9.19 rückt Brökelmann

Media alte und neue technische

Sternchen der Musik- und Fernsehgeschichte

nebeneinander ins

rechte Licht und präsentiert eine

Sonderausstellung mit dem Thema

»Eine Zeitreise durch die Welt

der Unterhaltungselektronik«, unterstützt

durch Exponate des Radiomuseums

Verstärkeramt. Sehr

treffend, denn das Motto »alt und

neu, gestern und morgen« begleitet

Brökelmann Media durch

das Jahr 2019. Nachdem LOEWE,

das einstige Flagschiff des Fachgeschäfts

am Klingelbrink, im

Frühjahr seine Insolvenz bekannt

gegeben hat, baut Brökelmann

Brökelmann Medientechnik ·

Klingelbrink 18 · Rheda-Wiedenbrück

· Tel. 05242 / 90440 ·

www.broekelmann-media.de

Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 9.00–

12.30 Uhr und 14.30–18.30 Uhr ·

Sa. 10.00–14.00 Uhr

Partner der CITYBONUSCARD

Revox A700 – Mit diesem Aufnahmegerät

wurde Musikgeschichte geschrieben

Wiedenbrück-Kalender 2020

jetzt erhältlich bei Güth

In und um Wiedenbrück gibt es

immer wieder viel Schönes zu sehen

und zu entdecken: Alexandra

Ströker hat diese besonderen

Bilder auch für das kommende

Jahr 2020 eingefangen und verbreitet

mit diesen Lichtspielen,

Farben und Perspektiven eine

träumerische Stimmung. Jeder

Monat bietet neue Bilder und Detailaufnahmen

mit ganz eigener

Atmosphäre, so dass scheinbar

Altbekanntes neu entdeckt werden

kann.

Erhältlich in der Buchhandlung

Güth, 20 €.


anzeigen

57

AUTOHAUS FORD LÜCKENOTTO

Ausbildung wird groß geschrieben

Beim Ford-Händler A. Lückenotto

GmbH haben vier junge

Menschen ihre Ausbildung begonnen.

Geschäftsführer Hans

Carree übernimmt als Arbeitgeber

gerne die damit verbundene

gesellschaftliche Verantwortung

– bedeutet dies doch gleichzeitig

eine Investition in die Zukunft

des Autohauses. Insgesamt beschäftigt

das Unternehmen zurzeit

47 Mitarbeiter/innen, darunter

12 Auszubildende in den

Berufen Kfz-Mechatroniker und

Kaufmann/-frau im Groß- und

Außenhandel. Vier davon treten

im Januar ihre Abschlussprüfungen

an.

(V.l.) Werkstattleiter Christian Berner, die Kfz-Mechatroniker-Azubis Can Ergi, Philip

Lemke und Oskar Brzeczek, Geschäftsführer Hans Carree und die Auszubildende zur

Kauffrau im Groß- und Außenhandel Darlin Breitländer.

SCHAUTAGE BEI P.

STÜKERJÜRGEN AM

5. + 6. OKTOBER

»Ökoquente«

Heizsysteme

und Bäder

mit Herz

Das Team der p. stükerjürgen

gmbh lädt herzlich zu den

Schautagen im Studio für Bad

& Heizung am Basterweg 10 in

Rietberg-Varensell ein. Hier erfährt

der interessierte Besucher

am Samstag, 5. und Sonntag, 6.

Oktober (o.B. o.V.) jeweils von

11 bis 17 Uhr alles über aktuelle

Trends im Bad und ökologischkonsequente

Heizsysteme.

Mit viel Erfahrung und Liebe zum

Detail verwirklichen kompetente

Mitarbeiter und freundliche

Fachhandwerker der Firma p. stü-

kerjürgen gmbh Ihr Wunschbad.

Entspannung pur gibt es schon

ab der Planungsphase, denn die

Fachleute organisieren das Komplettbad

mit allen an der Badsanierung

beteiligten Gewerken.

Eine neue, ökologische Heiztechnik

verringert den CO2-Ausstoß

und spart Energiekosten. Kombiniert

mit einer Solar-Thermie-

Anlage lassen sich neben Ressourcen

zusätzlich erhebliche

Heizkosten einsparen; denn die

Sonne schreibt keine Rechnung.

Pellets- oder Wärmepumpenanlagen

bieten Unabhängigkeit von

fossilen Brennstoffen und tragen

zur Klimaverbesserung bei. Denn

welche Welt wollen wir unseren

Kindern hinterlassen? Sparsame

Heizungsanlagen werden mit

lukrativen Fördermitteln unterstützt.

Nutzen Sie die Schautage

und informieren Sie sich unverbindlich

bei den anwesenden

Fachberatern. Das Team der p.

stükerjürgen gmbh freut sich auf

Ihren Besuch.

Willkommen im Studio für Bad &

Heizung in Varensell

Bad komplett

Wir bauen Ihr Bad.

Inspiration & Beratung im

Studio für Bad & Heizung

Heizung

komplett

Heizsysteme

mit Zukunft

www.bad ~ solar ~ heizung ~ klima.de

Foto: hewi

Rietberg-Varensell, Basterweg 10

Fon: 0 52 44 – 93 21 90

Mo-Fr: 9 – 12.30 h u. 14 – 18 h

Sa: nach Vereinbarung

Foto: Bemm


58 KLEINANZEIGEN

Das Stadtgespräch

Die CDU startet eine Initiative gegen die Stein-Tristess in den Vorgärten.

STEINWÜSTEN UND GRÜNE TRISTESSE

Insekten verhungern

Ein populäres Thema: Im Sommer

sind die Bienen- und Hummelvölker

groß. Ihre Vermehrung hat

begonnen. Aber ihnen fehlt die

Nahrung!

Denn wie sieht es aus in Stadt

und Land? In den Wohnquartieren

breiten sich die Steinwüsten in

den Vorgärten aus. In den Gärten

sprießt vielfach geschorener Rasen

pur.

Auf den Äckern wogen Mais-

»Wälder« soweit das Auge reicht.

Die Wiesen werden vor der Blüte

für die Heuernte abgemäht. Für

viele Insekten bedeutet dies eine

Hungerkatastrophe!

Vielfalt in Gärten und

auf Äckern

Tatsächlich aber können Vorgärten,

Gärten, Äcker und Wiesen Rettungsinseln

für die Insekten sein:

Es braucht nur etwas zu blühen.

Doch während in der Landwirtschaft

allgemein sichtbar die Bauern

zunehmend allerorten Blühstreifen

anlegen, setzen die Städter

weiterhin auf pflegeleichte und

wasserundurchlässige Steinwüsten

vor dem Haus. Die Stein-Tristesse

heizt sich zudem stärker auf, speichert

Wärme und strahlt diese

wieder ab. Pure Rasenflächen sind

keine Alternative. Sie verfügen

nicht über das erforderliche Blütenangebot.

Wie können Sie helfen?

»Säen Sie entlang ihres Gartenzauns,

vor ihrem Haus oder entlang

einer Hecke einen Streifen

mit Wildblumen. Es entsteht ein

farbenprächtiger Blühstreifen, der

zahlreichen Insekten als Lebensraum

und Nahrungsgrundlage

dient«, empfiehlt beispielsweise

der Naturschutzbund.

Vortrag

Über den idealen Vorgarten berät

Philippe Dahlmann, Gartenberater

vom Verband Wohneigentum, am

20. Februar 2020, 18.00 Uhr, im

Pfarrheim St. Johannes, Nonenstraße.

Da die Teilnehmerzahl der kostenlosen

Veranstaltung begrenzt

ist, bittet der Vorsitzende Siedlerbundes,

Roland Dust um eine rasche

Anmeldung, Ruf: 05242-42614.

Verbot von Steingärten

Viele Städte, beispielsweise Oberhausen

und Darmstadt, haben das

Problem schon längst erkannt.

Teilweise reagieren sie mit Verboten.

Die CDU-Fraktion greift dieses

Thema für Rheda-Wiedenbrück auf.

»Dabei ist ein ausdrückliches Verbot

eigentlich nur eine Bekräftigung

bereits bestehender Regelungen,

wenn man sich den § 8 BauO NRW

ansieht. Danach ist es gar nicht

zulässig, diese Gärten anzulegen,

denn die Bauordnung sagt, dass

die Geländeflächen, die nicht bebaut

sind, wasseraufnahmefähig

herzustellen sind und dass sie zu

begrünen und zu bepflanzen sind«,

schreibt die CDU-Fraktion.

Sie bittet die Stadtverwaltung u.

a. zu prüfen, welche rechtlichen

Möglichkeiten die Stadt hat, Steinvorgärten

und Steingärten zu verhindern,

z. B. durch zusätzliche

Aufnahme eines Verbotes im Bebauungsplan

für Neubaugebiete

und inwieweit die Bauordnung

anzuwenden ist und damit alle

Eigentümer informiert werden

müssen, die Anlage von Steingärten

zu unterlassen sowie welche

Möglichkeiten der Sanktionierung

die Stadt hat, falls das Verbot nicht

umgesetzt wird.

Im Bau-, Stadtentwicklungs-, Umwelt-

und Verkehrsausschuss fand

die CDU-Initiative eine breite Unterstützung.

Der Bündnisgrüne

Peter Rentrup freute sich, dass es

gut zu wissen sei, dass im Rheda-

Wiedenbrücker Rathaus nunmehr

nicht mehr nur eine Verbotspartei

vertreten sei. Dirk Kursim (SPD)

konnte sich den Plagiats-Vorwurf

nicht verkneifen. Der CDU-Antrag

erinnere ihn stark an eine ähnliche

Initiative aus der Bürgerschaft.

Raimund Kemper

Verschiedenes Verschiedenes Verschiedenes Verschiedenes

www.thiel-gruppe.de

Der tägliche Flohmarkt! Gebrauchte

Möbel, Haushaltsartikel, Kleidung,

Bücher, u.a. zu günstigen Preisen;

Annahme und Verkauf von Gebrauchtartikeln.

Öffnungszeiten

des Ladens: Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 9

– 13 Uhr. Ringstraße 139c, Tel. 34385

Kostenlose Abholung von gut erhaltenen

Möbeln, Haushaltsartikeln.

Secondhand-Geschäft, Ringstraße

139c (neben Recyclinghof), Tel.

34385, Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 9 – 13

Uhr.

Hausmeisterservice für Haus und Garten

Tel.: 05242/48401

Recyclinghof 33378 RH-WD Ringstr.

141, Recycling-Hotline: 931076, di. -

fr. 14:00 - 18:00 Uhr, sa. 9:00 - 13:00

Uhr

Fassadenanstriche inkl. eigener

Gerüstbau vom Profi Meisterbetrieb

aus Herzebrock-Clarholz Tel.

0171/6934686

Vorwerk Ihre Kundenberaterin vor Ort

Anneliese Pohlmann Tel.: 0173 59

24 899

Fahrzeugbeschriftungen!

Westermann Tel. 981010.

Parkettschleifen – kein Problem! Westermann

Tel. 981010.


KLEINANZEIGEN

59

Verschiedenes Verschiedenes Verschiedenes

Med. Fußpflege, Podologie Gottwald

www.podologie-gottwald.de

Klavier-Galerie im Kirchspiel • Neu

+ Gebraucht • Klaviere • Flügel •

Klavierstimmungen. 05247-2305.

www.klaviere-brokamp.de

Entrümpelung, Haushaltsauflösung,

Umzüge und Kleintransporte aller

Art, Tel: 05242-48401.

»Küche wieder wie neu« mit neuen

Fronten, Arbeitsplatten von Fa.

Westag, nebenberuflich, preiswert,

Tel: 05242-402273.

Professionelle Prothesenreinigung,

saubere Dritte in ca. 2 Std. Dentallabor

M. Kißenbeck, Ringstr. 9; Tel:

05242-47855.

Praxis für Massagen und Fußpflege,

J. Spenst, Portlandstraße 97, Tel.

05242-4188440, mehr unter : www.

praxis-spenst.de

Kellerdecken- Dachbodendämmung,

Trockenbau, Tapezieren, Streichen

0172-7226163

Fußpflege, Kosmetik, Wimpernverlängerung,

Nagelmodellagen, Make

up Ber., Haarentfernung, Y. Müller,

Tulpenweg 9, Rheda, Termine unter

05242/ 43902

Ihr Küchenumzug lohnt sich immer,

ob von den Kosten oder dem Aufwand

her. Bei dieser Gelegenheit

können wir Ihre Einbauküche auf

Wunsch auch modernisieren, ob

neue Fronten, neue E-Geräte, neue

Arbeitsplatte, neue Auszüge oder

den Fliesenspiegel als Glasrückwand

gestalten. Rufen Sie uns an,

wir unterbreiten Ihnen gerne kostenlos

ein Angebot. Tischlerei Klaus

Zwiener, Tel. 05241-97824 oder 0170-

8072095.

H+H Hübsch Professionelle Reinigungsmittel,

An der Schwedenschanze

17, 33378 Rheda-Wiedenbrück,

Besuchen Sie unseren Shop

Maler-, Tapezier-, Bodenbelagsarbeiten

Meisterbetrieb aus Herzebrock-

Clarholz Tel. 0171/6934686

Bewerbungsunterstützung bieten wir

allen, die nicht so genau wissen,

wie eine professionelle Bewerbung

aussehen muss und jedem, der seine

Bewerbungsmappe noch einmal

durchgesehen haben möchte.

Bewerbungsberatung: »Haus der

Ausbildung«, Am Sandberg 72, Tel.:

57997-0, Fax 57997-109, E-Mail: kontakt@proarbeit.biz,

Öffnungszeiten

der Bewerbungsberatung mo.

- fr. 9:00 - 12:00 Uhr sowie nach

Vereinbarung, Tel.: 57997-290

Fenster putzen gut und günstig privat

und gewerblich, Tel.: 05241 2338798

Klavierstimmung, schnell und kompetent

durch gelernten Klavierbauer

für 75.- Euro, Junkmann 05244/

8459.

Baggerarbeiten auf engstem Raum

mit Microbagger Tel.: 0151/20060027

Gärtner übernimmt noch Pflasterarbeiten

Tel.: 0151/20060027

Wir übernehmen noch Umbau-, Maurer-,

Putz-und Reparaturarbeiten

aller Art, sowie Kellerabdichtungen

05242 48652 Philipps Bau GmbH

Handwerker (Maurer, Allrounder)

u.a. Maler-Fliesen-und Tischlerarbeiten,

sucht Arbeit, zuverlässig,

auch kurzfristig möglich. Bitte alles

nachfragen. Tel. 0171 - 7493395

H+H Hübsch Glas- und Gebäudereinigung

Kostenloses Angebot unter

05242/402652

H+H Hübsch Dienstleistungen-Meisterbetrieb

Hausmeisterdienst,

Garten- und Grünanlagenpflege,

Winterdienst, Renovierungen Tel.

05242/402652

Lust auf Scrabble? Welche weibl. Spielerinnen

haben 2 Nachmittage im

Monat Zeit? Handy 015110460993

24h Betreuung für Senioren: Vermittlung

von zuverlässigen Mitarbeitern

aus der Ost EU von Ihrem

Partner vor Ort: Betreuung

24 - Frankrone 02587/9009100.

www.betreuung24-senioren.de

Access Bars ® . Ein Kurzurlaub ohne

Koffer packen. Stresslösend und

entspannend. Energie auftanken

im Alltag. Für mehr Lebensfreude

und Leichtigkeit. Körper, Geist und

Seele in Balance. Tel. 01577-5351968

www.steffi-mueller-kok.de

Med. Fußpflege in der Fachpraxis

für Podologie Lichtenberg, Fürst-

Bentheim-Straße 5, 33378 Rheda-

Wiedenbrück, Tel 05242/ 5837500,

nicht nur für Diabetiker geeignet

Gartengestaltung, Pflanzarbeiten,

Pflasterarbeiten, Zaunbau, Baum-

Strauch- und Heckenschnitt, Bäume

fällen und roden. A. Wimschulte,

Garten- u. Landschaftsbau,

05242/ 408699.

Entrümpelung, Haushaltsauflösung

Haus- und Gartenservice aller Art,

Tel.: 05242 - 598320

Service rund um Haus und Garten

Tel.: 0151/20060027

Verkäufe

Küchenblock, 2,70m breit ohne E-

Geräte, mehrere Design, 282 Euro,

erweiterungsfähig. Mi.-Fr. 14.30-

18.00 Uhr, Sa. 9.30- 13.00 Uhr. Tel:

05241/ 237661, Möbel Wittig.

Matratzen reduziert, auch Überbreiten

120 x 200 / 140 x 200 cm

und Überlängen 210 cm / 220 cm,

Lieferung + Entsorgung gratis.

OTTERPOHL Matratzen-Betten-

Boxspringbetten, Tel. 34508

Boxspringbetten – schalfen wie auf

Wolken! Beratung, Lieferung, Montage,

Entsorgung gratis. OTTERP-

OHL Matratzen-Betten-Boxspringbetten,

Tel. 34508

Kirmes-Aktion - kuschelige warme

Daunenbetten und Kissen zu Aktionspreisen.

Alle Größen vorrätig.

OTTERPOHL Matratzen-Betten-

Boxspringbetten, Tel. 34508

Kaminholz, Holzpellets, Grillholzkohle,

Steinkohle Daimlerstr. 3b RH-WD

Tel. 940678 Kaminbrennholz24.de

Jobs

Biete Gartenarbeit, Rasenmähen,

Heckenschnitt - zuverlässig, Preiswert

und Legal - besitze Anhänger,

Tel. 01791980225

Michels Bestattungshaus sucht rüstige

Rentner als Träger bei Beisetzungen.

Tel. 05242/902000

Ich suche einen Lehrer für bulgarische

Sprache und Literatur. Chiffre-Nr.

563-111, Das Stadtgespräch, Hauptstr.

21, 33378 Rheda-Wiedenbrück.

Friseur/in gesucht Biosthetique Salon

Callesen Tel 05242/46262

Wir suchen einen zuverlässigen Mitarbeiter

für 2 Std. täglich in St. Vit.

Mit Führerscheinklasse B bzw. 3

und Staplerschein auf 450,- € Basis.

Gerne auch rüstigen Rentner.

Chiffre-Nr. 563-222, Das Stadtgespräch,

Hauptstr. 21, 33378 Rheda-

Wiedenbrück.

Rentnerin (64) sucht Stelle als Kassiererin,

als Aushilfe oder für Weihnachtsmarkt.

0173 8921836

Studioleiter (m/w/d) zum nächstmöglichen

Zeitpunkt für EMS-

LOUNGE Wiedenbrück. Infos: www.

ems-lounge.de

Kegeln

Notlage: gem. Kegelclub Alter 67-77

fit u. gut traniert sucht Gleichgesinnte

wir bieten Kegelb. in WD ruft

schnell an Tel.: 48415 in WD

Unterricht

Blechblasinstrumente: Lernen leicht

gemacht. Unterricht erteilt staatl.

geprüfter Musiklehrer. Kostenlose

Probestunde. Tel: 05242/ 49134.

Spanisch für Anfänger und Fortgeschrittene.

Für Freizeit, Schule u. Beruf.

+ Übersetzungen. Muttersprache

Spanisch, Tel: 05242/ 401605.

Einzelnachhilfe bei Ihnen zu Hause

qualifizierte und erfahrene Nachhilfelehrer

für alle Schularten, Fächer

und Klassen. z.B. Mathe, Englisch,

Deutsch, Französisch Latein,

Bio, ReWe usw. Keine Fahrtkosten,

keine Anmeldegebühr ABACUS-

Nachhilfeinstitut ( 05242) 908390.

Laure OSTKAMP-LUCIER

www.yoga-laure.com


60 KLEINANZEIGEN

Das Stadtgespräch

Unterricht

Reiten, Voltigieren, Miniclub Kindergeburtstage

u. vieles mehr www.

reiten-auf-hartmanns-hof.de

Staatlich. geprüfter Übersetzer i. R.

langjährige Schulerfahrung Engl.

Frz. Lat. Span. 05242-9351700 / 0175-

4518318

Suche für meinen Sohn sechste Klasse

Einstein Gymnasium Nachhilfe

in Deutsch, Englisch und Mathe!

Unterrichtsort bei uns Zuhause!

ibdev0816@gmail.com

Urlaub

Kreuzfahrt Angebote von: AIDA, TUI

Cruises, Phoenix Reisen, AROSA, Hapag

Lloyd uvm. Beratung und Buchung:

ontravel- und Groeneveld-

Reisen. Wir sind OWL´s Kreuzfahrt

Spezialist! ontravel Reisen, Rathausplatz

11, Tel.: 05242 – 94620

Mallorca, Kanaren oder Fernziele wie

Karibik, Asien oder Emirate. Wir

finden das passende Angebot für

Sie. ontravel Reisen, Rathausplatz

11, Tel.: 05242 – 94620

Bekanntschaften

Singles 60+ aus dem Kreis GT suchen

M/W Verstärkung für gemeinsame

Unternehmungen. 0177-342412

auch Whatsapp oder singles60@

web.de

Kaufgesuche

PfandhausGT beleiht/ kauft: Uhren,

Gold, Silber, Handy, PC, Hifi, TV Tel.:

05241-9618690.

GOLDANKAUF! Kaufen Altgold, Bruchgold,

Zahngold etc. gegen Barauszahlung;

Juwelier Uhrmeister; Tel:

54740.

Garage in Rheda-Wiedenbrück zu kaufen

gesucht. Tel. 01573-2476080

Vermietungen

2 ZKB Balkon, schöne, helle, renov.

WHG., in sehr guter Lage von Rheda-

Wiedenbrück, Verkehrsberuhigte

Zone, ca. 55 qm, EBK, Stellplatz,

KM 520 €, ab Nov. 2019. Tel. 0172-

2854310

Mietgesuche

54-jähriger Nichtr. sucht Wohnung

bis 60 qm / 400 € brutto/kalt ohne

Teppich mit Keller, SAT TV in Rheda-

Wiedenbrück Tel.: 0160-99423250

Immobilien

Stark vor Ort !!! www.gildemeisterimmobilien.de

05242-402500 Widumstr.19

Rheda-Wiedenbrück

Wir suchen für den eigenen Ankauf

sowie für unsere Kunden Grundstücke,

Ein- und Mehrfamilienhäuser

und Eigentumswohnungen Imran

Immobilien, Bielefelder Str. 2, Rheda-Wiedenbrück,

Tel.: 05242/44754

www.imran-immobilien.de

Geschäftliches

Haushaltsauflösung-Entrümpelung-

Umzüge Wertanrechnung,

Kostenloses Angeb

o t u n t e r 0 5 2 4 2 / 5 7 0 0 8 7 5

www.haushaltsauflösung-owl.de

Sanitär-Lagerverkauf Info 05242-

400880 online: www.badewannen.

de

Geschäftliches

4840 Emskorn Samstag, 28.9.2019

von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr auf dem

Wiedenbrücker Markt! Kommt vorbei

und sichert euch euren 4840

Emskorn. www.vierachtviernull.de


TERMINE

61

SEPTEMBER

MI 25

9.00 Licht(e) Welten

Die Varenseller Künstlerin Melanie

Vollmer zeigt Bilder und Fotografien

bis 28. Okt. im Bistro-Café Anker Villa.

Zeiten: Mo, Mi 9–18 Uhr | Do, Fr 9–21

Uhr | Sa, So und Feiertag: 9.30–18 Uhr.

15.00 Urlaub 70–90

Ausstellung mit Urlaubsfotos aus der

Rheda-Wiedenbrücker Bevölkerung,

die vor der digitalen Zeit und dem

Aufkommen der sozialen Netzwerke

entstanden. Bis 20. Oktober. Zeiten:

Mo–Do, 15–17 Uhr | So 14–17 Uhr.

DO 26

15.00–18.00 Kindertreff:

Kegelmeister oder Pumpenkönig?

Kegeln mit dem Jugendhaus St. Aegidius.

Anmeldung: Tel. 05242/903713

(Teilnehmer-Limit). Kosten: keine –

Spenden sind sehr willkommen.

19.30 Die Dt. Gesellschaft zur Rettung

Schiffbrüchiger stellt sich vor

Mit einem musikalischen Beitrag der

Emsmöwen im Luise-Hensel-Saal im

im Stadthaus. Eintritt: frei.

20.00 Die Großen Sieben:

Der Tatortreiniger

»Schotty« entfernt, was keiner sehen

will und begegnet Fremden im Ausnahmezustand...

Aufführung nach

der NDR-Kult-Serie mit dem Westf.

Landestheater im Ratsgymnasium.

Restkarten: AK 20 € p.P. Infos: Flora

Westfalica, Tel. 05242-9301-0.

FR 27

18.00–23.00 Nachtlichter

Einkaufspaß in Wiedenbrück.

18.30 Martina Bergmann:

»Mein Leben mit Martha«

Martina Bergmann hat einen autobiografischen

Roman über ihr Zusammenleben

mit Martha geschrieben, die

dement ist. Die beiden haben sich über

Marthas Lebensgefährten kennengelernt.

Nach seinem Tod zog sie zu

Martha. Die Autorin schreibt über die

Missgunst derer, die sie als Erbschleicherin

sehen, Erfahrungen mit Behörden

und schwierige, aber auch schöne

Erlebnisse. Lesung in der Stadtbibliothek

Rheda, mitveranstaltet vom Heimatverein

Rheda. Eintritt: frei.

SA 28

10.00–17.00 Arbeitsplatz-Messe

im A2 Forum. Auch: 29. Sept. Eintritt:

frei. Infos: www.arbeitsplatz-messe.de

10.00–12.00 E-Bike-Training

für Anfänger

in Kooperation mit der Verkehrswacht

GT auf dem Schulhof des Ratsgymnasiums.

Ohne Gebühr. Infos: vhs-re.de

10.00–22.00 Perry Rhodan-Con /

Lesung aus Band 3000 »Mythos Erde«

Fans und Freunde der größten Science-Fiction-Serie

der Welt machen

das Kulturgut Haus Nottbeck für zwei

Tage zum Zentrum des Rhodan-Universums

(So 29. Sept. 10–14 Uhr). Heidrun

Scheer, die Witwe des Autors K.

H. Scheer, wird aus den Anfängen der

Serie erzählen. Renier Baaken liest Sa

28. Sept. 20 Uhr aus dem Band 3000

»Mythos Erde«. Viele Prominente und

bekannte Fans aus dem Perryversum

füllen das umfangreiche Programm

mit Inhalt. Tageskarte SA: VVK 12 € / 11

€ – TK 15 € / 14 € | Tageskarte SO: VVK

8 € / 7 € – TK: 10 € / 9 € | Dauerkarte SA

& SO: VVK 18 € / 14 € – TK 22 € / 20 €.

Lesungs-Karten für alle Nichtteilnehmer

des Cons: VVK 10 € / 8 € | AK 12 €

/ 10 €. Tickets und Anmeldung: www.

gut-con-2019.terranischer-club-eden.

com | Infos: www.kulturgut- nottbeck.

de, Tel. 02529/945590.

SO 29

8.10 Von Bad Fredeburg nach

Wenholthausen

wandert der SGV, Abt. Gütersloh, auf

dem Sauerland Höhenflug. Gäste sind

herzlich willkommen. Bushalt: Getränkemarkt,

Bielefelder Str. 139. Anmeldung

und Info: Monika und Friedhelm

Molitor, Tel. 0175/2198392.

11.00 Zukunft braucht Herkunft – 1

150 Jahre Pfarrei St. Clemens

Beim Pfarrfest des pastoralen Raums

Rheda-Herzebrock-Clarholz gibt es

den ganzen Tag über Unterhaltung

für Jung und Alt. Essen und Trinken

in vielen Varianten wird für kleines

Geld angeboten. Parallel dazu findet

der traditionelle Gemeindeflohmarkt

statt. Eintritt: frei. Ort: Wilhelmstr.

19. Parkmöglichkeiten vorhanden.

14.00–18.00 Back to the 80s

Erleben Sie ein Jahrzehnt in der Sonderausstellung

im Radio- u. Telefonmuseum,

Eusterbrockstr. 44. Geöffnet:

Sa und So 14–18 Uhr. Bis 10. Feb.

14.00 Führungen im Schloss Rheda

(Roman. Schlosskapelle und histor.

Räume im Barocktrakt). Dauer: ca. 1

Std. Treff: Schlossmühle 7 (ohne Anmeldung).

Kosten: 12 € / ermäßigt 6 €.

Auch: So 6., 13., 20. und 27. Oktober.

15.30 Fidolino – Kombiniere,

eine Haydn-Arbeit

Geigenvirtuosin Zupfine Streicherzart

hat einen Ton verloren. Ihre Geige

schweigt ausgerechnet bei ihrem

Lieblingsstück »Alles schweiget« von

Joseph Haydn. Meisterdetektivin

Schnüffelhorch macht sich auf die Suche.

Ein Konzert für kleine und große

Spurensucher im Stadthaus Wiedenbrück

(Ltg, Konzepz, Moderation: Claudia

Runde). Eintritt: TK 1 Erw. und 1

Kind: 15 € | weiteres Kind: 5 € | weiterer

Erw. 9 €. Karten und Abos auch bei der

Flora Westfalica, Tel. 05242-9301-0.

17.30 Evensong

Musikalisches Abendlob mit dem Ensemble

Cantemus in St. Aegidius.

19.00 Kinobus

Der JKR zeigt an der Spielerei den Film

The Social Network. Eintritt: frei.

MO 30

14.00–16.00 Schlichter statt Richter

Termine der Schiedsleute Geurten und

Kappelhoff: 30. Sept. u. 7. Okt. (K), 14.

Okt. (G). Ort: Rathaus Rheda, Raum 156.

Termin anfrage: Tel. 05242/963302.

OKTOBER

DI 1

17.30 Flotte Feierabendrunde

Radtour mit dem ADFC Gütersloh

1

Die St.-Clemens-Gemeinde feiert 150-jähriges Bestehen.

2

Friedemann Wuttke

über 30 km (ca. 20 km/h). Kosten:

Nichtmitgl. 2 €. Tourleitung: Dieter

Hansch, d.hansch@adfc-guetersloh.

de, Tel. 0171/7820925. Start: Reethus.

Weiterer Termin: 8. Oktober.

18.00 Populismus aus der Mitte der

Gesellschaft. Wie kann man kontern?

Dr. Klaus-Peter Hufer hat ein Argumentationstraining

gegen Stammtischparolen

entwickelt und referiert

im Haus der Kreativität. Eintritt: frei.

Infos: vhs-re.de

DO 3

15.00 Herbstkirmes Wiedenbrück

Bis 7. Oktober. So 13–18 Uhr Geschäfte

verkaufsoffen. Mo Krammarkt 8–15

Uhr auf der Langen Straße. Infos vorn.

SA 5

11.00 Eine kleine Marktmusik

mit Angelika Riegel in der Stadtkirche.

Eintritt: frei.

18.00 Internat. Rhedaer Orgeltage

Orgelkonzert mit dem Kirchenchor

in der St.-Clemens-Kirche Rheda.

(Ltg. Harald Gokus). Weitere Termine:

6. Okt, 18.30 Uhr: Eröffnungskonzert

mit: Johnny Singers, Projektchor

Cantiamo (Ltg. Ulrike Nowak-Heil),

Kinderchor, Jugendchor, Choralschola

und Kirchenchor St. Clemens (Ltg. Harald

Gokus) | 8. Okt, 11 Uhr: Konzert für

Kinder und Erwachsene mit Burkhard

Schlüter (Sprecher) und Harald Gokus

(Orgel) | 11. Okt, 18.30 Uhr: Konzert

»Film und Orgelimprovisation« mit

Paolo Oreni (Paris, Orgel) | 12. Okt, 18

Uhr: Orgelkonzert zur Vorabendmesse

| 13. Okt, 18.30 Uhr: Abschlusskonzert

mit Sara Musumeci (Catania, Orgel).

Eintritt: jeweils frei – Türkollekte.

SO 6

11.00–16.00 Mädchen Klamotte –

Der Mädelsflohmarkt

im A 2 Forum. Eintritt: ab 12 J. 3,50 € |

www.maedchenklamotte.de

11.00 Öffentliche Führung

durch Wiedenbrück. Ohne Anmeldung.

Start: Adenauerplatz. Kosten: 3 €.

14.30 Erntedankfest in Clarholz

mit großem Festumzug sowie festlich

geschmückter Pfarrkirche. Konzert

nach dem Umzug bei Kaffee und

Kuchen im Festzelt. Parkpl. kostenlos.

Infos: www.erntedank-clarholz.de

19.00 Thommy am Klavier –

Empire State of Mind

Musik von Bach bis Billy Joel, interpretiert

von Thomas Großekathöfer

in der Kreuzkirche. Eintritt: frei.

DI 8

2

20.00 musica da camera: Mandelring

Quartett & Friedemann Wuttke

In der Orangerie spielen Sebastian

Schmidt (Violine), Nanette Schmidt

(Violine), Andreas Willwohl (Viola),

Bernhard Schmidt (Violoncello) und

Friedemann Wuttke (Gitarre) u.a. Werke

von Astor Piazzolla und Luigi Boccherini.

Eintritt: 8er-Abo: 139 €, 6er-

Abo: 109 €, 4er-Abo: 79 €, Einzelkarte:

22 €, Kinder/Jugendliche: 11 €. Karten

im VVK bei der Flora Westfalica, Rathausplatz

8-10, Tel. 05242-9301-0.


62 TERMINE

Das Stadtgespräch

3

Viele Künstler/innen laden wieder zum Tag des offenen Ateliers ein. Foto: ???

MI 9

15.00–16.30 Zeit für die Seele

Geschichten, Gedichte, Lieder und

Musik zum Thema Traditionen im Seniorenpark

»Carpe diem«. Mit Kaffeetrinken.

Für Senioren und Interessierte.

Gestaltung: Pfarrer Rainer Moritz.

19.00–20.30 Die entspannende

Wirkung der Musik

Erläuterungen und Beispiele von Musiktherapeutin

Sita Pollmeier im Haus

der Kreativität. Eintritt: AK 3 €. Infos:

vhs-re.de

19.30–22.00 »Zeit für Klartext« –

Poetry Slam

Die VHS Reckenberg-Ems lädt zusammen

mit dem Reckenberg-Berufskolleg

in den Luise-Hensel-Saal im Stadthaus.

Ermöglicht durch die Volksbank

Bielefeld-Gütersloh. Eintritt: frei.

DO 10

13.30 Seniorenwanderung

im Raum Raum Füchtorf / Schloss

Harkotten mit dem SGV, Abt. Gütersloh.

Gäste sind herzlich willkommen.

Treff für Fahrgemeinschaften:

Marktplatz Gütersloh. Info: Elisabeth

und Berno Keuper, Tel. 0170/2807984.

15.00–18.00 Kindertreff: Fenster

Bemalen mit bunter Fingermalfarbe

im Jugendhaus St. Aegidius. Anmeldung:

Tel. 05242/903713 (Teilnehmer-

Limit). Kosten: keine – Spenden sind

sehr willkommen.

18.00–20.00 1939 – Westfalenfahrt

und Beginn des 2. Weltkrieges

Ca. 700 »Altgardisten« steuerten auch

Rheda-Wiedenbrück an. Im Archiv des

Heimatvereins Wiedenbrück-Reckenberg

wurde dazu Bild- und Filmmaterial

entdeckt. Informationen von Dr.

Wilhelm Sprang im Luise-Hensel-Saal.

Eintritt: frei. Infos: vhs-re.de

FR 11

17.00 Demokratiefest /

Demokratiekonferenz

Aktiv gegen Rechtsextremismus,

Gewalt und Menschenfeindlichkeit.

Veranstaltung des Jugendforums der

Demokratiepartnerschaft Rheda-Wiedenbrück

im Reethus mit Vorträgen

und Diskussionen für alle Interessierten.

Ohne Gebühr. Infos: vhs-re.de

SA 12

10.00–17.00 Schweige und singe

Tag der Meditation im Gemeindehaus

Rheda (Ltg. Rainer Moritz). Mittagessen:

Jeder bringt etwas mit, das mit

den anderen geteilt werden kann.

Für Getränke ist gesorgt. Kosten:

25 €. Anmeldung: bis 2. Okt. (max.

18 Tln.) unter 05242/983910 bzw.

gemeindebuero@angekreuzt.de

14.00–17.00 Repair Café

im Foyer der Oster rath-Realschule.

Spende nach eigenem Ermessen.

19.30–21.30 Konzert: Julia Biel

Die britische Multiinstrumentalistin

ist eine der interessantesten Sängerinnen

des int. Jazz. Mit ihrer elektrisierenden

Stimme räumt sie seit 2005

weltweit Preise ab. Ihre Musik transportiert

Gefühle von Sehnsucht, Sinnlichkeit,

Ausgelassenheit oder aber

Wut und erzeugt eine lange nachhaltende

Spannung. Einlass: 19 Uhr.

Ihr Konzert ist Teil des Münsterland

Festivals part 10. Karten im Kulturgut

Haus Nottbeck. VVK: 18 € / 16 € |

AK: 20 € / 18 €. Infos: www.kulturgutnottbeck.de,

Tel. 02529/945590.

20.00 Nightwash on Tour

Mit David Werker (der typische Morgen-,

Mittag- und Abendmuffel), Ben

Schmid (der Jean-Claude van Damme

unter den Comedians), FALK (der

prämierte Liedermacher und Lyriker,

Kabarettist und Songwriter), Sertac

Mutlu (der in in versch. Figuren

schlüpft) sowie Juri von Stavenhagen

(bissig, roh, aber immer ehrlich)

im Reethus. Restkarten: ab 23 €, ggf.

zzgl. Gebühren im VVK u.a. bei der

Flora Westfalica, Rathausplatz 8-10,

Tel. 05242-9301-0.

SO 13

10.30 Hochamt

Mit der der Choralschola u. Gregorianischen

Gesängen in St. Aegidius.

3

11.00–18.00 Tag des offenen Ateliers

14 Künstler/innen bieten Interessierten

wieder die Möglichkeit Einblicke

zu gewinnen, sich auszutauschen

und Werke zu erwerben. Ostenbergstraße

80: Karl-Heinz Essig – Malerei

| Rentruper Straße 4: Petra Rentrup

– Holzbildhauerei | Hauptstraße 33:

Helga Kirchberg – fantastische Tonplastiken

und Skulpturen | Hauptstraße

24: Jutta Koch – beseelte und


63

tanzende Menschen | Birgit Frieda

Amhoff – Portraits | Willi Repke – farbige

Glasobjekte | Petra Wagener – Arbeiten

auf Leinwand / Holz zwischen

Abstraktion und fast Erkennbarem

| Marianne Zimmer – »Räume und

Wege« und »Tanz mal drüber nach!«

| Marion Arens (Gastkünstlerin aus

Bielefeld) – phantasievolle Malerei |

Osnabrücker Ring 60: Jürgen Türksch

– fantasievolle bzw. realitätsnahe

Kunstwerke | Lange Straße 31: Ottilie

Dreier – künstlerische Werke |Georgstraße

7: Editha Martini – bunte Welt

der Träume und Phantasie | Burgweg

96: Michael Bachus – Landschaftsmalerei

und mediterrane Motive | Eichenstraße

28, Langenberg: Bernd

Bergkemper – abstrakte Tierplastiken.

MO 14

15.00–18.00 Crash-Kurs: Easy Learning

Nervosität, Prüfungs- und Versagensangst,

Konzentrationsschwäche

oder totaler Blackout in der Prüfung?

Gerhild Schnittker vermittelt Schüler/innen

ab 10 J. Methoden, die das

Lernen leichter machen. Kurs bis Mi

16. Okt. im Atelier 1921, Breite Straße

26. Kosten: 45 €. Verpflegung bitte

mitbringen. Anmeldung (Teilnehmer-Limit):

Corinna Kühn (vkm), Tel.

05244/40576471 bzw. corinna.kuehn

@vkmgt.de

FR 18

14.00–19.00 Große Vogelausstellung

auf 850 m² mit vielen großen Freiflugvolieren,

ca. 300 Vögeln, großer

Tombola an allen Tagen, kleiner Vogelbörse,

großer Cafeteria, Grillwagen

und Hüpfburg im Bauhof, Hauptstr.

152. Auch am 19. Okt. 10 bis 18 Uhr und

20. Okt. 9 bis 17 Uhr. Veranstalter: Vogelschutz

u. Liebhaberverein 1961.

20.00 KleinKunst-SixPack: 4

Reis against the Spülmachine

Das Musik-Comedy-Duo (Onkel Hanke

und Philipp Kasburg), das 2018 den

NDR Comedy Contest gewonnen hat,

kommt mit »Die fitteste Band der

Welt« ins Reethus und startet ohne

Aufwärmphase einen Lachmarathon

aus Liedparodien. Karten: VVK 22 €

p.P. bei der Flora Westfalica, Rathausplatz

8–10, Tel. 05242/9301-0.

SO 20

9.00–15.00 Volksflohmarkt

in Batenhorst (Hubertushalle). Info:

www.volksflohmarkt.de

11.00 Ingo Börchers

»Ferien auf Sagrotan«

Ingo Börchers ist bekennender Hypochonder.

Denn Pilze und Bakterien,

Viren und Parasiten, Sporen und

Schmarotzer lauern überall… Kabarett

im Sudhaus der Hohenfelder Brauerei,

Wiedenbrücker Str. 155, Langenberg,

veranstaltet von vitART. Eintritt: 18 €.

VVK Buchhandl. Rulf und LesART.

15.00–18.00 Tanztee im Reethus

Die Flora Westfalica lädt zu Live-Musik,

Kaffee und Kuchen. Eintritt: 3 €

MO 21

19.00 Konzert zum 35. Weihetag der

Fischer & Krämer-Orgel

Mit Harald Gokus in St. Clemens.

4

reis against the spülmachine

DO 24

20.00 Die Großen Sieben:

Die Mausefalle

Noch am Eröffnungstag ermittelt ein

Sergeant in der gerade geerbten abgelegenen

Pension nach einem Mörder...

Stück von Agatha Christie mit dem

Berliner Kriminal Theater im Ratsgymnasium.

Restkarten: AK 20 € p.P. Infos:

Flora Westfalica, Tel. 05242-9301-0.

SA 26

13.00–18.00 Kreativ-Markt

Heimische Hobbykünstler stellen sich

mit ihren Arbeiten vor. Modeschmuck,

Filzdeko, Lichterketten, Puppenkleidung,

Karten u. Taschen können erworben

werden. Auch So 27. Okt. 11–18

Uhr. Eintritt: frei!

Foto: Jan-Lucas Huesing

13.00–19.00 Rassekaninchen-

Ausstellung

Mit ca. 250 Kaninchen, selbst gemachtem

Kuchen und Waffeln, Kaffee,

Getränken u. einer großen Tombola

im städtischen Bauhof an der

Hauptstr. Auch So 27. Okt. 10–17 Uhr.

17.00 UniJAZZity –

JugendJazzOrchester Westfalen

Lassen Sie sich mitreßen vom Gewinner

des WDR Jazzpreises 2016 mit einem

Repertoire zw. Swing, modernem

Jazz, Latin und Pop! Auf dem Kulturgut

feiert das neue Programm des Ensembles

mit Jugendl. zw. 11 u. 17 J. (Ltg.

Christian Kappe) Premiere. Eintritt:

TK: 8 € / 6 €. Infos: www.kulturgutnottbeck.de,

Tel. 02529/945590.

Ein anderes Wort

Caritas!











Caritas-Sozialstation Rheda | Ringstraße 1c | 33378 Rheda-Wd. | Tel.: 05242/4049376 | cs.rheda@caritas-guetersloh.de

Caritas-Sozialstation Wiedenbrück | St.-Vinzenz-Straße 1 | 33378 Rheda-Wd. | Tel.: 05242/591555 | cs.wiedenbrueck@caritas-guetersloh.de


Mit uns

64 Das Stadtgespräch

Nachhaltig

wohnen

Kräuselvelours-Teppichboden

hinter der diskreten Oberfläche verbirgt dieser Boden

einen soliden und starken Charakter, wenn schlichte

Eleganz Ihren Wohnstil prägt, ist dieser Teppichboden

die perfekte Wahl, aus 100% regeneriertem Nylongarn,

weitere Farben erhältlich

m 2

29, 99

Kräuselvelours-Teppichboden

dieser Teppichboden bringt eine gemütliche Atmosphäre

in jeden Raum, das weiche Garn spielt mit dem Licht

und lässt Ihr Zuhause immer wieder aufleuchten,

aus 100% regeneriertem Nylongarn, weitere Farben

erhältlich

m 2

39, 99

Sedna ® Teppichboden ist weich, luxuriös und nachhaltig. Er ist mit ECONYL ® gefertigt, ein regeneriertes Nylongarn aus recyceltem Abfall, darunter alte

Teppiche und weggeworfene Fischernetze, die vom Meeresboden aufgesammelt wurden. Sedna ® unterstützt also die Rettung Tausender wunderbarer

Meeresbewohner wie Seeschildkröten, Delfine und Robben, die sich nicht länger in diesem lebensbedrohlichen Müll in den Ozeanen verfangen.

INDUSTRIAL LOOK:

STEIN, BETON, ROST

Verdunklungs-Dekostoff

2 Dessins erhältlich, ca 150 cm breit

lfm28, 95

Vliestapete

Industrial Chic – Steintapeten in der Optik

unverputzer Wände sorgen je nach Kombination

mit Unis für gemütliche, elegante

oder auch exotische Atmosphäre.

Rolle ca. 10,05 x 0,53 m

Sie sparen 49%

Rolle

1,49 €/m

14, 99

29,95

KLICK

TECHNIK

Sie sparen 21%

39, 99

49,95

m 2 FUSSLEISTEN

Purline Bioboden

hochwertiger Polyurethan-Bodenbelag, bis zu 90% aus nachwachsenden Rohund

natürlichen Füllstoffen wie Kreide, Raps- oder Rizinusöl, ohne Chlor, ohne

Weichmacher, ohne Lösungsmittel, extrem strapazierfähig und pflegeleicht,

geruchsneutral, frei von schädlichen Emissionen, gesundheitlich völlig unbedenklich,

beständig gegen Lösungsmittel und Chemikalien

KOSTENLOS!

Canyon Oak

Island Oak

Calistoga Cream

Westermann GmbH & Co. KG | Hauptstraße 127 | 33378 Rheda-Wiedenbrück | Tel. 0 52 42 / 98 101 0 | Fax 0 52 42 / 98 101015 99 | info@westermann.cc

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine