auch in Dorstfeld gesetzt - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

do.stadtmagazine.de

auch in Dorstfeld gesetzt - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Liebe Leserinnen und Leser,

pünktlich 10 Tage vor dem Start

in die Sommerferien haben wir

für Sie das dritte IN-Stadtmagazin

2010 produziert. Das war diesmal

etwas schwieriger, denn erst

vor gut einem Monat haben wir

Ihnen zusätzlich das Spezialmagazin

„Bauen – Renovieren –

Energiesparen“ geliefert. Beide

Hefte mussten zweitweise parallel

produziert werden, was unsere

Anzeigen- und Textredaktion

aber locker wegsteckte. Es hat sich

allerdings gelohnt: Das zweite

Spezialheft ist auf eine tolle Resonanz

bei Ihnen, unseren Lesern,

gestoßen. Alle Magazine in unseren

130 Ständern, öffentlichen

Verwaltungsstellen, im Einzelhandel,

in den Volksbanken- und

Sparkassen-Zweigstellen waren so

schnell vergriffen, dass unsere

Auslieferer sich sputen mussten,

um rechtzeitig „frische“ Magazine

nachzulegen. Dieses Echo hat uns

sehr gefreut. Das nächste Spezialheft

mit einem weiteren spannenden

Thema kommt also – versprochen!

Und wenn Sie jetzt gerade das aktuelle

Stadtmagazin in der Hand

halten, dann denken Sie doch mal

darüber nach, wie es wohl wäre,

bei uns in Dortmund oder

Schwerte mitzuarbeiten. Oder

vielleicht kennen Sie jemanden in

der Verwandtschaft oder Nach-

Um den Anforderungen eines

modernen, von neuen Medien geprägten

Unterrichts gerecht zu

werden, konnten dank gemeinsamer

Anstrengung von Schule und

Förderverein der Wilhelm-Busch-

Realschule drei interaktive Schultafeln

angeschafft werden.

barschaft, der Zeit und Spaß hat,

zu unserem alle zwei Monate erscheinenden

Stadtmagazin beizutragen.

Wir suchen nämlich noch:

- Mitarbeiter/innen für die Anzeigengewinnung:

Sie telefonieren

gern? Sie haben dreimal in der

Woche ein paar Stunden Zeit? Sie

können Menschen ansprechen

und die Vorzüge unseres Magazins

(Auflage: 135 000, erscheint

in 8 Dortmunder Stadtbezirken

und Schwerte) überzeugend darstellen?

Dann rufen Sie mich doch

einfach persönlich ab 11 Uhr an

(0231/172174). Sie können auch

mit einer Digitalkamera umgehen

und kleine Texte aus ihrem

Wohnort oder Nachbarort schreiben?

Auch dann sollten wir uns

unterhalten!

- Arbeiten würden Sie – je nach

Aufgabengebiet – entweder von

zu Hause aus oder in der Redaktion

im Zentrum Dorstfelds.

Jetzt bleibt mir nur noch, Ihnen

schöne Ferien zu wünschen. Wir

machen Betriebsferien vom 2. bis

zum 15. August. Danach sind wir

wieder täglich von 8 bis 17 Uhr für

Sie da.

Ihr Reiner Schwalm, (Herausgeber),

info@in-stadtmagazine.de

Weg vom Kreideunterricht -

hin zu neuen Medien

Internetinhalte, von Schülern erstellte

Powerpointpräsentationen

und auf digitalen Medien vorbereitete

Arbeitsblätter können für

alle Schüler sichtbar gemacht werden.

Schüler und Lehrer entdecken

noch täglich weitere Anwendungsmöglichkeiten.

Mit der Schülersprecherin Nathalie Stenk freuen sich Schulleiter Carl Kuhmann

und die Fördervereinsvorsitzende Frau Claudia Kuczniak über die neuen

Präsentationsmöglichkeiten.


Unerlaubte Telefonwerbung

Mehrmals täglich kann es vorkommen,

dass irgendwelche Firmen

ungefragt anrufen oder

durch sog. Call Center anrufen

lassen, um für ihre Waren oder

Dienstleistungen zu werben. Oftmals

werden hinterher (angebliche)

Vertragsabschlüsse schriftlich

bestätigt. In manchen Fällen

gelingt es den Unternehmen auch,

die Angerufenen zur Erteilung einer

Einziehungsermächtigung zu

bewegen. Solche werbenden Telefonanrufe

sind unzulässig und

verstoßen gegen das „Gesetz zur

Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung

und zur Verbesserung

des Verbraucherschutzes bei besonderen

Vertriebsformen“, sofern

nicht ausnahmsweise eine

ausdrückliche Einwilligung vorliegt.

Das Gesetz gegen den unlauteren

Wettbewerb, kurz UWG,

gibt bestimmten Verbänden und

Interessensvertretungen Ansprüche

zu reagieren. Das UWG

schützt so allgemein die Interessen

der Wettbewerber, dem einzelnen

Verbraucher dient es also

nur mittelbar. Doch auch der Verbraucher

ist nicht macht- oder

schutzlos. Ihm stehen die zivilrechtlichen

Ansprüche nach dem

Bürgerlichen Gesetzbuch, kurz

BGB, zu. So kann eine eventuelle,

auf den Abschluss eines sog.

„Fernabsatzvertrages“ gerichtete

Erklärung in aller Regel widerrufen

werden. Hierüber ist der Verbraucher

in deutlicher Form zu

belehren. Wird solche Belehrung

nach Vertragsschluss erteilt, beträgt

die Widerrufsfrist einen

Monat ab Mitteilung der Belehrung.

Wird die Belehrung nicht

erteilt, erlischt das Widerrufsrecht

spätestens sechs Monate

nach Vertragsschluss. Darüber

hinaus besteht auch ein Anspruch

auf künftige Unterlassung werbender

Telefonanrufe, der durch

Abgabe einer sog. „strafbewehrten

Unterlassungserklärung“ gesichert

werden kann. Mit Abgabe

einer solchen Erklärung verpflichtet

sich ein Unternehmen zugleich

für den Fall der Zuwiderhandlung

eine Vertragsstrafe zu zahlen.

Kommt ein Unternehmen der

Verpflichtung zur Abgabe der Erklärung

nicht nach, bleibt der Gerichtsweg,

auf dem der Anspruch

des Verbrauchers zunächst vorläufig

im Wege der einstweiligen

Verfügung und sodann ggf. durch

ein Hauptsacheverfahren gesichert

werden kann.

Rechtsanwalt Martin Keller

Goldmedaille für den

Dortmunder Kammerchor

Der Dortmunder Kammerchor,

Meisterchor 2009 im ChorVerband

NRW, hat Mitte Juni sehr

erfolgreich am Zuccalmaglio-

Volkslieder-Festival in Menden

teilgenommen. „Es war ein toller

Tag, und es hat riesigen Spaß gemacht,

bei diesem Festival dabei

Der Dortmunder Kammerchor

gewesen zu sein und das alles

dann mit einer Goldmedaille zu

krönen, was kann es Schöneres

geben?“, so die einhellige Mei-

nung aller beteiligten Sänger/innen.

Mit der insgesamt zweithöchsten

Gesamtwertung sowie

der Tageshöchstwertung für die

Interpretation des Liedes ‚Music‘

(Text: John Miles, Arrangement:

Herbert Grunwald) mit dem

Chorsolisten Martin Grobe ersang

sich der Dortmunder Kammerchor

unter Leitung von Margitta

Grunwald souverän die

Goldmedaille.

Das nächste große Chor-Event des

Dortmunder Kammerchores - die

1. Romantische Chornacht Open-

Air - findet am Samstag 24. Juli

2010 im Biergarten an der Galopprennbahn

in Dortmund-

Wambel statt. Nähere Infos unter

www.dortmunderkammerchor.de

Kompetenznachweis-Kultur

Nun soll es neben dem Spaß, auf

den besagten Brettern der Welt zu

stehen und seinen Auftritt zu trainieren,

zudem noch ein begehrtes

Zeugnis dafür geben, welches in

der Personalchef-Gilde auch noch

Anna Wördehoff (l.) und Lisa Kus (r.)

ergatterten den begehrten „Kompetenznachweis

Kultur“ während des

privaten Schauspielunterrichts bei

Susanne Wilhelmina (Mitte) im Haus

Schulte-Witten

Beachtung und Anerkennung findet?

Wo gibt es denn so was? Zum

Beispiel direkt vor Ihrer Haustür,

hier im Dortmunder Westen! Mit

dem „Kompetenznachweis-Kultur“,

so heißt dieses feierlich von

unserem Bürgermeister Dr. Sauer

verliehene Zeugnis, haben Jugendliche

die Chance, ihre Stärken und

Fähigkeiten außerhalb jeder Schulnote

zum Tragen zu bringen und

so Talente ans Tageslicht zu befördern

und auch noch dokumentiert

zu bekommen, die bis dahin noch

niemand so wirklich entdeckt hatte

- manchmal noch nicht mal der

Jugendliche selbst! Im Schauspiel-

Sportbrillen schützen vor Staub, UV-Licht,

Zugluft und Insekten, entlasten die

Augen und erhöhen die sportliche

Leistungsfähigkeit.

Schonen Sie Ihre Alltagsbrille vor Schweiß

und Fremdeinwirkungen und schützen Sie

Ihre Augen vor Verletzungen.

unterricht mit der Schauspielerin

Susanne Wilhelmina haben bei der

letzten Verleihung im Mai 9 Schülerinnen

und Schüler diese Gelegenheit

beim Schopfe gepackt und

durch das Arbeiten an Rollen und

Aufführungen, auch noch mit viel

Spaß und Enthusiasmus, solch eine

Zeugnis erworben und feierlich

entgegengenommen. An der Realschule

Annette Droste-Hülshoff in

Kirchlinde bot Susanne Wilhelmina

diese Gelegenheit gleichermaßen

an, wie in ihrem privaten

Schauspielunterricht für Jugendliche

im Haus Schulte-Witten. Nach

den Sommerferien läuft der nun

schon legendäre Schauspielkurs

wieder an und macht sich an neue

Rollen und Stücke heran. Hier

wird ausgewählten Monologen,

Dialogen und Szenen auf den Zahn

gefühlt, Techniken zur Sprech-

und Stimmschulung gelernt sowie

an der Selbstpräsentation jedes

einzelnen gearbeitet. Immer dienstags

von 16 – 17 Uhr ab 7. September

im Haus Schulte-Witten, Dortmund

Dorstfeld.

Informationen unter www.wilhelmina.de

und telefonisch unter

0231/16 54 168 oder 0172/400 2547.

Es sind ein paar Plätze frei geworden

und damit auch die Möglichkeit,

nach Absprache mit Susanne

Wilhelmina den begehrten Kompetenznachweis

zu erwerben.

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Dorstfeld, 18. Januar 1910.

Eingesandt.

Wie in früheren Jahren, so findet

auch jetzt am Geburtstage des

Kaisers, abends 6 ½ Uhr, im Lokale

der Frau Witwe Ziegler ein

Festessen statt, zu welchem die

Einzeichnungslisten in den Wirtschaften

offen liegen.

Die politische Gemeinde veranstaltet

eine große öffentliche Feier

am Sonntag, den 30. Januar, bestehend

aus Festzug und daran

anschließender Feier im Ziegler-

4

schen großen Saale, wo ein Konzert

der gesamten Kapelle des

Hannoverschen Pionierbataillons

Nr. 10 aus Minden stattfindet;

mehrere Männergesangvereine

unseres Ortes haben ihre Mitwirkung

bereitwilligst zugesagt.

Dorstfeld, Zieglers Wintergarten.

Die seit einigen Sonntagen in obigem

Etablissement veranstalteten

humor-karnev. Militärkonzerte

erfreuen sich eines außerordentlich

starken Besuchs und großen

Beifalls. Auch das letzte Sonntagskonzert

der 7. Artillerie aus Wesel

bot uns bei der besonders starken

Besetzung einen schönen Genuß,

und wurden die wirklich gediegenen

Vorträge der Kapelle mit vielem

Beifall ausgezeichnet.

Für morgen, Sonntag, 23. Januar

1910, ist die gesamte Kapelle des

Clevischen Feld-Artillerie-Regiments

Nr. 43, unter Leitung des

königl. Obermusikmeisters Herr

C. Weyler, engagiert. Genannte

Kapelle konzertierte im Oktober

in obigem Etablissement mit großem

Erfolge. Das Programm ist

äußerst reichhaltig; auch sollen

verschiedene Lieder wieder gemeinschaftlich

gesungen werden.

Der Konzertsaal ist, der Jahreszeit

entsprechend, prachtvoll dekoriert.

Ein fideles Tanzkränzchen

wird den Tag beschließen; also alles

in allem: Es wird etwas Besonderes

geboten! Zieglerkarten unter

Zuzahlung von 30 Pf. sind

gültig.

Dorstfeld, 21. Januar 1910.

Ein bedauerlicher Unfall stieß

dem Schmiedemeister Anton

Krone von hier, heute zu. Kr. war

damit beschäftigt einem in der

Nähe seiner Wohnung gestürzten

Pferd des Händlers Leeser Rosenberg

wieder auf die Beine zu helfen;

plötzlich erhob sich das Tier,

stürzte aber sogleich wieder zur

Erde und riß den Kr. mit. Dieser

erlitt hierbei einen komplizierten

Bruch des Unterschenkels.

Dorstfeld, 30. Januar 1910.

Kaisergeburtstagsfeier.

Seit Jahren feiert die politische

Gemeinde Dorstfeld unter Beteiligung

fast sämtlicher Vereine des

Ortes eine öffentliche Feier des

Geburtstages des Kaisers.

Der Kriegerverein veranstaltete

einen gemeinsamen Kirchgang.

Um 3 Uhr formierte sich der große

Festzug, der durch einige Straßen

der Gemeinde sich bewegte

und an dem 17 Vereine teilnahmen.

Nach Beendigung des Festzuges

hielt Herr Dr. Westermann

von den Stufen des Kriegerdenkmals

herab eine von patriotischem

Geiste durchwehte Ansprache, in

dem er die Versammelten aufforderte,

dem Kaiser gegenüber

Treue mit Treue zu vergelten.

Die weitere Feier fand im großen

Saale der Frau Witwe Ziegler statt

und nahm einen anregenden Verlauf.

Die Kapelle des hannov. Pio-

nierbatl. Nr. 10 aus Minden führte

gute Konzertmusik aus. Drei der

hiesigen Gesangvereine hatten bereitwillig

zugesagt, durch Liedervorträge

die Feier zu verschönern,

und boten aus dem reichen Schatze

der Männerchorliteratur herrliche

Gaben: Der Gesangverein

„Liedertafel“: „Andreas Hofer“, in

der Bearbeitung von R. Rebbert,

und „Heimattreue“, der Männergesangverein

Dorstfeld:

„Im Frühling“ von Lindlar und

„Sternennacht“ von Schulken, der

katholische Männergesangverein:

„Der Fremdenlegionär“ von Wengert

und „Insbruck ich muß dich

lassen.“ Alle Vorträge fanden

beim Publikum reichen Beifall.

An das Konzert schloß sich der

übliche Festball, der außerordentlich

gut besucht war und die Teilnehmer

in fröhlicher Stimmung

lange zusammenhielt an.

Dortmund, 2. Februar 1910.

Kostgängerwesen.

In dem verflossenen Jahre wurden

hier insgesamt 3159 (3036) Kost-

und Quartiergeber polizeilich gemeldet,

die 8 287 (8114) Kost- und

Quartiergänger in 3607 (3563)

Räumen Unterkunft gewährten.

Übertretungen gegen die erlassenen

Vorschriften wurden zusammen

52 (77) festgestellt und durch

entsprechende Polizeistrafen geahndet.

– Die eingeklammerten

Zahlen beziehen sich auf das Jahr

1908.

Dorstfeld, 1. Februar 1910.

Der Verein selbständiger Handwerker,

dem fast alle selbständigen

Meister von Dorstfeld angehören,

hielt eine gut besuchte

Versammlung ab. Nachdem der

geschäftliche Teil erledigt war,

teilte der Vorsitzende mit, daß die

Vorarbeiten zu dem am Sonntag

stattfindenden Kostüm-Maskenfest

nahezu beendet seien, es verspreche

das Fest in diesem Jahre

ein außergewöhnliches zu werden.

Dann ging man zur Kaisergeburtstagsfeier

über. Ein Mitglied

hielt eine von patriotischem

Geist durchdrungene Ansprache

und brachte das Kaiserhoch aus,

dem die Absingung der Nationalhymne

seitens der Versammlung

folgte. Bei dem jetzt folgenden gemütlichen

Beisammensein verlas

der Vorsitzende mehrere Zuschriften

von dem früheren Mitgliede

Wilhelm Starke, das jetzt in


Kalifornien wohnt und von dem

noch unlängst an dieser Stelle die

Rede war. Starke hat bekanntlich

bei seinem neulichen Besuche hier

dem Verein ein schönes Andenken

gewidmet.

Dorstfeld, 4. Februar 1910.

Schwerer Sturz.

Das in schlechtem Rufe stehende

sogenannte „Schloß Benrath“ auf

der Huckarder Straße, das infolge

des dort sich aufgehaltenen Gesindels

ein Schrecken für die

Nachbarschaft war, ist durch Kauf

in den Besitz des Privatiers Josef

Trösken von hier übergegangen,

der es abbrechen und dafür einen

Neubau mit Schankwirtschaft errichten

läßt. Der bei den Abbrucharbeiten

beschäftigte Handlanger

Franz Heinrichs von hier stürzte

heute nachmittag derart unglücklich

ab, daß er bewußtlos aufgefunden

und dem Krankenhause

zugeführt werden mußte, wo

schwere innere Verletzungen, die

lebensgefährlicher Art sind, festgestellt

wurden.

Partyservice Sasse eröffnet den Verkaufscontainer neu

Täglicher Mittagstisch und Leckeres für den Grill /Kupon-Aktion

Mehr Raum und ein erweitertes

Angebot für die Kundschaft bietet

der Partyservice Sasse jetzt in

Dorstfeld. Am angestammten Firmensitz

an der Walter-Welp-Straße

10 hat Geschäftsinhaberin Patricia

Breidenbach Ende Juni nach

sechs Jahren den Verkaufscontai-

ner gleich rechts in der Einfahrt

wiedereröffnet. Hier gibt es Leckeres

für den Grill, und auch ein

täglicher Mittagstisch zum Abholen

von montags bis freitags mit

täglich wechselnden Gerichten ist

im Angebot. Das Angebot insgesamt

ist u.a. mit dem marinierten

NEUERÖFFNUNG unseres Verkaufscontainers

· Grillwürstchen

· Mariniertes Grillfleisch

· Hausgemachte Salate

· eingelegte Leckereien

· Soßen und Dips und vieles mehr …

Bestellen Sie kostenlos unsere Buffet-Mappe!

Dorstfeld, 10. Februar 1910.

Freche Diebe.

Auf Zeche Dorstfeld Schacht 1

wurden gestern nachmittag zwei

Personen dabei überrascht, wie sie

eine Anzahl auf dem Zechenplatze

lagernde Eisenbahnschienen

auf ein Fuhrwerk luden.

Die Leute hatten ein Gefährt mit

Werkzeug zur Zeche gebracht, das

bei der Reparatur der Ladebühne

Verwendung finden sollte.

Die Gelegenheit benutzten sie, um

Grillfleisch, Grillwürstchen, Soßen

und Dips sehr breit. Probieren

sollte man die eingelegten Leckereien

und die hausgemachten Salate.

Wer den Kupon aus der Ma-

· Täglich wechselnder Mittagstisch

von Mo. – Fr. zum Abholen!

· Bei größeren Bestellungen

Lieferung auf Anfrage

Walter-Welp-Straße 10

44149 Dortmund

Tel. 0231-17 97 55

Fax 0231-7217535

sich an fremdem Gute zur bereichern.

Natürlich wurden die Diebe

festgenommen.

Dorstfeld, 13. Februar 1910.

Feuersbrunst.

Heute morgen um 8 Uhr entstand

auf bisher noch unaufgeklärte

Weise in dem Anwesen des Herrn

Lücker an der Kaiserstraße ein

Schadenfeuer, welches das Ökonomiegebäude

(Stallungen) mit

den Vorräten an Stroh und Heu

Inhaberin Frau Breidenbach (3 v.l.) mit ihren Mitarbeiterinnen

im neuem Verkaufscontainer.

gazin-Anzeige mitbringt, erhält

für 20 € eine leckere Grilltüte mit

Waren im Wert von 30 €. Übrigens:

Die Partyservice-Bestellmappe

gibt es kostenlos – einfach

Unsere Öffnungszeiten:

Mo .– Mi. 10.00 – 15.00 Uhr

Do . – Fr. 10.00 – 18.00 Uhr

Sa. 9.00 – 14.00 Uhr

Außerhalb unserer Öffnungszeiten auf Bestellung!

vollständig einäscherte; nur die

westliche Giebelwand blieb stehen.

Dem tatkräftigen Eingreifen

der hiesigen Feuerwehr ist es zu

danken, daß der Brand keine weitere

Ausdehnung genommen hat,

obwohl schon die westliche Seite

des Dachstuhls des Wohnhauses

in Mitleidenschaft gezogen war.

Das Vieh ist gerettet. Eine Brandwache

blieb auf der Feuerstelle zurück.

Dorstfeld, 13. Februar 1910.

Heute mittag wurde dem um das

öffentliche Leben sehr verdienten

Rentner Herrn H. Schmittmann

der von Sr. Majestät verliehene

Kronenorden IV. Klasse durch

Herrn Amtmann v. Stojentin in

Gegenwart einer größeren Zahl

von Gemeindeverordneten überreicht.

Herr Schmittmann war 30 Jahre

lang Mitglied des Gemeinderats,

längere Zeit auch Mitglied des

früheren Schulvorstandes und

jetzt noch Mitglied des Presbyteriums

der evangelischen Kirchengemeinde

Inhalt der Grilltüte

bestellen unter 0231- 179755. Im

Jahre 2009 hatte Patricia Breidenbach

das Unternehmen von dem

früheren Inhaber Günter Sasse

übernommen, der schon seit einigen

Jahren den Partyservice als

alleiniger Inhaber geführt hatte.

COUPON

Eine Grilltüte

für nur 20,- Euro

(mit Waren

im Wert von

30,- Euro)

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Was stört uns das Geschwätz von gestern!?

Wie das Fähnchen auf dem Turme...

Dass diese Zeile aus einem

Kinderreim auch auf die Politik

anzuwenden ist, steht seit langer

Zeit fest. Und dass auch die Dortmunder

Lokalpolitik dabei keine

Ausnahme bildet, ist ebenfalls

keine Neuigkeit.

Ein weiteres Kapitel dieser unsäglichen

Geschichte hat unlängst die

Ratsfraktion der CDU geschrieben.

In der Sitzung des Stadtparlaments

Ende Mai kam ein Thema

erneut auf den Tisch, das bereits

seit 2006 im parlamentarischen

Raum stand. Die Frage, ob in

Dorstfeld ein Park einem Supermarkt

geopfert werden soll, spaltete

den Rat und fand in der Vergangenheit

keine Mehrheit. Einzig

die Sozialdemokraten waren sich

einig, dass der Park am Dorstfelder

Hellweg/Ecke Arminiusstraße

zubetoniert werden sollte.

6

Schließlich gäbe es ja den viel zitierten

Masterplan Einzelhandel,

der alle 800m einen Vollversorger

vorschreibe.

Frank Hengstenberg ist

Mitglied von „DorstfeldAktiv“

Die Grünen, der damalige Koalitionspartner

der SPD – die Älteren

unter uns werden sich noch

erinnern, dass es Zeiten gab, in

denen sich Grüne und Sozialdemokraten

nicht spinnefeind waren

– waren zunächst auch der

Meinung der Genossinnen und

Genossen, ließen sich jedoch während

eines Treffens mit

Mitgliedern der Bürgerinitiative

DorstfeldAktiv“ von der Widersinnigkeit

dieses Vorhabens überzeugen

und versagten Ernst Prüsse

& Co. die Gefolgschaft. Da

seiner Zeit auch die CDU strikt

gegen eine Zerstörung des Parks

war – Frank Hengstenberg, ehe-

maliger Fraktionsvorsitzender der

CDU, ist noch heute Mitglied von

DorstfeldAktiv“ - , wurde das

Thema vertagt und ruhte nunmehr

ein Jahr lang in den Schubladen

des Tiefbauamtes.

Doch wie das so ist in der Politik,

Meinungen verändern sich bzw.

passen sich neuen Machtkonstellationen

und –optionen an. Detlef

Münch (FBI) ahnte es schon während

der Ratssitzung und wartete

gespannt auf die Entscheidung

der CDU. Diese hatte natürlich

ihre Meinung zwischenzeitlich

geändert und präsentierte einen

bunten Strauß an Erklärungen

oder besser gesagt an Ausreden,

warum nun alles ganz anders sei,

als noch vor einem Jahr. Dass dieser

Strauß nur nach außen bunt

war und eigentlich schon längst

verblüht, störte bei der CDU anscheinend

niemanden.

Die Argumente der Bürgerinitiative,

die von den Fraktionen der

Grünen, der FDP/Bürgerliste und

der Linken aufgegriffen und vorgetragen

wurden, wurden ohne

jede Sachkenntnis abgeschmettert

bzw. ignoriert.

Dass die Einfahrt zum Supermarkt

direkt am Pausenhof einer

Grundschule liegt – na und!? Dass

der geplante Schulerweiterungsbau

zum Supermarkt hin keine

Fenster erhält – na und!? Dass dieser

Anbau praktisch als Lärmschutzwand

fungiert – na und!?

Dass die Bürgerinitiative über

2.000 Unterschriften gegen den

Supermarkt gesammelt hat – na

und!? Dass der Spar- und Bauverein,

Besitzer der Immobilie am

Wilhelmplatz, mit mehreren Vollversorgern

über eine Anmietung

verhandelt hatte und dass diese

Verhandlungen teilweise aus unerklärlichen

Gründen scheiterten

– na und!?

Diese Liste ließe sich noch fortsetzen.

In der Ausgabe 1/2010 berichteten

die IN-Stadtmagazine

ausführlich darüber. Den Artikel

finden Sie unter www.in-stadtmagazine.de/dorstfeld

Bemerkenswert ist insbesondere

die Aussage von Thomas Pisula

(CDU), der sich nach eigener Aussage

in Dorstfeld auskenne, da er

dort arbeite und dementsprechend

täglich vor Ort sei. Dieser

Thomas Pisula wollte der Bevölkerung

von Altdorstfeld eine lange

Fahrt zum nächsten Lidl am Vogelpothsweg

ersparen. Was Herr

Pisula anscheinend noch nicht

bemerkt hat, ist die Tatsache, dass

der nächste Lidl nicht am Vogelpothsweg,

sondern an der Arminiusstraße

liegt – ca. 200m vom

Park entfernt.

CDU lehnte Gesprächsangebot ab

Solche Unwissenheiten hätten

vermieden werden können, denn

wenige Wochen vor der Abstimmung

im Rat hatte die Bürgerinitiative

der CDU ein Gesprächsangebot

unterbreitet, um mit ihnen

die Angelegenheit sachlich zu erörtern.

Dieses Angebot wurde abgelehnt,

mit dem Hinweis, es bestehe

kein Bedarf.

DorstfeldAktiv“ hat nun keine

andere Möglichkeit, als juristisch

gegen die Bebauung des Parks

vorzugehen. Daher wird der Berliner

Rechtsanwalt Karsten Sommer,

der bereits erfolgreich gegen

die B1-Tunnelausfahrt an der

Semmerteichstraße und gegen

den Kraftwerksbau in Datteln

vorgegangen ist, das Vorgehen der

Stadt prüfen. Die Bürgerinitiative

hat jedenfalls nicht aufgegeben

und glaubt weiterhin an eine Rettung

des Parks und daran, dass

der Bürgerwille doch noch zählt.

Als Journalist sollte man Meinung

und Meldung stets fein säuberlich

trennen. Doch es gibt Dinge

in der Dortmunder

Lokalpolitik, bei denen dies sehr

schwer fällt. Die Grenze zwischen

Realität und Satire ist schwimmend

und man könnte lachen,

wenn es nicht so traurig wäre.

Info: Nur 100m vom Dorstfelder Park entfernt, befindet sich eine

Immobilie, in der bis 2004 ein EDEKA beheimatet war. Der dortige

Marktplatz diente als Parkraum. Eines Tages wurde dieser Marktplatz

für den Verkehr gesperrt, um eine Ruhezone im Herzen

Altdorstfelds zu schaffen. Das Ergebnis war zwangsläufig ein

Weggang des Einzelhändlers. In der Immobilie siedelten sich dann

mit Billig- und Schgnäppchenmärkten regelrechte Kunden-Magneten

an und der Marktplatz bietet seither sozialen Randgruppen ein

veritables Zuhause. Um zumindest die Versorgungssituation in

Altdorstfeld zu verbessern, soll nun der Park zerstört werden. Bravo!


In der DASA in die Lunge reisen

Mit „Kopfüber Herzwärts“ den Körper erkunden

Marvin (9) pustet, was seine Lunge

hergibt. Der „Balkon“ in der Ausstellung

erzählt etwas über gute und

schlechte Luft. Foto: Andreas Wahlbrink

Eine ungewöhnliche Entdeckungsreise

in und um den Körper

verspricht die neue Mitmachausstellung

„Kopfüber Herzwärts“

des Grazer Kindermuseums „FRida

& freD“ in der DASA, die seit

Sonntag, dem 4. Juli, und bis zum

30. Dezember in Dortmund zu sehen

ist. Die Schau für Kinder ab

fünf Jahren erzählt Spannendes

über das eigene „Ich“ und macht

Lust auf Bewegung.

Pustend in die Lunge reisen, kriechend

die Verdauung erforschen

und steppend den Herzschlag

wahrnehmen: „Kopfüber

Herzwärts“ lädt zu vielerlei Selbsterfahrungen

ein. Bewegung ist ein

wichtiger Motor, um seine Umwelt

zu begreifen. Daher setzt die

Ausstellung auf eine Vielzahl von

Elementen, die die Reaktionsfähigkeit,

das Gleichgewicht, die

Beweglichkeit, die Schnelligkeit

und wilde Kräfte herausfordern.

Die Ausstellung gibt Antworten

auf Fragen wie „Weshalb bekomme

ich Seitenstechen, wenn ich

schnell laufe?“ oder „Was passiert

mit dem Essen, nachdem ich es

geschluckt habe?“.

Aufgebaut ist die Ausstellung wie

ein Haus mit 13 Erlebnis-Wohnräumen.

Sie knüpfen an den Alltag

von Kindern an. In der Küche

geht es um Ernährung, im Bad

um die Körperfunktionen, im Arbeitszimmer

um das Denken und

so weiter. Sie werden angeregt,

sich mit sich selbst auseinanderzusetzen

und zu hinterfragen, was

sie brauchen, damit sie sich in ihrer

Haut wohlfühlen.

„Die Förderung von Wohlbefinden

und Gesundheit mit allen

Sinnen ist Kernaufgabe der

DASA“, stellt DASA-Kurator

Hans-Gerd Kaspers den Bezug

zum Ausstellungsort her. 80 interaktive

Stationen warten in der

DASA auf junges Ausstellungspublikum.

Die Ausstellung richtet

sich in erster Linie an Vorschulkinder

und Grundschüler mit ihren

jeweiligen Betreuern, Eltern

oder Großeltern. Nach Graz, Niherst

(Trinidad und Tobago) und

Dresden ist die DASA der erste

Standort der Schau in NRW.

Die DASA bietet als Erlebnisausstellung

zum Sehen, Hören und

Mitmachen jede Menge Entdeckungsmöglichkeiten.

Vielfältig

inszeniert und innovativ gestaltet

geht es in Deutschlands größter

Arbeitswelt Ausstellung um den

Menschen, seinen Fähigkeiten,

Talente und Bedürfnisse.

7


8

DIN EN ISO 9001

Zertifikat Nr. 71 100

Erfolgreiche JOB-Messe in der

Wilhelm-Busch-Realschule

Ein voller Erfolg war die JOB-Messe,

die am 20. Mai bereits zum zweiten

Mal an der Wilhelm-Busch-Realschule

durchgeführt wurde. 18

Betriebe präsentierten ihre Unternehmen

im Päd. Zentrum. Dort

konnten sich die Schülerinnen und

Schüler der 8., 9. und 10. Klassen

sowie deren Eltern ausführlich über

die angebotenen Ausbildungsberu-

fe informieren. Zudem fanden zahlreiche

vielversprechende Gespräche

statt. Darüber hinaus wurden unseren

Schülerinnen und Schülern

verschiedene Extras angeboten, beispielsweise

ein kostenloser Bewerbungsmappen-Check.

Besonderen

Zulauf fanden Aktivitäten wie Blutzuckertest

und Blutdruckmessung,

die von dem Kath. Krankenhaus

COMUNITA SENIORENHÄUSER

LUCIA | VINzENz | zEppELINSTRASSE

Do-Wickede Do-Dorstfeld Do-Huckarde

Comunita Seniorenhäuser bieten Ihnen:

• Qualifiziertes Personal

• Aktivierende Pflege

• Einzelzimmer inkl. Bad

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Wickeder Hellweg 93 | 44319 Dortmund

Dortmund-West (Einrichtung der

St. Lukas Gesellschaft) durchgeführt

wurden.

Firmen aus unterschiedlichsten Bereichen

vermittelten eine große

Bandbreite an Berufen. Anwesend

Rektor Carl Kuhmann und Rosemarie Meder von der Wilhelm-Busch-Realschule

mit Vertretern des Autozulieferers Continental

Viele Infos zur Berufsausbildung gab

es auch am Stand der

DEW und DSW 21

waren auch DSW 21, EDG, Continentale-Versicherung,

Stadt Dortmund,

DB, Uniorg, Baugenossenschaft

der Bauwirtschaft

-Wuppertal, Volksbank, IHK, Continental,

RAG, ASB, WIHOGA,

Sparkasse, Energie-Agentur-Gelsenkirchen,

Wissenschaftspark-

Gelsenkirchen, Stadt Dortmund

sowie das Hauptzollamt Dortmund.

Das Kath. Krankenhaus

Dortmund-West sowie die Zahnärztekammer

stellten Gesundheitsberufe

und deren Anforderungen

vor. Es wurden nicht nur Informationen

über die Einstellungsvoraussetzungen

gegeben, sondern sogar

schon weiterführende Termine mit

Interessenten vereinbart. Sowohl

bei den teilnehmenden Firmen als

auch bei Eltern und Schülern gab es

eine übereinstimmend positive Resonanz.

Hervorgehoben wurde die

Möglichkeit der perönlichen Beratung.

schluss des Treffens bildete am

Sonntag die Lagermesse, zelebriert

durch den derzeitigen Pfarrer

der Gemeinde, Pfarrer Christian

Conrad.

Den Altar schmückten dabei die

Banner des Zeltlagers, die sonst

am Lagerkreuz wehen. Zur Erinnerung

erhielt jeder Teilnehmer

noch ein T-Shirt. Auf der Rückfahrt

ging es abermals hoch her

und so stand nach der Ankunft in

Dorstfeld für alle fest: “2015 – ich

bin wieder dabei!“

Markus Krone (im Namen der Leitung

Veteranenzeltlager)

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• Freizeit- & Betreungsbetreuungsangebote

• Offen für Gemeinde und Vereine

Telefon: + 49 (0)231 82976-0

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Achtes Veteranenzeltlager in Dreislar

Treffen der Generationen

Bereits zum achten Mal trafen

sich kürzlich die Ehemaligen und

Aktiven der Lagerteams des Zeltlagers

der katholischen Kirchengemeinde

St.Barbara Dorstfeld im

sauerländischen Dreislar.

Fast 60 Teilnehmer, darunter auch

der ehemalige Vikar der Gemeinde

Michael Beckmann, hatten sich

für dieses „Spektakel“ angemeldet.

Besonders erfreulich war die

hohe Anzahl der derzeit jugendlichen

Aktiven, galt es doch diese

Tradition an diese weiterzugeben.

Ein Großteil der Gruppe begann

am Freitag die Reise per Bus. Kurz

nach der Abfahrt wurden bereits

die Lagerlieder lautstark gesungen,

sehr zur Freunde der Busfahrerin.

Nach der Ankunft in Dreislar

wurden vier 14-Mann Zelte

aufgeschlagen und der Grill angefacht.

Später am Lagerfeuer wurden

wieder die alten Lieder, begleitet

durch drei Gitarrenspieler,

gesungen. Die durstigen Kehlen

erfreuten sich dabei an einer Bierfassspende

von Rüdiger Teepe,

Vorsitzender der Dortmunder Ta-

fel, der in naher Zukunft eine herausragende

Ehrung erhält. Der

Samstag stand ganz im Zeichen

des Sports.

Ein Teil der Veteranen wanderte

rund um Dreislar, die Jüngeren

spielten in 9 Teams Speckbrett, organisiert

durch Norbert Stang.

Der Abend wurde wieder am Lagerfeuer

verbracht, wobei zur Erheiterung

Eckhart Gielisch beitrug,

der mehrere Gedichte von

Ulrich Roski vortrug. Den Ab-

Ehemalige und Aktive der Lagerteams des Zeltlagers der katholischen Kirchengemeinde

St.Barbara Dorstfeld

E-Mail: info@comunita-sh.de

www.comunita-seniorenhaeuser.de


40 repräsentative Mustergräber auf Landesgartenschau Hemer

Dortmunder Friedhofsgärtnerei Thomas Berndt mit Top-Platzierung dabei

Im Ausstellungsteil „Grabgestaltung

und Denkmal“ sind in Zusammenarbeit

mit dem Landesinnungsverband

für das Steinmetz-

und Steinbildhauerhandwerk

Westfalen-Lippe mit Sitz in

Münster und dem Landesverband

Gartenbau Westfalen-Lippe e.V.,

Sitz Dortmund, von den westfälisch-lippischenFriedhofsgärtnereien

40 repräsentative Mustergräber

mit einer Vielfalt von

Möglichkeiten der Gestaltung

und Grabzeichen angelegt wor-

Chefarzt Dr. med. Jürgen Hagemeyer

Das Knie ist nicht nur das größte,

sondern auch das anfälligste Gelenk

des Menschen. Neben ver-

letzungsbedingten Erkrankungen

kommt es oft ab dem 70. Lebensjahr

– manchmal sehr viel früher

– zu Verschleißerscheinungen, die

meist mit Schmerzen und einer

Einschränkung der Lebensqualität

einhergehen. Über moderne Therapien

bei Erkrankungen des Knies

sprachen wir mit Dr. Jürgen Hagemeyer,

Chefarzt der Orthopädie

und Traumatologie am Ev. Krankenhaus

Bethanien.

Herr Dr. Hagemeyer, die Arthrose

ist ja weit verbreitet. Kann

man dieser Krankheit eigentlich

vorbeugen?

Vorbeugen kann man nicht, denn

es handelt sich um eine verschleißbedingte

Erkrankung, die

auf einer Abnutzung des Gelenk-

den. Individuell gestaltete Mustergräber

zeigen die Kunst, Grabstein

und Bepflanzung so

aufeinander abzustimmen, dass

sie eine kreative Einheit ergeben.

Stets neue Gestaltungsideen im

Zuge der Frühjahrs-, Sommer-

und Herbstbepflanzung bieten

dem Besucher ein abwechslungsreiches

Gesamtbild. Bereits einen

Tag vor der offiziellen Eröffnung

der Landesgartenschau Hemer

2010 fand die erste Bewertung der

Mustergrabanlagen mit der Früh-

knorpels beruht, Aufgrund der

starken Belastung sind die beiden

großen Gelenke, also Knie und

Hüfte, für eine Arthrose besonders

anfällig. Sie beginnt oftmals

harmlos und schon in jüngerem

Lebensalter. Gerade im Anfangsstadium

kann man mit konservativen

Therapien wie Krankengymnastik,

Akupunktur und

speziellen Schmerztherapien einem

raschen Fortschreiten der Erkrankung

entgegenwirken. Heilbar

ist sie allerdings nicht. Im

fortgeschrittenen Stadium ist daher

ein Gelenkersatz das Mittel

der Wahl.

Ein künstliches Kniegelenk

kommt aber wohl eher für ältere

bzw. alte Menschen infrage, oder?

Den Vorbehalt, dass man ein gewisses

Alter haben sollte, bevor

ein nicht mehr funktionsfähiges

Gelenk ersetzt wird, hören wir

immer wieder. Man kann es aber

auch genau anders herum sehen.

Wenn man wartet, gehen nämlich

einige Jahre verloren, in denen

man sich mit Gelenkschmerzen

quält. Bewegungseinschränkungen,

Mobilitätseinbußen und damit

auch ein Verlust an Lebensqualität

sind Indikationen, die

einen solchen Eingriff rechtfertigen.

Entscheidend ist eigentlich

ausschließlich das Verhältnis von

Nutzen und Risiko - und zwar unabhängig

vom Alter. Einer 70-jährigen

Frau, die nach einer 10 km

langen Wanderung über ein Ziehen

im Oberschenkel klagt, wür-

jahrsbepflanzung statt. Für die

besonders gelungenen Gestaltungen

mit farblich exakt abgestimm-

de man sicherlich keine Prothese

einsetzen. Für einen 35-jährigen

Mann, der seit drei Jahren nicht

mehr laufen kann und in allen Lebenslagen

erheblich beeinträchtigt

ist, kann ein künstliches Gelenk

hingegen einen deutlich

verbesserten Gesundheitszustand

bedeuten. Moderne Kunstgelenke

können heute mindestens 18 bis

20 Jahre halten. Für diesen Zeitraum

erhält man Lebensqualität,

bis das Gelenk ggf. gewechselt

werden muss.

Aber es ist und bleibt doch ein

großer Eingriff.

Der Einsatz von Kunstgelenken –

gleichgültig ob Knie oder Hüfte –

gehört heute zu den Routineeingriffen,

die wir beispielsweise im

Ev. Krankenhaus Bethanien täglich

mehrmals durchführen. Die

Operation muss auch nicht mehr

unbedingt in Vollnarkose durchgeführt

werden. Im Gegenteil,

sehr viele Patienten bevorzugen

die regionale Anästhesie. Bei der

sog. Spinalanästhesie wird mit

winzigen Kanülen ein lokal wirkendes

Betäubungsmittel in den

Rückenmarkskanal gespritzt. Damit

wird das Schmerzempfinden

ausgeschaltet. Wer den Eingriff

bewusst nicht miterleben möchte,

kann zusätzlich ein Beruhigungsmittel

bekommen, so dass er während

des gesamten Eingriffs

schläft. Direkt danach ist man

aber sofort wieder ansprechbar

und kann essen, trinken und Besuch

empfangen.

ten Saison- Bepflanzungen in

Symbiose mit den Grabmalen

konnten die drei Dortmunder

Friedhofsgärtnereien Thomas

Berndt, Karl-Heinz Schrön und

Dirk Scholz hervorragende Preise

erringen.

Die Mustergrabanlage befindet

sich im Ausstellungsteil 8 in der

Nähe des Wasserspielplatzes. Die

Landesgartenschau öffnet täglich

bis zum 24. Oktober 2010 um 9.30

Uhr. Ein Besuch lohnt sich.

Interview mit Chefarzt Dr. med. Jürgen Hagemeyer

Kniegelenksarthrose: Schmerzfrei durch moderne Kunstgelenke

Und wie lange dauert die anschließende

Rehabilitationsphase?

Wochenlange Reha-Phasen sind

heute oftmals nicht mehr nötig.

Die physiotherapeutische Nachbehandlung

beginnt direkt nach

der Operation. Ziel des regelmäßigen

Trainings ist es, dass das

Knie schnell wieder voll belastet

werden kann, also eine optimale

Wiederherstellung der Beweglichkeit

erreicht wird.

Wie sieht es denn mit sportlicher

Betätigung aus? Ist das mit einem

Kunstgelenk überhaupt möglich?

Aber ja. Sport ist nicht nur möglich

und erlaubt, sondern sogar

sehr sinnvoll. Man sollte jedoch

Sportarten wählen, die man bereits

beherrscht. Andernfalls ist

das Verletzungsrisiko zu hoch.

Besonders empfehlenswert sind

Wandern, Radfahren, Schwimmen,

Rudern, Skilanglauf oder

Gymnastik. Als weniger günstig

gelten Sportarten mit häufigem

Tempowechsel und ruckartigen

Bewegungen, also beispielsweise

Ballspiele, Reiten oder alpiner

Skilauf.

Herr Dr. Hagemeyer, danke für

dieses Gespräch.

Orthopädische Abteilung am

Ev. Krankenhaus Bethanien:

Tel. 0231 / 9430-611

9


10

„Vom Kindergarten zur Gesamtschule im Tennis“

Ein beispielhaftes Projekt mit vielen Beteiligten - TC Eintracht Dortmund als Gastgeber

Der Deutsche Tennisbund hat

eine Kommission eingesetzt, die

unter dem Arbeitstitel „Schultennis“

- mit Hilfe von Sponsoren aus

der Wirtschaft - Jungen und Mädchen

bereits im Kindergarten und

dann bis zum Gymnasium an den

Tennissport heranführen möchte.

Auch der Westfälische Tennis-

Verband ist mit von der Partie.

Hier ist Klaus Roßdeutscher für

diese Aktion zuständig. Er hatte

jetzt Politiker, Schulleiter, Sportfunktionäre

und Vertreter der

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v. l.: (obere Reihe): Klaus Roßdeutscher (WTV), Ulrich Kluge (Vorsitzender des

TC Eintracht Dortmund), Jürgen Kreusemann von der PSD Bank, Dr. Reiner

Fiesel (Sportdezernent Bezirksregierung Arnsberg) sowie (untere Reihe) die

Übungsleiter Heinz Wagner (Bayrischer Tennisverband) und Olaf Kirchner

(TC Eintracht Dortmund) bei der Schecküberreichung.

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Wirtschaft auf die Anlage des TC

Eintracht Dortmund eingeladen.

Hier wurde das Konzept „Vom

Kindergarten zur Ganztagsschule/Gymnasium“

vorgestellt. Klaus

Roßdeutscher, der WTV-Schultennisreferent

und Lehrwart des

WTV, konnte zusammen mit dem

Vorsitzenden von TC Eintracht

Dortmund, Ulrich Kluge, die Vizepräsidentin

des WTV, Gerti

Straub, Vertreter der Bezirksregierung

Arnsberg, die Schulleitungen

des Max-Planck Gymnasiums,

der Olpketal Grundschule,

der Liebig Grundschule und des

Nikolai Kindergartens, des Stadtsportbundes

und die kooperierenden

Vereine TC BW Lütgendortmund

und TC Mengede sowie

den Kooperationspartner, die

PSD Bank Dortmund, zur Unterzeichnung

des Vertrages begrüßen

und für diese erste Aktion einen

Scheck im Wert von 2.000€

von der PSD Bank entgegennehmen.

Dieser Betrag soll helfen, die Bemühungen,

Tennis im Kindergarten

und Schulen bekannt und interessant

zu machen. In seiner

Rede begründete Klaus Roßdeutscher

die pädagogischen Anforderungen:

Die körperliche Verfassung

verbessern, soziale Erfah-

rungen und Kompetenzen ermöglichen,

zum außerschulischen

Sporttreiben anregen und betätigen

sowie vielfältige Sport- und

Bewegungserfahrungen vermitteln.

Auf den Plätzen des TC Eintracht

gab es dann praktische Einführungen

in das Kindergartentennis,

das Heinz Wagner vom Bayrischen

Tennisverband durch-

führte. Danach zeigte TC Eintracht

Cheftrainer Olaf Kirchner

„Tennis in Grundschule und Vereinen.“

Erklärungen und praktische

Vorführungen gab es durch

Olaf Kirchner und Heiner Möller

für „Tennis in der Sekundarstufe

I. Heiner Möller ist der zuständige

Lehrer der Tennis AG am Max-

Planck Gymnasium. Wie zu erfahren

war, hat auch der TVE

Barop sein Interesse an diesem

Projekt gezeigt. Hier ist ja auch

bereits der Stützpunkt „Integration

durch Sport“ angesiedelt.


Vergnügen pur mit dem Mazda MX-5 – ein Erlebnisbericht

IN-Stadtmagazine testeten den MX-5 von Mazda bei Bonnermann & Hüls

Zwei Mitarbeiter der IN-Stadtmagazine,

Christian Schwalm und

Manuel Benning, durften den

schicken MX-5 ausführlich testen:

Der MX-5 Roadster stand für uns

im Mazda Autohaus Bonnermann

& Hüls, an der Nortkirchenstraße

43, zum Einstieg bereit. Ein paar

Stunden hatten wir Zeit, um mit

dem Wagen in Dortmund auf die

Strecke zu gehen. Selbst das Wetter

spielte an diesem Tag mit, die

ersten Sonnenstrahlen kämpften

sich durch die Wolken und das

Cabrio Feeling ließ unsere Herzen

höher schlagen. Wir konnten es

kaum erwarten das Stoffdach des

sportlichen Zweisitzers zu öffnen

um uns den Wind um die Nasen

wehen zu lassen. Und ein Vergnügen

war es dann tatsächlich von

Anfang an mit dem schicken Flitzer,

der in Japan gebaut wird.

Kaum hatten wir uns in die angenehm

seitlich führenden Schalensitze

gesetzt, beeindruckte der

Innenraum durch seine Top-

Verarbeitungsqualität, kamen das

Design und die pure Ästhetik des

Cockpits in den Blick. Da waren

die schwarz hinterlegten Instrumente,

die Klavierlack-Applikati-

onen, das lederbespannte Armaturenbrett.

Dann der prüfende

Blick nach hinten: Das Stoffdach

des Mazda MX-5 Roadster ist ein

Wunder an Kompaktheit: Es faltet

sich so platzsparend zusammen,

dass auch im abgelegten Zustand

das gesamte Kofferraumvolumen

von 150 Liter erhalten bleibt. Wir

meinen, optimal gelöst.

Unter der Motorhaube tut ein 1,8

Liter Motor mit 126 PS seine Arbeit

- und zwar kultiviert, aber

vom Sound her ist die Doppelauspuff-Anlage

sehr kräftig und kernig

- dem sportlichen Wesenszug

Manuel Benning ist vom Mazda MX-5 begeistert

des MX-5 durchaus angemessen.

Den MX-5 Fans stehen natürlich

auch andere Motoren zur Verfügung:

Es gibt den Wagen auch als

2,0 -Liter Benziner mit 160 PS (ab

24.090 Euro) oder auch als 2.0 Liter

Turbo in der Sports-Line Ausstattung

(ab 25.090 Euro). Obwohl

der MX-5 mit der Serienausstattung

bereits mehr als ausreichend

und optimal ausgestattet ist, kann

man auf Wunsch jede Menge Sonderausstattungen

und Zubehör

dazu wählen.

Schon nach ein Paar Kilometern

auf den kurvenreichen Straßen

Sonderveröffentlichung

um die Hohensyburg setzte der

Spaß dann so richtig ein. Satt lag

das Maximaldrehmoment von

167 Nm zwischen 1700 und 4500

Touren, und wir hatten die Wahl,

wie wir den Flitzer mit dem Zoom

Zoom-Emblem und dem dezent

futuristischen Design in allen

Gangbereichen über die Piste treiben

wollten: Mal entspanntes

Driften, dann wieder entschlossene

Inanspruchnahme der präzisen

Fünfgang-Schaltbox. Schade,

dass wir unseren „MX-5 auf Zeit“

Legenden leben länger.

Der M{zd{ MX-5.

nach drei Stunden schon wieder

bei Bonnermann & Hüls abliefern

mussten.

Ein Video unserer Testfahrt finden

Sie auf unserer Internetseite:

www.-in-stadtmagazine.de

Bonnermann & Hüls GmbH

Nortkirchenstraße 43

44263 Dortmund

Tel. 0231 425772 0

Der Mazda MX-5: Sieger der

Auto Trophy 2007 und 2008

in der Kategorie „Cabrios

bis 30.000 Euro“ (Import)

Seit 20 Jahren steht der Mazda MX-5 für Roadster-Feeling der

AUTO ZEITUNG 25/07

Extra klasse. Inklusive Klimaautomatik, Stoffverdeck, Lederlenk-

und 25/08

rad, Mazda Audio-System, CD-Player (MP3-fähig), Einstiegsleisten in

Edelstahl, ABS, EBD, DSC mit TCS u.v.m. Lassen Sie sich jetzt in die Welt

der Sportwagen entführen. Genießen Sie bei einer Testfahrt das Gefühl von Frei-

heit und sportlichem Fahren. Der M{zd{ MX-5.

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11


Von Ballonen und anderen Luftnummern

Manchmal ist es richtig schade,

dass diese Rubrik „Politik in

Dortmund“ heißt. Schauen Sie, es

gab in den letzten zwei Monaten

so schöne Ereignisse, über die es

sich zu schreiben lohnt, aber im

Folgenden geht es mal wieder um

etwas, das mit Schönheit nur sehr

begrenzt zu tun hat.

Kaum hatte der Mai begonnen,

kam die Kulturhauptstadt endlich

dort an, wo sie hingehört: bei den

Menschen! Denn eine Woche lang

– aufgehalten nur durch das

schlechte Wetter – schwebten im

gesamten Ruhrgebiet über 300

große und mit Helium gefüllte

Ballone über ehemaligen Schachtanlagen

und erinnerten an die

bergbauliche Vergangenheit unserer

Region. Auch Dortmund beteiligte

sich und hatte mit gut 30

Ballonen nach Essen und Bochum

die meisten „SchachtZeichen“.

Nur eine Woche später folgte mit

!Sing – Day of Song das nächste

Großprojekt der RUHR.2010.

Rund 1.000.000 Menschen machten

aus dem Ruhrgebiet einen großen

Konzertsaal und intonierten

neben dem Steigerlied auch die

Kulturhauptstadt-Hymne von

Herbert Grönemeyer. Während

12

OB Ullrich Sierau auf dem Alten

Markt mitsang, gaben diverse

Chöre auf den anderen Plätzen in

der Dortmunder Innenstadt un-

So schön ist unsere Stadt: Blick vom Deusenberg auf den Hafen und den

Hammerkopfturm der Zeche Minister Stein.

terschiedlichste Musikstile zum

Besten. Kaum waren die Gesänge

verhallt, hielt ein bis dahin ungewohnter

Summton Einzug in

deutsche Wohnzimmer: das nervtötende

Gedröhne der so genannten

Vuvuzelas wird vermutlich

lange im Gedächtnis bleiben, auch

wenn in Südafrika längst kein Ball

mehr rollen wird... Apropos nervtötend,

da wären wir wieder bei

der Politik. Anfang Mai waren wir

mal wieder aufgerufen, einen

Oberbürgermeister zu wählen.

Zählt man alle Wahlen zusammen,

haben wir innerhalb der

letzten zwölf Monate sage und

schreibe neun Stimmen abgegeben!

Sowas nennt man wohl Demokratie

XXL. Die Menschen in

Brackel gaben sogar noch eine

Stimme mehr ab, so dass zu befürchten

steht, der eine oder andere

im Dortmunder Osten sei mittlerweile

heiser.

Die Ergebnisse der OB- und der

Brackeler BV-Wahl zeigten zudem,

dass ein erneuter Gang zur

Urne irgendwie überflüssig war.

Ullrich Sierau gewann einmal

mehr deutlich gegen seinen Kontrahenten

Joachim Pohlmann

und die BV Brackel erlebte ebenfalls

keine nennenswerten Veränderungen.

Am Wahlabend war im

Rathaus immer wieder die Legende

vom roten Besenstiel zu vernehmen

und dass die Dortmunder

auch ihn wählen würden, falls

er denn Sozialdemokrat sei. Vermutlich

ist diese Erklärung des

CDU-Wahl-Debakels an jenem 9.

Mai ein wenig kurz gegriffen. Natürlich

ist es schwer, die Jahrzehnte

dauernde Herrschaft der SPD

zu brechen, doch gibt sich die

CDU auch alle Mühe, auf immer

und ewig die nörgelnde Nicht-Alternative

zu sein. Erinnert sei an

dieser Stelle an Frank Hengstenberg

und seinen Wechsel zur

EDG.

Der desolate Zustand der Dortmunder

CDU wird aber auch

deutlich, wenn man sich die Ergebnisse

der Landtagswahl anschaut.

Raten Sie mal, wie viele

Christdemokraten aus Dortmund

in den Landtag gewählt wurden.

Die ganze Stadt sang: der Day of Song auf dem Platz von Netanya.

Genau, es sind 0! Die einzige

Dortmunder CDU-Abgeordnete,

Claudia Middendorf aus Hörde,

musste das Landesparlament genauso

schnell verlassen, wie sie

hineingerutscht war; hier passt

das Sprichwort mit der Jungfrau

und dem Kinde. Und auch die

restlichen CDU-Leute hatten gegen

ihre SPD-Konkurrenz nicht

den Hauch einer Chance. Dies allein

auf die Dortmunder CDU zu

schieben wäre ungerecht; das

Schwarz-Gelbe Chaos in Berlin

und die Überheblichkeit des Kohl-

Ziehsohns Jürgen Rüttgers, der

sich höchst selbst zum Arbeiterführer

stilisiert hatte und im Januar

an der Hauptschule in Hörde

ein Loblied auf die dem Untergang

geweihte Schulform sang,

taten ihr Übriges dazu. Noch ein

Wort zum doppelten OB-Kandidaten

der CDU, Joachim Pohlmann.

Joachim Pohlmann ist unheimlich

sympathisch, ausge-

sprochen intelligent und gebildet

und kreuzanständig. Und genau

dies sind drei Gründe, die gegen

eine Karriere in der Politik sprechen.

Vielleicht ist Joachim Pohlmann

so etwas wie der Dortmunder

Horst Köhler: ambitioniert,

das Richtige zu tun und die Stadt

nach vorne zu bringen; Denkanstöße

zu geben und zu verändern;

Sachverstand dort walten zu lassen,

wo sonst der Klüngel bestimmt.

Das konnte nicht gut gehen.

Erst recht nicht, wenn der

Rückhalt innerhalb der Partei

nicht vorhanden ist. Schade! Pohlmann

hätte der Stadt – in welcher

Position auch immer - gut tun

können, die Stadt hat ihm aber

nicht gut getan.

Wie aus dem Nichts erreichte uns

Mitte Mai eine Nachricht, die das

so genannte bürgerliche Lager zutiefst

erschütterte. FDP-Frontfrau

Annette Littmann erklärte ihren

sofortigen Rückzug aus der Politik.

Als Erklärung nannte sie private

Gründe; Familie, Beruf und

Politik ließen sich nicht mehr unter

einen Hut bekommen. Was

dies bedeutet, wurde in der Ratssitzung

Ende Mai deutlich. Während

seiner zweiten Antrittsrede

stockte OB Ullrich Sierau, blickte

nach rechts und fragte spitzbübisch:

„Warum ist es hier heute

eigentlich so ruhig? Wo ist denn

Frau Littmann? Ach ja, die ist arbeiten!“


Farb(T)räume im Knappschaftskrankenhaus

Seit 7 Jahren gibt es bereits Kunst

und Kultur im Knappschaftskrankenhaus

in Brackel. Anfang Mai

wurde die 33. Ausstellung von

Pressesprecher Wolfgang Skorvanek

eröffnet. In kaum einer der vorhergehenden

Ausstellungen waren

so vielfältige Maltechniken zu se-

hen, wie bei den Künstlern Fei

Schmitz und Jean-Luc Me’nager.

Es werden Techniken mit Acryl,

Ölfarbe, Kohle, Chinesische Tusche

und der Spritzpistole gezeigt.

Auf der Ebene 1 hat Fei Schmitz

Erinnerungen an Reisen und Lebensabschnitte

aus Kairo, Tibet,

China, aber auch aus Dortmund in

ihren Bildern verarbeitet. So findet

sich der Ahorn aus dem Dortmunder

Rombergpark ganz in der Nähe

einer Tibetischen Landschaft. Der

Künstlerin ist es wichtig, Farbme-

lodien in Linien und Farben auf

einer Leinwand oder Papier festzuhalten.

Die Ebene 2 ist ganz Jean-

Luc Me’nager gewidmet. Bei seinen

Werken steht die möglichst exakte

Umsetzung von Fotografie in Malerei

im Vordergrund. Nur wenige

Dinge finden auf den Bildern des

v. l.: Jean-Luc Me’nager und Fei Schmitz (re) im Gespräch mit Wolfgang Skorvanek

Künstlers Platz. Das sogenannte

Figur-Grund-Verhältnis ist sehr

ausgeprägt. Der Blick wird auf das

Wesentliche gelenkt. Hinzu kommen

Werke mit traumhaften Sequenzen

- Farbträume, wie auf

dem Bild mit dem grünen Drachen.

Für Patienten, Mitarbeiter

und Besucher ist eine Ausstellung

im Krankenhaus immer eine willkommene

Abwechslung. Die Ausstellung

ist bis zum 30. Juli im

Knappschaftskrankenhaus, Wieckesweg

27, in Brackel zu sehen.

Cecilia Bartoli im CJD Dortmund

vorne Cecilia Bartoli links dahinter Andreas Holzem, Leiter des CJD Dortmund;

rechts Peter Pohlmann, POCO Holding GmBH und Schirmherr der Kinderwerkstatt

Die weltbekannte Starsopranistin

Cecilia Bartoli besuchte am 30.

Juli 2010 das Christliche Jugenddorf

in Dortmund (CJD).

Am Rande der CJD Tafelrunde signierten

sie, der Intendant des

Dortmunder Konzerthauses, Benedikt

Stampa, und der Schirmherr

der CJD Kinderwerkstatt, der

Unternehmer Peter Pohlmann

(POCO), das Wappentier des

Konzerthauses, das Dortmunder

Nashorn.

„Es ist uns eine große Ehre, dass

die großartige Sängerin zu uns ins

Jugenddorf kommt, nachdem sie

24 Stunden vorher mit einem aufsehenerregenden

Norma-Debüt

im Dortmunder Konzerthaus gastierte“,

so der Gesamtleiter And-

reas Holzem. „Darüber freuen wir

uns sehr! Frau Bartoli ist für ihre

außerordentliche emotionale Gestaltungskraft

bekannt, die in der

ganzheitlichen Pädagogik und Erziehung

des CJD eine spezifische

Parallele findet.“ Peter Pohlmann

hat dieses Treffen, dieses Sich-

Kennenlernen durch sein vielfältiges

und finanzielles Engagement

ermöglicht.

Die Jugendlichen des CJD aus

den verschieden Ausbildungsabteilungen

sorgten für die Tafelfreuden

im passendem Ambiente

und Dr. Horst Röhr stellte die

Projekte und Programme der CJD

Kinderwerkstatt sowie die Ideen

und Visionen für weitere Entwicklungen

vor.

13


14

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diesen Zeiten historischer Niedrigzinsen eine Jahres-Kapitalrendite

bis zu 6 Prozent – und das auch noch staatlich

garantiert 20 Jahre lang? Richtig: Das gibt es derzeit nirgendwo.

Wer in diesem Jahr Geld und ein Dach mit geeigneter

Süd- oder Südwest-Ausrichtung für die Installation

der Solarstrommodule hat, sollte auch deshalb noch in

2010 Nägel mit Köpfen machen, da Anfang 2011 die Einspeisevergütung

in einem weiteren Schritt reduziert werden

soll.

Für 2010 rechnet der Bundesverband Solarwirtschaft

(BSW-Solar) mit einem Photovoltaik-Marktwachstum

im In- und Ausland

von mindestens 50 Prozent.

2009 hatte sich der

Markt für Solarstromanlagen

in Deutschland

gegenüber dem Vorjahr

bereits verdoppelt. Teile

der deutschen Solarbranche

bangen trotz dieser

guten Wachstumschancen um ihre Zukunftsaussichten

für den Fall, dass die Solarstromförderung in den nächsten

Jahren zu stark gekürzt werden sollte. Diese Einschätzung

wird auch vom Bundesrat geteilt, der in Übereinstimmung

mit der Solarbranche aktuell Nachbesserungen

in der laufenden EEG-Novelle verlangt. Die Bundesregierung

will die Solarstromförderung in den nächsten zwei

Jahren um bis zu 42 Prozentpunkte senken, allein in diesem

Sommer soll sie um 16 Prozent fallen.

Allerdings: Wer jetzt noch handeln kann und bis Ende des

Jahres seine Anlage am Netz hat, kassiert noch rechtzeitig

die hohe Gesamtrendite. Lohnen wird sich die Investition

auf dem Hausdach auf jeden Fall auch noch später: Es ist

nämlich zu bedenken, dass nach dem Run auf die Solar-


N DORTMUND

e bleibt auch weiter sehr attraktiv

t / Marktwachstum von mindestens 50 Prozent

module die Preise für die „Sonnenfänger“ weiter sinken

dürften, da dann erst einmal die Nachfrage zurückgeht.

Experten erwarten, dass dieser Effekt die Abschmelzung

bei der Einspeisevergütung sogar deutlich überkompensieren

könnte. Das hatte sich auch schon im

Vorjahr gezeigt: Derjenige, der noch im letzten Jahr

eine Anlage kaufte, kam deutlich preiswerter bei der

Rendite-Gesamtrechnung zum Zuge als derjenige, der

schon 2008 kaufte. Warum? Weil zwar auch von 2008

auf 2009 die Einspeisevergütung fiel, die drastisch gefallenen

Modulpreise ( über minus 30 %) das aber wieder

mehr als wettmachten. Merke: Im günstigen Einkauf

liegt die Rendite.

Wer in den nächsten

Monaten investieren

möchte, sollte in

etwa mit einem Anlagenpreis

von 3000

Euro pro installiertem

Kilowatt Leistung

kalkulieren.

Nicht mehr mit einer

akzeptablen Rendite kann derjenige

rechnen, der mehr deutlich mehr ausgibt.

Der Bundesverband der Solarwirtschaft hat den noch

nicht gesetzgeberisch umgesetzten Kürzungsplan der

Regierung bei der Solarförderung massiv kritisiert. In

ihrer jetzigen Form begünstigt die Gesetzesnovelle nach

Auffassung des BSW-Solar vor allem Billiganbieter aus

China. Diese profitieren von Niedriglöhnen, staatlicher

Einflussnahme auf Wechselkurse und zum Teil von offiziell

gelenkter, günstiger Kreditvergabe und drängen so

auf die europäischen Märkte. Die Solarbranche fordert

die Mitglieder des Bundestages auf, die Kürzungen im

weiteren parlamentarischen Verfahren insgesamt abzumildern,

den Solarstrom- Eigenverbrauch attraktiver zu

gestalten und Solarstromanlagen auf Ackerflächen

nicht von der Förderung auszuschließen.

An die regionalen Handwerksbetriebe

Werden Sie unser Kooperations-Partner

Ansprechpartner: Bernhard Schnellen,

Tel. 0231-915 92 120, eMail: BeSchnellen@BHW.de

An die regionalen Handwerksbetriebe

Werden Sie unser Kooperationspartner

BW_ENERGY_PrivatHaus_90x100_4c_r0_Pfade.qxd 03.12.2009 10:40

Medienpartner von

15


16

CARITAS DORTMUND den Menschen zulIeBe

Seit 33 Jahren menschlich, kompetent und zuverlässig

Caritas-Sozialstationen pflegen kranke und alte Menschen zuhause

Der steigende Bedarf an häuslicher

Kranken- und Altenpflege

führte zu einer rasanten Entwicklung

der Caritas-Sozialstationen

in Dortmund, die 1977 gegründet

wurden.

Der Dienst an kranken, alten und

behinderten Menschen gehörte

schon immer zu den wichtigsten

Aufgaben von Kirche und Caritas.

Familien

benötigen Unterstützung

„Die steigende Zahl alter Menschen,

die auf häusliche Pflege

und Versorgung angewiesen waren,

veränderte Familienstrukturen

und Neuerungen im Gesundheits-

und Sozialwesen machten

es erforderlich, leistungsfähige

ambulante Dienste zu schaffen“,

beschreibt Kerstin Pleus, Abtei-

Sonderveröffentlichung

Caritas Dortmund

Bei uns in guten Händen

Kerstin Pleus, Abteilungsleiterin für

die Caritas-Sozialstationen

häusliche Kranken-

und Altenpflege

Ihrer Caritas-

Sozialstationen

■ Grundpflege (z.B. Körperpflege, Baden unter Förderung

vorhandener Fähigkeiten, Mobilisation)

■ Behandlungspflege (z.B. Ausführung ärztlicher Verordnungen,

Versorgung nach ambulanten Operationen,

spezielle Wundversorgungen durch Wundexperten)

■ hauswirtschaftliche leistungen (z.B. Reinigung der

Wohnung, Einkäufe, Waschen der Wäsche)

■ Ambulante Palliativpflege

■ nachtpflege (Grund- und Behandlungspflege, Notfalleinsätze)

■ Betreuung und zusätzliche leistungen

■ Begleitung zum Arzt, Behördengänge

■ Beschaffung von Pflegehilfsmitteln

■ Wohngruppen für Menschen mit demenz

■ Tagespflege, Menüdienst, hausnotruf

■ und vieles mehr …

Informationen und Beratung zu allen Diensten und Einrichtungen

der Caritas Dortmund erhalten Sie in unserem servicecenter

Wißstraße 32, 44137 Dortmund, Tel. (0231) 18 71 51-21

servicecenter@caritas-dortmund.de, Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr

und im Internet unter www.caritas-dortmund.de

Aktuelles aus Dortm

lungsleiterin für die Caritas-Sozialstationen,

die Entwicklung der

häuslichen Pflege. Heute sind die

Caritas-Sozialstationen flächendeckend

in allen Dortmunder

Stadtbezirken vertreten und beschäftigen

250 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, die täglich rund

1200 Menschen aufsuchen und

versorgen.

Hinzu kommen viele hauptberufliche

und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter aus

anderen Diensten und Einrichtungen

der Caritas Dortmund

und aus Kirchengemeinden, die

mit den Caritas-Sozialstationen

partnerschaftlich zusammenarbeiten

– sie bilden ein starkes Netz

der Hilfe und sind ein wertvoller

Baustein für die Arbeit in der

häuslichen Kranken- und Altenpflege.

Ambulant vor stationär

Immer mehr Menschen erreichen

ein hohes Lebensalter mit den oft

damit verbundenen gesundheitlichen

Einschränkungen.

Diese Entwicklung führte zu notwendigen

Anpassungen und Weiterentwicklungen

in den Caritas-

Sozialstationen und zu einer

Ausweitung der Leistungsangebote.

Es entstanden spezielle Dienste

für Menschen mit Demenz wie

z.B. Beratungsangebote und

Wohngruppen, die Tagespflege,

ein Ausbau der hauswirtschaftlichen

Versorgung mit Menüdienst

und Hausnotruf, alles Dienste, die

den Verbleib „in den eigenen vier

Wänden“ erleichtern.

Lebensqualität

auf dem letzten Weg

Seit einigen Jahren gehört auch

die ambulante Palliativpflege

dazu. Schwerstkranke und ster-


und & Umgebung

bende Menschen haben den

Wunsch, in der Geborgenheit der

eigenen Wohnung – umsorgt von

Angehörigen und Freunden und

ohne Schmerzen – bis zuletzt leben

zu können. Dazu Kerstin

Dortmund winkt eine Premiere

der ganz besonderen Art: Am 13.

Juli fällt im Stadion Rote Erde der

Startschuss zur 1. Dortmunder

Firmenlaufmeisterschaft, dem

B2RUN. Mit am Start ist auch ein

Team der SIGNAL IDUNA Gruppe:

das „Gut-zu-Wissen“-Team,

das einen Namen trägt, eng angelehnt

an den Werbeslogan der SI-

GNAL IDUNA „Gut zu wissen,

dass es SIGNAL IDUNA gibt.“

An die 200 Mitarbeiter der Dortmunder

Hauptverwaltung und

Filialdirektion sind dem Aufruf

von Team-Captain Andreas

Krunke gefolgt. Von der Führungskraft

bis zum Auszubildenden

fiebern die Läufer nun dem

Start entgegen, dessen Countdown

allmählich abläuft. Krunke

hatte die Teilnahme eines SIG-

NAL IDUNA-Teams entscheidend

vorangetrieben. „Eine Beteiligung

ist für uns fast schon

Pflicht“, schmunzelt der engagierte

Freizeitläufer.

Die SIGNAL IDUNA zählt mit

rund 2.300 Mitarbeitern allein am

Standort Dortmund zu den größten

Arbeitgebern in der Revierstadt.

Da wäre es ja gelacht, wenn

man nicht eine starke Mannschaft

auf die Piste entsenden könne.

Doch wie es häufig so ist, und wo

es dann auch gerne einmal hakt:

Zuerst muss man sich halt den

entscheidenden Ruck geben und

Pleus: „Niemand muss alleine

sterben. Schließlich gibt es uns

und unsere Partner im Palliativ-

und Hospiznetz Dortmund, ein

Zusammenschluss ärztlicher und

pflegerischer Dienste“. Durch die

enge Zusammenarbeit mit Haus-

und Palliativärzten erhalten die

Sterbenden eine Schmerztherapie,

werden behandelt, gepflegt und

umsorgt. Das Caritas-Team ist

rund um die Uhr erreichbar und

kommt, wenn es gebraucht wird.

Sorgen bereitet allerdings die Finanzierung

der ambulanten Palliativpflege,

denn die Vergütungen

der Kranken- und Pflegekassen

sind nicht annähernd kostendeckend.

Kerstin Pleus: „Wir sind

dringend auf Spenden angewiesen

und freuen und über jeden Euro,

der dazu beiträgt, diesen Dienst

aufrecht zu erhalten und weiterzuentwickeln“.

Information und Beratung:

Tel. 0231.18 71 51 21

www.caritas-dortmund.de

„Gut-zu-Wissen“-Team

200 Läufer für die SIGNAL IDUNA beim B2RUN

sich melden. Umso erfreulicher ist

die große Anzahl der Aktiven, die

sich auf Krunkes Initiative hin auf

die Teamliste setzen ließen.

Zudem ist die SIGNAL IDUNA

Gruppe Namensgeber des SIG-

NAL IDUNA Parks. Ein Name,

der in besonderer Art verpflichtet.

Andreas Krunke: „Allein schon

die Aussicht, nach 6,5 Kilometern

in Deutschlands schönstem Stadion

anzukommen, war für uns alle

Motivation genug, die Laufschuhe

zu schnüren. Das ist für uns fast

so, wie in der guten Stube anzukommen.“

Drittens schließlich, und das ist

neben der sportlichen Betätigung

auch eines der Hauptziele des

Dortmunder Firmenlaufs: Die

Veranstaltung bietet einen lockeren

Rahmen, um sich nach

Dienstschluss zwanglos und über

die sonst bestehenden Hierarchien

hinaus zu treffen und kennenzulernen.

„Identifikation und

Teamgeist.“ So umreißt Andreas

Krunke die Intention, die ihm bei

der Organisation des Teams, von

der Anmeldung bis hin zum Beschaffen

der Trikots, am Herzen

lag. Klar wäre es schön, wenn sich

das Team der SIGNAL IDUNA

Auf einen Blick

Sozialstationen in

Ihrer Nähe:

Dortmund-Aplerbeck

Köln-Berliner-Str. 39,

44287 Dortmund

Tel. 44 79 44, Fax 1 89 52 06

Dortmund-Hörde

Am Oelpfad 12,

44263 Dortmund

Tel. 41 83 80, Fax 42 27 34

Dortmund-Hombruch

Luisenglück 47,

44225 Dortmund

Tel. 71 32 33, Fax 71 38 43

Dortmund-West

(für Huckarde Lütgendortmund,

Mengede, Eving)

Roßbachstraße 40,

44369 Dortmund

Tel. 61 78 42, Fax 61 78 80

für den Endlauf am 8. September

in Berlin qualifiziert. Klar wäre es

schön, wenn dann der erste Deutsche

Firmenlaufmeister aus Dortmund

käme. Aber das sind für

den Team-Captain der SIGNAL

IDUNA eher Dinge von untergeordneter

Priorität: „In erster Linie

erwarten wir ein großartiges Gemeinschaftsereignis,

bei dem

sportlicher Erfolg eigentlich nur

das Sahnehäubchen sein kann.“

So nimmt das „Gut-zu-Wissen“-

Team die ganze Sache wirklich

sportlich in Anlehnung an den

olympischen Gedanken: „Allein

dabei zu sein ist ein Ereignis.“

Wann?

Am 13. Juli im SIGNAL IDUNA PARK.

Wer kann teilnehmen?

Alle Mitarbeiter von Firmen, Verbänden und Institutionen, die in

Dortmund und Umgebung ansässig sind

Wo geht´s lang?

Gestartet wird im Stadion Rote Erde. Von dort führt der 6,5

Kilometer lange Lauf größtenteils durch den Westfalenpark und

endet mit einem spektakulären Zieleinlauf in den

SIGNAL IDUNA PARK.

Und danach?

Im Anschluss an die 6,5 Kilometer lange Strecke gibt es die große

After-Run-Party im Innenraum des SIGNAL IDUNA PARK.

Anmeldungen zum B2RUN Dortmund erfolgen bis 4.7.2010 online

unter www.b2run.de. Für Kurzentschlossene gibt es am 13. Juli

2010 von 16.00-18.00 Uhr noch die Möglichkeit sich am

Stand vor dem Stadion anzumelden.

17


Ganz einfach: Schweißen lernen lohnt sich

Fall 1: Der Auszubildende Miguel

C., ursprünglich aus Portugal

stammend, erlernte bei der RAG

BILDUNG GmbH BZ Dortmund

den Beruf des Konstruktionsmechanikers.

Doch bei anschließenden

Bewerbungen bei den Firmen,

die mit dem Bauen von Stahlkonstruktionen

beschäftigt waren,

bekam Miguel regelmäßig Absagen

mit der Begründung, dass es

in seinen Beruf unerlässlich wäre

über gültige Schweißerprüfungen

der EN287/1 mit einem TÜV-

Nord Zertifikat zu verfügen. Also

beschloss Miguel, dies bei der

RAG BILDUNG GmbH im BZ

Dortmund nachzuholen. Nach

bestandener Prüfungen in den

Schweißverfahren Lichtbogenhandschweißen

und Metallschutzgasschweißen

klappte es

bereits nach der dritten Bewerbung

und sogar mit dem Traumjob

mit Auslandsbaustellen in

südlichen Ländern. Noch heute

kommt Miguel regelmäßig alle 2

Jahre vorbei, um seine Prüfungen

zu wiederholen.

Fall 2: Der Teilezurichter Dieter S.

arbeitet seit neun Jahren bei der

gleichen Firma. Seine Aufgabe besteht

im Wesentlichen darin,

18

Werkstücke so vorzubereiten,

dass die Schweißer sie anschließend

nur noch zu verschweißen

brauchen. Eines Tages erfuhr Dieter

S. zufällig, dass die Schweißer,

deren Arbeit eigentlich tatsächlich

noch körperlich leichter ist als

seine Tätigkeit, bis zu 5 € mehr

Stundenlohn bekamen. Sofort

kümmerte sich Dieter S. um eine

Weiterbildungsmaßnahme zum

WIG-Schweißer. Nach der bestandenen

Prüfung wurde Dieter

S. sofort wieder im Betrieb übernommen.

Inzwischen führt Dieter

S. auf Grund seiner guten

Qualifikationen als Vorarbeiter

sogar eine eigene Arbeitsgruppe

an.

Warum so viele beim großen Firmenlauf

„B2RUN“ mit dabei sein

wollen? Gary Gordon, Einkaufsleiter

und Medizintechniker am

evangelischen Krankenhaus in

Lüdo fasst es gut zusammen: „Wir

alle haben das gleiche Ziel: Zusammen

in die Zukunft! Ob Anfänger

oder Fortgeschrittene - wir

laufen zusammen.“

Am 13. Juli um 19.30 Uhr startet

der diesjährige B2RUN Dortmund.

Unter der Schirmherrschaft

des BVB, vertreten durch

Hans-Joachim Watzke als Geschäftsführer,

war am 15. Juni

2010, im SIGNAL IDUNA PARK

der offizielle Startschuss zum

Countdown gegeben worden.

Mit Start-Tickets ausgerüstet haben

die IN-Stadtmagazine die

Läufer von Dustmann/ DULA,

die ev. Krankenhäuser Bethanien

und Lütgendortmund. Die Truppe

ist voll motiviert. Hier einige

Stimmen aus dem Start-Lager:

Dustmann: Stefan Schützeichel

(Buchhaltung): Er läuft nur aus

Spaß an der Freude. Eher lange

Strecken im gemütlichen Tempo.

„Ich fahre Volvo. Das erklärt

wahrscheinlich alles.“ Thomas

Demant (EDV-Leiter): Bei ihm

stehen gesundheitliche Aspekte

im Vordergrund. „Und Spaß soll

es natürlich auch machen.“ Lutz

Kneifel (Vertrieb): Der Schnellste

im Team. Joggt regelmäßig und

hat den Ruhr-Marathon 2008 bestritten.

„Mein Zeitziel sind 25 bis

26 Minuten.“ Klaus Müller

(Lichtplaner): Der Härteste im

Team. Ist bei den TriGeckos und

hat schon drei „Iron-Man“-Triathlons

(3,8 km Schwimmen; 180

km Rad; 42,2 km Laufen) bestritten,

zuletzt 2008 in Frankfurt.

„Eine Zeit um 27 Minuten ist si-

Aktuelles aus Dortm

Tickets gab es von den IN-Stadtmagazinen für die ev. Krankenhäuser

Bethanien und Lütgendortmund und DULA / Dustmann

„B2RUN“-Läufer sind voll motiviert

cherlich ok.“ Kai Hauke (Azubi):

Ist Jogger und Fußballer (TuS

Kruckel). „Für mich ist es der erste

Lauf. Ein Zeitziel habe ich

nicht.“ Ralf Dustmann (Vertrieb):

Seine Motivation mit dem Laufen

zu beginnen, war der Marathon.

Hat den Berlin-Marathon 2009

absolviert. „Spaß und Freude sind

geblieben. Heute laufe ich gern in

Gemeinschaft.“

Nils Jo Jantoß (Werbung & PR):

Ist Musiker, spielt etwas Fußball

und läuft eigentlich gar nicht. „Ich

habe trotzdem schon einen Firmenlauf

mitgemacht und möchte

einfach etwas schneller sein.“

Bethanien: Und was ist das Faszinierende

für die aktiven Läufer

der beiden Krankenhäuser? Roland

Ziebarth: „Hier können wir

zeigen, dass wir nicht nur am Arbeitsplatz

eine Gemeinschaft sind.

Wir sind schon einmal in der

Gruppe mit mehreren Arbeitskol-

legen gelaufen - ein riesiges Erlebnis!“

Teilnehmende Läufer der beiden

Krankenhäuser sind:

vom EvK Lüdo: Ilona Arlts, Ralph

Backes, Cordula Chronz, Christina

Dronski, Sandra Freind, Simone

Kalthoff, Jörn Eike Scholle,

Carsten Stürmer,

vom EvK Bethanien: Mechthild

Basista, Ubbo de Boer EvK Lüdo

und Bethanien, Ulrike Espeloer,

Gary Gordon EvK Lüdo und

Bethanien, Marion Henkies, Ralf

Oehmen, Ralf Polomski, Palwascha

Sachi, Marianne Steiner,

Coletta Tietz, Volker Tolk, Roland

Ziebarth

Die Läufer würden sich über eine

Unterstützung durch ihre Kollegen

freuen. Anfeuerungsrufe sind

ausdrücklich gewünscht!


und & Umgebung

Höfker-Preis 2010 geht

an die Staudenfreunde

Besser hätten die Rahmenbedingungen

zur Übergabe des Dr.

Hinrich Höfker-Preises 2010 nicht

sein können. Sonnenschein, sorgsam

hergerichtete Staudenrabat-

ten, gut gelaunte Parkbesucher

und eine Blütenfülle schienen anzukündigen,

was an diesem Feiertag

im Botanischen Garten Rombergpark

anstand. Die Freunde

und Förderer des Botanischen

Gartens verliehen Anfang Juni

den diesjährigen, nach dem Dortmunder

Gartenbaupionier und

Pflanzenkenner Dr. Hinrich Höfker

benannten Förderpreis an die

Dortmunder Regionalgruppe der

Gesellschaft der Staudenfreunde.

Sie würdigen damit das stetige,

nun schon seit über 10 Jahren andauernde,

ehrenamtliche Engagement

der Staudengärtner. Mit viel

Kreativität und gärtnerischem

Fleiß haben diese einen blumigen

Orientierungspunkt im Park geschaffen,

der für viele Besucher

zum festen Bestandteil ihrer

sonntäglichen Parkspaziergänge

geworden ist. Dass das Englische

Staudenborder ein botanisches

Highlight des Parks bleibt, soll

auch der von den Freunden des

Botanischen Gartens bereitgestellte

Geldbetrag von 1000 Euro

unterstützen, der mit dem Höfker-Preis

verbunden ist. Was ist

der Dr. Hinrich Höfker-Preis? Der

Preis ist von den „Freunden und

Förderern des Botanischen Gartens

Rombergpark e.V.“ anlässlich

des 150. Geburtstages von Dr.

Verleihung des Dr. Hinrich Höfker-Preises an die Dortmunder Staudenfreunde,

v. l.: Eberhard Hoffmann, Dr. Günter Spranke (Freundeskreis Botanischer

Garten Rombergpark), Katharina Adams (stellv. Vorsitzende der Staudengesellschaft),

Rainer Hatzky (Staudenfreunde) und Manfred Scharfenberg (Freundeskreis

Bot. Garten Rombergpark) (Bildautor: Hatzky jun.)

Hinrich Höfker (1859 – 1945) im

Jahr 2009 gestiftet worden. Höfker

hatte durch Maßnahmen wie die

Bepflanzung der Dortmunder

Parkanlagen und die Einrichtung

der ersten Kleingartenanlage in

Dortmund sowie durch den Vorsitz

im damaligen Komitee für

Naturschutz das Entstehen der

Dortmunder Grünflächen stark

gefördert. Die Auszeichnung würdigt

ehrenamtliches und bürger-

Die aktiven Gestalter des Staudenbeetes, im Beisein des Koordinators der

Staudenbeetgruppe Dr. Peter Mosebach (Bildautor: Gerd Büchner)

schaftliches Engagement auf dem

Sektor der Botanik, der Grünpflege

und des Naturschutzes. Darüber

hinaus sollen die naturbezogenen

Aktivitäten Jugendlicher

und Publikationen zu botanischen

Themen bezuschusst werden.

Erster Preisträger war im vergangenen

Jahr der Verein

„agricola – Bildung, Arbeit und

Jugendhilfe e.V.“, der jungen Menschen

durch Ausbildungs- und

Arbeitsmaßnahmen in gärtnerischen

Berufen eine Lebensperspektive

gibt.

Weitere Infos: www.freundeskreis-botanischer-garten-rombergpark.org

und www.gds-staudenfreunde.de

Im Westen leuchtet ein dritter Stern

all seasons Hotel Dortmund West bekommt

begehrte Auszeichnung des DEHOGA

Mehr Sternenglanz für Lütgendortmund:

Das all seasons Hotel,

gelegen nur ein paar Meter von

der Provinzialstraße entfernt,

steigt von der Zwei- in die Drei-

Sterne Liga auf. Damit würdigt

der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband

(DEHOGA) die

Frischzellenkur, die Direktorin

Jana Sturmberg und Geschäftsführer

Roland Bednara ihrem

Haus zwei Jahre nach der Eröffnung

verpasst haben. „Wir freuen

uns sehr über diese Auszeichnung“,

so Jana Sturmberg. „Unsere

Gäste bekommen nun mehr

Komfort, ohne dass es teurer

wird.“ Konkret bedeutet das: Am

Wochenende kann ein Pärchen

oft schon für 59 Euro übernachten,

Frühstück und Internetzugang

inbegriffen. Auch der teure

Griff in die Mini-Bar bleibt aus –

Kaffee, Tee und Mineralwasser

sind ebenfalls inklusive.

Neben Geschäftsreisenden schätzen

vor allem junge Paare das moderne

Konzept, wie zahlreiche

Modernisierung muss nicht teuer sein!

KOMPLETT BADSANIERUNG

24h NOTDIENST

WARTUNG

BRENNWERTTECHNIK

SOLARTECHNIK

REGENWASSERNUTZUNG

„gute“ Bewertungen beim Internet-Hotelportal

HRS belegen.

Viele Gäste begeistert zudem das

ungewöhnliche Ambiente, denn

das Hotel hat keinen Neubau von

der Stange bezogen, sondern nutzt

die umgebaute Fabrikhalle des

Maschinenwerks Tönshoff. Damit

eignet sich das all seasons Hotel

Dortmund West perfekt als Ausgangspunkt

für Touren rund um

RUHR.2010. Bis zur Verkehrsader

der Kulturhauptstadt, der A40,

braucht man kaum zwei Minuten,

das Industriemuseum Zeche Zollern

liegt ebenfalls in der Nachbarschaft.

Mehr Informationen:

www.all-seasons-dortmund.de

Alexander Schwanitz

Installateur- und

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19


v. l.: Ipek Altunbas und Marketing &

Medien Director Jana Kurzmann

Guten Zulauf hatte die 3. Bildungsbörse

in Dortmund, die Anfang

Juni auf dem Friedensplatz

und in der Berswordthalle stattfand.

Ein Highlight des COMCA-

VE.COLLEGE-Messeauftritts war

u.a. der Fachvortrag „Wie lernen

wir in der Zukunft – The High-

Tech-Learning-Solution“. Referent

war Dipl. Ing. Maximilian

20

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Dortmunder Bildungsbörse

wegweisende eLearning-Umgebung vorgestellt

Jaber. In dem Fachvortrag stellt

der Vorstandsvorsitzende der

COMCAVE.GROUP die eLearning-Umgebung

GECS® vor.

Während der GECS®-Workshops

im Multimedia-Center konnten

Interessierte das System GECS®

ausgiebig testen. Darüber hinaus

gab es Mitmachaktionen wie das

Multimedia-Center und GECS-

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Sprachen und im gewerblich-

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Erfahrung und durch

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Kompetenzen durch professionelle

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sind vielfach modular aufgebaut,

so dass einzelne Module für jeden

Bewerber individuell zusammengestellt

bzw. individuelle „Lernpfade“

entwickelt werden können.

Škoda Yeti siegt

bei „Allrad Auto 2010“

Die Leser der Zeitschrift Auto Bild

Allrad wählten in diesem Jahr

gleich zwei Škoda Modelle zum

„Allrad Auto des Jahres 2010“: In

der Kategorie „Geländewagen

und SUV bis 25.000 Euro“ erhielt

der Yeti 22,8 Prozent der Stimmen

und verwies damit den Hyundai

ix35 (17,2 Prozent) und den Subaru

Forester (14,6 Prozent) deutlich

auf die Plätze. Bei den Allrad-

Pkw von 25.000 bis 40.000 Euro

wurde der Superb 4x4 Importsieger.

Insgesamt 116.336 Leser der

meistverkauften Allrad Zeitschrift

Europas haben aus insgesamt

138 Fahrzeugmodellen in

zehn Kategorien ihre Favoriten

gekürt.

Der Yeti als Kompakt-SUV vereint

Tugenden, die bislang nur

von völlig unterschiedlichen Automobil-Klassen,

nicht jedoch von

einem solitären Automobil angeboten

werden konnten. Sein Fahrverhalten

und sein Reisekomfort

stehen dem einer Mittelklasse-Limousine

in nichts nach, die Geländetauglichkeit

ist dennoch uneingeschränkt

gegeben.

Der Yeti bietet ein überdurchschnittliches

Raumangebot, hohe

Ladekapazitäten und nicht zuletzt

eine zugkräftige Anhängelast.


und & Umgebung

38 Senioren und 5 Begleitpersonen

starteten Ende Mai vom Büro

der Wunsch-Pflege GmbH Richtung

Norderney und erlebten 14

sonnige Tage auf der schönen

Nordseeinsel. Die Caritas-Inseloase

sollte für die nächste Zeit unsere

Heimat sein und begrüßte

uns mit strahlendem Sonnenschein.

Nachdem wir uns eingelebt

hatten, starteten wir unsere

täglichen Ausflüge. Ziele auf der

Insel waren unter anderem: die

Gelungene Senioren-Reise nach Norderney

Weiße Düne, die Mühle, der

Weststrand, die Milchbar, der

Jachthafen sowie der Flughafen

der Insel. Konzerte wurden besucht,

wobei die ungarischen Geiger

unter dem Sonnensegel und

der Auftritt der Döntje-Singers,

dem Shanty-Chor der Insel, zweifelsohne

zu den Höhepunkten gehörten.

Inselrundfahrten mit dem

Abschlussprüfung am Studieninstitut

24 Nachwuchskräfte der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie der Kommunalverwaltungen

von Werne, Selm, Lünen und Dortmund haben ihre Berufsausbildung am

Westfälisch-Märkischen Studieninstitut in Dortmund erfolgreich als Verwaltungs-

Anzeige_Junges_Wohnen_90x128 fachangestellte abgeschlossen. 5 Prüflinge bestanden 13.12.2006 die Abschlussprüfung 16:39 Uhr Seite mit 1 der Note

„gut“. Mit ihnen freute sich der Direktor des Studieninstituts.

Wohnen und

wohl fühlen –

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Bus und mit Bömmels Bimmelbahn

gehörten ebenso zum Programm

wie die abendliche Unterhaltung

in Jörgis Haifischbar.

Gesellig wurde hier ein Bierchen

getrunken oder ein Wein genossen

und auch das ein oder andere

Tanzbein geschwungen. Da sich

die Gruppe untereinander gut

verstand, wurde sehr viel gelacht,

Herbstliches Braunlage im September

mit behindertengerechtem Reisebus

Vom 19. - 29. September 2010 wird

eine begleitete Senioren-Freizeit

im 4-Sterne Hotel Harz-Wald in

Braunlage angeboten.

Bekannterweise sind die Fahrten

des Wunsch-Seniorenservice

komplett organisiert und beginnen

mit dem Abholen der Koffer

am Tag vor dem Reisebeginn. Das

Hotel liegt idyllisch am Waldrand

und verfügt mit Schwimmbad

und Sauna, einem tollen Restaurant

sowie einer Bar, Kegelbahn

und einem schönen Garten über

alle Annehmlichkeiten eines

4-Sterne Hotels. Tägliche Tagesausflüge

zu den Sehenswürdigkei-

Erinnerungen ausgetauscht und

vor allem Freundschaften aufgefrischt

bzw. geschlossen. Es war

eine sehr schöne und angenehme

Zeit auf der Insel Norderney.

Die diesjährige Herbstfreizeit findet

in Braunlage statt. Sollte Ihrerseits

Interesse bestehen, an der

Reise teilzunehmen, wenden Sie

sich bitte unter 87 80 30 an die

Wunsch-Pflege GmbH in Dortmund-Kirchlinde.

ten der Region sind geplant.

Hierzu gehören sicherlich Wernigerode,

Goslar, der Hexentanzplatz

und andere zum Teil historische

Orte und Gebäude. Auch bei

dieser Reise stehen die Geselligkeit,

der Spaß und die Gemeinsamkeit

im Vordergrund. Einen

Tanzabend in der Tenne werden

wir ebenso durchführen wie einen

Grillabend am Hotel.

Wir freuen uns auf die Reise und

hoffen, Ihr Interesse geweckt zu

haben. Sollten Sie Fragen haben,

wenden Sie sich bitte unter 87 80

30 an die Wunsch-Pflege in Dortmund-Kirchlinde.

21


Sie forschen und entwickeln,

handeln und reparieren, bauen

und installieren, entsorgen und

produzieren – die Unternehmen

des Mittelstandes, die auch in

Dortmund das Rückrad der

Wirtschaft bilden. Sie sind vielfach

inhabergeführt, stellen die

meisten Arbeitsplätze und finanzieren

nicht zuletzt über die Gewerbesteuern

maßgeblich den

städtischen Haushalt. Wir stellen

sie hier in unserem Wirtschaftsteil

fortlaufend vor, die Motoren

der Lebensqualität in unserer

Stadt. Heute im Portrait: „Maschinenfabrik

Völkmann“ aus

Bodelschwingh.

Die Geschichte der Dortmunder

Völkmann GmbH spiegelt wie

kaum ein zweites heimisches Unternehmen

die Geschichte des

22

Bergbaus an der Ruhr: 1936 gegründet,

beschäftigte sich das Unternehmen

Jahrzehnte ausschließlich

mit der Instandhaltung von

Maschinen für den Kohle-Bergbau.

Klaus Völkmann war es, der

den Betrieb seines Vaters zu einem

gefragten Spezialisten für

Untertage-Technik ausbaute – es

gab keine Schachtanlage im Revier,

in der nicht Technik oder

Wartung der einstmals rund 170

Völkmann-Mitarbeiter steckten.

Mit dem immer weiter abschmelzenden

Bergbau bis hin zum politischen

Beschluss der Bergbau-

Abwicklung bis 2018 kam auch

die Zeitenwende bei Völkmann:

Es hieß umzustrukturieren und

den industriellen Wandel im Revier

mit zu vollziehen oder allmählich

unterzugehen. Wenke

Völkmann-Gröne - Bankkauffrau

und Juristin - führt heute in dritter

Generation gemeinsam mit ihrem

Mann Wilhelm das Unternehmen.

Sie nahm vor zehn

Jahren mit 32 Jahren die Herausforderung

an und transformierte

das Unternehmen nach und nach

zu einem breit aufgestellten Maschinenbauer

und industriellen

Servicedienstleister. Nach wie vor

gehört das gut mit Eigenkapital

unterlegte Unternehmen zu einem

der größten mittelständischen

Arbeitgeber in Dortmund,

auf dem Firmengelände der ehemaligen

Zeche Westhausen in Bodelschwingh

arbeiten rund 100

Mitarbeiter an Aufträgen von renommierten

Kunden wie Voith

Turbo, Hansen Services, Thyssen-

Krupp, E.on, RWE, Mittal und

Ruhrpumpen. Die Sparten sind

breit diversifiziert: Fluidtechnik,

Turbokupplungen, Zerspanungstechnik,

Wuchttechnik, Getriebe,

Fördertechnik (Bergwerksmaschinen),

Windkraft. Nach zehn

Jahren schwerer Kraftanstrengungen

und erheblichen Investitionen

in Technik und Personal

steht für die 42-jährige fest: „Nie

mehr nur auf einen Kunden setzen“.

Heute versteht sich die Maschinenfabrik

als hoch spezialisierter

Nischenanbieter mit hoher Fertigungstiefe

für Lösungen, die passgenau

auf die Kundenanforderungen

zugeschnitten sind. Dabei

werden sowohl Maschinen und

Maschinenteile gebaut als auch in

erheblichem Umfang Dienstleitungen

wie Wartungsarbeiten

und Überholungen erbracht.

Letzteres hat dem Unternehmen

auch über die Krise 2009 hinweg

geholfen, als die Aufträge um

rund 15 Prozent einbrachen. „Da

gab es plötzlich keine Neuaufträge

mehr. Es war wie abgeschnitten“,

erinnert sich Wenke Völkmann-

Gröne an diese sorgenvollen Monate.

Eine neue Zukunftssparte des Unternehmens

sind Windkraftanlagen,

die derzeit einen Boom sowohl

an Land als auch auf See

erleben. Hier ist Völkmann über

Hansen Services bei der Getriebe-

Instandsetzung im Geschäft. Eine

weitere im ersten Aufbau befindliche

Geschäftssparte ist eine alte

im neuen Gewand der Globalisierung:

Auf der letzten Hannover-Messe

weckte Völkmanns professionelles

Bergbautechnik-Know-how

echtes Interesse bei chinesischen

Unternehmen und Investoren.

Der Betreiber eines Bergwerks in

China interessiert sich inzwischen

für einen kompletten Streckenausbau.

„Seit Hannover laufen

jetzt die Gespräche“, so die Geschäftsführerin.

China plant,

rund 80 000 Kleinzechen auf drei

Abbau-Konglomerate zu verschmelzen.

Kaum vorstellbar,

welches Geschäft sich hier schon

mittelfristig für den deutschen

Mittelstand auftun könnte. Die

Chancen, mit Partnern als Systemlieferanten

im Reich der Mitte

ins Geschäft zu kommen, tun sich

Aktuelles aus Dortm

Maschinenfabrik Völkmann: Bergbau-Spezialist

nach 10 Jahren Wandel vor Schritt nach China

Unternehmen plant großen Neubau / Altlastenproblematik / Geschäftsführung: Wollen am Standort bleiben

Wenke Völkmann-Gröne:

Investitionen in die Zukunft

INNENANSICHTEN – Dortmu

rechtzeitig auf, denn mit dem abschmelzenden

deutschen Bergbau

bis 2018 dürfte für Völkmann ein

Umsatzrückgang in diesem Segment

von jährlich rund 10 Prozent

verbunden sein, kalkuliert die Geschäftsführung.

„Wir wollen uns

in den nächsten zehn Jahren weiter

als Dienstleister und dabei als

zuverlässiger Partner und Problemlöser

für die Industrie zur Verfügung

stellen. Dabei werden wir

auch das auf das Ausland ausgerichtete

Bergbau-Geschäft vorantreiben.

Wir wollen unsere Bergbauerfahrung,

die wir hier über

Jahrzehnte gesammelt haben,

auch im Ausland profitabel verwerten.

In Deutschland setzen wir

auf die erneuerbaren Energien,

speziell auf die Windenergie“, ist

das Zukunftskredo der Geschäftsführerin,

die in den nächsten zehn

Jahren die traditionelle deutsche

Bergbau-Dienstleistung für ihren

Betrieb auf internationalem Gebiet

neu erfinden muss. Kein

Zweifel: Der derzeitige Unternehmensstandort

auf der ehemaligen

Zeche Westhausen in Bodelschwingh

versprüht den beeindruckenden

Charme der industriellen

Gründerzeit im Revier, der

Produktion wird der Standort in

einigen Bereichen heute nicht

mehr gerecht. Daher will das Unternehmen

eine neue Produktionshalle

errichten, um für die

Produktion auf der Höhe der Zeit

zu sein, um mehr als 10 Prozent

mehr Arbeitsplätze zu schaffen

und um den Standort langfristig

zu sichern. Wenke Völkmann-

Gröne: „Wir sind hier seit 1965

ansässig - jetzt muss der Standort

an die größeren Werkstücke angepasst

werden. Der Kunde will vielfach

vollständig montierte Werkstücke,

und die bekommen wir

komplett nicht mehr aus den alten

Hallen heraus, noch würden sie

durch die bisherige Werkseinfahrt

passen. Darüber hinaus brauchen

größere Maschinen auch größere

Kräne. Wir müssen die neue


und & Umgebung

nder Unternehmen im Portrait

Werkshalle errichten und sind mit

der Stadt vor allem zum Thema

„Altlasten“ darüber im Gespräch.“

Zur Zeit werde geprüft, wie mit

der Boden-Problematik umzugehen

ist. „Wir würden gerne an

diesem Standort bleiben“, so die

Geschäftsführerin weiter, „da wir

uns hier traditionell mit dem

Standort verbunden fühlen. Auf

der anderen Seite geht das aber

nicht um jeden Preis. Wir müssen

am Ende prüfen, ob sich hier die

geplante Baumaßnahme einschließlich

der Lösung der Altlastenproblematik

unter wirtschaftlichen

Gesichtspunkten sinnvoll

umsetzen lässt. Wir warten jetzt

auf die Gutachten, die darüber näher

Aufschluss geben werden“.

Und wie sieht es mit dem immer

mal wieder neu belebten Vorschlag

der Errichtung einer mit

privaten Investorengeldern neu zu

errichtenden Zeche nördlich von

Hamm im Münsterland aus, mit

der das riesige Kokskohle-Feld

„Donar“ unter dem Münsterland

ausgebeutet werden könnte?

Könnte Völkmann hier langfristig

von einem Großprojekt profitieren,

für das es auch in der heimischen

Stahlindustrie offenbar

weiter Sympathien gibt? Wenke

Völkmann-Gröne ist eher skeptisch:

„Es ist doch die Frage, ob

Blick auf das Völkmann Unternehmensgelände, dem früheren Standort der Zeche Westhausen in Bodelschwingh.

sich private Investoren dafür finden

lassen. Dass privatwirtschaftlich

geführte Zechen durchaus

funktionieren, zeigen Unternehmen

im Ausland. Ich vermag

nicht zu beurteilen, ob daran in

Deutschland ernsthaftes Interesse

besteht. Es hängt wohl davon ab,

wie die RAG abgewickelt wird.

Danach wird man sehen, wie die

Abhängigkeiten auf der Energieversorgungsseite

aussehen und

wie sich die Preise entwickeln“.

2005 hatte die RAG über ihren damaligen

Vorstandsvorsitzenden

Müller überraschend den Bau einer

neuen Kohlenzeche in

Deutschland aufs Tapet gebracht.

Die RAG-Tochter Deutsche Steinkohle

AG (DSK) beantragte

schließlich die Genehmigung für

ein Bergwerk nördlich von

Hamm. Damals hieß es, die Zeche

könnte wegen der langwierigen

Genehmigungsverfahren frühestens

2013 in Betrieb gehen.

2500 Kumpel würden dann jährlich

drei Millionen Tonnen Kokskohle

fördern. Mit der Realisierung

des Projektes würde

Deutschland unabhängiger vom

Weltmarkt. Nach Müllers Plänen

sollte das rund 800 Mill. Euro teure

Bergwerk, das den Namen „Donar“

tragen sollte, ohne öffentliche

Subventionen errichtet und

durch private Investoren finanziert

werden. Der Staat, so die damaligen

Pläne, sollte nach Müllers

Plänen allerdings die Investitionskosten

in Form einer rückzahlbaren

Beihilfe vorschießen. Dafür

fehlen aber heute wohl das Geld

und ein erkennbarer politischer

Wille.

Maschinenfabrik Völkmann

GmbH Rohdesdiek 32 - 42

44357 Dortmund

Telefon: +49 (231) 937171-0

Telefax: +49 (231) 371009

info@voelkmann.de

www.voelkmann.de

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Aktuelles aus Dortmund & Umgebung

Volksbank NW bietet kostenloses Gutachten zum Hauswert für alle

Vertreterversammlung genehmigt positive Bilanz / 2010 Mitglieder im Focus

Was ist mein Haus bloß wert? Mit

einem bürgernahen Serviceangebot

für alle Hauseigentümer, das

Antwort auf diese Frage vieler Eigenheimbesitzer

gibt, will die

Volksbank Dortmund-Nordwest

ihr Immobiliengeschäft weiter

stärken. Wer sich mit dem Gedanken

trägt, sein Haus zu verkaufen,

kann sich von dem Institut ein

Wertgutachten erstellen lassen -

und das kostenlos und ohne Verpflichtung,

das Haus dann auch

über die Volksbank verkaufen zu

müssen. „Das ist eine Serviceleistung,

die bei uns kostenlos ist,

wenn nicht für größere Immobilien

eigens ein umfangreiches

Wertgutachten erstellt werden

muss“, sagte Volksbank NW-Vorstand

Johannes Ridder im Rahmen

der Bilanzvorlage 2009. Angesichts

zunehmender Verkäufe

von Häusern, die aus Altersgründen

an den Markt kommen oder

von den Eltern an die Kinder weitergegeben

werden, ist der regionale

Immobilienmarkt für das

Institut eine aussichtsreiche

Wachstumssparte, die weiter ausgebaut

werden soll. Jörg Lott, Bereichsleiter„Vertriebsmanagement“:

„Wir sehen hier deutliches

Wachstum für unsere Bank“. Insgesamt

vermittelte die Volksbank

Dortmund-Nordwest im abgelaufenen

Geschäftsjahr 36 Immobilien

im Gesamtwert von über 5,1

Mio. €. Hier profitierten die Käufer

von den weiter extrem niedri-

gen Zinsen. 2010 steht für die

Volksbank Dortmund-Nordwest

ganz im Zeichen der Mitgliederwerbung.

666 wurden bereits in

den ersten Monaten dieses Jahres

Mitbesitzer der Volksbank. Neben

einer 5-prozentigen Dividende

auf ihre Beteiligung winkt allen

Mitgliedern darüber hinaus das

Mitglieder-Exklusivkonto „Mex“.

Dabei handelt es sich um ein spezielles

Online-Tagesgeldangebot

mit einer attraktiven Guthabenverzinsung

von 1,5 Prozent (bis

250 000 €). Die Bank hat 12500

Mitglieder und 28700 Kunden.

Auf der Vertreterversammlung -

der „Hauptversammlung der Genossenschaftsbanken“

- hatten die

Vorstände Johannes Ridder und

Stephan Schäffer zuvor im Saalbau

Mengede vor 200 Mitgliedern

und Gästen die Nähe der Bank zu

den Menschen vor Ort betont und

ein positives Zahlenwerk für 2009

vorgelegt. Dabei dokumentierte

die um 7 Prozent auf 415 Mio.

Euro gestiegene Bilanzsumme das

Wachstum der Bank. Das Volu-

„dortmund-projekt“ wird 10 Jahre alt

Wie meistert eine Stadt den Rückgang

der Schwerindustrie? Und

wie gelingt der Wandel hin zu einem

modernen, international aufgestellten

und innovativen Standort?

Auf diese Fragen antwortete

die Stadt Dortmund vor genau

zehn Jahren mit einer ungewöhnlichen

Initiative: Gemeinsam mit

der Unternehmensberatung

McKinsey, der ThyssenKrupp AG

und weiteren Partnern rief sie das

dortmund-project ins Leben. Seitdem

hat sich viel getan. Nicht zu

übersehen sind insbesondere die

zahlreichen technologieorientierten

Start-up-Unternehmen, die

sich vor Ort angesiedelt haben.

„Aus Visionen Chancen machen“

- so lautet das Motto der Initiatoren.

Mit dem Ratsbeschluss vom

15. Juni 2000 war dann der Weg

für die Umsetzung frei. In der

Blütezeit der Montanindustrie

gab es 325.000 Beschäftigte. Diese

Zielmarke hat sich das dortmundproject

als Aufgabe gestellt. Der

Stand von 298.000 Arbeitsplätzen

ist durch die Vielzahl an Projekten

und deren direkte und indirekte

Effekte erreicht worden.

„Die verbleibenden 27.000 Arbeitsplätze

werden aufgrund der

zwei großen Wirtschafts- und Finanzkrisen

in den letzten zehn

Jahren verzögert erreicht werden“,

ist sich Wirtschaftsförderer Mager

sicher.

men aller Einlagen und Kredite

der Kunden wuchs um satte 9

Mio. Euro auf nunmehr 772 Mio.

Euro. Das operative Betriebsergebnis

stieg auf 2,58 Mio. Euro.

Hier wirkte sich - neben einem

Plus beim Zinsüberschuss von 500

000 € auf 9,54 Mio. € (2008: 9

Mio. €) - vor allem das weiter laufende

Senkungsprogramm bei

den Personal- und Sachkosten positiv

aus. „Hieraus wird es auch

noch im laufenden Geschäftsjahr

positive Effekte geben“, so Schäffer.

Für 2010 peilt das Institut einen

Zinsüberschuss von über 10

Mio. € an. Ridder sprach von einem

aktuell „wieder angemessenen

Betriebsergebnis“, erkannte

aber „weiteres Verbesserungspotenzial“,

das für 2010 schon erkennbar

sei. Trotz des laufenden

Sparprogramms werde aber auch

2010 in Personal investiert, machten

die Vorstände deutlich. Neben

dem Wachstum beim Betriebsergebnis

werde sich auch der

Anstieg der Bilanzsumme 2010

weiter positiv fortsetzten, sagte

Volksbanken-Fusion geplatzt

Die Fusion der Volksbank Dortmund

mit der Volksbank in

Hamm ist geplatzt.

Die Vertreterversammlung in

Hamm verweigerte das „Ja“ zu

dem Zusammengehen der beiden

Genossenschaftsbanken. Eine erforderliche

Mehrheit von 75 Prozent

kam nicht zustande. Nur 61

Prozent votierten auf der Vertreterversammlung

für die Fusion.

Das Votum der 105 „Nein”-Stimmen

gehe klar an den Interessen

des Vorstandes, des Aufsichtsrates

und auch der 267 Mitarbeiter vorbei,

zeigte sich Dortmunds Volksbank-Chef

Martin Eul enttäuscht.

Eul: „Das Jahr 2009 war für die

Dortmunder Volksbank in jeder

der für das Controlling zuständige

Vorstand Schäffer weiter. Dabei

soll die Volksbank Dortmund-

Nordwest messbar profitabler

werden: Die Aufwandsrentabilität

soll erstmals unter 0,70 € fallen.

Das bedeutet, dass das Institut

dann nur noch 70 Cent aufwendet,

um einen Euro zu erwirtschaften.

Bereits im abgelaufenen

Geschäftsjahr war die Aufwandsrentabilität

auf 73,2 Prozent - von

87,2 Prozent im Jahr davor - stark

zurückgekommen. Insgesamt gab

es Wachstum in allen Sparten –

außer dem Kreditgeschäft. Hier

machte sich bemerkbar, dass viele

Kunden ihre Kredite zurückgeführt

oder abgelöst hatten. Trotz

Neuzusagen in Höhe von 36 Mio.

Euro verringerten sich die Kundenkredite

um 2,4 Prozent auf

236,9 Mio. €. „Mit der Entwicklung

unseres Kreditgeschäfts sind

wir insgesamt nicht zufrieden“, so

der Vorstand.

Die Vertreterversammlung genehmigte

den Jahresbericht und

die 5-prozentige Dividende für

Mitglieder, entlastete die Gremien

und wählte Franz-Heinrich Veuhoff

und Klemens Vüllers wieder

in den Aufsichtsrat. Verabschiedet

wurde Bankdirektor Wolfgang

Knaup mit den besten Wünschen

und Beifall. Der 64-jährige ging

nach 46-jähriger erfolgreicher Tätigkeit

für das Institut in den Ruhestand.

Hinsicht ein gutes Geschäftsjahr.

Zum dritten Mal in Folge und mit

noch besseren Werten als zuvor

steht die Dortmunder Volksbank

wieder auf dem 1. Platz beim regionalen

Bankenranking 2010 der

Dortmunder Familienunternehmer.

Zum dritten Mal in Folge

konnten wir einen Rekordzuwachs

im Kreditgeschäft verzeichnen.

Das Eigenkapital haben

wir kräftig gestärkt und ein rundherum

gutes Ergebnis erwirtschaftet.“

Mit diesem positiven

Fazit beendete Vorstandsvorsitzender

Martin Eul seinen Vorstandsbericht

über das Geschäftsjahr

2009 vor der diesjährigen

Vertreterversammlung.


Bunter Spielevormittag im Seniorenhaus

Gemeinsames Spielen macht Spaß

Bereits zum zweiten Mal besuchten

Schüler der Klasse 3b der Gutenberggrundschule

die Bewohner

des Seniorenhauses Vinzenz.

Mitte Mai stand der Besuch ganz

unter dem Motto „Spiele – früher

und heute“.

Das wohl bekannteste Spiel, das

niemandem erklärt werden musste,

war Mensch-ärgere-dich-nicht.

Besonders stolz waren die Kinder

darauf, den „Omis und Opis „etwas

erklären zu können. „Man

wird so alt und lernt nie aus“, so

die 81- jährige Fr. Ingeburg Sellerberg,

der das Kartenspiel UNO

erklärt wurde.

In der anschließenden Gesprächsrunde

waren die Grundschüler

fasziniert wie man früher gespielt

hat. Kaum einer der Senioren hatte

in der Kindheit einen Fernseher,

Fußbälle bestanden aus Lumpen

und Barbies waren

unbekannt.

Aber auch Gemeinsamkeiten

wurden entdeckt, wie Seilspringen

oder Fangen. Fazit des Vormittages

war für alle der Wunsch

eines schnellen Wiedersehens.

Seniorenhaus Vinzenz

Buchtipp – ausgesucht von Gabriele Klaas und Christina

Theren (Bibliothek Dorstfeld) - vorgestellt von Manfred Gockel

Anonymous

Wohin mit Vater?

Fisscher Verlag

2007

30 Jahre war er als Journalist tätig

und arbeitete für verschiedene

Zeitungen. Zum Thema kam es an

dem Tag, als seine Mutter verstarb,

die seinen schwerkranken

Vater jahrelang gepflegt hatte.

Er und seine Schwester waren

nicht in der Lage den Vater aufzunehmen.

Eindrucksvoll und spannend

beschreibt der Autor die Gewissenskonflikte.

Man wollte das Beste für den Vater.

Bei Pflegediensten und Pflegeheimen

sah man sich um. Zwei

Pflegeheime hatte man besichtigt

und war erschrocken über die Zustände.

„Viele Altenpfleger gehören zu

den Helden dieser Gesellschaft,

aber kaum jemand spricht über

sie.

Altenpfleger sind Engel von hunderttausenden

von Menschen,

aber im Himmel fühlen sie sich

nicht. Denn in vielen der gut 9000

deutschen Pflegeheimen geht es

wenig himmlisch zu.In einigen

sogar wie in der Hölle.“ Erschütternde

Geschichten über Maria

K., Juliane S., Anna K., Almut U.

und das gemeinsame Schicksal

von Martha und Klaus R. zeigen

dem Leser ein düsteres Kapitel

unserer Gesellschaft.

Als Sohn fühlte er sich zerrissen

zwischen der Verantwortung für

seinen Vater, den er nicht abschieben,

und dem eigenen Leben, weit

weg von zuhause, das er nicht aufgeben

will.

Vor Jahren hatte man ihm eine

Telefonnummer mit der Vorwahl

0048 zugesteckt. Auf diese griff er

jetzt zurück.

Es kam Teresa, die wusste, was sie

zu tun hatte. Hingebungsvoll versorgte

sie den Vater (der auch mit

ihr einverstanden war) bis zu dem

Tag, als es an der Haustür schellte.

Männer packten Teresa.

„Schwarzarbeit!“, riefen sie, „Verstoß

gegen das Ausländerrecht,

Verstoß gegen das Meldegesetz,

Verstoß gegen das Tarifrecht,

Steuerhinterziehung, sofortige

Ausweisung, Abschiebung!“

Kommt es doch noch zu einem

guten Ende ?

Überzeugen Sie sich selbst, es

bleibt spannend.

Kunst und Musik im „HinterhausAtelier“

Am letzten Juni-Wochenende

präsentierten die Dortmunder

Künstlerinnen Monika Ullherr-

Lang und Karin Schmidt im Hof

der Galeristin Gudrun Mon Alvarez

in ihrem HinterhausAtelier an

der Sternstraße in Dorstfeld zwei

Ein Hinterhof voller Kunst: v. l.: Karin

Schmidt, Gudrun Mon Alvarez,

Norbert Denninghaus und

Monika Ullherr-Lang

Tage lang ihre Werke.

Dort, wo sonst Kunst und Design

in Holz-Skulpturen, gewachsene

BaumKunst, Wildholzmöbel etc.

- zu bewundern sind, konnten die

Besucher diesmal auch handgefilztes

und Recyclingobjekte bestaunen.

Monika Ullherr-Lang

zeigte von Accessoires bis Be kleidung

vielerlei Werke, die allesamt

aus Filz gefertigt worden sind.

Hüte, Schmuck, Lichtobjekte,

Schals, Röcke und Decken, welche

auch nach den ganz persönlichen

Wünschen der Kunden angefertigt

werden können.

Ebenso ausgefallene Objekte und

Bilder zeigte Karin Schmidt, die

mit Knochen, Stein, Holz, Karton

und eigentlich allem, was wir

wegschmeißen, arbeitet und witzige,

kritische und stets bunte

Werke kreiert.

Den musikalischen Rahmen lieferte

Norbert Denninghaus, der

mit Gitarre, Banjo und Mundharmonika

Bluegrass Livemusik vom

Feinsten zum Besten gab.

Seit neuestem zeigt der vielseitig

talentierte Künstler auch Naturfotografien.

25


26

Vortrag über Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe in Brasilien beeindruckte

Manfred Busch besuchte auf seiner

fünfwöchigen Deutschlandtour

auch die Wilhelm-Busch-Realschule

in Dorstfeld. Die

Schülerinnen und Schüler der 5.

und 6. Klassen waren beeindruckt

von seinem lebendigen Vortrag

und „tief berührt“ - so ein Fünftklässler

- von den eindrucksvollen

Bildern, die den krassen Gegensatz

zwischen Reichtum und Armut

in Brasilien zeigten. „Lepra

schlägt da zu, wo Menschen arm

sind. Als ich vor 31 Jahren als Entwicklungshelfer

nach Brasilien

kam, gab es dort ein Lepradorf.

Dorthin haben sie alle Erkrankten

abgeschoben. Wer sich der Stadt

näherte, wurde von der Polizei

festgenommen“, wusste Manfred

Göbel zu berichten. Dank seines

unermüdlichen Einsatzes und der

seiner Mitarbeiter gelang es der

Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe

für Brasilien mehrere Leprazentren

und fünf Kindertages-

stätten in Mato Grosso, einem

Bundesstaat in Brasilien, ungefähr

zweimal so groß wie die Bundesrepublik,

zu erbauen und zu

unterhalten. Dort erhalten nicht

nur die Erkrankten, sondern auch

die Waisen- und Straßenkinder

regelmäßige Mahlzeiten und eine

elementare Schulausbildung.

Rund 40.000 Menschen erkranken

in Brasilien jährlich neu an

Lepra, fast 100.000 an Tuberkulose,

und jeder zehnte Patient stirbt

Wo die Mönchsgrasmücke singt

Wanderung durch das

Naturschutzgebiet Hallerey

Alle Frühjahre wieder bieten Ornithologen

vogelkundliche Exkursionen

durch unsere städtischen

Grünanlagen an, um

Mitbürgern die heimische Vogelwelt

nahezubringen. Einer davon

ist Wilhelm Speicher, ehemaliger

Pädagoge, Schulleiter und schon

immer begeisterter Vogelkundler

aus dem Stadtbezirk Hombruch,

der auch in diesem Jahr wieder zu

einer Wanderung durch das Naturschutzgebiet

Hallerey, direkt

am Revierpark Wischlingen, einlud.

10 interessierte Naturfreunde,

gekleidet in entsprechend

tauglicher Kleidung und bewaff-

an dieser Krankheit. Dabei ist es

relativ einfach, Lepra zu diagnostizieren

und, wenn die Krankheit

frühzeitig erkannt wird, vollständig

zu heilen. Tausende von Kilo-

Manfred Göbel (rechts im Bild), besuchte auf seiner Deutschlandtour die

Wilhelm-Busch-Realschule. Foto: privat

net mit Ferngläsern, erkundeten

in einer fast vierstündigen aufmerksamen

Wanderung die Vogel-

und Umwelt im Park, am Ufer

und auf dem See.

Am Ende der Strecke wurde abge-

Naturfreunde erkundeten das Naturschutzgebiet Hallerey;

4. v. r.: Exkursionsleiter Wilhelm Speicher

rechnet, indem alle gesehenen, gehörten

und erkannten Vogelarten

in einer „Beobachtungsliste europäischer

Vögel“ abgehakt wurden.

Trotz des langen und überaus harten

Winters, der leider nicht alle

Vögel überleben ließ, kamen einschließlich

der Wasservögel fünfunddreißigVogelartenzusammen.

metern legt Manfred Göbel jährlich

zurück, um auch in die

entlegensten Dörfer zu kommen

und die Menschen zu informieren.

Schon ein einfacher „Bleistifttest“,

den die Schulkinder bei

ihren Familien zu Hause durchführen

können, zeigt, ob ein

Mensch an Lepra erkrankt ist.

Im Zeitraum vom 21.Juni - 25.Juni

2010 konnten sich die Schüler/Innen

der WBR unter 30 angebotenen

Projekten das für sie Interessante

heraussuchen:

Von „Musikkultur an der Ruhr“,

über „Hoesch - auf der Suche nach

der Stahlindustrie in Dortmund“,

„Natur siegt über Industrie“, über

„1000 Jahre Dortmund“, über

„Familie Krupp und der Großkonzern

Thyssen Krupp“, aber

auch Tanz, Akrobatik und ein

„geheimnisvoller Kräutergarten“,

die Auswahl war so groß,dass eine

Wahl sichtlich schwerfiel. Eine

Schülerredaktion begleitete mit

Projektartikeln und einer Zeitung

das aktive Geschehen.

Weiße Flecken auf der Haut, die

gefühllos auf den Druck einer

Bleistiftspitze reagieren, sind von

der Lepra befallen. Brasilien ist

ein armes Land und auf die medizinische

und finanzielle Hilfe von

außen angewiesen. Schon mit einer

Spende von 50 Euro kann ein

Leprapatient die notwendige Behandlung

erhalten und geheilt

werden. Das glückliche Lachen

eines Kindes, dem er gesagt hat,

dass es wieder gesund ist, ist für

Manfred Göbel und sein Team

Motivation genug, seine schwere

Arbeit weiterzumachen.

Der Vortrag machte den Schülerinnen

und Schülern deutlich, wie

wichtig persönliches Engagement

ist.

Daher setzt sich die Wilhelm-

Busch-Realschule bereits seit 2004

mit Spendenaktionen sowie Info-

und Verkaufsständen am Tag der

Offenen Tür für die Lepra- und

Tuberkulosehilfe ein. D. Gudd

Zum 40. Geburtstag der

Wilhelm-Busch-Realschule

Projektwoche „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“

Am Freitag, dem 25. Juni wurde

dann alles erfolgreich präsentiert:

Das Pädagogische Zentrum der

WBR war positiv „nur noch voller

Menschen“. Der Elternverein erwirtschaftete

ein Plus von 900

Verschiedene Projektgruppen wurden gebildet

Euro durch den Verkauf gespendeter

Kuchen, Würstchen etc..

Das Geld wird für Verbesserungen

in den Räumen der Schule

eingesetzt.

Die Bühne bebte vor lauter Hip

Hop, akrobatischen Pyramiden

und Musik der neuen Schulband

„Soundreflexion“.

Herr Kuhmann als Schulleiter

zeigte sich sehr zufrieden und offen

für eine weitere Projektwoche,

möglichst 2011. WBR


Banditen im Hinterhalt: Gefahren im Niemandsland von Kenia

Für Paar wurde Traum wahr: In acht Monaten im LandRover von Kapstadt bis Dorstfeld (Teil 3)

Es war ein langgehegter Reise-

Traum, den beide gleich über viele

Monate Wirklichkeit werden

ließen. Acht Monate lang gönnten

sich der 36-jährige Dorstfelder

Marvin Wannke und seine

29-jährige Verlobte Nicole Frey

eine ebenso anspruchsvolle wie

abenteuerliche Reise mit dem

Landrover „Defender 110“ vom

südafrikanischen Kapstadt quer

durch zahlreiche ostafrikanische

Staaten bis nach Dorstfeld. Kurz

vor Weihnachten, am 18. Dezember

2009, trafen die beiden Fernreisenden

in ihrem Zuhause an

der Wittener Straße ein.

Nach den idyllischen Tagen unter

der „Traum-Palme“ am kenianische

Strand bei Mombasa wurde

es dann gefährlich im Niemandsland

von Nordkenia – gefürchtet

wegen seiner Stammeskriege als

Folge der Dürre. Die Polizei legte

ihnen nahe, zur Sicherheit zwei

Soldaten mit ins Auto zu nehmen

– ein Rat, der gerne angenommen

wurde. Nach knapp zwei Tagesfahrten

wurden die militärischen

Begleiter abgesetzt und die Tour

ging weiter, bis Soldaten die beiden

30 Kilometer vor der äthiopischen

Grenze stoppten. Weiter

vorn gebe es einen Banditenhinterhalt,

hieß es, und schon bald

Viel Sonne, wenig Schatten: Wüstencamp im Sudan

rollten Panzerwagen mit Haubitzengeschützen

und weiteren

schweren Kalibern an, schwärmten

aus und suchten die Banditen.

„Nach weiteren drei Stunden galt

die Lage dann als gesichert, und

wir wurden bis zur Grenze nach

Äthiopien eskortiert“, so Wannke.

Hier war Addis Abeba im Hochland

das Etappenziel, dort gab es

aber weder Strom noch Wasser,

darüber hinaus grassierten Typhus

und Cholera. Also ging die

Steinkirche in Lalibela/Äthiopien

Fahrt eher schnell weiter nach Lalibela,

wo es elf riesige, aus dem

Fels gehauene Kirchen aus frühchristlicher

Zeit zu bestaunen gab.

Einen Abstecher gab es auch zur

Ausgrabungsstätte Axum kurz

vor der Grenze nach Eritrea.

Über Kharthum war dann der

Sudan das nächste Ziel. Hier gab

es keine Campingplätze zur Übernachtung,

also wurde hinter

Sanddünen im Zelt geschlafen.

Faszinierend für das Paar waren

neben der außerordentlichen

Gastfreundschaft der Sudanesen

auch die Meroe Pyramiden, die

noch älter sind als die ägyptischen

Pyramiden. Weiter ging es den

Nil hoch Richtung Ägypten, doch

hier eingelassen zu werden, war

gar nicht so einfach. Erst ging es

einmal 27 Stunden ohne Auto per

Fähre über den Nasser-See, der

Wagen kam erst zwei Tage später

mit einem anderen Frachtboot an.

Nach der langen Überfahrt musste

nicht nur langwierig das Visum

ausgestellt werden, es standen darüber

hinaus noch ärztliche Untersuchungen

an. Wie gut und

zeitsparend, dass die beiden Reisenden

einen Impfpass vorweisen

konnten. „In Assuan wurden wir

dann von einem alten Dorstfelder

Schulfreund im Empfang genommen.

Mit ihm sind wir nach Luxor

zu Tempel-Besichtigungen, ins

Tal der Könige und ans Rote Meer

gefahren, wo wir am Strand gezeltet

haben und die farbenfrohe Unterwasserwelt

ertauchten“, so

Wannke. Von Kairo aus ging es

anschließend über den Sinai nach

Jordanien. Hier im Wadi Rum

wurden die bekannten Felsen-

Wüsten-Formationen und der

historische Ort Petra mit seinen

in die Felsen gehauen Siedlungen

aus dem 5. Jahrhundert vor Christus

besichtigt. „In Syrien wollten

sie uns zunächst nicht einreisen

lassen, nach einigem Argumentieren

mit dem Zollbeamten über die

Fahrzeugpapiere ging es dann

aber doch. Es war insgesamt viel

schwieriger in Staaten des Mittleren

Ostens als in Staaten Afrikas

einzureisen“, stellt Wannke fest.

www.travelpod.com/members/

manic-trip

(wird fortgesetzt)

Schatzhaus Petra/Jordanien

27


28

DSC setzt weiter auf die Jugend!

Zur neuen Bezirksligasaison (Beginn

15.08.2010) werden wir weiter

auf eine junge DSC Mannschaft

setzen. Leider haben uns

einige Akteure verlassen, aber wir

hoffen, dies gleichwertig ersetzen

zu können. Wir wünschen diesen

Spielern weiterhin sportlichen Erfolg,

insbesondere unserem Torjäger

Daniel Otto, welcher sich nun

in der Landesliga behaupten will.

Bei einigen Spielern waren andere

gut dotierte finanzielle Angebote

maßgeblich oder der

neue Verein konnte eine Arbeitsstelle

vermitteln - dies ist heute

ein wichtiges Argument. Als Neuzugänge

stehen fest: D. Aydin (Tus

Körne); Mittelfeld A. Ljakic (HSV

09); Sturm M. Schädlich (SG

Lüdo); Mittelfeld D. Nehm (DSC

Jugend). Unsere zweite Mannschaft

hat den Aufstieg in die

Kreisliga A geschafft und möchte

dort ein gutes Bild abgeben. Diese

Mannschaft wird durch A-Jugend

Spieler und einige erfahrene Kräfte,

welche zum DSC zurückkeh-

Die erfolgreiche Aufsteiger-Mannschaft

ren, verstärkt. Dir dritte Mannschaft

wird in der neuen Saison

vom Trainergespann O. Kothe/ R.

Pesler gecoacht, sie wechseln von

Westrich zum Bummelberg und

werden neue Impulse geben.

Am Bummelberg sollen in der

Sommerpause die Restarbeiten

durch die Fa. Polytan / Stadt

Dortmund durchgeführt werden,

wir hoffen, dass dann im August

alles hergestellt ist. Die Vereinsmitglieder

werden in dieser Zeit

ebenso nicht untätig sein und Arbeiten

an der Anlage erledigen.

Weiterhin konnte sich die B- Jugend

in der Sonderklasse behaupten,

die C-Jugend hat den Aufstieg

in diese Klasse geschafft.

Unsere A-Jugend scheiterte leider

im Aufstiegsspiel zur Sonderklasse

gegen Husen-Kurl mit 1-3, im

nächsten Jahr werden wir einen

neuen Anlauf nehmen. Wir hoffen

auch in der neuen Saison auf

Eure zahlreiche Unterstützung!

Mit sportlichen Grüßen Die Geschäftsführung

Titelgewinn für Goda Dailydaite

Ihre dritte Internationale Deutsche-Box-Studentenmeisterschaft

in Folge konnte sich die Studentin

in Sport u. Spanisch Goda Dailydaite

vom Dortmunder Boxsport

20/50 Mitte Mai in der Universitäts-Sporthalle

in Freiburg holen.

Im ersten Kampf besiegte sie ihre

Gegnerin im Leichtgewicht aus

Potsdam in der 1. Runde durch

RSC. Nach zweimaligem Anzählen

hatte der Ringrichter mit Laura

Schadow ein Einsehen und

schickte die Potsdamerin

in ihre Ecke. Mehr Stehvermögen

zeigte Maneka Kissel aus Köln. In

den ersten drei Runden fightete

sie tapfer mit. Doch in der vierten

Runde fehlte ihr die nötige Kraft.

DBS-Trainer Thorsten Brück, der

Goda Dailydaite gut vorbereitet

hatte, stellte die Dortmunderin in

der 4. Runde richtig ein.

Nach mehreren harten Treffern

mit der rechten Schlaghand wurde

die Kölnerin zweimal angezählt,

so dass der umsichtige

Ringrichter die Kölner Studentin

in ihre Ringecke schicken musste.

DBS 20/50

Mit dem Fahrrad um die Welt

Die derzeitigen Mitglieder des Radsportclubs „Stramme Kette“: v. l.:

Friedel Simmes (71), Udo Strücker (69), Klaus Weßelmann (71), Georg Haßfeld

(69), Friedhelm Ladde (70), Manfred Wemhöner (71),

auf der Insel Rügen im Jahre 2008

Das hatten sich die Mitglieder des

Radsportclubs „Stramme Kette“

in Dorstfeld bei ihrer Gründung

am 24. Februar 1995 auch nicht

träumen lassen, dass sie eines Tages

mit ihren Tourenrädern und

Mountainbikes so viele Kilometer

geradelt sein werden, dass die

Strecke rund um unsere Erde reichen

sollte. Doch bereits nach

fünfzehn Jahren war diese rekordverdächtige

Leistung von 40.000

Kilometern erreicht. Die mit bis

zu 15, heute 6 Mitgliedern starke

Truppe radelt überwiegend von

März bis November und je nach

Wetterbedingungen, jeweils

dienstags von 10 bis 16:30 Uhr.

Die Fahrstrecken betragen ca. 80

– 120 km Länge. Nach den Touren

oder bei schlechtem Wetter wird

bei einem Glas Bier in der Gaststätte

„Keglerklause“ das Geschehene

diskutiert. Diese Touren dienen

als Training für die

einwöchigen gemeinsamen Jahresausflüge,

die jeweils bis zu 550

km betragen. So ging die erste gemeinsame

Tour im Jahre 1995 mit

9 Mitgliedern und Gepäck auf

dem Gepäckträger bis Haddorf

bei Rheine, direkt an der Grenze

zu Niedersachsen, im Jahre 2003

z.B. mit einem Wohnmobil zum

Müritzsee, um von dort aus Sternfahrten

vorzunehmen und im August

2010 wird es die bereits fertig

geplante Strecke nach Haselünne

im Emsland gehen. Von diesen

Jahrestouren erzählen die Sportsfreunde

immer wieder gerne,

denn sie hinterlassen jeweils eine

Menge Erinnerungen und Freude.

Nur eine bleibt ihnen als sehr

traurig in Erinnerung. Das war

die Tour nach Torgau an der Elbe

im Jahre 2007, als ihr Vereinsgründer,

Chef und Organisator

Gerd Voss, der ein in Dorstfeld

sehr beliebter Mensch war und

auch für den Verein viel geleistet

hat, aus gesundheitlichen Gründen

zu Hause bleiben musste und

nach einer Herzoperation im

Krankenhaus verstarb. Am 22.

Juni wurde das 15-jährige Jubiläum

mit Ehefrauen im Schrebergarten

des Sportsfreundes Friedhelm

Ladde groß gefeiert, wobei

auch die bereits vor 5 Jahren erschienen

Chronik bis auf den heutigen

Stand fortgeführt, vorgestellt

wurde.

Bronzene Medaille für Nils Schlott

Nils Schlott nahm erfolgreich an den

Deutschen Meisterschaften der

Hochschulen teil

Nils Schlott, Student an der Uni

Dortmund, konnte Ende Mai bei

den DM der Hochschulen im hes-

sischen Wiesbaden in der Leistungsklasse

2 nach zwei Siegen

über die Uni Heidelberg und

Mainz den 3. Platz erringen. Nils

Schlott, der bereits mehrere Erfolge

auf den regionalen Turnieren

für den Musado Lünen errang,

konnte seine Leistung von Beginn

seines Studiums konstant steigern,

so der Obmann und Trainer

der Hochschulsportgruppe, Muhammed

Kocer. Wer mehr über

den Taekwondo Sport wissen

möchte, kann sich unter

www.tkd-team.de informieren


Sänger bringen Sonne mit

Die Sänger des MGV Dortmund-

Dorstfeld von 1858 bringen nicht

nur Sonne in die Herzen, sondern

haben in diesem Jahr auch gutes

Wetter zu allen bisherigen Veran-

Der Männergesangverein Dortmund-

Dorstfeld von 1858 bei einem Auftritt

staltungen (bis 5. Juni einschl.)

mitgebracht. Ob Hochzeitsfeier,

Fliederkirmes oder die Begleitung

eines Gottesdienstes in der Immanuel

Kirche in Marten, das Wetter

zeigte sich von seiner besten Seite.

Richtig sommerlich wurde es am

29. Mai beim Nachbarschaftstreff

im Althoffblock. Der MGV eröffnete

die Veranstaltung mit den

passenden Liedern. Hochsom-

merlich ging es dann beim Day of

Song zu. Der 5. Juni wird wohl

vielen in guter Erinnerung bleiben.

So viele Chöre und so viele

Besucher hat Dortmund schon

lange nicht mehr erlebt. Der MGV

DO-Dorstfeld von 1858 hat seine

Visitenkarte in der Marienkirche

abgegeben. Der Kirchenraum war

prall gefüllt und die Menschen

spendeten Beifall für ein ausgewogenes

Repertoire. Mit ’Sanctus’

von Franz Schubert begann der

geistliche Teil. Mit den Liedern

’Klänge der Freude’, ’Träume sind

stärker’ und ’die Rose’ konnte der

Chor sein Stimmvolumen voll

ausschöpfen. Auch Verdi’s ’Chor

der Gefangenen’ hat den Zuhörern

gefallen. Am Klavier wurde

der MGV von Clemens Koerner

begleitet. Der 1. Vorsitzende Günter

Kahl begrüßte die Gäste. Der

Chorleiter war Martin Martmöller,

der auch die einzelnen Titel

den Zuhörern näher brachte.

MGV Do-Dorstfeld

Familien- und Nostalgietag

beim ATV-Dorstfeld

Jedes Kind bekam eine Urkunde. Die Kleinen für das Durchlaufen des Spieleparcours

und die Großen für die Handball- sowie Menschenkickerspiele in Turnierform.

Es sollte sich jedes Kind als Sieger fühlen.

Im Rahmen der Werbewoche der

Handballabteilung gab es nicht

nur spannende Turniere zu sehen,

sondern auch andere Events lockten

zahlreiche Gäste an.

So war der Familientag mit über

100 Kindern und vielen Attraktionen

wieder ein voller Erfolg.

Es gab einen Spielparcours für die

Kleinen, die Größeren spielten

derweil den Sieger in einem Turnier

in den Disziplinen Menschenkicker

und Handball aus.

Am Nostalgietag waren rund 200

ehemalige und aktive Handballer

vor Ort an der Heinrich-Hartwig

Halle in Dortmund-Dorstfeld. Sie

waren aus ganz Deutschland angereist.

Das Handballspiel zwischen

der Verbandsligamannschaft

von 1994 und der aktuellen

1. Mannschaft endete 5:8 (2 x 15

min).

Der Spaß stand dabei aber immer

im Vordergrund.

Zudem wurden lebhaft Erinnerungen

an der Bilderwand ausgetauscht

und zu später Stunde erklang

noch Gitarrenmusik.

ATV Dorstfeld, Abt. Handball

Prüfungen bei der

Taekwondo-Gruppe Dorstfeld

Mit großer Freude zeigten die Prüfungsabsolventen

und Nachwuchstalente

ihr Können bei einer gemeinsamen

Prüfung in der

koreanischen Kampfkunstdisziplin

Taekwondo.

Denn die richtige Abwehrtechnik

will gelernt sein und so hatten sich

alle Prüflinge monatelang mit einem

intensiven Training auf diesen

ereignisreichen Tag vorbereitet.

Geprüft wurden alle Kids

nach internationalem WTF-Reglement

in den Disziplinen Schattenkampf

gegen imaginäre Gegner

(Hyong oder Poomse),

Selbstverteidigung mit dem Partner,

Freikampf mit Schutzweste,

Bruchtest sowie Theorie. Die lange

Wartezeit und sehr hohe Motivation

aller Teilnehmer innen und

Teilnehmer wurden gewürdigt.

Mit Erfolg bestanden ihre erste

Prüfung nach anerkennenswertem

Trainingsfleiß zum 9. Kup

(weiß-gelber Gürtel) Stephan

Schilli, Lee Sol sowie Jannis Linou,

Sina Bennhardt und Mehmed

Canli sind mit der Graduierung

zum gelben Gürtel belohnt

worden. Resul und Faruk Tasdemir

haben die Prüfung zum 7.

Kup (gelb-grün) bestanden. Eine

Besonderheit ist hier, dass Vater

Erfolgreiche Prüflinge

Can Tasdemir zusammen mit seinen

3 Kindern in Dorstfeld trainiert.

Lukas Hyonseung Lee,

Maik Koriath sowie Sabine Wolzenburg

haben zum 4. Kup (Blaugurt)

bestanden. Die Prüfung

zum höchsten Schülergrad, dem

1. Kup und rot-schwarzem Gürtel

schließlich schaffte Dennis Zimmer

mit gutem Erfolg. Alle Kandidaten

und haben so den Einstieg

in ein Leben mit Taekwondo begonnen.

Für viele Menschen hier

vielleicht ein Fremdwort, in Korea

jedoch Nationalsport und schließlich

auch olympische Disziplin.

Taekwondo kann sich sehr positiv

auf den Körper und Geist auswirken

und begleitend für einen posi-

tiven Lebensweg sein. Wer Interesse

hat oder auch wieder

einsteigen möchte, kann mittwochs

um 18.30 Uhr gerne in die

große Turnhalle des Reinoldus-

und Schillergymnasium, Nähe

Revierpark Wischlingen, Hallerey

49-51, kommen. Die Sporthalle ist

über die Rheinische Straße und

den Betriebshof Dorstfeld zu erreichen,

oder aber in etwa 5 Min.

Fußweg vom Revierpark aus. Telefonische

Auskünfte sind unter der

Rufnummer 5329982 zu erhalten.

Multisport-Club Dortmund 1992

e.V.

29


25 Jugendliche des Reinoldus-

und Schiller-Gymnasiums fanden

sich im September letzten Jahres

mit großer Spiel- und Tanzfreude

zusammen und starteten das Theater-Tanz-Projekt

„Momo“ nach

dem gleichnamigen Roman von

Michael Ende. Sie tauchten ab in

die liebenswürdige und lebenswerte

Welt der Momo, die mysteriöserweise

unheilvollen Bedrohungen

ausgeliefert ist.Da lauert

die erdrückende Gefahr der

‚Grauen Herren‘, die sich der Lebenszeit

der Menschen bemächtigen,

ihnen ihre Frei-Zeit, ihre Liebe

rauben und Angst und

Schwermut verbreiten. Als die Not

am größten ist, betört Momo diese

böse Macht durch ihre Liebenswürdigkeit,

so dass Meister Hora,

der legendäre‚ Verwalter der Zeit‘

Unter diesem Motto stand 2010

die „Operation Abitur“ am Reinoldus-

und Schiller-Gymnasium

(RSG). Für 116 Schülerinnen und

Schüler sind nun 13 Jahre Schulzeit

vorbei und sie wurden mit

dem Erreichen der Allgemeinen

Hochschulreife, dem Abitur, belohnt.

Eine sehr erfolgreiche Abi-

30

MOMO - eine unglaubliche Geschichte

Schülerinnen und Schüler des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums

präsentierten ihr Theater-Tanz-Projekt „Momo“

ihr die weise Schildkröte Kassiopaia

zur die Seite stellt und eine

einzige Stundenblume....

So kann Momo die ‚GrauenHerren‘

besiegen und den Menschen

die geraubte Zeit zurückbringen.

Ein Geschichte über das Rätsel

der Zeit und die empfindlichen

Grenzen der Unbeschwertheit,

Freundschaft und Liebe. In Sze-

Westminster Abi 2010 – 13 Jahre bis zur Krönung

turprüfung war es in diesem Jahr

am RSG, denn insgesamt 19 Mal

stand die „1“ vor dem Komma,

wobei Denise Ziegler die fantastische

Note 1,0 erlangen konnte.

In einer Feierstunde, der ein ökumenischer

Gottesdienst vorausgegangen

war, wurden Ende Juni die

Knappenvereine gedachten Opfern

der Zechenkatastrophe von 1925

Kranzniederlegung durch die

Dorstfelder Knappen

Zum 85. Mal jährte sich kürzlich

die Bergbau-Katastrophe auf der

früheren Zeche Dorstfeld, bei der

1925 bei einer Schlagwetterexplo-

sion 46 Bergleute starben. Aus

diesem Anlass legten Abordnungen

von insgesamt neun Knappenvereinen

– darunter der Allgemeine

Knappenverein Dorstfeld

und der Knappenverein Glück-

Auf Kolonie – im Rahmen einer

Gedenkfeier einen Kranz an der

Gedenkstätte auf dem alten Friedhof

in Dorstfeld nieder. Redner

erinnerten an die extremen Gefahren,

die damals mit dem Kohleabbau

verbunden waren.

nen und Choreographien wurde

der Kontrast zu der kalten Bedrohlichkeit

der Macht anschaulich

- und von den Akteuren eindrucksvoll

dargeboten.

Vier Aufführungen im Theater

Fletch Bizzel gaben vielen interessierten

Zuschauern die Möglichkeit,

sich dieses sehenswerte Projekt

anzuschauen. Das

Zeugnisse überreicht. Jeder einzelne

betrat die Bühne und wurde

dabei von seinem Lieblingssong

begleitet. Je ein Foto aus Kinder-

und Abitagen erschien dazu auf

einer Leinwand – das sorgte oft

für Erheiterung bei den zahlreichen

Eltern, Geschwistern, Großeltern

und Lehrern.

Viel Musik und Spaß auf

Dorstfelder Fliederkirmes

Zur Eröffnung der „Fliederkirmes“

in Dorstfeld gab es Nieselregen

und Sturmböen - was den

Ehrenvorsitzende der Interessengemeinschaft

Dorstfelder Vereine

und Kirmesgründer Willi Stein-

i-Tüpfelchen für die Projektteilnehmer:

Sie konnten am „Kompetenznachweis

Kultur“ teilnehmen.

In einer Art Bildungspass wurden

die individuellen Fähigkeiten, Begabungen

und Lernprozesse nach

persönlichen Gesprächen und

professioneller Beratung als offizielles

Zertifikat dokumentiert.

Diese Kompetenznachweise wurden

den Schülern im Mai vom

Bürgermeister der Stadt Dortmund

in einer Festveranstaltung

im Theater im Depot überreicht!

Initiatoren dieses Theaterprojektes

waren Ulla Riese, Lehrerin des

Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums

und Dorothee Schickentanz,

Tanzlehrerin und Schauspielerin

am Theater Fletch Bizzel.

Den Abschluss bildete der große

Abiball in der Castroper Europahalle.

Jetzt beginnt für die Abiturienten

ein neuer Lebensabschnitt, in dessen

Verlauf sich sicher viele noch

gerne und oft an die tolle Abi-Zeit

am RSG erinnern werden!

bach natürlich nicht hinderte, die

Traditionskirmes zu eröffnen. Es

gab auch in diesem Jahr wieder

Pfeil- und Ballwerfen, Karussells

und Autoscooter. Die Erwachsenen

erfreuten sich an den Auftritten

der Live-Bands. Ein Höhepunkt

der Veranstaltung war am

Sonntag der Auftritt der Dorstfelder

Vereine. Bratwurst, Zuckerwatte,

Backfisch und Bratwurst

deckten das leibliche Wohl ab.


Auch in Dorstfeld drehte sich bei

der „Schachtzeichen“-Aktion im

Rahmen des Kulturhauptstadtjahres

2010 alles um die Bergbauvergangenheit.

Die Interessengemeinschaft

Dorstfelder Vereine erinnerte an

die Kohle-Vergangenheit des

Stadtteils. Bilder der ehemaligen

Dorstfelder Zechen zeigte Olaf

Meyer im Vinzenzheim, das auf

dem Gelände der ehemaligen

Viele gute Perspektiven in der Pflege

Diakonisches Werk Bethanien: Mobil zu kranken Kindern / Agentur informiert Jugendliche

Pflegekräfte sind auf dem Arbeitsmarkt

gefragt. Die Agentur für

Arbeit Dortmund unterstützt Bewerber

durch Qualifizierungen

und andere Förderungen beim

Einstieg. Perspektiven für den

Nachwuchs: Die Arbeitsagentur

informiert Jugendliche über zahlreiche

medizinische und sozialpflegerische

Berufe.

Während die meisten mit 18 Jahren

ihren Führerschein machen,

ist dies bei Judith Gerke erst 16

Jahre später der Fall. Dafür bekam

die Dortmunderin gleich

eine neue Arbeitsstelle dazu. Die

gelernte Kinderkrankenschwester

ist nun für das Diakonische Werk

Bethanien in der ambulanten

Pflege unterwegs und versorgt

pflegebedürftige Kinder. Dass sie

diese Arbeit in Teilzeit ausüben

kann, ist für Judith Gerke optimal,

denn sie hat selbst ein kleines

Kind. Nach Ablauf der Elternzeit

wurde sie arbeitslos. Eine Stelle in

Teilzeit fand sie nicht. Bei ihrer

neuen Tätigkeit stand der fehlende

PKW-Führerschein allerdings

Starke „Schachtzeichen“ auch in Dorstfeld gesetzt

v. l.: Bettina Kraushaar (Pflegedienstleitung), Rabea Pasvos (ArbeitgeberService

Arbeitsagentur Dortmund), Susanne Rutkowsky (Altenpflegerin), Judith Gerke

(Kinderkrankenschwester), Stefan Kulozik (Leiter der Arbeitsagentur Dortmund)

einer Einstellung zunächst im

Wege. Über einen Bildungsgutschein

der Agentur für Arbeit

Dortmund wird dieser gefördert.

Im Mai hat die Kinderkrankenschwester

nun nicht nur ihre Arbeit

beim Diakonischen Werk begonnen,

sondern auch mit den

Fahrstunden. „Wir benötigen aufgrund

der zunehmenden Altersstruktur

vermehrt Pflegefachkräfte

in der Seniorenpflege, wie

auch in der ambulanten Kinderkrankenpflege

und im ambulanten

Intensivpflegebereich. Um im

Pflegebereich gern zu arbeiten,

Kinder-, Senioren- und Intensivpflege

gehört mehr dazu, als nur die Liebe

zum Beruf und den Menschen.

Arbeitgeber müssen für flexiblere

Arbeitszeiten, Fortbildungen und

eine gerechtere Bezahlung, sowie

für gutes Arbeitsklima und kompetente

Einarbeitungskonzepte

sorgen“, kommentiert Bettina

Kraushaar, Pflegedienstleitung

vom Diakonischen Werk Bethanien

Dortmund mobil Kinder-, Senioren-,

und Intensivpflege, Ritterstr.

18.

Um den zukünftigen Fachkräftebedarf

decken zu können, bietet

Unser Schwerpunkt umfasst

· Seniorenpflege und Betreuung

· Kinderkrankenpflege und Betreuung

· Intensivpflege

(Beatmungspflege, Patienten mit Schädel-Hirntrauma)

· Palliativpflege

· Freizeitbeschäftigungen für Menschen mit Handicaps

und deren Angehörigen

kompetent · freundlich · zuverlässig · hilfsbereit

Ritterstraße 18 · 44137 Dortmund

(0231) 53 48 700

dortmund@diakonie-bethanien.de

www.diakonie-bethanien.de

Schachtanlage Dorstfeld 2/3 gebaut

wurde.

Die Dorstfelder Vereine boten ein

attraktives Rahmenprogramm,

gekommen war auch der frühere

Bundestagsabgeordnete Hans Urbaniak.

Auch Abordnungen der Dorstfelder

Knappen nahmen natürlich

an der Veranstaltung teil.

die Arbeitsagentur vielfältige Unterstützungs-

und Umschulungsangebote

an. So werden geeignete

Bewerber beispielsweise zu Demenzbetreuern

qualifiziert. Über

den „Aktionsplan Altenpflege

2010“ stehen allein in Dortmund

45 Bildungsgutscheine in diesem

Jahr für die Umschulung zur

Fachkraft in der Altenpflege zur

Verfügung. Mit den Bildungsgutscheinen

übernimmt die Arbeitsagentur

die Kosten für die theoretische

und praktische Ausbildung

zur staatlich geprüften Altenpflegefachkraft.

Bereits heute arbeiten

in Dortmund über 30.000 Menschen

im Gesundheitswesen.

Dazu gehören nicht nur insgesamt

die Pflegeberufe, sondern auch

Logopäden, Ergotherapeuten,

Physiotherapeuten, pharmazeutisch-technische

Assistenten und

weitere Fachkräfte.

Informationen gibt es unter

www.arbeitsagentur.de/dortmund

oder unter Tel. 0231/842-

2951 bzw. per E-Mail an Dortmund.BiZ@arbeitsagentur.de.

Bettina Kraushaar und ihr

Team stehen Ihnen rund um

die Uhr zur Verfügung!

31


Verantwortung für Gesundheit

Die Geburt in

guten Händen

DIE FRAUENKLINIK IM

KLINIKUM DORTMUND

n Individuelle familienorientierte

Geburtsbetreuung

n ambulante Entbindung möglich

n Kinderarzt und Anästhesist

„rund um die Uhr“ im Kreißsaal

n Geburtswanne und alternative Geburtsstellungen

(z. B. Maya-Hocker)

n Betreuung von Risikoschwangerschaften

stationär und ambulant

n Frühgeborenen-Intensivstation direkt

neben dem Kreißsaal

n Akupunktursprechstunde

n Homöopathie, Aromatherapie und

Akupunktur unter der Geburt

n Integrative Wochenbettpflege, Familienzimmer,

Rooming in, Stillambulanz

n Umfangreiches Kursangebot

in der Elternschule

Telefon

Kreißsaal, Schwangerschaftssprechstunde,

Anmeldung für Kurse und zur Geburt

0231 953-21501 oder 953-21502

www.klinikumdo.de

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