Stiepeler Bote 254 – August 2017

3satzbochum

Monatsmagazin für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 254 August 2017

Stiepeler Knappen

fühlen sich

wie die Gallier

Zur Eröffnung der Zechne

Haunert am Bliestollen kamen

300 Gäste. Seiten 6-7

Langenberg Verjüngungskur tritt Pohl-Nachfolge für Preziosa an

Oberbürgermeister Theaterverein hat neuen verabschiedet Vorsitzenden. Preziosavorsitzenden. Seite 5 Seite 4

Goldene 26 Wirtschaften Schallplatte für 4.000 für „Starke Einwohner Mäuse“

Mini-Musiker Neue Serie: nehmen Gaststätten mit Kindern Stiepel. Musik-CD Seite 6auf. Seite 16


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Stiepeler Kultursommer trifft Martin Luther

Konzertreihe findet noch bis zum 18. August in der Dorfkirche statt

Im besonderen Architekturund

Landschaftsambiente

in der über 1000 Jahre

alten Dorfkirche findet der

Stiepeler Kultursommer bereits

zum achten Mal statt.

Entstanden ist der Kultursommer

im europäischen

Kulturhauptstadtjahr Ruhr

2010.

Die Konzertreihe beschäftigt

sich im Jahr des 500. Reformationsjubiläums

mit der

musikalischen Seite Martin

Luthers. Erweitert wird das

Angebot in diesem Jahr durch

vier Vorträge (jeweils dienstags)

zum Lutherjubiläum

2017, die jeweils im Lutherhaus

an der Kemnader Straße

stattfinden.

Die Veranstaltungsübersicht:

Freitag, 28. Juli, 20 Uhr: Vater

unser im Himmelreich Orgelkonzert,

An der Kirschner-Orgel:

Michael Goede

Dienstag, 1. August, 19.30

Uhr: Luther und Calvin, Vortrag:

Prof. Christian Link

Freitag, 4. August, 20 Uhr:

Luther Speaks Duo Zia:

Jazztrompete, Orgel und

Sprechlyriker Marcus Rust

(Berlin), Jazztrompete, Flügelhorn

Christian Grosch

(Potsdam), Orgel Temye Tesfu

(Berlin), Sprechlyriker

Dienstag, 8. August, 19.30

Uhr: Luther und die Juden;

Vortrag: Prof. Dr. Günter Brakelmann

Freitag, 11. August, 20 Uhr:

Luthers mystische Laute

die Passion des Reformators;

Lutz Kirchhof, Laute; Martina

Kirchhof, Viola da Gamba

Dienstag, 15. August, 19.30

Uhr: Die gottesdienstliche

Musik der lutherischen Kirche

im 16. und 17. Jahrhundert.

Vortrag: KMD Rainer Goede,

Ansbach

Freitag, 18. August, 20 Uhr:

Psalm, Protest und Poesie

OPELLA NOVA: Vokalmusik

um Luther; Bettina Auf‘mkolk

Sopran, Susanne Riediger

Mezzosopran, Beate Jordan

Alt, Adrian Kroneberger

Tenor, Stefan Wolf Bass.

Vor den Konzerten (jeweils

freitags um 20 Uhr) ist die

Abendkasse ab 19.15 Uhr geöffnet.

Die Kirche bietet bis zu

200 Zuhörern Platz.

Reise nach Rügen

Der Senioren-Reisedienst

der AWO bietet vom 10. bis

18. September eine Reise

nach Rügen an. Das Drei-Sterne-Hotel

liegt im Seebad

Göhren. Vorgesehen sind

verschiedene geführte Inselrundfahrten

sowie eine Schifffahrt

entlang der berühmten

Kreidefelsen und eine Tagestour

nach Hiddensee. Infos

unter Tel.: 02302-2020790.

2 | Stiepeler Bote | August 2017


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sommerzeit ist Ferienzeit und Ferienzeit ist Lesezeit. Ob im Strandkorb,

auf dem Campingplatz, auf einer Liegewiese oder in einem

gemütlichen Winkel in den Bergen jetzt haben wir die Chance,

entspannende Blicke in Bücher oder Magazine zu werfen. Auch wir

haben wieder Lesestoff für Sie vorbereitet, nämlich die 254. Ausgabe

des „Stiepeler Boten“. Was in diesem Sommer schon vor Ihrer

Haustür passiert ist, beziehungsweise noch passieren wird davon

können Sie sich auf den nachfolgenden Seiten ein Bild machen.

Vor genau einem Jahr haben wir an dieser Stelle von den Dreharbeiten

des Kinofilms „Sommerfest“ berichtet, die unter anderem am

Ruhr-Ufer im Bochumer Süden stattfanden. Vor einigen Tagen war

die Premiere und die Sommerzeit bietet sich doch an, nun im Kino

das „Sommerfest“ anzuschauen, das auf einem Buch des Bochumer

Autoren Frank Goosen basiert. Zumal der Film eine echte Überraschung bietet: Es wirkt nämlich VfL-Jungprofi Görkem

Saglam mit. Wie er zu dem Schauspiel-Job gekommen ist und was der prominente Regisseur Sönke Wortmann von

Saglam hält, können Sie übrigens an anderer Stelle nachlesen; in unserem neuen VfL-Magazin „100% VfL Bochum“,

das pünktlich vor dem Saisonstart der 2. Fußball-Bundesliga erschienen ist.

Foto: Volker Wiciok

Auf eine Veranstaltung, die unmittelbar nach den Sommerferien stattfinden wird, möchten wir Sie an dieser Stelle auch

schon hinweisen. Anfang September werden wir zusammen mit dem TC Rot-Weiß Stiepel die „2. Offene Boulemeisterschaft

um den Stiepeler Bote Cup“ ausrichten. Wer Spaß an diesem immer beliebter werdenden Freizeitvergnügen hat,

sollte sich schnell anmelden. Alle notwendigen Informationen dazu gibt es im Inneren dieser Ausgabe. Einer Anmeldung

stehen keine Hindernisse im Weg, denn Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Dass der Bochumer Süden die Bezeichnung „sportlich“ durchaus verdient, ist anhand vieler Beispiele abzulesen, über

die wir in dieser Ausgabe berichten. Ein intensiverer Blick lohnt sich dabei auch auf den Segelverein Lottental, der gerade

sein 40-jähriges Bestehen gefeiert hat.

Allen, die ihren Urlaub bereits beendet haben, wünschen wir eine entspannte Eingewöhnung in den Alltag. Und denjenigen,

die sich gerade auf Sommer- und Sonnen-Ziele freuen und vorbereiten, wünschen wir natürlich eine erholsame

Zeit.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

August 2017 | Stiepeler Bote |

3


STIEPEL AKTUELL

Zwei Leichtverletzte und 14.000 Euro Schaden

Spektakulärer Unfall auf der Kemnader Straße Die Kontrolle verloren

Ein spektakulärer Verkehrsunfall,

der sich am 27. Juni

auf der Kemnader Straße

ereignete, sorgte in Stiepel

einige Tage für Gesprächsstoff.

Bei dem Unfall wurden

zwei Bochumerinnen

glücklicherweise nur leicht

verletzt. Der entstandene

Schaden war allerdings

beachtlich. Die Polizeibeamten,

die den Unfall aufnahmen

und dafür die Kemnader

Straße zeitweise auch

sperren mussten, schätzten

die Höhe des Gesamtsachschadens

auf ca. 14.000

Euro.

Gegen 11.45 Uhr war dort

eine 70-jährige Autofahrerin

Eine spektakuläre Szenerie bot sich Polizei und Augenzeugen beim Unfall,

der sich Ende Juni auf der Kemnader Straße ereignete. Foto: 3satz/Both

mit ihrem Mercedes in nordwestlicher

Richtung unterwegs.

In Höhe der Hausnummer

274 fuhr die Bochumerin

auf den VW Polo einer Frau

auf, die nach rechts auf eine

Grundstückseinfahrt abbiegen

wollte. Durch den Aufprall

drehte sich dieses Auto

und stieß mit einem auf dem

Grundstück stehenden

Wagen zusammen. Die

70-Jährige verlor durch

den Zusammenstoß

die Kontrolle über ihr

Fahrzeug, kam nach

rechts von der Fahrbahn

ab und fuhr durch

eine Hecke in den Vorgarten

eines Hauses.

Nachdem der Mercedes

einen Mülltonnenbehälter

verschoben

hatte, kippte er auf die

Seite. Die im Fahrzeug

eingeklemmte leicht

verletzte Seniorin wurde

von der Feuerwehr

aus dieser misslichen Lage

befreit und in ein Krankenhaus

gebracht. Dort verblieb sie zur

Beobachtung. Die ebenfalls

leicht verletzte Polo-Fahrerin

konnte das Krankenhaus

nach ambulanter Behandlung

wieder verlassen.

Ausbildungsfahrten auf dem Rhein machte kürzlich

die Ortsgruppe Bochum-Süd der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft

(DLRG) mit drei Rettungsbooten und 14 Jugendlichen,

die sich in der Fachausbildung Wasserrettungsdienst befinden.

Lernziel war es, den Umgang und das Führen von Booten unter

erschwerten Bedingungen zu üben.

Foto: DLRG

4 | Stiepeler Bote | August 2017


AUS DEN VEREINEN

Verjüngungskur für Theaterverein Preziosa

Neuer Vorsitzender Wolfgang Langenberg entwickelt Zukunftspläne

Die Phase der Einarbeitung

ist noch im Gang, aber die

Vorstellung, die Wolfgang

Langenberg von der zukünftigen

Entwicklung des Theatervereins

Preziosa 1889

hat, nimmt immer konkretere

Formen an. Seit Januar

dieses Jahres ist der 66-jährige

Diplom-Ingenieur im

Ruhestand 1. Vorsitzender

des Stiepeler Traditionsvereins

und damit Nachfolger

des langjährigen Vorsitzenden

Helmuth Pohl.

„Der Verein verfügt über gesellschaftlich

und wirtschaftlich

gute Strukturen“, sagt

Langenberg. „Ich setze zum

einen auf Kontinuität und

sehe meine Aufgabe auch

darin, den Verein auf dieser

gesunden Basis weiterzuentwickeln.“

Wichtige Unterstützung

erhält er dabei unter

anderen von der Geschäftsführerin

Ulrike Ullrich. Rund

70 Mitglieder zählt der Verein,

der Theater spielt und

außerdem eine Institution im

Bochumer Karneval ist. Eine

wichtige Aufgabe für die nahe

Zukunft sieht Wolfgang Langenberg

darin, den Verein zu

verjüngen. „Wir haben viele

Mitglieder aus der Generation

60 Plus im Verein. Deshalb

möchten wir versuchen, jüngere

Menschen bei uns für

das Theaterspiel oder den

Karneval zu begeistern“, sagt

der 1. Vorsitzende. Weil das

Wolfgang Langenberg, der 1. Vorsitzende des Theatervereins,

möchte junge Leute für seinen Verein begeistern. Foto: 3satz/Kienel

nicht von heute auf morgen

funktionieren wird, ist dieses

Projekt langfristig angelegt.

Unter anderem denkt Langenberg

dabei auch an eine

Kooperation mit Schulen oder

der VHS.

Auf der Theaterbühne im

Saalbau Haus Spitz wird man

den 66-Jährigen im übrigen

nicht erleben, wohl aber beim

Karneval als Moderator der

Prunksitzung. „Diese Aufgabe

traue ich mir durchaus

zu“, sagt Langenberg, der

sich ansonsten eher als ein

Vereinsmanager sieht, der

hinter den Kulissen agiert und

organisiert. Dabei möchte

der Diplom-Ingenieur, der für

zwei Jahre ins Amt des Vorsitzenden

gewählt ist, auch

die Möglichkeiten der neuen

Medien ausschöpfen und insgesamt

die Kommunikation

aus dem Verein heraus intensivieren.

Und während Wolfgang Langenbergs

Einarbeitungsphase

noch läuft, sind die nächsten

Veranstaltungen in Sachen

Theater und Karneval schon

längst wieder in Planung. Aktuell

lesen sich die Laiendarsteller

in das nächste Stück

ein. „Alles nur Theater“ wird

das Lustspiel in vier Aufzügen

heißen. Aufgeführt werden soll

das Stück am 27., 28. und 29.

Oktober im Stiepeler Saalbau

Haus Spitz. Und das Motto für

die nächste Prunksitzung im

Karneval steht auch schon: am

10. Februar 2018 heißt es im

Saalbau „Im Stiepeler Himmel

ist die Hölle los“. Uli Kienel

August 2017 | Stiepeler Bote |

5


TITELGESCHICHTE

Stiepeler Knappen fühlen

Zur Eröffnung der Zeche Haunert am

Großer Aufmarsch am

Bliestollen: Gut 300 Gäste

waren vor Ort, um die Eröffnung

des historischen

Nachbaus der Zeche Haunert

zu feiern. Viele kamen

in traditioneller Knappenuniform

und trugen ihre

schwarzen „Kittel“.

„Wir sind so etwas wie die Gallier“,

zog Dr. Rainer Dickhut,

Vorsitzender des Knappenvereins

Schlägel und Eisen

Stiepel/Dorf einen ungewöhnlichen

Vergleich, „überall werden

Zechen geschlossen.

Überall? Nein! In Stiepel wird

eine eröffnet!“ In Kooperation

mit der Firma Deilmann-Haniel,

deren Auszubildenden die

Zeche bauten, und den Stadtwerken,

die das Projekt finanziell

ermöglichten, war in den

vergangenen Monaten der

Förderturm aus Holz errichtet

worden. In Grußworten lobten

Carina Gödecke, Vize-Landtagspräsidentin,

und Dietmar

Spohn, Geschäftsführer der

Stadtwerke, das Engagement

der Knappen.

Die Zeche Haunert, direkt neben

dem Malakowturm, soll

auch als außerschulischer Lernort

dienen und Schülern die

bergmännische Tradition ebenso

näherbringen wie interessierten

Bürgern. Fotos: 3satz

6 | Stiepeler Bote | August 2017


sich wie die Gallier

Bliestollen kamen 300 Gäste

TITELGESCHICHTE

August 2017 | Stiepeler Bote |

7


NEUE SERIENSTART: STIEPEL HISTORISCH

26 Wirtschaften für gut 4.000 Einwohner

Neue Serie: Gastwirtschaften in Stiepel / Alte Fotos und Dolumente gesucht

Zwei Berufe: Vorne die Gastwirtschaft Zum Deutschen Eck, rechts

das Malergeschäft, beide von Heinrich Hasenkamp. Nach Einstellung

der Gastwirtschaft 1956 war dort die Post untergebracht,

Kemnader-/Ecke Ministerstraße.

Foto: privat

Nachdem die „Straßenserie“

seit längerem beendet

ist und bekanntlich zur Herausgabe

des Buches „Wege

durchs Königreich“ führte,

startet der Stiepeler Bote in

Zusammenarbeit mit dem

Stiepeler Heimatverein eine

neue Reihe über Gastwirtschaften.

In loser Reihenfolge

werden wir einzelne

(historische) Wirtschaften

in Bild und Wort vorstellen.

Wir beginnen die Reihe

heute mit einem einleitenden

Text und dürfen unsere

Leser bitten, uns alte Fotos,

Postkarten, Dokumente

oder sonstige Dinge über

Stiepeler Wirtschaften zur

Verfügung zu stellen, sofern

in ihren privaten Archiven

noch Material schlummert.

Das erste Adressbuch der

Gemeinde Stiepel aus dem

Jahre 1891 gibt genaue Hinweise

auf die Anzahl der Wirtschaften.

Setzt man die mit

der Berufsbezeichnung Wirth,

Schenkwirth, Gastwirth etc.

versehenen Namen gleich

der Anzahl an Wirtschaften,

so kommt man auf 26 Wirtschaften

bei einer Einwohnerzahl

von seinerzeit 4.283. Die

Aufteilung auf die einzelnen

Bauerschaften sieht wie folgt

aus: Brockhausen 6, Haar 5,

Schrick 2, Mittelstiepel 11 und

Oberstiepel 2. Damit kommen

im Schnitt 165 Einwohner auf

eine Wirtschaft. Gleichzeitig

wird im Adressbuch ersichtlich,

dass mit dem alleinigen

Betrieb einer Wirtschaft unter

den gegebenen Bedingungen

kaum das Existenzminimum

einer damals üblichen mehrköpfigen

Familie erwirtschaftet

werden konnte, zumal

häufig neben den Kindern

auch noch die Eltern mitversorgt

werden mussten. Bis

zum Jahr 1908 hatte sich die

Anzahl der Gastwirtschaften

dann auf 35 erhöht.

Häufig war dem Gastwirtschaftsbetrieb

noch ein Ladengeschäft

angegliedert,

Bäckereien und sogenannte

Spezereigeschäfte waren

dabei in der Mehrzahl. Aber

auch Landwirte und Bergleute

finden sich unter den Wirten,

dazu zahlreiche weitere

Berufe: Schmied, Schreiner,

Anstreicher oder Fuhrleute.

Die Wirtschaften hatten

zahlreiche Funktionen des

täglichen sozialen und gesellschaftlichen

Lebens inne: Sie

fungierten als Kiosk, Kirchenraum,

Arztpraxis, Warenlager,

Turnhalle, Boxring, Tanzlokal,

Theaterbühne, Lohn-, Renten-

und Steuerzahlstelle oder

Schiedsstelle. Und nicht zu

vergessen: Im Laufe der Zeit

waren in vier Wirtschaften

auch Poststellen untergebracht.

Bei Betrachtung der in Stiepel

aktuellen und insbesondere

der ehemaligen Wirtschaften

fallen zwei Dinge auf: zum einen

eine Häufung der Standorte

entlang der Hauptverbindungsstraßen

speziell im

Bereich der Kemnader Straße

und zum anderen die räumliche

Nähe der Wirtschaften

zu Zechen- und Stollenbetrieben.

Ein wesentlicher Faktor

für das Ent- und Bestehen der

Wirtschaften war aber das Verkehrsaufkommen

durch den

Durchgangs- und Wochenendverkehr.

Eine möglichst dichte

Bebauung im Umkreis der

Wirtschaften spielte nur eine

untergeordnete Rolle. Um ein

Beispiel zu nennen: Die Gastwirtschaft

im Lottental vielen

noch als „Wengeler-Schmuch“

bekannt (heute Post’s Lottental)

hatte ca. ab den 1930er

Jahren knapp unter 1.000

Stühle im Biergarten. Die gesamte

Außenfläche, die heute

noch als Minigolfplatz dient,

war zu jener Zeit Biergarten,

inklusive einer Tanzfläche für

die Sonntagsausflügler. Und

es waren nicht nur Stiepeler

Bürger, die diesen und andere

Biergärten besuchten. Es

ist überliefert, dass sehr viele

„Städter“ aus Bochum sonntags

mit der Straßenbahn bis

Weitmar fuhren und dann reihenweise

zunächst über die

Kemnader Straße sich in die

Stiepeler Ausflugslokale begaben

(die Straßenbahnlinie 5

fuhr erst ab 1926 über die

Kemnader Straße bis Stiepel).

In der Schulchronik der damaligen

Dorfschule an der Ecke

Nettelbeckstraße / Brockhauser

Straße schreibt der seinerzeitige

Hauptlehrer Böhle im

Jahre 1903: „(...) Dagegen ist

eine Überfülle von Wirtschaften

vorhanden (ungefähr 40).

Die Vergnügungssucht ist

groß. Es gibt während des

Sommers wohl kaum einen

Sonntag ohne Festlichkeit.

Vielfach finden zwei oder drei

statt; ja es ist schon vorgekommen,

daß an einem Sonntag

an sieben Stellen gleichzeitig

gefeiert wurde.“

In unserer neuen Reihe werden

wir versuchen, möglichst

alles Bekannte über einzelne

Wirtschaften zu präsentieren,

zum Beispiel, welche Wirte es

im Laufe der Zeit gab, welche

Vereine beheimatet wurden

und etwaige Besonderheiten.

Andreas Finke


Besitzen Sie alte Fotos, Infos, Geschichten?

Schreiben Sie uns:

stiepelerbote@3satz-bochum.de

8 | Stiepeler Bote | August 2017


Offene Boule-Meisterschaft geht in die 2. Runde

Gespielt wird am 3. September ab sofort sind Anmeldungen möglich

Nach der gelungenen Premiere

folgt die Fortsetzung:

Die 2. Offene Boule-Meisterschaft

um den Stiepeler-Bote-Cup

wird am Sonntag,

3. September, auf der Anlage

des Tennisclubs Rot-

Weiß Stiepel an der Kemnader

Straße ausgetragen. Der

TC RW Stiepel hat dort ein

sogenanntes Boulodrome

eingerichtet, das sich bei

den Mitgliedern großer Beliebtheit

erfreut und regelmäßig

bespielt wird.

Mitmachen darf jeder, der

über 16 Jahre alt ist. Auch

Interessierte, die nicht dem

TC RW Stiepel angehören,

sind zur Turnierteilnahme

ausdrücklich eingeladen. Maximal

können 16 Teams an

dem Wettbewerb teilnehmen,

die Berücksichtigung erfolgt

nach Eingang der Anmeldungen.

Wer sich schnell meldet,

hat also die besten Chancen.

Die Anmeldung erfolgt per

Mail und geht an Turnierleiter

Marc Rehwald unter:

Zum zweiten Mal wird beim TC Rot-Weiß Stiepel die offene

Boulemeisterschaft ausgetragen. Anmeldungen sind ab sofort

möglich.

Foto: 3satz

marc.rehwald@web.de (Anmeldeschluss

ist der 30. August).

Eine Meldegebühr wird

nicht erhoben.

Der Turnierbeginn ist für

11.30 Uhr angesetzt, die Sieger

werden nach einer Spielzeit

von drei bis maximal vier

Stunden feststehen. Gespielt

wird zunächst in einer Gruppenphase,

daran schließt

sich dann die Finalrunde an.

Seniorenreise nach Usedom

Usedom, die laut Statistik sonnenreichste Insel Deutschlands,

gehört zu den neuen Reisezielen, die der Soziale Reisedienst

der AWO vom 5. bis 14. September als betreute Seniorenreise

im Programm hat. Die Unterbringung erfolgt in einem

Drei-Sterne-Hotel im Seebad Heringsdorf mit seniorengerechter

Ausstattung. Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe des weiten

Sandstrandes und der imposanten Seebrücke. Es gibt noch

freie Plätze für diese Reise. Eine Mitgliedschaft ist für die Teilnahme

nicht erforderlich. Weitere Auskünfte sind erhältlich bei

der AWO Witten, Wetter, Herdecke unter Tel.: 02302-2020790.

Titelverteidiger sind Uwe und

Marc Rehwald. Die Preise für

die besten Teams kommen

vom „Stiepeler Boten“, der

das Turnier im vergangenen

Jahr anlässlich seines 20-jährigen

Bestehens erstmals in

Kooperation mit dem TC Rot-

Weiß Stiepel veranstaltete.

Für die Teilnahme an dieser

Meisterschaft gibt es keinerlei

Hindernisse. Um mitspielen

zu können, benötigt niemand

irgendwelche Vorkenntnisse.

Alle Regeln werden bei Bedarf

am Turniertag selbst erklärt,

also sind sowohl alte Füchse

als auch Neulinge herzlich

willkommen! Wer keine eigenen

Kugeln hat, sollte dies bei

der Anmeldung dazuschreiben,

damit für den Turniertag

entsprechend Leihkugeln organisiert

werden können.

STIEPEL AKTUELL

August 2017 | Stiepeler Bote |

9


LESESTOFF

Mörderisches Geheimnis einer Sommernacht

Bochumer Autor Arne Dessaul hat „Bauernjäger“ veröffentlicht

Der Bochumer Arne Dessaul

hat seinen zweiten Krimi unter

dem Titel „Bauernjäger“ veröffentlicht.

Foto: Tim Kramer

Am 5. Juli erschien im

Gmeiner-Verlag Arne Dessauls

zweiter Krimi: „Bauernjäger“

ist nach „Trittbrettmörder“

der zweite

Fall für das Ermittlerteam

um Kriminalhauptkommissar

Helmut Jordan.

Aufzuklären gilt es einen

40 Jahre alten, ungelösten

Mordfall: 1974 wird der Bauer

Heinz Schrader in einer verregneten

Sommernacht erschlagen.

Mittendrin: Helmut

Jordan, damals ein blutjunger

Malergeselle und unglücklich

verliebt. Er findet die Leiche

und gerät so ungewollt in die

Ermittlungen.

Im Buch wird der Fall aus stetig

wechselnden Perspektiven

aufgerollt. Mal erinnert sich

Helmut Jordan an die dramatischen

Tage, mal wird der

1974 ermittelnde Kommissar

bei Zeugenbefragungen gezeigt.

Außerdem wird die

Mordnacht durch die Augen

aller Beteiligten beschrieben:

Opfer, Täter, Verdächtige,

Zeugen.

Die Leserinnen und Leser

erhalten so in jedem Kapitel

ein neues Puzzleteil und

erfahren schließlich, dass

diese Regennacht mehr als

nur ein Geheimnis birgt. Eine

prominente Nebenrolle erhält

König Fußball: Die Weltmeisterschaften

1974 und 2014

dienen als Kulisse der mörderischen

Ereignisse.

Zum Autor: Arne Dessaul (52)

hat seine Wurzeln im niedersächsischen

Wolfenbüttel.

Nach Abitur und kaufmännischer

Ausbildung kehrte er

seiner Heimat den Rücken

und landete im Ruhrgebiet.

Während des Publizistikstudiums

an der Bochumer

Ruhr-Universität schrieb er

unter anderem für den Coolibri

und die WAZ. Heutzutage

konzentriert er sich auf

die Online-Redaktion der

Ruhr-Universität und aufs

Krimischreiben: Helmut Jordans

erster Fall, „Trittbrettmörder“,

ist 2016 erschienen.

Der dritte Fall steht kurz vor

dem Abschluss.

Eine Lesung mit Arne Dessaul

findet am Samstag, 19. August,

um 15.30 Uhr auf der

LIO-Lesebühne am Kemnader

See statt.


Arne Dessaul: „Bauernjäger“,

Gmeiner-Verlag, Meßkirch

2017, 407 Seiten, 15 Euro.

Über 1000 Euro freut sich Johannes Kevenhörster, Leiter

des Hospiz St. Hildegard an der Königsallee. Das Geld ist eine

Spende von Christina Kost, Inhaberin des Friseursalons „Kostbar“

an der Kemnader Straße in Stiepel. Das Geld sammelte sie in

der „Hair Fashion Night“, die Mitte Juni in der Kostbar stattgefunden

hatte.

Foto: privat

10 | Stiepeler Bote | August 2017


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Caritas ehrte Ehrenamtliche in der Wallfahrtskirche

Katholischer Wohlfahrtsverband zeichnete in Stiepel 51 Personen aus

Für ihren langjährigen Einsatz

im Dienst der Caritas

sind jetzt 51 Ehrenamtliche

aus den Bochumer und

Wattenscheider Kirchengemeinden

ausgezeichnet

worden.

Bei einer feierlichen Messe

in der St.-Marien-Wallfahrtskirche

in Stiepel überreichten

CKD-Vorsitzende Barbara

Flegel, Caritasdirektor Ulrich

Kemner, Pater Andreas Wüller,

Stadtdechant Michael

Kemper und Pfarrer Thomas

Köster Elisabeth-Kreuze und

Urkunden für 10, 20 und über

30 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit

in den Caritas-Konferenzen.

Zu den rund 90 Teilnehmern

zählte auch Bürgermeisterin

Erika Stahl, die den Frauen

Der Caritas ein Gesicht geben diese 51 Männer und Frauen,

die teilweise seit 40 Jahren in ihrer Kirchengemeinde für den

katholischen Wohlfahrtsverband tätig sind. Foto: Caritas

und Männern im Namen der

Stadt Bochum ihren Dank und

ihre Anerkennung aussprach:

„Unser Gemeinwesen ist auf

ihr ehrenamtliches Engagement

angewiesen. Sie leben

Solidarität und leisten konkrete

Hilfe für Bedürftige.“

Im Anschluss waren die Ehrenamtlichen

ins benachbarte

Pfarrheim eingeladen, wo sie

bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit

zum Austausch und

zur Begegnung hatten. In einer

kurzen Ansprache betonte

Caritasdirektor Ulrich Kemner

die Bedeutung der Ehrenamtlichen

für den katholischen

Wohlfahrtsverband: „Sie tragen

wesentlich zur Glaubwürdigkeit

von Kirche und Caritas

bei, indem sie Nächstenliebe

leben und das Leitmotiv

der Caritas ‚Not sehen und

handeln‘ in den Stadtteilen

unmittelbar umsetzen.“ Als

Dankeschön bekamen alle

Teilnehmer eine Glasvase mit

dem roten Caritas-Flammenkreuz

und einer Blume als

Geschenk überreicht.

Überraschungs-Geschenk für St.-Johannes-Stift

Sommerfest und Kunsthandwerker-Markt findet am 2. September statt

Zusammen mit dem traditionellen

Sommerfest und dem

Kunsthandwerker-Markt, der

am Samstag, 2. September,

von 10 bis 18 Uhr stattfindet,

gratuliert der Förderverein

des St.-Johannes-Stiftes zum

110-jährigen Bestehen des

St.-Johannes-Stiftes und wird

im Laufe des Vormittags ein

großes „Überraschungs-Geschenk“

überreichen. Zu diesem

besonderen Anlass sind

alle Interessierten eingeladen.

Viele Kunsthandwerk-Stände,

Live-Musik, Essen und Trinken

sowie eine Tombola sorgen

an diesem Tag rund um

die Alten- und Pflegeeinrichtung

an der Borgholzstraße 5

- 11 für ein buntes Programm.

Um 10.30 Uhr wird der Chor

der Don Bosco-Schule das

Fest eröffnen und um 11 Uhr

schließt sich der Chor der

Borgholz- und Brenscheder-Schule

an. Ab 11.30 Uhr

möchte dann der Kindergarten

von St. Johannes seine

Lieder erklingen lassen. Von

13 bis 14.30 Uhr bringt Vigli’s

Wanderbühne „Glanzlichter“

in den Park und von 15.30 bis

16 Uhr werden die „Glanzlichter“

auf einer Wohnebene zu

den Bewohnern gebracht.

Ab 14.30 Uhr wird die Band

„Jazz in black“ der Schiller-Schule

Bochum bekannte

und fetzige Rhythmen spielen

und den musikalischen

Abschluss dieses Tages bildet

um 15.30 Uhr der Gospel-Chor

„Children of Light“.

Außerdem spielen ab 14 Uhr

Manfred Althaus an der Zither

und Helmut Bödeker an der

Drehorgel.

August 2017 | Stiepeler Bote | 11


BLICK NACH WIEMELHAUSEN

Ein Hoch auf gute Nachbarschaft!

Borgholzstraße-Anwohner feierten ihr drittes Straßenfest

Fotos: Sure/3satz

Bücher für die

Gräfin-Imma-Schule

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

hat der Gräfin-Imma-Schule

einige Exemplare

des Buches „Wege

durchs Königreich Geschichte

der Straßennamen in

Stiepel“ geschenkt. Autor des

Buches, das der 3satz Verlag

produziert hat, ist Andreas

Finke. Das Buch soll in besonderem

Maß zu einem anschaulichen

Sachunterricht

beitragen. Alle Kinder wohnen

in einer der Straßen, die in

dem Buch angesprochen werden.

Somit können die Schülerinnen

und Schüler über die

Geschichte ihrer Straße und

über die Bedeutung des Straßennamens

viel erfahren. Mit

dem Buch kann die Geschichte

des Stadtteils Stiepel für die

Kinder besonders interessant

erfahrbar gemacht werden.

12 | Stiepeler Bote | August 2017


AKTUELLES

Diesseits und jenseits der Mauer: Die Baustelle Kosterstraße wird in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören.

Auf der dreispurigen Straße waren vor den Ferien nur noch Asphaltierungs- und Markierungsarbeiten zu verrichten. Den Blick verwehrt

bekommt der Autofahrer auf die Häuser entlang der Kosterstraße. Gut abgeschrimt von einer meterhohen Schallschutzwand ist es

dahinter sehr ruhig. Die Straße für die Anlieger ist gepflastert und längst fertig gestellt.

Fotos: 3satz

Ihren Unmut über die ihrer Meinung nach unerträgliche Verkehrssituation

im Haarmannsbusch haben die Anwohner entlang

der Straße plakatiert. „Sind Sie Anlieger?“, wird gefragt, ebenso

wird zu hohes Tempo beklagt. Durch die Einbahnstraßen-Regelung

in der Haarstraße nutzen viele Autofahrer den Haarmannsbusch

auf ihrem Weg Richtung Uni obwohl der Haarmannsbusch

in dieser Richtung als Anliegerstraße ausgewiesen ist. Foto: 3satz

Tornister spendeten wieder Schüler der Gräfin-Imma-Schule,

die nach den Ferien zur weiterführenden Schule

wechseln, für bedürftige Familien. Organisatorin Dr. Roswitha

Abels von der Caritas Stiepel, auf dem Foto mit Pater Malachias,

Schulleiterin Susanne Luig und einigen Viertklässlern, freut sich

besonders darüber, dass manche Schüler die Ranzen mit Federmäppchen

und Turnbeutel gefüllt übergeben haben. Foto: 3satz

August 2017 | Stiepeler Bote | 13


AUS DER SCHULE

Schiller-Schule gehört zum UNESCO-Schulnetz

Projekttage befassten sich auch mit dem Thema „Schule der Vielfalt“

Zum Abschluss ihrer UN-

ESCO-Projektwoche teilte

der UNESCO-Landeskoordinatior

Karl Hußmann Anfang

Juli in einer kleinen

Feierstunde in Anwesenheit

von Bürgermeisterin Erika

Stahl der Schulgemeinde

mit, dass die Schiller-Schule

Bochum als mitarbeitende

UNESCO-Projektschule

in das deutsche

UNESCO-Schulnetz aufgenommen

worden ist. In seiner

Laudatio wies er auf die

verschiedenen Leistungen

hin, die die Schiller-Schule

in den vergangenen vier

Jahren erbracht hat. Hußmann

stellte in Aussicht,

dass nach Abschluss der

fünfjährigen Bewerbungsphase

die Schiller-Schule in

das weltweite Netz der UN-

ESCO-Schulen aufgenommen

werden könne.

Mit den zuvor angebotenen

drei Projekttagen bekannte

sich die Schiller-Schule zu

den UNESCO-Grundsätzen.

In einer dreitägigen Projektarbeit befassten sich die Schülerinnen

und Schüler mit dem Thema „Schule der Vielfalt Schule gegen

Homophobie“.

Foto: 3satz/Kienel

Die Schülerinnen und Schüler

hatten sich in ihrer Projektarbeit

mit einem Aspekt

der UNESCO-Bildungskriterien

auseinandergesetzt.

In 32 Projekten lernten die

Schülerinnen und Schüler

handlungsorientiert. Die Vielfalt

und die Ergebnisse ihrer

Arbeit wurden schließlich auf

dem gesamten Schulgelände

bzw. in Klassenräumen

präsentiert. Die 913 Schüler

konnten an so spannenden

Themen teilnehmen wie „Archäologie

Live“ in Kooperation

mit dem LWL-Museum

Herne, „Auf dem Fahrrad die

Industriekultur des Ruhrgebiets

ERfahren“ oder „Schule

der Vielfalt - Schule gegen

Homophobie“.

Letztgenanntes Thema war

Schülern und Lehrern dabei

ein besonderes Anliegen.

Ging es doch darum, die Akzeptanz

von sexueller und

geschlechtlicher Vielfalt an

der Schule zu unterstützen

und die Schüler zu informieren

und sensibilisieren. Dass

in die Projekttage die Parlaments-Entscheidung

für die

„Ehe für alle“ fiel, „hat den

Schülerinnen und Schülern

noch einmal verdeutlicht, welche

Aktualität das Thema in

unserem Land hat“, erklärte

Studienrätin Laura Wirbals.

Und sie fügte hinzu: „Wir

sind da schon deutlich aufgeschlossener

geworden, aber

Kanada und die Skandinavier

sind mit ihrer Politik noch wesentlich

progressiver.“

In ihren Workshops beschäftigten

sich die Jugendlichen

damit, Fragebögen für

Sechstklässler zu erstellen,

betrachteten das Verhalten

zur Homosexualität über einen

Zeitraum von 300 Jahren

und positionierten sich mit

verschiedenen Aktion rund

um die für Vielfalt stehenden

Regenbogenfarben gegen

Ausgrenzung und Diskriminierung.

Seit zwei Jahren ist die Schiller-Schule

UNESCO-interessierte

Schule und ist nun in

diesem Jahr „mitarbeitende

UNESCO-Schule“ geworden.

Zu diesem Anlass gab es vom

UNESCO-Landeskoordinator

die Urkunde als Bestätigung,

dass die Schiller-Schule diese

Stufe im Zertifizierungsprozess

genommen hat. Der Prozess

wird kommendes Jahr

vollendet und die 1919 gegründete

Schule dann offiziell

UNESCO-Schule sein die

einzige in Bochum.

Mit einer selbst gestalteten Collage machten Schüler und Lehrer

auf die „Schule der Vielfalt“ aufmerksam. Foto: Schiller-Schule

14 | Stiepeler Bote | August 2017


AUS DER SCHULE

82 Mal allgemeine Hochschulreife

Abiturjahrgang 2017 der Schiller-Schule

82 Schülerinnen und Schüler

absolvierten an der Schiller-Schule

erfolgreich ihre Abiturprüfungen.

Das Foto zeigt

den Abiturjahrgang 2017,

dem folgende Schülerinnen

und Schüler angehören:

Simon Andreas Alef, Jakob

Azmanoglu, Luca David Bachmann,

Louisa Beier, Christian

Bergmann, Henry Bliss,

Lorenz Bokemeyer, Lena

Breuker, Mario Bünger, Anna

Maria Büscher, Anna Ursula

Büscher, Angelo Calcagno,

Leon Caspari, Philippe Ceschinski,

Elena Eskandar,

Jonas Fischer, Tim Alexander

Frühwein, Inga Galus,

Katharina Goede, Aylin Gorjinezhad,

Celina Grünewald,

Cornelia Hache, Carolin Hambrock,

Moritz Elias Hauschulz,

Florian Heilenz, Lea Sophie

Helak, Stina Hermert, Gina

Sophie Herrmann,

Mathilda Hoffmann, Felix

Holzapfel, Tom Horenkamp,

Carlos Hüttemann, Leonard

Ihrler, Paul Valentin Jessen,

Nima Khandani, Leon Kipka,

Justus Knop, Fiona Koch,

Cosima Theresia Kolbe,

Anna Christine Kolberg, Marius

Köppen, Louis Korten,

Tom Krause, Jonas Kretzer,

Janosch Kulka, Anna Kunkel,

Sam Kurzawa, Leonie

Marie Landmann, Katharina

Leitmann, Sophia Linckens,

Leonie Lohaus, Peter Meyer

zu Selhausen, Daria Aleksia

Mielke, Hanah Miluczenko,

Vincent Monstadt, Anna Neumann,

Philip Nicolas, Jennifer

Niere, Gerrit Niggemann,

Joline Nolting, Anna-Lena

Pieck, Wiebke Rhönisch, Jette

Riecks, Nele Katharina Rilinger,

Julia Verena Römer,

Jonathan Rose, Marie Friederike

Rüberg, Katharina Marie

Schmidt,

Lisanne Schulze, Jan Erik

Swiadek, Marvin Thome,

Gwendolin Helen Tinnefeldt,

Lennart Tollrian, Theresa

Tubbesing, Finn Marie Uhlenbruch,

Henry Vieler, Marlon

Walde, Michèle Walle, Christina

Westerheide, Tom Wiemann,

Moritz Wilhelm, Laura

Wolter. Foto: privat

August 2017 | Stiepeler Bote | 15


AUS DEN SPORTVEREINEN

Harte Arbeit führt zur Weltklasse

DiscoDancer des T.T.C. bringen drei Weltmeister-Titel mit nach Hause

Großartige Erfolge feierten

die Bochumer Tänzerinnen

und Tänzer des T.T.C. Rot-

Weiss-Silber Bochum bei

der IDO DiscoDance Weltmeisterschaft

in Chomutov/

Tschechien. Neben vielen

Final und Semifinal-Teilnahmen

holten sowohl die Junioren-Formation

(zum ersten

Mal) als auch die HGR Formation

(bereits zum 4. Mal

in Folge) den Weltmeistertitel.

Auch das Junioren Duo

Sophia Gröpper/Lara Lamkemeier

nahm als neuer IDO

Weltmeister den größten

Pokal mit nach Bochum.

Schon am ersten Wettkampftag

dieser Weltmeisterschaft

gab es eine große Überraschung.

Bei den Duos der

Junioren setzten sich Sophia

Gröpper und Lara Lamkemeier

durch und holten den Weltmeistertitel.

Gegen 91 andere

Duos, u.a. aus Skandinavien,

Russland und dem Baltikum,

tanzten sie über vier Runden

und konnten schon den Einzug

ins Finale kaum fassen.

„hard work pays off“ (harte

Arbeit zahlt sich aus) ist nun

überall in den sozialen Medien

zu lesen. Trainer Just Berger

ist stolz auf seine beiden

Schützlinge, die beide an den

darauffolgenden Tagen auch

noch als Solo, in der Formation

und in der Small Group

Sie eröffneten die WM furios und holten ihren

ersten WM-Titel: Lara Lamkemeier und

Sophia Gröpper zusammen mit ihrem Trainer

Just Berger.

Fotos (2): privat

aktiv wurden.

Der zweite

Tag sollte eine

weitere Überraschung

bringen. Die

„Dance Attack

Juniors“, die

Junioren-Formation

des

T.T.C. Bochum,

setzte

sich im Finale

mit fünf Mannschaften

- die

übrigen aus

Tschechien

und der Slowakei

klar

an die Spitze.

Nach dem

Vize-Titel im

Vorjahr krönte

Die „D.Q. Dance-Squad“ des T.T.C. hielt dem Erwartungsdruck

stand und gewann zum vierten Mal in Folge den Weltmeistertitel.

dieser Sieg die Nachwuchsarbeit.

Das Team aus Bochum

war im Finale tänzerisch und

technisch ganz klar vorn. Keine

andere Formation zeigte

so viele Höchstschwierigkeiten

in Perfektion, wie die Bochumer

Mädels zum Thema

„Barbie Girl“.

Nach zwei aufregenden

Wettkampftagen war an Entspannung

und Zurücklehnen

nicht zu denken. Der Samstag

dieser internationalen

Meisterschaften steht traditionell

im Zeichen der HGR

(Adults)-Formationen von

vielen immer noch als die „Königsklasse“

des DiscoDance

tituliert. „D.Q. Dance-Squad“

mit den Trainern Andy Bartsch

und Just Berger griffen als Titelverteidiger

ins Turniergeschehen

ein. Nach bislang

drei gewonnenen Titeln in

Folge waren die Erwartungen

an die Mannschaft und der

Druck auf die Mannschaft entsprechend

hoch. Insbesondere,

da neue Konkurrenz aus

Norwegen und Tschechien mit

dabei war. Nach einem langen

Wettkampftag und einem

furiosen Finale kam es zum

Showdown. Zwischen der neu

gegründeten Formation aus

Norwegen und den Bochumern

entschied sich das Turnier

der vierte Titel in Folge

war damit perfekt.

16 | Stiepeler Bote | August 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Masters schwimmen sich in „Goldrausch“

Blau-Weiß Bochum dominiert bei NRW-Kurzstrecken-Meisterschaft

Die erfolgreichen Masters des SV BW Bochum auf einen Blick:

(hinten v.l.) Laura Treckler, Heli Houben, Rainer Harms, Manfred

Fischer, Gabriele Renker-Eggeler, Susanne Ostgathe, Sonnhild

Pallesen, Martin Kreft, Ingrid Keusch-Renner, (vorne v.l.) Waltraud

Monstadt und Günter Mitlewski.

Foto: privat

Die Bilanz der Blau-Weiß-

Masters bei den NRW-Meisterschaften

im Schwimmen

über die Kurzstrecken in

Krefeld-Uerdingen kann

sich sehen lassen. In 29

Einzelstarts sammelten sie

19 Gold-, neun Silber- und

eine Bronzemedaille.

Die Medaillen verteilen sich

wie folgt: Waltraud Monstadt

(AK 70): Gold 50 m und 100

m Rücken und 50 m Freistil,

Silber 50 m Brust.

Heli Houben (AK 65): Gold 50

m Rücken, 50 m Freistil und

200 m Lagen. Martin Kreft

(AK 75): Gold 50 m und 100

m Rücken, Silber 50 m Brust.

Günter Mitlewski (AK 70):

Gold über 200 m Freistil.

Diese Schwimmer gewannen

auch die Meisterschaften in

den Mixed-Staffeln über 4x50

m Lagen und 4x50 m Freistil

in der AK 280+.

Die sieben Staffelwettkämpfe

bedeuteten sieben weitere

Goldmedaillen. Den Männerstaffeln

der AK 280+ über diese

Strecken (mit Martin Kreft

und Günter Mitlewski) verhalfen

zwei weitere Schwimmer

zu Gold, die bei den Einzelwettkämpfen

ebenfalls erfolgreich

punkteten: Rainer

Harms (AK 65): Gold über 50

m und 100 m Rücken, 50 m

und 100 m Schmettern, Silber

über 200 m Freistil und 200 m

Lagen; Manfred Fischer (AK

80): Gold über 50 m Freistil.

Die Frauenstaffeln der AK

240+ gewannen in der bekannten

Aufstellung drei

Goldmedaillen. Über 4x50

m Lagen und 4x50 m Freistil

schwammen (außer Waltraud

Monstadt und Heli Houben)

Susanne Ostgathe (AK 60),

die sich auch im Einzel über

50 m und 100 m Brust und

100 m Rücken die Goldmedaillen

nicht nehmen ließ,

und Gabriele Renker-Eggeler

(AK 55), die im Einzel über 50

m Freistil und 50 m Schmettern

zwei Vizemeisterschaften

holte.

Bei der Bruststaffel wurde

sie durch Sonnhild Pallesen

(AK 65) vertreten. Diese

schwamm im Einzel über 50

m und 100 Brust zu Silber und

über 50 m Freistil zu Bronze.

Auch Ingrid Keusch-Renner

(AK 80) sicherte sich über 100

m Brust eine Goldmedaille.

Die jüngste Masters-Schwimmerin,

Laura Treckler (AK 25),

freute sich über die Vizemeisterschaft.

August 2017 | Stiepeler Bote | 17


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Seehund Wicki für mehr Hallenbad-Spaß

Autohaus Wicke unterstützt Bochumer Bäder

Uwe Gehrmann, Prokurist

und Centerleiter des Autohauses

Wicke, übergab

kürzlich an den Leiter des

Sport- und Bäderamtes,

Klaus Retsch, das Wasserspritztier,

den Seehund Wicki.

„Mit Wicki im Hallenbad

Querenburg unterstützt das

Autohaus Wicke die Bochumer

Bäder, die ein wichtiger

Bestandteil der Bochumer

Sportstätten-Infrastruktur

sind. Das in Bochum vorhandene

Angebot nimmt einen

entscheidenden Einfluss auf

die Lebensqualität der Bürgerinnen

und Bürger“, so Uwe

Gehrmann vom Autohaus

Wicke. Gemeinsam mit der

Stadt Bochum als Betreiber

der Bäder und dem Autohaus

als Sponsor des

Wasserspritztiers Wicki,

möchte das traditionsreiche

Unternehmen aus

Bochum-Linden die Attraktivität

im Hallenbad

Querenburg für Kinder

und Familien steigern.

„Wir engagieren uns seit

vielen Jahren für Sport in

Bochum“, sagt Uwe Gehrmann,

„so haben wir erst

im Januar diesen Jahres

fünf Spiel- und Spaßboxen

mit Poolnudeln,

Tauchringen, Schaumklötzen,

etc. an die städtischen

Schwimmbäder

Gruppenfoto mit Wicki: Das Bild zeigt von links Klaus Retsch, Leiter in Linden, Hofstede, Langendreer

und Höntrop

Sport- und Bäderamt, Uwe Gehrmann und Julia Münch vom Autohaus

Wicke.

Foto: Stadt Bochum übergeben.

BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

Sonderveröffentlichung

Fenster und Türen vom Profi

Seit über 50 Jahren zuverlässiger Partner

Das familiengeführte Kunststoff-Fenster

Unternehmen

DIETER LUEG GmbH garantiert

durch seine 50-jährige

Erfahrung und mit hochqualifizierten

28 Mitarbeitern besten

Service, wenn es darum geht,

Fenster und Türen aus Kunststoff,

Aluminium oder Holz in

Neu- und Altbauten zu liefern

und einzubauen. Die eigene

Kunststoff-Elemente-Produktion

ist ebenso Garant für

schnelle Lieferung und passgenauen

Einbau durch eigene

Monteure.

Lassen Sie sich in unseren

Räumen fachlich beraten und

vereinbaren Sie mit uns einen

Beratungstermin. Ihr Team

der DIETER LUEG Kunststoff-Fenster

GmbH Bochum.

18 | Stiepeler Bote | August 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Segelverein Lottental Mehr als nur Segeln!

Natur, Sport, Verantwortung, Gemeinschaft: SvL feiert 40-jähriges Bestehen

Welches Kind träumt nicht

davon, mit einem Schiff die

Welt zu erobern? Auch Erwachsene

hatten 1977 diesen

Traum. Und: Sie haben

ihn verwirklicht! Der Kemnader

See vor den Toren Bochums

war noch nicht geflutet,

als sich der Segelverein

Lottental (SvL) gründete. Die

Idee dazu entstand unter Segelnovizen,

den damaligen

Schülern des Sport- und Bäderamtes

Bochum. Der Verein

führt bis heute stolz die

Worte „ehemalige Schüler

des Sport- und Bäderamtes

Bochum“ in seinem Namen

und in der Vereinssatzung.

Der prägnante Kurzname

lautet SvL Bochum.

Aus kleinen Anfängen mit

dem Segeln auf anderen

Seen bis der Kemnader See

selbst genutzt werden konnte,

ist ein gestandener Verein

gewachsen. Tradition wird

groß geschrieben. Bis heute

liegt ein Vereinsschwerpunkt

darin, schon die Kleinsten ab

einem Alter von sechs Jahren

mit den Segeltechniken und

den Naturgewalten Wind und

Wasser vertraut zu machen.

Segeln ist nicht nur Spaß, segeln

ist auch Respekt vor und

Einklang mit der Natur. „Was

Anlässlich des 40. Geburtstages unternahmen Mitglieder

des Segelvereins Lottental eine Ausflugsfahrt mit der „Santa

Monika II“ und besuchten das Schiffshebewerk in Henrichenburg.

Foto: privat

die Kleinsten im Optimisten

der Jüngstenklasse beim

SvL lernen, trägt sie durch ihr

ganzes Seglerleben bis ins

hohe Alter. Segeln ist lifetime-Sport“,

sagt der 1. Vorsitzende

Ulrich Heuser.

Der SvL belegt dies eindrucksvoll.

Noch immer gehören ihm

sieben Gründungsmitglieder

an. Mitglieder aus allen Vereinsjahrzehnten

segeln bis

heute aktiv sei es in der

Freizeit auf vereinseigenen

Jollen am Kemnader See, im

Regattasport bis hin zur Teilnahme

an Weltmeisterschaften

oder in selbstgewählten

Crews auf Fahrtenyachten.

Und zwar in aller Welt: Die

Küsten Amerikas, Australiens,

Afrikas, des Mittelmeeres

und natürlich von Nord- und

Ostsee sowie ungezählte Binnenseen

in Deutschland und

dem nahen Benelux-Ausland

sind für SvL’er vertraute Reviere.

Mit „SvL Bochum“ am

Heck oder der Vereinsflagge

an der Saling sind die SvL’er

zugleich Bochums Botschafter

in allen Revieren.

All dies sind keine Selbstläufer.

Dahinter steckt jede Menge

ernsthafte verantwortungsvolle

Arbeit schon mit den

Kleinsten. Im und für den SvL

wirken seit jeher erfahrene,

gestandene Menschen, die

alle ihre Freizeit und persönlichen

Fähigkeiten aus Enthusiasmus

für den schönen

Segelsport einbringen.

Der Kemnader See mit seiner

zentralen Lage macht dieses

einzigartige Angebot für interessierte

Menschen aus Bochum

und dem nahen Umland

schnell und unkompliziert erfahrbar.

„Der Werdegang und

der Erfolg des Modells SvL

zeigen eindrucksvoll, wie eine

intakte Infrastruktur ehrenamtliches

Engagement, Privatinitiative

und Gemeinwohl

hervorrufen und über Jahrzehnte

erhalten können. Es

ist eine gemeinsame Aufgabe

aller Verantwortlichen am

Kemnader See, dessen einzigartiges

Potenzial zu erhalten.

Der SvL wird auch in Zukunft

seinen Beitrag leisten“,

so Ulrich Heuser. Infos unter

www.segelverein-lottental.de

Seine

Jugendmeister

in verschiedenen Altersklassen

ermittelte jetzt der

Tennisclub Weimar 09 auf

seiner Anlage am Erbstollen.

Bei guten äußeren Bedingungen

wurden den Zuschauern

an zwei Tagen interessante

Matches geboten. In der Klasse

U12 siegte Nachwuchstalent

Radin Nasser Hazrat. In

der Klasse U14 ging Leonhard

Gutberger als Sieger hervor,

während in der Altersgruppe

U18 Sebastian Lütticke im

Endspiel gegen Steffen Sandfort

siegen gewann. Das Foto

zeigt die erfolgreichen TC09-Talente: (von links) Radin Nasser Hazrat (Sieger U12), Nils Krieter (2. U12), Corvin

Roter (4. U12), Maximilian Pott (4. U14), Lukas Pott (3. U12), Felix Bähr (3. U14), Julius Gutberger (2. U14), Steffen

Sandfort (2. U18), Sebastian Lütticke (Sieger U18) und Leonhard Gutberger (Sieger U14). Foto: TC 09

August 2017 | Stiepeler Bote | 19


AUS DEN SPORTVEREINEN

Tennisjugend spielt um den Vermont-Pokal

Vier Turniertage beim TC RW Stiepel von der U12- bis zur U21-Altersklasse

Vom 14. bis 17. August findet

auf der Anlage des TC Rot-

Weiß Stiepel das 12. Stiepeler

Jugendtennis-Turnier um

den Vermont-Pokal statt. Seit

2006 veranstaltet der TC Rot-

Weiß Stiepel dieses Turnier

für die Juniorinnen und Junioren

der Altersklassen U12,

U14, U16 und U18. Im Jahr

2009 wurde das Turnier erweitert

um die Wettbewerbe

für Damen und Herren in der

Altersklasse U21.

Der Vermont-Pokal wird als

offenes Tennis-Jugendturnier

mit DTB-Ranglistenwertung

für die Juniorinnen und Junioren

ausgetragen. Die Wettbewerbe

in den Altersklassen

U12, U14 und U16 werden

im Rahmen des „SkiBo-Ruhr-

Circuit 2017“ ausgetragen.

Die Wettbewerbe bei den

U21-Damen und -Herren sind

Teil des „WTV Dunlop-Nachwuchs-Circuit

2017“. Meldungen

für die jeweiligen

Altersklassen sind noch möglich.

Bei der 15. Auflage des

Ruhr-Circuits stehen den

Teilnehmern in diesem Jahr

sechs Turnierstationen zur

Verfügung, bei denen die jugendlichen

Tennisspieler- und

-spielerinnen um die begehrten

Ranglistenpunkten spielen

können. Der Vermont-Pokal

ist die sechste Station dieser

Serie. Das abschließende

Masters findet in diesem Jahr

beim Hertener TC statt.

Für dieses Turnier qualifizieren

sich die 16 Punktbesten

der Circuit-Wertung in jeder

Spielklasse! Beim Masters-Turnier

handelt es sich

um ein Einladungsturnier. Hier

erhalten die Sieger und Platzierten

wertvolle Sachpreise.

Weitere Informationen auf der

Homepage des TC Rot-Weiß-

Stiepel unter

www.tcrwstiepel.de/vermontpokal

Tennis in den Ferien

TC Weitmar 09: Camp für Kinder

Es hat beim TC Weitmar 09

schon Tradition, dass in den

Sommerferien Kindern und

Jugendlichen im Rahmen eines

Tenniscamps angeboten

wird, die ersten Grundbegriffe

im Tennis unter sachkundiger

Leitung zu erlernen.

So wird es auch während dieser

Ferien sein. Vom 21. bis

24. August, jeweils in der Zeit

von 10 bis 16 Uhr, stehen auf

der Tennisanlage am Erbstollen

Vereinstrainer bereit, um

Kindern und Jugendlichen die

ersten Schritte auf dem Weg

zum Tenniscrack zu zeigen.

Eine Einschränkung besteht

jedoch: Die Schüler sollten

mindestens acht Jahre alt

sein. Selbstverständlich sind

alle Interessierten - besonders

auch Vereinsfremde - willkommen.

Bei einem Preis von 138

Euro erhalten die Teilnehmer

sachkundigen Tennisunterricht

sowie mittags im Clubhaus

täglich ein Mittagessen

und ein Getränk. Die Eltern

können die Kinder und Jugendlichen

unter kontakt@

weitmar09.de anmelden oder

sich in eine im Clubhaus aushängende

Liste eintragen. Die

Anmeldung ist in jedem Fall

verbindlich. Fragen können an

den Trainer unter Tel.: 0172-

2827454 gerichtet werden.

20 | Stiepeler Bote | August 2017


Wenn auf Reisen alles zu schwanken scheint

Tipps bei Beschwerden von Reise- und Seekrankheit

Wahrscheinlich hat sie jeder schon

mal erlebt: die Reise- oder Seekrankheit.

Die Ursache hierfür ist ein

Widerspruch in den Informationen

die das Gehirn von den Organen erhält

die unsere Lage und Bewegung

im Raum bestimmen. Befinden wir

uns z.B. in einem

bewegten

Fahrzeug

und fixieren

dabei einen

festen Punkt

(zum Beispiel

beim Lesen

eines Buches),

meldet

das Innenohr:

wir bewegen

uns. Gleich-

Heiko Meyer aus der

Ruhrland-Apotheke.

Foto: privat

zeitig melden

die Augen,

wir sitzen still.

Dieses Missverhältnis

setzt unser Gehirn unter

Stress.

Erste Symptome sind ein flaues

Gefühl im Magen, Blässe und Kaltschweißigkeit.

Betroffene Personen

wirken müde und desinteressiert.

Hält das Missverhältnis weiter an,

verstärken sich die Symptome, es

kommt zu Übelkeit und Erbrechen

und einem immer weiter fortschreitenden

Gefühl des Unwohlseins.

Seekrankheit kann in Einzelfällen

so weit gehen, dass Betroffene im

wahrsten Sinne des Wortes lieber

über Bord springen würden als ihren

Zustand weiter ertragen zu müssen.

Sie sollten daher nie allein gelassen

werden.

Die wichtigste Basismaßnahme bei

Reisekrankheit ist, das Missverhältnis

der Sinneseindrücke zu mindern.

Beim Autofahren hilft es meist schon,

nach draußen zu blicken. Auf einem

Boot empfiehlt es sich, an Deck gehen

und den Horizont fixieren.

Reicht das nicht aus, zeigen Reisetabletten

meist gute Wirkung. Sie brauchen

allerdings

ein wenig, bis die

Wirkung einsetzt

und müssen daher

rechtzeitig

eingenommen

werden. Eine

schnellere Alternative

für akute

Beschwerden

sind Sublingualtabletten

oder

Kaugummis. Bei

diesen wird der

Wirkstoff schon

über die Mundschleimhaut

aufgenommen.

Die

Wirkung tritt so

innerhalb weniger

Minuten

ein. Sie sind daher

bestens als

Standby Medikation

geeignet.

Für längere

Schiffsreisen

besteht zuletzt

auch die Möglichkeit

eines

wirkstoffhaltigen

Pflasters. Es

wird vor Fahrtantritt

aufgeklebt

und alle

drei Tage gewechselt. Im Gegensatz

zu den Tabletten oder Kaugummis

macht der Wirkstoff nicht müde und

ist daher auch für längere Schiffsreisen

bestens geeignet. Die Pflaster

sind allerdings verschreibungspflichtig

und müssen daher durch einen

Arzt verordnet werden.

August 2017 | Stiepeler Bote | 21


TERMINE

SparkassenGiro wird 20!

Zum Jubiläum gibt es ein mitreißendes City-Fest

Sparkassen-Giro Auf dem

1,6 km langen City-Kurs liefern

sich über 500 Radfahrerinnen

und Radfahrer am Renntag

einen spannenden Wettkampf

nach dem anderen. Nicht weniger

ehrgeizig gehen die Stars

des KNAX-MiniGiros an den

Start. Auch die KNAX-Rallye

mit attraktiven Spielstationen

entlang der Rennstrecke steht

bei den Kleinen hoch im Kurs.

Für die Großen heißt es vor der

Schlagerbühne auf dem Boulevard

wieder „Giro Olé“ mit den

Mallorca-Stars. Infos unter:

www.sparkassen-giro.de

Auf dem SparkassenGiro-Citykurs können die Besucher die Radsport-Stars

wieder hautnah erleben.

Foto: Sparkasse

Open Air Kino

im Brauhof

Auch dieses Jahr gibt es für

Filmfans in der Fiege Kino

Lounge im Innenhof der Privatbrauerei

ein abwechslungsreiches

und spannendes

Freiluftkino-Vergnügen.

Der Brauhof ist für maximal

800 Besucher bestuhlt. Jeder

Gast hat beste Sicht auf die

mit 14 x 9 Metern größte Leinwand

Bochums. Ein moderner

digitaler Spezialprojektor

sorgt für echten Sehgenuss.

Die Filme starten täglich bis

27. August bei Einbruch der

Dunkelheit.

Programm und Infos:

www.fiege-kino.de

Juli

Termine

Fr, 28. Juli

Frauenhilfe Dorfkirche:

15 Uhr

Vater unser im Himmelreich

Orgelkonzert II. An der Kirschner-Orgel:

Michael Goede.

Dorfkirche Stiepel, 20 Uhr.

So, 30. Juli

Sparkassen Giro die Top-

Stars des Radsports und ein

buntes Unterhaltungsprogramm

live in der Bochumer

Innenstadt erleben.

Di, 1. August

Stiepeler Kultursommer 2017

Vortrag: Luther und Calvin

von Prof. Christian Link

Eintritt frei!

Lutherhaus, Kemnader Str.

127, 19.30 Uhr.

Fr, 4. August

Stiepeler Kultursommer

2017: Luther Speaks Duo

Zia: Jazztrompete, Orgel und

Sprechlyriker. „Die Musik ist

die beste Gottesgabe und

dem Satan sehr verhasst.“

Dorfkirche Stiepel, 20 Uhr.

Di, 8. August

Stiepeler Kultursommer 2017:

Luther und die Juden. Vortrag:

Prof. Dr. Günter Brakelmann.

Eintritt frei!

Lutherhaus, Kemnader Str.

127, 19.30 Uhr.

Mi, 9. August

Frauenhilfe Lutherhaus:

15 Uhr

Frauenhilfe Emmauskriche:

„Sommerfest“ mit dem Team

der Bezirksfrauen, 15 - 17 Uhr.

Bochum

kulinarisch

Das diesjährige kulinarische

Sommerfest findet vom 9. bis

13. August auf dem Boulevard

in Bochum statt. Ab Mittwoch,

9.August, geht es wieder heiß

her in den Töpfen und Pfannen

auf dem Boulevard, denn

es ist wieder „Bochum kulinarisch“-Zeit

in der City. Gastronomen

aus Bochum, Hattingen

und Witten verwandeln

die Einkaufsmeile

bis Sonntag, 13. August, in ein

großes und abwechslungsreiches

Open-Air-Restaurant.

„Bochum kulinarisch“, das in

diesem Jahr bereits zum 29.

Mal stattfindet, ist für Genießer

Bochums Fest Nummer

eins.

Auch dieses Jahr wird es wieder

das beliebte Sonntagsfrühstück

geben. Am Sonntag,

13. August, ab 10 Uhr wird auf

dem Boulevard gefrühstückt.

Bereits jetzt sind Online Reservierungen

für das Frühstück

möglich. Frühstück ist

nur mit Reservierung möglich.

Weitere Infos und Reservierung

unter

www.bochum-kulinarisch.de

22 | Stiepeler Bote | August 2017


St.-Johannes-Stift feiert

110jähriges Bestehen

Das St.-Johannes-Stift, Borgholzstraße 5-11, feiert sein 110jähriges

Bestehen zusammen mit dem traditionellen Sommerfest

und Kunsthandwerkermarkt am Samstag, 2. September, von

10 -18 Uhr. Der Förderverein des St.-Johannes-Stiftes gratuliert

und wird im Laufe des Vormittags ein großes Überraschungs-Geschenk

überreichen. Viele Kunsthandwerkerstände,

Live-Musik, Essen und Trinken sowie eine Tombola sorgen

für ein buntes Programm.

Um 10.30 Uhr wird der Chor der Don Bosco-Schule das Fest

eröffnen und um 11 Uhr schließt sich der Chor der Borgholzund

Brenscheder-Schule an, um 11.30 Uhr lässt der Kindergarten

von St. Johannes seine Lieder erklingen.

Vigli’s Wanderbühne bringt ab 13 Uhr „Glanzlichter“ in den

Park. Die Band „Jazz in black“ der Schiller-Schule Bochum

wirdbekannte Rhythmen spielen den musikalischen Abschluss

dieses Tages bildet um 15.30 Uhr der Gospel-Chor „Children

of Light“. Ab 14.00 Uhr spielt Manfred Althaus an der Zither und

Helmut Bödeker an der Drehorgel.

TERMINE

August

Fr, 11. August

Stiepeler Kultursommer 2017:

Luthers mystische Laute. Das

Duo Kirchhof mit Laute und Viola

die Gamba. Dorfkirche,

20 Uhr.

Di, 15. August

Kuratorenführung durch die

Sonderausstellung „Packendes

Museum Das DBM Im Aufbruch“.

Deutsches Bergbau-

Museum, 17 Uhr. Anmeldung

unter Tel. 0234 5877-126

Stiepeler Kultursommer 2017:

Vortrag: Die gottesdienstliche

Musik der lutherischen Kirche

im 16. und 17. Jahrhundert

KMD Rainer Goede, Ansbach

Eintritt frei! Lutherhaus,

Kemnader Str. 127, 19.30 Uhr.

Mi, 16. August

Diakoniekreis Lutherhaus:

17 Uhr

Fr, 18 August

Stiepeler Kultursommer 2017:

Psalm, Protest und Poesie

Opella Nova: Vokalmusik um

Luther. Dorfkirche, 20 Uhr

Sa, 19. August

LIO Lesebühne im Oveney

Die literarische Kaffeetafel

mit Juckel Henke. An diesem

Samstag zu Gast: Arne Dessaul

und Jennifer Schareina.

Haus Oveney, Oveneystraße

1, 15.30 Uhr.

Mi, 23. August

Erzählcafe Lutherhaus:

15 Uhr

Frauenhilfe Dorfkirche:

15 Uhr

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Martin Luther Michael Stifel,

zwei Augustinermönche und

die Reformation“, Frau Rudowski.

15 -17 Uhr.

Do, 31. August

Hundert und sieben Sachen.

Bochumer Geschichte in Objekten

und Archivalien. Öffentliche

Führung durch die Ausstellungen

des Bochumer Zentrums

für Stadtgeschichte.

Treffpunkt im Foyer, Stadtarchiv

- Bochumer Zentrum für

Stadtgeschichte, Wittener Straße

47, 18 Uhr.

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

1. September.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns

bis zum 22. August

per E-Mail schicken:

termine@

3satz-bochum.de

August 2017 | Stiepeler Bote | 23


GOTTESDIENSTE

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Sonntags um 9.30 Uhr

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 30. Juli, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst Pfr. Zimmer

Sonntag, 6. August, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Witte

Sonntag, 13. August, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stasing

Sonntag, 20. August, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst Pfr. Stasing

Sonntag, 27. August, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst Pfr.in Kükenshöner

Sonntag, 3. September, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr.in Kükenshöner

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 30. Juli, 10 Uhr: Pfarrerin Menzel, Sommerkirche

Sonntag, 6. August, 10 Uhr: Pfarrer Schulze, Sommerkirche

Sonntag, 13. August, 10 Uhr: Pfarrer Pernack, Sommerkirche,

zeitgleich Kindergottesdienst mit dem Kigo-Team

Sonntag, 20. August, 10 Uhr:

Pfarrer Menzler, Sommerkirche

Sonntag, 27. August, 10 Uhr:

Pfarrer Dr. Schröter, Sommerkirche

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

Impressum

Herausgeber: 3satz Verlag

und Medienservice GmbH,

Alte Hattinger Straße 29,

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz: Michael

Zeh (verantwortlich), Vicki

Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Vera Demuth

Anzeigen: Sven Both, Tel.

0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Nicole Knippert, Mo, Mi,

Do und Fr 9-12 Uhr, Tel.

0234/940 9852,

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang, Tel. 02302 /

277 49 94,

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Druck: Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz

Titelfoto: 3satz/Michael Zeh

24 | Stiepeler Bote | August 2017


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 11 Uhr // Do: 14 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Regelmäßige Termine

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15 - 12.45 Uhr

TERMINE

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre) 18 Uhr,

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker) 19 21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats

18.30 20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12 bis 15 Jährige 17 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30 21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20 - 21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 19 - 20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“: Probe von 17 bis 19 Uhr im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, Obernbaakstr. 25 (am Radom).

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel, Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16 - 18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19:30 bis 21:45 Uhr

freitags

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr.

August 2017 | Stiepeler Bote | 25


100% VFL BOCHUM

Mit neuer Leichtigkeit die Ziele realisieren

Neues Magazin „100 Prozent VfL Bochum“ zum Saisonstart erschienen

Frage: Welche Gemeinsamkeit

haben der

VfL-Aufsichtsratsvorsitzende

Hans-Peter Villis,

Sky-Sportmoderatorin Esther

Sedlaczek, Stürmer Peniel

Mlapa und Volksmusikant

Hansi Hinterseer? Die

Antwort darauf ist gar nicht

so schwer: Alle vier haben

sich ausführlich mit den

Mitarbeitern unserer Redaktion

unterhalten und damit

ihren inhaltlichen Beitrag

geleistet für die 5. Ausgabe

unseres VfL-Magazins „100

Prozent VfL Bochum“.

Am 21. Juli hat das Magazin

die Druckerei verlassen, verteilt

wurde es bereits bei der

Saisoneröffnung des VfL Bochum

am Vonovia Ruhrstadion

sowie in den Unternehmen

unserer Anzeigenkunden.

Das stark nachgefragte Magazin

ist aber noch weiterhin

erhältlich in den Filialen der

Sparkasse, im Hannibal-Einkaufscenter,

in den Fan-

Shops des VfL Bochum und

selbstverständlich auch beim

3satz Verlag&Medienservice

in der Alten Hattinger Straße

29.

Auf 100 Seiten widmen wir

uns ausschließlich dem VfL

Bochum: Seinem neuen Trainer

und den neuen Spielern,

die wir im Porträt vorstellen.

Es geht um die Profifußballer

des VfL, aber auch um die

Talente, die im Nachwuchsleistungszentrum

ausgebildet

werden. Ausführliche

Interviews beleuchten dazu

Themen, die abseits des Liga-Spielbetriebs

diskutiert

werden. Der VfL-Fan wird

einmal mehr umfassend informiert

und darf mit unserer

Hilfe auch einen Blick hinter

die Kulissen des Zweitligisten

Der neue Cheftrainer Ismail Atalan war pünktlich zum offiziellen

Fototermin im Ruhrstadion zur Stelle und wurde sogleich von den

VfL-Fans begrüßt.

Foto: Jensen

werfen. Fehlen dürfen auch

nicht die leichten Themen,

die zum Lesevergnügen dazu

gehören: Beispielsweise das

Interview mit Sportmoderatorin

Esther Sedlaczek oder

die Geschichte über VfL-Profi

Görkem Saglam, der in Sönke

Wortmanns gerade angelaufenem

Kinofilm „Sommerfest“

ein überzeugendes Schauspieldebüt

gibt.

Unser Magazin „100 Prozent

VfL Bochum“ macht Lust auf

eine neue Spielzeit 2017/18,

der auch die VfL-Profis wieder

mit Freude entgegensehen.

Der überraschende Trainerwechsel

von Gertjan Verbeek

zu Ismail Atalan war offensichtlich

ein Befreiungsschlag

für den Kader. In den ersten

Testspiel-Begegnungen unter

der Leitung des neuen

Cheftrainers, der zuletzt den

Drittligisten Sportfreunde Lotte

erfolgreich coachte, dokumentierten

die VfL-Profis bereits

ihre zurückgewonnene

Spielfreude. Es ging torreich

zur Sache und dazu gewannen

die Bochumer auch noch

den Thüringer Medien-Cup.

Womöglich ein kleiner Fingerzeig

für den weiteren Verlauf

der Spielzeit. Der VfL Bochum

scheint eine gute Adresse für

den nächsten Karriereschritt

des 37-jährigen Ismail Atalan

zu sein. Um die ambitionierten

Pläne auch möglichst erfolgreich

umsetzen zu können,

hat ihm der VfL auch noch

seinen Co-Trainer aus Lotter

Zeiten, Joseph Laumann, an

die Seite gestellt.

Für den VfL Bochum beginnt

in diesen Tagen der achte

Versuch in Serie, wieder in die

Bundesliga zurückzukehren.

Nachdem dieses Vorhaben

in den vergangenen Jahren

mehr oder weniger deutlich

scheiterte, haben die Prognosen

für diese Spielzeit plötzlich

einen optimistischeren

Charakter bekommen. Mit der

Freistellung von Gertjan Verbeek

hat die Vereinsführung

des VfL eine große Last von

ihrer Mannschaft genommen.

Sie bekommt die Chance,

unter dem neuen Cheftrainer

Ismail Atalan befreit aufspielen

zu können. Die Mannschaft

wird diese Gelegenheit

nutzen und in dieser Saison

zu den chancenreichen Anwärtern

im Kampf um die

Aufstiegsplätze gehören. Auf

diese Saison sollten sich die

VfL-Fans freuen. Uli Kienel

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 1. September.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 23. August.

26 | Stiepeler Bote | August 2017

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine