SOCIETY 372 /2017

Villaflora23aa

WIRTSCHAFT n POLITIK n DIPLOMATIE n WISSENSCHAFT n KULTUR n LEUTE

Nr. 372 | Dezember 2017 – Juni 2018 | www.society.at | Preis € 10,-

P.B.B. GZ 03Z034905M, Erscheinungsort, Verlagspostamt 1140, 2120

COVERSTORY

HERAUSFORDERUNG

MODERNE

Wien und Zagreb um

1900 im Belvedere

FOKUS

WOMEN AMBASSADORS

Afghanistan, DomRep.,

Kanada, Kroatien,

Neuseeland, Nigeria

LÄNDERPORTRÄT

VIETNAM

45 Jahre

diplomatische

Beziehungen


Alle Stoffe.

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Elemente eine flexible Gestaltung des Raumes mit einem Höchstmaß an Individualität zu. Derzeit

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SOCIETY

EDITORIAL

Stürmische Zeiten

Wenn der Wind der Veränderung um uns

bläst und wo man hinsieht kein Stein auf

dem anderen bleibt, gerade dann muss man

an den Grundwerten unserer Demokratie

festhalten und dennoch politische Korrekturen

auf basisdemokratischer Entwicklung zulassen.

Neuwahlen in Österreich und auch in Deutschland stellen unsere

Politiker vor komplett neue Herausforderungen, aber auch

Möglichkeiten der Kurskorrektur. Vor allem die Flüchtlingsproblematik

scheint eine besondere Polarisierung des Wählerverhaltens

und deren Beeinflussung durch digitale und andere Medien

hervorzurufen. Umso wichtiger wird der Faktor Kommunikation

auf jeder nur möglichen Ebene. So veranstalten wir gezielt

Events im Sinne eines besseren gegenseitigen Verständnisses.


Eigenevents von SOCIETY

Anlässlich eines Botschafterfrühstücks referierte der britische

Botschafter, S.E. Robert Leigh Turner, für uns über „digitale Medien

und Diplomatie“ im Grand Hotel. Mit dem Wahlexperten

Wolfgang Bachmayer fand ein spannender Vormittag mit einer

Analyse der Wahlen in Österreich statt. Zu dieser Veranstaltung

waren die neuen Botschafter geladen und nutzten die Gelegenheit

um eifrig mitzudiskutieren. Das traditionelle Sommergartenfest

in unserer Villa Flora war diesmal dem russischen Botschafter

gewidmet, der eine russische Birke pflanzte. Mit Leyla

Mahat, der kasachischen Ausnahmekünstlerin und Gründerin

der ersten Eurasischen Kunstakademie, in deren Vorstand ich

geladen wurde, organisierten wir eine bestens besuchte Ausstellung,

bei deren Vernissage die Ziele dieser neuen Akademie vorgestellt

wurden. Des Weiteren feierten wir gemeinsam mit dem

Botschafter von Turkmenistan das Jubiläum „25 Jahre diplomatische

Beziehungen“ mit Österreich und luden, als Reminiszenz

an die kurz davor in Ashgabat stattgefundene Martial Arts Olympiade,

ein hochrenommiertes Taekwon-Do-Team zu einer Kampfkunstshow

in den Ballsaal des Grand Hotel unter dem Motto

„Kultur und Sport verbindet“. Mittels weiterer Events u.a. mit der

usbekischen Botschaft ist es uns ein großes Anliegen auch fortan

Brücken zwischen den Nationen schlagen.


Länderschwerpunkt Vietnam

Der Länderschwerpunkt dieser Ausgabe widmet sich Vietnam.

Zum Anlass nahmen wir die 45 Jahre lange Freundschaft zwischen

diesem „Land der Emotionen“ und Österreich. Der vietnamesische

Wirtschaftsaufschwung und seine Sicht auf Tourismus

sind Inhalte des Interviews mit dem Botschafter S.E. Viet Anh Vu.

der einmal konnten wir feststellen, dass viele Diplomaten eine

künstlerische Ader haben.


Frauen in der Diplomatie

Immer mehr weibliche Botschafterinnen kommen nach Österreich.

Im letzten Halbjahr waren es besonders viele. Und so

beseelt auch der Schwerpunkt „Frauen in der Diplomatie“ die

Ihnen vorliegende Ausgabe. Interviews mit sechs Botschafterinnen

aus diversen Ländern zeigen uns verschiedenste Zugänge

dazu auf. Unser besonderes Augenmerk galt der Vereinbarkeit

dieses Berufs mit Familie und Kindern, wo doch alle drei bis

fünf Jahre die Zelte abgebrochen werden müssen, um in ein

neues Land zu ziehen.

Benita Ferrero-Waldner stellte in der Österreichischen Gesellschaft

für Außenpolitik und Internationale Organisationen

ihre Biografie vor, in der sie hart mit ihrer Zeit als Außenministerin

abrechnet. Vor 20 Jahren war sie eine der Gründerinnen

des Frauennetzwerkes „Welcome to Austria“, bei welchem ich

auch mitwirken durfte und nach wie vor im Vorstand aktiv tätig

bin. Die hervorragende Betreuung von Botschaftergattinnen

durch unsere Vorstandsmitglieder, die diversen hochkarätigen

und vielbesuchten Veranstaltungen, haben wir dem engagierten

Einsatz der Vizepräsidentinnen Gabrielle Schallenberg,

nunmehr Angelika Saupe-Berchtold und Aglaë Hagg-Thun sowie

den weiteren im Jubiläumsartikel genannten Damen zu

verdanken. Im ersten Quartal 2018 werden wir gemeinsam bei

einem Festakt, gegeben von Benita Ferrero-Waldner, im BMEIA

auf den Erfolg dieses Frauennetzwerkes zurückblicken. Die

jeweiligen nachfolgenden Präsidenten dieses Vereins waren

die nachkommenden Außenminister Ursula Plassnik, Michael

Spindelegger und zuletzt Sebastian Kurz. Wer der neue Außenminister

Österreichs wird, werden wir in der nächsten Ausgabe

berichten können.

Als Schlusswort noch ein Zitat aus dem Songtext von Konstantin

Wecker: „Stürmische Zeiten (…) nicht verzagen (…) Leben

ist Brücken schlagen über Ströme, die vergehen.“

Nachdenklich

Ihre Gerti Tauchhammer Herausgeberin

und Tanja Tauchhammer Chefredakteurin

Fotos: andreas hofmann


Frankreich

Den neuen Botschafter Frankreichs, S.E. François Saint-Paul,

besuchten wir in seinem Traumpalais am Schwarzenbergplatz.

Seine Meinung: „Wir können viel von Österreich lernen“, tat er

in fließendem Deutsch kund und wurde im Rahmen eines Interviews

mit ihm gemeinsam erörtert. Als Draufgabe bot er uns als

begnadeter Jazzmusiker noch ein Staccato auf dem Piano. Wie-

SOCIETY-Chefredakteurin

Tanja Tauchhammer

SOCIETY-Herausgeberin

Gerti Tauchhammer

Cover: Robert Auer, Porträt der Frau des Künstlers mit Muff (Leopoldine Schmidt Auer),

1902, Öl auf Leinwand, © Privatsammlung

SOCIETY 2_2017 | 3


Inhalt

Heft

Nr. 372

SOCIETY Eigenevents

8 Präsentation der SOCIETY Ausgabe

Nr. 371

12 New Ambassadors „Heuriger“

13 Blick hinter die Flughafen-Kulissen

15 Wirtschaftswanderung

16 Ambassadors Breakfast/Grand

Hotel

18 Kommentar: Wolfgang Bachmayer

über Social Media

20 Russisches Gartenfest

23 Botschaftsassistentinnen „Heuriger“

24 New Ambassadors/Park Hyatt

28 Martial Arts Event

Fokus: Frankreich

32 Interview: S.E. François Saint-

Paul (Frankreich)

35 Französisches Kulturinstitut neu

Fokus: Vietnam

38 Interview: S.E. Vu Anh Viet (Vietnam)

41 Homestory: Villa mit Asia-Flair

42 Länderporträt Vietnam

45 Restaurant „Good Morning Vietnam

46 Interview: Dr. Peter Jankowitsch

48 Event: Vietnamese Culture meets

Vienna

Fokus: Bildung

50 Interview: Dr. Heinz Fischer

52 Diplomatische Akademie:

Porträt Emil Brix

53 International School Carinthia

54 Gymnasium Sacré-Coeur

55 Amadeus International School

56 Übersicht/Internationale Schulen

Österreich

Fokus: Women Ambassadors

60 I.E. Khojesta Fana Ebrahimkhel

(Afghanistan)

62 I.E. Lourdes Victoria-Kruse

(DomRep)

64 I.E. Heidi Hulan (Kanada)

66 I.E. Vesna Cvjetkovic (Kroatien)

68 I.E. Nicole Roberton (Neuseeland)

70 I.E. Vivian Okeke (Nigeria)

36

Benita Ferrero-Waldner und Bundespräsident Thomas

Klestil bei der Angelobung der ÖVP-FPÖ-Regierung

(Februar 2000)

50

Gerti Tauchhammer beim Interview mit Bundespräsident

a.D. Heinz Fischer

135

Hollywoodstar Tom Cruise zu Besuch im Ristorante Sole

Diplomatie

36 Buchrezension: „Benita –

Wo ein Wille, da ein Weg“

72 PaN-Events

74 Ambassadors A-Z

80 Akkreditierungen Bilateral

90 Österreichische Dienststellenleiter

BMEIA

97 ÖGAVN: Begegnungen in der

Stallburg

98 Events Diplomatie

104 Welcome to Austria

106 Interview: OSZE-Botschafter Alessandro

Azzoni

Wirtschaft

108 Interview: Karl-Heinz Strauss/

Porr AG

110 Sanktionen gegen Russland?

112 Die Eurasische Wirtschaftsunion

115 Events Wirtschaft

116 Interview: Rene Alfons Haiden/

Grenzlandverein

Diversität und Green Society

117 AFRIEUROTEXT: Die erste afrikanische

Buchhandlung Wiens

119 Lange Nacht des interkulturellen

Dialogs

120 Zaubermittel Kaffeesatz

121 Grün in Wien/Boutiquehotel

Stadthalle

122 Green Beautynews

Life & Style

126 Testfahrt: BMW X3 M40i

130 Reisebericht Alicante

132 Reisebericht: Villa Luppis

133 Ashgabat 2017/AIMAG Games

134 Ruheoase der Promis

135 Italien-Flair im Ristorante Sole

136 Der Trend zum Butler

137 Exklusive Partnervermittlung

138 Die Geschichte der Jeans

139 Interview: Manou Lenz

140 Modestrecke: Manou Lenz

142 Beautynews

Kultur

131 Don Giovanni in Wien

146 Interview: Georg Semler

153 Events des St. Georgsordens

154 Weinritterorden

156 Imperial Living

Standards

3 Editorial

6 Gastautoren

148 Coverstory: Herausforderung

Moderne im Belvedere

158 Ex Libris

160 Veranstaltungstipps

161 Impressum

162 Karikatur

Fotos:society/pobaschnig, European Pressphotography Agency (EPA), alle fotos aus dem buch „benita, wo ein wille da ein weg“, aki nuredini

4 | SOCIETY 2_2017


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GASTAUTOREN

SOCIETY

Partner von SOCIETY

SOCIETY präsentiert in jeder Ausgabe zahlreiche Gastautoren,

die sich mit aktuellen Themen aus Politik, Lifestyle, Wirtschaft

und Kultur befassen.

HERMINE SCHREIBERHUBER

CHRISTIAN BERLAKOVITS

WOLFGANG BACHMAYER

ELIZAVETA DUBROVSKAYA

ANNA ZEITLINGER

SIMON INOU

Hermine Schreiberhuber war stellvertretende

Ressortleiterin der Außenpolitik

bei der APA. Für die SOCIETY-Länderschwerpunkte

verfasst sie regelmäßig

politische Analysen und Hintergrundberichte.

In dieser Winterausgabe berichtet

sie über das neu eröffnete französische

Kulturinstitut und rezensiert das neu erschienene

Werk "Benita - wo ein Wille, da

ein Weg" von Außenministerin a.D. Benita

Ferrero-Waldner.

Christian Berlakovits war fast vierzig

Jahre als Diplomat und Botschafter im

österreichischen Außenministerium tätig.

Er war u. a. in Belgrad, in Madrid und

als Botschafter in Algier und Rom tätig,

außerdem war er Leiter der Rechts- und

Konsularsektion im Außenministerium

in Wien. Er hat die Position als Senior Advisor

Diplomacy übernommen und stellt

mit seiner Kenntnis des diplomatischen

Lebens eine wertvolle Bereicherung für

das Magazin SOCIETY dar. In dieser Ausgabe

verfasste er ein Porträt von dem neuen

Direktor der Diplomatischen Akademie,

Emil Brix.

Simon Inou ist Soziologe und Journalist.

Er engagiert sich außerdem beim Verein

M-Media, der journalistische Talente

mit Migrationshintergrund sucht und

fördert. Für seine Arbeit hat er

zahlreiche Auszeichnungen bekommen,

u. a. vom Land Steiermark

und der EU. Gemeinsam

mit anderen gibt er das neue

Magazin „fresh“ der schwarzen

Bevölkerung Österreichs heraus.

Diesmal berichtet er über

die Eröffnung der ersten afrikanischen

Buchhandlung Wiens.

Karl Kaltenegger war langjähriger

ORF-Journalist, Manager und Moderator

für Radio Salzburg, Ö3 (u. a. Ö3-Wecker)

und Radio Wien. Mittlerweile ist er als

Reisejournalist aktiv und schreibt für verschiedene

Publikationen. In diesem Heft

stellt er den SOCIETY-Lesern die sonnenverwöhnte

spanische Stadt Alicante und

deren Geheimtipps vor.

Rolf Thaler ist Experte für das Gesundheitswesen

und zertifizierter Gesundheitsökonom.

Mehr als zehn Jahre war er

als Key Account Manager für das Gesundheitswesen

beim IT-Unternehmen Computer

Sciences Corporation beschäftigt. Zuvor

war er über zwanzig Jahre bei Siemens

Österreich in unterschiedlichen Funktionen

tätig, u.a. Direktor für die Betreuung

von Großkunden und Marketingleiter des

IT-Bereiches. In dieser Ausgabe berichtet

er von seinem Aufenthalt in der malerischen

Villa Luppis.

Wolfgang Bachmayer ist Gründer und

CEO von OGM (Österreichische Gesellschaft

für Marketing) und gefragter Analyst

und Berater in Fragen von Strategie,

Medien und Kommunikation. Viele seiner

Kunden kommen aus Politik, Regierung,

Verwaltung und Institutionen. Er war in

der letzten Zeit laufend in TV und Zeitungen

präsent. In dieser Ausgabe gibt er

Tipps für die effiziente Nutzung von Social

Media.

Elizaveta Dubrovskaya ist Senior Legal

Counsel, Regional Manager CIS und

Co-Lead des Russian&CIS Desk bei LGP.

Die russische Juristin spezialisiert sich

auf komplexe grenzüberschreitende Projekte

(insbesondere mit Russland und

dem GUS-Raum) in den Bereichen Unternehmensrecht,

Immobilienrecht, Investitionsrecht,

Energierecht, EU-Recht und

internationales Handelsrecht. In dieser

Ausgabe beleuchtet sie den neuen Trend

zu Sanktionen kritisch.

Anna Zeitlinger leitet den Russian &

CIS Desk bei LGP und hat sich auf Gesellschaftsrecht,

M&A, Restrukturierungen,

das Recht der Russischen Föderation und

der GUS sowie auf Litigation und Arbitration

im internationalen Kontext spezialisiert.

Zu ihren Mandanten zählen

Holdings und Investorengruppen aus den

GUS-Ländern. Sie zählt zur Gruppe der

Vertrauensberater der Russischen Föderation

in Österreich, und ist Präsidiumsmitglied

der ORFG mit Sitz in Wien und der

ICC. In ihrem Beitrag befasst sie sich mit

neuen Entwicklungen in der Eurasischen

Wirtschaftsunion.

Ingrid Chladek ist Gesellschafterin

der Dresscode Company

und Head von „Dressforsuccess“.

Sie berät in Fragen

Business-Outfits, Image und

Styling. In dieser SOCIETY-Ausgabe

schreibt sie über die

Geschichte der Blue Jeans.

KARL KALTENEGGER ROLF THALER INGRID CHLADEK •

6 | SOCIETY 2_2017


Die Zeiten

ändern sich.

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auch.

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SOCIETY EIGENEVENT

GARTENPARTY

Die Gäste der Gartenparty

Von Birken und

russischen Trachten

Der Garten der Villa Flora war wieder einmal Austragungsort des traditionellen

Gartenfestes zur Präsentation der Sommerausgabe.

Alässlich der Präsentation der

Sommerausgabe des SOCIETY

Magazins mit dem Themenschwerpunkt

Russland, luden

Gertrud Tauchhammer und Dmitrij Ljubinskij,

Botschafter der Russischen Föderation

in Österreich, zu einer russischen

Gartenparty in die Villa Flora. Es kamen

namhafte Persönlichkeiten aus den Bereichen

Diplomatie, Politik und Wirtschaft.

Über 20 Botschafter nahmen an der

Veranstaltung teil. Highlight des Abends

war die Pflanzung einer Birke durch Botschafter

Dmitrij Ljubinskij zu Ehren der

diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich

und Russland. Sein Baum reiht sich

unter Bäume ehemaliger Botschafter der

USA, Chinas u.a. Eine schöne Tradition der

Gastgeberin, um die freundschaftlichen bilateralen

Beziehungen der verschiedenen

Länder mit Österreich symbolisch zum

Ausdruck zu bringen. Die Gäste zeigten

sich von den musikalischen Einlagen des

„Russischen Chor Wien“ unter der Leitung

von Ekaterina Maleina begeistert; neben

„Ich bete an die Macht der Liebe“ in deutscher

und russischer Sprache, gaben sie ein

russisches Hochzeitslied von Golubushki

zum Besten. Hierzu überraschten Modelle

in russischen Trachten mit einer Tanzeinlage

– eine Darbietung von „The Mobile Natural

Museum of Russian National Costume“

der Künstlerin Alla Denissova. •

8 | SOCIETY 2_2017


SOCIETY EIGENEVENT

GARTENPARTY

Ernst Wunderbaldinger,

Renate

Danler, Elisabeth

Thun-Hohenstein,

Marcos

Alexandre

Gabriele Herberstein,

Naomi Rogat, Marina

Sagl, Andrei Zolotov

Rolf Thaler mit

Erika Pluhar

Frigo Michi und

Peter Angelika

Padilla-Santander,

Gergely-Werner Szücs,

S.E. János Perenyi,

Adrian Hollaender mit

Freundin Marian Janota

Yury Zaytsev, Frau

Pelinka, Herr Praus,

Pavel Kolgatin

Fotos: society/pobaschnig; society/auer

Vinzenz und Gabriela Stimpfl-

Abele

Masha Derler

und Josef Graf

Georg Mündl

Claudia Calero de Cabal

Nguele

Martin

Mbarga

SOCIETY 2_2017 | 9


SOCIETY EIGENEVENT

GARTENPARTY

AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

Raz Franz (BMEIA), Gankhuurai

Battungalag (Botschaft

der Mongolei), Angara

Collinson (Botschaft der Philippinen);

Maria Zeneida (Botschaft

der Republik Jemen);

Shoja`Aadin (Haytham Abdulmomen

Hassan); Botschaft

der Russischen Föderation

(Zaytsev Yury); Leonhard

Birgitta (Botschaft des Malteser

Ritterordens); Poyesh

Mohammad Naeem (Botschaft

von Afghanistan); Kupchyna

Alena (Botschaft von Belarus);

Leko Tomislav (Botschaft von

Bosnien und Herzegowina);

Neiva Tavares Ricardo (Botschaft

von Brasilien); Sirakov

Ivan (Botschaft von Bulgarien);

Ramlov Elke (Botschaft

von Deutschland); Pastor-

Morris Wilson (Botschaft von

Ecuador); Turner Robert Leigh

(Botschaft von Großbritannien);

Al Khairalla Auday Dr.

(Botschaft von Irak); Cabal

Sanclemente Jaime Alberto

(Botschaft von Kolumbien);

Kim Kwang (Botschaft der

DVR Korea); Baddoura Salim

(Botschaft von Libanon); Bin

Othman Adnan (Botschaft von

Malaysia); Poposka Trenevska

Vasilka (Botschaft von Mazedonien);

Jankovic Pero (Botschaft

von Serbien); Zaroug

Mohamed Hussein (Botschaft

von Sudan); Perényi János

(Botschaft von Ungarn); Viet

Anh Vu (Botschaft von Vietnam);

Scholz Stefan (BMEIA).

Jerzy Nemling, Victoria

Muchin, Alexander Maculan,

Florian Stermann

Thomas Bernscherer,

Andrea Veronese,

Stefan Harlander

Präsentation der

neuen Ausgabe des

SOCIETY Magazins

Der „Russische Chor

Wien“ unter der

Leitung von Ekaterina

Maleina

Jerzy Nemling,

Alexander Maculan

und Aki Nuredini

Alla Denissova mit

Gertrud Tauchhammer

und Dmitrij Ljubinskij

und The Mobile Natural

Museum of Russian

National Costume

Fotos:society/pobaschniig, society/auer

10 | SOCIETY 2_2017


SOCIETY EIGENEVENT

GARTENPARTY

Die Pflanzung der Birke

durch S.E. Botschafter

Dmitij Ljubinskij

Das Redaktionsteam und die Gastautoren

der Sommerausgabe 2017

Das ORF Team mit Gertrud Tauchhammer

und S.E. Dmitrij Ljubinskij

Vinzenz Stimpfl-Abele, S.E. Robert Leigh Turner,Gertrud

Tauchhammer, Dusan Stevlik

Tajana Gudenus, Victoria Muchin,

Anna Stermann

Das Team von THE AMBASSY

Cafe+Co Mitarbeiter mit

Servicewagen

Mitarbeiterin

des Vienna

Medical Center

Maria Kitsati von Vienna Diplomatic

SOCIETY 2_2017 | 11


SOCIETY EIGENEVENT

NEW AMBASSADORS HEURIGER

New Ambassadors „Heuriger“

Gerti Tauchhammer zeigte den neuen Botschaftern die

gemütliche Seite Wiens beim Heurigen Alter Bach Hengl.

von Links nach Rechts: Franz

Hengl, I.E. Maria Zeneida

Angara Collinson (Philippinen),

Botschafter i.R. Christian

Berlakovits, I.E. Ayesha Riyaz

(Pakistan), S.E. Abu Zafar

(Bangladesch), Nikolaus

Berlakovich (BMEIA), Gerti

Tauchhammer, Martha Irma

Alarcon Lopez (Kolumbien) S.E.

Victor Veltzé Michel (Bolivien),

S.E. Dieudonné Kere (Burkina

Faso), S.E. Bakyt Dzhusupov

(Kirgisistan)

Um den neuen Botschaftern

in Österreich die schönsten

Seiten Wiens zu präsentieren,

lud SOCIETY-Herausgeberin

Gerti Tauchhammer

zu einem geselligen Abend in den Traditionsheurigen

Alter Bach Hengl in Grinzing.

Besonderes Highlight war die Keynote

Speech von Nikolaus Berlakovich über

die aktuelle politische Situation in Österreich

und die Verleihung einer Ehrenurkunde,

welche die neuen Botschafter zu

„Bürgern von Grinzing“ machte. •

AUSZUG AUS DER

GÄSTELISTE

An diesem Abend findet in

kleiner Runde ein angeregter

Austausch statt

Gertrud Tauchhammer überreicht

S.E. Abu Zafar die Ehrenbürgerurkunde

von Grinzing

Botschaft von Bolivien: S.E. Victor VELTZÉ

MICHEL • Botschaft der Dominikanischen

Republik: I.E. Lourdes Gisela Victoria KRUSE

• Botschaft von Thailand: S.E. Songsak SAI-

CHEUA mit Gattin • Botschaft von Kirgisistan:

S.E. Bakyt DZHUSUPOV • Botschaft der Philippinen:

I.E. Maria Zeneida Angara COLLIN-

SON • Botschaft von Bangladesch: S.E. Abu

ZAFAR • Botschaft von Pakistan: I.E. Ayesha

RIYAZ • Ehemaliger Botschafter Christian

BERLAKOVITS

S.E. Bakyt Dzhusupov,

S.E. Dieudonné

Kere, S.E. Abu Zafar,

S.E. Victor Veltzé

Michel

Fotos: SOCIETY/Prokofieff

12 | SOCIETY 1_2017


SOCIETY EIGENEVENT

VIP-EVENT FLUGHAFEN WIEN

Auf der Terasse des VIP-

Terminals am Flughafen Wien

Blick hinter die Flughafen-Kulissen

Gertrud Tauchhammer und Michael Zach präsentierten

den geladenen Diplomaten einen exklusiven Blick hinter

die Kulissen eines 4-Sterne-Airports.

Um den VIP-Terminal am Flughafen

Wien auch in Diplomatenkreisen

bekannter zu machen,

luden Gertrud Tauchhammer

und Michael Zach, Managing Director

VIP & Business Services zu einer besonderen

Veranstaltung: die Gäste wurden bei

ihrem Eintreffen mit Cocktails begrüßt,

anschließend fand eine VIP-Führung

durch die Gepäcksortieranlage statt. Abgerundet

wurde der gelungene Event mit

einem sommerlichen Buffetempfang auf

der Terrasse mit spektakulärem Blick auf

das Fluggeschehen.


Auch die Diplomaten müssen den Security Checkpoint passieren

Im VIP-Bus zur Gepäcksortieranlage

Die Führung

kann beginnen

Manfred Pölz erklärt den anwesenden

Diplomaten die Funktionsweise der

Gepäcksortieranlage

Fotos: SOCIETY/Katharina Schiffl

AUSZUG AUS DER

GÄSTELISTE

Botschaft der Dominikanischen Republik:

Roxanna PIANTINI DE LOS SANTOS

• Botschaft der DVR Korea: S.E. Kwang

KIM • Botschaft von Australien – Konsulin:

Maree FAY • Botschaft von Algerien:

Nassim MOKRANI, Gesandter - Botschaftsrat

• Botschaft von Belarus –

Konsul: Aleksandr ZELYANIN mit Gattin

Elena •Botschaft von Mazedonien: I.E.

Vasilka POPOSKA TRENEVSKA.

SOCIETY 2_2017 | 13


Frau Dkfm. Elisabeth Gürtler mit Herrn

Christian Reichel und Frau Mag. Dagmar

Reichel bei der Stoffauswahl für das Hotel

Astoria Resort Seefeld im designflagship

Der Showroom des designflaghip bietet

eine große Auswahl an Stoffen, Teppichen,

Polstermöbeln und vielem mehr!

6 th sense

for living

Design muss nicht teuer sein – wie die

Maß-Designermöbel, Farb- und

Designkonzepte und das Textil- und Ambiente-

Paradies von Eybl zeigen.

Christian und Dagmar Reichel sind mit vielen namhaften Brands

und den besten Marken seit 25 Jahren erfolgreich in der Einrichtungsbranche

und Objektausstattung tätig. Das Eybl-Team stattet

nicht nur die schönsten Häuser und Wohnungen aus, sondern

hat als Innenausstatter der schönsten Hotels, Pensionen und

Chalets schon viele Preise gewonnen. So war KA International

in Zusammenarbeit mit Frau Dkfm. Elisabeth Gürtler an der

Neuausstattung des 5-Sterne-Superior-Hotels Astoria Resort in

Seefeld in Tirol beteiligt: mit tailormade Polstermöbeln, Stoffen

aus dem reichhaltigen Stoffsortiment

und exklusiven

Tapeten.

Die Geschäfte in Wien und

Kitzbühel überzeugen mit

Full-Service für die komplette

Inneneinrichtung, von

Im Hotel Astoria Resort Seefeld wurde

unter anderem die Lobby-Lounge mit

tailormade Polstermöbeln von Eybl

ausgestattet.

der Beratung bis zur Lieferung

und Montage. Zudem

gibt es ein vielfältiges Ange-

bot an Stoffen, Möbeln, Teppichen u. v. m. Ein echtes Highlight

und ein Geheimtipp für alles rund ums Wohnen ist das designflagship,

DER Einrichtungstempel im Herzen von Wien! Im 700

m2 großen Showroom wird ein individuelles Sortiment präsentiert,

das alle Kundenwünsche erfüllt: Von Tapeten und Betten

bis hin zu Polstermöbeln und Wohnaccessoires finden Sie hier

alles, was Einrichten zu einer wahren Freude macht. Es besteht

auch die einzigartige Möglichkeit, Möbel nach Maß in einem

leistbaren Rahmen anfertigen zu lassen, denn für das Unternehmen

gilt: Design muss nicht teuer sein, aber den Qualitätsanforderungen

und Kundenwünschen entsprechen. Ganz nach dem

Motto „The Sixth Sense for Living“ erhalten Sie maßgeschneiderte

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SOCIETY EIGENEVENT

WIRTSCHAFTSWANDERUNG

Fritz Kaltenegger, (café+co), Joseph Frank Sahid (USA),

Khalil Tazarki (Tunesien), Gerti Tauchhammer, Rolf Thaler,

Signe Reisch, I.E. Lourdes Victoria Kruse (Dom. Rep.),

Dr. Josef Burger (CEO Bergbahn AG Kitzbühel), Marlene

Oberhauser (Marketenderin Stadtmusik Kitzbühel)

Kaffeekränzchen im Hochgebirge

Bei der Wirtschaftswanderung 2017 wurden die Alpen

für Frauenpower, Umweltbewusstsein, gesellschaftliche

Verantwortung und Nachhaltigkeit erklommen.

Aus der café+co Führungsriege:

Herbert Rieser und Fritz Kaltenegger

Fotos: © café+co International/Rainer Gregor Eckharter

Mit insgesamt 220 hochrangigen

Managern und Diplomaten

verzeichnete die

diesjährige, bereits zum

achten Mal veranstaltete

Wirtschaftwanderung in den Kitzbüheler

Alpen einen Teilnehmerrekord. Fritz

Kaltenegger, der neue CEO von café+co

International, empfing die hochrangigen

Gipfelstürmer im Tiroler Hochgebirge

und verwöhnte sie mit bestem Kaffee aus

nachhaltiger Produktion. Denn das österreichische

Unternehmen gilt als Pionier

der Nachhaltigkeit in seiner Branche.

Besonders erfreulich stimmte den Wirtschaftswanderungsorganisator

Herbert

Rieser der heuer auffallend hohe Anteil

der weiblichen Gäste, ein Trend der sich

parallel auch in der Wirtschaft zeigt.

Bei gutem Kaffee, ausgelassener Stimmung

und wunderbarem Ausblick, kam

dieser Ausflug auch der karitativen Organisation

„Netzwerk Tirol hilft“ zugute.

Diese Veranstaltung bringt Menschen

zusammen, die gemeinsam über nachhaltige

Lösungen für die Anforderungen

der Zukunft sprechen und vernetzt

über Branchen- und Landesgrenzen hinaus,“

so Landwirtschaftsminister Andrä

Rupprechter.


Die Teilnehmer der Wirtschaftswanderung

bei der Labe-Station in

den Kitzbüheler Bergen.

Gerti Tauchhammer,

S.E. Kairat Sarybay

(Kasachstan), Khalil Tazarki

(Tunesien), Joseph Frank

Sahid (USA)

SOCIETY 2_2017 | 15


SOCIETY EIGENEVENT

AMBASSADORS BREAKFAST

Digitales Statement: S.E.

Roland Bimo (Albanien),

I.E. Helen Eduards

(Schweden), Wolfgang

Bachmayer, Gerti Tauchhammer,

S.E. Michael

Okoth Oyugi (Kenia),

S.E. Leigh Turner (U.K.),

S.E. Auday Al-Khairallah

(Irak), Kesanee Palanuwongse

(Thailand), S.E.

Salahaldin Abdalshafi

(Palästina)

Diplomatie und

Social Media

Wieder ein Riesenerfolg: das Ambassadors Breakfast im Ballsaal des

Grand Hotel Wien mit dem britischen Botschafter S.E. Leigh Turner.

SOCIETY-Herausgeberin Gertrud

Tauchhammer lud zum traditionellen

Ambassadors Breakfast ins

Grand Hotel Wien, unterstützt

von GD Horst Mayer. Als Ehrengast und

Hauptredner wurde Robert Leigh Turner,

Botschafter von Großbritannien in Österreich

geladen, der in seiner Rede auch viele

Insiderinformationen zum Thema Social

Media in der Diplomatie zum Besten

gab. Die anschließende Möglichkeit zur

Diskussion wurde von den anwesenden

Botschaftern und Geschäftsträgern freudigst

angenommen. Insgesamt nahmen

rund hundert Gäste aus den Bereichen Diplomatie,

Politik und Wirtschaft teil. Die

Moderation der hochkarätigen Veranstaltung

übernahm niemand geringerer als

Wolfgang Bachmayer, Geschäftsführer

des Meinungsforschungsinstituts OGM.

Robert Leigh Turner ist als @leighturnerFCO

auf Twitter und als leighturnerFCO

auf Instagram zu finden. Seinen Blog findet

man unter: http://blogs.fco.gov.uk/leighturner/.

Auf Instagram hat er die Reihe „Keen

on Wien“ ins Leben gerufen, die zeigen soll,

wie sehr er die Stadt Wien schätzt. Auf seinem

Blog schreibt er unter anderem über

die großen Unterschiede der einzelnen

Bundesländer in Österreich. •

S.E. Leigh

Turner beim

Vortrag

16 | SOCIETY 2_2017


SOCIETY EIGENEVENT

AMBASSADORS BREAKFAST

Hermine Scheiberhuber,

S.E. Leigh Turner mit

interessierten Gästen

Ernst Wunderbaldinger

und Rolf Thaler

S.E. Leigh Turner (U.K.)

mit S.E. Auday

Al-Khairallah (Irak)

S.E. Adnan Bin Othman

(Malaysia), I.E. Loreta

Zakareviciene (Litauen),

I.E. Gankhuurai

Battungalag (Mongolei),

S.E. Salahaldin

Abdalshafi (Palästina)

Manfred Hasenöhrl und Baron

Vinzenz Stimpfl-Abele

Fotos: society/pobaschnig

AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

Battungalag GANKHUURAI -

Botschaft der Mongolei; Salah

ABDEL SHAFI- Botschaft der

Palästinensischen Gebiete;

Haytham Abdulmomen Hassan

SHOJA`AADIN - Botschaft

der Republik Jemen;

Poyesh Mohammad Naeem

- Botschaft von Afghanistan;

Roland BIMO- Botschaft von

Albanien; Mohammed Abu

ZAFAR - Botschaft von Bangladesch;

Samsarov Valentin

- Botschaft von Bulgarien;

PLESNER Liselotte K. - Botschaft

von Dänemark; Auday

AL KHAIRALLA - Botschaft

von Irak; Thomas HANNEY -

Botschaft von Irland; Hadas

WITTENBERG SILVERSTEIN

- Botschaft von Israel;

Mark BAILEY- Botschaft von

Kanada; Kairat SARYBAY -

Botschaft von Kasachstan;

Michael Adipo OYUGI- Botschaft

von Kenia; Loreta ZA-

KAREVICIENE - Botschaft von

Litauen; Khalid AL JINDAN-

Botschaft von Saudi Arabien;

EDUARDS Helen - Botschaft

von Schweden.

S.E. Adnan

Bin Othman

(Malaysia)

Gerti Tauchhammer

mit Marina Sagl

(Veni Creatrix)

I.E. Loreta Zakareviciene

(Litauen)

I.E. Marios

Ieronymides (Zypern)

S.E. Abdalshafi

ergreift das Wort

I.E. Helen Eduards

(Schweden)

SOCIETY 2_2017 | 17


SOCIAL MEDIA

KOMMENTAR

Goldene Regeln

beim Einsatz von

Social Media in der

Diplomatie

Der Medienexperte Wolfgang Bachmayer, Moderator

des Botschafterfrühstücks mit S.E. Leigh Turner, gibt

eine Einführung in die Do's and Don'ts der Social Media

in der Diplomatie.

DER AUTOR

WOLFGANG BACHMAY-

ER ist Gründer und CEO

von OGM (Österreichische

Gesellschaft für Marketing)

und gefragter Analyst und

Berater in Fragen von Strategie,

Medien und Kommunikation.

Viele seiner

Kunden kommen aus Politik,

Regierung, Verwaltung

und Institutionen. Er war in

der letzten Zeit laufend in

TV und Zeitungen präsent.

Die OGM-Töchter Public

Opinion und web2watch

offerieren auch PR- und

Social Media-Services.

Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, Co-

Moderator Seiner Exzellenz, des britischen

Botschafters Robert Leigh Turner zu sein,

als er ein Referat zu seinen persönlichen

Erfahrungen im Umgang mit den Sozialen

Medien referierte. Sein Vortrag war nicht nur

sehr aufschlussreich und unterhaltsam, sondern

motivierte auch die zahlreichen Gäste aus der

Diplomatie, die Sozialen Netzwerke selbst mehr

zu nutzen. Mr. Turner veranschaulichte an zahlreichen

Beispielen, wie man damit nicht nur sein

Land und seine diplomatischen Aufgaben und

Ziele präsentieren kann, sondern auch sich selbst

abseits der hohen Botschafterfunktion als normaler,

sympathischer Mensch mit Interesse an den

Österreichern und ihrer Lebensart zeigt.

Ohne Frage bringt der Einsatz von Facebook

und Twitter einige Möglichkeiten und Vorteile,

wenn man damit professionell umgeht und

die richtige Balance zwischen beruflichen und

privaten Anlässen findet. Allerdings muss auch

klar sein, dass mit dem Versenden von offiziellen

Nachrichten wenig Interesse bei Medien und Öffentlichkeit

erweckt wird. Aufmerksamkeit und

positives Image wird vor allem dann erreicht,

wenn man auch persönlich kommuniziert und

sich damit im engsten Sinn des Wortes als Botschafter

des eigenen Landes präsentiert.

Aber vor dem aktiven Einstieg in die Social

Media sollte man über einige Grundregeln Bescheid

wissen:

• Wer aktiv beginnt, sollte auch drin bleiben, die

Social Media-Kommunikation kann nicht einfach

nach Belieben an- oder abgeschaltet werden.

• Die Sozialen Medien sind interaktive Kommunikationskanäle

und keine Einbahnstraße. Alle

eigenen Beiträge und Postings führen zu Reaktionen,

Antworten, Fragen, zu Bestätigung und Zustimmung,

aber immer wieder auch zu kritischen

Reaktionen. Kommen keine oder nur spärliche

Reaktionen, waren die eigenen Beiträge eher wirkungslos.

• Aber eines muss klar sein: auch ohne eigene

aktive Teilnahme wird man Teil der Sozialen Medien.

Jedermann kann Beiträge verfassen oder

Meinungen äußern über das jeweilige Land, seine

Politik und Repräsentanten, über die Menschen,

Kultur, Wirtschaft, Umwelt, etc. Und manches aus

den Sozialen Medien taucht oft in den redaktionellen

Medien und Zeitungen auf. Daher muss die

eigentliche Frage lauten: soll ich die Kommunikation

über mein Land ohne meine Mitwirkung passieren

lassen oder soll ich teilnehmen und aktiv

im Sinn meines Landes kommunizieren und Einfluss

nehmen?

• Vor Einstieg ist natürlich ein Konzept zu erstellen:

was sind unsere Ziele? Welche Themen werden

forciert, welche weniger? Fakten oder mehr

soft messages? Welche Kanäle sollen genutzt werden?

Eine offizielle Facebook-Seite der Botschaft –

reicht das? Ein persönlicher Twitter-Account um

mit den Meinungsbildnern in Kontakt zu kommen?

Ein internes Regelwerk zur Nutzung von

Social Media ist anzuraten, die PR-Verantwortlichkeit

im Haus ist mit einzubinden.

• Die wichtigste Basis ist jedoch automatisiertes

Medien-Monitoring. Das zeigt laufend, wie viel,

was und wie in den redaktionellen und Sozialen

Medien über mein Land, seine Repräsentanten

und Themen geschrieben, gesagt und gedacht

wird. Dieses Monitoring geht weit über die üblichen

Presse-Clippings hinaus.

• Der größte Vorteil von automatisierten Media-

Monitoring ist aber, dass es gleichzeitig in mehreren

Sprachen und Ländern zu vergleichsweise

moderaten Kosten laufen kann. So könnten zum

Beispiel die Nachrichten, Kommentare, Meinungen

und Diskussionen über das Projekt der großen

Seidenstraße in allen davon direkt und indirekt

betroffenen Ländern gleichzeitig erfasst

und analysiert werden.


Fotos: wolfgang bachmayer

18 | SOCIETY 2_2017


SHOPPING DELUXE

TUCHLAUBEN | SEITZERGASSE | BOGNERGASSE

goldenesquartier.com


SOCIETY EIGENEVENT

DRACHENSHOW

Der Drachen von Kelt Graf speit

Feuer im Garten der Villa Flora

Drachenfeuer für das

weibliche Element

Nicht nur die Fashionshow von MASHA begeisterte an einem Spätsommertag

die zahlreichen Gäste im Garten der Villa Flora.

20 | SOCIETY 2_2017

SOCIETY und die Österreichisch-

Russische Freundschaftsgesellschaft

luden zu einem herbstlichen

Gartenfest in die Villa Flora.

Unter dem Motto „Zwei Kulturen – eine

Freundschaft“ und „ SKAZKA“ – „Das grüne

Märchen“ fand ein dichtes, künstlerisches

Programm statt. Der Abend wurde

mit einer „Hommage an Alexandra Kollontai“

– einer szenischen Lesung von Isa

Hochgerner – eingeläutet. Darauf folgend

begeisterte die Show “Feminine lines” –

Fashion von MASHA das Publikum. Ein

weiterer Höhepunkt des Abends war die

Drachenshow von Eisenschmied Kelt Graf

& Modedesign MASHAfurs. Außerdem

sorgte der Künstler Reo Matsumoto für

stimmungsvolle Musik.


Diplomatinnen von

Aserbaidschan mit

Gerti Tauchhammer


SOCIETY EIGENEVENT

DRACHENSHOW

Ali und Andrea Meyer-

Griebsch (Deutschland)

Familie Stermann

Ahmad Jafari mit

Familie (Iran)

Kelt Graf mit

Lebensgefährtin

Elisabeth und

Constantin Staus-Rausch

Andrea Veronese und

Andrea Kuefstein

Adrian Hollaender mit

Marion Janota und Mutter

Alexandr Zelyanin

mit Elena Zelyanina

(Belarus)

Fotos: society/Pobaschnig/Saraiva

Olga Pelinka

mit Pavel

Kolgatin

Markus Pohanka und Bulat Khaydarov

(Russische Föderation)

Florian Stermann mit

Tatjana Maximova

Yu Chol Pak

(DVR Korea)

Peter Weigl

(Weingut Krainz)

SOCIETY 2_2017 | 21


SOCIETY EIGENEVENT

DRACHENSHOW

AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

Josef GRAF – KELT; Michael

HABEL – Wolfgang Denzel

Auto AG; Kamill RAUF – Kamill

Rauf KG; Bulat KHAYDAROV

– Botschaft von Russland; S.E.

Kwang KIM – Botschaft von

Korea; Tatjana MAXIMOVA;

Ekaterina PAVLOVA; Olga

PELINKA - Konsulentin für

Osteuropa; Dieter PIETSCH-

MANN - Wiener Hafen; Markus

POHANKA – Austro Control;

René PRINZ – Wiener Privatbank;

Anna SAURUGG – PER

LA DONNA; SIMON Norbert –

Austrian Development Agency;

Anna STERMANN – ORFG;

Florian STERMANN – ORFG;

Sibylle STERNATH – Botschaft

von Luxemburg; Helmut TÜRK

– Internationaler Seegerichtshof;

Mascha VEDERNIKOVA

– MASHA; Andrea VERONESE

– Publicitas GmbH; Harald

WÖGERBAUER – ÖVP Klub

Parlament; Yury ZAYTSEV –

Russisches Kulturinstitut Wien;

Andrej ZOLOTOV – Russisches

Kulturinstitut Wien

Dusan Stevlik (ST.

NICOLAUS TRADE)

Isa Hochgerner, Peter Horak

und Gerti Tauchhammer

Florian Schneeweis

Ein Dankeschön an die

Sponsoren:

Birgit Mayerhofer und

Michael Roth/Aumann

Catering

Dusan Stevlik/ST. NICOLAUS

TRADE

Florian Schneeweiß/

Das Wachauer Weingut

Schneeweiß

Heinz Blank/THE AMBASSY

Julie Newman/Amadeus

International School Vienna

Julie

Newman und

Kollege von

der Amadeus

International

School

Das Team von THE AMBASSY

Kelt Graf und Masha Derler Vedernikova mit

den Models der Fashion Show MASHAFurs

Fotos: society/Pobaschnig/Saraiva

22 | SOCIETY 2_2017


SOCIETY EIGENEVENT

INFORMAL HEURIGER

Die Botschaftsassistentinnen

präsentierten stolz ihre

Ehrenurkunden

Informelles Get-together

in Grinzing

Der Traditionsheurige Alter Bach-Hengl war die perfekte Location

für ein gemütliches Treffen der Botschaftsassistentinnen.

Ohne sie wäre die Arbeit der Botschafter

kaum möglich, die Botschaftsassistentinnen

spielen

eine große Rolle im reibungslosen

Ablauf einer diplomatischen Vertretung.

SOCIETY-Herausgeberin Gertrud

Tauchhammer lud diese nun zu einem

Botschaftermitarbeiterinnen-Empfang

in den Grinzinger Traditionsheurigen Alter

Bach-Hengl. Als besonderes Highlight

erhielt jeder Gast eine Urkunde, die ihm

den Titel „Bürger von Grinzing“ verlieh.

Bei Sturm, üppigem Heurigenbuffet und

Schrammeln hatten die Teilnehmer die

Möglichkeit einander besser kennen zu

lernen.


Dace Veidman-

Pundure (Lettland)

mit ihrer Urkunde

Heurigenbesitzer

Fritz Hengl mit den

Mitarbeitern der

kolumbianischen Botschaft

Diana Gonzáles

und Juan Bejarano

AUSZUG AUS DER

GÄSTELISTE

Fotos: society/pobaschnig

Botschaft von Argentinien: Gabriela ORFEI,

Justyna BORK, Patricia FERRARI, Victoria

WURTZ, Botschaft von Bosnien: Dario SA-

VARIC, Botschaft von Brasilien: Moriza RA-

MOS DUCHACEK, Vania M. MESTRINER LE-

ONETTI, Botschaft von Chile: Pilar PEIKOFF,

Ximena VÁSQUEZ FLORES, Botschaft von

Deutschland: Andrea MEYER, Botschaft von

Griechenland: Konstantinos PROKAKIS, Botschaft

von Kolumbien: Diana GONZÁLES,

Juan Esteban BEJARANO, Botschaft von

Lettland: Dace VEIDMANE-PUNDURE

Gerti und Tanja

Tauchhammer mit

den Mitarbeiterinnen

der argentischen

Boschaft

Gabriela Orfei und

Patricia Ferrari

Andrea Meyer von

der deutschen

Botschaft mit

Gatten und Pilar

Peikoff von der

chilenischen

Botschaft

SOCIETY 2_2017 | 23


SOCIETY EIGENEVENT

NEW AMBASSADORS BREAKFAST

Neue Botschafter und

Wahlanalyse

Gertrud Tauchhammer und Monique Dekker, Generaldirektorin

des Park Hyatt Vienna, luden zu Ehren der neuen Botschafter in

Österreich zu einem Willkommensfrühstück in den Grand Salon.

Highlight des morgendlichen

Treffens war die hochaktuelle

Wahl-Analyse von

Wolfgang Bachmayer, Chef

des Meinungsforschungsinstituts

OGM. So konnten sich die neu akkreditierten

Botschafter einen Tag nach

den österreichischen Nationalratswahlen

über die aktuelle politische Lage des Landes

informieren. Die zahlreich erschienenen

Diplomaten nutzten die Gelegenheit

für eine angeregte Diskussion über die

nationalen und internationalen Auswirkungen

des Wahlergebnisses. •

Wolfgang Bachmayer

und Gerti

Tauchhammer

begrüßen die

neuen Botschafter

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

24 | SOCIETY 2_2017


SOCIETY EIGENEVENT

NEW AMBASSADORS BREAKFAST

Park Hyatt Direktorin

Monique Dekker, Tanja

und Gerti Tauchhammer,

Hao Ning und Ruiran

Ying (China)

I.E. Heidi Hulan

(Kanada)

Wolfgang Bachmayer

(OGM)

Gruppenfoto

aller anwesenden

Botschafter

I.E. Nicole

Jocelyn

Roberton

(Neuseeland)

AUSZUG AUS DER

GÄSTELISTE

BMEIA: Johann BRIEGER, Botschaft von

Albanien: S.E.Roland BIMO, Botschaft

von Armenien: S.E Arman KIRAKOSSIAN,

Botschaft von Aserbaidschan: S.E. Ghalib

ISRAFILOV, Botschaft von Belarus: I.E.

Alena KUPCHYNA, Botschaft von Bolivien:

S.E. Victor VELTZÉ MICHEL, Botschaft der

Dominikanischen Republik: Lourdes Victoria

KRUSE, Botschaft von Griechenland:

Konstantinos PROKAKIS, Botschaft von

Jemen: S.E. Haytham Abdulmomen Hassan

SHOJA`AADIN, Botschaft von Kanada:

I.E. Heidi HULAN, Clara PRIJAPRATAMA,

Botschaft von Katar: S.E. Ali Jassim T.J.

AL-THANI, Botschaft von Malaysia: S.E.

Adnan BIN OTHMAN, Botschaft von Mexiko:

Hermann ASCHENTRUPP, Botschaft

von Moldau: S.E. Victor OSIPOV, Botschaft

von Neuseeland: I.E. Nicole Jocelyn

ROBERTON, Botschaft von Nigeria: I.E.

Vivian Nwunaku Rose OKEKE, Botschaft

von Spanien: S.E. Juan SUNYÉ MENDÍA,

Botschaft der Türkei: S.E. Mehmet Ferden

CARIKCI; Botschaft von Zypern: Marios

IERONYMIDES, BMW Wien: Franz MAYER-

HOFER, Denzel Wien: Michael HABEL

Das gut besuchte

Frühstück im

Grand Salon des

Hotel Park Hyatt

SOCIETY 2_2017 | 25


SOCIETY EIGENEVENT

NEW AMBASSADORS BREAKFAST

Die neu akkreditierten Botschafter mit SOCIETY-Team: Tanja Tauchhammer, I.E. Vivian

Rose Okeke (Nigeria), S.E. Mehmet Ferden Carikci (Türkei), I.E. Nicole Jocelyn Roberton

(Neuseeland), S.E. Juan Sunye Mendía (Spanien), I.E. Alena Kupchyna (Belarus), S.E. Victor

Osipov (Moldau), I.E. Heidi Hulan (Kanada), Monique Dekker (Park Hyatt)

Franz Mayerhofer

(BMW Wien) und

Michael Habel

(Denzel)

Monique Dekker,

Tanja und Gerti

Tauchhammer,

Johann und Roswitha

Brieger (BMEIA)

Die anwesenden Botschafter beim

Begrüßungsempfang

S.E. Juan

Sunye Mendía

(Spanien)

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

26 | SOCIETY 2_2017


SOCIETY EIGENEVENT

MARTIAL ARTS

Taekwon-Do in

elegantem Ambiente

Eine Reminiszenz an die „V. Asian Games“ und 25 Jahre

diplomatische Beziehungen zwischen Turkmenistan

und Österreich im Grand Hotel Wien.

Anlässlich des 25-jährigen

Jubiläums der diplomatischen

Beziehungen zwischen

Turkmenistan und

Österreich und unter dem

Motto „Kulturelle und sportliche Vielfalt“

gaben sich S.E. Silapberdi Nurberdiev,

Botschafter von Turkmenistan und

Gertrud Tauchhammer, Herausgeberin

SOCIETY Magazin, die Ehre, zu einer

Taekwon-Do-Show mit anschließendem

Empfang ins Grand Hotel Wien, zu laden.

Die Kampfkunst-Veranstaltung war den

im September 2017 in Ashgabat abgehaltenen

„V. Asian Games“ gewidmet. Tae-

Kwon-Do kommt ursprünglich aus Korea,

heute erfreut sich diese Kunst der Selbstverteidigung

großer Beliebtheit auf der

ganzen Welt. Die zahlreichen Gäste waren

von der gebotenen Show begeistert.

Besonders die Kleinsten der Czech and

Austria Taekwon-Do Association ITF begeisterten

mit ihrem Engagement und

ihrem Können. Die Trainer des Vereins

unterrichten nicht nur in Österreich,

sondern auch in der Slowakei und der

Tschechischen Republik. Auch I.E. Khojesta

Fana Ebrahimkhel, neue Botschafterin

von Afghanistan in Österreich, freute

sich über das herzliche Willkommen.

Dieser internationale Abend, an dem wieder

Brücken zwischen unterschiedlichen

Kulturen gebaut werden konnten, wurde

von Adrian Hollaender moderiert. •

Gerti und Tanja Tauchhammer

begrüßen

S.E. Kwang Sop Kim

(DVR-Korea)

28 | SOCIETY 2_2017


SOCIETY EIGENEVENT

MARTIAL ARTS

Gattinen und Kinder der Diplomaten der

DVR-Korea in traditioneller Tracht

Gerti

Tauchhammer

mit Carl-Peter

Echtermeijer

(Grand Hotel)

Mitglieder der

ITF mit Gerti

Tauchhammer

Gruppenfoto mit dem

Präsidenten der International

Taekwon-Do Federation, Prof. Ri

Yong-Son

Prof. Ri (Präsident der

ITF), S.E. Nurberdiev

und S.E. Adnan Bin

Othman (Malaysia)

Kim Chang Kuk, O

Jong Chol, Kim Chol

Gyu (DVR-Korea)

Shohrat Pirmuhammedov

mit Gattin

S.E. Nurberidiev

begrüßt I.E.

Lourdes Victoria

Kruse (Dom. Rep.)

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

Harald Wögerbauer

mit HK

Wolfgang Meixner

S.E. Silapberdi Nurberdiev

(Turkmenistan)

mit Familie

HK Ernst Wunderbaldinger,

Tanja Tauchhammer

und Hans

Windisch-Graetz

SOCIETY 2_2017 | 29


SOCIETY EIGENEVENT

MARTIAL ARTS

Die Mitarbeiter der Botschaft der DVR-

Korea sowie das Präsidium der ITF

S.E. Nurberdiev mit

Igor Nikitin (Russ.

Föderation) und Gerti

Tauchhammer

Adrian Hollaender mit Gattin, Herrn Convalexius

und Manuel da Silva Alexandre

Das Team der turkmenischen

Botschaft mit Familie

Demonstration weiblicher

Kampfkunst

Gruppenbild mit Mitarbeitern des BMEIA

Oberst Ernst Bachner (BMLVS)

mit Michael Habel und

Clemens Neukomm

S.E. Kairat Sarybay (Kasachstan), S.E.

Bakyt Dzhusupov (Kirgisistan), S.E.

Haytham Shoja‘aadin (Jemen) und S.E.

Salahadin Abdalshafi (Palästina)

Die Teilnehmer der ITF Taekwon-do

Show nach dem Auftritt

Dusan Stevlik (ST.NIKO-

LAUS Trade) mit Gattin

AUSZUG AUS

DER GÄSTELISTE

S.E. Salah ABDEL SHAFI - Botschaft der

Palästinensischen Gebiete; Anderson

RAIMOND – Vienna Society; S.E. Adnan

BIN OTHMAN - Botschaft von Malaysia;

I.E. Khojesta Fana EBRAHIMKHEL – Botschaft

von Afghanistan; S. E. Silapberdi

NURBERDIEV - Botschafter von Turkmenistan;

Vasilka POPOSKA TRENEVSKA –

Botschaft von Mazedonien; S.E. Tomislav

LEKO - Botschaft von Bosnien und

Herzegowina; Kyle MC KINNEY – Botschaft

von Großbritannien; Igor NIKITIN

- Botschaft der Russischen Föderation;

Valentin SAMSAROV - Botschaft von

Bulgarien; Angel Luis SANCHEZ BAL-

TANAS - Botschaft von Spanien OSCE;

S.E. Kairat SARYBAY - Botschaft von Kasachstan;

Leyla MAHAT – Künstlerin und

Galeristin; Aleksandr ZELYANIN- Konsul

der Botschaft von Belarus.

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

30 | SOCIETY 2_2017


www.vietnamairlines.com


FRANKREICH

INTERVIEW

»Als Botschafter

weiß man anfangs

nicht, welchen Einfluss

die Geschichte

des eigenen Landes

auf diese Menschen

und Länder ausgeübt

hat.

«

Fotos: SOCIETY/pobaschnig

32 | SOCIETY 2_2017


FRANKREICH

INTERVIEW

„Wir können viel von

Österreich lernen.“

SOCIETY hat mit dem Botschafter S.E. François Saint-Paul

über seine bisherigen Erfahrungen im Botschaftsdienst, den

französischen Präsidenten Emmanuel Macron und seine Liebe

zur deutschen Sprache gesprochen.

Vor ihrem Amtsantritt als Botschafter

in Österreich haben

Sie das Amt in Rumänien und

Kroatien inne gehabt. Welche

Erfahrungen haben Sie während

dieser Zeit gemacht. Gibt

es Erlebnisse in dieser Zeit, die Sie besonders geprägt

haben?

Die wichtigste Erfahrung war, dass diese beiden

Länder so unterschiedlich und für einen

Franzosen so weit weg sind. Als Botschafter weiß

man anfangs nicht, welchen Einfluss die Geschichte

des eigenen Landes auf diese Länder und

ihre Menschen ausgeübt hat. Für mich war das

Wichtigste, mir die geschichtliche Beziehung dieser

Länder zu Frankreich in Erinnerung zu rufen.

Können Sie Beispiele für den französischen

Einfluss in Kroatien und Rumänien nennen?

Ein Beispiel wäre Kroatien im 19. Jahrhundert.

Während der Zeit Napoleons war Kroatien

ein Teil der sogenannten „Provinces Illyriennes“

(dt. Illyrische Provinzen). In den heutigen kroatischen

Gebieten gibt es viele Erinnerungen an

die Franzosen. Zum Beispiel am Hafen von Split

gibt es den „Quai des Français“. Von Rumänien

ist Frankreich geographisch weit entfernt, geschichtlich

aber eng verbunden. Als das Land

1888 durch den Berliner Kongress die Unabhängigkeit

erhalten hat, unterstützten die Franzosen

Rumänien auch. Daher ist Französisch in Rumänien

immer noch eine gängige Sprache. Man sagt,

dass 20 Prozent des Vokabulars aus dem Französischen

kommt.

Welche politischen, kulturellen und wirtschaftlichen

Themen haben für Sie, während

ihres diplomatischen Dienstes in Österreich

Priorität?

CURRICULUM

VITAE

S.E. FRANÇOIS SAINT-

PAUL wurde am 3. März

1958 geboren. Er absolvierte

die École Nationale

d’Administration (ENA),

das Institut d’études politiques

(IEP) und schloss

die Licence in Rechtswissenschaften

ab. Zwischen

1985 und 1989 arbeitete

er als Erster und Zweiter

Botschaftssekretär in

Mexiko. Von 1985 bis 1989

war er im Außenministerium

und Staatsamt von Frankreich

tätig. Von 1990 bis

2004 hatte er verschiedene

Ämter auf europäischer

Ebene inne, beispielsweise

als Erster und Zweiter

Botschaftsrat der Ständigen

Vertretung Frankreichs bei

der UNO in Genf (1998-

2002) und anschließend

als Kabinettsdirektor der

Ministerin für europäische

Angelegenheiten (2002-

2004). Von 2004 bis 2009

wurde er als Botschafter

nach Kroatien entsandt.

Von 2014 bis 2017 war er

Botschafter in Rumänien.

Seit 2017 ist er in Österreich

als Botschafter tätig.

Österreich und Frankreich haben sehr gute

Beziehungen, aber ich bin davon überzeugt, dass

wir besonders im europäischen Bereich die Zusammenarbeit

weiter vertiefen sollten. Ein Ziel

meiner Botschaftstätigkeit ist es, Frankreich

mehr in das Bewusstsein der österreichischen

Bevölkerung zu bringen und umgekehrt. Im kulturellen

Sektor funktioniert das schon sehr gut,

aber auf dem politischen und wirtschaftlichen

Gebiet denken die Franzosen immer zuerst an

Deutschland. Sie kennen das Potenzial von Österreich

nicht genug und müssen dieses erst entdecken.

Wir haben viel von Österreich zu lernen,

beispielsweise im Hinblick auf die Reformen im

Bereich Bildung, die wir momentan in Frankreich

versuchen durchzusetzen. In Österreich

funktioniert das System der Hochschulbildung,

der Berufsschule und Lehrlingsausbildung um

einiges besser als in Frankreich.

Deutschland und Frankreich sind in letzter

Zeit ja sehr eng zusammengewachsen. Inkludiert

das in Ihrem Denken auch Österreich, vor

allem hinsichtlich der EU?

Ja, davon bin ich überzeugt. Europa braucht

Österreich aus mehreren Gründen. Das geschichtliche

Erbe Österreichs ist auch das geschichtliche

Erbe Europas. Weiter ist Österreich einer der

Hauptinvestoren in Osteuropa und führt starke

wirtschaftliche Beziehungen mit Tschechien, der

Slowakei und den restlichen osteuropäischen

Ländern. Österreich ist es auch gewohnt Brücken

zu bauen und genau das braucht Europa heute.

Ich würde gerne ein Beispiel für den internationalen

Beitrag Österreichs nennen: Präsident Macron

ist am 23. August nach Salzburg gekommen,

um im Zuge der Salzburger Festspiele die Regierungschefs

von Österreich, Tschechien und der

Slowakei zu treffen. Es war ein produktives


SOCIETY 2_2017 | 33


FRANKREICH

INTERVIEW

»Mit Präsident

Macron etabliert

sich eine

neue Art und

Weise Politik

zu machen.

«

François

Saint-Paul

Gespräch unter vier Regierungschefs. Danach

hat Präsident Macron gesagt, dass er Gespräche

in diesem Format weiterführen will. Warum?

Weil diese Art des Dialogs mit unterschiedlichen

Ländern mit verschiedenem Status gut funktioniert.

Solche Gespräche sollen Einigungen für zukünftige

Probleme in Europa bringen. Denn die

Lösung für unsere Zukunft in Europa werden wir

nur gemeinsam finden, wenn wir uns von Grenzen

die wir aus der Vergangenheit übernommen

haben befreien.

Welche Bedeutung haben Fremdsprachen für

ihre diplomatische Tätigkeit?

Ich stamme aus einer Familie, in der die

Sprachbeherrschung und vor allem die deutsche

Sprache Tradition hat. Meine Mutter stammt aus

der Schweiz und mein Vater kann die Werke von

Goethe auf Deutsch lesen. Wenn ich als Botschafter

in ein Land entsandt werde, hat die Kenntnis

der Sprache für mich Priorität. Englisch und

Deutsch habe ich in der Schule gelernt. Fähigkeiten

in Spanisch, Kroatisch und Rumänisch habe

ich mir durch meine diplomatischen Tätigkeiten

angeeignet. Es gibt viele Wege um ein Diplomat

zu sein oder zu werden. In irgendeiner Weise

sind wir alle Diplomaten. Alles was die Zusammenarbeit

mit anderen, das Erklären und das

Besser-Verstehen von anderen beinhaltet, ist Diplomatie.

Hat sich Emmanuel Macron seit der Wahl

zum Präsidenten bewährt? Was ist seit der Wahl

anders? Hat sich aus Ihrer Sicht viel verändert?

In Frankreich beginnt eine sehr interessante

Zeit. Das ist eine neue Periode, die sich für Europa

öffnet. Es gibt neue Herausforderungen und

neue Themen für die es wichtige Entscheidungen

zu treffen gilt. Mit Präsident Macron etabliert

sich eine neue Art und Weise Politik zu machen.

Die ersten Ergebnisse dieser Maßnahmen sehen

für Frankreich und Europa sehr positiv aus. Und

auch Österreich verändert sich. Ich bin mit der

Perspektive einer neuen Regierung nach Österreich

gekommen. In solchen Zeiten ist es wichtig

die eigene Geschichte und die Vergangenheit

nicht zu vergessen um die Gegenwart verstehen

zu können. Der Fokus sollte aber auf der Gegenwart

liegen. Emmanuel Macron ist eine Chance

für uns und ich stelle fest, dass es in Österreich

viel Interesse an Frankreich gibt. Frankreich ist

mehr als ein Markt, nämlich ein politischer Faktor.

Ein Land, von dem Europa Erfolg erwartet

und verlangt.

Präsident Macron hat ziemliche Widerstände

von den Gewerkschaften. Glauben Sie, dass er

sich trotzdem durchsetzen wird?

Es gibt zwei Arten Politik zu machen: die alte

und die neue Methode. Bei der alten Methode

hat der Präsident eine Meinung, entscheidet und

führt die Reform durch. Die neue Art Politik zu

machen, verlangt mehr nach Erklärungen. Das

ist die neue Art des aktuellen französischen Präsidenten:

mehr Erklärung, mehr Diskussion, mehr

Verhandlungen. Beispielsweise das neue Arbeitsgesetz.

Man hat immer proklamiert, dass eine Änderung

nicht funktionieren wird. Wir haben viel

diskutiert und auch Auseinandersetzungen gehabt.

Aber am Ende wurde die Reform umgesetzt.

Die nächste Etappe betrifft den Bildungssektor.

In der Vergangenheit hat man oftmals versucht

Veränderungen einzuleiten, ist aber gescheitert.

Präsident Macron arbeitet aktiv gegen solche Entwicklungen.

Wie er selber gerne unterstreicht: er

macht was er sagt und er sagt was er macht. Nach

sechs Monaten Amtszeit müssen die kritischsten

Beobachter anerkennen: Es stimmt! Das ist eine

andere Methode, die wesentlich für die Bekämpfung

des Populismus ist. Die Glaubwürdigkeit der

Politiker muss wieder gestärkt werden, indem sie

ihre Versprechen halten.


Fotos: SOCIETY/xpobaschnig

34 | SOCIET 2_2017


„Frankreich neu“

in Wien

Unter dem Motto „Frankreich neu“ will das

Französische Kulturinstitut in Österreich (IFA)

neue Akzente setzen.

FRANKREICH

INSTITUT FRANÇAIS

Fotos: institut francais

Mit dem Wechsel des Standortes in

Wien – das Institut übersiedelte

vom 9. Bezirk in den 2. Bezirk –

geht eine inhaltliche Neuaufstellung

Hand in Hand. Die Sektoren

Bildung, Sprache und Kultur zielen auf Erweiterung

des Angebots und wollen auch die Bundesländer

stärker einbeziehen.

Mit einem Veranstaltungsreigen präsentierte

das Institut Francais im November in seinen neuen

Räumlichkeiten in der Praterstraße ein dichtes Programm

an Aktivitäten, um dem österreichischen

Publikum die neuen Formate schmackhaft zu machen.

Botschafter Francois Saint-Paul definiert unter

Hinweis auf Präsident Emmanuel Macron die

Rolle des Kulturinstituts als Instrument zur Vertiefung

des kulturellen Austauschs. Institutsdirektor

Jacques-Pierre Gougeon verweist auf die breite

Palette des Angebots – Literatur, moderne Musik,

Tanz, Kunst, aber auch Design und Kulinarik.

Zum Auftakt von „Frankreich neu“ lud das

neue Institut Francais im November junge Kulturschaffende

und Intellektuelle ein, wobei der

Verquickung von Literatur und Musik spezielle

Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die Vorstellung

der Sprach- und Bildungsprojekte mit neuen

kulturellen, wissenschaftlichen und universitären

Formaten war eingebettet in zwei erlebnisreiche

Abende mit Tanz- und Literatur-Performances

sowie mit Auftritten des Multi-Instrumentalisten

Chapelier Fou aus Metz.


Buch Wien und Comic Festival

Die diesjährige Wiener Buchmesse „Buch

Wien“ bot ein exzellentes Forum für „Frankreich

neu“. Auf der Messe wurden die aktuellen Neuerscheinungen

und jüngst preisgekrönte Werke der

französischen Literatur vorgestellt. Einen Höhepunkt

bildete eine Diskussion mit dem Krimi- und

Drehbuchautor Karim Miské, der sein Buch „Arab

Jazz“ („Entfliehen kannst du nie“) präsentierte. Er

hielt auch eine Lesung in Graz und nahm an den

Europäischen Literaturtagen in Krems in der Wachau

teil.

Erstmals war auch das Comic Festival der Frankophonie

auf der „Buch Wien“ präsent. Seit 2013

wird es in Kooperation mit den Botschaften Belgiens

und der Schweiz organisiert. Prominente Comic-Autoren

aus Frankreich stellten sich auf der

„Buch Wien“ vor und signierten teils zeichnend

ihre Werke. Unter ihnen waren Miles Hyman

(Zeichnungen) und Jean-Luc Fromental (Text) mit

ihrem Buch „Le Coup de Prague“.


Neue Formate in Kultur und

bildung

Von zentraler Bedeutung sind und bleiben für

das IFA die Sprachkurse mit neu gestalteten Angeboten.

Herz des Instituts im ehemaligen Palais

Rohan ist die Mediathek mit einem Schwerpunkt

auf Neuheiten und digitalen Inhalten. Die französische

Botschaft kann sich über eine zehnprozentige

Steigerung von Französisch-Lernenden

seit September freuen. In diesem Studienjahr

werden Kinder- und Schülerkurse einschließlich

Maturavorbereitung angeboten, ferner Französischkurse

für Beruf und Fachsprache sowie für

Kreative, inklusive spezifischer Workshops.

Im Wissenschaftsbereich stehen Vorträge auf

der Agenda. Ende November fand in Innsbruck

eine Konferenz über innovative Gebäude in Kooperation

mit der dortigen Universität statt. Im

Zuge eines Rezensionswettbewerbs für Schüler

im Studienjahr 2017/18 wird die Jugendautorin

Charlotte Erlih durch Österreich touren.

Auch das 30-jährige Bestehen des Erasmus-

Programms wurde gebührend gefeiert.

Bei einem Fotowettbewerb unter dem Titel

„Servus Frankreich! 30 Jahre Erasmus“ konnten

Schüler, Studenten und Lehrlinge Sprachaufenthalte

in Frankreich gewinnen. „Campus France

Österreich“ ist ein Service des IFA, das interessierten

Österreichern Tipps für Sprachaufenthalte

gibt und individuelle Beratung für Studien in

Frankreich bietet.

Nächstes Jahr wird der Musikwettbewerb

„Francomusiques“ gestartet. Bundesweit sollen

Schüler Lieder in französischer Sprache komponieren,

texten und singen. Im Wettbewerb

Karambolage können Schüler von Französischklassen

ferner Kurzfilme erstellen, in denen französische

und österreichische Besonderheiten

aufs Korn genommen werden.

TEXT: Hermine Schreiberhuber


Der Eingang des neuen

Institut-Français-Gebäudes in der

Praterstraße

Botschafter S.E. Saint-Paul mit

Kulturrat Jacques-Pierre Gougeon

bei der "Buch Wien 2017"

SOCIETY 2_2017 | 35


DIPLOMATIE

BUCHREZENSION

Benita Ferrero-Waldner mit

Mutter in Salzburg

„Benita“: Bilanz einer

engagierten Europäerin

Gemeinsam mit dem Böhlau-Verlag präsentierte der

ÖGAVN das neue Werk von Benita Ferrero-Waldner

in der Wiener Stallburg.

oben: Benita Ferrero-Waldner spricht

Begrüßungsworte für die freigelassenen

bulgarischen Krankenschwestern am

Flughafen von Sofia am 24. Juli 2007

Über die Angelobung der ÖVP-

FPÖ-Regierung ist Bundespräsident

Thomas Klestil sichtlich nicht

erfreut (Februar 2000)

Der ukrainische Präsident Wiktor

Juschtschenko (m) mit Kommissionspräsident

José Manuel Barroso

Benita Ferrero-Waldner: “Benita – Wo

ein Wille, da ein Weg“. Aufgezeichnet

von Ewald König, Böhlau Verlag, 420

Seiten, ISBN 978-3-205-20620-0

Der Zeitpunkt für die Veröffentlichung

der Bilanz ihres politischen

Lebens könnte nicht besser sein. Benita

Ferrero-Waldner, ehemalige Außenministerin

Österreichs und EU-

Kommissarin, hat im Böhlau-Verlag ein Buch über

ihre aufregende politische Karriere veröffentlicht.

„Benita – Wo ein Wille, da ein Weg“ lautet

der Titel des biografischen Werks, das Ferrero-

Waldner gemeinsam mit dem Journalisten Ewald

König verfasst hat. Dieses Lebensmotto hat die

engagierte Europäerin und Kosmopolitin auf allen

Stationen ihres Lebens geleitet. In Spitzenpositionen

der Vereinten Nationen (Protokollchefin

1994-95), der österreichischen Bundesregierung

(Staatssekretärin 1995-2000, Außenministerin

2000-2003), und der EU-Kommission (Kommissarin

für Außenbeziehungen 2004-2009) lernte sie

die ganze Welt kennen.

Die gebürtige Salzburgerin hat auf der Weltbühne,

ob in New York, Brüssel oder Wien, erlebt,

„wie Entscheidungen hinter den Kulissen zustande

kommen und Außenpolitik nicht nur auf Wahrung

von Interessen, sondern oft auf persönlicher

Chemie beruht“. Ihre persönliche Kenntnis von

Polit-Akteuren in aller Welt war für die späteren

Posten der erprobten Diplomatin in Wien und

Brüssel von großem Nutzen.

Die Welt ist im Umbruch. Ferrero-Waldner

analysiert auf der Basis ihrer Erfahrungen in der

Weltpolitik den Standort Europas im globalen

Geschehen, die Turbulenzen in der Europäischen

Union, das Verhältnis Europas zu Russland und

den Vereinigten Staaten. Im EU-Kapitel schildert

sie die Osterweiterung als Höhepunkt. Doch heute

„schwächelt“ die Union. Die Autorin äußert

Sorge über einen „Austritts-Virus“ nach dem Brexit

infolge von Nationalismus und Populismus.

Unverzichtbar ist für „Benita“ die strategische

Partnerschaft zwischen der EU und den USA. Der

Protektionismus von US-Präsident Donald Trump

lasse negative Folgen befürchten. Sie kommentiert

den Vertrauensverlust zwischen der EU und

Russland und die Sanktionen im Zuge der Krim-

Krise. Wie in einem Abenteuerroman schildert

sie aber auch gefährliche Reisen in die arabische

Welt, nach Algerien, in den Irak und nach Libyen.

Ein ausführliches Kapitel in dem Buch, das

auch die emotionale Seite nicht außer Acht lässt,

ist den Sanktionen der EU-Partner im Jahr 2000

gewidmet. Als Außenministerin der ÖVP-FPÖ-Regierung

musste Ferrero-Waldner Brüskierungen

und Beleidigungen hinnehmen. Die neun Sanktionsmonate

- „an Dramatik nicht zu überbieten“

- fielen noch dazu in die Zeit des österreichischen

OSZE-Vorsitzes. Österreich wurde damals der Dialog

verweigert, so „Benitas“ Fazit. •

TEXT: Hermine Schreiberhuber

Fotos: europäische union, privat, böhlau verlag, European Pressphotography Agency (EPA), alle fotos aus dem besprochen buch

36 | SOCIETY 2_2017


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VIETNAM

INTERVIEW

45 years of Vietnamese-

Austrian friendship

The year 2017 marked the 45th year anniversary of the diplomatic

relations between Austria and Vietnam. SOCIETY spoke with

Ambassador H.E. Vu Viet Anh about this friendship, his love for

Vienna and the trade exchange between both countries.

In November 2014, your post as ambassador

brought you to Austria – how

have your experiences been so far?

I am honoured to be appointed as Ambassador

of Vietnam to Austria and Permanent

Representative of Vietnam to the

IAEA and other international organizations in

Vienna. As one of the world’s top cities with lively

diplomatic activities and host city to hundreds of

foreign missions, Vienna is the centre of leading

diplomats with diversified and interesting professional

lives. The most important task of a diplomat

is to maximize his/her national interests by

bilateral and multilateral diplomatic activities. A

diplomat’s life is eventful with exchanges, meetings

and receptions. To some, such a life would be

boring. To me however, it is a great opportunity

brought to me by Vienna. Why? Because thanks

to those activities, I earn knowledge, experience

and make new friends, those who share with me

a desire in promoting the Vietnamese-Austrian

friendship, as well as developing a relationship

between Vietnam and other countries.

What are the most important achievements

that you have made so far?

My prevalent priority is to bring the Vietnamese-Austrian

relationship to a sustainable and

comprehensive level, being intensive and effective,

especially in the field of trade and economic

cooperation.

I am contented to note that over the past 3

years, the Vietnamese-Austrian trade relationship

has leaped outstandingly with an annual

average rise of 15 percent, from 2.1 billion USD in

2013 to 3 billion in 2016.

Furthermore, the year 2017 marks the 45th anniversary

of the establishment of the diplomatic

relations between Vietnam and Austria. We have

cooperated with relevant Vietnamese agencies

and Austrian authorities to organize the Vietnam

»Though being

one of the

first Western

countries to

establish diplomatic

relations

with Vietnam,

Austria‘s investment

to

Vietnam is still

modest (...)

«

Vu Viet Anh

Culture Day event at the Vienna Rathaus from

3rd to 6th July this year. Through the traditional

art and music performance, namely “Colours of

Vietnam” and the photo exhibition “Vietnam –

the World’s destination in 2017”, organized within

the framework of the Vietnamese Culture Day,

Austrian and international friends have opportunities

to further understand Vietnam’s history,

culture, art and landscape.

In your previous posts you served as Attaché

at the Vietnamese missions in the United States

of America and Russia, how would you describe

the differences of everyday life of a diplomat?

A diplomat’s life is to spend years of being

away from the homeland with the willingness to

adapt to different cultures, codes of conduct and

working methods. However, no matter where he

is posted, the task of establishing and developing

the relationship between Vietnam and the host

country remains unchanged. Nevertheless, while

Moscow and Washington are areas where I needed

to focus on promoting bilateral relationships, Vienna

is different with its own characteristics. In

addition to advancing the Vietnamese-Austrian

relationship, I am the Permanent Representative

of Vietnam to the United Nations, IAEA and other

international organizations in Vienna. Having

both to undertake bilateral diplomatic task and

participate in multilateral mechanism, life of a

diplomat in Vienna is very busy, somewhat challenging.

However, this is also a good opportunity

for him/her to perform his/her best capacity and

knowledge in serving his/her nation’s interests.

What can you tell us about the tradition of

bilateral relationship between Austria and Vietnam?

In 1972, when the war in Vietnam was still

going on, Austria was among the first Western

countries to establish diplomatic relations with ➢

Fotos: society/pobaschnig

38 | SOCIETY 2_2017


VIETNAM

INTERVIEW

»My prevalent priority

is to bring the

Vietnamese-Austrian

relationship to

a s ustainable and

comprehensive level

(...)

«

SOCIETY 2_2017 | 39


VIETNAM

INTERVIEW

Vietnam. In the 1960s and 1970s of the last century,

while the resilient Vietnamese were struggling

through America’s devastating bombings,

hundreds of thousands of Austrian people took

to street in campaigns to support Vietnam in her

fight for national independence and unification.

In fact, the Vietnamese-Austrian relationship

has witnessed a long history, since the existence

of the Austro-Hungarian Monarchy. The Austro-

Hungarian Honorary Consulate was established

in Saigon (now Ho Chi Minh City) in 1869.

Over the past 45 years, since the official establishment

of the diplomatic relations, the friendship

and cooperation between the two countries

have been constantly advancing. This is proven

by the constant exchange of visits at all levels,

including Head of State, Head of Government,

National Assembly, ministries, agencies and provincial

administrations. The two countries’ economic

relation has seen active promotion.

What is the bilateral trade exchange between

Austria and Vietnam?

According to statistics provided by Vietnam in

2016, the two way trade value reached 3 billion

USD. Vietnam’s major export items to Austria include

mobile phones, footwear, garment and textile.

Austria exports to Vietnam consist of high

technology products, mechanics, iron and steel,

medicines and livestock food.

The two way trade value has seen a quick

growth in recent years, at an annual average

rise of 15 percent. The trade value in 2016 was 13

times bigger than that of the year 2010. Austria

is currently the 6th trade partner of Vietnam in

Europe.

What are the main projects in the economical

bilateral relations between Vietnam and

Austria?

Though being one of the first Western countries

to establish diplomatic relations with Vietnam,

Austria‘s investment to Vietnam is still

modest, yet to match with the economic potential

of Austria and the needs for investment fund

and technology of Vietnam. By 2016, Austria

runs 30 active projects, total registered capital of

105.38 million USD, ranking in the 43th position

among 112 countries and territories investing in

Vietnam.

Apart from projects in the private sector, cooperation

projects in the public sector are being

effectively conducted with Austrian credit, such

as the research and development of after-harvest

technology in the Mekong Delta basin; Equipment

for the Cho Ray Hospital (Ho Chi Minh city),

Hospital No.175, No.198, Hospital of the Air Force

and Defence Academy; education and vocational

training projects, provision of fire distinguishing

equipment and many more.

What do you like best about Vienna?

This is my second term in Austria. I had many

Tanja Tauchhammer im Gespräch

mit S.E. Vu Viet Anh

CURRICULUM

VITAE

H.E. Vu Viet Anh was born

on 02. November 1963. He

is married and has three

children. He has a Master

in International Journalism

from the Moscow State

Institute of International

Relations, Soviet Union and

a PhD in Economics from

the Research Institute of

International Politics and

Economics at the Russian

Federation Academy of

Sciences. From1995 to

1997 he was Attaché at

the Embassy of Vietnam

in the Russian Federation.

In 1998 he was Attaché, at

the Embassy of Vietnam

in the United States of

America. From 2006 to

2009 he served as Minister

Counsellor at the Embassy

of Vietnam in Austria.

From 2009 to 2014 he was

Deputy Director General at

the Ministry of Foreign Affairs.

Since 2014, he is the

Ambassador of Vietnam to

Austria and Slovenia.

reasons to return to this beautiful country: the

romantic city of Vienna with its ancient coffee

houses, the world’s cultural heritages, the world’s

music and art capital to name a few. Above all,

I am particularly impressed by the warm hospitality

of the Austrian people, its internationality

and kind-hearted Austrian friends who always

support Vietnam and join their hands with me to

promote the Vietnamese-Austrian relationship.

How many Vietnamese are living in Austria?

How would you describe the community network?

There are about more than 5.000 Vietnamese

expatriates living in Austria, most of them are in

Vienna, Linz, Graz and Innsbruck. A majority of

Vietnamese expatriates have an Austrian citizenship,

about 10 to 15 percent of them keep their Vietnamese

citizenship. Vietnamese people in Austria

are working in companies, plants and in the

service sector. Some run their own restaurants,

or Asian food stores – especially in Vienna and

in some other touristic cities. Vietnamese restaurants

are quite popular among Austrian people.

The Vietnamese community in Austria shares

a strong solidarity and interest in maintaining

their cultural identity, at the same time, actively

integrates into the Austrian society, in accordance

with the national law and regulations. They

are proactively contributing to the general development

of the Austrian society, adding a tone to

the diversified culture of Austria, particularly in

the field of culinary and gourmet.

In addition, hundreds of Vietnamese students

are conducting their research in Austria. I would

say that these students in particular and the Vietnamese

community in general have founded

solid bridges to linking Vietnamese and Austrian

nations together for the mutual happiness and

prosperity.


40 | SOCIET 2_2017


VIETNAM

HOMESTORY

Villa mit Asia-Flair

Im edlen Wiener Cottageviertel liegt die Botschaft der

Republik Vietnam, gleich in der Nähe der Botschaften

von Thailand, Korea und Israel.

Büste von Präsident Ho Chi Minh (1890-1969).

Er hat die Demokratische Republik Vietnam am

2.September 1945 gegründet

Die Villa in der Felix-Mottl-Straße

20 wurde 1890 gebaut. 1994

wurde das Anwesen von der Republik

Vietnam der damaligen

Besitzerin, Herta Lang, abgekauft. Seitdem

beherbergt das Haus die ständige Vertretung

Vietnams in Österreich und bei den

Internationalen Organisationen sowie die

Konsularabteilung des Landes.

Oben: Das Interieur der vietnamesischen Botschaft zeigt

einen Teller mit dem Staatswappen

Ganz links: Portrait von Präsident Ho Chi Minh

Links: S.E. Botschafter Vu Viet Anh vor dem Eingang der

Botschaft

Unten: Puppen mit traditionell vietnamesischer Tracht

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

SOCIETY 2_2017 | 41


VIETNAM

LÄNDERPORTRÄT

Das Land der

Emotionen

Die Schönheit der Natur sowie die

beeindruckende, jahrhundertealte

Kultur machen Vietnam zu einem

beliebten Reiseziel.

Fotos: pixelio/paulwip

42 | SOCIETY 2_2017


VIETNAM

LÄNDERPORTRÄT

Der Staat in Südostasien ist zwar

weniger bekannt als Thailand,

doch ist Vietnam unter Reisenden

längst kein Geheimtipp mehr. Das

Land lockt mit reicher Geschichte

und kulturellen Highlights.


Bevölkerung

In Vietnam leben über 92 Millionen Menschen

(Stand 2013), davon ca. 60 Prozent auf dem Land

und rund 40 Prozent in den Städten. Vietnam gehört

mit 280 Einwohnern/km2 zu den Ländern

mit hoher Bevölkerungsdichte in Südostasien.

Die meisten Menschen sind in den Tiefebenen des

Roten Flusses und des Mekong sowie entlang der

Küste des Südchinesischen Meeres angesiedelt. In

der vietnamesischen Bevölkerung hat das Gemeinschafts-

und Gruppendenken hohe Priorität. Das

Zusammengehörigkeitsgefühl zeichnet besonders

die Mitglieder einer Familie aus. Auch die Bescheidenheit

wird hoch gelobt. Es gehört zur vietnamesischen

Tradition besonnen und genügsam zu leben

und die Redewendung „Oben eine Decke, unten

eine Matratze“ gilt als Umschreibung für Wohlstand

und Glück.


Staat und Regierung

Vietnam wird durch ein sozialistisches Einparteiensystem

geregelt, in dem die Kommunistische

Partei Vietnams (KPV) als Staatspartei fungiert. Sie

bekleidet daher alle wichtigen politischen Ämter

und hat einen entscheidenden Einfluss auf Presse

und Justiz. Laut der Verfassung aus dem Jahre

1992 werden richtungweisende Entscheidungen

von der Nationalversammlung (500 Abgeordnete)

getroffen. Sie hält zweimal im Jahr eine Vollversammlung

ab, steht dem Premierminister und

dem Staatspräsidenten vor und ist verantwortlich

für die Regierungsbildung. Der Präsident befiehlt

das Heer und erfüllt seine repräsentative Aufgabe

sowohl national, als auch international. Der

Premierminister ist mit einem Kabinett aus Ministern

und Beamten für das Regierungsgeschäft

zuständig.

Gewählt wird alle fünf Jahre auf nationaler

und regionaler Ebene. Durch die nahezu uneingeschränkte

Macht der KPV werden die Kandidaten

nach strengen Kriterien ausgewählt und sind zu

90 Prozent aus den eigenen Reihen.


Wirtschaft

Vietnam gilt als Agrar- und Industrieland, da es

über reiche Bodenschatzvorkommen (Kohle, Erze,

Metalle und Erdöl) und gute Anbaubedingungen

verfügt. Nach dem Vietnamkrieg führten die Unproduktivität

der Staatsbetriebe, kollektivierte

Landwirtschaft, Handelshindernisse und massive

Umweltschäden zu großer Armut. Zusätzlich

existieren erhebliche Defizite in den Bereichen Infrastruktur,

Korruption, nachhaltiger Abbau und

Energieversorgung, die das wirtschaftliche Vorankommen

erheblich erschweren. 1986 wurde die Liberalisierungspolitik

„Doi Moi“ (Politik der Erneuerung)

mit Erfolg gestartet. In jenem Programm

sollten die Probleme durch eine Liberalisierung der

Wirtschaft und der Implementierung von Marktelementen

überwunden werden. Auf internationaler

Ebene haben Textilindustrie, Tourismus und

Landwirtschaft mittlerweile eine große Bedeutung

für Vietnam.


Geschichte

Die ersten Menschen siedelten bereits um 3000

v. Chr. im Gebiet des heutigen Vietnams. Im Laufe

der Jahrhunderte wurden durch wechselnde

Macht-und Besitzverhältnisse Einflüsse aus dem

chinesischen, funanesischen und indischen Kulturkreis

nach Vietnam gebracht. Besonders die fast

1000-jährige Herrschaft durch China prägte die

Wirtschaft, die Schrift und den Alltag nachhaltig.

Durch die Besetzung der Kolonialmacht Frankreich

im 19. Jahrhundert halten sich, besonders in den

Städten, auch Elemente der französischen Kultur.

Im 20. Jahrhundert erlebte das Land durch die Teilung

Vietnams und die beiden Indochinakriege

eine starke Zerrüttung, wirtschaftlichen Abstieg

und totale Armut. 1976 erfolgte die Wiedervereinigung

Vietnams unter dem Namen „Sozialistische

Republik Vietnam“ und der Wiederaufbau des

Landes begann. Nach der Implementierung der Doi

Moi-Politik steigerte sich die Wirtschaftsleistung

und die Lebensqualität rapide.


Kunst und Kultur

Die vietnamesische Kultur ist von vielen verschiedenen

Einflüssen geprägt worden. Die Literatur

ist aus mündlich überlieferten Mythen, Sagen,

Legenden, Märchen, Fabeln, Liedern, Gedichten

und Sprichwörtern entstanden. Zu den bekanntesten

Gründungsmythen gehört die des Drachen

und der Fee, aus deren Nachkommen die Viet des

Tieflandes und der Berge entstanden sind. Solche

Geschichten wurden über Jahrhunderte erzählt,

immer wieder umgewandelt und im kulturellen

Leben unterschiedlich genutzt. Bis heute finden

diese in Literatur und Legenden Bezug und werden

einem begeisterten Publikum, beispielsweise

in dem traditionellen Wasserpuppentheater

vorgespielt. Das Wasserpuppenspiel stammt aus

dem indischen Kulturkreis und wird im Vietnam

seit dem 11. Jahrhundert aufgeführt. Es wurden

steinerne Pavillons in Dorf- oder Tempelteiche gebaut,

von denen aus die Spieler agierten. Spieler

und Puppenschnitzer bildeten Gilden unter der

Führung ihrer Meister, welche ihre Texte sowie

Fertigkeiten in der Puppenführung und Schnitzkunst

mündlich den Generationen weitergaben.

Zahlreiche Traditionen finden sich in dem

kulturellen Fest „Tet“. Es ist das einzige Fest, dass

gleichzeitig auch ein staatlicher Feiertag ist. Insgesamt

drei Tage sind dem „Neujahrs-Tet“ ge-


FACTS IN

BRIEF

Ländername: Sozialistische

Republik Vietnam

Fläche: 331.114 km 2

Lage: Südost-Asien

Geografie: Küstenlänge:

über 3.400 km, umfasst weite

Ebenen der Flussdeltas von

Rotem Fluss und Mekong, die

gesamte östliche Festlandküste

Südostasiens und Gebirgszüge

sowie Hochebenen im

Hinterland

Klima: Norden: wintertrockenes,

subtropisches Klima,

Süden: wechselfeuchtes

tropisches Klima

Bevölkerung: letzte Zählung

2009: 85.846.997 Einw. – 87%

Vietnamesen, außerdem:

Hmong, Thai, Khmer, Chinesen

Sprachen: Vietnamesisch,

Minderheitensprachen: Chinesisch,

Französisch, Englisch

Religion: über 50% Buddhisten,

8-9% Christen, 2-4%

Anhänger von Hoa Hao, 2-3%

Anhänger des Caodaismus,

Minderheiten von Muslimen

Nationalfeiertag: 2. September

(Unabhängigkeitstag)

Währung: 1 Dong (D) = 100

Xu

Staatsform: Sozialistische Republik

– Verfassung von 1992

Staatsoberhaupt und

Regierung: Staatspräsident:

Tran Dai Quang (seit 2016),

Vizepräsidentin: Dang Thi

Ngoc Thinh (seit 2016), Regierungschef:

Nguyen Xuan Phuc

(seit 2016)

Mitglied in internationalen

Organisationen: UNO

AUS DER

GESCHICHTE

1010 – 1802: Dynastien regieren

das „Dai Viet“-Reich

1627: Teilung des „Dai Viet“-

Reiches; Trinh-Fürsten regieren

den Norden, Nguyen-

Fürsten regieren den Süden

1771-1802: Tay-Son-Rebellion

1802: Vereinigung des

Landes durch Kaiser Nguyen

Phuc An

1858: Beginn der französischen

Kolonialzeit

1930: Ho Chi Minh gründet

kommunistische Partei

1945: Teilung Vietnam am

17. Breitengrad, Ho Chi Minh

erklärt Unabhängigkeit

Vietnams

1946-1964: Erster Indochina

Krieg

1964-1975: Zweiter Indochina-Krieg

(Vietnamkrieg)

1976: Wiedervereinigung

1986: Liberalisierung der

Wirtschaftspolitik

2007: Beitritt WTO

SOCIETY 2_2017 | 43


VIETNAM

LÄNDERPORTRÄT

WUSSTEN SIE,

DASS...?

Die Halong Bucht

... Vietnam der weltweit

größte Exporteur von Cashewkernen

ist?

... die Vietnamesische

Sprache sechs verschiedene

Tonlagen hat? Eine Veränderung

der Tonlage ändert

die Bedeutung des Wortes.

... Hängebauchschweine von

Vietnamesen als Haustiere

gehalten werden?

... die Natur noch immer

stark durch den Einsatz

chemischer Kampstoffe im

Vietnamkrieg geschädigt

ist und es noch heute ein

Grund für Fehlbildungen bei

Neugeborenen ist?

... es in der Öffentlichkeit

verboten ist, sich die Nase

zu putzen?

... Vietnam zu den weltweit

zweitwichtigsten Kaffeeproduzenten

gehört? Vor ihm

ist Brasilien.

BUCHTIPP

Monika Heyder

Kultur Schock Vietnam

Reise Know-How Verlag

Der Reiseführer gibt einen

ausgezeichneten Einblick in

Traditionen, Kultur, Religion,

Geschichte und Gesellschaft

Vietnams.

Franz-Josef Krücker

Vietnam

Mit Hanoi, Hue und Saigon

Trescher Verlag

Das Buch beinhaltet neben

allgemeinen Einblicken in

den Alltag des Vietnams,

fundierte Hindergrundinformation

zu Geschichte und

Kultur.

VIETNAM

IM INTERNET

Botschaft der Sozialistischen

Republik Vietnam in

Wien

www.vietnamembassy.at

widmet. Es ist die größte und wichtigste Feierlichkeit

im Jahr und findet zwischen 19. Januar und

19. Februar statt. Die Vorbereitung der kulinarischen

Genüsse ist ein wesentlicher Teil des Festes.

Daher kommt auch der Spruch: Das „Tet“ wird

nicht gefeiert, sondern gegessen. Der viereckige

Tet-Kuchen aus Klebreis – das Symbol für die Erde

– darf dabei nicht fehlen. Der Herdgeist „ông Táo“

berichtet im Himmel über alles Gute und weniger

Gute der Familie . Je nach dem Bericht wird das

Leben der Menschen verlängert oder verkürzt. Aus

diesem Grund findet auch der jährliche Tet-Hausputz

statt, die Gräber der Verstorbenen werden besucht

und die Ahnen dazu eingeladen das Tet-Fest

gemeinsam mit der Familie zu feiern.


Glaubensvorstellungen

Die religiösen Vorstellungen der Vietnamesen

sind sehr vielschichtig. Es existieren seit mindestens

2000 Jahren verschiedene Glaubensvorstellungen

gleichzeitig, dabei zählen der Animismus

und die Ahnenverehrung zu den Ältesten.

Gottheiten werden im Vietnamesischen als

„thân“ bezeichnet. Am meisten wurden Mächte

der Naturgewalten gefürchtet. Die ersten Objekte

der Anbetung waren deshalb Regen, Wolken,

Blitz und Donner. Die meisten Gottheiten waren

weiblich und auch verschiedene Tiere sah man als

beseelt an. Personengottheiten waren vor allem

Menschen, die schon zu Lebzeiten Eigenschaften

wie Stärke, Macht, Reichtum oder besondere Fähigkeiten

besaßen.

Die vietnamesische Familie besteht aus Lebenden

und Verstorbenen. Nach dem Tod geht

der Mensch in die Welt der Ahnen ein. Zwischenmenschliche

Beziehungen bleiben aufrecht erhalten

und Verstorbene werden verehrt. In schwie-

rigen Situationen werden die Ahnen um Hilfe

gebeten. Im Gegenzug sorgen die Lebenden unter

anderem durch Speiseopfer für das Wohlbefinden

der verstorbenen Seelen.

Zu den adaptierten Religionen gehören naben

dem Buddhismus auch der Daoismus, und der Konfuzianismus.


Kulinarik

Die Ess- und Trinkkultur wurde historisch bedingt

vor allem von der chinesischen und französischen

Küche geprägt. Im Süden des Vietnams gibt

es auch Einflüsse der Thai, der Khmer sowie der

indischen Küche. Neben Fleisch- und Fischgerichten

wird auch eine reiche Vielfalt an vegetarischen

Gerichten angeboten. Das Hauptnahrungsmittel

ist Reis, von dem es bekanntlich rund 2000 Sorten

geben soll. Der Reisexport gehört dabei zu dem

wichtigsten Handel des Vietnams. Die beliebteste

Speise ist die schmackhafte Nudelsuppe „Pho“.

Dabei stehen drei Nudelsorten zur Auswahl: weiße

Reisnudeln (Bahn), durchsichtige Glasnudeln

(Mien) und gelbe Weizennudel. Diese werden mit

hauchdünn und frisch geschnittenen Hühner

- oder Rindfleischstreifen, Ingwer und grünem

Blattgemüse vermischt und anschließend mit Brühe

übergossen. Dazu gibt es ein Gemisch aus Salz

und Pfeffer, in das ein paar Tropfen Zitronen- oder

Limettensaft hinzugefügt wird und die unvermeidliche

Nuoc-mam-Sauce zum Würzen. „Nuoc

mam“ bedeutet wörtlich übersetzt „Wasser vom

gesalzenen Fisch“ und ist ein stark konzentrierter

Sud, der durch das Fermentieren von in Salz eingelegtem

Fisch gewonnen wird.

Gegessen wird mit Essstäbchen und Löffel, wobei

dieser lediglich als Hilfsgerät für die klare Suppe

dient.


Fotos: pixelio/janusz klosowski

44 | SOCIETY 2_2017


VIETNAM

RESTAURANT

Im „Good Morning Vietnam“

werden traditionellle

und außergewöhnliche

Kreationen präsentiert.

Good Morning Vietnam

Die Küche Vietnams ist traditionell vielfältig und wurde

durch den französischen Einfluss positiv ergänzt,

wovon man sich auch in Wien überzeugen kann.

Fotos: good morning vietnam

Kreative Gaumenfreuden erwarten den

hungrigen Gast im „Good Morning

Vietnam“. In der Sechsschimmelgasse

in Wien Alsergrund versteckt sich

das stylische, aber gemütliche Lokal

von Thao Giang Nguyen. „Ich erinnere mich gerne

an meine Kindheit: Der Mittelpunkt der Familie

war meine Großmutter; wir trafen uns alle beim

Frühstück und kein Tag begann ohne ihre köstliche

Phò bò - Suppe. Meiner Großmutter verdanke

ich auch die Liebe zum Kochen - die Liebe zum Essen

allerdings gehört zu jedem Vietnamesen“, so

der passionierte Gastronom.

Auf der Speisekarte finden sich Klassiker wie

„Summer Rolls“ und „Reisnudelsuppe mit Rindslungenbraten“,

aber auch modernisierte Variationen

traditioneller Gerichte wie etwa der spektakulär

angerichtete „Seealgensalat mit Lotuswurzel

und Lotusstiel“. Fleisch- und Fischsorten, Geflügel

und Wild, Gemüse und Kräuter sowie Reis und

Nudeln sind immer von bester Qualität und werden

raffiniert zubereitet.

„Für uns ist diese Tradition Verpflichtung. Wir

beschäftigen uns sehr intensiv mit der Küche Vietnams,

stöbern in alten Kochbüchern, forschen

und suchen vor Ort nach alten Kochrezepten und

können dadurch traditionelle Gerichte weiterentwickeln

und modernisieren, um unseren Gästen

immer wieder etwas Neues zu bieten. Denn das ist

unser höchstes Ziel: Unsere Gäste in den Genuss

dieser wunderbaren Küche kommen zu lassen“,

sagt Lokalbesitzer Nguyen. So viel Engagement

wurde bereits ausgezeichnet – „Good Morning Vietnam“

erhielt im Falstaff Restaurantguide 2017

eine Gabel und 83 von 100 Punkten. •

KONTAKT

GOOD MORNING VIETNAM

Sechsschimmelgasse 16

1090 Wien

Tel: +43 -1- 307 31 61

restaurant@goodmorningvietnam.at

www.goodmorningvietnam.at

SOCIETY 2_2017 | 45


VIETNAM

INTERVIEW

Vietnam im Aufschwung

Dr. Peter Jankowitsch ist der Präsident der Gesellschaft Österreich

Vietnam. SOCIETY sprach mit ihm über die engen Beziehungen

beider Länder und den neuen Wirtschaftsaufschwung.

Sie sind seit 1998 als Präsident

der Gesellschaft Österreich

Vietnam im Amt. Wie lässt

sich die Entwicklung der politischen

Beziehung zwischen

den beiden Staaten beschreiben?

Die politischen Beziehungen zwischen

Vietnam und Österreich haben sich in

den letzten Jahren sehr positiv weiter

entwickelt. Dazu beigetragen haben Besuche

auf höchster politischer Ebene,

darunter solche der Bundespräsidenten

Thomas Klestil und Heinz Fischer sowie

ein Besuch des Präsidenten Vietnams

Nguyen Minh Triet in Österreich im Juni

2008. Auch auf Ministerebene gab es Besuche

wie etwa den des damaligen , von

einer Wirtschaftsdelegation begleiteten

Bundesministers für Verkehr, Innovation

und Technologie, Alois Stöger.

Kontakte gab es auch auf parlamentarischer

Ebene, etwa durch eine Studienreise

von Abgeordneten zum Wiener

Landtag und Gemeinderat. Wesentliche

Beiträge zur Verstärkung politischer Kontakte

auf vielen Ebenen haben auch die

seit den 1990er Jahren errichtete österreichische

Botschaft in Hanoi und die vietnamesische

Botschaft in Wien geleistet.

Welche aktuellen Projekte verfolgt

die Gesellschaft Österreich Vietnam?

Im ablaufenden Jahr waren einige

der Aktivitäten der Gesellschaft darauf

gerichtet, in Zusammenarbeit mit der

vietnamesischen Botschaft in Wien Veranstaltungen

zum Gedenken an den in

das Jahr 2017 fallenden 45. Jahrestag der

Aufnahme diplomatischer Beziehungen

zwischen Vietnam und Österreich zu

unterstützen, darunter eine Ausstellung

und einen Festakt im Wiener Rathaus

Weiter gehört es zu den Projekten der

Gesellschaft, Kontakte und Kooperationen

die zwischen österreichischen und

Fotos: carsten raum, privat

46 | SOCIETY 2_2017


VIETNAM

INTERVIEW

BU

vietnamesischen Einrichtungen unter anderem

auf der Ebene von Universitäten und Fachhochschulen,

wie sie z.B. im Rahmen des ASEAN-

UNINET Netzwerkes bestehen zu fördern und zu

vertiefen.

Um zu einem besseren Verständnis des wirtschaftlichen

und kulturellen Lebens in Vietnam

beizutragen, fördert die Gesellschaft laufend

Vortrags- und Informationsveranstaltungen etwa

im Rahmen von Volkshochschulen. In diesen

Rahmen gehört auch eines der nächsten Projekte

der Gesellschaft, das der jüngsten Geschichte

Vietnams und der kritischen Aufarbeitung des

Lebenswerks seines Staatsgründers Ho Chi Minh

gewidmet sein wird.

Schließlich gehört es zu den traditionellen

Projekten der Gesellschaft, die weiter verfolgt

werden, eine Reihe von individuellen Initiativen,

die der Förderung sozialer und gemeinnütziger

Einrichtungen vor allem in den ländlichen Regionen

Vietnams dienen, beratend zu unterstützen.

Vietnam erlebt durch den Tourismus einen

wirtschaftlichen Aufschwung. Welche neuen

Herausforderungen ergeben sich dadurch für

die politische Zusammenarbeit?

»Der langanhaltende

wirtschaftliche

Aufschwung

Vietnams (…)

macht Vietnam

zu einer der

bedeutendsten

Volkswirtschaften

im ASEAN

Raum.

«

Peter

Jankowitsch

CURRICULUM

VITAE

Dr. Peter Jankowitsch

hat Österreich bei den

Vereinten Nationen in New

York, der OECD und der

ESA in Paris vertreten. Als

Abgeordneter in den Nationalrat

gewählt gehörte

er auch als Außenminister

und Staatsekretär der

Bundesregierung an.

Der langanhaltende wirtschaftliche Aufschwung

Vietnams, der sich in hohen, an China

erinnernde, Wachstumsraten niederschlägt und

neben dem Tourismus vom Export, ausländischen

Direktinvestitionen und einer steigenden Binnennachfrage

angetrieben wird, macht Vietnam

zu einer der bedeutendsten Volkswirtschaften

im ASEAN Raum. Weiter beitragen wird dazu ein

Freihandelsabkommen mit der EU, das zu einer

Zollreduktion um 65 Prozent im beiderseitigen

Warenverkehr führen wird. Auch die wirtschaftlichen

Beziehungen Österreichs zu Vietnam, wo

einzelne Unternehmen z.B. im Seilbahnbau aber

auf anderen Gebieten bereits fest Fuß gefasst

haben, können davon profitieren, auch von dem

Umstand, dass auch im Dienstleistungssektor

Schranken für europäische Banken und Versicherungen

gefallen sind.

Diese Entwicklungen laden dazu ein, auch die

politischen Beziehungen zu Vietnam durch einen

verstärkten Besuchsaustausch zu verstärken und

den Beziehungen zu diesem Land im südostasiatischen

Raum einen besonderen Stellenwert zu

widmen. Auch der EU-Rahmen könnte für eine so

verstärkte Zusammenarbeit genützt werden.

Inwiefern hilft Ihnen ihre politische Vergangenheit

in Österreich bei ihren jetzigen diplomatischen

Aufgaben?

Meine Rolle als österreichischer Vertreter in

großen internationalen Organisationen, bei den

Vereinten Nationen aber auch bei der Bewegung

der Blockfreien hat eine Reihe von Kontakten

und Erfahrungen vermittelt, die insbesondere

auch im Umgang mit Vietnam und seinen heutigen

politischen Führungskräften von großem

Nutzen sein können. Von Bedeutung dabei waren

Einblicke in den geschichtlichen Hintergrund

der Befreiungsbewegungen, die im Zusammenhang

mit der Dekolonisierung der Dritten Welt

entstanden sind.

Welche Tätigkeiten üben Sie im Zuge ihrer

Funktion als Präsident der Gesellschaft Österreich

Vietnam aus?

Als Präsident der Gesellschaft Österreich Vietnam

sehe ich meine Aufgabe darin, in der Öffentlichkeit

für ihre wesentlichen Ziele, vor allem die

ständige Verbesserung der wirtschaftlichen, kulturellen

und politischen Ziele zwischen unseren

Ländern zu werben. Unterstützung für dieses Anliegen

setzt natürlich voraus durch Kontakte mit

wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsträgern,

Verständnis für die bedeutende Rolle zu

schaffen, die Vietnam heute in Südostasien spielt.

Dieses Anliegen soll aber auch von der Gesellschaft

selbst als wirkungsvolles Instrument

getragen werden, sodass ihre Tätigkeit ständig

weitergeführt und auf neue Bereiche ausgedehnt

werden muss. Das wachsende Interesse für Vietnam

soll auch dafür genutzt werden, vertiefte

Kenntnisse für dieses Land und seine heutige Rolle

und Probleme zu verbreiten und es als mehr zu

verstehen als ein lockendes touristisches Ziel. •

SOCIETY 2_2017 | 47


VIETNAM

KULTUR

S.E. Hussam Al Husseimi (Jordanien), S.E.

Silapberdi Nurberdiev (Turkmenistan),

Gerti Tauchhammer, S.E. Bassam Sabbagh

(Syrien), S.E Ismatullo Nasredinov (Tajikistan),

S.E. Kairat Sarybay (Kasachstan)

Vietnamese Culture

meets Vienna

Die erfolgreiche bilaterale Zusammenarbeit wurde am 3. Juli

im Wiener Rathaus gebührend gefeiert und weiter vertieft.

Der vietnamesische Botschafter

S.E. Vu Viet Anh mit Gattin

Anlässlich des 45-jährigen

Bestehens der diplomatischen

Beziehungen zwischen

Österreich und Vietnam,

richtete die Botschaft

Vietnams zusammen mit dem Ministerium

für Kultur, Sport und Tourismus den

„Vietnam Culture Day“ aus. Es kamen

etwa 400 interessierte Besucher in das

Wiener Rathaus, um die vietnamesische

Kultur, Sprache und Lebensweise näher

kennenzulernen. Das breite Programm

erstreckte sich von der Eröffnung der

Fotoausstellung „Vietnam – Global Destination

2017“, traditionellen Tanzaufführungen,

sportlichen Wettkämpfen

bis hin zu kulinarischen Kostproben der

vietnamesischen Küche. Im Beisein des

Botschafters Vu Viet Anh und des vietnamesischen

Ministers für Kultur, Sport

und Tourismus, Le Khanh Hai, wurde die

Veranstaltung feierlich eröffnet. •

Die Gäste der Veranstaltung

bei der Ansprache im

Wiener Rathaus

Traditionelle, vietnamesische

Tanzaufführung

Fotos: SOCIETY/Schiffl

48 | SOCIETY 2_2017


BILDUNG

INTERVIEW

Gerti Tauchhammer beim Interview

mit Dr. Heinz Fischer in dessen Büro

100 Jahre

Republik Österreich

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Republik Österreich

sprach SOCIETY mit Bundespräsident a.D. Dr. Heinz Fischer,

der die Organisation des Gedenkjahres innehat.

Fotos: society/pobaschnig

50 | SOCIETY 2_2017


BILDUNG

INTERVIEW

Sie wurden von der Regierung mit

der Organisation des Gedenkjahrs

betraut. Welche Aktivitäten sind

im kommenden Jahr anlässlich der

100-Jahr-Feiern der Gründung der

Republik Österreich im Jahre 1918

geplant?

Neben dem offiziellen Staatsakt am 12. November

2018, dem 100. Jahrestag der Republiksgründung,

wird es noch zahlreiche weitere kulturelle

Veranstaltungen und Publikationen im Zusammenhang

mit den Republiksfeierlichkeiten geben.

So fällt der offizielle Startschuss für das Gedenkund

Erinnerungsjahr 2018 bereits am 11. Jänner

im Rahmen der Wiener Vorlesungen im Wiener

Rathaus.

Zeitgleich mit dem offiziellen Staatsakt der Republik

Österreich geht die Eröffnung des „Haus

der Geschichte Österreich“ einher.

Die Mitglieder des Beirats legen außerdem

auch hohen Wert auf die Zusammenarbeit mit unseren

Nachbarstaaten. Unter anderem planen wir

gemeinsame Aktivitäten mit der Tschechischen

Republik und der Slowakischen Republik hinsichtlich

des Jahres 1918 und des Prager Frühlings im

Jahr 1968. Auch das Gedenken an den „Anschluss“

und das Novemberpogrom vor genau 80 Jahren ist

dem Beirat ein besonderes Anliegen.

Welche inhaltlichen Schwerpunktsetzungen

sind Ihnen persönlich ein besonderes Anliegen?

Das kommende Jahr zeichnet sich für mich

dadurch aus, dass wir nicht nur einen, sondern

eine Vielzahl an Jahrestagen begehen werden. Im

Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Republiksjubiläum

im November 2018 möchte ich

insbesondere auf das ebenfalls im November 1918

beschlossene Frauenwahlrecht hinweisen, auf dessen

Grundlage im Februar 1919 das allgemeine und

gleiche Wahlrecht für Frauen und Männer zum ersten

Mal angewendet werden konnte.

Auch das Jahr 1938 spielt – wie schon erwähnt –

eine wichtige Rolle, da wir die tragischen Ereignisse

des Jahres 1938, mit dem sogenannten Anschluss

Österreichs an Hitler-Deutschland und den darauffolgenden

Novemberpogromen nicht in Vergessenheit

geraten lassen wollen.

Die 1948 erfolgte Allgemeine Erklärung der

Menschenrechte jährt sich 2018 zum 70. Mal. Ihr

»

Zeitgleich mit dem offiziellen

Staatsakt der Republik

Österreich geht die

Eröffnung des “Haus der

Geschichte” einher.

»Der demokratische

Ansatz

von 1918 hat

sich langfristig

als richtig

herausgestellt

(...)

«

CURRICULUM

VITAE

Dr. Heinz Fischer, ehemaliger

Bundespräsident der

Republik Österreich, kann

auf eine lange Karriere als

führender Vertreter und

politischer Entscheidungsträger

der Republik Österreich

zurückblicken. Er war

mehr als 12 Jahre lang Bundesminister

für Wissenschaft

und Forschung und

Präsident des Nationalrats.

Dr. Fischer war maßgeblich

in die Förderung der wissenschaftlichen,

sozialen

und kulturellen Entwicklung

des Landes Österreich

eingebunden. Nachdem

er beinahe 30 Jahre als

führender Politiker im

Nationalrat tätig war, trat

er im Jahr 2004 in seiner

Funktion als Präsident des

Nationalrates zurück, um

sich voll und ganz seinem

Amt als Bundespräsident

widmen zu können. Er

wurde im Jahr 2010 als

Bundespräsident wiedergewählt

und ging im Juli

2016 in Pension, nach mehr

als 40 Jahren im Öffentlichen

Dienst und zwei

Amtszeiten als Bundespräsident

von Österreich.

haben wir es zu verdanken, dass Menschenrechte

seither verstärkt und viel nachhaltiger als früher

im Scheinwerferlicht des öffentlichen Interesses

liegen.

Gehen wir in der Geschichte weiter zurück, stoßen

wir auch auf die Revolution 1848, in der die

Wurzeln des Verfassungsstaates und des modernen

Parlamentarismus liegen, die kommendes Jahr 170

Jahre alt werden. Auch zu diesem Thema wird es

Veranstaltungen geben.

Natürlich steht das hundertste Jubiläum der

Republiksgründung im Fokus des kommenden Jahres,

wobei aber alle diese historischen Ereignisse in

einem inneren Zusammenhang stehen.

So sehr ich die Geschichte unseres Landes zu

schätzen weiß, bin ich der Meinung, dass wir kommendes

Jahr auch in die Zukunft blicken müssen.

Aus diesem Grund findet im April 2018 ein internationales

Zukunftssymposium statt, das von der

Österreichischen Nationalbank gestaltet wird.

Sie haben in diesem Kontext den Vorsitz über

einen ehrenamtlich tätigen Beirat, der sich auch

um die internationale Dimension kümmern soll.

Welche Veranstaltungen sind hier in Vorbereitung?

Die Aufgabe des Beirates für das Gedenk- und

Erinnerungsjahr 2018, der sich aus renommierten

Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Verwaltung

und Politik zusammensetzt, ist einerseits die Koordination

von mehr als 200 Projekten mit teilweise

internationaler Relevanz, andererseits auch die Vorbereitung

offizieller Veranstaltungen und Publikationen.

International in Planung befinden sich momentan,

neben der bereits erwähnten Kooperation

mit der Tschechischen Republik und der Slowakischen

Republik, die Wiedereröffnung des österreichischen

Pavillons in der Gedenkstätte Auschwitz-

Birkenau sowie zahlreiche andere Projektvorhaben

in Mexiko, Israel und anderen Staaten.

In einem – auch auf YouTube online abrufbaren

Video – teilen Sie den Zuschauern folgendes

mit: „Wir können und müssen auch im nächsten

Jahrhundert die Lehren aus der Geschichte

berücksichtigen“. Das Gedenkjahr betreffend:

Welche Lehren der vergangenen 100 Jahre sind

es, deren Vermittlung Ihnen von besonderer

Wichtigkeit sind?

Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit des Gedenkjahres

ist mir die intensive Befassung mit der jüngeren

Geschichte unseres Landes wichtig, um historische

Wunden, die noch nicht ganz verheilt sind, zu

schließen und zu einer gemeinsamen Geschichtsauffassung

zu kommen. Man wird sich an die Hoffnungen,

die mit der Gründung der demokratischen

Republik vor 100 Jahren verbunden waren, erinnern,

und auch an die krisenhaften Entwicklung

der Ersten Republik denken. Der demokratische

Ansatz von 1918 hat sich aber langfristig als richtig

herausgestellt, wie die Geschichte der Zweiten Republik

beweist. Diese Lehre zu ziehen soll im Zentrum

des 100. Geburtstages der Republik stehen.

« •

SOCIETY 2_2017 | 51


BILDUNG

PORTRÄT

Von der Queen zu Putin

Der Diplomat Emil Brix beendet seine Tätigkeiten im

Ausland und kehrt nach Österreich zurück. Nach Aufenthalten

als Botschafter in England und Russland,

übernimmt er nun die Leitung der Diplomatischen

Akademie Wien.

Die Diplomatische Akademie

Emil Brix mit S.E. Dmitrij Ljubinskij (Russ.Föderation) beim

Nationalfeiertagsempfang von Armenien

Wie hat Ihnen das Brautkleid

gefallen?“ Eine auf den ersten

Blick etwas unübliche

Frage an einen österreichischen

Botschafter. Nicht aber,

wenn er der einzige Österreicher ist, der bei der

königlichen Hochzeit von Prinz William und Kate

in der Westminster Abbey dabei sein durfte. Nun

ist Emil Brix zurück an seiner „Alma Mater“, der Diplomatischen

Akademie Wien. Nach spannenden

Jahren als Botschafter Österreichs im Vereinigten

Königreich und anschließend in der Russischen

Föderation, übernahm er am 1. August die Direktion

der Diplomatischen Akademie Wien. Geboren

und aufgewachsen in Wien, entschied er sich nach

dem Studium für eine Ausbildung an der Diplomatischen

Akademie Wien. Anfang der 1980er Jahre

lernte er dort Studierende aus aller Welt kennen,

auch vor dem Hintergrund des Eisernen Vorhangs.

Ein guter Ausgangspunkt für seine Interessensund

Forschungsschwerpunkte Mitteleuropa und

Kulturpolitik. Ab 1989 verbrachte er fünf Jahre in

Krakau, davor sammelte er im Management-Club,

im ÖVP-Parlamentsklub und als Kabinettschef des

Wissenschaftsministers praktische Erfahrung im

politischen Bereich. Die letzten sieben Jahre vor

seiner Rückkehr nach Wien verbrachte er außerhalb

Mitteleuropas. 2010 wurde er als österreichischer

Botschafter nach London entsandt, 2015

wechselte er nach Moskau. Gemeinsam ist diesen

beiden Ländern nicht nur die traditionelle Liebe

zum Tee, sondern auch die Suche nach ihrer Identität

und ihrer aktuellen Rolle in der Welt und

dem Versuch eine Großmacht zu bleiben oder

wieder eine zu werden. Durch den Konflikt mit

der Ukraine und den Sanktionen ist Russlands

Beziehung zur Europäischen Union derzeit belastet

– ein Wort, das für die Beziehungen Großbritanniens

zur EU durchaus britisches Understatement

ausdrücken könnte. Dennoch sind die

Wirtschaftsbeziehungen Österreichs sowohl zu

Großbritannien, als auch zu Russland weiterhin

wichtig. Auch die bilateralen Beziehungen werden

als positiv und Österreich als Brückenbauer gesehen.

Emil Brix hatte die Aufgabe die Qualitäten

eines Diplomaten zu verkörpern: Zwischen den

Interessen zweier Staaten vermitteln, den kulturellen

Hintergrund eines Landes kennen, Vertrauen

aufbauen und von der eigenen Meinung

überzeugen. Darüber hinaus sieht Brix den Beruf

des Diplomaten nicht nur als einen Job, sondern

als eine Entscheidung, die man fürs Leben trifft.

Eine Entscheidung, die er noch nie bereut hat.

Sein Wissen um die internationalen Beziehungen,

die Welt der Diplomatie und die Außenpolitik

möchte er in seiner neuen Funktion als Direktor

der Diplomatischen Akademie Wien weitergeben.

Die Hauptaufgabe der Diplomatischen Akademie

Wien ist es, Absolventinnen und Absolventen von

in- und ausländischen Hochschulen auf internationale

Karrieren vorzubereiten. Darüber hinaus

will Brix aber auch vermehrt die österreichische

Bevölkerung ansprechen: „Die Außenpolitik muss

noch stärker mit der Bevölkerung ins Gespräch

kommen.“ Die Bestellung von Botschafter Emil

Brix zum neuen Direkter der Diplomatischen

Akademie ist deshalb ein weiterer wichtiger

Meilenstein in der Geschichte der Diplomatischen

A k ade m ie.


TEXT: Christian B.M.Berlakovits

Fotos: diplomatische akademie, society/pobaschnig

52 | SOCIETY 2_2017


Primed for the Future

Developing a bright future, one child at a time – that’s

the name of the game, according to the ISC. And that,

with the prospect of a more and more globalizing

world, is also overtaking Carinthia.

BILDUNG

ISC

At ISC, learning can be fun!

Minister Sonja Hammerschmidt

visting the ISC

Fotos: international school carinthia

The International School Carinthia

(ISC) was founded in 2016 and is affiliated

to the Catholic Diocese of Gurk

in Velden at Wörthersee. It is one of 15

international schools in Austria and

one of 4,000 learning institutions worldwide, offering

the International Baccalaureate Program

(IB), an educational program globally designed

to set standards for students around the world.

It provides a holistic, student oriented learning

approach with English as a primary teaching

language. The young school yet maintains only

ten selected classes with around 215 pupils of

thirty nationalities. In order to keep the balance

between Austrian and international students, for

each admission, several spaces are reserved for

international students only. The rather small but

very qualified teaching staff is also multicultural

as the school is currently accommodating personnel

from all around the globe.

The private institution includes a primary and

a high school with the prospect of an internationally

recognized IB graduation at the 12th grade.

The curriculum orientates on international

standards and is influenced by the common Austrian

syllabus as well as Christian values. Graduates

receive fundamental knowledge in language

and literature, language acquisition, individuals

and societies, sciences and mathematics, and

arts. Apart from the usual classes, numerous

optional extra curriculum activities are offered

to the students, including sports and art classes

like soccer and piano, but also mother tongue lessons,

a refugee service outreach program, and an

environment club, or rather exceptional lectures

like Scottish dancing and golf. Environmental

awareness is of utmost importance to the school

faculty and therefore a great number of outdoor

excursions are provided, including fieldtrips to

farms, different hikes, a geology club as well as

their own scouting group.

These outdoor activities prepare the children

for the future and help them apply their theoretical

knowledge in the real world. As Monika Kirchner,

co-founder and Chairwoman of the ISC, puts

it: ”Students need to learn how to cope with the

challenges of our modern society, also the small

ones, such as the proper handling of computers.”

Ensuring that every student meets his or her

full intellectual potential is naturally among

the school’s first priorities. Therefore, personal,

social and physical education is also part of the

ISC’s agenda in order to protect and support its

students’ mental and emotional health. Among

others, students are encouraged and motivated

through the rightly prepared learning atmosphere,

as well as a freshly and healthy served

lunch on a daily basis. There is no access to junk

food or soft drinks around the school area.

The ISC is a good example for a school open to

time changes that equips children with the necessary

skills to make their way through life. •

Water rafting is just one of the

many available outdoor activities

CONTACT

INTERNATIONAL

SCHOOL CARINTHIA

Rosentaler Straße 15

9220 Velden am

Wörthersee

Austria

www.isc.ac.at

SOCIETY 2_2017 | 53


BILDUNG

SACRÉ-COEUR

Die Schülerinnen und Schüler des

Sacré-Coeur auf dem Campus

Tradition, Vielfalt

und Qualität

Das Gymnasium Sacré Coeur versteht sich als

traditionelles, leistungsförderndes, katholisches

Privatgymnasium, das seine Schüler international

und weltoffen erzieht.

INFO

Sacré-Coeur-Gymnasium

Das Sacré-Coeur-Gymnasium

ist ein privates Gymnasium,

das von der Schulstiftung

der Erzdiözese Wien

betrieben wird. Derzeit

besuchen 720 Schüler das

Gymnasium und werden von

85 Lehrern betreut. Die Leitung

der Schule hat derzeit

Dr. Reinhard Hallwirth inne.

www.sacre-coeur.at

Facebook: Gymnasium

Sacré Coeur Vienna

Das Gymnasium in Wien ist Teil des

Netzwerks der Sacré-Coeur-Schulen,

das in mehr als 30 Ländern

auf allen fünf Kontinenten Bildungsinstitutionen

betreibt. Alle

diese 130 Schulen werden nach dem Prinzip der

Sacré-Coeur-Erziehungsziele Glauben, Wachstum,

Gemeinschaft, Verantwortung und Intellekt geleitet.

Zusätzliche Verbindungen entstehen durch

gemeinsame Projekte, Besuche und Schüleraustauschprogramme.

Internationalität findet sich

stark verwurzelt im Schulalltag wieder, da 40 Nationen

am Gymnasium vertreten sind. Durch die

Internationalität liegt der Fokus auf dem Erlernen

von Sprachen. Englisch, Latein, Französisch,

Spanisch, Italienisch, Mandarin-Chinesisch und

Russisch werden am Sacré-Coeur-Gymnasium gelehrt.

Zusätzlich wird eine Europaklasse mit Arbeitssprache

Englisch (Dual Language Program)

in jedem Jahrgang gebildet. Daneben wird ein naturwissenschaftlicher

Schwerpunkt angeboten, in

dem anwendungsorientierte naturwissenschaftliche

Übungen in den Fächern Biologie, Physik

und Chemie forciert werden. Wien hat eine lange

Tradition in Theater und Musik, die sich auch im

Sacré-Coeur-Gymnasium wiederfindet. Es gibt renommierte

Chor-und Theatergruppen, sowie Instrumentalunterricht.

In dem schuleigenen Park

werden verschiedenste Sportarten angeboten,

wie Frisbee, Tanz, Ballspiele, Volleyball, Fußball

und Bouldern. Neben dem regulären Unterricht

gibt es Sport-und Projektwochen, sowie soziale

Projekte. Zum Beispiel das Projekt „Compassion –

Soziale Verantwortung lernen“, bei dem Schüler

der 7. Klassen zwei Wochen in einer sozialen Einrichtung

mitarbeiten. In den vergangenen Jahren

hatte die Schule nicht nur einen Höchststand an

Schülern erreicht, sondern auch einige Auszeichnungen

und Platzierungen bei Wettbewerben im

sprachlichen, naturwissenschaftlichen und sportlichen

Bereich.


Fotos: sacreé coeur

54 | SOCIETY 2_2017


Academic excellence

meets passion

BILDUNG

AMADEUS INTERNATIONAL SCHOOL

AMADEUS International School Vienna (AV) provides

a unique blend of rigorous academics, innovative music

and arts education, and a culturally diverse experience

enhanced by optional boarding in superior facilities.

Students have the opportunity to

explore and develop their talents

through music and arts classes

INFO

ACADEMY CONCERTS

AV GALA

Saturday, 24 February

Musikverein |1010 Wien

Fotos: amadeus international school


IB School

AV’s educational programme for children

aged 3-18 (Early Years - Grade 12) is based on the

International Baccalaureate (IB). The IB is world

renowned for its high academic standards, commitment

to international mindedness and focus

on developing skills that will prepare students

for success in future educational endeavours.

AV’s comprehensive IB curriculum has a clear

framework of objectives and values supporting its

educational philosophy – a philosophy that aims

to develop inquiring, knowledgeable and caring

young thinkers who help to create a better and

more peaceful world through intercultural understanding

and respect.


Music and Arts

Following the principle that every student has

a hidden talent, AV’s core curriculum provides a

solid foundation in the Arts that allows students

to develop their interests and explore their talents

in the areas of music, art, drama and dance. Students

who would like to specialize in their area of

interest can enroll in the AV Music and Arts Academy

alongside their academic studies to work with

Creativity is

the key to

successful

learning

distinguished instructors to hone their skills and

grow as individuals. The Academy empowers students

to carve out a unique path of advancement

from the beginner to the professional level and

to become deeply proficient at their instrument

through intense study, practice, and performance.

Students also have several performance opportunities

both locally and internationally to

showcase their talents. A few of the celebrated annual

AV events include the “Gala Concert” at the

Musikverein which presents an impressive array

of top class soloists and ensembles; the “International

Dance Festival” where the entire student

body comprising 47 different nationalities puts on

a variety of traditional and modern dance performances;

the “Winter Wonderland Charity Event”

providing art displays and music, dance and drama

performances; and “The Big Sing” event in Bratislava

that connects international schools’ junior

choirs from all around Europe.

Originality is something wonderful, and a

gift for later in life. Chris Greulich, Head of the

School, takes pride in AV providing a stimulating

learning environment and likes to emphasise to

his students that “the creative thinker is best prepared

for the future”.


Rittenburg Lockenhaus

Sunday, 17 June

Günser Str. 5|Lockenhaus

AV Circle of Friends

Thursday, 28 June

Türkenstr. 19 |1090 Wien

To purchase tickets contact:

info@amadeus-vienna.com

Please mention SOCIETY to

receive a 5 EUR discount!

CONTACT

AMADEUS

International

School Vienna

For further information or to

schedule a visit please contact:

AV School Office

Bastiengasse 36 – 38

1180 Vienna

+43 1 470 30 37 00

info@amadeus-vienna.com

www.amadeus-vienna.com

AV OPEN HOUSE

Wednesday, 14 March

8:30 – 15:00

SOCIETY 2_2017 | 55


BILDUNG

INTERNATIONALE SCHULEN

Internationale Schulen in Österreich

Eine ausgewählte Übersicht des Angebotes

Eine international anerkannte Ausbildung wird immer wichtiger.

Momentan gibt es 37 internationale Schulen in Österreich.

n Linz International School Auhof (LISA-Schulzweig)

Linz

www.auhof.eduhi.at

n E.V.A. Volksschule Harbach

Linz

www.vsharbach.at

n American International School Salzburg

Salzburg

www.ais-salzburg.at

n St. Gilgen International School

St. Gilgen/Salzburg

www.stgis.at

n Praxisvolksschule Salzburg

Salzburg

http://schule.salzburg.at/praxisvs-salzburg/klassen/international-class/index.html

n American International School

Wien

www.ais.at

n Vienna International School

Wien

www.vis.ac.at

n Danube International School

Wien

www.danubeschool.at/

n International Christian School Vienna

Wien

www.icsv.at

n Japanische Schule

Wien

www.japaneseschool.at

n Komensky Schulverein

Wien

www.komensky.at

n Schwedische Schule Wien

Wien

www.svenskaskolan.at

n Lycee Francais de Vienne

Wien

www.lyceefrancais.at

n Europäische Mittelschule

Wien

www.emsneustiftgasse.at

n Vienna Elementary School

Wien

www.vienna-elementary-school.at

n Junior High School for Science, Arts and Information

Technology (Carlbergergasse)

Wien

Im Campus der Amadeus

International School

www.juniorhighschool.at

n Mayflower Christian Academy

Wien

www.mayflower-christian-academy.at

n Graz International Bilingual School (GIBS)

Graz

www.gibs.at

n Internationale Volksschule ab Schuljahr 2012/2013

Graz

n International School Rheintal

Buchs/Schweiz

www.isr.ch

n International School Carinthia (ISC)

Villach

www.cic-network.at

n International School St. Pölten

St. Pölten/NÖ

www.international-school.at

n Lower Austria International School (LAIS)

St. Pölten/NÖ

www.borglsp-stpoelten.ac.at

n BG/BRG Klosterneuburg

Klosterneuburg/NÖ

www.bgklosterneuburg.ac.at

n Innsbruck Elementary School

Innsbruck/Tirol

www.innsbruck-elementary-school.tsn.at

n Cole Private School

Innsbruck/Tirol

www.cole.at

n The Children‘s House - Vienna Montessori Kindergarten

Wien

www.montessori-vienna.at/

n Privatkindergarten Schmetterling

Wien

www.schmetterling.at/de/privatkindergarten

n Arche Noah

Wien

http://kindergartenarchenoah.at

n Kinderoase Weimar

Wien

www.kinderoase-weimar.at

n United Children Wien

www.unitedchildren.at

n The International Montessori Preschool

Wien

www.montessori-preschool-vienna.com

n International Private Children House

Wien

http://privat-kindergarten.at

n Vienna English Preschool

Wien

www.viennaenglishpreschool.com

n Amadeus International School of Vienna

Wien

https://amadeus-vienna.com

n Die Erste Private Polnische Schule

Wien

http://uczymypolskiego.at

n Anton Bruckner International School

Linz

www.lisa-junior.at

Fotos: amadeus international school

56 | SOCIETY 2_2017


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THEMENSERIE

WOMEN AMBASSADORS

Women

Ambassadors

An increasing number of Ambassadors is female – at the moment,

there are 31 accredited to Austria. In this feature, we start with six

Ambassadors, focussing on the challenges of being a career woman.

Khojesta Fana Ebrahimkhel

Ambassador of Afghanistan

Vesna Cvjetkovic

Ambassador of Croatia

Nicole Roberton

Ambassador of New Zealand

58 | SOCIETY 2_2017


THEMENSERIE

WOMEN AMBASSADORS

Heidi Hulan

Ambassador of Canada

Vivian Nwunaku Okeke

Ambassador of Nigeria

Lourdes Victoria-Kruse

Ambassador of the Dominican Republic

SOCIETY 2_2017 | 59


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW AFGHANISTAN

„Afghanistan has made

great progress since 2001“

SOCIETY met with H.E. Khojesta Fana Ebrahimkhel,

Ambassador of the Islamic Republic of Afghanistan,

and spoke with her about her previous career and the

situation of women in Afghanistan.

Gerti Tauchhammer

meeting with H.E.

Khojesta Fana

Ebrahimkhel at Villa Flora

Before you came to Vienna,

you served as Counsellor

at the Afghan Embassy in

Washington, D.C., where

you also acted as Chargé

d’Affaires a.i., as well as

Director-General of the Office of Human

Rights and Women’s International

Affairs. Did you get experiences in this

time, which influence your current diplomatic

activity?

I have always sought to emphasize the

primacy of human rights and I can say

that my family and my social relationships

are based on the conviction that

we all are one interconnected humanity,

manifested also in the beautiful diversity

we witness across our societies. When I

was away from Afghanistan, I have progressed

personally and gained valuable

knowledge on the advancement of societies.

I am familiar with the administrative

culture of striving and working and I

am prepared to tackle my tasks each and

every day with determination and hope. I

seek to disregard narrow-mindedness and

silo-thinking, but to learn from the big

thinkers and the bridge builders between

the different thoughts and desires as well

as the rights of Afghans and the ideas of

international communities. I have always

wanted to be part of the proud body of Afghans

who walk forward without fear to

advance Afghan society and human society

at large. I served with pride and sincerity

for more than thirteen years as Deputy

Fotos: Society/pobaschnig

60 | SOCIETY 2_2017


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW AFGHANISTAN

Chief of Staff, Chief of staff, Counsellor, Chargé

d’Affaires of the Afghan Embassy in Washington

D.C., and then as Director General of the Human

Rights and Women’s International Affairs Department

at the Ministry of Foreign Affairs of Afghanistan.

I am grateful to have four great children and

a supportive husband.

I believe that when we take our jobs seriously

and invest all we got then we are able to shape the

position to the same extent as vice versa the post

influences our conduct and thinking. The more

recent positions I held over the past years had a

major impact on my life as I have been given the

opportunity to contribute to the improvement of

the situation of my fellow Afghan citizens. When

provided with such a unique opportunity, what

you have to do is to pay it forward.

This is your first post as an Ambassador –

what are your plans for your time in Austria and

what are your priorities?

It is an incredible honor for me to serve as

the first female Afghan Ambassador to Austria,

which is one of the most important diplomatic

representations of Afghanistan – given our excellent

bilateral relations with Austria and the fact

that Vienna hosts one of the three regional UN

headquarters and the OSCE Secretariat. I am determined

to act as a bridge builder between our

two nations and I believe that there are great opportunities

to further strengthen our bilateral

relationships. Our mutual cooperation is deeply

rooted and guided by the same ideals and shared

goals of democracy, pluralism, human rights and

the rule of law. Thematic priorities shall include

the provision of vocational training; scholarships

and fellowships; technical assistance and capacity

building programmes and projects for Afghan

stakeholders in addressing crime and terrorism,

democratization, economic development, women

empowerment and gender equality; and to actively

advocate for trade facilitation and foreign

investments in Afghanistan.

You are the founder of the Afghan Women

Diplomats’ Association – what can you tell us

about this foundation? What is the percentage

of female Ambassadors in the Ministry of Foreign

Affairs in Afghanistan?

The foundation was established to create a network

for female diplomats and a platform where

we can exchange our experience, our concerns

and our ideas for strengthening the role of women

in Afghanistan. Out of currently 42 Afghan Ambassadors,

we have four female Ambassadors: aside

from Vienna also in Geneva, Jakarta and Oslo, as

well as a female Consul-General in Toronto. Article

22 of the Afghan Constitution stipulates that

“Any kind of discrimination and distinction between

citizens of Afghanistan shall be forbidden.

The citizens of Afghanistan have equal rights and

duties before the law”. It is our goal to contribute

to the implementation of this and other articles

»As long as I

am president,

women’s rights

will be

protected.

«

President

Ashraf

Ghani

CURRICULUM

VITAE

Ambassador Khojesta

Fana Ebrahimkhel is married

and has four children.

She started her diplomatic

career in the Ministry of

Foreign Affairs in 2006,

first as Deputy Chief of

Staff, then as Chief of Staff

and Advisor to the Minister.

She later served as

Counsellor at the Afghan

Embassy in Washington,

D.C., where she also acted

as Chargé d’Affaires a.i., as

well as Director-General of

the Office of Human Rights

and Women’s International

Affairs. She also founded

the Afghan Women Diplomats’

Association. Prior

to her diplomatic career,

Ambassador Ebrahimkhel

worked as an attorney in

the office of the Attorney-

General in Kabul, as a

crime investigator in the

Ministry of Foreign Affairs

in Kabul, and – later, in

Germany – campaigned as

a social activist for Afghan

refugees and for women’s

rights, actively participated

in the German-Afghan

Association, the German

Lawyers’ Association, and

Germany’s International

Women’s Club, while acting

as a lecturer and panelist,

and published articles

on women’s rights.

of the Constitution. Since the end of 2001, Afghan

women have made great strides in retaking their

active roles across all spheres of our society. Many

Afghan women already took leading parts in our

society and we intend to inspire others to follow.

What can you tell us about the situation of

women in Afghanistan? Are there any projects

from the government regarding the self-empowerment

of women?

Afghanistan has made great progress since

2001. Today we are a democracy and our people

are eager to live in a modern, prosperous and

peaceful country. In September 2014, our country

completed the first successful democratic transition

in its history. The progress in all areas, especially

in the area of women’s rights, show that

we have planted the seeds of hope for the future.

Women empowerment is a priority for the Government

of Afghanistan and we stand committed

to promoting and protecting human rights and

especially women’s rights. I would like to encourage

everyone to regard Afghan women as inspiring

survivors and agents of peace and change,

and not as hopeless victims. The Government of

Afghanistan recognizes sustainable peace and

security as the key priorities and we realize that

they can only be achieved through a participatory

process where both men and women take active

roles. In order to realize and implement these

priorities, Afghanistan has developed its first National

Action Plan on Women, Peace and Security,

in June 2015. As the National Focal Point, I

was leading this initiative, which is now guided

by the Director General of the Human Rights Department

of the Ministry of Foreign Affairs. We

are one of a few countries in our region with a

National Action Plan to implement the UNSCR

1325. Participation of women in decision making

processes related to peace and security and

the protection and prevention of Afghan women

from violence and conflict as well as their selfempowerment

are essential in building a peaceful

and developed Afghanistan. My country has

also developed other legislation for women’s economic

empowerment, coordinated by the Ministry

of Women’s Affairs of Afghanistan, including

the National Action Plan for Women’s Economic

Empowerment. Furthermore, our honorable First

Lady plays an excellent and active role in advancing

women’s economic empowerment and health

care rights. As I have mentioned earlier: Afghan

women have made incredible achievements over

the past 16 years. Women now hold 28 percent of

the seats in the parliament, we have several female

Ministers and the Afghan Independent Human

Rights Commission is led by a woman. Yet,

so much more has to be done to improve the lives

of all Afghan women and to empower them, in all

areas of the country. The National Unity Government

has made women’s rights a priority. President

Ghani declared: “As long as I am president,

women’s rights will be protected”. •

SOCIETY 2_2017 | 61


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW DOMINIKANISCHE REPUBLIK

„Frauen müssen vieles

miteinander kombinieren“

SOCIETY sprach mit I.E. Lourdes Victoria-Kruse, Botschafterin

der Dominikanischen Republik, über die Vereinbarkeit von Familie

und Beruf und das Engagement für Sportvereine.

Fotos: Society/pobaschnig, Botschaft der dom.rep.

62 | SOCIETY 2_2017


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW DOMINIKANISCHE REPUBLIK

Seit wann sind Sie in Wien? Was haben

Sie sich für Ihren Dienst hier in Wien

vorgenommen?

Ich bin seit sechs Jahren in Österreich.

Davor war ich in Deutschland und

in Indien. Zuerst war ich als Gesandte-

Botschaftsrätin in Wien tätig. Am 4. Juli diesen Jahres

wurde ich zur Botschafterin in Österreich und

zur Ständigen Vertreterin der Dominikanischen

Republik bei den Internationalen Organisationen

in Wien akkreditiert. Ich habe natürlich viele Pläne

und möchte die Zeit hier effektiv nutzen. Wichtig

ist mir, die diplomatischen Beziehungen und den

Austausch mit Österreich weiter zu vertiefen. Einen

Schwerpunkt möchte ich auf den Bereich Bildung

legen. Dieses Thema ist auch unserem Präsidenten

S.E. Danilo Medina Sánchez ein großes Anliegen.

Es ist für uns von großer Bedeutung, die Beziehungen

zwischen Universitäten der Dominikanischen

Republik und Österreich zu festigen, um Chancen

einer breiteren Sicht auf die Welt und die Möglichkeit,

neue Freundschaften zwischen Studierenden

beider Länder zu schließen, zu bieten.

Des Weiteren hat der Bereich Wirtschaft große

Bedeutung. Ich möchte mich besonders um potentielle

Investitionen in der Dominikanischen

Republik kümmern. Die Dominikanische Republik

ist ein wichtiger Partner von Österreich in der

Karibik und es existieren viele Möglichkeiten für

die Erweiterung des wirtschaftlichen Austauschs

zwischen beiden Ländern. Die Themen des Technologietransfers

in Bereichen wie erneuerbare

Energie oder Abfall- und Abwasserverwertung

sind dank der Förderungen, welche die Dominikanische

Republik für diese Investitionen anbietet,

von besonderem Interesse.

Ich möchte unterstreichen, dass der Tourismus

ebenfalls ein wichtiges Thema für uns ist. Es liegt

in unserem Interesse zu zeigen, dass die Dominikanische

Republik weit mehr zu bieten hat als

„nur“ Strände. In der Dominikanischen Republik

befinden sich die sogenannten „Alpen der Karibik“.

Santo Domingo ist die erste Hauptstadt der

Neuen Welt und beherbergt somit die ersten Monumente,

die ersten Behörden, die erste Universität

und die erste Kathedrale Lateinamerikas. Der

Anteil an österreichischen Touristen ist übrigens

sehr hoch, auch zeichnet es uns aus, dass die Österreicher

wiederholend zu uns auf Urlaub fahren.

Wenn man Berlin und Wien miteinander

vergleicht – gibt es Dinge, die Sie an Wien mehr

schätzen?

Die Zeit als Diplomatin, die ich in Berlin und

bislang in Wien verbracht habe, war für mich

hervorragend. Einer Lateinamerikanerin kann es

zu Beginn so vorkommen, als gäbe es zwischen

Berlin und Wien keine großen Unterschiede,

aber jede Stadt hat ihren eigenen Charme. Wien

ist aufgrund seiner Nähe zu anderen Städten aus

Zentral- und Osteuropa sowie seines internationalen

Charakters eine besondere Stadt. Wien, bekannt

als die Hauptstadt der Musik, ist außerdem

»Die Dominikanische

Republik

ist ein

wichtiger Partner

von Österreich

in der

Karibik.

«

Lourdes Gisela

Antonia

Victoria- Kruse

CURRICULUM

VITAE

Lourdes Gisela Antonia

Victoria-Kruse wurde

1955 in Santo Domingo,

Dominikanische Republik,

geboren. Von 2004 bis

2010 war sie als Gesandte-

Botschaftsrätin in der

Botschaft der Dominikanischen

Republik in

Deutschland tätig. Von

2010 bis 2011 hatte sie die

Position der Gesandten-

Botschaftsrätin in der

Botschaft der Dominikanischen

Republik in Indien

inne. Seit 2011 war sie als

Gesandte-Botschaftsrätin

in der Botschaft der

Dominikanischen Republik

in Österreich, seit Juli

2017 hat sie das Amt der

Botschafterin in Österreich

inne und wurde zur

Ständigen Vertreterin der

Dominikanischen Republik

zu den Internationalen

Organisationen in Wien

ernannt.

der Hauptsitz vieler wichtiger multilateraler Organisationen

innerhalb des Systems der Vereinten

Nationen. All dies macht Wien zu einem sehr

interessanten Sitz für die diplomatische Tätigkeit,

wo wir uns mit diversen aktuellen Themen

auseinandersetzen können. Der multilaterale Bereich

ist für mich eine neue Erfahrung..

Sind Sie verheiratet und haben Sie Kinder?

Glauben Sie, dass es für eine weibliche Botschafterin

schwieriger ist, Beruf und Familie miteinander

zu verbinden als für einen Mann?

Ja, ich bin verheiratet und habe drei Kinder

und drei Enkelkinder. Mein jüngster Sohn ist 24

Jahre alt und ja, sicher: Wir Frauen müssen unser

ganzes Leben lang vieles miteinander kombinieren.

Da mein Mann und meine Kinder in Berlin

und Frankfurt leben, ist das „Pendeln“ ein wichtiger

Teil unseres Familienlebens, aber dank dem

Verständnis und der Unterstützung meiner Familie

kann ich mich voll und ganz der Rolle der

Botschafterin widmen.

Wie sehen Sie die Situation von Frauen in der

Dominikanischen Republik?

Ich denke, dass sich für Frauen in den letzten

Jahren viel zum Positiven hin verändert hat. In

puncto Gleichberechtigung, steht unser Land recht

gut da – ich sehe die Situation von Frauen also nicht

so kritisch, wie es vielleicht in anderen Ländern der

Fall ist, aber natürlich muss man weiterhin am Ball

bleiben, was die Rechte von Frauen betrifft.

Was können Sie uns über die dominikanische

Community hier in Wien erzählen?

Wir sind um die 4.000 Dominikaner und haben

somit nach Brasilien die größte lateinamerikanische

Community in Österreich. Die Dominikaner

leben hauptsächlich in Wien, Tirol,

Vorarlberg, Graz und in Linz. Viele haben sich in

Vereinen zusammengetan. Man muss hervorheben,

dass sich die Dominikaner oft in Sportvereinen

– besonders in den Bereichen Basketball

und Baseball – zusammentun, aber keine Sportstätten

haben, wo sie trainieren können. Baseball

und Basketball sind unsere Nationalsportarten,

die wir so fördern möchten.


SOCIETY 2_2017 | 63


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW CANADA

„At the end of the day,

you are still a mum“

SOCIETY spoke with H.E. Heidi Hulan about the role

of female ambassadors and the gender parity in the

Canadian government.

You are the permanent

representative of Canada

to Austria, Slovakia and

the International Organizations

in Vienna and are

the mother of a four year

old daughter. How do you combine these

very different roles?

As you can imagine I have been thinking

a great deal lately about these different

roles of being a mother as well as

Ambassador. The reality is that being a

working parent – whatever your profession

– is challenging, period. This is true

for both men and women: nowadays,

my male colleagues increasingly have as

many home duties as my female ones.

Happily, in policy terms national governments

including Canada’s are starting to

catch up to this reality. In my country,

we benefit both from generous maternity

leave and six months paternity leave for

the fathers. The latter is critical for women,

because it has begun to normalize pa-

Fotos: Society/pobaschnig

64 | SOCIETY 2_2017


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW CANADA

rental leave for professional men, which in turn

reduces the pressure on women to bear the full

responsibility for the pre-school years.

Of course it is no secret that diplomatic families

face very particular challenges. You travel a

lot, and your children have to accustom themselves

to new environments at regular intervals.

In that context, it is important to find a way to

center your family. For me this means always

trying my best to be home in time to bathe my

daughter and put her to bed. Like many women in

the workforce, I go to some lengths to make that

happen. For example, I often get up at 5:30 to get

an hour of work done before my daughter wakes.

I minimize the number of working lunches I accept

in favour of a quick sandwich at my desk.

And I am usually the first to leave evening receptions.

By organizing my day in that way I find I

can do the work and still be present in my family’s

life. And that is a priority, because although it

is an immense privilege working as Ambassador,

at the end of the day, you are still a mum, and you

cannot let the swirl of diplomatic life cause you to

lose sight of that.

In 2015 Canada had, for the first time in the

country‘s history, a cabinet with an equal number

of women and men. Do you see Canada as a

role model for gender equality?

Let me start by saying that for me it has always

been a great personal honor to represent

Canada. But that moment two years ago when

Canada’s current cabinet was sworn in was one

of the proudest moments in my career and as a

Canadian. Canada is a diverse country and it is

»The reality is that being a

working parent –whatever

your profession– is

challenging, period.

«

H.E. Heidi

Hulan speaking

with Tanja

Tauchhammer

»Canada is a

diverse country

and it is fitting

that their

government

reflects that

diversity.

«

Heidi

Hulan

CURRICULUM

VITAE

Heidi Alberta Hulan BA

Joint Hons [Philosophy &

Political Science] McGill

University) joined the

Department of Foreign

Affairs and International

Trade in 1996. At Headquarters,

she has worked

in a variety of assignments

including Policy Advisor

to the Foreign Minister,

Deputy Director of the

International Commission

on Intervention and State

Sovereignty, Director of

the Peacebuilding and

Human Security Division,

Director Non-Proliferation

and Disarmament Division,

Director General Non-

Proliferation and Security

Threat Reduction, and

most recently as Director

General, International

Security Policy. Overseas,

she has served as Minister

Counsellor and Head of

Political Section at Canada’s

Permanent Mission to

the UN in New York and

was Deputy Permanent

Representative of Canada

to NATO from 2010-2013.

She is a past recipient of

both the Minister’s Citation

for Foreign Policy Excellence

and the Deputy Minister’s

Award of Excellence.

Ms. Hulan is married to

David Slinn, and they have

one child, Sophie.

fitting that their government reflects that diversity.

I’m pleased to say we are also increasingly at

parity between women and men in our Ambassadorial

assignments. We don‘t think about it in

the terms of quota. I would rather say that the

caliber of women in the Canadian work force is

extremely high and we want to make sure that

this is reflected in who we send abroad.

It is of course for others to say whether Canada

is a role model. What I would say is this: in

Canada we are very conscious that the message

you send abroad is not just defined by what you

say, but also by who you are. And what we are,

increasingly, is a government that is diverse and

has an equal number of men and women at the

highest levels. That is a powerful message. But it

is not just about values. We live in a highly competitive

knowledge-based economy and in knowledge

based economies, you simply cannot afford

to leave fifty percent of the ingenuity and energy

of your population on the sidelines. In this sense

gender equality is also a driver of prosperity.

At the moment, there are 31 female ambassadors

in Austria. What do you think are the

advantages of appointing a woman as head of

mission? Or do you think there is no difference

at all?

I don‘t think there is a particular style for

women and men. Obviously being very visibly

competent in your job is the best thing that women

can do for the general perception of women in

the workforce.

The other thing that is important is for women

to continue making inroads into fields traditionally

dominated by men. I am the Canadian representative

on the Board of Governors at the IAEA,

a field in which women are generally underrepresented.

When I started working in the security

sector 20 years ago, I was often one of the few

women around a table. And there is little doubt

that in the eyes of some, you suffer an immediate

credibility gap as a woman in that environment.

But what I have always noticed is, that what you

might lose in credibility you almost always make

up for in visibility. And since so much of a diplomat’s

early task is to be recognized and stand

out from the crowd, being a woman can be a big

advantage.

In the meantime, there is very happily a paradigm

shift underway: nowadays you see a lot of

women in their mid-forties as Ambassadors nowadays.

That barrier has been well and truly broken.

For my part, I plan to be a gender champion by

being visible, by mastering my brief, by shaking

perceptions of what women can and cannot do. But

I also plan to be a gender champion by modelling

good behaviour within my Embassy: by promoting

work life balance, and not just for the women. Because

at the end of the day, if women are to succeed

professionally it is because both mothers and

fathers are given the scope to be both professionals

and parents at the same time.


SOCIETY 2_2017 | 65


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW KROATIEN

„Ich kann mir mein

Leben ohne Kultur nicht

vorstellen“

SOCIETY sprach mit I.E. Vesna Cvjetkovic, Botschafterin von

Kroatien, über das „Kulturjahr Österreich-Kroatien 2017“ und

die engen Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern.

2017 ist das „Kulturjahr Österreich-Kroatien“

und unter

dem Motto „Gemeinsam Kultur

erleben“ standen über

100 hochklassige Veranstaltungen

auf dem Programm

— was können Sie uns darüber erzählen?

Gleich am Anfang möchte ich hervorheben,

dass das vom Bundesministerium

für Europa, Integration und Äußeres initiierte

Projekt der kulturellen Zusammenarbeit

„Kulturjahr Österreich-Kroatien

2017“ sowohl in Österreich als auch in

Kroatien stattfindet. Bis jetzt haben wir

allein in Österreich rund 60 Veranstaltungen

gehabt. Die kroatische Botschaft war

an all diesen Veranstaltungen entweder

als Hauptveranstalter, Co-Veranstalter

oder Unterstützer beteiligt, so dass ich

mich bemüht habe, auch persönlich immer

mit dabei zu sein. Die Räumlichkeiten

der kroatischen Botschaft waren außerdem

der Ort vieler Veranstaltungen

im Rahmen des Kulturjahrs. Wir haben in

unseren Räumlichkeiten Vorträge, Lesungen,

Konzerte, kleinere Theatervorstellungen

bis hin zu Symposien und Frauennetz-

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig, Bubu Dujmic/look

66 | SOCIETY 2_2017


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW KROATIEN

werktreffen organisiert. Die Idee dahinter war, die

schönen Räume der kroatischen Botschaft auch

auf diese Art und Weise dem kultur- und kunstinteressierten

Publikum zu öffnen. Das Haus,

das von Otto Wagner erbaut wurde und in dem

er gelebt und gearbeitet hat, ist ein wichtiger Teil

der österreichischen Kunstgeschichte. Und da finden

wir wieder Verbindungen zu Kroatien, auch

wenn nur indirekt. Otto Wagner hatte nämlich

einen wesentlichen Einfluss auf einige bedeutende

kroatische bildende Künstler und Architekten,

von denen manche auch seine Schüler waren. Wir

schätzen uns glücklich, in so einem geschichtsträchtigen

Gebäude untergebracht werden zu

können. Die Botschaft wird dadurch zu einem

wichtigen Treffpunkt für Kultur, Öffentlichkeit

und Diplomatie, was mich besonders freut, weil

ich fest überzeugt bin, dass sich die guten und

kreativen Schwingungen der kulturellen Zusammenarbeit

auf alle Gebiete der Kooperation übertragen.

Vor Ihrem Eintritt in die Diplomatie, hatten

Sie den Lehrstuhl für Literaturtheorie und klassische

Philologie der Philosophischen Fakultät

Zagreb inne. Außerdem waren Sie Leiterin des

Archivs und Museums des Kroatischen Nationaltheaters

Zagreb – Sie haben, biografisch gesehen,

einen Interessensschwerpunkt im kulturellen

Bereich – ist Kultur nach wie vor ein

wichtiger Teil in Ihrem Leben?

Ich kann mir mein Leben ohne Kultur nicht

vorstellen, ebenso ist meine diplomatische Tätigkeit

ohne meinen Einsatz für Kultur und kulturelle

Zusammenarbeit mit dem Empfängerland

nur schwer möglich. Ich bin fest überzeugt, dass

Kultur in der Diplomatie eine immer wichtigere

Rolle spielen wird. Vor allem in der heutigen turbulenten

Welt, wo die Politik keine Antworten

finden kann, kann Kultur helfen, Verständnis

und Akzeptanz zu schaffen. Dass Kultur verbindet

und Brücken bauen kann, ist keineswegs nur

eine Floskel. Jeder kulturelle Austausch bringt,

außer geistiger Bereicherung, auch viele Freundschaften,

viele positive Erinnerungen und weitere

Vernetzungen, die dann unsere Wahrnehmung

und unser Gesamtbild eines Landes, eines

Volkes und einer Kultur beeinflussen.

CURRICULUM

VITAE

DDr. Vesna Cvjetkovic

wurde 1954 in Dubrovnik,

Kroatien geboren. Sie ist

verheiratet und hat einen

Sohn. Von 2012 bis 2015

war sie Generalsekretärin

des Ministeriums für auswärtige

und europäische

Angelegenheiten. 2008 bis

2012 war sie Botschafterin

der Republik Kroatien in

der Hellenischen Republik

Griechenland, Botschafterin

der Republik Kroatien in

Georgien mit dem Sitz in

Athen und Botschafterin

der Republik Kroatien in

Armenien mit dem Sitz

in Athen. In den Jahren

2003 bis 2008 war sie

Botschafterin der Republik

Kroatien in der Bundesrepublik

Deutschland.

Von 2000 bis 2003 hatte sie

die Funktion der Stellvertretenden

Außenministerin

inne. Als Assistentin, wissenschaftliche

Assistentin,

Universitätsdozentin der

Philosophischen Fakultät

der Universität Zagreb arbeitete

sie von 1985 bis 2000.

Davor war sie drei Jahre

lang Höhere Lehrende am

Lehrstuhl für Literaturtheorie

an der Philosophischen

Fakultät der Universität Zagreb.

Von 1980 bis 1985 war

sie Leiterin des Archivs und

Museums des Kroatischen

Nationaltheaters Zagreb.

»Ich bin fest

überzeugt, dass

Kultur in der

Diplomatie eine

immer wichtigere

Rolle

spielen wird.

Dass Kultur

verbindet und

Brücken bauen

kann, ist keineswegs

nur

eine Floskel.«

Frauen-Netzwerktreffen im

Oktober 2017 in der Botschaft

der Republik Kroatien

Was können Sie generell zu den künstlerischen

und kulturellen Beziehungen zwischen

Österreich und Kroatien sagen?

Das Belvedere zeigt deutlich, wie stark die

kulturellen Verflechtungen und gemeinsamen

Einflüsse sind. Das ist auch nicht verwunderlich,

wenn man bedenkt, dass viele Künstler in Wien

ausgebildet wurden, oder auch hier tätig waren,

bevor sie nach Kroatien zurückkehrten. Es gibt

also eine Kontinuität der kulturellen Beziehungen,

auf denen wir heute gut aufbauen können.

Das Kulturjahr hat in diesem Sinne eine neue

Dynamik gebracht. Kroatische Kunst wurde noch

sichtbarer und präsenter in ganz Österreich. Beispielsweise

waren viele von der Kunst der bereits

verstorbenen Nasta Rojc begeistert. Ebenso war

die kroatische Komponistin Dora Pejačević mehrfach

im Rahmen des Musikprogramms vertreten.

Die literarischen Salons in der kroatischen

Botschaft waren vorwiegend den kroatischen

Schriftstellerinnen und Dichterinnen gewidmet.

Menschen mit kroatischem Hintergrund bilden

die fünftgrößte Gruppe an ausländischen

Staatsbürgern in Österreich. Ist die kroatische

Community in Österreich gut miteinander vernetzt?

Es gibt mehr als 62.000 Menschen mit kroatischem

Hintergrund in Österreich, die in über

50 Vereinen und katholischen Missionen organisiert

sind. Die Kroaten in Österreich sind in der

Regel gut integriert. Sie versammeln sich aber

gern in unterschiedlichen Vereinen. So haben

wir nicht nur Kultur- und Sportvereine, sondern

auch Unternehmervereine, Vereine von Rechtsanwälten

etc. Durch die gute Integration und

Vernetzung tragen diese Vereine wesentlich zur

Stärkung der österreichisch-kroatischen Beziehungen

bei, in dem sie sehr gut mit österreichischen

Institutionen und anderen Organisationen

zusammenarbeiten. In diesem Jahr wurde so die

Österreichisch-Kroatische Gesellschaft von der

Dachorganisation sämtlicher österreichisch-ausländischer

Freundschaftsgesellschaften mit dem

PAN-Preis ausgezeichnet.

Sie sind verheiratet und haben einen Sohn –

glauben Sie, dass es für eine weibliche Botschafterin

schwieriger ist, Karriere und Familie miteinander

zu verbinden, als für Ihre männlichen

Kollegen?

Trotz mancher Schwierigkeiten, habe ich irgendwie

immer gewusst, wie ich Karriere und

Familie miteinander verbinden kann. Dabei

habe ich das große Glück, dass mich mein Mann

hinsichtlich meiner beruflichen Tätigkeit sehr

unterstützt. Er ist ein ehemaliger slowenischer

Diplomat, der für meine beruflichen Verpflichtungen

immer Verständnis gehabt hat. Das heißt

aber nicht, dass ich ohne Gewissensbisse war und

es ist manchmal ein Teufelskreis: Wenn man in

der Arbeit ist, hat man Gewissensbisse, weil man

nicht bei der Familie ist und umgekehrt. •

SOCIETY 2_2017 | 67


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW NEW ZEALAND

Austria and New Zealand –

Sisters in Spirit

SOCIETY met with H.E. Nicole Roberton, Ambassador of New

Zealand and interviewed her about the striking similarities

between Austria and her home country.

You are married and have

two children – do you

think that it is harder for

female ambassadors to

combine their professional

careers and family life

than for male ambassadors? Does your

family live here in Vienna?

I don’t think it is harder if you have

good support mechanisms around you. I

think it is a challenge for anybody who

has commitments, whether that be children,

partners or parents that they have

to look after. Historically, the “caring”

burden falls harder on women across all

walks of life and all kinds of communities.

For this reason I think it is very important

that our employers, governments

and institutions empower women by putting

the structures in place – including

childcare support – so that women can

manage the different demands that lie on

them. In my case it’s not difficult because

I do have the right structures in place – I

have help at home which makes a real difference.

I have two children aged 11 and

nine, who attend Vienna international

School, and my husband has just arrived

from finishing his job as the Ambassador

in Egypt. He is now working long distance

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

68 | SOCIETY 2_2017


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW NEW ZEALAND

»For us it’s about making

sure that the pipeline of

women is strong, so that

there are women available

to take up these roles.

«

Gerti Tauchhammer

speaking with H.E.

Nicole Joyce Roberton

so we both need help managing careers, home

and the children.

Your predecessor was also a woman – was it an

intended step of the Ministry of Foreign Affairs

to send female ambassadors to Austria? What

is the percentage of female ambassadors in the

Ministry of Foreign Affairs in New Zealand?

We don’t take gender into account when we

send ambassadors overseas. The New Zealand

Foreign Ministry has a very robust system where

people apply for the job and the person who gets

the job is the best qualified. I think the reason

that we have had a lot of female ambassadors

here in Vienna is because we have a lot of capable

women working in our Foreign Ministry and we

have an increasingly proactive gender policy in

the Foreign Ministry. A key part of this is making

sure that the pipeline of women is strong, so that

there are women available to take up these roles.

So, how many female ambassadors do you

generally have in the Ministry?

I would guess around one third, roughly. There

is still a big challenge in making sure that all the

structural barriers that women face in coming to

senior roles – not just in the Foreign Ministry but

across all sectors of society – are being removed.

For example our Foreign Ministry has been looking

at the costs of childcare, it is ensuring that

interview and promotion processes are gender

blind and that the gender pay gap is closed and

it is ensuring that women are not penalized in

career progression for time they take on parental

leave. Interestingly in our recruitment, we often

have more women than men. I think it’s a career

women are attracted to because women are natural

diplomats and relationship builders, especially

multilateralists.

In the year 2015 you have been New Zealand’s

Special Representative to the African Union in

Ethiopia. Do you think that this time shaped

your professional career?

Absolutely. I have done a lot of jobs, but that

was one of the most interesting ones, because of

the complexity of the crises I was dealing with.

New Zealand served on the UN Security Council

in 2015 and 2016 when we saw a significant deterioration

in South Sudan, the resurgence of Al

CURRICULUM

VITAE

Nicole Jocelyn Roberton

was born 1971 in Auckland,

New Zealand. She

is married and has one

son and one daughter. In

2016 she was accredited

as the Ambassador to

Austria, Hungary, Slovakia

and Slovenia and as the

Permanent Representative

to the International

Organizations. In 2015 she

became New Zealand Special

Representative for the

United Nations Security

Council Issues (Africa) at

the New Zealand Embassy

in Addis Ababa, Ethiopia.

From 2012 to 2014 she has

been International Foreign

Policy Consultant. From

2002 to 2007 she was

Head of Political Section at

the New Zealand Permanent

Mission to the UN in

New York and from 1999

to 2002 she was Second

Secretary for Trade and

Economic issues at the

New Zealand Embassy in

Moscow.

»Austria and

New Zealand

have a very

similar voting

record in the

United Nations

– closer than

any other two

countries.

Shabaab in Somalia, the very destabilizing effects

of the conflict in Libya on the wider region and so

on. All of these conflicts drove home for me how

interconnected the issues of poverty, security,

global power games and institutional weakness

are and how complex problems need long term

and complex solutions – particularly solutions

driven from within. Also Addis Abbeba is Africa’s

diplomatic capital, like Bruxelles or New York.

All the world’s embassies are there: from the European

ones to the American and African. It’s a

great place to learn the vast spectrum of views on

global issues, which was a fantastic opportunity.

I found it was very influential, challenging some

of my assumptions and teaching me to see many

things differently. I bring all of that with me into

this position.

This is your first post as an ambassador – what

are your plans for your time in Austria and what

are your priorities?

The relationship between Austria and New Zealand

is very warm, perhaps because our two countries

are very alike. Our population size is similar

and we are people who love being outdoors. We focus

on our environment and very importantly: the

Austrian national ski team trains in New Zealand.

Interestingly, Austria and New Zealand have a very

similar voting record in the United Nations – closer

than any other two countries – I guess because we

see the world so similarly. On human rights, on the

environment, on food quality, on security – no matter

what the issue is, we seem to see the world in the

same way, particularly on core issues like disarmament

and nuclear non-proliferation, which are of

course big issues here in Vienna. One of my major

goals, apart from joining us together in this multilateral

field, is looking at the economic relationship

between New Zealand and Austria and more

broadly between New Zealand and the European

Union. There is lots of scope here in both directions.

At the moment there is a lot of trade coming from

Austria to New Zealand focusing in manufacturing

and high-tech and I’d like to see this develop into

some deeper partnerships. We are very much hoping

that the European Union and New Zealand can

conclude a Free Trade Agreement which will also

open many new opportunities, including joint ventures

or working together in third markets. It’s very

exciting and it keeps me busy!

« •

SOCIETY 2_2017 | 69


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW NIGERIA

What a man can do, a

woman can do better”

SOCIETY met with H.E. Vivian Nwunaku Rose Okeke, Ambassador

of Nigeria and spoke with her about the situation of

women in Nigeria and her priorities regarding her profession as

an ambassador in Austria.

What is the percentage

of female

ambassadors

in the

Ministry of

Foreign Affairs

in Nigeria?

At the present time, under president

Muhammadu Buhari, there is a significant

number of female ambassadors. Our constitution

says that 30 percent in every appointment

have to be given to women, our

president even went beyond that quota.

You are married and have four children

– do you think that it is harder for

female ambassadors to combine their

professional career and family life than

it is for male ambassadors?

Well, it is very challenging, but having

the support of your spouse and family

makes it easier. In the diplomatic service,

everybody is considered an officer, there

is no gender. It is a matter of multi-tasking

– being in the office and looking after

the demands of the children. In the early

years of my career my mother came with

me to my diplomatic posting and when –

like most times – I had to work very late,

she was looking after the children. Now,

I´m in the position to advise young officers

– and I tell them: if you are advanced

in your years and you have the possibility

of getting married and having children,

do it. Because the more advanced your

career, the more demanding the job is. I

won’t say, that it is harder for women to

combine family life and career, because

in my country, we say: What a man can

do, a woman can do better.

Does Nigeria have a Diplomatic Academy

of its own?

Yes, since 1979 we have a Diplomatic

Academy for professional training for

70 | SOCIETY 2_2017


WOMEN AMBASSADORS

INTERVIEW NIGERIA

Fotos: SOCIETY/pobaschnig

diplomats. Once, I have also been part of the directing

staff of this Diplomatic Academy – being

there for one year, I have been responsible for the

smooth running of the academy. It is still based

in Lagos, which was the former capital of Nigeria,

with the prospect of moving to the new capital

Abuja. We have a big campus in Lagos – it´s a

residential program: all the student officers are

living there and also retired ambassadors, who

share their valuable experiences. We also have

a collaboration program with other countries,

whereby the most outstanding students are able

to go to a Diplomatic Academy, like in the the UK

or other countries.

Do you think, that there is a special solidarity

between female ambassadors?

Yes, we try to create that solidarity. Especially,

when you are a woman from a developing country

the challenge to get into a higher position is difficult.

You have to break through those barriers together,

to give each other support. So we have a social

network – a female ambassadors group, where

we meet, we share experiences and give advice.

How is the situation of women in Nigeria?

Does the government provide any projects regarding

self-empowerment of women in Nigeria?

Because of the cultural factor, women face a

difficult situation in Nigeria. They are often married

off, before they can get their formal education.

And like in every developing country, the

chance for educating the boy first is very high.

President Muhammadu Buhari has daughters of

his own and wants to empower women in general.

He is pushing for more education and there is a

consciousness to empower and encourage women

to stay in school and to get a profession. The wife

of our president has founded a NGO empowering

young girls, running a vocational school, giving

them professional training in sewing, baking and

hair dressing – just to have a skill that can give

them an income. There are a lot of programs to

encourage women and the advice from the governors

for girls is to stay at school. With that political

support, women are moving ahead.

May I ask you about the current problematic

issue of human trafficking in women?

We have a national agency working against

trafficking in women. This agency, called NAPTIP

(National Agency for the Prohibition of Trafficking

in Persons) was founded 2003. Actually we

have also an advocacy campaign running – because

what happens is, that many of these young

girls in the rural areas are deceived. They are told

to get a good job or to go to school in Italy, but

finally they find themselves in the hands of human

traffickers. But there is a grassroots-empowerment

now in Nigeria, clearing up those lies.

What are your plans for your time in Austria

and what are your priorities?

CURRICULUM

VITAE

VIVIAN NWUNAKU ROSE

OKEKE, Ms. Okeke is married

and has four children.

Since 2017 she is the

Permanent Representative

of Nigeria to the United

Nations in Vienna, Ambassador

Extraordinary and

Plenipotentiary. During

her career Ms. Okeke has

served in various capacities,

among them: Director of

the America and Caribbean

Affairs Division, Ministry

of Foreign Affairs, Nigeria

(since 2015); Director of the

Joint Commission, Trade

and Investment Division,

Ministry of Foreign Affairs,

Nigeria (2014-2015); Minister

(Economic) at the Nigerian

Embassy in Washington

D.C., United States (2010-

2014); Deputy Director of

the First United Nations

Division, in charge of the

First Committee (2008-

2010); Special Assistant

to the Minister of Foreign

Affairs, Joy Ogwu (2006-

2008); Head of Chancery,

Consulate-General of

Nigeria in New York, United

States (2002-2006); Special

Assistant to the Minister

of State of Foreign Affairs,

Dubem Onyia (1998-2001);

First Secretary, Embassy of

Nigeria in Brussels, Belgium

(1993-1998).

»In the diplomatic

service,

everybody is

considered an

officer, there is

no gender.

«

Karoline Hausmann

(SOCIETY) speaking

with H.E. Okeke

My priority is to strengthen the economic relationship

between Austria and Nigeria. We have

a relationship that goes back to the times before

our independence. One of the first things I did

was – go to Vorarlberg and see the factory which

produces many materials we use for our cultural

outfits. What we can gain from the relationship

with Austria? In this process I met with the president

of the Chamber of Commerce, Christoph

Leitl – we have proposed to have an investment

forum: business men and women from Nigeria

are meeting with business men and women from

Austria. Besides fighting insecurity and fighting

corruption, it is also a key issue on the agenda of

president Muhammadu Buhari to diversify the

economy. As my position here is also multilateral,

my priority in that field lies on the peaceful uses

of the nuclear technology – you can use it to grow

the agricultural economy, you can use it in the

health sector, for example for cancer therapy – we

collaborate with the IAEA where the peaceful use

of nuclear technology in Nigeria is concerned.

This October Russia and Nigeria signed agreements

regarding the construction and operation

of a Nuclear Power Plant and a Research Center

housing a multi-purpose nuclear research reactor

on the territory of the Federal Republic of

Nigeria. The parties also signed up to a roadmap

for cooperation in the field of peaceful usage

of nuclear technologies – what can you tell us

about these projects?

Yes, we just came back from Abu Dhabi. Professor

Mallam Simon Pesko, Chairman, Nigeria Atomic

Energy Commission signed an agreement towards

the establishment of a nuclear power plant

in Nigeria. In 2014, the preliminary agreement

was signed, now we are moving forward regarding

the realization of this project. We have now more

meetings to develop a roadmap, one of the next

steps will be the constructing of the infrastructure.

There is high demand for energy supply in

Nigeria. The energy demand will be covered partly

by nuclear power plants, partly by renewable energy

like solar energy and partly by hydro power.

We have a hydropower station in Mambillar and a

lot of solar panels in the north of the country, we

are addressing the whole energy sector. •

SOCIETY 2_2017 | 71


DIPLOMATIE

EVENTS

HIGHLIGHTS DER VERANSTALTUNGEN DES DACHVERBANDES ALLER ÖSTERREICHISCH-

AUSLÄNDISCHEN GESELLSCHAFTEN PaN – PARTNER ALLER NATIONEN

PaN Awards 2017

PaN-Highlight im Wappensaal des Wiener Rathauses war auch heuer die Auszeichnung

von drei PaN-Gesellschaften für ihre hervorragende Projektarbeiten und die

Übergabe der PaN-Awards 2017 an die Österreichisch-Chinesische Gesellschaft und an

den Protokollchef der burgenländischen Landesregierung, Hofrat Johannes Pinczolits,

für die außerordentliche Unterstützung der Zielsetzungen des Dachverbandes

Die ausgezeichneten PaN-PreisträgerInnen

mit den Veranstaltern an ihrer

Spitze Magistratsdirektor Dr. Erich

Hechtner und der PaN-Vorstand sowie

der Chef des Landstreitkräftekommandos

Generalmajor Franz Reissner

Verleihung des

BMEIA-PaN-Preises

Anlässlich des Kulturjahres Österreich

und Kroatien 2017 verlieh

das BMEIA den PaN-Preis in einem feierlichen

Akt im Alois-Mock Saal in Anwesenheit

hoher Repräsentanten aus

Politik, Wirtschaft und Kultur an die Österreichisch-Kroatische

Freundschaftsgesellschaft.

Der ÜA-Vorstand freute

sich gemeinsam mit der kroatischen

Botschafterin I.E. Vesna Cvjetkovic, Ex-

Vizekanzler Erhard Busek und Botschafterin

Teresa Indjen über diesen Preis.

Der PaN-Vorstand gemeinsam mit den

Preisträgern und I.E. Vesna Cvjetkovic,

Erhard Busek und Teresa Indjen

72 | SOCIETY 2_2017


DIPLOMATIE

EVENTS

Kulturevent im

Sigmund Freud Park

Bereits zum 10. Mal fand anlässlich des

UNESCO Welttages „Dialog der Kulturen“

das Fest „Kulturen bitten zu Tisch“ im

Sigmund Freud Park, unmittelbar vor der

Votivkirche statt. Am PaN-Tisch begrüßte

Präsident Dr. Walter Schwimmer – stehend

– die diplomatischen Vertreter der rund

30 teilnehmenden Länder sowie der Vertreter

des Dachverbandes PaN-Präsident

Hermann Mückler und Generalsekretär

Walter J. Gerbautz.

Die teilnehmenden diplomatischen

Vertreter beim PaN-Tisch

Erneuerung der

Partnerschaftsbegründung

Die Erneuerung der Partnerschaftsbegründung von

PaN mit dem Kommando der Landstreitkräfte wurde

dieses Jahr bei einem Festakt im Wiener Rathaus

durch PaN-Präsident Univ.Professor Hermann Mückler

und Generalleutnant Franz Reissner unter der Assistenz

von PaN-Generalsekretär Walter J. Gerbautz und Major

Nikolaus Barthl durchgeführt.

PaN-Vorstandsmitglied Walter Gerbautz, Univ.

Prof. Hermann Mückler, Generalleutnant Franz

Reissner und Major Nikolaus Barthl

Fotos: BMEIA, BMLVS, Harald Klemm

Burgenlandbesuch

von S.E.

Hamad Alkaabi

VAE-Botschafter S.E. Hamad

Alkaabi kam auf Einladung

von Landeshauptmann

Hans Niessl anfang Juli 2017 zu

einem bilateralen Besuch ins

Hotel Burgenland nach Eisenstadt

Bei einem intensiven Erfahrungsaustausch

wurde auch

die Verstärkung der bilateralen

Beziehungen vereinbart. An

den Gesprächen nahmen auch

Vertreter der Österreichisch

Vereinigten Arabischen Freundschaftsgesellschaft

teil.

LH Hans Niessl und

Botschafter Alkaabi,

rechts Landesamtsdirektor

Ronald Reiter,

und die OEVAEG-

Vorstände GS Walter

J. Gerbautz und Omar

Al Rawi sowie Emese

Kovacs von der VAE-

Botschaft

SOCIETY 2_2017 | 73


AMBASSADORS

A TO Z

119 bilateral

Ambassadors

are representing their

countries in Austria.

SOCIETY presents

them with their

name, picture and day

of accreditation in

alphabetical order

of the countries.

Ambassadors'

Caleidoscope

Ambassadors resident in Vienna

Last update: December 2017

ARGENTINA

H.E. Rafael Mariano

Grossi

since 17.09.2013

Goldschmiedgasse 2/1

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 84 63

embargviena@embargviena.at

BELGIUM

H.E. Willem Van de

Voorde since 02.10.2014

Prinz-Eugen-Straße 8-10

1040 Vienna

Tel. +43 1 502 07 0

vienna@diplobel.fed.be

www.diplomatie.be/vienna

AFGHANISTAN

H.E. Khojesta Fana

Ebrahimkhel,

since 5.12.2017

Mahlerstraße 14/1, 1010 Vienna

Tel. +43 1 402 10 06

embassy@afghanistan-vienna.org

www.afghanistan-vienna.org

ARMENIA

H.E. Arman

Kirakossian

since 09.11.2011

Hadikgasse 28

1140 Vienna

Tel. +43 1 522 74 79

armenia@armembassy.at

BOLIVIA

H.E. Victor Alfredo

Veltze Michel

since 04.07.2017

Waaggasse 10/8, 1040 Vienna

Tel. +43 1 587 46 75

embolaustria@of-viena.at

ALBANIA

H.E. Roland Bimo

since 14.03.2014

Prinz-Eugen-Straße 18/1/5

1040 Vienna

Tel. +43 1 328 86 56

embassy.vienna@mfa.gov.al

AUSTRALIA

H.E. Brendon Charles

Hammer

31.01.2017

Mattiellistraße 2, 1040 Vienna

Tel. +43 1 506 74 0

austemb@aon.at

www.austria.embassy.gov.au

BOSNIA AND HERZEGOVINA

H.E. Tomislav Leko

since 14.09.2015

Tivoligasse 54, 1120 Vienna

Tel. +43 1 811 85 55

bhbotschaft@bhbotschaft.at

www.bhbotschaft.at

ALGERIA

H.E. Faouzia Mebarki

since 24.05.2016

Rudolfinergasse 18, 1190 Vienna

Tel. +43 1 369 88 53

office@algerische-botschaft.at

www.algerische-botschaft.at

AZERBAIJAN

H.E. Galib Israfilov

since 28.09.2011

Hügelgasse 2

1130 Vienna

Tel. +43 1 403 13 22

vienna@mission.mfa.gov.az

www.azembassy.at

BRAZIL

H.E. Ricardo Neiva

Tavares

since 31.01.2017

Pestalozzigasse 4/2

1010 Vienna

Tel. +43 1 512 06 31

brasemb.viena@itamaraty.gov.br

ANDORRA

Chargé d'Affaires

Marta Salvat Batista

since 11.01.2008

Kärntner Ring 2A/13

1010 Vienna

Tel. +43 1 961 09 09

office@ambaixada-andorra.at

BANGLADESH

H.E. Mohammed Abu

Zafar

since 10.12.2014

Hofzeile 4

1190 Vienna

mission.vienna@mofa.gov.bd

BULGARIA

H.E. Ivan Sirakov

since 02.03.2017

Schwindgasse 8

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 31 13

amboffice@embassybulgaria.at

ANGOLA

H.E. Maria De Jesus

Dos Reis Ferreira

since 09.11.2011

Seilerstätte 15/10, 1010 Vienna

Tel. +43 1 718 74 88

embangola-viena@embangola.at

www.embangola.at

BELARUS

H.E. Alena Kupchyna

since 02.03.2017

Hüttelbergstraße 6, 1140 Vienna

Tel. +43 1 419 96 30

austria@mfa.gov.by

www.austria.belembassy.org

BURKINA FASO

H.E. Dieudonné Kere

since 31.01.2017

Strohgasse 14c/5, 1030 Vienna

Tel. +43 1 503 82 64

s.r@abfvienne.at

www.abfvienne.at

Fotos: © YuI - Fotolia.com, HBF

74 | SOCIETY 2_2017


AMBASSADORS

A TO Z

CANADA

H.E. Heidi Hulan

since 09.10.2017

Laurenzerberg 2/III

1010 Vienna

Tel. +43 1 531 38 30

vienn@international.gc.ca

www.kanada.at

CUBA

H.E. Juan Antonio

Fernandez Palacios

since 13.11.2015

Kaiserstraße 84, 1070 Vienna

Tel. +43 1 877 81 98

secembajador@ecuaustria.at

www.cubadiplomatica.cu/austria

ESTONIA

H.E. Rein Oidekivi

since 07.10.2015

Wohllebengasse 9/12

1040 Vienna

Tel. +43 1 503 77 61 11

embassy@estwien.at

www.estemb.at

CHILE

H.E. Armin Andereya

Latorre

since 13.11.2015

Lugeck 1/III/10

1010 Vienna

Tel. +43 1 512 92 08

echile.austria@minrel.gov.cl

CYPRUS

H.E. Marios

Ieronymides

since 13.05.2014

Neulinggasse 37/4

1030 Vienna

Tel. +43 1 513 06 30

office@cyprusembassy.at

FINLAND

H.E. Hannu Veikko

Kyröläinen

since 05.10.2016

Gonzagagasse 16, 1010 Vienna

Tel. +43 1 535 03 65

sanomat.wie@formin.fi

www.finnland.at

CHINA

H.E. Li Xiaosi

since 05.10.2016

Metternichgasse 4

1030 Vienna

Tel. +43 1 714 31 49

chinaemb_at@mfa.gov.cn

www.chinaembassy.at

CZECH REPUBLIC

Chargé d'Affaires Jakub Novak

Penzinger Straße 11-13

1140 Vienna

Tel. +43 1 899 580 111

vienna@embassy.mzv.cz

www.mzv.cz/vienna

FRANCE

H.E. François

Saint-Paul

since 04.07.2017

Technikerstraße 2, 1040 Vienna

Tel. +43 1 502 75 0

secretariat.vienne-amba@diplomatie.gouv.fr,

www.ambafrance-at.org

COLOMBIA

H.E. Jaime Alberto

Cabal Sanclemente

since 13.05.2014

Stadiongasse 6-8/15

1010 Vienna

Tel. +43 1 405 42 49

eaustria@cancilleria.gov.co

DENMARK

H.E. Liselotte K.

Plesner

since 17.09.2013

Führichgasse 6, 1010 Vienna

Tel. +43 1 512 79 04

vieamb@um.dk

www.oestrig.um.dk

GEORGIA

H.E. Konstantine

Zaldastanishvili

since 18.06.2013

Doblhoffgasse 5/5

1010 Vienna

Tel. +43 1 403 98 48

vienna.emb@mfa.gov.ge

COSTA RICA

H.E. Pilar Saborió de

Rocafort

since 17.03.2015

Floßgasse 7/1/3-4 1020 Vienna

Tel. +43 1 263 38 24

embajadaaustria_costa.rica@chello.at

DOMINICAN REPUBLIC

H.E. Lourdes Gisela Antonia

Victoria-Kruse

since 04.07.2017

Prinz-Eugen-Straße 18, 1040 Vienna

Tel. +43 1 505 85 55

embajada@embrepdom.at

GERMANY

H.E. Johannes Haindl

since 14.09.2014

Gauermanngasse 2-4

1010 Vienna

Tel. +43 1 711 54 0

info@wien.diplo.de

www.wien.diplo.de

CÔTE D’IVOIRE

Chargé d'Affaires

Aya Georgette M'Brah

since 30.03.2015

Neulinggasse 29/6/20

1030 Vienna

Tel. +43 1 581 00 76

office@ambaciaut.org

EGYPT

Omar Amer

Youssef

since 05.10.2016

Hohe Warte 50-54

1190 Vienna, Tel. +43 1 370 81 04

egyptembassyvienna@

egyptembassyvienna.at | www.egyptembassyvienna.at

GREECE

H.E. Chryssoula Aliferi

since 13.05.2014

Argentinierstraße 14, 1040 Vienna

Tel. +43 1 506 15

gremb@griechischebotschaft.at

www.mfa.gr/missionsabroad/austria

CROATIA

H.E. Vesna Cvjetkovic

since 07.10.2015

Rennweg 3

1030 Vienna

Tel. +43 1 485 95 24

croemb.bec@mvep.hr

http://at.mfa.hr

EL SALVADOR

H.E. Lucía Badía de

Funes

since 05.10.2016

Prinz-Eugen-Straße 72/2/1

1040 Vienna, Tel. +43 1 505 38 74

elsalvador@embasal.at

www.rree.gob.sv

GUATEMALA

H.E. Antonio Roberto

Castellanos Lopez

since 12.09.2012

Prinz-Eugen-Straße 18/Top7

1040 Vienna, Tel. +43 1 714 35 70

embajada@embaguate.co.at

www.embaguate.co.at

SOCIETY 2_2017 | 75


AMBASSADORS

A TO Z

HOLY SEE

H.E. Archbishop Dr.

Peter Stephan

Zurbriggen

since 17.04.2009

Theresianumgasse 31, 1040 Vienna

Tel. +43 1 505 13 27

nuntius@nuntiatur.at | www.nuntiatur.at

IRELAND

H.E. Thomas Hanney

since 02.03.2017

Rotenturmstraße 16-18

1010 Vienna

Tel. +43 1 715 42 46

vienna@dfa.ie

www.dfa.ie

*)

KOSOVO

H.E. Mag. Sami Ukelli

since 17.03.2015

Goldeggasse 2/15

1040 Vienna

Tel. +43 1 503 11 77

embassy.austria@rks-gov.net

www.ambasada-ks.net/at/

HUNGARY

H.E. Dr. Janos Perenyi

since 10.12.2014

Bankgasse 4-6

1010 Vienna

Tel. +43 1 537 80 300

mission.vie@mfa.gov.hu

ISRAEL

H.E. Talya Lador-

Fresher

since 13.11.2015

Anton-Frank-Gasse 20, 1180 Vienna

Tel. +43 1 476 46 0

ambassador-assist@vienna.gov.il

www.vienna.mfa.gov.il

KUWAIT

H.E. Sadiq Marafi

since 17.10.2013

Strassergasse 32

1190 Vienna

Tel. +43 1 405 56 46

kuwait.embassy.vienna@speed.at

ICELAND

Chargé d'Affaires

Thordur Gudmundsson

since 01.08.2014

Naglergasse 2/8, 1010 Vienna

Tel. +43 1 533 27 71

www.iceland.is/at

ITALY

H.E. Sergio Barbanti

since 5.12.2017

Rennweg 27

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 51 21

ambasciata.vienna@esteri.it

www.ambvienna.esteri.it

KYRGYZSTAN

H.E. Bakyt Dzhusupov

since 17.03.2017

Invalidenstraße 3/8

1030 Vienna

Tel. +43 1 535 03 79

kyremb@inode.at

www.kyremb.at

INDIA

H.E. Renu Pall

since 02.03.2017

Kärntner Ring 2

1010 Vienna

Tel. +43 1 505 86 66

indemb@eoivien.vienna.at

www.indianembassy.at

JAPAN

H.E. Kiyoshi Koinuma

since 05.10.2016

Heßgasse 6

1010 Vienna

Tel. +43 1 531 92 0

info@wi.mofa.go.jp

www.at.emb-japan.go.jp

LAOS

H.E. Phoukhao

Phommavongsa

since 16.09.2014

Sommerhaidenweg 43

1180 Vienna

Tel. +43 1 890 2319 11

laoembassyvienna@hotmail.com

INDONESIA

H.E.

Darmansjah Djumala

since 04.07.2017

Gustav-Tschermak-Gasse 5-7

1180 Vienna, Tel. +43 1 476 23 0

unitkom@kbriwina.at

www.kbriwina.at

JORDAN

H.E. Hussam

Al Husseini

since 22.10.2013

Rennweg 17/4, 1030 Vienna

Tel. +43 1 405 10 25/26

info@jordanembassy.at

www.jordanembassy.at

LATVIA

H.E. Veronika Erte

since 09.10.2017

Stefan-Esders-Platz 4

1190 Vienna

Tel. +43 1 403 31 12

embassy.austria@mfa.gov.lv

www.mk.gov.lv/en

IRAN

IRAQ

H.E. Ebadollah Molaei

since 07.10.2015

Jauresgasse 9

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 26 50

public@iranembassy-wien.at

www.vienna.mfa.ir

H.E. Dr. Auday M. A.

Al-Khairalla

since 11.01.2016

Johannesgasse 26

1010 Vienna

Tel. +43 1 713 81 95

office@iraqembassy.at

KAZAKHSTAN

H.E. Kairat Sarybay

since 14.03.2014

Prinz Eugenstr. 32

1040 Vienna

Tel. +43 1 890 800 810

embassy@kazakhstan.at

www.kazakhstan.at

KENYA

H.E. Michael Adipo

Okoth Oyugi

since 05.04.2013

Andromeda Tower, Donau-City-Straße 6

1220 Vienna, Tel. +43 1 712 39 19

office@kenyaembassyvienna.at

www.kenyaembassyvienna.at/de/

LEBANON

LIBYA

H.E.

Ibrahim Assaf

since 5.12.2017

Oppolzergasse 6/3

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 88 21/22

embassy.lebanon@inode.at

H.E. Dr. Ibrahim Ali

Albesbas

since 11.11.2013

Blaasstraße 33

1190 Vienna

Tel. +43 1 367 76 39 ambassadorsoffice@libyanembassyvienna.at

Fotos: HBF

76 | SOCIETY 2_2017


AMBASSADORS

A TO Z

LIECHTENSTEIN

H.H. Maria-Pia

Kothbauer Prinzessin

v.u.z. Liechtenstein,

since 11.12.1997

Löwelstraße 8/7, 1010 Vienna

Tel. +43 1 535 92 11

info@vie.llv.li, www.wien.liechtenstein.li

MEXICO

H.E. Alicia

Buenrostro Massieu

since 24.05.2016

Renngasse 5, 1. OG, Tür 5 + 6

1010 Vienna

Tel. +43 1 310 73 83

www.embamex.sre.gob.mx/austria/

NEW ZEALAND

H.E. Nicole Jocelyn

Roberton

since 20.02.2017

Mattiellistraße 2-4/3, 1040 Vienna

Tel. +43 1 505 3021

nzemb@aon.at

www.nzembassy.com/austria

LITHUANIA

H.E. Loreta

Zakareviciene

since 16.09.2014

Löwengasse 47/4, 1030 Vienna

Tel. +43 1 718 54 67

amb.at@urm.lt

www.urm.lt/at

MOLDOVA

H.E. Victor Osipov

since 04.07.2017

Löwengasse 47/10, 1030 Vienna

Tel. +43 1 961 10 30

vienna@moldmission.at

www.austria.mfa.md

NICARAGUA

H.E. Alvaro José

Robelo Gonzáles

since 11.01.2013

Ebendorferstraße 10/3/12

1010 Vienna

Tel. +43 1 403 18 38

embanicviena@chello.at

LUXEMBOURG

H.E. Marc Albert

Ungeheuer

since 09.10.2017

Sternwartestraße 81, 1180 Vienna

Tel. +43 1 478 21 42

vienne.amb@mae.etat.lu

www.vienne.mae.lu/ge

MONGOLIA

H.E. Battungalag

Gankhuurai

since 13.03.2017

Fasangartengasse 45, 1130 Vienna

Tel. +43 1 535 28 07/12

vienna@mfa.gov.mn

www.embassymon.at

NIGERIA

H.E. Vivian Nwunaku

Rose Okeke

since 09.10.2017

Senior Counsel and Acting Head of Mission

(29.02.2016), Rennweg 25, 1030

Vienna, Tel. +43 1 712 66 86

info@nigeriaembassyvienna.com, www.nigeriaembassyvienna.com

MACEDONIA

H.E. Vasilka Poposka-

Trenevska

since 03.12.2014

Kinderspitalgasse 5/2

1090 Vienna

Tel. +43 1 524 87 56

botschaft@makedonien.co.at

MONTENEGRO

H.E. Ivan Milic

since 15.06.2015

Mahlerstrasse 12/5

1010 Vienna

Tel. +43 1 512 08 99

austria@mfa.gov.me

www.gov.me/naslovna

NORTH KOREA

H.E. Kwang Sop Kim

since 18.03.1993

Beckmanngasse 10-12

1140 Vienna

Tel. +43 1 894 23 13

d.v.r.korea.botschaft@chello.at

MALAYSIA

H.E. Adnan Bin

Othman

since 15.06.2015

Floridsdorfer Hauptstraße 1-7,

Florido Tower, 1210 Vienna

Tel. +43 1 505 10 42

embassy@embassymalaysia.at

MYANMAR

H.E. San Lwin

since 14.09.2015

Donau-City-Straße 6, Andromeda Tower

Top 9.OG/1

1220 Vienna

Tel. +43 1 26 69 105

myanmarembassy.vienna@gmail.com

NORWAY

H.E. Bente Angell-

Hansen

since 03.12.2014

Reisnerstraße 55-57, 1030 Vienna

Tel. +43 1 71 660

emb.vienna@mfa.no

www.norwegen.or.at

MALTA

H.E. Keith Azzopardi

since 17.10.2013

Opernring 5/1

1010 Vienna

Tel. +43 1 586 50 10

maltaembassy.vienna@gov.mt

NAMIBIA

H.E. Simon Madjuma

Maruta

since 11.11.2013

Zuckerkandlgasse 2, 1190 Vienna

Tel. +43 1 402 93 71

nam.emb.vienna@speed.at

www.embnamibia.at

OMAN

H.E. Badr Mohamed Zaher Al Hina

since 11.12.2007

Währinger Straße 2/24-25

1090 Vienna

Tel. +43 1 310 86 43

vienna@omanembassy.at

MOROCCO

H.E. Lofti Bouchaara

since 31.01.2017

Hasenauerstraße 57

1180 Vienna

Tel. +43 1 586 66 51

emb-pmissionvienna@morocco.at

NETHERLANDS

H.E. Marco Hennis

since 07.10.2015

Opernring 5, 1010 Vienna

Tel. +43 1 589 39

wen@minbuza.nl

www.nederlandwereldwijd.nl/landen/oostenrijk

ORDER OF MALTA

H.E. Christof Maria

Fritzen

since 11.01.2013

Streichergasse 8/4, 1030 Vienna

Tel. +43 1 505 35 35

austriaembassy@orderofmalta.int

www.orderofmalta.int

SOCIETY 2_2017 | 77


AMBASSADORS

A TO Z

PAKISTAN

H.E. Ayesha Riyaz

since 16.12.2013

Hofzeile 13

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 73 81

parepvienna@mofa.gov.pk

www.mofa.gov.pk/austria

PORTUGAL

H.E. Antonio Almeida

Ribeiro

since 5.12.2017

Opernring 3, 1010 Vienna

Tel. +43 1 586 75 36

viena@mne.pt

SLOVAKIA

H.E. Peter Misik

since 09.10.2017

Armbrustergasse 24

1190 Vienna

Tel. +43 1 318 90 55/200

emb.vieden@mzv.sk

www.mzv.sk/web/vieden

PALESTINIAN TERRITORIES

H.E. Salahaldin

Abdalshafi

since 22.10.2013

Josefsgasse 5

1080 Vienna

Tel. +43 1 408 82 02

office@palestinemission.at

QATAR

H.E. Sheik Ali Jassim

T.J. Al-Thani

since 02.03.2017

Schottenring 10

1010 Vienna

Tel. +43 1 310 49 50

katar.botschaft@mofa.gov.qa

SLOVENIA

H.E. Ksenija Skrilec

since 15.09.2017

Kolingasse 12

1090 Vienna

Tel. +43 1 319 11 60

vdu@gov.si

sloembassy.vienna@gov.si

PANAMA

H.E. Paulina

Franceschi Navarro

since 13.11.2015

Goldschmiedgasse 10/403

1010 Vienna

Tel. +43 1 587 23 47

mail@empanvienna.co.at

ROMANIA

H.E. Bogdan Mazuru

since 14.09.2015

Prinz-Eugen-Straße 60

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 32 27

viena@mae.ro

www.viena.mae.ro

SOUTH AFRICA

H.E. Tebogo Joseph

Seokolo

since 16.01.2014

Sandgasse 33, 1190 Vienna

Tel. +43 1 320 64 93

vienna.bilateral@dirco.gov.za

http://www.suedafrika-botschaft.at

PARAGUAY

H.E. Dr. Horacio

Nogues Zubizarreta

since 15.02.2008

Prinz-Eugen-Straße 18/1/3A

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 46 74

embaparviena@chello.at

RUSSIAN FEDERATION

H.E. Dmitrij Ljubinskij

since 07.10.2015

Reisnerstraße 45-47

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 12 29

info@rusemb.at

www.rusemb.at

SOUTH KOREA

H.E. Shin Dong-ik

since 02.03.2017

Gregor-Mendel-Straße 25

1180 Vienna

Tel. +43 1 478 19 91

austria@mofa.go.kr

http://aut.mofat.go.kr

PERU

H.E. Juan Fernando

Rojas Samanez

since 31.01.2017

Mahlerstraße 7/22

1010 Vienna

Tel. +43 1 713 43 77

embajada@embaperu.at

SAN MARINO

H.E. Elena

Molaroni Berguido

since 17.09.2008

Prinz Eugen Strasse 16/2/31,

1040 Vienna

Tel. +43 1 941 59 69

rsmvienna@gmail.com

SPAIN

H.E. Juan Bautista

Sunye Mendía

since 09.10.2017

Argentinierstraße 34

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 57 88

emb.viena@maec.es

PHILIPPINES

H.E. Maria Zeneida

Angara Collinson

since 15.06.2015

: Donau-City-Straße 11, , 1220

1010 Vienna, Tel. +43 1 533 24 01

office@philippine-embassy.at

www.philippine-embassy.at

POLAND

H.E. Jolanta Roza

Kozlowska

since 5.12.2017

Hietzinger Hauptstraße 42c

1130 Vienna, Tel. +43 1 870 15 100

wieden.amb.sekretariat@msz.gov.pl

www.wieden.msz.gov.pl

SAUDI ARABIA

H.E. Dr. Khalid Ibrahim

Mohammed

Jindan

since 09.10.2017

Formanekgasse 38, 1190 Vienna

Tel. +43 1 367 25 31

saudiembassy@saudiembassy.at

SERBIA

H.E. Pero Jankovic

since 22.10.2013

Ölzeltgasse 3/7

1030 Vienna

Tel. +43 1 713 25 95

embassy.vienna@mfa.rs

www.vienna.mfa.rs

SRI LANKA

SUDAN

H.E. Priyanee

Wijesekera

since 11.01.2016

Weyringergasse 33-35

1040 Vienna, Tel. +43 1 503 79 88

embassy@srilankaembassy.at

www.srilankaembassy.at

H.E. Mohamed Hussein

Zaroug

since 02.10.2014

Reisnerstraße 29/5, 1030 Vienna

Tel. +43 1 710 23 43

sudanivienna@prioritytelecom.biz

www.sudanivienna.at

Fotos: HBF, polnische botschaft wien

78 | SOCIETY 2_2017


AMBASSADORS

A TO Z

SWEDEN

H.E. Helen Eduards

since 07.10.2015

Liechtensteinstraße 51

1090 Vienna

Tel. +43 1 217 53 0

ambassaden.wien@gov.se

www.swedenabroad.com/wien

TURKMENISTAN

H.E. Silapberdi

Nurberdiev

since 28.09.2011

Argentinierstraße 22/II/EG

1040 Vienna, Tel. +43 1 503 64 70/72

info@botschaft-turkmenistan.at

www.botschaft-turkmenistan.at

VENEZUELA

H.E. Jesse Alonso

Chacón Escamillo

since 23.02.2016

Prinz-Eugen-Straße 72/1/1

1040 Vienna, Tel. +43 1 712 26 38

embajada@austria.gob.ve

www.austria.gob.ve

SWITZERLAND

H.E. Walter Haffner

since 5.12.2017

Prinz Eugen-Strasse 9a, 1030 Vienna

Tel. +43 1 795 05 0

vie.vertretung@eda.admin.ch

www.schweizerbotschaft.at

UKRAINE

H.E. Olexander

Scherba

since 10.12.2014

Naaffgasse 23, 1180 Vienna

Tel. +43 1 479 71 72 11

emb_at@mfa.gov.ua

www.ukremb.at

VIETNAM

H.E. Viet Anh Vu

since 03.12.2014

Felix-Mottl-Straße 20

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 07 55

mission@vietnamembassy.at

www.vietnamembassy-austria.org/vi

SYRIA

H.E. Bassam Sabbagh

since 29.04.2010

Daffingerstraße 4

1030 Vienna

Tel. +43 1 533 46 33

syrianembassyvienna@utanet.at

UNITED ARAB EMIRATES

H.E. Hamad Ali Subaih

Al Kaabi

since 31.01.2017

Chimanistraße 36

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 14 55

ViennaEMB@mofaic.gov.ae

YEMEN

H.E. Haytham

Abdulmomen Hassan

Shoja'aadin

since 31.01.2017

Reisnerstraße 18-20/3-4, 1030 Vienna

Tel. +43 1 503 29 30

embassy@yemenembassy.at

TAJIKISTAN

H.E. Idibek Kalandar

since 5.12.2017

Hutweidengasse 47, 1190 Vienna

Tel. +43 1 409 82 66

info@tajikembassy.at

www.tajikembassy.at

UNITED KINGDOM

H.E. Leigh Turner

since 05.10.2016

Jauresgasse 12, 1030 Vienna

Tel. +43 1 716 13 0

press@britishembassy.at

www.ukinaustria.fco.gov.uk

THAILAND

H.E. Songsak Saicheua

since 10.5.2017

Cottagegasse 48, 1180 Vienna

Tel. +43 1 478 33 35

embassy@thaivienna.at

www.thaiembassy.at

UNITED STATES

Chargé d'Affaires

Eugene Stewart Young

since 11.03.2015

Boltzmanngasse 16, 1090 Vienna

Tel. +43 1 313 39

ViennaUSEmbassy@state.gov

https://at.usembassy.gov/de/

TUNISIA

Chargé d'Affaires Khalil Tazarki

since 01.08.2014

Sieveringerstraße 187

1190 Vienna

Tel. +43 1 44 02 144/148

at.vienne@aon.at

www.atunisie-at.org

URUGUAY

H.E. Bruno Javier

Faraone Machado

since 13.05.2014

Mahlerstrasse 11/2/2

1010 Vienna

Tel. +43 1 535 66 36

uruaustria@mrree.gub.uy

TURKEY

H.E. Mehmet Ferden

Carikci

since 04.07.2017

Prinz-Eugen-Straße 40

1040 Vienna, Tel. +43 1 505 73 38/0

botschaft.wien@mfa.gov.tr

www.vienna.emb.mfa.gov.tr

UZBEKISTAN

Chargé d’Affaires a.i.

Sherzod Asadov

Pötzleinsdorferstraße 49

1180 Vienna

Tel. +43 1 315 39 94

embassy@usbekistan.at

www.usbekistan.at

SOCIETY 2_2017 | 79


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

Diplomatenkarussell | Mai bis Dezember 2017

Die neu akkreditierten Botschafter in Österreich.

AFGHANISTAN

BOLIVIA

CANADA

H.E.

Khojesta Fana

Ebrahimkhel

H.E. Víctor

Veltzé Michél

H.E. Heidi

Alberta Hulan

Married, four children

Born in Cochabamba

on January 14, 1939,

Married, three children

Born in Ottawa

Canada, in 1973,

Married, one child

EDUCATION

• She holds a bachelor degree in

Political Science, with specialization

in Law and Diplomacy, from Kabul

University, Afghanistan and studied

German, Mathematics, Chemistry

and Physics at Karlsruhe University,

Germany, from where she also

obtained a Certificate in Social

Sciences. Further training includes

diplomacy courses and management

seminars in Malaysia and the

United States.

PROFESSIONAL CAREER

• She started as a Crime Investigator

in the Office of the Attorney-General

at the Ministry of Foreign Affairs

in Kabul

• 2006: Deputy Chief of Staff at the

Ministry of Foreign Affairs in Kabul

and Chief of Staff and Advisor to

the Minister and later Counsellor,

Chargé d’Affaires and at the Afghan

Embassy in Washington, D.C., as

well as Director-General of the Office

of Human Rights.

2017: Ambassador to the Republic

of Austria, Bosnia and Herzegovina,

Croatia, Hungary, Liechtenstein, and

Slovenia. She promotes the multilateral

agenda with the Vienna-based

organizations including CTBTO,

IACA, IAEA, ICMPD, INCB, OSCE,

UNIDO, UNOV/UNODC.

EDUCATION

• 1951-1956: Institute Americano,

Cochabamba

• 1957 -1969: Technical University of

Vienna: Masters in Mechanical Engineering

and Industrial Engineering

PROFESSIONAL CAREER

• Moreover: Promoter of regional

projects (CAF, the Andean Group,

ECLAC, CARICOM GEPLACEA, etc.

and interregional projects in Latin

America / India, China, Netherlands.

• 1996-1999: Adviser to the Permanent

Mission of Bolivia and UNIDO Representative

to Aleterno

• 1969 – 1996: Executive in the

United Nations Industrial Development

Organization (UNIDO / UNIDO)

in different positions such as Head

of Cooperation for Latin America

and the Caribbean, Coordinator Representcaciones

UNIDO in developing

countries and Inter Coordinator

- Agencial United Nations system in

Vienna, Head of Investment Promotion

Program for Latin America,

Personal Advisor 3 Directors General

Dr. Abdelrahman, Dr. Abdel Rahamn

Khane and Domingo Siazon, on

various topics and visits to member

countries.

• 1965 – 1969: Permanent Representative

of Bolivia to the IAEA Vienna,

Austria

EDUCATION

• Bachelor of Arts in Philosophy &

Political Science, McGill University

PROFESSIONAL CAREER

• 1996: Political Advisor at tDepartment

of Foreign Affairs and

International Trade At Headquarters,

she has worked in a variety

of assignments including Policy

Advisor to the Foreign Minister,

Deputy Director of the International

Commission on Intervention and

State Sovereignty, Director of the

Peacebuilding and Human Security

Division, Director Non-Proliferation

and Disarmament Division, Director

General Non-Proliferation and

Security Threat Reduction, and most

recently as Director General, International

Security Policy.

• 2010-2013: Overseas, she has served

as Minister Counsellor and Head

of Political Section at Canada’s

Permanent Mission to the UN in

New York and was Deputy Permanent

Representative of Canada to

NATO. She is a past recipient of both

the Minister’s Citation for Foreign

Policy Excellence and the Deputy

Minister’s Award of Excellence.

FOTOS: CARINA KARLOVITS, GUNTER PUSCH,DANIEL TRIPPOLT/HBF

80 | SOCIETY 2_2017


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

DOMINICAN

REPUBLIC

H.E. Lourdes

Victoria-Kruse

Born on the 13 th of February

1955 in Santo

Domingo, married, 2

sons, 1 daughter

FRANCE

H.E. François

Saint-Paul

Born on the 3rd of

March 1958

INDONESIA

H.E. Dr

Darmansjah

Djumala,MA

Born in Palembang, 29

November 1958

EDUCATION

• 1971 – 1978: Chemical Engineering,

Universidad Autónoma de Santo

Domingo

• 1981: Postgraduate: Field of study of

Cement Manufacturing and Quality

Control, Carl Duisberg Gesellschaft,

Germany

• 1989: Studies for Official Tourist

Guide, Universidad Católica Madre y

Maestra

PROFESSIONAL CAREER

• 2004-2010: Minister Counsellor, Responsible

for Visas and Legalizations,

Embassy of the Dominican Republic

in Germany

• 2004: Ministry of Foreign Affairs

• Santo Domingo, Dominican Republic

• 2011–2017: Embassy and Permanent

Mission of the Dominican Republic

in Austria Minister Counsellor

• 2014: CEI-RD Second online training

on „Attracting Foreign Investment

for the Dominican Diplomatic and

Consular Corps”

• 2016: Vienna Adult Education Centre

Vienna, Austria Rhetoric: Voice

and Language

2017: Ambassador of the Dominican

Republic to Austria, Permanent

Representative to the International

Organizations in Vienna

EDUCATION

• Bachelor degree in Law

• Master degree from the Institut

d’études politiques

• Master degree at École Nationale

d’Administration (Jahrgang „Solidarité“,

1983) Ministre plénipotentiaire

de 1ère classe

PROFESSIONAL CAREER

• 1990-1993: Zweiter Botschaftsrat bei

der Ständigen Vertretung Frankreichs

bei der Europäischen Gemeinschaft

in Brüssel

• 1998-2002: Erster Botschaftsrat bei

der Ständigen Vertretung Frankreichs

bei der UNO in Genf

• 2002-2004: Kabinettsdirektor der

beigeordneten Ministerin zuständig

für EU-Angelegenheiten

• 2004: Sonderbeauftragter beim

Centre d’analyse et de prévision

(ähnlich der Stabstelle „Strategie

und Planung“ des BMeiA)

• 2004-2009: Außerordentlicher und

bevollmächtigter Botschafter in

Kroatien

• 2009-2014: Zentralverwaltung des

Außenministeriums: Direktor zuständig

für Auslandsfranzosen und

Konsularangelegenheiten

• 2014-2017: Außerordentlicher und

bevollmächtigter Botschafter in

Rumänien

EDUCATION

• 1982: Bachelor Degree, Majoring

in Economics and Development

Studies, Sriwijaya University, Palembang,

South Sumatra

• 1997: Master of Arts in International

Relations, cum laude, Webster University,

Geneva, Switzerland

• 2011: Ph.D. in Politics and Government,

Padjadjaran University,

Bandung

PROFESSIONAL CAREER

• 1996-1998: Head/Consul of Economic

Affairs, Consulate General of the

Republic of Indonesia in New York,

US

• 2001-2003: Head, Division of Economic

I, Permanent Representative of

the Republic of Indonesia in New

York, US

• 2003-2005: Deputy Ambassador/

Deputy Chief of Mission, Permanent

Representative of the Republic of

Indonesia in Brussels, Belgium

• 2006-2010: Director for Diplomatic

Training and Education Center,

Ministry of Foreign Affairs2010-2014:

Ambassador of Indonesia to Poland

• 2014-2015: Director General/Head,

Policy Analysis and Development

Agency, Ministry of Foreign Affairs

• 2015-2017: Chief of President’s

Office/Secretary to the President,

2015-2017

SOCIETY 2_2017 | 81


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

Diplomatenkarussell | Mai bis Dezember 2017

Die neu akkreditierten Botschafter in Österreich.

ITALY

LATVIA

LUXEMBURG

H.E. Sergio

Barbanti

H.E. Veronika

Erte

H.E. Marc

Ungeheuer

designierter

Botschafter

(08.11.2017) geboren

1957 in Mailand

Born on 19th of June

1957, Republic of

Latvia

Geboren am 19. Mai

1961 in Differdange/

Luxembourg, verheiratet,

drei Kinder

AUSBILDUNG

• Promotion zum Dr. jur an der Universität

Rom

AUSBILDUNG

• 1987 italienisches Außenministerium

in der Generaldirektion für

wirtschaftliche Angelegenheiten

• 1990 stellvertretender Missionschef

in Simbabwe entsandt

• 1994 nach Washington für Presse

und Politische Beziehungen zu

Lateinamerika

• Rückkehr nach Rom in die Generaldirektion

für politische Angelegenheiten

des italienischen

Außenministeriums die Stelle des

stellvertretenden Verantwortlichen

für NATO-Angelegenheiten

• 2002 Diplomatischen Berater des

Ministers für öffentlichen Dienst

• 2004 Generalkonsul in Madrid

• 2009 Botschafter in Montenegro

• 2013 Generalinspektion Rom

• 2016 stellvertretenden Generalinspektor

des Ministeriums und

der Vertretungen im Ausland

• Ab 11. Juli 2017 italienischer

Botschafter in Österreich

EDUCATION

• 1975-1980: Studies at the State University

of Latvia, Faculty of Foreign

Languages

• 1980: Graduation from the State

University of Latvia with distinction

• 1996: Magister phil. At the University

of Latvia, Riga

PROFESSIONAL CAREER

• 1995: Entry into the Ministry of Foreign

Affairs of the Republic of Latvia

• 2002-2005: First Secretary and Debuty

Head of Mission at the Latvian

Embassy in Vienna

• 2006-2008: Ministry of Foreign

Affairs, Director of the European

Union Department

• 2008-2012: Ambassador of the

Republic of Latvia to the Republic of

Hungary

• 2008-2013: Nonresident Ambassador

to the Republic of Montenegro

• 2012-2013: Ministry of Foreign

Affairs , Director for the European

Department

• 2013: Ministry of Foreign Affairs,

Ambassador Acting Head of State

Protocol

• Since 2015: Nonresident Ambassador

of the Republic of Latvia to the

Holy See

• Since 2013: Nonresident Ambassador

of the Republic of Latvia to the

Sovereign Military Order of Malta

AUSBILDUNG

• 1985: Magister in Betriebsrecht (Université

de Paris, Sorbonne)

• 1986: Magister in Europarecht (Université

de Paris, Sorbonne)

• 1988: Diplom in Internationalen

Beziehungen (IEP, Institut d’Etudes

Politiques, Paris)

KARRIERE

• 1998: Stellvertretender Ständiger

Vertreter von Luxemburg bei der

Europäischen Union in Brüssel

• 2002: Botschafter des Großherzogtums

Luxemburg in der Volksrepublik

China, nicht-residierender

Botschafter in Vietnam, Mongolei,

Singapur (2003) und Laos (2005)

• 2007: Botschafter des Großherzogtums

Luxemburg im Königreich

Thailand,

• 2010: nicht-residierender

Botschafter in Vietnam, Singapur,

Laos, Malaysia, ASEAN (2008) und

Indonesien (2009)

• 2011-2013: Leiter der Delegation der

Europäischen Union in Singapur

• 2013: Botschafter des Großherzogtums

Luxemburg in Japan

• 2014: Generalsekretär im Ministerium

für auswärtige und europäische

Angelegenheiten des Großherzogtums

Luxemburg

FOTOS: CARINA KARLOVITS, GUNTER PUSCH,DANIEL TRIPPOLT/HBF, ARKADIUSZ ZBIŻEK

82 | SOCIETY 2_2017


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

MOLDOVA

NIGERIA

PORTUGAL

H.E. Victor

Osipov

Born on October 8,

1971, Popeasca village,

Republic of Moldova,

married, three children

H.E. Vivian

Nwunaku Rose

Okeke

Married, four children

H.E. António de

Almeida Ribeiro

born on the 22 nd of

August 1955 in Lisbon

EDUCATION

• 1988 – 1993: State University of

Moldova, Faculty of Journalism and

Communication Sciences

• 2008: European Institute of Political

Science of the Republic of Moldova

within the Council of Europe

• 2015: Special Training in Security

Analyses and Strategies for high

level officials of the Moldavan Government,

George C. Marshall European

Center for Security Studies in

Garmisch-Partenkirchen, Germany

PROFESSIONAL CAREER

• 2009 –2011: Deputy Prime Minister

(for Country Reintegration), Government

of the Republic of Moldova

• 2011 – 2014: Independent Expert in

politics, electoral and public administration

areas

• 2013 – 2014: CMI Political Expert

(Crises Management Initiative

founded by Martti Ahtisaari)

Program for Transnistrian Conflict

Management

• 2015 – 2016: Deputy Prime Minister

(for Country Reintegration) in two

consecutive cabinets of the Government

of the Republic of Moldova

(PM Chiril Gaburici / PM Valeriu

Strelet)

• 2016-2017: Independent Expert in

politics, electoral and public administration

areas

EDUCATION

• B.Sc. in International studies from

Ahmadu Bello University, Zaria,

Nigeria

• M.Sc. in Political Science from the

University of Lagos, Nigeria

PROFESSIONAL CAREER

• 1993-1998: First Secretary, Embassy

of Nigeria in Brussels, Belgium

• 1998-2001: Special Assistant to the

Minister of Foreign Affairs, Dubem

Onyia

• 2002-2006: Head of Chancery,

Consulate-General of Nigeria in New

York, United States

• 2006-2008: Special Assistant to the

Minister of Foreign Affairs, Joy

Ogwu

• 2008-2010: Deputy Director of the

First United Nations Division, in

charge of the First Committee

• 2010-2014: Minister (Economic) at

the Nigerian Embassy in Washington

D.C., United States

• 2014-2015: Director of the Joint

Commission, Trade and Investment

Division, Ministry of Foreign Affairs,

Nigeria

• since 2015: Director of the America

and Caribbean Affairs Division,

Ministry of Foreign Affairs, Nigeria

• Since 2017: Permanent Representative

of Nigeria to the United Nations

(Vienna), Ambassador

EDUCATION

• 1976: Graduation from the Faculty

of Law (Legal and Political Sciences),

University of Coimbra.

PROFESSIONAL CAREER

• 1979: Attaché of Embassy, MFA

• 1981: Adviser for International Relations

at the Office of the President

of the Republic

• 1994: Consul-General in London

• 1998: Deputy DG for Bilateral Relations

at the MFA

• 2002: Ambassador in Argentina; non

resident Ambassador to Bolivia and

Paraguay

• 2007: Ambassador to Egypt; non

resident Ambassador to Jordan and

the Sudan

• 2009: Ambassador to the EU Political

and Security Committee (PSC)

and Permanent Representative to

the WEU.

• 2011: Secretary-General of the Ministry

of Foreign Affairs

• 2013: Ambassador to the Holy See

• 2013: Ambassador to the Sovereign

Order of Malta

SOCIETY 2_2017 | 83


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

Diplomatenkarussell | Mai bis Dezember 2017

Die neu akkreditierten Botschafter in Österreich.

SAUDI ARABIA

SLOVAKIA

SLOVENIA

H.E. Khalid Ibrahim

M. Al-Jindan

He was born in 1950,

Al-Ahsaa, Saudi

Arabia, Married, 6

Children

H.E. Peter Mišík

Born on April 22, 1965

in Bratislava, Slovak

Republic, Married, 2

children

H.E. Ksenija

Škrilec

Geboren am

26.08.1966 in Murska

Sobota, Slowenien. 2

Kinder

EDUCATION

• Degree - BA in Political Science –

The American University of Beirut

• 1971 MA in International Relations

– The American University of Beirut

• 1973 PHD in Political Philosophy

– Georgetown University – Washington,

D.C., United States of America

PROFESSIONAL CAREER

• 1980-1982: Joined The Ministry of

Foreign Affairs and worked at the

Arab Countries Department and the

Western Countries Department.

• 1982-1985: Assigned at the Office of

HRH Minister of Foreign Affairs.

• 1985-1995: Supervised the establishment

of the Political Analysis

Department, later, head of the

Department.

• 1995-2008: Head of the General

Department of Western Countries

Affairs.

• 2008-2016: Deputy-minister of Foreign

Affairs for Bilateral Relations.

• 2016: Member of the Shura (Consultative)

Council by Royal Decree.

2017: Appointed Ambassador of the

Kingdom of Saudi Arabia to Austria.

EDUCATION

• 1983-1987: Academy of Performing

arts, Bratislava, Theatre Faculty

PROFESSIONAL CAREER

• 1987-1992: Theatre in Nitra, Actor

• 1993: Ministry of Foreign Affairs of

the Slovak Republic

• 1999: Embassy in Berlin, Germany

• 1999-2002: Director of NATO and

WEU Department, Ministry of Foreign

Affairs

• 2002: Embassy in Berlin, Germany,

Deputy Ambassador

• 2003-2007: Consulate General Munich,

Consul General

• 2007-2010: Director of the CFSP

Department, Ministry of Foreign

Affairs of the Slovak

• 2010-2014: Permanent Mission of the

Slovak Republic to the EU, Ambassador

to the Political

• 2014-2015: Director of the Foreign

Relations Department, Office of

President of the Slovak Republic

• 2015: Political Director, Ministry of

Foreign and European Affairs of the

Slovak Republic and Security Committee

of the EU Republic Slovak

Republic

AUSBILDUNG

• Internationale Beziehungen, Magisterium

an der Universität Corvinus

Budapest.

• Professorin der Ungarischen

Sprache und Literatur und der

Deutschen Sprache und Literatur,

• Philosophische Fakultät der Universität

Eötvös Loránd Budapest.

BERUFLICHE TÄTIGKEITEN

• Seit September 2017: Botschafterin

der Republik Slowenien in der Republik

Österreich.

• 2013–2017: Außerordentliche und

bevollmächtigte Botschafterin der

Republik Slowenien in Ungarn.

• 2014–2017: Außerordentliche und

bevollmächtigte Botschafterin der

Republik Slowenien in Bulgarien

mit Sitz in Budapest.

• 2011–2013: Ministerium für auswärtige

Angelegenheiten der Republik

Slowenien, Bevollmächtigte Ministerin,

Leiterin der Abteilung für

Globale Herausforderungen.

• 2010–2011: Ministerium für

auswärtige Angelegenheiten der

Republik Slowenien, Abteilung für

Wirtschaftsdiplomatie, Projektleiterin

der Wirtschaftsdelegationen.

• 2004–2010: Botschaft der Republik

Slowenien in Budapest, zuständig

auch für Bulgarien, anfänglich Moldau,

Botschaftsrätin (Wirtschaft)

FOTOS: HBF, IDIBEK KALANDAR

84 | SOCIETY 2_2017


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

SPAIN

TAJIKISTAN

TURKEY

H.E. Juan Sunyé

Mendía

H.E. Idibek

Kalandar

H.E. Mehmet

Ferden Çarikci

Born in Madrid on June

23, 1956, married, three

children

Born on 2 of January

1968, married, 3

children

Geboren am

28.09.1968 in Istanbul,

verheiratet, ein Kind

EDUCATION

• Degree in Law.

• Postgraduate Studies of European

Law at the Collège d’Europe in Bruges

(Belgium).

PROFESSIONAL CAREER

• 1988: Head of Area in Protocol Services,

Chancellery and Orders

• 1990: Secretary at the Spanish Embassy

in Bonn

• 1991: Second Introducer of Ambassadors

of the Protocol Service,

Chancellery and Orders

• 1996: Consul of Spain in New York

• 2000: Advisor to the Cabinet of the

General Secretariat of the Presidency

of the Government since

• 2001: Head of the Protocol and

Ceremonial Unit of the State Department

of Protocol, Ministry of the

Presidency with organic level of

Assistant Director General

• 2005: Deputy Head of Mission at the

Spanish Embassy in Copenhagen

• 2011: Adviser at the Technical Secretariat

of the Secretary General

• 2012: Second Chief Protocol, Deputy

Director General of Official Journeys,

Ceremonial and Decorations

• 2014: Chief Protocol (Introductor de

Embajadores)

EDUCATION

• Foreign Languages Department,

Dushanbe Pedagogical University

(1992);

• Studies, MA, Tsukuba University,

Japan (2004).

PROFESSIONAL CAREER

• 2004-2005, First Secretary, Head of

Section, International Organizations

Department, Ministry of Foreign

Affairs;

• 2005-2008, Second Secretary, First

Secretary, Embassy of Tajikistan to

Austria;

• 2008-2009, First Secretary, Advisor,

Europe and Americas Department,

Ministry of Foreign Affairs;

• 2009-2011, Head of Section, International

Organizations Department,

Ministry of Foreign Affairs;

• 2011-2014, First Secretary, Permanent

Mission of Tajikistan to the

United Nations;

• 2014-2017, Head of the Department

for International Organization, MFA

Tajikistan;

• September 2017, Ambassador

Extraordinary and Plenipotentiary

of Tajikistan to Austria/Permanent

Representative to the OSCE, United

Nations and other International

Organizations in Vienna.

AUSBILDUNG

• 1991: Abschluss B.A. (Bachelor of

Arts in International Relations) an

der Middle East Technical University,

Ankara

• 1993: Magisterabschluss (Master of

Arts in Strategic Studies & International

Economics)

KARRIERE

• 1999: Dritter Sekretär in der Ständigen

Vertretung der Republik Türkei

bei den Vereinten Nationen in New

York

• 2001: Außenministerium der Republik

Türkei, Persönlicher Referent

und Stellvertretender Büroleiter des

Ministers

• 2002 Beförderung zum Ersten

Sekretär

• 2003: Botschaft der Republik Türkei

in Berlin, Erster Botschaftssekretär

• 2006: Botschaft der Republik Türkei

in Berlin, Botschaftsrat

• 2007: Außenpolitischer Berater des

Präsidenten der Republik Türkei

• 2010: Botschafter, Außenpolitischer

Chefberater des Präsidenten der

Republik Türkei

• 2013: Botschafter, Ständiger

Vertreter der Republik Türkei bei

den Vereinten Nationen sowie bei

der Abrüstungskonferenz und den

anderen Internationalen Organisationen

in Genf

SOCIETY 2_2017 | 85


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

Bundesminister Sebastian Kurz

gemeinsam mit Lamberto Zannier,

Generalsekretär der OSZE, bei einem

Treffen in der Wiener Hofburg.

Order of precedence

of the Chiefs

of the diplomatic

missions resident

in Vienna

n Apostolic Nuncio – Holy See

Dr. Peter Stephan ZURBRIGGEN

n Korea – Democratic Peoples’ Republic

H.E. Mr. Kwang Sop KIM, (18.03.1993)

n Liechtenstein

H.H. Ms. Maria-Pia KOTHBAUER, (Prinzessin

v.u.z.Liechtenstein) (11.12.1997)

n Oman

H.E. Mr. Dr. Badr Mohamed Zaher AL HINAI, (11.12.2007)

n Paraguay

H.E. Mr. Dr. Horacio NOGUES ZUBIZARRETA, (15.02.2008)

n San Marino

H.E. Ms. Dr. Elena MOLARONI BERGUIDO, (17.09.2008)

n Syria

H.E. Mr. Bassam SABBAGH, (29.04.2010)

n Turkmenistan

H.E. Mr. Silapberdi NURBERDIEV, (28.09.2011)

n Azerbaijan

H.E. Mr. Galib ISRAFILOV, (28.09.2011)

n Angola

H.E. Ms. Maria De Jesus Dos Reis FERREIRA,

(09.11.2011)

n Armenia

H.E. Mr. Arman KIRAKOSSIAN, (09.11.2011)

n Guatemala

H.E. Mr. Antonio Roberto CASTELLANOS LOPEZ, (12.09.2012)

n Nicaragua

H.E. Mr. Alvaro Jose ROBELO GONZALES, (11.01.2013)

n Order of Malta

H.E. Mr. Christof Maria FRITZEN, (11.01.2013)

n Kenya

H.E. Mr. Michael Adipo Okoth OYUGI, (05.04.2013)

n Georgia

H.E. Mr. Konstantine ZALDASTANISHVILI, (18.06.2013)

n Argentina

H.E. Mr. Rafael Mariano GROSSI, (17.09.2013)

n Denmark

H.E. Ms. Liselotte K. PLESNER, (17.09.2013)

n Malta

H.E. Mr. Keith AZZOPARDI, (17.10.2013)

n Kuwait

H.E. Mr. Sadiq MARAFI, (17.10.2013)

n Jordan

H.E. Mr. Hussam Abdullah AL HUSSEINI, (22.10.2013)

n Serbia

H.E. Mr. Pero JANKOVIC, (22.10.2013)

n Libya

H.E. Mr. Ibrahim ALBESBAS, (11.11.2013)

n Namibia

H.E. Mr. Simon Madjumo MARUTA, (11.11.2013)

n Pakistan

H.E. Ms. Ayesha RIYAZ, (16.12.2013)

n South Africa

H.E. Mr. Tebogo Joseph SEOKOLO, (16.01.2014)

n Albania

H.E. Mr. Roland BIMO, (14.03.2014)

n Kazakhstan

H.E. Mr. Kairat SARYBAY, (14.03.2014)

n Colombia

H.E. Mr. Jaime Alberto CABAL SANCLEMENTE, (13.05.2014)

n Greece

H.E. Ms. Chryssoula ALIFERI, (13.05.2014)

n Cyprus

H.E. Mr. Marios IERONYMIDES, (13.05.2014)

n Uruguay

H.E. Mr. Bruno Javier FARAONE MACHADO, (13.05.2014)

n Laos

H.E. Mr. Phoukhao PHOMMAVONGSA, (16.09.2014)

n Lithuania

H.E. Ms. Loreta ZAKAREVICIENE, (16.09.2014)

n Sudan

H.E. Mr. Mohamed Hussein ZAROUG, (02.10.2014)

n Belgium

H.E. Mr. Baron Willem VAN DE VOORDE, (02.10.2014)

n Norway

H.E. Ms. Bente ANGELL-HANSEN, (03.12.2014)

n Macedonia

H.E. Ms. Vasilka POPOSKA TRENEVSKA, (03.12.2014)

n Vietnam

H.E. Mr. Viet Anh VU, (03.12.2014)

n Hungary

H.E. Mr. Dr. Janos PERENYI, (10.12.2014)

n Bangladesh

H.E. Mr. Md Abu ZAFAR, (10.12.2014)

n Ukraine

H.E. Mr. Olexander SCHERBA, (10.12.2014)

n Costa Rica

H.E. Ms. Pilar SABORIO DE ROCAFORT, (17.03.2015)

n Kosovo

H.E. Mr. Mag. Sami UKELLI, (17.03.2015)

n Malaysia

H.E. Mr. Adnan BIN OTHMAN, (15.06.2015)

n Philippines

H.E. Ms. Maria Zeneida ANGARA COLLINSON, (15.06.2015)

n Montenegro

H.E. Mr. Ivan MILIC, (15.06.2015)

FOTOS: INSPIRE PHOTOGRAPHY, WELLINGTON NEW ZEALAND, MFA OF THAILAND, DRAGAN TATIC

86 | SOCIETY 2_2017


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

n Bosnia and Herzegovina

H.E. Mr. Tomislav LEKO, (14.09.2015)

n Germany

H.E. Mr. Johannes Konrad HAINDL, (14.09.2015)

n Myanmar

H.E. Mr. San LWIN, (14.09.2015)

n Romania

H.E. Mr. Bogdan MAZURU, (14.09.2015)

n Netherlands

H.E. Mr. Marco HENNIS, (07.10.2015)

n Croatia

H.E. Ms. Vesna CVJETKOVIC, (07.10.2015)

n Sweden

H.E. Ms. Helen EDUARDS, (07.10.2015)

n Russian Federation

H.E. Mr. Dmitry LYUBINSKIY, (07.10.2015)

n Estonia

H.E. Mr. Rein OIDEKIVI, (07.10.2015)

n Iran

H.E. Mr. Ebadollah MOLAEI, (07.10.2015)

n Panama

H.E. Ms. Paulina FRANCESCHI, (13.11.2015)

n Israel

H.E. Ms. Talya LADOR-FRESHER, (13.11.2015)

n Cuba

H.E. Mr. Juan Antonio FERNANDEZ PALACIOS, (13.11.2015)

n Chile

H.E. Mr. Armin ANDEREYA LATORRE, (13.11.2015)

n Sri Lanka

H.E. Ms. Priyanee WIJSEKERA (11.01.2016)

n Irak

H.E. Mr. Auday M.A. AL-KHAIRALLA (11.01.2016)

n Venezuela

H.E. Ms. Jesse Alonso CHACÓN ESCAMILLO (23.02.2016)

n Algeria

H.E. Ms Faouzia BOUMAIZA MEBARKI, (24.05.2016)

n Mexico

H.E. Ms. Alicia BUENROSTRO MASSIEU, (24.05.2016)

n Iceland

H.E. Ms. Greta GUNNARSDOTTIR, (05.10.2016)

n Egypt

H.E. Mr. Omar Amer YOUSSEF, (05.10.2016)

n United Kingdom

H.E. Mr. Robert Leigh TURNER, (05.10.2016)

n Finland

H.E. Mr. Hannu Veikko KYRÖLÄINEN, (05.10.2016)

n El Salvador

H.E. Ms. Lucia Rosella M. BADIA DE FUNES, (05.10.2016)

n China

H.E. Mr. Xiaosi LI, (05.10.2016)

n Japan

H.E. Mr. Kiyoshi KOINUMA, (05.10.2016)

n United Arab Emirates

H.E. Mr. Hamad Ali Ali Subaih ALKAABI (03.10.2016)

n Australia

H.E. Mr. Brendon Charles HAMMER, (13.10.2016)

n Peru

H.E. Mr.Juan Fernando ROJAS SAMANEZ (20.10.2016)

n Morocco

H.E. Mr. Lofti BOUCHAARA, (04.11.2016)

n Brazil

H.E. Mr. Ricardo NEIVA TAVARES (31.01.2017)

n Burkina Faso

H.E. Mr. Dieudonné KERE, (31.01.2017)

n Yemen

H.E. Mr. Haytham Abdulmomen Hassan SHOJA‘AADIN

(31.01.2017)

n Bulgaria

H.E. Mr. Ivan Stoyanov SIRAKOV (02.03.2017)

n Belarus

H.E. Ms. AlenaAlena KUPCHYNA (02.03.2017)

n Korea - Republic

H.E. Mr. Dong-Ik SHIN (02.03.2017)

n Qatar

H.E. Mr. Ali Jassim T. J., Sheikh AL-THANI Sheikh (02.03.2017)

n Ireland

H.E. Mr. Thomas HANNEY, (202.03.2017)

n India

H.E. Mrs. Renu PALL (02.03.2017)

n Mongolia

H.E. Mrs.. Battungalag GANKHUURAI (13.03.2017)

n New Zealand

H.E. Ms. Nicole Jocelyn ROBERTON (20.02.2017)

n Kyrgisztan

H.E. Mr. Bakyt DZHUSUPOV (10.05.2017)

n Thailand

H.E. Mr. Songsak SAICHEUA (07.04.2016)

n Bolivia

H.E. Mr. Victor VELTZE MICHEL (04.07.2017)

n Indonesia

H.E. Mr. Darmansjah DJUMALA (04.07.2017)

n Moldova

H.E. Mr. Victor OSIPOV, (04.07.2017)

n Turkey

H.E. Mr. Mehmet Ferden CARIKCI, (04.07.2017)

n France

H.E. Mr. François SAINT-PAUL, (04.07.2017)

n Dominican Republic

H.E. Ms. Lourdes VICTORIA-KRUSE, (04.07.2017)

n Nigeria

H.E. Ms. Vivian Nwunaku OKEKE, (10.09.2017)

n Saudi Arabia

H.E. Mr. Khalid JINDAN, (10.09.2017)

n Luxembourg

H.E. Mr. Marc Albert Philippe UNGEHEUER, (09.10.2017)

n Spain

H.E. Mr. Juan SUNYE MENDÍA, (09.10.2017)

n Slovakia

H.E. Mr. Peter MISIK, 09.10.2017)

n Canada

H.E. Ms. Heidi HULAN, 09.10.2017)

n Latvia

H.E. Ms. Veronka ERTE, (09.10.2017)

n Poland

H.E. MS. Jolanta KOZLOWSKA, (02.04.2017)

n Portugal

H.E. Mr. Antonio ALMEIDA RIBEIRO, (12.09.2017)

n Slovenia

H.E. Ms. Ksenija SKRILEC, (15.09.2017)

n Afghanistan

H.E.. Khojesta Fana EBRAHIMKHEL (18.09.2017)

n Tajikistan

H.E. Mr. Idibek KALANDAR, (25.09.2017)

n Switzerland

H.E. Mr. Walter HAFFNER, (03.10.2017)

n Italy

H.E. Mr. Sergio BARBANTI, (08.11.2017)

n Lebanon

H.E. Mr. Ibrahim ASSAF, (10.11.2017)

n Andorra

Ms. Marta SALVAT BATISTA, (11.01.2008) Attaché and Chargé

d‘Affaires a.i.

n Tunisia

H.E. Mr. Khalil TARZAKI (01.08.2014), Chargé d‘Affaires a.i.

n United States

Mr. Eugene Stewart YOUNG (11.03.2015), Chargé d‘Affaires

a.i.

n Cote d‘Ivoire

Ms. Aya Georgette M‘BRAH, Chargé d´Affaires a.i.,

(30.03.2015)

n Uzbekistan

Mr. Sherzod ASADOV, (07.10.2017), Chargé d‘Affaires a.i.

n Czech Republic

Mr. Jakub NOVAK, Chargé d‘Affaires

SOCIETY 2_2017 | 87


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

Embassies not

resident in Austria

in alphabetical

order

n Antigua and Barbuda

no diplomatic mission to Austria

n Bahamas

no diplomatic mission to Austria

n Bahrain

H.E. Mr. Yusuf Abdulkarim BUCHEERI, (17.03.2015), (Geneva)

n Barbados

Ms. Yvette GODDARD, Counsellor, (17.07.2002), Chargé

d’Affaires (Brussels)

n Belize

not occupied since 18.02.2017

n Benin

Mr. Eloi LAOUROU, (22.11.2004), Chargé d‘Affaires

(Geneva)

n Bhutan

H.E. Mr. Kinga SINGHYE, (24.05.2016)

(Geneva)

n Botswana

Mr. Rhee O. HETANANG,(19.09.2006), Chargé d‘Affaires

(Geneva)

n Brunei Darussalam

H.E. Ms. Rakiah Hj ABD LAMIT, (23.02.2016),

(Berlin)

n Burundi

Mr. Barhélemy MFAYOKURERA, (16.01.2014), Minister

Counsellor (Berlin)

n Cambodia

H.E. Mr. CHEA Thireak, (13.11.2015)

(Brussels)

n Cameroon

H.E. Mr. Jean-Marc MPAY

(Berlin)

n Cape Verde

H.E. José Luis Barbosa LEAO MONTEIRO (15.06.2015)

(Geneva)

n Central African Republic

no diplomatic mission to Austria

n Chad

H.E. Abdoulaye Senoussi MAHAMAT (11.01.2016)

(Berlin)

n Comoros

no diplomatic mission to Austria

n Congo (Republic)

H.E. Mr. Jacques Yvon NDOLOU, (16.09.2014)

(Berlin)

n Congo (Democratic Republic)

no diplomatic mission to Austria

n Dominica

no diplomatic mission to Austria

n Djibouti

H.E. Mohamed Dileita ADEN, (15.06.2015)

(Berlin)

n Ecuador

H.E. Maria Del Carmen GONZÁLEZ CABAL, (23.02.2016),

(Budapest)

n Equatorial Guinea

N.N. (Berlin)

n Eritrea

Mr. Osman SALEH, (18.04.2007), Chargé d‘Affaires

(Berlin)

n Ethiopia

H.E. Mr. Negash Kebret BOTORA, (14.09.2015)

(Geneva)

n Fiji

no diplomatic mission to Austria

n Gabun

Ms. Nanice TSIGUI, (07.04.2015), Chargé d‘Affaires

(Berlin)

n Gambia

Mr. Alieu NJIE, Chargé d‘Affaires

(London)

n Ghana

Mr. Humphrey Chatio AJONGBAH, Chargé d´Affaires a.i.

(14.02.2017) (Bern, CH)

n Grenada

no diplomatic mission to Austria

n Guinea

H.E. Ms. Fatoumata BALDE, (24.05.2016)

(Berlin)

n Guinea-Bissau

N.N.

(Berlin)

n Guyana

Ms. Bevon Rodin MC DONALD, First Secretary, (27.06.2006),

Chargé d‘Affaires , (Brussels)

n Haiti

N.N.

(Geneva)

n Honduras

H.E. Mr. Ramon CUSTODIO ESPINOZA, (18.06.2013)

(Berlin)

n Jamaica

N.N.

(Geneva)

n Kiribati

no diplomatic mission to Austria

n Lesotho

Ms. Matseliso Patricia MOTSAMAI , Chargé d‘Affaires

(21.04.2016), (Berlin)

n Liberia

H.E. Ms. Ethel DAVIS, (19.04.2012)

(Berlin)

n Madagascar

N.N. (Falkensee, DE)

n Malawi

H.E. Mr. Michael Barth KAMPHABE NKOHMA (24.05.2016)

(Berlin)

n Maldives

no diplomatic mission to Austria

n Mali

H.E. Mr. Toumani Djime DIALLO, (23.02.2016)

(Berlin)

n Marshall Islands

no diplomatic mission to Austria

n Mauretania

H.E. Mr. Mohamed Mahmoud OULD BRAHIM KHLIL,

(17.03.2015)

(Berlin)

n Mauritius

H.E. Dr. Kheswar JANKEE, (10.05.2017)

(Berlin)

n Micronesia

no diplomatic mission to Austria

n Monaco

H.E. Ms. Isabelle BERRO AMADEI, (13.11.2015)

(Berlin)

n Mozambique

H.E. Mr. Amadeu Paulo Samuel DA CONCEICAO,

(02.07.2012)

(Berlin)

n Nauru

no diplomatic mission to Austria

n Nepal

H.E. Mr. Prakash Kumar SUVEDI

(Berlin)

n Niger

Mr. Issoufou GARBA, (08.11.2013), Chargé d‘Affaires

(Geneva)

n Palau

no diplomatic mission to Austria

n Papua New Guinea

no diplomatic mission to Austria

n Ruanda

H.E. Mr. Francois-Xavier NGARAMBE, (10.05.2017)

(Berlin)

n Samoa

N.N. (Brussels)

n São Tomé and Príncipe

no diplomatic mission to Austria

n Senegal

H.E. Mr. Momar GUEYE

(Berlin)

n Seychelles

H.E. Mr. Bernard Francis SHAMLAYE, (16.12.2013)

(Paris)

n Sierra Leone

Mr. David Madar GBENJEN, Chargé d‘Affaires, (01.06.2015)

(Berlin)

n Singapore

N.N.

(Singapore)

n Solomon Islands

no diplomatic mission to Austria

n Somalia

no diplomatic mission to Austria

n St. Kitts and Nevis

no diplomatic mission to Austria

n St. Lucia

no diplomatic mission to Austria

n St. Vincent and the Grenadines

Minister Counsellor Ms. Anne MORRIS, (27.12.2005)

(London)

n South Sudan

Mr. John Opiti APIET, (01.09.2014)

(Berlin)

n Suriname

no diplomatic mission to Austria

n Swaziland

Counsellor Chargé d‘Affaires Mr. Almon Mahlaba MAMBA

(Geneva)

n Tanzania

Ms. Maria Napendaeli KEJO , Counsellor, (02.03.2012)

(Berlin)

n Timor-Leste

no diplomatic mission to Austria

n Togo

Mr. Tchaa Batchassi GNAMA, First Secretary, (11.11.2014)

(Berlin)

n Tonga

no diplomatic mission to Austria

n Trinidad and Tobago

Ms. Anesa ALI-RODRIGUEZ, Minister Counsellor

(Geneva)

n Tuvalu

no diplomatic mission to Austria

n Uganda

H.E. Mr. Marcel Robert TIBALEKA, (17.03.2015)

(Berlin)

n Vanuatu

no diplomatic mission to Austria

n Zambia

H.E. Mr. Bwalya Stanley Kasonde CHITI, (16.01.2014)

(Berlin)

n Zimbabwe

no diplomatic mission to Austria

88 | SOCIETY 2_2017


Nationalfeiertage | Von Jänner bis Juni 2018

der Botschaften mit Amtssitz in Wien

Jänner

1. Kuba Jahrestag der Revolution

(1959)

1. Sudan Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung

(1956)

4. Myanmar Unabhängigkeitstag

(1948)

26. Australien Australia Day

Februar

4. Angola Tag des bewaffneten

Kampfes

6. Neuseeland Nationalfeiertag

11. Iran Tag des Sieges der Islamischen

Revolution

15. Serbien Nationalfeiertag (Inkrafttreten

der ersten Verfassung

1835)

16. Litauen Jahrestag der Staatsgründung

(1918)

17. Kosovo Unabhängigkeitstag

(2008)

24. Estland Jahrestag der Staatsgründung

(1918)

25. Kuwait Befreiung von der irakischen

Besetzung (1991)

27. Dominikanische Republik Unabhängigkeitstag

(1844 Trennung

von Haiti)

März

1. Bosnien & Herzegowina Unabhängigkeitstag

(29. Februar

1992)

3. Bulgarien Friede von San Stefano

(1878)

13. Vatikan Wahl von Papst Franziskus

17. Irland St. Patrick’s Day

20. Tunesien Unabhängigkeitstag

(1956)

21. Namibia Unabhängigkeitstag

(1990)

23. Pakistan Nationalfeiertag (Verkündigung

der Verfassung 1956)

25. Griechenland Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung

(1821)

26. Bangladesch Unabhängigkeitstag

(1971)

April

4. Senegal Tag der Unabhängigkeit

(1960)

17. Syrien Ausrufung der Republik

im Jahr 1946

27. Südafrika Tag der Freiheit:

Jahrestag der ersten demokratischen

Wahlen 1994 nach dem

Ende der Apartheid

27. Niederlande Geburtstag des

Königs Willem-Alexander

28. Japan Ende der Besatzungszeit

und volle Souveränität (1952)

Mai

1. Israel Unabhängigkeitstag

3. Polen Tag der Verfassung vom 3.

Mai 1791

15. Paraguay Unabhängigkeit von

Spanien im Jahr 1811

17. Norwegen Jahrestag der Verfassung

(1814)

22. Jemen Jahrestag der Wiedervereinigung

von Nord- und Südjemen

im Jahr 1990

25. Argentinien Erklärung der Unabhängigkeit

von Spanien

25. Jordanien Unabhängigkeit von

Großbritannien im Jahr 1946

26. Georgien Tag der Unabhängigkeitserklärung

vom russischen

Zarenreich im Jahr 1918

28. Aserbaidschan Gründung der

Demokratischen Republik Aserbaidschan

im Jahr 1918

Juni

2. Italien Fest der Republik (1946)

5. Dänemark Tag der Verfassung

(1849)

6. Schweden Tag der schwedischen

Fahne

10. Portugal Todestag des portugiesischen

Nationaldichters Luís Vaz

de Camões (gest. 1580)

12. Philippinen Unabhängigkeit von

Spanien im Jahr 1898

12. Russische Föderation Tag der

Annahme der Erklärung über die

staatliche Souveränität der Russischen

Föderation (1990)

17. Island Jahrestag der Ausrufung

der Republik (1944)

18. Ägypten Nationalfeiertag, das

Königreich wurde beendet und

die Republik Ägypten proklamiert

(1953)

18. Vereinigtes Königreich Offizielle

Feier d. Geburtstages I.M. Königin

Elisabeth II

23. Luxemburg Offizielle Feier des

Geburtstages des Großherzogs

Henri

24. Malteser Ritterorden Festtag des

Hl. Johannes des Täufers, Patron

des Ordens

25. Kroatien Erklärung der Unabhängigkeit

von Jugoslawien (1991)

25. Slowenien Tag der Unabhängigkeit

von Jugoslawien (1991)

SOCIETY 2_2017 | 89


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

Rot-Weiß-Rot in aller Welt

Österreichische bilaterale diplomatische Vertretungen im Ausland

Österreich pflegt diplomatische Beziehungen mit 194 Staaten

und hat Botschaften, Generalkonsulate und Kulturforen in

80 Ländern der Welt. SOCIETY präsentiert exklusiv alle

Leiterinnen und Leiter der im Ausland befindlichen bilateralen

österreichischen Vertretungen.

Redaktion: SOCIETY

ÄGYPTEN • BOTSCHAFT

Georg Stillfried

Ägypten, Sudan, Eritrea

El Nile Street/Corner 5, Wissa Wassef

Street, 5th Floor, Riyadth-Tower, Giza,

11111 Kairo

Tel. (+20/2) 3570 29 75

kairo-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kairo

ÄGYPTEN • KULTURFORUM

Ulrike Nguyen

El Nile Street/Corner 5, Wissa Wassef

Street, 5th Floor, Riyadth-Tower, Giza,

11111 Kairo

Tel. (+20/2) 3570 29 75

kairo-ob@bmeia.gv.at

www.acfc.cc

ALBANIEN • BOTSCHAFT

Johann Sattler

Albanien

Rruga Xibrakeve 4, Tirana, Albanien

Tel. (+355/4) 22 74 855

tirana-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tirana

ALGERIEN • BOTSCHAFT

Franziska Honsowitz-Friessnigg

Algerien, Niger

17, Chemin Abdel kader Gadouche, 16035

Hydra

(+213 / 23) 47 28 15

algier-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/algier

ARGENTINIEN • BOTSCHAFT

Christoph Meran

Argentinien, Paraguay, Uruguay

Calle French 3671, 1425 Buenos Aires

Tel. (+54/11) 4809 5800

buenos-aires-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/buenosaires

ARMENIEN • BMEIA

Alois Kraut

Armenien (mit Sitz in Wien)

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien

Tel. (+43/5) 01150-3263

suedkaukasien@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/armenien

ASERBAIDSCHAN • BOTSCHAFT

Axel Wech

Aserbaidschan, Georgien

Landmark III, 7. Stock, Nizami Str. 90A,

AZ-1010 Baku

Tel. (+994) 12 465 99 33

baku-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/baku

ÄTHIOPIEN • BOTSCHAFT

Andreas Melan

Äthiopien, Dschibuti, Kongo, Uganda,

Südsudan

N. Silk Lafto Kifle Ketema Kebele 04

H.No. 535, Addis Abeba

Tel. (+251/11) 371 25 80

addis-abeba-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/addisabeba

AUSTRALIEN • BOTSCHAFT

Bernhard Zimburg

Australien, Fidschi, Kiribati, Marshallinseln,

Mikronesien - Föderierte Staaten

von, Nauru, Neuseeland, Papua-Neuguinea,

Salomonen, Samoa, Tuvalu, Tonga,

Vanuatu

12 Talbot Street, Forrest, ACT 2603

Tel. (+61/2) 6295 1533

canberra-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/canberra

BELARUS • BOTSCHAFT

Bernd Alexander Bayerl

Belarus

Delegation of the European Union to

Belarus 34A Engelsa Str., 7 th Floor, Minsk

220030, Belarus

Tel. (+375 / 17) 289 94 24

minsk-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/oeb-minsk

BELGIEN • BOTSCHAFT

Nikolaus Marschik

Belgien

Place du Champ de Mars 5, bte 5,

B-1050 Brüssel

Tel. (+32/2) 2890-700

bruessel-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bruessel

BELGIEN • KULTURFORUM

Marina Chrystoph

Place du Champ de Mars 5, bte 5, B-1050

Brüssel

Tel. (+32/2) 2890-700

bruessel-kf@bmeia.gv.at

www.austrocult.be

Fotos: Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin), ÖB Teheran, Bmeia/mahmoud, Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs,, Fotostudio Floyd, 1040 Wien, Bmeia/mahmoud,

Bmeia/mahmoud

90 | SOCIETY 2_2017


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

BOSNIEN UND HERZEGOWINA •

BOTSCHAFT

Martin SOCIETY Pammer 2_2015 | 91

Bosnien und Herzegowina

CHINA • GENERALKONSULAT

Brigitte Robinson-Seyrlehner

(GK)

(designiert)

ESTLAND • BOTSCHAFT

Doris Danler

Estland

Dzidzikovac 7, BiH-71000 Sarajewo

Tel. (+387/33) 279 400

sarajewo-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/sarajewo

Qi Hua Tower, 3rd floor No. 3A, 1375

Huai Hai Road, Shanghai 200031

Tel. (+86/21) 647 40 268

shanghai-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/shanghaigk

Vambola 6, 5. Stock, EE-10114 Tallinn

Tel. (+372) 627 87 40

tallinn-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tallinn

BRASILIEN • BOTSCHAFT

Irene Giner-Reichl

Brasilien

brasilia-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/brasilia

BULGARIEN • BOTSCHAFT

SES (Setor de Embaixadas Sul), Av. das

Nacoes, Quadra 811 - Lote 40, 70426-

900 Brasilia DF

Tel. (+55/61) 3443 3421

Roland Hauser

Bulgarien

CHINA • GENERALKONSULAT

Fabian Gems (GK)

QUnit 1202, Teem Tower, Teemall, 208

Tianhe Road, Guangzhou, 510620

Guangdong

Tel. (+86 / 20) 8516 0047

guangzhou@wko.at

wko.at/awo/cn

DÄNEMARK • BOTSCHAFT

Posten derzeit vakant, Botschafter Dr. Ernst-Peter Brezovszky

hat Dänemark am 24.08.2017 verlassen.

FINNLAND • BOTSCHAFT

Elisabeth Kehrer

Finnland

(designiert)

Unioninkatu 22, 00130 Helsinki

Tel. (+358/9) 68 18 60-0

helsinki-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/helsinki

FRANKREICH • BOTSCHAFT

Walter Grahammer

Frankreich, Monaco

Boulevard Zar Oswoboditel 13/Ulica

Schipka 4, BG-1000 Sofia

Tel. (+359/2) 932 90 32

sofia-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/sofia

CHILE • BOTSCHAFT

Joachim Öppinger

Chile

Sölundsvej 1, DK-2100 Kopenhagen

Tel. (+45) 39 29 41 41

kopenhagen-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kopenhagen

DEUTSCHLAND • BOTSCHAFT

Gesandter Andreas Somogyi

(Botschaftsleitung)

Deutschland

6, Rue Fabert, F-75007 Paris

Tel. (+33/1) 40 63 30-63

paris-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/paris

FRANKREICH •

GENERALKONSULAT

Erika Bernhard

Barros Errazuriz 1968, 3 piso, Santiago

de Chile

Tel. (+56/2) 2223 47 74

santiago-de-chile-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/santiagodechile

CHINA • BOTSCHAFT

Friedrich Stift

China, Mongolei

Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin

Tel. (+49/30) 202 87-0

berlin-ob@bmeia.gv.at

www.oesterreichische-botschaft.de

DEUTSCHLAND •

GENERALKONSULAT

Helmut Koller

29, Avenue de la Paix, F-67000

Strassburg

Tel. (+33) 388 35 13 94

strassburg-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/strassburggk

FRANKREICH • KULTURFORUM

Mario Vielgrader

Jian Guo Men Wai, Xiu Shui Nan Jie 5,

100600 Peking

Tel. (+86/10) 653 29 869

peking-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/peking

CHINA • GENERALKONSULAT

Monika Müller-Fembeck

(designiert)

Ismaninger Straße 136, D-81675 München

Tel. (+49/89) 99 815-0

muenchen-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/muenchen

DEUTSCHLAND • KULTURFORUM

Viktoria Wagner

17, avenue de Villars, F-75007 Paris

Tel. (+33/1) 47 05 27 10

paris-kf@bmeia.gv.at

www.fca-fr.com

GEORGIEN • BOTSCHAFT

Arad Benkö

Georgien

2201 Chinachem Tower, 34-37 Connaught

Road, Central Hongkong

Tel. (+852) 2522 80 86

hongkong-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/hongkong

Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin

Tel. (+49/30) 202 87-0

berlin-kf@bmeia.gv.at

www.kulturforumberlin.at

Griboedov Str. 31 / Rustaveli Ave. 42, 5.

Stock, 0108 Tiflis

Tel.(+995 / 32) 243 44 02

tiflis-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/oeb-tiflis

SOCIETY 2_2017 | 91


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

GRIECHENLAND • BOTSCHAFT

Andrea Ikic-Böhm

Griechenland

IRLAND • BOTSCHAFT

Helmut Freudenschuss

Irland

ITALIEN • KULTURFORUM

Herbert Jäger

4, Vass. Sofias, GR-10674 Athen

Tel. (+30/210) 725 72-70

athen-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/athen

15, Ailesbury Court Apartments, 93,

Ailesbury Road, Dublin 4

Tel. (+353/1) 269 45 77

dublin-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/dublin

Piazza del Liberty 8/4, I-20121 Mailand

Tel.(+39) 02 77 80 78 03

mailand-kf@bmeia.gv.at

www.austriacult.milano.it

HEILIGER STUHL • BOTSCHAFT

Alfons Kloss

Heiliger Stuhl, Malteser Ritterorden,

San Marino

Via Reno 9, I-00198 Rom

Tel. (+39) 06 853 725

heiliger-stuhl-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/heiligerstuhl

ISRAEL • BOTSCHAFT

Martin Weiss

Israel

Sason Hogi Tower, Abba Hillel Silver

Street 12, 4. Stock, Ramat Gan 5250606

Tel. (+972) 3 612 0924

tel-aviv-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/telaviv

JAPAN • BOTSCHAFT

Hubert Heiss

Japan

1-1-20 Moto Azabu, Minato-ku, Tokyo

106-0046

Tel. (+81/3) 34 51 82 81

tokio-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tokio

INDIEN • KULTURFORUM

Brigitte Öppinger-Walchshofer

ISRAEL • KULTURFORUM

Johannes Strasser

JORDANIEN • BOTSCHAFT

Michael Desser

Jordanien, Irak

Ep-13, Chandragupta Marg, Chanakyapuri,

New Delhi 110 021

Tel. (+91/11) 24 19 27-00

new-delhi-kf@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/newdelhi

Sason Hogi Tower, Abba Hillel Silver

Street 12, 4. Stock, Ramat Gan 5250606

Tel. (+972/3) 612 0924

tel-aviv-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/telavivkf

Mithqal Al-Fayez Street 36, Jabal Amman

Tel. (+962/6) 460 11 01

amman-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/amman

INDONESIEN • BOTSCHAFT

Helene Steinhäusl

Indonesien, Timor-Leste

ITALIEN • BOTSCHAFT

René Pollitzer

Italien

KANADA • BOTSCHAFT

Stefan Pehringer

Kanada, Jamaika

Jalan Diponegoro 44, Menteng

Tel. (+62/21) 23 55 40 05

jakarta-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/jakarta

IRAN • BOTSCHAFT

Stefan Scholz

Iran

Bahonarstr., Moghaddasi Str., Zamani

Str., Mirvali, Nr. 6 und 8, Teheran,

Niavaran, 19796-33755

Tel. (+98/21) 22 75 00 40

teheran-ob@bmeia.gv.at

www.bmeia.gv.at/teheran

IRAN • KULTURFORUM

Alexander Rieger

Afghanistan, Iran - Islamische Republik

Khorramshahr Ave., Arabali Street, 6th

Alley, Nr. 1, 15548-17413 Teheran

Tel. (+98/21) 88 76 48 23

teheran-kf@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/teherankf

Via Pergolesi 3, I-00198 Rom

Tel. (+39) 06 844 014-1

rom-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/rom

ITALIEN • KULTURFORUM

Elke Atzler

Viale Bruno Buozzi 113, I-00197 Rom

Tel. (+39) 06 360837-1

rom-kf@bmeia.gv.at

www.austriacult.roma.it

ITALIEN • GENERALKONSULAT

Dr. Wolfgang Spadinger

Piazza del Liberty 8/4, I-20121 Mailand

Tel. (+39) 02 78 37 43

mailand-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/mailandgk

445 Wilbrod Street, Ottawa, Ontario

K1N 6M7

Tel. (+1/613) 789 14 44

ottawa-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/ottawa

KANADA • KULTURFORUM

Bernhard Faustenhammer

445 Wilbrod Street, Ottawa, Ontario

K1N 6M7

Tel. (+1/613) 789 14 44

ottawa-kf@bmeia.gv.at

www.austro.org

KASACHSTAN • BOTSCHAFT

Gerhard Sailler

Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan,

Turkmenistan

Kosmonavtov Strasse 62, 9. Stock, Mikrodistrikt

Chubary, 010000 Astana

Tel. (+7/7172) 97 78 69

astana-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/astana

Fotos: Privat, BMEIA, Dolomiten (Italien Mailand), Katsuhiro Ichikawa (Japan), Bmeia/mahmoudI,

92 | SOCIETY 2_2017


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

KATAR • BOTSCHAFT

KUBA • BOTSCHAFT

LUXEMBURG • BOTSCHAFT

Willy Kempel

Katar

Gerlinde Paschinger

Kuba, Dominikanische Republik, Haiti

Gregor Schusterschitz

Luxemburg

Palm Tower B, level 33, West Bay, Doha

Tel. (+974) 403 373/00/01/02

doha-ob@bmeia.gv.at

Avenida 5ta A No. 6617, esq. a calle 70,

Miramar, Havanna

Tel. (+53/7) 204 28 25

havanna-ob@bmeia.gv.at

3, rue des bains, 1212 Luxemburg

Tel. (+352) 47 11 88

luxemburg-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/luxemburg

KENIA • BOTSCHAFT

KUWAIT • BOTSCHAFT

MALAYSIA • BOTSCHAFT

Harald Günther

Kenia, Burundi, Komoren, Kongo -

Demokratische Republik, Ruanda, Seychellen,

Tansania - Vereinigte Republik,

Somalia, Sambia, Malawi

Limuru Road 536, Muthaiga (gegenüber

Muthaiga Mini Market), Nairobi

Tel. (+254/20) 406 00 22

nairobi-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/nairobi

Sigurd Pacher

Kuwait, Bahrain

Daiyah, Area Ahmed Shawki Street,

house Nr. 10, Kuwait

Tel. (+965) 225 52 532

kuwait-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kuwait

Michael Postl

Malaysia, Brunei Darussalam

Suite 10.1-2, Level 10, Wisma Goldhill, 67,

Jalan Raja Chulan, 50200 Kuala Lumpur

Tel. (+60/3) 205 700 20

kuala-lumpur-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kualalumpur

KOLUMBIEN • BOTSCHAFT

LETTLAND • BOTSCHAFT

MALTA • BOTSCHAFT

Fotos: Privat, BMEIA, robbie mc kane, mahmoud ashraf, weinwurm, picturepeople, hopi-media, ingrid sontacchi, bmeia/mahmoud,

Marianne Feldmann

Kolumbien, Angtigua und Barbuda,

Dominica, Ecuador, Grendada, Guayana,

Panama, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St

.Vincent und die Grenadinen, Trinidad

und Tobago

Cra. 9 No. 73-44, Of. 402, Bogotá D.C.

CO-110221

Tel.(+57 / 1) 7452086

bogota-ob@bmeia.gv.at

KOREA - REPUBLIK • BOTSCHAFT

Michael Schwarzinger

Korea - Republik, Korea - Demokratische

Volksrepublik

Kyobo Bldg., 21 Floor, Sejongdearo 166

Jongno-gu, Seoul 110-714 Republic of

Korea

Tel. (+82/2) 73 29 071

seoul-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/seoul

KOSOVO • BOTSCHAFT

Gernot Pfandler

Kosovo

Ahmet Krasniqi 22, Arberia (Dragodan)

I, 10000 Pristina

Tel. (+381/38) 24 92 84

pristina-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/pristina

KROATIEN • BOTSCHAFT

Andreas Wiedenhoff

Kroatien

Radnicka cesta 80, 9. Stock, (Zagreb-

Tower), HR-10000 Zagreb

Tel. (+385/1) 488 10 50

agram-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/agram

N.N.

Alberta iela 13, 7th floor, LV-1010 Riga

Tel. (+37/1) 672 161 25

riga@advantageaustria.org

www.aussenministerium.at/riga

LIBANON • BOTSCHAFT

Marian Wrba

Libanon

Tabaris 812 Bldg., 8 th floor, Avenue

Charles Malek, Tabaris - Achrafieh, Beirut

2071-1606

Tel. (+961/1) 213017

beirut-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/beirut

LIBYEN • BOTSCHAFT

Ronald Sturm

Libyen

Shara Khalid Ben Walid/Shara Arismondi,

Dahra Area, Garden City, Tripolis

Tel. (+218/21) 44 43 379

tripolis-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tripolis

LIECHTENSTEIN • BMEIA

Maria Rotheiser-Scotti

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010

Wien

Tel.: (+430) 501150-0

vaduz-ob(at)bmeia.gv.at

N.N.

c/o BMEIA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien

Tel. (+430) 501150-0

valletta-ob@bmeia.gv.at

www.bmeia.gv.at/oeb-malta

MAROKKO • BOTSCHAFT

Anton Kozusnik

Marokko, Mauretanien

2 rue Tiddas, BP 135, MA-10010 Rabat

Tel. (+212/537) 76 40 03

rabat-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/rabat

MAZEDONIEN • BOTSCHAFT

Renate Kobler

Mazedonien

Mile Popjordanov 8, MK-1000 Skopje

Tel. (+389/2) 3083 400

skopje-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/skopje

MEXIKO • BOTSCHAFT

Franz Josef Kuglitsch

Mexiko, Belize, Costa Rica, El Salvador,

Guatemala, Honduras, Nicaragua,

Panama

Sierra Tarahumara 420, Colonia Lomas

de Chapultepec, 11000 Mexico, D.F.

Tel. (+52/55) 52 51 08 06

mexiko-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/mexiko

SOCIETY 2_2017 | 93


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

MEXIKO • KULTURFORUM

PAKISTAN • BOTSCHAFT

RUMÄNIEN • BOTSCHAFT

Illona Hoyos

Mexiko, Belize, Costa Rica, El Salvador,

Guatemala, Honduras, Nicaragua

Brigitta Blaha

Pakistan, Afghanistan

IGerhard Reiweger

Rumänien, Moldau

(designiert)

Sierra Tarahumara 420, Colonia Lomas

de Chapultepec, 11000 Mexico D.F.

Tel. (+52/55) 52 51 08 06

mexiko-kf@bmeia.gv.at

www.foroculturaldeaustria.com.mx

Haus 7A, Straße 21, F 8/2 Islamabad

Tel. (+92/51) 2818 421

islamabad-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/islamabad

Dumbrava Rosie 7, RO-020461 Bukarest

Tel. (+40/21) 201 56 12

bukarest-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bukarest

MOLDAVIEN • BOTSCHAFT

Christine Freilinger

Moldau - Republik

PERU • BOTSCHAFT

Andreas Rendl

Peru, Bolivien

RUSSISCHE FÖDERATION •

BOTSCHAFT

N.N.

Mateevici 23A, 2009 Chisinau

Tel. (+373 / 22) 79 69 33

chisinau-ob@bmeia.gv.at

Edificio "De las Naciones", Avenida Republica

de Colombia/ex Avenida Central

643, piso 5, San Isidro, Lima 27

Tel. (+51/1) 442 05 03

lima-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/lima

Starokonjuschennyi Per 1, 115127 Moskau

Tel. (+7/495) 780 60 66

moskau-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/moskau

MONTENEGRO • BOTSCHAFT

Anna Jankovic

Montenegro

PHILIPPINEN • BOTSCHAFT

Bita Rasoulian

Philippinen, Palau

RUSSISCHE FÖDERATION •

KULTURFORUM

Simon Mraz

Ulica Svetlane Kane Radevic br 3, MNE-

81000 Podgorica

Tel. (+382/20) 201135

podgorica-ob@bmeia.gv.at

8th floor, One Orion building, 11th Avenue corner 38th Street,

Bonifacio Global City, Taguig

Tel. (+63/2) 817 91 91

manila-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/manila

Starokonjuschennyi Per 1, 115127 Moskau

Tel. (+7/495) 780 60 66

moskau-kf@bmeia.gv.at

www.akfmo.org

NIEDERLANDE • BOTSCHAFT

POLEN • BOTSCHAFT

SAUDI ARABIEN • BOTSCHAFT

Heidemaria Gürer

Niederlande

van Alkemadelaan 342, 2597 AS Den

Haag

Tel. (+31/70) 324 54 70

den-haag-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/denhaag

NIGERIA • BOTSCHAFT

Werner Senfter

Nigeria, Äquatorialguinea, Kamerun,

Gabun, Tschad, Zentralafrikanische

Republik, São Tomé und Príncipe, Benin,

Togo, Ghana

Plot 9, Usuma Street, Maitama - Abuja

Tel: (+234) 929 15 465

abuja-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/abuja

NORWEGEN • BOTSCHAFT

Wilhelm Donko

Norwegen

Thomas Heftyes Gate 19 - 21, N-0244

Oslo

Tel. (+47) 22 54 02-00

oslo-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/oslo

Werner Almhofer

Polen

ul Gagarina 34, 00-748 Warschau

Tel. (+48/22) 841 00 81

warschau-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/warschau

POLEN • KULTURFORUM

Rupert Weinmann

Polen

Ul. Prozna 7-9, 00-107 Warschau

Tel. (+48/22) 526 88-00

warschau-kf@bmeia.gv.at

www.austria.org.pl

PORTUGAL • BOTSCHAFT

Thomas Stelzer

Portugal, Kap Verde

(designiert)

Avenida Infante Santo, Nr. 43/4.Stock,

1399-046 Lissabon

Tel. (+351/21) 394 39-00

lissabon-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/lissabon

Gregor Kössler

Saudi Arabien, Oman, Jemen

Diplomatic Quarter Riyadh

Tel. (+966/1 1 ) 480 12 17

riyadh-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/riyadh

SCHWEDEN • BOTSCHAFT

Arthur Winkler-Hermaden

Schweden

(designiert)

Kommendörsgatan 35/V, S-114 58

Stockholm

Tel. (+46/8) 665 17 70

stockholm-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/stockholm

SCHWEIZ • BOTSCHAFT

Ursula Plassnik

Schweiz

Kirchenfeldstrasse 77/79, CH-3005 Bern

Tel. (+41/31) 3565-252

bern-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bern

Fotos: Privat, BMEIA, Daniel Bachler und Teresa Marenzi (KF Moskau), Hopi-Media, Dragan Tatic, Hopi-Media,

94 | SOCIETY 2_2017


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

SCHWEIZ • KULTURFORUM

SLOWAKEI • KULTURFORUM

THAILAND • BOTSCHAFT

Martina Hermann

Wilhelm Pfeistlinger

Eva Hager

Thailand, Kambodscha, Laos, Myanmar

(designiert)

Kirchenfeldstrasse 77/79, CH-3005 Bern

Tel. (+41/31) 3565-252

bern-ob@bmeia.gv.at

Hodzovo námestie 1/A, 81106 Bratislava

Tel. (+421/2) 59 30 15-00

pressburg-kf@bmeia.gv.at

www.rakuskekulturneforum.sk

14, Soi Nantha-Mozart, Soi 1, Sathorn

Tai Road, Thungmahamek, Sathorn,

Bangkok 10120

Tel. (+66/2) 105 67 00

bangkok-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bangkok

SENEGAL • BOTSCHAFT

Caroline Gudenus

Senegal, Gambia, Guinea, Guinea-

Bissau, Mali, Burkina Faso, Côte d'Ivoire,

Liberia, Sierra Leone

SLOWENIEN • BOTSCHAFT

Sigrid Berka

Slowenien

TSCHECHISCHE REPUBLIK •

BOTSCHAFT

Alexander Grubmayr

Tschechische Republik

18, rue Emile Zola, Dakar

Tel. (+221) 33 849 40 00

dakar-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/dakar

Presernova cesta 23, SI-1000 Ljubljana

Tel. (+386/1) 479 07 00

laibach-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/laibach

Viktora Huga 10, CZ-15115 Prag 5

Tel. (+420) 257 09 05-11

prag-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/prag

SERBIEN • BOTSCHAFT

Johannes Eigner

Serbien

(designiert)

SPANIEN • BOTSCHAFT

Peter Huber

Andorra, Spanien

(designiert)

TSCHECHISCHE REPUBLIK •

KULTURFORUM

Andreas Schmidinger

Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000 Belgrad

Tel. (+381/11) 333 65-00

belgrad-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/belgrad

Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid

Tel. (+34) 91 55 65 315

madrid-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/madrid

Viktora Huga 10, CZ-15115 Prag 5

Tel. (+420) 257 090 589

prag-kf@bmeia.gv.at

www.rkfpraha.cz

SERBIEN • KULTURFORUM

SPANIEN • KULTURFORUM

TUNESIEN • BOTSCHAFT

Johannes Irschik

Karin Kosina

Herbert Krauss

Tunesien

belgrad-kf@bmeia.gv.at

Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000

Belgrad

Tel. (+381/11) 333 65-00

Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid

Tel. (+34) 91 55 65 315

madrid-kf@bmeia.gv.at

www.foroculturaldeaustria.org

16, Rue Ibn Hamdiss El Menzah I, 1004

Tunis

Tel. (+216/71) 23 90 38

tunis-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tunis

SINGAPUR • BOTSCHAFT

SÜDAFRIKA • BOTSCHAFT

TÜRKEI • BOTSCHAFT

Karin Fichtinger-Grohe

Singapur

N.N.

Posten des Botschafters ist derzeit vakant

Ulrike Tilly

Türkei

600 North Bridge Road, #24-04/05

Parkview Square, Singapore 188788

Tel. (+65) 63 96 63 50 (Amt)

singapur-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/oeb-singapur

454A Fehrsen Street, Brooklyn,

Pretoria 0181

Tel. (+27/12) 45 29 155

pretoria-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/pretoria

Atatürk Bulvari 189, 06680 Ankara

Tel. (+90/312) 405 51 90

ankara-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/ankara

Fotos: Privat, BMEIA

SLOWAKEI • BOTSCHAFT

Helfried Carl

Slowakei

Hodzovo námestie 1/A, 81106 Bratislava

Tel. (+421/2) 59 30 15-00

pressburg-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/pressburg

SYRIEN • BOTSCHAFT

Isabel Rauscher

Syrien

(designiert)

Farabi Street 1, Bld. Mohamed Naim Al-

Deker, Mezzeh, East Villas, Damascus

Tel. (+961/1) 213 011, (+961/1) 213 058

damaskus-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/damaskus

TÜRKEI •

GENERALKONSULAT

Gerhard Lutz

(designiert)

Köybasi cad. No. 46, 34464 Yeniköy,

Istanbul

Tel. (+90/212) 363 84 10

istanbul-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/istanbulgk

SOCIETY 2_2017 | 95


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

TÜRKEI • KULTURFORUM

Romana Königsbrun

VENEZUELA • BOTSCHAFT

N.N.

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • GENERALKONSULAT

Andreas Launer

Köybasi cad. No. 44, 34464 Yeniköy,

Istanbul

Tel. (+90/212) 363 84 15

istanbul-kf@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/istanbulkf

UKRAINE • BOTSCHAFT

Hermine Poppeller

Ukraine

Avenida Orinoco (entre Mucuchíes y Perijá), Las Mercedes,

Torre D & D - Piso PT - Oficina PT-N, 1060 Caracas

Tel. (+58/212) 999 12 11

caracas-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/caracas

VEREINIGTE ARABISCHE

EMIRATE • BOTSCHAFT

Andreas Liebmann-Holzmann

Vereinigte Arabische Emirate

11859 Wilshire Boulevard, Suite 501, Los

Angeles, California 90025

Tel. (+1/310) 44 49 310

los-angeles-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/losangeles

VEREINIGTES KÖNIGREICH •

BOTSCHAFT

Martin Eichtinger

Vereinigtes Königreich

Ivana Franka 33, 01030 Kiew

Tel. (+380/44) 277 27 90

kiew-ob@bmeia.gv.at

www.bmeia.gv.at/kiew

UKRAINE • KULTURFORUM

N.N.

Sky Tower, 5. Stock, Büro Nr. 504, Reem

Island, Abu Dhabi

Tel. (+971/2) 69 44 999

abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/abudhabi

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • BOTSCHAFT

Wolfgang Waldner

Vereinigte Staaten, Bahamas

18, Belgrave Mews West, London SW1X

8HU

Tel. (+44/20) 7344 3250

london-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/london

VEREINIGTES KÖNIGREICH •

KULTURFORUM

Katalin Tünde Huber

Ivana Franka 33, 01030 Kiew

Tel. (+380/44) 277 27 90

kiew-ob@bmeia.gv.at

UNGARN • BOTSCHAFT

Elisabeth Ellison Kramer

Ungarn

3524 International Court N.W., Washington

D.C. 20008

Tel. (+1/202) 895 67 00

washington-ob@bmeia.gv.at

www.austria.org

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • KULTURFORUM

Eva Schöfer

28, Rutland Gate, London SW7 1PQ

Tel. (+44/20) 7225 73-00

london-kf@bmeia.gv.at

www.acflondon.org

VIETNAM • BOTSCHAFT

Thomas Schuller-Götzburg

Vietnam

(designiert)

Benczúr utca 16, 1068 Budapest

Tel. (+36/1) 479 70-10

budapest-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/budapest

UNGARN • KULTURFORUM

Regina Rusz

3524 International Court N.W., Washington

D.C. 20008

Tel. (+1/202) 895 67 00

washington-kf@bmeia.gv.at

www.acfdc.org

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • GENERALKONSULAT

Helmut Böck

c/o "Prime Center", 53, Quang Trung, 8.

Stock, Hai Ba Trung District, Hanoi, VN

Tel. (+84 / 24) 3943 3050-3

hanoi-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/hanoi

ZYPERN • BOTSCHAFT

Eva Maria Ziegler

Zypern

Benczúr utca 16, 1068 Budapest

Tel. (+36/1) 413 35-90

budapest-kf@bmeia.gv.at

www.okfbudapest.hu

USBEKISTAN • BMEIA

Alois Kraut

Usbekistan

31 East 69th Street, New York, N.Y. 10021

Tel. (+1/212) 737 6400

new-york-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/newyorkgk

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • KULTURFORUM

Christine Moser

34, Dimosthenous Severi Avenue, 1st

Floor, Office 101, 1687 Nikosia

Tel. (+357) 22 41 01 51

nicosia-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/nikosia

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien

Tel. (+43/0)501150-3263

zentralasien-suedkaukasien@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/usbekistan

11 East 52nd Street, New York, N.Y. 10022

Tel. (+1/212) 319 5300

new-york-kf@bmeia.gv.at

www.acfny.org

Fotos: Privat, BMEIA

96 | SOCIETY 2_2017


Außenpolitische

Einsichten

Im Rahmen des „Internationalen Clubs“ der ÖGAVN

gaben Experten wertvolle Einsichten in diverse

außenpolitische Themen und Problematiken.

DIPLOMATIE

ÖGAVN

Fotos: ögavn


Arabische Welt“

Die Probleme der arabischen Welt werden auch

in Europa vermehrt wahrgenommen. So sprach

ORF-Auslandskorrespondent Karim El-Gawhary anlässlich

seines Vortrags für die ÖGAVN im Oktober

2017 von der „Schicksalsgemeinschaft arabische

Welt“. Denn Europa ist eng mit den Problemen

dieser Länder verbunden. Zum einen wollen viele

Kräfte in der EU die Türen für Flüchtlinge schließen

und Aufnahmezentren im Ausland bauen,

zum anderen aber werden von EU-Ländern Waffen

in diese Regionen exportiert – die bestehende

Gewalt und die Kriege führen unweigerlich wieder

zur Flucht der Menschen vor Ort. In Ägypten

herrscht im Moment ein starker innenpolitischer

Machtkampf zwischen alten und neuen Kräften.

Zwar ist Mubarak gestürzt worden, doch die alte

politische Situation lebt wieder auf und ein starker

Konflikt zwischen Staat und Kirche prägt die

aktuelle Situation. Andere Hotspots sind natürlich

die Länder am Golf. Dort findet im Moment ein Generationenwechsel

statt. Ein Hauptproblem ist der

„IS“, der militärisch immer weiter zurückgedrängt

wird und Territorien verliert. Ein militärischer Sieg

reicht jedoch nicht aus, um die generelle Problematik

zu lösen – wichtig ist, die Ursache zu bekämpfen.

Außerdem besteht die Gefahr, dass es zu

einer Ethnisierung des Problems kommt.

Karim El-Gawhary

„live“ in der Stallburg


Vereinte Nationen

Der politische Direktor des BMEIA, Botschafter

Dr. Alexander Marschik, sprach zum Thema „UN

High Level Week 2017: ‚Every State First‘ – Ende des

Multilateralismus?“ über die UN-Generalversammlung

in New York und die Zukunft Österreichs in

einer Welt, in der jeder Staat immer mehr auf sich

selbst und auf seine eigenen Bedürfnisse achtet.

Der Beginn der UN-Generalversammlung stand im

Zeichen der Krise zwischen Nordkorea und dem

Westen sowie dem UN-Debüt des neuen US-Präsidenten

Donald J. Trump, der sich für die Wiederbelebung

der staatlichen Souveränität aussprach

und sein Motto „Unpredictability is our strategy“

verkündete. Neben diesem Kernthema, ging es bei

der UN-Generalversammlung um aktuelle Themen

wie die Ukrainekrise, die kritische Situation

der muslimischen Rohingya-Minderheit in Myanmar,

die Probleme in Venezuela und um den anhaltenden

Bürgerkrieg im Nahen Osten. Darüber

hinaus, sieht sich die UNO Problemen wie dem

Klimawandel, der Massenmigration in westliche

Länder und dem Terrorismus gegenübergestellt.


Update zu Polen

Anlässlich seiner zu Ende gegangenen Amtszeit

als Österreichischer Botschafter in Polen, gab Dr.

Thomas Buchsbaum einen Überblick zur aktuellen

politischen Lage sowie zur Machtübernahme durch

die Partei PiS bei der letzten Wahl im Oktober 2015.

Diesen Umschwung erklärte er sich durch den einerseits

großen Anteil an konservativ und traditionell

denkenden Katholiken, als auch durch die sozial

schwache Position vieler Polen. Die nationalkonservative

Regierung erhielt mit dem Wahlslogan „Polen

in Ruinen“ das Vertrauen der Mehrheit. Die positive

Stimmung am Arbeitsmarkt und „ein polnisches

Wirtschaftswunder“, das den Lebensstandard allgemein

steigen lässt, sieht er als die wichtigsten erfreulichen

Entwicklungen der letzten Zeit.

Botschafter Alexander

Marschik mit

ÖGAVN-Präsident

Wolfgang Schüssel

Botschafter Thomas Buchsbaum

mit ÖGAVN-Vorstandsmitglied

Alexander Christiani

INFO

Fast jeden Mittwoch

gibt die Österreichische

Gesellschaft für Außenpolitik

und die Vereinten

Nationen (ÖGAVN) – als

Schnittstelle zwischen UNund

EU-Institutionen, dem

Österreichischen Außenministerium

und der Zivilgesellschaft

– Expertinnen

und Experten das Wort. Die

ÖGAVN eröffnet im Rahmen

des „Internationalen

Clubs“ in der Stallburg der

Wiener Hofburg durch ihre

Vortragsveranstaltungen

wertvolle Einsichten, die

in dieser kompakten Form

sonst nicht so ohne weiteres

verfügbar sind.

SOCIETY 2_2017 | 97


DIPLOMATIE

EVENTS

EVENT-HIGHLIGHTS DER DIPLOMATIE

Emil Brix bei der

Ansprache

Armenische Gäste

Armenien: Unabhängigkeitstag

Der armenische Botschafter S.E. Arman Kirakossian, die ständige

Vertreterin der Republik Armenien, Susanna Nazaryan und

Karen Muradyan, Ministerrat für Verteidigung der ständigen

Vertretung der Republik Armenien im OSCE luden zu einem

festlichen Empfang anlässlich des Tages der armenischen Unabhängigkeit,

des 25. Jubiläums der armenischen Streitkräfte

und diplomatischen Beziehungen zwischen der Armenien und

Österreich.

S.E. Arman Kirakossian mit

Gattin in der Receiving Line

Fotos: SOCIETY/Schiffl, SOCIETY/Pobaschnig, SOCIETY/Auer,

Großbritannien:

Prince George Birthday

Die Österreich-Britische Gesellschaft lud anlässlich

des 4. Geburtstages von Prince

George zu einer Fête Blanche über den

Dächern Wiens.

Gäste ganz in weiß

Kurt Tiroch,

Präsident der

Österreichisch-

Britischen

Gesellschaft

S.E. Juan Sunyé Mendía mit Gattin und

Kollegen aus der Botschaft

Spanien: Nationalfeiertag

Anlässlich des Nationalfeiertags von Spanien luden der Botschafter

des Königreiches Spanien Juan Sunyé Mendía sowie

die ständige Vertreterin Spaniens bei der OSCE, Botschafterin

María Victoria González Román und der ständige Vertreter

Spaniens bei den internationalen Organisationen mit Sitz in

Wien, Botschafter Gonzalo de Salazar Serantes zu einem Empfang

in die spanische Botschaft in Wien ein.

98 | SOCIETY 2_2017

Klapa „ADRIATICUM


DIPLOMATIE

EVENTS

USA: 241 Jahre Unabhängigkeit

Ihren 241. Independence Day feierte die US-Botschaft Wien mit

einer Garden Party im Garten der Residenz, zu der hochkarätige

Gäste wie der österreichische Justizminister Wolfgang Brandstetter

und Vertreter der internationalen Diplomatie erschienen

waren. Nach der Präsentation der Flaggen durch US-Marines

wurden die österreichische und die US-amerikanische Nationalhymne

gesungen. Danach hielten Kate Byrnes, Chargé d’Affaires

der US-Mission bei der OSZE, Andrew Schofer, Chargé d’Affaires

bei der UNO sowie Head of Mission Eugene Young ihre Ansprachen.

Für die musikalische Unterhaltung der Gäste spielte eine

Marine-Band aus Tennessee. Kulinarisch wurden Hamburger,

Hot Dogs und Caesar Salad gereicht.

Kate Byrnes, Chargé d‘Affaires bei der Ansprache

Estland: Konzert Empfang

I.E. Eve-Külli Kala, Botschafterin der Republik Estland, lud aus

Anlass der Beendigung ihrer Mission als bilaterale Botschafterin

zu einem Empfang im Ferdinandihof in Wien-Margareten.

Der stimmungsvolle Innenhof bescherte den Gästen eine willkommene

Abkühlung von den mehr als hochsommerlichen

Temperaturen in Wien.

I.E. Eve Külli Kalla bei der Verabschiedungsfeier

Vizepremierminister und Außenminister Didier Reynders eröffnet die Botschaft

Belgien:

Eröffnung der Botschaft

Anlässlich der offiziellen Eröffnung der Botschaft von Belgien

in Wien und in Anwesenheit von Herrn Didier Reynders, Vizepremierminister

und Minister für auswärtige und europäische

Angelegenheiten, luden S.E. Herr Willem Van de Voorde, der

Botschafter und Ständige Vertreter des Königreichs Belgien bei

den Internationalen Organisationen in Wien, und Baronin Willem

Van de Voorde zu einem Empfang in die Räumlichkeiten

der Botschaft.

SOCIETY 2_2017 | 99


DIPLOMATIE

EVENTS

Marokko: „Flamenco-Chekara“

Konzert

Der Botschafter und ständige

Vertreter des Königreichs Marokko

und Frau Lotfi Bouchaara

luden zu einem Konzert des

marokkanischen „FLAMENCO-

CHEKARA“ Orchesters in das

Theater Akzent.

Flamencotänzerin bei der Aufführung

S.E. Lofti

Bouchaara,

S.E. Salahain

Abdalshafi und

Minister Wolfgang

Brandstetter

S.E. Dong-ik Shin mit Gattin

und internationalen Gästen

Korea: 125 Jahre diplomatische

Beziehungen

Aus Anlass des Nationalfeiertages der Republik Korea und des

125-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen

der Republik Korea und Österreich luden Botschafter

S.E. Dong-ik Shin und Gattin Jung-wha Kim zu einem festlichen

Empfang. Botschafter Shin sowie Mag. Gabriele Méon-Tschürtz,

Gesandte und Leiterin der Abteilung II.10, Asien, Australien,

Ozeanien und Werner Amon, MBA; Nationalratsabgeordneter

und Obmann der Parlamentarischen Freundschaftsgruppe

Österreich-Republik Korea und Präsident der Österreichisch-

Koreanischen Gesellschaft in Wien hielten die Festreden. Für

die musikalische Unterhaltung des Abends sorgte der Auftritt

des Koreanischen Jugendchor in Wien.

I.E. Vivian Nwunaku

Rose Okeke mit

Gatten Simon N.

Okeke und Gast

Gäste bei der Feier

Nigeria: Unabhängigkeitstag

Anlässlich des Nationalfeiertages

von Nigeria sowie der Akkreditierung

beim Bundespräsidenten

luden Botschafterin

I.E. Vivian Nwunaku Rose Okeke

und Gatte Simon N. Okeke zu

einem Empfang in die Residenz

von Nigeria in Wien.

Minister a.D. Michael

Spindelegger mit I.E. Faouzia

Boumaiza Mebarki und Gast

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig, SOCIETY/Schiffl

100 | SOCIETY 2_2017


DIPLOMATIE

EVENTS

Michael Haneke bei

der Präsentation

seines neuen Films

„Happy End“

Frankreich: Empfang in der

Botschaft

Malerischer Innenhof

der tschechischen

Botschaft in Wien

Michael Hanekes neues, oscarnominiertes Werk „Happy End“

feierte im Gartenbaukino seine Premiere. Zum anschließenden

Empfang lud der französische Botschafter S.E. François Saint-

Paul in die prunkvollen Räumlichkeiten der Botschaft. Als besonderer

Ehrengast war Michael Haneke präsent, genauso wie

die österreichischen Filmgrößen Nina Proll, Doris Schretzmayer

und Andreas Vitásek.

Alexander

Wrabetz, Helga

Rabl-Stadler,

S.E. Francois

Marcel Michel

Saint Paul

Saudi Arabien: Nationalfeiertag

Anlässlich des 87. Nationalfeiertages des Königreichs Saudi Arabien

luden der Saudische Botschafter und der ständige Vertreter

für internationale Organisationen in Wien, S.E. Dr. Khalid Al

Jindan, zu einem Empfang.

S.E. Jan Sechter mit

Gastgeschenk bei seiner

Verabschiedung

Tschechien: Abschied des

Botschafters

Nach vier Jahren als Botschafter der Tschechischen Republik

verließ S.E. Jan Sechter Österreich. Anlässlich seiner Verabschiedung

lud er zu einem feierlichen Empfang in die Räumlichkeiten

der tschechischen Botschaft, zu der zahlreiche Gäste aus

der internationalen Diplomatie erschienen waren.

S.E. Khalid Al Jindan

mit Gattin und S.E.

Hamad Al Kaabi

(VAE)

Die hochdekorierten

Gäste bei der

Ansprache

SOCIETY 2_2017 | 101


DIPLOMATIE

EVENTS

Brasilien: Unabhängigkeitstag

Der Botschafter und ständige Vertreter Brasiliens für Internationale

Organisationen in Wien, sowie Frau Ricardo Neiva Tavares,

der ständige Vertreter Brasiliens bei der IAEA und CTBTO und

Marcel Fortuna Biato luden zu einem Empfang im Rahmen des

195. Unabhängigkeitstages von Brasilien.

Botschafter Marcel Fortuna Biato, S.E. Ricardo

Neiva Tavares mit Yukiya Amano (IAEA)

S.E. Ricardo Neiva Tavares

bei der Begrüssung der Gäste

Gäste der Veranstaltung

Moldau: 25. Jubiläum diplomatischer

Beziehungen

Annlässlich des 25. Jubiläums der diplomatischen Beziehungen

zwischen der Republik Moldau und Österreichs lud S.E. Victor

Osipov, Botschafter und ständige Vertretung beim OSZE und den

internationalen Organisationen in Wien zu einem feierlichen

Empfang.

S.E. Victor Osipov mit Gattin

I.E. Paulina

Franceschi Navarro

in Nationaltracht

mit Gästen

Panama: Nationalfeiertag

Am Nationalfeiertag der Republik

Panama lud I.E. Botschafterin

Paulina Franceschi

Navarro aus gegebenen Anlass

zu einem eindrucksvollen

Konzert der beiden aus Panama

stammenden Stars Susan

Samudio und Juan Pomares.

Susan Samundio bei

der Aufführung

102 | SOCIETY 2_2017


DIPLOMATIE

EVENTS

Chinesische Musikerinnen

bei der

Buchpräsentation

China: Empfang in der

Botschaft anlässlich einer

Buchpräsentation

Zu Ehren der Überreichung des chinesischen Special Book

Awards 2017 an Prof. Dr. Gerd Kaminski und der Präsentation seines

neuen Werkes „Von roten Schleiern und bunten Eiern“ lud

der chinesische Botschafter S.E. Li Xiaosi zu einem Empfang in die

Botschaft. Als Rahmenunterhaltung las Lotte Ledl aus Kaminskis

neuem Buch, für musikalische Unterhaltung und das leibliche

Wohl der Gäste wurde ebenfalls gesorgt.

S.E. Li Xiaosi, Gerd Kaminski

mit weiteren Ehrengästen

S.E.Johannes

Haindl, Eberhard

Pohl (OSZE) und

Botschafter Friedrich

Däuble (UNO)

Deutschland: Empfang am Tag

der deutschen Einheit

Aus Anlass des Tages der Deutschen

Einheit luden Herr Eberhard

Pohl, Ständiger Vertreter bei der

Organisation für Sicherheit und

Zusammenarbeit in Europa, Herr

Johannes Haindl, Botschafter der

Bundesrepublik Deutschland und

Herr Friedrich Däuble, Ständiger

Vertreter bei den Internationalen

Organisationen zu einem Empfang

in das Gartenpalais Liechtenstein.

Minister Sigmar

Gabriel

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig, SOCIETY/Schiffl

Ehrengäste


DIPLOMATIE

WELCOME TO AUSTRIA

20 Years of Welcome

to Austria

Welcome to Austria, the dynamic association for spouses

of diplomats and their families, and international

civil servants accredited to Austria, is celebrating its

20 th Anniversary.

WELCOME

TO AUSTRIA

THE BOARD OF

“WELCOME TO AUSTRIA”

• Dr. Benita Ferrero-Waldner

– Founding President

• Foreign Minister

Sebastian Kurz – President,

Austrian Federal

Minister for European and

International Affairs

• Gabrielle Schallenberg –

Honorary President

• Ambassador (ret.)

Dr. Angelika Saupe-Berchtold

– 1 st Vice President

• Aglaë Hagg-Thun – 2 nd Vice

President

• Robert Thum – Treasurer,

“Kassier”

• Mag. Gertrud

Tauchhammer – Public

Affairs, “Schriftführerin”

• Dr. Elisabeth Wolff – Music

• Mag. Adelaida Calligaris -

Liaison Offier

• Anne Thun-Hohenstein -

History & Art

• Stefanie Winkelbauer -

Applied Arts

• Martha Hanreich -

Exhibitions

• Veronique Dorda - Cuisine

• Clarissa Mayer-Heinisch -

Associated


The then-Secretary of State Dr. Benita

Ferrero-Waldner of the Ministry of

Foreign Affairs teamed up with Gabrielle

Schallenberg (herself a cosmopolitan

spouse of an Austrian diplomat).

They established Welcome to

Austria to offer a broad panorama of activities and

programmes aimed to further cement the understanding

of Austrian culture, history and customs

past and present. (pictures 1 & 2) Lectures and

guided visits in and outside of Vienna (picture 3)

aim to include less-well known aspects, such as collections

both public and private, touring areas of

churches, museums, gardens, many of which are

usually not open to the public.


Activities have included German conversation

classes, bridge, Viennese waltz-courses, gymnastics,

walking tours in various parts of the city, floral and

culinary arts. Music has always played an important

role in the calendar of events, which is issued quarterly,

including visits to rehearsals of the Vienna

Philharmonic Orchestra, the opera or international

music competitions. Presentations on a variety of

topics from art, literature, history and politics provide

a venue for an animated exchange of ideas,

as do the coffee invitations extended by Austrian

members (picture 4). Indeed, food is an integral

part of many programmes, giving members opportunities

to get together; there are also monthly

lunch meetings at Café Landtmann which enable

professionally active members to meet informally.


Welcome to Austria is eager to include families

in its events, and features a number of weekend activities

for all ages. (picture 5).


A strong core of volunteer local members is on

hand to assist foreign members with learning the

ropes if they need practical information and advice.

All the programmes are held in English (pictures

6 & 7).


The President has always been the current Minister

of Foreign Affairs; at present this office is held

by Sebastian Kurz (8, 9, 10 & 11).

OFFICE HOURS

Mon - Wed.: 2 - 5 p.m.

Thu - Fri.: 9 - 12 a.m.

Elisabeth Dóczy:

office@welcome-to-austria.org

Hofburg, Stallburg,

Reitschulgasse 2,

1010 Vienna

Phone: +43-(0)1-535 88 36

Fax: +43-(0)1-535 88 37

www.welcome-to-austria.org

1) Farewell lunch in the French

Ambassy, in honor of the board of

Welcome to Austria, given by the

wife of the former French Ambassador,

Mrs Teixeira da Silva

104 | SOCIETY 2_2017


DIPLOMATIE

WELCOME TO AUSTRIA

2) Gabrielle

Schallenberg,

Elisabeth Wolff and

diplomatic spouses

8) President of WA Benita

Ferrero-Waldner

3) Excursion to Altenhof,

Count and Countess Norbert

Salburg’s family castle

9) President of WA

Ursula Plassnik

5) Guided tour in the

Alois Mock/Marmorsaal

with Kupelwieser frescoes

10) President of WA

Michael Spindelegger

4) “Vienna at

Home”, guests at the

home of WA-member

Renate Christiani

6) Former Foreign

Minister Ursula

Plassnik with Gabrielle

Schallenberg and

Aglaja Kyrle

11) President of WA

Sebastian Kurz

Fotos: WA

7) Present Board of

Welcome to Austria

SOCIETY 2_2017 | 105


DIPLOMATIE

OSCE

Alessandro Azzoni in his office

Dialogue and Inclusion

In 2018, Italy will take over the Chairmanship of the OSCE

from Austria. SOCIETY spoke with Ambassador Alessandro

Azzoni about Italy‘s priorities for the following year.

The priorities during Austria‘s

Chairmanship had

been: easing international

conflicts, fighting radicalism

and building trust.

Which priorities is Italy

going to set for the coming term?

I would like to emphasize two central

points among the Italian priorities.

The first is the search for a solution to

the Ukrainian crisis and the protracted

conflicts in the OSCE area. We will do

this in continuity with the efforts of the

Chairmanships that have preceded us.

The second is the OSCE’s increased focus

on the challenges emanating from the

Mediterranean, bearing in mind that the

Mediterranean dimension of security is

complementary - and not alternative - to

the OSCE’s Euro-Asian dimension. The

Italian Chairmanship will focus on how

to better address the security challenges

posed by migratory flows coming from

the Mediterranean and beyond, but also

transnational threats, such as combating

illicit trafficking. In tackling these

issues, we will support the link between

the protection of fundamental rights and

the pursuit of security and prosperity.

The distinctive feature of our Chairmanship

will be dialogue and inclusion.

Some agendas have not been fulfilled

during Austria‘s term as head of the

OSCE, what are the most important issues

you are going to tackle?

We are honored to build upon the excellent

work conducted by the Austrian,

as well as other previous OSCE Chairmanships,

and I am confident that we will spare

no effort and work every day to revive the

most authentic “spirit of Helsinki“.

Austria enforced the involvement of

the OSCE in the Ukraine-Russia conflict,

what are the most important issues on

that subject in the future?

We believe that the unfolding of the

Ukrainian crisis has demonstrated to what

extent the world needs the OSCE. In that

sense, Italy will continue to support the

Special Monitoring Mission to Ukraine, a

unique example of the collective multilateral

effort for the peaceful resolution of the

Fotos: OSCE/Micky Kroel, OSCE/Jonathan Perfect, osce/lucia carmona

106 | SOCIETY 2_2017


DIPLOMATIE

OSCE

CURRICULUM

VITAE

ALESSANDRO AZZONI

was born in Parma, Italy, on

28 March 1965. He earned a

degree in political science

from the Faculty “Cesare

Alfieri”, University of Florence.

He entered the diplomatic

service in March 1991.

He became Chief of Staff of

the Directorate General for

Multilateral Political Affairs,

Italian MFA, in 2001 and was

Counsellor at the Permanent

Mission of Italy to the International

Organizations in

Vienna in 2004. In 2008, he

was Deputy Head of Mission

in Ankara, Turkey and was

promoted to Minister Plenipotentiary

in 2012. He was

Head of European Foreign

and Security Policy Division,

Directorate General for

Political Affairs and Security,

Italian MFA, in 2012. Since

2016, he is Ambassador and

Permanent Representative

to the OSCE in Vienna.

»The Italian Chairmanship will

focus on how to better address

the security challenges posed

by migratory flows coming

from the Mediterranean (...)

«

Alessandro Azzoni

picture above: September 25, 2017, during the OSCE

Mediterranean Contact Group meeting at the Hofburg.

picture below: Alessandro Azzoni; February 20, 2017

Permanent Council meeting on September 20, 2017

conflict. Italy will continue to support and defend

this Mission so that it can carry out its mandate in

full and in safety. At the same time, it will be crucial

for us to support the endeavours of the Normandy

format and the Trilateral Contact Group to

achieve a peaceful solution to the crisis. We call for

the implementation of the Minsk agreements, with

full respect for the sovereignty, territorial integrity,

unity and independence of Ukraine.

»We believe that

the unfolding of

the Ukrainian

crisis has demonstrated

to

what extent the

world needs the

OSCE.

«

Alessandro

Azzoni

Concerning the frozen conflicts in the post

Soviet republics, what is the main goal of the

Italian Chairmanship?

Italy recognises that protracted conflicts deserve

constant attention and to this end we will

commit ourselves to strengthening the OSCE activities

within the existing formats, such as the

Geneva International Discussions on the Georgian

conflict, the “5+2” negotiation format for

a resolution of the Transdniestran conflict and

the Minsk Group for the conflict over Nagorno-

Karabakh. While being fully aware of the sensitive

cruxes that underlie frozen conflicts we will

undertake all the required efforts to ensure their

peaceful resolution as well as the safety of the

people affected by the conflicts.

There were a lot of personnel changes during

Austria‘s chairmanship (new general secretary,

ODIHR-leader). Does Italy agree with these changes?

Italy has already expressed its approval when,

thanks to the Austrian Chairmanship and the

commitment of all the OSCE participating States,

consensus on the nominations was achieved in

a very constructive manner. We are looking forward

to work very closely with all of them. •

SOCIETY 2_2017 | 107


XXXX

XXXX

Am Bau werden

virtuelle Welten real

Quartier Belvedere Central

SOCIETY traf Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR AG und

sprach mit ihm über die Wichtigkeit gut ausgebildeter

MitarbeiterInnen und die Zeiten der Digitalisierung.

Die PORR AG ist ein international

agierender

Baukonzern. In welchen

Ländern ist die PORR

gegenwärtig besonders

umfangreich tätig?

Auf der einen Seite haben wir fünf

Heimmärkte – in diesen Ländern gehören

wir zu den führenden Bauunternehmen

und bieten alle Leistungen an, die

eine Baufirma anbieten kann. Dazu gehört

natürlich Österreich, wo wir auch

Marktführer sind. Deutschland ist unser

zweitwichtigster Markt – da gehören

wir auch schon zu den Top 5. Des Weiteren

gibt es noch die Schweiz, Polen und

Tschechien. Darüber hinaus haben wir

sogenannte Projektmärkte, wo wir „nur“

spezielle Themen der Infrastruktur, des

Tunnel- und Bahnbaus anbieten, kaum

Hoch-, sondern eher Tiefbau. Da gehört

Katar dazu, die Slowakei, Norwegen, England

und Rumänien. Wenn es in einem

Land interessante Projekte gibt, schauen

wir natürlich sehr genau, ob das wirtschaftliche

und rechtliche Umfeld passt,

bevor wir das jeweilige Projekt unser eigen

machen.

Nehmen wir einen Heim- und einen

Projektmarkt als Beispiel: was können

Sie uns über den Markt in Katar und den

Markt in Polen erzählen?

Wir haben uns bereits Ende 2010

dazu entschlossen nach Katar zu gehen

– Katar war und ist für uns ein erfolgreicher

Markt mit starken lokalen Partnern.

Angefangen von U-Bahnlinien, die

dann auch mit unserem System fester

Fahrbahn ausgestattet werden, bis hin

zu Kreuzungspunkten, diverse Unterwasserprojekte

und natürlich ein Fußballstadion.

Man darf hier aber nicht vergessen,

dass Katar abseits der Fußball-WM über

100 Milliarden Dollar in die Infrastruktur

investiert. Ungefähr acht Milliarden

Dollar werden für den Ausbau der Stadien

kalkuliert. In Polen sind wir ja sowohl

im Hoch- als auch im Tiefbau tätig. Wir

bauen dort Pipelines, Straßen und weitere

Projekte im Bereich Infrastruktur,

sehr stark sind wir dort auch im Bahnbau

tätig.

Welche aktuellen Großprojekte hat

die PORR AG?

In Österreich möchte ich als Beispiel

den Bau beim QBC oder ICON anführen.

Große Wohnprojekte haben wir in Wien

in der Triesterstraße und am Rosenhügel.

Fotos: Foto©Arnim Kilgus, Foto©VIW, arry Schiffer Photodesign, PORR_Rita_Newman

108 | SOCIETY 2_2017


Bahnprojekt Stuttgart-Ulm

WIRTSCHAFT

INTERVIEW

Wir haben aktuell auch viele Tunnelprojekte wie

beispielsweise in Obervermunth, Stuttgart 21

und den Emscherkanal in Deutschland. Auch das

Al Wakrah Stadium in Doha zählt dazu. Wir bauen

derzeit eine Kläranlage in Oslo und sind mit

mehreren Tunnelbauprojekten in Norwegen vertreten.

In der Schweiz bauen wir den Albulatunnel

und haben Aufträge für Bauten der Schweizer

Bundesbahnen. Am Züricher Bahnhof realisieren

wir an der Europaallee Projekte um 300 Millionen

rund um den Bahnhof – eine Riesenverantwortung,

aber tolle motivierte Leute. Auch in

Deutschland werden für Infineon und Osram

Reinräume und Fabriken gebaut. In Grafschaft

bei Bonn haben wir gerade eine Produktionsanlage

für Haribo fertiggestellt.

CURRICULUM

VITAE

Geboren wurde Karl-Heinz

Strauss im Jahr 1960, er

ist verheiratet, hat eine

Tochter und einen Sohn.

Nach Abschluss der HTL

für Tiefbau studiert er an

der Harvard University

sowie an der Management

Business School in St.

Gallen und absolviert ein

MBA-Programm an der IM-

ADEC University in Wien.

Bis zum Jahr 2000 ist er in

verschiedenen Funktionen

bei der Raiffeisen Zentralbank

tätig – unter anderem

in den Bereichen Bau

und Immobilien. Danach

gründet er die Strauss &

Partner Immobilien GmbH,

zu deren bekanntesten

Projekten das EURO

PLAZA am Wienerberg

zählt. Im September 2010

übernimmt er die Funktion

des CEOs der PORR AG.

Pumpspeicherkraftwerk

Obervermunt II

»Das Fundament

der Baufirma

sind leistungsbereite,

gut ausgebildete

MitarbeiterInnen.

«

Karl-Heinz

Strauss

Gibt es Projekte, die Sie als besonders innovativ

sehen würden?

Innovativ ist in erster Linie unsere Herangehensweise.

Wir planen sehr viel im digitalen

Standard. Die Kommunikation der PORR mit den

Baumaschinen ist M2M. Das hat die PORR derzeit

als einzige Firma. Der Mensch soll weiter im Mittelpunkt

stehen, aber wir schauen, dass wir mit

der Digitalisierung die Prozesse möglichst einfach

gestalten.

Das erste Halbjahr 2017 war kein leichtes

für die PORR AG – die Medien berichteten, dass

Sie den Konzern trotzdem auf Kurs sehen. Wie

kommt es zu dieser positiven Haltung?

Wir sind sehr stark gewachsen, im ersten

Halbjahr 2017 um 20 Prozent. Wenn das Wetter

bis Weihnachten mitspielt, werden wir auch im

zweiten Halbjahr in einem ähnlichen Ausmaß

wachsen – einerseits organisch, andererseits

durch Zukäufe. Wir haben einen sehr hohen Auftragsbestand

und der muss jetzt gewinnbringend

abgearbeitet werden. Deswegen sind wir grundsätzlich

sehr positiv. Durch Integrationskosten

vor allem in Deutschland und durch geänderte

politische Rahmenbedingungen, wie in Katar,

kommt es zu Bereinigungen in Deutschland und

wir werden den Gewinn vom letzten Jahr nicht

toppen, aber nahe ran kommen.

Wie viele Mitarbeiter hat die PORR AG?

Wir haben derzeit über 18.000 MitarbeiterInnen.

Allein 2017 sind 2.000 MitarbeiterInnen hinzugekommen.

Jetzt müssen die Leute integriert

werden. Was tut ein PORRianer und wie tut er

das? Unser Spirit: Handschlags-Qualität, offen,

transparent, wertschätzend usw. Das gilt es unseren

neuen KollegInnen nahezubringen. Bei uns

arbeiten MitarbeiterInnen aus 60 Nationen. Wir

arbeiten in einer virtuellen Welt, aber am Ende

des Tages gibt es Tunnel und Brücken im realen

Leben. Ich glaube auch, dass die Bauindustrie jungen

Menschen eine interessante Zukunft bieten

wird, weil der digitale Raum und das reale Leben

in diesem Bereich sehr gut miteinander verbunden

sind. Und es wird weiterhin der Mensch wichtig

sein, nicht der Roboter. Weil das Fundament

der Baufirma natürlich die leistungsbereiten, gut

ausgebildeten MitarbeiterInnen sind.

In welchen Bereichen sehen Sie die größten

Herausforderungen für Bauunternehmer?

Einerseits, dass wir alle unsere Prozesse digitalisieren

müssen. Noch wichtiger ist es aber, gut

ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen zu

bekommen, um die Herausforderungen der Zukunft

erfolgreich zu meistern. Das wird immer

schwieriger – der „War for Talents“ ist voll im

Gange. An Märkten wie Österreich und Deutschland,

die derzeit sehr stark boomen, sieht man,

dass das Wachstum automatisch begrenzt ist,

mangels geeigneter, gut ausgebildeter und motivierter

MitarbeiterInnen. PORR ist nun 148 Jahre

alt – in dieser Zeit ist viel passiert. Deswegen ist es

auch so wichtig nach vorne zu schauen und den

Weg auf der PORR-Straße weiterzugehen. •

SOCIETY 2_2017 | 109


WIRTSCHAFT

RECHT

KONTAKT

Lansky, Ganzger + partner

Rechtsanwälte GmbH

Biberstraße 5

1010 Wien

Tel.: +43-(0)1-533 3330

E-mail: office@lansky.at

www.lansky.at

INFO

LANSKY,

GANZGER +

PARTNER

Mit 140 Rechtsanwälten und

Mitarbeitern aus mehr als

zwanzig Ländern hat sich

die in Wien ansässige Kanzlei

Lansky, Ganzger + partner

als eine der führenden

Anwaltsfirmen in Österreich

und der Slowakei etabliert.

Die Firma mit Büros in Wien

(Österreich), Bratislava

(Slowakei), Baku (Aserbaidschan)

und Astana (Kasachstan)

hat eine langjährige

und profunde Erfahrung

und bietet ein allumfassendes,

fachübergreifendes

und überregionales Service

auf höchstem Niveau.

Sanktionen als Serie?

Jahrzehntelang war der internationale Handel um Globalisierung

bemüht. Aber in letzter Zeit konzentrieren

einige Länder ihre Bemühungen wieder auf regionale

und bilaterale Handelsbeziehungen. Dabei spielen führende

Globalplayer wie die USA, China und die EU eine

wichtige Rolle.

Besonders in so sensiblen Bereichen wie

Handel und Finanzen wirken Sanktionen

als einschränkende Strafmaßnahmen,

die von einigen Staaten aus

verschiedenen Gründen über einzelne

Länder verhängt werden. Juristisch gesehen, kann

man derzeit beinahe schon von einer Evolution

dieser Sanktionen sprechen. So billigte im Sommer

2017 der US-Senat mit überwiegender Mehrheit einen

von Präsident Donald Trump unterzeichneten

Gesetzesentwurf über die Verhängung eines neuen

Paketes von Beschränkungsmaßnahmen gegen den

Iran, die Russische Föderation und Nordkorea. Als

Grund für die neuen Sanktionen gegen Russland

wurden die Situation in der Ukraine sowie die

Einmischung Russlands in die US-Präsidialwahlen

2016 genannt, die dem Land von den amerikanischen

Nachrichtendiensten angelastet wird. Dieses

Gesetz soll am 28. November 2019 in Kraft treten.


Neue Form

Die Natur und die Form der Sanktionen haben

sich geändert: Wurden diese früher durch Vollzugsverordnungen

des Präsidenten eingeführt,

erhielten diese nun eine Gesetzesform. Der Gesetzesentwurf

wurde durch die beiden Parlamentshäuser

gebilligt und danach vom US-Präsidenten

Fotos: lansky, ganzger +partner, R_by_mimi/pixelio

110 | SOCIETY 1_2017


WIRTSCHAFT

RECHT

unterzeichnet. Gleichzeitig wurden mithilfe dieses

Dokumentes auch frühere Sanktionen gegen

Russland zum Gesetz erhoben. Das bedeutet, dass

ab jetzt die Sanktionen gegen Russland nicht mehr

vom Präsidenten aufgehoben werden können und

ein Aufhebungsakt die Mehrheit der Stimmen in

beiden Parlamentshäusern benötigt. Ausnahmen

bilden lediglich Sanktionen gegen bestimmte Personen:

Diese darf der Präsident aufheben, indem

er den Kongress darüber in Kenntnis setzt, dass

diese Person keiner „sanktionierbaren“ Tätigkeit

mehr nachgeht, diese eingestellt hat oder eine solche

Tätigkeit in Zukunft unterlassen wird. Ebenso

können Sanktionen betreffend der Cyber-Sicherheit

und der Situation in der Ukraine vom Präsidenten

aufgehoben werden: Zum Beispiel, wenn

dies im Interesse der amerikanischen Nationalsicherheit

liegt, die russische Regierung ihrerseits

spürbare Bemühungen zur Einschränkung von

Cyber-Attacken unternimmt oder bezüglich der

Ukraine Schritte zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen

macht. Sanktionen in Gesetzesform

lassen jedenfalls vermuten, dass sie für eine lange

Zeitdauer angedacht sind. So befürchtet auch

der ehemalige Finanzminister Russlands, Alexei

Kudrin, dass jahrzehntelange Strafmaßnahmen

Russlands Wirtschaft und Reputation gefährden

könnten, da diese das Land in dieselbe Reihe wie

Iran und Nordkorea stellen.


Neuer Inhalt

Die neuen gesetzlich genormten Sanktionen

machen nun eine „Universalanwendung“ möglich.

So enthält das Dokument keine Listen mit

konkreten Personen, sondern schreibt lediglich

Kriterien fest, wonach gegen einzelne Personen

Sanktionen fällig werden können. Zum Beispiel,

wenn Personen an einer „Unterminierung der

Cyber-Sicherheit“ der Gesellschaft, der Regierungen

oder demokratischen Institutionen seitens

Russland beteiligt sind oder Verletzungen der

Menschenrechte auf durch Russland kontrollierten

Territorien begehen. Im Gegenzug soll dann

ihr Eigentum beschlagnahmt, ihre Visa aufgehoben

und ihre Einreise in die USA verweigert

werden. Zudem beschränkt dieses Gesetz auch

die Finanzierungsdauer von russischen Banken

auf maximal 14 Tage bzw. von Gesellschaften des

Energieversorgungssektors auf maximal 60 Tage.

Ebenso sind ab jetzt US-Behörden legitimiert, Untersuchungen

gegen hohe politische Funktionäre

im Ausland, Organisationen mit Kontakten zu

russischen Militär- und Aufklärungsstrukturen

sowie gegen russische Oligarchen einzuleiten.

Analysiert werden dabei etwa Geldflüsse, eventuelle

korrupte Verbindungen oder Geschäftsbeziehungen

zu Präsident Putin.

Dipl. iur. ELIZAVETA DUB-

ROVSKAYA, LL.M. ist Senior

Legal Counsel und Co-Lead

des Russian & CIS Desk bei

LGP. Die russische Juristin

spezialisiert sich auf komplexe

grenzüberschreitende

Projekte (insbesondere mit

Russland und dem GUS-

Raum) in den Bereichen

Unternehmensrecht,

Immobilienrecht, Investitionsrecht,

Energierecht, EU-

Recht und internationales

Handelsrecht.


Exterritorialität als Premiere

Besonders interessant ist der Abschnitt des Gesetzesentwurfes,

in dem es um Sanktionen im Rahmen

der Entwicklung von Rohrleitungen geht. Der

US-Präsident wird das Recht haben, all jene Investoren

zu sanktionieren, die Russlands Möglichkeiten

beim Bau von Rohrleitungen zum Energieträgerexport

fördern. Außerdem können Sanktionen auch

über jene Personen verhängt werden, die an Russland

Waren, Dienstleistungen, Technologien oder

Informationen verkaufen oder Unterstützung (im

Marktwert von über 1 Million US-Dollar oder über

5 Millionen US-Dollar binnen 12 Monaten) zum

Bau solcher Rohrleitungen leisten. Und obwohl die

Verhängung von Sanktionen in diesem Fall keine

Pflicht, sondern ein Recht des Präsidenten ist und

in „Kooperation mit den US-Verbündeten“ erfolgen

muss, löste diese Neueinführung in Europa eine

Kritikwelle aus. Denn – theoretisch gesehen – fällt

unter diese Regelung auch die „Nord-Stream-2-Pipeline“,

an dem Unternehmen wie Gazprom, Engie,

OMV, RoyalDutchSchell, Uniper und Wintershall

beteiligt sind. Auch OMV Generaldirektor Rainer

Seele erklärte dazu, dass die neuen Sanktionen die

Finanzierung dieser wichtigen Rohrleitung de facto

unmöglich machen und die Projektrealisierung

letztlich von einer Eigenmittelfinanzierung der

einzelnen Partner abhängig sein wird.


Ein Blick in die Zukunft

Wie sich die neuen US-Sanktionen in Zukunft

konkret auswirken werden, erfahren wir am 28.

November 2017. Berlin und Brüssel haben jedenfalls

Gegenmaßnahmen angedroht, sollte Washington

europäische Gesellschaften mit Strafen

belegen wollen. Der deutsche Außenminister

Sigmar Gabriel und der österreichische Bundeskanzler

Christian Kern warnten einhellig davor,

dass dieses neue Sanktionspaket die Beziehungen

zwischen den USA und Europa negativ beeinträchtigen

würde und betonten dabei gleichzeitig, dass

der Bau von Rohrleitungen eine Sache Europas

und nicht der USA“ wäre. Viele Experten glauben

jedoch, dass Europa die neuen amerikanischen

Sanktionen trotz allem unterstützen wird. Sollten

also die EU-Politiker die Interessen ihrer Gesellschaften

und Unternehmen nicht in Schutz

nehmen, so bleibt letzteren nur mehr ein einziges

juridisches Mittel übrig: nämlich die Streitigkeiten

im WTO-Rahmen beizulegen, was in der Regel

mehrere Jahre dauern kann. Bislang wurde bei

der WTO jedoch nicht eine einzige Klage betreffend

der Sanktionen gegen Russland eingereicht.

Der Russian & CIS-Desk bei LGP verfügt über

langjährige praktische Erfahrungen und betreut

Kunden beim Geschäftsaufbau mit Russland. Unsere

Experten beraten Sie gerne bei sämtlichen

juristischen und wirtschaftlichen Fragen – nicht

nur im Zusammenhang mit den US-Sanktionen,

sondern auch mit Gesellschaftsstrukturen, Investitionsstrategien

und sonstigen Aspekten einer erfolgreichen

Internationalisierung. •

TEXT: Dipl. iur. Elizaveta Dubrovskaya, LL.M.

SOCIETY 2_2017 | 111


WIRTSCHAFT

RECHT

Die Eurasische

Wirtschaftsunion

„One Belt“ mit China – der Keil zwischen den

Partnern? Es ist bekannt, dass die Eurasische

Wirtschaftsunion (EAWU) für regionale wirtschaftliche

Integration steht. Die EAWU wurde mit dem

Vertrag vom 29. Mai 2014 ins Leben gerufen.

KONTAKT

Lansky, Ganzger + partner

Rechtsanwälte GmbH

Biberstraße 5

1010 Wien

Tel.: +43-(0)1-533 3330

E-mail: office@lansky.at

www.lansky.at

INFO

LANSKY,

GANZGER +

PARTNER

Mit 140 Rechtsanwälten und

Mitarbeitern aus mehr als

zwanzig Ländern hat sich

die in Wien ansässige Kanzlei

Lansky, Ganzger + partner

als eine der führenden

Anwaltsfirmen in Österreich

und der Slowakei etabliert.

Die Firma mit Büros in Wien

(Österreich), Bratislava

(Slowakei), Baku (Aserbaidschan)

und Astana (Kasachstan)

hat eine langjährige

und profunde Erfahrung

und bietet ein allumfassendes,

fachübergreifendes

und überregionales Service

auf höchstem Niveau.

Dieser Vertrag trat für die ersten Mitgliedstaaten,

nämlich die Russische

Föderation, die Republik Kasachstan

und die Republik Belarus am 1. Januar

2015 in Kraft. Der Hauptzweck der

Union ist der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr,

der freie Kapital- und Personenverkehr, die

Verfolgung eines abgestimmten und einheitlichen

politischen Kurses in den vom Vertrag vorgesehenen

Wirtschaftssektoren.

Offensichtlich verfolgt die Union ferner auch

den Zweck, den gemeinsamen Binnenmarkt

rechtlich und angemessen zu schützen sowie

wettbewerbsfähige Warenhersteller zu fördern

und die Wirtschaft anzukurbeln. Es wird erwartet,

dass dadurch die Voraussetzungen für eine

nachhaltige Entwicklung und Verbesserung der

Lebensstandards in den einzelnen Mitgliedstaaten

erreicht werden soll. So soll durch die Reduktion

der Transportkosten beim Warenverkehr innerhalb

der Wirtschaftsunion sowie der Ausfuhrkosten

den Warenendpreis planmäßig verringern.

Die Kostenreduktion soll wiederum die arbeitskraftbezogene

Leistungsfähigkeit steigern und als

Folge die Wettbewerbsfähigkeit der Waren und

die Käufernachfrage am Binnenmarkt in den Mitgliedstaaten

dank Gehaltserhöhung stärken, was

Fotos: manfred schütze/pixelio, lansky. ganzger+partner

112 | SOCIETY 2_2017


WIRTSCHAFT

RECHT

die Produktionskapazitäten konsequent steigern

soll. Dies führt zum Multiplikatoreffekt bei der

umfangreichen und einheitlichen Wirtschaftsentwicklung

sowie bei der allgemeinen Zusammenarbeit

mit externen Partnern. Soweit so gut.

Aber funktioniert das in der Praxis?

Ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung der

EAWU ist die Kopplung der Wirtschaftsunion an

die chinesische „One Belt One Road“ Initiative,

welche ihrerseits darauf abzielt, China mit der

EU zu verbinden; ebenso wichtig ist auch - wie in

der Vertragspräambel festgelegt - die Berücksichtigung

von Rechtsvorschriften und Grundprinzipien

der WTO.

Wie der einheitliche Zollraum funktionieren

soll, stellt eine der wichtigsten Fragen dar. Anfang

2010 nahm die Zollunion im Rahmen der EAWU

ihre Arbeit auf. Diese Union sollte die Handelsintegration

verstärken und zollfreie Handelszonen

schaffen, wo der Warenaustausch ohne jegliche

wirtschaftliche Einschränkungen erfolgen könnte.

Der Zollunion sind sämtliche Mitgliedstaaten

der Eurasischen Wirtschaftsunion beigetreten,

später im selben Jahr 2015 auch Armenien und

Kirgisistan.

Wie jeder andere Entstehungsprozess und jede

Eingliederung in eine Staatenvereinigung ist auch

eine so bedeutsame Vereinigung auf dem postsowjetischen

Raum wie die EAWU mit Reibungen verbunden.

So führen die einzelnen Mitgliedsstaaten

trotz der Aufhebung der Zollkontrolle über ihre

Grenze Einschränkungen hinsichtlich des freien

Warenverkehrs. Laut Angaben der zuständigen Behörden

seien solche Einschränkungen gemäß den

Vorschriften zur Gesundheitskontrolle und zur

epidemiologischen Kontrolle erforderlich. Oft gelten

solche Einschränkungen kurzfristig und richten

sich nach subjektiven Prioritäten des jeweiligen

Landes betreffend der Gesundheitsvorsorge

für die eigene Bevölkerung, etc. Jedoch stehen

solche Maßnahmen, insbesondere im Falle einer

langfristigen bzw. systematischen Anwendung in

einem gewissen Widerspruch zu den langfristen

von der EAWU verfolgten Zielen.

Eine Auseinandersetzung findet gerade zwischen

Kasachstan und Kirgisien statt. Kasachstan

ist der Meinung, dass die Festlegung des Anteils

Kirgisiens im konsolidierten Haushalt der EAWU

in Höhe von 1,9 Prozent dem Land erlaubte, dessen

Einkünfte aus Zollabgaben im Vergleich zu denen

vor dem Beitritt zur Wirtschaftsunion zu verdreifachen.

Aufgrund der vorzeitigen Anwendung des

einheitlichen Einsenbahnhaushalts durch Kirgisien

seien Kasachstan USD 49 Mio. abgegangen, so

die kasachische Regierungsspitze. Weiters werden

in Kasachstan die Stimmen laut, dass aufgrund einer

starken Wiederausfuhr von chinesischen Handelswaren

außerhalb Kasachstans nach Russland

und auch nach Kasachstan eine Verletzung der

DIE AUTORIN

Dipl. iur. ANNA ZEITLIN-

GER, leitet seit Mitte der

2000er Jahre den Russian

& CIS Desk bei LGP und hat

sich auf Gesellschaftsrecht,

M&A, Restrukturierungen,

das Recht der Russischen

Föderation und der GUS

sowie auf Litigation und

Arbitration im internationalen

Kontext spezialisiert.

Zu ihren Mandanten

zählen neben Holdings

und Investorengruppen

auch Privatpersonen aus

den GUS-Ländern. Anna

Zeitlinger zählt zur Gruppe

der Vertrauensberater der

Russischen Föderation in

Österreich, sie ist Präsidiumsmitglied

der Österreich-Russischen

Freundschaftsgesellschaft

(ORFG)

mit Sitz in Wien, Mitglied

der Schiedsrechtsvereinigung

„Young Arbitration

Practitioners“, sowie der

„International Chamber of

Commerce“ (ICC).

»Offensichtlich verfolgt die

Union ferner auch den Zweck,

den gemeinsamen Binnenmarkt

rechtlich und angemessen

zu schützen (...)

«

EAWU-Regeln vorliegt. Die Einfuhrzölle in Kirgisien

auf die chinesischen Waren seien nämlich unvergleichbar

niedriger. Die „Umetikettierung“ von

chinesischen Waren und deren Einschleusung

auf das Territorium des EAWU kosten dem kasachischen

Staat enorme Einbußen bei den Zolleinnahmen,

verzerren die Handelsbilanz und stehen

dern einheimischen Warenherstellern im Wege.

Die Vertreter aus Kirgisien hielten nicht Wort

und behaupten der Beitritt Kasachstans zur WTO

zu den eigenen, einzeln verhandelten Bedingungen

hätte die Interessen aller anderen Unionsmitgliedstaaten

schwer getroffen, weil der gemeinsame

Markt ohne gleiche Regeln keinen Sinn

ergeben würde; so entstünden Parallelstrukturen

für den Import und zugleich die Notwendigkeit,

jene Warenflüsse zu kontrollieren, bei denen Waren

zu reduzierten Tarifen für den angeblichen

inländischen Verbrauch eingeführt werden.

Wie wir sehen, sind solche Probleme möglicherweise

auf Widersprüche zurückzuführen, die

einerseits zwischen der impliziten Gleichberechtigung

der Seiten im Rahmen der EAWU-Ziele und

dem Verhältnis zwischen der Größe der Volkswirtschaft

und den in der EAWU festgelegten Rechten

jedes einzelnen Landes liegen. Anderseits ist eine

Balance zwischen der Vertragsverpflichtung zur

Berücksichtigung der WTO-Vorschriften und der

Gültigkeit der EAWU-Regeln gegenüber allen Unionsmitgliedstaaten

zu finden.

Aus unserer Sicht stellen die oben erwähnten

Aspekte zurzeit taktische Hindernisse dar, welche

unweigerlich eintreten müssten, und überdies,

wenn richtig behandelt, zur Weiterentwicklung

der EAWU beitragen werden. Angesichts regionaler

Besonderheiten und historischem Erbe der EAWU-

Mitgliedstaaten ist eine gewisse Wiederherstellung

und Modernisierung der zuvor existenten Wirtschaftsbeziehungen

in einem neuen offenen und

für andere Teilnehmer der außenwirtschaftlichen

Tätigkeit nachvollziehbaren Format aus unserer

Sicht grundsätzlich unvermeidlich. Aus der Sicht

der europäischen und sonstigen Außenwirtschaftspartner

ist diese Anpassung jedoch positiv, denn

langfristig führt sie zur Kostenreduktion derjenigen,

die im Rahmen der EAWU operieren. •

TEXT: Dipl. iur. Anna Zeitlinger

SOCIETY 2_2017 | 113


www.advantageaustria.org

OUR WORLDWIDE NETWORK, YOUR ADVANTAGE

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their international business partners. Around 800 employees and 35 consultants around

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by ADVANTAGE AUSTRIA offices range from introductions to Austrian companies looking for

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location and assistance in entering the Austrian market.


WIRTSCHAFT

EVENTS

EVENT-HIGHLIGHTS DER WIRTSCHAFT

ProgrammatiCon

Die Programmatic Marketing

Konferenz lockte internationale

Marketing Newcomer aus aller

Welt nach Schönbrunn. Von Google,

über Microsoft bis hin zu Kurier

Online waren Speaker aus allen

Branchen vertreten und sprachen

über die optimale Anwendung von

programmatic advertising – die Zukunft

der Werbebranche.

Veranstalter Siegfried Stepke (CEO

e-dialog) und Keynote Speakerin

Barbara Agus (Director Digital

International Time Inc)

Harald Mahrer, Brigitte Glanz-Kremsner,

Helmut Brandstätter

HERMES.Wirtschafts.Preis

Bei einem feierlichen Empfang in der Wiener Hofburg verlieh

die Jury der Organisation Leitbetriebe Austria neun heimischen

Unternehmen den HERMES.Wirtschafts.Preis. Neben den

Kategorien Dienstleistungen, Handel, Industrie und International,

gewann unter anderem

Casinos Austria in der

Rubrik Tourismus. Dieser

sticht als einer der führenden

Wirtschaftszweige Österreichs

hervor.

Die glücklichen Gewinner

des HERMES.

Wirtschafts.Preis

Tag der Frau in der Wirtschaft 2017

Fotos: @e-dialog, Frauen in der Wirtschaft/Schiffl, feelimage/Matern

Wir wollen mehr“, war das Motto des diesjährigen Tages der Frauen

in der Wirtschaft. Mehr Anerkennung, mehr Sicherheit im

Job und mehr Geld – Frauenpower im Einsatz für mehr Gleichberechtigung,

Chancengleichheit und Innovation in der Wirtschaft. Außerdem

standen die Themen Cybercrime und die Frau als neue Führungskraft

im Zeitalter der Digitalisierung zur Diskussion.

Großes Interesse am

"Tag der Frau in der

Wirtschaft"

SOCIETY 2_2017 | 115


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

CURRICULUM

VITAE

Gut besuchte

Veranstaltung des

ÖGLV

RENE ALFONS HAIDEN

wurde 1930 in Wiener

Neustadt geboren. Seinen

Doktortitel erlangte er im

Jahr 1953. Im selben Jahr

trat er der Zentralsparkasse

der Gemeinde Wien bei,

wurde 1973 zum Mitglied

des Vorstands ernannt und

1977 zum Generaldirektor-

Stellvertreter bestellt. 1990

wurde er Generaldirektor

der BA CA. 1995 ging er

in Pension, war aber bis

Ende 2004 als Berater des

Vorstandes der BA CA tätig.

Von 1995 bis 2005 war

Dr. Haiden Vizepräsident

der Wirtschaftskammer

Österreich und Präsident

des Wirtschaftsverbandes

Österreich. Derzeit hat er

unter anderem folgende

Funktionen inne: Präsident

Österreichischer Grenzlandverein;

Basel III Beauftragter

der WKÖ; Präsident der Österreichischen

Gesellschaft

für Umwelt und Technik;

Präsident des Vereins der

Freunde des Sigmund Freud

Museums Wien; Mitglied des

Beirates der Bank Austria

Exportfinanzierung; Mitglied

des Beirates der ICON; Mitglied

des Direktionsrates der

Handelskammer CH/Ö/L;

Verwaltungsrat im Österreichischen

Gewerbeverein.

»Wir sind heuer

schon im 16.

Jahr unseres

Bestehens.

«

Rene Alfons

Haiden

Engagement für

Unternehmen

Rene Alfons Haiden, Präsident des Österreichischen

Grenzlandvereins über die grundlegenden

Tätigkeiten und aktuellen Projekte.

Aus welcher Idee heraus ist der

Grenzlandverein entstanden?

Die Idee entstand im Jahr 2001

– damals zeichnete sich ab, dass

es eine größere Aufnahmewelle

in die Europäische Union geben wird. Diese

hat ja dann 2004 mit zehn neuen Mitgliedern

tatsächlich stattgefunden und praktisch alle

Nachbarländer wurden Teil der Europäischen

Union. Wir organisierten damals eine Veranstaltung

in Rabensburg und das diesbezügliche

Interesse hat alle unsere Erwartungen übertroffen.

Es kamen sehr viele junge Leute, alles

Jungunternehmer, die viele interessierte Fragen

gestellt haben. Dies hat uns dazu bewogen den

Österreichischen Grenzlandverein zu gründen,

der als eingetragener Verein mit Jänner 2002 seine

Tätigkeit aufgenommen hat – wir sind heuer

also schon im 16. Jahr unseres Bestehens.

Wo sehen Sie die inhaltlichen Schwerpunkte

des Vereins?

Es ist der Einsatz für österreichische Kleinund

Mittelbetriebe und die Förderung der wirtschaftlichen

Kontakte mit den Nachbarländern.

Konkret stellen wir Kontakte zu sechs Ländern

her: Tschechien, Polen, Slowakei, Ungarn, Slowenien

und seit einiger Zeit auch Kroatien. Wir

beraten, informieren und fungieren als „door

opener“.

Was sind Ihre aktuellsten Projekte?

Wir sind immer wieder auf der Internationalen

Touristikmesse und der MSV, der Maschinen-

baumesse, vertreten. In der zweiten Jahreshälfte

2018 hat Österreich ja die EU-Präsidentschaft

inne. Im ersten Halbjahr ist es Bulgarien, danach

Rumänien. Hier planen wir eine Veranstaltung

im Europahaus mit der Beteiligung dieser drei

Länder und dem Außenministerium. Ziel ist die

Information der Öffentlichkeit.

Geht der ÖGLV auch Kooperationen ein, um

seine Ansprüche zu realisieren?

Wir haben zwei wesentliche Partner – der eine

ist der Österreichische Gewerbeverein, mit dem

wir zweimal jährlich eines dieser sechs Länder

präsentieren. Im Mai 2017 haben wir die Tschechische

Republik vorgestellt und im Oktober

2017 Slowenien. Hierbei stellt der Botschafter das

Land vor, die Handelsräte die wirtschaftliche Situation.

Die österreichische Situation wird vom

österreichischen Wirtschaftsdelegierten präsentiert.

Unser zweiter Partner ist die Geldservice

Austria, eine hundertprozentige Tochter der

Nationalbank. Mit ihrer Hilfe haben wir schon

erfolgreich bei der Euroumstellung in der Slowakei

und Slowenien mitgewirkt. Die mittel- und

osteuropäischen Länder wachsen im Schnitt um

ein- eineinhalb Prozent mehr als die westeuropäischen

Länder. Spitzenreiter der sechs Länder sind

Tschechien und Ungarn, sehr gut sind aber auch

die Slowakei und Polen. Dies trifft eigentlich auf

alle ehemaligen Westbalkanländer zu – auch Rumänien

und Bulgarien entwickeln sich sehr gut.

Österreich ist für all diese Länder ein wichtiger

Handelspartner, oft auch Investor. •

Fotos:: ÖGLV

116 | SOCIETY 2_2017


Die erste afrikanische

Buchhandlung in Wien

DIVERSITÄT

KOMMENTAR

Zum ersten Mal in der Geschichte Österreichs

wurde am 29. Juni 2017 eine afrikanische

Buchhandlung in Wien eröffnet.

Fotos: simon inou

In der Lassallestrasse 20, im zweiten Wiener

Bezirk, nur drei Kilometer von den Wiener

Vereinten Nationen stadteinwärts entfernt,

liegt AFRIEUROTEXT. So heißt die Buchhandlung,

deren Besitzer der aus Kamerun stammende

Literatur- und Kulturwissenschaftler und

am Institut für Afrikawissenschaften der Universität

Wien tätige Dr. Daniel Romuald Bitouh ist. SOCIETY

hat ihn getroffen und mit ihm über die Gründungsmotive

und die Rolle dieses kulturellen Ortes in Zeiten

von digitalisiertem Wissen gesprochen.

Herr Bitouh, was bedeutet AFRIEUROTEXT,

der Name ihrer Buchhandlung?

AFRIEUROTEXT ist zuerst eine Buchhandlung

und gleichzeitig ein Projekt des Kulturvereins

AFRIEUROTEXT. Der Akronym AFRIEUROTEXT

bedeutet Afrikanische und Europäische Textualitäten.

Damit wird das Nicht-Monolithische in der

Kultur unterstrichen. Wir gehören alle zu einer

Welt und in dieser Welt spielt jeder bzw. jede eine

Rolle. Mit dem Akronym wird gezeigt, dass Afrika

und Europa seit Jahrtausenden vereint und

aufeinander angewiesen sind, trotz spaltender

Diskurse, die in der Öffentlichkeit herrschen.

Wie kam es zu der Gründung der Buchhandlung?

Die Idee, die heute praktisch umgesetzt wird,

ist ein Traum meiner Kindheit. Als Gymnasiast

des Lycée Leclerc und des Lycée d´Ekounou, beide

in Yaounde, der Hauptstadt von Kamerun, war ich

sehr aktiv in den verschiedenen literarischen, philosophischen

und wissenschaftlichen Clubs beider

Institutionen tätig. Ich debattierte gern, lernte

gern neue Sachen und war immer daran interessiert,

etwas Neues und Nützliches zu vermitteln.

Neues und Nützliches zu vermitteln. Was bedeutet

das in einem österreichischen Kontext?

Sie wissen wie Afrika in den Medien, Institutionen

und Forschungseinrichtungen manchmal dargestellt

wird, nämlich als ein Kontinent ohne endogene

WissenschaftlerInnen, die für sich denken;

als ein Kontinent der immer als „loser“ präsentiert

wird, ein Kontinent der anscheinend nur Rohstoffe

für den Rest der Welt liefert. Das ist nur ein winziger

Teil dieses reduktionistischen Herrschafts- bzw.

Machtdiskurses. Diese Buchhandlung setzt sich unter

anderem zum Ziel, durch das Kulturgut „Buch“

diesem Diskurs entgegenzuwirken.

Mit welchen Mitteln wollen Sie dies erreichen?

In dem wir z.B. hier in der Buchhandlung neue

afrikanische Wissensproduktionen in mehreren

Feldern sichtbar machen, Literaturen verbreiten,

Debatten organisieren. An der Eingangstür steht:

„Afrika anders erleben und entdecken“. Unsere

Rolle ist eine andere Perspektive, ein anderes

bzw. differenziertes Bild Afrikas zu vermitteln.

Afrika wie wir es aus afrikanischen Ländern kennen

und kein kolonialistisch kolportiertes Afrika-Bild.

Ein positives, umfassendes und würdiges

Bild Afrikas aus entkolonisierten Perspektiven.

Also den Diskurs vom Zentrum in die Peripherie

mitnehmen?

Ja, den Diskurs diversifizieren und fruchtbar

machen und wir können ihn erst fruchtbar

machen, indem wir mit vielen Menschen – AfrikanerInnen,

EuropäerInnen und Menschen aus

anderen Erdteilen - arbeiten, die Afrika und

AfrikanerInnen respektieren und auf Augenhöhe

treffen wollen. Die AFRIEUROTEXT Buchhandlung

schließt niemanden aus und versteht sich

als Ort des interkulturellen literarischen, künstlerischen

und philosophischen Dialogs. Sie ist ein

Netzwerk- und Vernetzungsraum.

Was für Bücher sind bei Ihnen zu finden?

Unsere Buchhandlung hat ein abwechslungsreiches

Sortiment: Tatsachen über Afrika, afrikanische

Literatur in afrikanischen Sprachen,

afrikanische Literatur in europäischen Sprachen,

aber auch Migrations- und Flüchtlingsproblematik,

Integration und Diversität und vieles mehr.

Unser Sortiment beinhaltet sowohl Kinder-, als

auch Kochbücher. Es ist sinnvoll, Kinder spielerisch

mit dem wunderbaren afrikanischen

Kontinent vertraut zu machen, um verfälschten

Bildern über diesen Erdteil, seiner Länder und

seiner Bevölkerung entgegenzuwirken. •

TEXT: Simon Inou

ZUR PERSON

Dr. phil. Daniel Romuald

Bitouh ist promovierter

Literatur- und Kulturwissenschaftler.

2006 kam er über

ein Germanistik-Stipendium

von Hamburg nach Wien. Er

hat Germanistik, Romanistik

und Afrikanistik an den Universitäten

Yaounde (Kamerun)

und Wien (Österreich)

studiert und beteiligt sich

als Lektor für Afrikanische

Literatur am Lehrangebot

des Instituts für Afrikawissenschaften

der Universität

Wien. All diese Erfahrungen

kommen in seiner Monographie

„Ästhetik der Marginalität

im Werk von Joseph

Roth“ (2016 erschienen)

zum Ausdruck. Weiters ist

Dr. Bitouh als Deutschlehrer

im Erwachsenenbildungsbereich

tätig, Mitbegründer

und Leiter des Kulturvereins

AFRIEUROTEXT, einer in

Österreich etablierten und

produktiv mitgestaltenden

Kulturorganisation.

KONTAKT

AFRIEUROTEXT

Buchhandlung

Inhaber: Dr. Daniel Romuald

Bitouh

Lassallestrasse 20/Tür 3

A-1020 Wien

Tel: +43 650 723 50 99

www.afrieurotext.at

SOCIETY 2_2017 | 117


DIVERSITÄT

BILDUNG

Studienhotspot

Österreich

Die Medien-Servicestelle Neue ÖsterreicherInnen hat

die Daten ausländischer Studierender in Österreich

erhoben. Das Ergebnis: Österreich ist ein beliebter

Studienort.

»(...) rund zwei

Drittel der ausländischen

Studierenden

sind

aus dem EU-

Ausland (...)

«

Sieht man sich das aktuelle Zahlenmaterial

an, so kommt man zu durchaus

interessanten Schlüssen. So sind rund

zwei Drittel der ausländischen Studierenden

aus dem EU-Ausland. Deutschland

steht deutlich an der Spitze der TOP-10 Herkunftsländer.

Im vergangenen Wintersemester besaßen von

den insgesamt 370.600 Studierenden mehr als

102.000 Personen einen ausländischen Pass. Das

entspricht einem Anteil von 27,6 Prozent. Im Jahr

zuvor war dieser Anteil mit 27,1 Prozent nur geringfügig

niedriger. Interessant ist auch, dass der

größte AusländerInnen-Anteil an Privatuniversitäten

zu verzeichnen ist. Von den insgesamt 12.201

Studierenden an den heimischen Privatunis hatten

im Wintersemester 2016/17 ganze 5.076 einen ausländischen

Pass. Das entspricht einem Anteil von

41,6 Prozent. An den Fachhochschulen lag der Anteil

der AusländerInnen bei 17,2 Prozent.

Im vergangenen Wintersemester besaßen von

den insgesamt 370.600 Studierenden mehr als

102.000 Personen einen ausländischen Pass. Das

entspricht einem Anteil von 27,6 Prozent. Im Jahr

zuvor war dieser Anteil mit 27,1 Prozent nur geringfügig

niedriger. Interessant ist auch, dass der

größte AusländerInnen-Anteil an Privatuniversitäten

zu verzeichnen ist. Von den insgesamt 12.201

Studierenden an den heimischen Privatunis hatten

im Wintersemester 2016/17 ganze 5.076 einen

ausländischen Pass. Das entspricht einem Anteil

von 41,6 Prozent. An den Fachhochschulen lag der

Anteil der AusländerInnen bei 17,2 Prozent.


68.247 Personen sind aus EU-

Mitgliedsstaaten

Die Mehrheit der ausländischen Studierenden,

nämlich 68.247 Personen bzw. 66,7 Prozent,

stammt aus einem anderen EU-Mitgliedsstaat. Im

Wintersemester 2016/17 studierten mehr als

30.000 deutsche Staatsangehörige an einer öffentlichen

Universität in Österreich. Damit liegt

Deutschland deutlich vor Italien mit rund 9.000

StudentInnen und Bosnien-Herzegowina mit

4.000 Studierenden. Weitere größere Studierenden-Communities

in der Alpenrepublik stellen

die Türkei (3.399), Kroatien (2.903), Ungarn (2.639)

und Serbien (2.575). Ähnlich sieht die Reihenfolge

an den österreichischen Fachhochschulen aus:

Nach deutschen (3.499) und italienischen (596)

Studierenden folgen UngarInnen (461). Allerdings

finden sich die Türkei, Bulgarien und der Iran

nicht mehr auf der Liste der Top 10, stattdessen

sind UkrainerInnen (218), SlowakInnen (194) und

PolInnen (151) häufiger an den Fachhochschulen

vertreten. Die Top 10 der ausländischen Studierenden

an Privatuniversitäten unterscheiden sich

von jenen an den öffentlichen Universitäten bzw.

an den Fachhochschulen: So liegen zwar auch hier

Deutschland (2.247) und Italien (401) an der Spitze,

danach folgen jedoch Slowenien (259), China

(175), die Russische Föderation (123) und die Vereinigten

Staaten (118).

Dabei zeigt sich sowohl bei den US-amerikanischen

Studierenden als auch bei den ChinesInnen

ein klarer Trend bezüglich Studienrichtung: Allein

an der MODUL University Vienna, die den Bereich

Tourismus und Hospitality Management abdeckt,

studieren 101 ChinesInnen. 85 der US-amerikanischen

Studierenden sind an der in der USA gegründeten

Webster Vienna Private University eingeschrieben.

Ein deutlicher Trend zeigt sich auch bei

den 76 südkoreanischen Studierende, die auf Platz

zehn der Liste liegen: 50 von ihnen studieren an der

Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.


EU-Vergleich: Österreich

attraktiver Studienort

In Österreich liegt der Anteil der Studierenden

im Tertiärbereich (über die Matura hinausgehende

Ausbildungen), die die Sekundarstufe im Ausland

abgeschlossen haben, bei 15,9 Prozent. Damit hat

Österreich EU-weit den vierthöchsten Anteil an mobilen

Studierenden. Höher liegt der Anteil nur in Luxemburg

(45,9 Prozent), im Vereinigten Königreich

(18,5 Prozent) und in Zypern (17,5 Prozent). •

118 | SOCIETY 2_2017


DIVERSITÄT

EVENT

Die Models der Show

im Kunstforum

Zusammenleben

einmal anders!

Am 23. September 2017 ging die erste lange Nacht des

interkulturellen Dialogs in Wien über die Bühne.

Fotos: canvas.com

Paneldiskussion im Bank-Austria Salon im Alten Rathaus

Erstmals hatte man die Möglichkeit, die

unterschiedlichsten Kulturen Wiens

hautnah, an beliebten und öffentlichen

Plätzen zu erleben und mehr über diese

zu erfahren. „Unsere Veranstaltung

verbindet Menschen, die sonst keine Berührungspunkte

haben“, weiß Alexander Karakas, Initiator

von ViennaWe. „Unsere Intention ist es, interkulturelle

Begegnungen zu schaffen, um dadurch Vorurteile

abzubauen“. Die insgesamt acht Stationen

führten die Teilnehmer zur möglichen Konfrontation

mit ihren eigenen Vorurteilen. Hierbei wurde

ein Raum geschaffen, der es ermöglichte, in Austausch

und Begegnung zu treten. Der Weg führte

vom Rathaus durch die gesamte Innenstadt. Im

Kunstforum ging es beispielsweise rhythmisch zu:

Das Tanzbein schwang man hier zu afrikanischen

Rhythmen, den Schuhplattler legte man zu österreichischen

Tönen auf das Parkett und einfach

shaken konnte man zu unterschiedlichster Musik.

Für alle Nicht-Tänzer gab es eine kunstvolle Darbietung

– die Fashion-Show von Imma Baumgartner

sorgte für wundervolle Bilder. Im Palais Kaiserhaus

konnte man Teil eines sozialen Experiments

werden: „Look through different eyes and borders“

war ein Versuch, der erkunden wollte was passiert,

wenn sich bis dahin noch fremde Menschen vier

Minuten lang anschauen und einander zu Beginn

wortlos begegnen. Denn nicht nur Bilder, auch

Blicke können mehr als tausend Worte sagen. Die

etwas abgelegenere Station des Korea Kulturhauses

wurde zum internationalen Treffpunkt, wo

sich zahlreiche Länder vorstellten. Es erwartete

die Gäste eine entspannte Atmosphäre, die zum

Kochen und Backen sowie Verkosten animierte. Es

wurde aber auch gesungen, dazu gab es Häppchen

aus Sri Lanka, Bangladesch, Paraguay und Korea.

Musik und landestypische Spiele aus Tibet, Uganda,

Afghanistan oder China standen ebenfalls für

die Gäste bereit. Darunter mischten sich Klänge

des Wiener Liedes, interpretiert von Heinz Gröbl.

Die Stationen waren allesamt gut besucht und das

positive Feedback der Gäste gibt den Veranstaltern

Kraft, auch im kommenden Jahr wieder eine tolle

Nacht auf die Beine zu stellen. •

Afrikanischer Rhythmus im

Kunstforum

INFO

DIE LANGE NACHT

DES INTERKULTU-

RELLEN DIALOGS

- VIENNAWE

www.vienna-we.at

SOCIETY 1_2017 | 119


GREEN SOCIETY

NACHHALTIGKEIT

Espressotassen und der tragbare

Weducer-Becher aus KAFFEEFORM

Zaubermittel Kaffeesatz

Kaffee getrunken, Kaffeesatz in den Müll – muss das

sein? Zwei Start-ups zeigen Alternativen auf.

Hut & Stiel-Inhaber Florian Hofer

und Manuel Bornbaum

INFO

HUT & STIEL

Innstraße 5, Top 1

1200 Wien

office@hutundstiel.at

www.hutundstiel.at

KAFFEEFORM

Choriner Strasse 54

D-10435 Berlin

mail@kaffeeform.com

www.kaffeeform.com


Hut & Stiel - Die Wiener Pilzkultur

Das Start-up „Hut & Stiel“ steht für Landwirtschaft

in der Stadt, unter Einsatz lokal verfügbarer

Ressourcen und umweltschonender Prozesse.

Kern des Projekts ist die Zucht von Speisepilzen

auf Kaffeesatz. Der Kaffeesatz, der anderenfalls

meist mit dem Restmüll entsorgt und verbrannt

wird, wird via Lastenfahrrad von Wiener Kaffeehäusern,

Restaurants, Hotels und Altenheimen

eingesammelt und in einem Altbaukeller im 20.

Wiener Bezirk zu Pilzsubstrat weiterverarbeitet.

Die frisch geernteten Pilze werden direkt mit

dem Fahrrad ausgeliefert oder auf Märkten verkauft.

Die kurzen Transportwege garantieren

höchste Qualität und Frische. Das Substrat wird,

nachdem es die Pilzzucht verlassen hat, kompostiert

und kann somit als nährstoffreicher Dünger

dem Boden zurückgegeben werden. Auch weniger

hübsche Pilze finden bei diesem ganzheitlichen

Projekt ihre Verwendung. Sie werden zu

geschmackvollem Pilz-Pesto, Pilz-Sugo und Pilz-

Aufstrichen weiterverarbeitet.


Julian Lechner und sein

unternehmen KAFFEEFORM

Das Unternehmen KAFFEEFORM entstand aus

der einfachen Frage, was mit gebrauchtem Kaffee-

satz geschieht. Produktdesigner Julian Lechner

hatte den Wunsch, diesen guten, natürlichen Rohstoff

noch weiter zu verwerten und hieraus etwas

völlig Neues zu schaffen. Drei Jahre Forschung,

Experimente und Tests waren die Folge, bis das

innovative und vielseitige Material Kaffeeform

entstanden war. Der Kaffeesatz wird in Berlin gesammelt,

in einem eigens entwickelten Verfahren

aufbereitet und in verschiedenen Produktionsstätten

in Deutschland weiterverarbeitet. Als exemplarisches

Produkt wurde zur Einführung von

KAFFEEFORM 2015 zunächst die Espressotasse auf

den Markt gebracht, seit 2016 ergänzt die Cappuccinotasse

das Sortiment. Der tragbare Weducer Becher,

der ab Dezember 2017 bestellt werden kann,

ist der nächste logische Schritt im ganzheitlichen

Ansatz des Unternehmens. Außerdem überzeugen

die KAFFEEFORM-Tassen durch folgende Eigenschaften:

das leichte Gewicht, die hohen isolierenden

Eigenschaften, die Waschbarkeit in der

Spülmaschine, die Bruchsicherheit bei Fallhöhen

bis 1.5m, die leicht immanente Kaffeenote und die

ressourcenschonende Herstellung. Auch kümmert

sich eine Berliner Behindertenwerkstatt um den

Versand der Produkte. Und wer die Tassen eines

Tages nicht mehr braucht? Der kann sie einfach

zurückschicken und KAFFEEFORM bastelt etwas

Neues draus.


Fotos: Kaffeeform, elena seitaridis, karin hackl photography, hut & stiel

120 | SOCIETY 2_2017


Fotos: Boutiquehotel Stadthalle

Grün in Wien

Das umweltbewusste Hotel sorgt für eine

entspannende Auszeit vom Wien-Alltag.

Das 3-Sterne-Boutique-Hotel-Stadthalle

ist das weltweit erste Stadthotel,

welches eine Null-Energie-Bilanz auszeichnet.

Mit der Sonne wird Strom

und Warmwasser erzeugt und Brunnenwasser

wird zum Gießen der Blumen verwendet.

Wunderschöner, duftender Lavendel schmückt das

Hoteldach, aus dem die hoteleigenen Bienen Honig

machen. Der bewusste Umgang mit der Natur und

ihren Ressourcen ist hier ein besonderes Herzensanliegen.

Der nachhaltige Gedanke spiegelt sich auch

in der Einrichtung wieder: Zusammen mit Studenten

der angewandten Kunst wurden in einem Upcycling-Projekt

aus alten Gebrauchsgegenständen

neue Kunstwerke geschaffen. Diese schmücken den

Innenbereich des Hotels und machen ihn einzigartig.

Das Boutiquehotel verfügt über 79 Zimmer und

teilt sich in das 2009 eröffnete Passivhaus und das

Stammhaus, einem Wiener Jahrhundertwendebau.

Verbunden sind beide Gebäude durch eine gemütliche

Lobby, einem großzügigen Frühstücksraum

mit Glasveranda und einem charmanten Garten,

in dem im Sommer gefrühstückt werden kann und

Erfrischungen serviert werden. Im Innenhof des

Hotels können auch die Kleinsten ungestört und

fernab der Straße ihren Urlaub in Wien genießen.

Zu jeder Übernachtung wird ein Frühstücksbuffet

angeboten, dass sich durch eine reichliche Auswahl

an biologischen Produkten auszeichnet. •

GREEN SOCIETY

HOTEL

Die Außenfassade des Passivhauses

INFO

BOUTIQUEHOTEL

STADTHALLE

Hackengasse 20

1150 Wien

office@hotelstadthalle.at

www.hotelstadthalle.at

Land der Wikinger

Costa Favolosa

7 Tage Kreuzfahrt ab/bis Warnemünde

01. Juni - 31. August 2018

Paketpreis* ab € 899 p.P. inkl. Flug & Vollpension**

Beratung und Buchung unter: www.costakreuzfahrten.at,

0732 / 239 239 (Mo - So, 0 - 24 Uhr) und im Reisebüro

Inkl.

Direktflug

ab Wien

Geiranger

Hellesylt

Bergen

Kristiansand

Århus

Warnemünde

Kopenhagen

*Paketpreise p. P. bei Doppelbelegung. Preisbeispiel: 1.6., 31.8.2018. Gültig bei Neubuchung. Limitiertes Kontingent! Wir empfehlen eine rasche Buchung! Inklusive Trinkgeld.

**Im komfortablen Reisepaket sind folgende Leistungen inkludiert: gebuchte Kabinenkategorie mit Vollpension an Bord, Hin- und Rückflug Wien-Rostock-Wien, FlughafentaxenSOCIETY 2_2016 | 121

und Gebühren, Transfer vom/zum Flughafen Rostock, Airport-Betreuung von Costa in Wien und Rostock, bequemer Gepäckservice am Hin- und Rückflug


GREEN BEAUTY

PRODUKTTIPPS

Heute mach ich

plastikfrei

Ganz im Sinne der Zero-Waste Bewegung bieten immer mehr

Kosmetikanbieter unverpackte bzw. plastikfrei verpackte Kosmetika

an. Von der Zahnpflege bis zum Deodorant über festes

Duschgel reicht inzwischen die Auswahl.

1ZAHNPFLEGE AM STIEL

Lamazuna Feste Zahnpasta mit

Pfefferminzöl

Mit dieser festen Zahnpasta von Lamazuna gehört

die Zahnpastatube der Vergangenheit an.

Ätherisches Pfefferminzöl sorgt für Frische nach

dem Zähneputzen. Die feste Zahncreme wirkt antibakteriell

und kann daher problemlos von anderen

Personen verwendet werden. Sie kommt nicht nur

ohne Verpackung, sondern auch ohne Konservierungsmittel

aus. Für ein nachhaltiges Lächeln.

www.vegalinda.com

2DUFTES STÜCK

Lamazuna Festes Deodorant

Die Umwelt freut sich bei diesem Produkt

gleich doppelt: Erstens weil das

feste Deodorant ohne Verpackung auskommt

und zweitens, weil es Schweißgeruch effektiv

mit Natron, Kaolin und ätherischen Ölen, aber

ohne Aluminiumsalze, bekämpft. Das handliche

Stück eignet sich auch perfekt für den Urlaub.

www.vegalinda.com

3NACKT

D U S C H E N

Lush Twilight Solid

Shower Gel

Duschgel gibt es jetzt auch

in fester Form: Das Twilight solid

Shower Gel kommt gänzlich ohne

Verpackung aus und kann wie Seife

unter der Dusche aufgeschäumt werden.

Der süße Duft nach Lavendel und

Tonkabohne entspannt nach einem

langen Tag und lässt einen in das

Land der Träume abgleiten.

www.lush.at

122 | SOCIETY 2_2017


GREEN BEAUTY

PRODUKTTIPPS

4OLDIE BUT

Soap

GOLDIE

L:A Bruket Sage

Rosemary Lavender

Die gute alte Seife kam schon immer

ohne Plastikverpackung aus. Selten

war sie allerdings so stylish wie dieses

Exemplar an der Kordel. Auf der Basis

unterschiedlicher ätherischer Öle entspannt

sie Körper und Geist. Natürliche

Zutaten wirken erfrischend und

feuchtigkeitsspendend. Pflanzliche

Öle schützen und beruhigen die Haut,

sie verleihen ihr eine intensive Pflege

und Geschmeidigkeit. Lavendel beruhigt,

Salbei und Rosmarin regen die

Blutzirkulation an und verfügen über

antiseptische Eigenschaften.

www.greenglam.de

SOCIETY

BEAUTY DIY-TIPP

TANJA TAUCHHAMMER

Weihnachtliche Badebomben

Orange-Zimt

Fotos: hersteller, tanja tauchhammer

5ABGE-

SCHMINKT

Lastingthings make

it last Wattepads

Die Wattepads von Lastingthings

bestehen aus 100 Prozent

GOTS-zertifizierter Baumwolle

und können in der Waschmaschine

gereinigt und somit immer wieder

verwendet werden. Sie eignen sich

perfekt zum Entfernen von Make-up.

www.greenglam.de

6HOLLY-

WOOD-

MÄHNE

Lush Marilyn

Hot Oil

Treatment

Mit Olivenöl, Kamillenextrakt, Zitronensaft

und edlem Safran macht

diese Haarmaske am Stiel blondes

oder blondiertes Haar wieder geschmeidig

und glänzend. Sie wird in einer Tasse

heißem Wasser aufgelöst und in das

trockene Haar aufgetragen. Für prachtvolle

Locken à la Marilyn Monroe.

www.lush.at

Badebomben kann man ganz

einfach selber machen. Sie sind

ein schönes Geschenk an einen

lieben Menschen oder man

beschenkt sich einfach selbst. Diese

Badebomben duften weihnachtlich

nach Orange-Zimt. Sie lösen sich im

Badewasser sprudelnd auf und man

kann sie auch mit Kindern machen.

Dafür braucht man folgende Zutaten:

• 250g Natron

• 85g Zitronensäure kristallin

• 20g Weinsteinbackpulver

• 15g Magnesiumsalz

• 30g Speisestärke

• 10g weiße Tonerde

• 15g rote Tonerde

• 10 Tropfen ätherisches Öl Zimt

• 14 Tropfen ätherisches Öl Orange

• Sternanis (optional)

• Hamameliswasser

• Kugeln für Christbaumdekoration

oder Badebombenformen

In einer großen Schüssel vermengt

man Natron, Weinsteinbackpulver,

Magnesiumsalz, Speisestärke und

weiße Tonerde. Das vermengt man

so lange, bis keine Klumpen mehr

enthalten sind. Dann träufelt man die

ätherischen Öle hinein. Nun die Hälfte

davon in eine zweite Schüssel geben,

die rote Tonerde hinzufügen und gut

verteilen. Jetzt muss man die Menge

in beiden Schüsseln mit Hamameliswasser

besprühen und immer gut

umrühren, bis sie die Konsistenz von

nassem Sand hat. Man darf nicht zu

viel nehmen, sonst beginnt das Natron

mit der Flüssigkeit zu reagieren. Die

beiden Massen werden abwechselnd

in die Formen gepresst, wer möchte,

kann noch einen Sternanis als Dekoration

dazugeben. Die Kugeln müssen

über Nacht trocknen, dann kann man

sie vorsichtig aus den Formen holen.

SOCIETY 2_2017 | 123


LIFE & STYLE

GESUNDHEIT

A perfect setting for the

health care of diplomats

SOCIETY publisher Gertrud Tauchhammer spoke to Professor

Michael Zimpfer, MD, MBA, founder and owner of the newly

established “Zentrum für Medizin und Gesundheit” (Vienna

Medical Center) about the special health care needs of diplomats.

124 | SOCIETY 2_2017


LIFE & STYLE

GESUNDHEIT

Fotos: sandra herczeg, isabella abel

All of us are human beings, are

there any specifics with regards

to medical care for diplomats

and their staff?

Modern medicine is supposed

to prevent disease, this includes

repeated check-ups or, if unattainable, to detect

problems before they clinically occur, i.e., being

apparent to patient and/or physician, or, albeit

less favorably, to become alert at an early stage,

in order to provide immediate and effective treatment.

Diplomatic representations, UN, IAEA as well

as UNIDO have headquarters in Vienna, creating

a group of professionals with attendance needs.

Vienna also hosts a variety of conferences, sometimes

assembling hundreds of diplomats and attendants

at once, increasing the likelihood that

an acute medical intervention may be necessary.

The need for medical attention and awareness

of supporting treatments is something that most

embassies and diplomatic groups are well aware

of, but there is often still a need to know what is

available and how to access it.

The classic issues for those in post are being far

from home and often with family members remaining

at home who would otherwise provide support.

Representatives are often less inclined to undergo

preventive medical tests or delay taking action.

If, with a background of an acute condition,

an immediate treatment becomes necessary, it is

not always easy to get access to the medical history

and records. Often, previous test results are

not provided by the patient and with no straightforward

access to the physician, who may earlier

have been dealing with a patient at risk and holding

preventive test or medical therapy results, this

can result in delay and increase the risk for the

patient.

Where medical imaging has been used, such as

computerized tomography or nuclear magnetic

resonance, the data is high volume meaning that

even access via the internet is usually not feasible

or satisfactory.

Modern Reception Area

In a busy role, with a busy schedule, it is often

easy to overlook the need for medical prevention

to be included in an overall professional plan,

with time constraints always an issue.

Costs can also be of concern, especially where

hospitals are hesitant to provide quotes for a

treatment or course of treatments, or a reliable

estimate in a straightforward way. There is also

the difficulty in making the decision on patient

comfort vs. the availability of high end medical

technology that can result in a tradeoff between

big, government-supported hospitals vs. private

“boutique”-healthcare.

How, in addressing these issues, is the newly

established “Vienna Medical Center – Zentrum

für Medizin und Gesundheit” positioned?

The center is located within a central Viennese

location and in the immediate vicinity of the Vienna

General Hospital (Allgemeines Krankenhaus

also referred to as the AKH), University Hospital,

St. Anna Children’s Hospital (St. Anna Kinderspital)

and various private hospitals, such as the Private

Clinic Vienna (Wiener Privatklinik), Private

Clinic Josefstadt (Confraternität – Privatklinik

Josefstadt) and the Goldenes Kreuz Private Clinic

(Krankenanstalt Goldenes Kreuz).

The “Vienna Medical Center” is equipped with

the most modern technology and provides a basis

for consultants from various medical backgrounds

being available for examining patients

and providing treatments. It can also provide full

medical check-ups as well as conservative and

minimal-invasive pain medicine and treatments

for patients with spine and joint discomfort.

The center has a close cooperation with various

high-end medical institutions both internationally

and throughout Austria in order to utilise qualified

second opinion referrals, medical treatment

abroad according to a patient’s wishes, or, in the

rare case, that a highly-specialised treatment may

not be available in country. Sometimes, legal issues

arise with regards to medical coverage from

abroad and in this case Setfords Solicitors, London,

serves as one of our partners.


INFO

Treatment Room of the Vienna Medical Center

CURRICULUM

VITAE

Michael Zimpfer, MD, is

full professor at the Vienna

General Hospital, Medical

University of Vienna, and

holds a master of business

administration (MBA),

University of Chicago. Previous

assignments include

Harvard Medical School

(Cardiology Department,

Peter Bent Brigham Hospital,

Boston), Duke Medical

Center for Outcomes

Research, North Carolina.

He is also a member of the

Society of Friends of the

Weizmann Institute of Science

and served as a visiting

professor at the King

Faisal Specialist Hospital in

Riyadh, Saudi Arabia.

Vienna Medical Center

provides straightforward

access to state-of-the-art

diagnostics and leadingedge

medicine for all disciplines

including modern,

conservative and minimalinvasive

pain treatment.

For further information

and professional certification

details relating to

post-doctoral medical and

non-medical training:

3/101 Pelikangasse

1090 Vienna/Austria

Phone: +43 - 1 - 997 28 30,

Fax: +43 - 1 - 997 28 30 – 99

michael@zimpfer.at

Web: www.zimpfer.at

SOCIETY 2_2017 | 125


Fahrvergnügen

auf allen

Terrains

Bei einer Testfahrt mit dem neuen

BMW X3 M40i überzeugten

sich der Konsul der Botschaft

der Republik, Belarus Aleksandr

Zelyanin und seine Gattin Elena

Zelyanina von der athletischen

Erscheinung des neuen BMW X3

aus dem Hause BMW Wien.

An einem schönen Spätherbsttag

starteten wir von Hütteldorf

stadtauswärts in Richtung des

Wiener Kahlenbergs um die

Qualitäten des neuen Modells

des BMW X3 voll auskosten zu

können. Schon auf den ersten Blick bietet der neue

SUV der BMW-X-Reihe durch harmonische Proportionen

und breite Konturen ein imposantes Bild.

Auch das Interieur ist mit ergonomisch geformten

Sportsitzen und genug Platz auf der Rückbank äußerst

komfortabel und hochwertig ausgestattet,

was besonders Elena Zelyanina gut gefiel. Durch

das Panoramadach und die ausladende Heckscheibe

konnten wir die Aussicht auf die Dächer Wiens

genießen. Es ist möglich, unter drei verschiedenen

Ausstattungslinien zu wählen um größtmögliche

Individualität zu ermöglichen. Von der Größe

schließt sich der BMW X3 den Maßen seiner Vorgänger

an und bietet, typisch für einen SUV, viel

Platz. Der Kofferraum des BMW kann auf bis zu

1.600 Liter Stauraum erweitert werden und bietet

sich daher für längere Reisen an. Besonders begeistert

war Aleksandr Zelyanin von der Motorleistung

mit 360 PS und dem intelligenten Allrad-Antriebssystem

xDrive, das er auf der malerischen Höhenstraße

mit vielen engen Kurven und wenig Verkehr

Fotos: society/pobaschnig

126 | SOCIETY 2_2017


LIFE & STYLE

MOTOR

Oben: Das eingebaute

Navigationssystem zeigt

imer den richtigen Weg.

Links: Konsul Alexandr

Zelyanin und Elena Zelyanina

genießen die Spritzfahrt

in den Kurven der Wiener

Höhenstraße sichtlich.

Alexandr Zelyanin und Elena

Zelyanina von der Botschaft

von Belarus testen den

neuen BMX X3 M40i

voll ausnutzen konnte. Mit 500 Nm Drehmoment

bei 1.520 bis 4.800 Umdrehungen pro Minute zeigt

der BMW X3 M40i seine Power unter den widrigen

Bedingungen am Kahlenberg.

Gerade im Botschaftsdienst ist es wichtig immer

und überall erreichbar und informiert zu

sein. Diesem Bedürfnis wird der BMW X3 in jeder

Hinsicht gerecht. Durch einen integrierten WLAN-

Hotspot ist es jederzeit möglich im Internet zu

surfen, Emails abzurufen und sich über die tagesaktuellen

Nachrichten zu informieren Die hochmodernen

Fahrerassistenzsysteme entlasten dabei

den Fahrer um die Sicherheit im Straßenverkehr

zu gewährleisten. Dazu zählt auch das Bedienkonzept

mit intuitiver Nutzerführung, das anhand

von Gestik- und Touchsteuerung Anrufe oder das

Navigationssystem steuert. Hochmoderne Fahrerassistenzsysteme

informieren und warnen bei

Geschwindigkeitsübertretungen, vor einem Verlassen

der Fahrspur sowie bei Müdigkeit.

Um das Fahrzeug auf Herz und Nieren zu prüfen,

fuhren wir auch durch die Innenstadt um

weitere praktische Features des Wagens zu testen.

Die 8-Gang-Automatikschaltung ließ den Konsul

das Getümmel der Stadt nahezu vergessen und

die verschiedenen Fahrmodi Eco Pro, Comfort und

Sport unterstützten das Fahrvergnügen und den

Spritverbrauch optimal. Durch die verbesserte

Akustikverglasung wird der Straßenlärm auf ein

Minimum reduziert und wir konnten uns problemlos

unterhalten. Selbst die langwierige Parkplatzsuche

wird durch die On-Street-Parking-Information

erleichtert, denn das Instrument zeigt

mögliche Parklücken in der Kartenansicht des Navigationssystems

an. Beim Einparken selbst, wird

der Fahrer optimal durch einen Parkassistenten

mit Rückfahrkamera unterstützt. Als wir aus der

Innenstadt wieder nach Hütteldorf zurückfuhren,

dämmerte es bereits, was allerdings für die adaptiven

LED-Scheinwerfer des SUV kein Problem darstellte.

Durch die variable Lichtsteuerung und das

adaptive Kurvenlicht wird die Fahrbahn optimal

ausgeleuchtet und führte uns sicher an unser Ziel.

Das Fazit von Aleksandr Zelyanin und Elena

Zelyanina fiel überaus positiv aus. Besonders die

Vielseitigkeit des BMW auf allen getesteten Terrains

beeindruckte das Paar. Vor allem für längere

Strecken und viel Gepäck eignet sich das Fahrzeug

perfekt und garantiert dabei hohe Sicherheit und

viel Fahrspaß. Der neue BMW X3 aus dem Hause

BMW Wien ist ein ideales Gefährt für alle, die

Vielseitigkeit, Komfort und Performance in einem

ausladenden SUV suchen.

TEXT: Lotte Quatember

INFO

Für Probefahrten und

weitere Informationen rund

um alle BMW Modelle steht

Ihnen das BMW Verkaufsberaterteam

jederzeit zur

Verfügung.

BMW Wien Heiligenstadt

Diplomatic Sales

Heiligenstädter Lände 27,

1190 Wien

0 1 360 61 - 2254

office@bmw-wien.at

BMW Wien Donaustadt

Diplomatic Sales

Rautenweg 4-6, 1220 Wien

01 259 35 460

office@bmw-wien.at


www.bmw-wien.at

SOCIETY 2_2017 | 127


LIFE & STYLE

BEAUTY

Empfang

»Die JUVENIS-

Ärzte widmen

sich allumfassend

Ihrer Gesundheit

und

Ihrem Wohlbefinden.

– Ihre

Attraktivität

ist unser Ziel.

«

Dr. Sibylle Wichlas und

Prof. Dr. Tamara Kopp

KONTAKT

JUVENIS MEDICAL CENTER

Trattnerhof 2

1010 Wien

+43 1 236 30 20

empfang@juvenismed.at

www.juvenismed.at

Global face approach

JUVENIS setzt auf Verjüngung mit modernen,

minimal invasiven Methoden. Statt Skalpell

kommen Injectables zum Einsatz.

M

it Fingerspitzengefühl, Fillern

und Co. lassen sich schöne und

nachhaltige Resultate bei Aufgabenstellungen

erzielen, die man

früher oft nur durch den Einsatz

des Skalpells erreichen konnte.


Ganzheitlich & nachhaltig: Zwei

Schlagworte im modernen Leben

Vorbei sind die Zeiten, in denen beim Sport nur

der Bizeps alleine gestählt wurde – schließlich

ist der Körper eine Einheit und alle Muskeln arbeiten

im Team. Ein innovatives Vitaminpräparat

kommt selten alleine: Der Mix macht den Erfolg

aus. Auch in Sachen Beauty-Dermatologie geht

der Trend klar in Richtung Ganzheitlichkeit. Der

Ansatz: Global Face Approach. Will heißen: Jedes

Gesicht und jedes Alter hat individuelle Anforderungen.

„Es reicht nicht mehr, auf einzelne Falten

zu fokussieren, man muss das Gesicht ganzheitlich

betrachten“, sagt die Dr. Sibylle Wichlas,

Dermatologin bei JUVENIS. Heute werden Injectables

– also Filler und Co. – nicht wie früher nur

punktuell in Lippen, Nasolabial- oder Marionettenfalten

injiziert, sondern im gesamten Gesicht

angewendet. Damit erzielt man natürliche und

sehr eindrucksvolle Ergebnisse. Dr. Wichlas:

Fotos: Juvenis

128 | SOCIETY 2_2017


„Wichtig ist, dass man sich in die Hände eines

Experten begibt, der diese modernen Techniken

beherrscht.“

TIPP DER

ÄRZTINNEN

Je früher man beginnt,

desto besser. Im Prinzip

erzielen Injectables

aber in jedem Alter

schöne Resultate.

»„Laufend und

in geringen

Mengen zu

arbeiten bringt

Top-Ergebnisse,

die von der

Umgebung

meist als Erholungseffekt

wahrgenommen

werden.“

«

Dr. Wichlas

LIFE & STYLE

BEAUTY


verjüngen & verschönern

Ästhetische DermatologInnen haben Fingerspitzengefühl,

ästhetisch-visuelle Begabung,

Know-How und Erfahrung. Kunst kommt schließlich

von Können. „Jedes Gesicht ist einzigartig,

jede Seele einmalig“, so Dr. Tamara Kopp. Der

Global Face Approach sieht Persönlichkeit und

Äußerlichkeit als harmonisches Ganzes. „Aber

auch die Proportionen, die features eines Gesichtes,

sollen harmonisch wirken“, sagt Dr. Kopp.

Diese features kann man mit modernen Unterspritzungs-Methoden

optisch in Harmonie bringen

und so kleine Makel ausgleichen. Verjüngen

und Verschönern wird dabei je nach Alter und

Wunschvorstellung der Patientin in unterschiedlicher

Ausprägung erstrebt.

Beim Verjüngen geht es darum, dem Antlitz

das im Laufe der Jahre verlorene Volumen sowie

die verschwindenden Konturen zurückzugeben.

Ein Beispiel: „Im Alter sinkt die Nase, das Kinn

wird weniger und die gesamte untere Gesichtspartie

kleiner“, sagt Dr. Wichlas. Man spricht von einer

„Hexen-Optik“. Durch gekonnten Einsatz von

Injectables kann man die Nase leicht heben, das

Kinn füllen und dadurch das untere Gesichtsdrittel

optisch wieder öffnen – und verjüngen.

Um ein Gesicht zu verschönern, sind je nach

individueller Ausgangssituation unterschiedliche

Maßnahmen erforderlich. Konkret: Die Verfeinerung

des Hautbildes, ein Akzentuieren der

Backenknochen, ein Anheben der Brauen, eine

leichte Begradigung des Nasenprofils und eine

Präzisierung des Lippenbogens. „Besonders eindrucksvoll

ist die Behandlung der Kaumuskulatur

mit Botox“, sagt Dr. Kopp. „Mit dieser Technik

kann man ein quadratisch anmutendes, maskulin

wirkendes Gesicht in Richtung Herzform

wandeln.“

Oberste Prämisse beim Global Face Aproach:

Es wird immer weniger auf die totale Faltenfreiheit

fokussiert. „Durch den Einsatz von Injectables

stellt sich automatisch und ganz nebenbei ein

beachtlicher Lifting-Effekt ein“, erklärt die Ärztin.

Die viel zitierten maskenhaften Veränderungen,

die oft bei unprofessionell durchgeführten

chirurgischen Facelifts beobachtet werden, sind

nicht zu befürchten. „Character-Lines“ nennt

man im Fachjargon die wichtigen sympathischen

Lachfältchen die ein Gesicht lebendig und charismatisch

machen.


Ursache & Wirkung

„Patientenaufklärung ist das A und O bei

Global Face Approach“, sagt Beauty-Expertin Dr.

Wichlas. „Der Patientin mit dem Wunsch nach

einer Glättung der Nasolabialfalte empfehle ich

etwa, zunächst Wangen und Schläfen aufzupolstern.

Danach wird, wenn nötig, die Nasolabialfalte

selbst ebenfalls aufgepolstert.“ Der Grund: Ein

ungünstiges Zusammenspiel von erschlaffenden

Wangen, Volumenverlust und einem Zurückweichen

der Knochen im Oberlippenbereich führt

gerne zu einer unschönen Vertiefung der Nasolabialfalte.

„Mir geht es darum, die Ursachen des

Beauty-Problems zu erkennen und dann schrittweise

zu beheben“, sagt die Expertin. „Die Kunst

besteht darin den für die Patientin optimalen

Mix aus allen verfügbaren Injectables – Hyaluronsäure,

Milchsäure und Botox – zu finden und

dann mit höchster Präzision anzuwenden.“ •

Filler – für ein schönes Balldekolleté

8 Punkte Lift– hebt Hängebäckchen an

SOCIETY 2_2017 | 129


LIFE & STYLE

REISE

INFO

AUSFLÜGE:

Dénia: Herrliche Kleinstadt

am Meer mit Festung,

lebendiger Innenstadt,

Hafenpromenade mit

wunderbaren Lokalen.

Calpe: Feiner Badeort mit

einem riesigen 332 m hohen

Felsen als Wahrzeichen, den

man besteigen kann. Der

Penon de Ifach ist seit 1987

ein Naturpark. Castell de

Guadalest: Ein malerisches

Dorf liegt in den Bergen. Die

Mauren bauten ihre Festung

auf einem unzugänglichen

Felsen. Der Zugang zum

Dorf ist nur durch einen in

den Felsen geschlagenen

Tunnel möglich. Fuentes del

Algar: Heilende Quellen,

Wasserfälle und Naturschwimmbäder.

Benidorm:

Zwei Strände, insgesamt 9

km. Höchstes Hotel Europas

Gran Bali, 52 Stockwerke,

210m hoch mit Base Jump

World Championship. Altea:

Oben ein Künstler- und

Kunsthandwerker-Dorf,

unten am Meer Fischerviertel

und Strandpromenade.

Elche: Hauptstadt der Palmen

und Schuherzeugung.

Der Palmenhain ist UNESCO

Weltkulturerbe. Auf jeden

der 200.000 Einwohner

kommt eine Palme.

WEBTIPPS:

www.spain.info,

www.costablanca.org

www.denia.net/de

www.infocostablanca.com

www.guadalest.es

www.lasfuentesdelalgar.

com, www.visitbenidorm.es

www.spain.info/de

Die leuchtende Stadt

Alicante ist eine lebendige und sonnenverwöhnte

Hafenstadt an der Costa

Blanca, 200 km südlich von Valencia.

Blick auf Alicante

vom Castillo de Santa

Barbara

Explanada de España

Mehr als 3.000 Sonnenstunden und

eine jährliche Durchschnittstemperatur

von 18 Grad sind ein guter

Grund für viele Menschen aus

Europa, dort zu überwintern. Mit

330.000 Einwohnern ist Alicante etwas größer als

Graz. Lucentum, die Stadt des Lichts, haben sie

die Römer vor 2.000 Jahren genannt.

Als erstes empfiehlt es sich auf der mondänen

Explanada de España einen Spaziergang zu

machen. Die von Palmen gesäumte Prachtstraße

liegt zwischen Jachthafen und Altstadt. Der

Boden wurde mit 6,6 Millionen Mosaiksteinen

aus rotem, weißem und schwarzem Marmor

gestaltet. Das Design des Mosaiks zeigt einen

charakteristischen Welleneffekt. Unzählige

Lokale laden zu Tapas und feinem spanischen

Essen ein. All das finden Sie natürlich auch in

der nahen Altstadt, durch die mich Fremdenführer

Marcos begleitet. Wir steuern das barocke

Rathaus an, im Foyer eine überlebensgroße goldene

Figur von Salvador Dali. Genau dort befindet

sich der Cota Cero, der Referenzpunkt Null für

die Meereshöhe, der für ganz Spanien gilt.

Zwischendurch genießen wir auf dem Rathaus-

platz einen kräftigen Café Cortado. Nächstes Ziel

ist die Markthalle mit Gaumenfreuden in jeder nur

erdenklichen Form, verteilt auf zwei Stockwerke.

Danach erkunden wir das Flair des pittoresken

Stadtviertels Santa Cruz, mit kleinen verwinkelten

Gassen und den mit Blumen geschmückten

bunten Häusern, die vielfach mit Fliesen verziert

sind. Einstmals ein Armenviertel, herrscht hier

Leben und ein tolerantes Miteinander, da sich hier

viele Expats angesiedelt haben. Unser Plan ist es

zum Castillo de Santa Barbara hinaufzusteigen,

welches die Araber im Mittelalter erbauen ließen.

Von der beliebtesten Touristenattraktion hat man

einen wunderbaren Panoramablick auf Stadt,

Hafen und den darunterliegenden Sandstrand

Playa de Postiguet mit seiner breiten Strandpromenade.

Wer es bequemer haben möchte, kann

den Lift nehmen, dessen Eingang sich nahe beim

Strand befindet. Übrigens, zu Sommerbeginn findet

das meistbesuchte Stadtfest Hogueras de San

Juan statt, mit Feuerwerken, Musik, Umzügen und

den berühmten etwa 100 Freudenfeuern. Dabei

werden auf vielen Plätzen große Figuren aus Holz

und Pappmaché verbrannt.


TEXT: Karl Kaltenegger

Fotos: karl kaltenegger

130 | SOCIETY 2_2017


KULTUR

EVENT

Das Bild zeigt die Gesangspädagogin

Prof. Güzin Gürel, den

Manager Dr. Adrian Hollaender

und Prinzessin Ulrike von Habsburg

mit dem Don-Giovanni-

Ensemble vor dem Wiener

Konzerthaus.

Mozarts Lebemann,

neu interpretiert

Am 13. Oktober 2017 fand im Wiener Konzerthaus die

Premiere der legendären Prager Fassung von Wolfgang

Amadeus Mozarts Meisterwerk „Don Giovanni“ statt.

Fotos: Norbert Kössler

Mit frenetischem Applaus bejubelte

das Publikum die Interpretation

durch die internationalen

Solisten der Sedat-und-Güzin-Gürel-Stiftung

Istanbul unter dem

Dirigat von Peter Valentovic. Die Regie der semikonzertanten

Aufführung oblag dem Istanbuler

Operndirektor Suat Arikan. Organisiert wurde

der Abend von der renommierten Künstleragentur

Hollaender-Calix, Wien.

Die Gürel-Stiftung hat die Förderung von

Kunst, Kultur und Wissenschaft zum Gegenstand

und hat sich bereits in der Vergangenheit

mehrfach in dieser Hinsicht verdient gemacht.

Geleitet wird sie von der türkischen Gesangspädagogin

und Medizinerin Güzin Gürel, die als eine

der weltweit herausragendsten Gesangslehrerinnen

überhaupt gilt und in einzigartiger Weise

gesangstechnische Aspekte mit medizinischanatomischen

Fachkenntnissen zu verbinden

weiß. Alle Solisten der Aufführung haben ihre

Gesangsausbildung bei ihr genossen, sodass das

Konzert nicht nur zu einem Fest der Musik, sondern

auch zu einer eindrucksvollen Präsentation

höchster Gürelscher Gesangstechnik wurde.

Insbesondere der Interpret der Titelrolle Günes

Gürle als Don Giovanni sowie Burak Bilgiki

als dessen Mit- und Gegenspieler Leporello beeindruckten

das Publikum mit vokalem Wohlklang

und interpretatorischer Finesse. Doch auch der

Komtur von Göktug Alpasan, der Don Ottavio

von Caner Akin und der Masetto von Murat Cem

Orhan genossen großen Beifall.

Unter den Interpretinnen der weiblichen

Hauptrollen stachen Hande Sonder Ürben als

Donna Anna und Perihan Diana Nayir Artan als

Donna Elvira hervor. Doch auch die Zerlina von

Nesrin Göndüldag war berührend.

Der international akklamierte Opern- und

Konzertdirigent Peter Valentovic leitete das, aus

Musikern des Orchesters des Slowakischen Nationaltheaters

Bratislava bestehende, Orchester mit

interpretatorischer Einfühlsamkeit, musikalischer

Finesse und rythmischem Elan. Zusätzlich

begleitete er auch die Rezitative auf dem Cembalo.

Nach dem Konzert wurden im Rahmen eines

exklusiven Empfangs für die Ehrengäste im Konzerthaus

die Ehrenmedallien der Gürel-Stiftung

an die Künstler des Abends sowie an die Organisatoren

Prof. Ariane Hollaender-Calix und Dr. Adrian

Hollaender verliehen.


Prof. Becke (Präsident der Gewerkschaft

für Kunst und Medien i.R.​) mit

Adrian Hollaender

SOCIETY 2_2017 | 131


LIFE & STYLE

REISE

Hotel Villa Luppis - ein

Kraftplatz im Veneto

Die Ursprünge der Villa Luppis in Pasiano di Pordenone

gehen auf ein Kloster aus dem 11. Jahrhundert zurück.

Heute ist sie der Inbegriff für traumhaftes Ambiente, einzigartige

Erholung und wunderbares italienisches Essen.

KONTAKT

HOTEL VILLA LUPPIS

Via San Martino 34,

33087 Rivarotta di Pasiano

+39 0434 626969

hotel@villaluppis.it

www.villaluppis.it

Diesmal wollten wir den Sommerurlaub

in einer der prachtvollen historischen

Villen im Umland von Venedig

verbringen. Nach eingehender

Recherche haben wir uns für die Villa

Luppis entschieden und waren von Anfang an

von diesem einzigartigen „Kraftplatz“ begeistert.

Kaum haben wir das schmale, steinerne Einfahrtstor

passiert, umfängt uns die einzigartige Aura

dieses Ortes. Contessa Ricci-Luppis, die warmherzige

und engagierte Hausherrin empfängt uns

mit einem freundlichen Lächeln und bewirtet

uns mit einem Glas Prosecco auf der Terrasse vor

ihrem Anwesen. Wir genießen den Blick auf den

wunderschönen Park mit seinen jahrhundertealten,

beinahe urwaldartigen Bäumen und dem historischen

Springbrunnen. Die Villa befindet sich

nach einer wechselvollen Geschichte und mehreren

Um- und Ausbauten seit Beginn des 19. Jahrhunderts

im Besitz der Familie Chiozza-Luppis,

einer Industriellen- und Diplomaten-Dynastie. Sie

war, bevor sie zu einem 4-Sterne-Hotel mit 40 Zimmern

und Suiten auf höchstem Niveau ausgebaut

wurde, über viele Jahrzehnte das Zentrum für die

vielfältigen gesellschaftlichen und politischen Aktivitäten

der alteingessenen Adelsfamilie.

Nach einer wunderbaren Nacht in einer traumhaften

Suite mit antikem Interieur könnte der erste

Urlaubstag am nächsten Morgen nicht schöner

beginnen: mit einem reichhaltigen Frühstück auf

der Terrasse unter freiem Himmel. Danach geht

es hinüber zum Swimmingpool in einem Park von

Platanen, Edelkastanienbäumen, Oleandern und

Rosen. Und sofort sind wir im Erholungsmodus,

der uns nun eine Woche lang nicht mehr verlässt.

Dazu trägt natürlich auch die ausgezeichnete

Gastronomie der Villa Luppis bei. Ein Traum ist

es, an den lauen Abenden unterm Sternenhimmel,

mit Blick auf den mit Lampions behangenen

Park sowie den beleuchteten Springbrunnen, die

exzellenten italienischen Speisen des hoteleigenen

Haubenkoches zu genießen. Das Restaurant

der Villa Luppis gilt übrigens als eines der besten

Lokale des Veneto, mit einem sehr gut sortierten

Weinkeller. Und der Service ist perfekt wie kaum

an einem anderen Ort.

Bei der Abreise nach 7 Tagen „Erholung pur“

in das nur ca. 50 km entfernte Venedig wissen

wir ganz sicher, dass wir auch nächstes Jahr im

Sommer wieder an unseren geliebten „Kraftplatz“

kommen werden.


TEXT: Rolf Thaler

Fotos: villa luppis

132 | SOCIETY 2_2017


LIFE & STYLE

REISE

Opening ceremony of

„Ashgabat 2017

Martial arts contenstants carrying the flag of Turkmenistan

“Ashgabat 2017” – a big success

Fotos:Luca Parisse for Balich Worldwide Shows

In September 2017, the 5 th edition of the AIMAG

– Asian Indoor and Martial Arts Games took

place in the Turkmen capital city Ashgabat.

Ashgabat 2017” was the first

major multi-sport event in

the country, and the largest

in the Central Asian

region. From 17 th to 27 th of

September, athletes from 65 delegations

competed in 21 sports in 15 venues.

Represented sport disciplines were

the following: 3x3 basketball, billiard

sports, belt wrestling, bowling, chess,

dance sport, equestrian jumping, futsal,

track and field athletics, indoor tennis,

Ju Jitsu, kickboxing, Kurash, Muaythai,

Sambo, short course swimming, Taekwondo,

track cycling, national Turkmen

wrestling Goresh, weightlifting, sport

wrestling and e-sports.

“The Spirit of Turkmenistan” was the

title of the astonishing opening ceremony.

The show with its 7.631 performers

was an inspiring song to the young generations,

which thanks to education

and culture, will grow stronger, like the

athletes competing in the games. Furthermore,

200 musicians were involved

and 65 horses, 34 camels and one dog

participated in the programme. The set

design was innovative: the key moments

during the show featured an impressive

cylinder, placed in the center of the stadium

that functioned as a source of energy

for the show. It represented the “core” of

the Nation. The central ring – measuring

30 m diameter, was suspended in the air

30 m above the court – was a complex set

of catenary cables spanning the length

and width of the venue. It served also as

a screen for projections and as a support

for aerial performers.

The opening ceremony was held at the

newly built Ashgabat Olympic Stadium.

The 45.000 seater venue, located at the

center of the Olympic complex, is one of a

kind facility and will leave a long lasting

legacy for Turkmen sports. The stadium

has already become an icon in the city

landscape thanks to its unique look and

the towering statue of the “akhal-teke”

horse, a traditional Turkmen symbol.

In the context of these important

games, the wish of Gurbanguly Berdimuhamedov,

President of Turkmenistan,

was the following: “The love for

sport is the love for life. Sport is the source

of power, vitality and health. May our

sporting prowess and the accomplishments

of Turkmenistan be recognized

throughout the sporting world!”


Bike show act at the

opening ceremony

Parade at the opening ceremony

with the famous Akhalteke horses

SOCIETY 2_2017 | 133


LIFE & STYLE

HOTEL

Ruheoase der Promis

Von Brigitte Bardot bis Waris Dirie - das Haus am

Karmelitermarkt birgt ein Geheimnis.

INFO

HOUSE OF TIME

Leopoldsgasse 39

1020 Wien

43 1 212 0470

Fax: +43 1 212 047016

info@houseoftimevienna.

com

www.houseoftimevienna.

com

Kaum ein anderes Haus inspiriert

mehr als diese gräfliche Villa in der

Inneren Stadt von Wien: house of

time. Auf neun Etagen offenbart sich

das wahre Leben in unerwarteten Dimensionen.

„Für mich öffnete sich ein neues Tor“, sinnierte

der erste Herzverpflanzer der Welt, Christiaan

Barnard aus Kapstadt, nach mehreren Tagen und

Nächten im house of time.“Plötzlich hatte ich den

Zwang zur Feder zu greifen und schrieb das wichtigste

Buch meines Lebens: „50 Wege zu einem

gesunden Herzen“. Dieses Buch verbesserte das

Leben von Millionen.

Die somalische Autorin Waris Dirie, fand

in schweren Stunden ihres Lebens Zuflucht im

house of time. „Der Aufenthalt begann mich

mehr und mehr zu verändern“, berichtet sie heute.

„Ich erfand mich praktisch neu“. Und einer

plötzlichen Eingebung folgend, begann sie ihr

Leben niederzuschreiben: „Wüstenblume“ wurde

13 Millionen Mal weltweit verkauft.

Brigitte Bardot reiste mit ihrem Privatjet von

Saint Tropez nach Wien. Wochen später schrieb

sie in einem handschriftlichen Brief „Es sind die

unvergesslichsten Tage meines Lebens“. Brigitte

Bardot hatte ihr Hollywood-Leben gegen ein Le-

ben für die Tiere getauscht.“

Was ist das Geheimnis dieses Hauses, das

selbst die berühmtesten Legenden dieser Welt

in seinen Bann zieht und sie zu einem neuen Abschnitt

ihres Lebens führt? „Dieses Haus ist wie

ein herrlicher Tempel der Lebensfreude“, so der

polnische Nobelpreisträger Lech Walesa: „Hat

sich erst die Türe hinter dir geschlossen, spürst

du eine wohltuende Geborgenheit und Inspiration.

Als würdest du in eine neue Haut schlüpfen,

die dir einen neuen Lebensweg aufzeigt.“

Immer mehr Prominente finden den Weg in

das house of time in Wien mit nur 5 Luxus-Suiten

zwischen 50m 2 und 280m 2 – jede davon in eigenem

Design. Sie schätzen die Diskretion, die Anonymität,

die Einmaligkeit dieses Ortes und die

Möglichkeit das gesamte Haus zu mieten. House

of time ist heute wohl eines der exklusivsten Häuser

der Welt. Direkt am Karmelitermarkt in der

Wiener Innenstadt gelegen, bietet es jedem Gast

Luxus pur mit Features wie exklusiven Swarovski-Badezimmern,

metallfreien Plus-Size-Betten

und 24-Stunden Service.

Fast niemand dieser Prominenten verließ während

seines Aufenthaltes das Haus. „Wien ist die

lebenswerteste Stadt der Welt“, sagen sie“, das

house of time aber ist das Herz.“


Fotos: Bernhard Angerer, pedro salvadore

134 | SOCIETY 2_2017


LIFE & STYLE

RESTAURANT

Hollywoodstar Tom Cruise war

bei den Dreharbeiten zu Mission

Impossible 5 mit Stefanie

Kucko bei Aki Nuredini zu Gast

O Sole mio – Italien-Flair

im ersten Bezirk

In der Annagasse hat sich ein mazedonischer

Gastronom in den Mittelpunkt der österreichischen

Klassikszene gekocht.

Fotos: aki nuredini

Seit 1983 hat sich Aki Nuredini mit seinem

Ristorante Sole zwischen Staatsoper,

Musikverein und Konzerthaus als

zweite Heimat für Künstler aus aller

Welt etabliert. Begonnen hat er mit einer

einfachen Frulatteria nach milanesischem

Vorbild, wo er süße und pikante Kleinigkeiten

der italienischen Küche verkaufte. Knapp 30 Jahre

später ist er vom Fingerfood in die Klasse der Edelrestaurants

Wiens aufgestiegen. Traditionelle Gerichte,

klassische Architektur und die offene und

zuvorkommende Art des Padrone kreieren eine

stimmungsvolle Atmosphäre zum Wohlfühlen im

Ristorante Sole. Kein Wunder also, dass bereits unzählige

berühmte Bühnenkünstler, wie Anna Netrebko,

Placido Domingo und Ferruccio Furlanetto

ihren Weg in die Annagasse gefunden haben.

Viele davon sind mittlerweile keine Gäste mehr,

sondern Freunde von Padrone Nuredini. Nicht nur

Bühnenkünstler trifft man im „Sole“, sondern

auch Regisseure, Bühnenarbeiter und Zuschauer.

Denn Aki Nuredini lässt nicht nur die Herzen

von Musikliebhabern, sondern auch jene von mediterranen

Feinschmeckern höher schlagen. Die

Speisekarte ist eine Mischung aus klassischen Rezepten

der italienischen Küche und saisonalen

Zutaten aus der Region. Speisen wie Verdure fritte,

Tagliatelle con funghi porcini und Scaloppina al

marsala e contorno bieten einen Einblick in das

Angebot des Restaurants. Vervollständigt wird das

Repertoire durch ein Angebot an edlen Weinen aus

Italien sowie Österreich und Deutschland. Dabei

sind Frische und Qualität im Sole oberstes Gebot.

Als Dolce werden allseits bekannte Gerichte der

mediterranen Küche wie Tiramisu und Panna Cotta

gereicht. Direkt neben dem Ristorante Sole bietet

die Bar Sole das optimale Ambiente für einen

gemütlichen Abend mit Freunden, einen Aperitif

vor dem Essen oder einen Espresso danach. •

Aki Nuredini mit Gattin

Aki Nuredini mit

Staatsopern-Direktor

Dominique Meyer und

Bundespräsident Alexander

Van der Bellen

KONTAKT

RISTORANTE SOLE

Annagasse 8-10, 1010 Wien

Mo – So 11.00 bis 23.30 Uhr

Tel. +43-(0)1-513 40 77

office@trattoria-sole.at

www.ristorante-sole.at

SOCIETY 2_2017 | 135


LIFE & STYLE

HAUSHALT

Diskrete Organisation -

Der Trend zum Butler

Früher ein gängiges Berufsprofil, gerieten die Bediensteten

der großen Anwesen nach der Abschaffung des

Adels in Vergessenheit. Die Nachfrage nach Hauspersonal

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