Stiepeler Bote 260 - Februar 2018

3satzbochum

Monatsmagazin für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 260 Februar 2018

Friederike wütet auch in Stiepel

Sturm knickte Bäume um und deckte Dächer ab. Seiten 4-5

Karneval im Königreich

Prunksitzung des Theatervereins Preziosa mit vielen Highlights. Seite 7

Tennisclub ehrt seinen Chronisten

Beim Neujahrsempfang steht Walter Kollek im Mittelpunkt. Seite 25


2 | Stiepeler Bote | Februar 2018


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hat Ihnen das Orkantief „Friederike“ auch einen stürmischen Jahresauftakt

beschert? Falls ja, dann hoffen wir, dass sich die Unannehmlichkeiten

in einem überschaubaren Rahmen bewegt haben und

größerer Schaden vermieden werden konnte. Die eine oder andere

Einschränkung hat es an diesem stürmischen 18. Januar durchaus

gegeben. Unter anderem wurden für diesen Tag geplante Veranstaltungen

aus Sicherheitsgründen abgesagt. So zum Beispiel auch

eine offene Diskussionsrunde zum geplanten Ausbau des Ruhrtalradweges,

die der Stiepeler Verein für Heimatforschung angeregt

hatte. Es war ganz sicher die richtige Entscheidung und sicher ist

auch: der Termin wird nachgeholt.

Foto: Volker Wiciok

Noch bevor „Friederike“ über uns hinweg stürmte, gab es im Bochumer Süden zum Jahresanfang einige Probleme mit

drohendem Hochwasser. Das rief die Freiwillige Feuerwehr aus Stiepel auf den Plan, die am Haus Kemnade Pumpen

in Stellung brachte, um Wasser aus dem Graben des historischen Gebäudes abzuleiten. Damit wurde verhindert, dass

Wasser in die Kellerräume eindrang.

Gute Nachrichten gab es zum Jahresauftakt für den in Stiepel ansässigen Bochumer Golfclub. Auf der Suche nach einem

neuen Pächter für die Clubgastronomie gab es die lange erhoffte Erfolgsmeldung. Die seit vielen Jahren in der Gastronomie

erfahrene Maci Doda aus Gevelsberg ist die neue Pächterin und möchte den Club-Mitgliedern sowie allen interessierten

Bürgerinnen und Bürgern sobald wie möglich eine gutbürgerliche Küche unter regionalen und saisonalen Aspekten

anbieten. Und noch eine gute Nachricht für den Bochumer GC: Cheftrainer Ralf Pütter hat den ersten Masterstudiengang

an der Deutschen Sporthochschule in Köln erfolgreich absolviert und darf sich nun „Master of Science Research and Instruction

in Golf“ nennen. Übrigens als einziger Golflehrer im Ruhrgebiet. Mehr dazu finden Sie in dieser Ausgabe.

Auch wenn wir erst am Beginn des neuen Jahres stehen, sollten Sie sich schon einmal einen Termin für den September

in Ihrem Kalender notieren. Bochum Marketing hat eine Übersicht über seine Veranstaltungen veröffentlicht. Nicht

fehlen darf dabei die populäre Fliegenkirmes, die mit ihrer 1010. Ausgabe vom 21. bis zum 24. September stattfinden

wird. Bis dahin sollen uns mehr positive als negative Schlagzeilen begleiten.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

Februar 2018 | Stiepeler Bote |

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TITELGESCHICHTE

Friederike fegte durch Gehölz und über Dächer

Sturm verursachte geringere Schäden als erwartet

Tage vorher warnten die Wetterexperten vor heftigen Orkanböen.

Und „Friederike“ sorgte am 18. Januar tatsächlich auch im Bochumer

Süden für kräftigsten Wind und viele Schäden.

Vor Böen von über 115 Kilometern in der Stunde wurde gewarnt.

Viele Dinge hielten dem nicht Stand. Bäume knickten

um, Laternen gingen zu Bruch und Dachpfannen flogen von

den Dächern. Viele Eltern schickten ihre Kinder nicht zur

Schule, weil der Weg dorthin und wieder zurück nicht sicher

war.

Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz, um umgestürzte

Bäume von den Straßen zu räumen und Dächer zu sichern.

Trotz allem: Insgesamt kamen die Bewohner des Bochumer

Südens glimpflich davon, verursachte der kräftigste Wintersturm

seit „Kyrill“ im Jahr 2007 hauptsächlich Sachschäden.

Die Bogestra stellte mittags den kompletten Betrieb ein, der

USB holte alle Mitarbeiter zurück in den Betriebshof und

brach die Straßenreinigung und die Müllabfuhr ab.

Mit dem Sturm zu kämpfen hatten auch die Stadtwerke Bochum.

Bedingt durch kurzzeitige Spannungsschwankungen

im Stromnetz, fiel kurzfristig in vielen Häusern der Strom aus.

Ursache dafür waren Störungen in den vorgelagerten Netzen,

das heißt im Hoch- und Höchstspannungsbereich. Am Nachmittag

hatten die Stadtwerke wieder alles im Griff und stellten

keine Schwankunden mehr fest. Der Sturm sorgte dennoch

für Schäden, wenn auch nur recht geringe. Betroffen waren

Straßenbeleuchtungen, die noch mit Freileitungen versorgt

werden. Betroffen waren u.a. die Straßen Im Haarmannsbusch,

Krockhausstraße und Im Mailand.

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TITELGESCHICHTE

„Für Ihren unermüdlichen und nicht ungefährlichen Einsatz

möchten wir Ihnen unseren Dank aussprechen.“ Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch und Sebastian Kopietz, zuständiger

Dezernent für Personal und die Feuerwehr, bedankten

sich mit einem Schreiben bei den rund 400 Einsatzkräften,

die während des Sturms „Friederike“ mehr als nur ihren Job

gemacht haben. „An Tagen wie diesen wird uns ganz besonders

bewusst, wie wichtig Ihre Arbeit für das Gemeinwohl

und unser aller Sicherheit ist. Viel zu häufig wird vergessen,

dass Sie alle ständig im Einsatz für uns sind – und das nicht

nur hauptberuflich, sondern auch ehrenamtlich!“, heißt es in

dem Schreiben an die Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW,

DRK, Technischen Betrieb und Polizei.

Beim Sturm „Friederike“, der mit Windgeschwindigkeiten bis

zu 200 Stundenkilometern durch Deutschland fegte, waren

allein in Bochum mehr als 300 Schäden gemeldet worden.

Dächer wurden abgedeckt, Dachziegel flogen umher, mehr

als 70 Bäume stürzten um, zahlreiche Straßen waren blockiert.

Elf Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer.

Foto unten: Glück im Unglück – in der Haarkampstraße stürzte

ein Baum direkt vor die Haustür. Das Haus bekam nichts ab.

Foto rechts/HIntergrundbild: Die Kuhwiese am Kirchviertel

sah nach dem Sturm verwüstet aus. Mehrere Bäume stürzten

unter an derem auf den Fußweg. Fotos: Sure/3satz

Februar 2018 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Erinnerungen an 2. Weltkrieg

Heimatverein will Auswirkungen dokumentieren

Aktivreise nach

Andalusien

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

möchte im

Mai 2018 erinnern an die

schweren Luftangriffe vom

Mai 1943 und zu deren 75.

Jahrestag die Zerstörungen

an Stiepeler Häusern dokumentieren.

Ziel ist es, die am 13./14. Mai

1943 zerstörten Häuser im

Stadtplan des Jahres 1939

durch eine Markierung zu

kennzeichnen. Die Schneise

der Zerstörung soll sich entlang

der Kemnader Straße

in etwa von der Krockhausstraße

aus bis über die Ministerstraße

hinaus gezogen

haben. Wer über Kenntnisse,

Fotos von zerstörten Häusern

oder sonstige Informationen

über diesen schwersten

Angriff auf Stiepel verfügt,

möge über die Redaktion

des Stiepeler Boten (stiepelerbote@3satz-bochum.de)

oder über den Heimatverein

Mit roten Sternen werden die beschädigten oder zerstörten Häuser

markiert.

Foto: Heimatverein

(redaktion@hvb-stiepel.de)

Kontakt aufnehmen. Im Kartenausschnitt

sind die ersten

Erkenntnisse dokumentiert.

Die AWO meldet noch freie

Plätze für ihre betreute Flugreise

mit Senioren nach Almunecar

an die Costa del Sol

vom 29. April bis zum 11. Mai.

Neben ein paar sonnenreichen

und erholsamen Urlaubstagen

gibt es auch einiges

von der Kulturgeschichte

Andalusiens mit seinen unvergleichlichen

Baudenkmälern,

geprägt durch 700-jährige

maurische Herrschaft und

das Zusammentreffen von

morgen- und abendländischer

Baukunst und Lebensstile zu

entdecken. Denn diese Reise

wird von einer geschulten

AWO-Reiseleitung begleitet,

die neben dem geselligen Miteinander

auch ein geeignetes

Ausflugs- und Besichtigungsprogramm

(z.B. nach Malaga

und Granada) organisieren

wird. Infos bei der AWO Witten,

Wetter, Herdecke, Tel.:

02302-2020790.

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AUS DEN VEREINEN

Stimmung mit Stewardess Marina und Pillhöhnern

Karneval im Königreich: Theaterverein Preziosa feiert am 10. Februar

Auf die Zielgerade geht es

in der Session 2017/18 für

die Karnevalisten, der Höhepunkt

der diesjährigen

Karnevalssession rückt in

den Blickpunkt. Und so ist

man auch beim Theaterverein

Preziosa 1889 Bochum-Stiepel

kräftig mit

den letzten Vorbereitungen

beschäftigt. Ein unterhaltsames

Programm mit zahlreichen

Höhepunkten wird

wieder auf der Bühne im

Saal Haus Spitz zu sehen

sein, wenn Wolfgang Langenberg

mit seinem Fünferrat

am 10. Februar 2018 in

den Saal einzieht.

Künstler aus Nah und Fern –

z. B. Entertainer HaPe Jonen,

die Band Walking Hats, die

Stewardess Marina und die

Pillhöhner – haben ihr Kommen

zugesagt. Dazu werden

auch die beliebten Darbietungen

aus den eigenen Reihen

auf der Bühne zu sehen sein.

Wie von der Preziosa nicht

anders gewohnt, hat sich der

After-Umzug-Karnevalsparty

Zum Höhepunkt der Karnevalssession gibt es wieder beste Stimmung

im Saalbau Spitz.

Foto: 3satz/Sure

Verein auch in diesem Jahr

bemüht, dass das närrische

Volk ganz bestimmt auf seine

Kosten kommt, denn für Jung

und Alt wird etwas dabei sein.

Mit von der Partie sind auch

MdB Axel Schäfer, Bürgermeisterin

Gaby Schäfer, MdL

Christian Haardt, Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch,

Bezirksbürgermeister Helmut

Breitkopf und seine Stellvertreterin

Erika Post, die auch

in diesem Jahr wieder bei und

mit der Preziosa feiern wollen.

Ebenso wie der Festausschuss

Bochumer Karneval

mit dem Bochumer Dreigestirn

und seinem Gefolge, die

auch in Stiepel zu Gast sein

werden. Das Motto der diesjährigen

Großen Prunksitzung

lautet: „Im Stiepeler Himmel

ist die Hölle los“. Beginn der

Veranstaltung ist um 19.11

Uhr, Einlass ist ab 18.11 Uhr.

Eintrittskarten zum Preis von

20 Euro gibt’s unter der Rufnummer

0234/330959 (M

Voigt). Nach Ende des Bühnenprogramms

legt DJ FT

noch zum Tanz auf.

Concordia Wiemelhausen lädt die Wiemelhauser Bürgerinnen

und Bürger am Rosenmontag, 12. Februar, ab 17 Uhr zur After-Umzug-Karnevalsparty

ein. Angesprochen fühlen dürfen

sich alle, die nach den Rosenmontagsumzügen vom Feiern

noch nicht genug haben. Gefeiert wird im Vereinsheim „Concorden-Eck“

im Sportpark Glücksburger Straße 25.

Februar 2018 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Brand mit Todesfolge an der Hevener Straße

Feuerwehr war zum Jahresanfang mit 40 Einsatzkräften in Stiepel vor Ort

Ein Brand mit Todesfolge

beschäftigte Feuerwehr

und Polizei am ersten Januar-Wochenende

in Stiepel.

Mehrere Anrufe, die von einer

starken Rauchentwicklung

aus einem Einfamilienhaus

an der Hevener Straße

berichteten, waren in der

Leitstelle eingegangen. Als

die Kräfte kurze Zeit später

an der Einsatzstelle eintrafen,

bestätigte sich die

Meldung. Es drang dichter

Rauch aus allen Fenstern

des Gebäudes. Zu diesem

Zeitpunkt wurde noch eine

männliche Person in dem

Gebäude vermisst.

Aufgrund der Ausdehnung innerhalb

des Gebäudes wurde

umgehend eine Menschenrettung

mit drei Trupps eingeleitet.

Zwei Einsatzkräfte fanden

den Vermissten im Untergeschoss

bewusstlos vor und

brachte ihn umgehend ins

Anfang des Jahres war die Feuerwehr bei einem Brand an der Hevener

Straße mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Foto: Feuerwehr

Freie. Jedoch blieben die

Wiederbelebungsmaßnahmen

des Notarztes ohne

Erfolg, so dass die Person

noch an der Einsatzstelle verstarb.

Der Brand im Küchenbereich

des Wohnhauses

wurde schließlich durch zwei

Trupps unter Atemschutz gelöscht.

Aufgrund der starken

Verqualmung des Gebäudes,

dauerten die anschließenden

Lüftungsmaßnahmen gut 50

Minuten an.

Insgesamt war die Feuerwehr

mit 40 Einsatzkräften vor Ort.

Unterstützt wurden die Kräfte

der Berufsfeuerwehr durch

die Löscheinheit Stiepel. Die

Löscheinheit Bochum-Mitte

besetzte die Wache der Berufsfeuerwehr,

die in Stiepel

im Einsatz war. Nach drei

Stunden war der Einsatz beendet.

Zur Brandursache

nahm die Kriminalpolizei die

Ermittlungen auf.

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STIEPEL AKTUELL

Die Freiwillige Feuerwehr Stiepel war kurz nach dem Jahreswechsel am Haus Kemnade im Hochwasser-Einsatz. Fünf

Feuerwehrleute brachten dort Pumpen in Stellung, um Wasser aus dem Graben des historischen Gebäudes abzupumpen. Damit sollte

verhindert werden, dass Wasser in die Keller der Liegenschaft eindrang. Während der Maßnahme wurden dort rund 470 Kubikmeter

Wasser pro Stunde abgepumpt. Bedingt durch die erheblichen Regenfälle kurz nach dem Jahreswechsel, waren der Ruhrpegel und

das Grundwasser stark angestiegen. Die Lage hatte sich anschließend aber schnell wieder entspannt.

Foto: Feuerwehr

Vortrag über die Kirche in Frankreich

Auditorium im Kloster Stiepel mit dem Weihbischof der Diözese Straßburg

Etwa alle sechs Wochen findet

im Kloster Stiepel ein akademischer

Vortrag statt. Jeder

Interessierte ist dazu eingeladen.

Der zweite Vortrag im

neuen Jahr findet am Dienstag,

27. Februar, um 20 Uhr

im Kloster, Am Varenholt 9,

zum Thema „Über die Kirche

in Frankreich“ statt.

Vortragender ist an diesem

Abend Msgr. Vincent Dollmann,

seit 2012 Weihbischof

der französischen Diözese

Straßburg. Dort wurde er auch

1990 zum Priester geweiht.

Nach seiner Priesterweihe

war er an verschiedenen Stellen

tätig, unter anderen an der

Kleruskongregation in Rom.

Die Kirche in Frankreich geht

in ihren Ursprüngen auf das

2. Jahrhundert n. Chr. zurück.

Bereits bei Irenäus von

Lyon wird über die Christenverfolgungen

berichtet. Sein

Vorgänger Pontius hat 177

in Lyon das Martyrium erlitten.

Doch trotz (oder gerade

wegen?) dieser Verfolgungen

konnte sich das Christentum

in der römischen Provinz Gallien

ausbreiten. Als bekanntester

Vertreter der frühen Kirchengeschichte

Frankreichs

gilt der hl. Martin. Gemeinsam

mit den Deutschen verehren

beide den Seligen Karl den

Großen. Aber im Laufe der

Zeit mussten die Christen in

Frankreich auch große Not

und Unterdrückung erleiden.

Hier sind besonders die Zeit

der französischen Revolution

und der anschließenden

Terrorherrschaft unter Robespierre

zu nennen.

Aber auch heute ist die katholische

Kirche in Frankreich

verschiedenen Stürmen

ausgesetzt. Diese wird Msgr.

Vincent Dollmann in seinem

Vortrag mit anschließender

Diskussion beleuchten.

Februar 2018 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL HISTORISCH

Schon lange in Vergessenheit geraten

Serie „Gaststätten in Stiepel“: Die Schankwirtschaft „Zur steilen Höh“

Die Straßenansicht von 1894: links im Anbau der Eingang zum großen Saal.

Foto: Stadtarchiv Bochum

Die in unserer Serie bisher

beschriebenen Gastwirtschaften

haben sich unter

anderem dadurch ausgezeichnet,

dass sie über

Generationen von ein und

derselben Familie geführt

wurden.

Bei der hier beschriebenen

Gastwirtschaft, die an der

heutigen Gräfin-Imma-Straße

12 beheimatet war und nach

1919 die Praxisräume des

ersten in Stiepel niedergelassenen

Arztes waren, ist das

genau andersherum. Es gab

viele, nach jeweils kurzer Zeit

wechselnde Eigentümerfamilien,

von denen die meisten

wohl nicht besonders erfolgreich

waren. Doch der Reihe

nach: Begonnen hat es mit

dem Wirt Wilhelm Vohwinkel.

Wann genau er sein Haus

erbaut und den Betrieb der

Gastwirtschaft begonnen hat,

lässt sich nicht mehr exakt

nachvollziehen. Es ist aber

davon auszugehen, dass er

das Grundstück bis spätestens

1869 als Teil des ehemaligen

Kirchenwaldes, des

sog. Pastoratsbusches, vom

evangelischen Pastorat erworben

hat. Wilhelm Vohwinkels

Zeit als Wirt währte aber

nur einige Jahre. Ein Eintrag

in den Kirchenbüchern verrät

uns, dass er im Jahr 1885

verstorben ist und eine Witwe

sowie drei Kinder hinterlassen

hat. Fortan führte die Witwe

Vohwinkel die Gastwirtschaft.

Im Jahr 1894 beantragte dann

der Sohn, der Bergmann Wilhelm

Vohwinkel junior bei

der Gemeinde Stiepel, die

Konzession für den Betrieb

der Gastwirtschaft von seiner

Mutter auf ihn zu übertragen.

Durch diesen heute noch

erhaltenen Konzessionsantrag

können wir uns ein Bild

von dem Gebäude machen.

Wilhelm Vohwinkel junior beschreibt

darin, dass die Wirtschaft

das Vereinslokal für

drei Vereine war (Militär-Verein

Stiepel, Knappen-Verein

Glück auf, Dilletanten-Verein

Arion) und insbesondere einen

Saal in der Größe von

387 Quadratmetern umfasste

und (zu jener Zeit) „ … ein so

großer Saal wie der unsere in

Stiepel nicht vorhanden ist.“

Aufgrund der Lage fast genau

im geografischen Mittelpunkt

Stiepels wurde der Saal „ …

stets zu Versammlungen bei

Reichstagswahlen benutzt.“

Der Saal besaß eine Bühne

und wurde später um eine Kegelhalle

erweitert.

Die Konzession für den Bergmann

Wilhelm Vohwinkel junior

wurde im Mai 1894 erteilt.

Seine Zeit als Wirt dauerte

aber höchstens zehn Jahre,

denn für das Jahr 1904 ist

im Einwohnerverzeichnis der

Wirt Friedrich Röder verzeichnet.

Für die Jahre 1908/1909

lässt sich als nächster Wirt

der Hauer Hugo Stollmann

nachweisen. Aber auch dessen

Zeit währte nicht lange.

Ungefähr ab 1910 war Ewald

Stracke als Eigentümer des

Hauses der neue Wirt. Und

genau in dieser Zeit passier-

10 | Stiepeler Bote | Februar 2018


STIEPEL HISTORISCH

Das „neue“ Haus vom Garten aus betrachtet, im Vordergrund Cornelia

Gilbert, geb. zur Oven Krockhaus, mit den Kindern Renate

und Gerd, 1931.

Foto: privat

te das Unglück, über das die

Hattinger Zeitung unter dem

Datum 3.6.1912 berichtet:

„In der Nacht zum Sonntag

brannte die Wirtschaft des

Herrn Stracke „Zur steilen

Höh“ bis auf die Umfassungsmauern

nieder. Der Besitzer

und seine Frau waren nicht zu

Hause, sondern auf einer Privatfeierlichkeit,

als das Feuer

zum Ausbruch kam. Die Löscharbeiten

litten unter dem

zu schwachen Wasserdruck.

Nur ein kleiner Teil des Mobiliars

konnte gerettet werden.

Der Schaden ist durch Versicherung

gedeckt.“

Im September 1912 wurde

der Bau eines neuen Hauses

genehmigt und war -neben

der katholischen Kirche- der

Überlieferung nach das einzige

Haus in Stiepel, das während

des 1. Weltkrieges fertiggestellt

wurde.

Sehr wahrscheinlich hat der 1.

Weltkrieg aber dazu geführt,

dass der Betrieb dieser Gastwirtschaft

nicht mehr rentabel

war. Es ist bekannt, dass sich

so mancher Wirt während dieser

Zeit nach einer weiteren

Tätigkeit umsehen musste.

Die Schulchronik der Schule

in Stiepel-Dorf notiert im Jahr

1916: „Am meisten haben unter

dem Einfluß des Krieges

die Wirte zu leiden. Die Wirtschaften

sind zum größten

Teil fast immer leer ... Manche

Wirte haben, dem Druck des

Krieges sich fügend, auf Zechen

und Fabriken Beschäftigung

gesucht.“ Daher überrascht

es nicht, dass sich ab

1916 die Familie Hülsmann

in Eickel (Brauerei) als Eigentümer

nachweisen lässt. Es

ist überliefert, dass der letzte

Konzessionsinhaber für diese

Gastwirtschaft Heinrich von

Hagen war. Er soll die Konzession,

die immer auf die

Person des Wirtes bezogen

war, genutzt haben, um eine

neue Wirtschaft an der heutigen

Kemnader Straße 65 zu

begründen. Darüber wollen

wir in der nächsten Ausgabe

des Stiepeler Boten berichten.

Das Haus an der Gräfin-Imma-Straße

wurde dann von

Dr. Gerhard Gilbert erworben,

der sich am 1. Dezember

1919 als erster Arzt in

Stiepel niederließ. Dies war

möglich geworden, nachdem

die Knappschaft ihm die Versorgung

der in Stiepel wohnenden

Bergleute übertragen

hatte. Abgesehen vom Anbau

einer Wagenhalle im Jahr

1924 ist das Haus in seiner

äußeren Form seit der Fertigstellung

unverändert. Dr.

Gilbert betrieb dort bis 1956

seine Praxis, als Nachfolger

übernahm Dr. Hans Rath das

Haus, danach ließ sich Familie

Harder mit zwei Arztpraxen

nieder.

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 11


AKTUELLES

Zum Kaffee gab es Kuchen und „Stiepeler Platt“

Mit der 138. Folge endete beliebte Veranstaltung im Heinrich-König-Zentrum

Eine lieb gewonnene Tradition

wird nun nicht mehr

fortgesetzt – sehr zum Bedauern

der Bewohner des

Heinrich-König-Seniorenzentrums

der AWO am Wabenweg.

Am 16. Januar gab

es zum 138. und – voraussichtlich

– letzten Mal das

Plattdeutsche Kaffeetrinken.

Eine Institution im Veranstaltungsprogramm

des

AWO-Seniorenzentrums,

die im Jahr 1995 ins Leben

gerufen wurde.

Während eines gemütlichen,

meistens zwei Stunden dauernden

Kaffeetrinkens gab

es für die Zuhörerinnen und

Zuhörer unterhaltsame Geschichten

und Vorträge auf

Stiepeler Platt. Die Pflege der

Stiepeler Mundart lag zuletzt

in den Händen von Gerda

Hoffstiepel, Christel Vogelsang,

Theo Döring und Wilhelm

Schmuch. Aus gesundheitlichen

Gründen möchte

das Quartett aber nun kürzer

treten, berichtete Sabine Matelin

vom Sozialen Dienst des

Seniorenzentrums.

Im Schnitt 15 Gäste fanden

sich zu den beliebten Nachmittagen

ein, bei der Abschiedsvorstellung

waren es

doppelt so viele. „Zu diesen

Das Plattdeutsche Kaffeetrinken hat zum – vorerst – letzten Mal im

Heinrich-König-Zentrum stattgefunden. Foto: 3satz/Sure

Nachmittagen waren nicht nur

die Bewohner unseres Zentrums

geladen, auch Interessierte

aus dem Stadtteil waren

dabei“, sagt Sabine Matelin.

Diesmal natürlich auch, um

die Vortragenden gebührend

und „mit Tränen in den Augen

zu verabschieden.“ Dabei

richtete Einrichtungsleiterin

Ursula Scherner freundliche

Dankesworte an das Quartett,

das noch einmal alle Register

zog, beispielsweise mit einem

von Gerda Hoffstiepel und

Christel Vogelsang vorgetragenen

Sketch sowie den von

Gerda Hoffstiepel gebackenen

Neujahrswaffeln.

Auch wenn es das Plattdeutsche

Kaffeetrinken in dieser

Form zunächst nicht mehr

geben wird, gibt es im Seniorenzentrum

nun andere

Veranstaltungsangebote für

die Bewohner. Auf dem Plan

stehen beispielsweise Vorträge

zu aktuellen Themen, wie

„Neue Medien“ oder „Neue

Technik“. Einen Hoffnungsschimmer

für das Stiepeler

Platt scheint es aber zu geben,

das endgültige Aus muss

demnach noch nicht besiegelt

sein. Die Hauptakteure deuteten

an, womöglich mal ein

Treffen im Sommer oder zu

besonderen Anlässen zu organisieren.

Die Bewohner des

Seniorenheims und die interessierten

Anwohner aus dem

Stadtteil würden es einhellig

begrüßen und darauf – auch

traditionell – mit einem Likör

anstoßen.

12 | Stiepeler Bote | Februar 2018


FREIZEIT UND KULTUR

Stiepel freut sich auf die 1010. Ausgabe

Fliegenkirmes vom 21. bis 24. September – Bochum Marketing führt Regie

Auch im Jahr 2018 hat Bochum

Marketing wieder viele

interessante Veranstaltungen

im Programm. In einer

jetzt veröffentlichten Übersicht

können sich die Bürgerinnen

und Bürger einen

ersten Überblick verschaffen.

Zum Veranstaltungsprogramm

unter der Regie von

Bochum Marketing gehört

auch wieder die traditionelle

Stiepeler Fliegenkirmes.

Stiepel wird in diesem Jahr

bereits zum 1.010. Mal Schauplatz

der Fliegenkirmes sein.

Verschiedene Attraktionen

sorgen von Freitag, 21. September,

bis Montag, 24. September,

rund um die Stiepeler

Dorfkirche an der Brockhauser-

und Nettelbeckstraße für

beste Unterhaltung. Die Stie-

Vom 21. bis 24. September findet die traditionsreiche Stiepeler

Fliegenkirmes statt. Foto: Stadt Bochum/Andre Grabowski

peler Kirmes – veranstaltet von

der Bochum Marketing GmbH

– lockt von jeher die Besucher

mit ihrem besonderen

nachbarschaftlichen Flair und

der Möglichkeit, auf alte Bekannte

zu treffen. Verschiedene

Fahrgeschäfte sowie eine

breite Palette an Imbiss- und

Ausschankbetrieben sorgen

an den vier Tagen für ein abwechslungsreiches

Angebot.

Zur Namensgebung der Fliegenkirmes

soll die Belästigung

durch Insekten aufgrund des

früheren Viehmarktes beigetragen

haben. Vom Viehmarkt

ist der Veranstaltung heute

noch eine Kleintierausstellung

unter anderem mit Rassegeflügel

geblieben. Offiziell eröffnet

wird die traditionsreiche

Bochumer Kirmes am Samstag

mit diesem beliebten

Viehmarkt – ausgerichtet vom

Rassegeflügelzuchtverein

Phönix Stiepel e.V. – sowie

einem Fassbieranstich.

www.bochum-tourismus.de

––––––––––––––––––––––––

Stiepeler Fliegenkirmes

Ort: rund um die Stiepeler

Dorfkirche, Brockhauser Straße,

Nettelbeckstraße

Datum: 21. - 24.09.18

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 13


FREIZEIT UND KULTUR

Papst-Botschafter kommt im Mai nach Weitmar

Heimkehrer-Dankes-Kirche als Projekt im Kulturerbe-Jahr ausgewählt

Das Jahr 2018 wird Europäisches

Kulturerbe-Jahr:

Dazu hat die Europäische

Kommission ein Themenjahr

initiiert, das auffordert,

dazu beizutragen, dass Europa

nicht als etwas Fernes,

Abgehobenes wahrgenommen

wird. „Denn unser

kulturelles Erbe erzählt

uns unsere gemeinsame

europäische Geschichte,

auch ganz lokal bei uns zuhause“,

so das Deutsche

Nationalkomitee Denkmalsschutz,

das für die

Organisation des Europäischen

Kulturerbe-Jahres in

Deutschland zuständig ist.

Die Heimkehrer-Dankes-Kirche

in Weitmar (Karl-Friedrich-Str.

109) mit ihrer

Gedenkstätte und dem integrierten

Museum in der Krypta

wurde als Projekt in Bochum

im Europäischen Kulturerbe-Jahr

ausgewählt. Im Frühjahr

2017 wurde die Dauerausstellung

in der Krypta der

Heimkehrer-Dankes-Kirche

erst komplett umgestaltet und

erneuert; dank vieler Sponsoren.

„Die Schirmherrschaft über

die Veranstaltungen im Europäischen

Kulturerbe-Jahr für

die Heimkehrer-Dankes-Kirche

übernimmt der örtliche

Europa-Abgeordnete Dennis

Radtke von der CDU,“ freut

sich Gemeinderatsmitglied

Christian Herker von der Franziskusgemeinde

in Weitmar.

„Es ist mir eine besondere

Freude, die Schirmherrschaft

für das Projekt Heimkehrer-Dankes-Kirche

in Rahmen

des Kulturerbejahres 2018

zu übernehmen. Die Heimkehrer-Dankes-Kirche

ist ein

Beispiel dafür, wie aus der

Mitte der Menschen und ihrer

Gemeinde etwas entstanden

und gewachsen ist, was neu

in die kulturelle Überlieferung

einfließt,“ sagt Dennis Radtke.

Die öffentlichen Führungen

durch die Heimkehrer-Dankes-Kirche

und die Heimkehrer-Gedenkstätte

mit dem

integrierten Museum in der

Krypta an jedem 1. Sonntag

im Monat um 11 Uhr bilden

den roten Faden an Veranstaltungen,

der durch das

Europäische Kulturerbe-Jahr

2018 führt. Das gesamte Veranstaltungsprogramm

wird in

Kürze vorgestellt.

Für dieses Jahr hat sich auch

ein besonderer Gast angemeldet:

Der Botschafter des

Papstes in Deutschland, der

Apostolische Nuntius S.E.

Erzbischof Dr. Nikola Eterovic,

wird am Samstag, 26.

Mai 2018, nachmittags in der

Heimkehrer-Dankes-Kirche

erwartet. Geplant sind ein

Empfang mit Vertretern des

öffentlichen und gesellschaftlichen

Lebens sowie eine öffentlich

Begegnung mit allen

Gläubigen und interessierten

Besuchern in der Kirche. Der

Besuch schließt mit einer Andacht

sowie mit einer kurzen

Ansprache und dem Segen

des Nuntius. Der genaue Programmablauf

befindet sich

noch in der Abstimmung.

Chor ehrt mit seinem Namen einen alten Meister

Konzertreihe Marienlob wird am 11. Februar in der Klosterkirche fortgesetzt

Im Rahmen der Konzertreihe

„Marienlob in Lied und

Musik“ findet das nächste

Konzert am Sonntag, 11.

Februar, um 15 Uhr in der

Stiepeler Kloster- und Wallfahrtskirche,

Am Varenholt

9, statt. Zu Gast ist der Chor

Capella Palestrina unter

Leitung von Andreas Pieper

sowie die Violinistin Nikola

Holzbach.

Sie studierte an der

Folkwang-Hochschule in Essen

Violine bei Professor Gaschili

(Künstlerische Reifeprüfung

im Jahr 2000) und an der

Musikhochschule Münster Instrumentalpädagogik

(Diplom

im Jahr 2005). Nikola Holzbach

spielte u.a. von 2000

bis 2004 im Sinfonieorchester

Münster sowie von 2007 bis

2013 im Musicalorchester der

Freilichtspiele Tecklenburg.

Seit 2006 unterrichtet sie u.a.

Ist Schirmherr der Kulturerbejahr-Veranstaltungen:

Dennis

Radtke.

Foto: privat

an der Musikschule der Hansestadt

Attendorn die Fächer

Violine, Viola und Klavier.

Die Capella Palestrina wurde

im Jahr 2008 ins Leben gerufen.

Der Chor studierte seine

erste Messe, die „Missa regina

coeli“ von Giovanni Pierluigi

Palestrina (1525 - 1594),

ein, um noch im Jahr 2008

Messfeiern in den verschiedenen

Kirchen der Gemeinde

Liebfrauen musikalisch

zu gestalten. Mit der Musik

von Palestrina schloss der

Projektchor eine essentielle

Lücke im Bedarf der musikalischen

Messgestaltung in der

Großpfarrei Liebfrauen. Um

den alten Meister Palestrina

zu ehren und für den Chor

den palestrinischen Stil als

höchstes Ideal festzulegen,

gab sich der Chor den Namen

„Capella Palestrina“.

Chorleiter und Organist

Andreas Pieper absolvierte

nach dem Abitur das Kirchenmusikstudium

an der staatl.

Hochschule für Musik Westfalen-Lippe.

Von 1983 bis 1993 war Pieper

Kantor in Bochum und absolvierte

zugleich ein Kompositionsstudium

bei Prof. Roland

Ploeger an der Musikhochschule

Lübeck, das er mit

dem Abschlussdiplom Komposition

erfolgreich beendete.

Seit 1993 ist Andreas Pieper

leitender Kirchenmusiker in

Duisburg-Mitte.

14 | Stiepeler Bote | Februar 2018


FREIZEIT UND KULTUR

Exponate erstrahlen in neuem Glanz

Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade hat wieder geöffnet

Das Kulturhistorische

Museum Haus Kemnade,

An der Kemnade 10, in

Hattingen ist seit Anfang

des Jahres wieder zu den

üblichen Zeiten geöffnet:

dienstags bis sonntags

von 11 bis 17 Uhr. Neben

den ständigen Ausstellungen

können Interessierte

auch die beiden aktuellen

Wechselausstellungen

des Fördervereins zum

Jubiläum der Reformation,

„Umbruch im Königreich

Stiepel“, sowie des Kunstverein

Bochum, „Wiedersehen-Jahresgaben

2017“,

besuchen.

Das Kulturhistorische Museum

von Haus Kemnade und

das Bauernhausmuseum

waren seit November geschlossen.

Die Stadt Bochum,

Eigentümerin des Haus

Anfang des Jahres öffnete wieder das Kulturhistorische Museum

auf Haus Kemnade.

Foto: Stadt Bochum

Kemnade, nannte damals

als Grund für die Schließung

Erkrankungen der Mitarbeiter

und ließ zum damaligen

Zeitpunkt einen Wiedereröffnungstermin

noch offen. Um

gebuchte Trauungen, Kindergeburtstage

und sonstige Veranstaltungen

aber stattfinden

zu lassen, wurde seinerzeit

ein Notdienst eingerichtet.

Die Schließung im November

hatte unter anderem für Empörung

und Aufregung beim

Förderverein des Haus Kemnade

gesorgt.

Die vorübergehende Schließung

des Kulturhistorischen

Museums Haus Kemnade hat

die Stadt sinnvoll genutzt: Die

Beleuchtung ist in sämtlichen

Ausstellungsräumen auf LED

umgestellt worden. Das hat

mehrere Vorteile: Es spart

Energiekosten in beträchtlicher

Höhe und die Exponate

sind nicht mehr der UV-Bestrahlung

ausgesetzt und erscheinen

durch das hellere

und natürlichere Licht buchstäblich

in neuem Glanz.

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 15


KURZ BERICHTET

Haarstraße bleibt ein heißes Thema

Verwaltung empfiehlt, Anregungen von Anwohnern nicht umzusetzen

Die Verkehrssituation in der

Haarstraße und den umliegenden

Straßen beschäftigt

weiter die Politik. In der

Sitzung der Bezirksvertretung

Süd (nach Redaktionsschluss)

stand eine Vorlage

der Verwaltung zur Abstimmung.

Die Verwaltung hatte

sich mit Anregungen von Anwohnern

auseinandergesetzt,

die gemäß Gemeindeordnung

eingebracht worden waren.

Gefordert wurde eine wechselseitige

Ampelschaltung auf

der Haarstraße, eine bessere

Ausschilderung des Weges

zur Ruhr-Universität über

Königsallee und Markstraße,

die Änderung der Fahrtrichtung

der Einbahnstraße, der

Ausbau der Haarstraße und

die Erweiterung der Tempo-30-Zone

auf der Kemnader

Straße bis zum Kreisverkehr

Haarstraße.

Die Verwaltung empfahl den

Bezirksvertretern, die Anregungen

weitesgehend nicht

umzusetzen. Die wechselseitige

Ampelregelung wird als

Teil der laufenden Machbarkeitsstudie

überprüft werden,

die Beschilderung „optimiert“

werden. Hingegen führe die

Änderung der Richtung der

Einbahnstraße zu immensen

Verkehrsproblemen auf Markstraße

und Königsallee, für

den Ausbau der Haarstraße

fehlen der Stadt Grundstücke

und die Tempo-30-Zonen

könnten auf Hauptverkehrsstraßen

nicht umgesetzt werden.

Über die Ergebnisse der

Sitzung der Bezirksvertretung

berichtet der Stiepeler Bote in

seiner nächsten Ausgabe.

Schulmuseum aus dem Koffer

Peter Schneller kommt am 28. Februar um 16 Uhr mit dem

„Schulmuseum aus dem Koffer“ in das Heinrich-König-Seniorenzentrum

der AWO, Wabenweg 14-16. Anschaulich wird er

dort zeigen, wie das Klassenzimmer um 1900 ausgesehen hat.

Dafür bringt er Tafeln, Kleidung, Pult und anderes Anschauungsmaterial

mit. Gäste sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung

ist kostenlos.

Vorgespräch zum Maifest

Das Maifest der Vereine findet in diesem Jahr am Freitag,

4. Mai, und Samstag, 5. Mai, auf dem Parkplatz an der Gräfin-Imma-Schule

statt. Um die Planungen fortsetzen zu können,

lädt der Bürgerschützenverein Stiepel am Fest interessierte

Vereine und Organisationen für Dienstag, 30. Januar, zu einem

Vorgespräch ein. Beginn ist um 19 Uhr in der Gaststätte Zum

Lindenhof, Kemnader Straße 76.

AUS DER GESCHÄFTSWELT

ANZEIGE

Arcus Natürlich Wohnen schließt seine Pforten

Großer Räumungsverkauf wegen Geschäftsaufgabe – Ära endet nach 33 Jahren

Nach über 33 Jahren geht

eine erfolgreiche Ära zu

Ende. Das von Liebhabern

von hochwertigen und modernen

Massivholzmöbeln geschätzte

Fachgeschäft arcus

Natürlich Wohnen in

Bochum schließt aktuell

seine Pforten.

Die Inhaberin, Gabriele

Rüters (Foto),

hat diese für sie sehr

schwere Entscheidung

aus persönlichen

und familiären

Gründen getroffen.

Im Rahmen eines großen

Räumungsverkaufes wegen

Geschäftsaufgabe wird nun

aktuell der gesamte Warenbestand

hochwertiger Massivholz-Möbel

veräußert. „Wir

lösen nun die große und umfangreiche

Auswahl an hochwertigen

Massivholz-Möbeln,

modernen Teppichen, trendigen

Leuchten und edlen Accessoires

auf,“ so Inhaberin

Gabriele Rüters.

Auf handelsübliche Kalkulationen

wird dabei keinerlei

Rücksicht mehr genommen.

Jetzt geht es darum, sich

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Möbel durch die langjährigen

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Mo.-Fr. 10 00 -18 30 Uhr

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16 | Stiepeler Bote | Februar 2018


STIEPEL AKTUELL

Ideen ausprobieren in einem Kreativ-Quartier

Projekt-Partner unterstützen an der Prinz-Regent-Straße junge Künstler

Wie schafft man eine Künstlerresidenz

– auf eigene

Faust und ohne Residenzhaus?

Aktuell können sich

junge Kreative mit Unterstützung

des european centre

for creative economy

(ecce GmbH) für sechs Residenzen

im Kreativ.Quartier

Prinz-Regent bewerben.

Dort stehen für einen Zeitraum

von ein bis sechs Monaten

kleinere Atelierräume als

Arbeits- und Kunstfreiräume

zur Verfügung. Der Vorteil:

Die zur Zwischennutzung verfügbaren

Räumlichkeiten sind

Probierraum und Sprungbrett

zugleich. In einem überschaubaren

Zeitraum kann man

sich als Freiberufler ausprobieren

und weiterentwickeln,

neue Ideen oder Arbeitsweisen

austesten. Dabei ist man

nicht allein: Die Quartierspartner

vor Ort stehen den Kreativen

und Künstlern über den

Zeitraum des Projekts als

Mentoren mit Rat und Tat zur

Seite.

Das Projekt „Floating Rooms“

wendet sich an Studierende,

Berufsanfänger und -anfängerinnen,

Künstler und Künstlerinnen

aus den Bereichen

Bildende/Darstellende Kunst,

Design, Illustration, Animation,

Foto/Video, Tanz, Architektur

und Kommunikation.

Partner des Projektes sind

das Prinzgregent-Theater,

das Schauspielhaus Bochum,

die Architekten Büsing von

Wickeren sowie Archwerk, der

Musikverlag Roof Music, die

Einstein Audio Manufaktur,

die Marketing GmbH mnoplus

sowie der Musikveranstalter

Zeche Bochum. Nähere Informationen

zu diesem Projekt

unter www.prinzregenttheater.de/floating-rooms.html

Straßenlaternen

leuchten länger

Hell, sicher, sinnvoll: Die

Stadtverwaltung Bochum

lässt die Straßenbeleuchtung

ab sofort länger scheinen.

„Damit wird insbesondere der

Schulweg der Kinder sicherer“,

so Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch. Die Stadt

nimmt damit auch Anregungen

von Bürgern auf, die sich

vor allem für den Schulweg

ihrer Kinder bessere Beleuchtung

gewünscht hatten. Die

rund 38.000 Straßenlaternen

in Bochum werden sich nun

morgens später ausschalten.

Dies wird dadurch erreicht,

dass die Abschalt-Automatik,

die auf die Umgebungshelligkeit

reagiert, jetzt erst bei

deutlich hellerem Tageslicht

als bisher tätig wird und die

Beleuchtung ausschaltet. Der

kontinuierliche Austausch alter

gegen energieeffiziente

und kostensparende Leuchtmittel

(LED-Lampen) hat begonnen

und wird weiter fortgesetzt.

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 17


STIEPEL AKTUELL

380 Euro für „SchlafAmZug“

Kindertagesstätte Hevener Straße spendete Erlös aus Weihnachtsfest

Stefanie Bucks vom Elternbeirat

der Kita Hevener

Straße überreichte stellvertretend

für die Eltern und

Kinder eine Geldzuwendung

von 380 Euro an Jannine Düding

und David Mothes vom

Team der Notschlafstelle

„SchlafAmZug“.

Auf einem Weihnachtsfest

hatte die Kita für diese Einrichtung

gesammelt. „Schon

im vergangenen Jahr konnten

wir den Kindern der Notschlafstelle

durch unsere

Spende einen Kinobesuch

ermöglichen. Wir freuen uns

sehr, dass wir auch dieses

Jahr wieder etwas dazu beitragen

können, diesen Kindern

und Jugendlichen eine

kleine Freude zu bereiten“,

erklärte Kita-Leiterin Sandra

Rethfeldt. „Spontan hatten

sich auch die Leitungskräfte

der städtischen Kitas entschieden

etwas für die Notschlafstelle

zu spenden. So

konnten nochmal 120 Euro

zusätzlich überreicht werden.“

Die Notschlafstelle „Schlafam-

Zug“ nimmt seit über zehn

Jahren Jungen und Mädchen

bis 21 Jahren auf, die kein

Obdach haben. Das kleine

Gebäude an der Castroper

Straße ist eine feste Adresse

für Straßenkinder. Im Jahr

2000 hatte die Stadt beim

Kinderschutzbund eine Untersuchung

über junge Obdachlose

in Auftrag gegeben.

Peter Reidegeld liest „Ruhr-Blues“

Eine Lesung mit Musik gibt es am Freitag, 23. Februar. Um 19

Uhr liest der Bochumer Krimiautor Peter Reidegeld aus seinem

Kriminalroman „Ruhr-Blues“. Veranstaltungsort ist die Leseinsel

an der Brenscheder Straße 60a. Der Kostenbeitrag beläuft

sich auf fünf Euro.

Das Ergebnis hatte zur Folge,

dass die Diakonie Ruhr über

das evangelische Kinder- und

Jugendheim Overdyck die

Notschlafstelle einrichtete.

„SchlafAmZug“ öffnet jeweils

um 20 Uhr, die Gäste essen

gemeinsam, können sich reinigen

und finden eine Schlafstatt.

Bis 9 Uhr morgens muss

das Gebäude wieder verlassen

werden. Sozialarbeiter

Jannine Düding und David

Mothes freuten sich über die

Spende, die Stefanie Brucks

vom Elternbeirat überreichte.

Foto: Stadt Bochum

stehen tagsüber für Gespräche

bereit und unterstützen

die Kinder und Jugendlichen.

Donnerstags gibt es eine offene

Sprechstunde von 10 bis

21 Uhr.

„Winterreise“ im Johannes-Stift

Der Förderverein des St.-Johannes-Stiftes lädt ein zum nächsten

„Winterreiseabend“ am 13. Februar, 19.30 Uhr, ins St.-Johannes-Stift

an der Borgholzstraße 5-11. Der Eintritt ist, wie

immer, frei, Spenden sind willkommen. Maria Wolf liest aus

Siegfried Lenz, „So zärtlich war Suleyken“. Den musikalischen

Teil übernehmen das Ensemble: Armin, Elijah und Jonathan

Lökenhoff. Am Flügel spielt Carla Olschewski und Marielen

Laufenberg-Simmler und Elsbeth Schaffmeister spielen Klaviermusik

zu vier Händen.

Stadt saniert Kanäle

Noch bis voraussichtlich Mittwoch, 21. Februar, lässt das Tiefbauamt

der Stadt Bochum an verschiedenen Stellen im Bochumer

Süden Abwasserkanäle sanieren. Die Arbeiten dauern von

einigen Stunden bis zu mehreren Tagen. Fahrzeuge können

die Stellen einspurig passieren. Die Gehwege sind von den

Arbeiten nicht betroffen. An folgenden Straßen kommt es zu

kurzzeitigen Engstellen: Kemnader Straße 243, Im Sonderfeld

82, Oppelner Straße 3, Krockhausstraße 7 - 11, Dewinkelstraße

44 - 48.

18 | Stiepeler Bote | Februar 2018


AUS DEN VEREINEN

Christian Schmidt der tagesbeste Schütze

Beim ersten Vergleichsschießen des Bürgerschützenvereins im neuen Jahr

Bei der Kompanie Henkenberg

wurde am 14. Januar

das erste Bataillons-Vergleichsschießen

des BSV

1854 Stiepel im neuen Jahr

ausgetragen.

81 Schützen beteiligten sich

an dem Wettbewerb, aus dem

Christian Schmidt von der

Kompanie Mailand mit seinem

Resultat von 50 Ringen als

tagesbester Schütze hervorging.

Insgesamt 13 Schützen

kamen auf diese Ringzahl.

Deshalb gab es ein einmaliges

Stechen, in dem sich

Schmidt durchsetzte.

Christian Schmidt war bester Schütze beim

ersten Vergleichsschießen. Foto: privat

Bei den Gruppen

setzte sich die 1.

Gruppe der Kompanie

Brockhausen

mit 197 Ringen vor

der 2. Gruppe der

Kompanie Dorf, der

1. und 2. Gruppe der

Kompanie Mailand

und der 2. Gruppe

der Kompanie

Brockhausen durch,

die alle jeweils auf

196 Ringe kamen.

In der Kompaniewertung

für das

Jahr 2018 führt die

Kompanie Brockhausen mit

393 Ringen vor der Kompanie

Mailand (392 Ringe) und der

Kompanie Dorf (387 Ringe).

In der Wanderpokal-Wertung

2017-2019 steht die Kompanie

Mailand mit 3049 Ringen

an der Spitze. Auf den

nächsten Plätzen folgen die

Kompanien Dorf (3047 Ringe),

Brockhausen (3020), Mittelstiepel

(2848), Henkenberg

(2796) und Lottental (2796).

Das nächste Vergleichsschießen

findet am Sonntag, 18.

Februar, statt. Gastgeber ist

dann die Kompanie Mailand.

Gute Gespräche bei wärmendem Glühwein

Traditioneller Neujahrsempfang des Bürgerschützenvereins

Auf seiner Vereinsanlage,

der „Ziegenbockstation“, lud

der BSV 1854 Bochum-Stiepel

am 13. Januar zum traditionellen

Neujahrsempfang

ein. „Der Empfang findet immer

am zweiten Samstag im

neuen Jahr statt und weil wir

Glück mit dem Wetter hatten,

war unsere Veranstaltung

auch gut besucht“, freute sich

der Vorsitzende Karl-Heinz

Witthüser.

Wie schon beim Schlachtfest

gab es leckere, frisch gebratene

Frikadellen und Würstchen

vom Grill. Guten Zuspruch

fand auch der von Vereinsmitglied

Heiko Meier (Ruhrland

Apotheke) hergestellte und

gespendete Glühwein.

Wem es etwas kalt wurde,

der konnte sich auch an der

Feuertonne wärmen. Weil

es jedoch draußen trocken

blieb, wollte niemand im Vereinsheim

sitzen. „Es war wieder

eine gelungene Veranstaltung

mit guten Gesprächen

und einem regen Informationsaustausch.

Wir freuen uns

jetzt schon auf den Neujahrsempfang

2019“, erklärte Karl-

Heinz Witthüser.

Großen Zuspruch fand der Neujahrsempfang des Bürgerschützenvereins

an der „Ziegenbockstation“.

Foto: privat

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 19


AUS DEN SPORTVEREINEN

„Master of Science“ schult nun die Club-Mitglieder

Golf-Professional Ralf Pütter absolviert Premieren-Studiengang an DSHS

Hat ihn noch einmal die

Sehnsucht nach einem entspannten

Studentenleben

zwischen Kneipenviertel

und Baggersee motiviert

oder gab es einen anderen

Ansatz für Ralf Pütter, an

der Deutschen Sporthochschule

(DSHS) den Studiengang

„Master of Science

Research and Instruction in

Golf“ zu belegen?

Der Cheftrainer des Bochumer

Golfclubs hatte abseits

der Klischeevorstellungen

über studentische Ausbildungsgänge

genügend Gründe

für seine Teilnahme an diesem

Premieren-Studiengang

der DSHS in Köln. „Golf ist

nun europaweit die einzige

Mit der Gesamtnote 2,0 schloss

Ralf Pütter sein Masterstudium

an der Deutschen Sporthochschule

in Köln ab.

Foto: 3satz/Kienel

Sportart, die einen universitären

Masterstudiengang anbieten

kann“, erzählt Ralf Pütter.

Es sei reizvoll gewesen, zu

den ersten 15 Studierenden

gehört zu haben, die vor drei

Jahren begannen. Und es

gab weitere Gründe: „Der

gute Ruf der Sporthochschule,

mein

persönliches Interesse

an beruflicher

Weiterbildung und

der Austausch mit

Gleichgesinnten,

die ebenfalls auf

langjährige Berufserfahrung

zurückblicken

können.“ Und um es vorweg

zu nehmen: Ralf Pütter darf

sich nun „Master of Science

Research and Instruction in

Golf“ nennen. Der Golfprofessional

bestand mit der Gesamtnote

2,0.

Der berufserfahrene Endvierziger

ist auch Vorstandsmitglied

der Professional Golfers

Association (PGA) of Germany.

Die Deutsche

Sporthochschule

bot im Wintersemester

2014/15

erstmals diesen

Weiterbildungsstudiengang

in Kooperation

mit dem

Berufsverband der

Golflehrerinnen und Golflehrer

in Deutschland an. Das

Studium ist berufsbegleitend

auf sechs Semester angelegt

und ist das erste Hochschulstudium,

das Golfsport und

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20 | Stiepeler Bote | Februar 2018


AUS DEM SPORT

Von Ralf Pütters beruflicher Weiterbildung sollen möglichst viele

Mitglieder des Bochumer GC profitieren: der Leistungssportler

ebenso wie der Wochenend-Golfer.

Foto: 3satz/Sure

Sportwissenschaft miteinander

verbindet.

Womit schon deutlich wird,

dass das Studium nicht für

Hobby-Golfer gedacht ist.

Voraussetzung ist eine intensive

Vorbildung im Bereich

Golf. Bei der Zielgruppe handelt

es sich um Personen, die

sich nach mehreren Jahren

Berufspraxis auf universitärer

Ebene weiter qualifizieren

möchten. Diese erste akademische

Qualifizierung für den

Golfsport erfordert von den

Teilnehmern ein erhebliches

Investment. Sowohl zeitlich

als auch finanziell. In 14 Modulen

wird unterrichtet und

geprüft, sein finanzielles Investment

bezifferte Pütter auf

rund 25.000 Euro.

Profitieren vom neuen „Master

of Science“ sollen möglichst

viele des rund 1000 Mitglieder

zählenden Bochumer

Golfclubs. Sowohl die Leistungs-Golfer,

die beispielsweise

ihren Ballflug über die

Auswertung von Radar-Daten

optimieren können, als

auch das Klientel im Altersbereich

50 bis 70 Jahre, dessen

Schulung nun auch unter den

Gesichtspunkten Prävention,

Rehabilitation und Gesundheit

im Golf inhaltlich aufgewertet

wird.

Die Sportart Golf verzeichnet

immer noch kontinuierliche

Zuwächse. In Deutschland

zählen die Vereine rund

650.000 Mitglieder. Der Deutsche

Golf Verband (DGV) listet

mittlerweile knapp 730 Golfanlagen

in Deutschland. Im

Vergleich zu anderen im Deutschen

Olympischen Sportbund

organisierten Sportarten

konnte der DGV als einer der

wenigen Spitzenverbände

die Mitgliederzahlen weiter

steigern. Die Zahlen zeigen,

dass Golf, nicht zuletzt aufgrund

des demografischen

Wandels, weiterhin zu den

Wachstumsmärkten in der

Sport- und Freizeitbranche

zählt. Um dieser Entwicklung

Rechnung zu tragen, gilt es,

geeignete Golflehrer und -lehrerinnen

sowie Trainer und

Trainerinnen auszubilden,

die den Anforderungen der

Zielgruppe und der Sportart

gerecht werden. Das ist jetzt

unter anderem mit dem „Master

of Science“-Studiengang

geschehen.

Aktuell beschäftigt sich Ralf

Pütter – übrigens einziger

Master-Absolvent aus dem

Ruhrgebiet – im Bochumer

GC mit dem Techniktraining

der Mannschaften. „Von Januar

bis März arbeiten wir an der

Verbesserung der Technik, ab

März/April sollen dann diese

Dinge wieder auf dem Platz

umgesetzt werden“, sagt Pütter

und ergänzt: „Die Grundlagen

für die Saison werden

stets im Winter gelegt.“ Der

„Master of Science“ muss

es ja wissen! Uli Kienel

–––––––––––––––––––––

Interessierte Anfänger, Fortgeschrittene

oder Leistungsgolfer

informieren sich unter

www.golfschule-Bochum.de

Golfclub findet neue Pächterin

Gute Nachricht für die Mitglieder des Bochumer Golfclubs in

Stiepel: Die Vereinsführung hat einen Nachfolger für die Clubgastronomie

gefunden. In diesem Fall eine Nachfolgerin, denn

die seit über 20 Jahren in der Gastronomie erfahrene Maci

Doda aus Gevelsberg ist die neue Pächterin. Der Vertrag wurde

am 17. Januar unterzeichnet und gilt sowohl für das Clubhaus

als auch das angrenzende, ehemalige Landhaus Röder.

Zum Saisonauftakt Ende März soll alles betriebsbereit sein.

Ehemaliges Personal aus Küche und Service soll übernommen

werden. Geplant ist eine gutbürgerliche Gastronomie unter saisonalen

und regionalen Gesichtspunkten.

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 21


AUS DEN SPORTVEREINEN

BSG-Langstreckler erleben aktiven Jahreswechsel

Erfolgreich unterwegs in Herne, Essen, Dortmund, Verl und Kevelaer

Einen aktiven Jahreswechsel

absolvierten acht Aktive

der BSG Springorum Bochum.

Sie gingen bei verschiedenen

Silvesterläufen

an den Start.

In der Nachbarstadt Herne

liefen Silvia Walczak

und Christian Gochermann

die Fünf-Kilometer-Distanz

beim 40. Herner Silvesterlauf

durch den Gysenberg-Park.

In schnellen 21:53:02 Minuten

belegte Gochermann Rang

zwei der Altersklasse M40,

TG Bochum trauert um Knoop

Ehrenmitglied war 70 Jahre im Verein

Die Turngemeinde Bochum

trauert um ihr Ehrenmitglied

Marianne Knoop.

In ihrer 70-jährigen Mitgliedschaft

engagierte sie sich

über 40 Jahre als Übungsleiterin

und unterstützte den

Verein aktiv bei der Vorstandsarbeit.

Ihre Mitarbeit

prägte den Verein auf allen

Ebenen. In den Zeiten ihres

aktiven Mitwirkens feierte die

Turngemeinde viele Erfolge

und erlebte Höhepunkte

der Vereinsgeschichte. Die

Turngemeide wird Marianne

Knoop in dankbarer Erinnerung

behalten.

Noch im März 2017 wurde Marianne

Knoop für ihre 70-jährige

Mitgliedschaft in der Turngemeinde

Bochum ausgezeichnet.

Foto: privat

Walczak folgte in 27:44:06 Minuten

als Vierte der AK W30.

Beim Silvesterlauf auf der Zeche

Zollverein in Essen waren

Anke Atorf, Oliver Ruhnke

und Anja Hagemann über

10 Kilometer dabei. In 50:41

Minuten lief Ruhnke als 19.

der AK M50 ins Ziel, gefolgt

von Anke Atorf, die in 55:55

Minuten den dritten Rang

in der W50-Klasse belegte.

Anja Hagemann komplettierte

das Trio in 1:07:35 Stunden

als 18. der AK W35. Im baden-württembergischen

Müllheim

lief Friederike Spengler

die 10-Kilometer-Distanz des

33. Britzinger Silvesterlaufes.

Für die anspruchsvolle Strecke

benötigte sie 53:01 Minuten

und belegte damit Platz

acht in der AK W50.

Von Punkt zu Punkt ging es

bei der 36. Auflage des Silvesterlaufes

Verl-Soest über

15 Kilometer. Auf der alten B1

lief Mathias Kremer in einem

mit über 3500 Läufern starken

Feld in schnellen 54:31 Minuten

als Neunter der AK M 35

ins Ziel. Sein Vater Helmut

folgte in 1:34:21 Stunden auf

Platz 37 der AK.

Die ersten Wettkämpfe des

neuen Jahres wurden ebenfalls

erfolgreich von BSG-Aktiven

besucht. Beim 5. Phoenix-Neujahrslauf

um den

Phoenix-See in Dortmund

konnten zwischen einer und

sieben Runden a 3,25 Kilometer

um den See absolviert

werden. Frank Möller und Angie

Hüpen liefen eine Runde

um den See, Möller in 18:45

Minuten als 13. der M 55 und

Hüpen in 21:10 Minuten als

12. der AK W65.

Anke Libuda begann das

Jahr mit einem Marathon: sie

startete bei der 16. Auflage

des Kevelaer-Marathons. Bei

Wind und Sonnenschein lief

sie ein kontrolliertes Rennen

und belegte nach 3:38:43

Stunden Platz acht in der Gesamtwertung

und Platz zwei

in der AK W35.

22 | Stiepeler Bote | Februar 2018


Die Vertreter der Schiller-Schule nahmen in Düsseldorf zum zweiten

Mal die Auszeichnung als MINT-freundliche Schule entgegen.

Foto: privat

MINT-freundliche Schiller-Schule

Zum zweiten Mal ausgezeichnet

Nach der Auszeichnung

im Jahr 2014 hat die Schiller-Schule

jetzt zum zweiten

Mal die Auszeichnung als

MINT-freundliche-Schule erhalten

und trägt den entsprechenden

Titel für die nächsten

drei Jahre.

In Düsseldorf am Franz-Jürgens-Berufskolleg

überbrachten

Anfang Dezember Schulministerin

Yvonne Gebauer,

Thomas Sattelberger als Vorstandsvorsitzender

des Trägervereins

„MINT-Zukunft

schaffen“ sowie Thomas Michel

als Geschäftsführer der

Dienstleistungsgesellschaft

Informatik die Auszeichung

und die entsprechenden

Glückwünsche. Diese nahmen

stellvertretend für die

Schule Dirk Neumann als Elternvertreter

und MINT-Berater

der Schiller-Schule sowie

Maximilian Sauerwald als

MINT-Beauftragter entgegen.

Der Trägerverein zeichnet mit

dem Preis MINT-freundliche

Schule solche Schulen aus,

die in ihrem Schulprogramm

sowie der unterrichtlichen wie

außerunterrichtlichen Arbeit

besondere Schwerpunkte auf

die MINT-Bildung der Schülerinnen

und Schüler legen.

MINT steht als Abkürzung

für die Themenschwerpunkte

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften

und Technik.

Die Ehrung der Schulen

in Nordrhein-Westfalen steht

unter der Schirmherrschaft

der Kultusministerkonferenz

(KMK).

Weitere Informationen zum

MINT-Profil der Schiller-Schule

können der Homepage entnommen

werden.

www.schiller-schule.de

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 23


AUS DEN SPORTVEREINEN

Zweitrunden-K.o. für Concordia Wiemelhausen

Mitfavorit kann beim Hallen-Masters nicht in die Entscheidung eingreifen

Für einen der Turnierfavoriten

kam beim finalen

Hallen-Spieltag das Aus in

der Zwischenrunde. Der

bis dahin beim Sparkassen

Masters souverän aufspielende

Westfalenligist

Concordia Wiemelhausen

unterlag dem späteren

Endspiel-Teilnehmer Amacspor

Dahlhausen in einem

torreichen Vergleich mit 4:5.

Damit war der vorzeitige

Knockout des Teams von

der Glücksburger Straße

vor vollbesetzten Rängen in

der Rundsporthalle amtlich.

Es war nicht die einzige Überraschung

beim beliebten

Hallenfußball-Event, das der

Fußballkreis Bochum mit Unterstützung

der Sparkasse für

Bochums Amateurfußballer

und -fußballerinnen an drei

Tagen in der Rundsporthalle

am Ruhrstadion über die Bühne

brachte. Überraschend

war letztendlich auch, dass

sich bei den Amateurkickern

zwei Mannschaften im Endspiel

gegenüber standen, die

dort nicht erwartet worden

waren. Am Ende setzte sich

Bezirksligist Schwarz-Weiß

Eppendorf mit 2:1 gegen den

A-Kreisligisten Amacspor

Dahlhausen durch.

Beide Endspielteilnehmer

hatten zuvor den Weg von

Concordia Wiemelhausen

Die Fußballer von Concordia Wiemelhausen kamen beim Finalturnier

des SparkassenMasters in die Zwischenrunde, schieden

dann aber gegen den späteren Endspielteilnehmer Amacspor

Dahlhausen aus. Hier eine Szene aus dem mit 4:0 gewonnenen

Vorrundenspiel gegen den späteren Turniersieger SW Eppendorf.

Foto: 3satz/Sure

gekreuzt. In den Vorrundenspielen

der Gruppe D setzte

sich Wiemelhausen mit 4:0

gegen SW Eppendorf durch,

schlug den SC Werne sogar

mit 8:0 und hielt auch die DJK

Arminia Bochum mit 4:2 auf

Distanz. Das reichte für den

souveränen Gruppensieg vor

dem Gruppenzweiten SW Eppendorf.

In der Zwischenrunde

bekamen es die Wiemelhauser

– wie bereits erwähnt

– mit Amacspor Dahlhausen

zu tun. Und blieben beim 4:5

auf der Strecke, während

Amacspor über das Halbfinale

ins Endspiel einzog.

Die Reserve-Mannschaft der

Concordia belegte beim Masters

den vierten Platz hinter

DJK Wattenscheid II, SV Langendreer

04 II und SV Phönix

Bochum II. Im Halbfinale unterlag

die Concordia-Reserve

dem späteren Turniersieger

DJK Wattenscheid II mit 2:3.

Im Spiel um Platz drei setzte

sich Phönix Bochum II mit 2:1

gegen Wiemelhausen durch.

Concordias Thorben Schmidt

wurde zum besten Torhüter

dieses Turniers gewählt.

Während auf dem Platz spannende

Spiele für beste sportliche

Unterhaltung sorgten, gab

es beim Familienfest des Fußballs

auch für den Nachwuchs

wieder ein kinderfreundliches

Programm. Das moderierte

Finale mit Musik, Cheerleadern,

Lichteffekten, Einlaufkindern

und Siegerehrungen

war für Aktive und Fans ein

besonderes Erlebnis.

„Mit der Unterstützung dieses

Turniers möchten wir anerkennen

und unterstreichen,

was der Fußball und insbesondere

die vielen kleinen örtlichen

Vereine für das sportliche

und soziale Miteinander

in unserer Stadt leisten,“ betonte

Jürgen Hohmann, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse

Bochum. „Mein Dank

gilt dem Fußballkreis und den

vielen hundert Ehrenamtlichen,

die am Gelingen des

SparkassenMasters 2018

beteiligt waren. Insbesondere

auch der DJK Wattenscheid,

die die Finalrunde hervorragend

ausgerichtet hat.“

www.sparkasse-bochum.de/

masters

24 | Stiepeler Bote | Februar 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

Tennisclub ehrt seinen rot-weißen Chronisten

Beim Neujahrsempfang des TC RWS steht Walter Kollek im Mittelpunkt

Er gehört zum Jahresbeginn

wie das Silvesterfeuerwerk

– der Neujahrsempfang des

Tennisclubs Rot-Weiß Stiepel.

Mitglieder, Freunde und

Gönner waren am 21. Januar

ins Clubheim eingeladen,

um traditionell auf das neue

Jahr anzustoßen und um einen

besonderen Rahmen zu

schaffen, in dem Mitglieder

für langjährige Vereinstreue

und besondere Tätigkeiten

geehrt werden.

Vorsitzender Ulrich Noetzlin

verwies in seiner Begrüßung

auch auf Sturmtief „Friederike“,

das auf der Anlage glücklicherweise

nur geringe Schäden

hinterlassen hatte. Ein

umgestürzter Baum versperrte

kurzzeitig die Zufahrt zur

Anlage, das Hindernis konnte

aber zügig dank tatkräftiger

Mithilfe der Platzwarte wieder

zur Seite geräumt werden.

Im Mittelpunkt der Ehrungen

stand an besagtem Sonntag

Walter Kollek, der sich als

Chronist des rot-weißen Vereinsgeschehens

einen Namen

gemacht hat. Eng mit

seinem Namen verbunden ist

das populäre Jahrbuch des

Tennisclubs, das aktuell in einer

Auflage von 1000 Exemplaren

gedruckt und jeweils

zum Start der Sommersaison

herausgegeben wird. Walter

Kollek, der auch von 1997 bis

Zum Gruppenbild versammelten sich die langjährigen Mitglieder des

Vereins auf der Terrasse vor dem Clubheim.

Foto: 3satz/Sure

2007 als Vorstandsmitglied

unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit

verantwortlich

war, hat 20 Jahre lang diese

beliebte Chronik erstellt und

seinen Verein damit auch medial

in den Blickpunkt gerückt.

Mit dem Jahrbuch 2017 hat

Kollek seine Arbeit an dem

Buch, das 80 Seiten umfasst,

eingestellt. „Er hat für uns ein

modernes Printmedium geschaffen,

das wegen seiner

Anzeigen auch unter wirtschaftlichen

Aspekten für uns

von großer Bedeutung ist“,

lobte Ulrich Noetzlin.

Auch wenn Kollek nun die

Chronistenarbeit in andere

Hände gibt, weil er beispielsweise

mehr Zeit in der

Boule-Gruppe des Clubs

verbringen möchte, bleibt

die Dokumentararbeit in den

Händen des Vereins. Zukünftig

werden sich neben dem für

die Anzeigenkunden zuständigen

Vorsitzenden auch Ulla

Potthoff und Horst Haetzold

um das Produkt kümmern.

Bei den Ehrungen für langjährige

Vereinstreue gehörten

Tennistrainer Ralf Behrendt

und seiner Familie die

Aufmerksamkeit. Sowohl

Behrendt selbst als auch seine

Ehefrau Andrea und die

Kinder Pia und Tim gehören

dem Verein seit 25 Jahren

an. Wobei Tochter Pia gerade

26 Jahre alt wurde und damit

dem Stiepeler Tennisclub im

Alter von einem Jahr beitrat.

Ulrich Noetzlin betonte bei

dieser Gelegenheit

den großen Wert von

Behrendts Arbeit, die

nicht nur eine wichtige

Konstante im

Verein ist, sondern

auch dafür gesorgt

hat, dass der TC

Rot-Weiß gegen den

rückläufigen Trend

seit Jahren stabile

Mitgliederzahlen vermelden

darf.

25 Jahre gehören

auch die Eheleute

Steek dem Club an.

Auf 40 Jahre Mitgliedschaft

bringt

es Christian Boehle

und Gisela und Ulrich Banarski

wurden für 50-jährige

Vereinsmitgliedschaft geehrt.

Bis dahin ist es übrigens für

den jungen Simon Boehle

noch ein weiter Weg. Am

Tag des Neujahrsempfangs

war Simon gerade einen Tag

Mitglied im TC Rot-Weiß und

steht damit exemplarisch für

die Zukunft des Vereins von

der Kemnader Straße.

Bevor es beim Empfang zum

gemütlichen Teil überging,

wies der 1. Vorsitzende auf

wichtige Termine für die erste

Jahreshälfte hin. Vormerken

sollten sich die Mitglieder den

15. März, an dem die Mitgliederversammlung

stattfinden

wird, sowie den 8. April:

an diesem Tag wird die Außensaison

eröffnet. Uli Kienel

Mit einem Buchgeschenk bedankte sich Ulrich Noetzlin (rechts)

beim Chronisten Walter Kollek. Links im Bild Kolleks Ehefrau Irene.

Foto: 3satz/Sure

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 25


FREIZEIT UND KULTUR

Die Fantastischen Vier kehren zum See zurück

Bereits 15.000 verkaufte Tickets für bisher bestätigte Gastspiele beim ZFR

Erst vor wenigen Wochen

sorgten die Veranstalter des

Zeltfestival Ruhr (ZfR) bei der

ersten offiziellen Pressekonferenz

in Bochum mit der Bestätigung

internationaler und

nationaler Showgrößen für

Begeisterung: Mit bislang 18

Acts – darunter a-ha, James

Blunt, Freundeskreis, Adel Tawil

und Atze Schröder – steht

bereits acht Monate vor Festivalstart

ein beachtlicher Teil

des Programms am See.

Und es geht noch weiter:

Gerade warfen Heri Reipöler

und Lukas Rüger – zwei der

ZfR-Initiatoren – zusammen

mit dem Geschäftsführer des

Festivalpartners Stadtwerke

Bochum, Frank Thiel, einen

Blick auf die Entwicklung des

diesjährigen Zeltfestival Ruhr.

Die Fantastischen Vier übernehmen

am 21. August das

Zepter im Sparkassenzelt

und besuchen das ZfR bereits

zum dritten Mal. Thomas D,

Smudo, Michi Beck und And.

Ypsilon gehören seit über

20 Jahren zur Elite der deutschen

Pop-Musik. Ihre Hits

„Sie ist weg“, „Tag am Meer“,

„Einfach sein“ und „MfG“ sind

Hymnen mehrerer Generationen

und zählen zu den Ohrwurmsongs

der deutschen

Musik-Ära. Dass die Jungs

auch im 29. Jahr ihrer Karriere

weder Biss noch Sendungsbewusstsein

verloren haben,

Aller guten Dinge sind drei: Die Fantastischen Vier kommen

mit „Captain Fantastic“ erneut in die weiße Zeltstadt am Kemnader

See.

Foto: Carsten Klick

zeigt eindrucksvoll das in den

Startlöchern stehende 10. Album

„Captain Fantastic“. Die

dazugehörige „Captain Fantastic

Tour“ verschlägt das bekannteste

deutsche Rap-Quartett

erneut in die weiße Zeltstadt.

Mitte August heisst es dann

wieder „MfG – mit freundlichen

Grüßen vom Kemnader

See!“

Neben den Fantas begrüsst

das ZfR am 21. August zudem

hochrangige Gäste aus

England im Stadtwerke-Zelt:

Orchestral Manoeuvres in the

Dark – kurz OMD! Die britische

Pop-Band gehört zu den

wichtigsten Vertretern des

Synthie-Pop sowie des New

Wave und steht zum zweiten

Mal auf der ZfR-Bühne. Nach

einer längeren musikalischen

Pause siedelt sich OMD mit

der neuesten Veröffentlichung

„The Punishment of Luxury“

aktuell wieder in den Top Ten

der deutschen Musik-Charts

an.

2018 scheint sich generell

zu einem besonderen Jahr

bei der Programmgestaltung

zu entwickeln. So stimmt der

aktuelle Ticket-Vorverkaufsstand

auch bei der mittlerweile

elften Zeltfestival-Ruhr-Ausgabe

zuversichtlich. Für das

Spätsommerfestival im Herzen

des Ruhrgebiets wurden

bis jetzt deutlich mehr als

15.000 Karten – u. a. für die

Gastspiele von Sebastian

Fitzek, Michael Mittermeier,

Supertramp’s Roger Hodgson,

Johannes Oerding, In

Extremo, LaBrassbanda,

Matthias Reim u.v.m – gelöst.

„Dass uns Künstler wie Roger

Hodgson oder LaBrassbanda

trotz mannigfaltiger Angebote

aus ganz Europa wieder besuchen,

ist ein Ritterschlag

für das ZfR-Publikum und

die fantastische Atmosphäre

in den Zelten“, reflektiert

Heri Reipöler. „Dass aber in

diesem Jahr auch noch seit

Jahren angefragte Superstars

wie a-ha und James Blunt

ihre Tourneen bis in den

Spätsommer verlängern, ist

ein Glücksfall für die Region

und die Fans

des ZfR.“

Ein weiteres wichtiges Thema

am Kemnader See: „Das

umweltbewusste Zeltfestival

Ruhr“. Dank der Unterstützung

der Stadtwerke Bochum

bedient sich das Zeltfestival

Ruhr nun seit Jahren eines

ressourcenschonenden Energie-Konzeptes.

Auch 2018

bleibt man dem umweltbewussten

Konzept treu. „Die

Stadtwerke werden die Veranstaltung

wie in den vergangenen

Jahren mit Ökostrom

aus 100 Prozent Wasserkraft

versorgen. So werden gute

Sounds und gutes Klima in

Einklang gebracht“, erklärt

Frank Thiel, Geschäftsführer

der Stadtwerke Bochum.

Weitere Infos unter www.zeltfestivalruhr.de

26 | Stiepeler Bote | Februar 2018


Hausapotheke kontrollieren

Der Expertentipp aus der Ruhrland-Apotheke in Stiepel

Wieder ist ein Jahr vergangen und

pünktlich zum Start ins neue Jahr

wird auch der ein oder andere gute

Vorsatz für die Zukunft gefasst. Aufhören

zu rauchen, Gewicht reduzieren,

mehr Sport treiben, mehr Zeit

mit Freunden und der Familie verbringen,

sich vielleicht mit jemandem

versöhnen, mit dem man sich zerstritten

hat?

Dabei sollte man aber nicht immer

nur an die großen Dinge denken.

Denn gerade die vermeintlich

kleineren Dinge werden gerne unterschätzt.

Wann haben Sie zum

Beispiel das letzte Mal Ihre Hausapotheke

aufgeräumt. Nicht selten

schlummert dort das ein oder andere

Relikt, das längst hätte entsorgt oder

ersetzt werden sollen. Entweder weil

es nicht mehr benötigt wird oder weil

es inzwischen verfallen ist. Besonderes

Augenmerk sollte man dabei auf

flüssige Arzneiformen werfen. Denn

während man Tabletten oder Kapseln

problemlos bis zum Ablaufdatum aufbewahren

kann, trifft dies bei Tropfen

oder Säften nur auf unangebrochene

Packungen zu. Sind sie dagegen

einmal geöffnet, können sie, sofern

nichts anderes angegeben ist, maximal

noch ein halbes Jahr verwendet

werden.

Deutlich kürzer nach Anbruch sind

dagegen die meisten Augentropfen

haltbar. Hier beträgt die Aufbrauchfrist

meist zwischen zwei und sechs

Wochen. Es ist daher anzuraten,

sich das Anbruchdatum (nicht das

Kaufdatum) auf den jeweiligen Packungen

zu notieren. So behalten

Sie leichter den Überblick und laufen

nicht Gefahr, verfallene oder abgelaufene

Medikamente anzuwenden.

Apropos verfallen: auch Pflaster,

Verbände oder Wundauflagen können

ein

Verfalldatum

tragen.

Dies

ist zwar

im Hausgebrauch

mitunter

nicht

Heiko Meyer aus der Ruhrland-Apotheke.

Foto: privat

ganz so

entscheidend:

solange die Packungen noch

versiegelt sind und die Haftflächen

noch kleben, spricht eigentlich nichts

gegen eine weitere Verwendung. Anders

verhält es sich dagegen immer

dort, wo Verbandkästen gesetzlich

vorgeschrieben sind: in Betrieben,

öffentlichen Einrichtungen und natürlich

auch im privaten Auto. Abgelaufene

Ware gilt hier formal als „nicht

vorhanden“. Sie sollte daher rechtzeitig

ersetzt werden.

Schwarzarbeit in der Seniorenbetreuung

Unwissenheit schützt nicht vor Geldbußen

PROMEDICA PLUS zeigt auf, welche

Konsequenzen unseriösen

Anbietern und ihren Auftraggebern

drohen

Deutschland wird immer älter. Geht

es nach den Statistikern, wird 2060

jede achte Person 80 Jahre oder

älter sein. Folglich steigt der Bedarf

an Betreuungsangeboten – insbesondere

in der häuslichen Pflege.

Vor diesem Hintergrund wittern

unseriöse Anbieter ihre Chance

und locken mit scheinbar attraktiven

Angeboten. Den Anteil der

Schwarzarbeit im Betreuungs- und

Pflegemarkt schätzt PROMEDICA

PLUS auf 85 Prozent. „Wir vermitteln

seit über zehn Jahren geschulte

Pflege- und Betreuungskräfte

aus Osteuropa in deutsche Haushalte

und wissen, welche Konsequenzen

unseriösen Anbietern und

ihren Auftraggebern drohen.“

Risiko Unfall

Erleidet eine Betreuungskraft während

der Ausübung ihrer Tätigkeit

einen Unfall, haftet der Auftraggeber.

Versicherungen verweigern

bei Schwarzarbeit regelmäßig den

Versicherungsschutz. Auf den Kunden

können so Schadensersatzforderungen

in unbestimmter Höhe

zukommen. Darüber hinaus drohen

Sanktionen durch das Finanzamt,

die Bundesagentur für Arbeit und

den Rentenversicherungsträger.

Angehörige Betreuungsbedürftiger

sollten sich daher die Vertragsunterlagen

stets aushändigen lassen und

diese in Ruhe prüfen. Oft hört man

im Umfeld der illegalen Schwarzarbeit

auch von Diebstählen oder

Betrug, die den zu betreuenden

Personen und deren Angehörigen

wiederfahren sind. Aufgrund der illegalen

Beschäftigung ist die Verfolgung

dieser Straftaten im Nachhinein

sehr schwierig und führt bei den

Ermittlungen meist ins Leere.

Transparente Leistungen

PROMEDICA PLUS verbürgt sich

offiziell für die Ehrlichkeit, Bezahlbarkeit

und Zuverlässigkeit ihrer

osteuropäischen Betreuungs- und

Pflegekräfte. Die von dem Unternehmen

vermittelten Betreuungsund

Pflegekräfte sind Beschäftige

eines Unternehmens der polnischen,

nach DIN ISO 9001 zertifizierten,

Promedica24 Gruppe, dem

europaweiten Marktführer für Betreuungsleistungen

von Senioren in

Privathaushalten. Sie zahlen Steuern,

leisten Sozialabgaben, sind

versichert und werden unter Berücksichtigung

des Mindestlohns

bezahlt. Ihr Einsatz in Deutschland

erfolgt im Rahmen der europäischen

Dienstleistungsfreiheit.

Er ist gesetzlich klar geregelt und

gewährt allen Beteiligten absolute

Rechtssicherheit. PROMEDICA

PLUS setzt sich für eine rechtmäßige,

fürsorgliche Rund-um-Betreuung

und Pflege von Senioren

in Privathaushalten ein und geht in

der Branche mit verantwortungsvollem

Beispiel voran.

Sprechen Sie uns an, wir sind gerne

für Sie da!

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 27


Sie hören schlecht? Der FGH Hörakustiker hilft

Dienstleistungspaket mit Beratung, Hörtest, Auswahl und Nachbetreuung

Sie hören schlecht? Sie benötigen

ein Hörsystem? Dann gehen Sie am

besten ohne lange zu zögern zum

FGH Hörakustiker, Ihrem Fachmann

für gutes Hören, hier wird Ihnen geholfen.

Denn mit dem Kauf des „Produkts

Hörgerät“ allein ist es nicht

getan. Was Sie für ein optimales

Hör-Ergebnis brauchen, ist ein komplexes

Dienstleistungspaket: Beratung,

Hörtest, Auswahl des für Ihre

individuelle Hörsituation passenden

Geräts, Anpassung und Optimierung

und sechs Jahre Nachbetreuung.

Das alles leistet Ihr FGH Hörakustiker.

Am Anfang war das Wort... und

der Hörtest

„Wir beginnen in der Regel mit einem

ausführlichen Hörprofil-Gespräch

und einem Hörtest“, erklärt Burkhard

Stropahl, Hörgeräteakustiker-Meister

und Geschäftsführer der Fördergemeinschaft

Gutes Hören, die ersten

Schritte einer Hörgeräteversorgung.

„Es ist uns wichtig, den persönlichen

Hintergrund des Kunden kennenzulernen.

Muss er beruflich viel telefonieren?

Liebt er Theater- und Opernbesuche?

Ist er Outdoor-Sportler? All

diese Informationen sind unerlässlich

für die Auswahl

passender Hörlösungen.“

Die genauen Kenndaten

des Gehörs

ermittelt der FGH

Hörakustiker im

Hörtest und erfasst

sie in einem

Ton- und Sprachaudiogramm

(„Hörkurve“). Die

Hörtest-Ergebnisse

und die im Gespräch

ermittelten

individuellen Bedürfnisse bilden das

Profil für die Auswahl und Einstellung

der Hörgeräte.

Überblick im Angebots-Dschungel:

Auswahl passender Hörsysteme

Der FGH Hörakustiker hat den Überblick:

Er wählt aus der Vielfalt an verschiedenen

Herstellern und Bauformen

die für den Kunden passenden

Hörsysteme aus. Auch die Wünsche

des Kunden hinsichtlich Optik,

Klangfarbe, Komfort, Konfigurationsmöglichkeiten

und zusätzlicher technischer

Features wie etwa Bluetooth

werden dabei berücksichtigt.

Gutes Hören funktioniert nur mit einem umfassenden Dienstleistungspaket.

Text und Foto: FGH

Handwerk meets High-Tech

Die ausgewählte Hörtechnik wird

individuell an das Ohr des Kunden

angepasst. Das erfordert handwerkliches

Geschick und Software-Wissen.

Um das Ohrpassstück, die sogenannte

Otoplastik, herzustellen,

nimmt der Hörakustiker einen Abdruck

vom Gehörgang. Im Labor wird

daraus in Präzisionsarbeit die Otoplastik

gefräst. Die Feineinstellung

des digitalen Hörsystems wird mit

sehr viel Einfühlungsvermögen und

mit Unterstützung durch spezielle

Software-Programme vorgenommen

und in der Regel vor Ort im Dolby

Surround Klangstudio überprüft.

Die nächste Ausgabe

des Stiepeler Boten

erscheint am

2. März.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

21. Februar.

28 | Stiepeler Bote | Februar 2018


Nachbetreuung ist Pflicht – und

Selbstverständlichkeit!

Mit im Service enthalten ist eine

umfassende Nachbetreuung. In regelmäßigen

Abständen prüft der

Hörakustiker die Einstellungen der

Hörgeräte. Die anfänglichen Grundeinstellungen

können mit der Zeit immer

weiter optimiert werden, da sich

das Gehör an das neue Hörspektrum

gewöhnt. „Zu den Serviceleistungen

gehören außerdem die Reinigung

des Hörsystems, Batterie- und

Schallschlauchwechsel, Reparaturen

und Einbau von Ersatzteilen und,

wenn notwendig, auch die Ausgabe

von Leihgeräten zur Überbrückung

von Reparaturzeiten“, ergänzt Stropahl

– und fügt hinzu: „Fragen rund

ums Hören und die Hörgeräteanpassung

beantworten wir natürlich auch

jederzeit. Das gehört selbstverständlich

dazu!“

Hörgeräte-Rundum-Service gesucht?

Nur der Mix aus kompetenter und individueller

Beratung, handwerklicher

Fertigkeit, technischem Knowhow

und langfristiger Nachbetreuung

führt zum optimalen Hör-Ergebnis.

Diesen umfassen Service gibt es bei

jedem der bundesweit etwa 1.500

Partnerakustiker der Fördergemeinschaft

Gutes Hören. Sie sind zu erkennen

am gemeinsamen Zeichen,

dem Ohrbogen mit dem Punkt.

Einen FGH Hörakustiker in der

Nähe findet man im Internet unter

www.fgh-info.de und unter der

kostenlosen Hotline

0800-360 9 360.

Zu viel Sitzen gefährlicher als Rauchen

Wissenschaftler warnen vor gesundheitlichen Folgen von Bewegungsmangel

In der modernen Berufswelt

gehören sitzende Tätigkeiten

zum Alltag: Vom

Auto in den Bürostuhl, vom

Bürostuhl ins Auto. Bei der

Arbeit ist das Sitzen nicht

grundsätzlich verkehrt, wie

die Wissenschaft weiß:

Denn im Sitzen ist der

Mensch geistig leistungsfähiger.

Diese Körperhaltung

beansprucht weniger

Energie und schafft so

mehr Kapazität – und auch

Aufmerksamkeit – für die

Tätigkeit des Geistes.

Allerdings ist zu viel sitzen

ungesund. Mediziner der

Mayo Clinic der Arizona

State University haben erforscht,

dass bereits zwei

Stunden Sitzen am Stück

gesundheitliche Probleme

fördern: in Form von

Herzerkrankungen, Diabetes,

Krebs, Rücken- und

Haltungsbeschwerden,

orthopädischen Einschränkungen

sowie nicht zuletzt

des sogenannten metabolischen

Syndroms, jener

unheilvollen Kombination

von Risikofaktoren wie Bluthochdruck,

erhöhten Blutzucker-

und Blutfettwerten

sowie einem zu großen

Bauchfettanteil.

Eine australische Studie

kommt sogar zu dem

Schluss, dass Sitzen gefährlicher

als Rauchen sei:

Danach büßt ein 25-Jähriger

pro Stunde Fernsehen

knapp 22 Minuten seiner

Lebenszeit ein. Im Vergleich

damit wäre demnach

das Rauchen einer

Zigarette mit einem Verlust

von nur 11 Minuten

Lebenszeit dem Sitzen

noch vorzuziehen. Ob die

Auswirkungen von zu viel

Sitzen tatsächlich derart

gravierend sind, wird zurzeit

noch weiter erforscht.

Unumstritten unter Medizinern

ist allerdings, dass

bei zu langem Sitzen das

Herz-Kreislaufsystem, der

Stoffwechsel und auch

der Kalorienverbrauch

auf „Sparflamme“ laufen.

Das führt dazu, dass mit

zunehmender Sitzzeit die

Gefahr wächst, sich eine

ernsthafte Herz-Kreislaufund/oder

Stoffwechselerkrankung

zuzuziehen. Die

weiteren negativen Auswirkungen

von Bewegungsmangel

auf die Muskulatur,

die Gefäße und den gesamten

Haltungsapparat

sind hinlänglich bekannt.

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 29


TERMINE

Mit Volldampf in den Schnee!

Termine

Am Samstag, den 24. Februar

fährt ein historischer

Dampfzug über Bochum

nach Winterberg! Die Abfahrt

am Hauptbahnhof ist für 9:20

Uhr vorgesehen, die Rückankunft

wird gegen 20:50 Uhr

sein. Über Witten, Wetter und

Schwerte geht die Fahrt dann

weiter Richtung Sauerland.

Im urigen Nostalgiezug laufen

historische Waggons der

20er bis 50er Jahre des letzten

Jahrhunderts. Gemütlich

geheizt sind diese trotz ihres

Alters, man reist auf Polsteroder

erstaunlich bequemen

Holzsitzbänken. Unterwegs

sorgt der gemütliche Bistrowagen

fürs leibliche Wohl.

Am offenen Fenster kann

man die frische Winterluft

schnuppern und sich die

Dampfschwaden der arbeitenden

Dampflokomotive um

die Nase wehen lassen.

Die Fahrpreise für Erwachsene

von 79 Euro (3. Klasse) bis

99 Euro (1. Klasse). Fahrkartenbestellungen

und Platzreservierungen

sind möglich

unter: 02041-34 84 668 oder

www.nostalgiezugreisen.de

Februar

Ende der

Schonzeit

Der Hamburger Fotograf

Horst Dieter Zinn erstellte

1987 während des Widerstandes

gegen die Stilllegung der

Henrichshütte die Reportage

„Eine Heimat geht bankrott“.

30 Jahre später ist er erneut

unterwegs in Hattingen. Seine

Bilder eröffnen einen neuen

Blick, denn die Perspektive

des Autors hat sich ebenso

gewandelt wie sein Motiv.

Sonderaustellung in der

Henrichshütte in Hatingen,

Werksstr. 31-33, verlängert

bis zum 2. April. Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag und

an Feiertagen 10 -18 Uhr.

Sa, 27. Januar

Single Malt - Double Fun – Musikalischen

Zeitreise in die

70er Jahre. Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 20 Uhr.

So, 28. Januar

Konzert des Chores „Chag Samenach“

der jüdischen Gemeinde

Recklinghausen. Das

facettenreiche Repertoire des

Chores umfasst geistliche Musik,

hebräische und jüdische

Volkslieder, internationale Folklore

und Werke aus Klassik,

Operette und Filmmusik. Emmauskirche,

16 Uhr.

Hallo Kinder! Der Theaternachmittag

für Kinder zum Zuschauen,

Staunen und Mitmachen.

Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 16 Uhr.

Mi, 31. Januar

Spanisch für Anfänger im

Lutherhaus: 11 - 12 Uhr

Do, 1. Februar

Malkurs Lutherhaus:

19 Uhr

Sa, 3. Februar

Drinkin‘ Ovations & Special

Guests. Begeisternder live

Rock. Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 20 Uhr.

Mi, 7. Februar

Spanisch für Anfänger im

Lutherhaus: 11 - 12 Uhr

Frauenabendkreis Emmauskirche:

„Altweiberwohnen“,

Wohngeschichten von Seniorinnen.

19.30 Uhr

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Pfarrer und die Mathematik“,

15 Uhr.

Sa, 10. Februar

let go – Eine theatrale Performance

zum antiken Mythos um

Eurydike und Orpheus. Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 19.30 Uhr.

Oveneys Berggeister – Die Erlebnisführung

zum Thema

„Berg- und Landbau in Stiepel“.

15 Uhr. Anmeldung unter:

Haus Oveney: Tel. 0234/ 799

888 oder info@haus-oveney.

com

Theaterverein Preziosa 1889.

Karneval - große Prunksitzung

Die legendäre Prunksitzung

mit tollem Programm! Saalbau

Haus Spitz, Kemnader Str.

138, 20 Uhr.

So, 11. Februar

Konzertreihe Marienlob: Capella

Palestrina – Leitung:

Andreas Pieper mit Nikola

Holzbach (Violine). Klosterund

Wallfahrtskirche, Am Varenholt

9, 15 Uhr.

Mi, 14. Februar

Spanisch für Anfänger im

Lutherhaus: 11 - 12 Uhr

Frauenhilfe Lutherhaus:

15 Uhr

Do, 15. Februar

Malkurs Lutherhaus:

19 Uhr

Fr, 16. Februar

„Und Selbst …– Feinherbe und

honigsüße Geschichten“

Buchpräsentation von Jule

Vollmer im Haus Oveney

Oveneystraße 65, 19 Uhr.

Sa, 17. Februar

Gut gegen Nordwind – Eine

Action-Lesung im Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistr. 21,

20 Uhr.

Herbert Knebels –Affentheater:

Rocken bis qualmt! Herbert

Knebel ist eine fiktive Figur

des Kabarettisten und Komikers

Uwe Lyko. Mit Ernst

Pichel (Martin „Alfi“ Breuer,

Bass), Ozzy Ostermann

(Georg Göbel, Gitarre) und

dem „Trainer“ (Detlef Hinze,

Schlagzeug) wirkt er musikalisch

unter dem Namen „Herbert

Knebels Affentheater“ zusammen.

Sie lassen es „Rocken

bis qualmt“. Henrichshütte

Hattingen, Werksstraße

31-33, 20 Uhr

So, 18. Februar

„Der Orpheus von Amsterdam“

und „Hamburgischer Organistenmacher“

– Amsterdam war

und ist eine Stadt des Im- und

Exports. Auch musikalisch!

Weltliche und geistliche Werke

im Konzert in der Dorfkirche

Stiepel. 17 Uhr.

Konzert „Ensemble Concertio“

– Stücke aus Barock und früher

Klassik. Emmauskirche,

17 Uhr. Eintritt frei

Mi, 21. Februar

Frauen in Surinam – Weltgebetstagsvorbereitung

in

der Emmauskirche: Pfarrerin

Schmidt-Solty. 15 Uhr.

Spanisch für Anfänger im

Lutherhaus: 11 - 12 Uhr

Diakoniekreis Lutherhaus:

17 Uhr

tango e vino – Tango, Wein

und der Schritt des Monats.

Der monatliche Tangoabend

im Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 19 Uhr.

Do, 22. Februar

Öffentliche Führung durch die

Ausstellung „Hundert und sieben

Sachen. Bochumer Geschichte

in Objekten und Archivalien“

des Bochumer Zentrums

für Stadtgeschichte, Wittener

Straße 47, 18 Uhr.

ImproDing – Die ImproSession

im Thealozzi. Die offene

Impro-Bühne für alle spielund

zuschaufreudigen Freunde

des Improvisationstheaters.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 19.30 Uhr.

Fr, 23. Februar

The All American Arztroman –

Eine Komödie von Christoph

Tiemann. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 20 Uhr.

30 | Stiepeler Bote | Februar 2018


TERMINE

Tender Napalm von von Philip Ridley

13.02.2018, 19:30 Uhr // 14.02.2018, 19:30 Uhr

Die Zofen von Jean Genet

03.02.2018, 19:30 Uhr // 04.02.2018, 18:00 Uhr

Tschick von Wolfgang Herrndorf

10.02.2018, 19:30 Uhr // 11.02.2018, 18:00 Uhr

Caligula von Albert Camus

24.02.2018, 19:30 Uhr // 25.02.2018, 18:00 Uhr

Woyzeck von Georg Büchner

17.02.2018, 19:30 Uhr // 18.02.2018, 18:00 Uhr

Sommerfest von Frank Goosen. 06.02.2018, 19:30 Uhr //

07.02.2018, 19:30 Uhr

Die Schöne und das Biest

von Lucy Kirkwood und Katie Mitchell

21.02.2018, 19:30 Uhr // 22.02.2018, 19:30 Uhr

Termine

Lesung mit Musik. Der Bochumer

Krimiautor Peter Reidegeld

liest aus seinem Kriminalroman

„Ruhr-Blues“. Leseinsel,

Brenscheder Str. 60a, 19 Uhr.

0234/53048072. Unkostenbeitrag:

5 Euro.

Sa, 24. Februar

The All American Arztroman –

Eine Komödie von Christoph

Tiemann. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 20 Uhr.

So, 25. Februar

Kinderflohmarkt im Gemeindehaus

der Emmauskirche, Karl

Friedrich-Str.65a, 12 -16 Uhr.

Hallo Kinder! Der Theaternachmittag

für Kinder zum Zuschauen,

Staunen und Mitmachen.

Thema diesmal: In der

Welt der Bücher. Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistraße 21,

16 Uhr.

Lesereihe: Bücher, Die die

Welt verändern – Mechthild

Grossman liest „Ein Kräcker

unterm Kanapee“ von Alan

Bennett. Schauspielhaus Bochum,

19.30 Uhr.

Di, 27. Februar

Auditorium Kloster Stiepel: Vortrag

zum Thema „Über die Kirche

in Frankreich“ von Msgr.

Vincent Dollmann, 27. Februar,

um 20 Uhr im Kloster, Am Varenholt

9.

Mi, 28. Februar

Erzählcafe Lutherhaus:

15 Uhr

Frauenhilfe Dorfkirche:

15 Uhr

Ödemiyoruz – Wird nicht bezahlt.

Eine Komödie von Dario

Fo in türkischer Sprache. Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 19 Uhr.

Do, 1. März

Malkurs Lutherhaus:

19 Uhr

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

2. März.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns bis zum

21. Februar

per E-Mail schicken:

termine@3satz-bochum.de

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 31


GOTTESDIENSTE

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr

Gemeindemesse an Werktagen Mo. bis Sa. 18.30 Uhr

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 4. Februar, 10 Uhr:

Pfarrer Loer, Gottesdienst mit Abendmahl

Sonntag, 11. Februar, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty, Gottesdienst

Sonntag, 18. Februar, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty, Gottesdienst

Sonntag, 25. Februar, 11 Uhr:

Pfarrer Loer, Familiengottesdienst mit der Kindertageseinrichtung

Emmaus

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 28. Januar, 10 Uhr, Dorfkirche: Gottesdienst „Reicher als

Salomo – auch ein König kann Liebe nicht kaufen“, anlässlich der

Ökumenischen Bibelabende, Jürgen Stasing

Sonntag, 4. Februar, Lutherhaus:

10 Uhr: Vorstellungs-Gottesdienst der KonfirmandInnen

(Haar-Bezirk) zum Thema „Freundschaft“ mit Abendmahl, KU-

Team und Konfis und Christine Kükenshöner

11:15 Uhr: Kindergottesdienst KiGo-Team

Sonntag, 11. Februar, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst zum Thema „Berauscht euch an der Liebe“ zum Abschluss

der Ökumenischen Bibelabende, mit Abendmahl

Sonntag, 18. Februar, Lutherhaus:

10 Uhr: Gottesdienst

11:15 Uhr: Kindergottesdienst KiGo-Team

Sonntag, 25. Februar, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst

Sonntag, 2. März, 15 Uhr, Lutherhaus:

Weltgebetstag-Gottesdienst Frauenhilfe

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Gottesdienste im Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrer Loer

Sonntag, 11. Februar, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrerin Dr. Strathmann-von

Soosten, Posaunenchor

Sonntag,18. Februar, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin

Sonntag, 25. Februar, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrer

Für Kinder:

Wuselgottesdienst am Sonntag, 25. Februar, 11.30 Uhr

in der Melanchthonkirche, Königsallee 46

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Impressum

Herausgeber

3satz Verlag und

Medienservice GmbH

Alte Hattinger Straße 29

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz

Michael Zeh (verantwortlich),

Vicki Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken

Titelfoto: Werner Sure

Anzeigen

Sven Both

Tel. 0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Iris Rosendahl

iris.rosendahl@3satz-bochum.de

Reinhard Jakobi

reinhard.jakobi@3satz-bochum.de

Anke Weigang

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Der nächste

erscheint am 2. März.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

21. Februar.

Druck

Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Kostenlose Verteilung an

Privathaushalte und Gewerbetreibende.

Zustellung in Stiepel,

Sundern sowie Teilen von Weitmar-Mark

und Wiemelhausen.

Für unaufgefordert eingesandte

Anzeigen, Texte und Fotos keine

Gewähr! Redaktionelle Beiträge,

Grafiken und Konzeption sind

Eigentum der 3satz Verlag &

Medienservice GmbH. Abdruck,

Vervielfältigung und Weiterverwendung,

auch auszugsweise,

bedürfen der schriftlichen Zustimmung

der 3satz GmbH.

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

Donnerstag, 08. Februar, 9 Uhr:

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Gottesdienst: mittwochs um 19.30 Uhr und sonntags um 9.30 Uhr

Chorprobe: montags um 19.30 Uhr

32 | Stiepeler Bote | Februar 2018


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 – 11 Uhr // Do: 14 – 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Regelmäßige Termine

Lutherhaus: Yoga 9.00 - 10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15 - 12.45 Uhr

TERMINE

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre) 1 8 Uhr,

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker) 19 – 21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats

18.30 – 20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 – 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12 bis 15 Jährige 17 – 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30 – 21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20 - 21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 19 - 20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“: Probe von 17 bis 19 Uhr im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, Obernbaakstr. 25 (am Radom).

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel: Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199, 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16 - 18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19:30 bis 21:45 Uhr

freitags

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr.

Februar 2018 | Stiepeler Bote | 33


100% VFL BOCHUM

Mehr Ruhe und noch mehr Punkte

Der VfL Bochum sucht nach einem Rezept für eine erfolgreiche Rückserie

Vor einem spannenden Restrundenverlauf

steht der VfL

Bochum, der nach einigen

einigen unruhigen Wochen

vor dem Jahreswechsel

nun hofft, möglichst störungsfrei

durch den zweiten

Teil der Spielzeit 2017/18 zu

kommen. Der VfL setzte als

Tabellenzwölfter die Saison

fort, mit nur vier Punkten

Abstand zum Abstiegsrelegationsplatz

und zehn

Punkten Distanz zur Aufstiegsrelegation.

Gemessen

an den von Sportlicher Leitung

und Mannschaft selbst

festgelegten Ansprüchen

ein Zwischenzeugnis, mit

dem sich der Traditionsclub

keinesfalls zufrieden geben

möchte.

Die Situation sei nach wie

vor nicht ungefährlich, räumt

auch Kapitän Stefano Celozzi

ein. Deshalb wünsche er

sich ein wenig mehr Ruhe im

Umfeld, um zusammen mit

seinem Team noch so viele

Punkte wie möglich einsammeln

zu können. Zur Ruhe

könne auch die Mannschaft

selbst beitragen, indem sie ihren

Anhängern erfolgreichen

Fußball anbietet. Da liegt Celozzi

mit Jens Rasiejewski auf

einer Wellenlänge. Der Cheftrainer

möchte mit seinem

Kader wieder sicheren Boden

unter die Füße bekommen

und setzt darauf, dass bei

Stefano Celozzi führt den VfL Bochum weiter

als Mannschaftskapitän aufs Spielfeld.

Foto: Lukas Jensen

gleicher Abwehrleistung wie

in der Hinrunde nun jedoch

deutlich mehr Tore erzielt werden.

Es wäre das einfach klingende

Rezept, um die Spielzeit

noch mit einem zufrieden

stellenden Ergebnis beenden

zu können.

Was es rund um den VfL

Bochum mit Focus auf den

zweiten Teil der

Saison 2017/18

zu berichten

gibt, erfahren

VfL-Anhänger

beim Blick in die

6. Ausgabe des

Magazins „100

% VfL Bochum“.

Das Produkt aus

dem Ehrenfelder

3satz Verlag

ist soeben

erschienen und

bietet wieder

Interviews, Reportagen,

Hintergründiges

und schaut auch

über die Seitenlinie

hinaus auf

das Geschehen

rund um den

Zweitligisten.

Zum Inhalt gehören

unter

anderem ausführliche

Gespräche

mit Aufsichtsratschef

Hans-Peter Villis,

Cheftrainer Jens Rasiejewski

und Kapitän Stefano

Celozzi. Personalgeschichten

befassen sich mit dem australischen

WM-Fahrer Robbie

Kruse, der neuen Rolle von

Kevin Stöger, mit der Hoffenheimer

Leihgabe Philipp Ochs

sowie der talentierten Nachwuchskraft

Ulrich Bapoh.

Über die Seitenlinie hinaus

geschaut wird bei den Geschichten

über den Sicherheitschef

im Ruhestand,

Ulrich Grzella, über die Stadionverwalter

Ramon Mercado

und Marcus Sewenic, über

die eSports-Aktivitäten des

Vereins sowie über den Chronisten

und Fan Rainer Salzmann.

Auf der wohl einzigen

Schnittmenge zwischen Kultur

und Sport, dem „Kunstrasen“,

berichten wir über die

Bochumer Schauspielerin

Annina Hellenthal und ihre

VfL-Erlebnisse sowie über die

launige Schauspielhaus-Talkshow

„Stroop schießt Tore“.

Und wer sich an die guten

Zeiten des VfL Bochum erinnern

möchte, darf dies mit

dem ehemaligen Torhüter Ralf

„Katze“ Zumdick tun, der noch

einmal auf das bald 30 Jahre

zurückliegende DFB-Pokalfinale

gegen Eintracht Frankfurt

schaut. Das Magazin –

wie immer kostenlos – ist u.a.

erhältlich beim 3satz Verlag

an der Alten Hattinger Straße

29. Uli Kienel

34 | Stiepeler Bote | Februar 2018


Februar 2018 | Stiepeler Bote | 35

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