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KLOPF...

AUF HOLZ

NUTZ FAHRZEUGE

MANAGEMENT

NL € 3,30; L € 3,30; DK dkr. 24,58,-; A € 3,30; B € 3,30; CH sfr 4,84; D € 3,30 22. Jahrgang November 2010 10413

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INHALT

Erwartungen übertroffen S. 34

Mit der neuen Rekordmarke von 272 Weltpremieren

hat diese IAA ihre Position als weltweit

wichtigste Leitmesse für Mobilität, Logistik und

Transport weiter ausgebaut. Und die IAA markierte

nach der Krise einen Wendepunkt – die

Nutzfahrzeugmärkte ziehen weltweit nach oben.

November 2010

Klopf auf Holz S. 18

Normalerweise besitzt das

klassische Sägewerk keinen

eigenen Fuhrpark. Beim

brandenburgischen Unternehmen

Robeta ist das anders:

Hier sichert ein umfangreicher

Fuhrpark die notwendige

Flexibilität der gesamten

Holz-Logistik. Wir stellen das

Unternehmen vor.


Editorial

3 Der Lichtstreif wird heller

Finanzen & Fuhrpark

8 Überblick für Reparaturbranche

10 Mobilitätspaket geschnürt

12 Ecolution für die Umwelt

14 Auf den Kunden kommt es an

16 Gemeinsames Gespräch in Berlin

Transport-Spiegel

18 Klopf auf Holz

24

Tipps & Trends

Neuer Zwölf-Palettena-Aufbau

26 Pauken für die Praxis

28 Geländegängig hoch hinaus

30 Variable Funktionalität

32 Kleiner Helfer für große Ziele

IAA Highlights

34 Erwartungen übertroffen

38 Truck of the Year 2011

Telematik

40 Trendscout Telematik

Transporter

44 Variabel und leichtgewichtig

46

Anhänger, Auflieger, Aufbauten

Optimale Isolierung

48 Made in Westfalia

50 Die dritte Generation

52 1200 kg abgespeckt

54 Enorme Flexibilität

56 Prämiertes „Boden wechsel dich“

58 Leichter, aber stark

60 Vielseitig und leistungsstark

62 Eine Legende lebt

64 Huckepack-Verfahren international

Kühlverkehr

68 Innovative Lösungen

Leichte Nutzfahrzeuge

72 Flexibilität als Prinzip

Spezialfahrzeuge

76 Messe-Highlight: Tieflader-Konzept

Ladehilfen

66 Anwenderfreundliche Intelligenz

78

Zubehör

Lärm leicht vermeiden

80 Innovative Plattform

88 Gordischen Knoten gelöst

90 Abgaskontrolle in der Halle

92 Präzise und langlebig

Umweltfreundliche Mobilität

82 Nachrüsten lohnt sich

84

Werkstatt

Winter vor der Tür

86 Neuer Ersatzteil-Katalog

93 Impressum

94 Händlerteil

Flexibilität

als Prinzip S. 72

Ein Geräteträger – 100 Aufgaben:

So lässt sich das Grundprinzip

der Multicar- Braureihen der

Hako-Werke beschreiben, die

auf der IAA vom Hersteller der

Geräteträger gezeigt wurde.

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Jeder Lkw kostet. Der Actros spart.

Weil jeder Tropfen kostbar ist.

Der Actros macht jede Tour zum Sparkurs. Denn dank

Economy Pack und serienmäßigem Mercedes PowerShift Getriebe

mit bewährtem EcoRoll-Modus spart er unterwegs

wertvollen Kraftstoff und so manchen Zwischenstopp an der

Tankstelle. Das ist amtlich! Der Actros hat in diversen Ver-

gleichstests der Fachpresse überzeugt. Außerdem hält der

Kraftstoffsparer mit Stern als verbrauchsgünstigster Lkw

seiner Klasse den Guinness-Weltrekord*. Wie Sie mit dem

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Finanzen & Fuhrpark

FAHRZEUG-MIETE

500 E-Transporter

geordert

Nachdem die gemeinsame Partnerschaft

im Februar 2010 verkündet

wurde, hat Avis nun eine Vorbestellung

für 500 Elektrofahrzeuge bei Renault

unterzeichnet. Avis-Kunden können

demnach voraussichtlich ab Ende

2011 den Renault Fluence ZE und den

Renault Kangoo Express ZE in sieben

Ländern mieten.

SOFTWARE FÜR AUFTRÄGE

Transport-

Management

Eine professionelle Software mit allen

Funktionen zur operativen Auftragsabwicklung

bietet die active logistics

GmbH jetzt auch für kleinere Speditionen

im Landverkehr. Die neue Transport-Management-Lösung

active road

ist als Standardlösung optimiert für

Unternehmen mit einer Größe von

einem bis zu 15 Arbeitsplätzen. Es

stehen zwei Basis-Pakete mit jeweils

festgelegtem Funktionsumfang zur

Verfügung und ebenfalls standardisierte

Erweiterungsmöglichkeiten, wie

eine Lademittelbuchhaltung oder ein

Entfernungswerk Europa. Neben den

Grundfunktionen Angebotsverwaltung,

Disposition, Sendungserfassung für

Stückgut oder Teil- und Komplettladungen

und einer Sendungsverfolgung

gehört das Entfernungswerk Deutschland

plus Maut, die Eingangsbelegerfassung

und Fakturierung zum Paket

A. Paket B bietet darüber hinaus ein

Packstück-Management sowie eine

Internetsendungsverfolgung.

8 NFM 11/2010

Überblick für Reparaturbranche

STAHLGRUBER Leistungsschau in Nürnberg

Am 13. und 14. Novemeber 2010 findet

in Nürnberg die STAHLGRUBER

Leistungsschau statt. Neueste Produkte

Anzeige

DIGITALER ZWEI-ACHSEN-NEIGUNGSSENSOR

Neigung mit Blick

Plattform: Bei der

STAHLGRUBER

Leistungsschau

können sich die

Besucher über

neue Produkte

informieren.

(Foto: STAHLGRUBER)

der Automechanika aus den Bereichen

Werkstattausrüstung, Qualitätswerkzeuge

sowie aus dem Autoteilesektor,

ein erweiterter Baustein des STAkis-Programmes

mit Autodata und zusätzliche

Werkstattkonzepte, wie Bosch Car Service

und AutoCrew sind nur einige

Neuheiten, die präsentiert und erläutert

werden sollen.

Informations-Plattform. An bis zu

140 Ausstellungsständen können die

Das Einsatzspektrum digitaler Neigungsmesser (Inklinometer) reicht vom

Unfallschutz, über die Frühwarnung bis hin zur Maschinen- oder Fahrzeugüberwachung.

Neigungssensoren können dort, wo Kippgefahr besteht, die

Fahrzeugneigung überwachen.

So finden sich Anwendungsbereiche z. B. bei Auslegern von Kranen, Hubarbeitsbühnen,

Baumaschinen und Nutzfahrzeugen. Der digitale Zwei-Achsen-Neigungssensor

D2NE-HD von Müller Industrie-Elektronik kann direkt

am zu überwachenden Objekt montiert werden, um die Neigung und Kippgefahr

eines Fahrzeuges zu erkennen und zu steuern. Der digitale Aufbau

der Auswertung ermöglicht nach Herstellerangaben den Neigungssensor

mit wenigen Tasten über ein zweistelliges LC-Display mit fünf Programmiertasten

abzugleichen.


Besucher sich über aktuelle

Service- und Dienstleistungen

informieren

und neue Werkzeuge für

moderne Reparaturmethoden

testen. An einer

Demonstation zeigen Live-Vorführungenweitergehende

Informationen

zur Elektronik, Diagnose,

Dieselthematik und Klimatechnik.

Gesamt-Leistungen. Mittelpunkt

der Ausstellung

ist nach Unternehmensangaben

eine moderne,

zukunftsorientierte Werkstattausrüstung.

Neu ist

die in 2010 erstmals eingeführte

STAHLGRUBER

Welt. Diese soll ein besonderes

Flair während

der Ausstellung für die

Leistungsschau-Besucher

bieten und ermöglicht

sich in Ruhe über Konzepte

und die Gesamtleistungen

zu informieren.

RATGEBER

Sicher Preise

verhandeln

Drei praxisnahe Vorträge

und eine spannende Podiumsdiskussion

mit neuen

Ansätzen für eine effiziente

Unternehmensführung und

aktuellen Sicherheitsfragen

bilden den Rahmen der diesjährigen

„Transport Info Days“,

die am 18. November

ab 15 Uhr in Essen stattfinden.

Die von der Frachtenbörse

Teleroute initiierte Veranstaltung

kann kostenfrei

besucht werden und richtet

sich an Unternehmen.

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Finanzen & Fuhrpark

FORSCHUNGSPROJEKT

Prototyp

Kunststoff-Felge

Eignen sich Leichtbaumaterialien für

höchstbeanspruchte Bauteile wie Autofelgen?

Das Fraunhofer-Institut für

Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit,

LBF, hat auf der Fachmesse

Composites Europe den Prototypen

einer Kunststoff-Felge vorgestellt.

Verglichen mit Alufelgen soll das Rad

aus faserverstärktem Verbundwerkstoff

leichter und stabiler sein. Bei

mittleren bis hohen Stückzahlen soll

das SMC-Material (Sheet moulding

Compound) zudem kostengünstig

produzierbar sein.

SICHERHEITS-MANAGEMENT

Ausgezeichnete

Parkplätze

Waren im Wert von etwa 8 Mrd. Euro

werden jährlich aus Lkw gestohlen.

Aus diesem Grund hat der ADAC bei

einem jetzt durchgeführten Test insbesondere

die Kategorien Sicherheit

und Service von Lkw-Parkplätzen unter

die Lupe genommen. Der ADAC hat

insgesamt 50 Anlagen in elf Ländern

getestet. Der Test ergab, dass es in

Europa nicht nur zu wenige, sondern

offensichtlich auch zu viele unsichere

Parkplätze gibt. Nur neun europäische

Parkplätze erfüllen die höchsten

Sicherheitsanforderungen. Testsieger

sind die Sicherheitsparkplätze in Ashford

International Truckstop/Dover

und Autoparco Brescia Est. Wichtig

waren den Testern eine ausreichende

Beleuchtung, Absperrung und Kontrolle

beim Ein- und Ausfahren.

10 NFM 11/2010

Umfassendes Mobilitätspaket: Full-Service-Leasing-Angebot. (Foto: MAN)

Mobilitätspaket geschnürt

MAN Full-Service-Leasing mit neuem Rundum-Sorglos-Paket

Nach einer ausgiebigen Testphase in

der schweren Baureihe bietet MAN

Finance Deutschland seit wenigen Wo-

Anzeige

chen ein erweitertes Full-Service-Leasing-Angebot

für MAN Nutzfahrzeugkunden

an.

Leasing plus Werkstatt. Full-Service-

Leasing steht für ein neues Komplettpaket,

das aus einem Leasingvertrag mit

Kilometerabrechnung in Kombination

mit einem ComfortSuper-Wartungsund

-Reparaturvertrag besteht (MAN

Full-Service). Leasingraten und Servicekomponenten

sind in dieser Kombi-

INITIATIVE ZUR STÄRKUNG DER INNOVATIONSKRAFT

Internetplattform für Innovationen

Multi-Technologiekonzern 3M hat eine neue Internetplattform zur Stärkung der Innovationskraft

in Deutschland ins Leben gerufen. Unter die-erfinder.com erhalten Unternehmen,

Institutionen und Interessierte Informationen, praktische Beispiele und Anregungen,

wie sich Innovationskultur verbessern lässt. Nach Untersuchungen des

Unternehmens ist eine Plattform dieser Art im deutschsprachigen Raum bislang einmalig.

Bei Planung und Ausbau der Seiten arbeitet 3M mit Praktikern aus innovativen

Wirtschaftsunternehmen sowie mit führenden Hochschulen zusammen.


nation günstiger als bei

separaten Finanzierungsund

Service-Verträgen.

Der Vertrag wird direkt

beim MAN Verkaufsberater

abgeschlossen.

Gemeinsam. Durch die

Intensivierung der Integration

in den Nutzfahrzeugbereich

der MAN

Gruppe verstärkt MAN Finance

seine Zusammenarbeit

mit dem Vertriebsund

Servicenetz an den

europaweit rund 1300

Stützpunkten von MAN

Nutzfahrzeuge und bietet

gemeinsame Lösungen

aus einer Hand an. Für

den Transportunternehmer

sind mit dem Abschluss

des Full-Service-

Leasingpaketes MAN Full-

Service eine Reihe signifikanter

Vorteile verbunden:

Der Unternehmer

behält die volle finanzielle

Kostenkontrolle; denn

er zahlt während der gesamten

Vertragslaufzeit

nur die bei Vertragsabschluss

fest kalkulierte Rate

pro Monat.

Als eines der innovativsten

Unternehmen

der Welt berichtet

3M auf die-erfinder.

com auch über seine

eigenen Erfahrungen

und Vorgehensweisen

rund um das

Thema „Innovations-

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Finanzen & Fuhrpark

OLDTIMER

Nutzfahrzeuge in

ihrer schönsten Form

Mehr als 60 historische Lkw, Omnibusse

und Transporter präsentierten

sich im Rahmen der „Wirtschaftswunder-Tour“

in Crailsheim. Mit Büssing,

Krupp, Henschel oder Hanomag waren

zahlreiche Marken dabei, die es heute

nicht mehr gibt und die inzwischen als

Kulturgut angesehen werden. Viele

Menschen verbinden mit ihnen den

Aufschwung in der Nachkriegszeit. Die

rund 200 Teilnehmer der Tour legten

im Crailsheimer Veranstaltungsort,

dem Automobil-Forum, einen Zwischenstopp

vor der letzten Etappe ein. Gastgeber

in Crailsheim war BFS, der Truckvermieter

der Unternehmensgruppe

Stegmaier. Hermann Stegmaier, Geschäftsführer

von BFS, erklärte in

seiner Ansprache an die Teilnehmer,

er sei selbst von Oldtimern begeistert.

Der Stegmaiergruppe gehören unter

anderem ein Büssing-Allrad-Krankipper

und ein MAN-F8-Haubenwagen, die anlässlich

der Tour ebenfalls ausgestellt

wurden. Außerdem erinnerte Hermann

Stegmaier daran, dass im Automobil-

Forum mit dem Fieseler Storch ein

legendäres, historisches Flugzeug an

der Decke hängt.

12 NFM 11/2010

(Foto: BFS)

Ecolution für die Umwelt

Scania stellt Konzept zu grünen Produkten und Dienstleistungen vor

„Ecolution by Scania“ steht für eine

neue Kombination aus grünen Produkten

und grünen Dienstleistungen.

Das Konzept soll den Transportunternehmen

dabei helfen, den Kohlenstoffausstoß

ihrer Fahrzeuge zu senken, dadurch

den CO2-Fußabdruck zu minimieren

und zugleich die Profitabilität

ihrer Lkw und Busse zu steigern.

CO2-optimiert. Das innovative Konzept

umfasst eine CO2-optimierte Fahrzeugspezifikation,

den Einsatz erneuerbarer

Kraftstoffe sowie Diesel, die Scania-

Fahrerschulung für energieeffizientes

Fahren, das Scania-Fahrtraining-Kontrakt

für kontinuierliche Verbesserungen

durch eine professionelle Fahrstil-

Auswertung sowie die Eco-Wartung,

ein spezielles Wartungsangebot für optimierten

Kraftstoffverbrauch.

MAUTHARMONISIERUNG

Gelder wurden nicht abgerufen

Kraftstoffkosten senken. „Es gibt viel,

was wir bereits hier und jetzt tun können!

In enger Zusammenarbeit mit

unseren Kunden können wir viel dazu

beitragen, deren Transportgeschäft zu

optimieren, zugleich ihre Kraftstoffkosten

und CO2-Emissionen zu senken

und unter dem Strich dadurch ihre

Profitabilität steigern“, erläutert Executive

Vice President Martin Lundstedt,

verantwortlich für Vertrieb und

Marketing.

Vielzahl an Kraftstoffen. Das Konzept

Ecolution by Scania umfasst alle

kommerziell verfügbaren Kraftstoffe

wie Diesel, Biodiesel, Biogas und

Ethanol. Optimierte Dieselfahrzeuge

können durch verschiedene Spezifikationsmerkmale

eine erhebliche CO2-

Einsparung erreichen.

Die von der Bundesregierung zur Mautharmonisierung aufgelegten Förderprogramme

sollen ein Anreiz für das Güterverkehrsgewerbe sein, in

die Verbesserung von Sicherheit und Umweltschutz oder in die Aus- und

Weiterbildung ihrer Fahrer zu investieren. Doch von den in 2009 verfügbaren

Fördermitteln in Höhe von 517 Mio. Euro zahlte der Bund nach

Angaben des Bundesverkehrsministeriums nur 151,5 Mio. Euro an die

Transportbranche. „Das Antragsverfahren für Fördermittel muss dringend

beschleunigt und die Unternehmen besser beraten werden“, forderte

DEKRA-Chef Stefan Kölbl am 21. September 2010 vor Journalisten auf

der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover. Um Antragsstaus abzubauen, gehören

nach Kölbls Ansicht die Antragsfristen abgeschafft und durch eine moderne

Haushaltsbewirtschaftung ersetzt. Einzelne Förderregeln wie beispielsweise

die Reisekostenregelungen passen nicht in die Unternehmenswelt

und komplizieren laut Kölbl völlig unnötig die Bearbeitung der Anträge. Auch

kennen viele Betriebe die Förderprogramme nicht gut genug oder schrecken

vor dem Antragsverfahren zurück.


Abbildungen zeigen Sonderausstattung.

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Bedingungen der optiwayPRO WartungPlus-Verträge.


Finanzen & Fuhrpark

Auf den Kunden kommt es an

IBC. Das Anmieten von Containern ist für zahlreiche produzierende Unternehmen in wirtschaftlich

schwierigen Zeiten kurzfristig sehr attraktiv. Der Fachjournalist Thomas Wöhrle hat einen Fachbericht

zur Container-Logistik made by CEVA verfasst, den NFM hier in gekürzter Form wiedergibt.

Mieten statt kaufen: Wiederverwendbare IBC von CEVA.

14 NFM 11/2010

Als Anbieter für die Vermietung

von wiederverwendbaren Intermediate

Bulk Containern

(IBC) berät die CEVA Container Logistik

GmbH ihre Kunden bei der Auswahl

der optimalen Verpackungsvariante

für den Versand von Roh-, Halbund

Fertigwaren. Dabei bietet der Spezialist

für Verpackung und Logistik

eine Vielzahl unterschiedlicher Containertypen

für Flüssig-, Stück- oder

Schüttgüter an. Diese können dann

auf Tages-, Kurzzeit- oder Langzeitbasis

angemietet und an jedem beliebigen

Ort innerhalb Europas eingesetzt werden.

CEVA übernimmt hierbei auch

die Leeranlieferung der gereinigten

sowie die Rückführung der gebrauchten

Container.

Reduzierung von Kosten

„Gegenüber einer herkömmlichen

Verpackung kann unser Kunde dadurch

seine Kosten sowie die Anzahl

seiner Transporte deutlich reduzieren“,

sagt Sven Krebs, Vertriebsleiter Nordeuropa

bei der CEVA Container Logistik

GmbH. „Dies bringt auch deutliche

Umweltentlastungen mit sich,

außerdem sind die Container sehr

schnell verfügbar und je nach Anforderung

flexibel einsetzbar.“

Miete statt Kauf bedeutet keine Kapitalbindung.

Dieses kann besonders in

Zeiten unsicherer Auftragslage oder

bei Saisongeschäften ein erheblicher

Vorteil sein. „Der Anspruch an die

Flüssigkeitscontainer ist vom Grundsatz

her der höchste, da Flüssigkeiten


Die Bilder und Abbildungen der in diesem Dokument enthaltenen

Fahrzeuge dienen lediglich dazu, die Fahrzeugkategorie auf die sich das

TEXA Produkt und/oder die TEXA Software bezieht, darzustellen.

Faltprinzip:

Platzsparende

Lösungen bieten

die Möglichkeit die

IBC zusammenzuklappen.

(Fotos: CEVA Logistik)

vor jeglichem Auslaufen geschützt sein

müssen“, erklärt Nordeuropa-Vertriebschef

Krebs.

Kunden müssen Informationen liefern

„Demzufolge kommen in unseren transportgeprüften

Containern Pallecon Ultra

und Pallecon Autoflow, die in eigener

Produktion gefertigten Flüssigkeits-Inliner

zum Einsatz.“

Wir stellen aus: AutoZum

12.-15.01.2011

Halle 08 Stand 511

Aber auch die Schütt- und Stückgut-Container

können zur Direktaufnahme von

Produkten mit einem Inliner versehen

werden. Hier setzt CEVA die transportgeprüften

Container Magnum und Hybox

ein, die ebenso für sensible Stückgüter, wie

etwa aus der Elektronik-Industrie, verwendet

werden können. Die Hauptkunden der

CEVA-Containersparte kommen aus den

Bereichen Kosmetik und Pharmazie, der

Lebensmittelbranche sowie der Automobil-

und Elektronikindustrie. Durch die

nicht zwingende Länderrückführung profitieren

sie von einer beschleunigten Verfügbarkeit

der Container.

Wichtige Abstimmung

„Für uns ist es von entscheidender Bedeutung,

dass wir in sehr enger Abstimmung

mit dem Kunden, die für ihn optimale

Gesamtlösung realisieren“, so Krebs.

„Dabei sind wir auf qualitativ möglichst

hochwertige Informationen aus den unterschiedlichstenUnternehmensbereichen

wie z. B. der Produktion und der

Logistik angewiesen.“ Denn nur dann

komme es zu einer wirklichen Win-Win-

Situation, bei der der Kunde durch eine

effiziente Container-Logistik nachhaltige

Wettbewerbsvorteile in seinem Marktumfeld

realisieren könne.

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Finanzen & Fuhrpark

Treffpunkt: Das BGL-Präsidium im Gespräch mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Gemeinsames Gespräch in Berlin

Politik. Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion trafen sich mit dem Präsidium des BGL. Das Treffen

fand unter der Leitung von Dirk Fischer, Verkehrspolitischer Sprecher, und Arnold Vaatz, Stellvertretender

Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sowie Hermann Grewer, Präsident des BGL, statt.

Diskussion: Unter

anderem thematisierte

der BGL,

dass Zuwendungsbescheide

für die

Mautharmonisierungsprogramme

erst spät ausgestellt

würden.

(Fotos: BGL, Toll Collect)

16 NFM 11/2010

Grewer führte zur wirtschaftlichen

Lage des deutschen Transport-

Logistik-Gewerbes aus, dass seit

März 2010 ein verstärkter Auftragseingang

spürbar sei. Allerdings stelle sich

nach wie vor die Frage der Nachhaltigkeit

dieses Aufwärtstrendes. Die Maut-

Statistik zeige zudem, dass die Fahrleistungszuwächse

von Januar bis August

zu über der Hälfte von Lkw aus den Beitrittsstaaten

erbracht werden.

Deutsche Fahrzeuge wären an diesen Zuwächsen

nur zu knapp mehr als einem

Drittel beteiligt, Fahrzeuge aus den anderen

„alten“ EU-Staaten noch weniger. Das


und fünf prozentige Wachstum der

Mautfahrleistungen zeige gleichzeitig,

dass der Straßengüterverkehr in

Deutschland nach dem letztjährigen

Einbruch um über zehn Prozent noch

weit davon entfernt sei, die krisenbedingten

Rückgänge aufzuholen. Aufgrund

von Harmonisierungsdefiziten

sei der Anteil deutscher Lkw am Verkehr

über deutsche Grenzen nach

BGL-Angaben inzwischen unter die

30-Prozent-Grenze gesunken.

Erinnerung an Mautgesetz

Die BGL-Vertreter erinnerten an die Regelung

im Mautgesetz, ein jährliches

Harmonisierungsvolumen in Höhe von

600 Mio. Euro aus den Mauteinnahmen

zurückzuführen. Unter anderem

in die Förderung von De-minimis-

Maßnahmen sowie Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen

sollen 450 Mio.

Euro fließen. In den Jahren 2009 und

2010 waren je 50 Mio. Euro zusätzlich

aus den Konjunkturpaketen zugesagt

worden. Inzwischen zeige sich, dass

laut dem BGL offensichtlich aufgrund

schleppender Bürokratie und Koordinierungsmängel

300 Mio. Euro an Harmonisierungsbeiträgen

die Transportunternehmer

nicht erreicht hätten.

Späte Zuwendungsbescheide

So seien nach Angaben des Bundesverbandes

viele Zuwendungsbescheide

erst im November erteilt worden,

wodurch den Unternehmen viel zu

wenig Zeit für die Durchführung und

Abrechnung der Maßnahmen blieb.

In der Folge seien die bereit gestellten

Haushaltsmittel verfallen.

Eine ähnliche Situation zeichne sich

für 2010 ab. Für das Jahr 2011 beginne

bereits am 1. November 2010 die

Antragsfrist zu laufen, die anzuwendende

Förderrichtlinie befände sich,

so der BGL in Frankfurt, aber derzeit

erst in der Abstimmung mit den Verbänden

und den beteiligten Ressorts

der Bundesregierung.

Straße nicht diskriminieren

Einig waren sich laut dem Bundesverband

beide Seiten beim Thema externer

Kosten. Sollte noch in diesem

Jahr eine Einigung für eine Anlastung

externer Kosten erfolgen, dürfe diese

demnach weder Stau- noch Unfallkosten

beinhalten noch den Verkehrsträger

Straße gegenüber anderen Verkehrsträgern

diskriminieren. Auch eine

Ausdehnung der Mautpflicht auf Lkw

unter 12 t dürfe es, so der BGL, in

Deutschland nicht geben.

Der BGL begrüßte die im Gespräch

nochmals erklärte Absicht der CDU/

CSU-Faktion, den Einstieg in einen eigenen

„Finanzierungskreislauf Straße“

zu vollziehen. Dirk Fischer erläuterte,

dafür würden bereits in den derzeitigen

Haushaltsberatungen für 2011 die Weichen

gestellt, ab 2012 solle dieses Konzept

vollständig umgesetzt werden.

Diskussion um Euro 6

Bezüglich der Problematik um die Einführung

von Euro-6-Fahrzeugen nahmen

die Vertreter der CDU/CSU-Fraktion

die Bedenken des Gewerbes zur

Kenntnis. Angesichts der von der Europäischen

Kommission angekündigten

Festlegung verbindlicher CO2-Zielwerte

für schwere Nutzfahrzeuge bis

2013 bleibe keine hinreichende Amortisationsfrist

für Euro-6-Fahrzeuge. Der

BGL empfiehlt, auf Euro-6-Fahrzeuge

weitgehend zu verzichten, um verbrauchsgünstigere

Fahrzeugkonzepte

ab 2015/16 abzuwarten.

Alle Beteiligten sprachen sich laut dem

BGL für eine bundesweite Durchführung

des Feldversuches für innovative

Fahrzeugkombinationen aus. Die

Beteiligten seien sich einig, dass bei

diesem Versuch Konzepte für ein „Umsteigen

der Behälter“ im Vordergrund

stehen müssen. Der BGL bat die anwesenden

Fraktionsvertreter der CDU/

CSU, sich im Rahmen des Aktionsplanes

Güterverkehr für eine Potenzialanalyse

einzusetzen.

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KLOPF AUF


Aus den einst drei Unternehmensgründern

Rainer Benthin, Ingo Tabbert und Edgar Rockel

sind bis heute bei Robeta über 130 Mitarbeiter geworden.

Transport-Spiegel. Normalerweise besitzt das

klassische Sägewerk keinen eigenen Fuhrpark.

Es beschränkt sich, wie es die Bezeichnung nahe

legt, auf das Sägen des angelieferten Holzes.

Beim brandenburgischen Unternehmen Robeta

liegt die Sache etwas anders: Hier sichert ein

vergleichsweise umfangreicher Fuhrpark die

notwendige Flexibilität der gesamten Holz-Logistik.

Unmittelbar neben und am begehrten Rohstoff Holz in

der landschaftlich reizvoll gelegenen Schorfheide gründeten

vor nunmehr 19 Jahren Edgar Rockel, Rainer

Benthin und Ingo Tabbert in Milmersdorf das Sägewerk Robeta.

Stand zu Beginn der Geschäftstätigkeit die klassische Dienstleistung

Sägen im Vordergrund des Unternehmens, so kristallisierte

sich schon sehr schnell die Notwendigkeit für das noch junge

20 NFM 11/2010

Unternehmen heraus, mit eigenen Fahrzeugen nicht nur die

eigene Logistik zu verbessern, sondern auch eine gewisse Flexibilität

beim Transport des angelieferten bzw. verarbeiteten Holzes

zu ermöglichen. Insbesondere das Bestreben in jüngster Vergangenheit,

das geschlagene Holz zu 100 Prozent zu verwerten,

lässt den Einsatz spezifischer Nutzfahrzeuge auch unter wirtschaftlichen

Gesichtspunkten sinnvoll erscheinen.

Kontinuierliche Kosten-Kontrolle

Dabei betont Rainer Benthin bei einem Besuch von NFM in Milmersdorf,

dass der für ein Sägewerk ungewöhnliche Fuhrpark

kein Selbstzweck ist. Der Geschäftsführer: „Natürlich setzen wir

hier im Unternehmen eine entsprechende Software ein, um

regelmäßig die Kosten unserer Flotte zu ermitteln und mit den

sonst üblichen Marktpreisen zu vergleichen. Dabei berücksichtigen

wir aber immer auch die Flexibilität, die uns die eigenen

Lkw in der Disposition der Transporte geben.“ Benthin weiter:

„Nach unserer Erfahrung sind nämlich genau dann keine Fahr-


zeuge auf dem freien Markt verfügbar, wenn diese am

dringendsten benötigt werden.“ Sinn macht diese Aussage

natürlich vor dem Hintergrund, dass Robeta insbesondere

auf spezielle Lang- und Kurzholzfahrzeuge setzt, die

durch Schubboden-Trailer ergänzt werden.

12.000 Ladungen

Angesichts etwa 300.000 fm (Festmeter) Holz jährlich, die

in der Siedlung Schönberg in Milmersdorf verarbeitet

werden – das entspricht etwa 12.000 Lkw-Ladungen –

greift Robeta auch auf diverse Transportunternehmen in

der Region zurück. Insbesondere beim Versand des verarbeiteten

Holzes in alle Welt kommen natürlich externe

Unternehmen zum Zuge.

Die Sägeexperten beschränken sich bei den eigenen Fahrzeugen

ganz bewusst auf einen Nahbereich von etwa

50 bis 60 km, wobei die Lkw im Schichtdienst bewegt

werden. So sind nach Aussage von Rainer Benthin etwa

20 von insgesamt 130 Mitarbeitern bei Robeta im Logistik-Bereich

beschäftigt. Der Fahrzeugpark selbst besteht

aus sechs eigenen Rundholzfahrzeugen (drei Sattelzügen

für Lang- und Kurzholz sowie drei Kurzholzgliederzügen),

drei Walking-Floor-Zügen und zwei (Haken-)Container-Gliederzügen.

Letztere kommen insbesondere beim

Transport von Verarbeitungsresten wie Sägespänen und

Hackschnitzeln zum Einsatz. Zu den typischen Abnehmern

dieser Produkte zählt beispielsweise die Spanplattenindustrie.

Branchenspezifische Transportfahrzeuge

Zu den bevorzugten Marken zählen neben immerhin

13 Radladern von Volvo, Motorwagen und Sattelzugmaschinen

von MAN (Benthin: „Hier stimmt von Beginn

an der Service“), bei den Aufbauten beispielsweise

Doll. Bekanntermaßen kann der Fahrzeugbauer aus dem

Schwarzwald auf eine langjährige Erfahrung bei der

Konstruktion branchenspezifischer Fahrzeuge nicht nur

für das In-, sondern ganz besonders auch für das Ausland

verweisen. Höchste Beanspruchungen in Afrika oder

auch in Asien fließen natürlich auch in die Konstruktionen

der Aufbauten für die hiesigen Märkte ein. Davon

profitieren letztendlich auch die Fahrzeuge von Robeta,

die ihren Teil zu den täglich rund 50 Rundholzanlieferungen

(40 Kurzholz/10 Langholz) beitragen.

So spezifisch die Fahrzeuge in der Holz-Logistik ausfallen,

so speziell stellen sich auch die gewünschten Qualifikationen

der Fahrer dar. Dazu nochmals Rainer Benthin: „Angesichts

der Größe unseres Einzugsgebietes und der Vielzahl

von Ladestellen, die fast ausschließlich abseits des öffentlichen

Wegenetzes liegen, ist bei uns in erster Linie eine

Zentrale Deutschland:

+49(0)8453/334253

KFK Konrad GmbH

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NFM – NutzFahrzeuge-Management


Interne Logistik: 13 Radlader und drei Umschlagbagger versorgen

die verschiedenen Produktionsbereiche des Sägewerkes.

Seltener Anblick: Nicht oft erreichen zwei Langholzzüge, die im

Schichtbetrieb eingesetzt werden, gleichzeitig das Robeta-Lager

in der Siedlung Schönberg. (Fotos: Robeta/Format Werbe GmbH, fh)

hohe Ortskenntnis gefragt. An zweiter Stelle liegt natürlich

die Fähigkeit, die Ladekrane mit einem maximalen Holzumschlag

auslasten zu können – d. h. eine schnelle Bedienung

ohne Beschädigung von Fahrzeug oder Ladegut.“ Der

Geschäftsführer weiter: „Glücklicherweise sind hier in der

Gegend gerade auch bei jungen Leuten solche Arbeitsstellen

gefragt. Die bringen die gewünschte Ortskenntnis mit,

sind trotz des Fahrerjobs regelmäßig zuhause und wir

wiederum werden in die Lage versetzt, eine gleichmäßige

Altersstruktur im Unternehmen aufzubauen.“ So betrug

nach Einschätzung Benthins der Altersdurchschnitt zu

Beginn der 90er-Jahre bei Robeta etwa 30 Jahre, heute liegt

dieser Schnitt im Unternehmen bei etwa 38 Jahren.

Grüne Logistik durch und durch

Grundsätzlich blickt der Brandenburger ohnehin positiv

in die Zukunft – schon allein durch das (Wirtschafts-)

Potenzial, das der Rohstoff nach wie vor bietet. Zwar ist

die Forstwirtschaft durch vergleichsweise lange Investitions-Horizonte

geprägt, so profitieren vom Wald, der

heute neu gepflanzt wird, frühestens die nächsten Generationen;

dennoch wird das geerntete Holz inzwischen

restlos vermarktet. Eine Entwicklung, die natürlich auch

im einstigen Sägewerk Robeta zu deutlichen Veränderungen

geführt hat. Neben der externen Vermarktung

des ehemaligen „Abfalls“ beispielsweise im Spanplattenbereich,

nutzt Robeta die eigenen Produktionsreste zur

Wärmeerzeugung für Trocknungsprozesse. Darüber hinaus

strebten zum Zeitpunkt des NFM-Besuches die Montagearbeiten

an einer neuen Holzbrikettproduktion auf

dem inzwischen deutlich erweiterten Robeta-Gelände

dem Ende entgegen, die einen weiteren Baustein in der

sprichwörtlich restlosen Verarbeitung des nachwachsenden

Rohstoffes bilden – unterstützt von einem ebenso

sprichwörtlich grünen, aber eben auch vielseitigem und

insbesondere flexiblen Logistik-Bereich. fh


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intellic GmbH – erfolgreiche Kooperation

mit Funkwerk eurotelematik GmbH

intellic GmbH und Funkwerk eurotelematik

GmbH präsentieren sich erstmals gemeinsam

auf Automechanika und IAA 2010.

Kompetenzbündelung, Prozessoptimierung

und Nutzung von Synergieeffekten: erstmals

in diesem Jahr präsentierten sich die intellic

GmbH und ihr neuer Kooperationspartner,

die Funkwerk eurotelematik GmbH, gemeinsam

auf den Messen Automechanika und

IAA.

Eine vielversprechende Kooperation, die

sich den Zielen der Produktoptimierung, der

Kostenreduktion und der Effizienzsteigerung

rund um die Tachographen- und Telematik-

Technologie widmet. Im Fokus aller Bestrebungen:

die bestmögliche Kundenlösung

und höchste Kundenzufriedenheit.

Der Hintergrund

Die Idee zu der Kooperation entstand aus der

Überlegung, wie man für Anwender von

Telematik-Systemen und digitalen Tachografen

die bestmögliche Kundenlösung erzielen

kann, wenn einerseits der Produktumfang

erweitert und andererseits die Kosten reduziert

werden sollen.

Mit der Funkwerk eurotelematik GmbH hat

intellic einen kompetenten Partner gefunden.

Als führender Hersteller von Telematik-

Systemen wurde die Funkwerk eurotelema-

tik GmbH dieses Jahr mit dem Telematik

Award 2010 in der Kategorie „Anwenderpreis“

und damit als Anbieter von besonders

anwenderfreundlichen Technologien ausgezeichnet.

Den Zielen der intuitiven und anwenderfreundlichen

Menüführung hat sich auch

die intellic GmbH verschrieben.

Vorteile im Blick

Der eigentliche Nutznießer dieser Kooperation

ist der Kunde, der täglichen Umgang

mit Telematik-Systemen und digitalen

Tachografen hat. Mit der Remote-Data-

Download-(RDD ® )-Lösung hat intellic ihren

Kunden bereits die Vorteile der Datenfernübertragung

aufgezeigt. Mit RDD ® wird

sämtliches Datenmaterial aus der Fahrzeugeinheit

sowie von der Fahrerkarte sicher,

schnell und kostengünstig an den Unternehmensserver

übertragen und dort gemäß der

gesetzlich vorgeschriebenen Downloadfristen

archiviert.

Die Vorteile für Fahrer und Unternehmer liegen

auf der Hand: erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse,

eine einfache und intuitive

Handhabung, sicherer Datentransfer ohne

Datenverlust sowie die ständige Verfügbarkeit

sämtlichen Datenmaterials.

Mit weiterem Plus

Mehr geht nicht? Doch! Durch die Kooperation

mit der Funkwerk eurotelematik GmbH

geht intellic einen weiteren Schritt in Richtung

Kundennutzenoptimierung. Mit der

easyfleet von der Funkwerk eurotelematik

GmbH optimiert intellic die bereits bestehenden

Möglichkeiten der Datenfernübertragung

via RDD ® um weitere Telematik-

Funktionen zur sinnvollen Flottensteuerung

und effektiven Flottenauslastung (Dokumentation,

Kommunikation, Ortung und

Disposition).

intellic Germany GmbH · an EFKON company

Wendenstraße 429 · D-20537 Hamburg

Kontakt:

info@intellic.eu · www.intellic.com

Die Unterschiede

Mit dem Zusatzdienst easyfleet und der

FB 4000 von der Funkwerk eurotelematik

GmbH wird die Datenfernübertragung der

Massenspeicherdaten sowie der Daten der

Fahrerkarte ähnlich wie mit der RDD ® von

der intellic GmbH ermöglicht. Anders als bei

der RDD ® -Lösung von intellic wird bei dem

Fernauslesen mit der FB 4000 eine Unternehmenskarte

im Lkw-Fahrerhaus benötigt,

um die Daten aus dem Tachografen auszulesen

und an den Server zu übertragen. Mittels

des easyfleet Portals können die Daten auf

dem lokalen Rechner des jeweiligen Unternehmens

heruntergeladen und gespeichert

werden. Die Daten sind mit den derzeit auf

dem Markt gängigen Analysesoftware-Programmen

auslesbar und analysierbar.

Die Möglichkeiten

Die Kenntnis dieser Daten ist maßgeblich

für die Gestaltung einer effizienten und

optimierten Flottenoptimierung. Flottenbetreiber,

Logistiker und Disponenten haben

jederzeit uneingeschränkten Zugriff auf

sämtliches Datenmaterial, das via GPRS

übertragen wird. Insbesondere die Analyse

des aktuellen Fahrer- und Fahrzeugstatus sowie

der Restlenkzeiten ermöglicht Wettbewerbsvorteile.

Der Disponent kann sich jederzeit

ein aktuelles Bild über die Auslastung

von Fahrern und Fahrzeug sowie deren Position

verschaffen und seine Tourenplanung

daran ausrichten bzw. aktualisieren. Nur eine

optimale Auslastung von Fahrern und

Fahrzeugen ermöglicht maßgebliche Kosteneinsparungen.

Alles, was der Kunde benötigt,

ist ein digitaler EFAS-Tachograf, ein Telematik-Bordrechner

und ein Kabel, das

beide Einheiten verbindet.

Mehr bedarf es nicht. Es kann so einfach

sein, Kosten zu sparen.

EFAS – The digital tachograph

of the next generation


Tipps & Trends

UNTERNEHMEN

Lieferservice

für Nutzfahrzeuge

Die LTS Überführungs GmbH überführt

seit vielen Jahren Nutzfahrzeuge. Zu

den Leistungen des Henstedt-Ulzburger

Unternehmens gehören sowohl

die Überführung von Anhängern und

Sattelanhängern auf internationaler

Ebene als auch die Zustellung von

motorisierten Nutzfahrzeugen. Dabei

ist LTS mit eigenem Fuhrpark und

Kraftfahrern unterwegs. Neben weiteren

logistischen Sonderfunktionen, wie

Großraum- und Schwertransporte, bietet

das Unternehmen darüber hinaus

einen kundenspezifischen Komplettservice.

Dank den Standorten in Henstedt-Ulzburg,

Berlin, Nordwalde,

München, Salzgitter, Zschopau sowie

einem Büro in Marseille kann LTS nach

eigenen Angaben kurze Überführungszeiten

ermöglichen. Die zentrale Disposition

aller Fahrzeuge läuft über den

Hauptsitz Henstedt-Ulzburg nahe Hamburg.

Vom Auftragseingang bis zur Zustellung

verbleibt das Produkt in einer

Abteilung. Darüber hinaus werden in

der Zentraldisposition alle Aufgaben der

Tourenplanung, Fahrzeugeinsatzplanung

und der Terminplanung realisiert.

Nfz-Taxi: LTS ist international mit

eigenem Fuhrpark unterwegs. (Foto: LTS)

24 NFM 11/2010

Neuer Zwölf-Paletten-Aufbau

ORTEN Hybrid: Kommissionier-Lkw für die Innenstadtbelieferung

Mit einem neuen Kommissionier-

Getränkeaufbau wird sich ORTEN auf

der Brau Beviale in Nürnberg präsentieren.

Der neue ORTEN-Zwölf-

Paletten-Getränke-Aluminium-Roll-Laden-Aufbau

vom Typ Hybrid verfügt

über einen Ganz-Aluminium-Roll-Laden-Aufbau

und eignet sich idealerweise

universell für die Belieferung von

Getränkemärkten, die Gastronomieund

Innenstadtbelieferung. Gemeinsam

mit der BDW-technologies in Ungarn

(ehemals Alcoa) und ORTEN-Kunde

FAKO Getränke in Neuss, wurde ein

Kommissionier-Fahrzeugkonzept aus

der Praxis entwickelt, welches in dieser

Form einzigartig in Deutschland ist.

Spezialist für Getränke. Die Firma

FAKO Getränke zählt mit über 100 Getränkeverteilerfahrzeugen

zu den größten

GFGH-Logistikern in Deutschland,

verfügt über ein Vollsortiment an

Getränken und beliefert über 10.000

Lieferstellen im gesamten Ruhrgebiet.

Der Zwölf-Paletten-Aufbau ist auf einem

MAN 18.290 Euro 5 aufgebaut,

welcher die neuesten Emissionsrichtlinien

erfüllt und ein Geräuschdämmungspaket

für die innerstädtische Belieferung

besitzt.

Kommissionierkonzept: der neue ORTEN-Hybrid-Aufbau. (Foto: ORTEN)

KOMPONENTEN: ERFOLGREICHE SCHEIBE

Beeindruckendes Jubiläum

Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge hat im September diesen Jahres

die 20.000.000. Scheibenbremse ausgeliefert. Die hohe Sicherheit,

die kompakte Bauweise, das geringe Gewicht und die große Servicefreundlichkeit

sind Eigenschaften der Knorr-Bremse-Scheibenbremse, die zu ihrer

Erfolgsgeschichte wesentlich beigetragen haben. Die begann mit der pneumatisch

zugespannten Scheibenbremse von Knorr-Bremse im Jahr 1992

im Bus und wurde bereits 1996 von den führenden Lkw-Herstellern in

Serie eingeführt.


Bevor Sie das alles durchlesen, hier das Wichtigste in Kürze:

Der neue Caddy spart richtig viel Geld.

Der neue Caddy ® bietet noch geringere Betriebskosten über die gesamte Nutzungsdauer. So ist er nicht

nur in der Summe seiner Eigenschaften, sondern auch unterm Strich: Der beste Caddy aller Zeiten.

Geringer Verbrauch durch neue Motoren mit moderner TSI- und Common-Rail-Technologie

Günstige Versicherungseinstufung

Erfüllt Euro-5-Abgasnorm für niedrige KFZ-Steuer

Geringe Wartungs- und Inspektionskosten

Verlängerte Wartungsintervalle

www.volkswagen-nutzfahrzeuge.de

Der Produktname Caddy ® ist eine eingetragene Marke von Caddie S. A. und wird von Volkswagen Nutzfahrzeuge mit freundlicher

Genehmigung von Caddie S. A. benutzt.


Tipps & Trends

Pauken für die Praxis

Bildungsangebot. Wie funktioniert eine professionelle

Ladungssicherung? Wo können Fördergelder beantragt

werden? Und was ist bei der Auswahl von Logistik-Personal

zu beachten? Antworten auf diese und weitere branchenspezifische

Fragen gibt die Logistik Akademie Janz in ihrem

Seminarangebot für das Logistik-Gewerbe.

Das Themenspektrum reicht von

Ladungssicherung über Frachtund

Haftungsrecht bis zur Berufskraftfahrerweiterbildung.

Dank der Kooperation

mit Partnerunternehmen können

die Module der vorgeschriebenen

Weiterbildung auch auf kundenspezifische

Bedürfnisse zugeschnitten werden.

So deckt die Akademie z. B. das Spezialgebiet

„temperaturgeführte Transporte“ in

enger Zusammenarbeit mit Thermo King

Süd ab. Geschäftsführer Florian Janz legt

bei den Seminaren nach eigenen Angaben

26 NFM 11/2010

besonderen Wert darauf, Wissen theoretisch

fundiert und gleichzeitig praxisnah

zu vermitteln. Unterstützt wird er hierbei

von vier festangestellten Mitarbeitern und

über 20 externen Referenten.

Beratung mit Check

Die Akademie bietet darüber hinaus firmenspezifische

Beratungen für Industrie-

und Logistik-Unternehmen an. Basis

hierzu sind langjährige Erfahrungen der

Janz Logistics GmbH & Co. KG. Die Beratungsdienstleistungen

knüpfen direkt an

Die Logistik

Akademie Janz

bildet aus und berät

Unternehmen. (Fotos:

Logistik Akademie Janz)

Akademie-Leiter:

Florian Janz.

das Seminarprogramm an. Sie erstrecken

sich vom Fuhrpark-Check über softwarebasiertes

Fuhrpark-Monitoring bis zur

Unterstützung bei der Personalauswahl

und Beantragung von Fördergeldern.

Die Experten der Akademie prüfen nach

einer Bestandsaufnahme, ob der Fuhrpark

rechtskonform organisiert ist. Decken

sie dabei Schwachstellen auf, geben

die Mitarbeiter der Akademie den

Kunden Handlungsempfehlungen an die

Hand. Personalverantwortlichen bietet

die Logistik Akademie den Einsatz der

„Reiss Profile“ an. Die vom US-Psychologen

Prof. Steven Reiss von der Universität

Michigan entwickelte Analyse von Persönlichkeitsmerkmalen

auf Basis der so

genannten Lebensmotive kann bei der

Personalauswahl eingesetzt werden.

Direkt am Arbeitsplatz

Die Seminare der Logistik Akademie finden

nicht nur in den eigenen Schulungsräumen

in Dornstadt bei Ulm statt,

sondern auch beim Kunden vor Ort.

„Logistik ist ein People-Business“, erklärt

Janz. „Deshalb steht in unseren Seminaren

und Beratungsgesprächen immer

der Mitarbeiter im Mittelpunkt. Ihn gilt

es zu motivieren und für die Anforderungen

des Betriebes und der Branche zu

sensibilisieren – ganz gleich, ob es um

Ladungssicherung, Lagerhaltung oder die

Arbeitsprozesse in der Beschaffung und

Distribution geht.“


CASTROL ELIXION – DER EINE HAT ´S,

DER ANDERE NICHT.

Und während der eine vorneweg fährt, haben es andere schwer. Denn mit

einem Motorenöl wie Castrol Elixion Low SAPS sind Sie als Fahrer klar im

Vorteil. Schließlich reduziert die Low-Friction-Technology den Verschleiß,

erhöht die Motorlebensdauer, mindert den Schadstoffausstoß, senkt den

Ölverbrauch, fördert das Fließverhalten und steigert die Motorleistung. Dass

Castrol Elixion Low SAPS auch noch den Kraftstoffverbrauch senkt, klingt

bei diesem Leistungsportfolio schon fast unglaublich. Deshalb sollten Sie es

unbedingt einmal selbst testen.


Tipps & Trends

UNTERNEHMENS-PERSONALIE

Neuer Depotleiter

Boris Lüngen ist Leiter des neuen MAN

Rental-Depots in Frechen bei Köln.

Erfahrungen im Finanzierungs- und Vermietgeschäft

sammelte der gelernte

Bürokaufmann in den letzten neun Jahren

unter anderem bei Spezialisten wie

der BHW/Postbank Finanzberatung

und Loxam Rental GmbH. MAN Rental

wird von der Euro-Leasing-Tochter

Truck Rental Solutions GmbH in Sittensen

betrieben und konzentriert sich

aktuell auf Deutschland, Dänemark,

Polen und Ungarn. Weitere europäische

Länder folgen schrittweise.

SILOTECHNIK FÜR SPEZIELLE EINSÄTZE

Bessere Auslastung

Auf der diesjährigen Euro Tier 2010 wird Heitling Fahrzeugbau

einen nutzlastoptimierten Mehrkammer-Silo-Sattelauflieger in

dreiachsiger Ausführung präsentieren. Die beiden hinteren Achsaggregate

werden elektrohydraulisch gelenkt und sind manuell

nachsteuerbar. Ferner wird bei diesem Fahrzeug der Öffnungswinkel

der Materialdosierklappen optisch angezeigt und erleichtert

somit dem Fahrer die Handhabung bei der pneumatischen

Entleerung. Im Bereich der Kippfahrzeuge wird ein 18-t-Motor-

28 NFM 11/2010

Boris Lüngen

leitet das

neue MAN

Rental-

Depot in

Frechen.

(Foto: Euro-

Leasing)

Geländegängig hoch hinaus

Iveco Daily 4x4 mit Hubarbeitsbühne für Energieversorger

Arbeitsbühnen Ziegler, Vermieter von

Hubarbeitsbühnen und Teleskopstaplern

sowie Betreiber von Autokranen,

hat seit Kurzem einen Allrad-Transporter

Iveco Daily 55 S 17 W EEV 4x4 im

Vermietprogramm – und schon ist das

mit einer 25-m-Hubarbeitsbühne versehene

voll geländegängige Fahrzeug ein

Renner im Geschäft.

Hohe Bodenhaftigkeit. Anders als die

meisten Allrad-Transporter ist der Daily

4x4 kompromisslos auf den Einsatz

auch auf schwierigstem Untergrund

ausgelegt. Dazu tragen bei Zieglers

Fahrzeugen mit 3400 mm Radstand

maßgeblich die hohe Bodenfreiheit

von 255 mm (beladen), große Böschungswinkel

(51° vorn, 36° hinten)

sowie der große Rampenwinkel (30°)

bei. Entsprechend „hochbeinig“ steht

das Fahrzeug da.

Permanenter Allrad. Das allein würde

ohne den permanenten Allradantrieb

aber kaum ausreichen. Vom manuell zu

betätigenden Sechs-Gang-Schaltgetriebe

fließt das Motordrehmoment zum

Verteilergetriebe, wo es zu 68 Prozent

auf die Hinter- und 32 Prozent auf die

Vorderachse geleitet wird. In das Verteilergetriebe

integriert sind die Geländereduktion

(Straße 1:1; Gelände 1:3,115)

und ein Splitter, der das Antriebsdrehmoment

auf Wunsch nochmals im Verhältnis

1:1,244 untersetzt. Insgesamt

stehen dem Fahrer des Dailys 4x4 damit

24 Gänge zur Verfügung.

Der Iveco Daily 55 S 17 W EEV 4x4

mit Bühne Palfinger P 260 B. (Foto: Iveco)

wagen mit Zwei-Seiten-Kippaufbau und pneumatischer Entladevorrichtung

präsentiert, der mit einer Edelstahlüberladeschnecke

ausgestattet ist. Im Bereich der regenerativen Brennstoffe

(Holzpellets) wurde auf der Petro Trans Cargo in Kassel ein zweiachsiger

Silo-Sattelauflieger mit geeichter Wiegevorrichtung und

hydraulischer Zwangslenkung am zweiten Achsaggregat präsentiert.

Die Besonderheit bei diesem Sattelauflieger ist der hydraulisch

angetriebe Verdichter, der fest am Auflieger montiert ist.

Dadurch ist es dem Nutzer möglich, wechselseitig verschiedene

Auflieger mit einer vorhandenen Sattelzugmaschine zu ziehen,

um somit eine bessere Fuhrparkauslastung zu realisieren.


Der sparsame Schwabe.

7,32% weniger

www.iveco.de

Kraftstoffverbrauch

mit dem

EcoStralis realisiert

+

+

+

+

+

ECOSWITCH

Die EcoSwitch-Steuerung stimmt die Schaltlogik

und Leistung optimal auf das Fahrzeuggesamtgewicht

ab und ist ein wesentliches

Instrument zur Kraftstoffeinsparung.

ECOFLEET

EcoFleet in Kombination mit dem EuroTronic-

Getriebe optimiert die Schaltvorgänge und

reduziert so den Verbrauch.

ECOMOTORSTEUERUNG

Die EcoMotorsteuerung verwendet spezielle

Algorithmen, die erhebliche Einsparungen

ermöglichen, ohne dass die Leistung des

Motors beeinträchtigt wird.

ECOTRAINING

Mit gezielten Schulungen werden die Fahrer

im ökonomischen Fahren trainiert.

3 JAHRE GARANTIE

Das dritte Jahr Garantie ist serienmäßig.

Abbildung enthält Sonderausstattung. Angebot freibleibend.


Tipps & Trends

UMWELT

Nachhaltige Logistik

John Pattullo, CEO bei CEVA Logistics,

einem der weltweit führenden Logistik-

Unternehmen, hat die Branche heute

während des 27. Deutschen Logistik-

Kongresses in Berlin zur Zusammenarbeit

aufgerufen. In seinem Vortrag

„Supply Chain ‘Greening’ – the awkward

truth“ wies Pattullo darauf hin,

dass die Logistik-Branche mehr als

fünf Prozent der weltweiten CO2-Emissionen

produziere und appellierte an

die Industrie, gemeinsam an Standards

für nachhaltige Logistik-Dienstleistungen

zu arbeiten.

ALTERNATIVE KRAFTSTOFFE

Praxiserprobung

gestartet

Volvo Trucks hat mit der Praxiserprobung

von Methan-Diesel-Lkw, die mit

verflüssigtem Methangas betrieben

werden können, begonnen. Gleichzeitig

wird die erste Tankstelle Schwedens

für verflüssigtes Methangas im Stigs

Center in Göteborg eröffnet. Dies ist

ein bedeutsamer Schritt bei der Entwicklung

der Verwendung von Gas als

Kraftstoff für schwere Nutzfahrzeuge,

da mit der Methan-Diesel-Technologie

ausgestattete gasbetriebene Lkw mit

einer bis zu vierfach höheren Reichweite

aufwarten können, als die meisten

herkömmlichen Gas-Lkw.

30 NFM 11/2010

(Foto: Volvo Trucks)

Variable Funktionalität

Umfassende Telematik-

Lösung: Das Telematik-

System MOTONETIC

umfasst verschiedene

Features.

Mit der Telematik-Lösung MOTONETIC den Fuhrpark im Blick

Damit große aber auch kleine Flottenunternehmer

jederzeit ihren Fuhrpark

im Blick haben, wurde die innovative

Telematik-Lösung MOTONETIC entwickelt.

Mögliche Komponenten sind

ein Ortungs- und Datenübertragungsmodul,

ein Navigationsgerät sowie das

Online-Portal MOTONETIC web.

Weiterleitung von Anträgen. Mit

MOTONETIC Standard, der Telematik-Lösung

aus dem Hause MOTOME-

TER, können Fahrzeuge im MOTONE-

TIC web geortet und in Echtzeit oder

zeitversetzt verfolgt werden. So ist es

FAHRSICHERHEITSTRAINING

Kooperation wird fortgesetzt

(Foto: MOTOMETER)

möglich, nicht vorhersehbare Situationen

oder spontan einkommende Aufträge

an naheliegende Fahrer weiterzuleiten.

Eine weitere Funktion der

Telematik-Lösung MOTONETIC Standard

ist das Geofencing.

Optimierung von Kosten. Sobald Abweichungen

von der geplanten Route

ermittelt werden, erhält man einen

Bericht über das MOTONETIC-Webportal.

Gleichzeitig können wertvolle

Informationen zum Fahrverhalten,

Ausnahmesituationen oder Betriebsstunden

als pdf-, xls- oder csv-Datei

Teilnehmer des ADAC-Fahrsicherheitstrainings können das Kleintransporter-Training

weiterhin in Citroën-Fahrzeugen absolvieren. Der französische

Autohersteller stellt dem Club insgesamt 21 Kleintransporter unentgeltlich

zur Verfügung. Damit verlängern Citroën und Europas größter Automobilclub

ihre Kooperation um ein weiteres Jahr. Die Fahrzeuge werden

bundesweit auf die ADAC-Trainingsanlagen verteilt und für Kleintransporterund

Wohnmobiltrainings genutzt.


im MOTONETIC web oder per E-Mail

angezeigt werden. Diese Daten sind

auch in kundenspezifische Programme

integrierbar.

Besonders hilfreich bei der Ferndiagnose

sind die Anzeigen der Zustände

digitaler Eingänge und Messwerte analoger

Eingänge. Mit der Funktion des

Fahrtenbuches vervollständigt MO-

TONETIC Standard das preisgünstige

Telematik-Angebot. Insgesamt unterstützt

MOTONETIC Standard den

Fuhrparkunternehmer bei der Optimierung

der Kosten und Fahrzeiten seiner

Flotte.

Maßnahmen. Basierend auf MOTO-

NETIC Standard bietet das Erweiterungsmodul

MOTONETIC limit-viewer

eine Alarm- oder Memory-Funktion.

Mit MOTONETIC limit-viewer kann

ein Vor-, Haupt- und Chefalarm sowie

ein Maßnahmenplan anhand Kriterien

wie Zeit, Weg, Verschleiß, Abnutzung

aber auch AU, HU, TÜV oder SP

definiert werden. Damit realisiert der

MOTONETIC limit-viewer ein effizientes

Selbst- und Mitarbeiter-Management

ohne Zusatzaufwand. Und

die Erinnerungen machen den Terminkalender

überflüssig.

Die Kombination MOTONETIC Standard,

das Erweiterungsmodul MOTO-

NETIC communicator und das optio-

Jetzt tauschen und

100 Euro sparen!

Mehr unter: www.iveka.de/gutscheinaktion

IVEKA Automotive Technologies Schauz GmbH

Talweg 8 | 75417 Mühlacker-Lomersheim/Deutschland | Telefon +4970419695-0

Telefax +4970419695-55 | E-Mail info@IVEKA.de www.IVEKA.de

nale Navigationsgerät Garmin nüvi

465Tpro Truck schaffen eine sichere

und transparente Kommunikation.

Denn die Nachrichten oder Fahraufträge

werden nicht per Telefon, sondern

direkt auf das Navi übertragen.

Neben MOTONETIC limit-viewer und

dem communicator bietet MOTO-

METER künftig weitere Erweiterungsmodule

an, sodass im Rahmen der

Produktweiterentwicklung zukünftig

Anzeige

nach Aussage des Unternehmens u. a.

ein Modul geplant ist, mit dem der

Treibstoff-Diebstahl aufgedeckt werden

kann. Mit der Telematik-Lösung

MOTONETIC können kleine, mittelständische

und große Unternehmen

Kosten sparen und erhalten durch

weitere spezielle Auswertungsmöglichkeiten

beim Flotten-Management

den Durchblick.

- MOTONETIC, die neue Telematiklösung für kleine,

mittelständische und große Flottenunternehmer

- Downloadtool OPTAC + Software MOTODRIVE 2.10 zur Kontrolle,

Analyse und Archivierung von Fahrer- und Fahrzeugdaten

- Produkt- und herstellerübergreifende Schulungen für Fahrer

und Werkstattpersonal

Und vieles mehr vom Generalimporteur für Stoneridge-Produkte.

ERFOLGREICHE INNOVATION

Lückenlose Kontrolle

möglich

Wie minimiere ich den Aufwand beim

Auslesen der Fahrerkarten? Eine Frage,

die sich auch viele Besucher der

IAA Nutzfahrzeuge gestellt haben.

Schlüssige Antworten hat die Firma

DAKO geboten. Die DAKO bietet die

Funktion „Fernauslesen“ (Tacho-

RemoteDownload) für alle auf dem

Markt befindlichen Tachografen neuester

Generation an.

Ein eingebautes Remotemodul in den

Lkw arbeitet mit den Tachografen

zusammen und überträgt die Daten

automatisch und verschlüsselt per

Mobilfunk an das DAKO-Rechenzentrum.

Über das Webportal DAKO-

TachoWeb kann jederzeit Einsicht auf

alle heruntergeladenen Daten genommen

werden. In der Arbeitsumgebung

stehen unter anderem Auswertungen

wie Lenk und Ruhezeiten, Tätigkeitsbescheinigungen

und Fahrerbelehrungen

zur Verfügung. Durch Zusatzoptionen

sind lückenlose Kontrollen über

den gesamten Fuhrpark möglich.

Fuhrpark im BlickTesten Sie MOTONETIC -

die innovative Telematiklösung

unter: www.iveka.de/motonetic


Tipps & Trends

SICHERHEIT

Risiko Planenschlitzer

Optisch zeigt sich das Planenstück am

Messestand der Afusoft Kommunikation

eher unauffällig. Doch die Idee

dahinter, bzw. die Plane, hat es in sich.

Zusammen mit dem Spezialisten für

intelligente Textilien ITP GmbH aus

Weimar entwickelte Afusoft ein Schutzsystem,

das Lkw und Palettengüter

gleichermaßen schützen soll: die „intelligente

Plane“. Die neue Lösung von

Afusoft, deren Prinzip zum Gebrauchsmuster

angemeldet ist, hilft den

Einbruch zu erkennen, während er

geschieht. Als nächstes möchte Afusoft

die Plane mit Unternehmen testen.

FAHRVERHALTEN

Punkte pro Kilometer

Die Cybit GmbH hat mit ecoScore

ein neues System für die Analyse des

Fahrverhaltens von Lkw-Fahrern

präsentiert. Die Lösung soll Fuhrparkleitern

die Grundlage für ein gezieltes

Training liefern und informiert den Fahrer

über die aktuelle Bewertung. Mit

ecoScore ergänzt der Telematikanbieter

sein im September vorgestelltes

Konzept „Nachhaltigkeit +“. Das unter

dem Begriff „Nachhaltigkeit +“ zusammengefasste

Programmpaket enthält

Elemente einer Fahrerbewertungs-

Software und kombiniert sie mit einer

GPS-Ortung auf einer einzigen Online-

Plattform. Das Modul ecoScore lässt

sich an die individuellen Anforderungen,

Fahrstile, Straßentypen und zurückgelegte

Entfernungen anpassen.

Ziel ist, für jeden Fahrer eine Punkte-

Bewertung pro Kilometer zu ermitteln.

32 NFM 11/2010

Kleiner Helfer für große Ziele

TomTom-Lösungen für grünes Flotten-Management

Dass Lösungen auf dem Weg zu weniger

Kraftstoffkosten und reduziertem

CO2-Ausstoß nicht mit Größe glänzen

müssen, zeigte TomTom Business Solutions

auf der IAA Nutzfahrzeuge. So

bietet das neue Gerät ecoPLUS Flotten-Managern

die Möglichkeit, Daten

zu Kraftstoffeffizienz und CO2-Ausstoß

zu messen, zu bewerten und darauf

zu reagieren. ecoPLUS kann nach

Unternehmensangaben innerhalb weniger

Minuten in jeden Fahrzeugtyp

installiert werden.

Standardschnittstelle. Das Gerät liest

die Fahrzeugdaten über die OBD-II-

Schnittstelle im Fahrzeug aus. Über

TomTom LINK 300/310 werden diese

dann direkt an das Portal WEBFLEET

in Echtzeit gesendet. WEBFLEET von

TomTom wurde in Hannover mit dem

ersten Platz in der Kategorie Portale

des Telematik-Awards ausgezeichnet.

ecoPLUS ist Teil der WORKsmart-Eco

Lösung, die Unternehmen beim nachhaltigen

Einsatz ihrer Flottenfahrzeuge

sowie beim umweltfreundlicheren

Fahrverhalten unterstützen soll. Im

vierten Quartal 2010 soll die Lösung

verfügbar sein.

Navigieren mit der PRO-Serie. Darüber

hinaus kündigte TomTom zwei

neue Navigationsgeräte an. Die PRO-

Serie soll verbesserte Routenführung

und schnellere Routenberechnung

ecoPLUS: Das

Gerät zum Messen

der Kraftstoffeffizienz

ist nur

wenige Zentimeter

groß. (Foto: sh)

bieten. Sie kommt mit einer verbesserten

Benutzeroberfläche, einfacherer

Bedienung und unterstützt eine Vielzahl

von Sicherheitsfunktionen wie

den erweiterten Fahrspurassistenten,

eine Freisprechfunktion und text-tospeech.

Für die Berechnung der Reise- und

Ankunftszeiten können die Navigationsgeräte

auf Geschwindigkeitsdaten

von einer hohen Zahl an Anwendern

zurückgreifen. Daneben integriert

die PRO-Serie umfangreicheres Kartenmaterial,

das über zwei Millionen zusätzliche

Straßenkilometer in 45 europäischen

Ländern verfügt. Eco Routes

navigiert Fahrer darüber hinaus zu

kraftstoffeffizienteren Routen.

Serienstart. Als Teil der WORKsmart-Lösungen

von TomTom Business

Solutions erlaubt die PRO-Serie

Anbindungen für ein einfaches Flotten-Management

und Zugriff auf LIVE

Services. Die WORKsmart-Funktionen

integrieren Fahrzeugortung, Auftragsvergabe,

Zeit-Management, umweltgerechtes

Eco Driving sowie Auswertungen.

Die neuen TomTom PRO 7100

und PRO 9100 werden über autorisierte

Vertriebspartner von TomTom Business

Solutions im vierten Quartal

2010 erhältlich sein. Ein Abonnement

von TomTom WEBFLEET wird

benötigt.


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ERWARTUNGEN

übertroffen


Branche im Aufwind: Die IAA Nutzfahrzeuge sorgte

für positive Stimmung bei den Nutzfahrzeugherstellern

und Politikern.

Wirtschaft. „Die 63. IAA

Nutzfahrzeuge hat unsere

Erwartungen übertroffen.“ Mit

der neuen Rekordmarke von

272 Weltpremieren habe diese

IAA ihre Position als weltweit

wichtigste Leitmesse für Mobilität,

Logistik und Transport weiter

ausgebaut.


Vor allem das Thema

E-Mobilität spielte auf der IAA eine wichtige Rolle.

Sie markiere einen Wendepunkt – die Nutzfahrzeugmärkte

ziehen weltweit nach oben. „Diese Schlüsselbranche fährt

mit hohem Drehmoment aus der Krise heraus. Produktion,

Export und Neuzulassungen steigen, wenn auch – nach dem

Krisenjahr 2009 – von einer geringeren Ausgangsbasis. Diese

IAA war die Messe der Entscheider. Zahlreiche Kaufabschlüsse

wurden unterzeichnet, neue Aufträge erteilt. Die Leitmesse fand

Großes Interesse: Knapp eine viertel Million Besucher

ist nach Hannover gekommen. (Fotos: VDA, sk)

36 NFM 11/2010

damit zum richtigen Zeitpunkt statt – wir haben in Hannover

den Rückenwind der anziehenden Konjunktur gespürt. Die

Zuversicht in der Nutzfahrzeugindustrie wächst, es geht wieder

nach vorn“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes

der Automobilindustrie (VDA) auf der IAA-Abschluss-

Pressekonferenz in Hannover.

Neue Antriebskonzepte

Das Nutzfahrzeug setzt technologische Trends. Es ist führend

in der Umwelttechnologie. Bei Transportern und Bussen geht

es klar in Richtung alternative Antriebe: Hybrid, Elektro,

Brennstoffzelle. Beim schweren Lkw geht es um die weitere

Optimierung der Clean-Diesel-Motoren, die noch sauberer und

sparsamer werden. Zudem wurde in Hannover deutlich, dass

Hersteller und Zulieferer die Aerodynamik des Nutzfahrzeuges

weiter verbessern. „Mit großen Potenzialen zur Verbrauchsreduzierung“,

so Wissmann. Zahlreiche Innovationen der Zulieferer

sowie der Anhänger- und Aufbautenhersteller führten in der

Summe zu einer „weiteren Effizienzsteigerung des Nutzfahrzeuges“

und damit zu geringeren CO2-Emissionen. Darüber hinaus

waren aktive Sicherheit und Fahrerassistenzsysteme dominierende

Themen auf der IAA.

Vertrauen wächst

Die IAA-Stimmung fasste Wissmann so zusammen: „Auf den

Ständen war zu spüren: Die Unternehmen sind wieder zuver-


sichtlich. Sie sind durch einen konjunkturellen Hurrikan

gegangen und haben standgehalten. Nach einer solchen

Erfahrung ist für Euphorie kein Platz. Es wird noch einige

Zeit dauern, bis alte Höchststände beim Absatz und

Export wieder erreicht sind – aber der Weg zeigt nach

oben, das Vertrauen wächst, die Marktprognosen geben

allen Anlass zur Zuversicht.“

Entscheider in Hannover

Besonders positiv bewerteten die Aussteller die hohe

Qualität der IAA-Besucher. Der Anteil der Fachbesucher

lag an den Wochentagen bei 93 Prozent, an allen Tagen

im Durchschnitt bei 89 Prozent. Jeder dritte Fachbesucher

ist in der Automobilindustrie beschäftigt, jeder

vierte kommt aus dem Gütertransportgewerbe. Drei von

vier Fachbesuchern sind Entscheider, bei den ausländischen

Gästen ist die Quote mit 86 Prozent noch höher.

Ein wichtiger Frühindikator: Mehr als jeder zweite Fachbesucher

(56 Prozent) gab bei der Befragung an, dass sein

Unternehmen in den nächsten sechs bis zwölf Monaten

Investitionen im Nutzfahrzeugbereich plant.

Viele Fachbesucher

Jeder vierte Fachbesucher kam übrigens aus dem Ausland.

Drei von vier Fachbesuchern (78 Prozent) kamen aus EU-

Ländern und jeder sechste Fachbesucher reiste aus einem

asiatischen Land an. Der IAA-Fachbesucher ist im Durchschnitt

41 Jahre alt, der Privatbesucher 40 Jahre. Mehr als

zwei Drittel der Besucher fuhren mit dem Pkw zur IAA.

Wissmann betonte: „Die Besucherstruktur zeigt, dass die

IAA auch unter diesem Aspekt eine hohe Stabilität aufweist

– und auch von den Besuchern als die weltweit

wichtigste Leitmesse der Mobilität angesehen wird.“ Die

IAA wurde von den Besuchern mit der Gesamtnote 2

beurteilt und hat damit das erfreulich hohe Bewertungsniveau

der vergangenen Jahre gehalten.

Respektables Ergebnis

Das Ziel von „deutlich mehr als 200.000 IAA-Besuchern“

sei erreicht worden, so Wissmann. „Mit 240.000 bis

250.000 Besuchern liegt diese IAA etwa im Durchschnitt

der IAA Nutzfahrzeuge in diesem Jahrzehnt, wenn wir die

Rekord-IAA 2008, die am Höhepunkt eines fünfjährigen

Booms stattfand, einmal ausklammern. Vor dem Hintergrund

der letzten zwei Jahre ist das ein sehr respektables

Ergebnis“, unterstrich Wissmann. Gegenüber der IAA

2006, die mit 265.500 das zweithöchste Besucherergebnis

der letzten zehn Jahre darstellt, ist das ein Rückgang zwischen

fünf und neun Prozent. Die 64. IAA Nutzfahrzeuge

findet vom 20. bis 27. September 2012 in Hannover statt.

NFM-Verlag KG

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Highlights

ZULIEFERER

Verbrauchs-Minus

Die IAA Nutzfahrzeuge war auch für

Bosch Rexroth nach eigenen Angaben

ein Pflichttermin. In diesem Jahr präsentierte

das Unternehmen in Hannover

mit BlueHydraulics Systeme und

Produkte mit besonderem Fokus auf

Energieeffizienz und Umweltschutz.

Eines der Messe-Highlights aus dem

BlueHydraulics-Programm bildete der

hydraulische Hybrid. Die HRB-Technologie

von Rexroth ist konzipiert für den

Einsatz in schweren Fahrzeugen, die

häufig abbremsen und wieder anfahren

müssen, wie beispielsweise Abfallsammel-

und schwere Verteilerfahrzeuge.

Das Prinzip des HRB soll so simpel wie

revolutionär sein: Statt die kinetische

Energie beim Bremsen als nutzlose

Wärme verpuffen zu lassen, wird sie

in hydraulische Energie umgewandelt

und in speziellen hydraulischen Druckbehältern

gespeichert. Beim nächsten

Beschleunigungsvorgang wird die gespeicherte

Energie wieder in den Fahrantrieb

eingespeist. Das HRB senkt

den Kraftstoffverbrauch und damit die

CO2-Emissionen um bis zu 25 Prozent,

der Bremsenverschleiß reduziert sich

sogar um bis zu 50 Prozent.

Hochleistungsfahrantrieb

Hydraulischer

Hybrid

Verzögerungsenergie wird gespeichert

und bei der Beschleunigung erneut eingesetzt.

(Foto: Bosch Rexroth)

38 NFM 11/2010

SILENCE PLUS

Lüftersystem

Truck of the Year 2011: (v. l.) Georg Weiberg, Hubertus Troska, Andreas Renschler

(alle Daimler) und Gianenrico Griffini (Jury Truck of the Year). (Foto: Daimler)

Truck of the Year 2011

Atego erhält zur IAA begehrte Trophäe

Anlässlich der IAA in Hannover hat

eine internationale Experten-Jury den

neuen Mercedes-Benz Atego 12-Tonner

zum Truck of the Year 2011 gewählt.

Die Nutzfahrzeug-Fachjournalisten

aus 23 europäischen Ländern

würdigten die aktuelle Technik des

Mercedes-Benz Atego: Zum einen den

neuen Atego, der mit seinem technischen

Konzept als variantenreiches

Multitalent für den Verteilerverkehr

zugeschnitten ist. Zum anderen den

in Serie gebauten Atego 1222 L EEV

LADUNGSSICHERUNG

Sicherheit per Knopfdruck

BlueTec Hybrid, der von der Jury als

Wegbereiter für alternative Antriebe

gesehen wird.

Verteilerverkehr. Die Internationale

Jury Truck of the Year kommentierte

den Sieg des Atego: „Mercedes-

Benz hat mit der neuen Atego-Familie

einen vielfältig einsetzbaren mittelschweren

Lkw mit ,zwei Seelen‘ vorgestellt.

Zum einen erhält der Fahrer

im Verteilerverkehr jetzt eine Ausstattung,

die vor kurzem den Profis im

Fernverkehr vorbehalten war. Zum an-

Zahlreiche Highlights der Ladungssicherung für unterschiedlichste Anwender

präsentierte die allsafe JUNGFALK GmbH & Co. KG (AJ) auf der IAA.

So soll es mit der neuen automatischen Ladungssicherung für Transporter

keine Zeitverluste mehr durch manuelles Sichern bzw. Entsichern geben.

Dieses erfolgt automatisch auf Knopfdruck während des Ein- oder Aussteigens

des Fahrers. Insbesondere im KEP-Bereich können dadurch beträchtliche

Einsparungen realisiert werden.


deren treibt der fortschrittliche Parallel-Hybridantrieb

die Reduzierung der

CO2-Emissionen von Nutzfahrzeugen

innerhalb der Europäischen Union

voran.“

Einsparpotenzial. So erreicht der Atego-BlueTec-Hybrid-Lkw

nach Herstellerangaben

im Verteilerverkehr Einsparpotenziale

von 10 bis 15 Prozent

bei Kraftstoffverbrauch und bei den

CO2-Emissionen im Vergleich zu konventionell

angetriebenen Lkw. Nach

dem erfolgreichen Einsatz der ersten

Prototypen des Mercedes-Benz Atego

Hybrid bei Kunden konnten bereits

Ende vergangenen Jahres die ersten 50

Atego-BlueTec-Hybrid-Fahrzeuge der

nächsten Evolutionsstufe an deutsche

Kunden verkauft werden.

Zuverlässigkeit in der Praxis. Ziel dieser

Flotte ist es, die Alltagstauglichkeit

des Hybrid-Lkw im realen Kundeneinsatz

zu untermauern und die sprichwörtliche

Zuverlässigkeit des Mercedes-Benz

Atego auch in der Hybrid-

Variante unter Beweis zu stellen. Wichtige

Aspekte der Serienfähigkeit sind

auch die europaweite Zulassung, Verfügbarkeit

verschiedener Radstandsvarianten,

Rechts- und Linkslenker sowie

der professionelle Mercedes-Benz-Service

auch für die neue Technologie in

den Märkten.

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Messetest: Bei

der IAA konnten

Interessierte die

Plattformen von

TimoCom selbst

ausprobieren.

(Foto: TimoCom)

PLATTFORMEN FÜR AUSSCHREIBUNGEN UND FRACHT

Netzwerk für Aufträge

Die TimoCom Soft- und Hardware GmbH präsentierte bei der IAA verschiedene

Innovationen zur IT-Unterstützung. Speziell für langfristige Kontraktgeschäfte

hat das Unternehmen die webbasierte Plattform TC eBid ® für Transport-Ausschreibungen

entwickelt. Hier können sowohl Verlader als auch

Transport-Dienstleister Ladungen in ganz Europa ausschreiben. Ergänzt wird

das Spektrum mit der Lade- und Frachtraumbörse TC Truck&Cargo ® . Kunden,

die bisher nur die Laderaumbörse genutzt haben, sollen auch bei der

Ausschreibungsplattform kostenlos Angebote einstellen dürfen. Beide Programme

konnten auf der IAA am Stand C19 in Halle 13 an mehreren PC-

Arbeitsplätzen ausprobiert werden. Getestet werden konnten hier auch die

Zusatzfunktionen wie das integrierte Transportverzeichnis TC Profile ® oder

das Kalkulationsmodul TC eMap ® . Ergänzend zu den Erkenntnissen und Prognosen

über den europäischen Transportsektor plant TimoCom, das Transportbarometer

demnächst auch als App zu liefern.

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Telematik


Transport-Logistik. Telematik, Navigation und Fahrtenschreiber

– ein großer Teil der Halle 24 stand auf

der IAA im Zeichen der Transport-Logistik. Mit Blick

auf Effizienzsteigerung und Umweltschutz gewinnt

auch der Telematik-Markt zunehmend an Bedeutung.

So wundert es kaum, dass mehr als 50 Neuheiten

für die Transport-Logistik Premiere feierten.

Telematik-Lösungen sind in der Regel kein Spontankauf.

Da Telematik eine Service-Lösung ist, sollte mit

Bedacht ausgewählt werden, denn was nützt z. B.

eine kostengünstige Anschaffung, wenn der Anbieter nach

wenigen Jahren nicht mehr existiert. Die Akzeptanz variiert

dabei nicht nur in den unterschiedlichen Branchen,

sondern auch mit Blick auf verschiedene Länder. So beobachtet

beispielsweise Anbieter TomTom eine starke Akzeptanz

im Vereinigten Königreich, die sich auch über Gesetze

wie das „Active Care“ zeigen würde. Frankreich reagiere

eher Verhalten mit dem Blick auf Individualität. Osteuropa

zeige sich auch für Flotten-Management-Systeme als ein

Wachstumsmarkt. In Südeuropa setzen nach Erfahrungen

von Navteq zunehmend Unternehmen mit mittleren und

kleinen Fahrzeugen auf Flotten-Management-Systeme.

11/2010 NFM 41


Frank Tinschert: Director Sales, Qualcomm. Thomas Schmidt: Managing Director, TomTom Business Solutions.

QUALCOMM: Welche Daten nützen wirklich?

„Telematik ist komplex“, erklärt Frank Tinschert, Director Sales

bei Qualcomm und fährt fort: „Viele unterschätzen das Thema

noch heute.“ Eine Aussage, die bereits andeutet, dass Lösung

nicht gleich Lösung ist und Orientierung in dem weiten

Dschungel der Möglichkeiten gefragt ist. Je komplexer die

Transportaufgabe ist, desto höher ist dabei nach den Erfahrungen

von Qualcomm die Nachfrage. Heutige Telematik-Systeme

bieten eine Vielzahl an Daten und Informationen.

Doch welche Daten nutzt man wirklich und welche bringen für

das Unternehmen tatsächlich einen positiven Effekt? Dies ist

eine der ersten Fragen, die auf dem Weg zur Telematik-Lösung

stehen sollte. So nutzen beispielsweise Daten zum Kraftstoffverbrauch

nur, wenn ausgewertet und reagiert wird – also die Fahrzeuge

mit hohem Verbrauch technisch überprüft oder auch

Fahrer für optimierte Fahrweisen geschult werden.

„Für uns ist es wichtig zu analysieren: Was möchte das Unternehmen

mithilfe von Telematik erreichen?“, sagt Tinschert.

Seine Erfahrung zeigt, dass es zwei bis drei Jahre braucht, bis

Telematik so umgesetzt ist, dass sie wirklich gewinnbringend

eingesetzt werden kann. Wesentliche Bestandteile des Systems

sind daher nicht nur die Zuverlässigkeit der Geräte und Netzwerke.

Ebenso analysieren die Kundenberater Vorort, wie die

Kunden mehr aus ihrer Telematik-Lösung herausholen können.

Zukünftige Lösungen sieht Tinschert im Bereich der Fahrsicherheit

vom Training bis hin zu Assistenzsystemen.

(Fotos: Navteq, Qualcomm, sh)

TOMTOM: Auf dem Standard-Weg

Der Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, also „value for money“,

gewinnt nach Erfahrung von Thomas Schmidt, Managing

Director von TomTom Business Solutions, an Bedeutung. Die

Unternehmen würden eben nicht mehr nach einer 120-Prozent-

Lösung suchen, sondern nach Lösungen, die das notwendige bieten,

das sich lohnt. Langfristig sieht TomTom Standardprodukte

als richtige Lösung an. Während im Segment der Transport- und

Logistik-Unternehmen die Möglichkeiten der Telematik-Lösungen

Kosten zu sparen, die Effizienz und Servicequalität zu steigern

bereits häufig erkannt werden, sieht Schmidt vor allem im

Bereich der Serviceflotten großes Potenzial.

Die Fuhrparks von Servicebereichen, wie z. B. dem Kundendienst

eines Produktionsunternehmens oder Werkstattserviceunternehmen,

bestehen oftmals aus größeren Fahrzeugflotten

als bei Transportunternehmen. Dennoch steht hier die Nachfrage

nach Telematik-Lösungen noch eher am Anfang. Wird

hier Telematik eingesetzt, kann sich hier enormes Sparpotenzial

ergeben, da hier ebenso wie bei den großen Transportaufträgen

beispielsweise unnötige Fahrwege vermieden werden können.

Schmidt sieht daher gerade bei den Serviceunternehmen noch

große Aufklärungsmöglichkeiten.


Thorsten Flentje: Director Enterprise EMEA, Navteq.

NAVTEQ: Nah am Markt

Truck-Navigation ist inzwischen ein Klassiker geworden.

Dabei rückt nun neben der Routenlänge und der Berücksichtigung

von Einschränkungen aufgrund von Gewicht,

Höhe und anderen Truckattributen bei der Routenberechnung,

ein weiterer Faktor in den Fokus: die Eco-Route.

Bei der Berechnung werden weitere Parameter einbezogen

und so ergibt sich unter Umständen ein ganz anderes

Bild: „Dann ist manchmal ein zunächst vermeintlicher

Umweg am Ende des Tages doch die kosteneffizienteste

Lösung“, erklärt Thorsten Flentje, Director Enterprise

EMEA von Navteq.

Eine Veränderung könnte sich zukünftig auch bei der

sprachlichen Gestaltung bei Navigationssystemen zeigen.

In einigen Märkten stellte Navteq fest, dass die bisherigen

Navigationssyteme nicht angenommen wurden, weil

die Anwender mit den abstrakten Ansagen von Entfernungen

und Straßennamen nicht zurechtkamen. Daher

könnten sich Navigationssysteme zukünftig so anhören:

„Biegen Sie hinter der Tankstelle rechts ab.“

Mit der so genannten „natural guidance“ soll die Navigation

näher an das wahre Leben geholt werden und so

dank menschlicherer Gestaltung noch bessere Hilfe bieten.

Auch an einem anderen Beispiel kann Navteq belegen,

dass Navigations- und Telematik-Lösungen nah an

den Entwicklungen und Anforderungen des Marktes sein

müssen. Während der Krise stellte Navteq fest, dass zahlreiche

Kunden aus Südeuropa begannen den afrikanischen

Markt zu erschließen. Mit den Fahrzeugen wanderten

dann auch die Lösungen mit.

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Transporter

Der Ford Transit Connect Electric

wurde auf der IAA erstmals vorgestellt.

(Foto: Ford)

ALTERNATIVE ANTRIEBE

Unter Strom

Elektromobilität wird in Städten und

Ballungsräumen schon in einigen

Jahren Normalität sein. Das gilt auch

für den Antrieb leichter Nutzfahrzeuge.

Auf der letzten IAA haben die

Hersteller gezeigt, was sie in Sachen

Technik an den Start bringen wollen.

Einer der Stars auf dem IAA-Stand

von Ford war der Ford Transit Connect

Electric – ein batterieelektrisches

leichtes Nutzfahrzeug, das sich aufgrund

seiner Reichweite von rund

150 km speziell für den innerstädtischen,

unter dem Begriff „City-Logistik“

zusammengefassten Liefer- und

Verteilerverkehr eignet. Ein Batterie-

Ladezyklus dauert zwischen sechs

und acht Stunden. Der Ford Transit

Connect Electric soll noch 2011 seine

Markteinführung in Europa – und

damit auch in Deutschland – feiern.

Im März 2010 haben die Ford Motor

Company und der amerikanische Spezialist

Azure Dynamics Corporation ein

Abkommen über den Vertrieb eines

rein batteriebetriebenen Ford Transit

Connect Electric mit Elektroantrieb in

Europa geschlossen.

44 NFM 11/2010

Variabel und leichtgewichtig

System ALUCA: Leichtgewichte am Puls der Zeit

Sein neu entwickeltes Einrichtungssys-

tem System ALUCA präsentierte der

Einrichtungsspezialist ALUCA auf der

IAA 2010. Der Name ist Programm.

Das mittelständische Schwäbisch Haller

Unternehmen setzt ausnahmslos

auf Aluminium. Das zu 100 Prozent

aus Aluminium bestehende, variable

System kombiniert Gewichts- und

Kraftstoffeinsparung und Kundennutzen

auf hohem Niveau.

Höhere Zuladung. Die Fahrzeugeinrichtung

muss heute möglichst wenig

Eigengewicht mitbringen, um die

Nutzlastreserven zu erhalten und eine

höhere Zuladung an Werkzeug, Ersatzteilen

oder Verbrauchsmaterialien zu

garantieren. Um diesem Anspruch gerecht

zu werden, entschied man sich

in Schwäbisch Hall für den bewährten

Werkstoff Aluminium, auf den das

mittelständische Unternehmen schon

seit seiner Gründung im Jahre 1994

ausnahmslos setzt. Das neu auf den

Markt gebrachte System ALUCA garantiert

aufgrund seiner hochfesten Leichtbauweise

höchste Stabilität bei einer

bis zu 50-prozentigen Gewichtsreduzierung.

Das heißt noch mehr passive

Sicherheit bei weniger Kraftstoffverbrauch

und besserer Ausnutzung der

Zuladungsmenge. Und nicht zuletzt

Förderung des Umweltschutzes durch

geringeren Treibstoffverbrauch und Reduktion

des CO2-Ausstoßes. Und wie

allseits bekannt, ist Aluminium zu 100

Prozent recyclingfähig.

Variable Bauteile. Das neue System

ALUCA bietet Standardmodule und

variable Bauteile aus Aluminium. Das

System basiert auf einem Tragrahmen,

einer hochbelastbaren Aluminiumkonstruktion

mit einheitlicher Systemlochung,

erhältlich in dreizehn

Bauhöhen und fünf Bautiefen. Dieser

tragende Rahmen kann mit verschie-

MODUL-SYSTEM SETZT AUF VERKEHRSSICHERHEIT UND ERGONOMIE

Risiken minimieren

Der schwedische Fahrzeugeinrichtungsspezialist Modul-System leistet Pinonierarbeit.

Als erster Anbieter auf dem nordischen Markt hat das Unternehmen einen

TÜV-zertifizierten Crashtest eines Einrichtungs- und Dachträgersystems durchgeführt.

Hintergrund des Sicherheits-Engagements: In Europa gibt es über 20 Mio.

leichte Transportfahrzeuge, von denen die meisten als Service- oder Lieferwagen

eingerichtet sind. Allein in Schweden sind über

400.000 leichte Transporter unterwegs, die

Im Crashtest Sicherheit bewiesen:

Modul-System testete Fahrzeugeinrichtung

und Dachträgersysteme.

(Foto: Modul-System)


ALUCA stellte auf der IAA Nutzfahrzeuge sein neues System ALUCA vor. (Foto: ALUCA)

densten Bauteilen kombiniert werden:

Seitenwand, Schubladen, Fachboden, Regalfachboden,

Regalwannen, Regalklappen,

Koffertablare und Türelemente.

Erhöhte Sicherheit. Das Thema Sicherheit

nimmt man bei der ALUCA GmbH

ernst. Verwindungssteife Konstruktion,

verriegelbare bewegliche Teile sowie das

niedrige Gewicht wirken sich positiv auf

das Fahrverhalten aus und erhöhen die

passive Sicherheit für Fahrer und Beifahrer.

Der Ernstfall wurde im Mai 2010

erprobt. Das System ALUCA hat im Crashtest

nach ECE-R 44 überzeugt.

auf verschiedene Art und Weise beladen werden. Für Einrichtung und Dachträger existiert

nur eine einzige Vorschrift, die besagt, dass diese für das Festzurren von Lasten beim Fahren

ausgelegt sein müssen – Unfälle sind hier nicht berücksichtigt. „Unserer Ansicht nach

fehlt hier die entsprechende Gesetzgebung im Hinblick auf Verkehrssicherheit und Arbeitsbedingungen,

was natürlich große Risiken birgt“, sagt Thomas Johansson, stellvertretender

Geschäftsführer bei Modul-System.

In Fragen der Sicherheit arbeitet Modul-System eng mit Wissenschaftlern in ganz Europa

zusammen, unter anderem mit Forschern der technischen Universität Chalmers in

Göteborg und des schwedischen Materialprüfungs- und Forschungsinstituts. Marketingund

Produkt-Managerin Jenny Segergren zu Folge bietet die neue Produktlinie, die Modul-

System auf der IAA Nutzfahrzeuge vorstellte, mit seinen T-förmigen Profilen gute Voraussetzungen

für eine hohe Verkehrssicherheit, was durch Feldversuche und nun auch den

jüngsten Crashtest belegt wird. Bereits vor zehn Jahren leitete Modul-System ein umfassendes

Sicherheits- und Entwicklungsprogramm ein. Gewichtsreduktionen und erhöhte

Verkehrssicherheit, erzielt durch bewusste Materialwahl und angepasstes Design, hatten

dabei hohe Priorität.


Anhänger, Auflieger, Aufbauten

Tjark Junge, Kirsten Ehrlich, Olaf Christensen und

Jürgen Spier (v. l.). (Foto: Junge)

TRANSPORTER-VERMIETUNG

200 Sprinter für Europcar

Kirsten Ehrlich, Leiterin Retail-Management Transporter

des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland (MBVD), übergab

auf der IAA 200 Mercedes-Benz Sprinter mit Kofferaufbau

an Olaf Christensen, Leiter Einkauf Fahrzeug

und Zubehör bei Europcar Deutschland. „Ich freue mich,

dass wir mit dieser beachtlichen Anzahl an Fahrzeugen

die Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Vielseitigkeit

unserer Sprinter im täglichen Einsatz bei Europcar unter

Beweis stellen können“, so Kirsten Ehrlich.

MKF-CHASSIS MEETS RMM

Automatisiertes

Containerhandling

In knalligem Rosa fiel das Güstrower Containerchassis

von der MKF auf dem Freigelände

Süd auf der IAA direkt ins Auge. Die

Blicke blieben dabei aber nicht nur wegen

der Farbe an dem Chassis hängen.

Chassishersteller MKF Metallbau stellt seit

mehr als zehn Jahren Containerchassis her.

Bei der IAA präsentierte das Unternehmen

ein Chassis, das mit aktuellen Produkten

46 NFM 11/2010

der RMM Rüdiger Metternich Mechatronik

GmbH für das automatisierte, sichere und

beschleunigte Handling von Containern ausgestattet

ist. Hierzu gehört z. B. ein modifi-

Optimale Isolierung

Effizientere Duoplex Steel VIP Paneele

Intelligente neue Transportkühltechnik hat Krone auf der

IAA vorgestellt. Der neue VIP-Kühlsattelauflieger braucht

weniger Energie und wird erheblich leiser gekühlt – ein

weiterer Baustein für grüne Transport-Logistik. „Grüne

Technik kostet nicht nur, sie kann auch durchaus laufende

Kosten reduzieren. Letztendlich dreht sich im

Transport doch alles um die eingesetzte Energie; bei der

Antriebstechnik ebenso wie bei der ausreichenden Kühlung

sensiblen Transportgutes. Beim Tiefkühltransport

kommt es heute mehr denn je auf die Qualität der Isolierung

an“, so Uwe Sasse, Geschäftsführer Konstruktion und

Entwicklung bei Krone.

Vakuumgedämmt. Der Begriff VIP steht hier für „vaccuum

insulated panel“ (vakuumgedämmte Paneele) und

damit für eine neuartige Isolationstechnik im Kühlerbereich.

Bei Vakuumpaneelen ist das Prinzip der Thermoskanne

in die Plattenform übertragen. Vakuumgedämmte

Paneele sind hochwärmeisolierende Platten, die bei minimaler

Dicke eine bisher nicht erreichte, extrem hohe Dämmung

bieten. Der Kern der Dämmplatte besteht aus einem

gepressten Pulver, dessen Hauptbestandteil mikroporöse

Kieselsäure ist. Der Pulverkern wird in einem speziellen

Verfahren mit Hochbarriere-Kunststoff-Folie umhüllt, evakuiert

(d. h. luftleer gepumpt) und verschlossen.

Verbesserter K-Wert. Durch die erstmals gelungene,

praxistaugliche Einbindung von Vakuumpaneelen in die

Neues System:

automatisches

Kupplungssystem

am Chassis.

(Foto: sh)

zierter Königszapfen für ein automatisches

Kupplungssystem. Das automatische Kupplungssystem

von RMM wird durch die Firma

Cargotec vertrieben.


Der neue

Krone Duoplex Steel VIP. (Foto: Krone)

Paneele eines Kühlfahrzeuges kann der K-Wert beim Krone

Cool Liner Duoplex Steel um bis zu 25 Prozent verbessert

werden. Die VIP-Technik überzeugt damit unter Energieaspekten;

denn eine höhere Kühleffizienz bedeutet

gleichzeitig auch, dass die Kühlmaschine weniger arbeiten

muss. Dies führt zudem auch zu verminderten CO2-

Emissionen, einem geringeren Wartungsaufwand, niedrigere

Geräuschemissionen sowie einer Reduzierung der

Life Cycle Costs.

Solar auf dem Dach. Ein weiterer Kundennutzen liegt in

der Ausstattung des Cool Liners mit Solarpaneelen auf

der Dachfläche. Die Solartechnik soll zukünftig die Energieversorgung

des Kühlgerätes unterstützen. Optional

rüstet Krone den neuen Cool Liner der VIP-Baureihe mit

einem PIEK-zertifizierten Kühlaggregat aus. Das Aggregat

aus dem Hause Carrier steht allerdings erst im kommenden

Jahr zur Verfügung.

Die Verriegelungseinheit ist konstruktiv so ausgeführt,

dass sie unter die Sattelplatte der Kalmar-Zugmaschine

passt. Der Fahrer kann den Kupplungsvorgang aus der

Kabine steuern, und es müssen keine Versorgungskabel

für Luft oder Elektrik zum Trailer gesteckt werden, da Luft

und elektrische Versorgung durch den modifizierten

Königszapfen übertragen werden. Auch Signale für ein

Daten-Bus-System können so übertragen werden. Der

spezielle Königszapfen auf der Trailerseite wird in das

automatische Kupplungssystem unter der Sattelplatte

der Zugmaschine verriegelt. Das System bleibt laut RMM

aber auch kompatibel zu herkömmlichen Zapfen und Sattelkupplungen.

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Anhänger, Auflieger, Aufbauten

(Foto: TSE)

TSE STELLT NEUHEIT KIT SMALL VOR

Leichte Pritsche von TSE

In diesem Jahr punktet TSE mit einer absoluten Neuheit.

Was bisher für die schwere Aufbauklasse galt,

wird künftig auch bei Pritschen zwischen 3,5 bis 7,5 t

zul. GG einsetzbar sein. KIT small ist ein modulares

Pritschensystem, das der erforderlichen Vielseitigkeit

und Flexibilität der unterschiedlichsten Einsatzzwecke

einfach gerecht wird und problemlos auf alle bekannten

Fahrzeugtypen passt. KIT small kann komplett montiert

oder in Komponenten geliefert werden, selbstverständlich

mit Hamburger-Planen-Aufbau oder Curtainsider-

Aufbau. Die flexiblen Anbindungselemente ermöglichen

eine ganz einfache Verschraubung am Fahrzeug. KIT

small ist in jeder Länge und Breite erhältlich. Die leichte

Pritsche von TSE wird mit Holzboden als tragendes

Element geliefert.

Traditionell ist Australien der

stärkste Markt von Hammar. (Foto: sh)

SEITENLADER VON HAMMAR

All-inclusive

Seitenlader sind eine Unabhängigkeitserklärung

in der Container-Logistik. Denn nicht

an jedem Ladeort steht auch das entsprechende

Equipment wie Containerstapler

oder Kran bereit. Die Geschichte der Hammar

Maskin AB begann mit der Abschlussarbeit

von Bengt-Olof Hammar an der Technischen

Hochschule Chalmers. Inzwischen

sind die schwedischen Seitenlader in mehr

Made in Westfalia

Neue Stahl-Wechselkoffer Earl

„Effizient, flexibel, zukunftssicher“, so lautete das Motto

der IAA Nutzfahrzeuge. Ein Motto, das man auch bei

Wecon sehr ernst nimmt. Der Unternehmer aus Westfalen

zeigte dazu seine Produktrange bestehend aus Festaufbauten,

Wechselsystemen und Anhängern.

Dauerhafter Vorteil. „Das Transportgeschäft zieht

erfreulicherweise wieder an. Unsere Kunden in den

Made in Ascheberg: Wecon präsentierte sich in

Hannover auf über 400 m2 mit seinen Produkten. (Foto: sk)

als 90 Ländern weltweit im Einsatz. Besonders

in Australien haben Seitenlader

eine starke Tradition. Malaysien zeigte sich

in den letzten Jahren als ein besonderer

Wachstumsmarkt für Hammar.

Der schwedische Hersteller setzt bei seinen

Seitenladern nach eigenen Angaben auf einfache,

stabile und sichere Konstruktionen,

bei denen so wenig wie möglich Elektronik

eingesetzt wird. Die 150-Reihe ermöglicht

mit Hebekapazitäten von 36 oder 42 t Container

von anderen Fahrgestellen, wie z. B.


Güterverkehrsmärkten sind wieder stärker gefragt. Viele

haben sich während der Krise mit Ausgaben auch

im Fuhrpark zurückgehalten. Jetzt investieren die Spediteure

spürbar – und zwar in Qualität. Denn mit langlebigen

Produkten fahren sie auch in der nächsten Krise

besser“, sagt Wecon-Inhaber Franz-Josef Hemker. Das

gesamte Team in seinem Familienunternehmen setze

deshalb nach wie vor auf individuell gestaltete Fahrzeuge,

„die unseren Kunden einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil

verschaffen und sie dadurch übrigens

auch schwer ersetzbar bei ihren Kunden machen“,

betont der Wecon-Chef.

Hohe Qualität. Auf über 400 m2 Ausstellungsfläche zeigte

Wecon unter anderem an vier Exponaten beispielhaft,

was mit der Produktgüte „made in Westfalia“ gemeint ist.

Gemäß dem eigenen Firmenslogan „Driving forward“

präsentierte das Unternehmen das Modell „Prince“, den

Zentral-Achs-Pritschenanhänger mit Festaufbau, der bei

Spediteuren gerne im Volumenzug hinter dem Motorwagen-Festaufbau

„King“ fährt. Das Modell „Senator“ als

Zentral-Achs-Tieflader-Wechselanhänger war als zweites

Ausstellungsstück zu sehen.

Clevere Ladungssicherung. Stellvertretend für Wecons

Kompetenz stand auf dem Messestand das Modell Earl

steel als Stahl-Wechselkoffer auf dem Modell Caesar, dem

Zwei-Achs-Tieflader-Wechselanhänger. Im Innenausbau

zeichnet sich der Earl steel durch seine durchdachten

Schlüssellochbleche aus, womit sich das Fahrzeug besonders

gut für den Transport hängender Ware wie Textilien

eignet. Drei Reihen in Stäbchentechnik garantieren

eine clevere Ladungssicherung über Bindeleisten.

Bahnwaggons, umzuladen. Die 160-Serie bewährt sich

seit 1974. Sie hat das geringste Eigengewicht der Hammar-Modelle.

So soll der 160 S nach Unternehmensangaben

der leichteste 20- bis 40’-Seitenlader der Welt

sein. Mit 12, 15, 20, 25 oder 30 t Hubkraft werden die

Modelle der 180-Reihe auf das Lkw-Fahrgestell des Kunden

montiert. Sie sind dafür ausgelegt, zwei Container

aufeinander zu stapeln. Neuester Zugang im Sortiment

ist die 190-Reihe mit Hubkraft von 25, 33 oder 36 t. Die

Krane und ihre Stützbeine sind so konstruiert, dass sie

sich sowohl für Lastwagenaufbauten als auch Sattelanhänger-Montage

eignen.

...für den mobilen

Ladungsumschlag...

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Anhänger, Auflieger, Aufbauten

(Foto: Kässbohrer)

MESSEAUFTRITTE IN HANNOVER UND KASSEL

Flexibel und beständig

Die diesjährige IAA war auch für Kässbohrer in jeder

Hinsicht ein voller Erfolg: Zum einen stellte Kässbohrer

sein neues Konzept und zum anderen seine neuen Produkt-

und Prozessneuheiten vor. Das zum IAA-Auftritt

vorgestellte Konzept steht ganz unter dem Zeichen der

langjährigen Erfahrung von Kässbohrer. Auch repräsentiert

das neue Motto neben der langjährigen Produktionserfahrung

und der Tradition von Kässbohrer die

Nutzung von modernen Technologien sowie Kundenfreundlichkeit,

Flexibilität und Beständigkeit. Seit seiner

Gründung im Jahre 1893 repräsentiert Kässbohrer

den Geist des modernen und zukunftssicheren Sattelanhängers.

Ein weiteres Ziel von Kässbohrer ist, Marktund

Kundenbedürfnisse schnell zu erfassen und diese

auch schnell umzusetzen, sodass ein wichtiger Wettbewerbsvorteil

für den Produktnutzer entsteht. Vorgestellt

hat Kässbohrer einen Ausschnitt seiner umfangreichen

Produktpalette.

TW%NE: EIN SATTELZUG – ZWEI RICHTUNGEN

Zwei in Eins für Container

Werden zwei 20’-Container auf einem

40’-Chassis transportiert, zeigen

die Türen des vorderen Containers

zur Stirnseite des Chassis. Um

den Container be- oder entladen zu

können, muss die Sattelzugmaschine

abgewinkelt werden. Die Alternative

waren bisher entweder ein

Anhängerzug oder ein teilbares Con-

50 NFM 11/2010

tainerchassis. Pacton Trailers B.V.

hat nun als neue Lösung TW%NE

vorgestellt.

Für die Container wird ein flacher

Tragrahmen mit den erforderlichen

Verriegelungen gefertigt. Der Rahmen

besitzt an beiden Seiten einen

Königszapfen sowie die Kupplungen

für die Versorgungsleitungen.

Die dritte Generation

Fliegls Vario-Rungensystem ist jetzt noch flexibler

Vor knapp zwei Jahren stellte Fliegl den Prototyp eines

Baustahlmattenaufliegers mit einem zertifizierbaren

Ladungssicherungssystem vor. Nach einer dreimonatigen

Erprobungsphase flossen Praxiserfahrungen und das

Feedback von Spediteuren in die zweite Generation des

Fliegl-Baustahlmattentrailers ein, das dazugehörige Vario-

Rungensystem wurde optimiert, seine Elemente noch stabiler

und seine Bedienung komfortabler. Der neue Trailer,

der bei Bedarf auch als reiner Plateausattel genutzt

werden kann, ging in Serie.

Doppelt zertifiziert. Ende des Jahres 2009 prüfte ein

neutraler Sachverständiger den Trailer und zertifizierte

ihn doppelt. Rainer Köbl vom GTÜ-Sachverständigenbüro

Köbl im unterfränkischen Knetzgau kam zu dem

Ergebnis, dass das Fahrzeug aufgrund seiner technischen

Voraussetzungen und Konstruktionsmerkmale ein

schnelles und sicheres Verladen von Baustahlmatten und

anderen Gütern ermöglicht: „Das Fliegl-Vario-Rungensystem

sorgt für große Flexibilität: Die Rungen sind vielfältig

versteckbar, nach außen und – was außergewöhnlich

ist – nach innen. So kann auch Material gesichert

werden, das schmaler ist als die Ladefläche. Der Spediteur

muss nicht mit Zurrgurten herumbasteln, was immer mit

Risiken verbunden ist. Stattdessen wird formschlüssig an

feste Aufbauten verladen.“

Seilwinden zur Sicherung. Der Gutachter lobte auch die

Seilwinden, die unterhalb des Rahmens angebracht sind.

So können die Zurrpunkte nicht durch die Ladung verdeckt

werden. Die Stahlseile entwickeln im Vergleich zu

Spanngurten größere Kräfte zur Sicherung der Ladung

und sind verschleißsicherer. Nun präsentiert Fliegl die

NEUE FAHRZEUG-GENERATION

Geringes Eigengewicht

Unter der neuen Marke BERGERecotrail ® präsentieren

die österreichischen Leichtbau-Experten von Berger

Fahrzeugtechnik eine neue Fahrzeuggeneration.

„4,7 t“ trägt die Aufschrift auf dem neuen Fahrzeug

– bei einem Eigengewicht von 4630 kg mit Abstand


Sicherer, komfortabler, flexibler, wirtschaftlicher:

Das Vario-Rungensystem von Fliegl. (Foto: Fliegl)

dritte Generation seines Baustahlmattensattels, dessen

Vario-Rungensystem für noch mehr Ladungssicherungsoptionen

und noch höheren Bedienkomfort steht. Die

neuen Schieberungen erlauben eine Transportinnenbreite

von 3 statt 2,82 m. Zwischen 2,20 und 3 m können sie

alle 10 cm eingerastet werden. Wie bisher lassen sich

die Rungen zur Beladung, etwa mit Baustahlmatten, bis

maximal 3,50 m ausziehen.

Mehr Sicherheit. Die Unterscheidung verschiedener

Rungenausführungen für Portale und Schieberungen ist

entfallen. Alle Vario-Rungen sind nun einheitlich konstruiert,

was den Aufbau des Systems vereinfacht. Außerdem

können die Rungen sowohl mit ihrer gesamten

Länge bzw. Höhe von 1,80 m genutzt werden (für Baustahlmatten

oder Schnittholz) als auch geteilt für den

Transport niedrigerer Ladung. Hierfür wurden die Rungen

nach 1200 m geteilt, das 600 mm lange Endstück

kann problemlos abgenommen werden.

einer der leichtesten Pritschen-Sattelanhänger in der

40-t-Klasse. Das Unternehmen mit Sitz in Radfeld/

Tirol unterstreicht damit seine fast schon zwei Jahrzehnte

lange Spitzenstellung unter den europäischen

Trailerherstellern in puncto Leergewicht bei Pritschen-

Sattelanhängern und legt damit gleichzeitig für die

Zukunft die Messlatte in Sachen Transporteffizienz

wieder ein Stück höher.

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Hand:

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und Anhänger

Unsere Getränkejumbos sind zertifiziert nach DIN EN 12642 Code XL

Anhang B. Sie können optional für den Transport von palettierten

Bierfässern ohne zusätzliche Zurrgurte zugelassen werden.

Schröder Fahrzeugtechnik GmbH

Oldenburger Straße 24

26639 Wiesmoor

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Fax: (0 49 44) 3 08-1 88 Web: www.schroeder-fahrzeugtechnik.de


Anhänger, Auflieger, Aufbauten

SCHUBBODENFAHRZEUGE

Mehr Durchladehöhe

Die aktuelle Generation des Schubboden-Sattelanhängers

von Reisch bietet

400 mm mehr Durchladehöhe am Heckportal.

Möglich macht dies der bayerische

Hersteller durch einen liftbaren

Heckspriegel. Damit wird die Beladung

des Fahrzeugs mit hohen Ladungseinheiten

noch einfacher, schneller und

sicherer. Zusätzlich hat Reisch eine

Reihe weiterer praktischer Details

der neuen Generation des Schubbodensattelanhängers

spendiert.

Der liftbare Heckspriegel, der eine um

rund 400 mm höhere Durchladehöhe

bietet, ist besonders für Transportunternehmen

eine wichtige Ausstattung,

die hohe Ladungsträger verladen

oder Güter fahren, die stehend transportiert

werden müssen. Durch den

Höhengewinn steht für die Beladung

mit einem Stapler mehr Freiraum für

das Anheben und Absetzen der Ladungen

zur Verfügung. Ein schnellerer und

vor allem auch für das Ladegut schonenderer

Be- oder Entladevorgang

kann damit sichergestellt werden.

Die neue X-LIGHT-Familie von Schmitz Cargobull. (Foto: Schmitz Cargobull)

1200 kg abgespeckt

X-LIGHT von Schmitz Cargobull: neue effiziente Baureihe

Die neue X-LIGHT-Familie, als Ergän-

zung der Standard-Baureihen UNI-

VERSAL und MEGA, schlägt die Brücke

zwischen optimiertem Verbrauch

und maximaler Nutzlast. Schmitz Cargobull

liefert die gewichtsoptimierten

Fahrzeuge der neuen Generation als

S.CS UNIVERSAL X-LIGHT und S.CS

MEGA X-LIGHT jeweils in den Ausstattungsvarianten

BASIC, COIL und

PAPER. Mit der neuen Baureihe kann

– je nach Fahrzeugausstattung – bis zu

1200 kg Gewicht eingespart werden.

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Sörensen

Neben dem Entwicklungsziel, ein niedrigeres

Eigengewicht zu realisieren,

standen eine hohe Funktionalität sowie

höchstmögliche Sicherheit für

Transport und Ladung im Vordergrund

der Konstruktion.

Neue Sicherheitsplane. Alle neuen

Curtainsider sind nach DIN EN 12642

(CODE XL) zertifiziert und verfügen

zudem über ein Ladungssicherungszertifikat

für den Getränketransport.

Der Nutzer kann bei formschlüssiger

Beladung also gesetzeskonform ohne

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Sörensen


zusätzliche Ladungssicherungsmittel

transportieren. Die X-LIGHT-Fahrzeuge

können mit der neuen, ökologischen

und schwer entflammbaren Sicherheitsplane

TARPOS ® + ausgestattet

werden. Diese neue Plane erfüllt die

Anforderung der REACH-Verordnung.

Zudem ist sie reißfester und deutlich

besser zu reparieren. Sie eignet sich

auch für Fahrzeuge, die ADR-Transporte

fahren.

Vereinfachte Bedienung. Der gro-

ße Nutzlastvorteil wurde durch Ge-

wichtsreduzierungen und Optimie-

rungen im Chassis, Aufbau und Fahrwerk

möglich. Beim Fahrwerk kommt

das neue und leichtere ROTOS ® + zum

Einsatz. Neben dem Gewichtsvorteil

bietet die X-LIGHT-Familie innovative

Neuerungen, die die Bedienung

vereinfachen und den Transport effizienter

und ökonomischer gestalten.

Dazu zählt eine im Ladeboden integrierte

Staukiste mit einem Fassungsvermögen

von 100 l. Darin finden beispielsweise

Zurrmittel bequem Platz.

Technisch sind die Trailer mit der

aktuellsten verfügbaren Technik ausrüstbar:

Immobilizer (Schutz vor nicht

autorisierter Fahrzeugbewgung), dem

Notbremslicht Emergency Brake Alert

und zahlreichen weiteren Sicherheits-

Systemen.

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DAUTEL PRÄSENTIERTE NEUE DREI-SEITEN-KIPPER

Höhere Kippstabilität

(Foto: Dautel)

Einen neuen Drei-Seiten-Kipper hat Dautel auf der IAA Nutzfahrzeuge vorgestellt.

Der Hersteller liefert den Kipperaufbau für Drei-Achs-Fahrzeuge in

den Längen 4800 und 5100 mm sowie für Vier-Achser in Längen von 5200,

5600 und 6100 mm. Entsprechend lauten die Typenbezeichnungen DK

3.48, DK 3.51, DK 4.52, DK 4.56 und DK 4.61.

Der neue Drei-Seiten-Kipper soll mehr Nutzlast, höhere Stabilität und eine

verbesserte Handhabung bieten. Neu gestaltet ist die Anordnung und Form

der Verstärkungsrippen im Kipperboden, die damit laut Dautel ein reduziertes

Gewicht bei gleichbleibender Robustheit ermöglichen. Die Bauhöhe hat

der Hersteller um 30 mm reduziert, was zu einem abgesenkten Schwerpunkt

und einer höheren Kippstabilität führt. Eine niedrigere Ladekante soll

das Beladen mit Bagger oder Schaufellader vereinfachen.

Die Nr. 1 – In mehr als 90 Länder geliefert.


Anhänger, Auflieger, Aufbauten

Enorme Flexibilität

Fassi stellt wechselbaren Kranaufbau mit eigenem Motor vor

Auf der IAA stellte Fassi Ladekrane einen

wechselbaren Kranaufbau, geeignet für

Zwei- oder Drei-Achs-Standard-Sattelzugmaschinen,

vor. Bauunternehmen oder

deren Dienstleister ziehen mit diesen

Fahrzeugen Baukrane mit Schnell-Läuferachsen,

wie z. B. von Liebherr oder

Potain. Das bis zu 2,5 t schwere Kontergewicht

wird auf der Pritsche der Zugmaschine

mitgeführt. Der Fassi-Kran auf der

Sattelzugmaschine wird zum Auf- und

Abbau des Baukrans benötigt.

Fassi stellte zur

IAA einen Kranwechselaufbau

vor. (Foto: Fassi)

Eigener Diesel. Das Ladekran-Konzept

von Fassi benötigt dazu nur geringe Modifikationen

am Lkw. Denn durch einen

Hatz-Diesel ist der Wechselaufbau autark

gegenüber dem Trägerfahrzeug Zugmaschine.

Auch Allrad-Chassis sind als Trägerfahrzeug

geeignet. Die maximale Stützund

Nutzlast beim Einsatz als Sattelzugmaschine

ändert sich kaum.

Der Anwender hat die Option auf Hinterfahrerhaus-

oder Heckmontage für sein

Wechselmodul. Die kompakte Pritsche

bietet auch Platz zur Mitführung von La-

degeschirr, Baustellenabsperrung, Werkzeug

usw. Ohne zusätzliche Kfz-Steuern,

Versicherungs- und Fahrzeugkosten steht

damit eine flexible Lösung – Kranfahrzeug

oder Sattelzugmaschine – im Fuhrpark.

Da als Lkw zugelassen, wird keine

gesonderte Zufahrtgenehmigung für

Innenstädte, wie das für Autokrane der

Fall ist, benötigt.

Wechselbare Hochleistung. Die Armbruster

Autokrane GmbH setzt schon seit

geraumer Zeit einen Vier-Achser MAN

TGS 35.480 mit Fassi-F800BXP.27-L424-

Kranaufbau ein. Auch hier bleibt die

enorme Flexibilität des Motorwagens erhalten,

weil der Kranaufbau, immerhin

ein Gerät mit über 30 m hydraulischer

Reichweite und einem Hubmoment von

65,5 mt, wechselbar ist.

System Pauly. Als „System Pauly“ hat

Fassi Ladekrane darüber hinaus wechselbare

Aufbauten neu im Programm, die

sich besonders für 20’-Containerfahrzeuge

(BDF-Brücke) eignen. Das Trägerfahrzeug

wird dabei in keiner Weise modifiziert.

Durch eine eigene Powereinheit

gibt es keine Hydraulikverbindungen

zwischen Kranaufbau und dem Trägerfahrzeug,

das sogar ein Anhänger sein

kann. Das Kran-Wechselmodul kann als

Front- oder Heckkran eingesetzt werden.

Die Twistlock-Kupplungen stellen eine

stabile Verbindung her.

Kraker Trailers liefert multifunktionale Schubbodenauflieger für den

Transport fast aller Produkte und Güter - beispielsweise den CF-HI,

der auch unter sehr schwierigen Betriebsbedingungen eingesetzt

werden kann. Schauen Sie sich auf unserer Seite alle Typen an!

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Bis zu 300 kg mehr im Silo

Spitzer stellte Silo-Sattelanhänger in Composite-Bauweise vor

Mit einem Silo-Sattelanhänger in Composite-Bauweise,

der bereits in Serie gebaut

wird, überraschte Spitzer Silo-Fahrzeuge

die Branche auf der diesjährigen

IAA Nutzfahrzeuge. Neben einem deutlichen

Nutzlastgewinn, bietet der in

spezieller Composite-Technik gefertigte

Silo-Sattelanhänger auch eine leichte Reinigung,

durch die extrem glatte Gelcoat-

Beschichtung des Innenraumes. Über 50

in Composite-Bauweise gefertigte Silo-

Sattelanhänger bewähren sich zwischenzeitlich

im europaweiten Einsatz.

Reichlich Volumen. In Behältergrößen

von 43 bis 65 m3 Fassungsvermögen bietet

Spitzer Silo-Fahrzeuge die Sattelanhänger-Ausführung

mit einem Behälter

in Composite-Bauweise an. Im Vergleich

zu einem Aluminium-Behälter bietet die

Composite-Technik eine höhere Steifigkeit

bei einem geringeren Eigengewicht.

So kann, je nach Fahrzeugausführung,

ein Nutzlastvorteil von bis zu 300 kg

erzielt werden. Im Vergleich zu einem

herkömmlichen Silobehälter weist die

Composite-Variante auch eine höhere

Unterdruckfestigkeit auf. Die Oberfläche

des Behälterinnenraums wird mit einer

extrem glatten Gelcoat-Beschichtung

versiegelt, die eine hohe Resistenz gegen

säurehaltige oder basische Transportgüter

aufweist. Außerdem wird das Fließen

der Ladung während der Entleerung positiv

unterstützt und somit verhindert,

dass Restmengen der Ladung im Behälter

verbleiben.

Erhöhte Standsicherheit. Außerdem beginnt

das Schüttgut bereits bei einem

niedrigeren Kippwinkel zu fließen, was

zu einer erhöhten Standsicherheit des

Kippsattelanhängers während des Entladevorgangs

beiträgt. Durch die geringe

thermische Leitfähigkeit des Composite-

Behälters wird zusätzlich die Kondensationsbildung

auf ein Minimum reduziert.

Eigene Produktlinie. Für die Serienfertigung

der Composite-Behälter wurde eine

eigene Produktionslinie eingerichtet, auf

der die unterschiedlichen Behältergrößen

in speziellen Wickelverfahren gefertigt

werden. Eine Vielzahl von Tests und

verschiedene Prüfungsverfahren haben

die Serientauglichkeit der Composite-

Bauweise bereits bestätigt. Außerdem

wurden umfangreiche Belastungstests im

anspruchsvollen und harten Speditionseinsatz

durchgeführt, die dem Fahrzeug

beste Werte bescheinigen.

Mit dem Composite-Silosattelanhänger

von Spitzer steht der Branche ein inno-

Deutlicher Nutzlastgewinn: Der Spitzer-

Silo-Sattelanhänger kann bis zu 300 kg

mehr Ladung aufnehmen. (Foto: Spitzer)

vatives Fahrzeug zur Verfügung, das den

Silo-Transporteuren wirtschaftliche Vorteile

bietet und ihre Wettbewerbsfähigkeit

sichert. Spitzer selbst blickt auf eine

traditionsreiche Unternehmensgeschichte

zurück, ist der Aufbauspezialist doch

bereits seit 138 Jahren in Familienhand.


Ladegeräte

Wechselrichter

230-V-Generatoren

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Anhänger, Auflieger, Aufbauten

BAUSTELLEN-LOGISTIK

Mautfreie Minisattel

Der Minisattel erobert sich immer

mehr Einsatzgebiete. Der westfälische

Fahrzeugbauer Blomenröhr fertigt bereits

seit den 80ern Minisattel in den

unterschiedlichsten Ausführungen. Ob

mit Kofferaufbau, Schiebeverdeck, als

Pritsche, Tieflader, absenkbare Plattform

oder mit spezieller Rahmenkonstruktion

für Arbeitsbühnen – alle Fahrzeuge

werden für den speziellen Einsatzfall

konstruiert und gefertigt. So

wurden schon die unterschiedlichsten

Anforderungen an den Tieflader umgesetzt,

um eine maximale Flexibilität für

den Kunden zu erreichen. Grundsätzlich

werden die Minisattelzüge in zwei Gewichtsklassen

eingeteilt: Mit einem

Zugfahrzeug von 3,5 t wird ein maximales

Gesamtzuggewicht von 8,7 t

erzielt. Diese Variante darf mit dem

BE-Führerschein (und alt umgeschriebener

Klasse III) gefahren werden.

Mehrstock-Konzept:

Das w-tra-System ermöglicht es, Touren auszulasten. (Foto: Westrick)

Prämiertes „Boden wechsel dich“

Ein Innovations-Preisträger im Porträt

Gütertransporte sind häufig nicht nur

eine Fahrt von A nach B. Bevor die

Waren ihren Zielort erreichen, müssen

sie oftmals bei einem Fahrzeugwechsel

umgeladen werden. Bei den üblichen

Systemen bedeutet dies: entsichern,

ausladen, einladen und wieder

sichern. Vier Schritte, die Zeit kosten.

Spezielles Konzept. Eine echte Alternative

hierzu bietet daher das prämierte

flexible Mehrstock-Ladesystem w-tra

der Westrick Fahrzeugbau GmbH. Hier

Der Spezialist für mobile Stromversorgung in Sonderfahrzeugen

12 V DC

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230 VAC

out

bleiben die Waren während des gesamten

Transports auf einem Flat gesichert

und nur die Fahrzeuge werden

getauscht.

Das Grundprinzip. Dabei steckt hinter

dem w-tra-System ein einfacher,

aber effektvoller Grundgedanke. Die

Güter werden nicht direkt in den Aufbau

geladen, sondern auf so genannte

Flats gepackt und gesichert. Wenn das

Fahrzeug auf den Hof kommt, tauscht

ein Mitarbeiter z. B. mit einem Stapler

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die ankommenden Flats (Böden) im

Aufbau mit den für den Transport vorbereiteten

Flats. Die Flats end- und

verriegeln dabei automatisch. So kann

der Lkw zügig mit dem w-tra-System

mehrstöckig beladen werden und mit

der neuen Fracht auf die Route gehen.

Vorteile und Varianten. Rundläufe

können beschleunigt laufen und die

Mehrstockbeladung ermöglicht Touren

besser auszulasten. Die Flats sind

in unterschiedlichen Größen realisierbar.

Für die Sicherung auf den Böden

gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Die Verlader müssen mit dem

Laden nicht warten, bis das Fahrzeug

vor Ort ist und die Ladezeit verkürzt

sich für den Lkw.

Ordnungshelfer. Bauzäune, Tische

und andere Ladungen, die regelmäßig

transportiert werden müssen, können

zwischenzeitlich auf einem Flat gelagert

werden. So sind sie sicher verstaut

und im Einsatzfall schnell verladen.

Westrick bietet das w-tra-System

in zwei Varianten an. w-tra Unit kann

in normale Sattelschlepper eingesetzt

werden. Als Aufbau konzipiert ist

w-tra body.

GROSS: SPEZIALIST FÜR GETRÄNKEAUFBAUTEN

Software festigt Erfolgskurs

Wasser, Bier und andere Getränke haben immer Saison. Das erkannte auch

Jörg Ohlinger, als er im Jahre 2009 den Ulmer Fahrzeugbauer GROSS im

Zuge der Unternehmensnachfolge übernahm. Das inhabergeführte Unternehmen

besteht seit fast 100 Jahren. Ende der 60er-Jahre spezialisierte es

sich auf Planung, Konstruktion und Bau von Fahrzeugen für die Getränkebranche.

Mit der Übernahme musste Jörg Ohlinger das Traditionshaus den

Markterfordernissen anpassen und es neuzeitlich ausrichten. Dazu gehörte

neben einem dynamischen, äußeren Auftritt auch ein effizientes innerbetriebliches

ERP-System. Die für diese Herausforderung notwendigen praktischen

Erfahrungen hatte Ohlinger als langjähriger Vertriebschef in der Nutzfahrzeugbranche

sammeln können.

Wechselbare oder isolierte Getränkeaufbauten, kleine Getränkeverteiler oder

Sonderfahrzeuge, gern auch mit individuellen Einbauten – jeder noch so ausgefallene

Wunsch wird bei GROSS erfüllt. So setzen die Ulmer als erster Hersteller

der Branche schon seit langen Jahren auf Edelstahl-Konstruktionen.

Zu dem innovativen Geist und der zupackenden Art der Mitarbeiter passte

jedoch die betriebliche Infrastruktur und insbesondere die Informationstechnologie

nicht mehr so recht. Auf der IAA suchte Ohlinger deshalb nach dem

richtigen Partner, der die Ressourcenplanung sowie die optimale Ausrichtung

der Betriebsabläufe in einer ERP-Software anwenderfreundlich in Einklang

bringen konnte. Und er sollte vom Fach sein und die Besonderheiten der

Branche kennen.

in jeder NFM-Ausgabe. www.nfm-verlag.de

Foto: Krone


Anhänger, Auflieger, Aufbauten

GETRÄNKE-LOGISTIK

Ohne aufwändiges Verzurren

Seit geraumer Zeit beherrscht ein Thema die Logistik-

Branche für Getränkegüter: Der Transport von Fassbier.

Immer öfter kommt es vor, dass Spediteure bei den Herstellern

nicht mehr mit Fassbier beladen werden, weil

der Nachweis für eine zertifizierte Ladungssicherung

nach DIN EN 12642 Code XL Anhang B fehlt.

„Das geht teilweise soweit, dass Spediteure komplette

Aufträge verlieren, weil sie mit ihren Fahrzeugen kein

Fassbier transportieren können“, so Rüdiger Schröder,

Geschäftsführer der Schröder Fahrzeugtechnik GmbH

aus Wiesmoor. „Das aufwändige Verzurren mit Gurten

scheitert oft daran, dass viele Fahrzeuge nicht mit den

benötigten Gurtpunkten ausgestattet sind“, so Schröder

weiter. Selbst wenn die Gurtpunkte vorhanden sind, bedeutet

das Niederzurren einen hohen zeitlichen Aufwand,

der kaum zu rechtfertigen ist bzw. nicht kalkuliert wurde.

Ein wirtschaftliches Abarbeiten der Aufträge ist kaum

mehr möglich. Nach den Themen Abgasnorm und Maut

wieder ein Problem, dass der Branche erheblichen Schaden

zufügt. Die Schröder Fahrzeugtechnik GmbH hat in

Zusammenarbeit mit der DEKRA vor kurzem einen dynamischen

Fahrtest mit Fassbier durchgeführt.

HAKENLIFTFAHRZEUGE

Kompakte Anhänger

Für innerstädtische Transport- und Versorgungsaufgaben

sind herkömmliche Containergrößen

im Anhängerbetrieb in vielen Fällen

nicht geeignet. Müller Mitteltal hat deshalb

zwei neue Hakenliftanhänger auf der

Basis kompakter Tandemanhänger konzipiert.

Eine multifunktionale Transportlösung,

mit der sowohl Kommunen als auch Gartenund

Landschaftsbauer, kleinere Bauunternehmen

oder z. B. Gerüstbaubetriebe ihre

täglichen Arbeitseinsätze spürbar besser

58 NFM 11/2010

Vielseitig: der neue Hakenlift-

Tandemanhänger von Müller Mitteltal.

(Foto: Müller Mitteltal)

bewältigen. Mit einem zul. GG von 11

bzw. 13,5 t bieten sich beide Versionen

für den Transport von Containern bis zu

5500 mm an. Das hydraulisch arbeitende

Behälterwechselsystem verfügt über einen

Leichter, aber stark

Sörensen verstärkt seine erfolgreiche X-Family

Gleich mit zwei Produktinnovationen haben sich die

Ladebordwandspezialisten von Sörensen auf der IAA

präsentiert. Als Ergänzung zu den erfolgreichen Zwei-

Zylinder-Ladebordwänden in patentierter X1 Technology

hat das Unternehmen als „Verstärkung in der X-Family“

eine neue Vier-Zylinder-Serie mit dem Namen X4 Technology

eingeführt.

Hochfeste Materialien. Die Sörensen-X4-Ladebordwände

bieten klare Vorteile. So werden auch in den X4-Ladebordwänden

die bekannten Markenwerte vereint: Die intelligente

Konstruktion und hochfeste Materialien sorgen

für ein besonders geringes Eigengewicht von nur 253 kg

bei 1000 kg Tragkraft und 325 kg bei 1500 kg Tragkraft

unter Beibehaltung der bekannten Leistungsreserven und

bieten dadurch erhebliche Nutzlastvorteile.

Doppelter Schutz. Weitere Vorteile der neuen X4-Ladebordwände

sind der doppelte Zylinderschutz durch ein

rostsicheres Nitrierungsverfahren und die zum Patent angemeldete

Positionierung der Zylinder im Hub- und

Schließarm. Diese platzsparende Anordnung der Zylinder

bietet mehr Raum für Fahrzeugrückleuchten und -kennzeichen.

Der Lastabstand beträgt serienmäßig 1000 mm.

Gesteuert wird die Bordwand übrigens anwenderfreundlich

mit einem flachen Zwei-Knopf-Sicherheitsfußschalter

auf der Plattform.

Schiebe-Hakenarm mit einer Hakenhöhe von

1570 mm gemäß DIN 30722 für Standard-

Abrollcontainer. Das Wechselsystem eignet

sich zum Transportieren, Aufziehen, Abrollen,

Umladen und Kippen von austausch-


Der faltbare Van Lift X1A

0600F speziell für Kastenwagen. (Foto: Sörensen)

Faltbarer Van Lift. Neben der neuen Vier-Zylinder-Serie

X4 wurde in Hannover auch der faltbare Van Lift X1A

0600F vorgestellt, mit dem die X-Family noch zusätzliche

Verstärkung bekommt. Speziell für Kastenwagen wie beispielsweise

den Mercedes Sprinter entwickelt, verdeckt

die faltbare Ladebordwand in der Ruheposition nur eine

der beiden Hecktüren. In der Arbeitsposition kann die

Plattform einfach auseinander geklappt und so als vollwertige

Ladebordwand genutzt werden. Das bedeutet optimale

Flexibilität im täglichen Einsatz. Intelligente Eigenschaften

wie beispielsweise die größte Bodenfreiheit

ihrer Klasse, einfache Montage und die Möglichkeit, eine

Anhängerkupplung nachzurüsten machen die Ladebordwand

zu einem typischen Sörensen-Produkt.

baren Ladungsträgern. Geeignet sind die Anhänger

vor allem für Kommunen – hier z. B. im Wechseleinsatz

mit Wasserfass im Sommer und Streuer im Winter.

Aber auch Friedhofsgärtner, der Garten- und Landschaftsbau,

Bauunternehmen und Gerüstbauer nutzen

die Möglichkeit, bestückte Behälter einsatzbezogen vorzuhalten,

um so schnell und wirtschaftlich auf unterschiedliche

Anforderungen reagieren zu können. Sowohl

der HL-TA 11 als auch der HL-TA 13,5 sind auf

100 km/h ausgelegt.

Die niedrige Bauweise sorgt für hohe Transportsicherheit.

Die verfügbaren Breitreifen reduzieren z. B. den

Bodendruck im Gelände und sorgen für eine optimale

Laufleistung.

Mit uns heben Sie ab.

Faszination EFFER.

Krane gibt es viele auf dem Markt, jedoch wird dem Kunden bei keinem

anderen Hersteller solch eine Vielfalt aus einer Hand geboten.

EFFER – seit 1965 bekannt für Qualität und Innovation bis 320 mt.

EFFER Ladekran Im Ochsenstall 16 +49 (72 51) 35 9164-0

Deutschland GmbH i. Gr. 76689 Karlsdorf +49 (72 51) 35 9164-2

NFM online

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info@effer-ladekran.de

www.nfm-verlag.de

Fachzeitschrift für Unternehmer und Entscheider


Anhänger, Auflieger, Aufbauten

(Foto: Kögel)

TRAILER

Positive Bilanz

Die diesjährige IAA Nutzfahrzeuge

stand für Kögel ganz im Zeichen des

Neubeginns. Über 1000 Aufträge

belegen, dass die Produkte der Traditionsmarke

aus Süddeutschland

weiterhin sehr begehrt sind. Rund die

Hälfte der in Hannover bestellten Anhänger

werden an deutsche Kunden

ausgeliefert. Der Exportanteil von 50

Prozent setzt sich aus Aufträgen von

west- und osteuropäischen Kunden zusammen.

Ulrich Humbaur, Inhaber von

Kögel, zog eine positive Messe-Bilanz:

„Der vierstellige Auftragseingang hat

meine Erwartungen übertroffen. Viele

Messegespräche mit Kunden und

Branchenexperten bestätigen uns,

dass die Erweiterung des Kögel-Produktportfolios

und der Einstieg in das

Baugewerbe zukunftsweisende Schritte

sind.“

Eines der Messe-Highlights war der

bahnverladbare Kögel Cool Rail aus

der Kühler-Baureihe. Auch der Kögel

Euro Trailer, der aufgrund seiner Verlängerung

um 1,30 m eine ökonomische

und ökologische Antwort von

Kögel auf das steigende Transportaufkommen

ist, fand großes Interesse.

60 NFM 11/2010

Vielseitig und leistungsstark

Die Hiab-Hipro-Kranserie läutet eine neue Ära ein

Effizient, benutzerfreundlich, präzise

und schnell: Vier Schlagworte, die die

Hiab-Hipro-Krane kennzeichnen. Hipro

wurde der Weltöffentlichkeit erstmals

im Jahr 2001 vorgestellt.

Knapp zehn Jahre später kündigt Cargotec

mit Stolz eine neue Generation

dieses beliebten Kontrollsystems mit

der XSDrive-Fernsteuerung. Es trägt

den Namen Hipro XSD. Der erste Kran

mit diesem neuen Kontrollsystem ist

der Hiab XS 111.

Feinfühlige Kontrolle. „Hipro steht

für Geschwindigkeit, Präzision und

eine feinfühlige Kontrolle. Die gesamten

1990er-Jahre haben wir darauf

verwendet, eine solch einzigartige

Lösung zu finden. Es war eine

äußerst intensive Forschungs- und

Entwicklungsdekade für uns. Am Ende

dieser Epoche waren wir in der Lage,

unseren Kunden einen ,kompletten‘

Kran zu bieten, der eine Menge zu

leisten im Stande war. Wir tauften ihn

Hipro und er wurde ein Riesen-Erfolg.

Heute können wir stolz den zweiten

Meilenstein auf dieser Reise präsentieren,

indem wir die neue Version

Hipro XSD vorstellen. Es handelt sich

um eine großartige Ergänzung unseres

ursprünglichen Hipro-Systems, das

über eine CombiDrive2-Fernsteuerung

verfügt“, sagt Bengt Söderholm,

Produkt-Manager für Ladekrane bei

Cargotec.

XSDrive-Fernbedienung. Hipro XSD

ist mit einer XSDrive-Fernsteuerung

versehen. Die leichte Kontrolleinheit

MEHR EFFIZIENZ BEIM BE- UND ENTLADEN MIT ACTUALL

Erleichternde Ladesysteme

Wie schnell die Ladung heute ins Nutzfahrzeug und natürlich wieder herauskommt,

trägt wesentlich zur Wirtschaftlichkeit bei. Das lästige Be- und Entladen

von Hand muss längst nicht mehr sein. Anbieter wie die Firmen Käßmeyer

Transporttechnik und actuall Deutschland bieten Systeme

an, die das Be- und Entladen

spürbar vereinfachen und

effizienter gestalten. Auf dem

Gemeinschaftsstand beider

Unternehmen auf der IAA Nutzfahrzeuge

konnten sich davon

zahlreiche Fachbesucher über-

Ladehilfen sind das Spezialgebiet

der Firmen Käßmeyer Transporttechnik

und Actuall Deutschland.

(Foto: Käßmeyer)


Die neue Generation der

Hipro-Krane. (Foto: Hiab)

ist je nach Kundenwunsch in unterschiedlicher

Trageausführung erhältlich,

z. B. mit einem Schultergurt.

Beim Hiab XS 111 sorgt Hipro XSD

für die bekannt exzellenten Kontrolleigenschaften

des Hipro-Systems sowie

für höchste Produktivität. Die

Leistung lässt sich bei Bedarf durch

eine Erhöhung der Kapazität noch zusätzlich

steigern.

Vielseitiges Werkzeug. Der Hiab XS

111 Hipro ist ein 12-mt-Arbeitstier

und ein vielseitiges Werkzeug der

mittleren Kranbaureihe. Mit ihm lassen

sich selbst Grab- und Greifarbeiten

problemlos meistern. Es ist jedoch

gleichsam ein Leichtgewicht,

das wenig Platz bedarf und dadurch

für Kunden, die nach einer leichten

Konstruktion in dieser Kapazitätsklasse

suchen, zu einer hervorragenden

Alternative wird. All das macht

den Hiab XS 111 Hipro zur optimalen

Wahl, wenn es um den schnellen Ladungsumschlag

und eine echtes Multitalent

geht.

zeugen. Gezeigt wurden zahlreiche, innovative Produkte, die aus der Praxis

heraus von Praktikern entwickelt wurden. Gelungene Beispiele dafür waren

der Art Lift, eine besonders leichte Ladehilfe für das Transportersegment oder

das praktische Verladesystem Vanloda, mit dem sich Paletten oder andere

Güter innerhalb des Laderaums leicht bewegen lassen. Auch die neuen Doorlift-

Generation DL 4 war in Hannover zu sehen. Dank elektrischen Rolltorantriebs ein

besonders bequemer Zugang zum Laderaum.

Aber nicht nur Ladehilfen für leichte Nutzfahrzeuge waren bei Käßmeyer und actuall

Deutschland zu sehen. Auch für schwere Nutzfahrzeuge und Container haben

die Unternehmen einige Pfeile im Köcher. So etwa den Klassiker Schienenroller

von Joloda oder das System Trailerloda. Letzteres dokumentierte eindrucksvoll

die vielfältigen Möglichkeiten des modularen Rollbodens für Luftfracht oder auch

Palettenwaren. Bei Käßmeyer Transporttechnik ist man mit dem Verlauf der Messe

denn auch sehr zufrieden. Geschäftsführer Reinhold Schaubs: „Wir sind nach

Hannover gegangen, um zu demonstrieren, dass wir auch in der Krise nicht den

Mut verloren haben, sondern mit unseren Partnern schöpferisch tätig waren, um

einem hochqualifizierten Fachpublikum neue innovative Produkte, wie Art Lift, Vanloda

oder Trailerloda zu zeigen. Die Resonanz auf diese Produkte, die im Bereich

der Verladung neue Wege beschreiten, war außerordentlich gut und wir erwarten

im Nachmessegeschäft einen entsprechend hohen Auftragseingang.“

Wir setzen Zeichen

Jetzt auch an allen Achspositionen.

��Neu in der Familie der

Scandinavia-Reifen ist der

HTW 2 Scandinavia für

den Einsatz an Trailern.

Sein Rippendesign mit

zahlreichen Querrillen und

Taschenlamellen unterstützt die

Kurven- und Bremsstabilität auf

winterlicher Fahrbahn.

��Als Antriebsachs-Reifen verfügt der

HDW 2 Scandinavia über eine bis zum

Profilboden reichende 3D-Lamellierung,

die die Traktionskraft über die gesamte

Einsatzdauer hin konstant hält.

��Auf der Lenkachse sorgen die vielen Griffkanten

des HSW 2 Scandinavia für zuverlässigen

Seitenhalt und Griff auf glattem

Fahrbahnbelag.

HSW 2

Scandinavia

HDW 2

Scandinavia

HTW 2

Scandinavia

www.continental-lkw-reifen.de


Anhänger, Auflieger, Aufbauten

HUBLADEBÜHNEN

Interessante

Neuentwicklungen

Eine Hubladebühne mit einer revolutionären

Antriebstechnik wurde auf dem

Freigelände Süd auf dem Stand von

Palfinger präsentiert: die 1000 E mit

e-DRIVE. Dieses Produkt wurde im

Rahmen der Produktshow mehrmals

täglich vorgeführt und stieß auf reges

Interesse bei Besuchern aus dem Inund

Ausland. Die 1000 E bietet durch

den Verzicht auf Hydrauliköl, welches

im kalten Zustand dickflüssig wird, völlig

unabhängig von Außentemperaturen

immer die gleiche Hub- und Senkgeschwindigkeit

und entzieht sich

somit erfolgreich den Witterungseinflüssen

im Winter.

Für leichte Transporter mit einem Gesamtgewicht

von bis zu 7,5 t wurde

die Hubladebühne 750 M mit vier Zylindern

vorgestellt. Bei Vorführungen

auf dem MBB-Stand konnte man sich

von der hervorragenden Gewichtsund

Stabilitätsbilanz überzeugen. Mit

2500 kg Tragkraft bei 1000 mm Lastabstand

wurde die neue MBB 2500

KK für die Montage an Motorwagen

mit Tiefkuppelsystem für Zentralachsanhänger

gezeigt. Die doppelt gefaltete

Hubladebühne vom Typ 1500/2000

KUZFM ist speziell für Festaufbauten

mit kurzen Überhängen (ab 1500 mm)

und Wechselaufbauten konzipiert.

39t-Silo-Futtermittel-Sattelauflieger

● hydraulische Zwangslenkung am 2. und

3. Achsaggregat

● Zentralrohrentladung

● optische Anzeige der Materialdosierung

● nutzlastoptimierte Leichtbauweise

Eine Legende lebt

EFFER Ladekrane auf der IAA Nutzfahrzeuge 2010

Ein Hauch von Nostalgie wehte über

das Messegelände in Hannover, als der

italienische Kranhersteller EFFER –

den vielleicht manche schon als nicht

mehr ernst zu nehmenden Anbieter

von Ladekranen wahrgenommen hatten

– seine „Auferstehung in Deutschland“

mit neuen Produkten feierte.

Kompakter Service. Daneben wurde

im Rahmen der Messe der neue Generalimporteur,

die EFFER Ladekran

Deutschland, vorgestellt. Die EFFER Ladekran

Deutschland hat ihren Sitz in

Karlsdorf bei Bruchsal direkt an der A5

(Abfahrt 42) und wird ab sofort alle bestehenden

und neuen EFFER-Kunden

Starker Kran: Gezeigt wurde in

Hannover auch die Neuentwicklung

des Modells 955. (Foto: Effer)

betreuen. Bereits auf der IAA konnten

bundesweit einige Service- und Vertriebspartnerschaften

mit namhaften

Werkstätten und Fahrzeugbauern geschlossen

werden – einige andere sind

noch in der Anbahnung, um kurzfristig

deutschlandweit ein kompaktes Serviceangebot

für die EFFER-Produkte zu

gewährleisten.

Vier neue Modelle. EFFER hat mit seinen

innovativen Ideen und Entwicklungen

schon immer für Erstaunen in

der Fachbranche gesorgt. So hat der

Hersteller schon vor Jahren die Zehn-

Kant-Profile entwickelt, welche in

Kombination mit den hochfesten

EIN UNTERNEHMEN

DER HUNING GRUPPE

Wir stellen aus:

Eurotier 2010 in Hannover (D)

Halle 26, Stand H08

Heitling Fahrzeugbau GmbH & Co. KG

Wellingholzhausener Straße • 49324 Melle

Telefon: +49 (0) 54 22/608-240

Telefax: +49 (0) 54 22/608-244

info@heitling.de • www.heitling.de


Stählen der neuesten Generation Maßstäbe

gesetzt haben. Schon 2007 hat

EFFER auf der bauma in München die

Modellreihe 440 bis 470 vorgestellt.

Nun wurden vier weitere Kranmodelle

präsentiert, z. B. der „kleine“ EFFER,

die Baureihe EFFER 255/225 mit einer

Neuentwicklung, einem Drehkranz der

auch dieser Klasse (20 mt) ein Endlos-

Drehwerk ermöglicht. Ausführungen

gibt es, wie bei EFFER üblich, in allen

Variationen.

Lücke geschlossen. Der Zweite im

Bunde war der EFFER-Ladekran 575,

ein Kran der 50- bis 55-mt-Klasse. Das

dritte Modell ist der 655, welcher die

Klasse im 60-mt-Segment schließt, das

bis dato bei EFFER unterpräsentiert

war. Gezeigt wurde in Hannover auch

die Neuentwicklung des Modells 955,

der die 90-mt-Lücke schließt. Neu

überarbeitet wurde auch das Wind+

Drive-System, welches bei EFFER Standard

ist. Das Wind+Drive-System ist

die Kombination von Jib und Seilwinde.

Dies hat EFFER (für alle Modelle) so

gelöst, dass keine Seilrolle oder Winde

um- oder abgeklappt werden muss,

wenn der Jib eingeklappt wird.

Richtlinie erfüllt. Alle neuen Krane

sind mit MiniESS, ESS und ProgrESS-

Steuerungen je nach Modelltyp ausgerüstet,

ESS ist die Erfüllung der Maschinenrichtlinie

von EFFER. Damit

ist auch den wachsenden Sicherheitsanforderungen

an den Einsatz von

Lade- und Montagekrane Rechnung

getragen. Die Sicherheit für das Bedienpersonal

konnte dadurch weiter

erhöht werden.

(Foto: Knapen)

Pneumatischer Schnellwechsler

SCHUBBODENAUFLIEGER VON KNAPEN TRAILERS

Wirtschaftliche Selbstentladung

Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung bei der Konstruktion und dem Bau von

Schubboden-Aufliegern zählt Knapen Trailers in Europa zu den bekanntesten

Herstellern der Selbstentladeaufbauten. Die vollständige Knapen-Organisation

und das ganze Knapen-Trailer-Konzept ist maximal auf die Fokusierung der Life-

Cycle-Kosten der Transporteure eingerichtet. Grundlegend hierfür sind nach

Unternehmensangaben vier Punkte: maximale Qualität, maximale Lebensdauer,

maximale Wartungsfreundlichkeit und maximaler Restwert. Die Qualität der

Aufbauten wird durch standardmäßig montierte Heavy-Duty-Profile und durchgeschweißte

Trailer sichergestellt. Diese Qualität ist nach Angaben von Knapen

Trailers bereits auch durch viele Transporteure, die über eine entsprechend

lange Erfahrung der Fahrzeuge im Praxiseinsatz verfügen.

Die lange Lebensdauer wird durch einen geringen Verschleiß ermöglicht. Alle

Einzelteile des Trailers werden im Werk aufeinander abgestimmt. Einzelteile

wie Abdichtungen, Schläuche, Kabel und bewegende Teile sind im Hinblick

auf eine lange Lebensdauer einzeln konstruiert und montiert. Die Wartungsfreundlichkeit

wird schon während der Konstruktion und dann auch beim Bau

der Knapen Trailer angestrebt. Hierdurch sind Wartung und Reparaturen

schlussendlich in entsprechend kurzer Zeit realisierbar. Dies erspart nicht

nur Werkstattstunden, sondern letztendlich auch unwirtschaftlichen Stillstand

– im doppelten Sinne eine kostensparende Strategie. Die drei genannten

Punkte führen so nach Knapen-Angaben auch automatisch zum höchsten

Restwert im Markt.

Air-Lifter

von 970 bis 1320 m

B. Göbel+Sohn GmbH

FAHRZEUG- UND KAROSSERIEBAU

Auhofstraße 11a · 63741 Aschaffenburg

Telefon (0 60 21) 34 73-39

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Anhänger, Auflieger, Aufbauten

Die Lkw-Stapler-Kombinationen

von westrans sind

in zahlreichen Ländern zu finden. (Foto: Palfinger)

Huckepack-Verfahren international

Ladehilfen. In der Speditionsbranche ist die Kundenorientierung der zentrale Erfolgsfaktor. Schnelligkeit,

Sicherheit, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Umweltbewusstsein stehen im Zentrum einer erfolgreichen

Unternehmensstrategie. Da sind intelligente Umschlagkonzepte gefragt.

Gründe für die westrans Speditionsgesellschaft

mbH & Co. KG, auch

auf die Mitnahmestapler von Palfinger

zu setzen – wobei der Fuhrpark erst

kürzlich um 20 weitere Geräte der Baureihe

F3-151 PRO erweitert wurde.

Das international tätige Unternehmen,

das 2006 gegründet wurde, beschäftigt

derzeit über 120 Mitarbeiter. Der moderne

Fuhrpark des Unternehmens mit Sitz

in Südlohn-Oeding im westlichen Münsterland

umfasst neben konventionellen

Plan-, Tank- und Silozügen auch über 50

Mitnahmestapler. Mit diesen ist man

neben Deutschland auch in den Benelux-Staaten,

Frankreich, Österreich, der

Schweiz und Dänemark für die Kunden

64 NFM 11/2010

unterwegs. Damit nicht nur der Transport

reibungslos klappt, sondern auch

das Be- und Entladen sicher und flott

über die Bühne geht, setzt westrans auf

die Mitnahmestapler der Bauart F3-151

PRO von Crayler. Für den Umschlag

leichter Lasten bis 1500 kg ist der etwa

1400 kg wiegende Mitnahmestapler optimal

geeignet. Der wendige Helfer wird

am Heck des Lkw mitgeführt, ohne wertvollen

Stauraum im Inneren des Aufliegers

zu beanspruchen. Am Zielort ist er in

weniger als einer Minute einsatzbereit –

ein erheblicher Zeitgewinn.

Bei westrans schätzt man nach Herstellerangaben

vor allem die Flexibilität, die

durch den Einsatz der Crayler-F3-151-

PRO-Mitnahmestapler gewonnen wird.

Der Mitnahmestapler versetzt den Fahrer

in die Lage, die Ladung sofort selbst abzuladen,

ohne dass er auf die Bereitstellung

eines Staplers warten muss. Somit

bleibt der Fahrer unabhängig von den

Gegebenheiten vor Ort.

Schnell und wendig

Durch ihr geringes Eigengewicht können

die Mitnahmestapler auch abseits

befestigten Geländes wie z. B. auf einem

Schotterweg eingesetzt werden. Durch

den Lenkeinschlag von 180° ist ein

schnelles, wendiges und sicheres Arbeiten

auch bei eingeschränkten Platzverhältnissen

möglich.


IHRE ERFOLGSBASIS

EURO-LEASING - SERVICE-BAUSTEINE

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Erst staunen, dann mieten!

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Sie von cleveren Mietkonzepten und planen Sie ganz flexibel Ihren individuellen

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Service-Pakete, die wir Ihren Anforderungen perfekt anpassen. Alle Informationen erhalten

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Ladehilfen

HYDRAULIK

Antrieb zum Laden

Der auf Ladebordwand-Ersatzteile spezialisierte

Hersteller HACO hat jetzt

sein Angebot an Hydraulikpumpen für

alle Ladebordwand-Marken vervollständigt.

So können bei Reparaturen nun

auch Pumpen aus der HACO-Fertigung

eingesetzt werden, die der holländische

Hersteller in allen Ausführungen ab

Lager anbietet.

Da die Hydraulikpumpe das Herzstück

eines Ladebordwandsystems ist, legt

HACO bei seinem Produktschwerpunkt

Pumpen auch das Augenmerk auf hohe

Zuverlässigkeit. Durch einen mehrstufigen

Funktions- und Reinigungsprozess

werden die Hydraulikpumpen nach der

Produktion einer umfangreichen Qualitätsprüfung

unterzogen. Die Pumpen,

die serienmäßig auf eine Leistung von

210 bar ausgelegt sind, werden durch

den entsprechenden Fertigungsprozess

für eine lange Lebensdauer vorbereitet,

was dem Anwender Zuverlässigkeit

und Sicherheit im täglichen

Betrieb garantieren soll. Zudem soll

die zweijährige Garantie die hohe Produktqualität

unterstreichen.

WIRKSAMER SCHUTZ GEGEN LADERAUMAUFBRÜCHE

Diebstählen vorbeugen

Immer wieder werden Lkw-Ladungen gestohlen, weil die Türen

der Auflieger gar nicht oder nicht sinnvoll verriegelt sind. Diebstahl-Sicherheit

hat viel mit dem Aufwand zu tun, der notwendig

ist, um eine Diebstahlsicherung zu überwinden und somit

in den Ladungsraum zu gelangen. Da ist zunächst der Faktor

Lärm. Genau das hat sich die Firma Trans-Safety zu Nutze

66 NFM 11/2010

Arnold hat eine neue Steuerungstechnik entwickelt. (Foto: Arnold Verladesysteme)

Anwenderfreundliche Intelligenz

Arnold Verladesysteme: neue Standards in der Verladezone

Was in der modernen, gehobenen

Haustechnik längst zum allgemeinen

Standard zählt, war in der Verladezone

als Serienlösung bis dato gänzlich unbekannt:

eine flexible, alles integrierende

Steuerungseinheit. In der Verladezone

werden Rampe, Tor, Elektrokeil

oder pneumatisches Verladewetterschutz

jeweils isoliert gesteuert.

Multifunktionalität. Weder optisch

noch bezüglich der Kosten und Anwenderfreundlichkeit

eine optimale

Situation, doch bislang alternativlos,

so lange der Anwender nicht zusätzlich

in eine individuelle Sonderlösung

investieren wollte. Ein Zustand, den

man bei Arnold Verladesysteme nicht

länger hinnehmen wollte. Das Unternehmen

hat innerhalb von zwei Jahren

ein System entwickelt, das sich nicht

nur auf die Realisierung der kostenop-

Anzeige

www.wiese-trailer-rent.de

(05704) 16 77 69-0

timalen Multifunktionalität beschränkte,

sondern auch jeden anderen Aspekt

konsequent optimierte, wie die Sicher-

gemacht. Je mehr Lärm es verursacht, eine Diebstahlsicherung

zu überwinden, um so höher ist die Sicherheit. Eine weitere

Rolle spielt der Faktor Zeit. Je länger es dauert, umso

sicherer ist das Schloss.

Und auch das Licht spielt eine Rolle. Je mehr Funken ein Dieb

beim Aufflexen produziert, umso besser ist es um die Sicherheit

gestellt. Der Nfz-Zulieferer Trans-Safety hat spezielle Nutzfahrzeugverriegelungen

im Programm, die die genannten Punkte

erfüllen und damit den Diebstahlschutz deutlich erhöhen.


heit der Tastatur und die Kompaktheit

der Ausführung. So wird es die „Tastatur“

in Zukunft im klassischen Sinne

nicht mehr geben, da sie ähnlich

dem Haustechnik-Touchscreen hinter

der schützenden, transparenten, harten

Kunststoff-Oberfläche verborgen

bleibt und somit nicht mehr wie eine

Folientastatur beschädigt werden

kann, sondern berührungslos aktiviert

wird.

Neueste Verfahren. Durch die Nutzung

neuester Herstellungsverfahren

wird trotz der großen Vielzahl an

möglichen Geräteanbindungen die

Steuerung klein bleiben, sodass elegant

und höchst komfortabel die

Bedienung aller Geräte in einem ermöglicht

wird.

All-in-one-Steuerung. Diese neue Arnold-All-in-one-Steuerungseinheitbietet

die Möglichkeit, sowohl ein einzelnes

Gerät als auch alle gängigen

Geräte einer Verladestelle gemeinsam

anzuschließen und dies von Beginn

an oder auch nachträglich, sollte

man sich beispielsweise erst später für

ein Zubehör wie den Arnold-E-Keil

mit Ampelanlage entscheiden. Diese

Funktion kann im Schaltkasten dann

einfach nachträglich durch den Servicetechniker

im Zusammenhang mit

der Installation des neuen Geräts hinzu

geschaltet werden.

BUTT MOBILE VERLADERAMPE ZUR GERADEAUSVERLADUNG

Einfaches Handling

(Foto: BUTT)

Wenn es um die Be- und Entladung von Lkw oder Containern geht, ist die

Mobile Verladerampe BK912 von Butt eine extrem häufig verwendete Verladerampe

zur Be- und Entladung von Lkw/Containern. Durch die mittig

angeordnete Schwimmachse lässt sich die Mobile Verladerampe optimal

verfahren und benötigt während des Rangierens äußerst wenig Platz. Die

Mobile Verladerampe wird mittels Handhydraulikpumpe oder einer optionalen

elektro-hydraulischen Pumpe von der letzten Einsatzhöhe auf die neue

Verladehöhe gebracht. Das Handling ist einfach: Die Mobile Verladerampe

wird an den Lkw/Containern in Stellung gebracht.

Das Pumpenventil wird geöffnet, die Rampe senkt sich auf den Boden des

Lkw/Containers. Die Mittelachse geht in Schwimmstellung (Sicherheitsketten-Schnellverschluss

wird angelegt). Da die Mittelachse während des

Ladens keinerlei statische Aufgaben übernimmt, gibt es kein Einnicken des

Staplers mit seiner Last, während er den Auflagepunkt der Lippe überfährt.

Nach Beendigung des Be- bzw. Entladevorgangs wird der Sicherheitsketten-Schnellverschluss

gelöst und das Hydraulikventil geschlossen.


Kühlverkehr

Innovative Lösungen

Interview. Effizienz war das beherrschende Thema der vergangenen

IAA Nutzfahrzeuge. Ein Thema mit vielen Facetten, das in allen

Transportsegmenten entsprechende Lösungen erfordert. Das gilt

auch für den temperaturgeführten Transport, eines besonders

energieintensiven Transportbereiches.

Die auf Kühlfahrzeuge und Aggregate

spezialisierten Hersteller haben

auf der IAA wieder zahlreiche

Innovationen vorgestellt. Was alles

in Sachen Effizienzsteigerung im Kühlverkehr

möglich ist, hat der Tunneldurchladezug

von Rohr Nutzfahrzeuge

eindrucksvoll unter Beweis gestellt. NFM-

Redakteur Stephan Keppler sprach mit

dem Geschäftsführer von Rohr Nutzfahrzeuge,

Reinhold Bleckenwegner, und

dem Frigoblock-Geschäftsführer Peter

Grosskopf.

Eines der der IAA-Highlights in Sachen

Kühlfahrzeuge war zweifellos der Tunneldurchladezug

von Rohr Nutzfahrzeuge mit

Mono-Kühlung von Frigoblock.

Mehrkammer-Aufbauten und -Container

• Heck- oder Seitenlader von 300 kg bis 3,2 t

• Kammerverdichtung, Wiegen, Kübelwaschen

• Multi-Behälteraufnahme mit hydr. Klemmung

89081 Ulm-Donau

Tel. (07 31) 2 92 00 · Fax (07 31) 2 92 55

www.es-ulm.de · kontakt@es-ulm.de

Was sind die wichtigsten Features dieses

Fahrzeugkonzeptes?

Bleckenwegner: Das Neue am Rohr-Tunneldurchladezug

ist das Zusammenfahren

des Motorwagens mit dem Anhänger

während des Be- und Entladevorganges

und die Monokühlung von Frigoblock.

Einen Kühlzug mit nur einem Kühlaggregat

gabs bis dato in der Lebensmittel-Logistik

noch nicht. Durch das Zusammenfahren

der beiden Fahrzeuge reduziert

sich der Kälteverlust um bis zu 70 Prozent.

Das spart Kraftstoff, weil das Kühlaggregat

weniger lang laufen muss, um

den Laderaum wieder auf die geforderte

Kühltemperatur zu bringen. Das wiederum

trägt zu einer spürbaren Verringe-

altölhaltige Stoffe, innenliegende Tanks

Speiseresteentsorger m. Wascheinrichtung Presscontainer mit Seitenlader

NFM – NutzFahrzeuge-Management – Die Fachzeitschrift

Spezialist für Kühlfahrzeuge: Reinhold

Bleckenwegner, Geschäftsführender

Gesellschafter der Rohr Nutzfahrzeuge.

rung der Betriebskosten bei. Ein weiterer

Punkt ist die Ladekapazität. Mit unserem

19,80 m langen Tunneldurchladezug können

wir 40 Euro-Paletten oder 66 Rollcontainer

transportieren. Das ist deutlich

mehr als ein Sattelauflieger bietet.

Fahrzeuge wie der neue Tunneldurchladezug

entstehen auf Initiative der Kunden.

Warum entscheiden die sich für derart

ausgefeilte und aufwändige Fahrzeugkonzepte?

Bleckenwegner: Der temperaturgeführte

Verteilerverkehr erfordert sehr spezielle

Lösungen, die genau auf die Logistik-

Konzepte unserer sehr kostenbewussten

Kunden zugeschnitten sind. Wir arbeiten


Sagt elektrischen Kühlaggregaten

sehr gute Zukunftschancen

voraus: Frigoblock-Geschäftsführer

Peter Grosskopf.

eng mit Unternehmen wie Edeka, Netto

und Mayer Logistik und anderen zusammen.

Unternehmen, in denen auch in

der Logistik mit dem spitzen Stift gerechnet

wird. Hier zählt jeder Palettenstellplatz,

der auf einer Tour mehr mitgenommen

werden kann. Außerdem bleiben die

Fahrzeuge bei den Lebensmittelketten

zum Teil zehn bis zwölf Jahre in der Flotte.

Und das in den meisten Fällen im

Mehr-Schicht-Betrieb. Da macht es absolut

Sinn, ein optimal auf das jeweilige

Einsatzprofil zugeschnittenes Fahrzeug

einzusetzen.

Der in Hannover vorgestellte Zug setzt

auch im Bereich der Kälteerzeugung auf

innovative Technik. Eines der charakteris-

KÜHLFAHRZEUGE GmbH

tischen Merkmale des auf der IAA vorgestellten

Tunneldurchladezuges ist seine

Hybrid-Monokühlung. Was genau verbirgt

sich dahinter?

Grosskopf: Unser neu entwickeltes Frigoblock-Kältehybrid-Invertersystem,

mit

dem wir im Vergleich zu konventionellen

Kältemaschinen bis zu 75 Prozent des

Kraftstoffes und damit auch 75 Prozent

der Emissionen einsparen. Ermöglicht

wird diese hohe Einsparrate durch die

Nutzung aller Phasen im Schub- und

Bremsbetrieb zur kostenlosen Energieerzeugung.

Der Clou: Die kostenlos erzeugte

Energie muss nicht in teuren Lithium-

Ionen-Batterien gespeichert werden. Wir

nutzen vielmehr die tiefgekühlte Ladung

als kostenlosen und absolut zuverlässigen

Energiespeicher.

Der sparsame Umgang mit Kraftstoff ist

aber nur ein Vorteil dieser neuen Technologie.

Weitere Vorteile sind der erstmalige

Einsatz des natürlichen Kältemittels

Propen und eben die Möglichkeit, aufgrund

des Kaltwasser-/Glykolkreislaufes

auf eine zweite Kältemaschine am Anhänger

zu verzichten. Das wiederum

minimiert die Investitions- und Wartungskosten.

Wir versorgen mit einem

Kühlaggregat Zugfahrzeug und Anhänger

mit Kälte.

Wie schätzen Sie die Optimierungspotenziale

im Bereich der konventionellen

Fahrzeugkühlung auf Basis des Verbrennungsmotors

ein?

Bleckenwegner: Auch wenn wir mit dem

Frigoblock-Kältehybrid-System ein sehr

innovatives und sehr effizientes System

in unserem Tunneldurchladezug vorstellen,

gibt es viele Kunden, die weiterhin

ihre Transportkälte mit konventionellen

Dieselaggregaten erzeugen wollen. Dass

sich auch hier etwas bewegt, haben die

Kältespezialisten auf dieser IAA gezeigt.

Diesen Weg werden die Hersteller, nicht

zuletzt aufgrund des wachsenden Kundendrucks

sicherlich weitergehen.

Westrick Fahrzeugbau GmbH · Tel.: +49 (0) 28 63/95 70-0 · Holthausener Straße 10–12 · D-46342 Ramsdorf

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Die Erzeugung der Kälte ist nur die

eine Seite der Medaille. Energieeffizienz

erfordert auch, die Kälte möglichst

lange zu halten. Lassen sich im Bereich

der Fahrzeughülle noch Verbesserungen,

etwa durch neue Paneele-Technologien,

erzielen?

Bleckenwegner: Ich denke, dass sich

auch hier in den nächsten Jahren einiges

tun wird. Ein Beispiel dafür sind Paneele

mit Vakuumtechnik, die, ähnlich wie bei

einer Thermoskanne, die Temperatur

länger konstant halten. Zum gegenwärtigen

Zeitpunkt bringt diese Technik

noch nicht die erforderliche mechanische

Stabilität mit, die wir unter anderem

für Ladungssicherungseinrichtungen

benötigen.

Welche Rolle spielen der Verdampfer,

eventuelle Trennwände oder die Türen,

wenn es um mehr Effizienz im Kühlfahrzeug

geht?

Bis ins Detail stimmig:

Der Tunneldurchladezug

von

Rohr Nutzfahrzeuge

mit Mono-Kühlung

von Frigoblock.

(Fotos: sk)

Grosskopf: Der Verdampfer spielt hier

eine sehr zentrale Rolle. Je größer der

Verdampfer dimensioniert ist, desto effizienter

arbeitet er. Wir setzen auf bis

zu drei großflächige Verdampfer, für die

auch die volle Fahrzeugbreite genutzt

wird. Die dadurch ermöglichte, große

Luftansaugfläche bewirkt extrem lange

Kühlzeiten zwischen den Abtauzyklen.

Wenn es um alternative Antriebskonzepte

für Nutzfahrzeuge geht, geht es um

die verschiedensten Konzepte je nach Einsatzprofil.

Wird ein Kühlfahrzeug für den

Fernverkehr künftig anders gekühlt als

ein Kühlfahrzeug für den Verteilerverkehr?

Grosskopf: Ich denke, elektrische Kühlaggregate

werden sich aufgrund ihrer

spezifischen Vorteile durchsetzen. Sie arbeiten

sehr viel effizienter als Dieselaggregate,

sie lassen sich dank Hybrid-

Inverter-Technik feiner regulieren und

sie bieten die Möglichkeit, die Fahrerka-

Mit unserem modernsten Fuhrpark überführen wir auch Ihr Fahrzeug.

Als Ihr verlässlicher Partner überführen wir Anhänger, Sattelanhänger sowie das gesamte Sortiment

an Motorfahrzeugen auf nationaler und internationaler Ebene.

Wir bieten Ihnen den auf Sie zugeschnittenen Komplettservice an. Dabei koordinieren wir Ihre Überführung

vom ersten Kontakt an bis zur Übergabe am Zielort. Wir erledigen sämtliche erforderlichen Formalitäten für Sie,

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bine mit Kälte mitzuversorgen. Ich bin

mir daher sicher, dass es in zehn Jahren

kaum noch Kältemaschinen mit eigenem

Dieselaggregat im Verteilerverkehr

geben wird. Auch im Fernverkehr werden

die Kälteanlagen zukünftig während

der Fahrt vom Lkw-Motor elektrisch mitversorgt.

Der Dieselmotor in der Kältemaschine

ist im Fernverkehr nur noch

für längere Stillstandzeiten erforderlich,

solange auf Rasthöfen keine Anschlussmöglichkeit

an das stationäre Elektronetz

besteht.

Wie wird ein Kühlfahrzeug

in zehn Jahren aussehen?

Bleckenwegner: So wie unsere Kunden

sich das Fahrzeug vorstellen. Genau das

entspricht unserer Unternehmensphilosophie:

Fahrzeuge zu bauen, die den Bedürfnissen

unserer Kunden bis ins Detail

entsprechen. Ein gelungenes Beispiel dafür

ist der Tunneldurchladezug. Diesen

Weg werden wir auch in Zukunft konsequent

fortsetzen. Erste Trends zeichnen

sich bereits ab. So gehe ich davon aus,

dass sich größere Fahrzeuglängen durchsetzen

werden. Und auch die Nachfrage

nach Mehrkammerfahrzeugen wird weiter

zunehmen.

Vielen Dank für das Gespräch!

DEUTSCHLAND

EUROPA

ÜBERSEE


Mehr Nutzlast: Insbesondere in die Klasse bis 3,5 t hat TBV erhebliche

Entwicklungskapazitäten gesteckt. (Foto: TBV)

Leichte Aufbauten für Cooles

Kühlaufbauten für alle Einsätze von TBV Kühlfahrzeuge

Durchdachte Kühlkonzepte hat TBV Kühl-

fahrzeuge auf der IAA Nutzfahrzeuge vorgestellt.

Auf der Messe waren vom isolierten

Peugeot Expert über Kühlkoffer

für den Daimler Sprinter 3,5 t bis zum

18 t Axor in der Daimler Halle alle Fahrzeugklassen

ausgestellt – und weckten

ROHR Ihr Partner

für kundenspezifische

Transportlösungen

großes Interesse bei den Fachbesuchern.

Denn eines haben diese Kühlfahrzeuge

für den selbstständigen Partyservice ebenso

wie für den großen Fuhrparkbetreiber

gemeinsam: TBV baut kundenspezifische,

auf die individuellen Anforderungen des

täglichen harten Gebrauchs zugeschnitte-

Innovationspreis

expo Petro Trans, IAA

ne Lösungen. Leichte Handhabung für die

Fahrer, Robustheit und optimale Kühlwerte

vereinigen diese Profi-Fahrzeuge.

Keine Kompromisse. Insbesondere in

der Klasse bis 3,5 t hat TBV in der Vergangenheit

erhebliche Entwicklungskapazitäten

gesteckt, mit dem Ziel, die

Nutzlast zu erhöhen ohne dabei bei Robustheit

und Kühlwerten Kompromisse

einzugehen. Das Ergebnis ist deutlich:

die Nutzlast konnte beim Sprinter um bis

zu 150 kg erhöht werden. Nicht zuletzt

aus diesen Gründen besiegelte Renault

auf der IAA eine feste Partnerschaft mit

TBV: Auf Basis des „Agréement Renault“

von der Renault Deutschland AG wird

TBV in Zukunft Kühlaufbauten für Renault-Fahrzeuge

fertigen.

Einrechnungsgeschäft. Mit Peugeot

Deutschland wurde bereits zu Beginn dieses

Jahres eine Partnerschaft geschlossen,

durch die TBV als Erstausrüster isolierte

Fahrzeuge der Reihe „Cool Edition“ von

Peugeot anbieten kann.

Doch damit der Neuigkeiten bei TBV

Kühlfahrzeuge nicht genug: Seit 1. September

hat TBV eine neue Gesellschafterstruktur:

Dr. Bertold Biffar trat als

Geschäftsführer und Gesellschafter dem

Unternehmen bei und wird gemeinsam

mit Michael Gschwander dafür sorgen,

dass das hohe Entwicklungstempo bei

TBV beibehalten wird.

Straßen-Tankfahrzeuge

Flugfeld-Tankfahrzeuge

Kühl-Kofferfahrzeuge

Spezialfahrzeuge

Nutzfahrzeuge ROHR GmbH, Ittlingerstraße 157, D-94315 Straubing, Telefon 09421 7305-0, Fax 09421 7305-80, E-Mail: info@rohr-nfz.com, www.rohr-nfz.com


FLEXIBILITÄT

als Prinzip

TREMO T: Als

weitere Variante

des TREMO ist

das Modell T im

Angebot.

Leichte Nutzfahrzeuge. Ein Geräteträger – 100 Aufgaben: So lässt sich das Grundprinzip der

Multicar-Baureihen der Hako-Werke beschreiben. Bei der IAA zeigte der Hersteller von Geräteträgern

und Transportern sowohl neue Modelle als auch Finanzierungskonzepte für den vielfältigen Einsatz.


Die Geräteträger und Transporter von Multicar

werden in den verschiedensten Bereichen von

Stadtreinigung über Grundstückspflege bis zum

Winterdienst eingesetzt. Die Nutzfahrzeuge bieten drei

verschiedene Andockbereiche für An- und Aufbauten und

lassen sich so nach Unternehmensangaben in wenigen

Minuten umrüsten. Je nach Modell liegt die Breite zwischen

1,30 und 1,62 m. Sämtliche Multicars können die

Grüne Plakette tragen und haben somit auch in den

Umweltzonen freie Fahrt.

Konzept: Gasantrieb

Auf dem Freigelände Süd erhielten die IAA-Besucher

einen Ausblick auf einen Multicar FUMO mit Erdgas-

Antrieb, der die Umwelt und den Geldbeutel schonen

soll. Mit Erdgas zahlt man beim Tanken weniger als mit

Diesel, zudem werden der Schadstoffaustoß und der Lärm

reduziert. Der in einen FUMO integrierbare Iveco-Erdgas-Motor

(CNG) mit 3 l Hubraum verfügt über eine Leistung

von 100 kW (136 PS). Das maximale Drehmoment

von 320 Nm liegt ab einer niedrigen Motordrehzahl von

1500 U/min an und steht bis 2800 U/min zur Verfügung.

Der Motor erfüllt die Abgasnorm EEV (Enhanced Environmentally

Friendly Vehicle).

Der neue M 27 2.0

Der Nachfahre der langen M-Ahnenreihe von Multicar, der

M 27 2.0, ist geboren. Eine Breite von 1,62 m und eine

Höhe von 2,10 m ermöglichen Arbeiten in engen Gassen

und Wegen. Mit 7,5 t Gesamtzuggewicht, bis zu 2,7 t Nutzlast

und Drei-Seiten-Kipper nimmt er auch größere Lasten

auf. Drei Anbauräume und bis zu 90 l/200 bar Arbeitshydraulik

stehen für die Leistung der An- und Aufbaugeräte

zur Verfügung. Der Motor mit 102 PS entspricht der

Euro-5-Norm mit wartungsfreiem Partikelfilter. Der Motor

erfüllt die Abgasnorm EEV. Die maximale Geschwindigkeit

In den neuen M 27 2.0

flossen Erfahrungen

aus mehreren

Jahrzehnten

M-Reihe ein.

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liegt bei bis zu 110 km/h (N1) bzw. 90 km/h (N2). Für feinfühliges

Manövrieren im Arbeitseinsatz bietet sich die Kriechgangstufe

mit 0,6 bis 16,5 km/h an.

Die Geräte lassen sich aus der Fahrerkabine heraus via Joystick

bedienen. Zwei Antriebsvarianten, 4x2 oder 4x4, zwei Radstände,

2450 oder 2900 mm, sowie viele Ausstattungsalternativen

sind verfügbar. Als Baureihen gibt es den Transporter mit Drei-

Seiten-Kipper, Transporter mit Geräteträger und Einkreishydraulik

und den Profi-Geräteträger und Transporter.

Der neue TREMO T

Der neue Schmalspur-Traktor TREMO T ist für die Anforderungen

von Kommunen, Friedhofsverwaltungen, Hausmeister-

Zukünftig könnte der FUMO auch mit Erdgas angetrieben werden.

74 NFM 11/2010

Die Saison-Miete

ermöglicht es, den

Fuhrpark passend

zur Jahreszeit

auszustatten.

(Fotos: Multicar, sh)

diensten, Garten- und Landschaftsbauern und Gewerbetreibenden

konzipiert. Mit seinem hydrostatischen Fahrantrieb und

zwei unter Last schaltbaren Fahrstufen ist er nach Herstellerangaben

feinfühlig manövrierbar und dadurch besonders sicher

im Arbeitsalltag. Er ist 1,30 m breit und verfügt serienmäßig

über einen Hinterkipper, kann aber auch als Drei-Seiten-

Kipper geliefert werden. Mit einem zul. GG von 3,5 t bietet

er 1,35 t Zuladung.

Der kompakte Transporter verfügt über eine Kipphydraulik

und eine starre Geräteanbauplatte. Der Euro-5-Motor mit Partikelfilter

im geschlossenen System sorgt für freie Fahrt in

allen Umweltzonen. Er entspricht außerdem dem EEV-Abgasstandard.

Der Turbodiesel-Motor des Tremo T sorgt mit 75 kW

(102 PS) und Common-Rail-Einspritzsystem für Geschwindigkeiten

bis zu 60 km/h.

Finanzierungskonzepte

Neben den Fahrzeugen selbst, sind heute oftmals auch flexible

Finanzierungen gefragt. Bei der IAA stellte Multicar daher auch

Konzepte zur Finanzierung in den Fokus. Neben dem üblichen

Finanz- und Mietkauf und dem Leasingvertrag mit Teil- und

Vollamortisation gibt es noch weitere Möglichkeiten: Kommunal-Miete

und -Leasing sowie die Saison-Miete. Gemeinsam

mit einem Finanzdienstleister werden hier besondere Aktionspakete

geschnürt. In der Zeit vom 1. November bis zum 31.

März können die verschiedenen Winterdienstfahrzeuge angemietet

werden und für die Zeit von April bis Ende Oktober kann

dann auf Sommerdienst, z. B. Rasenmähen, umgestellt werden.

Die Saison-Miete beinhaltet das gewünschte Modell mit den

benötigten Arbeitswerkzeugen.


Alles aus einer Hand!

Als zertifizierter Vertriebspartner von

TomTom Business Solutions bietet

die systems for work GmbH aus

Schöllkrippen dabei nicht nur die Produkte

an, sondern schneidet sie individuell

auf die Unternehmensbedürfnisse zu.

So lassen sich z. B. mit zusätzlicher Software

unternehmensspezifische Potenziale

noch gezielter nutzen. Stets mit den Zielen

vor Augen: Arbeitsabläufe zu straffen

und damit nachhaltig die Produktivität zu

steigern.

Sehen und erfahren

„Man glaubt es immer erst, wenn man

es auch wirklich mit eigenen Augen

gesehen hat.“ Deshalb bietet systems for

work einen Vor-Ort-Service an und führt

das System im Unternehmen vor. Eben-

so vielfältig wie die Geschäftsbereiche

der Branche sind auch die Anforderungen

und gegebenen Infrastrukturen in

den Unternehmen.

Selbstverständlich soll sich das angebotene

System in vorhandene Strukturen einfügen.

Dabei ist es oft notwendig, kleine

oder größere Anpassungen individuell zu

erstellen. Daher beraten die Spezialisten

von systems for work, wie sich die Lösungen

schnell und unkompliziert einbinden

lassen.

Erweiterte Möglichkeiten

So hat systems for work bereits unterschiedliche

Lösungen realisiert. Die Beispiele

reichen von der Datenanbindung

unterschiedlichster ERP-Systeme, Tourenoptimierung

bis zur Liveauswertung der

Connected Navigation: Mit kundenspezifischer

Anpassung bieten sie

die Lösungen zur Lokalisierung,

Koordinierung und Navigation von

Fahrzeugen. (Fotos: systems for work)

Telematik und Navigation. Lokalisierung, Koordinierung und Navigation von Fahrzeugen

– die Lösungen von TomTom Business Solutions und systems for work vereinfachen

das Flotten-Management in Unternehmen aller Größen.

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Vorschriften.

Potenziale mit Qualifizierung

Auf Wunsch installiert das Serviceteam

sämtliche Komponenten in jedes Fahrzeug

vor Ort. Somit haben Kunden eine

Betreuung und einen Ansprechpartner

von Anfang an. Abgerundet wird das Service-Angebot

mit Schulungen. Denn Telematik-

und Navigationssysteme entfalten

ihre maximale Leistung durch das optimale

Zusammenspiel aus System und

Anwender. Deshalb legt systems for work

bei den Seminaren Wert auf Individualität:

der Umfang und die Dauer richten

sich dabei nicht nach starren Lehrplänen,

sondern nach den bisherigen Wissensstand

und der Fähigkeit der Mitarbeiter.

Aschaffenburger Straße 48

63825 Schöllkrippen

Telefon: +49 (0) 60 24/8 00 81 65

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Neue Generation: Goldhofer zeigte

das neue STZ-Konzept, hier als STZ-L 3-36/80 F2.

Messe-Highlight: Tieflader-Konzept

Spezialfahrzeuge. Zwei neue Satteltieflader der Extraklasse präsentierte die Goldhofer AG auf der

63. IAA in Hannover. Als bekannter Anbieter von Schwertransport-Technologie stellte man in diesem

Jahr sowohl am eigenen Stand als auch bei Rud-Ketten zwei Highlights aus.

Für uns ist die IAA für Nutzfahrzeuge

natürlich ein Pflichttermin. Die

Fachmesse in Hannover bot für uns

wenige Monate nach der bauma erneut

eine gute Gelegenheit, um neue Fahrzeuge

einer breiten Öffentlichkeit zu präsen-

VORREITER UND PIONIER!

Vorreiter und Pionier in der Fabrikation von Aluminiumbehältern für Silo-Fahrzeuge.

1872 Gründung der Firma. 1950 Konstruktion und Herstellung des allerersten Silo-Fahrzeuges.

Weltweite Repräsentanz, Vertrieb und Produktion durch Spitzer, Vertretungen und Lizenznehmer.

Silo-Sattelanhänger liegend von 25 m3 bis 64 m3 , Silo-Sattelanhänger kippbar von 40 m3 bis 89 m3 , Silo-Anhänger von 18 m3 bis 33 m3 mit Drehschemel

und Zentralachsfahrwerk, Silo-Aufbauten von 16 m3 bis 35 m3 , BDF-Wechselsystem, Gefahrgutfahrzeuge von 38 m3 bis 66 m3 .

Vakuumfahrzeuge von 40 m3 bis 59 m3 Silo-Sattelanhänger liegend von 25 m

, für Silo-Container produzieren wir drei Kippchassis mit 20, 30 und 40 ft., Container (Binnen) mit 20, 30 und 40 ft.,

Fertigung von Sonder-Fahrzeugen, individuell nach Kundenwünschen und diverse Kammereinteilungen.

Besuchen Sie uns auf der IAA 2010 - der Messe für Nutzfahrzeuge in Hannover - 23. September bis 30. September 2010

in unserem Pavillon 34.

3 bis 64 m3 , Silo-Sattelanhänger kippbar von 40 m3 bis 89 m3 , Silo-Anhänger von 18 m3 bis 33 m3 mit Drehschemel

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SPITZER SILO-FAHRZEUGWERKE GmbH

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E-Mail: info@spitzer-silo.com · www.spitzer-silo.com

tieren. Darüber hinaus hat die Messe ein

einmaliges internationales Flair. Unser

Team hat sich über interessante Gespräche

gefreut. Ich war mir schon zu Beginn

sicher, dass unsere neuen Satteltieflader

hervorragend ankommen“, erklärte der

Vorstandsvorsitzende des Unternehmens,

Stefan Fuchs.

Hoher Achsausgleich

So handelte es sich beim jetzt präsentierten

Fahrzeugtyp STZ-VP 6 um einen von

SPITZER WELTWEIT:

Frankreich – Fegersheim · Deutschland – Cloppenburg, · Ungarn – Pécs

Belgien, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen, Russland, Spanien, Südafrika

und in vielen anderen Ländern...


vorne überfahrbaren Satteltieflader mit

Pendelachsen. Zu den Vorteilen des Fahrzeugs

zählt Goldhofer den hohen Achsausgleich

von 600 mm, der auch das

Einfahren in schwere, unzugängliche

Baustellen erlauben soll.

Geringes Eigengewicht

Weiter werden ein Lenkeinschlag von

60° hinten und 70° vorn angeführt, der

für weniger Reifenverschleiß, beste Kurvenlaufeigenschaften

und hohe Manövrierbarkeit

sorgt. 12 t Achslast je Achslinie

werden über eine für Goldhofer

geschützte Pendelachse und mit der Bereifung

245 R 17,5 ermöglicht. Durch die

extrem leichte Bauweise der Pendelachsaggregate

konnte das Eigengewicht nochmals

gesenkt werden. Gleichzeitig wird

durch einen Kugeldrehkranz in Verbindung

mit einer stabilen Sandwichauflage

die Laststabilität zusätzlich erhöht.

Das Fahrwerk über den Achsaggregaten

kann bis zu 4 t Radlast je Seite belastet

werden. Eine sehr breite und tiefe Kessel-/

Baggermulde im Fahrwerk soll viel Platz

schaffen. Die Breite der Mulde beträgt 660

mm (bei 2550 mm Fahrzeugbreite) bzw.

860 mm (bei 2750 mm Fahrzeugbreite),

die Tiefe 650 mm. Die höheren Achslasten

Großer Hub für tiefes Gelände:

Mit dem flexiblen STZ-VP 6 ist auch das

Einfahren in unzugängliche Baustellen möglich. (Fotos: Goldhofer)

der Pendelachsaggregate ermöglichen darüber

hinaus im Vergleich zu herkömmlichen

Fahrzeugen mit Lenkschenkelachsen

kürzere Fahrwerke (weniger Achsen).

Speziell für Baumaschinen

Ein weiteres Highlight von Goldhofer zur

IAA stellte der neue Satteltieflader STZ-L3

dar, der innerhalb der gesetzlichen 16,5m-Gesamtzuglänge

ganz gezielt als Fahrzeugkonzept

für den Transport von Baumaschinen

aller Art angelegt ist.

So will es Goldhofer erstmals gelungen

sein, eine so hohe Einsatzvariabilität zu

gewährleisten, dass eine sehr große Anzahl

an Baumaschinen mit einem Gesamtgewicht

bis 38 t gefahren werden

kann. Die flexible Einsatzmöglichkeit er-

Sicherheit

durch ausgereifte Technik

laubt aber auch den Transport von „Standard-Ladungen“,

da die leichte Umrüstbarkeit

vom Tiefbett- zum Plateaufahrzeug

eine hohe Variabilität beim Einsatz

ermöglicht. Der Einsatz einer Schmalachse,

die im Tiefbett seitlich überfahren

werden kann, ermöglicht eine optimale

Schwerpunktlage. Das verhindert eine

Überladung der Zugmaschine und ermöglicht

außerdem ein sehr langes Tiefbett

für große Kettenfahrzeuge.

Zusätzlich zu den beschriebenen Produktneuheiten

standen auf der IAA auch

ergänzende Dienstleistungen im Ausstellungsfokus

der Memminger. Dazu zählten

die vier Softwareprodukte easyTrack,

EasyVersion, easyLoad und ein webbasierter

Ersatzteilkatalog.

Sensorik Lösungen

für mehr Sicherheit

Die einfache und sichere Bedienung

der Fahrzeuge, kurze Standzeiten

und die Vermeidung von Unfällen

tragen entscheidend zum Erfolg

eines modernen Fuhrparks bei.

Sensoriklösungen von JOST

erhöhen nicht nur die Sicherheit,

sondern steigern auch die Effizienz.

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Zubehör

VOITH TURBO PRÄSENTIERTE MAGNETARDER

Verschleißfrei bremsen

Er zeichnet sich durch ein besonders geringes Gewicht

aus und kann ohne Änderungen am Antriebsstrang

nachgerüstet werden. Die Zusatzbremse ist als Option

ab Werk in nahezu allen Mercedes-Benz Atego mit den

Getrieben G60 und G85 lieferbar. Iveco gab die Nachrüstfreigabe

für den Eurocargo.

Der Magnetarder von Voith arbeitet mit den stärksten

Permanentmagneten der Welt. Mit nur 39 kg ist

er der leichteste Sekundärretarder und bremst Busse

und Lkw von 7,5 bis 16 t komfortabel und sicher ab.

Er überzeugt außerdem durch eine gute Bremsleistung

mit bis zu 650 Nm Bremsmoment. Der Magnetarder

unterstützt die Betriebsbremse so, dass bis zu 90 Prozent

aller Bremsungen mit ihm durchgeführt werden

können. Hinzu kommen Komfortgewinn durch Reduzierung

der Schaltvorgänge und tendenziell höhere

Durchschnittsgeschwindigkeiten. Der Magnetarder

läuft direkt auf der Gelenkwelle, sodass diese zum

Einbau nicht gekürzt werden muss. Das patentierte

Prinzip ist universell einsetzbar, einfach einzubauen

und nachrüstbar.

BPW PRÄSENTIERT EIGENES ALUMINIUMRAD ECO WHEEL

Leichte Felge mit Sicheldesign

BPW Bergische Achsen KG präsentierte

auf der IAA 2010 erstmals

das geschmiedete Aluminiumrad

Eco Wheel. Das Eco Wheel wurde

in Kooperation mit der Traditions-

(Foto: BPW)

78 NFM 11/2010

schmiede OTTO FUCHS KG entwickelt

sowie produziert und wird

nun exklusiv von BPW vermarktet.

Charakteristisch für das Eco Wheel

ist das unverwechselbare Sicheldesign.

Im Vergleich zum Stahlrad ist das

neue BPW-Rad rund 50 Prozent

leichter und dank der Werkstoffeigenschaften

der Schmiedelegierung

dennoch robust und langlebig. Bei

einem Drei-Achs-Auflieger führt das

zu einer Gewichtseinsparung von

120 kg. Durch die erhöhte Zuladungsmöglichkeit

amortisiert sich

das Eco Wheel somit in kurzer Zeit.

Belag für Leisetreter: LAMILUX Anti Slip ist für den

Einsatz als Deckschicht in einer Sandwichkonstruktion

erfolgreich geprüft worden. (Foto: LAMILUX)

Lärm leicht vermeiden

PIEK-Richtlinie: LAMILUX Anti Slip sorgt für Ruhe

Lärmschutz bekommt für den Verteilerverkehr eine immer

größere Bedeutung. Ein Grund dafür ist die niederländische

PIEK-Initiative, mit der Grenzwerte für die Lärmbelastung

vorgegeben wurden. Dabei geht es vor allem um

die Reduzierung des Lärms, der von Nutzfahrzeugen und

Lkw ausgeht: Im Fokus steht die Lärmentwicklung beim

Be- und Entladen von Lkw in Wohngebieten.

Höchstwerte festgelegt. Bereits 2002 hat die Europäische

Umweltagentur Höchstwerte für den Umgebungslärm

definiert. Demnach spricht man von einer gesund-

LICHTTECHNIK FÜR NUTZFAHRZEUGE

Superflach bis superstark

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella baut sein

Angebot an LED-Arbeitsscheinwerfern kontinuierlich

aus. Neu im Programm sind jetzt der Flat Beam LED

sowie der Power Beam 3000. Gerade für den Einsatz

im professionellen Betrieb ist die LED-Technologie

besonders gut geeignet.

So haben LEDs eine äußerst lange Lebensdauer mit

bis zu 60.000 Stunden Betriebszeit und übertreffen

damit deutlich Halogen- (ca. 500 Stunden) und Xenonlampen

(ca. 3000 Stunden). Die von Hella konstruierten

LED-Produkte zeichnen sich vor allem auch

dadurch aus, dass sie resistent gegen Vibrationen,


heitsschädigenden Lärmbelästigung, wenn der Wert von

60 db(A) überschritten wird. Auch die Weltgesundheitsorganisation

(WHO) geht von diesem Schallpegel aus.

Daran orientiert hat PIEK in drei Einstufungen Grenzwerte

und Zeitfenster festgelegt: Entwickelt sich der Lärm

beim Be- und Entladen über 65 db(A), so ist dies nur tagsüber

zwischen 7 und 19 Uhr erlaubt. Liegt der Pegel zwischen

60 und 65 db(A), so darf noch bis 23 Uhr be- und

entladen werden. Ideal ist ein Wert unter 60 db(A); dann

dürfen die Fahrzeuge rund um die Uhr im Einsatz sein.

Spezielle Beschichtung. Lärm erzeugen aber nicht nur die

Motoren der Nutzfahrzeuge, sondern auch das Entladen

mithilfe von Gabelstaplern, Gabelhubwagen oder Rollcontainern.

Damit die sich möglichst leise im Lkw bewegen,

sind spezielle Bodenbeschichtungen erforderlich.

Die stellt LAMILUX her. Der Verbundwerkstoff LAMILUX

Anti Slip, hergestellt in einem kontinuierlichen und reproduzierbaren

Flachbahnproduktionsverfahren, vereint die

Vorteile glasfaserverstärkter Kunststoffe mit einem werkstoffübergreifenden

und für die Transportindustrie höchst

nutzbringenden Produktmerkmal: Rutschhemmung.

Robuster Verbund. Der extrem robuste Verbund aus

Harz und Glasfasern, auf dessen Oberfläche bereits während

des Laminiervorganges Quarzsand oder Granitgranulat

aufgebracht wird, hat bei Prüfungen (nach DIN

51130) die höchsten Werte bei der Rutschhemmung (bis

Klasse R13) erreicht. Mit LAMILUX Anti Slip lassen sich

auch die PIEK-Werte erreichen.

Schmutz und Wasser sind. Dieser Vorteil zahlt sich

gerade im Dauerbetrieb mit deutlichen Kosteneinsparungen

aus. Beispielsweise entfallen Folgekosten für

Ersatzbedarf, Wartung und Ausfallzeiten. Neben der

hervorragenden Ausleuchtung des Arbeitsbereiches

haben Arbeitsscheinwerfer mit LED-Technologie auch

positive Auswirkungen auf Wirtschaftlichkeit und

Umweltbilanz aufgrund des reduzierten Treibstoffverbrauches

sowie geringerer CO2-Emission.

Lichtstarke Nahfeld-Ausleuchtung:

Der neue LED-Arbeitsscheinwerfer

Power Beam

3000 von Hella. (Foto: Hella)

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Zubehör

TIRE E-CUBE VON HANKOOK AM MARKTSTART

Umfassendes Reifenkonzept

Nach einer ausgiebigen Erprobungsphase wird Hankook

Tires in der kommenden Saison sein neues Radialreifen-Konzept

„e-cube“ für Nutzfahrzeuge im Fernverkehr

starten. e-cube symbolisiert dabei drei für dieses Reifenkonzept

besonders wichtige Entwicklungsrichtungen:

Energy (Energie = niedriger Rollwiderstand), Economy

(Wirtschaftlichkeit = hohe Laufleistung, gute Runderneuerungsfähigkeit)

und Environment (Umwelt = reduzierte

Schadstoffe, geringes Abrollgeräusch). e-cube

steht aber nicht nur für ein dem aktuellen Zeitgeist

entsprechendes, neues Konzept, sondern repräsentiert

als umweltfreundliche, ökonomische und fortschrittliche

Gesamtlösung eine komplette Nutzfahrzeug-Reifenfamilie

in insgesamt 13 Dimensionen auf höchstem technischen

Niveau. Die Reifenfamilie besteht aus Lenk- und Antriebsachs-Bereifung

sowie dazu passender Trailerbereifung.

Energy

KOMPONENTEN

Komfort und Sicherheit

Ein Nutzfahrzeug oder ein Aufbau ist nur

so gut wie seine Komponenten. Rungen,

Türen, Verschlüsse oder andere Komponenten

tragen maßgeblich dazu bei, wie gut

ein Fahrzeug in der Praxis einsetzbar ist. Zu

den Spezialisten in Sachen Komponenten

gehört die Bielefelder Firma WIHAG Fahrzeugbausysteme.

Der Name steht für Know-

80 NFM 11/2010

Economy

Environment

e-cube

(Foto: Hankook)

how und Leistung im klassischen Fahrzeugbau.

Innovationen werden im direkten Dialog

mit der Praxis entwickelt – neue Produkte

lassen sich unkompliziert in tägliche Abläufe

integrieren und schaffen mehr Komfort

und Sicherheit. So z. B. das patentierte

SELF-LOCK-System. Es verriegelt den Container

durch das Eigengewicht vollautomatisch

auf dem Chassis.

Auch ein Thema ist das neue Sattelplattenschloss

zur Versperrung des Königszapfens.

Innovative Plattform

Ladebordwand für XXL-Wechselbrückenzüge

Die weltweit erste unterfahrbare Ladebordwand für XXL-

Wechselbrücken-Lkw mit Tiefkupplung hat Dautel auf

der IAA Nutzfahrzeuge vorgestellt. Die Dautel Slider DS

1500/2000VT XXL wurde eigens für den steigenden

Bedarf an Transporten von Wechselaufbauten mit 7,82 m

Länge, rund 3 m Innenhöhe und einer Abstellhöhe von

1020 mm entwickelt.

Konstruktive Einheit. Um dem engen Bauraum bei Fahrzeugen

mit nur 860 mm Rahmenhöhe optimal ausnutzen

zu können, kombiniert Dautel die unterfahrbare

Ladebordwand mit den hinteren Aufnahmepunkten für

C-745- und C-782-Brücken, der Aufhängung für die Ladebordwand

und dem Anhängebock für die Tiefkupplung

zu einer konstruktiven Einheit. Die Ingenieure mussten

auf ein durchgehendes Tragrohr verzichten, um so den

Einsatz einer Tiefkupplung zu ermöglichen.

Neuartiges Integralheck. „Mit dem neuartigen Dautel-

Integralheck können nun erstmals auch Kunden mit XXLfähigen

Wechselbrückenzügen die Vorteile einer unterfahrbaren

Ladebordwand nutzen“, betont Geschäftsführer

Rutger Dautel. „Diese Lösung ermöglicht den Transportunternehmen

sowohl die Be- und Entladungen an der

Rampe als auch das ebenerdige Be- und Entladen mit

Ladebordwand – und das bei maximaler Ladelänge und

maximaler Ladeinnenhöhe.“

Dies war bisher bei Wechselbrücken-Lkw mit 860 mm

Fahrhöhe in Verbindung mit einem tiefgekuppelten Zentralachsanhänger

nicht möglich. Statt für die Ausliefe-

Fracht-Dieben wird das Leben damit erschwert.

Und on top stellt WIHAG das Plus-

Programm für Lkw-Aufbauten vor: Hochindividuelle

Koffer-Konfigurationen sind damit

ein Leichtes.

Zur IAA Nutzfahrzeuge hat WIHAG eine

Reihe neuer Produkte vorgestellt. Dazu

gehört u. a. die Containerverriegelung SELF-

LOCK. Durch das Aufsetzen des Containers

löst die Verriegelung selbstständig aus, die

Fahrt kann sofort losgehen. Das System


Premiere: Dautel hat die erste unterfahrbare Ladebordwand

für XXL-Wechselbrückenzüge vorgestellt. (Foto: DAUTEL)

rung einen separaten Verteiler-Lkw einsetzen zu müssen, kann

der Spediteur den großvolumigen Fernverkehrszug nunmehr

auch für diese Aufgabe disponieren. Gleichzeitig bietet diese

neue Lösung die Möglichkeit, nun auch auf Relationen mit

Verteiler-Anteil XXL-Wechselbrücken einzusetzen und damit

rund zehn Prozent mehr Volumen zu nutzen.

Hohe Tragkraft. Die zweiteilige Plattform der neuen Dautel

Slider DS 1500/2000VT XXL misst aufgeklappt 1720 mm in der

Länge und 2400 mm in der Breite und eignet sich daher auch

für große Güter. Dank einer hohen Tragkraft von 1500 kg bei

einem Lastmittelpunkt von 800 mm respektive 2000 kg bei

600 mm kann der Anwender auch schwere Lasten laden. Das

Ein- und Ausfalten der Aluminium-Faltspitze erfolgt leicht von

Hand und wird durch eine eingebaute Torsionsfeder unterstützt.

verriegelt sicher an sämtlichen Chassis-Positionen des Lkw –

sogar im Front-Lock-Bereich und bei klapp- und höhenverstellbaren

Verriegelungen.

Eine weitere Neuheit ist das Sattelplattenschloss zur Versperrung

des Königszapfens. Das WIHAG-Sattelplattenschloss

macht es Dieben besonders schwer. Mit nur wenigen Bauteilen

verhindert die patentierte Mechanik die Anbindung einer

Zugmaschine und erreicht dadurch den wirksamen Schutz vor

ungebetenen Transporteuren. Für „sauberes“ Ver- und Entriegeln

ist das Schloss seitlich des Trailers zugängig und mit beliebigen

Sicherungsmechanismen kombinierbar.


Umweltfreundliche Mobilität

Bundesumweltminister Dr. Norbert

Röttgen (r.) und HJS-Geschäftsführer

Hermann Josef Schulte. (Foto: HJS)

UNTERNEHMEN

Bundesumweltminister

zu Besuch

Nordrhein-Westfalen hat sich als international

anerkannter Standort für Umwelttechnik

etabliert: Davon überzeugte

sich Bundesumweltminister Dr.

Norbert Röttgen im Rahmen seines

Besuchs bei HJS Emission Technology

Anfang Oktober in Menden. Bekanntermaßen

hat sich das mittelständische

Unternehmen im Sauerland auf Verfahren

zur Schadstoffreduzierung bei

Dieselmotoren von Pkw und Nutzfahrzeugen

aller Art sowie von mobilen

Maschinen und stationären Anlagen

wie Blockheizkraftwerken spezialisiert.

Während der Werksbesichtigung bei

HJS Emission Technology informierte

sich Dr. Norbert Röttgen über Neuentwicklungen

des Unternehmens im

Bereich „Clean Diesel“. Für das Unternehmen

ein Thema mit Zukunft: Rund

die Hälfte aller Pkw in Europa verfügt

über einen Dieselantrieb. Bei Nutzfahrzeugen,

Baumaschinen und Schiffen

wird der Dieselmotor auch in

absehbarer Zukunft der wichtigste

Antrieb bleiben.

82 NFM 11/2010

Nachrüsten lohnt sich

Dieselpartikelfilter sichern die Zufahrt in Umweltzonen

Die Feinstaubverordnung sorgt dafür,

dass immer mehr Diesel-Fahrzeuge

nicht in die Innenstädte fahren dürfen.

Das gilt nicht nur für Deutschland,

sondern auch für viele Länder

in Europa. In manchen Ländern werden

sogar Teile von Autobahnen für

Fahrzeuge mit hohem Rußpartikelausstoß

gesperrt.

Lkw im nationalen und auch internationalen

Verkehr sollten also in

Zukunft weniger Partikel ausstoßen.

Sonst sind sie für den Spediteur nicht

mehr wirtschaftlich. Das Nachrüsten

eines Rußpartikelfilters lohnt sich also

nicht nur wegen der verminderten

Maut durch die bessere Schadstoffklasse,

sondern auch, weil das Fahrzeug an

jedem Ort in Europa fahren darf. Dinex

bietet ein breites Programm von

Rußpartikelfiltern, die sich problemlos

einbauen lassen.

Für Umweltzonen. „Mit unseren Filtern

erreichen die Fahrzeuge problemlos

die Partikelminderungsklasse 2 und

entsprechen damit der Euro-4-Norm“,

sagt Oliver Gravemann, Vertriebsleiter

bei Dinex in Deutschland. „Unsere Filter

sind bereits tausendfach bewährt,

denn sie kommen in vielen Fahrzeugen

schon in der Erstausrüstung zum Einsatz.

Sie sind qualitativ hochwertig

und außerordentlich langlebig. Eine

Besonderheit von Dinex-Dieselpartikelfiltern

ist, dass sie in allen EU-

Ländern mit Umweltzonen zertifiziert

sind.“ Genau diese Zulassung für verschiedene

EU-Länder ist für Spediteure

besonders wichtig.

Politisch gewollt. Sie brauchen die

Sicherheit, dass ihre Trucks in ganz Europa

die gängigen Bestimmungen erfüllen.

Das gibt Planungssicherheit für

den gesamten Fuhrpark. Auch, wenn

das bisherige De-minimis-Programm

ausgelaufen ist, so ist zu erwarten, dass

Nachrüstungen auch in Zukunft gefördert

werden. Denn politisch gewollt ist

die Verringerung des Partikelausstoßes

aller Fahrzeuge allemal.

Außerdem steigert ein Filter auch den

Wiederverkaufswert des Fahrzeuges.

Darüber hinaus bringt eine Umrüstung

von Euro 2 auf Euro 4 (PMK 2)

eine Maut-Ersparnis von 8,4 Cent

pro gefahrenen Kilometer. Bei 100.000

km im Jahr sind das 8400 Euro. Zusätzlich

gibt es die Grüne Plakette für

die Umweltzonen. Mit den Partikelfiltern

von Dinex können 90 Prozent

aller Lkw auf dem Markt nachgerüstet

werden.

Hochwertige Materialien. Dinex-Dieselpartikelfilter

erfüllen höchste Ansprüche.

Sie werden aus hochwertigen

Materialien hergestellt und haben

mit 1,5 bis 2 mm nach Unternehmensangaben

eine größere Rohrstärke

als die meisten Wettbewerbsprodukte.

Die Produkte von Dinex zeichnen sich

durch intelligente Rohrbiegung und

sehr wenige Schweißpunkte aus. Das

sichert optimalen Abgasfluss, reduziert

Geräusche und mindert den Verschleiß.

Dinex-Produkte sind in allen

EU-Ländern mit Umweltzonen zertifiziert

und garantieren so freie Fahrt

in ganz Europa.

Innere Werte: Auch die Dieselpartikelfilter

von Dinex sichern den Transportunternehmen

dauerhaft die Zufahrt zu

Umweltzonen. (Foto: Dinex)


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Werkstatt

BATTERIE FÜR MIKROHYBRIDE

Für hohen Strombedarf

Die kraftstoffsparende Start-Stopp-Technologie wird

auch bei leichten und mittelschweren Nutzfahrzeugen

immer häufiger eingesetzt. Der Grund dafür liegt auf

der Hand: Mit vergleichsweise geringem Aufwand lassen

sich neue Spritsparpotenziale ausschöpfen. Start-

Stopp-Lösungen stellen jedoch die Batterien vor neue

Herausforderungen. Mit speziellen Batterien hat sich der

amerikanische Spezialist für Batterien und Energiespeicherlösungen

EXIDE Technologies auf der Automechanika

2010 präsentiert. Vorgestellt wurde unter anderem

das kürzlich eingeführte Angebot des Unternehmens im

Bereich der Mikrohybridfahrzeuge. EXIDE Technologies

entwickelte die EXIDE ® -Mikrohybridlösung um die komplette

Bandbreite des Energiebedarfs unserer heutigen

Mikrohybridfahrzeuge abzudecken. Der Bereich ist in

zwei Serien aufgeteilt, die EXIDE ® -AGM- und die EXIDE ® -

ECM-Batterien; sie umfassen fortschrittliche Technologien

für spezifische Mikrohybridanforderungen.

BEREIFUNG

Sparsames Rundes

Speziell für Transporter wie Mercedes Sprinter,

Ford Transit und Volkswagen T5 hat

Continental nun einen neuen Reifen mit

Sparpotenzial im Angebot. Der neue VancoEco

des europäischen Reifenherstellers

soll nach Aussage seiner Entwickler einen

um rund 30 Prozent abgesenkten Rollwiderstand

haben, der rechnerisch vier Prozent

Kraftstoff und Emissionen einsparen kann.

Gleichzeitig soll es den Ingenieuren gelungen

84 NFM 11/2010

Die EXIDE ® -ECM-Batterie eignet

sich perfekt für Mikrohybride.

(Foto: EXIDE Technologies)

sein, die Bremswege auf trockener und nasser

Straße kurz zu halten und dem Reifen

Fahrleistungen ähnlich denen von Pkw-Reifen

mitzugeben. Der neue VancoEco ist ab

sofort lieferbar; Mercedes hat bereits die

Freigabe für die Bereifung ab Werk für die

neuen BlueEfficiency-Modelle des Viano und

Vito gegeben, die gerade auf der hiesigen

IAA-Nfz vorgestellt wurden und mit den neuen

Kraftstoffsparern von Continental bereift

sind. Der neue VancoEco eignet sich für

Fahrzeuge wir Mercedes Sprinter, Viano, Vito,

VW T5 und Ford Transit. Gefertigt wer-

Winter vor der Tür

Auf die Jahreszeit vorbereiten

Unglaublich aber wahr: Der Winter steht erneut vor der

Tür! Zeit, an die jahreszeitliche Vorbereitung der Fahrzeuge

zu denken. Und wie der letzte Winter uns gezeigt hat,

können rechtzeitige und vor allen Dingen langfristig

angelegte Maßnahmen ungewollte Stillstände der Fahrzeuge

in den kommenden Monaten vermeiden. Ein ganzes

Sortiment an geeigneten Produkten bietet Nutzfahrzeug-Spezialist

winkler an.

Schutz. Dabei reicht die Produktpalette der Winterausrüstungen

von Starterbatterien, Schneeketten, Standheizungen

und Beleuchtungsartikeln bis hin zu Kühler- und

Scheibenfrostschutz. Letztere sollen einen optimalen

Ganzjahresschutz des Kühlsystems gewährleisten. Kalkablagerungen,

Korrosion und Schaumbildung werden reduziert,

Kühlsystem, Motor und alle im Kreislauf vorhandenen

Teile geschont. Die qualitativ hochwertigen Produkte

garantieren optimale Pflege und Langlebigkeit.

Lackfreundlich. Für freie Sicht an kalten Tagen sorgt das

DEKRA-geprüfte Chemasol-Scheibenfrostschutzkonzentrat,

das bei unverdünnter Anwendung einen Gefrierschutz

bis –60 °C garantiert. Es verhindert das Einfrieren

der Scheibenwaschanlage und reinigt zuverlässig verschmutzte

Windschutzscheiben. Das Konzentrat greift

Lack und Polycarbonatscheiben nicht an, eine Anwendung

ist für alle Lkw- und Pkw-Scheiben möglich. Die

nach EN wartungsfreien und rüttelfesten winkler-Starter-

den Reifen für 15-, 16- und 17’’-Felgen, die

Freigaben gehen bis 210 km/h. Die Dimensionspalette

ist in unterschiedlichen Ausführungen

der Serien 75/70 sowie 65 erhältlich,

wobei ein Ausbau mit weiteren Größen

zum Frühjahr 2011 in Planung ist. Schon

(Foto: Continental)


atterien sind bei höchster Ladekapazität und geringster

Selbstentladung sofort startbereit. Alle Typen ab 88 Ah

werden in Heavy-Duty- oder Super-Heavy-Duty-Ausführung

geliefert. 24 Monate Garantie bei Material- und Herstellungsfehlern

sind gewährleistet. Neben Batterien hält

der Nfz-Spezialist zudem ein umfangreiches Sortiment an

Profigeräten für die Starthilfe und Batterieladung bereit.

Professionelle Schneekettenausrüstung. Das winkler-

Sortiment umfasst Schneeketten für jeden Zweck: von der

wendbaren Vierkant-Verschlusskette für leichte und

schwere Lkw, über die Komfort-Schnellmontagekette für

maximale Traktion, bis hin zur patentierten Hochleistungskette

für schwerstes Gelände und extremen Winterdienst.

Auf Schlussleuchten der Marke winkler soll auch

bei tiefstem Winterwetter Verlass sein.

Rechtzeitig aufrüsten: Für niedrige

Temperaturen und schwierige Straßenverhältnisse

sollten Fahrzeuge

präpariert werden. (Foto: winkler)

vorher, nämlich jetzt zum 1. November, hat Continental bei

Nutzfahrzeugreifen eine Preiserhöhung um fünf Prozent

angekündigt. Begründet wird die Änderung mit dem Preis

für Naturkautschuk, der offensichtlich ein Allzeit-Hoch

erreicht hat. Insbesondere bei Nutzfahrzeugreifen erzeugt

diese Preissteigerung einen enormen Kostendruck, da diese

Reifen einen besonders hohen Naturkautschukanteil

enthalten. „Eine Preiserhöhung ist für uns unumgänglich“,

so Herbert Mensching, Vertriebschef für das Nfz-Reifenersatzgeschäft

in Europa, naher Osten und Afrika. Mit der

anstehenden Preiserhöhung gibt Continental allerdings

nach eigenen Angaben den bestehenden Kostendruck

nicht in vollem Umfang an die Kunden weiter.

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LACKIERWERKSTATT

Deutliche

Effizienzvorteile

Wodurch gewährleistet man eine

optimale Auslastung des Betriebes?

Wie werden Prozesse optimiert? Mit

diesen und vielen weiteren Fragen

rund um die Optimierung des Betriebes

beschäftigt sich ColorMotion.

ColorMotion, ein Netzwerk von zertifizierten

und hoch qualifizierten

Lack- und -Karosseriewerkstätten

der BASF-Lackmarke Glasurit, hat

sich für die zukunftsweisende und

hocheffiziente webbasierte Anwendung

zur Steuerung, Prüfung und

Abrechnung von Schadensfällen der

Admin Solution in Hamburg entschieden.

Mit der Nutzung der Software

durch das ColorMotion-Netzwerk

ergeben sich für die teilnehmenden

Werkstätten deutliche Effizienz- und

auch Qualitätsvorteile. Darüber hinaus

sorgt die Software für eine hohe

Kundenzufriedenheit und damit Kundenbindung

und -loyalität. Damit sorgt

das Netzwerk für eine verbesserte

Auslastung.

TEXA WIRD MIT PREIS AUSGEZEICHNET

Überzeugende Diagnosetechnik

Die Elektronisierung in der Nutzfahrzeugtechnik stellt den freien

Reparaturmarkt vor enorme Herausforderungen. Umso wichtiger

ist es, dass die freien Werkstätten auf leistungsfähige Diagnose-

und Wartungstechnik zurückgreifen können. Mit zahlreichen

Neuheiten hat sich der Spezialist für Diagnosetechnik und

Klimaservice, TEXA, auf der diesjährigen Automechanika präsentiert.

Eine dieser Neuheiten hat auch die Jury des renom-

86 NFM 11/2010

Passend: Diesel Technic hat das Ersatzteilprogramm

weiter ausgebaut. (Fotos: Diesel Technic)

Neuer Ersatzteil-Katalog

Diesel Technic erweitert Ersatzteilprogramm

Bei der Automechanika in Frankfurt

zeigte Diesel Technic gleich ein ganzes

Paket an Neuheiten. Wichtigstes Highlight

am Messestand war dabei die Erweiterung

des Produktprogramms um

Ersatzteile passend für Renault Trucks.

Auf 730 Seiten enthält der neueste

DT ® -Ersatzteil-Katalog mehr als 2860

Ersatzteile der Marke DT ® passend für

rund 3760 Referenznummern des französischen

Fahrzeugherstellers.

Bild und Text. Die Ersatzteile eignen

sich nach Unternehmensangaben zur

Reparatur und Wartung der Fahrzeugmodelle

Magnum, Midlum, Midliner,

Kerax und Premium. Zu jedem Ersatzteil

enthält der Katalog ein Produktbild

und Produktinformationen in

sieben Sprachen. Der Vorspann des

Kataloges beinhaltet neben technischen

Hinweisen zu den Fahrzeugserien

auch Informationen zur Diesel-

mierten Automechanika Innovation Award überzeugt. Sie zeichneten

das OBD Matrix von TEXA als weltweit erstes Gerät für

die Onboard-Diagnose mit der begehrten Auszeichnung aus.

Im Bereich der Klimaanlagenwartung stellte TEXA die neue „Linie

Konfort Serie 700“ vor. Hintergrund der neuen Produktlinie

sind die neuen Umweltrichtlinien, die ab 2011 für alle neu homologierten

Fahrzeuge mit weniger als 3,5 zul. GG den Einsatz

eines neuen, weniger umweltschädlichen Kältemittels vorschreiben.

Die entsprechende Wartungstechnik dafür bietet TEXA

bereits heute.


Technic-Gruppe. Eine Cross-Reference-Tabelle

soll das schnelle Umschlüsseln

und Auffinden der benötigten

Ersatzteile anhand von Referenznummern

ermöglichen.

Auch Internet. Sämtliche 22.000 Ersatzteile

der Marke DT ® sind auch im

Online-Katalog, dem DT ® -Produktinformationssystem,

zu finden. Die DT ® -

Ersatzteile passend für Renault Trucks

sind seit 1. Oktober 2010 zudem im

TecDoc-Teile-Katalog enthalten. Ebenfalls

pünktlich zur Automechanika ist

die neue Internetseite von Diesel Technic

an den Start gegangen. Der Fokus

liegt dabei auf dem Produktbereich mit

den beiden Produktlinien Lkw- und

Bus-Ersatzteile. Die Botschafterin der

Marke DT ® , „Laura“, nutzte darüber

hinaus die Gelegenheit, den Messebesuchern

den neuen Kalender mit verschiedenen

Highlights aus dem Ersatzteilprogramm

vorzustellen.

Ausbau der Unternehmenszentrale.

Diesel Technic investiert rund 9 Mio.

Euro in den Ausbau der Büro-, Lagerund

Logistik-Kapazitäten am Hauptsitz

in Kirchdorf, Norddeutschland.

Hier soll ein neues Lagergebäude mit

einem Hochregallager zusätzlich mehr

als 7000 Palettenplätze bieten. Der

Abschluss aller Baumaßnahmen ist

für Mitte 2011 geplant.

WÜRTH-PRODUKT ZUR BREMSSCHEIBENKONSERVIERUNG

Wirksamer Korrosionsschutz

(Foto: Würth)

Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise wurden zahlreiche Nutzfahrzeuge

vorübergehend stillgelegt. Die Folgen waren nicht selten durch Korrosion

unbrauchbar gewordene Bremsscheiben. Mit Bremsscheiben Protect hat

Würth jetzt sein Lieferprogramm um ein neues Produkt zum einfachen

Schutz von Fahrzeug-Bremsscheiben vor Korrosion und Flugrost erweitert.

Es bildet sofort nach dem Auftragen einen stabilen und transparenten

Schutzfilm und verhindert so die Entstehung von Korrosion. Auf diese Weise

bleibt die Bremsscheibenoberfläche in optisch einwandfreiem Zustand, zudem

wird ein Anhaften der Bremsbeläge zuverlässig vermieden. Bremsscheiben

Protect eignet sich in hohem Maße zur sicheren Konservierung von

Bremsscheiben bei längeren Stillstandzeiten von Fahrzeugen aller Art. In

Verbindung mit dem einfachen Auftrag durch Aufsprühen gewährleistet das

neue Produkt dem Kfz-Handwerk eine hocheffiziente Aufbereitung aller Gebraucht-

und Neufahrzeuge sowie eine wesentlich gesteigerte Wertigkeit der

Fahrzeuge durch einen deutlich besseren optischen Zustand der Bremsscheiben

auch nach längerem Stillstand.


Zubehör

Großes Interesse: Hella hat im Rahmen seines IAA-Messeauftritts das neue

Verkabelungssystem „EasyConn Next Generation“ vorgestellt. (Foto: Hella)

Gordischen Knoten gelöst

Neues Verkabelungssystem EasyConn Next Generation

Qualitativ gute Trailer-Beleuchtung zu

geringen Einstiegskosten bei maximaler

Funktionssicherheit, dazu niedrige Betriebskosten

im gesamten Fahrzeuglebenszyklus

plus problemlose Funktionserweiterungen

– diese Wünsche von

Trailerherstellern und Fuhrparkbetreibern

waren bisher kaum vereinbar.

Mit dem neuen Verkabelungssystem EasyConn

Next Generation und der „modularen

LED-Hybrid-Heckleuchte“ löst Lichtund

Elektronikspezialist Hella diesen gordischen

Knoten: Leuchtmittel – je nach

Anforderung Glühlampen oder LEDs –

und Gehäuseteile sind nach dem Baukasten-Prinzip

modular wählbar; ersetzt

oder umgerüstet werden nur einzelne

Teile. So ist jederzeit die wirtschaftlich

sinnvollste Lösung einfach realisierbar.

Davon konnten sich auch die Besucher

auf der IAA Nutzfahrzeuge am Stand von

Hella überzeugen. Hier wurde das neue

System neben vielen anderen Produkten

des Unternehmens vorgestellt.

Montagefreundliches System. Das Easy-

Conn-Verkabelungssystem ist montagefreundlich

und hochwertig; das Steckersystem

ermöglicht eine einfache und

prozess-sichere Anbindung aller Komponenten.

Das neue Systemkonzept wurde

auf Basis zahlreicher Besuche, intensiver

Befragungen und Feldversuchen bei

Fuhrparkleitern sowie Werkstattverantwortlichen

entwickelt und erfüllt nun

die Praxisanforderungen optimal.

Das modulare Konzept und die effizienten,

langlebigen LEDs verbessern Wirtschaftlichkeit

und Umweltbilanz deutlich

– zum einen aufgrund des reduzierten

Treibstoffverbrauchs und geringerer

CO2-Emissionen, zum anderen dadurch,

dass Teile einzeln ersetzt bzw. getauscht

werden können und recycelfähig sind.

Hybrid-Heckleuchte. Das Herzstück des

Systems EasyConn Next Generation bildet

die neue, modulare LED-Hybrid-Heckleuchte.

Sie ist in LED ausgeführt.

Jede andere Lichtfunktion dieser Leuchte

kann auf Wunsch wahlweise über den

Einsatz von konventionellen Glühlampen

oder geschlossenen, hochenergieeffizienten

LED-Modulen realisiert und

auch später noch problemlos nachgerüstet

werden. Durch den optionalen Einsatz

dieser extrem robusten und langlebigen

LED-Module für alle Lichtfunktionen

entfällt im Betrieb der kosten- und zeitintensive

Austausch von Leuchtmitteln, wodurch

unnötige Stillstandzeiten vermieden

werden.

Energieeffiziente LEDs. Die energieeffizienten

LEDs sorgen außerdem für niedrigen

Stromverbrauch und damit für

deutlich reduzierten Treibstoffverbrauch


und CO2-Ausstoß. Insgesamt behält

der Kunde dabei die volle Kostenkontrolle

und kann selbst entscheiden,

für welche Funktionen sich die einmalig

höheren Investitions-Kosten in

LED-Module lohnen und sinnvoll erscheinen.

Ein eigens für diese Zwecke

von Hella entwickeltes Kalkulationstool

hilft dem Kunden, die für seinen

speziellen Anwendungsfall optimale

Entscheidung zu treffen.

Flexible Erweiterbarkeit. Einen weiteren

Vorteil des Systems bietet die

patentierte, beidseitig verwendbare

Lichtscheibe, die unabhängig von den

spezifizierten Leuchtmitteln eingesetzt

wird. Somit ist im Schadensfall ein einfacher

und kostengünstiger Austausch

einer defekten Lichtscheibe jederzeit

möglich, ohne dass gleich die gesamte

Leuchte mit entsprechend hohem

Kostenaufwand ausgewechselt werden

muss.

Auch die flexible Erweiterbarkeit um

zusätzliche Licht- und Sonderfunktionen

spielte eine große Rolle in der

Auslegung des Systems. Diese zusätzlichen

Funktionen können ebenso

noch nach der Auslieferung des Fahrzeuges

auf einfache Weise realisiert

werden, ohne dabei einen direkten

Eingriff in die geschlossene Beleuchtungsanlage

vornehmen zu müssen.

Somit kann die maximale Garantie

der geforderten Beleuchtungsfunktionen

jederzeit gewährleistet werden.

ACHSEN- UND BREMSENNEUHEITEN VON ARVIN MERITOR

Hannoveraner Achsen-Wachstum

Mit zahlreichen Neuheiten und Programmergänzungen hat sich im vergangenen

Monat auch der Achsen- und Bremsenspezialist Arvin Meritor an

der diesjährigen IAA beteiligt. So hat man insbesondere eine zusätzliche

MX-Variante in Form einer angetriebenen Vorderachse für 4x4-, 6x6- oder

auch 8x8-Achsformeln vorgestellt. Mit einer Achslast von 13 t ist die Neuheit

für eine Verwendung in schweren Nutz- und Militärfahrzeugen gedacht.

Die möglichen Achsübersetzungen betragen zwischen 3.46 und 7.21.

Optional kann die neue Variante mit Trommel- und Scheibenbremsen ausgeliefert

werden, wobei der Lenkeinschlag bei 45° (Trommel) bzw. 50°

(Scheibe) liegt. Nicht zuletzt mit den auch in Europa weiter steigenden

Antriebsleistungen der Lkw bietet Arvin Meritor nun eine einfach untersetzte

Hinterachse mit der Bezeichnung 18X an. Diese soll ab dem kommenden

Jahr für Fahrzeuggesamtgewichte jenseits der 65 t und Antriebsleistungen

größer als 700 PS verfügbar sein.

Mit Blick auf die kommende Euro-6-Norm hat der Achsenspezialist die 18X

mit einer Übersetzung von 2.47 konzipiert, nach Unternehmensangaben

die schnellste Übersetzung in Europa, die so in Verbindung mit niedrigen

Drehzahlen des Motors für einen guten Verbrauch der Antriebe sorgen soll.

Des Weiteren präsentierte Arvin Meritor in Hannover das intelligente Logix-

Drive-Achsenkonzept, das als Ergänzung des 2008 neu vorgestellten 17X-

Konzeptes gesehen wird.

(Foto: Arvin Meritor)

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Abgaskontrolle in der Halle

Emissionsschutz. In Lagerhallen, Trailerbeladung und Co. sind oftmals Flurförderzeuge im Einsatz.

Werden diese mit Diesel angetrieben, sind entsprechend den gesetzlichen Vorgaben wiederkehrende

Abgas- und Rußmessungen erforderlich. Eine Messaufgabe, für die IMR ein portables Gerät anbietet.

Das IMR 1400 diga beinhaltet nach

Herstellerangaben alle Funktionen,

die für Messungen an gasund

dieselbetriebenen Flurförderzeugen

benötigt werden. Das Zubehör, die beheizte

Abgassonde sowie das elektronische

Auswertegerät zur Bestimmung der

90 NFM 11/2010

Rußzahl findet im Koffer des Messgerätes

Platz. Die Messung mit dem Gerät erfolgt

menügeführt. Über eine eingebaute Pumpe

saugt das IMR 1400 diga kontinuierlich

Abgas durch die im Abgasrohr befestigte

Sonde an. Die Messergebnisse

werden auf dem beleuchteten Display

RECHTLICHER HINTERGRUND: TRGS DER BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)

Nach § 7 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) müssen Arbeitgeber

für die Gefährdungsbeurteilung feststellen, inwieweit

Beschäftigte bei ihrer Tätigkeit Dieselmotoremissionen (DME)

ausgesetzt sind. Der Arbeitgeber hat bei Festlegung von Schutzmaßnahmen

die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) zu

beachten. Bei ihrer Einhaltung kann er davon ausgehen, dass er

die in der Gefahrstoffverordnung gestellten Anforderungen erfüllt

hat. Er kann davon abweichen, wenn er durch andere Maßnahmen

zumindest in vergleichbarer Weise den Schutz der Gesundheit

und die Sicherheit der Beschäftigten gewährleistet. Verstö-

angezeigt. Dank kontinuierlicher Arbeitsweise

können so ohne Unterbrechung

verschiedene Lastbereiche durchgefahren

werden. Die Ergebnisse werden entweder

mit dem eingebauten Thermodrucker

protokolliert oder können im Messwertespeicher

des Gerätes abgelegt werden.

ße können nach § 25 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 5 der Gefahrstoffverordnung

mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet

werden. Werden das Leben oder die Gesundheit eines anderen

gefährdet, dann ist auch eine strafrechtliche Ahndung möglich

(§ 25 Abs. 2 GefStoffV). Darüber hinaus kommt bei einer Schädigung

die Verfolgung als Körperverletzung infrage.

Die damit verbundenen Tätigkeiten können von der Behörde eingestellt

werden. Insgesamt soll das Arbeitsverfahren so gestaltet

werden, dass DME nicht frei werden, soweit dies nach Stand

der Technik möglich ist. Ist dies nicht möglich, sind Maßnahmen


Überwachen von Dieselemissionen. (Fotos: Gazeley, IMR)

Aus diesem Speicher können sie

dann später über einen Drucker

oder die serielle RS-232-Schnittstelle

ausgegeben werden. Die so

entstehenden Protokolle erhalten

dabei automatisch Datum

und Uhrzeit der Messung.

Partikelmessung

In einem Untermenü wird die

Rußmessung (Partikelmessung)

gestartet. Vor dem Programmstart

wird ein Filterpapier in die

Aufnahme am beheizten Sondenkopf

eingelegt. Elektronisch

geregelt, saugt das IMR 1400 diga

eine definierte Abgasmenge an.

Dank Sondenheizung soll die

Auswertung der Rußzahl nicht

durch Kondensation des Abgases

beeinträchtigt werden. Das Display

zeigt die Temperatur am

Sondenkopf an. Ein elektronisches

Densitometer, das zum Lieferumfang

gehört, bestimmt die

Rußzahl laut IMR mit einer Genauigkeit

von 0,1 RZ. Das Ergebnis

wird direkt in das IMR 1400

diga übernommen. Die Akkubetriebszeit

gibt IMR mit sechs

Stunden an. Das komplette System

wiegt 8,5 kg.

zu treffen, mit denen die Abgase gemindert werden. Entsprechend

den gesetzlichen Vorgaben fordern Berufsgenossenschaften für dieselgetriebene

Flurförderzeuge in ganz oder teilweise geschlossenen

Arbeitsbereichen wiederkehrende Abgas- und Rußmessungen (TRGS

554, 4.2.4 und Anlage 3). Die Wiederholungszeiträume sollen dabei

abhängig von der Nutzungsdauer und der Art des Treibstoffes

erfolgen. Sofern die Abgase eines Dieselmotors nicht ständig durch

ein Onboard-Diagnostic-System (OBD) mit Partikelsensor überwacht

werden, ist der Motorzustand spätestens nach 1500 Betriebsstunden,

mindestens jährlich, zu überwachen.


Zubehör

RÄDER UND REIFEN

Der Jubilar aus Wuppertal

Nachdem Schmiedespezialist Alcoa im Jahr 1978 das

erste Leichtmetallrad in Europa verkaufen konnte, feierte

man jetzt neben dem mehr als 30-jährigen Vertriebsjubiläum

auch die Auslieferung des fünf-millionsten Rades in

Europa. Das Rad wird zukünftig an einem Kippsattelauflieger

der Firma Rolf Augst Baustoffe aus Wuppertal

unterwegs sein. Beim Radtyp selbst handelt es sich um

ein Dura-Bright-Rad der Größe 22.5 x 11.75 ET 120 an

einem Auflieger, der von Meierling im westfälischen Hagen

gefertigt worden ist. Das Unternehmen Rolf Augst Baustoffe

setzt derzeit 22 Lkw sowie die gleiche Anzahl an

Trailern insbesondere für den Bausstofftransport ein. Bei

den Aufliegern stammen 16 Fahrzeuge aus dem Hause

Meierling, sind dabei in Vollaluminiumbauweise konzipiert

und sollen so eine maximale Nutzlast ermöglichen. „Seit

mehr als zehn Jahren sind wir Alcoa-Kunde. Alle unsere

Fahrzeuge sind mit Alcoa-Rädern ausgestattet.

Neben den Gewichtsvorteilen

für eine höhere Nutzlast

ist auch das Erscheinungsbild

der Lkw und der Räder

sehr wichtig“, so Geschäftsführer

Thomas Angst.

SICHERHEITSSYSTEME

Effektives Doppel

Starker Regen, Schneetreiben oder Nebel –

es gibt Situationen, in denen auch die besten

Kameras an ihre Grenzen stoßen. Fußgänger,

Fahrzeuge oder Poller können dann

schneller aus dem Blickfeld verschwinden.

Intelligente Kameras kombiniert mit Ultraschall-Sensoren

sollen diese Sicherheitslücken

schließen. Wie das von Motec entwickelte

System die Informationen liefert,

die der Lkw-Fahrer braucht, war erstmals

92 NFM 11/2010

(Foto: Alcoa)

auf der IAA Nutzfahrzeuge zu sehen. Alltag

in der Logistik: Der Fahrer legt den Rückwärtsgang

ein, rangiert seinen Lkw routiniert

an die Laderampe. Die Rückfahrkamera

liefert ihm dazu Bilder von der Zufahrt.

Was sie nicht zeigen kann, sind zwei Personen,

die sich von der Seite nähern. Dennoch

ist der Fahrer gewarnt. Sensoren haben die

potenzielle Gefahr bereits erfasst. Auf dem

Monitor wird ein dreieckiges Warnzeichen

eingeblendet.

Ein Beispiel dafür, wie integrierte Systemlösungen

die Kameraüberwachung an Nutz-

Schnell-Lauftore für schnelle Logistik-Ketten. (Foto: Efaflex)

Präzise und langlebig

Hersteller vertrauen auf EFAFLEX-Tore

Speziell im Industriezweig der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie

gilt es als Herausforderung, dem permanenten

Wettbewerbsdruck mit stetig steigendem Qualitätsanspruch

zu marktgerechten Preisen zu begegnen. Viele

wichtige Faktoren müssen dazu koordiniert werden.

Schneller Lauf. Schneller Materialfluss, perfekter Produktionsablauf,

geringste Durchlaufzeiten, rationalisierte

Logistik und vor allem höchste Verfügbarkeit der integrierten

Systeme sind dabei von erheblicher Bedeutung.

Bei Mercedes-Benz leisten Schnell-Lauftore von EFAFLEX

weltweit einen wichtigen Beitrag dazu, den innerbetrieblichen

Materialfluss effizient zu rationalisieren.

fahrzeugen künftig noch effektiver und sicherer

machen können. Das von Motec entwickelte

System kombiniert Ultraschall-Sensoren

mit einer Kamera, die bei Annäherung

des Fahrzeuges an Hindernisse verschiedene

Warnsymbole einblendet. Bis zu acht am

Lkw und/ oder Anhänger angebrachte Sensoren

„tasten“ die Umgebung des Fahrzeuges

permanent ab und registrieren

Menschen, Gebäude oder Gegenstände in

unmittelbarer Nähe des Fahrzeuges.

Die Signale werden in der Kamera ausgewertet,

in Warnsymbole „übersetzt“ und zu-


Hoher Qualitätsanspruch. Mercedes-Benz folgt seiner

Firmenphilosophie und seinem Qualitätsanspruch nicht

nur in der Produktion hochwertigster Fahrzeuge. Auch

bei der Ausrüstung der Produktionshallen legt der Automobilhersteller

größten Wert auf ein gutes Verhältnis

zwischen Kosten und Nutzen. Deshalb haben sich die

Planer nicht nur in Deutschland, sondern z. B. auch in

Brasilien und Argentinien seit Jahren für Schnell-Lauftore

von EFAFLEX entschieden.

Kontinuierlicher Betrieb. Wenn die Fertigung im Drei-

Schicht-Betrieb läuft und die Bänder „Just-in-Time“ beschickt

werden sollen, dann wird den dazwischen geschalteten

Schnell-Lauftoren alles abverlangt: Präzise Funktion

und absolute Zuverlässigkeit sind erforderlich, damit die

Fahrzeugteile ungehindert ans Band transportiert werden

können. Das bieten die Efaflex-Tore.

sammen mit dem Bild der jeweils aktivierten Kamera auf

dem Monitor angezeigt. Die Vorteile: Das Motec-System

ist als eigenständiges System ohne übergeordneten

Bordrechner konzipiert.

(Foto: Motec)

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