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E_1928_Zeitung_Nr.104

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14 REVUE AUTOMOBILE -

14 REVUE AUTOMOBILE - AUTOMOBIL-REVUE 1928 - N°104 cnfflarQQ Les accidents d'autos en Amärique. reculent dans 23 grandes villes sur 25. Les efforts faits dans les Etats-Unis pour reduire le nombre des accidents continuent ä porter leurs fruits. Le Gomite de circulation de la Chambre Automobile de Gommeroe constate que 23 villes de plus de 100,000 habitants ont eu moins d'accid-ents en septembre 1928 qu'en septembre de l'anne"e precedente, tandis que deux villes seulement, Cleveland et Boston, voient leur courbe augmenter. Dans les 23 villes sus-nommees le score de septembre et de 612 alors que l'annee derniere il 6tait de 645 et en aoüt dernier de 638. • Voilä une reponse assez pertinente ä la fameuse allegation que nous avions trouvee dans un Journal romand et d'apres laquelle l'automobile avait tue plus de monde que la guerre — en ce qui concerne les Ame"ricains! La comparaison etait ä tel point grotesque que nous l'avons reprodtiite Sans autre commentaire qu'un titre mis entre guillemets et muni d'un point d'exclamation et qui disait: «Vautomobile plus meutriere que la guerre!» Qu'ont fait nos bons oonfreres? ils ont reproduit l'information, avec notre titre, mais en en.\suppriman.t et le point d'exclamation et les guillemets. AinsJ delestee de son ironie, la coupure accusatrice a fait gaillardement son tour de presse suisse. Devant cette mentalite nous avons quelque peine ä espe"rer que irinformation cidessus qui indique la decroissance des accidenis, trouvera aupres d'eux la meine faveur empressee. -d. L'auto conquiert le monde. Le Brasil progresse. Mals il a encore beaucoup a faire. L'Automobile Club du Bresil denombrait rgcemment dans le pays 170.000 automobilistes. Ils sont dejä assez nombreux par rapport aux 10.000 d'apres-guerre. Mais ils ne sont qu'un maigre contingent de touristes, si l'on pense aux 38 millions de Bresiliens qui ne jjratiquent pas encore rautomobile. Et pourscause. Le'Bresil n'avait pas de routes. II y a dix ans, en dehors des voies asphaltees des villes de Rio-de Janeiro et de Sao-Paulo, il ne possedait >que des. routes primitives soi-disant carrossables. Ce fut l'actuel President de la Republique, M. Washington Luis, alors pr6- sident de Sao-Paulo, qui a donne, dans le grand Etat cafeier, le premier elan ä la construction des routes automobiles. Aujourd'hui, son initiative a deelanche "un mouvement decisif dans tout le pays. H s'agit d'une vraie campagne nationale des routes. Le reseau atteignait ä la fin de 1927 environ 54,000 kilometres de bonnes routes, dont une Partie encore modeste est amenagee specialement pour les automobiles de tourisme. Aussi, la statistique des automobiles passait de 40,000 en 1923 ä 102,000 en 1926 et depassait 170,000 ä la fin de l'annee derniere. L'annde en cours, apres la recente ouverture des deux magnifiques routes de penetration: Rio de Janeiro ä la capitale de Sao Paulo et de Rio ä Minas Garaes en passant par l'incomparable ville de Petropolis, la Nice du Bresil, rautomobilisme va prendre un autre essor dont on ne peut prevoir pour l'instant la portee economique et touristique. Et Ton parle dejä de la route internatio- nale qui, venänt de New-York, reliera un jour 1'Amazone au Plata ä travers le Bresil. Le carhet de douane adopte tout ä l'heure par le gouvernement, gräce ä la tenacite de l'Automobile-Club du Bresil et ä celle du secretaire general de 1'A.I.A.C.R., le colonel Peron, sera la Premiere borne de cette formidable voie continentale. Dans quelques annees, l'industrie de l'automobile au Bresil deviendra fatalement nationale, sitöt mis ä pied d'oeuvre le charbon mineral ou le coke de palmier babassu qui resoudra le Probleme pressant de la siderurgie bresilienne. Ce jour-lä, on comptera les automobiles comme l'on compte auiourd'hui les sacs de cafe: par millions. Dejä, .deux grandes marques italiennes et deux autres americaines s'installent au Bresil d'abord pour monter et finir leurs voitures. Ajoutons que le President de la Republique br£silienne a inaugure, le 29 septembre dernier, la route qui doit relier l'Etat de Rio de Janeiro ä l'Etat de Sao Paulo. D'autre part, on vient de commencer la construction d'une grande voie, qui reliera Sao Paulo ä Curytiba, capitale de l'Etat de Parana. caid. Fleries hivernales Der Schriftsteller Günther Erdmann besuchte im Herbst das Berner Oberland. Die Stimmung, die ihn beim Durchwandern der geschlossenen Kurorte beschleicht — es ist die grosse Atempause zwischen Sommer- und Wintersaison — findet in einem feinempfundenen Artikel, der seinerzeit in der kölnischen Presse erschien, ihren Niederschlag. Uns Schweizer wird die Schilderung der uns vertrauten Orte besonders wertvoll sein. Ein klarer Oktobertag. In tausend Farben leuchtet der Wald. Scharf heben sich Zacken und Grate vom Himmel. Golden glänzt in der Ferne die Jungfrau, wird dunkler und glüht plötzlich im. zartesten Rosa auf. Die untergehende Sonne wirft lange Schatten über das Tal. Die Berge färben sich violett. Stille um mich. Der Höhenweg, die lange Strasse zwischen Brienzer und Thuner See, die eine Geschichte des Kurlebens von Interlaken schreiben könnte, schweigt. Dicht verschlossen die grossen Hotels, eins neben dem andern. Fensterputzer scheinen die einzig Lebenden darin. Die Mehrzahl der Verkaufsläden steht leer da, die Rolläden heruntergelas- *T / t -. . Sapins couverts de neige ä Ad.elbod.en. — Schneetanne bei Adelboden. Winterzauber DER TOTE KURORT. sen. Die Wege sind verwaist. Eine einsame Malerin sitzt zwischen dem Laub, ein Ehepaar steht am Fernrohr. Die Gletscher der Jungfrau sind deutlicher denn je. Herren gehen vorüber, Reisetaschen in der Hand. Dann kommen einige mit Rucksack und Bergstock. Verspätete Fremde oder bewusste Naturfreunde. Man kennt sie leicht aus den Bewohnern des Orts h raus, die ihre Abendeinkäufe machen. Auch amen sieht man, die vielleicht auf der Rück.eise aus dem Süden haltmachten, um ein Stückchen Alpennatur zu sehen. Der Kurort kann sich dieser späten Fremden nicht mehr mit dem Leben und den Lustbarkeiten des Sommers annehmen. Dafür gewährt er ihnen reine Natur. Die herbstliche Stille, die über Interlaken liegt, ist nicht eine Stille der Gleichgültigkeit. Sie hat etwas vornehmes an sich, das schnell vertraut macht. Ich wurde den Eindruck nicht los, als wagte niemand, ein lautes Wort zu sagen oder geräuschvoll aufzutreten. So stört nichts an der Betrachtung der Gebirgswelt, die in der durchsichtigen Herbstluft nähergerückt scheint. Schweigende Berge und ruhendes Tal. Aber das war nur erster Eindruck von Interlaken. Er muss ergänzt werden. Ich wagte kaum zu fragen, ob noch Bahnen nach Lauterbrunnen oder Grindelwald oder aufs Jungfraujoch fuhren. Meine Sorge war aber unnötig. Gewiss fuhren sie. Es wohnen ja auch noch Eidgenossen im Berner Oberland und nicht nur Fremde. Im Herbst haben die Schweizer ihr schönes Land mehr für sich als sonst im Jahr. Das vergisst man leicht. Wieder dieser blaue "Himmel! Verschwenderisch dünkt einen die Natur an solchem Herbsttag. Messerscharf sieht man die weissen Spitzen von 4000 Meter Höhe. Jedes Körnchen Schnee, jede feinste Gletscherspalte glaubt man zu erkennen. Ich steige von Murren hinauf auf den Alhnendhubel. Schon in 1600 Meter Höhe liegt Schnee. Dennoch wird der Sommermantel zu warm. Ganz Murren scheint im Umbau zu sein. Strassen und Wege sind aufgerissen oder unbeschreitbar. Häuser werden neugestrichen. Hier wird abgerissen, dort angebaut. Man hat grösste Schwierigkeiten, durchzukommen. Es geht schliesslich, aber man imuss auf jeden Fall durch tiefen Morast. Die Unebenheiten eines Gletschers sind nichts gegen die Tücken dieses Bauplatzes, in den eine ganze Ortschaft verwandelt wurde. Hämmern, Sägen, Rollen durchbricht die Stille, man stolpert über Bretter und Balken und Stämme. Nur durch, nur durch! Die Läden sind geschlossen, kaufen kann man nichts — soweit meine Erfahrungen stimmen. Wie ausgestorben ist der Ort. Seine einzige Sorge ist, sich für den Winter zu rüsten. Dieses Rüsten scheint er gründlich zu besorgen. Oben ist nichts mehr von diesem Lärm zu hören. Ich bin ganz allein. Hin und wieder hallt ein Schuss herüber oder das Rollen eines Steinschlags. Leichte Wolkenfasern spielen um die vereisten Gipfel vom Eiger bis zum Gspaltenhorn, jenes vollkommenste Hochgebirgspanorama, das wir kennen. Harmlos und freundlich liegen die Berge da. Doch wagt sich um diese Jahreszeit niemand mehr hinauf. Ausser den Fahrgästen der Jungfraubahn. Gegen Nachmittag werde ich mir bewusst, dass ich, im Lauterbrunnental wandelnd, den Reiseweg Goethes kreuze. Beim Staubbach hat er lange gestanden. Und nach ihm unzählige. Aber Goethe hat bestimmt keine 20 (Forts. Seite 16.) 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