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31.07.2021 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

In eigener Sache

Auch wenn der Sommer

sich gerade nicht von seiner

besten Seite zeigt:

Seine Ferien oder den

Urlaub kann man trotzdem

genießen.

Das ist in unserer Region

besonders leicht, denn

schließlich leben wir da,

wo andere Urlaub machen.

Wie heißt es doch so schön:

Es gibt kein schlechtes

Wetter, nur unpassende

Kleidung...

Wir verabschieden uns

von Ihnen, liebe BZ-Leser,

mit Sonne im Herzen in

eine kleine Sommerpause

und wünschen Ihnen,

dass auch Sie Ihren Urlaub

oder die freie Zeit jetzt im

Sommer gut nutzen, um

sich zu erholen, Spaß zu

haben, die schönen Dinge

des Lebens zu genießen.

Achten Sie bitte gut auf

sich und bleiben Sie gesund!

Unser Team hat sich

zum Beispiel impfen lassen.

Denn wir sind der Meinung,

dass das der effektivste

Weg ist, sich und

andere zu schützen und

wir verbinden damit die

Hoffnung, dass wir so bald

wieder unbeschwerter leben,

arbeiten, lernen und

genießen können – auch

wenn das Corona-Virus

nicht verschwindet. Bieten

Sie dem Virus die Stirn!

Gehen Sie zum Impfen,

wenn Sie noch nicht waren!

Wir lesen uns wieder am

28. August.

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 28.08.2021

Samstag, 11.09.2021

Die Stadt Lindau, die Bregenzer

Festspiele, der Boswiler

Sommer und die weltweite

Organisation „Religions for

Peace“ werden mit dem Europäischen

Kulturpreis ausgezeichnet,

das gab die Kulturstiftung

Pro Europa mit Sitz in

Basel jetzt in Lindau bekannt.

Die feierliche Verleihung des

Europäischen Kulturpreises

findet im Oktober statt.

31. Juli 2021 · Ausgabe KW 30/21 · an alle Haushalte

Lindau bekommt Kulturpreis

Europäische Kulturstiftung Pro Europa gibt Preisträger bekannt – Verleihung im Oktober

Wie Tilo Braune, der Präsident

der Europäischen Kulturstiftung

Pro Europa verkündet,

erhält die Stadt Lindau

(Deutschland) den Europäischen

Kulturpreis für herausragende

kulturelle Leistungen.

Die Bregenzer Festspiele

(Österreich) werden für Ihre

herausragende künstlerische

Nachwuchsarbeit ausgezeichnet

und der Boswiler Sommer

bzw. das Künstlerhaus Boswil

(Schweiz) bekommt den Europäischen

Kultur-Projekt-Preis.

Außerdem wird die Organisation

„Religions for Peace“ (Sitz

in New York) mit dem Europäischen

Kulturpreis „Pro Humanitate“

ausgezeichnet.

Ziel der Europäischen Kulturstiftung

Pro Europa ist es, dem

lebendigen Dialog zwischen

den europäischen Staaten und

Religionen Impulse zu geben

und zu einem politikbegleitenden,

vertrauensbildenden

und kommunikationsfördernden

Kulturaustausch in Europa

beizutragen. In der Vergangenheit

haben bereits Künstlerinnen

und Künstler wie die

Berliner Philharmoniker, Jonas

Kaufmann, Kurt Masur,

Armin Müller-Stahl, Iris

Berben und Anne-Sophie Mutter

den Preis erhalten, aber

auch Persönlichkeiten, wie

Michail Gorbatschow und Königin

Silvia von Schweden.

„Die Europäische Kulturstiftung

Pro Europa würdigt mit

drei ihrer Preisverleihungen

die bemerkenswerten Aktivitäten

im Bodenseeraum, die

gerade in den letzten Jahren

einen besonderen Aktivitätenschub

bekommen haben“, so

Tilo Braune, der Präsident der

Europäischen Kulturstiftung

Die Stadt Lindau, die Bregenzer Festspiele, der Boswiler Sommer

und die weltweite Organisation „Religions for Peace“ werden mit

dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet. Hier der Lindauer

Leuchtturm, der anlässlich der Vernissage zur Hundertwasser-

Ausstellung mit Licht und Farbe in Szene gesetzt wurde.

bei der Bekanntgabe der Preisträger

in Lindau. „Sowohl die

Stadt Lindau mit ihrem hochaktiven

Kulturamt, die Bregenzer

Festspiele, die sich besonders

kulturell-musische

Vermittlungsprogramme für

junge Menschen auf die Fahnen

geschrieben haben, als

auch der Boswiler Sommer, der

in der 20 Jahren seines Bestehens

junge Talente und Weltstars

musikalisch zusammen

brachte, haben eine herausragende

Würdigung verdient.

„Religions for Peace“ engagiert

sich seit Jahrzehnten für eine

universelle Friedensverantwortung

und stellt auf ganz

spezifische Weise die Verwobenheit

des globalen Wohls

und die multilaterale Völkerverständigung

in den Mittelpunkt

ihrer Arbeit“, so der Stiftungspräsident.

Große Freude herrschte bei

Bild: Christian Flemming

den Preisträgerinnen und

Preisträgern: „Die Auszeichnung

ist für uns Ehrung und

Ansporn zugleich. Ich freue

mich, dass das Engagement

des Lindauer Kulturamtes unter

der Leitung von Alexander

Warmbrunn mit dem Europäischen

Kulturpreis gewürdigt

wird“, sagte die Lindauer

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia

Alfons. „Gleichzeitig motiviert

uns der Preis, das kulturelle

Leben für unsere Bürgerinnen

und Bürger, aber auch

für unsere Gäste noch vielfältiger

zu gestalten und vor allem

auch die Vernetzung mit

unseren Nachbarn zu vertiefen,

so dass der Bodenseeraum

immer mehr zu einem Standort

für Kunst und Kultur wird

und an Strahlkraft gewinnt.“

Und auch Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn zeigt

sich begeistert: „Wir arbeiten

seit Jahren mit Leidenschaft

daran, mit einem lebendigen

Kulturprogramm Grenzen zu

überwinden, Ländergrenzen

ebenso, wie die Grenzen in

den Köpfen der Menschen.

Unsere Vision ist es, auch die

Menschen mit Kunst in Berührung

zu bringen, die der Kunst

bisher noch fern waren, denn

unsere tiefe Überzeugung ist

es, dass Kunst beflügelt, belebt

und bereichert. Dass dieses Engagement

jetzt mit diesem

großartigen Preis ausgezeichnet

wird, freut und berührt

mich und das ganze Team des

Lindauer Kulturamtes sehr.“

Auch Elisabeth Sobotka, die

Intendantin des Bregenzer

Festspiele, freut sich über die

Ehrung: „Junge Sängerinnen

und Sänger liegen mir sehr am

Herzen . . . Die Auszeichnung

der Europäischen Kulturstiftung

Pro Europa für unser

Opernstudio freut mich deshalb

besonders und wertschätzt

unsere Arbeit.“ Andreas

Fleck, künstlerischer

Leiter des Boswiler Sommer

erklärte: „Der Europäische

Kulturpreis passt zum Künstlerhaus

Boswil. Ich verstehe

ihn nicht in erster Linie als

Preis für messbare Erfolge, sondern

für die Werte, welche das

Künstlerhaus vertritt: Eine für

Akteure wie das Publikum gewinnbringende,

schöpferische

und tiefschürfende kulturelle

Leistung.“ Und auch die Generalsekretärin

von Religions for

Peace, Prof. Azza Karam

schickte eine Grußbotschaft

aus New York: „Religions for

Peace ist dankbar für dieses

großzügige und prestigeträchtige

Geschenk der Anerkennung.

Dies Auszeichnung würdigt

eine Mission von über einem

halben Jahrhundert, die

heute noch wichtiger denn je

ist: Wenn Glaubensrichtungen

(Institutionen, Führer, Gemeinschaften,

Einzelpersonen)

für das Gemeinwohl zusammenarbeiten,

wird unser

Universum in Frieden sein.“

Weitere Informationen:

www.pro-europa.foundation

Stefanie Bernhard-Lentz

▶ Leidenschaft, die‘s bis in Wikipedia schafft

Am 14. August wird die Lindauer Dahlienschau eröffnet. Sie feiert

in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Auf über 12.000 Quadratmetern

werden dort Dahlien gezüchtet und veredelt. Allein im Schaugarten

kann man über 600 verschiedene Sorten bewundern. S. 17

Lindauer Segler erfolgreich

Martin Buck, Fabian Gielen und Yannick

Netzband vom Lindauer Segler-Club

sind auf dem Gardasee Europameister in

der Klasse der Esse 850 geworden. S. 24


2 31. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 30/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Sicherheit für Lindau: Feuerwehrbedarfsplan

Gesamtpaket aus verschiedenen Maßnahmen bringt Planungsicherheit - Stadtratsbeschluss ist wichtiger Schritt

Der Lindauer Stadtrat hat einstimmig

den Feuerwehrbedarfsplan

beschlossen. Mit

diesem Beschluss erfolgte

ein wichtiger Schritt, um die

Sicherheit der Bürgerinnen

und Bürger weiterhin zu gewährleisten.

„Wir haben ein

Gesamtpaket aus vielen Einzelmaßnahmen

geschnürt“, erklärt

Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons, „Verwaltung

und Feuerwehr gehen jetzt an

die Umsetzung.“

Der Feuerwehrbedarfsplan beschreibt

zum einen den aktuellen

Stand der Gefahrenabwehr

in Lindau, zum anderen die

durch den Stadtrat geplante

Entwicklung der Feuerwehr

für die nächsten fünf Jahre.

Auch die Feuerwehr Lindau

profitiert vom Feuerwehrbedarfsplan,

da sich daraus Planungssicherheit

für die nächsten

Jahre ergibt. Das Ingenieurbüro

für Brandschutztechnik

und Gefahrenabwehrplanung

(IBG) aus Heilsbronn hat

die Stadt fachlich unterstützt.

Das Unternehmen hat zunächst

in enger Zusammenarbeit

mit der Feuerwehr die erforderlichen

Daten erhoben

und ausgewertet. Dabei zeigte

sich, dass die Feuerwehr wegen

der geografischen Ausdehnung

der Stadt in verschiedenen

Bereichen vor besonderen

Herausforderungen steht. Insbesondere

auf der Insel und in

Oberreitnau und Unterreitnau

wurde klar, dass ein Großteil

der Feuerwehrangehörigen auf

Grund der Arbeitsplatzsituation

werktags tagsüber nicht für

die ehrenamtliche Tätigkeit in

der Feuerwehr zur Verfügung

steht. Dadurch ergibt sich für

diese Bereiche Verbesserungsbedarf

bei der Einhaltung der

vom Freistaat Bayern für die

Feuerwehrbedarfsplanung

vorgegebenen Frist von 8,5 Minuten

für das Eintreffen der

Feuerwehr, gerechnet nach der

Alarmierung.

Ein Arbeitskreis, bestehend

aus Mitgliedern des Stadtrats,

der Verwaltung, der Feuerwehrführung

sowie des beratenden

Unternehmens hat in

mehreren Sitzungen ein Maßnahmenpaket

entwickelt, um

die Gefahrenabwehrkonzeption

und die Einhaltung der 8,5

Minuten-Frist nachhaltig zu

verbessern. Lindau setzt dabei

auch weiterhin auf die ehrenamtliche

Struktur der Feuerwehr

Lindau, die durch dieses

Maßnahmenpaket noch

schlagkräftiger werden soll.

Die Erprobungsdauer für dieses

langfristig angelegte Maßnahmenpaket

geht bis 2024.

Der Feuerwehrbedarfsplan

zeigt auch, dass es genügend

Feuerwehrfahrzeuge gibt. Für

den Landkreis Lindau werden

darüber hinaus auf der Hauptfeuerwache

Sonderfahrzeuge

vorgehalten, die für die Gefahrenabwehr

im gesamten Landkreis

eingesetzt werden.

Mit der mittelfristig geplanten

Errichtung eines zentralen

Feuerwehrhauses Nord wird

die Stadt Lindau die Gefahrenabwehr

im nördlichen Stadtgebiet

weiter verbessern. Grundsätzlich

sind die Feuerwehrhäuser

in Lindau betriebs- und

zukunftssicher.

Derzeit verfügen alle Löschzüge

der Feuerwehr Lindau

über eine ausreichende Anzahl

von Feuerwehrangehörigen,

die die notwendigen Qualifikationen

zur Besetzung aller

Funktionen für die erforderlichen

Feuerwehrfahrzeuge haben.

Allerdings ist die Personalverfügbarkeit

werktags

tagsüber deutlich schlechter

als in den Nachtstunden. Dieser

bundesweite Trend ist damit

auch bei der Feuerwehr

Lindau festzustellen.

In der Anlage zum Feuerwehrbedarfsplan

ist ein Maßnahmenpaket

definiert, das

durch verschiedene Einzelmaßnahmen

die Sicherung

und Verbesserung der Alarmsicherheit

– insbesondere werktags

tagsüber - für die Löschzüge

gewährleisten soll.

„Die Stadt Lindau bedankt

sich bei der Feuerwehr Lindau,

insbesondere bei Stadtbrandinspektor

Max Witzigmann

und seinem Stellvertreter

Stadtbrandmeister Florian

Kainz, für die umfangreiche

und konstruktive Zuarbeit bei

der Erstellung des Feuerwehrbedarfsplans“,

so Dr. Alfons.

Sie hob noch einmal die Bedeutung

des ehrenamtlichen

Engagements der Feuerwehr

hervor. „Feuerwehr gehört zu

unseren Pflichtaufgaben“, so

die Oberbürgermeisterin, „wir

sollten alles tun, damit die Ehrenamtlichen

gute Bedingungen

vorfinden, denn so schützen

wir die Sicherheit unserer

Bürgerinnen und Bürger.“

Sie stellte zudem klar: „Das

Maßnahmenpaket stärkt die

ehrenamtliche freiwillige Feuerwehr

und kann von der Stadt

Lindau wirtschaftlich gestemmt

werden.“


Jürgen Widmer

Wechsel: Behindertenbeauftragte

Ulrike Lorenz-Meyer folgt auf Christiane Norff

Dr. Ulrike Lorenz-Meyer ist

wieder Behindertenbeauftragte

der Stadt Lindau. Dies hat

der Stadtrat beschlossen.

Sie hatte das Amt bereits in

der vergangenen Amtsperiode

inne. Der Stadtrat hatte dann

zu Beginn dieser Amtszeit

Stadträtin Christiane Norff zur

Behindertenbeauftragten gewählt.

Norff hatte jetzt erklärt, das

Amt der Behindertenbeauftragten

möglichst zeitnah abgeben

zu wollen, da es ihr aus Zeitgründen

nicht möglich sei,

dem Amt die Aufmerksamkeit

zu geben, das es benötigt. Sie

selbst schlug ihre Vorgängerin

Dr. Lorenz-Meyer vor. Diese sei

vielen Betroffenen und Kooperationspartnern

bereits vertraut.

Kontakt: Stadtrat.Lorenzmeyer@lindau.de.


Jürgen Widmer Dr. Ulrike Lorenz-Meyer Foto: privat

Stadtrat nimmt Bürgerempfehlungen einstimmig an

Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Karl-Bever-Platz erhalten viel Lob - Landschaftsgerechte Gestaltung - Viel Grün

Der Lindauer Stadtrat folgt den

Empfehlungen der Bürger. Das

Gremium nahm in seiner jüngsten

Sitzung die Empfehlungen

zur weiteren Nutzung und Gestaltung

des Karl-Bever-Platzes

einstimmig an. Klar ist damit:

Es wird weiterhin Parkplätze am

Karl-Bever-Platz geben. Und:

Der Bau eines Hotels an dieser

Stelle ist vom Tisch.

Die Rätinnen und Räte waren

sich mit Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons einig: Die Bürgerinnen

und Bürger haben zusammen

mit den Fachleuten

der Verwaltung und den Vertretern

von Interessengruppen

gute Arbeit geleistet. Und. Der

Prozess zum Karl-Bever-Platz

kann als Vorbild für weitere

Bürgerbeteiligungsprozesse

dienen.

So diskutierte das Gremium

lediglich noch Detailfragen.

Die für viele wichtigste: Wurden

auch die Kunden des Einzelhandels

ausreichend berücksichtigt.

Nach einer Sitzungspause

teilten alle Ratsmitglieder die

Ansicht von OB Alfons, dass

diese zu der Gruppe der Kurzzeitbesucher

zählen und somit

in den Empfehlungen bedacht

wurden. Alfons freute sich über

die Bereitschaft der Ratsmitglieder,

sich auf diese Sichtweise

zu einigen, denn so wurde

der Weg zu einem einstimmigen

Beschluss frei.

Folgenden Beschluss fasste

der Stadtrat einstimmig:

1. Der Karl-Bever-Platz soll

eine landschaftsgerechte Gestaltung

mit viel Grün erhalten.

2. Auf dem Karl-Bever-Platz

ist die Einrichtung von Freizeitmöglichkeiten

(z.B. Infostand,

Café, Toiletten, Spielplatz)

vorzusehen. Die Verwaltung

soll Ideen für Freizeitmöglichkeiten

sammeln.

Es wird weiterhin Parkplätze am Karl-Bever-Platz geben und

der Bau eines Hotels an dieser Stelle ist vom Tisch. Mit diesem

Beschluss folgt der Lindauer Stadtrat den Empfehlungen der entsprechenden

Bürgerbeteiligung, die für ihre Arbeit viel Lob bekam.


Foto: Stadtverwaltung

3. Am Karl-Bever-Platz sind

sichere Parkplätze für Anwohner,

Beschäftigte und Übernachtungsgäste

zu schaffen.

4. Für das Ziel eines autoarmen

Inselkerns ist der Bedarf

an Stellplätzen auf dem Karl-

Bever-Platz neu zu prüfen.

5. Die Verwaltung wird beauftragt,

den Bedarf für Kurzzeitbesucher

im Rahmen eines

ganzheitlichen Verkehrskonzeptes

unter Berücksichtigung

aller Verkehrsmittel zu

prüfen.

6. Für Parkplätze soll entweder

eine Landschaftsfalte

oder ein Parkdeck/Parkhaus

in modularer Bauweise und

begrünter Außenfassade näher

untersucht werden (Kosten,

Nutzen), das umnutzbar

oder rückbaubar ist.

7. Für Tagestouristen sind

Standorte für feste Auffangparkplätze

(P+R) außerhalb

der Insel und Karl-Bever-Platz

zu planen und dem Stadtrat

zur Entscheidung vorzulegen.

8. Von den Auffangparkplätzen

ist ein fester Shuttleservice

einzurichten.

9. Der ÖPNV ist zu aktualisieren,

zu verbessern und zu

vernetzen.

10. Das Parkleitsystem ist

entsprechend dem Konzept,

das die Verteilung der Nutzergruppen

auf die Parkplätze

regelt, zu optimieren und

fortzuentwickeln.

11. Auf der Insel sind mehr

Parkplätze für Menschen mit

Einschränkungen zu schaffen.

12. Der Bebauungsplan für

den Karl-Bever-Platz ist ggf.

anzupassen / zu ändern, um

die Umsetzung und Zuwegung

einer Parkeinrichtung

zu ermöglichen.

Ergänzend fasste der Stadtrat

in seiner Sitzung noch die

beiden folgenden Beschlüsse:

13. Die Verwaltung wird

beauftragt, ein Verkehrsplanungsbüro

mit der Fortschreibung

des Parkraumkonzepts

2017 unter Berücksichtigung

der Beschlussvorschläge

3, 4, 5, 7, 10 und 11

und einer entsprechenden

Bedarfsermittlung zu beauftragen.

Die Mittel werden

durch den Regiebetrieb Parkraum

Bewirtschaftung zur

Verfügung gestellt.

14. Ein Hotel soll nicht

mehr weiterverfolgt werden.


Jürgen Widmer


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 31. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 30/21

3

Oli radelt: Strahlemännchen

Spendenradler macht Station in Lindau - Spenden für krebskranke Kinder

Oli radelt! Und wie! Seit 2012

radelt Oliver Trelenberg durch

die ganze Republik – im Kampf

gegen den Krebs. Dabei sammelt

er Spenden und versucht

so, Zeichen der Hoffnung zu

setzen. Jetzt hat er Station in

Lindau gemacht.

Trelenberg hat in den Jahren

2015 bis 2020 bereits 41.000

Euro an Spenden für gemeinnützige

Zwecke gesammelt.

Er weiß, wogegen er kämpft:

Der Hagener hat eine schwere

Kehlkopfkrebserkrankung

überlebt, das Radeln hat ihm

den Lebens-mut wiedergegeben.

Seit 2015 hat er seine Leidenschaft

komplett in den

Dienst der guten Sache gestellt.

In diesem Jahr ist es

„Strahlemännchen – Herzenswünsche

für krebskranke

Kinder“. Der Verein unterstützt

krebskranke Kinder

und deren Familien. „Oft

Für den Bereich GTL – Abwasserwirtschaft suchen wir

Lindaus Hauptamtsleiter

Thomas Nuber (rechts) empfing

Oliver Trelenberg vor dem Alten

Rathaus. Foto: Stadt Lindau/Widmer

sind es aus unserer Sicht ganz

einfache Wünsche“, sagt Oli

Trelenberg, „wie ein Tag in

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als

Empfangsmitarbeiter/in (m/w/d)

in Teilzeit

Eine ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.stadtlindau.de.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Stadt Lindau

(Bodensee)

Bewerben Sie sich über unser Online-Portal unter www.stadtlindau.de bis

zum 15.08.2021

Stadt Lindau (B), Personal- und Organisationsabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08

Stadt Lindau

(Bodensee)

Ferienarbeiter/innen (m/w/d)

für einen Zeitraum von 2-4 Wochen im Sommer 2021.

Aufgabenschwerpunkte sind:

• Die Belüftungsteller (Kunststoffteller mit ca 35 cm Durchmesser) aus

dem Belebungsbecken mit einer neuen Membran bespannen.

• Aus den ausgebauten Deckenleuchten die Leuchtstoffröhren herausdrehen.

Ihr Profil:

• Handwerkliches Geschick ist von Vorteil.

• Selbstständiges Arbeiten nach einer vorherigen Einweisung.

• Mindestalter: 18 Jahre

Die Vergütung erfolgt entsprechend dem TVöD.

Kontakt und Informationen:

Für Rückfragen steht Ihnen die Leiterin des Fachbereichs Abwasserwirtschaft,

Frau Dr. Burghard (Tel.: 08382/ 9641 430), gerne zur Verfügung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Bewerben Sie sich über unser Online-Portal unter www.stadtlindau.de bis

zum 11.08.2021.

Stadt Lindau (B), Personal- und Organisationsabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08

einem Vergnügungspark

oder am Meer.“ Doch auch

kleine Wünsche scheitern oft

an den Möglichkeiten – finanziell

oder organisatorisch.

Dann springt „Strahlemännchen“

ein.

Die diesjährige Tour führt

ihn von Hagen über den Bodensee

nach Thüringen, Berlin,

Cuxhaven wieder zurück.

In Lindau hat ihn

Hauptamtsleiter Thomas Nuber

emp-fangen, der als passionierter

Radler Trelenbergs

Leistung mit „absolut beeindruckend“

würdigte.

Untergebracht war Trelenberg

wieder bei Marc Huebler

im Hotel „Alte Schule“, dort

hatte er auch bei einer vormaligen

Fahrt schon einmal

wohnen dürfen.

Weitere Informationen gibt

es unter www.oli-radelt.de.

Wer spenden möchte,

kann dies auf ein Konto bei

der Stadt Hagen tun: Stadt

Hagen, Sparkasse Hagen/

Herdecke, IBAN: DE23

450500010100000444, BIC:

WELA-DE3HXXX, Verwendungszweck

„Oli radelt für

das Strahlemännchen“, Kassenzeichen

800900009638.

Wer eine Spendenquittung

möchte, sollte seinen Namen

und Adresse auf dem Überweisungsformular

vermerken.



Jürgen Widmer

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

Endlich Ferien! Ein in vielerlei

Hinsicht anstrengendes Schuljahr

geht zu Ende. Corona war

auch in den vergangenen Monaten

das beherrschende Thema.

Leider konnten wir auch in

diesem Jahr das Kinderfest nur

eingeschränkt feiern. Immerhin

durfte ich die Schulen im

Stadtgebiet besuchen - und ich

hoffe, wir konnten den Kindern

mit dem Kinderfestbeutel

und den Buschellen wenigstens

eine kleine Freude machen.

Natürlich ist das kein Ersatz

für unser gewohntes Kinderfest,

aber ich bin weiterhin

optimistisch, dass wir es im

kommenden Jahr wieder so

unbeschwert feiern dürfen, wie

wir es lieben.

Ich möchte mich an dieser Stelle

auch ganz herzlich bei den

Stadt Lindau

(Bodensee)

Bei der Stadt Lindau gewinnt das Thema Mobilität eine immer größere und

zentralere Bedeutung. Die verschiedenen Verkehrsarten stehen bei der Verteilung

der beschränkten Flächen zunehmend in Konkurrenz zueinander.

Zur Unterstützung für die Stabsstelle im Rahmen der Mobilitätsplanung

suchen wir eine/n

Werkstudenten/in (m/w/d)

für die Stabsstelle Mobilität

Eine ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.stadtlindau.de.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Bewerben Sie sich über unser Online-Portal unter

www.stadtlindau.de bis zum 22.08.2021.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom 22.06.2021 bis

zum 26.07.2021 folgende Fundgegenstände abgegeben:

- mehrere Schlüssel/

ein Autoschlüssel

- mehrere Smartphones

- Kinderwagen

- Fitnessarmband

Stadt Lindau

(Bodensee)

- Herren- und Damenarmbanduhr

- tragbarer Lautsprecher

- Kinderschwimmweste

- verschiedene Kleidungsstücke vom

Gartenschaugelände

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer Beschreibung des

Fundgegenstandes und des Verlustortes von Mo. – Fr. 07.30 Uhr bis 12.30

Uhr und Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung

abgeholt werden.

Tel: 918-317, Fax: 918-328, E-Mail: fundamt@lindau.de

Fahrräder werden im städt. Bauhof verwahrt und registriert; evtl.

Rückfragen richten Sie bitte unmittelbar an den Bauhof, Bleicheweg 14,

Telefon 08382 / 9380-0 oder -717.

Kinderfestvereinen bedanken,

die uns in der Vorbereitung der

Kinderfestaktion unterstützt haben!

Sie sind ein herausragendes

Beispiel für zuverlässiges bürgerschaftliches

Engagement in unserer

Stadt.

Natürlich geht der Blick jetzt auch

schon in die Zeit nach den Ferien.

Wir alle hoffen, dass wir von weiteren

Wellen der Pandemie verschont

bleiben und der Unterricht

für unsere Kinder wieder zuverlässig

in den Schulen stattfinden

kann. Damit dies gelingt,

können wir alle mithelfen, indem

wir uns impfen lassen. Im Landkreis

steht genügend Impfstoff

zur Verfügung und das Landratsamt

bietet zusätzliche Termine

an.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie die

Ferienzeit genießen. Und wenn

Sie nicht wegfahren, dann bietet

Lindau Ihnen im Sommer wunderbare

Angebote: Die Gartenschau

auf der Hinteren Insel läuft

noch bis 10. Oktober, im Kunstmuseum

lockt Chagall und unser

Kulturamt hat unter dem Motto

„Bayern spielt“ ebenfalls ein tolles

Open Air-Programm auf die

Beine gestellt.

Also, genießen Sie den Sommer

und bleiben Sie gesund!

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Straßensperrung

Rengersweiler

Der Gemeindeteil Rengersweiler

in Lindau ist im Bereich der

Hausnummer 71 von Montag,

9. August, bis Freitag, 20. August,

an zehn Tagen wegen Arbeiten

an den Versorgungsleitungen

für den Verkehr vollständig

gesperrt. Der Anliegerverkehr

ist jeweils bis zur Baustelle

frei zugelassen. Radfahrer

können die Baustelle mit Behinderungen

passieren. Während

der Dauer der Vollsperrung

wird der Verkehr umgeleitet.

Die Umleitung ist ausgeschildert.

SAR

Neue Bus-Verbindung

im Sommer

Im Zeitraum von Donnerstag,

29. Juli, bis Montag,

13. September, gibt es

eine neue Busverbindung

des Echtbodensee-Busses

zwischen Lindau und Friedrichshafen.

Informationen

zu den Fahrplänen der Linie

200 gibt es bei DB Regio

Alb-Bodensee, Niederlassung

Bodensee, Telefon

(0731) 1550-0, www.bahn.

de/rab, Mail: servicecenter@zugbus-rab.de.

SAR

Klick dich rein und du weißt mehr!

www.stadtlindau.de


4 31. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 30/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Gemeinsam am Klimaschutz schmieden

Projektschmiede lädt im August in die Inselhalle Lindau - Wieder ein Treffen nach längerer Live-Pause

Das Team der Lindauer Projektschmiede

lädt am Donnerstag,

4. August, nach längerer

live-Pause in die Inselhalle.

Im Zentrum des Treffens sollen

diesmal Projektideen zum Thema

Klimaschutz stehen.

Seit 2019 ist die Projektschmiede

ein Angebot der Stadt Lindau,

das von engagierten Lindauerinnen

und Lindauern initiiert

und durchgeführt wird.

Sie will als offener Denkraum

Lindaus kleine Klimaschützer

sind große Meilensammler. Davon

konnte sich Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia

Alfons überzeugen. Mehr als

4300 Klimameilen haben die

Mädchen und Buben gesammelt.

Die sind mehr als 6900

Kilometer, die von den Kindern

per Rad, mit dem Bus oder zu

Fuß zurückgelegt wurden –

und nicht mit dem Auto.

Die „Grünen Meilen“, die die

Lindauer Kinder gesammelt

haben, überreichten sie an

Oberbürgermeisterin Dr. Alfons.

Dafür hatten die Kinder

Plakate gebastelt, um klar zu

machen: Klimaschutz geht uns

alle an.

Zwischen Mai und Juli hatten

sich mehr als 490 Lindauer

Buben und Mädchen spielerisch

mit den Themen klimafreundliche

Mobilität und Ernährung

sowie Energiesparen

auseinandergesetzt. Die Kinder

kamen so oft wie möglich zu

Fuß, mit dem Fahrrad oder mit

dem Stadtbus zu Kita oder zur

für gemeinwohlorientierte Anliegen

verstanden werden, in

dem Ideen gemeinsam weiterentwickelt

werden können.

Im März dieses Jahres hatte

bereits eine Projektschmiede

zum Thema Klimaschutz stattgefunden.

Projektgeberin war

die Klimaschutzmanagerin der

Stadt, Danielle Eichler. Lindau

will bis 2035 klimaneutral sein

und setzt dabei auf das gemeinsame

Engagement von Verwaltung,

Politik und Bürgern.

Schule. Sie unternahmen gemeinsam

Spaziergänge und

Busfahrten und haben sich so

Wege erschlossen.

Zusammen haben sie erfahren,

wie sich ein KiTa-Tag ohne

Mehr als 100 engagierte Menschen

brachten bei dieser Online-Schmiede

ihre Gedanken

und Ideen ein. Dreh- und Angelpunkt

für Projektideen ist

der Klimabeirat, ein von der

Stadt eingesetztes Beratungsgremium,

das vorgeschlagene

Projekte überprüft und zur

Umsetzung empfiehlt.

In der letzten öffentlichen

Sitzung des Klimabeirates vor

dem Sommer ist ein Formular

beschlossen worden, das die

Arbeit von Projektgeber und

Beirat erleichtern soll. Damit

können Ideen schneller bewertet

und in den Maßnahmenkatalog

aufgenommen werden.

In der Projektschmiede am

4. August können Ideengeber

ihre Projekte gemeinsam mit

Interessierten weiterentwickeln

und einreichungsfit machen.

Das ist eine große Chance

dafür, dass eine Idee auch

wirklich zur Umsetzung

kommt.

Anmeldungen für Projektgeber

wie auch alle, die als Projektentwickler

mitdenken wollen,

sind bis Montag, 2. August

unter projektschmiede@lindau.de

möglich.

Alexandra Abbrederis

Kleine Klimaschützer aus Lindau sammeln eifrig Meilen

Handeln statt Verhandeln: Die Kleinen zeigen es den Großen - Themen sind Mobilität und Energiesparen

Stolz präsentierten sich die kleinen Klimaschützer aus Lindau zusammen

mit Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons an der Stadtverwaltung.


Foto: Stadt Lindau/Widmer

Strom anfühlt und beim gemeinsamen

Frühstück fanden

sie heraus, warum der heimische

Apfel das Klima schont. In

allen 16 Klassen der Grundschule

Lindau-Reutin-Zech, im

städtischen Kindergarten „Villa

Engel“ und im katholischen

Kindergarten „Zur Heiligen Familie“

waren die Kinder mit

Feuereifer bei der Sache.

Seit 1993 ist die Stadt Lindau

Mitglied beim Klima-Bündnis

e. V., dem größten Städtenetzwerk,

das sich für Klimaschutz

und den Erhalt der Tropenwälder

einsetzt. Das Klima-Bündnis

ruft schon seit 2002 jedes

Jahr die Kindergarten- und

Schulkinder Europas zur sogenannten

„Kindermeilen-Kampagne“

unter dem Motto „Kleine

Klimaschützer unterwegs -

gemeinsam um die Eine Welt“

auf.

Die Kinder sammeln dabei

„Grüne Meilen“. Jede Meile

wird durch einen bunten Aufkleber

symbolisiert und steht

für einen Weg zu Fuß, mit dem

Fahrrad, dem Bus oder der

Bahn. Auch Energiesparen und

Konsumieren von regionalen

Lebensmitteln wird mit einer

Meile belohnt.

„Die Kinder waren mit Rieseneifer

bei der Sache und haben

auch ihre Mamas und Papas

überredet mitzumachen.

Die Urkunden und einen Gutschein

für ‚Das grüne Klassenzimmer‘

auf der Gartenschau

haben sie sich mehr als verdient“,

lobte Dr. Alfons, die

sich ausgiebig Zeit nahm, um

die mitgebrachten Plakate genau

zu betrachten.

Was geschieht nun mit den

von den Kindern so eifrig gesammelten

Meilen? Danielle

Eichler, Klimaschutzmanagerin

der Stadt Lindau, wird sie

an das Klima-Bündnis weiterleiten.

Dort werden die Meilen

aller teilnehmenden Kinder

aus elf europäischen Ländern

gesammelt, um diese im

November bei der UN-Klimakonferenz

im schottischen

Glasgow an die Politiker zu

überreichen. Die Kindermeilen

sollen Politikern und Verantwortlichen

eine wichtige

Botschaft übermitteln: Die

Kleinen zeigen den Großen,

wie es geht: Handeln statt Verhandeln!


Jürgen Widmer

Überraschung: Lindauer Kinder bekommen Butschellen

Gute Stimmung an den Schulen trotz ausgefallenem Kinderfest - Engagierte Unterstützung durch Kinderfestausschüsse

Kleine Entschädigung für das

coronabedingt ausgefallene

Lindauer Kinderfest: Die 924

Schülerinnen und Schüler der

sieben Grundschulen in Lindau

bekamen am Tag, an dem das

Kinderfest eigentlich stattgefunden

hätte, ein Überraschungsgeschenk.

In der Leinentasche, die jedes

einzelne Kind mit nach Hause

nehmen durfte, waren die traditionelle

Butschelle, ein Getränk,

das Büchlein „Luina am

Gartenstrand“ und ein grünweißer

Herzanstecker mit dem

Schriftzug „Lindau hoch!“.

Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons, Kinderfestkoordinatorin

Birgit Russ, die

Geschäftsführerin des Kinderfest-Hauptausschusses

Christiane

Geiser sowie Vertreterinnen

und Vertreter der Kinderfest-Ausschüsse

besuchten gemeinsam

eine Schule nach der

anderen und überreichten den

Kindern ihre Leinentaschen.

Diese bedankten sich mit

kleinen Theateraufführungen

oder Liedern. Spätestens beim

gemeinsamen Ruf: „Lindau

hoch!“, kam trotz aller Freude

über die willkommene Überraschung

etwas Wehmut wegen

des ausgefallenen Kinderfestes

auf. Dr. Claudia Alfons: „ Wir

hoffen, dass das Kinderfest

nächstes Jahr wieder in seiner

gewohnten Form stattfinden

kann. Aber der Besuch in den

Schulen und die Darbietungen

der Kinder im kleinen Rahmen

war ebenfalls etwas ganz Besonderes.

Wir haben das Beste

daraus gemacht.“ So haben

zum Beispiel die Kinder der

Theatergruppe „Die Rubine“

an der Freien Schule Lindau

mit sehr viel Begeisterung ein

selbstgeschriebenes Theaterstück

und eigene Lieder zum

Thema Kirschen auf die Schulbühne

gebracht hatten.

In diesem Jahr hätte Lindau

zum 366. Mal sein Kinderfest

gefeiert. Wegen des zu hohen

Risikos vor dem Hintergrund

von Corona hat sich die Stadtverwaltung

jedoch bereits im

März für eine Absage entschieden,

da eine Durchführung in

der traditionellen Form mit Festumzug,

Versammlung und

Spielen unter Pandemiebedingungen

nicht möglich gewesen

wäre. Zustande kam die Aktion

durch die engagierte Unterstützung

der Vertreter der einzelnen

Kinderfestausschüsse.


Sylvia Ailinger

Projektschmiede Lindau

Mittwoch, 4. August 2021

Inselhalle

18 bis 21 Uhr

Überraschung für die Kinder als Entschädigung für das ausgefallene

Kinderfest in Lindau. Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons (Mitte

sitzend), links daneben stehend Christiane Geiser, Birgit Russ

(ganz links) mit Kindern der Freien Schule Lindau.


Bildquelle: Stadtverwaltung/Sylvia Ailinger


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 31. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 30/21

5

Gute Aussichten für das Hoyerbergschlössle

Förderverein will Stadt und GWG weiter unterstützen - Die Zukunft des Schlössle ist gesichert

„Nach vielen Jahren des Prüfens

und Bangens haben wir

nun eine Lösung für das Hoyerbergschlössle“,

so gab

Oberbürgermeisterin Claudia

Alfons die Entscheidung des

Finanzausschusses bekannt,

dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft

GWG

das Hoyerbergschlössle sanieren

soll.

„Wir freuen uns, dass nun eine

dauerhafte Lösung für das Hoyerbergschlössle

gefunden wurde.

Es bleibt in städtischer

Hand, wird fachmännisch saniert

und dauerhaft den Lindauer

Bürgerinnen und Bürgern

zum Verweilen offenstehen.“

So kommentieren der

Förderverein Hoyerbergschlössle,

die Stadt Lindau und

die städtische Wohnungsgesellschaft

GWG den Empfehlungsbeschluss

des Finanzausschusses,

dass die GWG die Sanierung

des Hoyerbergschlössles

übernehmen und

ein Nutzungskonzept erarbeiten

soll, in einer gemeinsamen

Presseerklärung.

Über die Entscheidung, dass

das Hoyerbergschlössle schlussendlich

nicht an private Investoren

verkauft wird, sondern

durch die GWG saniert und

damit allen Lindauerinnen

und Lindauern die Pforten öffnet,

freut sich der Förderverein

Hoyerbergschlössle. Reinhard

Thorbecke und Peter Borel aus

dessen Vorstandsteam sind erleichtert

und sehen damit eines

der wichtigsten Gründungsziele

des Vereins erfüllt.

Gleichzeitig bietet das Vorstandsduo

der GWG bei der Erarbeitung

des Nutzungskonzepts

Unterstützung an: „Wir

bringen uns gern weiterhin

ein.“ Die Ideen und Erfahrungen

des Fördervereins sollen im

Rahmen von Gesprächen mit

der Stadt und der GWG nun

fortgeführt und weiter konkretisiert

werden.

Die Zukunft des Hoyerbergschlössle ist gesichert: Der Finanzausschuss

hat entschieden, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft

GWG das Schlössle sanieren soll.


Bildquelle: Förderverein Hoyerbergschlössle

Alexander Mayer, Geschäftsführer

der GWG, nimmt diesen

Ball gerne auf: „Das Hoyerbergschlössle

ist ein spannendes

Gebäude und wir freuen uns

über jegliche Unterstützung,

sei es mit Ideen, Veranstaltungen

oder auch finanzieller Art.“

Er verweist dabei auch auf den

Befristete Anpassung: Parken und Tempo

Interimsquartiere für Kindertageseinrichtung „Zur Hl. Familie“ auch in Unterreitnau

Die Kindertageseinrichtung

„Zur Hl. Familie“ im Stadtteil

Oberreitnau wird ab Herbst

2021 umgebaut und generalsaniert.

Betrieben wird die Einrichtung

von der Kath. Kirchenstiftung

St. Pelagius.

Während der Umbau- und Sanierungsphase

müssen alle

Kita-Gruppen in Interimsquartiere

umziehen.

Zwei dieser Quartiere liegen

im Stadtteil Unterreitnau.

Ab Mittwoch, 1. September,

wird eine Gruppe im

Pfarrheim Unterreitnau, eine

weitere in der Alten Schule

Unterreitnau untergebracht.

Drei Gruppen ziehen innerhalb

von Obereitnau in den

Mehrzweckraum im Freizeitzentrum

und ins Liberatushaus.

Nach etwa zwei Jahren

können alle Kinder wieder in

die dann sanierte und umgebaute

Kita in der Hepachstraße

in Oberreitnau zurückkommen.

Aufgrund dieser Umzüge

wird die Geschwindigkeit im

Bereich der Alten Schule und

des Pfarrheims aus Sicherheitsgründen

während der

Öffnungszeiten der Einrichtung

auf Tempo 30 festgelegt.

Weitere kleinere Anpassungen

sind die veränderte Anordnung

der parkenden Fahrzeuge

auf dem kleinen Parkstreifen

unterhalb der Kirche

sowie das Aufstellen von Gefahrzeichen

„Kinder“.

Die Schilder sollen noch

vor dem Umzug nach Unterreitnau

angebracht werden.

Nach dem Rückumzug nach

Oberreitnau werden die Geschwindigkeitsbeschränkungen

wieder aufgehoben und

die Gefahrzeichen abgenommen.

Sylvia Ailinger

Förderverein des Cavazzen und

sagt: „Bürgerschaftliches Engagement

tut immer gut.“

Dies bestätigt auch Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons.

„Am Hoyerbergschlössle gibt es

mit dieser Lösung nur Gewinner.“

Die GWG übernehme nur

ein Erbbaurecht zum Zweck einer

„öffentlichen“ Nutzung

und wird das Hoyerbergschlössle

fachmännisch sanieren.

„Damit ist genau der langfristige

Erhalt gesichert, für

den der Verein sich dankenswerterweise

eingesetzt hat. Das

Schlössle bleibe so in städtischer

Hand und somit in den

Händen der Bürgerinnen und

Bürger.“

Sie dankt dem Förderverein

ausdrücklich für die bisher geleistete

Arbeit: „Sie haben das

Hoyerbergschlössle im Bewusstsein

der Lindauerinnen

und Lindauer lebendig gehalten

in den langen Jahren des

Dornröschenschlafs. Zuletzt

habe der Verein mit Unterstützung

der Stadt ein dreitägiges

Sommerfest rund um das Hoyerbergschlössle

veranstaltet.“

„Es liegt natürlich im Interesse

der Stadt Lindau und der

GWG, dass der Förderverein

weiterhin fortbesteht und auch

künftig das Interesse am Hoyerbergschlössle

aufrecht erhält

und Investitionen oder Veranstaltungen

unterstützt“, so Alfons.

Sie freut sich, dass im

kommenden Jahr, wenn es 100

Jahre her ist, dass das Hoyerbergschlössle

in den Besitz der

Stadt kam, auch die Zukunft

des Gebäudes gesichert ist.


Jürgen Widmer

Stadtrat Lindau wünscht schöne Ferien

Die 30 Mitglieder des Stadtrates Lindau wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Lindau einen schönen, erholsamen, erlebnisreichen Sommer, viele sonnige Tage

mit genügend Zeit für Familie, Freunde, Ausflüge, Urlaube und Hobbys sowie ausreichend Möglichkeiten, all die Dinge zu tun, für die im Alltag keine Zeit ist. Schöne Ferien!


6 31. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 30/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Frieden braucht ein gesundes Klima

Im Luitpoldpark blüht auch die Hoffnung auf der Gartenschau - Ausstellung macht auf Nachhaltigkeitsziele aufmerksam

Geschäftsführerin Claudia Knoll

hat es immer betont: „Wir sind

längst keine Blümchenschau

mehr. Bei der Gartenschau geht

es auch um wichtige Zukunftsthemen.

Unter anderem der Frage,

wie wir leben wollen.“.

Im Luitpoldpark wird dies

deutlich. Zwar summen die

Bienen in der Blühweise und

flankieren Rosen die Grenze

zur Bebauung. Auch noch

kräftiger leuchten die Stelen

der Ausstellung „Friedensklima!“

und der Kubus der

Künstlerin Bärbel Starz. Hier,

direkt beim Ring for Peace,

wird erstmals auf einer bayerischen

Gartenschau das

Thema Frieden und Klima

thematisiert.

Frieder Fahrbach ist einer

der Initiatoren, die sich zusammen

getan haben. Sie kommen

Mit dem Einbau der versenkbaren

Poller und der Sperrpfosten

in den Seitengassen hat

die Stadtverwaltung einen Beschluss

des Stadtrats vom 24.

Juni 2021 umgesetzt.

Historie

Die fixen Sperrpfosten in den

Seitengassen waren bereits

Bestandteil der Planung der

Freien Wähler, welche im September

2018 den Antrag auf

Errichtung versenkbarer Poller

in der Fußgängerzone (und am

Hafen) beantragten. Vorschlag

damals unter anderem: „Nicht

benötigte Zufahrten werden

mit Sperrpfosten oder Kübeln

gesperrt.“ Hierüber fand im

Gasthof Stift eine Informationsveranstaltung

der Freien

Wähler statt. Über den Antrag

wurde erstmals am 12. Februar

2020 in öffentlicher Sitzung

beraten. In dieser Amtszeit

haben sowohl der Hauptausschuss

am 4. Mai 2021 sowie

der Stadtrat am 24. Juni 2021

jeweils in öffentlicher Sitzung

beraten.

Grund für die versenkbaren

Poller: Die Einfahrtsverbote

für Fahrzeuge in die Fußgängerzone

sollen konsequent

eingehalten werden. Fußgänger

sollen vor gewalttätigen

verkehrsfremden Eingriffen

mit Fahrzeugen in der Fußgängerzone

bestmöglich geschützt

werden.

Grund für die festen Pfosten:

Es soll verhindert werden, dass

es zu Schleich-oder Ausweichverkehr

in die engen Seitengassen

kommt.

Rechtslage

Die Poller setzen das bislang

schon geltende Recht um: In

der Fußgängerzone dürfen keine

Autos fahren, die nicht über

eine entsprechende Sondergenehmigung

verfügen.

aus den unterschiedlichsten

Gruppen und Initiativen. Die

Friedensräume und Pax Christi

haben sich mit der Friedensregion

Bodensee zusammen getan,

um auf die 17 Nachhaltigkeitsziele

der Vereinten Nationen

aufmerksam zu machen.

Die Ausstellung „Friedensklima!“ macht auf die 17 Nachhaltigkeitsziele

der Vereinten Nationen aufmerksam. Von links: Direktkandidat

der Grünen für die Bundestagswahl, Pius Bandte und Bundestagsvizepräsidentin

Claudia Roth lassen sich von Frieder Fahrbach und

Martina Knappert-Hiese informieren. Im Hintergrund Christian

Schabronath, Kreissprecher der Grünen.

Foto: Jürgen Widmer

Für die meisten Nutzer (Anwohner,

Lieferanten, Handwerker,

Speditionen, Gehbehinderte,

Paketdienste etc.) hat

sich daher kaum etwas geändert

– außer, dass eine Umgehung

der Einfahrtsregeln nicht

mehr möglich ist.

Übersicht

Kunden von Einzelhandel

oder Gastronomie durften auch

bislang nicht in die Fußgängerzone

fahren. Das heißt: Die Erreichbarkeit

der Geschäfte und Gastronomiebetriebe

für Kunden besteht

unverändert fort.

Bewohner/innen können

täglich zu den Lieferzeiten ihre

Wohnungen zum Be-/Entladen

anfahren. Außerhalb der

Lieferzeiten können Bewohner

für notwendiges Be- und Entladen

- wie schon in der Vergangenheit

- telefonisch unter

08382 / 918 – 323 oder – 340,

sowie per Mail ag-verkehr@lindau.de

Ausnahmegenehmigungen

beantragen und erhalten

eine PIN zum Absenken

des Einfahrtspollers. Um den

bürokratischen Aufwand gering

zu halten, bekommen Bewohner

eine PIN mit mehrmaliger

Berechtigung, so dass sie

gegebenenfalls auch außerhalb

der Servicezeiten der Stadtverwaltung,

beispielsweise in einem

Notfall, kurzfristig einfahren

können.

Private Stellplatzinhaber

können weitestgehend in ihre

Gasse weiterhin von den

Längsverbindungen „In der

Grub“ und „Ludwigstraße“

einfahren. Die festen Sperrpoller

wurden mit Augenmaß so

platziert, dass möglichst kurze

Strecken zum rückwärts Ausfahren

entstehen und so wenig

Pfosten wie möglich installiert

werden mussten.

Handwerker, Umzugsfirmen

und sonstige Gewerbetreibende,

können täglich zu den Lieferzeiten

einfahren. Außerhalb der Lieferzeiten

müssen sie – wie auch in der

Vergangenheit - vorab schriftlich

eine Ausnahmegenehmigung bei

der Straßenverkehrsbehörde beantragen.

Die IHK wurde im Vorfeld

informiert und angehört. Die

Handwerker erhalten mit der Handwerkerparkkarte

einen PIN. Alle

Handwerker mit gültiger Handwerkerparkkarte

haben von ein Schreiben

mit einer PIN bekommen. Bei

den neu beantragten Parkkarten

steht der PIN im Bescheid.

Wer keine Handwerkerparkkarte

hat kann, wie in der Vergangenheit

auch, eine Einzelgenehmigung

beantragen.

Gehbehinderte oder gebrechliche

Patienten der Arztpraxen

in der Fußgängerzone

sowie Taxen, die gehbehinderte

oder gebrechliche Personen

transportieren, erhalten bei

„Aber auch, um ein Umdenken

zu erreichen“, sagt er. Aus seiner

Sicht ist es eher Fünf nach

Zwölf, als Fünf vor Zwölf.

Darauf weist auch der Kubus

von Bärbel Starz hin. Walgesänge

locken in einen

Raum, der neue Perspektiven

ermöglicht. Gleichzeitig zeigt

sie die Auswirkungen von

Umweltverschmutzung und

Raubbau an der Erde.

Die Stadt Lindau unterstützt

die Ausstellung mit

10.000 Euro. Danielle Eichler,

Lindaus Klimaschutzmanagerin,

hat sie kürzlich im

Stadtrat vorgestellt und die

anwesenden Ratsmitglieder

sparten nicht mit Lob.

Dieses kommt auch aus der

Landes- und Bundespolitik:

Ob Bundestagsvizepräsidentin

Claudia Roth (Grüne),

Bayerns Umweltminister

vorheriger Anmeldung einen

PIN zum Absenken der Poller.

Arztpraxen können auf Nachfrage

auch eine mehrfach gültige

PIN bekommen, die sie dann

den Patientinnen und Patienten

mitteilen können.

Gäste von Ferienwohnungen

oder Hotels können künftig

weiterhin innerhalb der Lieferzeiten

in die Maximilianstraße

und Cramergasse einfahren;

eine Ausfahrt ist über

die Kontaktschleife vor den

Pollern jederzeit möglich.

Die Zufahrtsregelung für

Rettungsdienste wurde mit

Polizei, Feuerwehr und Rotem

Kreuz fachlich abgestimmt.

Die Rettungsdienste können

jederzeit einfahren, wobei sie

über verschiedene Einfahrtsmöglichkeiten

verfügen: Dreikantschlüssel,

PIN oder telefonische

Ansteuerung.

Thorsten Glauber (Freie Wähler),

die Bayerische Staatsministerin

Melanie Huml (CSU)

oder der Fraktionsvorsitzende

der CDU im Bundestag, Ralph

Brinkhaus – sie alle besuchten

die Gartenschau und auch die

Ausstellung. Und alle betonten

die Wichtigkeit der Ziele.

Fahrbach und seine Mitstreiter

hoffen, dass jetzt auch

Taten folgen. Denn sie sind

sich einig: Frieden und Klima

hängen eng zusammen. Der

Klimawandel bedroht die natürlichen

Ressourcen weltweit

und nur durch eine gerechtere

Verteilung sind

Fluchtursachen wie Hunger

oder Krieg zu verhindern.

Im Luitpoldpark blühen

nicht nur die Blumen, sondern

auch die Träume von einer

besseren Welt.


Jürgen Widmer

Fußgängerzone: Neue Poller verändern die Zufahrt kaum

Stadtverwaltung setzt Stadtratsbeschluss um – Übersicht nach Nutzergruppen - Verschiedene Zufahrtsregelungen

Die Gartenschau bietet ab sofort

ein Abendticket an. Es gilt ab

18 Uhr und ist zu den üblichen

Öffnungszeiten an den Kassen

oder online für 9,50 Euro erhältlich.

„Damit erfüllen wir einen

häufig an uns herangetragenen

Wunsch, der vor allem von Dauerkartenbesitzern

kam.

Sie können jetzt mit Freunden

und Gästen abends über die

Gartenschau bummeln und

den Sonnenuntergang genießen“,

sagt Geschäftsführerin

Claudia Knoll.

Knoll verweist darauf, dass auf

der Gartenschau immer noch Registrierungspflicht

gilt. „Für das

Strandfest, welches am Mittwoch,

27. Juli ab 17 Uhr auf dem

Gartenschau-Gelände stattfindet,

empfehlen wir, die Registrierung

bereits online vorzunehmen,

um Wartezeiten an den

Für Paketdienste hat sich

nur geändert, dass sie nicht

mehr illegal einfahren können.

Sie wissen seit mehr als

einem Jahr Bescheid, dass die

Poller kommen. Einige Dienste,

wie DPD haben sich auf

die neue Situation eingestellt.

Die versenkbaren Poller

wurden am 14. Juni in Betrieb

genommen. Die festen Pfosten

in den Seitengassen wurden

wurden zwischen dem 14. und

20. Juli eingebaut.

Für Rückfragen insbesondere

von Anwohnern, Lieferanten,

Handwerkern steht die

Straßenverkehrsabteilung,

Sachgebiet Straßenbenutzungen

der Stadt Lindau jederzeit

gerne telefonisch unter 08382 /

918 – 338 oder – 340, sowie per

Mail ag-verkehr@lindau.de zur

Verfügung. Jürgen Widmer

Gartenschau bietet Abendticket an

Abends mit Freunden Sonnenuntergang am Seeufer genießen

Kassen zu reduzieren.“ Weitere

Informationen:

www.lindau2021.de


Jürgen Widmer

Ab sofort gibt es ein Abendticket für die Gartenschau in Lindau.

Dieses gilt ab 18 Uhr.

Foto: Natur in Lindau/Schneider


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AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 31. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 30/21

7

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 86 „Altstadt“, 12. Änderung

„In der Grub 10 und 12“

– Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 21.07.2021 in seiner öffentlichen Sitzung den Entwurf vom

01.07.2021 des Bebauungsplanes Nr. 86 „Altstadt“, 12. Änderung „In der Grub 10 und 12“ gebilligt.

Zugleich wurde vom Stadtrat der Stadt Lindau (B) die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB

und parallel dazu die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4

Abs. 2 BauGB beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Im Gebäude In der Grub 10 und 12 auf der Insel befindet sich im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss

das Kinderhaus St. Stephan. Es wird vom

Verein der Evangelischen Diakonie Lindau als

Kindertagesstätte mit zwei Krippengruppen zu

321 319

jeweils 12 Kindern und einer Kindergartengruppe

324

mit 25 Kindern geführt. Im zweiten Obergeschoss

145

und im Dach des Gebäudes sind Mietwohnungen.

Der Gebäudeteil In der Grub 12 ist ein Einzeldenkmal.

In den Akten des Stadtbauamtes ist ein

Kindergarten erstmals 1874 nachweisbar. Zu diesem

Zeitpunkt bestand bereits ein Waisenhaus

im gleichen Gebäude.

Das Kinderhaus wurde zuletzt 2012 erweitert und

modernisiert. Dafür wurden Fördermittel aus einem

Investitionsförderprogramm in Größenordnung

eines sechsstelligen Betrages erteilt. Die

Stadt Lindau (B) hatte dazu parallel einen freiwilligen

Zuschuss geleistet.

Die Nutzung durch eine Kindertagesstätte soll im

Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss zwingend

beibehalten werden. Dafür soll baurechtlich

in den grundsätzlich offenen Nutzungskatalog

eingegriffen werden und eine Einrichtung zur

Kinderbetreuung baurechtlich festgesetzt werden.

Bereits die 11. Änderung des Bebauungsplanes

Altstadt hatte zum Ziel, das Wohnen auf der Insel

zu stärken. Auch mit der 12. Änderung des

Bebauungsplanes “Altstadt” soll dieses Ziel

unverändert weiterverfolgt werden. Dazu sind

jedoch von der öffentlichen Hand unbedingt

auch Folgeeinrichtungen wie Kinderbetreuungseinrichtungen,

Schulen, andere Bildungseinrichtungen

u.ä. bereit zu halten, um das Wohnen auf

der Insel tatsächlich attraktiv zu machen. Auf

der Insel befindet sich neben dem Kinderhaus

St. Stephan noch der Kindergarten Maria-Ward.

Im Zuge der Bebauung der Hinteren Insel ist laut

Rahmenplan in der Luitpoldkaserne eine weitere

Kita vorgesehen.

Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen für einbis

sechsjährige Kinder könnte bei einem Wegfall

des Kinderhauses St. Stephan kurzfristig nicht

ersatzhalber gedeckt werden. Die Stadt Lindau

hat keine alternativen Gebäude auf der Insel in ihrem Besitz, die die Anforderungen an Brandschutz,

Barrierefreiheit und zugehörigen Freiraum für 49 zu betreuende Kinder erfüllen könnten. Auch freie

Bauflächen stehen, bedingt durch die topografische Insellage und den Ensembleschutz, kurzfristig

nicht zur Verfügung. Mittelfristig könnten sie zwar ggf. auf der Hinteren Insel geschaffen werden,

aber nicht im hier vorliegenden Kernbereich der Insel.

Da das Gebäude In der Grub 12 unter Denkmalschutz steht, war 2012 eine kindgerechte Umgebung

für den Krippenbereich nur mit einer individuellen Abstimmung und Kompromissfindung möglich. Die

Grundrissfigur, die dabei entstand, erscheint nur mehr schwer an andere Nutzungen anpassbar. Aus

der Sicht des Denkmalschutzes waren die Umbauten mit dem gewünschten Sichern des Brandschutzes

für das Kinderhaus tragbar. Eine eventuelle neuerliche Umbaulösung für eine ggf. gewerbliche

Nutzung würde vermutlich weiter in die Substanz eingreifen.

Für eine Nutzung als Kinderhaus sind gebäudebezogene Freiräume zum Spielen erforderlich. Daher

soll die 12. Änderung des Bebauungsplanes auch durch geeignete Festsetzungen den zugehörigen

nördlichen Freiraum, auch ggf. mit seinem Baumbestand, planungsrechtlich sichern. Bei einer möglichen

Überbauung der jetzigen Spielbereiche stünden auf der gesamten Insel aktuell keine geeigneten

Ersatzflächen, vor allem für eine Nutzung durch Krippenkinder, zur Verfügung.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich auf der Insel Lindau, Gemarkung Lindau am Alten Schulplatz / In der

Grub. Das Plangebiet umfasst das Flurstück Nr. 307 der Gemarkung Lindau mit den Hausnummern In

der Grub 10 und 12. Das Plangebiet ist ca. 1.031 m² groß.

Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB

Der Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom 01.07.2021 liegt mit seiner Begründung in der Zeit

von

Montag, den 09.08.2021 bis einschließlich Freitag, den 17.09.2021

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten

öffentlich aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und zusätzlich

am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung

Schanzgasse

332

331

330

16 14

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328

329

328/1

2

Alter Schulplatz

236

3

326

325

6

307/1

In der Grub

erläutert. Stellungnahmen können während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden

zur Niederschrift abgegeben werden.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage der Stadt Lindau (B) (unter Bürger,

Politik & Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen werden.

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung werden vom Stadtbauamt überprüft

und anschließend dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entschließt hierbei, ob die

Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes führt.

Gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB wird von einer Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB und einem

Umweltbericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB sowie der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten

umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von einer zusammenfassenden Erklärung

nach § 10a Abs. 1 BauGB abgesehen.

Eine Umweltverträglichkeits-Prüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung

(UVPG) ist nicht erforderlich.

Auf der Mauer

Die einschlägigen DIN-Normen, auf die in den Festsetzungen verwiesen wird, stehen beim Stadtbauamt,

Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B), im Rahmen der förmlichen Bürgerbeteiligung nach § 3

Abs. 2 BauGB zur Einsicht zur Verfügung.

Für Fragen zum Inhalt des Entwurfs des Bebauungsplanes können Sie sich an das Stadtbauamt

Lindau, Stadtplanung, Selina Schöller-Mann, unter der Telefonnummer 08382 / 918 614 oder an

stadtplanung@lindau.de wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung und Bauordnung

Bregenzer Straße 8

88131 Lindau (B)

oder per EMail an:

stadtplanung@lindau.de

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e

(DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben

abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen

Sie bitte dem Formblatt “Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren”

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

.

2a

1

D

D

307

WB

12

Lindau (B), den 22.07.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

Spielfläche

312

312/2

10

11

316

10 8 6 4 2

Geltungsbereich zum Entwurf des Bebauungsplans Nr. 86 “Altstadt“, 12. Änderung “In der Grub 10 und 12“ und verkleinerte Darstellung des Entwurfes,

unmaßstäblich

315

Pfeiffergässele

314

6

311

9

310

309

308

8

306/2

306

6

7

313

305

237

5

304/2

4

304

161

Neugasse

2

Cramergasse

303


8 31. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 30/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

Betriebssatzung für den Eigenbetrieb

der Stadt Lindau „Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau“

vom 22. Juli 2021

Aufgrund von Artikel 23 Satz 1, Art. 88 Abs. 5 der Gemeindeordnung Gemeindeordnung (GO) in der Fassung

der Bekanntmachung vom 22. August 1998 (GVBl. S. 796, BayRS 2020-1-1-I), zuletzt geändert durch

§ 1 des Gesetzes vom 9. März 2021 (GVBl. S. 74), erlässt die Stadt Lindau (Bodensee) folgende Satzung:

Präambel

Der Eigenbetrieb Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau wurde aus den bisherigen Stadtentwässerungswerken

Lindau und dem Garten- und Tiefbauamt der Stadt Lindau (B) gebildet.

§ 1

Eigenbetrieb, Name, Stammkapital

(1) Die Garten- und Tiefbaubetriebe der Stadt Lindau werden als organisatorisch, verwaltungsmäßig und

finanzwirtschaftlich gesondertes Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit (Eigenbetrieb) der

Stadt Lindau (B) geführt.

(2) Der Eigenbetrieb führt den Namen „Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau“. Die Stadt tritt in Angelegenheiten

des Eigenbetriebes unter diesem Namen im gesamten Geschäfts- und Rechtsverkehr auf. Die

Kurzbezeichnung des Eigenbetriebs lautet GTL.

(3) Das Stammkapital der GTL beträgt 5.000.000 €.

§ 2

Gegenstand des Unternehmens

(1) Aufgabe der GTL ist Planung, Bau, Unterhalt, Betrieb und Pflege des Stadtgrüns und der Tiefbauinfrastruktur

im Gebiet der Stadt Lindau (B). Außerdem werden von den GTL typische Bauhofleistungen

im Auftrag für innerstädtische Auftraggeber erbracht. Insbesondere nehmen die GTL folgende Aufgaben

wahr:

▶ Ableitung und Behandlung des Abwassers im Stadtgebiet über Kanalnetz und Klärwerk

▶ Straßen- und Brückenbau für die Stadt als Straßenbaulastträger einschließlich der Straßenbeleuchtungsanlagen

sowie des zugehörigen Kabelnetzes

▶ Gewässerbau und Hochwasserschutz

▶ Garten- und Landschaftsbau einschließlich Pflege der vorhandenen städtischen Grünanlagen und Gärten

▶ Altlastensanierung für die Stadt

▶ Straßenreinigung einschließlich Winterdienst und Vollzug der Winterdienstordnung

▶ Zentrales Fuhrwesen einschließlich Beschaffung, Wartung, Reparatur von Fahrzeugen, sowie Erbringung

von Fuhrleistungen

▶ Bauhofleistungen im Auftrag einschließlich der Vorhaltung des erforderlichen Fachpersonals und der

Werkstätten: insbesondere in den Gewerken Mechaniker, Metallbau, Holzbau, Betonbau, Maler und

Verkehrszeichen sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten

Hierzu gehört im Rahmen der Gesetze auch die Einrichtung und Unterhaltung von Neben- und Hilfsbetrieben,

die die Aufgaben der GTL fördern und wirtschaftlich mit ihnen zusammenhängen. Zur Förderung der

Aufgaben können sich die GTL im Rahmen der Gesetze an anderen Unternehmen beteiligen.

(2) Außerhalb des Stadtgebietes können die GTL im Rahmen der Gesetze tätig werden zur Förderung ihrer

in Abs. 1 bezeichneten Aufgaben.

(3) Die GTL erstellen Satzungsentwürfe im Rahmen ihrer Aufgabenerfüllung, insbesondere Ausbaubeitragssatzung

(ABS), Erschließungsbeitragssatzung, Winterdienstordnung (WDO), Entwässerungssatzung

(EWS), Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung (BGS/ EWS).

(4) Die GTL erstellen Erschließungsvertragsentwürfe für Erschließungsmaßnahmen nach § 11 BauGB innerhalb

des Stadtgebietes.

(5) Die GTL sind in Erfüllung der Aufgaben nach Abs. 1 zuständig für die Regelungen nach kommunalrechtlichen

Vorschriften, - einschließlich des Erlasses von Bescheiden. Entsprechendes gilt auch für die

Erhebung privatrechtlicher Entgelte sowie für die Durchführung aller weiteren Maßnahmen im Vollzug.

Durch Bescheid werden insbesondere Beiträge, Gebühren, Kostenerstattungen, z. B. Abwassergebühren

und -beiträge, Erschließungsbeiträge, Straßenreinigungsgebühren festgesetzt.

§ 3

Betriebsvermögen

Neben dem Betriebsvermögen des ehemals bestehenden Eigenbetriebs Stadtentwässerungswerke Lindau

(B), welches im Wesentlichen aus der Kläranlage und dem städtischen Kanalnetz besteht, wurde die Straßenbeleuchtung

in das Betriebsvermögen überführt. Darüber hinaus zählen hierzu die Geräte und Maschinen,

der Fuhrpark sowie verschiedene betriebsnotwendige Grundstücke und Immobilien.

§ 4

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau zuständige Organe

Zuständige Organe für die Angelegenheiten der GTL sind:

Werkleitung (§ 5)

Werkausschuss (§ 6)

Stadtrat (§ 7)

Oberbürgermeisterin (§ 8)

§ 5

Die Werkleitung

(1) Die Werkleitung besteht aus einem Mitglied (Werkleiter).

(2) Die Werkleitung führt die laufenden Geschäfte der GTL. Laufende Geschäfte sind insbesondere

1. die selbständige verantwortliche Leitung der GTL einschließlich Organisation und Geschäftsleitung

(Erlass einer Geschäftsordnung bzw. Dienstanweisung)

2. wiederkehrende Geschäfte, z.B. Werk- und Dienstverträge, Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen

sowie Investitionsgütern des laufenden Bedarfs, auch soweit die Gegenstände auf

Lager genommen werden

3. die Regelungen nach § 2 Abs. 5

soweit nicht der Werkausschuss (§ 6) oder der Stadtrat (§ 7) zuständig ist.

(3) Die Werkleitung ist Dienstvorgesetzter der Beamten im Eigenbetrieb und führt die Dienstaufsicht über

sie und die im Eigenbetrieb tätigen Arbeitnehmer. Die Werkleitung ist auch zuständig für den Personaleinsatz.

(4) Die Werkleitung ist zuständig für Personalangelegenheiten, die der Stadtrat nach Art. 88 Abs. 3 Satz

4 i. V. mit Art. 43 Abs. 2 GO auf die Werkleitung übertragen hat, insbesondere für die Ernennung, Einstellung,

Beförderung, Höhergruppierung, Abordnung, Versetzung, Ruhestandsversetzung und Entlassung

bei Beamten bis Besoldungsgruppe A 9, bei Arbeitnehmern bis Entgeltgruppe 9 a nach TVöD oder

bis zu einem entsprechenden Entgelt.

(5) Die Werkleitung bereitet in den Angelegenheiten der GTL die Beschlüsse des Stadtrates und des Werkausschusses

verwaltungsmäßig vor. Stadtrat und Werkausschuss geben ihr in Angelegenheiten der

Garten- und Tiefbaubetriebe der Stadt Lindau (B) die Möglichkeit zum Vortrag.

(6) In Angelegenheiten der GTL vertritt die Werkleitung, soweit es sich dabei um laufende Geschäfte handelt

und sie diese Befugnis nicht an einen Dritten übertragen hat, die Stadt nach außen. Einzelheiten

werden in der jeweiligen Dienstanweisung geregelt.

(7) Die Werkleitung hat der Oberbürgermeisterin und dem Werkausschuss halbjährlich Zwischenberichte

über die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen sowie über die Abwicklung des Vermögensplanes

schriftlich vorzulegen.

§ 6

Zuständigkeit des Werkausschusses

(1) Der Werkausschuss kann jederzeit von der Werkleitung über den Gang der Geschäfte und die Lage des

Unternehmens Berichterstattung verlangen.

(2) Der Werkausschuss ist als vorberatender Ausschuss in allen Garten- und Tiefbauangelegenheiten tätig,

die dem Beschluss des Stadtrates unterliegen.

(3) Der Werkausschuss entscheidet als beschließender Ausschuss über alle Werkangelegenheiten, soweit

nicht die Werkleitung (§ 5), der Stadtrat (§ 7) oder die Oberbürgermeisterin (§ 8) zuständig sind,

insbesondere über

1. Erlass einer Dienstanweisung für die Werkleitung

2. Mehrausgaben für einzelne Vorhaben des Vermögensplanes, die 10 % des Ansatzes, mindestens

jedoch den Betrag von 100.000 € übersteigen (§ 15 Abs. 5 S. 2 EBV)

3. erfolgsgefährdende Mehraufwendungen (§ 14 Abs. 3 S. 2 EBV), soweit sie den Betrag von 300.000

€ übersteigen

4. Verfügungen über Anlagevermögen und die Verpflichtung hierzu, insbesondere Erwerb, Veräußerung,

Tausch und Belastung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie die

Gewährung von Darlehen, wenn der Gegenstandswert im Einzelfall den Betrag von 100.000 €

überschreitet

5. Aufnahme von Darlehen, Übernahme von Bürgschaften sowie über den Abschluss sonstiger

Rechtsgeschäfte, die einer Aufnahme von Darlehen wirtschaftlich gleichkommen, soweit sie den

Betrag von 100.000 € überschreiten

6. Vergabe von Lieferungen und Leistungen im Rahmen des Vermögensplanes, wenn der Gegenstandswert

im Einzelfall 250.000 € übersteigt

7. Erlass von Forderungen und Abschluss von außergerichtlichen Vergleichen, soweit der Gegenstandswert

im Einzelfall mehr als 20.000 € beträgt

8. Einleitung eines Rechtsstreites (Aktivprozess), soweit der Streitwert mehr als 75.000 € im Einzelfall

beträgt

9. Personalangelegenheiten (Art. 43 Abs. 1 Satz 1 GO), die der Stadtrat nach Art. 88 Abs. 4 Satz 3 i.

V. m. Art. 43 Abs. 1 Satz 2 GO auf den Werkausschuss übertragen hat, insbesondere für die Ernennung,

Einstellung, Beförderung, Höhergruppierung, Abordnung, Versetzung, Ruhestandsversetzung

und Entlassung bei Beamten ab Besoldungsgruppe A 9, bei Arbeitnehmern ab Entgeltgruppe

9 b nach TVöD oder einem entsprechenden Entgelt.

10. Vorschlag an den Stadtrat, den Jahresabschluss festzustellen und über die Behandlung des Ergebnisses

zu entscheiden

11. Bestellung des Prüfers für den Jahresabschluss

12. Gewährung von Gehaltsvorschüssen und Darlehen an die Mitglieder der Werkleitung, deren Stellvertreter

und an Bedienstete der GTL, die mit diesen verwandt sind

(1) Der Stadtrat beschließt über

1. Erlass und Änderung von Satzungen

§ 7

Zuständigkeit des Stadtrates

2. Bestellung des Werkausschusses und seiner Mitglieder

3. Bestellung der Werkleitung sowie Berufung und Abberufung ihrer Mitglieder und deren Stellvertreter

sowie Regelung der Dienstverhältnisse

4. Ernennung, Einstellung, Beförderung, Höhergruppierung, Abordnung, Versetzung, Ruhestandsversetzung

und Entlassung der Bediensteten, soweit nicht der Werk¬ausschuss, die Oberbürgermeisterin

oder die Werkleitung zuständig ist

5. Feststellung und Änderung des Wirtschaftsplanes

6. Feststellung des geprüften Jahresabschlusses, Verwendung des Jahresgewinns, Behandlung des

Jahresverlustes sowie Entlastung der Werkleitung

7. Rückzahlung von Eigenkapital

8. Verfügungen über Anlagevermögen und die Verpflichtung hierzu, insbesondere Erwerb, Veräußerung,

Tausch und Belastung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, wenn der Gegenstandswert

im Einzelfall den Betrag von 400.000 € überschreitet, sowie die Veräußerung von

Vermögensgegenständen unter ihrem Wert und die Verpflichtung hierzu

9. Wesentliche Änderungen des Betriebsumfanges der GTL, insbesondere die Übernahme von neuen

Aufgaben

10. Änderung der Rechtsform der GTL

(2) Der Stadtrat kann die Entscheidung in weiteren Angelegenheiten, für die der Werkausschuss zuständig

ist, im Einzelfall an sich ziehen.


Fortsetzung auf folgender Seite


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 31. Juli 2021 • BZ Ausgabe KW 30/21

9

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Fortsetzung von vorhergehender Seite

Betriebssatzung für den Eigenbetrieb

der Stadt Lindau „Gartenund

Tiefbaubetriebe Lindau“

vom 22. Juli 2021

§ 8

Zuständigkeit der Oberbürgermeisterin

(1) Die Oberbürgermeisterin ist Vorsitzende des Werkausschusses. Sie ist

Dienstvorgesetzte der im Beamtenverhältnis stehenden Werkleitung und

Vorgesetzte der nicht im Beamtenverhältnis stehenden Werkleitung.

(2) Die Oberbürgermeisterin erlässt anstelle des Stadtrates und des Werkausschusses

für die GTL dringliche Anordnungen und besorgt für diese unaufschiebbare

Geschäfte.

§ 9

Beauftragung von Dienststellen der Stadtverwaltung

Die Werkleitung kann mit Einverständnis der Oberbürgermeisterin Fachdienststellen

der Stadtverwaltung gegen Kostenerstattung mit der Bearbeitung einschlägiger

Geschäftsvorfälle betrauen.

§ 10

Verpflichtungserklärungen

(1) Verpflichtende Erklärungen bedürfen der Schriftform oder müssen in elektronischer

Form mit einer dauerhaft überprüfbaren qualifizierten elektronischen

Signatur versehen sein. Die Unterzeichnung erfolgt unter dem Namen

„Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau“ durch den Vertretungsberechtigten.

(2) Der Werkleiter unterzeichnet ohne Beifügung eines Vertretungszusatzes,

sein Stellvertreter mit dem Zusatz „in Vertretung“.

§ 11

Wirtschaftsführung und Rechnungswesen

(1) Die GTL sind nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu führen. Die Aufgabenerfüllung

hat so gut und preiswert wie möglich zu erfolgen. Im Übrigen

gelten die Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung über Wirtschaftsführung

und Rechnungswesen.

(2) Die Werkleitung hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und die Erfolgsübersicht

bis zum Ablauf von 6 Monaten nach Schluss des Wirtschaftsjahres

aufzustellen, zu unterschreiben und vorzulegen (§ 25 EBV).

§ 12

Mitwirkung der Stadt

(1) Der Kämmerer und der Leiter des Rechnungsprüfungsamtes sind berechtigt,

an den Sitzungen des Werkausschusses beratend teilzunehmen.

(2) Die Werkleitung hat dem Kämmerer den Entwurf des Wirtschaftsplanes und

des Jahresabschlusses rechtzeitig zuzuleiten.

(3) Die Werkleitung hat die Zwischenberichte der GTL dem Kämmerer zur Kenntnis

zu bringen. Sind bei der Ausführung des Erfolgsplanes erfolgsgefährdende

Mindererträge zu erwarten, so hat die Werkleitung den Kämmerer gleichzeitig

mit der Berichterstattung an den Werkausschuss zu verständigen.

§ 13

Wirtschaftsjahr

Das Wirtschaftsjahr der GTL ist das Kalenderjahr.

§ 14

Inkrafttreten

(I) Diese Satzung tritt am Tag nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.

(II) Gleichzeitig tritt die Betriebssatzung vom 24.10.2014 in der Fassung der

ersten Änderungssatzung vom 25.05.2017 außer Kraft.

Lindau (B), den 22. Juli 2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Im Stadtgebiet von Lindau

wurde in diesem Jahr Feuerbrandbefall

im Streuobstbau

sowie im Erwerbsanbau festgestellt.

Feuerbrand ist eine

Bakterienkrankheit, die zu

großen Schäden an Kernobst

und Ziergehölzen führen kann.

Schwülwarme Temperaturen,

Stürme und Hagelschlag begünstigen

die Ausbreitung des

Bakteriums. Regelmäßige Kontrollen

an den Wirtspflanzen

sind notwendig.

Feuerbrandbefall muss durch

Schneiden oder Rodung beseitigt

werden. Kleinere Mengen

an befallenem Schnittgut können

in geschlossenen Säcken in

die Restmülltonne gegeben

werden. Eine kostenfreie Entsorgung

ist auch bei Abgabe in

geschlossenen Säcken an der

Müllumladestation in Bösenreutin

möglich.

Feuerbrand ist eine meldepflichtige

Krankheit. Bei Verdacht

auf einen Befall im

Stadtgebiet von Lindau sollten

sich Bürgerinnen und Bürger

unbedingt an den städtischen

Obstbaumwart Martin Lein

wenden unter Telefon 08382/

Chelles zu Besuch auf der Gartenschau

Mitte Juli reiste eine Delegation aus Lindaus französischer Partnerstadt Chelles an und besichtigte während

des Aufenthalts auch den Cheller Klostergarten. Er steht für die Beteiligung der Partnerstadt an der Gartenschau.

Angelegt wurde der Cheller Klostergarten nach dem Vorbild des echten Klostergartens hinter dem

Cheller Rathaus und nach Vorlagen der Cheller Stadtgärtnerei. Eigentlich hatten die Cheller dies selbst tun

wollen, konnten aber wegen der Pandemie nicht nach Lindau kommen. Auch bei der Eröffnung der Gartenschau

konnten aus demselben Grund keine Gäste aus Chelles dabei sein. Daher kannten die Cheller ihr Projekt

bisher nur von Fotos und freuten sich beim Besuch in Lindau, ihren Garten nun in natura zu sehen. Gleichzeitig

bot sich die Gelegenheit, Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons persönlich kennenzulernen und ihr

ein Trikot des Cheller Radsportclubs zu überreichen. Im Bild von links: Marion Miller, Städtepartnerschaftsbeauftragte

der Stadt Lindau, Mireille Agletiner, Präsidentin des Comité de Jumlage, Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons, Stadtrat und Radfahrer Frank Billard aus Chelles, Caroline Agletiner, Comité de Jumelage,

Stadtrat Jürgen Müller.

Text: Marion Miller/Bildquelle: Stadtverwaltung Lindau

Fällung: Abgestorbene Ulme

Verkehrssicherung geht vor – Aktion beim Casino ist genehmigt

Die Stadtgärtnerei/Baumpflege

der GTL (Garten- und

Tiefbaubetriebe Lindau) muss

aus Gründen der Verkehrssicherung

im Bereich der Spielbank

Lindau eine abgestorbene

Trauerulme fällen.

Die Untere Naturschutzbehörde

ist darüber informiert

und hat die Fällung des markanten

Baumes genehmigt. Da

der Bereich um die Spielbank

stark frequentiert ist und im

August dort verschiedene Veranstaltungen

stattfinden, wird

die Fällung vorgezogen. Die

Trauerulme soll entweder in

der Woche nach dem 26. Juli

oder in der Woche nach dem 2.

August gefällt werden.


Sylvia Ailinger

9381756 oder 0151/ 52753851.

Für den Landkreis Lindau bietet

das Amt für Ernährung,

Landwirtschaft und Forsten

Feuerbrandberatung durch

Obstbauberaterin Karin Wudler,

Tel. 0821/ 43002-3450,

und Josef Bayer, Tel. 0821/

43002-3451, an.

Zu den Wirtspflanzen von

Feuerbrand zählt das Kernobst

mit Apfel, Birne und Quitte.

Daneben gibt es Ziergehölze,

die befallen werden können:

Zierformen von Apfel und

Quitte, Weiß- und Rotdorn, Vogel-

und Mehlbeere, Feuerdorn

Die markante, abgestorbene Trauerulme bei der Lindauer Spielbank

muss aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt werden.


Bildquelle: Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau

Feuerbrandbefall im Stadtgebiet Lindau: Meldepflichtig

Schnitt oder Rodung – Bei Verdacht auf Feuerbrand Obstbaumwart informieren – Kontrolle empfohlen

und Cotoneaster. Steinobst wie

Kirschen und Zwetschgen können

keinen Feuerbrand bekommen.

Folgende Symptome können

auftreten: Welkende,

schwarz verfärbte Blütenbüschel

und Triebspitzen, die

krückstockartig herunterhängen.

Auch Früchte verfärben

sich bei Befall dunkel. Aus

den erkrankten Stellen kann

bei feucht-warmer Witterung

Bakterienschleim austreten.

Ähnliche Krankheitsmerkmale,

vor allem an Apfelbäumen,

entstehen auch durch

die Pilzkrankheit Monilia

(Spitzendürre). Diese tritt dieses

Jahr vereinzelt auf. Im

Zweifelsfall wird eine Pflanzenprobe

durch den amtlichen

Dienst genommen und

zur Untersuchung ins Labor

geschickt.

Die genannten Maßnahmen

sind wichtig, um den Infektionsdruck

zu senken und

weiterhin den Anbau von

Kernobst in der Bodenseeregion

zu ermöglichen, sowohl in

Niederstammanlagen als auch

als Hochstamm im Streuobstbau.

GTL


10 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

GESCHÄFTSLEBEN

EXPERTEN-

TIPP

Die älteren Semester kennen

es noch, die jüngeren haben

davon gehört: In den Sommerurlaub

nach Italien fuhr man

mit der Karte auf dem Schoß

und dem Navigationssystem

in Form des Partners auf dem

Beifahrersitz. Heute ist das

Smartphone unsere Karte und

der digitale Fahrassistent hat

tatsächlich immer Recht.

Im 21. Jahrhundert regelt die

Technik viele Angelegenheiten

des Alltags. Das Smart Home

schaltet das Licht ein oder

regelt den Rollladen nach

Tageszeit. Algorithmen erkennen

unser Verhalten,

lernen daraus und helfen uns

durch den Alltag.

Was sich in unserem Mikrokosmos

zeigt, spielt in der

Automobilbranche und dem

Gesundheitswesen eine

KI – Modewort oder Zeitgeist?

tragende Rolle. In der Energieversorgung

regeln Algorithmen bereits

den Energiebedarf ganzer Städte.

So trägt die Künstliche Intelligenz

(kurz KI) aktiv zur Klimaagenda bei,

verbessert unseren Lebensstandard,

schafft Arbeitsplätze und ermöglicht

damit ein enormes Investitionspotenzial,

welches gemäß Pricewaterhouse

Cooper (PwC) bis zum

Jahr 2030 bei ca. 15,7 Billionen USD

liegen wird.

Karl-Heinz Strube

Prokurist

Hypo Vorarlberg,

Bereichsleiter

Portfolio- und

Asset Management

Daher unterstützt die KI auch

Fondsmanager dabei, aus Millionen

Informationen des Marktgeschehens

die richtigen Schlüsse für

taktische und strategische Anlageentscheide

zu ziehen und so das

Risikomanagement im bestmöglichen

Kundeninteresse zu steuern.

Kurz: KI ist nicht das Modewort der

Stunde, sondern eine Revolution,

deren Potenzial auch wir gerade zu

erschließen beginnen.

KHS

Hypo Vorarlberg Bank AG

Zentrale Bregenz

Hypo Passage 1

6900 Bregenz (Österreich)

Karl-Heinz Strube

Telefon:

00 43 50 414 - 14 62

E-Mail:

karl-heinz.strube@hypovbg.at

@ www.hypovbg.at

OBI-Markt unterstützt

Trommlerzug

Der OBI Markt in Lindau ist durch

einen Artikel in der BZ auf die

Probleme des Trommlerzuges

Lindau aufmerksam geworden:

Aufgrund des Lockdowns fanden

im letzten Jahr keine Veranstaltungen

statt, dem Verein fehlten

die üblichen Auftritte und Einnahmen.

Doch das Vereinsheim muss

dringend saniert werden, wollen

die Trommler es weiter nutzen.

Viele helfen den Trommlern seither

mit Geld- und Sachspenden.

Jetzt übergaben Stephanie und

Katharina Fischer vom OBI-Team

Grobspanverlegeplatten für den

Rohausbau im Wert von 500 Euro

an Trommlerzug-Vorstand Peter

Ebinger.

BZ-Foto: OBI

Saftiger Gruß vom Bodensee

Die Familienkelterei Lindauer

Bodensee-Fruchtsäfte GmbH

hat eine Saft-Spende an die

wegen des Hochwassers Not

leidenden Menschen in Ahrweiler

geschickt.

Das Team füllte kurzfristig 256

Saft-Boxen mit Apfel-Direktsaft

sowie Apfel-Zitronen-Saft

ab und übergab diese am

22. Juli an ProfiGas in Überlingen.

ProfiGas in Überlingen/B. hat

Hilfsgüter gesammelt und

diese direkt zu den Betroffenen

in die Krisenregion nach

Ahrweiler gefahren.

Im Bild zu sehen:

Klaus Widemann und Janine

Greiner vom Team Lindauer

Bodensee-Fruchtsäfte bei der

Verladung von zwei Paletten

Lindauer Fruchtsäfte in 5-Liter-

Frischeboxen. Insgesamt

gingen in den 256 Saftboxen

1.280 Liter Saft – als Spende

im Wert von ca. 2.000 Euro –

auf die Reise zu den Hochwasseropfern.

„Wir hoffen, wir konnten mit

dem ‚saftigen Gruß vom Bodensee‘

den Menschen dort ein

bisschen helfen“, sagt

Geschäftsführer Klaus Widemann.

BZ-Foto: LiBoFruSä

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31.07. bis 28.08.2021

BZ-Foto: Hans-Jörg Apfelbacher

Wann? Wo? Was?

Der Veranstaltungskalender der Lindauer Bürgerzeitung für Lindau und Umgebung

„Bayern spielt“: Sommer im Casinopark

Die Lindauer und ihre Gäste

dürfen sich auf vier Abende

freuen, an denen endlich

wieder Kunst und Kultur

gefeiert wird – miteinander

und vor allem live!

Das Lindauer Kulturamt

reiht sich in die bayernweite

Initiative „Bayern spielt“ ein

und bringt, gemeinsam mit

der Lindauer Spielbank, vier

hochkarätige Kultur-Events

auf die temporär geschaffene

Bühne im Casinopark.

Zum Auftakt des Kultursommers

liefert die Agathe

Paglia-Band am Samstag,

14. August, ab 19.30 Uhr

einen kultigen Mix aus

Bluesrock, Funk und Soul.

Ganz anders im Klang aber

nicht weniger hörenswert

wird die Aufführung des

„Sommernachtstraums“ am

Sonntag, 15. August, ab 20

Uhr.

Axel Herrig, u.a. Hauptdarsteller

des Kult-Musicals

„Rock me Amadeus“,

trifft in Lindau auf Sascha

Lien, Hauptdarsteller des

Queen-Musicals „We Will

Rock You“. Die Show „Falco

meets Mercury“ ist am

Freitag, 20. August, ab 20

Uhr live zu erleben.

Und die Lindauer Marionettenoper

präsentiert ihre

neue Inszenierung der

„Fledermaus“ am Samstag,

21. August, ab 21 Uhr.

Alle Veranstaltungen finden

Open Air im Casinopark statt,

bei schlechtem Wetter im

Stadttheater. Tickets gibt‘s:

an der Theaterkasse, unter

www.kultur-lindau.de, in der

Tourist-Info und im Lindaupark.

BZ-Foto: PR

Samstag, 31.07.2021

Alle Veranstaltungen auf und im Rahmen der

Gartenschau und an ihren Satellitenstandorten

sowie Details dazu finden Sie unter:

www.lindau2021.de/events

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz / Insel

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

der Menschenrechtsorganisation Amnesty

International, Bücherflohmarktladen,

Wackerstr. 4

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla

geöffnet: Besucher können schöne Gartenbücher

samt Sitzgelegenheiten ausleihen;

zusätzlich jeweils um 11 und um 15 Uhr

kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;

Treffpunkt vor der Villa

15 Uhr, Führung über den Friedhof

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

20.30 Uhr, Sommerserenade Werner Greis

liest Texte und Gedichte, Musik mit dem Ortshausquartett,

Villa Lindenhof, Lindenhofweg 25

Dienstag, 03.08.2021

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt W i r i n A e s c h a c h ,

Parkplatz Auf der Lärche

10-12 Uhr, Besichtigung des Prunkgitters

Alter Aeschacher Friedhof, Kröllkapelle, Langenweg

Mittwoch, 04.08.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz /Insel

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

Freitag, 06.08.2021

LINDAU

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla

geöffnet: Besucher können schöne

Gartenbücher samt Sitzgelegenheiten ausleihen;

zusätzlich jeweils um 11 und um 15

Uhr kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;

Treffpunkt vor der Villa

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

18-19 Uhr, Aufnahme in die Stammzellendatei

DSSD Süd Menschen im Alter von 18 bis 55

Jahren, halbe Stunde davor darf nichts gegessen

werden Lebenshilfe Wohnheim, Bazienstr. 2

21 Uhr, Les Yeux D‘La Tete (Paris) C h a n s o n ,

Swing, Folk, Balkanbeats, Club Vaudeville

Lindau e.V., Von Behring-Str. 6

Samstag, 07.08.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz / Insel

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

der Menschenrechtsorganisation Amnesty

International, Bücherflohmarktladen,

Wackerstr. 4

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla

geöffnet: Besucher können schöne

Gartenbücher samt Sitzgelegenheiten ausleihen;

zusätzlich jeweils um 11 und um 15

Uhr kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;

Treffpunkt vor der Villa

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SILHOUETTE I FRANCOIS PITON PARIS I STUDIOLINE I CAZAL I NATHALIE BLANC I ESPRIT

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VERANSTALTUNGSKALENDER WWW


31.07. bis 28.08.2021

VERANSTALTUNGEN

VERANSTALTUNGSKALENDER WWW

15-16 Uhr, Führung über den Friedhof

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

20 Uhr, Talco + Gäste Talco, Club Vaudeville

Lindau e.V., Von Behring-Str. 6

20 Uhr, ULI BOETTCHER - Ich bin Viele

Zeughaus, Unterer Schrannenplatz

Dienstag, 10.08.2021

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt W i r i n A e s c h a c h ,

Parkplatz Auf der Lärche

10-12 Uhr, Besichtigung des Prunkgitters

Alter Aeschacher Friedhof, Kröllkapelle,

Langenweg

Mittwoch, 11.08.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

T h e r e s e - v o n - B a y e r n - P l a t z / I n s e l

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

20 Uhr, Thundermother + Special Guests

Thundermother, Club Vaudeville Lindau e.V.,

Von Behring-Str. 6

Freitag, 13.08.2021

LINDAU

Klassik und Gipsyjazz beim Sommerfestival

Langenargener Schlosskonzerte finden jeweils zweimal pro Abend im Münchhof statt

Der August präsentiert im Rahmen

der Jubiläumssaison der Langenargener

Schlosskonzerte jeweils

freitags weitere Solisten und Ensembles

der internationalen Spitzenklasse.

Aufgrund der Corona-

Verordnungen finden die Konzerte

jeden Abend zweimal statt: um

18.30 Uhr und um 20.30 Uhr im

Langenargener Münzhof.

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla

geöffnet: Besucher können schöne Gartenbücher

samt Sitzgelegenheiten ausleihen;

zusätzlich jeweils um 11 und um 15 Uhr

kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;

Treffpunkt vor der Villa

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

Samstag, 14.08.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz / Insel

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

der Menschenrechtsorganisation Amnesty International,

Bücherflohmarktladen, Wackerstr. 4

15 Uhr, Führung über den Friedhof

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

19.30 Uhr, Agathe Paglia Band - Blues, Funk

und Soul Agathe Paglia, Matias Collantes,

Martin Kretzdorn u. Moritz Schreiber, Bayerische

Spielbank Lindau, Chelles-Allee 1

20 Uhr, Tante Friedl - Tandem Tante Friedl,

Zeughaus, Unterer Schrannenplatz

Sonnstag, 15.08.2021

LINDAU

20 Uhr, Kadavar + Gäste K A D A V A R , C l u b

Der 1995 im vorarlbergischen

Dornbirn geborene Pianist

Aaron Pilsan spielt am Freitag,

6. August, Werke von Schubert

und Schumann. Seit seinem

Gewinn des Rotary Jugend-

Musikpreises 2010 des Rotary

Clubs Friedrichshafen-Lindau

und des ZF-Musikpreises 2014

ist er zu einem der namhaftesten

internationalen Klavierstars

seiner Generation avanciert.

Ihm folgt am 13. August das

Quartett um den jungen Jazzgeiger

Sandro Roy. Mit seiner

„Unity Band“ lässt er den Kern

aus Gipsy und Jazz in besonderer

und begeisternder Weise

verschmelzen.

Am 20. August betritt die

Pianistin Claire Huangci die

Bühne in Langenargen. Genauso

wie Aaron Pilsan gehört

sie zu den besonderen Publikumslieblingen

der Schlosskonzerte.

Die Gewinnerin des

ZF-Musikpreises in Friedrichshafen

2012 und des Geza Anda

Musikwettbewerbs in Zürich

2018 präsentiert Werke von

Bach und Schubert.

Das international renommierte

AMAR Quartett, das der

Ausnahmeklarinettist und Wiener

Symphoniker Alexander Neubauer

zum Quintett ergänzt,

beschließt am Freitag, 27. August,

den musikalischen Reigen

des Sommermonats. Neben einem

Streichquartett von Haydn

Aaron Pilsan, einer der namhaftesten internationalen Klavierstars seiner Generation, und das AMAR

Quartett mit Ausnahmeklarinettist Alexander Neubauer treten in Langenargen auf. BZ-Fotos: Staggat; Artists

steht das berühmte Klarinettenquintett

op. 115 in h-moll

von Johannes Brahms auf dem

Programm.

Karten sind online über

www.reservix.de sowie bei allen

SOMMERSCHLUSSVERKAUF!

Bettwäsche, Leintücher, uvm.

Anzeige

Mo., Di., Do., Fr. 9.30.-18 Uhr, Mi. 9.30-12.30 Uhr

Vaudeville Lindau e.V., Von Behring-Str. 6

20 Uhr, Sommernachtstraum - frisch und kabarettistisch

neu erzählt Jessica Eckhoff u. Vanessa

M. Looß, Anna u. Malte Arcona mit HAARTS,

Bayerische Spielbank Lindau, Chelles-Allee 1

Dienstag, 17.08.2021

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt W i r i n A e s c h a c h ,

Parkplatz Auf der Lärche

10-15 Uhr, Besichtigung des Prunkgitters

Alter Aeschacher Friedhof, Kröllkapelle, Langenweg

Mittwoch, 18.08.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

T h e r e s e - v o n - B a y e r n - P l a t z / I n s e l

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

20 Uhr, Amnesty International Gruppentreffen,

Ev. Gemeindehaus Hospiz, Paradiesplatz

1

Freitag, 20.08.2021

Reservix-Vorverkaufsstellen zu

erwerben.

Weitere Informationen gibt

Themen-Führungen in Lindau

Ursula Ippen bietet verschiedene

Themen-Führungen an.

▶ „Angst vor Tod und Teufel“

Führung zu Ängsten, Aberglauben,

Tod und Teufel (ab 12 J.)

bis 18. August: mittwochs 19 Uhr

25. August bis 8. September:

mittwochs 18.30 Uhr

▶ „Dating um 1900“

unterhaltsame Kostümführung

entlang der „Bayerischen

Riviera“

bis 12. September:

sonntags 10.30 Uhr

▶ „Leuchttürmerin“

unterhaltsame Kostümführung

bis 10. September:

freitags 10.30 Uhr

▶ Nachtwächterrundgang

bis 21. August:

freitags und samstags 20.30 Uhr

27. August bis 2. Oktober: 20 Uhr

LINDAU

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla

geöffnet: Besucher können schöne Gartenbücher

samt Sitzgelegenheiten ausleihen;

zusätzlich jeweils um 11 und um 15 Uhr

kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;

Treffpunkt vor der Villa

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

20.05 Uhr, Falco meets Mercury - zwei Musical

- Stars in Lindau Axel Häring u. Sascha

Lien, Bayerische Spielbank Lindau, Chelles-

A l l e e 1

Samstag, 21.08.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt Therese-von-Bayern-Platz

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

der Menschenrechtsorganisation Amnesty International,

Bücherflohmarktladen, Wackerstr. 4

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla

geöffnet: Besucher können schöne Gartenbücher

samt Sitzgelegenheiten ausleihen;

zusätzlich jeweils um 11 und um 15 Uhr

kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;

Treffpunkt vor der Villa

15 Uhr, Führung über den Friedhof

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

21 Uhr, Die Fledermaus - Operette in drei

Akten von Johann Strauß g e s p i e l t v o n d e r

Lindauer Marionettenoper, Bayerische

Spielbank Lindau, Chelles-Allee 1

es unter: www.langenargenerschlosskonzerte.de

BZ

▶ „Zwischen Gräbern und Grüften“

Führung Alter Aeschacher

Friedhof

Dienstag, 10. August, 10.30 Uhr

Dienstag, 7. September, 10.30 Uhr

▶ „Villen- und Parkgeschichten

– Bayerische Riviera“

an den Dienstagen, 17.08. und

14.09. um 10.30 Uhr

Gilt für alle Führungen:

Anmeldung ist erforderlich

(dabei wird der jeweilige Treffpunkt

bekanntgegeben) unter

Tel.: 0 83 82/2 73 56 30 oder

Mobil: 01 70/1 84 47 55

oder per E-Mail:

info@stadtfuehrung-lindau.de

Mehr Infos unter:

www.stadtfuehrung-lindau.de

www.nachtwaechter-lindau.de

BZ


VERANSTALTUNGEN

Dienstag, 24.08.2021

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt W i r i n A e s c h a c h ,

Parkplatz Auf der Lärche

Mittwoch, 25.08.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

T h e r e s e - v o n - B a y e r n - P l a t z / I n s e l

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

Freitag, 27.08.2021

LINDAU

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla

geöffnet: Besucher können schöne Gartenbücher

samt Sitzgelegenheiten ausleihen;

zusätzlich jeweils um 11 und um 15 Uhr

Schmidt Max wandert

Das BR Fernsehen strahlt am Sonntag, 8. August

2021, um 18.45 Uhr die Sendung

„Schmidt Max wandert durch gerettete Landschaften“

aus. „Gerettete“ Landschaften

sind Waldstücke, Moore, Hochebenen, Gewässer

oder Uferstreifen, die Naturschützer

und Anwohner erhalten wollten und gegen

andere Bebauungspläne verteidigt haben.

Der Schmidt Max erkundet diesmal drei

dieser Wandergebiete mit Vergangenheit,

u.a. den besonders heftig umstrittenen Teil

des bayerischen Bodenseeufers. Am Bodensee

wandert er mit Gebietsbetreuerin Isolde

Miller vom Bund Naturschutz in Lindau vom

Naturschutzgebiet Reutiner Bucht bis zum

Wäsen. Wiederholungen: 09.08. um 2.30

und um 6 Uhr im BR Fernsehen, am 11.08.

um 12.45 Uhr in 3sat

BZ-Fotos: BR Fernsehen

kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;

Treffpunkt vor der Villa

16-20 Uhr, Öffnungszeiten von Jugendtreff

fresh Jugendtreff Fresh, Bregenzer Str. 177

Samstag, 28.08.2021

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt

T h e r e s e - v o n - B a y e r n - P l a t z / I n s e l

10-13 Uhr, Bücher- und Trödelflohmarktladen

der Menschenrechtsorganisation Amnesty International,

Bücherflohmarktladen, Wackerstr. 4

11-17 Uhr, Grüner Salon In der Lindenhofvilla

geöffnet: Besucher können schöne Gartenbücher

samt Sitzgelegenheiten ausleihen;

zusätzlich jeweils um 11 und um 15 Uhr

kostenlose Führungen durch den Lindenhofpark;

Treffpunkt vor der Villa

15-16 Uhr, Führung über den Friedhof

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

Lesser Ury, Waterloo-Brücke bei durchbrechender

Sonne, 1926 | Privatbesitz | Foto: Heinz Pelz

Schloss Achberg

Die neue Kunstausstellung zeigt vom

31. Juli bis zum 24. Oktober rund 100

Gemälde, Pastelle, Zeichnungen und

Druckgrafiken des Berliner Impressionisten

Lesser Ury (1861–1931), die aus

öffentlichem und privatem Besitz in

Schloss Achberg zusammengeführt werden.

Im Begleitprogramm gibt es neben

regulären Ausstellungsführungen auch

thematische Sonderführungen sowie

Führungen mit der Kuratorin. Das hochkarätige

Konzert „Krieg der Romantiker?“

wird den Bogen zwischen der Kunst

Lesser Urys und der Musik schlagen.

Das Begleitprogramm für Kinder, Jugendliche

und Familien soll zum Mitmachen

einladen. Fr. 14 - 18 Uhr, Sa./So./Feiertage

11 - 18 Uhr geöffnet.

BZ

Freiluftsommer im KUB

Open-Air-Kino und Konzert am Karl-Tizian-Platz

Bis zum 31. August wird

der Karl-Tizian-Platz in Bregenz

zur Freiluftbühne für

Konzert und Filme, ausgewählt

von aktuellen KUB

Künstlern/-innen.

Open-Air-Kino-Abende

und ein Abschlusskonzert

der Bands „The Holy Spirit

of Nothing“ und „At Pavillon“

bietet das diesjährige

KUB Sommerprogramm.

Nach dem Startschuss

mit Věra Chytilovás unkonventionellem

Spielfilm

„Tausendschönchen

– kein Märchen“, folgt bei

hoffentlich bestem Sommerwetter

bis zum 26. August

jeden Donnerstag ab

21 Uhr ein Film auf dem

KUB Platz, ausgewählt und

empfohlen von aktuellen

KUB Künstlern. Bei schlechtem

Wetter wird der Kinoabend

ins Kunsthaus Bregenz

verlegt. Der Eintritt

ist frei, die Plätze sind begrenzt

– also heißt es: schnell

sein, denn „first come, first

served“.

Auf dem Programm

stehen: am 5. August „By

the Time It Gets Dark“,

am 12. August „Upstream

Color“, am 19. August

„Playtime – Tatis herrliche

Zeiten“ und am 26. August

„Yeelen – Das Licht“.

Neben dem regulären

Kinoprogramm wird die

Leinwand am Karl-Tizian-

Platz an allen weiteren

Abenden unter der Woche

mit Kurzfilmen von Roman

Signer bespielt. Zu sehen

sind 48 Ereignisse Signers

aus vier Jahrzehnten, festgehalten

auf Super-8- und

Videofilmen, ohne Ton und

Bis zum 31. August wird der Karl-Tizian-Platz in Bregenz

zur Freiluftbühne für Konzert und Filme, ausgewählt von

aktuellen KUB Künstlern.

BZ-Foto: Miro Kuzmanovic

im Loop.

Das Open-Air-Konzert

mit „At Pavillon“ und „The

Holy Spirit of Nothing“

findet am Dienstag, 31.

August 2021, statt. Einlass

ist ab 18.30 Uhr, der

Beginn um 19.30 Uhr.

Der Ticketvorverkauf startet

am 2. August.

FM4-Fixstarter At Pavillon

überschreiten alle

Grenzen, sowohl im Kopf

als auch musikalisch –

Indie-Rock trifft auf Pop,

Funk und geballte Energie:

optimistisch, schillernd,

glamourös und

funky.

Die sechsköpfige Rockband

The Holy Spirit of

Nothing mit Vorarlberger

Wurzeln bespielt seit Jahren

die Szenelokale des

Landes. Auf ihrer neuesten

EP, die im August auf

Vinyl erscheint, reduziert

die Band ihre düsteren

und psychedelischen

Klänge und erhöht das

Tempo, einprägsam und

31.07. bis 28.08.2021

energiegeladen.

Weitere interessante

Termine: Führung Kunst

und Kultur auf der Silvretta-Bielerhöhe

am Samstag,

31. Juli, um 10.15 Uhr:

Eine Einführung zu den

Werken von Roman Signer,

Miriam Prantl, Gottfried

Bechtold und Herbert

Albrecht am Silvretta-

Stausee, kostenfreie Teilnahme,

Treffpunkt Parkplatz

Restaurant Silvrettasee

Architekturführung am

Sonntag, 1. August, um

11 Uhr: Die Teilnehmer

blicken hinter die Kulissen

des KUB und erfahren

mehr über die Baugeschichte

und Konstruktion

des preisgekrönten Baus

des Architekten Peter

Zumthor

@ www.kunsthausbregenz.at/kubsommer-open-air

Anzeigen

Stadtrundgang

Lindauer Gästeführerinnen

nehmen Interessierte immer

dienstags und sonntags

um 10.30 Uhr,

freitags um 14.30 Uhr

und samstags um 15 Uhr

mit auf eine informative

und unterhaltsame Zeitreise

durch Lindaus Kultur, Geschichte,

Tradition und Leben.

Tickets sind im Vorverkauf

in der Tourist-Information,

Alfred-Nobel-Platz 1, erhältlich.

Um den erforderlichen

Sicherheitsabstand gewährleisten

zu können, finden die

Führungen in Kleingruppen

statt. Es gelten die aktuellen

Corona-Auflagen.

Weitere Infos:

Tourist Information,

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00

www.stadtrundgaengelindau.de

BZ

Töpfermarkt mit

Kunsthandwerk

Veranstalter: Töpferei B. Güttinger

Isny • Tel. 0177 7976301
































VERANSTALTUNGSKALENDER WWW


14 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

GESCHÄFTSLEBEN

Seit 20 Jahren hat Robert Evitan eine ERGO-Versicherungs-Agentur in Lindau und betreut zusammen mit seinem Team Privat- und Firmenkunden vor allem am Bodensee und im

Allgäu. Mit seinem Know-how als Versicherungsfachmann, Bankkaufmann, Experte für Unternehmerversorgung und Mentor hat er sich inzwischen deutschlandweit auch auf die

Beratung und Betreuung von Anwälten und Anwältinnen sowie von GmbHs spezialisiert. In Lindau hat die Agentur ihren Sitz in der Denkfabrik.

BZ-Fotos: Magdalena Wasmeier

Vom Säugling bis zum Firmeninhaber

20 Jahre ERGO Agentur Evitan Absicherung für Privatkunden – Spezialisierung auf Anwälte und GmbHs

Er ist erst 42 Jahre jung und feiert

mit seiner ERGO Versicherungsagentur

in Lindau in diesem

Jahr das 20. Geschäftsjubiläum:

Robert Evitan. Seit

1996 ist er in der Finanzbranche

tätig. Als gelernter Bankkaufmann

(IHK) und Versicherungsfachmann

(BWV) hat er sich bereits

1999 selbstständig gemacht

und berät seit nunmehr 20 Jahren

Privat- und Firmenkunden in allen

Bereichen der Vorsorge, bei Versicherungen

und Finanzen unter

dem Dach der ERGO Versicherungsgruppe

(vormals Viktoria-

Versicherung).

Zunächst ausschließlich in Lindau

ansässig, hat Robert Evitan

2020 eine ERGO Agentur in

Memmingen übernommen

und damit sein Einzugsgebiet

erweitert. Rund 4.500 Kundinnen

und Kunden – vor allem

zwischen dem Bodensee und

dem Allgäu – schenken Robert

Evitan und seinem Team bereits

ihr Vertrauen. Ab Herbst

wird der Kundenstamm, den

die ERGO Agentur Evitan betreut,

auf 5.000 Versicherte

anwachsen. Dann übernimmt

Robert Evitan eine weitere

ERGO Vertretung in Memmingen.

Die ERGO Spezialisten beraten

und betreuen Kundinnen

und Kunden und neue Interessenten

zum Beispiel in allen

Fragen der Zahn-, Pflege- und

Krankenhauszusatzversicherung,

suchen für sie die passenden

Lösungen bei der Privaten

Haftpflicht, bei der Hausrat-,

Wohngebäude- und Autoversicherung

sowie individuelle

Angebote für Privatkunden

im Bereich Rechtsschutz, zum

Berufsunfähigkeitsschutz und

zur Rentenversicherung. „Wir

sind Ansprechpartner für die

Absicherung aller Menschen

in ganz unterschiedlichen Bereichen

und Lebenssituationen

– sozusagen vom Säugling

bis zum Firmeninhaber“, erläutert

der Agenturinhaber.

Robert Evitan ist außerdem

Experte für Unternehmerversorgung.

Als solcher hat er sich

unter dem Slogan „Die Anwaltsexperten“

zusätzlich auf

die Beratung von Rechtsanwälten

und Notaren spezialisiert,

die in den Bereichen

Berufshaftpflicht, Altersvorsorge,

Gesundheits- und Kanzleiabsicherung

spezielle Beratung

und Produkte benötigen.

Deutschlandweit ist er

außerdem einer der wenigen

Experten, die GmbHs bei der

Neueinrichtung von Versorgungsordnungen

helfen und

bereits bestehende Versorgungsordnungen

prüfen. „Rückstellungen

für Rentenzahlungen

an ehemalige Mitarbeiter belasten

nicht nur die Bilanz des

Unternehmens. Mittlerweile

muss aufgrund der geringen

Zinsen auch immer mehr

Kapital gebildet werden, um

die Zusagen bedienen zu können“,

weiß Robert Evitan. In

Zusammenarbeit mit Fachanwälten

und Spezialisten der

ERGO bietet er Beratung und

Produktlösungen zur Bonitätsund

Liquiditätssteigerung an.

„Immer mehr Unternehmen

machen sich zudem Gedanken

darüber, wie sie es schaffen,

neue gute Mitarbeiter/-innen

zu finden und diese dann auch

langfristig an sich zu binden.

Da geraten lukrative Angebote

zur betrieblichen Alters- und

Gesundheitsvorsorge immer

mehr in den Fokus. Auch dafür

können wir verschiedene Möglichkeiten

anbieten und helfen

den Unternehmen, spezielle Angebote

in ihr Mitarbeiterrecruiting

zu implementieren“,

so der Experte.

Was besonders im grenznahen

Gebiet wie Lindau wichtig

ist: Bei der Agentur Evitan wird

eine spezielle Beratung für

Grenzgänger angeboten, sprich

für Menschen, die in Deutschland

leben, aber in der Schweiz

arbeiten. „Auch hier muss

man mit ganz spezielle Produkte

arbeiten. Dafür pflegen

wir Kooperationen mit Schweizer

Versicherungen“, erläutert

Robert Evitan.

Einen weiteren Schwerpunkt

setzt das Evitan-Team bei der

Beratung von Firmenkunden

im Bereich der Absicherung

gegen Cyberkriminalität. Das

sei der aktuellen Entwicklung

geschuldet, dass die IT-Netzwerke

von immer mehr Firmen

und Institutionen von Hackerangriffen

betroffen sind, die

meist riesige finanzielle Schäden

verursachen. HGF

ERGO Geschäftsstelle

Robert Evitan

Büro Lindau:

Kemptener Str. 99

(in der Denkfabrik)

Büro Memmingen:

Fraunhoferstraße 5

(im Fraunhofer Palais)

Kontakt per

Telefon oder WhatsApp:

0 83 82/75 05 96

0 83 31/9 29 45 42

E-Mail: Robert.Evitan@ergo.de

Terminbuchung auch online

möglich.

@

www.versicherung-lindau.de

www.die-anwaltsexperten.de

www.facebook.com/

dieanwaltsexperten

www.instagram.com/

die_anwaltsexperten

Robert Evitan und die

Anwaltsexperten finden Sie

auch auf LinkedIn.

Anzeigen

Mathias Hotz

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Miet- und

Wohnungseigentumsrecht

Werner Jost

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Klaus Köbele

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Verkehrsrecht

Fachanwalt für Versicherungsrecht

Hoyerbergweg 6

88131 Bodolz/b. Lindau

Tel. 08382 / 97050

www.hotz-jost-rechtsanwaelte.de

info@hotz-jost-rechtsanwaelte.de











www.fabrino.eu

gratuliert zum Firmenjubiläum:

Herzlichen Glückwunsch







Lindau-Oberreitnau . Bodenseestraße

Bahnhof . Reutin

Lindau . Schachener Straße

Bodolz . Rathausstraße


GESCHÄFTSLEBEN 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

Das Team der ERGO Versicherungsagentur Evitan in Lindau/Memmingen (von links): Magdalena Wasmeier

(Büroleitung und Assistenz der Geschäftsführung), Robert Evitan (Agenturinhaber), Tizian Müller (Strategieberater),

Elvira Graf (Vertriebsassistenz).

BZ-Foto: ERGO/Evitan

Kundenstamm wächst weiter

20 Jahre ERGO Agentur Evitan Neue Mitarbeiter und Azubi gesucht

Die ERGO Agentur von Robert

Evitan wächst. Nachdem er

bereits 2020 eine Vertretung

in Memmingen übernommen

hat und dort ein zweites Büro

eröffnete, kommen im Herbst

die Mandanten einer weiteren

Agentur dazu. Deshalb soll auch

das Team wachsen.

„Wir haben eine bestimmte

Strategie, nach der wir neue

Interessenten beraten und

Kunden betreuen. Nach dem

Erstkontakt erfolgt das Erstgespräch,

in dem wir klären, was

gewünscht und gebraucht wird.

Daraufhin erarbeiten wir individuelle

Vorschläge für den

jeweiligen Kunden und stellen

ihm diese in einem Zweitgespräch

zusammen mit infrage

kommenden Produkten vor.

Dann gehen wir in die Feinplanung.

Im Idealfall erfolgt danach

der Abschluss“, erläutert

der Agenturinhaber.

„Auch nach Vertragsabschluss

können sich unsere Kundinnen

und Kunden immer

auf uns verlassen. Wenn gewünscht,

suchen wir auch außerhalb

der Betreuung bei einem

Versicherungsfall mindestens

einmal im Jahr den Kontakt zu

den Kunden und führen ein

Jahresgespräch. Dabei wird

geklärt, ob Fragen aufgekommen

sind, sich Lebenssituationen

verändert oder neue Ansprüche

ergeben haben. Hier

können unsere Kunden den

Weg wählen, der für sie am

besten passt: eine telefonische

Beratung, einen persönlichen

Termin oder das Gespräch via

Videokonferenz“, so Evitan.

Egal, welchen Zugangsweg

ein Kunde sucht, bei der ERGO

Agentur Evitan findet er alle.

Terminbuchungen sind online

möglich. Kontakt kann man

per Telefon, WhatsApp, Instagram,

Facebook oder LinkedIn

aufnehmen. „Wir passen uns

als Dienstleister den Bedürfnissen

der Kunden an. Da wir

die Erfahrung gemacht haben,

dass immer mehr Mandanten

gern die Möglichkeit einer

Videoberatung nutzen, haben

wir dieses Angebot weiter ausgebaut

und können nun beispielsweise

bei Bedarf auch

externe Spezialisten live zum

Beratungsgespräch dazuschalten.“

Für den Bereich Memmingen

sucht die Agentur nun einen

weiteren Strategieberater. Und

spätestens ab 2022 soll der/die

erste Azubi/Azubine die Ausbildung

zum/zur Versicherungskaufmann/-kauffrau

in der Agentur

Evitan starten.

HGF

Anzeigen

Natur entdecken

Bund Naturschutz Exkursionen und Vortrag

Der Bund Naturschutz Kreisgruppe

Lindau bietet im August verschiedene

Veranstaltungen an.

Familienexkursion

Am Mittwoch, 11. August,

lädt die Gebietsbetreuung des

Bund Naturschutz Familien zu

einer Erkundungstour in das

Naturschutzgebiet Reutiner

Bucht ein. Schon mit dem weiten

Blick über den Bodensee

lässt sich vieles entdecken,

doch wenn man unter fachkundiger

Anleitung mit Gebietsbetreuerin

Isolde Miller

mit Becherlupe, Fernglas und

Spektiv das Naturschutzgebiet

Reutiner Bucht am Bodensee

erkundet, gibt es noch viele

weitere Besonderheiten zu

sehen.

Beginn ist um 14 Uhr, Treffpunkt

ist der Europaplatz. Bei

Regen entfällt die Veranstaltung

Naturnaher Garten

Insekten, Amphibien, Vögel

- sie alle fühlen sich in einem

naturnahen Garten wohl. Auch

der Igel findet Nahrung und

schmatzt die Schnecken weg.

Wenn Fledermäuse nachts

auch noch die Stechmücken

vertilgen, haben Gartenfreunde

alles richtig gemacht. Wie dies

gelingen kann, stellt Dipl. Biologin

Claudia Grießer am Mittwoch,

18. August, ab 15.30 Uhr

in einem Vortrag im Regionalpavillon,

Nähe Eingang Nord,

auf der Lindauer Gartenschau

vor.

Von der Pflanzenauswahl,

über Tipps für die artenreiche

Blumenwiese, bis hin zu Nisthilfen

im Garten spannt die

Geschäftsführerin des Bund

Naturschutz ihren Bogen. Aus

15

ihrer jahrelangen Erfahrung

im eigenen Garten kann sie

viele Tipps und Tricks weitergeben,

damit aus jedem Garten

- ob groß oder klein - eine

Oase für Mensch und Tiere

werden kann.

Bitte beachten Sie: Um den

Vortrag besuchen zu können,

muss man im Besitz einer Dauerkarte

oder ein Tagestickets

für die Gartenschau sein.

Wanderung

Am Donnerstag, 19. August,

lädt die Gebietsbetreuung des

Bund Naturschutz zu einer

Wanderung für Groß und Klein

in das Naturschutzgebiet Rohrachschlucht

ein. Dieses Naturschutzgebiet

ist etwas ganz

Besonderes. Es beginnt bei den

Scheidegger Wasserfällen. Von

dort kann man erahnen, wie

wild und romantisch das Gebiet

ist.

Gebietsbetreuerin Isolde

Miller gibt bei einer Familienexkursion

Einblicke in die

Naturschätze der Rohrachschlucht.

Treffpunkt ist am Eingang zu

den Wasserfällen. Bitte beachten:

Für die Wasserfälle ist ein Eintritt

zu entrichten.

Bei Regen entfällt die Veranstaltung.

BZ

Bund Naturschutz

Gebietsbetreuung Moore, Tobel

u. Bodensee im Landkreis Lindau

Lotzbeckweg 1, 88131 Lindau (B)

E-Mail: isolde.miller@bundnaturschutz.de

Tel.: 0 83 82/88 75 64

@ www.lindau.bundnaturschutz.de












Fliesen- und Natursteinverlegung · Meisterbetrieb

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88131 Lindau/Bodensee

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Gerhard Ripfel

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Wir

gratulieren

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Herzlichen Glückwunsch

zum Geschäftsjubiläum!

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Gartenschau bietet Abendticket an

Die Gartenschau bietet jetzt

auch ein Abendticket an.

Es gilt ab 18 Uhr und ist zu den

üblichen Kassenöffnungszeiten

an den Kassen oder

auch online für 9,50 Euro

erhältlich.

„Damit erfüllen wir einen

häufig an uns herangetragenen

Wunsch, der vor allem von

Dauerkartenbesitzern kam.

Sie können jetzt mit Freunden

und Gästen abends über die

Gartenschau bummeln und den

Sonnenuntergang genießen“,

sagt Geschäftsführerin Claudia

Knoll.

Knoll verweist darauf, dass auf

der Gartenschau immer noch

Registrierungspflicht gilt.

Weitere Informationen:

www.lindau2021.de

BZ-Foto: Natur in Lindau/Schneider


16 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

WISSENSWERTES

Die Farben und den Duft des Sommers in Sträußen vereint

Svens Blumenhaus Von der Aussaat bis zum Verkauf: kurze Wege, alles frisch geschnitten, herrliche Auswahl

Kürzer können die Wege und frischer

die Blumen kaum sein: Was

in Svens Blumenhaus in Weißensberg/Rothkreuz

zu farbenprächtigen,

duftenden Sommerblumensträußen

gebunden wird, kommt

fast alles aus eigenem Anbau.

Seit 17 Jahren ist Sven Baumeister

sein eigener Herr im Geschäft:

2004 als Teilhaber im Blumenhaus

Lindau und nach der Umfirmierung

in Svens Blumenhaus

als Inhaber des direkt an

der B12 in Weißensberg/Rothkreuz

gelegen Ladens. Hier bekommt

man vom Blumenstrauß

über die Hochzeitsdeko oder

Beerdigungsausstattung bis hin

zur geschmackvollen Dekoration

nahezu alles, was das Herz

erfreut.

Svens Blumenhaus

Rothkreuz 11

direkt an der B12

88138 Weißensberg

Tel.: 0 83 89/92 27 76

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr.: 9 bis 12.30 Uhr und

14 bis 18 Uhr; Sa. 9 bis 13 Uhr

Frische Sträuße gibt‘s

täglich „rund um die Uhr“

an zwei Außenständen:

vor dem Laden und am neuen

Blumenstand 150 Meter nach

Edeka und dem Mercedes Autohaus

in Weißensberg.

Der gelernte Gärtner wäre

keiner, würde er sich lediglich

auf den Blumenhandel beschränken.

Seine Begeisterung für

Sommerblumen führt dazu,

dass er nahezu alles, was in

Blumensträußen, Kränzen, Gestecken

und Dekorationen

den Kundinnen und Kunden

Freude bereitet, selbst anbaut.

Zum Jahreswechsel nutzen

Baumeister und seine Floristinnen

Julia Bauer und Ines

Heilmann die Zeit, um Blumen

auszusuchen und die Samen

zu bestellen. Im Frühling werden

tausende von Sommerblumen

ausgesät. Hierzu gehören

beispielsweise Sonnenblumen,

Löwenmaul, Zinnien, Cosmea,

Astern, Salbei, Tagetes, Fuchsschwanz,

Kamille und vieles

mehr. In mehreren kleinen

Foliengewächshäusern werden

mit viel Geduld aus den Samenkörnern

Jungpflänzchen, die

ab Mai in vier Feldern in Niederhaus,

Rothkreuz und Metzelers

gepflanzt werden. Zusätzlich

besteht noch ein Staudenfeld

in Lindau, wo unter anderem

Sonnenhut, Sonnenbraut,

Phlox, verschiedene Asternsorten

und Schafgarbe angebaut

wird. Ab Mitte Juni können

die ersten eigenen Blumen

geerntet werden.

Nachdem das bisher gepachtete

Feld in Rothkreuz nun bebaut

wird, ist das Dahlienfeld

mit dem Blumenstand an die

ehemalige B18 nahe dem Anschluss

zur Autobahn A96 in

Das Team von Svens Blumenhaus in Rothkreuz (von links): Floristin Julia Bauer, Inhaber Sven Baumeister,

Daniela Waltner, Floristin Ines Heilmann und Sabine Poschenrieder.

BZ-Fotos: Baumeister

Weißensberg umgezogen.

Im Juli beginnt die schönste

Jahreszeit für Sven Baumeister

und sein Team. Jetzt werden

drei- bis viermal wöchentlich

frühmorgens die Blumen geschnitten,

in den Laden nach

Rothkreuz gefahren, dort für

den Verkauf vorbereitet und

dann sofort verarbeitet. Die

Kundschaft freut’s, denn frischer

können Sommerblumen

kaum sein. Und ökologisch ist

der Eigenanbau auch, denn

kürzere Wege vom Feld bis in

den Laden gibt es wohl kaum.

Hier muss kein Kühl-Lkw die

Blumen hunderte von Kilometern

bis zum Händler fahren.

Im Sommer ist in Svens Blumenhaus

fast die gesamte Ware von

hier – und das in einer wahrlich

herrlichen und großen Auswahl.

Die Begeisterung von Sven Baumeister

und seinen Kolleginnen

für die Blumen zeigt sich

jeden Tag aufs Neue. BZ

Ab Juli beginnt die schönste Jahreszeit für Sven Baumeister. Mehrmals

wöchentlich kann er frische Blumen aus eigenem Anbau schneiden.

Sträuße, die nach Wunsch gebunden werden, gibt‘s im Laden, fertige

Sommerblumensträuße kann man an den Blumenständen kaufen.

Neu im Team: Floristin Renate

Tubic


WISSENSWERTES 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

17

Stefan Seufert und sein Team öffnen am 14. August 2021 die 20. Lindauer Dahlienschau und hoffen auf viele Besucher in der Anlage am Büchelewiesweg.

Eine Leidenschaft, die‘s bis in Wikipedia schafft

20. Lindauer Dahlienschau öffnet am 14. August für Besucher

Als im Jahr 2002 die erste kleine

Dahlienschau in Lindau entstand,

dachte kaum jemand daran, dass

daraus Jahre später ein unter

Blumen- und Gartenfans international

anerkanntes Gartenprojekt

werden würde.

Die Initiatoren Stefan Seufert

und Sven Baumeister begannen

aus einer Laune heraus,

ihre Dahlien zu präsentieren.

Daraus wurde über die Jahre

eine immer größere Gartenanlage.

Inzwischen beschäftigt

sich Stefan Seufert hauptberuflich

auf einer gepachteten

Fläche von über 12.000 Quadratmetern

mit der Zucht und

Kultivierung von Dahlien.

Die Gartenanlage zwischen

Lindau-Oberreutin und Streitelsfingen

besteht aus den drei

Bereichen Schaugarten mit etwa

600 verschiedenen Züchtungen,

dem Schnittdahlienfeld mit weiteren

etwa 80 Sorten und der

Versuchsanlage für Neuzüchtungen

mit über 1.000 verschiedenen

Dahlien.

Jugendliche und junge Erwachsene

helfen in ihrer Freizeit

oder im Praktikum, die Anlage

Stöbert man im Internet, wird in der freien Enzyklopädie

Wikipedia unter dem Suchbegriff „Dahlien/Verwendung“

auch die Lindauer Dahlienschau von Stefan Seufert erwähnt.

Jahr für Jahr neu aufzubauen,

Dahlien zu pflanzen, aufzuziehen,

zu pflegen und, sobald meistens

Ende Oktober der erste Frost

die Blütenpracht vernichtet, tausende

von Dahlienknollen wieder

auszugraben und einzulagern.

Inzwischen hat die Lindauer

Dahlienschau national und international

Anerkennung gefunden.

Im Jahr 2015 war das

Dahlienschau-Projekt Titelgeschichte

in Europas größter Gartenzeitschrift

„Mein schöner

Garten“. Seither kommen Gartenfans

von weit her nach Lindau,

um die Dahlienpracht zu

bestaunen.

Im Oktober 2019 berichtete

die ARD bundesweit in einer TV-

Sendung. Auch ein Fernsehteam

aus Tschechien war schon da.

Professor Doschka war 2015

der Schirmherr für das Projekt.

Und der damalige OB Dr. Ecker

taufte im selben Jahr eine neue

Dahlienzüchtung auf den Namen

„Lindau“.

Leider hatte der Corona-Lockdown

mit der Grenzschließung

zu Österreich ab dem 23.

September 2020 negative Aus-

wirkungen, da die größte Besuchergruppe

im Herbst aus Vorarlberg

kommt. Sobald es in

den Bergen Frost gibt oder es

das erste Mal schneit, kommen

normalerweise Gartenbegeisterte

von dort nach Lindau zur

Dahlienschau, um die Blumenpracht

zu genießen. Dies war

letztes Jahr nicht möglich. „Wir

haben bei jährlich elf Monaten

Arbeit für die Anlage lediglich

etwa elf Wochen Besuchsund

Verkaufssaison. Da ist der

Einnahmenverlust nicht aufzuholen,

wenn plötzlich fünf

Wochen fehlen“, berichtet Stefan

Seufert, der für diesen Ausfall

auch keine staatlichen Ausgleichszahlungen

bekommt.

„Die Zukunft dieses einzigartigen

Projekts ist nur gesichert,

wenn im Jubiläumsjahr 2021

viele Besucherinnen und Besucher

kommen, Eintritt zahlen,

Anzeige

Dahlien kaufen oder sonstige

finanzielle Unterstützung geben

können“, so Seufert. Versicherungen,

Abgaben und Gebühren

seien der größte Kostenfaktor

für die Dahlienschau

und „bürokratische Hürden geben

solch einem Projekt eigentlich

keinerlei Überlebenschance“,

macht es Stefan Seufert traurig

und betroffen. Nun hofft er, dass

es ihm dieses Jahr möglich sein

wird, genug Einnahmen zu erzielen,

um die Dahlienschau

weiterhin in der Gartenstadt

Lindau halten zu können. BZ

20. Lindauer Dahlienschau

Büchelewiesweg

88131 Lindau (B)

Vom 14. August bis zum Frosteinbruch

Mitte/Ende Oktober

täglich von Sonnenauf- bis

Sonnenuntergang geöffnet.

Stadtbus ab Hauptbahnhof Insel:

Linie 2 oder 5 bis ZUP, dann Linie

1 bis Haltestelle Lugeck,

danach ca. 500 Meter Fußweg

(ist ausgeschildert)

Die gewohnte Anfahrt mit dem

PKW ist ab B12/Kemptener

Straße, Kreisel Esso wegen einer

Straßensperrung in diesem Jahr

nicht möglich!

Eine Umleitung über die B12/

Kemptener Straße, „Köchlin-

Kreuzung“ und den Motzacher

Weg ist ausgeschildert.

Infos und Anfahrtplan unter:

@ www.dahlienschaulindau.de

BZ-Fotos: Stefan Seufert

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Wir beliefern auch

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Vereine usw.

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18 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

WISSENSWERTES

Als Open-Airs geplant

Zeughaus Max Prosa, Uli Boettcher und Tante Friedl

Der Lindauer Zeughausverein hat

einige tolle Veranstaltungen für

die nächsten Wochen auf dem Programm.

Zweimal musste der Lindauer

Zeughausverein das Konzert

mit Max Prosa verschieben,

nun ist es am Freitag, 6. August,

um 20 Uhr soweit. Statt dem

ursprünglich geplanten Solokonzert

wird Max Prosa im

Duo mit Sascha Stiehler auftreten.

Max Prosas und Sascha

Stiehlers Aufeinandertreffen

war genau das, was man eine

glückliche Fügung nennt. „Niemand

könnte die Texte und

Geschichten Prosas so virtuos

und doch mit der nötigen Zurückhaltung

am Klavier begleiten

wie Sascha Stiehler“, schreibt

der Veranstalter in seiner Ankündigung.

Wenn man den

beiden zuhört, fühlt man sich

immer wieder an Brecht und

Weill erinnert, hier und da an

französische Chansonniers,

manchmal auch an Chopin

oder Schumann, wie sie ein

Gedicht vertont hätten.

Stiehler kann allerdings auch

anders. Je nach Stimmung gibt

es Ausbrüche in die Popwelt,

mit Synthesizer und sogar mal

einem Beat. Ihr Programm ist

eine bunte Mischung, eine Art

Medizin, die einen bewegt und

beschwingt zurücklässt und von

der man nicht genug bekommt.

Das Konzert ist unter den

aktuell geltenden Abstandsbedingungen

schon ausverkauft.

Bei gutem Wetter wird das

Konzert als Open-Air veranstaltet,

wodurch zusätzliche Plätze

geschaffen werden können. Verbindliche

Reservierungen dafür

möglich unter: reservierung

@zeughaus-lindau.de

„Eine grotesk-grandiose Reise

durchs Uliversum“ erwartet das

Lindauer Zeughauspublikum

am Samstag, 7. August, um 20

Uhr – bei gutem Wetter als

Open-Air auf dem Unteren

Schrannenplatz.

In „Ich bin Viele“ begegnet

Uli Boettcher zufällig und absichtlich

seinen verschiedenen

Ichs, die allesamt Aufhänger

für Geschichten aus seinem

Leben sind und dem Verwandschaftsbestiarium,

in dem

er aufgewachsen ist.

In Boettchers neuem Programm

finden sich alte Bekannte

wieder, wie seine Frau

und sein Sohn, aber auch neue

Figuren, wie die Erb-Tante oder

der Nachbar. Im Laufe dieses

Abends kristallisieren sich auf

höchst unterhaltsame Weise

persönliche Facetten heraus,

auf die Boettcher selbst nicht

immer stolz sein, über die ein

anderer aber immerhin ausgiebig

lachen kann.

Der Vorverkauf ist auf 40

Besucher beschränkt, mit Platzgarantie

auch bei schlechtem

Wetter im Zeughaus. Bei gutem

Wetter gibt es eine Abendkasse

für die zusätzlichen Plätze der

Open-Air-Veranstaltung auf dem

Unteren Schrannenplatz. Die

Vorstellung beginnt um 20

Uhr. Einlass ist um 19.15 Uhr.

Am 14. August sind Tante Friedl

auf ihrer Tandem-Tour zu Gast

beim Zueghausverein in Lindau.

Tante Friedl, das sind Dan Wall

aus New York State und Magdalena

Kriss aus Bayern. Mit

Akkordeon, Banjo, Querflöte

und Tambourin sprengen die

zwei starken Stimmen die

Grenzen des Genres Volksmusik.

Tante Friedl singen über das

Leben, die Liebe, die Arbeit und

protestieren gegen soziale und

ökologische Ungerechtigkeit.

Bei schönem Wetter als Open-

Air am Unteren Schrannenplatz,

dann mit Restkarten an der Abendkasse,

sonst im Zeughaus. Beginn

um 20 Uhr.

BZ

Sommerabendhock

Pünktlich zum ersten Sommerabendhock

des Musikvereins

Lindau-Aeschach/ Hoyren legte

der Regen eine Pause ein und die

Aeschacher Musiker konnten bei

strahlendem Sonnenschein endlich

wieder vor Zuhörern musizieren.

Nicht nur Märsche und Polkas

standen auf dem Programm,

sondern auch moderne Medleys.

Zwischendurch wurde der Musikverein

vom Alphorn-Quartett

„HuSaHoKa“ abgelöst, während

die Gäste vom Förderverein mit

Getränken verpflegt wurden.

Die Musiker freuen sich auf eine

baldige Wiederholung und hoffen

auf ein baldiges Wiedersehen mit

allen Freunden des Vereins.

Kreative Lösung gefunden

Mittelschule gestaltet coronakonforme Abschlussfeier

Abschlussfahrten und Feiern im

großen Stil sind derzeit unter den

Pandemieauflagen nicht möglich.

Deshalb suchte die Abschlussklasse

9gt der Mittelschule Lindau

nach anderen Ideen. In einer

hitzigen Diskussion wurde im Unterricht

der Gruppe Soziales entschieden,

dass es ein glorreiches

Abschlussessen mit der gesamten

Klasse 9gt geben soll.

Die Schülerinnen und Schüler

führten umfangreiche Recherchen

durch, planten ein Menü,

verteilten die Aufgaben, erstellten

eine Lehrkräfte-Gästeliste

und verschickten Einladungen.

Am Tag der Abschlussfeier war

ihr Menü nach fast fünf sehr

stressigen Stunden in der Küche

bereit, angerichtet zu werden. Begleitet

von Menükarten, Tischdekoration

und sehr amüsanten

Reden mit und über die Klasse

9gt konnten sich die geladenen

und getesteten Lehrkräfte und

die Klasse am Buffet bedienen.

BZ-Foto: MVAH

Die Schüler der Abschlussklasse 9gt der Mittelschule Lindau (B) gestalteten

eine kreative, kulinarische Abschlussfeier.

BZ-Foto: MSLi

Die Schulleitung nutze den

Anlass, um den zweiten Schülersprecher,

Besmir Haliti, zu ehren

und ihm für die ausgezeichnete

Arbeit an der Schule zu danken.

„Es war insgesamt eine rundum

gelungene Veranstaltung“, hob

der Fachlehrer für Soziales, Herr

Peter, lobend hervorhob. Der

Teamgeist war vor allem am

Ende des Essens zu spüren, als es

ums Aufräumen ging. Nach dem

Schulmotto „Gemeinsam stark“

packten alle mit an. BZ

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Echte Ladies

tanzen mit

den Bällen.

Mitkicken! Bei den Ladies FC Dornbirn.

Melde dich unter info@ladies-fc-dornbirn.at


WISSENSWERTES 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

Erde, Wasser, Licht – mehr nicht

Kressefreiheit baut als Bioland zertifizierter Betrieb Microgreens an – Zwergengemüse ist wahres Superfood

19

Christian Grasmann und Sebastian Petzold bauen Microgreens an. Das zarte Superfood wird wegen seines intensiven Geschmacks und der auch farblich schönen Variationen oft

zum Würzen oder Dekorieren verwendet. Probieren Sie das Mini-Gemüse aber auch mal aufs Butterbrot oder verwenden es im Brotaufstrich. Genuss pur... BZ-Fotos: Kressefreiheit

Microgreens...

- sind Gemüse- und Kräuterkeimlinge,

die bereits als

wenige Tage alte Pflänzchen

geerntet werden

- verfügen über bis zu 40-mal

mehr Vitalstoffe als die ausgewachsene

Pflanze

- haben als Micro-Gemüse

ein intensiveres Aroma als

im „Erwachsenenalter“

- werden am besten roh gegessen,

um am meisten vom

hohen Vitamingehalt profitieren

zu können

- eignen sich als Salatzutat,

Topping auf Broten, Suppen

oder Gemüsegerichten,als

Zutat in Smoothies uvm. BZ



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Christian Grasmann ist der Verwalter

und Gärtner von Schloss

und Gut Moos in Lindau. Dort

kümmert er sich nicht nur darum,

dass sich die Mieter der

oberen Stockwerke, zu denen neben

der Erbengemeinschaft u.a.

auch Anwälte, Notare, Architekten

und Bauprojektmanager gehören,

wohlfühlen, sondern dass

auch die zarten Gewächse im

Gewölbekeller des Schlosses bestens

gedeihen. Auf einem Feld an

der Oberreitnauer Straße/Ecke Hochbucher

Straße hat er zudem Aroniabeeren

angebaut und lädt am 14.

und 15. sowie am 21. und 22. August

ab 16 Uhr Interessenten zum

Selberpflücken dorthin ein.

Der Biobeerenbauer Christian

Grasmann und der studierte

Landwirt Sebastian Petzold

haben aus ihrer Freundschaft

ein gemeinsames Interesse entwickelt.

Im alten Gewölbekeller

von Schloss Moos haben sie




ein ideales Raumklima entdeckt,

um beim Anbau von Microgreens

eine gleichbleibend hervorragende

Qualität gewährleisten

zu können. „Unser Firmenmotto

ist zugleich unser

Versprechen an unsere Kunden“,

versichern die beiden. Und das

lautet bei Kressefreiheit: „Erde,

Wasser, Licht – mehr nicht!“

So ganz stimmt das ja nicht.

Denn was die beiden auf jeden

Fall auch noch brauchen, ist

jede Menge Fingerspitzengefühl.

Sie bauen zum Beispiel Radieschen,

roten und grünen Rettich,

Senf, Erbsen, Sonnenblumen,

Mung-Bohnen, Amaranth,

Brokkoli und Ruccola an, ernten

das Gemüse aber schon im

zarten Säuglingsalter. Daher

kommt auch der Begriff Microgreens.

„Micro“ beschreibt die

Größe der Pflänzchen zur Erntezeit

(sehr klein) und „Greens“

umfasst die gesamte Palette an

Gemüsepflanzen, Kultur- und

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Wildkräutern, die für diese

Anbautechnik verwendet werden

können. Oder genauer:

„Vier Tage lassen wir die Samen

unserer Microgreens im Dunkeln

keimen, bevor wir sie weitere

sieben Tage ans Licht stellen.

In der Regel werden die ersten

jungen Triebe nach elf Tagen

geerntet“, erzählen die beiden

Bioland-Produzenten.

Warum zu diesem extrem

frühen Zeitpunkt geerntet wird?

Weil die Gemüse- und Kräutersorten

dann nicht einfach nur

gesund, sondern ein echtes

Superfood sind. Vergleicht

man nämlich den Gehalt an

sekundären Pflanzenstoffen,

Vitaminen und Mineralstoffen

von Microgreens mit ihren ausgewachsenen

Pendants, so hat

das Zwergengemüse tatsächlich

mehr zu bieten als ausgewachsene

Exemplare: nämlich

fünf- bis vierzigmal mehr Vitamine,

Mineralien, Enzyme

und Spurenelemente. Hinzu

kommt, dass das Micro-Gemüse

viel intensiver und manchmal

sogar ganz anders im

Geschmack ist als im „Erwachsenenalter“.

Wer zum Beispiel

Brokkoli in seiner ausgewachsenen

Form nicht mag, findet

ja vielleicht die Keimlinge des

Gemüses lecker.

Die Firma Kressefreiheit ist

zertifizierter Bioland-Betrieb.

Die Microgreens kann man in

verschiedenen Mischungen entweder

direkt im Biolandhof

am Schloss Moos bestellen oder

kann sie bei Händlern vor Ort,

wie im Hammerhof oder bei

„Naturell“ kaufen. Längst gehören

auch gastronomische Einrichtungen

und ausgesuchte

regionale Supermärkte zu den

Kunden von Kressefreiheit. HGF

Kressefreiheit

Biolandhof Schloss Moos

Anheggerstraße 57, Lindau (B)

Vorbestellung:

Tel.: 01 60/4 38 73 80

E-Mail: info@kressefreiheit.com

Abholung zu den Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. von 9 bis 17 Uhr

Lieferung innerhalb von Lindau:

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20 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

WISSENSWERTES

LINDAUER

Sommer, Urlaub und ganz viel Zeit zum Lesen...

Buch-Tipps abseits von Mordgelüsten, Gruselgeschichten, Heimat- oder Liebesschnulzen und historischen Dramen

Erfolgreicher Ingenieur = guter Mann?

Eigentlich wollte Norbert Riedel

seinem Traum und dem Trend der

damaligen Zeit folgend, Flugzeuge

konstruieren. Doch Anfang der

30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts

ging es darum, überhaupt

eine bezahlte Arbeit zu

finden. So musste er sich notgedrungen

zuerst mit Motorrädern

befassen. Er zielte mit seinen ausgesprochen

leichten und einfach

zu bedienenden Konstruktionen

auch auf Frauen ab, denen er

damit imponieren wollte, was ihm

jedoch nur leidlich gelang. Später

beschäftigte er sich mit der Entwicklung

eines Flugzeuganlassers

und machte sich damit als Ingenieur

einen Namen.

Norbert Riedel wollte Liebhaber,

Ehemann und Familienvater sein.

Mit knapp 51 Jahren verstarb er.

Seine Frau nahm die Herausforderung

nach seinem Tod an,

indem sie die Verantwortung für

eine Familie und 25 Angestellte

übernahm und den Patentprozess

um die wichtigste Konstruktion

ihres Mannes bewältigte.

Steffen Riedel zeichnet das Leben

seines Vaters nach, des Ingenieurs,

Firmenchefs und Familienvaters,

mit seinen konstruktiven

Stationen in Nürnberg, Immenstadt

und zuletzt Lindau, einschließlich

Erschütterungen und

Entbehrungen in der Kriegszeit,

Sex ist die schönste Sache der

Welt – glaubt man Netflix-Serien

oder Tinder-Anzeigen.

Dass es im realen Leben oft ganz

anders läuft, vor allem wenn man

die 40 überschritten hat, davon

wissen vier Hamburgerinnen ein

Lied zu singen:

Andrea, 52, gelangweilte Hausfrau,

Maren, 48, neurotische Journalistin,

Anja, 51, verklemmter Single,

und Iris, 43, gestresste Mutter.

Doch Hilfe naht dank des Volkshochschulkurses

„Sex für Wiedereinsteiger

– schöner kommen in

der zweiten Lebenshälfte“.

Dort begegnen sich die vier

Frauen, schließen Freundschaft

und schon bald verändert der

davor und danach, dem Start ins

Wirtschaftswunder, wirtschaftlichen

Fehlkalkulationen, entgangenen

Lizenzzahlungen, menschlichen

Enttäuschungen, Patentprozessen.

Steffen Riedel: „Norbert Riedel -

Ein Ingenieursleben“

gebundene Ausgabe, 216 Seiten

ISBN 978-3-75341-747-9

Mit freundlicher Unterstützung

des Autors verlost die BZ drei

Buchexemplare.

Wer am Gewinnspiel teilnehmen

möchte, schreibt bitte bis

spätestens 22. August 2021

unter dem Betreff „Ingenieursleben“

eine E-Mail-an:

gewinnspiel@bz-lindau.de

· GEWINNSPIEL

BZ-Foto: Riedel

Humorvoller Roman

über die schönste

Nebensache der Welt

Mila Paulsen:

„Sex für Wiedereinsteiger“,

Taschenbuch, 352 Seiten

ISBN: 978-3-442-49186-5

vielversprechende Kurs nicht nur

ihr Sexleben.

Mila Paulsen ist das gemeinsame

Pseudonym zweier befreundeter

Autorinnen, die unter ihren

wahren Namen seit über zwanzig

Jahren erfolgreich Artikel,

Kolumnen, Bestseller, Liebesund

Abschiedsbriefe sowie

Einkaufslisten schreiben.

Ab und zu auch mal WhatsApp-

Texte sexuellen Inhalts.

Auf die Idee zu dem Buch kamen

sie in einem Gespräch darüber,

dass großartiger Sex als Stimmungsaufheller

besser wirkt als

Johanniskrauttropfen und Yoga

zusammen – und wieso Frauen

immer noch ein Problem damit

haben, zuerst zu kommen.

BZ-Foto: Goldmann Verlag

Unser Gehirn ist ein notorischer Lügner

Unser Gehirn ist ein notorischer

Lügner: Es schiebt Drama,

kämpft gegen Windmühlen,

bläst unser Ego auf, hat einen

Faible für Vergangenes und

trifft falsche Annahmen über die

Zukunft. Wer erkennt, wie Gedanken

uns in die Irre führen,

und seinen Geist neu ausrichtet,

wächst über sich selbst hinaus.

Neben IQ und emotionaler

Intelligenz beeinflusst uns

eine dritte Stellschraube: die

mentale Intelligenz. Bei ihr

geht es darum, die eigenen Gedanken

wahrzunehmen, sie zu

kontrollieren, gezielt nutzbar zu

machen und versteckte Wechselwirkungen

zu verstehen. Das

Sensationelle: Mentale Intelligenz

hat die stärkste Hebelwirkung

für unsere Lebensgestaltung.

In bewährt unterhaltsamer

Weise entlarvt der Neurobiologe

falsche Selbsthilfe-Versprechungen

und gängige Erfolgsmythen,

die einer wissenschaftlichen

Überprüfung nicht standhalten.

Er lädt zu neuem Denken ein

und liefert ein mitreißendes

Plädoyer für die Stärke, die im

menschlichen Geist steckt.

Dr. Marcus Täuber:

„Falsch gedacht - Wie Gedanken

uns in die Irre führen und

wir mit mentaler Intelligenz zu

wahrer Stärke gelangen“

Hardcover, 180 Seiten

ISBN: 9783990602089

Informationsflut überlastet Gehirn

Verändert die moderne digitale

Technik unser Sozialverhalten,

die Kommunikation und die Art

und Weise, wie wir uns selbst

sehen? Wie werden wir mit der

zunehmenden Informationsflut

fertig, die sich über uns ergießt?

Hat diese Flut einen Einfluss auf

unsere Arbeit und unser privates

Leben?

Ausgehend von der Prämisse, dass

sich der Mensch im Zuge der Evolution

zu einem Sozialwesen entwickelt

hat, für das die Kommunikation

mit den Gruppenmitgliedern

von herausragender Bedeutung

ist, zeigt Jäncke, wie unter

den modernen digitalen Techniken

nicht nur unsere Kommunikation,

sondern unser gesamtes Sozialverhalten

leidet. Wir werden im

wahrsten Sinne des Wortes von

Informationen überflutet, denen

wir gar nicht mehr Herr werden.

Der renommierte Neurowissenschaftler

Lutz Jäncke beschreibt

im Sachbuch „Von der Steinzeit

ins Internet“ die mögliche Zukunft

Peter Grünlich: „Idiotenland

Vom Land der Dichter und Denker

zum Land der nicht ganz dichten

Querdenker“, Softcover, 224 Seiten,

ISBN 978-3-96905-033-0

BZ-Foto: Verlag Goldegg

der Menschen im Zuge der technischen

Digitalisierung. Interessant,

fundiert, wissenschaftlich und

schlichtweg amüsant.

Lutz Jäncke: „Von der Steinzeit

ins Internet“

168 Seiten

ISBN: 9783456861500

BZ-Foto: Hogrefe Verlag

Die Liste der Idiotie

Peter Grünlich ist gelernter Journalist

(u.a. für „Spiegel“, „Zeit“, „SZ“).

Seine Bücher haben sich über

600.000-mal verkauft und standen

240 Wochen lang auf der „Spiegel“-

Bestseller-Liste. Für sein neuestes

Buch „Idiotenland“ hat er sich auf

die Suche nach dem Blöden und Bösen

gemacht. Er musste nicht lange

fahnden. Die Liste der Idiotie ist lang:

peinliche Prominente, törichte Verschwörungstheorien,

beknackte Antworten

bei Quizsendungen. Peter

Grünlich hat die Republik abgegrast

und den Irrsinn zusammengetragen.

In 62 Listen zeigt „Idiotenland“:

Dumm sind immer die anderen! Über

folgende Listen kann man sich amüsieren:

Analog doof – digital dööfer:

Social-Media-Fails von Politikern

Haireinspaziert beim Kopfsalat – die

beknacktesten Friseurnamen

Dufte krass

Schon im 18. Jahrhundert pflegten

die Studenten ihren eigenen

Jargon und die Wandervogelbewegung

lieferte den

Nazis manches Lieblingswort.

Heute wird das Vokabular der

Jugendlichen von vielen Menschen

als eine moderne Verfallserscheinung

empfunden, die

bestenfalls nervt und unverständlich

ist, schlimmstenfalls

zur Zerstörung des Deutschen

beiträgt. Matthias Heine zeigt,

dass zwar die Definition von Jugendjargon

oder -slang schwierig

ist, die Beschäftigung damit

aber aufschlussreich und unterhaltsam.

Dazu zieht er Quellen

wie Goethes Studentenwörtersammlung,

Kästners „Emil und

die Detektive“ oder die deutschen

Synchronisationen der

Beatles-Filme heran. So liefert

das Buch nicht nur jede Menge

Aha-Erlebnisse, sondern auch

reichlich Nostalgiemomente.

Matthias Heine

„Krass: 500 Jahre deutsche

Jugendsprache“

Hardcover, 272 Seiten

ISBN: 978-3-411-75448-9

BZ-Foto: Dudenverlag


WISSENSWERTES 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

Wasserspaß in der Natur für die ganze Familie

Westallgäuer Wasserwege Hausbachklamm Weiler, Scheidegger Wasserfälle und Ellhofer Tobel sind sehenswert

21

Mit dem Einzug der Gartenschau

in Lindau richtet sich der Blick

auch auf das malerische Westallgäu.

Neben den sinnlichen Erlebnissen

in Lindau, ist es auch die

naheliegende Naturlandschaft, mit

den so genannten „Satellitenstandorten“

wie der Hausbachklamm

in Weiler und den Scheidegger

Wasserfällen, die ein besonderes

Erlebnis schaffen.

Die Eiszeiten haben das Westallgäu

ganz wesentlich geformt.

Am Ende der sogenannten

Würmeiszeit, die in der

hügeligen Voralpenlandschaft

die meisten Spuren hinterlassen

hat, blieben zahlreiche Seen,

Teiche und Tobel zurück, die

bis heute Wasserspaß für die

ganze Familie garantieren. Die

Westallgäuer Wasserwege ermöglichen

Erwachsenen und

Kindern alles, was das Sommerherz

begehrt: Über 30 unterschiedliche,

abwechslungsreiche

Touren laden zum Entdecken

ein.

Die Westallgäuer Wasserwege

verknüpfen mehr als 50 Besonderheiten

aus der Region und

stellen die Vielfalt und den

Wert des Wassers heraus. Sie

führen zu rauschenden Bächen

und tobenden Wasserfällen, zu

idyllischen Weihern und verwunschenen

Mooren, aber

auch zu historischen Mühlen

und alten Sägen. Zu den absoluten

Höhepunkten der Region

zählen der Eistobel und die

Scheidegger Wasserfälle, die

beide in die Liste der 100 schönsten

Geotope Bayerns aufgenommen

wurden. Hier ist die ganze

Kraft des Wassers spürbar. Die

beiden Wasserfälle in Scheidegg

stürzen sich über zwei

mächtige Gesteinsstufen 18 und

22 Meter in die Tiefe. Die angrenzende

Rohrachschlucht ist

das größte Naturschutzgebiet

im Landkreis Lindau und so

auch für Besucher der Gartenschau

eine Anreise wert.

Darüber hinaus wurde die

Hausbachklamm ebenfalls

durch die ungezähmte Kraft

des Wassers geformt. In dem

Sandstein und Nagelfluhgestein

hat sich das Wasser als

Modelliermeister verewigt. Auswaschungen

und Strudeltöpfe

überraschen an jeder Ecke des

Weges. Besonders sehenswert

ist zudem der Ellhofer Tobel.

Die kulinarische Erlebnisführung

durch den Eistobel verspricht

eine wanderbare Geschichte

mit außergewöhnlicher

Kulinarik, regionalen Weinund

Käsespezialitäten sowie

einigen freudigen Überraschungen,

die gleich mehrere Sinne

ansprechen.

Für Kinder sind die Westallgäuer

Wasserwege schöne Abenteuerwanderungen,

wo sie nach

Herzenslust in Gumpen baden,

aus Ästen Schiffe basteln oder

mit Steinen kleine Dämme

bauen können. So erfrischt das

Wasser Groß und Klein im Rahmen

der Westallgäuer Wasserwege

in unterschiedlichsten

Facetten.

Detaillierte Tourenbeschreibungen

und weitere Informationen

unter:

www.westallgaeu.de

www.westallgaeuerwasserwege.de

BZ

BZ-Fotos: Gretler (1); Brenner (2)

Mit 81 Jahren den Surfschein erneuert

Mit knapp 50 hat sich der

Rheinländer Wolf Göhring das

Abenteuer gegönnt, in der Surfschule

Kreitmeir im Eichwaldbad

in Lindau den Surfschein

zu machen. Das war 1989.

Seitdem war er nie wieder am

Bodensee - bis jetzt. Jetzt ist

der ehemalige Informatik-Professor

knapp 82 Jahre alt. Und

raten Sie! Klar, er ist nochmal

aufs Surfbrett geklettert und

hat seinen Surfschein erneuert.

Das ging nicht mehr ganz so

einfach wie vor 32 Jahren, als

Wolf Göhring bei Hermann

Kreitmeir das Surfen lernte und

die Prüfung ablegte. Aber Wolf

Göhring hat durchgehalten und

hat sich damit in die Rige der

ganz besonderen Surfschüler

der Surfschule Kreitmeir eingereiht.

Die ist seit fünf Jahrzehnten

im Familienbesitz und wird

jetzt von Leopold Kreitmeir

geführt. Selbstverständlich ließ

es sich der Senior, Hermann

Kreitmeir, seines Zeichens

ehemaliger Vize-Weltmeister im

Windsurfen und Gründer der

Surfschule im Lindauer

Eichwaldbad, nicht nehmen,

seinem ehemaligen Schüler

einen Besuch am Bodenseestrand

abzustatten und mit ihm

über alte Zeiten und die vielen

Veränderungen, die es in den

mehr als 30 Jahren, die Göhring

nicht mehr hier war, in Lindau

gegeben hat. Die Kraft in den

Armen wird weniger, aber den

Spaß, den Wolf Göhring beim

Surfen noch hat, der ist groß.

Hut ab...!

BZ-Fotos: Privat

Viele Facetten brauchen wenig Platz

App „FacettenReich“ Landkreis präsentiert, was ihn besonders macht

Berge und Wasser, landschaftliche

Idylle und breite Erlebnisvielfalt,

würziger Käse und frisches Obst,

Westallgäu und Lindauer Bodensee:

In der neuen App „Facetten-

Reich“ präsentiert der Landkreis

Lindau (Bodensee), was ihn so

besonders macht.

In der neuen Landkreis-App

„FacettenReich“, die in den App-

Stores von Google und Apple

erhältlich ist, verschmelzen die

reale und die virtuelle Welt zu

einem einzigartigen Erlebnis.

Vor den Augen des Nutzers erwachen

die Inhalte an fünf Stationen

im Landkreis zum Leben

und geben einen spannenden

Einblick in die Facetten, die die

Region so besonders machen.

Nutzer können zum Beispiel

erleben, wie köstlicher Heumilchkäse

hergestellt wird, schauen

den Obstbauern bei ihrer Arbeit

über die Schulter, besuchen

einen virtuellen Kräutergarten

und finden spannende Tipps

für weitere Aktivitäten.

Weißensberger Kinderkleiderbasar

Der Weißensberger Kinderkleiderbasar

Herbst/Winter 2021 findet

am Sonntag, 12.09.21, von 11 bis

13 Uhr in der Festhalle Weißensberg

statt.

Einkauf für schwangere Einkäuferinnen:

10 - 10.45 Uhr

Das Angebot umfasst gut erhaltene

Herbst- und Winterbekleidung bis

Gr. 176, Schuhe, Spielsachen, Kinderwagen

und Kinderfahrzeuge.

Für Verkäufer ist die Anzahl auf 50

Kleidungsstücke, vier Paar Schuhe

und einen Karton Spielwaren begrenzt.

Es werden keine VHS- oder

Hörspielkassetten angenommen.

Die App, die von dem Fachbereich

Kreisentwicklung gemeinsam

mit der Online-Agentur

virtiv - Melzer & Mischner

GbR entwickelt wurde und deren

Umsetzung durch das Bayerische

Staatsministerium für

Ernährung, Landwirtschaft und

Forsten und den Europäischen

Landwirtschaftsfonds für die

Entwicklung des ländlichen

Raums (ELER) gefördert wird,

kann auch am Regionalbeitrag

auf der Lindauer Gartenschau

getestet werden. Wer die App

vor dem Besuch installiert, kann

über die große Karte an der

Wand des Landkreis-Pavillons

einen ersten Eindruck von den

Inhalten an den Stationen

gewinnen.

BZ

BZ-Foto: App-Store

Warenannahme am 11.09.21 von

15 bis 17 Uhr. Abholung nicht verkaufter

Ware am 12.09.21 von

17.30 bis 18 Uhr. Für das leibliche

Wohl ist gesorgt. Infos und Verkäufernummern

(31.07. - 05.08.21)

ausschließlich über die Homepge:

www.kujhvw.de

BZ


22 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

WISSENSWERTES

Statt Umwandlungsverbot mehr Bauland ausweisen

Haus & Grund Lindau lehnt „Interventionen des Staates“ auf dem Wohnungsmarkt ab – Neuwahlen abgehalten

Weil Maßnahmen wie die Mietpreisbremse

bzw. die Mietendeckelung

nicht mehr, sondern

eher weniger Mietwohnungen schaffen,

versuche die Bundesregierung

nun mit dem sogenannten Umwandlungsverbot

diesen Fehler

zu korrigieren, erklärte Rechtsanwalt

Karl Wanner bei der Mitgliederversammlung

2021 von

Haus & Grund Lindau e.V. in der

Inselhalle. Doch auch dies würde

den Wohnungssuchenden nicht

helfen, sondern eher dazu führen,

dass das Mietangebot noch

weiter sinkt, so der Vereinsvorsitzende.

Dass immer mehr Immobilieneigentümer

„mangels ausreichender

Rendite Mietwohnungen

in Eigentumswohnungen umwandeln

und dann verkaufen“,

sei durchaus verständlich.

Um Wohnraum zu schaffen,

sei am Ende weitaus zielführender,

mehr Bauland auszuweisen,

betonte Wanner. „Die

kommunale Planungspflicht

soll verschärft werden und

konkrete Bedingungen für

eine kommunale Bauland- und

Planungspflicht sollen ins Baugesetzbuch

aufgenommen

werden“, so die Forderung von

Haus & Grund. Auch ein „Verbandsklagerecht

zur Durchsetzung

der kommunalen Planungspflicht“

solle eingeführt

werden. Wanner wörtlich: „Eine

erfolgreiche Bodenpolitik stellt

Bauland für alle zur Verfügung.

Nur mit ausreichendem

Bauland kann die hohe Nachfrage

nach Wohnraum befriedigt

und die Preisentwicklung

gedämpft werden.“

Kritisch äußerte sich Wanner

zum mittlerweile auch in Lindau

eingeführten Modell der

„Sozialgerechten Bodennutzung“

(SoBoN). Dieses führe auf Dauer

nicht zu mehr Wohnraum, sondern

bewirke eher das Gegenteil.

„Wenn der Investor bis zu

60 Prozent der Immobilienwertsteigerung

an die Kommune

abführen muss, wird dieser einfach

den Verkaufspreis pro Quadratmeter

erhöhen, damit er

seine kalkulierte Gewinnspanne

erreicht“, argumentierte Wanner

und ergänzte: „Bezahlbarer

Wohnraum wird so gerade

nicht angeboten!“ Ebenso werde

ein Investor, wenn er seinen erforderlichen

Verkaufspreis am

Stehen an der Spitze von Haus & Grund Lindau (von rechts): Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder

Sabine Borgstede-Sauer (Schriftführerin), Hariolf Prinz (2. Vorsitzender), Karl Wanner (1. Vorsitzender)

und Stephan Bohle (Kassenwart) mit Fachanwalt Oliver Scheich.

BZ-Foto: Haus & Grund Lindau

Lindauer Immobilienmarkt

nicht mehr durchsetzen könne,

„die Stadt verlassen und an

einem anderen Standort mit

weniger Abschöpfungswille sein

Glück versuchen“, ist Wanner

überzeugt.

Völlig unverständlich nannte

Wanner die einzelne Forderung

aus der Mitte des Stadtrates, dass

die Stadt Lindau „nur noch Baugelände

ausweist, wo sie zuvor

den Grund erwerben konnte“.

Seiner Überzeugung nach dürfte

ein solcher Stadtratsbeschluss

wegen mangelnder Rechtsgrundlage

und einer Monopolstellung

ohnehin rechtswidrig

sein. Abgesehen davon sehe er

als Folge eines solchen Vorgehens,

dass sich die angespannte

Wohnraumsituation noch weiter

verschärfen würde, zumal

sich Grundeigentümer die einseitig

aufgezwungenen Konditionen

der Stadt nicht bieten

lassen und ihren Grund nicht

verkaufen würden.

Der Vereinsvorsitzende verwies

im Zusammenhang mit

dem Umwandlungsverbot auch

auf die politische Einflussnahme

und Durchsetzungskraft der

Interessensvertretung Haus &

Grund, die im Bundesverband

über 900.000 Mitglieder zählt.

Man habe sich für die Kleinimmobilieneigentümer

„wirksam

eingesetzt, wodurch jetzt je

nach Bundesland Verkäufe zwischen

fünf und 15 Wohnungen

möglich sind“. Als Wünsche an

die neue Bundesregierung nannte

Wanner eine „durchgehende

Digitalisierung bei den Bauprüfungs-

und Planungsämtern“,

ebenso Vereinfachungen im Baurecht

beim modularen Wohnungsbau

oder auch bei Tiny

Häusern.

In seiner Rede berichtete der

Vorsitzende von Haus & Grund

Lindau auch über die weiterhin

erfreuliche Mitgliederentwicklung.

Demnach zählte der Lindauer

Ortsverein zum Ende des

vergangenen Jahres 1.094 Mitglieder.

Der aktuelle Stand liegt

sogar bei über 1.120 Mitgliedern.

Bei den Neuwahlen des Vorstandes

und der Kassenprüfer

wurde die bisherige Vorstandschaft

mit dem 1. Vorsitzenden

Karl Wanner, dem 2. Vorsitzenden

Hariolf Prinz, der Schriftführerin

Sabine Borgstede-Sauer

und dem Kassenwart Stephan

Bohle wiedergewählt. Als weitere

Kassenprüferin neben Margit

Flachs wurde Stadträtin Annette

Schäfler neu ins Gremium gewählt.

Dem Verein und seinen

Mitgliedern steht weiterhin Oliver

Scheich als beratender Fachanwalt

zur Seite.

BZ













Anzeigen

Im Busverkehr gilt Ferienfahrplan

In den Schulferien von Donnerstag,

29. Juli, bis einschließlich

Freitag, 10. September 2021, gilt

im Verkehrsverbund Bodensee-

Oberschwaben (bodo) der Ferienfahrplan

(www.bodo.de). Die im

Fahrplan mit „S“ gekennzeichneten

Kurse verkehren dann nicht.

Die eCard Schule bzw. Schülermonatskarte

gilt während der Sommerferien

ganztägig im gesamten

bodo-Verbundgebiet in Bus und

Bahn, außer im DB-Fernverkehr

IC/EC. Auch das JuniorTicket für

alle unter 21 Jahren ist im Ferienzeitraum

ganztägig und verbundweit

gültig. Schülerausweis oder

Altersnachweis ist erforderlich. BZ

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Ihr starker und zuverlässiger Partner von der

ersten Beratung bis zur Ausführung und Wartung.

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WISSENSWERTES 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

Keine Rückgabeflut vermittelter

Tiere

Tierheim Lindau Stammgassigänger dürfen ab 1. August gern wieder

in Aktion treten

Ab dem 1. August können die

Stammgassigänger des Tierheims

Lindau gerne wieder in Aktion

treten. Die Zeiten hierfür sind

Montag 15 bis 17 Uhr, Freitag und

Samstag 9 bis 11 Uhr. Eine Ankündigung

per E-Mail oder Telefon

wäre für die Mitarbeiter des

Tierheims und deren Planung

vorteilhaft. „Alle anderen, die ihr

Interesse bekundet haben, ebenfalls

mit einem unserer Hunde

Gassi gehen zu wollen, müssen

wir leider noch vertrösten, da wir

aktuell kaum Hunde haben, die

wir mitgeben können“, so Schriftführerin

Janine Rachuj.

„Sie haben Interesse an einer

Patenschaft oder möchten Ihr

Patentier unbedingt besuchen?

Gerne können Sie sich auch

diesbezüglich bei uns melden

und einen Termin ausmachen.

Ihr Schützling freut sich sicherlich“,

schreibt Janine weiter in

der Mitteilung des Tierheims

an die BZ.

„Noch gibt es keine Rückgabeflut

im Tierheim Lindau und

wir hoffen inständig, dass wir

davon auch weiterhin verschont

werden und die vermittelten

Tiere in ihrem Zuhause

bleiben können. Wir haben

bei der Vermittlung der Tiere

feststellen können, dass individuelle

Termine einen großen

Vorteil bieten: Beide Seiten

sind gut vorbereitet, schon in

Vorgesprächen können enorm

wichtige Dinge besprochen

LINDAUER

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 08382/233-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Hündin Lady gehört zu den Bewohnern des Tierheims.

und geklärt werden. Außerdem

sind unsere Tiere entspannter,

weswegen wir zu

Vermittlungszwecken weiterhin

um eine vorherige Terminabsprache

bitten. Gerne sind

wir hier flexibel.

Unsere Öffnungszeiten haben

sich ebenfalls verändert. Sonnund

Feiertage sowie der Dienstag

sind bei uns Ruhetage. Die

aktuellen Öffnungszeiten finden

Sie in Zukunft auch wieder

auf der Homepage des Tierheims.

Aktuell ist ein Besuch

des Tierheims wegen der Pandemiebestimmungen

weiterhin

nur mit Absprache und

gelesen – dabei gewesen:

www.bz-lindau.de

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 Euro/Jahr

Impressum

Termin möglich. Hierzu können

Sie uns jederzeit auch gern

auf den Anrufbeantworter

sprechen, der jederzeit erreichbar

ist. Wir melden uns gerne

bei Ihnen.“

Aktuell freut sich das Tierheim

Lindau sehr über Futterspenden:

ob Heu, Stroh, Kaninchenfutter,

Kräuter, Hundeleckerlis

oder Katzennassfutter –

alles wird herzlich gern entgegen

genommen. „Oder nutzen

Sie doch unsere neue Spendenbox

direkt vor unserer Haustür“,

wirbt Janine Rachuj.

BZ

BZ-Foto: Tierheim Lindau

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Auto

Lindau

83/

www.unterberger.cc

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

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beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung





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24 31. Juli 2021 · BZ Ausgabe KW 30/21

WISSENSWERTES

Zwillinge für die Oberliga

EV Lindau Eigengewächse schaffen Sprung ins Senioren-Team

Lindauer sind Europameister

Martin Buck, Fabian Gielen

und Yannick Netzband vom

Lindauer Segler-Club sind Europameister

in der Klasse der

Esse 850 geworden. Als vierter

Mann war der Spanier Alberto

Puga an Bord.

„Das waren verrückte Rennen

in Malcesine am Gardasee“,

fasst Steuermann Martin Buck

die neun Wettfahrten zusammen.

„Bei uns ist es irre gut

gelaufen, wir haben als Team

gut zusammengefunden und

haben vor allem Vorwind das

Boot schnell fahren können.

Wir hatte sogar Frühstarts und

sind trotzdem im Ziel noch

Erster geworden.“

Im Endresultat hatte Buck

acht erste Plätze eingefahren,

der einzige zweite war der

Streicher. „Schade ist nur,

dass lediglich sechs Schiffe

am Start waren“, so Buck.

„Wegen Corona sind momentan

so viele Sachen schwierig,

viele können momentan noch

nicht wieder richtig an den

Start gehen.“ Taktiker Fabian

Gielen wagt nach dem Erfolg

vom Gardasee einen Ausblick

aufs kommende Jahr: „Es hat

so viel funktioniert bei uns an

Bord, wir haben uns jetzt noch

einiges vorgenommen.“

Im Bild: Alberto Puga, Fabian

Gielen, Yannick Netzband,

Martin Buck und Gianni Testa,

Präsident des Segelvereins

Malcesine Fraglia Vela Malcesine.

Malcesine und der nördliche

Gardasee sind bekannt dafür,

dass sie ein natürliches, „Open-

Air-Fitnessstudio“ für Segler

bieten. Der Wind bläst konstant

zehn Stunden pro Tag. Die Fraglia

Vela Malcesine, die bereits

die Infrastruktur besitzt, erstklassige

Segel-events auszurichten,

hat 2015 ihren südlichen,

schwimmenden Landungssteg

nochmals ausgebaut, um

70 weitere, größere Boote

unterzubringen, und die Möglichkeit

zu haben, neue und

spektakuläre Events organisieren

zu können.

Die Esse 850 ist eine prämierte

Rennyacht des Schweizer Herstellers

Schuchter. Ziel des

Konstrukteurs war es, ein Schiff

zu bauen, das alleine gesegelt

werden kann und das sowohl

bei wenig als auch bei viel

Wind stabil und schnell segelt.

BZ-Foto: Buck

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Die EV Lindau Islanders präsentieren

mit ihren Eigengewächsen

Corvin und Robin Wucher

zwei „waschechte“ Lindauer Personalien

für die kommende Spielzeit.

Corvin Wucher als Stürmer

und Robin Wucher als Verteidiger,

werden fester Bestandteil

der Oberligamannschaft, beide

durchliefen zuvor sämtliche U-

Mannschaften der Inselstädter.

Parallel werden beide weiterhin

aber auch noch für die U20

der Lindauer auflaufen. Corvin

wird mit der Nummer 16 und

Robin mit der Nummer 18 aufs

Eis gehen.

#16 Corvin Wucher

Die EV Lindau Islanders trauern

um ihren Gründungsvater

Walter Bänziger.

Das Ehrenmitglied verstarb am

6. Juli im Alter von 87 Jahren.

„Ohne Walter Bänziger gäbe es

„Ich begleite Robin und Corvin

nun schon eine Weile bei

der U20 Mannschaft und sie

haben dort schon gezeigt, dass

sie immer hart an sich arbeiten

und schnell aus ihren Fehlern

lernen. Es macht mich sehr

stolz, weitere „waschechte“ Lindauer

für die Islanders spielen

zu sehen. Dies haben sie sich

durch ihren harten Arbeitseinsatz

und Trainingsfleiß verdient“,

sagt Sascha Paul, Sportlicher

Leiter der Islanders.

Bei ihren Einsätzen und den

ersten Erfahrungen in der

Oberligamannschaft in der vergangenen

Saison hinterließen

die Zwillinge einen bleibenden

Eindruck bei den Trainern

und der Sportlichen Leitung,

weshalb sie nun auch fester

Bestandteil des Oberligateams

werden. Sascha Paul: „Die

Zwillinge haben in der vergangenen

Saison schon ihre ersten

Erfahrungen im Seniorenbereich

machen dürfen und beide

haben gezeigt, dass sie durchaus

in der Lage sind, auf Oberliganiveau

zu spielen.“ Beide

schafften es sogar schon aufs

Scoreboard in der Oberliga:

Robin machte in Landsberg

sein erstes Tor im Profibereich,

Corvin legte nur kurze Zeit

später gegen Füssen nach und

schaffte es damit sogar zum

Tor des Monats in der Oberliga.

„Es ist immer schön, wenn

die Früchte aus dem eigenen

Nachwuchs geerntet werden

#18 Robin Wucher

unseren EV Lindau nicht“,

würdigte der 1. Vorsitzende,

Bernd Wucher, den Verstorbenen.

„Mit Walter ist eine

große Geschichte und ein enger

Freund von uns gegangen.“

BZ-Foto: EVL

können. Corvin hat sich

schon letztes Jahr in der Oberliga

einen Platz im Team

sichern können. Robin hat

schon kräftig, nicht nur mit

seinem Tor in Landsberg, an

die Türe der Oberliga geklopft“,

sagt Headcoach Stefan Wiedmaier

und ergänzt: „Sie arbeiten

für den Traum als Eishockeyspieler

sehr hart und haben

sich dadurch einen Platz im

Team verdient.“

Weitere Spieler aus der U-20

bzw. dem eigenen Nachwuchs

sollen die Chance erhalten, in

der Oberligamannschaft erste

Erfahrungen zu sammeln. Die

Islanders wollen damit den

aktuellen sehr erfreulichen

Trainingsfleiß in der U20

belohnen.

In diesem Zuge möchten

die EV Lindau Islanders auch

Goalie Nikita Quapp noch

ganz herzlich gratulieren. Er

absolvierte in der abgelaufenen

Saison als Förderlizenzspieler

ein Spiel für die EV Lindau

Islanders, ehe er über die

Towerstars Ravensburg von

seinem Stammverein Krefeld

zurückgeholt wurde. Der Spieler

der Krefeld Pinguine (DEL)

wurde in der Nacht auf Sonntag

(25. Juli) von den Carolina

Hurricanes aus der nordamerikanischen

NHL als Nummer

187 des NHL-Entry-Drafts 2021

gezogen. Quapp ist damit nun

auch der erste Spieler mit Lindauer

Vergangenheit, der in

die NHL gedraftet wurde. In

Lindau ist sein Vater, Waldemar

Quapp, eine Legende.

Dort stand er von 2006 bis

2013 als Goalie unter Vertrag.

BZ / BZ-Fotos: EV Lindau

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