rik Oktober/November 2019

blumediengruppe

OKTOBER / NOVEMBER 2019 | AUSGABE 404

KÖLN

DIVERSITY

Queere

Identitäten –

So divers ist

die Szene

SPECIAL

Gesundheit

POPSTAR

ADAM

LAMBERT

spricht Klartext

INTERVIEWS: TIM FISCHER , JAMIE BELL, SAMMLUNG JAKOB, CHARLI XCX


Foto: Martina Novak

Kinan Azmeh

CityBand

Kinan Azmeh cl

Kyle Sanna git

Josh Myers b

John Hadfield perc

Ein Konzert im Rahmen von Multiphonics 2019

koelner-philharmonie.de

0221 280 280

Mittwoch

16.10.2019

20:00


HIGHLIGHTS

INTRO 3

11. November

Sessionsstart

2. Oktober

Comedy Festival

Zwei Wochen lang gibt es in Köln ein Familientreffen der

Comedy-Szene. Die Popolski Show sind ebenso dabei wie

Dieter Nuhr, Michael Mittermeier oder Mirja Boes als die ganz

Großen der Lachgesellschaft. Den Auftakt bietet die Verleihung

des Deutschen Comedy Preises zwei Wochen vor dem Start.

koelncomedy.de

Der Elfte im Elften steht vor

der Tür und wo kann man

besser Karneval feiern, als

in der Schaafenstraße. Alle

Kneipen werden wieder ab

11 Uhr morgens bis in den

nächsten Tag den geilsten

Karneval der Welt feiern. Natürlich kann man auch

in der Altstadt, z.B. im Barcelon, feiern.

26. Oktober

VeggieWorld

Die VeggieWorld in Düsseldorf

findet am 26. und

27. Oktober statt. Geboten

wird eine Messe mit rund

120 Ausstellern, bei denen

neue und altbewährte vegane

Produkte entdeckt, probiert und

gekauft werden können. Verbände

und Unternehmen jeder Größe zeigen

ihr breites veganes Angebot an Food,

Kosmetik, Kleidung und Dienstleistungen. Auf

der Veggie-Bühne gibt es Vorträge und Kochshows.

veggieworld.de

20. November

Bear Pride

Vom 20. bis 25. November feiert die

Bärenszene in Köln ihren 35. Geburtstag.

Höhepunkt des Bear Pride ist die Wahl des

Mr. Bear Germany 2020 am Freitag in der

Essigfabrik. Musikalisch umrahmt von DJ

Andy RX und DJ Simone Bellentani aus

Italien.

IMPRESSUM

Herausgeber:

Christian Fischer (cf) &

Michael Rädel (rä)

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München: Lindwurmstr. 71-73, 4. OG,

80337 München, T: 089 5529716-11,

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MITARBEITER:

Nico Januszewski (nj), Stefan Kraushaar,

Jonathan Fink, Sina Demir, Steffen Rüth,

Christian KL Fischer (fis), Leander

Milbrecht(LM), Sebastian Ahlefeld (sea)

Lektorat: (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke www.sprachdesign.de

Art-Direktion: Janis Cimbulis

Cover: Brian Jamie Photo,

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am 3. Bankarbeitstag des laufenden

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unterliegt der IVW-Auflagenkontrolle


4 SZENE

Community

Nach über 15 Jahren stellte die

Aidshilfe Köln zum 31. August

2019 den Betrieb des Regenbogencafés

HIVissimo ein.

Der Vereinsvorstand sah sich

zu diesem drastischen Schritt

gezwungen, weil der Betrieb

nicht mehr wirtschaftlich zu

führen ist. Mit Auslaufen der

Förderung des Jobcenters

zum Ende des letzten Jahres

reduzierte sich die Anzahl

der Mitarbeiter von 15 auf 5,

dazu fielen dringend benötigte

Mittel für die Anleitung weg,

um den sozialen Mittagstisch

in der Form aufrechterhalten

zu können.

Bubensolo, Armut, Hochzeit…

geheiratet wird auf jeden Fall!

Jeden Donnerstag trifft sich

die schwule Doppelkopf-

Gruppe, um im geselligen,

aber sportlich betonten

Rahmen miteinander die

Karten zu kloppen. Gespielt

wird in der Zeit von 19 – 22

Uhr im Cafe Magnus auf der

Zülpicher Straße 48. Kontakt:

planetromeo Club

Gegen_die_Alten

EUROGAMES 2020

Wenn in gut einem Jahr in der

NRW-Landeshauptstadt die

queeren Europameisterschaften

stattfinden, werden mehr als 4.000

sportbegeisterte Lesben, Schwule,

Bi-, Trans- und Intersexuelle aus

ganz Europa erwartet. Damit die

EuroGames Düsseldorf vom 5. bis

9. August 2020 ein Mega-Fest der

Vielfalt werden, läuft schon jetzt der

Countdown für alle Beteiligten.

Damit die EuroGames Düsseldorf vom 5. bis

9. August 2020 ein Mega-Fest der Vielfalt

werden, läuft schon jetzt der Countdown für

alle Beteiligten.

Noch liegt einiges an Arbeit vor dem ehrenamtlichen

Team um Silke Krämer und Götz

Fellrath, die gemeinsam den EuroGames

2020 vorstehen. Schließlich sollen in über

30 Sportarten die internationalen Sportler

zum Wettkampf antreten. Wer sich weniger

für Sport interessiert, kann sich auf ein

Großes Kultur- und Rahmenprogramm

mit Ausstellungen und Kleinkunst, einer

Pride-Week zu Diversity-Themen und dem

zeitgleich zu den EuroGames stattfindenden

CSD freuen.

Am 5. August 2020 werden die 18. EuroGames

mit einer großen Zeremonie und internationalem

Bühnenprogramm auf dem Burgplatz

in der Altstadt eröffnet. Düsseldorfs

Oberbürgermeister Thomas Geisel wird als

Schirmherr dabei sein., der sich schon jetzt

auf das queere Sportevent freut: „Mit der

Ausrichtung des sportlichen Großereignisses

bekennt sich Düsseldorf zu den Werten der

Vielfalt und Toleranz. Düsseldorf wird sich

mit den EuroGames 2020 als weltoffene,

sympathische Stadt mit Herz und Gefühl

präsentieren.“

Die Landeshauptstadt fördert die EuroGames

2020 finanziell, ebenso wie das Land

Nordrhein-Westfalen. Das Düsseldorfer

Sportamt war von Anfang an organisatorisch

mit im Boot. Zudem stellt die Stadt ihre

Sportstätten kostenlos zur Verfügung.

Beste Voraussetzungen also für die Spiele

im kommenden Jahr. Einen Rekord haben

die Düsseldorfer EuroGames bereits jetzt

aufgestellt: Seit dem Registrierungsstart

im April 2019 haben sich schon über 550

Sportler angemeldet. So viele wie noch nie

nach knapp 100 Tagen. Und schon jetzt

zeichnet sich ein weltweites Interesse ab;

unter den Anmeldungen sind derzeit 35

Nationen vertreten, darunter Brasilien, USA,

Mexiko, Kanada, Japan, Australien und die

Philippinen.

eurogames2020.de

FOTO: OLIVER ERDMANN


Deutsche LGBTIQ*-

„Handelskammer“ gegründet

Am ColognePride-Wochenende ist am 6. Juli um 13:30

Uhr in Köln die „German LGBTIQ* Business Chamber"

(GGLBC) gegründet worden. Deutschland hing diesbezüglich

international hinterher. Mit einem Festakt in der Industrie- und

Handelskammer Köln, wurde der wichtige Schritt gefeiert.

Festredner war der Staatsminister für Europa im Auswärtigen

Amt, Michael Roth.

Die Organisation versteht sich als strategische Partnerin nicht nur

für LGBTIQ* geführte Unternehmen, sondern für die gesamte

deutsche Wirtschaft. Ziel sei es laut den Initiatoren „das finanzielle,

intellektuelle und soziale Kapital der LGBTIQ*-Geschäftswelt

durch Unterstützung und Förderung zu stärken und zugleich

der deutschen Wirtschaft eine Plattform zur Vernetzung mit der

LGBTIQ*-Unternehmensgemeinschaft zu bieten."

Die GGLBC hat sich dafür folgende Ziele gesetzt:

■■

Förderung eines diskriminierungsfreien Umfelds in der

Arbeitswelt

■■

Stärkung der Bildungsarbeit im Bereich von Diversity und

LGBTIQ* in der Arbeitswelt

■■

Beratung, Erstellung von Richtlinien

■■

Vernetzung von LGBTIQ* Unternehmen mit LGBTIQ*

inklusiven Unternehmen

■■

Zertifizierung von Unternehmen

Weltweit gibt es bereits über 65 nationale LGBTIQ* Business

Chambers. Deutschland ist in diesem Bereich der Vernetzung

der Wirtschaft und Industrie mit der LGBTIQ* Community

bisher noch nicht vertreten gewesen.

www.gglbc.de

Gastro by:

Powered by:

Matthias

Rainer

Stephan

George

Abends

Nina

Ela

Marion

Manuel

Stephan

Dada

Claus

CREW

SZENE 5

La Vie en Röse

Pariser, Prumme und Pailletten

Brandebusemeyer

Breuer

Isermann

Le Bonsai

mit Beleuchtung

Moers

Querfeld

Radtke

Rittich

Runge

Stievermann

Vincon

GÄSTE

Swanee Feels,

Sia Korthaus, Ruth Schiffer,

Burning Feet, Rosa Funken,

Pink Poms, Bochemer Prümmchen

01. + 08. + 14. + 15. Februar 2020

21. + 22. + 23. Februar 2020

Karnevalswochenende

OnlineTickets: 32,-/35,- € + VVK-Gebühr www.roeschensitzung.de

STI Diagnosen

auf neuem

Höchststand

Im Beratungs- und Testprojekt

CHECKPOINT der Aidshilfe Köln

sind in der ersten Jahreshälfte

so viele sexuell übertragbare

Infektionen (STI) festgestellt

worden wie noch in keinem Jahr

des Bestehens zuvor. Bereits seit

elf Jahren bietet die Aidshilfe

Köln die Möglichkeit, sich in den

Abendstunden anonym und ohne

Termin zu HIV und anderen STI beraten und testen zu lassen.

Die Nachfrage nach Tests und Beratungen bleibt dabei

in den letzten Jahren auf konstant hohem Niveau. Rund

4.500 Menschen nutzen jährlich das Angebot und lassen

durchschnittlich mindestens zwei Tests auf STI durchführen.

Die Tests auf HIV haben allerdings nur einen Anteil von 38%

am Gesamtaufkommen aller durchgeführten Tests. Der

größere Teil der Tests entfällt mittlerweile auf andere Erreger

wie beispielsweise Chlamydien, Gonokokken, Syphilis oder

Hepatitis C. Im ersten Halbjahr 2019 wurden 144 STI diagnostiziert.

Hält diese Entwicklung so wie in den Vorjahren

an, erwartet der Checkpoint deutlich mehr als 300 positive

Diagnosen bis zum Jahresende. Bereits jetzt ist die Zahl

der nachgewiesenen Infektionen im Vergleich zum vorigen

Halbjahr um 65% gestiegen.


6 SZENE

BACKSTAGE DIARIES

Marcel Kaupp aka Marcella Rockefeller und Laila Licious brachten im Artheater die Gäste

auf dem Dancefloor zum ausrasten.

CITYRADAR

Fotos: Stefan Kraushaar

KLUB KIDS

Kim Chi begeisterte die Kölner Fan Base mit ihrem

Konzert im Yuca.

KETTENGASSENFEST

HOMORIENTAL

Roberto und Patrick strahlten in der neuen Location Rich Club

mit Alfie um die Wette.

Marco vom era hat die Kettengasse wieder in Glitter gehüllt

und seine Barmänner zauberten leckere Cocktails.

BEATZ & BOYZ

Denny & Co feierten den Sommer im Heinz Gaul, wo es auf dem Dancefloor heiß her ging

und zum Abkühlen die Outdoor-Area einlud.


Szene-Ticker

Seit 3. September hat der Altstadt-Kiez Zuwachs

bekommen: Lola Lametta, Kölns Grand Dame der

Drag-Szene, eröffnete im ehemaligen Punto „Zur

Kaiserin“. Das gemütlich eingerichtete Lokal bietet

viele Erfrischungen für Jung und Alt, lecker Weine und

sogar spanisches Bier. Die freundlichen Barkeeper

sorgen für eine angenehme Atmosphäre, außer

montags, da macht die Kaiserin Pause.

Mit LOUIS eröffnet Mitte Oktober ein Frühstückskonzept

am Südbahnhof, das rund um die Uhr

Frühstück anbietet. Erstklassige Qualität und große

Auswahl wird Sascha Bayer mit seiner Erfahrung und

großem Erfolg aus seinem vor fünf Jahren eröffneten

Saint Louis in Deutz mitbringen. Ob süße Versuchungen

(Pancakes) sowie vegane und gesunde Speisen sorgen

für einen guten Start in den Tag.

Die Gayoween ist das jährliche Mottokultevent, das

durch seinen besonderen Flair Schwule, Lesben, Trans

und Heteros aus Köln und der ganzen Welt anzieht,

um in der Eventlocation Wall 7 auf zwei Areas sowie

Außenarea im passenden Ambiente den grusligsten Tag

des Jahres zu feiern. Außergewöhnliche Walking Acts

und passende Visuals gibt es noch als Extra dazu. Shuttlebusse

fahren ab Schaafenstraße die ganze Nacht.

Im Bootshaus geht’s am 30. November heiß

her – Kölns Premium Party SEXY hat den Berliner

HustlaBall zum zweiten Mal inklusive Darsteller aus der

Erwachsenen-Lichtspiel-Branche eingeladen. Die Bilder

vom letzten Jahr sprechen für sich… Shuttle Busse

fahren wie immer die ganze Nacht ab Schaafenstraße.

Am 1.12. gehts dann morgens gleich weiter auf der

legendären Greenkomm After Hour im Nachtflug

(Hohenzollernring 89) und wer dann noch genug

Energie hat, gibt am Abend auf der Naughtycontrol

gegenüber im Diamonds nochmal richtig Gas.


8

SZENE

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

DI 1.10.

12:00 Phoenix, Quickystarter,

Bis 13 Uhr

nur 14 Euro Eintritt,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

18:00 Pluto Sauna Essen,

youngSTARS, Freier

Eintritt bis 28 jahre

bei 10 Euro MVZ,

Viehofer Straße 49,

Essen

19:00 Babylon, Fetish @

Babylon, 1. und 3.

Dienstag im Monat,

Friesenstr. 23, Köln

MI 2.10.

17:00 anyway -

Jugendzentrum,

jungs*abend,

Kamekestr. 14, Köln

19:00 Ruhrpott, Das Lila

im Regenbogen,

Stammtisch von

VOLT Köln, Balduinstr.

20, Köln

DO 3.10.

10:00 Cafè Famillich,

Kölsch-Mediterranes

Brunch Buffet,

u.A.w.g., Im Stavenhof

5-7, Köln

19:00 Cafe Magnus,

Gegen die Alten, Die

schwule Doppelkopf-Gruppe,

Zülpicher

Str. 48, Köln

FR 4.10.

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2, Köln

SA 5.10.

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17 Uhr

Glas Prosecco je

Gast gratis, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

22:00 Station 2B, HEA-

VEN vs. HELL,

Pipinstr. 2, Köln

SO 6.10.

15:00 Cafè Famillich, Tanz

mal wieder, Hits der

60er-90er Jahre, Im

Stavenhof 5-7, Köln

15:00 Station 2B, Horny

Sunday, Pipinstr.

2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag, Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos., Friesenstr.

23, Köln

MO 7.10.

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr. 62,

Essen

18:00 Rubicon, Golden

Gays Stammtisch,

Gespräch und/oder

Filmabend, Rubensstr.

8-10, Köln

DI 8.10.

18:00 Phoenix, Super

Twinks Night, Freier

Eintritt bis 28

Jahre bei 10 Euro

MVZ. Mit vielen

Überraschungen

und Erfrischungen,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

MI 9.10.

19:00 Station 2B,

Athleti‘cum, sportswear,

underwear,

naked: Freidrink,

Pipinstr. 2, Köln

DO 10.10.

19:00 Station 2B, PURE,

Dresscode: naked,

Pipinstr. 2, Köln

FR 11.10.

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2, Köln

SA 12.10.

18:00 Phoenix, Bear, Für

alle Bären & dessen

Freunde und Fans

startet jeden 2

Samstag im Monat

ab 18 Uhr die Bear.,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

22:00 Station 2B, HEA-

VEN vs. HELL,

Pipinstr. 2, Köln

SO 13.10.

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag, Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos., Friesenstr.

23, Köln

MO 14.10.

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem Wiedereintritt,

Maxstr.

62, Essen

DI 15.10.

12:00 Phoenix, Planet

Day, Für alle Planetromeo-Phoenixclub-Mitglieder

nur

12 Euro Eintritt mit

Passwort, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

19:00 Babylon, Fetish @

Babylon, 1. und 3.

Dienstag im Monat,

Friesenstr. 23, Köln

MI 16.10.

17:00 anyway -

Jugendzentrum,

jungs*abend,

Kamekestr. 14, Köln

19:00 Station 2B,

Athleti‘cum, sportswear,

underwear,

naked: Freidrink,

Pipinstr. 2, Köln

DO 17.10.

19:00 Station 2B, PURE,

Dresscode: naked,

Pipinstr. 2, Köln

FR 18.10.

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2, Köln

SA 19.10.

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17 Uhr

Glas Prosecco je

Gast gratis, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

22:00 Station 2B, HEA-

VEN vs. HELL,

Pipinstr. 2, Köln

SO 20.10.

10:00 Cafè Famillich,

Typisch britische

Teatime, Mit

hausgemachten

Köstlichkeiten -

Afternoon-Tea 19

Euro, High-Tea Euro

u.A.w.g., Im Stavenhof

5-7, Köln

15:00 Station 2B, Horny

Sunday, Pipinstr.

2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag, Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos., Friesenstr.

23, Köln

MO 21.10.

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr. 62,

Essen

18:00 Casino-Eck, Golden

Gays Stammtisch,

Kasinostr. 1a, Köln

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem Wiedereintritt,

Maxstr.

62, Essen

DI 22.10.

12:00 Phoenix, facebooktag,

Nur 12 Euro

Eintritt mit Passwort

für alle Facebookfans,

Richard-Wagner-Straße

12, Köln

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule, Lesben,

Bisexuelle und

Trans* von 14 bis 27

Jahre, Kamekestr.

14, Köln

MI 23.10.

19:00 Station 2B,

Athleti‘cum, sportswear,

underwear,

naked: Freidrink,

Pipinstr. 2, Köln

DO 24.10.

19:00 Station 2B, PURE,

Dresscode: naked,

Pipinstr. 2, Köln

FR 25.10.

19:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule, Lesben,

Bisexuelle und

Trans* von 14 bis 27

Jahre, Kamekestr.

14, Köln

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2, Köln

SA 26.10.

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17 Uhr

Glas Prosecco je

Gast gratis, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

SO 27.10.

15:00 Station 2B, Horny

Sunday, Pipinstr.

2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag /

Youngster Special,

Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos. Unter 28

Jahren freier Eintritt

bei 10 Euro MVZ,

Friesenstr. 23, Köln

MO 28.10.

18:00 My Lord, Golden

Gays Stammtisch,

Muehlenbachstr

57, Köln

DI 29.10.

12:00 Phoenix, Quickystarter,

Bis 13 Uhr

nur 14 Euro Eintritt,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

MI 30.10.

19:00 Station 2B,

Athleti‘cum, sportswear,

underwear,

naked: Freidrink,

Pipinstr. 2, Köln

DO 31.10.

19:00 Station 2B, PURE,

Dresscode: naked,

Pipinstr. 2, Köln

FR 1.11.

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2, Köln

SA 2.11.

15:00 Cafè Famillich,

Typisch britische

Teatime, Mit

hausgemachten

Köstlichkeiten -

Afternoon-Tea 19

Euro, High-Tea Euro

u.A.w.g., Im Stavenhof

5-7, Köln

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17 Uhr

Glas Prosecco je

Gast gratis, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

22:00 Station 2B, HEA-

VEN vs. HELL,

Pipinstr. 2, Köln

SO 3.11.

15:00 Station 2B, Horny

Sunday, Pipinstr.

2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag, Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos., Friesenstr.

23, Köln

MO 4.11.

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr. 62,

Essen

18:00 Rubicon, Golden

Gays Stammtisch,

Gespräch und/oder

Filmabend, Rubensstr.

8-10, Köln

DI 5.11.

12:00 Phoenix, Quickystarter,

Bis 13 Uhr

nur 14 Euro Eintritt,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule, Lesben,

Bisexuelle und

Trans* von 14 bis 27

Jahre, Kamekestr.

14, Köln

19:00 Ruhrpott, Das Lila

im Regenbogen,

Stammtisch von

VOLT Köln, Balduinstr.

20, Köln

18:00 Pluto Sauna Essen,

youngSTARS, Freier

Eintritt bis 28 jahre

bei 10 Euro MVZ,

Viehofer Straße 49,

Essen

19:00 Babylon, Fetish @

Babylon, 1. und 3.

Dienstag im Monat,

Friesenstr. 23, Köln

MI 6.11.

17:00 anyway -

Jugendzentrum,

jungs*abend,

Kamekestr. 14, Köln

DO 7.11.

19:00 Cafe Magnus,

Gegen die Alten, Die

schwule Doppelkopf-Gruppe,

Zülpicher

Str. 48, Köln

18:00 Casino-Eck, Golden

Gays Stammtisch,

Kasinostr. 1a, Köln

FR 8.11.

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2, Köln

SA 9.11.

18:00 Phoenix, Bear, Für

alle Bären & dessen

Freunde und Fans

startet jeden 2

Samstag im Monat

ab 18 Uhr die Bear.,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

22:00 Station 2B, HEA-

VEN vs. HELL,

Pipinstr. 2, Köln

SO 10.10.

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag, Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos., Friesenstr.

23, Köln

MO 11.11.

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem Wiedereintritt,

Maxstr.

62, Essen

DI 12.11.

18:00 Phoenix, Super

Twinks Night, Freier

Eintritt bis 28

Jahre bei 10 Euro

MVZ. Mit vielen

Überraschungen

und Erfrischungen,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

MI 13.11.

19:00 Station 2B,

Athleti‘cum, sportswear,

underwear,

naked: Freidrink,

Pipinstr. 2, Köln

DO 14.11.

19:00 Station 2B, PURE,

Dresscode: naked,

Pipinstr. 2, Köln

FR 15.11.

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2, Köln

SA 16.11.

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17 Uhr

Glas Prosecco je

Gast gratis, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

22:00 Station 2B, HEA-

VEN vs. HELL,

Pipinstr. 2, Köln

SO 17.11.

15:00 Station 2B, Horny

Sunday, Pipinstr.

2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag, Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos., Friesenstr.

23, Köln

MO 18.11.

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr. 62,

Essen

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem Wiedereintritt,

Maxstr.

62, Essen

DI 19.11.

12:00 Phoenix, Planet

Day, Für alle Planetromeo-Phoenixclub-Mitglieder

nur

12 Euro Eintritt mit

Passwort, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

19:00 Babylon, Fetish @

Babylon, 1. und 3.

Dienstag im Monat,

Friesenstr. 23, Köln

MI 20.11.

17:00 anyway -

Jugendzentrum,

jungs*abend,

Kamekestr. 14, Köln

19:00 Station 2B,

Athleti‘cum, sportswear,

underwear,

naked: Freidrink,

Pipinstr. 2, Köln

DO 21.11.

19:00 Station 2B, PURE,

Dresscode: naked,

Pipinstr. 2, Köln

FR 22.11.

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2, Köln

SA 23.11.

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17 Uhr

Glas Prosecco je

Gast gratis, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

SO 24.11.

15:00 Station 2B, Horny

Sunday, Pipinstr.

2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag /

Youngster Special,

Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos. Unter 28

Jahren freier Eintritt

bei 10 Euro MVZ,

Friesenstr. 23, Köln

MO 25.11.

18:00 My Lord, Golden

Gays Stammtisch,

Muehlenbachstr

57, Köln

DI 26.11.

12:00 Phoenix, facebooktag,

Nur 12 Euro

Eintritt mit Passwort

für alle Facebookfans,

Richard-Wagner-Straße

12, Köln

MI 27.11.

19:00 Station 2B,

Athleti‘cum, sportswear,

underwear,

naked: Freidrink,

Pipinstr. 2, Köln

DO 28.11.

19:00 Station 2B, PURE,

Dresscode: naked,

Pipinstr. 2, Köln

SA 30.11.

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17 Uhr

Glas Prosecco je

Gast gratis, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

15:00 Cafè Famillich,

Typisch britische

Teatime, Mit

hausgemachten

Köstlichkeiten -

Afternoon-Tea 19

Euro, High-Tea Euro

u.A.w.g., Im Stavenhof

5-7, Köln

22:00 Station 2B, HEA-

VEN vs. HELL,

Pipinstr. 2, Köln


WÖCHENTLICH

9

SONNTAG

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob Frau.

Heute ist die Pansauna

für jedermann

da, Händelstr. 31,

Köln

16:00 Phoenix, Wellnesstag,

Bis 20 Uhr

stündliche Aufgüsse

mit viel frischem

Obst zur Erfrischung,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

16:00 Pluto Sauna Essen,

PLUTO Full House,

15 - 20 Uhr stündliche

Aufgüsse. Dazu

Obst und Naschereien,

Viehofer

Straße 49, Essen

16:00 Pluto Sauna Essen,

PLUTO Full House,

15 - 20 Uhr stündliche

Aufgüsse. Dazu

Obst und Naschereien,

Viehofer

Straße 49, Essen

MONTAG

12:00 Phoenix, Crazy

Monday, 2 Personen

zusammen für nur

25 Euro, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café International,

Kamekestr.

14, Köln

17:00 Aids Hilfe

Düsseldorf e.V.,

Kreativ-Gruppe,

Johannes-Weyer-Str.

1, Düsseldorf

18:30 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1, Köln

19:00 Station 2B, Green

Monday: BARE-

BUDDY live, DICE

Day - Longdrinks &

Kölsch ab 2 Euro,

Pipinstr. 2, Köln

20:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Sport

HIV, Turnhalle an

der Gemeinschaftsgrundschule

Helmholtzstraße

16. Nicht

in den Schulferien!,

Johannes-Weyer-Str.

1, Düsseldorf

23:59 Pluto Sauna

Essen, PLUTO für

Sparfüchse, 12 – 24

Uhr ist 2-4-1 Eintritt,

Viehofer Straße 49,

Essen

DIENSTAG

10:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Dienstags-Frühstück,

Unkostenbeitrag

1,50 Euro, Johannes-

Weyer-Str. 1, Düsseldorf

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule,

Lesben, Bisexuelle

und Trans* von 14 bis

27 Jahre, Kamekestr.

14, Köln

18:00 Metropol Sauna,

Martin kocht für

dich!, Eintopf gratis

ab etwa 18 Uhr, Maxstr.

62, Essen

18:30 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1, Köln

19:00 Station 2B,

FORCE 4.0, SM/

Fetish-Event (no

dresscode), Pipinstr.

2, Köln

19:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Checkpoint

Düsseldorf,

HIV-Tests und STI-

Checks für schwule

und bisexuelle Männer*.

Anonym und

ohne Anmeldung,

Johannes-Weyer-Str.

1, Düsseldorf

22:00 Musk-Club, Two

For One, Charlottenstr.

47, Düsseldorf

MITTWOCH

10:00 Babylon, Babylon

Digital, Babylon bei

Instagram folgen

und den Code für

reduzierten Eintrittspreis

erhalten, Friesenstr.

23, Köln

12:00 Phoenix, Two for

one, Erneuter gratis

Eintritt an einem

weiteren Mittwoch

innerhalb von 30

Tagen, Richard-Wagner-Straße

12, Köln

12:00 Metropol Sauna,

Gratiseintritt, Am

nächsten Mittwoch

gratis in die Sauna,

Maxstr. 62, Essen

18:30 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1, Köln

23:59 Pluto Sauna Essen,

PLUTO für Männer

mit Vollbart, Viehofer

Straße 49, Essen

DONNERSTAG

9:00 Babylon, Partnertag,

Zwei Personen

- 29€, Friesenstr.

23, Köln

11:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Frühstück

für Menschen mit

Drogenerfahrung,

Kostenlos und lecker,

Johannes-Weyer-Str.

1, Düsseldorf

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob Frau.

Heute ist die Pansauna

für jedermann

da, Händelstr. 31,

Köln

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule,

Lesben, Bisexuelle

und Trans* von 14 bis

27 Jahre, Kamekestr.

14, Köln

18:00 Pluto Sauna Essen,

PLUTO Digital,

Vergünstigter Eintritt

mit Passwort,

Viehofer Straße 49,

Essen

18:30 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1, Köln

20:00 Phoenix, Schaumparty,

Richard-Wagner-Straße

12, Köln

20:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Gayrobic,

Turnhalle an der

Hauptschule Charlottenstraße.

Nicht

in den Schulferien!,

Johannes-Weyer-Str.

1, Düsseldorf

21:00 Clip Cologne,

Karaoke, Stephanstr.

4, Köln

22:00 Metropol Sauna,

Schaumparty, Bis

4 Uhr, Maxstr. 62,

Essen

FREITAG

9:00 Babylon, TWO for

ONE, Gutschein für

nächsten kostenfreien

Besuch innerhalb

von 30 Tagen,

Friesenstr. 23, Köln

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob Frau.

Heute ist die Pansauna

für jedermann

da, Händelstr. 31,

Köln

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem Wiedereintritt,

Maxstr.

62, Essen

14:30 AIDS-Hilfe Köln,

Traudels Stammtisch,

Offener,

lockerer Treff zum

Austausch, Beethovenstr.

1, Köln

19:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule,

Lesben, Bisexuelle

und Trans* von 14 bis

27 Jahre, Kamekestr.

14, Köln

18:00 Pluto Sauna Essen,

PLUTO Naked Fun,

Viehofer Straße 49,

Essen

19:00 Phoenix, Naked

Party, Ab 19 Uhr

Handtuchfreie Zone

in der Special Area,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

SAMSTAG

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob Frau.

Heute ist die Pansauna

für jedermann

da, Händelstr. 31,

Köln

12:00 Pluto Sauna Essen,

PLUTO für den kleinen

Hunger, Viehofer

Straße 49, Essen

16:00 Babylon, Relax @

Babylon, Mit stündlichen

Aufgüssen

und Obst, Friesenstr.

23, Köln

23:55 Metropol Sauna,

Schaumparty, Bis

4 Uhr, Maxstr. 62,

Essen

00:00 Metropol Sauna,

After-Hour, Mit DJ,

Maxstr. 62, Essena

LA VIE ON RÖSE

Heute schon an morgen denken! Natürlich um

11:11 Uhr beginnt der Vorverkauf zur allseits

beliebten Röschensitzung 2020, die unter dem

Motto: „La Vie en Röse — Pariser, Prumme und

Pailletten“ an sechs Terminen im nächsten Februar

stattfindet. Da die Tickets jedes Jahr sehr schnell

vergriffen sind, lohnt es sich direkt vor dem

Rechner zu lauern, um nicht zu spät zu kommen.

Viel Glück und viel Spaß! *nj

1.10., Vorverkauf Röschen Sitzung,

www.röschensitzung.de, 11:11 Uhr

CHRISTMAS

ILLUSIONS

Der neue deutsche Star am Firmament, der

Magie André Blake, entwickelt eine faszinierende

und facettenreiche Reise durch die Welt der

Zauberkunst. Unterstützt von seinen Tänzerinnen

und Tänzern präsentiert er die größte Winter Magic

Show Deutschlands. Menschen werden zersägt,

verschwinden auf der Bühne und erscheinen mitten

im Publikum wieder. Assistentinnen erheben

sich in die Lüfte, tauschen blitzartig die Plätze

und entkommen nur knapp brennenden Speeren.

Man verzweifelt am Verstand, wenn André Blake

die Gedanken liest. Eine liebevoll inszenierte Show

voller Action, Spannung und Magie. Das perfekte

Showerlebnis zum Jahreswechsel!

volksbuehne-rudolfplatz.de


10 STYLE

LOOP LIGHT

Das Besondere an der LOOP-Lampe

von Himmee? Nö, nicht die Form,

sondern die Ausmaße. Mit einer Breite

und Höhe von jeweils 1,80 Metern ist

die Leuchte ein echter Gigant und

trägt deshalb auch selbigen Beinamen.

Produktion nur auf Nachfrage.

www.himmee.com

AUSSERGEWOHNLICH

So hast du noch nie gewohnt.

SOME STRINGS ATTACHED

Diese clevere Sideboard-Lösung

des chilenischen Jungdesigners

Emmanuel Gonzalezist inspiriert

von den Seilen eines Boxrings.

Die ungewöhnliche Alternative zu

Glas- oder Holztüren erlaubt dem

Besitzer einen schnellen Zugriff auf

den Inhalt des Möbels, elektronische

Geräte im Inneren können problemlos

per Fernbedienung gesteuert

werden, auch wenn das Cuerda-

Sideboard „geschlossen“ ist.

www.emmanuelgonzalez.cl


STYLE 11

SCHÖNE AUSSICHTEN

Zugegeben, der Sitzende hat nicht viel

von dem einzigartigen Anblick der Him &

Her Chairs, aber jeder Gast wird zunächst

stutzen, wenn er die freizügigen Essstühle

sieht. Das Design ist abgeleitet vom

Panton-Stuhl des dänischen Designers

Verner Panton. Nur die Pobacken, die es

sowohl in männlicher als auch in weiblicher

Ausführung gibt, haben die Italiener von

Casamania noch hinzugefügt. Wir haben

nichts dagegen.

www.horm.it

FOLD IT!

Wie viel Gewicht kann ein einzelnes Stück Stoff tragen? Eine Person

mindestens! Ausprobiert hat’s das Studio Dror aus New York. Das Testobjekt:

ein Sessel aus gefaltetem Filz. Die Struktur gibt der Lehne ausreichend Halt,

sodass kein Kleber oder Nähte notwendig sind, um das Möbel in Form zu

halten. So viel Konstruktionsgenie gefiel auch Superstar Rihanna, die sich in

ihrem „S&M“-Video auf dem Peacock Chair räkelte.

www.studiodror.com

Jetzt die

BAföG-Novelle

catchen

Mehr BAfög für dich!

Seit dem 1. August 2019

kannst du auf der neuen

26. BAföG-Novelle mitreiten.

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Foto: iStockphoto.com

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12 STYLE

Minotti

Das Sofasystem „Daniels“

gestaltet Wohnbereiche mit

neuen Kombinationen, bei

denen regelmäßige Kurven und

Ellipsen die Linearität der Konfiguration

unterbrechen und einen dynamischen

Verlauf entstehen lassen.

Der legendäre, 1997 von Rodolfo Dordoni

entworfene kubische Sessel Suitcase

findet 2019 in der Version „Suitcase Line“

neuen Ausdruck: Eine moderne Interpretation,

die das Konzept und die strenge

Geometrie des Originals beibehält. Charakteristisch

sind die vier abgerundeten

Profile an den unteren Kanten, die am

Ende den Bezug durchblicken lassen. Mit

seiner entschieden skulpturalen Präsenz

und dem materischen Kontrast zwischen

der Innen- und Außenseite seiner drei

Elemente erinnert das Bücherregal

„Page“ an Werke der modernen Kunst

und aufgrund der zueinander versetzt

angeordneten Blöcke auch an zeitgenössische

Architekturen. Page ist um 360°

drehbar und zeichnet sich durch quaderförmige

Elemente mit Außenseiten aus

Wengé im Farbton Mokka und glänzend

lackierten Innen seiten im Farbton Warm

Grey aus.

www.kuechen-konzept-koeln.de

Ab sofort die

Neuheiten

2020

erhältlich

Küchen Konzept Köln

Tel.: (0221) 29 75 73 70

Fax: (0221) 29 75 73 72

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Neusser Str.731-733 | 50737 Köln

LebensART

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– aus einer Hand.


Skulptur für Visionäre

Sein Design ist ein Klang aus Holz

und Handwerkskunst. Bronzene

Wangen, elegante Linien und terrassierte

Ebenen.

Tama Desk markiert die Evolution von der

Werkbank zum Instrument. Denn seine

austarierte Form, jedes Detail, seine Verarbeitung,

der Charme der Oberflächen

und sein geheimnisvolles Gleichgewicht

– sie alle erweitern die Kategorie Tisch

um eine vierte Dimension: Kreativität!

Möglich wurde diese wahrlich einzigartige

Möbelskulptur erst durch die Handwerkskunst

des Entwicklungsteams von Walter

Knoll, das für Tama Desk eine Vielzahl

völlig neuartiger Konstruktions- und Furniertechniken

entwickelte. Kein Wunder,

dass auch Container und Schublade

meisterlich gefertigt sind. Der Auszug

STYLE 13

öffnet sich nahezu berührungslos. Eine

feine Geste entlang des Körpers genügt

und der Korpus fährt heraus, deckt ein

mit weichem Leder ausgekleidetes

Innenfach auf. Ein Private Compartment,

das auf Wunsch beleuchtet erhältlich

ist – und dessen Gebrauch jedes Mal dem

Öffnen einer kleinen Truhe gleicht.

walterknoll.de

lax2019_rik3_smegMANN_Layout 1 18.09.19 15:26 Seite 1


Moltkestraße

Moltkestraße

14 STADTPLAN

Christophstraße Christophstraße Gereonstraße Gereonstraße

Köln

Kamekestraße

Kamekestraße

Venloer Straße

U

Moltkestraße

Lütticher Straße

Lütticher Straße

Aachener Straße

Aachener Straße

U

Moltkestraße

Richard-Wagner-Straße

Richard-Wagner-Straße

Roonstraße

91

Roonstraße

Venloer Straße

24

91

55

64

10

24

73

Lindenstraße

10

71

55

64

115

113

73

Mozartstraße

Mozartstraße

Lindenstraße

U

Friesenplatz

71

11565

111

36

67

Beethovenstraße

113

Hohenstaufenring Habsburgerring Hohenzollernring

69

105

70

Beethovenstraße

Hohenstaufenring Habsburgerring Hohenzollernring

69

Friesenstraße

Friesenstraße

Magnusstraße

Magnusstraße

Friesenwall

Ehrenstraße Breite Straße

Ehrenstraße Breite Straße

Schaafenstraße

Mauritiuswall

12

Kettengasse

45

Pfeilstraße

Mittelstraße

Mittelstraße

33

Hahnenstraße

Hahnenstraße

Rudolfplatz

Rudolfplatz

66

66

21

20

18 26

20

22 35 18 26

22 35

14

13

14

13

34

114

34

114

27 19

65

27 19

111

36

67

U

U

Zülpicher

Platz

105

Friesenwall

7068

U

U

Zülpicher

Platz

68

59

Schaafenstraße

Mauritiuswall

12

59

Kettengasse

33

45

Pfeilstraße

57

Rubensstraße

Rubensstraße

57

Marsilstein

Marsilstein

U

U

Friesenplatz

Mauritiuskirche

21

U

Mauritiuskirche

Mauritiussteinweg

81

37

dem Berlich

Auf

81

Neumarkt

Neumarkt

Thieboldsgasse

Zeughausstraße

Zeughausstraße

37

Thieboldsgasse

dem Berlich

Auf

U

Neumarkt

110

U

Glockengasse

Glockengasse

Krebsgasse

Schildergasse

Schildergasse

Neumarkt

Cäcilienstraße

Cäcilienstraße

110

Krebsgasse

Poststraße

Poststraße

U

U

Appellhofplatz/

ZeughausAppellhofplatz/

Zeughaus

U

U

Appellhofplatz/

Breite Straße Appellhofplatz/

Breite Straße

U

107

U

107

Poststraße

Poststraße

Tunisstraße

Blaubach

Neuköllner Straße

103

106

Tunisstraße

Blaubach

108

Neuköllner Straße

103

106

108

Mauritiussteinweg

Bars

SZENE

1. Altstadt-Pub,

Unter Käster 5-7

2. Barcelon,

Vor St. Martin 10

3. Baustelle 4U,

Vor St. Martin 12

4. Beim Sir,

Heumarkt 27-29

• Cafe Familich,

Im Stavenhof 5-7

8. Casino Eck,

Kasinostr. 1a

10. Coco Schmitz,

Aachener Str. 28

12. Era Bar,

Friesenwall 26

13. Ex-Corner,

Schaafenstr. 57-59

14. Exile on Mainstreet,

Schaafenstr.

61a

15. Gentle-Bears,

Vor Sankt Martin 12,

gentlebearscologne.de

17. Hühnerfranz,

Hühnergasse 5-7

18. Iron, Schaafenstr. 45

19. Ixbar,

Mauritiuswall 84

20. Mariechen,

Am Rinkenpfuhl 51

21. Marsil, Marsilstein 27

22. Die Mumu,

Schaafenstr. 51

Zülpicher Straße

23. My Lord,

Mühlenbach 57

Cruising-Bars

24. Phönix Sauna, 48. Jail – Cologne,

Richard-Wagner-

Mühlenbach 53

Str. 12

49. Pullerman,

26. Ruhrpott,

Mathiasstr. 22

Balduinstraße 20/ 50. Deck 5,

Ecke Schaafenstraße U

Mathiasstr. U 5

27. Schampanja, Barbarossaplatz51.

Barbarossaplatz

Pipinstr. 2

Station 2b,

Mauritiuswall 43

31. Zum Pitter,

Alter Markt 58-60 Saunen

Zülpicher Straße

Cafés/Bistros

33. Café Rico,

Mittelstr. 31

34. inSide Cafe,

Am Rinkenpfuhl 46,

www.inside-cafe.com

35. Zentral Garderobe,

Schaafenstr. 49

36. Regenbogen-Café,

Beethovenstr. 1

• Saint Louis,

Deutzer Freiheit 89

37. Diner‘s,

Neumarkt 16

Party-Locations

44. Rich Club

Cologne,

Brabanter Str. 15 am

Rudolphplatz

45. Sartory Säle,

Friesenstr. 44

• Wartesaal im

Zollhafen,

Im Zollhafen 2

52. Sauna Babylon

Cologne,

Friesenstr. 23-25

53. Sauna Vulcano,

Marienplatz 3-5

Sexshops/-Kinos

59. Brunos,

Kettengasse 20

60. Gay Sex Messe,

Mathiasstr. 13

61. MGW.Cologne,

Händelstr. 53

62. Sex- & Gay Center,

Mathiasstr. 23

63. Sex- und Gay

Shop, Pfeilstr. 10

BUSINESS

Apotheken

64. Birken-Apotheke,

Hohenstaufenring 59,

Tel. 2402242

• Paradies Apotheke,

Severinstr. 162a,

Tel. 329215,

www.paradies-apo.de

65. Westgate-

Apotheke,

Habsburgerring 2,

Tel. 2402243

Ärzte

66. Dr. med.

Jochem Hay,

Allgemeinmedizin,

Hohenstaufenring

55,Tel. 2717870

67. Dr. med Stephen-

Mark Slabbers,

www.praxis-drslabbers.de,

Tel. 221 252551

• Dr. Jochen May,

Zahnarzt, Sülzburgstr.

21-23, Tel. 9411222,

www.praxis-may.com

69. mereaPraxis,

Michael Henderson

& Partner,

Hohenzollernring 48,

Tel. 443872,

www.merea.de

• Praxis am

Eberplatz,

Dres. med. Kümmerle,

Theisen, Wyen, Voigt,

Ebertplatz 1,

Tel. 7604648,

www.praxis-ebertplatz.de

70. Dr. Stefan

Scholten, HIV-

Schwerpunktpraxis,

Richard-Wagner-

Str. 9-11, Tel.

35505450

Beauty

Waisenhausgasse

Waisenhausgasse

• Mister Attractive,

Hansaring 19,

0221 95816471,

www.mrattractive.net

Handwerker

• Dirk Eßer,

Malermeister,

Niehler Str. 93,

50733 Köln,

Tel. 0173 3792233,

www.maler-esser.de

• Felix Forsbeck,

Tischlermeister,

Bachstraße 27,

50354 Hürth,

Tel. 0176/40301844,

www.felix-forsbeck.de

Möbel

• Bettenwelten

GmbH,

Hansaring 53, 50670

Köln, 0221 91394410,

www.bettenwelten.de

• bulthaup am

mediapark,

Spichernstr. 77

Perlengraben

Perlengraben

• bulthaup kölnbraunsfeld,

Aachenerstrase,

524-528

• COR interlübke

Studio Köln,

Kaiser-Wilhelm-

Ring, 34

• Hans Segmüller

Polstermöbel

GmbH und Co. KG,

Segmüller-Allee 1,

50259 Pulheim

• Küchen-Loft,

Bonner Str. 242,

kuechen-loft.de,

0221 16873848

• Küchen Konzept

Köln, Neusser Straße

731-733,

0221 29757370,

www.kuechenkonzept-koeln.de

• SieMatic am Ring,

Kaiser-Wilhelm-

Ring 40

• SieMatic im Stilwerk

Düsseldorf,

Grünstrasse 15

• SMEG Point Köln

by Lax Hausgeräte,

Hohenstaufenring

47-51, 0221 8018850,

lax-online.de


STADTPLAN 15

Marzellenstraße

Marzellenstraße

U

Dom/

Hauptbahnhof

HbF

Komödienstraße

Komödienstraße

U

Dom/

Hauptbahnhof

U

Kölner Dom

Kölner Dom

U

Breslauer Platz/

Hauptbahnhof Breslauer Platz/

Hauptbahnhof

HbF

104 109

104 109

Hohenzollernbrücke

Hohenzollernbrücke

Am Hof Am Hof

Große Budengasse

Große Budengasse

Obenmarspforten Obenmarspforten

Hohe Straße

Gürzenichstraße

Gürzenichstraße

Hohe Pforte

Hohe Straße

51

Pipinstraße Pipinstraße

Hohe Pforte

51

58 8

58

Heumarkt

Augustinerstraße

Augustinerstraße

Stephanstr. Marienplatz

Stephanstr. Marienplatz

11

8

11

15

23

63

Alter Markt

Alter Markt

31

31

3 4

15 3

112

112

23

49

63

Mathiasstraße

17

An der Malzmühle

49

Mühlenbach Filzengraben

60

50

Heumarkt

U

Rathaus

U

Heumarkt

Heumarkt

2

2

Mathiasstraße

An der Malzmühle

Mühlenbach Filzengraben

60

50

U

Rathaus

U

17

1

4

1

Am Leystapel

Deutzer Brücke

Deutzer Brücke

Am Leystapel

Severinsbrücke

Severinsbrücke

U • Vianden - Die

U

Severinstraße

Severin-

Einrichtung,

straße Aachenerstrasse,

524-528

Severinstraße

Optiker

Severinstraße

• Hesse &

Holländer,

Venloer Str. 363,

Tel. 0221-50608780,

hesseundhollaender.de

Rechtsanwälte

• Ralf Bergmann,

Braugasse 12,

Tel. 02234-405769,

bergmann-anwalt.de

KULTUR

Bühne

• Atelier Theater,

Roonstr. 78,

Tel. 0221 24 24 85,

www.ateliertheater.de

• Horizont Theater,

Thürmchenswall 25.

• Opernhaus,

Rheinparkweg 1,

Tel. 0221 22128400

104. Philharmonie,

Bischofsgartenstr. 1

105. Scala,

Hohenzollernring 48

• Schauspielhaus:

Depot 1, Depot 2,

Grotte,

Schanzenstraße 6-20

107. Theater am Dom,

Glockengasse 11,

Opern Passagen

Museen

108. Museum für

Ange-wandte

Kunst Köln, An

der Rechtschule, Tel.

22123860,

www.makk.de

109. Museum Ludwig,

Bischofsgartenstr. 1,

Tel. 22122370

• Rosa Archiv,

Salierring 4,

Tel. 78 98 60 19,

Mo-Fr nach Vereinbarung,

rosa-archiv.de

RAT & TAT

Gesundheit

110. Aids- und STD-

Beratung,

Gesundheitsamt,

Neumarkt 15-21,

Tel. 22124602

111. Aidshilfe Köln,

Beethovenstr. 1

111. Lebenshaus-

Stiftung,

Beethovenstr. 1,

Tel. 202030,

www.lebenshausstiftung.de

Bayenstraße

112. Looks e.V.,

Beratung und

Unterstützung für

Jungs, die

anschaffen,

Pipinstr. 7,

Tel. 2405650,

www.looks-ev.de

112. Checkpoint der

Aidshilfe Köln, HIV

Schnelltest sowie

Syphilis, Tripper,

Chlamydien und

Hep-C. Wir sind für

euch da: Montag

bis Donnerstag von

19 Uhr bis 22 Uhr,

Pipinstr. 7,

Tel. 0221 99 57 12-17,

www.schnell-test.de

Bayenstraße

Info

113. Anyway,

Jugendzentrum,

Kamekestr. 14,

Tel. 5777760,

anyway-koeln.de

114. Rubicon,

Beratungs-zentrum

für Lesben & Schwule

(Sozialwerk e.V.),

Rubensstr. 8-10,

Tel. 27669990,

www.rubicon-koeln.de

115. Schwules

Netzwerk NRW,

Lindenstr. 20, Tel.

2572847,

www.schwul-nrw.de


16 STYLE

LAB12

Über den Dächern von Köln mit einem atemberaubenden

Blick über die Stadt und auf den Dom beeindruckt die

Bar LAB12 im Hotel Pullman Cologne mit einer einzigartigen

Idee.

Scheen ist`s!

Schee existiert seit 2014 in Köln

auf der Maastrichter Str. 36 und

eröffnete zwei Jahre später auch

einen Laden in Berlin. Im Mittelpunkt

stehen Drucke von Künstlern aus aller

Welt. Daneben gibt es auch werden

auch viele kleine und große Dinge,

die eine Wohnung verschönern. Dazu

zählen beispielsweise Kissen oder

Decken für das Sofa sowie Vasen,

Kerzenständer, Regale, Lampen oder

Schalen. Ein besonderes Thema

sind Papierprodukte von Postkarten

über bedruckte Blöcke und anderen

Papeterieprodukten. Alles lässt sich

natürlich wunderbar in die eigene

Wohnung integrieren oder auch als

kreatives Geschenk verpacken. Im

Internet verkaufen die Brüder nicht,

weil sie Online-Shopping „doof“

finden. Vorbildlich!

Eine Bar wie LAB12 konnte nur in Köln entstehen – der Stadt der

Düfte. Denn das Cocktail-Konzept ist inspiriert von der hohen

Kunst der Parfümeure und schafft Synergien mit dem Handwerk

der Cocktail-Kreation. Cocktails und Parfüms haben eines

gemeinsam: Sie sind eine Weiterentwicklung des Alkohols, und in

ihrer Herstellung konservieren sie diverse Zutaten, Geschmacksnoten

und Aromen. Genau wie ein Parfümeur die Duftnoten

in seinem Parfüm ausbalanciert, sorgt der Barkeeper bei der

Kreation seiner Cocktails für die richtige Mischung. Beide sind sie

auf der Suche nach der perfekten Kombination und nutzen die

direkten Verbindungen, die zwischen Aromen, Düften und Alkohol

bestehen und die Art und Weise, wie alles zusammenspielt.

Sowohl Parfüms als auch Cocktails können Emotionen wecken,

bringen verloren geglaubte Erinnerungen zurück und sorgen für

individuelle und gemeinsame Gefühle der Nostalgie.

DS3 CROSSBACK

Die Stadt ist in seinen Genen

verankert: Als urbaner SUV verfügt

der DS 3 CROSSBACK trotz seiner

kompakten Abmessungen über ein

außergewöhnliches Platzangebot.

Für höchsten Komfort wurde das

Fahrzeug mit zahlreichen praktischen

und funktionalen Staufächern,

einer umklappbaren Rücksitzbank

und einem 350-Liter-Kofferraum

ausgestattet.

Der rein elektrische DS 3 CROSS-

BACK E-TENSE so konzipiert, dass

er den gleichen Komfort bietet wie

der Benziner und der Diesel – ohne

Abstriche bei Platzangebot

und Kofferraumvolumen.

Der

Innenraum ist so konzipiert, dass jede

Information und jedes Bedienelement

in unmittelbarer Reichweite ist. Dabei

haben die Ingenieure besonderen

Wert auf eine herausragende Schallund

Vibrationsdämmung gelegt.

Der DS 3 CROSSBACK sorgt überall

für einen beeindruckenden Auftritt

dank seines avantgardistischen Stils

voll intelligenter Details wie den

versenkbaren Türgriffen oder der

spektakulären Lichtsignatur.

In Köln erhältlich bei CITROËN PSA

Retail in der Widdersdorfer Str. 345


iletto Bett

WER FEIERN KANN,

DARF AUCH HERRLICH

SCHLAFEN!

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TEAM 7 Hamburg City

D 10, Domstraße 10

20095 Hamburg

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Stahltwiete 14a (Phoenixhof)

22761 Hamburg-Altona

www.team7-hamburg.de

TEAM 7 Düsseldorf

Stilwerk, Grünstraße 15

40212 Düsseldorf

www.team7-duesseldorf.de

TEAM 7 Stuttgart

Friedrichstraße 16

70174 Stuttgart

www.team7-stuttgart.de

TEAM 7 München

Herzogspitalstraße 3

80331 München

www.team7-muenchen.de


18 HOMOSKOP

Geburtstagskind des Monats:

FRANK OCEAN, 28.10.1987

FOTO: WOLFGANG TILLMANS

Der amerikanische R’n’B-Songwriter, Musiker

und Sänger machte von sich reden nicht nur

durch seine erfolgreichen wie gelobten

Produktionen für sich und Künstler

wie Brandy oder Beyonce; Aufsehen

erregte außerdem sein feinfühliges

Outing als bisexueller Mann, das er

2012 in seinem Blog veröffentlichte, was ihm

abermals viel Anerkennung einbrachte. *bjö

OKTOBER/NOVEMBER

2019

WAAGE

24. SEPTEMBER – 23. OKTOBER

In deinem Geburtstagsmonat

begegnen dir neue Herausforderungen,

auf die du aber zumeist schon eingestellt

warst. Verbringe auch ein paar schöne

Ruhetage außerhalb des städtischen

Trubels.

SKORPION

24. OKTOBER – 22. NOVEMBER

Könnte sein, du bist etwas

angepiekt, weil dir jemand in die Parade

gefahren ist und dir ein langersehnter

Wunsch durch die Lappen ging. Halb so

schlimm. Falls es dir wichtig ist, suche

den Dialog.

SCHÜTZE

23. NOVEMBER – 21. DEZEMBER

Es wird herbstlich. Die Dinge

nehmen ihren Lauf und sind doch

verändert. Das muss dich nicht grämen.

Veränderung ist der Antrieb des Menschseins.

Es ist gut, wenn man es erkennt

und schmunzelnd weitergeht.

STEINBOCK

22. DEZEMBER – 20. JANUAR

Große Geschütze fahren auf,

um dir donnernd zu verkünden, dass die

kommenden Wochen von Vorteil für dich

sein werden. Die Sterne sind dir hold.

Werde aber nicht übermütig und achte

auf die leisen Töne.

WASSERMANN

21. JANUAR – 19. FEBRUAR

Der kühle Herbst lässt die

Wassermänner endlich wieder aufatmen.

Irgendwann reicht’s auch mal mit dem

Sommergefühl. Aufgaben im privaten

Bereich und auf Arbeit lassen sich leicht

angehen.

FISCHE

20. FEBRUAR – 20. MÄRZ

Beruflich musst du dir keine

Gedanken machen, auch, wenn es sich

gerade alles etwas unausgegoren anfühlt.

Suche deinen Ausgleich im privaten

Umfeld und wenn es sein muss, treibe

Sport ...

WIDDER

21. MÄRZ – 20. APRIL

Neue Aufgaben kommen auf

dich zu und viele Gedankengänge beherrschen

den Herbst. Doch es gibt auch

Chancen, die diese hektische Zeit mit

sich bringt und die du im nächsten Jahr

nutzen kannst.

STIER

21. APRIL – 20. MAI

Der Herbst bietet sich an, um

den Kopf frei zu bekommen. Spazierengehen,

frische Luft atmen, raus aus

Menschenmengen, einfach mal die

Klappe halten sind seit jeher die Mittel um

dies zu bewerkstelligen.

ZWILLINGE

21. MAI – 21. JUNI

Im Herbst lassen sich die Dinge,

die in den letzten Wochen und Monaten

nicht so gut liefen, hervorragend verarbeiten.

Nun beginnt auch wieder die Zeit

der Salons und der gegenseitigen Einladungen,

um sich zu amüsieren.

KREBS

22. JUNI – 22. JULI

Du solltest dir überlegen, ob

du dem Herbstwetter nicht noch eins

drauf setzt und dich nach Großbritannien

oder Irland aufmachst. Dort ist es noch

frischer und du kannst den Ballast der

Hitzetage abschütteln.

LÖWE

23. JULI – 23. AUGUST

„Wie wunderbar, wenn einer

eine Reise tut. Eine Trennung ist gesund

für ...“ Vielleicht ist es dir in deiner Beziehung

etwas eng geworden. Das macht

nichts. Viellicht sollte einer von euch

einfach mal „raus“.

JUNGFRAU

24. AUGUST – 23. SEPTEMBER

Dein neues Lebensjahr beginnt

etwas holperig. Das liegt an den neuen

Sternenkonstellationen, die dir neue Aufgaben

bescheren. Da musst du einfach

erhobenen Hauptes durch.

Neue Varieté Show

im Apollo

Der Roncalli-Gründer und Direktor

Bernhard Paul hat extra für die neue

Show „Hamburg“ seine langjährigen

Freunde „Rudolf Rock und die

Schocker“ in Roncalli‘s Apollo Varieté

nach Düsseldorf geholt. Die Hamburger

Kultband sorgt mit Live-Musik für eine

unverwechselbare Stimmung. Mit dabei auch

Mateusz und Oskar als das Duo Limitless. Die zwei

talentierten jungen Männer zeigen zu was

der menschliche Körper fähig ist. Mit

Kraft und Ausdauer kreieren sie wunderschöne

Figuren und Körperbilder,

die sich in fließenden Bewegungen

verändern. Sie bringen ihre Körper

in Positionen, die die Gesetze der

Schwerkraft außer Kraft zu setzen

scheinen. Die nahtlosen Übergänge

sind kennzeichnend für den hohen

Schwierigkeitsgrad ihres Acts und fesseln

das Publikum vom Anfang bis zum Ende.

www.apollo-variete.com


KULTUR 19

OKTOBER/NOVEMBER

2019

AUSSTELLUNG

Das Ende der

Männlichkeit?

FOTO: MAREIKE TOCHA

Ein ziemliches Mammutprojekt

haben Bonner Kunstverein,

Kölnischer Kunstverein und der

Kunstverein für die Rheinlande und

Westfalen da gemeinsam auf die

Beine gestellt. Noch bis zum 24.

November kann und sollte vor allem

„älterer schwuler Mann“ vorbeischauen.

Warum die Anführungsstriche? Weil im Zuge

der neurechten Framings über das Gute, das

Historische, die Heimat die Vater-Mutter-

Kind-Familie und ganz besonders auch die

Stellung des Mannes als Leitwolf des Rudels

Mensch bis in schwule Kreise gewirkt hat.

Über all das Gendermainstreaming- und

Zwischenwesen-Gefasel von CDU bis AfD

hat sich – lange fast unbemerkt – Angst in

die Köpfe selbst einiger honoriger homosexueller

Feuilletonisten eingeschlichen.

Angst, nicht mehr schwul sein zu dürfen,

sondern queer oder fluid als neuen Stempel

tragen zu müssen. War doch der alte Marker

„schwul“ so hart erkämpft. War er auch. Und

er bleibt. Zumindest für die die das wollen.

Was bei den meisten dieser Opfer neurechter

Kommunikationsstrategie nur schwer

wieder aufzudröseln ist, ist die Tatsache,

dass mit dem Ende der Schwulenverfolgung

noch lange nicht das Ende einer patriarchal

geprägten Gesellschaft gekommen ist. Es

wird noch Generationen dauern, bis Denkschablonen

von einer in Schwarz und Weiß,

Hetero und Nicht-Hetero, Mann und Frau

geteilten Welt aus den Köpfen verschwunden

sein werden. Das ist übrigens überhaupt

nicht die Schuld der Eingangs erwähnten

schwulen Männer. Bei „Maskulinitäten“ geht

es um diesen Kampf: „Die Veränderungen

tradierter Ausformungen von Männer- und

Körperbildern, damit verbundene Machtund

Sichtbarkeitspolitiken sowie schließlich

deren Verhandlung und Dekonstruktion in

der Kunst der 1960er Jahre bis heute“. Die

Penisgröße von Michelangelos David oder

das Sixpack von Zeus werden also nur eine

Nebenrolle spielen. Was ist Männlichkeit?

*ck

www.koelnischerkunstverein.de

FREAKS –

die neue Show im GOP

Unheimlich schön, schräg,

schrill, außer der Reihe

tanzend – das alles ist die

neue Show „Freaks“ im GOP

Essen. In dieser wird das Außergewöhnliche

gefeiert, denn „normal“

ist definitiv zu langweilig. Bis

zum 3.11. stehen exzentrische,

bunte Vögel auf der Bühne und

beeindrucken mit jeder Menge

Überraschungseffekten.

Die Welt des Spektakels, der

Varieté-Bühnen und Zirkusmanegen

war stets ein Ort an dem das

Besondere zur Sensation werden

durfte – beseelt von Menschen

mit seltsamen, oftmals bizarren

Eigenschaften. Mit „Freaks“ unter

der Regie von Detlef Winterberg

wird diese Tradition völlig neu

interpretiert. „Freaks“ spielt auf

allen Ebenen mit der Faszination

des Besonderen – mit einem

ungewöhnlichen Artisten-

Ensemble, großartigen Effekten,

einem spektakulären Bühnenbild

und einer Inszenierung, die unter

die Haut geht. Zum Ensemble

gehören beispielsweise der

ZeremonienmeisterSébastien

Tardif, Gabriel Drouin und die

Schwertschluckerin MisSa Blue

sowie das Duo Vladimir mit ihrer

maskulinen wie atemberaubenden

Partnerakrobatik. *mp

www.variete.de


20

KULTUR

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

DO 3.10.

19:30 Schauspiel Köln,

Die schmutzigen

Hände, Von Jean-

Paul Sartre, Schanzenstr.

6-20, Köln

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Philharmonie,

S.O.S. SAVE OUR

SOULS, Ein Solidaritätskonzert

zugunsten der zivilen

Seenotrettung,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

FR 4.10.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Philharmonie,

Konzert zur Korea

Woche 2019,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:15 Senftöpfchen,

Ham & Egg, Aus

Spaß verkleidet

- Kölnpremiere,

Große Neugasse

2, Köln

SA 5.10.

19:30 Schauspiel Köln,

Pardon wird nicht

gegeben, Nach dem

Roman von Alfred

Döblin, Schanzenstr.

6-20, Köln

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Lanxess Arena

(Kölnarena), Cher,

Konzert, Willy-

Brandt-Platz, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

20:00 Philharmonie, Vincent

Peirani Quintet,

Living Being

II – Night Walker,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:15 Senftöpfchen,

Ham & Egg, Aus

Spaß verkleidet,

Große Neugasse

2, Köln

SO 6.10.

17:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

18:00 Schauspiel Köln,

Vögel, Von Wajdi

Mouawad, Schanzenstr.

6-20, Köln

19:00 Gloria-Theater,

Unter Puppen,

Die neue Puppen-

Comedyshow, Apostelnstr.

11, Köln

19:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

20:00 Philharmonie, I am

no Artist, Bischofsgartenstr.

1, Köln

MO 7.10.

20:00 Philharmonie, I.

Levit, Bach, Beethoven,

Busoni, Schumann,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

DI 8.10.

19:30 Schauspiel Köln,

Die Räuber, Von

Friedrich Schiller,

Schanzenstr. 6-20,

Köln

20:00 Philharmonie,

A. Weithaas, M.

Hecker, M. Helmchen,

Boulanger,

Brahms, Haydn,

Schumann,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

MI 9.10.

19:30 Schauspiel Köln,

Die schmutzigen

Hände, Von Jean-

Paul Sartre, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie, P.

Becza a, H. Deutsch,

M. Kar owicz, S.

Moniuszko, R.

Strauss, P. Tschaikowsky,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

DO 10.10.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Die schmutzigen

Hände, Von Jean-

Paul Sartre, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Club Bahnhof

Ehrenfeld, Niels

Frevert, Putzlicht

Tour 2019, Bartholomäus-Schink-Str

67, Köln

20:00 Gloria-Theater,

Heinz Strunk, Nach

Notat zu Bett -

Lesung, Apostelnstr.

11, Köln

20:00 Philharmonie,

City of Birmingham

Symphony Orchestra,

M. Gra inyt

-Tyla, Benjamin,

Elgar u.a., Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

FR 11.10.

19:30 zakk, Martin

Sonneborn, Krawall

und Satire,

Fichtenstraße 40,

Düsseldorf

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Vögel, Von Wajdi

Mouawad, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie, M

celaru dirigiert Strawinsky,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

SA 12.10.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Romeo und Julia,

Von William Shakespeare,

Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie, M

celaru dirigiert Strawinsky,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

SO 13.10.

17:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

18:00 Schauspiel Köln,

Pardon wird nicht

gegeben, Nach dem

Roman von Alfred

Döblin, Schanzenstr.

6-20, Köln

19:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

20:00 Philharmonie,

Leif Ove Andsnes,

Oslo Philharmonic

Orchestra, Vasily

Petrenko, Grieg u. a.,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

MO 14.10.

20:00 Philharmonie,

Konstantin Wecker,

Weltenbrand,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

DI 15.10.

19:30 Schauspiel Köln,

Vögel, Von Wajdi

Mouawad, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Bläck Fööss, Konzert

2019, Bischofsgartenstr.

1, Köln

MI 16.10.

20:00 Philharmonie,

Kinan Azmeh City-

Band, Bischofsgartenstr.

1, Köln

DO 17.10.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

FR 18.10.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Die schmutzigen

Hände, Von Jean-

Paul Sartre, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Deutscher Dirigentenpreis,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

SA 19.10.

19:30 Live Music Hall,

Rüfüs Du Sol, Konzert,

Lichtstr. 30,

Köln

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Vögel, Von Wajdi

Mouawad, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie, 20

Jahre West-Eastern

Divan Orchestra,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

SO 20.10.

16:00 Schauspiel Köln,

Vögel, Von Wajdi

Mouawad, Schanzenstr.

6-20, Köln

17:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

18:00 Philharmonie,

Concerto Köln, Kent

Nagano, Debussy,

Offenbach, Wagner,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

19:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

20:00 Club Bahnhof

Ehrenfeld, Bodi Bill,

Konzert, Bartholomäus-Schink-Str

67, Köln

20:00 Palladium, Eloy

de Jong - „Kopf

aus - Herz an“ Tour,

Schanzenstr. 40,

Köln

MO 21.10.

20:00 Philharmonie, Jan

Garbarek Group,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 zakk, Heinz

Strunk, Nach Notat

zu Bett, Fichtenstraße

40, Düsseldorf

20:00 Gloria-Theater, Die

Höchste Eisenbahn,

Live 2019, Apostelnstr.

11, Köln

DI 22.10.

20:00 Gloria-Theater, Die

Höchste Eisenbahn,

Live 2019, Apostelnstr.

11, Köln

MI 23.10.

19:00 Luxor, Pallace,

Konzert, Luxemburger

Str. 40, Köln

DO 24.10.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

FR 25.10.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Das Leben der

Vernon Subutex

1-3, Von Virginie

Despentes, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Musik der Zeit,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

SA 26.10.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Vögel, Von Wajdi

Mouawad, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Pogostkina, Königliches

Philharmonisches

Orchester

Stockholm, Oramo,

Pogostkina, Königliches

Philharmonisches

Orchester

Stockholm, Oramo,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

22:00 Gloria-Theater,

Erobique, Konzert,

Apostelnstr. 11, Köln

SO 27.10.

17:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

18:00 Schauspiel Köln,

Das Leben der

Vernon Subutex

1-3, Von Virginie

Despentes, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Thomas Quasthoff

& Friends, Jazz-

Session, Bischofsgartenstr.

1, Köln

MO 28.10.

20:00 Philharmonie,

Höhenflüge,

Bischofsgartenstr.

1, Köln


21

DI 29.10.

DO 7.11.

MI 13.11.

SO 17.11.

SA 23.11.

FR 29.11.

20:00 Philharmonie,

Höhenflüge,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

DO 31.10.

19:30 Schauspiel Köln,

Vögel, Von Wajdi

Mouawad, Schanzenstr.

6-20, Köln

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Philharmonie,

Musik im Dialog 1,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

FR 1.11.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Philharmonie,

Richard Strauss,

Vier letzte Lieder,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse

2, Köln

SA 2.11.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Philharmonie,

Hirschhausens

Musik-Sprechstunde,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

SO 3.11.

17:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

18:00 Philharmonie,

Chorgemeinschaft

Cäcilia Zündorf,

Haydn: Die Schöpfung,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

MO 4.11.

20:00 Philharmonie,

Quatuor Diotima,

Bartók, Iannotta,

Schubert, Bischofsgartenstr.

1, Köln

MI 6.11.

20:00 Philharmonie, N.

Tokarew, Philharmonie

Novosibirsk,

T. Sanderling,

Beethoven, Tschaikowsky,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

FR 8.11.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Philharmonie, Beethovens

9. Sinfonie,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond,

Merry Schrillmess,

Schwalbengasse

2, Köln

SA 9.11.

19:30 Live Music Hall,

Sam Fender, Konzert,

Lichtstr. 30,

Köln

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Mittelblond,

Merry Schrillmess,

Schwalbengasse

2, Köln

21:00 Philharmonie,

„Voyage de la

planète“ vs.

„Reconstructing

Bach“, Bischofsgartenstr.

1, Köln

SO 10.11.

17:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:00 Mittelblond,

Merry Schrillmess,

Schwalbengasse

2, Köln

20:00 Philharmonie, D.

Trifonov, Beethoven,

Prokofjew, Skrjabin,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Gloria-Theater,

Dittsche, live&solo,

Apostelnstr. 11, Köln

MO 11.11.

20:00 Philharmonie, Seelenräuber,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 zakk, Villagers,

Konzert, Fichtenstraße

40, Düsseldorf

DI 12.11.

20:00 Philharmonie, Seelenräuber,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Philharmonie,

Benefizkonzert

zugunsten der

Rundschau-Altenhilfe

DIE GUTE TAT

e.V., Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 zakk, Dirk von

Lowtzow: Aus dem

Dachsbau, Lesung

und Konzert,

Fichtenstraße 40,

Düsseldorf

20:15 Senftöpfchen,

Ole Lehmann,

Homofröhlich

- Kölnpremiere,

Große Neugasse

2, Köln

DO 14.11.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Philharmonie, K.

Konradi, E. Schneider,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond,

Merry Schrillmess,

Schwalbengasse

2, Köln

FR 15.11.

19:00 Philharmonie, E.

Urioste, Chineke!

Orchestra, K.

Edusei, Brahms,

Coleridge-Taylor,

Weber, Bischofsgartenstr.

1, Köln

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Comedia, Max

Goldt liest, Lesung,

Vondelstr. 4, Köln

20:00 Mittelblond,

Merry Schrillmess,

Schwalbengasse

2, Köln

SA 16.11.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Lichtspiele Kalk,

Die Ehen der

Herren Schultze,

Präsentiert vom

Berufsverband

Völklinger Kreis,

Kalk-Mülheimer Str.

130, Köln

20:00 Philharmonie,

Sona Jobarteh:

Flying, Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond,

Merry Schrillmess,

Schwalbengasse

2, Köln

17:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

18:00 Philharmonie,

Welcome to All the

Pleasures, Bischofsgartenstr.

1, Köln

19:00 Palladium, Annett

Louisan, Konzert,

Schanzenstr. 40,

Köln

19:00 Mittelblond,

Merry Schrillmess,

Schwalbengasse

2, Köln

MO 18.11.

20:00 Philharmonie, P.

Kuusisto, Mahler

Chamber Orchestra,

J. Keesmaat,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

DI 19.11.

20:00 Philharmonie, J.

Vogler, London Philharmonic

Orchestra,

V. Jurowski, Britten,

Mahler, Bischofsgartenstr.

1, Köln

MI 20.11.

20:00 Philharmonie,

Sächsische Staatskapelle

Dresden, R.

Buchbinder, Beethoven,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

DO 21.11.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Philharmonie,

Sächsische Staatskapelle

Dresden, R.

Buchbinder, Beethoven,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond,

Merry Schrillmess,

Schwalbengasse

2, Köln

FR 22.11.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln, La

Veronal, Tanzgastspiel,

Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Mitsubishi Electric

Halle, Kerstin Ott,

Konzert, Siegburger

Str. 15, Düsseldorf

20:00 Philharmonie,

Jason Moran and

the Bandwagon,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln, La

Veronal, Tanzgastspiel,

Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Savoy Theater,

Tim Fischer, Zeitlos,

Graf-Adolf-Str. 47,

Düsseldorf

20:00 Philharmonie, Le

Concert d‘Astrée,

Haïm, Campra,

Mondonville,

Rameau, Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Gloria-Theater,

MIA., Live 2019,

Apostelnstr. 11, Köln

20:00 Mittelblond,

Merry Schrillmess,

Schwalbengasse

2, Köln

SO 24.11.

17:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:00 Gloria-Theater,

Tim Fischer & Band,

Zeitlos, Apostelnstr.

11, Köln

19:00 Mittelblond,

Merry Schrillmess,

Schwalbengasse

2, Köln

20:00 Philharmonie,

Les Musiciens du

Louvre, Minkowski,

Händel: Ariodante,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

MO 25.11.

20:00 Philharmonie, L.

Debargue, Orchestre

de Chambre

de Lausanne, J.

Weilerstein, Mozart,

Schumann, Shaw,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

MI 27.11.

20:00 Philharmonie, My

Moments, Jazz an

der Hammond- und

Klaisorgel, Bischofsgartenstr.

1, Köln

DO 28.11.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:00 Philharmonie, Jazz

mal anders: Outta

Space, Bischofsgartenstr.

1, Köln

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Philharmonie, Kristian

Bezuidenhout

u.a., Kammermusik

von Schumann und

Brahms, Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Savoy Theater,

Georgette Dee, Wo

man singt, da lass

dich ruhig nieder,

Graf-Adolf-Str. 47,

Düsseldorf

SA 30.11.

19:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

New Ocean, Von

Richard Siegal,

Schanzenstr. 6-20,

Köln

20:00 Philharmonie, J.

Jansen, London

Symphony Orchestra,

G. Noseda,

Bruch, Schostakowitsch,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Palladium, Mando

Diao, Konzert,

Schanzenstr. 40,

Köln

SO 1.12.

17:30 Scala, Ne Jrümmel

in d’r Trööt, Hohenzollernring

48, Köln

HERE WE GO AGAIN, CHER

FOTO: WARNER MUSIC

„Wenn du nicht bereit bist, auch einmal lächerlich zu sein, dann wirst

du nie großartig sein! Glaubst du denn, ich wäre so lange dabei, wenn

ich darüber nachdenken würde, was die Leute sagen? Ich zieh mir

meinen G-String an und mache weiter“, sagte „Strong Enough“-

Sängerin Cher einmal. Das hat die Künstlerin ganz nach vorne

gebracht, nicht nur seit den 1960er-Jahren in den Hitlisten, sondern

auch als Role Model. Jetzt kann man sie live erleben. *rä

5.10., Cher: „Here We Go Again“-Tour 2019, Lanxess Arena,

Willy-Brandt-Platz 3, Köln, 20 Uhr


22 KULTUR

FOTOS: S. BUSSE

TIM FISCHER

IST „ZEITLOS“

Dieses Jahr feiert der Wahlberliner

Tim Fischer sein

30. Bühnenjubiläum – und das mit

erst 46 Jahren! Ein wahres Wunderkind

war er und ist zudem bis heute

erfolgreich mit seiner ganz eigenen

Art Chanson: 1995 erhielt Tim Fischer

den Deutschen Kleinkunstpreis, 2017

war er Teil der vielfach ausgezeichneten

Serie „Babylon Berlin“. Im Herbst

erscheint mit „Zeitlos“ ein neues Doppelalbum,

das neue und ältere Lieder

vereint. Und Tim geht auf Tour! Los

geht es im Oktober im Tipi in Berlin,

es folgen bis in den Mai 2020 hinein

Auftritte unter anderem in Köln und

Düsseldorf.

Dreißig Jahre auf der Bühne zu

stehen, ist eine große Leistung. Was

hat sich für dich verändert? Hattest

du jemals Lampenfieber?

Lampenfieber gibt es bei mir phasenweise.

Eben denke ich noch, ich sitze

fest im Sattel, doch dann schlägt mir das

Leben ein Schnippchen und es stellt sich

Nervosität ein. Das kann ich vor einem

Auftritt natürlich gar nicht gebrauchen!

Ich fühle mich dann wie ein Säugling, der

erst mal laufen und sprechen lernen muss.

Provinz oder Großstadt, wo fühlst

du dich besser verstanden?

Heute ist das wirklich kein Thema mehr.

Die Leute auf dem Land leben ja dank

Internet nicht mehr hinterm Mond. Ich

bin ein Fan von Großstädten, liebe Berlin,

Frankfurt oder Köln. Aber genauso gerne

trete ich auf dem Land auf. Die Menschen

dort freuen sich ebenso über unseren

Besuch. Ich habe mir in dreißig Jahren

ein treues Publikum erarbeitet, das zu

Freunden wurde. Da ist gleich eine gute

Energie im Saal.

Über Political Correctness wird

viel diskutiert, gibt es alte Lieder,

die du magst, die aber einfach nicht

mehr gehen?

Es kommt drauf an, wer einen Shitstorm

bei Nichtgefallen verbreitet. Als Künstler

sollte man Farbe bekennen und klarmachen,

wo man steht. Die Lieder von Georg

Kreisler beispielsweise sprechen mir total

aus der Seele. Er hatte die richtige Einstellung,

nämlich klar gegen rechts. Dass


man mit solchen Aussagen in manchen Gegenden auf

Ablehnung stößt, ist doch völlig klar. Man kann eben kein

Omelett machen, ohne ein Ei zu zerschlagen. Ich hatte nie

den Anspruch, allen gefallen zu müssen. Ich freue mich

sehr, wenn ich im Konzert ein Lied von Friedrich Hollaender

singe und mich anschließend junge Leute fragen, ob

ich den Text selbst geschrieben habe. Das zeigt deutlich,

dass die Lieder nicht dated, sondern zeitlos sind.

A N D R É B L A K E

Ein neues Lied ist „Ich bin die Transe Hans von

Hansetrans“

Ja! Da wird ordentlich transgendert! Mit dem Song von

Thomas Paul Schepansky fordere ich Respekt für sogenannte

Minderheiten ein. Ich finde es wichtig, an einem

solchen Abend zu zeigen, dass Vielfalt eine Bereicherung

ist.

Was erwartet uns beim neuen Programm?

Ich komme mit genialen Musikern. Rainer Bielfeldt wird am

Klavier sitzen, Bernd Oezsevim am Schlagzeug, Jo Ambros

spielt Gitarre, und unser musikalischer Leiter Oliver Potratz

spielt Bass. Man weiß ja als Künstler nie genau, was das

Publikum von einem erwartet. Wollen sie nur alte Hits

hören? Oder nur Neues? Ich habe mich für den Fifty-fifty-

Weg entschieden und präsentiere zum einen meine Klassiker

aus drei Jahrzehnten – in musikalisch völlig neuem

Gewand – und die neuen Stücke vom Album „Zeitlos“,

das am 11. Oktober erscheint. Die dreißig Lieder klingen

teilweise richtig poppig und fetzig. Thematisch geht es

wieder durch alle Gefühlslagen. Da gibt es Komisches,

Trauriges, Lieder über den Tod, das Leben und die Liebe.

Im Grunde ist es ein Wechselbad der Emotionen – eine Art

Kneipp-Kur für die Seele.

Du trittst in Köln und Düsseldorf auf.

Jawohl! Ich liebe das Rheinland sehr und es erfüllt mich

regelrecht mit Stolz, dass ich es geschafft habe, Kölner

ins „Savoy“ nach Düsseldorf und Düsseldorfer ins „Gloria“

nach Köln zu locken. Die beiden Städte sind sich ja nicht

wirklich grün ... (lacht) Aber in beiden ist das Publikum

einfach wunderbar! Die Leute haben Lust zu feiern,

machen es einem auf der Bühne leicht, haben ihre eigene

Meinung und sind absolut offen! Das verbindet Köln und

Düsseldorf.

ANDRÉ BLAKE

PRÄSENTIERT

EIN FEUERWERK

DER MAGIE

Die magische Show für die ganze Familie!

*Interview: Michael Rädel

TERMINE IN KÖLN:

25.12.2019 bis 05.01.2020

Erleben Sie eine Magicshow der Superlative.

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24 MODE

MEGGINGS

BRAUCHT DER

MANN

Praktische Sportmode, die auch

noch sexy ist! Zum Beispiel die

„Bronze Warrior“-Leggings, die allerdings

dank ihrer goldenen Highlights auch im

Klub eine sehr gute Figur macht.

Ein ergonomischer Hosenbund sorgt für

sicheren und komfortablen Tragekomfort,

zudem garantieren flache Nähte

geschmeidige und natürliche Bewegungen,

alles in allem ist die „Bronze Warrior“

aus Spandex/Polyester ideal für den

Sport und lange Klubnächte. Besonders

praktisch ist die Zip-Verschluss-Tasche für

dein Geld, Ausweis und den Hausschlüssel.

Diese Leggigns, von den Designer selbst

Meggings genannt, sind der (beim

Packen) platzsparende ideale Begleiter

für Festivals, Yoga, Laufen, Radsport,

Akrobatik, Wrestling, BASE-Jumping sowie

Tanzen und wilde Partynächte. „Ideal für

Risikofreudige und Herzensbrecher und

all diejenigen, die gerne im Mittelpunkt

stehen“, verraten die Designer Ben und

Jordan von Kapow Meggings über ihren

modischen Einfall. *rä

kapowmeggings.de


HESSE UND HOLLÄNDER AUGENOPTIK

Venloer Straße 363 / 50823 Köln / T: 0221. 50 60 87 80

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26

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ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

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DI 1.10.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

MI 2.10.

14:00 Baustelle4U,

Wochenteilungskölsch,

21 – 22

Uhr Kölsch 2 für 1,

Pipinstr. 5, Köln

23:00 N8Lounge, CIN

CIN, Kinky Kreml

Techno, POP, Performances

auf 2

Floors, Franzstr. 41,

Bonn

DO 3.10.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

FR 4.10.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

23:00 Heinz Gaul,

BEATZ&BOYZ -

Konfetti Edition

XXL, Dance, Elektro

und Black Music,

90er und 2000er

auf 2 Floors von

den DJs Berry E.,

Brucklyn und AK

Spoon, Vogelsanger

Str. 197, Köln

SA 5.10.

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5, Köln

23:00 Tivoli, 7hills - The

sound of Istanbul:

Geburtstagsparty

2 Jahre, Turkish

Clubbing for Gays,

Lesbians & Friends.

Dresscode: Smart

Casual, Hohe

Straße 14, Köln

SO 6.10.

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

MO 7.10.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

FR 11.10.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

SA 12.10.

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5, Köln

SO 13.10.

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

MO 14.10.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

FR 18.10.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

SA 19.10.

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5, Köln

23:00 ARTheater, Backstage

DiARiES,

Indie, Pop, BritPop,

Tronix, Electronica,

Techno und Minimal,

Ehrenfeldgürtel

127, Köln

SO 20.10.

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

MO 21.10.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

FR 25.10.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

22:00 Chargesheimer,

My Secret Garden,

Indie, Wave, 80er,

Elektropop mit DJ

Reptile und The

Weedy Burton,

Chargesheimerplatz

1, Köln

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

SA 26.10.

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5, Köln

23:00 Rich Club Cologne,

Homoriental,

Kölns Oriental-

Party für Schwule,

Lesben und

Freunde, Brabanter

Str. 15, Köln

SO 27.10.

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

DO 31.10.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

22:00 Wall 7, GAYO-

WEEN, 2 Areas, 5

DJs, Walking Act,

Visuals, Fotoshooting

uvm., Gladbacher

Wall 7, Köln

FR 1.11.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

SA 2.11.

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5, Köln

20:00 Deck5, Loadingzone

Party, Mathiasstraße

5, Köln

SO 3.11.

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

21:00 silq, a.m., House,

Disco und Elektro

für Girls, Guys,

Gays & Toys, Mertensgasse

2, Düsseldorf

MO 4.11.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

DI 5.11.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

MI 6.11.

14:00 Baustelle4U,

Wochenteilungskölsch,

21 – 22

Uhr Kölsch 2 für 1,

Pipinstr. 5, Köln

DO 7.11.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

FR 8.11.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

SA 9.11.

23:00 ARTheater, Backstage

DiARiES,

Ehrenfeldgürtel

127, Köln

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5, Köln

23:00 Tivoli, 7hills - The

sound of Istanbul:

ORIENTAL SPECIAL

EDITION, Turkish

Clubbing for Gays,

Lesbians & Friends,

Hohe Straße 14,

Köln

SO 10.11.

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

21:00 silq, a.m., House,

Disco und Elektro

für Girls, Guys,

Gays & Toys, Mertensgasse

2, Düsseldorf

MI 13.11.

14:00 Baustelle4U,

Wochenteilungskölsch,

21 – 22

Uhr Kölsch 2 für 1,

Pipinstr. 5, Köln

DO 14.11.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

FR 15.11.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

SA 16.11.

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5, Köln

23:00 Druckluft,

bang!, Floors:

Indie(tronic)/

Popkultur, Roots

Techno, Indie-/

Punk-Rock bzw.

Funk/Soul u. a.,

Am Förderturm 27,

Oberhausen

SO 17.11.

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

21:00 silq, a.m., House,

Disco und Elektro

für Girls, Guys,

Gays & Toys, Mertensgasse

2, Düsseldorf

FR 22.11.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

SA 23.11.

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5, Köln

23:00 Rich Club Cologne,

Homoriental,

Kölns Oriental-

Party für Schwule,

Lesben und

Freunde, Brabanter

Str. 15, Köln

SO 24.11.

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

21:00 silq, a.m., House,

Disco und Elektro

für Girls, Guys,

Gays & Toys, Mertensgasse

2, Düsseldorf

FR 29.11.

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

SA 30.11.

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5, Köln

23:00 Bootshaus, Sexy

HustlaBall, 3 Floors,

8 DJs, XXL Opening

Show, Playzone

uvm., Auenweg 173,

Köln

SO 1.12.

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr.

5, Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

21:00 silq, a.m., House,

Disco und Elektro

für Girls, Guys,

Gays & Toys, Mertensgasse

2, Düsseldorf


BACKSTAGE

BIRTHDAY BASH

27

Die BACKSTAGE DiARiES kommen so langsam ins Teenager

Alter, da bleiben Stimmungsschwankungen nicht aus

- in diesem Fall zwischen geiler und noch geilerer Musik.

Zum 12. Geburtstag geht es auf 3 Floors rund. Von Techno

über Indie(rock) bis Pop ist natürlich alles dabei, was Spaß

macht. Na dann, herzlichen Glückwunsch! *nj

19.10., Backstage Diaries, Artheater,

Ehrenfeldgürtel 127, Köln, 23 Uhr

KONFETTI

Da muss man gratulieren: 5 Jahre gibt es die BEATZ&BOYZ

nun schon. Das muss aber auch gefeiert werden und daher

steigt die Party heute in der Konfetti Edition XXL im Heinz

Gaul. Zur Stimmungsentfaltung bringen die DJs Berry E.

und Brucklyn feinste Dance-, Electro- und Black-Tunes

durch die Anlage, während AK SPOON in der Gaulbar

zurück in die 90er und 2000er wirbelt. *nj

4.10., BEATZ&BOYZ - Konfetti Edition XXL, Heinz Gaul,

Vogelsangerstr. 197, Köln, 23 Uhr

HOMORIENTAL

Seit dem Umzug in die aktuellen Räumlichkeiten bietet die

HomOriental Party deutlich mehr Platz für bestes Tanzvergnügen.

Da es nun auch 2 Floors gibt, heute bespielt von

den DJs Kanun-Yildirim und Babylon, läuft irgendwo immer

die passende Musik, die wie immer zwischen orientalischen

Klängen, Arabic Music, aber auch einer guten Portion Popund

Blacksounds pendelt. Gute Sache! *nj

26.10., Homoriental, Club Rich/Brabanter,

Brabanter Str. 15, Köln, 23 Uhr


28 VIP

KLATSCH

& STERNE

ALLES LIEBE, JOEY!

Am 3. Oktober wird die queere Ausnahmekünstlerin

70 Jahre alt. Wir gratulieren zum Wiegenfest!

Joey Arias ist seit den frühen 1970ern eine internationale

Legende der Kunstszene und arbeitete schon mit Klaus

Nomi, beim Cirque du Soleil, mit Rihanna sowie mit David

Bowie zusammen. Jazz, Blues, Diven-Klassiker wie „All By

Myself“, „Good Morning Heartache“ und „Ich hab noch einen

Koffer in Berlin“: Joey weiß genau, wie sie ihr Publikum in den

Bann zieht. Vor allem ihre Versionen der Hits von Billie Holiday

sind legendär. Szene-Sterne wie Gloria Viagra, Joko Koma und

auch Barbie Breakout zählen zu den Szene-Freunden der am

3. Oktober 1949 geborenen queeren Drag-Legende aus New

York. Seit den 1980ern veröffentlicht Joey Arias regelmäßig

Alben und ist fast auf der ganzen Welt live – oft zusammen

mit Sherry Vine – zu erleben. *rä

www.facebook.com/Joey-Arias

WOLFGANG JOOP: 75

Am 18. November feiert

der Künstler, Designer

und Buchautor seinen 75. Geburtstag.

Wir wünschen alles Beste!

„Teure Designerkleidung schafft nur

Distanz und Isolation“, sagte er einmal,

trotzdem ist er der Schöpfer genau

solcher heiß geliebten Teile.

Wolfgang Joop ging Ende der 1970er an

den Start in der Modewelt und feierte

ab 1981 Welterfolg mit der Marke JOOP!.

2001 verkaufte er das Unternehmen und

widmete sich bis 2017 seinem zweiten

Label „Wunderkind“, das von Modekritikern

begeistert aufgenommen wurde. Mitte der

1980er-Jahre wurde Wolfgang Joop an der

Universität der Künste in Berlin Honorarprofessor

für Modedesign. Neben Textilien und

Design interessiert sich der Potsdamer für

FOTO: XMAX

die bildenden

Künste und frönt

der Schriftstellerei.

Wolfgang Joop ist für

seine provokanten Äußerungen

bekannt: TV-Model-Stern Heidi Klum

etwa bezeichnete er einmal als „zu dick“ ... *rä

www.facebook.com/WolfgangJoop

50 JAHRE GWEN STEFANI

Ebenfalls am 3. Oktober feiert die

Stimme von Hits wie „The Sweet

Escape“, „Don’t Speak“ und „Rich Girl“ ein

halbes Jahrhundert auf Erden. Alles Gute

zum Wiegenfest, liebe Gwen Stefani!

Sie hat mit ihrer Band No Doubt sowie

als mehrfach mit Platin ausgezeichnete

Solokünstlerin Millionen Alben verkauft,

wird fleißig gestreamt und gilt längst als

eine der erfolgreichsten Sängerinnen

und Songwriterinnen der letzten zwanzig

Jahre. Gwen Stefani sang für Moby und mit

Eminem sowie Pharrell Williams. Soloalben

bescherten ihr Erfolg und Hitsingles, unter

anderem „What You Waiting For, „Used to

Love You“, „Baby Don’t Lie“ und „Hollaback

Girl“. Die hippe Mutter hat also allen Grund

zu feiern! Und wir würden uns mal wieder

über neue Musik freuen ... *rä

FOTO: HEATH MCBRIDE

Alles Gute, geschätzter Christoph Klimke!

Der am 22. November 1959 in Oberhausen

geborene Autor lebt seit 1984 in Berlin, er

veröffentlichte viele international beachtete

Bücher, u. a. „Der Sünder, Fragen an Pier Paolo“,

„Blaue Träume“, „Du mein Ich“, „Wo das Dunkel

dunkel genug“ sowie „Fernweh“. Zudem schrieb

Christoph Klimke mehrere Theaterstücke.

Bekannt wurde auch seine Zusammenarbeit

mit dem Dichter Mario Wirz (1956 – 2013).

Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit

dem Ernst-Barlach-Preis für Literatur. „Geboren

bin ich am Totensonntag im November 1959,

ein gutes Omen eigentlich. Im Kindergarten

kommandierten uns Nonnen, die die Heilige

Inquisition zurücksehnten, deshalb uns Ungehörige

auf den Tisch stellten, damit alle anderen

Kinder dann den Schuldigen auslachten“, so

Christoph Klimke in „Unwiderruflich glücklich“

(Querverlag, www.querverlag.de). *rä


DEIN GAY LIFESTYLE

Berlin • Köln • Hamburg • München

brunos.de /brunos.de @brunos_de

Picture by Andrew Christian


30 STADTPLAN

Bars

SZENE

1. Bistro Levent,

Grupellostr. 32

2. Café Piranha,

Bilker Allee 11

3. Comeback,

Charlottenstr. 60

4. K1, Bismarckstr. 93

5. Ludwigs Bier & Brot,

Mertensgasse 11

6. Musk,

Charlottenstr. 47

Oberkasseler Brücke

Düsseldorf

Rheinkniebrücke

14

Reichsstraße

Hafenstr.

7

2

7. Nähkörbchen,

Hafenstr. 11

8. Queenz,

Charlottenstr. 62

9. Sternschnuppe,

Sternstr. 2

10. Studio 1, Jahnstr. 2a

11. Zum goldenen Einhorn,

Ratinger Str. 18

Cafés / Bistros

• ARTCafé, Im Dahlacker

70 (Ecke Aachener

Str.)

• Wilma,

Charlottenstr. 60

5

11

Bahnstr.

12

Graf-Adolf-Straße

Herzogstraße

9

Berliner Allee

10

Corneliusstraße

17

Party-Locations

12. Nachtresidenz,

Bahnstr. 13

13. Stahlwerk,

Ronsdorfer Str. 134

14. Ufer 8, Rathausufer 8

15. Zakk, Fichtenstr. 40

Restaurants

• Hirschchen,

Alt-Pempelfort 2

• Laurens Restaurant,

Bismarckstr. 62

3

8

6

4

1

Kölner Straße

Karlstraße

16

15

13

• Nooij Restaurant,

Hoffeldstr. 37

Saunen

16. Phoenix Sauna

Düsseldorf,

Platanenstr. 11a

BUSINESS

Ärzte

• Dr. med Martin &

Anselm K. Gottstein,

Werdener

Straße 8

• Tim Oliver Flettner,

Kaiserswertherstr. 55

• Zahnarztpraxis

Dr. Stolley, Berliner

Allee 56

Autohäuser

• Auto-Park Rath,

Oberhausener Str. 2

• smart Vertriebs

GmbH, Mercedesstr. 11

Dienstleistungen

• CJ-Sieben, Postfach

24 02 30

• Düsseldorf Tourismus,

Marktstr./

Ecke Rheinstr. bzw.

Immermannstr. 65b

• Stadtwerke Düsseldorf

AG, Höherweg

100

Finanzen & Recht

• Laureus AG Privat

Finanz, Ludwig-

Erhard-Allee 15

• Parilis, Hansaallee 249

Fitness

• Bodystreet Berliner

Allee, Berliner

Allee 56

• Bodystreet Düsseldorf

Münsterplatz,

Ulmenstr. 270

• EisenhauerTraining,

Münsterstr.

334-336

• Fit IN Düsseldorf,

Ringelsweide 14

• Olymp-Fitness-

Center,

Pempelforther Str. 47

Möbel &

Einrichtung

• Maßlos, Steinstr. 32

• Habitat Düsseldorf,

z.Hd. Jan Kutterolf

Schadow Arkaden |

Martin-Luther-Platz

22, 40212 Düsseldorf

Optiker

• Hesse und Holländer

Augenoptik,

Ackerstraße 158,

Tel. 0211 63962200,

hesseundhollaender.de

Rechtsanwälte

• Rechtsanwalt

Gelbke,

Königsallee 61

• Semra Sanliünal,

Kaiser-Friedrich-

Ring 45

Sexshops

• book&xxx,

Bismarckstr. 86

Schulen

• Sprachcaffe,

Grafenberger Allee

78-80

Sport

• My Beauty Fit,

Rethelstr. 98

KULTUR

Bühne

• Capitol Theater,

Erkrather Str. 30

• Jazz Schmiede,

Himmelgeister Str.

107g

• Komödie Steinstr,

Steinstr 23

• Takelgarn, Philipp-

Reis-Str. 10

Galerie

• Fonis Galerie, Lindenstraße

90, 40233

Düsseldorf

KOMPETENZ FÜR NAH UND FERN

www.kompetenz-fuer-nah-und-fern.de

Dieser Gutschein gilt nicht für verschreibungspflichtige Arzneimittel und Rezeptzuzahlungen.

Keine Barauszahlung.

Michael Philip Henderson

• Facharzt für Allgemeinmedizin

Olga Hartman

• Fachärztin für Allgemeinmedizin

Beatrice Ulbricht

• Fachärztin für Allgemeinmedizin

Kai Bromm

• Facharzt für Innere Medizin

Dieter Künz

• Facharzt für Allgemeinmedizin (privatärztlich)

Hohenstaufenring 59 • 50674 Köln

Habsburgerring 2 • 50674 Köln

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DEUTSCHE ARBEITSGEMEINSCHAFT

HIV- UND HEPATITIS-KOMPETENTER

APOTHEKEN E.V.

FLIEGENDE-PILLEN.DE

Ihre Online-Apotheke

Kostenlose Beratung & Bestellung:

0800 - 240 22 42

Gutschein nur in den Erscheinungsmonaten gültig. Inhaber: Erik Tenberken e.K.

2

Tätigkeitsschwerpunkte:

• Hausarztpraxis für Allgemein- und Innere Medizin

• HIV-Hepatitis-Schwerpunktpraxis - PrEP

• Infektiologie, Immunologie,

Geschlechtskrankheiten

• Suchtmedizin

• Reisemedizinische Beratung und Impfung

• Gesundheitsvorsorge, Krebsvorsorge

Hohenzollernring 48, 50672 Köln

Telefon: 0221 / 570 8100, www.merea.de


RAT & TAT

Gesundheit

• AIDS-Beratung des

Gesundheitsamts,

Kölner Str. 180

• AIDS-Hilfe Düsseldorf

e.V., Johannes-

Weyer-Str. 1

Beratung

• Schwules Überfalltelefon,

Tel.

0211-19228

17. PULS - Treff für junge

Lesben, Schwule &

Bisexuelle,

Corneliusstr. 28

• SchLAu Düsseldorf

c/o Aidshilfe

Düsseldorf

Wirtschaft

• TARGOBANK,

Nordstr. 14

Bonn

SZENE

Bars

• GAP Bonn, Obere

Wilhelmstraße 29

53225 Bonn Beuel,

Telefon: +49 228

94909-77, E-Mail:

info@gap-in-bonn.de

Community

• Boba‘s Gay N°1 Club,

Josefstr. 17, 53111 Bonn,

0228-650685

Essen

Segerothstraße

Bars

9

Maxstr.

SZENE

Friedrich-Ebert-Straße

1. Barbados, Steeler

Str. 83

2. Briefkasten,

Hachestr. 21

3. C4-Klub, Hindenburgstr.

82-86

4. Colors, Lindenallee 89

5. Dampflock, Viehofer

Platz 14

6. Wilder Karl-Heinz,

Kettwigerstr. 60

4

11

3

Hindenburgstraße

10

Gladbecker Straße

12

7

6

Vereinstr.

Kettwiger Str.

Hachestraße

2

8

5

Schützenbahn

Gerlingstraße

7. Zum Pümpchen,

Kopstadtplatz 23

Party-Locations

• Studio, Schützenbahn

31

• Zeche Carl,

Wilhelm-Nieswandt-

Allee 100

Saunen

8. Pluto Sauna Essen,

Viehoferstr. 49

9. Metropol Sauna

Essen, Maxstr. 62

1

Herzogstraße

Steeler Straße

Sexshops und

-Kinos

10. Eros Boutique Gay

Shop, Klarastr. 19

11. Man Moviethek,

Vereinstr. 22

12. Wiscot, Friedrich-

Ebert-Str. 70

BUSINESS

Fitness

• CityFitness Essen,

Altendorfer Str. 97-101

Mode

STADTPLAN 31

• Blue Point Underwear,

Vereinstr. 18

• Rechtsanwälte

Anwaltskanzlei

Titze & Rodriguez,

Alfredstr. 108

Bühne

KULTUR

• Aalto-Theater,

Opernplatz 10

• GOP Varieté,

Rottstr. 30

• Grillo Theater,

Theaterplatz 11

• Philharmonie

Essen,

Huyssenallee 53

• Theater im Rathaus,

Porscheplatz 1

RAT & TAT

Gesundheit

• AIDS-Beratung des

Caritas-verbandes

für die Stadt Essen

e.V., Niederstr. 12-16

• AIDS-Hilfe Essen

e.V., Varnhorststr. 17

Community

• Café Vielfalt, Kleine

Stoppenberger Str.

13-15

• Essen X-Point,

Varnhorststr. 17

PRAXISGEMEINSCHAFT

Dr. med. Andreas Bellmunt-Zschäpe

(Allgemeinmedizin)

Kirsten Leurow (Innere Medizin)

Fachanwältin für

Erbrecht & Familienrecht

Tätigkeitsschwerpunkte:

• Infektiologie

• PrEP-Beratung

• Hausärztliche Versorgung

• Akupunktur

• Proktologie

• Suchtmedizinische

Grundversorgung

Lebenspartnerschaft

Testament

Vorsorge

Erbstreit

u.v.m.

Mitglied der DAGNÄ e.V. (www.dagnae.de)

Dt. Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der versorgung HIV-Infizierter

Münsterstraße 119, 4145 Dortmund

Tel. (0231) 816206, Fax. (0231) 1897117

Zweigertstr. 53, 45130 Essen

Tel. 0201 72029-0, Fax 0201 72029-29

E-Mail: kanzlei@ra-titze.de

www.ra-titze.de


32 GESUNDHEIT

MÄNNERGESUNDHEIT:

Was, wann, warum?

An dieser Stelle wollen wir speziell

den Herren ein wenig Rüstzeug

an die Hand geben, damit sie vielleicht

ein wenig gegenüber den Frauen

aufholen, die immer noch eine sieben

Jahre höhere Lebenserwartung haben.

Auch weil Frauen sich mehr um ihre

Gesundheit sorgen, als das sogenannte

starke Geschlecht, das erst zum Doktor

kriecht, wenn außer kriechen nicht mehr

viel geht. Für den Überblick über die

Männergesundheit haben wir uns als

fachliche Verstärkung Dr. Stefan Fenske

vom ICH Hamburg (www.ich-hamburg.

de) an Bord geholt. *ck

Ab wann sollte der Mann beginnen,

sich auf welche Krebsarten untersuchen

zu lassen?

Die gesetzliche Krankenversicherung

zahlt folgende Krebsvorsorgeuntersuchungen:

Ab 35 alle zwei Jahre kann

man, am besten kombiniert mit der

Gesundheitsvorsorgeuntersuchung, die

Haut auf Krebs bzw. Vorstufen untersuchen

lassen. Diese Untersuchung macht

der Hausarzt. Ab 45 kommt jährlich die

Krebsvorsorgeuntersuchung primär auf

Prostatakrebs dazu (mittels Abtasten

mit dem Finger). Ab 50 wird der Stuhl

auf Blut untersucht, optimalerweise wird

diese Stuhluntersuchung mit 55 durch

eine Darmspiegelung ersetzt. Sie ist

eine sehr effektive Methode, um auch

Krebsvorstufen, sogenannte Polypen,

erkennen und entfernen zu können! Die

Untersuchung findet in Kurznarkose

statt, ist also nicht schmerzhaft. Es

gibt ansonsten viele Angebote, die vermeintlich

zur Krebsvorsorge gut

sein sollen. Diese Untersuchungen

muss man

selbst bezahlen. Ich

rate dringend, solche

Untersuchungen

zunächst mit

dem Arzt seines

Vertrauens zu

besprechen, bevor

man gegebenenfalls

unnötig Geld ausgibt!

Was leistet die

Gesundheitsvorsorgeuntersuchung

ab 35?

Hier wird zunächst abgefragt, wie die

eigenen Risikofaktoren sind (beispielsweise

Rauchen) und ob in der Familie

bestimmte Krankheiten gehäuft vorkommen.

Dann gibt es eine körperliche

Untersuchung, eine Blutuntersuchung

auf Zucker und Cholesterin sowie eine

Urinuntersuchung. Diese Vorsorge dient

also hauptsächlich dazu, häufige Volkskrankheiten

wie Bluthochdruck oder

Diabetes zu erkennen, Erkrankungen, von

denen man ja oft viele Jahre selbst gar

nichts merkt.

Welche Impfungen

sind empfohlen und

wie oft müssen

sie wiederholt

werden?

Vorausgesetzt, dass

die sogenannte

Grundimmunisierung

im Kindesalter

stattgefunden hat,

sollte sich jeder

Mensch alle zehn

Jahre gegen Tetanus,

Diphtherie und Keuchhusten

impfen lassen. Menschen, die ab

1970 geboren sind, sollten sich gegen

Masern impfen lassen, wenn im Kindesalter

nicht vollständig geimpft wurde.


MSM sollten natürlich auch einen Impfschutz gegen

Hepatitis A und B haben, hier gibt es keine klaren

Regeln zur Auffrischung. Wichtig ist mir, dass alle

Impfungen Kassenleistungen sind, dies hat sich bei

den Hepatitisimpfungen für MSM leider immer noch

nicht bei allen Ärzten herumgesprochen! Allerdings

muss man sich natürlich dem Arzt gegenüber diesbezüglich

outen. Alle Menschen mit chronischen

Erkrankungen und alle, die über 60 Jahre alt sind,

sollten außerdem an die jährliche Grippeimpfung im

Herbst denken.

Gibt es eine Faustregel, wie oft sich Mann auch

ohne, dass etwas juckt oder sonst wie auffällt,

auf bestimmte STI testen lassen sollte?

Nein, feste, anerkannte Regeln gibt es hier nicht. Ich

denke, es kommt sehr auf das eigene Sexualverhalten

an, sprich: Wie sieht es mit Kondomgebrauch

aus, hat man viele wechselnde, gegebenenfalls

unbekannte Partner und so weiter? Wegen der

langfristigen Relevanz für die Gesundheit und

bei entsprechendem Sexualverhalten würde ich

regelmäßig Untersuchungen auf HIV und Syphilis

empfehlen, was sicher einmal pro Jahr ausreicht.

Wie sinnvoll Abstriche auf andere STI (Gonokokken,

Chlamydien) bei Menschen ohne Symptome sind,

weiß man nicht. Diese Untersuchungen sind wegen

der fehlenden Leistungspflicht der Krankenkassen

auch nur über entsprechende Angebote von Beratungsstellen

möglich, bzw. müssten privat bezahlt

werden.

Die App zur PrEP

GESUNDHEIT 33

Mit „prepared“ ist kurz vor

Druckschluss dieser Ausgabe von

SVeN, Herzenslust, Hein & Fiete und

„Schwules Netzwerk NRW“ eine

technisch ausgefeilte Lösung für

PrEP-Nutzer der Generation digital

vorgestellt worden. Egal ob du die

PrEP anlassbezogen oder dauerhaft

nimmst, die App erinnert dich nicht

nur an die Einnahme deiner Tablette,

sondern auch an alle verpflichtenden

Untersuchungen vor und während der

PrEP. Besonders pfiffig: Du weißt, dass

du zum Beispiel am 17. Oktober zum

HustlaBall oder am 9. November zur

SNAX ins Berghain möchtest? Dann

trag diese Termine ein und „prepared“

erinnert dich rechtzeitig daran, mit der

anlassbezogenen PrEP zu beginnen.

Die Daten werden übrigens ausschließlich

auf deinem Smartphone

gespeichert, lädst du Untersuchungsberichte

und Testergebnisse in die

App, haben nicht einmal andere Apps

auf deinem Mobiltelefon Zugriff auf

den Speicherort.

Mehr Infos zur App findest du unter

www.blu.fm/topics/prep. *ck


Ein Kosmetikstudio

für den Mann

Das Phänomen Attraktivität ist

vielschichtig und von diversen

Faktoren abhängig. Wesentlich

ist allerdings, dass dieses

Attribut altersunabhängig

und dauerhaft sein kann.

Die Idee von Mister

Attractive widmet sich

daher bewusst dem

Thema der Attraktivität, die

mit einem Produktportfolio

in der Kosmetik und Körperpflege

begleitend unterstützt

wird. Die schlüssige Passung von

Selbstwert und Ausstrahlung, im

Zusammenhang eines gepflegten Äußeren

ist dabei der konzeptionelle der Ansatz.

Eine Auszeit vom Alltag, Optimierung des Hautbildes, Hautpflege und Prophylaxe

sind die zentralen Anliegen des Männerkosmetikstudios in Köln. Das Portfolio reicht

von Schnupperangeboten, über spezielle Behandlungsprogramme zu besonderen

Anlässen, bis zur regelmäßigen Pflege für Gesicht, Rücken, Hände und Füße.

Generell geht es immer um Wohlgefühl und Wohlbefinden. Diesen Service genießen

Männer in einem angenehmen Ambiente und entspannter Atmosphäre.

MISTER ATTRACTIVE, Hansaring 19, Köln

Gesunde Zähne

Um die eigenen Zähne bis ins hohe

Alter erhalten zu können, sind gute

häusliche Mundhygiene und gesunde

Ernährung die wichtigsten Voraussetzungen.

Trotz gründlichen Zähneputzens

lassen sich Zahnschäden

durch Zahnbeläge jedoch nicht immer

vermeiden. Hartnäckige Ablagerungen

und bakterielle Beläge an schwer

zugänglichen Zahnflächen erfordern

eine zusätzliche professionelle

Zahnreinigung. Die Praxis Fuchte in

Köln Rodenkirchen bietet außerdem

zahlreiche weitere prophylaktische

Leistungen an.

Die gereinigten Zähne lassen sich durch

ein Bleaching weiter aufhellen: Dazu

wird ein Zahnaufhellungs-Gel auf die

Zähne aufgetragen. Dies kann entweder

„chairside“ direkt in einer Sitzung in der

Praxis oder zu Hause mit passenden

Kunststoff-Schienen als Träger für das

Gel erfolgen.

Veneers sind dünne keramische

Verblendschalen, die auf die Frontzähne

aufgeklebt werden, um einheitlich

geformte Zahnreihen herzustellen. Die

meisten optischen und funktionalen

Makel wie ungleichmäßige, zu kurze und

abgebrochene Zähne lassen sich auf

diese Weise ohne großen Aufwand für

viele Jahre überdecken, ohne dass es

zu funktionalen Einschränkungen beim

Zubeißen kommt.

www.zahnarzt-fuchte.de


www.nochvielvor.de

was

andere auch

Es ist deine Entscheidung, mit einer

erfolgreichen Behandlung kannst du

leben, wie du es willst.

Nimm dein Leben in die Hand und erfahre

mehr auf NOCHVIELVOR.de

Eine Initiative von

für ein positives Leben mit HIV.


GESUNDHEIT

KOSMETIK

Superstyler

Dank dieser neuen Produkte wirst

du zum Hingucker auf der Straße,

im Job und im Klub.

Mit dem neuen BRISK Haarstyling-

Trio lassen sich spielend leicht

unterschiedlichste Trend-Looks

kreieren. Dabei bleibt das Unternehmen

seinem kernigen Konzept

treu und nutzt Hopfen-Extrakt

als natürlichen Inhaltsstoff. Zum

Beispiel beim pflegenden BRISK

Haargel. Die flüssige Gel-Textur

mit frischem, maskulinem Duft

ermöglicht ein schnelles, unkompliziertes

Styling für jeden

Männerhaarschnitt mit extrastarkem

24-Stunden-Halt, ohne zu

verkleben.

Oder auch die dezent duftende

BRISK Mattpaste mit Hopfen-

Extrakt kreiert natürliche, matte

Styles mit mittlerem Halt, ohne zu

verkleben – ein echtes Naturtalent.

Egal ob lässig flexibler Surfer-

Style oder locker aus dem Gesicht

frisiert, die Mattpaste #machtsmatt

und verleiht dem Haar einen natürlich

gepflegten Look.

Auch toll: Die BRISK Wax-Pomade

mit Hopfen-Extrakt ist ein Haarstyling-Allrounder,

der ein wahres

Haar-Kreationen-Revival ermöglicht,

von der coolen 50er-Jahre-

Retro-Tolle bis zum Sleek-Look

à la Mad Men.

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Drei Typen Mann, drei Typen HIV-

Prävention. Alles über Kondome, PrEP

und Schutz durch Therapie findest du

auf www.iwwit.de!

#PrEPIstDa!

Schutz vor HIV auf Kassenrezept

Die von Bundesgesundheitsminister

Jens Spahn durchgesetzte Kostenübernahme

der medikamentösen HIV-

Prävention durch die gesetzlichen

Krankenkassen ist mit dem Stichtag

1. September gültig. Wer Anspruch auf

die PrEP hat, wer sie verschreiben darf

und was genau die Kassen bezahlen:

Du willst keine PrEP?

Wer PrEP nicht will, kann sich vor HIV fast

genauso sicher schützen, indem er Kondome

benutzt. Eine Übertragung des Virus ist

vollständig ausgeschlossen, wenn der Sex

mit einem HIV-Positiven unter funktionierender

Therapie stattfindet.

Du willst die PrEP?

Dann bekommst du sie auch. So einfach

lassen sich die jetzt vorliegenden Regelungen

zur PrEP auf Kassenrezept zusammenfassen.

Konkret haben laut Papier Menschen

mit einem „substanziellem Risiko“

Anspruch auf die Verschreibung. Es reicht,

wenn du dem Arzt sagst, dass du gerne Sex

ohne Kondom haben möchtest oder bereits

hattest. Alle nötigen Beratungen und

Untersuchungen werden von der Krankenkasse

bezahlt.

PRÄVENTION

Kann ich dafür zu meinem Hausarzt

gehen?

Jein! Nur wenn dein Hausarzt ein „fachlich

befähigter“ Arzt ist. Das sind alle Ärzte,

die auf die Behandlung von HIV-Patienten

spezialisiert sind („Schwerpunktpraxen“)

und Ärzte, die eine Befähigung durch Weiterbildung

und/oder Erfahrung vorweisen

können. Eine Liste mit befähigten Ärzten

mit praktischer Suchfunktion über deine

Postleitzahl findest du unter www.dagnae.de.

Play safe und hab Spaß! *ck

Wichtig: Keine der drei HIV-

Präventionsmethoden schützt

sicher vor anderen sexuell übertragbaren

Infektionen (STI) wie Tripper,

Syphilis oder Chlamydien. Auch das

Kondom reduziert das Risiko nur.

Faustregel: Wer sexuell aktiv ist, sollte

mindestens einmal im Jahr einen

STI-Check machen! Diese Checks

werden von den Krankenkassen

übernommen, wenn du mit dem

Arzt ehrlich über dein Sexualleben

sprichst und dieser ein Ansteckungsrisiko

diagnostiziert.


NACHGEFRAGT

Schlau zu HIV mit

Dr. Thomas Buhk

Laut Robert Koch-

Institut hat sich

die Anzahl der

Menschen mit HIV

über vierzig Jahre

seit den 1990ern

verfünffacht.

Warum das so

ist und welche

Folgen das für

die Therapie hat,

erklärt uns Dr. Thomas Buhk, Facharzt

für Innere Medizin und Infektiologe am

Infektionsmedizinischen Centrum Hamburg

(ICH/www.ich-hamburg.de). *ck

Warum gibt es so viel mehr über

40-jährige HIV-Positive?

Mit einer HIV-Infektion ist von einer nicht

nur normalen Lebenserwartung auszugehen

– auch, was zu betonen ich finde sich lohnt,

von einer normalen Gesundheitserwartung.

Menschen mit einer HIV-Infektion sind

gesunde Menschen – die HIV-Infektion hat

sich von einer potenziell tödlich verlaufenden

und lebenszeitverkürzenden Infektion

zu einer lebensbegleitenden Kondition

gewandelt. Allerdings sollte nicht vergessen

werden, dass HIV-positive Menschen, die

rauchen ein deutlich erhöhtes Morbiditätsund

Mortalitätsrisiko im Vergleich zur nichtrauchenden

Bevölkerung haben! Trotz einer

HIV-Infektion gesund leben zu können, trifft

also nicht für jeden zu.

Zurück zur Frage: Unsere Patienten, die sich

vor 20, 30, 40 Jahren mit HIV infizierten,

können heute dank der Fortschritte in der

HIV-Medizin stabil leben, so hat die Gruppe

der über 40-Jährigen sich dadurch vergrößert,

dass die damals Jungen diese Altersgrenze

inzwischen überschritten haben. Die Neuinfektionen

insgesamt nehmen zwar eher ab,

doch prozentual ist nach den Berechnungen

des RKI die Neuinfektionsrate bei älteren Altersgruppen

leicht zunehmend, also erhöht!

Gibt es besondere Anforderungen

an die HIV-Therapie bei älteren

Menschen?

Je älter wir Menschen werden, desto höher

ist das Risiko für Begleiterkrankungen und

zusätzliche Medikamenteneinahmen, so

dass Wechselwirkungen der unterschiedlichen

Therapien unbedingt zu berücksichtigen

sind! Wenn es geht, versuche ich bei den

Patienten, die ich ärztlich begleite und die

weitere Medikamente einnehmen müssen,

GESUNDHEIT

boosterfreie Regime und ggf. Therapien zu

verordnen, die unbedenklicher für Wechselwirkungen

sind. Jeder Patient kann übrigens

selber seine Therapien auf der Liverpool-Seite

www.hiv-druginteractions.org auf etwaige

Wechselwirkungen überprüfen.

Was sollte Ihrer Meinung nach getan

werden, um die Awareness für „HIV

im Alter“ bei Nicht-Schwerpunktärzten

und in der Pflege zu steigern?

An erster Stelle sollten alle Ärzte – aber auch

andere Gruppen, die im Gesundheitswesen

arbeiten – Indikatorerkrankungen oder Indikatorsymptome,

die auf eine HIV-Infektion

hinweisen, kennen. Etwa eine Gürtelrose,

ein oraler Soor, eine Thrombozytopenie,

eine Luesinfektion oder eine andere STD

z.B. sollten immer Anlass sein dem Patienten

einen HIV-Test anzubieten. Sexualität gibt

es in jedem Alter und in vielen bunten Farben.

Bei älteren Menschen eine HIV-Infektion

zu übersehen, sollte uns nicht passieren,

bzw. auch ältere Patienten, die ein Risikoverhalten

leben, eine HIV-Infektion zu

erwerben, sollten über die Möglichkeit einer

PrEP aufgeklärt werden, um sie vor einer HIV-

Infektion besser schützen zu können. [...]

Lest das ganze Interview auf

www.blu.fm/topics/schlau-zu-hiv/!

Sind Sie schon PrEPariert?

Mit Kalenderaufdruck die Übersicht

behalten – bei der PrEP ist das Timing

entscheidend.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder

Apotheker!

Eine freundliche Empfehlung von TAD Pharma


GESUNDHEIT

INTERVIEW

HIV-Therapie 2.0

Seit Mitte der 1990er-Jahre kann das

HI-Virus, der Auslöser von Aids, mit der

antiretroviralen Kombinationstherapie

(ART) in Schach gehalten werden. Was

anfangs noch eine komplizierte und mit starken

Nebenwirkungen verbundene Tortur für den Patienten

und seinen Körper war, ist dank immensem

Forschungsaufwand der pharmazeutischen Unternehmen

und der Wissenschaft heute eine alltagstaugliche

Therapie geworden, bei der Betroffene im

besten Fall nur noch eine Tablette täglich einnehmen

müssen und eine normale Lebenserwartung

ohne gravierende gesundheitliche Nachteile haben.

Im Prinzip beruhen aber auch diese „Single-Tablet-

Regimes“ genannten HIV-Therapien immer noch auf

der Kombination dreier Wirkstoffe, wie zu Beginn der

ART. In den Wirkstoffklassen gibt es eine Vielzahl an

Varianten, sodass insgesamt ein recht großer Pool

für Kombinationsmöglichkeiten je nach Verträglichkeit,

Lifestyle und Resistenzen des HIV-Positiven

zur Verfügung steht. Ein beruhigender Status quo.

Alles erledigt also? Im Gegenteil: Über die aktuell

wegweisenden Neuerungen in der HIV-Therapie und

den Stand der Forschung sprachen wir mit Siegfried

Schwarze vom Verein „Projekt Information“.

Wie fit ist die ART für die Zukunft, wenn

doch im Prinzip keine wirklich neuen

Wirkmechanismen dazugekommen sind

und weniger geforscht wird? Was ist zum

Beispiel mit Resistenzen?

Resistenzen können langfristig ein Problem werden.

Statistisch tritt bei rund zehn Prozent der

Patienten eine Resistenz gegen einen Wirkstoff

oder eine Wirkstoffklasse auf. Dadurch, dass die

Medikamente heute wirksamer sind, also die

Wirkstoffe besser und länger im Körper bleiben,

auch wenn die Adhärenz (Therapietreue,

Anm. d. Red.) nicht einhundertprozentig ist,

sinkt diese Zahl aber aktuell. Es ist auch richtig,

dass seitens der Pharmaindustrie weniger

geforscht wird. Der HIV-Markt ist inzwischen

ein klassischer Verdrängungsmarkt. Im Prinzip

forschen aktuell nur noch die drei Unternehmen

MSD, Gilead Sciences und ViiV Healthcare. Alle

anderen haben ihre HIV-Medikamente zwar noch

auf dem Markt und schöpfen sozusagen den

Rahm ab, investieren aber kaum in die Erforschung

neuer Medikamente.

Womit wir beim eigentlichen Thema des

Interviews sind. Denn ganz im Gegensatz zur

etwas düster wirkenden Bestandsaufnahme

gibt es aktuell einige bemerkenswerte Neuigkeiten.

Die PrEP als Implantat wurde von MSD

auf der IAS-Konferenz in Mexiko vorgestellt.

Was ist das?


Neu ist nicht die Form der Verabreichung

durch ein Implantat. Das wird schon lange

zum Beispiel in der Empfängnisverhütung

eingesetzt. Man bekommt ein etwa

streichholzgroßes Polymer-Stäbchen in

den Oberarm gesetzt, das dann über ein

Jahr die Wirkstoffe abgibt. Gilead arbeitet

aktuell zum Beispiel daran, Tenofovir (in

Kombination mit Emtricitabin als Truvada

bekannt, Anm. d. Red.) als Implantat zu

entwickeln. Das von MSD vorgestellte

Medikament Islatravir dagegen beruht auf

einem völlig neuen Wirkstoff. Interessanterweise

wurde er zuerst in Sojasoße entdeckt.

Was nicht bedeutet, dass Sojasoße vor HIV

schützt! (lacht)

„Eine ganz neue

Wirkstoffklasse“

Ich sehe schon die „BILD“-

Schlagzeile …

Ein großer Vorteil dieses Wirkstoffs ist,

dass er in unglaublich kleinen Dosierungen

ausreichend wirkt. Um das zu veranschaulichen:

Bisher reichen die Tagesdosierungen

von ungefähr 25 Milligramm bis zu

einigen 100 Milligramm. Die notwendige

Tagesdosis von Islatravir wird wahrscheinlich

nur ein halbes Milligramm betragen.

Das ist für eine Depot-Therapie natürlich

sehr vorteilhaft. Die Daten, die auf der

IAS vorgestellt wurden, lassen hoffen,

dass mit dem Implantat tatsächlich eine

Wirkdauer von einem Jahr erreicht werden

kann. Das Medikament ist aber nicht nur

ein neuer Wirkstoff, sondern gehört zu

einer ganz neuen Wirkstoffklasse, den

Nukleosidischen Reverse-Transkriptase-

Translocations-Inhibitoren. Für diese haben

wir noch keine Langzeiterfahrungen,

wie es mit der Verträglichkeit aussieht,

und müssen weitere Studien abwarten.

Es gibt aber ja weitere Depot-Therapieansätze.

Wie ist da der Stand?

Es wird auch mit den bekannten Wirkstoffklassen

an neuen Therapieformen

gearbeitet. Das hat den Vorteil, dass die

Langzeitverträglichkeit der verwendeten

Substanzen gut erforscht ist. Im kommenden

Jahr werden die ersten Depotspritzen

zur Behandlung zugelassen werden. Wir

wissen es noch nicht ganz genau, aber

zunächst werden es wohl monatliche,

eventuell zweimonatliche Spritzen sein.

ViiV Healthcare hat sie mit dem seit Jahren

angewendeten Rilpivirin und dem neuen

Medikament Cabotegravir, einer Schwestersubstanz

des ebenfalls lange verwendeten

Dolutegravir, entwickelt. Cabotegravir wird

übrigens gleichzeitig für die PrEP erforscht,

hier wäre eine dreimonatige Depotgabe

denkbar.

„Da ist noch

Spiel drin!“

Was ist der Vorteil dieser Depot-

Therapien?

Sie bieten einerseits die Möglichkeit,

Patienten zu behandeln, die Schwierigkeiten

mit der Adhärenz haben. Wichtiger

ist aber noch, dass sie hervorragend für

jegliche Umfelder geeignet sind, in denen

die HIV-Infektion nicht bekannt werden

soll. Wo Tabletten nicht auffallen sollen.

Das kann in Gefängnissen sein, in Familien,

wo vielleicht das Kind die Infektion der

Mutter oder des Vaters nicht bemerken

soll. Bei Migranten, die ihre Familie in

religiös besonders strenggläubigen Ländern

besuchen. Bei Flugbegleitern oder anderen,

die beruflich in diese Länder müssen oder

dort ihren Urlaub verbringen wollen.

Wie kommt es, dass wir hier jeweils

nur noch über zwei Wirkstoffe

sprechen? Ist die Dreierkombi ein

Auslaufmodell?

Die Dreierkombi ist einfach historisch gewachsen.

Bei Retrovir in den 1990ern haben

wir gesehen, dass das Virus maximal sechs

Monate brauchte, um sich anzupassen. Mit

zwei Wirkstoffen hat es dann ca. drei Jahre

gedauert, bis das Virus resistent war. Erst mit

der Einführung der Proteasehemmer 1996

gelang es, das Virus dauerhaft unter die

Nachweisgrenze zu bringen, also seine Vermehrung

und damit Anpassungsmöglichkeit

nachhaltig zu unterbinden. Inzwischen sind

wir in der Situation, dass die Medikamente

viel, viel wirksamer sind und wir sehen, dass

drei keine magische Zahl ist. Studien zeigen

sogar, dass die modernsten Protease- und

Integrasehemmer so wirksam sind, dass sie

theoretisch einzeln wirken würden. Das ist

aber nur Theorie und niemand möchte sich

eine Resistenz gegen diese hochwirksamen

Wirkstoffe einhandeln. Für viele Patienten

reichen aber in Zukunft zwei Wirkstoffe aus,

wie bei den eben genannten erwarteten

neuen Therapien. In Deutschland ist mit

Dolutegravir/Lamivudin (Dovato, Anm. d. Red.)

in diesem Jahr schon die zweite Zweierkombination

zugelassen worden, Juluca ist schon

etwas länger auf dem Markt.

Sie haben im Vorfeld auch eine

Infusion angesprochen …

Mit Ibalizumab von Theratechnologies steht

das erste Medikament zur Behandlung

durch eine alle zwei Wochen zu gebende

Infusion kurz vor der europäischen

Zulassung. Es ist speziell für Patienten

entwickelt worden, die wegen Resistenzen

oder Unverträglichkeiten nur wenige

Therapieoptionen haben. Infusionen sind

im Vergleich zur Depotspritze aufwendig,

man kommt an den Tropf, muss warten,

aber: Es wird in Zukunft vermutlich weitere

Medikamente wie dieses geben, deren

Wirkung nicht mehr auf chemischen kleinen

Molekülen beruhen, sondern mit menschlichen

Antikörpern arbeiten. Das ist zurzeit

noch extrem teuer. Die angesprochene

Therapie wird rund 130.000 Euro im Jahr

kosten, allerdings ist sie für betroffene Menschen

(in den USA schätzungsweise 25.000,

Anm. d. Red.) ein lebensrettender Segen.

Bei anderen Erkrankungen hat man die

Verweildauer der Antikörper im Organismus

bereits durch Tricks so weit verlängert, dass

eine halbjährliche Infusion möglich ist. Da ist

noch Spiel drin.

*Interview: Christian Knuth

Auf www.blu.fm/topics/hiv spricht

Siegfried Schwarze im zweiten

Teil dieses Interviews über weitere

spannende Ansätze, wie die eventuell

einmal mögliche Heilung durch eine

Gentherapie und den Stand der Erforschung

eines Impfstoffes.

Siegfried Schwarze ist Vorstandsmitglied

bei Projekt Information e.

V., einem Verein, der HIV-infizierte

Menschen, ihre Freunde, Angehörigen

und Ärzte über Forschung,

Entwicklung und Anwendung von

schulmedizinischen, unterstützenden

und holistischen Behandlungsmethoden

informiert. Im ständigen

interdisziplinären Informationsaustausch

mit Medizinern, Naturheilkundlern,

Psychologen, Therapeuten

und Pflegern entsteht so alle zwei

Monate eine Vereinszeitschrift,

die diese Informationen sammelt.

Zudem schafft Projekt Information

mit POSITIVER RAUM Möglichkeiten

des Austausches und der Vernetzung

HIV-Positiver in ländlichen Gebieten.

www.projektinfo.de

GESUNDHEIT


GESUNDHEIT

SEXUALITÄT

Keine Angst vor Sex!

Seit Anfang der 1980er-Jahre ist

HIV allgegenwärtiger Begleiter

schwuler Männer. Egal, ob man infiziert ist

oder nicht: Das Virus beeinflusst fundamental

die Art und Weise, wie wir leben

und lieben, denn HIV ist zum Synonym für

Angst geworden. Eine angstfreie Sexualität

kennen viele Schwule daher überhaupt

nicht (mehr).

Diese Tatsache ist besonders deswegen

erstaunlich, weil HIV inzwischen eine gut

behandelbare chronische Krankheit ist und

die Schutzmöglichkeiten durch Kondom,

PrEP und Schutz durch Therapie so individuell

wie einfach geworden sind.

SEXANGST 2.0

Im Sommer erreichte eine Studie hohe

mediale Aufmerksamkeit, nach der es

erstmals mehr Syphilisansteckungen als

HIV-Neuinfektionen in Europa gab. Diese

aus rein epidemiologischer Sicht eigentlich

gute Nachricht wurde fast durchgängig so

dargestellt, dass Sorglosigkeit

und Kondomverzicht

eine Gefahr für die sexuelle

Gesundheit der Bevölkerung

darstellen. Dabei

fehlte eine entscheidende

Einordnung: Die Syphilis ist

einfach zu heilen, Resistenzen

sind nicht bekannt.

Und ein Rückgang der

HIV-Neuinfektionen in

Europa von 31.000 im Jahr

2016 auf 25.353 in 2017

ist Beweis dafür, dass die

HIV-Prävention erfolgreich

funktioniert.

SEXUELLE GESUNDHEIT

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)

hat sexuelle Gesundheit als Ziel definiert.

FOTO: TEAM RH PHOTOGRAPHY / INSTAGRAM.COM/ROMAN_HOLST

Und sie stellt sich klar und deutlich gegen

psychisch belastende Ängste, die zum

Beispiel durch fehlende Aufklärung oder

falsche Information über Geschlechtskrankheiten

ausgelöst werden können:

„Sexuelle Gesundheit setzt eine positive

und respektvolle Haltung zu Sexualität

und sexuellen Beziehungen voraus sowie

die Möglichkeit, angenehme und sichere

sexuelle Erfahrungen zu machen, und

zwar frei von Zwang, Diskriminierung und

Gewalt. Sexuelle Gesundheit lässt sich nur

erlangen und erhalten, wenn die sexuellen

Rechte aller Menschen geachtet, geschützt

und erfüllt werden.“

HIV, AIDS UND SEXUALFEINDLICHKEIT

Unter dem Titel „Fortwährende Eingriffe“

ist im Männerschwarm Verlag ein Sammelband

mit Aufsätzen, Vorträgen und

Reden des Sexualwissenschaftlers Martin

Dannecker erschienen. Diese Sammlung

von Texten zu HIV und AIDS über

vier Jahrzehnte hilft hervorragend beim

Verständnis, warum Angst vor Sexualität

in der HIV-Krise durchaus nachvollziehbar

und berechtigt war.

Gleichzeitig entlarven die

Texte aber auch, wie diese

Angst von Anfang an und

bis heute moralisierend

und sexualfeindlich missbraucht

wurde und wird.

Dem gilt es sich mit aller

Macht entgegenzustellen,

um eine neue Angst vor

und Stigmatisierung von

Sexualität nicht zuzulassen.

*ck

„Fortwährende Eingriffe“

von Martin Dannecker,

Buch / Broschur, 232 Seiten, ISBN

9783863002718, Lesungen im Oktober,

November und Dezember, Termine und

Infos unter www.maennerschwarm.de

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Rasieren neu entdecken!

Männer am Morgen – dem einen steckt noch die letzte Nacht in

den Knochen, dem anderen das bevorstehende Date. Zum Glück

gibt es jetzt was Neues in Männerbädern,

das dich frisch wie ein junges

Salatblatt in den Tag gehen lässt:

Boldking. Der sensationelle Online-

Rasierservice mit den extrascharfen

Klingen, dem nachhaltigen Recyclingservice

und den natürlichen

Hautpflegeprodukten für

obenrum und untenrum.

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WENIGER KOPF

ZERBRECHEN

MEHR

HERZ

KLOPFEN

Zu wissen was alles in deiner HIV-Therapie

steckt, kann dich gelassener machen. Sprich

mit deinem Arzt, was für dich und dein

langfristig gesundes Leben am Besten ist.

WENIGER HIV

MEHR

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GESUNDHEIT

SEXUALITÄT

LATTE

MACHO

FOTO: R. PEREZ / CC0

Augen und Sitzfleischsensoren auf beim Fahrradkauf. Der richtige Sattel ist für die Organe rund um den Penis und damit für seine dauerhafte Leistungsfähigkeit Pflicht!

Keinen hochkriegen. Schlappschwanz.

Versager. Neben

Gedanken um die Größe seines

Geschlechtsteiles, zählt wohl eine

verminderte Leistungsfähigkeit des

Penis zu den Urängsten des modernen

Mannes. Dabei ist die Erektile

Dysfunktion (ED), umgangssprachlich

die Erektionsstörung, weder

selten noch ein Drama noch etwas,

das nicht in den meisten Fällen

abstellbar wäre.

Wie funktioniert die Latte?

Ein komplexes System aus psychischen

und körperlichen Abläufen, an dem neben

deinem Kopf die Blutgefäße, Nerven und

bestimmte Hormone und Botenstoffe

beteiligt sind, sorgt dafür, dass in deinem

Penis Stimmung aufkommt. Stimmung

meint hier die Drosselung des Blutabflusses

bei gleichzeitig erhöhter Blutzufuhr.

Platz für das zusätzliche Volumen schaffen

erweiterte Gefäße in den Schwellkörpern.

Ergebnis bei perfektem Zusammenspiel:

eine einsatzbereite Prachtlatte.

Servicehinweise zur Lattenpflege

Bevor wir gleich erklären, was gegen eine

ED getan werden kann, wollen wir noch

kurz ganz allgemein darauf hinweisen, was

deinem Penis alles die Laune verderben

kann. Dein Lebensstil ist nämlich maßgeblich

daran beteiligt, ob du zu den rund 20

Prozent der Männer gehörst, die unter ED

leiden oder nicht: Rauchen, Alkoholmissbrauch,

Drogenkonsum und Übergewicht

sowie durch sie ausgelöste Erkrankungen

wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck,

erhöhte Blutfettwerte und Arteriosklerose

sind durch dich kontrollierbare Faktoren,

die deinem Steifen die Luft – Verzeihung

– das Blut abwürgen. Andere Ursachen der

ED, wie Schlafapnoe, Schilddrüsenunterfunktion

oder Schilddrüsenüberfunktion,

Multiple Sklerose, Operationen im Beckenbereich

oder Verletzungen an der Wirbelsäule

oder am Becken sowie Verletzungen

an Nerven oder Schwellkörpern, kannst du

weniger gut selbst beeinflussen. Prinzipiell

gilt: Wenn du länger als sechs Monate unter

einer ED leidest, geh damit zum Arzt,

denn wie eben beschrieben,

kann der Hänger beim Sex

ein Symptom einer ernsten

Erkrankung sein!

Was hilft?

Viagra. Ja, aber nein. Glücklicherweise

gibt es heute nicht

mehr nur die extrem teure

blaue Pille, die 1998 auf

den Markt kam und als

Erstes eine ernst zu

nehmende medizinische

Hilfe schuf. Ihr

Wirkstoff Sildenafil

ist heutzutage von

vielen Herstellern günstig und auch in größeren

Packungen auf Rezept erhältlich. Er

gehört zur Klasse der Phosphodiesterase-

5-Hemmer (= PDE-5-Hemmer), die den

Abbau körpereigener erektionsfördernder

Botenstoffe im Penis vermindern. Dadurch

wird die Konzentration dieser Botenstoffe

erhöht und die Entstehung und Beibehaltung

einer Erektion gefördert. Zur Stoffklasse

der PDE-5-Hemmer gehören neben

Sildenafil auch Vardenafil und Tadalafil, die

sich vor allem in der Wirkschnelligkeit

und -dauer unterscheiden. Letzterer wirkt

mit bis zu 36 Stunden am längsten und

kann auch zusammen mit der Nahrung

eingenommen werden. Sildenafil wirkt

langsamer, wenn mit dem romantischen

Dinner eingenommen. Wer auf Chemie

verzichten will, kann mit Cockringen und

Penispumpen auch recht wirksam

Hand an die werdende Latte

legen, hier kommt es aber dann

darauf an, wie der Partner zu

solchen Spielzeugen steht. Nicht,

dass ihm dann die Lust vergeht,

denn dann hilft auch kein PDE-

5-Hemmer mehr: Die wichtigste

Zutat für eine pralle Erektion ist

und bleibt die sexuelle Stimulation,

die Erregung, die Lust

auf Sex. Darauf eine Latte!

*ck

www.hormosan.com


NEU

ENTDECKE GRUPPEN

In den Gruppen finden sich Menschen die sind wie du, man tut sich zusammen um

Spaß zu haben oder um miteinander zu diskutieren - du entscheidest.

Du kannst kostenlos einer Gruppe beitreten oder selbst eine gründen.

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DIVERSITY

Liebe Leser,

unabhängig vom (nicht immer eindeutigen) biologischen

Geschlecht definieren sich aufgeklärte Menschen heute

so, wie sie sich fühlen und WIE SIE EBEN SIND. Lesbisch,

schwul, trans* oder queer oder, oder ... Das stößt manch

einen vor den Kopf, der jahrzehntelang dafür gekämpft

hat, ein Schwuler sein zu dürfen: Dem behagt es nicht,

dass er jetzt in einer Schublade mit „den“ Lesben ist und

„nur noch“ queer ist. Es geht aber nicht um Schubladen, es

geht um Freiheit. Wir stellen dir hier ein paar Queers vor. Viel

Spaß beim Lesen! *rä

FOTO: S. MARTINELLI

BUCHTIPP

#Transsexualität: Gottes Schöpfung

Ein wahrlich ungewöhnlicher

Lebensweg, den das Buch

„Endlich ich“ erzählt. „Darf ich das

mir von Gott gegebene Geschlecht

verändern?“, fragte Pfarrer Sebastian

Wolfrum sich immer wieder.

Bis zu seinem Coming-out 2017 kannte

ihn seine Gemeinde als Silke, doch die

war er nicht. Seine „Häutung“, wie er seine

bewusste Entscheidung nennt,

verkündete er dann in der Kirche

im fränkischen Veitshöchheim.

Bis dahin war es für ihn ein langer

Prozess. Darf er als Christ in die

Schöpfung so stark eingreifen?

Darf er das als Pfarrer? Wie reagiert

die Gemeinde? Denn auch wenn

man das nutzen darf/soll/kann,

was Göttin/Gott einem an Fähigkeiten

und Möglichkeiten gegeben

hat, ist da immer noch das Umfeld,

das soziale Gefüge, das es nun

mit einem neuen Menschen zu

tun hat. Das vor wenigen Monaten

beim Münchner Claudius Verlag

erschienene Buch „Endlich ich –

Ein transsexueller Pfarrer auf dem

Weg zu sich selbst“ ist ein äußerst

intimer und lesenswerter Blick auf

einen mutigen Menschen. Und es

macht Mut, zu sich zu stehen! Wir

chatteten mit dem Pfarrer.

Kannst du mit dem Wort

„queer“ etwas anfangen oder

lehnst du das eher ab?

Ich finde das Wort sehr treffend.

Es zeigt einfach, dass es mehr

zwischen Himmel und Erde gibt,

als in unsere vertrauten Schubladen

passt. Soweit ich das erkennen kann,

ist „queer“ nicht negativ besetzt. Auch das

hilft queeren Menschen, sich in unserer

Gesellschaft wiederzufinden.

Wovor hattest du mehr Angst: vor

der Reaktion der Gemeinde, deiner

Freunde oder der Kirche?

Angst ist vielleicht nicht ganz zutreffend.

Die größten Fragen hatte ich schon

Richtung Kirche und Gemeinde. Kann

ich in meinem Beruf bleiben, kann ich in

meiner Gemeinde bleiben? Das war ja nicht

von Anfang an sicher. Und die Reaktion in

einem 10.000-Einwohner-Ort kann man im

Vorfeld immer schwer einschätzen.

Welche Hürde musst/willst du noch

bezwingen?

Die größten Hürden habe ich hinter mir.

Jetzt gilt es vor allem, sich im Alltag des

neuen, richtigen Lebens einzufinden.

Die Operationen werden sicher noch mal

eine Herausforderung. Sie sind für mich

der letzte Schritt zur äußeren

Angleichung.

Wie lebt es sich als Trans* auf

dem Land? Musas man mehr

kämpfen?

Die Region hier ist ja eher städtisch

geprägt. Aber klar, es ist etwas

überschaubarer als in den großen

Metropolen. Ich würde nicht

sagen, dass ich mehr kämpfen

musste. Aber als Pfarrer bin ich

auch öffentliche Person und kann

in einem kleineren Lebensraum

nicht so einfach in der Anonymität

abtauchen. Insofern bin ich mehr

gefordert. Vielleicht hilft das sogar

eher. Dadurch, dass die Menschen

mich seit Jahren kennen, fiel es

vielen sogar leichter, meinen Weg

zu akzeptieren, weil sie konkret eine

Person vor Augen haben, die sich

auf den Weg der Transition macht.

Sie erleben, dass ich zunehmend in

mir ruhe und es sich sehr stimmig

anfühlt.

*Interview: Michael Rädel

www.claudius.de


DIVERSITY

INTERVIEW

FOTO: MICHAEL MIKLAS, MAKE-UP UND HAIRSTYLING:

AVRIL PAUL, ARTWORK: MORITZ GRUHL, ADDITIONAL

PRODUCTION: MARTINA BREITENFELD

FELIX RÄUBERS

atmosphärische Welt voller Symbole

Wir sprachen mit dem Ex-

Polarkreis-18-Sänger über

seine Kunst und sein Sein.

Wovon handelt dein Lied „Burning

Sky“?

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen

Geschlecht, der männlichen und weiblichen

Seite in mir selbst, ist eines der

drastischsten inneren Spannungsfelder,

die ich für mich, und die jeder irgendwann

in sich erlebt. Darüber wollte ich einen

Song schreiben. Obwohl ich mich nicht als

transsexueller Mensch verstehe, zumindest

nicht auf der physischen Seite, habe

ich diese Ambivalenzen natürlich in mir,

denn regelmäßig werde ich mit den Grenzen

meiner eigenen Geschlechtsidentität

konfrontiert. Alltägliche Situationen, in denen

ich nicht weiß, ob meine Handlung als

männlich oder weiblich empfunden wird,

und wo ich mich frage, was es überhaupt

bedeutet, männlich oder weiblich zu sein.

Ein heikles Thema, wo ich bei vielen auf

Distanz stoße. Ein klares Zeichen also,

dass genau hier ein besonders persönliches

Thema für jeden von uns liegt, sonst

würde man sich nicht so dagegen wehren.

Der Song „Burning Sky“ beschreibt eine

ikonische Figur, die sich traut, bis aufs

Letzte zu ihrer eigenen Geschlechtsidentität

zu stehen.

Auf dem Bild bist du halb Mann, halb

Frau. Oder auch ein Mensch, mal

geschminkt, mal pur. Ist Make-up

denn immer weiblich?

Auf dem Bild wollte ich die weiblichen

und männlichen Anteile in mir in einem

Bild zusammenfassen. Hält man eine

Gesichtshälfte zu, wirkt die noch offene

andere Hälfte wie eine eigenständige Persönlichkeit,

beides Anteile, die wirklich in

meinem Gesicht sind. Avril Paul von Make

Up Society hat das Make-up sehr subtil

angewendet und letztlich nur die Anteile

in mir hervorgehoben, die sowieso schon

da waren.

Magst du das Wort „queer“?

Ich mag, dass „queer“ vieles offenlässt.

Ein Sammelbegriff, unter dem man Andersartigkeit,

Querdenkerei, Freiheit und

Vielseitigkeit zusammenbringt.

Du trittst in Sachsen auf. Deine

Heimat ist ziemlich in Verruf geraten.

Woran denkst du, wenn du an

Sachsen denkst?

Für mich persönlich hat sich meine

Heimat Dresden nicht großartig verändert.

Es ist immer noch die Stadt, in der

meine Familie, meine Schulfreunde und

die Mitglieder meiner Band „Polarkreis 18“

leben. Wenn ich zu Hause bin, mache ich

die Dinge, die ich immer schon gemacht

habe. Dass Dresden nicht gerade die progressivste

Stadt ist, hängt mit der langen

Geschichte als Barock- und Residenzstadt

zusammen.

Natürlich stimmen mich die aktuellen Veränderungen

nachdenklich, ich habe hier

aber noch nicht die richtigen Antworten

gefunden.

*Interview: Michael Rädel


46 DIVERSITY

NACHGEFRAGT

VANESSA UND

KATHARINA

„Wir sind treu“

Zwei junge Frauen, die wissen,

wie man sich im Internet

inszeniert. Vanessa und Katharina

wissen aber auch, wie sie ihre Liebe

trotz aller Instagram-Versuchungen

am Leben und ehrlich halten. Wir

chatteten mit den beiden Influencerinnen.

Wie habt ihr euch kennengelernt?

Katharina: Dazu muss ich dich auf eine

kleine Reise in der Zeit mitnehmen. Wir

beide kennen uns seit vielen Jahren

schon, wobei kennen ein zu starker Begriff

ist. Wir sind zusammen in Brandenburg

aufs Gymnasium gegangen, wo die

Sitten streng und die Bürgersteige um 18

Uhr hochgeklappt sind. Als ich eine junge

Erwachsene war, wollte ich raus ins große

Berlin und das Leben kennenlernen und

zog dann auch recht schnell in die Stadt

und startete mein eigenes Leben und

ließ meine Heimat hinter mir. Fünf Jahre

später hat sich mein Leben gewandelt,

was mich dazu veranlasst hat, eine neue

Frisur zu machen – von langen Roten

auf einen blonden Bob. Jedenfalls lud

ich neue Bilder bei Instagram (witzigerweise)

hoch und Vanessa ist darauf

aufmerksam geworden und schrieb mir,

um zu erfahren, wie es mir so ergangen

ist die letzten Jahre. Wir verstanden uns

auf Anhieb wunderbar und wurden dicke

fette Freunde – zumindest vorerst. Über

die Zeit und durch die vielen Partys und

durchzechten Nächte hat sich mehr

entwickelt: Und da wären wir auch schon

im Heute, fast zwei Jahre später. Das hat

lange gedauert, der Prozess war nicht

leicht, aber mittlerweile haben wir es so

verinnerlicht, dass wir zeigen wollen, dass

es eben auch anderes Glück gibt, fernab

von Schwarz und Weiß. Unterstützend in

jedem Fall dazu: Berlin. Berlin ist eine so

offene Stadt, in der jeder alles sein kann

und dafür zwar schräg angeguckt wird,

aber das Motto „leben und leben lassen“

stärker ausgeprägt ist.

Wart ihr anfangs getrennt auf Instagram?

Gab es da auch mal eine Art

Wettrennen?

Vanessa: Wir sind beide auch getrennt auf

Instagram, nach wie vor, und verfolgen fleißig

das Leben entfernter Freunde. Zumal

wir ein Statement setzen wollen – alleine

halten wir unsere Accounts mehr banal:

Klamotten, Kaffee mit Freunden usw.


Stören all die schönen Menschen

nicht tagtäglich den Alltag, irgendwie

muss man ja mithalten?

Katharina: Ja sicher, die Einflüsse sind

groß. Aber Berlin ist es auch und mittlerweile

unser beider Heimat. Insofern

ja. Aber etwas mit Content zu bieten,

der nicht schnell anödet ... das finden

wir immer seltener. So müssen wir

gestehen, ein Mithalten ist es weniger,

eher ein Inspirieren und dabei selbst

verstehen, wie man die anderen nicht

anödet.

Wie haltet ihr es mit der Treue?

Vanessa: Wie halten denn „normale“

Beziehungen das mit der Treue? Kurz

und knapp: Wir sind treu. Unserer Meinung

nach ergibt das Zusammensein

sonst wenig Sinn. Entgegen der Annahmen

von vielen haben wir uns bewusst

zu dieser Beziehung entschieden und

auch dazu, diese monogam zu führen.

Könnt ihr auch mal ein paar Tage

ohne Instagram?

Katharina: Eigentlich nein. Zwar posten

wir nicht stündlich, aber den letzten

Schrei wollen wir nie verpassen. Instagram

ist irgendwie unsere Jugend. Wenn

die Teenies von neuen Apps sprechen,

fühlen wir uns alt – Instagram ist und

bleibt daher unser täglicher Begleiter,

„in“ ist es auch immer noch.

Wie lesbisch oder queer definiert

ihr euch?

Vanessa: Wieso wird alles differenziert?

Wieso heißt der eine Teil Lebenspartner?

Wieso muss es sich um eine

„schwule“ oder „lesbische“ Hochzeit

handeln? Reden wir nicht immer von

Gleichberechtigung und Angleichung?

Differenzierende Begrifflichkeiten zu

finden, fördert nicht die Gleichberechtigung

oder führt zu einer Identifikation

mit „den anderen“. Deshalb haben wir

da keine genaue Definition.

Mögt ihr das Wort „queer“

überhaupt?

Katharina: Nicht so richtig. Wir nennen

es lieber „Liebe“.

Gibt es denn eine lesbische

Identität?

Vanessa: Für uns ist das eine Stereotypisierung.

Ich bin eine Frau, das

ist meine Identität, und ich liebe eine

andere Frau.

Wie macht ihr jungen Menschen

Mut beim Coming-out?

Katharina: Berührungspunkte schaffen.

Instagram ist auch unter jungen Leuten

noch modern. Damit es greifbar für

junge Mädchen wird, sich ihre Sexualität

bewusst zu machen, helfen nationale

Instagrammer. Und das wollen wir sein.

Wenn man sich Mädchen aus den USA

oder England oder anderen Ländern

anschaut, in denen weitgehend offen

damit umgegangen wird, wirkt das so

entfernt und nicht nahbar. Das wollen

wir ändern.

Stichwort Sexismus: Können sich

eure Follower benehmen?

Vanessa: Na ja ... Es hält sich in Grenzen.

Aber Dreier-Angebote sind öfter dabei,

Nudes auch und oft Angebote, die nichts

im Rahmen einer Beziehung verloren

haben. Aber damit müssen wir wohl

leben. Uns ist das lieber, als wenn gleichgeschlechtliche

Pärchen diskriminiert

werden – wir nehmen es also mit Humor.

*Interview: Michael Rädel

www.instagram.com/coupleontourx

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DIVERSITY

Coca-Cola zeigt Flagge für Offenheit,

Akzeptanz und Vielfalt 2016 ist die

Regenbogenflagge erstmals an der

deutschen Firmenzentrale in Berlin

gehisst worden.

BUNTES JUBILÄUM

Coca-Cola: Weil Vielfalt verbindet

FOTO: COCA-COLA

Auf der ganzen Welt bringt

Coca-Cola Menschen

zusammen. Offenheit, Akzeptanz

und Vielfalt sind gelebte Werte –

international, national und lokal.

Zum 90-jährigen Jubiläum von

Coca-Cola in Deutschland lädt das

Unternehmen in seinem Online-

Magazin zu einer digitalen Zeitreise

rund um die Menschen, Marken

und Meilensteine des größten

deutschen Getränkeherstellers ein

und zeigt, dass gelebte Vielfalt den

Unterschied machen kann.

In Deutschland beschäftigt Coca-Cola

8.000 Menschen aus mehr als 60 Nationen,

die an 35 Standorten bundesweit in der

Verwaltung, Logistik, Produktion oder im

Verkauf tätig sind. Fünf Generationen – von

den Babyboomern bis hin zur Generation

Z – sind somit Teil der Belegschaft des

größten deutschen Getränkeunternehmens.

Felicitas von Kyaw, Geschäftsführerin

Personal und Arbeitsdirektorin bei der

Coca-Cola European Partners Deutschland

GmbH betont: „Die Vielfalt unserer

Belegschaft macht uns stolz. Wir sind

überzeugt, dass Akzeptanz, Wertschätzung

und Förderung von Vielfalt

Unternehmen zukunftsfähig machen.

Wir fördern eine offene Arbeitsatmosphäre,

in der sich niemand verstecken

muss – unabhängig von Geschlecht,

Alter, sexueller Orientierung, physischen

Fähigkeiten, ethnischer Zugehörigkeit

oder Religion. Diskriminierung und

Ausgrenzung sind für uns in keiner Form

akzeptabel.“

Felicitas von Kyaw

Annette Pampel, Diversity Consultant

bei der Coca-Cola European Partners

Deutschland GmbH, erläutert: „Vielfalt

ist komplex und äußerst bereichernd. Es

gilt, das Bewusstsein und eine stärkere

Sensibilisierung nach innen und

nach außen zu erreichen. Die heutigen

demografischen Veränderungen und

die damit verbundenen Anforderungen

an die Arbeitswelt sind für Unternehmen

durchaus herausfordernd. Ich bin

daher stolz darauf, dass ich als Diversity

FOTO: HOFFOTOGRAFEN

Consultant die Möglichkeiten ausschöpfen

kann, um die Vielfalt der Belegschaft

zu fördern. Gerade die junge Generation

tritt selbstbewusster für Vielfalt ein und

erwartet eine offene Firmenkultur. Und

das ist auch richtig, denn wir verbringen

den größten Teil des Tages an unserem

Arbeitsplatz. Dort möchte ich so sein können,

wie ich bin – in all meinen Facetten.

Für unsere Kolleginnen und Kollegen wird

es zunehmend selbstverständlich, dass

die Person, mit der er oder sie zusammenarbeitet,

möglicherweise nicht den

gleichen Hintergrund oder ein anderes

Lebensumfeld hat.“

MEHR GLEICHBERECHTIGUNG FÜR

DIE LGBTIQ*-COMMUNITY

Seit mehr als 15 Jahren setzt sich das

Unternehmen weltweit mit unterschiedlichen

Initiativen für die Gleichberechtigung

seiner LGBTIQ*-Mitarbeitenden ein.

2014 gründet sich bei Coca-Cola Deutschland

das erste europäische LGBTIQ*-

Netzwerk für Mitarbeitende in Europa.

Das Rainbow-Netzwerk, mit heute 90

Mitgliedern, ist eines von vielen LGBTIQ*-

Netzwerken weltweit.

2016 zeigt Coca-Cola erstmals Flagge

und hisst die Regenbogenflagge an der

deutschen Firmenzentrale in Berlin. Drei

Jahre später werden Regenbogenflaggen

auch an den Standorten Lüneburg, Herten,

Dorsten, Köln, Fürstenfeldbruck und

Berlin-Hohenschönhausen gehisst.


DIVERSITY

2017 erhält Coca-Cola Deutschland das

Siegel „Pride 500“, eine Auszeichnung der

Uhlala Group, die auch die größte europäische

LGBTIQ*-Karrieremesse ausrichtet,

bei der der Getränkehersteller seit vielen

Jahren präsent ist.

2018 kooperiert Coca-Cola mit dem

niedersächsischen Verein SCHLAU, der

ein neues Verständnis für Transgender

weckt und die Begleitung der Transition im

Arbeitsumfeld unterstützt.

Coca-Cola steht im engen Austausch

mit der LGBTIQ*-Community sowie den

verschiedenen Firmennetzwerken und

engagiert sich bei der Sticks&Stones,

den Respect Gaymes, den CSD-Paraden

sowie den Nachhaltigkeitsaktionstagen.

Bisheriger Höhepunkt der Aktivitäten,

um noch mehr Sichtbarkeit für Diversität

ins öffentliche Bewusstsein zu bringen,

waren die CSD-Teilnahmen 2019 in Köln,

Berlin und Hamburg. Mit dem Motto

„Hate Can‘t Dance – Love Can“ und

einer auf 100.000 Stück limitierten

Sonderedition der Coca-Cola Love-Can

eroberten die Trucks die Herzen der

CSD-Besucher.

Als Diversity Consultant weiß Annette

Pampel um die Herausforderungen der

Zukunft und wünscht sich: „Jeder Einzelne

von uns muss seine Einstellung gegenüber

vermeintlichem ‚Anders-Sein‘ oder

‚Fremd-Sein‘ reflektieren. Und dies in

jeglicher Hinsicht – sei es in Bezug auf

die kulturelle oder soziale Herkunft, das

Geschlecht, die Religion, ein gesundheitliches

Handicap, die geschlechtliche Identität

oder sexuelle Orientierung. Anstelle

von Schwierigkeiten sollte jeder vor allem

Potenziale und Bereicherung sehen. Denn

FOTO: COCA-COLA

In 2018 haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den LSVD Berlin-Brandenburg in Berlin-Schöneberg unterstützt.

verschiedene Perspektiven und unterschiedliche

Sichtweisen sind es, die uns

voranbringen und weiterentwickeln.“

Annette Pampel

VIELFALT BEI DEN GETRÄNKEN

Vor 90 Jahren startete Coca-Cola in

Deutschland mit nur einem Getränk, der

FOTO: COCA-COLA

klassischen Coke in der ikonischen 0,2-Liter-

Mehrweg-Glasflasche. Heute füllt das

Unternehmen 80 verschiedene Getränke

in diversen Größen bundesweit ab. Jedes

dritte Getränk im deutschen Sortiment

ist kalorienreduziert oder kalorienfrei. Die

Klassiker Coca-Cola, Fanta, Sprite und

Mezzo Mix gibt es generell mit oder ohne

Zucker. Das Unternehmen investiert pro

Liter Getränk etwa dreimal so viel in Werbung

von Getränken mit weniger und ohne

Zucker als für Produkte mit Zucker. Ebenso

verbessert Coca-Cola bestehende Rezepturen

und entwickelt neue Geschmacksvarianten

sowie gänzlich neue Getränke.

Allein 2018 führte der Getränkehersteller

16 Getränke in zum Teil neuen Kategorien

in Deutschland ein. Auch in 2019

setzt Coca-Cola auf Innovationen, darunter

die Coca-Cola light taste in den Varianten

Ginger Lime und Exotic Mango, die Honest

Bio Limonade, Aquarius, Coke Energy und

Fuze Tea Limette-Minze.

FOTO: COCA-COLA

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DIVERSITY

LUST KENNT

PSYCHOLOGIE

Der Volksmund sagt, Gegensätze

ziehen sich an, und

meint damit weniger Dunkel und

Blond, obwohl auch das oftmals

der Fall ist. Vielmehr bezieht er sich

hier auf Wesenszüge, wenn Freunde

behaupten, diese zwei Menschen

wären sehr verschieden. Welcher Art

sind diese Gegensätze?

Häufig beobachtet man in Beziehungen

einen eher ruhigeren und einen mehr

unternehmungslustigen Menschen. C. G.

Jung fasst diese beiden Haupttypen

unter Extrovertierten und Introvertierten

zusammen. Fast keine längere Beziehung

besteht, ohne dass sich zwei dieser

unterschiedlichen Protagonisten gefunden

hätten. Was kennzeichnet diese Unterschiede

im Alltag? Nun, der eine würde

gerne etwas Neues erleben und der andere

Gewohntes vertiefen. Beide scheinen

aber den Wunsch zu haben, ihre Unterschiedlichkeit,

und häufig Quelle täglichen

Streits, auszuhalten, sodass man bei ihrem

Miteinander von einem existenziellen

Bedürfnis sprechen muss.

KEINE MORAL!

Schon der biblische Schöpfungsmythos

kennt die existenzielle Notwendigkeit,

dass sich zwei Menschen ergänzen. „Sie

werden ein Leib sein“, heißt es in Genesis

2,24. Stärker kann man sich nicht ergänzen.

Ein Wunsch, der nach Erich Fromm

die Triebfeder unserer Paarsuche ist. Man

fühlt sich unvollständig, ja ergänzungsbedürftig,

und hält deshalb nach einem

Objekt Ausschau, das diesen Zustand abmildert,

indem es den eigenen Mangel ausgleicht.

Für Fromm hat dieser Findungsakt

einen starken Warencharakter, werden

doch Vereinbarungen getroffen, bei dem

beide das Gefühl haben, einen gleichwertigen

Tausch zu vollziehen.

Kein BBB – so hieß es früher in Kontaktanzeigen,

womit Brille, Bart und Bauch gemeint

waren. In einer Kölner Sauna wurde

sogar ein sogenannter „Fettabscheider“

in den Cruisingbereich gebaut, der nur

Besucher mit einer bestimmten Statur

Durchlass gewährte. Die Moralisten von

heute würden heißlaufen bei ihrem nächsten

Shitstorm! Auch die Sprache auf den

gegenwärtigen Datingplattformen lässt an

Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig –

und damit tief blicken. Keine Alten, keine

Fetten, keine Transen kann man dort lesen.

Welche Schlussfolgerungen ergeben sich

daraus hinsichtlich der Ergänzungsbedürftigkeit?

Auf der unbewussten Ebene ist

die Abwehr von Weiblichkeit, wie die einer

Transe, ein Indikator dafür, dass die eigene

Weiblichkeit bereits so dominant ist, dass

mehr davon keine sinnvolle Ergänzung

wäre. Viele Präferenzen sind psychologisch

betrachtet Hilferufe nach Linderung des

eigenen Mangels. Daher ist der Sexualakt

auch perfekt geeignet, diesem Mangel

entgegenzuwirken. Das Objekt meines

Ergänzungswunsches wird quasi mit mir

auch körperlich verschmolzen.

Es macht daher keinen Sinn, die Suche

nach einem Araber als Fetisch und die

Ablehnung eines Asiaten als Rassismus

zu bewerten. Bei der Assimilation von Andersartigkeit

wird zu Selbstergänzung ein

reales, individuelles Objekt benötigt, aber

keine Gruppenaussage getroffen. Der Versuch

von Grindr, psychologisch begründete

Sexualpräferenzen zu „Hassbotschaften“

zu stilisieren, greift daher ins Leere. In eine

Leere, die reife Persönlichkeiten mit Frustrationstoleranz

gefüllt haben, während

andere infantil geblieben sind. Auswahl

ist immer auch Ausschluss. Eine robuste

Psyche wird daher eine Zurückweisung

als solche erkennen und nicht als einen

Akt der Diskriminierung. Es wird ohnehin

amüsant zu beobachten, wie Grindr die

vermeintlichen Hassbotschaften erfassen

will. Der Kundensupport war in der Vergangenheit

schon ein Desaster – zum Glück!

*Olaf Alp


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MUSIK

INTERVIEW

ADAM

LAMBERT:

„Ich wollte die volle Dosis!“

Aber du schon, oder?

Ja, aber der Schlüssel ist, die Auftritte zu

genießen und nicht zu hart zu sich selbst

zu sein. Auch das ist eine Form der Disziplin

– nicht überanalysieren!

Ist es ein großer Unterschied, wenn

du deine eigenen Songs singst?

Ich habe festgestellt, dass ich mich härter

beurteile, wenn ich die Queen-Songs

singe, weil die Latte so hoch liegt. Man

vergleicht mich sowieso schon mit Freddie.

Mit deinen Liedern kannst du es

lockerer angehen lassen?

Wenn ich solo auftrete, ist es meine Show!

Ich habe mehr Freiheit – aber auch mehr

Druck, weil es Musik ist, die noch nicht den

Test der Zeit bestanden hat. Bei Queen

kann jeder jeden Text mitsingen – meine

Sachen sind einfach neu.

Auch wenn er in „Bohemian

Rhapsody“ nur einen Cameo-

Auftritt hat, ist Adam Lambert seit

vielen Jahren die Stimme, mit der

Queen um die Welt touren. Auch

seine Solokarriere ist im Höhenflug,

wie das neue Album „Velvet“ beweist.

Wir trafen den gut gelaunten

Charmeur auf einen Schwatz im

Soho House Berlin.

Du kennst die Stadt gut, oder?

Ich habe in Berlin gelebt, als ich in „Hair“

mitgespielt habe. Das war 2003, wenn ich

mich richtig erinnere … Es ist so lange her!

Du warst jung und Berlins Nachtleben

legendär. Warst du mittendrin oder

gab es nur die Arbeit?

Oh nein! Ich habe viele Erfahrungen

gemacht – und viele davon zum ersten

Mal! (lacht) Ich war feiern, zum Beispiel im

KitKatClub. Ich wollte die volle Dosis! Wir

lernten schnell Einheimische kennen und

die zeigten uns wirklich alles.

Hast du heute noch die Zeit, so

einzutauchen?

In dieser Art von Klub war ich schon lange

nicht mehr. Wenn ich auf Tour bin, muss

ich auf mich achtgeben, vor allem auf

meine Stimme.

Ist es beängstigend, dass dein Leben

so von deiner Stimme abhängt?

Es löst schon leicht neurotische Tendenzen

aus. Wenn man so oft mit dem

Flugzeug reist, bekommt man leicht eine

Erkältung. Ständig veränderte Temperaturen,

Wetter, Allergien … Ich bin da ein

bisschen zum Hypochonder geworden.

Aber wenn ich mit Queen unterwegs bin,

singe ich oft so laut, dass niemand die

kleinen Unsauberkeiten hört.

Du hast dir viel Zeit mit dem Album

gelassen.

Wenn du Kreativität erzwingst, fühlt es

sich falsch an. Mit diesem Album wollte ich

alles in Ruhe machen. Ich bin kein geduldiger

Mensch, aber ich sagte mir: ein Schritt

nach dem anderen.

Auf der Bühne sein zu wollen ist das

eine, aber jeder Schritt, den du tust,

ist ein öffentlicher. Wie lebst du

damit?

Früher hat es mich überwältigt, aber man

gewöhnt sich daran. Und man lernt. In

den Anfängen von Twitter habe ich ein

paar Sachen rausgehauen, die mich in den

Hintern gebissen haben. Jetzt suche ich

mir die Momente, Leute vor den Kopf zu

stoßen, sehr genau aus.

Was du in vielen Ländern ja schon

tust, weil du bist, wer du bist.

Oh ja! Schwulsein! Aber es ist halt so: Ich

kann nur sein, wer ich bin. Und ich kann

damit nur so ehrlich und offen umgehen

wie möglich – und dafür entschuldige ich

mich nirgends und bei niemandem! Ich

weiß, dass es viele Orte gibt, an denen das …

anders gesehen wird. Aber denen schenke

ich nicht meine Energie. Es gibt so viele, die

das Leben mit mir feiern.

Wie ist es, wenn du trotzdem in

solche Länder kommst? Beispiel

Russland.

Es ist lange her, dass wir dort waren. Das

letzte Mal vor acht Jahren. Als ich auf einer

Solotour dort war – ich weiß nicht mehr

genau wann – wurden gewisse Drohungen

gemacht … Daraus zieht man seine Schlüsse:

Okay, dann eben nicht! Aber in Polen war es

großartig! Hoffentlich können die russischen

Fans einfach dahin kommen.

*Interview: Christian K.L. Fischer

FOTO: JOSEPH SINCLAIR


ROCK

Shakespears Sister

live und „Best of“

MUSIK

26 Jahre nach ihrer offiziellen

Auflösung haben sich Shakespears

Sister wieder vereint!

Das feiern Siobhan Fahey und

Marcella Detroit nicht nur

mit der neuen Single „All The

Queen’s Horses“, sondern auch

mit einer Best-of-CD ihres

kompletten Schaffens. „Singles

Party“ erschien im Sommer, im

November spielt die Band 14

Konzerte in England. 1989 erschien

das Debütalbum „Sacred Heart“,

begleitet von der Hitsingle „You’re

History“, beides Top-10-Erfolge. Das

zweite Album „Hormonally Yours“, das

1992 erschien, war sogar noch erfolgreicher

mit den Hitsingles „I Don’t

Care“, „Hello (Turn Your Radio On)“ und

ihrem größten Hit „Stay“, der alleine

acht Wochen auf Platz 1 der britischen

Charts war. Willkommen zurück!

COMEBACK

Lana Del Rey

„Norman Fucking Rockwell!“

Sie bezeichnete sich einst als „Gangsta Nancy Sinatra“ und schuf sogleich

ein neues Genre: „Hollywood Pop/Sadcore“. Ihr neues Album setzt weiter

auf den Retro-Touch ist aber mehr Pop-Art denn Sadcore. „Norman Fucking

Rockwell!“ schreibt die Erfolgsgeschichte der Melancholischen weiter, die

uns schon mit „Video Games“ und „Love“ verzauberte. *rä

INDIE

Wer sagt denn das?

Deichkind sind zurück mit dem

Album „Wer sagt denn das?“

Offenbar haben sie das kiebigste

aller Satzzeichen, nämlich das

Fragezeichen, entdeckt oder wie

haben wir das zu verstehen mit

dem Titel, ja, wie? Wie haben wir

es zu verstehen, dass die Gruppe

DEICHKIND nun auf der einen Seite

Songs wie „Keine Party“ und „Party 2“

aufblättert und auf der anderen Seite

mit „1000 Jahre Bier“, „Knallbonbon“ und

„Powerbank“ abfeiert? Wie geht das zusammen,

wie geht das zu trennen? Wer

sagt denn „müssen“ und meint „dürfen“

und „sollen“?

POP

MIKA 2019

FOTO: UNIVERSAL MUSIC

Seit 2007 landet der Musiker einen Charthit („Relax (Take It Easy)“, „We

Are Golden“, „Grace Kelly“ ...) nach dem anderen. Besonders in Italien und

Frankreich ist der in Beirut/Libanon Geborene ein Superstar. Sein „großes“

Coming-out hatte er 2012 – wobei aufmerksame Hörer schon immer

wussten, was Sache ist ... Jetzt meldet er sich mit „My Name Is Michael

Holbrook“ zurück. Wir freuen uns! *rä


MUSIK

NACHGEFRAGT

CHARLI

S

XCX:

laut und leise

„Was daran jetzt sexy sein

soll, kann ich nicht nachvollziehen“,

motzt Charlotte Emma

Aitchison aus Cambridge, die sich

beruflich Charli XCX nennt und seit

dem Welterfolg des von ihr verfassten

Icona-Pop-Knallers „I Love It“ zu

Beginn der Zehnerjahre ein Popstar

ist, wenn man sie auf die erotische

Komponente des Covers ihres

dritten, schlicht „Charli“ betitelten

Albums anspricht.

Sieht man sie dort doch oberhalb der Taille

nackt, bekleidet lediglich von einem langen

bunten Wurm, der vielleicht auch eine

dünne Schlange sein könnte. Allerdings, da

muss man der 27-Jährigen beipflichten,

blickt sie nicht besonders lasziv auf dem

Bild, sondern eher etwas weggetreten

oder so, als meditiere sie. „Du und ihr alle

haltet das für erotisch, weil der weibliche

Körper durch die Medien total sexualisiert

wurde“, setzt die erklärte Feministin

(„Immer mehr Macht in der Musikindustrie

liegt in den Händen von Frauen“) ihre Tirade

nun fort. „Ich habe einen Körper, du hast

einen Körper, meine Mutter hat auch einen

Körper.“ Ja, und? „Ich bin doch einfach

nur unbekleidet. Wäre ich alt, ein Mann

oder hätte mein Körper eine andere Form,

würdest du doch auch nicht sagen, dass

das sexy aussieht.“ Da mag sie recht haben,

aber Kunst ist halt nun einmal frei interpretierbar.

Jedenfalls, so Charli, sich selbst

wieder einigermaßen im Zaum habend,

wollte sie sich auf dem Foto so zeigen, wie

sie eben ist: unverstellt und echt. „Mir geht

es um Ehrlichkeit und um Wahrheit. Dieses

Ziel, aufrichtig zu sein, verfolge ich auch

mit meinen neuen Liedern“, beteuert sie.

Und besser, man fragt an dieser Stelle jetzt

nicht auch noch, warum „Señorita“, der

Sommerhit von Camila Cabello und Shawn

Mendes, der Handanlegung

acht verschiedener

Songwriter/-innen

bedurfte (von denen sie

eine war), wo doch ein

Kompositionspraktikant

locker genügt hätte.

Aber Widersprüche

müssen ja nicht

schlecht sein, und

deshalb zelebriert die

mittlerweile in Los Angeles

lebende Charli die

ihrigen. „Früher habe ich

mich leicht geschämt, Popmusik zu lieben“,

sagt sie, „aber da war ich 16 und wollte cool

sein. Heute ist mir klar, dass es kaum etwas

Cooleres gibt als guten Pop.“ Von dem

„Charli“ glücklicherweise voll ist. Vier Jahre

sind ins Land gezogen, seit Charlis vorheriger

Platte „Sucker“ (mit den Hits „Boom

Clap“ und „Break The Rules“), „in dieser

Zeit habe ich unglaublich viele Erfahrungen

gesammelt und bin gereift.“ Einerseits.

„Andererseits wollte ich auch Partysongs

auf dem Album haben, die zeigen, wie

viel Spaß mir das Leben macht.“ Und so

ist „Charli“ ein überzeugender Electro-

Synthie-Pop-Spagat aus Abgehnummern

wie „Click“ oder „Shake It“, ein bisschen

Pop-Nostalgie wie auf „1999“, einem Duett

mit Troye Sivan sowie persönlichen Songs

wie „Gone“, einer Zusammenarbeit mit

Christine and the Queens, die Unsicherheiten,

Ängste und Zweifel aufgreift. „In

dem Song geht es um

das Gefühl, wertlos und

einsam im Zimmer zu

sitzen. Ich bin recht

impulsiv und gehe gerne

feiern, das heißt jedoch

nicht, dass ich solche

Phasen nicht kenne.

Und bei Christine ist

es ähnlich. Ich liebe sie

einfach als Menschen

und als Künstlerin, sie

inspiriert mich extrem.“

Besonders persönlich

wird Charli XCX meist dann, wenn sie den

Gang rausnimmt, so wie in „White Mercedes“,

der das Hin- und Hergerissen-Sein

in einer fünfjährigen On-Off-Beziehung

zum Inhalt hat. „Inzwischen sind wir fest

zusammen, also war die wacklige Phase

nicht umsonst“, so Charli, lächelnd und

mit dem Gespräch offenbar versöhnt.

*Interview: Steffen Rüth


HOW

ABBAMANIA

„Mamma Mia“, „Dancing Queen“, „One of Us“, „Gimme!

Gimme! Gimme! (A Man After Midnight)“, „Waterloo“, „Take

a Chance on Me“ oder auch „Under Attack“ und „Lay All

Your Love on Me“, die Liste der Hits von ABBA ist lang. Die

Musiker beeinflussten zwischen 1972 und 1982 wie kaum

eine andere die weltweite Musikwelt. Und auch nach dem

REVUE

Band-Ende inspirierten die vier Musiker Stars wie Madonna,

Ace of Base und MIKA. ABBAMANIA THE SHOW feiert

dieses Jahr mit „The Super Trouper Tour 2020“ diesen

Erfolg und macht u. a. in Berlin, Nürnberg, Hannover und

München Station. Voulez-vous? *rä

www.eventim.de

MUSIK

POP

Anna Ternheim

„A Space For

Lost Time“

Seit dem 2004er-Debütalbum „Somebody

Outside“ wird die Sängerin und

Gitarristin in ihrer Heimat Schweden,

aber auch in Westeuropa und den USA,

mit stetig wachsender Begeisterung für

ihre Musik gewordene Innenbetrachtungen

geschätzt. Die 41-Jährige, die

zu ihren großen Einflüssen Künstler wie

Bob Dylan, Leonard Cohen und Tom

Waits zählt, blickt in Schweden auf einen

konstant großen Erfolg. Das neue Album

wird auch bei uns funktionieren!

FUNK

Prince

„Sign o' the Times“

Sammler aufgepasst! Der legendäre

1987er-Konzertfilm von und mit Prince

ist jetzt – remastert und zum ersten

Mal – (außer in Australien & Japan)

auf Blu-Ray verfügbar mit Sound in

Dolby Atmos und Auro-3D + DVD!

Als aufwendige Deluxe Edition in

12"-Verpackung mit 102-minütiger

Interview-Dokumentation „Prince – The

Peach & Black Times“ und exklusivem

Audiokommentar von The Peach And

Black Podcast sowie Bonus-Blu-Ray

und DVD mit über zwei Stunden Extra-

Interviews, großformatigem Booklet,

DIN-A1-Kinoplakat und fünf Schwarz-

Weiß-Fotos.

BLUES

Danny Bryant

„Means of Escape”

„Ich wollte, dass diese Songs ihre

Dringlichkeit und Aufregung behalten

und sich nicht in einer Überproduktion

verlieren. Die Tracks hat

meine reguläre Road-Band (sowohl

in Quartett- als auch in neunköpfiger

Big-Band-Besetzung) eingespielt.

Zum größten Teil haben wir so das

Album gemacht – minimale Overdubs

und viel Spaß und Leidenschaft.“ Das

Werk ist nicht nur das 11. Studioalbum

des von der Kritik hochgelobten britischen

Bluesrockgitarristen, es ist auch

das erste von ihm selbst produzierte

Album.

BLUES

Beth Hart „War in My Mind“

Was für eine Stimme! Neuere Fans kennen

Beth hauptsächlich als die alles erobernde

globale Ikone, die von der Times und vielen

anderen Medien gefeiert wird. Um ihren

Hintergrund und die vielen Achterbahnfahrten

in ihrem Leben zu verstehen, sollte

man sich die Texte von „War in My Mind“

genauer ansehen. Sie erzählen schonungslos

ehrlich von den Höhen und Tiefen der

letzten Jahrzehnte: von Beths Kindheit in

den 70er-Jahren in Los Angeles, in der sich

bereits ihr musikalisches Talent und ihr

unsteter Geist offenbarten, und von ihrer

chaotischen Erziehung bis zum Verlust

ihrer geliebten Schwester Sharon.


MUSIK

HOUSE

WOLFRAM

AUS WIEN

Der Produzent und DJ aus Österreich meldet

sich Mitte September mit einem neuen Album

zurück.

Auf seinem neuen Werk „Amadeus“ versammelt

Wolfram so ungleiche Künstler und

Promis wie Peaches, Haddaway und Pamela

Anderson. Unsere Anspieltipps sind „My Love Is

For Real (Live At The Cathedral) (feat. Haddaway)“,

„Automatic (Peaches singt den 1978er-Hit „Automatic

Lover“!)“ sowie „Graffiti in Teheran“. Das Album ist

eine sehr unterhaltende Mischung aus House à la Chicago,

Eurodance „wie damals“ und Italo Disco der 1980er – trotzdem

steht, nein, tanzt es mit beiden Beinen im Hier und

Jetzt. Gut zu wissen: Der in Wien lebende Musiker ist auch

als marfloW und Diskokaine erfolgreich in der Klub- und

Musikwelt unterwegs. *rä

FOTO: A. ROBOTNICK

TOUR

Lauv: Für immer traurig

Bombenwetter, lachende Leute

um einen herum, trotzdem

ist man traurig. Das kennt Musiker

Lauv (Ari Staprans Leff) aus eigener

Erfahrung. Daraus entstand ein Lied.

„Ich schrieb SAD FOREVER in einer

Zeit, in der ich extrem down war.

Ich hatte es mit Depressionen und

Zwangsstörungen zu tun, aber ich

hatte die Hilfe, die ich brauchte,

nicht wirklich erkannt oder bekommen“,

verrät der Künstler. „Während

ich anfangs zögerte, war es ein

wichtiger erster Schritt, um Hilfe zu

bitten. Psychische Erkrankungen

sind etwas, das für die Außenwelt

oftmals nicht erkennbar ist. Es ist

eine andauernde Reise mit Höhen

und Tiefen ... Das Erlangen von

Stabilität ist ein Prozess, an dem

ich immer noch intensiv arbeiten

muss.“ Mithilfe der Musik erkämpft

sich der 1994 Geborene Lebensmut

zurück und will auch anderen

Stärke geben: Sie sind nicht allein.

*rä

Lauv: „How I’m Feeling“-Tour:

25.10., Berlin, Tempodrom, 26.10.,

Köln, Palladium, 28.10., Hamburg,

Docks

FOTO: WOLFRAMS VATER

FOTO: S. KOHLI

DISCO

Dicke Beats und

süßer Gesang

Der 1952 geborene Franzose Cerrone ist einer

DER europäischen Disco-Produzenten. Seine

Hits wie „Supernature“, „You

Are the One“ oder auch

„Love in C Minor“ sind

heute noch Tanzflächenfüller.

Ähnlich wie sein,

ähem, Konkurrent

Giorgio Moroder hatte

er eine Mission: mit

rhythmischer Musik die

Leute zum Tanzen bringen.

Zwei Sätze genügten Cerrone mitunter, Hauptsache

die Beats und Geigen stimmten. Natürlich

gab es auch von ihm viele Stücke mit richtigem

Text, etwa „Supernature“ von 1977/1978, das

von einer recht bedrohlichen Zukunft erzählt,

in der sich Mutter Natur und Geschöpfe aus

der Erde, aktiviert durch Chemikalien, an der

Menschheit rächen ... Oder auch „You Are the

One“ mit Jocelyn Brown, ein starkes Discobrett

mit viel, viel Soul. Wer sich durch Cerrones

Werk durchhören will, dem sei die Box „Cerrone:

Classic Albums“ empfohlen: Vinyl-Platten und

CDs mit Musik aus den 1970ern, die Lieder der

1980er sollen bald folgen. Sein letztes Album

„Red Lips“ erschien 2016 und war nicht zuletzt

wegen Gastmusikern wie Kiesza einmal mehr

erfolgreich. Seine Version von Disco gehört auch

heute noch zu jeder guten Party! *rä


MUSIK

FOTO: M. ARFMANN

A TRIBUTE TO THE MUSIC OF TINA TURNER

AB 14.11.2019 AUF TOUR

Berlin, Bremen, Bochum, Dortmund, Essen, Frankfurt a.M., Stuttgart

und viele weitere Städte

SOUL

Wahlhamburgerin Onejiru

Aufgewachsen ist die Sängerin in Wanne-Eickel und

Nairobi, jetzt lebt sie in Hamburg. Dort gründete sie

eeden of Hamburg, ein Co-Creation Space für Frauen mit

Visionen. Die hat sie. Und auch eine tolle Stimme.

Ende August erschien ihr Album „Higher Than High“, dort

vereint sie unterschiedlichste Einflüsse zu einem souligen,

poppigen Ganzen. „In einem Drei-Minuten-Popsong will ich

meine Botschaft rüberbringen.“ Und ihre Botschaft ist klar:

Meinungsfreiheit! Die Wichtigkeit, die Stimme zu erheben,

aber auch: Toleranz, Selbstbewusstsein und Lebensfreude.

Unsere Anspieltipps sind „Jerusalem“, „Story of My Life“ und

„Higher Than High“. Bald geht die Künstlerin mit ihrem neuen

Album auf Tour: „Ich freue mich, meine Songs in echten

Räumen vor echten Menschen zu spielen“, so Onejiru. Und

wir freuen uns auf Onejiru! *rä

feat. Marc Martel

AB 08.01.2020 AUF TOUR

Bremen, Berlin, Hamburg, Hannover,

Düsseldorf, Köln, Nürnberg, Stuttgart,

Frankfurt a.M. und viele weitere Städte

AB 01.03.2020 AUF TOUR

Bremen, München, Hannover, Dortmund, Frankfurt a.M., Essen, Mannheim, Düsseldorf, Leipzig

und viele weitere Städte

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WIEGENFEST

3 Jahrzehnte Soul II Soul

Vor ca. drei Jahrzehnten ging es so richtig los mit der Karriere

von Soul II Soul. Mit „Keep on Movin“, „Get a Life“, „Joy“ oder

auch „Back to Life“ schuf der kreative Kopf dahinter, Jazzie

B, zusammen mit wechselnden Sängerinnen und Sängern

bis 1997 Hits für die Ewigkeit. Kaum ein Jahr, in dem nicht

einer der Hits der Band gecovert wird! Die Sängerin des

Klassikers „A Dream’s Dream“, Victoria Wilson-James, sang

später übrigens auch bei The Shamen, Soul-Königin Penny

Ford zuvor und danach bei SNAP!, Sängerin Caron Wheeler

startete solo durch – und ist mit Jazzie B ab und an live zu

erleben. *rä soul2soul.co.uk


FILM

INTERVIEW

JAMIE BELL:

„... einen Bogen um mich gemacht ...“

Facettenreicher als die von

Jamie Bell kann eine Schauspielerkarriere

kaum sein. Als Teenager

gab er sein Debüt als kleiner

Balletttänzer im Sensationserfolg

„Billy Elliott – I Will Dance“, anschließend

war er in so unterschiedlichen

Filmen wie „Dear Wendy“, „King

Kong“ oder „Jane Eyre“ zu sehen.

Für Steven Spielberg spielte er die

Hauptrolle in „Die Abenteuer von

Tim und Struppi“, für Lars von Trier

stand er in „Nymphomaniac“ auf

Sadomaso-Sex. In diesem Jahr

war er bereits als Bernie Taupin im

Elton-John-Film „Rocketman“ (ab

10.10. auf DVD) zu sehen, nun spielt

der 33-Jährige, der in zweiter Ehe

mit Kollegin Kate Mara verheiratet

und Vater von zwei Kindern ist, in

„Skin“ einen brutalen Neonazi.

Mr. Bell, in Ihrer Rolle in „Skin“ sind

Sie über und über mit Tattoos übersät.

Haben Sie real auch welche?

Ja, ein paar. Allerdings ist keines von

denen mit irgendeiner Ideologie oder so

verbunden. Sie erinnern eher an private

Momente wie etwa die Geburt meines

ersten Sohnes. Ich finde den Schmerz,

der mit Tätowierungen einhergehen kann,

ehrlich gesagt nicht ohne. Mich im Gesicht

tätowieren zu lassen, könnte ich mir daher

zum Beispiel echt nicht vorstellen.

Wie lange saßen Sie bei den Dreharbeiten

morgens im Make-up-Stuhl,

um sich all die Tätowierungen aufmalen

zu lassen?

Gesicht und Hände dauerten etwa

zweieinhalb Stunden. Wenn Szenen dran

waren, in denen ich mit freiem Oberkörper

zu sehen war, konnten es auch schon mal

über fünf Stunden sein.

Sie sind in dem Look auch raus auf

die Straße gegangen. Wie waren die

Reaktionen?

Das war eine interessante Erfahrung.

Den ehemaligen Neonazi Bryon Widner,

den ich im Film spiele, gibt es ja wirklich,

und die Tattoos in seinem Gesicht ließ er

sich natürlich nicht zuletzt stechen, um

den Leuten Angst zu machen. Und um

in Ruhe gelassen zu werden. Eigentlich

hätte er sich auch „Fuck Off“ auf die Stirn

tätowieren lassen können. Ich selbst fand

jedenfalls interessant, dass die Leute gar

nicht unbedingt so sehr gestarrt haben.

Eher haben sie entweder einen Bogen um

mich gemacht oder das Zeug in meinem

Gesicht ganz bewusst ignoriert.

Die Geschichte, die „Skin“ erzählt,

ist verdammt starker Tobak. War

dies die schwierigste Rolle Ihrer

Karriere?

Es war auf jeden Fall die, auf die ich mich am

gründlichsten vorbereiten musste. Angefangen

mit den rein physischen Aspekten, also

den Tätowierungen, aber auch Perücken

oder Zahn- und Nasenprothesen. Gleichzeitig

habe ich in Los Angeles aber auch

mit einer Frau zusammengearbeitet, die

Schauspieler psychologisch auf ihre Rollen

vorbereitet. Sie ließ sich von mir meine

Lebensgeschichte erzählen und erklärte

mir dann, dass ich darin alles finden würde,

um diese Rolle zu verkörpern. Erst wollte

ich mich beschweren, schließlich habe ich

mit einem brutalen Neonazi eigentlich

nichts gemeinsam. Aber dann zeigte sie mir


FILM

FOTOS: 24 BILDER/ ASCOT ELITE

Momente, Erfahrungen und Beziehungen in

meinem Leben, die eben doch in irgendeiner

Weise mit denen von Bryon korrespondierten.

Das war unglaublich hilfreich.

Genauso natürlich wie meine persönliche

Begegnung mit ihm selbst.

Sie haben ihn getroffen?

Ja, er lebt im Zeugenschutzprogramm,

aber für mich wurde ein Treffen arrangiert

und ich durfte ihn besuchen. Vier Tage

lang saß ich bei ihm in der Garage und er

rauchte in der Zeit ungefähr 3.000 Zigaretten.

Ich habe das kaum ausgehalten: Kaum

war eine Packung alle, wurde die nächste

aufgemacht. Am liebsten wollte ich immer

die Garagentür aufreißen und frische Luft

hereinlassen, aber dafür war er viel zu nervös,

weil er ständig fürchtet, erschossen zu

werden. Vor der Vergeltung seiner ehemaligen

Kameraden hat er wirklich Angst, was

mich dann auch nicht sonderlich sicher

fühlen ließ.

Wie hat er auf Sie gewirkt?

Zunächst einmal war ich erstaunt, wie wenig

man noch von den Tattoos im Gesicht

sieht. Er hat sie sich ja entfernen lassen,

und mehr als ein paar Hautverfärbungen

sind wirklich nicht zu sehen. Ansonsten war

er ausgesprochen eloquent und kultiviert,

ein guter Gastgeber und interessierter Gesprächspartner.

Seine Frau hat er mir auch

vorgestellt. Er bereut seine Vergangenheit

zutiefst und weiß genau, dass er die Schuld,

die er auf sich geladen hat, sein Leben lang

nicht loswerden wird. Ich dachte die ganze

Zeit darüber nach, wie anders sein Leben

eigentlich hätte verlaufen können, denn er

hätte das Zeug gehabt zu einem positiven,

glücklichen Leben. Und im

gleichen Atemzug habe ich mir

dann die Frage gestellt, wie schnell

wohl auch mein Leben ein ganz

anderes hätte werden können,

wäre ich nicht als Junge für diesen

wunderbaren Tanzfilm namens

„Billy Elliott“ besetzt worden. Eine

falsche Abzweigung genügt ja

meistens schon ...

Können Sie die Negativität einer

solchen Rolle von der eigenen

Psyche fernhalten oder färbt die

während der Dreharbeiten ab?

Natürlich muss man versuchen, all die

Emotionen der Figur möglichst nicht zu

nah an sich heranzulassen. Und sich vor

Augen zu führen, dass mein Leben ein

ganz anderes ist und ich einen kleinen

Sohn habe, für den ich ein toller Papa sein

will, hilft dabei schon mal. Aber gleichzeitig

kann man sich natürlich nicht vollkommen

frei davon machen, schließlich

muss ich die Rolle ja mit Haut und Haar

verkörpern. Das Körperliche ist in diesem

Fall sehr wichtig gewesen, auch jenseits

der Tattoos. Ich war viel im Gym, um

mich so aufzupumpen, wie es Skinheads

oft tun. Außerdem wollte ich unbedingt

zunehmen, deswegen habe ich ziemlich

viel ungesundes Zeug gegessen, Erdnussbutter,

Eis, all solche Sachen. All der

Zucker hat mich echt depressiv gemacht.

Und allzu erfolgreich war die Sache auch

nicht, denn kaum fingen wir dann mit dem

eigentlichen Dreh an, purzelten automatisch

wieder die Kilos. Ich habe wirklich

keine Ahnung, wie mein Kollege Christian

Bale das mit seinem ständigen Ab- und

Zunehmen für seine Rollen immer macht.

Ich fand das echt unglaublich anstrengend

und mühsam.

Hatten Sie eigentlich gar keine

Bedenken, einen solchen Neonazi zu

spielen?

Oh doch, und wie. Insgesamt habe ich

dem Regisseur Guy Nattiv sicherlich

viermal abgesagt. Nicht zuletzt, als im

Sommer 2017 diese unfassbare rechtsextreme

Demonstration durch Charlottesville

zog. Ich hatte das Gefühl, es

könnte unangebracht sein, eine solche

Geschichte zu erzählen. Warum sollten

wir diese Menschen noch mehr ins

Rampenlicht rücken? Wir wissen, dass es

diese Szene gibt, wir sehen es auf den

Titelblättern der Zeitungen. Eine Frau ist

in Charlottesville getötet worden, jemand

hatte seine Tochter verloren. Muss man

das noch mit einem Kinofilm befeuern?

Aber dann verebbten die Schlagzeilen

und ich begann wieder zu überlegen, ob

es nicht doch Sinn machen könnte, davon

zu erzählen, dass sich Menschen ändern

können. Und dass es gerade in Zeiten wie

diesen hilfreich sein könnte, Geschichten

zu sehen, die auch davon handeln, welche

Wirkung die Güte und Großzügigkeit von

Fremden haben kann. Denn wir sehen ja

auch Menschen wie den Antifaschisten

Daryle Lamont Jenkins, die Bryon dabei

geholfen haben, sein Leben zu verändern.

Sie haben „Billy Elliott“ bereits

erwähnt. Der Film ist 19 Jahre her,

damals waren Sie 14 Jahre alt und

spielten Ihre erste Rolle. Hatten Sie

einen Plan, wie Ihnen der Übergang

vom Kinderstar zum erwachsenen

Schauspieler gelingen würde?

Absolut nicht. Aber ich war immer von guten

Leuten umgeben, die mich in die richtige

Richtung gelenkt haben. Ihnen und

mir ging es immer eher um eine langfristige

Karriere als um schnellen Erfolg oder

so. Deswegen habe ich stets versucht, mit

spannenden Filmemachern zu

arbeiten und interessante, auch

kleine Rollen zu spielen, und

mich nicht als Hauptdarsteller in

irgendwelchem Mist verheizen

zu lassen.

*Interview: Jonathan Fink

„Skin“, Kinostart: 3.10.


FILM

FOTO: SALZGEBER

DVD

Helmut Berger, meine Mutter und ich

Der Österreicher Helmut Berger

(*29. Mai 1944) posierte 1970

als erster Mann auf dem „Vogue“-Cover,

er drehte mit Liz Taylor und Madonna,

gewann die wichtigsten Filmpreise – und

doch denkt man vor allem an Drogen und

RTL, wenn man seinen Namen hört.

Seine große Liebe war zugleich sein

Förderer und Entdecker: Luchino Visconti,

ein italienischer Theater-, Opern- und

Filmregisseur mit Weltruhm. Als dieser

1976 starb, begann Helmut Berger,

Zuflucht in den Räuschen dieser Welt zu

suchen. Seine Karriere verlief fortan anders

als erwartet, wenn er auch in den 1980ern

unter anderem noch beim „Denver Clan“

mitwirkte und bis zur Jahrtausendwende

immer wieder auch in großen Produktionen

(u. a. in „Der Pate III“ von Francis Ford

Coppola) eine Rolle bekam. Aber eben nur

noch eine Rolle.

„Helmut Berger, meine Mutter und ich“

von Filmemacherin Valesca Peters ist kein

Spielfilm, es ist die – anrührende und fast

liebevolle – Annährung eines Fans, Bettina

Vorndamme, an ihr einstiges Idol, begleitet

von der Kamera. Dank der Filmemacherin

Peters werden wir Zeuge der Begegnung

verschiedenster Menschen an einen Weltstar

in der tiefsten Provinz, in Paris und

Berlin. Intim, ehrlich, lustig und dem großen

Helmut Berger gerecht werdend.

Wir erleben in diesem wunderbaren Film

einen feinsinnigen Mann, einen Menschen,

der sein Comeback an der Berliner

Volksbühne wagt, einen Künstler, der, so

schwierig er im Umgang auch sein mag,

bewundert und nicht belächelt werden

sollte. *rä

www.salzgeber.de

KULT

Vom Winde verweht?

Nein, Polyester!

Ein schräges Meisterwerk

aus dem Jahr 1981

erscheint im Herbst neu

auf Blu-Ray und DVD.

Erzählt wird in dem Film

von Francine Fishpaw

(Divine) aus Baltimore,

die sich mit allen, wirklich

allen schlimmen Dingen

des Lebens rumschlagen

muss: eine Mutter, die sie

nur ausnutzt und beleidigt

(„Verdränge deinen Urin

doch in dein Fettgewebe!“),

kriminelle Kinder, ein

liebloser, untreuer und fieser Ehemann. Und dann noch

diese Alkoholsucht! Denn anfangs glaubt Francine, dass

sie die hochprozentige Stütze im Leben braucht, aber

sie erlebt eine Wandlung – nachdem sie unter anderem

in eine Handtasche gekotzt hat –, als sie auf Todd

Tomorrow trifft und auch die liebenswerte Cuddles sich

ihrer annimmt … *rä

www.facebook.com/DivineOfficialPage

KINO

Gregor Schmidinger:

Nevrland

Anfang des Jahres feierte der Film beim „40. Filmfestivals

Max Ophüls Preis“ in Saarbrücken seine Weltpremiere. Im

Oktober startet er im Kino.

„Nevrland“ erzählt in extrem kunstvoller Bildsprache eine

Geschichte über Sexualität und die mit ihr so eng verknüpften

Ängste besonders jüngerer Menschen, die sich zu

psychischen Störungen steigern können oder sich durch

Selbstfindung und Ausprobieren heilen. Bekannt wurde der

am 16. April 1985 in Österreich geborene Regisseur Gregor

Schmidinger durch seine beiden gesellschaftskritischen

Kurzfilme „The Boy Next Door“ (2008) und vier Jahre später

„Homophobia“. 2019 gewann er mit dem Film „Nevrland“

beim „Filmfestivals Max Ophüls Preis“ eine Auszeichnung. Er

ist auch Teil vom Projekt „Porn Film Festival Vienna“. *ck/rä

FOTO: SALZGEBER


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KUNST

INTERVIEW

SAMMLUNG JAKOB:

„Das zu machen, was andere nicht tun, ist immer gut“

Gemälde, Grafiken,

raumfüllende Klang- und

Videoinstallationen und auch

klassische Skulpturen: Die Sammlung

des Freiburger Lukas Jakob

kann sich sehen lassen.

Wir fragten nach.

Du bist 1998 geboren, wann ging

es denn los mit der Kunst?

In den letzten fünf Jahren war ich selbst

in verschiedenen Bereichen der Kunst

tätig, sei es Literatur, elektronische

Musik oder bildende Künste. So richtig

los ging es mit meiner ersten Einzelausstellung

im Alter von 16 Jahren in der

Jugendkunstgalerie Freiburg. Ich sehe es

heute als gutes Fundament an, um die

Arbeiten der Künstler in meiner Sammlung

aus einem anderen Blickwinkel zu

sehen. Aktuell konzentriere ich mich

aber auf meine Sammlung.

Dein erstes Kunstobjekt war ...

Zwei Grafiken von Michael Rausch.

Welche Künstler inspirieren dich

besonders?

Die Arbeiten von Berliner Künstlerinnen

wie Isa Genzken, Sati Zech oder Katharina

Grosse ziehen mich bereits seit Jahren in

ihren Bann. Ich weiß selbst nicht so genau,

wieso es mir die „Berlinerinnen“ so angetan

haben.

Auf welche Anschaffung bist du

besonders stolz?

Eine Arbeit von Katharina Grosse, die zu

den wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen

zählt. Sie ist ebenfalls in Freiburg

geboren, wusstest du das?

Wonach entscheidest du, was du

erwirbst?

Generell arbeite ich mich gerne an einem

Kunstwerk ab. Deshalb interessieren mich

auch Arbeiten, die ich nicht ganz verstehe,

viel mehr als Arbeiten, die gefällig sind.

Auswirkungen auf den Kunstkauf haben

aber für meine Sammlung auch das Œuvre

des Künstlers, seine kommenden Projekte

und natürlich auch der Preis. Der Kauf muss

immer etwas wehtun, nur dann kann er beständig

sein. Außerdem kaufe ich nur Kunst

von Künstlern, die aktuell noch leben.

Dein Herz schlägt für Pop-Art, oder?

Weil einige Arbeiten sehr farbenfroh sind?

Das täuscht. Außer vielleicht den Arbeiten

des Berliner Künstlers Christian Perdix

lassen sich keine Künstler der Sammlung

so wirklich in die Pop-Art kategorisieren.

Schwerpunktmäßig verfolge ich eher Abstraktion,

Konzept und Medienkunst. Mein

Partner liebt Pop-Art – ich eher weniger.

Du bist in Freiburg geboren und

dortgeblieben. Was magst du an der

Stadt?

Ich habe auch schon kurze Zeit in Karlsruhe

gelebt und mich in Mannheim oder Berlin

verliebt, habe aber immer wieder hierher

zurückgefunden. Natürlich wäre aus kultureller

Sicht eine Großstadt erst mal interessanter.

Für mich zeichnet sich Freiburg aber

durch eine einzigartige Lebensqualität aus.

Sei es das viele Grün, der Münstermarkt,

die Schwarzwälder Küche oder die große

Familie. Ich habe mich im Tempo dieser

Stadt gefunden.


KUNST

Und was magst du an der Kunstszene?

Wir haben einen perfekten Standpunkt im Dreiländereck

und sind schnell an international wichtigen Kunsthappenings

wie der Art Basel oder der Art Karlsruhe und nur einen

Sprung von Mailand entfernt. Freiburg selbst bietet einige

wenige, aber dafür umso interessantere Galerien und Institutionen

wie das E-Werk, Kunsthaus L6, die Galerie Marek

Kralewski oder der JugendKunstPakour.

Es sind wunderbare Ausstellungen, die mich immer wieder

aufs Neue mit ihrer Qualität Überraschen.

Stichwort Szene: Wie empfindest du die queere

Szene dort?

Wir haben hier in Freiburg nicht zuletzt durch die vielen Studenten

eine überschaubare, sich entwickelnde Szene und

einen fantastischen CSD mit tollen Dragqueens wie zum

Beispiel Candy Crystal. Hier findet jeder schnell Anschluss.

Außerdem zeichnet sich das Nachleben durch ausgesprochen

hochwertige elektronische Musik und exzentrische

Partys, wie sie in Berlin zu finden sind, aus.

Magst du denn das Wort queer?

Das zu machen, was andere nicht tun, ist immer gut.

*Interview: Michael Rädel

www.sammlung-jakob.com


MODE

FOTOS: KOWA BERLIN

TREND

REGEN?

WIND?

SCHNEE?

KEIN PROBLEM!

Ein rational denkender Mensch weiß, dass er auch in der kalten Jahreszeit raus

muss, um gesund (auch körperlich!) zu bleiben. Und in IVANMAN sieht er damit

auch noch so richtig trendig aus.

Die Herbst/Winter-Kollektion des 2010 von Designer Ivan Mandzukic in Berlin

gegründeten Modelabels setzt gekonnt auf den Spagat zwischen Sportswear

und Klassik. „Sportive Elemente und Produkte aus dem Activewear-Bereich

treffen auf klassische Schnitte und ruhige Materialien“, verrät der Modedesigner.

„Die ernste Fassade wird aufgebrochen und bleibt dynamisch. Das

Zusammenspiel von Artikeln aus dem Lauf- und Radsport mit geradlinigen

Herrenhosen und -mänteln schafft eine einzigartige sowie kontemporäre

Ästhetik. Sattes Senfgelb und kühles Grau werden von knalligen

Farbdetails aufgemischt.“ Wir finden es klasse! *rä www.ivanman.org


TIPP

Mode aus Bayern: „Mei, is des schee“

Es liegt nicht nur an dem blauen Himmel und dem satten Waldgrün im

Hintergrund, dass wir von der Mode von MAERZ Muenchen angetan sind.

MODE

Uns überzeugen die klassischen Schnitte und die Materialien: Leinen sowie

Leinen-, Baumwoll- und Merinomischungen. Also kein Polyester (aka Plastik),

nein, der Bayer – und nicht nur der – mag es natürlich. Merinowolle ist sehr

angenehm auf der Haut zu tragen, denn sie ist leicht und atmungsaktiv. Ideal

also auch für hitzige Spätsommer ... Besonders gut finden wir die Weste aus

zweifarbigem Leinenstrick mit körniger Struktur. Schick, diese Mode. *rä

www.maerz.de


BUCH

KURZGESCHICHTEN

Queere Leben,

queere Identitäten

Dass es neben Mann und Frau noch

mehr gibt, ist immer wieder Thema bei

uns. Ja, das weibliche Geschlecht ist

jenes, dass die Kinder austrägt. Der Cis-

Mann kann das nicht. Aber wollen wir

uns gesellschaftlich darauf reduzieren

lassen?

COMIC

„Knock Out!“

Der Berliner Graphic-Novel-Künstler

Reinhard Kleist widmet sich in seinem

neuen Buch dem amerikanischen

Boxweltmeister Emile Griffith (1938 –

2013), der zeitlebens als Sportler gefeiert

wurde – als queerer Mann aber

mit Repressalien zu kämpfen hatte.

„Knock Out!“ heißt der neue Comic

von Reinhard Kleist, der Ende August

bei CARLSEN erscheinen wird. In ihm

erfahren wir mehr über das Leben des

Boxers, der 1962 seinen Gegner im

Ring so stark verletzte, dass dieser an

den Folgen starb. „Wie seltsam das

ist … Ich töte einen Mann, und die

meisten Leute verstehen das und verzeihen

mir. Hingegen, ich liebe einen

Mann, und so viele halten das für eine

unverzeihliche Sünde, die mich zu

einem schlechten Menschen macht.

Wenn ich auch nicht im Gefängnis

gelandet bin, so war ich trotzdem fast

mein ganzes Leben lang eingesperrt“,

so Emile Griffith dazu. 1992 wurde

der Sportler fast zu Tode geprügelt,

als er eine Schwulenbar verließ ... Die

Graphic Novel lässt uns teilhaben

an seinen inneren Kämpfen, seinem

Wunsch zu lieben, und gibt einen

erdrückenden Einblick in die Gesellschaft

des 20. Jahrhunderts. *rä

www.carlsen.de

Queere Menschen sind nicht nur „genau

so“ oder „genau so“. Queere Menschen

können Transmann oder Intersexuelle

sein. Sie können Transfrauen, Bisexuelle

oder Dragqueens sein. Das mag

heteronormativ geprägte Mitmenschen

verwirren, ist aber so. Vielfalt wird dem

Leben gerecht, nicht das Streben nach

gesellschaftlichen Traditionen (aka

Repressionen und Vorschriften). „You

were born naked, the rest is drag“ – ein

Satz, der RuPaul zugesprochen wird und

beständig (zu Recht) in der queerfeministischen

Szene zitiert wird.

GESELLSCHAFT

Von der Triebhaftigkeit

des Klerus

In der Bibel erzählt die Geschichte von

Sodom und Gomorra von zwei Städten, die

in Schwefel und Feuer untergehen, da sich ihre

Bewohner von Gott abgewendet haben, indem sie

Gäste zum Sex nötigen und auch sonst dem puren

Hedonismus, nicht der Nächstenliebe, frönen.

Durchaus auch Dinge, die man dem Vatikanstaat,

der katholischen Kirche vorwerfen könne, heißt es

da oft. Das Buch „Sodom – Macht, Homosexualität

und Doppelmoral im Vatikan“ des französischen

Soziologen und Journalisten Frédéric Martel, das im September bei S. Fischer Verlag

erscheint, beschäftigt sich mit diesen Vorwürfen. Und zwar äußerst spannend,

etwas populistisch, aber immer (anscheinend) fundiert und gespickt mit Aussagen

bekannter Persönlichkeiten und Insider. *rä

Wie verlosen drei Exemplare auf www.blu.fm/gewinne, www.fischerverlage.de

Das Buch „Blaue Augenbrauen“ aus der

BuchLabs Series (www.buchlabs.org,

Amsterdam) ist ein Gemeinschaftsprojekt

von sechs Autor*innen, mit dabei

sind unter anderem Hardy Krüger und

Casjen Griesel. In ihren Geschichten

geht es um Identitäten und Rollen, um

Küchentische, Mykonos und Sonnenmilch.

Vor allem geht es in den Geschichten

aber um Begegnungen, um

unterschiedlichste Erlebnisse und queere

Lebenswelten. Entstanden ist das Buch

in einem Schreibworkshop der Akademie

Waldschlösschen, geteilt wurden persönliche

Schlüsselerlebnisse, kulturelle

Hintergründe und Intimes. Herausgekommen

ist dabei dann dieses Buch.

Sehr lesenswert und unterhaltsam. *rä


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