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Ausgabe 01/2024

Das Magazin für Herisau und Umgebung. Erscheinungsdatum: 10. Januar 2024

Das Magazin für Herisau und Umgebung. Erscheinungsdatum: 10. Januar 2024

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Das Magazin für Herisau und Umgebung <strong>Ausgabe</strong> <strong>01</strong> ⋅ 10. Januar <strong>2024</strong><br />

SHERYN LOCHERS PODCAST<br />

BEHANDELT WAHRE KRIMIS ⋅ 14<br />

RÜCKBLICK AUF DAS JAHR 2023<br />

MIT AUSBLICK AUF <strong>2024</strong> ⋅ 04<br />

WAS RATEN DIE STERNE<br />

ZUM JAHRESBEGINN? ⋅ 35<br />

SILVERSTERCHLÄUSE<br />

ÜBER LAND UND IM DORF ⋅ 39


Gott<br />

Schauspiel von<br />

Ferdinand von<br />

Schirach<br />

12./19./.21./24.1.,<br />

Grosses Haus<br />

Les<br />

Misérables<br />

Musical von<br />

Alain Boublil<br />

und Claude-<br />

Michel<br />

Schönberg<br />

13./14./23./29.1.,<br />

Grosses Haus<br />

Der Wolf<br />

kommt nicht<br />

Kinderstück<br />

nach einem<br />

Bilderbuch<br />

von Myriam<br />

Ouyessad<br />

13.1, Studio<br />

Sturm<br />

Schauspiel<br />

nach Motiven<br />

aus William<br />

Shakespeares<br />

Der Sturm<br />

10./11./14./16./<br />

20./22./28./<br />

30.1., Lokremise<br />

konzertundtheater.ch<br />

Talk im Studio<br />

zu Gott<br />

13./25.1., Studio<br />

Lahme Ente,<br />

blindes Huhn<br />

Kinderstück von<br />

Ulrich Hub<br />

20.1., Studio<br />

Ernani<br />

Oper von<br />

Giuseppe Verdi<br />

20./28./31.1.,<br />

Grosses Haus<br />

North-<br />

Northwest<br />

Klang des<br />

Nordens<br />

Tonhallekonzert<br />

25.1., Tonhalle<br />

Matthäus<br />

22:37-39<br />

Theatraler Tanzabend<br />

von Jo<br />

Strømgren<br />

26./31.1.,<br />

Lokremise<br />

Die feuerrote<br />

Friederike<br />

Kinderoper von<br />

Elisabeth Naske<br />

27.1.,<br />

Grosses Haus<br />

Januar<br />

Romane, Erzählungen<br />

und Krimis:<br />

Leseratten, Bücherwürmer,<br />

Schnell- oder<br />

Vielleserinnen und<br />

Krimifreaks …<br />

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Di – Mi: 9-12 Uhr/13-16 Uhr<br />

Monica Stadelmann, Gaby Pletka, Simone Rechsteiner, Stefan Göldi


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> en Guress · 3<br />

en Gruess<br />

Der Start eines neuen Jahres ist eine gute<br />

Gelegenheit, um Wünsche zu formulieren –<br />

vom leidigen Thema der Vorsätze habe ich<br />

mich längst verabschiedet. Nun sind Wünsche<br />

ja auch immer mit Hoffnungen verbunden.<br />

Für das Team hinterm «de Herisauer»<br />

ist es ein grosser Wunsch, ihre Arbeit noch<br />

viele Jahre weiterführen zu können und Sie<br />

Monat für Monat mit unterhaltsamen Geschichten<br />

aus dem Dorf zu versorgen. Doch<br />

hat ein gedrucktes Produkt in einer digitalen<br />

Nachrichtenwelt überhaupt noch eine<br />

Daseinsberechtigung? Schliesslicht ist die<br />

Online-Welt heutzutage der Brennpunkt für<br />

Neuigkeiten aus aller Welt. Tatsächlich sind<br />

wir als monatlich erscheinendes «Dorfmagazin»<br />

weder tages- noch stundenaktuell.<br />

Aber das müssen wir auch nicht. Wir haben<br />

in den vergangenen Jahren bewusst einen<br />

anderen Weg eingeschlagen – weg von<br />

«Breaking News» und schnelllebigen sozialen<br />

Netzwerken. Abseits von emotionalen<br />

Streitthemen, Aufregungsjournalismus<br />

und reisserischen Schlagzeilen geht es dem<br />

Redaktionsteam vom «de Herisauer» nicht<br />

um digitale Reichweite – sondern<br />

um greifbare Geschichten<br />

aus dem Dorf.<br />

In keinem anderen Printmedium<br />

hat es derart viel<br />

Raum für einzigartige Hintergründe<br />

aus dem Herzen<br />

von Herisau. Nirgendwo<br />

findet die Leserschaft eine<br />

solche Fülle an Berichten<br />

von spannenden Menschen<br />

aus ihrem Dorf. Vereinen<br />

und Organisationen<br />

bieten wir eine<br />

Plattform, um von Anlässen und Aktivitäten<br />

zu berichten – schliesslich sind sie es, die<br />

das Leben in Herisau so lebendig und bunt<br />

machen. Bei uns finden Leserinnen und Leser<br />

gut recherchierte Geschichten zu Traditionen<br />

und Veranstaltungen, entdecken Porträts<br />

über Personen aus der Nachbarschaft,<br />

erhalten Einblick in das lokale Gewerbe und<br />

werden über politische Entscheidungen informiert.<br />

Unsere Journalistinnen und Journalisten<br />

sind Teil des Dorflebens, recherchieren<br />

pflichtbewusst und halten sich an<br />

journalistische Grundsätze. Weiter sind im<br />

«de Herisauer» die Beiträge der Gemeinde<br />

in ein seriöses Umfeld eingebettet – im Gegensatz<br />

zu dem weniger verlässlichen Feld<br />

der sozialen Medien. In der Rubrik «Unsere<br />

Gemeinde» stehen nicht Reichweite oder<br />

Effekthascherei im Fokus, sondern seriöse<br />

und umfassende Informationen der Verwaltung<br />

aus erster Hand.<br />

Wie eingangs formuliert, ist es mein<br />

Wunsch und meine Hoffnung, dass wir weiterhin<br />

eine Informationsplattform für Heris-<br />

au bieten und uns den Geschichten und Besonderheiten<br />

im Dorf widmen. Wir wollen<br />

Vereinen, Kulturschaffenden, Gewerbebetrieben,<br />

Schulen und engagierten<br />

Personen Gehör und Sichtbarkeit<br />

verschaffen. Herzlichen Dank,<br />

dass Sie uns lesen – und einen guten<br />

Rutsch in ein neues Jahr voller<br />

Geschichten aus Herisau!<br />

Christof Chapuis, Geschäftsführer<br />

Appenzeller Druckerei AG<br />

im Jenner<br />

10. JANUAR<br />

Blockflötentag<br />

17. JANUAR<br />

Tag der italienischen Küche<br />

21. JANUAR<br />

Weltknuddeltag<br />

27. JANUAR<br />

Gedenktag an die Opfer des Holocaust<br />

Der Jahrestag bezieht sich auf den<br />

27. Januar 1945, den Tag der Befreiung<br />

des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau<br />

und den anderen Konzentrationslagern<br />

in und um Auschwitz. Der Tag<br />

soll an die über sechs Millionen Jüdinnen<br />

und Juden sowie die vielen anderen<br />

Opfer, die während der nationalsozialistischen<br />

Herrschaft ermordet wurden,<br />

erinnern. Seit 2005 wird der Gedenktag<br />

auch international begangen.<br />

hesch gwösst?<br />

Unsere Augen drehen sich, wenn Wasser<br />

ins Ohr gespritzt wird. Man nennt<br />

dieses Phänomen kalorisches Nystagmus.<br />

Wird warmes oder kaltes Wasser<br />

in den äusseren Gehörgang gespritzt,<br />

drehen sich die Augen unwillkürlich<br />

langsam zu einer Seite und danach ruckartig<br />

zurück. Dabei erfolgt die schnelle<br />

Rückstellbewegung bei warmen Wasser<br />

auf jener Seite, in die das Wasser eingebracht<br />

wurde - bei kaltem Wasser trifft<br />

es auf der entgegengesetzten Seite zu.<br />

Titelbild: Sheryn Locher befasst sich mit Menschen<br />

hinter Gittern. (Bild: Michelle Schwizer)


4 · Jahresrückblick <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

Jenner<br />

KAMERADSCHAFT IST<br />

DAS BESTE LÖSCHWASSER<br />

An der 72. Hauptversammlung des Feuerwehrvereins<br />

Herisau wählten die Mitglieder Anfang<br />

Januar 2023 Joe Gwerder als Nachfolger von<br />

Samuel Knöpfel zu ihrem Präsidenten. Dem<br />

Verein gehören alle aktiven Mitglieder der<br />

Feuerwehr Herisau, aktuell 106 Personen, an.<br />

Von Januar bis Anfang Dezember 2023 standen<br />

die Mitglieder der Feuerwehr Herisau 91-mal<br />

im Ernsteinsatz. Neben der «Übernahme der<br />

Feuerwehrpflichten der Gemeinde Herisau»<br />

gehören gemäss Statuten auch «die Förderung<br />

des Feuerwehrwesens sowie die Pflege guter<br />

Kameradschaft» zu den Aufgaben des Vereins.<br />

So sieht denn Joe Gwerder sein Wirken<br />

auch darin, «darauf zu achten, dass die Anlässe,<br />

die wir für die Bevölkerung organisieren,<br />

reibungslos über die Bühne gehen. Diese sind<br />

etwa der Gidiofunken und die Chlause-Stobe».<br />

Zudem sei es ihm wichtig, dass die Kameradschaft<br />

intern gelebt werde, denn sie sei das<br />

beste Löschwasser. «Als Präsident habe ich mir<br />

vorgenommen, so zu bleiben, wie ich bin, die<br />

gute Kameradschaft zu pflegen und ein offenes<br />

Ohr für Neues zu haben. Die vielen Jungen,<br />

die bei uns aktiv sind, haben mitunter andere<br />

Ansichten, als wir alten Hasen. Diese sollen<br />

miteinander vereint werden.» Ein Anliegen<br />

sei ihm auch, die beiden Vereine «Alte Garde»<br />

und «Feuerwehrverein Herisau» noch näher<br />

zusammenzubringen und zu ermöglichen, dass<br />

die Ehemaligen und die Aktiven noch mehr<br />

gemeinsam erleben können. Zu den gesellschaftlichen<br />

Höhepunkten des vergangenen<br />

Vereinsjahrs zählt unter anderem das dreitägige<br />

Eishockeyturnier in Berlin auf Einladung<br />

der Berufsfeuerwehr Berlin. Ein Blick auf das<br />

Jahresprogramm <strong>2024</strong> zeigt, auch dieses Jahr<br />

ist reich an Kameradschaftlichem: Hauptversammlung,<br />

Organisation Gidio-Funken, 7. Eishockeyturnier<br />

der Blaulicht-Organisationen,<br />

Teilnahme am Feuerwehrmarsch in Schönengrund,<br />

internes Unihockeyturnier und zum<br />

Jahresabschluss die Chlause-Stobe im Alten<br />

Zeughaus. «Hinzu kommen diversen Aktivitäten<br />

der jeweiligen Löschzüge. Wir werden sehen,<br />

ob der Übungsplan und allfällige Einsätze<br />

noch weitere Anlässe zulassen.» Ein Fest wert<br />

sein dürfte wohl die neue Autodrehleiter, die –<br />

wenn alles nach Plan verläuft – in der zweiten<br />

Jahreshälfte geliefert werden sollte. (es)<br />

Joe Gwerder ist seit Januar 2023 Präsident des<br />

Feuerwehrvereins Herisau.<br />

(Bild: zVg.)<br />

Hornig<br />

EINE NAMENSGEBUNG,<br />

DIE NICHT ALLE GLÜCKLICH MACHT<br />

Im Frühjahr 2022 wurde mit der renovierten<br />

Dorfkirche Herisau auch das neue Nebengebäude<br />

eingeweiht. Im Februar 2023 dann<br />

erhielt dieses den Namen «ChupferTrocke»,<br />

welcher sich zum einen auf das für die Fassade<br />

verwendete Metall bezieht, zum anderen<br />

soll der zweite Wortteil gemäss Medienmitteilung<br />

den «Charakter des Kleinods betonen».<br />

Es ist ein offenes Geheimnis: Bei dieser<br />

Namensgebung scheiden sich die Geister –<br />

denn nicht alle denken bei «Trocke» an eine<br />

«Schatzkiste», sondern verbinden den Ausdruck<br />

eher mit abwertenden appenzellischen<br />

Redewendungen. Nichtsdestotrotz: Gemäss<br />

Marcel Steiner, Präsident der Kirchenvorsteherschaft<br />

der Evangelisch-reformierten<br />

Kirchgemeinde Appenzeller Hinterland, sei<br />

die Resonanz auf das Gebäude sehr gut,<br />

gelobt würden die Lage mitten im Dorf wie<br />

auch die Architektur. Der Raum wird regelmässig<br />

am Sonntag nach dem Gottesdienst<br />

für den Kirchenkaffee sowie für das «Café<br />

unter den Bäumen» genutzt. Dieses Projekt<br />

der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde<br />

Appenzeller Hinterland wird von Mitgliedern<br />

anderer christlichen Kirchen Herisaus und<br />

von der Einwohnergemeinde Herisau mitgetragen<br />

sowie von der Steinegg Stiftung wie<br />

auch von der Stiftung fondia zur Förderung<br />

der Gemeindediakonie in der Evangelisch-reformierten<br />

Kirche Schweiz EKS unterstützt.<br />

Seit dem 30. Oktober 2023 lädt das «Café unter<br />

den Bäumen» nicht mehr nur freitags von<br />

14 bis 21 Uhr, sondern zusätzlich montags<br />

von 10 bis 17 Uhr zum gemütlichen Verweilen<br />

und angeregten Austausch. Die «ChupferTrocke»<br />

kann auch gemietet werden. Im<br />

vergangenen Jahr wurde sie so sporadisch<br />

für private Feiern, kleinere Anlässe oder Sitzungen<br />

genutzt. (es)<br />

Betriebsgruppe des «Café unter den Bäumen», das seit Oktober 2023 auch montags geöffnet hat.<br />

(Bild: zVg.)


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Jahresrückblick · 5<br />

Meerz<br />

BAUARBEITEN AM BAHNHOF<br />

GEHEN WEITER<br />

Die Bauarbeiten am Bahnhof Herisau schritten<br />

im vergangenen Jahr ordentlich voran.<br />

Während der Bau des Bahnhofkreisels in vollem<br />

Gange war, starteten am 23. März 2023<br />

mit dem symbolischen Spatenstich auch die<br />

Bauarbeiten für das neue Verwaltungs- und<br />

Betriebsgebäude der Appenzeller Bahnen<br />

AG und der Regiobus AG. Seither sind bereits<br />

mehrere Arbeiten erfolgt. Darunter der<br />

Rückbau der Bushalle der Regiobus AG, die<br />

Erstellung eines Schutzgerüsts zwischen den<br />

Gleisen und dem Neubau, die Verschiebung<br />

des Bahnübergangs sowie diverse Tief- und<br />

Hochbauarbeiten. Laut Maja Bretscher, Projektleiterin<br />

Kommunikation Appenzeller<br />

Bahnen AG, stünden im kommenden Jahr<br />

vor allem die Fertigstellung des Hochbaus,<br />

der Abbruch des Direktionsgebäudes und<br />

des Mercato Shops sowie Vorarbeiten für<br />

den späteren Bau des Bushofs mit Personenunterführung<br />

im Fokus. Die Fertigstellung<br />

des fünfgeschossigen Verwaltungs- und Betriebsgebäudes<br />

ist für August 2025 geplant.<br />

Danach sollen die Mitarbeitenden der Appenzeller<br />

Bahnen AG ihre neuen Arbeitsplätze<br />

im ersten Stock beziehen können, die<br />

in St. Gallen angesiedelte Betriebszentrale<br />

der Appenzeller Bahnen soll neu im zweiten<br />

Stock des Gebäudes eingerichtet werden.<br />

Das neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude soll im August 2025 bezugsbereit sein.<br />

Auch wird sich die SOB im neuen Gebäude<br />

einmieten, welches zudem Mietflächen für<br />

weitere Dienstleistungsbetriebe bietet.<br />

Die Kreisel-Bauarbeiten sollen in den kommenden<br />

Monaten abgeschlossen werden. Dafür<br />

wird der Parkplatz der katholischen Kirche<br />

fertig gestellt, die Kreiselinsel bepflanzt und<br />

eine Signalisation erstellt. Zu den Abschlussarbeiten<br />

gehört auch die Instandstellung des<br />

Deckbelags der Mühlestrasse. (hst)<br />

(Bild: zVg.)<br />

April<br />

FLEXIBLES ARBEITEN<br />

IM DORFZENTRUM<br />

Nach über einem Jahr der Planung startete<br />

der Verein «Coworking Space Herisau» seinen<br />

einjährigen Testbetrieb. Das Ziel: Personen,<br />

welche nicht täglich pendeln wollen und<br />

über keine idealen Homeoffice-Bedingungen<br />

verfügen, wird ein gemeinsames, flexibles<br />

Arbeiten in Herisau ermöglicht. Mitten im<br />

Dorfzentrum können rund 15 Arbeitsplätze<br />

sowie ein Sitzungszimmer gemietet werden.<br />

Dafür stehen verschiedene Abonnemente<br />

zur Verfügung: Jahresabo, verschiedene<br />

Monatsabos oder auch Tagespässe. Gemäss<br />

Vereinspräsidentin Andrea Mathis findet das<br />

Angebot in Herisau Anklang. «Die Sommermonate<br />

waren ferienbedingt etwas ruhiger,<br />

aber ansonsten wurden die Räumlichkeiten<br />

regelmässig und gerne genutzt.» Vor allem<br />

zum Space, zur Ausstattung und auch zum<br />

Preis-Leistungs-Angebot habe der Verein<br />

sehr gute Rückmeldungen erhalten. Die Mitgliederzahl<br />

habe aber laut Mathis noch Luft<br />

nach oben. Damit sich das Angebot weiter<br />

etablieren könne, habe der Verein an seiner<br />

letzten Hauptversammlung deshalb entschieden,<br />

das Angebot des Coworking Space<br />

für ein weiteres Jahr anzubieten. Und: «Auch<br />

Unternehmen sollen sich angesprochen<br />

fühlen und ihren Mitarbeitenden eine alternative<br />

Arbeitsmöglichkeit mit dem Space<br />

offerieren.» In den Räumlichkeiten fanden<br />

im vergangenen Jahr zudem diverse Veranstaltungen<br />

zu aktuellen Themen rund um<br />

neue Arbeitsformen und Trends statt. Das<br />

soll weiterhin so bleiben. «Das Angebot ist<br />

in Bearbeitung und wird laufend ausgebaut.<br />

Regelmässig trifft man sich am zweiten<br />

Donnerstag im Monat zum gemeinsamen<br />

Pizzaplausch.» Zudem ist Anfang Jahr mit<br />

«Yoga-Einheiten am Arbeitsplatz» bereits ein<br />

weiteres Angebot geplant. (hst)<br />

Seit vergangenem April stehen im Dorfzentrum Arbeitsplätze flexibel gemietet werden.<br />

(Bild: zVg.)


6 · Jahresrückblick <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

Maie<br />

BAUEINGABE UND WEITERE<br />

INTERESSENTEN BEI DER NORDHALDEN<br />

Das Gebiet der Nordhalden war auch im vergangenen<br />

Jahr immer wieder Thema. Zur<br />

Verfügung stehen dort rund 30 000 Quadratmeter<br />

erschlossenes Gewerbe-Bauland<br />

zur Überbauung und Nutzung. Ziel des Gemeinderats<br />

ist, das erschlossene Bauland an<br />

einheimische Industrie- und Gewerbebetriebe<br />

weiterzuverkaufen. 2021 kaufte die RICO<br />

Sicherheitstechnik eine der sechs Bauparzellen.<br />

Danach wurde es ruhig um das Gewerbegebiet<br />

– bis die RICO vergangenen Mai das<br />

Baugesuch für ihren Neubau mit Tiefgarage<br />

einreichte. Nach der Überprüfung sind für<br />

kommenden Frühling die Planauflage sowie<br />

das Baubewilligungsverfahren für das Bauvorhaben<br />

vorgesehen. Nach der Erstellung<br />

der Sackgasse an der Nordhalden im kommenden<br />

Jahr, sei der Weg für den ersten Baustart<br />

frei, sagt Gemeinderat Glen Aggeler. Im<br />

Juli verschickte die Gemeinde zudem Kaufrechtsverträge<br />

für drei weitere Grundstücke.<br />

«Während bei zwei Parzellen die Planungen<br />

fortschreiten, warten wir bei einer Parzelle<br />

noch den Grundsatzentscheid der Käuferschaft<br />

ab», sagt Aggeler. Ein Vertrag solle<br />

in den nächsten Wochen bereit zur Unterzeichnung<br />

sein, die entsprechende Medienmitteilung<br />

dann in den ersten Monaten des<br />

Jahres folgen. Im Zuge der Vertragsverhandlungen<br />

seien auch erste Gespräche über die<br />

Entwicklung des betreffenden Baufeldes mit<br />

den potenziellen Käufern geführt worden.<br />

«Die Gemeinde strebt eine frühzeitige Abstimmung<br />

mit den Interessenten an, um eine<br />

positive Arealentwicklung zu gewährleisten,<br />

die eine optimale Ansiedlung von Gewerbetreibenden<br />

ermöglicht.» Für die verbleibenden<br />

Baufelder sei die Gemeinde im Gespräch<br />

mit weiteren potenziellen Käufern, jedoch<br />

sei das Interesse bei zwei Baufeldern trotz<br />

diverser Marketing- und Verkaufsmassnahmen,<br />

wie Ausschreibungen, Direktansprachen<br />

oder Beizug der Wirtschaftsförderung,<br />

nicht gleich hoch. (hst)<br />

Im vergangenen Jahr wurden mehrere Kaufrechtsverträge für das Gewerbegebiet verschickt.<br />

Broochet<br />

(Bild: Archiv)<br />

WANDELBAR: NEUE THEMEN<br />

UND FRISCHE IDEEN<br />

«Psst … Mer händ ä Öberraschig». Mit diesen<br />

Worten lud die WandelBar für den<br />

17. Juni in den Cinétreff. Und die Überraschung<br />

glückte! Die WandelBar setzte damit<br />

den Startschuss für einen Anlass, welcher<br />

auf Initiative der Stiftung Dorfbild Herisau<br />

zustande kam – und bis zum Höhepunkt im<br />

September immer wieder von sich reden<br />

BigNik sorgte für Aufsehen.<br />

machte. Initianten und Konzeptkünstler<br />

Frank und Patrik Riklin vom St. Galler Atelier<br />

für Sonderaufgaben begleiteten dabei den<br />

«Tuchüberfall» auf das Regierungsgebäude,<br />

die Umbenennung von Herisau auf BigNik<br />

am Bahnhof, das Sammeln von rot-weissen<br />

Tüchern, deren Zusammennähen und<br />

schliesslich das grosse BigNik am Sonntag<br />

(Bild: Archiv)<br />

10. September. Der Dorfkern rund um die<br />

evangelische Kirche mit Windegg und Obstmarkt<br />

verwandelte sich dabei in einen rotweissen<br />

Picknickplatz.<br />

Die Anlässe der WandelBar sind kleiner<br />

– aber nicht minder attraktiv. In der Regel<br />

lädt die Arbeitsgruppe der Stiftung Dorfbild<br />

Herisau viermal pro Jahr ein. Dabei greifen<br />

die sechs Mitglieder der Arbeitsgruppe<br />

WandelBar an den verschiedensten Orten<br />

in Herisau unterschiedliche Themen auf, die<br />

das Dorf betreffen. Laut Christoph Würth,<br />

seit der Gründung der WandelBar Mitglied<br />

der Arbeitsgruppe, sei es das Ziel, Gelegenheiten<br />

zur Begegnung und zum Austausch<br />

zu bieten. Dabei werde der Input zu unterschiedlichen<br />

Themen von ihnen geliefert,<br />

um anschliessend von den Anwesenden<br />

beim Apéro diskutiert zu werden. Dies jeweils<br />

an einem Samstagvormittag von 10 bis<br />

11.30 Uhr. Noch offen sind die Termine und<br />

Themen für <strong>2024</strong>. An Ideen würde es nicht<br />

mangeln – Herisau biete genügend Gesprächsstoff.<br />

Man darf also gespannt sein,<br />

was <strong>2024</strong> am mobilen Dorfstammtisch diskutiert<br />

werden wird. (es)


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Jahresrückblick · 7<br />

Heumonet<br />

KINOERLEBNISSE<br />

IM FREI- UND HALLENBAD<br />

«Wunderschön» – so der Titel des Films, welcher<br />

am 28. Juli begeisterte. Dies nicht etwa<br />

im Kino, sondern im Freibad Sonnenberg.<br />

Durchgeführt wurde der Anlass vom Solarkino<br />

St. Gallen in Zusammenarbeit mit dem Sportzentrum<br />

Herisau. Leider musste «Pippi Langstrumpf»<br />

am folgenden Tag abgesagt werden,<br />

denn nur sie kann sich die Welt machen, wie<br />

sie will – alle anderen müssen sich fügen, wenn<br />

das Wetter nicht mitmacht. Nichtsdestotrotz<br />

zieht Juliana Schildknecht, Marketingverantwortliche<br />

der Abteilung Sport der Gemeinde<br />

Herisau, ein positives Fazit: «Die idyllische<br />

Lage des Sonnenbergs bietet die perfekte Kulisse<br />

für ein Open-Air-Kinoerlebnis. Die Gäste<br />

können entspannt auf dem Hügel sitzen, den<br />

Sonnenuntergang hinter dem Herzliwald geniessen<br />

und dabei einen unterhaltsamen Film<br />

auf der Leinwand verfolgen.» Daher ist für<br />

<strong>2024</strong> erneut ein Open-Air-Kino im Freibad am<br />

letzten Wochenende im Juli in Zusammenarbeit<br />

mit dem Solarkino St. Gallen geplant. Bad<br />

und Film, das scheint zu passen. Ob unter freiem<br />

Himmel oder im Hallenbad. In diesem fand<br />

am 23./24. Dezember das Kinder-Kino statt –<br />

ohne Aufschlag auf die regulären Eintrittspreise.<br />

«Wir versuchten, einen Film auszuwählen,<br />

der die festliche Atmosphäre einfängt und den<br />

Kindern eine schöne und sinnstiftende Botschaft<br />

vermittelt. In diesem Jahr präsentierten<br />

wir den Disney-Film ‹Luca›. Die Geschichte von<br />

Luca Paguro, einem jungen Meeresbewohner<br />

mit der einzigartigen Fähigkeit, sich in einen<br />

Auch <strong>2024</strong> wird es im Freibad Sonnenberg ein Open-Air-Kino geben.<br />

Augschte<br />

menschlichen Jungen zu verwandeln, fügt sich<br />

sehr gut in das stimmungsvolle Ambiente unseres<br />

Hallenbads ein.» Wird es auch nächstes<br />

Jahr ein Kinder-Kino im Hallenbad geben? Ziel<br />

sei, so Juliana Schildknecht, die Veranstaltungen<br />

langfristig zu etablieren. «Solche Events<br />

schaffen positive Erinnerungen, die ein Leben<br />

lang begleiten und die die heutigen Kinder<br />

möglicherweise später an ihre Kinder weitergeben.»<br />

Das funktioniert indes nicht nur mit<br />

Kino. So wird es auch <strong>2024</strong> – nach dem Erfolg<br />

von 2023 – wieder eine Ostereiersuche im und<br />

rund ums Sportzentrum geben. (es)<br />

(Bild: zVg.)<br />

DER SPORT- UND TURNVEREIN<br />

FEIERT SEINEN 100. GEBURTSTAG<br />

100 Jahre Sport- und Turnverein (STV) Herisau<br />

– dies feierte der Verein im vergangenen Jahr<br />

mit verschiedenen Anlässen. So etwa mit der<br />

Jubiläumsturnshow im November oder einem<br />

Brunch im August. Dabei wurden die Gäste<br />

nicht nur kulinarisch verwöhnt, sondern<br />

konnten mittels Bildern, Zeitungs- sowie Jahresberichten,<br />

Plakaten und Kassabüchern in<br />

die Geschichte des Vereins eintauchen. Hervorgegangen<br />

ist der STV aus dem Arbeiter-<br />

Turnverband (ATV), welcher 1923 gegründet<br />

wurde. Zum ersten Präsidenten wurde August<br />

Alder gewählt, welcher dem Verein bis 1926<br />

vorstand. Aus dem Verein heraus gründeten<br />

sich 1925 die Akrobatikgruppe «Herianos»<br />

und 1937 der Jodlerclub Alpeblueme – beide<br />

bestehen noch heute. Nach dem 25-Jahr-Jubiläum<br />

traten viele aktive Mitglieder ins zweite<br />

Glied. Mit den jüngeren Mitgliedern veränderte<br />

sich auch der politische Stellenwert innerhalb<br />

des Vereins, da die neue Generation<br />

andere Ansichten vertrat. «Der Graben zu den<br />

‹Bürgerlichen› wurde kleiner. Man trainierte<br />

gemeinsam mit den ‹Dörflern›», ist der Vereinschronik<br />

zu entnehmen. Die folgenden Jahre<br />

erlebt der Verein positiv – die Finanzen sind<br />

stabil, die Mitarbeit innerhalb des Vereins erfolgt<br />

vorbildlich und auch in der Öffentlichkeit<br />

ist er stets positiv präsent. 2<strong>01</strong>6 tritt der Verein<br />

aus dem SATUS Schweiz aus und schliesst<br />

sich dem Appenzellischen Turnverband an.<br />

Somit folgt erneut ein Namenswechsel zu<br />

STV Herisau. Heute wird der Verein von Vera<br />

Baier präsidiert, zählt rund 200 Mitglieder<br />

und bietet vom Muki- bis zum Seniorenturnen<br />

verschiedenste Riegen an. «Wir stehen<br />

sehr gut da – die Jugendriegen boomen. Die<br />

Geselligkeit hat einen hohen Stellenwert in<br />

unserem Verein, daher gibt es auch viele Anlässe<br />

ausserhalb der Turnhalle», sagt Baier. Ein<br />

grosser Anlass ist für 2026 geplant. Herisau<br />

ist dann Gastgeber des Appenzeller Turnfests,<br />

der STV Herisau ist als einer der Hinterländer<br />

Trägervereine involviert. (hst)<br />

100 Jahre STV Herisau – dies wurde im vergangenen Jahr ordentlich gefeiert. (Bild: zVg.)


8 · Jahresrückblick <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

Herbschtmonet<br />

BUNTES PANOPTIKUM DER<br />

AUSSERRHODER KULTURGESCHICHTE<br />

Im September 1946 wurde der Historische<br />

Verein Herisau und Umgebung gegründet. Ein<br />

Jahr später konnte das Museum Herisau zum<br />

ersten Mal seine Türen öffnen. Im September<br />

2022 wurde das 75-Jahr-Jubiläum gebührend<br />

gefeiert und im September 2023 erschien im<br />

Appenzeller Verlag das Buch «Museum Herisau:<br />

75 Jahre – 75 Objekte.» Das Jubiläumsbuch<br />

gewährt im ersten Teil einen Rückblick auf die<br />

ersten 75 Jahre des Museums und seines Trägervereins.<br />

Im zweiten stellen verschiedene<br />

Autorinnen und Autoren 75 Objekte und Objektgruppen<br />

aus der grossen Sammlung vor.<br />

Der Verlag schreibt dazu: «In sorgsamer historischer<br />

Quellenarbeit haben Ingrid Brühwiler,<br />

Ursula Butz, Thomas Fuchs, Roman Hertler<br />

und Anna Schindler ein Zeitzeugnis geschaffen:<br />

ein buntes Panoptikum der Ausserrhoder<br />

Kulturgeschichte vom Spätmittelalter bis in die<br />

Gegenwart.» Das Erscheinen dieses Buches ist<br />

aber nur ein Höhepunkt im vergangenen Museums-Jahr.<br />

Die Sonderausstellung «Strassen und<br />

Brücken – Quer durchs Land» zeigte in Bild,<br />

Text, Film und mit imposanten Modellen einerseits<br />

Meisterwerke der Ingenieurbaukunst<br />

und andererseits die Bedeutung der Brücken<br />

und des Strassennetzes für die wirtschaftliche<br />

und gesellschaftliche Entwicklung des Appenzellerlands.<br />

Im Sommer 2023 präsentierte sich<br />

zudem der Robert Walser-Pfad «wieder in vollem<br />

Glanz», mit leicht veränderter Streckenführung.<br />

Gemeinsam mit dem Robert Walser-<br />

Zimmer im Museum Herisau ergibt sich so ein<br />

Wimonet<br />

Einblick in Walsers Leben. Und was erwartet<br />

die Museumsbesucher <strong>2024</strong>? Thomas Fuchs:<br />

«Das Thema der Sonderausstellung <strong>2024</strong> wird<br />

der Tourismus im Appenzellerland sein. Fünf<br />

Ausserrhoder Museen präsentieren unterschiedliche<br />

Aspekte dieses Themas. Das Museum<br />

Herisau bietet einen Überblick über die<br />

Ausserrhoder Tourismusgeschichte, die kurz<br />

vor 1750 mit den legendären Molkenkuren in<br />

Trogen und in Gais beginnt. Innerhalb der Gemeinschaftsausstellung<br />

nimmt es damit eine<br />

Art Wegweiserfunktion ein.» Die Vernissage<br />

findet am Freitag, 26. April, um 19 Uhr statt. (es)<br />

Vorstand des Historischen Vereins Herisau und Umgebung (von links): Hans Toggenburger, Claudia Andri Krensler,<br />

Glen Aggeler, Ingrid Brühwiler, Ursula Butz, Roman Hertler, Anna Schindler und Thomas Fuchs. (Bild: AV)<br />

EIN JAHR HALLENBADVERBUND:<br />

SPORTZENTRUM ZIEHT FAZIT<br />

Die Abteilung Sport gab im vergangenen<br />

Jahr mehrmals zu reden. So etwa übernahm<br />

im April 2023 Markus Rosenberger als<br />

Nachfolger von Kathrin Weber die Leitung<br />

der Abteilung Sport. «Die ersten Monate<br />

waren dem Kennenlernen der Mitarbeitenden<br />

und der Prozessabläufe sowie der<br />

Reorganisation der Abteilung Sport gewidmet»,<br />

sagt Rosenberger. Für das kommende<br />

Jahr verfolge er unter anderem ein<br />

Hauptziel: Das Sportzentrum solle wieder<br />

vermehrt zum Treffpunkt für Sportlerinnen<br />

und Sportler, aber auch für die ganze<br />

Herisauer Bevölkerung werden. In diesem<br />

Kontext soll das neue Bistro «Overtime»<br />

eine entscheidende Rolle spielen, welches<br />

seit vergangenem Oktober in Betrieb ist<br />

und vom Sportzentrum selbst geführt wird.<br />

«Am meisten Potenzial sehen wir in der Angebotsgestaltung<br />

und der Zusammenarbeit<br />

mit den einheimischen Vereinen sowie im<br />

Eingehen von Partnerschaften mit Dritten.»<br />

Letzteres betrifft den Hallenbadverbund<br />

Appenzell Ausserrhoden-St. Gallen-Bodensee.<br />

Dabei bezahlen auswärtige Gäste für<br />

das Hallenbad einen um 50 Prozent höheren<br />

Eintrittspreis als Einheimische und Einwohnende<br />

aus Mitgliedergemeinden. Der Tarif<br />

für Kinder sei von dieser Änderung nicht<br />

betroffen. Kontrolliert werde dies mit dem<br />

SwissPass. Kunden, die keinen SwissPass<br />

besitzen und keinen machen wollen, könnten<br />

laut Rosenberger eine Wohnsitzbestätigung<br />

vorweisen, um vom Einheimischentarif<br />

zu profitieren. Ausser Herisau sind<br />

dem Verbund jedoch keine anderen Ausserrhoder<br />

Gemeinden beigetreten. Welche<br />

finanziellen Auswirkungen der Beitritt für<br />

das Sportzentrum habe, kann laut Rosenberger<br />

noch nicht beurteilt werden – auch<br />

weil die Besucherzahl in einem Bad stark<br />

wetterabhängig sei. Ein heiss diskutiertes<br />

Thema im Bereich Sport ist auch das neue<br />

Gemeindesportanlagenkonzept (GESAK).<br />

Darin wurde der Bestand und Zustand der<br />

gemeindeeigenen Sportanlagen eruiert, die<br />

Bedürfnisse der Bevölkerung erfasst und<br />

Massnahmen definiert. Während verschiedene<br />

vorgezogene Massnahmen bereits seit<br />

2022 umgesetzt wurden, sind für das kommende<br />

Jahr Sanierungsmassnahmen mit<br />

der Umstellung auf LED-Beleuchtungen im<br />

Sportzentrum und den Aussenanlagen geplant.<br />

Für eine mögliche Dreifachturnhalle<br />

wird eine Standortevaluation durchgeführt.<br />

Geplant werden soll zudem ein zusätzlicher<br />

Kunstrasenplatz. Dies, um zusätzliche Hallenkapazitäten<br />

freizuspielen. (hst)<br />

Markus Rosenberger ist seit April 2023 Abteilungsleiter<br />

Sport<br />

(Bild: hst)


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Jahresrückblick · 9<br />

Wentermonet<br />

STIFTUNG LEBEN IM ALTER HERISAU<br />

MACHT VORWÄRTS<br />

In den vergangenen 22 Jahren hat sich bei der<br />

Stiftung Altersbetreuung Herisau (neu «Stiftung<br />

Leben im Alter Herisau») einiges verändert<br />

– auch im letzten Jahr. Grosses Thema ist<br />

das Nachfolgeprojekt des Hauses Dreilinden<br />

am Höhenweg, dessen Betriebsbewilligung<br />

Ende 2025 ausläuft; ein zeitgemässes Angebot<br />

für Menschen im Alter sei mit den jetzigen<br />

Gegebenheiten nicht mehr realistisch. Laut<br />

Cécile Kessler, Kommunikationsverantwortliche<br />

der Stiftung, arbeite man derzeit an einer<br />

Machbarkeitsstudie für eine mögliche Nachfolgelösung<br />

gegenüber dem Haus Ebnet. Klar sei:<br />

«Der Standort verlangt ein sorgfältiges Vorgehen,<br />

damit für die Bevölkerung ein tragfähiges<br />

und ortsplanerisch passendes Bauprojekt präsentiert<br />

werden kann.» Eine weitere Neuerung<br />

betraf die Änderung des Namens auf Stiftung<br />

Leben im Alter Herisau. «Unser Angebot geht<br />

weit über die Altersbetreuung im klassischen<br />

Sinn hinaus. Mit dem neuen Namen kommt dies<br />

zum Ausdruck», sagt Kessler. Die Stiftung biete<br />

älteren Menschen ein Zuhause in Herisau, dies<br />

Die Chäs-Chiste stand im Dezember vor dem Haus Park im Heinrichsbad.<br />

Chreschtmonet<br />

mit unterschiedlichen Wohnmöglichkeiten. Seit<br />

November kann zudem das Tages- und Nachtangebot<br />

zur Entlastung von betreuenden Angehörigen<br />

an sieben Tagen die Woche gebucht<br />

werden. Ebenfalls sei das Demenz-Angebot neu<br />

ausgerichtet worden, um besser auf die Bedürfnisse<br />

der Betroffenen und Angehörigen eingehen<br />

zu können. Ein Angebot der besonderen<br />

Art ist die Chäs-Chiste, welche im November<br />

vor dem Haus Ebnet und im Dezember vor dem<br />

Haus Park im Heinrichsbad stand. Kessler: «Viele<br />

unserer Bewohnerinnen und Bewohner sind<br />

nicht mehr mobil und haben keine Möglichkeit,<br />

irgendwo ein Fonduebeizli zu besuchen. Also<br />

haben wir es ihnen vor die Tür gebracht.» (hst)<br />

(Bild: zVg.)<br />

WEIHNACHTLICHE<br />

STIMMUNG IM DORF<br />

Noch vor einem Jahr blieb es im Dorf trotz<br />

weihnachtlicher Stimmung eher dunkel. Um<br />

Strom zu sparen, verzichtete die Gemeinde<br />

auf einen Grossteil ihrer Weihnachtsbeleuchtung.<br />

Einzig die Weihnachtsbäume auf dem<br />

Obstmarkt und dem Migroskreisel waren beleuchtet.<br />

Ein Jahr nach der Energiekrise war in<br />

Herisau die gesamte Weihnachtsbeleuchtung<br />

wieder zurück und wie gewohnt lud die Advents-Stobe<br />

in der Chäshalle zum gemütlichen<br />

Beisammensein. Auf der Kippe hingegen stand<br />

der Glühwein auf dem Obstmarkt. Die Enttäuschung<br />

war gross, als der Betreiber des Weihnachtszaubers<br />

sich kurzfristig aufgrund Personalmangels<br />

zurückzog. Die Gemeinde suchte<br />

nach Alternativen. Mitte November dann die<br />

Nachricht: «Doch noch Glühwein auf dem<br />

Obstmarkt». Von sieben eingereichten Bewerbungen<br />

setzte sich die Idee der ortsansässigen<br />

Engel Optik Herisau AG durch. Bis am 23. Dezember<br />

wurde auf dem Obstmarkt Glühwein<br />

ausgeschenkt, dieses Mal in einem zur Bar umgebauten<br />

Londoner Doppeldeckerbus und einigen<br />

überdachten Stehtischen. «Wir durften<br />

viele Gäste bedienen und unsere Erwartungen<br />

wurden übertroffen. Die vielen lustigen und<br />

schönen Begegnungen haben gezeigt, dass wir<br />

mit unserem Konzept alles richtig gemacht haben»,<br />

sagt Oliver Fässler, Geschäftsführer der<br />

Engel Optik Herisau AG. Ob der Bus kommendes<br />

Jahr wieder auf dem Obstmarkt verweile,<br />

stehe noch in den Sternen. Klar ist, der Obstmarkt<br />

war ein Treffpunkt. Und dies soll er auch<br />

Ein Londoner Doppeldeckerbus lud auf dem Obstmarkt zum Verweilen.<br />

ausserhalb der Weihnachtszeit sein. Dafür soll<br />

das Dorfzentrum neu gestaltet und saniert<br />

werden. Vorgesehen sind unter anderem die<br />

Verschiebung des Kreisels, eine behindertengerechte<br />

Gestaltung der Bushaltestellen oder<br />

eine Sitztreppe unterhalb der Kirchenmauer.<br />

Dafür verabschiedete der Gemeinderat im<br />

vergangenen Jahr einen Kredit von 8,8 Millionen<br />

Franken zuhanden des Einwohnerrats.<br />

Sofern dieser an der Sitzung vom 24. Januar<br />

zustimmt, können die Herisauer Stimmberechtigen<br />

am 9. Juni über das Vorhaben an<br />

der Urne entscheiden. (hst)<br />

(Bild: Luciano Pau)


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Drogerie Walhalla AG<br />

Saskia Nufer<br />

Kasernenstrasse 7<br />

9100 Herisau<br />

071 351 18 80<br />

www.drogerie-walhalla.ch<br />

Winterzeit-Badezeit<br />

Nach einem kalten Wintertag an der frischen Luft gibt es<br />

nichts Besseres als ein warmes Bad. Es wärmt den Körper<br />

und tut der Seele gut. Dass Wasser oder Baden dem<br />

Menschen guttut und eine heilende Wirkung bei vielen<br />

Beschwerden hat, weiss man spätestens seit Kneipp. Bekannte<br />

Badekurorte gibt es in der ganzen Schweiz. Wenn<br />

die Agenda aber gerade keinen Urlaub zulässt, tut es auch<br />

die eigene Badewanne und der passende Badezusatz um<br />

sein eigenes kleines Heilbad zu kreieren. Es muss nicht<br />

immer ein Vollbad sein. Auch ein Fussbad erfüllt seinen<br />

Zweck und ist gerade bei Zeitmangel oder bei in der Mobilität<br />

eingeschränkten Personen praktisch.<br />

Wir bieten verschiedene wohltuende Bäder aus eigner<br />

Produktion oder von ausgewählten Lieferanten an. Die<br />

meisten Produkte eignen sich auch für ein Sprudelbad.<br />

Gelenkbeschwerden und Bäder<br />

Allein die Wärme des Badewassers entspannt die Muskulatur<br />

und wärmt in die Tiefe. Mit einem passenden Badezusatz<br />

verstärkt man diesen Effekt. Unsere Winter- und<br />

Sportbademilch eignet sich nach einem anstrengenden<br />

Skitag um die Glieder zu entspannen und neue Energie zu<br />

tanken. Belebt durch den Rosmarin kann man sich in das<br />

Après-Ski Getümmel stürzen. Bei chronischen Gelenkbeschwerden<br />

empfehlen wir das Erholungsbad für Muskeln<br />

und Glieder mit Heublumenextrakt, Arnika und Thymian.<br />

Wenn man nicht nur entspannen und lindern will, sondern<br />

auch anregen passt das Aktivbad oder das wärmende<br />

Muskel- und Gelenkbad. Bei Rheuma und Gelenkschmerzen<br />

lohnt es sich regelmässig ein Basenbad zu machen.<br />

Beim Basenbad ist es wichtig, dass man nicht zu heiss<br />

und ausreichend lange badet. 35-50 Minuten sind ideal.<br />

Basenbäder unterstützen die Entgiftung über die Haut.<br />

Erkältungsbäder<br />

Bei Erkältungen und Beschwerden ohne Fieber helfen die<br />

im Badeextrakt enthaltenen ätherischen Öle die Atemwege<br />

zu befreien. Vorsicht ist bei akutem Fieber und bei<br />

Kindern geboten. Bei Fieber sollte man nicht baden und<br />

bei Kindern im Vorschulalter dürfen keine starken ätherischen<br />

Öle wie Eukalyptus oder Pfefferminze angewandt<br />

werden, da diese die Atemwege bei Kleinkindern zu stark<br />

reizen. Unser spezielles Erkältungsbad für Kinder ist mild<br />

zusammengesetzt und hilft mit Lavendel und Thymian.<br />

Wellness daheim<br />

Für ein bisschen Wellness zuhause eignet sich unser Entspannungsbad<br />

mit Orangen-, Lavendel- und Zitronengrasöl<br />

oder das wohlriechende Rosenbad aus unserem Sortiment.<br />

Gutschein<br />

Für 1 Luxusmuster 100ml von einem unserer Hausbädern<br />

Als Dankeschön und für einen entspannten Start ins <strong>2024</strong><br />

schenken wir Ihnen, nur gegen Abgabe dieses Bons, ein<br />

Muster!<br />

Einlösbar in der Drogerie Walhalla solange Vorrat<br />

Liebe Kundinnen und Kunden<br />

Herzlichen Dank für Ihre Treue während dem ganzen Jahr. Wir<br />

schätzen die persönlichen Kontakte sehr und freuen uns jeden<br />

Tag, für Sie unser Bestes zu geben. Sie machen unseren Alltag<br />

besonders.<br />

Wir wünschen Ihnen einen freudigen, gesunden und entspannten<br />

Start ins neue Jahr <strong>2024</strong> und freuen uns auf viele spannende Begegnungen.<br />

Gerne sind wir auch im <strong>2024</strong> voller Einsatz für Sie da.<br />

Von Herzen Ihr Drogerie Walhalla Team<br />

Saskia Nufer<br />

Priska Spiegel Manuela Krättli Ayleen Meyer<br />

Tanja Fässler<br />

Noemi Knöpfel<br />

Brigitte Dörig-Kast<br />

Naomi Hälg


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Gesellschaft / Glosse · 11<br />

VIER HERISAUER STERNSINGER<br />

ZU BESUCH BEI PAPST FRANZISKUS<br />

Auf Annina, Melanie, Louis und Lukas wartete<br />

zu Neujahr eine ganz besondere Aufgabe: Die<br />

Herisauer Sternsinger-Gruppe hat die Schweiz<br />

bei der Neujahrsmesse mit Papst Franziskus<br />

am 1. Januar im Petersdom vertreten. Die<br />

Messe wurde weltweit von vielen Fernsehstationen<br />

übertragen. Die Bedeutung des grossen<br />

Augenblicks konnte man Lukas deutlich in den<br />

Fernsehbildern ansehen. Gemeinsam mit zwei<br />

weiteren Sternsingern aus Deutschland schritt<br />

er freudig lächelnd, aber gleichsam würdevoll<br />

bei der Gabenbereitung zum Altar im Petersdom.<br />

«Für mich war es ein besonderer Moment.<br />

Ich war zunächst sehr aufgeregt, dann<br />

fühlte ich mich aber fast wie ein richtiger König<br />

und Papst Franziskus hat mir sogar die Hand<br />

geschüttelt», so Lukas. Religionspädagogin Beatrix<br />

Baur-Fuchs von der Pfarrei Peter und Paul,<br />

die die Sternsinger nach Rom begleitet hat,<br />

Annina, Melanie, Lukas und Louis (v.l.) auf dem Petersplatz in Rom.<br />

DANIELE LENZO VON DER SP<br />

KANDIDIERT FÜR GEMEINDERAT<br />

ergänzt: «Für die Kinder war es faszinierend,<br />

den Papst so nahe zu sehen und im Gottesdienst<br />

mit Tausenden anderen Menschen und<br />

in verschiedensten Sprachen zusammen Stille<br />

Nacht zu singen.» Die Fahrt nach Rom wurde<br />

von Missio Schweiz, dem Schweizer Zweig der<br />

Päpstlichen Missionswerke, ermöglicht und<br />

begleitet. Erwin Tanner-Tiziani, der Direktor<br />

von Missio Schweiz, war selbst mit nach Rom<br />

gereist. «Die Herisauer Sternsinger waren ein<br />

tolles Team, sie haben die Schweiz würdig vertreten.»<br />

Neben dem Gottesdienst mit Papst<br />

Franziskus besuchten die Herisauer auch die<br />

Schweizergarde. Die Gardisten führten sie<br />

durch die Vatikanischen Gärten und feierten<br />

gemeinsam den Gottesdienst mit ihnen. Zudem<br />

statteten sie der Schweizer Botschafterin<br />

Manuela Leimgruber und dem Schweizer Kardinal<br />

Kurt Koch einen Besuch ab. (pd)<br />

(Bild: Cristian Gennari)<br />

Die Parteiversammlung der SP Herisau hat<br />

am 8. Januar Daniele Lenzo für den Gemeinderat<br />

als Nachfolger der zurückgetretenen<br />

Stefanie Danner nominiert. Der 53-Jährige<br />

ist in Herisau aufgewachsen, seit 2022 Mitglied<br />

des Einwohnerrats und seit 25 Jahren<br />

im Sozial- und Bildungsbereich tätig. So leitete<br />

er unter anderem während fünf Jahren<br />

die Kantonale Fachstelle für Kinder-, Jugendund<br />

Familienfragen Thurgau. Aktuell ist er<br />

Geschäftsführer der Krisenambulanz.ch und<br />

der Beratungsstelle gegen Extremismus und<br />

Gewaltprävention Schweiz. «Daniele Lenzo<br />

möchte seine breite berufliche Erfahrung zugunsten<br />

der Gemeinde einbringen und mit<br />

seiner Kandidatur einen Beitrag an ein solidarisches<br />

und selbstbewusstes Herisau leisten»,<br />

schreibt die SP in ihrer Mitteilung. (pd) Daniele Lenzo will Gemeinderat werden. (Bild: pd)<br />

d’Föörbete<br />

MIT GLÜCK<br />

INS NEUE JAHR<br />

Das alte Jahr ist vorbei, jetzt heisst es wieder<br />

«Neues Jahr, neues Glück». Ich könnte jetzt<br />

von Neujahresvorsätzen schreiben. Doch das<br />

habe ich bereits in den vergangenen Jahren.<br />

Und da ich diese – ganz überraschenderweise<br />

– nicht alle umsetzen konnte, würde es sich um<br />

eine reine Wiederholung handeln. Der Fokus<br />

dieser Föörbete liegt auf dem Wort «Glück».<br />

Auch weil ich denke, dass wir alle trotz verschiedenen<br />

Lebenszielen vor allem eines anstreben:<br />

glücklich zu sein. Und weil sich glücklich<br />

werden, sein und bleiben manchmal eher<br />

schwierig gestaltet. Dabei müssten wir nur<br />

sieben Dinge berücksichtigen. Das sage nicht<br />

ich, sondern die Glücksforschung. Die gute<br />

Nachricht ist: Einen grossen Teil haben wir<br />

selbst in der Hand. Ein Punkt betrifft beispielsweise<br />

die guten Freunde. Für unser Glück sind<br />

sie lebenswichtig und halten uns zudem sogar<br />

gesund. Dabei kommt es nicht auf die Quantität,<br />

sondern Qualität dieser Beziehungen an.<br />

Ein weiterer Glücksfaktor betrifft die Bewegung.<br />

Sie schüttet nicht nur Glückshormone<br />

aus, sondern sorgt dafür, dass wir uns fitter<br />

und selbstbewusster fühlen. Wenn wir also<br />

die Auswahl zwischen Treppe und Lift haben,<br />

wissen wir nun, was zu tun ist. Wasser verhilft<br />

ebenfalls zu mehr Glück. Sechs Gläser am Tag<br />

sollen uns laut Wissenschaftlern nicht nur<br />

glücklicher, sondern auch energischer sowie<br />

erfolgreicher machen. In der Tat stellt sich bei<br />

mir ein Erfolgsgefühl ein, wenn ich als wirklich<br />

miserable Wassertrinkerin sechs Gläser<br />

pro Tag schaffe. Weitere Faktoren für mehr<br />

Glücksgefühle seien zudem Erlebnisse wie<br />

Urlaube oder Konzertbesuche, das Verfolgen<br />

persönlicher Ziele und den Fokus auf das eigene<br />

Leben zu setzen. Hier geht es vor allem<br />

darum, es nicht allen recht machen zu wollen,<br />

sondern häufiger auf die eigenen Bedürfnisse<br />

zu achten. Und nicht zuletzt ist einer der<br />

wichtigsten Glücksfaktoren die Dankbarkeit.<br />

Wer dankbar ist und dies auch zeigt, soll sich<br />

zufriedener fühlen. Doch Achtung, wer zu hart<br />

mit sich selbst ist, zu hohe Erwartungen hat<br />

und gerade bei Medien nicht zu filtern weiss,<br />

gefährdet dieses neu gewonnene Glück. So,<br />

jetzt liegt es – zumindest ein Stück weit – an<br />

uns, wie wir in dieses Jahr starten. Und sollte<br />

es mit den Tipps doch nicht klappen, greife ich<br />

eben zur Schokolade. Die soll ja schliesslich<br />

auch glücklich machen. In diesem Sinne: ein<br />

glückliches neues Jahr! (hst)


12 · Gemeinde <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

SCHÜLER UND JUGENDLICHE<br />

DÜRFEN <strong>2024</strong> GRATIS INS FREIBAD<br />

Die Herisauer Schülerinnen und Schüler erhalten<br />

für die Badesaison <strong>2024</strong> alle ein Gratis-Abonnement<br />

für das Freibad Sonnenberg.<br />

Dies hat der Stiftungsrat der Johannes Waldburger-Stiftung<br />

Herisau aus Anlass des 50. Betriebsjahres<br />

des Sportzentrums beschlossen.<br />

Bereits 2<strong>01</strong>1 hatte die Stiftung der Herisauer<br />

Jugend ein ähnliches Geschenk gemacht.<br />

Bezugsberechtigt sind alle 6- bis 18-Jährigen,<br />

die in Herisau wohnen und zur Schule gehen.<br />

Schülerinnen und Schüler der öffentlichen<br />

Schule erhalten das Abonnement automatisch,<br />

jene des Berufsbildungszentrums und<br />

anderer Schulen können sich den Ausweis im<br />

Sportzentrum ab April <strong>2024</strong> ausstellen lassen.<br />

Um die einmalige Aktion nachhaltiger zu<br />

machen, sollen die Schülerinnen und Schüler<br />

zudem im Unterricht das Thema «Wasser»<br />

behandeln und zum Beispiel Exkursionen in<br />

eine Wasserpumpstation durchführen. Ziel<br />

der Johannes Waldburger-Stiftung ist es, zum<br />

Betriebsjubiläum des Sportzentrums ein sinnvolles<br />

Projekt zu lancieren, das der Jugend<br />

zugutekommt. Mit dem Freibad-Abonnement<br />

Kinder und Jugendliche planschen dieses Jahr kostenlos in der Badi.<br />

wird dieses Ziel erreicht: Die Kinder und die<br />

Jugendlichen erhalten vermehrt die Möglichkeit,<br />

ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und<br />

sich sportlich zu betätigen. Das Sportzentrum<br />

ist zusammen mit der Schule für die Umsetzung<br />

verantwortlich. (gk)<br />

(Bild: zVg.)<br />

FÖRDERPROGRAMM ENERGIE<br />

SEIT DEM 1. JANUAR ANGEPASST<br />

Am 1. Januar sind die Richtlinien für die<br />

Ausrichtung von Energie-Förderbeiträgen<br />

in Kraft getreten. Der Gemeinderat hat<br />

diese auf Antrag der Energiekommission<br />

angepasst. Neu wird die Analyse des energetischen<br />

Ist-Zustandes eines Gebäudes<br />

und die Erhebung des energetischen Sanierungspotenzials<br />

anhand eines GEAK<br />

Plus (Gebäudeenergieausweis der Kantone)<br />

gefördert. Dies soll Hausbesitzerinnen<br />

und Hausbesitzer motivieren, zuerst ihr<br />

Gebäude zu analysieren und allenfalls zu<br />

sanieren, beispielsweise bevor eine neue<br />

Heizung eingebaut wird. Laut Medienmitteilung<br />

könne so entsprechend kleiner und<br />

energiefreundlicher konzipiert werden. Der<br />

Heizungsersatz selbst werde weiterhin auf<br />

kantonaler Ebene und künftig dank der Annahme<br />

des Klimagesetzes verstärkt auf nationaler<br />

Ebene gefördert. Die Kosten für eine<br />

Gebäudeanalyse im Rahmen des GEAK Plus<br />

beginnen bei 1500 Franken und sind von<br />

der Grösse der Liegenschaft abhängig. Die<br />

Gemeindeförderbeiträge belaufen sich auf<br />

500 Franken bei Einfamilienhäusern sowie<br />

auf 1000 Franken bei Mehrfamilienhäusern<br />

und Gewerbeliegenschaften. Für Energiefördermassnahmen<br />

stellt die Gemeinde<br />

Herisau pro Jahr 24 000 Franken zur Verfügung.<br />

Die Gesuche werden nach dem<br />

Eingangsdatum behandelt. Sind die Mittel<br />

erschöpft, besteht kein Anspruch auf einen<br />

Beitrag. (gk)<br />

GEWERBEBESUCH BEI DER<br />

KLEINTIER-SPEZIALISTEN KLINIK<br />

Ende Dezember besuchten Vertreter der<br />

Gemeinde Herisau mit der Kleintier-Spezialisten<br />

Klinik ARC einen lokalen Gewerbebetrieb.<br />

Bei der Besichtigung lernten die<br />

Gemeinderäte Samuel Knöpfel und Glen<br />

Aggeler sowie Abteilungsleiter Marco Forrer<br />

das Unternehmen näher kennen. Die<br />

Kleintier-Spezialisten Klinik ARC an der<br />

Oberdorfstrasse 143 behandelt die Vierbeiner<br />

in modern ausgerüsteten Räumlichkeiten<br />

ganzheitlich. Operationen gehören<br />

ebenso zum Angebot wie etwa die Vorsorge,<br />

radiologische Untersuchungen und Physiotherapie.<br />

Um diese breite Palette anbieten<br />

zu können, beschäftigt das Unternehmen<br />

18 Personen, darunter ein international ausgebildetes<br />

Ärzte-Team. Die Delegation der<br />

Gemeinde war beeindruckt von der vielfältigen<br />

Tätigkeit der Klinik, in der neben vielen<br />

Hunden, Katzen und weiteren Haustieren ab<br />

und zu auch Schimpansen und andere Tiere<br />

aus dem Walter Zoo behandelt werden. Das<br />

Ressort Volkswirtschaft führt solche Gewerbebesuche<br />

regelmässig durch. Sie bieten die<br />

Möglichkeit, dem Gewerbe den Puls zu fühlen<br />

und Anliegen aufzunehmen. (gk)<br />

(v.l.): Marco Forrer und Gemeinderäte Glen Aggeler und Samuel Knöpfel in der Kleintierklinik.<br />

(Bild: gk)


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Gemeinde · 13<br />

EINWOHNERRAT SAGT JA<br />

ZUM BUDGET <strong>2024</strong><br />

HANDÄNDERUNGEN IM DEZEMBER<br />

Tahiri Arben, Winterthur (Erwerb: 15.11.2<strong>01</strong>9),<br />

an Hassam Shabbir, Pfäffikon, GB-Nr. 703, Kasernenstrasse<br />

74; Wohnhaus Vers. Nr. 135 und<br />

Kiosk Vers. Nr. 5872, mit 596 m² Grundstücksfläche<br />

Fuchs Walter, Urnäsch (Erwerb: 24.05.1995), an<br />

LAASS Immobilien AG, Gossau SG, GB-Nr. 542,<br />

Oberdorfstrasse 75; Wohnhaus Vers. Nr. 296,<br />

mit 2<strong>01</strong> m² Grundstücksfläche<br />

Eisenring Josef, Wil (Erwerb: 28.08.2<strong>01</strong>2), an<br />

Sadiki Immobilien GmbH, Herisau, GB-Nr. 355,<br />

Gossauerstrasse 39; Wohnhaus Vers. Nr. 1037,<br />

mit 150 m² Grundstücksfläche<br />

Pensionskasse AR, Herisau (Erwerb:<br />

18.07.1986), an Rheintal Immobilien AG, Herisau,<br />

GB-Nr. 2984, Obere Wilenhalde 1, 3; Wohnhaus<br />

Vers. Nr. 3625 und Wohnhaus Vers. Nr.<br />

3647, mit 3'144 m² Grundstücksfläche<br />

Der Einwohnerrat genehmigte am 6. Dezember,<br />

den Voranschlag <strong>2024</strong> mit einem gleichbleibenden<br />

Steuerfuss von 4,1 Einheiten mit<br />

27 zu 1 Stimmen. Der Voranschlag rechnet<br />

bei <strong>Ausgabe</strong>n von 108,1 Millionen Franken<br />

mit einem Minus von 812'000 Franken. Die<br />

Investitionsrechnung sieht Nettoausgaben<br />

von 12,8 Millionen vor. Die vom Gemeinderat<br />

beantragten 3,5 Prozent generelle und<br />

individuelle Lohnerhöhung fanden keine<br />

Mehrheit. Der Einwohnerrat bewilligte 2,7<br />

Prozent. Zudem nahm er den Finanzplan<br />

2025-2027 zur Kenntnis. Auch genehmigte<br />

er die Leistungsvereinbarung mit der «Stiftung<br />

Pro Senectute Appenzell A. Rh. - Für<br />

das Alter», gültig seit 1. Januar <strong>2024</strong>, mit<br />

Erbengemeinschaft Brunner Hildegard (Erwerb:<br />

25.04.2023), an Manser Hanspeter und<br />

Erika, Appenzell, Stockwerk-GB-Nr. S9336,<br />

Obermoosberg l4; 122/10000 Miteigentum<br />

an Grundstück Nr. 3140, mit Sonderrecht an<br />

2-Personen-Wohnung mit Platz und Keller<br />

Ausgleichskasse des Kantons AR, Herisau (Erwerb:<br />

17.08.1990, 09.06.1998), an Clauso AG,<br />

Teufen, Miteigentums-GB-Nr. M9843, Kasernenstrasse<br />

2, 4 / Oberdorfstrasse 37, 39 /<br />

Gutenbergstrasse 4; 250/3000 Miteigentum<br />

an Grundstück Nr. 113, Miteigentums-GB-Nr.<br />

M12395, Gutenbergstrasse 2; 250/3000 Miteigentum<br />

an Grundstück Nr. 115, Miteigentums-<br />

GB-Nr. M12403, Kasernenstrasse 6; 250/3000<br />

Miteigentum an Grundstück Nr. 3614<br />

Meral Erkan, Rümlang (Erwerb: 09.11.2<strong>01</strong>1), an<br />

Murugiah Kirubakaran und Kirubakaran Yalini,<br />

Herisau, Stockwerk-GB-Nr. S9762, Gibelhalde<br />

8a; 48/1000 Miteigentum an Grundstück Nr.<br />

28:0 Stimmen. Ein Antrag der FDP-/GLP-<br />

Fraktion, die Leistungsvereinbarung vorläufig<br />

auf vier Jahren zu befristen, wurde mit 16<br />

Ja- zu 11 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung<br />

angenommen. Die Motion «Ja zum Finanzreferendum»<br />

wurde an der Einwohnerratssitzung<br />

zurückgezogen, da gleichzeitig eine<br />

Volksinitiative mit gleicher Stossrichtung<br />

im Gange ist. Zuletzt wurde die parlamentarische<br />

Kommission «Totalrevision der Gemeindeordnung»<br />

aufgelöst. (gk)<br />

2270, mit Sonderrecht an 4 1/2-Zimmerwohnung<br />

mit Nebenraum, Stockwerk-GB-Nr. S9770,<br />

Gibelhalde; 4/1000 Miteigentum an Grundstück<br />

Nr. 2270, mit Sonderrecht an Garage<br />

Meier Yvonne, Beringen (Erwerb: 15.12.2006), an<br />

Schweizer Bau und Verwaltungs AG, Romanshorn,<br />

GB-Nr. 21, Gossauerstrasse 7; Wohnhaus<br />

Vers. Nr. 997, mit 213 m² Grundstücksfläche<br />

Grüter Daniel, Herisau (Erwerb: 29.12.1994,<br />

24.07.2007), an Roux Maxime und Rumpf Vanessa,<br />

Herisau, GB-Nr. 3137, Schmidhusen<br />

3489; Wohnhaus Vers. Nr. 3489, mit 756 m²<br />

Grundstücksfläche<br />

Flurgenossenschaft Rietwis (Erwerb: 14.07.1986,<br />

18.02.1993), an Einwohnergemeinde Herisau,<br />

GB-Nr. 3982, Stelz; w284 m² Grundstücksfläche<br />

Frischknecht Hans-Peter, Herisau (Erwerb:<br />

23.12.2<strong>01</strong>1), an Einwohnergemeinde Herisau,<br />

117 m2 ab GB-Nr. 3346, Schochenberg 2820; an<br />

GB-Nr. 3344<br />

Zivilstandsnachrichten<br />

Geburten<br />

Schläpfer Malin, geboren am 3. November<br />

2023, Tochter des Schläpfer Michael und der<br />

Schläpfer Nathalie, wohnhaft in Herisau AR<br />

Rimle Anja Luana, geboren am 2. Dezember<br />

2023, Tochter des Rimle Michael und der<br />

Rimle Cornelia, wohnhaft in Herisau AR<br />

Ryffel Maurin, geboren am 5. Dezember<br />

2023, Sohn des Ryffel Fabian und der Ryffel<br />

Adriana, wohnhaft in Herisau AR<br />

Vogt Alessia, geboren am 4. Dezember<br />

2023, Tochter des Vogt Marc und der<br />

Looser Sahin Sandra, wohnhaft in Herisau AR<br />

Butz Fabio, geboren am 9. Dezember 2023,<br />

Sohn des Butz Martin und der Nänni Carola,<br />

wohnhaft in Herisau AR<br />

Todesfälle<br />

Jösler, Ramon Räto, gestorben am 30. November<br />

2023 in Herisau AR, geboren 1933,<br />

wohnhaft gewesen in Herisau AR<br />

Huber geb. Zuberbühler, Anna, gestorben am<br />

3. Dezember 2023 in Schwellbrunn AR, geboren<br />

1936, wohnhaft gewesen in Herisau AR<br />

mit Aufenthalt in Schwellbrunn<br />

Menzi, Markus, gestorben am 3. Dezember<br />

2023 in St. Gallen SG, geboren 1955, wohnhaft<br />

gewesen in Herisau AR<br />

Lorenzi geb. Stark, Martha, gestorben am 4.<br />

Dezember 2023 in Herisau AR, geboren 1924,<br />

wohnhaft gewesen in Herisau AR<br />

Waldburger, Kurt, gestorben am 4. Dezember<br />

2023 in Herisau AR, geboren 1944, wohnhaft<br />

gewesen in Herisau AR<br />

Ledermann geb. Schmid, Beatrice Cornelia,<br />

gestorben am 11. Dezember 2023 in St.Gallen<br />

SG, geboren 1963, wohnhaft gewesen in<br />

Herisau AR<br />

Diem geb. Trümmel, Veronika Hilda, gestorben<br />

am 9. Dezember 2023 in St.Gallen SG, geboren<br />

1938, wohnhaft gewesen in Herisau AR<br />

Kissling, Simon, gestorben am 13. Dezember<br />

2023 in Herisau AR, geboren 1937, wohnhaft<br />

gewesen in Herisau AR<br />

Oertle, Franz Josef, gestorben am 15. Dezember<br />

2023 in Urnäsch AR, geboren 1934,<br />

wohnhaft gewesen in Herisau AR mit Aufenthalt<br />

in Urnäsch AR<br />

Fuchs, Markus Roland, gestorben am 15. Dezember<br />

2023 in St. Gallen SG, geboren 1960,<br />

wohnhaft gewesen in Herisau AR<br />

Stöckli, Alfred, gestorben am 24. Dezember<br />

2023 in Herisau AR, geboren 1941, wohnhaft<br />

gewesen in Herisau AR<br />

Eheschliessung<br />

Sabbatini Mirko und Sabbatini geb.<br />

Puškášová Petra, wohnhaft in Herisau AR


14 · Interview <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

«TRUE CRIME IST NICHTS<br />

FÜR SCHWACHE NERVEN»<br />

«True Crime»-Podcasts sind im Trend. Auch Sheryn Locher hegt eine Leidenschaft für skurrile<br />

und schockierende Kriminaldelikte. Seit über einem Jahr produziert die Herisauerin den<br />

Podcast «Lebenslänglich», in dem sie über wahre Verbrechen der Schweiz erzählt.<br />

Sheryn Locher, seit wann machen Sie Ihren<br />

eigenen Podcast?<br />

Noch nicht so lange. 2021 schloss ich meine<br />

Matura an der Kantonsschule Trogen ab. Erst<br />

in der Kanti wurde mir meine kreative Seite<br />

bewusst – vor allem durch das Schwerpunktfach<br />

«Musik & Zeichnen». Danach startete<br />

ich ein Praktikum beim Radio Toxic.fm und<br />

später begann ich das Psychologiestudium<br />

an der Universität Bern. Dieses habe ich<br />

nach einem Jahr aufgegeben.<br />

Weshalb?<br />

Ich sehe mich in einer kreativeren Welt.<br />

Mittlerweile ist für mich klar, dass ich etwas<br />

im Social-Media-Bereich in der Medienwelt<br />

machen möchte. Bevor ich mich aber für den<br />

Studiengang Cast/Audiovisonal Media an<br />

der Zürcher Hochschule der Künste bewerben<br />

werde, starte ich im nächsten Jahr ein<br />

Praktikum bei einem Podcast-Unternehmen.<br />

Dass ich zusammen mit meiner Kollegin<br />

Anja Leibacher seit über einem Jahr einen<br />

eigenen Podcast habe, hat sicherlich geholfen,<br />

diese Stelle zu bekommen.<br />

Wie kam die Idee auf, einen eigenen Podcast<br />

zu starten?<br />

Ich habe meine Podcast-Kollegin Anja Leibacher<br />

während meines Praktikums beim<br />

Radio Toxic.fm kennengelernt. Wir haben<br />

gemerkt, dass wir ein gemeinsames Interesse<br />

für Podcasts und insbesondere für das<br />

«True Crime»-Genre haben. Uns ist aber<br />

aufgefallen, dass wir lediglich «True Crime»-<br />

Podcasts aus den USA oder Deutschland<br />

kennen. Einen Schweizer Podcast, der wahre<br />

Kriminalfälle aufrollt und den Zuhörenden<br />

erzählt, gab es damals noch nicht. Deshalb<br />

haben wir uns entschieden, dieses Projekt in<br />

Angriff zu nehmen.<br />

Wie ging es weiter, bis Sie die ersten Episode<br />

veröffentlicht hatten?<br />

In einem ersten Schritt mussten wir ein<br />

Konzept festlegen. Schliesslich haben wir<br />

uns darauf geeinigt, alle zwei Wochen eine<br />

Folge herauszubringen. Pro Folge behandeln<br />

wir einen Schweizer Kriminalfall und<br />

bringen den Zuhörenden die Hintergründe<br />

des Verbrechens näher. Am meisten Zeit<br />

haben wir für die Namenssuche gebraucht.<br />

Schliesslich einigten wir uns auf den Namen<br />

«Lebenslänglich», weil viele der Verbrecher<br />

lebenslänglich hinter Gitter sitzen. Einen<br />

knappen Monat nach dem Aufkommen der<br />

Idee, sassen wir bereits zum ersten Mal vor<br />

dem Mikrophon.<br />

Seither haben Sie 29 Folgen aufgenommen.<br />

Wie zeitintensiv ist die Produktion<br />

einer Episode?<br />

Das kommt ganz auf den Fall an. Die Recherche<br />

ist einfacher, wenn das Verbrechen in<br />

den Medien behandelt wurde. Wir hatten<br />

aber auch schon Fälle, die völlig unbekannt<br />

waren. Dafür verbrachten wir schon mal<br />

einen ganzen Tag im Staatsarchiv. Je nach<br />

Kriminalfall suchen wir auch Interviewpartner<br />

für unsere Folgen. Und dann kommt das<br />

Schreiben des Skrips, welches viel Zeit in<br />

Anspruch nimmt. Pro <strong>Ausgabe</strong> rechnen wir<br />

mit einem Aufwand von zwei Arbeitstagen.<br />

«Pro Folge<br />

behandeln<br />

wir einen<br />

Kriminalfall.»<br />

Haben Sie eine Lieblingsfolge?<br />

Spontan kommen mir zwei Episoden in den<br />

Sinn. Für eine Folge, in welcher wir einen<br />

Raubüberfall auf eine Bank behandelt haben,<br />

durfte ich ein eindrückliches Interview<br />

mit einem Bankräuber führen. Dieser ist<br />

heute Sozialarbeiter und ist in der Prävention<br />

tätig. Er hat mir aufgezeigt, wie schnell<br />

man in die Kriminalität reinrutscht und wie<br />

schwierig es ist, wieder herauszukommen.<br />

Und die andere?<br />

Meine zweite Lieblingsfolge heisst: «Mord<br />

in Kehrsatz». Dabei ging es um einen Mordfall<br />

in Bern, der sich zu einem der grössten<br />

Schweizer Justizskandale entwickelte. Die<br />

Vorbereitung auf die Folge war herausfordernd,<br />

gleichzeitig aber enorm spannend.<br />

Woher kommt diese Faszination für «True<br />

Crime»?<br />

Das Böse, Verbrechen und Kriminaldelikte in<br />

der Unterhaltung sind so alt, wie die Unterhaltung<br />

selbst. «Krimis» gehören noch immer<br />

zu den beliebtesten Bücher- oder Filmgenres.<br />

Mit «True Crime» wird das Ganze<br />

auf die nächste Ebene gebracht. Ein wahrer<br />

Kriminalfall hat einen zusätzlichen Reiz.<br />

Ist das nicht ein wenig makaber?<br />

Natürlich hat es eine makabre Note. Doch<br />

wir sind keine Comedy-Show und machen<br />

uns über niemanden und nichts lustig. Wir<br />

hatten auch schon oft mit Angehörigen<br />

und anderen Direktbetroffenen zu tun. An<br />

dieser Stelle sind Empathie und die nötige<br />

Distanz gefragt. Mit unserem Podcast<br />

möchten wir nicht nur unterhalten, sondern<br />

auch Wissen vermitteln. Es ist uns ein<br />

Anliegen, die juristischen Hintergründe zu<br />

kennen und diese korrekt widerzugeben.<br />

Viele denken, dass Morde oder Raubüberfälle<br />

in der Schweiz keine Realität sind. Mit<br />

unserem Podcast beweisen wir das Gegenteil.<br />

In jeder Folge sprechen wir eine Trigger-Warnung<br />

aus und geben den Zuhörenden<br />

zu verstehen, dass «True Crime» nichts<br />

für schwache Nerven ist.<br />

Wo nehmen Sie die Podcasts auf?<br />

Zu Beginn durften wir die Studios unserer<br />

damaligen Arbeitgeber nutzen. Später haben<br />

wir uns aber dafür entschieden eigene<br />

Mikrophone anzuschaffen, um auch von Zuhause<br />

aus aufnehmen zu können. Dadurch<br />

haben wir an Flexibilität gewonnen. So ist<br />

es auch schon vorgekommen, dass eine von<br />

uns in den Ferien war und der Podcast dennoch<br />

produziert werden konnte.<br />

Was gibt Ihnen der Podcast «Lebenslänglich»<br />

auf einer persönlichen Ebene?<br />

Es macht unglaublich viel Spass, sich in die<br />

Abgründe der Schweizer Kriminalfälle zu<br />

stürzen. Mit jeder Folge lernen wir mehr<br />

über das schweizerische Justizsystem und<br />

treffen durch unsere Interviews auf spannende<br />

Menschen. Das Aufnehmen des Podcasts<br />

ist stets das grösste Highlight. Auch<br />

die zahlreichen Feedbacks unserer Zuhörerschaft<br />

ermutigen uns, das Projekt weiterzuziehen.<br />

Insgesamt zählen wir schon über<br />

90 000 Aufrufe von «Lebenslänglich», auch<br />

dies motiviert uns zusätzlich.<br />

Auch Philipp Langenegger wurde auf den<br />

Podcast aufmerksam und hat Sie in seine<br />

«Late Night Show» eingeladen.<br />

In seiner Show waren Anja und ich zum ersten<br />

Mal auf einer Bühne. Sein humorvolles<br />

Interview mit uns hat uns grosse Freude be-


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Interview · 15<br />

Sheryn Locher plant für <strong>2024</strong> einen Live-Podcast in Herisau.<br />

(Bild: zVg.)<br />

reitet. Dieser Abend bleibt sicher als grosses<br />

Highlight unserer gemeinsamen Podcast-Zeit<br />

in Erinnerung.<br />

Wann sind Sie das nächste Mal auf der<br />

Bühne zu sehen?<br />

Am 22. März werden wir in der Pestalozzi<br />

Bibliothek unseren ersten Live-Podcast vortragen.<br />

Einerseits ermöglicht dies den Zuhörenden<br />

noch näher an der Geschichte zu<br />

sein. Zudem ist es auch für Anja und mich<br />

eine neue Erfahrung zu sehen, wie das Publikum<br />

auf den Fall reagiert. Ausserdem planen<br />

wir einen Live-Podcast in Herisau. Hierfür<br />

würde sich sicherlich der bekannte Doppelmord<br />

vom Säntis eignen.<br />

Wie geht es mittelfrsitig mit dem Podcast<br />

«Lebenslänglich» weiter?<br />

Die angesprochenen Live-Auftritte stehen<br />

in der Planung für das nächste Jahr sicherlich<br />

im Fokus. Unser Ziel ist es, solche<br />

Events öfter durchführen zu können. Langfristig<br />

teilen wir ausserdem das Ziel, aus<br />

dem Hobby einen Nebenjob zu machen. Die<br />

Recherche und Vorbereitung erfordern jetzt<br />

schon eine Menge Zeit. Gerne würden wir<br />

unsere Arbeit intensivieren. Doch irgendwann<br />

fehlt uns dafür die Kapazität. Wenn<br />

wir «Lebenslänglich» teilprofessionalisieren<br />

könnten, wäre ein zusätzliches Engagement<br />

möglich. Eine aufwändigere Recherche hätte<br />

einen positiven Einfluss auf die Qualität<br />

unseres Podcasts und würde uns noch mehr<br />

Freude bereiten.<br />

Manuel Alder<br />

Hören Sie den Podcast auf Spotify<br />

http://bit.ly/kjIlk<br />

2 Millionen Menschen leben<br />

in der Schweiz mit Rheuma.<br />

Wir stärken sie in ihrem Alltag.<br />

www.rheumaliga.ch<br />

Der erste Gichtanfall kam über Nacht.<br />

Es tat höllisch weh!<br />

Ruedi, 69 Jahre


UNSERE GEMEINDE<br />

Zu Diensten<br />

«Schneeräumen ist vor allem Organisation»<br />

Der Werkhof ist für den Winterdienst der Gemeindestrassen<br />

und Trottoirs in Herisau verantwortlich. Betriebsleiter Thomas<br />

Schmid erklärt, wann ein Tag nach einer verschneiten Nacht<br />

beginnt, welche Strassen zuerst gepfadet werden und wie sein<br />

Team organisiert ist.<br />

Zum Bild des perfekten Winters gehören verschneite Berggipfel,<br />

ein strahlend blauer Himmel und weisse Weihnachten. Doch<br />

die kalte Jahreszeit hat auch ihre Kehrseiten. Vereiste Fahrbahnen,<br />

hohe Schneehaufen und matschige Trottoirs – der Winter<br />

strapaziert gerade im Verkehr immer wieder die Geduld. «Wer<br />

bei uns arbeitet, muss den Winter mit all seinen Seiten mögen»,<br />

sagt Thomas Schmid, Betriebsleiter des Gemeinde-Werkhofs.<br />

«Wir mögen es, wenn die Welt unter einer dicken Schneeschicht<br />

steckt. Sommerkinder haben es bei uns eher schwierig.» Schmid<br />

und seine Mitarbeitenden verantworten den Winterdienst in der<br />

Gemeinde. In dieser Funktion pfaden sie Strassen, Gehwege und<br />

Treppen. «Unser Team umfasst 19 Personen. Bei viel Neuschnee<br />

wird der Grossteil davon aufgeboten. Dazu kommen je nach<br />

Schneemenge zusätzliche externe Helfer, die uns bei Bedarf unterstützen.<br />

Dabei stehen wir mit bis zu 20 Fahrzeugen inklusive<br />

Externe im Einsatz.»<br />

Tagwacht um 3 Uhr<br />

Der Werkhof kümmert sich im Winterdienst um 51 Kilometer Gemeindestrassen,<br />

40 Kilometer Trottoirs und zahlreiche Wege und<br />

Treppen. «Wir sind so organisiert, dass sich fünf Personen mit<br />

Pikettdienst abwechseln», erklärt Thomas Schmid. «Der jeweilige<br />

Dienstchef entscheidet bei Schneefall, wie viele Mitarbeitende<br />

aufgeboten werden.» Der Dienst beginnt um 3 Uhr morgens,<br />

dann wird die Situation ein erstes Mal bewertet. Je nach Situation<br />

informiert der Pikettchef die Mitarbeitenden und im Bedarfsfall<br />

auch die externen Fahrer. Diese müssen innerhalb von<br />

30 Minuten im Werkhof sein oder die Tour beginnen. Jeder Fah-<br />

<br />

<br />

«Bei 30 Zentimetern Neuschnee dauert die erste Fahrt rund zwei<br />

Stunden. Danach treffen wir uns zu einer Besprechung und ent-<br />

<br />

offene und direkte Kommunikation untereinander ist mir sehr<br />

wichtig.» Bei den Strassen werden die stark befahrenen Hauptachsen<br />

wie beispielsweise Busstrecken zuerst gepfadet. Gleichzeitig<br />

rückt ein «Treppenteam» mit Schaufeln aus, um die Stufen<br />

vom Schnee zu befreien. «Die Trottoirs werden zeitlich versetzt<br />

zu den Strassen abgefahren, um die Schneehaufen abzutragen<br />

und die Fussgängerstreifen freizulegen.» Den Winterdienst bezeichnet<br />

Thomas Schmid vor allem als eine sehr komplexe Orga-<br />

<br />

<br />

werden. Sonst entsteht ein grosses Durcheinander mit andern<br />

ten<br />

Schneeräumungsunternehmen oder Flurgenossenschaften,<br />

die sich um ihre eigenen Pfade kümmern, beschreibt Thomas<br />

Schmid als eingespielt. «Die Fahrzeuge des Kantons sind in der<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Die Schiedsrichter des Winters<br />

Im Gegensatz zum Kanton verfügt der Werkhofbetrieb über kei-<br />

nen.<br />

«Wir fahren acht bis zehn neuralgische Punkte ab, an denen<br />

wir Informationen wie Uhrzeit, Temperatur und Strassenzustand<br />

notieren. Basierend auf diesen Messwerten treffen wir unsere<br />

Entscheidungen», erklärt Thomas Schmid. «Der Pikettchef fun-<br />

<br />

und akzeptiert.» Sein Team bezeichnet der Leiter als eingespielt<br />

-<br />

<br />

Die Gemeindemitarbeitenden pfaden rund 51 Strassenkilometer.<br />

Eine Publikation der Gemeinde Herisau


UNSERE GEMEINDE<br />

<br />

Neuschnee hinwirft und weiterschneit, sind wir mehrere Tage<br />

gefordert. Da spüren auch wir den Druck – zumal wir unseren an-<br />

<br />

Winterdienst betreibt das Team des Werkhofs unter anderem die<br />

Beleuchtung, unterhält die Fuss- und Wanderwege und ist für<br />

<br />

<br />

dungen<br />

aus der Bevölkerung nehme er grösstenteils als positiv<br />

klamationen.<br />

Wir können jedoch nicht in den ersten 15 Minuten<br />

<br />

den gesunden Menschenverstand der Bevölkerung.»<br />

Wichtige Ruhezeiten<br />

<br />

<br />

nach Witterungsverhältnissen gegen 4 Uhr, die letzte fahren<br />

wir nach Möglichkeit zwischen 18 und 20 Uhr. Dann werden die<br />

Busstrecken nochmals gepfadet, damit die Fahrzeuge bis Be-<br />

<br />

nächsten Einsatz sind Thomas Schmid wichtig. «Wir sind keine<br />

Maschinen und können nicht die ganze Nacht durcharbeiten.<br />

Zwischen 21 und 3 Uhr behält die Polizei die Strassen im Blick.<br />

Da kann es aber schon vorkommen, dass der Pikettchef und sein<br />

<br />

gebildet hat und dadurch eine akute Gefahr besteht.»<br />

«Wir lieben unsere Arbeit»<br />

Der Pikettdienst für die kalte Jahreshälfte dauert noch bis zum<br />

<br />

sehbar<br />

ist.» Den diesjährigen Winter beschreibt Thomas Schmid<br />

<br />

gab es früher schon. Das ist nicht aussergewöhnlich.» Der Betriebsleiter<br />

hält fest, dass es immer wieder ruhigere Phasen im<br />

-<br />

<br />

es richtig schneit, ist es ein sehr anspruchsvoller Job. Trotzdem<br />

<br />

und spüren dann oft auch die Wertschätzung der Bevölkerung.»<br />

Gemeinde unterstützt energetische Hausanalysen<br />

Ab <strong>2024</strong> fördert die Gemeinde Herisau die Analyse des energetischen<br />

Ist-Zustandes und der Sanierungsmöglichkeiten eines<br />

Gebäudes. Wer sein Haus anhand eines GEAK Plus (Gebäudeenergieausweis<br />

der Kantone) durchleuchten lässt, kann mit<br />

einem Beitrag von 500 bis 1000 Franken rechnen.<br />

Die energetische Sanierung von Gebäuden voranzutreiben, ist<br />

ein Gebot der Stunde. Damit wird nicht nur bei der Energiequelle,<br />

<br />

<br />

erster Schritt dazu muss analysiert werden, welche Massnahmen<br />

sinnvoll sind und was sie etwa kosten. Deshalb zielt das Förderprogramm<br />

der Gemeinde Herisau ab <strong>2024</strong> auf die Förderung eines<br />

<br />

Analyse und Massnahmen<br />

<br />

Zustand eines Gebäudes zu geben und das Potenzial einer ener-<br />

<br />

<br />

<br />

Kosten ab ca. 1‘000 Franken<br />

<br />

<br />

Mehrfamilienhäuser und Geschäftsliegenschaften. Die Gemeindeförderbeiträge<br />

belaufen sich auf 500 Franken für Einfamilienhäuser<br />

sowie auf 1000 Franken bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeliegenschaften.<br />

<br />

<br />

verbessert werden kann;<br />

• Hinweise, wie die Sanierung etappiert werden kann;<br />

• Eine Priorisierung der Massnahmen, passend zur individuellen<br />

Situation der Gebäudebesitzerinnen und -besitzer, vom<br />

minimalen Massnahmenpaket bis zur Modernisierung nach<br />

Minergie-P-Standard;<br />

• Bis zu drei Varianten, wie die Erneuerung durchgeführt werden<br />

kann. Eine der Varianten muss eine Gesamterneuerung<br />

<br />

<br />

<br />

• Die Möglichkeit, zukünftige Gebäudeerweiterungen mit zu<br />

erfassen und zu berechnen;<br />

• Eine Schätzung der notwendigen Investition und der<br />

Unterhaltskosten sowie der Betriebskosteneinsparung.<br />

• Die Berechnung von Förderbeiträgen, was eine Ermittlung der<br />

tatsächlichen Investitionen ermöglicht;<br />

• Eine neutrale Beratung und fachliche Unterstützung bei der<br />

<br />

Die Förderung des GEAK Plus:<br />

www.herisau.ch/wirtschenenergiefoerderprogramm<br />

Eine Publikation der Gemeinde Herisau


UNSERE GEMEINDE<br />

Projekt<br />

Ein weiterer Meilenstein fürs Dorfzentrum<br />

Viele Orte in der Grösse Herisaus ringen um die Entwicklung ihres Zentrums. In Herisau ist im Zuge der Zentrumsentwicklung einiges<br />

in Bewegung gekommen. So wurde die Dorfkirche saniert und deren Umgebung aufgewertet, die obere Gossauerstrasse schön<br />

lage<br />

zum Entscheid bereit, die dem Zentrum gut tun wird. Ein Blick in die Zukunft anhand von fünf Visualisierungen.<br />

1<br />

Visualisierungen: bbz landschaftsarchitekten bern gmbh<br />

1. Der Obstmarkt als Einheit<br />

Der Obstmarkt wird wie früher wieder zu einem Platz, der als Einheit<br />

wahrgenommen wird. Dies wird ermöglicht durch die leichte<br />

<br />

alisierung<br />

1), zum Beispiel beim Warten auf den Bus, bietet sich<br />

<br />

<br />

der Dorfkirchenmauer aus.<br />

2<br />

2. Für Fussgänger, Velos und Autos<br />

<br />

-<br />

<br />

acht Kurzzeitparkplätze zur Verfügung. Gut integriert wird nun<br />

die Zufahrt zur Tiefgarage, die dank der Gestaltung mit Bäumen<br />

weniger auffällt und trotzdem via verlegten Kreisel besser erreichbar<br />

ist. Von dieser Seite des Obstmarktes bietet sich ein<br />

bäude<br />

und Haus zum Tannenbaum. Der Weg zur Oberdorfstrasse<br />

mit ihren Fachgeschäften bleibt kurz und wird dank den neuen<br />

-<br />

<br />

Eine Publikation der Gemeinde Herisau


Das Magazin für für Herisau Herisau und und Umgebung Umgebung<br />

<strong>Ausgabe</strong> 07 ⋅ 5. Juli 2023<br />

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8<br />

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Das Magazin für für Herisau Herisau und und Umgebung<br />

Umgebung <strong>Ausgabe</strong> 10 ⋅ 4. Oktober 2023<br />

Das Magazin für Herisau und Umgebung <strong>Ausgabe</strong> 09 ⋅ 6. September 2023<br />

BEIZER STEFAN KULL BRINGT<br />

SCHWUNG INS DORFLEBEN ⋅ 04<br />

Das Magazin für Herisau und Umgebung Umgebung<br />

<strong>Ausgabe</strong> 11 ⋅ 1. November 2023<br />

MAURO IMPELLIZZERI SCHAFFT<br />

PERFEKTE NATURGÄRTEN ⋅ 28<br />

IN DER KULTURWERKSTATT<br />

TRADITIONEN HAUTNAH ERLEBEN ⋅ 14<br />

OFFIZIERIN NATHALIE GRATZER<br />

ÜBER FRAUEN IM MILITÄR ⋅ 10<br />

DORIS GANTENBEIN BRINGT<br />

«ELTERNKUNST» NÄHER ⋅ 04<br />

WIE GEHT BIODIVERSITÄT IN<br />

DER LANDWIRTSCHAFT? ⋅ 28<br />

SELBSTVERTEIDIGUNG: EIN WEG<br />

ZU MEHR EIGENER SICHERHEIT ⋅ 14<br />

EINE PRIMARSCHULKLASSE<br />

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PASSION UND FAMILIENSACHE ⋅ 10<br />

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EIN STÜCK NATUR MITTEN IM DORF ⋅ 32<br />

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DIE NEUE GEMEINDEORDNUNG<br />

IM ÜBERBLICK ⋅ 16<br />

MARCO WANNER IST ARBEITS-<br />

AGOGE IN DER DREISCHIIBE ⋅ 04<br />

EIN GESPRÄCH ÜBER MOBILITÄT:<br />

TIXI AR/AI FEIERT 30. JUBILÄUM⋅ 10<br />

Das Magazin für Herisau und Umgebung<br />

<strong>Ausgabe</strong> 08 ⋅ 9. August 2023<br />

FAMILIE UND VERLAGSHAUS⋅ 04<br />

CHRISTINE KÖNIG CO-LEITET<br />

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WER WESHALB FÜR AUSSERRHODEN<br />

IN DEN NATIONALRAT WILL ⋅ 10<br />

DER «MÖRDER-ZNACHT» BIETET<br />

EIN THEATRALISCHES ABENDESSEN ⋅ 17<br />

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KURT FORSTER IST DER PIONIER<br />

DER SCHWEIZER PERMAKULTUR ⋅ 32<br />

Das Magazin für Herisau und Umgebung <strong>Ausgabe</strong> 12 ⋅ 6. Dezember 2023<br />

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DER HERISAUER EINWOHNER- UND<br />

GEMEINDERAT IM ÜBERBLICK ⋅ 16<br />

ANDREAS FRÖHLICH DICHTET<br />

NUN AUCH OHNE MUSIK ⋅ 04<br />

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SEINE ZEIT IN DER POLITIK ⋅ 10<br />

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DAS SYSTEM UND HEIMAT ⋅ 04<br />

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STEFF SIGNER ÜBER TÖNE,<br />

Das Magazin für Herisau und Umgebung <strong>Ausgabe</strong> 06 ⋅ 7. Juni 2023<br />

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Das Magazin für Herisau und Umgebung <strong>Ausgabe</strong> <strong>01</strong> ⋅ 5. Januar 2023<br />

PETER SCHMID: ÜBERZEUGT VON<br />

DER METHODIK DER WISSENSCHAFT ⋅ 10<br />

TABUTHEMA STERNENKINDER:<br />

BETROFFENE TRAUERN OFT STILL ⋅ 17<br />

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AM SEIDENEN FADEN HÄNGT⋅ 32<br />

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WAS BEWEGTE HERISAUER GEMÜTER<br />

IM NOVEMBER VOR 50 JAHREN? ⋅ 30<br />

WIE GING DAS DOCH GLEICH MIT<br />

PANASCHIEREN UND KUMULIEREN?⋅ 16<br />

NACH ZEHN JAHREN: RADIO<br />

MELTDOWN HÖRT AUF⋅04<br />

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WELTTAG DES BUCHES: EIN BESUCH IM<br />

EINZIGEN BUCHLADEN DES KANTONS ⋅ 12<br />

MARIA SCHOCH FEIERT IHR<br />

100. WEIHNACHTSFEST ⋅ 10<br />

RAUNÄCHTE: DIE MAGISCHE ZEIT<br />

ZWISCHEN DEN JAHREN ⋅ 14<br />

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Das Magazin für Herisau und Umgebung <strong>Ausgabe</strong> 02 ⋅ <strong>01</strong>. 02 2023<br />

MILENA BLEIKER AUF DEM<br />

SPRUNG AN DIE SPITZE ⋅ 10<br />

RÜCKBLICK AUF DAS JAHR 2022<br />

MIT AUSBLICK AUF 2023 ⋅ 04<br />

STROMSPAREN MIT REDUZIERTER<br />

STRASSENBELEUCHTUNG ⋅ 13<br />

HERISAUERIN KÜMMERT SICH<br />

UM VERNACHLÄSSIGTE REPTILIEN ⋅ 32<br />

PHILIPP SUTTER ORGANISIERT<br />

DAS 10. JODLERKONZERT ⋅ 04<br />

HEILMITTEL AUS DER DROGERIE<br />

STÄRKEN UNSER IMMUNSYSTEM ⋅ 10<br />

DER FEUERWEHRVEREIN MACHT<br />

GIDIO FEUER UNTERM HINTERN ⋅ 14<br />

PFARRER PETER SOLENTHALER<br />

SPRICHT ÜBER LEBEN UND TOD ⋅ 30<br />

DIE HERISAUER BÖRSE LEBT<br />

NACHHALTIGKEIT SEIT JEHER ⋅ 04<br />

REGIERUNGSRAT PAUL SIGNER<br />

SPRICHT ÜBER 30 JAHRE POLITIK ⋅ 12<br />

CAFÉ-RESTAURANT DREISCHIIBE<br />

MIT KÖNIGLICHER AUSZEICHNUNG ⋅ 16<br />

GRABSTEINE SIND DIE PASSION<br />

VON BILDHAUER WINFRIED RIEDL ⋅ 30<br />

FOTOGRAF TONI KÜNG BLICKT<br />

AUF SEIN SCHAFFEN ZURÜCK ⋅ 04<br />

WELCHE WÜNSCHE HABEN<br />

HERISAUER FÜR IHR DORF? ⋅ 25<br />

Das Magazin für Herisau und Umgebung<br />

<strong>Ausgabe</strong> 05 ⋅ 3. Mai 2023<br />

Das Magazin für Herisau und Umgebung <strong>Ausgabe</strong> 03 ⋅ <strong>01</strong>. März 2023<br />

Das Magazin für Herisau und Umgebung<br />

<strong>Ausgabe</strong> 04 ⋅ 05. April 2023<br />

E GUETS NEUS!


REDAKTION<br />

Helena Städler<br />

Co-Leitung Redaktion<br />

Sergio Dudli<br />

Co-Leitung Redaktion<br />

Nadja Rechsteiner<br />

Redaktion<br />

Eva Schläpfer<br />

Redaktion<br />

Manuel Alder<br />

Redaktion<br />

ADMINISTRATION<br />

Christof Chapuis<br />

Geschäftsführer<br />

Alexandro Isler<br />

Leitung Medien<br />

Isabelle Bechtiger<br />

Werbeberatung<br />

Silvia Koller<br />

Sekretariat<br />

Sonja Riccardo<br />

Sekretariat<br />

PRODUKTION<br />

Elvir Hukanovic<br />

Verkaufsinnendienst<br />

Marc Zimmermann<br />

Polygraf<br />

Belühl Kücükogul<br />

Leitung Druck<br />

Michael Salvotelli<br />

Druck<br />

Nesa Butic<br />

Druck<br />

Christian Jenny<br />

Leiter Weiterverarbeitung<br />

Abraham Sarkis<br />

Weiterverarbeitung<br />

Shpresim Karimani<br />

Weiterverarbeitung<br />

Verena Russenberger<br />

Weiterverarbeitung<br />

René Hofmann<br />

Spedition


de herisauer<br />

Das Magazin für Herisau und Umgebung<br />

Freiwilliger Beitrag für den «de Herisauer»<br />

Geschätzte Leserinnen und Leser<br />

Wir freuen uns, dass wir Sie zu unserer treuen Leserschaft zählen dürfen. Im <strong>2024</strong> geht das<br />

Magazin «de Herisauer» bereits in seinen siebten Jahrgang. Und unsere Geschichten sind<br />

noch lange nicht auserzählt. Eines ist klar: Herisau weiss mit seiner Vielfalt an Menschen,<br />

Ereignissen und Traditionen noch immer zu überraschen. Unser Redaktionsteam unter der<br />

Co-Leitung von Helena Städler und Sergio Dudli wird Sie auch im neuen Jahr mit spannenden<br />

Reportagen, Porträts, Hintergrundgeschichten und Interviews versorgen – immer<br />

mit dem Ziel, Sie zu informieren, zu unterhalten und einige vergnügliche Lesemomente zu<br />

bescheren. «De Herisauer» soll Monat für Monat Freude bereiten – das ist unser Credo!<br />

Mit Ihrem Zustupf ermöglichen Sie uns «de Herisauer» weiterhin aus erster Hand aus dem<br />

Dorf, kostenlos und mit reichlich Inhalt in Ihren Briefkasten zu liefern. Herzlichen Dank!<br />

Wir wünschen Ihnen «ä guets Neus»!<br />

Verlag und Redaktion «de Herisauer»<br />

de Herisauer<br />

Kasernenstrasse 64<br />

9100 Herisau<br />

T +41 71 354 64 64<br />

redaktion@deherisauer.ch


de herisauer<br />

Das Magazin für Herisau und Umgebung


UNSERE GEMEINDE<br />

3. Ein rundum gelungener Lift zur Parkgarage<br />

Von und zur Tiefgarage führt ein neuer, direkter Zugang auf den<br />

Obstmarkt. Der runde Lifteingang setzt einen kleinen architek-<br />

refrei.<br />

Damit entfällt der bisher umständliche Weg aus den zwei<br />

Tiefgaragestockwerken zu den Einkaufsmöglichkeiten. Der Liftzugang<br />

und die Baumgruppe eignen sich bei jedem Wetter gut<br />

als Treffpunkt.<br />

3<br />

4. Der Platz und seine historischen Gebäude<br />

Der Platz als Teil des Projekts erhält ebenfalls eine massvolle<br />

<br />

anderen historisch wertvollen Gebäude rings um den Platz sind<br />

dank der Neugestaltung besser in Wert gesetzt. Künftig kann<br />

die Besucherin oder der Besucher von der Mitte des Platzes aus,<br />

<br />

verzierten Wetterhaus über die Dorfkirche bis zum Walserschen<br />

<br />

einheitlichen Planung für Platz und Obstmarkt wird das historische<br />

Zentrum Herisaus rings um die Dorfkirche auch wieder als<br />

solches erkennbar.<br />

4<br />

Eine Publikation der Gemeinde Herisau


UNSERE GEMEINDE<br />

5<br />

5. Kleine Massnahmen, grosse Wirkung<br />

<br />

<br />

daneben die Sitzgelegenheiten am Fuss der Stützmauer<br />

zur Dorfkirche, die behindertengerechten Bushaltekanten<br />

und die Bauminsel vor dem Treffpunkt. Daneben der neue,<br />

freundliche Treppenabgang zur Warteggstrasse, die beidseits<br />

begrüntere Bahnhofstrasse zwischen Nelo-Gebäude<br />

und Coop-Garage und abends die neue Beleuchtung.<br />

Nächster Schritt: Einwohnerrat am 24. Januar<br />

Über den Kredit von 8,81 Millionen Franken wird zunächst der Einwohnerrat<br />

an seiner Sitzung vom 24. Januar <strong>2024</strong> beraten. Wenn<br />

das Parlament dem Kredit zustimmt, wird das Stimmvolk voraussichtlich<br />

am 9. Juni <strong>2024</strong> an der Urne über das Vorhaben entscheiden.<br />

Davor erhalten die Stimmberechtigten verschiedentlich<br />

Gelegenheit, sich über das Projekt genau zu informieren. Bereits<br />

jetzt ist dies auf herisau.ch/zentrumsentwicklung möglich. Nach<br />

tigten<br />

auf die Herisauerinnen und Herisauer ein rundum «gmö-<br />

<br />

Obstmarkt.<br />

Drei Fragen an Gemeinderat Peter Künzle<br />

Was sagen Sie Personen, die weiterhin oberirdisch auf<br />

dem Obstmarkt parkieren möchten?<br />

Nutzen Sie die verbleibenden Kurzzeitparkplätze beim<br />

Obstmarkt, die Parkplätze an der Oberdorfstrasse und vor<br />

allem die Tiefgarage Gutenberg mit 198 verfügbaren Plätzen.<br />

Diese ist nun, direkt durch einen vertikalen Zugang, auf<br />

hen<br />

beim Coop 34 und in der neuen Migros über 200 Parkplätze<br />

bereit.<br />

<br />

Ja, Strassenprojekte werden über 40 Jahre abgeschrieben,<br />

das heisst die Steuerbelastung beträgt pro Person<br />

und Jahr ca. 11.30 Franken. Das Projekt ist jetzt bereit zur<br />

Umsetzung, die nötigen Zustimmungen der Grundeigentümer<br />

sind alle vorhanden. Zudem besteht jetzt die einmalige<br />

<br />

würde eine reine Sanierung, die ohnehin erfolgen müsste,<br />

auch ca. 6 Millionen Franken kosten.<br />

Nennen Sie drei Hauptgründe, warum Sie von der Vorlage<br />

überzeugt sind.<br />

Das Projekt überzeugt mit seiner Einfachheit. Die Strassen<br />

<br />

-<br />

rischen<br />

Zentrums, die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten<br />

<br />

mit dem attraktiven Direktzugang zur Tiefgarage, erfüllt.<br />

Schliesslich werden Obstmarkt und Platz nicht nur optisch<br />

aufgewertet, es werden auch die klimatischen Veränderungen<br />

berücksichtigt.<br />

Eine Publikation der Gemeinde Herisau


UNSERE GEMEINDE<br />

Schule<br />

Sie üben mit Instruktor, Delphin und Toblerone<br />

Herisauer Schulklassen aller Stufen nutzen immer wieder das<br />

Angebot, auf dem Eis des Sportzentrums zu laufen und zu spielen.<br />

Fachpersonen leisten dabei den Lehrpersonen Unterstützung.<br />

Die eine Garderobe in der Eishalle ist ganz professionell ange-<br />

gruppe<br />

der dritten Oberstufe steht ein paar Tage vor Weih-<br />

<br />

Nachmittag anstelle der gewohnten Turnstunde hier», sagt Lehrerin<br />

Désirée Stöckli. Einige der 16 Schülerinnen schnüren eigene<br />

Schlittschuhe, andere holen sich in der Ecke der Eishalle<br />

eindruckt<br />

mit seinen Dimensionen, den zahlreichen Schuhen<br />

emplare<br />

im Gestell.<br />

sungen<br />

zum besseren Verständnis einen grossen Plastikkegel<br />

als «Megafon» am Mund. Und er wies viele der Kinder zu einer<br />

<br />

-<br />

<br />

auf dem Eis. Sie helfen, das Gleichgewicht zu behalten, und mi-<br />

<br />

Liza Nikonova (Mitte) instruiert eine Oberstufenschülerin.<br />

Urs Frischknecht hilft den Kindergärtlern auf das Eis.<br />

«Probiert es aus»<br />

Liza Nikonova, Eiskunstläuferin und Kursleiterin im Eislaufverein<br />

Herisau, erwartet die Klasse auf dem Eis. Sie ist während dieser<br />

Stunde als Instruktorin tätig und macht den Mädchen bei den Ge-<br />

<br />

Druck jetzt auf das andere Bein!» Bald fahren die Schülerinnen<br />

vorwärts und gehen dabei in die Knie.<br />

le<br />

halten sich die ausländischen Schülerinnen und Schülern der<br />

Integrationsklasse von Daniel Peter aus dem Zentrum Werken<br />

<br />

<br />

konzentriert. In einem weiteren Drittel übt die 5. Primarklasse<br />

aus dem Landhaus mit ihrer Lehrerin Sandra Zürcher. Manche<br />

-<br />

rüstungsgegenstände<br />

zur Verfügung.<br />

Das Gleichgewicht halten<br />

Die Lehrpersonen können jeweils bei der Eisreservation angeben,<br />

ob sie eine Fachperson als Unterstützung auf dem Eis wünschen.<br />

Es sind nicht immer die gleichen Instruktoren und Instruktorinnen<br />

im Einsatz. Zwei Tage vor der Mädchengruppe der<br />

Sekundarschule hielt sich zum Beispiel der Kindergarten aus der<br />

Schuleinheit Moos auf dem Eis auf. Da wirkte Urs Frischknecht,<br />

der ehemalige Leiter Technik des Sportzentrums, als Lehrer. Er<br />

Eishockey da, «Fangis» dort<br />

«Können wir die zwei kleinen Tore auf das Eis nehmen und einen<br />

<br />

len<br />

ist gleich angesagt. Deshalb macht es Sinn, dass Gehrig mit<br />

ein paar Knaben die «Toblerone» von einem Wagen auf das Eis<br />

de<br />

hat ihren Namen vom populären Schokoladeprodukt – wegen<br />

der Prismaform und der gelben Farbe. Sie verhindert, dass die<br />

Eishockeyscheibe vom Eishockeyfeld zu den anderen Eisbenützern<br />

und -benützerinnen rutscht. Diese sind zum Beispiel mit<br />

<br />

<br />

<br />

steht für die Gruppe der Schülerinnen aus dem Ebnet West nun<br />

<br />

<br />

gelingt dies schon recht gut. «Super!», ruft die Instruktorin.<br />

Die Landhaus-Klasse bringt die «Toblerone» als Soft-Bande aufs Eis.<br />

Eine Publikation der Gemeinde Herisau


UNSERE GEMEINDE<br />

Sportzentrum<br />

Babyschwimmen stärkt die Eltern-Kind-Beziehung<br />

mässig<br />

das Babyschwimmen statt. Uschi Schreiber ist eine von<br />

vier Kursleiterinnen. Sie erklärt, weshalb die Kleinsten das Was-<br />

<br />

Babyschwimmen ist seit einigen Jahren im Trend. Die Kurse<br />

sind im Handumdrehen ausgebucht, die Eltern wissen haargenau,<br />

wann die neuen Termine aufgeschaltet werden. Nicht<br />

selten entsteht ein regelrechtes Wettrennen um die begehrten<br />

Plätze. «Woher diese Entwicklung kommt, ist schwierig zu<br />

sagen», erklärt Uschi Schreiber, die Kurse im Sportzentrum<br />

durchführt. «Unsere Erfahrung zeigt, dass die Eltern es schätzen,<br />

wenn sie ihren Fokus für eine halbe Stunde voll und ganz<br />

auf das Kind richten können. Beim Babyschwimmen klingelt<br />

kein Handy, es stehen nicht plötzlich neugierige Gäste vor der<br />

<br />

Beziehung zwischen Eltern und Kind.»<br />

Beim Babyschwimmen stehen Spiel und Spass im Vordergrund.<br />

Wie im Bauch der Mutter<br />

Neben einer Vertiefung der Eltern-Kind-Beziehung bietet das<br />

Babyschwimmen weitere Vorteile. Unter anderem erlernen<br />

die Babys früh einen Umgang mit Wasser. «Das erleichtert<br />

beispielsweise das Duschen oder Baden zuhause», so Uschi<br />

Schreiber. «Und sie erfahren, wie sich ihr Körper in einer un-<br />

<br />

frei bewegen, spüren den Druck und die Bewegungen des Wassers.»<br />

Das stimuliere die Bewegungsfreiheit und die Sinneswahrnehmung.<br />

Die meisten Babys fühlten sich denn auch wohl<br />

im nassen Element. «Im Wasser lachen und strahlen sie. Das<br />

liegt wahrscheinlich daran, dass sie sich in die Zeit im Bauch<br />

<br />

<br />

die Babys regelmässig mit derselben Bezugsperson kommen»,<br />

sagt Schreiber. «Jeder Mensch geht ein wenig anders mit<br />

einem Kind um. Deswegen benötigt es eine gewisse Beständigkeit,<br />

um Sicherheit und Vertrauen zueinander zu fördern.»<br />

Die halbe Stunde im Warmwasserbecken ist in einen Einstieg,<br />

<br />

mit unterschiedlichen Materialien wie Schwimmbrettchen,<br />

Poolnudeln oder Bade-Entchen. Spiel und Spass stehen im<br />

Vordergrund, es soll kein Druck entstehen, und die Eltern entscheiden<br />

selbst, was sie sich und ihrem Baby zutrauen.»<br />

Liebe zum eigenen Beruf<br />

Uschi Schreiber bietet seit bald 15 Jahren Schwimmkurse für<br />

<br />

in Deutschland war ich im Schwimmverein und Mitglied der<br />

Bayrischen Wasserwacht.» Zu ihrem heutigen Beruf kam die<br />

gezogen<br />

sind und sie dem Schwimmclub beitrat, wurde dort<br />

nach Verstärkung gesucht. Da hat meine Tochter sofort mich<br />

<br />

bei Swimsports notwendig. Dort werden unter anderem auch<br />

Lehrpersonen für den Schwimmunterricht in der Schule ausgebildet.<br />

«Es gibt Theorie- und Praxismodule, dazu kommen<br />

Praktika in Schwimmbädern», erklärt Schreiber. «Wie das<br />

liebt,<br />

weshalb es lange Wartezeiten geben kann, bevor man nur<br />

schon die nötigen Kurse absolvieren kann.» Sie selbst leitet<br />

heute 37 Lektionen pro Woche. «Das ist eigentlich zu viel, weil<br />

<br />

meinen Beruf liebend gerne aus.»<br />

Kursleiterinnen gesucht<br />

Um die vier Kursleiterinnen zu entlasten, sucht das Sportzentrum<br />

derzeit weitere Fachkräfte. «Es ist erstaunlich, wie beliebt<br />

tion.<br />

«Die meisten davon könnten wir zwei oder drei Mal belegen.»<br />

Einen der Mitgründe dafür sieht er in der Corona-Pandemie<br />

und dem Nachholbedarf, den viele Familien verspüren.<br />

«Wir tun unser Bestmögliches, um der Nachfrage mit unseren<br />

<br />

gabe,<br />

weil ich jeden Tag strahlende Gesichter sehe und viele<br />

Familien jahrelang begleite. Da wachsen mir die Kinder schon<br />

ans Herz.»<br />

Freie Stellen als Lehrperson<br />

Schwimmkurse<br />

Eine Publikation der Gemeinde Herisau


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Gesellschaft / Chorzfuetter · 27<br />

Chorzfuetter<br />

Konzert über die Psyche<br />

Am 13. Januar findet im alten Zeughaus um<br />

19.30 Uhr ein Konzert statt, dass sich mit der<br />

menschlichen Psyche auseinandersetzt. Die<br />

Annäherung an das Thema findet mit barocker<br />

Musik von Bach, Purceli, Marini, Geminiani<br />

und weiteren Künstlern statt. Weitere Informationen<br />

dazu unter www.prosperoconsort.<br />

ch. (mitg.)<br />

«Finanzreferendum» zustande gekommen<br />

Der Gemeinderat hat die eingereichte Volksinitiative<br />

«Finanzreferendum» für zustande<br />

gekommen erklärt. Es gingen 332 gültige Unterschriften<br />

ein, im Minimum gefordert waren<br />

100. Über die Annahme oder Ablehnung der<br />

Volksinitiative wird zunächst der Einwohnerrat<br />

im ersten Halbjahr <strong>2024</strong> befinden. Das letzte<br />

Wort haben die Stimmberechtigten. (gk)<br />

KIWANIS CLUB SÄNTIS<br />

ÜBERREICHT WEIHNACHTSGESCHENKE<br />

Wie bereits in den vergangenen Jahren nahm<br />

der Kiwanis Club Säntis auch am letzten<br />

Christchindlimarkt teil. Ziel war es, zusätzliche<br />

Mittel für die Weihnachtsaktion für<br />

Kinder in Herisau und Waldstatt zu generieren.<br />

Die Sozialhilfe der beiden Gemeinden<br />

Herisau sammelte auch im 2023 Weihnachtswünsche<br />

von Kindern aus Familien, die diese<br />

nicht erfüllen können. Die Wünsche wurden<br />

anonym an die Mitglieder der Sozialkommission<br />

des Kiwanis Club Säntis übergeben.<br />

Der Club besorgte und verpackte liebevoll<br />

insgesamt 56 Geschenke für 15 Familien und<br />

übergab sie den Gemeinden, wo sie von den<br />

Kindern persönlich in Empfang genommen<br />

werden konnten. Die Sozialkommission setzt<br />

sich aus Ernst Hagmann, Reto Mayer, Willi<br />

Mettler und Bruno Holenstein zusammen.<br />

Sie koordiniert alle laufenden Projekte und<br />

nimmt Ideen sowie Anträge von Clubmitgliedern<br />

entgegen, trifft Vorentscheidungen bei<br />

Anfragen von Privatpersonen oder Institutionen<br />

und unterbreitet dem Club Vorschläge<br />

für zukünftige Sozialaktionen. (mitg.)<br />

Food Truck Festival geht in zweite Runde<br />

Der Verein Genuss Events Herisau hat bekannt<br />

gegeben, das Food Truck Festival kommenden<br />

September erneut durchzuführen. Stattfinden<br />

soll die Veranstaltung vom 6. bis 8. September<br />

auf dem Kiesplatz Ebnet Herisau. Geplant sind<br />

erneut Probiermenüs für fünf bis sieben Franken.<br />

(mitg.)<br />

Max Eugster führt Technische Dienste<br />

Gemeinderätin Stefanie Danner, Ressortchefin<br />

Technische Dienste, trat per Ende 2023 aus dem<br />

Gemeinderat aus. Die Ersatzwahl findet am<br />

3. März statt, ein allfälliger zweiter Wahlgang<br />

am 7. April. Bis zum Amtsantritt des neuen Gemeinderatsmitgliedes<br />

übernimmt Gemeindepräsident<br />

Max Eugster interimistisch die Führung<br />

des Ressorts Technische Dienste. Er und<br />

Gemeinderat Samuel Knöpfel, gemäss Organigramm<br />

der stellvertretende Leiter des Ressorts<br />

Technische Dienste, nehmen zudem vorübergehend<br />

Einsitz in Kommissionen, die dem Ressort<br />

zugeordnet sind. (gk)<br />

Lift bei katholischer Kirche in Betrieb<br />

Aufgrund der neuen Strassenführung rund um<br />

den Bahnhofkreisel war die Gossauerstrasse<br />

vom Bahnhof her für Personen im Rollstuhl oder<br />

mit Kinderwagen nicht mehr direkt erreichbar.<br />

Diese Lücke ist nun behoben worden. Auf der<br />

Nordseite der katholischen Kirche ist der neue<br />

Lift in Betrieb. Er ist Teil des kantonalen Kreiselprojekts,<br />

gehört der Gemeinde und wird von ihr<br />

betrieben. Die Umgebungsgestaltung folgt im<br />

Frühling <strong>2024</strong> durch den Kanton. (gk)<br />

(v.l.n.r) Reto Mayer, Samuel Knöpfel, Bruno Holenstein, Ernst Hagmann und Willi Mettler.<br />

DIPLOM- UND BEFÖRDERUNGSFEIER<br />

DER BERUFSUNTEROFFIZIERSSCHULE<br />

Für 31 Absolventinnen und Absolventen des<br />

Grundausbildungslehrganges 2022/2023<br />

der Berufsunteroffiziersschule der Armee<br />

war die Beförderungsfeier in der reformierten<br />

Kirche Höhepunkt ihrer zweijährigen<br />

Ausbildung. Im Beisein von Angehörigen<br />

und Gästen aus Politik, darunter die Ausserrhoder<br />

Regierungsrätin Katrin Alder<br />

sowie ihre Thurgauer Amtskollegin Cornelia<br />

Komposch, Gemeindepräsident Max<br />

Eugster und Divisionär Germaine Seewer<br />

wurden sie von Kommandant Oberst im<br />

Generalstab Reto Albert zum Adjutant-<br />

Unteroffizier befördert. Für musikalische<br />

Umrahmung sorgte das Inspektionsspiel<br />

Herisau unter der Leitung von Peter Ilg.<br />

Regierungsrätin Katrin Alder überbrachte<br />

die Grussbotschaft seitens der Politik,<br />

während die Würdigung von Divisionär<br />

(Bild: zVg.)<br />

Mathias Tüscher und weitere Worte von<br />

Divisionär Germaine Seewer folgten. Zwei<br />

Lehrgangsteilnehmer gaben in einem kurzen<br />

Erfahrungsbericht Einblick in die Tätigkeit<br />

während den beiden Ausbildungsjahren.<br />

Mit einigen Worten des Armeeseelsorgers<br />

Michael Baumann, dem Schlusswort des<br />

Kommandanten, dem Fahnenmarsch sowie<br />

der Nationalhymne und dem Abmelden des<br />

Lehrganges 2022-2023 endete der feierliche<br />

Akt. Zwei Jahre, 28 Prüfungen, eine Diplomarbeit,<br />

13 externe Kurse, fünf mehrtägige<br />

Übungen, ein siebenwöchiges Praktikum,<br />

sechs Märsche, der 100 Kilometermarsch<br />

und selbstverständlich auch ein paar Tage<br />

Ferien waren Bestandteile der Ausbildung<br />

in Herisau. Mit der Brevetierung ist ein Zwischenziel<br />

erreicht, jetzt beginnt das Berufsleben<br />

als Berufsunteroffizier. (wg)


28 · Gesellschaft / I wohne do! <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

I wohne do!<br />

Kevin Piredda, 15.07.1997, ledig, selbständig<br />

Was ist Ihr Lieblingsort in Herisau?<br />

Das ist das Lutzenland.<br />

Was würden Sie an Herisau verändern wollen?<br />

Mehr soziale Treffpunkte für Erwachsene.<br />

Welches Restaurant in Herisau würden<br />

Sie auswärtigen Freunden empfehlen und<br />

warum?<br />

Lydia Mama, weil es das beste Essen für den<br />

besten Preis gibt.<br />

Was war Ihr Traumberuf als Kind?<br />

Polizist und Feuerwehrmann.<br />

Folgender Person würden Sie gerne diese<br />

Frage stellen:<br />

Lydia Mama: Was ist dein Geheimrezept für<br />

deine Sauce?<br />

Was möchten Sie in Ihrem Leben noch erreichen?<br />

Den längsten Bart in ganz Herisau haben!<br />

Dieser Person würde ich gerne folgendes<br />

Kompliment machen:<br />

Danke Mama für die Geduld mit mir.<br />

Was ist Ihr besonderes Talent?<br />

Ich kann besonders gut mein eigenes Ding<br />

durchziehen, egal was andere sagen.<br />

Welches Tier wären Sie gerne und weshalb?<br />

Ein Javaneraffe, weil er Wertsachen von Touristen<br />

klaut und Lösegeld in Form von Essen fordert,<br />

sich aber nicht mit schlechtem Essen zufrieden<br />

gibt.<br />

Was bringt Sie zum Lachen?<br />

Ein schlechter Witz.<br />

Welche*n Herisauer*in würden Sie gerne in<br />

der nächsten <strong>Ausgabe</strong> sehen?<br />

Gabriela Piredda.<br />

HACKBRETT-DUO KELLERHEIMS<br />

BESUCHT DEN CLUB60 PLUS<br />

Der Kontrast im Saal des Pfarreiheims hätte<br />

nicht grösser sein können. Zwei junge<br />

Frauen verzauberten mit ihren Hackbrettklängen<br />

rund 100 ältere bis alte Menschen.<br />

Vor sechs Jahren sind sich die beiden aufstrebenden<br />

Saitenkünstlerinnen Hanna<br />

Keller aus Walzenhausen und die St. Gallerin<br />

Alessia Heim in einem Hackbrett Jugendlager<br />

in Valbella begegnet. Die beiden<br />

– damals noch Teenager – verstanden sich<br />

auf Anhieb. Nach einem ersten gemeinsamen<br />

Auftritt in der Talentschule in St. Gallen<br />

hat es gefunkt und seitdem sind die<br />

beiden die «Kellerheims» und haben schon<br />

auf vielen Bühnen gespielt, beispielsweise<br />

an der OLMA 2<strong>01</strong>9. Einen Folklorenachwuchs-Wettbewerb<br />

in Grenchen konnten<br />

sie gewinnen. Durch viele weitere Wettbewerbe<br />

und Auftritte sind sie bekannt geworden.<br />

Am weihnachtlichen Anlass vom<br />

Club 60plus Herisau und Umgebung gelang<br />

es ihnen auf Anhieb, die Zuhörenden<br />

zu begeistern. «Kellerheims» spielten nebst<br />

traditionellen Appenzellerstücken, unter<br />

WANDERUNGEN IM JANUAR<br />

Samstag, 13. Januar<br />

Urnäsch am Alten Silvester<br />

Vom Bahnhof führt die Wanderung in der<br />

Morgendämmerung zum Hofstöbli im Steinenmoos.<br />

Dort wartet ein reichhaltiger Brunch.<br />

Unterwegs trifft man bestimmt auf den einen<br />

oder anderen Silvesterchlausen-Schuppel.<br />

Nach dem Frühstück geht es hinauf zur Schönau,<br />

von dort führt die Strecke zur Oberen<br />

Buechen und dann über die Dürrhalde zurück<br />

zum Bahnhof.<br />

Dienstag, 16. Januar<br />

Winterwunderland am Grabserberg,<br />

Winterwanderung<br />

Mit dem Sessellift werden die ersten 200 Höhenmeter<br />

bequem gemeistert, bevor der Winterwanderweg<br />

nach Gamperfin unter die Füsse<br />

genommen wird. Die Strecke führt übers Schöntobel<br />

zum Skihaus Gamperfin vom Skiclub<br />

Grabserberg. Dort wird gerastet, sich aufgewärmt<br />

und die Aussicht aufs Rheintal und das<br />

nahe Liechtenstein genossen. Gestärkt wird anschliessend<br />

die Schlaufe zurück zum Oberdorf-<br />

Sessellift gewandert, ehe das Schlussstück nach<br />

Wildhaus gefahren wird.<br />

anderem das «Wasserhüttlizäuerli» von<br />

Walter Alder, auch ein breites Spektrum an<br />

Melodien aus der Unterhaltungsmusik. Zur<br />

grossen Freude des Publikums ertönten<br />

auch einige Weihnachtslieder, bei denen<br />

viele kräftig mitsangen. Zwischendurch erklärten<br />

die beiden Musikantinnen, für was<br />

das Pedal am Hackbrett dient und dass die<br />

Rüetli eine Seite mit Holz- und eine mit<br />

Lederkopf haben, was zu verschiedenen<br />

Klangfarben führt. (mitg.)<br />

Hanna Keller und Alessia Heim.<br />

(Bild: zVg.)<br />

Infos: CHF 34.– (reichhaltiger Frühstücksbrunch<br />

inkl. Kaffee im Hofstöbli inbegriffen).<br />

Die Wanderung ist für Mitglieder der Wandervereine<br />

reserviert. Die Platzzahl ist beschränkt,<br />

eine frühzeitige Anmeldung lohnt<br />

sich deshalb.<br />

Route: Urnäsch – Grünau – Hofstöbli – Schönau<br />

– Eggli – Buechen – Urnäsch<br />

Distanz: 11 km, Zeit: 3 Std.<br />

Anforderungen: tief<br />

Treffpunkt: 7.15 Uhr, Urnäsch, Bahnhof<br />

Rückreise: 12.45 Uhr, Urnäsch, Bahnhof<br />

Anmeldung bis Dienstag, 9. Januar, 19 Uhr<br />

über appenzellerwanderwege.ch, per E-Mail<br />

an bonifaz.walpen@appenzeller-wanderwege.<br />

ch oder per Telefon 077 522 09 11<br />

Route: Wildhaus Oberdorf – Schöntobel<br />

– Lochgatter – Skihaus Gamperfin – Witi –<br />

Ölberg – Älpli – Wildhaus Oberdorf<br />

Distanz: 10,4 km, Zeit: 31⁄2 Std.<br />

Anforderungen: mittel<br />

Treffpunkt: 9.46 Uhr, Wildhaus, Posthaltestelle<br />

Lisighaus<br />

Rückreise: 15.38 Uhr, Wildhaus, Posthaltestelle<br />

Lisighaus<br />

Anmeldung bis Montag, 15. Januar, 19 Uhr über<br />

appenzellerwanderwege.ch, per E-Mail an urs.<br />

manser@appenzeller-wanderwege.ch oder per<br />

Telefon 079 247 81 09


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Politik · 29<br />

SESSIONSRÜCKBLICK VON<br />

STÄNDERAT ANDREA CARONI<br />

Dass ich diesen Sessionsbericht überhaupt<br />

schreiben darf, verdanke ich Ihnen: Am 22.<br />

Oktober haben Sie mir Ihr Vertrauen ausgesprochen<br />

und mich auch für die kommenden<br />

vier Jahre damit beauftragt, Sie im Ständerat<br />

zu vertreten. Dafür danke ich Ihnen von<br />

Herzen. Es ist mir Freude, Ehre und Auftrag,<br />

mich mit aller Kraft für unseren Kanton und<br />

unser Land einzusetzen. Die Wintersession<br />

2023 begann mit den Wahlen des Ratspräsidiums.<br />

Wir Mitglieder der Ratsleitung wurden<br />

gleich um zwei Positionen nach oben befördert.<br />

Grund dafür war die Nichtwiederwahl<br />

von Ständerätin Lisa Mazzone aus Genf, die<br />

als erste Vizepräsidentin vorgesehen war. An<br />

ihrer Stelle wurde ich direkt zum ersten Vizepräsidenten<br />

gewählt. Die neue Verantwortung<br />

besteht primär darin, dass ich stets auf<br />

Pikett bin, um die Ratspräsidentin falls nötig<br />

zu ersetzen. Zu meiner Erleichterung ging das<br />

bislang ohne Zwischenfälle über die Bühne.<br />

Ich bemühe mich, dass das so bleibt. Gewählt<br />

wurden auch die Kommissionen. Als «Ancien»<br />

durfte ich alle gewünschten Sitze erhalten<br />

und wirke nun nebst dem Büro in folgenden<br />

Gremien: In der Wirtschaftskommission, der<br />

Rechtskommission, der Staatspolitischen<br />

Kommission, der Gerichtskommission, der<br />

PUK zur CS sowie in der Delegation für die<br />

Interparlamentarische Union. Grössere Wellen<br />

warfen die Gesamterneuerungswahlen<br />

des Bundesrates: Zum einen griff die Grüne<br />

Partei einen Sitz der FDP an, zum andern hatte<br />

die SP den abtretenden Alain Berset zu ersetzen.<br />

Mit dem Ausgang der Wahlen bin ich<br />

zufrieden: Die bisherigen Bundesräte wurden<br />

wiedergewählt und damit die «Zauberformel»<br />

bestätigt. Beides dient der Stabilität und der<br />

Verlässlichkeit. Die Wahl von Beat Jans freute<br />

mich ebenfalls, mit dem ich als Nationalrat<br />

in der Wirtschaftskommission sass und der<br />

neben Parlamentserfahrung auch solche in<br />

einer Kantonsregierung vorweisen kann, was<br />

ihn noch mehr auszeichnet, als dass er auch<br />

Schlagzeuger ist. Etwas bedauerlich fand ich<br />

die Spielchen, die um diese Wahlen doch<br />

noch stattfanden, aber am Resultat vermochte<br />

dies nichts zu ändern. Neben all den Wahl-<br />

Feierlichkeiten blieb nicht mehr viel Zeit für<br />

Sachgeschäfte. Ein zentrales aber brachten<br />

wir unter Dach und Fach, nämlich «EFAS», die<br />

grösste Gesundheitsreform seit Jahren. Dank<br />

ihr sollen ambulante und stationäre Leistungen<br />

einheitlich abgerechnet werden. Damit<br />

SESSIONSRÜCKBLICK VON<br />

NATIONALRAT DAVID ZUBERBÜHLER<br />

National- und Ständerat haben in der Wintersession<br />

das Budget für das kommende<br />

Jahr verabschiedet. Im Rahmen der Beratung<br />

beantragte ich die Streichung von 20<br />

Millionen Franken an die «UNWRA», dem<br />

umstrittenen Palästinenserhilfswerk. Weshalb?<br />

An UNWRA-Schulen unterrichten<br />

zahlreiche Lehrer, die das grausame Massaker<br />

vom 7. Oktober in Israel bejubelten.<br />

Überdies ist klar belegt, dass mit Schulbüchern<br />

unterrichtet wird, die zu Märtyrertum<br />

und Hass und Gewalt gegenüber Israel<br />

und Jüdinnen und Juden aufrufen. Mit<br />

meinem Streichungsantrag wollte ich den<br />

Missbrauch von Schweizer Steuergeldern<br />

zur Förderung von Hetze und Gewalt gegen<br />

Israel und seine jüdischen Bürger stoppen.<br />

In der «Einigungskonferenz» wurde mein<br />

Vorhaben leider begraben. In der Sicherheitspolitischen<br />

Kommission beantragte<br />

ich, eine Kommissionsmotion einzureichen,<br />

mit dem Ziel, die Terrororganisation «Hamas»<br />

zu verbieten. Diese radikalislamische<br />

Palästinenserorganisation fordert einen<br />

Palästinenserstaat und aberkennt das Existenzrecht<br />

Israels explizit. Die Juden und der<br />

Staat Israel sollen bis zur Vernichtung und<br />

Zerschlagung gewalttätig bekämpft werden.<br />

Es hat mich gefreut, dass die Sicherheitspolitische<br />

Kommission des Ständerates meine<br />

Motion übernommen hat und sie sowohl<br />

von Stände- und Nationalrat einstimmig<br />

angenommen wurde. Die SVP-Fraktion verlangte<br />

derweil, die am 17. Juli 2023 durch das<br />

Staatssekretariat für Migration (SEM) abgeänderte<br />

Praxis in Bezug auf die Asylgesuche<br />

von Afghaninnen wieder rückgängig zu machen.<br />

Wieso: Da fünf Millionen Afghaninnen<br />

und Afghanen sicher in den Nachbarländern<br />

von Afghanistan leben, könnte die neue<br />

Praxis zu einem beispiellosen Asyl-Ansturm<br />

führen. Da das Geschäft an die zuständige<br />

Kommission zur Vorprüfung überwiesen<br />

wurde, wird die Asyl-Praxis gegenüber Afghaninnen<br />

somit bis auf Weiteres nicht<br />

verschärft. Weiter wollte der Bund die Gewehrpatrone<br />

11 für die Schützen verteuern.<br />

Schützenverbände liefen dagegen Sturm. Erfolgreich!<br />

Das Parlament setzte sich gegen<br />

die Pläne des Bundesrates zur Wehr. Der<br />

Nationalrat nahm zudem eine Motion an,<br />

die klare Massnahmen verlangt, um die Zahl<br />

werden die oft viel günstigeren ambulanten<br />

Leistungen häufiger genutzt, da nicht mehr<br />

der Anreiz besteht, Patienten auf Kosten der<br />

Steuerzahler stationär in die Spitäler zu schicken,<br />

wo es gar nicht nötig ist. Leider wird<br />

dagegen ein Referendum ergriffen. Ich zähle<br />

aber darauf, dass die Stimmberechtigten, die<br />

bei jeder Prämienrunde nach Reformen rufen,<br />

für diese zukunftsträchtige Reform stimmen<br />

werden. Zur Abrundung der Session reichte<br />

ich drei Vorstösse zur Migration ein: Der erste<br />

verlangt einen Bericht über eine Zuwanderungsabgabe.<br />

Damit sollen Anreize für eine<br />

möglichst effiziente Zuwanderung gesetzt<br />

werden und sich Zuwanderer stärker am vorhandenen<br />

Kapital der Schweiz beteiligen. Der<br />

zweite Vorstoss verlangt einen Bericht zu den<br />

Möglichkeiten, Asylverfahren bzw. Wegweisungen<br />

im sicheren Ausland durchzuführen,<br />

wie das auch in der EU zunehmend diskutiert<br />

wird. Der dritte Vorstoss verlangt, dass<br />

Personen, die vor einem Regime geflüchtet<br />

sind, das Land eher verlassen müssen, wenn<br />

sie dann in der Schweiz mit diesem Regime<br />

sympathisieren. Ich wiederum sympathisiere<br />

einzig mit dem politischen System der Schweiz<br />

und freue mich, mich weiterhin dafür engagieren<br />

zu dürfen.<br />

Andrea Caroni, Ständerat AR<br />

der Rückführungen von abgewiesenen Asylsuchenden<br />

deutlich zu erhöhen. Leider wurde<br />

der Text im Vergleich zur ursprünglichen<br />

Version abgeschwächt, in der zusätzlich gefordert<br />

wurde, die Entwicklungshilfe an die<br />

Umsetzung von Rückübernahmeabkommen<br />

zu knüpfen. Nach einem jahrelangen hin und<br />

her haben sich beide Kammern dagegen auf<br />

eine grundlegende Änderung im Gesundheitssystem<br />

geeinigt. Neu sollen ambulante<br />

und stationäre Gesundheitsleistungen<br />

gleich finanziert werden, egal ob im Spital,<br />

im Pflegeheim, in der Arztpraxis oder zuhause.<br />

Was die Kommissionszuteilung angeht,<br />

bin ich zufrieden! Einerseits konnte ich meinen<br />

geliebten Platz in der vordersten Reihe<br />

des Nationalrats behalten und andererseits<br />

werde ich mich weiterhin in der Sicherheitspolitischen<br />

Kommission einbringen können.<br />

Darüber hinaus freut es mich, die nächsten<br />

vier Jahre in der Delegation für die Beziehungen<br />

zum Deutschen Bundestag etwas<br />

internationalere Luft zu schnuppern. Als<br />

Abschluss danke ich Ihnen, liebe Appenzellerinnen<br />

und Appenzeller, für das Vertrauen<br />

und wünsche «en guete Rutsch» sowie alles<br />

Gute im neuen Jahr. Bleiben Sie gesund!<br />

David Zuberbühler, Nationalrat AR


30 · Gesellschaft <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

ASG TECHNIK EXPANDIERT UND<br />

ÜBERNIMMT SCHLÜSSEL SCHNEIDER<br />

Im Rahmen der Nachfolgeregelung übergab<br />

der Schlüssel-Schneider-Inhaber Othmar<br />

Hutter nach 25-jähriger Geschäftstätigkeit<br />

sein Unternehmen per 1. Januar <strong>2024</strong><br />

in die Hände der auf Sicherheitstechnik<br />

spezialisierten ASG Technik AG. Laut Medienmitteilung<br />

würden die beiden Unternehmen<br />

Bodenständigkeit, Zuverlässigkeit<br />

und Engagement verbinden. Im Zuge<br />

der Nachfolge würde der bekannte Name<br />

Schlüssel Schneider im Markenauftritt der<br />

ASG Technik AG fortgeführt. «Ich freue<br />

mich ausserordentlich, dass meine Kundinnen<br />

und Kunden auch in Zukunft von einem<br />

familiengeführten Unternehmen mit ausgewiesener<br />

Fachkompetenz betreut werden.<br />

Diese Nachfolgelösung bietet die ideale<br />

Basis für eine langfristige Zukunft unserer<br />

Geschäftstätigkeit in der Region», sagt<br />

Othmar Hutter zur Regelung seiner Nachfolge.<br />

«Schlüssel Schneider ergänzt unsere<br />

Expertise in der Schliesstechnik optimal.<br />

Wir freuen uns, die Kundinnen und Kunden<br />

vor Ort betreuen zu dürfen und mit unseren<br />

Lösungen Sicherheit zu schaffen», so Fabian<br />

Ramsauer, Verwaltungsratspräsident und<br />

Inhaber der ASG Technik AG, weiter in der<br />

Mitteilung. (pd)<br />

(v.l.n.r. ) Sandro Manser, Stefan Reutemann, Fabian Ramsauer, Othmar Hutter, Markus Zimmermann. (Bild: pd)<br />

RETO OBERHOLZER: «DIE VIELFALT<br />

DER KRIPPEN HAT MICH FASZINIERT»<br />

In Herisau wurden Krippen von Gläubigen<br />

aus der Seelsorgeeinheit ausgestellt. Der katholische<br />

Pfarrer Reto Oberholzer über die<br />

Darstellung des Christkinds und welche Krippe<br />

ganz besonders bewundert wurde.<br />

In Herisau waren mehr als 40 Krippen aus<br />

der ganzen Welt ausgestellt. Woher haben<br />

Sie diese erhalten?<br />

Die Ausstellung konnte im Pfarreiheim der<br />

Pfarrei Peter und Paul bestaunt werden.<br />

Ausser einer Krippe waren alle von Personen<br />

aus unserer Seelsorgeeinheit Appenzeller<br />

Hinterland zur Verfügung gestellt worden.<br />

Zudem zeigten wir Krippen aus Urnäsch und<br />

Waldstatt.<br />

Hat das Anschauen der Krippen Ihren<br />

Blick auf Weihnachten verändert?<br />

Mich hat es berührt, wie das Christkind in<br />

den verschiedenen Nationen so selbstverständlich<br />

dargestellt wurde – als wäre dieses<br />

Kind eines von ihnen. Das zeigte nochmals:<br />

Gott wurde für alle Mensch.<br />

Was hat Sie an der Krippenausstellung besonders<br />

fasziniert?<br />

Ich würde sagen die Vielfalt und Einzigartigkeit<br />

der verschiedenen Krippen.<br />

Wie kam diese Ausstellung bei den Besuchenden<br />

an?<br />

Wir waren erstaunt über das grosse Interesse<br />

der Besucherinnen und Besucher. Es<br />

kamen über 300 Personen.<br />

Mit dabei waren auch 80-jährige Krippenfiguren.<br />

Was ist die Geschichte hinter diesen<br />

Figuren?<br />

Die 80-jährige Krippe wurde vor über<br />

30 Jahren mit Schwarzenbergerfiguren ersetzt<br />

und lag lange auf dem Estrich der<br />

Kirche. Sie wurde von den Besucherinnen<br />

und Besuchern sehr bewundert. Schön war<br />

auch, dass einige sich noch daran erinnern<br />

konnten, als sie vor etlichen Jahren in der<br />

Kirche aufgestellt war.<br />

Welche Krippe erregte am meisten Aufmerksamkeit?<br />

Die am meisten bewunderte Krippe war jene<br />

von Thomas Wolfer aus Fahrwangen. Es ist<br />

eine der grössten Krippen in der Schweiz, die<br />

in privatem Besitz ist.<br />

Über 40 Krippen wurden Mitte Dezember ausgestellt.<br />

(Bild: zVg.)<br />

Wird es im kommenden Jahr auch wieder<br />

eine Ausstellung geben?<br />

Wir haben entschieden, nächstes Jahr auf<br />

eine Ausstellung zu verzichten. Aber sicher<br />

werden wir in absehbarer Zeit dieses Angebot<br />

wieder machen. (zVg.)


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Gesellschaft · 31<br />

SCHWARZGURT-PRÜFUNG<br />

ERFOLGREICH BESTANDEN<br />

Leon Leber und Dominic Saladin haben ihre Schwarzgut-Prüfungen bestanden.<br />

Leon Leber und Dominic Saladin von der<br />

Seiwakan Karateschule in Herisau haben<br />

Ende des vergangenen Jahres anlässlich eines<br />

Karateseminar in Weinfelden ihre Prüfung<br />

für den schwarzen Gurt erfolgreich<br />

bestanden. Laut Medienmitteilung haben<br />

(Bild: zVg.)<br />

die Vorbereitungen bereits zu Beginn des<br />

vergangenen Jahres begonnen und seien<br />

von viel Disziplin, Anstrengung und Ausdauer<br />

geprägt gewesen. Eine Prüfungskommission<br />

bestehend aus sechs Experten<br />

mussten die drei Pflichteile Ido Kihon<br />

(Grundtechniken), Kata (festgelegte Formen)<br />

und Kihon Kumite (Partnerübungen)<br />

bewerten. Anschliessend wurde den beiden<br />

Prüflingen das Ergebnis mitgeteilt und<br />

ihnen die Urkunde übergeben. Leon Leber<br />

erhielt die Urkunde zum ersten Dan. «Bemerkenswert<br />

ist, dass Leon sein Ziel nach<br />

nur vier Jahren Training erreicht hat, was<br />

eine sehr kurze Zeit darstellt», heisst es<br />

in der Mitteilung weiter. Dominic Saladin<br />

konnte bereits seine zweite Urkunde entgegennehmen.<br />

Der Begriff Dan, womit die<br />

Gürtelgrade ab dem ersten schwarzen Gürtel<br />

bezeichnet werden, bedeutet übersetzt<br />

«Stufe» und steht im Karate für den Anfang<br />

einer geistigen, charakterlichen und technischen<br />

Entwicklung. Bis zur Perfektion<br />

können noch weitere Dan-Meistergrade<br />

erlangt werden, je nach Karatestilrichtung<br />

gibt es bis zu zehn davon. (mitg.)<br />

ERSTER NACHWUCHS: DAS NEUJAHRSBABY<br />

IM SPITAL HERISAU HEISST NEVIA ALESSIA<br />

Nevia Alessia kam am 1. Januar <strong>2024</strong> um 13.40 Uhr auf die Welt – mit einem Gewicht von 3910 Gramm und einer Grösse von 40 Zentimeter.<br />

(Bild: zVg.)


Publireportage<br />

Die Freiwilligen sind das höchste Gut<br />

Gespräch mit Franziska Manser, Geschäftsstellenleiterin des SRK-Kantonalverbands beider Appenzell<br />

«Die Menschlichkeit ist der Hauptgrundsatz und der ethische Leitgedanke für die Tätigkeit des<br />

Roten Kreuzes». Dieser Satz ist in einer Broschüre des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) zu<br />

lesen. Und dieser Satz war es auch, der Franziska Manser vor gut drei Jahren motivierte, sich als<br />

Geschäftsstellenleiterin des SRK Kantonalverbandes beider Appenzell zu bewerben. Im Gespräch<br />

wird deutlich, wie vielfältig diese Aufgabe ist.<br />

Text: Vreni Peterer<br />

«Das Rote Kreuz und die Werte, die dahinterstehen,<br />

waren sicherlich ein wesentlicher Motivator»,<br />

sagt die 31-jährige Franziska Manser<br />

über die Beweggründe, beim Kantonalverband<br />

des Schweizerischen Roten Kreuzes anzufangen.<br />

Zudem liege ihr das Wohlbefinden anderer<br />

Menschen am Herzen, wie schon bei ihren<br />

früheren Tätigkeiten. Diesbezüglich erwähnt<br />

sie ihre Ausbildungen in der Hotellerie und im<br />

Tourismus. In verschiedenen Betrieben arbeitete<br />

sie vor allem im administrativen Bereich<br />

und erhielt früh die Möglichkeit, Führungsverantwortung<br />

zu übernehmen.<br />

Etwas bewirken können<br />

Franziska Manser arbeitet gerne mit unterschiedlichen<br />

Menschen zusammen, packt mit<br />

an und wird gerne gefordert. All das biete das<br />

SRK beider Appenzell in einem vielfältigen,<br />

spannenden und stetig weiterentwickelnden<br />

Umfeld. «Die Zusammenarbeit mit den engagierten<br />

Freiwilligen ist eine Bereicherung,<br />

gemeinsam können wir etwas bewirken», so<br />

Manser, die von rund 90 Freiwilligen mit unterschiedlichsten<br />

Aufgaben spricht. Die wohl<br />

bekannteste ist der Rotkreuz-Fahrdienst, der<br />

allen Menschen offensteht, die wegen einer<br />

gesundheitlichen Einschränkung oder altersbedingt<br />

keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen<br />

können oder auf eine Begleitperson<br />

angewiesen sind. Ein klassisches Beispiel ist<br />

die Fahrt von Appenzell in das Spital Herisau<br />

oder ins Kantonsspital St. Gallen. Im Jahr 2022<br />

konnte das SRK im Appenzellerland insgesamt<br />

727 Personen mit dem Fahrdienst helfen. «Für<br />

diese hohe Hilfs- und Einsatzbereitschaft gebührt<br />

den Helfenden ein grosser Dank», so die<br />

Wertschätzung der Geschäftsstellenleiterin,<br />

die hinzufügt: «Nur dank dem freiwilligen Engagement<br />

von Mitmenschen kann umfassend<br />

Hilfe angeboten werden, die Lücken schliesst.»<br />

7 Grundsätze<br />

Freiwilligkeit und Menschlichkeit sind zwei<br />

der sieben Rotkreuzgrundsätze. Die anderen<br />

fünf heissen Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit,<br />

Einheit und Universalität. Franziska<br />

Manser umschreibt diese Grundsätze<br />

so: «Die Menschlichkeit und damit die Würde<br />

jedes Menschen ist der zentrale Grundsatz. In<br />

der Not gibt es keine Unterschiede». Zu den<br />

Grundsätzen der Neutralität und Unabhängigkeit<br />

sagt sie: «Wer für alle da sein will, braucht<br />

das Vertrauen aller. Die Unabhängigkeit orientiert<br />

sich an den Bedürfnissen der Verletzlichen».<br />

Gut genutzte Dienstleistungen<br />

Der Kantonalverband beider Appenzell ist zwar<br />

Mitglied des Schweizerischen Roten Kreuzes,<br />

handelt jedoch als selbständige Organisation.<br />

Nebst dem bereits erwähnten Fahrdienst sind<br />

das diverse Kursangebote (gemeinsam mit<br />

dem SRK St. Gallen) oder der Rotkreuz-Notruf,<br />

der betagten oder behinderten Benützern Sicherheit<br />

gibt und Angehörige entlastet. Dann<br />

auch die Blutspende-Aktionen in Innerrhoden,<br />

die zweimal im Jahr zusammen mit Samariterinnen<br />

und Samaritern durchgeführt werden.<br />

Im Weiteren bietet das SRK in Appenzell,<br />

Herisau und Gossau Ergotherapie an. Nach<br />

ärztlicher Verordnung werden in den Zentren<br />

Patienten aus den Fachbereichen Pädiatrie<br />

(Kinder- und Jugendmedizin), Neurologie, Orthopädie<br />

und Handchirurgie behandelt. Sofern<br />

nötig können die Behandlungen auch beim<br />

Patienten zuhause durchgeführt werden. «Ergotherapie<br />

stellt die Handlungsfähigkeit des<br />

Menschen in den Mittelpunkt. Die Behandlung<br />

unterstützt und befähigt sie den Alltag selber<br />

zu meistern und steigert somit deren Lebensqualität»,<br />

erklärt Franziska Manser.<br />

Chili-Training<br />

Das Alterssegment der Klientel ist je nach<br />

Dienstleistung unterschiedlich. Im Notruf und<br />

Fahrdienst seien es eher Personen im höheren<br />

Alter, bei der Ergotherapie jedoch schon<br />

ab dem Schulalter, so die Geschäftsstellenleiterin.<br />

An dieser Stelle erwähnt sie das «Chili-<br />

Training» für Kinder und Jugendliche, welches<br />

das SRK beider Appenzell ebenfalls anbietet<br />

(siehe Kasten).<br />

Chili-Trainings<br />

(vp) Warum kommt es zum Konflikt? Wie soll<br />

ich mich in einem Konflikt verhalten? Warum<br />

reagiert mein Gegenüber so? Bei den<br />

chili-Trainings lernen Kinder, Jugendliche<br />

und Erwachsene, wie man fair streitet und<br />

wie Konflikte in der Schule und am Arbeitsplatz<br />

konstruktiv bearbeitet werden können.<br />

Gleichzeitig fördern und stärken die chili-<br />

Trainings die Kommunikations- und Sozialkompetenzen<br />

der Teilnehmenden.<br />

chili ist besonders für Schulen und Vereine<br />

geeignet und unterstützt Kinder und Jugendliche<br />

beim Umgang mit Streit, Mobbing<br />

und Gewalt. Während der Trainings, die der<br />

Gewaltprävention dienen, werden die Teilnehmenden<br />

ermutigt, offen und kreativ mit<br />

Konflikten umzugehen und eigene Verhaltensmuster<br />

zu korrigieren.<br />

Vielseitiges Tätigkeitsfeld<br />

An der Geschäftsstellenleiterin Franziska Manser<br />

liegt die Koordination, Organisation und<br />

Weiterentwicklung des Dienstleistungsangebotes.<br />

«Ich darf auf verschiedenen Ebenen<br />

wirken bzw. tätig sein. Das gefällt mir an meiner<br />

Arbeit und macht sie spannend», sagt sie.<br />

Ein wesentlicher Teil sei der Kontakt zu und<br />

mit Menschen im Appenzellerland. Sei es mit<br />

Kunden, Spendern, Partnern, anderen Organisationen,<br />

aber auch intern zu den Freiwilligen,<br />

den Mitarbeitenden und dem Vorstand. Daneben<br />

kümmere sie sich auch um Aufgaben wie<br />

Buchhaltung, das Personalwesen, allgemeine<br />

Führungsaufgaben, Marketing und Fundraising,<br />

was auf Deutsch nichts anderes heisst<br />

als Spendensammlung. Denn das SRK beider<br />

Appenzell finanziert sich hauptsächlich durch<br />

Spendengelder und zu einem kleineren Teil<br />

durch Einnahmen aus den Dienstleistungen.<br />

Dank Spendengeldern können Dienstleistungen<br />

zu sozialverträglichen Tarifen genutzt<br />

werden. Davon ausgenommen ist die Ergotherapie,<br />

welche über die Grundversicherung der<br />

Krankenkasse abgerechnet werden kann und<br />

sich weitgehend selber finanziert.<br />

Das SRK beider Appenzell berät gerne Interessierte.<br />

Die Geschäftsstelle beider Appenzell<br />

befindet sich an der Hinteren Oberdorfstrasse<br />

6 in Herisau (unter 071 / 352 11 50 – info@<br />

srk-appenzell.ch)<br />

Franziska Manser, Geschäftsstellenleiterin des SRK beider Appenzell<br />

(Bild: Vreni Peterer)


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Veranstaltungen · 33<br />

MUSIKVEREIN HERISAU RÄUMT<br />

BEIM JAHRESKONZERT AUF<br />

Am 19. und 20. Januar <strong>2024</strong> lädt der Musikverein<br />

Herisau (MVH) zu seinen Jahreskonzerten<br />

unter dem Motto «Musig ufrume»<br />

ins Casino Herisau ein. Die Vorbereitungen<br />

dazu laufen bereits auf Hochtouren. Im<br />

Vordergrund stehen die neuen Repertoires<br />

unter der Leitung von Andreas Koller. Das<br />

Programm reicht von einem Aretha-Franklin-Medley,<br />

über Funky-Afternoon oder Symphonic<br />

Rock bis zu einem Vibraphon-Solo<br />

gespielt von Corinne Signer. Daneben sind<br />

aber auch Ideen für das Rahmenprogramm<br />

gefragt. Der MVH räumt auf, sei es bei den<br />

Instrumenten, im Archiv oder bei den Musikantinnen<br />

und Musikanten selbst. Somit erwartet<br />

das Publikum während zwei Abenden<br />

beste Unterhaltung voller Chaos und Ordnung<br />

mit tollen Musikstücken. Moderiert<br />

werden beide Abende von Helena Städler.<br />

MIT EINEM KURS EINHEIMISCHE<br />

VÖGEL BESSER KENNENLERNEN<br />

Für den Freitagabend können Tickets bei der<br />

St. Galler Kantonalbank erworben werden.<br />

Das Konzert beginnt um 19 Uhr und zwischen<br />

den Konzertblöcken werden ein feines<br />

3-Gang-Menü sowie auserlesene Weine serviert.<br />

Am Samstag werden die Gäste wie gewohnt<br />

ab 20 Uhr musikalisch verwöhnt. Verpflegung<br />

steht bereits vor dem Konzert aus<br />

der Festwirtschaft zur Verfügung und nach<br />

Konzertende lädt die legendäre MVH-Bar im<br />

Foyer zum Verweilen ein. Auch für den Konzertabend<br />

am Samstag, 20. Januar, können<br />

Tickets im Vorverkauf erworben werden. Diese<br />

können zudem bei allen Musikantinnen<br />

und Musikanten des MVH gekauft werden<br />

oder via Mail-Anfrage an raphaela.metzger@<br />

mvh.ch. Für die beiden Konzertabende ist ein<br />

Gratis-Shuttle-Dienst für Herisau und Umgebung<br />

organisiert. (mitg.)<br />

Rezept<br />

des Monats<br />

POCHIERTES EI<br />

AUF SPINAT<br />

Rezept für 2 Personen<br />

Zutaten:<br />

– 2 Eier<br />

– 5 g Sommertrüffel<br />

– 100 g Spinat<br />

– Trüffelöl<br />

– 100 ml Gemüsebrühe<br />

– 50 ml Portwein<br />

– 1 Schalotte<br />

– 1 Knoblauchzehe<br />

– 1 Prise Muskatnuss<br />

– 80 ml Sahne<br />

– 1 TL Stärke<br />

– 3 EL Essig<br />

– 50 g Butter<br />

Zubereitung:<br />

1. Knoblauch und Schalotte schälen und in kleine<br />

Würfel schneiden. Hälfte davon in einem<br />

Topf mit 25 g Butter anschwitzen, mit Portwein<br />

ablöschen. Nach einer Minute Gemüsebrühe<br />

und Sahne hinzufügen, köcheln lassen. Nach<br />

zwei Minuten Speisestärke mit 1 EL Wasser anrühren<br />

und Sauce abbinden. Mit Trüffelöl, Salz<br />

und Pfeffer abschmecken.<br />

2. Hälfte des Knoblauchs und Schalotte in<br />

einem mittelgrossen Topf mit restlicher<br />

Butter anschwitzen. Dann Spinat dazugeben<br />

und bei mittlerer Temperatur garen. Mit Salz,<br />

Pfeffer und Muskat abschmecken.<br />

Der Buntspecht sucht im Winter gerne Futterstellen im Garten auf.<br />

Welche Vögel singen im Garten oder Wald?<br />

Welche Greifvögel kreisen am Himmel? Warum<br />

singen Vögel eigentlich? Wieso trommelt<br />

der Specht nur im Frühling? Antworten auf<br />

diese Fragen und vieles mehr lernen die Teilnehmenden<br />

in einem Kurs in Vogelkunde<br />

kennen, geführt von der Ornithologischen<br />

Gesellschaft Herisau und dem Appenzeller<br />

Vogelschutz. Der Kurs richtet sich an Erwachsene<br />

und Jugendliche, die sich für die einheimische<br />

Vogelwelt interessieren. Vorkenntnisse<br />

sind nicht erforderlich. Ziel des Kurses<br />

ist es, die häufigsten Vogelarten unserer<br />

Region nach Aussehen und einige sogar an<br />

deren Stimme zu erkennen. Gleichzeitig erfahren<br />

die Teilnehmenden viel Spannendes<br />

über Lebensweise und Verhalten der einzelnen<br />

Arten sowie über ihre Lebensräume. Der<br />

Kurs dauert von Februar bis Mai. Er umfasst<br />

fünf Theorieabende unter der Woche und<br />

fünf Exkursionen an Samstagvormittagen in<br />

der näheren und weiteren Umgebung von<br />

Herisau. Beginn des Kurses ist am 8. Februar.<br />

Die Anlässe werden durch erfahrene Exkursionsleiterinnen<br />

und -leiter geführt. (mitg.)<br />

Weitere Informationen :<br />

http://bit.ly/g&FI8<br />

(Bild: Markus Tobler)<br />

3. Tasse mit Klarsichtfolie auskleiden, Folie<br />

mit Trüffelöl einstreichen und Ei in die Tasse<br />

aufschlagen. Folie zusammendrehen und mit<br />

Klebestreifen verschliessen.<br />

4. Kleinen Topf mit Wasser zum Kochen<br />

bringen, Eier vorsichtig dazugeben und<br />

pochieren.<br />

5. Sauce mit Pürierstab aufschäumen und<br />

alles anrichten. Zum Schluss Trüffel dünn<br />

über Ei hobeln.


34 · Kalender <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

Kalender<br />

Januar<br />

10. Neujahrs Konzert, 13.30 Uhr,<br />

Krombachsaal<br />

10. Mélodie Zhao, Casino Gesellschaft,<br />

19.30 Uhr, kleiner Saal Casino Herisau<br />

10. SC Herisau – PIKES EHC Oberthurgau,<br />

20 Uhr, Sportzentrum Herisau<br />

11. Mittagstreff, Club60plus,<br />

Casino Herisau<br />

12. Konzert von Megawatt, 20–22 Uhr,<br />

Casino<br />

13. Konzert «Über das Verborgene: Eine<br />

Geschichte der Suche», 19.30–21 Uhr,<br />

Altes Zeughaus<br />

13. EHC Burgdorf – SC Herisau, 17.30 Uhr,<br />

Localnet Arena, Burgdorf<br />

14. «Hans im Glück», für Kinder ab 5 Jahren,<br />

11 Uhr, Figurentheater Herisau<br />

15. Gespräch mit dem Gemeindepräsidenten,<br />

16–18 Uhr, Gemeindehaus<br />

15. Vortrag «Künstliche Intelligenz – wenn<br />

Maschinen lernen», Appenzellische<br />

Naturwissenschaftliche Gesellschaft,<br />

19.30–21 Uhr, BBZ Cafeteria<br />

16. Jass- und Spielnachmittag, Club60plus,<br />

14 Uhr, Restaurant Adler<br />

17. Musik & Tanznachmittag mit Brigitte<br />

Meier alias DJ Bigo, 14.30 Uhr, der Anlass<br />

ist kostenlos , Restaurant Treffpunkt<br />

17. Seniorennachmittag, Offenes Singen<br />

mit Rahel Fröhlich, 14.30 Uhr,<br />

kath. Pfarreiheim<br />

17. Erste Schneeschuhwanderung mit<br />

Guido Kolb, Club60plus, 11.50 Uhr,<br />

Bahnhof Herisau<br />

17. Schluss Damit!, eine satirische Jahresdiagnose<br />

2023, 20 Uhr, Alte Stuhlfabrik<br />

17. SC Herisau – Red Lions Reinach, 20 Uhr,<br />

Sportzentrum Herisau<br />

19. Jahreskonzert des Musikvereins<br />

Herisau, 18.30 Uhr, Casino Herisau<br />

20. Jahreskonzert des Musikvereins<br />

Herisau, 18.30 Uhr, Casino Herisau<br />

21. «Hans im Glück», für Kinder ab 5 Jahren,<br />

11 Uhr, Figurentheater Herisau<br />

23. Vortrag Hornissen und Wespen,<br />

Ornithologische Gesellschaft Herisau,<br />

19–21 Uhr, Casino Herisau<br />

24. Einwohnerratssitzung, 17 Uhr,<br />

Gemeindehaus<br />

24. Klassenkonzert Cello, 18.30 Uhr,<br />

Aula Ebnet West<br />

Regelmässig<br />

Café unter den Bäumen, Montag (10-17<br />

Uhr) & Freitag (14-21 Uhr), Chupfertrocke<br />

Museum Herisau, Mittwoch bis<br />

Sonntag, 13–17 Uhr<br />

Figurentheater-Museum, jeweils am<br />

Mittwoch um 14–17 Uhr und Sonntag<br />

um 11–16 Uhr<br />

25. Mittagstreff, Club60plus,<br />

Casino Herisau<br />

26. Frank Richter, TryOut Soloprogramm<br />

«Alles auf Schwarz», 20 Uhr,<br />

Alte Stuhlfabrik<br />

27. SC Herisau – HC Delémont-Vallée,<br />

17.30 Uhr, Sportzentrum Herisau<br />

28. «Hans im Glück», für Kinder ab 5 Jahren,<br />

11 Uhr, Figurentheater Herisau<br />

Februar<br />

5. Vortrag «Planted Food», Appenzellische<br />

Naturwissenschaftliche Gesellschaft,<br />

19.30–21 Uhr, BBZ Cafeteria<br />

5. Gespräch mit dem Gemeindepräsidenten,<br />

16–18 Uhr, Gemeindehaus<br />

6. Konzert vom Oliver Schnyder Trio,<br />

19.30 Uhr, Casino<br />

SCHWEIZER PIANISTIN MIT CHINESISCHEN<br />

WURZELN GASTIERT IM CASINO<br />

Mélodie Zhao ist eine schweizerische Pianistin<br />

mit chinesischer Abstammung. Sie<br />

gab bereits im Alter von sechs Jahren ihren<br />

erste Konzerte, trat mit zehn Jahren mit grossen<br />

Orchestern auf und erhielt sechs Jahre<br />

später bereits ihr Solisten-Diplom. Schon<br />

2<strong>01</strong>3 begeisterte sie als 18-Jährige das Herisauer<br />

Publikum. Am Mittwoch, 10. Januar,<br />

gasiert sie nun wieder in der Gemeinde und<br />

tritt um 19.30 Uhr im Casino (kleiner Saal)<br />

mit Werken von Mozart, Chopin und Liszt<br />

auf. Gemeinsam ist diesen Komponisten,<br />

dass sie eigene Werke einem von ihrer Virtuosität<br />

begeisterten Publikum vortrugen.<br />

Mozart war fasziniert von den Fortschritten<br />

des Klavierbaus und macht es zu seinem<br />

Hauptinstrument. Die Sonate KV 332<br />

zeugt von seiner Beherrschung des Klavierspiels.<br />

Frédéric Chopin verbindet die Musik<br />

Polens mit dem Geist der Pariser Salons des<br />

Mélodie Zhao tritt nach über 10 Jahren wieder in Herisau auf.<br />

19. Jahrhunderts und kann mit der Ballade<br />

Nr.4 auch heute noch tiefe Erregungen hervorrufen.<br />

Den Höhepunkt findet das Konzert<br />

in der grossen h-Moll Sonate von Franz<br />

Liszt. Der Paganini des Klavierspiels hatte<br />

aber auch revolutionäres Temperament.<br />

Mit der Ungarischen Rhapsodie Nr.2 setzte<br />

er seinem freiheitsliebenden Volk zur Habsburger-Zeit<br />

ein Denkmal. (pd)<br />

(Bild: pd)


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Sternefööfi · 35<br />

Sternefööfi<br />

M<br />

F<br />

DIE KONSEQUENZEN UNSERER ENTSCHEIDUNGEN<br />

Die Rituale zum kalendarischen Jahresübergang<br />

sind vielfältig. Die einen feiern die traditionellen<br />

Festtage und Silvester, die anderen<br />

zelebrieren die Raunächte. Ob man im familiären<br />

oder religiösen Setting feiert oder den<br />

Übergang reflektiert und visioniert, unbehelligt<br />

bleibt kaum jemand von diesem kollektiven<br />

Neustart im Zeitgeist. Die Astrologie offenbart<br />

einen zusätzlichen Blickwinkel.<br />

Der Jahresverlauf in Quadranten<br />

Mit der Wintersonnwende am 21. Dezember<br />

beginnt die vierte astrologische Jahreszeit.<br />

Während allerorten Gläser klingen und Vorsätze<br />

für das neue Jahr erwogen werden, verspricht<br />

die astrologische Deutungssprache<br />

keinen Neustart. Erst wird man mit den Konsequenzen<br />

aus den vorherigen drei Quartalen<br />

konfrontiert. In der zyklischen Betrachtung des<br />

Zeitgeists beschreibt das Leben einen Kreis des<br />

Werdens und Vergehens. Diese Zyklenvielfalt<br />

ist immens. Am Anfang steht immer ein neues<br />

Thema. Das wird spürbar, wenn man den<br />

Mondzyklus verfolgt. Mit jedem Neumond tritt<br />

sowohl ein saisonaler als auch ein persönlicher<br />

Fokus in unseren Alltag, der uns bewegt. In der<br />

Jahresbetrachtung ist es die Sonne, die einmal<br />

den Tierkreis umrundet. Die ersten drei Monate<br />

des astrologischen Jahres werden als Begegnung<br />

und Wahrnehmung mit dem Jahresthema<br />

gesehen und dauern vom 21. März bis zum<br />

21. Juni. Die Zeit zwischen Frühjahres Tag- und<br />

Nachtgleiche bis hin zur Sommersonnwende<br />

bringt ein Bewusstsein für individuelle Entfaltungsmöglichkeiten:<br />

«Was ist Neues und wie<br />

zeigt es sich in meinem Leben? Bin ich bereit<br />

für Ergänzung oder bedroht es mich? Verstehe<br />

ich, was geschieht?» Eine offene und wachsame<br />

Wahrnehmung schafft Vertrauen, weil letztlich<br />

jedes Thema einen persönlichen Wachstumsimpuls<br />

beinhaltet. Verwehrt man sich dem<br />

stetigen Lebensprozess der Veränderung, tritt<br />

man direkt aus der Offenheit in die Abwehr und<br />

sucht nach Wegen, um sich zu entziehen. Das<br />

kann vielerlei Gründe haben und reicht zurück<br />

in früheste Prägungen. Das persönliche Horoskop<br />

beinhaltet dazu viele Hinweise.<br />

Der Blick von unten zur Himmelsmitte<br />

Zur Mittsommernacht am 21. Juni beginnt<br />

das zweite astrologische Jahresviertel. Im<br />

Horoskop gelangt man in die Himmelstiefe<br />

und kommt in Kontakt mit den eigenen emotionalen<br />

und seelischen Bedürfnissen. Kann<br />

das Neue ins bisherige Leben eingebunden<br />

werden? Was wird gebraucht und was gibt<br />

es zu tun? Gibt es dafür Raum im bisherigen<br />

Umfeld? Braucht es Anpassungen oder gar<br />

Veränderungen? Die Sommermonate sind in<br />

unseren Breitengraden physische Erlebensmomente,<br />

gerade wenn die Wärme von aussen in<br />

uns dringt. Doch genauso reagiert die Psyche,<br />

denn sie ist untrennbar mit dem Körper verbunden.<br />

Das individuelle Wohlbefinden und<br />

ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit ist<br />

immer auch abhängig vom Eingebundensein in<br />

einem sozialen Umfeld. Veränderungen an diesem<br />

Punkt haben Auswirkungen auf die Form<br />

der persönlichen Erscheinung. Man ist gut beraten,<br />

in dieser Zeit auf die Rückmeldungen<br />

seiner nächsten Menschen zu achten. Sie spiegeln,<br />

wo man sich im Prozess befindet. Aus der<br />

Tiefe der Empfindungen wächst ein Bewusstsein<br />

und ein Streben für das eigene Werden.<br />

Dies wird symbolisiert durch die Sonne, die in<br />

dieser Zeit an der Himmelsmitte steht.<br />

Entscheidungen über Entscheidungen<br />

Mit der Fragestellung nach der eigenen Rolle<br />

und seinem Platz im System nimmt das zweite<br />

Quartal sein Ende und führt mit der Herbst-<br />

Tag- und Nachtgleiche am 21. September in einen<br />

fordernden Prozess. Es gilt abzuwägen und<br />

Entscheidungen zu fällen. Der dritte Quadrant<br />

beginnt mit dem Zeichen Waage und fordert –<br />

in der veränderten Form – in Verbindung nach<br />

aussen zu treten. Akzeptanz und Harmonie im<br />

Zusammensein mit anderen zu erleben, wird<br />

von vielen Menschen angestrebt. Nicht jede<br />

Veränderung fordert gleich. In Beziehung zu<br />

sein, trainiert den Umgang mit Veränderungen<br />

beim Anderen. Dabei zu erkennen, dass<br />

zwischen uns immer individuelle Vorstellungen<br />

stehen, führt spätestens bei einschneidenden<br />

Konsequenzen zu Konflikten. Ob man<br />

dann authentisch bleibt oder der Anpassung<br />

unterliegt, sind Entscheide aus Reflektionen,<br />

Dialog und Verhandlungen. Ohnmächtig zu<br />

erleben, wie man über Prozesse beim anderen<br />

keine Kontrolle hat, erfordert Demut vor dem<br />

individuellen Lebensweg. Das intensive und<br />

unablässige Verpuppen und Entfalten von Wesensanteilen<br />

findet im Zeichen Skorpion statt<br />

und hinterlässt Spuren, sofern man sich darauf<br />

einlässt. Eine weitere Entscheidung betrifft danach<br />

den weiteren Weg. Wenn es draussen immer<br />

länger Nacht wird, braucht es im Inneren<br />

ein strahlendes Lebensfeuer. Sich alleine oder<br />

gemeinsam aufzumachen, ist zentral, denn<br />

dass es weitergeht, verschafft erst Sinn.<br />

Geschehen lassen<br />

Mit dem letzten Quartal im astrologischen<br />

Jahreslauf ist alles getan. So wie die Natur<br />

sich zurückzieht, kann man nun erleben, was<br />

die vorherigen Taten und Entscheidungen für<br />

Konsequenzen haben. Die Feiertage wären<br />

die Chance, herunterzufahren und zur Ruhe<br />

zu kommen. Das Tempo verlangsamt sich und<br />

als Stimmungsmusik wird «Let it be» von John<br />

Lennon aufgelegt. Es gibt jetzt nichts mehr zu<br />

tun, weder Diäten noch andere Vorsätze sind<br />

jetzt im richtigen energetischen Umfeld eingebettet.<br />

Das astrologische Jahr klingt aus und<br />

macht uns bewusst, was aus uns geworden ist.<br />

Das erkennen wir nicht zuletzt im Zusammensein<br />

mit Familie und Freunden. Ein weiterer<br />

Bewusstseinszyklus hat uns geformt und führt<br />

mit der Fischezeit ab dem 21. Februar in jenen<br />

Reinigungsprozess, den wir nutzen sollten, um<br />

uns freizumachen. Denn der nächste Jahreszyklus<br />

kommt – aber eben erst am 21. März. (nr)<br />

Impressum<br />

Herausgeber / Druck<br />

Appenzeller Druckerei AG<br />

Kasernenstrasse 64<br />

9100 Herisau<br />

www.adag.ch<br />

Redaktion<br />

Helena Städler, Leitung (hst)<br />

Sergio Dudli, Leitung (sd)<br />

Eva Schläpfer (es)<br />

Nadja Rechsteiner (nr)<br />

Manuel Alder (ma)<br />

T +41 71 354 64 64<br />

redaktion@deherisauer.ch<br />

Abo auswärts<br />

Zustellung «de Herisauer»<br />

ausserhalb der Gemeinde<br />

CHF 48.– pro Jahr<br />

Bestellung an:<br />

inserate@deherisauer.ch<br />

Redaktions- und<br />

Inserateschluss<br />

7 Arbeitstage vor<br />

Erscheinung, 12.00 Uhr<br />

7. Jahrgang<br />

Erscheint monatlich<br />

Inserate<br />

T +41 71 354 64 64<br />

inserate@deherisauer.ch


36 · Rätsel <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

dt. Männername<br />

griech.<br />

Halbinsel<br />

(Athen)<br />

Teil des<br />

Tessins<br />

dt. Dramatiker<br />

† 1956<br />

(Berth.)<br />

Lotterie<br />

mit<br />

Warengewinn<br />

Teil e.<br />

Kopfbedeckung<br />

Manuskriptprüfer<br />

Grenzfluss<br />

zw.<br />

Europa<br />

u. Asien<br />

Mobilfunkstandard<br />

bibl.<br />

Stammmutter<br />

Warenaufkleber<br />

Mz.<br />

getrocknete<br />

Traube<br />

Grundnahrungsmittel<br />

Sinnesorgan<br />

(med.) 5<br />

griech.<br />

Hauptstamm<br />

Tätigkeitswort<br />

glücklicherweise<br />

Ferngespräch,<br />

Anruf<br />

öffentl.<br />

Verkehrsmittel<br />

US-Film<br />

(1991)<br />

Schreibutensilien<br />

Körperschleier<br />

Kopie e.<br />

Kunstwerks<br />

Golfabschlaghilfen<br />

Fremdwortteil:<br />

gleich<br />

Gebälkträger<br />

Schifferknoten<br />

Stadt in<br />

Anatolien<br />

span.:<br />

acht<br />

3<br />

Vorn. v.<br />

Ventura<br />

†<br />

Eigelege<br />

von Fröschen<br />

u.<br />

Fischen<br />

17.<br />

griech.<br />

Buchstabe<br />

ital.<br />

betagt,<br />

Medika-<br />

Name<br />

nicht neu<br />

menten-<br />

form<br />

des Ätna 6<br />

Vorgang<br />

auf Auktionen<br />

Bausatz<br />

(engl.)<br />

engl.:<br />

Tee<br />

Götter<br />

d. nord.<br />

Mythologie<br />

engl.:<br />

nur<br />

Wolle d.<br />

Angoraziege<br />

Gewässer<br />

Männername<br />

Polizeidienststelle<br />

literar.<br />

Meisterdetektiv<br />

Osteuropäerinnen<br />

Laderaupe<br />

skand.<br />

Währungseinheit<br />

Handelsniederlassungen<br />

Sorte,<br />

Gattung<br />

an der<br />

Nase<br />

herumführen<br />

altröm.<br />

Abschiedsgruss<br />

ein<br />

Schiff<br />

stürmen<br />

Abk.:<br />

Postleitzahl<br />

med.: erwachsen<br />

ökonom.<br />

lohnenswert<br />

stellenweise:<br />

... und<br />

da<br />

abermals,<br />

wieder<br />

ohne<br />

Zeitverzögerung<br />

8<br />

Fluss im<br />

Kt. VS<br />

2<br />

schwed.<br />

Popgruppe<br />

Einbringen<br />

der<br />

Feldfrüchte<br />

Buckelrind<br />

erste<br />

Frau<br />

Jakobs<br />

(AT)<br />

d. Mund<br />

betreffend<br />

Leidenschaft<br />

Bäckerei-Confiserie-Kaffee Knöpfel<br />

Oberdorfstrasse 6 · 9100 Herisau<br />

T 071 351 14 80 · F 071 351 14 78<br />

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www.beckknoepfel.ch<br />

alkohol.<br />

Hopfengetränk<br />

grosse<br />

Siedlung<br />

arab.<br />

Grusswort<br />

Eckzahn<br />

des<br />

Keilers<br />

nicht<br />

sauer<br />

(chem.)<br />

Massnahme<br />

z.<br />

Heilung<br />

(Kw.)<br />

nicht<br />

wiederholt<br />

Grundlagen<br />

e.<br />

Wissensgebietes<br />

Künstlerbereich<br />

Teilgebiet<br />

d.<br />

Chemie<br />

Mitte e.<br />

Drehkörpers<br />

Fremdwortteil:<br />

scharf<br />

die Kernspaltung<br />

betreffend<br />

1<br />

Farbe<br />

beim<br />

Roulette<br />

griech.<br />

Nymphe<br />

törichte<br />

Handlung<br />

inneres<br />

Organ<br />

natürl.<br />

Kopfbewuchs<br />

Schanktisch,<br />

Bartisch<br />

US-<br />

Regisseur<br />

(David)<br />

4<br />

Fragewort<br />

(1. Fall)<br />

Ansehen<br />

einer<br />

Person<br />

7<br />

raetsel.ch<br />

Twitternachricht<br />

Tierkreiszeichen<br />

griech.<br />

Instrument<br />

Filmlichtempfindlichkeit<br />

ausserdem<br />

bemannte<br />

Raumstation<br />

Körperfleck<br />

Blumenkranz<br />

auf<br />

Hawaii<br />

1 2 3 4 5 6 7 8<br />

Das Lösungswort der letzten<br />

<strong>Ausgabe</strong> war: DIMENSION


<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Kino · 37<br />

KINOPROGRAMM<br />

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<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> Herisau im Dezember · 39<br />

SILVESTERCHLÄUSE<br />

UNTERWEGS IN HERISAU<br />

Am 30. Dezember war es endlich wieder soweit und die Silvesterchläuse<br />

waren im Dorf unterwegs. Einige Leserinnen und Leser folgten<br />

unserem Aufruf und schickten uns ihre besten Bilder.<br />

... oder gar zweien ...<br />

Marco Wanner und seine Familie wurden nicht nur von einem ...<br />

... sondern von mehreren Schuppeln Zuhause besucht.<br />

Die Silvesterschläuse machten auch Halt bei der Familie Oberlin.<br />

Die Chläuse lockten traditionell wieder viele Zuschauer an – Angelina Casertano mit zwei Beweisfotos aus dem Dorf.


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