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travel. one

das Magazin für Reiseprofis

Die sexuelle Ausbeutung von

Kindern zählt zu den Schattenseiten

des Tourismus. Wie sich die Branche

gegen die Täter wehrt. Seite 10

Nur nicht

wegsehen

Nordische Länder

Polarlicht, Huskytouren,

Eishotel und Elche

Schwedisch-Lappland setzt auf

die Reize seiner Natur. Seite 28

Ausgabe eins 13. Januar 2012


Viel Lesestoff,

weniger Rohstoff

Endlich. Von diesem Jahr an erscheint jede Ausgabe Ihres

Magazins für Reiseprofis auf FSC-zertifiziertem Papier. Das

FSC-Siegel bürgt dafür, dass das Holz, aus dem das Papier

hergestellt ist, aus nachhaltiger Waldwirtscha� stammt.

Das Label »FSC Mix«, mit dem wir arbeiten, garantiert konkret,

dass mindestens 50 Prozent des Holzes für die Faserproduktion

aus FSC-zertifizierten Wäldern stammt. Das übrige Holz,

das in der Papierverarbeitung Verwendung findet, muss

entweder aus kontrollierter Waldwirtscha� stammen, oder

es muss sich dabei um Gebraucht- oder Restholz handeln.

FSC steht für »Forest Stewardship Council«, eine internationale,

gemeinnützige Organisation, die mit Arbeitsgruppen in

43 Ländern aktiv ist. Die Prinzipien, an die die Vergabe des

Labels gebunden ist, berücksichtigen ökologische, soziale und

ökonomische Belange. Sie sorgen vereinfacht formuliert dafür,

dass der Papierproduktion keine schützenswerten Wälder zum

Opfer fallen, dass weder Kahlschläge noch Monokulturen entstehen

und dass die Produzenten und ihre Mitarbeiter unter

fairen Bedingungen arbeiten. Mehr zum Thema erfahren Sie

unter www.fsc-deutschland.de und

http://www.label-online.de/label-datenbank?label=531

Augenblicke,

die faszinieren

Entdecken Sie das multikulturelle Erbe

und erleben Sie die Harmonie von Ost und West –

Macau ist einzigartig!

ausgabe eins 2012.editorial

Christian Schmicke

Chefredakteur

Mailen Sie uns Ihre Meinung.

c.schmicke@travel-one.net

FREMDENVERKEHRSBÜRO MACAU

Schenkendorfstr. 1, 65187 Wiesbaden

Tel. +49 (0)611 267 6730

macau@discover-fra.com

travel.one 13.1.2012 3

Mehr auf www.macau-info.de


inhalt

puls

6 TVG. Schulung »Touristik Future Lounge«.

8 Interview. Warum Dertour einen Gay-Katalog auflegt,

erläutert Manager Dietmar Malcherek.

10 Titelthema. Die Touristik wehrt sich gegen

den sexuellen Missbrauch von Kindern durch Urlauber.

produkt

14 Urlaub mit Tier. Hundebesitzer machen immer

häufiger im Hotel Urlaub. Die Anbieter reagieren.

17 Hapag-Lloyd. Kreuzflug in die Champagne.

20 Airlines/Airports. Swiss mit neuer China-Verbindung

+++ Asiana fliegt nach Da Nang +++ Air Berlin nutzt

Drehkreuz Abu Dhabi

sales

22 Workshop. Thomas Cook präsentiert die neuen

Erlebniswelten. Travel One Leser können sie bei einem

Workshop in Ägypten kennenlernen.

26 Reisebüroinitiative. Ein neues Bündnis soll

die Interessen des Vertriebs wirksamer vertreten.

destination

28 Nordische Länder. Mit neuen Produkten will sich Schwedisch-

Lappland für ein breiteres Publikum attraktiv machen.

34 Asien. Sieben Jahre nach dem Tsunami herrscht in Khao Lak

und auf Phuket schon lange wieder touristischer Alltag.

42 Indischer Ozean. Mit Hilfe der Airlines aus den Golfstaaten

wollen die Seychellen ihren Erfolgskurs 2012 fortsetzen.

exit

46 Peps. Schnäppchen für Touristiker.

47 TV-Tipps.

48 Leute.

49 Impressum.

49 Karrieren.

50 Persönlich. Mato Radic,

Direktor der Kroatischen Zentrale für Tourismus

Titelbild: Lucian Coman / shutterstock

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Interview 8

Asien 34

Indischer Ozean 42

ausgabe eins 2012

4 13.1.2012 travel.one


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Die Magie des Entdeckens

TOMA Veranstaltercode:

CST

travel.one 13.1.2012 5


ubrik.thema

TVG geht neue Wege

Aust: »Wir wollen Antworten

auf die großen Zukun�sfragen

des Reisevertriebs geben«

Mit der ersten »Touristik Future Lounge«

wollen die TVG und die New School Reisebüros

eine neue Möglichkeit bieten, sich

auf die zukün�igen Marktgegebenheiten

vorzubereiten und sich auf die Herausforderungen

einzustellen. Die beiden Geschä�sführer

Birgit Aust (TVG) und Nelson

Artz (New School) haben für die Veranstaltung

am 1. und 2. März in der FTI-Zentrale

in München sechs Referenten engagiert,

die den Teilnehmern dazu Ansätze und Ideen

liefern sollen. Eingeladen sind Vertreter

von Reisebüros und 30 Studenten der Universität

St. Gallen sowie der Fachhochschulen

in Worms und Düsseldorf. Ziel sei es,

die beiden Gruppen zusammen zu bringen,

sagt Aust: »Die junge Generation hat Reisebüros

nicht mehr auf dem Schirm«.

»Bei der Diskussionsrunde sitzen die Referenten

nicht auf einem Podium, sondern

inmitten der Veranstaltung«, kündigt Aust

Menschenrechte und Nachhaltigkeit

Auf dem ITB-Kongress am 8. März in Berlin widmen sich auch dieses

Jahr wieder Vertreter aus Tourismus und Politik dem Thema Nachhaltigkeit.

Während des sogenannten CSR-Day diskutieren die Teilnehmer zum

Beispiel über Einflussmöglichkeiten der Branche zum Thema Menschenrechte,

den barrierefreien Tourismus sowie über die verschiedenen Siegel

der Nachhaltigkeit. Das Programm finden Reisebüros auf www.itbkongress.de

unter »Kongressprogramm«.

Kerosinzuschlag bei Condor

Condor hat für Flüge aus dem kommenden Sommerflugplan einen Kerosinzuschlag

eingeführt. Er beträgt für alle Abflüge vom 1. Mai an auf

der Kurzstrecke zehn, der Mittelstrecke 15 und der Langstrecke 30 Euro

pro Strecke. Im vergangenen Sommer gab es bei Condor noch keinen Zuschlag,

im laufenden Winterflugplan betrugen die Zuschläge drei, sechs

und zwölf Euro. Die derzeit viel diskutierte Emissionsabgabe wird unabhängig

von diesem Kerosinzuschlag erhoben und abgerechnet, sie ist

unter anderem abhängig vom Flugzeugtyp.

puls

an. »So sollen alle Teilnehmer eingebunden

werden.« Geplante Themen sind unter anderem

das »Reiseportal der Zukun�«, der

Einsatz von Design, um den Erlebniswert

des Einkaufs zu steigern, oder Digital Signage,

also der Einsatz digitaler Medien in der

Werbung. »Wir müssen unsere Kompetenzen

besser verpacken und eine bessere Werbung

für uns machen«, formuliert Aust eine

der Zielsetzungen der Veranstaltung.

Am zweiten Tag stehen für die Touristiker

Workshops auf dem Programm.

Kernthema ist das »Reisebüro der Zukun�«.

Jeweils zehn Teilnehmer sollen anhand der

»Lego Serious Play«-Methode ihre individuellen

Ideen plastisch darstellen. Anschließend

bastelt die Gruppe ihr gemeinsames

Reisebüro der Zukun�.

Die Teilnahme an der zweitägigen Veranstaltung

kostet 99 Euro. Weitere Infos

unter www.touristik-future-lounge.de

Reisebüros

fordern Kompensation

»Wir brauchen keine Entschuldigungen,

sondern ein funktionierendes System«,

lautet die Forderung vieler Reisebüros,

die sich in Facebook über die technischen

Probleme mit dem Buchungssystem

Iris Plus – im Dezember gab es einen

Systemausfall – beschwerten. Sie beziehen

sich damit auf das Entschuldigungsschreiben

von TUI-Vertriebsleiter Michael

Knapp, der Maßnahmen zu einer »permanenten

Verbesserung der Systemstabilität«

ankündigte. Parallel fordert nun die

IG Reisebüro, TUI müsse den Büros eine

Kompensation für die Umsatzeinbußen

zahlen. Denn die Umstände und Aufwendungen,

die die Vertragspartner erbringen

müssten, seien nicht hinnehmbar«,

so die IG. TUI habe diese Forderung »zur

Kenntnis genommen«, heißt es.

6 13.1.2012 travel.one


Foto: istock

Sozialdemokrat lenkt

Tunesiens Tourismus

Tunesien hat eine neue Regierung und damit auch einen neuen

Tourismusminister. Elyès Fakhfakh löst Mehdi Houas ab, der

sich als Übergangsminister für das Land stark gemacht hatte.

Der 39-jährige Ingenieur Fakhfakh ist Mitglied der sozialdemokratischen

Partei Le Forum Démocratique pour le Travail el les

Libertés (FDTL). Laut Medienberichten schloss er sich gleich zu

Beginn der Jasmin-Revolution an. Der neue Minister muss viel

Überzeugungsarbeit leisten: Seit dem Sturz des Diktators Ben

Ali ist der Tourismus eingebrochen. Allein die Zahl deutscher

Besucher lag von Januar bis Oktober 2011 um 43 Prozent unter

dem Vorjahr. Die Kehrtwende will das Land mit einer Werbekampagne

schaffen. »Wir müssen Vertrauen zurückgewinnen«, sagt

Mohamed Saidi, Chef des Fremdenverkehrsamts in Frankfurt.

Indiens Visa-Praxis

sorgt für Ärger

Die englischsprachigen Online-Formulare, über die Indien-Reisende

ihre Visa beantragen müssen, sind Touristikern und Kunden

in wachsendem Maße ein Dorn im Auge. »Unsere Kunden

sind über die Visa-Modalitäten so verärgert, dass sogar einige

die Reise stornierten«, berichtet Dieter Pfeiffer vom gleichnamigen

Veranstalter für Gruppenreisen. »Pro Antrag gehen mindestens

zwei bis drei Hilfe-Anrufe von verzweifelten Kunden bei uns

ein«, kritisiert er. »Wir bieten deshalb keine Indien-Rundreisen

mehr an.« Alex Metzler, Geschä�sführer von Enchanting Travels,

unterstreicht, es werde jedes Jahr schwerer, die Formalitäten zu

bewältigen. Das Online-Formular stürze o� ab und sei schwer

verständlich. Er arbeite daher verstärkt mit einem Visadienst zusammen.

In Einzelfällen übernehme der Veranstalter die Bearbeitung

des Antrags sogar selbst.

Hohe Hürden: Wer

nach Indien will,

sieht sich behördlichen

Schikanen

ausgesetzt

2012

10.–14.01. Deubau

Internationale Baufachmesse

* Nur für Fachbesucher | Termine Stand Dezember 2011

Auszug aus dem Veranstaltungsprogramm 2012

Änderungen vorbehalten

Ihre

Treffpunkte

2012

24.–27.01. IPM*

Internationale Fachmesse für Pfl anzen, Technik, Floristik, Verkaufsförderung

07.–09.02. E – world energy & water*

Internationale Fachmesse und Kongress

08.–12.02. Haus Garten Genuss

Die Frühlingsmesse für die ganze Familie

22.–26.02. Reise + Camping

Internationale Messe Reise & Touristik · Camping & Caravaning

24.–26.02. Fahrrad Essen

Messe für Fahrrad, Zubehör und Freizeit

07.–10.03. Sanitär Heizung Klima

Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien

22.–25.03. Techno-Classica Essen

Weltmesse für Oldtimer, Classic- + Prestige-Automobile und Motorsport

12.–14.04. Briefmarken

Internationale Briefmarken-Messe

19.–22.04. FIBO

Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness & Gesundheit

19.–22.04. FIBO POWER

Europas größter Treffpunkt der Bodybuilding- und Kraftsport-Szene

05.–08.06. Reifen*

No. 1 in tires and more

16.–19.06. Modatex Fashion Fair*

Internationale Fachmesse für Braut- und Abendmode

02.–05.09. HOGATEC

Die Trend-Messe für erfolgreiche Gastgeber

25.–28.09. Security*

Weltmarkt für Sicherheit und Brandschutz

10.–11.10. CRM-expo

Messe + Kongress

18.–21.10. Spiel

Internationale Spieltage mit Comic Action

22.–24.10. Geo-T EXPO*

Internationale Geothermie Messe & Kongress

26.–27.10. Azubi- & Studientage

Die Messe für Ausbildung und Studium

03.–11.11. Mode · Heim · Handwerk

Die große Verbrauchermesse für die ganze Familie

08.–11.11. NRW – Vom Guten das Beste

Die Leistungsschau der Ernährungswirtschaft NRW

09.–11.11. gesund.leben

Die Gesundheitsmesse für das Ruhrgebiet

14.–15.11. easyFairs Gefahrgut*

Fachmesse zu Gefahrgut, Gefahrstoffen und Ladungssicherung

01.–09.12. Essen Motor Show

For drivers and dreams

www.messe-essen.de I Messe-Info 01805. 22 15 14

travel.one 13.1.2012 (0,14 c/Minute, Mobilfunkpreise max. 0,42 c/Minute) 7


8

puls.interview

Warum bietet Dertour nun

Gay-Travel, Herr Malcherek?

Das Interview führte Wolfram Marx.

Warum bringt Dertour nun als erster

großer Veranstalter einen eigenen

Katalog für Schwule und Lesben heraus?

Dietmar Malcherek: Ich habe die Idee

und das Projekt schon ein paar Jahre in

der Schublade liegen. Es ist etwas, was

uns und dem Markt noch fehlte. Bislang

waren diese Reisen nur buchbar über Internetseiten,

bei kleinen Veranstaltern

oder direkt in den Hotels. Dies zeigt klar,

dass ein richtiger Katalog fehlte, in dem

die besten Adressen für Schwule und

Lesben weltweit zusammengefasst werden.

Wir schließen diese Lücke nun mit

unserem Gay-Travel-Katalog.

Wie sind Sie das Projekt konkret

angegangen?

Wir haben die Akquise mit einem dreiköpfigen

Projektteam im vergangenen

Jahr gestartet. Es war schnell klar, dass

Reisen für Schwule und Lesben nicht ins

Konzept eines Länderkatalogs passen,

sondern es muss ein eigener, weltweiter

Zielgruppenkatalog her.

Was unterscheidet den neuen Katalog

von einem regulären Katalog?

Layout und Sprache sind anders. So werden

die Kunden mit »Du« und »Ihr« angesprochen,

weil dies auch in der Community

so üblich ist. Uns war besonders

wichtig, dass das Produkt glaubwürdig

ist. Das war der wichtigste Aspekt. Hinter

dem Ergebnis stehe ich voll und ganz.

Haben Sie sich bei der Konzeption auch

Feedback aus der Szene geholt?

Oh ja. Das war mir auch ganz wichtig.

Alles wurde von meinen schwulen und

lesbischen Freunden und Freundinnen

begutachtet. Sie haben viele Kommentare

bezüglich Produkt und Sprache abgegeben.

So gab es lange Diskussionen,

ob die »Du«-Ansprache richtig ist. Der

Katalog ist »community-proofed«.

Buchen Schwule und Lesben denn

überhaupt in »regulären« Reisebüros?

Nutzen sie nicht eher Szenebüros oder

die entsprechenden Webseiten?

Die Zielgruppe bucht durchaus in Reisebüros.

Und jedes Reisebüro hat Kunden,

die schwul oder lesbisch sind. 100 unserer

insgesamt über 10.000 Vertriebspartner

sind besonders community-affin. Die

Nachfrage ist zweifellos vorhanden.

Wie wollen Sie einerseits den Vertrieb

informieren, andererseits die Kunden?

Die eben angesprochenen communityaffinen

Büros erhalten eine größere Auflage

des Katalogs. Im restlichen Vertrieb

muss sich zeigen, wie das Produkt ankommt.

Aber wir sind sehr zuversichtlich,

dass der Katalog gut angenommen

wird und die Reisebüros froh sind, die

Zielgruppe nun ansprechen zu können.

Das hat auch unsere Umfrage bei den

Reisebüros ergeben. Wichtig ist: das Produkt

muss passen und das ist gelungen.

Was unterscheidet Ihren Katalog von

einem der Spezialanbieter?

Bisher gibt es im Markt keinen klassischen

Veranstalterkatalog, auch nicht

bei Spezialanbietern, der ein vergleichbar

komplexes und umfassendes Angebot

hat und die Zielgruppe so gezielt

anspricht. Wir haben die Hotels nach

»gay-only«, »gay-friendly« und »heterofriendly«

kategorisiert. In den Beschreibungen

finden sich auch immer Hinweise

zu den Szenevierteln und dem Nachtleben.

Bei den Hotels in den Urlaubszielen

gibt es beispielsweise Hinweise zum

nächsten schwulen oder lesbischen

Strand. Die Paketreisen sind alle von

uns selbst produziert. Dies gab es in dieser

Art noch nicht.

Dietmar Malcherek (46), Produktleiter bei Dertour, ist der Initiator von »Dertour Gay Travel«.

In dem neuen Ganzjahreskatalog finden sich in weltweit 30 Ländern 137 Hotels, Resorts

und Hideaways. Sie sind in die drei Themenbereiche »City Street Life« (41 Städte), »Beach &

Nature« und »Adventure, Fun & More« unterteilt. Dazu kommen Reisen zu Events, eine Fluss-

Das Interview und eine führte Hochseekreuzfahrt.

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13.1.2012 travel.one


TUI – Zeit für neue Ziele

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TUI Fernreisen Katalog Karibik, Mittel- und Südamerika 2011/12 und im TUI newsnet.

travel.one 13.1.2012 9


10

13.1.2012 travel.one


soziale verantwortung.titelthema

Die sexuelle Ausbeutung von Kindern durch Touristen ist in der Branche kein Tabuthema

mehr. Die Touristik versucht, durch Aufklärung Straftaten entgegenzuwirken.

Hinschauen

statt wegsehen

Nicht jeder Kunde will davon hören«,

sagt Karola Krohne. Für sie steht

dennoch außer Frage: Das Thema

sexuelle Ausbeutung von Kindern gehört

an den Counter. »Und wenn man nur auf

Hilfsprojekte hinweist«, betont die Geschä�sführerin

von Kleine Fluchten in Bielefeld

und ergänzt: »Manche sprechen das

Problem aber auch von sich aus an.«

Wie die Reisebürochefin beschä�igen

sich viele ihrer Kollegen immer mehr mit

einer der Schattenseiten des Tourismus.

Insbesondere Agenturen, die sich mit

Nachhaltigkeit auseinandersetzen, überlegen,

wie sie Missbrauch von Minderjährigen

in Urlaubsländern thematisieren können.

Sie gliedern sich damit in die Reihe

der Touristiker ein, die ein Ziel verfolgen:

Sie wollen präventiv tätig sein und Kinder

vor Sextouristen schützen.

Potenzielle Täter zu erkennen oder gar

vor Reiseantritt herauszudeuten – darum

geht es nicht. Auch soll der Hinweis auf

die Delikte keiner Unterstellung gleichkommen.

»Die Kunden sollen vielmehr für

das Thema sensibilisiert werden«, unterstreicht

Andreas Müseler. Als Vorsitzender

des DRV-Ausschusses Nachhaltigkeit vertritt

der Rewe-Manager die Branche in der

Arbeitsgemeinscha� zum Schutz der Kinder

gegen sexuelle Ausbeutung, kurz Ecpat.

Der Verein appelliert an die Öffentlichkeit,

die Augen nicht zu verschließen. »Wir

brauchen eine Kultur des Hinsehens«, sagt

Mechtild Maurer, Ecpat-Geschä�sführerin

in Deutschland. Egal wo: Die Täter sollen

sich unwohl fühlen.

Hohe Dunkelziffer.

Weltweit werden Jungen und Mädchen Opfer

des Geschä�s mit Sex. Unicef spricht

von jährlich rund zwei Millionen Minderjährigen.

Vor allem in armen Ländern gehört

Kinderprostitution zum Alltag. Die

Täter sind o�mals Urlauber und Geschä�sreisende.

Fern der Heimat nutzen sie die

Anonymität, um unbehelligt ihre Fantasien

ausleben zu können. »Sie suchen sich

Ziele mit geringem Aufdeckungsrisiko«,

weiß Maurer. Nur jedes tausendste von Europäern

im Ausland begangene Delikt werde

strafrechtlich verfolgt.

Viele Pädophile zieht es nach wie vor

nach Thailand. Laut Ecpat bieten sich dort

allein in aller Öffentlichkeit rund 60.000

Minderjährige an – obwohl Prostitution

verboten ist. Doch trotz Korruption und laxer

Verfolgung fühlen sich Sextouristen in

Thailand offenbar nicht mehr so sicher. Die

Kinderschutzorganisation berichtet, dass

die Behörden nun härter durchgreifen und

die Täter daher häufig nach Kambodscha,

Laos und Vietnam ausweichen.

Den traurigen Ruf, als Top-Destinationen

in Sachen Sex zu gelten, haben auch

Indien, Brasilien, Mexiko und die Dominikanische

Republik. Die südafrikanische Organisation

Fair Trade in Tourism befürchtet,

dass Südafrika ebenfalls bald auf dieser

Liste steht. Rund 30.000 Kinder gehören

Ecpat

in Kürze

Bei Ecpat (End Children Prostitution,

Child Pornography &

Trafficking of Children) handelt

es sich um ein internationales

Netzwerk. Hauptsitz der 1990

gegründeten Organisation ist

das thailändische Bangkok. Sie

ist mit 80 Gruppen in rund 70

Ländern vertreten.

Der deutsche Zweig von Ecpat

sitzt in Freiburg. Dem Verein

gehören 29 Institutionen und

Gruppen an, darunter etwa Terre

des Hommes (die Reisebürokooperation

AER unterstützte

drei Jahre lang deren Projekt

»Kinder in Reiseländern schützen«

mit Spenden und Aufklärungsarbeit).

Er kooperiert mit

der deutschen Touristik.

www.ecpat.de

Kunst gegen Kindesmissbrauch:

Studenten entwarfen für die Hotelkette

Accor Plakate (Fotos links)

Rund zwei Millionen Kinder werden

jährlich Opfer von Sextourismus

travel.one 13.1.2012 11


12

titelthema.soziale verantwortung

Andreas Müseler (DRV): »Wir

wollen es den Tätern unmöglich

machen, die touristische Infrastruktur

zu nutzen«

Code of

Conduct

Unternehmen, die den Verhaltenskodex

zum Schutz der

Kinder vor sexueller Ausbeutung

im Tourismus unterschreiben,

verpflichten sich zu sechs

Punkten:

Sie machen den Schutz von

Kindern vor sexueller Ausbeutung

zum Bestandteil ihrer

Unternehmensphilosophie.

Sie schulen ihre Mitarbeiter.

Sie informieren Mitarbeiter

und Geschä�spartner in den

Zielgebieten und kooperieren

mit Behörden und Nichtregierungsorganisationen.

Sie informieren ihre Kunden.

Sie fügen in die Verträge mit

Leistungserbringern eine

Klausel ein, die auch diese

zur Einhaltung der Kinderrechte

verpflichtet.

Sie berichten jährlich an die

Organisation The Code.

Mechtild Maurer (Ecpat): »Unser

Wunsch wäre, dass Kunden nur die

Hotels buchen, die den Verhaltenskodex

unterschrieben haben«

nach ihren Schätzungen bereits zu den Opfern

des kommerziellen Sexgeschä�s.

»Die Täter bedienen sich der touristischen

Infrastruktur«, beklagt Müseler. Der

Nachhaltigkeitsexperte und zahlreiche

Touristiker wollen dem einen Riegel vorschieben.

Keine Airline, kein Hotel und

kein Ausflugsanbieter sollen Pädophile

dulden. Die Rewe etwa schaltet die Polizei

ein, wenn ein Gast oder Mitarbeiter Verdacht

schöp�. »Diese Leute sind kriminell

und können nicht auf den Schutz der Tourismuswirtscha�

hoffen«, betont Müseler.

Der DRV und der BTW unterschrieben

daher den Verhaltenskodex zum Schutz der

Kinder vor sexueller Ausbeutung. Die Mitglieder

der Verbände haben sich damit im

Grunde vor rund zehn Jahren verpflichtet,

einen Maßnahmenkatalog zu ergreifen.

Der Kodex geht auf die Initiative von

Ecpat Schweden zurück. Die Skandinavier

entwickelten ihn 1999, unterstützt von der

Welttourismusorganisation, Unicef und der

Europäischen Kommission. Nach und nach

folgte die Einführung rund um den Globus.

Mehr als 1.000 Organisationen und Unternehmen

aus 42 Ländern haben den Kodex

mittlerweile unterzeichnet. In Deutschland

sind das nicht nur die beiden Verbände. Die

Messe ITB, die Hotelkette Accor, Veranstalter

TUI und die DER-Geschä�sreisetochter

FCM Travel Solutions entschieden sich zusätzlich

zu einer Einzelunterschri�. Sie

verschwinden dadurch nicht in der Masse.

»Die Unternehmen stehen so stärker in der

Pflicht«, findet Ecpat-Deutschlandchefin

Maurer.

Schulungen zur Aufklärung.

»The Code« begleitet den gesamten Prozess.

Die Organisation wurde gegründet, um die

Umsetzung der angestrebten Maßnahmen

zu koordinieren. Hauptsitz ist seit dem

vergangenen Jahr Bangkok. »Damit wir in

einer stark betroffenen Region vertreten

sind«, sagt Andreas Astrup, dortiger The-

Code-Repräsentant. Am 1. Januar eröffnete

zudem in New York ein Regionalbüro, 2013

soll eine Niederlassung in Berlin folgen.

Die Mitarbeiter sollen den Unterzeichnern

helfen, die Vorgaben des Kodex in die

Unternehmenspolitik zu integrieren. Unterstützung

kommt zudem seitens Ecpat.

In den Zielgebieten etwa stehen Workshops

auf der Agenda: Die Streiter gegen Kindesmissbrauch

schulen das Hotelpersonal, um

die Problematik stärker in dessen Bewusstsein

zu rücken. »Es sind örtliche Polizisten

dabei, von denen wir wissen, dass sie zuverlässig

sind«, erklärt Maurer. Außerdem

schicken das Bundeskriminalamt und die

Deutsche Botscha� Vertreter.

Der DRV initiierte bereits mit Partnern

derartige Fortbildungen. »In den Destinationen

finden regelmäßig Workshops

statt«, erzählt etwa Harald Zeiss, Leiter des

TUI-Nachhaltigkeitsmanagements. Eine

wichtige Aufgabe hat auch das Internet:

Accor zum Beispiel setzt ein E-Learning-

Programm ein, um die Hotelmitarbeiter je

nach Zuständigkeit gezielt zu informieren.

»Bis heute haben wir 50 Prozent so geschult«,

sagt Peter Verhoeven, der als Vor-

Die örtliche Polizei und das BKA

ziehen mit der Branche an einem Strang

13.1.2012 travel.one


sitzender der Geschä�sführung von Accor

Hospitality Germany im April 2011 den

Verhaltenskodex unterschrieb.

Flyer und Videos.

Mit einer Online-Schulung wendet sich

auch Ecpat an die Branche. Der Verein zielt

damit nicht nur auf Touristiker in den Urlaubsländern.

Er will gleichzeitig Reisebüromitarbeiter

ansprechen. »Der Counter

ist bislang unser Schwachpunkt«, bedauert

Ecpat-Frau Maurer. Ginge es nach ihr, gäbe

es auch für Expedienten regelmäßig die

Möglichkeit, sich mit viel Wissen zu versorgen

– ähnlich dem Angebot, das Ecpat in

Tourismusunternehmen und touristischen

Ausbildungsstätten macht. Der DRV diskutiert

daher derzeit den Vorschlag Maurers,

in Zusammenarbeit mit der Berliner Touristikakademie

Sabel ein Projekt zu starten.

Wie wichtig fundiertes Know-how ist,

weiß auch Rewe-Nachhaltigkeitsmanager

Müseler: »Reisebüromitarbeiter sollten die

Fragen der Kunden beantworten können.«

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Schließlich sollen diese Wert darauf legen,

ihren Urlaub in Häusern zu verbringen,

die Kinderprostitution in keiner Form hinnehmen.

Die Branche verteilt an Reisende

deshalb das Ecpat-Faltblatt »Kleine Seelen,

große Gefahr«. TUI-Gäste etwa erhalten den

Flyer in vielen Ländern beim Begrüßungsgespräch.

Zudem liegen, wie beispielsweise

die Rewe Touristik berichtet, in den

Vertragshotels engagierter Veranstalter

Infomappen aus. Anbieter und Fluggesellscha�en

verbreiten außerdem den Videoclip

»Witness«, einen 45-Sekunden-Spot

über die sexuelle Ausbeutung von Kindern.

Einen anderen Weg der Aufklärung

schlug Accor ein. Gemeinsam mit Ecpat animierte

die Hotelkette Studenten der Freien

Hochschule für Grafik Design und Bildende

Kunst in Freiburg, Plakate zu entwerfen,

die sich mit Kindesmissbrauch auseinandersetzen.

Die Arbeiten wurden dann in

den Hotels ausgestellt. »Wir hoffen, so auch

mögliche Täter abzuschrecken«, sagt Accor-

Manager Verhoeven. Petra Hirschel

soziale verantwortung.titelthema

BKA nimmt

Hinweise auf

Das Bundeskriminalamt

(BKA) nimmt Hinweise zum

weltweiten Kindesmissbrauch

per E-Mail entgegen: stoppmissbrauch@bka.de.

Die Bundesrepublik

kann auch dann

Delikte strafrechtlich verfolgen,

wenn sie von deutschen Tätern

im Ausland begangen werden.

Bislang ist die Zahl der Hinweise,

die in Wiesbaden eingingen

laut BKA sehr gering –

trotz Bewerbung durch Ecpat

und DRV.

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travel.one 13.1.2012 13

SIE FAN

SIE UNS


14

rubrik.thema

Fotos: Hotel Grimming Dogs and Friends, Salzburger Land

Vier Sterne für vier Pfoten

Auch Hundebesitzer machen Urlaub – und das immer häufiger im Hotel. Veranstalter

und Hoteliers reagieren verstärkt mit passenden Angeboten für Mensch und Hund.

Für die meisten der rund zehn Millionen

Deutschen, die mit einem

Hund im Haushalt zusammenleben,

gehört ihr vierbeiniger Gefährte

fest zur Familie. Da ist es nur konsequent,

dass er auch im Urlaub mit von

der Partie sein muss. Die klassische Variante

des Urlaubs mit Hund ist ein Ferienhausaufenthalt.

Doch dies ist längst

nicht mehr die einzige Möglichkeit, mit

dem vierbeinigen Familienmitglied

zu verreisen. »Das Buchungsverhalten

der Hundebesitzer hat sich verändert«,

erklärt Gerald Schmidt, Leiter TUI-

Produktmanagement Deutschland und

Schweiz. »Viele Familien suchen heute

auch Hotels, die sich auf Hunde eingestellt

haben«, erzählt er.

Die großen Veranstalter nehmen

sich der Bedürfnisse der Hundebesitzer

daher intensiver an als in der Vergangenheit.

So können Gäste der Thomas-

Cook-Marken zum Beispiel in rund

1.600 Hotels mit ihrem tierischem An-

hang urlauben. »Aufgrund der steigenden

Nachfrage haben wir die Anlagen

in den Katalogen besser gekennzeichnet

und beschreiben die Leistungen für

Hundehalter ausführlicher«, sagt Beat

Blaser, Leiter Individualreisen bei Thomas

Cook. In rund zehn Prozent der Hotels

wohnt das Tier kostenfrei. Für alle

anderen Unterkün�e wird eine Gebühr

von fünf bis zehn Euro pro Tag fällig.

Auch bei ITS liegt Urlaub mit dem Hund

»voll im Trend«, wie Udo Schröder, Bereichsleiter

Autoreisen Rewe Touristik,

sagt. »Hundefreundliche Hotels sind

bei uns stark nachgefragt«, bestätigt er.

Tierische Zusatzleistungen.

Doch woran erkennt ein Kunde, ob ein

Hotel »hundefreundlich« ist? Genügt

es, dass Tiere dort erlaubt sind oder

muss auch für Bello ein Mehrwert her?

Die Veranstalter bezeichnen Hotels als

hundefreundlich, die sich vor allem

durch Angebote und Extras speziell für

Im Hotel Grimming Dogs and Friends

sind Körbchen & Co. inklusive

die vierbeinigen Begleiter auszeichnen.

Dazu zählt zum Beispiel das Parkhotel

Bansin auf Usedom, wo es einen eigenen

Restaurantbereich für Hund und

Herrchen gibt. Auch das Hotel Moser in

Kärnten wartet mit Zusatzangeboten

auf. So können sportliche Hundehalter

einen Agility-Parcours nutzen, den

Hundeführerschein machen und am

eigenen Hundebadestrand entspannen.

Ganz neu ist dort auch ein Gesundheitspaket

buchbar, bei dem das

Haustier in einer nahe gelegenen Tierarztpraxis

einmal durchgecheckt wird.

Tierisches Badevergnügen bietet

vom nächsten Jahr an das Hotel Terme

di Sorano in der Toskana. Dort entsteht

derzeit ein Thermalpool für die

vierbeinigen Hotelgäste. Aus 40 Sorten

Hundefutter wählt »Kunde Hund«

im Hotel Grimming Dogs and Friends

im Salzburger Land. In der Drei-Sterne-Plus-Anlage

gibt es zudem eine

Dog-Lounge mit Hundedusche, einen

13.1.2012 travel.one


Hundetrainingsplatz, einen Verleih von

Halsbändern und Leinen sowie auf den

Zimmern kostenfreie Hundekissen, Futternäpfe

und Bürsten.

Mehr Details im Katalog.

Bei der Beratung von Kunden, die mit ihrem

Hund verreisen möchten, ist eine

schnelle Orientierung gefragt. In welchen

Reisezielen und in welchen Anlagen sind

Hunde überhaupt erlaubt? Und wie hoch

werden die zusätzlichen Kosten sein? Neckermann

weist im Deutschland-Katalog

auf den Produktseiten gesondert darauf

hin, wo Hunde mitreisen dürfen und was

ihr Aufenthalt kostet. Ebenso finden Reisebüros

einen Detailindex im Katalog, der

eine Übersicht über alle »Hunde erlaubt«-

Anlagen gibt.

TUI bündelt im Deutschland-Katalog

zudem auch einen Strand- und Seenführer,

der darüber informiert, wo Hunde gern

gesehen sind. »Wichtig bei der Auswahl

der Unterkun� ist, dass sich der Hund in

der ganzen Ferienanlage bewegen kann«,

erklärt TUI-Produktmanager Schmidt. Zudem

müssten die Hotelzimmer groß genug

sein, ideal seien o� auch Apartments. »Wir

bieten in Deutschland, Österreich und der

Schweiz rund 800 Hotels an, in denen Hunde

erlaubt sind«, sagt Schmidt und ergänzt:

»Wir sind bestrebt, möglichst viele solcher

Hotels ins Portfolio aufzunehmen.«

Neben den großen Veranstaltern haben

sich auch einige kleine Anbieter dem

Segment »Urlaub mit Hund« verschrieben.

Dazu gehört zum Beispiel das Reisebüro

Flughund Reisen im mittelfränkischen

Bechhofen (www.flughund.de). Büroinhaberin

Regina Winter vermittelt Hotels, Ferienwohnungen-

und -häuser sowie auch

Campingplätze in Belgien, Deutschland,

Frankreich, den Niederlanden, Italien, Kanada,

Kroatien, Spanien, Österreich, Tschechien,

Türkei und Ungarn. »Bei uns buchen

hauptsächlich Besitzer von großen oder

mehreren Hunden«, sagt die Hundefreundin.

Die ausgewählten Unterkün�e würden

urlaub mit tier.produkt

Gut zu wissen

Reiseschutz: Reisebüros

sollten ihren Kunden nahelegen,

die Versicherung des

Hundes zu überprüfen oder

eine separate Hundeha�pflicht-

oder Krankenversicherung

abzuschließen. Informationen

zu Preisen gibt

es zum Beispiel bei

www.agila.de

Aldiana Salzkammergut. Mitten drin im Kaiserland der Berggipfel und der malerischen Seen. Weltkulturregion. Wintertraum für Skifahrer, Snowboarder, Langläufer,

Rodler. Nach dem Pistentag ausgiebig Wellnesswellen reiten in der hauseigenen GrimmingTherme, sich von Österreichs Küche aufs Köstlichste verführen

lassen mit Tafelspitz, Guglhupf und Kaiserschmarrn. Aldiana Küchenchefs sind wahre Meister ihres Fachs. Auch in unserem Aldiana Hochkönig. Atemberaubend

hier die Bergmassive, kilometerlange Pisten, Tiefschnee-Abfahrten. Zwei traumhafte Bergwinter-Möglichkeiten also, die Aldiana bietet – beide ideal für die ganze

Familie. Kinderbetreuung und auch Ski-Kurse inklusive. Zahlreiche Events sorgen dazu für Spaß und Abenteuer. Das Highlight: Die Super-Girardelli-Wochen.

Weitere Informationen in jedem guten Reisebüro und unter www.aldiana.de

travel.one 13.1.2012 15

Foto: Travel One


16

rubrik.thema

Im Urlaub dürfen die

Vierbeiner nicht fehlen.

Neben Hotels sind auch

Flussschiffe (mit Hundedeck,

oben rechts) stark nachgefragt

Infos im Netz

www.bmelv.de Die Seite

des Bundesministeriums für

Ernährung, Landwirtscha�

und Verbraucherschutz gibt

eine Übersicht über Impf-

und Einreisebestimmungen

einzelner EU-Länder, zum

Beispiel, wo ein EU-Heimtierausweis

und ein Mikrochip

vorzuweisen sind. Zudem finden

Hundehalter auch eine

Länderliste als PDF-Datei.

grundsätzlich alle Hunderassen empfangen,

das Gassigehen sei vom Domizil aus

möglich, es gebe Hundekörbe und Futternäpfe

sowie Platz für ein bis sechs Vierbeiner.

Auch ein abgeschlossener Garten oder

eine Badestelle für Hunde gehörten bei den

meisten Unterkün�en dazu.

Darüber hinaus informiert Flughund

Reisen sowohl im eigenen Katalog als

auch auf der Internetseite über Einreisebestimmungen

in den einzelnen Ländern

und gibt Tipps für Flug-, Bahn-, Auto-

oder Schiffsreisen mit dem Vierbeiner.

Die Idee zu Flughund Reisen bekam Regina

Winter übrigens durch ihre Hündin Reinja.

»Bei meiner ersten Arbeitsstelle, einem

Reisebüro, hatte ich sie immer mit dabei

und irgendwann fragten mich Kunden, wo

man denn mit einem Hund Urlaub machen

könne«, erinnert sie sich. Bei ihren Recherchen

stellte die Hundebesitzerin dann fest,

dass es Spezialisten für Fahrradtouren,

Kinderreisen und Seniorenreisen, aber niemanden

für Hundereisen gab. So gründete

sie 1998 ein Reisebüro für Urlaub mit dem

Hund und verkau� nun seit mehr als zehn

Jahren hundefreundliche Unterkün�e.

Flussgenuss für Fiffi.

Doch nicht nur Anbieter von Landprogrammen

haben den Marktwert von Bello und

Co. erkannt. Auch bei Flussreisen gibt es

Foto: TUI

mittlerweile spezielle Touren für Vierbeiner.

So bietet zum Beispiel Flussreisever–

anstalter 1A Vista Reisen auch in diesem

Jahr wieder sogenannte Frauchen-Herrchen-Hundereisen

an. An Bord des Flusskreuzers

Normandie geht es wahlweise für

drei oder sieben Tage auf dem Rhein bis in

die Niederlande. »Die beiden Reisetermine

sind bereits sehr stark nachgefragt, eventuell

werden wir Zusatztermine auflegen«,

sagt Hagen Mesters, zuständig für das Marketing.

Je nach Schiffsgröße kommen auf

etwa 100 bis 120 Personen ungefähr 40 bis

50 Hunde, weiß Mesters.

Die Flussreisen sind speziell auf die

Bedürfnisse der Vierbeiner zugeschnitten.

Die Reiserouten enthalten mehr Zwischenstopps

– vorzugsweise in der Nähe von

Grünanlagen. Und auf dem Sonnendeck gibt

es eine eigene Hundewiese. Generell gilt: An

Bord dürfen nur stubenreine Vierbeiner, die

ein gutes Sozialverhalten vorweisen und

nicht zu den in der Hundeverordnung am

Firmensitz Nordrhein-Westfalen gelisteten

gefährlichen Hunderassen zählen. Auch ein

EU-Heimtierausweis muss mitgeführt werden.

Das All-inclusive-Paket für die vierbeinigen

Passagiere beinhaltet verschiedene

Leckerli sowie einen de�igen Frühschoppen

mit Hundebier. Aber keine Sorge: Letzteres

ist nur eine alkoholfreie, mit Malz verfeinerte

Rinderbrühe. Kendra Mietke

13.1.2012 travel.one

Foto: Travel One Foto: 1A Vista Reisen


Rockies und

Route 66

■ Intrepid Suntrek hat sein

Nordamerika-Programm um

vier Selbstfahrertouren ausgebaut.

Darunter ist eine

14-tägige Reise entlang der

Route 66 von Chicago nach

Los Angeles. Die Tour »Canyons

and Indian Lands« führt

innerhalb einer Woche von

Las Vegas in die Nationalparks

des Südwestens mit

Zion, Bryce Canyon, Monument

Valley und zum Grand

Canyon. Bei allen Touren haben

die Gäste auch die Möglichkeit,

auf Campingplätzen

zu übernachten. Ebenfalls

neu ist die zweiwöchige Wandertour

»Hiking the Canadian

Rockies«.

Auf den Spuren

des Champagners

■ Gäste von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten können im Mai

erstmals an einem Kurzkreuzflug in die Champagne teilnehmen.

Die dreitägige Flugreise führt in die Städte Reims,

Hautvillers und Épernay und findet in Kooperation mit der

Champagnermarke Moët Hennessy statt. Die Teilnehmer

dürfen während der Reise die Keller der Champagnerhäuser

Ruinart, Krug, Veuve Clicquot, Moët & Chandon und Dom

Pérignon besuchen, die edlen Tropfen verkosten und erfahren

Wissenswertes rund um deren Herstellung. Für die Übernachtungen

hat Hapag-Lloyd die Häuser »Hotel du Marc«

und »Châtau de Saran« in Épernay gewählt.

Ebenfalls neu im Programm der Hanseaten ist ein

viertägiger Kreuzflug zum Jakobsweg. Er führt von der

Basilika Sainte-Marie-Madeleine über Burgos und das

Weingut Marqués de Riscal nach Santiago de Compostela.

www.hlkf.de

Tunesien berührt!

Die sympathische Rezeptionistin

Rym, der leidenschaftliche Koch

Samir und die hilfsbereite Gästebeauftragte

Sonja – sie alle schenken

Ihnen ihr schönstes Lächeln.

Gemeinsam erwarten sie die Urlauber

aus Deutschland, um ihnen voller Freude

und Stolz das neue, freie Tunesien zu

zeigen. Ein Land, in dem die Großen wie

die Kleinen, Jung wie Alt unbeschwert

die schönsten Tage des Jahres verbringen

können. Ihre Kunden sind hier in

besten Händen: Ob sie nun die Weiten

der Strände mit ihrer Familie genießen,

Der Kreuzflug führt in die

Keller der berühmtesten

Champagner-Marken

mix.produkt

ANZEIGE

decken. Ob sie mit viel Spaß beim Kitesurfen

durch das Meer gleiten oder die

erholsame Kraft des Meerwassers bei

einer Thalasso-Kur auf ihrer Haut spüren –

Tunesien berührt jeden.

Klicken Sie auf www.tunesien-akademie.

info und erfahren Sie in drei neuen Profi-

Kursen unseres E-Learnings mehr zum

Thema Wohlbefinden und zu traumhaften

Unterkünften. Erleben Sie Tunesien neu!

www.tunesien-beruehrt.de

www.facebook.com/TunesienUrlaub

travel.one 13.1.2012

sich ein paar Monate den Luxus der

warmen Mittelmeersonne gönnen oder

die bezaubernde Kultur des Landes ent-

NEU ERLEBEN 17

Foto: Hapag-Lloyd Kreuzfahrten


18

produkt.mix

Kendra Mietke

Redakteurin

k.mietke@travel-one.net

Foto: Best Western Hotels Deutschland GmbH

Eine Gruppe, drei Marken

■ Best Western präsentiert sich

in Deutschland seit Dezember mit

einer neuen Markenkategorie. An

acht Standorten finden Kunden nun

»Best Western Plus« Hotels. Das sind

Häuser, die sich durch Extras in Ausstattung,

Service und Design von

den »normalen« Best Western abheben.

Hotels mit der neuen Plus-Kategorie

befinden sich in Hamburg,

Timmendorf, München, Gießen,

Wiesloch, Ulm, Essen, Luxemburg

und von März an auch im schwäbischen

Ehingen. Diese Veränderung

sei Teil einer weltweiten Markenstrategie,

bei der die Hotelgruppe

ihre Häuser auf drei Marken au�eile,

Ein Vertreter der Best-Western-Kategorie »Premier«

ist das Alsterkrug Hotel in Hamburg

Völlig App-surd

sagt Marcus Smola, Geschä�sführer

Best Western Hotels in Deutschland.

Neben der in Deutschland neu aufgenommenen

Kategorie Plus gibt es

nun auch weltweit das Label »Best

Western Premier«, das in Deutschland

schon seit zehn Jahren bekannt

ist. Häuser der Marke Premier sollen

sich vor allem durch ihren »außergewöhnlichen

Hotelkomfort in erlesenem

Ambiente und unverwechselbarem

Charakter« auszeichnen

– etwa aufgrund ihrer besonderen

Architektur. Anhand der drei Kategorien

sollen Gäste »leichter das passende

Hotel für ihre Bedürfnisse finden«,

so Smola.

Moment mal!

In der Woche zwischen Weihnachten und Silvester wurden in Deutschland

rund 40 Millionen Apps, also mobile Anwendungen für Smart Phones, heruntergeladen.

Damit liegen wir zwar noch immer deutlich hinter den Spitzenreitern

USA und China, aber immerhin bereits vor England und Kanada.

Ein Grund für dieses Wachstum ist vermutlich die Anzahl der Angebote, die

auch bei uns stetig steigt. Während parallel dazu der Sinngehalt sinkt. Inzwischen

gibt es von der Rauchfrei-App über die Unser-erstes-Baby-App, die

Bibel-App, die Grill-App – sie simuliert einen Holzkohlegrill samt Steak und

Würstchen – bis hin zur sich selbst erklärende Kerzen-Ausblase-App alles.

Einer fehlte allerdings bislang noch in dieser Kette der »Appsurditäten«:

Oberstaufen. Und so hat der bayerische Kurort zur Eigenvermarktung neuerdings

eine Kurschatten-App. Sie enthält neben Infos rund um die Kurorte

auch ein persönliches Profil des Gastes mit dessen Vorlieben und Hobbies

sowie einen Terminkalender. Darin kann der Kurgast seine Termine

eintragen und so Gleichgesinnte treffen, die zu einer ähnlichen Zeit etwas

Ähnliches vorhaben. Ein Austausch, natürlich ganz ohne Hintergedanken.

Wer sich jetzt nicht sicher ist, ob diese allgäuer Innovation eine gute oder eine

schlechte Idee ist: Es gibt natürlich auch Entscheidungshilfen-Apps.

13.1.2012 travel.one


Neue Clubs in

Griechenland

■ Für die Sommersaison hat

Frosch Sportreisen weiter

am Programm gefeilt. So finden

Reisebüros im Sommerkatalog

zwei neue Sportclubs

und zwei neue Wanderreisen

auf der griechischen Halbinsel

Chalkidiki. Ebenfalls neu sind

auch ein Kitecamp auf Korfu

und ein Surfcamp auf Samos.

Bei den Radreisen ist die Provence

als Ziel hinzugekommen.

Trekking-Urlauber können nun

auch Touren zum Rheinsteig

und Eifelsteig unternehmen.

Der Veranstalter zahlt eine

Staffelprovision, ab 5.000 Euro

Umsatz gibt es zehn Prozent.

www.frosch-sportreisen.de

Foto: Design-Hotels

Pop-up-Hotel in Mexiko

■ Claus Sendlinger, Gründer der Marketingorganisation Design-Hotels,

hat kürzlich am Strand von Tulum in Mexiko ein sogenanntes Pop-Up-

Hotel eröffnet. Noch bis zum 6. Mai können sich Gäste im Camp Papaya

Playa einquartieren, dann werden die Zelte wieder abgebrochen. Das

Hotel wurde auf einem 900 Meter langen Strandabschnitt errichtet und

verfügt über 99 Hütten sowie einen Spa-Bereich.

Die Design-Hotels (GDS-Code »DS«) arbeiten mit Reisebüros zusammen.

Diese erhalten zwischen acht und zehn Prozent Provision. Zudem

gibt es regelmäßig Sonderaktionen mit bis zu 15 Prozent Vergütung.

Wer sich kostenlos auf der Website registriert, bekommt regelmäßig einen

Newsletter zugesandt und profitiert von weiteren Extras. Ansprechpartner

für Reisebüromitarbeiter ist Christian Malcher, Area Director of

Sales & Marketing.

www.designhotels.com/travelpro

mix.produkt

Besondere

Unterkünfte wie

das Pop-up-Hotel

versammeln sich

unter dem Dach der

Design-Hotels

travel.one 13.1.2012 19


20

airlines.airports

Im Februar startet Swiss die dritte China-Verbindung

Täglich nach Peking

Der Airbus A330 fliegt mit

236 Sitzplätzen in einer

Drei-Klassen-Konfiguration

TAP fliegt wieder

nach Berlin

Foto: Swiss

■ Vom 5. Juni an fliegt TAP Portugal

fünfmal pro Woche von Berlin

nach Lissabon. Damit kehrt die

portugiesische Airline nach zwölf

Jahren wieder mit einer Direktflugverbindung

nach Berlin zurück. Im

Sommer stehen dann fünf deutsche

Städte mit 60 Flügen pro Woche

im TAP-Flugplan.

»In den vergangenen zwölf

Jahren hat sich einiges getan. Die

TAP von heute ist eine komplett

andere Fluggesellscha� als 1999.

In 2011 hatten wir fast 20 Prozent

mehr Passagiere aus Deutschland

als in 2010«, sagt Frank Zehle, General

Manager von TAP Portugal

für Deutschland und Österreich.

Die Strecke Düsseldorf – Lissabon

soll zum Sommer auf tägliche Flüge

aufgestockt werden.

■ Vom 11. Februar an fliegt

Swiss siebenmal pro Woche

von Zürich in die chinesische

Hauptstadt Peking.

Die Lu�hansa-Tochter bietet

für die neue Verbindung,

die um 17.30 Uhr in Zürich

startet, Anschlussflüge von

neun deutschen Flughäfen.

Der Rückflug aus Peking hebt

um 12.05 Uhr Ortszeit ab und

landet um 16 Uhr in Zürich.

Zum Einsatz kommt ein Airbus

A330-300 mit der neuen

Kabinenausstattung in allen

drei Klassen und 236 Sitzplätzen.

Neben Hongkong und

Schanghai ist Peking das dritte

chinesische Swiss-Ziel. Die

Foto: Jess Sloss

chinesische Hauptstadt gelangt

nach knapp neunjähriger

Pause wieder ins Streckennetz

der Airline.

Um umsteigenden Premiumpassagieren

das Leben

am Flughafen Zürich leichter

zu machen, hat Swiss Anfang

Dezember eine neue

Business-Class-Lounge im

Non-Schengen-Bereich eröffnet.

Sie liegt unmittelbar hinter

der Passkontrolle im neu

eröffneten Dock B und bietet

auf 650 Quadratmetern

Entspannungs- und Arbeitsmöglichkeiten.

Dock B sorgt

zudem für neun zusätzliche

Flugzeugstandplätze direkt

am Gebäude und verringert

so die Zahl der Flugzeuge, die

auf Außenpositionen geparkt

werden müssen. Für ankommendeBusiness-Class-Passagiere,

deren Flug auf dem

Vorfeld parkt, hat die Fluggesellscha�

einen speziellen

Busservice eingerichtet, der

sie ohne Verzögerung zum

Terminal-Gebäude bringt.

Zum Jahresende 2011 hat

Swiss übrigens den 15-millionsten

Passagier begrüßt

und damit die höchste Verkehrsleistung

von Swissair im

Jahr 2000 überflügelt. Swissair

musste 2002 den Betrieb

einstellen.

Asiana schafft Verbindung nach Da Nang

■ Die koreanische Airline Asiana

fliegt nun neben den täglichen Verbindungen

von Seoul nach Hanoi und Hoh

Chi Minh City auch nach Da Nang. Zweimal

wöchentlich – dienstags und samstags

– geht es von Seoul um 19.30 Uhr

in die vietnamesische Stadt. Der Rückflug

startet um 23.40 Uhr und landet

am nächsten Tag um 05.50 Uhr in Seoul.

Bis März 2012 bietet Asiana Business-Class-Kunden

einen »One Way

Upgrade« Service an. Dabei fliegen

Reisende, die einen Hin- und Rückflug

in der Business Class gebucht haben,

auf einer Strecke in der First Class.

Weitere Infos unter Tel. 069-9210-190.

Asiana fliegt Da Nang jetzt

zweimal wöchentlich via Seoul an

13.1.2012 travel.one


Höhere Kapazität

nach New York

■ Die Airlines drehen die Kapazitätsschraube

für Flüge nach

New York weiter auf. Den Anfang

machte United mit einem zweiten

täglichen Flug von Frankfurt

nach New York-Newark. Zum Einsatz

kommt eine Boeing 757-200,

mit Platz für 175 Passagiere.

Vom 15. Januar an ersetzt Singapor

Airlines die bisher eingesetzte

Boeing 747-400 durch einen

Airbus 380. Damit steigt die Kapazität

des Carriers auf dem Flug

vom Main an den Hudson um 25

Prozent auf 470 Sitze. Die dritte

neue Verbindung ergänzt vom 1.

Juni an den Flugplan von Brussels

Airlines. Dann fliegt die LH-Tochter

täglich mit einem Airbus A330 von

Brüssel zum New Yorker Flughafen

John F. Kennedy.

updates

�TAM und Lu�hansa erweitern ihr Codeshare. LH-Flüge von

Frankfurt nach Rio de Janeiro können nun auch unter dem

TAM-Code JJ gebucht werden.

�Luxair Luxembourg Airlines veranstaltet am 11. und 12.

Februar sowie am 16. und 17. Juni zwei Seminare »Entspanntes

Fliegen«. Referenten sind ein Pilot und ein Psychologe.

Die Teilnahmegebühr beträgt 610 Euro pro Person. Anmeldungen

unter aviophobie@luxair.lu.

�Vom 5. März an verdoppelt Cirrus Airlines die Zahl der Flüge

zwischen Dresden und Leipzig jeweils montags bis freitags

nun auf zwei. www.cirrusairlines.de

�Emirates fliegt vom 5. Juni an täglich von Dubai aus nach

Ho-Chi-Minh-Stadt.

�American Airlines bietet Passagieren der First und Business

Class auf ausgewählten Flügen, darunter auch auf dem

täglichen Flug von Frankfurt nach Dallas, ein Samsung Galaxy

Tab an. Damit haben die Fluggäste Zugriff auf das Bordprogramm,

weitere Funktionen sollen demnächst folgen.

Abu Dhabi als neues Drehkreuz

Hoffen voneinander zu

profitieren: Etihad-CEO

James Hogan (links) und

Air-Berlin-Chef Hartmut

Mehdorn

■ Der Air-Berlin-Flug nach Abu Dhabi am 15. Januar ist das erste sichtbare

Zeichen der kürzlich verkündeten strategischen Partnerscha�. An

diesem Tag macht der Carrier das Emirat zu seinem Drehkreuz und rückt

damit näher an seinen neuen Partner Etihad Airways heran.

Die Araber wollen – sofern dies kartellrechtlich genehmigt wird – die

Beteiligung an der angeschlagenen deutschen Fluggesellscha� von 2,99

Prozent auf 29,21 Prozent erhöhen. Zudem plant CEO James Hogan, Air

Berlin in den nächsten fünf Jahren bis zu 255 Millionen US-Dollar zur Verfügung

zu stellen. Zu der Vereinbarung zählt ferner ein Codeshare-Abkommen.

In diesem Zuge lassen die Deutschen nun zwischen Berlin und

Abu Dhabi viermal wöchentlich einen Airbus A330-200 verkehren. Von

dem Emirat aus sollen Air-Berlin-Kunden dann mit Etihad Airways nach

Asien und Australien weiterfliegen können. »Bei kurzen Umsteigezeiten«,

sagt Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn und betont: »Wir agieren wie eine

integrierte Airline.«

Buchungsportal verfügbar

Die Anmeldung

zum Buchungsportal

erfolgt unter

»Booking« auf

www.hahnair.com

■ Reisebüros, die Mitglieder des Netzwerks »Hahn Air Ticketing

Centres« sind, haben nun Zugriff auf das Buchungsportal

von Hahn Air. Das Ticketing-Unternehmen bietet

den Agenturen Buchungsmöglichkeiten für sämtliche Flüge

der rund 250 Hahn-Air-Partner-Fluggesellscha�en. Dies

ist auch für die Fluggesellscha�en möglich, die zuvor für Reisebüros

nicht verfügbar waren. Die Bezahlung erfolgt mit der

»HR UATP Corporate Card«. Sie ist für jedes Netzwerk-Büro

kostenfrei bestellbar. Die Anmeldung für das Netzwerk ist

ebenfalls kostenfrei und erfolgt über die Hahn-Air-Website.

travel.one 13.1.2012 21


22

sales.workshop

Thomas Cook hat die Zielgruppenkonzepte neu sortiert. Travel One Leser können sich jetzt als

Experte für die neuen Erlebniswelten qualifizieren und zum Workshop nach Ägypten reisen.

Startschuss für

die Erlebniswelten

Balancewelt

23 Anlagen in zehn

Destinationen.

Entspannung: Yoga, Meditation,

Entspannungstechniken.

Wellness: Vielseitiges

Verwöhnprogramm im Spa.

Fitnessprogramm: Rückentraining,

Pilates, Figurtraining

und Ballooning, Nintendo

Lounge mit »Wii Fit plus«.

Neu: Eventwochen zu Themen

wie Yoga am Arbeitsplatz

oder Entspannungstechniken

in der Freizeit zu ausgewählten

Terminen im Mai und Juni.

In Produkten, die konsequent auf die

Bedürfnisse klar definierter Zielgruppen

zugeschnitten sind, liegt die Zukun�

der großen Reiseveranstalter. In

diesem Punkt sind sich alle Anbieter, die

ihre heutige Marktposition überwiegend

mit klassischen Pauschalreisen zu Badezielen

erreicht haben, einig. Nur wer etwas

zu bieten hat, was die Kunden bei anderen

vergeblich suchen, kann sich der unheilvollen

Dynamik einer ausschließlich am

Preis orientierten Nachfrage entziehen.

So weit, so gut. Doch die Sache hat einen

Haken. Gerade weil alle wichtigen Akteure

verstanden haben, dass sie Produkte

mit Anspruch auf eine Alleinstellung brauchen,

sind entsprechende Labels in den

vergangenen zwei bis drei Jahren regelrecht

ins Kraut geschossen. Mit dem Resultat,

dass es den Reisebüros und erst recht

ihrer Kundscha� immer schwerer fiel, die

einzelnen Programme zu verstehen und

voneinander abzugrenzen.

Konzepte neu sortiert.

Auch bei Thomas Cook entstand eine beachtliche

Vielfalt an Zielgruppenprodukten.

»In den laufenden Winter sind wir

mit zehn verschiedenen Zielgruppenkonzepten

für Neckermann und Thomas

Cook gegangen«, berichtet Axel Hübner,

Produktmanager Family. Zwar seien die

Angebote im Markt durchweg erfolgreich.

Doch es sei schwer, Reisebüros und Kunden

die Inhalte und Unterschiede einer so

umfangreichen Zahl von Labels und Logos

nachhaltig zu vermitteln.

13.1.2012 travel.one


Deshalb hat der Konzern zur Sommersaison

bei den Zielgruppenkonzepten gründlich

aufgeräumt. Herausgekommen sind

dabei fünf »Erlebniswelten«, die sowohl

für Neckermann als auch für Thomas

Cook übernommen werden. Und wenn es

sich um Anlagen in der Türkei, in Ägypten

oder im Orient handelt, zeichnet auch

Öger Tours die Häuser im Katalog mit dem

passenden Logo aus. »Die neuen Erlebniswelten

stehen für eine klare, nachvoll-

ziehbare und wiedererkennbare Struktur«,

verspricht Hübner. Jede der Welten

erfülle mit ihren Animationsangeboten

die Urlaubswünsche einer homogenen

Kundengruppe. So wurde etwa aus dem

Konglomerat aus »Neckermann Family

Club«, »Cook‘s Family Club«, »Neckermann

Kids Club« und dem »Babywalz«-Signet

für Babybetreuung die neue »Familywelt«.

Sie ist mit 69 Hotels in 14 Zielgebieten das

umfangreichste Zielgruppenangebot im

Genuss und Entspannung sind

die Kernelemente der neuen

Balancewelt bei Thomas Cook

Familywelt

69 Hotels in 14 Zielgebieten.

Altersgerechte Animation:

»Teddies« 3 bis 5 Jahre,

»Minis« 6 bis 8 Jahre,

»Wavers« 9 bis 12 Jahre,

»Clubbers« ab 13,

Babybetreuung in Kooperation

mit Babywalz in 14 Hotels.

Events: Einmal pro Woche

Ganztagsbetreuung,

Kinderabendessen, Kinderdisco

und Kindershows,

Action und Bewegung mit

neuen Spielen für Xbox Kinect,

Englisch-Schnupperkurse am

Pool in Kooperation mit

Mortimer English Club.

Sportswelt

9 Hotels in 7 Destinationen.

Ausdauertraining:

Dauerläufe, Intervall-Läufe

und Aqua-Jogging.

Koordinationsschulung und

Kra�training mit Schwerpunkt

auf Übungen mit dem

eigenen Körpergewicht.

Beweglichkeit: Einführung in

die statische und dynamische

Dehnung zur Flexibilisierung

der Muskelstrukturen.

Neu: Eventwochen mit

Neckermann-Coaches und

individuellen Trainingseinheiten

und -programmen.

travel.one 13.1.2012 23

Fotos: Thomas Cook


24

Vitalwelt

Neu ab Winter 2012/13.

Geselligkeit: Gemeinsame

Einkaufsbummel, Spaziergänge,

Spiele-Nachmittage und

Kreativ-Workshops, Urlaubslektüre

in eigener Bücherei.

Land & Leute: Ausflüge und

Kennenlernen landestypischer

Besonderheiten aus Kultur

und Küche.

Sport & Fitness: Spaßorientierte

Aktivprogramme

zum Beispiel mit Nordic

Walking und Gymnastik.

Wandern: Professionell

geführte Touren durch die

Urlaubsregion.

Xperiencewelt

11 Hotels in 8 Zielgebieten.

Highlights am Tag: Trapezsprung

»Dare to Jump«, Kurs im

Cocktail-Shaken.

Highlights am Abend: Movienight

am Strand, Sternegucken

mit Wellenrauschen.

Familien: Kids Xperience

während der Schulferien mit

altersgerechten Aktivitäten

für Kinder.

Paare & Singles: Aktivitäten in

ungezwungener Atmosphäre,

Xperience Single-Wochen mit

erlebnisreichen Tagen für

Alleinreisende.

Aus den Zielgruppenprogrammen wird ein klares

und verständliches Erlebniswelten-Konzept

Rahmen der Erlebniswelten. Die Angebote

aus dem Neckermann-Programm »Gesund

& Glücklich« fließen zusammen mit den

»Cook‘s Relax Resorts« in die »Balancewelt«.

Während sich die Familywelt überwiegend

in den Katalogen von Neckermann

reisen findet, liegt bei der Balancewelt der

Schwerpunkt auf der Marke Thomas Cook.

Aus dem »Club Vital« für ältere Gäste ist

die »Vitalwelt« geworden. Anders als TUI,

die das Best-Ager-Angebot Club Elan eingestellt

hat, werde Thomas Cook die Vitalwelt

konsequent ausbauen, betont Hübner.

Schließlich sei in den meisten Monaten des

Jahres die Mehrzahl der Gäste jenseits der

55. Der Schwerpunkt liege bei den Angeboten

der Vitalwelt weiterhin auf den Wintermonaten,

so der Cook-Manager.

Nur eine leichte namentliche Veränderung

erfährt das zusammen mit dem ehemaligen

Zehnkämpfer Frank Busemann

entwickelte sportliche Animationsangebot.

Das Konzept, das sich an »Neu-Interessierte

und Engagierte« richtet, heißt nun »Sportswelt«.

Die neun Hotels, in denen das Aktivprogramm

läu�, sind sowohl in den

Länderkatalogen als auch im Katalog »Neckermann

Sports« zu finden.

Unverändert bleibt auch das erlebnisorientierte

»Xperience«-Angebot. Die »Xperiencewelt«

setzt nach wie vor in elf Hotels

auf Spaß, Action und Geselligkeit.

Möglichst exklusiv.

Mit insgesamt 105 Hotels in 17 Zielgebieten,

von denen 30 neu im Programm sind, sei

das Potenzial der Erlebniswelten noch lange

nicht ausgereizt, ist Hübner sicher. Allerdings

strebe man kein bedingungsloses

Wachstum an, das auf Kosten der Qualität

gehen könnte.

Ebenso wichtig wie die Ergänzung der

Erlebniswelten um weitere Anlagen ist für

Thomas Cook, dass der Konzern die entsprechenden

Hotels im deutschen Markt

Hübner: In zwei bis drei Jahren

sollen alle Erlebniswelten-Hotels

exklusiv über die Cook-Marken

buchbar sein

möglichst exklusiv anbieten kann. Bei 40

der 105 Häuser sei dies bereits der Fall, so

Hübner. Innerhalb von zwei bis drei Jahren

sollen sämtliche Hotels mit Erlebniswelt-

Angeboten in Deutschland ausschließlich

über die Cook-Veranstalter buchbar sein.

Live-Workshop für Reiseprofis.

Doch Exklusivität bedeutet nicht nur ein

Alleinstellungsmerkmal. Sie erhöht auch

den Druck auf den Anbieter, seinen exklusiven

Hotelpartnern viele Gäste zu bringen.

Um dem Vertrieb das neue Konzept

der Erlebniswelten nahe zu bringen, geht

Thomas Cook in die Offensive.

Ein wichtiger Baustein ist dabei ein gemeinsamer

Workshop mit Travel One, der

Reiseprofis zu Erlebniswelten-Experten

macht. 30 Travel One Leser fliegen vom 15.

bis 19. März 2012 nach Ägypten in das Vier-

Sterne Lahami Beach Bay Resort in Berenice

am Roten Meer und erleben dort Höhepunkte

aus dem Erlebniswelten-Programm.

Christian Schmicke

www.travel-one.net/ThomasCook

13.1.2012 travel.one


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Gewinnen Sie mit Thomas Cook und Travel One einen von 30 Workshopplätzen

und fliegen Sie vom 15. bis 19. März 2012 nach Ägypten in das Lahami Beach Bay

Resort**** in Berenice am Roten Meer. Werden Sie zum Experten für die erlebniswelten

von Thomas Cook und Neckermann Reisen.

Programm Highlights:

Entspannendes mit Pilates, Balooning und Yoga sowie Spannendes beim Dare to Jump

und der atemberaubenden Unterwasserwelt des Roten Meeres.

Unter allen Teilnehmern verlosen wir außerdem 10 Thomas Cook Werbemittelgutscheine

im Wert von € 50,-

Und so einfach geht es:

Lesen Sie die Story über das „erlebniswelten-Konzept“ in der aktuellen Ausgabe 01/2012

genau durch und beantworten Sie dann die Fragen online unter

www.travel-one.net/ThomasCook

Haben Sie alle Fragen richtig beantwortet, gehören Sie mit etwas Glück zu unseren

Gewinnern (Teilnahmeschluß ist der: 08.02.2012). Gewinner werden bis zum 17.02.2012

von uns benachrichtigt.

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travel.one 13.1.2012 25


26

sales.reisebüroinitiative

Fünf Wochen nach seiner Gründung hat das Aktionsbündnis für Reisebüros rund 240

Mitglieder. Sie wollen im Dialog mit den Verbänden die Position der Reisebüros stärken.

Krä�e bündeln

Vertreter von DRV und des

neuen Aktionsbündnisses für

Reisebüros bei ihrem ersten

Treffen in Duisburg

Die neue IG

Reisebüro

Ist ein Zusammenschluss

der Initiative »Ja, ich buche

im Reisebüro«, der Interessengemeinscha�

freier

Reisebüros (IGFR) und der IG

Reisebüro, Infos unter

www.ig-reisebuero.de

Ziele: Unter anderem auskömmliche

Provisionen, Abschaffung

des Malus, Kataloge

ohne Direktbuchungshinweise,

keine Rückvergütung,

Preisgleichheit für alle Vertriebskanäle.

Foto: Travel One

Schon rund 240 Mitglieder zählt das

neue Aktionsbündnis für Reisebüros,

das sich vor fünf Wochen auf

dem Deutschen Reisebürotag in Duisburg

gründete. Dieses wird auch in Zukun� den

direkten Dialog mit Vertretern des Deutschen

Reise Verbandes (DRV) und des ASR

suchen – wie bereits im Dezember 2011 in

Duisburg. Zu diesem Zeitpunkt entstand

nicht nur das Aktionsbündnis für Reisebüros

unter dem Mantel der IG Reisebüro – es

setzt sich aus mehreren Initiativen zusammen

(mehr dazu im Kasten) –, sondern es

gab auch viele gute Vorsätze seitens der

Verbände. Wie sieht es damit gut einen Monat

später aus?

Positiver Anfang.

»Der Zuspruch seitens der Reisebüros kurz

nach der Veranstaltung hat mich erstaunt«,

gibt Marija Linnhoff, Mitbegründerin des

Bündnisses, zu. Die 240 Mitglieder setzen

sich ausschließlich aus Büroleitern und

Inhabern zusammen, wie sie betont. Diese

tauschten sich regelmäßig über eine geschlossene

Gruppe in Facebook aus. Für Anfang

Februar sei ein erstes Treffen in Köln

geplant. Ein Ergebnis könnte bis dahin ein

fester Termin für das geplante Treffen mit

dem Bundeskartellamt sein. »Wir werden

uns gemeinsam mit dem DRV und dem

Kartellamt an einen Tisch setzen und über

das Thema Rückvergütung der Banken

diskutieren«, so Linnhoff. Überhaupt zeige

sich der DRV bislang sehr offen gegenüber

der neuen Interessengemeinscha�.

Und auch von Seiten des DRV wird die

neue Reisebüro-Vertretung positiv angenommen.

Derzeit diskutiert der Verband

über eine Strukturänderung der Säule A,

die auf dem Reisebürotag des Verbandes

im Frühjahr vorgestellt werden soll. Hintergrund

dieser Überlegungen war nicht

zuletzt die wachsende Kritik seitens des

Vertriebs. Es fehle das Vertrauen in den

Verband, heißt es immer wieder. »Die Distanz

zum DRV wird immer größer, nicht

zuletzt durch die Jahrestagung 2011 in

Südkorea«, bemängelte Wolfgang Becker,

Geschä�sführer der Kooperation Tour

Contact, Treffen in Duisburg. So wie er

kritisierten auch andere Teilnehmer mangelnde

Unterstützung durch die Verbände,

etwa wenn Probleme mit Leistungsträgern

au�reten. Dabei würden viele Agenturen

aber nicht das Kernproblem sehen, meint

Rainer Nuyken vom Reisebüro Treffpunkt

Schiff und ehemaliges DRV-Vorstandsmitglied.

Denn: »Für bestimmte Themen darf

ein Verband nicht streiten«, erklärt er. Und

DRV-Vizepräsident Schweisgut ergänzt:

»Ein Verband kann zum Beispiel keinen

Boykottaufruf gegen diesen oder jenen

Leistungsträger in die Wege leiten. Aber er

kann Sachverhalte objektiv darstellen und

zum Beispiel Musterklagen begleiten.«

Probleme erkannt.

Um weiteres Abwandern der Mitglieder

zu verhindern – immerhin ist die Säule

A der zweitgrößte Beitragszahler im Verband

– müsse der Verband eine Struktur

finden, »in der sich viele wohlfühlen und

in der sich viele einbringen wollen«, erklärt

DRV-Vizepräsident Schweisgut. Auch

DRV-Präsident Jürgen Büchy sieht Handlungsbedarf.

»Wir brauchen ein Konzept,

das mehr Raum für eigene Vertretungen

lässt«, fordert er. Unklar ist unterdessen,

welche Rolle der ASR kün�ig spielen soll.

Zwar träumt Noch-ASR-Präsident Stephan

Busch von einer »starken Vertretung für

Reisebüros in enger Angliederung an den

DRV«. Doch tun kann er dafür nichts mehr.

Denn am 25. Februar werden auf der Mitgliederversammlung

des ASR in Kassel die

Weichen für eine neue Führung und einen

neuen Kurs gestellt. Kendra Mietke

13.1.2012 travel.one


Partnerprogramm

für Radreisen

■ Der Radreisen-Veranstalter Radissimo hat für Reisebüros ein

Online-Partnerprogramm ins Leben gerufen. Interessierte Büros

bekommen einen individualisierten Agenturlink zur Radissimo-Datenbank.

Dieser kann auf die Internetseite des Reisebüros

eingebunden werden, möglich ist dies auch als i-Frame. Die

Datenbank kann nach dem Design der Agentur gestaltet werden.

Die Buchungen erfolgen mithilfe eines Reisefinders auf

der Website. Die Buchungsabwicklung selbst liegt bei Radissimo.

Für jede Onlineanfrage oder Buchungsbestätigung erhält

die entsprechende Agentur eine Kopie per E-Mail. Radissimo

zahlt für Online-Buchungen eine Provision von sechs Prozent,

für konventionelle Buchungen im Reisebüro zehn Prozent.

info@radissimo.de

Besserer Zugriff auf Hotels

■ Amadeus will Reisebüros mit dem »Hotel Optimisation Package«

einen besseren Zugriff auf Hotelangebote und -datenbanken

ermöglichen. Der zum Paket gehörende Amadeus

»Hotel Dynamic Saver« soll großen Reisebüros und Travel

Managern in Unternehmen eine Verfügbarkeit bis zum letzten

Zimmer und den automatischen Vergleich von verhandelten

und öffentlichen Preisen ermöglichen. Die ins neue System integrierten

Hotel-Aggregatoren »Destinations of the World« sowie

»Transhotel« durchsuchen diverse Reisewebsites nach deren

günstigsten Zimmerpreisen.

updates

Die Website kann

dem Design des jeweiligen

Reisebüros

angepasst werden

�Über das Bewotec-Buchungssystem Jack Plus sind nun auch

die kompletten Programme von Schauinsland Reisen Dynamisch

(SLRD) und Alltours X buchbar. Ebenfalls neu ist die Opodo-Veranstaltermarke

Tropo. www.bewotec.de

�Der DRV bietet seinen Mitgliedsunternehmen verbilligte Eintrittskarten

für die ITB zum Preis von 30 Euro. Beantragt werden

müssen sie bis zum 15. Februar. www.drv.de

�Vtours hat die Höhe der Anzahlung bei Pauschalreisen von

40 auf 30 Prozent des Reisepreises gesenkt. Bei eigener Anreise

sind 20 Prozent fällig, statt 40 Prozent. Der Stornosatz für

Pauschalreisen sinkt von 40 auf 30 Prozent, wenn zwischen Buchung

und Abreise mehr als 40 Tage liegen. www.vtours.de

Mehr als ein Urlaubsziel – eine Lebensart

mix.sales

Den Vulkan Montagne Pelée besteigen, mit bunten Fischen

tauchen, an paradiesischen Sandstränden entspannen…

die „Insel der Blumen“ im Herzen der Karibik erfüllt jeden

Urlaubstraum. Ein Personalausweis genügt [für EU-Bürger]

zur Einreise und Sie zahlen mit dem Euro - hier reisen

Sie mit Leichtigkeit!

Entdecken Sie Martinique :

www.insel-martinique.de

travel.one 13.1.2012 27

Crédits photos : Getty images / Thinkstock / Image Source / Isaac Koval / David Sanger / Ingmar Wesemann


28

destination.thema

Winterliche Attraktionen: Elche

lassen sich beim Fressen beobachten,

im Abisko-Nationalpark tanzt das

Nordlicht am Himmel

Schwedisch-Lappland ist vor allem ein Ziel für Aktiv-Urlauber. Neue

Produkte sollen den Norden für ein breiteres Publikum attraktiv machen.

Die Magie des Lichts

Mittagsstimmung auf

dem Ofelas-Hof: Die Sonne

gibt im Winter nur ein

kurzes Gastspiel

Foto: Travel One

Matti Berg sitzt auf Óttar auf und

lenkt das Pferd an die Spitze der

kleinen Gruppe. »Ich befürchte, wir

haben heute kein Glück«, sagt er. Dennoch

gibt er Óttar die Sporen und reitet in den

Wald hinein – gefolgt von fünf Urlaubern

auf Island-Pferden. Es ist elf Uhr, und die

Sonne lugt kaum über den Horizont. Die Tiere

trotten im Dämmerlicht durch eine mit

Schnee überzuckerte, einsame Landscha�.

Kein Haus, kein Mensch weit und breit. Aber

auch keine Spur von Elchen. »Sie sind offenbar

noch in den Bergen«, mutmaßt Matti.

Jeden Winter reitet der Schwede mit

Gästen durch die Wälder rund um seinen

Hof. Dass sie dabei Elche sehen, ist nicht ungewöhnlich.

Sehr kalt und dick verschneit

muss es allerdings sein. Denn erst dann

bringt die Futtersuche die Tiere in die tiefer

gelegenen Täler und damit in die Nähe

der Koppeln von Ofelas – so heißt das kleine

Unternehmen, das Matti Berg westlich von

Kiruna betreibt. Der Anbieter von Reittou-

ren in Schwedisch-Lappland ist Same und

gehört zu denjenigen, die den Tourismus als

Chance für die im Norden Skandinaviens lebende

Volksgruppe begreifen. »Er kann uns

dabei helfen, unsere Kultur und Natur zu

bewahren«, glaubt er.

Nachhaltigkeit als Ziel.

Schwedisch-Lappland ist keineswegs touristisches

Niemandsland. Die dünn besiedelte

Region am nördlichen Polarkreis registrierte

beispielsweise 2010 rund 2,3 Millionen

Übernachtungen. In der Mehrheit verbrachten

Schweden hier ihren Urlaub, zwei Drittel

der Übernachtungen gingen auf ihr Konto.

Die Deutschen waren mit 3,3 Prozent dabei.

Die Samen wandten sich bislang eher

selten mit touristischen Produkten an die

Besucher. Nun aber gibt es Bemühungen,

das zu ändern. »Wir wollen gemeinsam mit

den Samen einen nachhaltigen Tourismus

aufbauen«, sagt Helene Berg, Chefin von

Visit Sweden in Hamburg. Die Beteiligten

13.1.2012 travel.one


denken dabei an langfristige Projekte, die

den Lebensstil des als Rentierzüchter bekannten

Volkes vermitteln. »Insbesondere

die Deutschen sind an Kultur sehr interessiert«,

weiß die Schweden-Werberin. Neue

Produkte stießen daher bei ihnen sicher

auf Resonanz. Und Matti Berg hofft: »Kommen

dann mehr Besucher, wird vielleicht

nicht alles dem Bergbau geopfert.«

Eine Stadt zieht um.

Eisenerz bestimmt das Leben in Lappland.

Kiruna, die nördlichste Stadt Schwedens,

verdankt ihre Existenz dem Erzabbau. Das

Untertage-Bergwerk ist das größte der Welt

und nicht nur für Fachleute ein Ziel: Die

Miene organisiert das ganze Jahr über Führungen

für Besucher.

Darüber hinaus hat Kiruna selbst nicht

viel zu bieten. Ihre Gäste dür�e es daher

wenig berühren, dass die heutige Stadt in

den nächsten Jahren allmählich verschwindet.

Die Erz-Metropole zieht ein paar Kilometer

weiter nach Osten, um die unter ihr

liegenden Vorkommen abbauen zu können.

Kirunas kleiner Flughafen ist von dem

Projekt nicht betroffen. Urlauber, die dort

landen, nutzen die Stadt meist als Ausgangspunkt

für Touren in die Region. In

der jetzigen Jahreszeit heißt das vor allem:

Sie steuern das Eishotel an. Die ungewöhnliche

Unterkun� entsteht jeden Winter aufs

Neue unweit von Kiruna. Sobald das Thermometer

Minusgrade anzeigt, kreieren

Architekten und Künstler aus Eisblöcken,

die im Frühjahr im benachbarten Fluss gestochen

werden und den Sommer über in

einem riesigen Kühlhaus lagern, einen Bau

mit rund 50 Zimmern und Suiten.

Die Gäste schlafen dick eingepackt bei

minus fünf Grad – der Reiz ist das Außergewöhnliche.

In Großbritannien ist das Hotel

so populär, dass nur deshalb Charterflüge

nach Kiruna aufgelegt werden. Länger als

eine Nacht zu bleiben, raten die Betreiber

aber auch den Briten nicht. Denn trotz aller

Faszination: Kälte, Gemeinscha�sbäder

und der Weckruf um halb acht lassen die

Gäste die eisigen Räume dann doch gerne

gegen beheizte Zimmer eintauschen.

Die Tage sind kurz, wenn im Eishotel

Hochsaison ist. Doch ein Schauspiel am

Himmel entschädigt für die langen, dunklen

Winternächte: Das Nordlicht zeigt sich

bei schönem Wetter über Lappland. Die

größte Chance, die Leuchterscheinung zu

erleben, haben Besucher des Abisko-Nationalparks.

»Wer drei Tage bleibt, sieht

Aurora Borealis auf alle Fälle«, weiß Johanna

Sandström, die in dem 100 Kilometer

nordwestlich von Kiruna gelegenen Park

für den schwedischen Touristenverband

STF als Gruppenmanagerin arbeitet. Die

sehr klare Lu� und der fast immer wolkenlose

Himmel haben der Bergwelt von

Abisko den Ruf eingebracht, weltweit der

beste Ort für Nordlicht-Gucker zu sein.

Dass man daraus Kapital schlagen könnte,

nordische länder.destination

Tipps

Die Aurora Sky Station befindet

sich auf dem Nuolja (1.169

Meter) im Abisko-Nationalpark.

Die Wahrscheinlichkeit, von der

Berghütte aus das Nordlicht zu

sehen, ist relativ groß. Ein Sesselli�

bringt die Besucher nach

oben – höchstens 100 Personen

jede Nacht und nie mehr als 40

Personen gleichzeitig. Eine Reservierung

wird empfohlen.

www.auroraskystation.se

Bei Kiruna entsteht jeden Winter

ein Eishotel mit rund 50 Zimmern

und Suiten. Letztere werden

von Künstlern gestaltet und

etwa mit einem Eisboot als Bett

ausgestattet (Foto unten).

www.icehotel.com

travel.one 13.1.2012 29

Fotos: Fredrik Broman/imagebank.sweden.se (li.); Aurora Sky Station

Foto: Travel One Foto: ICEHOTEL


30

destination.thema

Reisezeit

Während die Sonne im Sommer

nicht untergeht, steigt sie

zwischen Ende November und

Ende Januar nicht über den

Horizont. Von Oktober bis Januar

sehen Besucher sehr gut

das Polarlicht. Februar bis April

eignen sich für Wintersport-

Aktivitäten, die etwas mehr

Tageslicht benötigen. Die beste

Saison für Abfahrtski ist im

April und Mai. Wanderer und

Angler sind zwischen Juni und

September am besten in Lappland

aufgehoben. Der September

punktet zudem durch die

Laubfärbung.

war lange niemanden bewusst. Die STF-

Herberge etwa schloss während der ganz

dunklen Monate. Und der Sesselli�, der seit

1966 Wanderer und Skifahrer auf den 1.169

Meter hohen Nuolja bringt, stand still. Erst

2007 lief der Li� auch hin und wieder im

Dezember und Januar, und die Bergstation

auf dem Gipfel mutierte wegen der Aussicht

zum Beobachtungsposten, sprich zur

Aurora Sky Station. Der nächtliche Ausflug

lockt nun ein Publikum an, das zuvor nicht

an einen Besuch des Nationalparks in der

Nähe der norwegischen Grenze dachte.

Vergangenen Winter kamen allein 2.000

Besucher nur wegen Aurora Borealis. »Das

Polarlicht ist ein neuer Umsatzbringer«,

stellt auch Sabine Gerhard, Bereichsleiterin

Europa bei Dertour, fest.

2.000 Kilometer Wanderwege.

Noch zieht Nordschweden in erster Linie

Besucher an, die aktiv sein wollen. Im Winter

sind das Skifahrer oder Urlauber, die mit

dem Schneemobil, in Schneeschuhen oder

auf Pferden die Natur erkunden. Deutsche

buchen gerne Husky-Touren. »Fahrten mit

Hundeschlitten sind bei uns das Bausteinprodukt

Nummer eins«, verrät Gerhard.

Der Schnee verschwindet in der polaren

Region nie ganz. Auch im kurzen Sommer

bleiben viele Gipfel weiß. Sie liegen oberhalb

der Baumgrenze, während ansonsten

Kiefern und Birken die weite, wasserreiche

Landscha� prägen. Wanderer, die hier unterwegs

sind, setzen den Fuß in eine men-

Unberührte Natur:

das Rappadalen im

Sarek-Nationalpark

schenleere Natur – müssen sich aber mit

zahllosen Stechmücken herumschlagen.

Rund 2.000 Kilometer gekennzeichnete

Wanderpfade durchziehen Schwedisch-

Lappland. Darunter befindet sich der

bekannteste Weg des Landes. Im Abisko-

Nationalpark beginnt der Kungsleden, auf

Deutsch: Königspfad. Er verläu� durch die

Gebirgswelt rund 430 Kilometer bis Hemavan

nach Süden. Dabei passiert er den Rand

des Sarek-Nationalparks, der weitgehend

unerschlossen ist und daher von vielen als

letzte Wildnis Europas bezeichnet wird.

Internationale Gäste verbringen selten

ihren kompletten Urlaub auf dem Kungsleden.

O� reisen sie nicht nur durch Schweden,

sondern besuchen auch den norwegischen

und finnischen Teil Lapplands.

Gemeinden und Veranstalter aus den drei

Ländern schlossen sich daher zur »Region

Arctica« zusammen. Das dreijährige Projekt

– es endete 2011 – förderte die grenzüberschreitende

Kooperation. Eine weitere Initiative

geht von den Samen aus. Schwedische

Rentierzüchter wollen unter dem Titel

»Sapmi Experience« mit Angehörigen der

Volksgruppe aus Norwegen, Finnland und

Russland den Tourismus weiterentwickeln.

Eine ganz andere Art der Grenzüberschreitung

ist derzeit in Kiruna Thema.

In der Stadt sollen kün�ig Weltraumflüge

starten. Virgin-Galactic-Gründer Richard

Branson will sie für Touristenausflüge ins

All nutzen.

Petra Hirschel

Foto: Peter Cairns/imagebank.sweden.se

13.1.2012 travel.one


Surfen hoch über Skandinavien

■ Internet an Bord soll für die Passagiere von

Scandinavian Airlines (SAS) zur Selbstverständlichkeit

werden. Die Fluggesellscha� will sukzessive

die komplette Flotte mit der entsprechenden

Technik bestücken. Der Anfang wurde im Dezember

bei einer Boeing B737-800 gemacht, neun weitere

Maschinen sollen bis Juli folgen.

In der Lu� surfen und telefonieren können

SAS-Gäste damit zunächst ausschließlich auf der

Kurzstrecke. Das Angebot gilt für Passagiere aller

Buchungsklassen. »Es ist vorerst kostenlos«, sagt

Björn Ekegren, General Manager für Zentraleuropa.

Voraussichtlich bis Ende des Jahres will SAS

die Kunden nicht zur Kasse bitten. Was die Airline

updates

Nordische Sommermärchen

für die Internetnutzung danach verlangt, steht

derzeit noch nicht fest.

Die Skandinavier ermöglichen ihren Kunden

nicht zum ersten Mal, während eines Flugs

das virtuelle Netz zu nutzen. Bereits 2004 führten

sie in ihren Flugzeugen Internet ein. Da aber

der Technikanbieter, mit dem SAS damals zusammenarbeitete,

den Service zwei Jahre später

einstellte, verschwand das Surf-Angebot wieder

von Bord. Die Wiedereinführung – dieses Mal

mit einem anderen Partner – soll nach Angaben

der Fluggesellscha� der gesteigerten Nachfrage

seitens der Passagiere gerecht werden.

www.flysas.de

�Natours Reisen erkundet die dänischen Inseln mit dem Kajak. Die Teilnehmer

der zehntägigen Tour paddeln rund 100 Kilometer und übernachten im Zelt auf

Biwak- und Campingplätzen für Kanuten. www.natours.de

�Color Line gibt Kunden eine Ski-Garantie. Gäste der Fährreederei können bis

48 Stunden vor Reisebeginn kostenlos umbuchen, wenn im anvisierten norwegischen

Skigebiet nicht ausreichend Schnee liegt. www.colorline.de

�In mehr als 30 Städten Dänemarks steigt vom 3. bis 19. Februar das Winter-

Jazz-Festival. www.vinterjazz.dk

�Der Rockmusik verschrieben hat sich das neue Rica Rock City Hotel in der

norwegischen Hafenstadt Namsos. Die Betten haben die Form einer E-Gitarre,

die Wände zieren Tapeten mit Schallplatten-Muster. www.rica-hotels.com

nordische länder.destination

Stellen Sie für Ihre Kunden einen Traumurlaub in den Nordischen Ländern und dem

Baltikum zusammen – individuell und fl exibel:

� Vielfältiges Busreisen-Angebot: Touren mit Studienreisecharakter

(Island, Norwegen, Baltikum), Top-Angebote, Klassiker, Themenreisen

� Autotouren mit verschiedenen Hotelkategorien und Startpunkten

� Bahn-/Schiffsreisen und Aktivreisen

Besuchen Sie uns auch unter www.makingexperts.de

Dieses Jahr kostenlos:

SAS-Passagiere

können in der Lu� das

Internet nutzen

Helsinki legt

Fokus auf Design

■ Als Welt-Design-Hauptstadt tritt Helsinki

dieses Jahr an die Öffentlichkeit. Die finnische

Metropole will mit verschiedenen

Projekten und Veranstaltungen – darunter

rund 100 Ausstellungen und ein Kulturfestival

für Kinder – zeigen, wie Design das Leben

beeinflusst. Ziel ist es, eine bessere und

lebenswertere Stadt zu entwickeln.

Dr. Tigges nimmt die Initiative zum Anlass,

Helsinki zu besuchen. Der Aufenthalt

ist Bestandteil einer neuen Studienreise

zum skandinavischen Design.

www.wdchelsinki2012.fi/en

Olympische Spiele London 2012 – jetzt buchen!

travel.one 13.1.2012 31

Foto: SAS


32

destination.nordische länder

In arktischen

Gewässern: Die

Nordstjernen ist

neben der Fram im

Sommer vor Spitzbergen

anzutreffen

Nordstjernen kehrt

nach Spitzbergen zurück

■ Nach dreijähriger Pause setzt Hurtigruten die Nordstjernen wieder

an der Westküste Spitzbergens ein. Das älteste Schiff der Flotte sei bei

den Gästen für Reisen vor dem Archipel sehr beliebt, so Geschä�sführer

Kaspar Berens. Die Reederei bot bereits von 1994 bis 2008 Kreuzfahrten

mit der Nordstjernen durch die arktischen Gewässer an.

Das 1956 gebaute Schiff ist zwischen Juni und August an 21 Terminen

vor Spitzbergen unterwegs. Die sechstägige Reise beginnt und endet

in Longyearbyen. Sie kann mit der Kreuzfahrt auf der Nordstjernen

entlang der norwegischen Küste kombiniert werden. Neben dem Nostalgiker

schickt Hurtigruten die Fram nach Spitzbergen.

Steile Felswände, hohe Wasserfälle: Der

Geiranger Fjord ist Norwegens Top-Ziel

Foto: Costa Kreuzfahrten

Drei Schiffe für den Norden

■ Für die Costa Fortuna

ist es eine Premiere.

Erstmals begibt sich das

Schiff von Ende Mai an

auf Nordland-Kreuzfahrten.

Von Warnemünde

aus sticht es in See und

bringt seine Passagiere

entweder zu den Fjorden

Norwegens oder zu den

Metropolen der Ostsee.

Die Fortuna ersetzt

die Atlantica, für die Warnemünde

2011 Basishafen

war. Costa Kreuzfahr-

Foto: Trym Ivar Bergsmo

Mit der Sarfaq Ittuk

vor Grönland

■ TUI Wolters bietet nun auch Reisen mit

Grönlands Postschiff an. Die Sarfaq Ittuk verkehrt

vor der Westküste der eisigen Insel. Sie

verbindet Qaqortoq im Süden mit Ilulissat in

der Diskobucht. Kunden von Wolters fahren

mit dem Schiff hin und zurück. Ein Helikopterflug,

die Walbeobachtung und Ausflüge sind

im Preis enthalten.

Floß-Abenteuer

wie bei Tom Sawyer

■ Die Urlauber müssen erst Hand anlegen,

bevor es losgehen kann: Wer mit dem Holzfloß

das schwedische Värmland kennenlernen

will, muss das Boot selbst bauen. Veranstalter

Vildmark i Värmland liefert das Material

– Baumstämme, Stricke und Zeltplane. Dann

schippern die Schiffsbauer à la Tom Sawyer

ein bis acht Tage auf dem Klarälven, die Nacht

verbringen sie im Zelt. Bei Dertour ist die Floßfahrt

Bestandteil von zwei Aktivreisen, Rucksack-Reisen

bietet sie als Baustein an.

www.vildmark.se

ten wählte somit ein größeres

Schiff als bisher.

Die Atlantica verfügt über

1.057 Kabinen, die Fortuna

über 1.358.

Die Reederei nutzt im

Sommer erneut drei deutsche

Häfen als Start- und

Endpunkt für Reisen zu

nordeuropäischen Zielen.

Costa-Passagiere gehen

wie im vergangenen Jahr

nicht nur in Warnemünde,

sondern auch in Hamburg

und Kiel an Bord eines

Schiffes der Italiener. Die

Magica (1.358 Kabinen)

steuert von Hamburg aus

Kopenhagen und Oslo an,

um dann nach England

und Frankreich zu fahren.

Die Pacifica (1.504 Kabinen)

durchkreuzt von Kiel

aus die Ostsee. Hamburg

ist Abfahrtshafen, wenn

sie nach Norwegen – bei

einigen Reisen bis zum

Nordkap oder nach Spitzbergen

– sowie nach Island

aufbricht.

13.1.2012 travel.one


NIEMAND FLIEGT

ZU MEHR ZIELEN

IN SKANDINAVIEN

Mit SAS nach Skandinavien

Ab acht deutschen Flughäfen

Die meisten Verbindungen innerhalb Skandinaviens

Europas pünktlichste Fluggesellschaft*

thema.destination

KOPENHAGEN STOCKHOLM OSLO HELSINKI

GÖTEBORG BERGEN STAVANGER AARHUS

MOLDE ANDENES VARDØ HELSINGBORG ALTA

BERLEVAG TURKU STOKMARKNES BODØ

MOSJØEN BRØNNØYSUND LULEÅ VADSØ UMEÅ

FØRDE OULU TORP SANDEFJORD HAUGESUND

HARSTAD-NARVIK AALESUND HASVIK KALMAR

KIRKENES ROST KIRUNA KRISTIANSAND VAASA

KRISTIANSUND LEKNES SANDANE BÅTSFJORD

TRONDHEIM RØRVIK SKELLEFTEÅ KUOPIO

AALBORG MALMÖ LAKSELV MEHAMN SKIEN

LONGYEARBYEN NAMSOS TROMSØ MO I RANA

NARVIK ORSTA-VOLDA RONNEBY SOGNDAL

ÖSTERSUND SANDNESSJØEN HAMMERFEST

SØRKJOSEN SUNDSVALL TAMPERE SVOLVÆR

HONNINGSVÅG

sassalesinfo.com

travel.one 13.1.2012 33

*Quelle: Flightstats.com 2009 und 2010


34

destination.thailand

Schon lange ist in der Ferienregion Khao Lak und auf der Insel Phuket wieder der

touristische Alltag eingekehrt. Und doch hat der Tsunami vor sieben Jahren manches verändert.

Paradies mit

Vergangenheit

Das Polizeiboot 813 wurde beim

Tsunami vor sieben Jahren knapp

zwei Kilometer weit ins Landesinnere

gespült – und dient heute auf

der grünen Wiese kurz vor Khao

Lak City unweit des Bang-Niang-

Strands als Gedenkstätte.

Foto: Travel One

Goldgelber Sandstrand, so weit das

Auge reicht. Im Hintergrund sind

die vom satten Grün des Regenwalds

überzogenen Hügel des nahen Lamru-Nationalparks

zu sehen. Vereinzelt spazieren

Urlauber an der Andamanensee-Küste entlang.

Andere hüpfen in den Wellen, amüsieren

sich in der Brandung. Ihr Lachen ist

von ferne zu hören. Ansonsten ist es still.

Die untergehende Sonne spiegelt sich auf

der Meeresoberfläche und zaubert rosa

und orangefarbene Lichter in den Himmel.

Ein wahr gewordener Urlaubstraum.

Kaum vorstellbar, dass die gesamte

Region vor sieben Jahren von einem wahr

gewordenen Albtraum heimgesucht wurde.

Auch der 26. Dezember 2004 war ein sonniger

Urlaubstag. Der Tag, an dem der Tsunami

das thailändische Urlaubsgebiet Khao

Lak bis ins Hinterland komplett zerstörte

und allein in dieser Region rund 4.000

Menschen starben. Denn Khao Lak zählte

neben dem etwas weiter südlich gelegenen

Phuket und der Insel Koh Phi Phi zu den

am schlimmsten von der Flutwelle zerstörten

Gebieten in Thailand, die damals rund

230.000 Menschen in Asien das Leben kostete.

Allein im damals einzigen Luxushotel

in Khao Lak, dem Sofitel Magic Lagoon,

starben 188 Menschen.

Von der Tragödie ist im Urlaubsparadies

schon lange nichts mehr zu spüren.

Das völlig zerstörte Sofitel erstand als JW

Marriott Khao Lak wieder auf und ist neben

dem Le Méridien Khao Lak Beach & Spa Resort

eines der beiden großen Luxushotels

am Strand Kuk Kak. »Zwei Flaggschiffe,

die gut eingebettet sind«, findet Matthias

13.1.2012 travel.one


Stilvoller Fünf-Sterne-Luxus: Links das am Strand Khuk Kak gelegene

JW Marriott Khao Lak, rechts The Sarojin am Strand Thai Mueang

Rotter, Geschä�sführer von Meier‘s Weltreisen.

Aber auch die kleineren Häuser, Restaurants

und Bars erstrahlen in frischem Glanz. Ironie

des Schicksals: Der Tourismus in Khao Lak floriert

heute besser als vor der Naturkatastrophe.

Nicht zuletzt, weil die bis vor dem Unglück eher

als Geheimtipp gehandelte Region durch das Unglück

in aller Munde war. Vor allem aber liegt das

Wachstum im Strukturwandel begründet. Zog es

früher in erster Linie Rucksackreisende in die

Gegend, so wurden und werden durch die vielen

neuen, qualitativ hochwertigen Häuser nun

deutlich mehr anspruchsvolle und ausgabefreudigere

Feriengäste angelockt.

Und doch besitzt Khao Lak immer noch einen

besonderen Charme. Auch heute gebe es

eben nur ein paar Großanlagen, das Angebot

sei durchsetzt von kleinen Boutique-Häusern,

beschreibt Siegmar Mönch, Bereichsleiter Asien

bei FTI, die Unterkun�sstruktur. »Immer noch

entspannter Tourismus, aber die hochwertige

Variante«, so charakterisiert das David Nützel,

Produktmanager bei Lotus Travel.

Deutsche Veranstalter schätzen Khao Lak.

Und setzten auf die touristische Zukun�. So soll

etwa das derzeit noch im Bau befindliche Khao

Lak Beachfront Resort das erste Haus der TUI-

Hotellinie Sensimar in Südostasien werden. FTI

macht in Khao Lak gar ein Viertel seines Asien-

Unterkün�e

asien.destination

Khao Lak wurde durch den

Tsunami komplett zerstört,

die Region entsprechend

ganz neu aufgebaut. Neben

den beiden großen Luxusanlagen

JW Marriott Khao

Lak und Le Méridien Khao

Lak gibt es auch viele, kleinere

Boutique-Hotels; Beispiele

sind das La Flora www.

lafloraresort.com und das

Chong Fah Beach Resort

www.chongfahresort.com.

Rund 6.000 Betten.

Phuket ist trubeliger als

Khao Lak. Alle großen Hotelketten

sind vertreten (u.a.

Best Western, Holiday Inn,

Marriott, Mövenpick, Radisson).

Rund 42.000 Betten.

Sehr beliebt bei Australiern.

Faszination Thailand – das zeichnet uns aus:

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{ Beste und flexible Kombinationsmöglichkeiten – pauschal und als Baustein

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35

Foto: JW Marriott Khao Lak (li.), The Sarojin


36

destination.asien

Beliebte Ausflüge sind

geführte Tagestreks im Khao

Sok Nationalpark mit Floßfahrt

sowie die Bootsfahrten

zu den Similan-Inseln, rechts

Blick auf die Honeymoon

Bay auf Insel Nummer 4

Top-Ausflüge

Khao Sok Nationalpark:

Tagestour mit Dschungel-

Trekking, meist in Kombination

mit Fahrt auf Bambusfloß,

manchmal auch Elefantenritt.

Phang Nga Bucht: Mit

Schnell- oder Longtailboot

sowie Seekajak oder

Schlauchboot besichtigen die

Gäste spektakuläre Felsformationen

und erkunden das

Lagunen- und Höhlensystem.

Similan-Inseln: Neun Inseln,

tolles Tauch- und

Schnorchelrevier. Beliebtes

Fotomotiv: Felsen in der Donald

Duck Bucht auf Insel 8.

Dschungelgefühl im Khao Sok Nationalpark,

Strand- und Wasserspaß auf den Similan-Inseln

Geschä�s, verrät FTI-Manager Mönch. Warum

Khao Lak bei Europäern so beliebt ist,

weiß Guy Franks. »Es ist alles sehr naturbelassen«,

charakterisiert der Thomas-Cook-

Hoteleinkäufer Asien. Jet-Skis sind genauso

verboten wie Liegen und Schirme am

Strand. In Khao Lak geht es beschaulich zu.

Ruhe in Khao Lak, Party auf Phuket.

Ein anderes Ambiente als im rund 80 Kilometer

südlich gelegenen, lebha�eren

Phuket. Dort erholte sich der Tourismus

nach dem Unglück noch schneller. Weil

dort im Gegensatz zum völlig zerstörten

Khao Lak nur die in der ersten Reihe stehenden

Gebäude von der Flutwelle getroffen

wurden und die Schäden deshalb geringer

waren, erzielten die Häuser bereits im

Januar 2006 wieder eine Auslastung von 80

Prozent, erinnert sich Wolfgang Meusburger,

General Manager des Holiday Inn in Patong.

»Das hat uns selbst total überrascht«,

sagt der Hotelchef, der seit 20 Jahren in

Thailand zuhause ist.

Doch auch dort ist ein Wandel spürbar.

Wo vor dem Tsunami Engländer und Deut-

sche die zahlenmäßig wichtigste Urlaubergruppe

stellten, machen heute vor allem

Australier Urlaub. Auch Russen, Skandinavier

und immer mehr Koreaner wie überhaupt

Asiaten haben die Region für sich als Urlaubsziel

entdeckt, so Meusburger. »Phuket

ist inzwischen so international, dass wir

nicht mehr so extrem abhängig sind von

Europa; die Wirtscha�skra� hat sich verschoben«,

so seine Einschätzung. Deutschen

sei Phuket inzwischen nicht ruhig genug,

glaubt der Manager. Und davon profitiere

vor allem das beschaulichere Khao Lak.

Dass der Tourismus generell so schnell

wieder florierte, liegt sicher auch daran,

dass viele Urlauber Thailand in besonderer

Weise verbunden sind. Meusburger erzählt

von den vielen Mails und Briefen der

Gäste nach dem Unglück. Einige schickten

Geld und baten ihn, es diesem oder jenem

Restaurant- oder Strandbudenbesitzer zu

überbringen. »Wir haben Gäste, die seit

zehn oder mehr Jahren zu uns kommen

und die Strandverkäufer und deren Kinder

kennen«, so Meusburger. »Das war alles

sehr emotional«, erinnert er sich.

13.1.2012 travel.one

Fotos: Travel One


Thailand schreibt trotz aller Probleme in

jüngster Zeit eine touristische Erfolgsgeschichte.

Und so gibt es sowohl in Khao Lak

als auch in Phuket mehr Gäste als je zuvor.

Auch, weil die Region neben den traumha�en

Stränden mit einem reizvollen Umland

au�rump�. Wer nicht nur am Strand

liegen will, findet attraktive Ausflugsmöglichkeiten.

Beliebt sind beispielsweise Touren

in den Nationalpark Khao Sok. Zum

üblichen Tagesprogramm gehört dabei

meist eine Fahrt auf einem der typischen

Bambusfloße. Gefragt ist außerdem die bei

den Hotels in unterschiedlichen Varianten

angebotene Tagestour, bei der Urlauber

den durch den 1974 gedrehten James-

Bond-Film »Der Mann mit dem goldenen

Colt« bekannt gewordenen Ao Phang Nga-

Nationalpark besuchen.

Per Schnellboot, Kajak oder Schlauchboot

nähern sich Besucher dabei der als

»James-Bond-Felsen« bekannten, dicht bewachsenen

Kalksteinformation. »Einer der

am besten gebuchten Ausflüge«, sagt TUI-

Fernreisechef Steffen Boehnke. Ebenfalls

zu den Urlauberlieblingen zählen Bootsausflüge

zu den Similan-Inseln, die Idylle pur

versprechen – und nicht nur bei Tauch- und

Schnorchelfans für Begeisterung sorgen.

Ein Polizeiboot als Gedenkstätte.

Ist also alles wieder wie vor der Flutwelle?

Beinahe jedenfalls. Vieles ist sogar besser.

Und doch erinnern Besucher sich manchmal

an die verstörenden Bilder von damals.

Etwa beim Besuch des Polizeiboots 813, das

kurz vor Khao Lak City wie in einem surrealen

Stillleben auf der Wiese liegt. Dort wurde

es fast zwei Kilometer vom Meer entfernt

durch die Wucht des Wassers hingeschleudert.

Heute ist es eine Art Gedenkstätte mit

Infotafeln an einer Bretterbude und angeschlossenem

Souvenirshop, die regelmäßig

von Urlauberbussen angefahren wird.

Ansonsten gilt: Nur wer genau hinschaut,

sieht Spuren und Veränderungen. Etwa die

kleinen Wegweiser, die im Falle eines Tsunami

den Menschen den Fluchtweg weisen

sollen. Und manche Hotels zeigen auf

Anfrage ein »Tsunami-Buch«, in dem sie

mit Fotos die Katastrophe dokumentieren.

Die Thai selbst thematisieren das Unglück

Foto: Travel One

eher nicht. »Für sie gehört das zur Vergangenheit;

sie schauen lieber nach vorne«, so

schätzt das Hotelchef Meusburger ein. Und

auch für das Gros der Besucher, nämlich

86 Prozent, spiele der Tsunami bei ihrer

Urlaubsentscheidung keine Rolle, zitiert er

eine aktuelle Umfrage unter 200 Urlaubern

aus 22 Ländern. Die Menschen kommen,

weil sie die Gegend mögen. Und wer am

Strand sitzt, das Rauschen des Meeres und

die friedliche Stille beim Sonnenuntergang

genießt, der weiß auch warum. Tanja Ronge

asien.destination

Buntes Treiben: Obst,

Gemüse, Hühner, Fisch,

Kleider sowie Mitbringsel

aller Art finden Besucher

des Markts in Khao Lak City

am Highway 4 auf der Höhe

der Zufahrtsstraße zum

Bang Niang Beach.

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38

destination.asien

Stopp

in Bangkok

■ Wer gerne einkau�, findet in

Bangkok schier unerschöpfliche

Möglichkeiten. Beliebtes Ziel

ist dabei die Sukumvhit Road.

Dort finden Besucher nun ein

weiteres Einkaufszentrum: das

Terminal 21. Die Mall besticht

Hipp und zentral: Das im Dezember eröffnete Aloft

Bangkok liegt in der Sukhumvit Road und will durch

modernes Design und günstige Preise überzeugen

auch durch ihr Design. Jedes Stockwerk entführt Besucher in eine andere Ecke der

Welt. So ist etwa das Untergeschoss in karibischem Flair gehalten, während die Gäste

ebenerdig von der Straße und den Skytrain-Stationen aus die Städte Rom und Paris

entdecken können. 600 Läden bieten ein breites Angebot; ein Blick lohnt in die Ebene

mit den lokalen Designern. Unweit der Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten gibt

es eine neue Übernachtungsmöglichkeit, das neue Alo� Bangkok der Starwood-Kette.

Das ebenfalls in der Sukumvhit Road gelegene Haus wirbt mit einem guten Preis-

Leistungsverhältnis für sich und zeichnet sich durch modernes, klares Design aus. Es

verfügt über 296 Zimmer, zwei Restaurants und Bars, Schwimmbad, Fitnesscenter

und Kinderbecken. Die Zimmer haben kostenfreies W-Lan.

www.terminal21.co.th

www.starwoodhotels.com/alofthotels

Tanja Ronge

Redakteurin

t.ronge@travel-one.net

Stehaufmännchen

Moment mal!

Thailand ist gebeutelt. Nie vergessen werden alle den Tsunami mit

seiner zerstörerischen Gewalt. Kaum waren die Hotels aufgebaut, die

Gäste zurück und Ruhe eingekehrt, folgten neue Sorgen. Das Jahr 2010

stand im Zeichen der Proteste in Bangkok. Monatelang demonstrierten

die Rothemden gegen die Regierung. Bis die Unruhen im Mai 2010

gewaltsam niedergeschlagen wurden. Der Konflikt schwelt weiter,

aber der Tourismus zog wieder an. Bis nun verheerende Überschwemmungen

im Oktober Bangkok und Umgebung unter Wasser setzten.

Ein Auf und Ab. Unsicherheit für Veranstalter und Pläne der Urlauber.

Andere Länder wären wohl von der touristischen Landkarte verschwunden.

Nicht aber Thailand. Wenige Ziele haben so treue Gäste,

die sich Land und Leuten derart eng verbunden fühlen. Und wer schon

dort war, weiß auch warum. Neben den Reizen des Urlaubslandes sind

es die freundlichen Menschen, die berühren. Menschen, die positiv

nach vorne blicken. Stehaufmännchen. Auch deshalb wird Thailand

nächsten Winter wieder ganz obenauf sein. Wir drücken die Daumen.

Foto: Starwood Hotels & Resorts

Fotoreisen

in den Orient

■ Tischler Reisen bietet nun auch

Reisen für Fotografie-Fans an. Dabei

arbeitet die Gruppenabteilung mit

Profifotograf und Bildjournalist Bernhard

Bürkle zusammen. Neben seiner

Tätigkeit für Zeitschri�en, Verlage

und Firmen gibt dieser regelmäßig

Seminare und Workshops.

Die Ziele der ersten Reisen sind

Abu Dhabi in Kombination mit Dubai

sowie der Oman. Die als Fotomotiv

besonders attraktiven Sehenswürdigkeiten

werden »beim perfekten Licht«

besucht, verspricht der Anbieter. Der

Schwerpunkt der Touren liege zwar

auf der Fotografie, sie seien aber so

konzipiert, dass auch nicht-fotografierende

Begleitpersonen teilnehmen

und Spaß haben könnten.

gruppen@tischler-reisen.de

13.1.2012 travel.one


Mehr U-Bahnen

in Peking

■ In Peking gibt es seit 1. Januar

drei neue U-Bahn-Linien. Damit

verfügt die chinesische Metropole

nun über zehn U-Bahn-Linien mit

einer Gesamtlänge von 372 Kilometern.

Eine Fahrt kostet unabhängig

von der Fahrstrecke zwei Renminbi,

das sind umgerechnet etwa 22

Eurocent. Alle Bahnhöfe in Peking

und in weiteren großen Metropolen

in China sind übrigens in englischer

Sprache ausgeschrieben; auch Lautsprecherdurchsagen

gibt es auf

Englisch. Wer sich virtuell auf U-

Bahnfahren in Peking einstimmen

und das dortige Netz erkunden will,

bekommt dazu unter nachstehendem

Link eine prima Gelegenheit.

www.ebeijing.gov.cn/feature_2/

Subway_Tour/

Der Gelbe Fluss gilt als Wiege

der chinesischen Zivilisation

und wird deshalb auch

»Mutterfluss« genannt

Einblicke in die

chinesische Kultur

■ China-Spezialist Caissa präsentiert in

seinem breit gefächerten Programm für

Einsteiger und Kenner in diesem Jahr die

neue Reise »Zur Wiege der chinesischen

Kultur«. Sie führt durch die Kaiserstädte der

Dynastien mit Stopp in Luoyang, Datong,

Peking, Xi'an, Kaifeng und natürlich am Gelben

Fluss. Dort entstanden die ersten Siedlungen

des Landes.

Der Veranstalter bietet Reisebüros zudem

den Verkauf »weißer Ware« an. So können

Agenturen die Angebote unter eigenem

Namen vertreiben. Auf Katalog- und

Sondergruppen zahlt Caissa zwölf Prozent

Provision ab der ersten Buchung.

asien.destination

travel.one 13.1.2012 39

Foto: Fanghong


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destination.asien

Luxusferien auf

Zwillingsinseln

Viele Gespräche mit Einheimischen

■ SKR Reisen hat für 2012 sein Angebot

an Erlebnisreisen nach Myanmar,

Thailand, Laos/Kambodscha sowie Vietnam/Kambodscha

ausgebaut. Das Besondere

an den neuen 15-tägigen Reiseideen

seien die vielen Möglichkeiten

zu Gesprächen mit Einheimischen, sagt

der Anbieter.

So besuchen Urlauber bei der Reise

»Myanmar – Im Land der Goldenen Pago-

Edles Ambiente:

Song Saa Resort im

kambodschanischen

Koh Rong Archipel

■ Seit kurzem hat mit dem Song Saa Private Island in Kambodscha das

erste Luxus-Strandresort eröffnet. Es liegt im Koh Rong Archipel auf den beiden

Inseln Koh Quen und Koh Bong. Hotelgäste werden am Flughafen Sihanoukville

abgeholt und mit dem Speedboot zum Anlegeplatz der Anlage gebracht.

Die Gäste wohnen in einer der 27 vorwiegend aus Naturmaterialien

erbauten Dschungel-, Strand- oder Overwater-Villen auf der Insel Koh Quen,

auf Koh Bong befindet sich das Wellness- und Fitness-Center. Dort werden

auch Yoga- und Meditationskurse angeboten. Außerdem können Gäste Kajak

fahren, schnorcheln, tauchen sowie Bibliothek und Business-Center nutzen.

Das Resort legt nach eigenen Angaben großen Wert auf einen schonenden

Umgang mit der Flora und Fauna der Inseln. Und so beschä�igt die Luxusanlage

eine eigene Abteilung, die sich um den Schutz der exotischen Tiere

und Pflanzen kümmert.

Die Anlage ist derzeit beispielsweise über Lotus Travel Service und den

Münchener Luxusreiseanbieter Gern Reisen buchbar; Airtours will das Haus

zum Winter 2012/2013 mit ins Portfolio aufnehmen.

http://songsaa.com/

den« einen Palmblattleser, einen Kräuterheilkundler

und unterhalten sich im Waldkloster

am Inle-See mit einem Mönch.

Während der Rundreise nach Vietnam und

Kambodscha steht neben der Besichtigung

der Tempel von Angkor, der Altstadt

von Hanoi und dem Mekong Delta auch

ein Kochkurs auf dem Programm. Außerdem

erzählt eine aus Moritzburg stammende

Dame von ihrem Leben in der ehe-

Foto: Lotus Travel Service

Dreamliner fliegt

noch nicht täglich

■ Das japanische Star-Alliance-Mitglied

All Nippon Airways (ANA)

kann wegen Lieferschwierigkeiten

bei Boeing die neue Verbindung von

Frankfurt nach Tokio-Haneda nicht

täglich mit dem Dreamliner bedienen.

Wie vorgesehen startet die neue

Verbindung am 21. Januar nach Japan

mit der weltweit ersten 787 in Langstreckenkonfiguration,

allerdings

kommt vom 1. Februar an abwechselnd

eine Boeing 777-200ER zum

Einsatz. Die Fluggesellscha� rechnet

damit, dass die zweite Maschine Anfang

März einsatzbereit ist.

Mehr Kurztouren

und Rundreisen

■ FTI legt für den Sommer 2012 wieder

einen Thailand-Katalog auf. Mit

fünf neuen Rund- und Kurzreisen will

der Veranstalter erfahrene Thailand-

Urlauber ansprechen, heißt es. Beim

zweitägigen Besuch im Dorf Nong

Khao lernen Urlauber den Alltag einer

Thai-Familie kennen und helfen

etwa beim Kochen. Die viertägige

Tour »Isaan« führt zu Sehenswürdigkeiten

im ursprünglichen Nordosten.

Und bei einer siebentägigen Inselhüpf-Kombi

reisen Gäste nach Koh

Samui, Koh Phangan und Koh Tao.

maligen DDR und nun in Vietnam. Sogar

mitarbeiten dürfen Urlauber in einer Lampionmanufaktur.

Gäste der Tour nach Laos und Kambodscha

nehmen in einem Privathaus an einer

Begrüßungszeremonie teil. Außerdem

besuchen sie Dorfschulen, einen Weber

und ein Sozialprojekt für Straßenkinder

sowie einen Künstler in seinem Atelier.

www.skr.de

13.1.2012 travel.one


Ladyboys gehen in die Lu�

■ P.C. Airline, eine neue thailändische Fluggesellscha�, beschä�igt

an Bord auch transsexuelles Personal. Darunter befindet

sich sogar die Siegerin eines Schönheitswettbewerbs. Derzeit

sind sechs »Ladyboys« eingestellt, weitere sollen folgen. Auf

die Stellen haben sich nach Medienberichten ungewöhnlich viele

Transsexuelle beworben. Und so handele es sich bei deren

updates

�Transorient präsentiert

auf 284 Seiten sein Programm

2011/2012. Neue Rundreisen

gibt es etwa in Thailand, Indonesien,

Vietnam und Sri Lanka.

Hotelerlebnisse der besonderen

Art verspricht der

Veranstalter in Baumhäusern

auf Borneo und in einem Taucherhotel

auf Lankayan Island

vor der Küste Borneos.

www.transorient.de

�Das Motto des touristischen

Jahres in China lautet

»China Happy & Healthy Tour

2012«. Das Motto soll auch im

Fokus internationaler Kampagnen

stehen.

�Über das Thailändische

Fremdenverkehrsamt können

Reisebüros per Mail

oder telefonisch das aktuelle

Lifestyle- und Reisemagazin

JWD bestellen, das diesmal

Thailand aus der Insider-Perspektive

beleuchtet.

info@thailandtourismus.de

T. 069/ 1 38 13 90

�Lotus Travel Service hat

vier neue Ayurveda-Häuser

im Programm, drei auf Sri

Lanka (das Heritance Ayurveda

Maha Gedara, das Hiru

Villa‘s Ayurveda Resort und

das Austrian Ayurveda Beach

Resort) sowie ein weiteres in

Südindien (das Ayurveda Village

at Poovar Island Resort).

www.lotus-travel.com

asien.destination

Einstellung nicht um einen PR-Gag, sondern um ein Beispiel für

Gleichberechtigung, betont PC-Präsident Peter Chan. Die Charter-Gesellscha�

startet mit zwei gebrauchten Airbus-A310-Flugzeugen.

Stationiert ist sie am Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok,

Flugziele sind Seoul, Tokio-Narita und Kansai Airport bei

Osaka. Weitere Ziele in Asien sollen folgen. www.pcairline.com

updates

Wir exportieren Schweizer Qualität

neu auch nach Peking.

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travel.one 13.1.2012 41


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destination.indischer ozean

Indischer Ozean

Üppige Vegetation, Granitfelsen, weißer Sand und türkisfarbenes Meer – die Seychellen, wie hier Frégate Island,

kommen dem Trauminsel-Klischee manchmal recht nahe

Erfolgsstory mit

Hindernissen

Die Seychellen konnten die Zahl deutscher Besucher 2011 kräftig steigern. Neue Anlagen

und die Kooperation mit den Nachbarländern sollen die positive Entwicklung fortsetzen.

Verkehrsamtschefin Hunzinger:

Stabile Flugverbindungen als

Schlüsselfaktor

Es war ein erfolgreiches Touristikjahr

für die Seychellen. Die Zahl ausländischer

Gäste, die den Inselstaat besuchten,

stieg im Vergleich zum Vorjahr um

neun Prozent auf 190.000. Aus Deutschland

stieg die Zahl der Einreisen um zehn Prozent

auf den Rekordwert von 23.500. Nach

Frankreich und Italien bleibt Deutschland

damit der drittwichtigste Quellmarkt für

den Archipel mit seinen 115 Inseln.

Hai-Attacke blieb Einzelfall.

Dabei verlief 2011 für das Inselparadies

nicht ganz reibungslos. Im August verschreckte

die Nachricht vom Tod zweier

Touristen durch Hai-Attacken – die ersten

dieser Art auf den Seychellen seit 50 Jahren

– die touristische Welt. Doch die Unfäl-

le, die laut einer DNA-Analyse auf das Konto

eines Bullenhais gegangen sein sollen,

blieben Einzelfälle. An einigen Buchten

wurden Badeverbote verhängt. An anderen,

etwa an der Anse Lazio auf Praslin, wo

sich die Unfälle ereigneten, sollen Netze

für Sicherheit sorgen. Und so war das Thema

für die touristische Nachfrage schon

bald kein nennenswerter Störfaktor mehr.

Neue Anlagen.

Auch für 2012 stehen die Vorzeichen nicht

schlecht, sagt Edith Hunzinger, die Chefin

des Seychelles Tourist Office für die

deutschsprachigen Märkte. So sei das Hotelangebot

auf den Inseln weiter verbessert

worden – unter anderem durch das exklusive

Raffles Praslin, das auf 300 Hektar

13.1.2012 travel.one

Foto: Fregate Island Private


Unterkun� in 86 Villen bietet. Und auf dem Gelände

des ehemaligen Plantation Clubs auf Mahé

will Kempinski im März ein neues Resort mit 144

Zimmern eröffnen.

Wandel im Flugmarkt.

Mit durchwachsenen Gefühlen beobachtet Hunzinger

die Entwicklung im Flugmarkt. Denn

der nationale Carrier Air Seychelles zieht sich

aus dem Langstreckengeschä� zurück und hat

die Verbindungen von Paris, London, Rom und

Mailand eingestellt. Die einzige Nonstop-Verbindung

von Deutschland aus nach Mahé offeriert

Condor mit wöchentlichen Flügen ab Frankfurt.

Allerdings wächst das Angebot der Airlines aus

den Golfstaaten. Hier bieten derzeit Emirates,

Etihad Airways und Qatar Airways Flüge über

ihre Drehkreuze an. Zudem fliegt die französische

Air Austral vom 27. März an zweimal pro

Woche von Paris nach Mahé.

Kooperation mit Nachbarn.

Noch in den Kinderschuhen steckt die Marketingkooperation

»Vanilla Islands«. Durch bessere Verkehrsverbindungen

und gemeinsames Au�reten

wollen die Seychellen, Mauritius, La Réunion,

Madagaskar und die Komoren Kunden zum Besuch

mehrerer Inseln bewegen. Ein erster kleiner

Schritt auf diesem Weg ist der »Vanilla Islands

Annual Carnival«, für den die Seychellen und La

Réunion nun gemeinsam werben. Die nächste

große Karnevalsparty findet vom 2. bis 4. März in

der Hauptstadt der Seychellen, Victoria, statt. Sowohl

die Seychellen als auch La Réunion firmieren

dabei als Gastgeber. Christian Schmicke

Foto: Paul Turcotte/STMA

Profi-Tipps

Online-Schulung: Im März

will das Fremdenverkehrsamt

in die zweite Runde seiner

Online-Schulung für Reisebüros

gehen. Die Gewinner können

den Seychellen persönlich

einen Besuch abstatten.

www.seychellen-profi.com

Seychellen-Forum: Die

Plattform, auf der Seychellen-Fans

Infos und Tipps austauschen,

ist auch für Reiseprofis

eine Möglichkeit, ihr

Zielgebiets-Know-how zu vertiefen.www.seychelleninfos.de/seyforum/

Typische Granitformation

in der Anse Coco auf der

Insel La Digue

thema.destination

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destination.indischer ozean

Malediven bleiben vorerst Paradies für Wellness-Gäste

Ärger um Massagen: Doch bis zur Entscheidung des

Obersten Gerichts dürfen Spas geöffnet bleiben

Sechs Millionen

für mehr Luxus

■ Rund sechs Millionen Euro

hat sich das Conrad Maldives

Rangali Island seine Um-

und Neubauten kosten lassen.

Es entstanden zwei neue Beach

Suiten mit je 650 Quadratmetern

und auf 305 Quadratmetern

eine Premier Water Suite,

die mit zwei Pools auf einem

Sonnendeck aufwartet. Außerdem

hat die Luxusmarke der

Hilton-Kette ihre 28 Water Villas

umgebaut.

www.conradhotels.com

Foto: Six Senses Resorts and Spa

■ Ob internationale und nationale

Touristikunternehmen auf

den Malediven ihre Spa-Bereiche

für Gäste in Zukun� schließen

müssen oder nicht, steht noch

immer nicht fest. Das muss der

Oberste Gerichtshof der Malediven

abschließend klären.

Bis eine endgültige Entscheidung

gefällt sei, so verkündete

Anfang Januar der Präsident

der Republik Mohamed

Nasheed anlässlich einer Pressekonferenz,

dürfe in den Wellness-Einrichtungen

der Resorts

wie gewohnt gearbeitet

werden. Auch der Verzehr von

Alkohol und Schweinefleisch

bliebe vorerst gemäß einer seit

1975 existierenden gesonderten

Neuzugang auf Mauritius

■ Ambre Resort & Spa heißt der jüngste Neuzugang

beim Hotelkonzern Sun Resorts. Für die Renovierung

des Vier-Sterne-Hauses an der Ostküste von Mauritius

hält der neue Pächter zehn Millionen Euro bereit. »Unsere

Hotels verzeichneten 2011 einen Zuwachs von zehn

Prozent. Jedoch kommt der Wachstum fast ausschließlich

aus dem Vier-und Fünf-Sterne-Segment. Der Sechs-

Sterne-Bereich stagniert aufgrund der zahlreichen Neueröffnungen.

Unsere Strategie ist es daher, das Vier-

Sterne-Segment mit weiteren Hotels auszubauen«, sagt

Peter Schmidt, Leiter Sales & Marketing der Sun Resorts

in Deutschland. Gäste können von Oktober an ihren

Urlaub dort planen.

Sri Lanka. Hintergrundinfos und praktische Tipps liefert die

Neuauflage des Stefan Loose Travel Handbuchs »Sri Lanka«

für 22,90 Euro (ISBN 978-3-7701-6702-9).

Übereinkun� auf den Urlaubsinseln

erlaubt.

Rund um den Jahreswechsel

hatte es in dem islamischen

Staat Bestrebungen gegeben

die Spa-Bereiche der Resorts

zu schließen. Die Regierung war

damit auf die Forderung mehrerer

islamistischer Parteien eingegangen,

die hinter Wellness-

und Kosmetikeinrichtungen

heimliche Bordelle vermuteten.

Außenminister Ahmed Naseem

geht davon aus, dass der

Oberste Gerichtshof im Sinne

der Tourismusindustrie entscheiden

werde und damit deutlich

mache, dass es sich bei den

Malediven um einen modernen

islamischen Staat handele.

Schmidt will im Vier- und

Fünf-Sterne-Segment mehr

Geschä� machen

13.1.2012 travel.one


Lux Island statt

Naiade Resorts

■ Nach einer Umfirmierung

heißt die Hotelgruppe Naiade

Resorts nun Lux Island Resorts.

Damit einher gehen neue Hotelnamen:

Das Beau Rivage auf

Mauritius heißt nun Lux Belle

Mare, aus Les Pavillions wurde

Lux Le Morne, Mauritius, und

das Legends firmiert jetzt unter

Lux Grand Gaube, Mauritius.

Das Diva Maldives vermarktet

die Gruppe unter Lux Maldives.

Das Grand Hôtel du Lagon auf

der Insel La Réunion heißt Lux

Ile de la Réunion. Die drei anderen

Häuser – Tamassa, Merville

Beach und Le Récif – behalten

ihre Namen.

www.luxislandresorts.com

Die Vielfalt der Sun Resorts auf Mauritius und den Malediven:

Tradition bis Trend. Leger bis Luxus.

Le Touessrok

Das preisgekrönte Sechs-

Sterne-Resort auf Mauritius

gehört zu den Leading

Hotels of the World und

bietet auf zwei Privatinseln

außergewöhnlichen Service

auf höchstem Niveau.

Long Beach Sugar Beach

La Pirogue

Das Fünf-Sterne-Design-

Hotel bei Belle Mare setzt

neue Standards auf Mauritius.

Geradliniger City-Schick

bildet einen überraschenden

Kontrast zur üppigen

Tropenkulisse.

All-inclusive-Paket für

Beachcomber-Gäste

Das elegante Fünf-Sterne-

Resort ist im großzügigen

Plantagenstil erbaut und

liegt am Traumstrand von

Fliq en Flaq auf Mauritius.

Urlaub auf Mauritius: Im

Paradis Hotel & Golf Club

nun auch mit Vollverpflegung

■ Gäste der mauritianischen Beachcomber Hotels Paradis Hotel & Golf Club

und Trou aux Biches Resort & Spa können ihre Verpflegung jetzt bis zum 31.

Oktober auf Vollpension ausweiten. Das Paket »Fullboard Plus« führte die Hotelgruppe

im Sommer ein, nun wurde es um einige Extras angereichert. Im Dinarobin

Hotel Golf & Spa gibt es neue Wellnessangebote. Darunter sind Anwendungen

in einem Massagepavillion sowie Yoga-Kurse direkt am Strand. Agenten,

die mehr über Beachcomber erfahren möchten, können sich zum Stammtisch

in Aschaffenburg am 14. Februar anmelden. Außerdem ist das Team mit einem

Stand auf der ITB vertreten.

Ein charmantes, ursprüngliches

Viereinhalb-Sterne-

Resort in direkter Nachbarschaft

zum Sugar Beach

Resort im Westen von

Mauritius mit entspannt

kreolischem Urlaubsfeeling.

Kanuhura

Das abgeschiedene

Tropenparadies mit

Barefoot-Luxury-Atmosphäre

im Llaviyani

Atoll gehört zu den

exklusivsten Resorts

auf den Malediven.

Alle Sun Resorts Häuser stehen für hochwertig und modern ausgestattete Zimmer, ein

facettenreiches Freizeitprogramm, Service mit Liebe zum Detail sowie ein attraktives

Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Sun Resorts engagieren sich zudem in den Bereichen

Soziales, Ökologie und Qualitäts-Management.

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Foto: Beachcomber


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peps

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Ab in die Karibik

Cluburlaub in Spanien

Bis zum 31. Oktober können Reiseprofis zum Sondertarif für eine Woche an die

Costa del Sol in den Aldiana Alcaidesa reisen. Das Angebot der Clubkette beinhaltet

die Unterbringung im Doppelzimmer und All-inclusive-Verpflegung.

Eine Verlängerungsnacht kostet 65 Euro. Preise und Verfügbarkeiten finden

Expedienten bei www.sunpromotions.com

455 Euro pro Person.

Flug in die USA

Mit United können Reisebüromitarbeiter noch bis zum 21. Juni von Hamburg,

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Foto: United

Foto: MSC Kreuzfahrten

Durch den Persischen Golf

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führt ab/bis Abu Dhabi über Dubai, Khasab, Fujairah und Muscat. In der Pep-

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reservierung@msccruises.de, Stichwort »PEP«.

599 Euro pro Person.

fernweh

Foto: Binoli

Foto: Aldiana

13.1.2012 travel.one


im fernsehen

SA 14.1. Entlang der Donau, 9:35 Uhr, 3sat l An den Ufern

des Mekong, 12:00 Uhr, Hessen l Mit dem Pferdeschlitten

durch Norwegen, 12:15 Uhr, NDR l Unterwegs in Französisch

Guayana, 16:00 Uhr, ARD l Die Geschichte der Kreuzfahrt

(1/2) und (2/2), 18:30 Uhr, Phoenix.

SO 15.1. l Lofoten, 12:00 Uhr, Hessen l Sieben Sterne in Dubai,

13:15 Uhr, ARD l Mauritius, 17:00 Uhr, BR l Bombay (1/2)

und (2/2), 21:45 Uhr, Phoenix.

MO 16.1. l Gefahr im Tunnel, 13:00 Uhr, Arte l Von Quellen,

Bächen und Seen in der Eifel, 14:15 Uhr, NDR l Litauen,

14:15 Uhr, 3sat l Begegnungen in der Rominter Heide,

14:30 Uhr, 3sat l Auf der Datumsgrenze durch die Südsee

(1/2), 16:00 Uhr, Hessen l Flughafen Hamburg, 18:15 Uhr,

NDR l Ohne Kurs durchs Nordpolarmeer, 22:15 Uhr, RBB.

DI 17.1. l Bielefeld, 14:15 Uhr, NDR l An den Ufern der Save,

14:15 Uhr, Hessen l Auf dem Polarkreis (1/2), 15:15 Uhr, NDR

l Hamburg, 15:15 Uhr, RBB l Die schönsten Reiseziele Asiens,

15:30 Uhr, 3sat l Auf der Datumsgrenze durch die Südsee

(2/2), 16:00 Uhr, Hessen l Penang, 16:15 Uhr, 3sat.

MI 18.1. l Wernigerode, 13:15 Uhr, MDR l Im Loisachtal,

14:15 Uhr, NDR l Auf dem Polarkreis (2/2), 15:15 Uhr, NDR l

Auf der Korallenroute durch die Südsee, 16:00 Uhr, Hessen l

Die verdrängte Geschichte der Lufthansa, 21:00 Uhr, Phoenix..

DO 19.1. l Husum, 14:15 Uhr, NDR l Inseln am Rand der Hölle

– Indonesien, 14:45 Uhr, 3sat l Kuba, 21:00 Uhr, NDR.

FR 20.1. l 100% Urlaub, 14:00 Uhr, 3sat l Das Rheiderland,

14:15 Uhr, NDR l Die Karibikinsel Guadeloupe, 15:15 Uhr, NDR

l Winter im Murnauer Land, 17:00 Uhr, BR l Die Côte d‘Azur im

Vorfrühling, 20:15 Uhr, Hessen.

Mein Sommer 2012 :-)

travel.one 13.1.2012

SA 21.1. l Russische Winterreise, 10:30 Uhr, Phoenix l Verrückt

nach Istanbul, 14:45 Uhr, 3sat l Venetien, 15:15 Uhr,

3sat l Durch Ermland und Masuren, 15:45 Uhr, Phoenix l Ostpreußens

Küste, 16:30 Uhr, Phoenix l Die polynesische

Odysse, 21:05 Uhr, Arte.

SO 22.1. l Ostpreußens Norden (1) und (2), 8:15 Uhr, Phoenix

l Im Wohnmobil durch Cornwall, 11:30 Uhr, NDR l Winter in

Friesland, 18:00 Uhr, NDR l Süd-Thailand, 20:15 Uhr, WDR.

MO 23.1. l Canberra – Die Hauptstadt aus der Retorte,

14:15 Uhr, BR l Mit dem Zug quer durch Kanada, 15:15 Uhr,

NDR l Durch das Tor der Dolomiten, 17:00 Uhr, BR l Expedition

in die Antarktis, 22:15 Uhr, RBB.

DI 24.1. l Auf der alten Handelsstraße zwischen Frankfurt

und Leipzig, 14:15 Uhr, NDR l St. Moritz (1/3) bis (3/3),

16:15 Uhr, 3sat.

MI 25.1. l Leipziger Neuseenland, 13:15 Uhr, MDR l Görlitz,

14:15 Uhr, NDR l Mit dem Zug durch Kasachstan und

Usbekistan, 15:15 Uhr, NDR l Polynesien, 17:45 Uhr, 3sat l

Mit dem Fahrrad über die Anden, 21:00 Uhr, SWR.

DO 26.1. l Lawinen in den Alpen, 8:25 Uhr, Arte l Norderney,

14:15 Uhr, NDR l Thailands »Meeresleute« zwischen Tradition

und Tourismus, 14:30 Uhr, 3sat l Mit dem Zug durch

den Balkan, 15:15 Uhr, NDR l Winterparadies Schweden,

20:15 Uhr, NDR.

FR 27.1. l Island, 6:30 Uhr, Phoenix l Der Dom zu Speyer,

10:05 Uhr, RBB l Von Stralsund nach Greifswald, 14:15 Uhr,

NDR l Die Busch-Polizei von Queensland, 15:15 Uhr, RBB l Die

geheimnisvollen Salomonen, 15:15 Uhr, 3sat l Island, 20:15

Uhr, Hessen l An Bord der Sea Cloud II, 21:45 Uhr, Phoenix..

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47


48

leute

01 02

03 04

01 Andrew Waller ist bei

CWT zum President EMEA

(Europa, Naher Osten und

Afrika) & Global Partners

Network ernannt worden.

Bill Marriott ist neuer Vorstandsvorsitzender

von

Marriott International. Seinen

bisherigen Posten als

CEO nimmt von Ende März

an Arne Sorenson ein, bisher

Vorstand für das operative

Geschä�.

02 Hao Yu Dai übernimmt

bei Singapore Airlines die

Leitung des Geschä�s für

Deutschland, Österreich,

Mittel- und Osteuropa.

Sein Vorgänger Leslie Thng

geht als Vice President

Network Planning in die

Zentrale zurück.

Michael Hoppe löst im

April beim Airline-Verband

Barig als Generalsekretär

Martin Gaebges ab.

03 Wayne Pearce heißt

der neue CEO von Oman

Air. Pearce übernimmt den

Posten von Peter Hill, der

in den Ruhestand gegangen

ist.

Bernd Stolzenberg, ehemals

Geschä�sführer von

Hurtigruten, hat in Hamburg

die Beratungsgesellscha�

CTC Cruises für Reedereien

und Reisebüroorganisationen

gegründet.

Wir nehmen Abschied von unserem ehemaligen

Mitarbeiter, Kollegen und Freund

Harald Lumma

der am 16. Dezember 2011 im Alter von 61 Jahren

nach kurzer, schwerer Krankheit viel zu früh von uns

gegangen ist. Harald Lumma war über 25 Jahre in

unserem Unternehmen tätig. Durch seine Fachkompetenz

und Beliebtheit in der Touristikbranche hat er

maßgeblich zum Erfolg der ELVIA beigetragen.

Wir trauern um einen hochgeschätzten Kollegen

und werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Geschäftsleitung, Belegschaft, Betriebsrat

AGA International S. A.

04 Rainer Burghardt

ist kün�ig alleiniger Geschä�sführer

von Ta.ts.

Marcus Frenz hat das Führungsgremium

aus privaten

Gründen verlassen.

Max Küppers ist nun neben

Michael Dohmen Geschä�sführer

der RSG. Vorgänger

Jürgen Horstmann

konzentriert sich wieder

auf die Veranstalter der

Rewe Touristik.

13.1.2012 travel.one


Butler wird Generaldirektor

✮❁❍❅ baErcil

ilissit landio od et

vel eu feuissequate

ver se doloreet

■ Manuel Butler, Chef des Spanischen Fremdenverkehrsamts

Turespaña in Berlin, ist nun zum Generaldirektor der Behörde in

Madrid berufen worden. In dieser Rolle verantwortet der 52-Jährige,

zu dessen beruflichen Stationen neben Deutschland auch

Miami und London zählten, alle Auslandsorganisationen von

Turespaña. Butler löst in dieser Rolle Antonio Bernabé ab, der

den Posten seit 2008 inne hatte. Über die Nachfolge für den

deutschen Markt muss noch entschieden werden.

DB Vertrieb umstrukturiert

■ DB Vertrieb erhält zwei neue Geschä�sfelder.

Die Leitung des Bereichs »Regionaler Vertrieb«

übernimmt zum 1. März Dr. Christian Runzheimer.

Diesem Geschä�sbereich sind nun alle stationären

Vertriebskanäle inklusive dem Agenturvertrieb,

der weiterhin von Claudia Mühlkenbruch

geleitet wird, zugeordnet. Runzheimer war bislang

Geschä�sführer DB Regio NRW.

Der zweite neu eingerichtete Geschä�sbereich,

»Vertrieb Business Partner«, steht unter der

Umbesetzungen im TUI-Vertrieb

■ Im Zuge der jüngsten Umstrukturierung bei TUI Deutschland

und des damit verbundenen Wegfalls der Verkaufsleitung Mitte

– sie wurde in die übrigen Verkaufsniederlassungen integriert –

hat das Unternehmen zwei neue Leiter für die Verkaufsniederlassungen

Nord und Ost ernannt. Im Norden zeichnet von nun

an Adi Juen verantwortlich. Er war bislang Leiter der Verkaufsniederlassung

Mitte und ist bereits seit 1988 in den Verkaufsteams

der TUI aktiv. Die Leitung der Verkaufsniederlassung Ost

fällt an Kerstin Ruwisch, die bereits seit dem 1. Mai 2011 die

Verkaufsleitung kommissarisch geführt hat. Sie ist seit September

2002 für die Verkaufsförderung der Region Ost verantwortlich

und folgt nun auf René Morawetz, der die TUI vergangenes

Jahr auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Morales hat

Rewe verlassen

■ Manuel Morales, Bereichsleiter

für den internationalen Hoteleinkauf

der Marken ITS,

Jahn Reisen und Tjaereborg, hat

die Rewe Touristik auf eigenen

Wunsch verlassen. Er wolle seinen

Lebensmittelpunkt wieder zurück

nach Mallorca verlegen, heißt es.

Seine Nachfolge tritt kommissarisch

Michael Kimmer an, bislang

Bereichsleiter der Zielgebietssteuerung.

Leitung von Kalle Greven, ebenfalls vom 1. März

an. Zu diesem Segment gehören die Bereiche

»Internationaler Vertrieb«, »Vertrieb Geschä�sreisen«,

»Vertrieb Gruppenreisen« und »Touristische

Kooperationen«. Greven war als Berater bei

McKinsey & Company und hatte sich dort auf die

Bahnbranche spezialisiert. Der Vertrieb Geschä�sreisen

verbleibt in der Verantwortung von Claudia

Mühlenbruch, Kai de Graaff betreut weiterhin die

touristischen Kooperationen.

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Beatrix Kwetkus

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GESCHÄFTSFÜHRUNG

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L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

DruckMedien, 47608 Geldern

Travel One

erscheint 14-tägig freitags

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 45

gültig ab Januar 2012

Abonnementspreis Inland 25 Euro pro

Jahr inklusive Porto und MwSt.,

Einzelheft 2 Euro

Abonnementspreis Ausland 48 Euro

pro Jahr inklusive Porto, ohne

Luftpostzuschlag

Die Mitglieder des AJT e.V.

erhalten die Zeitschrift im Rahmen

ihrer Mitgliedschaft.

(EDA: Empfängerdatei-Analyse)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur

mit Genehmigung des Verlages.

Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Fotos wird

keine Gewähr übernommen.

Travel One ist eine Aktivität der

DVV Media Group GmbH, Hamburg

travel.one 13.1.2012 49


50

leute.persönlich

Mato Radic, 35, Sternzeichen

Skorpion, verheiratet, ist seit

2010 Direktor der Kroatischen

Zentrale für Tourismus mit Sitz

in Frankfurt am Main. Die Tourismusbranche

entdeckt Radic

bereits während seines Studiengangs

»Management in touristischen

Destinationen« in

seiner Heimat Dubrovnik.

Denn parallel dazu beginnt der

Reisefreund 1999 für eine Incoming-Agentur

als Reiseleiter zu

arbeiten. Kurze Zeit später stellt

die Agentur ihn als Abteilungsleiter

für deutschsprachige

Länder fest ein.

2001 wechselt Radic

schließlich zur neu gegründeten

Incoming-Agentur Elite

Travel. Bis Oktober 2010 leitet

er dort die für Deutschland zuständige

Abteilung, bevor es

ihn nach Frankfurt in die Kroatische

Tourismuszentrale zieht.

Seine Freizeit verbringt

der 35-Jährige am liebsten mit

seiner Ehefrau und auf Reisen.

Wenn es sein Terminkalender

erlaubt, spielt Radic zudem

gerne Fußball und Basketball

und engagiert sich aktiv für die

Caritas in Kroatien. Ein großes

Abenteuer steht dem Kroaten

allerdings noch bevor. Denn

schon bald erwarten er und

seine Frau Zwillinge.

Direktor Kroatische Zentrale für Tourismus

Mato Radic

Was hat Sie in die Reisebranche verschlagen?

Meine Sprachkenntnisse und meine Heimatstadt Dubrovnik,

die Perle der Adria.

Ihr Traumberuf als Kind?

Kriminalinspektor.

Wie schalten Sie ab?

Nach dem Essen bei einem guten Glas Wein.

Wo haben Sie Ihren vergangenen Urlaub verbracht?

Auf der Insel Brac in Kroatien.

Welches Souvenir haben Sie sich mitgebracht?

Einheimisches Olivenöl und Weißwein aus Selce.

Was sammeln Sie?

Die Fußballtrikots der Nationalmannschaften.

Worüber können Sie lachen?

Menschliche Dummheit.

Wo möchten Sie gerne leben?

In Dubrovnik, wo ich bisher gelebt habe.

Welche Filmrolle hätten Sie gerne einmal gespielt?

James Dean als Jim Stark in »Denn sie wissen nicht, was sie tun«.

Ihr Lieblingsessen?

Risotto mit Meeresfrüchten.

Was würden Sie gerne können?

Formel-1-Rennen fahren.

Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Für Reisen.

Der Held oder die Heldin Ihrer Kindheit?

Zorro.

Ihre erste Entscheidung, wenn Sie Bundeskanzler wären?

Mehr Kindergärten schaffen.

13.01.2011 travel.one


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Flüge werden von Continental Airlines, Inc. durchgeführt.

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