Stiepeler Bote 257 - November 2017

3satzbochum

Monatsmagazin für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 257 November 2017

Verwirrung um

„Dä olle Kommoude“

Bühnenstück beim Plattdeutschen

Gottesdienst des Heimatvereins

sorgt für Heiterkeit. Seiten 20-21

Langenberg tritt Pohl-Nachfolge an

Ruhrfähre soll Karfreitag ablegen

Oberbürgermeister verabschiedet Preziosavorsitzenden. Seite 4

KC Wiking in die Streckenführung eingebunden. Seite 4

Goldene Schallplatte für „Starke Mäuse“

„Weihnachtszauber“ im Lutherhaus

Mini-Musiker nehmen mit Kindern Musik-CD auf. Seite 16

Stiepeler Bote verlost Karten für das Konzert. Seite 7


2 | Stiepeler Bote | November 2017


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auf den Bühnenbrettern in Stiepel ist gerade eine Menge Bewegung

und die thematische Vielfalt erstreckt sich von heiter bis besinnlich.

Für den „heiteren Herbst“ sind der Theaterverein Preziosa und die

Volksbühne verantwortlich. Die inzwischen zehnte Inszenierung des

Theatervereins heißt „Alles nur Theater“ und wird am 27., 28. und

29. Oktober im Saalbau Haus Spitz an der Kemnader Straße 138

aufgeführt. Das Haus Spitz ist auch die Heimat der Volksbühne, die

ihre Herbstkomödie „Kekse“ noch am Samstag, 11. November, und

Sonntag, 12. November, aufführt.

Weihnachtlich musikalisch und literarisch wird es am 2. Dezember

im Lutherhaus, wenn der Stiepeler Bote den „Weihnachtszauber“

mit dem Mercator-Ensemble der Duisburger Philharmoniker und seinen

Freunden präsentiert. Nach dem „Operettenzauber“ und dem

„Wiener Neujahrskonzert“ ist dies bereits die dritte Veranstaltung, die wir in Kooperation mit dem MDH Musikmanagement

auf die Bühne bringen. Die Künstler trafen in Stiepel stets auf ein begeistertes Publikum und wir sind ziemlich

sicher, dass es auch Anfang Dezember so sein und das Lutherhaus erneut voll besetzt sein wird.

Foto: Volker Wiciok

Grundsätzlich wird es langsam Zeit, sich einige Gedanken zum Thema „Weihnachtsgeschenke“ zu machen. In dieser

Ausgabe des „Stiepeler Boten“ werden Sie den einen oder anderen Hinweis auf Termine und Veranstaltungen finden,

bei denen sich einige interessante Anregungen finden lassen für die Dinge, mit denen wir unseren Liebsten zu Weihnachten

eine Freude bereiten möchten.

Apropos Freude: Die ist auch bei Spaziergängern und Wanderern

spürbar, die gerne am Kemnader See unterwegs sind. Für

die erst gesperrte und dann abgerissene, marode Holzbrücke

über den Oelbach ist nun eine neue Aluminiumbrücke installiert

worden. Jetzt ist die Freude am See groß, dass die Brücke den

Fußgängern wieder zur Verfügung steht.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

November 2017 | Stiepeler Bote |

3


STIEPEL AKTUELL

Ruhrfähre soll Karfreitag 2018 erstmals ablegen

Abstimmung mit dem KC Wiking über sinnvolle Steganlage

Das Projekt Ruhrfähre

kommt voran. Nachdem

die Machbarkeitsstudie die

Möglichkeit einer Fährverbindung

zwischen Stiepel

und Blankenstein bejaht

hat, geht es nun in die Detailplanung.

Die Studie sieht auf der Stiepeler

Seite vor, den Fähranleger

unmittelbar neben der

vom KC Wiking genutzten

Steganlage zu platzieren.

Um einen tragfähigen Interessenausgleich

zwischen

Kanusport und Fährbetrieb zu

erreichen, hatte der Vorstand

des Kanu-Club Wiking Bochum

als Nutzer der Steganlage

zu einem Gespräch eingeladen.

Das Treffen beider

Vorstände fand nun im Bootshaus

des KC Wiking statt.

Der 1. Vorsitzende des KC

Wiking, Uwe Hartmann, erläuterte

die bei einer Nutzung

des vorhandenen Steges

entstehenden Probleme. Unabhängig

von der Tatsache,

dass der bestehende Holz-/

Kunststoff-Schwimmsteg als

Fähranleger schlecht geeignet

ist, besteht die Gefahr,

dass die mit einem Elektromotor

angetriebene Fähre

beim Anlegen zwischen den

dort trainierenden Kindern

manövrieren muss. Der KC

Wiking Bochum betreibt dort

seit 66 Jahren das Kinderund

Schüler-Training. Da hier

Kinder erstmals mit dem Boot

aufs Wasser gehen, befinden

sich oft auch gekenterte Kinder

im Wasser, die mit ihrem

Hobby-Kapitäne legen ebenso gerne am Steg des KC Wiking an wie auch

die Trainingsgruppen des Vereins.

Foto: 3satz

Boot schwimmend zum Steg

zurückkehren. Eine herannahende

Fähre mit gleichem

Ziel wäre da ein echtes Problem.

Auch wenn die Fähre

warten würde, bis alle Kinder

aus dem Wasser sind und der

Steg geräumt werden kann,

bedeutet das erheblichen

Stress für die Kinder und für

den Verein ist ein sinnvolles

Training kaum möglich. Darüber

hinaus dient die neben

dem Steg in die Ruhr führende

Schräge als Einsatzstelle

für Rettungsfahrzeuge der

Feuerwehr und des THW, die

möglichst jederzeit freizuhalten

ist.

Horst Schott, Vorsitzender

des Vereins Ruhrfähre, und

seine Mitstreiter Klaus Thormählen

und Jürgen Stasing

zeigten Verständnis für die

Situation des KC Wiking. Sie

betonten, dass es sich bei

dem in der Studie ausgewiesenen

Anleger-Standort um

einen ökologisch gut begründeten

Vorschlag handele, der

aber durchaus durch bessere

Alternativen ersetzt werden

könne.

Nach intensiver Diskussion

zwischen den Vorständen

beider Vereine konnten zwei

Alternativ-Standorte gefunden

werden, die die Belange

der Wiking-Kanuten und der

Fährbenutzer gleichermaßen

berücksichtigen. In beiden

Fällen ist nur eine geringfügige

Verlegung des Anlegers

erforderlich, um den Trainingsbetrieb

im Umfeld des

Kanu-Stegs zu „umfahren“.

Alternative 1 bedeutete eine

Verlegung des Steges um

ca. 100 m flussaufwärts.

Die Fähre könnte dann, von

Blankenstein kommend, den

Kanu-Steg mit ausreichendem

Abstand in der

Flussmitte passieren

und anschließend ungestört

zur Bochumer

Seite umschwenken

und anlegen. Bei der

2. Alternative würde

der Steg ca. 200 m

flussabwärts positioniert.

Hier beginnt der

Zulaufkanal zum Wasserkraftwerk

Stiepel.

Vorteil dieser Lösung

ist neben der sicheren,

windgeschützten Anlegemöglichkeit

auch

eine erhebliche Verkürzung

der Fahrzeit,

so dass man hier wirklich

von einem echten Fährbetrieb

(von Ufer zu Ufer) sprechen

kann. Ein zusätzliches

Plus beider Lösungen ist die

Entflechtung der konfliktträchtigen

Kreuzung zwischen dem

Ruhrtalradweg, den Fußgängerwegen

und der Straße An

der Alten Fähre.

Horst Schott versicherte, dass

beide Alternativen vor Einreichen

des Genehmigungsantrags

auf ihre Umsetzbarkeit

untersucht werden sollen,

damit ein Anleger gefunden

wird, von dem aus ein reibungsloser

Fährbetrieb ohne

Beeinträchtigung des Trainingsbetriebs

möglich ist. Mit

ausschlaggebend wird hierbei

auch die Bewertung der Naturschutzbehörden

sein.

Das erste Mal soll die neue

Fähre über die Ruhr am Karfreitag

2018 vom Bochumer

Ufer ablegen.

4 | Stiepeler Bote | November 2017


AUS DEN VEREINEN

Baufortschritte beim „Pfingstblümchen“

Neues Gebäude für Vorträge und Ausstellungen

Das „Pfingstblümchen“ des

Stiepeler Vereins für Heimatforschung

wächst und

gedeiht. Auf seinem Grundstück

errichtet der Verein

zurzeit neben dem denkmalgeschützten

Betriebsgebäude

der Zeche Vereinigte

Pfingstblume ein weiteres

Haus.

Beginn der Arbeiten war Ende

2015, im vergangenen September

wurde das Richtfest

gefeiert. „Die elektrische Installation,

der Estrich und die

Holz-Innenverkleidung des

Dachs sind fertig“, berichtet

Vereinsmitglied Wilhelm Hensing

über den Baufortschritt.

Heizkörper, Steckdosen,

Lampen und einige weitere

Endarbeiten im Inneren des

Das „Pfingstblümchen“ an der Brockhauser Straße wird vom Heimatverein

gebaut.

Foto: 3satz

Gebäudes fehlen dagegen

noch.

Auch draußen sind die Vereinsmitglieder

und Handwerker

noch kräftig am Werk. „Die

Dämmung ist fertig. Zurzeit

sind wir dabei, das Gebäude

mit Lärchenholz zu verkleiden“,

so Hensing. „Die Außenverkleidung

ist im Stil eines

ehemaligen Pferdestalls

geplant, damit sich das Haus

dem denkmalgeschützten Betriebsgebäude

und dem ebenfalls

denkmalgeschützten

Stollenmundloch anpasst.“

Auch die Außenanlagen sollen

noch hergerichtet werden.

„Wir gehen damit ins nächste

Jahr“, sagt Hensing über

einen möglichen Fertigstellungstermin

des „Pfingstblümchens“.

Anlass für dessen Bau

ist der beengte und verwinkelte

Platz im Betriebsgebäude,

der Veranstaltungen stets erschwerte.

„Lichtbildervorträge

sind dort kaum möglich, weil

viele Besucher hinterm Pfeiler

sitzen“, erklärt Hensing.

Hier soll das neue Gebäude,

das sechs mal acht Meter

groß sein und aus einem

Raum bestehen wird, Abhilfe

schaffen und künftig Raum

für Vorträge und auch Ausstellungen

bieten. „Das ist der

Hauptzweck. So haben wir es

beantragt und genehmigt bekommen.“

Dazu soll letztlich

noch ein Beamer unter der

Decke installiert werden.

Finanziert wird der Bau durch

Spenden, Mitgliedsbeiträge

des Heimatvereins sowie aus

den Erträgen des Pfingstblumencafés.

„Wir bleiben weit

unter dem, was geschätzt

wurde“, sagt Wilhelm Hensing

über die Investitionssumme.

Das liegt daran, dass die Vereinsmitglieder

viel in Eigenarbeit

leisten und dass die

Handwerker, die benötigt werden,

in der Regel ebenfalls

Mitglieder sind und ihre Arbeit

als Spende zur Verfügung

stellen. Vera Demuth

November 2017 | Stiepeler Bote |

5


FREIZEIT UND KULTUR

Schlachtfest des Heimatvereins

Am 4. November an der Pfingstblume

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

veranstaltet

sein traditionelles Schlachtfest

am Samstag, 4. November,

an der Pfingstblume. Ab

12 Uhr werden wieder leckere

Wurstpakete verkauft. Zudem

gibt es auch wieder frischen

Panhas und Bratkartoffeln

aus der großen Pfanne.

Die wurstigen Leckereien

werden wieder tags zuvor

unter der Regie von Metzger

Heinz-Otto Moog hergestellt.

Das Schlachtfest ist immer

Treffpunkt für viele Stiepeler,

die damit die ländliche Tradition

bewahren wollen.

Schlachtfest bei den Schützen

Der Bürgerschützenverein Stiepel lädt alle Freunde des Vereins

zum Schlachtfest ein. Das Fest steigt am Samstag, 28. Oktober,

ab 17 Uhr auf dem Vereinsgelände der Ziegenbock-Deckstation

an der Kosterstraße. Neben Panhas und anderen leckereien

vom Grill gibt es auch kühle Getränke und gute Gespräche.

St. Martins-Umzug in Stiepel

Der traditionelle ökumenische St. Martins-Umzug der evangelischen

und der katholischen Kirchengemeinden Stiepel findet

am Freitag, 10. November, statt. Startpunkt ist um 16 Uhr an

der Dorfkirche, Brockhauser Straße. Mit ihren Laternen erleuchten

die Kinder dann den Weg über die Gräfin-Imma-Straße

in Richtung Wallfahrtskirche und Kloster.

Geflügelschau auf Hof Gabriel

Der Rassegeflügel-Zuchtverein Phönix Stiepel lädt für Ende November

wieder zur großen Ausstellung Kemnader-See-Schau

ein. Von Freitag, 24. November, bis Sonntag, 26. November,

präsentieren die Züchter ihre Tiere auf dem Hof Gabriel an der

Brockhauser Straße.

Dorfkirche: neue Öffnungszeiten

Die Dorfkirche in Stiepel wird ab November eine Stunde früher

geöffnet und damit jeweils Dienstag bis Sonntag von 14 bis 16

Uhr für Besucher zugänglich sein. „Wir entsprechen damit gerne

dem Wunsch vieler Besucherinnen und Besucher, die nicht

unbedingt in der Dunkelheit den Weg zur Kirche zurücklegen

möchten. Wir freuen uns auch weiterhin auf Ihren Besuch“, so

Hans-Peter Neumann, Ansprechpartner der offenen Kirche in

Stiepel.

6 | Stiepeler Bote | November 2017


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Weihnachtsklassiker sollen Stiepel verzaubern

Am 2. Dezember im Lutherhaus – Stiepeler Bote verlost Eintrittskarten

„Weihnachtszauber – Eine

musikalisch-literarische

Weihnachtsreise“ steht als

Titel über einem Konzert, zu

dem am 2. Dezember wieder

das Mercator-Ensemble der

Duisburger Philharmoniker

und seine Freunde im

Lutherhaus an der Kemnader

Straße erwartet werden.

Der „Weihnachtszauber“

beginnt um 16 Uhr und wird

erneut vom Stiepeler Boten

präsentiert.

Gemeinsam mit der Schauspielerin

und Moderatorin

Elisabeth „Lili“ Koehler sowie

dem Tenor Luis Fernando Piedra

präsentiert das in Stiepel

mittlerweile bestens bekannte

Mercator-Ensemble ein stimmungsvolles

Weihnachtsprogramm.

Dazu gehört barocke,

klassische und traditionelle

Weihnachtsmusik ebenso wie

amerikanisch-jazzige Christmas-Songs.

Abgerundet wird

das Programm mit heiter-besinnlichen

Weihnachtsgeschichten

und -anekdoten, die

Lili Koehler vortragen wird.

Der Tenor Luis Fernando Piedra

stammt aus Costa Rica.

Nach einem Architektur-Studium

in San José studierte er in

seinem Heimatland Gesang

bei Maestro Danilo Chavez

Quesada. Mit einem Stipendium

der Stiftung „Fundación

Jovenes Cantantes M.P.“ kam

er 2007 nach Europa. Seit

Das Mercator-Ensemble gibt im Lutherhaus wieder ein Weihnachtskonzert.

Foto: privat

der Spielzeit 2007/08 ist er

Mitglied des Chors der Deutschen

Oper am Rhein und

übernimmt dort seit 2014/15

auch solistische Aufgaben im

Ensemble. Das Mercator-Ensemble

tritt in seiner bewährten

Besetzung mit Matthias

Bruns (1. Violine), Peter Bonk

(2. Violine), Eva-Maria Klose

(Viola) und Hanno Fellermann

(Kontrabass) auf.

Mit Blick auf das musikalische

Programm darf sich das interessierte

Stiepeler Publikum

auf Klassiker wie „Winter

Wonderland“, Tschaikowskys

„Tanz der Zuckerfee“ oder

auch den „Jingle Bell Rock“

freuen. Zum Abschluss des

Konzerts ist auch ein gemeinsam

mit dem Publikum

gesungenes Weihnachtslied

geplant. Das Programm wird

von den Künstlern über 2 x

45 Minuten gestaltet, dazwischen

gibt es eine Pause.

Der Kartenvorverkauf beginnt

offiziell am 2. November. Eintrittskarten

gibt es zum Preis

von 20 Euro bei folgenden

Vorverkaufsstellen: La Fleur

Blumenzauber pur, Kemnader

Str. 335, und Fußpflege Katrin

Brand, Kemnader Str. 252.

Telefonische Bestellmöglichkeit

unter 0176-62778228. An

der Abendkasse kosten die

Karten 22 Euro.

Der Stiepeler Bote und das

MDH Musikmanagement

verlosen für das Weihnachtskonzert

im Lutherhaus 2 x 2

Eintrittskarten. Schicken Sie

eine E-Mail mit dem Kennwort

„Weihnachtszauber“ und

Ihrer Telefonnummer bis zum

24. November an gewinnspiel@3satz-bochum.de.

Die

Gewinner werden umgehend

benachrichtigt, die Karten liegen

dann am Eingang bereit.

Uli Kienel

————————————

„Weihnachtszauber“, Lutherhaus,

Stiepel, Samstag, 2.

Dezember, Beginn: 16 Uhr.

November 2017 | Stiepeler Bote |

7


STIEPEL AKTUELL

Einstimmen aufs Fest

Advents- und Weihnachtsmärkte im Bochumer Süden

Musik, duftende Kerzen,

Glühwein und hübscher

Schmuck für die Wohnungen

gehören einfach dazu,

wenn man sich auf Weihnachten

einstimmen möchte.

Eine gute Gelegenheit,

all diese Dinge zu erleben

und zu kaufen, bieten auch

in diesem Jahr wieder die

vielen Adventsbasare und

-märkte, die im Bochumer

Süden stattfinden.

Der Handarbeitskreis und die

Frauenhilfe laden wieder zum

Herbstbasar ins Lutherhaus,

Kemnader Straße 127, ein.

Am Samstag, 18. November,

von 11 bis 18 Uhr gibt es wieder

eine bunte Auswahl weihnachtlicher

Dinge: Handarbeiten

aus Wolle, Ton und Holz

sowie Keramik, Schmuck und

Dekorationen für die Adventsund

Winterzeit. Im Café gibt

es natürlich auch Kuchen

und heiße Getränke. Eine

gute Tradition lebt auch in

diesem Jahr wieder auf: Musiker

Axel Zebeck

und Begleitung

singen ab 16.30

Uhr mit den Gästen

Herbst- und

Volkslieder.

Am 11. November

startet der

Adventsmarkt im

Stiepeler Klosterladen.

Um 16.30

Uhr wird er feierlich

eröffnet. Bis

zum 23. Dezember

haben Interessierte Gelegenheit,

Adventsgstecke,

-kränze, und -kalender, verschiedene

Klosterprodukte

und liebevoll ausgesuchte

Geschenkideen zu erwerben.

Der Markt hat dienstags bis

freitags von 14 bis 17.45 Uhr,

samstags von 10 bis 11.45

Uhr und sonntags von 11 bis

13 und von 15.30 bis 17.30

Uhr geöffnet.

An zwei Tagen öffnet der Basar

an der Stiepeler Dorfkirche

seine Pforten. Am Samstag,

Im Stiepeler Klosterladen wird wieder stimmungsvolle

Weihnachtsdekoration angeboten. Foto: 3satz

25., und Sonntag, 26. November,

gibt es im Gemeindehaus

an der Brockhauser Straße

74a Hand- und Bastelarbeiten,

Stiepeler Marmelade und

vieles mehr. Bei Kaffee und

Kuchen gibt es zudem Gelegenheit

für gemütliches Beisammensein.

Der Basar hat

Samstag von 14 bis 17 Uhr

und Sonntag von 12 bis 17

Uhr geöffnet.

Der Handarbeits- und Bastelkreis

der Gemeinde Hl.

Familie in Weitmar-Mark

veranstaltet am 19. November

seinen Kreativ-Basar. Im

Gemeindeheim an der Heimkehrer-Dankes-Kirche,

Karl-

Friedrich-Str. 111, wird eine

Vielfalt an kreativen Arbeiten

und Geschenkideen für die

bevorstehende Advents- und

Weihnachtszeit angeboten.

Der Basar findet am Sonntag,

19. November, in der Zeit von

10 bis 18 Uhr statt. Das bei

den Besuchern beliebte

Dom-Cafe lädt

ab 14 Uhr zu Kaffee

und Kuchen ein.

Das Heinrich-König-Seniorenzentrum

der AWO im Wabenweg

14-16 öffnet am

2. Dezember in der

Zeit von 12 bis 17 Uhr

wieder seine Türen

für den alljährlichen

Adventsbasar sowie

den Tag der offenen

Tür. Dabei bieten viele Aussteller

ihre kreativen Arbeiten

an. Dazu gehören Holzarbeiten,

Textilarbeiten, Floristik,

Karten, Schmuck, Tiffany und

vieles mehr. Am Bewohnerstand

können selbst gebackene

Plätzchen, Marmelade und

Liköre erworben werden.

Mitte Dezember lädt Pater

Florian wieder zum Stiepeler

Kloster-Weihnachtsbasar ins

Pfarrheim, Am Varenholt 15,

ein. Am Samstag, 16. Dezember,

von 14 bis 18 Uhr, und

am Sonntag, 17. Dezember,

von 10 bis 18 Uhr können sich

die Besucher dort auf Gelees,

Marmeladen und Liköre,

Plätzchen aus der Klosterküche,

Pralinen sowie Stricksachen

und schöne Handarbeiten

freuen. Der Erlös des

Basars kommt den Kindern

der „Smoky Mountains“, die

auf den Müllhalden in Manila

leben, zugute.

8 | Stiepeler Bote | November 2017


Conil macht Musik im 80er-Jahre-Stil

Michael Küpper, Pressesprecher des Golfclubs, ist auch Musiker

PORTRÄT

Als Dr. Michael Küpper erledigt

er beim Bochumer

Golf-Club in Stiepel die

vielfältigen Aufgaben eines

Pressesprechers, als Michael

Conil begibt sich der

promovierte Archäologe auf

die musikalischen Spuren

der legendären Folk-Rocker

Crosby, Stills and Nash. Die

Band gilt als eine der einflussreichsten

Formationen

der Rockgeschichte.

So einen Status wird sich

Michael Küpper mit seiner

Leidenschaft nicht mehr erarbeiten,

wie er im lockeren Gespräch

selbst einräumt. „Aber

ich möchte gerne anderen

Musikfreunden näher bringen

und zugänglich machen, was

ich selbst kreativ produziere“,

schildert der 54-Jährige. „Und

wenn dann dem einen oder

anderen die Musik gefällt, die

ich mache, ist es umso schöner.“

Festlegen lassen auf ein

Genre möchte sich Küpper

nicht: „Es ist ein Mix aus vielen

Elementen: Pop, R&B, Folk

und Rock und ist vielleicht

am besten vergleichbar mit

Singer/Songwriter-Produktionen.

Einfacher beschrieben,

würde ich sagen, ich mache

Musik im Stil der 80er Jahre.

Die Crosby, Stills&Nash-Kiste

Dr. Michael Küpper, Pressesprecher des Bochumer Golfclubs,

macht als Michael Conil Musik im Stil der 80er Jahre.

Foto: 3satz/Kienel

eben.“

„Way to nowhere“ lautet der

Titel seiner ersten Veröffentlichung,

„New born tonight“

wird die zweite heißen, die

gerade im Studio abgemischt

wird. Die Titel sind von Michael

Küpper übrigens schon

vor fast 30 Jahren komponiert

worden, haben nun aber eine

Neubearbeitung durchlaufen.

Bis zum März sollen sechs

weitere Stücke fertig sein und

dann auf CD gepresst werden.

„Und dann möchte ich

irgendwann mal einen Song

von mir im Radio hören. Das

wäre ein Traum.“ Soweit die

Zukunftsmusik.

Der Inhaber einer Medienagentur

wird sich fürs Komponieren

und Musizieren wieder

nach Andalusien zurückziehen.

So wie immer im Winterhalbjahr,

„denn ich friere nicht

gerne und hier wird es mir einfach

zu kalt.“ Da passt es gut,

dass in dieser Phase auch

der Betrieb beim Golfclub in

Stiepel deutlich runtergefahren

wird. „Da kann ich die Zeit

für andere Projekte nutzen.

Außerdem“, so Küpper, „kann

ich auch von Spanien aus arbeiten.

Ich habe nicht nur die

Gitarre immer griffbereit, sondern

auch das Laptop.“

Seit seinem dritten Lebensjahr

macht Michael Küpper Musik.

„Mein Vater war Trommler in

einem Essener Spielmannszug

und hat mir das Trommeln

beigebracht“, erzählt der

54-Jährige. Mit neun Jahren

spielte er zum ersten Mal in

einer Band und als 14-Jähriger

war Küpper Mitglied einer

in Essen populären Schülerband.

„Und mit diesen Jungs

von damals mache ich seit

ein paar Jahren auch wieder

Musik.“ Für das nächste Jahr

ist übrigens auch ein Auftritt in

Stiepel in Planung. Nicht nur

die Mitglieder des Golfclubs

dürfen darauf gespannt sein.

Seinen Künstlernamen Conil

hat Michael Küpper übrigens

– wie man im Medienjargon

locker sagen würde – abgekupfert.

Die Stadt, in der der

Musiker und Journalist die

Wintermonate verbringt und

die ihm nicht nur wegen der

milden Temperaturen ans

Herz gewachsen ist, heißt Conil

de la Frontera und liegt 35

Kilometer westlich von Gibraltar

an der spanischen Atlantikküste.

Da lag die Idee nicht

so fern, das kreative Potenzial

zu nutzen für einen Künstlernamen

mit emotionalem Hintergrund.

Uli Kienel

www.michaelconil.com

November 2017 | Stiepeler Bote |

9


AUS DEN VEREINEN

Büscher und Lohrmann sind Kompanie-Königspaar

Kompanie Brockhausen traf sich zum Wettkampf an der „Ziegenbockstation“

Auf der „Ziegenbockstation“ ermittelte die Kompanie Brockhausen

ihr neues Kompanie-Königspaar.

Foto: privat

Die Kompanie Brockhausen

des BSV 1854 Bochum-Stiepel

hat einen neuen Kompaniekönig

und eine neue

Kompaniekönigin. Neuer

Kompaniekönig wurde der

Schützenkamerad Thomas

Lohrmann, neue Kompaniekönigin

– dies bereits zum

zweiten Mal in Folge – wurde

Annette Büscher.

Die neuen Würdenträger ermittelte

die Kompanie Brockhausen

am Samstag, 2. September,

auf dem Schießstand

der „Ziegenbockstation“. Geschossen

wurde auf einen liebevoll

hergerichteten Schützenvogel.

Dabei ist es eine

schöne Tradition, dass bei der

Kompanie Brockhausen eine

Kompaniekönigin im Schießen

ermittelt wird. Königin

wird schließlich, wer die Krone

abschießt. Im Anschluss

an den Wettbewerb gratulierte

das amtierende Schützenkönigspaar,

Karl-Heinz

I. und Marlies I. Witthüser,

dem neuen Kompanie-Königspaar.

Selbstverständlich

wurde anschließend das neue

Kompanie-Königspaar zünftig

gefeiert.

Silber und Bronze für DLRG

Vergleich auf Torfmoorsee

Erfolgreiche Teilnahme für

die DLRG Bochum-Süd bei

der Landesmeisterschaft im

Rettungsboot-Vergleichswettkampf

(RBVK). Auf dem

Torfmoorsee in Ibbenbüren

sicherte sich die Ortsgruppe

Bochum-Süd der Deutschen

Lebensrettungsgesellschaft

für ihre Leistungen gleich

zwei Medaillen.

Mit dem Boot „Habicht“ holten

sich Michael Abel, Anna

Lange, Miriam Glinka und

Sarah Madai den dritten Platz

und mit der „Nivea“ eroberten

Luca Meischein, Luca

Wroblewski, Nico Görlich und

Kai Durchfeld den zweiten

Rang. Der erste Platz ging

an die Ortsgruppe Dortmund.

Während des Wettkampfes

wurden in sechs Disziplinen

unterschiedliche Rettungsübungen

durchgeführt.

Mit Medaillen kehrten die Mitglieder der DLRG Bochum-Süd vom

Vergleichswettkampf aus Ibbenbüren zurück. Foto: DLRG

Teilen dieser Ausgabe des Stiepeler Boten

liegen Prospekte dieser Firma bei:

Wein Grandinger

10 | Stiepeler Bote | November 2017


AUS DEN VEREINEN

Zünftiges Sommerfest im beheizten Zelt

Wetter spielte nicht mit, konnte Schützen-Party aber nicht beeinträchtigen

Trotz widrigen Wetters feierte

die Kompanie Dorf des

BSV 1854 Bochum-Stiepel

ihr Sommerfest an der Vereinsanlage

„Ziegenbockstation“.

Nachdem die äußeren

Bedingungen nicht besser

werden wollten, wurde schnell

improvisiert und in kurzer Zeit

ein Zelt vor dem Vereinsheim

aufgebaut. Per E-Mail hatte

der Hauptmann der Kompanie

Dorf, Jan Witthüser, alle

Kompaniemitglieder informiert,

dass trotz des Regens

das Sommerfest gefeiert wird.

Im beheizten Zelt fand dann

tatsächlich ein zünftiges Sommerfest

statt. Frisches Fassbier

und Delikatessen vom

Weil das Wetter beim Sommerfest nicht mitspielte, improvisierten

die Schützen und feierten in einem schnell aufgebauten Zelt.

Foto: privat

Grill trösteten über den Regen

hinweg. Am Ende waren sich

alle Mitfeiernden einig, dass

dieses Sommerfest eins der

schönsten war. Dennoch hoffen

alle Beteiligten, dass es

zur Veranstaltung im nächsten

Jahr nicht regnet.

Der nächste Termin für die

Bürgerschützen steht schon

unmittelbar vor der Tür.

Am Samstag, 28. Oktober,

wird ab 17 Uhr wieder das

Schlachtfest gefeiert. Und

beim Blick auf das kommende

Jahr sollten sich alle Schützen

und deren Freunde einen

weiteren Termin in ihren

Kalender schreiben: Für das

Schützenfest des BSV 1854

Bochum-Stiepel vom 6. bis 9.

September 2018 haben die

Vorbereitungen bereits begonnen.

Nach dem Theater ist die Hölle los

Preziosa: Erst die Komödie, dann die Prunksitzung / Vorverkauf läuft

Die intensive Probenzeit ist

vorbei, das Lampenfieber

steigt, deshalb: Vorhang auf

für die inzwischen zehnte Inszenierung

des Theatervereins

Preziosa aus Stiepel.

„Alles nur Theater“ heißt die

traditionell gespielte Herbstkomödie.

Und sie erinnert inhaltlich

an den Klassiker „My

Fair Lady“. „Alles nur Theater“

wird gespielt am 27., 28. (Beginn

jeweils 19.30 Uhr) und

29. Oktober (Beginn 18.30

Uhr) im Saalbau Haus Spitz

an der Kemnader Straße 138

sowie am 3. und 4. November

(Beginn jeweils 19.30 Uhr) im

Hattinger „Haus Benecken“

an der Dahlhauser Straße 70.

Einlass ist jeweils eine Stunde

vorher. Eintrittskarten zum

Preis von 10 Euro sind jeweils

noch an der Abendkasse erhältlich.

Auch die Vorbereitungen für

die fünfte Jahreszeit sind bei

der Preziosa in vollem Gange.

Und so beginnt der Kartenvorverkauf

auch in diesem

Jahr wieder am 11.11. als

Start in die Karnevalssession

2017/2018. „Im Stiepeler Himmel

ist die Hölle los“ – unter

dieses Motto hat der Verein

seine große Prunksitzung

am 10. Februar 2018 im Saal

Haus Spitz gestellt (Beginn

19.11 Uhr, Einlass 18.11 Uhr)

und verspricht – wie man es

von der Preziosa kennt – ein

an Höhepunkten reiches Programm.

Ob nun Entertainer

HaPe Jonen, die Band „Walking

Hats“ oder viele weitere

närrische Programmpunkte

– für jeden Besucher sollte

etwas dabei sein. Karten zum

Preis von 20 Euro können

telefonisch bestellt werden

unter Tel.: 0234-330959 (M.

Voigt). Wer mehr über die

Preziosa erfahren möchte,

erhält Informationen auf der

Homepage unter www.preziosa1889.beepworld.de

November 2017 | Stiepeler Bote | 11


AUS DER POLITIK

Bezirksvertretung auf Visite im Ruhrlandheim

Haus der Diakonie beherbergt seit Jahrzehnten Menschen mit Behinderung

Mitglieder der Bezirksvertretung

Bochum-Süd haben

jetzt das Ruhrlandheim besucht.

Die Einrichtung der Diakonie

Ruhr für Menschen mit

schwerer geistiger Behinderung

liegt in Stiepel, oberhalb

des Nordufers am Kemnader

See. Ursprünglich sollte es in

einem Termin nur um sichere

Fußwege vom ländlich gelegenen

Ruhrlandheim ins Stiepeler

Zentrum gehen. Dann

war das Interesse aber groß,

das Haus, das in seiner Historie

schon Freizeiteinrichtung

und Seniorenheim war, einmal

näher zu betrachten.

Einrichtungsleiter Frank Lettermann,

sein Stellvertreter

Tino Schonheim und Marita

John, Fachbereichsleiterin

Behindertenhilfe bei der Diakonie

Ruhr, hießen die Lokalpolitikerinnen

und -politiker

willkommen und beantworteten

viele Fragen zu Alter

und Hintergrund der etwa

40-köpfigen Bewohnerschaft.

Die Besucher sahen den Bereich

der Tagesstruktur, in der

alltagspraktische Fähigkeiten

geübt und kreative Angebote

gemacht werden, sowie die

großzügigen Snoezelräume.

Sie sind mit angenehmem

Licht, leiser Musik und weichen

Kissen ausgestattet und

bieten Möglichkeiten zur Entspannung

und Entfaltung der

Sinne. Auch in einer Wohngruppe

schauten sie vorbei.

Mitglieder der Bezirksvertretung Süd stellen sich beim Besuch

des Ruhrlandheims zum Gruppenfoto. Foto: Felix Ehlert

Hagemeister in den Rat berufen

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch hat als Wahlleiter folgenden

Mandatswechsel festgestellt: Maria-Christina Hagemeister,

Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stiepel, rückt für den verstorbenen

Rainer Schug von der Sozialdemokratischen Partei

Deutschlands (SPD) in den Rat der Stadt nach.

12 | Stiepeler Bote | November 2017


STIEPEL AKTUELL

Ehepaar Schmidt seit 61 Jahren bei der Volksbühne

Theaterverein aus Stiepel ehrte seine langjährigen Mitglieder

Ehrungen langjähriger Mitglieder

nahm im Oktober

die Volksbühne vor, die in

diesem Jahr ihr 100-jähriges

Bestehen feiert. Als

„Dramatische Gesellschaft“

mit dem Namen „Hindenburg“

wurde der Verein am

1. März 1917 gegründet. Die

„Gesellschaft“ wurde dann

aus politischen Gründen

in einen Verein umgewandelt,

der zuerst den Namen

Kornblume, dann Volksbühne

Bochum-Wiemelhausen

und schließlich Volksbühne

Bochum bekam.

Geehrt wurden jetzt Mitglieder,

die 40 Jahre oder länger im

Verein sind. Seit nunmehr 61

Jahren sind Helga und Hubert

Schmidt Volksbühnen-Mitglieder

und haben in dieser Zeit

alle Ehrungen erhalten, die

die Volksbühne zu bieten hat.

Ehrungen: Das Foto zeigt (v.l.) Elisabeth Spielkorte, Hubert

Schmidt, Helga Schmidt, Andreas Alefelder, Ilona Semmler, Armin

Schönberner und Bernhard Grolmes.

Foto: 3satz/Sure

Neben dem Ehepaar Schmidt

wurden außerdem geehrt: Elisabeth

Spielkorte (51 Jahre

Mitglied), Ilona Sammler (44

Jahre), Bernhard Grolmes (43

Jahre), Armin Schönberner

(41 Jahre) und Andreas Alefelder

(40 Jahre).

Neben den Vereinsmitgliedern

haben sich aus Sicht

der Volksbühne zwei weitere

Personen Anerkennung verdient.

Stellvertretend für das

Team vom Haus Spitz, der

Spielstätte der Volksbühne,

bedankte sich der Theaterverein

bei Bettina Hoffstiepel und

Claudia Gau.

Ihre aktuelle Herbstkomödie

„Kekse“ spielt die Volksbühne

noch am Samstag, 11.

November, und Sonntag, 12.

November, im Haus Spitz.

Beginn am Samstag ist um

19.30 Uhr, am Sonntag um

18.30 Uhr.

Wer kocht mit beim festlichen Menü?

Eine Frauengruppe aus Stiepel

sucht für gemeinsame

Kochabende in der Katholischen

Familienbildungsstätte,

Am Bergbaumuseum 37,

Interessierte, die mitkochen

möchten. Nächster Termin

ist am Dienstag, 14. November,

von 18 bis 21 Uhr. Das

Thema: „Festlich, köstliches

Menü“. Die Teilnahme kostet

16 Euro inklusive Lebensmittelumlage.

Interessierte melden

sich an unter: Tel.: 950

89 11.

Winterpause

im Museum

Das Eisenbahnmuseum

in Dahlhausen ist mit rund

70.000 Quadratmetern eines

der größten Museen dieser

Art in Deutschland. Bevor es

für Mann und Maschinen in

die Winterpause geht, besteht

noch bis zum 19. November

die Möglichkeit, den historischen

Eisenbahnfuhrpark zu

bestaunen. Sonntags laden

neben einigen Führungen

durch das Museum zudem

die Feldbahn und die Handhebel-Draisine

zum Mitfahren

ein.

Zwischen dem 20. November

und dem 28. Februar 2018

hat das Eisenbahnmuseum

geschlossen. Öffnungszeiten:

Di. bis Fr. sowie an Sonn- und

Feiertagen von 10 bis 17 Uhr.

Montag und Samstag geschlossen.

Weitere Informationen

gibt es telefonisch unter

der Nummer 0234-492516

oder unter www.eisenbahnmuseum-bochum.de

November 2017 | Stiepeler Bote | 13


AUS DEN VEREINEN

Apfelfest an der Pfingstblume

Erstmalig richtete

der Stiepeler Verein

für Heimatforschung

ein Apfelfest aus. Rund

um die Pfingstblume an

der Brockhauser Straße

drehte sich alles um

den Apfel. Annette

Hoffstiepel vom

Bund für Umwelt

und Naturschutz

(BUND) berichtete

viel über das beliebteste

Obst der Deutschen, die

vielen Sorten, wie man

sie zubereiten kann und

wie sie angebaut werden.

Es ging aber nicht nur

um Informationen, Äpfel

konnten in ihren verschiedenen

Formen

auch genossen

werden. So gab es

Kartoffelpuffer, leckeren

Cidre und Bauer Große

Munkenbeck bot „Leckeres

vom Land“ an.

Das Apfelfest wurde

erstmalig vom Heimatverein

ausgerichtet,

als Ersatz für

die Sonnwendfeier

im

Frühling.

Die Organisatoren

waren sehr

zufrieden mit

der Resonanz, so

dass es im Herbst 2018

eine Neuauflage des Apfelfestes

geben dürfte.

Grafiken: Fotolia

14 | Stiepeler Bote | November 2017


Renate und H.D. Götzenleuchter lasen in der Familienbibliothek

Wiemelhausen.

Foto: Lutz Gollnick

Kurzgeschichten gelesen

Renate und „Oskar“ Gölzenleuchter

B4, das „Bündnis Bochumer

Bücherei Benutzer“, lud zum

„Literarischen Herbst“ in die

Familienbibliothek Wiemelhausen

ein. Mit Unterstützung

des Fördervereins Bücherwurm

Wiemelhausen, der die

Lesung organisierte, las H.D.

„Oskar“ Gölzenleuchter aus

seinen lyrischen Werken. Die

Lesung fand unter dem Motto

„Zeilen- und Zeitensprünge“

statt. Die Lyrik umfasste einen

Zeitraum von 40 Jahren.

Renate Gölzenleuchter, die

zum ersten Mal las, präsentierte

unveröffentlichte Kurzgeschichten

Gölzenleuchters,

die vor allem die familiäre und

warmherzige Seite des Autors

zeigte. Die Lesung war mit 35

Interessierten gut besucht.

Aufgrund der kleinen Raumverhältnisse

war die Hütte

voll.

Für die musikalische Abwechslung

sorgte Soba do

Cristo Toko aus Angola, der

mit der afrikanischen Trommel

unterhielt. Überraschend

trommelte auch Colin Gölzenleuchter

mit, der der Veranstaltung

einen sympathischen

Touch verlieh.

AWO-Reise nach Bad Füssing

Über Weihnachten und Silvester gehört Bad Füssing zu den

wichtigsten Reisezielen für Senioren, die die AWO für diese

Zeit (21.12.17 bis 2.1.2018) im Programm hat. Denn laut

AWO bietet kaum ein anderer Urlaubsort derart viel, um die

besonderen Erwartungen und Bedürfnisse zu berücksichtigen,

die sich während der Festtage einstellen. Besinnliches und geselliges

Miteinander, Spaß und auch kulturelle Angebote wie

Weihnachts- und Neujahrskonzerte stehen ganz oben auf dem

Programm, für das geschulten, ehrenamtlichen AWO-Reiseleiter

sorgen. Infos bei der AWO unter Tel. 02302-2020790.

November 2017 | Stiepeler Bote | 15


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Freizeiten auf Zeeland und in Kroatien

Angebote der Ev. Kirchengemeinde Stiepel für Kinder und Jugendliche

Eine Kinderfreizeit auf der

niederländischen Insel Zeeland

sowie eine Jugendfreizeit

in Medulin/Kroatien

bietet die Evangelische Kirchengemeinde

Stiepel für

das Jahr 2018 an.

Nach vierjähriger Pause findet

ab dem 23. März 2018

wieder eine Kinderfreizeit der

evangelischen Jugend Stiepel

statt. Bis zum 30. März

organisiert ein Team erfahrener

Betreuer unter der Leitung

von Jessica Johnsen ein

abwechslungsreiches Programm

für die Kinder. Ziel ist

die Provinz Zeeland in den

Niederlanden. Die Unterkunft

liegt auf der Insel Schouwen-Duiveland.

Die Gruppe

ist in einem großen Ferienhaus

untergebracht. Dieses

ist von einem Privatgarten

umgeben, in dem sich mehrere

Terrassen, eine Tischtennisplatte,

ein Spielplatz, ein

Fußballfeld und ein Volleyballfeld

befinden. Außerdem gibt

es die Möglichkeit, vor Ort

Fahrräder auszuleihen. Die

Fahrt ist für Kinder im Alter

zwischen acht und zwölf Jahren

gedacht und kostet 270

Euro. Die Anmeldung läuft

über das Gemeindebüro Stiepel,

Telefon: 0234/791337.

Weitere Informationen gibt es

unter: j.m.johnsen@t-online.

de oder im Gemeindebüro.

Im nächsten Jahr wird es

auch eine Freizeit der evangelischen

Jugend Stiepel geben.

Diesmal geht es unter

der Leitung von Jugendpresbyter

Marc-Philipp Antoine

vom 13. bis 27. August 2018

nach Kroatien.

Die Gruppe ist auf einem gut

ausgestatteten Campingplatz

untergebracht. Die Nutzung

vieler Sporteinrichtungen

ist möglich. Das Camp wird

an der Südspitze Istriens in

der Camping Arena Medulin

aufgeschlagen. Die Sonne,

das Meer, der kilometerlange

Strand und der schöne

Campingplatz sind die besten

Voraussetzungen für einen

perfekten Urlaub. Die Anund

Abreise erfolgt in einem

modernen Reisebus. 2018

wird für die Jugendlichen ein

nagelneues Zeltcamp aufgestellt:

mit neuen Steilwandzelten

für sechs Personen,

neuen Feldbetten und Gartenmöbeln

sowie einem neuen

Aufenthaltszelt mit ausreichend

Kühlschränken und

Abstellmöglichkeiten.

Die Fahrt ist gedacht für Jugendliche

im Alter zwischen

zwölf und 15 Jahren und kostet

520 Euro. Die Anmeldung

läuft über das Gemeindebüro

Stiepel, Brockhauser Str. 74a.

Fragen können an m.p.antoine@hotmail.de

gerichtet

werden. Die Plätze sind erfahrungsgemäß

schnell besetzt,

eine frühe Anmeldung

ist empfehlenswert.

BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

Sonderveröffentlichung

Fenster und Türen vom Profi

Seit über 50 Jahren zuverlässiger Partner

Das familiengeführte Kunststoff-Fenster

Unternehmen

DIETER LUEG GmbH garantiert

durch seine 50-jährige

Erfahrung und mit hochqualifizierten

28 Mitarbeitern besten

Service, wenn es darum geht,

Fenster und Türen aus Kunststoff,

Aluminium oder Holz in

Neu- und Altbauten zu liefern

und einzubauen. Die eigene

Kunststoff-Elemente-Produktion

ist ebenso Garant für

schnelle Lieferung und passgenauen

Einbau durch eigene

Monteure.

Lassen Sie sich in unseren

Räumen fachlich beraten und

vereinbaren Sie mit uns einen

Beratungstermin. Ihr Team

der DIETER LUEG Kunststoff-Fenster

GmbH Bochum.

16 | Stiepeler Bote | November 2017


Kirchengemeinde auf den Spuren der Antike

Achttägige Griechenland-Reise – Info-Veranstaltung am 8. November

Die ev. Kirchengemeinde

Weitmar-Mark bietet in der

Zeit vom 5. bis 12. Mai 2018

eine Flugreise nach Griechenland

an. Thematisch

findet diese Reise unter

dem Titel „Auf den Spuren

des Apostels Paulus und

der Antike“ statt. Als Mitreisende

sind alle Interessierten

willkommen.

Die Reise startet mit dem Flug

von Düsseldorf nach Athen.

Dort wird sich die Reisegruppe

drei Nächte aufhalten und in

dieser Zeit die Stadt, z.B. mit

der weltberühmten Akropolis,

dem Parthenon und dem Dionysos-Theater

besichtigen.

Freie Zeit für die Plaka, die

Altstadt Athens, bleibt auch

noch. Außerdem sind Fahrten

über den Kanal von Korinth

sowie nach Delphi vorgesehen.

Danach geht es weiter

nach Kalambaka und von dort

Mit seiner 30-jährigen Erfahrung

als Inneneinrichter

verschönert Kasche auch

Ihre Wohnung in professioneller

Weise.

Er unterstützt Sie später –

wenn gewünscht – auch bei

der Pflege der guten Stücke

– etwa bei der Reinigung von

Gardinen und Teppichen.

Die ev. Kirchengemeinde Weitmar-Mark bietet für Mai 2018 eine achttägige Reise nach Griechenland

an.

Foto: A.Savin/Wikimedia Commons

30-jährige Erfahrung als

Inneneinrichter

Für die Einrichtung steht

Ihnen eine breite Palette an

modischen und saisonalen

Tischwäschen, Kissen sowie

Badezimmer-Teppichen

im Atelier zur Auswahl.

Zahlreiche vertraut klingende

Lieferantennamen wie:

Jab Anstoetz, Gardisette,

Kupferroth, Vorwerk, Nya

Nordiska, Apelt, Indes, Fuggerhaus

und mehr – zählen

zu Kasches Partnern und

bringen eine persönliche

Note in Ihr Zuhause.

Unser

November-Angebot

für Sie:

20 %

auf die neue

Doppelrollo-Kollektion

AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

zu den Meteora-Klöstern. Drei

Nächte in der Nähe von Thessaloniki

runden die Reise mit

Ausflügen nach Lithochoron,

einer Wanderung durch eine

Schlucht sowie der Besichtigung

der Ausgrabungsstätte

der mazedonischen Königsgräber

ab. Die Reisenden

werden sich auch Thessaloniki

ansehen und dort mit der

Pfarrerin der evangelischen

Gemeinde treffen. Nach acht

besonderen Tagen tritt die

Gruppe dann von Thessaloniki

aus wieder die Heimreise

an.

Am 8. November findet dazu

um 19 Uhr ein Infoabend im

Haus der Kirche in der Innenstadt,

Westring 26c, statt.

Anmeldeschluss für die Reise

ist der 5. Februar 2018.

Eingeschlossene Leistungen:

Flüge, Flughafen- und

Sicherheitsgebühren, Übernachtungen

in landestypischen

3- oder 4-Sterne-Hotels

im Doppelzimmer mit

Bad oder Dusche/WC, Halbpension,

deutschsprachige

Reiseleitung, Transfers,

Rundfahrt und Ausflüge im

klimatisierten Reisebus laut

Programm sowie Informationsmaterial.

Der Reisepreis beträgt pro

Person 1270 Euro im Doppelzimmer,

der Einzelzimmerzuschlag

liegt bei 190 Euro.

Anmeldung und Informationen

bei Martina Rieger, Tel.:

0234-3386486 oder per Mail

unter: rieger2006@arcor.de

Karl-Friedrich-Str. 104 • 44795 Bochum (Weitmar-Mark)

Tel. 0234-471348

November 2017 | Stiepeler Bote | 17


SERVICE RUND UMS AUTO

Was richtig lagert, hält länger

Der ADAC gibt Tipps zum Reifenwechsel im Herbst

Mit dem im Herbst anstehenden

Wechsel von Sommerauf

Winterreifen stellt sich die

Frage, wie man die Sommerpneus

am besten einlagert.

Wer dies beherrscht und seine

Pkw-Reifen beim Weckpacken

und während der Wintermonate

richtig behandelt,

kann im Frühjahr wieder mit

gut erhaltenen Rädern losfahren.

Der ADAC hat die wichtigsten

Tipps für den Reifenwechsel

und die Lagerung danach zusammengestellt.

1. Reifen markieren: Vor

dem Abmontieren sollten die

Reifen mit Kreide gekennzeichnet

werden („VR“ für

„vorn rechts“, „HL“ für „hinten

links“). Dieses Vorgehen

erleichtert die Montage nach

dem Winter.

2. Auf Schäden prüfen: Reifen

und Felgen auf Beschädigungen

prüfen. Zeigen sich an

der Reifenflanke Beulen oder

tiefe Risse, deutet dies auf

Beschädigungen der Karkasse

hin. Der betreffende Reifen

sollte dann sofort ausgetauscht

werden.

3. Reifendruck erhöhen: Den

Reifendruck vor dem Einlagern

um 0,5 bar erhöhen.

Denn: Die Reifen verlieren

den Winter über Luft. Werden

sie im Frühling wieder „aktiviert“,

haben sie ausreichend

Druck, um bis zur Tankstelle

zu kommen und den Reifendruck

dann aktuell zu prüfen.

4. Reifen richtig lagern: Reifen

auf Felgen sollten übereinander

liegend gestapelt oder

einzeln an speziellen Wandhaken

aufgehängt werden.

Reifen ohne Felgen müssen

senkrecht, auf einem trockenen,

nicht mit Öl oder Benzin

verschmutzten Boden

stehen. Außerdem sollten

sie alle paar Wochen um

ein Viertel des Umfangs gedreht

werden. Reifen mögen

es kühl, trocken und dunkel.

Keinesfalls sollte man die

Reifen als Puffer an der Garagenrückwand

benutzen.

5. Bei mangelnder Profiltiefe

ersetzen: Der Gesetzgeber

fordert eine generelle Mindestprofiltiefe

von 1,6 Millimeter,

empfohlen wird für

Sommerreifen eine Profiltiefe

von drei Millimetern. Das

Herstellungsdatum verbirgt

sich in der DOT-Nummer auf

der Reifenflanke. Spätestens

im Alter von zehn Jahren

sollte ein Reifen ersetzt

werden.

Foto: Pixabay

18 | Stiepeler Bote | November 2017


STIEPEL AKTUELL

VHS bietet Klosterbesichtigung an

Mönch gibt Einblick in die Geschichte des Zisterzienserordens

Eine VHS-Veranstaltung in

Stiepel steht im November

unter dem Thema: „Das Zisterzienserkloster

zu Stiepel

- Ort der Stille und Einkehr.“

Die damit verbundene Kloster-Besichtigung

findet am

Mittwoch, 8. November, in

der Zeit von 15.30 bis ca.

18.30 Uhr statt. Die Teilnehmer

treffen sich auf dem

Parkplatz am Kloster, Am

Varenholt 9. Die Teilnahmegebühr

beträgt 5 Euro (ermäßigt

3 Euro).

Im Jahr 1988 wurde durch

Kardinal Franz Hengsbach

das Zisterzienserkloster Stiepel

gegründet. Dadurch wurde

dieser Stadtteil, der wohl

einer der ältesten Marienwallfahrtsorte

Deutschlands

ist, noch mehr zu einer Insel

der Stille und Einkehr. Nach

Ein Bauprojekt mit altersgerecht

zugeschnittenen Wohnungen

soll nach Informationen

des Stiepeler Boten bis

Mitte 2019 an der Krockhausstraße

in Stiepel realisiert

werden.

Auf einem 1000 Quadratmeter

großen Grundstück möchte

die Wirtschafts- und Finanzberatungs

(WiFi) GmbH mit

einer kurzen Einführung und

Besichtigung der Außenanlagen

bleibt noch genügend

Zeit zum Besuch des Klosterladens.

Anschließend wird die

Gruppe von einem der Mönche

durch die Gebäude geführt.

Durch seine Erzählungen

bekommen die Besucher

einen umfassenden Einblick

in die Geschichte des Zisterzienserordens

und in das Leben

der Mönche. Es besteht

die Möglichkeit zur Teilnahme

an der Vesper.

————————————

VHS-Kurs 15010, Mittwoch, 8.

November, Beginn: 15.30 Uhr

Altersgerechtes Wohnen

Krockhausstraße: Zehn Eigentumswohnungen geplant

Sitz in Gladbeck ein Projekt

mit zehn hochwertig ausgestatteten

Eigentumswohnungen

fertigstellen. Die Größe

der Wohnungen soll bis zu

100 Quadratmeter umfassen,

auf die Gestaltung des Zuschnitts

können Kaufinteressierte

noch Einfluss nehmen.

Tiefgarage und Aufzug gehören

zu den Ausstattungsmerkmalen.

„Womöglich könnte

unser Angebot ältere Bürger

in Stiepel interessieren, denen

ihr Haus zu groß geworden

ist und die sich deshalb

nach einer Alternative umsehen,

ohne ihre gewohnte

Umgebung verlassen zu müssen“,

sagt WiFi-Geschäftsführer

Gerd Oberthaler zu seinen

Plänen.

November 2017 | Stiepeler Bote | 19


TITELGESCHICHTE

Verwirrung um „Dä olle Komm

Plattdeutscher Gottesdienst und heitere Kom

Der Heimatverein hat zum

29. Mal zum Plattdeutschen

Gottesdienst eingeladen –

und wieder war das Lutherhaus

voll. Den Gottesdienst

leitete die neue Pfarrerin

Christine Kükenshöner gemeinsam

mit Wilhelm Hensing.

Kükenshöner wartete dabei

mit bemerkenswerten Kenntnissen

des Plattdeutschen

auf, was viele Zuhörer später

lobten. Der gesamte Gottesdienst

wurde somit wieder

„auf Platt“ abgehalten. Die

Predigt hielt wieder Wilhelm

Hensing, ehemaliger Vorsitzender

des Heimatvereins.

Passend zum Lutherjahr stellte

er im Lutherhaus Martin

Luther in den Mittelpunkt und

schlug eine Brücke in die Gegenwart.

Der Posaunenchor

Stiepel sorgte für die musikalische

Untermalung.

Nach dem Gottesdienst

stärkten sich die Gäste am

Schnittchenbüffet, das der

Heimatverein bereithielt. Und

wie die Tradition es erwarten

lässt, wurde anschließend

wieder ein plattdeutsches

Theaterstück auf die Bühne

gebracht. Heinz-Jürgen Hensing

schrieb die Verwechslungskomödie

„Dä olle Kommoude“,

die alte Kommode.

Paul gratuliert seiner Lisa zum Geburtstag. Da ahnt er noch nichts

von den nahenden Turbulenzen.

Fotos (11): 3satz/Sure

20 | Stiepeler Bote | November 2017


oude“

ödie im Lutherhaus

Lisa Harm (Gaby Matuschik)

hat Geburtstag. Haushälterin

Lotte (Dorothe Harms) deckt

den Geburtstagstisch und hat

alles stimmungsvoll vorbereitet.

Doch dann möchte Lisa

ihren Eltern Gerhard (Günter

Rumberg) und Frieda (Christel

Vogelsang) ihre große Liebe

Dr. Paul Schütz (Jürgen

Dickten) vorstellen. Gleichzeitig

versucht Gerhard besagte

alte Kommode an Professor

Fest (Reinhard Vogelsang

zu veräußern. Daraus entwickelt

sich so manche Turbulenz,

denn der eine meint

mit „olle Kommoude“ die alte

Kommode, der andere denkt,

dass Lisa gemeint ist. Letztere

wendet sich von „ihrem“

Doktor ab und ist zutiefst gekränkt.

Doch letztendlich klärt

sich alles auf. Lisa bekommt

ihren Paul, Professor Fest seine

Kommode und auch die Eltern

sind glücklich: Die Kommode

ist weg und ihre Tochter

hat eine gute Partie gemacht.

Das Ensemble (v.l.): Jürgen Dickten, Gaby Matuschik, Reinhard Vogelsang, Günter Rumberg, Astrid

Kranenberg, Christel Vogelsang und Dorothe Harms.

Frieda (links) im Gespräch mit

Lotte.

TITELGESCHICHTE

An der Geburtstagstafel sitzen (v.l.) Frieda, Lisa und Gerhard gemütlich

beisammen.

November 2017 | Stiepeler Bote | 21


AUS DEN VEREINEN

100 Liter Bier für die Königskompanie Dorf

Spannendes Königspokalschießen des BSV Stiepel auf der „Ziegenbockstation“

Zur spannenden Angelegenheit wurde das Königspokalschießen

des BSV Stiepel.

Fotos (2): privat

Nach einem spannenden

Wettkampf und mit lediglich

einem Ring Vorsprung

vor der Kompanie Mailand

gewann die Kompanie Dorf

des BSV 1854 Bochum-Stiepel

das Königspokalschießen

auf der „Ziegenbockstation“.

Somit errang die Kompanie

Dorf auch den zweiten Pokal

des amtierenden Königspaares,

Karl-Heinz I. und Marlies

I. Witthüser. Die Freude darüber

war beim Königspaar

so groß, dass sie der Königskompanie

spontan 100 Liter

Bier spendierte. Auch den

Wanderpokal des Bataillons

für 2017 gewann die Kompanie

Dorf knapp vor der Kompanie

Mailand.

Traditionsgemäß wurden

anlässlich des Königspokalschießens

die 15 jahresbesten

Schützen geehrt. Ebenfalls

wurden die Gewinner des

Jugendschießens der Gruppe

A (bis 18 Jahre) und der Gruppe

B (19 bis 21 Jahre) geehrt.

Bei besten äußeren Bedingungen

durfte das Königspaar

die Siegerehrung sozusagen

„open air“ vornehmen.

Unterstützt wurde es dabei

vom 2. Vorsitzenden Andreas

Marx, seinem Adjutanten

Mike Muschalle sowie von der

Ehrendame Sabine Muschalle.

Im Anschluss an die Siegerehrung

konnten sich die

zehn besten Schützen jeder

Kompanie über ein Präsent

freuen. Besonders beliebt ist

ein Frühstückskorb, der für

jede Kompanie liebevoll von

den Kassierern Andreas Marx

und Friedhelm Maaß gepackt

werden.

Die Resultate in der Übersicht:

Sieger Jugend-Gruppe A: 1.

Viktor Bierwagen, 192 Ringe,

Kompanie Mittelstiepel,

2. Tim Marx, 190 Ringe, Kompanie

Dorf, 3. Frederik Carmen,

175 Ringe, Kompanie

Mittelstiepel.

Sieger Jugend-Gruppe B: 1.

Nils Stüter, 190 Ringe, Kompanie

Brockhausen, 2. Marc

Größchen, 178 Ringe, Kompanie

Mittelstiepel, 3. Sven

Hagenfeld, 146 Ringe, Kompanie

Mittelstiepel.

GESCHÄFTSWELT

Die 15 jahresbesten Schützen

2017: 1. Michael Mergelmeier

(342 Ringe), Kompanie

Mailand, 2. Mike Wefelscheid

(340) Kompanie Mailand, 3.

Christian Schmidt (339) Kompanie

Mailand, 4. Jan Witthüser

(337) Kompanie Dorf, 5.

Michael Marx (336) Kompanie

Dorf, 6. Michael Markgraf

(336) Kompanie Dorf, 7. Holger

Braun (336) Kompanie

Mailand, 8. Dirk Stüter (335)

Kompanie Brockhausen, 9.

Patrick Fischer (335) Kompanie

Lottental, 10. Joachim

Pokale und Medaillen warteten

als Belohnung auf die besten

Schützen.

Arndt (333) Kompanie Lottental,

11. Friedhelm Maaß

(333) Kompanie Mailand, 12.

Willi Besser (333) Kompanie

Dorf, 13. Eckert Nöcker (332)

Kompanie Henkenberg, 14.

Axel Vette (332) Kompanie

Brockhausen, 15. Timo Zepper

(332) Kompanie Lottental.

Beauty by Sanaz eröffnete Anfang September an der

Markstraße 413 den ersten Salon. Inhaberin Sanaz Essfahanie

kommt aus dem Iran und lebt seit zehn Jahren mit Mann und Tochter

in Weitmar. Die Behandlung von Augenbrauen, Augen, Lippen,

Wimpern sowie eine umfassende Handpflege gehören zum Angebotsrepertoire

ihres Studios.

Foto: 3satz/Both

22 | Stiepeler Bote | November 2017


VERANSTALTUNGSHINWEIS

Musik aus drei Jahrhunderten

Herbstkonzert „Volksbank.klassisch“ im LWL-Museum Henrichshütte

Am 18. November um 20

Uhr laden der Landschaftsverband

Westfalen-Lippe

(LWL), die Volksbank und

die Rhein-Ruhr-Philharmonie

ein zum Herbstkonzert

„Volksbank.klassisch“.

Der Abend im LWL-Industriemuseum

Henrichshütte

führt diesmal durch drei

Jahrhunderte Musikgeschichte.

Unter dem Dirigat

von Sierd Quarré spielt die

Rhein-Ruhr-Philharmonie

Stücke von Haydn, Dvořák

und Williams.

Franz Joseph Haydns

(1732–1809) letzte Sinfonie

104 D-Dur entstand 1795 in

London und war bei ihrer Uraufführung

ein spektakulärer

Erfolg – auch finanziell, wie

Haydn notierte: „Die ganze

Gesellschaft war äußerst vergnügt

und auch ich. Ich mach-

Präsentieren das Konzert (v.l.): Robert Laube, Leiter Henrichshütte

Hattingen, Johannes Kunze, Ruhr Philharmonie Bochum, und

Thomas Alexander, Marketingleiter Volksbank Hattingen-Sprockhövel.

Foto: privat

te diesen Abend vier tausend

Gulden. So etwas kann man

nur in England machen.“ Der

Morning Chronicle behauptete,

„in den nächsten fünfzig

Jahren werden die Komponisten

nur wenig Besseres als

Nachahmer Haydns sein und

nur wenig mehr hervorbringen

als einen zweiten Aufguss.“

Genau ein Jahrhundert später

und in der „Neuen Welt“ entstand

Antonín Dvořáks „Amerikanische“

Suite A-Dur op.

98b. 1892 trat Dvořák eine

gut dotierte Stelle als Direktor

des National Conservatory of

Music in New York an. „Initiatorin

war Jeannette Thurber,

die Amerika von der Vorherrschaft

der europäischen

Kunstmusik lösen und ein

nationales amerikanisches

Kunstidiom fördern wollte“,

erläutert Johannes Kunze

(Rhein-Ruhr Philharmonie).

Dvořák studierte Spirituals

und Indianermelodien, in denen

er die Grundlage für eine

eigene amerikanische Musik

sah.

Das Schaffen von Ralph

Vaughan Williams (1872-

1958) stand unter dem Einfluss

englischer Volkslieder

sowie der englischen Musik

der Renaissance. Sein Spätwerk

erfreute sich breiter

Wertschätzung. So wurde die

Auftragskomposition für die

BBC „Thanksgiving for Victory“

im Rahmen eines Radio-Dankgottesdienstes

zum

Kriegsende 1945 gesendet.

„Auch die Krönung von Königin

Elisabeth II. begleitete

Williams mit einem Choral“,

berichtet LWL-Museumsleiter

Robert Laube. Das Konzert

für Basstuba und Orchester

f-Moll (1954) entstand zwei

Jahre später. An diesem

Abend spielt Joachim Müller

als Solist an der Tuba.

„Auch das 20. Konzert der

Reihe Volksbank.klassisch

wird vor ausverkauftem Haus

spielen“, ist sich Thomas Alexander

von der Volksbank sicher,

„daher sollten sich Interessierte

mit dem Kartenkauf

beeilen.“ Karten gibt es für

15 Euro (ermäßigt 13 Euro)

in den Filialen der Volksbank

Sprockhövel-Hattingen sowie

in der Musikinstrumenten-Truhe

in Hattingen.

November 2017 | Stiepeler Bote | 23


STIEPEL AKTUELL

Handlungskonzept Wohnen ohne Stiepeler Flächen

Bezirksvertretung nimmt zwei Grundstücke aus der Planung

Wie groß ist der Bedarf an

Wohnungen in den nächsten

Jahren? Welche Arten

von Wohnungen werden

besonders gebraucht? Die

Stadt versucht mit dem

„Handlungskonzept Wohnen“

auf 120 Seiten Antworten

darauf zu finden. Die

Bezirksvertretung Süd hat

dem Konzept zugestimmt,

allerdings ohne die beiden

Stiepeler Bebauungsvorschläge

„In der Hei“ und

„Unterfeldstraße“.

Das Bochumer Wohnraumangebot

weist quantitative und

qualitative Defizite auf. In den

vergangenen Jahren sind viele

Haushalte in umliegende

Städte gezogen, weil sie in

Bochum das gewünschte Angebot

nicht gefunden haben.

Das „Handlungskonzept Wohnen“

der Stadt Bochum soll

Die Bezirksvertretung Süd stimmte für das „Handlungskonzept

Wohnen“, allerdings ohne die vorgeschlagenen Stiepeler Flächen

„In der Hei“ und „Unterfeldstraße“. Foto (Archiv): 3satz

Abhilfe schaffen. Zusammen

mit Wohnungsgesellschaften,

Verbänden, Bürgern, der

Politik sowie einem Bonner

Gutachterbüro ist ein Konzept

entstanden. Das wichtigste

Ergebnis: Die Wohnungsbauaktivitäten

im Neubau und im

Bestand müssen deutlich steigen,

um die Nachfrage nach

Wohnraum zu befriedigen und

die Bevölkerungszahl stabil

zu halten. Dabei ist es wichtig,

nicht nur hochpreisiges Wohnen,

sondern auch preisgünstige

Wohnungen zu bauen.

„Ich bin zuversichtlich, dass

wir es gemeinsam mit den

Wohnungsbaugesellschaften

und Investoren schaffen werden,

die Zahl der gebauten

Wohnungen deutlich zu steigern“,

so Stadtbaurat Dr. Markus

Bradtke. Die ersten Vorbereitungen

wurden bereits

getroffen: So wurden sämtliche

Wohnungsbauaktivitäten

im neugebildeten „Amt für

Stadtplanung und Wohnen“

gebündelt. Von dort wird künftig

zentral das Wohnungsbaugeschehen

in Bochum vorangetrieben.

Die Bochumer Bezirksvertretungen

haben bereits über die

Bebauungsvorschläge in dem

120 Seiten starken Konzept

abgestimmt. Der Bezirk Süd

hat dem Konzept Mitte Oktober

zugestimmt, allerdings

nach dem Änderungsantrag

der CDU. Sie forderte die

beiden Stiepeler Bebauungspläne

Kemnader Straße/In

der Hei und Kemnader Straße/Unterfeldstraße

aus dem

Konzept zu herauszunehmen.

Links und rechts der Kemnader

Straße hätten dort auf 3,7

und 3,2 Hektar Fläche vorrangig

Ein- und Mehrfamilienhäuser

im mittleren bis hohem

Preissegment entstehen sollen.

Dem geänderten Konzept

stimmten CDU, SPD und Grüne

einstimmig zu. FDP und

Die Linke enthielten sich.

Dieses Ergebnis ist für den

Stadtrat nicht bindend, könnte

aber in die Entscheidung über

das Konzept einfließen.

24 | Stiepeler Bote | November 2017


STIEPEL AKTUELL

Junge Familien sollen ins Dorf ziehen

An historischer Stätte entsteht neuer Wohnraum – Fertigstellung Mitte 2018

Mitte des nächsten Jahres sollen die neuen Häuser im Stiepeler

Dorf fertiggestellt sein.

Foto: 3satz/Kienel

An markanter Stelle im

Stiepeler Dorf entsteht zurzeit

ein Neubauprojekt mit

sechs Doppelhaushälften

und einem Einfamilienhaus.

Auf einer Gesamtgrundfläche

von 1800 Quadratmetern

können nicht nur Anwohner

den Baufortschritt

an der Kemnader Straße/

Ecke Brockhauser Straße

verfolgen.

Der Investor, der namentlich

nicht genannt werden möchte,

erklärte im Gespräch mit

dem Stiepeler Boten, dass er

mit der Fertigstellung seines

Neubauprojektes Mitte des

kommenden Jahres rechnet.

Die Vermarktung der Wohneinheiten,

die unmittelbar an der

Bushaltestelle „Stiepel Dorf“

liegen, hat übrigens noch

nicht begonnen. Der Investor,

selbst ein Stiepeler Bürger,

erklärte im Gespräch, dass

er den Wohnraum nicht verkaufen,

sondern ausschließlich

vermieten möchte. Familien

mit Kindern sind das

bevorzugte Klientel, das im

Sommer nächsten Jahres zur

Kemnader Straße ziehen und

die zweigeschossigen Wohnhäuser

beziehen soll. Mit der

Planung des Projektes ist der

Stiepeler Architekt Stefan Witting

beauftragt.

Gebaut werden die Häuser

in Stiepel sozusagen an historischer

Stätte. Im Einmündungsbereich

Kemnader

Straße/Brockhauser Straße

stand zuvor das sogenannte

Haarmann-Thiemann-Haus,

dessen wechselvolle Geschichte

einige hundert Jahre

zurückreicht. Zuletzt hatte

das Fachwerkhaus mehrere

Jahre leer gestanden. Nach

einem Dachstuhlbrand Ende

September 2016 war ein ursprünglich

angedachter Erhalt

des Gebäudes nicht mehr zu

realisieren. Die Folge war der

Abriss.

Uli Kienel

Die Weihnachtsausgabe

des Stiepeler Boten

erscheint am

1. Dezember.

Redaktions- und

Anzeigenschluss:

21. November.

November 2017 | Stiepeler Bote | 25


BLICK NACH WEITMAR-MARK

Wohnbebauung auf 1,2 Hektar großer Fläche

Anwohner bleiben bei kritischer Haltung zum Millionen-Projekt in Weitmar

Die Bezirksvertretung Bochum-Süd

hat in ihrer Sitzung

vom 10. Oktober die

Aufstellung des Bebauungsplans

Nr. 960 - Markstraße

/ Oppelner Straße

- beschlossen. Auf dem Gelände

des ehe maligen Herker-Blumenhofes

zwischen

Markstraße und Oppelner

Straße soll ein Neubaugebiet

entstehen.

„Ziel des Bebauungsplanes

ist die Schaffung der planungsrechtlichen

Voraussetzungen

für die Entwicklung

eines attraktiven Wohngebietes

sowie der erforderlichen

Erschließungsanlagen“, heißt

es aus der Verwaltung. Das

Plangebiet biete aufgrund seiner

im Wohnsiedlungsbereich

integrierten Lage die Möglichkeit,

ein bedarfs- und nachfragegerechtes

Angebot zu

schaffen. Die Bereitstellung

von Wohnbaugrundstücken

trage zur Stabilisierung der

rückläufigen Einwohnerzahl

und dauerhaften Bindung der

Bewohner an die Stadt Bochum

bei.

Das etwa 1,2 Hektar große

Plangebiet befindet sich in den

Stadtbezirken Bochum-Süd

und Bochum-Südwest, im

Stadtteil Weitmar-Mark und

umfasst im Wesentlichen die

Grundstücke des Blumenmarktes

sowie des Gartenund

Landschaftsbaubetriebes

Anlage 1 zur Vorlage Nr. 20172257

Seite 1 von 1

Mit dem Bebauungsplan 960 will die Stadt das ehemalige Blumen Herker-Gelände

für Wohnbebauung erschließen. Grafik: Stadt Bochum

Herker. Das Gebiet wurde

vollständig durch den Blumenmarkt

und den Gartenbaubetrieb

genutzt. Hierzu gehörten

mehrere Gewächshäuser,

überdachte und offene Bereiche,

Lagerflächen, ein Parkplatz

sowie zwei Wohnhäuser.

Ein privater Investor, das

Unternehmen Arsatec aus

Oberhausen, beabsichtigt,

auf dem Gelände 22 Hauseinheiten

(16 Doppelhaushalten

und sechs Reihenhäuser) zu

bauen. Neben der Einfamilienhaus-Bebauung

soll im

westlichen Teil ein Mehrfamilienhaus

mit geplant 18

Wohneinheiten und einer Tiefgarage

entstehen. Geschätzte

zwölf Millionen Euro sollen

in das Wohnungsbauprojekt

investiert werden.

Anwohner, die sich zu einer

Bürgerinitiative zusammengeschlossen

haben, stehen

dem geplanten Projekt nach

wie vor kritisch gegenüber.

Befürchtet werden unter

anderem ein erhöhtes Verkehrsaufkommen,

eine angespannte

Parkplatzsituation

sowie eine Verringerung der

Grünflächenbereiche. An der

Ostgrenze des Plangebietes

befindet sich ein Wall, der

seinerzeit als Lärmschutz

zwischen dem damals gewerblich

genutzten Plangebietsbereich

(Blumenhof und

Die Stadt Bochum wird im

Winter mehrere Straßenbäume

im Bochumer Süden fällen

lassen. Betroffen ist eine

Sandbirke an der Hevener

Straße, die wegen Pilzbefall

gefällt wird. An der Baumhofstraße

fällt eine Rosskastanie

einem Pilzbefall zum Opfer. In

der Hülsbergstraße muss eine

Ulme weichen, da sie privates

Eigentum und den Gehweg

beschädigt.

Gartenbaubetrieb) und

der Wohnbebauung

an der Knappenstraße

erforderlich war. „Da

nunmehr im Plangebiet

Wohnbebauung

geplant ist, entfällt dieses

Erfordernis“, sagt

die Verwaltung und

führt weiter aus: „Der

vollständige Erhalt des

Walles wäre sowohl

auf Grund seiner geringen

ökologischen

Wertigkeit als auch

aufgrund seiner Ausmaße,

die eine erhebliche

Reduzierung der

Wohnbauflächen zur

Folge hätte, nicht zu

rechtfertigen.“

Den Anwohner-Bedenken in

Bezug auf ein deutlich erhöhtes

Verkehrsaufkommen nach

Fertigstellung des Projekts

stellt die Verwaltung folgende

Rechnung entgegen: Bezüglich

des gesamten Plangebiets

könne mit mindestens

einem Fahrzeug pro Wohneinheit

gerechnet werden. Bei

dem Betrieb des Gartenfachmarktes

war ein Aufkommen

von 1.000 Fahrten pro Tag

anzunehmen. Hinsichtlich des

Verkehrsaufkommens verbessere

sich die Situation für das

Umfeld, so die Ausführung,

da bei der neuen Bebauung

lediglich von ca. 300 Fahrten

auszugehen sei.

Bäume werden gefällt

Pilzbefall und Stammriss festgestellt

In der Surkenstraße werden

zwei Sandbirken gefällt. Eine

ist von Pilz befallen, die andere

hat einen Stammriss und

wird ebenfalls geholzt.

Im gesamten Stadtgebiet werden

129 geschädigte Straßenbäume

gefällt. Hinzu kommen

weitere u.a. im Stadtwald, auf

Friedhöfen und an öffentlichen

Gebäuden. Die Stadt

plant im Frühjahr 2018 rund

400 Ersatzpflanzungen.

26 | Stiepeler Bote | November 2017


Containerdorf wird geschlossen

110 Geflüchtete wohnten zwei Jahre an der Kemnader Straße

STIEPEL AKTUELL

Leergezogen sind die 30 Wohncontainer, die Ende 2015 an der Kemnader

Straße gebaut wurden.

Foto: 3satz

Die Unterkunft für geflüchtete

Menschen an der Kemnader

Straße wird in diesem

Monat geschlossen. Das

Containerdorf war vor zwei

Jahren gebaut worden.

Im Jahr 2015 waren rund

890.000 Menschen nach

Deutschland gekommen. Die

Flüchtlingswege aus Nordafrika,

Syrien und anderen Staaten

führten viele Menschen

auch nach Bochum. An der

Kemnader Straße wurde deshalb

eine Unterkunft für 110

Menschen gebaut. Die 30

Wohncontainer wurden Ende

2015 bezogen.

Runde zwei Jahre später sind

die meisten Geflüchteten in

private oder städtische Wohnungen

umgezogen. Einige,

deren Status noch nicht

geklärt ist, ziehen in andere

Flüchtlingsunterkünfte um.

Ende Oktober war die Unterkunft

praktisch schon leergezogen.

Lediglich ein Wachdienst

und die Verwaltung war

noch vor Ort. Diese bleiben

auch, bis die Unterkunft „abgewickelt“

ist. Anschließend

wird das Containerdorf zurückgebaut.

Mit der Aufgabe der

Unterkunft bittet die

Flüchtlingshilfe Stiepel,

keine Geld- oder

Sachspenden mehr

an die Flüchtlingshilfe

Stiepel zu leisten.

Wer dennoch spenden

möchte, kann

sich auf der Homepage

der Flüchtlingshilfe

Bochum unter

www.fluechtlingshilfe-bochum.de

informieren,

in welchen

Unterkünften Spenden

benötigt werden.

Für viele Flüchtlingshelfer in

Stiepel endet das Engagement

für geflüchtete Menschen

nicht. Durch die Arbeit

sind viele Kontakte entstanden,

die auch in Zukunft gefplegt

werden sollen.

Im Haarmannsbusch gibt es weiter Verkehrsprobleme.

Viele Verkehrsteilnehmer beachten nicht die „Anlieger frei“-Beschilderung.

Deshalb hat die Bezirksvertretung die Verwaltung

aufgefordert, bereits an der Linksabbiegespur auf der Königsallee

auf die Anlieger-Straße hinzuweisen.

Foto: 3satz

November 2017 | Stiepeler Bote | 27


SPEZIAL: GÄNSEZEIT

Bei Gänsebraten auf Qualität achten

Tipps zum Kauf des Festtagsessens

Es ist Herbst. Wenn es

draußen kalt und ungemütlich

wird, steigt die Lust

auf deftiges Essen. Viele

Restaurants in Stiepel und

Umgebung bieten spezielle

Gänsegerichte an. Wer Lust

hat, ein Gänsegericht selbst

zuzubereiten, sollte auf einige

Dinge achten.

Gefüllte Gans, Gänsebrust,

Gans mit Maronen, Rotkohl,

oder Klößen – das Angebot

der heimischen Restaurants

ist vielseitig.

Wer Gänse- oder Entenbraten

zuhause servieren möchte,

hat ebenfalls eine große

Auswahl. Die Kennzeichnung

gibt wichtige Hinweise auf die

Herkunft und Haltungsform,

doch ist es schwierig, den

Überblick zu behalten. Worauf

man beim Einkauf des Festtagsbratens

achten sollte, erklärt

die Verbraucherzentrale

Brandenburg.

In Deutschland wird der Bedarf

an Geflügel, der im Supermarkt

erhältlich ist, nur

zu einem geringen Teil aus

heimischer Erzeugung abgedeckt.

Häufig kommt der Gänsebraten

aus intensiver Aufzucht,

wie Polen oder Ungarn.

„Heimisch aufgewachsenes

Geflügel aus der Region und

aus ökologischer Aufzucht ist

die beste Wahl“, so Veronika

Wrobel, Ernährungsexpertin

bei der Verbraucherzentrale.

Wenn Gänse ausreichend

Auslauf und Bewegung haben,

langsam aufgezogen

werden und gutes Futter bekommen,

sei das besser für

die Tiere und das Fleisch erreicht

in der Regel eine höhere

Qualität. „Es ist weniger

fetthaltig und aromatischer im

Geschmack“, so die Verbraucherschützerin

weiter.

Empfehlenswert ist direkt

beim Erzeuger einzukaufen.

Wer im Supermarkt einkauft,

sollte auf Angaben wie „Freilandhaltung“,

„Bäuerliche

Freilandhaltung“, oder „bäuerliche

Freilandhaltung – Unbegrenzter

Auslauf“ achten.

Dies sind durch gesetzliche

Vorschriften in der EU geregelte

Haltungsangaben, bei

denen Tierschutzstandards

eingehalten werden.“ Besonders

strenge Anforderungen

an Aufzucht, Futterzusammensetzung

und Platzbedarf

pro Tier gelten für Geflügel

aus ökologischer Tierhaltung.

Für Bio-Qualität müssen Kunden

daher auch einen deutlich

höheren Preis bezahlen.

Ist keine Haltungsform angegeben,

müssen Kunden davon

ausgehen, dass das Tier

aus

intensiver

Tierhaltung

kommt.

„Formulierungen,

wie „Bauerngans“,

„Landgans“,

„bäuerliche

Aufzucht“ oder

„tiergerechte

Haltung“ sind gesetzlich

nicht geschützt.

„Sie

suggerieren besondere

Qualität,

verschleiern

jedoch häufig, dass das angebotene

Fleisch aus intensiver

Aufzucht kommt“, sagt

Wrobel.

Bei Geflügel aus Deutschland

können Hersteller den

Herkunftsnachweis „D, D, D“

angeben. Dies ist eine freiwillige

Angabe, die darüber informiert,

dass das Geflügel in

Deutschland geboren, aufgezogen

und geschlachtet wurde.

Auch aus dem Preis lassen

sich häufig Rückschlüsse

auf die Herkunft ziehen. Wrobel:

„Billiggänse und -enten

sind oft von weit hergereist.“

Beim Einkauf von tiefgefrorenem

Geflügel sollten Kunden

darauf achten, dass die

Verpackung nicht beschädigt

ist. Auch wichtig ist, dass das

Fleisch keinen Gefrierbrand

hat: „Bei Gefrierbrand droht

ein hoher Qualitätsverlust.

Der Braten bleibt zäh und ledrig“,

so die Expertin.

Bei frischem verpacktem

Geflügelfleisch ist das Verbrauchsdatum

angegeben.

Dies sollten Kunden auf keinen

Fall überschreiten. Außerdem

sollten sie darauf

achten, die empfohlene Lagertemperatur

einzuhalten.

Guten Appetit.

Foto: Fotolia

28 | Stiepeler Bote | November 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Fast alle tanzen auf dem Medaillen-Podest

T.T.C.-Aktive beherrschen Westdeutsche Meisterschaft im DiscoDance

Viele Aktive des T.T.C. Rot-

Weiß-Silber Bochum feierten

Anfang Oktober bei der

Westdeutschen Meisterschaft

im DiscoDance erste

oder wiederholte Erfolge in

den Kategorien Solo, Duo

oder Small Group. Das Turnier

war ein wichtiger Termin

für die Qualifikation zur

Deutschen Meisterschaft.

Den ersten Erfolg des Turniers

sicherte sich Helene

Haist bei den Kindern und holte

sich den Meistertitel. Auch

bei den Junioren feierten die

Tänzer ihre Erfolge. Ganz

oben auf dem ausschließlich

mit Bochumer Tänzern besetzten

Treppchen freute sich

Sophia Gröpper (zum dritten

Mal in Folge) über den Titel.

Dicht gefolgt von Lea Marie

Böning auf Platz zwei und Marie

Olschewski auf dem dritten

Platz. In der Hauptgruppe (ab

16 Jahren) ertanzten sich Zoe

Retter und Laura Gansczyk

die Plätze zwei und drei. Als

einziger Mann des T.T.C. Rot-

Weiß-Silber Bochum verteidigte

Just Berger erfolgreich

den Titel.

Nach diesen herausragenden

Erfolgen enttäuschten

auch die Platzierungen bei

den Duos nicht. Bei den Junioren

hielten die Bochumer

die Konkurrenz deutlich auf

Die Tänzerinnen und Tänzer des T.T.C. Rot-Weiß-Silber Bochum dominierten in Essen die die Westdeutsche

Meisterschaft im DiscoDance.

Foto: privat

Distanz. Sophia Gröpper feierte

– diesmal mit ihrer Duo

Partnerin Lara Lamkemeier –

zum zweiten Mal an diesem

Tag den Meister Titel. Marie

Olschewski und Melina Trawny

belegten Platz zwei, Lea

Marie Böning und Sophie

Rech setzten sich ebenfalls

durch und sicherten sich in

ihrem ersten Jahr als Duo

Bronze. Just Berger stand in

der Hauptgruppe mit seiner

Duo-Partnerin Paulina Waldoch

erneut ganz oben auf

dem Podest. Auch mit ihrer

Duo-Partnerin Carolin Kowalewski

landete Laura Gansczyk

auf dem zweiten Platz.

Selbst diese Ergebnisse

konnten später von den

Small-Group-Tänzern noch

übertroffen werden. Die beiden

Kinder-Gruppen des

T.T.C. „Fancy Force“ und

„Baby Force“ bekamen Gold

und Silber. Bei den Junioren

hoben sich die vier Gruppen

aus Bochum wieder einmal

deutlich von den Gegnern ab

und schafften es schließlich,

das ganze Treppchen für sich

zu beanspruchen. Zum vierten

Mal in Folge ertanzte sich

die Gruppe „Attacktion“ den

Meistertitel, „Kick it“ und „Love

to Dance“ erreichten Platz

zwei und drei, Blossom wurde

Sechster. In der Hauptgruppe

mischten die beiden Small

Groups des T.T.C. noch einmal

gut mit, schafften es auf

Platz zwei („Posh“) und Platz

drei („Lavish) und beendeten

somit erfolgreich die letzte Kategorie

der Meisterschaft.

Nachdem der T.T.C. Rot-Weiß-Silber Bochum beim

Stadtwerke-Bürgerprojekt erst viele Herzen sammelte, konnte er

nun von dem zur Verfügung gestellten Geld für sein Vereinsheim

einige Anschaffungen tätigen. Anfang Oktober wurde dann offiziell

die neue Musikanlage eingeweiht. Mit dabei waren neben dem

Vorstand auch zahlreiche begeisterte Tänzer und Tänzerinnen, die

sich darauf freuen, nun mit verbesserter Ausstattung noch mehr

gute Leistungen zeigen zu können.

Foto: T.T.C.

November 2017 | Stiepeler Bote | 29


AUS DEN SPORTVEREINEN

14 Goldmedaillen zum Start in die Hallensaison

Mastersschwimmer dominieren die Kurzbahn-Bezirksmeisterschaft

Mit den Kurzbahnmeisterschaften

des Bezirks

Südwestfalen begann die

Hallensaison für die Masters-Schwimmer.

14 Goldmedaillen

sammelte die siebenköpfige

Gruppe des SV

Blau-Weiß Bochum bei ihrem

ersten Start unter dem

Dach ein.

Jeweils drei Meistertitel gewannen

Martin Kreft in der AK

75 (50 m und 100 m Rücken,

100 m Lagen), Waltraud Monstadt

in der AK 70 (50 m und

100 m Rücken, 50 m Freistil)

und Susanne Ostgathe in der

AK 60 (50 m und 100 m Brust,

Das Foto zeigt die erfolgreichen Masters (hinten v.l.) Manfred Fischer,

Karin Kleemeyer-Willburger, Ingrid Keusch-Renner, Susanne

Ostgathe, Sonnhild Pallesen, Waltraud Monstadt, Susanne

100 m Rücken). Zwei Bezirkstitel

holten Manfred Fischer

Soboll und (vorne) Martin Kreft.

in der AK 85 (50 m Freistil,

Foto: privat

100 m Lagen, dazu Silber

über 50 m Brust) und Ingrid

Keusch-Renner in der AK 80

(50 m Brust, 50 m Rücken).

Sonnhild Pallesen (AK 65)

wurde Bezirksmeisterin über

100 m Brust und sicherte sich

jeweils Silber über 50 m Brust

und 50 m Freistil. Susanne

Soboll (AK 50) freute sich über

die Bronzemedaille über 100

m Brust. Über 50 m Brust wurde

sie Vierte, und über 50 m

Freistil belegte sie den sechsten

Platz. Die für Sport-Union

Witten startende Bochumerin

Karin Kleemeyer-Willburger

(AK 55) holte Silber über 50

m Brust, 50 m Schmettern

und 50 m Rücken und einmal

Bronze über 50 m Freistil.

Marathon-Staffel auf Rang neun

Unter Beteiligung der BSG Springorum fanden in Lembeck bei

Dorsten die 31. Marathon-Staffelläufe über 4 x 10,548 Kilometer

statt. In der Besetzung Oliver Arndt, Nils Heinrich, Harald

Retzlaff und Björn Fabricius liefen die Ultramarathonis der BSG

diesmal eine „Kurzstrecke“. In schnellen 3:21,57 Stunden belegte

das Quartett den 9. Platz in der Männer-Wertung.

Michael Heinkelein startete beim 4. Pfälzer Weinsteig 100-Meilen-Ultratrail

mit Start am Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach.

Für die 169 Kilometer mit ca. 6000 Höhenmetern

auf dem Fernwanderweg benötigte er 30:18 Stunden.

Wahlen und Ehrungen standen bei der Jahreshauptversammlung

der Fußballgemeinschaft RW Stiepel 04 auf der Tagesordnung.

Bei den Wahlen wurde Fredi Künstler in seinem Amt als

Vorsitzender bestätigt. Die weiteren Ergebnisse: Geschäftsführer

und Sportlicher Leiter: Thorsten Hagenfeld, Finanzvorstand: Dirk

Hüttemann, Kassenwart: Andreas Mischke, Vorstand Infrastruktur:

Detlef Bsdurek und Jürgen Beck, Vorstand Clubhaus Bewirtschaftung:

Iris Rosendahl. Für 70-jährige Mitgliedschaft wurde

Walter Bolle geehrt, das 60-jährige Schiedsrichter-Jubiläum feierte

Helmut Hellmich. Das Foto zeigt (v.l.) Walter Bolle, Fredi Künstler

und Helmut Hellmich.

Foto: privat

30 | Stiepeler Bote | November 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

AK30-Herren diesmal auf dem Bronze-Rang

Nachrichten aus dem Bochumer Golfclub

Bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft

der

Jungsenioren (Herren AK 30)

belegte das Team des Bochumer

Golfclubs in Hameln den

dritten Platz. Meister wurde

der GC St. Leon Rot vor dem

Frankfurter GC. Die Bochumer

setzen sich nach Stechen

gegen den Braunschweiger

GK durch. Nationalspieler Ulrich

„Utz“ Schulte war glücklich:

„Wir sind sehr zufrieden.

In den vergangenen Jahren

sind wir zweimal Meister und

einmal Vizemeister

geworden. Nun

ist das erste Jahr

mit der gesenkten

Altersgrenze.

Und da muss man

klar sehen: unser

jüngster Spieler

ist um die 40 Jahre alt. Das

sieht bei St. Leon-Rot, die verdient

gewonnen haben, schon

ein wenig anders aus.“ Für

den Bochumer GC waren folgende

Spieler dabei: Andreas

Braatz, Thorsten Brümmer,

Mark Eckert, Gunnar Jess,

Christoph Neuhaus-Galladé,

Christian Schabram und Ulrich

Schulte.

++++++++++

Der Golfverband NRW hat

beim Seniorenländerpokal

2017 in Dänischenhagen/

Schleswig-Holstein seinen Titel

erfolgreich verteidigt. Das

Team trat auf der Anlage des

G&LC Gut Uhlenhorst unter

anderen mit Andreas Braatz,

Christian Schabram und Ulrich

Schulte vom Bochumer

Golfclub an. Damit stellte der

Bochumer GC das größte

Spielerkontingent aus Nordrhein-Westfalen

und

hatte maßgeblichen

Anteil daran, dass

der NRW-Verband

erneut elf Landes-Golfverbände

im Pokalwettbewerb

hinter sich ließ.

++++++++++

Einen Kurzplatz für Kinder

und Jugendliche hat der Club

jetzt frisch auf seiner Anlage

installiert. Die drei kurzen

Bahnen dürfen zwar von allen

Mitgliedern bespielt werden,

Kindern wird aber immer Vorrang

eingeräumt. Die Bahnen

wurden mit einem Spaßtur-

Das Foto zeigt die AK30-Mannschaft des Bochumer GC mit (v.l.)

Christoph Neuhaus-Galladé, Mark Eckert, Ulrich Schulte, Andreas

Braatz, Thorsten Brümmer, Christian Schabarm und Gunnar Jess.

Foto: BGC

nier eröffnet, an dem sich 20

Nachwuchsgolfer beteiligten.

„Die Idee dahinter ist, gerade

jugendlichen Anfängern

schnelle Erfolgserlebnisse

zu vermitteln“, sagt Sylke

Knapp, Schatzmeisterin des

Jugend-Fördervereins.

November 2017 | Stiepeler Bote | 31


AUS DEN SPORTVEREINEN

Revier-Cup: Gelbes Trikot für Anke Libuda

Langstrecken-Läufer der BSG Springorum wieder erfolgreich unterwegs

Sean und Anke Libuda von der

BSG Springorum im Ziel des

Dortmunder Phönix-Halbmarathons.

Foto: privat

Mathias Kremer von der BSG

Springorum beteiligte sich an

der 11. Auflage des Wittener

Ruhrtal-Marathons. Die anspruchsvolle

Strecke führte

nicht nur durch das Tal, sondern

hatte auch einige knackige

Anstiege und durch Regen

aufgeweichte Passagen zu

bieten. Kremer kam mit den

Bedingungen gut zurecht und

sicherte sich den Gesamtsieg

des Halbmarathons in starken

1:23:21 Stunden. Anke Atorf

und Michael Wiegers starteten

mit über 6000 Läufern

beim 21. Marathon in Köln.

Für die 42,195 Kilometer benötigten

sie 4:21:28 Stunden,

für Atorf gleichbedeutend mit

Rang 57 der Altersklasse W50

und für Wiegers mit Rang 328

der AK M50.

An Tag der deutschen Einheit

starteten Anke und Sean Libuda

bei der 6. Auflage des

Phönix Halbmarathons in

Dortmund. Für Anke Libuda

galt es nicht nur, ein gutes Tagesergebnis

zu erzielen, auch

in der Dreierwertung aus den

Rennen in Duisburg, Bochum

und Dortmund, dem Revier

Cup, lag sie in aussichtsreicher

Position. Mit neuer persönlicher

Bestzeit von 1:36:01

Stunden sicherte sich Libuda

nach hartem Kampf Platz fünf

in der Gesamtwertung und

den Sieg in de AK W35 sichern.

Nach Auswertung aller

Läufe schob sie sich auch in

der Revier-Cup-Wertung vom

zweiten auf den ersten Platz

und bekam bei der Siegerehrung

das Gelbe Trikot überreicht.

Ihr Mann Sean nahm die Strecke

als Nordic Walker unter

die Füße und ging ebenfalls

mit Bestzeit nach 2:51:03

Stunden als 154. der AK M40

über die Ziellinie.

Mit acht Aktiven beteiligte sich

die BSG Springorum an den

102. Straßenläufen im Hertener

Stadtteil Bertlich. Über die

7,5-Kilometer-Distanz wurden

Cordula Gochermann nach

guten 39:35 Minuten mit dem

Silberrang in ihrer Altersklasse

W40 und Silvia Walczak

nach 40:21 Minuten mit dem

Sieg in der AK W30 belohnt.

Uwe Beick startete mit 15 Kilometern

über die doppelte

Distanz und lief in schnellen

1:09:02 Stunden auf den dritten

Platz der AK M50.

Die Halbmarathon-Distanz

hatten sich Gordon Howahl

und Dirk Schemberg vorgenommen.

Mit Zeiten von

1:56:11 Stunden für Howahl

(7. AK M40) und 1:59:21

Stunden für Schemberg (8.

M50) unterboten beide die

Zwei-Stunden Marke. Den

kompletten Marathon bewältigten

Detlef Woszeck, Christian

Gochermann und Harald

Retzlaff. Woszeck lief als

Zweiter der AK M50 in 3:58:10

Stunden ins Ziel, dicht gefolgt

von Gochermann, der mit

3:58:48 Stunden Rang fünf

der AK M40 belegte. Das Trio

komplettierte Retzlaff, der

nach 4:06:56 Stunden nicht

nur mit Platz drei der AK M55

belohnt wurde, sondern auch

mit dem Sieg in der Mannschaftswertung.

Zeitgleich fand in Solingen die

5. Auflage des Wupperberge

Trail Marathons statt. Hier

waren Constanze Escher, Michael

Heinkelein und Oliver

Schoiber mit dabei. Escher

absolvierte die Strecke in

der Wanderer-Klasse und

konnte den schönen, aber

anspruchsvollen Rundkurs

durch das Bergische Land

genießen. Auf Zeit ging es

hingegen für Oliver Schoiber,

der die Strecke in schnellen

4:13:01 Stunden als Dritter

der Gesamtwertung absolvierte.

Michael Heinkelein

folgte in 5:44:43 Stunden als

44. der Gesamtwertung.

Über

erfolgreiche

Dan-Prüfungen freut sich die

Judo-Abteilung des SV Rot-

Weiß Stiepel. Felix Landmann,

ein Urgestein des Stiepeler

Vereins, und Maik Steppeler

haben nach intensivem Training

beim Kreis-Dan-Vorbereitungslehrgang

die Prüfung in

Witten-Annen zum 1. Dan bestanden.

Beide Athleten sind

nun Träger des schwarzen Gürtels.

Felix Landmann ist zudem

auch qualifizierter Übungsleiter

in der Turn- und Judo-Abt

e i l u n g d e s S V RW S t i e p e l .

Foto: privat

32 | Stiepeler Bote | November 2017


Winterviren im Anmarsch

Hochsaison für Schnupfen- und Grippeviren

In der nasskalten Jahreszeit häufen

sich die Virusinfekte. Begünstigt

werden diese Infekte durch verschiedenen

Faktoren, wie die schlechter

durchbluteten Schleimhäute durch

Kälte, trockene Schleimhäute durch

mangelnde Flüssigkeitszufuhr und

trockene Heizungsluft, aber auch

durch den Aufenthalt inmitten größerer

Menschenansammlungen, wie

Kindergartengruppen, Schulklassen

oder das

Fahren mit Bus

und Bahn. Da

hilft vorbeugend

regelmäßiges

Händewaschen,

manchmal sogar

eine Handdesinfektion

in Form eines

desinfizieren-

Andrea Grevel aus der

Höke´s Apotheke.

Foto: privat

den Handgels.

Eine gesunde,

abwechslungsreiche

und vitaminhaltige Ernährung,

unterstützt durch die Vitalstoffe Vitamin

C und Zink, stärkt das Immunsystem.

Eine klassische Erkrankung der

Atemwege ist der grippale Infekt oder

auch schlicht Erkältung genannt.

Meist lösen Viren, die über Tröpfchen

– oder Schmierinfektion auf die

oberen Schleimhäute gelangen, dieses

Krankheitsbild aus. Es beginnt

mit Schnupfen, dann folgen Husten

und unter Umständen noch Fieber.

Im Gegensatz zur echten Grippe,

ausgelöst durch Influenza-Viren, setzen

diese Symptome langsam und

über mehrere Tage ein. Schon bei

den ersten Symptomen sollten Sie

sich in der Apotheke beraten lassen,

dadurch lassen sich die belastenden

Symptome lindern. Auch wird das

Risiko möglicher Komplikationen

wie etwa einer Bronchitis oder einer

Nasennebenhöhlenentzündung verringert.

Befeuchtende Nasensprays

unterstützen die Selbstreinigung

der Nase, abschwellende Nasensprays

lindern

kurzfristig die

Beschwerden

der verstopften

Nase. Bei einem

trockenen

Husten helfen

hustenreizstillende

Säfte

oder Tropfen,

bei zähflüssigem

Schleim

empfehlen sich

schleimlösende

Brausetabletten

oder Retardkapseln.

Die echte Grippe

beginnt dagegen

plötzlich,

verbunden mit

einem schweren

Krankheitsgefühl,

starken

Kopf- und Gliederschmerzen,

hohem Fieber

und trockenem

Husten. Nun ist

der Arztbesuch

angeraten. Vorbeugen

kann

man mit der Grippeschutzimpfung.

Diese muss jährlich wiederholt werden.

Ansonsten unterstützen Bettruhe,

heiße Tees und dieselben Medikamente

wie beim grippalen Infekt

den Heilungsprozess. Lassen Sie

sich beraten in der Höke`s Apotheke

Stiepel, Kemnader Str. 316, Tel:

3382030 oder per Email: stiepel@

alte-apotheke-bochum.de

November 2017 | Stiepeler Bote | 33


TERMINE

„Christliche Märtyrer in Spanien und ganz Europa“

Nächster Termin der Auditoriumsreihe im Kloster Stiepel

Das Zisterzienser-Kloster in

Stiepel bietet in seiner Auditoriums-Reihe

akademische

Vorträge und Gespräche an,

zu denen alle Interessierten

eingeladen sind. Die nächste

Veranstaltung findet am

Dienstag, 7. November, um

20 Uhr statt. Das Thema lautet

„Christliche Märtyrer in

Spanien und ganz Europa –

Historisch-theologische Überlegungen

zu den Verbrechen

im 20. Jahrhundert in Spanien

und ganz Europa“. Referent

ist Weihbischof Dr. Juan A.

Martinez Camino. Er trat 1974

dem Jesuitenorden bei, ist

seit 1986 Professor für dogmatische

Theologie in Madrid

und Rom. Seit 2007 ist er

Weihbischof in Madrid.

Das 20. Jahrhundert ist als

das Jahrhundert der Märtyrer

bezeichnet worden. Mehr

Christen als je zuvor haben in

dieser Zeit ihr Leben für und

mit Christus hingegeben. In

Spanien sind in den 30er Jahren

über 4000 Weltpriester

und Seminaristen, etwa 3000

Ordensleute und zehntausende

Laien umgebracht worden,

weil sie katholische Christen

waren. Im sowjetischen Russland

wurden ca. 250 Bischöfe

und über 200.000 Mönche,

Priester und Kleriker der Russischen

Orthodoxen Kirche

massakriert, weil sie ihrem

christlichen Glauben nicht

untreu werden wollten. Auch

in Polen, Deutschland und in

sonstigen Ländern Mitteleuropas

haben tausende von

Christen aller Konfessionen

ihr Blut um des Glaubens willen

vergossen.

Das 20. Jahrhundert ist aber

das Jahrhundert der christlichen

Märtyrer, weil es auch

das Jahrhundert der Opfer

überhaupt gewesen ist. Der

Referent möchte mit seinen

Zuhörern darüber nachdenken,

was die Opfer dieser Zeit

und neue Märtyrer für eine

genauere Deutung der Geschichte

Europas und für die

missionarische Aufgabe der

Kirche heute bedeuten. Der

Fall Spanien wird dabei besonders

im Blick bleiben, weil

er wohl weniger bekannt ist.

Termine

November

Sa, 28. Oktober

Schlachtfest des Bürgerschützenvereins

Stiepel an der

Ziegenbockstation, Kosterstraße,

17 Uhr.

Theaterverein Preziosa 1889:

Alles nur Theater! Saalbau

Haus Spitz, Kemnader Str.

138, 19.30 Uhr.

So, 29. Oktober

Theaterverein Preziosa 1889:

Alles nur Theater! Saalbau

Haus Spitz, Kemnader Str.

138, 18.30 Uhr.

Fr, 3. November

Theaterverein Preziosa 1889:

Alles nur Theater! Haus Benecken,

Dahlhauser Straße 70

in Hattingen, 19.30 Uhr.

Sa, 4. November

Mi, 8. November

Arbeitskreis Plattdeutsch des

Stiepeler Vereins für Heimatforschung,

Pfingtsblume, Brockhauser

Straße 126, 19 Uhr.

Frauenhilfe, Lutherhaus, 15 Uhr.

Frauenabendkreis, Emmauskirche:

„Brunnen – ein Symbol

für Leben“, 19.30 – 21.30 Uhr

Frauenhilfe, Emmauskirche:

„Eine Reise durch Kuba“,

15 Uhr

„Frau Höpker bittet zum Gesang“,

Saalbau Haus Spitz,

Kemnader Straße 138, 19.30 Uhr.

Fr, 10. November

Ökumenischer Martinsumzug

der evangelischen und

der katholischen Kirchengemeinden

Stiepel, Startpunkt

Dorfkirche, 16 Uhr.

Mi, 15. November

Diakoniekreis, Lutherhaus,

17 Uhr.

Do, 16. November

Malkurs, Lutherhaus, 19 bis

21.15 Uhr.

Sa, 18. November

Basar von Handarbeitskreis

und Frauenhilfe, Lutherhaus,

11 bis 18 Uhr.

So, 19. November

Gottesdienst zum Volkstrauertag,

Dorfkirche, 10 Uhr.

Kreativbasar des Handarbeits-

und Bastelkreis der Gemeinde

Hl. Familie, Gemeindehaus

an der Heimkehrer-Dankeskirche,

Karl-Friedrich-Straße

111, 10 bis 18 Uhr.

Kranzniederlegung zum

Volkstrauertag; Mitglieder des

Stiepeler Vereins für Heimatforschung

und des Bürgerschützenvereins

Stiepel legen am

Friedhof Stiepel-Dorf, Brockhauser

Straße, einen Kranz

nieder, 11 Uhr.

Mo, 20. November

Arbeitskreis Geschichte des

Stiepeler Vereins für Heimatforschung,

Pfingtsblume, Brockhauser

Straße 126, 19 Uhr.

Do, 23. November

Malkurs, Lutherhaus, 19 bis

21.15 Uhr.

Sa, 25. November

Basar der Frauenhilfe, Stiepeler

Dorfkirche, 14 bis 17 Uhr

Schlachtfest des Stiepeler

Vereins für Heimatforschung

an der Pfingstblume, Brockhauser

Straße 126, ab 12 Uhr.

Theaterverein Preziosa 1889:

Alles nur Theater! Haus Benecken,

Dahlhauser Straße 70

in Hattingen, 19.30 Uhr.

So, 5. November

Konzert des MGV Sundern,

Lutherhaus, 15 Uhr

Di, 7. November

Sa, 11. November

339. Monatswallfahrt, mit

Pfarrer Dr. Wolfgang Picken

(Bad Godesberg), Wallfahrtskirche

St. Marien, 18.30 Uhr.

Volksbühne Bochum: Kekse.

Saalbau Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

So, 12. November

Marienlob-Konzert, Georg

Philipp Telemann Solistenkonzert,

15 Uhr.

Offenes Frühstück, Lutherhaus,

9 bis 11.30 Uhr.

Volksbühne Bochum: Kekse.

Saalbau Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 18.30 Uhr.

34 | Stiepeler Bote | November 2017


Der Nikolaus fährt Ruhrtalbahn

An ersten Dezember-Wochenenden

TERMINE

Die Nikolausfahrten der RuhrtalBahn

an den ersten beiden

Wochenenden im Dezember

sind beim Publikum sehr beliebt.

Jeweils am Samstag

und Sonntag fährt der Museumszug

ab Hattingen (Ruhr)

mit dem Nikolaus durch das

Ruhrtal.

Mit dabei: ein Engelchen und

viele ehrenamtliche Personale,

die den Zug fahren und

jeden Wagen besetzen. Auch

dabei: ein Sprecher, der das

gemeinsame Singen koordiniert

und die Fahrgäste mit

Weihnachtsmusik und Gedichten

erfreut.

Das Faltblatt für die diesjährigen

Fahrten ist unter www.

ruhrtalbahn.de zu finden oder

kann gegen Einsendung eines

mit 85 Cent frankierten

DIN lang Rückumschlages

bei der RuhrtalBahn, Honigsberger

Straße 26, in 45472

Mülheim angefordert werden.

Reservierungen und weitere

Informationen: www.ruhrtalbahn.de

und Tel.: 0208-

309983010 (Mo.-Fr., 10 bis

16 Uhr).

Termine

So. 26. November

Basar der Frauenhilfe, Stiepeler

Dorfkirche, 12 bis 17 Uhr

Taizé-Vesper, mit Stephan

Oertgen und Natascha Imberger,

Bernardikapelle, 20 Uhr.

Di. 28. November

Arbeitskreis Genealogie des

Stiepeler Vereins für Heimatforschung,

Pfingtsblume, Brockhauser

Straße 126, 19 Uhr.

Sa, 2. Dezember

Adventsbasar im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg

14-16, 12 bis 17 Uhr.

„Wallis wilde Weihnacht“,

von und mit Esther Münch,

Saalbau Haus Spitz, Kemnader

Straße 138, 19 Uhr.

Mi, 29. November

Frauenhilfe, Dorfkirche, 15

Uhr.

Do, 30. November

„Killer, Kerzen, Currywurst“,

Premierenlesung der kriminellen

Geschichten aus dem

Ruhrgebiet, mit Almuth Heuner,

H. P. Karr und Peter Märkert,

Haus Oveney, Oveneystraße

65, 19 Uhr.

Fr, 1. Dezember

„Wallis wilde Weihnacht“,

von und mit Esther Münch,

Saalbau Haus Spitz, Kemnader

Straße 138, 19 Uhr.

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint am

1. Dezember.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns bis zum

21. November per E-Mail

schicken:

termine@3satz-bochum.de

November 2017 | Stiepeler Bote | 35


GOTTESDIENSTE

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 29. Oktober, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst „Luthers wilde Schwestern“, Eva Maria Ranft und Susanne

Kuhles

Sonntag, 29. Oktober, 11:15 Uhr, Kindergottesdienst, Lutherhaus:

Eva Maria Ranft und Susanne Kuhles

Samstag, 4. November, 14:30 Uhr, Dorfkirche:

Taufgottesdienst, Pfarrer Stasing

Sonntag, 5. November, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Balte

Sonntag, 5. November, 11:30 Uhr, Dorfkirche:

Taufgottesdienst, Pfarrer Stasing

Sonntag, 12. November, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Thomas Böhme

Sonntag, 12. November, 11:30 Uhr, Lutherhaus:

Taufgottesdienst/Kindergottesdienst mit Taufe, Pfr.in Kükenshöner

Sonntag, 19. November, Volkstrauertag, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Kranzniederlegung, Pfarrer Stasing

Sonntag, 26. November, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gedenk-Gottesdienst zum Ewigkeits-Sonntags, Pfr.in Kükenshöner

Sonntag, 26. November, 11:15 Uhr, Lutherhaus:

Kindergottesdienst, Pfr.in Kükenshöner

Sonntag, 26. November, 15 Uhr Dorfkirche:

Gedenk-Gottesdienst zum des Ewigkeits-Sonntags, Pfarrer Stasing

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 5. November, 10 Uhr:

Pfarrer Loer mit “Ensemble Concertino“

Sonntag, 12. November, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty, zeitgleich Kindergottesdienst mit dem Kigo-Team

Sonntag, 19. November, 15 Uhr:

Ökumenischer Gottesdienst zum Volkstrauertag in der Krypta der

Heimkehrer-Dankeskirche, Pfarrer Loer, Pfarrer Schwens.

Mittwoch, 22. November, Buß-und Bettag, 15 Uhr:

Pfarrer Loer, Andacht zum Buß- und Bettag

Sonntag, 26. November, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty, Gedenkgottesdienst am Totensonntag

Ökumenische Abendandacht:

Donnerstag, 16. November, 19 Uhr, Ev. Freikirche, Am Steinknapp 54

Impressum

Herausgeber

3satz Verlag und

Medienservice GmbH

Alte Hattinger Straße 29

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz

Michael Zeh (verantwortlich),

Vicki Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken

Titelfoto: Werner Sure

Anzeigen

Sven Both

Tel. 0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Nicole Knippert

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Der nächste

erscheint am 1. Dezember.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

21. November.

Druck

Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Kostenlose Verteilung an

Privathaushalte und Gewerbetreibende.

Zustellung in Stiepel,

Sundern sowie Teilen von Weitmar-Mark

und Wiemelhausen.

Für unaufgefordert eingesandte

Anzeigen, Texte und Fotos keine

Gewähr! Redaktionelle Beiträge,

Grafiken und Konzeption sind

Eigentum desr 3satz Verlag und

Medienservice GmbH. Abdruck,

Vervielfältigung und Weiterverwendung,

auch auszugsweise,

bedürfen der schriftlichen

Zustimmung der 3satz GmbH.

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr

Gemeindemesse an Werktagen Mo. bis Sa. 18.30 Uhr

Evangelische Kirchengemeinde Wiemelhausen

Sonntag, 5. November, 10 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstr. 9:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier,

Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Sonntag, 12. November, 10 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstr. 9:

Gottesdienst mit Pfarrer Röttger

Sonntag, 12. November, 17 Uhr, St. Johanneskirche,

Brenscheder Straße: Ökumenische Andacht zu St. Martin mit dem

Posaunenchor Petri, anschließend Laternenumzug.

Sonntag, 19. November, 17.30 Uhr, Baumhofzentrum:

Gottesdienst mit Pfarrerin Häger

Mittwoch, 22. November, 16.00 Uhr, Baumhofzentrum:

Gesamtgemeindlicher Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Loer,

ab 15 Uhr gemeinsames Kaffee trinken

Sonntag, 26. November, 10 Uhr, Baumhofzentrum:

Gottesdienst mit Kirchenchor, Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Sonntag, 26. November, 15 Uhr, Andachten auf den Friedhöfen an

der Stiepeler Straße und an der Wiemelhauser Straße

Für Kinder

Sonntag, 12. November, 17 Uhr, Melanchthonkirche, Königsallee 46:

Wuselgottesdienst zu St. Martin

Gottesdienste an Nachmittagen

Samstag, 6. Nov, 15.30 Uhr, St. Johannes-Stift, Borgholzstr. 5-11

Donnerstag, 30. November, 16 Uhr, Matthias-Claudius-Haus, Am

Bleckmannshof 19a, Gedenkgottesdienst

36 | Stiepeler Bote | November 2017


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9-11 Uhr, Do: 14-6 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst: 18.30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus: 18 Uhr

Gospelchor (www.children-of-light.de): 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung: 19 Uhr

Regelmäßige Termine

Lutherhaus: Yoga 9.30-10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15-12.45 Uhr

TERMINE

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung

jeden 2. Freitag, 20 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren: 14.30 Uhr

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre): 18 Uhr

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker): 19-21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats:

18.30-20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18-22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11-12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18-19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor: 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung: 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12- bis 15-Jährige 17 – 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30-21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20-21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luthers Team: 19 Uhr // Altenkreis Team: 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat): 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat): 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor: 19-20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“: Probe von 17-19 Uhr im

Vereinslokal „Zum Wienkopp“, Obernbaakstr. 25 (am Radom).

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel, Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnader Str. 199, von 18-20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16-18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19.30-21.45 Uhr

freitags

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15.30-17 Uhr.

November 2017 | Stiepeler Bote | 37


100% VFL BOCHUM

Weit entfernt von aufstiegsreifer Performance

Nach einem Drittel der Saison läuft der VfL den hohen Ansprüchen hinterher

Nach einem gespielten Drittel

der Saison 2017/18 ist

der VfL Bochum angekommen

– angekommen in der

ernüchternden Realität, die

ihn im besten Fall als Mittelmaß

der 2. Fußball-Bundesliga

ausweist. Das schlägt

mit Heftigkeit auf die Stimmung

an der Castroper

Straße. Vom möglichen

Aufstieg, den die Sportliche

Leitung vor Saisonbeginn

optimistisch in den Sommer

hinausposaunte, spricht aktuell

in Bochum niemand

mehr. Schlagzeilen hat der

VfL in den vergangenen

Wochen trotzdem geliefert

– mehr als genug und mehr

als ihm lieb gewesen sein

dürften.

Es liegen turbulente Tage

liegen hinter dem VfL Bochum

und angesichts der

sich zuspitzenden sportlichen

Situation sollte nicht ausgeschlossen

werden, dass auch

noch weitere turbulente Tage

vor dem VfL Bochum liegen.

Auf die die größte Jahreshauptversammlung

der Vereinsgeschichte

mit der beschlossenen

Ausgliederung

der Profiabteilung folgte zwei

Tage später – ohne jede Andeutung

– die überraschende

Trennung von Trainer Ismail

Atalan, der erst zwei Wochen

vor dem Liga-Start den Niederländer

Gertjan Verbeek

abgelöst hatte.

Waren die Umstände der

Trennung von Atalan schon

diskussionswürdig, galt dies

erst recht für den in die Öffentlichkeit

getragenen Disput

zwischen Sportchef Christian

Hochstätter und Kapitän Felix

Bastians. Der Konflikt drehte

sich um schlimme organisatorische

Pannen rund um

das Auswärtsspiel beim 1. FC

Nürnberg und offenbarte an

einigen Stellen erschreckend

amateurhaftes Management.

Konsequenzen trafen einzig

den Kapitän, der nun nicht

Felix Bastians, hier bei einem Besuch in der Don-Bosco-Schule,

ist nicht mehr Kapitän des VfL Bochum. Foto: 3satz/Sure

mehr Mannschaftskapitän ist.

Vor dem Heimspiel gegen

den SV Sandhausen übernahmen

schließlich Bochums

U19-Trainer Jens Rasiejewski

und Co-Trainer Heiko

Butscher die Mannschaft. Mit

Ruhe und Besonnenheit die

Risse kitten, die sich in den

vergangenen Wochen aufgetan

haben – das war der

Plan des VfL Bochum, der

aber auch mit Rasiejewski

nur funktioniert, wenn die Resultate

stimmen. Weshalb ein

weiterer Trainerwechsel zumindest

im Raum steht. Was

den Trainerverschleiß beim

VfL in rekordverdächtige Höhen

treiben würde. Denn das

Duo Rasiejewski/Butscher ist

bereits die dritte Lösung für

diese Spielzeit – und, wie gesagt,

von der Saison ist gerade

erst ein Drittel gespielt.

Der Blick auf die Tabelle lässt

in Bochum einen in jeder Beziehung

„heißen Herbst“ erwarten.

Der VfL ist den hohen

Ansprüchen, die vom Verein

vor Saisonbeginn selbst in

die Welt gesetzt wurden, bislang

nicht gerecht geworden.

Dass der Mannschaft bis zur

Winterpause noch der Befreiungsschlag

gelingt, ist nicht

mehr als eine vage Hoffnung.

Schließlich hat sich der VfL

wesentlich näher an den Abstiegsrängen

als an den Aufstiegsrängen

platziert. Und

es braucht wohl keine prophetischen

Gaben, um vorauszusagen,

dass seit dem

Abstieg am Ende der Saison

2009/10 auch der achte Versuch,

den Verein wieder in

die Premiumklasse des deutschen

Fußballs zu führen,

nicht funktionieren wird. Dass

die Bochumer mit ihrem optimistischen

Vorstoß in Sachen

Aufstieg womöglich übers Ziel

hinausgeschossen sind, deutete

jetzt Ex-Trainer Ismail

Atalan in einem Interview mit

dem Kicker an. „Du brauchst

eine unfassbare Qualität und

auch das Innenleben muss

reibungslos funktionieren.

Und wenn du dann vom Etat

her nicht zu den Top fünf der

Liga gehörst, war dieses Ziel

für die Mannschaft und mich

eine große Herausforderung,“

erklärte Atalan, ohne dies als

Alibi heranziehen zu wollen.

Aufgrund der turbulenten Entwicklungen

und mit Blick auf

die verheerende Außendarstellung

nimmt die Kritik an

der Arbeit sowie am Krisenmanagement

von Sportvorstand

Christian Hochstätter

zu. Während es von Vereinsseite

dazu bisher keine

Kommentierung gibt, ist in

den einschlägigen Fan-Foren

und Kommentarleisten zur

Online-Berichterstattung der

Ruf nach Ablösung des Sportvorstandes

nicht zu überhören.

So viel ist immerhin sicher:

Die Schlagzeilen, die in

dieser Saison von einer aufstiegsreifen

Performance des

VfL Bochum berichten sollten,

werden vorerst nicht geschrieben.

Uli Kienel

38 | Stiepeler Bote | November 2017


STIEPEL AKTUELL

Brücke kostete 110.000 Euro

Alu-Brücke führt über den Oelbach

Die Brücke über den Oelbach

(Foto rechts) ist am 18.

Oktober wieder für die Fußgänger

am Kemnader See

freigegeben worden. Der

Oelbach zwischen Hafen

Heveney und dem Freizeitbad

kann wieder auf zwei

Brücken überquert werden.

Die Holzbrücke für Fußgänger

aus dem Jahr 1990 über den

Oelbach wurde 2015 aufgrund

einer dringenden Empfehlung

durch einen externen Gutachter

gesperrt. Nach regelmäßiger,

betriebsinterner Prüfung

schien eine Prüfungsvergabe

an einen Gutachter aufgrund

von sichtbaren Schäden im

Brückenunterbau notwendig.

Der Gutachter stellte dann

auch Schäden am Hauptträger

und an der Auflage aus

Holz fest.

Die neue Brücke aus Aluminium

ist zwei Meter breit und 31

Meter lang. Die Kosten betrugen

rund 110.000 Euro. Nachdem

Anfang September der

Abriss der alten Brücke erfolgte,

konnte nach dem Einbau

neuer Fundamente am

21. September die Brücke per

Kran eingeschwenkt werden.

Anschließend wurden Restarbeiten,

z. B. Pflasterarbeiten

und Geländeranschluss

abgeschlossen. Jetzt ist die

Freude am See groß, dass

die Brücke den Fußgängern

wieder zur Verfügung steht.

„Winterzauber

im Hoflädchen“

Einen Thementag unter dem

Titel „Winterzauber“ bietet das

Ümminger Hoflädchen an der

Wittener Straße 529 interessierten

Kunden am Samstag,

18. November, an. In der Zeit

von 11 bis 18 Uhr heißt es für

die Besucher: „Stöbern, genießen,

verzaubern lassen.“

Und zwar in stimmungsvoller

Atmosphäre, bei heißem

Punsch und süßem Gebäck.

Die Besucher erwartet ein

liebevoll ausgesuchtes Sortiment

an Wohnaccessoires

für Haus und Garten, zauberhafte

Dekorationen und Kleinmöbel

im skandinavischen

Landhausstil sowie ausgefallene

Modeaccessoires und

Kleidungsstücke.

November 2017 | Stiepeler Bote | 39

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine