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Fjord und Schlei maritim 03/2022

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&Schlei

Segeln und Wassersport in der Region

78. Ausgabe, 03 /2022

15. Jahrgang

Super Wetter bei der

Sønderjysk Open

Spannender Culix-Cup

Der Robbe & Berking

Sterling Cup


* Checkliste zur Registierung ist als Datenblatt angehängt. Einfach ausdrucken,

ausfüllen und zurückschicken.

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Liebe Leserin, lieber Leser!

Es ist schon besonderes Glück, wenn beim Fotografieren

von Regatten die Wetterverhältnisse mitspielen.

Wir durften gleich vier Mal bei strahlendem Sonnenschein

mit an Bord. Einige Impressionen dieser großartigen

Regatten finden Sie auf den folgenden Seiten

und auf der Titelseite (Bild vom Pfingst Cup). Darüber

hinaus nehmen wir uns des Themas Frauen segeln an.

Unser ausführliches Gespräch mit der erfahrenen Seglerin Birgit Krohn beleuchtet das Thema

aus einem Erfahrungsschatz von vielen Jahren als Skipperin an Bord. Vielen Dank für

Deine Zeit, liebe Birgit. Am Industriehafen bangt ein Segelverein um die Zukunft seines

Standortes. Hanne Kreutzer beleuchtet in ihrer Kolumne die Problematik des Umbruchs

am Ostufer in Flensburg und Anja Düvel stellt die Turning Point-Stiftung von Heinz-Peter

Schmidt und deren Engagement für einen barrierearmen Zugang zum Segelsport vor. Ein

riesiges Dankeschön an alle, die uns bei dieser Ausgabe so toll unterstützt haben. Sie werden

sehen, es gibt ordentlich was zu lesen und schauen in der neuen Fjord&Schlei maritim!

Irmi und Heiko Grüterich

Ohne unsere Kunden geht hier gar nichts!

Darum an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Inserenten.

Bauhaus Nautic, Flensburg - Buchhandlung Liesegang, Schleswig - Buchhandlung

Rüffer, Flensburg – Hanseatische Yacht- und Segelschule DHH, Glücksburg - Flensborg

Avis, Flensburg - FLIN Solar GmbH, Kiel - Folienwerft, Wees - Foto Raake,

Flensburg - HBM Bau, Wees - Heuchert Sanitär, Glücksburg - Josef Zürn Rotweiss

Produkte, Wasserburg - Maritimer Yachtservice, Wees - Marks Maritim, Schleswig

– Segelmacherei Nickels, Harrislee - Nord-Ostsee Sparkasse, Flensburg – Nord-

Polster CS, Wees - OK Transport, Flensburg - Quantum Sails, Wees - Segelmacherei

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Wenn der Fotograf vom Fotografen

beim Fotografieren fotografiert

wird … Foto: Thomas Raake

als Geld geht.

Wenn man einen starken Immobilienpartner in der Region hat.

Inhaltsverzeichnis

Hanne Kreutzer

Die maritime Kolumne 4

Klassiker

Der Robbe&Berking

Sterling Cup 5

Regatta

Starkwind beim

Culix Cup 6

Flensburger Yacht Club

Endlich wieder

Pfingst Cup 9

Club Nautic

Alle sollen

segeln können 10

Folienwerft

Wees 5

Maritimer Yachtservice

Wees 5

Bauhaus Nautic

Flensburg 8

Neues aus der Firmenwelt

Im Gespräch

Frauen, die segeln 11

Jugend maritim

Tolle Stimmung bei

der Sønderjysk Open 14

Flensborg Avis

Perfektes Wetter

bei der Als Rund 16

Luftaufnahme

Maasholm 18

Stadtarchiv Kappeln

Der Schwansener See 20

Tradition

Die Rum-Regatta

2022 21

Buchempfehlungen 22

Gewinnspiel 23

Impressum 23

Segelmacherei Nickels

Harrislee 15

Nordpolster

Wees 21

Rotweiss

Wasserburg 23

Fjord & Schlei maritim 03/22 - Seite 3


&Schlei

Kolumne

Hafencities – Ansiedlungen

ohne Hafen?

Erreicht man an unseren Küsten die Städte, sowohl in

unserem Nachbarland Dänemark als auch in Deutschland,

kommt man automatisch in sogenannte Hafen-

Cities. Nur – meistens jedenfalls – vermisst man dann

den Hafen. Man sieht moderne Wohn- oder Bürogebäude,

Fassaden mit viel Glas und die zugezogenen

Vorhänge in vielen Wohnungen lassen ahnen, dass

dort nicht dauerhaft gewohnt wird. Von pulsierendem

städtischem Leben keine Spur, kein Hafengeruch oder

gar »maritimer« Lärm wie Mastengeklapper oder ähnliches.

Wasser gibt es oft in Kanälen, die zwischen den

Häusern fließen, aber Schiffe sucht man vergebens.

Liegt es vielleicht daran, dass die Stadtentwickler

und -planer aus Städten kommen, in denen Wasser

hauptsächlich aus der Leitung kommt? Oder liegt es

daran, dass die eigentlichen Bewohner der Städte sich

den Wohnraum gar nicht leisten können? Hat man

bei der Planung vielleicht vergessen, dass ein Hafen

per se den Schiffen, nicht zuletzt den Seglern und

der maritimen Wirtschaft gehört? Vielleicht wäre es

auch gut gewesen, sich vor der Planung mit Seglern

zu unterhalten, um zu erfahren, welche Flächen und

welche Infrastruktur sie benötigen. Der Kontakt zu den

ortsansässigen Wassersportvereinen und den gewerblichen

Anrainern ist unerlässlich, wenn man die Sterilität

dieser sogenannten »Quartiere« in Zukunft vermeiden

will. Die Küstenstädte werben mit ihrem maritimen

Charakter in Flyern und auf Hochglanz-Postkarten. Das

hat logischerweise zur Folge, dass sie allen Wassersportvereinen

und maritimem Gewerbe Platz in und am

Hafen einräumen müssen. Die weißen Segel kommen

nicht von allein auf die Förden und der touristische

Nutzen des Wassersports für Städte und Gemeinden

sollte nicht unterschätzt werden, ganz abgesehen davon,

dass alle Wassersportvereine eine enorme soziale

Funktion haben, egal welcher Wassersport dort betrieben

wird und auch unabhängig von den Jahreszeiten.

Unzählige Gäste aus aller Herren Länder laufen unsere

Hafenstädte an, verbringen ihre freie Zeit dort, beleben

die Wirtschaft und das Stadtbild.

Hanne Kreutzer, Vorsitzende des WSF e.V.


Foto: Heiko Grüterich

Am Wasser entstanden von jeher die ersten Siedlungsformen,

Handel treiben und sich auf dem Wasser

fortbewegen gehören untrennbar in die Küstenstädte

und haben sie in der Vergangenheit reich werden

lassen. Hoffen wir, dass in Zukunft die Stadtplaner sich

daran erinnern und davon absehen, sterile leb- und

lieblose Wohn- und Büroquartiere am Hafen zu entwickeln.

Ich wünsche allen einen wunderbaren Sommer in

einer der schönsten Regionen Deutschlands.


Ihre Hanne Kreutzer

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Seite 4 - Fjord & Schlei maritim 03/22


Der 28. Robbe & Berking Sterling Cup

Seit 1995 treffen sich einmal im Jahr

die schönsten klassischen Yachten beim

»Robbe & Berking Sterling Cup« auf

der Flensburger Förde. Er ist heute das

jährliche Stelldichein der

großen 12mR-Yachten, mit

denen von 1959 bis 1987

um den legendären

America´s Cup gesegelt

wurde. Vor 14 Jahren ging aus dem

Sterling Cup die Yachtwerft »Robbe &

Berking Classics« hervor, die zusammen

mit ihrem Werftmuseum und den beiden

Werftrestaurants heute von fast 100.000

Segelfreunden im Jahr besucht wird.

Das Highlight in jedem Jahr ist der Sterling

Cup. 10 dieser hölzernen Rennyachten

und 13 ihrer kleineren Schwestern,

den 5.5 mR-Yachten, segelten vom 16.

bis 19. Juni 2022 auf der Flensburger

Förde. Wir durften den zweiten Wettkampftag

bei Wetterbedingungen, die

besser nicht sein konnten, fotografisch

begleiten und konnten spannende Szenen

festhalten.


Fotos: Fjord&Schlei maritim

Foto oben: Die »Thea«, Siegerboot im

Wertungssystem »Baltic Handicap«.

Foto links: Das Feld der 5.5mR-Yachten,

der modernen kleinen Schwestern der

12mR-Klassiker.

Alle Ergebnisse unter:

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Fjord & Schlei maritim 03/22 - Seite 5


Starkwind beim

XXI. Culix Cup im FSC

Luna von Weidenbach (HSC) und Mara Helle

Casper (FSC) belegten bei 29ern den Platz 2.

Seite 6 - Fjord & Schlei maritim 03/22


Glücksburg. Nur zwei gute Wettfahrten

konnten den Teilnehmern beim diesjährigen

Culix-Cup schon zum Sieg reichen.

Ließ FSC-Wettfahrtleiterin Daniela Huber

am Samstag zur Eröffnung wegen Starkwindes

nur zwei Wettfahrten starten, fiel

der Sonntag wegen Flaute sogar komplett

aus.

Am Eröffnungstag mussten die Segler

der Klassen Ok-Jolle, 29er und International

14 Footer dabei mit Winden um die

20 Knoten kämpfen. Das war besonders

für die Jugendklasse des 29er kein einfaches

Unterfangen. Und so mussten gerade

weniger erfahrene Teams schon mal

eine Kenterung in Kauf nehmen.

Zu den erfahrenen Teams in dieser

Bootsklasse gehören 29er-Vorschoterin

Mara Helle Casper vom FSC und ihre

Steuerfrau Luna von Weidenbach (HSC),

doch auch sie mussten sich erst auf die

schwierigen Bedingungen einstellen.

»Der Wind war für uns weniger das Problem,

doch die Welle war kurz und kabbelig,

in unseren letzten Segelrevieren

war das nicht der Fall«, sagte Mara Helle

Casper. Am Ende reichte es dennoch in

ihrer Bootsklasse nach einem vierten und

einem zweiten Platz für den zweiten Rang

in der Gesamtwertung.

Auch bei den International 14ft war

der FSC ganz vorne vertreten. Eike Dietrich

(FSC) holte mit seinem Steuermann

Michael Elle (WSCW) einen dritten und

zweiten Rang. Damit belegte das Team

in der Gesamtwertung ebenfalls den

zweiten Platz.

Elle und Dietrich nehmen auch an der

diesjährigen Weltmeisterschaft vom 24.

Juli bis 5. August auf der Flensburger

Förde teil. »Das war für sie ein sehr gutes

Training«, meinte Huber, denn beim XXI.

Culix Cup gingen in dieser Bootsklasse

noch weitere WM-Teilnehmer an den

Start.

Bei den OK-Jollen trumpften die Dänen

groß auf. Es gewann Steen Christensen

vom Herslev Sejlklub.Gefolgt von seinen

Landsmännern Jesper Bendix, Troels

Tranbjerg und Thomas Meyer. Platz 5

belegte Lokalmatador Lutz Boghun als

bester Deutscher.


Text: Kay Iversen


Fotos: Ingvild Buchholz

Platz 1 der Int. 14ft belegten Stephan Heim (PYC) und Robert Schmidt (SVW), GER 221.


Das war ein Culix-Cup

der Extreme.

Wettfahrtleiterin

Daniela Huber.

Daniela Huber

Wettfahrtleiterin

Alle Ergebnisse unter:

www.manage2sail.de

Die Gewinner:

links oben: Int.14ft.: von li. Platz 3 Henning

Uck (MYC)-Per Blohm (SSC), Platz 1 Stephan

Heim (PYC)-Robert Schmidt (SVW), Platz 2

Michel Elle (WSCW)-Eike Dietrich (FSC)

rechts oben: 29er: Mitte: Platz 1 Anton und

Johann Sach (LYC), rechts: Platz 2 Luna von

Weidenbach (HSC) und Mara Helle Casper

(FSC), links: Platz 3 Christoffer und Frederik

Schwall (KYC)

links unten: OK-Jollen: von links Platz

3 Troels Trabjerg (MS), Platz 1 Steen

Christensen (HSS), Platz 2 Jesper Bendix

(MS)

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Fjord & Schlei maritim 03/22 - Seite 7


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Foto: Bauhaus

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Seite 8 - Fjord & Schlei maritim 03/22


Endlich wieder FSC Pfingst Cup

Flaute – Sonne, Wind satt, mit fünf Wettfahrten – leichte Nässe und viel Wind am letzten Tag.

Glücksburg. Andreas Christiansen mit

Sohn Felix und Julius Plass (NRV) siegten

bei den 5.5mR, Tobias Brinkmann,

Michael Koch, Marcus Koy (NRV) bei den

Drachen und Jan Borbet (MYC), Jesper

Spehr (SVMG) waren im Starboot erfolgreich.

Herzlichen Glückwunsch!

Endlich, nach zwei Jahren Corona-

Pause, konnte der Flensburger Segel-

Club in diesem Jahr zu Pfingsten wieder

zur Regatta für Drachen, Star und 5.5mR

einladen. Ausgesegelt wurden der FSC

Pfingst Cup für die Drachen-Klasse, der

Beate Uhse Gedächtnis Preis für die Starboote

und der Bronia Preis für die 5.5mR.

Insgesamt fanden 18 Drachen, 15 Stare

und vier 5.5mR, darunter einige dänische

Gäste, den Weg nach Flensburg.

Wettfahrtleiterin Dani Huber und ihr

Team gestalteten, neben der FSC Ökonomie,

den Seglerinnen und Seglern

ein unvergessliches Wochenende mit

viel Sonne und, bis auf Samstag, guten

Windbedingungen. Der trübe letzte Tag,

mit etwas Regen, war daher leicht zu verschmerzen.

Am Samstagabend lud der

Flensburger Segel-Club zum gemeinsamen

Barbecue ein. Herzlichen Dank!

Die für Samstag vorgesehenen Wettfahrten

fielen wegen der, den ganzen

Tag herrschenden, Flaute aus und der

Regattatag wurde um 15 Uhr beendet.

Daraus folgte, dass am nächsten Tag

Wettfahrten nachgeholt werden mussten.

Fünf Wettfahrten wurden angesetzt.

Der Sonntag zeigte sich von seiner besten

Seite. Sonne satt, konstante Windbedingungen

von 9 bis 15 Knoten und

Optik, die

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Wassersport und Naturbeobachtungen!

Am Pfingstsonntag herrschte Traumwetter, hier das Feld der Drachen.


Foto: Fjord&Schlei maritim

Die Drachensieger v.l.n.r.: Platz 2: Mario Wagner, Günther Kröber, Stefan Waack,

Platz 1: Marcus Koy, Tobias Brinkmann, Michael Koch

Platz 3: Arne Hubregtse, Hannes Hollaender, Timo Sommer

stabiler NO-Richtung. Die gute Startdisziplin

der Klassen ermöglichte es, die

Wettfahrten in fünf 1/2 Stunden abzuschließen.

Tagessieger waren bei den

5.5mR viermal GER 118 - Thies Först

(KYC) mit Carsten Morf, Niklas Backfisch

(BSV HH) auf einer Modern-Konstruktion

und GER 30 - Andreas Christiansen und

Team mit einem Evolution-Boot. Die

Starboote hatten drei Tagessieger GER

8204 - Jan Borbet (MYC) und Crew zweimal,

GER 8427 - Reinhard Schmidt (MYC)

/ Niels Hentschel (SLSV) und GER 8299

- Heiko Winkler / Uwe Thielemann (SYC)

ebenfalls zweimal. Im Drachen-Feld gab

es drei Tagesbeste GER 922 - Tobias

Brinkmann und Team (NRV) dreimal, GER

1111 - Arnt Bruhns, Max Droege (NRV),

Marc Heß (HSC) und GER 996 – Günther

Kröber (SCRh), Stefan Waack (SCRibnitz),

Marion Wagner (ROYC). Der Tag wurde

mit einer Einladung der Flotte Nord und

5.5mR abgeschlossen und dauerte bis in

die späte Nacht.

Am Pfingstmontag fanden die Akteure

gleich sehr gute Segelbedingungen

vor, um die beiden letzten Wettfahrten

zu absolvieren. Der Wind hatte auf Süd

gedreht und wehte mit 14 bis 21 Knoten.

Um 10.30 Uhr fiel der Startschuss

zu Wettfahrt sechs, mit anschließendem

siebten Race. Beide Wettfahrten entschied

GER 30 bei den 5.5mR für sich.

Bei den Starbooten hieß der Tagesieger

zweimal GER 8427 und bei den Drachen

siegten je einmal GER 922 und GER 996.

Bei der Siegerehrung dankten die Aktiven

Dani Huber und Team für die hervorragende

Durchführung der Veranstaltung

und verabschiedeten sich bis zum nächsten

Jahr mit einem dreifachen Hipphipphurra.

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Fjord & Schlei maritim 03/22 - Seite 9


Alle sollen segeln können!

Dieser Vorsatz stand am Anfang des neuen

Projekts der Segeljugend des »Club

Nautic e.V.« in Schausende. Die Jugendlichen

dort segeln auf Opti, Feva, 420er

und 470er. Es sind Jollenklassen, die nicht

für alle »Rollifahrenden« oder Menschen

mit Sitzstabilitätsbedarf optimal sind,

aber von denen Kinder und Jugendliche

mit Handicaps nicht grundsätzlich auszuschließen

sind. Hat man das verstanden,

ist der nächste Schritt nur logisch und

folgerichtig: Die Club Nautic-Jugend

möchte mehr Kindern und Jugendlichen

den Einstieg in den schönen Segelsport

ermöglichen.

Mit Unterstützung der »TurningPoint

Stiftung« veranstaltet der Verein im kommenden

August sogenannte »Wendekurse«.

An den Tagen vom 12. bis 14.

August 2022 können je 12 angemeldete

Kinder und Jugendliche diese eintägigen

Segelkurse besuchen. Mit speziellen

Kielbooten der Klasse »Sonar«, können

die Teilnehmenden unter Begleitung in

das Segeln hineinschnuppern, den Verein

kennenlernen und Kontakt mit der

Vereinsjugend knüpfen. Anschließend

haben sie die Möglichkeit, in den jeweiligen

Jollengruppen weiterzumachen und

in den Segelsport tiefer einzusteigen.

Geistige oder körperliche Einschränkungen

beziehungsweise gesellschaftliche

oder soziale Benachteiligungen

stellen grundsätzlich kein Handicap dar,

um am Schnuppertag teilzunehmen. Für

alle Teilnehmenden ist der Segelkurs kostenlos.

Die »Turning Point Stiftung«

»Turning Point« hat das Ziel, durch einen

barrierearmen Zugang zum Segelsport

Wendepunkte im Leben zu schaffen und

damit die Inklusion in der Gesellschaft

zu verbessern. Zielgruppe sind körperlich,

geistig oder sozial eingeschränkte

Menschen, insbesondere Kinder und

Jugendliche. »Turning Point« ist davon

überzeugt, dass gerade die Bewältigung

seglerischer Herausforderungen das

Selbstbewusstsein, sowie das Vertrauen

»Turning Point« ermöglicht es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen das Segeln zu

erlernen.

Foto: Heinz Kühbauch

in die Fähigkeit zur Lösung von Problemen

im täglichen Leben stärkt. Die Stiftung

will eine lebensverändernde Wende

für die Teilnehmenden schaffen.

»Während meiner Segelprojekte konnte

ich beobachten, wie Jugendliche aus unterschiedlichsten

sozialen Gruppen durch

das Segeln mehr Selbstvertrauen gewonnen

haben. Dadurch haben sie sich

auch im Alltag sehr positiv entwickelt.

Das möchte ich mit »Turning Point« sehr

viel mehr Menschen aus benachteiligten

Bevölkerungsgruppen ermöglichen«, so

Heinz-Peter Schmidt, Gründer.


Text Anja Düvel, Club Nautic e.V.

Weitere Infos zur Stiftung unter:

https://turningpoint-stiftung.com

Anmeldung bitte bis 1. August an: event.

anmeldung@turningpoint-stiftung.com

Seite 10 - Fjord & Schlei maritim 03/22


Frauen, die segeln – ein Gespräch mit Birgit Krohn

Über die Rollenverteilung auf dem Boot und vieles mehr erzählt uns Birgit Krohn, Seglerin aus Leidenschaft.

Bis vor dem ersten Weltkrieg waren Frauen

in den meisten Segelclubs noch unerwünscht

und es war die absolute Ausnahme,

Frauen mit an Bord zu nehmen. Zur

Zeit der großen Segelschifffahrt hieß es

sogar, Frauen bringen Unglück über Schiff

und Besatzung.

Das Bild der Frau an Bord

Auf die Frage, was für Birgit das Besondere

für Frauen im Segelsport ist, antwortet

sie lachend: »Witzig, dass du diese Frage

stellst. Vor ein paar Tagen habe ich mir ein

altes Buch gekauft, nachdem wir während

der »Rund Skagen« darüber gelacht haben:

Die perfekte Bordfrau aus dem Jahr

1974. Dort ist zu lesen, dass die perfekte

Bordfrau immer einen faltenfreien Rock im

Gepäck hat, jeden Tag ein Haartonikum

benutzt, vor dem Skipper aufsteht, die

Brote für den Törn schmiert und geduldig

ist, wenn der Skipper mal laut wird. Er hat

ja auch so viel Verantwortung. Es erinnert

an die Verkehrssendung "Der siebte

Sinn", in der vor Frauen im Straßenverkehr

gewarnt wurde. Heute sorgen solche Zitate

eher für lustige Unterhaltung am Grill.

In unserem Verein haben beim letzten

Sportbootführerscheinunterricht von 16

TeilnehmerInnen 11 Frauen teilgenommen.

Also, liebe Männer, warm anziehen,

den faltenfreien Rock einpacken und Brote

schmieren!«, sagt sie lachend und fügt

nachdenklich hinzu: »Es ist teilweise immer

noch in den Köpfen vieler Frauen, dass

sie sich weniger zutrauen. Auch ich kenne

diese Zweifel an meinen Fähigkeiten.

Ich kann nur dazu raten, sich intensiv mit

dem Segeln zu beschäftigen. Es gibt auch

Sicherheit auf den Touren. Viele Paare sind

zu zweit unterwegs und es wird dem Skipper

sicher gefallen, wenn die Frau in der

Lage ist, im Notfall ein Mann über Bord

Manöver zu fahren. Beim Flensborg Yacht

Club gibt es die Sejler skole (Segelschule),

in der Vereinsmitglieder ohne Boot und

Segelerfahrung das Segeln lernen können.

Es ist sehr erfreulich, dass überwiegend

Frauen dieses Angebot in Anspruch

nehmen. Auch Segelschulen bieten zunehmend

reine Frauenkurse an, wie zum

Beispiel der DHH. Für viele Frauen ist es sicher

kein Problem, in gemischten Crews zu

fahren. Jedoch ist es nicht für alle Frauen

das Richtige. Einige fühlen sich von Männern

bewusst oder auch unbewusst unter

Druck gesetzt und nehmen sich dann eher

zurück. Ich nehme verstärkt wahr, dass

Frauen sich immer mehr für das Segeln

interessieren.«

Birgit Krohn in ihrem Element.

Foto: privat

Auf dem Boot groß geworden

Birgit, Mitglied im »Flensborg Yacht Club

e.V.« (FYC), war von klein auf mit ihrer Familie

jeden Sommer auf dem Boot. Insbesondere

ihr Vater hat daduch, dass er Birgit

schon früh Verantwortung an Bord übertragen

hat, ihren Werdegang auf dem Wasser

sehr geprägt. So durfte sie etwa als 14-jährige

auf einer gemeinsamen Tour eine »X

119« angeleint nachts steuern, während

der Vater schlief. »Er hat mich angeleint

und ab und zu nach mir gesehen. Ich habe

dieses Vertrauen in mir aufgenommen und

gedacht, wenn ich das Segeln unter diesen

Bedingungen so sehr liebe, dann ist es

wohl meine Sportart«, erzählt sie.

Auch 2007 spielte der Vater eine relevante

Rolle. Birgit wollte mit einer Freundin

auf einer »Dehler 36 DB« in die Ferien

starten, als die Mitreisende einen Tag vor

dem Start absagte. Als Birgit ihrem Vater

davon erzählte, sagte er kurz: »Wo ist

das Problem? Leg ab! Du kannst das auch

alleine!« So startete Birgit allein und versucht

seitdem, jährlich eine Einhandtour

zu planen: »Alleine unterwegs zu sein, ist

eine Herausforderung an mich und meine

seglerischen Fähigkeiten sowie an meine

mentale Kraft«, sagt sie entschlossen.

Spaß am Regattasegeln

Die Liebe zum Regatta-Segeln entwickelte

Birgit auf einer »X-79«, die ihrem damaligen

Freund gehörte. Seitdem hat sie viele

spannende Regatten gesegelt, zuletzt

die »Rund Skagen« mit einer »Albin Stratus«

(Skipper Tillmann Frank) im Rahmen

der Nordseewoche. »Wir waren ein tolles

Team aus erfahrenen Seglern, hatten viel

Spaß und sind nach vier Nächten und fünf

Tagen glücklich und als erstes Boot unserer

Gruppe in Kiel angekommen. Es war

stürmisch, nachts eiskalt, alles war nass. Es

gab wenig Schlaf und trotzdem hätte ich

nicht woanders sein wollen.«

Gute Ausbildung ist wichtig

1990 machte Birgit parallel zum Studium

in Kiel den Sportbootführerschein und

den ersten Segelschein, heute als Sportküstenschifferschein

bekannt. 2008 folgte

der Sportseeschifferschein mit der Berechtigung,

küstennah gewerblich zu fahren.

»Den Traum vom Sporthochseeschifferschein

inklusive Astro-Navigation, weltweite

Fahrt, habe ich mir in den letzten Jahren

erfüllt. Der DHH hatte eine Online-Ausbildung

im Programm, die auch in Zeiten

von Kontaktbeschränkungen zuverlässigen

Unterricht geboten hat«, sagt sie. Mittlerweile

gibt sie ihr Wissen gerne als Ehrenamt

im Verein weiter.

Glück, Zufriedenheit und tolle Pläne

Neben der sportlichen Komponente findet

Birgit beim Segeln einen guten Ausgleich

zum oft stressigen Berufsalltag. »Auf dem

Wasser habe ich immer die Wahl, was ich

machen möchte: Soll es eine seglerische

Herausforderung bei viel Wind sein, die

einsame Ankerbucht ohne Kontakt zur

Außenwelt oder ein quirliger Hafen mit

großen Grillrunden? Segeln ist für mich

der Inbegriff von Freiheit. Es stellt sich bei

mir ein tiefes Gefühl von Glück und Zufriedenheit

ein, sobald ich die Hafeneinfahrt

verlasse.«

Ihren lange gehegten Traum, in einer

Frauen crew unterwegs zu sein, wird

sich Birgit in naher Zukunft erfüllen.

Jetzt steht erst einmal der Sommer vor

der Tür: »Mitte Juli starte ich von meinem

Heimathafen in Fahrensodde mit meiner

"Wauquiez 41" und einer Freundin

Richtung Oslo. Mitte der Ferien ist dann

Crew-Wechsel in Oslo, die Familie kommt.

Meine Tochter wird das Boot am Ende der

Ferien von Kerteminde mit ihrer Freundin

nach Hause segeln. Sehr mutig von ihr und

ich bin schon jetzt mächtig stolz«, sagt sie

mit einem Lächeln im Gesicht.

Es zeigt sich deutlich: Auf dem Wasser hat

sich in Sachen Emanzipation viel getan.

Die Zeiten, da Segeln als reiner Männersport

galt, sind eindeutig vorbei.

Text: Birgit Krohn/Irmgard Grüterich

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Die »Northern Light - New Port« auf dem Sterling Cup 2022

Die »Henry B. Nevins Incorporated«

in City Island, New York wurde

1907 von Henry B. Nevins als Werft

gegründet, die Boote mit Holzrumpf

entwarf und baute. Nevins

war Perfektionist und baute mehr

Cup-Gewinner Yachten als irgendjemand

anders.

Die »Northern Light« war im Jahr

1938 das Geburtstaggeschenk für

Alfred Lee Loomis Jr. von seinem

Vater, um ihn von einer großen

Europatour abzuhalten. Sie nahm

1958, 1962 und 1964 am America´s

Cup teil, hat diesen aber nie gewonnen.

Designer: Sparkman & Stephens

Bootstyp: 12-Meter

Baujahr: 1938

Werft: Henry B. Nevins

Yard - City Island New York (USA)

Lüa m: 21.4m

LWL m: 13.7m

Büa m: 3.6m

Tiefgang m: 2.7m

Segelfläche: 176qm

Konstruktion:

Mahagoni über Zedernplanken

Verdrängung: 27.6 Tonnen

Foto: Fjord&Schlei maritim

Seite 12 - Fjord & Schlei maritim 03/22


Fjord & Schlei maritim 03/22 - Seite 13


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Glücksburg. Der zehnjährige Emil Freynhagen

aus FYCs Jugendabteilung wollte

eigentlich gar nicht mitmachen und

musste noch zur Teilnahme überredet

werden. Am Ende aber hatte er überzeugend

den ersten Platz bei den C-Optimisten

errungen.

Der Flensborg Yacht Club arrangierte

die erste Sønderjysk Open des Jahres am

Wochenende vom 21. bis 22. Mai in Fahrensodde.

39 junge Segler im Alter von 9

bis 18 Jahren lieferten sich in den Klassen

Optimist A, B und C, Feva, Europe und

Zoom 8 bei sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen

spannende Kämpfe um

die Platzierungen. Die Teilnehmer kamen

aus Südjütland und Flensburg, einige

sogar aus der Nähe von Aarhus und aus

Kerteminde.

Harter Wind und gekenterte Jollen

Besonders die jüngsten unerfahrenen C-

Optimisten kamen durch den harten und

böigen Westwind, der am Sonnabend

vorherrschend war, an ihre Grenzen. Die

JUGEND

Sturmböen und Sommersonne

bei der Sønderjysk Open

Es gab einiges zu tun für die Helfer auf dem

Wasser. Foto: Fjord&Schlei maritim

Helfer auf dem Wasser hatten alle Hände

voll zu tun, gekenterten Kindern zu

helfen und ihnen Mut zuzusprechen. Die

kleinen Jollen fielen um wie die Fliegen,

aber niemand kam zu Schaden und die,

die es bis ins Ziel schafften, wurden mit

einer guten Platzierung belohnt.

Die Kreuz gegen den harten Wind

von Solitüde nach Fahrensodde bot die

nächste Herausforderung für die 9- bis

12-jährigen Segler, denen Mut, Kraft und

Ausdauer abverlangt wurde. Die Kinder

konnten sich aber sicher fühlen, denn die

Begleitboote der Helfer waren immer zur

Stelle, wo sie gebraucht wurden. Auch

die älteren A- und B-Opisegler sowie die

Segler in den größeren Jollen mussten

sich in den harten Böen am Sonnabend

durchkämpfen. Diverse Jollen kentereten

und einige zogen es vor, vorzeitig in den

Hafen zu segeln. Die meisten kämpften

sich jedoch durch und erreichten nach

dem letzten Zieldurchgang müde, aber

zufrieden mit ihrer Leistung den Hafen.

Am Sonntag zeigte sich das Wetter dagegen

von seiner besten Seite. Bei einer

leichte Brise und Sonnenschein konnten

fünf bzw. sechs Wettfahrten auf der Förde

durchgeführt werden.

Bei der Preisverteilung am Sonntagnachmittag

sah man nur fröhliche Gesichter

und die Wettfahrtleiter auf beiden

Bahnen sowie Regattawart Jan Christiansen

und Jugendleiterin Eva Holt sparten

nicht mit Lob für die Teilnehmer.

Casper Fink vom Sønderborg Yacht-Club machte den ersten Platz in der Europe-Klasse.


Foto: Fjord&Schlei maritim

Alle Ergebnisse gibt es unter: www.manage2sail.com

Die erfolgreichen Teilnehmer vom Club FYC

von links, hinten: Max Christiansen, Johann

Margarian, Per Reimann, Fritjof Hornschuh,

Mathis Holt, Emil Freynhagen, Onno

Andress, Molly Kruse. Vorne: Jugendleiterin

Eva Holt, Ida Christiansen, Noah Frisenberg,

Nika Bohn, Sveta Keampfe Foto: privat

Und Emil?

Der bereute bestimmt nicht, dass er sich

doch zur Teilnahme entschieden hatte,

als er stolz auf dem Podium stand und

seinen Preis entgegennahm.



Text: Antje Linde, FYC

Seite 14 - Fjord & Schlei maritim 03/22


JUGEND

Emil Freynhagen wollte

anfangs gar nicht

starten bei der Sønderjysk

Open – letztlich hat er sich

dann den ersten Platz bei den

C-Optimisten erkämpft. Das

fanden wir spannend, deshalb

haben genauer nachgefragt.

Hallo Emil. Wir freuen uns darüber, dass

du dir die Zeit nimmst, uns ein paar Fragen

zu beantworten.

FuS: Seit wann segelst du und wie bist

du zum Segelsport gekommen?

Emil: Ich segle jetzt das 3. Jahr im Opti

und seit 7 Jahren mit meinen Eltern.

FuS: Was macht dir beim Segeln am

meisten Spaß?

Emil: Hoch am Wind zu segeln

FuS: Wie oft in der Woche bist du auf

dem Wasser unterwegs?

Emil: Ein- bis zweimal in der Woche.

FuS: Du wolltest bei der Sønderjysk

open anfangs gar nicht mitmachen. Was

hat dich letztendlich davon überzeugt,

doch dabei zu sein?

Emil: Antje und Eva haben mich überredet.

Sie haben die Regatta mit organisiert

und im letzten Jahr bei unserem

Clubjubiläum habe ich gegen Antje, bei

einer kleinen Spaßregatta, gewonnen.

Deshalb meinte sie, ich müsste unbedingt

mitsegeln.

Interview

Emil Freynhagen freut sich sehr über seinen

ersten Pokal. Foto: Malte Freynhagen

FuS: Besonders am Sonnabend herrschten

böige Windverhältnisse, was war an

dem Tag die größte Herausforderung für

dich?

Emil: Nicht zu kentern und dass der Opti

bei den hohen Wellen nicht voll Wasser

läuft.

FuS: Du hast bei den C-Optimisten den

ersten Platz gemacht. Herzlichen Glückwunsch

von uns an dieser Stelle. Hättest

du damit gerechnet, auf dem Podium zu

stehen und wie war das für dich?

Emil: Nicht so richtig, weil ich dachte

Molly und einige von den älteren viel

besser wären als ich. Es war cool auf dem

Podest und ich habe mich über meinen

ersten Pokal sehr gefreut, war aber auch

etwas nervös.

Stürmische Zeiten

Harrislee. Segeln ist zur Zeit geeigneter

denn je, um den Kopf frei zu bekommen.

Denn jeder Griff zum Handy drängt unbequeme

Nachrichten auf: Pandemie, Krieg,

Gas- und Lebensmittelkrise, Inflation.

Als Henning und Malte Nickels sich 2019

für den Bau einer neuen, größeren Segelmacherei

entschieden, spielte nichts davon

eine Rolle.

Seitdem hat im deutschen Handwerk ein

Umdenken eingesetzt: Lange Lieferketten

sind zwar rentabel, aber eben nur, wenn

sie auch funktionieren. Wer erwartet, dass

alle Lieferanten termingerecht zur Stelle

sind, wirtschaftet riskanter als derjenige,

der ein volles Lager vorhält. Abhängigkeiten,

sei es von Gas, Sprit, oder günstigen

Frachtraten, werden in Anbetracht der

aktuellen Krisen ernster genommen, denn

je. Die Produktion in Deutschland gewinnt

dadurch an Aufwind: Nicht die günstigsten

Lohnkosten, sondern Verlässlichkeit und

Termintreue zählen.

Wer selbst herstellt, ist im Vorteil

Henning und Malte Nickels setzen deshalb

auf Fertigung in Harrislee, statt, wie viele

Wettbewerber, auf Importe aus Fernost.

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Die neue Zuschneideanlage für Segel- und

Persenningtuche reduziert die Abhängigkeit

von Lieferanten weiter. Fotos: Nickels

Das Team wurde verstärkt, der Maschinenpark

erweitert, die Digitalisierung der

Fertigung forciert.

Auch wenn die Segelmacherei seit über

einem Vierteljahrhundert vor allem für ihre

hochwertigen Persenninge und Segel bekannt

ist, hat die Pandemie gezeigt, wie

wichtig Diversifikation ist: Im Lockdown

wurden Fensterfolien statt zu Sprayhoods

kurzerhand zu Infektions-Schutzscheiben

für Taxis und Schulbusse verarbeitet.

Wenn der kleine Handwerksbetrieb von

den weltweiten Krisen auch herausgefordert

wird, schafft er doch eines mit

Bravour: Mit Zuverlässigkeit dafür zu

sorgen, dass seine Kunden auf dem Wasser

den Kopf frei bekommen.

Die Nesting Software: Digital optimierte Anordnung der Tuchstücke (»Panele«) ermöglicht

Zuschnitt mit minimalem Materialbedarf. Das schont Ressourcen und vermeidet Abfall.

Optis (Emil Freynhagen links) auf Tuchfühlung mit einem Klassiker.

Foto: Chris Gossmann

Fjord & Schlei maritim 03/22 - Seite 15


… stets zu Gast

Perfektes Wetter für die »Als-Rund

Die Regatta »Als Rundt« führt, wie der

Name schon sagt, rund um die Insel Als.

Aber ob es eine Backbord- oder Steuerbord-Runde

ist, hängt vom Wind ab.

»Das können wir am Vortag entscheiden.

Wir schauen einfach auf die Wettervorhersage«,

erklärt Flemming Clausen.

Er ist sowohl Vorsitzender als auch Leiter

der Abteilung Wettkampffahrten im

Sønderborg Yacht Club.

»Ich kann niemanden finden, der die

Abteilungsleitung übernehmen möchte.

Deshalb habe ich in diesen Tagen etwas

mehr zu tun«, sagt er.

»Als Rundt« hat eine lange Geschichte.

Die erste Regatta fand statt, lange bevor

Flemming Clausen die Planung übernahm,

das ist auch schon zehn Jahre her.

»Ich habe in einigen alten Büchern geblättert

und tatsächlich einen Text über

»Als Rundt« gefunden, der bis ins Jahr

1936 zurück reicht. Wir haben also eine

sehr traditionelle Regatta«, sagt Flemming

Clausen. Er plant gerne solche

Veranstaltungen für seinen Club. »Es ist

immer so schön. Wir sind eine Regatta

sowohl für diejenigen, die wirklich Rennen

fahren wollen, als auch für Familien,

die mitsegeln, aber vor allem die ganze

Atmosphäre genießen wollen«, sagt

Flemming Clausen.

Daher gibt es ein Rennen für diejenigen,

die um die Plätze segeln, und diejenigen,

die als »Tourensegler« teilnehmen.

Flemming Clausen selbst war in diesem

Jahr nicht auf dem Wasser, aber schon

ein paar Mal zuvor.

»Wir hatten dieses Jahr an Land zu viel

zu tun, da 66 Boote am Start waren. Aber

das ist ja eigentlich schön. Wir haben etwas

später begonnen, da es zur normalen

Startzeit fast windstill war. Aber dafür,

dass wir 40 Minuten länger gewartet

haben, wurden wir sehr gelobt, denn die

Windverhältnisse waren danach fast perfekt«,

sagt Flemming Clausen.

Das Siegerboot kam nach fast sechs

Stunden ins Ziel. Bis zum Fest, dass immer

am Samstagabend stattfindet, kamen

alle Boote ins Ziel und schlossen

sich der Party an.

»Wir hatten 190 Gäste auf der Party. Die

Menschen sind nach so vielen Stunden

auf dem Wasser müde. Deshalb endet

die Party auch immer um Mitternacht.

Das ist lang genug. Und auch dieses Jahr

hatten wir viel Spaß«, sagt Flemming

Clausen.

»Als Rundt« findet jedes Jahr am zweiten

Wochenende im Juni statt. Die Regatta

konnte immer durchgeführt werden,

auch wenn es in den letzten beiden

Jahren etwas weniger war.

»2020 konnten wir es gerade noch

durchführen. Im Jahr 2021 durften wir

das auch, aber die Party war viel kleiner,

weil es Verbote und Einschränkungen

wegen der Corona-Pandämie gab«, sagt

er. 2022 lief die »Als Rundt« wieder auf

Hochtouren, mit Teilnehmern sowohl aus

Dänemark als auch aus Deutschland.

»Wir haben oft die gleichen Teilnehmer.

Aber dieses Jahr waren auch einige neue

Boote aus Deutschland dabei. Schon

nach dem Wochenende meinten sie, sie

würden wiederkommen. Das ist großartig«,

sagt Flemming Clausen.

Nächste Etappe

Flemming Clausen kommt nicht wirklich

zum Durchatmen. Von nun an liegt der

Fokus auf der ersten Augustwoche.

»Wir freuen uns auf 256 kleine Optiboote,

die an den Europameisterschaften

teilnehmen und die bei uns durchgeführt

wird. Die Teilnehmer sind zwischen

11 und 15 Jahre alt. Das wird großartig«,

sagt Flemming Clausen.


Text: Grit Jurack, Flensborg Avis

Egal in welcher Bootsklasse gestartet wird, Segelspaß auf dem Wasser und entpanntes Zusammensein im Hafen stehen im Vordergrund.

Fotos: Mikkel Groth, ENOLA | STUDIOS

Seite 16 - Fjord & Schlei maritim 03/22


erichtet grenzüberschreitend

Deltagerne skulle vente lidt ekstra for at komme igang. Men god vind og det bedste vejr kom med startskudet.

Vejret var lige tilpas

- Det kan vi godt afgøre dagen inden.

Vi kigger bare på vejrudsigten, forklarer

Flemming Clausen.

Han er formand og cupsejladsformand i

én person for Sønderborg Yacht-klub.

- Jeg kan ikke rigtig finde en, som vil

overtage posten som cupsejladsformand.

Så jeg har lidt ekstra travlt i disse dage,

siger han.

»Als Rundt« har en lang historie. Den

første regatta blev gennemført lang tid

før, at Flemming Clausen overtog planlægningen,

selv om det er ti år siden.

- Jeg kiggede i nogle gamle bøger og

fandt faktisk en tekst om »Als Rundt« helt

tilbage til 1936. Så vi har en meget traditionsrig

regatta, siger Flemming Clausen.

Han kan lide at planlægge den slags arrangementer

for sin klub.

- Det er altid så hyggeligt. Vi er en regatta

både for dem, som vil virkelig sejle om

kap, men også for familier, som gerne vil

deltage, men mest for stemningens skyld,

siger Flemming Clausen.

Derfor findes der en sejlads til dem, som

sejler om placeringerne, og dem som er

med som »tursejlere«.

Flemming Clausen selv nåede ikke at

være med på vandet i år, men har været

det et par gange tidligere.

- Vi havde for travlt på land i år, da vi havde

66 både med. Men det er jo egentlig

fedt. Vi startede lidt forsinket, da det nærmest

var vindstille til det normale starttidspunkt.

Men fordi vi ventede 40 ekstra

minutter, fik vi stor ros, da vindforholdene

bagefter nærmest var perfekte, siger

Flemming Clausen.

Vinderbåden kom i mål efter knap seks

timer. Inden den traditionelle fest lørdag

aften kom alle både ind og kunne så deltage

i festen.

- Vi havde 190 gæster til festen om aftenen.

Folk er trætte efter så mange timer

på vandet. Derfor slutter festen altid ved

midnat. Det er længe nok. I år var det igen

hyggeligt, siger Flemming Clausen.

»Als Rundt« foregår i øvrigt hvert år i den

anden weekend i juni. Regattaen har altid

kunnet gennemføres, selv om der har været

lidt færre deltagere de seneste to år.

- I 2020 kunne vi lige nå at gennemføre. I

2021 fik vi faktisk også lov. Festen var bare

meget mindre, da der var indskrænkelser

på grund af corona, siger han. Men i år var

Als Rundt i fuld fart igen med deltagere

både fra Danmark og Tyskland.

- Vi har tit de samme deltagere. Men i

år kom også et par nye både fra Tyskland.

Allerede efter weekenden var de sikre på,

at de vil komme igen. Det er dejligt, siger

Flemming Clausen.

Nyt mål

Nu er der fuld fokus på den første augustuge.

-Vi glæder os til 256 små opti-både,

som deltager i europamesterskaberne.

Deltagerne er mellem 11 og 15 år. Det

bliver stort, siger Flemming Clausen.


Tekst: Grit Jurack, Flensborg Avis

Fjord & Schlei maritim 03/22 - Seite 17


Seite 18 - Fjord & Schlei maritim 03/22


Maasholm

Blick nach Nordosten über das Fischerdorf

Maasholm zur Vogelfreistätte Oehe-Schleimünde.

Im Vordergrund der Sportboothafen

Maasholm, links die Bootswerft Moder sitzki

mit kleiner Marina. Links findet sich die kleine

Siedlung Exhöft an der Ausbuchung der Schlei

mit Zugang zum Naturerlebniszentrum und der

Seevogelschutzstation Oehe-Schleimünde.

Diese und alle bisher hier veröffentlichten

Luftaufnahmen sind bei Foto

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Fjord & Schlei maritim 03/22 - Seite 19


Historisches aus dem

Stadtarchiv Kappeln

Der Schwansener See

Zwischen dem Ferienpark Damp und dem Ostseebad Schönhagen, praktisch direkt vor den

Toren Kappelns, liegt ein kleines Naturschutzparadies

Text und

Fotos:

Peter Wengel/

Stadtarchiv

Kappeln

Seite 20 - Fjord & Schlei maritim 03/22

Der Schwansener See hat eine Fläche von

123 Hektar und ist rund zwei Kilometer

lang. Von der Ostsee trennt ihn nur ein

wenige Meter breiter Strandwall. Der See

und die angrenzenden Naturschutzbereiche

bilden ein Vogelparadies allererster

Güte. Der See entstand in der Eiszeit

durch eine vorgeformte Gletscherzunge.

Damals drang Wasser in das so gebildete

Becken ein und schuf den Schwansener

See. Die Strömung der Ostsee baute

durch Sandanlandungen davor eine

kleine Nehrung auf, die im vorvorigen

Jahrhundert von Menschenhand durch

Deiche und Mauern geschlossen wurde.

Zurück blieb der Strandsee, bekannt als

Schwansener See und unter Naturschutzfreunden

ein Geheimtipp. Ob der Name

des Sees aus dem Altdänischen stammt

und Schwanensee bedeutet, wie manche

Heimatforscher glauben, oder ob er auf

schwedische Bauernsiedler zurückzuführen

ist, ist unklar. Vermutet wird, dass hier

bereits im Mesolithikum (Mittelsteinzeit,

bis etwa 6.000 v. Chr.), Menschen gelebt

und ausreichend Nahrung als Lebensgrundlage

vorgefunden haben sollen.

Bronzefunde belegen die Besiedlung zur

Bronzezeit. Weitere Funde von verhütteter

Eisenschlacke stammen aus der Zeit

um Christi Geburt. Ferner wurden hier

»Siedlungsstellen mit Scherben, Bodenverfärbungen

und Herdsteinen« aus der

Zeit 175 bis 350 n. Chr. vorgefunden. Bis

1926 gehörte der Schwansener See zum

Gut Schönhagen. 1987 wurde er durch

die »Landesverordnung über das Naturschutzgebiet

Schwansener See« zum Naturschutzgebiet

erklärt, ebenso wie die

Strandwälle und die Salzwiesen zwischen

See und Ostsee und der Flachwasserbereich

der Ostsee mit einer Gesamtfläche

von 215 Hektar. Der Initiator dieses

Projektes war der frühere Vogelwart des

Mehr als 170 Vogelarten haben in den Naturschutzgebieten am Schwansener See ihr

Zuhause.

Schwansener Sees, Karl Plaumann. »Der

Junge vom Schwansener See«, gebürtiger

Ostpreuße, hat sich seit frühester

Jugend um den Natur- und Vogelschutz

am Schwansener See verdient gemacht.

Er gründete den Vogelschutzbund Nordschwansen,

der später zum Naturschutzbund

(NABU) konvertierte. Mit seiner

Mandolinengruppe »Die Zugvögel«

erspielte er das Geld für die Pacht des

Naturschutzgebietes. Nachdem das Gebiet

per Gesetz zum Naturschutzgebiet

aufgestiegen war, übernahm der NABU

die Trägerschaft. Karl Plaumann wurde

Naturschutzwart und zusammen mit weiteren

Helfern war er für den Schutz der

Vögel während der Brutzeit zuständig.

Zur Brutzeit werden die Gelege rund um

die Uhr bewacht, um sie vor Füchsen und

unachtsamen Besuchern zu schützen.

Der Schwansener See nach Johannes

Mejer, Husum, aus der neuen

Landesbeschreibung der zwei Herzogtümer

Schleswig und Holstein von Caspar

Danckwerth von 1652.

Intensive Arbeit am Gebietsschutz

Stolz war Karl Plaumann darauf, dass

durch die von ihm initiierten Hege- und

Pflegemaßnahmen die Artenvielfalt der

Vogelwelt am Schwansener See mit 127

gezählten Arten konstant geblieben war,

allerdings war die Kiebitzpopulation

rückläufig. Karl Plaumann, der für seine

Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz

ausgezeichnet wurde, führte dies auf die

Vogelfänge in den Ardennen zurück. Der

Naturschutzbund Deutschland (NABU)

wollte über die damalige Europäische

Gemeinschaft versuchen, die Vogelfänge

zu stoppen.

Über das Jahr verteilt, halten sich mehr

als 170 Vogelarten im Bereich des Sees

auf. Einige kommen als Durchzügler, andere

weilen hier nur zur Winterzeit oder

nutzen den See als Futterstelle, die meisten

aber kommen zum Brüten, insbesondere

Enten- und Watvögel. Auf den

vegetationsfreien Plätzen werden Sandregenpfeifer

und Austernfischer ebenso

angetroffen wie die am Meeresstrand

brütende Zwergseeschwalbe. Stolz war

der Vogelwart auf »seine brütenden Säbelschnäbler«.

Sogar der Seeadler hat

den See schon zur Nahrungsaufnahme

aufgesucht. Höckerschwäne, Brandgänse

und die allgegenwärtigen Möwen sind

auffällige Bewohner des Sees und seiner

Ufer.

Dank des Naturschutzes konnten sich

seltene Pflanzen wie Meerkohl, Sandsegge

oder Mauerpfeffer entfalten. Kleine

Gräben und Blänke sorgen für nasse Stellen,

hier gedeihen der Gemeine Tannenwedel

und der Sumpfschachtelhalm.

Und weil das Vogelparadies auch in

Zukunft so bleiben sollte, arbeiteten Karl

Plaumann und seine Helfer intensiv am

Schutz des Gebietes. Gegen den Fuchs

wurde längs des Strandes ein Elektrozaun

aufgebaut, die Gelege wurden mit Drahtgittern

geschützt. Besucher sind auch aktuell

gebeten – insbesondere Radfahrer

– sich langsam zu bewegen und auf den

Wegen zu bleiben.


Die »Pegasus«, ein 2-Mast Klipper von 1904.

Flensburg. Lebhafte Windbedingungen

und ordentlicher Wellengang erwartete

die Segler*innen bei der traditionellen

Rumregatta 2022 in der Flensburger Förde,

dem größten Gaffelsegler-Treffen in

Nordeuropa.

Das stürmische Wetter hatte zur Folge,

dass von 83 gemeldeten Schiffen nur

53 an den Start gingen, einige davon –

insbesondere die Kleineren – durften aus

Sicherheitsgründen nicht starten.

Fotos: Fjord&Schlei maritim

Die Gaffelsegler waren da

Die »Seestern«, das älteste Schiff der Kieler

Förde, war auch dabei.

Der Kurs auf Tonne 12 in Höhe von

Schausende/Glücksburg bot den Zuschauern

an Land jedoch ein beeindruckendes

Schauspiel. Mit viel Wind in den

Segeln und ordentlich Krängung boten

die Segler spannende Momente wie aus

einer anderen Zeit.

Traditionell wurde bei der »Preisvergeudung«

den Ersten der 13 Klassen ein angerosteter

Pokal, den Zweiten eine Drei-

Liter-Flasche Rum überreicht.

Die »De-Albertha«, ein Gaffelsegler von

1891.

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Alternative zu neuen Polstern gibt

es die Möglichkeit, die Polster nach

Wees zu bringen. Die Firma Nord-

Polster zieht die Hüllen ab, reinigt

und imprägniert sie. Anschließend

werden die Polster wieder eingezogen.

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nach Bedarf eine Neukaschierung des

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Die nächste

Fjord&Schlei maritim erscheint

am 12. September 2022.

Anzeigen- und Redaktionsschluss

ist der 26. August 2022.

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tgl. 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr - Warme Küche 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Am Hafen 1 | 24837 Schleswig | Tel. 04621 290207

Fjord & Schlei maritim 03/22 - Seite 21


Fjord&Schlei maritim Buchempfehlungen

und

Nach dem dramatischen Ende ihrer

Beziehung flieht die junge Franka in

das verlassene Haus ihrer Großmutter an

der Ostsee. Das Schicksal führt sie dort

mit der charismatischen Iris und der stillen

Oda zusammen, die beide ein dunkles

Geheimnis hüten, das sie mit dem

alten Haus verbindet. Während sich die

drei fremden Frauen misstrauisch beäugen,

entgeht ihnen, dass die eigentliche

Bedrohung außerhalb der alten Mauern

lauert.

Nebelküste

Hannah Häffner

ISBN: 978-3-442-20626-1

Klappenbroschur

Umfang: 368 Seiten, Goldmann Verlag

Originalausgabe

€ 15,00

Mit Jan Blaufink hat Jürgen Drese

einen virtuosen Roman über eine

Zeit verfasst, in der in Hamburg und

Norddeutschland die Grundfesten der

Gesellschaft wanken – und wer hat dafür

das beste Gespür, wenn nicht die

Jugend?

Jan Blaufink

Der Club der Abben Köpfe

Jan Blaufink in der Karibik

Jürgen Drese

ISBN: 978-3-96194-055-4

Klappenbroschur, 312 Seiten

KJM Buchverlag

€ 16,00

Diese Bücher sind erhältich bei:

Als Bestatterin ist Gitte Madsen

darauf vorbereitet, dem Tod ins

Auge zu blicken. Doch eine Leiche auf

der Terrasse ihres Ferienhauses bringt

selbst die patente Halbdänin aus dem

Konzept. Schon auf der Fähre von Puttgarden

ist ihr ein junger Mann aufgefallen,

der sich offenbar bedroht fühlte.

Dass er noch am selben Abend tot vor

Gittes Tür liegt, kann kein Zufall sein.

Zusammen mit dem einheimischen Komissar

Ole Ansgaard geht Gitte den

Geheimnissen auf den Grund.

Ein dänisches Verbrechen

Frida Gronover

ISBN: 9783548289670

Ullstein Verlag

Broschur, 320 Seiten

1. Auflage 2018

€ 10,99

Dieses Buch führt an die schönsten

Küsten von Flensburg bis zum Darß

und erklärt kenntnisreich die jeweiligen

geologischen Besonderheiten, die man

oft erst auf den zweiten Blick wahrnimmt.

Die deutsche Ostseeküste bietet nicht

nur Sand und Meer, sondern auch einmalige

Naturlandschaften, Steilküsten,

Strand- und Salzwiesen und Dünengebiete.

Die »steinreichen« Küstenabschnitte

erzählen von vergangenen Eiszeiten und

Gesteine berichten von der Herkunft der

Gletscher.

Geoführer Ostseeküste

von Flensburg bis zum Darß

geschrieben von Andrea Rohde

ISBN: 978-3-529-05464-8

Broschur, 160 Seiten, Wachholtz Verlag,

1. Auflage 2016

€ 14,80

Flensburg, Förde Park, Schleswiger Straße 130

Flensburg, CITTI-PARK, Langenberger Weg 4

Öffnungszeiten:

Montag-Samstag 9.30-20.00 Uhr

Flensburg, und Holm 19/21

info@buecher-rueffer.de

Telefon 0461 1404060

Öffnungszeiten:

Montag-Samstag 9.30-18.00 Uhr

Schleswig, Stadtweg 22

Husum, Krämerstr. 12

Eckernförde, Kieler Str. 19

Rendsburg, Schiffbrückenplatz 17

Kiel, Holstenstraße 106-108

Seite 22 - Fjord & Schlei maritim 03/22


&Schlei

VERLOSUNG

In dieser Ausgabe verlosen wir unter

allen Einsendungen mit der richtigen

Antwort zwei Geoführer Ostseeküste

– von Flensburg bis zum Darß von

Andrea Rohde.

Wie groß ist der

?

Schwansener See

Die richtige Antwort senden Sie bitte bis zum 26. August 2022 an:

Fjord&Schlei maritim, Ulehoi 7, 24960 Munkbrarup

oder per E-Mail: info@fjord-schleimaritim.de

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind alle Mitarbeitende der Fjord&Schlei maritim und

deren Angehörige. Der/die Gewinner*in erklärt sich damit einverstanden, in der nächsten

Ausgabe des Magazins genannt zu werden.

Wir gratulieren den Gewinnern des Fjord&Schlei aus der letzten Ausgabe:

Ferdy Zimmermann, Eckernförde und Wim Sluiters, Oosterbeek/NL

Fjord&Schlei maritim

Impressum

Auch auf

facebook!

Herausgeberin

Irmgard Grüterich

Ulehoi 7, 24960 Munkbrarup

Telefon 04631 4425829

info@fjord-schleimaritim.de

Anzeigen und Redaktion

Heiko Grüterich M.A.

Telefon 04631 4425829

Mobil 0175 6673071

info@fjord-schleimaritim.de

Druck

Flensborg Avis

Wittenberger Weg 19

24941 Flensburg

Titelfoto: Pfingst-Cup 2022

Foto: Fjord&Schlei maritim

Mittelseitenfoto:

Sterling Cup 2022,

Foto: Fjord&Schlei maritim

Für Bilder, deren Rechteinhaber

nicht zu ermitteln waren,

bleiben die Honoraransprüche

der Fotografen (und der evtl.

Rechtsnachfolger) gewährt.

Trotz aller Sorgfalt können wir für

die Angaben in

dieser Ausgabe keine Gewähr

übernehmen.

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Fjord & Schlei maritim 03/22 - Seite 23


+++ Regatta-Termine 2022 +++ +++ Regatta-Termine 2022 +++

Datum Veranstaltung Klasse/Wertung Club Datum Veranstaltung Klasse/Wertung Club

VORLÄUFIGE REGATTATERMINE FLENSBURGER FÖRDE

20.-21.08. Sønderjysk Open Opti AC, Feva FYC

24.7.-05.08. Weltmeisterschaft 2022 Int. 14 ft.

07.-11.08. 5th International

Dragon Classics

20.-21.08.. RGF DoubleHand Yardstick FYC/SVF

26.-27.08. Flensburger

Førde Finale ORCclub YCLL

27.08. Nord-Stadtwerke Cup

up & down ORCclub YCLL

03.-04.09. Landesjugend- Opi A +B, Laser 4.7 FSC

meisterschaft SH

+radial, pirat, open

Skif.Bic, 420er, Teeny,

29er

03.09. Cappy-Cup Yardstick SSF/WSF

Januar: Dyvik/DK

Blickrichtung nach Nordosten in die Einfahrt

nach Dyvik auf der dänischen Insel

Als. Der Hafen im Norden ist ein Naturhafen.

Die Zufahrt zum Hafen, die »Stegs

gaf«, ist für Segler sehr anspruchsvoll. Das

Fahrwasser ist nur wenige Meter breit. Die

Bucht bietet neben zwei kleinen Häfen beste

Ankerplätze. Die größte Stadt Nordborg

ist am oberen Bildrand sichtbar.

Juli: Olpenitz

Blick nach Südwesten über das Ostseeresort

Olpenitz. Seit 1970 gehört der ehemalige

Stützpunkt der Deutschen Marine zur

Stadt Kappeln. Rechts oben liegt Kappeln,

der Verlauf der Schlei nach Westen ist gut

erkennbar. An der Schlei-Verengung liegt

Arnis, die kleinste Stadt Deutschlands. Die

schwimmenden Häuser im Hafenbecken

sind die Besonderheit des Ferienresorts.

Schleimünde

Blickrichtung nach Osten auf Schleimünde,

der Zufahrt in die Schlei. Links das Naturschutzgebiet

»Vogelfreistätte Oehe-Schleimünde«.

Durch Sturm und Hochwasser

wird die Halbinsel stetig verändert und abgetragen.

An der Zufahrt zur Schlei liegt die

Lotseninsel mit kleiner Gastronomie und

kleinem Hafen, an dem ein Ausflugsschiff

anlegt.

Die Kalender 2023 von

Februar: Schausende

Blickrichtung nach Nordosten über Schausende

und Holnis bis nach Broager (DK). Im

Vordergrund der Yachthafen des Segelclubs

»Club Nautic e.V.«. Der neue Leuchtturm

von Schausende mit einer Feuerhöhe von

31,9 Metern wurde 1963 bis 1967 errichtet.

Oberhalb der Siedlung liegt das »Kleine

Noor«, ein Naturschutzgebiet und Vogelparadies.

August: Maasholm

Blick nach Nordosten über das Fischerdorf

Maasholm zur Vogelfreistätte Oehe-Schleimünde.

Im Vordergrund der Sportboothafen

Maasholm, links die Bootswerft Moder sitzki

mit kleiner Marina. Links findet sich die kleine

Siedlung Exhöft an der Ausbuchung der

Schlei mit Zugang zum Naturerlebniszentrum

und der Seevogelschutzstation Oehe-

Schleimünde.

März: Æerøskøbing/Ærø

Blickrichtung nach Nordwesten über das

kleine Eiland Dejro im Vordergrund nach

Ærøskøbing und dem Landarm Urehoved

nach Søby, dem nördlichsten Punkt der

Insel Æro. In der Bildmitte die beiden Häfen

von Ærøskøbing: der Wirtschaftshafen links

und die Marina rechts. Die Insel wird landwirtschaftlich

genutzt und als besonders

»hyggelig« (gemütlich, idyllisch) beworben.

Der Fotograf

08.-11.09. 112. Flensburger ORCint. ORC club FSC

Fördewoche

Einheitsklassen

24.09. KH&S Yardstick, OCR, FYC/SVF

Kalkgrund-Regatta Einheitsklassen

25.-26.09. Flensburger Regatta 1855 Klassische Yachten K-Y-Flensburg

01.-02.10. Deutscher Company-Cup Yardstick

VORLÄUFIGE REGATTATERMINE INNERE SCHLEI

26.08. Lampion-Corso SSC

27.08. Twiebakken-Regatta Opti, Jollen nach HSVS

Yardstick, Kähne

04.-05.09 101. ASC-Speckregatta/ Yardstick ASC

Blaues Band

17.09. Paasch-Pokal Yardstick WSF

24.09. Blaues Band der Schlei Yardstick SSC

Alle Regattatermine ohne Gewähr. Nähere Informationen finden Sie auf den Internsetseiten der Veranstalter.

Erhältlich im Buchhandel, bei Foto Raake oder

online unter https://shop.fjord-schleimaritim.de

24,90 Euro

inkl. 19% MwSt. + Versand

April: Eckernförde

Blick nach Nordosten über das Windebyer

Noor mit seinem Arm in Richtung Stadthafen.

Die Bundesstraße 76 verläuft im unteren

Drittel des Bildes von Südosten nach

Nordwesten. Vom »im-jaich«-Stadthafen

zieht sich der Sandstrand lang nach Süden

in Richtung Sandkrug. Oberhalb vom Hafen

des Segelclub Eckernförde e.V. liegt der Marinehafen

im Ortsteil Louisenberg.

Mai: Flensburg »Dunkel«

Blick nach Süden in die Flensburger Innenförde.

Die Nachtaufnahme zeigt die Hauptverkehrsachsen

der Stadt besonders deutlich.

Links an der Innenförde liegt Sonvik

mit dem Yachthafen, rechts die Werft der

„FSG“, gegenüber der Werft der Industriehafen.

Im Innenbereich des Industriehafens

haben ist der »Wassersportclub Flensburg

e.V.« zu sehen.

Juni: Egernsund (DK)

Blick nach Nordwesten in Richtung Gravenstein

mit der Marina Toft an der 1968

erbauten Straßen- und Klappbrücke Egernsund.

Durch die enge Zufahrt geht es in die

Sildekule, an deren nördlicher Seite Gravenstein

liegt. Rechts von Gravenstein liegt

die Marina des »Enjoy Resorts Marina Fiskenes«

an der Zufahrt zum Nybol Nor. Links

ist der Grastener Ortsteil Alnor zu sehen.

September: Korshavn Der Oktober: Missunde Blick November: von Sønderborg oben

Dezember: Glücksburg

Blick nach Nordwesten über Korshavn und Blick nach Westen über den Campingplatz Blick nach Norden über Sonderburg in Richtung

Nordborg Sogn, der nördliche Teil der Glücksburg mit Schlossteich und Neben-

Blick nach Nordwesten über das Schloss

Avernakø, die durch einen Straßendamm Wees/Missunde in die Schlei. Oberhalb des

verbunden sind. Links oberhalb von Avernakø

- Richtung Nordwest - sehen wir die sunde mit Fährhaus, links ist die Marina die Boote Kurs auf den Alsfjord, hier mit nahme mit teilweise gefrorenem Schloss-

Campingsplatzes liegt der Fährhafen Mis-

Halbinsel Als. Durch den Alssund nehmen gebäuden. Eine seltene winterliche Luftauf-

Insel Lyø, rechts im Bild die Insel Bjarnø als Brodersby zu sehen. Die grüne Landspitze einem Wolkenband verdeckt. Gut erkennbar

ist die König-Christian X.-Klappbrücke Landschlosses durch Herzog Johann von

teich. 1582 begann die Errichtung des

vorgelagerte kleine Insel südlich von Fünen. am Ende des großen Schleibeckens ist das

Ganz rechts am Bildrand ist die Stadt Faaborg

noch erkennbar. Die dänische Südsee Schlei ist Schleswig mit Wikingturm und ausgedehnte Waldgebiet des Sonderskoven ren Bildrand liegt Sandwig, Ortsteil von

Naturschutzgebiet Reesholm. Am Ende der über den Sund. Am rechten Bildrand das Schleswig-Holstein-Sonderburg. Am obe-

ist bei Seglern ein beliebtes Revier.

Dom.

Sonderburg.

Glücksburg, an der Flensburger Innenförde.

Von Eckernförde bis zur Flensburger Förde. Luftaufnahmen von Thomas Raake.

Der bekannte Flensburger Berufsfotograf Thomas Raake begeistert mit

besonderen Fotografien aus der Luft und unter Wasser. Bei gutem Wetter

fängt er aus dem Flugzeug beeindruckende Impressionen der schönen Region

zwischen Dänemark und Eckernförde ein.

Als Sporttaucher nimmt er seine Kamera mit in die Ostsee und zeigt mit

seinen faszinierenden Unterwasseraufnahmen, dass die Flensburger Küste

weder trüb noch leblos ist, sondern eine bunte Vielfalt an Tieren und Pflanzen

zu bieten hat.

Alle Bilder in diesem Kalender und viele weitere Motive sind in verschiedenen Größen als hochwertige

Fotografien zu bestellen bei:

Thomas Raake

Norderstraße 130

24939 Flensburg

Telefon 0461 8408855

E-Mail: info@foto-raake.de

Herausgegeben von

&Schlei

Herausgeberin: Irmgard Grüterich

Ulehoi 7, D-24960 Munkbrarup

Telefon 04631 4425829

E-Mail: info@fjord-schleimaritim.de

www.fjord-schleimaritim.de

Der Blick von oben – die Bilder

2023

&Schlei

Ausstattung: hochwertiger Druck, UV-beschichtet, Format A3,

starker Rückenkarton, stabile Spiralbindung mit Aufhänger

&Schlei

sind da!

Der bekannte Fotograf Thomas Raake begeistert neben seinen fantastischen

Luftaufnahmen auch mit spektakulären Unterwasserfotografien.

Deshalb gibt es für 2023 neben dem beliebten »Raake-Kalender« einen Kalender

mit tollen Unterwasseraufnahmen, die in der Flensburger Förde entstanden sind.

Auf der Rückseite beider Kalender finden sich ausführliche Informationen

zu den Aufnahmen.

Januar

Der Europäische Aal (Anguilla anguilla) ist

vom Aussterben bedroht. Als Wanderfisch

bewohnt er sowohl Salz- als auch Süßwasser

und kann ein Alter von 20 bis 50 Jahren

erreichen. Am Ende seines Lebens wandert

der Aal zum Laichen 5000 Kilometer zur

Sargosso-See im Westatlantik, nach der

Fortpflanzung stirbt er.

Juli

Der Seeskorpion (Myoxocephalus scorpius)

in seinem beliebten Versteck, dem Brotkrumenschwamm

(Halichondria panicea),

einem einfachen Tier. Er ist durch seine

großen Brustflossen dazu in der Lage, vorwärts

zu schnellen und mit einem Überraschungsangriff

seine Beute, Krabben, Garnelen

und Fische, zu fangen.

Titelbild

Der Titel zeigt einen Taucher am Wrack der

»Inger Klit«, das in der Flensburger Förde

liegt. Das Schiff aus der Schiffbaureihe der

»Caroliner« aus der Werft H. C. Christiansen

kollidierte am 14. Februar 1980 mit dem

deutschen Frachter MS »Lina von Bargen«

auf dem Weg von Emden nach Flensburg.

Februar

Der Gemeine Seestern (Asterias rubens)

mit einer Seeanemone (Actiniaria) auf einem

Untergrund von Seepocken. Der Gemeine

Seestern ist in den europäischen

Meeren und im Nordatlantik verbreitet. Die

See ane mone ist ein solitär lebendes Tier, es

besitzt kein Skelett und kann sich auf ihrer

Fußscheibe fortbewegen.

August

Die Fischfressende Seedahlie (Urticina coriacea)

ist eine von sechs Blumentieren in

der Flensburger Förde. Sie ist ein Nesseltier

und damit eine Verwandte der Quallen. Sie

saugt sich mit ihrer Fußplatte am harten

Untergrund fest. Mit ihren Tentakeln fischt

sie ihre Nahrung aus strömungsreichem

Wasser.

März

Der Steinbutt (Scophthalmus maximus)

kommt an der gesamten europäischen Küste

vor. Der Raubfisch erreicht in der Ostsee

eine Länge von bis zu 60 Zentimetern. Er ist

ein Meister der Tarnung – seine Farbe und

das Muster seiner Haut kann er an die Umgebung

anpassen. So wartet er eingegraben

im Meeresgrund auf seine Beute.

September

Die Gemeine Strandkrabbe (Carcinus maenas)

ist ein geschickter Räuber und anpassungsfähiger

Allesfresser. Mit ihren

kräftigen Scheren kann sie ohne Mühe

Muscheln in der eigenen Körpergröße

knacken. Als Schwimmlarve duchläuft sie

fünf Häutungsstadien. Die abgestreiften

Panzer sind häufig am Strand zu finden.

Der Fotograf

Der bekannte Flensburger Berufsfotograf Thomas Raake begeistert mit

besonderen Fotografien aus der Luft und unter Wasser. Bei gutem Wetter

fängt aus dem Flugzeug beeindruckende Impressionen der schönen Region

zwischen Dänemark und Eckernförde ein.

Als Sporttaucher nimmt er seine Kamera mit in die Ostsee und zeigt mit

seinen faszinierenden Unterwasseraufnahmen, dass die Flensburger Küste

weder trüb noch leblos ist, sondern eine bunte Vielfalt an Tieren und Pflanzen

zu bieten hat.

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Thomas Raake

Norderstraße 130

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April

Mai

Der Butterfisch (Pholis gunellus) verlässt Die Schwarzmundgrundel (Neogobius melanostomus)

wurde 1990 erstmals in der Ost-

weltweit in den Ozeanen verbreitet. Ihren

Die Ohrenqualle (Aurelia aurita) ist nahezu

nur nachts zum Jagen sein Versteck, vorzugsweise

Dosen, aus dem er tagsüber see in der Danziger Bucht nachgewiesen. Namen verdankt sie den »Ohrenzeichnungen«

auf ihrem Schirm, ihren Geschlechts-

jedoch gerne herausschaut. Er ernährt Sie kann bis zu 25 Zentimeter lang werden.

sich von kleinen Krebsen und Fischlaich. Sie lebt in Boden- und Uferzonen von Gewässern

und ernährt sich von wirbel losen weiß bis rotorange bei den Männchen.

organen: rotviolett bei den Weibchen und

Im Winter pflanzt er sich fort. Gemeinsam

bewachen beide Eltern ihre Brut, die das Tieren. Sie selbst ist die Lieblings speise von Quallen gehören, zusammen mit Korallen

Weibchen geschützt unter Steinen oder Raubfischen und Graureihern.

und Seeanemonen, zu den Nesseltieren.

Muschelschalen ablaicht.

MareBalticum

2023

Oktober

November

Dezember

Der Gemeine Seestern (Asterias rubens) ernährt

sich neben Miesmuscheln als Haupt-

gehört zur Familie der Dickkopf-Groppen. Muschelbank. Die fadenartigen, bunten

Der Seeskorpion (Myoxocephalus scorpius) Die Fadenschnecke (Aeolidia) auf einer

nahrung auch von toten Tieren. Hier verspeisen

zwei Seesterne einen toten Krebs. auf sandigen Böden, ernährt sich von Kreb-

»Cerata« und dienen sowohl der Atmung

Der nachtaktive Raubfisch lebt gut getarnt Anhänge auf ihrem Rücken heißen

Diese Tiere haben weder Gehirn noch ein sen, Fischen und Vielborstern und wird bis als auch der Verteidigung. In ihnen lagern

Herz, sind jedoch in der Lage, beim Angriff zu 60 Zentimeter. Trotz seines drachenartigem

Aussehens ist er ungiftig, aber seine wehren mit diesen »gestohlenen Waffen«

sie die Nesselzellen ihrer Beute ein und

verlorene Arme wieder nachwachsen zu

lassen.

Stacheln können Infektionen verursachen. Fressfeinde ab.

Juni

Atemberaubende Unterwasserfotografien

Herausgegeben von der Flensburger Förde

&Schlei von Thomas Raake

Herausgeberin: Irmgard Grüterich

Ulehoi 7, D-24960 Munkbrarup

Telefon 04631 4425829

E-Mail: info@fjord-schleimaritim.de

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&Schlei

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