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Und jetzt steigt die Arbeitslosigkeit!

Erste Kündigungen und Kurzarbeitsanmeldungen wegen explodierender Energiepreise

Erste Kündigungen und Kurzarbeitsanmeldungen wegen explodierender Energiepreise

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Nr. 36 . Donnerstag, 8. September 2022

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

A-1080 Wien . Tel.: 01 512 35 35 0 . Fax: 01 512 35 359

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Tirol: Diesmal geht es um

den Landeshauptmann!

In Tirol bahnt sich eine historische Landtagswahl an. Erstmals

bietet sich die Chance, dass die ÖVP um die „Erbpacht“ Landeshauptmann

fallen könnte. Die Freiheitlichen mit Spitzenkandidat

Markus Abwerzger liegen bereits in Schlagweite zur

ÖVP-Konkursmasse „Liste Mattle“. S. 13

Foto: FPÖ Tirol

Und jetzt steigt die

Arbeitslosigkeit!

Erste Kündigungen und Kurzarbeitsanmeldungen wegen explodierender Energiepreise

S. 2/3

Walter Rosenkranz: Der Präsident

FÜR ALLE ÖSTERREICHER!

Foto: FPÖ/Alois Endl

Umjubelter Auftritt von Walter Rosenkranz beim Wahlaufakt in Wels – S. 4/5

PARLAMENT

AUSSENPOLITIK

WIEN

MEDIEN

Unsinnige 4. Impfung

Generalprobe

Volle Aufklärung

Millionen-„Ablöse“

Sogar der ehemalige Regierungsexperte

hat die „Empfehlung“

zur vierten Impfung für alle

ab zwölf Jahren als „undifferenziert

und intransparent“ bezeichnet. Für

FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak

dient das nur zum Aufbrauchen der

gekauften Impfdosen. S. 6

Statt die selbstverursachte Energiekrise

zu beheben, arbeitet die

Kommission nur eine Sparmaßnahme

aus. Damit gerät die Energiekrise

zur Generalprobe für den

„Green Deal“, dem Verzicht Europas

auf fossile Energie, um das

Weltklima zu retten. S. 8/9

Um die Spekulationen der Wien

Energie und das Vertuschen der

Zuschüsse aus der Stadtkassa

durch SPÖ-Bürgermeister Ludwig

aufzuklären, hat die FPÖ Strafanzeige

eingebracht und will mit der

ÖVP eine Untersuchungskommission

einsetzen. S. 11

Vor sechs Jahren wurden einem

ORF-Manager der vorzeitige Abgang

vom heimischen Staatsfunk

mit einer Million Euro versüßt. Jetzt

widerfuhr ihm das gleiche „Schicksal“

beim Bayerischen Rundfunk.

Und geradestehen dürfen dafür

die Gebührenzahler. S. 14


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Neben der Produktion von Wahlwerbe-Videos

für die In-Plattform

„TikTok“ hat Alexander Van der

Bellen sich auch der Aufgabe des

Bundespräsidenten gewidmet und

ÖVP-Innenminister Karner zum

Rapport gebeten.

Nein, nicht wegen der anhaltenden

Masseneinwanderung junger

Moslems, sondern wegen dessen

Kritik am „Kindeswohl-Urteil“

der Verfassungsrichter zur Abschiebung

einer georgischen Familie.

Eine Tochter durfte – ohne

Eltern und Schwester – jetzt nach

Österreich zurückkehren, eben

des „Kindeswohls“ wegen.

Der Solidarität wegen

Für die Österreicher hat er weniger

Zeit und Engagement. Da

heißt‘s halt nur „Zähne zusammenbeißen“

bis zum 9. Oktober.

So wie der Mann in der Hofburg,

hält auch der Bundeskanzler

die Sanktionen der EU gegen

Russland für „voll wirksam“. Und

wie: Die österreichischen Haushalte

mussten im Juli für Energie

um fast 50 Prozent mehr bezahlen

als im Juli 2021, teilte am Dienstag

die Energieagentur mit.

Aber die Russen „leiden“ richtig:

Sie können sich mit den Milliarden

an Rekordeinnahmen für

ihr Erdöl- und Erdgas nur noch

Borschtsch, Kaviar und Krimsekt

kaufen, aber kein Schnitzel, keine

Sachertorte und keinen Veltliner.

Das sind echte Qualen.

Aber das „Gute“ an der Krise

ist: Wir genießen bereits jetzt das

klimaneutrale Leben, das die EU

uns eigentlich erst für 2050 versprochen

hat. Schwarz-Grün ist

da mit Herzblut dabei und serviert

die von uns freudigst herbeigesehnte

CO2-Steuer am 1. Oktober.

Ja nicht jammern, das ist gelebte

EU-Solidarität – zum Wohle

des Klimas und der Ukraine.

Der Energiekrise folgt Masse

Immer mehr Betriebe können die von Sanktionen und Klimamaßnahmen g

Nach der Bäckerinnung hat jetzt auch die Industriellenvereinigung

wegen der explodierenden Energiepreise Alarm geschlagen. Zuletzt

hat der oberösterreichische Faserhersteller Lenzing 340 Mitarbeiter

zur Kurzarbeit angemeldet, trotz Hochsaison am Bau und im

Tourismus stiegen die Arbeitslosenzahlen bereits im August. Die FPÖ

befürchtet ab Herbst eine dramatische Massenarbeitslosigkeit.

In Deutschland beherrschen die

Betriebsstillegungen von Traditionsunternehmen

bereits die Schlagzeilen.

Österreich ist jetzt dabei,

„aufzuholen“. Viele Bäckereien

überlegen das Zusperren, und viele

Tourismusbetriebe das Aufsperren

in der Wintersaison. Aber auch die

energieintensive Industrie kommt

jetzt ins Schleudern, der Faserhersteller

Lenzing etwa fährt seine

Produktion am burgenländischen

Standort Heiligenkreuz zurück.

Warnsignal am Arbeitsmarkt

Das erste Warnsignal kam auch

schon vom Arbeitsmarkt über einen

Anstieg bei den Arbeitslosenzahlen

für den Monat August von

mehr als 12.000. „Sollten Gas

und Strom im kommenden Winter

knapp werden, dann könnten ganze

Industriezweige zusammenbrechen

und hunderttausende Menschen

in die Arbeitslosigkeit und

Armut getrieben werden“, warnte

FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch.

Verwundert zeigte sie sich über

die lethargische Reaktion des zuständigen

„ÖVP-Superministers“

Martin Kocher. Der jubelte über

den „niedrigsten Stand seit neun

Jahren“ und plauderte lediglich

SPITZE FEDER

vom „üblicherweise stärken Anstieg“

im Herbst und einer „schwierigen

geopolitischen Lage“.

Dabei hatte kurz davor der Präsident

der Industriellenvereinigung,

Georg Knill, gewarnt, dass vielen

Unternehmen „das Wasser bis zum

Hals“ stehe. Der Grund: eine Verzehnfachung

der Gas-und eine Versechsfachung

der Strompreise aufgrund

der russischen Reaktion auf

die von der EU verhängten Sanktionen.

„Davor haben wir Freiheitlichen

immer gewarnt, dass die Sanktionen,

wie inzwischen auch schon

Wirtschaftskammer-Präsident

Mahrer draufgekommen ist, nur

,mit einer Hirnhälfte‘ erdacht wurden“,

sieht sich FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl bestätigt.

Denn es sei die Reaktion Russlands

darauf, die jetzt die Energiepreise

durch die Decke schießen lasse

und auch große Industriebetriebe

in höchste Bedrängnis brächten.

„Wieviele solche Hiobsbotschaften

müssen noch bekannt werden, bis

diese Bundesregierung endlich einsieht,

dass die Russland-Sanktionen

in erster Linie unserer Wirtschaft

schaden, aber keinerlei Auswirkungen

auf den Krieg in der Ukraine

haben?“, fragte Kickl.

Schwarz-grüne Entlastungsköche.

Foto: NFZ

Die Fragen nach dem Sinn der Sanktio

der FPÖ-Bundesparteiobmann den Au

Ausstieg aus den Sanktionen!

Die Analyse der russischen Exporte

von Öl, Kohle und Gas zwischen

Februar und August 2022

durch einen finnischen Think-Tank

habe ergeben, dass Russland Einnahmen

in der Höhe von 158 Milliarden

Euro verbuchen konnte, warf

FPÖ-Energiesprecher Axel Kassegger

dazu ein: „Während sich Putin

mit Gas und Öl eine goldene Nase

verdient, schlittern die Menschen in

Europa immer weiter in die Armut.“

In ihrer Hilflosigkeit verkaufe die

Bundesregierung ihre „Strompreisbremse“

als Entlastungsmaßnah-

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

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Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

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des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 36 Donnerstag, 8. September 2022

g

narbeitslosigkeit

etriebenen Energiepreise nicht mehr stemmen

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Innenpolitik 3

Nächster Koalitions-Schmäh

Vielen Nutzern der Post-App wurde seit Tagen

ein Schriftstück des Klimaschutzministeriums

angekündigt, etwa jenen 300.000 per Zufall

ausgesuchten Bürgern, die den „Klimabonus“

bereits früher erhalten sollen. Letzte Woche teilte

die Post aber mit, dass sie sich „intensiv auf

die Zustellung des Klimabonus und Anti-Teuerungsbonus“

vorbereite. „Da muss man sich

wohl fragen, ob das nicht der nächste Akt der

klassischen Pleiten-, Pech- und Pannen-Show

der Koalition ist“, wunderte sich FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz (Bild).

nen ist für FPÖ-Chef Herbert Kickl bereits klar beantwortet. Daher fordert

sstieg Österreichs aus der Wohlstandsvernichtungspolitik Brüssels.

Nur leere Wahlsprüche

Höchst erstaunt zeigte sich FPÖ-Bundespräsidentschafts-Kandidat

Walter Rosenkranz

über die Plakate, die der Amtsinhaber

am Dienstag der Öffentlichkeit präsentiert

hatte. „Die Botschaften, die Van der Bellen

hier transportiert, haben mit ihm persönlich

leider nichts zu tun.“ Wenn Van der Bellen

Stehsätze wie „Wir schaffen das!“ und

„Zähne zusammenbeißen“ als „Vernunft und

Stabilität in stürmischen Zeiten“ verkaufen

wolle, dann merken die Bürger schnell, dass

ihnen damit nicht geholfen ist.

Foto: NFZ

me, empörte sich FPÖ-Chef Kickl.

In Wahrheit bekämen die Österreicher

damit nur einen Bruchteil dessen

zurück, was ihnen der Staat über

die Mehrwertsteuer bei den Energiepreisen

heuer bereits abgeknöpf

habe. Wenn das Gas abgedreht oder

es so teuer werde, dass die Industrie

nicht mehr wettbewerbsfähig

produzieren könne, dann stehe Österreich

vor einem echten Problem,

warnte Kickl eindringlich: „Wenn

die energieintensiven Sparten wie

Lebensmittel- oder chemische Industrie

und viele andere Zweige die

Produktion einstellen müssen, dann

ist der Super-GAU erreicht.“

Die „Handlungsarmut“ von ÖVP

und Grünen gefährde nicht nur den

Wohlstand der Österreicher, sondern

auch die wirtschaftliche Standort-

und Versorgungssicherheit des

Landes, mahnte FPÖ-Sozialsprecherin

Belakowitsch. Denn Grundnahrungsmittel,

Energie, Treibstoffe

und andere notwendige Güter

des täglichen Bedarfs seien schon

jetzt für arbeitende Menschen fast

nicht mehr leistbar: „Wie wird das

erst nach weiteren Preissteigerungen

für die Massen der Arbeitslosen im

Winter sein?“

Foto: NFZ

Tourismus in Angst

„Im österreichischen Tourismus geht die

Angst um – besonders wegen der steigenden

Energiekosten. Viele touristische Unternehmen

wissen nicht, ob sie ihre Zimmer im

Winter noch vermieten werden können“, erklärte

FPÖ-Tourismussprecher Gerald Hauser.

Die Unsicherheit unter den Unternehmern

nehme täglich zu. Hauser forderte die

Interessensvertretung auf, Druck zu machen,

damit die unsinnigen Russland-Sanktionen

beendet werden: „Die Sanktionen schaden

nur unserem Österreich und nicht Russland!

Diese Vorgangsweise gegen die eigene Bevölkerung

muss endlich aufhören!“

SPRUCH DER WOCHE

„Ich bekomme von vielen älteren Leuten

die Rückmeldung, dass sie keine

Erhöhung (der Pension, Anm.)

um 10 Prozent brauchen.“

Foto: BKA/ Christopher Dunker

Claudia Plakolm

4. September 2022

Die ÖVP-Jugendstaatssekretärin

hat sich wohl bei den vielen

Polit-Pensionisten der ÖVP

umgehört, die für ASVG-Verhältnisse

wahre Luxuspensionen

bekommen.

BILD DER WOCHE

Rekordmann Kickl: An die 843.000 Seher

saßen bei seinem Sommergespräch vor dem TV. Fast 100.000 mehr

als bei Pamela Rendi-Wagner, Kanzler Nehammer wurde nur Dritter.

Foto: Foto: ORF/Roman Zach-Kiesling


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Thema

der

Woche

Foto: FPÖ/Alois Endl

Walter Rosenkranz‘ Wahlversprechen

Komprom

Walter Rosenkranz verspr

Ein eindrucksvoller Wahlkampfauftakt

des FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidaten

für eine historische Wahl: Noch

nie musste sich ein kandidierender

Amtsinhaber so vielen Mitbewerbern

stellen. Mit Walter

Rosenkranz stellen die Freiheitlichen

den Kontrastkandidaten zu

Van der Bellen auf: bürgernah,

bodenständig, heimatbewusst

und mit Hausverstand.

Fotos: FPÖ/Alois Endl

Am Samstag startete FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat

Walter

Rosenkranz vor 4.000 FPÖ-Sympathisanten

am Welser Volksfest

in die Intensivphase des Wahlkampfes

– gemeinsam mit Bundesparteiobmann

Herbert Kickl, Oberösterreichs

Landesparteiobmann

Manfred Haimbuchner und dem

im Vorjahr eindrucksvoll bestätigten

Welser FPÖ-Bürgermeister

Andreas Rabl.

Eine begeisternde Veranstaltung,

die einmal mehr aufzeigte, dass es

höchst an der Zeit ist, einen Kurswechsel

in Österreich herbeizuführen.

Denn, was die Bundesregierung

auch immer mache, es wirke

sich negativ für unser Land aus,

kritisierte der einzige rot-weiß-rote

Kandidat Walter Rosenkranz: „Mit


Nr. 36 Donnerstag, 8. September 2022

g

Innenpolitik 5

: „Mit Eurer Unterstützung wird es einen Bundespräsidenten geben, der sich kompromisslos für Euch und für Österreich einsetzen wird.“

„VdB – weniger denn je!“

FPÖ-Parteiobmann Herbert

Kickl kritisierte die Politik der

schwarz-grünen Bundesregierung

bei den Russland-Sanktionen, mit

der diese eine intakte Industrienation

in Windeseile ruinieren werde

– mit dem Sanctus des amtierenden

Bundespräsidenten.

Die Unzufriedenheit mit diesem

ist in Österreich groß, wie die Rekordzahl

von sechs Gegenkandidaten

zeigt. Aber statt sich der Diskussion

mit diesen zu stellen, verstecke

er sich in der Hofburg hinter einem

„Mickey Mouse“-Buch und

trete nur über Videos in den sozialen

Medien mit den Bürgern in

Kontakt, analysierte Kickl Van der

Bellens „Wahlstrategie“: „Van der

Bellen ist der falsche Mann zur falschen

Zeit am falschen Ort. In Anlehnung

seines Wahlspruchs muss

es lauten: VdB – weniger denn je!“

Hausverstand, Bodenhaftung,

Anständigkeit, Patriotismus und

Bürgernähe müssten wieder in die

Hofburg einziehen, betonte der

FPÖ-Chef. Der einzige Garant daisslos

für unsere Heimat Österreich!

ach vor 4.000 begeisterten Sympathisanten, ein Bundespräsident „FÜR die Österreicher“ zu sein

Eurer Unterstützung wird es einen

Bundespräsidenten geben, der sich

kompromisslos für Euch und für

unser Österreich einsetzt!“

für sei Walter Rosenkranz. Dieser

müsse Bundespräsident werden,

um „das Ruder in unserem Land

wieder herumzureißen.“

Ob beim Erhalt unserer Neutralität,

der illegalen Einwanderung

oder zu den Russland-Sanktionen,

der Bundespräsident habe

geschwiegen, erinnerte Manfred

Haimbuchner und warnte: „Das

Jahr 2015 mit dem Kontroll- und

Souveränitätsverlust wiederholt

sich, ein Totalversagen von

Schwarz-Grün, hingenommen vom

amtierenden Bundespräsidenten.“

Aber die Bundespräsidentenwahl

gebe den Österreichern die

Möglichkeit, dem entgegenzutreten,

betonte Haimbuchner: „Mit

Walter Rosenkranz haben wir einen

Kandidaten für die Bundespräsidentschaftswahlen,

der für die

Freiheit, die wir meinen, und für

unsere Heimat einsteht!“

Ein Präsident FÜR die Bürger

Der FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat

versprach in Wels,

dass er ein Präsident sein werde,

der es sich nicht in der Hofburg

gemütlich mache, sondern der für

die Österreicher immer da sein und

ein offenes Ohr für ihre Sorgen und

Probleme haben werde.

Kickl: „Van der Bellen ist der falsche Mann am falschen Ort.“

Foto: FPÖ/Alois Endl

Der historisch längste Stimmzettel

bei Bundespräsidentenwahl

zeige, dass sehr viele sich zutrauen,

das Amt besser auszuüben als

Van der Bellen, merkte Rosenkranz

an: „Ich denke: Jeder der Herausforderer

kann es besser. Es gibt nur

einen, der es nicht kann, und das

ist Van der Bellen. Er hat sich keine

zweite Amtszeit verdient. Denn

was Hänschen nicht lernt, das lernt

Hans nimmermehr.“

So etwa zu dem von den Grünen

abgelehnten Begriff Heimat.

Das Wort habe er im Wahlkampf

2016 plötzlich entdeckt, obwohl

er gleichzeitig deren Abschaffung

propagiert habe, indem er Österreichs

Aufgehen in den „Vereinigten

Staaten von Europa“ forderte.

Letztes Wochenende sei Van der

Bellen bei der „Airpower 2022“

in einem Heereshubschrauber eingeschwebt,

wo er doch als aktiver

Parlamentarier noch der Abschaffung

des Bundesheeres das Wort

geredet habe: „Den Bock zum

Gärtner zu machen, das sollte nicht

Tradition werden in Österreich.“

Er versprach den Österreichern:

„Wenn es um meine Heimat und

um die Österreicher geht, dann werde

ich kompromisslos sein, kompromisslos

zu ihnen stehen!“


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubdirektor der FPÖ

HOHES

HAUS

Vergangene Woche hat die deutsche

Außenministerin für Empörung

gesorgt: „...aber wenn ich

dieses Versprechen an die Ukrainer

gebe: ‚Wir stehen so lange an

eurer Seite, wie Ihr uns braucht‘,

dann möchte ich auch liefern, egal,

was meine deutschen Wähler denken.“

Diese Äußerung, wonach ihr

die eigenen Wähler schlichtweg

gleichgültig sind, hat in Deutschland

eine große Diskussion ausgelöst,

ob Frau Baerbock die Ukraine

über ihr eigenes Land stellt.

Auslaufmodell Demokratie?

Denn schließlich handelt es sich

beim Wähler um jenen Souverän,

von dem das Recht ausgeht. Das

ist in Österreich so und in Deutschland

nicht anders. Freilich ist einer

waschechten GrünIn allein der Gedanke

an „das Volk“ zuwider. Deswegen

verwendet man in diesen

Kreisen den Begriff der „Zivilgesellschaft“

oder spricht von „allen

Menschen, die hier leben“.

Die Äußerung von Frau Baerbock

offenbart noch einen zweiten

fundamentalen Dissens, der durch

alle westlichen Demokratien geht.

Es geht um das Spannungsfeld

zwischen dem Willen des Volkes

(des Wählers) und der Überzeugung

einer selbsternannten Elite.

Sollen sich Letztere von einer

dumpfen Masse (das Volk) bei

der Realisierung des Glücks aller

wirklich bremsen lassen?

Die Grünen meinen nein. Wir

Freiheitlichen meinen JA! Denn

die Vorstellung, dass Personen

auf Basis einer gemeinsamen Geschichte,

Kultur und Staatsbürgerschaft

selbst entscheiden, mit

wem sie nach welchen Spielregeln

zusammenleben, ist die Grundkonzeption

des Artikels 1 unserer Bundesverfassung.

Dazu stehen wir.

BILDUNGSPOLITIK

Alle Jahre wieder: Lehrermangel

Seit Jahren offenbart sich zum Schulstart das gleiche

Problem: Lehrermangel. Diese Jahr sind bereits

8.600 Lehrerstellen unbesetzt. „Mit Überstunden

und der Erhöhung des Beschäftigungsausmaßes von

Teilzeitkräften meint ÖVP-Bildungsminister Martin

Polaschek, das Problem lösen zu können“, kritisierte

FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl (Bild). Damit

werde man den aktuellen Mangel nicht beheben

können, und langfristig fehle sowieso jeder Plan.

Foto: NFZ

KONSUMENTENPOLITIK

Nur Bares ist Wahres

Weil 93 Prozent der Österreicher

wollen, dass Bargeld erhalten

bleibt, aber nur fünf Prozent denken,

darauf verzichten zu können,

haben die Nationalbank. die Münze

Österreich, der Konsumentenschutz

und die Schuldnerberatung

jetzt die Aktion „Bares ist Wahres“

zum Erhalt des Bargelds gestartet.

Rauchs Impfkampagne:

Unsinnig und einzigartig

Nur Österreich startet Herbst-Impfkampagne für alle ab 12 Jahren

„Das September-Ablaufdatum

der auf Halde liegenden Corona-Impfstoffe

dürfte den grünen

Gesundheitsminister Johannes

Rauch veranlasst haben, die Impfpropaganda

wieder anzuwerfen, um

unter den Bürgern Angst und Schrecken

zu verbreiten“, kritisierte

FPÖ-Gesundheitssprecher Gerhard

Kaniak dessen letzten Mittwoch

ausgegebene Impfempfehlung.

Das rieche nach einer angeordneten

EU-weiten Pharmafinanzierungsaktion,

bemerkte Kaniak.

Aber im Gegensatz zu Rest-Europa,

Foto: NFZ

Nicht der umstrittene Nutzen

der Impfung sondern

das Ablaufdatum von Millionen

Impfdosen war der Auslöser für

die nunmehrige „Impf-Empfehlung“

des Gesundheitsministers.

Kaniak: Eine EU-weit einzigartige Steuergeldverschwendung.

wo die Impfung nur für Riskogruppen

empfohlen werde, gelte sie in

Österreich für alle ab zwölf Jahren.

„Wenn schon der Epidemiologe

Gerald Gartlehner diese Empfeh-

Niederschwellige Hilfe überfällig!

In den ersten acht Monaten dieses

Jahres gab es bereits 25 Frauenmorde,

zeigte sich FPÖ-Frauensprecherin

Rosa Ecker (Bild) bestürzt und

forderte erneut, endlich beim Gewaltschutz

„eine niederschwellige

Hilfestellung“ anzubieten: „Zudem

sehen wir in Wahrheit, dass die

bestehenden Hilfestellungen nicht

greifen beziehungsweise nicht ausreichen.

Dazu bedarf es nicht einmal

einer Evaluierung durch die

ÖVP-Frauenministerin.“

Diese, aber auch das grüne Justiz-

und das schwarze Innenministerium

müssten aus freiheitlicher

Sicht mehr Geld für die Gewaltprävention

zur Verfügung stellen,

damit unser Land den Schutz von

Frauen umsetzen kann, forderte

Ecker. Zudem sei es aus Sicht der

lung des Nationalen Impfgremiums

und des grünen Ministers als ‚undifferenziert

und intransparent‘ bezeichnet,

muss da schon etwas sehr

im Argen liegen“, betonte Kaniak.

FPÖ-Frauensprecherin überfällig,

die entsprechenden Beratungsstellen

für Frauen und Mädchen in den

Regionen auszubauen: „Traurige

Tatsache ist, dass der Bedarf danach

sogar noch mehr als je zuvor

gegeben ist.“

„Die Mordserie an Frauen führt

deutlich vor Augen, dass wir wirklich

einen massiven Handlungsbedarf

in unserem Land haben. Die

drei zuständigen Ministerien für

Frauen, Inneres und Justiz müssen

bereits jetzt für das nächste Budget

ausreichend finanzielle Mittel einplanen“,

betonte die freiheitliche

Frauensprecherin.

Foto: NFZ


Nr. 36 Donnerstag, 8. September 2022

g

Steuergelder sind keine Jetons! Daher haben Betriebe im öffentlichen

Eigentum oder mit öffentlicher Beteiligung einzig und allein

im Sinne ihres Versorgungsauftrags zu handeln, forderte FPÖ-

Bundesparteiobmann Herbert Kickl nach dem Platzen der spekulativen

Termingeschäfte der Wien Energie.

Parlament 7

FPÖ fordert Spekulationsverbot mit Steuergeld

FPÖ-Chef Herbert Kickl verlangt Konsequenzen nach der Causa „Wien Energie“

„Öffentliche Unternehmen sind

keine Casinos, in denen rote oder

schwarze Manager Roulette spielen

dürfen und bei Verlusten die

Zeche dann dem Steuerzahler umgehängt

wird, wie es ÖVP, SPÖ

und Grüne jetzt beim milliardenschweren

Wien Energie-Desaster

machen“, stellte Kickl klar.

Nicht die Energieversorger

bräuchten einen Schutzschirm,

sondern die Steuerzahler vor verantwortungslosen

Politikern und

ihren Hasard-Managern, weil erstere

dann immer für die notwendigen

Milliarden aufzukommen haben,

merkte Kickl weiter an. Denn

weder traue sich die Bundesregierung

den Vertrag mit zwei Milliarden

Euro Steuerzahler-Garantien

offenzulegen, noch wurde der Finanzminister

zu einer regelmäßigen

Berichtspflicht über den Stand

der Dinge vergattert.

FPÖ bereitet Anträge vor

Weil man sich auf diese Koalition

nicht verlassen könne, bereite

die FPÖ einen entsprechenden Antrag

vor, kündigte Kickl an: „Dieser

müsse schnellstmöglich beschlossen

werden, genauso wie die

Aufhebung der österreichischen

Beteiligung an den Russland-Sanktionen

und der europäischen ‚Merit-Order‘-Strompreis-Bildung!“

Der FPÖ-Obmann kritisierte

auch die SPÖ, die zusammen mit

der schwarz-grünen Bundesregierung

beim Wien Energie-Desaster

Das Boot ist voll: Heuer

bereits 70.000 Asylwerber!

Die Freiheitlichen haben am

Dienstag das allgemeine Schweigen

zur illegalen Masseneinwanderung

durch Politik und Medien,

die nach Schätzungen des Innenministeriums

das Niveau des Rekordjahres

2015 sogar noch übertreffen

soll, scharf kritisiert. Denn per

Ende August habe sich die Zahl der

Asylwerber auf fast 70.000 erhöht.

Hannes Amesbauer, FPÖ-Sicherheitssprecher,

übte in einer gemeinsamen

Pressekonferenz mit

Generalsekretär Michael Schnedlitz

Kritik an ÖVP, Grünen sowie

an Bundespräsident Alexander Van

der Bellen: „Es muss jetzt gehandelt

werden, wir brauchen nachhaltige

Lösungen.“

Und diese bestünden für die

Freiheitlichen in einem stärkeren

Grenzschutz inklusive sogenannter

„Pushbacks“, also der Zurückweisungen

illegaler Migranten an der

Grenze. Den Einwand, dasss diese

Methode EU-rechtswidrig sei,

begegnete Amesbauer damit, dass

diese bereits von anderen EU-Ländern

angewandt werde. Er forderte

Amesbauer und Schnedlitz

daher den Innenminister dazu auf,

einen Bruch des Unionsrechts in

diesem Bereich zu riskieren.

Der ÖVP machte Amesbauer

das Angebot zu gemeinsamen

Beschlüssen im Parlament. Der

FPÖ-Sicherheitssprecher berief

sich dabei auf das türkis-grüne

Regierungsprogramm, wonach in

kritischen Situationen auch Mehrheiten

ohne die Grünen möglich

seien. Aktuell wäre die Anzahl der

Asylanträge mit den Jahren 2015

und 2016 vergleichbar. Das erfordere

dringend Maßnahme, betonte

Amesbauer. neben „echtem Grenzschutz“

auch restriktive Staatsbürgerschaftsgesetze.

Foto: NFZ

Kickl: Wir wollen Aufklärung über den Vertrag mit der Stadt Wien.

ein „3V-Gemeinschaftsprojekt“

des Verzockens, Verschlafens und

Vertuschens gebildet habe.

„Genau dieses Politsystem stützt

Bundespräsident Alexander Van

der Bellen als System-Kandidaten,

da sie eine ,Tateinheit‘ bei

ENTLASTUNG FÜR ÖSTERREICH – JETZT!

Kostenlawine stoppen

den Knieschuss-Sanktionen gegen

Russland und der Zerstörung des

Wohlstands in unserem Land bilden.

Es ist höchst an der Zeit, dass

mit Walter Rosenkranz frischer

Wind in die Hofburg einzieht!“,

betonte Kickl.

Die Kostenlawine ist die direkte Folge der völlig untauglichen Corona-Politik

der Bundesregierung und eine konkrete Auswirkung des Klimawahns, dem sich

ÖVP und Grüne verschrieben haben.

Denn dadurch wurde im Rahmen der öko-ASOZIALEN Steuerreform eine massive

Erhöhung der Preise für Benzin und Diesel ermöglicht. Was wir hier aktuell brauchen, sind

Steuersenkungen und Preisobergrenzen – ebenso bei den Energiekosten für Strom und Gas, die

schon zuletzt viel teurer geworden sind und demnächst wegen der Entwicklungen in der Ukraine

völlig durch die Decke gehen könnten.

All das macht sich in einer Inflationsrate von fast 6 Prozent im Februar 2022 bemerkbar. Eine Geldentwertung

in diesem Ausmaß haben wir in Österreich seit fast 40 Jahren nicht mehr gesehen. Wir

fordern daher ein sofortiges und umfassendes Entlastungspaket für die Österreicher und werden

den Protest gegen diese schwarz-grüne Politik der Belastung solange fortsetzen, bis diese Regierung

Geschichte ist!

So stoppen wir die Kostenlawine!

Halbierung der Mehrwertsteuer und der Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel

Streichung der CO 2

-Abgabe

Erhöhung von Kilometergeld und Pendlerpauschale

Halbierung der Mehrwertsteuer auf Gas und Strom

Heizkostenzuschuss von 300 Euro pro Haushalt und Jahr

Halbierung der Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel

Signifikante Lohnerhöhungen für Arbeitnehmer

Deutliche Senkung der Lohnnebenkosten

Inflationsanpassung von Pensionen und Arbeitslosengeld

Ende der extrem teuren Corona-Politik

Evaluierung der Russland-Sanktionen

Widerstand gegen die EU-Schuldenunion

Wenn Sie sich unseren Forderungen anschließen, ersuche ich

Sie, die Petition auf unserer Webseite zu unterstützen.

Herbert Kickl | FPÖ-Obmann

JETZT DIE PETITION UNTERZEICHNEN:

STOPP.KOSTENLAWINE.AT

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Harald Vilimsky

Brüssel: Zittern vor

einem „Wutwinter“

Karners „Grenzschutz“:

Kosmetische Maßnahmen

Weil sich die EU-Kommission

in Sachen illegaler Einwanderung

noch immer in einer seit

Monaten anhaltenden Entscheidungsfindungsphase

befindet,

glaubte ÖVP-Innenminister Gerhard

Karner, aktiv werden zu müssen:

Er hat die Zahl österreichsicher

Polizisten, die die ungarischen

Behörden bei der Sicherung der

150 Kilometer langen EU-Außengrenze

zwischen Ungarn und Serbien

unterstützen, von 50 auf bis zu

70 aufgestockt.

„Was unser Land wirklich sehr

bald benötigt, ist eine ‚Festung

Österreich‘ – ein Sofortmaßnahmenpaket

gegen den unaufhörlichen

massiven Zustrom illegaler

Einwanderer“, konterte FPÖ-Sicherheitssprecher

Hannes Amesbauer

auf Karners „kosmetische

Maßnahmen“ gegen die illegale

Einwanderung. Denn der Zustrom

von täglich an die hundert und

mehr „Asylwerbern“ aus Ungarn

über die burgenländsiche Grenze

halte ungebrochen weiter an, die

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Der zunehmende Irrsinn auf

den Energiemärkten lässt Brüssel

vor einem europäischen

„Wutwinter“ zittern. Deshalb

kommt nun spät, aber doch auch

EU-Kommissionschefin von der

Leyen in die Gänge und will ihre

Vorschläge zur Zähmung der

Strompreise präsentieren.

Zwei Dinge zur Erinnerung:

1. Von der Leyens „Green Deal“

– mittlerweile offizielle EU-Politik

– ist Teil des Problems. Die

rasche und radikale Abkehr von

fossilen Energieträgern ohne

tragfähige Alternativen kann

heimischen Asylquartiere seien

bereits hoffnungslos überfüllt mit

Wirtschaftsflüchtlingen, die keine

Chance auf Asyl in Österreich hätten,

betonte Amesbauer.

„Also braucht es echten Grenzschutz

sowie ein sofortiges Aussetzen

des Asylrechts. Jeder illegale

Einwanderer, der es trotzdem nach

Österreich schafft, wird in einem

Ausreisezentrum versorgt, in dem

es nur einen Ausgang geben kann

– nämlich wieder hinaus aus unserem

Land“, forderte Amesbauer.

Foto: NFZ

nicht gut enden. Die EU hat einen

Anteil von nur neun Prozent

an den weltweiten CO2-Emissionen.

Sie kann so die Welt nicht

retten, aber sich selbst kräftig

schaden.

2. Die EU hat sich unter von

der Leyen entschlossen, an der

Seite eines Nicht-EU-Landes in

einen Wirtschaftskrieg gegen einen

Aggressor einzutreten, der

zugleich ihr wichtigster Energielieferant

ist. Die Folge ist – Überraschung!

– dass der jetzt wenig

Lust verspürt, seinen Gas-Lieferungen

weiter nachzukommen.

Brüssels primär von zweifelhafter

Moral getriebene Politik

hat maßgeblich dazu beigetragen,

dass sich Europas Bürger

jetzt mit derart exorbitant steigenden

Energiepreisen herumschlagen

müssen, wie sonst nirgendwo

in der Welt.

Womit die Brüsseler Bürokratie

sich einmal mehr als verlässliches,

treffliches Beispiel für den

herrschenden Fachkräftemangel

erweist.

Amesbauer: Alles nur Showpolitik.

Foto: EU

Europa erlebt die G

das Leben mit der

Die über Sanktionen herbeigeführte Energiekrise zei

Die Kommission (Ursula von der Leyen), Frankreichs Emmanuel Macron und

ben – sowie auch den „Green Deal“, nachdem allerdings Frankreich zugesta

Ab 2050 will Brüssel über ein CO2-neutrales Europa herrschen.

Wie das Leben dann aussehen wird, bekommen Europas Bürger

anhand der über die Sanktionen gegen Russland herbeigeführten

Energieknappheit zu spüren. Und die Sanktionen „wirken“: Europa

droht eine Rezession, Russland schwimmt in Öl- und Gasmilliarden.

Erst die Zerstörung von gewachsenen

Strukturen, dann der Siegeszug

der Konzerne und des Marktes.

So beschreibt Naomi Klein

in ihrem Bestseller „Die Schocktherapie“

den Aufstieg des Katastrophenkapitalismus.

Das spielt sich jetzt auf dem

Schauplatz Europa ab. In Frankreich

verkündet der liberale Präsident

Emmanuel Macron „das Ende

des Überflusses, der Sorglosigkeit

und der Gewissheiten” – und droht

mit einer Rationierung von Gas.

In Deutschland schwört der sozialdemokratische

Kanzler Olaf

Scholz seine Bürger auf Wohlstandsverluste

und höhere Energiepreise

ein, sein grüner Wirtschaftsminister

Robert Habeck gibt

Ratschläge zum energiesparenden

Heizen und Duschen.

Selbstverursachte „Krise“

Und jetzt plant Brüssel nach dem

Notfall beim Gas nun auch noch

den Notstand beim Strom. Obwohl

die EU-Kommission dafür nicht

zuständig ist, will sie die Energiepolitik

umkrempeln. Begründet

wird all dies mit Krieg und Katastrophe,

herbeigeführt von Vladimir

Putin, der einen Energiekrieg gegen

Europa führt.

In Wahrheit besteht weder ein

Mangel an Gas, noch an anderen

Rohstoffen. Es war die Entscheidung

der EU, sich von russischer

Energie „unabhängig“ zu machen,

die zu künstlicher Knappheit und

Der internationale Stahlkonzern Arcelo

Deutschland wegen der hohen Energie


Nr. 36 Donnerstag, 8. September 2022

g

eneralprobe für

CO2-Neutralität

gt, wie das Leben für die „Klimarettung“ sein wird

Deutschlands Olaf Scholz haben die Russland-Sanktionen vorangetrienden

wurde, dass seine Atomkraftwerke klimaneutral seien.

galoppierenden Preisen in Europa

geführt hat.

Generalprobe für „Green Deal“

Die selbstgeschaffene „Energiekrise“

ist auch das Menetekel für

das Leben in Europa in der Endstufe

des „Green Deal“ 2050, einem

„CO2-neutralen Europa“, das ohne

Kohle, Öl und Gas auskommen

will. Dabei wurde allerdings außer

Acht gelassen, dass diese fossilen

Brennstoffe für Industrie, das produzierende

Gewerbe, Verkehr und

Haushalte lebensnotwendig sind.

Allein in Österreich machte ihr AnrMittal

schließt zwei Stahlwerke in

kosten und der Klimaschutzauflagen.

Foto: ArcelorMittal

teil 2020 bei den Energieträgern

rund 65 Prozent aus.

Die von der EU inszenierte

Schocktherapie hat den Euro gegenüber

dem Dollar, der Rohstoff-Währung,

auf ein 20-Jahre-

Tief abstürzen lassen. Die hohen

Energiepreise in Kombination mit

der CO2-Abgabe veranlassten bereits

energieintensive Betriebe, ihre

Produktion zu reduzieren oder gar

einzustellen. Die Kunstdüngerhersteller

machten im Vorjahr den Anfang,

jetzt erwischt es die Schwer-,

Chemie- und Papierindustrie sowie

energieintensive Gewerbebetriebe

wie Bäckereien.

Während Europas Wirtschaft in

eine Rezession schlittert, explodieren

Russlands Einnahmen aus dem

Energieexport. Laut dem Centre for

Research on Energy and Clean Air

(CREA) sprudelten im ersten Halbjahr

2022 rund 158 Milliarden Euro

in Moskaus Kassen. Europas Gaslieferant

Gazprom verzeichnete einen

Halbjahres-Rekordgewinn von

27,5 Milliarden Euro.

Mit anderen Worten: Die Sanktionierten

schwimmen im Geld, das

der Wirtschaft und den Haushalten

in den Sanktionsländern – ausgenommen

den USA – hinten und

vorne fehlt, um die Betriebe am

Laufen und die Wohnungen warm

zu halten.

KURZ UND BÜNDIG

Neue Premierministerin

Außenpolitik 9

Die bisherige Außenministerin Liz Truss

wird neue Premierministerin des Vereinigten

Königreichs und damit Nachfolgerin von

Boris Johnson. Die Mitglieder der regierenden

Konservativen Partei wählten die bisherige

Außenministerin mit mehr als 81.000

Stimmen zu ihrer neuen Vorsitzenden. Die

47-Jährige setzte sich im internen Wahlkampf

gegen den früheren Finanzminister

Rishi Sunak durch, der rund 60.000 Stimmen

erhielt, wie der Chef des zuständigen Fraktionskomitees,

Graham Brady, am Montag in

London mitteilte. Königin Elizabeth II. hat Truss am Dienstag auf ihrem

Schloss Balmoral in Schottland zur Premierministerin ernannt.

Diversitäts-Folgen in London

Foto: twitter.com/liztruss

„Vor einigen Jahren habe ich behauptet,

dass London nicht mehr wirklich eine

englische Stadt ist...“, schrieb der britische

Komiker John Cleese auf dem Kurznachrichtendienst

„Twitter“ und erntete damit

die geballte Empörung der links-grünen „Diversitäts-Sekte“.

Londons jetziger Bürgermeister

Sadiq Khan bestätigte ihn zuletzt, als

er London weniger eine englische Stadt als

vielmehr ein „globales Zentrum“ bezeichnete.

Ein „Zentrum“, in dem er auf Schilder in

der Londoner City of Westminster, also der Innenstadt, jetzt davor warnen

muss, dass es verboten ist, auf der Straße zu urinieren und zu defäkieren.

Deutschland steht kurz

vor dem Asyl-Kollaps

Jetzt hat sie den Salat auf dem

Teller, den sie zu Amstantritt gepflanzt

hat. SPD-Innenministerin

Nancy Faeser hatte eine EU-weite

Aufnahmeoffensive für „Flüchtlinge“

gefordert und wollte selbst

mit gutem Beispiel vorangehen.

Jetzt haben zwölf der 16 deutschen

Bundesländer erklärt, keine illegalen

Migranten und ukrainischen

Kriegsflüchtlinge wegen Quartiermangels

mehr aufnehmen zu können.

Einen Grund dafür könnte die

EU-Grenzschutzagentur Frontex

gefunden haben: Laut Frontex sind

knapp eine Million Nicht-Ukrainer

im Zuge der „Ukraine-Flucht“ in

die EU gelangt, gegenüber 8,5 Millionen

„echten“ Ukrainern. Dabei

halten sich die Einwanderungen

und Rückwanderungen in den letzten

Monaten an den EU-Grenzen

zur Ukraine etwa die Waage.

Die Quartiersnot stieg daher

wohl verstärkt durch die „Asyleinwanderung“

in die EU, die schon

im Juli die 100.000-Marke deutlich

Foto: screenshot ARD

überschritten hatte. Anfang August

machten Bilder des niederländischen

Aufnahmezentrums in Ter

Apel die Runde, die hunderte Asylwerber

in einem provisorischen

Zeltquartier präsentierten.

Und so fürchtet man in Deutschland,

dass der neue Migrantenstrom

noch nicht auf seinem Höhepunkt

angelangt ist. Die große

Welle kommt erfahrungsgemäß im

Herbst, wenn die im Sommer am

Balkan und Italien Angekommenen

in Deutschland eintreffen.

Die Asylquartiere sind voll.

Foto: twitter.com/patcondell


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

Kein Skandal, alles Lüge!

Die SPÖ ist verärgert, weil alle

Medien den Zehn-Milliarden-Flop

der Wien Energie kritisieren. Die

SPÖ war doch immer unschuldig

– und das bei unzähligen Mega-Skandalen

wie Konsum, Gewerkschaft,

BAWAG usw. Bisher

ist es der Partei fast immer gelungen,

sämtliche Skandale unter

den roten Teppich zu kehren oder

– wie bei der BAWAG – einen Sündenbock

zu finden, dem man alle

Schuld umhängt. Die anderen Verantwortlichen

wurden meist „weggelobt“,

und man hat sogar neue,

bestens bezahlte Posten erfunden.

Wien macht alles perfekt – sogar

die Müllentsorgung ist in Wien vorbildlich.

In Niederösterreich wird

der Müll so gut getrennt, dass pro

Kopf und Jahr 142 kg Restmüll anfallen,

in Wien sind es 280 kg. Dies

nur als kleines Beispiel, wie die

Stadt, in der 60 Prozent der östereichischen

Sozialhilfebezieher leben

und die Illegale anzieht durch Sozialleistungen,

von denen Einheimische

– besonders Pensionisten, die

sich ihre Pension sauer verdient

haben – nur träumen können.

Stephan Pestitschek, Strasshof

LESER AM WORT

Klimapräsident

Diesmal reiste Herr Van der Bellen

nicht mit Zug und Dienstkarossen

im Schlepptau in die Steiermark,

nein, er flog mit einem

Black Hawk-Helikopter nach Zeltweg

zur „Airpower 22“. Wenn er

schon auf Wählerfang unterwegs

ist, dann soll er auch diese extravagante

Spezialeinlage aus seiner

Tasche bezahlen. Andere BP-Kandidaten

müssen ihre Anreise zum

Wahlkampfort auch selbst bestreiten.

Ich sehe überhaupt nicht ein,

dass ein amtierender Präsident im

Wahlkampf auf Eigentum der Steuerzahler

zurückgreift. Zum Donnerwetter,

er muss doch gewusst

haben, dass er zur Airpower-Show

als Privatmann und Präsidentschaftskandidat

geflogen ist. Eifrig

geschossene „Selfies“ belegen das.

Dagmar Leitner, Lieboch

Zum Schämen

Gerade Deutschland hätte dem

verstorbenen Michail Gorbatschow

die letzte Ehre erweisen

sollen, dem es doch die Wiedervereinigung

und die Einheit des Landes

zu verdanken hat! Der enzige,

der an der Beisetzung teilnahm, ist

Ungarns Premier Viktor Orban.

Hut ab vor dem Mann!

Stephan Szekely, Wien

Jetzt Betriebschliessungen

Es stellt sich immer mehr heraus,

dass die Sanktionen gegen

Russland ein Schuss ins Knie der

EU sind. Jetzt hat Russland für einige

Zeit den Gashahn komplett

zugedreht, damit werden am Energiemarkt

die Preise in die Höhe

schnalzen. In Österreich sind bereits

die ersten Auswirkungen der

enorm hohen Energiepreise in Industrie

und Gewerbe spürbar.

Lenzing hat seine Produktion im

Burgenland eingestellt, kleine Bäckereien

und Fleischbetriebe kündigen

die Schließung ihrer Betriebe

an. Damit dreht sich das Karussell

der Arbeitslosigkeit mit rasanter

Geschwindigkeit.

Franz Vorderwinkler, Ferschnitz

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

Zahlmeister Steuerzahler

Wer ermöglicht überhaupt allgemeine

Rettungsschirme für generelle

Misswirtschaften wie kürzlich

auch der Spekulationsskandal

(selbstverursachtes Milliardengrab)

der Energie Wien an der

Strompreisbörse? Schuld haben

natürlich andere wie „beratende

Experten“. Schockstarre, ratlose

Ignoranz samt Vertuschung, wohin

man blickt.

Alois Neudorfer, Vöcklabruck,

TERMINE

SEPTEMBER

11

Frühschoppen der

FPÖ Brunnenthal

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Nr. 36 Donnerstag, 8. September 2022

g

WIEN

FPÖ: Volle Aufklärung zu

Spekulation und Vertuschen

FPÖ und ÖVP beantragen Untersuchungskommission zu Wien Energie

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Die FPÖ hat über die Parteigrenzen

alles in Bewegung

gesetzt, um für Kontrolle im

Rahmen ihrer Möglichkeiten zu

sorgen. So präsentierten Freiheitliche

und ÖVP einen gemeinsamen

Antrag auf Einsetzung einer

Untersuchungskommission.

Die Einsetzung einer U-Kommission

zur Causa Wien Energie

sei zur vollen Aufklärung der

Umstände unumgänglich, stellten

FPÖ-Landeschef Dominik Nepp

und sein ÖVP-Kollege Karl Mahrer

auf einer gemeinsamen Pressekonferenz

klar.

Anzeige und U-Kommission

„SPÖ-Bürgermeister Michael

Ludwig lügt die Öffentlichkeit in

der Causa ,Wien Energie‘ täglich

an. Seine heimliche Vergabe und

das Vertuschen von 1,4 Milliarden

Euro aus dem Stadtbudget für

die Wien Energie wird zusätzlich

durch unsere Anzeige strafrechtlich

aufgeklärt werden. Mit der

Nepp und Krauss: Anzeige und U-Kommission zur Wien Energie.

nun angekündigten U-Kommission

werden wir auch die politische

Verantwortung von Bürgermeister

Ludwig aufzeigen“, betonte Nepp.

Wer so abgehoben agiere wie der

SPÖ-Bürgermeister, müsse es sich

auch gefallen lassen, dass kritische

Fragen gestellt werden, merkte der

Wiener FPÖ-Landeschef an: „Freiwillig

hat Ludwig bisher nichts zur

Aufklärung beigetragen. Daher setzen

wir jetzt alle Hebel in Bewegung,

um diese Aufklärung zu erzwingen.“

Vor Einsetzung der U-Kommission

werde die FPÖ, so Klubobmann

Maximilian Krauss, aber einen Reformantrag

einbringen, damit dieses

Gremium mit mehr Kontrollrechten

und mehr Durchschlagskraft ausgestattet

werden soll: „Das wird dann

auch eine Nagelprobe für den Koalitionspartner

der SPÖ, die Neos,

sein. Sie heften sich ja gerne auf die

Fahnen, dass sie für Transparenz

stehen. Mit ihrer Zustimmung zum

Antrag können sie das dann auch

beweisen.“

Foto: FPÖ Wien

Diesmal ist es kein Spaziergang

durch Wien, der mir Kurioses

zeigt, sondern einer durchs Tiroler

Kaunertal. Unser Noch-Bundespräsident

ging dort umher

und ließ sich dabei begleiten. Das

muß ja ein tolles Gefühl sein, hinter

sich ständig an die fünfundzwanzig

Journalisten zu wissen.

Gute Luft

Da im Kaunertal, sagt Herr

N-BP, habe er einen klaren Blick

auf Störungen im Tal. Und das,

sagt Herr N-BP, sei eine der

Hauptaufgaben des Bundespräsidenten.

Klar. Aus der Hofburg hat man

ja nur einen beschränkten Blick

hinaus. Man sieht zwar das Bundeskanzleramt,

aber wie’s da drin

ausschaut, ging ihn bis jetzt nichts

an. Herr N-BP sagt auch, dass er

die Sorgen der Österreicher ernst

nimmt. Toll. Und er werde sich,

sagt Herr N-BP, auch mehr in die

Regierungsarbeit einmischen.

Toll.

Das hat er noch nie gesagt. Wie

lang ist er jetzt im Amt? Seit Jänner

2017. Lang hat er gebraucht.

Fast sechs Jahre. Mit Anlauf.

Aber jetzt!

Im Wiener Rauchkammerl ist

ihm bis jetzt derlei nicht eingefallen.

Die herrliche Tiroler Luft tut

ihm gut. Na, dann möge der Herr

N-BP doch dortbleiben. Da gibt’s

auch schöne Bräuche. Zum Almabtrieb

beispielsweise hängen

wir ihm einen schönen Rosenkranz

um.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

OBERÖSTERREICH

Beabsichtigtes Chaos?

Die überfälligen ersten finanziellen

Hilfestellungen der Koalition

für die Österreicher seien an Wirrwarr

kaum zu überbieten, kritisierte

Oberösterreichs FPÖ-Landesparteichef

Manfred Haimbuchner:

„Viele Menschen rufen bei uns

an, weil sie auf die Hilfe angewiesen

sind, aber sich nicht mehr

auskennen.“ Wie schon zuvor der

„Energiegutschein“, sei auch dieser

„Klima- und Anti-Teuerungsbonus“

entweder ein beabsichtiges

Tohuwabohu, oder zeige einfach

die Unfähigkeit der Koalition auf,

den Menschen zu helfen.

NIEDERÖSTERREICH

Kinderbetreuung

Die flächendeckende

kostenlose

Nachmittagsbetreuung

für Kinder

in Niederösterreich

stellt für

FPÖ-Landeschef

Udo Landbauer

eine Udo Landbauer

Frage des politischen Wollens

dar: „Aber Landeshauptfrau Mikl-

Leitner und ihre ÖVP wollen das

nicht und blockieren als selbsternannte

,Familienpartei‘ die Umsetzung

seit Jahren.“

STEIERMARK

Verkehrschaos

Am Donnerstag letzter Woche

ging die „Mega-Baustelle Koralmbahn“

in die nächste Phase. Bis Februar

ist die Flughafenstraße, eine

wichtige Ost-West-Verbindung in

Feldkirchen bei Graz, gesperrt.

Das erzeugt bereits jetzt erhebliche

Staus. „Wenn die Sommerferien zu

Ende sind, droht ein Verkehrskollaps“,

zeigt sich Stefan Hermann,

FPÖ-Vizebürgermeister von Feldkirchen

bei Graz, besorgt. Der

freiheitliche Landtagsabgeordnete

betonte die Wichtigkeit des Projekts

für die Steiermark, er forderte

aber gleichzeitig Maßnahmen, um

die vom Bau-Umleitungsverkehr

geplagten Ortszentren zu entlasten.

Hermanns Vorschlag: Eine Mautfreistellung

auf der A9 während der

Bauphase würde den Großteil des

Verkehrs auf die Autobahn umlenken:

„Das Land muss für eine Entlastung

der Anrainer sorgen!“

Foto: FPÖ Niederösterreich

Windpark Bärofen: FPÖ lehnt

diesen Anschlag auf die Natur ab

FPÖ: Unsere Lavanttaler Berglandschaft darf nicht zerstört werden

Die FPÖ erneuert ihre Kritik

am geplanten Windpark

Bärofen auf der Koralpe:

Die sensible Almlandschaft wird

Windkraft-Lobbyisten geopfert.

FPÖ-Klubobmann-Stellvertreter

Harald Trettenbrein erinnerte

daran, dass die Bewilligung für

den Windpark Bärofen nur möglich

war, weil die Kärnter SPÖ die

Windkraftstandorträume-Verordnung

geändert habe, zum Nachteil

des Umweltschutzes.

Das Geld fließt nach Bayern

„Dieser große Windpark auf der

Koralpe ist ein Anschlag auf die

einzigartige Kärntner Berglandschaft

und Natur, die hier von der

SPÖ und der Geldgier von Windkraft-Lobbyisten

zerstört wird“,

empörte sich Trettenbrein. Die

Lanttaler hätten gar nichts davon,

außer der Verschandelung ihrer

schönen Almlandschaft, denn

Foto: FPÖ Salzburg/Privat

SALZBURG

KÄRNTEN

hinter dem Projektbetreiber „Ecowind“

stehe ein bayerischer Konzern,

der auf Kärntner Almen Strom

erzeugen und Geld machen wolle.

Trettenbrein warnte, dass die

Windkraft-Lobby noch hunderte

weitere Windräder auf Kärntens

Ein Fall fürs Parlament

FPÖ fordert vom Innenminister

Aufklärung über das Asylquartier.

Foto: FPÖ Steiermnark

Dem Lavanttal droht das, was auf der steirischen Handalm schon steht.

Das für die Flachgauer Gemeinde

Bergheim weitaus überdimensionierte

Asylheim – die NFZ berichtete

letzte Woche – stellt eine

erhebliche Herausforderung für

die Nachbarn dar. Zur Unterstützung

der Salzburger FPÖ wird der

freiheitliche Sicherheitssprecher

Hannes Amesbauer eine schriftliche

Anfrage an den verantwortlichen

ÖVP-Innenminister Gerhard

Karner einbringen.

„Uns interessieren nicht nur demographische

Eckdaten und die

Herkunft der Asylwerber. Wir Freiheitliche

wollen vor allem auch

wissen, wie viele Polizeieinsätze es

seit November vergangenen Jahres

gab und ob es zu Übertretungen,

Anzeigen oder gar Festnahmen gekommen

ist. Wir wollen auch wissen,

ob und wie viele der Asylwerber

untergetaucht sind“, erklärten

dazu Amesbauer und Salzburgs

FPÖ-Chefin Marlene Svazek.

Grundsätzlich sei zu hinterfragen,

wer von den 400 im Asylheim

in Bergheim/Lengfelden untergebrachten

Personen überhaupt einen

legitimen Grund vorweisen könne,

um in Österreich Asyl zu beantragen,

betonte Amesbauer: „Denn

das Dublin-Abkommen ist noch

immer in Kraft, und Österreich ist

noch immer von sicheren Drittstaaten

umgeben.“

Foto: FPÖ Burgenland

Bergen und Almen errichten wolle,

samt Zufahrtsstraßen und Stromableitungen

mitten durch die

Gebirgslandschaft: „Die Freiheitlichen

sind die einzige Partei, die

diese Umweltzerstörung im Namen

der ‚Klimarettung‘ ablehnt.“

BURGENLAND

Alexander Petschnig

SPÖ jubelt über

Tourismus-Minus

Die Tourismuszahlen im Burgenland

sinken stetig, aber die Realitätsverweigerung

des zuständigen

SPÖ-Landesrates verwehrt jegliche

Hoffnung auf Besserung, kritisierte

FPÖ-Landeschef Alexander

Petschnig anhand der jüngsten

Tourismusdaten des Landes:

„Während österreichweit gegenüber

dem Vorjahr ein Plus von 14,5

Prozent verzeichnet wurde, gab es

im Burgenland ein Minus von satten

13,9 Prozent!“ Wie SPÖ-Landesrat

Leonhard Schneemann da

eine Lobeshymne auf diese Zahlen

anstimmen könne, entbehre jeder

Vernunft, so Petschnig.


Nr. 36 Donnerstag, 8. September 2022

g

Länder 13

TIROL

LÄNDER-

SACHE

Foto: FPÖ Tirol

Markus Abwerzger

FPÖ-Landesparteiobmann Tirol

Foto: FPÖ Tirol

FPÖ-Chef Markus Abwerzger gegen ÖVP-Mattle, lautet das „Duell

um Tirol“, wer am 25. September stärkste politische Kraft in der

ehemaligen ÖVP-Hochburg sein wird.

Immer mehr Tiroler sagen:

„Ich entscheide mich richtig“

Freiheitliche Kampagne zur Tiroler Landtagswahl wirkt

Den Tirolern reichts: Der ÖVP

droht laut Umfragen bei der

Landtagswahl am 25. September

ein Fiasko, die FPÖ könnte mindestens

zweite Kraft werden.

So sehr sich Tirols Noch-

ÖVP- Landeshauptmann Günther

Platter und der ÖVP-Spitzenkandidat

Anton Mattle auch abmühen,

die Unschuldslämmer zu spielen:

Die Tiroler wissen, wie alle aktuellen

Umfragen zeigen, wem sie den

Corona- und den Teuerungswahnsinn

zu verdanken haben.

„ÖVP und Grüne haben Impfzwang

und Lockdown durchgeboxt

und sehen jetzt tatenlos dabei zu,

wie immer mehr Menschen aufgrund

der massiven Teuerung in die

Armut getrieben werden. Gerade in

Tirol, wo die Lebenserhaltungskosten

am höchsten und die Löhne am

niedrigsten sind, trifft das die Menschen

besonders hart“, kritisierte

FPÖ-Landesparteiobmann Markus

Abwerzger die „Fluchtversuche

der ÖVP aus der Verantwortung“.

Tirol vertraut der FPÖ

Das zeige sich auch bei der freiheitlichen

Kampagne „Sag uns deine

Meinung“, in deren Rahmen

sich viele Tiroler bereiterklärt ha-

FPÖ-Wahlerfolg in Krems

Mit Verlusten für SPÖ sowie

ÖVP und einem Verfestigen des

letzten sensationellen Wahlerfolgs

der FPÖ endete die Gemeinderatswahl

in Krems. „Wir haben uns

bei der letzten Wahl annähernd

verdoppelt, und wenn wir das diesmal

halten konnten, dann ist das

ein tolles Ergebnis“, freute sich

FPÖ-Spitzenkandidatin Susanne

Rosenkranz, Gattin des freiheitlichen

Bundespräsidentschaftskandidaten,

über das Ergebnis.

Das bedeutet den Erhalt der

sechs FPÖ-Mandate im Gemeinderat

und zwei Sitze im Stadtsenat, zu

denen FPÖ-Landesparteiobmann

Udo Landbauer herzlich gratulierte:

„Die Freiheitlichen haben erstmals

in der Geschichte zwei Sitze

im Stadtsenat errungen und das

historisch beste Ergebnis mit sechs

Mandaten im Gemeinderat gehalten.

Das ist ein großartiger Erfolg

von Susanne Rosenkranz und ihrer

Mannschaft!“

Ein Wermutstropfen für alle

Parteien dürfte die sinkende Wahlbeteiliugung

sein: Diese sank von

65,09 Prozent auf 57,35 Prozent.

ben, zu sagen, warum sie am 25.

September jetzt nur noch der FPÖ

ihr Vertrauen schenken.

Da die Preise in absehbarer Zeit

nicht sinken werden, brauche es

keine Einmalzahlungen, sondern

eine dauerhafte Entlastung, betonte

Abwerzger: „Deshalb fordern wir

eine Senkung der Mehrwertsteuer

auf Mieten, Grundnahrungsmittel,

Treibstoff und Energie. Eine automatische

Indexierung von Sozialleistungen,

die Abschaffung der

kalten Progression sowie einen

Preisdeckel für Güter des täglichen

Bedarfs. Nur so können die Tiroler

die Teuerungswelle überstehen!“

NIEDERÖSTERREICH

Landbauer gratulierte Susanne

Rosenkranz zum Wahlerfolg.

Foto: facebook.com/udolandbauer

Die ÖVP schwächelt wie noch

nie. Jüngste Umfragen sehen die

Volkspartei in Tirol nur noch bei

25 Prozent, mehr als zehn Prozent

unter ihrem historisch schlechtesten

Ergebnis.

Wobei man anmerken muss,

dass die Volkspartei gar nicht zur

Wahl antritt. Sie schämen sich

nämlich dermaßen für ihre Bundespartei,

dass nicht nur Kanzler

Nehammer Auftrittsverbot in

Tirol hat, sondern sie als „Liste

MATTLE“ in die Wahl gehen.

Alles ist möglich!

Aus diesem Grund haben wir

das „Duell um Tirol“ ausgerufen

und den Anspruch auf den Landeshauptmann

erhoben. Auch im

„Heiligen Land“ Tirol ist es nicht

gottgegeben, dass der Landeshauptmann

immer von der ÖVP

kommt.

Die meisten Umfragen sehen

uns bei 20 Prozent und somit auf

Platz zwei und in Schlagweite

zur ÖVP. Es ist also Historisches

möglich, eine echte Richtungswahl.

Denn Mattle hat angekündigt,

keine Koalition mit uns eingehen

zu wollen und stattdessen

eine Dreierkoalition mit SPÖ und

Grünen oder Neos bilden zu wollen

– und den Weg Platters fortzusetzen.

Die Volkspartei ist somit

offiziell keine konservative Partei

mehr.

Diese Ansage hat viele bürgerliche

Wähler verschreckt, weshalb

wir diesen Heimatlosen das

Angebot unterbreiten, ein Stück

des Weges mit uns zu gehen, damit

die ÖVP wieder zu ihren konservativen

Wurzeln findet.

Aus diesem Grund ist eine starke

FPÖ wichtig, damit Mattle am

25. September Geschichte sein

wird und vernünftigere Kräfte in

der Tiroler ÖVP ans Ruder kommen.

Dann ist alles möglich.


20 h

22 h

sch‍‍‍‍‍‍‍en

bezahlte Anzeige

Funk

He r Abwerzger, wie kö n-

t es gelingen, da s die FPÖ

nach der Landtagswahl in

Tirol tatsächlich mitregiert?

Markus Abwerzger: Wir

mü sen zulegen un diesen

Anspruc haben wir auch.

Nach den jüngsten Umfragen

schaut es für uns ganz gut

aus. Die ÖVP ist im Sinkflug

un die Gemengelage wird

sich nach der Wahl ändern.

Aber niemand wi l mit der

FPÖ regieren.

Abwerzger: Nach dem 25.

September wird vieles anders

sein. Jetzt gibt es das übliche

Geplänkel, aber nach der

Wahl wird verhandelt.

Sie glauben also nicht, da s

das Nein der anderen Parteien

gegenüber der FPÖ

noch gültig sein wird?

Abwerzger: Es wird keine

Gültigkeit mehr haben. 2013

schlo s Ingrid Felipe (Grüne)

beka ntlich vor der Wahl eine

Koalition mit LH Günther

Pla ter (VP) aus, danac hat

sie fast zehn Jahre mit ihm

regiert. Bis zum Wahlkampfstart

habe ich von a len Parteien

positive Rückmeldungen

erhalten, jetzt stempeln

mich a le zum Saulus. Vorher

war ich der Paulus. Darüber

ka n ich nur schmunzeln.

Landtags-

Wahl 2022

Und schließen Si eine Regierung

mit der ÖVP aus?

Abwerzger: Ich wi l mit dem

System ÖVP keine Koalition

eingehen, weil es Tirol an die

Wand gefahren hat. „Geradeaus“,

wi es VP-Chef Toni

Ma tle plakatiert, pa st hier

ins Bild. Das System ÖVP wird

a lerdings bröckeln, mit VP-

Funktionären in der zweiten

und dri ten Reihe gibt es nach

wie vor eine gute Gesprächsbasis.

Das tri ft auf die anderen

Parteien ebenfa ls zu. Was

aktue l nach außen getragen

wird, findet in der Realität gar

nicht so sta t. Ich habe stets

mit a len Parteien gut zusammengearbeitet.

Sie wurden von Ihrer Partei

zum Landeshauptma n-

I nsbruck – Die Innsbrucker

Politologin Lore Hayek

spricht im „Tirol Live“-Analysetalk

von einem Strategie-

und Ro lenwechsel, den

FPÖ-Chef und Spitzenkandidat

Markus Abwerzger

in der vergangenen Woche

Analyse

vo lzogen habe. Schließlich

hat er angekündigt, da s er

Landeshauptma n werden

wo le. „A lerdings haben

solche Due l-Ansagen in

der FPÖ schon eine gewisse

Tradition und Geschichte.

Der ehemalige FPÖ-

Obmann Heinz-Christian

Strache ha te da seinerzeit

schon mehrfach gegen den

Kandidaten gekürt. Ist das

mehr als nur ein PR-Gag?

Abwerzger: Es ist in Tirol

nicht go tgegeben, da s die

ÖVP immer der Landesregierung

angehören mu s und

den Landeshauptma n ste lt.

We n ich jetzt als Einziger

das Due l mit der ÖVP heraufbeschwöre,

da n traue ich

mir die Aufgabe als Landeshauptma

n schon zu. SPÖ-

Vorsitzender Georg Dornauer

wi l hingegen seit drei Jahren

nur Landeshauptma nste l-

vertreter werden.

Kö nte das nicht den gegenteiligen

E fekt auslösen und

der ÖVP helfen, indem ihre

Wähler mobilisiert werden?

Abwerzger: Die ÖVP ist dankenswerterweise

auf das

Due l eingegangen, das hilft

sicher beiden in der Mobilisierung.

Aber: We n man die

FPÖ wählt, gibt es vie leicht

nach der Landtagswahl einen

blauen Landeshauptma n.

Ka n sich das a les wirklich

ausgehen?

Abwerzger: Wie es au schaut,

benötigt es wahrscheinlich

eine Dreierkoalition und

ehemaligen Wiener Bürgermeister

Michael Häupl

(SPÖ) inszeniert. In derselben

Art und Weise, wi es

jetzt auf den FPÖ-Plakaten

dargeste lt wird.“

Für Hayek hat die Landeshauptma

n-Kampagne jedoch

zwei Probleme. Zum

einen mü ste die FPÖ dafür

die erste politische Kraft

nach der Landtagswahl werden.

„Dafür fehlt jüngsten

Umfragen zufolge doch einiges.

Andererseits haben

a le anderen Parteien eine

Zusammenarbeit mit den

Freiheitlichen ausgeschlossen.

Un das ist schon relativ

eindeutig, obwohl Abwerzger

davon ausgeht, da s

nach der Wahl a les anders

sein wird.“ Die Chancen,

da s Abwerzger tatsächlich

1 4 3 2 7 9 5 6 8

5 8 2 4 6 3 9 1 7

7 6 9 1 8 5 4 2 3

6 2 5 7 4 8 3 9 1

4 1 7 9 3 6 2 8 5

da n ist a les möglich. Vielleicht

sogar eine Regierung

gegen die ÖVP, die O positionsbank

würde ihr ohnehin

einmal gu tun. Es ist diesmal

sehr viel möglich, die Demokratie

ist in Tirol zurück. Wir

kö nen regieren, mü sen es

aber nicht. Wir grenzen niemanden

aus, nicht einmal

die Grünen. Die Ausgrenzung

erfolgt von den anderen.

Sie wo len den Wählern die

Wahrheit sagen, zugleich

plakatieren Sie vor a lem

Bundesthemen wie Asylsto

p, Neutralität und keinen

Lockdown mehr. Dafür

wären Sie nicht zuständig.

Abwerzger: Natürlich hat der

Landeshauptma n hier Möglichkeiten,

außerdem handelt

es sich um klare politische

Beke ntni se. Den Menschen

zu sagen, wofür die künftige

Landesregierung eintri t, ist

wichtig. Wir stehen für die

Neutralität und sprechen uns

für einen Asylsto p aus. Die

Landeshauptma n werden

ka n, gehen für die Politologin

deshalb gegen nu l.

Asylagenden sind Landesangelegenheit.

Es geht nicht

an, da sich krimine le Asylwerber

nach wie vor in Österreich

aufhalten. Ein starker

Landeshauptma n mu sich

in Wien dafür einsetzen, da s

dies geändert wird.

Also keine Tiroler Themenverfehlung?

Abwerzger: Wir wo len die

Wähler mobilisieren, die

Teuerung, die Asylfrage, die

Sicherheit und die Neutralität

bre nen den Menschen unter

den Nägeln.

Kö nte die MFG Sie Stimmen

kosten?

Politologin Lore Hayek analysiert die SpitzenkandidatI nen-Interviews.

Gestern gemeinsam mit T-Chefreporter Peter Nindler. Foto: Falk

Abwerzger: Der eine oder andere

wir die MFG wählen.

Sie ist eine Mitbewerberin

wie jede andere Partei. Nur

jede Stimme für sie ist eine

verlorene, weil die MFG nicht

in den Landtag kommen wird.

Sie halten an einer Kandidatin

fest, die in den sozialen

Netzwerken ra sistische

Kommentare von sich gibt.

Abwerzger: So eine Kandidatin

habe ich nicht. Satire darf

a les, aber o fenbar darf nicht

jeder Satire. Gudrun Kofler

ist eine gute Kandidatin und

hat flapsige bzw. überspitzte

Kommentare auf Twi ter

abgegeben. We n politische

Mitbewerber wie die Grünen

sie als Abschaum oder der

NEOS-Obma n sie als Gestalt

bezeichnen, da n würde ich

mir hier ebenfa ls einen Aufschrei

erwarten. Als Abgeordnete

wird sie den Sarkasmus

natürlich einschränken.

Was würden Sie gegen die

Teuerung unternehmen?

Abwerzger: Wir haben bereits

21 Vorschläge unterbreitet,

die a lesamt abgelehnt wurden.

Aber es ist unmoralisch,

Bewu st, so Hayek, nützt

der FPÖ-Che freilich die Zurückhaltung

von SPÖ-Vorsitzendem

Georg Dornauer

aus. Weil sich dieser aus

seiner Sicht nich traue, die

Landeshauptmann-Ansage

zu artikulieren, mache

er si eben. „Aber eine von

Dornauer wäre realistischer,

weil sich hier theoretisch eine

Möglichkeit jenseits von

ÖVP und FPÖ ausgehen

kö nte. Bei der FPÖ halte ich

das für einen strategischen

PR-Gag“, betont Hayek.

Gleichzeiti geht sie davon

aus, da s die anderen Parteie

nicht darauf einsteigen.

„Das wäre auch klug, weil es

genau das Spielfeld ist, das

die FPÖ zeichnet. Üblicherweise

wo len die Parteien

auf ihrem eigenen Spielfeld

Akzente setzen und nicht auf

jenem der anderen.“

Thematisch setzt die FPÖ

we n ein Landesunternehmen

wie die Tiwag durch die

Teuerung Mi lionen erwirtschaftet.

Jeder einzelne Euro

mu s den Tiroleri nen und

Tirolern zurückgegeben werden.

Ihnen gehört die Tiwag.

Es ist eine Sauerei, da s der

Aufsichtsratsvorsitzende Toni

Ma tle von der Tiwag brüskiert

wird.

Ihre Lösung in der Transitfrage?

Abwerzger: Solange die EU

den freien Warenverkehr über

die Gesundheit ste lt, wird

sich nichts ändern. Deshalb

sind auch Maßnahmen zu

überlegen wie die Sanierung

der Europabrücke mit einer

Einspurigkeit. Andererseits

benötigen wir Verbündete.

Was sagen Sie zur Strompreisbremse?

Abwerzger: Zum einen

kommt sie Monate zu spät,

außerdem wird man erst sehen,

wie sie wirkt. Aus meiner

Sicht ist sie nur ein Tropfen

auf den heißen Stein. Wichtig

wäre ein Preisdeckel nicht

nur für Strom, sondern auch

für Treibsto f und Grundnahrungsmi

tel.

Sie lehnen die Ru sland-

Sanktionen ab. Wie ist Ihr

Verhältnis zu Ru sland?

Abwerzger: Wir sind neutral

gegenüber Ru sland und der

Ukraine, weil Öste reich ein

neutraler St at ist.

Die FPÖ hat seinerzeit jedoch

einen Freundschaftsvertrag

mit der Putin-Partei

geschlo sen.

Abwerzger: Wir mü sen

schon die Kirche im Dorf lassen.

Die SPÖ ha t ebenfa ls

sehr gute Kontakte zu Ru s-

land und Präsident Wladimir

Putin. Jetzt erfolgt die übliche

Kindesweglegung. Putin hat

einen Angri fskrieg gestartet,

den ich mit a ler Schärfe

verurteile. A lerdings ist die

Sanktionspolitik gescheitert,

weil sie in erster Linie die europäische

Bevölkerung tri ft.

Ich ka n doch nicht Sanktionen

verhängen un da n

selbst davon betro fen sein.

Man mu s endlich wieder

Verhandlungen aufnehmen.

Das Gespräch zeichnete

Peter Nindler auf

auf ihre kla sischen Themen

wie Asyl und wegen der Pandemie

auf Corona. Obwohl

beide Themen zeitlich derzeit

etwas deplatziert wirken

würden, wie Lore Hayek anmerkt.

„Die zentralen Tiroler

Themen kommen eigentlich

nicht vor.“ Eine Regierungsbeteiligung

der FPÖ hält sie

augenblicklich für unwahrscheinlich.

„ÖVP-Chef Anton

Ma tle hat sie persönlich

ausgeschlo sen. So lte sich

nach der Wahl in der ÖVP

persone l etwas ändern,

kö nte es trotzdem sein,

da s sich die FPÖ-Option

auftut.

Einig ist sich Hayek mit

Abwerzger darin, da sich

am 25. September in Tirol

wahrscheinlich einiges ändern

werde. (pn)

14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Johannes Wurmitzer

@JohannesWurmitz

Das Gas wird uns vermutlich

doch nicht ausgehen. Nur die

Arbeit und das Geld.

Die Großverbraucher stellen die

Arbeit ein...

#DeIndustrialisierung

#Energiekrise

Heimo Lepuschitz

@heimolepuschitz

3. September 2022 09:54

Wer braucht schon Gas oder

Kohle? Alle glauben, dass mit „grünem

Strom“ die Energiesorgen gelöst

werden können.

Staatssekretärin, 27, mit 16.300

Euro Brutto: „Viele Ältere brauchen

keine Pensionserhöhung“

#oevp

5. September 2022 09:58

Abgehobenheit ist in der ÖVP

anscheinend Vorausetzung für Karrieresprünge.

Die Jugendstaatssekretärin

machts vor.

TELEGRAM

„Golden Handshake“: Auch das

zahlt der Gebührenzahler

1,7 Millionen Euro „Ablösegeld“ für Ex-ORF-Mann in nur sechs Jahren

Im Zuge der Debatte über Gehälter

im öffentlich rechtlichen

Rundfunk in Deutschland ist

auch ein Österreicher wieder ins

Rampenlicht gerückt.

In Deutschland ist gerade eine

heftige Debatte über Geldverschwendung,

überhöhte Gehälter

und Vetternwirtschaft im öffentlich-rechtlichen

Rundfunk im Gange.

Abfindungs-Sammler

Dabei kam laut „Bild“-Zeitung

zutage, dass der Ex-ORF-Manager

Reinhard Scolik nach nur 18

Monaten Dienst beim Bayerischen

Fernsehen mit einer Abfindung von

700.000 Euro gegangen werden

soll – ohne dass das Kontrollgremium,

der Rundfunkrat, informiert

worden ist. Das war nicht der erste

„Golden Handshake“ für den

Scolik: Der Mann für „Golden Handshakes“.

TV-Manager. Beim ORF war Scolik

für die Programmplanung zuständig,

ehe er 2016 nach Deutschland

wechselte. Schon dieser

Abschied sorgte für Diskussionen,

wurde er ihm doch vom damaligen

ORF-Chef Alexander Wrabetz versüßt:

Scolik soll eine Million Euro

als Abfindung erhalten haben.

Danach arbeitete er 18 Monate

beim Bayerischen Fernsehen, wo

über seinen raschen Abgang be-

reits im Juli heiß diskutiert wurde.

Doch erst jetzt, nachdem die Vorgehensweise

und die Höhe der Abfindungssumme

bekannt geworden

sind, ging die Diskussion erneut los.

„Focus“-Herausgeber Helmut

Markwort: „Das kann doch nicht

sein, dass der BR an einen ausscheidenden

Direktor eine hohe

sechsstellige Abfindung zahlt und

dem Rundfunkrat dazu genaue Informationen

vorenthält.“

Foto: ORF

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

6. September 2022

Gratulation an die EU-Eliten,

das habt ihr wirklich toll gemacht.

Die Sanktionen haben

bereits ihre volle Wirkung

gezeigt und das Kriegsende

steht uns unmittelbar bevor.

(Vorsicht Ironie!)

1.142 Personen gefällt das.

Genau diese Weitsicht zeigt sich

auch im „Green Deal“ zum „Klimaschutz“.

Aber, wenn kümmerts?

FPÖ IN DEN MEDIEN

Die Empfehlung des Nationalen

Impfgremiums

(NIG) zum vierten

Stich stößt bei vilen

Ärzten auf Unverständnis,

berichtet

„Die Presse“. Aber

nur die FPÖ reagierte

darauf, fuhr die

Zeitung fort: Gesundheitssprecher

Die „Sommergespräche” des

Staatsfunks fanden ihren krönenden

Abschluss mit der Kanzler-Audienz.

Wie schon zuvor bei der SPÖ-

Chefin ließ man beim ÖVP-Parteivorsitzenden

das brennende Thema

Massenzuwanderung außen vor.

Bohrendes Nachfragen bei peinlichen

Themen war ebenso wenig

gefragt.

Zum Thema Wahlkampfkostenüberschreitung

blieb die Antwort

Nehammers, dass der Rechnungshof

die „unterschiedlichen Art

der Wahlkämpfe“ anscheinend

nicht verstanden habe. Also, dass

der EU-Wahlkampf 2019 deutlich

aufwendiger gewesen sei, als die

10 ÖSTERREICH DIENSTAG, 6.SEPTEMBER 2022

Impfempfehlung:

FPÖ kritisiert

Minister Rauch

Die Verträge mit Pharmafirmen

müssten offengelegt werden.

Wien. Nach dem „Presse“-Artikel

über das Unverständnis von Ärzten

hinsichtlich der Empfehlungen

des Nationalen Impfgremiums

(NIG) zur vierten Corona-Impfung

fordert die FPÖ von Gesundheitsminister

Johannes Rauch (Grüne)

die Offenlegung der Verträge mit

Pharmafirmen, „um Klarheit in die

Angelegenheit zu bringen“.

Denn es stelle sich die Frage,

„ob das Ankurbeln der neuen

Impfwelle mit Vertragsverpflichtungen

gegenüber den Pharmafirmen

in Verbindung steht, die uns

zu jahrelangen Abnahmen der

Impfstoffe verpflichtet. Es geht immerhin

um viel Steuergeld für Seren,

deren tatsächliche Wirksamkeit

weit unter den Versprechen

liegt“, sagt Gesundheitssprecher

Gerhard Kaniak. Wenn schon Epidemiologe

Gerald Gartlehner die

Empfehlungen des NIG als „undifferenziert

und intransparent“ bezeichne,

„muss da schon etwas

sehr im Argenliegen“, so Kaniak.

Gartlehner hat inder „Presse“

gesagt, dass die Empfehlungen des

NIG,wonachInfektionen zu keiner

Verzögerung des Impfschemas

führen sollten, nicht evidenzbasiert

seien. Zudem hat er den Wegfall

der Altersgrenze von 60 Jahren kritisiert,

was die vierte Impfung angeht.

Darauf wurde am Montag

auch Rauch am Rande einer Pressekonferenz

angesprochen. Er wisse,

dass esunter Experten unterschiedliche

Meinungen gebe, und

wolle sich da nicht einmischen,

sagte er. Er vertraue der Expertise

des Impfgremiums. (red.)

TV

ab 18 h

Toskana 17.35 Herrsch‍‍‍‍‍‍‍aftlich‍‍‍‍‍‍‍eAnwesenzwi-

ORF 1 ORF 2 ORF III 3SAT PULS4 PROSIEBEN AUSTRIA

14.10 Q1 Ein Hinweis ist falsch‍‍‍‍‍‍‍ 14.55 Die

14.10 Ligurien – Leben zwisch‍‍‍‍‍‍‍en Himmel 5.30 Café Puls mit Puls 4 News 12.00

Simpsons 15.35 Young Sh‍‍‍‍‍‍‍eldon 16.15 ZIB 14.00 Genuss oh‍‍‍‍‍‍‍ne Grenzen 14.25 Sturm

und Meer 15.00 Die geh‍‍‍‍‍‍‍eimen Gärten von MediaSh‍‍‍‍‍‍‍op 14.15 How I Met Your Moth‍‍‍‍‍‍‍er. Die Simpsons. Trickserie. U. a.:‍‍‍‍ Fracking,

Flash‍‍‍‍‍‍‍ 16.20 Th‍‍‍‍‍‍‍e Big Bang Th‍‍‍‍‍‍‍eory‍‍‍‍‍‍‍ 17.45

alte Donau – Wiener Wässer 16.50 Heimat Lucca 15.50 Co lio – Italiens Hügel der U. a.:‍‍‍‍ Swarley‍‍‍‍‍‍‍ 16.55 Two and a Half Men. Freude, Eierkuch‍‍‍‍‍‍‍en 19.05 Galileo. X-Day‍‍‍‍‍‍‍s

ZIB Flash‍‍‍‍‍‍‍ 17.55 Smart10 –Das Quiz mit Die Barbara Karlich‍‍‍‍‍‍‍ Sh‍‍‍‍‍‍‍ow 17.00 ZIB 17.05 Österreich‍‍‍‍‍‍‍ 17.40 Sch‍‍‍‍‍‍‍ne l ermittelt 19.18 Genüsse 16.45 Mit Vo ldampf durch‍‍‍‍‍‍‍ die U. a.:‍‍‍‍ Ponies und Einh‍‍‍‍‍‍‍örner 18.45 Puls 24

den zeh‍‍‍‍‍‍‍n Möglich‍‍‍‍‍‍‍keiten 18.45 Q1 Ein Hinweis

ist falsch‍‍‍‍‍‍‍ 19.30 Zeit im Bild 19.56

sch‍‍‍‍‍‍‍en Alpen und Meer 18.30 nano 19.00 4lifech‍‍‍‍‍‍‍angers 19.25 Two and a Half Men. Die Beste Sh‍‍‍‍‍‍‍ow Der Welt. Sh‍‍‍‍‍‍‍ow 4.00 Spät-

News 19.00 Café Puls – DasMagazin 19.15 die Sh‍‍‍‍‍‍‍ow 23.30 Late Nigh‍‍‍‍‍‍‍t Berlin 0.45

Sport Aktue l

19.30 Zeit im Bild 19.56 Sport Aktue l Kultur Heute

h‍‍‍‍‍‍‍eute 19.20 Kulturzeit

U. a.:‍‍‍‍ Der Herr der Ringe

nach‍‍‍‍‍‍‍rich‍‍‍‍‍‍‍ten 4.05 Best of Switch‍‍‍‍‍‍‍ reloaded.

Comedy‍‍‍‍‍‍‍sh‍‍‍‍‍‍‍ow 4.50 Supernatural. My‍‍‍‍‍‍‍stery‍‍‍‍‍‍‍serie.

Das Ende ist der Anfang ist das Ende

20.02ZIB Magazin

20.05Seitenblicke

20.15Erbe Österreich‍‍‍‍‍‍‍

20.00Tagessch‍‍‍‍‍‍‍au

20.15Servus & Baba – Mei Leb’n so fern,

20.15Soko Donau

20.15Das Paradies in der Ferne. Cornwa

l – Das Land der Rosamunde

und Frauen h‍‍‍‍‍‍‍inter der Prach‍‍‍‍‍‍‍t

ne Mädch‍‍‍‍‍‍‍en (1/‍2)‍‍‍‍‍‍

Doku.Auf Martin und Th‍‍‍‍‍‍‍omas von

Doku. Sch‍‍‍‍‍‍‍önbrunn – Die Männer 20.15 Solo für Weiss–Das versch‍‍‍‍‍‍‍wunde-

deins so nah‍‍‍‍‍‍‍

Krimiserie.Aussich‍‍‍‍‍‍‍t mit Mord. Mit

SAT.1 ÖSTERREICH

Andreas Kiendl

Pilch‍‍‍‍‍‍‍er

21.05Ein Leben als Dienstmädch‍‍‍‍‍‍‍en –

Krimireih‍‍‍‍‍‍‍e (D 2016)‍‍‍‍‍‍ Mit Anna Maria der Freiwi ligen Feuerweh‍‍‍‍‍‍‍r Radstadt

21.05Soko Kitzbüh‍‍‍‍‍‍‍el

Dokumentation

Sch‍‍‍‍‍‍‍icksal in der Kaiserzeit

Müh‍‍‍‍‍‍‍e. Regie:‍‍‍‍ Th‍‍‍‍‍‍‍omas Berger

wartet das Abenteuer ih‍‍‍‍‍‍‍res Lebens:‍‍‍‍ 18.00 Lenßen übernimmt 19.00 Doppelt

21.50ZIB Flash‍‍‍‍‍‍‍

21.05Report

21.55 Karl Marx und der Klassenkampf 21.45kinokino

Sie reisen nach‍‍‍‍‍‍‍ St. Louis, Missourin. koch‍‍‍‍‍‍‍t besser. Falafel mit Rote-Bete-Hummus

19.55 Werbesendung 20.00 News

22.00Sommerkabarett

22.00ZIB 2

22.45Was sch‍‍‍‍‍‍‍ätzen Sie .

22.00ZIB 2

22.20Pro und Contra

23.10Och‍‍‍‍‍‍‍s im Glas

22.25Euromi lionen

23.35Erbe Österreich‍‍‍‍‍‍‍

22.25makro

Talksh‍‍‍‍‍‍‍ow

23.35ZIB Nach‍‍‍‍‍‍‍t

22.35kreuz und quer

0.20 Ein Leben als Dienstmädch‍‍‍‍‍‍‍en – 22.55Leben bei 50°C – Wenn Hitze zur 23.15 Servus & Baba – Mei Leb’n so fern,

Das Glück der Iren 23.15 Bu l. U. a.:‍‍‍‍ Eingesch‍‍‍‍‍‍‍neit

1.10 Navy‍‍‍‍‍‍‍CIS.Stargazer 1.55 Navy‍‍‍‍‍‍‍

23.50Och‍‍‍‍‍‍‍s im Glas

0.05 Die Seelen im Feuer

Sch‍‍‍‍‍‍‍icksal in der Kaiserzeit

Bedroh‍‍‍‍‍‍‍ung wird

deins so nah‍‍‍‍‍‍‍

0.15 Frau Jordan ste lt gleich‍‍‍‍‍‍‍

Drama (D 2014)‍‍‍‍‍‍

1.10 Karl Marx und der Klassenkampf 23.40Wiederseh‍‍‍‍‍‍‍en mit den Waldmen-

1.20 Held:‍‍‍‍innen des Spitals

CIS:‍‍‍‍ L.A. Testperson 17 2.35 Navy‍‍‍‍‍‍‍ CIS.Das

1.05 Wh‍‍‍‍‍‍‍ores’Glory‍‍‍‍‍‍‍

1.55 Report

1.55 Was sch‍‍‍‍‍‍‍ätzen Sie .

2.05 Auf Streife

Glück der Iren 3.15 Bu l.U. a.:‍‍‍‍ Eingesch‍‍‍‍‍‍‍neit

Doku-Film (A 2011)‍‍‍‍‍‍

2.45 Die Rosenh‍‍‍‍‍‍‍eim-Cops

2.45 Erbe Österreich‍‍‍‍‍‍‍

0.10 10 vor 10

U. a.:‍‍‍‍ Mein Enkel aus Amerika 4.45 Auf Streife. Ein Drah‍‍‍‍‍‍‍tseilakt

ARTE SERVUS TV

18.35 Die Natur und ih‍‍‍‍‍‍‍r Netzwerk der

Woh‍‍‍‍‍‍‍ltäter. Doku. In der Heide 19.20 Arte

Journal 19.40 Re:‍‍‍‍ Reportage. Die Kanaren

der Zukunft – Neue Tourismuspläne für die

Inseln 20.15 Ch‍‍‍‍‍‍‍ina:‍‍‍‍ Das Drama der Uiguren.

Doku-Film (F 2021)‍‍‍‍‍‍ 22.00 Der sch‍‍‍‍‍‍‍warze

Aufstand. Dokumentation 22.55 NewYork

kämpft gegen die Pandemie.Dokumentation

0.20 Black Panth‍‍‍‍‍‍‍ers. Dokumentation 2.15

Mit offenen Karten. Magazin 2.25 Arte

Reportage. Reportage 3.20 Stadt Land

Kunst-Inspirationen.Magazin.AufAbenteuerreise

3.50 28 Minuten. Magazin

ATV ARD ZDF RTL

18.20 Aktue l 18.25 Bones 19.20 Aktue

l 19.30 ATV Wetter 19.40 Die Repor-

19.25 Die Rosenh‍‍‍‍‍‍‍eim-Cops. Tod im Mär-

Aktue l 19.03 RTL Aktue l – Das Wetter

18.00 Soko Köln. Absacker 19.00 h‍‍‍‍‍‍‍eute 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 RTL

19.05 A les was zäh‍‍‍‍‍‍‍lt. Daily‍‍‍‍‍‍‍ Soap 19.40

20.15 Die Kanzlei. Anwaltsserie.Wech‍‍‍‍‍‍‍selspiel

21.00 In a ler Freundsch‍‍‍‍‍‍‍aft.Abwegig die Franzosen 21.00 frontal 21.45 h‍‍‍‍‍‍‍eute

Nach‍‍‍‍‍‍‍barn – mit Mich‍‍‍‍‍‍‍ael Kessler – Wir und GZSZ. Daily‍‍‍‍‍‍‍ Soap 20.15 Undercover Boss.

Spieglein Spieglein – Die wirklich‍‍‍‍‍‍‍ wah‍‍‍‍‍‍‍re

Gesch‍‍‍‍‍‍‍ich‍‍‍‍‍‍‍te von Sch‍‍‍‍‍‍‍neewittch‍‍‍‍‍‍‍en. Fantasy‍‍‍‍‍‍‍film

(USA 2012)‍‍‍‍‍‍ 0.20 Sing.Animationsfilm

journal 22.15 37°:‍‍‍‍ Unser Wunsch‍‍‍‍‍‍‍kind und 22.15 RTLDirekt 22.35 SpiegelTVSpezial:‍‍‍‍

(USA 2016)‍‍‍‍‍‍ 2.10 Spieglein Spieglein – Die Kanzlei. Wech‍‍‍‍‍‍‍selspiel 1.10 In a ler Freund-

Markus Lanz 0.30 h‍‍‍‍‍‍‍eute journal update

wirklich‍‍‍‍‍‍‍ wah‍‍‍‍‍‍‍re Gesch‍‍‍‍‍‍‍ich‍‍‍‍‍‍‍te von Sch‍‍‍‍‍‍‍neewitt-

0.45 Th‍‍‍‍‍‍‍e Tourist–Due l im Outback. U. a.:‍‍‍‍ 0.33 RTL Nach‍‍‍‍‍‍‍tjournal – Das Wetter 0.35

„Precious Memories“‍ 2.40 Sch‍‍‍‍‍‍‍atten der Eignungstest für Lebensretter. Doku 1.25

Roberts 3.45 Girls Club 2–Vorsich‍‍‍‍‍‍‍t bissig!

Mörder – Sh‍‍‍‍‍‍‍adowplay‍‍‍‍‍‍‍ 4.30 Th‍‍‍‍‍‍‍e Ma lorca CSI:‍‍‍‍ Miami. Krimiserie. U. a.:‍‍‍‍ Auf der Fluch‍‍‍‍‍‍‍t

Komödie (USA 2011)‍‍‍‍‍‍ Mit Meagh‍‍‍‍‍‍‍an Martin der 4.58 Tagessch‍‍‍‍‍‍‍au

Files. Sag niemals goodby‍‍‍‍‍‍‍e, Compañero 3.55 CSI. Krimiserie. U. a.:‍‍‍‍ Wach‍‍‍‍‍‍‍et auf

BEST OF KABEL EINS AUSTRIA VOX NTV

9.10 CSI:‍‍‍‍ Miami 11.55 VOX Nach‍‍‍‍‍‍‍rich‍‍‍‍‍‍‍ten

Th‍‍‍‍‍‍‍ri ler (D/‍F/‍GB2010)‍‍‍‍‍‍ 20.15 RTL PAS-

12.00 Sh‍‍‍‍‍‍‍opping Queen 13.00 Zwisch‍‍‍‍‍‍‍en Doku 18.35 Ratgeber – Steuern & Rech‍‍‍‍‍‍‍t.

Käsekreationen in Appenze l 20.15 Spiel

Doku 19.15 Telebörse. Doku 19.30 News

rie. Sch‍‍‍‍‍‍‍weine 20.15 SKY CINEMA FUN

Kind 15.00 Sh‍‍‍‍‍‍‍opping Queen. Motto in Düsseldorf:‍‍‍‍

Knappe Kiste! Zeige wie stilvo l ein in Australien. Doku-Soap 22.05 First 48 –

Spezial 20.15 Ach‍‍‍‍‍‍‍tung, Zo l! Wi lkommen

Gambit – Der Masterplan. Krimikomödie Adam Sandler 22.35 Scary‍‍‍‍‍‍‍ Movie. Komödie

(USA 2000)‍‍‍‍‍‍ Mit Carmen Electra 0.15 Look mit Minirock sein kann!,Tag 2:‍‍‍‍ Undine

(USA 2012)‍‍‍‍‍‍ 21.45 SKY CINEMA PREMIE-

REN Th‍‍‍‍‍‍‍e Batman. Fantasy‍‍‍‍‍‍‍film (USA 2022)‍‍‍‍‍‍

16.00 Guidos Deko Queen 17.00 Zwisch‍‍‍‍‍‍‍en 23.20 Telebörse.Doku 23.30 Anwälte der

Adam Sandler 2.20 Kabel Eins Late News Tü l und Tränen 18.00 First Dates 19.00

ten. Dokumentation 1.55 First 48 – Am

SKY ATLANTIC HD May‍‍‍‍‍‍‍ans M.C. 23.45 Carmen Electra 3.45 Kabel Eins Late News groß! Endlich‍‍‍‍‍‍‍ a lein zu Haus! 22.15 Hot Tatort mit den US-Ermittlern. Doku-Soap

SKY CINEMA FAMILY Driveway‍‍‍‍‍‍‍s. Drama 3.50 Steph‍‍‍‍‍‍‍en Kings Th‍‍‍‍‍‍‍inner – Der Fluch‍‍‍‍‍‍‍. oder Sch‍‍‍‍‍‍‍rott 0.15 VOX Nach‍‍‍‍‍‍‍rich‍‍‍‍‍‍‍ten 0.35 4.15 Nach‍‍‍‍‍‍‍rich‍‍‍‍‍‍‍ten 4.25 Ach‍‍‍‍‍‍‍tung,Zo l! Wi l-

(USA/‍CDN 2019)‍‍‍‍‍‍

Th‍‍‍‍‍‍‍ri ler (USA 1995)‍‍‍‍‍‍ Mit Robert Joh‍‍‍‍‍‍‍n Burke Medical Detectives

kommen in Australien. Doku-Soap

tage 20.10 Heinzl und die VIPs 20.15

Sing. Animationsfilm (USA 2016)‍‍‍‍‍‍ 22.20

ch‍‍‍‍‍‍‍en. Fantasy‍‍‍‍‍‍‍film (USA 2012)‍‍‍‍‍‍ Mit Julia

20.15 KINOWELT TV Der Gh‍‍‍‍‍‍‍ostwriter.

SION Th‍‍‍‍‍‍‍e Handmaid’s Tale. Dramase-

22.00 SKY CINEMA FAMILY Book of

Love.Liebeskomödie (GB/‍USA2021)‍‍‍‍‍‍ 23.15

Impfung: Wien geht eigenen Weg

Corona. Die Botschaft der neuen Sujets lautet,dass die vierte Impfung vor Long Covid schützt

und die Rückkehr zur Normalität ermöglicht. Auch bundesweit startet eine neue Kampagne.

VON EVA SCHRITTWIESER

UND KÖKSAL BALTACI

Wien. „Impfen dauert nur eine Sekunde.

Long Covid dauert Jahre.“

Mit dieser Kernaussage, die ab sofort

bis Mitte November auf zahlreichen

Plakaten in ganz Wien zu

sehen ist, will die Stadt die Impfbereitschaft

in der Bevölkerung erhöhen.

Im Vordergrund der neuen

Kampagne steht somit nicht das

Verhindern einer akuten Infektion,

sondern die –mit geringem Aufwand

– Vermeidung von physischen

und psychischen Langzeitfolgen,

die Monate und Jahre dauern

können. Beworben wird dabei

insbesondere die vierte Impfung,

also die erste Auffrischung –denn

bekanntlich besteht eine vollständige

Grundimmunisierung aus

drei Verabreichungen.

Dazu wurden Sujets mit drei

Motiven erstellt: ein junges Paar,

das gut gelaunt eng umschlungen

am Donaukanal sitzt, ein älteres

Paar, das in einem Restaurant genüsslich

einen Apfelstrudel isst,

und zwei Jugendliche,die in einem

Sportkäfig voll Energie Fußball

spielen –jeweils mit dem erwähnten

Satzals zentraler Botschaft. Die

Motive zielen auf die möglichen

Facetten von Long Covid ab –also

den Verlust des Geschmack- und

Geruchsinns (Apfelstrudel mit allen

Sinnen genießen), Energieund

Antriebslosigkeit (fortgehen

am Donaukanal) sowie rasche Erschöpfung

bzw. Atemnot bei körperlicher

Anstrengung (ohne Einschränkungen

Fußball spielen).

12.45 Wetter 13.00 ZIB 13.20 Aktue l

der Liebe 15.15 Die Rosenh‍‍‍‍‍‍‍eim-Cops 16.00

Aktue l 17.30 Studio 2 18.30 konkret 18.51

infos & tipps 19.00 Bundesland h‍‍‍‍‍‍‍eute

18.00 Nach‍‍‍‍‍‍‍rich‍‍‍‍‍‍‍ten 18.05 Servus amAbend

18.30 Bares für Rares.Unterh‍‍‍‍‍‍‍altung.Episode

1105 19.15 Servus Sport aktue l 19.20

Servus Nach‍‍‍‍‍‍‍rich‍‍‍‍‍‍‍ten 19:‍‍‍‍20 19.35 Quizmaster.

Quiz 20.15 Hubert und Sta ler.Krimiserie.

U. a.:‍‍‍‍ Bauer such‍‍‍‍‍‍‍t Mörder 22.00 Little

Big Man. Western (USA 1970)‍‍‍‍‍‍ Mit Dustin

Hoffman 0.30 Hubert und Sta ler. Krimiserie.

U. a.:‍‍‍‍ Bauer such‍‍‍‍‍‍‍t Mörder 2.05 Little

Big Man. Western (USA 1970)‍‍‍‍‍‍ Mit Dustin

Hoffman 4.10 BilderWelten.Doku 4.30 Auf

legendären Routen.Doku.Durch‍‍‍‍‍‍‍denwilden

Westen – Von Montana zum Rio Grande

18.00 Gefragt – Gejagt 18.50 WaPo Bodensee.Paleo

Girl 19.45 Wissen vorach‍‍‍‍‍‍‍t 19.50

Wetter 19.55 Wirtsch‍‍‍‍‍‍‍aft 20.00 Tagessch‍‍‍‍‍‍‍au

21.45 Fakt 22.15 Tagesth‍‍‍‍‍‍‍emen 22.50

maisch‍‍‍‍‍‍‍berger 0.05 Nach‍‍‍‍‍‍‍tmagazin 0.25 Die

sch‍‍‍‍‍‍‍aft. Abwegig 1.58 Tagessch‍‍‍‍‍‍‍au 2.00

maisch‍‍‍‍‍‍‍berger 3.15 Erlebnis Erde:‍‍‍‍Australien

4.00 Europamagazin 4.30 Deutsch‍‍‍‍‍‍‍landbil-

18.55 Ach‍‍‍‍‍‍‍tung Kontro le!. Reality‍‍‍‍‍‍‍-Soap.

Aperol und Aprikose-Ch‍‍‍‍‍‍‍ili – verrückte

oh‍‍‍‍‍‍‍ne Regeln. Komödie (USA 2005)‍‍‍‍‍‍ Mit

Spiel oh‍‍‍‍‍‍‍ne Regeln.Komödie (USA 2005)‍‍‍‍‍‍ Mit

2.25 Scary‍‍‍‍‍‍‍ Movie.Komödie (USA 2000)‍‍‍‍‍‍ Mit

Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten.

Gerhard Kaniak forderte von

Gesundheitsminister Johannes

Rauch die Offenlegung der Verträge

mit Pharmafirmen „um

Klarheit in die Angelegenheit zu

bringen“. Denn er hege den Verdacht,

dass es Rauch nur darum

gehe, die eingekauften Impfdosen

nicht vergammeln zu lassen.

Weil die Chance besteht, dass bei

der Landtagswahl die Vormachtstellung

der ÖVP in Tirol in Trümmer

fällt, widmete die „Tiroler Tages-

GesundheitsministerJohannesRauch präsentiert die neue Kampagne. [APA/Fohringer]

14.20 DerWienfluss–WienerWässer 15.10

Der Donaukanal –WienerWässer 16.00 Die

Österreich‍‍‍‍‍‍‍ Heute 19.25 Nach‍‍‍‍‍‍‍rich‍‍‍‍‍‍‍ten 19.30

Österreich‍‍‍‍‍‍‍ Heute –Das Magazin 19.45

Soko Donau Neue Folge

ch‍‍‍‍‍‍‍enpark 20.15 ZDFzeit. Ziemlich‍‍‍‍‍‍‍ beste

der Krieg 22.45 Lesch‍‍‍‍‍‍‍s Kosmos 23.15

Tü l und Tränen 14.00 Mein Kind, dein

Das perfekte Dinner 20.15 Wir werden

Bisher haben in Wien rund

127.000 Personen eine Auffrischungsimpfung

erhalten. Das

sind 26,4 Prozent aller in Österreich

lebenden Menschen, die bereits

zum vierten Mal geimpft wurden.

Damit ist die Impfquote der

Wiener im Vergleich zuihrem Bevölkerungsanteil

(21,5 Prozent)

überdurchschnittlich hoch.

Mit 6,6 Prozentder WienerGesamtbevölkerung,

die sich bisher

haben auffrischen lassen, liegt

Wien im Bundesländervergleich

hinterdem Burgenland (7,4%) und

der Steiermark (6,7%) auf Platz

drei, die das älteste bzw. drittälteste

Bundeslandsind, während Wien

das mit Abstand jüngste Bundesland

Österreichs ist. Das ist insofern

relevant, als sich die bisherigen

Empfehlungen hinsichtlich

der Auffrischungsimpfung auf ältere

Personen konzentrierthaben.

Die Altersgruppe mit der

höchsten Impfquote (bezüglich

vierter Impfung) ist die von 80 bis

89 Jahre mit 33,7 Prozent, gefolgt

von den ab 90-Jährigen mit 29 Prozent,

den 70- bis 79-Jährigen mit

25,3 Prozent und den 60- bis

69-Jährigen mit 13,5 Prozent.

Bundesweite Kampagne

Heute

20:15

Reality‍‍‍‍‍‍‍-Soap.StarCar Europa Service Group

Mieten,Kaufen,Leiden:‍‍‍‍ Deutsch‍‍‍‍‍‍‍lands große

Woh‍‍‍‍‍‍‍nkrise.Magazin 0.00 RTLNach‍‍‍‍‍‍‍tjournal

Stündlich‍‍‍‍‍‍‍ Nach‍‍‍‍‍‍‍rich‍‍‍‍‍‍‍ten 18.20 Telebörse.

AmTatort mit den US-Ermittlern.Doku-Soap

Toten–Verbrech‍‍‍‍‍‍‍en,die Deutsch‍‍‍‍‍‍‍land beweg-

RADIOPROGRAMM

Ö1 FM4

9.05 Radioko leg–Brasilien. Der Riese

Lateinamerikas

9.30 Radioko leg–Fossiliensuch‍‍‍‍‍‍‍e

9.45 Radioko leg–Bossa Nova bis Baile

9.57 h‍‍‍‍‍‍‍eute

10.05Anklang

11.05 Radiogesch‍‍‍‍‍‍‍ich‍‍‍‍‍‍‍ten

11.25 Sch‍‍‍‍‍‍‍on geh‍‍‍‍‍‍‍ört

11.30 Des Cis

11.57 h‍‍‍‍‍‍‍eute

12.00Mittagsjournal

13.00Punkt eins

13.55 Wissen aktue l

14.05Salzburger Festspiele 2022

15.30Moment – nach‍‍‍‍‍‍‍h‍‍‍‍‍‍‍altig leben

15.55Rudi! De rasende Radioh‍‍‍‍‍‍‍und

16.05Tonspuren

16.45Heimspiel

16.55Digital.Leben

17.00 Ö1 Journal um fünf

17.09 Kulturjournal

17.30 Spielräume

17.55 Betrifft:‍‍‍‍ Gesch‍‍‍‍‍‍‍ich‍‍‍‍‍‍‍te

18.00Ö1 Abendjournal

18.25Journal-Panorama

18.55Religion aktue l

19.05 Dimensionen

19.30Sch‍‍‍‍‍‍‍ubertiade Sch‍‍‍‍‍‍‍warzenberg 2022

21.55 Sch‍‍‍‍‍‍‍on geh‍‍‍‍‍‍‍ört

22.00Ö1 Nach‍‍‍‍‍‍‍tjournal

22.08Radioko leg

23.03Zeit-Ton

0.05 Anklang

GISBÄRS TV-NOTIZ

Das komplette TV-Programm: diepresse.com/tv

Nationalratswahl wenige Monate

später.

Das gleiche bei Rendi-Wagner

zur Wien-Energie, wo ja nur die

„Irrsinnspreise an den Strombörsen“

Schuld am Zwei-Milliarden-Besicherungsnachschuss

der

Wiener sein sollten.

Wie gegensätzlich war doch da

Dienstag, 06. September 20 2 | Nummer 245 Thema des Tages: Landtagswahl 2022 3

zeitung“ FPÖ-Landeschef

Markus

Abwerzger eine

ganze Seite – und

lässt das Interview

von Polit-Experten

begutachten.

Und sie sind, angesichts

der Umfragen,

der gleichen Meinung wie

Abwerzger, dass sich am 25. September

September in Tirol wahrscheinlich

einiges ändern werde.

„VP fuhr Tirol geradeaus an die Wand“

FPÖ-Spitzenkandidat Markus Abwerzger glaubt bei „Tirol Live“, dass sich nach der Landtagswahl vieles ändern

wird und die Freiheitlichen wieder im Koalitionsspiel sein werden. „Wir grenzen jedenfa ls niemanden aus.“

Auch der Bund startet eine neue

Informationskampagne zur Corona-Impfung

– mit dem Slogan

|GemeinsamGeimpft und mit

Unterstützung der Ärzte- sowie

Apothekerkammer. Neben den

klassischen Kanälen (Werbespot)

soll ein besonderer Fokus auf Beratungsgespräche

bei Hausärztinnen

und -ärzten sowie Apotheken

gesetzt werden. „Wir wollen näher

hin zu den Menschen“, sagte Gesundheitsminister

Johannes Rauch

(Grüne) bei der Präsentation am

Montag.

3,5 Millionen Euro sind für die

Kampagne budgetiert. „Die Impfung

ist und bleibt das wichtigste

Instrument, um die Pandemie zu

bekämpfen“, so Rauch. Denn sie

reduziere das Risiko, an Covid-19

zu sterben, um vier Fünftel und jenes

für einen Krankenhausaufenthalt

aufdie Hälfte. „Ich gehe davon

aus, dass bis Weihnachten zumindesteine

Million Beratungsgespräche

durchgeführt werden“, sagt

der Minister.

„Mir gefällt vor allem, dass die

Kampagne aufklärend ist und keine

reine Jubelmeldung“, sagt Ärztekammer-Präsident

Johannes

Steinhart. Denn es gebe viel Aufklärungsbedarf

in der Bevölkerung.

„Man musshier sehr sorgfältig

agieren, vor allem Neben- und

Wechselwirkungen der Impfung

dürfen nicht verschwiegen werden.“

Die Kampagne soll über diverse

Institutionen hinweg erfolgen.

Für die Schulen und Betriebe

gebe es das Angebot, Informationsabende

mit Medizinerinnen

und Mediziner zu veranstalten.

Die Gemeinden hätten bereits

Geld erhalten, um die Kampagne

zu unterstützen. 4,5 Millionen

Menschen über 18 Jahren, deren

letzte Impfung bereits mehr als

sechs Monate zurückliegt, bekommen

zudem ein persönliches Erinnerungsschreiben.

18.00 News 18.05 Das ist Österreich‍‍‍‍‍‍‍ 18.10

Sch‍‍‍‍‍‍‍iffsbauer 20.15 Wer stieh‍‍‍‍‍‍‍lt Nilam Farooq

das Auftreten der Moderatoren

beim „Verhör“ von FPÖ-Chef

Herbert Kickl, der keine zwei Sätze

aussprechen konnte, ohne unterbrochen

oder mit dem Hinweis

„Experten sind da anderer Meinung“

als Unwissender abgekanzelt

zu werden.

Dafür zeigten die Zuseherzahlen,

welcher Politiker die Österreicher

wirklich interessiert. Und das

war mit Abstand Herbert Kickl.

843.000 Österreichern war er das

45 Minuten durchgehend wert.

Mit Respektabstand (756.000)

folgte die SPÖ-Chefin. Peinlich

und zugleich signifikant für den Zustand

seiner Partei der dritte Platz

des ÖVP-Kanzlers (747.000).

20.15 Navy‍‍‍‍‍‍‍ CIS.Krimiserie.Stargazer 21.15

Navy‍‍‍‍‍‍‍CIS:‍‍‍‍ L.A.Testperson 17 22.15 Navy‍‍‍‍‍‍‍CIS.

6.00 Morning Sh‍‍‍‍‍‍‍ow 10.00 You’reAt Home,

Baby‍‍‍‍‍‍‍! 14.00 Unlimited 15.00 Connected

19.00 Homebase 21.00 Auf Laut. Wir diskutieren

live über aktue le Th‍‍‍‍‍‍‍emen, Trends

und Krisen. Mit euch‍‍‍‍‍‍‍ und unseren Gästen.

Unsere Leitungen sind offen! 22.00 High‍‍‍‍‍‍‍

Spirits. BTO Spider präsentiert seine funky‍‍‍‍‍‍‍

Selection von House bis Soul. 0.00 Ch‍‍‍‍‍‍‍ez

Hermes. Die Mitternach‍‍‍‍‍‍‍tseinlage mit Herrn

Hermes. Aktue les, Abstruses und Außergewöh‍‍‍‍‍‍‍nlich‍‍‍‍‍‍‍es

mit Anstand und Stil 1.00

Sleepless. Less sleep, more music. Durch‍‍‍‍‍‍‍

die Nach‍‍‍‍‍‍‍t mit Robin Lee und Joe-Joe. 3.00

Sound Selection Soundpark. Die Play‍‍‍‍‍‍‍list

mit der besten neuen Musik aus Österreich‍‍‍‍‍‍‍.

RADIO KLASSIK STEPHANSDOM

20.00 Opernabend

Un Ba lo In Masch‍‍‍‍‍‍‍era von Giuseppe Verdi.

EineAufnah‍‍‍‍‍‍‍me von 1961 u.a.mit Carlo Bergonzi,

Birgit Nilsson, Tom Krause sowie mit

Orch‍‍‍‍‍‍‍estra e Coro de l´Accademia di Santa

Cecilia unter der Leitung von Sir Georg Solti.

SUDOKU-LÖSUNG

Im Gespräch mit T-Lokalchef Marco Wi ting (l.) bekräftigte Markus Abwerzger, da s er sich zutraut, Landeshauptma n von Tirol zu werden. Foto: Falk

Landeshauptmann? Chancen gehen gegen null

Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten.

9 3 8 5 1 2 7 4 6

3 5 4 6 9 1 8 7 2

8 7 6 3 2 4 1 5 9

2 9 1 8 5 7 6 3 4


Nr. 36 Donnerstag, 8. September 2022

g

Die Seele ist ein weites Land

Im Akademietheater ist sie dunkel

Wäre Arthur Schnitzlers „Das

weite Land“ eine Oper, könnte man

die derzeitige Fassung des Burgtheaters

als konzertante Aufführung

bezeichnen.

Vorauszuschicken ist, dass die

Schauspieler allesamt eine gute

Leistung bieten. Was aber sollen sie

tun, wenn sie auf einem schmalen

Stück Bühne vor schwarzen Vorhangbahnen

zu einzelnen Auftritten

und Abgängen gezwungen sind?

Auf der sonst leeren Bühne stehen

drei schwere Leder-Fauteuils.

Auf deren Sitzflächen und Lehnen

sowie daneben werden Schnitzlers

Texte absolviert. Trotz „Headsets“,

einer Vorrichtung, die einstige

Burgschauspieler nicht gebraucht

haben, hört man sie sehr leise.

Bühnenbild? Fehlanzeige

Gespenstisch huschen hie und

da Gestalten hinter dem durch die

spärliche Beleuchtung durchsichtigen

Vorhang vorbei. Sie sollen die

jeweilige Situation illustrieren, die

ansonsten durch ein entsprechendes

Bühnenbild dargestellt wird.

Die offensichtlich der Situation der

Wien Energie zu verdankende Dü-

sternis ist es nicht allein, was die Atmosphäre

drückend sein läßt. Dazu

bedarf es auch der hier getroffenen

Einteilung der Dialoge. Zwei oder

drei Darsteller auf der Szene stehen

oder sitzen in unglaublicher Statik

einander gegenüber, die jeweiligen

Emotionen hat sich das Publikum

größtenteils selber dazuzudenken.

So sparsam wie das Licht werden

auch die einzelnen Schauplätze und

Situationen interpretiert. Kommt

Herr Hofreiter etwa gerade von einer

Partie Tennis, reicht es, dass er

sein ansonsten traurig graues Sakko

ausgezogen hat, die Ärmel seines

Hemdes sind leicht aufgestreckt,

und das wars. Selten passiert es, dass

man das Heitere in der sogenannten

Tragikomödie durchschimmern

spürt, sowenig man auch gewahr

wird, dass sich da Gesellschaftliches

in Hofreiters Villa abspielt. Die Romantik

der Landschaft, die der Wiese,

auf der Hofreiter eine Nacht verbracht

hat, die des Völser Weihers,

die den Wunsch entstehen lässt, dieses

gar nicht existierende Gewässer

einmal aufzusuchen, das kommt in

dieser bis aufs Skelett reduzierten

Fassung gar nicht erst auf.

Foto: Matthias Horn

Gestrichenes fällt durch

Natürlich: Was zeichnet einen

Schnitzler im Prinzip aus? Leben,

Liebe, Verzicht, Tod, Betrug, Affären,

Sehnsüchte, Selbstmord, Treue,

Seelenlosigkeit, Erotik, Lügen, und

was es halt so im Programm gibt.

Hört man genau in die im Akademietheater

gesprochenen Texte hinein,

entdeckt man das auch. Mühsam.

Aber anstrengend und ermüdend

sollte ein Schnitzler nicht sein.

Den oft zitierten Schnitzler-Ton

hat man angesichts der zahlreich

aus dem nördlichen Nachbarland

kommenden Schauspieler sowieso

nicht erwartet.

Zweieinhalb pausenlose Stunden

gehen beinahe zu Ende, als der

Kultur 15

halbtransparente Vorhang ein Bühnenbild

freigibt, das zu interpretieren

schwerfällt. Eine Maschinerie,

die ein Tunell in die Dolomiten und

somit in die Seelen der verwirrten

Menschen dieses Dramas bohrt?

Und einen Mond, der sich als Kugellampe

herausstellt.

Ganz zum Schluss sitzen alle

neune ihre Schicksale nur bruchstückhaft

meisternden Gestalten

stumm auf ungemütlichen Stühlen

umher. Hofreiter weiß, dass er gerade

im Duell mit dem Fähnrich die

Jugend zu erschießen versucht hat.

Dem Publikum hats gefallen, es

applaudiert. Es hat sich an das unselige

Regietheater gewöhnt.

Herbert Pirker

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Superpot mit 130 Millionen Euro wartet

Am Freitag geht es erneut um eine dreistellige Gewinnsumme

Nachdem ein Engländer am vergangenen

Freitag den Europot bei EuroMillionen

knacken und damit rund 128,5 Millionen

gewinnen konnte, geht es am kommenden

Freitag, den 9. September, erneut um eine

Gewinnsumme in ähnlicher Höhe. Ja es

geht sogar um noch mehr, denn es wartet

ein Superpot mit garantierten 130 Millionen

Euro.

Einen Glücksspiel-Gewinn im dreistelligen

Millionenbereich hat es in Österreich

übrigens noch nie gegeben. Der rot-weißrote

Rekord liegt bei 55,6 Millionen Euro,

stammt aus dem Jahr 2008 und ging nach

Kärnten.

Sollte es bei der Ziehung am 9. September

keine Quittung mit den „5 plus 2 Richtigen“

geben, bleiben die 130 Millionen im Europot

und erhöhen die Folgerunde. Die Höhe des 1. Gewinnranges ist übrigens limitiert und kann bis maximal 240

Millionen Euro anwachsen. Ein darüberhinausgehender Gewinnbetrag wird dem nächstniedrigeren Gewinnrang

zugeschlagen.

Österreichs „Sportler:in mit Herz“ gesucht

Jetzt mitmachen und unter sportlermitherz.at für den Favoriten abstimmen

Am 5. Oktober ist es wieder so weit: Im Rahmen der LOTTERIEN Sporthilfe-Gala, der größten und wichtigsten Sportlerehrung

des Landes, werden nicht nur die sportlichen Top-Leistungen unserer Sportstars prämiert, sondern es wird

auch der „Sportler mit Herz“ für besonderes Engagement im sozialen Bereich ausgezeichnet. Und diese Publikumswahl

feiert heuer ein Jubiläum, findet sie doch zum 10. Mal statt.

Für diesen, von den Österreichischen Lotterien

initiierten und mit 5.000 Euro dotieren Preis

zählen also keine Tore, Punkte oder Pokale,

sondern Fairplay, Zivilcourage und Hilfsbereitschaft.

Wer von den 13 teilnehmenden Sportlerinnen

und Sportler das Rennen macht und

mit der Trophäe auch den Geldpreis für das

Projekt mit nach Hause nimmt, entscheidet

das Publikum mittels Online-Voting noch bis

Sonntag, den 11. September unter www.sportlermitherz.at.

Die Auszeichnung wird seit 2013 in Kooperation

mit Sports Media Austria und der Österreichischen

Sporthilfe verliehen. ORF eins

überträgt die LOTTERIEN Sporthilfe-Gala live

im Hauptabendprogramm am Mittwoch, den

5. Oktober 2022 um 20.15 Uhr aus der Wiener

Stadthalle.

Foto: Florian Rogner

Foto: ORF/Österreichische Lotterien


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

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