der-Bergische-Unternehmer_0217

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

02

2017

aus ALT

mach NEU

Revitalisierung von Bestandsimmobilien - für die Region wichtig

und ausserdem ein bedeutender Wirtschaftsfaktor

24 Wirtschaft

Startup Manug0o aus Solingen:

Produktideen in Hülle und Fülle

36 Unternehmen

Verstehen Sie Deutschland?

Mit Sprache zum Erfolg

42 Im Fokus

Betriebskitas:

Gut betreut bis Feierabend


Speisen: aus den besten Zutaten.

Lohn: in den besten Händen.

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Wir freuen uns sehr über die gute Resonanz, mit der Sie im letzten Monat die erste

Ausgabe unseres Magazins „der Bergische Unternehmer“ begrüßt haben. Zahlreiche

zustimmende Telefonanrufe, nette und anerkennende Mails und viele persönliche

Gespräche zeigen uns, dass wir mit unserer Idee, ein unabhängiges, informatives

Wirtschaftsmagazin für die bergische Region auf den Weg zu bringen, genau

richtig liegen.

Vom Unternehmer für Unternehmer – dieser Maxime bleiben wir treu und

wenden uns damit in einer Auflage von 30.000 Exemplaren an Unternehmer und

Entscheider in der bergischen Region, in Teilen des Kreises Mettmann sowie des

Oberbergischen Kreises und Schwelm.

Auch mit der Themenauswahl haben wir im Januar-Heft offenkundig ins Schwarze

getroffen, wie uns vielerlei Reaktionen aus den Unternehmen gezeigt haben. Auf

diesem ersten Erfolg wollen wir aufbauen und präsentieren Ihnen nun unsere Nummer

2. Wie Fachleute bestätigen, ist Wohnen und Arbeiten im Altbau eine Vorstellung,

der zunehmend viele Menschen etwas abgewinnen können. Welche reizvollen

Beispiele es dazu im bergischen Raum gibt, stellen wir Ihnen in unserem Titelthema

vor. Dabei ist Revitalisierung von Altbauten hinsichtlich des großen Bestands von

teilweise denkmalgeschützten Objekten in unseren Breiten für die Quartiersentwicklung

und auch mit Blick auf die geringfügigen Flächenressourcen von Gewerbeflächen

enorm wichtig. Und nicht zuletzt ist dieses Feld hinsichtlich der vielen

beteiligten Projektentwickler, Architekten, Baufirmen und Handwerker auch ein

edeutender Wirtschaftsfaktor.

Erneut bringen wir Sie in Kontakt mit interessanten Unternehmen in der Region,

die Rubrik „Startup“ ist natürlich auch wieder vertreten. Und wir lassen Sie nach

Bali reisen, das abseits des touristischen Mainstreams wahrhaft traumhafte Urlaube

ermöglicht. Zudem haben wir einige Veranstaltungstipps für Sie zusammengestellt,

die außergewöhnliche Unterhaltung und einen Einblick in das reiche Kulturleben

vor Ort bieten.

Herzlichst Ihre

Katja Weinheimer

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der Bergische Unternehmer 02|17 1


INHALT

12 Titel

Aus alt mach neu

In Zeiten knapper werdender Flächenressourcen gewinnt der

Gebäudebestand immer mehr an Bedeutung. Sanierungen und

Nutzungsänderungen bringen dabei wahre Perlen hervor.

36

Yasemin Sahin weiß:

Nur Sprachkompetenz

bringt Integrationserfolg.

46

Was wir machen, ist

Kindergarten: Tim Seidel

von Kita/Concept

2 www.bvg-menzel.de


50

Trip to Bali: Die indonesische Insel

ermöglicht als Fernreiseziel einen

abwechslungsreichen, kulturell

spannenden Urlaub.

Namen & Nachrichten

4 Lindner besucht Vaillant

5 Mehr Jobs im Bergischen

5 Solida: neue Geschäftsführerin

6 Fünf Millionen für Bildung und

Forschung

6 Metall- und Elektroindustrie:

Optimismus überwiegt

7 Vom Startup zum erfolgreichen

Dienstleister

8 „Aufbruch am Arrenberg„

9 Handwerksbetriebe: Betriebsberater

sind gefragt

9 Neuer Honorarprofessor

11 Starkes Team

Titel

12 Aus Alt mach Neu - vom Aschenputtel

zur Prinzessin

22 Interview: Maßgeschneiderte Lösungen

Aus den Unternehmen/Startup

24 Manugoo: Neue Produktideen

Aus der Praxis

26 Recht / Finanzen / Steuern

Aus den Unternehmen/Porträt

30 Küchen aus dem Tal

32 C.A. Picard weltweit

Aus der Region

36 Jungunternehmen des Jahres 2016

International Education Centers

GmbH

38 Wupperverband:

Sauberes Wasser für die Region

40 Der Kommentar von Dietrich W.

Thielenhaus

Im Fokus

42 Betriebskita: Gut betreut bis

Feierabend

Erfolgreich Bergisch

46 Unter uns: Kita-Concept mit

Tim Seidel

Bergisches Land geht aus

48 Restaurant Spatzenhof

Für Sie endeckt

50 Trip to Bali

Handelsregister

52 Handelsregister

Vorschau

56 Vorschau / Impressum

der Bergische Unternehmer 02|17 3


NAMEN & NACHRICHTEN

FDP-Vorsitzender Christian Lindner

besucht Vaillant Group

„Rest-Cent-Spende“

für Dunkelziffer e.V.

Foto: Vaillant Group

Christian Lindner, Bundesvorsitzender der Freien Demokraten

und Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW, hat

den Heiztechnikhersteller Vaillant Group für einen Dialog

über die Energie- und Klimaschutzpolitik im Heiztechnikmarkt

besucht. Gemeinsam mit Dr. Carsten Voigtländer, Vorsitzender

der Vaillant Group Geschäftsführung, und Andreas

Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen

Heizungsindustrie (BDH), erörterte der FDP-Politiker

am Firmensitz in Remscheid die Bedeutung von nachhaltigen

Lösungen für die Energiewende im Wärmemarkt. „Die Industrie

stellt schon heute hocheffiziente Technologien für die

Energiewende im Wärmesektor zur Verfügung. Die Aufgabe

der Politik ist es, ein Umfeld für eine marktwirtschaftliche

Umsetzung zu schaffen und einen realistischen Fahrplan

vorzulegen“, sagte Lindner. Als einer der technologischen

Schrittmacher der Energiewende setzt die Vaillant Group auf

nachhaltige und hocheffiziente Heizsysteme. Im Wärmemarkt

bestehen immense Energie- und CO2-Einsparpotentiale,

denn 14,5 Millionen deutsche Heizungsanlagen sind veraltet.

„Eine gravierende Zahl, da 90 Prozent der Energie in

Gebäuden für Wärme und Warmwasser verwendet werden“,

erläuterte Vaillant Group Geschäftsführer Voigtländer. „Um

diese Einsparpotentiale zu nutzen, brauchen wir zukunftsfähige

Technologien, ein innovationsfreundliches Marktumfeld

und einen Schulterschluss zwischen Industrie, Politik und

Gesellschaft.“

Der Vorstandsvorsitzende der Barmenia

Versicherungen, Dr. Andreas Eurich,

übergab jetzt eine Spende in Höhe von

9.929,38 Euro an Dunkelziffer e.V. Der

symbolisch überreichte Scheck wurde

durch Julia Gommeringer entgegengenommen.

Insgesamt 871 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Barmenia im Innen-

und Außendienst haben sich an der

„Rest-Cent-Spende“ beteiligt und ein

Jahr auf ihre Netto-Cent-Beträge hinter

dem Komma der monatlichen Gehaltsabrechnung

verzichtet. Die einbehaltenen

Cent-Beträge in Höhe von 4.929,38 Euro

wurden zum Ende des Jahres um eine

Unternehmensspende in Höhe von 5.000

erhöht. Dunkelziffer e.V. kämpft gegen

sexuellen Missbrauch von Kindern und

gegen Kinderpornographie mit Therapie,

Beratung, Prävention und Fortbildung.

Mit seinen Projekten unterstützt der Verein

Kinder mit sexueller Gewalterfahrung,

ihre Vertrauenspersonen und alle,

die beruflich oder privat mit dem Thema

in Berührung kommen.

Dr. Carsten Voigtländer,

Vorsitzender

der Vaillant Group

Geschäftsführung,

Christian Lindner,

Bundesvorsitzender

der Freien Demokraten

und Vorsitzender

der FDP-Landtagsfraktion

NRW und

Andreas Lücke,

Hauptgeschäftsführer

des Bundesverbands

der DeutschenHeizungsindustrie

(BDH)

(v.l.n.r.) erörterten

die Bedeutung von

nachhaltigen Lösungen

für die Energiewende.

Barmenia-Vorstandsvorsitzender

Dr. Andreas Eurich

und Julia Gommeringer von

Dunkelziffer e.V.

4 www.bvg-menzel.de


Der Arbeitsmarkt im Städtedreieck:

Jahresbilanz 2016

SOLIDA erweitert

Geschäftsführung

Foto: BAA

Martin Klebe,

Chef der Agentur für

Solingen-Wuppertal

29.061 Menschen waren im bergischen Städtedreieck im Dezember arbeitslos, 173

oder 0,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Diese Zahlen meldet die Agentur für Arbeit

Solingen-Wuppertal in ihrer Jahresbilanz 2016. Danach suchten Arbeitgeber

3.954 Arbeitskräfte, 18 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Beschäftigung stieg um

3.293 Personen oder 1,6 Prozent, die Arbeitslosenquote sank auf 9,1 Prozent im

Bergischen Städtedreieck. Die Arbeitslosigkeit ausländischer Staatsbürger ist deutlich

gestiegen. „Auch wenn es viele Herausforderungen gab, blieb der Arbeitsmarkt

im Jahr 2016 stabil. Der robuste Arbeitsmarkt hat den verstärkten Zuzug geflüchteter

Menschen aufgefangen. Die Arbeitslosigkeit sank, die Beschäftigung und die Arbeitskräftenachfrage

der Unternehmen im bergischen Städtedreieck stiegen“, resümiert

Martin Klebe, Chef der Agentur für Solingen-Wuppertal. Weil die Nachfrage

nach Arbeitskräften deutlich gestiegen ist, rechnet man für 2017 mit großen Chancen

auf dem örtlichen Arbeitsmarkt. „Wir möchten mehr arbeitslose Menschen qualifizieren,

damit die freien Stellen gut besetzt werden können“, so Martin Klebe.

SOLIDA, Remscheider Hersteller von

Einsteckwerkzeugen, baut seine Geschäftsführung

aus. Zur strategischen

Zukunftsausrichtung verantwortet Julia

Broy (Foto) mit den Handlungsschwerpunkten

Vertrieb und Marketing sowie

Personalentwicklung gemeinsam mit

Thomas Schäfer die Führung und Entwicklung

des Unternehmens. Julia Broy

war in der Bankenbranche, als Coach und

externe Beraterin für mittelständische

Unternehmen tätig. Zuletzt lag ihr Kerngebiet

im Aufbau und in der Steuerung

von Vertriebsorganisationen. Bereits in

den letzten beiden Jahren hat die Betriebswirtin

SOLIDA bei der Gestaltung

des Markenauftritts und der Neuausrichtung

des Vertriebs unterstützt.

Foto: SOLIDA

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der Bergische Unternehmer 02|17 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Fünf Millionen Euro für Bildung

und Forschung

EWR: Ökostrom für

12.000 Haushalte

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt mit über fünf Millionen

Euro Bundesmitteln erfolgversprechende Projekte in Solingen und Remscheid.

Hierzu zählen öffentliche Vorhaben ebenso wie viele Projekte innovativer Firmen, die

zukunftsorientiert eigene Forschung betreiben oder in der Bildungsarbeit aktiv sind.

Darauf weist Jürgen Hardt, Bundestagsabgeordneter für Remscheid, Solingen und

Wuppertal II, hin. Das Förderspektrum sei breit gefächert. Thematisch wird an den

unterschiedlichsten Projekten von Abwasserreinigung, über Elektromobilität bis hin

zu Sonderlegierungen geforscht. Projekte zur kulturellen Bildung, zur Integration

Neuzugewanderter und zum demographischen Wandel stünden auf der Liste der geförderten

Projekte. Zu den geförderten

Maßnahmen zählen

zum Beispiel die Projekte

„Grün statt grau“ – Gewerbegebiete

im Wandel“ in Remscheid

und „Nutzerzentrierte Elektromobilität“

der Schmitz Horn

Treber GmbH in Solingen.

Foto: Katja-Julia Fischer“

Jürgen Hardt,

Bundestagsabgeordneter

für Solingen, Remscheid,

Wuppertal II

Rechnet man das Engagement des Remscheider

Energiedienstleisters EWR an

der lokalen, überregionalen und regenerativen

Energieerzeugung zusammen,

dann produzierte die EWR GmbH - inklusive

ihres Anteils an den Beteiligungen

- in 2016 Ökostrom von rund 42 Millionen

Kilowattstunden, das heißt für

rund 12.000 Haushalte in Remscheid. Mit

dieser regenerativ erzeugten Strommenge

werden jährlich über 30.000 Tonnen CO2

eingespart. Die eigene Energieerzeugung

der EWR basiert auf regenerativen Energieerzeugungsanlagen

in Remscheid und

der überregionalen Energieerzeugung. So

wurden in 2016 in Kooperation mit der

Thüga Erneuerbare Energien GmbH &

Co. KG (THEE) die Windparks Teuschenthal/Wansleben

in Sachsen-Anhalt

und Külsheim in Baden-Württemberg in

Betrieb genommen.

Weitere Informationen unter

www.ewr-gmbh.de

Metall- und Elektroindustrie:

Optimismus überwiegt

Foto: ewr-gmbh

Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Wuppertal und Niederberg sind

optimistisch ins neue Jahr gestartet. Basis hierfür ist eine nach wie vor solide Geschäftslage

mit einer überwiegend guten bis zufriedenstellenden Auftragsentwicklung.

Die Ertragserwartungen haben sich zudem im Vergleich zum Vorjahr deutlich

verbessert. Die Zahl der Arbeitsplätze bleibt stabil. Das ist das Ergebnis einer aktuellen

Umfrage des Arbeitgeberverbandes der Metallindustrie von Wuppertal und Niederberg

e.V., an der sich ein Viertel der Mitgliedsunternehmen beteiligt hat. Danach

bewerten 76 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut bis befriedigend.

65 Prozent gehen auch von einer gleichbleibend bis guten Entwicklung in den

nächsten sechs Monaten aus. Allerdings befürchtet ein gutes Drittel der Betriebe keine

Verbesserung ihrer derzeit schlechten Geschäftslage. „Die Ergebnisse zeigen deutlich,

dass die Voraussetzungen in den Unternehmen für ein wirtschaftlich verbessertes

Jahr 2017 vorhanden sind. Besonders erfreulich ist auch, dass die

Investitionsbereitschaft zugenommen hat“, betont der Verbandsvorsitzende Bernhard

Mecking. Es bleibe nur zu hoffen, dass etwa die Androhung von Zöllen und Handelsbeschränkungen

durch die USA oder der angekündigte Brexit die konjunkturelle Dynamik

nicht bremst.

6 www.bvg-menzel.de


Vom Startup zum

erfolgreichen Dienstleister

Neuer Gesellschafter

bei der Wuppertal

Marketing GmbH

Foto: Ceteq

Die Information Consulting Group

GmbH ist neuer und damit 27. Gesellschafter

der Wuppertal Marketing

GmbH. Das Wuppertaler Unternehmen

vereint Consulting, Marketing und Kommunikation

sowie Sportmanagement unter

einem Dach. Die Wuppertal Marketing

GmbH wurde am 2. Juni 2005 ins

Leben gerufen, um Image und Bekanntheitsgrad

der Stadt zu steigern. Die Vorzüge

Wuppertals als Reiseziel und als Ort

für Wirtschaft, Wohnen, Wissenschaft,

Bildung, Kultur und Kreativität sollen

herausgestellt und die Identifikation der

Einwohner mit ihrer Stadt werden.

Das Softwareunternehmen Ceteq hat sich auf den Südhöhen in Wuppertal 14 Jahren vom

Start-Up zum renommierten Unternehmen mit derzeit 55 Mitarbeitern entwickelt. Mit einem

Neubau im Gewerbegebiet Vorm Eichholz hat man ein weiteres klares Bekenntnis

zum Standort abgegeben. 2003 wurde Ceteq als Beratungs-, Entwicklungs- und Schulungsunternehmen

gegründet. Der Erfolg mit hochspezialisierten IT-Dienstleistungs- und

Softwarelösungen stellte sich schnell ein und so erhielten Gründer und Geschäftsführer

Dr. Tariq Odeh und sein Team bereits 2004 den Wuppertaler Wirtschaftspreis in der Kategorie

„Start-Up“. Seinerzeit hieß der Firmensitz noch W-tec, 2010 war man dem Wuppertaler

Technologiezentrum, zu dessen Gesellschaftern man heute gehört, dann entwachsen.

Weitere Informationen unter

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der Bergische Unternehmer 02|17 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Starke Binnennachfrage

trägt die Konjunktur

„Aufbruch am Arrenberg“

bei der E-world 2017

Die deutsche Wirtschaft ist laut Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums

im Jahr 2016 um preisbereinigt

1,9 Prozent in einem unruhigen außenwirtschaftlichen

Umfeld solide gewachsen, nach einem Anstieg des

Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,7 Prozent im vorangegangenen

Jahr. Das Wachstum fiel damit geringfügig

stärker aus, als in der Herbstprojektion der Bundesregierung

vorhergesagt. Die Entwicklung wurde rechnerisch

von der Binnennachfrage getragen, so die Einschätzung

des Bundeswirtschaftsministeriums. Vor

allem die staatlichen und privaten Konsumausgaben,

aber auch die Bauinvestitionen legten kräftig zu. Die

Investitionen in Ausrüstungen erhöhten sich ebenfalls,

aber verhaltener. Mit der starken Binnennachfrage nahmen

die Importe stärker zu als die Exporte, so dass der

Wachstumsbeitrag des Außenhandels leicht negativ

ausfiel. Das positive Jahresergebnis unterstreiche, dass

sich die Konjunktur in Deutschland im Jahresschlussquartal

2016 belebt hat. Die verhaltene Entwicklung im

dritten Quartal sei überwunden. Darauf deuten unter

anderem die soliden Produktions- und Umsatzzahlen in

der Industrie hin. Die Bautätigkeit hat sich in den letzten

Monaten ebenfalls positiv entwickelt. Zudem stellt

sich das außenwirtschaftliche Umfeld etwas freundlicher

dar. Insgesamt bleibt aus Sicht des Ministeriums

das Bild einer soliden, stark binnenwirtschaftlich getriebenen

Konjunktur bestehen.

Auf der E-world 2017 präsentierte die KlimaExpo.NRW vom 7.

bis 9. Februar in Essen, was Nordrhein-Westfalen schon heute

für das Klima von morgen unternimmt. Mit dabei war auch das

„Klimaquartier Arrenberg“ aus Wuppertal. Damit bringt der

Verein „Aufbruch am Arrenberg“ das Quartier energetisch auf

Vordermann – bis 2030 soll der ganze Arrenberg CO2-neutral

werden. Ein Nachbarschaftsnetzwerk mit rund 120 Mitgliedern

bemüht sich um das regionale Engagement kleiner und mittelständischer

Unternehmen, führt ein Stadtteilbüro und organisiert

diverse Bürgerprojekte, die auch auf der Messe in Essen

vorgestellt wurden. Die E-world energy & water gilt als Leitmesse

der europäischen Energie- und Wasserwirtschaft. Themen

sind innovative Lösungen für

die Energieversorgung der Zukunft

– von der Erzeugung über Transport

und Speicherung bis zu Handel, Effizienz

und grünen Technologien.

Solingen-Messe:

Termin steht fest

Das zehnjährige Jubiläum der Solingen-Messe wird am 8. und 9.

Juni 2018 in der Eissporthalle Solingen ausgetragen. An zwei

Messe-Tagen haben Besucher wieder die Möglichkeit, die Weltmarke

zu erleben. Gemeinsam mit allen Ausstellerinnen und

Ausstellern der vergangenen Solingen-Messe hat sich die Wirtschaftsförderung

Solingen als Veranstalterin zusammengesetzt

und den Entschluss gefasst, die Messe auf das Jahr 2018 zu terminieren.

Die 2.000 Qua-dratmeter große Eissporthalle hat sich als

gute Location bewährt und soll erneut Austragungsort für die Solingen-Messe

sein. Erste Planungen sollen schon bald beginnen.

Neuer Gesellschafter bei der

Wuppertal Marketing GmbH







Die Information Consulting Group GmbH ist neuer und damit

27. Gesellschafter der Wuppertal Marketing GmbH. Das

Wuppertaler Unternehmen vereint Consulting, Marketing und

Kommunikation sowie Sportmanagement unter einem Dach.

Die Wuppertal Marketing GmbH wurde am 2. Juni 2005 ins

Leben gerufen, um Image und Bekanntheitsgrad der Stadt zu

steigern. Die Vorzüge Wuppertals als Reiseziel und als Ort für

Wirtschaft, Wohnen, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Kreativität

sollen herausgestellt und die Identifikation der Einwohner

mit ihrer Stadt herausgestellt werden.

8 www.bvg-menzel.de


Honorarprofessur für Sparkassenmitarbeiter

Dr. Svend Reuse

Dr. Svend Reuse, bei der Stadtsparkasse Remscheid

Bereichsleiter für die Gesamtbanksteuerung, den Jahresabschluss

und das Aufsichtsrecht, ist von der FOM

Hochschule für Berufstätige Essen zum Honorarprofessor

ernannt worden. „Wir sind stolz, dass wir einen

so anerkannten Experten zu unseren Mitarbeitern

zählen dürfen“, gratulierte Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender

der Stadtsparkasse Remscheid. Seit mehr

als zehn Jahren lehrt Reuse nebenberuflich als Dozent

an der FOM und schafft dabei den Brückenschlag

zwischen Berufspraxis, Forschung und Lehre. Seit

dem Wintersemester 2005 ist Reuse als Lehrbeauftragter

der FOM Hochschule an den Hochschulzentren

Essen, Düsseldorf, Köln und Dortmund tätig. Seine

Schwerpunkte liegen in den Bereichen

„Finanzmarktaufsicht“, „Financial Management“,

„Corporate Finance“ und „Zinsrisikomanagement“.

Honorarprofessor Dr.

Svend Reuse (Mitte)

freut sich mit FOM

Dekan Prof. Dr. Dr.

habil Eric Frère

(links) und Rektor

Prof. Dr. Burghard

Hermeier über die

Ernennungsurkunde.

Foto: Tom Schulte/FOM

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der Bergische Unternehmer 02|17 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Rund 500 Gäste begrüßen

das Jahr des Feuerhahns

Neuanfang für die

Clemens-Galerien

Foto: WF-Wuppertal, Rademacher

Die Resonanz auf das Chinesische Frühjahrsfest zeigt die große

Community in Wuppertal. Auf Einladung der chinesischen Studentenvereinigung

der Bergischen Universität feierten jetzt rund

500 Gäste in der Uni-Mensa. Das chinesische Neujahr (Chinesisches

Frühlingsfest) liegt zwischen dem 20. Januar und dem 21.

Februar eines Jahres. Es beginnt mit dem neuen Mond des ersten

Monats des neuen Jahres. Der für Chinesen wohl wichtigste Feiertag

wird seit vier Jahren auch in Wuppertal offiziell gefeiert.

Unterstützt wurden die Feierlichkeiten vom China Competence

Center der Wirtschaftsförderung Wuppertal und dem chinesischen

Generalkonsulat Düsseldorf. Das rund zweistündige

Abendprogramm bot interessante Einblicke in die chinesische

Kultur.

Die chinesische Community

in Wuppertal

wächst. Das zeigte

auch die Feier des

Frühlingsfestes in der

Mensa der Bergischen

Universität.

Die Clemens Galerien in Solingen wurden

erneut verkauft. „Wir setzen darauf,

dass die neuen Eigentümer schon bald ein

tragfähiges Konzept vorlegen mit einer

Angebotsstruktur, die dem zentralen

Standort gerecht wird und unsere Innenstadt

belebt“, sagt Solingens Oberbürgermeister

Tim Kurzbach. Vor rund anderthalb

Jahren war die Gruppe CR

Investment Mangement GmbH an den

Start gegangen, um das Einkaufscenter

am Mühlenplatz zum innerstädtischen

Outlet-Center zu entwickeln. Das Projekt

scheiterte – sehr zum Ärger der Stadtspitze.

Nun gelte es, nach vorne zu blicken,

betont Stadtdirektor Hartmut Hoferichter.

Mit der neuen Eigentümerin, einer Gruppe

Schweizer Privatinvestoren, soll kurzfristig

über das weitere Vorgehen, die

künftige Konzeption und den vorgesehenen

Zeitplan gesprochen werden.

Tim Kurzbach,

Oberbürgermeister der

Stadt Solingen

Foto: Stadt Solingen

Handwerksbetriebe investieren in Personal und neue Anlagen:

Betriebsberater sind gefragt

Der Konjunkturmotor im Handwerk läuft auf Hochtouren,

berichtet die Handwerkskammer Düsseldorf und nimmt dabei

Bezug auf die Ergebnisse ihrer repräsentativen Herbstumfrage.

46 Prozent der befragten Betriebe bezeichnen ihren Geschäftsgang

aktuell als „unverändert“ gut; 43 Prozent verzeichneten

gar eine weitere Belebung seit dem Frühjahr.

Jedes dritte Unternehmen (30 Prozent) berichtet von gestiegenen

Aufträgen. Jedes fünfte Handwerksunternehmen an

Rhein, Ruhr und Wupper konnte in den zurückliegenden

sechs Monaten zusätzliches Personal integrieren. Die Kammer

rechnet für das Handwerk in dieser Region erstmals mit

einem merklichen Anstieg an Mitarbeitern, „obwohl der Zugriff

auf Fachkräfte und Nachwuchs nicht einfacher geworden

ist“, so Kammer-Präsident Andreas Ehlert. Überdies investieren

zwei von zehn Handwerksunternehmen mehr Kapital in

neue Anlagen, Maschinen und Geräte. Bis zu 6.000 Firmenchefs

im Kammerbezirk benötigen allerdings in den nächsten

fünf Jahren einen Nachfolger oder sie müssten schließen. In

dieser Ungewissheit unterließen die Betriebe häufig notwendige

Modernisierungsmaßnahmen, erläuterte Ehlert und mahnt:

„Es lohnt, frühzeitig einen spezialisierten Betriebsberater einzuschalten.“

10 www.bvg-menzel.de


Porsche und HAZET:

ein starkes Team

Foto: Hazet

Porsche und HAZET feiern ihre 20-jährige Partnerschaft im

Motorsport und krönen das Jubiläum mit der Fahrer- und

Marken-Weltmeisterschaft 2016. Die stetige Weiterentwicklung

von Antriebskomponenten und Fahrwerken, von aerodynamischen

Lösungen und der Verlässlichkeit aller Systeme

ist für HAZET als Ausstatter mit Werkzeugen und

Systemlösungen der Ansporn zu Höchstleistungen. Die

Kompetenzen in den Bereichen Hand- und Spezialwerkzeuge,

Drehmoment-Technologie und Betriebs- und Werkstatteinrichtungen

wurden in der zielorientierten Fahrzeug- und

Bauteilentwicklung ebenso genutzt wie während der hochdynamischen

Boxenstopps. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit

soll in 2017 fortgesetzt werden. Das Remscheider Unternehmen

HAZET ist einer der führenden Hersteller von

Qualitäts-Handwerkzeugen, -Werkzeugwagen und -Einrichtungen

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der Bergische Unternehmer 02|17 11


TITEL AUS ALT MACH NEU

Revitalisierung von Bestandsimmobilien –

hinter diesem nüchtern und sachlich klingenden

Begriff verbergen sich gerade im

Bergischen Land wahre Perlen. Schmuckkästchen,

die lange ein trostloses Dasein

fristeten, um mit entsprechendem Knowhow,

Fingerspitzengefühl und Sinn fürs

Detail zu neuem Leben zu erblühen.

12 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 01|17 13


TITEL AUS ALT MACH NEU

Eine Brücke wird geschlagen von

der Vergangenheit in die Zukunft.

Beispiele dafür gibt es in der industriell

geprägten Region rund

um Wuppertal, Solingen und

Remscheid reichlich. Neben erfolgreich sanierten

Privathäusern, Fabrikantenvillen und

auch öffentlichen Gebäuden sind es vor allem

nicht mehr genutzte Industriebauten oder

auch kleinere Betriebsstätten, die einer neuen

Nutzung zugeführt werden. Als da ist etwa

das alte Bahnhofsgebäude in Remscheid-Lennep,

in das nach umfangreicher Sanierung

eine große physiotherapeutische Praxis einge-

Prachtvoll und einladend:

Das imposante

Treppenhaus

im alten Lenneper

Amtgericht, das

heute als Boardinghouse

„Roter Löwe“

Gäste beherbergt.

(Foto l.)

Der Arrenberg in

Wuppertal verbindet

auf eindrucksvolle

Weise Wohnen und

Arbeiten (Foto oben

und rechts). Alter

Gebäudebestand

wurde behutsam saniert

und einer neuen

Nutzung zugeführt.

14 www.bvg-menzel.de


zogen ist. Die alte Post in Solingen ist zu den

„Kölner Höfen“ geworden, wo sich vornehmlich

Arztpraxen, eine Anwaltskanzlei und

Gesundheitsdienstleister angesiedelt haben.

Aus der Tuchfabrik Johann Wülfing & Sohn

in Dahlerau wurde durch das Engagement des

Johann Wülfing & Sohn Museum e.V die Textilstadt

Wülfing. Hier wird Industriegeschichte

erfahrbar, auch für Vermietungen oder einen

Besuch im Museumscafé ist das Areal

interessant.

Wie ein innerstädtisches Quartier revitalisiert

werden kann, zeigt das Beispiel der

Arrenberg’schen Höfe in Wuppertal. Ein Mix

aus Kultur und Freizeit, Jung und Alt, Fitness

und Gesundheit, Kind und Familie, Büros,

Dienstleistungseinrichtungen und innerstädtischem

Wohnen im Grünen entstand und

wurde zum Vorzeigeprojekt. Projektentwickler

war die Firmengruppe Küpper, die zunächst

das ehemalige denkmalgeschützte

Sauerbruch-Klinikum sanierte. „Heute ist es

Vor dem Hintergrund

eines in der ganzen Region

stark vertretenen Mittelstands

kam die Idee auf,

ein Boardinghouse für

Geschäftsreisende, Kunden

und weitere Besucher zu

etablieren.

cool, auf dem Arrenberg zu wohnen“, bilanziert

Thilo Küpper lächelnd die Erfolgsgeschichte

des Projekts. Mit seinem Bruder Boris

leitet der Diplom-Kaufmann das väterliche

Geschäft. Den Fokus seiner Aktivitäten legt

das Wuppertaler Unternehmen auf die Sanierung

von Bestandsimmobilien. Eines der

jüngsten, erfolgreich umgesetzten Projekte

der Küpper-Brüder und ihres Teams ist das

alte Amtsgericht in Lennep. Jahrelang stand

das Objekt leer, bevor es die Aufmerksamkeit

der Firmengruppe auf sich zog. Unter einer

dicken Staubschicht, heruntergekommenem

Interieur und auch Wasserschäden verbarg

sich eine wahre Perle, die heute in zehn Appartements

Gästen ein vorübergehendes Zuhause

bietet. Vor dem Hintergrund eines in

der ganzen Region vertretenen, starken Mittelstands

kam der Gedanke auf, ein Boardinghouse

zu etablieren. In Anlehnung an die rot

schimmernde Fassade wurde das Gästehaus

„Roter Löwe“ getauft. „Der Bedarf für tem-

der Bergische e Unternehmer nehmere 02|17 15


TITEL TE

AUS ALT MACH

NEU

Der Blick auf die Aktenlage

nimmt viel Zeit ein. Bei der

Neunutzung von Bestandsimmobilien

kommt es auch auf

ein gutes Zusammenspiel mit

den Behörden an.

poräres Wohnen war da“, resümiert Thilo

Küpper. Soll heißen: Kunden, Geschäfts- und

Projektpartner, Berater oder Mitarbeitende

von auswärtigen Filialen können hier für die

Dauer ihrer Tätigkeit vor Ort wohnen. Zehn

Appartements stehen dafür zur Verfügung, jedes

trägt den Namen einer internationalen

Metropole, auch die bergischen Großstädte

sind dabei vertreten. Im ehemaligen Gerichtssaal

zum Beispiel wurde in den alten Richtertisch

eine komplette Küchenzeile eingebaut.

Davor ist der Wohnbereich mit einem großen

Sofa, selbstverständlich fehlt ein großer

Flachbildfernseher nicht. Schlafräume und

der bieten umfassenden Komfort. Eine Betreiberin

mit reichlich Erfahrung in der Hotelerie

führt den Geschäftsbetrieb.

Revitalisierung ist demnach viel mehr als nur

eine Instandsetzung, sondern bedeutet, eine

vorhandene Bausubstanz umzugestalten und

in eine neue Zeit zu überführen, so dass die

Nutzung – und dabei meistens eine andere als

die ursprünglich gewählte – wieder möglich

wird. Die Wiederbelebung von Wohn-, Handels-,

Industrie- und Büroimmobilien stellt

dabei Projektentwickler, Architekten und

Handwerker gleichermaßen vor große Anforderungen.

Der wichtigste Faktor sei dabei die

Zeit, sagen die Remscheider Architekten Sophie

und Christof Welke. Das Ehepaar hat

sich seit Jahren mit großem Erfolg auf die Sanierung

– am liebsten denkmalgeschützter –

Gebäude spezialisiert. „Der Bauherr muss

Geduld haben“, betont Sophie Welke. Ein

Jahr Planungs- und ein weiteres Jahr Bauzeit

müsse man bei der Umgestaltung eines historischen

Objektes schon einplanen. Dabei geht

es nicht nur um Umbauten, Renovierungen

und Modernisierung. „Der Blick auf die Aktenlage

nimmt viel Zeit in Anspruch“, erklärt

die Architektin. Die Fragen: Als was ist der

Bau denn ursprünglich mal genehmigt wor-

Sophie und Christof

Welke haben sich

auf die Sanierung

von Altbauten spezialisiert

- am liebsten

denkmalgeschützt.

Ihr

Arbeitsraum ist

eine historische

und umgebaute Feilenschmiede

in

Remscheid.

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TITEL AUS ALT MACH NEU

Von der ersten Idee über die

Skizze bis zum fertig gestellten,

sanierten und für

neue Ansprüche ausgerichteten

Objekt: Hier das Boardinghouse

„Roter Löwe“ in

Remscheid.

18 www.bvg-menzel.de


Alte Bausubstanz und moderne

Technik schließen sich nicht aus.

Auch für Datenleitungen, Server

und Fußbodenheizung lässt sich

Platz schaffen.

den? Gab es Nutzungsänderungen und kommt

die neue Nutzungsidee überhaupt in Betracht,

müssen vor dem Baustart geklärt werden.

Was man indes aus einem geschichtsträchtigen

Gebäude machen kann, zeigt das Remscheider

Architekturbüro Welke in seinem eigenen

Domizil. Die alte, kurz vor dem

Abbruch stehende Feilenfabrik Baisiepen aus

dem Jahr 1850 war ein Wunschobjekt der beiden

Bauexperten. Für die erfolgreiche Revitalisierung

der „Feltenschen Feilenschmiede“

erhielten die Welkes im Jahr 2010 den Rheinischen

Preis für Denkmalpflege. Der weithin

sichtbare und prägnante viereckige Schornstein

steht bis heute. Fortwährende Nutzungsanpassungen

und Erweiterungen bilden heute

mit drei ineinander verzahnten Gebäudeteilen

die heutige Schmiede. Neben dem alten Fachwerkhaus

steht ein Anbau aus den 1920er Jahren,

der durch seine verputzte Schaufassade

und Höhe das Fachwerkhaus dominiert. Gegenüber

liegt das ehemalige, ebenfalls unter Schutz

gestellte Wohnhaus und Kontorgebäude. Als

wichtiges Zeitdokument der frühen Industrialisierung

in Verbindung mit dem Leben in der

Landwirtschaft im 19. Jahrhundert ist das Gebäude

heute Arbeitsplatz und Arbeitsraum der

Architekten. Dass sich alte Bausubstanz und moderne

Technik und vor allem Datentechnik nicht

ausschließen, bestätigen die Bauexperten unisono.

Im Obergeschoss, so führt Christof Welke

vor, ist versteckt unter der Dachschräge der Datenserver

untergebracht. Dämmung, Fußbodenheizung,

Datenleitungen, moderner Einbruchschutz

– alles ist möglich. „Nur eben meistens

nicht nach der Norm und immer so, dass man es

nicht sieht“, schränkt Sophie Welke ein. Für die

Architektin gilt: „Geht nicht, gibt`s nicht. Es ist

aber natürlich eine Frage des Budgets.“

Eine der wichtigsten Aufgaben der Architekten

sei also, in Absprache mit dem Bauherrn einen

bezahlbaren Rahmen für die Maßnahme zu

schaffen. „Da sind wir durchaus auch konserva-

der Bergische Unternehmer nehm

r 02|17 19


TITEL TE

AUS ALT MACH

NEU

Lange stand das alte

Amtsgericht leer, bevor

es zum „Boardinghouse“

wurde (Foto o.r.) Eine

historische Esse kann

nach einer Sanierung

zum Blickfang werden

(Foto l.) Der Arrenberg

atmet Geschichte und

ermöglicht trotzdem modernes

Wohnen und Arbeiten

(Foto r.).

Der Boden in der alten

Feilenschmiede ist neu,

fügt sich aber dennoch

in das geschichtsträchtige

Ambiente ein (Foto

r.u.)

tiv unterwegs. Wir haben nicht den Anspruch,

dass nur die teuerste Variante die beste ist“,

betont sie. Bei ihrem eigenen Objekt hat das

Architekten-Ehepaar Welke vorausschauend

geplant. Danach wäre irgendwann einmal

Wohnen in der alten Schmiede ebenso möglich.

Unabdingbar bei derlei Vorhaben sei,

dass Architekten, Bauherren und Handwerker

ein Team bildeten. Nur mit den Ideen und dem

Fachwissen aller Beteiligten funktioniert`s.

Und auch wenn die Experten ein mögliches

Ergebnis sogleich im Kopf haben, sei jede Sanierung

auch ein Entwicklungsprozess. „Gedanken

und Ideen muss man Raum lassen.

Und entscheidend ist, die Bedürfnisse des

Bauherrn für eine spätere Nutzung genau zu

erfragen.“ Stets gibt es zwei konträre Vorentwürfe,

die weiterentwickelt und diskutiert

werden. Manchmal müsse man auch ganz einfach

einer Variante eine Chance geben –

selbst wenn man ursprünglich von ihr nicht

20 www.bvg-menzel.de


Erfolgreich revitalisierte Altbauten

sind ein Baustein, um

die vom Strukturwandel geschwächte

Region wieder nach

vorne zu bringen. Geht einer

voran, gehen andere mit.

ganz überzeugt gewesen sei. Die Kunst sei

immer, die historische Optik zu erhalten und

gleichzeitig den Komfort von heute zu bieten.

„Dabei ist jedes Haus ein Prototyp. Wir bauen

nichts in Serie“, meint Sophie Welke lächelnd.

Erfolgreich sanierte und revitalisierte Altbauten

sind ein Baustein, um die vom Strukturwandel

geschwächte Region wieder nach vorne

zu bringen, ihr zu neuer Aufmerksamkeit

zu verhelfen und auch um Impulsgeber zu

sein. Dort, wo Flächen begrenzt sind, muss

man Bestehendes sehen, bewerten und wenn

möglich die Chance ergreifen, neue Wege zu

beschreiten. Und wie man bei manchem vergessen

geglaubten Stadtviertel gesehen hat:

Wenn einer voran geht, gehen andere mit.

Die Villa Handicap ist ein

Vorreiterprojekt in dem

Bereich der Inklusion.

Auch hier wurde ein Bestandsbau

genutzt (Foto

oben und Mitte r.) Auf

dem Arrenberg ist in einem

Backsteingebäude

die Music Academy beheimatet

(Foto Mitte l.)

Text: Stefanie Bona

fotos: Welke-Architekten, Firmengruppe

Küpper, BVG

der Bergische Unternehmer 01|17 21


TITEL INTERVIEW

Massgeschneiderte

Lösung

für alte Schätze

Die Revitalisierung von Bestandsimmobilien ist gerade vor dem Hintergrund der dichten Besiedelung

im Bergischen Land und der oft anzutreffenden räumlichen Nähe von Arbeiten und Wohnen von enormer

Bedeutung. Welches Potenzial die bergische Region unter dem Motto „Aus alt mach neu“ aufzuweisen

hat, wissen Sophie Blasberg, Pressesprecherin der Firmengruppe Küpper, und Thilo Küpper,

Mitglied der Geschäftsleitung, sehr gut. Das Wuppertaler Unternehmen saniert schwerpunktmässig

Bestandsimmobilien und hat sich mit zahlreichen Vorzeigeobjekten einen Namen gemacht.

Herr Küpper, Frau Blasberg, nach welchen Kriterien

gehen Sie bei einer Objektsanierung

vor?

Thilo Küpper: Neben dem Blick auf die Substanz

stellen wir uns die Frage: Welche Nutzung

passt hier wohl rein? Was würde da zum Standort,

was zur Immobilie passen? Wenn wir hierauf

Antworten gefunden haben, können wir mit der

Konzeptentwicklung beginnen. Wir bieten maßgeschneiderte

Lösungen, um Immobilien nachhaltig

zu erhalten.

Sophie Blasberg: Dabei picken wir uns aber

nicht nur das raus, was besonders schön ist. Wir

versuchen immer, Altbauten mit viel Kreativität

neues Leben einzuhauchen. Gerade im bergischen

Raum gibt es so viele Objekte, die ganz

einfach zum Stadtbild gehören. Sie verdienen es,

dass man sich mit ihnen beschäftigt.

Gibt es Beispiele, wo Sie sagen würden: Da

geht nichts mehr! Besser abreißen und neu

bauen

Thilo Küpper: Aufgrund der Frühindustrialisierung

hat das Bergische Land deutschlandweit mit

das größte Potenzial an alten, vielfach denkmalgeschützten

Gebäuden. Sie können natürlich zur

Belastung werden, wenn man sich um ihren Erhalt

nicht kümmert. Ausschlusskriterien für eine

Sanierung können Altlasten sein, wenn ich sie

nicht nach den heutigen Maßstäben entsorgen

kann. Bei der Quartiersentwicklung kann es auch

sinnvoll sein, einige Gebäude oder Gebäudeteile

abzureißen, um einfach mehr Freiflächen zu gewinnen.

Ein genauer Blick lohnt sich immer.

Denn Objektsanierung ist auch ein wichtiges The-

ma, wenn es darum geht, Gewerbeflächen zu erhalten.

Gerade weil es in unserer mittelständisch

geprägten Region viele kleinere Industrieareale,

aber nicht mehr so viele Möglichkeiten für neue

Gewerbeansiedlungen gibt.

Sophie Blasberg: Bei aller Liebe zum Thema

Altbausanierung muss sich für ein Unternehmen

natürlich die Revitalisierung auch rechnen. Da

sind wir schnell beim Thema Schrottimmobilien.

Auch bedingt durch die aktuelle Marktlage mit

günstigen Zinsen gibt es häufig eine Diskrepanz

zwischen den Erwartungen der Eigner und dem

tatsächlichen Marktwert.

Stichwort Quartiersentwicklung: Schaut man

in den bergischen Städten genau hin, sieht

man vielerorts Handlungsbedarf. Wie kann

man da nach vorne gehen?

Thilo Küpper: Ich glaube, wir müssen kleinteiliger

denken. Wir brauchen mehr Ästhetik und

auch mehr Verantwortung. Hier geht der Appell

auch an die Hausbesitzer. Warum nicht mal als

Mieter einem jungen Designer eine Chance geben,

als den nächsten Billigladen anzusiedeln? Gerade

solche kreativen Köpfe ziehen Publikum an. Daraus

kann sich etwas entwickeln. Je mehr Menschen

sich für ein Stadtviertel einsetzen, desto

besser. Verschiedene Projekte können sehr gut

Hand in Hand gehen. Daher sehen wir in anderen

Entwicklern auch nicht immer als erstes den Konkurrenten.

Wenn in einer Straße ein Haus gelungen

saniert und einer neuen Nutzung zugeführt

wird, erzeugt das auch ein bisschen Druck auf die

anderen Eigentümer. Das kann für eine Quartiersentwicklung

nur gut sein.

Seniorchef Dr. Bodo

Küpper machte sich

einen Namen mit

Projekten wie dem

Dortmunder U. Dort

wurde aus alten,

brach liegenden Produktionsstätten

der

Union Brauerei ein

modernes Kulturund

Dienstleistungszentrum

geschaffen.

In Wuppertal schuf

Küpper in ehemaligen

Gewerkschaftshäusern

Bürogemeinschaften

mit

modularem Raumkonzept.

Ansprechend

gestaltete Außenflächen

sollen

die Gemeinschaft

fördern. Mittlerweile

bilden Küppers Söhne

Thilo und Boris

die Geschäftsleitung

und setzen das väterliche

Werk fort.

22 www.bvg-menzel.de


Gibt es auch Gefahren, wenn man solch ein

Projekt anpackt?

Thilo Küpper: Sanieren ohne Erfahrungswerte

kann zur Harakiri-Aktion werden. Ich weiß dann

nicht, was mich für eine Substanz erwartet. Ein

professionelles Team kann solch eine Sache besser

anpacken. Natürlich gehört Geduld und vor

allem das passende Konzept dazu. Mein Vater

sagte immer: Wir basteln ein Objekt.

Sophie Blasberg: Uns ist das Leben in der Immobilie

wichtig. In vielen Kreisen werden Bestandsbauten

nur noch als Anlageobjekte gesehen.

Das finden wir sehr schwierig, weil eine solche

Herangehensweise den Verfall befördert. An dieser

Stelle fehlt die gesetzliche Regulierung.

Haben Sie ein persönliches Lieblingsobjekt?

Sophie Blasberg: Meins ist auf jeden Fall die Elba-Fabrik.

Das ist schon ein großes Areal mit einer

großartigen Bausubstanz, das wir da entwickeln.

Den industriellen Charme direkt an der

Wupper mit einer modernen Einrichtung zu füllen

und dort zeitgemäße Arbeitsräume zu schaffen,

ist eine tolle Sache.

Thilo Küpper: Für mich ist das schwer zu sagen.

Zu jedem Objekt entwickelt man im Laufe der

Zeit eine enge Bindung. Die Villa Handicap in

Wuppertal, wo zehn Eltern für ihre Kinder mit

unterschiedlichen Behinderungen ein Zuhause

geschaffen haben, in dem die jungen Erwachsenen

alt werden können, gehört sicher zu meinen

Lieblingsobjekten. Es ist wunderschön, wie dort

durch die Vision und die Hartnäckigkeit der Eltern

zehn individuelle Reiche entstanden sind.

Und ein Wirtschaftsfaktor ist das Haus auch. Immerhin

sind dort etwa 20 Menschen regelmäßig

in Pflege und Betreuung tätig.

Das Gespräch führte Stefanie bona

Foto: BVG

Sophie Blasberg und

Thilo Küpper nehmen

Platz im alten Gerichtssaal

des ehemaligen

Lenneper Amtsgerichts.

Dort können

heute Gäste des Boardinghauses

„Roter

Löwe“ komfortabel

und stilvoll logieren.

In den historischen

Richtertisch wurde

eine Küchenzeile integriert.

der Bergische Unternehmer 01|17 23


AUS DEN UNTERNEHMEN STARTUP

manugoo:

Florian Meise trägt werbewirksam

den Verkaufsschlager

von manugoo: Den Kopfhöreraufwickler

„Rollmeup“.

Die clevere Art

zu erfinden

24 www.bvg-menzel.de


Das Solinger Startup manugoo entwickelt kleine Helfer für den

Alltag. Das Besondere dabei: Am Entwicklungsprozess ist der

mögliche Endverbraucher beteiligt und bringt seine Erfahrungen

mit ein.

Die Kopfhöreraufwicklung „Rollmeup“

ist der Renner. Dieses

kleine praktische Teil, auf dem

die Kopfhörer von Smartphone

oder mp3-Player aufgerollt und dann mittels

Magnet an Pullover oder Jacke befestigt

werden können, betrifft die Alltagswelt

der Menschen. Und genau darum

wird es auch als so enorm praktisch empfunden.

Entwickelt und vertrieben wird

der nur etwas mehr als eine zwei Euro

Münze große Aufroller vom Solinger

Startup manugoo. Streng genommen

steckt die Idee von Matthias M. dahinter,

der damit am Umsatz von „Rollmeup“

beteiligt wird.

„So werden zielgruppengerechte

Produkte entwickelt

und Fehlentwicklungen

vermieden.“

Demokratischer

Entwicklungsprozess

„Eigentlich kann jeder ein Erfinder sein“,

sagt manugoo-Mitbegründer Florian Meise.

Das Prinzip ist einfach: Über die Internetseite

des Unternehmens können

Nutzer eigene Produktideen einreichen

oder aber an vorhandenen mitentwickeln.

In der Community macht so etwas Spaß

und erweitert den Horizont. Und so – ist

Florian Meise überzeugt – werden durch

Auf dem 3D-Drucker werden Modelle

gefertigt. Auch die Herstellung von

Kleinserien ist möglich.

einen demokratischen Entwicklungsprozess

die besten Produkte auf den Markt

gebracht: „Der Verbraucher entwickelt

mit.“ Derzeit hat das Unternehmen im

Gründer- und Technologiezentrum Solingen

seinen Firmensitz. Der Austausch mit

Gleichgesinnten beflügelt. Bis der erste

Einfall zur Produktreife geführt wird,

sind hunderte Gedanken und Arbeitsschritte

notwendig. Florian Meise beschäftigt

Freie Mitarbeiter und Praktikanten,

gerne Studenten zum Beispiel aus

dem Bereich Produktdesign. Hat man

sich entschieden, eine Idee zu verwirklichen,

erfolgt die Konstruktion. Modelle

werden auf dem 3D-Drucker hergestellt.

Bei größeren Stückzahlen, wie etwa dem

Kopfhöreraufwickler, kommen Produzenten

aus der Region ins Spiel. Der Vertrieb

läuft über den eigenen Online-Shop,

den Online-Handel und über ausgesuchte

Verkaufsstellen.

Neue Marktchancen

entschliessen

Auf einer Messe hat der Geschäftsführer

jüngst den Werbemittelhandel für sich

entdeckt. Hier sieht er eine Chance, einen

neuen Absatzmarkt zu erschließen, räumt

aber auch ein: „Im Vertrieb werden wir

uns verstärken müssen.“ Um ein Startup

zum Erfolg zu führen, sind Geduld und

Geld unabdingbare Voraussetzungen.

Beim Letzteren setzt Florian Meise auf

solides Wirtschaften. Einnahmen werden

direkt wieder in neue Produkte investiert.

Eine zuvor gegründete Werbeagentur

hilft mit, manugoo zu finanzieren.

Fremdmittel kämen dann vielleicht in

Frage, wenn man Absatzchancen in sehr

hohen Stückzahlen sehe. Noch lange

nicht jede Idee, die bei den Besuchern der

Plattform auf Begeisterung stößt, lasse

sich umsetzen. „Nicht alle sind realisierbar

und schon gar nicht zu monetarisieren.“

Gleichwohl ist er vom Konzept so

überzeugt, dass manugoo inzwischen

das Innovationstool „Demokratische Produktentwicklung“

auch für andere Unternehmen

anbietet und sich damit ein weiteres

Standbein eröffnet. „So werden

zielgruppengerechte Produkte entwickelt

und Fehlentwicklungen vermieden“,

glaubt der studierte Produktdesigner.

Text: Stefanie bona

Foto: Günter Lintl

Manugoo.de

Grünewalder Straße 29-31

Raum 408

42657 Solingen

Fon: 0212 64 23 99-64

Mail kontakt@manugoo.de

Net www.manugoo.de

der Bergische Unternehmer 02|17 25


AUS DER PRAXIS RECHT / STEUERN / FINANZEN

Bundeskabinett beschliesst

Änderungen bei der Kraftfahrzeugsteuer

Fotos: MEV

Das Bundeskabinett hat am 25. Januar

2017 zwei Gesetzentwürfe beschlossen,

die zu Änderungen bei der Kraftfahrzeugsteuer

führen. Mit dem Entwurf eines

Gesetzes zur Änderung des Zweiten

Verkehrsteueränderungsgesetzes soll den

Bedenken der EU-Kommission hinsichtlich

der Einführung der Infrastrukturabgabe

für die Kraftfahrzeugsteuer Rechnung

getragen werden. Hierzu wird die

ökologische Lenkungswirkung der Steuerentlastungsbetrag

für besonders schadstoffarme

Personenkraftwagen der Euro-

6-Emissionsklasse verstärkt. Das

Kraftfahrzeugsteuergesetz sieht damit

für diese Fahrzeuge insgesamt eine Entlastung

vor, die über der Infrastrukturabgabe

liegt. Mit dem Gesetzentwurf werden

die Steuerentlastungsbeträge je

angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum

für Personenkraftwagen der Euro-

6-Emissionsklasse von bisher 2 Euro auf

2,32 Euro bei Fremdzündungsmotoren

und von bisher 5 Euro auf 5,32 Euro bei

Selbstzündungsmotoren erhöht. Zur weiteren

Verstärkung dieser ökologischen

Komponente beträgt die Steuerentlastung

je angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum

für die Dauer von zwei Jahren ab

dem Beginn der Abgabenerhebung nach

dem Infrastrukturabgabengesetz für Fahrzeuge

mit Fremdzündungsmotoren 2,45

Euro und mit Selbstzündungsmotoren 5,45

Euro. Quelle: Bundesfinanzministerium

Zumutbarkeitsgrenze für

Arbeitszeiterhöhung.

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langen, wenn dies etwa durch Erkrankung

mehrerer Arbeitnehmer oder einen außerplanmäßigen

Arbeitsanfall betrieblich notwendig

ist. Bei einer Aufstockung der Arbeitszeit

in erheblichem Umfang müssen

jedoch Umstände vorliegen, die die Befristung

eines Arbeitsvertrags insgesamt über

das erhöhte Arbeitsvolumen (nach § 14

Abs. 1 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes

TzBfG) rechtfertigen. Nur dann ist eine

unangemessene Benachteiligung des Arbeitnehmers

ausgeschlossen. Das Bundesarbeitsgericht

sieht eine Arbeitszeiterhöhung

von 25 Prozent eines entsprechenden

Vollzeitarbeitsverhältnisses bereits als erheblich

an. (Urteil des BAG vom 23. März

2016, 7 AZR 828/13, DB 2016, 1881, NJW

2016, 3050)

Wann mussen Gesellschafter

der Abberufung des Geschäftsführers

zustimmen?

Ein GmbH-Gesellschafter muss wegen

seiner gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht

einer Abberufung des Geschäftsführers

zustimmen, wenn der Verbleib

des Geschäftsführers in der GmbH unzumutbar

ist. An die Zustimmungspflicht

sind allerdings hohe Anforderungen

zu stellen. Sie ist für das Oberlandesgericht

Hamm jedenfalls dann gegeben,

wenn in der Person des Geschäftsführers

wichtige Gründe für die Abberufung vorliegen.

(Urteil des OLG Hamm vom 25.

Juli 2016, 8 U 161/15, Juris online)

Frist für Jahresmeldungen in

der Sozialversicherung:

15. Februar

Für alle sozialversicherungspflichtigen

Arbeitnehmer, die über den Jahreswechsel

hinaus beschäftigt werden, müssen

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AUS DER PRAXIS RECHT / STEUERN / FINANZEN

dung an die zuständige Einzugsstelle

elektronisch übermitteln. Darin sind u.

a. der Zeitraum der Beschäftigung und

das rentenversicherungspflichtige Arbeitsentgelt

für das abgelaufene Jahr anzugeben.

Auch für geringfügig Beschäftigte

müssen Jahresmeldungen an die

Minijob-Zentrale (Knappschaft-Bahn-

See) erstattet werden. Bei geringfügiger

Beschäftigung in Privathaushalten gilt

ein vereinfachtes Meldeverfahren (Haushaltsscheck).

(1) Die Jahresmeldungen

für das Jahr 2016 müssen spätestens bis

zum 15. Februar 2017 übermittelt worden

sein. (2) (1) Vgl. § 28a Abs. 7 und 8 Sozialgesetzbuch

IV. (2) Siehe § 10 Abs. 1

Satz 1 DEÜV. Quelle: Rinke Treuhand

GmbH

Betriebsausgabenabzug: Gartenfest

mit Geschäftsfreunden

Aufwendungen für Jagd oder Fischerei,

für Segel- oder Motorjachten sowie für

ähnliche Zwecke und für die hiermit zusammenhängenden

Bewirtungen dürfen

den Gewinn nicht mindern (§ 4 Abs. 5

Nr. 4 EStG). Zu den genannten „ähnlichen

Zwecken“ kann auch die Unterhaltung

und Bewirtung von Geschäftsfreunden

bei einem Gartenfest gehören. Nach

Auffassung des Bundesfinanzhofs (1)

gilt das Abzugsverbot allerdings nur,

wenn sich aus der Art und Weise der Veranstaltung

und ihrer Durchführung ableiten

lässt, dass es sich um Aufwendungen

handelt, die „für eine überflüssige und

unangemessene Unterhaltung und Repräsentation“

getätigt werden. Das Gericht

zieht einen Vergleich mit der Einladung

zu einer Segelregatta oder Jagdgesellschaft.

Im Urteilsfall ging es um ein Gartenfest,

das ein Rechtsanwalt in seinem

Garten für Geschäftsfreunde veranstaltete.

Dabei entstanden Kosten von rund

23.000 Euro für mehr als 350 Gäste. Der

Streitfall wurde an das Finanzgericht zurückverwiesen,

das klären soll, ob Besonderheiten

hinsichtlich des Ortes und

Rahmens der Veranstaltung (Beschaffenheit,

Lage, Ausstattung) oder ein besonders

qualitativ hochwertiges Unterhaltungsprogramm

vorgelegen haben, die

zum Abzugsverbot für die Aufwendungen

führen können. (1) Urteil vom 13.

Juli 2016 VIII R 26/14. Quelle: Rinke

Treuhand GmbH

Arbeitgeberportal

Sozialversicherung

Das Mitte Januar gestartete Online-Portal

www.informationsportal.de soll besonders

kleine und mittlere Unternehmen

bei den komplexen Fragen rund um das

Melde- und Beitragsrecht in der Sozialversicherung

unterstützen. Arbeitgeber

erhalten hier einen umfassenden Überblick

über ihre Informations- und Meldepflichten

nach dem Sozialrecht. Ziel ist,

Informationen und Beratungsangebote zu

allen Zweigen der Sozialversicherung zu

bündeln und damit eine gemeinsame erste

Anlaufstelle für Arbeitgeber zu schaf-

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon: 0202 / 2580-0 · Telefax: 0202 / 2580-258

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Mönchengladbach

Lüpertzender Straße 6 · 41061 Mönchengladbach · Telefon: 02161 / 24498-0 · Telefax: 02161 / 24498-33

Solingen

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fen. Insbesondere neue und kleinere Unternehmen

sollen eine Hilfestellung bei

Fragen rund um das Melde- und Beitragsrecht

unbürokratisch, einfach, zielgruppengerecht

und verständlich erhalten.

Das Know-how der Krankenkassen,

Renten- und Unfallversicherungsträger

sowie der Bundesagentur für Arbeit wird

komprimiert und kompakt zur Verfügung

gestellt.

Herkunft gesichert.

Klar zum Abzug

Nach dem Umsatzsteuergesetz müssen

Unternehmer in Rechnungen den vollständigen

Namen und die vollständige

Anschrift des leistenden Unternehmers

und des Leistungsempfängers angeben.

Fehlen diese Angaben, kann der Leistungsempfänger

keinen Vorsteuerabzug

geltend machen. Ein Urteil des Bundesfinanzhofs

aus Juli 2015 hat in der Praxis

für erhebliche Verunsicherung gesorgt.

Fraglich war daraufhin, ob die Angabe

von Postfach oder Großkundenadresse

ausreichend für den Vorsteuerabzug ist.

Das Bundesfinanzministerium hat jetzt

folgendes klargestellt: „Verfügt der Leistungsempfänger

über ein Postfach oder

eine Großkundenadresse, ist es ausreichend,

wenn diese Daten anstelle der

vollständigen Anschrift angegeben werden.

Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt

und Partner KG

Sonderausgabenabzug für

vom Erben nachgezahlte

Kirchensteuer

Nach dem Tod des Erblassers haben die

Erben unter Umständen Nachzahlungen

für Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag

und Kirchensteuer des Erblassers

zu leisten. Bei diesen Steuernachzahlungen

handelt es sich um Nachlassverbindlichkeiten,

die bei der Ermittlung der

Erbschaftsteuer berücksichtigt werden (§

10 Abs. 5 Nr. 1 ErbStG). (1) Außerdem

können Erben die nachgezahlte Kirchensteuer

im Jahr der Zahlung als Sonderausgaben

abziehen (§ 10 Abs. 1 Nr. 4

EStG). (2) Bei mehreren Erben können

Nachzahlungen für die Kirchensteuer des

Erblassers entsprechend der Erbquote als

Sonderausgaben berücksichtigt werden.

In einem aktuellen Urteil (3) bestätigte

der Bundesfinanzhof diese Rechtsprechung.

Das Gericht führt in seinem Urteil

weiter aus, dass andererseits Erstattungen

für überzahlte Kirchensteuer des

Erblassers auf eigene Zahlungen der Erben

anzurechnen wären und deren Sonderausgabenabzug

mindern. (1) BFH-Urteil

vom 4. Juli 2012 II R 15/11 (BStBl

2012 II S. 790); zur Berücksichtigung

hinterzogener Einkommensteuer vgl.

BFH-Urteil vom 28. Oktober 2015 II R

46/13 (BStBl 2016 II S. 477). (2) So bereits

im BFH-Urteil vom 5. Februar 1960

VI 204/59 U (BStBl 1960 III S. 140). (3)

Vom 21. Juli 2016 X R 43/13.

Quelle: Rinke Treuhand GmbH

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Wupper-Küchen ist ein expandierendes Unternehmen,

das den Standortwechsel zur Uellendahler Strasse

nicht bereut hat. Seither sind die Verkaufszahlen

deutlich gestiegen.

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Uellendahler Straße 460

42109 Wuppertal

Fon 0202 963112-0

Fax 0202 317896-20

Mail info@wupper-kuechen.de

Net www.wupper-kuechen.de

30 www.bvg-menzel.de


Wuppertal wird auch in Zukunft gute

Wirtschaftschancen bieten und in der

Außenwahrnehmung wachsen, da ist

sich Ralf Bartsch, Geschäftsführer

von „Wupper-Küchen“, sicher. Deshalb hat der

Fachmann für Küchen im zehnten Jahr seiner Firma

erneut in den Standort Wuppertal investiert. Seit

Oktober 2016 präsentiert „Wupper-Küchen“ qualitativ

hochwertige und moderne Küchen in einem ansprechenden

Ambiente auf fast 2.000 Quadratmetern

an der Uellendahler Straße.

Wuppertal ist eine aufstrebende Stadt

„Wir sind mit dem neuen Standort sehr zufrieden“,

sagt Bartsch, der bereits zu Beginn der Firmengründung

ein Auge auf die Immobilie geworfen hatte. Der

Ralf Bartsch, Geschäftsführer

von

Wupper-Küchen hat

den Umzug zur Uellendahler

Straße

nicht bereut. Der

neue Standort bietet

fast 2.000 Quadratmeter

Ausstellungsfläche.

richtige Zeitpunkt und Preis passten nun für den

Standortwechsel. Denn das ehemalige Ladenlokal an

der Mauerstraße im Wicküler Park hätte einer Renovierung

bedurft und war ohnehin für die Ansprüche

zu klein geworden. Rund 60 verschiedene Modelle,

die die moderne Küchentechnik zeigen, können die

Kunden, die zu 70 Prozent aus Wuppertal stammen,

jetzt vor Ort anschauen.

In das neue Eigentum haben Ralf Bartsch und sein

Partner Ingo Muchau aus Remscheid rund 2,5 Millionen

Euro investiert. Das ist nicht nur ein Bekenntnis

zu Küchen, sondern auch zur Stadt Wuppertal,

die sich in verschiedenen Details der Präsentationsfläche,

etwa auf Bildern der Schwebebahn, widerspiegelt.

„Man kann hier gut leben zu guten Konditionen

mit guter Mobilität. Wuppertal ist eine

aufstrebende Stadt, die viele Firmen interessiert“, betont

der gelernte Einzelhandelskaufmann und Diplom-Betriebswirt.

Punkten mit Know-how und Service

Eine dieser Firmen ist das schwedische Möbelhaus

IKEA. Als Konkurrent sieht es Bartsch allerdings

nicht. „Wir bieten nichts aus dem Billig-Segment.

Wir beginnen bei Komplettküchen ab 2.000 Euro.

Wir verkaufen sozusagen den VW unter den Küchen“,

zieht der Küchenexperte den Autovergleich.

Überdies schärft „Wupper-Küchen“ sein Profil durch

guten Service. Hier sieht Bartsch mit seinem knapp

30-köpfigen Team seinen klaren Vorteil: die Expertise

und die Qualifizierung seiner Mitarbeiter. Allein

fünf eigene Montageteams mit ausgebildeten Schreinern

und Schreinermeistern sorgen dafür, dass die

ausgewählte Küche beim Kunden optimal steht. Kein

Auftrag werde an Fremdfirmen vergeben. „Dafür ist

uns die Küche zu schade, als dass wir da einen Subunternehmer

dran lassen, dies sind wir unseren Kunden

schuldig“ erklärt der Unternehmer. Der im Vergleich

manchmal etwas höhere Preis für diese

Arbeitsleistung dem Kunden zu vermitteln, sei zwar

nicht immer einfach. Dieser Herausforderung sehen

sich die sieben Fachberater mit ihrer Kompetenz aber

durchaus gewachsen.

Und die Zahlen sprechen für sich: Seit der Vergrößerung

und durch die gut frequentierte Lage haben

sich die Verkäufe deutlich erhöht. Allein rund 200

neue Küchen wurden in den ersten zwei Monaten an

der Uellendahler Straße verkauft. Sonst waren es bis

zu 600 im Jahr. Künftig möchte Bartsch auch verstärkt

Interessierte in Velbert und Neviges mit seinem

Angebot ansprechen.

Text: Anna mazzalupi

fotos: Günter Lintl, wupper-küchen

der Bergische Unternehmer 02|17 31


PORTRÄT CARL AUG. PICARD GMBH

C.A.PICARD

weltweit

Im Laufe der 140-jährigen Firmengeschichte

hat sich die Remscheider Carl

Aug. Picard GmbH vom Schleifkotten zu

einem international agierenden Unternehmen

entwickelt. Innovationsbereitschaft

ist bis heute ein Erfolgsgarant.

32


Mit traditionellen Schleifkotten am Morsbach

fing die Firmengeschichte der Carl

Aug. Picard GmbH an. In 140 Jahren

hat sich das Unternehmen, das bis 2008

durch Familienhand geführt wurde, von einer Lohnschleiferei

zu einem global gefragten und agierenden

Anbieter für die Industrie entwickelt. Neben dem

Hauptsitz in Remscheid betreibt die Firma auch eigene

Standorte in den USA, China und Japan. Auch,

wenn sich die Produktpalette seit der Gründung

durch Carl August Picard im Jahr 1876 verändert hat,

ist das unternehmerische Schaffen des Firmengründers

immer noch für die Entscheidungen von CEO

Josef Posniak und Geschäftsführer Andreas Meise

ausschlaggebend. „Das ist Teil unserer DNA“, betont

Meise. „Wir führen das Unternehmen wie eine Familie“,

ergänzt Posniak.

Zeugnis dafür ist die langjährige Loyalität der rund

430 Mitarbeiter weltweit. Selbst in China, wo eine

hohe Fluktuationsrate normal sei, halten die Angestellten

dem Unternehmen die Treue. Von den Mitar-

Das unternehmerische

Schaffen des

Firmengründers ist

Teil der Philosophie.

Geführt wird

das Unternehmen

wie eine Familie.

Verpackung über die Folie bis hin zum Inhalt an der

Produktion von Frühstücksflocken beteiligt. Zum

anderen agiert die Firma im Plate Technology-Bereich.

Pressbleche für die Elektronikindustrie, etwa

Leiterplatten fürs Smartphone, sowie die Herstellung

von Sicherheitsstahl für Bundeswehrfahrzeuge und

auch Werkzeuge für die Kalksandsteinverarbeitung

zählen dazu. „Wir sind zwar nicht unbedingt die Einzigen

auf dem Markt. Aber im Grunde sind wir nicht

wegdenkbar“, erklärt der CEO das Wirken seiner

Firma. Nicht zuletzt deshalb blickte die Firmenbelegschaft

2016 auf das 140-jährige Jubiläum mit den

Gesellschafterfamilien um Klaus Picard zurück.

Breite Produktdiversität

Die Industrialisierung, die schlechten Zeiten während

der Weltkriege, die Entwicklung eigener Produkte

sowie die Wirtschaftswunderjahre haben die

Firmengeschichte geprägt. Die letzte Finanzkrise hat

C.A.PICARD auch dank der breiten Produktdiversität

gut überstanden, die für eine wirtschaftlich stabile

Lage des Betriebes verantwortlich ist. Früh streckte

C.A.PICARD seine Fühler ins Ausland aus. Der

Standort in Michigan existiert seit fast 40 Jahren.

Aktuell ist man dort mit dem Wachstum beschäftigt:

Noch in diesem Jahr soll in Battle Creek die Erweiterung

um die Produktion von Teilen für die Tier- und

Fischherstellung angesiedelt werden.

Text: Anna Mazzalupi

Fotos: Fa. Carl Aug. Picard GmbH,

Fa. oh! Kommunikation UG

beitern, die der Betrieb selbst ausbildet, wird Flexibilität

erwartet. „Wir fertigen pro Tag alleine in

Deutschland mehr als 2.000 Aufträge zeitgleich und

auf Kundenwunsch an“, erklärt Josef Posniak. In 68

Ländern führt C.A.PICARD Kontakte zu rund 1.000

Kunden. Der Produktionsfokus liegt auf zwei Bereichen:

Zum einem produziert die Gruppe herstellerunabhängig

Verschleißteile für ein- oder doppelwellige

Extruder. Die Extruder Technology ist ein

wachsender Geschäftsbereich. Mit seinen Teilen ist

C.A.PICARD auf diese Weise zum Beispiel von der

Ausschnitt aus der

Gesamtproduktpalette

der Firma C.A.PICARD

Carl Aug. Picard GmbH

Hasteraue 9

D-42857 Remscheid

Fon 02191 893-0

Fax 02191 893-394

Mail info@capicard.de

Net www.capicard.de

der Bergische Unternehmer 02|17 33


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Die schnelllebige digitale Kommunikation

erfordert es, dass auch traditionelle

Dienstleistungsberufe wie Steuerberater,

Unternehmensberater und Anwälte ihr

Selbstverständnis sowie auch die Arbeitsweise

verändern und sich nachhaltig

den Bedürfnissen ihrer Mandanten anpassen.

So sind die Zeiten des universalberatenden

Hausanwalts ebenso vorbei

wie die Zeiten, in denen man ausschließlich

per „Schneckenpost“ und Fax mit

den Mandanten korrespondiert hat.

Tim Geißler

Rechtsanwalt

„Traditionelle Dienstleistungsberufe

im Wandel der digitalen Medien!

Mut verändert alles“


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Im November 1997 wechselte ich von einer

mittelständischen Kanzlei aus Düsseldorf

zu einer alteingessenen Traditionskanzlei

in Wuppertal, die seit rund 40

Jahren existierte. Zum damaligen Zeitpunkt

gab es dort zwei qualifizierte Anwälte,

drei Mitarbeiterinnen, vier

Schreibmaschinen, ein Faxgerät, einen

Kopierer und zwei Computer. Die beiden

Anwälte berieten jeder für sich „ihre

Mandanten“ in sämtlichen Rechtsfragen,

die in allen Rechtsgebieten anfielen. Das

Konzept des „Hausanwalts“ führte dazu,

dass jeder Mandant eigentlich eher von

„seinem Anwalt“ und nicht der Kanzlei

als solche vertreten wurde. Branchenbezogene

Studien haben bereits damals gezeigt,

dass eine Spezialisierung auf 1-2

Rechtsgebiete unerlässlich ist und hierdurch

Arbeitsqualität, Arbeitsumfang

und auch das Geschätsergebnis deutlich

optimiert werden konnten. Nach kurzer

Zeit regte ich gegenüber den Partner an,

eine streng einzuhaltende Spezialisierung

einzuführen, nach der jeder Anwalt

nur noch maximal 2 Rechtsgebiete vertreten

und bearbeiten sollte. Rechtsprobleme

aus Rechtsgebieten, die nicht unter

die Spezialisierung fielen, sollten an bekannte

Boutique Kanzleien vergeben

werden, die ausschließlich diese Rechtsgebiete

betreuten. So konnte man den

Mandanten einen guten Rat für eine qualifizierte

Vertretung erteilen, ohne Gefahr

zu laufen, den Mandanten insgesamt

als Kunden zu verlieren. Die damaligen

Inhaber der Kanzlei zeigten sich äußerst

mutig und befürworteten diesen Schritt

und riskierten durch diese grundlegende

Veränderung alteingesessene Mandanten

zu verärgern oder gar zu verlieren.

Im Rückblick auf die letzten 20 Jahre

lässt sich sagen, dass dieses die wichtigste

und beste Entscheidung war, die

wir treffen konnten. Unsere Sozietät ist

seitdem kontinuierlich gewachsen und

wir verfügen derzeit über 9 spezialisierte

Fachanwälte und rund 30 Fachmitarbeiter,

die an 3 Niederlassungsorten

für die Mandanten tätig sind.

Ebenfalls Ende der 90er Jahre wurde ich

Partner in der Kanzlei und schlug vor,

über Visitenkarten und eine Kanzleibroschüre

hinaus Informationsmarketing zu

machen in dem man das neue Medium

siertes Beratungsportal zu etablieren,

über welches der Mandant sämtliche für

ein Scheidungsverfahren notwendige Informationen

direkt in unser System implementieren

konnte. Die www.internetscheidung.de

wurde in den Folgejahren

immer wieder kopiert und stellt nunmehr

ein sehr weit verbreitetes Tool bei familienrechtlich

ausgelegten Kanzleien dar.

Ich, als Fachanwalt für Strafrecht, habe

den sehr medienträchtigen „Hilton-Mord-

Prozss“ - in dem ich verteidigt habe – genutzt,

um das erste „Prozesstagebuch“ im

Internet zu veröffentlichen. Hierbei wurde

jeweils am Ende des Prozesstages unmittel-

Internet einsetzte. Zunächst bekam ich

zu hören, „Wir verdienen unser Geld mit

dem Diktiergerät und unserem guten Namen!“.

Zum Glück gelang es mir, die

Partner davon zu überzeugen, dass moderne,

langfristige und nachhaltige

Rechtsberatung auch Service für den

Mandanten beinhalten muss, der über das

konkrete Mandat hinaus geht. Mit meinem

neu dazu gekommenen Kollegen

Herrn Rechtsanwalt Jäger entwickelten

wir eine moderne und innovative Informationsstruktur,

wobei wir immer darauf

Wert legten, über den allgemein gültigen

Standard hinaus immer etwas Neues anzubieten.

So gelang es uns, als erste

Kanzlei in Deutschland, ein internetbabar

aus dem Gerichtssaal eine Zusammenfassung

der Hauptverhandlung in Form eines

Blogs veröffentlicht. Dieses Konzept

wurde von einem anderen Strafverteidigerkollegen

übernommen, ausgebaut und hat

letztendlich dazu geführt, dass er den

Grimme-Online-Award gewann.

Über die Jahre haben wir uns immer wieder

die Frage gestellt, wie wir Mandanten

mit kostenlosen Informationen nachhaltig

behilflich sein können. Neben zahlreichen

Newslettern und einer großen Datenbank,

innerhalb derer man mit einem

Contentmanagementsystem nach Veröffentlichungen

von uns suchen kann, sind

wir besonders aktiv auf dem Gebiet der

sozialen Medien bei Facebook, Twitter

und Youtube. So unterhalten wir seit

2016 auch einen eigenen Youtube Kanal,

in dem Videoblogs zu verschiedenen

Themen publiziert werden. Für die erste

Jahreshälfte 2017 ist geplant, dem Mandanten

seine eigene „Onlineakte“ zur

Verfügung zu stellen, sodass der Mandant

jederzeit von überall in seine bei uns

geführte Akte, das heißt eingehende und

ausgehende Schreiben ebenso wie das eigene

Mandantenkonto, Einsicht nehmen

kann. Unter Berücksichtigung des größtmöglichen

Maßes an Datensicherheit

kann der Mandant über eine verschlüsselte

Leitung sozusagen Online mitverfolgen,

wie sein Fall bearbeitet wird und

läuft nie in Gefahr, irgendwelche Schriftsätze

zu verlieren oder zu verlegen. Wir

glauben, dass nur derjenige, der seinen

Beruf modern und weltoffen ausübt, auch

mit den sich stetig verändernden Bedürfnissen

und Kommunikationsmethoden

der Mandanten Schritt halten kann. Wir

würden uns freuen, wenn Sie sich im

Rahmen der sozialen Medien mit unserer

Kanzlei verbinden und so vom Informationsmehrwert

profitieren, den wir der Öffentlichkeit

zur Verfügung stellen.

GKS Rechtsanwälte

www.internetscheidung.de

www.gks-rechtsanwaelte.de


AUS DER REGION UNTERNEHMEN DES JAHRES 2016

Verstehen Sie

„Ausbildung und Karriere

dürfen nicht an mangelnden

Sprachkenntnissen

scheitern“, ist Yasemin

Sahin überzeugt. Und hat

aus der Not eine Tugend

gemacht und fährt nun

mit ihrem Bildungsinstitut

auf der Erfolgsspur.

Die Mehrzahl der Migranten hierzulande

beherrscht kein Wort Deutsch, was die

Aussichten auf eine erfolgreiche Integration

immens einschränkt.“ Die gebürtige

Kurdin beschloss zu handeln. Denn das

Schicksal der vielen Zuwanderer ließ ihr keine

Ruhe. 2012 gründete Yasemin Sahin im Wuppertaler

Technologiezentrum W-tec die Bergische

Nachhilfeschule, aus der sich die heutige International

Education Centers GmbH (IEC) entwickelte.

Damit ist die ehemalige Bankfachfrau bei ihrem

Ziel, einen professionellen Bildungsanbieter

in der Region zu etablieren, ein gutes Stück vorangekommen.

Nun wurde das Institut mit dem

Wuppertaler Wirtschaftspreis 2016 in der Kategorie

Jungunternehmen geehrt.

Massgeschneiderte Bildung

im Portfolio

Mit der Bergischen Nachhilfeschule und der

Bergischen Sprachschule unter dem gemeinsamen

Dach offeriert das IEC ein breit gefächertes

Deutschland?

Bildungs-Programm für Unternehmen, Erwachsene

und Schüler. Dazu gehören ein individueller

Nachhilfeunterricht, Integrationskurse und Kultur-Trainings

für Zuwanderer, internationale

Kurse in sieben Weltsprachen sowie die Vorbereitung

für Prüfungen – wie unter anderem auf

die Ausbildereignungsprüfung. Unterstützung

bekommt Yasemin Sahin von einem Kompetenz-

Team aus einem Pool von rund 300 freiberuflichen

Lehrkräften und Dozenten mit ausgewiesenem

pädagogischem Hintergrund auf ihrem

jeweiligen Fachgebiet. Dies stellt sicher, dass

Lehrer, Schüler und Lehrinhalte perfekt zueinander

passen.

Yasemin Sahin weiß aus eigener Erfahrung, welche

Bedeutung konstruktives Lernen und umfangreiche

Wissensvermittlung für das persönliche

Weiterkommen haben. Im Alter von 13 Jahren

mit der Familie ohne jegliche Deutschkenntnisse

nach Nordrhein-Westfalen emigriert, begann für

die Jugendliche ein steiniger Weg, der über Schule,

Abitur und Studium der Wirtschaftsmathematik

bis zur Karriere im öffentlichen Dienst führte.

Trotz des beruflichen Aufstiegs musste Yasemin

Sahin gegen strukturelle Hürden ankämpfen, die

nur schwer zu überwinden waren.

„Die Selbstständigkeit bot mir eine attraktive Alternative“,

begründet die Startup-Unternehmerin

ihren Entschluss. „Mit der Gründung entwickelte

ich auch ein ganz anderes Gefühl gegenüber Wuppertal

und NRW. Obwohl schon so lange hier,

habe ich mich nie so richtig zu Hause gefühlt.

Jetzt kann ich mich viel mehr mit meiner neuen

Heimat identifizieren und sehe mich auch als Teil

davon. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, anderswo

zu leben als hier.“

Yasemin Sahin und

ihr Team leisten ausgezeichnete

Arbeit.

Zu diesem Urteil kam

die Jury bei der Vergabe

des Wuppertaler

Wirtschaftspreises

und kürte die IEC

GmbH zum Jungunternehmen

des Jahres

2016. In der Begründung

hieß es

dazu: „Bildung ist

nicht nur der Schlüssel

zu persönlichem

Erfolg, sondern auch

das Fundament einer

zukunftsfähigen offenen

Gesellschaft.

Gleichzeitig ist der

Prozess des Lernens

eine einzigartige Beziehung,

die sich nur

in bestimmtem Maße

standardisieren lässt.

Ein Bildungskonzept

muss daher überzeugen.

Genau das tut

die International Education

Centers GmbH

mit ihren Bildungsangeboten.“

36 www.bvg-menzel.de


Verständnis für Kultur und

Werte schaffen

Die eigene Lebensgeschichte hat sicherlich entscheidend

dazu beigetragen, dass im IEC soziale

Verantwortung höchste Priorität genießt. Deshalb

wird großer Wert darauf gelegt, dass der Spracherwerb

stets mit der Vermittlung kultureller und

gesellschaftlicher Werte einhergeht. Denn für ein

tieferes Verständnis der Sprache des Landes, in

dem man künftig wohnen und arbeiten will, ist es

nach Ansicht der IEC-Pädagogen unumgänglich,

die Eigenarten, Sitten und Gebräuche vor Ort kennenzulernen

und zu akzeptieren.

Diese Herausforderung lässt sich nicht mit einfachen

Standardlösungen meistern, sondern nur, indem

man den Einzelnen in den Mittelpunkt des

Lern- und Verständigungsprozesses stellt. Darauf

abgestimmte Planungen mit Eltern oder Vorgesetzten

sind dabei durchaus hilfreich, da auch dies

den Lernerfolg steigert. Mit ihrem intelligenten

Bildungs-Konzept befinden sich Yasemin Sahin

und ihr Team auf einem aussichtsreichen Kurs in

Richtung Zukunft. Entsprechend selbstbewusst

klingt die Prognose der Gründerin: „In 15 Jahren

wird das IEC ein bodenständiges, mittelständisches

Unternehmen sein, das in NRW und auch

bundesweit im Bereich Lernförderung, Sprachunterricht

und Weiterbildung sehr erfolgreich agiert.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

International Education Centers GmbH

Lise-Meitner-Straße 5-9

42119 Wuppertal

Fon 0202 2615877-0

Fax 0202 2615877-9

Mail info@internationaleducationcenters.de

www.internationaleducationcenters.com

Yasemin Sahin ist erfolgreiche

Jung-Unternehmerin

und mit ihrem

International

Education Center auf

Wachstumskurs.

der Bergische Unternehmer 02|17 37


AUS DER REGION WASSERWIRTSCHAFT

Wupper in Wuppertal: Die Struktur des Flussbetts ist

durch Steine und Inseln lebendiger geworden (Foto r.)

Die Schlammverbrennunganlage in W`tal-Buchenhofen

(oben rechts). Auch die große Dhünntalsperre als zweitgrößte

Trinkwassertalsperre Deutschlands gehört zum

Zuständigkeitsbereich des Wupperverbands.

Sauberes Wasser

für die Region

38 www.bvg-menzel.de


Hochwasserschutz und der einsatz für sauberes Wasser gehören zu den ureigensten

Anliegen des Wupperverbandes. Die nachhaltige Bewirtschaftung der

Ressource Wasser fordert grosses Know-how und erhebliches finanzielles

Engagement. Orientierung bei der Renaturisierung der Gewässer bildet unter

anderem die EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Dass im ehemaligen Industriefluss Wupper

heute wieder Fische heimisch geworden

sind, ist unter anderem dem

Engagement des Wupperverbandes zu

verdanken. Seit 1930 setzt sich das öffentlichrechtliche

Unternehmen für den Schutz und die

nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser

im 813 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet

der Wupper ein. Dazu zählt unter anderem

die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie

(EU-WRRL), die eine naturnahe Gestaltung des

Flusses vorsieht. Insgesamt 8,5 Kilometer wurden

bereits im Bereich zwischen Oberer und Unterer

Wupper sowie der Dhünn renaturiert. In

diesem Jahr ist der Abschnitt am Döppersberg

zwischen Brausenwerth und Ohligsmühle vorgesehen.

Gemeinsam mit den Baumaßnahmen zum

Hauptbahnhof und der B7 könne man so ein neues

Entrée zur Elberfelder Innenstadt gestalten,

erklärt Wupperverband-Vorstand Georg Wulf.

werden, um Rückstände von Arzneimittel oder

Pflanzenschutzmittel filtern zu können. Hier

setzt sich der Wupperverband dafür ein, dass die

Wirksamkeit genauer untersucht und die Diskussion

um die Verantwortung der Verursacher stärker

in den Fokus gerückt werden, sagt Claudia

Fischer, Verbandsratsvorsitzende.

Hochwasserschutz

Darüber hinaus beschäftigt sich das Unternehmen

mit dem Hochwasserschutz, betreibt zum

Beispiel Hochwasserrückhaltebecken. Aktuell

werden Baumaßnahmen in Solingen-Unterburg

am Eschbach durchgeführt, um die Ortschaft

künftig vor Hochwasser zu schützen. Zudem investiert

der Verband pro Jahr bis zu zehn Millionen

Euro für die Optimierung seiner bestehenden

Anlagen. Das Klärwerk Marienheide erhält

zum Beispiel eine Modernisierung und wird

Hochwasserportal: Ab April können sich Bürger durch das Hochwasserportal des Wupperverbandes

über die Hochwassergefahr am Wohnort informieren. Ein Ampelsystem bietet eine schnelle Übersicht.

Verbandsmitglieder sind Städte, Gemeinden, Kreise, Wasserversorgungsunternehmen, Industrie sowie

Gewerbe im Wuppergebiet.

Verantwortung: Der Verband unterhält insgesamt 2.300 Kilometer Flüsse und Bäche. Dazu kommen

über 955 Hektar Wald.

Personal: 350 Mitarbeiter, unter anderem aus den Bereichen Ingenieurswesen, Technik und Labor sowie

aus den Fachbereichen Jura, Betriebswirtschaft und Informatik.

Zu den Aufgaben des Verbandes, der sich aus den

Mitgliederbeiträgen finanziert, gehört allerdings

nicht nur das große Renaturierungsprojekt. Er

betreibt 14 Talsperren, etwa für die Trinkwassergewinnung.

Durch erfolgreiche Kooperationen

mit den ansässigen Landwirten konnten die Nitratwerte

in der Großen Dhünn-Talsperre sowie

der Kerspe- und Herbringhauser Talsperre seit

Jahren kontinuierlich gesenkt und weit unter dem

Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter gehalten

werden.

Ein weiterer Baustein der Verbandsarbeit sind

die elf Klärwerke. Im Rahmen der EU-WRRL

müssten eventuell auch die Kläranlagen in Buchenhofen,

Kohlfurth und Burg modernisiert

noch in 2017 anfangen, durch ein Blockheizkraftwerk

selbst einen großen Teil der benötigten

Energie zu produzieren.

Die Klärschlammanlage in Wuppertal-Buchenhofen,

bei der bis zu 320.000 Tonnen Trockenschlamm

pro Jahr verbrannt werden, ist bereits

40 Jahre alt. Zukunftsfähig sei eine mit anderen

Erzeugern betriebene Mono-Klärschlammverbrennungsanlage,

für die derzeitig ein Modell erarbeitet

wird, erzählt Wulf. Nicht zuletzt deshalb,

weil die Rückgewinnung von Phosphor eine

immer größere Rolle spielt.

text: anna mazzalupi

fotos: Wupperverband

der Bergische Unternehmer 02|17 39


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Heimliche Enteignung

Im Januar 2017 sind die deutschen Verbraucherpreise

– gegenüber dem Vorjahresmonat

– um 1,9 Prozent gestiegen

und haben damit die höchste Teuerungsrate

seit Juli 2013 erreicht. Das ifo-Institut

rechnet für das laufende Jahr mit einem Anstieg

der Inflationsrate auf 1,5 Prozent. Da

sich bei den Haben-Zinsen noch keine Bewegung

abzeichnet, wird die faktische Enteignung

der Geldanleger eine neue Dimension eröffnen.

Laut Bundesbank horten die

Deutschen derzeit rund 5,5 Billionen Euro. Bei

einer Inflationsrate von 1,5 Prozent macht die

Wertvernichtung folglich 82,5 Milliarden

Euro aus. Die Hoffnung, die EZB werde schon

bald die Zinsen anheben, dürfte sich als trügerisch

erweisen. Denn: Draghi hat durch die

aberwitzige Geld- und Nullzinspolitik seinen

Handlungsspielraum immer weiter reduziert.

Außerdem zeigt sich hier der zentrale Konstruktionsfehler

der Währungsunion. Der amorphe

Wirtschaftsraum ist längst noch nicht reif

für eine einheitliche Geldpolitik. Bei einem

früher normalen Zinsniveau von 3 Prozent

müsste Deutschland, das Staatsschulden in

Höhe von 2,16 Billionen Euro hat, jährlich fast

65 Milliarden Euro zusätzlich stemmen. Das

aber wäre nur durch rigide Sparmaßnahmen

oder Steuererhöhungen zu realisieren, die keine

um Wiederwahl bemühte Partei ihren Wählern

zumuten wird. Ein Ausweg aus diesem

Teufelskreis ist nicht erkennbar.

Der Autor Dietrich W. Thielenhaus ist

geschäftsführender Gesellschafter von

Thielenhaus & Partner GmbH und Beiratsvorsitzender

der Maschinenfabrik

Thielenhaus Technologies GmbH in Wuppertal

Fotos: Privat

40 www.bvg-menzel.de


TIPPS & TERMINE

TIPPS & TERMINE | TIPPS & TERMINE | TIPPS & TERMINE

Samstag, 25. Februar,

19.30 Uhr Theater am

Engelsgarten

Schauspiel: Molières

Tartuffe mit Kostümwettbewerb

Am 25. Februar zeigen die

Wuppertaler Bühnen um

19.30 Uhr zum letzten Mal

das Schauspiel „Tartuffe“

von Molière. Aus diesem

Anlass wird ein Kostümwettbewerb

gestartet. Das beste

Barockoutfit à la Molière

wird prämiert. Diese politische

Komödie führt dem

Zuschauer die scheinheiligen

Konventionen vor Augen und

eine Gesellschaft, die mehr Furcht vor dem Skandal hat als vor dem Bösen.

Diese Welt ist der beste Boden für den Typus Tartuffe – er und seine Umwelt

sind sich in ihrer Unmoral ebenbürtig – über die Jahrhunderte hinweg

bis zum heutigen Tage. Auch wenn es zum Lachen ist.

Karteninfo: www.wuppertaler-buehnen.de

Sonntag, 19. Februar, 11.30 Uhr, Von der Heydt-Kunsthalle,

Geschwister-Scholl-Platz 4-6, Wuppertal-Barmen.

Clifford HOLMEAD Phillips

Mit der Retrospektive zum Werk des amerikanischen Malers Clifford HOL-

MEAD Phillips (1889-1975) möchte die Von der Heydt-Kunsthalle zur Wiederentdeckung

dieses außergewöhnlichen Künstlers beitragen. Geboren in

Pennsylvania, war HOLMEAD Zeit seines Lebens ein Wanderer zwischen

den Welten und pendelte hin und her zwischen seiner Heimat und Europa.

Sein Werk trägt Züge amerikanischer Tradition wie auch der europäischen

Moderne und ist geprägt von einem expressiven Realismus. Er selbst bezeichnete

seinen Stil als „Crude Expressionism“: eigenwillig, scheinbar ungezähmt,

ungehobelt, rau und voller Emotionen. Mit mehr als 100 Werken zeigt die Von

der Heydt-Kunsthalle die ganze Bandbreite des künstlerischen Schaffens von

HOLMEAD, von seinem Frühwerk, in dem ihn noch die Idylle des weiten

Landes faszinierte, über die befremdlich realistischen Stadtansichten bis zu

seinen Charakterköpfen, die dem abstrakten Expressionismus nahe stehen.

Die Ausstellung ist bis zum 7. Mai 2017 in der Von der Heydt-

Kunsthalle im Barmen zu sehen.

Auch noch

sehenswert

Freitag, 24. März,

20 Uhr,

Alte Drahtzieherei,

Wipperfürth

In Concert:„Heimspiel

2017“ mit Julian & Roman

Wasserfuhr

Ein Tipp für alle Jazzfans:

Für ihr fünftes ACT Album

„Landed in Brooklyn“ treffen

die Brüder Julian & Roman

Wasserfuhr in New York auf

eine handverlesene All-Star-

Band mit einigen der gefragtesten

Instrumentalisten des

modernen amerikanischen

Jazz. Ein weiterer großer

Schritt einer eindrucksvollen

Erfolgsgeschichte. Nun präsentieren

die Brüder aus dem

bergischen Land zum ersten

Mal ihr neues Album „Landed

in Brooklyn“ in der Alten

Drahtzieherei Wipperfürth.

Karteninfo: www.altedrahtzieherei.de

Ausgehtour zur

„Earth Hour“

Nach dem großen Erfolg der

ersten „Ausgehtour“ im vergangenen

Jahr wird die Freizeit-

und Veranstaltungsplattform

378meter.de

gemeinsam mit dem Verein

Klima-Allianz Remscheid

e.V. auch in den kommenden

Jahren zur weltweiten „Earth

Hour“ eine Ausgehtour in

der Remscheider Innenstadt

organisieren. Die Idee: Remscheider

Kneipen laden zu

Live-Musik, Kerzenschein,

Happy Hours und kreativen

Events mit möglichst geringem

Stromverbrauch ein.

Termin in diesem Jahr ist

der 25. März ab 20 Uhr.

41


IM FOKUS BETRIEBSKITAS

Gut betreut

bis Feierabend

Foto: EDE

42 www.bvg-menzel.de


Wohin mit dem Nachwuchs, wenn Papa und Mama arbeiten gehen?

Vor dieser Frage stehen viele Eltern. Denn das Problem, Beruf und

Familie auf einen Nenner zu bringen, wird eher größer als kleiner. Allein

in Nordrhein-Westfalen fehlen beispielsweise rund 64.000 Kita-

Plätze für Kinder unter drei Jahren, davon alleine in Wuppertal etwa

10.000. Immer mehr Unternehmen sehen sich hier in der Verantwortung,

die Betreuungslücke für die eigenen Mitarbeiter zu schließen.

Sie heißen Stoppelhopser, Spatzennest,

Barminis, Zaubergarten, EDEfanten

oder Hoppelhasen. Die Firmen im

Bergischen Städtedreieck entwickeln

Phantasie, wenn es um die kreative

Namensfindung für die betriebsnahen Kindertagesstätten

geht. Ein Zeichen für den hohen Stellenwert,

den das Kita-Thema in der aktuellen Firmenpolitik

einnimmt. Denn die Wirtschaft hat

klar erkannt, dass sich Familienfreundlichkeit

rechnet und sich das Engagement in der betrieblichen

Kinderbetreuung wirklich lohnt. Aus mehrfachen

Gründen.

Vorteile im Personalbereich

Eine Betriebskita verschafft einem Unternehmen durchaus

Vorteile gegenüber dem Wettbewerb. Zum einen, um gute

Mitarbeiter zu halten und zum anderen, um qualifizierte

Leute in einem heiß umkämpften Arbeitsmarkt für sich

zu gewinnen.

In einer Studie, die von der internationalen Unternehmensberatung

A.T. Kearny durchgeführt wurde,

äußern sich 81 Prozent der befragten Mitarbeiter

aus familienfreundlichen Unternehmen sehr

positiv zu ihrer Arbeitssituation. In Firmen, in denen

die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht

aktiv unterstützt wird, liegt die Quote der Zufriedenheit

lediglich bei 26 Prozent. Ähnliche Werte

ergeben sich auch bei den Themen Mitarbeiterbindung

und Wechselwillen des Arbeitsplatzes. 71

Prozent der Arbeitnehmer fühlen sich ihrem familienfreundlichen

Arbeitgeber sehr verbunden und

sogar 83 Prozent würden nicht aus eigenem Antrieb

erwägen, zu kündigen und in ein anderes

Unternehmen zu wechseln.

Das Bindungspotential durch familienfreundliches

Verhalten ist also erheblich. So bietet ein betriebsinterner

Kindergarten für die Mitarbeiter

nach der Elternzeit einen hohen Anreiz, weiterhin

im Unternehmen beschäftigt zu bleiben. Aber

nicht nur die Stammbelegschaft profitiert von der

Kita. Auch neue und vor allem jüngere Mitarbeiter

lassen sich von den Vorzügen einer solchen

innerbetrieblichen Einrichtung überzeugen, die

ihnen eine gelungene Work-Live-Balance ermöglicht.

Will heißen: Ein Betriebskindergarten verschafft

einem Unternehmen durchaus Vorteile gegenüber

dem Wettbewerb. Zum einen, um gute

Mitarbeiter zu halten und zum anderen, um qualifizierte

Leute im heiß umkämpften Fachkräftemarkt

für sich zu gewinnen. Die Ausrichtung auf

die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

bringt einem Unternehmen zudem intern wie extern

ein spürbares Plus an Akzeptanz und Prestige.

Erfahrungsgemäß identifiziert sich die Belegschaft

schnell und gern mit ihrem Arbeitgeber,

wenn dieser sich einerseits aktiv für ihre Belange

einsetzt und andererseits in der Öffentlichkeit für

sein Verhalten viel Anerkennung bekommt. Damit

wächst das Renommee am Standort und darüber

hinaus.

Der Mittelstand holt auf

Die Gründung einer Betriebskita ist längst nicht

mehr eine Angelegenheit, die nur Großunternehmen

wie Bayer oder die Barmenia-Versicherung

für sich in Anspruch nehmen. Ein Blick ins Bergische

zeigt, dass gerade auch zahlreiche Mittelständler

die Initiative ergreifen und die betriebliche

Betreuung des Nachwuchses ihrer Mitarbeiter

der Bergische Unternehmer 02|17 43


IM FOKUS ENERGIEWENDE

Praxisbeispiel:

Ein toller Platz für die EDEfanten

Mit der Eröffnung einer Kindertagesstätte gegenüber der Hauptverwaltung

in 2014 hat die Verbundgruppe E/D/E in Wuppertal ein Projekt verwirklicht,

das in der Region als beispielhaft gilt. Das attraktive Gebäude mit seiner

markanten Buntstift-Fassade bietet auf 900 Quadratmetern viel Freiraum,

um 45 Kinder in drei altersgemischten Gruppen ganztägig unterzubringen.

Ein Drittel der Kids kann in der Altersklasse U3 betreut werden. Etwa die

Hälfte der Plätze ist dem Nachwuchs der E/D/E-Mitarbeiter vorbehalten, die

andere Hälfte ist für Kinder aus Wuppertal gedacht. Jeder Gruppe steht ein

rund 50 Quadratmeter großer Aufenthaltsraum zur Verfügung. Hinzu kommen

jeweils ein Spielzimmer, ein Schlafbereich sowie eine Sanitäreinrichtung.

Bei der Inneneinrichtung standen Qualität und kindgerechte Ausstattung

im Mittelpunkt. So gehört unter anderem eine Fußbodenheizung dazu,

die für angenehme Wärme beim Spielen auf dem Parkett sorgt.

Raus auf die Rutsche

Junger Forschernachwuchs in der Kita

Draußen geht es großzügig weiter. Über eine der drei Terrassen gelangen

die Kinder direkt in den üppig ausgestatteten Spielgarten. Auf einer Fläche

von 800 Quadratmetern findet sich alles, was ein Kinderherz begehrt: Eine

Rutsche, eine Bergsteigerrampe und eine Wasserspielanlage. Für die Kleineren

wurde eine spezielle Spielkombination, eine Nesthocker-Schaukel und

natürlich der beliebte Sandkasten installiert. Insgesamt investierte das Unternehmen

2,5 Millionen Euro in den Bau dieser Vorzeige-Kita.

Gegenüber den Mitarbeitern in der Verpflichtung

ganz oben auf die Agenda setzen. Der Werkzeughersteller

Knipex aus Wuppertal-Cronenberg

zählt dazu, der mit der „KnipsKiste“

direkt am Werksgelände 30 Kindern im Alter

von unter drei bis sechs Jahren jede Menge

Platz zum Spielen und Toben, aber auch zum

Lernen bietet. Auch die Vaillant-Gruppe aus

Remscheid betreibt eine Kindertagesstätte

für 30 Kids und realisiert dort ein Betreuungskonzept,

das den neuesten Standards für

Kitas entspricht.

Krankenhäuser vor Ort unterstützen ebenfalls

die Eltern in ihrer Belegschaft in dem

Wunsch, die Sprösslinge während der Arbeitszeit

nach den aktuellen Erkenntnissen

moderner Pädagogik betreuen zu lassen. 50

bzw. 80 Kinder werden in den Einrichtungen

bei Helios und Bethesda professionell und

liebevoll versorgt.

Vorrangiges Ziel ist es laut E/D/E, berufstätige Eltern dabei zu unterstützen,

ihre Kinder während der Arbeitszeit pädagogisch erstklassig betreuen zu

lassen. „Unsere Mitarbeiter sind für uns seit jeher das Fundament für unseren

Geschäftserfolg. Als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen sehen wir

es daher als unsere Pflicht an, uns für unsere Mitarbeiter stark zu machen

und uns für eine optimale Vereinbarkeit von Familie und Beruf einzusetzen“,

erklärt Dr. Eugen Trautwein, E/D/E-Gesellschafter und Gründer der E/D/E-

Stiftung. Doch nicht allein die Räumlichkeiten mussten den Anforderungen

des Unternehmens genügen. Ebenso wurden an das pädagogische Konzept

besondere Maßstäbe gelegt. Dabei stehen die Herausbildung der kindlichen

Persönlichkeit, die Förderung von Sprache und Kommunikation sowie die

Entwicklung der Fähigkeiten im Bereich Wahrnehmung und Bewegung im

Fokus. Mit ihrem Fachpersonal, einer großen Praxiserfahrung und einem

ganzheitlichen Plan für Betreuung, Erziehung und Bildung erfüllt die Betreiber-Firma

Kita/Concept den hohen Anspruch zur vollen Zufriedenheit. Darüber

hinaus kann die EDEfanten-Kita noch mit einem weiteren Vorteil punkten:

Die Einrichtung ist von 7 bis 17 Uhr durchgehend geöffnet und

ermöglicht flexible Bring- und Abholzeiten – sogar ganzjährig und ohne in

den Ferien zu schließen.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: EDE

44 www.bvg-menzel.de


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der Bergische Unternehmer 02|17 45


ERFOLGREICH BERGISCH UNTER UNS

„Was wir

machen,

ist Kindergarten“

Mit dem fröhlichen Kopfstand-Teddy als Markenzeichen

schreibt die Firma Kita/Concept seit über zehn Jahren

Erfolgsgeschichte. Zunächst hatten sich die Spezialisten

aus Wuppertal darauf konzentriert, interessierte

Unternehmen bei der Gründung einer eigenen Betriebskindertagesstätte

zu beraten. Doch schnell wurde

mehr daraus. Heute bietet der Dienstleister mit 170

Mitarbeitern ein Full-Service-Programm, das von der

Planung und Projektierung über das Erstellen schlüsselfertiger

Einrichtungen bis zur Trägerschaft als aktiver

Betreiber alle relevanten Leistungen umfasst. Tim

Seidel, der das Unternehmen zusammen mit drei Kollegen

leitet, gibt hier einen Einblick in das komplexe Geschäftsmodell.

Herr Seidel, seit Sommer 2013 haben Eltern

von einjährigen und älteren Kindern einen

Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für

ihren Nachwuchs. Entsprechend wird das Kitanetz

in Deutschland ausgebaut. Sind vor diesem

Hintergrund Betriebs-Kitas überhaupt

noch nötig?

Und ob. Denn der Bedarf gerade für die Gruppe

U3 wächst überproportional. Hier leisten Unternehmen

mit der Schaffung von betrieblichen Kindergärten

wertvolle Unterstützung, um die Situation

vor Ort zu entschärfen..

Aber diese Hilfe kommt doch nur den betroffenen

Eltern in der jeweiligen Belegschaft zugute.

Nicht unbedingt. In vielen Kita/Concept-Einrichtungen

werden sowohl Kinder von Mitarbeitern als auch

Kinder aus dem entsprechenden Stadtteil betreut.

Und zwar bis zu einem Alter von sechs Jahren.

Was macht betriebliche Kitas bei berufstätigen

Eltern so beliebt?

Ganz klar die Öffnungszeiten, die sich nach den

Arbeitszeiten im Unternehmen richten. Während

in NRW 80 Prozent der öffentlichen Kindergärten

bereits um 16 Uhr schließen, agieren Betriebs-Kitas

wesentlich flexibler und bedarfsorientiert. So

bleiben beispielsweise die meisten in den Ferien

offen und lösen damit ein häufiges Unterbringungsproblem.

Hinzu kommt, dass die zusätzlichen

Investitionen von Unternehmen unter anderem

eine besondere Ausstattung, einen guten

Personalschlüssel oder eben auch längere Öffnungszeiten

ermöglichen.

Womit beschäftigen sich die Kinder und was

lernen sie?

Kita/Concept setzt bei der Kinderbetreuung auf

ein ganzheitliches pädagogisches Konzept, das die

individuellen Talente der Kids fördert und Fähigkeiten

im sozialen Miteinander stärkt. Wichtig ist

uns auch, die kindliche Neugier zu wecken. Etwa

durch die Beschäftigung mit Umwelt und Natur

oder mit kindgerechten Experimenten, bei denen

die kleinen Forscher Neues entdecken und zudem

die Erfahrung machen, dass sie selbst eine Menge

schaffen können. Das tut dem Selbstvertrauen gut.

Um dies alles professionell zu realisieren, arbeiten

wir in unseren Einrichtungen mit Teams aus hochqualifizierten

Fachleuten zusammen.

Ab wann ist es aus Ihrer Sicht angebracht,

über eine eigene Kita nachzudenken?

Das lässt sich so generell nicht beantworten. Fest

steht, dass nicht nur große DAX-Konzerne Betriebs-Kitas

gründen, sondern zunehmend auch

46 www.bvg-menzel.de


mittelständische Unternehmen. Dabei kommt es

in erster Linie gar nicht auf die Zahl der Mitarbeiter

an, die sich eine Kinderbetreuung wünschen.

Zum Beispiel ist es durchaus möglich, in

einem Areal mit etlichen kleinen Unternehmen

eine Sammel-Kita zu installieren, in der von interessierten

Firmen Betreuungsplätze angemietet

werden können.

Wie kommt es, dass sich immer mehr Unternehmen

pro Kita entscheiden?

Zum einen übernehmen Firmen gegenüber ihren

Mitarbeitern soziale Verantwortung, indem sie

sich aktiv für die Vereinbarkeit von Familie und

Beruf engagieren. Zum anderen ist Familienfreundlichkeit

für Arbeitgeber ein nicht zu unterschätzender

Imagefaktor, der die Entscheidung

von vielen Arbeitnehmern beeinflusst. Gerade im

Wettbewerb um die besten Fachkräfte kann eine

Betriebs-Kita den Ausschlag geben, in dem Unternehmen

anzufangen – oder je nachdem auch

zu bleiben.

Zurzeit ist Kita/Concept schwerpunktmäßig in

Nordrhein-Westfalen und Hessen unterwegs,

wo Sie eine Reihe namhafter Auftraggeber auf

der Kundenliste haben. Wo sehen Sie Ihre

Stärken gegenüber anderen Anbietern?

Einfach ausgedrückt: Wir halten unseren Kunden

den Rücken frei. Kein Unternehmen verspürt

Lust, sich in Sachen Kita um alles und jedes kümmern

zu müssen. Dafür sind wir da. Wir erstellen

eine genaue Bedarfsanalyse, entwickeln ein maßgeschneidertes

Konzept, realisieren das Projekt

und übernehmen mit ausgewiesenem Fachpersonal

sämtliche Aufgaben in der anschließenden

Kinderbetreuung. Für spezielle Fragen holen

wir aus unserem Netzwerk bei Bedarf Rat

und Hilfe. Beispielsweise, um Fragen zu Finanzierung

und Steueroptimierung zu klären, gesetzliche

Auflagen zu erfüllen sowie Ausstattung

und bauliche Gestaltung zu planen.

Bleiben wir einen Moment beim Geld. Können

Unternehmen mit Kita-Ambitionen mit

staatlicher Förderung rechnen?

Es gibt staatliche Zuschüsse, die allerdings von

Fall zu Fall unterschiedlich ausfallen. Auch

hier finden wir für unsere Auftraggeber die jeweils

beste Lösung.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens.

Foto: Günter Lintl

Kita/Concept GmbH

Hofaue 37

42103 Wuppertal

Fon 0202 29986810

Fax 0202 299868110

Mail info@kita-concept.de

Net www.kita-concept.de

Kita/Concept Geschäftsführer

Tim Seidel ist zufrieden.

Sein Unternehmen

ist seit der

Gründung in 2006 zu einem

führenden Full-Service-Anbieter

im Bereich

betrieblicher Kindertagesstätten

aufgestiegen,

der namhafte Firmen aller

Couleur und Größe

betreut. Unter anderem

auch im Bergischen. Angefangen

von der Barmenia

und E/D/E bis zu

Knipex, Schmersal, den

Wuppertaler Stadtwerken,

Helios und Vaillant.

Sie alle schätzen beim

Partner Kita/Concept die

Kompetenz in Beratung,

Planung und Umsetzung

von individuellen Kinderbetreuungs-Konzepten,

wozu vielfach auch

die Führung einer Einrichtung

in Eigenregie

zählt.

der Bergische Unternehmer 02|17 47


BERGISCHES LAND GEHT AUS SPATZENHOF

Der Spatzenhof vereint Gastronomie für vielerlei Ansprüche unter einem Dach.

48 www.bvg-menzel.de


Stilvoll speisen

am Süppelbach

Im „Spatzenhof“ in Wermelskirchen atmet die Geschichte. Das

renovierte Landhaus-Restaurant ist ein Kleinod der Gemütlichkeit.

Im Landhaus Spatzenhof speist man

nicht einfach nur, man erlebt ein

Stück Geschichte in den liebevoll

thematisch eingerichteten Räumen.

Hier gleicht kein Tisch dem anderen. Aufwendig

von 2006 bis 2010 von der „Gründerzeit

Hotel & Gastronomie OHG“ der

Familie Schmitz-Heinen renoviert und erweitert,

erinnert in dem Landhaus-Restaurant

alles an die Ursprünge des idyllisch

gelegen verschieferten Hauses am

Süppelbach in Wermelskirchen.

Das heute unter Denkmalschutz stehende

Gebäude wurde 1913 im Auftrag von Clara

von Krüger als Kinderheim für Jungen

gebaut. In vielen Details findet sich diese

Historie wieder: Ob in der Büßerecke mit

„Max und Moritz“-Kissen und alten Bildern

aus der Zeit als Kinderheim, dem

Schlafsaal, der Speise- oder Besenkammer

oder der alten Küche. Der Gast kann

bei jedem Besuch im Spatzenhof in einem

anderen Ambiente sitzen und die Küche

aus klassischen, bergischen und kreativen

Gerichten genießen. An warmen

Tagen lädt die großzügige Terrasse mit

Brunnen vor dem Eingangsbereich zum

Verweilen ein.

Catering für Feste und Events

Im Souterrain gibt es den separaten Bankettbereich

„Clara von Krügers Speisezimmer“

mit einer zweiten, kleineren Küche.

Er ist für gut 50 Personen geeignet.

Die untere Etage mit zusätzlicher Terrasse

und mit Blick in den Garten ist nicht

nur während der Hochzeitssaison von

Brautpaaren gefragt. Sie eignet sich auch

für kleinere Firmentagungen, Workshops

oder Managertreffen, erklärt Jonas

Schmitz-Heinen, verantwortlich für das

Marketing des Spatzenhofs. Außerdem

bietet das Team um Wirtschaftsdirektor

Ronny Kabai und Küchenchef Björn

Westeppe einen zusätzlichen Cateringservice

für Außer-Haus-Veranstaltungen

an. In der stilvoll umgebauten Scheune

finden bis zu 120 Gäste Platz. Mit der

neuesten Technik, wie Tageslicht-Beamer,

Funkmikrofonen, Licht-, Ton- und

Show-Laseranlage, können dort auch größere

(Firmen-) Events oder Feiern durchgeführt

werden. Zusätzlich zu der mit

dem Auto befahrbaren Bühne gibt es in

der Mitte der Scheune eine Hebebühne.

Das Konzept, das Flair und die damit verbundene

hohe Qualität seien ziemlich außergewöhnlich

in der Region. „Die Liebe

zum Detail ist ausschlaggebend“, betont

Schmitz-Heinen. Außerdem engagiert

sich der Spatzenhof mit seinen Ausbauplänen

für ein Hotelresort mit etwa 100

Zimmern dafür, den Tourismus der Region

zu fördern. Bereits seit 2006 bestehe

die Absicht, die vorhandenen sechs Zimmer,

die nach berühmten Waisenkindern

wie Coco Chanel oder Marylin Monroe

eingerichtet sind, um einen neuen Komplex

zu erweitern. Mit den Plänen schlage

man genau in die Kerbe des Masterplans

für den Tourismus NRW, sagt Schmitz-

Heinen. Derzeit befindet sich das Bauvorhaben

in der Genehmigungsphase.

Text: Anna Mazzalupi

Foto: Landhaus Spatzenhof

Öffnungszeiten Montag und Dienstag Ruhetag (Firmentagungen

auf Anfrage auch an diesen Tagen möglich), Mittwoch bis Samstag

18 bis 22 Uhr, Sonn- und Feiertage von 11 bis 22 Uhr.

Events Jeden Donnerstag „Steak Night“, Classic Dinner, Küchenparty,

Kochschule (auf Anfrage auch für Unternehmen).

Stiftung Spatzenhof setzt sich für hilfsbedürftige Kinder in

Norduganda ein. In Gulu entsteht eine stiftungseigene Internatsschule

für 700 Kinder.

Landhaus Spatzenhof

Süppelbach 11

Wermelskirchen

Fon 02196 97590

Mail info@landhaus-spatzenhof.de.

Net www.landhaus-spatzenhof.de

der Bergische Unternehmer 02|17 49


FÜR SIE ENDECKT BALI

Trip

Lässt man sich auf die Insel abseits der

Touristenziele ein, kann der Bali-Urlaub der

schönste im Leben werden.

to Bali

50 www.bvg-menzel.de


Bali bietet traumhaft schöne und außergewöhnliche Hotelanlagen und dabei

beeindruckende Begegnungen mit der indonesischen Kultur.

Der Ruf als „Partymeile für Australier“

eilt der indonesischen Ferieninsel Bali

seit Jahren voraus. Und verweilt man in

der Touristenhochburg Kuta, könnte

sich dieser Eindruck durchaus bestätigen, bekommt

man dort nicht viel mehr zu sehen als

Clubs, einige Restaurants, Geschäfte und unzählig

viele Motorroller. Auf dem „Kuta-Strip“ erinnert

noch ein Denkmal an den Terroranschlag von

2002. Damals riss eine Bombendetonation 202

Menschen in den Tod, vorrangig Australier. Laut

ist es, vor allem abends, und nichts als touristisch.

Und trotzdem kann ein Bali-Urlaub der schönste

des Lebens werden.

Direkt am Flughafen der Hauptstadt Denpasar

taucht man als Europäer in eine fremde Welt ein -

trotz der Verwestlichung von Teilen der Insel.

Beim Buchen über Reiseveranstalter ist der Transfer

zum Hotel oft mit inbegriffen. In Kuta sind sowohl

das Discovery Kartika Plaza Hotel als auch

das Hard Rock Hotel zu empfehlen. Beide bieten

großartige Buffets, tolle Animation, wunderschöne

Gärten und geräumige Zimmer. Bevor es raus

ins Getümmel geht, müssen Euros in Rupiah umgetauscht

werden. Hier greift man am besten auf

die Hotel-Bank oder offizielle Stellen zurück. Feiern

kann man in Kuta ausgezeichnet, doch hat

Bali sehr viel mehr zu bieten. Über Reisegesellschaften

können Wildwassertouren mit anschließendem

Buffet gebucht werden. Eine einmalige

Erfahrung mitten im Dschungel und unbedingt zu

empfehlen. Sanur, rund 13 Kilometer entfernt von

Am bequemsten ist

eine Buchung über

große Reiseveranstalter,

allerdings

ist mit der selbstständigen

Planung

eine große Flexibilität

verbunden, die

einem auf einer Insel

wie Bali, die so

viel zu bieten hat,

definitiv zu Gute

kommt. Eine etwas

größere Menge an

Bargeld mit sich zu

führen, ist empfehlenswert,

da vor allem

in den Gegenden,

die nicht

touristisch erschlossen

sind, viele

Künstler, Schmuckhersteller

und Gewürzhändler

zu finden

sind und sie

oft nur Bargeld entgegennehmen.

Kuta, ist ein wesentlich ruhigerer Ort mit vielen

kleinen, von Einheimischen geführte Restaurants.

Wer Bali wirklich kennen lernen will, besucht vor

allem diese Lokale, denn dort gibt es köstliche

Speisen und interessante Gespräche mit den immer

freundlichen Balinesen. Die Zubereitung der

Gerichte kann man meist selbst verfolgen. Die Preise

für die Verpflegung sind auf der ganzen Insel

kaum der Rede wert. So kommt man schon mal mit

umgerechnet zwei Euro für ein Drei-Gänge-Menü

aus. Unbedingt erlebenswert ist eine Rundreise –

selbst geplant oder themenbezogen mit einem Reiseveranstalter.

Der Norden der Insel hat landschaftliche

Höhepunkte, sowie Einblicke in das Leben

von Dorfbewohnern zu bieten. Nicht auslassen

sollte man außerdem Tanah Lot, ein Meerestempel

im Südwesten der Insel. Ein bedeutsamer Platz für

die Einheimischen, der vom Festland aus von „heiligen

Schlangen“ bewacht werden soll.

Ebenfalls einen Besuch wert sind der Fledermaustempel

im Osten und die Elefantenhöhle und

der Affenwald in Ubud, in dem man besser auf

Wertsachen und Sonnenbrillen aufpasst, da die

tierischen „Einwohner“ nicht vor Diebstählen

zurückschrecken. Nicht auszulassen ist auch ein

Besuch einer Kaffeeplantage mit Verkostung inklusive

herrlichem Blick über Dschungellandschaften.

Highlight eines jeden Bali-Urlaubs ist

wohl der Anblick der weltbekannten Reisfelder.

Diesen Eindruck vergisst man nie wieder.

Text und Fotos: Amelie Bona

der Bergische Unternehmer 02|17 51


HANDELSREGISTER

Karoline Flüchter,

Geschäftsführerin

Mailingproduktion | Adressmanagement | Digitaldruck 0202 97903-0 www.fluechter.com

Neueintragungen

02.01.2017 HRB 27842: CARA Beteiligungs

GmbH, Haan, Schallbruch

67, 42781 Haan. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.12.2016. Geschäftsanschrift:

Schallbruch 67, 42781 Haan.

Gegenstand: Die Übernahme der

Geschäftsführung und Vertretung

sowie die Beteiligung an Gesellschaften

jeder Art, insbesondere die

Übernahme der Rechtsstellung des

persönlich haftenden Gesellschafters

an der noch zu gründenden Kommanditgesellschaft

unter der Firma CARA

GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Haan.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Peuster, Ralf Michael, München,

*28.05.1955, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

02.01.2017 HRA 24434: AGENTIFIJSH

e. K., Solingen, Heidberg 14 a, 42655

Solingen. (Gegenstand des Geschäfts

ist der Betrieb einer Werbeagentur,

Vermittlung von Durcksachen,

Internetdienste.). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Heidberg 14 a,

42655 Solingen. Inhaber: Wagner,

Klaus, Solingen, *13.07.1961.

03.01.2017 HRB 27848: Künstleragentur

STOP & GO GmbH, Wuppertal,

Holzrichterstraße 7, 42281 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

29.11.2016. Geschäftsanschrift: Holzrichterstraße

7, 42281 Wuppertal.

Gegenstand: Die Vermittlung von

Künstlern und Musikbands sowie

ferner die Ausübung aller mit dem

vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang stehenden

oder dem Zweck des Unternehmens

förderlichen Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Donath, Hans-Christoph, Wuppertal,

*09.09.1961, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.01.2017 HRB 27844: Consulting

FMP GmbH, Wuppertal, Ludwig-Richter-Straße

6, 42329 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 28.10.2016.

Geschäftsanschrift: Ludwig-Richter-

Straße 6, 42329 Wuppertal. Gegenstand:

Die Vertretung und Beratung

von Firmen in der Stahlbrache sowie

die Übernahme von Geschäftszweigen

von Gesellschaften und die

Verwaltung von Beteiligungen an

Handelsgesellschaften sowie die

Übernahme der persönlichen Haftung

und Geschäftsführung bei diesen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Alaimo, Luigi, Wuppertal,

*27.09.1975, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.01.2017 HRA 24435: Kürekli

Grundbesitz KG, Wuppertal, Im

Hölken 43 a, 42279 Wuppertal. (Gegenstand

der Gesellschaft ist die

private Vermögensverwaltung insbesondere

der Erwerb und das Halten

und das Verwalten von Grundbesitz.

Eine gewerbliche Tätigkeit

ist ausdrücklich ausgeschlossen.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Im Hölken 43 a, 42279

Wuppertal. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Kürekli, Hürsehit, Wuppertal,

*11.01.1969, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.01.2017 HRB 27848: Künstleragentur

STOP & GO GmbH, Wuppertal,

Holzrichterstraße 7, 42281 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

29.11.2016. Geschäftsanschrift: Holzrichterstraße

7, 42281 Wuppertal.

Gegenstand: Die Vermittlung von

Künstlern und Musikbands sowie

ferner die Ausübung aller mit dem

vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang stehenden

oder dem Zweck des Unternehmens

förderlichen Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Donath, Hans-Christoph, Wuppertal,

*09.09.1961, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.01.2017 HRB 27847: Flores Hausverwaltung

GmbH, Wuppertal, Bundesallee

247, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 14.11.2016.

Geschäftsanschrift: Bundesallee

247, 42103 Wuppertal. Gegenstand:

die Verwaltung fremden Immobilienbestandes,

inkl. Buchhaltung, Forderungsmanagement,

Mieter- und

Eigentümerbetreuung, Vermietung,

Renovierungs- und Modernisierungsbetreuung

etc., Beratungsleistungen

im Zusammenhang mit der Verwaltung

werden bei Bedarf erbracht

sowie ferner die Ausübung aller

mit dem vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang

stehenden oder dem Zweck des Unternehmens

förderlichen Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so



125 JAHRE-HEIZOEL-VORST

Deutscher Ring 69 · 42327 Wuppertal · Telefon 744035

Unbenannt-2

www.hotel-hoelterhoff.de

1 10.12.12 14:47

52 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit

der Datei kann vom Verlag keine Gewähr

übernommen werden.

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Schoppmann, Marc Stefan,

Wuppertal, *03.11.1990, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.01.2017 HRB 27846: Getränke

Költerhoff GmbH, Velbert, Industriestraße

11, 42551 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.11.2016. Geschäftsanschrift:

Industriestraße 11,

42551 Velbert. Gegenstand: Lieferung,

Groß- und Einzelhandel von und mit

Getränken, Übernahme und Fortführung

des Betriebsteils „Getränke“

der Wilhelm Költerhoff GmbH. Stammkapital:

30.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Kalveram,

Cornelia, Essen, *23.02.1953, einzelvertretungsberechtigt.

03.01.2017 HRB 27845: TEC Notfall-

Logistik GmbH, Remscheid, Osterbusch

42, 42859 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 15.12.2016.

Geschäftsanschrift: Osterbusch 42,

42859 Remscheid. Gegenstand: Logistik,

Transporte und Spedition.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Thoelen, Michael, Middelkerke

/ Belgien, *08.10.1960, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

04.01.2017 HRB 27849: Smartbuyer

GmbH, Wuppertal, Grafenstraße 32,

42277 Wuppertal. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.12.2016. Geschäftsanschrift:

Grafenstraße 32, 42277

Wuppertal. Gegenstand: Im- und

Export, Groß- und Einzelhandel mit

Waren aller Art, insbesondere Haushaltswaren,

Sanitärwaren, Werkzeugen,

Eisen- und Holzwaren. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Wei,

Mengyu, Willich, *22.10.1986, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.01.2017 HRA 24436: Dreiklang

Hörsysteme e. K. Inh. Sascha Kelz,

Wuppertal, Burgstr. 11, 42103 Wuppertal.

(Gegenstand des Geschäfts

ist ein Betrieb für Hörsysteme.).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Burgstr. 11, 42103 Wuppertal. Inhaber:

Kelz, Sascha Frank, Solingen,

*30.04.1978.

05.01.2017 HRB 27853: GRUNDSTEIN

INVEST GmbH, Wuppertal, Hatzfelder

Straße 161, 42281 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 21.11.2016.

Geschäftsanschrift: Hatzfelder Straße

161, 42281 Wuppertal. Gegenstand:

Der Erwerb und die Verwaltung

von Immobilien im eigenen Namen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Rosemann, Claudia, Wuppertal,

*12.04.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.01.2017 HRB 27855: Gerez Gebäudedienste

und Transporte GmbH,

Solingen, Sandstraße 15, 42655 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 02.01.2017. Geschäftsanschrift:

Sandstraße 15, 42655 Solingen. Gegenstand:

Die Erbringung von Gebäudedienstleistungen,

die Durchführung

von Kurierdiensten sowie

Transporte bis 3,5 Tonnen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Gerez, Özgür, Solingen, *25.04.1985,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

06.01.2017 HRA 24438: Hans Immobilien

KG, Solingen, Mittelpilghausen

1, 42657 Solingen. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Mittelpilghausen

1, 42657 Solingen. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Hans, Jürgen Hugo,

Solingen, *08.09.1950; Hans, Brigitte

Franziska, Solingen, *13.01.1947, jeweils

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.01.2017 HRB 27856: Pinto-Trade

GmbH, Haan, Leichtmetallstr. 22a,

42781 Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 31.10.2016. Geschäftsanschrift:

Leichtmetallstr. 22a, 42781

Haan. Gegenstand: Handel mit

Handy-Zubehör, Assessoires, Beauty-

Artikel, Bekleidung, Fahrräder, Spielzeug

sowie Unterhaltungselektronik.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Ge-

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schäftsführer oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Pinto, Toko Nkano Panda,

Solingen, *03.04.1988, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

09.01.2017 HRB 27857: Krebber connect

GmbH, Erkrath, Max-Planck-Straße

7, 40699 Erkrath. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.12.2016. Geschäftsanschrift:

Max-Planck-Straße 7, 40699

Erkrath. Gegenstand: Der Groß- und

Einzelhandel mit Telekommunikationsprodukten,

Unterhaltungselektronik,

Zubehör und Ersatzteilen.

Weiterhin die Vermittlung von Dienstleistungsverträgen

für Mobilfunk,

Festnetz und Energie sowie ferner die

Ausübung aller mit dem vorgenannten

Unternehmensgegenstand in Zusammenhang

stehenden oder dem Zweck

des Unternehmens förderlichen Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Buchwald, Ralf, Ennepetal,

*01.05.1962, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 27860: Beckmann Braumanufaktur

GmbH. Solingen, Kauffunger

Weg 6, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.11.2016. Geschäftsanschrift:

Kauffunger Weg

6, 42699 Solingen. Gegenstand: Der

Betrieb einer Brauerei sowie der Vertrieb

von Getränken. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die

Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Beckmann,

Jan, Solingen, *04.03.1974, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura: Petrat,

Christian, Kehnert, *26.10.1982.

09.01.2017 HRB 27858: Pfahl Verwaltungs-GmbH,

Wuppertal, Otto-

Hahn-Str. 14, 42369 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 28.12.2016.

Geschäftsanschrift: Otto-Hahn-Str. 14,

42369 Wuppertal. Gegenstand: Die

Übernahme der persönlichen Haftung

und der Geschäftsführung der Egon E.

und Michael Pfahl GmbH & Co. KG sowie

alle damit zusammenhängenden

Geschäfte. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Pfahl, Egon Erich,

Wuppertal, *02.10.1937; Pfahl, Michael,

Wuppertal, *20.11.1961, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

10.01.2017 HRA 24439: Windpark Wellen

GmbH & Co. KG, Mettmann, Peckhauser

Straße 11, 40822 Mettmann.

(Der Gegenstand des Unternehmens

ist der Betrieb von Windenergieanlagen

am Standort Wellen. Die Gesellschaft

darf sich an Unternehmen

beteiligen, die Geschäftsführung von

anderen Unternehmen ausführen. Sie

darf Zweigniederlassungen errichten.

Darüber hinaus darf die Gesellschaft

alle Tätigkeiten ausführen, die dem

vorgenannten Gesellschaftszweck

förderlich sind.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Peckhauser

Straße 11, 40822 Mettmann. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jede persönlich

haftende Gesellschafterin und ihre

organschaftlichen Vertreter sind befugt,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Persönlich haftender

Gesellschafter: Prützker Wind GmbH,

Mettmann (Amtsgericht Wuppertal

HRB 26451), für sich und ihre jeweiligen

Geschäftsführer -nur im Verhältnis

zu dieser Kommanditgesellschaftvon

den Beschränkungen des § 181

BGB befreit.

10.01.2017 HRA 24441: TN Immobilien

GmbH & Co. KG, Wuppertal, Gräfrather

Straße 149, 42329 Wuppertal.

(die Verwaltung eigenen Vermögens,

der An- und Verkauf von Immobilien,

die Vermietung eigener Immobilien

sowie die Hausverwaltung.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Gräfrather Straße 149, 42329

Wuppertal. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter:

TN Verwaltungs GmbH, Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal HRB 27861),

mit der Befugnis im Namen der Ge-

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Das Justizministerium des Landes NRW veröffentlicht

unter der Internet-Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

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sellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

10.01.2017 HRA 24442: Benders Ambiente

GmbH + Co. KG, Velbert, Panner

Straße 12, 42555 Velbert. Kommanditgesellschaft.

Nach Firmenänderung

nunmehr: Geschäftsanschrift: Panner

Straße 12, 42555 Velbert. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Eingetreten als Persönlich

haftender Gesellschafter: Benders

Verwaltungsgesellschaft mbH,

Velbert (Amtsgericht Wuppertal HRB

27535), mit der Befugnis -auch für jeden

Geschäftsführer-, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Ausgeschieden

als Persönlich haftender

Gesellschafter: Bender Beteiligungsgesellschaft

mbH, Leipzig (Amtsgericht

Leipzig HRB 10355). Der Sitz ist

von Essen (bisher Amtsgericht Essen,

HRA 10584) nach Velbert verlegt.

11.01.2017 HRB 27862: MTV Surface

Solution GmbH. Solingen, Höhscheider

Weg 25, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 23.12.2016.

Geschäftsanschrift: Höhscheider Weg

25, 42699 Solingen. Gegenstand:

Der Betrieb einer Galvanik sowie die

funktionelle Oberflächenbeschichtung

sowie die Innen- und Außenbeschichtung

außergewöhnlich großer

und komplexer Maschinen- und

Anlagenbauteile in Serien oder als

Einzelteile und die mechanische Bearbeitung.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Gößler, Arwed, Dinslaken,

*14.10.1966; Wilbuer, Klaus,

Solingen, *02.10.1946, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

12.01.2017 HRB 27871: Top Drive Wuppertal

GmbH, Wuppertal, Höhne 41,

42275 Wuppertal. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.12.2016. Geschäftsanschrift:

Höhne 41, 42275 Wuppertal.

Gegenstand: Der Betrieb einer Fahrschule.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Tsenikloglou, Chrysovalantis, Wuppertal,

*01.10.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

12.01.2017 HRB 27869: Pflegedienst

Lange GmbH, Velbert, Heiligenhauser

Straße 4, 42549 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.11.2016. Geschäftsanschrift:

Heiligenhauser Straße

4, 42549 Velbert. Gegenstand: Das

Betreiben von ambulanten, teilstationären

und vollstationären Pflegeeinrichtungen,

der An- und Verkauf von

Grundstücken, die Vermietung und

Verpachtung von Wohnraum und das

Betreiben eines Menüservices (Essen

auf Rädern), haushaltsnahe Dienstleistungen

sowie Hausmeistertätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Lange, Eva-Maria, Velbert,

*25.12.1985, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

13.01.2017 HRB 27876: GTIS GmbH,

Solingen, Hartmannstr. 4, 42719 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.12.2016. Geschäftsanschrift:

Hartmannstr. 4, 42719 Solingen. Gegenstand:

An- und Verkauf von Laborgeräten

und Produktionsanlagen

für die FMCG (Fast-moving consumer

goods), Industrie sowie Project Management,

Consulting, Engineering,

Ab- und Aufbau bzw. Verlagerung

von Produktionsanlagen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Tausch, Gerhard

Friedrich, Solingen, *08.06.1969,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

13.01.2017 HRB 27878: Alonso Automobile

GmbH, Velbert, Metallstraße

5 - 7, 42551 Velbert. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.12.2016. Geschäftsanschrift:

Metallstraße 5 - 7, 42551

Velbert. Gegenstand: Der Handel mit

gebrauchten Kraftfahrzeugen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Aksu, Sahhaydar,

Velbert, *10.02.1967; Aksu Alonso,

Ismail, Velbert, *23.09.1995, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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16.01.2017HRB 27880: Cargo Digital

Services GmbH, Wuppertal, Kaiserstraße

52, 42329 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.09.2011

mit Änderung vom 15.11.2011. Die

Gesellschafterversammlung vom

02.12.2016 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

(2) (Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Hamburg (bisher

Amtsgericht Hamburg HRB 120713)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Kaiserstraße 52,

42329 Wuppertal. Gegenstand: der

Betrieb eines Vertriebsgeschäftes

im digitalen Bereich mit Inhalten

der CARGO RECORDS Musik-Produktions-

und Vertriebsgesellschaft mit

beschränkter Haftung. Stammkapital:

30.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Bestellt

als Geschäftsführer: Schuster,

Michael, Wuppertal, *28.05.1970,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Göttlich, Finn Oke,

Hamburg, *28.11.1975; Thieß, Claas

Henning, Hamburg, *06.06.1979.

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Herausgeber und Eigentümer:

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

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Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder.

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