Wintergärten - RUHR MEDIEN Werbeagentur

ruhrmedien.de

Wintergärten - RUHR MEDIEN Werbeagentur

Das aktuelle Magazin für Bauherren und Hausbesitzer

www.ruhrradar.de

3. Jahrgang

Juli/ August 2006 – Ruhrgebiet/ Münsterland

Tolles Gewinnspiel

auf Seite 35!

Schulanfang

Möbel für I-Männchen S. 32

Heiztechnik

Jetzt modernisieren und sparen S. 21

RUHR MEDIEN Verlag

Nordsternstraße 65 - 45329 Essen

Tel. 0201 36 59 91 37

Fax 0201 36 59 92 33

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Das aktuelle Magazin für

Bauherren und Hausbesitzer

Wintergärten

Balkon & Terrasse

Wohnen unter freiem Himmel S. 12 • Gartengestaltung mit Naturstein

• Aquaristik-Tipps für Einsteiger

• Preisrätsel: Kugelgrill zu gewinnen!


AKTUELLES | EDITORIAL

erinnern Sie sich noch an den 4. Juli dieses Jahres?

Als Deutschland in einem dramatischen Halbfinale

mit 0:2 gegen Italien unterlag? Mit einem Schlag

waren die Träume vom Weltmeistertitel beendet.

Ebenso abrupt haben wir auch das Trendwort

„public viewing“ (übrigens unser Vorschlag für das

Wort des Jahres...) wieder aus unserem Wortschatz

gestrichen. Das gemeinschaftliche Fußballerlebnis in

der Öffentlichkeit, vorrangig auf Fan-Festen oder an

größeren Plätzen, wo wir gemeinsam der deutschen

Elf zugejubelt haben, war spätestens nach dem

Finale passé. Unsere Kicker jagen bald wieder in

der Bundesliga dem Ball hinterher und für uns ist es

jetzt wieder Zeit, Freunde und Bekannte zu besuchen

oder sie zu uns nach Hause einzuladen. Zum Beispiel

auf die eigene Terrasse. Sieht die noch nicht so aus

wie Sie sich das vorstellen? Vielleicht helfen Ihnen

unsere Tipps rund um Balkon und Terrasse weiter.

Was im Sommer natürlich nicht fehlen darf, ist das gemeinschaftliche Grillen. Worauf Sie dabei besonders achten sollten, lesen Sie ebenfalls

in dieser Ausgabe. Wie immer finden Sie zudem viele weitere Anregungen rund um das eigene Heim. Denn nun heißt es wieder „private living“

statt „public viewing“. Zugegeben, für diese Kreation werden wir nicht mit dem Wort des Jahres ausgezeichnet, aber trotzdem freuen wir uns

auf unsere eigenen vier Wände!


AKTUELLES | INHALT

Wintergärten

Jetzt für die

kalte Jahreszeit

planen

16

4|Haus+Hof

Heiztechnik

Neue Technologien

helfen beim Sparen

21

Balkon &

Terrasse

Traumhafte

Sitzplätze unter

freiem Himel

12

= unsere Titelthemen

Fotos: Foto: Fotos:

Fotos: Buderus (1), Schüco (1), PixelQuelle.de (1)

Titelfoto: Schüco; Einklinker: Hülsta (1), Vaillant (1), Blanik (1)

Inhalt 07/2006

Bauen & Renovieren

Balkon & Terrasse

Ein Platz an der Sonne 12

Wintergärten

Traumhafte Räume aus Glas 16

Recht

Renovierungsfristen müssen flexibel sein 20

Heiztechnik

Weniger verbrauchen und sparen 21

Wohnen & Einrichten

Sonnenschutz & Klimatechnik

Kühl wohnen an heißen Tagen 6

Sicherheit

Urlaubszeit ist Einbruchzeit

Kinder

Schulanfang

Alles, was I-Männchen brauchen – mit Gewinnspiel! 32

Garten

Grillen

Tipps für das schönste Sommer-Hobby 36

Naturstein

Gartengestaltung für Individualisten 38

Haustiere

Aquaristik

Tipps für Einsteiger 40

Herrchen gesucht!

Sorgenkinder aus dem Tierheim Bottrop 42

Aktuelles

Kurz & knapp

Tipps, News & Infos 45

Markt

Produkte und Ideen rund ums Haus 52

Preisrätsel

Grill von Weber zu gewinnen! 53

Service

Shop

Schönes zum Bestellen 48

Katalog- & Infoservice

Kostenloses Infomaterial für Sie 55

30

Haus+Hof|5


WOHNEN & EINRICHTEN | SONNENSCHUTZ & KLIMAGERÄTE

Frische Brise

Klimageräte für Zuhause

Der Jahrhundertsommer 2003 ist

noch immer in guter Erinnerung:

Die Eissalons und Freibäder waren

ebenso gut besetzt wie Biergärten

und klimatisierte Kaufhäuser.

Doch neben den vielen Sommerfreuden

machten die langanhaltend

hohen Temperaturen

auch vielen Menschen schwer

zu schaffen: In Krankenhäusern

und Altenheimen konnten viele

die Hitze in nicht klimatisierten

Räumen kaum ertragen und

erlitten zum Teil schwere Kreislaufbeschwerden.

Aber auch in

vielen Wohnungen, insbesondere

in Dachgeschosswohnungen,

stiegen die Raumtemperaturen

auf ein unerträgliches Maß an.

Und noch ein Problem kommt

hinzu: Bei einer Raumtemperatur

von über 24 Grad Celsius lässt

die Konzentrationsfähigkeit der

Menschen, die in diesen Räumen

arbeiten, merklich nach. Deshalb

legten viele Betriebe im vergangenen

Sommer „hitzefrei“ ein, was

sich in vielen Fällen ökonomisch

als sehr schwerwiegend herausstellte.

Eine wirkungsvolle Abhilfe gegen

hohe Temperaturen und feuchtschwüle

Luft in Innenräumen

schaffen Raumklimageräte, die

verständlicherweise gerade zu

Beginn des Sommers und den

ersten heißen Tagen sehr stark

nachgefragt werden. Die Palette

dieser Geräte reicht von kleinen

mobilen Einheiten bis hin

zu Multisplit-Systemen für die

Kühlung mehrerer Räume. Ein

Fachmann sollte vorab auf jeden

Fall die erforderliche Kühlleistung

berechnen, so dass ein am

tatsächlichen Bedarf orientiertes

System installiert wird. Wer seine

Wohnung oder seinen Arbeitsplatz

mit einem Klimagerät ausstatten

will, der sollte genau auswählen,

welches Gerät seinem Bedarf

und seinen Komfortansprüchen

entspricht. Dies ist angesichts

der breiten Palette an Systemen,

die mittlerweile auf dem Markt

angeboten werden, gar nicht so

einfach. Geht man von der Größe

und der Bauart der Raumklimageräte

aus, lassen sie sich in

vier Gruppen einteilen: Mobil-,

Kompakt-, Split- und Multisplit-

Geräte. Ein gutes Raumklima mit

angenehmen Temperatur- und

Feuchtewerten dient nicht nur

der Behaglichkeit und dem Wohlbefinden,

sondern steigert auch

die menschliche Leistungskraft.

Bei der Entscheidung für ein bestimmtes

Raumklimagerät sollte

jeder Interessent folgende Punkte

beachten:

• Das Gerät muss dem jeweiligen

Bedarf und den Komfortansprüchen

entsprechen.

• Die Leistung eines Raumklimagerätes

hängt von vielen Faktoren

ab. Das Gerät ist immer dem tatsächlichen

Leistungsbedarf anzupassen:

Nicht zu klein, aber auch

nicht überdimensioniert. Eine

6|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Siemens-Electrogeräte GmbH (2), Fachinstitut Gebäude-Klima e.V. (1)

Kühllastschätzung, meist nach

vorgegebenen Formularen, gibt

Sicherheit (bei größeren Systemen

ist allerdings eine exakte Kühllastberechnung

erforderlich).

• Die Geräte sind im Raum so zu

plazieren, dass die Luft ungehindert

zirkulieren kann

• Bei Klimageräten, vor allem bei

Split- und Multisplit-Systemen,

handelt es sich um hochwertige

technische Systeme, die unbe-

oder sogar in einem Schrank

untergebracht werden. Geliefert

werden Mobilgeräte mit einem

bzw. mit zwei Schläuchen oder

als Split-Geräte. Bei den Geräten

mit einem Schlauch gibt es zwei

Möglichkeiten zur Kühlung des

Verflüssigers. Zum einen besitzen

die Geräte einen Tank, der täglich

mit Wasser aufgefüllt wird. Dieses

Wasser wird auf den Verflüssiger

gesprüht, wo es verdunstet und

In Innenräumen steigt die Temperatur schnell auf 35°C.

dingt den Rat eines Fachmanns

erfordern.

• Interessenten sollten nicht bis

zu den Hundstagen warten. In den

heißen Sommern der vergangenen

Jahre waren mobile Klimageräte

schon früh ausverkauft. Bei

größeren Systemen sollte man

sich vor der Hauptsaison an den

Kälteanlagenbauer wenden.

Die Mobilgeräte haben sich in den

letzten Jahren zum Marktrenner

entwickelt. Sie sind geradezu

prädestiniert für den Einsatz in

Räumen mit relativ geringen,

saisonal auftretenden Kühllasten,

wie zum Beispiel kleinere

Büro- oder Wohnräume. Ihre

kompakte Bauform erleichtert

den Transport an den jeweiligen

Einsatzort. Sobald Kühlung nicht

mehr notwendig ist, können sie

problemlos in einem Abstellraum

danach mit einem Teil der Raumluft

nach außen geführt wird. Der

Vorteil dieser Methode besteht

darin, dass weniger Raumluft zur

Kühlung des Verflüssigers herangezogen

werden muss, als es bei

der Kühlung ohne Wasser der Fall

wäre. Allerdings ist zur Erhaltung

der Kühlleistung auf die tägliche

Nachfüllung des Tanks zu achten.

Zudem muss der Verflüssiger besonders

in Regionen mit hartem

Wasser regelmäßig von Kalkablagerungen

gereinigt werden.

Zum anderen gibt es Geräte ohne

Wassertank, bei welchen dass bei

der Entfeuchtung der Raumluft anfallende

Kondenswasser die oben

beschriebene Aufgabe der Verflüssigerkühlung

übernimmt. Es

wird ebenfalls auf den Verflüssiger

gesprüht, verdunstet und über

die Abluft nach außen geführt.

Der Nachteil dieses Verfahrens

besteht im Verlust von 20 bis 30

Prozent der Kühlleistung. Um dem

zu entgehen, wurden Geräte mit

Zweischlauchtechnik entwickelt.

Die für die Wärmeabführung

notwendige Luft wird über einen

Schlauch von außen angesaugt

und über einen weiteren Schlauch

wieder nach außen abgeführt. So

bleibt dem Raum die gesamte

Kühlleistung erhalten. Die Handhabung

dieser Geräte ist auch

für Laien denkbar einfach. Ein

Wanddurchbruch ist zur Installation

nicht notwendig, es genügt der

Anschluss an das Stromnetz und

die Führung des Abluftschlauches

durch einen Fenster- oder Türspalt

ins Freie. Im Fall von Mobilgeräten

in Split-Ausführung ist das System

in zwei Einheiten aufgeteilt, wobei

sich das Kälteaggregat mit dem

Verflüssiger im Freien befindet.

Das eigentliche Klimagerät mit

Verdampfer und Umwälzventilator

befindet sich dagegen innerhalb

des zu kühlenden Raumes. Die

Kühlleistung dieser Geräte reicht

bis zu etwa 5 kW.

Bei Kompakt- oder Fensterklimageräten

ist die gesamte Technik in

einem Gehäuse aus Stahlblech,

Holz oder Kunststoff integriert.

Sie werden entweder zum Fenster-

oder zum Wandeinbau geliefert

und eignen sich zur Kühlung

einzelner Räume mit bis zu rund

20 Quadratmeter Grundfläche.

Die Kühlleistung von Kompaktgeräten

liegt im Bereich von etwa

1,5 bis 7 kW; einige Geräte sind

bei kühler Witterung (jedoch nicht

unter +5 °C Außenlufttemperatur)

auch als Wärmepumpe einsetzbar.

Zur Installation ist ein größerer

Ausschnitt in der Mauer oder im

Fenster sowie die Anfertigung geeigneter

Halterungen notwendig.

Für die Inbetriebnahme genügt

meistens eine Steckdose. Nur

bei Geräten mit hoher Leistung

Gutes Klima in Superlativen mit

pure air von Siemens

ist eine feste Elektroinstallation

vorzunehmen. Wesentliche Vorteile

dieser Bauart bestehen in der

einfachen Bedienbarkeit und dem

günstigen Anschaffungspreis.

Das wichtigste Merkmal der Split-

Geräte ist, wie bereits erwähnt,

die Aufteilung – „Aufsplittung” – in

zwei Teile. Der eine Teil befindet

sich innerhalb des zu kühlenden

Raumes und der andere im Freien,

zum Beispiel auf dem Balkon.

Dabei handelt es sich um den

Kompressor, dessen Geräuschentwicklung

die sich im Raum

befindenden Personen nicht mehr

beeinträchtigt. Bei Split-Geräten

ersetzt eine dünne Funktionsleitung

die bei Mobilgeräten üblichen

Abluftschläuche. Durch diese

Leitung fließt das Kältemittel,

das die dem Raum entnommene

Wärme nach außen abführt. Eine

Sonderform bilden die sogenannten

Multisplit-Geräte, bei welchen

an ein Außenteil mehr als zehn

Innenteile angeschlossen werden

können. Dies ist besonders für den

nachträglichen Einbau in große

Gebäude mit vielen Räumen, wie

zum Beispiel Hotels, Büros und

Praxen, geeignet.

Fachinstitut Gebäude-Klima e.V.

Haus+Hof|7


WOHNEN & EINRICHTEN | SONNENSCHUTZ & KLIMAGERÄTE

Vielfältige Schattenspender

Sonnenschutz in Haus & Garten

Der Trend geht zum großzügigen,

offenen und multifunktional genutzten

Wohnraum. Dazu gehört

auch, dass das moderne Zuhause

zunehmend auch Arbeitsplatz ist.

Rollläden und andere Sonnenschutzprodukte

wie Innen- oder

Außenjalousien, Fensterläden,

Rollos und Lamellenstores helfen

dabei, für jede Lebenslage die

richtige Atmosphäre zu schaffen.

Gerade wenn Haus oder Wohnung

als Büro genutzt werden, ist ausreichend

Helligkeit im Raum nötig.

Dennoch darf das Tageslicht die

Arbeit am PC nicht behindern. Mit

Außenjalousien zum Beispiel lässt

sich der Lichteinfall individuell

regulieren und Störungen durch

reflektierende Sonnenstrahlen

auf dem Bildschirm vermeiden.

Außerdem verhindern sie, dass

sich der Arbeitsbereich in den

Sommermonaten zu sehr aufheizt.

Für eine komfortable und leichte

Bedienung sind moderne Rollläden

und Jalousien mit Motoren

ausgestattet. Mittlerweile öffnen

und schließen sich viele Rollläden

und Sonnenschutzprodukte auf

Knopfdruck. Zusätzlich mit einer

Zeitschaltuhr oder einem Helligkeitssensor

versehen, fahren sie

automatisch auf und ab.

Innenjalousien, Rollos und Faltstore

dämpfen sanft das einfallen-

de Tageslicht und schaffen so eine

gemütliche Atmosphäre. Farblich

auf Möbel und Accessoires abgestimmt,

unterstreichen sie zudem

den persönlichen Einrichtungsstil.

Markisen tragen von außen als

Sonnen-, Sicht- und Blendschutz

dazu bei, dass auf der Terrasse

und in den angrenzenden Wohnräumen

angenehme Temperaturen

herrschen. Sie schützen auf der

Terrasse vor Hitze, regulieren die

Sonneneinstrahlung und dosieren

den Lichteinfall in die Zimmer. Mit

warmen Farben und dekorativen

Stoffdesigns trägt die Markise zur

attraktiven Raum-, Terrassen- und

Fassadengestaltung bei. Besonders

harmonisch wirkt es, wenn

Einrichtungsfarben aufgegriffen

werden und die Markise einen flie-

ßenden Übergang zwischen dem

Wohnraum und Garten schafft.

Wichtig bei der Stoffauswahl ist

neben Design und Farbe die Qualität:

Hochwertige Markisentücher

sind imprägniert, sodass Wasser

und Schmutz zuverlässig abperlen.

Zudem erfüllen Qualitätsmarkisen

die Anforderungen der DIN EN

13561: Markisen müssen neben

dem Sonnenschutz auch erhöhte

Wetterbeständigkeit bieten. Hochwertige

Markisenanlagen halten

Windgeschwindigkeiten bis 10,4

Metern pro Sekunde stand. Auch

Regen darf dem Produkt nichts anhaben.

Für die einfache und komfortable

Bedienung der Markise

sorgt ein moderner Motorantrieb.

Besonders praktisch ist es, wenn

die Markise auch dann ein- und

ausfährt, wenn die Bewohner

einmal nicht anwesend sind. Dies

leisten automatische Steuerungen,

kombiniert mit Sonnen- und Windsensoren.

Sonnenschutzprodukte

können problemlos auch nachträglich

eingebaut und mit Motor

und automatischer Steuerung

ausgestattet werden.

Der Fachmann des Rollladen- und

Sonnenschutztechniker-Handwerks

gewährleistet, dass die

von ihm eingebaute Markise

alle Sicherheitsrichtlinien erfüllt.

Auch bei der Auswahl berät der

Fachmann vor Ort, bestimmt

die richtige Größe sowie die

passenden Materialien und sorgt

für den richtigen Antrieb. Das

garantiert Sonnenschutz nach

Maß – langlebig, komfortabel und

störungsfrei.

Informationsbüro

Rollladen + Sonnenschutz

8|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: AKS Rolladen (1)

PR-ANZEIGE

Unterglasmarkise für offene Glasüberdachungen und mehr Schatten für den Wintergarten

Sonnenschutz für jede Gelegenheit von markilux ®

Die Terrasse wird in den Sommermonaten

für viele immer mehr

zum Wohnzimmer im Grünen.

Wohnliche Atmosphäre und stilvolle

Wohnkultur hören daher

nicht mehr an der Terrassentür

auf. Offene Glasüberdachungen,

die Teile der Terrasse vor Regen

schützen, sind hier sehr beliebt.

Denn: Gartenmöbel können auch

bei schlechtem Wetter draußen

bleiben und ein leichter Schauer

lässt sich unter einem Glasdach

angenehm überstehen. Allerdings

bieten diese transparenten Überdachungen

keinen Schutz vor Sonneneinstrahlung.

Im Gegenteil:

Die Wärme staut sich unter dem

Glas, selbst, wenn keine Seitenwände

vorhanden sind. Für den

perfekten Wohngenuss im Freien

gibt es nun einen ganz neuen

Schattenspender, die Unterglasmarkise

markilux ® - 889. Sie ist

speziell für den Sonnenschutz

unter Glasvordächern gedacht

und schützt genau so zuverlässig

vor ultravioletter Strahlung wie die

bewährten Außenmarkisen.

Graziler Schattenspender

Wind und Wasser spielen für sie

kaum eine Rolle. Und geschützt

unter Glas, bietet das ausgefahrene

Tuch dem Wind wenig

Angriffsfläche. Auch störende

Wassersäcke sind nach einem

Regenschauer für sie ebenfalls

kein Thema. Das neue Sonnenschutzsystem

überzeugt zudem

durch seine grazile und schlanke

Ausführung. Die seitlichen Führungsschienen

haben nur einen

Die neue Unterglasmarkise

von markilux® für offene

Glasüberdachungen überzeugt

durch ihre grazile Optik.

Durchmesser von 40 Millimetern.

Sie werden seitlich oder von oben

mit schlanken Haltern befestigt.

Und dennoch lassen sich Flächen

bis zu 27 Quadratmetern problemlos

und sicher beschatten. Dafür

sorgen eine stabile Tuchwelle und

ein ebenso stabiles Ausfallprofil.

Feine, kaum sichtbare Edelstahldrähte

begrenzen bei Bedarf den

Durchhang des Tuches, das im

eingefahrenen Zustand in einer

eleganten kleinen Aluminium-

Kassette versteckt ist. Das neue

Modell wird mit einem motorbetriebenen

Varioband-Gegenzug

aus elastischem Gewebe ausgefahren.

Das neue Modell kann mit

allen Tüchern der hauseigenen

Kollektion ausgestattet werden.

Dazu gehört auch transolair mit

seiner speziellen licht- und luftdurchlässigen

Lochstruktur.

Schatten nach Maß

markilux ® - 8500

Damit sich Mensch und Pflanze

im Wintergarten wohl fühlen, ist

es wichtig, für das richtige Innenraum-Klima

zu sorgen. Denn bei

Sonneneinstrahlung können die

Temperaturen unter Glas schnell

auf über 50 Grad Celsius anstei-

gen. Für noch mehr individuellen

Sonnenschutz gibt es nun eine

neue Wintergarten-Markise.

Verstellbare Führungsschienen

Ihre Technik ist auf Wintergärten

mit abgeschrägten Dachpartien

zugeschnitten. Sie bietet damit ein

Plus an Schatten. Das Besondere

der Markise: Das Schienensystem

ist nicht wie herkömmlich außen

angebracht, sondern wird für jede

Markise passgenau auf einen

festen Punkt nach innen versetzt.

Das Tuch läuft dabei frei über den

Schienen. Seitlich abgeschrägte

Dachflächen sind mit einem

Tuchüberstand von gut einem Meter

sicher vor Sonneneinstrahlung

geschützt. In Kombination mit

einer Vertikalmarkise für seitliche

Beschattung kann der gewünschte

Einfall von Sonnenlicht somit ganz

individuell gesteuert werden.

Bewährte Antriebstechnik

Bewährte Technik sorgt für optimalen

Tuchsitz und dafür, dass

die Stoffbahnen über einen Elektromotor,

der geschützt in der

Tuchwelle liegt, sicher und problemlos

aus- und einfahren. Auch

für dieses Modell ist das Gewebe

transolair als Sonnenschutzstoff

besonders gut geeignet. Aber

auch andere Tücher aus hauseigener

Kollektion stehen ganz nach

Wunsch zur Wahl.

Unter www.markilux.de kann im

Internet unter der Rubrik „Meine

Markilux“ der kostenlose Markisenkonfigurator

bestellt werden,

eine Software, mit der sich die

Wunschmarkise vorab am Computer

zusammenstellen lässt.

Haus+Hof|9


AKTUELLES | PR-INFORMATIONEN

Auf Sommer eingestellt – mit Klimageräten von Stiebel Eltron

Wochenlang Regen, Schnee und

Kälte noch Ende Mai: Alle sehnten

sich nach Sonne und höheren Temperaturen.

Mit großer Freude genossen

wir die ersten Sommertage des

Jahres 2006. Aber der Mensch ist

vergesslich. Sobald Temperaturen

über 25 Grad steigen, setzt landauf

und landab sehr schnell das große

Wehklagen über unerträgliche Hitze

und Schwüle ein.

Was in praktisch allen Autos mittlerweile

zum Standard gehört, zieht

nun in immer mehr Wohn- und

Geschäftsräume ein: die angenehm

kühlen Temperaturen an heißen

Sommertagen. Der Mensch fühlt

sich immer dann wohl, wenn

Temperaturen und Luftfeuchtigkeit

sich in einem moderaten Bereich

bewegen. Eine Luftfeuchtigkeit von

über 65 Prozent wird schon als

schwül und drückend empfunden.

Kommen noch hochsommerliche

Temperaturen hinzu, sinkt die

effektive Leistungsfähigkeit auf

weniger als die Hälfte.

Klimageräte helfen gleich in zweierlei

Hinsicht: Erstens senken sie die

Temperaturen innerhalb kurzer Zeit.

PR-ANZEIGE

Mit IFOHA hat Ihre Wohnung „hitzefrei“

Sind Sie es auch leid, bei den

hochsommerlichen Temperaturen

in den eigenen vier

Wänden ins Schwitzen

zu geraten? Sonnenschutz

für Fenster

und Türen, der wirklich

seinen Zweck

erfüllt, ist oft sehr

teuer. Nicht so die

Sonnenschutzfolien

von IFOHA. Preiswert

reflektierte

Sonnenstrahlen

in der Anschaffung,

leicht selbst

anzubringen und

mit beispielsweise

zehn Jahren Garantie.

Die Folien wer den direkt

aufs Glas geklebt. Dafür

muss aber nicht extra ein

teurer Monteur zu Ihnen nach

Hause kommen. „Das Ver kleben

hat jedermann schnell erledigt.

Es ist wirklich einfacher als ta-

Und zweitens sorgen sie für ein angenehmes

Raumklima, weil sie die

Luft zudem spürbar entfeuchten.

Wenn es darum geht, nur einen

einzelnen Raum – etwa das Schlafzimmer

– zu klimatisieren, spielen

mobile Klimageräte (beispielsweise

mit intelligenter Zweischlauchtechnik)

ihre Stärken voll aus. Wer

etwas mehr haben möchte, für den

sind fest installierte Klimageräte die

richtige Lösung.

So etwa die Wandgeräte-Serie

CAWS von STIEBEL ELTRON für

kleine bis mittlere Räume. Sie

bietet mit minimalem Aufwand maximalen

Komfort – und das in der

höchsten Energieeffizienzklasse A.

Die Split-Anlage für einzelne Räume

besteht aus einem Innen- und

einem Außengerät. Beide werden

über eine flexible Funktionsleitung

mit einer Schnellkupplung verbunden.

Das Innengerät kann schnell

und einfach an der Wand befestigt

werden, das passende Außengerät

findet an der Hausmauer, im Garten

oder auf dem Balkon seinen Platz.

Auch der nachträgliche Einbau

einer solchen Klima-Anlage ist

pezieren“, sagt Marcus Nöll,

Geschäftsführer von IFOHA. 1993

hatte der gelernte Glasermeister

die Idee, sich

mit individuellen Folien

für Türen- und Fenstergestaltungselbstständig

zu machen

– und das mit Erfolg.

Gerade im Sommer

liegen natürlich die Sonnenschutzfolien

hoch im Kurs.

„Die Klimanlage

wird dabei

w e s e n t l i c h

entlastet, die

Raumtemperatur

sinkt um

sechs bis acht

Grad. „Damit tragen

unsere Folien

zum allgemeinen

Wohlbefinden bei“,

weiß Nöll. Doch der

IFOHA-Sonnenschutz

tut nicht nur was für Ihr

Wohlbefinden, sondern auch für

den Erhalt Ihrer Möbel. Denn

problemlos möglich. Mit Kühlleistungen

von 2,2; 3,45 und 4,05

Kilowatt erfüllen die Wandgeräte-

Systeme CAWS alle Wünsche zur

individuellen Klimatisierung von

Einzelräumen.

der 99-prozentige UV-Schutz

verhindert das Ausbleichen. Erhältlich

sind die Sonnenschutzfolien

in zwei Varianten: Als

„Economy-Folie“, die sehr günstig

in der Anschaffung ist und

drei Jahre

Garantie

aufweist,

sowie als

„Premium

-Folie“ mit zehn

Jahren Garantie.

Auch bei der sonstigen

Foliengestaltung und

-verwendung kann Ihnen

IFOHA nahezu alle

Wünsche erfüllen. Im

Online-Shop auf www.

ifoha.de finden Sie das

gesamte Sortiment.

10|Haus+Hof www.ruhrradar.de

.de

STIEBEL ELTRON

GmbH & Co. KG

Dr.-Stiebel-Straße

37603 Holzminden

Tel. 0800/ 7020700

www.stiebel-eltron.de

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Wer den lieben langen Tag im Büro schwitzen oder im trauten

Heim unter dem Dach unter Hitze leiden muss, wünscht sich

in solchen Momenten wahrscheinlich nichts sehnlicher als eine

Abkühlung durch ein Klimagerät. Beispielsweise mit dem Wandgeräte-System

CAWS von STIEBEL ELTRON.

Großhandel für Fensterfolien

Klompenweg 4a

46419 Isselburg

Tel. 02874/90 07-0

Fax 02874/90 02 29

www.ifoha.de | info@ifoha.de

Fotos: Keizers (2), Brodde (3)

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Lust auf neues Wohnen

Flächenbündigkeit und Transparenz

Mehr denn je trägt auch die In nentür

zu einem liebevoll gestalteten

Zuhause bei. Die Zeit, in der Baumarkt

türen hauptsächlich wegen

ihres Dumpingpreises Einsatz

fin den, scheint zu Ende zu sein.

Immer mehr Hausbesitzer legen

wieder Wert auf qualitative Arbeit.

Denn Geiz ist keineswegs geil.

Durch diese Mentalität hatte man

schließlich nur Zugriff auf eine sehr

Deko-Träume aus Stuck

Nach Jahren der nüchternen Moderne

wird der Wunsch nach gediegenen,

eleganten Wohn formen

immer stärker: Alte, dunkle Holzdecken

werden ausgebaut, eine

helle, mediterrane Atmosphäre

angestrebt. Dabei werden aufwändige

Wand oberflächen gestaltet,

exklusive Bodenbeläge

kommen zum Einsatz, die

alles dominierende

Deckenfläche wird

jedoch oft nur weiß

gestrichen. Erst mit

einer unaufdringlichen

Stuckdekoration wird

die perfekte Raumgestaltung

aber

vollendet. Zeitlos

ausgebildete, umlaufende

Stuckprofile

geben dem Raum eine

ganz andere Dimension.

Auch bei den heutigen

Raumhöhen kann eine

einfache Stuckleiste Verwendung

finden – Sie werden staunen: Das

Auge lässt sich täuschen, denn mit

dem oberen Wandabschluss erscheint

der Raum deutlich höher.

Die Firma Stuck-Brodde fertigt

geringe Anzahl von Türmodellen,

mit meist fragwürdiger Verarbeitung.

Die Tür von heute ist dagegen

Teil des gesamten Wohnkonzeptes

und fügt sich gestalterisch und

qualitativ perfekt in ihre Umgebung

ein. Sollte sich ein Bauherr zum

Beispiel für das Thema Flächenbündigkeit

interessieren, so kann

er dieses Thema als eine Art roter

Faden, der sich durch die Gestal-

ihre Stuckdekorationen in eigener

Werkstatt aus reinem Modellgips

an. Eine Anzahl von Modellen und

Profilierungen gehört zum festen

Programm und kann sofort nach

Auftragseingang produziert werden.

Für besondere Kundenwünsche

werden entsprechende Formen oder

Schablonen angefertigt. Scheuen

Sie sich nicht, Ihre Wünsche zu

äußern: Jugendstil, orientalisch,

ägyptisch, chinesisch? Es kann

alles nach mit Ihnen erarbeiteten

Entwürfen angefertigt werden. Alle

Dekorationen werden fachgerecht

eingebaut – nur so ist die

perfekte Wirkung garantiert. Da

der Gips keine ausdünstenden

Weichmacher enthält, wird

eine rissfreie Formbeständigkeit

gewährleistet.

Die Firma hat sich viele

Jahre mit den Aufgaben der

Denkmalpflege beschäftigt und

führt auch Restaurierungsaufgaben

an alten Stuck decken aus. Abnahme

der Farbschichten, Rissverschließungen

und Ergänzungen,

Anfertigung von Fehlstücken und

farbliche Neugestaltung sind hier

die klassischen Arbeitsschritte.

tung seines ganzen Hauses zieht,

übertragen: Die Türen können

flächenbündig mit dem Rahmen

und sogar flächenbündig mit der

Wand ausgeführt, aber auch sämtliche

Fußleisten, oder zum Beispiel

die Wandfliesen im Bad können

bündig mit der Wand eingebaut

werden. Diese optisch zurückhaltende

Variante der flächenbündig

eingebauten Tür kann durch ein

ruhiges Echtholz-Streifenfurnier

noch unterstrichen werden. Sehr

beliebt sind zur Zeit querfurnierte

oder -genutete Varianten, die viel

Ruhe ausstrahlen. Auch technisch

hat sich einiges getan. Die neuartigen,

verdeckt liegenden Türbänder

sieht man jetzt nur noch bei geöffneter

Tür, Flüsterschlösser sorgen

für mehr Komfort beim Schließen.

Die Themen Einbruchsicherheit,

Schall- und Brandschutz können

individuell eingebracht werden, so

kann zum Beispiel die Tür des Musikzimmers

mit einer Schallschutzeinlage

versehen werden oder die

Wohnungseingangstür als T-30

RS Brand- und Rauchschutztür

ausgeführt sein, bei durchgängiger

Optik aller Türen.

Ein weiteres Thema ist Flexibilität

im Raum. Durch mobile Trennwän-

Bei der farblichen Gestaltung der

Stuckdekoration wird ein dünner,

abwaschbarer Anstrich empfohlen.

So bleiben bei sich wiederholenden

Renovierungsarbeiten für lange

Zeit die Konturen erhalten. Wenn

eines Tages die Farbschichten zu

dick erscheinen, können sie leicht

abgewaschen werden. Seien Sie

hartnäckig und bestehen Sie auf

den Nachweis der Abwaschbarkeit

der Farbe! Auf Wunsch wird für Sie

auch die farbige Gestaltung Ihrer

Wand- und Deckenflächen von der

de oder Schiebetüren lassen sich

Räume optisch trennen und bei

Bedarf wieder zusammenführen.

Ob dies jetzt die klassische Glasschiebetür

von der Küche in das

Esszimmer ist oder die Faltschiebetüranlage

im Tagungsraum eines

Hotels, auch hier lassen sich fast

alle Gestaltungswünsche in Holz

und Glas realisieren.

Die Firma Keizers Türen in Vreden

bietet Ihnen all diese Möglichkeiten,

maßgefertigt! Um einen ersten

Überblick über deren Leistungen

zu bekommen, können Sie im

Internet unter www.keizers-tueren.

de nachschauen oder per e-Mail

Unterlagen anfordern. Gerne bietet

Ihnen die Firma Keizers Türen auch

ein kostenloses Beratungsgespräch

vor Ort an.

Keizers Türen – und mehr!

GmbH & Co. KG

Ihr Spezialist für Sondertüren

Up de Bookholt 1

48691 Vreden

Tel. 02564/ 398095

Fax 02564/ 398071

www.keizers-tueren.de

info@keizers-tueren.de

Firma Stuck-Brodde übernommen.

Und die Preise? Die Firma Stuck-

Brodde ist ein kleiner Handwerksbetrieb,

der seine Leistungen zu

den im Handwerk üblichen Konditionen

erbringt.

Keine Angst vor echtem Stuck – er

ist schöner, dauerhafter und preiswerter,

als Sie gedacht haben!

Stuck-Brodde

Am Neuen Kamp 15

33034 Brakel

Tel. 05276/ 8195

Mobil 0172/ 2812812

info@stuck-brodde.de

www.stuck-brodde.de

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Haus+Hof|11


BAUEN & RENOVIEREN | BALKON & TERASSE

Willko men auf Balkonien

Wertvolle Tipps rund um den eigenen Balkon

Sonniges Plätzchen in luftiger Höhe

Wer hat ihn nicht schon mal genossen:

Urlaub auf „Balkonien“.

Statt an überfüllten Stränden zu

liegen und sich in lange Reihen

am Buffet anzustellen, bietet

der Balkon Urlaubsgefühle in

entspannter Atmosphäre.

Doch ein Balkon kann noch viel

mehr sein als ein Urlaubsersatz:

Platz für gemeinsame Essen,

Möglichkeit zum Pflanzen von

Blumen oder Gewürzen, Ort

für ein gemütliches Sonnenbad

oder einfach ein Quell der Ruhe.

Doch allzu oft machen sich

Der berühmte Balkon

der Julia in Verona

Mieter und Hausbewohner im

Vorfeld eines Balkonbaus zu

wenig Gedanken über Sinn und

Nutzen eines Balkons. Wenn der

etwa zur Straße hin gebaut wird,

ist der Quell der Ruhe Utopie.

Möchten Sie des Öfteren im

Freien essen, sollten Sie darauf

achten, dass die Küche nicht in

einem anderen Stockwerk ist als

der Balkon. Das ist unpraktisch,

was zur Folge haben kann, dass

der Balkon oft ungenutzt bleibt.

Ein Tipp von uns: Fragen Sie

Balkonbesitzer in Ihrem Freundes-

oder Verwandtenkreis, wie

und ob sie ihren Balkon nutzen

und wie die Zimmer dahinter

angelegt sind. Dann können Sie

Ihre Schlüsse für Ihren eigenen

Balkon ziehen.

Lassen Sie sich zudem von einem

Fachmann in Sachen Wärmedämmung

beraten. Denn ein

Balkon, der keine Wärmedämmung

zum Gebäude hin aufweist,

12|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: PixelQuelle.de (3)

ist eine „Kühlrippe“. Dann wird

kostbare Heizenergie verschwendet.

Vor dem Bau eines neues

Balkons sollten Sie sich bei Ihrem

örtlichen Bauamt erkundigen,

ob Sie eine Baugenehmigung

benötigen. Denn in der Regel sind

Balkone genehmigungspflichtig

und mit Bedingungen verknüpft.

Beispielsweise können Sie an

einem Mehrfamilienhaus keinen

Balkon anbauen, wenn die anderen

Mieter nicht auch jeweils

einen bauen. Das gilt dann im

Der Balkon als

„Aussichtsplattform“:

Platz für Stühle oder

einen Tisch findet

sich hier kaum, dafür

kann man in Ruhe

beobachten, was auf

den Straßen los ist

oder einfach mal frische

Luft schnappen

Eine fast königliche

Form des Balkons:

Aus Schmiedeeisen

wurde dieser Balkon

gebaut. Er bietet

ausreichend Platz,

um auch gemeinsam

essen zu können.

Zu finden ist dieses

„Kunstwerk“ in Wien

Bauamtsjargon als „Verschandelung“,

die Sie unter Umständen

zurückbauen müssen.

Bautechnisch sind mehrere Varianten

eines Balkons denkbar.

Er kann an der Außenwand

angebracht und abgestützt werden

oder auf einem eigenen

Tragsystem vor der Außenwand

stehen. In puncto Geländer sind

Ihren Vorstellungen mittlerweile

kaum Grenzen gesetzt. Ob Holz,

Edelstahl, Aluminium oder Glas

– fast alles ist möglich. Haben

Sie bereits einen Balkon, sollten

Sie ihn aufmerksam auf Schäden

kontrollieren – spätestens nach

einem Jahrzehnt.

Dabei sollten auch geringe Schäden

schnellstmöglich behoben

werden. Denn durch Rissbildung

durchdringende Feuchtigkeit im

Balkonboden kann im Winter

durch das Gefrieren dazu führen,

dass die feinen Risse förmlich

explodieren. Dann werden die

Instandsetzungskosten ungleich

höher. bs

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Haus+Hof|13


BAUEN & RENOVIEREN | BALKON & TERRASSE

Wohlfühlen auf Ihrer Terrasse

Mehr Platz als ein Balkon bietet

eine Terrasse, die allerdings nur im

Erdgeschoss oder als Dachterrasse

gebaut werden kann. Da ist dann

aber in Fragen der Gestaltung und

Größe alles möglich.

Auf einer geräumigen Terrasse

kann man nicht nur gemeinsam

das Essen einnehmen, sondern

auch mit Freunden und Familie

zusammen grillen. Doch auch

für den Bau einer Terrasse gibt´s

einiges zu bedenken. Gestalterisch

sollte die Terrasse eine Einheit

mit dem Haus bilden. Dabei

werden abgesenkte Terrassen oft

als gemütlicher empfunden als

erhöhte Flächen, wo man quasi

auf dem Präsentierteller sitzt. Eine

flache Mauer kann die Terrasse

umschließen und kann zudem als

Sitzgelegenheit dienen.

Da Terrassen fast ausschließlich

bei schönem Wetter genutzt

werden, sollte der Bau dementsprechend

angepasst werden.

Meistens liegen Terrassen nach

Süden oder Westen, weil hier die

Sonne am längsten scheint. Im

Frühjahr können Sie dann schon

draußen essen und im Herbst die

letzten Sonnenstrahlen genießen.

Doch gerade im Hochsommer

ist ein Schattenplatz von Nöten.

Dafür kann eine ausfahrbare Markise

sorgen, aber auch eine mit

Kletterpflanzen berankte Pergola

über einem Teil der Terrasse. Sonnenschirme

bieten zwar schnell

Schatten, sind bei Wind aber nicht

immer standsicher. Die einfachste

Lösung: Ein Laubbaum, der mit

seiner Krone im Sommer Schatten

spendet und im Frühjahr noch

14|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Wien (2). Blanik (1)

weitgehend unbelaubt ist. Allerdings

fällt dann im Herbst einiges

an Arbeit mit dem abfallenden

Laub an.

Bei Bodenbelägen sollte vor allem

auf den hauptsächlichen Nutzen

der Terrasse geachtet werden. Ha-

ben Sie kleine Kinder, die öfter die

Terrasse zum Spielplatz umfunktionieren,

sollten Sie auf rutschfeste

Bodenbeläge zurückgreifen.

Glatte Fliesen, fein

geschliffener

oder polierter

Naturstein sind

dann oft tabu.

Müssen Sie einen

sehr großen

Terrassenboden

belegen, lockern

Sie die Fläche

am einfachsten

durch die Kombination

von verschiedenenMate-

rialien rialien auf. Eben

sollte sollte der Boden

in in jedem Fall sein.

Abhängig vom Untergrund

ist darauf zu achten, dass

die Entwässerung, beispielsweise

durch ein Gefälle und einen Abfluss,

gewährleistet ist. Das Gefälle

ist kaum zu erkennen, verhindert

aber das Entstehen von Staunässe.

Ein weiterer wichtiger Baustein der

Terrasse ist der Sichtschutz, denn

wer will schon beim Sonnenbaden

von den Nachbarn beobachtet

werden? Hier bieten sich Holzgitter

mit schnellwüchsiger Bepflanzung

an. Doch es gibt noch eine Vielzahl

anderer Möglichkeiten, sich vor

unerwünschten Blicken anderer

zu schützen. Lassen Sie sich in

einem Fachgeschäft

kompetent kompetent beraten.

Zwei Zwei weitere praktischetische

Tipps von

unserer unserer Seite: Verzichtenzichten

Sie auf der

Terrasse Terrasse auf weiße

Tischdecken Tischdecken oder

andere andere grelle Materialen,terialen,

die in

der der Sonne stark

blenden. Gegen

Mücken schützen

Sie sich

zudem durch

einen Walnussbaum,

dessen

Blätter einen Duft versprühen,

den die Insekten als unangenehm

empfinden. Eucalyptus gunnii oder

Eucalyptus niphophila verstärken

die abweisende und schützende

Wirkung noch. bs

Kaum werden die Tage länger und

die Temperaturen milder, können

sich all diejenigen freuen, die einen

Balkon ihr Eigen nennen. Hier kann

man in Ruhe den Feierabend genießen,

entspannen oder mit Freunden

feiern. Vor allem in der Stadt ist ein

Balkon Gold wert und die Zierde

eines jeden Hauses. Ebenso wie

Balkone sind Geländer funktionelle

Einheiten und schmückendes Element

zugleich. Sie bestimmen ganz

wesentlich den Charakter eines

Hauses, machen es unverwechselbar

und fallen dem Betrachter als

Erstes ins Auge. Die Auswahl an

Balkongeländern ist groß und reicht

von Holz- über Alu- bis zu Kunststoff-

und Edelstahlmodellen. Eine

interessante, neue Kombination

stellt das Lightline-Geländersystem

von Polymer dar. Widerstandsfähiges

Aluminium, rostfreier Edelstahl

und hochwertiges Acrylglas werden

hier zu einer neuen Einheit zusammengefügt.

Optisch abgerundet

wird die Balustrade, die

sowohl im Innen- wie auch

im Außenbereich eingesetzt

werden kann, durch eine

Acrylglasscheibe in Form

einer Bogensilhouette. Dabei

sind die Verwendungsmöglichkeiten

vielfältig. Ob auf

Terrassen, als sichere Brüstung,

extravagantes Treppengeländer

oder dekorativer

„Französischer Balkon“

vor bodentiefen Fenstern:

Lightline bietet nicht nur

eine optisch ansprechende

Lösung, sondern vor allem

auch eine sichere, wie der

TÜV kürzlich bestätigt hat.

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Neuer Look für Balkonien

Designorientiertes Geländersystem

für Balkon und Balustrade

Als äußerst montagefreundlich

erweist sich auch der patentierte

Klickverschluss, mit dem sich die

gewölbte Acrylglasscheibe leicht in

die Halterung einpasst. So muss

sie nicht gebohrt werden, sondern

wird über stabile Edelstahl-Klammhalter

sicher verschlossen und

ist überdies leicht zu reinigen. Je

nach persönlichem Geschmack

und Baustil des Hauses können

Balkonier, Haus- und Wohnungsbesitzer

zwischen satiniertem oder

klarem Glas in den Farben Weiß,

Blau und Grün wählen. Metall und

Acrylglas sind beständig gegen

Witterungseinflüsse, UV-Strahlung

und Korrosion. Optional erhältlich

ist zudem ein LED-Leuchtelement,

das das Balkongeländer auch bei

Dunkelheit ins rechte Licht rückt.

Weitere Informationen gibt es unter

www.polymergmbh.de oder Tel.

07621/ 660446.

Haus+Hof|15


BAUEN & RENOVIEREN | WINTERGÄRTEN

Im Sommer schon an

den Winter(-garten)

denken!

LAMINAT

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Noch ist es Sommer – aber schon bald folgen wieder Herbst und

Winter. Ein Sonnenbad auch in der kalten Jahreszeit wird durch

einen Wintergarten möglich. Als Übergang zwischen Garten und

Haus bietet er Platz für behagliches Wohnen nahe an der Natur. Ein

verglaster Außenraum ist nicht nur eine Wohnflächenvergrößerung,

sondern nutzt die passive Sonnenenergie. Immer mehr Bauherren

machen sich diese Vorteile zunutze: Jährlich werden etwa 55.000

Wintergärten gebaut, Tendenz steigend.

Ob als Vorbau, verglaste Terrasse,

Loggia, Balkon oder teilverglastes

Dach – Wintergärten lassen sich

auf vielfältige Weise gestalten.

Viele Neubauten werden heute

bereits mit einem Glasanbau geplant,

doch auch ältere Gebäude

können durch einen Wintergarten

erweitert und damit erheblich

aufgewertet werden. Um ihn

harmonisch in die vorhandene

Bausubstanz zu integrieren, sind

bei Planung und Konstruktion

die baulichen Gegebenheiten zu

berücksichtigen. Da durch die

Errichtung eines Wintergartens

die Hausfassade verändert wird,

ist eine Baugenehmigung erforderlich.

Dazu müssen Bauherren

einen so genannten bauvorlageberechtigten

Entwurfsverfasser

(Architekt oder Bauingenieur)

beauftragen und je nach Bundesland

auch einen Bauleiter

benennen. Vorab ist durch eine

Bauvoranfrage beim zuständigen

Bauamt zu klären, ob laut

örtlichen Bebauungsplänen und

Gestaltungssatzungen ein Glasanbau

errichtet werden darf.

Bei einem Glasvorbau wird die

Hauswand entfernt und durch

eine tragende Konstruktion ersetzt.

Dieses Gerüst hat zum

einen die Last der Verglasung

zu tragen, zum anderen muss es

Schnee und Wind standhalten.

Deshalb sollte das Material sehr

stabil sein. Besonders geeignet

ist Holz, denn es ist tragfähig und

zugleich flexibel gestaltbar.

Wintergärten unterscheiden sich

hinsichtlich ihrer Nutzung. Ein

unbeheizter Anbau, der durch

Glastüren zeitweise vom Haus

abtrennbar sein muss, dient in

erster Linie als Klimapuffer, um

den Energieverbrauch im Haus zu

senken. Wer mit seinem Wintergarten

zusätzlichen Wohnraum

schaffen möchte, der das ganze

Jahr nutzbar ist, muss ihn regulär

beheizen. Der Anbau benötigt

eine gedämmte Bodenplatte sowie

Wärmeschutzgläser, um die

Anforderungen der Energieeinsparverordnung

zu erfüllen.

Je nach Standort kann sich ein

Wintergarten im Hochsommer

bis zu 70 Grad Celsius aufheizen

und so schnell zu einem

Treibhaus werden. Vor allem

Glasanbauten in Südlage sind

intensiver Sonnenbestrahlung

ausgesetzt. Ein Wintergarten auf

der kühleren Nordseite des Hauses

ist bei ganzjähriger Nutzung

hingegen mit hohen Heizkosten

verbunden. Empfehlenswert sind

Holz-Glas-Anbauten in Südwest-

und Südostlage.

Ein Wintergarten sollte genug

Platz für Pflanzen (Tipps auf

Seite 25) und Sitzgelegenheiten

sowie Bewegungsfreiheit bieten.

Experten empfehlen eine

Grundfläche von mindestens

zwölf Quadratmetern. Mit Holz

als Konstruktionsmaterial lässt

sich der Innenraum sowohl in

der Farbgebung als auch im Stil

flexibel gestalten: von filigran bis

hin zu rustikal, von ganz hellen

über kräftig bunte Farben bis hin

zu warmen Naturholztönen.

www.infoholz.de

16|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Wintergarten Fachverband e.V (1), Schüco (1), Thesing (2), InnWo (2)

Diebe müssen draußen bleiben

Alle zwei Minuten wird in Deutschland

eingebrochen. Einbruchdelikte

sind trauriger Spitzenreiter in der

Kriminalstatistik. Darüber können

sich nur Einbrecher diebisch

freuen. Leider ist die Hürde meist

nicht sehr hoch. Denn viele Haus-

und Wohnungsbesitzer wähnen

sich schon in Sicherheit, wenn

nur die Türen gut verriegelt sind

– und vergessen dabei die Fenster.

Diese aber können von Einbrechern

häufig mit einfachem Werkzeug

aufgehebelt werden – mit 69 Prozent

die bevorzugte „Einstiegsart“.

Wer dreisten Dieben das Handwerk

legen will, kommt ihnen nur mit

einbruchhemmenden Fenstern bei

– und zwar solchen, die von einem

Fachbetrieb, wie der Firma Thesing

aus Essen, eingesetzt werden.

Obwohl das Sicherheitsbedürfnis

stetig wächst, wird Einbruchschutz

in der Bauplanung häufig

immer noch zu wenig oder gar

nicht be rücksichtigt. Bauherren

und Wohnungsinhaber müssen

deshalb aber nicht auf die notwen-

dige Sicherheitstechnik verzichten.

„Denn moderne Fensterbaubetriebe

können die „Schwachstelle

Fenster“ mit einbruchhemmenden

Elementen und Technik ausstatten

– entweder von vornherein beim

Neu- oder Umbau oder durch

Nachrüsten“, sagt Thomas Thesing

von der Firma Thesing.

Verschiedene Komponenten können

beim Fenster zur wirksamen

Vorbeugung gegen Einbrüche beitragen:

von hochwertiger Beschlagtechnik

mit Pilzzapfen über

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abschließbare, geprüfte Griffe bis

hin zu einbruchhemmenden Glasscheiben

und gut dimensionierten

Profilen. Welche Technik auch

immer zum Zuge kommt: „Das

Fenster sollte auf jeden Fall vom

Fensterprofi eingesetzt werden, so

dass auch die Befestigung zum einbruchhemmenden

Fenster passt“,

betont Thesing.

Der Fensterfachbetrieb analysiert

zunächst den Sicherheitsbedarf vor

Ort und ermittelt die Si cher heits -

anforderungen für die einzelnen

Bauöffnungen, bevor er die lagegerechte

Ausstattung der Fenster festlegt.

Denn Fenster im Erdgeschoss

sind stärker einbruchgefährdet als

solche in den oberen Stockwerken

und bedürfen daher einer stärkeren

Sicherung. Die Beratung durch

den Fensterprofi beinhaltet auch,

dass nur unabhängig geprüfte und

nachweislich einbruchhemmende

Produkte eingesetzt werden. Dabei

richten sich die Hersteller nach

den kriminalpolizeilichen Empfehlungen:

„Einbruchhemmende

Fenster der Widerstandsklasse

2 nach Norm bieten einen guten

Schutz vor Einbruch. Wird

die Sicherheitstechnik bereits

beim Fensterbauer eingebaut, ist

das zudem kostengünstiger als

eine aufwändige Nachrüstung“,

erläutert Josef Mossreiner vom

Sachgebiet Sicherheitstechnische

Prävention am Bayerischen Landeskriminalamt.

Die technische Sicherung lässt

schon fast die Hälfte aller Einbruchversuche

scheitern. Eine Statistik,

die manchen schon ruhiger schlafen

lässt. Allerdings nützt auch das

sicherste Fenster nichts, wenn es

bei Abwesenheit aller Bewohner

nicht geschlossen ist! Deshalb hier

noch einige praktische Tipps, wie

jeder durch eigene Maßnahmen die

Sicherheit erhöhen kann:

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Der unsichtbare Wintergarten

Der Draußeneffekt

bleibt voll erhalten!

Die Firma InnWo stellt eine völlig

neuartige Balkon-Terrassen-Verglasung

aus Finnland vor: Das

Balkon-Terrassen-Verglasungssystem

NIKA zeichnet sich durch ein

helles und klares Erscheinungsbild

aus. Wegen seiner „losen“

rahmenfreien Bauweise eignet es

sich ganz besonders für Mehrfamilienhäuser,

zur Altbausanierung

und für überdachte Terrassen in

Einfamilien-, Reihenhäusern und

WEGs. Die robuste Konstruktion

ermöglicht auch den Einbau in

Mietobjekten. Die NIKA-Balkon-

Terrassen-Verglasung ist fast

überall nachrüstbar, da für jede

Montagesituation (hängende

oder stehende Scheiben) ein

konformes Profil im Programm

ist. Hitzestau gibt es bei NIKA

nicht, denn NIKA kann sich

restlos dünne machen. Bei Terrassenverglasung

und Balkonen

mit offenen Geländern kann die

Verglasung vom Boden bis zur

Decke eingebaut werden – ohne

das äußere Bild des Hauses zu

verändern! NIKA ist die günstige

Alternative zu einem rahmenvollen

Wohnwintergarten.

Die NIKA-Vorteile:

1. Völlig rahmenlose Konstruktion!

2. Freie Rundumsicht, ob geschlossen,

teilweise oder ganz

geöffnet!

3. Im geöffneten Zustand wie

ausgebaut − weg!

4. Keine Baugenehmigung erforderlich!

5. Keine Erhöhung des Einheitswertes

wegen Wohnraumerweiterung.

6. An jeder x-beliebigen Stelle

durchschreitbar – keine separaten

Türen oder Fenster erforderlich!

7. Die Problemlösung für Reihenhäuser

und WEGs.

8. Entspricht der Energieeinsparverordnung

für Glasanbauten

(Pufferzone).

InnWo Kristeri-Plückthun

Müllerdorfer Berg 8

51503 Rösrath

Tel. 02205/ 1724

www.balkon-terrassenverglasung.

de

Innwo@balkon-terrassenverglasung.de

Neu: Das „unsichtbare“ Pergola-Glas-Schiebedach

- Fenster, Balkon- und Terrassentüren,

die mit über 80 Prozent der

„beliebteste“ Weg für Einbrecher

in ein Einfamilienhaus sind, sollten

auch bei kurzer Abwesenheit

geschlossen werden.

- Auch gekippte Fenster sind offene

Fenster und von Einbrechern leicht

zu öffnen.

- Rollläden sollten nur zur Nachtzeit

geschlossen werden und keinesfalls

tagsüber, da dies sofort die Abwesenheit

der Bewohner signalisieren

würde.

Hilfreiche Infos über sichere Fenster

bietet die Firma Thesing aus Essen

im Internet unter www. thesing.

de oder eine der bundesweit über

260 Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen.

Dort kann sich der

Ratsuchende auch kostenlos beraten

lassen.

Thomas Thesing

Frankenstr. 248

45134 Essen

Tel. 0201/ 43955-0

Fax 0201/ 43955-22

essen@thesing.de

www.thesing.de

Haus+Hof|17


BAUEN & RENOVIEREN | WINTERGÄRTEN

Feng Shui – jetzt

auch im Wintergarten

Feng Shui ist längst kein Fremdwort mehr und wird mittlerweile auf

viele Räumlichkeiten wie Haus, Wohnung oder Büro angewandt. Die

Architektin und Feng Shui-Beraterin Anna-Katharina Buse stellte auf

einer Experten-Tagung des Wintergarten-Fachverbandes die Anwendung

der fernöstlichen Harmonielehre auch bei Wintergärten vor.

Ihre Ausführungen wurden von

den zahlreichen Mitgliedern und

Besuchern mit großem Interesse

aufgenommen. Franz Wurm,

Diplom-Ingenieur und vereidigter

Sachverständiger sowie 1.

Vorstand des Wintergarten-Fachverband

e.V., erklärte, er sähe

„darin einen neuen Ansatz für die

zukünftige kreative Wintergartenplanung

und -gestaltung.“ Der

Fachverband würde seinen Beitrag

dazu leisten, dass Feng Shui Einzug

in Deutschlands Wintergärten

halten könne.

Die Philosophie von Feng Shui,

wörtlich übersetzt „Wind und

Wasser“, ist eine Jahrtausende

alte chinesische Harmonielehre.

Sinn und Zweck ist es, den Lebensraum

so zu gestalten, dass

er in Harmonie mit den auf die

Menschen wirkenden, natürlichen

Gesetzmäßigkeiten steht und

einen Einklang mit der Umwelt

erzeugt – die Basis für körperliches,

geistiges und seelisches

Wohlbefinden. Die fernöstliche

Lehre basiert vor allem auf der

Aktivierung und Entwicklung eines

Gespürs für die von Licht, Wasser

und Wind ausgehenden Energien.

Zum Beispiel können Räume

und Gebäude beim Betreten eine

angenehme oder unbehagliche

Atmosphäre haben. Es gibt eine

Reihe von Faktoren, die dieses

Gefühl beeinflussen können: die

räumliche Struktur, Möbel und

ihre Stellung, die Materialien, das

Licht, die Farben, die Pflanzen.

Alles schafft eine „Energie“ des

Ortes, die auf den Menschen

negativ oder positiv wirkt und

sich auf ihn überträgt. Feng Shui

nimmt diese Energien auf und

formuliert Gestaltungsprinzipien,

deren Wirkung die Menschen unbewusst

und intuitiv spüren und

als eine Bewusstseinserweiterung

erfahren. Eine Art „Lebens-Raum-

Psychologie“ also.

Ob Wohnung, Grundstück, Stadtplanung

oder sogar Straßenführung

– die Regeln von Feng Shui

lassen sich überall anwenden. So

auch beim Wintergarten. „Es geht

darum die Gesetzmäßigkeiten der

Natur beim Bau eines Wintergartens

einzubeziehen, damit der

Mensch sich wohlfühlt“, erklärte

Buse. Dabei bezieht sie sich nicht

auf die traditionelle chinesische

Feng Shui-Sicht, die so genannte

Kompass-Schule, sondern wendet

bei ihrer Arbeit die europäische

Feng Shui-Philosophie (Humanismus)

an. Bei der Feng Shui-

Anwendung für den Wintergarten

teilt sie das Grundstück in neun

gleichgroße Rechtecke auf, um

einen ausgewogenen Grundriss zu

erreichen. Dieses Lebensbereichsraster,

auch als Bagua bekannt,

wird bei jeder Feng Shui-Architektur

eingesetzt. „Beim Bagua

handelt es sich um Energiezonen,

von denen jede auf ein Lebensthema

einwirkt“, verdeutlichte Buse.

So gibt es etwa Bereiche für

Familie, Anerkennung, Kinder,

Karriere, Zentrum u.a. Ergibt sich

im Haus oder Wohnbereich ein

Fehlbereich, so besagt die Lehre,

dass die Lösung im Hinzufügen

des fehlenden Teils besteht. Ein

Ausgleich kann ein Wintergartenanbau

sein. Ausschlaggebend ist

hier seine richtige Platzierung und

Anordnung.

Feng Shui basiert auf dem Yin-

Yang-Prinzip. „Um Harmonie zu

erzeugen, brauchen wir Gegensätze“,

so Buse. Deshalb sind

ein weiterer Aspekt die „Fünf

Elemente“, die verschiedene energetische

Zustände bezeichnen.

Sie werden durch die Elemente

Feuer, Erde, Metall, Wasser und

Holz verkörpert. Jedem Element

werden bestimmte Formen, Farben,

Bauteile und Materialien

zugeordnet. So ist die Form für

Erde ein Rechteck, die Farbe ist

Ocker, das Bauteil könnte ein

Bungalow und das Material Ziegel

sein. Im Feng Shui gilt es, eine

Ausgewogenheit der Elemente

zu erzeugen, um eine Balance

zu schaffen. Überwiegt oder stört

ein Element, so spricht man von

einem destruktiven Zyklus, der

aufgehoben werden muss. „Der

Zustand muss ausgeglichen, nicht

weggemacht werden“, betonte

die Architektin, „Wir müssen also

stärken, was fehlt!“ Demnach

werden weiche, runde Formen

immer wieder als Gegengewicht

zu vorherrschenden glatten, geraden

Linien eingesetzt. Beispiel

Wintergarten: Wählt man für

die Außenwand eine senkrechte

Form (Element Holz) und für das

Dach ein Dreieck (Element Feuer),

kann es laut Feng Shui zu einem

Ungleichgewicht kommen. Die optimale

Lösung wäre in diesem Fall

ein runder Steinboden (Element

Metall) als Terrassenanschluss

bzw. Eingangsbereich. Das gleiche

Prinzip gilt bei Farben. Dabei

spielen die Komplementärfarben

wie rot oder grün eine vorrangige

Rolle. So kann ein rotes Kissen

einen überwiegend weißen oder

beigen Innenraum beleben oder

ausgleichen. „Es geht einfach

darum, die Gesetzmäßigkeiten

der Natur beim Bau eines Wintergartens

einzubeziehen, damit der

Mensch sich wohlfühlt“, betonte

Anna-Katharina Buse. Und eben

dieses Wohlfühlklima wird heute

von immer mehr Menschen als

Ausgleich zum hektischen Alltag

gesucht.

Wintergarten Fachverband e.V.

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die neue freiheit der

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18|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: PixelQuelle (2)

So klappt es auch mit

den Pflanzen

Um späteren Enttäuschungen

beim erwarteten Wohnerlebnis

vorzubeugen, sollte vor der Ausführung

gründlich überlegt und

geplant werden. Zu den häufigen

Fehlern beim Wintergartenbau

zählen eine falsche Standortwahl

und zu kleine Nutzfläche, ungünstige

Dachneigung und falsches

Eindeckmaterial, mangelhafte

Fundamente und Bodenbeläge,

Wärmeverluste, Kältebrücken und

beschlagene Scheiben sowie ungenügende

Heizung, Lüftung und

Schattierung. Ganz entscheidend

für die wohnliche Nutzung bzw.

Pflanzenverwendung ist ein „gutes

Raumklima“; denn nur bei angenehmen

Temperaturen sowie bei

ordentlicher Be- und Entlüftung

fühlen sich Mensch und Gewächs

im Wintergarten richtig wohl.

Für eine systematische Klimaregelung

stehen heute exakt arbeitende

Steuergeräte für die Heizungs-,

Lüftungs- und Schattierungsvorhänge

zur Verfügung. Mittels feinfühliger

Sensoren ergreifen diese

„elektronischen Heinzelmännchen“

vollautomatisch die jeweils

erforderlichen Maßnahmen. Sie

sorgen so für ein optimales Pflanzenwachstum

und sichern dem

Benutzer des Wintergartens die

gewünschte Unabhängigkeit.

Ebenfalls schon vor Baubeginn

muss der Hausherr genaue Überlegungen

anstellen, welche Art der

Pflanzenhaltung er bevorzugt: ob

in Töpfen, Kübeln und Containern,

ob in Beeten ausgepflanzt, in

Gefäßsystemen mit Wasserbevorratung

oder aber in Hydrokultur

(bei Temperaturen über 16°C). Die

Vorteile von beweglichen Pflanzgefäßen

sieht der Fachverband in der

relativ leichten Umgestaltung des

begrünten Raums, im bequemeren

Putzen der Fenster-Innenscheiben

sowie in der einfacheren Anwendung

des eventuell notwendigen

Pflanzenschutzes. Außerdem können

die Gewächse gelegentlich in

den warmen Sommerregen gestellt

werden.

Bei der Auswahl der Pflanzen ist

darauf zu achten, ob sie als Standort

einen kühlen Wintergarten (im

Temperaturbereich von 2 bis 8

Grad) erhalten, einen temperierten

(12 bis 16 Grad) oder aber einen

warmen (18 bis 23 Grad). Gewächskulturen

gibt es in Fülle für

alle Temperaturbereiche. Bei der

Überwinterung von Kübelpflanzen

(vor den ersten Nachtfrösten)

gelten folgende Regeln: Je heller

das Quartier, desto wärmer sollte

es sein; je dunkler, desto kühler;

und je kühler, desto weniger Wasser

(nicht zu kalt) ist vonnöten.

Fast kein Gießen verlangen im

Winterquartier die Agave und

Schmucklilie, der Feigenkaktus

und der Korallenstrauch.

Ein besonderes Kapitel ist die Bekämpfung

von Pflanzenschädlingen

im Wintergarten. Der Anwendung

von chemischen Schutzmitteln

sind in diesem menschlichen

Wohnraum „deutliche Grenzen“

gesetzt. Viele Präparate scheiden

auch wegen ihres aufdringlichen

Geruchs und der negativen Einwirkung

auf Einrichtungsgegenstände

aus. Andererseits ist der häufige

Austausch von befallenen Gewächsen

eine teure Angelegenheit. Zur

Schädlingsbekämpfung werden im

grünen Zimmer deshalb vorzugsweise

ölhaltige Mittel eingesetzt,

die höchstens nach ranzigem Fett

riechen können und auch für den

Anwender unbedenklich sind.

Empfehlenswert ist aber auch hier

wegen möglicher Blattschäden ein

sparsamer Umgang.

Eine gewisse Alternative zur chemischen

Schädlingsbekämpfung

bildet die biologische. Doch die

sogenannten Nützlinge, die hier

zum Einsatz kommen, stellen

besondere Ansprüche an das

Umfeld. Temperatur, Tageslänge

und Luftfeuchtigkeit sind bei vielen

dieser Tierarten entscheidend für

die erfolgreiche Vermehrung und

somit für die Wirksamkeit der Be-

kämpfung. Nicht selten benötigen

die Nützlinge Raumtemperaturen

von 20 Grad und mehr, um ihre

Wirte parasitieren oder ihre Beute

fressen zu können. Liegt die Zimmerwärme

darunter, ist noch die

Florfliege effektiv, die ein breites

Schädlings-Spektrum abdeckt.

Eine ganze Reihe von Spezialbetrieben

ist zwischenzeitlich in der

Lage, den sachkundigen Pflanzenliebhaber

mit den richtigen

Nutzinsekten zu beliefern.

Wintergarten Fachverband e.V.

Haus+Hof|19


BAUEN & RENOVIEREN | HEIZTECHNIK | RECHT

Serie: Ihr Recht als Hauseigentümer

Beschweren, aber rechtzeitig – sonst wird die Duldung zur Zustimmung

In dieser Ausgabe kommen wir für Sie, liebe Leser, wieder zurück auf den Rechtsservice von Rechtsanwalt Hjalmar Schwedtmann

aus der Sozietät Dr. Schneider Schwedtmann in Dortmund. Nach einem kurzen Ausflug in der vergangenen Ausgabe

zum Baurecht werden diesmal wieder – wie gewohnt – aktuelle Entscheidungen zur Rechtslage für Bauherren und Hausbesitzer

oder Wohnungseigentümer besprochen. Hierbei steht das Thema „Renovierungsklauseln“ im Vordergrund. Daneben geht

Rechtsanwalt Schwedtmann aber auch auf den nicht ungefährlichen „Duldungseffekt“ sowie auf Gestaltungsmöglichkeiten

zum schnelleren Auszug ein.

Renovierungsklauseln

Der Bundesgerichtshof sowie das

Landgericht Düsseldorf haben mit

zwei „neueren“ Entscheidungen

dafür gesorgt, dass zumindest

alle Vermieter ihre Mietverträge

einmal überprüfen lassen sollten:

Während das höchste deutsche

Zivilgericht bereits Mitte 2004

die Unwirksamkeit von starren

Fristen für das Wohnraummietverhältnis

feststellte, ist nunmehr

das Landgericht Düsseldorf in

einem Urteil vom 18. November

2005 dazu übergegangen, die

Vereinbarung eines Fristenplanes

mit sogenannten „starren Fristen“

auch

im Gewerberaummietvertrag

als einen Verstoß gegen § 307

Absatz 2 Nummer 1 BGB anzusehen.

Dies führt wiederum dazu,

dass entsprechende Klauseln in

den Mietverträgen unwirksam

sind.

Die Richter in der Landeshauptstadt

sahen einen Geschäftsmann

in Bezug auf die Verpflichtung

Schönheitsreparaturen vorzunehmen

nicht weniger schutzbedürftig

an als einen Mieter

von Wohnraum. Die Folge dieses

Urteils dürfte sein, dass sich die

Formulierung von Renovierungsklauseln

im Gewerberaum an die

von Wohnraum angleicht.

Damit ist man jedoch schon

beim nächsten Problem. Denn

ein neues Urteil des Bundesgerichtshofes

vom 5. April 2006

zeigt, dass möglicherweise

schon ein Wort ausreicht, um

eine Klausel zu kippen und

die Formulierung als „starre“

Frist anzusehen. Nachdem

der Bundesgerichtshof

in älteren Entscheidungen

diese „Starrheit“

annahm, wenn die

Worte „mindestens“

oder „spätestens“

nach Ablauf festgelegter

Fristen zur

Renovierung verpflichteten,

reicht

nunmehr schon

aus, wenn nur das

Wort „hat“ auftaucht.

Das „Zauberwort“, welches Ihre

Mietverträge in Zukunft rettet,

heißt „Flexibilität“. Denn nur

wenn Ihre Fristen flexibel sind

und sich am tatsächlichen Renovierungsbedarf

orientieren,

halten sie im Zweifel einer gerichtlichen

Überprüfung stand.

Hierbei muss die Flexibilität

bereits in der eigentlichen Renovierungsklausel

zum Ausdruck

kommen. Eine spätere „Heilung“

in nachfolgenden Absätzen hat

der Bundesgerichtshof zumindest

in dem dem Urteil vom 5. April

2006 zugrunde liegenden Fall

nicht mehr anerkannt.

Duldungseffekt

Stellen Sie sich vor: Ihr Mieter

ist Nord- oder Ostseefan oder gar

Anhänger des SC Freiburg und

übernimmt die Idee von Volker

Finke, der keine Trainerbank

hat, sondern einen Strandkorb,

und stellt diesen in dem von ihm

mitgemieteten Garten auf. Dazu

kommen noch Sand, eine Liege

und möglicherweise weitere

Strand utensilien.

Falls Sie sich im Mietvertrag

nicht eine Regelung vorbehalten

haben, dass Sie die Gestaltung

des Gartens sowie dessen Nutzung

bestimmen, müssen Sie als

Vermieter darauf achten, dass,

sofern Ihnen dieses Verhalten

gegen den Strich geht, Sie dieses

Gebaren nicht allzu lange zu

dulden. Denn auch wenn durch

den Sand und die schweren Gegenstände

wie Strandkorb und

Liege die Gefahr droht, dass Ihre

Rasenfläche in Mitleidenschaft

gezogen wird, kann ein tatenloses

Hinnehmen des Zustandes als

Duldung ausgelegt werden.

Diese Duldung „erwächst“ im

Laufe der Zeit dann zur Zustimmung

und schon hätten Sie das

„Strandproblem“ dauernd im

Garten. Diese Erstarkung zur

Zustimmung droht Ihnen als

Vermieter nicht nur im Garten,

sondern im Grunde bei allen

Gemeinschaftsflächen. Also beispielsweise

auch bei im Hausflur

abgestellten Kinderwagen oder in

der Waschküche aufbewahrten

Kartoffeln.

Den Artikel verfasste Rechtsanwalt Hjalmar

Schwedtmann. Er ist Gesellschafter der Sozietät Dr.

Schneider Schwedtmann mit Sitz an der Max-Eyth-Straße

2 in 44141 Dortmund.

Bei etwaigen Fragen des Kauf-, Eigentums- und

Mietrechtes können Sie sich dort auch direkt an Herrn

Rechtsanwalt Schwedtmann unter der Rufnummer

0231/ 42 78 83 - 0 wenden.

20|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: BBT Thermotechnik GmbH (1), PhotoCase.com (1), H+H/ Beicht (1)

Kuschel-

Atmosphäre

Neben der Gebäudehülle und

der Wohnraumlüftung entscheidet

die Heizungstechnik über

den Energieverbrauch und die

dadurch entstehenden Kosten

eines Wohnhauses. Der Markt

bietet eine Fülle von Heizungstechniken

an.

Bei der Auswahl der Heizung ist

auf effizienten Energieeinsatz zu

achten. Die weit verbreiteten Niedertemperaturkessel

verwerten die

eingesetzte Energie um etwa 20

Prozent besser als beispielsweise

Standard- oder Konstanttemperaturkessel.

Standardkessel oder

Konstanttemperaturkessel sind

technisch veraltet und nicht zu

empfehlen.

Der Niedertemperaturkessel ist

eine besondere Form des herkömmlichen

Heizkessels und

zeichnet sich dadurch aus, dass

er automatisch seine Wärmeerzeugung

den jahreszeitlichen

Erfordernissen anpasst. Diese

werden unter anderem durch die

Voreinstellungen am Kessel und

natürlich durch die Außentemperaturen

beeinflusst. Je nachdem

welche Witterungsverhältnisse

vorliegen, werden zur Erwärmung

des Gebäudes unterschiedlich

hohe Vorlauftemperaturen benötigt.

Der Niedertemperaturkessel

heizt deshalb Wasser im Heiznetz

nur soweit auf, wie es aufgrund der

Außentemperatur notwendig ist.

Die Überwachung dieses Vorgangs

übernimmt die automatische Regelanlage

des Heizkessels. Durch

diese so genannte „gleitende Betriebsweise“

wird der Heizkessel

und auch das Heiznetz über weite

Teile des Jahres mit wesentlich

niedrigeren Heizwassertemperaturen

betrieben als es noch bei

vielen älteren Heizkesseln der Fall

ist. Allerdings ist diese Technik mit

relativ einfacher Steuerungselekt-

ronik und fossilen Brennstoffen,

die den Brenner das ganze Jahr

betreiben, schon längst nicht mehr

modernster Stand der Energietechnik.

Der Jahresnutzungsgrad

eines Niedertemperaturkessels

liegt bei etwa 80 Prozent.

Brennwertkessel nutzen den

eingesetzten Brennstoff um etwa

9 Prozent besser als Niedertemperaturkessel.

Erdöl und Gas

verbrennt überwiegend zu Kohlendioxid

und Wasserdampf.

Herkömmliche Heizungsanlagen

können die Wärme des Wasserdampfes

allerdings nicht verwerten.

Brennwertgeräte »

Haus+Hof|21


BAUEN & RENOVIEREN | HEIZTECHNIK

» hingegen kondensieren diesen

Wasserdampf und nutzen

die dabei frei werdende Wärme

zusätzlich. Sie machen sich also

trotz ihrer etwas höheren Anschaffungskosten

durch die Energiekosteneinsparung

schnell bezahlt.

Elektrische Wärmepumpen fördern

einen erheblichen Anteil

der für ein Gebäude benötigten

Wärme aus dem natürlichen

Wärmespeicher der Umwelt wie

beispielsweise Erdwärme und

Grundwasser. Nur ein Viertel der

Heizenergie muss als Strom für

den Antrieb zugeführt werden,

etwa drei Viertel kommen aus der

Umwelt. Je höher der Energieanteil

aus der Umwelt ist, desto

effektiver arbeitet die Wärmepumpe.

Energetisch vorteilhaft ist die

Verwendung von Erdwärme oder

Grundwasser als Wärmequelle

und der Einsatz einer Flächenheizung

wie zum Beispiel einer

Fußbodenheizung. Dann kann

eine Wärmepumpe Primärenergie

um zirka ein Drittel besser

ausnutzen als ein Niedertemperaturkessel.

Strom sollte man in

der Regel nicht direkt verheizen,

wie dies in Direkt- und Speicherheizungen

geschieht. Nach der

Energieeinsparverordnung kann

man solche Heizsysteme nur in

sehr gut gedämmten Gebäuden

einsetzen, da in der Verordnung

die Gesamtenergiebilanz eines

Gebäudes bewertet wird. Um eine

Kilowattstunde Strom herzustellen,

benötigt man allerdings rund

drei Kilowattstunden Energie in

Form von Kohle, Uran oder anderen

Brennstoffen.

Wesentlich effizienter als die herkömmliche

Erzeugung von Strom

und Wärme in Kraftwerken und

Heizanlagen ist die Kraft-Wärme-

Kopplung. Heizkraft- oder Blockheizkraftwerke

erzeugen Strom.

Die dabei anfallende Wärme fließt

in ein Nah- oder Fernwärmenetz,

wo sie zum Heizen der angeschlossenen

Gebäude bereitsteht.

Nahwärmeanlagen sind kompakter

und versorgen ein kleineres

Gebiet als Fernwärmeanlagen.

Durch die gekoppelte Erzeugung

von Strom und Wärme reduziert

sich der Primärenergieaufwand

erheblich. Auch der erneuerbare

Brennstoff Holz wird zunehmend

in Biomasse-Heizwerken

und Heizkraftwerken eingesetzt.

Vorteile von Nah- oder Fernwärme

sind: Im Einzelgebäude

beschränkt sich der Raumbedarf

auf eine Übergabestation, ein

separater Heizungsraum entfällt.

Es fallen keine Schornsteinfegerkosten

an.

Im Sommer läuft die Heizungsanlage

oftmals nur zur Warmwasserbereitung.

Dieser Betrieb kann

an der Anlage zu einem erhöhten

Verschleiß und Verbrauch führen.

Mit dem Einsatz einer Solaranlage

lässt sich dieses Problem vermeiden,

da sie im Sommer normalerweise

ausreichend Warmwasser

produziert. Größere Anlagen können

im Winter sogar zur Raumheizung

beitragen. Eine Solaranlage

kann also die Lebensdauer der

Heizungsanlage erhöhen und die

Wartungs- und Instandhaltungskosten

senken. Solarthermische

Anlagen zur Warmwasserbereitung

reduzieren in Verbindung

mit einem Brennwertkessel den

Primärenergiebedarf um etwa

28% gegenüber einem Niedertemperaturkessel.

Holz als Biomasse

ist gespeicherte Sonnenwärme.

Pflanzen binden beim Wachsen

genauso viel Kohlendioxid, wie

sie später beim Verbrennen oder

Verrotten an die Atmosphäre

abgeben. Beim Verbrennen nutzt

man die Energie, die sonst beim

Verrotten verloren gehen würde.

Ein neues Produkt sind Holzpellets,

kleine Presslinge aus Sägeresten,

die in vollautomatischen

Heizungsanlagen mit ähnlichem

Komfort wie Öl und Gas verbrannt

werden können.

Wer ein Haus baut, kann seit der

Energieeinsparverordnung frei

entscheiden, wie er den gesetzlich

geforderten Primärenergieverbrauch

einhält. Dabei bietet auch

die Wahl der Heizungsanlage viele

Möglichkeiten – zum Beispiel eine

Kombination der bisher genannten

Heiztechniken.

In Neubauten gehören Brennwertheizungen,

die zum Beispiel

mit Erdgas betrieben werden,

zu den Standardlösungen. Die

Brennwerttechnik nutzt die eingesetzte

Energie besonders effizient,

da sie auch dem Abgas Wärme

entziehen kann. In Kombination

mit einer Solarwärmeanlage

bieten sich zusätzliche Einsparmöglichkeiten.

So liefert schon

eine kleine Solarwärmeanlage

zur Trinkwassererwärmung

durchschnittlich 60 Prozent der

hierfür benötigten Energie. Dies

entspricht in einem Neubau einer

Einsparung von etwa 16 Prozent

an den gesamten Heizkosten. Eine

größere Anlage, die zusätzlich

die Raumheizung unterstützt,

senkt den Heizenergiebedarf um

insgesamt etwa 22 Prozent. In

energieeffizienten Neubauten

kann eine Solarwärmeanlage also

mehr als ein Fünftel der Heizenergiekosten

sparen, was angesichts

des hohen Ölpreises sehr attraktiv

ist. Solarwärme ist daher in Neubauten

ein selbstverständlicher

Bestandteil der Heizungsanlage,

so die Initiative Solarwärme Plus

(www.solarwaerme-plus.info).

Zudem wird die Solarthermie vom

Staat durch einen Zuschuss zu

den Installationskosten gefördert:

Wer sich für eine kleine Anlage

zur Trinkwassererwärmung entscheidet,

erhält 105 Euro pro

Quadratmeter installierter Kollektorfläche.

Für eine große Anlage

zur zusätzlichen Heizungsunterstützung

bekommen Hausbesitzer

sogar einen Zuschuss von 135

Euro pro Quadratmeter.

Neben allen Techniken gilt aber

immer, dass der Verlust von

Wärme durch Dach und Fenster

minimiert werden muss. Auch

richtiges Lüften spart Energie und

Geld. Weitere Informationen gibt

es bei der Deutschen Energie-

Agentur im Internet unter www.

deutsche-energie-agentur.de.

Deutsche Energie-Agentur GmbH

22|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: ASUE (1)

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Traditionsunternehmen mit Zukunft

„Damit Sie sich jederzeit wohl

fühlen in Ihren eigenen vier

Wänden“ – das Duisburger Traditionsunternehmen

Karl Wilhelm

Jeske GmbH weiß, worauf es im

eigenen Heim ankommt. Seit

über 40 Jahren ist das Dienstleistungsunternehmen

einer der

führenden Betriebe im Bereich

der Sanitär-, Heiz- und Solartechnik.

Der Meidericher Familienbetrieb

kann jedoch nicht nur auf eine

lange Vergangenheit zurückblicken,

sondern hat sich durch

eine Orientierung an modernen

Energiealternativen auch für die

Zukunft gerüstet. So zählt neben

der klassischen Sanitär- und Heizungsinstallation

heute vor allem

die Fachberatung zu umweltfreundlichen

Energiekonzepten

und deren technische Umsetzung

zu den Kernkompetenzen

des Jeske-Teams: Thermische

Sonnenkollektoren oder „grüne“

Heizungsanlagen für Holz-Pellets

etwa liegen nicht nur im Trend,

sondern gehören zweifelsohne zu

den wichtigsten Alternativ-Technologien

der Zukunft.

Seit 1988 sind die Jeske-Söhne

Torsten, David und Stefan Geschäftsführer

des Unternehmens

und leiten das insgesamt 20

Mitarbeiter starke Team, wäh-

Die Leistungen im Überblick

•Wartung und Instandhaltung von Gas- und Ölheizungsanlagen sowie Wasserversorgungs-

und Abwassersystem • individuelle Badrenovierung – auf

Wunsch auch inklusive Maurer-, Fliesen-, Elektro-, Maler- und Schreinerarbeiten

• energiesparende Heizkessel für Öl, Gas oder umweltfreundliche

Holz-Pellets • thermische Solaranlagen zur Warmwasserversorgung und

Heizungsunterstützung • Gasleitungs-Sicherheitschecks und Sanierung •

kontrollierte Be- und Entlüftungsanlagen • zentrale Staubsaugeranlagen

• Technik und Markenqualität auf neuestem Stand • Planung und Realisation

von Neubauten und Altbausanierungen • Beratung zu Fördermitteln

und Finanzierungsmöglichkeiten.

rend sich Firmengründer Karl

Wilhelm Jeske zur Ruhe gesetzt

hat. Doch auch die „Junioren“

kümmern sich um Senioren: Mit

passgenauen und „barrierefreien“

Sanitär-Lösungen für seniorengerechtes

Wohnen erleichtert

der leistungsstarke

Full-Service-Anbieter

vielen älteren oder

behinderten Menschen

den Alltag.

Spezialist in diesen

Fragen ist Gas- und

Wasserinstallateurm

e i s t e r To r s t e n

Jeske, der die Zusatzqualifikation

für

„Barrierefreies Bauen“

erworben hat.

Dipl. Ing. Stefan Jeske

hat zudem den

Fe r n s t u d i e n g a n g

„Energieberater im

SHK-Handwerk“ erfolgreichabgeschlossen.

Jeske GmbH:

Seit 1962 die DuisburgerWohlfühlspezialisten

in Sanitär-,

Heizungs- und Solarfragen.

Karl Wilhelm Jeske GmbH

Kanalstraße 14

47138 Duisburg

Tel 0203/42 88 08

Fax 0203/42 08 72

www.jeske.de

info@jeske.de

Kundendienst wird groß geschrieben

Seit mittlerweile elf Jahren kümmert

sich das Sanitärteam um

Gas- und Wasserinstallateurmeister

sowie Installateur- und

Heizungsbauermeister Jochen

Tönnies um alle Fragen rund um

Sanitär und Heizung. Das kleine

Familienunternehmen besticht

vor allem durch einen flexiblen

Kundendienst, der keine Wünsche

offen lässt.

Zuvor hat Jochen Tönnies praktische

Erfahrungen gesammelt,

als er den Betrieb seines Vaters

führte. Im Mittelpunkt der Dienstleistungen

von Sanitär Tönnies

stehen alternative Heiztechniken

wie Solarenergie, Biomasse-

Heizung, Pellets-Heizung und

Brennwerttechnik. Biomasse ist

eine der gefragtesten Alternativen

der regenerativen Energieerzeugung.

Neben den Aspekten

CO 2 -Neutralität und Unerschöpflichkeit

gilt die Speicherfähigkeit

des Energieträgers Biomasse

als ausschlaggebender Faktor

für eine zukünftige regenerative

Energie. Diese kann in gasförmiger,

flüssiger und fester Form

vorliegen. Die Verbrennung

von Holz in Form von Festholz,

Holzschnitzel und Holz-Pellets ist

kohlendioxidneutral. Besonders

Eine Solaranlage der Tönnies-Partnerfirma Wolf

umweltfreundlich und komfortabel

ist die Heizmöglichheit mit

Pellets. „Wir erledigen aber auch

sonst alles, was zum Aufgabenbereich

von Heizung und Sanitär

liegt. Vom Einfamilienhaus bis

zu Mehrfamilienhäusern“, erklärt

Tönnies. Das Essener Unternehmen

beschäftigt einen weiteren

Monteur sowie einen Lehrling

und arbeitet ausschließlich mit

renomierten Firmen wie Elco-Heating

oder Wolf zusammen. „Wir

legen aber nicht nur bei unseren

Partnerunternehmen, sondern in

unserer gesamten Arbeit großen

Wert auf Qualität und zufriedene

Kunden“, beschreibt Tönnies die

Firmenprämisse.

Mit Tönnies müssen Sie aber

nicht zwangsläufig eine neue Heizung

oder neue Sanitäranlagen

einbauen. Auch Instandsetzung

gehört zum Aufgabenkatalog des

Sanitärbetriebes Tönnies.

Sanitär & Heizung

Jochen Tönnies

Erikapfad 3

45133 Essen

Tel 0201/430 88 83

Fax 0201/44 22 56

www.sanitaer-toennies.de

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Haus+Hof|23


BAUEN & RENOVIEREN | HEIZTECHNIK

Die Heizung unter dem Dach

Nicht nur die Wahl einer geeigneten

Heizanlage und passender

Heizkörper wirkt sich auf die

Leistung und Kosten aus. Weitere

Möglichkeiten können bei

der Planung oder während des

Betriebs berücksichtigt werden.

Schon seit dem 1. November

2004 ist die Schonfrist für Betrei-

ber von Heizkesseln mit einem zu

hohen Schadstoffausstoß vorbei.

Die Bundes-Immissionsschutzverordnung

schreibt verschärfte

Grenzwerte für den Abgasverlust

vor – elf Prozent bei Heizungen

mit vier bis 25 Kilowatt Leistung,

zehn Prozent bei einer Kesselleistung

von 25 bis 50 Kilowatt und

neun Prozent bei Kesseln über

50 Kilowatt Leistung. Kessel,

die diese Werte um ein Prozent

und mehr überschreiten, müssen

ausgetauscht werden. Ältere

Heizkessel arbeiten mit zu hohen

Heizwassertemperaturen und

verbrauchen dadurch wesentlich

mehr Energie als neue Geräte.

Zweites Manko älterer Kessel:

Sie sind häufig schlecht gegen

Wärmeverluste gedämmt und

verschwenden so zusätzlich

wertvolle Energie. Im Vergleich

zu Altanlagen sparen moderne

Brennwertkessel bis zu 30

Prozent Energie. Betreiber von

Altanlagen heizen also jährlich

mehrere hundert Euro buchstäblich

zum Schornstein hinaus. Wer

das vermeiden möchte, sollte

sich für eine moderne Heizung

entscheiden. Deren Abgastemperaturen

liegen nur wenige Grad

über der Heizwassertemperatur.

Das heißt, es muss weniger

Brennstoff und damit auch weniger

Geld für Wohnraumbeheizung

und Erwärmung des Wassers

ausgegeben werden. Der Abgasverlust

moderner Heizungen liegt

deutlich unter dem gesetzlichen

Grenzwert – ein Plus für Umwelt

und Bewohner. Wer genau wissen

will, wie viel Brennstoff sich mit

einem neuen Heizkessel sparen

lässt, kann sich das zum Beispiel

auf der Buderus-Website ausrechnen

lassen. Der Brennstoffrechner

und nützliche Informationen zu

modernen Heizkesseln können

onlinme unter www.heiztechnik.

buderus.de abgerufen werden.

Die Heizung im Keller ist heute

nicht mehr selbstverständlich.

Immer mehr Hausbesitzer stellen

die Heizzentrale auch im Dachgeschoss

auf. Gas-Heizkessel

sind ideal dafür. Sie arbeiten mit

Erdgas, der Brennstoff kommt

also direkt aus der Leitung und

wird, anders als Öl oder Kohle,

nicht im Keller gelagert. So ist

der Keller frei für eine andere

Nutzung, zum Beispiel als Hobby

oder Haushaltsraum. Bei einem

Neubau können Bauherren sogar

ganz auf den teuren Keller

verzichten. Ein weiterer Vorteil

ist die unkomplizierte Abgasführung.

Das Abgasrohr wird auf

kurzem Weg direkt durchs Dach

geführt. Dadurch spart man bei

einem Neubau den Schornstein.

Ein bereits vorhandener Schornstein

muss nicht modernisiert

werden und lässt sich anderweitig

verwenden, zum Beispiel

als Installationsschacht für die

Erdgasleitung. Die kompakten

Gas-Brennwert-Heizkessel, brauchen

keinen eigenen Raum und

auch nur wenig Stellfläche. Sie

werden einfach an die Wand

gehängt. Platz ist zum Beispiel

oben im Treppenhaus oder auf

dem Spitzboden, der bei vielen

Häusern als Abstellraum dient.

Auch in einem komplett ausgebauten

Dachgeschoss findet sich

eine Nische für den Wandheizkessel,

etwa im Bad oder Flur.

Der Aufstellraum kann beliebig

genutzt werden, weil die Geräte

die Luft für die Verbrennung

über ein Rohr von außen beziehen

können. Deshalb bleibt den

Geräten auch bei Fusseln oder

Staub im Raum nicht die Luft

weg. Durch Gas-Wandheizkessel

mit moderner Brennwerttechnik

gewinnen Sie zusätzliche Energie

aus dem Wasserdampf, der bei

der Verbrennung entsteht. Bei

herkömmlichen Heizungen entweicht

diese Energie ungenutzt

aus dem Schornstein. Im Vergleich

zu einem herkömmlichen

Heizkessel sparen moderne Gas-

Brennwertgeräte zwischen zehn

und 14 Prozent Heizkosten, im

Vergleich zu Altanlagen sogar bis

zu 30 Prozent. Sie erhitzen das

Trinkwasser und versorgen das

Haus mit behaglicher Wärme.

Wer seine Heizung jährlich vom

Fachmann warten lässt, spart

unter Umständen viel Geld. Auf

den Heizflächen eines Kessels

kann sich Ruß ablagern, wenn

sie nicht regelmäßig gereinigt

werden. Dann braucht man

mehr Energie, um das Wasser

im Kessel zu erwärmen – das

kostet Geld und belastet unnötig

die Umwelt.

Deshalb ist es wichtig, die Heizung

regelmäßig vom Heizungsfachmann

inspizieren zu lassen.

Bei einer Wartung werden der

Kessel gereinigt und der Brenner

eventuell nachjustiert. Ein weiterer

Vorteil: Erkennt der Heizungsfachmann

Unregelmäßigkeiten

rechtzeitig, kann er sie meist mit

geringem Aufwand beheben. Teurer

kann es hingegen sein, wenn

tatsächlich eine Störung auftritt.

Dann ist der Schaden häufig

größer – und die Wohnung zudem

noch unangenehm kalt. Noch

einfacher ist es allerdings, wenn

die Regelung die fällige Wartung

anzeigt. Die Raumbedieneinheit

RC30 der Logamatic EMS von

Buderus meldet zum Beispiel

nach vorheriger Programmierung

den Bewohnern automatisch,

wann die nächste Heizungswartung

ins Haus steht. Leuchtet das

Display, dann heißt es warten

statt warten. Dem Geldbeutel, der

Sicherheit und der Umwelt zuliebe.

BBT Thermotechnik GmbH

24|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: BBT Thermotechnik GmbH (2), Werber Bäder (1)

In der Solartechnik steht bei

BUSO Bund Solardach eG die

Solarthermie klar auf dem ersten

Platz. Doch für Hausbesitzer, die

Heizung vom Himmel und Geld für

Solarstrom miteinander verbinden

wollen, gibt es jetzt ein „Solardach

plus“, eine harmonische

Kombination von Sonnenwärme

und Sonnenstrom, von Solarkollektoren

und Solarzellen. Doch

zunächst wird die ausreichende

Kollektorfläche für die Heizung

und das Warmwasser berechnet.

„Es ist doch sinnlos, auf der einen

Seite Geld zu verdienen durch die

Einspeisevergütung für den Solarstrom,

und auf der anderen Seite

bei den ständig steigenden Ölpreisen

das Geld für Heizung und

Warmwasser wieder zum Fenster

hinauszuschmeißen“, sind die Solarfachleute

vom Bund Solardach

überzeugt. Erst sollte mit den

Kollektoren und dem Heizkomplettsystem

vom Bund Solardach,

einer Spezialanfertigung für die

Die Heizung auf dem Dach:

Energie direkt von der Sonne

Mitgliedsbetriebe des Bunds Solardach,

alles für wohlige Wärme

und immer frisch bereitetes heißes

Dusch- oder Badewasser optimal

ausgeschöpft sein. Wenn dann

noch Platz auf dem Dach ist, dann

erst sollten die Hausbesitzer noch

ein paar Elemente für Photovoltaik

in Erwägung ziehen. Dabei bietet

die Konstruktion des Bunds Solardach,

bei der jedes Kollektorenfeld

maßgeschneidert wird und auch

Dachschrägen mitmachen kann,

ein Kombidach von harmonischem

Aussehen. Solarzellen und

Solarkollektoren sind nur an einer

unterschiedlichen Farbnuance zu

erkennen. Beide werden auf ein

gemeinsames Gestell gebaut, optisch

für den flüchtigen Betrachter

kaum zu unterscheiden. Auffällig

ist allerdings eine andere Lösung:

die In-Dach-Konstruktion. Dieses

Solardach wird nicht auf Ziegel,

sondern statt Ziegel eingebaut.

BUSO BundSolardach eG

Verlag | Werbeagentur

Wir machen Sie bekannt!

www.ruhrmedien.de

Haus+Hof|25


BAUEN & RENOVIEREN | HEIZTECHNIK

Energie-Trend: Wärmepumpe Holzpellets: Gespeicherte

Sonnenenergie zum Heizen

Bedingt durch eine ausgereiftere

Technik, einem gestiegenen

Umweltbewusstsein sowie einem

sinkenden Heizenergiebedarf in

Niedrigenergiehäusern gewinnt

der Einsatz von Wärmepumpen

zunehmend an Bedeutung. Durch

den geringeren Wärmebedarf und

das relativ niedrige Temperaturniveau

des Heizungswassers können

Wärmepumpen heute besonders

effektiv eingesetzt werden. Und

auch für die Zukunft ist mit einer

größeren Nachfrage an Wärmepumpen

für Ein- bis Zweifamilienhäuser

zu rechnen.

Wärmepumpen funktionieren nach

einem ähnlichen Prinzip wie ein

Kühlschrank: Während beim Kühlschrank

dem Kühlgut über den Verdampfer

die Wärme entzogen und

über den Verflüssiger an der Rückseite

des Gerätes an den Raum abgegeben

wird, wird bei der Wärmepumpe

der Umwelt (z.B. Wasser,

Erdreich, Umgebungsluft) Wärme

entzogen und dem Heizsystem

zugeführt. Dies erfolgt über einen

so genannten thermodynamischen

Kreisprozess, der die Erzeugung

eines Wärmestroms gegen die

natürliche Fließrichtung erlaubt.

Die Wärme, die zur Beheizung

genutzt werden kann, wird mit

Hilfe eines Kältemittels zwischen

ihrer Quelle und der Nutzungsanlage

transportiert. Obwohl das

Kältemittel in den Wärmepumpen

in einem geschlossenen Kreislauf

zirkuliert, muss am Ende der Gerätelebensdauer

und im Wartungsfall

mit dem Austritt von Kältemitteln

gerechnet werden. Mittlerweile

gibt es jedoch durchaus ökologisch

vertretbare Alternativen zu den früher

verwendeten, ozonschädlichen

Kältemitteln (FCKW). Zu diesen Alternativen

gehören beispielsweise

Propan, Propen und Propan-Butan-

Gemische.

Der Einsatz von Wärmepumpen

mit kleiner Leistung macht sich

insbesondere für Gebäude mit geringem

Heizwärmebedarf bezahlt.

Da Wärmepumpen im Vergleich

zu konventionellen Heizkesseln

relativ viel Geld kosten und als

Antriebsenergie elektrischer Strom

eingesetzt werden muss, ist eine

ausreichende energetische Effizienz

der Wärmepumpen erforderlich,

um die Betriebskosten zu

senken und eine Wirtschaftlichkeit

zu erreichen. Die Wirtschaftlichkeit

und die Sinnhaftigkeit unter

ökologischen Gesichtspunkten von

elektrisch betriebenen Wärmepumpen

ist somit gekennzeichnet

durch das auf ein Jahr bezogene

Verhältnis der erzeugten nutzbaren

Wärme zu der eingesetzten elektrischen

Energie, der so genannten

Jahresarbeitszahl. Bezogen auf

den Primärenergieeinsatz sind

Kompressionswärmepumpen ab

einer Jahresarbeitszahl von etwa

drei interessant. Vergleicht man

jedoch die dabei in Kraftwerken

entstehenden Schadstoffemissionen

beispielsweise mit denen

eines Erdgas-Brennwertkessels,

dann sind zu deren

Kompensation deutlich

höhere Jahresarbeitszahlen

notwendig.

Die am häufigsten genutztenWärmequellen

für Wärmepumpen

sind Grundwasser,

Erdwärme und Luft.

Die höchsten Jahresarbeitszahlen

erreichen

dabei Anlagen, die

Grundwasser- oder Erdwärme

nutzen. Solche

Anlagen können ohne

Unterstützung durch

einen zusätzlichen

Heizkessel betrieben

werden (monovalenter

Betrieb). Wärmepumpen

dagegen, die Außenluft als

Wärmequelle nutzen, können in

unseren Breitengraden nur mit

zusätzlicher Unterstützung beispielsweise

durch eine herkömmliche

Kesselanlage eingesetzt

werden (bivalenter Betrieb), da

im Winter die zur Verfügung stehende

Wärmeenergie der Luft für

einen monovalenten Betrieb nicht

ausreicht.

Insbesondere infolge der Ölkrise

wurden viele Wärmepumpen in Betrieb

genommen, die jedoch häufig

die an sie gestellten Erwartungen

Natürliche Wärmequellen lassen sich überall finden: Direkte Nutzung

der Außenluft oder über Massivabsorber (Abb. oben), Erdreich

mittels Erdsonden oder als Flächenkollektor (Abb. unten) und

Grundwasser oder Oberflächenwasser als Energielieferant.

in Bezug auf Jahresarbeitszahl und

Zuverlässigkeit nicht erfüllen konnten.

In den letzten Jahren konnten

die Jahresarbeitszahlen und die

Zuverlässigkeit von Wärmepumpen

deutlich verbessert werden. Somit

ist ein wirtschaftlicher Betrieb

unter Inanspruchnahme von Fördermitteln

durchaus realisierbar,

sollte jedoch im Einzelfall geprüft

werden.

Elektrowärmepumpen für Heizung

und Warmwasser werden

durch das REN-Programm „Breitenförderung“

des Landes NRW

gefördert, wenn sie elektrische

Widerstandsheizungen ersetzen

oder der jährliche Heizwärmebedarf

25 Prozent niedriger ist als der

nach der Wärmeschutzverordnung

‚95. Auch zahlreiche Energieversorgungsunternehmen

fördern

Wärmepumpen durch Zuschüsse,

Darlehen oder Sondertarife. Neben

elektrisch betriebenen Wärmepumpen

sind auch Wärmepumpen

mit Gasmotor sowie nach dem

Absorptionsprinzip arbeitende,

direkt befeuerte Wärmepumpen

verfügbar. Hier wird als Antrieb für

die Wärmepumpe keine elektrische

Energie benötigt, sondern Wärme

als Zusatzenergie zugeführt, die

beispielsweise durch Verbrennung

von Erdgas bereitgestellt wird. Diese

Technologien sind jedoch bisher

vornehmlich größeren Anlagen

vorbehalten.

Mit Pellet-Zentralheizungsanlagen

können Wohngebäude ganzjährig

und effizient mit Wärme versorgt

werden. Neben den ökologischen

Vorteilen hält die Installation und

der Betrieb dieser Heizsysteme

einem Vergleich mit dem Einsatz

einer modernen Ölzentralheizung

jederzeit stand. Die Investition in

eine Pellet-Zentralheizungsanlage

wird im Wesentlichen von den

drei Komponenten Pelletlager, Austragungssystem

und Pelletkessel

bestimmt. Für den Kessel kann

eine Kostenpauschale von etwa

500 EUR pro kW Wärmeleistung

angesetzt werden. Insgesamt sind

Investitionen ab 12.000 EUR pro

Anlage realistisch.

Energieagentur NRW

26|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Bundesverband WärmePumpe (BWP) e. V. (3), ÖkoFen (1)

Komfortabel, preiswert, umweltfreundlich,

CO2-neutral, speicherbar,

regional verfügbar und krisensicher

– der Brennstoff, der diese

Charaktereigenschaften auf sich

vereint, muss nicht mehr erfunden

werden. Holzpellets – kleine zylindrische

Presslinge aus Hobel- und

Sägespänen – sind mehr als eine

nachhaltige Alternative zu fossilen

Energieträgern. Der rasante

Preisanstieg von Heizöl und Erdgas

hat den Brennstoffmarkt in Unruhe

versetzt und Pelletheizungen zu

einer wirtschaftlichen Variante

mit dem besonderen Kennzeichen

„CO2-neutral ohne Komfortverlust“

werden lassen.

Holz ist gespeicherte Sonnenenergie

und zudem zu jeder Zeit

verfügbar. Eine Eigenschaft, die

dem Energieträger Holz als nachwachsendem

Rohstoff eine wich-

tige Funktion beim Ausbau einer

nachhaltigen Energieversorgung

zukommen lässt. Seit Holzpellets

in Deutschland als Brennstoff zugelassen

sind, werden die kleinen

Presslinge aus Holz immer mehr zu

einer Alternative im Heizungskeller

und einer echten Konkurrenz zu

Heizöl und Erdgas.

Ohne Zugabe von Bindemitteln

werden unbehandelte Hobel und

Sägespäne unter hohem Druck

verdichtet. Der Rohstoff für die

Herstellung von Holzpellets ist ein

Neben- bzw. Abfallprodukt der holzverarbeitenden

Industrie und damit

kostengünstig verfügbar. Die Pelletierung

war zunächst eine geeignete

Möglichkeit, das Volumen dieser

Reststoffe zu reduzieren. Mit den

hochverdichteten Presslingen stand

nun allerdings auch ein homogener

und naturbelassener Brennstoff

zur Verfügung, der bereits in den

70er Jahren zur Entwicklung von

ersten Pellet-Kaminöfen führte.

Pelletheizungen werden überwiegend

in Leistungsbereichen bis 50

kW eingesetzt. Pelletheizkessel

können zur Einzelraumbeheizung

oder als Zentralheizung genutzt

werden und sind in verschiedenen

Ausführungen erhältlich. Generell

entsprechen die derzeit erhältlichen

Pelletheizsysteme einem hohen

technischen Standard, der einen

sehr komfortablen und emissionsarmen

Betrieb ermöglicht. Die Anlage

sollte genau auf den Wärmebedarf

des Gebäudes abgestimmt sein.

Für moderne Einfamilienhäuser

sind gewöhnlich Anlagengrößen

von etwa 15 kW ausreichend. Für

alle Pelletheizsysteme gilt, dass

eine vollständige und saubere

Verbrennung mit einem sehr hohen

Wirkungsgrad auch im Teillastbetrieb

gewährleistet ist.

Pellet-Einzelöfen (freistehend oder

als Kamineinsatz) werden häufig

im Wohnbereich zur Einzelraumbeheizung

eingesetzt. Die sichtbare

Flamme bei der Holzverbrennung

bietet für viele zusätzlichen

Wohnkomfort. Diese mit einem

Vorratsbehälter ausgestatteten

Öfen sind bereits ab ca. 4.000

EUR erhältlich. Mit dem Betrieb

des Pellet-Einzelofens ist prinzipiell

auch die Einbindung in das

Zentralheizungssystem möglich.

Voraussetzung dafür ist ein integrierter

Wärmetauscher, der an

den Heizkreis angeschlossen wird.

Der Einzelofen im Wohnzimmer

kann dann als zentraler Heizkessel

für die gesamte Wärmeversorgung

eingesetzt werden. Aufgrund der

Wärmeabstrahlung des Einzelofens

in den Wohnraum ist dagegen der

Betrieb in den Sommermonaten

problematisch. In diesem Fall ist

die Kombination mit einer solarthermischen

Anlage sinnvoll.

Energieagentur NRW

Haus+Hof|27


BAUEN & WOHNEN | HEIZTECHNIK | PR-INFORMATION

Sonnenenergie

Unvorstellbar ist die Energiemenge,

die von der Sonne ausgeht: In weniger

als zwei Wochen liefert die

Sonne der Erde die Energiemenge,

die sämtlichen bekannten Vorräten

an fossilen Energieträgern der Erde

entspricht. Für eine wirtschaftliche

Nutzung der Solarenergie sind

hochwertige Kollektoren sowie

eine abgestimmte Systemtechnik

notwendig. Neben den Kollektoren

sind eine Pumpstation mit Sicherheitseinrichtungen

für den Solarkreislauf,

ein Speicherbehälter zur

Trinkwassererwärmung bzw. zur

Speicherung der solar erzeugten

Wärme sowie eine geeignete Regelung

erforderlich.

Die Kollektoren

Die Kollektoren werden vorzugsweise

auf dem Dach montiert. Das

Funktionsprinzip ist im wesentlichen

bei allen Varianten identisch.

Sonnenstrahlung trifft auf eine

Absorberschicht, die möglichst viel

dieser Strahlung in Wärme umwandelt.

Ein Wärmeträgermedium

(Wasser-Frostschutz-Gemisch)

kühlt den Absorber und transportiert

die gewonnene Wärme über

eine Pumpe zum Speicher.

Die einfachste Bauform stellen

Flachkollektoren dar: Unter ei-

ner hagelfesten Solarglasscheibe

befindet sich ein hochwertig beschichteter

flächiger Kupferabsorber

mit mäanderförmig verlegtem

Kupferrohr für das Wärmeträgermedium.

Der Kollektor ist ringsherum

gut wärmegedämmt, um

unerwünschte Wärmeverluste zu

vermeiden.

Röhrenkollektoren folgen dem

gleichen Wirkprinzip, die Absorber

sind allerdings in einzelnen

parallel angeordneten Röhren

untergebracht. Die Röhren sind

in der Regel in Glas ausgeführt

und dauerhaft

evakuiert. Das Vakuum

gewährleistet eine sehr

gute Wärmedämmung.

Die Röhren sind drehbar

gelagert, so dass eine

bessere Ausrichtung zur

Sonne ermöglicht wird,

was die Solarausnutzung

erhöht. Außerdem ist es

dadurch auch möglich,

Röhrenkollektoren senkrecht

an einer Fassade zu

montieren.

Regelung und Speicherung

Eine Solarregelung mit

Temperatursensoren misst

Wärme, die keinen

Pfennig kostet

die Kollektor- und Speichertemperatur

und schaltet bei ausreichender

Sonneneinstrahlung eine

Umwälzpumpe ein. Dadurch wird

das Wärmeträgermedium im geschlossenen

Kreislauf umgewälzt

und der Speicher erwärmt. Wichtig

ist, dass die Solarregelung mit der

Regelung des Heizkessels kommunizieren

kann, damit der Kessel so

oft wie möglich abgeschaltet wird

und so die kostenlose Sonnenenergie

maximal ausgenutzt werden

kann. Für die solare Trinkwassererwärmung

werden

in der Regel Bivalentspeicher,

Politische und wirtschaftliche

Unsicherheiten treiben immer

wieder die Öl-und Gaspreise in

die Höhe. Mit einem Solarsystem

kann man den Kostendruck

mindern und nutzt einen Energielieferanten,

der keine Rechnung

schickt die Sonne. Sonnenenergie

ist unerschöpflich,

kostenlos und außerdem sehr

effektiv. Zumindest dann, wenn

man ein optimal abgestimmtes

Solarsystem mit hocheffizienten

Kollektoren auf dem Dach hat:

ein Solarsystem von Viessmann.

Viessmann Solarsysteme sind so

leistungsstark, dass sie sowohl

für die Trinkwassererwärmung

als auch zur Heizungsunterstützung

eingesetzt werden können.

Die Vitosolic Solarregelung sorgt

dafür, dass die mit den Sonnenkollektoren

gewonnene Wärme

so effizient wie möglich genutzt

wird. Je nach Komfortwunsch

und Auslegung der Anlage nur

für die Trinkwassererwärmung,

oder auch zur Heizungsunterstützung

oder Schwimmbadwasser-

Erwärmung. Sobald ausreichend

Sonnenwärme zur Verfügung

steht, schaltet der Heizkessel ab

und spart Heizkosten.

also Speicher mit zwei integrierten

Heizwendeln, eingesetzt. Mit

der unteren Heizwendel wird die

Solarwärme auf das Trinkwasser

übertragen. Ist die Sonneneinstrahlung

nicht ausreichend, wird

über die obere Heizwendel mit

einem konventionellen Wärmeerzeuger

nachgeheizt.

Auslegung

Grundsätzlich sollte eine Solaranlage

zur Trinkwassererwärmung

hinsichtlich der Kollektorgröße so

bemessen sein, dass im Sommer

kein Wärmeüberschuss produziert

wird. Eine größere Kollektorfläche

würde die solare Deckungsrate

im Jahresmittel kaum stei-

28|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Viessmann (3)

gern, da in den Sommermonaten

Überschusswärme produziert

würde, die nicht genutzt werden

könnte. Wichtig für eine größtmögliche

Energieaufnahme der

Kollektoren ist deren Ausrichtung.

Optimale Ergebnisse werden bei

einer Orientierung gen Süden

erzielt, Abweichungen bis 45

Grad sind akzeptabel. Durch den

Einsatz von Röhrenkollektoren,

Die wirtschaftlichste Möglichkeit

zur kurzfristigen Senkung des Öl-

und Gasverbrauchs ist der Austausch

veralteter Wärmeerzeuger

durch moderne Brennwertgeräte.

Die dafür notwendige Investition

der Anlagenbetreiber amortisiert

sich in fünf Jahren. Die erzielte

Energieeinsparung liegt bei

durchschnittlich 24 Prozent.

Anlagenbetreibern, denen es

in erster Linie um die sofortige

Unabhängigkeit von Öl und Gas,

aber weniger um Wirtschaftlichkeit

geht, bieten sich als Alternativen

zur Brennwerttechnik

Wärmepumpen zur Nutzung von

Umweltwärme oder Heizkessel

für nachwachsende Rohstoffe,

zum Beispiel Pelletkessel, an.

Diese Produkte sind allerdings wesentlich

teurer als Öl- beziehungsweise

Gas-Brennwertgeräte.

Darüber hinaus setzt ihr Einsatz

zum Teil kostenintensive zusätzliche

Maßnahmen voraus,

zum Beispiel Erdbohrungen bei

Wärmepumpen. Deshalb betragen

die Amortisationszeiten

trotz der bestehenden Förderprogramme

zehn bis 15 Jahre. Das

ist ein Mehrfaches gegenüber

Brennwertgeräten.

Der Heiztechnikhersteller Viessmann

bietet ein mehrstufiges

Komplettprogramm in Systemtechnik

mit perfekt aufeinander

abgestimmten Komponenten.

Das in Modulartechnik konzipierte

Programm umfasst energieeffiziente

und umweltschonende

die axial gedreht werden können,

kann eine Optimierung bei nicht

ideal ausgerichteten Dachflächen

erfolgen. Der günstigste Kollektor-

Neigungswinkel gegenüber der

Erdoberfläche beträgt 30 bis 45

Grad. Dies ist als Kompromiss zwischen

dem Sonneneinfallswinkel

im Sommer und im Winter anzusehen

und entspricht typischen

Dachneigungen.

„Wegweiser Heiztechnik“

Wer jetzt modernisiert, profitiert sofort

Mit moderner, effizienter Heiztechnik können bis zu 30 Prozent

Energie eingespart werden; gleichzeitig wird die Umwelt durch die

geringeren CO2-Emissionen geschont. Ein weiterer Grund für eine

schnelle Heizungsmodernisierung: Bereits seit dem 1.11.2004

dürfen alte Heizungen die Grenzwerte der Bundes-Immissions-

Schutzverodnung (BImSchV) endgültig nicht mehr überschreiten.

Wärmeerzeuger mit einer Leistung

von 1,5 bis 19.500 kW:

bodenstehende und wandhängende

Heizkessel für Öl und Gas

in Heizwert- und Brennwerttechnik

sowie regenerative Energiesysteme

wie Wärmepumpen,

Solarsysteme und Heizkessel für

nachwachsende Rohstoffe.

Komponenten der Regelungstechnik

und Daten-Kommunikation

sind ebenso im Programm wie

die gesamte Systemperipherie

bis hin zu Heizkörpern und Fußbodenheizungen.

Das elegante,

hochwertige Design der Produkte

wertet jeden Wohnbereich zusätzlich

auf.

Viessmann hat für Modernisierer

aber nicht nur die richtigen

Wärmeerzeuger im Programm,

sondern bietet mit nur 3,99

Prozent effektivem Jahreszins

bei 24 Monaten Laufzeit auch

ein besonders attraktives Finanzierungsangebot.

Damit liegen

die Heizkosteneinsparungen

deutlich höher als die Finanzierungskosten.

Die Abwicklung

läuft unbürokratisch, schnell und

zuverlässig. Einzige Voraussetzung:

Der Antrag muss bereits

vor dem Kauf der Heizung gestellt

werden. Alles, was Anlagenbetreiber

über die Möglichkeiten der

Heizungsmodernisierung wissen

sollten, finden sie im „Wegweiser

Heiztechnik“. Hier werden in

kompakter Form die verschiedenen

Systeme vorgestellt und

deren Technik erläutert.

Installation und Betrieb

Zur Montage der Kollektoren stehen

heute einfache und sichere

Montagesysteme zur Verfügung.

Üblicherweise werden die Kollektoren

auf dem Dach montiert.

Röhren- und Flachkollektoren

können mit Dachhaken oberhalb

der Dachpfannen angebracht werden.

Dazu gibt es für nahezu alle

Ziegelarten fertige Montagesyste-

Viessmann Wärmeerzeuger

sind nicht nur besonders

energieeffizient und umweltschonend,

sie werten durch

ihr elegantes und hochwertiges

Design auch jeden

Wohnbereich zusätzlich auf.

Der Wegweiser

Heiztechnik kann

kostenlos angefordert

werden bei:

Viessmann Werke

GmbH & Co KG

35107 Allendorf

(Eder)

Tel. 0645270 - 2391

E-Mail:

info@viessmann.com

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me. Flachkollektoren können ähnlich

wie Dachfenster auch in die

Dachhaut integriert werden. Für

die Flachdach- und Bodenmontage

besteht die Möglichkeit, durch

Gestelle die optimale Neigung

einzustellen. Sowohl bei Neu- als

auch bei Altbauten wird der Einbau

energiesparender Techniken

wie Solaranlagen durch zahlreiche

Förderprogramme unterstützt.

Haus+Hof|29


WOHNEN & EINRICHTEN | SICHERHEIT

„Ich arbeite, während

Sie Urlaub machen.“

In der Ferienzeit werden viele

Menschen wieder eine Reise

zur Entspannung antreten. Doch

während die Erholung in der Ferne

eintritt, machen sich zu Hause

Einbrecher ans Werk – und der

Albtraum Einbruch wird nach der

Rückkehr aus dem Urlaub zur

Realität. Denn rund 90 Prozent

der Einbrüche werden begangen,

wenn keiner anwesend ist.

Tagsüber heruntergelassene Rollläden,

ein kräftig gewachsener

Rasen oder der überquellende

Briefkasten machen deutlich

sichtbar, dass Wohnungen oder

Häuser unbewohnt sind – eine

Einladung für Einbrecher. Die Sta-

Steeler Straße 337

45138 Essen

Telefon: 0201/ 8 90 31 73/ 74

Telefax: 0201/ 8 90 31 75

www.accsicherheitstechnik.de

info@accsicherheitstechnik.de

tistiken sprechen eine eindeutige

Sprache: Etwa alle zwei Minuten

wird in Deutschland in einen Privathaushalt

eingebrochen. Über

ein Drittel der Einbrüche scheitert

– meist an mechanischen Sicherheitseinrichtungen.

Neben der

Sicherungsfunktion sorgt der Abschreckungseffekt

vieler Produkte

dafür, dass der Täter ein Objekt

verschont. Wer nach kurzer Zeit

nicht erfolgreich ist, gibt in der

Regel auf. Bei nicht gesicherten

Fenstern und Türen reicht oft ein

Schraubendreher als Einbruchswerkzeug

– zum Aufhebeln des

Elementes die inzwischen gängigste

Einbruchsmethode.

- Einbruchmeldeanlagen

- Brandmeldeanlagen

- Zugangskontrollsysteme

- Videotechnik

- Schließanlagen

- Insektenschutzgitter

Die herkömmliche Urlaubsplanung

beginnt in der Regel schon

lange vor der eigentlichen Reise.

Wer kümmert sich um das Haustier,

welche Versicherungen sind

notwendig, ist das Auto urlaubsfit

und wer gießt die Pflanzen? Doch

nur die wenigsten denken an Einbruchschutz.

Der beginnt z.B. damit,

dass der Briefkasten während

des Urlaubs nicht überquellen darf

oder der Anrufbeantworter nicht

auf die drei Wochen Frankreich-

Urlaub hinweist. Alles, was den

Eindruck einer bewohnten Wohnung

vermittelt, schützt vor einem

möglichen Einbruch.

Gegen einen überquellenden

Briefkasten können Zeitungsabonnements

bei den meisten Verlagen

für die Urlaubszeit abbestellt oder

an einen Bekannten geschickt

werden. Die Post kann von Freunden

oder Bekannten während der

Urlaubszeit abgeholt werden. Da

die Post oder der Paketdienst

sowieso beim Nachbarn fragen

wird, ob dort jemand das Paket

entgegennimmt, sind verräterische

Urlaubshinweise am Briefkasten

überflüssig. Auch ein Anruf genügt

und schon wissen die Täter, wie

viel Zeit bleibt, wenn der Anrufbeantworter

den Urlaub verrät.

Deshalb neutrale Texte wählen

und Freunde lieber persönlich

informieren. Lassen Sie Rollläden

über eine Zeitschaltuhr oder von

einem Nachbarn regelmäßig auf-

und zufahren. Dies erweckt den

Eindruck eines bewohnten Hauses,

ebenso wie das Ein- und Ausschalten

von Licht. Hier schaffen

Zeitschaltuhren oder Sensoren, die

auf Lichtstärke reagieren, Abhilfe.

„Schwere Jungs“ scheuen einen

ausgeleuchteten „Arbeitsplatz“.

Herumstehende Leitern, Mülltonnen

oder Rankgitter werden vom

Einbrecher dankend als Kletterhilfe

angenommen. Gleiches gilt für

Außen-Steckdosen – schalten Sie

diese unbedingt ab, bevor Sie in

den Urlaub aufbrechen. Einbrecher

könnten diese für den Einsatz

elektrischer Maschinen benutzen.

Bei einem längeren Urlaub bitten

Sie einen Bekannten, regelmäßig

den Rasen zu mähen und grobes

Unkraut zu jäten. Er wird sich

sicher freuen, wenn Sie dies bei

seinem Urlaub ebenfalls übernehmen.

Spendieren Sie Ihrem

Nachbarn Platz in Ihrer Mülltonne

und bitten Sie ihn, diese zu den

Abfuhrterminen an die Straße

zu stellen. Ein wichtiger Tipp für

Langzeiturlauber: Informieren Sie

Ihre Versicherung, wenn Sie länger

als 60 Tage verreisen. Denn dies

kann als dauerhafte Abwesenheit

gedeutet werden, die mit einer

Gefahrenerhöhung verbunden ist.

Mit der Folge, dass Ihnen Ihr Versicherungsinstitut

Schadenersatz

verwähren kann.

Neben der Tarnung „Ich bin gar

nicht im Urlaub“ ist der Einsatz

von mechanischen uns elektronischen

Helfern anzuraten. Mechanische

Sicherungen, die sinnvoll

aufeinander abgestimmt sind,

stehen an erster Stelle. Sie können

dem Täter einen bestimmten

Widerstand entgegensetzen und

einen Einbruch verhindern. Daher

sind sie eine wesentliche Voraussetzung

für einen wirksamen

Einbruchschutz. Einbruchmeldeanlagen

(EMA) dagegen können

lediglich melden. Sie verhindern

zwar keinen Einbruch, können

jedoch abschreckend wirken.

Denn durch ihre Meldewirkung

wird das Risiko für den Einbrecher,

entdeckt zu werden, wesentlich

erhöht. Am besten ist es, die mechanische

Sicherungstechnik mit

der elektronischen Überwachung

sinnvoll zu kombinieren. Grundsätzlich

sollte die EMA so erweitert

werden, dass auch ein Überfallalarm

ausgelöst werden kann.

Bei der Überwachung gibt es zwei

30|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: ANUS (1), www.nichtbeimir.de (1)

verschiedene Möglichkeiten. Zum

einen die Fallenüberwachung, bei

der bestimmte Bereiche durch

Bewegungsmelder überwacht

werden. Zum anderen die Außenhautüberwachung,

bei der

insbesondere Fenster und Türen

mit Kontakten überwacht werden.

Hauptangriffsziele der Einbrecher

sind nach Untersuchungen der

Polizei Fenster und Terrassentüren

bei Einfamilienhäusern, bei

Mehrfamilienhäusern kommen die

Täter durch die Eingangstür. Außer

in Krimis spielen eingeschlagene

Fensterscheiben kaum eine Rolle

mehr. Diese Einbruchsmethode

stammt aus der Zeit, als Einfachverglasung

noch der Standard

war. Generell gilt: Bauen Sie einen

hochwertigen Schließzylinder in

Kombination mit einem – von

innen verschraubten – Schutzbeschlag

ein. Zusätzlich empfiehlt

sich der Einbau von Zusatzschlössern.

Diese werden separat auf

der Schließ- und Scharnierseite

angebracht. Bei uneinsichtigen

Nebeneingangstüren verwenden

Sie Panzerriegel, die speziell für

diese Art von Türen konzipiert

wurden. Sichern Sie Ihre Fenster

nachträglich mit mechanischen

Sicherungen ab – sowohl auf der

Schließ- als auch auf der Schar-

nierseite. Es gibt eine Vielzahl an

effektiven Produkten, ob Zahlenschloss,

Fenstergriffschloss,

Teleskopstange oder Fensterstangenschlösser

mit Mehrfachverriegelung.

Denken Sie auch an

kleinste Lücken: Eine Gitterrostsicherung

sorgt dafür, dass sich

Kellerschachtabdeckungen nicht

abheben lassen. Achten Sie beim

Kauf auf DIN- oder VdS-zertifizierte

Sicherheits-Produkte.

Wie es um ihr Haus oder ihre

Wohnung bestellt ist, können Sie

mittels einer Schwachstellenanalyse

beurteilen lassen. In den

polizeilichen Beratungsstellen

der Länder werden, zum Teil

noch kostenlos, solche Analysen

angeboten. Ein Polizeibeamter

kommt zu Ihnen nach Hause und

sucht nach potentiellen Einstiegswegen,

gibt Tipps zur Beseitigung.

Die Adressen bekommen Sie bei

jeder Polizeidienststelle oder unter

www.polizei-beratung.de.

Ein großes Informationsangebot

rund um das Thema Einbruchschutz

bietet der Sicherheitsexperte

ABUS online unter

www.abus.de. Dort können Sie

auch kostenlos ein aktuelles Informationspaket

samt Multimedia-

CD-ROM anfordern.

ABUS/ www.polizei-beratung.de

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Barrierefrei bauen, umbauen, einrichten

Eine Investition in die Zukunft

Wohnungen und Häuser, in denen

man ohne Barrieren auf angenehme

Art und ohne Einschränkung

der Wohnqualität alt werden kann,

sind immer noch die Ausnahme.

Die meisten Menschen machen

sich leider erst Gedanken über

die Folgen von alters- oder krankheitsbedingten

Einschränkungen

innerhalb ihres Wohn- und Lebensumfeldes,

wenn die Situation

bereits eingetreten ist.

Da werden Schwellen in Durchgängen

und Übergänge zum Balkon

plötzlich zu unüberwindlichen

Hindernissen. Im Badezimmer

spürt man plötzlich, dass eine

bodengleiche Dusche oder ein höhenangepasstes

WC wesentliche

Erleichterungen bringen könnten,

und auch in der Küche würde

dank höhenverstellbarer oder

mobiler Einrichtungen das selbstbestimmte

und eigenständige

Leben ohne fremde Hilfe auf lange

Zeit erhalten bleiben. Selbst im

Schlafbereich könnten Betten in

angepasster Höhe oder Schwebetüren

an und Teleskop-Kleiderstangen

in den Schränken das

Leben wesentlich erleichtern.

Sich barrierefrei einzurichten

heißt nicht zwingend, hilflos oder

gebrechlich zu sein, sondern

drückt den Anspruch an eine besondere

Lebensqualität und einen

bestimmten Komfort aus. Barrierefrei

ist zeitgemäß und darauf

haben sich inzwischen auch viele

anspruchsvolle Herstellerbetriebe

eingestellt.

Barrierefreie Einrichtungen und

Einbauten erfüllen sowohl im

Design als auch in der Funktion

gleichermaßen den Anspruch an

einen lebensfrohen, aufgeschlossenen

Zeitgeist. Als vorbildlich

kann hier das Beispiel von Alape

(siehe Foto) hervorgehoben werden.

Bad-Architektur nennt das

Unternehmen das Gesamtkonzept.

Die Unterschiede zwischen

sogenannten „normalen“ und

barrierefreien Bädern sind so gut

wie nicht mehr erkennbar.

„Leben ohne Barrieren“ mit seinen

derzeit überall entstehenden

Handwerks- und Dienstleistungs-

Kooperationen macht sich mit den

teilnehmenden Partnerbetrieben

auch in diesem Bereich stark und

versucht, jedem Kunden ein möglichst

hohes Maß an Wohnqualität

im gesamten Umfeld zu schaffen.

Deshalb liegt ein Hauptaugenmerk

der L.o.B.-Partnerbetriebe in einer

sorgfältigen Beratung vor Ort, die

sich auf eine sehr hohe Fachkompetenz

stützt.

L.o.B.-Partnerbetriebe werden in

Bezug auf „barrierefreies Bauen“

vorbildlich geschult und können

zu allen Fragen rund um senioren-

und behindertengerechtes Bauen,

Umbauen, Einrichten bis hin zu

Finanzierungsfragen fachkundig

Auskunft geben.

In einem derzeit eigens zu diesem

Zweck entstehenden „Produkthandbuch

für barrierefreie Produkte“,

das den angeschlossenen

Betrieben zur Verfügung stehen

wird, wird auf besonders empfehlenswerte

Produkte der Industrie

hingewiesen.

Für Bauherren liegen im Internet

unter www.lebenohnebarrieren.de

einige interessante Informationsbroschüren

zum Abruf bereit.

Interessierte Betriebe erhalten

unter der gleichen Adresse Auskunft

über die Möglichkeiten einer

Teilnahme an ihrem Ort.

„Leben ohne Barrieren“

Hölderlinstr. 14

47533 Kleve

Tel. 02821/ 45231

www.lebenohnebarrieren.de

Haus+Hof|31


KINDER | SCHULANFANG

Tipps rund ums Kinderzimmer

Für einen gesunden Schulstart

Am 9. August kommt für viele

Kinder der große Tag: Die Einschulung.

Mit dem Beginn der

Schulzeit wachsen jedoch nicht

nur die Aufgaben für die Schüler,

sondern auch die Anforderungen

an das Kinderzimmer. Denn nun

verbringen die Jüngsten viel Zeit

am Schreibtisch, weshalb dieser

kind- und körpergerecht gestaltet

sein sollte.

Deswegen ist es gerade zu Schulbeginn

wichtig, bei bereits vorhandenen

Schreibtischen und

Schreibtischstühlen zu überprüfen,

ob sie noch die richtige

Höhe haben und ergonomisch

aufeinander eingestellt sind. Ist

dies nicht der Fall, kann es zu

schmerzhaften Haltungsschäden

kommen. Als Faustregel gilt:

Die Sitzvorderkante sollte etwa

der Höhe der Unterkante der

Kniescheibe entsprechen und der

Stuhl sollte nur so hoch sein, dass

beide Füße vollen Bodenkontakt

haben. Die geeignete Tischhöhe

ermittelt das Kind seitlich am

Tisch sitzend. Wenn beide Arme

90 Grad angewinkelt werden,

sollten sich die Ellenbogenspitzen

zwei bis drei Zentimeter unterhalb

der Tischplattenhöhe befinden.

Um Verspannungen im Nacken

vorzubeugen, ist eine kippbare

Tischplatte oder ein Tischplatteneinsatz

ideal, so wird der Kopf

nicht zu stark nach vorne geneigt.

Doch nicht nur die Ergonomie ist

wichtig, Tisch und Stuhl sollten

auch frei von Schadstoffen, reparaturfreundlich

und pflegeleicht

sein und dem kindlichen Bewegungsdrang

standhalten können.

„Billigprodukte“ können dies

häufig nicht leisten. Als Material

eignen sich am besten hochwertige

harte Massivhölzer wie Erle

und Buche, die mit natürlichen

Ölen und Wachsen behandelt

und auf Schadstoffe getestet sind.

Damit sich die Investition in den

Lern- und Arbeitsplatz auch lohnt,

sollte nicht nur der Stuhl höhenverstellbar

sein, sondern auch

der Tisch. So kann der Tisch vom

32|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: hülsta (2), PixelQuelle (2)

Anfang bis zum Ende der Schulzeit

genutzt werden. Die Arbeitsfläche

des Schülerschreibtisches kann

dabei nicht groß genug sein: Alle

feinmotorischen und häufigen

Bewegungen mit der Hand sollten

frei ausführbar sein. Schräg

zu stellende Tischplatten erweitern

den Funktionsbereich des

Schreibplatzes. Für wachsenden

Bedarf an Stauraum oder Fläche

sind Ergänzungsmodule ideal:

Schubladen, Utensilienkästen,

seitliche Tischplattenerweiterungen,

später Halterungen für den

PC-Tower etc. Ein weiterer Tipp:

Sorgen Sie für eine ausreichende

Beleuchtung des Schreibtisches.

Ideal ist ein Platz am Fenster,

aber auch Lampen können für

genügend Licht sorgen. Wichtig:

Die Lampe darf keinen Schatten

werfen, das kann langfristig den

Augen der Kinder schaden. Ist Ihr

Kind also Rechtshänder, bringen

Sie die Lichtquelle links an oder

umgekehrt.

Doch auch die übrigen Möbel

sollten kindgerecht sein. Eltern

sollten generell beim Möbelkauf

auch an die Gesundheit ihrer

Kinder denken, denn oft ist mehr

drin in den Möbeln, als man

glaubt. Manche Hilfsstoffe aus

der Möbelproduktion wie Formaldehyd

in Leimen oder flüchtige

organische Verbindungen aus Lösemitteln

sind direkt allergen und

können Reaktionen über Husten,

Juckreiz, Hautrötungen bis hin zu

schwerem Asthma auslösen. Um

solche verborgenen Stoffe aus

dem Kinderzimmer fernzuhalten,

empfiehlt sich die Anschaffung

schadstoffgeprüfter Möbel. Da

die Zahl der Allergieerkrankungen

bei Kindern in den letzten Jahren

rapide gestiegen ist, sollten sich die

Schadstoffkontrollen nicht nur am

gesunden Menschen orientieren,

sondern an Grenzwerten, die für

Allergiker relevant sind. Damit

treffen Eltern Vorsorge für ihr Kind.

Kindermöbel sollten aber nicht nur

gesund, sondern auch robust sein,

denn schließlich werden sie beim

Spielen und Tollen stark beansprucht.

Ein entsprechendes TÜV-

Zertifikat für Gebrauchssicherheit

sollte Grundvoraussetzung und

kleine Schäden einfach zu reparieren

sein, damit Kinder sich nicht

daran verletzen. Kurz: Kindermöbel

müssen „Vollprofis“ sein. Manche

Billigmöbel aus dem Mitnahmebereich

scheiden da aus. Möbel

aus massivem Holz hingegen sind

häufig Alleskönner. Aber auch bei

so genannten »

Haus+Hof|33


KINDER | SCHULANFANG

„Biomöbeln“, wie Massivholzmöbel

oft tituliert werden, sollten

Eltern genau hinschauen. Denn

anders als bei Lebensmitteln ist

„Bio“ in der Möbelbranche kein

geschützter Begriff im Sinne von

Verbrauchersicherheit. Wichtig

sind vor allem eine möglichst

metallfreie Verarbeitung und abgerundete

Kanten, die die Verletzungsgefahr

verringern.

Holz sollte auch nur mit Ölen und

Wachsen auf natürlicher Basis

behandelt werden. Oberflächen,

die nicht mit Lacken versiegelt

sind, leisten einen Beitrag zu

einem gesunden Raumklima,

denn sie können Feuchtigkeit

aus der Raumluft vorübergehend

aufnehmen und später wieder

abgeben. Der Haken daran: Auch

natürliche Öle können unter Umständen

Stoffe enthalten, auf die

manche Menschen allergisch

reagieren, etwa die gelegentlich

als natürliche Lösemittel verwendeten

Zitrus-Terpene. Aufklärung

über die eingesetzten Hilfsmittel

kann ein guter Fachhändler geben,

der sich auf natürliches Wohnen

spezialisiert und Möbel für Kinder

mit besonderer Sorgfalt auswählt.

Darüber hinaus bieten

Gütesiegel eine

Orientierungshilfe

für Eltern, wenn sie

transparent werden

lassen, auf was getestet

wurde und welche

Standards zugrunde

liegen. Auskunft

über Wert und Gehalt

verschiedener

Gütesiegel im Möbelbereich

geben

Umweltinstitute,

Verbraucherorganisationen

und Testzeitschriften.

Als besonders

empfehlenswert wird

dort das ÖkoControl

Siegel eingeschätzt.

Das ÖkoControl

Siegel des Europäischen

Verbandes

ökologischer Einrichtungshäuser

zeichnet

Möbel, Matratzen und

Bettwaren aus, die strenge Tests

bei unabhängigen Prüflaboren

Wie sitzt Ihr Kind am besten?

Körpergröße 90 105 120 135 150 165 180

Sitzhöhe 22 26 30 34 38 42 46

Sitztiefe - 26 29 33 36 38 40

bestanden haben und so größtmögliche

Schadstofffreiheit garantieren

können. Bei schlauem

Kauf muss so viel Sicherheit nicht

zwangsläufig teurer werden, denn

gute Kindermöbel „wachsen“ mit

und begleiten Kinder in allen

Wachstumsphasen. Möbel, die

sich durch wenige Handgriffe vom

Gitterbettchen zur Kinderliege

oder zum Schreibtisch umbauen

lassen, machen sich rasch bezahlt

und leisten ganz nebenbei einen

aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

Ist das Kinderzimmer eher klein,

müssen Sie natürlich auch

mit „Köpfchen“ kaufen.

Beispielsweise kann ein

Hochbett

dafür sorgen, dass unter dem Bett

noch Freiraum am Boden fürs

Quelle: hülsta (nach DIN-ISO-Norm 5970)

Spielen bleibt. Auch außerhalb

des Zimmers können Eltern Ihre

Kinder auf dem Weg zum Schulkind

unterstützen. Beispielsweise

bei der Wahl des Schulranzen.

Erstes Kriterium beim Kauf eines

Tornisters ist das Gewicht, denn

bereits Erstklässler müssen eine

Menge an Büchern und sonstigem

Unterrichtsmaterial mit sich

tragen. Als Faustregel gilt hier: Ein

Erstklässler sollte nur zehn Prozent

seines Körpergewichts tragen.

Meist müssen die

20 bis 25 Kilogramm

leichten I-

Dötze aber mehr

schleppen. Des-

halb sollte der Ranzen nicht nur

leicht, sondern auch stabil und

geräumig sein. Gehen Sie nicht

ohne Ihr Kind einkaufen, denn ein

Ranzen muss anprobiert werden:

Sitzt er bequem, sind die Riemen

in richtiger Position? Gefallen

sollte er natürlich auch, wird er

doch zum täglichen Begleiter Ihres

Kindes. Um unnötiges Gewicht zu

vermeiden, schadet es nicht, den

Schulranzen im Laufe des Schuljahres

durchzusehen: Was wird

nicht mehr gebraucht, was kann

nur an bestimmten Tagen mitgenommen

werden? Vielleicht kann

Ihr Kind auch schwere Bücher in

der Schule lassen. Das können Sie

mit dem Lehrer absprechen.

Was natürlich bei keinem Schulanfänger

fehlen darf ist die traditionelle

Schultüte. Wer die Zähne

seines Kindes etwas schonen

möchte, packt anstatt ausschließlich

Süßigkeiten ein paar nützliche

Kleinigkeiten für den Schulstart

mit in die Tüte.

Weitere Informationen und Tipps

finden Sie im Internet unter

www.huelsta.de

www.oekocontrol.com

34|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: hülsta (1), Roeb (2), H+H/ Zisch

Gewinnspiel

Kinder und Eltern aufgepasst:

Diesmal gibt´s was für unsere

Kleinsten zu gewinnen! Wir

verlosen drei Schulstart-Sets,

die Sicherheit, Denksport und

Malspaß garantieren.

Für den sicheren Weg zur Schule

sorgt das Kiddy-Safe-Set

von Retrotal, bestehend aus

einer reflektierenden Weste, einem

Reflektorarmband, einem

reflektierenden Bären-Anhänger

und einer batteriebetriebenen

Leuchte zum Anstecken. Da

wird Ihr Kind ganz bestimmt

auch im Dunkeln nicht übersehen.

Der Christophorus-Verlag spendiert

drei Bücher rund um den

angesagten Trend bei Groß und

Klein: Sudoku, das japanische

Zahlenrätsel und Denkspiel.

Speziell für Grundschulkinder

entwickelt enthält das Buch

„Sudoku – Spaß für Grundschulkinder“

48 Seiten mit

verschiedenen Rätseln, Lösungsstickern

und einer kindgerechten

Einführung.

Mit den kindgerechten Stiften

von Staedtler entfalten

Kinder spielerisch ihre

Kreativität. Die ergonomische

Dreikantform

der triplus Jumbo-Farbstifte

und Fasermaler ermöglicht ermüdungsfreies,

unverkrampftes

Malen, Zeichnen und Schreiben.

Die passende Dreikant-Doppel-Spitzdose

mit Verschlussdeckel

gehört ebenfalls zum

Set dazu.

Wollen Sie mitmachen bei unserem

tollen Gewinnspiel zum

Schulstart? Beantworten Sie

einfach folgende Frage:

Wie schwer sollte der Schultornister

eines Erstklässlers

höchstens sein?

Kleiner Tipp: Die Antwort finden

Sie im nebenstehenden Text.

Die richtige Lösung schicken

Sie an: Ruhr Medien Verlag, Redaktion

Haus + Hof, Stichwort

„Schulanfang“, Nordsternstr.

65, 45329 Essen oder per E-

Mail an info@ruhrmedien.de.

Absender nicht vergessen! Einsendeschluss

ist der 1. August

2006, Rechtsweg und Barauszahlung

sind ausgeschlossen.

www.RuhrRadar.de

Branchenbuch

Immobilien

Stellenmarkt

KatalogService

Traumhaft schön

Innovationen aus dem Handwerk

Dieses Jahr feiert die Firma Fliesen

& Marmor Roeb ihr 25-jähriges

Firmenjubiläum. In den vielen

Jahren ist es dem Firmeninhaber

Friedhelm Roeb immer ein Anliegen

gewesen, dem Wettbewerb

immer einen Schritt voraus zu

sein. Damals wie heute setzt

er dabei auf neue Ideen und

attraktive Produkte für ein schönes

Zuhause. Angefangen von

einer 3-D-Badplanung bis zur

Gesamtplanung, Organisation

und Durchführung aller Gewerke,

die für ein perfektes Bad oder andere

Räumlichkeiten erforderlich

sind, bietet das Unternehmen ein

breites Leistungsspektrum. Dabei

werden grundsätzlich die besten

und modernsten Materialien verwendet.

Da dürfte es auch kaum

verwundern, dass vor rund zwei

Jahren ein neues Produkt in die

Angebotspalette der Firma Roeb

aufgenommen wurde.

Hierbei handelt es sich um einen

Naturstein, der in einem Spezialverfahren

in einer super dünnen

Materialstärke von nur 7,5 Millimetern

hergestellt wird. Darüber

hinaus ist der Naturstein auf der

Rückseite mit einer Armierung

versehen, wodurch der Stein eine

unglaubliche Flexibilität erreicht.

Dieser Dünnstein kann überall

eingesetzt werden, wo massivem

Stein Grenzen gesetzt sind, zum

Beispiel durch zu große Aufbauhöhe,

zu großes Gewicht oder

bewegliche Untergründe.

Die Firma Roeb fertigt hieraus

Stufenanlagen für Holztreppen,

PR-ANZEIGE

bodenbündige Duschtassen für

senioren- und behindertengerechte

Badezimmer, großflächige

Wandelemente, ja sogar Deckenelemente

aus Granit, inklusive

integrierter Beleuchtung. Die

robuste Oberflächenhärte der

attraktiven Granite bewirkt eine

dauerhafte zeitlose und pflegeleichte

Eleganz. Anzusehen sind

diese Innovationen der Firma Roeb

in den Bäderausstellungen bei der

Firma Zander in Oberhausen und

Essen sowie im Fliesen-Fachcenter

in Duisburg.

Fliesen & Marmor Roeb

Schweizer Str. 11

47058 Duisburg

Tel. 0203/ 344658

Fax 0203/ 3462040

www.fliesen-roeb.de

info@fliesen-roeb.de

Haus+Hof|35


GARTEN | GRILLEN IM FREIEN

Gut & gesund – gelungene

Grillabende im Garten

Grillen gehört zum Sommer einfach

dazu. Ob im eigenen Garten

oder auf Balkon und Terrasse. Die

Verbraucher-Zentrale NRW rät,

beim „Spiel mit der Glut“ keine

Gesundheitsgefahren zu riskieren:

„Wenn Fleischsaft oder Fett in

die Glut tropfen und verbrennen,

bilden sich Krebs erregende Stoffe,

Benzpyrene, die sich mit dem

aufsteigenden Rauch am Grillgut

ablagern. Bei der besonders beliebten

Kruste des Grillguts kann

das dem Rauch von 600 Zigaretten

entsprechen“, rechnen die

Ernährungsexpertinnen vor und

empfehlen, Grillschalen zu benutzen,

damit kein Fett in die Glut

gelangt. Außerdem sollte auf das

ständige Einpinseln des Grillguts

mit Marinade oder das Bespritzen

mit Bier verzichtet und verkohlte

Stellen an gegrilltem Fleisch, Gemüse

oder Obst keinesfalls verzehrt

werden. Darüber hinaus haben sie

folgende Tipps für sommerliche

Grillvergnügen parat:

Gepökeltes gehört nicht auf den

Grill. Denn beim Erhitzen von Kassler

oder Räucherspeck, Fleisch-

und Bockwurst oder Leberkäse

können aus dem zugesetzten

Nitritpökelsalz (in der Zutatenliste

zu erkennen als Kalium- oder Natriumnitrit,

E 249 bis E 252) Krebs

erregende Nitrosamine entstehen.

Gekauft werden sollten ausdrücklich

nur Grillprodukte – die dürfen

nämlich nicht gepökelt sein. Geeignet

sind Nackenkoteletts, Steaks,

Lende oder Geflügelschnitzel, weil

sie relativ mager und gleichmäßig

dick sind.

Wird Fisch gegrillt, sind Makrele,

Lachs oder Forelle leckere Grill-

Varianten – am besten in Alufolie

wickeln oder mit einem speziellen

Besteck grillen. Festfleischige,

saftige Gemüsesorten wie zum Beispiel

Zwiebeln, Tomaten, Paprika,

Kartoffeln, Maiskolben oder Champignons

eignen sich pur, gewürzt

oder gefüllt hervorragend zum

Grillen. Aber auch Bananen, Pfirsiche

oder Äpfel bekommen durch

das Grillen ein ganz besonderes

Aroma und sind eine gesunde

Bereicherung auf dem Rost.

Grundsätzlich sollte erst nach dem

Grillen gesalzen werden – das

Grillgut verliert sonst Wasser, wird

trocken und leidet im Geschmack.

Um das Austrocknen zu verhindern,

empfiehlt es sich, das Grillgut

dünn mit Öl zu bestreichen – auf

keinen Fall jedoch mit Margarine

oder Butter, weil diese Fette hohen

Temperaturen nicht standhalten.

Viele Grillsachen vom Metzger oder

aus dem Supermarkt sind schon

mit würziger Marinade umhüllt.

Mariniertes sollte mit Küchenkrepp

abgetupft werden, um das Abtropfen

der Flüssigkeit zu verhindern.

Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill

– Grillmeister haben die „Qual der

Wahl“. Während eingefleischte

Grillfreunde auf das offene Holzkohle-Feuer

schwören, das dem

Grillgut den typischen Grillgeschmack

verleiht, schätzen andere

die kurze Vorheizzeit von Gas- und

Elektrovarianten. Außerdem gibt’s

hierbei weder Asche zu entsorgen

noch aufwändige Reinigungsarbeiten.

Für alle gilt: Jeder Grill

braucht einen sicheren und festen

Standplatz.

Außerdem gehören Schürze, Handschuhe

und lange Grillzange zu

Grillmeisters Grundausstattung,

um sich vor Fettspritzern zu schützen.

Brennendes Fett nicht mit

Wasser löschen, sondern mit einer

Löschdecke ersticken oder mit

einem Feuerlöscher bekämpfen.

Eigentlich selbstverständlich ist

es, den Grill nie unbeaufsichtigt zu

lassen und Kinder auf Abstand zu

halten! Als Brennmaterial für den

Holzkohlegrill eignen sich nur Holzkohle

oder Holzbriketts – weder

Altpapier noch Holz darf als Brennmaterial

verwendet werden, weil

sich dabei giftige Gase entwickeln

können, die sich mit dem Rauch

auf dem Grillgut niederschlagen.

Den Grill rechtzeitig mit Holzkohle

oder -briketts anheizen und so lange

durchglühen zu lassen, bis sich

eine weiße Ascheschicht gebildet

hat. Fleisch, Fisch oder Gemüse

erst auflegen, wenn kein Rauch

mehr aufsteigt.

Ausdrückliche gesetzliche Bestimmungen

zum Grillen gibt es nicht.

Allerdings: Der Holzkohlegrill auf

dem Balkon ist tabu! Zudem kann

Rauch in Wohn- und Schlafräumen

unbeteiligter Nachbarn als eine

erhebliche Belästigung gelten und

gegen das Immissionsschutzgesetz

verstoßen. Dieser Verstoß kann

als Ordnungswidrigkeit mit einer

Geldstrafe geahndet werden. Auf

jeden Fall empfiehlt es sich, die

Nachbarn vorher zu informieren.

Verbraucher-Zentrale NRW

36|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: PixelQuelle.de (1), CMA (1)

Das schmeckt!

Bratwurst und Bauchfleisch gehört beim Grillen immer dazu.

Doch warum nicht mal etwas anderes probieren? Neben dem

üblichen Fleisch von Schwein und Rind kann man Pute, verschiedene

Gemüsesorten und auch Käse auf den Grill legen. So

steht einer gelungenen Grillparty mit Freunden und Verwandten

nichts im Wege.

Wer auf gesunde Ernährung achtet,

muss beim sommerlichen

Grillen nicht zu kurz kommen

– einer der Gründe, warum bereits

14 Prozent aller Grillfreunde

auf Geflügelfleisch setzen. Beim

Grillen wird kein zusätzliches Fett

benötigt und die Nährstoffe und

Vitamine des Fleisches bleiben

weitgehend erhalten.

Putenfleisch beispielsweise liefert

viel hochwertiges Eiweiß, wichtige

Vitamine und Mineralstoffe, und

das Brustfleisch enthält nur ein

Gramm Fett pro 100 Gramm.

Wer beim Grillen auf Putenfleisch

setzt, braucht am Ende der Saison

also keine Angst vor der Waage

zu haben. Zudem lässt es abwechslungsreichen

Genuss zu.

Auf dem Grillrost brutzeln neben

Puten-Steaks oder marinierten Putenflügeln

alle Arten von Spießen

und Würstchen aus dem vielseitigen

Fleisch. Sämtliche Puten-

und Truthahnspezialitäten haben

dabei eines gemeinsam: Sie sind

schmackhaft und ideal für den

leichten Genuss ohne Reue. Mehr

Informationen zu gesunder Ernäh-

rung und Rezeptideen für Leichte

Küche, Fingerfood, Festessen und

fürs Grillen bietet die Internetseite

www.deutsche-puten.de.

Wer bei der Gartenparty endlich

mal die selbst ernannten Grillmeister

verblüffen will, sollte sich

folgenden Tipp merken: Um das

Fleisch weicher und knuspriger zu

machen, nimmt man eine Spritze,

füllt sie mit etwas Bier und führt

die Nadel samt Spritzeninhalt

unter die Haut der gewünschten

Fleischpartie – anstatt das Grillgut

mit dem Gersensaft zu bespritzen.

So wird es innen zart und außen

knusprig. Ideal für derlei „Doping“

sind übrigens auch Bier-Mixgetränke,

zum Beispiel mit Lemon

oder Orange.

Wer einen vielseitigen Snack für

jeden Geschmack sucht, liegt

mit Käse genau im Trend. Als

Fingerfood, überbacken oder pur:

Mit deutschem Käse kommt Abwechslung

in jede Sommerparty.

Von Hartkäse über Frischkäse

bis Brie – das Angebot aus weit

über 150 deutschen Käsesorten

bietet viele Möglichkeiten für

kreative Variationen - auch beim

Grillen. Ein scharfes Vergnügen

zum Dippen bietet zum Beispiel

die Jalapeño-Frischkäse-Creme.

Dazu wird deutscher Frischkäse

in Doppelrahmstufe mit Sambal

Oelek gewürzt. Käse vom Grill

ist neben Fleisch und Gemüse

ein leckerer Gaumenschmaus.

Festere Käsesorten wie Allgäuer

Emmentaler, deutscher Gouda

oder Edamer lassen sich gut für

Grillspieße verwenden. Deutscher

Ziegen- oder Schafskäse, Camembert

oder Mozzarella entfalten

ihre besondere Note, wenn sie

vor dem Grillen eingewickelt werden,

zum Beispiel in Weinblätter

oder Auberginen. Bei schonender

Hitzezufuhr und idealerweise in

einer Grillschale gegart, bringen

die raffinierten Käsekreationen die

Partygäste zum Schmelzen.

Weitere leckere Ideen gibt es im

Internet auch unter www.alleinegrillen-ist-doof.de.

djd/pt, CMA

Haus+Hof|37


Natursteine

GARTEN | NATURSTEINPFLASTER

In südlichen Ländern wie Italien,

Spanien oder Portugal ist der Naturstein

in Form von Mauern oder

Pflasterflächen fester Bestandteil

des Stadtbildes und jeder, der

schon einmal in Barcelona oder

Lissabon gewesen ist, wird sich

an die außergewöhnlich schönen

Natursteinarbeiten erinnern.

Naturstein ist vielseitig und aufgrund

der Tatsache, dass er sich

in fast jede vorstellbare Form

verwandeln lässt, ist es nicht

verwunderlich, dass man ihn für

so manchen Einsatz gebrauchen

kann: Einfahrten aus Klein- oder

Großpflaster, Bänderungen in

bestehenden oder neu anzulegenden

Pflaster- oder Plattenbelägen,

Trockenmauern, um

verschiedene Höhen abzufangen,

Für ein biologisches

Gleichgewicht in

Ihrem Teich ...

– jeder ein Einzelstück...

Steinsetzungen in Bereichen des

Teichrandes bei Schwimm- und

Zierteichen, Sitzsteine in der

Rasenfläche, Steinschüttungen

in Drahtgitterkörben (Gabionen)

– ebenfalls zur Hangabfangung,

aber auch um nicht ansehnliche

Gartenbereiche zu „verstecken“

– Steingärten oder Asiatische

Gärten, Findlinge und Skulpturen,

Plattenbeläge in Terrassen

und Wegen, Trittsteine in Beetflächen

und so einiges mehr…

– die Gestaltungsmög lichkeiten

sind endlos.

Wenn man sich für die Gestaltung

des eigenen Gartens mit Naturstein

entscheidet, bietet einem

dieser von allen Baumaterialien

die wohl breiteste Palette von

Formaten und Farben für den

Nordring 36, 46240 Bottrop

Tel. 02041-985000

Fax 02041-97334

info@baeuerliche-bottrop.de

Einsatz in der Gartengestaltung.

Während manche Natursteine

wie zum Beispiel der Granit

jedoch fast universal einsetzbar

sind, eignen sich andere nur für

spezifische Funktionen. Porphyr,

Grauwacke und manche Kalk-

und Sandsteine gehören zu dieser

Gruppe, die nur in kleineren Formaten

erhältlich sind und primär

als Bodenbeläge Verwendung

finden.

Des Weiteren beeinflussen die

Frostbeständigkeit des Gesteins,

seine geologische Struktur wie

auch die Spaltbarkeit und Leichtigkeit

der Bearbeitung den

Einsatz. Ist ein Stein nur bedingt

frostbeständig, sollte er in der

Regel nicht im Freien eingebaut

werden. Auch der Grad der

Der Erfolg des Produktes

resultiert aus dem biologischen

Zusammenspiel

von Milchsäurebakterien,

Enzymen und Fermenten.

Teichvita ist rein

biologisch, absolut ungiftig

und bedenkenlos

einsetzbar.

Einsatzgebiete sind

Gartenteiche, Tümpel,

Biotope, Koi-Teiche und

Schwimmteiche!

Bearbeitung beeinflusst das

Aussehen: Ob die Sichtflächen

bruchrau, bossiert, gespitzt, gestockt

oder gestrahlt sind, wird

in der später fertig gestellten

Fläche die unterschiedlichsten

Eindrücke hinterlassen.

Bevor die Entscheidung für ein

bestimmtes Gestein fällt, ist es

sinnvoll, dessen Eignung für die

vorgesehene Funktion mit einem

Fachmann zu überprüfen. Denn

eine noch so hohe Steinqualität

ist nichts wert, wenn sie nicht

fachmännisch verarbeitet wird.

Daher ist es umso wichtiger, sich

gerade für diese anspruchsvollen

Arbeiten eine qualifizierte Fachfirma

zu suchen.

Fällt in der Gartengestaltung

das Wort Naturstein, denkt fast

Blumen & Pflanzen

• Pflanzengefäße,

Gartengeräte und -dekorationen

• Düngemittel, Blumenerde, Torf

und Pflanzenschutz

• Heizöl, Kohle, Briketts und Koks

• Großhandel für Friedhofsgärtner,

Garten & Landschaftsbau

• Tiernahrung für Pferde, Hunde,

Katzen, Tauben und Kleintiere,

sowie Tierzubehör

• Arbeitsbekleidung

38|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Blanik (7)

Treppe

aus Granit-

Leistensteinen

und Granit-

Polygonaler

Plattenbelag

aus

schwarzem

Sandstein

(„Nirvana“)

in Kombination

mit Holz

jeder zuerst: „Das wird bestimmt

teuer….“ So ganz im Unrecht

ist man mit dieser Vermutung

natürlich nicht, denn Naturstein

ist nun mal kein Supermarktartikel,

der unbegrenzt und in jeder

Größe vorrätig ist. Wie der Name

schon vermuten lässt, handelt

es sich hier nicht um einen

„künstlich hergestellten Stein“

wie den Betonstein, sondern um

ein Naturprodukt, welches je

nach Steinart unterschiedlichster

Herkunft sein kann. In der Regel

haben die meisten Natursteine,

wenn sie bei uns in Deutschland

eintreffen, auch schon einen

beachtlichen Weg zurückgelegt

– viele beliebte Arten wie zum

Beispiel der Porphyr oder der

Mosaik Dirk Blanik ist Inhaber des gleich namigen

Garten- und Landschaftsb aubetriebs in

Bottrop-Kirchhellen.

Trittsteine,

geschnitten

und gestrahlt,

aus

Bergischer

Grauwacke.

Die Trockenmauer

im

Hintergrund

ist aus demselben

Stein

Granit kommen unter anderem

aus Italien oder China. Manche

Vorkommen, zum Beispiel die

von gelbem Granit, sind klein und

die Steine daher entsprechend

teurer als etwa der weitaus gängigere

hellgraue Granit.

Haben Sie Lust auf Natur bekommen?

Erfahrene Landschaftsgärtner

(www.galabau.de oder

www.blanik.de) oder, falls Sie

nur eine Beratung möchten

und die Arbeiten lieber selbst

ausführen möchten, auch die

Landschaftsarchitekten (www.

architektur-freiraum.de) der Region,

stehen sicherlich gerne mit

Rat und Tat zur Seite.

Julia Schiewer/

Dirk Blanik

Blanik GmbH

Forststraße 31, 46244 Bottrop

Tel. 02045/ 7767

www.blanik.de

info@blanik.de

Haus+Hof|39


TIERE | AQUARISTIK FÜR EINSTEIGER

Aquarien bieten viel Freude und

Entspannung. Häufig führen

jedoch kleine Fehler dazu, das

die Freude am Aquarium schnell

versiegt. Das viel verkaufte 60

Zentimeter-Einsteigerset wird

häufig nicht richtig ausgestattet,

hat dann schnell mehr Algen als

Wasserpflanzen – und sieht gar

nicht mehr schön aus. Das Problem:

Einsteiger-Aquarien sollen

möglichst wenig kosten, es ist

ja noch ungewiss, ob die Kinder

Fische sind toll!

Freude am ersten Aquarium

wirklich den Spaß daran behalten.

Natürlich geht das zu Lasten

der Qualität. Sicher, auch diese

Aquarien sind dicht, aber in der

Regel werden die billigsten Filter

und Heizer hineingepackt. Dann

sollen noch möglichst schnell

Fische herein – und dann sterben

diese Tiere, und das war es mit

dem Aquarium. So sollte – und

muss – es nicht sein.

In jedem Aquarium muss sich

die Biologie erst entwickeln, und

das braucht Zeit. Angenommen,

Sie entscheiden sich für das 60er

Set mit 54 Litern Wasserinhalt.

Die Beleuchtung des Aquarium

hat 15 Watt, und das ist für viele

Wasserpflanzen sehr wenig, da

sollten Sie sich gut beraten lassen.

Es gibt auch Pflanzen, die

mit weniger Licht zufrieden sind.

Dann gehört unter den Kies ein

Wasserpflanzennährboden. Beides

zusammen sollte zwischen

sechs und acht Zentimeter hoch

sein. In diesem Boden siedeln

sich Bakterien an, die für das

Funktionieren des Biotop sehr

wichtig sind. Einige Pflanzen

nehmen ihre Nahrung auch über

die Wurzeln auf.

Das Aquarium wird mit kaltem

Wasser aufgefüllt bis gut 15

Zen timeter unter den Rand.

Beim Einsetzen der Pflanzen die

Glaswolle und das Blei entfernen,

starke Wurzeln auf ein Drittel kürzen

und dann einpflanzen. Viele

40|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: PhotoCase.com (2), Burda (1)

Pflanzen werden über Wasser

gezüchtet und bekommen beim

Nachwachsen unter Wasser

anderes Blattwerk, auch werden

dann die alten Blätter abgeworfen.

Wie jede Pflanze benötigen

Wasserpflanzen regelmäßig

Dünger. Am besten wachsen sie

mit Kohlensäure, also CO². Die

Wasserpflanzen sind ein ganz

wichtiger Aspekt beim Gelingen

des Aquarium, denn sie nehmen

auch überschüssige Nährstoffe

auf.

Achten Sie immer auf gut wachsende

Pflanzen, damit die Algen,

die immer auch vorhanden sind,

so wenig wie möglich Nahrung

haben. Beim Start viele Pflanzen,

vor allem auch schnellwüchsige,

einsetzen. Später wird dann

die Dekoration eingesetzt. Jetzt

nehmen Sie auch den Filter

und den Regelheizer in Betrieb.

Manchmal beobachten wir bei

Anfängern, dass der Wasserstand

zu hoch eingefüllt wird. Großer

Ärger kommt auf, schnell heißt

es dann „Das Aquarium ist undicht!“.

Stimmt aber nicht – es

ist nur einen Zentimeter zu hoch

gefüllt. Das Wasser läuft dann

über die Schläuche oder Kabel

heraus.

Dann kommt die Zeit des Wartens:

Zehn, besser noch 14 Tage

später werden die ersten Fische

eingesetzt. Für jeden Zentimeter

Fisch – wenn diese ausgewachsen

sind – sollte ein Liter Wasser

zur Verfügung stehen. Fragen Sie

deshalb beim Kauf nach, welche

Größe die Fische erreichen.

Auch sind die Tiere recht unterschiedlich

empfindlich. Der sehr

beliebte Neonfisch gehört beim

Neubesatz zum Beispiel nicht als

Erster in das Aquarium. Setzen

Sie beim ersten Kauf nicht mehr

als sechs oder acht Fische ein,

denn das schaffen die Bakterien

gerade noch zu verarbeiten.

Nun kommt das Füttern – toll,

die Tiere haben einfach immer

Hunger... – Vorsicht, böse Falle!

Klar fressen sie, aber das überschüssige

Futter fällt auf den

Boden und zersetzt sich, die

guten Bakterien sterben ab und

es bildet sich Nitrit – und das ist

fischgiftig. In den ersten 14 Tagen

bitte nur einmal am Tag eine

kleine Menge reichen, diese sollte

in einer Minute aufgefressen

werden können, mehr nicht. Erst

dann setzen Sie den restlichen

Fischbestand ein. Sie können

dann die Futtermenge langsam

steigern. Die Regel lautet: Zwei

mal am Tag sollten die Fische

zwei Minuten fressen können,

ohne dass sich anschließend Reste

in den Ecken befinden. Welse

werden gezielt mit Futtertabletten

ernährt. Die Beleuchtung sollte

nicht länger als acht, höchstens

neun Stunden eingeschaltet sein.

Gut ist es, wenn gleich eine Zeitschaltuhr

eingesetzt wird. Falls

Sie abends länger ihr Aquarium

anschauen wollen, stellen Sie

zwei Stunden Mittagspause ein,

das gefällt übrigens auch den

Pflanzen gut.

Regelmäßiger Wasserwechsel ist

Die Auswahl an Aquarienfischen

ist riesig. Doch

vorsicht – nicht jeder ist

auch für jedes Aquarium

geeignet. Damit der Einstieg

in das neue Hobby gelingt,

sollten Sie sich im Fachgeschäft

umfassend beraten

lassen. Dort gibt es wichtige

Tipps zur Einrichtung des

Aquariums, zur Zusammenstellung

seiner Bewohner

und deren Fütterung. Gedeihen

Fischen und Pflanzen

prächtig, ist der Spaß am

Aquarium auf lange Sicht

garantiert – und zwar für

Groß und Klein.

nötig, denn es gibt keine Filter die

zum Beispiel den Urin der Fische

entfernen können. 30 bis 40 Prozent

Wasserwechsel alle 14 Tage

sollten es schon sein. Das Wasser

saugt man am besten mit einer

Mulmglocke ab, mit der man

gleichzeitig auch abgestorbene

Blattreste und anderes entfernt.

Gleichzeitig kann man noch die

Pflanzen einkürzen. Dann wieder

auffüllen, Wasseraufbereiter und

Dünger nach Bedarf zufügen

– fertig. Das Säubern der Filter

bitte nicht mit jedem Wasserwechsel

verbinden. Viele reinigen

den Filter zu häufig und spülen

dabei den guten Bakterien rasen

einfach weg. Je nach Bauart

können Filter mehrere Monate

laufen, da ist häufiges Saubermachen

sogar schädlich.

Wenn Sie diese Grundregeln

beachten, steht der Freude am

Aquarium nichts mehr im Wege.

Gesunde lebhafte Fische, schöner

Pflanzenwuchs – besser kann

es nicht sein. Oder doch? Gleich

ein etwas größeres Aquarium

zu wählen, ist zwar ein wenig

kostspieliger, aber nicht so pflegeintensiv.

Je weniger Wasservolumen,

umso mehr muss gepflegt

werden. Allein schon zwei

Leuchtstoffröhren verhelfen zu

besserer Ausleuchtung und damit

zu besserem Pflanzenwuchs.

Annette Burda

Annette Burda ist Inhaberin des Zoo-

Fachgeschäfts „Burda‘s Tierwelt“ in

Gelsenkirchen und Delegierte im Zentralverband

Zoologischer Fachbetriebe

Deutschlands (ZZF). In Haus+Hof verrät

sie regelmäßig Tipps und Tricks rund

ums Heimtier.

Infos: www.burdas-tierwelt.de

Haus+Hof|41


TIERE | TIERHEIM

Ein Sprichwort sagt: „Wenn Gott

einen Hund misst, zieht er ein

Band um sein Herz, statt um den

Kopf.“ Menschen neigen oft dazu

einander nach dem Verstand,

dem Aussehen oder Status zu

beurteilen, weniger aber nach dem

Herzen. Dabei sehnen wir uns nach

Nähe und Zuneigung. Ein Tier

dagegen hinterfragt nicht den sozialen

Status, den Besitz oder urteilt

vorschnell. Die einen begegnen uns

Menschen eher vorsichtig, andere

forsch und interessiert. Doch eines

ist bei allen gleich: Konnten wir erst

ihr Herz erobern, lieben sie uns

bedingungslos.

Ein großes Herz und viel Liebe

hat auch Laika zu geben. Von

den Mitarbeitern des Bottroper

Tierheims wird sie als Traumhund

beschrieben, der auch durchaus

für Anfänger geeignet ist. Die 9jährige

Husky-Mischlingsdame

ist einfach nur lieb und ein toller

Hund. Sie verträgt sich sehr gut

mit ihren Artgenossen und selbst

Katzen akzeptiert sie. Die geduldige

Hündin kennt Kinder und bleibt

auch brav mal gut drei Stunden

allein Zuhaus. Leider hat Laika

Diabetes und muss täglich Insulin

gespritzt bekommen. Dies

lässt sie sich aber völlig

problemlos gefallen.

Die Kosten hierfür

belaufen sich

auf etwa einen

Euro pro Tag.

Momentan ist

Laika noch etwas übergewichtig,

doch das wird sich durch regelmäßige

Bewegung schnell normalisieren.

Denn trotz ihrer Körperfülle

liebt sie, neben ausgiebigen

Streicheleinheiten, Spaziergänge.

Nur Treppensteigen sollte sie nicht

und sucht daher ein ebenerdiges

Zuhause. Bitte lassen Sie sich nicht

von ihrer Erkrankung abschrecken

und geben Sie der lieben Hündin

eine Chance!

42|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Grau (1), PixelQuelle.de (1), Sitwell (1), H+H/ Golischewski (2)

PR-ANZEIGE

GRAU Hundefutter – Qualität macht den Unterschied!

Bei der Auswahl des geeigneten

Futters für Hunde spielt neben der

Akzeptanz, also dem Geschmack

und Geruch des Produktes, vor

allem die Qualität eine große Rolle.

Diese sollte dem verantwortungsvollen

Hundehalter

sehr wichtig sein.

GRAU Hundefutter

legt daher besonders

viel Wert auf hochwertige

Rohstoffe und einen

einwandfreien Produktionsprozess.

Schon das gesunde,

frische Aussehen der

Endprodukte spiegelt

die sorgfältige Auswahl

der Rohstoffe

wieder. So wird bereits

beim Einkauf darauf geachtet, dass

ausschließlich beste Qualität zur

Verarbeitung kommt. Um die hohen

Qualitätsansprüche zu erfüllen, genügt

aber nicht allein die Auswahl

der Rohstoffe – entscheidend für

die Qualität des Endproduktes

ist auch der Herstellungsprozess

selbst.

Gemüse, Mais, Weizen und Reis

werden schonend gereinigt und

von Staub und groben Unrein-

Wir verbringen etwa die Hälfte

des Tages am Arbeitsplatz,

Tendenz steigend. Und das fast

ausschließlich sitzend. Ja, wir

sind eine sitzende Gesellschaft.

Dennoch sitzen wir auf Bürostühlen,

die dieser extremen

Dauerbelastung nicht richtig

angepasst sind. Kein Wunder,

dass inzwischen mehr als 75

Prozent der Berufstätigen unter

Rückenbeschwerden leidet. Rückenschmerzen

sind auch die

Hauptursache für krankheitsbedingte

Fehlzeiten. Ganz und gar

nicht werden die natürlichen,

medizinischen Unterschiede zwischen

Mann und Frau beim Sitzen

im Büro berücksichtigt. Was

viele nicht wissen – das Sitzen

auf herkömmlichen Büro stühlen

kann die männliche Potenz und

die Samenqualität nachhaltig

schädigen. Die Ursachen dafür

sind Medizinern längst bekannt.

Es ist zum einen die mangelnde

Durchblutung und zum anderen

die Überwärmung der Hoden.

Gernot Steifensand, Sohn des

bekannten Bandscheiben-Dreh-

heiten befreit. Nur so können die

gewünschten Mengen von Eiweiß,

Fett, Kohlenhydraten und Feuchtigkeit

erreicht werden, die tatsächlich

aus dem verwertbaren Anteil der

Pflanze stammen und dadurch

über eine außergewöhnlich

hohe Verdaulichkeit

verfügen. Durch den Reinigungsprozess

gelöste

schwer verdauliche Bestandteile

und Schmutz

werden durch Sieben und

Aussortieren vom Endprodukt

getrennt. Zwischen

allen Produktionsschritten

werden die Rohstoffe

genauestens durch

die Mitarbeiter kontrolliert,

um Abweichungen

sofort zu erkennen und

nötigenfalls die Weiterverarbeitung

zu stoppen. Auch wenn diese Kontrollen

sehr zeitaufwändig und

kos tenintensiv sind, verringern sie

das Risiko späterer Reklamationen

enorm.

Alle eingesetzten Grundstoffe sind

sauber, rein, frei von chemischen

Stoffen, nicht vorbehandelt, ohne

Konservierungsstoffe und ohne

Antioxydantien. So hat der Käufer

stuhl-Pioniers F.M. Steifensand,

beschäftigt sich seit Jahren mit

der Problematik des Sitzens im

Büro. Beobachtungen in der

Praxis sowie eine ganze Reihe

medizinischer Erkenntnisse führten

zur Entwicklung einer neuen

Generation von Bürodrehstühlen,

bei denen das gesunde und angenehme

Sitzgefühl im Vordergrund

steht und die unterschiedlichen

Bedürfnisse von Männern und

Frauen berücksichtigt werden.

„Mister Sitwell“, der neue Bürostuhl

für den Mann, unterscheidet

sich durch eine Reihe einfacher

und wirkungsvoller Details

von herkömmlichen Bürodrehstühlen.

Die hodenfreundliche

Sitzfläche ist etwas verkürzt und

hat eine Vertiefung, die von der

Rückenlehne bis nach vorne

reicht. Dadurch werden die Hoden

gut durchlüftet und bleiben

angenehm kühl. Eine ausgeklügelte

Polsterung verstärkt diesen

Effekt zusätzlich.

Die Rücken lehne mit Lordosenstütze

ist flexibel und höhenverstellbar

und berücksichtigt, dass

die Garantie, dass auch das Endprodukt

frei von diesen Stoffen ist.

Hersteller von Tiernahrung sind

leider nicht verpflichtet, eventuelle

Vorbehandlungen der Rohstoffe zu

deklarieren. Der Hinweis „Ohne

Zusatz von...“ sagt also wenig aus,

wenn bereits das zur Verarbeitung

kommende Fett mit Antioxydantien

stabilisiert wurde. Nur die

hochwertigsten, naturbelassenen

Rohstoffe von konstanter Qualität

garantieren jedoch eine optimale

Verwertbarkeit. Jedes GRAU Futtermittel

enthält zudem hochwertige

Gemüseanteile, die man gerade bei

den Mixnahrungen deutlich erkennen

kann. Für die Herstellung der

fleischhaltigen Kroketten werden

ausschließlich die besten verfügbaren

Rohstoffe eingekauft. Es

werden weder Eiweiße oder Fette

aus Tierkörperbeseitigunganstalten

noch gemischte Eiweiße und Fette

verwendet, sondern nur reine

Sorten der jeweils angegebenen

Tierart. Das zugekaufte Rinderfett

entspricht den in der Lebensmittelindustrie

gestellten Anforderungen,

ist garantiert unbehandelt und

nicht durch Antioxydantien stabilisiert.

Das Fleisch stammt aus kon-

Reine Männersache – gesund sitzen mit Mister Sitwell

der Männerrücken muskulöser

ist. Auf diese Weise wird Bandscheibenvorfall

und Rückenbrand

vorgebeugt. Und nicht zuletzt ist

in diesen Bürostühlen mit dem

„Hip-Move-Effekt“ ein System

für dynamisches Sitzen eingebaut,

das Muskeln und

Wirbelsäule ständig in

feiner Mikrobewegung

hält und die Hoden

optimal mit Blut und

Sauerstoff versorgt.

Weitere Informationen

über

Mister Sitwell

und auch über

Lady Sitwell,

den Bürostuhl

speziell für

Frauen, erhalten

Sie

unter www.

s i t w e l l . d e

oder unter

Tel. 09129/

7668.

trollierten Schlachthöfen und hat

ebenfalls Lebens mittelqualität.

Ausführliche Informationen erhalten

Sie bei der GRAU GmbH,

Industriestr. 27, 46419 Isselburg,

Tel. 02874/ 91420, www.grautiernahrung.de

oder bei kompetenten

Zoofachhändlern und

Tierärzten.

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AKTUELLES | KURZ & KNAPP

Innovative Handlaufsysteme von Flexo – mehr als nur ein Handlauf

Sicher, günstig und unkompliziert

Die Sicherheit auf Treppen hat

sich die Firma Flexo Handlauf

Systeme GmbH auf die Fahnen

geschrieben. Mit innovativen

Handlaufsystemen sorgt Flexo

vom Kind bis zum Senior sowie

auch Menschen mit körperlichen

Einschränkungen für sicheres

Laufen auf Treppen.

FlexoForte Handläufe sind rund

umgreifbar und griffsicher, zudem

erfüllen sie den hohen Anforderungen

der DIN-Norm. Sie sind

aus Massivholz und können im

Innen- und Außenbereich verwendet

werden.

Dank einer patentierten, flexiblen

Gelenklösung können die Handläufe

mühelos um Ecken und Kurven

geführt werden. Ungünstige

Unterbrechungen lassen sich dadurch

vermeiden. Handläufe sollen

an der Seite sein, wo die Stufen

breit und sicher sind, also an der

Wandseite. Durch Krankheit einseitig

eingeschränkte Menschen

müssen nicht mehr rückwärts

die Treppe herunter gehen. Das

In den Medien taucht immer wieder

der Begriff „Energiepass“ auf und

es wird einiges darüber spekuliert.

Doch was bedeutet die Einführung

des Energiepasses für Sie als Immobilienbesitzer?

Am 8. September 2005 ist das

neue Energieeinspargesetz in Kraft

getreten. Es sieht vor, dass für

Wohngebäude und Nichtwohngebäude

ein Energieausweis anzufertigen

ist. Dieser soll Erwerbern eines

Hauses oder einer Wohnung und

Wohnungssuchenden Anhaltspunkte

über den Energieverbrauch eines

Gebäudes liefern. Wichtig: Auch im

bestehenden Mietverhältnis kann

ein Mieter auf Vorlage eines Energieausweises

bestehen. Im Ausweis

finden sich auch Hinweise, wie das

Gebäude durch bauliche Maßnahmen

an der Bausubstanz oder an

der Heizungsanlage zukünftig energetisch

verbessert werden kann.

Der Ausweis hat eine Gültigkeit

von zehn Jahren und muss dann

überprüft und erneuert werden.

Die neue EnEV tritt vor aussichtlich

im Herbst 2006 in Kraft. Nach

einer Übergangsfrist soll der Energieausweis

voraussichtlich ab dem

1. Januar 2007 für alle Gebäude

Kombinieren von verschiedenen

Elementen wie Metallend- oder

Anfangsstücke, taktile Kugeln in

den Ecken, bis hin zu nachleuchtenden

Zwischenstücken bietet

verpflichtend sein. Danach kann

es zu Schwierigkeiten bei der Wohnungsvermietung

oder beim Verkauf

kommen, wenn der Ausweis nicht

vorgelegt werden kann.

Ursprünglich sollte ein sogenannter

bedarfsorientierter Energieausweis

verpflichtend wer-

den, der angibt,

wie groß der Energiebedarf

ist,

um ein Gebäude

auf 20° C zu

heizen. Alle relevantenFaktoren

wie Innen-

und Außen- Außen-

temperatur,Lüftungsverhalten

oder

Luftfeuchtigkeit

werden

n a c h d e r

EnEV vorgegeben,

das

individuelle

Nutzungsverhalten der Bewohner

wird nicht berücksichtigt. So wird

eine Vergleichbarkeit von Gebäuden

gewährleistet. Beim bedarfsorientierten

Energieausweis wird

das ganze Gebäude durch einen

Hilfen für Treppenbenutzer in vielen

Lebenslagen. Auch in anderen

Materialien bietet Flexo Handläufe

an, etwa in Aluminium, farbigen

Öko-Rohren oder Edelstahl.

Diese werden mit

taktilen Kugeln verbunden

und geben

darüber hinaus die

Möglichkeit Farben

und Materialien nach

Ihren Wünschen zu

kombinieren.

Lichte Eleganz mit

Licht aus dem Edelstahlhandlauf:

Das

Highlight sind Edelstahlhandläufe

und

Edelstahlschutzgeländer

mit eingelassener

LED Beleuchtung

in mehreren Farben.

Sie sind nicht nur ein

absoluter Hingucker,

sondern beleuchten

dabei die Stufen oder

Gehwege in der Dunkelheit.

Das bietet

Energiefachberater begutachtet.

Sie als Besitzer erhalten so einen

aussagekräftigen und individuellen

Energieausweis für Ihr Gebäude.

Auf Grund des großen Aufwandes

und der damit verbunden Kosten

möchte die Wohnungswirtschaft

nur einen verbrauchs orientierten

Ener gieausweis.

Dabei werden

die tatsächlich

v e r b r a u c h t e n

Werte der letzten

Jahre summiert

und der Mittelwert

gebildet. Der finanzielle

Aufwand ist

natürlich wesentlich

geringer, da keine

Gebäudedaten aufgenommen

werden

müssen und auch die

Bausubstanz nicht

gerechnet gerechnet und bewertet

wird. Bisher

ist aber noch keine

Entscheidung getroffen

worden, welche der beiden Varianten

nun verpflichtend wird.

Grundgedanke bei der Einführung

des Energieausweises ist die Einsparung

von CO², um Umwelt und

hohen Komfort und Sicherheit

mit minimalem Energieaufwand,

innen wie außen.

Flexo Handlauf Systeme GmbH

lässt keine Wünsche offen was

Sicherheit und Schönheit auf

Treppen und Gehwege anbetrifft.

Wenden sie sich an die Mitarbeiter

von Flexo und lassen Sie sich

beraten. Für Ihren Bedarf gibt

es ganz bestimmt eine schöne

Lösung. Sorgen Sie für Ihr Wohlbefinden

vor, gönnen sie sich bequemes

Gehen auf der Treppe und

vermeiden Sie rechtzeitig Stürze.

Lassen Sie jetzt einen zweiten

Handlauf auf der Wandseite der

Treppe einbauen.

Flexo Handlauf Systeme

Michael und Marlies Friem

Waldweg 51

46514 Schermbeck

Tel 02853/44 85 77

Fax 02853/44 85 20

info@flexohandlauf.de

www.flexohandlauf.de

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EnEV 2006 – was bringt der Energiepass?

Gesundheit zu schonen. Laut einer

Erhebung der Deutschen Energieagentur

entfällt auf die Gebäudeheizung

49 Prozent des Energiebedarfs

in einem durchschnittlichen

deutschen Haushalt. Warmwasser

hingegen hat nur einen Anteil von 8

Prozent, Licht sogar nur von 1 Prozent.

Der entscheidende Gedanke

für Sie als Immobilienbesitzer ist

daher, wie Sie bei steigenden Energiepreisen

Kosten für Heizung und

Warmwasser sparen können.

Sprechen Sie doch mal mit einem

Energiefachberater über Einsparungsmöglichkeiten,Amortisationszeiten

von Sanierungsmaßnahmen

sowie über die staatlichen Förderprogramme.

Haedenkampstraße 8

45143 Essen

Tel 0201/ 86 321-0

Fax 0201/ 62 28 20

Kornharpener Straße 113

44791 Bochum

Tel 0234/ 5 16 84-0

Fax 0234/ 5 16 84-50

www.schlenkhoff.de

44|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Erfurt (1), djd/Bona Parkett & Co (1), DENA (1)

Gewinnspiel:

Wellness-Kur für Gartenmöbel

Sonne und Regen setzen Gartenmöbeln aus Holz ordentlich zu – ohne

Schutz verschmutzt das natürliche Material schnell, verwittert und

bleicht aus. Gerade nach dem Frühjahr und im Sommer benötigen

Gartenmöbel Pflege.

Die Rettung kommt jetzt aus dem Hause Landmann-Peiga: Holzwunder

– das komplette Programm für die perfekte Holzmöbel-Pflege. Der Kraftreiniger

löst selbst starke Verschmutzungen, der Entgrauer befreit von

der silbergrauen Patina, die Pflegeemulsion frischt die Holzfarbe auf,

schützt vor Wespen und Schmutz und konserviert gegen Wasser und

UV-Strahlen. Ergänzt wird das Set durch die microstrukturierten und

extrem reißfesten Multitex-Tücher, ideal zum Reinigen und Pflegen von

Holz. Weitere Informationen zu den Produkten und eine Händlerliste

gibt es im Internet unter www.mein-holzwunder.de.

Wer das Holzwunder selbst erleben möchte, kann ebenfalls im Internet

sein Glück versuchen. Haus+Hof verlost zwölf Holzwunder-Pflegesets!

Nehmen Sie an unserem Online-Gewinnspiel unter www.ruhrradar.de

teil und gewinnen Sie die Frühjahrskur für Ihre Gartenmöbel! Auf dem

Ruhrgebiets-Portal RUHR RADAR finden Sie neben dem Gewinnspiel

ein Branchenbuch mit allen Partnern aus Haus+Hof.

Haus+Hof|45


AKTUELLES| KURZ & KNAPP

Sitzkomfort von

Daut – gönnen Sie´s

Ihrem Rücken

Aktuelle Statistiken belegen es:

Der moderne Mensch von heute

verbringt den Großteil seines Tages

im Sitzen. Sei es im Büro, im

Auto, im Wartesaal oder daheim

vor dem Fernseher. Da sollte es

selbstverständlich sein, dass die

Sitzgelegenheiten auf unseren

Körper abgestimmt sind. Das ist

aber in den seltensten Fällen so.

Wenn Sie Ihren Tag ähnlich wie

viele andere verbringen und wert

auf einen gesunden Rücken

legen, kann Ihnen Raumausstatter

Daut helfen. Und zwar

mit ergonomisch angepassten

Sitzmöbeln. Sei es die Sitzfläche

von einem einfachen Stuhl oder

das Anfertigen eines individuellen

Sofas – in der hauseigenen

Polsterei kann Ihnen Daut alle

Wünsche erfüllen. Auch alte

Stühle können gesundheitsfördernd

„restauriert“ werden. Sie

können sich aber ebenfalls ganz

gezielt Ihr eigenes Wunschsofa

zusammenstellen. Das wird dann

in der Polsterei angefertigt, wobei

Sie vor der Auslieferung noch Probesitzen

können, um sich selbst

vom Sitzkomfort zu überzeugen.

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„Dabei sind die meisten von unserem

günstigen Preis-Leistungs-

Verhältnis überrascht“, erzählt

Inhaber Berthold Daut.

Er übernahm vor 13 Jahren

das Familienunternehmen, das

bereits seit 1957 für moderne

Raumausstattung steht. Die

Produktpalette umfasst nicht nur

Sitzmöbel, sondern auch Gardinen,

Sonnenschutz, Bodenbeläge

und vieles mehr. Dabei steht vor

dem Kauf immer die Beratung im

Vordergrund, die Sie bei Wunsch

auch in Ihren eigenen vier Wänden

in Anspruch nehmen können.

Vorher – nachher: Das „nackte“ Gestell wird zum fertigen Sofa.

Überzeugen Sie sich selbst von

der Qualität des Raumausstatters

Daut – auf der 150 Quadratmeter

großen Ausstellfläche in Essen

oder in Ihrem eigenen Zuhause.

Daut Raumausstattung

Altenessener Straße 254

45326 Essen

Tel. 0201/35 37 11

Fax 0201/35 55 52

www.daut-raumausstattung.de

daut@cneweb.de

Sicher selber bauen

Sie wollen gerne Ihr eigenes Haus

bauen, würden dabei aber gerne

auf einen verlässlichen Partner

vertrauen? Der Bauking besorgt

Ihnen den Baucoach und hilft

Ihnen, falls Sie nicht mehr weiter

wissen.

Davon macht derzeit die Familie

Füge in Geldern Gebrauch. Sie

baut ein eineinhalb-stöckiges

Einfamilienhaus mit Hilfe des

Baucoaches. „Wir haben schon

länger mit dem Gedanken gespielt,

unser eigenes Haus zu

bauen. Aber es passte nie wirklich“,

erzählt Familienvater Bodo

Füge. Günstige Angebote gab es

zwar zu Hauf, doch Familie Füge

wollte nicht einfach ein Haus

„von der Stange“. „Sobald wir

dann Extra-Wünsche äußerten,

wurde es richtig teuer“, berichtet

Füge. Doch dann stießen sie auf

einer Messe auf Hermann Steger,

Koordinator des Unternehmens

„Handwerkerhaus“, der seine

Hilfe anbot. „Wir haben uns dann

später nochmal mit Herrn Steger

zusammengesetzt und alles vereinbart.

Ich kann wirklich sagen,

dass man bei Handwerkerhaus

möglichst viel Haus für möglichst

wenig Geld bekommt“, lobt Handwerker

Füge. Seit dem 6. Januar

baut Familie Füge nun an Ihrem

neuen Eigenheim, noch im Herbst

diesen Jahres soll das 211 Quadratmeter

große Haus fertiggestellt

sein. „Wir hatten zwar lange

Zeit Pech mit dem Wetter, aber

wir sind dennoch optimistisch“,

ist Füge guter Dinge.

46|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos:

Gewinnspiel:

Gut geplant ist halb gebaut

Bevor die Gartenprofis zu Spaten,

Heckenschere und Samenbeutel

greifen, können sie mit der „3D

Designer Software Garten“ am

PC planen. Die Software enthält

zahlreiche Features wie 2D/3D

Planung mit realistischen Oberflächen,

umfangreiche Gartenbibliothek,

geografische Lichtschattenberechnung

sowie Pavillon- und

Wintergartenfunktionen. Die neue

und bisher einzigartige Schwimmteich-Funktion

ermöglicht den

gewünschten Teich-Typ im Vorfeld

auszusuchen und mit Maßen zu

versehen. Die 3D Planungsumgebung

erlaubt die Durchwanderung

des Modells mit bis zu 25 Bildern

pro Sekunde und den Export der

Videoanimation in TV-Qualität.

Diverse Planungsbeispiele enthalten

Grundlagen des Feng Shui.

Gartenfotos können eingebunden

und als Vorlage für die neue Planung

benutzt werden.

Die in 2005 mit „Sehr Gut“-Testurteilen

gekürte Planungssoftware

„Architektur Designer“ für Eigenheim,

Wohnung und Garten ist

nun auf Grundlage der ArCon 8.0

Standardtechnologie erhältlich.

Die neue 3D Engine ermöglicht die

Erstellung von fotorealistischen

Bildmaterialien inklusive weicher

Schattenberechnung. Eine Reihe

von neuen Funktionen – darunter

die Konstruktion von Geländern

und Brüstungen – bietet Raum

für noch detailliertere Architektur,

vom Keller bis zum 20. Geschoss.

Neu ist auch die integrierte Massen-

und Materialermittlung, die

verwendete Bauteile aufführt und

auflistet. Preise können individuell

zugeordnet werden. Für die erweiterte

Darstellung des Grundrisses

lassen sich die Außenwände in bis

zu dreischalige Wandkonstruktionen

umwandeln. Für die Einrichtung

sowie die Ausgestaltung

des Gartens stehen eine Vielzahl

von detailgetreuen Objekten zur

Verfügung.

Wer die Software selbst testen

möchte, kann im Internet sein

Glück versuchen. Haus+Hof

verlost 3x „Designer Software

Garten“ und 2x „Architektur

Designer 2006“. Nehmen Sie an

unserem Online-Gewinnspiel unter

www.ruhrradar.de teil oder senden

Sie uns eine Postkarte mit dem

Stichwort „Software“ zu. Auf dem

Ruhrgebiets-Portal RUHR RADAR

finden Sie neben dem Gewinnspiel

ein Branchenbuch mit allen Partnern

aus Haus+Hof.

Einsendeschluß ist der 30. August

2006, unter allen Einsendern entscheidet

das Los. Der Rechtsweg

sowie eine Barauszahlung sind

ausgeschlossen.

Gesundheitsfördernde Zentralgeräte

Saugen leicht gemacht

Wer war nicht schon mal in der Situation:

Sie nehmen sich vor, beim

Frühjahrsputz die ganze Wohnung

zu saugen und auf Vordermann

zu bringen. Doch nach kurzer Zeit

streikt der Staubsauger: Beutel voll.

Was folgt ist der lästige Gang zum

Mülleimer. Vergessen Sie dieses

Szenario am besten ganz schnell!

Denn mit einem Zentralstaubsauger

ist Müllbeutel-Leeren ebenso

passé wie nervender Lärm oder das

Umherschleppen von unhandlichen

Geräten.

Saugen mit einem Zentralstaubsauger

ist deshalb so angenehm,

weil die Anlage vorzugsweise im

Keller Platz findet. Das bringt eine

angenehme Stille und außer dem

Schlauch brauchen Sie nichts

mehr hinter sich herziehen. In

der Wohnung wird lediglich

der Schlauch in eine der

Saugdosen gesteckt – und

los geht‘s. Doch die Technik

hat weitere Stärken, die

bislang nur wenig bekannt

sind: Sämtliche Substanzen

wie Hausstaub, Milben und

Bakterien werden komplett aus

dem Haus befördert und haben

im Gegensatz zum „normalen“

Staubsauger keine Chance, wieder

zurück in den Luftkreislauf des

Hauses zu gelangen. Die Förderung

der Gesundheit ist somit eines der

Hauptargumente für die Zentralstaubsauganlage.

Der Einbau ist

nicht nur bei Neu-, sondern auch

bei Altbauten sinnvoll. Und er ist

wesentlich günstiger als oft angenommen

wird. Als Anhaltspunkt:

Für ein Einfamilienhaus mit 150

Quadratmetern Wohnfläche ist

ein Preis von 1.800 bis 2.200

Euro für eine komplett installierte

Zentralstaubsauganlage realistisch.

Mit dem Einbau steigt zudem der

Wert der Immobilie. „Aber auch die

Umwelt profitiert von der innovati-

ven Sauganlage“, erläutert Lothar

Raabe, Leiter des FAWAS Vertriebsbüros

für das gesamte Ruhrgebiet

und Sauerland. „Der Einsatz von

Mehrwegfiltern oder waschbaren

Dauerfiltern ersetzt die klassischen

umweltbelastenden Wegwerffilter“,

führt der Fachmann weiter aus.

Mehr als 35 Jahre Erfahrung im

Sanitär- und Heizungsgroßhandel

hat Lothar Raabe zu bieten – dabei

hat er viele Neuentwicklungen

rund ums Haus kommen und

gehen sehen. Doch die Innovation

der Zentralstaubsauganlage hat

ihn überzeugt. Mit der Vertriebsfirma

FAWAS hat er einen starken

Partner im Bereich

Zentralstaubsauganlagen und

Wäscheabwurfsysteme gefunden.

Sind Sie an weiteren Informationen

interessiert, rufen Sie Lothar Raabe

einfach an. Die weiteren Vertriebs-

partner vor Ort werden Sie dann

kurzfristig beraten, damit auch Sie

die Vorzüge einer Zentralstaubsauganlage

kennenlernen.

Fawas Vertriebsbüro

Lothar Raabe

Im Weingarten 10

58638 Iserlohn

Tel. 02371/ 837800

lotharrabe@t-online.de

www.fawas.de

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AKTUELLES | MARKT | KREUZWORTRÄTSEL

Sonne erleben &

Schatten genießen

Die Vorteile einer Gardine mit den

praktischen Fähigkeiten eines

Rollos kombinieren? Raffrollos von

Teba Fensterdekorationen dekorieren

zum einen den Raum, sorgen

aber auch für das richtige Verhältnis

zwischen Licht und Schatten.

Dabei wird die Sonne auf textile

Weise gefiltert, so dass sich mit

etwas dekorativem Geschick angenehme

Lichttemperaturen und

schöne Lichtstimmungen erzielen

lassen. Ihren persönlichen Wünschen

sind keine Grenzen gesetzt,

denn Teba fertigt Ihnen individuelle

Raffrollos, Flächenvorhänge

und Dekoschals nach Maß an.

Zudem entfällt beim Waschen das

lästige Ausfädeln. Denn Raffrollos

von Teba können ganz einfach am

Klettband von der Schiene gezogen

werden und so auch spielend

wieder befestigt werden. Lassen

Sie sich beim Vertriebspartner

Neukirchen – Boden Wand Kreativ

an der Horster Straße 27 in Gelsenkirchen

beraten. Telefonisch

erreichen Sie den Fachhändler

unter 0209/ 30524.

Ideal für Einfamilienhäuser | Gesundheit & Komfort

Lothar Raabe

www.fawas.de

LotharRaabe@t-online.de

Im Weingarten 10 Telefon: 02371/83 78 00

58638 Iserlohn Telefax: 02371/83 79 00

Immobilien-Preisspiegel veröffentlicht

Der Ring Deutscher Makler (RDM)

hat seinen neuesten Preisspiegel

für Immobilien in Essen, Oberhausen,

Mülheim, Bottrop, Gladbeck

und Dorsten veröffentlicht und

gleichzeitig auf das Jahr 2005

zurückgeblickt.

Im zurückliegenden Jahr sei der

Immobilienmarkt in und um Essen

weder einheitlich schlecht noch

gut gewesen. Zu beobachten war

jedoch besonders gegen Jahresende,

dass Einfamilienhäuser im

Wert von 160.000 bis 300.000

Euro gut verkauft werden konnten.

Der Grund dafür lag in den

Förderungsbeträgen wie die Eigenheimzulage,

die seit dem 1.

Januar 2006 entfallen. Dennoch

konnte der RDM Anfang 2006

keinen Rückgang feststellen. „Das

liegt insbesondere an neuen Fördermöglichkeiten

und attraktiven

Neubaumaßnahmen“, stellt Stefan

Pásztor, Vorstandsvorsitzender des

RDM Bezirksverbandes Essen,

fest. Im Gegenteil, mittlerweile

sei sogar ein Trend zu beobachten,

dass gut verdienende und

situierte Personenkreise aus auswärtigen

Städten sich gerne im

Essener Süden niederlassen. In

den kommenden Monaten sieht

der RDM den Immobilienmarkt

weiter auf einem guten Weg, was

auch an einem äußerst günstigen

Zinssatz liege. Dabei würden Gebrauchtimmobilien

auf Grund von

nachlassendem Neubauangebot

mehr in den Focus rücken. Durch

das Neubauprojekt der Karstadt/

Quelle AG und den Sieg beim

Wettbewerb zur Kulturhauptstadt

Europas 2010 seien allgemein

immens viele positive Bewegungen

in und um Essen festzustellen,

die den Immobilienmarkt fördern

werden.

52|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Weber (1)

Lösungswort:

Lifestyle-Grill zu gewinnen!

Der Gewinner des Kreuzworträtsels in

Haus+Hof 05/06 ist Heribert Käller aus Rheinberg.

Wir gratulieren zum tollen Kinderspielhaus

„Hobbit“ von Karibu (www.karibu.de).

Das Lösungswort lautete „Sommerfrische“.

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir diesmal den Lifestyle-Kugelgrill „One-Touch Gold“ von Weber im

Wert von rund 250 Euro. Was Kenner am One-Touch Gold schätzen? Natürlich die schnelle und einfache

Montage, die Wetter- und Standfestigkeit, die temperatur- und bruchfesten Kunststoffräder und

die solide Konstruktion mit geschweißten Griffstegen und Beinkupplungen. Grillgourmets

lieben außerdem die große Kugelform mit einem Durchmesser von 57 Zentimetern, weil

sie neben vielen kleinen Leckereien auch mal ein üppiges Großprojekt zulässt, sowie den

einhängbaren Deckel, weil mit ihm direkt wie auch umluftofenmäßig indirekt gegrillt und auch

bei kurzfristig offenem Grill immer zweihändig hantiert werden kann. Ein weiterer Vorteil ist

der dreifach beschichtete Klapp-Grillrost, der sich partiell nach oben klappen lässt, wenn Kohle

nachgelegt werden muss. Was den One-Touch Gold ganz und gar unwiderstehlich macht, ist das

komplett montierte One-Touch Reinigungs- und Lüftungssystem – natürlich in Verbindung mit dem extra

großen Aschetopf aus Edelstahl. Das patentierte System steuert die Luftzufuhr für die gewünschte

Grilltemperatur, erleichtert das Entfachen und Ersticken der Glut und kehrt die Asche mit einem

Handgriff in den rundum geschlossenen Topf. • Infos: www.weber.com

Haben Sie die Lösung unseres Rätsels gefunden? Dann senden Sie Ihr Lösungswort an

den RUHR MEDIEN Verlag, Stichwort Haus+Hof Kreuzworträtsel, Nordsternstr. 65,

45329 Essen oder per E-Mail an info@ruhrmedien.de.

Sie können Ihr Lösungswort aber auch im Internet unter www.ruhrradar.de/kreuzwort/

einsenden. Absender nicht vergessen! Einsendeschluss ist der 25. August 2006.

Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.

Haus+Hof|59


SERVICE | PR-INFORMATIONEN | KATALOGSERVICE

Gut gedämmt ist halb gespart

Auf dieses Wachstum könnten alle

verzichten: Die Bauzinsen sind in

den letzten Monaten leicht gestiegen,

die Mehrwertsteuer klettert

Anfang nächsten Jahres gleich um

drei Punkte – und an die Spitze

dieser Bewegung haben sich die

Energiepreise gesetzt: Der Ölpreis

liegt dreimal höher als 1995.

Aber noch sind die Finanzierungs-

Bedingungen im langjährigen Vergleich

so günstig, dass es wirklich

erschwinglich ist, die Haustechnik

auf den neuesten Stand zu bringen,

meint LBS Gebietsleiter Martin

Kirschner. Damit die nächste

Heizkostenabrechnung oder die

Ausstellung des Energiepasses

nicht zum Schock wird, deckt die

LBS vier große Energiefresser auf.

Hier lohnt es sich besonders, zu

investieren.

Rund ein Viertel der Raumwärme

eines Hauses entweicht durch die

Wände, die den größten Teil der

Gebäudehülle ausmachen. Bei

schlecht gedämmten Altbauten hilft

nach Meinung von Martin Kirschner

nur die Nachrüstung. Eine Fassadendämmung

kostet ab 90 Euro

pro Quadratmeter Außenfläche

und sollte unbedingt von einem

qualifizierten Fachbetrieb gemacht

werden. Besondere Sorgfalt ist bei

den Fenster- und Dachanschlüssen

gefordert, denn schon bei kleinsten

Kältebrücken ist der Schimmelpilz

vorprogrammiert.

Ein weiteres Viertel der Wärmeverluste

verursachen einfach verglaste

Fenster. Das bis 1995 gebräuchliche

„Isolierglas“ halbiert diese Verluste.

Modernes Wärmedämmglas

mit U-Werten unter 1,2 verringert

Die LBS hat jede Menge Konzepte für die sichere und tragbare

Finanzierung von Energiesparinvestitionen. Wenn Sie Fragen

haben, können Sie unseren Experten Martin Kirschner, Leiter

des Immobiliencenters der LBS in Essen, direkt kontaktieren.

Immobiliencenter Essen, Annastr. 58-64, 45130 Essen

Tel. 0201/ 438730, www.immobiliencenter- essen.de

Firmen - ABC

– A – ACC Sicherheitstechnik

GmbH Steeler Str. 337, 45138

Essen, Tel. 0201-8903173,

www.accsicherheitstechnik.de

Badinstallation Ludger Albers

Einsteinweg 5, 44869 Bochum,

Tel. 02327-58166,

www.albers-nrw.de Licht Arens

GmbH & Co. KG Mattenburg 42,

44869 Bochum-Wattenscheid,

Tel. 02327-70713, www.

arens -licht.de Mauertrockenlegung

Aquamat Deutschland

GmbH Ringstr. 17, 47533

Kleve, Tel. 02821-997300,

www.aquamat.de – B – Solaranlagen

Werner Bäder GmbH

Kommandantenstr. 37, 47057

Duisburg, Tel. 0203-3430 21,

www.wernerbaedergmbh.de

Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft

eG Nordring

36, 46240 Bottrop, Tel. 02041-

97334, ww.baeuerliche-bottrop .

de Beckers Betonzaun & Garten

GmbH Max-Planck-Str. 12,

52511, Geilenkirchen-Niederrheid

Tel. 02451-659893,

www.betonzaun-garten.de

Garten- und Landschaftsbau

Blanik GmbH Forststr. 31,

46244 Bottrop-Kirchhellen,

Tel. 02045-7767, www.blanik.

de Stuckarbeiten M. Brodde

Am Neuen Kamp 15, 33034

Brakel, Tel. 05276-8195, www.

stuck-brodde.de Buhl GmbH

Rheinberger Str. 361, 47475

Kamp-Lintfort, Tel. 02842-

41844, www.buhl-gmbh.de

Burda’s Tierwelt GmbH Buschgrundstr.

29, 45894 Gelsenkirchen,

Tel. 0209-30545, www.

burdas-tierwelt.de – C – CCdur

Beschichtungstechnik Bandstr.

14, 42105 Wuppertal, Tel.

0202-3097508, www.dawasanitec.de

– D – Daut Raumausstattung

Altenessener

Str. 254, 45326 Essen, Tel.

0201-353711, www.dautraumausstattung.deFußbodentechnik

A. Dietrich Lionweg

4a, 45136 Essen, Tel.

0201-1788887, www.dietrichparkett.de

Dorn Elemente-Bau

Altendorfer Str. 492, 45355

Essen, Tel. 0201-678097,

www.dorn-elemente-bau.de

Gartenmarkt Düsing Braukämperstr.

95, 45881 Gelsenkirchen,

Tel. 0209-5931021,

www.duesing-ggg.de Zaunsystem

Dura-Garden Thomas

Lorenz GmbH & Co.KG Im

Grund 7-9, 99897 Tambach-

Dietharz, Tel. 036252-3470

www.dura-garden.de – E – G.

Eichenwald GmbH & Co. KG

Ruhrstr. 60, 41469 Neuss, Tel.

02137-917870, www.eichenwald.de

Stahlbau W. Eikemper

GmbH & Co.KG Bottroper Str.

174, 45964 Gladbeck, Tel.

02043-41370, www.eikemper.

de Sanitär/ Heizung Reinhard

Erle GmbH Franziskastr. 43,

45131 Essen, Tel. 0201-

8771030, www.erle-gmbh.

de Solartechnik Essers GmbH

Hansastr. 54, 45478 Mülheim

a.d. Ruhr, Tel. 0208-740370,

www.esserssolartechnik.de – F

– Fawas Haustechnik GmbH Im

Weingarten 10, 58638 Iserlohn,

Tel. 02371-837800, www.

fawas.de Marmor Fischer GmbH

Hegestr. 17, 46244 Bottrop,

Tel. 02045-2563 Flexo Handlaufsysteme

GmbH Waldweg

51, 46514 Schermbeck, Tel.

02853-448577, www.flexohandlauf.de

Reinhard Flötotto

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14, 32832 Augustdorf, Tel.

05237-898985, www.reinhardfloetotto.de

– G – Garten & Wein

GmbH Fortunastr. 8, 42489

Wülfrath, Tel. 02058-921841,

www.garten-wein.de Gerdiken

Sicherheitstechnik GmbH Vogelheimer

Str. 5, 45326 Essen,

Tel. 0201-342038 o. 358148,

www.gerdiken.com Tiernahrung

Grau GmbH Industriestr. 27,

46419 Isselburg, Tel. 02874-

91420, www.grau-tiernahrung.

de Haustechnik Grotepaß

GmbH Im Mühlenwinkel 5,

47506 Neukirchen-Vluyn, Tel.

02845-28845, www.grotepasshaustechnik.de

– H – Handwerker-Haus

Straßburger Str. 1-3,

45968 Gladbeck, Tel. 02043-

6868117, www. handwerkerhaus.com

Baustoffzentrum

Harbecke Timmerhellstr. 23,

45478 Mülheim/Ruhr, Tel.

0208-58080, www.harbecke.

hagebau.de Raumausstatter

Bernhard Hertog Saarnberg

23, 45481 Mülheim/ Ruhr,

Tel. 0208-488869, www.

raumausstatter-hertog.de Holzabsatzfonds

Godesberger Allee

142-148, 53175 Bonn, Tel.

0228-308380, www.infoholz.

de – I – Klebefolien IFOHA

Klompenweg 4a, 46419 Isselburg,

Tel. 02874-90070, www.

ifoha.de InnWo Kristeri-Plückthun

Unsichtbare Wintergärten

Müllerdorfer Berg 8, 51503

Rösrath, Tel. 02205-1724,

www.balkon-terrassenverglasung.de

– J – JalouCity Krablerstr.

136, 45326 Essen, Tel.

0201-353960, www. jaloucity.

de Heizung, Sanitär, Solar Jeske

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sie sogar auf unter 20 Prozent.

Intakte Rahmen können oft weiterverwendet

werden. Vorteil: Die

Umrüstung ist schnell und sauber

erledigt. 25 Quadratmeter Glasfläche

kosten ab 2.500 Euro.

Ist das Fenster dann dicht, kann

es durch falsches Lüften trotzdem

zum Energieleck werden. Bis zu

20 Prozent der Heizenergie können

durch den Austausch der Raumluft

verloren gehen. Abhilfe schafft eine

Lüftungsanlage. Sie

sorgt für den Abtransport

von Feuchtigkeit

sowie Schadstoffen und

lässt die richtige Menge

Frischluft herein. Einzelraumlösungen

gibt

es ab 800 Euro, eine

Komplett anlage mit

Wärmerückgewinnung

kostet ab 7.000 Euro.

Ein Zehntel der Hauswärme

entweicht durch

das Dach. Dabei können

ungenutzte Dachböden

sowie Kellerdecken

preisgünstig von

Heimwerkern selbst gedämmt

werden. Bei der

Däm mung bewohnter

Dachgeschosse ist

www.jeske.de JOWI Holz-Innenausbau

GmbH Waldweg

51, 46514 Schermbeck, Tel.

02853-1676, www.jowi-holz.

de Kamin Jupi GmbH Centrumstr.

36, 45307 Essen,

Tel. 0201-550006, www.jupigmbh.de

– K – Kaminland Essen

Altendorfer Str. 494, 45355 Essen,

Tel. 0201-688917, www.

kaminland-essen.de KD-Haus

GmbH Auf der Aue 48, 40882

Ratingen, Tel. 02102-870887,

www.kd-haus.de Keizers Türen

GmbH & Co.KG Up de Bookholt

1, 48691 Vreden, Tel. 02564-

398095, www.keizers-tueren.

de Koll Elementbau Berliner

Str. 80, 42929 Wermelskirchen,

Tel. 02196-885735, www.

koll-elementbau.de, Korkböden

Naturboden R. Schöngarth

e.K. Hövelstr. 135, 45326 Essen,

Tel. 0201-332770, www.

schoener-korkboden.de, Dachdeckermeisterbetrieb

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Tel. 02045-84065 – L –

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Kirchhellener Str. 57, 46236

Bottrop, Tel. 02041-181118,

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45946 Gladbeck, Tel. 02043-

275465, www.laminat-vertrieb.

de LaminoStore GmbH Gildestr.

4-8, 46236 Bottrop, Tel. 0180-

3526466, www.laminostore.

com LBS Immobiliencenter

Essen Annastr. 58-64, 45130

Essen, Tel. 0201-438730,

www.immobiliencenter-essen.

de Leben ohne Barrieren Hölderlinstr.

14, 47533 Kleve,

Tel. 02821-45231, www.

lebenohnebarrieren.org – M –

Markilux/ Schmitz Werke GmbH

& Co. KG Hansestr. 87, 48282

Emsdetten, Tel. 02572-9270,

www.markilux.de Treppen Mik-

Tec e.K. Gottfried-Könzgen-Str.

33, 47051 Duisburg, Tel. 0203-

2988373, www.miktec.de,

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19, 46244 Bottrop-Grafenwald,

Tel. 02045-960555, www.

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2, 40221 Düsseldorf, Tel.

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Neukirchen GmbH Horster Str.

27, 45897 Gelsenkirchen, Tel.

0209-30524, www.bodenwand-kreativ.de

– O – Ofenschmiede

Tiroke Hochstr. 62,

44866 Bochum, Tel. 02327-

545454, www.ofenschmiede -

tiroke.de – P – Parkett-Kontor

GmbH Isabellastr. 33, 45130

Essen, Tel. 0201-771704,

www.parkett-kontor-essen.de

Pickhardt Gebäude- und Versorgungstechnik

GmbH Inselstr.

9, 45326 Essen, Tel. 0201-

341096, www.haug- hucke.

de Polymer Kunststoffe GmbH

Lustgartenstr.107, 79576 Weil

am Rhein, Tel. 07621-660446,

www. polymergmbh.de – R –

Raiffeisen Raesfeld-Kirchhellen

eG Pelsstr. 10, 46244 Kirchhellen,

Tel. 02045-95500 www.

raiffeisen.raesfeld-kirchhellen.de

Fliesen & Marmor Roeb Auf der

Höhe 49, 47058 Duisburg, Tel.

0203-344658, www.fliesen -

roeb.de – S – Schlenkhoff Baustoffachhandel

Haedenkampstr.

8, 45143 Essen, Tel. 0201-

863210, Kornharpener Str. 113,

44791 Bochum, Tel. 0234-

516840, www. schlenkhoff.

de Sitwell Gernot-M. Steifensand

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zu achten, um Feuchtigkeitsschäden

zu vermeiden.

Der Energiepass wird in Kürze

Schwachstellen eines Hauses bei

Verkauf oder Neuvermietung ohnehin

an den Tag bringen (s.auch S.

44). Deshalb bekämpft der Hausbesitzer

mit diesen Maßnahmen

nicht nur hohe Energiekosten,

sondern tut gleichzeitig etwas für

den Werterhalt seiner Immobilie.

118, 90530 Wendelstein, Tel.

09129-7668, www. sitwell.

de Sozietät Dr. Schneider

Schwedtmann Max-Eyth-Str. 2,

44141 Dortmund, Tel. 0231-

4278830 Schröder Küchensysteme

Essener Str. 5, 46236 Bottrop,

Tel. 02041-688071, www.

schroeder-kuechensysteme.de

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Dr.-Stiebel-Straße, 37603 Holzminden.

Tel. 0180-3702003,

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Tel. 0201-439550, www.thesing.de,

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Essen, Tel. 0201-4308883,

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1, 45731 Waltrop, Tel. 02309-

70022, www. towncountry.

de – V – Viessmann Werke

GmbH & Co KG Viessmannstr.

1, 35108 Allendorf (Eder), Tel.

06452-700, www.viessmann.de

VitaliQi Feng Shui & Bau biologie

Sabine Burzler Uhustr. 9,

45897 Gelsenkirchen, Tel.

0209-597937, www. vitaliqi.

de Vorwerk Deutschland Stiftung

& Co.KG Mühlenweg 17-

37, 42270 Wuppertal, Tel.

0180-5377277, www.vorwerk.

com – W – Waldi’s Futterland

Von-Braun-Str. 25, 46244

Kirchhellen-Grafenwald, Tel.

02045-412811 WET - Wärme

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Tel. 0163-4375993, www.

wet-solar.com Wolf Heiztechnik

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Mainburg, Tel. 08751-740,

www.wolf-heiztechnik.de

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Nr.03: Hausgärten

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Garten an. Erfüllen Sie sich Ihren

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Nr.06: Kamine & Öfen

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angenehmer Atmosphäre? Dann

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und Katalogen ist auch Ihrer

dabei.

Nr.11: Raumgestaltung

Sonne erleben und Schatten

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Kreativ Neukirchen zeigt Ihnen

wie Sie gestalten können.

Nr.19: Raumgestaltung

Lassen Sie mediterranen

Lifestyle in Ihre Wohnung

einziehen. Oder bevorzugen

Sie die klassisch- englische Art?

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präsentiert Ihnen das vielfältige

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Nr.04: Mauertrocknung

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Trockenlegung von feuchten

Gebäuden bietet die Aquamat

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Nr.08: Sicherheitstechnik

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Nr.17: Gartenkatalog

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Rasen, Gartengeräte, Maschinen,

Wasserspiele, Gartenmöbel,

Grills, Gartenhäuser. Auf den 116

Katalogseiten des Gartenmarktes

Düsing sehen Sie hier, was Ihren

Garten schöner macht.

Nr.20: Hauseingänge

Design-Edelstahl-Glasvordächer

mit den entsprechenden

Haustüren sowie den passenden

Accessoires wie Briefkästen,

Beleuchtung und Klingelplatten

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Strunk Bauelemente.

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Nr.10: Laminatböden

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Nr.18: Kaminöfen

Zeit für Feuer sollten Sie sich

nehmen. Mit Kaminöfen aus dem

Hause Kaminland Essen holen

auch Sie sich Gemütlichkeit und

Wärme ins Haus. Die Vielfalt

wird auch Ihren individuellen

Geschmack treffen.

Nr.21: Hunde-Spezial

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leben“. Stellen Sie sich mit Hilfe

des Spezialkataloges von Grau

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geliebten Hund zusammen.

Auch Pflegeprodukte und Zubehör

finden Sie hier.

Gratis:

Katalog-Service

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen aktuelle Prospekte,

Broschüren und Kataloge vor. Damit möchten wir

Ihnen mehr Impulse und Ideen geben: schnell, informativ

und kostenlos. Möchten Sie sich über Neuheiten, praktische

Tipps oder attraktive Angebote informieren? Wir sind

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jeweiligen Kataloge ein und wir leiten Ihre Adresse

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Haus+Hof|55


SERVICE | KATALOGSERVICE

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Egal, ob Sie Besitzer einer

Immobilie sind oder es in Kürze

werden wollen. Das Team des

Immobilien centers Essen stellt

Ihnen gerne alle relevanten

Informationen kostenlos zur

Verfügung - worauf warten Sie?

Nr.38: Duschsysteme

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Nr.43: Solarstrom

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Die Broschüre gibt einen Überblick

über die technischen und finanziellen

Möglichkeiten für den

Umstieg auf Sonnenenergie.

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Nr.51: Altersgerecht

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Nr.56: Balkon & Terasse

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Nr.67: Häuser

NCC-Kunden können immer

etwas mehr erwarten. Bestellen

Sie sich den Katalog des

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zukünftiges Zuhause an.

Nr.52: Baucoach

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Renovierung,

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Erstberatung über die Abwicklung

und Koordination bis hin zur

Bauabnahme. Sie brauchen sich

um nichts zu kümmern.

Nr.57: Bad & Wärme

Mit Buhl wird ihr Bad zum

Vergnügen. Die Broschüre gibt

einen Überblick: Planung,

moderne Einrichtung, regenerative

Heizsysteme. Persönlicher

Anspruch und Wellness-Atmosphäre

stehen im Vordergrund.

Nr.69: Treppenrenovierung

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Nr.70: Ofenschmiede

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Nr.66: Gartenhäuser

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sich von der Technik und

Qualität zu überzeugen

Nr.63: Welt der Wärme

Specksteinöfen, Kaminbacköfen

und Herde von Tulikivi. JUPI

informiert über Produkte und

gibt praktische Tipps. Unzählige

Formen und Möglichkeiten

bringen natürliche Wärme auch

in Ihr Zuhause.

Nr.71: Heiztechnik

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Nr.55: Handlaufsystem

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Nr.65: Fußbodenheizung

Seit 1994 ist die Firma JK auf

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aktiv und mittlerweile in den

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Wohnungsbau.

Nr.28: Wintergärten

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Gemeinsam kochen

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Küche entwickelt

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zum Mittelpunkt

des Hauses. Wir

zeigen Einrichtungsideen,

Trends

und technische

Neuheiten.

Das lesen Sie im September:

Licht

Die richtige Beleuchtung

ist nicht nur wichtig fürs

gute Sehen, sie schafft

auch Atmosphäre im

Raum. Wir sagen, worauf

es bei der Leuchtenauswahl

ankommt.

Aus aktuellen Gründen können sich Themen kurzfristig ändern. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Sie wollen keine Ausgabe von Haus+Hof verpassen?

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Wandgestaltung

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Straße, Hausnr.

PLZ, Ort

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IMPRESSUM

Herausgeber & Verleger:

RUHR MEDIEN VERLAG

Herausgeber:

Frank Beicht, Robert Wendland

Nordsternstr. 65

45329 Essen

Telefon: 0201 36599-137

Telefax: 0201 36599-233

Internet: www.ruhrmedien.de

E-Mail: info@ruhrmedien.de

Redaktion:

Sabine Beicht

(ständige freie Mitarbeiterin)

Björn Schnieder

Jörn André Klatt

Nina Golischewski

Frank Beicht (v.i.S.d.P.)

Gestaltung:

Sabine Beicht

(ständige freie Mitarbeiterin)

Jörn André Klatt

Nina Golischewski

Esther Zisch

Anzeigenberatung & Vertrieb:

Stefan von Klopmann

Robert Wendland

Melanie Badorek

Druck:

mediaprint PerCom GmbH & Co. KG,

Am Busbahnhof 1, 24784 Westerrönfeld,

Tel. 04331/ 8440

„Haus+Hof“ Ruhrgebiet/ Münsterland

erscheint zweimonatlich und wird an

ca. 500 Stellen in Essen, Bottrop,

Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg,

Mülheim/Ruhr, Gladbeck, Münster, Niederrhein,

Münsterland und der Grafschaft Bentheim

ausgelegt. Unsere Lesergruppen sind

Bauherren, Haus besitzer und Eigentümer.

weitere Regional-Ausgaben:

München, Bamberg, Nürnberg, Frankfurt/

Darmstadt, Augsburg, Lüneburg, Koblenz/

Siegen, Bonn/Troisdorf, Aachen, Berlin, Ulm,

Saarbrücken, A-Salzburg, CH-Bern

„Haus+Hof“ Zentrale:

BUSU MEDIEN VERLAG, St.-Georg-Str. 1a,

85354 Freising www.haus-hof.de

Tel.: 08161 5375505

Fax: 08161 5375506

Telefonische Werbeberatung:

Mo.-Fr. von 09.00-19.00 Uhr

Anzeigen- & Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe: 18.08.2006

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 3

3. Jahrgang

© Copyright 2006 für eigens gestaltete

Anzeigen und Texte beim Verlag. Nachdruck

und Vervielfältigung (auch auszugsweise) nur

mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.

Veröffentlichung gemäß § 8 des Pressegesetzes.

Verleger, Kaufleute Essen, Verlagsinhaber:

Frank Beicht, Robert Wendland

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Hause. Die Zahlung erfolgt nach Erhalt der ersten Ausgabe.

Das Abonnement verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht einen

Monat vor Ablauf gekündigt wird.

Fotos: Rasch (1), FGL (1), Poggenpohl (1)

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