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Campus Vorschau Frühjahr 2018

Das neue Buchprogramm von Campus im Frühjahr 2018.

campus Geschichte

campus Geschichte Geschichte und Geschlechter Herausgegeben von Claudia Opitz-Belakhal, Sylvia Paletschek, Angelika Schaser und Beate Wagner-Hasel Disability History Herausgegeben von Gabriele Lingelbach, Elsbeth Bösl und Maren Möhring Was zeichnete eine professionelle bildende Künstlerin um 1900 aus? Käthe Kollwitz gehörte zu den wenigen Frauen, die schon von ihren Zeitgenossen als Künstlerin anerkannt wurden. Auch die aus Russland stammende Elena Luksch- Makowskaja verfolgte zielstrebig ihre künstlerische Karriere. Maria Derenda untersucht anhand zahlreicher Briefe, Tagebücher und autobiografischer Notizen die Vorstellungen von Arbeit und Beruf bei Kollwitz und Luksch- Makowskaja. Der Vergleich der beiden Künstlerinnen zeigt nicht nur deren unterschiedliches Berufsideal, sondern auch die Strategien, die beide nutzten, um sich innerhalb des männlich dominierten Kunstbetriebes zu etablieren. Maria Derenda promovierte an der Universität Hamburg. Der Straßburger Jurist Eugen Wilhelm (1866 – 1951) war ein wichtiger Protagonist der ersten deutschen Homosexuellenbewegung, an deren Bestrebungen er sich – oft unter dem Pseudonym Numa Praetorius – beteiligte. Sein Tagebuch gewährt einen umfassenden Einblick in die Selbstwahrnehmung und subkulturelle Lebenswelt eines gleichgeschlechtlich begehrenden Mannes und frankophilen Elsässers im deutschen Kaiserreich um 1900. Anhand des hier erstmals ausgewerteten Selbstzeugnisses legt die Studie die erste systematische Untersuchung von Wilhelms Leben und Wirken vor. Kevin Dubout ist freier Historiker und Mitarbeiter an der Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e. V. (Berlin). Infolge der wachsenden Zahl blinder und sehbehinderter Menschen ist der Verlust des Gesichtssinns heute von großer medizinischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Dieser interdisziplinär angelegte Band erweitert die aktuelle Debatte um eine historische Tiefendimension: Gefragt wird unter anderem danach, welche Vorstellungen über Menschen mit Sehbehinderungen in früheren Gesellschaften existierten und wie sich die Lebenslagen der Betroffenen und die Behandlungsmethoden von Blindheitserkrankungen wandelten. Alexa Klettner ist Professorin für Experimentelle Retinologie in der Augenklinik des Universitätsklinikums Kiel. Gabriele Lingelbach ist Professorin für die Geschichte der Neuzeit an der Universität Kiel. Maria Derenda Kunst als Beruf Käthe Kollwitz und Elena Luksch-Makowskaja Geschichte und Geschlechter, Band 69 Ca. 540 Seiten, kartoniert, 14 x 21,3 cm D 49,– €, A 50,40 €, CH 59,80 Fr.* Warengruppe: 559 ISBN 978-3-593-50830-6 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 9. Mai 2018 Kevin Dubout Der Richter und sein Tagebuch Eugen Wilhelm als Elsässer und homosexueller Aktivist im deutschen Kaiserreich Geschichte und Geschlechter, Band 70 Ca. 540 Seiten, kartoniert, 14 x 21,3 cm D 49,– €, A 50,40 €, CH 59,80 Fr.* Warengruppe: 556 ISBN 978-3-593-50866-5 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 9. Mai 2018 Alexa Klettner, Gabriele Lingelbach (Hg.) Blindheit in der Gesellschaft Historischer Wandel und interdisziplinäre Zugänge Disability History, Band 6 Ca. 200 Seiten, kartoniert, 14 x 21,3 cm D 34,95 €, A 36,– €, CH 42,60 Fr.* Warengruppe: 557 ISBN 978-3-593-50818-4 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 15. Februar 2018

campus Sozialwissenschaften 60 61 Exklusivität durch Offenheit Auf den internationalen Finanzmärkten hat sich eine neue globale Klasse gebildet. Dieses Buch zeigt am Beispiel der Finanzzentren Frankfurt am Main und Sydney, wie in der Finanzklasse gemeinsame Formen ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals entstehen. Typisch für den Habitus dieser Finanzklasse ist neben den üblichen Statussymbolen ein demonstrativer Gestus von kultureller Offenheit, Diversität, Weltläufigkeit und Toleranz, in dem sich eine kosmopolitische Selbstdarstellung mit ökonomischen Interessen verbindet. Ein neuer Modus sozialer Grenzziehung wird sichtbar, der paradox erscheint: Exklusivität durch Einschluss, Abschottung durch Öffnung. Welches Handeln liegt den globalen Finanzmärkten zugrunde? Tiefe Einblicke in eine neue soziale Klasse Sighard Neckel, Lukas Hofstätter, Marco Hohmann Die globale Finanzklasse Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney Ca. 320 Seiten, kartoniert, 15,2 x 22,8 cm D 29,95 € A 30,80 € CH 36,80 Fr.* Sighard Neckel ist Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg. Lukas Hofstätter, Soziologe, hat in Frankfurt am Main und Sydney zur globalen Klassenbildung promoviert. Marco Hohmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Soziologie der Universität Hamburg. Warengruppe: 727 ISBN 978-3-593-50900-6 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 9. Mai 2018

Campus Vorschau Herbst 2018
Campus Wissenschaft Frühjahr 2018
Scheidegger & Spiess Vorschau Frühjahr 2018
Verlag Herder, Freiburg: Vorschau Frühjahr 2010: Taschenbuch
Park Books Vorschau Frühjahr 2018
Vorschau Frühjahr 2014 - Stroemfeld
Neuerscheinungen Frühjahr 2008
Campus Highlights Frühjahr 2018
Vorschau Frühjahr 2013 - indiebook
Vorschau Frühjahr 2011 - Die Silberschnur
Vorschau Frühjahr 2014 - büro indiebook
Neuerscheinungen Frühjahr 2012 Psychologie Pädagogik
Download des Campus Sammel-Prospekts - Jürgen W. Goldfuß
Frühjahr 2013 Vorschau - Schöffling & Co.
Vorschau Frühjahr 2018
Vorschau Frühjahr 2014 - büro indiebook
Frühjahr 2011 Vorschau - Schöffling & Co.
Vorschau Frühjahr 2011 - boersenblatt.net
Frühjahr 2012 Assoziation A