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Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde

Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde

weist bereits einen

weist bereits einen Einnahmenüberschuß aus. Nun geht es an die Abarbeitung des in den Vorjahren angehäuften Schuldenberges. Die sieben mageren Jahre sind also leider noch nicht vorbei. Meinungsverschiedenheiten bestehen über die Höhe der jährlichen Tilgungsleistungen, d. h. über die Geschwindigkeit, mit der die Schulden abbezahlt werden sollen. Die Frage betrifft natürlich ganz zentral das Gemeindeleben, denn für die Schuldentilgung stehen fast ausschließlich Mittel zur Verfügung, die die Gemeindearbeit an sich betreffen (Gehälter und Honorare für Kinder-, Jugend-, Altenarbeit und die übrigen gemeindlichen Gruppen sowie Sachmittel). Innerhalb der Gemeindeleitung besteht Einigkeit darüber, daß für die Schuldentilgung zumindest auch auf das Gemeindevermögen zugegriffen werden soll. Dies gilt um so mehr, als die Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde – was ihr Vermögen angeht – im Vergleich zu den übrigen Gemeinden des Kirchenkreises Berlin Schöneberg reich ist, denn das Gemeindevermögen ist mit etwa 1 Mio. EUR so groß wie das aller übrigen Gemeinden des Kirchenkreises zusammengenommen. Der Rückgriff auf das Gemeindevermögen setzt kirchengesetzlich die Zustimmung des Konsistoriums voraus. Die Gemeindeleitung hofft mit Hinweis auf die Haushaltsentwicklung der vergangenen Jahre auf wohlwollende Entscheidung. Daniel Friedrichs, Kirchmeister Gemeindeversammlung Vielleicht noch stärker als im vergangenen Jahr trug die diesjährige Gemeindeversammlung den Charakter einer in freundlicher, ja freundschaftlicher Atmosphäre durchgeführten Arbeitssitzung. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Gemeindekirchenrats (GKR), Thomas Völker, und einem gemeinsamen Lied („Wer nur den lieben Gott läßt walten, EKG 369/1,6,7) leitete Ariane Schütz die Vorstellung der im GBR vertretenen Gruppen. Über den Kirchdienst berichtete Katharina Gürsoy, die dieses Amt gemeinsam mit Waltraud Wendland ausübt, und bat dringend um tatkräftige Unterstützung, „und wenn’s nur Kaffeekochen ist“. Derzeit besorgen Frau Gürsoy und Frau Wendland nämlich nicht nur den Kirchdienst, - 10 -

sondern auch das im Anschluß stattfindende Kirchcafé mit Predigtnachgespräch, das sich regen Zuspruchs erfreut und bereits zu mancher spannenden Diskussion anregte. Wir trinken weiterhin Tee und Kaffee aus fairem Handel. Der Kirchhofverwalter, Lutz Mertens, hielt ein ausführliches Referat über die Situation der drei Kirchhöfe. Kultur und Ökonomie waren seine Themen: Die Jubiläumsveranstaltungen 2006 auf dem St.-Matthäus-Kirchhof und die prekäre wirtschaftliche Situation, in der die Friedhöfe sich befinden. Herr Mertens und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hier erfolgversprechende Konzepte entwickelt und können trotz insgesamt rückläufiger Sterbezahlen ein Plus an Beerdigungen verzeichnen. Ein Förderverein, „Efeu e.V.“, ist in Gründung (Seite 22). Herr Mertens hatte eine weitere erfreuliche Nachricht: Dank des Einsatzes preiswerter Friedhofswächter (MAE-Kräfte) ist die Krimi nalität auf unseren Kirchhöfen nahezu verschwunden: 2006 wurde, anders als in den Vorjahren, kein einziger Diebstahl zur Anzeige gebracht! Anschließend berichtete der Kirchmeister, Daniel Friedrichs, über die finanzielle Situation unserer Gemeinde, die zwar nicht rosig ist, aber dank verstärkter Anstrengungen doch passabel. „Das soll keine Begehrlichkeiten wecken.“ Es bleibe eng (Seite 9). Gegen 14:00 Uhr verspürten viele Gemeindeglieder trotz gereichten Gebäcks und aufgedrehter Heizung einen gewissen Kalorienmangel innen und außen (Hunger, kalte Füße), so daß das Thema MAE- Kräfte nur angeschnitten wurde. Herr Völker konstatierte, die staatlich verordneten Ein-Euro-Jobs seien ein Skandal, unsere Gemeinde sei jedoch auf sie angewiesen. Eine Diskussion, die an diesem Punkt ihren Ausgang nimmt, steht deshalb noch aus. Im Anschluß gab Herr Friedrichs Erläuterungen zu der im Herbst bevorstehenden GKR-Wahl. Mit dem vertrauten, schönen Taizélied „Laudate, omnes gentes“ (EKG 181.6) beschoß die Versammlung die Versammlung und strebte in heimatliche oder andere Gefilde. Friederike Kapp - 11 -

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