S_259

3satzbochum

Monatsmagazin für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 259 Januar 2018

3500 Quadratmeter

großer Heiratsantrag

Jan Schmalenbeck beeindruckt

seine Partnerin.

Seite 7

Kritik an Plänen zum Radweg-Ausbau im Ruhrtal

Heimatforscher beanstanden Streckenführung über den Inspektionsweg. Seite 4-5

BW Weitmar 09 hat große Pläne für Erbstollen Park

Verein plant Umbau seiner Sportanlage und beteiligt sich mit 250.000 Euro. Seiten 18-19


KURZ BERICHTET

Bergbauliche Sicherung

Baustelle Wiemelhauser Straße

Voraussichtlich am 8. Januar

beginnen – als Vorbereitung

für eine später geplante Kanal-

und Straßenbaumaßnahme

an der Wiemelhauser

Straße – bergbauliche Sondierungsarbeiten.

Im Auftrag

des Tiefbauamtes prüft ein

Unternehmen, ob möglicherweise

nicht oder nicht ordnungsgemäß

verfüllte Kohleflöze

vorhanden sind.

Start ist zwischen der Borgholzstraße

und der Straße

Im Kempken. Anfang Februar

geht es zwischen der

Straße Im Kempken und der

Markstraße weiter. Die Sondierungs-

und ggf. Verfüllarbeiten

dauern vermutlich

bis Ende Mai 2018, teilte die

Stadt jetzt mit. Verschiebungen

der Bauzeit können sich

ergeben, wenn unterhalb der

Straße Hohlräume sind, die

verfüllt werden müssen.

Der jeweilige Abschnitt ist für

Fahrzeuge voll gesperrt. Anlieger

der Wiemelhauser Straße

haben grundsätzlich die

Möglichkeit, ihre Grundstücke

anzufahren. Sollte durch

die Sondierungsarbeiten eine

Sperrung dieses Abschnittes

auch für Anlieger notwendig

werden, informiert das vor Ort

tätige Unternehmen kurzfristig

die betroffenen Anlieger.

Zur Mandelblüte nach Mallorca

Reiseangebot der AWO

Zwischen Ende Januar und

dem Februar verwandelt sich

Mallorca in ein wahres Blütenmeer,

das Wetter kann schon

sehr mild sein, es gibt noch

keinen Touristenrummel und

man entflieht dem Winter in

Deutschland. Alles Gründe

für den Sozialen Reisedienst

der AWO, eine 10-tägige

Mallorca-Reise (vom 14. bis

23.2.2018) zur berühmten

Mandelblütenzeit mit ins Seniorenprogramm

zu nehmen.

Geboten

werden

Haus-zu-Haus-Zubringerdienste,

Unterbringung in

einem seniorengerechten

Vier-Sterne-Hotel direkt an

der Strandpromenade von

Cala Millor sowie Programmgestaltung

einschließlich

Mandelblütenfahrt und Gruppenbetreuung

während der

gesamten Zeit. Für die Teilnahme

ist eine Mitgliedschaft

nicht erforderlich, betont die

AWO. Weitere Informationen

und Ausschreibungsunterlagen

sind erhältlich bei der

AWO Witten, Wetter, Herdecke

unter Tel. 02302-2020790.

Eine Weihnachtsfeier für seine Kunden richtete der

Senioren-Betreuungsdienst Home Instead im Gemeindehaus der

kath. Kirchengemeinde am Stiepeler Kloster aus. Rund 60 Besucher

und die Mitarbeiter freuten sich während eines zweieinhalbstündigen

Programms über weihnachtliche Klänge des Posaunenchors,

stimmungsvolle Geschichten und die Bescherung durch

den Weihnachtsmann.

Foto: 3satz/Sure

2 | Stiepeler Bote | Januar 2018


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

haben Sie Ihre Vorsätze für das neue Jahr 2018 gefasst, Ihre Wünsche

formuliert und schon einmal auf die kommenden Monate geschaut?

Einer unserer Vorsätze ist – so hoffen wir – ganz in Ihrem

Sinn. Wir möchten Sie im Stiepeler Boten in den kommenden zwölf

Monaten wieder mit interessanten Nachrichten und Geschichten

unterhalten und Sie damit teilhaben lassen am bunten und ereignisreichen

Leben im Bochumer Süden. Das gelingt auch mit Ihrer

Hilfe, denn immer wieder bekommen wir von unseren Leserinnen

und Lesern Tipps für Themen, die wir dann in unserem Stadtteil-Magazin

aufbereiten.

Einen guten Vorsatz gefasst und als Mann der Tat erwiesen hat sich

Landwirt Jan Schmalenbeck. Mit riesigen Buchstaben legte er auf

einem Feld den Heiratsantrag für seine Lebensgefährtin Sophia aus. Und wartete dann gespannt auf ihr „Ja“ zur Hochzeit,

die nun im Jahr 2018 stattfinden soll. Und zwar stilecht in der Scheune der Wasserburg Kemnade.

Foto: Volker Wiciok, Grafik: Fotolia

Unterdessen setzt sich gerade der Arbeitskreis „Ausbau Ruhrtal-Radweg“ des Stiepeler Vereins für Heimatforschung

kontrovers mit Plänen des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auseinander, den Ruhrtal-Radweg auszubauen. Im Besonderen

geht es dabei um den Teilabschnitt von der „Alten Fähre“ bis zum alten Wasserwerk bzw. bis zur Kosterbrücke.

Das Thema dürfte bei vielen Radfahrern und Wanderern auf großes Interesse stoßen.

Ein kurzer Blick zurück sei uns noch erlaubt: Das Anfang Dezember von uns präsentierte „Weihnachtszauber“-Konzert

im Lutherhaus fand erneut eine große Publikumsresonanz. Weshalb das

veranstaltende MDH Musikmanagement überlegt, im Jahr 2018 ein viertes Konzert folgen zu lassen.

Dabei könnten dann wieder Operetten-Melodien im Vordergrund stehen. Wir werden Sie ganz

sicher auf dem Laufenden halten.

Geschäftsführung und Mitarbeiter des 3satz Verlages wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue

Jahr, einen erfolgreichen Start 2018, Gesundheit, Glück und die Umsetzung vieler gefasster Vorsätze.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

Januar 2018 | Stiepeler Bote |

3


STIEPEL AKTUELL

Kritik an Streckenführung über den Inspektionsweg

Heimatforscher beanstanden RVR-Pläne zum Radweg-Ausbau im Ruhrtal

Der Arbeitskreis „Ausbau

Ruhrtal-Radweg“ des Stiepeler

Vereins für Heimatforschung

setzt sich kritisch

mit Plänen des Regionalverbandes

Ruhr (RVR) auseinander,

den Ruhrtal-Radweg

auszubauen. Im Besonderen

geht es dabei um den

Teilabschnitt von der „Alten

Fähre“ bis zum alten Wasserwerk

bzw. bis zur Kosterbrücke.

Die Kritik hat für

den Heimatverein jetzt Dr.

Hans-Jürgen Klingelhöfer

in einem Brief an den Vorsitzenden

des Naturschutzbundes,

Dr. Fritz Ludescher,

formuliert.

Bei besagtem Teilabschnitt

handelt es sich nach Auffassung

des Heimatvereins um

„einen landschaftlich und radfahrtechnisch

wunderbaren

Streckenabschnitt auf dem

Ruhrtal-Radweg, der mit seinen

vielen Feldern, Wiesen

und Auen Radfahrer wie Fußgänger

immer wieder begeistert.“

Ausbaupläne des RVR

sehen eine Streckenführung

von der „Alten Fähre“ bis zum

Wasserwerk Stiepel durch

das Naturschutzgebiet unter

Nutzung des alten Inspektionsweges

der WMR GmbH

Die Karte zeigt die verschiedenen Streckenführungen entlang der Ruhr. Der Heimatverein kritisiert

die geplante Route durch das Naturschutzgebiet.

vor.

Konkret sehen die RVR-Pläne

einen erweiterten Fahrradweg

auf der vorhandenen Trasse

beginnend am Haus Oveney

entlang des Seeufers bis zum

Abzweig am Wehr und weiter

zur „Alten Fähre“ vor. Ab hier

soll die Weiterführung des

Radweges jedoch auf den

vorhandenen Inspektionsweg

des ehemaligen Wassereinzug-Gebietes

bis zum alten

Wasserwerk Stiepel verlagert

werden. Der vorhandene Zufahrtsweg

von der Schleuse

bis zur Brockhauser Straße

bleibt erhalten und wird Bestandteil

der neuen Trasse.

Die Brockhauser Straße soll

dann bis zur Kosterbrücke in

eine Fahrradstraße umgewidmet

werden.

Der Arbeitskreis des Vereins

für Heimatforschung kritisiert

unter anderem, dass die vom

RVR vorgeschlagene Streckenführung

durch das ehemalige

Landschaftsschutzgebiet/Wassereinzugsgebiet

verläuft, das heute als Naturschutzgebiet

ausgewiesen ist.

Weiter heißt es in dem Schreiben

von Dr. Hans-Jürgen Klin-

4 | Stiepeler Bote | Januar 2018


STIEPEL AKTUELL

Radfahrer und Läufer nutzen gerne die Wege entlang der Ruhr und

des Kemnader Stausees.

Foto: 3satz (Archiv)

gelhöfer: „Der Inspektionsweg

müsste aufwendig zu einem

Fahrradweg saniert werden,

führt aber nicht an den

wichtigen kulturhistorischen

Denkmälern (Alte Schmiede

Kamplade und Bergbaustollen

Vereinigte Pfingstblume)

vorbei. Die Maßnahme würde

außerdem Überlegungen

konterkarieren, die flussnahe

Fläche in eine Auenlandschaft

zu entwickeln.“ Der Stiepeler

Verein für Heimatforschung

und viele Bochumer Bürger

fordern deshalb, dass der Inspektionsweg

als Bestandteil

des Naturschutzgebietes zurückgebaut

und nicht als Radweg

genutzt wird.

„Wir befürchten, dass die

gerade Streckenführung in

Verlängerung zur bestehenden

Strecke dazu verführt,

den Radweg verstärkt als

Rennstrecke zu nutzen“, heißt

es in der Argumentation des

Vereins weiter.

In seinem Brief an den Naturschutzbund-Vorsitzenden

bietet der Stiepeler Verein

für Heimatforschung auch

einen alternativen Lösungsvorschlag

an. Und der wird

so beschrieben: „Der aktuelle

Radweg sollte so verbreitert

werden, dass Radfahrer

und Fußgänger in beiden

Richtungen genügend Platz

haben. Dafür sind an beiden

Seiten des vorhandenen Weges

ausrechend Grünflächen

vorhanden, die auch für eine

Entschärfung der drei Kurven

genutzt werden können.

Die teilweise Umwandlung

der Brockhauser Straße in

eine Fahrradstraße von der

Kosterbrücke bis zum Wirtschaftsweg

Wasserwerk sollte

bis zur Brockhauser Straße

Nr. 110 (Ecke Bauer Gabriel)

bzw. der gegenüber liegenden

Brüggeneystraße verlängert

werden. Damit wäre

eine frühe Anbindung des bestehenden

Radweges auf die

Brockhauser Straße möglich.“

Januar 2018 | Stiepeler Bote |

5


FREIZEIT UND KULTUR

Preziosa-Karneval mit „höllischem“ Programm

Am 10. Februar geht´s in Stiepel rund – Große Prunksitzung

Die Große Prunksitzung des

Theatervereins Preziosa

1889 Bochum-Stiepel steht

unter dem Motto „Im Stiepeler

Himmel ist die Hölle

los“. Und es geht richtig los

am 10. Februar 2018 im Saal

Haus Spitz an der Kemnader

Straße 138. Ein buntes

und fröhliches Programm

erwartet nämlich die Besucher

der Veranstaltung.

Künstler aus Nah und Fern

sind eingeladen, um den

Karneval in Stiepel zu einem

Ereignis zu machen. So werden

neben vielen anderen

Programmpunkten z.B. der

Entertainer HaPe Jonen und

die Band „Walking Hats“ auf

der Bühne zu sehen sein.

Aber auch auf Darbietungen

Beste Stimmung verspricht wieder das Karnevals-Programm des

Theatervereins Preziosa.

Foto: 3satz (Archiv)

aus den eigenen Reihen darf

sich das Publikum in Stiepel

freuen. So gibt es in diesem

Jahr wieder einen Tanz der

Preziosa-Aktiven und die beliebte

Playback-Show wird

auch nicht fehlen.

Die Preziosa freut sich über

den angekündigten Besuch

des Bochumer Dreigestirns

mit seinem Gefolge und auch

Oberbürgermeister Thomas

Eiskirch wird wieder mit von

der Partie sein, wenn es im

Bochumer Süden „Helau –

Man Tau“ heißt.

Das närrische Publikum ist

aufgerufen, mit der Preziosa

einen bunten und verrückten

Karneval im Königreich zu

feiern. Also: Termin vormerken

und Karten bestellen für

die Große Prunksitzung am

10. Februar im Haus Spitz,

Kemnader Straße 138. Beginn

ist um 19.11 Uhr, Einlass

um 18.11 Uhr. Karten zum

Preis von 20 Euro gibt’s unter

der Tel.-Nr. 0234/330959 (M.

Voigt).

Seniorenreise nach Lanzarote

Frühzeitig informiert der Soziale Reisedienst der AWO noch vor

Veröffentlichung des neuen Urlaubskataloges über die geplante

Seniorenreise auf die Kanareninsel Lanzarote vom 9. bis 23.

März 2018. Geboten werden viel Sonnenschein bei Temperaturen

um 23 Grad, Flüge mit allen Buszubringern, Unterbringung

in einem bewährten, seniorengerechten Vier-Sterne-Hotel direkt

am Strand der Costa Tequise sowie Programmgestaltung

und Gruppenbetreuung während der ganzen Zeit. Weitere Informationen

gibt es telefonisch unter 02302-2020790.

Plattdeutsches Kaffeetrinken

Die „Plattdeutschen“ sind am Dienstag, 16. Januar 2018, wieder

zu Gast im Seniorenzentrum der AWO, Wabenweg 14-16.

Im Rahmen eines geselligen Kaffeetrinkens werden Texte auf

Stiepeler Platt vorgetragen. Gemeinsam gesungene Lieder

runden den Nachmittag ab. Die Veranstaltung beginnt um 15

Uhr, Gäste sind willkommen. Das Plattdeutsche Kaffeetrinken

findet zum letzten Mal statt, da die Vortragenden aus Altersgründen

ausscheiden.

6 | Stiepeler Bote | Januar 2018


TITELGESCHICHTE

Sophias Ja zum 3500 qm großen Heiratsantrag

Auf einem Feld in Stiepel: Jan Schmalenbeck beeindruckt seine Partnerin

Wer die Partnerin fürs Leben

gefunden hat und ihr auf

romantische oder originelle

Weise die Frage aller Fragen

stellen möchte, kann sich beispielsweise

mit einem Blick

auf das Top-20-Ranking für

Heiratsanträge schlau machen

oder bei Jan Schmalenbeck an

der Brockhauser Straße nachfragen.

Es muss nicht immer ein Feuerwerk,

ein Flugzeugbanner oder

der Kurztrip nach Paris, Venedig

oder New York sein. Eine

persönliche Liebeserklärung

lässt sich auch auf ein Feld in

Stiepel zaubern. So wie es der

junge Landwirt kurz vor Weihnachten

getan hat. Da hat er

auf rund 3500 Quadratmetern

glänzende Silo-Folie zu einem

Schriftzug mit zehn Meter großen

Buchstaben verarbeitet.

Nicht nur für Schmalenbecks

Traumfrau war dort zu lesen:

„Willst Du mich heiraten?“

Gemeint war Sophia Richter,

mit der der 1. Vorsitzende der

Landjugend seit eineinhalb

Jahren zusammen ist. Lange

genug nach Schmalenbecks

Meinung, um kurz vor Sophias

Geburtstag das Wagnis einzugehen:

„Völlig ohne Risiko ist

so ein Antrag ja nie, aber ich

war mir schon ziemlich sicher,

dass sie Ja sagen würde“,

schilderte Schmalenbeck dem

Stiepeler Boten. Und der junge

Bauer hatte mit der Einschätzung

seiner zukünftigen Frau

Recht: sie nahm den Antrag an.

Unterstützt wurde Jan Schmalenbeck

von seinem Vater

Friedrich und dem ebenfalls ins

„Projekt Heiratsantrag“ eingeweihten

Kollegen Guido Schulte-Schüren.

Rund sechs Stunden

waren die Landwirte damit

beschäftigt, die Idee unweit der

Ruhr in die Praxis umzusetzen.

Hervorragend betrachten ließ

sich der visualisierte Antrag im

übrigen von der Burg Blankenstein

auf der anderen Ruhrseite.

Der Antrag ist gemacht und angenommen

– jetzt geht es an

die Planung der Hochzeit. „Es

soll auf jeden Fall im Jahr 2018

passieren“, sagt Jan Schmalenbeck,

„der genaue Termin

steht aber noch nicht fest.“

Wohl aber die Location: Es soll

standesgemäß gefeiert werden

in der Party-Scheune der Wasserburg

Kemnade.

Sophia Richter hat Ja zum Heiratsantrag gesagt.

2018 soll geheiratet werden. Foto: Sure

Der Heiratsantrag in zehn Meter großen Buchstaben

auf dem Feld von Jan Schmalenbeck. Foto: Sure

Januar 2018 | Stiepeler Bote |

7


FREIZEIT UND KULTUR

Stiepels größer Chor singt „Stille Nacht“

Stimmungsvolles „Weihnachtszauber“-Konzert begeistert im Lutherhaus

Heiter, besinnlich und

stimmungsvoll – so präsentierte

sich am ersten

Adventswochenende die

musikalisch-literarische

Weihnachtsreise, die das

MDH Musikmanagement

und der Stiepeler Bote unter

dem eingängigen Titel

„Weihnachtszauber“ auf die

Bühne des Lutherhauses

brachten.

Das Mercator-Ensemble der

Duisburger Philharmoniker

und die nach Stiepel mitgebrachten

Freunde bescherten

den rund 180 Zuhörerinnen

und Zuhörern einen vorweihnachtlichen

Nachmittag mit

klassischen und populären

Weihnachtsmelodien sowie

sorgsam ausgewählten, unterhaltsamen

und vergnüglichen

Texten.

Das Mercator-Ensemble und seine Freunde begeisterten erneut das Publikum in Stiepel.

Die vom Mercator-Ensemble

mitgebrachten Freunde waren

diesmal Schauspielerin und

Moderatorin Lili Koehler und

Tenor Luis Fernando Piedra

von der Deutschen Oper am

Rhein. Lili Koehler, im Ruhrgebiet

aufgewachsen, berührte

das Publikum beispielsweise

mit der Geschichte unter dem

Titel „Wie der kleine Weihnachtsengel

glücklich wurde“

und brachte es zum Lachen

mit den derb formulierten Ansichten

eines Tannenbaums,

8 | Stiepeler Bote | Januar 2018


FREIZEIT UND KULTUR

180 Zuhörerinnen und Zuhörer füllten wieder das Lutherhaus und wünschen sich weitere Veranstaltungen. Foto: 3satz/Sure

der aus subjektiver Sicht eine

für ihn höchst unerfreuliche

Weihnachtszeit Revue passieren

lässt.

Den musikalischen Teil des

„Weihnachtszaubers“ bestritten

das regelmäßig in

renommierten Konzertsälen

der Region spielende Mercator-Ensemble,

in dem für die

erkrankte Eva Maria Klose

diesmal Andreas Kosinski die

Bratsche spielte, sowie der

aus Costa Rica stammende

Luis Fernando Piedra, der

das Publikum besonders im

zweiten Teil der Veranstaltung

in seinen Bann zog. Das Ensemble

komplettierten Matthias

Bruns (1. Violine), Peter

Bonk (2. Violine) und Hanno

Fellermann (Kontrabass).

Zu hören gab es unter anderem

„Frosty the snowman“,

Tschaikovskys Nussknacker-Marsch,

das Ave Maria

Tenor Luis Fernando Piedra

kam von der Deutschen Oper

am Rhein zum Auftritt nach Bochum.

Foto: 3satz/Sure

oder „Winter Wonderland“.

Für das stimmgewaltige Finale

bildeten die Künstler und

das Publikum Stiepels größten

Chor, der „Stille Nacht“

sang – mit der von Luis Fernando

Piedra auf Spanisch

gesungenen zweiten Strophe.

Die musikalisch-literarische

Weihnachtsreise war bereits

die dritte Veranstaltung einer

Reihe, die von Deborah

Helle und ihrem MDH Musikmanagement

mit Unterstützung

des Stiepeler Boten im

Lutherhaus realisiert wird.

Die Resonanz und die Reaktionen

der Besucher sprechen

dafür, dass es auch im Jahr

2018 eine Veranstaltung geben

wird. „Ich werde mal die

etwas ruhigere Zeit um den

Jahreswechsel herum nutzen,

um mir einige Gedanken darüber

zu machen, was wir dem

Publikum in Stiepel anbieten

können“, erklärte Deborah

Helle. Ganz hoch im Kurs stehen

offenbar Operettenmelodien,

so war es jedenfalls

vielen Kommentaren aus dem

Publikum zu entnehmen.

Schauspielerin und Moderatorin

Lili Koehler trug zwischen

den musikalischen Teilen heitere

und besinnliche Texte vor.

Foto: 3satz/Sure

Sobald die Gedanken über

eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe

in einen konkreten

Plan umgesetzt werden,

wird der Stiepeler Bote

darüber berichten. Uli Kienel

Januar 2018 | Stiepeler Bote |

9


FREIZEIT UND KULTUR

Konzert mit Stücken von Bach, Händel und Mozart

Konzertreihe Marienlob mit Martin Schröder und Hans-André Stamm

Mit einem Konzert für Trompete

und Orgel beginnt an

Neujahr die beliebte Konzertreihe

Marienlob für das

Jahr 2018. Martin Schröder

und Hans-André Stamm

gastieren am 1. Januar ab

15 Uhr in der Kloster- und

Wallfahrtskirche in Stiepel,

Am Varenholt 9. Bei diesem

Neujahrskonzert werden

unter anderen Stücke von

Georg Friedrich Händel, Johann

Sebastian Bach und

Wolfgang Amadeus Mozart

zu hören sein.

Der in Gräfelfing bei München

geborene und in Dortmund

aufgewachsene Martin Schröder

spielt seit seinem neunten

Lebensjahr Trompete. Von

2000 bis 2005 studierte er

Musikpädagogik im Hauptfach

Trompete an der Hochschule

für Musik Detmold.

Von 2005 bis 2007 folgte ein

künstlerisches Studium mit

abschließender Reifeprüfung

an der Musikhochschule Köln

bei Prof. Nancy Gildner.

Mit der multikulturellen Formation

„Cheb Hicham & le

Groove Orchestre“ spielte

Martin Schröder Konzerte

für den WDR und im Vorprogramm

des algerischen Superstars

„Cheb Mami“. Seit

2004 ist er Trompeter und

Arrangeur des Blechbläserquintetts

„Ruhrblech“. Martin

Schröder ist als Instrumentallehrer

und Orchesterleiter an

den Musikschulen Soest, Iserlohn

und Bochum tätig.

Hans-Andrè Stamm, geboren

in Leverkusen, erhielt seit

seinem siebten Lebensjahr

Orgel- und Klavierunterricht.

Eine erste Schallplatten-Einspielung

mit Orgelmusik folgte

im Alter von 13 Jahren,

mit 16 Jahren gab er bereits

ein Solokonzert in der Pariser

Notre-Dame. Stamm

veröffentlichte auch zahlreiche

eigene Bearbeitungen

für Blechblas-Besetzungen,

komponierte Orgel-, Kammer

und Ballett-Musiken und

nahm mehrere Tonträger auf.

Im Jahr 2000 spielte er für Pioneer

(USA/Japan) die weltweit

erste DVD-Produktion

mit den Orgelwerken Bachs

auf der größten Barockorgel

Thüringens, der Trost-Orgel in

Waltershausen, ein.

Das „Marienlob in Lied und

Musik“ findet einmal im Monat

statt und ist eine unabhängige

Konzertreihe, die sich nur aus

Spendengeldern finanziert.

AUS DER GESCHÄFTSWELT

Riesiger Autokran als Jubiläumsgeschenk

25 Jahre Dachdeckerei und Zimmerei Stephan Eickhoff – Große Feier

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Ein Dachdeckermeister, zwei

Mitarbeiter und ein blauer

Pritschenwagen. Besonders

viel war es nicht, womit

sich Stephan Eickhoff vor einem

Vierteljahrhundert in die

Selbstständigkeit wagte. An

die Anfänge des Unternehmens

erinnerte der Moderator

bei der großen Jubiläumsfeier

auf dem Betriebsgelände in

Bochum-Linden.

Zahlreiche Gratulanten – darunter

viele Gäste aus dem

deutschen Dachdeckerhandwerk

und namhafte Vertreter

der Zulieferindustrie – nahmen

an der Feier teil. Der Jubilar

selbst gab sich bescheiden.

„Diese Feier mache ich

nicht für mich, sondern für

alle, die mich in den vergangenen

25 Jahren begleitet haben“,

so Dachdeckermeister

Stephan Eickhoff. Und so hat

er mit seinem Team ein ganz

besonderes Programm auf

die Beine gestellt: Eine Band,

die eigens für die Feier geschriebene

Lieder spielte, ein

stattliches Festzelt von 200

Quadratmetern und eine bekannte

Sandkünstlerin, die die

Unternehmensgeschichte in

atemberaubender Weise dargestellt

hat. Als Hauptredner

war Altabt Stephan Schroer

von der Benediktiner Abtei in

Meschede angereist und referierte

zum Thema Verantwortung

Leben. „Ein Vortrag, der

alle Gäste mitnehmen sollte

und nicht nur das fachkundige

Publikum aus dem Handwerk“,

wie Moderator Andreas

Koller in seiner Ankündigung

erklärte.

Nach dem Festvortrag kam

die im wahrsten Sinne große

Überraschung: Ein Autokran

im auffälligen Sonnengelb

– die Unternehmensfarbe

der Firma Eickhoff - stand

plötzlich vor dem Zelt. Vier

Tonnen Nutzlast, 37 Meter

Ausfahrlänge, Funksteuerung

mit Farbdisplay. Von der

Überraschung wussten selbst

die Mitarbeiter des Unternehmens

nichts. Umso größer

der Effekt. Nach der obligatorischen

Weihung durch den

anwesenden Geistlichen hielt

es niemanden mehr im Festzelt.

Alle wollten den Kran bestaunen.

„Mit dieser Investition erfülle

ich mir einen langgehegten

Traum. Gleichzeitig eröffnen

sich dadurch auch neue Geschäftsfelder

sowie ein noch

besserer Service für unsere

Kunden, die bei uns seit 25

Jahren im Mittelpunkt stehen“,

so Eickhoff.

10 | Stiepeler Bote | Januar 2018


AUS DEN VEREINEN

Mit der Zeitumstellung steigen die Einbruchszahlen

Stiepel und der Bochumer Süden betroffen – Polizei gibt Präventionstipp

Winterzeit ist Einbruchzeit

– das bestätigt auch Nicole

Schüttauf von der Pressestelle

der Bochumer Polizei.

„Das lässt sich anhand

der Zahlen tatsächlich so

belegen. Mit der Zeitumstellung

steigen die Einbruchzahlen“,

schildert die

Polizei-Oberkommissarin.

Das können auch zahlreiche

Betroffene in Stiepel bestätigen.

Anfang Dezember meldete

die Polizei an einem Wochenende

gleich ein halbes

Dutzend Wohnungseinbrüche

in diesem Ortsteil und der unmittelbaren

Nachbarschaft.

Betroffen waren unter anderen

Häuser in der Haarholzer

Straße, in der Straße Rotteland

sowie in der Voßkuhlstraße.

Dabei wurden entweder

Eingangstüren mit Steinen

eingeworfen oder die Türen

wurden aufgehebelt.

Die Suche nach den Tätern

gestaltet sich häufig schwierig.

Deshalb ist die Kriminalpolizei

bei ihren Ermittlungen

auch auf die Hilfe aufmerksamer

Bürger angewiesen. An

sie ist deshalb auch die Frage

gerichtet: „Wer hat an den genannten

Tatörtlichkeiten verdächtige

Personen oder Fahrzeuge

gesehen?“ Hinweise

nimmt das Bochumer Kriminalkommissariat

13 unter den

Rufnummern 0234/909-4135

oder -4441 (Kriminalwache)

In der dunklen Jahreszeit registriert die Polizei einen deutlichen

Anstieg von Haus- und Wohnungseinbrüchen. Foto: Polizei NRW

entgegen.

Weit über 60 Prozent aller

Einbrüche finden bei Dunkelheit

statt. In manchen Regionen

stellt die Polizei in der

dunklen Jahreszeit – also

von Oktober bis März – nahezu

eine Verdopplung der

Einbruchsdelikte fest. „Deshalb

ist Vorbeugung immer

noch das beste Mittel, um von

Einbrüchen verschont zu bleiben“,

sagt Nicole Schüttauf.

Eine wichtige Institution, die

dabei Hilfe leistet, ist deshalb

im Polizeipräsidium die Abteilung

Kriminalprävention und

Opferschutz.

Denn dass man sich vor einem

Einbruch schützen kann,

zeigt die Erfahrung der Polizei:

Fast 40 Prozent der Taten

bleiben im Versuch stecken

– nicht zuletzt wegen technischer

Sicherungen an Fenstern

oder Türen. Aber auch

richtiges Verhalten und aufmerksame

Nachbarn können

helfen, Einbrüche zu verhindern.

Zur Prävention gibt es zahlreiches

Ratschläge der Polizei,

einige wichtige haben wir hier

aufgelistet:

– Sichern Sie mögliche

Schwachstellen (z.B. Hausund

Wohnungseingangstüren,

Balkon- oder Terrassentüren,

Fenster, Kellerzugänge)

durch den Einbau von geprüfter

Sicherungstechnik. Gut

gesicherte Türen und Fenster

aufzuhebeln, kostet den Täter

Zeit und verursacht Lärm.

– Auch wenn Sie nur kurz

weggehen, schließen Sie Ihre

Haus-/Wohnungstür so oft

wie möglich ab. Eine nur ins

Schloss gezogene Tür öffnet

der Täter in Sekundenschnelle.

– Halten Sie die Hauseingangstür

in Mehrfamilienhäusern

auch tagsüber geschlossen.

–Sollten Sie Ihren Schlüssel

verloren haben, wechseln Sie

unverzüglich den

Schließzylinder aus.

– Verschließen Sie Fenster,

Balkon und Terrassentüren,

auch wenn Sie nur kurz weggehen,

denn gekippte Fenster

sind offene Fenster.

– Bewahren Sie besonders

Wichtiges oder Wertvolles

(z. B. Dokumente, Sparbücher,

Sammlungen, Gold oder

Schmuck), das Sie nur selten

brauchen, bei Ihrem Geldinstitut

im Schließfach auf.

– Lassen Sie sich von Ihrer

Polizei beraten.

Die Polizei bietet Interessierten

eine kostenlose persönliche

Beratung zu Hause an,

sofern es die Personalstärke

in der Dienststelle zulässt.

Auch im Präsidium berät die

Behörde in ihrer umfangreichen

Ausstellung, in der viele

Muster von Schlössern, Fenstern

und Türen gezeigt und

ausprobiert werden können.

Terminvereinbarungen sind

möglich unter der Rufnummer

des „Bürgertelefons“: 0234-

909-4040.

Januar 2018 | Stiepeler Bote | 11


AUS DER GESCHÄFTSWELT

ANZEIGE

Exclusive Adresse für Gewebestraffung im Intimbereich

Dr. Michaela Montanari bietet in ihrer Praxis Radiofrequenzbehandlung an

Dr. Michaela Montanari, Fachärztin für

Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Foto: privat

Exklusiv in Deutschland

bietet Dr. Michaela Montanari,

Fachärztin für Plastische

und Ästhetische

Chirurgie in der Humboldtstraße

70, aktuell eine Radiofrequenzbehandlung

zur

Gewebestraffung für den

Intimbereich an. Im Leistungsspektrum

ihrer Privatpraxis

firmiert die neue medizinische

Methode unter

der fachlichen Bezeichnung

BTL Ultra Femme 360.

Die Behandlungsmethode,

die nicht invasiv – also ohne

operativen Eingriff – durchgeführt

wird, ist beispielsweise

angeraten nach Entbindungen

oder bei Stressinkontinenz.

Ähnlich wie die Haut,

verändert sich das Vaginalgewebe

im Lauf der Zeit. Bei der

Behandlung nutzt die Radiofrequenz

die schonende Wärmeabgabe

an das umliegende

Gewebe, um eine wirkungsvolle

Stimulation der

Kollagenneubildung zu

erreichen, die anschließend

wieder zu einer

Straffung des Scheidengewebes

führt. „Patientinnen

sind oft einem

hohen Leidensdruck

ausgesetzt. Wir können

sie auf schonende und

angenehm entspannte

Weise davon befreien“,

berichtet Dr. Michaela

Montanari.

Eine spezifische Nachbehandlung

ist nicht erforderlich.

Nach der Behandlung

gibt es keine

Ausfallzeit für die Patientin.

„Um ein optimales

Ergebnis zu erreichen,

empfehlen wir, diese

Behandlung in drei Sitzungen,

jeweils im Abstand

von ca. sieben Tagen, durchzuführen“,

rät die Fachärztin,

die in der renommierten Focus-Ärzterangliste

unter den

Top-Medizinern für den Bereich

Intimchirurgie aufgeführt

ist. Die in Deutschland neue

Methode ist von der streng

und konsequent handelnden

amerikanischen Gesundheitsbehörde

FDA (Food and Drug

Administration) zugelassen.

Über die Radiofrequenzbehandlung

an sich sowie über

ihre Praxis-Erfahrungen mit

dem BTL Ultra Femme 360

wird die Medizinerin aus Bochum

übrigens Mitte April

bei der 6. Jahrestagung der

GAERID e.V. in München

vor Fachpublikum berichten.

Hinter der Abkürzung verbirgt

sich die Gesellschaft für ästhetische

und rekonstruktive

Intimchirurgie Deutschland.

12 | Stiepeler Bote | Januar 2018


STIEPEL AKTUELL

Engagement sichtbar machen

Aufruf des Oberbürgermeisters zum Tag des Ehrenamtes

Sich ehrenamtlich engagieren

macht Spaß und bringt

neue Erfahrungen. Mehr als

40 Prozent der Deutschen

über 14 Jahren sind in ihrer

Freizeit ehrenamtlich tätig.

Das sind zehn Prozent mehr

als noch vor 15 Jahren.

Diese Menschen trainieren

Kinder und Jugendliche

im Sportverein, helfen im

Elternverein der Schule,

arbeiten bei der freiwilligen

Feuerwehr, betreuen

Flüchtlinge, kümmern sich

um hilfebedürftige Seniorinnen

und Senioren – auch

in Bochum!

Anlässlich des Tages des

Ehrenamtes ruft Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch

zum dritten Mal die Bochumer

Bevölkerung dazu auf, ehrenamtliches

Engagement in der

Stadt sichtbar zu machen.

Oberbürgermeister Thomas

Eiskirch. Foto: Martin Steffen

„Bürgerschaftliches Engagement

ist ein unverzichtbarer

Teil der gesellschaftlichen

Strukturen Bochums“, so der

Oberbürgermeister. „Doch

dass sich Menschen freiwillig

und uneigennützig engagieren,

ist keine Selbstverständlichkeit.

Deshalb ist es mir

wichtig, ihnen Dank zu sagen.“

Der Oberbürgermeister bittet

die Bochumerinnen und Bochumer,

ehrenamtlich engagierte

Bekannte, Verwandte,

Nachbarn, Vereinsmitglieder,

Freundinnen und Freunden

für eine Ehrung im Rathaus

vorzuschlagen. Über den Personenkreis,

der dann im März

nächsten Jahres stellvertretend

zu einem Empfang im

Rathaus eingeladen wird, entscheidet

eine Jury, der neben

OB Thomas Eiskirch auch

die drei Bürgermeisterinnen

Gabriela Schäfer, Erika Stahl

und Astrid Platzmann-Scholten

angehören.

Bürgerinnen und Bürger können

bis zum 12. Januar 2018

aussagekräftige Vorschläge,

die neben dem Namen, dem

Alter und der Adresse der von

Ihnen vorgeschlagenen Person

eine Beschreibung der

ehrenamtlichen Tätigkeit sowie

mögliche Referenzen enthalten

sollten, an die E-Mail

Adresse engagiert@bochum.

debzw oder postalisch an die

folgende Adresse senden:

Referat für politische Gremien,

Bürgerbeteiligung und

Kommunikation - Repräsentation

- Rathaus, Willy-Brandt-

Platz 2 - 6, 44777 Bochum

Januar 2018 | Stiepeler Bote | 13


AUS DEN SPORTVEREINEN

Gerland führt TC 09er über Bayern-Campus

Reise nach München wird für Tennisspieler zu besonderem Erlebnis

Seit Mitte der 70er Jahre besteht

innerhalb des Tennisclub

Weitmar 09 die Montagsgruppe,

die aktuell rund

30 Mitglieder zählt. Entstanden

ist sie seinerzeit

aus dem Wunsch einiger

Mitglieder, neben dem Tennis

sich noch anderweitig

sportlich zu betätigen, zum

Beispiel mit Leichtathletik

und Jogging. Auch heute

noch sind die Mitglieder

sportlich aktiv (Gymnastik

und Volleyball).

Später erweiterten sich die

Aktivitäten der Gruppe. Es kamen

hinzu Betriebsbesichtigungen,

Reisen (u.a. Berliner

Reichstag, Krakau, Breslau,

Danzig) sowie Fachvorträge

im Clubhaus des TC Weitmar

leistungszentrum) zu

besuchen. Hermann

Gerland, zurzeit wieder

Assistent von

FCB-Cheftrainer Jupp

Heynckes, ließ es sich

nicht nehmen, nach

dem gemeinschftlichen

Besuch des Campus‘

zusammen mit seinen

Besuchern für das Fotomotiv

zu posieren.

Für die Teilnehmer

dieser Reise war es

Nach dem Besuch des Nachwuchsleistungszentrums gab es noch ein selbstverständlich, das

Gruppenfoto mit dem aus Bochum stammenden Bayern-Trainer Hermann an dem Wochenende

Gerland.

Foto: privat stattfindende Heimspiel

09. In diesem Rahmen ergab

sich kürzlich für die Montagsgruppe

durch die Vermittlung

des Alt-Mitgliedes im TC Weitmar

09, Hermann Gerland,

die Möglichkeit, in München

den kürzlich eröffneten FC

Bayern Campus (Nachwuchs-

des FC Bayern

zu besuchen. Insgesamt hinterließ

die Reise bei der Montagsgruppe

einen sehr positiven

Eindruck.

Bitte melden – Herausragende Leistungen gesucht

Jugendsportlerehrung der Sportjugend Bochum findet am 1. März 2018 statt

Am 1. März 2018 ist es wieder

soweit! Die Vorstandsmitglieder

der Sportjugend Bochum

um Heiko Schneider zusammen

mit den Stadtwerken

Bochum bitten zur Ehrung

erfolgreicher jugendlicher

Sportlerinnen und Sportler

in die Stadtwerke Bochum

Lounge am Ruhrstadion.

Ein abwechslungsreiches

Programm mit prominenten

Gästen aus Film und Fernsehen

sowie attraktive Präsente

werden der Veranstaltung

wieder eine besondere

Wertigkeit verleihen. Auf der

Gästeliste stehen auch viele

Ehrengäste, wie die Vizepräsidentin

des Nordrhein-Westfälischen

Landtags, Carina

Gödecke, der Oberbürgermeister

der Stadt Bochum,

Thomas Eiskirch, sowie Vertreter/innen

aus Politik, Wirtschaft

und Sport.

Um keine ehrenswerten

Nachwuchssportler/innen zu

vergessen, bittet die Sportjugend

alle Vereine, ihre in Frage

kommenden Sportlerinnen

und Sportler bis zum 5. Januar

2018 über die jeweiligen

Fachschafts-Jugendleiter zu

melden. Ein großes Anliegen

ist der Sportjugend dabei

auch weiterhin die Wertschätzung

herausragender

Leistungen von Kindern und

Jugendlichen im Behindertensport.

Hier werden gerne auch

Vorschläge außerhalb der Kriterien

entgegen genommen.

Angesichts des großen Erfolges

wird die Verleihung

des Sonderpreises „Sportler/

in des Jahres“ auch für das

Jahr 2017 fortgesetzt. Gerade

hierfür bittet die Sportjugend

die Vereine um Vorschläge

Die besten Jugendsportler der Stadt werden wieder in der Stadtwerke

Bochum Lounge geehrt.

Foto: SSB/J. Kaminski

von besonders herausragenden

Sportlern. Informationen

nimmt das Büro der Sportjugend

entgegen: Sportjugend

im SSB Bochum, Westring

32, Tel.: 0234-96139-41 (Mo,

Mi, Do 9-13 Uhr) sowie sportjugend@sport-in-bochum.de

14 | Stiepeler Bote | Januar 2018


STIEPEL AKTUELL

Fotos: Werner Sure/3satz

Hintergrundgrafik: Pixabay

Impressionen vom

Stiepeler Weihnachtsmarkt

Januar 2018 | Stiepeler Bote | 15


DAS WAR 2017

Neue

Pfarrerin

Christine

Kükenshöner

wird die neue

Pfarrerin der

evangelischen

Kirchengemeinde

Stiepel.

2017

April

2017

Mai/September

Landtags- und Bundestagswahl

Superwahl 2017: Erst wurde im

Mai der Landtag neu gewählt, im

September der Bundestag.

2017

Juni

Eröffnung Zeche Haunert

Großer Aufmarsch am Bliestollen:

Rund 300 Gäste feierten den

historischen Nachbau.

2017

September

2017

Oktober

2017

November

2. Stiepeler Bote Cup

Zwölf Teams traten diesmal an,

um einen der drei Pokale im

Boulodrom des TC Rot-Weiß-

Stiepel zu gewinnen.

Fotos: 3satz (Archiv),

Grafiken: Pixabay, Fotolia

Containerdorf geschlossen

Die Flüchtlingsunterkunft an der

Kemnader Straße wurde geschlossen,

da alle 110 Geflüchteten in

private und städtische Wohnungen

umgezogen sind.

Scheunengroßbrand

Selbstentzündung war wohl der

Grund für den Scheunenbrand

in einem Bauernhof an der

Brockhauser Straße.

16 | Stiepeler Bote | Januar 2018


DAS WIRD 2018

2018

Februar

2018

Schon wieder hat ein neues Jahr

begonnen!

Zeit, sich noch einmal an einige Höhepunkte

in Stiepel zu erinnern. Was ist von 2017 geblieben

und was erwartet uns auf jeden Fall in 2018?

Der Stiepeler Bote schaut zurück und nach vorn!

2018

Mai

2018

6.-9. September

Bochum Man Tau

Bei der Prunksitzung von Preziosa

ist Karnevalsstimmung

garantiert.

Maifest der Vereine

Vereine, Intitiativen und

Unternehmen präsentieren sich

einen Tag lang – ein Fest für

die ganze Familie.

2018

Ende September

Schützenfest

Alle drei Jahre richten die Stiepeler

Schützen das große Schützenfest

aus. 2018 ist es wieder soweit.

2018

November

Noch eine Runde!

Die Fliegenkirmes ist der

Stiepeler Treffpunkt

im September.

Humorvolle Besinnung

Lacher sind garantiert: die Komödie

beim Plattdeutschen Gottesdienst,

inszeniert vom Heimatverein.

Januar 2018 | Stiepeler Bote | 17


AUS DEN SPORTVEREINEN

BW Weitmar 09 hat große Pläne für Erbstollen Park

Verein plant Umbau seiner Sportanlage und beteiligt sich mit 250.000 Euro

Ein ambitioniertes Sportplatz-

bzw. Sportpark-Projekt

möchten die Fußballer

des SV Blau-Weiß Weitmar

09 an ihrem Standort Roomersheide

in nicht allzu

ferner Zukunft in die Realität

umsetzen. Ambitioniert

sind nicht nur die Pläne,

ambitioniert sind auch die

Summen, die dafür bewegt

werden müssen. „Deshalb

wollen wir uns von Vereinsseite

an der Umsetzung

mit 250.000 Euro beteiligen“,

erklärt Johannes

Bühlbecker, 2. Vorsitzender

von Weitmar 09.

„Der Verein hat in den vergangenen

Jahren zahlreiche

Anstrengungen unternommen,

um den Sportplatz an

der Roomersheide zukunftsfähig

zu machen“, sagt Bühlbecker.

Gerade hat der Verein

vor der Bezirksvertretung

Südwest zwei Gutachten zu

zwei möglichen Umbaumaßnahmen

vorgestellt. Beide

Gutachten, die von Stadtbaurat

Markus Bradtke gefordert

wurden, weisen die Pläne von

BW Weitmar als realisierbar

Der Erbstollen Park soll das Sportgelände an der Roomersheide komplett umgestalten. Der alte Tennenplatz

soll mit generationsübergreifenden Sportangeboten ausgestattet werden.

aus. Die Gutachten im Wert

von insgesamt 10.000 Euro

werden zu zwei Dritteln von

Weitmar 09 bezahlt, ein Drittel

übernimmt der Bezirk.

Die Variante 1 innerhalb der

Planungen sieht den Umbau

des Rasenplatzes in einen

Kunstrasenplatz und die

zeitgemäße Aufwertung der

leichtathletischen Anlagen

vor. Gleichzeitig soll der jetzige

Tennenplatz öffentlich

zugänglich gemacht und mit

vielen generationsübergreifenden

Angeboten wie Kinderspielplatz,

Court, Beachvolleyball-Anlage

und Bouleplatz

aufgewertet werden.

Die Variante 2 sieht den Umbau

des Tennenplatzes in einen

Kunstrasenplatz vor. Diese

Variante hat pragmatische

Vorteile: Die vorhandene Entwässerung,

die Ballfangzäune,

die Stellfl ächen für mobile

Fußballtore und Spielerkabinen,

die Umgangswege sowie

die Flutlichtanlage sind ganz

oder in Teilen bereits vorhanden

und können weiter genutzt

werden. Generationsgerechte

und Sportarten übergreifende

Angebote könnten in einem

späteren Bauabschnitt folgen.

Die „große Lösung“ dürfte

Baukosten in Höhe von geschätzten

2,3 Millionen Euro

nach sich ziehen, die Variante

2 könnte für eine Summe von

rund 500.000 Euro umgesetzt

18 | Stiepeler Bote | Januar 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

werden und liegt auch aus

diesem Grund näher an der

Realität.

„Nach mehreren jahrelangen

Platzsperren und Umzügen

sieht sich Weitmar 09 als

Sportverein zunehmend in

einer mehr als schwierigen,

wenn nicht sogar existenzbedrohenden

Situation, die

insbesondere die engagierte

Jugendarbeit mit noch knapp

300 Kindern und Heranwachsenden

in Frage stellt“,

schildert Johannes Bühlbecker

die ernste Lage. Um die

Zukunft des Standortes und

des Vereins zu sichern, haben

sich der Senioren- und

der Jugend vorstand gemeinsam

dazu entschlossen,

die dringend notwendigen

Modernisierungs maßnahmen

am Erbstollen Park auch fi -

nanziell mitzutragen.

Wann die ersten Bagger zur

Umsetzung der weitreichenden

Pläne an der Roomersheide

anrollen, ist zurzeit noch

ungewiss. „Die Gutachten

liegen jetzt bei der Stadt, die

ihrerseits auch noch einmal

die Ergebnisse prüfen wird“,

erklärt Johannes Bühlbecker,

„der Idealfall wäre für uns,

wenn in der nächsten Sommerpause

mit den Arbeiten

begonnen werden könnte.“

Uli Kienel

Vier Titel für Blau-Weiß-Masters

Deutsche Kurzbahnmeisterschaften

Souverän verteidigte Heli

Houben (AK 65) bei der Deutschen

Kurzbahnmeisterschaft

der Masters im Schwimmen

ihre Titel und holte Gold über

100 m Lagen und 50 m Rücken.

Als Schlussschwimmerin

der 4x50-m-Freistilstaffel

(AK 240+) sorgte sie

zusammen mit Susanne Ostgathe,

Waltraud Monstadt und

Sonnhild Pallesen für eine

weitere Goldmedaille.

Ebenfalls Deutscher Meister

wurde Reiner Harms (AK

65) über 50 m Rücken; über

100 m Lagen schlug er als

Sechster an. Zwei Vizemeisterschaften

feierte Susanne

Ostgathe (AK 60) über 100 m

und 50 m Brust.

In diesen Disziplinen kam

Sonnhild Pallesen (AK 65)

auf den siebten bzw. achten

Platz. Mit soliden Zeiten sicherte

sich Waltraud Monstadt

(AK 70) über 100 m Rücken

eine Bronzemedaille;

über 50 m Rücken belegte sie

den vierten Platz.

SERVICE GESUNDHEIT

Moderne Arthrosetherapie

Infoveranstaltung in Hattingen

Die AMC Praxisklinik, August-Bebel-Straße

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Hattingen, lädt am 17.01.2018

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des Ortho-Mobile zum

Thema „Kniegelenksverschleiss“

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In mehreren Fachvorträgen

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und Physiotherapeuten

konservative und

operative Behandlungsmethoden

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Bei Interesse ist eine unverbindliche

Anmeldung unter

Tel.: 02324/925952 oder via

Email buero@augusta-clinic.

de möglich.

Januar 2018 | Stiepeler Bote | 19


AUS DEN SPORTVEREINEN

Vorfreude auf das Hallenfußball-Fest steigt

Komplette Übersicht über die Vorrundenturniere zum Sparkassen-Masters

Bochums Hallenfußball-Fest

ist angepfiffen

– die Vorrundenturniere des

Sparkassen Masters 2018

wurden jetzt im Veranstaltungssaal

der Sparkasse

Bochum ausgelost, die den

beliebten Wettbewerb als

Hauptsponsor unterstützt.

Gespielt werden die Vorrunden

am ersten Januar-Wochenende

(6./7.1.) in den

verschiedenen Bezirken. Am

Montag, 8. Januar, werden

um 18 Uhr ebenfalls im Veranstaltungssaal

der Sparkasse

die Vereinsvertreter der für

die Endrunden qualifi zierten

Mannschaften erwartet. Dort

erfolgt dann die Auslosung

der Endrunde für die Turniere

der Damen, Herren sowie der

Reserve-Mannschaften.

Das Endrundenturnier wird

im Rahmen einer dreitägigen

Veranstaltung vom 12. bis 14.

Januar in der Rundsporthalle

am Ruhrstadion stattfinden.

Der Ablauf sieht für den 12.

Januar das Endrundenturnier

der Reserveteams vor, am 13.

Januar folgt das Endrundenturnier

der Herren und am 14.

Januar der sportliche Höhepunkt

mit den Finals bei den

Frauen, Herren und Reserveteams.

Wir geben an dieser Stelle

eine Gesamtübersicht über

die Vorrundenturniere:

Frauen, Gruppe A, Sonntag,

7.1.2018, SZ Markstraße,

Halle 1, Beginn: 12 Uhr. Teilnehmer:

VfL Bochum, SV

Höntrop, SV Waldrand, SW

Eppendorf, TuS Harpen, Eintr.

Grumme, Union Bergen, RW

Leithe.

Frauen, Gruppe B, Sonntag,

7.1.2018, SZ Markstraße,

Halle 2, Beginn: 13 Uhr. Teilnehmer:

SV Hellas, SV Altenbochum

01, BW Weitmar

09, DJK Wattenscheid, Conc.

Wiemelhausen, SV Langender

04, BV Westfalia.

Herren, Bo-Mitte (Gr. A+B),

Samstag, 6.1.2018, Rundsporthalle,

Beginn: 13 Uhr.

Teilnehmer: SV Phönix, SV

Altenbochum 01, SV Türkiyemspor,

SV Vöde, DJK

Adler Riemke, Polizei SV Bo,

Eintracht Grumme, DJK AfB,

SV Hellas.

Herren, Bo-Mitte (Gr. C+D),

Sonntag, 7.1.2018, Heinrich-Böll-Halle,

Beginn: 12

Uhr. Teilnehmer: DJK TuS

Hordel, SV Germ. Bo-West,

SK Bochum, DJK Arm. Bochum,

DJK Viktoria Bochum,

SC Croatia, FC Bochum, BV

Westfalia.

Herren, Bo-Nord, Sonntag,

7.1.2018, SZ Heinrichstraße,

Beginn: 13 Uhr. Teilnehmer:

BW Grümerbaum, SpVgg

Gerthe 11, Vorw. Kornharpen,

TuS Harpen, Union Bergen,

BV Hiltrop, Teutonia Riemke.

Herren, Bo-Ost, Samstag,

6.1.2018, Halle Am Lohring,

Beginn: 11.30 Uhr. Teilneh-

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20 | Stiepeler Bote | Januar 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

hung

Klaus-Dieter Leiendecker, Fußballkreis Bochum, Volker Goldmann,

Sparkasse Bochum, und Reinhard Fischer (v.l.), DJK Wattenscheid,

freuen sich auf spannende Spiele beim Sparkassen-

Masters 2018.

Foto: Sparkasse Bochum

mer: BV Langender 07, CF

Kurdistan, RW Langendreer,

SV Langendreer 04, TuS

Kaltehardt, VfB Langendreerholz,

WSV Bochum, ESV Langendreer-West,

SC Werne,

LFC Laer, SuS Wilhelmshöhe.

Herren, Bo-Süd, Samstag,

6.1.2018, SZ Markstraße,

Halle 1, Beginn: 14 Uhr. Teilnehmer:

FC Altenbochum,

RW Stiepel, SV Steinkuhl,

FC Azadi, Conc. Wiemelhausen,

AFC Bochum, TuS

Querenburg, DJK RW Markania.

Herren, Bo-Süd-West, Sonntag,

7.1.2018, SZ Dr.-C.-Otto-Str.,

Beginn: 13 Uhr. Teilnehmer:

SC Weitmar 45, DJK

Dahlhausen, Raspo Weitmar

09, DJK Teut. Ehrenfeld, BW

Weitmar 09, CSV SF Linden,

SG Linden-Dahlhausen,

Amacspor Dahlhausen, SV

Waldesrand Linden.

Herren, Bo-West, Sonntag,

7.1.2018, Maria-Sibylla-Merian-Halle,

Beginn: 11.30 Uhr.

Teilnehmer: SG Wattenscheid

09, SF Westenfeld, VfB Günnigfeld,

SV Höntrop, FC Neuruhrort,

DJK Wattenscheid,

SW Wattenscheid 08, SW Eppendorf,

FC Hasretspor, FSV

Sevinghausen, RW Leithe.

Reserve, Bo-Mitte, Sonntag,

7.1.2018, Rundsporthalle, Beginn:

12.30 Uhr. Teilnehmer:

SV Türkiyemspor II, SV Phönix

II, Polizei SV II, BV Westfalia

II, Eintr. Grumme II, DJK

Arminia II, FC Bochum II, DJK

Riemke II, DJK Hordel II, DJK

AfB 06 II.

Reserve, Bo-Nord, Samstag,

6.1.2018, SZ Heinrichstraße,

Beginn: 14 Uhr. Teilnehmer:

FC Vorw. Kornharpen II,

BW Grümerbaum II, SpVgg

Gerthe II, BV Hiltrop II, TuS

Harpen II, Union Bergen II.

Reserve, Bo-Ost, Sonntag,

7.1.2018, Halle Am Lohring,

Beginn: 13 Uhr. Teilnehmer:

SuS Wilhelmshöhe II,

TuS Kaltehardt II, VfB Langendreerholz

II, SC Werne

II, ESV Langendreer-West II,

BV Langender 07 II, LFC Laer

II, SV Langendreer 04 II, CF

Kurdistan II.

Reserve, Bo-Süd, Samstag,

6.1.2018, SZ Markstraße, Beginn:

14 Uhr. Teilnehmer: SuS

Wiemelhausen II, RW Markania

II, TuS Querenburg II, SV

Steinkuhl II, FC Altenbochum

II, SV Germania Bo-West II,

AFC Bochum II, RW Stiepel

II.

Reserve, Bo Süd-West,

Samstag, 6.1.2018, SZ Dr.-

C.-Otto-Str., Beginn: 13 Uhr.

Teilnehmer: Amacspor Dahlhausen

II, CSV SF Linden II,

BW Weitmar 09 II, Rasensport

Weitmar II, DJK Dahlhausen

II, SV Waldesrand II,

DJK Ehrenfeld II, Weitmar 45

II, SG Linden-Dahlhausen II.

Reserve, Bo-West, Samstag,

6.1.2018, Maria-Sibylla-Merian-Halle,

Beginn: 13 Uhr. Teilnehmer:

FC Neuruhrort II, SW

Wattenscheid 08 II, SV Höntrop

II, FSV Sevinghausen II,

SG Wattenscheid 09 II, VfB

Günnigfeld II, SW Eppendorf

II, DJK Wattenscheid II, SF

Westenfeld II.

Zumba-Kurs

beim TVB

Einen Zumba-Kursus für Mitglieder

und Nichtmitglieder

des Vereins bietet der TV

Bochum-Brenschede ab Mittwoch,

10. Januar 2018, an.

Der Kursus findet wöchentlich

– über insgesamt zwölf

Stunden – mittwochs von 18

bis 19 Uhr in der Turnhalle

Auf dem Alten Kamp statt.

Die Teilnahmegebühr beträgt

20 Euro für Vereinsmitglieder

und 40 Euro für Nichtmitglieder

und ist bei Kursbeginn fällig.

Eine vorherige Anmeldung

ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl

dringend erforderlich:

entweder telefonisch

unter 0234/772679 (dienstags

zwischen 16 und 18 Uhr),

oder per E-Mail: info@tv-bochum-brenschede.de

Januar 2018 | Stiepeler Bote | 21


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Fitbox feiert einjähriges Bestehen

Im Ehrenfeld wird seit einem Jahr mit EMS trainiert

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Auf der Hattinger Straße 67

(in Nähe des Schauspielhauses)

eröffneten Katherin

van der Vis und Ingo Teichmann

am 5. Dezember 2016

ein Fitnessstudio der besonderen

Art: Ein EMS-Training

dauert nur 20 Minuten

und steht für elektrische

Muskelstimulation. Beim fitbox

EMS-Training wird eine

Vielzahl dynamisch-funktionaler

Fitnessübungen gemacht.

Dabei trägt man eine

Funktionsweste mit Elektroden.

Durch diese Elektroden fließen

bioelektrische Impulse,

die alle Muskelgruppen im

Körper gleichzeitig fordern.

Und das macht die Übungen

unter EMS sehr intensiv und

ist somit wesentlich schneller

und deutlich wirksamer als

normales Fitnesstraining. Zusätzlich

zum Krafttraining wird

auch EMS-Cardiotraining angeboten.

„Unsere Kunden sind begeistert,

weil sie mit minimalem

Zeitaufwand ihre Trainingsziele

erreichen“, so die Inhaber.

„Viele kommen mit Rückenbeschwerden,

die nach wenigen

Wochen deutlich gelindert

werden. Andere möchten gerne

Gewicht reduzieren oder,

so wie ich, nach der Schwangerschaft

den Körper wieder

etwas straffen,“ sagt Katherin

van der Vis.

Ingo Teichmann fügt hinzu:

„Der Grund für die schnellen,

positiven Resultate ist,

dass auch immer die gesamte

Skelettmuskulatur trainiert

und gestärkt wird. Dabei können

wir je nach Trainingsziel

einzelne Muskelgruppen intensiver

fordern. Bisher haben

wir noch jeden ins Schwitzen

gebracht!“

Der Erfolg gibt ihnen Recht:

Mittlerweile trainieren über

100 Mitglieder ein- bis zweimal

Mal pro Woche EMS-

Kraft oder EMS-Cardio

– und das immer mit Personal-Trainer,

immer mit

Termin und garantiert immer

mit Spaß! Noch ein

Tipp: Wer sich im Januar

anmeldet, zahlt erst ab

Februar. Das Probetraining

ist im Vergleich zu

anderen Anbietern kostenlos.

———————————

fitbox Bochum, Hattinger

Str. 67, Tel.: 0234 -

79699244

Facebook: facebook.

com/fitbox.bochum.ehrenfeld

Instagram: fitbox_bochum_ehrenfeld

Website: fitbox.de

Beim EMS-Training werden dynamisch-funktionale

Fitnessübungen

gemacht. Dabei trägt man eine Funktionsweste

mit Elektroden.

Foto: fitbox

22 | Stiepeler Bote | Januar 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

Jugendliche bereiten sich im Boxring vor

Nachrichten aus dem Bochumer Golfclub

Machen auch mit Boxhandschuhen

eine gute Figur: die jungen

Golfspielerinnen (v.l.) Emma

Busch, Ina Pütter und Charlotte

Marenbach. Foto: privat

Mit dem Abgolfen endete

Anfang Dezember beim

Bochumer GC offiziell das

Spieljahr 2017. Ohne Unterbrechung

laufen jedoch die

Vorbereitungen für die neue

Saison, wobei sich das Training

für die Clubjugend

besonders abwechslungsreich

gestaltet.

Zusätzlich zum zweimal wöchentlich

angesetzten Golftraining

treffen sich die Jugendlichen

nämlich zum Boxen,

Badminton oder Klettern. Besonders

beliebt – auch bei den

Mädchen – ist das Boxtraining.

„Weil es ideal ist, um Kraft,

Kondition und die Koordination

zu verbessern“, erklärt Sylke

Knapp, Schatzmeisterin des

Fördervereins für die jugendlichen

Golfspieler. Der erst im

April 2015 ins Leben gerufene

Förderverein übernimmt übrigens

die gesamten

Kosten für die

Winteraktivitäten

der Jugendlichen.

Bevor die Talente

des Clubs wieder

auf die Grüns

dürfen, stehen ihnen

noch einige

Einheiten im Boxring, auf dem

Badmintoncourt oder an der

Kletterwand bevor. Offiziell eröffnet

wird das Spieljahr 2018

zu Ostern.

++++++++++

Der Bochumer GC trauert um

sein Ehrenmitglied, seinen

Ehrenpräsidenten und Gründer

Karl Friedrich Gehse. Der

populäre Bochumer Architekt,

Stadtplaner und Künstler verstarb

am 22. November nach

langer Krankheit im Alter von

79 Jahren. Gehse war Initiator,

Gründungsmitglied und erster

Präsident des Bochumer

Golfclubs und entwarf auch

den Golfplatz am Nordufer des

Kemnader Sees. Von 1981 bis

1984 führte er den Bochumer

Golfclub als Präsident.

+++++++++

44 Golfer gingen unter der

Leitung von Ralf Pütter, Cheftrainer

im Bochumer GC, am

7. November an Bord des Luxus-Kreuzfahrtschiffes

MS Europa. Sie

spielten den 17. MS

Europa Golf-Cup

aus. Die Reise führte

die Gruppe von

Nizza nach Teneriffa.

Sechs Golfplätze in

Frankreich, Spanien

und Marokko standen auf dem

Programm. An den Seetagen

gab es von Pütter zudem Unterricht.

Zu den Turnierteilnehmern

gehörte u.a. auch Torwart-Legende

Sepp Maier, der

bei den Herren die Brutto-Wertung

gewann.

++++++++++

In Potsdam wurden Jürgen

Haarmann, Head-Greenkeeper

Eine individuell gestaltete

Trainingseinheit im Box-Gym,

hier mit Justin Knapp (im Liegestütz)

und Ottokar Küper.

Foto: privat

des Bochumer Golfclubs, und

Headpro Ralf Pütter jeweils für

25-Jährige Mitgliedschaft im

Deutschen Greenkeeper-Verband

geehrt.

Januar 2018 | Stiepeler Bote | 23


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Jürgen Hohmann neuer Sparkassen-Chef

Yvonne van den Hövel-Meyer als erste Frau in den Vorstand

Führungswechsel bei der

Sparkasse Bochum: Jürgen

Hohmann tritt Anfang

Januar die Nachfolge von

Volker Goldmann als Chef

der Bochumer Sparkasse

an. Der Verwaltungsrat

der Sparkasse bestellte

das langjährige Vorstandsmitglied

an die Spitze des

Finanzinstituts. Außerdem

wird mit Yvonne van

den Hövel-Meyer erstmals

eine Frau den dreiköpfigen

Sparkassenvorstand

komplettieren. Damit wird

sie die sechste Frau von

174 Vorstandsmitgliedern

im Sparkassenverband

Westfalen-Lippe (Stand

31.12.2016).

Die Leiterin des Vorstandsstabes

ist seit dem Beginn ihrer

Ausbildung im Jahr 1998 bei

der Sparkasse Bochum beschäftigt.

Im Laufe ihrer Karriere

sammelte sie vielseitige

und umfassende Fachkenntnisse,

insbesondere in den

Bereichen des Aktivgeschäfts,

des Risikomanagements, und

des Personals. Sie leitete die

Abteilungen Banksteuerung

und aktuell den Vorstandsstab,

der die strategischen

Gesamthaus-Ziele der Sparkasse

Bochum entwickelt

und alle Entscheidungen für

den Vorstand vorbereitet. Im

Rahmen ihres Studiums zum

Der Verwaltungsrat der Sparkasse Bochum bestellte unter Vorsitz

von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (r.) Jürgen Hohmann

zum Nachfolger von Volker Goldmann als Vorstandsvorsitzenden

und Yvonne van den Hövel-Meyer als neues Vorstandsmitglied.

Foto: Sparkasse Bochum

Master of Business Administration,

das sie als Jahrgangsbeste

abschloss, studierte sie

unter anderem an der Boston

University.

Jürgen Hohmann gehört dem

Sparkassenvorstand seit

2001 an. Der Bochumer trat

1980 als Auszubildender in

den Dienst der Sparkasse Bochum.

Im Laufe seiner Karriere

zeichnete der diplomierte

Sparkassenbetriebswirt für

verschiedenste Bereiche im

Hause der Sparkasse Bochum

verantwortlich – unter

anderem als Abteilungsleiter

des Vorstandsstabs. Als Vorstandsmitglied

verantwortete

er in den letzten Jahren unter

anderem den Eigenhandel

und das Kostenmanagement

der Sparkasse Bochum, das

Versicherungsgeschäft und

das Private Banking.

Vielen Bochumern ist er bekannt

als Schatzmeister der

Gesellschaft der Freunde

der Ruhr-Universität e.V. und

als Gründungsmitglied und

Schatzmeister des Freundeskreises

Bochumer Synagoge

e.V.

Volker Goldmann trat Ende

Dezember nach fast 40 Berufsjahren

bei der Sparkasse

Bochum in den Ruhestand.

27 Jahre lang trug der Assessor

Vorstandsverantwortung,

16 Jahre lang als Vorstandschef.

In dieser Zeit baute er

die Sparkasse Bochum zu einem

modernen, erfolgreichen

Finanzinstitut um.

Die nächste Ausgabe

des Stiepeler Boten

erscheint am

26. Januar.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

17. Januar.

24 | Stiepeler Bote | Januar 2018


Die Kraft der Kräuter für Haare

Professionelle Haarpfl ege – das Geheimnis natürlicher Schönheit

Eine intakte Kopfhaut ist die Basis

für schönes, gesundes Haar. Sie ist

der Nährboden und braucht spezielle

Pfl ege. Bei einer gesunden, gut

durchbluteten Kopfhaut zeigt sich

das Haar in seiner vollen Pracht.

Charakteristisch für gesundes und

schönes Haar ist vor allem eine glatte

Haaroberfl äche, die sich aus den

zahlreichen, übereinanderliegenden

Schuppenschichten zusammensetzt.

Das ist die Voraussetzung dafür,

dass Licht gleichmäßig refl ektiert

wird und das Haar in schönstem

Glanz erstrahlt.

Trockenes, sprödes und gekraustes

Haar wirkt leicht strohig und matt.

Bedingt durch die Unterfunktion der

Talgdrüsen, fehlt es an schützenden

und pfl egenden Lipiden, die dem

Haar Geschmeidigkeit, Spannkraft

und Glanz verleihen. Die Ursachen

können die Verwendung zu stark

entfettender Produkte, Sonne, Wind,

zu heißes Föhnen,

hormonelle

Schwankungen,

einseitige Ernährung

oder auch

fettarme Diäten

sein. Gefärbtes,

getöntes oder

gebleichtes Haar

benötigt spezielle

farberhaltende

Pfl ege, damit es

lang strahlt und

gesund aussieht.

Für die Coloration

werden meist

chemische Mittel

verwendet, die je

nach Formulierung

unterschiedlich

tief in das Haar eindringen und

sich mit dem Keratin des Haares verbinden.

Eine Coloration kann Haare

und Kopfhaut belasten, anfangs

glänzt das Haar, doch UV-Strahlen,

häufi ges Waschen und Salz- oder

Chlorwasser können die Haarfarbe

ausbleichen. Ein anderes Thema

sind die Schuppen, diese sind kein

Haar-, sondern ein Kopfhautproblem.

Störungen im Stoffwechsel, die Verwendung

von zu stark entfettenden

Haarpflegepräparaten,

Stress

und schädliche

Umwelteinfl üsse

beschleunigen

Schuppenbildung.

Diese Beispiele

zeigen,

wie wichtig die

richtige Wahl

der Haarpfl e-

geprodukte ist,

Andrea Grevel aus der Höke´s Apotheke.

Foto: privat

ergänzt mit den dazu passenden

Styling-Produkten. Darum lassen Sie

Ihr Haar genau unter die Lupe nehmen

bei der kostenlosen Haar- und

Kopfhaut-Fachberatung am Donnerstag,

15. Februar 2018, in der

Höke´s Apotheke Stiepel, Kemnader

Str. 316. Lassen Sie sich verwöhnen

und vereinbaren Sie einen Termin

unter Tel. 0234/3382030 oder per

E-Mail an:

stiepel@alte-apotheke-bochum.de

Teilen dieser Ausgabe

des Stiepeler Boten liegen

Prospekte der Firma

Sonnenschein GmbH bei.

Januar 2018 | Stiepeler Bote | 25


TERMINE

Motiv Hochofen – Industriemuseum zeigt Fotografien

Am 18. Dezember

1987 wurden in Hattingen

die Hochöfen

ausgeblasen. Den

Weg vom stillgelegten

Hüttenwerk zum

Industriemuseum

hat Berthold Socha

mit seiner Leica-Kamera

begleitet. Seit

1977 war Berthold

Socha beim Landschaftsverband

Westfalen-Lippe in

der Kulturabteilung

tätig. Als Referent für das

damalige Westfälische Industriemuseum

hatte er seine

Kamera stets dabei. Der

Spuren der Arbeit am stillgelegten Hochofen. Aufnahme

aus dem Jahr 1994. Foto: LWL/Berthold Socha

Termine

Hütte und seiner Leica blieb

Socha auch nach seiner Pensionierung

2004 treu. So entstand

ein Schatz, den Socha

zum Jahrestag der

Hochofen-Stilllegung

für die Ausstellung

gehoben hat. Eine

Auswahl von 100

Schwarz-Weiß-Fotografien

wird unter

dem Titel „Motiv

Hochofen 1987-2017“

präsentiert.

___________

Motiv Hochofen

1987-2017

Fotografien von

Berthold Socha

Bis zum 2. April 2018

LWL-Industriemuseum Henrichshütte

Hattingen

Geöffnet Di-So 10-18 Uhr

Januar

Die Zofen von Jean Genet

23.01.2018, 19:30 Uhr

24.01.2018, 19:30 Uhr

Caligula von Albert Camus

20.01.2018, 18:00 Uhr

21.01.2018, 18:00 Uhr

Die Schöne und das

Biest

02.01.2018, 19:30 Uhr

03.01.2018, 16:00 Uhr

Woyzeck

von Georg Büchner

13.01.2018, 19:30 Uhr

14.01.2018, 18:00 Uhr

27.01.2018, 19:30 Uhr

Offene Zweierbeziehung

16.01.2018, 19:30 Uhr

17.01.2018, 19:30 Uhr

Fr, 29. Dezember

Thealozzi: Hänsel und Gretel.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 16 Uhr.

Mo, 1. Januar

Marienlob-Konzert für Trompete

und Orgel, mit Martin Schröder

und André Stamm, Wallfahrtskirche,

15 Uhr.

Do, 4. Januar

Heilige Stunde, eucharistische

Anbetung. Wallfahrtskirche.

Heilige Messe: 18.30 Uhr,

Stille Anbetung: 19.15 Uhr,

Deutsche Komplet: 19.45 Uhr.

Fr, 5. Januar

Jugendvigil im Kloster Stiepel,

20.10 Uhr.

Sa, 6. Januar

MordArt – Das improvisierte

Krimivergnügen mit den Hottenlotten.

Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 20 Uhr.

So, 7. Januar

Matinee. Werke von Schubert

und Brahms, Alan Leighton.

Eintritt frei! Am Ausgang wird

um eine Spende für die

Deutsche Kinderkrebsstiftung

gebeten. Gemeindehaus an

der Dorfkirche, 11.30 Uhr.

Di, 9. Januar

Offenes Frühstück Lutherhaus:

11:30 Uhr

428. Auditorium im Kloster

Stiepel mit Christoph Wallrafen.

Thema: „Was ist eine

christliche Identität – für Personen

und Unternehmen“, 20

Uhr

Mi, 10. Januar

Frauenhilfe Lutherhaus:15 Uhr

Frauenhilfe Emmauskirche:

Eröffnung des Frauenhilfsjahres,

15 Uhr.

Frauenabendkreis Emmauskirche:

„Märchen aus aller Welt“,

19.30 – 21.30 Uhr

„Martin Luther und Lucas

Cranach der Ältere“ lautet ein

Vortrag von Margret Pfingsten.

Der Vortrag fi ndet im Rahmen

der Ausstellung „Umbruch im

Königreich Stiepel: Von Luther

zum Lutherhaus“ im Haus

Kemnade, An der Kemnade

10, Hattingen, um 11 Uhr satt.

Do, 11. Januar

341. Monatswallfahrt mit Pfarrer

P. David Ringel OCist, Bochum.

Beichtgelegenheit: 17-

19 Uhr, Deutsche Vesper: 18

Uhr, Monatswallfahrt: 18.30

Uhr. Anschließend: Beisammensein

im Pfarrheim.

Sa, 13. Januar

Bürgerschützenverein Stiepel:

Neujahrsempfang an

der Vereinsanlage Ziegenbock-Deckstation,

Kosterstraße,

ab 16 Uhr. Gäste sind willkommen.

Tatort Jazz: „Nackt“ Musik-

Performance – Installation – Illustration.

Von und mit: Milli

Häuser, Alexander Morsey,

Uwe Kellerhoff und Dirk Lohmann.

Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistraße 21, 20 Uhr.

So, 14. Januar

Im Rahmen der Ausstellung

„Umbruch im Königreich Stiepel:

Von Luther zum Lutherhaus“

fi ndet die Lesung mit

Hella Birgit Mascus mit dem

Titel: „Und die Frauen, Herr

Luther?“ statt. Haus Kemnade,

An der Kemnade 10, Hattingen,

11 Uhr.

Di, 16. Januar

Plattdeutsches Kaffeetrinken

im Heinrich-König-Seniorenzentrum.

Wabenweg 14-16,

15 Uhr.

Im Rahmen eines geselligen

Kaffeetrinkens werden Texte

auf Stiepeler Platt vorgetragen.

Gemeinsam gesungene Lieder

runden den Nachmittag ab.

Mi, 17. Januar

Diakoniekreis Lutherhaus:

17 Uhr

tango e vino – Tango, Wein

und der Schritt des Monat. Der

monatliche Tangoabend im

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 19 Uhr.

Fr, 19. Januar

Eulenspiegels Enkel – Erasmus

hat ein seltsames Leiden:

Nachdem er in seiner

Kindheit jahrelang mit Gedichten

gefüttert wurde, kann er

nur noch und ausschließlich in

Versen sprechen. Da alle Welt

glaubt, er verulke sie mit seiner

lyrischen Sprache, macht

er aus der Not eine Tugend: Er

zieht als moderner Eulenspiegel

umher und spielt Streiche.

Genau wie der berühmte Narr,

hält er der Gesellschaft einen

Spiegel vor. Haus Oveney

Oveneystraße 65, 19 Uhr.

So, 21. Januar

Stiepeler Verein für Heimatforschung:

Neujahrsempfang

für Mitglieder, 11 Uhr, Saalbau

Haus Spitz, Kemnader Straße

138.

26 | Stiepeler Bote | Januar 2018


Blick hinter die Kulissen

TheaterTotal: Tag der offenen Tür

TERMINE

Am 13. Januar 2018 ab 14

Uhr öffnet TheaterTotal seine

Pforten und schafft die Gelegenheit,

das Projekt und den

Alltag aller Beteiligten aus

der Nähe kennenzulernen.

Neben persönlichen Gesprächen

bei Waffeln und Crêpes

bieten Führungen durch das

Haus Rechen die Möglichkeit,

den Theaterbetrieb und seine

Räume – Probensaal, Fundus,

Schneiderei, Tourneebüro

und Küche – zu erkunden.

Tanzworkshops zum

Mitmachen vermitteln einen

Eindruck vom täglichen Training

der Projektteilnehmer.

Ein besonderes Highlight sind

improvisierte Szenen zum

selbstgewählten Stück „Romeo

und Julia“ von William

Shakespeare, das am 23.

März 2018 auf der TheaterTotal-Bühne

Premiere feiert. Als

Abschluss des Tages wird um

19:30 Uhr die Performance

„Ich so du so“ auf der Bühne

an der Königsallee 171 gezeigt.

Sa., 13. Januar, 14 Uhr, TheaterTotal,

Am Eickhoffpark 7

Termine

Kammerkonzert Quartette für

Oboe und Streichtrio der Spätklassik.

Werke von Thurner,

Dotzauer, Bochsa. Dorfkirche,

17 Uhr.

Café Kontakt – Die offene interkulturelle

Bühne mit Sahar

Raie. Anmelden. Mitmachen.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 18 Uhr.

Mo, 22. Januar

Theaterverein Preziosa Stiepel:

Jahreshauptversammlung,

Restaurant Alt Piräus,

Gräfi n-Imma-Straße 48, 19.30

Uhr.

Mi, 24. Januar

Sa, 27. Januar

Single Malt - Double Fun – Musikalische

Zeitreise in die 70er

Jahre mit dem Duo „Single

Malt - Double Fun“. Ein bunter

Mix aus Rockballaden und

Highlights des Glam-Rock, gewürzt

mit einem kurzen Ausfl

ug ins Deutschsprachige.

Haus Spitz, Kemnader Str. 138,

20 Uhr. Veranstaltung findet in

der Gaststätte statt.

So, 28. Januar

Taizé-Vesper mit Stephan

Oertgen und Natascha Imberger,

Bernardikapelle, 20 Uhr.

Erzählcafe Lutherhaus: 15 Uhr

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Sind Notlügen erlaubt, warum

lügt der Mensch überhaupt?“

15 Uhr.

Frau Höpker bittet zum Gesang

– Frau Höpkers Mitsing-Konzert

ist längst Kult,

und das generationenübergreifend.

Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

Fr, 26. Januar

„Arschleder und Rüschen“ –

Oder: Was Flamenco mit Bergbau

zu tun hat. Wie das Ruhrgebiet,

so hat auch Andalusien

eine Berbauvergangenheit.

Mit Flamencotänzerin Antinéa,

Rezitationen und Gesang mit

Anne Behrenbeck. Haus Oveney,

Oveneystraße 65, 19 Uhr.

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

26. Januar.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns bis zum

17. Januar

per E-Mail schicken:

termine@3satz-bochum.de

Januar 2018 | Stiepeler Bote | 27


GOTTESDIENSTE

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 31. Dezember, 17 Uhr, Silvester, Lutherhaus:

„Alles Ding währt seine Zeit – vom Wenden der Zeiten“, Gottesdienst

mit Abendmahl, Christine Kükenshöner

Montag, 1. Januar, 17 Uhr, Neujahr, Dorfkirche: Gottesdienst

Samstag, 6. Januar, 19 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst bei Kerzenschein mit Posaunenchor, Jürgen Stasing

Sonntag, 7. Januar,

10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Christine Kükenshöner

11:15 Uhr, Lutherhaus: Kindergottesdienst zum Thema „Wunder“

mit Bilderbuch-Kino im Luthers, KiGo-Team

Sonntag, 14. Januar, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl, Christine Kükenshöner

Sonntag, 21. Januar, 11 Uhr, Lutherhaus: Familien-Gottesdienst

„Tüss Weihnachten – aber die Liebe hört niemals auf“ Auftakt Ökumenische

Bibelabende zum „Hohenlied der Liebe“ mit Plündern

des Tannenbaums, KiGo-Team und Christine Kükenshöner

Sonntag, 28. Januar, 10 Uhr, Dorfkirche: Gottesdienst „Reicher als

Salomo – auch ein König kann Liebe nicht kaufen“, anlässlich der

Ökumenischen Bibelabende, Jürgen Stasing

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

Donnerstag, 11. Januar, 9 Uhr:

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 31. Dezember, 18 Uhr: Pfarrer Loer

Sonntag, 7. Januar, 10 Uhr: Pfarrer Loer

Sonntag, 14. Januar, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Sonntag, 21. Januar, 10 Uhr: Pfarrer Burgdörfer

Sonntag, 28. Januar, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Impressum

Herausgeber

3satz Verlag und

Medienservice GmbH

Alte Hattinger Straße 29

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz

Michael Zeh (verantwortlich),

Vicki Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken

Titelfoto: Werner Sure

Anzeigen

Sven Both

Tel. 0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Iris Rosendahl

iris.rosendahl@3satz-bochum.de

Reinhard Jakobi

reinhard.jakobi@3satz-bochum.de

Anke Weigang

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Der nächste

erscheint am 26. Januar.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

17. Januar.

Druck

Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Kostenlose Verteilung an

Privathaushalte und Gewerbetreibende.

Zustellung in Stiepel,

Sundern sowie Teilen von Weitmar-Mark

und Wiemelhausen.

Für unaufgefordert eingesandte

Anzeigen, Texte und Fotos keine

Gewähr! Redaktionelle Beiträge,

Grafiken und Konzeption sind

Eigentum der 3satz Verlag &

Medienservice GmbH. Abdruck,

Vervielfältigung und Weiterverwendung,

auch auszugsweise,

bedürfen der schriftlichen

Zustimmung der 3satz GmbH.

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr

Gemeindemesse an Werktagen Mo. bis Sa. 18.30 Uhr

Evangelische Kirchengemeinde Wiemelhausen

Gottesdienste im Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Sonntag, 31. Dezember, 15 Uhr, Baumhofzentrum:

Koreanischer Gottesdienst, 19 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl

Montag, 1. Januar, 11 Uhr:

Gottesdienst zum Jahresanfang mit Pfarrer Loer

Sonntag, 7. Januar, 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahlsfeier,

Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Sonntag, 14. Januar, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrerin Häger

Sonntag, 21. Januar, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Loer

Sonntag, 28. Januar, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten,

Für Kinder:

Wuselgottesdienst am Sonntag, 28. Januar, 11.30 Uhr

in der Melanchthonkirche, Königsallee 46

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Sonntags um 9.30 Uhr

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

28 | Stiepeler Bote | Januar 2018


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9-11 Uhr, Do: 14-6 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst: 18.30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus: 18 Uhr

Gospelchor (www.children-of-light.de): 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung: 19 Uhr

Regelmäßige Termine

Lutherhaus: Yoga 9.30-10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15-12.45 Uhr

TERMINE

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung

jeden 2. Freitag, 20 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren: 14.30 Uhr

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre): 18 Uhr

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker): 19-21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats:

18.30-20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „Haus Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18-22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11-12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18-19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor: 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung: 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12- bis 15-Jährige 17 – 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30-21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20-21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luthers Team: 19 Uhr // Altenkreis Team: 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat): 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat): 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor: 19-20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“: Probe von 17-19 Uhr im

Vereinslokal „Zum Wienkopp“, Obernbaakstr. 25 (am Radom).

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel, Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnader Str. 199, von 18-20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16-18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19.30-21.45 Uhr

freitags

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15.30-17 Uhr.

Januar 2018 | Stiepeler Bote | 29


100% VFL BOCHUM

Ernüchternde Zwischenbilanz nach 18 Spieltagen

VfL Bochum ist den Abstiegsplätzen deutlich näher als den Aufstiegsrängen

Der VfL Bochum ist nach 18

Spieltagen als Tabellenzwölfter

in die Winterpause gegangen.

Gemessen an den von

Vereinsseite selbst festgelegten

Ansprüchen ein Zwischenergebnis,

mit dem der Zweitligist

aus dem Revier nicht

zufrieden sein darf. Nachfolgend

liefern wir einige Fakten

zu den bisher ausgetragenen

Spieltagen der Zweitliga-Saison

2017/18 sowie zu dem

aus Bochumer Sicht unruhigen

Verlauf.

+++++++++

Mit 23 Punkten und einem

negativen Torverhältnis von

18:21 belegt der VfL Bochum

in der Winterpause Tabellenplatz

zwölf. Die Abstände zu

den Relegationsplätzen sind

in jeder Hinsicht besorgniserregend:

zu Rang 16 sind es

gerade einmal vier Punkte,

bis zum Aufstiegs-Relegationsplatz

beträgt die Distanz

zehn Punkte. Nur 18 Tore in

18 Ligaspielen zeigen ein Dilemma

des Klubs: seine Offensivabteilung

stellt die Gegner

selten vor Probleme.

++++++++++

Rekordverdächtige drei Cheftrainer

hat der VfL Bochum

seit Saisonbeginn beschäftigt:

Zwei Wochen vor Saisonbeginn

erfolgte die Trennung

von Gertjan Verbeek, der

mittlerweile bei Twente Enschede

unter Vertrag steht.

Sein Nachfolger Ismail Atalan

musste nach nur neun Ligaspielen

schon wieder die Koffer

packen, danach wurde Jens

Rasiejewski vom A-Juniorenzum

Chef-Trainer des VfL befördert.

++++++++++

Erfolgreichster Torschütze

des VfL ist mit bislang fünf

Treffern der zu Saisonbeginn

Der Österreicher Lukas Hinterseer ist mit fünf Treffern vor der

Winterpause Bochums bester Torschütze.

Foto: Jensen

aus Ingolstadt verpfl ichtete

Lukas Hinterseer. Bester

Spieler des VfL in der sogenannten

Scorer-Wertung (4

Tore, drei Vorlagen) ist der

Australier Robbie Kruse. Mit

ihren Zahlen nehmen sie in

den jeweiligen Wertungen der

Liga keine vorderen Plätze

ein.

++++++++++

Bester Spieler des VfL Bochum

ist nach der Wertung

des Fachmagazins „kicker“

Verteidiger Felix Bastians.

Der VfL-Routinier wird mit

einer Durchschnittsnote von

2,86 auf Platz zehn des Liga-Rankings

geführt. Mit einer

Durchschnittsnote von jeweils

3,17 folgen Jan Gyamerah

und Kevin Stöger als nächstbeste

Bochumer gemeinsam

auf Platz 56.

++++++++++

In der Fairplay-Tabelle der 2.

Bundesliga belegt der VfL Bochum

mit 35 Gelben und drei

Gelb-Roten Karten (für Wurtz,

Hinterseer und Losilla) den

siebten Platz.

++++++++++

Am Tag der Jahreshauptversammlung

Anfang Oktober

gab der VfL Bochum seinen

Mitgliederstand mit 10 358

an. Seit Überschreiten der

Marke von 10.000 Mitgliedern

steht fest, dass Herbert

Grönemeyer im Jahr 2018 bei

einem Heimspiel vor der Ostkurve

singen wird.

++++++++++

132.139 Zuschauer besuchten

in der Hinrunde die acht

Heimspiele des VfL Bochum.

Das entspricht einem Schnitt

von 16.517 Zuschauern

pro Spiel. Nur einmal in der

Hinrunde war das Vonovia

Ruhrstadion ausverkauft. Das

war am 12. Spieltag, als Fortuna

Düsseldorf zu Gast war

und 27.599 Zuschauer ein torloses

Unentschieden verfolgten.

Den geringsten Besuch

verzeichnete am 14. Spieltag

die Begegnung zwischen dem

VfL und der SpVgg Greuther

Fürth (11.228).

++++++++++

Seine Vorbereitung auf die

Fortsetzung der Rückrunde

beginnt der VfL Bochum am

3. Januar 2018. Vom 9. bis

14. Januar bezieht die Mannschaft

ein Trainingslager

im Hotel Hilton Sa Torre auf

Mallorca. Insgesamt sind vier

Testspiele geplant, darunter

am 10.1. gegen Atlético Baleares

auf Mallorca, am 17.1.

beim Liga-Konkurrenten FC

St. Pauli am Millerntor sowie

am 20.1. bei Alemannia

Aachen auf dem Tivoli. Die

Rückrunde wird am 23. Januar

um 18.30 Uhr mit dem

Westderby zwischen dem VfL

und dem MSV Duisburg fortgesetzt.

++++++++++

Übrigens: In der Ewigen Tabelle

der Fußball-Bundesliga

belegt der VfL Bochum immer

noch einen erstaunlichen 13.

Platz. 34 Erstliga-Spielzeiten

werden da für die Bochumer

notiert: in denen trugen sie

1160 Begegnungen aus und

holten insgesamt 1374 Punkte.

Uli Kienel

30 | Stiepeler Bote | Januar 2018


AUS DEM SPORT

Libuda unterbietet Bestzeit

Springorum-Läufer erfolgreich

Bei Wind und Schneeregen

wurden in Herten die

103. Bertlicher Straßenläufe

ausgetragen. Von diesen

schwierigen Bedingungen

ließen sich 13 Athleten der

BSG Springorum jedoch

nicht abhalten und kehrten

äußerst erfolgreich zurück.

Auf der 7,5 Kilometer langen

Strecke lief Gerd von Derschau

nach 35:22 Minuten

als Zweiter der Altersklasse

M55 ins Ziel. Ihm folgte ein

Damentrio, das mit Cordula

Gochermann als Erste der

AK W40 in 39:06 Minuten,

Silvia Walczak als Erste der

AK W30 in 41:28 Minuten

und Gabi Krawinkel als Erste

der AK W60 in 41:42 Minuten

jeweils die Altersklassenwertung

gewann. Zudem wurde

mit diesen Leistungen auch

die Mannschaftswertung der

Frauen gewonnen. Sean Libuda

startete als Walker über

die 15-Kilometer-Distanz und

belegte nach 2:10:18 Stunden

Platz sechs der AK M40.

Beim Halbmarathon war die

BSG durch ein schnelles Herren-Quartett

vertreten. Allen

voran Mathias Kremer, der in

starken 1:21:17 Stunden auf

den 3. Platz der Gesamtwertung

lief und damit die AK35

gewann. Ihm folgte Christian

Gochermann, der in 1:38:47

Stunden ebenfalls den Sieg in

seiner AK M40 feierte. Klaus

Dahlbeck und Oliver Arndt

liefen die Strecke gemeinsam

und überquerten die Ziellinie

nach 1:44:21 Stunden.

Für Dahlbeck bedeutete dies

Rang zwei der AK M55, für

Arndt Rang fünf der AK M45.

In der Mannschaftswertung

belegte die BSG Platz vier.

Den kompletten Marathon

absolvierte ein weiteres Quartett.

Besonders schnell unterwegs

waren Anke Libuda und

Oliver Schoiber. Libuda lief

den Marathon mit dem Ziel,

ihre alte Bestmarke von 3:28

Stunden zu unterbieten, was

ihr in 3:15:17 Stunden auch

eindrucksvoll gelang. Belohnt

wurde sie zudem mit dem

Gesamtsieg in der Damenkonkurrenz.

Schoiber fi nishte

in 3:16:53 Stunden als Zweiter

der M45. Es folgten Nils

Dick nach 3:37:16 Stunden

(2. Platz AK M35) und Harald

Retzlaff in 4:30:42 Stunden

(6. Platz AK M55). Einen weiteren

Podestplatz gab es für

das Herrenteam, das in der

Endabrechnung den Mannschaftssieg

holte.

Für drei Ultramarathonläufer

der BSG Springorum ging es

an den Rhein. Miquel Rodriguez

Perez begab sich auf die

Sprintstrecke des „Kobold“

von 73 Kilometern. Mit Start

und Ziel in Bonn wurde der

Rheinsteig bis Bad Honnef

gelaufen und dann zurück.

Für die mit 2400 Höhenmetern

gespickte Strecke benötigte

er 10:48 Stunden und lief

als Fünfter ins Ziel.

Den „kleinen Kobold“ absolvierte

Oliver Arndt: Er lief die

106 Kilometer von Rengsdorf

nach Bonn und war nach

3361 Höhenmetern in 16:16

Stunden als 16. der Gesamtwertung

im Ziel. Über die volle

Distanz von Koblenz nach

Bonn trat Michael Heinkelein

an. Hier mussten 140 Kilometer

und 4446 Höhenmeter

überwunden werden. Nach

24:44 Stunden überquerte er

als 15. die Ziellinie.

Januar 2018 | Stiepeler Bote | 31

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