Prima Magazin - Ausgabe Mai 2021

prima.magazin

Foto © LEXI An einen Haushalt / Österreichische Post AG P.b.b. / RM 06A036811 K / Verlagspostamt 7400 Oberwart MAI 2021

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INHALTSVERZEICHNIS

Editorial

Nicole Mühl, MA

Herausgeberin & Medieninhaberin

Foto © Eva Maria Kamper

Zeitverzögert

Kürzlich hat mich ein Facebook-Posting

aus meinem Alltag gerissen. Jetzt

bin ich grundsätzlich Postings gegenüber

ziemlich schmerzbefreit. Aber dann

sagt mir Facebook, dass wir uns auf

den letzten Metern der Covid-Pandemie

befinden und wir kurz vor einem

normalen Leben stehen. Und bei dieser

euphorischen Frohbotschaft hat dann

auch mein Daumen während des konditionierten

Weiterscrollens eine Vollbremsung

hingelegt. Einer der wenigen

Momente, in denen Facebook meine

ungeteilte Aufmerksamkeit hatte. Jetzt

mag es natürlich sein, dass eine solch

weltverändernde Information im Südburgenland

noch nicht angekommen ist,

denn seit Hillinger (und seinem Südburgenland-Sager

auf Puls4) wissen wir ja,

dass der Rest der Welt doch schon länger

als wir aufrecht gehen kann und über

Strom verfügt. Aber glücklicherweise hat

man als Journalistin auch im Südburgenland

zuverlässige Quellen und diese

Nachricht wäre ja dann doch irgendwie

bis zu uns durchgerutscht.

Ich hab mir dann extra auch meinen

persönlichen Kalender zur Hand genommen,

den ich am 3. April begonnen

habe, als uns Kanzler Kurz versprochen

hat, dass wir in 100 Tagen geimpft sein

werden. Zumindest wer halt will. Und

ja, seither hake ich die Tage ab.

Also trotz hochgezogener skeptischer

Augenbraue bleiben wir halt mal in

positiver Stimmung. Und wie es uns

wahrscheinlich ein Nordburgenländer

jetzt erklären würde: Es wird

Zeit, sich morgens wieder ordentlich

herzurichten und sich schön langsam

wieder auszuwildern. Und als persönliche

Notiz sei mir erlaubt: Corona hin

oder her – die Jogginghose, die bleibt im

Kasten definitiv ganz oben, griffbereit.

Nicole Mühl www.prima-magazin.at

Oldtimer, Seite 24

Buben im Pelz, Seite 29

Gesunder Genuss, Seite 32

IM FOKUS

4 Corona-Pleitewelle

Was uns im Herbst erwartet

15 Mit Quickticket zum Arzttermin

Keine Wartezeiten durch die Software

eines Südburgenländers

16 Trautes Heim

Der Immobilienmarkt brodelt

ORTSREPORTAGE

8 In neuem Glanz

Stadtschlaining aufpoliert und generalsaniert

REPORTAGE

22 Volltreffer

Bogenschießen bei Familie Trenker: Redakteurin

Olga Seus im Robin Hood-Fieber

Foto © Karin Weingrill Foto © Pamela Rußmann

Stadtschlaining, Seite 8

Oberwarter Moor, Seite 30

PORTRÄT

24 Zeitlose Liebe zum alten Eisen

Die zweirädrigen Schätze des Benedek

Molnar aus Pinkafeld

29 Wenn Buben fallen und fliegen

Bernd Supper. Der Musiker von Scarabeusdream

ist auch sechstes Bandmitglied von

den „Buben im Pelz“

PLÄTZE UND G‘SCHICHTN

30 Das Moor in Oberwart

Das wertvolle über 1000-jährige

Heilmoorgebiet in der Bezirkshauptstadt

GESUNDER GENUSS

32 Spargel mit Tofu und Erdäpfel

Vegan, glutenfrei und kalorienarm

Impressum: prima! Magazin, Herausgeberin: Nicole Mühl MA • 0664-4609220, redaktion@prima-magazin.at, www.prima-magazin.at,

Verwaltung, Assistenz: Tina Trobits 0676-4114531, verwaltung@prima-magazin.at; Anzeigenleitung: Elke Ifkovits 0664-9198969,

anzeigen@prima-magazin.at; Anzeigenberatung: Christina Stefanits, werbung@prima-magazin.at; Redaktionsleitung/Satz: Nicole Mühl;

Redaktion: Eva Maria Kamper BA MSc, Christian Keglovits, Laura Weingrill; Dr. Olga Seus; ,Kommentar: Feri Tschank; Rubriken: „Rede & Antwort“:

Walter Reiss; „Plätze & G‘schichten“: Ing. Wilhelm Hodits; „100 Jahre Burgenland“: Herbert Rehling; Kolumne „Liebe, Sex & Co.: Silvia Messenlehner;

„So geht vegan“: Karin Weingrill MA; Titelfoto: LEXI • Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart • Büro: Röntgengasse 28 Top 1, 7400 Oberwart

• Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.prima-magazin.at • Grundlayout Print: www.edelweiss-werbeagentur.at • Website: Rabold und Co.

• Druck: Wograndl Druck GmbH, Nachdrucke nur mit schriftl. Genehmigung des Verlages. Für Manuskripte und Fotos von Dritten übernehmen wir

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Foto © Eva Maria Kamper

Foto © Reduce

MAI 2021

3


IM FOKUS WIRTSCHAFT

Corona-

Pleitewelle

Foto © Cienpies Design–shutterstock.com

Von Neuanfang und der Rückkehr zur Normalität reden die einen. Von einer Corona-Pleitewelle

die anderen. Wird aus der Gesundheitskrise nun eine Wirtschaftskrise? Mit einem Anstieg der

Privatkonkurse für die Jahre 2021 und 2022 ist zu rechnen, heißt es von Seiten der Schuldenberatung

Burgenland. Die SPÖ will dies mit einem Schutzschirm für Betroffene abfangen. Das

Paket dazu wird vom südburgenländischen Nationalratsabgeordneten Christian Drobits ausgearbeitet.

„Kein Kapital aus der Not der Menschen schlagen“, sagt er dabei in Richtung Banken

und Inkassobüros. Nicole Mühl

Einen einigermaßen normalen

Sommer hat uns Bundeskanzler

Sebastian Kurz

versprochen. Normal wird er

für viele wohl nicht. Denn

4 MAI 2021

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allein wirtschaftlich kommt

einiges auf uns zu. „2022 wird

voraussichtlich das Jahr der

Insolvenzen. Davon werden

Privatpersonen ebenso betroffen

sein wie Einzel- und

Kleinunternehmen“, prophezeit

der südburgenländische

SPÖ-Nationalratsabgeordnete

Christian Drobits, der im SPÖ

Parlamentsklub als Konsumentenschutzsprecher

zuständig

ist. „Sowohl im Parlament als

auch in den Arbeiterkammern

tauchen in den Beratungen die

ersten Fälle bereits auf“, erzählt

Drobits aus seinen Erfahrungen

auch als Regionalstellenleiter der

AK Burgenland. Der Grund:

Die gesetzlichen Stundungsmöglichkeiten

für Kreditraten

während der Pandemie sind

mit 31. Jänner 2021 ausgelaufen.

Vorübergehend waren die

Stundungen für die Betroffenen

zwar eine Erleichterung, aber

aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

„Im Klartext bedeutet dies,

dass die gestundeten Kreditraten

fällig werden und zurückgezahlt

werden müssen. Zusätzlich

zu den laufenden. Und genau

das ist für viele nicht möglich“,

weiß Drobits. Die Arbeitssituation

hat sich durch die Pandemie

nämlich in vielen Familien

verändert. „Das Einkommen ist

schlagartig geringer geworden.“

Die Aufhebung des Epidemiegesetzes

ist für Drobits der

Kardinalfehler der Regierung

gewesen. „Mit diesem Gesetz

wären alle Entschädigungsansprüche

für Verdienstentgang

durch Betriebsschließungen klar

geregelt gewesen. Jetzt müssen

Betroffene einen Antrag stellen

und werden zum Bittsteller.“

Nicht nur bei den Krediten ist

die Schonfrist vorbei. Auch bei

Mieten beginnen die Forderungen.

So können rückständige

Mieten aus April, Mai und Juni

2020 seit 1. April 2021 gerichtlich

geltend gemacht werden.

Dr. Michaela Puhr von der

Schuldenberatung Burgenland

bringt es klar auf den

Punkt: „Mit dem Auslaufen

dieser Stundungsmöglichkeiten

stehen viele Betroffene erneut

vor der Problematik, dass sie

diese Verbindlichkeiten nicht

zurückzahlen können, weil sich

an ihrer finanziellen Situation

aufgrund anhaltender Arbeitslosigkeit

oder Verlängerung der

Kurzarbeit nichts geändert hat.

Stundungen bewirken nämlich

nur eine Verschiebung der

Rückzahlung nach hinten.

Die Überschuldungsgefahr in

privaten Haushalten hat sich

massiv erhöht.“

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WIRTSCHAFT

IM FOKUS

Foto © Dominique Grabler

NR Mag. Christian Drobits

Die Schuldenspirale

Was folglich passiert, ist laut

Christian Drobits oftmals

die einzige Möglichkeit, dass

Betroffene den Forderungen

nachkommen können: „Viele

schöpfen dann nämlich den

Kontoüberziehungsrahmen

aus.“ Und genau hier liegt die

Crux. „Eine Erhebung bei 36

österreichischen Banken zeigt,

dass die Zinsen bei den Gehaltskonten

im Schnitt 0,01

Prozent betragen. Wer ins

Minus rutscht, zahlt durchschnittlich

jedoch an die 10,52

Prozent Zinsen. Im Höchstfall

sogar 14 Prozent. Die Banken

schlagen hier aus der Not der

Menschen Kapital“, so Drobits.

Doch nicht nur Privatpersonen

schöpfen den Rahmen bis zum

Anschlag aus. „Auch Einzelund

Kleinstunternehmerinnen

und -unternehmer haben zu

wenig Eigenkapital, um diese

Krise zu bewältigen. Die Folge:

Sie überziehen das Konto.

40 Prozent mehr Konkurse

Dabei zeichnen die Zahlen der

Konkurseröffnungen im Jahr

2020 noch ein völlig anderes

Bild. Im Vergleich zu 2019 seien

diese laut Michaela Puhr österreichweit

sogar um 23,2 Prozent

gesunken. Doch diese Zahlen

sind genau zu hinterfragen.

„Dieser deutliche Rückgang der

Eröffnungen gegenüber dem

Jahr 2019 ist zum größten Teil

der Corona-Krise geschuldet

und hier vor allem dem Lockdown

ab etwa Mitte März: Es

gab einen weitgehenden Stillstand

der Justiz, die Gerichte

arbeiteten im Krisenmodus

und auch in den Schuldenberatungen

war wochenlang

aufgrund des Lockdowns ein

Vorantreiben von Schuldenregelungen

in der gewohnten Art

und Weise nicht möglich.“ Für

das heurige Jahr und für 2022

rechnen Schuldenberatungsstellen

mit einer Steigerung der

Privatkonkurse um 40 Prozent

im Vergleich zu 2020. Die fällig

werdenden Kredite und Mietzahlungen

sind aber nur ein

Teil der Begründung. Ab Mitte

Juli 2021 soll eine Insolvenzrechtsnovelle

in Kraft treten,

die einen Anstieg der Verfahren

erwarten lässt.

Schneller entschuldet

Eine schnellere Entschuldung

ist die Kernbotschaft, die Betroffene

aufhorchen lässt. „Die

EU Mitgliedsstaaten sind dazu

verpflichtet, bis 17. Juli 2021 die

Richtlinie der EU über Restrukturierung

und Insolvenz (kurz

RIRL) umzusetzen, welche

vorsieht, dass sich Unternehmer

in drei statt bisher fünf Jahren

entschulden können. Dabei

bleibt es den Mitgliedsstaaten

überlassen, diese Regelungen für

Unternehmerinnen und Unternehmer

auch auf Privatpersonen

auszudehnen. Der österreichische

Gesetzgeber hat sich dazu

entschlossen, die dreijährige verkürzte

Entschuldungsdauer bei

Vorliegen gewisser Voraussetzungen

auch auf Privatpersonen

anzuwenden“, erklärt Michaela

Puhr. Ein Vorhaben, das auch

Drobits unterstützt. Seine Forderungen

greifen weiter.

Schuldnerschutzschirm

Die Prognosen für den Herbst

deuten laut Drobits eindeutig

darauf hin, dass aus der

Gesundheitskrise eine Wirtschaftskrise

wird. Jetzt müsse

schnell gehandelt werden. Als

Konsumentenschutzsprecher

der SPÖ arbeitet der südburgenländische

Nationalratsabgeordnete

derzeit ein sogenanntes

Schuldnerschutzpaket aus, das

er in den nächsten Tagen mit

der SPÖ-Klubführung präsentieren

wird (Termin zu Redaktionsschluss

noch nicht bekannt).

Im prima! Interview hat er

bereits drei des voraussichtlich

elf Punkte umfassenden Paketes

hervorgestrichen, die besonders

bei den Banken neue Regelungen

vorschreiben sollen. „Wir

fordern bei gestundeten Krediten

einen Zins- und Spesenstopp.

Dieser sollte zumindest

bis Ende des Jahres gültig sein.

Es kann nicht sein, dass hier die

Zinsen und Spesen weiterlaufen

und sich der Schuldenberg

dadurch anhäuft“, so Drobits.

Ein besonderes Augenmerk

legt Drobits auch auf die erwähnten

Zinsen bei Überziehung

des Kontos. „Hier fordern

wir einen sogenannten Coronazinssatz

bei Kontoüberziehung

von fünf Prozent. Dieser muss

zumindest für die Dauer der

Pandemie gelten.“

Auch die Inkassobüros sollen

nur mehr fixe Pauschalen erhalten.

„Die Einschaltung von

Inkassobüros wird nämlich

rasch zu einer Kostenfalle, da

eine Vielzahl an Spesen anfällt.

Um diese teuren Inkassokosten

wirksam einzudämmen, müssen

unbedingt Pauschalbeträge anstatt

der bisherigen Höchstsätze

eingeführt werden“, so Drobits.

Geholfen werden soll mit

diesem Schutzschirm jenen,

die durch die Pandemie in Not

gekommen sind. Doch es muss

schnell gehen, weiß Drobits. In

den nächsten Tagen will er den

Antrag im Parlament einbringen.

Vor dem Sommer wäre

eine Novellierung der Gesetze

wünschenswert. Für viele Betroffene

hoffentlich noch die

Rettung vor der Insolvenz.

MAI 2021

5


HARTBERG VERANSTALTUNGEN

© artflyernet-alexia-antsakli-vardinoyann

Ausstellung

Erwin Wurm

24. April – 13. Juni

MI – SO, 10-16 Uhr

Museum Hartberg

Die Gurke als Star

Ausstellung ERWIN WURM vom 24.4 bis 13.6. in Hartberg

Erwin Wurm gehört zu den international

erfolgreichsten Künstlern Österreichs und

hat in der Bildhauerei der letzten Jahrzehnte

entscheidende Akzente gesetzt. Sein Werk

umfasst Skulpturen, Installationen, Aktionen,

Videos, Fotografien und Zeichnungen.

STEIERMARK SCHAU in Hartberg

Das neue Ausstellungsformat des Landes

Steiermark, die „STEIERMARK SCHAU“, beschäftigt

sich mit gesellschaftlichen Fragen

Das neue zur Gegenwart, Ausstellungsformat Vergangenheit des Landes und Zukunft

Steiermark, der Steiermark! die „STEIERMARK Hartberg wird SCHAU“, im Mai beschäftigt

mobilen sich mit Pavillon gesellschaftlichen der Schau präsentieren. Fragen

den

zur Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft

der Steiermark! Hartberg wird im Mai den

mobilen Pavillon der Schau präsentieren.

6 MAI 2021

Mit Erwin Wurm kommt ein Künstler der Nachkriegsgeneration

und rächt sich stellvertretend

für uns an den kleinbürgerlichen Requisiten

einer verlogenen Biederkeit… radikal und

gleichzeitig elegant, fast tänzelnd spielerisch.

Zu sehen: Im Museum Hartberg (24.4.–13.6.)

STEIERMARK SCHAU in Hartberg

Die Ausstellung des Landes Steiermark ...

Die Ausstellung des Landes Steiermark ...

... von 8. Mai bis 4. Juni zu Gast im

Zentrum der Oststeiermark

... von 8. Mai bis 4. Juni zu Gast im

Zentrum der Oststeiermark

Das erwartet Sie bei der „STEIER-

MARK SCHAU“ in Hartberg

Im mobilen Ausstellungspavillon inmitten

© KADADESIGN / Bildermehr, Rendering mobiler Pavillon, 2020

© KADADESIGN / Bildermehr, Rendering mobiler Pavillon, 2020

Das der erwartet Stadt erwartet Sie Sie bei eine der beeindruckende „STEIER-

MARK SCHAU“ in Hartberg

Video-Rauminstallation in bewegten Bildern

Im auf mobilen einer Fläche Ausstellungspavillon von 800 m². inmitten

der Stadt erwartet Sie eine beeindruckende

Video-Rauminstallation in bewegten Bildern

auf einer Fläche von 800 m².

Kunst im öffentlichen Raum

Bereits im Vorjahr hat die Stadt Hartberg mit

dem „convertible fat car“ von Erwin Wurm

Kunst im öffentlichen Raum gezeigt und dabei

sensationelles Besucherinteresse geweckt.

In diesem Jahr wird ab 24. April mit der Skulptur

„DER GURK“ wieder eine Arbeit von Erwin

Wurm am Hauptplatz zu sehen sein. Der

Meister des hintergründigen, skurrilen Humors

hat mit seinen Gurkenskulpturen heftige Diskussionen

hervorgerufen. Viele Besucher*innen

bringt das mehr als 4 Meter hohe Kunstwerk

jedoch zum Staunen und Lachen.

Hartberg freut sich darauf – und auf einen

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Angelehnt an historische Panoramen sind

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Erhebung des Status quo durch 30 Künstlerinnen

und Künstler mit Steiermark-Bezug.

Landschaften der Steiermark zu sehen – eine

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Begleitend dazu geben Info-Filme kurze Einund

Überblicke zur Artenvielfalt in steirischen

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Kunst- und Überblicke und Innovationslandschaften.

zur Artenvielfalt in steirischen

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Besuchen Kunst- und Sie auch Innovationslandschaften.

die Ausstellung ERWIN

WURM im Museum Hartberg bis 13.6., eine

Riesen-Skulptur Besuchen Sie auch von Erwin die Ausstellung Wurm am Hauptplatz

WURM oder im ab 19. Museum Mai eine Hartberg Freiluft-Fotogalerie bis 13.6., eine

ERWIN

im Riesen-Skulptur Stadtpark. Im Sommer von Erwin laden Wurm zahlreiche am Hauptplatz

oder ab 19. Mai eine Freiluft-Fotogalerie

Open Air Veranstaltungen zu einem Besuch in

Hartberg ein. www.hartberg.at

im Stadtpark. Im Sommer laden zahlreiche

Open Air Veranstaltungen zu einem Besuch in

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Mitverantwortung

Irgendwie hat man so das Gefühl, es läuft nicht ganz so, wie es soll in

unserem Land. Und manchmal sieht es fast so aus, als hätten sich ein

paar Hipster den österreichischen Staat unter den Nagel gerissen. Eines

kann ich jedem Österreicher schon jetzt versprechen: Was immer in den

nächsten Jahren schiefgehen wird, schuld daran ist Corona.

Kommentar

von Feri Tschank

Nach einem Jahr der Aufund-Zu-Politik

ist die Gesellschaft

gespalten, zerstritten und

zutiefst verunsichert. Menschen

fürchten um ihre Existenz, ihre

Gesundheit, haben Freunde

und Verwandte durch Corona

verloren und keine Perspektiven

für die nähere Zukunft. Impfund

Maskengegner, Querdenker

und Realitätsverweigerer

stoßen auf das Gegenteil.

Gestritten wird unter Freunden

und Parteien, nur nicht in

Wirtshäusern, denn die sind

ja zu.

Die Zeitungen spielen bis

auf wenige Ausnahmen eine

verantwortungslose Rolle,

weil zum Teil das Impfen

mit bestimmten Impfstoffen

dämonisiert wird (Angst vor

Thrombosen). Die Gefahr, dass

eine rauchende und die Pille

nehmende Frau eine Thrombose

bekommt, ist um ein Vielfaches

größer als durch eine Impfung.

Wir sind, wenn wir nicht

aufpassen, am Beginn einer

Katastrophe, die die gesamte

Menschheit betreffen könnte.

Neben den berüchtigten HIV-,

Grippe- und Coronaviren gibt

es ungefähr 320.000 Arten,

die Säugetiere befallen. Laut

der U.S. National Library of

Medicine kennt man aber nur

219, die Menschen infizieren.

Nachdem Viren ja mutieren,

kann man sich mit etwas Pessimismus

vorstellen, was noch

alles auf uns zukommen kann.

Und wenn wir schon mit Zahlen

hantieren, wussten Sie, dass

alleine der Handel mit Bitcoins

so viel Strom benötigt wie ganz

Belgien?

Und dann immer noch die

gescholtene EU. Wir sind die

EU! 477 Österreicherinnen und

Österreicher arbeiten derzeit

für die europäische Kommission.

Der europäische Rat

setzt sich aus den Staats- und

Regierungsspitzen der 27 EU-

Mitgliedsstaaten zusammen.

In jede Entscheidung über

ein neues EU-Gesetz ist ein

österreichisches Regierungsmitglied

eingebunden. EU-

Kommissar für Handel und

Verwaltung ist der Österreicher

Johannes Hahn. Zwei Vertreter

Österreichs sitzen im Europäischen

Gerichtshof, einer im

Europäischen Rechnungshof.

Zwölf Österreicher sind im

Europäischen Wirtschafts- und

Sozialausschuss tätig. Zwölf

plus zwölf Stellvertreter im

Ausschuss der Regionen. Bis

Ende 2020 war Ex-Vizekanzler

Wilhelm Molterer geschäftsführender

Direktor des Fonds

für strategische Investitionen.

Katharina Reich leitet seit

Mitte März den Leistungsausschuss

zur gemeinsamen

Beschaffung von Impfstoffen

und vertritt Österreich im EU-

Leistungsausschuss. Und dann

gibt es Politiker, die die ganze

Zeit ihre eigene Unzulänglichkeit

der EU in die Schuhe

zu schieben versuchen. Es gibt

zwei Möglichkeiten, entweder

sind unsere Politiker nicht imstande

zu begreifen, dass wir ein

Teil der EU sind oder die dort

angesiedelten Diplomaten und

Beamten machen ihre Arbeit

nicht richtig.

Fakt ist, wir sind die EU und

wir haben die gleichen Rechte

und Pflichten wie alle anderen

Mitgliedsstaaten auch. Und

wenn die EU Mist baut, dann

waren wir genauso dabei wie bei

den Erfolgen.

Ich ende mit einem Zitat von

Karl Valentin: „Über kurz oder

lang kann das nimmer länger

so weitergehen, außer es dauert

noch länger, dann kann man

nur sagen, es braucht halt alles

seine Zeit, und Zeit wär‘s, dass

es bald anders wird.“

Passen Sie auf sich auf!

Alles Liebe,

Ihr Feri Tschank

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MAI 2021

7


Foto © Eva Maria Kamper

In neuem

Glanz

Symbolische Aussagekraft: Die mittelalterliche Burg und daneben ein Baukran, der auf die rege Bautätigkeit und Modernisierung in Stadtschlaining hinweist

Wenn man innerhalb der Stadtmauer von Stadtschlaining flaniert, kommen einem unweigerlich

mittelalterliche Melodien in den Sinn. Und man wäre auch nicht verwundert, wenn ein Trommler aus

dem Burgtor schreitet, die neuesten Nachrichten lauthals verkündend. Denn in Stadtschlaining steht

man plötzlich mit einem Fuß im Mittelalter. Und mit dem anderen in einer bunten, weltoffenen

Moderne, ganz im Fokus von Friedenspolitik und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Kein Wunder

also, dass die Jubiläumsausstellung zu „100 Jahre Burgenland“ hier vertreten sein wird und das Land

auch aus diesem Grund die Friedensburg generalsaniert. Was auch die Stadtgemeinde zum Anlass

genommen hat, den Stadtkern auf Hochglanz zu polieren. Denn Stillstand ist trotz der Zeitreise in

die Vergangenheit keine Option. Ein Neustart mit mittelalterlichen Grüßen. Eva Maria Kamper

TOMM FICHTNER

Architekt | www.fichtner-architekt.com

8 MAI 2021

Stadtschlaining, nähe Bad

Tatzmannsdorf im Südburgenland,

kennt man weniger von

der Durchreise, sondern als

konkretes Ziel. 2.009 Einwohner

zählt die Gemeinde,

die einige davon auch als

Zweitwohnsitz genießen. Das

bekannte Wahrzeichen ist die

Friedensburg Schlaining, die

– für eine Burg ungewöhnlich

niedrig, doch damals strategisch

gut durchdacht – inmitten der

Stadtmauer von Stadtschlaining

malerisch ruht und von einem

tiefen Burggraben umgeben

ist. Unweit davon verläuft

der Tauchenbach. Das eigene

Stadtwappen zeigt stilgerecht

einen Ritter in Rüstung.

Der Stadtkern besteht aus

dem Haupt- und Rochusplatz.

Die Straßen und Gemäuer

waren längst in die Jahre

gekommen, lang stand eine

Renovierung der öffentlichen

Plätze im Raum. Heuer feiert

das Burgenland seine 100-jährige

Zugehörigkeit zu Österreich

und die Friedensburg

Schlaining spielt eine tragende

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Fotos © Eva Maria Kamper

XXX

UNTERNEHMENSPORTRAIT

An allen Ecken wird gebaut. Die Pflastersteine im Zentrum von Stadtschlaining werden händisch verlegt. Alles in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde

Rolle in diesem Zeremoniell. Zu diesem

Anlass wird nicht nur die Burg, sondern

ganz Stadtschlaining generalsaniert, um

im Sommer in neuem Glanz zu erstrahlen.

Und dabei geht man besonders detailverliebt

zur Sache.

Stein um Stein

Schon von Weitem hört man das Hämmern

und Klopfen, wenn man sich der

Baustellenabsperrung Richtung Rathaus

nähert. Fleißige Arbeiter tummeln sich

im Zentrum und verlegen Pflastersteine,

händisch, einen nach dem anderen. In

sorgsamer Zentimeterarbeit, mit Hilfe

von Gummihammer und Wasserwaage,

wächst die Straße vom Haupt- bis zum

1.7 °C

1.7 °C

1.7 °C

1.7 °C

Rochusplatz und bildet ein harmonisches

Steinmuster. „Natürlich wäre es schneller

gewesen, die Straße zu asphaltieren“, sagt

Werner Glösl vom Tourismusverein Zukunft

Schlaining, „aber das wäre unserem

schönen mittelalterlichen Ambiente nicht

gerecht geworden.“

Denn auf diese Besonderheit, diese Einzigartigkeit,

dieses Flair, das Stadtschlaining

dank der historischen Friedensburg umgibt,

ist die geeinte Stadtgemeinde stolz. Und

eine gepflasterte Straße, wie anno dazumal,

ist in der Tat natürlich unangefochten

stilechter. 1.7 °C

1.7 °C „Wir agieren auch in enger

Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt,

1

da strenge Vorgaben seitens des Denkmalschutzes

innerhalb der Stadtmauer in

1.7 °C

0

Stadtschlaining bestehen. Die Auflagen

1

1

für die Sanierung der bestehenden Straßen

-1

1

-1

0 und Gebäude werden genauestens erfüllt,

1

1

0

0

um alle Details entsprechend historisch zu

bewahren“, so Glösl weiter. „Die Anrainer

und die ganze Bevölkerung waren in die

Planung der Sanierung eingebunden.“

Begegnungszone

Die Örtlichkeit rund um den Haupt- und

Rochusplatz soll künftig eine Begegnungszone

sein. Das bedeutet auch, dass das

Durchfahrtverbot für Schwer-LKW ab 7,5

Tonnen nun nachhaltig bestehen bleibt

und dieser Verkehr auf höherrangiges

Straßennetz verlagert werden muss. Der

Anrainerverkehr soll natürlich erlaubt bleiben.

Eine Begegnungszone soll demnach

für eine bunte Frequenz am Hauptplatz

sorgen, die vor allem die Nahverversorger,

wie Greißler, Pub, Café sowie das Hotel

und die Friedensburg in Griffweite vereint.

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Unsere Leistungen im Überblick:

Unsere Unsere Leistungen Leistungen im im Überblick:

Wir Wir überprüfen:

Wir überprüfen:

Unsere Kalt- Leistungen Kalt- und und Warmwasserleitungen

im Überblick:

Kalt- und Heizungsleitungen Warmwasserleitungen

Wir überprüfen:

Heizungsleitungen

Ablaufleitungen

Kalt- und Hauswasserzuleitungen

Warmwasserleitungen

Wir Ablaufleitungen

überprüfen:

Heizungsleitungen

Gemeindeleitungen

Gemeindeleitungen

Unsere Leistungen im Überblick:

Hauswasserzuleitungen

Ablaufleitungen

Schwimmbäder

Unsere Schwimmbäder Leistungen im Überblick:

Kalt- Unsere Wir und überprüfen: Warmwasserleitungen

Hauswasserzuleitungen

Leistungen im Überblick:

Wir

Kaltüberprüfen:

Heizungsleitungen

Gemeindeleitungen

und Warmwasserleitungen

Gemeindeleitungen

Wir überprüfen:

Heizungsleitungen

Kalt- und Warmwasserleitungen

Thermografiemessung

Kalt-

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Schwimmbäder

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und Warmwasserleitungen

Heizungsleitungen

u. Ablaufleitungen u. Leckortungs-Team e.U.

Hauswasserzuleitungen

Ablaufleitungen Leckortungs-Team e.U.

Hauswasserzuleitungen

Gemeindeleitungen

Werner Kuh

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Werner Schwimmbäder

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Inhaber | Messtechniker

Kuh

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Goberling 167, 7461 Stadtschlaining

Inhaber | Messtechniker

u. Leckortungs-Team Schwimmbäder

0664 / 280 19 85, Fax: 03355 / 21 084e.U.

Goberling 167, 7461 Stadtschlaining

wernerkuh@aon.at

Werner 0664 / 280 Kuh 19 85, Fax: 03355 / 21 084

Inhaber

Werner

wernerkuh@aon.at

| www.tl-team.at

Messtechniker

Kuh

Goberling 167, 7461 Stadtschlaining

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Goberling Inhaber

Werner

| Messtechniker

Kuh

wernerkuh@aon.at 167,

Werner 7461

Inhaber | Messtechniker

Goberling 167, Kuh

Stadtschlaining

7461 Stadtschlaining

Werner

0664 / 280

Inhaber 0664

Goberling 19

| 85,

Messtechniker

280 Kuh 167, Fax: 19 85,

746103355 Fax:

Stadtschlaining / 21 084

www.tl-team.at

03355 21 084

Inhaber

wernerkuh@aon.at

Goberling wernerkuh@aon.at

0664 / 280167, 19 85, 7461 Fax: Stadtschlaining

03355 / 21 084

| Messtechniker

0664 wernerkuh@aon.at

/ 280 19 85, Fax: 03355 / 21 084

Goberling

www.tl-team.at

wernerkuh@aon.at

167, 7461 Stadtschlaining

0664 / 280

www.tl-team.at

19 85, Fax: 03355 / 21 084

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wernerkuh@aon.at

Unsere Leistungen im Überblick:

Unsere Leistungen im Überblick:

Wir überprüfen:

Kalt- und Warmwasserleitungen

Heizungsleitungen

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u. Leckortungs-Team e.U.

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u. Leckortungs-Team e.U.

u. Leckortungs-Team e.U.

u. e.U.

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Werner Kuh

Inhaber | Messtechniker

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Thermografiemessung

u. Leckortungs-Team e.U.

Goberling 167, 7461 Stadtschlaining

0664 / 280 19 85, Fax: 03355 / 21 084

wernerkuh@aon.at

ww.tl-team.at

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-7.2

-7.2

-1

1Bürgermeister Markus Szelinger ...

1

-1

1

-3

... über Stadtschlaining

0

-2

0

0„Das Besondere an Stadtschlaining ist die Lebensqualität in

-4

-4

-1unserer -3 Gemeinde. Ich stamme gebürtig von hier ab und bin nach

-1

15 Berufsjahren in Wien gerne wieder zurückgekehrt. Es tut sich

-2

-5

-5

-2

-2

immer -4 etwas, kulturell und sozial. Man spürt generell einen starken

-3Zuzug, auch von jungen Menschen und Familien, die gerne bei uns

-6

-3

-6

-4bleiben. -5 Es ist ruhig, wir sind abseits der großen Verkehrsströme.

-4

-4

Aber man -7 ist dennoch in zehn Minuten in Oberwart und von dort

-7

-5

-7.2

-5 -7.2

auch -6 schnell in den Großstädten. Wer das Landleben zu schätzen

-5

-6weiß, schätzt es hier besonders.“

-6

-6

-2

-3

-4

-5

-6

-2

-2

-3

-7

-7 -7.2

-7... über die Burg

-7

„Die Friedensburg Schlaining ist nicht nur für die Touristen ein Magnet.

Auch die Bevölkerung hat einen besonderen Bezug zur Burg und

fühlt sich zu ihr hingezogen. Wir sind besonders dankbar, dass das

Land diese Investition tätigt, um die Burg wieder herauszuputzen und weiterhin aktiv zu beleben.

Davon profitiert nicht nur die Wirtschaft, sondern wir alle. Und wir möchten auch unseren

Teil dazu beitragen, indem wir dem Rochus- und Hauptplatz zu neuem Glanz verhelfen.“

-7.2

-7

Unsere Leistungen im Überblick:

Wir überprüfen:

Heizungsleitungen

Warmwasserleitungen

und Kalt-

Ablaufleitungen

Hauswasserzuleitungen

Gemeindeleitungen

Schwimmbäder

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Werner Kuh

Inhaber | Messtechniker

0664 / 280 19 85, Fax: 03355 / 21 084

Stadtschlaining

7461 167, Goberling

... über die nächsten 100 Jahre

„Die Stadtgemeinde soll sich stets weiterentwickeln. Ich wünsche den nächsten Generationen,

dass sie sich wohlfühlen und weiterhin so gerne hier wohnen.“

wernerkuh@aon.at

www.tl-team.at

MAI 2021

9


Fotos © Eva Maria Kamper

Bis Mai sollen die Bauarbeiten in Stadtschlaining abgeschlossen sein. Die Friedensburg steht heuer im Zentrum der Jubiläumsfeier. Derzeit wird noch umgebaut

Licht und Schatten

Aber nicht nur die Straße

bekommt ein Facelift. Auch

der historische Stadtbrunnen

wird saniert und auf Hochglanz

gebracht. Der Forderung

nach mehr Bäumen und Grün

wurde ebenfalls bestmöglich

nachgekommen, ahornblättrige

Platane und Kugelakazien

dürfen künftig Schatten

spenden. Neue Straßenbeleuchtungen

im mittelalterlichen

Laternen-Stil runden

das Gesamtwerk im Zentrum

optisch ab. Anfang Mai sollen

die Umbauarbeiten vollendet

sein – coronabedingte Verzögerungen

natürlich vorbehalten.

Generalsanierung

Friedensburg

Im Zuge der Feierlichkeit von

„100 Jahre Burgenland“ richtet

das Land die Jubiläumsausstellung

auf der Friedensburg

aus. „Die Eröffnung ist

für 15. August 2021 geplant

– unter Berücksichtigung

aller virusbedingten Unvorhersehbarkeiten.

Schon seit

Monaten wird dafür emsig am

Neueröffnung

im Sommer

2021

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kann nicht in bar abgegolten werden.

10 MAI 2021

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Fotos © Eva Maria Kamper

Ein romantisch historisches Flair eingebettet in die südburgenländische Landschaft, macht Stadtschlaining zu etwas ganz Besonderem

Werner Glösl,

Zukunft Schlaining

Umbau der denkmalgeschützten

Friedensburg gearbeitet –

auch der Schlaininger Architekt

Tomm Fichtner ist daran

beteiligt. Barrierefreiheit,

neue Technik, Restaurierung

der Außenfassaden, Sanierung

der Innenräume und aller

Prunkräume, Installierung

einer Heizung. All das und

noch viel mehr wird unsere

Friedensburg Schlaining

in neuem Glanz erstrahlen

lassen, ohne an historischer

Substanz verloren zu haben.

Zum Unterschied zu früher

soll dann auch ein ganzjähriger

Besuch möglich sein, bis

jetzt waren die Innenräume

nach den Wintermonaten

einfach zu stark abgekühlt“,

verrät Werner Glösl über die

bevorstehende Wiederbelebung

der Burg.

Burghotel

Pünktlich zum Jubiläumsjahr

soll auch das neue Burghotel

Schlaining unter der Leitung

von Andreas Leitner (Reduce

Bad Tatzmannsdorf ) eröffnet

werden. „Das Burghotel, das

100 Betten fassen wird, ist

bitte umblättern >>

Eine Stadt mit Flair,

fünf Ortsteilen,

einer prächtigen Burg

& viel Erholungsraum.

In Stadtschlaining

sowie in den Ortsteilen

stehen Bauplätze im Ausmaß

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MAI 2021

11


IM FOKUS SCHLAINING

wichtiger Bestandteil des Tourismuskonzeptes,

das mit Traumhochzeiten auf der

Friedensburg, geschäftlichen Seminaren

und Meetings oder kulturellen Events in

einzigartiger Burgatmosphäre lockt. Oder

schlichtweg als angrenzende Übernachtungsmöglichkeit

für alle Touristen, die

nach Stadtschlaining kommen. Ebenfalls

ein neues gastronomisches Konzept gibt es

am Rochusplatz vor der Burg. Stadtschlaining

rüstet sich für einen großen Schwung

an Besuchern, wir freuen uns riesig auf

diesen frischen Wind“, schildert Bürgermeister

Markus Szelinger die Details. Die

Motivation ist spürbar groß, die Planungssicherheit

hingegen klein.

Bunte Stadt zum Wohlfühlen

Doch Stadtschlaining ist nicht nur für

Touristen ein Magnet. Auch der Zuzug

von Jungfamilien und auch Menschen im

Ruhestand wird spürbar immer größer.

„Wir befinden uns in einer ländlich ruhigen

Lage, aber trotzdem nicht so weit weg vom

‚Schuss‘. Auch Kindergarten und Volksschule

sind vorhanden. Wir besitzen eine

aktive Vereinskultur mit kreativem, sportlichem

und musikalischem Angebot und

gelebtem Zusammenhalt. Und dank der

zahlreichen Veranstaltungen und Events auf

der Friedensburg und ihrer Kooperationspartner

ist in Stadtschlaining immer etwas

los“, beschreibt Szelinger das gewisse Etwas

dieses Wohnortes. „Ich habe schon erlebt,

dass Menschen aus der Großstadt für kurze

Zeit in Stadtschlaining Urlaub machen

wollten und sich danach kurzerhand ein

Haus hier gekauft haben. Denn dieses Flair,

diese verwinkelte Gemütlichkeit, das findet

man nur in Stadtschlaining.“ Die Stadtgemeinde

Schlaining besteht aus den Orten

Altschlaining, Drumling, Goberling, Neumarkt

im Tauchental, Stadtschlaining und

dem Weiler Schönau. Ein beschauliches

Fleckchen Burgenland. Auf in die nächsten

100 Jahre!

HAARWERSTATT

Alexandra Magas

Altschlaining

0664 / 101 57 01

Foto © ASPR Schlaning

Das Team des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung (ASPR)

Weltweiter Botschafter

Das Friedensinstitut ASPR auf Burg Schlaining.

Das Friedensinstitut ASPR (Austrian

Study Centre for Peace and Conflict Resolution)

wurde 1982 vom burgenländischen

Landesrat Gerald Mader in Stadtschlaining

gegründet und hat seinen Sitz auf

Burg Schlaining. Es gilt als renommiertes

Forschungsinstitut im Bereich der Friedensforschung

und der Förderung von

friedlichen Konfliktlösungen.

Die internationale Sommerakademie

mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen

und Workshops mit friedenspolitischem

Hauptthema lockt jährlich zahlreiche

Studierende an. Bereits 1995 erhielt das

ASPR gemeinsam mit dem Europäischen

Universitätszentrum für Friedensstudien

(EPU) den UNESCO-Preis für Friedenserziehung.

Die Friedensbibliothek mit ihren 31.000

Büchern und 150 Zeitschriftenreihen befand

sich 31 Jahre lang in der Synagoge.

Der Bibliotheksbetrieb ist derzeit online

aufrecht – wo die Bibliothek zukünftig

untergebracht wird, ist noch unklar.

Heimatland Erde

Mit der neuen Kampagne „Heimatland

Erde“ möchte das ASPR einen Beitrag zur

Stärkung eines planetaren Bewusstseins leisten.

„Mit der Globalisierung ist eine irdische

Schicksalsgemeinschaft entstanden, welche

durch die globale Polykrise sichtbar wird:

Klimawandel, Artensterben, nationalistisch

motivierte Kriege oder die Pandemie. All

dies sind Probleme, welche nur gemeinsam

bewältigt werden können – Grundlage dafür

ist die Entwicklung eines Bewusstseins für

eben diese Verbindung und gelebte Solidarität:

Durch umsichtiges und entschlossenes

Handeln können drohende Katastrophen

abgewendet und eine neue Qualität des

menschlichen Lebens erreicht werden“,

schildert Elke Marksteiner vom ASPR die

bewusstseinsbildende Kampagne.

Über eine „Baustellen-Zeitkapsel“

lesen Sie auf

unserer Website

bei diesem Online

Artikel!

Geschichtliches zur Burg Schlaining

Die Burg Schlaining wurde 1271 erstmals urkundlich erwähnt. Geschichtsträchtiger

Burgherr war der steirische Ritter Andreas Baumkircher (1420-1471).

Der gebürtige Slowene und späterer Freiherr von Schlaining galt als „schillernde

Gestalt“ des Mittelalters. Im Jahre 1446 schenkte Kaiser Friedrich III. Andreas Baumkircher

die Burg Schlaining, die daraufhin weiter ausgebaut wurde.

Zur fürstlichen Entlohnung nach großen Diensten als Söldnerführer durfte Baumkircher

neben seiner Burg Schlaining eine Stadt gründen (1452). Doch die Freundschaft zum Kaiser

fand während der „Baumkircher Fehde“ (1469 – 1471) ein Ende. Und die Auflehnung gegen

den Kaiser hatte zur damaligen Zeit einen hohen Preis. Der Ritter begab sich 1471 zu einer

Aussprache nach Graz und fand durch eine hinterhältige Enthauptung den Tod.

Nach der Hinrichtung wurde der Besitz an die Adelsfamilie Batthyány übergeben, diese

Epoche endete 1849 ebenfalls mit einer Hinrichtung. Es folgten weitere Besitzwechsel auf

ungarischer Seite. 1957 erwarb der ehemalige österreichische Bundesminister Udo Illig die

Burg Schlaining. Seit 1980 gehört sie dem Land Burgenland.

12 MAI 2021

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Friseursalon FIDUCIE nach Umbau eröffnet

Eine Wohlfühloase mitten in Stegersbach! Fiducie freut sich auf Sie!

Der neue FIDUCIE Friseursalon am Hauptplatz

von Stegersbach soll den Kund*innen vor

allem eines vermitteln: „Hier und jetzt geht es

um Sie!“ Aus dem ehemaligen INZKO Schuhgeschäft

hat Monika Haller eine großflächige

Wohlfühloase geschaffen. Alles den

Kund*innen zuliebe, die hier eine entspannte,

harmonische Atmosphäre vorfinden sollen

inklusive der gewohnten professionellen Beratung

durch die FIDUCIE Friseur-Expert*innen.

Worauf sich die Kund*innen freuen dürfen:

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dem Wohlfühlen der Kund*innen an oberster

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Foto © INTUCOM

Seit 20 Jahren

Geschäftspartner:

Robert Seier und

OSG-Chef

Dr. Alfred Kollar

Mit neuer Software lässt sich die Wartezeit vermeiden und der Termin genau planen

Mit Quickticket zum Arzttermin

Wartezimmer sind eine eigene Welt. Angespannt ist man hier

immer ein wenig. Und die Zeit würde man sicherlich lieber woanders

verbringen. Die Software eines Südburgenländers könnte

da leicht Abhilfe schaffen. Nicole Mühl

Verschnupfte Nasen, Hustenanfälle,

Fieber und der Sitznachbar kratzt sich

permanent, weil ihn der Hautausschlag

ordentlich juckt. Die Wartezeiten in Arztpraxen

können ganz schön lange und angespannt

sein. Für die Betroffenen selbst sind

derartige Situationen meist auch sichtlich

unangenehm. Die Blicke und Seufzer, die

man erntet, tragen auch nicht unbedingt

dazu bei, dass sich die Situation entspannt.

Und keine Frage: Durch die Corona-Pandemie

sind wir noch mehr sensibilisiert auf

Anzeichen von Viren und Bakterien.

Wartezeiten in Ordinationen – ein notwendiges

Übel? „Nein“, sagt der gebürtige

Südburgenländer Armin Dax-Sinkovits. Er

ist Software-Entwickler und mit dem Team

seiner Firma INTUCOM hat er ein Software-Programm

entwickelt, das Wartezeiten

nahezu ausschließt. Dabei handelt es sich

um ein Online-Ticket, das man bequem von

daheim löst. „Mit diesem Ticket weiß man

genau, wann man in der Praxis an die Reihe

kommt“, erklärt Armin Dax-Sinkovits.

Und so funktioniert es

Eine App herunterzuladen oder sich zu

registrieren, ist nicht notwendig. Zu diesem

Online-Ticket kommt man über die Website

der gewünschten Ordination. „Dort

kann ich mit einem einzigen Knopfdruck

ein Ticket lösen und sehe, wann meine

Behandlung startet“, so Dax-Sinkovits.

Voraussetzung ist natürlich, dass die Ärztin

bzw. der Arzt über das Quickticket in der

Ordination verfügt. Der gesamte Patientenablauf

ist dadurch für alle stressfreier.

Alles beim Alten

Klingt nach einem völlig neuen Software-

Programm für die Ordination. „Nein“,

lautet auch hier die Antwort von Armin

Dax-Sinkovits. „Der Aufwand muss für den

Arzt bzw. die Ärztin so gering wie möglich

sein. „Diese sind meistens mit ihrer Software

‚verheiratet‘. Und da wollen wir gar

nicht eingreifen. Das ist auch nicht nötig,

denn das Quickticket muss in bestehende

Ordinations-Software-Systeme integriert

werden können“, erklärt der Entwickler.

Kooperationen mit bestehenden Anbietern

sind bereits im Laufen. „Das Quickticket

funktioniert dann zur Gänze automatisiert.“

Es geht auch ohne Smartphone

Wer sich nicht über das Internet anmeldet,

der kann auch direkt in der Praxis ein

Ticket lösen und zur angegebenen Zeit

wiederkommen. „Das ist quasi die analoge

Variante, die vor allem für ältere Patientinnen

und Patienten wichtig ist“, erklärt

Dax-Sinkovits.

Corona hat für ihn den Entwicklungsprozess

seiner Software beschleunigt: „In

einer Ordination muss alles planbarer sein,

um Menschenmengen zu vermeiden und

ich bin davon überzeugt, dass diese Planbarkeit

bleiben wird“, so der Entwickler.

Und fügt hinzu: „Eine Zeitschrift oder ein

gutes Buch muss man nicht unbedingt im

Wartezimmer lesen. Das ist daheim oder

auf der Parkbank im Freien doch viel angenehmer.“

Armin Dax-Sinkovits zu hören im

prima! Podcast

Alles für Ihren

Markenauftritt

Warum Sie Profis vertrauen sollten

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Experten sie machen, funktioniert sie am

besten. Deshalb sollten sich Kunden bei ihrem

Werbeauftritt auf kompetente Agenturen mit

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Gesamtpakete mit individuellen Lösungen

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Foto © Slavun_shutterstock

Trautes Heim

Das Eigenheim im Grünen war schon vor der Pandemie einer der beliebtesten Wohnträume der

österreichischen Bevölkerung. Nun hat der notgedrungene Rückzug in die eigenen vier Wände

die Nachfrage nach Freiraum noch mehr in die Höhe schnellen lassen. Platz für Homeoffice,

Homeschooling, Wohlfühlzonen und Fitnessraum: Die Ansprüche an das private Lebensumfeld

sind nun auf einem ganz anderen Level als noch vor einem Jahr. Auch hat das Wohnen am

Land wieder an Attraktivität gewonnen. Durchatmen im Garten oder am Balkon, am besten mit

Ausblick. Die Sehnsucht nach einem schöneren Zuhause lässt den Immobilienmarkt brodeln.

prima! hat erfragt, worauf es beim Hauskauf ankommt. Eva Maria Kamper

Landflucht

„Die Nachfrage ist spürbar

erhöht. Die Menschen

wünschen sich mehr Platz,

16 MAI 2021

950

mehr Freiraum. Die Tendenz

geht auch deutlich raus

aus der Stadt, zurück aufs

Land“, schildert der steirische

ERSTBEZUG!

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Fachgruppenobmann der

Immobilien- und Vermögenstreuhänder

Ing. Gerald

Gollenz die neue Präferenz

beim Wohnen. Seit dem

ersten Lockdown gäbe es eine

deutlich erhöhte Frequenz

am Immobilienmarkt. „In

Graz sind beispielsweise viele

Kleinwohnungen frei, da die

Studierenden fehlen. Generell

gibt es eine verstärkte Nachfrage

nach größeren Wohnungen,

als Auswirkung vom

Homeoffice. Die Menschen

brauchen ein Zimmer mehr.

Ganz stark geht der Trend zu

Zweitwohnsitzen am Land

oder zum Erwerb eines Einfamilienhauses

im Grünen. Die

Pandemie hat gezeigt, dass es

sich unter Umständen etwas

leichter lebt am Land.“

1 180

Wertanlage

Der Zeitpunkt sei gut, um

sich den neuen Wohntraum

zu erfüllen: „Tatsächlich ist

eine markante Wertveränderung

im Sinne von einer

Preissteigerung noch nicht

erkennbar. Die Investition in

eine Immobilie ist aber stets

eine Wertanlage. Umgekehrt

sollte ein Haus nicht allzu

lange unbewohnt bleiben,

bevor man sich zum Verkauf

entschließt, um einen Wertverlust

zu vermeiden.“

Makler als Experten

Die Beauftragung eines

Maklers ist oft mit Skepsis

behaftet, da man die erhöhten

Zusatzkosten scheut. Immobilienbesitzer

versuchen häufig

zuallererst, mit privaten

Inseraten die Immobilie auf

diversen Internetplattformen

oder „schwarzen Brettern“

anzupreisen. Dabei sei hier

anzuraten, gleich den Schritt

zum Experten zu wagen: „Die

Unterstützung von Maklerinnen

und Maklern ist immer

die bessere Wahl! Sie kennen

den Markt, sie können den

genauen Wert bestimmen, sie

übernehmen die professionelle

Vermarktung.

Verkäufer überschätzen oft

den Aufwand und Dauer, bis

eine Immobilie vermittelt

wird, oder sind aufgrund von

fehlgeschätzter Preisvorstellungen

nicht erfolgreich.“

Der Vorteil ist auch der Dop-

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IMMOBILIEN

IM FOKUS

pelmarkt, da der Makler auch die Seite

der Interessenten vertritt. So kann für

beide Seiten das Optimum herausgeholt

werden.

Auch hier spricht alles für die Kontaktaufnahme

eines Maklers: „Auf Käuferseite

gibt es beim privaten Hauskauf ein hohes

Risikopotenzial: Rechtliche Themen

im Grundbuch, Wertüberschätzung, oder

sprichwörtliche Leichen im Keller. Der

Makler hat diese Problemfelder isoliert

und haftet auch dafür.“ Demnach sei es

anzuraten, die rund 3,6 Prozent (inkl.

Gebühren) der Mehrkosten auf den

Kaufpreis für den Gang zum Experten

einzukalkulieren.

Steirischer Fachgruppenobmann

der Immobilienund

Vermögenstreuhänder

Ing. Gerald Gollenz

Dr. Walter Bajlicz, No

Foto © zVg

Dr. Walter Baj

Mag. Andreas

Dr. Walte

Mag. And

„Die Maklerkosten sind eine umfassende

Dienstleistung, die genauso entlohnt

werden möchte. Wer glaubt, die Aufgabe

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des Maklers ist nur, die Tür aufzusperren

und die Immobilie herzuzeigen, der

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MAI 2021

17


IM FOKUS IMMOBILIEN

„Die Menschen schätzen

das Leben am Land“

Foto © Andi Bruckner

Wenn es um die Schaffung von Wohnräumen geht, ist Dr. Alfred Kollar,

Chef der OSG, der richtige Experte. Allein in den letzten beiden Jahrzehnten

hat die OSG 12.000 Wohnungen und Reihenhäuser übergeben.

Wir haben ihn nach den Trends gefragt und welchen Rat er für künftige

Immobilienbesitzer hat. Eva Maria Kamper

KR Dr. Alfred Kollar

Auch wenn sich die Trends

beim Wohnen natürlich nicht

schlagartig ändern können, hat

sich im letzten Jahr doch eine

spürbare Veränderung gezeigt:

der Rückzug zum Land.

„In schwierigen Zeiten

schätzen die Menschen das

Landleben, die Nachfrage

nach Wohnungen, Reihenhäusern

und Doppelhäusern

ist auf einem Rekordhoch“,

schildert Dr. Alfred Kollar von

der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft

(OSG). Und

dabei stehen erdgeschoßige

Wohnungen bzw. Bungalows

an oberster Stelle der Wunschliste:

„Nicht nur der Bedarf an

einem zusätzlichen Raum für

Homeoffice oder Fitness ist

gestiegen, sondern auch der

Wunsch nach einem eigenem

Garten.“

Und anders als früher, müsse

es nicht mehr unbedingt ein

Haus sein. „Die Mentalität der

Menschen hat sich seit den

90er-Jahren gewandelt. Wo in

den älteren Generationen eine

Änderung der Partnerschaft

und Wohnsituation oft ein No-

Go war, ist heutzutage nichts

mehr für die Ewigkeit. Dementsprechend

erfüllen sich die

Menschen ihre Wohnträume

oft auch gerne mit attraktiven

Wohnungen oder Reihenhäusern,

da sich diese im Falle

einer Änderung der Lebenssituation

wesentlich leichter

abwickeln lassen.

Die Finanzierung eines Eigenheims

darf generell nicht unterschätzt

werden und sollte stets

an die eigenen Möglichkeiten

angepasst werden. Eine Grat-

wanderung zwischen Leistbarkeit

und Attraktivität. Sonst

bleibt neben der jahrzehntelangen

Rückzahlung an Krediten

kein Geld für das tatsächliche

Leben übrig. Auch bei der

Planung sollte man individuell

überlegen, wie viel Platzbedarf

für die eigene Familie tatsächlich

notwendig ist. Übergroße

Häuser, beispielsweise wenn die

Kinder später außer Haus sind,

werden schlimmstenfalls zur

Last“, rät Kollar zu sorgsamen

Überlegungen.

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Beim Kauf/Verkauf einer

Immobilie benötigt man einen

Notar. Warum?

Mag. Andreas Jandrisits:

Der Notar bietet Käufern und

Verkäufern ein rechtssicheres

Immobilien-Gesamtpaket

mit umfassender Beratung. Er

übernimmt aus einer Hand

die Vertragserrichtung, die

erforderliche Beglaubigung

der Unterschriften, die Steuerabwicklung,

die Einholung der

erforderlichen Genehmigungen,

eine Treuhandabwicklung und

die Eintragung im Grundbuch.

Welche Kosten müssen hier

noch einkalkuliert werden?

Mag. Andreas Jandrisits: Der

Käufer muss neben den Notarkosten

die Grunderwerbsteuer

von 3,5 % und die Grundbuchseintragungsgebühr

von 1,1 %

des Kaufpreises bezahlen. Der

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Sie wollen Ihr Haus verkaufen? Dann achten Sie darauf, dass es von

Anfang an richtig und professionell am Markt angeboten wird. Viele

Immobilienbesitzer versuchen ihr Objekt alleine zu verkaufen und

nutzen dafür Plattformen, die jedoch den Wert und das Potenzial

der angebotenen Immobilie nicht zur Geltung bringen. Auch wird die

potenzielle Käuferschaft dabei nicht angesprochen.

Bald ist die Immobilie dafür bekannt, dass das Haus bereits von vielen

besichtigt wurde – aber dass sich noch immer niemand wirklich ernsthaft

dafür interessiert. Zu diesem Zeitpunkt hat das Haus bereits einen

Eindruck am Markt hinterlassen, den es nicht verdient hat: Keiner

will es haben. Nun einen Interessenten zu finden, der auch bereit ist,

den anfangs festgesetzten Preis zu zahlen, wird schwierig. Vermeiden

Sie eine solche Entwicklung!

Nachgefragt beim Notar

Verkäufer ist zahlungspflichtig

für eine eventuelle Immobilienertragsteuer.

Die konkrete

Berechnung dieser Steuer und

mögliche Befreiungen von der

Steuer werden vom Notar mit

dem Verkäufer in der persönlichen

Beratung abgeklärt.

Aus Ihrer langjährigen Erfahrung

bitte ein Rat an zukünftige

Immobilienkäufer bzw.

-verkäufer: Wo werden bei

der Abwicklung die meisten

Fehler gemacht?

Mag. Andreas Jandrisits: Bei

der Einschätzung der Risiken

einer Immobilientransaktion

ohne fachmännische notarielle

Beratung und ohne notarielle

Treuhandabwicklung.

Mag. Andreas Jandrisits (Kanzlei

Bajlicz & Partner, Oberwart)

Foto © Muik

Wie kann der Notar da helfen?

Mag. Andreas Jandrisits: Der

Notar prüft, ob der Verkäufer

auch der Eigentümer der

Immobilie ist, ob diese lastenfrei

ist oder ob das Objekt mit

Auflagen verbunden ist. Als

Treuhänder übernimmt der

Notar den Kaufpreis zur Verwahrung,

veranlasst erforderlichenfalls

die Lastenfreistellung

der Immobilie und überweist

den treuhändig hinterlegten

restlichen Kaufpreis an den

Verkäufer. Diese Abwicklung

schafft Rechtssicherheit. Der

erzielte Mehrwert übersteigt bei

weitem die Kosten.

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Dachgärten

Auch SONNENERDE-Chef Gerald Dunst hat einen Dachgarten und hier einen eigenen Lebensraum geschaffen

Die Begrünung von Dächern ist für immer mehr Hausbesitzer ein Thema.

Wer dies bereits bei der Planung berücksichtigt, kann sogar große Gartenanlagen

auf dem Dach verwirklichen. Das ist nicht nur optisch ein absoluter

Hingucker, sondern auch ökologisch besonders wertvoll.

Unser Videokanal

www.sonnenerde.at/de/erd-gefluester

Wer in der Stadt lebt, muss den

Traum vom eigenen Garten nicht

aufgeben. Und auch Landmenschen,

die nicht genug Grün in

ihrem Leben haben können,

finden immer mehr Geschmack

daran, wirklich jedes Fleckchen

zum Begrünen auszunutzen.

Dachgärten sind ein hochaktuelles

Thema und haben einen

vielfältigen Nutzen.

Einerseits wird dadurch Wasser

zurückgehalten, das über die

Pflanzen wieder verdunsten

kann. Im Sommer, bei hohen

Temperaturen, wird dadurch ein

erheblicher Kühleffekt erzeugt.

Das Kleinklima wird wesentlich

verbessert. Nicht zuletzt kann

dadurch ein zusätzlicher Lebensraum

geschaffen werden. Dachgärten

sind also nicht nur schön.

Sie sind auch gut für unser Klima.

Für die Dachgartenerde von

SONNENERDE wird ausschließlich

der härteste und 100%ig

frostbeständige Ziegelsplitt aus

der eigenen Produktion verwendet.

Daher ist die Dachgartenerde

von SONNENERDE jahrelang

stabil und wasserdurchlässig.

Und weil es sich dabei um Ton-

Dachziegel handelt, hat diese

Erde auch eine wunderschöne

rote Färbung. Ein Blickfang in

jeder Hinsicht.

Übrigens: Diese Dachgartenerde

ist auch für Großcontainer und

Betontröge mit Dauerbepflanzung

das optimale Substrat.

Und so wird sie verwendet

Die SONNENERDE-Dachgartenerde

ist eine Fertigerde, die in einer

Schichtstärke von 10–50 cm aufgebracht

wird. Anschließend wird

direkt in diese Erde gepflanzt

oder gesät.

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Für einen wirklich schönen,

dichten, saftigen Rasen hat

SONNENERDE eine spezielle

Erde entwickelt. Sie gleicht

Unebenheiten aus und führt

zu einer Optimierung von

Wasserspeicherung und

-durchlässigkeit. Der Pflegeaufwand

ist minimal.

So geht‘s: Erde aufbringen

– planieren – anwalzen –

Rasen aussäen und 2 cm tief

einrechen – leicht anwalzen

– feucht halten, bis die Fläche

grün ist.

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Diese Fertigerde für Blumenkistchen,

-töpfe und Balkon

ist auch für Gemüsekulturen

in Töpfen und Kübeln bestens

geeignet. Erde einfach in

das Gefäß füllen und direkt

bepflanzen. Achtung: Nicht

zu oft gießen, da die Wasserhaltefähigkeit

enorm ist!

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Foto © LEXI

Gerald Dunst übergibt

die BNI Chapter

Eisenberg Führung

an Dieter Reischitz

Direktorwechsel beim Businessnetzwerk BNI EISENBERG

Netzwerken und das jeden Freitag um 7 Uhr morgens. Das betreiben

32 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Südburgenland,

die zum Businessnetzwerk (BNI) Chapter Eisenberg gehören. Und es

zahlt sich aus. Im vergangenen Jahr haben die Mitglieder unter der

Leitung von Chapter-Direktor Gerald Dunst (Sonnenerde) sensationelle

Erfolgszahlen erzielt: Rund 2.000 Empfehlungen haben die

32 Netzwerkerinnen und Netzwerker von BNI Eisenberg füreinander

ausgesprochen. „Und das, obwohl wir coronabedingt durch die

Maßnahmen der Regierung kaum persönliche Frühstückstreffen

abhalten konnten, sondern die Meetings online durchführen

mussten“, freut sich Gerald Dunst. Die Führung für das kommende

Jahr übernimmt Dieter Reischitz (Taurus PC), der viel vor hat und

die Truppe noch stärker vernetzen will. „Aber natürlich geht das nur

mit einem engagierten Team an der Seite und wir haben so richtig

Lust, Vollgas zu geben.“

https://bni-stmk-bgld.at/eisenberg/de/index

MAI 2021

21


Foto © Trenker

Volltreffer

Einen Bogen in der Hand, einen Köcher mit Pfeilen an der

Seite hängend. So kommen alle von der kleinen Gruppe

aus dem Wald heraus. Zufrieden sehen sie aus. Die Jagd

war heute erfolgreich. Das ist keine Szene aus einem

Film, das ist eben gerade stattfindende Realität. Aber es

handelt sich um keine Anhänger Robin Hoods und auch

um keine Selbstversorger. Die Rede ist von Freizeitsportlern,

die dem Bogensport nachgehen. Olga Seus

„In da Pampa“ nennen Alexandra und Ernst Trenker die Bogenschießanlage in Grametschlag bei Hochneukirchen. Etwa 20 Hektar umfasst das Areal

Richtig hinstellen. Aufrichten.

Pfeil einlegen. Durchatmen,

aufspannen bis zum Ankerpunkt.

Visieren, Kopf leermachen.

Nur noch Augen und

Hand mit Verlängerung bis

in die Pfeilspitze hinein sein.

Schließlich loslassen.

Was wie eine Meditationsübung

klingt, ist der Ablauf

beim Bogenschießen. Allein,

wenn man diese Bewegungen

vollzieht, richtet man sich automatisch

auf. „Das macht etwas

mit einem. Bogenschießen ist

eben so viel mehr als nur ein

Sport“, sagt Ernst Trenker.

Seine Frau Alexandra und er

– vielen bekannt durch ihren

GEA-Laden inklusive Buchshop

in Oberwart – betreiben

eine 3D-Bogensportanlage in

Grametschlag bei Hochneukirchen.

Geschossen wird auf

Wildtiere – jedoch keine echten,

sondern allesamt aus einem

speziellen Kunststoff. Wer

allein schon mit der Vorstellung

auf ein Tier zu zielen, ein

Problem hat, für den steht ein

„Veggie-Parcours“ zur Verfügung.

„Jeder kann diesen Sport

machen“, schwärmt Alexandra.

Der Moment des Treffens

Ausrüstung benötigt man zunächst

keine. „In da Pampa“

kann man sich eine Ausrüstung

ausleihen. Doch die meisten,

die Feuer fangen, besorgen

sich eher früher als später ein

eigenes Equipment. Dabei ist

zu beachten, dass der Bogen

die richtige Länge haben

muss und die richtige Stärke.

Die soll nicht zu streng sein,

denn „schließlich will keiner

mit Schulterschmerzen aus

dem Parcours kommen. Im

Vordergrund steht eindeutig

der Spaßfaktor“, so Alexandra

Trenker. Doch zunächst

bedeutet Bogenschießen auch

Übung, Übung, Übung und

etliche Rückschläge. Schließlich

ist es gar nicht so einfach,

die variierenden Abstände

zum Ziel abzuschätzen, dazu

zwischen den Bäumen hindurch

mal bergauf, mal bergab

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Burgenland für den Sommer 2021, als Plattform für burgenländische Betriebe, die an engagierten jungen Leuten als MitarbeiterInnen interessiert

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Burgenland. Nicht zuletzt hat die Praktikumsoffensive 2021 auch Vorbildfunktion, denn die landesweit besten touristischen Talente werden beim

Wettbewerb „Best Talents“ ausgezeichnet.

22 MAI 2021

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Alexandra und Ernst Trenker sind vor drei Jahren auf den Bogensport gekommen

die richtige Höhe des Pfeils

vorherzuberechnen und das

Ganze dann noch mit höchstens

drei Schuss hinzubekommen.

Von Hindernis zu

Hindernis wird man demütiger,

sucht seine Pfeile neben, hinter

und vor den Kunsstofffiguren

und kriegt den Eindruck nicht

los, sie würden einen ob der

Treffungenauigkeit verhöhnen.

Und dann, nachdem man nun

abwechselnd dem Bogen, den

Pfeilen, dem eigenen Arm

oder Auge die Schuld gegeben

hat, kommt er auf einmal. Der

Moment des Loslassens. Kein

nochmaliges gedankliches

Durchrechnen, keine mehrfache

Korrektur. Anlegen, zielen,

schießen. „Intuitiv“ nennt

Alexandra das. Und dann ist

er da, der Volltreffer. Nicht

ganz im inneren Treffkreis,

dem „Spot“, aber immerhin

im äußeren, „Kill“ genannt.

Derartig beflügelt merkt man

beim nächsten Hindernis, wie

routiniert man schon geworden

ist, wie selbstverständlich

das Ziehen und Einlegen des

Pfeils, das Anlegen und Schießen

ist. Auch wenn immer

noch nicht jeder Pfeil trifft,

so stellt sich doch das Gefühl

ein, wie ein Held aus einem

Kostümfeld durch den Wald

zu laufen, für Freiheit und

Gerechtigkeit zu kämpfen. Es

geht um das Gefühl, die eigene

Stärke zu erleben. Wenn man

die Arme zum Bogenspannen

streckt, den Körper aufrichtet,

die Ruhe, die der eigene Atem

ausstrahlt und die Sicherheit,

einer der nächsten Pfeile wird

treffen.

Familiäre Atmosphäre

„Natürlich kann man gegenein-ander

antreten, aber am

Ende geht es doch vor allem

um einen persönlich. Darum,

wie die eigene Tagesleistung

ist“, so die Fachfrau, die noch

ergänzt: „Das Tolle am Bogensport

ist, dass es einen so guten

Zusammenhalt in der Community

gibt. Bei Wettbewerben

herrscht immer eine nahezu

familiäre Atmosphäre“. Dazu

passt, dass es zum guten Ton

gehört, dass man gefundene

Fremdpfeile nicht behält. „Die

meisten gehen beim Anmelden

automatisch die Fundtonne

durch, ob da einer ihrer Pfeile

drinsteckt“, erzählt Ernst Trenker

lächelnd. Er war der erste

in der Großfamilie, der auf die

Idee mit dem Bogensport kam.

Ein Hofpraktikant hatte das

Hobby mitgebracht und wollte

den ersten Parcours errichten,

brach dann aber das Praktikum

ab. „Aber den Funken für den

Bogensport, den hat er uns

dagelassen“, erzählt Ernst. Ein

paar Jahre hat es dann zwar

noch gebraucht, doch inzwischen

gibt es die Anlage schon

gute drei Jahre. Schließlich

gab es in der näheren Umgebung

nichts Derartiges und

das Waldgelände rund um den

Familienhof war ideal. „Natürlich

haben die Nachbarn

zuerst geschaut, was wir da

‚Exotisches‘ machen“, erinnert

sich Ernst, „aber inzwischen

kommen viele aus dem Ort zu

uns zum Schießen.“

Kein Wunder. Bogenschießen

gilt als Trendsport. Einerseits

absoluter Individualsport. „Der

Moment, wenn du am Abschuss

stehst, deinen Bogen

spannst und zielst, der gehört

dir allein. Da darf auch

niemand reden“, so Alexandra.

Andererseits ist der Bogensport

gerade auch in Corona-

Zeiten eine schöne Möglichkeit,

etwas in der Kleingruppe

zusammen zu machen. An

der frischen Luft und mit viel

Wald um sich herum lassen

sich Mindestabstände problemlos

einhalten und man hat

trotzdem ein gemeinsames

Erlebnis. Man kann Luft ablassen

und nichtsdestotrotz

kommen weder Mensch noch

Tier zu Schaden. „Und es

schult die Konzentration. Wir

haben oft erlebt, dass Kinder,

die sich schwer konzentrieren

können, durchs Bogenschießen

ruhiger wurden und gelernt

haben, punktuell Leistungen

zu bringen und abzurufen.“

Nicht zuletzt ist man beim

Bogenschießen die ganze Zeit

draußen, in der Natur. „Wie

Waldbaden, nur spannender.

Ein Spaziergang mit Ziel.“


Eine 450er Honda Café Racer Baujahr

1976 (hinten), eine ungarische Pannonia

mit Beiwagen Baujahr 1958 sowie die

Puch SV125 Baujahr 1955 (vorne) sind

der Stolz von Benedek Molnar

Fotos © Eva Maria Kamper

Zeitlose Liebe zum alten Eisen

Wenn Benedek Molnar das Gartentor öffnet, begibt man sich auf eine kleine Zeitreise in die

Vergangenheit. Der Obmann des Oldtimervereins Pinkafeld hat seine idyllische Residenz zum

beschaulichen Museum avanciert, wo er vor allem eines hortet: Fahrzeuge. Vom kleinen Matchbox-Auto

bis zum historischen VW-Käfer hat der pensionierte Techniker alles unter einem Dach

gesammelt. Pünktlich zum Beginn der Motorradsaison holt er für prima! seine zweirädrigen

Schätze aus der Garage und verrät uns, was es mit der Liebe zum alten Eisen auf sich hat. Und

warum der Zauber der historischen Fahrzeuge am seidenen Faden hängt. Eva Maria Kamper

„Als ich sechs oder sieben

Jahre alt war, bin ich auf einer

250er Honda als Sozius mitgefahren,

seither brennt mein

Herz für Motorräder“, erinnert

sich der gebürtige Ungar an

wilde Zeiten seiner Kindheit.

Das erste eigene Fahrzeug

war der Klassiker unter

den damaligen Mopeds, eine

blitzblaue Puch DS 50, auch

liebevoll „Daisy“ genannt. Die

Lehre zum KFZ-Mechaniker

war für Benedek Molnar nur

der logische Schritt. Dass die

Daisy heute, fast 50 Jahre später,

immer noch blank poliert

wie am ersten Tag auf die

nächste Ausfahrt wartet und

mittlerweile Teil eines ganzen

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OLDTIMER-LIEBHABER

PORTRÄT

Motorradstalles ist, verdankt

sie der großen Leidenschaft,

die Benedek Molnar für diese

Fahrzeuge entwickelt hat.

Die Technik ist im Lauf der

Jahrzehnte zwar emsig vorangeschritten,

aber Molnar blieb

den alten Maschinen immer

treu: „Sie sind solide und einfach

gebaut, unkompliziert, das

ist das Schöne daran!“

Tausende Arbeitsstunden hat

der rüstige Pensionist in seiner

Freizeit in die Restaurierung,

Instandsetzung und Wartung

von seinen Oldtimern investiert,

wie zum Beispiel einen VW Käfer

Ovali aus dem Jahre 1956.

Bei den Motorrädern zählen

unter anderem die 450er Honda

Café Racer Baujahr 1976,

die ungarische Pannonia mit

Beiwagen Baujahr 1958 sowie

die Puch SV125 Baujahr 1955

zu seinem ganzen Stolz. Wobei

sich der Sammler unmöglich

auf ein Lieblingsstück festlegen

möchte, wie er uns auf

dem weiteren Rundgang durch

sein beeindruckendes Archiv

aus Erinnerungsstücken und

Fahrzeugen der letzten paar

Jahrzehnte gesteht.

Faszination Oldtimer

1998 hat er den 1. Oldtimerclub

Pinkafeld gegründet.

Das erste Oldtimertreffen

bestand aus 20 Fahrzeugen

am Parkplatz des Gasthauses

Weninger. Doch es wurden

schnell mehr und mehr. Beim

letzten Treffen im Sommer

2019 im Schlosspark Pinkafeld

tummelten sich über 600 angemeldete

Fahrzeuge aus allen

Himmelsrichtungen. Die Ausstellung

sei ein Besuchermagnet,

traditionell am Tag nach

dem Pinkafelder Stadtfest.

Man müsse gar kein Autonarr

sein, um beim Anblick der

ReUse-Shops:

Retro, Vintage & Oldie but Goldie

Neulich war ich wieder in einem

dieser ReUse-Shops – gibt’s eh im

ganzen Burgenland. Ich sage euch,

das ist eine wahre Fundgrube für

Second-Hand-Freaks. Coole Sachen

zum unschlagbaren Preis – von

Kleidung über Technik bis zu Original

LPs. Wo gibt’s denn

das sonst noch?

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Und alle Sachen

sind tip-top und

in einem super

Zustand. Ich finde

die ReUse-Shops

echt stark und die Idee

very nachhaltig.

Weitere Infos findest du unter

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Oldtimer nicht ins Staunen zu

kommen, zwinkert Benedek

Molnar.

Dieses groß organisierte Treffen

ist bedauerlicherweise auch

für 2021 bereits abgesagt, man

hoffe aber im Verein auf viele

Schönwettertage, um die eine

oder andere Ausfahrt mit den

Mitgliedern zu starten. „Denn

die größte Freude ist freilich

das echte Fahrerlebnis auf der

Straße, vor allem zusammen

als Gruppe“, schwärmt der

Oldtimerliebhaber.

Vergessene Technik

Natürlich hänge eine erfolgreiche

Restaurierung auch

von der Verfügbarkeit der

entsprechenden Ersatzteile

ab, schildert Benedek Molnar

beim Rundgang durch seine

Werkstatt. Aber das sei gar

nicht so das Problem, denn es

gäbe passende Nachbauteile

und sogar 3D-Drucker würden

heutzutage innovative Abhilfe

leisten. Es wäre viel mehr

eine Frage der Kompetenz: So

einfach und unverwüstlich die

Technik der alten Fahrzeuge

ist, die Herausforderung am

Fortbestand der fahrtauglichen

Oldtimer sei das immer

dünner werdende Know-How

in der KFZ-Branche. „Es gibt

leider immer weniger Mechaniker,

die imstande sind, diese

alten Motoren zu reparieren.

In der KFZ-Ausbildung bzw.

Lehre werden sie darin quasi

nicht mehr unterrichtet, wie

man zum Beispiel einen alten

Vergaser einstellt oder ein

Service macht. Das hängt alles

sehr mit dem Eigeninteresse

der jungen Leute zusammen,

ob man sich in der Freizeit der

alten Technik noch annimmt.

Man kann nur hoffen, dass

sich viele zukünftige Mechaniker

weiterhin für Oldtimer

begeistern, damit sie nicht

vollständig von den Straßen

verschwinden“, mahnt

Benedek Molnar vor dem

Zur Ausbildung

Landesinnung der

Fahrzeugtechnik,

Fachgruppengeschäftsführer

Ing. Karl Tinhof

KFZ-Lehrlinge werden tatsächlich

nicht mehr routinemäßig

für die veraltete

Fahrzeugtechnik geschult.

Allerdings finden immer

wieder Spezialausbildungen

statt. So gab es zum Beispiel

an der Berufsschule Pinkafeld

ein Projekt, wo ein alter

Renault 4, Baujahr 1977, von

Grund auf restauriert wurde.

Die Möglichkeit der freiwilligen

Teilnahme wurde mit

großem Interesse von den

Schülerinnen und Schülern

angenommen. Natürlich

muss man sagen, dass in

den kommenden Jahren

immer weniger fachkundige

Mechanikerinnen und

Mechaniker für Oldtimer vorhanden

sein werden. Wir sind

aber zuversichtlich, dass das

Wissen über die alte Technik

nicht vollständig aussterben

wird. Denn der Beruf

des KFZ-Technikers bzw.

der KFZ-Technikerin bringt

schon eine gewisse Affinität

zum Fahrzeug mit sich

und es wird weiterhin immer

Menschen geben, die sich für

die außergewöhnlichen Fahrzeuge

interessieren. Seitens

der Landesinnung werden wir

auch immer wieder Spezialprojekte

anbieten,

um den

Schülerinnen

und Schülern

die alte

Technik

näherzubringen.

Zahn der Zeit und widmet

sich wieder der Wartung eines

Vierzylinder-Boxermotors

und eines VW-Käfers, seinem

neuesten Projekt.

MAI 2021

25


IM FOKUS 100 JAHRE BURGENLAND

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des

Burgenlandes erzählt Ahnenforscher Herbert

Rehling aus Bad Tatzmannsdorf über Einzelschicksale

von Auswanderern, die in Amerika

ihr Glück gesucht haben.

Grabsteine der Familien Bertha und Rába in South

Dakota (©Maxine White)

Auswanderer aus

Grabsteine

unserem

der Familien Bertha und Rába in South

Land

Dakota (©Maxine Whit

Typisch für den Beginn der

ersten Emigrationswelle aus

unserem Land ist eine Auswanderung

aus Oberwart, die

heute nur noch wenig bekannt

ist. Mitte der 1880er-Jahre

brach Ladislaus (László) Bertha

mit seiner Frau Theresia,

geborene Zarka und drei Kindern

(die jüngsten zwei waren

kurz zuvor gestorben) zu einer

abenteuerlichen Reise nach

Übersee auf. Begleitet wurden

sie vom gebürtigen Pinkafelder

Georg Bruckner und

seiner Frau Maria Wagner aus

Oberwart sowie deren beiden

Kindern. Ziel dieser Gruppe

waren die Prärien des amerikanischen

Westens, also Gebiete

in den heutigen Bundesstaaten

North Dakota, South

Dakota, Nebraska, rund 1.000

km westlich von Chicago.

Was trieb sie in diese kaum

bekannte Welt, die durchaus

noch als „Indianerland“

anzusehen war? (Umgangssprachlich

sagte man früher

„Indianer“. Dieser Begriff ist

aber politisch nicht korrekt,

Anmerkung der Redaktion).

In diesen frühen Jahren

der Auswanderung wurden

Menschen aus aller Welt in

den „Wilden Westen“ gelockt.

Ein neues Gesetz der USA

(Homestead Act), 1862 von

Präsident Abraham Lincoln

ratifiziert, machte potenziellen

Siedlern ein beinahe unglaubliches

Angebot: Jeder durfte sich

auf den „unendlichen“ Weiten

der Prärien unbesiedeltes Land

in der Größe von 160 Acre

(ca. 65 Hektar) aussuchen, für

„Burgenländer“ aus den unteren

sozialen Schichten unvorstellbar

groß. Dieses riesige Stück

Land ging ohne Kosten in das

Eigentum des Siedlers über, sofern

er eine einzige Bedingung

erfüllte: Fünf Jahre lang musste

das Land ununterbrochen bewirtschaftet

werden – dann war

der Siedler Eigentümer dieses

Grundstücks.

Was die in Scharen zugreifenden

Neuankömmlinge nicht

wussten oder bewusst ignorierten:

Dieses Land war den dort

lebenden Native Americans

– Sioux, Cheyenne, Kiowa, Comanche,

etc. – erst kurz davor

mit üblen Methoden entrissen

worden. Freiheit und Gleichheit

aller Menschen waren

zwar in der amerikanischen

Verfassung garantiert. Das galt

jedoch nicht für die Angehörigen

des indigenen Volkes. Auch

das christliche Selbstverständnis,

einer überlegenen „Rasse“

anzugehören, bestärkte die

Machthaber darin, diese Ent-

Indianerreservate in South Dakota

eignung zu legitimieren.

Eine weitere Katastrophe für

die Native Americans entstand

durch das Abschlachten der

gewaltigen Bisonherden durch

weiße Jäger, die auf der Jagd

nach dem begehrten Fell dieser

Tiere waren. Der Bison, die

Lebensgrundlage der Bewohner,

wurde innerhalb weniger

Jahrzehnte beinahe ausgerottet:

Gab es um 1850 noch Millionen

von ihnen auf den Great

Plains, waren sie um 1890 auf

wenige hundert Exemplare reduziert

und die Native Americans

vor allem ihrer wichtigsten

Nahrungsgrundlage beraubt.

Die Lösung für das „Indianerproblem“

war die Einrichtung

Bild aus https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2721034

26 MAI 2021

Indianerreservate in South Dakota (Public Domain, hBps://commons.wikimedia.org/w/index.php?

www.prima-magazin.at

curid=2721034)


100 JAHRE BURGENLAND

IM FOKUS

von Reservaten. Das Bild (S. 26)

zeigt die Situation zu der Zeit,

als die Oberwarter Auswanderer

in South Dakota eintrafen. Sie

siedelten im Raum Selby in

South Dakota, also ganz nah am

nächsten Reservat, das westlich

des Missouri lag.

Mitten im Wilden

Westen

Ob sich die Bertha- und

Bruckner-Familien dieser

Verhältnisse bewusst waren?

Wohl kaum, sie dürften nicht

einmal die Winnetou-Romane

von Karl May gekannt haben,

deren frühe Ausgaben gerade

erst erschienen waren, aber mit

der Wirklichkeit wenig zu tun

hatten.

Leider ist uns nichts über Zusammenstöße

„unserer“ Oberwarter

Siedler mit den dort

lebenden Native Americans

überliefert, obwohl dies durchaus

nicht unwahrscheinlich ist.

Siedler in diesem Gebiet leben

auch heute noch oft meilenweit

vom nächsten Nachbarn oder

von einer größeren Siedlung

entfernt. Man musste also

selbst für die eigene Sicherheit

sorgen.

Und sicher war dieses Land

keineswegs, als die Oberwarter

sich um „ihren“ Grund und

Boden bemühten. Wenige Jahre

zuvor hatte westlich davon

der Red-Cloud-Krieg stattgefunden

und erst 1876 war der

berühmte Bürgerkriegsgeneral

Custer mit seiner Truppe von

den vereinten Prärie-Indianern

vollständig aufgerieben worden

– bis heute ein Stachel im

Nationalstolz aller Amerikaner.

Die folgenden Auseinandersetzungen

zwischen dem Militär

und den Native Americans

dauerten bis 1890, wurden also

von den Oberwarter Auswan-

derern unmittelbar miterlebt.

Die Oberwarter hatten offenbar

die für dieses Land erforderliche

Härte und Durchsetzungskraft.

Sie blieben und

ungefähr zehn Jahre später

folgten ihnen weitere Oberwarter

Siedler: Familien Rába,

Imre und Ruzsa. Sie heirateten

meist untereinander und hatten

viele Kinder und Kindeskinder.

Noch heute finden sich diese

Oberwarter Namen im Telefonbuch

von South Dakota,

sicher von Nachkommen dieser

Familien. Ob diese Auswanderer

jemals ihre „Roots“ gesucht

haben, ist mir nicht bekannt.

Die Möglichkeit einer Familien-Kontaktaufnahme

oder

sogar einer Zusammenführung

nach beinahe 150 Jahren würde

sich aber für alle anbieten,

die an ihrer Familiengeschichte

interessiert sind.

Herbert Rehling

Herbert

Rehling

geb. 1946

wohnt in

Bad Tatzmannsdorf.

Er war Lehrer

am Gymnasium Oberschützen

für Mathematik,

Physik und Chemie und war

25 Jahre bei Siemens PSE

unter anderem in der Software-Entwicklung

tätig.

Seit 1992 beschäftigt er

sich mit Ahnenforschung.

Ebenso mit Naturwissenschaften,

Religionen und

Geschichte. Er ist Autor des

Buches: „Die BIBEL – Das

steht wirklich drin?“

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MAI 2021

27


Foto © Olga Seus

Foto © Schrotter

Dr. Christiane Hammer

Inhaberin Schülerhilfe

Oberwart und Hartberg

Otter ärgert Lafnitz-Fischer

Viele Fischteiche in Lafnitznähe mit ihrem reichhaltigen Fischbestand locken den Fischotter an

Wie sehr die Lafnitz noch als Grenze zwischen dem Burgenland und der

Steiermark gilt, zeigt eine skurrile Gesetzgebung, die die Fischerei betrifft.

Auch der Otter ärgert die Lafnitz-Fischer ordentlich. Olga Seus

28 MAI 2021

Als Grenzfluss ist die Lafnitz

betroffen von unterschiedlichen

Ländergesetzgebungen in der

Steiermark und im Burgenland.

So kann man im Burgenland

erst mit 18, in der Steiermark

bereits mit 14 Jahren die

allgemeine Fischereiprüfung

machen, die Voraussetzung für

einen Angelschein ist. Aber es

geht noch weiter: Im Burgenland

endet die Schonzeit am

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Verena Dunst mit den Mitarbeiterinnen

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1. März, in der Steiermark

erst am 16. Außerdem darf ein

Burgenländer den Fisch schon

mit 20 cm, der Steirer erst mit

23 cm angeln. „Ich muss hier auf

der steirischen Seite also einen

22 cm Fisch vorbeischwimmen

lassen, während ihn der Kollege

vom anderen Flussufer bereits

herausholen darf“, erläutert der

steirische Fischer Josef Spörk

kopfschüttelnd die skurrile

Situation.

Doch viel gibt es ohnehin nicht

zu angeln, denn die Lafnitz

ist quasi fischleer. Das mag an

der Gülle liegen, die von den

angrenzenden Weideflächen in

den Fluss geschwemmt wird,

doch die Flussfischer sind sich

einig mit den angrenzenden

Teichfischern: „Das war der

Fischotter, der frisst uns alle

Fische weg“. Da hilft auch die

jährliche Nachbesetzung nichts,

denn schneller als die Fischer

den eingesetzten Fisch herausholen

können, ist er auch schon

verspeist. Das ist schade, zumal

die Lafnitz früher für ihren

Fischreichtum bekannt war.

Unter anderem gab es dort viele

Nasen und Äschen – letzterer

wurde 2021 in Österreich zum

Fisch des Jahres benannt.

Bildungskluft

Seit genau einem Jahr ist unser

gewohntes Leben auf den Kopf

gestellt. Distanz ist die neue Nähe

und Lockdown ein vertrauter Zustand.

Eine gewaltige Schere tat

sich für Schüler*innen auf. Bildungschancen

waren von heute

auf morgen völlig von familiärem

Background, Wohnsituation,

vorhandenen Netzwerken und

vom Bildungsstand der Eltern abhängig.

Was bisher schwierig war,

wurde nun unmöglich, soziale

Gräben, die die Schule bisher

überdeckte, klafften auf. Wichtig

wird es sein, dass alle an einem

Strang ziehen: die Bildungspolitik,

die Schulen, die Eltern und

wir privaten Bildungseinrichtungen.

Die Kinder brauchen keine

geschenkten Noten, sondern das

Geschenk einer sinnvollen und

individuellen Förderung, koste es,

was es wolle.

Die Defizite, die sich aufgetan

haben, zu schließen, wird viel Zeit

brauchen. Eine Woche Summerschool

reicht dafür sicher nicht.

Was wir alle – Schüler*innen, Lehrer*innen

, Eltern – brauchen, ist

ein wenig Geduld. Richtiges Lernen,

und das hat sich auch durch

die Pandemie nicht geändert,

braucht nämlich Zeit und gute

Methoden. Aber es lohnt sich,

mehr als alles andere, das wir für

unsere Kinder und ihre Zukunft

leisten können. John F. Kennedy

meinte dazu: „Es gibt nur eines ,

was teurer ist als Bildung: Keine

Bildung“. Wie recht er hatte! Auf

einen erfolgreichen und intensiven

Sommer ohne Frust und mit viel

Lust am richtigen Lernen !

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Foto © Pamela Rußmann

XXX

PORTRAIT

Foto © HBLA OW

Produktmanagement &

Präsentation

Aus der Sicht von Reinigungsfachfrau

Gabriele Putz

Die „Buben im Pelz“. Bernd Supper (2.v.l.) von Scarabeusdream ist auch Teil der Wiener Band

Wenn die Buben fallen und fliegen

Er ist 50 Prozent von Scarabeusdream. Nun hört man wieder von ihm als

Teil der „Buben im Pelz“. Und dann ist da ja auch noch die Architektur in

seinem Leben. Bernd Supper. Immer noch schräg. Und schräg ist gut.

„Nenn mich ruhig schräg“, so

lautete die Headline eines prima!

Artikels über den Musiker

und Architekten Bernd Supper

vor zwei Jahren. Der gebürtige

Pinkafelder lebt in Wien und

wir haben damals über ihn

und sein musikalisches Projekt

Scarabeusdream geschrieben.

Jetzt ist der Pianist und Sänger

wieder auf unserem Radar

erschienen, denn inzwischen

ist er auch zu den „Buben im

Pelz“ dazugestoßen und am 14.

Mai wird deren neues Album

„Geisterbahn“ erscheinen.

Wer sich mit Bernd Supper

etwas genauer auseinandersetzt,

beginnt eine musikalische Reise

zwischen Velvet Underground

auf Wienerisch und einem Mix

aus Punk, Hardcore, Rock und

balladeartigem Pop.

Da läuft zum einen unter dem

bereits erwähnten Namen Scarabeusdream

eine musikalische

Gemeinschaft mit dem ebenfalls

aus Pinkafeld stammenden

Hannes Moser. „Von orchestraler

Klassik bis Pop mit manischen

Post-Hardcore-Phasen“,

so werden die Songs von

Scarabeusdream beschrieben.

In jedem Fall ist es schwierig

die Musik einer Stilrichtung

zuzuordnen. Muss auch nicht

sein. Vielmehr ist fix: Es ist

eine Vielfalt an musikalischem

Können, Authentizität und

der Fähigkeit, den Zuhörer

abzuholen und hineinzuziehen

in die unendlichen Tiefen, die

sich auftun, wenn Musik so

richtig einfährt. Spätestens bei

dem Song „Valley“ oder „Elvis“

auf ihrem Album „Crescendo“,

das Scarabeusdream 2019

herausgebracht hat, bleiben

auch 80er-, Bowie-, Retro- und

Pop-Begeisterte hängen. FM4

hat den Song „Valley“ sogar als

großen Popmoment beschrieben.

Vom Fallen und Fliegen

Wenn Scarabeusdream zeigt,

was eine zwei Mann Formation

musikalisch an Mächtigkeit

zustande zu bringen vermag, ist

Bernd Supper bei den „Buben

im Pelz“ sechstes Mitglied

einer Band, die in ihrer Besetzung

aus dem Vollen schöpfen

kann. Die Wiener hatten 2015

Nicole Mühl

mit ihrem Debütalbum auf sich

aufmerksam gemacht, weil sie

es wagten, die als sakrosankt

geltende erste Platte von Velvet

Underground (die mit dem

legendären Warhol-Bananen-

Cover) ins Wienerische zu

übertragen. Hätte ordentlich

schiefgehen können. Ist es aber

nicht. Es hat begeistert. Presse

und Fans.

Irgendwo zwischen Austro-

Rock und Postpunk sind die

Buben einzuordnen. Sagt man.

Ist aber auch hier egal und völlig

unwichtig, in welches Genre

die Band gehört. Am 14. Mai

erscheint das Album „Geisterbahn“.

Im Video „Frühlingsgespenster“

sind Menschen in

banalen Alltagssituationen zu

sehen – beobachtet von einem

Gespenst, das man zwischendurch

gern mal kurz in den

Arm nehmen würde, so einsam

wirkt es. Vom Fallen und Fliegen

geht es im Refrain. Gern

tut man beides mit den Buben.

Geht gar nicht anders, wenn

Musik voll einfährt.

Bernd Supper zu hören im prima!

Podcast inkl. dem Song ELVIS

Hörbare Qualität

Sie wissen es ja schon von

den vorherigen Kolumnen:

Die Schüler*innen der Abteilung

Produktmanagement

und Präsentation (HLP) der

HBLA Oberwart sind anders.

Kreativer. Immer am Puls der Zeit.

Einer der vielen Beweise ist für

mich PRODIO! Der eigene

Radiosender der HLP. Seit

sechs Jahren heißt es an der Schule

in den Pausen „Musik statt schrillem

Glockengeläut“. Vielleicht ist

das auch einer der Gründe, warum

die Schüler*innen hier an der HLP

Oberwart meistens lächelnd durch

die Gänge zischen. Aber PRODIO

ist so viel mehr! PRODIO, das sind

journalistische Beiträge, Podcasts

und sogar ganze Sendestunden,

die von den Schüler*innen der 3.

und 4. Jahrgänge erstellt werden.

Wöchentlich werden diese auf

Radio Oberpullendorf ausgespielt.

Weltweit sind sie auch als Webstream

hörbar.

Als Reinigungsfachfrau bleibt mir

nichts verborgen und so spürte ich

auch die Aufregung, als damals ein

vollwertiges Broadcast-Sende-Radiostudio

in der Schule eingerichtet

wurde. Aber dieses Studio ist

auch die Basis für die hochwertige

Ausbildung an der HLP. Moderationstechniken,

journalistische

Grundfertigkeiten, der Umgang mit

Mikrofonen sowie die Handhabung

der Studiotechnik tragen dazu bei,

dass unsere Absolvent*innen bei

namhaften Medienunternehmen

Berufschancen haben. Und ich

freue mich jedesmal, wenn ich die

eine oder andere Stimme unserer

Schüler*innen im Radio erkenne.

www.hbla-oberwart.at

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MAI 2021

29


Fotos © Reduce

Plätze & G‘schichtn

Oberwarts

von Ing. Wilhelm Hodits

0664/50 44 55 4

Was ist ein Moor?

Moore sind feuchte, mit

Pflanzen bewachsene

Lebensräume. Ein ständiger

Wasserüberschuss aus

Niederschlägen oder durch

austretendes Mineralbodenwasser

hält den Boden

sauerstoffarm und verhindert

den vollständigen Abbau der

pflanzlichen Reste. Diese

werden stattdessen als Torf

abgelagert. Mit der Bildung

des Torfes wird der Beginn der

Moorentstehung eingeleitet.

Jedes Moorvorkommen ist in

seiner Art einzigartig.

Rund 35 Hektar beträgt die

Fläche des Oberwarter Moors

in der Sicklau. Wobei knapp

sechs Hektar im Eigentum der

Bad Tatzmannsdorfer Kurbad

GmbH sind. Und von hier

stammt auch das Moor für

die bekannten Therapien des

Reduce Gesundheitsresorts.

Ein Bad für die Prominenz

Im 17. und 18. Jahrhundert

wurde dieses Moor in Oberwart

bereits in Ziegelform ausgestochen,

getrocknet und als Bauund

Brennmaterial verwendet.

Die Asche wurde als Dünger

auf die Felder aufgebracht.

Von 1753 bis 1918 waren die

Grafen Batthyány Besitzer von

Bad Tatzmannsdorf. Durch

ihre Reisen kannten sie auch

das Franzenbad in Böhmen,

wo sich die Prominenz der

Donaumonarchie regelmäßig

zur Kur traf. Etwa um 1880

30 MAI 2021

Das Moor in Oberwart

Wie ein verwildeter Waldstreifen wirkt das Oberwarter Moor beim Kreisverkehr

an der B50 Richtung Unterschützen. Dabei handelt es sich um

ein wertvolles Heilmoorgebiet von über 1.000 Jahren.

Das Oberwarter Moorfeld ist ein Flachmoor und entfaltet seine Wirkung über spezfische physikalische Eigenschaften

fassten die Grafen den Entschluss,

im Königreich Ungarn,

konkret in Tatzmannsdorf, ein

Bad nach diesem böhmischen

Muster zu errichten, um die

Prominenz der k.u.k. Monarchie

auch nach Tatzmannsdorf

zu bringen. So wurden 1889

die nötigen Grundstücke in

Oberwart, die im Eigentum

der dortigen Bauern waren,

gekauft und es wurde mit dem

Abbau des Heilmoores begonnen.

Das Moor wurde auf

dem jetzigen Standort in der

Sicklau händisch gestochen und

mit Fuhrwerken und Handkarren

nach Tatzmannsdorf in

Privathäuser wie auch ins Kurmittelhaus

transportiert. Bereits

damals versuchte man dort

mit Auflegen der Moorerde

gewisse Gelenksbeschwerden

zu lindern. Nach diesen Behandlungen

landete das Moor

meistens in Küchengärten als

Bodenlockerer. Das wegtransportierte

Moor fehlte natürlich

im Moorgebiet und so entstanden

die Moorteiche.

Über die heilende Wirkung des

Moores waren sich die Grafen

Batthyány sehr wohl bewusst.

In einer Studie aus dem Jahr

1918 wurde auf die Wirksamkeit

des Heilmoores bei verschiedenen

Leiden hingewiesen.

„Die Inhaltsstoffe wirken

entzündungshemmend und

hautglättend“, heißt es darin.

Das Heilmoor wird heute

noch ohne jeden Zusatzstoff

als kräftigende Packung aufgetragen.

Es werden etwa 25

bis 30 kg Naturheilmoor für

eine Moorpackung verwendet.

Dieses Heilmoor ist besonders

geeignet zur Behandlung von

Abnützungserscheinungen der

Wirbelsäule und der Gelenke.

Ebenso bei entzündlichen Erkrankungen

von Sehnen, Bändern

und Muskeln sowie bei

rheumatischen Beschwerden.

Die therapeutische Anwendung

vom Heilmoor benötigt eine

kurärztliche Verordnung.

Aufgrund der aktuellen Lage

finden Therapien für externe

Gäste möglicherweise eingeschränkt

statt. Diese sind im

Resort telefonisch zu erfragen.

Die Arbeit am Moorfeld

Das Reduce Gesundheitsresort

Bad Tatzmannsdorf sticht jährlich

ca. 1.500 m 3 Torf im eigenen

Moorfeld in der Oberwarter

Sicklau. „Nachhaltig“, wie

es von der Geschäftsführung

heißt, denn die „heilende Erde“,

die als Moorpackung Verwendung

findet, ist recyclebar. Nach

Anwendung wird die schwarze

Erde wieder ins Moorfeld gebracht,

wo sie sich in etwa zehn

Jahren regeneriert. Um das

Moor vor Kunstdünger, Spritzmittel

oder Jauche, die auf den

benachbarten Grundstücken

von den Landwirtinnen und

Landwirten eingesetzt wurden,

zu schützen, erwarb der damalige

Geschäftsführer der Kurbad

AG Rudolf Luipersbeck Anfang

1990 für das Reduce die

westlich vom Moorfeld gelegenen

Hanggrundstücke (bis auf

ein einziges Grundstück eines

Unterschützener Landwirtes).

Auf diesen neu erworbenen

Flächen wurde ein Laubwald

mit einheimischen Bäumen und

Sträuchern angepflanzt. Heute

ist daraus ein prächtiger Wald

entstanden.

Moorgeschichten

Dieses mystische Moorgebiet

war für viele Kinder ein beliebter,

aber natürlich verbotener

Spielplatz. Wie gefährlich das

sein konnte, zeigt die Geschichte

dreier Mädchen, die hier in

den 1980er-Jahren mit ihrem

Hund zum Spielen herkamen.

Beim Stöckchenwerfen rutschte

eines der Mädchen in einen

Moorteich und konnte sich

selbst nicht mehr befreien. Tat-

www.prima-magazin.at


Moorabbau beim Heilmoor in der Oberwarter Sicklau anno dazumal

sächlich sorgte der Schäferhund

dafür, dass die Situation gut

ausging. Dieser rannte nämlich

sofort herbei und an ihm

konnte sich das Mädchen aus

dem Moor ziehen.

Außerdem ärgerte sich die Kurbad

AG über Fischer, die hier

verbotenerweise in den Moorteichen

angelten und ihren

Müll hinterließen. Und auch

die Bevölkerung sah diesen Bereich

als Mülldeponie an.

Um derartige Vorfälle zu verhindern,

ist das Moorgebiet

der Kurbad GmbH seit den

1990er-Jahren umzäunt und

nicht mehr zugänglich. Sehr

zum Wohle der Natur, denn

das Gebiet ist ein wertvoller

Lebensraum für seltene Pflanzen

wie der Sibirien-Schwertlilie,

der gelben Trollblume

oder dem rosaroten Sumpfstorchschnabel.

Auch seltene

Vogelarten wie die Goldammer

oder der Neuntöter sind hier zu

finden.

Ein besonderer Fund wurde

bei Grabungsarbeiten 1995

gemacht. Man entdeckte zwei

etwa 90 cm dicke und fünf

Meter lange Mooreichen. Da

sich damals außer dem Ollersdorfer

Künstler Professor

Josef Lehner niemand für diese

Besonderheiten interessierte,

bekam der Künstler diese

prächtigen Eichen. Als Gegenleistung

fertigte er drei Wappen

aus Edelholz für die Gemeinde

Oberwart an: das österreichische,

das burgenländische und

das Oberwarter. Diese drei

Wappen befinden sich heute

noch im Bürgermeisterzimmer

im Rathaus. Das Moor

in Oberwart kann jedenfalls

als Basis für die erfolgreiche

Entwicklung des Kurortes Bad

Tatzmannsdorf gesehen werden

und hat wesentlich zur Positionierung

als Gesundheits- und

Tourismusregion beigetragen.

Mehr Fotos über seltene Pflanzen

im Oberwarter Moor auf

www.prima-magazin.at/

RUBRIK: Plätze und G‘schichtn

Für MAMA

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Baumfreunde Oberwart

Ohne Bäume kein Leben – die Serie zur

Bewusstseinsbildung für mehr Baumschutz

Wir brauchen die Bienen

„Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die

Menschen“, ist ein berühmter Satz von Albert Einstein. Bei diesem

Sterben sind neben den Bienen auch viele andere nützliche Insekten

betroffen, die alle eine wichtige Rolle in dem komplexen Öko-System

spielen, in dem wir Menschen nur ein kleines Rädchen sind. Aber wir

sind auf jeden Fall bedauernswerte Opfer, wenn das System zusammenbricht.

Ursachen für das Insektensterben sind vor allem die

Monokulturen mit den fehlenden „Blüh-Streifen“ und dann natürlich

die Pestizide, allen voran die Neonikotinoide.

Gerade im landwirtschaftlich benutzten Gebiet sterben daher immer

mehr Bienenvölker. Umso wichtiger ist es, dass Bienen ihre Nahrung

auch von Bäumen und Sträuchern erhalten. Auch in Städten tragen

diese viel dazu bei, dass die Bienen und andere wichtige Nutz-Insekten

überleben. Eine gut überlegte Bepflanzung der Städte ist daher

von enormer Bedeutung.

Über diese Bepflanzung freuen sich die Bienen

Wichtig ist es, Bäume zu pflanzen, die eine gute Resistenz gegenüber

Trockenheit haben. Solche Bäume werden das städtische Mikro-Klima

positiv beeinflussen. Darüber hinaus müssen sie auch viel Pollen

und Nektar für die Bienen bieten – wobei den Insekten egal ist, ob der

Baum ein einheimischer oder ein „Exot“ ist. Sie fliegen beide gleich

gern an, wenn nur genug Nahrung für sie vorhanden ist.

Wichtig für Bienen sind ausreichend nahe zusammenstehende

Baumgruppen einerseits und Bäume, die zu den verschiedenen Zeiten

(von März bis September/Oktober) kontinuierlich Nektar und Pollen

bieten. So kann man eine „Entwicklungstracht“ abgrenzen, in der von

Mitte Februar bis Mitte April noch kaum Honig entsteht.

Weide und Haselnuss, auch die Kornelkirsche, die Schlehe und der

Spitz-Ahorn sind Bäume, die diese Anforderungen erfüllen. Weiter

geht es in der Abfolge mit Apfel und Kirsche, etwas später mit Ahorn,

der Traubenkirsche und dann kommen die Rosskastanie, Robinie und

die Eberesche. Schließlich die verschiedenen Linden und gegen den

Herbst sind die Buddleia und der Efeu das Bienengehölz schlechthin.

Die hier erwähnten Bäume sind natürlich nur ein kleiner Auszug einer

Pflanzen-Vielfalt, die den Bienen Nahrung bietet. Lange Listen solcher

Nutz-Bäume liegen von öffentlichen Agrar-Anstalten, aber etwa

auch von der Vereinigung „Bienengarten“ vor.

Eine wichtige Botschaft, die wir uns unbedingt zu Herzen nehmen

müssen, ist, dass neben Neupflanzungen auch alte Bäume für die

Bienen sehr wichtig sind, weil sie in den Baumhöhlen Nistmöglichkeiten

finden. Diese sollten wir hegen und pflegen und nicht umschneiden.

Gefragt sind also unsere Stadtväter und ihre Gartenplaner, diese Erkenntnisse

umzusetzen und so dem Bienensterben entgegenzuwirken.

* Die Baumfreunde Oberwart ist eine überparteiliche und unabhängige

private Initiative engagierter Oberwarter*innen

*

baumfreunde@gmx.at

Gertraut Weikmann

MAI 2021

31


UNTERNEHMENSPORTRAIT XXX

Warum Spargel so

gesund ist, lesen Sie auf

www.prima-magazin.at

Rubrik: So geht vegan

Foto © Milisits

Foto © Karin Weingrill

Karin Weingrill MA

Expertin für vegane Ernährung

www.enjoi.at

Zutaten

Spargel:

500 g grüner Spargel

1 EL Olivenöl

½ TL Salz

Tofu:

400 g Tofu natur

4 EL Hefeflocken

Marinade:

3 EL Sojasauce

2 TL Senf

1 TL Knoblauchpulver

2 TL Reissirup

2 TL Olivenöl

Erdäpfel:

500 g Erdäpfel

2 EL Olivenöl

½ TL Salz

¼ TL weißer Pfeffer

1 TL Thymian getrocknet

2 EL Maisgrieß

1 Zitrone

Spargel mit Tofu und

Erdäpfel vom Blech

– Vegan, glutenfrei,

kalorienarm

Zubereitung

1. Tofu gut abtropfen lassen,

mit Küchenpapier abtrocknen

und in 2 cm dicke Scheiben

bzw. Dreiecke schneiden.

Gesunder Genuss

2. Für die Marinade Sojasauce,

Senf, Knoblauchpulver, Reissirup

und Olivenöl zu einer dicken

Marinade anrühren und

den Tofu darin mindestens 30

Minuten ziehen lassen.

3. Backofen auf 220 °C Ober-/

Unterhitze vorheizen.

4. Erdäpfel waschen, ggf.

schälen (junge Erdäpfel mit

Schale belassen) und je nach

Größe halbieren, mit Olivenöl,

Salz, Thymian würzen und mit

Maisgrieß vermengen.

5. Erdäpfel auf ein mit Backpapier

ausgelegtes Backblech

verteilen und für ca. 10 Min.

ins Backrohr geben.

6. Inzwischen den marinierten

Tofu in den Hefeflocken beidseitig

wenden und zu den Erdäpfeln

aufs Backblech geben.

7. Zitrone in 5 mm dicke

Scheiben schneiden auf dem

Tofu verteilen. Für weitere 10

Minuten im Backrohr rösten.

8. Spargel putzen und mit

Olivenöl und Salz vermengen.

Mit auf das Backblech geben,

die Zitronenscheiben nun über

dem Spargel verteilen und

weitere 15 bis 20 Minuten

rösten. ENJOI! www.enjoi.at

Heinz Bayer (Mitte) setzt auf Bio

Foto © zVg

Bio-Gebäck bei Bayer

19-facher Bio-Genuss in der Bäckerei

Bayer aus Wolfau. Denn 19 verschiedene

Brote, Weckerl und Bio-Bäckereiprodukte

stehen ab April in allen sechs Filialen,

den elf Verkaufswägen sowie in den zwei

Backtrailern für den nachhaltigen Genuss

bereit.

Dieses Angebot ist das Ergebnis der Bio-

Zertifizierung des Unternehmens und ein

wichtiger Schritt für Inhaber Heinz Bayer.

Der Unternehmer setzt seit Jahren auf

Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Seit zwei Jahren lässt Heinz Bayer außerdem

sein eigenes Getreide anbauen und

bekennt sich damit voll zur Regionalität.

Bäckermeister Heinz Bayer hat zum Thema

Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Regionalität

noch viele Ideen, die er umsetzen

möchte.

Jetzt aber freut er sich erst einmal, seinen

Kundinnen und Kunden ein breites Bio-

Sortiment anbieten zu können. Man darf

gespannt sein, was da noch an gesunden

Back-Artikeln folgt.

32 MAI 2021

www.prima-magazin.at


WERBUNG

Frühlingserwachen der Musik

Nach bald einem ganzen Jahr Pandemie wird auch das musikalische

Leben im Dorf langsam wieder erwachen! Neben den seit

Januar laufenden Streamingkonzerten der Kulturvereinigung

rüstet sich das Institut Oberschützen für den musikalischen

Frühling und wird Sie bis zum Sommer durch zwei größere Projekte

mit Musik erfreuen.

Orchester des Instituts Oberschützen, KUG

Foto © KUG

Festkonzert

„100 Jahre Burgenland“ 2021

Zunächst geht am Samstag den 15. Mai 2021

um 17:00 Uhr das Festkonzert zum 100-jährigen

Bestehen des Burgenlandes im Takács

Saal des Kulturzentrums über die Bühne. Dieses

Konzert wird nur im Stream online hörbar

sein, da die Kunstuniversität beschlossen hat,

alle geplanten Programme für ihre Studierenden

beizubehalten, um den jungen Menschen

ihren dringend benötigten Studienfortschritt

zu erhalten. Die Konzerte werden zwar ohne

Publikum im Saal gespielt, aber zu Ihnen

übers Internet nach Hause gebracht.

Für aktuelle Informationen besuchen Sie

bitte unsere Homepage:

https://institut-oberschuetzen.kug.ac.at/

institut-12-oberschuetzen.html

„Ein Dorf voll Musik“

Sonntag, 13. Juni 2021

Danach wird am Sonntag den 13. Juni nach

einem Jahr Pause das so wichtige „Dorf voll

Musik“ den ganzen Tag über stattfinden.

Auch dieses Projekt musste sich Corona anpassen,

es wird eine Bühne an einem Spielort

geben und von dieser aus wird die Musik in

den ganzen Ort getragen. Die Kollegen des

Instituts für elektronische Musik werden dafür

sorgen, dass alle Gäste die gespielte Musik

zu Ohren bekommen, egal wo Sie sich im Ort

befinden werden.

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Liebe, Sex & Co.

Silvia Messenlehner,

Klinische Sexologin und

Sexualtherapeutin

Aufgrund der Häufigkeit,

mit der mir die Dyspareunie

(Schmerzen der Frau beim

Geschlechtsverkehr) in meiner

Praxis begegnet, ist es wichtig,

noch einmal einen Blick darauf

zu werfen (siehe dazu auch

Kolumne März Ausgabe 2021

auf www.prima-magazin.at). In

diesem Zusammenhang möchte

ich Ihnen einen weiteren Begriff

näher bringen:

Vaginismus. Dies liegt vor,

wenn der Zugang zur Vagina

durch unwillkürliche Kontraktionen

der Beckenbodenmuskulatur

versperrt ist und die Angst

vor dem Eindringen besteht.

Diese Muskelkontraktion

schützt dann sozusagen vor den

befürchteten Schmerzen durch

die Penetration. Die Ängste

können dabei bis hin zu regelrechten

Phobien reichen.

Der Scheideneingang verengt

sich, sodass im Extremfall

auch eine gynäkologische

Untersuchung oder auch nur

der Gebrauch eines Tampons

unmöglich wird. Es besteht eine

kontinuierliche Anspannung

des Beckenbodens. Die Folge:

Manche Frauen unterlassen

jegliche sexuellen Interaktionen.

Kennen Sie sich selbst?

Was ich immer wieder feststelle

ist, dass die Geschlechtsorgane

für viele Frauen ein Tabu-Thema

sind und meistens mit

wenig Beachtung, wenn nicht

Genitale Schmerzen beim Geschlechtsverkehr treten

bei Frauen häufig auf. Oftmals sogar bereits

im Vorfeld einer sexuellen Interaktion. Sie können

unterschiedliche Gründe haben – daher sollten

zuerst medizinische Ursachen ausgeschlossen

werden, bevor sexualtherapeutische Hilfe in Anspruch

genommen wird. Aber in jedem Fall gibt es

Maßnahmen, damit Sie Lust empfinden.

Wenn ES einfach nur weh tut

sogar mit Abscheu und Ekel

besetzt sind. Der Lernprozess

der sexuellen Aneignung des

eigenen Körpers und speziell

des eigenen Geschlechts mittels

Berührung und Bewegung

ist irgendwann unterbunden

worden und wurde nur minimal

entwickelt. Wissen und Benennungen

des Genitals sind wenig

bis gar nicht vorhanden.

Hinzu kommen oftmals Glaubenssätze,

die ein entspanntes,

lustvolles Verhältnis zum eigenen

Körper und zur Sexualität

untersagen.

Setzen Sie Maßnahmen!

Wenn Sie sich hier wiederfinden,

sollten Sie keinesfalls

versuchen, tapfer drüber

hinwegzusehen, sondern etwas

unternehmen. Es kann die Lebensqualität

und die Partnerschaft

stark belasten, deshalb

sollte man unbedingt nach geeigneten

Maßnahmen suchen.

Klären Sie immer zuerst die

medizinische Seite ab. In jedem

Fall ist bei Vaginismus die

Begleitung eines Sexualtherapeuten

anzuraten. Das Ziel der

Frau sollte sein: auf der körperlichen

Ebene mittels Lernschritte

einen positiven Zugang

zu ihrem Körper, ihrem Genital

zu entwickeln.

Wissen vermindert Angst!

Informieren Sie sich über die

Anatomie der Geschlechtsorga-

ne. Auch über den Geschlechtsverkehr.

Machen Sie sich mit dem eigenen

Körper vertraut! Bei einem

Vaginismus ist der Unterleib

nicht das Zentrum der Weiblichkeit,

sondern Stressgebiet.

Der Beckenboden ist extrem

verspannt und Sie kennen ihren

Intimbereich gar nicht richtig.

Durch Beckenbodenübungen

wird die Wahrnehmung unterstützt,

ein positives Gefühl aufgebaut

und Kontrolle über den

sensiblen Bereich gewonnen.

Durch das willentliche Anspannen

und Entspannen lassen

sich die Muskeln der Vagina

gezielt beleben. Beginnen Sie

einfachen mit Anspannen-Loslassen

des Beckenbodens. So

als würden Sie den Harnstrahl

unterbrechen. Beobachten Sie,

welches Gefühl dabei entsteht.

(Wärme? Kribbeln?).

Die Vulva, dein äußeres Geschlecht

kennenlernen. Das

Zentrum der Weiblichkeit!

Wenn Sie sich nun mit

Ihrer Vagina vertraut machen

möchte, nehmen Sie sich Zeit

und ziehen Sie sich behaglich

zurück. Lernen Sie durch

bewusstes hin spüren Ihre

Geschlechtsorgane kennen.

Im Zuge einer Sexualtherapie

lernen Sie Schritt für Schritt,

einen Zugang zu Ihrem Körper

zu bekommen.

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