Aufrufe
vor 4 Jahren

Vorhaben 3604S04441 - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz

Vorhaben 3604S04441 - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz

Dieser Band enthält

Dieser Band enthält einen Ergebnisbericht eines vom Bundesamt für Strahlenschutz im Rahmen der Ressortforschung des BMU (UFOPLAN) in Auftrag gegebenen Untersuchungsvorhabens. Verantwortlich für den Inhalt sind allein die Autoren. Das BfS übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, die Genauigkeit und Vollständigkeit der Angaben sowie die Beachtung privater Rechte Dritter. Der Auftraggeber behält sich alle Rechte vor. Insbesondere darf dieser Bericht nur mit seiner Zustimmung ganz oder teilweise vervielfältigt werden. Der Bericht gibt die Auffassung und Meinung des Auftragnehmers wieder und muss nicht mit der des BfS übereinstimmen. BfS-RESFOR-01/09 Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende URN: urn:nbn:de:0221-2009011228 Salzgitter, April 2009

Kurzzusammenfassung Die Festlegung eines Nuklidvektors stellt einen wichtigen Aspekt des Verfahrens zur Freigabe größerer Stoffmengen nach § 29 der Strahlenschutzverordnung dar. Die Anwendung des Nuklidvektors für die Freigabe ist aber nur dann zulässig, wenn er repräsentativ bzw. ausreichend konservativ für die freizugebende Stoffmenge ist. Ziel dieses Projektes war es, Empfehlungen für die repräsentative Ermittlung von Nuklidvektoren zu erarbeiten. Bei der Zusammenstellung der bisherigen Praxis durch Einholung von Informationen der Landesbehörden und Betreiber zeigte sich, dass neben der Probenahme und Analyse von Proben auch Aktivierungs- und Abbrandrechnungen zur Ermittlung der Nuklidvektoren genutzt wurden. In den meisten Fällen wurden abdeckende Nuklidvektoren und nur in seltenen Fällen Nuklidvektoren auf statistischer Grundlage oder durch Mittelwertbildung berechnet. Bisher ermittelte Nuklidvektoren wurden in einer Excel- Datei erfasst. Zum Begriff der Repräsentativität ließen sich folgende Aussagen ableiten: • Die Repräsentativität muss nur im Bezug auf die zu untersuchenden Eigenschaften gewährleistet sein, im Falle des Nuklidvektors also auf die Verhältnisse der Nuklide zueinander. • Die Repräsentativität lässt sich nicht an Merkmalen der Probe festmachen, sondern muss durch die Richtigkeit und Reproduzierbarkeit des Verfahrens gesichert werden. • Repräsentativität kann mit vernünftigem und dem Zweck angemessenem Aufwand nicht absolut, sondern nur zu einem festzulegenden Konfidenzniveau erreicht werden. Von der Strahlenschutzkommission wurde ein Vertrauensniveau von 95 % akzeptiert, das auch in zwei einschlägigen Normen enthalten ist. Im Bericht sind die möglichen Vorgehensweisen bei der Ermittlung repräsentativer Nuklidvektoren beschrieben. Die konkrete Gestaltung des Untersuchungsprogramms ist von der Zielstellung und der radiologischen Situation des zu untersuchenden Objekts abhängig. Für die einzelnen Schritte lassen sich aber verschiedene Möglichkeiten und Regeln für ein sachgerechtes Vorgehen beschreiben. Bei der Erstellung der Probenahmestrategie ist die Kompetenz des Bearbeiters der entscheidende Faktor für die Richtigkeit. Ähnliches gilt bei der Durchführung der Probenahme für den Probenehmer. Für die Berechnung des repräsentativen Nuklidvektors gibt es drei mögliche Herangehensweisen: • Berechnung eines abdeckenden Nuklidvektors (konservativ, nicht repräsentativ), • Berechnung auf statistischer Grundlage (konservativ und repräsentativ), • Berechnung durch Mittelwertbildung (repräsentativ aber nicht konservativ). Die Ergebnisse des Projektes sollen zur Vereinfachung des Vorgehens beitragen, den Aufwand für die Herleitung und Begründung konkreter Maßnahmen verringern und die Abstimmung mit Gutachtern und Behörden erleichtern. 3

Vorhaben 3608S03011 - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
Vorhaben 3609S10005 - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
Vergleichsprüfung 2012 - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
3611S70005 - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
Strahlenschutzforschung - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
Programmreport 2012 - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
Statusbericht zur Kernenergie - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
Statusbericht zur Kernenergie - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
BfS _2009_JB2008.pdf - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
zusatzfragen 2007 / 2008 - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
TB 03 Ergebnisse - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
Strahlung und Strahlenschutz - Bundesamt für Strahlenschutz
Kriterien Vollverfüllung - Bundesamt für Strahlenschutz
Unterrichtung - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
10 radioaktive stoffe in nord - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
jahresbericht - DORIS - Bundesamt für Strahlenschutz
Das Bundesamt für Strahlenschutz Die SSK-Geschäftsstelle
Kriterienbericht Faktenerhebung - DORIS - Bundesamt für ...
Berechnungsgrundlagen zur Ermittlung der ... - DORIS
Jahresbericht 1999 - Bundesamt für Strahlenschutz
Magdeburg Dresden Darmstadt - Bundesamt für Strahlenschutz
Bundesamt für Strahlenschutz – Institut für Strahlenhygiene ...
Gasentwicklung - Abschlussbericht - Bundesamt für Strahlenschutz
Fachbereich Strahlenschutz Bericht des Instituts - Bundesamt für ...
RS-Handbuch 3 - Bundesamt für Strahlenschutz
Herstellung von Drucksachen - Bundesamt für Strahlenschutz
Was ist schön? - Bundesamt für Strahlenschutz
Handreichung - Bundesamt für Strahlenschutz
Mobilfunk - Bundesamt für Strahlenschutz
Tipps des Bundesamtes für Strahlenschutz zur ... - Attendorn