der-Bergische-Unternehmer_0318

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

03

2018

PROJEKT

ZUKUNFT

ENTSORGUNG

RECYCLING

WERTSTOFFE

ENERGIE

22 Wirtschaft

Startup: Events made in

Wuppertal

30 Porträt

Forschungsgemeinschaft

Werkzeuge: Hautnah gewarnt

38 Im Fokus

Liquide bleiben mit Factoring,

Leasing und Inkasso


Die Wirtschaftskanzlei.

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Entsorgung, Recycling, Wertstoffe, Energie – Schlagworte, die eines der wichtigsten

Zukunftsthemen unserer Zeit betreffen. Wie können wir heute von unseren

Ressourcen gut leben, ohne dass wir nachfolgenden Generationen Perspektiven

nehmen? Nachhaltig wirtschaften ist das Gebot der Stunde, dazu gehört ganz entscheidend,

neue Technologien zu entwickeln, die eine saubere Umwelt, sparsamen

Energieverbrauch und eine möglichst hohe Rate an recylebaren Wertstoffen, die in

den Produktionskreislauf zurückgeführt werden können, garantieren. Und Fortschritt

in dieser Richtung eröffnet zudem Chancen, wie Sie in unserem Titelthema

lesen können. So beschäftigt sich in Remscheid ein junges Unternehmen mit genau

diesen Zukunftsfragen und will so die Energiewende aktiv vom Bergischen Land

aus mitgestalten.

In unserem Fokus geht es diesmal ums Geld. Liquidität zu erhalten, ist Grundlage

unternehmerischen Handelns. Wo sie fehlt, kann ein Betrieb – klein oder groß – in

Schieflage geraten und das geht manchmal schneller, als gedacht. Neben einem

professionellen Forderungsmanagement ist zum Beispiel Factoring eine gefragte

Finanzdienstleistung, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden und die Eigenkapitalquote

zu erhöhen. Diese und weitere Instrumente zur Sicherung der Liquidität stellen

wir in unserem zweiten Schwerpunktthema vor.

Tüfteln, Forschen und Entdecken haben das Bergische Land zu einem erfolgreichen

Wirtschaftsraum gemacht. Welche Unterstützung heute gerade kleine und

mittelständische Unternehmen durch die Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und

Werkstoffe e.V. (FGW) erhalten, kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Von

diesem Beispiel für die Qualität wissenschaftlicher und dabei praxisnaher Arbeit

lesen Sie ebenso in dieser Ausgabe des „Bergische Unternehmerns“.

Als Reiseziel haben wir diesmal einen außergewöhnlichen Tipp, nicht nur für Autoliebhaber.

Die Ferdinand Porsche Erlebniswelten Mattsee liegen nur 15 Kilometer

von Salzburg entfernt. So lässt sich ein hoch interessanter Museumsbesuch

mit Entspannung in einer faszinierenden Landschaft verbinden.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Frühling, der zumindest kalendarisch

in greifbare Nähe gerückt ist.

Herzlichst Ihre

Ihre Katja Weinheimer

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der Bergische Unternehmer 03|18 1


INHALT

12 Titel

Ökologisch denken und handeln:

Entsorgung, Recycling, Wertstoffe, Energie

22

Startup: Drei junge

Unternehmer

bringen frische

Ideen in die Veranstaltungsbranche.

36

Total digital: Der Bitcoin fährt Achterbahn.

Was es mit der Kryptowährung

auf sich hat und welche Risiken sie

birgt.

2 www.bvg-menzel.de


48

Reisetipp: Das Museum „Fahr(T)raum“

im Salzburger Seenland ist nicht nur

für Autofans ein lohnenswertes Ziel.

Namen & Nachrichten

o4 Schnelles Internet

04 Kritik an FOC-Plänen

05 Eisenwarenmesse Köln

05 Bergische Kultur-Kooperative

06 Stadthalle erwartet höhere

Nachfrage

06 Publikumsmagnet Manet

07 135 Jahre Gebr. Dapprich

08 Rechenzentrum der Zukunft

08 Städtedreieck soll attraktiv

für Frauen werden

09 Gelungene Fusion

09 Kompetenzzentrum Gas & more

10 Kooperation für erneuerbare

Energien

10 Bewerberbuch 2018

11 Synergien durch Kooperation

Titel

12 Projekt Zukunft: Entsorgung,

Recycling, Wertstoffe, Energie

16 Interview: Digitaler Marktplatz

Energie

Erfolgreich bergisch Startup

22 pm2am: Events rund um die Uhr

Aus der Praxis

24 Recht / Finanzen / Steuern

Total Digital Serie

28 Der Bitcoin fährt Achterbahn

Aus der Region

32 Kommentar: Steuerberatung 4.0

Erfolgreich Bergisch Porträt

30 Forschungsgemeinschaft Werkzeuge

34 Scholl Energie und Steuerungstechnik

36 Kathi-´s Manufaktur: So schmeckt Heimat

Im Fokus

38 Factoring, Leasing, Inkasso -

Liquide bleiben auf professionelle Art

Erfolgreich Bergisch

44 Unter uns: Kundennähe ist

Voraussetzung für eine

vertrauensvolle Geschäftsbeziehung

Bergisches Land geht aus

46 Frische Ideen à la carte in der

Elfriedenhöhe

Für Sie entdeckt

48 Museum im Salzburger Seenland

eröffnet Fahr(T)räume:

Handelsregister

52 Handelsregister

Vorschau

56 Vorschau / Impressum

DEN ÜBERBLICK BEHALTEN – IN DER WARENWIRTSCHAFT

EXPERTEN PRÜFEN. FÜR IHREN ERFOLG

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der Bergische Unternehmer 03|18 3


NAMEN & NACHRICHTEN

Schnelleres Internet für Solingen

und Remscheid

Kritik an den

FOC-Plänen

Foto: ©MWIDE NRW/E. Lichtenscheidt

Mit der Übergabe des Förderbescheides durch NRW-

Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart ist

die Förderung des Breitbandausbaus in Solingen und

Remscheid komplett. Solingen erhält 7,75 Millionen Euro,

damit unterversorgte Standorte in der Stadt mit schnellem

Internet versorgt werden können. Die Fördersumme teilen

sich Bund und Land jeweils zur Hälfte. „Wir brauchen

diesen digitalen Ruck, der nur mit den schnellsten Netzen

möglich ist“, betonte Pinkwart bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide.

Mit den Fördermitteln sollen die Unternehmen

unterstützt werden, die in Solingen neue Glasfaseranbindungen

bauen und damit Standorte versorgen,

die bisher eine Bandbreite unter 30 Mbit/s erhalten, erläuterte

Stadtdirektor Hartmut Hoferichter. Dies betrifft

nach einer Standortanalyse rund 3.800 Haushalte und Betriebe

in der Klingenstadt und damit rund neun Prozent

aller Adressen. Der Anschluss dieser Standorte ist bis

Ende 2020 geplant. Remscheid erhielt einen Zuwendungsbescheid,

der weitere 6,8 Millionen Euro Fördersumme

für den lokalen Breitbandausbau garantiert. Die Kommune

hatte bereits eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen,

die einen „Masterplan zum Breitbandausbau in Remscheid“

beinhaltet. Breitbandkoordinator Christian Marré

ist seit Mitte letzten Jahres für Bürger und Betriebe der

Ansprechpartner bei der Stadt Remscheid in allen Fragen

rund um das Thema Breitband. Im August letzten Jahres

hatte die Werkzeugstadt bereits 6,8 Millionen Euro an

Bundesfördermitteln erhalten, so dass nun insgesamt 13,6

Millionen Euro an Förderung für den Breitbandausbau

zur Verfügung stehen.

Minister Professor Dr.

Andreas Pinkwart (li.)

übergab den Förderbescheid

an Peter Heinze,

Technischer Beigeordneter

der Stadt Remscheid.

Ralf Engel, Geschäftsführer des Handelsverbandes

NRW (Foto unten), kritisiert

die Ankündigung der Stadt Wuppertal

und des FOC-Investors Clees, nun

aktualisierte Einzelhandelsgutachten für

das City Outlet Wuppertal vorzulegen.

Es seien Einzelhändler gewesen, die

durch Vorlage der veröffentlichten Gutachten

Planungsdefizite – zum Teil in

Form von erheblichen handwerklichen

Fehlern der Gutachten des Investors -

nachgewiesen hätten. „Jetzt so zu tun,

als werde nun alles gut, ist mehr als

sportlich“, sagt Engels. Zum Hintergrund:

Die Bezirksregierung Düsseldorf

hatte bereits Anfang August 2017 dem

Investor mehrere Nachfragen zu den vorgelegten

Gutachten gestellt. Antworten

stünden bis heute aus. Zudem lägen auch

der Deutschen Bahn keine nachvollziehbaren

Planungen zur vorgesehenen Geschäftsbrücke

über die Bahnlinie vor.

Engels fordert, dass der Einzelhandel

klare Angaben dazu brauche, welche

Sortimente und Hersteller im Factory

Outlet Center vertreten sein sollen. Diese

Aussage sei beim in Remscheid-Lennep

geplanten Designer Outlet Center des Investors

McArthurGlen längst geschehen.

Dort läge ein klares und mit der Stadt abgestimmtes

DOC-Konzept vor. Einen

weiteren „Planungsirrtum à la Wicküler-

Park und IKEA Home-Park“ dürfe sich

Wuppertal nicht leisten.

Foto: BVG

4 www.bvg-menzel.de


Eisenwarenmesse: Von der Vergangenheit

in die Moderne

Agentur übernimmt

Reisezentrum

Foto: ...............

Das Deutsche Werkzeugmuseum aus Remscheid hat auf der Eisenwarenmesse

in Köln den historischen Messestand der Firma

Ehlis präsentiert. Dieser Messestand war der einzige, den der

Remscheider Feilenhersteller je besaß und er war regelmäßig auf

der Kölner Messe vertreten. Viele Besucher haben extra den

Stand der Firma Ehlis aufgesucht, um diesen einmaligen Messeauftritt

zu erleben. In diesem Jahr ist er nach Köln zurückgekehrt.

Weiterhin zeigte das Museum mit exzellenten Dampfmaschinenmodellen

Meisterstücke der Feinmechanik.

Neben Produktinnovationen

war

auf der Eisenwarenmesse

auch

Historisches zu

sehen.

Seit rund einem Jahr stehen Deutsche

Bahn und Stadt Solingen miteinander im

Gespräch. Damals gab es Hinweise auf

eine Schließung des Reisezentrums und

vor allem auch Kritik an der Servicequalität.

Vor diesem Hintergrund hatte die

Stadt bei der Deutschen Bahn angemahnt,

dass es für die Zukunft des Reisezentrums

unbedingt eine kundenfreundliche

Lösung geben müsse.

Inzwischen hat die Bahn der Stadt bestätigt,

dass eine Agentur das Reisezentrum

übernehmen soll.

Zurzeit laufen noch letzte Gespräche mit

möglichen Anbietern, ein nahtloser

Übergang soll im Mai erfolgen. „Mit einer

solchen Lösung könnten wir einverstanden

sein. Ein Angebot im Hauptbahnhof

war uns immer wichtig“, betont

Stadtdirektor Hartmut Hoferichter er. Es

werde erreicht, dass Bahntickets auch zukünftig

am Schalter und nicht nur am

Automaten gekauft werden können und

zudem Ansprechpartner zur Verfügung

stehen.

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der Bergische Unternehmer 03|18 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Gelungene Fusion für die Volksbank

im Bergischen Land

100.012 Besucher

sahen Manet

Foto: .Volksbank im Bergischen Land

Die aus der Volksbank Remscheid-Solingen und der Wuppertaler

Credit- und Volksbank hervorgegangene Volksbank

im Bergischen Land blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr,

das mit einer Bilanzsumme von 2,2 Milliarden Euro

abgeschlossen wurde. „Wir haben die guten Ergebnisse unserer

Vorgängerbanken trotz der Belastungen durch die Fusion

noch verbessert“, resümiert Vorstandsvorsitzender Andreas

Otto und dies trotz der schwierigen Rahmenbedingungen

durch die anhaltende Niedrigzinsphase. Das

machten Otto und seine Vorstandskollegen Lutz Uwe Magney

und Hardy Burdach jetzt bei der Bilanzpressekonferenz

deutlich. Nicht nur die Bilanzsumme stieg um 2,5 Prozent,

auch das Eigenkapital konnte deutlich gestärkt werden. Zudem

setzen die Kunden bei der Geldanlage auf das Wertpapiergeschäft

– 2017 verzeichnete die Bank ein Gesamtvolumen

von 912 Millionen Euro (plus 11,2 Prozent). Bei der

Kreditvergabe gab es ein Wachstum von vier Prozent mit einem

hohen Anteil an Neukrediten. Festhalten will die bergische

Genossenschaftsbank an ihren Filialen, der Modernisierungskurs

soll fortgesetzt werden.

.

Die Volksbank Vorstände

Lutz Uwe

Magney, Andreas

Otto (Vorsitzender)

und Hardy Burdach

(v.l.) sind mit der

Entwicklung der fusionierten

Genossenschaftsbank

sehr zufrieden.

Am 25. Februar endete die Ausstellung

„Edouard Manet“ im Von der Heydt-Museum

Wuppertal. Seit Eröffnung am

24. Oktober 2017 sahen 100.012 Besucher

die Schau, die das Werk dieses wegweisenden

Künstlers des 19. Jahrhunderts

umfassend und mit Leihgaben aus aller

Welt präsentierte. Es gab rund 2050

Gruppenführungen. Museumsdirektor

Dr. Gerhard Finckh freut sich über die

große Resonanz: „Die Ausstellung hat

gezeigt, wie bahnbrechend das war, was

Manet für die Malerei geleistet hat und

wie politisch seine Kunst war. Er verstand

sich als Künstler, der für das Bürgertum

und gegen den Kaiser malte. Viele

nachfolgende Künstlergenerationen hat

er bis heute inspiriert.“ Nach Ende der

Ausstellung werden die Kunstwerke wieder

in die Museen in Paris, Sao Paulo,

Tokio, Melbourne, Chicago, New York

und zu den anderen Leihgebern zurücktransportiert.

Dann folgt der Umbau für

die kommende Ausstellung: „Jankel Adler

und die Avantgarde – Chagall, Dix,

Klee, Picasso“, die ab 17. April zu sehen

ist. Während des Umbaus hat das Museum

trotzdem geöffnet: Die Sammlungspräsentationen

„Mehr Licht!“ und „Aufbruch

in die Moderne“ sind im Mezzanin

und im Ersten Obergeschoss zu sehen.

Edouard Manet,

Frau mit Krug

1858-60, Öl auf

Leinwand.

Foto: BVG

6 www.bvg-menzel.de


Foto: Gebr. Dapprich

135 Jahre Gebr. Dapprich – immer

am Puls der Zeit

Auch beim

Schwebebahnumbau

haben

die Bohrer der

Gebr. Dapprich

so manche

Nachtschicht

gerettet.

Die Gebr. Dapprich GmbH blickt auf 135 Jahre Unternehmensgeschichte

zurück und hat sich im Laufe ihrer erfolgreichen

Entwicklung immer wieder den Anforderungen

des Marktes angepasst. Seine Wurzeln hat das Wuppertaler

Handelsunternehmen im Ortsteil Cronenberg. Bis 1972

produzierte Gebr. Dapprich selbst, mangels Nachkommen

übernahm der Vater des heutigen Inhabers die Traditionsfirma

und wandelte sie in ein Handelshaus für spanabhebende

Werkzeuge um. Seit 31 Jahren leitet Bernd Hölscheid

die Geschicke des Unternehmens, das heute seinen

Sitz in Wuppertal-Vohwinkel hat. Rund 250 Sendungen

pro Tag verlassen das Haus. 17.000 Artikel umfasst der

Katalog, „aber wir führen keine Massenprodukte“, betont

Hölscheid. So gibt es Bohrer von einem Meter Länge bis

hin zu Bohraufsätzen, die Modellbauer für ihre mikrofeinen

Arbeiten benötigen. Als Nischenanbieter genießt die

Firma einen guten Ruf in der Branche und weiß durch ein

jahrzehntelang aufgebautes Netzwerk im Bedarfsfall immer

Rat. Seit einem Jahr hat sich das Unternehmen mit einem

Jahresumsatz von einer Million Euro dem Pilotprojekt

„Online City Wuppertal“ angeschlossen, um auch im

Netz auf seine Nischenprodukte aufmerksam zu machen.

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der Bergische Unternehmer 03|18 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Green-IT-Konzepte aus dem regionalen

Rechenzentrum der Zukunft

Städtedreieck:

Attraktiv für Frauen

Foto: Frings Solutions Deutschland GmbH

Die Frings Solutions Deutschland GmbH in Hilden legt bei der

Konzeptionierung ihrer IT- und Rechenzentrumsleistungen

den Fokus auf die optimale Verquickung ökonomischen Handelns

mit ökologischem Denken. Das regionale Rechenzentrum

für den mittelständischen Unternehmer setzt nicht nur auf

die klima- und energieschonenende Warm- und Kaltgangeinhausung,

sondern auch auf E-Mobilität und effektive Stromeinsparmodelle.

So betreibt Frings mit ihren IT-Solutions ein

„grünes“ Rechenzentrum mit energetischen Bestwerten. Der

Hildener IT-Spezialist bietet mittelständischen Unternehmen

die Möglichkeit, die Kostenstelle Stromverbrauch wesentlich

zu minimieren und gleichzeitig die Vorteile und Sicherheit eines

regionalen Rechenzentrums mit angeschlossenem Service-

Center rund um die Uhr für sich zu nutzen.

Das unternehmenseigene Rechenzentrum und die nicht voll

ausgelasteten Server können somit eingespart werden. Unternehmen

arbeiten damit energieeffizienter, frei werdende personelle

Kapazitäten können an anderer Stelle gewinnbringend

eingesetzt werden, man ist technologisch immer auf dem neuesten

Stand der Entwicklung, tägliche Backups der sensiblen

Daten werden automatisiert und es gibt einen persönlichen

24-Stunden-Support zur Behebung von Störungen. Die Frings

Systemhausgruppe ist seit 25 Jahren Experte in den Bereichen

IT-Dienstleistungen sowie für den Ausbau und die Installation

moderner Gebäudetechnologien. Das Angebot der Gruppe mit

Standorten in Hilden und Frankfurt a.M. orientiert sich flexibel

an den aktuellen Kunden- und Marktanforderungen.

„Grünes“ Rechenzentrum

mit energetischen

Bestwerten.

Das Bergische Städtedreieck soll an Attraktivität

für Frauen in Führung gewinnen,

wünschen sich die Oberbürgermeister

aus Remscheid, Solingen und

Wuppertal. Dazu wurde im letzten Jahr

ein mehrstufiger Ideenprozess angestoßen.

Verschiedene städtische Service-

Stellen erarbeiteten eine Strategie zur

Attraktivitätssteigerung der Region für

Frauen in Führungspositionen. Die Arbeitsergebnisse

wurden zwischenzeitlich

ausgewertet und zu Maßnahmenbündeln

einer möglichen Strategie „Attraktive

Region für Frauen in Führung“ zusammengefasst.

Im Fokus stehen dabei Wissensbildung

durch Information und Aufklärung,

Wahrnehmungsänderung durch

gezielte Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,

Akquise karriereorientierter

Frauen durch zielgruppenorientiertes

Selbstmarketing sowie Selbstverpflichtung

zur Förderung von Frauen in Führung

im Bündnis zwischen Behörden,

Unternehmen und Institutionen. Im

nächsten Schritt geht es darum, die einzelnen

Maßnahmen zu Handlungsempfehlungen

auf lokaler und regionaler

Ebene zu konkretisieren und Verantwortlichkeiten

festzuschreiben. Der Umsetzungsprozess

soll noch im ersten Halbjahr

2018 starten.

Träger des landes- -geförderten Projekts

„Kompetenzzentrum Frau und Beruf

Bergisches Städtedreieck“ ist die Gleichstellungsstelle

Frau und Mann der Stadt

Wuppertal. Das Zentrum unterstützt

klein- und mittelständische Unternehmen

im Bergischen Städtedreieck bei der

Etablierung einer frauenfördernden Personalpolitik

mit umfassenden Informationen,

Veranstaltungen und öffentlichkeitswirksamen

Aktionen.

www.wuppertal.de/fraueninfuehrung

8 www.bvg-menzel.de


Wuppertaler Stadthalle erwartet höhere

Nachfrage bei Veranstaltern

Kompetenzzentrum

Gas & More

Foto: Swen Hoppe

23 Jahre nach ihrer Wiedereröffnung hat sich die Historische

Stadthalle in Wuppertal zu einem vielseitigen Veranstaltungs-

und Konzertort entwickelt. Rund 210.000 Besucher

fanden sich zu einer oder mehrerer der insgesamt 520 Veranstaltungen

im letzten Jahr ein, 300 Mal wurde allein der große

Saal während dieses Zeitraums umbestuhlt. Hinsichtlich

des Wachstums an Hotelkapazitäten mit 500 neuen Betten

erwartet Stadthallen-Geschäftsführerin Silke Asbeck bei der

Vermietung einen Zuwachs. Viele Großunternehmen hätten

bis dato keine Veranstaltung in Wuppertal gebucht, weil sie

ihre Gäste nicht adäquat hätten unterbringen können. Hier

habe man jetzt eine neue Situation, somit werde die Stadt als

Veranstaltungsort auch für Agenturen interessanter werden.

Auch für Kongresse

bietet der große

Saal der Wuppertaler

Stadthalle perfektes

Ambiente mit

modernster Veranstaltungsausstattung

und –technik.

Im Juni 2018 eröffnet an der Neuenkamper

Straße 46 in Remscheid ein neuer

Gas & More Fachmarkt der Linde AG.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf

technische Gase und investiert mehr als

zwei Millionen Euro in den Neubau seines

neuen Vertriebspunkts für Gase und

Schweißtechnik (Geräte, Zubehör und

Services). Ehler Curt Nowak, Expansionsmanager

Gas & More bei der Linde

AG: „Die zentrale Lage in der Wirtschaftsregion

Bergisches Land, die sehr

gute Verkehrsanbindung sowie die gute

Sichtbarkeit und Lage des Grundstücks

sind wesentliche Gründe für unsere Investitionsentscheidung

in Remscheid.“

Der Standort wird im Franchise-System

durch einen eigenständigen Partner vor

Ort geführt. Normalerweise beschäftigt

so ein Fachmarkt fünf Mitarbeitende, in

Remscheid sollen zehn tätig sein. Technische

Gase von Linde kommen in allen Industriebranchen

zum Einsatz – von der

Lebensmittelherstellung bis zum Schiffsbau.

Aber auch in zahlreichen kleinen und

mittelständischen Unternehmen gibt es

Gase-Anwendungen. Diesem gewerblichen

Kundenkreis bieten die Gas & More

Fachmärkte deutschlandweit ein Komplettangebot

an Gasen, Gase-nahem Zubehör

und Schweißtechnik-Bedarf.

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der Bergische Unternehmer 03|18 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Kooperation für erneuerbare Energien

Bergisches Land

Intensivseminar zur

Existenzgründung

Foto: Stadt Solingen

Gut vorbereitete Existenzgründungen

sind deutlich erfolgreicher als

Gründungen ohne Vorbereitung. Das

Gründer- und Technologiezentrum bietet

daher regelmäßig 16-stündige Intensivseminare

an. Der nächste Termin ist

am 20. und 21. März, jeweils von 9 bis

17 Uhr. Die Teilnehmer sollen in die

Lage versetzt werden, ihre Geschäftsidee

in einem Businessplan zu beschreiben

und im Finanzteil bereits in Zahlen

darzustellen. Anmeldungen zu diesem

Seminar sind unter 0212/24 94-0 bzw.

per Mail an info@gut-sg.de möglich.

Die Kosten betragen 69 Euro. Die Teilnahmegebühr

muss vor Seminarbeginn

überwiesen sein. Die Mindestteilnehmerzahl

liegt bei 7 Personen.

Peter Vorkötter, derzeit kommissarischer Leiter des Solinger

Stadtdienstes Natur und Umwelt, wurde für weitere

zwei Jahre als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare

Energien Bergisches Land gewählt. Als Stellvertreter

stehen ihm weiterhin Monika Meves (Stadt Remscheid)

und Peter Wobbe von Twickel (Kreis Mettmann) zur Seite.

Den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit sieht die Arbeitsgemeinschaft

in der nachhaltigen Energieversorgung und -verwendung

in der Region. Neben den drei bergischen

Großstädten und dem Oberbergischen Kreis, dem Rheinischen-Bergischen

Kreis und dem Kreis Mettmann arbeiten

zurzeit die örtlichen Energieversorger, das Regionalforstamt

Bergisches Land, der Wupperverband, die Energie-

Agentur.NRW und ZebiO (Zentrum für biogene Energie

Oberberg) partnerschaftlich in der Arbeitsgemeinschaft

zusammen.

Die Sprecher haben in den vergangenen zwei Jahren die

Kooperation mit weiteren regionalen Akteuren aus dem

Bereich der erneuerbaren Energien – etwa aus Kreisen

und Kommunen – ausbauen können. Der Rheinisch-Bergische

Kreis und der Oberbergische Kreis sind mittlerweile

auch vertreten, so dass sich die AG als Netzwerk noch

stärker im Bergischen etablieren konnte. Darüber hinaus

wurden verschiedene themenbezogene Veranstaltungen

durchgeführt.

www.eebl.de

Peter Vorkötter (l.),

Peter Wobbe von

Twickel und Monika

Meves vertreten die

Arbeitsgemeinschaft

Erneuerbare Energien

als Sprecher.

Leuchtende

Logos

Wer sich Radevormwald in der Dunkelheit

über die Bundesstraße 229 nähert,

kann die vier leuchtenden Buchstaben des

Gira Logos nicht übersehen. Sie erstrahlen

in über 20 Metern Höhe an allen vier Seiten

des neuen Fertigungs-, Entwicklungsund

Logistikzentrums, das die Gira Giersiepen

GmbH & Co. KG (www.gira.de)

im Industriegebiet Mermbach errichtet.

Die Energieversorgung für den rund

30.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex

erfolgt durch zwei eigene gasbetriebene

Blockheizkraftwerke, die gleichzeitig

Wärme und Strom erzeugen.

Foto: Gira

10 www.bvg-menzel.de


Synergien durch Kooperation: dreizunull

und Mindact Consulting & Content

Foto: .Mindact Consulting & Content

Carsten Bergmeier, Tim A. Bohlen und Sascha Herbst (v.l.n.r.) wollen nun gemeinsam ihren

Kunden wirkungsvolle Kommunikationsmaßnahmen bieten.

Die Kieler Kreativ- und Digitalagentur

dreizunull und die auf Strategieberatung

und Multichannel-Marketing spezialisierte

Mindact Consulting & Content GmbH aus

Wuppertal tun sich zusammen, um Synergieeffekte

zu nutzen und wirkungsvolle

Kommunikationsmaßnahmen zu schaffen.

Ab sofort werden die beiden Teams aus

dem hohen Norden und dem Bergischen

Land systematisch zusammenarbeiten.

Gemeinsam sollen Kommunikations- und

Markenberatung, Online-Marketing, klassische

Werbung, Public Relations, Social

Media und Webentwicklung gemeinsam

angepackt werden. „Ziel der Kooperation

ist es, unsere Kunden vollumfänglich und

strategisch zu beraten“, ergänzt Tim A.

Bohlen, geschäftsführender Gesellschafter

der im Jahr 2014 gegründeten Mindact

Consulting & Content GmbH. Der digitale

Wandel habe alle Grenzen zwischen den

Disziplinen und Abteilungen aufgelöst.

www.dreizunull.com

www.mindact.cc

Studium für Unternehmer in Wuppertal

Für Unternehmer und die, die Unternehmer

werden wollen, bietet das IUU Institut für

Unternehmer- und Unternehmensentwicklung

an der Universität Witten/Herdecke in Wuppertal

ein die berufliche Tätigkeit begleitendes

Studium an. Im September 2018 startet

ein neuer Jahrgang.

„Es gibt kaum sinnvolle Angebote für Unternehmer

und die, die Unternehmer werden

wollen“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Gerd Walger,

Unternehmern entwickelt. An einem Jahrgang

nehmen maximal zehn Personen teil. Neben

Unternehmern unterschiedlicher Branchen

sind dies z.B. Nachfolger, die das elterliche

Unternehmen übernehmen oder Manager,

die z.B. ein Spin-off aus einem bestehenden

Unternehmen ausgründen, um einen neuen

Geschäftsbereich zu etablieren. Bisher sind

die Teilnehmer zwischen 28 und 54 Jahren

alt, etwa die Hälfte kommt aus der Region,

die anderen aus ganz Deutschland.

geschäftsführender Direktor des IUU. „Im Bildungssystem

werden vornehmlich Managementtechniken

Univ.-Prof. Dr. Gerd Walger und Dr. Ralf Neise Formale Voraussetzungen gibt es keine. Das

vermittelt. Deren Kenntnis ist

vom IUU Institut für Unternehmer- und Unternehmensentwicklung

an der Universität Witten/

IUU führt mit jedem Interessenten ein Gespräch

und probiert mit ihm aus, ob seine

für Unternehmer notwendig, aber nicht hinreichend.

Das Studium des IUU zielt hingegen

Herdecke (www.iuu-uni-wh.de) sind Autoren

diverser Publikationen zum Unternehmertum,

Teilnahme für beide Seiten Sinn macht.

auf die Bildung des Unternehmers.“ Das IUU z.B. „Existenzgründung. Der persönliche Weg in

hat das Studienkonzept auf der Basis langjähriger

die unternehmerische Selbstständigkeit“ und Informationen und Kontakt unter ralf.neise@

der Bergische Erfahrungen Unternehmer mit der Beratung 03|18 von „Die Kompetenz des Unternehmers.“ iuu-uni-wh.de bzw. Tel. 0202 7591 2821.

11


TITEL PROJEKT ZUKUNFT

Projekt Zukunft

Nachhaltig wirtschaften,

Kosten sparen, Umwelt schonen

12 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 03|18 13


TITEL PROJEKT ZUKUNFT

Das Thema Abfall geht jeden an – private Haushalte,

die Gastronomie, das Handwerk und natürlich

auch die Industrie, um nur einige Beispiele zu nennen.

Genauso sieht es mit der Energie aus. Entsorgung

und Energiegewinnung produzieren in erheblichem

Maße Kosten. Da tut man gut daran, wenn es

im Unternehmen für beide Themen klare, fortschrittliche

Konzepte gibt, die bestenfalls miteinander

verknüpft werden. Die Mülltrennung im Betrieb lässt

sich genauso gut organisieren wie daheim, nur

eben ein bisschen umfangreicher. Und auch ein

Energiemanagementbeauftragter kann erheblich zu

Einsparungen bei den Betriebskosten beitragen.

Die Steigerung der Energieeffizienz

hat erheblichen Einfluss auf

die Leistungsbilanz und Wettbewerbsfähigkeit

eines Unternehmens.

Genauso gilt es, die entsprechenden

Rechtsvorschriften,

wie etwa das Gesetz über Energiedienstleistungen

und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-

G) zu beachten. Wichtig dabei: Im Sommer 2012

hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf im

Steuerrecht verabschiedet. Mit der Neuregelung

des so genannten Spitzenausgleichs bei der Stromund

Energiesteuer erhalten Unternehmen diesen

Ausgleich nur noch dann, wenn sie Energie- oder

Umweltmanagement-Systeme einführen. Also

empfiehlt es sich, Mitarbeiter entsprechend zu

schulen und je nach Betriebsgröße eine Stelle oder

gleich mehrere Arbeitsplätze für diesen Bereich

zu schaffen.

Meistens werden derlei Aufgaben in den Abteilungen

für Produkt- und Gebäudetechnik angesiedelt,

oft ist genauso die sinnvolle Kopplung von Ener-

Viking Heat Engines Germany GmbH

Als innovatives Technologieunternehmen

mit Sitz im Remscheider Ortsteil Lüttringhausen

entwickelt VHEG Anlagen, um Wärme

aus verschiedenen Quellen in Strom

umzuwandeln und Wärmepumpen, um vorhandene

Wärme auf ein höheres Temperaturniveau

anzuheben. Im Mittelpunkt steht

dabei die sinnvolle Nutzung von Abwärme,

um damit die weltweite Energiewende maßgeblich

voranzutreiben. Derzeit ist das Unternehmen

auf vier Kontinenten tätig und

beschäftigt am deutschen Standort in Remscheid

20 Mitarbeitende. Eine enge Kooperation

gibt es mit dem Remscheider Motorenentwickler

AVL-Schrick.

www.vikingheatengines.com

14 www.bvg-menzel.de


Physiker Dr. Tim

Hamacher (l.) erläutert

das Prinzip der

Wärmepumpe (Fotos

r.), die durch Viking

Heat Enginges Germany

entwickelt

wurde und von regionalen

Partnern gebaut

wird. Auch der

kaufmännische Leiter

Frank vom Hofe

(r.) ist überzeugt,

dass damit die

Energiewende von

Remscheid aus

Schub erhält.

gie- und Umweltmanagement zu finden. Energiebeauftragte

können eine Ist-Analyse des Energieverbrauchs

erstellen und Optimierungspotentiale

für die Energieeffizienz erarbeiten. So lässt sich

nach und nach ein Energiemanagementsystem

aufbauen. Auch wenn kleinere und mittlere Unternehmen

bis 250 Beschäftigte keine Verpflichtung

zu einem Energieaudit – also eine gezielte

Untersuchung von Prozessen und Anforderungen

– haben, ist es wichtig, dafür Beauftragte zu bestimmen.

Mitarbeiter, die sich für das Thema interessieren,

können auch in einem Fünf-Mann-Betrieb

wertvolle Impulse setzen, um Energiekosten

zu senken und bei der Abfallentsorgung die

Rechtskonformität einzuhalten. Ein Bonbon dabei:

Für Investitionen, die den Einsatz hocheffizienter

Querschnittstechnologien in kleinen und

mittleren Unternehmen als Ersatz für veraltete

Technik zum Inhalt haben, kann es unter Umständen

Geld vom Staat geben. Die Zuschüsse betragen

bis zu 30 Prozent des förderfähigen Investitionsvolumens.

Mit der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes

hat die Bundesregierung seit 2012 die Abwärmenutzung

der Nutzung von Kraft-Wärme-

Kopplung (KWK)-Wärme gleichgestellt. Im

Marktanreizprogramm sind auch Wärmenetze,

die Abwärme nutzen, förderfähig. Damit sollen

die großen vorhandenen Potenziale zur Energieeinsparung

durch Abwärmenutzung besser genutzt

werden.

Aus Abfall wird Energie

Wie in dieser Richtung eine zukunftsweisende

Energiegewinnung vom Bergischen aus Kreise in

alle Welt zieht, zeigt das junge Remscheider Unternehmen

Viking Heat Engines Germany

(VHEG) GmbH, das gerade einen 30-Millionen-

Euro-Kredit von der Europäischen Investitionsbank

(EIB) erhalten hat. Die EIB ist die Einrichtung

der Europäischen Union für langfristige

Finanzierungen solider Projekte, die den Zielen

der EU entsprechen. Ihre Anteilseigner sind die

der Bergische Unternehmer 03|18 15


TITEL PROJEKT ZUKUNFT

Digitaler Marktplatz Energie

Viele kleine Aktivitäten rund ums Energiesparen summieren sich am Ende zum Erfolg in Sachen

Klimaschutz. Dazu bieten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) unterstützung für Privat- und Geschäftskunden,

berichtet Sören Högel, WSW-Leiter Unternehmensstrategie und -entwicklung.

Für die privaten Haushalte bieten die WSW

ein großes Portfolio an Beratungsleistungen

zum Thema Energiesparen an. Wie sieht es

mit den Firmenkunden aus? Kommen Sie auch

mit den Unternehmen ins Gespräch, um deren

Energieverbrauch und damit Kosten zu senken?

Die Energiewirtschaft wird aufgrund staatlicher

Regulation von Jahr zu Jahr komplexer. Gleichzeitig

sind die Energiekosten für Strom, Gas oder

Wärme für Geschäftskunden ein absolut relevanter

Faktor. Vor diesem Hintergrund werden Energiedienstleistungen,

also nicht mehr nur die einfache

Stromlieferung, immer wichtiger.

Wir gehen hier voran, mit einem eigenen Bereich

Energiedienstleistungen, der neben individuellen

Lösungen zur Energieversorgung auch Beratung

zum Energiesparen anbietet. Darüber hinaus haben

wir im letzten Jahr ein umfassendes Beratungsprodukt

auf den Markt gebracht, welches

Geschäftskunden beim kostengünstigen Energieeinkauf

hilft. Wir nennen den Ansatz Plan 5.

Die Umweltaktivitäten der WSW reichen vom

Ausbau der erneuerbaren Energien bis hin zur

Förderung der E-Mobilität. Was hat es weiterhin

mit dem Klimafonds auf sich?

Der Klimafonds ist ein starker Bestandteil der

WSW-Unternehmensstrategie. Die Förderprogramme

richten sich vor allem an Privatleute und

Kleingewerbe und sollen deren Bemühungen für

den Klimaschutz unterstützen. Denn auch viele

kleine Aktivitäten summieren sich am Ende zu

beträchtlichen Erfolgen.

Mit Tal.Markt haben Sie ein interessantes Projekt

aufgelegt, in dem Sie Verbraucher und

Energieproduzenten auf einer Plattform zusammenbringen.

Kunden können über diesen

digitalen Marktplatz auswählen, aus welcher

Erzeugungsanlage sie ihren Strom beziehen

wollen. Können Sie unseren Leserinnen und

Lesern dazu Näheres erläutern?

Der Tal.Markt ist für Grünstromkunden gedacht,

die eine besondere regionale Verbundenheit haben

und Entscheidungsfreiheit lieben. Diese Kunden

können für jede Viertelstunde ihres Verbrauchs

Strom aus der Anlage beziehen, die sie

vorher selbst ausgewählt haben. Das können das

Bürger-Windrad auf Korzert, PV-Anlagen in Barmen

oder Elberfeld oder die Wasserkraftturbine

der Talsperre Herbringhausen sein. Der Kunde

wählt aus und kann seinen Stromlieferanten nahezu

beliebig oft wechseln.

Wie kommt Tal.Markt bei Ihren Energiekunden

an? Ist das Umweltbewusstsein der Menschen

bereits so ausgeprägt, dass sie eben nicht in

erster Linie auf den Preis schauen? Und ist Tal.

Markt auch ein Thema für die Firmenkunden?

Der Tal.Markt stößt in eine Lücke, anders als bei

Lebensmitteln war es bisher nicht möglich, echten

Grünstrom aus der Region zu beziehen. Wir haben

in den ersten beiden Monaten über 50.000 Anfragen

aus ganz Deutschland gehabt.

Das Angebot richtet sich aber aktuell ausschließlich

an Wuppertaler Privat- und Gewerbekunden. Wir

glauben, dass wir für Grünstromkunden mit der

Wahlfreiheit der Anlagen und der Möglichkeit der

Zuordnung des Verbrauchs zu erzeugter Kilowattstunde

einen echten Mehrwert schaffen. Und hier

können sich auch Firmenkunden ein Alleinstellungsmerkmal

verschaffen: Produkte aus dem Tal,

produziert mit Strom aus dem Tal.

Wie wichtig ist in diesem Zusammenhang,

dass ein Energiedienstleister auch die so genannten

´grünen Produkte` anbietet?

Ich kann und will nicht für alle Energieversorger

sprechen, aber für uns als kommunaler Energieversorger

gehören der Schutz des Klimas und die

erfolgreiche Umsetzung der Energiewende zu unseren

Unternehmensgrundsätzen. Das ´grüne

Segment` wird immer größer. Und Ökostromkunden

wollen nachhaltig wirtschaften. In dieser

Kundengruppe gibt es eine hohe Affinität für in-

16 www.bvg-menzel.de


Standort auf Korzert Wasserstoff produzieren

und die Wasserstoffbusse der WSW mobil betanken.

Ein Projekt, das bundesweit ausstrahlt.

Vor ziemlich genau 20 Jahren wurden die

Energiemärkte geöffnet? Was hat diese Maßnahme

für die kommunalen Energieversorger

gebracht? Können die WSW von den geöffneten

Märkten für Energiedienstleistungen profitieren,

also auch Kunden von außerhalb Wuppertals

bzw. der Region gewinnen?

Der Wettbewerb im Energiemarkt hat sich belebend

ausgewirkt. Nachdem bis vor wenigen Jahren

in erster Linie Energieversorger miteinander

konkurrierten, drängen jetzt auch sektorfremde

Wettbewerber, vor allem aus der Online-Szene,

mit neuen Geschäftsmodellen und Kundenangeboten

auf den Markt. Wir müssen uns fortwährend

verbessern – und der Kundenzuspruch zeigt,

dass wir dabei durchaus erfolgreich sind. Im Heimatmarkt

sind wir mit überragendem Abstand

Marktführer und gerade im Bereich Gewerbekunden

gelingt es, mit intelligenten Energiedienstleistungen

auch überregional Kunden von den

WSW zu überzeugen.

Sören Högel

Leiter Unternehmensstrategie

und -entwicklung

WSW Energie &

Wasser AG

telligente Energielösungen - beispielsweise Eigenerzeugung

mit PV, effiziente Heizungssysteme

oder auch Elektromobilität. In all diesen Bereichen

sind wir nicht nur aktiv, sondern ausweislich

der Verbraucherzentrale NRW auch eine der landesweit

führenden Stadtwerke.

Gibt es bei den WSW eine Zusammenarbeit

mit der Abfallwirtschaft und wenn ja, wie

sieht sie aus?

Wo liegt der Mehrwert einer Kooperation für

Sie als Energiedienstleister auf der einen und

Ihre Kunden auf der anderen Seite?

Die AWG steht nicht nur für eine saubere Stadt,

sondern ist zugleich eine zentrale Säule der energiewirtschaftlichen

Versorgung in Wuppertal.

Mit der Schließung des Heizkraftwerks Elberfeld

wird die Dampf- und Wärmelieferung in der Talachse

durch die AWG gewährleistet. Damit gelingt

es uns, den CO2-Ausstoß von 500.000 t pro

Jahr um 90 Prozent zu senken. Darüber hinaus

beliefert die AWG schon seit Jahren das Nahwärmenetz

auf den Südhöhen.

Besonders innovativ ist auch die Zusammenarbeit

der AWG mit der WSW mobil GmbH beim Thema

Elektromobilität. Wir werden am AWG-

Noch ein Wort zur Energieversorgung der Zukunft.

Sind die zur Energiewende geforderten

Ziele zu erreichen? Und welche Rahmenbedingungen

muss die Politik stecken, damit der

Wandel zu einer nachhaltigen Energieversorgung

im Sinne der Energieunternehmen und

der Bürger erreicht werden kann?

Die Ziele sind durchaus ambitioniert. Im Koalitionsvertrag

werden einige der Ziele sogar noch

einmal verschärft. So soll schon im Jahr 2030 bis

zu 65 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien

stammen. Dazu müssen aber noch viele

Hausaufgaben gemacht werden. Wichtig ist vor

allem, das Speicherthema zu lösen und die Sektorkopplung,

das heißt, die Verwendung von

Strom in anderen Sektoren voran zu treiben. Ansätze

dazu sind mit der Stärkung der Elektromobilität

und Beheizung von Gebäuden mit Strom

formuliert. Diese Ideen müssen sich aber in der

Realität noch beweisen und dann auch umgesetzt

werden. Dazu bedarf es, wie immer bei langfristigen

Zielen, verlässlicher politischer Rahmenbedingungen

– und daran hat es leider in der Vergangenheit

immer wieder gehapert.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: WSW

der Bergische Unternehmer 03|18 17


TITEL PROJEKT ZUKUNFT

Die Investitionsoffensive für Europa

Die Investitionsoffensive für Europa, der

Juncker-Plan, ist eine der wichtigsten Maßnahmen

der Europäischen Union, um die

Investitionen in Europa anzukurbeln und

auf diese Weise Arbeitsplätze zu schaffen

und das Wachstum zu fördern. Zu diesem

Zweck werden vorhandene und neue

Finanzierungsmittel intelligenter genutzt.

Die Europäische Investitions Bank (EIB)-

Gruppe spielt bei dieser Investitionsoffensive

eine zentrale Rolle. Durch Garantien aus

dem Europäischen Fonds für strategische

Investitionen (EFSI) sind die EIB und der

EIF in der Lage, einen größeren Teil des

Projektrisikos zu übernehmen, was es privaten

Geldgebern erleichtert, sich ebenfalls

an den Projekten zu beteiligen. Außerdem

gibt es neben dem EFSI den neuen Beratungsdienst

EIAH, der öffentlichen und

privaten Projektträgern hilft, Investitionsprojekte

professioneller zu strukturieren.

Die Investitionsoffensive soll zudem in

der EU investitionsfreundlichere rechtliche

Rahmenbedingungen schaffen. Das gilt vor

allem für den Digital-, den Energie- und

den Kapitalmarktsektor. Am 13. September

hatte das Europäische Parlament und die

Mitgliedstaaten grundsätzlich zugestimmt,

den EFSI zu verlängern und zu stärken. Damit

soll die Laufzeit verlängert und die finanzielle

Kapazität erhöht werden.

Die „grüne“ Zukunft

hängt maßgeblich

davon ab, wie die

Stromerzeugung auf

regenerative Energien

umgestellt werden

kann.

Mitgliedstaaten der EU. Das 2015 als Tochter der

norwegischen Viking Heat Engines As gegründete

Startup zeigt erfolgreich auf, wie aus Abwärme

Strom gewonnen werden kann. Fokussiert sind

Forschungsleiter Dr. Tim Hamacher und seine

Mitarbeiter derzeit auf zwei Systeme. Mit Hilfe

der so genannten ORC-Technik wird Wärme aus

unterschiedlichen Quellen in Strom umgewandelt.

Interessant zum Beispiel für die Reisbauern in

Kolumbien, die im Produktionsprozess gewonnene

Abfälle aus der Reisproduktion verbrennen.

Aus der entstehenden Wärme wird Strom erzeugt,

die in derlei Gebieten der Welt sehr teuer ist. Für

die hiesige Industrie von großer Bedeutung sind

die großen Wärmepumpen, die aus Abwärme

Temperaturen bis zu 160 Grad entstehen lassen.

„Überall, wo etwas getrocknet werden muss, ist

diese Technik von großem Interesse“, sagt Hamacher

und nennt als Beispiel die Lebensmittelindustrie.

Vorhandene Wärme, etwas aus Trocknungsanlagen,

wird also nicht einfach in die

Umwelt abgegeben, sondern in nutzbare Hochtemperaturprozesswärme

umgewandelt. Fossile

Brennstoffe bleiben außen vor. „Für Mitteleuropa

ist das genau das richtige Produkt“, bekräftigt der

kaufmännische Leiter Frank vom Hofe. Die Nie-

18 www.bvg-menzel.de


derlande beispielsweise arbeiteten mit Hochdruck

daran, die Abhängigkeit von Erdöl, Erdgas und

Kohle zu beenden. Die Gefahren des Klimawandels

mit einem steigenden Meeresspiegel und höheren

Niederschlägen, Überschwemmungen und

Deichbrüchen werden im Nachbarland sehr deutlich

gesehen, aufgrund der Topografie vielleicht

mehr als anderswo. Liegt doch der größte Teil der

Landesfläche knapp über dem Meeresspiegel oder

sogar darunter.

Kostenersparnis zählt

Doch wissen die VHEG-Chefs auch, das Unternehmen

sich vor allem mit Argumenten der Wirtschaftlichkeit

von Investitionen in fortschrittliche

Technologien überzeugen lassen und verweisen

auf das Sparpotenzial ihrer Anlagen. „Auf Dauer

wird der Gaspreis steigen. Dann wird die Technik

erst richtig interessant“, ist Tim Hamacher überzeugt.

Gleichzeitig werde auch die Politik die

Rahmenbedingungen so setzen müssen, dass Ziele

zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes gelingen

können. Derzeit beschäftigt Viking Heat Engines

Germany rund 20 Mitarbeitende und ist vornehmlich

ein Entwicklungsunternehmen. Die Produktion

wird von verschiedenen Partnern aus der Region

abgewickelt. Als starker Partner für den

Vertrieb steht das Mutterunternehmen in Norwegen

zur Seite. Dass es den Zuschlag bei den Fördergeldern

aus den EU-Töpfen gab, werten die

Remscheider als Beweis dafür, dass man auf dem

richtigen Weg ist. „Wir sind nach dem Antrag geradezu

durchleuchtet worden“, berichtet Prokurist

Hamacher von dem komplexen Auswahlverfahren

und ergänzt: „Wir entwickeln eine Technik, die

gewollt ist, durch die Arbeitsplätze entstehen und

Ressourcen geschont werden.“ Langfristig soll die

Welt also von Remscheid aus ein bisschen grüner

gemacht werden. EU-Vizekommissionspräsident

Maroš Šefcovic jedenfalls ist voll des Lobes für

das junge bergische Unternehmen: „Viking Heat

Engines ist ein perfektes Beispiel für ein Projekt,

das intelligent, nachhaltig, profitabel und vor allem

bahnbrechend ist: Anstatt Energie zu verschwenden,

macht es Abfall zu Energie.“

Ein Abfallmanagement

beginnt da,

wo Abfälle entstehen

und hört

beim optimalen

Recycling auf.

Abfälle clever entsorgen

Im Sinne der Umwelt, aber auch hinsichtlich der

Wirtschaftlichkeit sind Energiesparen und Abfallentsorgung

in einem Atemzug zu nennen. Auch

bei Letzterem lassen sich mit einem schlüssigen

Konzept Geld, Ressourcen und auch Zeit sparen.

Alleine mit der richtigen Mülltrennung können so

bereits hohe Einsparungen erzielt werden. Ein Abfallmanagement

beginnt dort, wo Abfälle entstehen

und hört beim optimalen Recycling auf. Viele

Wege lassen sich vermeiden, wenn über dieses

Thema einmal gründlich nachgedacht wird. Auch

Platzreserven für die Lagerung von Betriebsabfällen

können ermittelt werden. Als Partner stehen

den Unternehmen in der Region dabei verschiedene

Entsorgungsfirmen zur Seite. Zum Beispiel

kommt es darauf an, Abfälle so zu verdichten,

dass Entsorgungsfahrten reduziert werden können.

Das kommt dem Zeitkonto hinsichtlich eines

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Wir entwickeln eine Technik, die gewollt ist,

durch die Arbeitsplätze entstehen und die

Ressourcen geschont werden.

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der Bergische Unternehmer 03|18 19


TITEL PROJEKT ZUKUNFT

verringerten Werksverkehrs und mit dem minimierten

CO2-Ausstoß der Umwelt zugute.

Wann muss was wie entsorgt

werden?

Außerdem kennen die Abfallexperten die Gesetzeslage

genau, wissen, wann was wie entsorgt werden

muss und bei welchen Stoffen es sich um Gefahrgüter

handelt, die einer speziellen Entsorgung bedürfen.

Im Gespräch mit dem Entsorgungspartner sollte

man nach Dokumentationen fragen. Viele der

Betriebe stellen sich mit gut durchdachten Konzepten

auf die Erfordernisse von Industrie, Handwerk,

Gewerbe und auch Gastronomie ein und sorgen dafür,

dass Betriebsabläufe nicht durch die Abfallbeseitigung

ins Stocken geraten. Ein Reporting hilft,

Schwachstellen im Entsorgungssystem aufzudecken

und es somit kontinuierlich zu verbessern sowie

Daten für die Umweltbilanz des Unternehmens

zu liefern. Denn nachhaltiges Wirtschaften sollte

ein Grundpfeiler unternehmerischen Handelns sein

und trägt zudem zum Imagegewinn bei. Wenn die

personellen Kapazitäten bei kleineren Unternehmen

nicht ausreichen, um einen Mitarbeiter mit

dem Thema Entsorgung und Recycling zu betrauen,

lohnt sich ebenso ein Gespräch mit einer Fachfirma,

um über diesen Weg einen externen Abfallexperten

mit ins Boot zu nehmen.

Energiesparen durch Recycling

Wer Wertstoffe erhält, spart Energie. Werden Glasflaschen

zum Beispiel aus wiederaufbereiteten

Stoffen hergestellt, wird weniger Energie aufgewandt

als bei der Produktion aus frischem Material.

Glas ist dabei ein perfektes Beispiel dafür, wie

Wertstoffe wieder und wieder in den Recyclingkreislauf

zurückgeführt werden können, lässt sich

Altglas doch bis zu 50 mal wiederverwerten. Aluminium

kann sogar wieder und wieder durch energieeffizientes

Recycling verwendet werden, wobei

der Recyclingprozess selbst nur wenig Energie verbraucht.

Damit werden demnach weniger fossile

Brennstoffe gebraucht und damit der CO2-Ausstoß

reduziert. Ein gutes Argument also, um umweltschonend

und wirtschaftlich zu handeln.

Koalitionsvertrag Energie

Die Groko ist da – was steht im Koalitionsvertrag

zum Thema Energie?

Grundsätzlich sollen nach dem durch die

Koalitionspartner erarbeiteten Papier die

Rahmenbedingungen so gesetzt werden,

dass die Energiewende zum Treiber für

Energieeffizienz, Modernisierung, Innovationen

und Digitalisierung im Strom, Wärme,

Landwirtschafts- und Verkehrssektor

wird. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit

des Industriestandortes Deutschland

soll dadurch nicht gefährdet und die

Versorgungssicherheit am deutschen Energiemarkt

soll zuverlässig gewährleistet

sein. Die Einbettung der Energiewende in

den europäischen Zusammenhang soll die

Chance eröffnen, die Kosten zu senken und

Synergien zu nutzen, wünschen sich die

Koalitionäre und wollen gleichzeitig für zusätzliche

Wachstums- und Beschäftigungschancen

in Deutschland und Exportchancen

für deutsche Unternehmen auf internationalen

Märkten sorgen. Zentrale Orientierung

bleibt das energiepolitische Zieldreieck von

Versorgungssicherheit, verlässlicher Bezahlbarkeit

und Umweltverträglichkeit. Mit

neuen Technologien und einer stärkeren Digitalisierung,

aber auch mit einer besseren

Zusammenarbeit der Netzbetreiber sollen

die vorhandenen Netze höher ausgelastet

werden. Der Netzausbau soll beschleunigt

werden. Ein großes Augenmerk liegt auch

auf dem Ausbau der Erneuerbaren Energien,

die bis 2030 einen Anteil von etwa 65 Prozent

haben sollen. Die internationale Energiezusammenarbeit

soll ausgebaut werden,

um die Vorreiterrolle Deutschlands bei der

Energiewende international zu nutzen und

die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen

zu unterstützen

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock, BVG,

20 www.bvg-menzel.de


Hohe Effizienz, niedrige Kosten, optimales

Energie-Management: Wuppen wir’s!

Die Arbeitsweise von unserem Herrn Mischke ist gewöhnungsbedürftig:

Bevor er Optimierungsvorschläge macht, stellt er alles

auf den Kopf – wirklich alles. Und der Erfolg gibt ihm Recht.

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der Bergische Unternehmer 03|18 21


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Events

„made in Wuppertal“

Events rund um die Uhr mit Full Service-Organisation – mit diesem Konzept hat sich die Wuppertaler

Agentur „pm2am“ erfolgreich am Markt platziert. Aus kleineren Anfängen in der Nebenberuflichkeit gestartet,

hat sich das junge Unternehmen weiterentwickelt und setzt heute zunehmend auf die Planung

und Durchführung von Veranstaltungen im „B2B“-Bereich – made in Wuppertal, aber durchaus für einen

Kundenkreis, der über die Region hinausgeht.

Angefangen hat alles mit den „Abi-Partys“,

die seit einigen Jahren für die Abiturientias

im Bergischen zur Erlangung des Reifezeugnisses

dazu gehören, wie die eigentliche

Prüfung selbst. Alexander Klein organisierte

derlei Stufenpartys in unterschiedlichen Locations in

Wuppertal mit wachsendem Erfolg und schließlich

auch mit Partnern aus der lokalen Wirtschaft. Daran

schlossen sich Feten für ein breiteres Publikum an.

„Ich glaube, wir haben jeden Veranstaltungsort bespielt,

den die Stadt zu bieten hat“, erinnert er sich

lachend. Doch wollte er sich nicht ausschließlich auf

die junge Zielgruppe beschränken und gewann seinen

Bruder Andreas Klein sowie Björn Werner als

Teilhaber für seine Firma hinzu.

Jung, kreativ, bergisch

Dass sich in der Geschäftsleitung verschiedene Kompetenzen

vereinigen, komme dem Unternehmen zugute,

sagt das Trio übereinstimmend. Als studierter Betriebswirtschaftler

hat Björn Werner ein Auge auf die Zahlen,

Andreas Klein hat Hotelmanagement studiert und

bringt aus diesem Bereich eine Menge an Erfahrungen

mit. Alexander Klein ist gelernter Veranstaltungskaufmann

und ist so mit dem Thema „Eventmanagement“

originär vertraut. Heute plant und organisiert „pm2am“

zum Beispiel Werbeaktionen, Produktpräsentationen,

Jubiläums-, Sommer- und Mitarbeiterfeste insbesondere

für kleine und mittelständische Unternehmen – angefangen

von der Eintrittskarte über die Bereitstellung der

Veranstaltungstechnik bis zum Aufräumen, wenn alle

Gäste zufrieden gegangen sind. „Wir verfügen mittlerweile

über ein gewachsenes Netzwerk“, berichtet Andreas

Klein. Die Geschäftsführer sind zwischen 28 und

32 Jahren alt. Ist es schwer, einen Kunden von der eige-

Die Entfaltungsmöglichkeiten

sind im

Angestelltenverhältnis

nie so, wie

als Selbstständiger.

nen Leistungsstärke zu überzeugen, wenn man so jung

ist? „Natürlich müssen die Leute Vertrauen fassen. Als

junger Mensch muss man vielleicht auch mehr einbringen

in die Überzeugungsarbeit. Das haben wir aber geschafft“,

sagt Alexander Klein zufrieden. Auf der anderen

Seite wüssten die Auftraggeber frische, junge

Kreativität und Dynamik zu schätzen, ergänzt sein

Bruder. Dabei wirtschaftet das einstige Startup durchaus

konservativ. Björn Werner: „Mit kleineren Veranstaltungen

oder Beteiligungen am Eintrittskarten-Verkauf

haben wir uns langsam ein Eigenkapital aufgebaut,

das wir dann nutzen konnten, um größere Events auf

die Beine zu stellen.“ Konsequent wurde ins Unternehmen

investiert und nicht in die Erfüllung persönlicher

Wünsche. „Wir sind realistisch unterwegs“, betont Andreas

Klein.

Bekenntnis zum Standort

Aus dem Veranstaltungsmanagement sind neue

Netzwerke, Geschäftsideen und -kontakte erwachsen.

Weil man sich auch um die Logistik etwa beim

Messe- oder Flughafentransfer kümmern musste,

steckt die Agentur nunmehr in den Anfängen, Klassenreisen

zu organisieren. Auch ein Teambuilding-

Event mit einem Segeltörn auf dem Ijsselmeer wurde

erfolgreich durchgeführt. Und mit „pm2am“-Studentenreisen

richtet sich das Unternehmen mittlerweile

ans nationale, aber auch internationale Publikum. So

ist aus einem Kleingewerbe heute eine GmbH und

Co. KG geworden, deren Protagonisten noch viel

vorhaben. „Wir versuchen bei unseren Veranstaltungen

immer, uns in die Perspektive des Gastes hineinzuversetzen.

Ist er zufrieden, kommt das dem Gastgeber

und damit unserem Auftraggeber zugute“,

stellt Andreas Klein fest. Alle drei sind gut ausgebil-

22 www.bvg-menzel.de


det und hätten sicherlich gute Chancen als angestellte

Mitarbeiter gehabt, um beruflich Fuß zu fassen

und sich eine Karriere aufzubauen. „Die Entfaltungsmöglichkeiten

sind im Angestelltenverhältnis aber

nie so, wie als Selbstständiger. Und wir haben die

Freiheit, auch mal Dinge ausprobieren zu können“,

sagt Alexander Klein. Viele Aufträge entwickeln sich

aus Empfehlungen. Damit ist der Radius mittlerweile

größer geworden. So organisierte „pm2am“ auch bereits

Firmenfeiern in der Landeshauptstadt. „Wenn

man als Düsseldorfer auf einen Wuppertaler zurückkommt,

heißt das schon was“, sagt Andreas Klein.

Gleichzeitig bekennt er sich gerne und überzeugt zum

Standort: „Die Stadt hat so viel Potenzial.“

Erfolgreiche Unternehmensgründer:

Andreas und Alexander

Klein sowie Björn

Werner (v.l.) können

ihre verschiedenen

Kompetenzen als Geschäftsführer

gut

nutzen.

pm2am GmbH & Co. KG

Event – Marketing - Travel

Ottenbrucher Str. 41

42105 Wuppertal

Fon 0202 30971058

Mail info@pm2am.de

Net www.pm2am.de

Text: Stefanie Bona

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 03|18 23


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Befristung von Arbeitsverhältnissen

bei Neugründung

Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz

(§ 14 Abs. 2a TzBfG) ist in den ersten

vier Jahren nach der Gründung eines

Unternehmens die zeitliche Befristung

eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen

eines sachlichen Grundes bis zur Dauer

von vier Jahren zulässig. Bis zu dieser

Gesamtdauer ist auch die mehrfache

Verlängerung eines zeitlich befristeten

Arbeitsvertrages zulässig. Dabei muss

es sich jedoch um eine echte Neugründung

eines Unternehmens handeln. Für

das Landesarbeitsgericht Bremen ist

eine solche Neugründung nicht gegeben,

wenn sie im Zusammenhang mit der

rechtlichen Umstrukturierung von Unternehmen

und Konzernen steht – also

wenn bereits bestehende unternehmerische

Aktivitäten von neu gegründeten

Unternehmen weiterbetrieben werden.

Urteil des LAG Bremen vom 11. Mai

2017, 2 Sa 159/16, Juris PR-ArbR

47/2017 Anm. 4.

Änderung des Steuerbescheids

bei versehentlicher Falscheintragung

in der Erklärung

Der Kläger, ein Notar, leistete in den

Streitjahren 2010 bis 2012 Beiträge an

das Notarversorgungswerk. Entsprechende

Bescheinigungen des Versorgungswerks

fügte er seinen Steuererklärungen

für 2010 und 2012, nicht aber für

2011 bei. Der Kläger erfasste die Beiträge

auf der Anlage Vorsorgeaufwand unter

„Rentenversicherungen ohne Kapitalwahlrecht

mit Laufzeitbeginn und

erster Beitragszahlung vor dem 1.1.2005

(auch steuerpflichtige Beiträge zu Versorgungs-

und Pensionskassen)“. Richtig

gewesen wäre die Eintragung unter

„Beiträge zu landwirtschaftlichen Alterskassen

sowie zu berufsständischen

Versorgungseinrichtungen, die den gesetzlichen

Rentenversicherungen vergleichbare

Leistungen erbringen“. Das

beklagte Finanzamt folgte den Steuererklärungen

des Klägers mit der Folge,

dass sich die Beiträge in den Jahren

2010 und 2012 nicht und im Jahr 2011

nur im Rahmen der Höchstbetragsberechnung

(alte Rechtslage) auswirkten.

Den vom Kläger gestellten Antrag auf

Änderung der Einkommensteuerbescheide

wegen offenbarer Unrichtigkeit

lehnte das Finanzamt unter Hinweis auf

das Vorliegen eines Rechtsanwendungsfehlers

ab. Dem ist das Finanzgericht

Düsseldorf entgegengetreten. Indem der

Kläger die Beiträge zum Versorgungswerk

in der Anlage Vorsorgeaufwand

unter der falschen Kennziffer erfasst

habe, sei ihm eine offenbare Unrichtigkeit

unterlaufen, die sich das beklagte

Finanzamt zu eigen gemacht habe. Die

Bescheide könnten daher geändert werden.

Die mit der fehlerhaften Eintragung

der Beiträge verbundene Unrichtigkeit

sei für das beklagte Finanzamt

ohne Weiteres erkennbar gewesen. Aufgrund

der wiederholt vorgelegten Bescheinigungen

sei einem unvoreinge-

Fotos: MEV

nommenen Dritten bekannt gewesen,

dass es sich bei den eingetragenen Beträgen

um Beiträge an dieses Versorgungswerk

gehandelt habe. Einer weiteren

Sachverhaltsermittlung habe es

daher nicht bedurft. Schließlich gebe es

keine Anhaltspunkte für einen Rechtsirrtum

des Klägers. Das Finanzgericht

Düsseldorf hat die Revision zum Bundesfinanzhof

zugelassen.

Quelle: Finanzgericht Düsseldorf.

Ausfall einer privaten

Darlehensforderung als

Verlust aus Kapitalvermögen

Es gilt der Grundsatz, dass Wertveränderungen

von Wirtschaftsgütern des

Privatvermögens steuerlich nicht berücksichtigt

werden, auch wenn die

Wirtschaftsgüter zur Einkunftserzielung

eingesetzt wurden. Eine Ausnahme

gilt nur für Veräußerungsgewinne, wenn

Erwerb und Veräußerung innerhalb bestimmter

Fristen erfolgen (z. B. bei

Grundstücken zehn Jahre). (1) Seit Einführung

der Abgeltungsteuer werden jedoch

auch Gewinne aus der Veräußerung

von Kapitalvermögen (z. B.

Aktien) unabhängig von Fristen steuerlich

erfasst. Verluste aus der Veräußerung

können mit Überschüssen aus Kapitalvermögen

verrechnet werden; bei

Ver¬lusten aus der Veräußerung von

Aktien ist allerdings nur eine Verrechnung

mit Gewinnen aus der Veräußerung

von Aktien möglich. Fraglich war

in diesem Zusammenhang, ob auch der

komplette Ausfall einer Forderung z. B.

nach (Privat-)Insolvenz des Schuldners

wie ein Veräußerungsverlust behandelt

werden kann. Dies hat der Bundesfinanzhof

(2) jetzt positiv entschieden.

Der Ausfall einer Forderung kann damit

zwar nicht mit Gewinnen aus anderen

Einkunftsarten verrechnet werden, aber

mit Überschüssen aus Kapitalvermögen.

Reichen diese Überschüsse im Jahr des

Ausfalls der Forderung zur Verrechnung

nicht aus, kann der verbleibende Verlust

aufgrund des Forderungsausfalls zur

Verrechnung auf Folgejahre vorgetragen

werden. (1) Sog. Spekulationsgewinne;

vgl. § 23 EStG. (2) Urteil vom 24. Oktober

2017 VIII R 13/15.

Quelle: Rinke Treuhand.

24 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank

Anzeig

eige

Deutsche Bank Portfolioberatung:

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.


petenz erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-

pots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf


den zugeschnitten ist. Ändert sich die


rungsdepots angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.


Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten



Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen


Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer


sichert dem Anleger Zugang zum

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Be-


der Bergische Unternehmer 03|18


25


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Finanz-Achterbahn ohne

Fiskus-Freikarte

Wenn es ihrer AG oder GmbH wirtschaftlich

schlecht geht, sind Gesellschafter

häufig gezwungen, der Gesellschaft

Darlehen zu gewähren oder sich

für deren Kredite zu verbürgen. Nachfolgend

kann es dazu kommen, dass Gesellschafter

mit ihren Darlehensforderungen

ausfallen oder aus den Bürgschaften

in Anspruch genommen werden.

Dieser Ausfall bzw. diese Inanspruchnahme

konnte regelmäßig steuerlich

geltend gemacht werden. Aufgrund

neuester Rechtsprechung ist die steuerliche

Berücksichtigung nur noch unter bestimmten

Voraussetzungen möglich.

Hier gilt es richtig und rechtzeitig zu gestalten,

damit der Fiskus die Verluste

steuerlich weiterhin anerkennt.

Quelle: Treumerkur.

Gewinnausschüttungen

einer GmbH bei Günstigerprüfung

Grundsätzlich ist die Steuerpflicht von

Einkünften aus Kapitalvermögen durch

den Kapitalertragsteuerabzug abgegolten;

diese müssen daher nicht mehr in

der Einkommensteuererklärung angegeben

werden (sog. Abgeltungsteuerverfahren).

Wenn der persönliche Steuersatz allerdings

niedriger ist als die 25 %ige (1)

Kapitalertragsteuer, können die Kapitalerträge

in die Steuererklärung aufgenommen

und die sog. Günstigerprüfung beantragt

werden. Unabhängig davon kann

für Gewinnausschüttungen aus einer Kapitalgesellschaft

beantragt werden, dass

diese in die Einkommensteuer-Veranlagung

einbezogen und mit dem persönlichen

Steuersatz besteuert werden; bei

diesem Teileinkünfteverfahren bleiben

40 % der Erträge steuerfrei und 60 % der

damit im Zusammenhang stehenden

Werbungskosten können abgezogen werden.

Ob dieses Verfahren günstiger ist

als die Abgeltung der Steuerpflicht, ist

individuell zu prüfen. Das Teileinkünfteverfahren

ist allerdings nur zulässig,

wenn die Beteiligung an der Kapitalgesellschaft

mindestens 25 % beträgt oder

mindestens 1 % und außerdem eine Tätigkeit

mit maßgeblichem unternehmerischen

Einfluss für die Gesellschaft gegeben

ist (vgl. insoweit § 32d Abs. 2 Nr. 3

EStG). Ist die Günstigerprüfung für die

gesamten Kapitalerträge gegenüber der

Abgeltungsteuer vorteilhaft, ist grundsätzlich

auch der o. g. Antrag für Gewinnausschüttungen

aus einer Kapitalgesellschaft

zu empfehlen, weil dann nur

60 % der Erträge steuerpflichtig sind.

Wie der Bundesfinanzhof (2) allerdings

entschieden hat, wird dieser Antrag nicht

unterstellt. Er kann auch nicht im Rechtsbehelfsverfahren

gegen einen Einkommensteuerbescheid

nachgeholt werden,

sondern ist bereits mit der Einkommensteuererklärung

zu stellen. (3) Sofern die

Voraussetzungen dafür vorliegen, sollte

bei Gewinnausschüttungen also immer

geprüft werden, ob in der Einkommensteuererklärung

der Antrag auf Teileinkünfteverfahren

gestellt wird, insbesondere

wenn auch die sogenannte

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon: 0202 / 2580-0 · Telefax: 0202 / 2580-258

E-Mail: info@vbu-net.de

Mönchengladbach

Lüpertzender Straße 6 · 41061 Mönchengladbach · Telefon: 02161 / 24498-0 · Telefax: 02161 / 24498-33

Solingen

Neuenhofer Straße 24 · 42657 Solingen · Telefon: 0212 / 8801-0 · Telefax: 0212 / 8801-35

www.vbu-net.de

26 www.bvg-menzel.de


Günstigerprüfung beantragt wird. (1) Sofern

Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer

erhoben wird, ist der Prozentsatz

etwas niedriger. (2) Urteil vom 29. August

2017 VIII R 33/15 (BStBl 2018 II S.

69). (3) Wurde der Antrag versäumt,

kann bei nicht steuerlich beratenen Steuerpflichtigen

ggf. Wiedereinsetzung gewährt

und der Antrag so nachgeholt werden.

Quelle: Rinke Treuhand.

Die Grenzen der steuerlichen

Absetzbarkeit einer

Immobilie

Finanzverwaltung und Finanzgerichte

gestehen einem Immobilienbesitzer zu,

dass es im Zusammenhang mit Vermietung

und Verpachtung auch Zeiten der

Flaute gibt. Also Zeiten, in denen ein

Gebäude nicht vermietet werden kann,

obwohl die Absicht dazu besteht. Doch

diese Fristen sollte man nicht allzu lange

ausdehnen, wenn man das Objekt

steuerlich absetzen will.

Der Fall: Der Eigentümer einer Wohnung

ließ diese über zehn Jahre lang

leer stehen. Das hatte durchaus nachvollziehbare

Gründe, denn die gesamte

Anlage befand sich in einem völlig desolaten

und maroden Zustand. Der Betroffene

bemühte sich zwar innerhalb

der WEG um die Aufnahme gemeinsamer

Sanierungsmaßnahmen, doch das

scheiterte aus verschiedenen Gründen.

Schließlich verweigerte der Fiskus die

Anerkennung der geltend gemachten

Werbungskostenüberschüsse.

Das ehemals vermietete Objekt sei

schlichtweg nicht mehr betriebsbereit

und ein Ende dieses Zustandes auch

nicht in Sicht. Das Urteil: Die Richter

des Bundesfinanzhofs wiesen die Revision

des Steuerzahlers gegen vorinstanzliche

Urteile zurück. Die Entscheidung

des Finanzgerichts, von einer

fehlenden Absicht der Einkünfteerzielung

auszugehen, sei nicht zu beanstanden,

hieß es in der Urteilsbegründung.

Trotz seiner Bemühungen habe es der

Eigentümer im Endeffekt nicht geschafft,

das Objekt in einen vermietbaren

Zustand zu bringen.

Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern,

Bundesfinanzhof, Aktenzeichen IX

R 17/16.

Was ist ein marktüblicher

Zins?

Bei zahlreichen rechtlichen Fragestellungen

kommt der Höhe des marktüblichen

Zinses wichtige Bedeutung zu. Das

Landgericht (LG) Wiesbaden sieht bei

einer kreditfinanzierten Immobilienkapitalanlage

einen dem Anleger abverlangten

Effektivzinssatz mit 5,16 Prozent

p.a. angesichts des derzeit

niedrigen Zinsniveaus als unangemessen

hoch an. Die Zinsen seien auf angemessene

zweieinhalb Prozentpunkte

über dem jeweiligen Basiszinssatz (bis

31. Dezember 2017: -0,88 Prozent) herabzusetzen

(hier 2,5 Prozent abzüglich

0,88 = 1,62 Prozent).

Quelle: Urteil des LG Wiesbaden vom

25. April 2017, Az. XI ZR 573/15, DB

2017, 1261.

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der Bergische Unternehmer 03|18 27


TOTAL DIGITAL KRYPTOWÄHRUNG

Der Bitcoin fährt

Achterbahn

Mal ganz oben und dann wieder tief unten. Während die einen

Investoren durch rasante Wertsteigerungen zu Millionären

werden, verlieren andere sozusagen über Nacht ihr

gesamtes Geld. trotz des hohen Verlust-Risikos bleibt der

Bitcoin ein begehrtes Spekulationsobjekt. Aber warum?

Der Grund für die Beliebtheit der digitalen

Währung lässt sich leicht ausmachen:

Gier verführt. Zahlreiche Anleger

setzen auf den schnellen Reichtum. In

der Tat: Wer Lust und Geld genug zum Zocken

hat, kann mit viel Glück schwindelerregende

Summen gewinnen. Anfang 2017 war ein Bitcoin

beispielsweise noch für 1.000 Dollar zu haben.

Mitte Dezember erreichte die Währung Werte von

bis zu 20.000 Dollar. Bis wenig später die Spekulationsblase

platzte. Der Kurswert sank auf unter

7.000 Dollar und pendelte sich erst im Lauf des

Februars mit leichtem Trend nach oben auf 8.000

Dollar ein. Die Folge: Statt ein stattliches Vermögen

anzuhäufen, hatte sich in vielen Fällen das angelegte

Kapital in Luft ausgelöst und die Anleger-

Konten steckten tief in den roten Zahlen.

Blockchain macht’s möglich

Um das Prinzip der Kryptowährung zu verstehen,

muss man wissen, wie diese funktioniert. Schon

Bill Gates hatte einst festgestellt: „Banking is necessary

– banks are not“ (Banking ist notwendig,

Banken sind es nicht). Dieser Erkenntnis folgen

Bitcoin & Co. Entwickelt wurde der Bitcoin

2008/2009 von dem Japaner Satoshi Nakamoto

mit dem Ziel, ein dezentrales Zahlungssystem

aufzubauen, das absolut unabhängig von Banken

arbeitet und keiner staatlichen Kontrolle unterliegt.

Die Voraussetzung für diese Methode

schafft die Blockchain-Technologie, mit denen Finanztransaktionen

bei Kryptowährungen unter

den teilnehmenden Usern verabredet und durchgeführt

werden können. Blockchain lässt sich als

öffentlich zugängliches Buchungsregister beschreiben,

das die Aufgabe einer Datenbank für

Transaktionen übernimmt. Dabei werden Datensätze

in einem bestimmten Umfang zu einem

Block zusammengeführt. Hat dieser die vorgesehene

Größe erreicht, entsteht ein neuer Block, der

an den Vorgänger ankoppelt. Auf diese Weise bildet

sich eine digitale Verkettung, in deren Verlauf

sämtliche Transferaktivitäten der Teilnehmer im

Netzwerk chronologisch dokumentiert und archiviert

werden. Jeder beteiligte User verfügt über

eine vollständige, identische Kopie der kompletten

Blockchain auf seinem Rechner. Das heißt: Er ist

jederzeit über sämtliche Vorgänge im Netzwerk

der Bitcoin-Nutzer informiert. Manipulationen

sind in dem Buchungssystem so gut wie ausgeschlossen.

Was einmal in der Blockchain erfasst

wurde, lässt sich nicht mehr verändern oder löschen.

Jeder Wert und jeder Transfer kann zweifelsfrei

der entsprechenden Person zugeordnet

werden. Und: Einen Bitcoin kann man nur einmal.

ausgeben.

Gut verschlüsselt ins Geschäft

Dies erklärt aber noch nicht, wie Interessenten in

den Besitz der begehrten Währung kommen können.

Denn es handelt sich dabei nicht um reale

Scheine oder Münzen zum Anfassen, sondern um

rein virtuelles Geld, das in einem Computernetzwerk

mit Hilfe einer Software, die auf mathematischen

Formeln basiert, generiert wird. Der dafür

eingesetzte Algorithmus ist so beschaffen, dass

die Grenze bei 21 Millionen Bitcoins liegt. Zurzeit

dürften etwa zwischen 16 und 17 Millionen Einheiten

im Markt sein.

Wer ein Bitcoin-Konto anlegen und verwalten

möchte, braucht dazu eine elektronische Geldbörse,

die sogenannten Wallet. Diese Software erzeugt

ein Schlüsselpaar, bestehend aus einem privaten

und einer öffentlichen Version. Der ‚Public

Key‘ wird in die für jeden sichtbare Kontonummer

umgewandelt; der ‚Private Key‘ bleibt dagegen

verborgen und ist Teil einer digitalen Signatur,

mit der jede Überweisung bestätigt werden

muss. Das Nennen des eigenen Klarnamen ist somit

nicht erforderlich. Jeder Vorgang bleibt anonym.

Mittlerweile tummeln sich zahlreiche An-

28 www.bvg-menzel.de


ieter von Wallets im Netz. Alternativ gibt es die

Möglichkeit, sich über spezielle Handelsplattformen

und Börsen mit Bitcoins zu versorgen. In diesem

Fall werden die Guthaben dort gespeichert

und nicht wie beim Wallet auf dem eigenen Computer

oder Smartphone.

Goldschürfen im Internet

Wesentlich eleganter ist natürlich der Weg, das digitale

Geld ganz ohne Arbeit zu erwerben. Das

nennt man dann Bitcoin-Mining. Der Begriff aus

der Goldgräbersprache definiert einen Prozess,

bei dem alle Nutzer im Netzwerk Rechnerleistung

zur Verfügung stellen, um geplante Transaktionen

vorzubereiten, abzusichern und zu synchronisieren.

Für diese Dienste gibt es – abhängig von der

bereit gestellten Rechnerpower – Bitcoinanteile

als Belohnung. Einfach gesagt, entstehen Bitcoins

auf den Rechnern ihrer Nutzer. Aber: normale PC

sind meist überfordert, einen Bitcoin herzustellen.

Denn aufgrund der wachsenden Beliebtheit wird

immer mehr Leistung gebraucht, die nur in einem

starken Computer-Verbund zu erbringen ist. Daher

laufen weltweit Mining-Rechner rund um die

Uhr in gemeinsamen Netzwerken und verbrauchen

dabei Riesenmengen an Energie. Schon für

eine einzige Bitcoin-Transaktion werden schätzungsweise

225 Kilowattstunden verbraucht.

Um einen Transfer durchzuführen, sind also vier Elemente nötig:

1. Die öffentliche Kontonummer des Empfängers

2. Der Überweisungsbetrag

3. Die öffentliche Kontonummer des Senders

4. Der ’Private Key‘, um den Transfer zu legitimieren

Demnach steigt der Strombedarf bei täglich rund

350.000 Transfers auf unfassbare 40 Terrawattstunden.

Festzuhalten bleibt, dass der virtuelle Bitcoin keinen

festgeschriebenen Gegenwert hat, sondern

dass sich sein Wert allein aus dem Verhältnis zwischen

Angebot und Nachfrage ergibt. Und: Wie

viel ein neu generierter Bitcoin wert ist, kann nur

auf Grundlage der bisher erzeugten Bitcoins errechnet

werden.

Banken machen Front

Inzwischen hat der Bitcoin-Hype empfindliche

Dämpfer einstecken müssen. Vor dem Hintergrund

des steigenden unkalkulierbaren Risikos für Anleger

einerseits und angesichts der zunehmenden illegalen

Geschäfte mit der Kryptowährung andererseits

entschließen sich etliche Staaten wie

Südkorea, Thailand und China, den Handel mit

Bitcoins einzuschränken oder sogar ganz zu verbieten.

Auch die Banken warnen unisono, wie vor

kurzem die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

(BIZ) in Basel. Als oberste Zentralbank gilt

sie als eine der mächtigsten Institutionen in der Finanzwelt.

Agustin Carstens, der die BIZ leitet,

fand deutliche Worte: „Der Bitcoin ist zu einer

Kombination aus Spekulationsblase, Schneeballsystem

und Umweltkatastrophe geworden. Deshalb

können die Zentralbanken es diesen Kryptowährungen

nicht erlauben, dieselbe Infrastruktur zu

nutzen wie das gesamte Finanzsystem und von

dessen Vertrauen zu schmarotzen.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

der Bergische Unternehmer 03|18 29


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Forschungsgemeinschaft Werkzeuge

und Werkstoffe e.V.

42859 Remscheid

Fon 02191 5921-0

Fax 02191 5921-100

Mail info@fgw.de

Net www.fgw.de

Hautnah gewarnt:

Gefahr im Verzug!

Alarm im Betrieb. Die Lampe blinkt, der Warnton wird lauter – und trotzdem wäre es

beinahe zur Kollision mit einem Gabelstapler gekommen. Der Mitarbeiter hat nichts

gehört und nichts gesehen. Ein Moment der Unaufmerksamkeit reicht aus, um das Unfallrisiko

deutlich zu erhöhen. Für dieses Problem gibt es jetzt eine smarte Lösung:

Good Vibrations im Overall.

30 www.bvg-menzel.de


Forschen, Tüfteln,

Experimentieren. Dr.

Peter Dültgen und

sein Team bringen

ganze Leistung, um

außergewöhnliche

Projekte praxisgerecht

zu realisieren.


Haptische Signale werden vom Menschen

wesentlich besser wahrgenommen als optische

oder akustische Warnzeichen“,

weiß Dr. Peter Dültgen, Geschäftsführer

der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe

(FGW) in Remscheid, aus Erfahrung. „Deshalb

haben wir uns einmal mehr mit dem Komplex

Arbeitssicherheit befasst und einen innovativen Weg

zur Optimierung gefunden. Zu diesem Zweck werden

Aktoren als Impulsgeber in die Arbeitskleidung

implementiert, die über Hautkontakt auf aktuelle

Gefahrensituationen aufmerksam machen.“

Eine Denkfabrik mit

innovativer Kompetenz

Rund 250 Forschungsvorhaben hat das renommierte

Institut seit seiner Gründung im Jahr 1952 bislang erfolgreich

umgesetzt. Das Spektrum beschränkt sich

schon lange nicht mehr ausschließlich auf die klassische

Werkzeugindustrie, sondern umfasst eine Vielzahl

von Anwendungsbereichen. Angefangen bei der

Entwicklung von Drehmomentwerkzeugen in High-

Tech-Qualität mit integrierter Bluetooth-Anbindung

über intelligente Komponenten für die Gebäudetechnik

bis zu Speziallösungen für die Raumfahrt arbeitet

die privat geführte Einrichtung an einer Vielzahl

hochspannender Projekte. Die Anregungen bekommt

das FGW-Team über unterschiedliche Kanäle. Häufig

aus der Industrie, aber auch als Forschungsauftrag

oder aus dem Kreis der 55 Mitarbeiter. „Die meisten

unserer jungen Leute aus Lehre und Wissenschaft

bringen außergewöhnliche Ideen mit, die den Anstoß

geben für neues Denken und Handeln“, berichtet Dr.

Peter Dültgen. „Dabei nutzen wir selbstverständlich

alle Möglichkeiten der fortschrittlichen Technik. Unter

anderem auf dem Gebiet der Digitalisierung und

der Künstlichen Intelligenz sowie in Sensorik und

Automation.“

Kein Hokuspokus, sondern

Wissenschaft

Eine immer wichtigere Rolle spielen sogenannte

Formgedächtnis-Werkstoffe. Diese intelligenten Memory-Metalle

besitzen die Fähigkeit, aufgrund einer

Temperaturänderung oder auch unter Spannung eine

beliebige, zuvor eingeprägte Form anzunehmen. Der

FGW-Chef beschreibt eine gelungene Industrie-Applikation

im Automotive-Bereich: „Wir haben entsprechende

Formgedächtnis-Elemente in einen Außenspiegel

eingebaut mit der Vorgabe, die Dauer des

automatischen Einklappens von drei auf eine Sekunde

zu verkürzen. Dies ist uns zur vollen Zufriedenheit

gelungen.“ Ganz ohne Zauberei, sondern auf der Basis

intensiver Grundlagenforschung.

Hilfestellung für kleinere

Unternehmen

Zu den Kernaufgaben des Instituts zählt die Unterstützung

kleiner und mittlerer Unternehmen, die über

keine eigene Forschung und Entwicklung verfügen.

Gerade in der Region fehlt es in zahlreichen Betrieben

an der erforderlichen Geräte-Ausstattung, an personellen

Ressourcen und am nötigen Know-how, um

anstehende technische Probleme aus eigener Kraft zu

lösen. Hier bietet sich die FGW als leistungsstarker

Partner an. Bei Bedarf übernehmen die Remscheider

Experten sogar die Konzeption und den Bau von Prototypen

als Vorstufe zur Serienfertigung. Auf diese

Weise schafft das Team um Dr. Peter Dültgen die Voraussetzung

dafür, dass auch der Mittelstand von den

Forschungsergebnissen der Gemeinschaft uneingeschränkt

partizipieren kann.

Qualität auf dem Prüfstand

Damit ist das Tätigkeitsfeld aber noch nicht erschöpft.

Ein weiterer selbständiger Geschäftsbereich beschäftigt

sich mit den Themen Schadensfallanalyse und der

Prüfung von Bauteilen, Werkzeugen und Werkstoffen.

Aktuell befindet sich gerade eine Astschere auf

dem Prüfstand, die sich mindestens 5.000 Schneidvorgängen

unterziehen muss. Erst wenn diese Herausforderung

ohne Qualitätseinbuße und Leistungsabfall

gemeistert wurde, erhält das Gerät das Okay der kritischen

Prüfer.

Ein leuchtendes Beispiel für mehr

Bequemlichkeit

Oftmals dient die Arbeit der FGW auch dazu, den

Alltag im betrieblichen Ablauf ein Stück weit komfortabler

zu machen. Dr. Peter Dültgen erläutert an einem

konkreten Beispiel, wie das praktisch funktioniert:

„Angenommen, ein Mitarbeiter sucht im Lager

nach einem bestimmten Produkt. Normalerweise

ist dies eine zeitaufwendige Angelegenheit. Mit

dem Einsatz der von uns entwickelten, intelligenten

Beleuchtungssysteme lässt sich das gewünschte Teil

dagegen blitzschnell aufspüren. Da jeder gelagerte

Artikel mit einer individuellen IP-Nummer gekennzeichnet

ist, kann über das installierte Warenwirtschaftsprogramm

im Vorfeld problemlos das gesuchte

Objekt ermittelt und die Koordinaten an die Beleuchtung

weitergeben werden. Der Mitarbeiter braucht nur

auf eine blinkende Lampe im Regal zu achten, die

ihm genau anzeigt, an welcher Stelle das Produkt zu

finden ist.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

der Bergische Unternehmer 03|18 31


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Steuerberatung 4.0 –

Chancen der Digitalisierung aktiv nutzen

Die Digitalisierung erfasst alle Branchen und

Wirtschaftszweige. Auch für die Steuerberatung,

ein seit jeher etablierter und angesehener Berufsstand,

birgt die Digitalisierung sowohl Chancen als auch

Risiken. Dabei umfasst die digitale Transformation

einer Beratungskanzlei einerseits die internen

operativen Arbeitsprozesse. Hier gilt es, moderne

IT-Lösungen in den Arbeitsalltag einzuführen und

gleichzeitig die eigenen qualifizierten Mitarbeiter,

die das Fundament einer jeden Steuerberatungsgesellschaft

darstellen, aktiv in den Transformationsprozess

einzubinden. Beispiele für die interne Prozessoptimierung

in der Steuerberatung sind das durch

moderne Dokumentenmanagement-Systeme gestützte,

papierlose Büro oder ein intelligentes Wissensmanagement,

welches die Antwortzeiten bei

komplexen Sachverhalten verkürzt.

Andererseits bietet die Digitalisierung auch in

der direkten Interaktion mit den Mandanten viele

Chancen. Moderne, cloud-basierte Kollaborationsplattformen

erlauben es dem Mandanten und dem

Steuerberater, Informationen leichter und kurzfristiger

auszutauschen. Der Mandant hat so zeit- und

ortsunabhängig Zugang zu den Arbeitsergebnissen

des Steuerberaters. Der Steuerberater hingegen kann

durch intelligente Verknüpfung verschiedener Informationsquellen

sein Leistungsangebot hin zu einer

umfassenderen, ganzheitlichen betriebswirtschaftlichen

Beratung erweitern. Insbesondere durch internationale

Partnerschaften und dem damit verbundenen

Know-how-Transfer können Steuerberatungsgesellschaften

die Digitalisierung aktiv mitgestalten und

als Chance für das eigene Unternehmen sehen.

Julia Neusel-Lange, Steuerberaterin

Prokuristin der RINKE TREUHAND GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Foto: BVG

32 www.bvg-menzel.de


www.bergische-volksbank.de

Ihre Zukunft

immer im Blick!

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der Bergische Unternehmer 03|18 33


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Wir bringen Prozesse

in Bewegung

Ob Steuern, Bedienen oder Beobachten: Automatisch läuft

in der Industrie vieles besser. Den Beweis liefert die Firma

Scholl aus Remscheid mit massgeschneiderten Lösungen

für Automatisierungsaufgaben verschiedenster Art.

34 www.bvg-menzel.de


Mit dem Fortschritt

im Bunde. Die Automatisierungs-Experten

Romano Tissot

(links) und Frithjof

Pieper bringen industrielle

Prozesstechnik

auf den

neuesten Stand.

Die Anforderungen wachsen, der Fortschritt

zieht mit. Um möglichst effizient

und produktiv zu erstklassigen Ergebnissen

zu kommen, übernehmen

Automatisierungssysteme immer komplexere

Funktionen. Mit dem Ziel, den Menschen zu entlasten,

die Kapazitäten zu steigern und in zahlreichen

Anwendungsgebieten die Digitalisierung voranzutreiben.

Auch wenn die Vorgaben klar

definiert sind, verlangt die Umsetzung von Fall zu

Fall ein hohes Maß an Kompetenz und Erfahrung.

Keine Aufgabe ist wie die andere

„Mit Standardantworten löst man heute keine Probleme

mehr. Dazu ist das Einsatzspektrum von

Anlagen und Systemen je nach Branche viel zu

speziell“, erklärt Romano Tissot, der gemeinsam

mit Frithjof Pieper die Niederlassung Remscheid

leitet und für den Bereich Hardware verantwortlich

zeichnet. „Deshalb entwickeln wir für unsere

Industriekunden in Nordrhein-Westfalen von der

einzelnen Komponente bis zum kompletten Konzept

alles, was für eine optimale Prozesstechnik

notwendig ist. Dies erfordert eine genaue Kenntnis

der Abläufe, verfahrenstechnisches Knowhow

und natürlich Kreativität, um auch mit außergewöhnlichen

Aufgabenstellungen

zurechtzukommen.“ Und vor dieser Herausforderung

steht das Scholl-Team mit seinen 65 Mitarbeitern

häufig. Denn die Auftraggeber stammen

aus den unterschiedlichsten Branchen wie beispielsweise

Food, Automotive und Chemie, Stahl,

Verpackung und Logistik und noch etliche mehr.

Profis am Werk

garantieren Qualität

Das Portfolio des Unternehmens, das seit rund 20

Jahren zur international aufgestellten R+S-Gruppe

gehört, umfasst von der Planung und Projektierung

über die Fertigung bis zu Inbetriebnahme,

Wartung und Service sämtliche Leistungen. Alle

Arbeiten werden mit eigenem Fachpersonal durchgeführt.

So wird jeder Schaltschrank penibel auf

einwandfreie Sicherheitsfunktionen überprüft;

auf Wunsch auch gemäß den Vorschriften aus

dem Pflichtenheft des Kunden. Software-Experte

Frithjof Pieper setzt Prioritäten: „Je anspruchsvoller

die Automatisierung ist, desto mehr hängt von

der verwendeten Software ab. Hier müssen unsere

Spezialisten Top-Arbeit leisten, wobei auch der

Bedienkomfort eine entscheidende Rolle spielt.

Denn Überwachung und Steuerung der Anlage

aus der Ferne sollen sicher, einfach und zuverlässig

sein.“ Übrigens bietet das Unternehmen in der

Fertigung, Entwicklung und Konstruktion für engagierte

Fachkräfte ein umfangreiches Arbeitsplatzangebot

mit interessanten Konditionen. Wer

weiterkommen will und in einem starken Zukunftsmarkt

seine Chancen sieht, sollte mit Scholl

in Remscheid Kontakt aufnehmen.

Modernisierung als wirtschaftliche

Alternative

Nun hat nicht jeder Kunde die Absicht, gleich in

eine neue Maschine zu investieren. Dank Retrofit

kein Problem für die Profis von Scholl. Selbst ältere

Anlagen lassen sich durch den Austausch von

Steuerung und Antrieb aufrüsten und bedarfsgerecht

automatisieren. Vielfach kann danach die

frühere Leistungsfähigkeit sogar noch übertroffen

werden. Zum Einsatz kommen bewährte Markengeräte

etwa aus dem Hause Siemens. Als langjähriger

Solution-Partner ist Scholl in der Lage, seine

Kunden schnell mit Produktneuheiten und Verbesserungen

zu versorgen und damit auf den aktuellen

Stand der Technik zu bringen. Dies gilt

sowohl für den Ersteinsatz als auch für die Modernisierung

von Maschinensteuerungen.

Mit UL fit für den

amerikanischen Markt

Die Remscheider sind aber nicht allein in NRW

unterwegs. Ihre Schaltschränke und elektronischen

Ausrüstungen gehen in die Märkte der Welt,

unter anderem nach Nordamerika. Wer in die

USA oder Kanada exportieren möchte, braucht

zwingend die sogenannte UL-Zertifizierung für

Produktsicherheit. Romano Tissot sieht diesen

Nachweis als wichtigen Wettbewerbsvorteil: „Unsere

Mitarbeiter berücksichtigen sämtliche relevanten

Anforderungen schon bei der Entwicklung

und denken das Produkt sozusagen vom Ende her.

Auf diese Weise ist sichergestellt, dass unsere Anlagen

ohne Schwierigkeiten die Hürden der Zulassung

bewältigen.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Scholl Energie- und

Steuerungstechnik GmbH

An der Hasenjagd 10

42897 Remscheid

Fon 02191 9375-0

Fax 02191 937575

Mail romano.tissot@schollgroup.de

Net www.schollgroup.de

der Bergische Unternehmer 03|18 35


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

So gut schmeckt Heimat

Die feine Küche hat die kulinarische Vielfalt der Regionen neu entdeckt. Für Katharina Schwirschke

keine Überraschung: „Qualität, Frische und unverfälschter Geschmack sind die Zutaten für reinen

Genuss. Deshalb setzen wir in unserer Manufaktur vorrangig auf erstklassige Produkte aus dem

Bergischen Land.“ Ein Geschäftsmodell, das mittlerweile Gourmets in ganz Deutschland Appetit

auf die exquisiten Köstlichkeiten aus Solingen macht.

Was ihre Mutter vor 17 Jahren mit der

Fabrikation ‚Fruits of the Garden‘

begonnen hat, führt Katharina

Schwirschke heute unter eigenem

Label erfolgreich weiter. ‚Kathi’s Manufaktur‘

steht für innovative Ideen, die Obst und Gemüse

aus bergischem Anbau in exklusive Kreationen

verwandeln. Da gibt es handgerührte Fruchtaufstriche

wie Bergischer Apfel mit Calvados und

Bourbon-Vanille, Bergische Erdbeere mit Himbeeren

oder Bergischer Rhabarber – so gut wie

alles, was beim Obstbauern in der Nähe wächst

und gedeiht, findet in der professionellen Werkstatt-Küche

Verwendung. Und liefert unter anderem

den hochwertigen Rohstoff für delikate Chutneys,

die idealen Begleiter zu Fleisch, Fisch und

Käse. Ebenso werden die Confits aus „Kathi’s

Manufaktur“ sehr geschätzt, denn sie eignen sich

perfekt als Basis für leckere Soßen. Beispielsweise

garantieren Bergische Erdbeeren mit Dornfelder

Rotwein und Rosa Pfeffer, nach traditionellem

Rezept in Essig geschmort, bei Gästen jedes Mal

für einen Ah- und Mmh-Effekt.

Anregungen aus dem Kundenkreis

Aktuell umfasst das Sortiment rund 30 Produkte

aus eigener Herstellung, ergänzt mit weiteren

bergischen Spezialitäten. Angefangen mit Bürger

Brezeln bis zum Bergischen Sommerhonig. „Natürlich

bieten wir unseren Kunden auch Rezepturen

an, die aus Ländern jenseits der Region stammen.

Etwa die berühmte Vitello Tonnato Soße, ein

Klassiker aus dem Piemont. Auch Orangen aus

Wie wäre es denn, Kunden und Geschäftspartnern zur

Abwechslung mal etwas typisch Bergisches zu schenken?

In „Kathi’s Manufaktur“ steht eine große Auswahl

an stilvollen, individuell gefertigten Präsenten bereit.

Neben kulinarischen Überraschungen findet sich in den

liebevoll zusammengestellten Geschenk-Paketen sogar

ein köstlicher Lesestoff. Genau das Richtige, um zwischendurch

vernascht zu werden.

Spanien und Italien werden von uns zu einer Marmelade

verarbeitet, die nach Sonne und Süden

schmeckt“, erzählt die Feinkost-Expertin aus Solingen,

die zusammen mit Mitarbeiterin Regina

immer wieder Neues ausprobiert. Das eine oder

andere Mal kommen die Anregungen auch aus

dem Kundenkreis, die bei „Kathi’s“ gerne aufgenommen

werden. So wie in diesem Fall: „Ein

Freund, begeisterter Sportler und Konfitüren-Fan,

hat uns auf die Idee gebracht, aus Zwetschgen und

Sauerkirschen einen Fruchtaufstrich zu komponieren.

Der Mix gehört inzwischen zu den meistgekauften

Favoriten aus unserem Programm..“

Mindestens zwei Neuheiten bringt „Kathi’s Manufaktur“

im Jahr auf den Markt. Meist schon ungeduldig

von ihren Kunden erwartet, zu denen

sogar ein Sternekoch aus Hamburg und andere

Gastronomen im Bundesgebiet zählen.

Aktiv unterwegs mit Bergisch Pur

Zusätzlich zum Direktvertrieb aus dem Online-

Shop und dem Werksverkauf an zwei Tagen in der

Woche bietet Katharina Schwirschke ihre kulinairschen

Spezialitäten ebenfalls in gut bestückten Supermärkten

an. Als Botschafterin der Qualitätsmarke

Bergisch Pur, einem Verbund von Erzeugern,

Verarbeitern und Anbietern von Premium-Produkten

aus der Region, ist sie auch an den Verkaufsständen

der Initiative präsent.

Nichts ausser reiner Natur

Es ist für Katharina Schwirschke sozusagen Ehrensache,

ihren Frischeprodukten keinerlei künstliche

Konservierungsstoffe zuzusetzen. „Unnötig“, meint

die Fachfrau und greift zurück auf bewährte Methoden

aus Großmutters Zeiten. „Mit Hilfe von Zucker,

Essig und Hitze bleiben unserer Erzeugnisse lange

haltbar. Ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Denn

wo Natur drin ist, soll es auch natürlich schmecken.“

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Günter Lintl

36 www.bvg-menzel.de


Direkt aus dem Einmach-Topf

ins Glas. Katharina

Schwirschke

überlässt bei der Herstellung

ihrer Manufakturprodukte

nichts dem

Kathi’s Manufaktur

Zufall.

Katharina Schwirschke

Burger Landstraße 47

42659 Solingen

Fon 0212 2443016

Mobil 0152 29942426

Fax 0212 2443020

Mail info@kathis.eu

der Bergische Unternehmer 03|18 Net www.kathis.eu

37


IM FOKUS FACTORING, LEASING, INKASSO

38 www.bvg-menzel.de


Hohe Außenstände, die monatelang nicht beglichen

werden. Kostspielige Anschaffungen, die

ins Geld gehen. Schneller als gedacht bekommen

Unternehmer ein Liquiditätsproblem. Vor

allem dann, wenn die vorhandene Kapitaldecke

sowieso schon ziemlich dünn ist.

Trotz guter Auftragslage sieht die finanzielle

Situation bei zahlreichen

Mittelständlern nicht gerade rosig

aus. Dafür gibt es etliche Gründe.

Beispielsweise säumige Kunden, die

erst verspätet oder gar nicht zahlen.

Ebenso tragen Hausbanken, die beharrlich eine

Aufstockung der Kreditlinie verweigern, dazu

bei, dass der Handlungsspielraum eines Unternehmens

stark eingeschränkt wird. Das hat Folgen.

Über kurz oder lang fehlen die dringend benötigten

Geldmittel für Investitionen, wodurch die

Wettbewerbsfähigkeit Schaden nimmt.

Neuen Handlungsspielraum gewinnen

Es ist daher verständlich, dass die Sorge um mangelnde

Liquidität den betroffenen Firmen am

meisten zu schaffen macht. Dabei gibt es einen

bewährten Weg, der aus der Krise führt: Der Verkauf

des Forderungsbestands aus Warenlieferungen

und Dienstleistungen an einen seriösen Factoring-Partner.

Dieser übernimmt die offenen

Rechnungen und damit das volle Ausfallrisiko,

zahlt den Gegenwert aus und stellt damit sicher,

dass wieder genügend Geld in der Firmenkasse

zur Verfügung steht.

Dies erklärt, weshalb Factoring neben der klassischen

Bankfinanzierung als überzeugende Alternative

geschätzt wird, die auf einen Schlag die

verloren gegangene Liquidität wiederherstellt und

zuverlässig vor möglichen Verlusten schützt. Und

tatsächlich: Was heute in Rechnung gestellt wird,

kommt bereits am nächsten Tag als Gutschrift auf

das Firmenkonto zurück. Ein wichtiges Argument

für immer mehr mittelständische Unternehmer,

das moderne Finanzierungsinstrument Factoring

zur Optimierung der betrieblichen Kapitalstruktur

einzusetzen. Denn ein liquides Unternehmen

hat beste Voraussetzung, die Eigenkapitalquote zu

steigern und die Bilanzkennzahlen zu verbessern.

Auf diese Weise gelingt es, im Umgang mit den

Banken ein positives Ranking zu erreichen.

Die Bonität auf dem Prüfstand

Aber Factoring kann noch mehr. Die Experten,

die diese Finanzdienstleistung anbieten, überprüfen

zunächst die Bonität der potentiellen Geschäftspartner

ihrer Kunden und geben bereits im

Vorfeld eine Warnung heraus, sollten die Risiken

bei dem geplanten Business zu hoch sein. Kommt

eine Zusammenarbeit zustande, behält die beauftragte

Factoring-Gesellschaft alle relevanten Parameter

im Blick und ist so in der Lage, mögliche

Negativ-Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Durch die Übernahme des kompletten Forderungsmanagements

werden zudem die administrativen

Prozesse im Betrieb vereinfacht und der

Kunde nachhaltig entlastet.

Geld genug zum Investieren

Gesetzt den Fall, ein Unternehmen muss dringend

investieren. Der Fuhrpark braucht Verstärkung,

die IT-Technik entspricht nicht mehr dem geforderten

Leistungsstand und auch die Büroausstattung

benötigt eine Verjüngungskur. Das Problem:

Für all diese Anschaffungen fehlt das erforderliche

Geld. Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?

Ja, den gibt es. Ob Firmenflotte, Betriebsausrüstung

oder neue Geschäftsimmobilie:

Mit Hilfe maßgeschneiderter Leasing-Modelle

lassen sich nahezu sämtliche Vorhaben realisieren,

ohne die finanzielle Handlungsfreiheit einzuengen.

Die Vorteile des Leasings

sind klar zu definieren:

• Leasing-Raten sind als Betriebsausgaben steuerlich

voll absetzbar. Sie werden auch langfristig

nicht von Veränderungen bei Zinsen oder im Rating

beeinflusst. Damit bietet Leasing eine zuverlässige

Grundlage für die Kalkulation

• Geleaste Gegenstände erscheinen nicht in der

Bilanz des Leasing-Nehmers. Eigenkapitalquote

und Verschuldungsgrad bleiben unverändert.

• Da die Leasing-Gesellschaft die Finanzierung

des Objektes übernimmt, bleibt die Liquidität

des Unternehmens, das diese Finanzierungsform

in Anspruch nimmt, in vollem Umfang erhalten.

• Die Höhe der Leasing-Raten und die Dauer der

Vertragslaufzeit stehen von Anfang fest. Dabei

besteht durch eine individuelle Vertragsgestaltung

die Möglichkeit, die einzelnen Konditionen

an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen.

der Bergische Unternehmer 03|18 39


IM FOKUS FACTORING, LEASING, INKASSO

Es gibt Offerten, die in einem Full-Service-Paket sämtliche

Nebenkosten abdecken - also die Vollkaskoversicherung,

die Reparatur- und Inspektionskosten sowie die

Leasingausfallversicherung.

des Leasing muss der Gegenstand vielfach zurückgegeben

werden. Selbst dann, wenn Interesse

besteht, das Objekt zu erwerben.

Sonderfall Fahrzeugleasing

Die Fahrzeugflotte zu

leasen, lohnt sich

auch aus steuerlichen

Erwägungen.

Risikopunkte kennen und prüfen

Ehrlicherweise hat das Leasing-Modell unter bestimmten

Umständen auch Nachteile. Dazu gehören

hohe Gesamtkosten, die in der Regel den Betrag

übersteigen, der beim Kauf des Objekts zu

zahlen wäre. Zusätzlich fallen laufende Ausgaben

für Versicherungen, Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen

an. Normalerweise sind Leasing-Verträge

unkündbar. Allerdings kann der

Leasing-Geber die Vereinbarung fristlos kündigen,

wenn der Leasing-Nehmer mit der Zahlung

in Verzug gerät. Darüber hinaus ist eventuell noch

mit Schadenersatzforderungen zu rechnen. Für

viele Firmen ebenfalls ein Manko: Nach Ablauf

Viele Selbständige und Unternehmer leasen ihren

Geschäftswagen oder die gesamte Flotte vor allem

aus steuerlichen Erwägungen. Denn anders als

Privatleute können sie die monatlichen Raten sowie

die Sonderzahlung, die oftmals zu Beginn fällig

wird, als Betriebsausgabe absetzen.

Die großen Autohäuser haben den Geschäftsbereich

fest eingeplant und bieten vielfach besonders

attraktive Konditionen. Dazu gehört beispielsweise

der Verzicht auf die sonst übliche Anzahlung,

Darüber hinaus gibt es auch Offerten, die in einem

Full-Service Paket sämtliche Nebenkosten

abdecken – also die Vollkaskoversicherung, die

Reparatur- und Inspektionskosten sowie die Leasingausfallversicherung.

Trotzdem sollte man sich

nicht von der Aussicht auf niedrige Monatsraten

zu einem vorschnellen Leasingvertrag verleiten

lassen. Denn in Wirklichkeit liegen die Kosten inklusive

sämtlicher anfallender Ausgaben deutlich

Unaufhaltsam nach oben

Immer mehr Mittelständler nutzen Factoring

als zeitgemäße Form der Unternehmensfinanzierung.

Dieser Trend schlägt sich positiv

auf die Geschäftsentwicklung nieder. So

meldet der Deutsche Factoring-Verband für

das erste Halbjahr 2017 eine Umsatzsteigerung

um 8,4 Prozent auf 113,25 Milliarden

Euro. Im gleichen Zeitraum legten die Kundenzahlen

um mehr als 70 Prozent zu.

Das bemerkenswerte Wachstum der Factoring-Branche

ist zum einen auf die Exportstärke

der deutschen Wirtschaft zurückzuführen.

Zum anderen begünstigt

die anhaltende Niedrigzinsphase das gute

Geschäftsklima. Beispielsweise steht das

Barometer des nationalen Factorings auf einem

Allzeit-Hoch. Hier lag der Zuwachs in

den ersten sechs Monaten in 2017 mit 8,09

Prozent auf 77,69 Milliarden Euro deutlich

höher als im Vergleichszeitraum 2016. Auch

dieses Ergebnis kennzeichnet die robuste

Binnenkonjunktur in Deutschland.

40 www.bvg-menzel.de


Bei Geschenken ist es wie beim Factoring: Nur wenn man sich gut kennt, kann man die richtige Wahl treffen.

Beim Factoring geht es immer um die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens. Wir von Crefo Factoring setzen



Wir freuen uns darauf!

Crefo Factoring – Liquidität, die passt.

www.liquiditaet-die-passt-solingen.de

Crefo-Factoring Rhein-Wupper GmbH

| | | info@solingen.crefo-factoring.de

der Bergische Unternehmer 03|18 41


IM FOKUS FACTORING, LEASING, INKASSO

höher. Als Faustformel gilt: Autoleasing kostet

etwa 130 Prozent vom Kaufpreis des Fahrzeugs –

übersteigt also die Anschaffungskosten um ca. 30

Prozent.

Außerdem gut zu wissen:

Leasingnehmer haben keine freie Werkstattwahl,

sondern sind verpflichtet, stets termingenau eine

Vertragswerkstatt aufzusuchen. Und: Bei Vertragsabschluss

hat sich die Kilometerabrechnung

durchgesetzt, weil hierbei das Restwertrisiko beim

Leasinggeber verbleibt.

Auch wenn die meist dreijährige Laufzeit eines

Leasing-Vertrages endet, stehen dem Geschäftskunden

zumeist drei Optionen offen: Er kann ein

Anschlussleasing abschließen, das Fahrzeug erwerben

oder das Auto zurückgeben. Vorsicht, Falle:

Wird im Leasingvertrag ein sogenanntes Andienungsrecht

vereinbart, kann das Ärger bringen.

Einerseits ist der Leasinggeber bei Vertragsende

befugt, das Fahrzeug zum vereinbarten Restwert

an den Leasingnehmer zu verkaufen, der seinerseits

zum Erwerb verpflichtet ist. Andrerseits kann

dieser das Auto nicht auf eigenen Wunsch übernehmen,

wenn der Leasinggeber dies ablehnt.

Im Worst Case die Inkasso-Karte

ziehen

Ganz kritisch wird die Sache für ein Unternehmen,

wenn sich Kunden weigern zu zahlen. Denn nun

steht möglichweise sogar die Existenz auf dem

Spiel. Aus welchen Gründen auch immer. Hier

hilft Geduld nicht weiter, sondern nur der Einsatz

eines professionellen Inkasso-Dienstes. Die Spezialisten

des Mahnwesens besitzen die nötige Kompetenz,

um effektiv und erfolgreich das verlangte

Geld für erbrachte Leistungen einzutreiben. Und

zwar auf höfliche, respektvolle Weise, die dem

Schuldner noch Luft zum Atmen lässt. Diese Vorgehensweise

hat sich bezahlt gemacht. Immerhin

kann die Mehrzahl der Mahnverfahren außergerichtlich

abgeschlossen werden.

Klare Regeln im Verfahren

Der Ablauf eines Inkasso-Verfahrens folgt eindeutig

festgelegten Regeln. Wenn ein Schuldner trotz

Mahnung auf offene Forderungen nicht reagiert

und damit seiner Zahlungsverpflichtung nicht

nachkommt, ist die Voraussetzung für einen Inkasso-Fall

erfüllt. Das beauftragte Inkasso-Unternehmen

prüft zunächst den Sachverhalt und mahnt

den Schuldner nochmals an. Dieser hat dann die

Möglichkeit, Einwände gegen die Forderung zu erheben.

Wird die Zahlung weiterhin verweigert,

Die Abwicklung

des Zahlungsverkehrs

bindet

Zeit und Kräfte.

Der Ablauf eines

Inkasso-Verfahrens

erfolgt nach festgelegten

und

rechtsverbindlichen

Regeln.

geht die Angelegenheit ans Gericht, um einen

Mahn- und Vollstreckungsbescheid zu erwirken.

Am Ende steht dann die Zwangsvollstreckung

durch den Gerichtsvollzieher oder die Pfändung

von verwertbarem Eigentum.

Erklärt sich der Schuldner bereit, die Rechnung zu

begleichen, kann das Inkasso-Unternehmen bei

Bedarf flexible Bedingungen vereinbaren. Angefangen

bei der Ratenzahlung über einen Vergleich

bis zur Stundung der Summe während eines bestimmten

Zeitraums. Denn vorrangiges Ziel eines

Inkasso-Dienstleisters ist es, eine Einigung zwischen

Gläubiger und Schuldner zu erreichen, die

beide Seiten zufriedenstellt.

Gut zu wissen:

Inkassobüros dürfen in Deutschlang nur tätig werden,

wenn sie die Registrierungsvorgaben des

Rechtsdienstleistungsgesetzes befolgen. Seit der

Einführung des Gesetzes am 1. Juli 2008 sind die

rechtlichen Grundlagen verbindlich geklärt:

• Inkasso-Unternehmen ist gestattet, selbständig

Mahn- und Vollstreckungsbescheide mit den erforderlichen

Maßnahmen zur Umsetzung zu beantragen.

• Die anfallende Korrespondenz läuft ausschließlich

über den Dienstleister, so dass die Gläubiger-Firma

von den Auseinandersetzungen mit

dem Schuldner befreit ist.

• Die offenen Zahlungen werden an die Bankverbindung

des Inkasso-Dienstes überwiesen.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock, BVG

42 www.bvg-menzel.de


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03|18 43


IM FOKUS UNTER UNS

„Kundenähe ist Voraussetzung für eine

vertrauensvolle Geschäftsbeziehung.“

Diese Erkenntnis bestimmt massgeblich die Arbeit von Crefo-Factoring, einem der führenden Dienstleister

im Factoring-Bereich aus dem Creditreform-Verbund. Mit 15 eigenständigen Regionalgesellschaften

bundesweit ist das Unternehmen sehr gut aufgestellt, um seine vornehmlich mittelständischen

Kunden persönlich, individuell und ergebnisorientiert zu betreuen. Andreas Koch,

Geschäftsführer und Mitgesellschafter der Crefo-Factoring Rhein-Wupper, gibt Auskunft,

warum gerade dieses Finanzierungsinstrument stark an Beliebtheit gewinnt.

Herr Koch, was bringt es einem Unternehmen,

Ihre Gesellschaft mit dem Factoring zu beauftragen?

Gleich drei Vorteile auf einmal. Zum einen garantieren

wir für sofortige Liquidität bereits einen Tag

nach Rechnungsstellung. Zum zweiten übernehmen

wir das volle Ausfallrisiko zu 100 Prozent.

Eine Leistung, die beispielsweise von entsprechenden

Spezialversicherungen in dieser Höhe nicht erbracht

wird, sondern immer mit einer Eigenbeteiligung

des Klienten verbunden ist. Und zum dritten

kümmern wir uns um das gesamte Debitoren-Management

und entlasten unsere Auftraggeber dadurch

erheblich.

Kann jede Firma unabhängig von Größe und

Couleur bei Crefo-Factoring Kunde werden?

Im Prinzip schon. Allerdings setzen wir bei der

Akquise einen Schwerpunkt und konzentrieren uns

vorzugsweise auf kleine und mittlere Unternehmen

in einem Umsatzsatzbereich bis maximal 10 Mio.

Euro. Denn um eine realistische Gebühr anbieten

zu können, muss sich die Kalkulation auch rechnen.

Aus diesem Grund ist eine gewisse Umsatzgröße

wünschenswert – obwohl wir auch hier nach

den jeweiligen Gegebenheiten entscheiden.

Dann ist davon auszugehen, dass Sie auch gegenüber

bestimmten Branchen keine Vorbehalte

kennen?

Unser Haus schließt keine Branche aus. Ich muss

aber dazu sagen, dass es gewisse Grauzonen mit

eigenen Zahlungsmodalitäten gibt, die sich nicht

für ein Factoring eignen. Im Baubereich erleben

wir das öfter.

Wann raten Sie einem Unternehmen zum Factoring?

Zum Beispiel dann, wenn sich eine Firma auf

Wachstumskurs befindet. Zudem stellen große Debitoren

häufig die Forderung, das Zahlungsziel zu

verlängern. Im Umkehrschluss kann es dadurch zu

Problemen bei der Vorfinanzierung kommen. In

diesem Fall bietet Factoring eine bewährte Lösung,

um die nötige Liquidität zu erhalten.

Zahlen Sie den Gegenwert der aufgekauften

Forderung komplett an den jeweiligen Kunden

aus?

In einer ersten Tranche überweisen wir bis zu 90

Prozent der Rechnungssumme sofort; die restlichen

10 Prozent gehen an den Kunden, sobald der

Geldeingang des Debitoren auf unserem Konto

gutgeschrieben ist.

Wie errechnen Sie die Factoring-Gebühren?

Ganz individuell, denn hier spielen verschiedene

Faktoren eine Rolle. Etwa Strukturdaten des Auftraggebers,

aber auch Zeit und Arbeitsaufwand,

die wir jeweils investieren müssen. Durchschnittlich

bewegen sich die Factoring-Gebühren im

2%-Skonto-Bereich.

Schützen Sie Ihre Klienten vor riskanten Geschäftsbeziehungen?

Es gehört zu unserem Service, im Vorfeld neue

Geschäftskontakte unserer Kunden auf Bonität

und Seriosität zu überprüfen. Bei Bedenken informieren

wir den betreffenden Klienten umgehend.

Entscheidet sich dieser trotzdem, mit dem als riskant

bewerteten Partner zusammenzuarbeiten, tut

er dies allerdings auf eigene Gefahr. Darüber hinaus

übernehmen wir während der laufenden Zusammenarbeit

ebenso das kontinuierliche Controlling

der Geschäftsabläufe.

Was zeichnet die Betreuung durch Ihr Team

aus?

Jeder Kunde bekommt einen persönlichen Ansprechpartner

an die Seite gestellt, der ihn von An-

44 www.bvg-menzel.de


Crefo-Factoring in Zahlen und Fakten

Mit einer Eigenkapitalausstattung von fast

38 Millionen Euro zählt die Crefo-Factoring-

Gruppe zu den stärksten Factoring-Anbietern

für kleine und mittelständische Unternehmen

im deutschen Markt. Die Gruppe beschäftigt

über 150 Mitarbeiter. Dank ihrer Kompetenz

und einem hohen serviceorientierten Einsatz

tragen sie mit einer Stückzahl von über 1,1

Millionen Forderungsankäufen im Jahr zum

Geschäftserfolg der gesamten Organisation

bei. Das Gesamtvolumen des von den Crefo-

Factoring-Gesellschaften abgewickelten Umsatzes

betrug im Jahr 2017 ca. 1,9 Milliarden

Euro, erwirtschaftet mit der Betreuung von

rund 1.200 Kunden und etwa 415.000 Debitoren.

Die Crefo-Factoring Rhein-Wupper war

eine der eigenständigen Gesellschaften der

Creditreform-Gruppe, die Ende der 1990er

Jahre das operative Geschäft aufnahmen.

Zum Einzugsgebiet der Regionalgesellschaft

gehören die Städte Solingen, Remscheid und

Leverkusen mit ihrem Umfeld.

Andreas Koch, Geschäftsführer

und

Mitgesellschafter

der Crefo-Factoring

Rhein-Wupper, zeigt

die verschiedenen

Vorteile dieses Finanzierungsinstrumentes

auf.

fang an berät und betreut. Dies schafft Vertrauen

und führt zu einer Transparenz, die von unseren

Klienten hoch geschätzt wird.

Wie sieht Ihre Bilanz aus – kommen Sie mit

überfälligen Schuldnern in der Regel zu einer

außergerichtlichen Einigung?

Auch in diesem Punkt ziehen wir mit unseren Kunden

am gleichen Strang. Gelingt es nicht, mit dem

Schuldner eine Vereinbarung zu treffen, die beide

Seiten zufriedenstellt, haben wir ein gemeinsames

Problem. Denn unser Kunde möchte keine Debitoren

verlieren und wir als Factorer möchten ungern

auf unser Geld verzichten. Der Anteil der Forderungen,

die bei uns gerichtlich geltend gemacht

werden müssen, liegt im niedrigen Pro-Mille-Bereich.

Herrschen eigentlich noch Vorbehalte gegen

das Factoring?

Als wir in den neunziger Jahren an den Start gingen,

war das vielfach noch so. Aber mittlerweile

ist Factoring weitgehend als verlässliche Finanzierungsform

anerkannt. Diese Akzeptanz sorgt dafür,

dass die Nachfrage stetig steigt und unsere

jährlichen Wachstumsraten regelmäßig über dem

Branchendurchschnitt liegen..

Die Zeichen stehen also gut für eine positive Entwicklung,

die Ihr Haus im Factoring-Bereich weiter

erfolgreich voranbringt. Herr Koch, wir danken

für das Gespräch.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: BVG

Crefo-Factoring Rhein-Wupper GmbH

Kuller Straße 11

42651 Solingen

Fon 0212 38378-0

Fax 0212 38378-29

Mail info@solingen.crefo-factoring.de

Net www.solingen.crefo-factoring.de

der Bergische Unternehmer 03|18 45


BERGISCHES LAND GEHT AUS


Wir denken die Tradition neu“, erklärt

John-Pierre Eckhoff, der mit seiner

Frau Katinka Perger das ehrwürdige

Lokal nach behutsamer Renovierung

im Mai vergangenen Jahres neu eröffnet hat.

„Selbstverständlich soll so viel wie möglich vom

einzigartigen Charme des Hauses erhalten bleiben.

Aber wir setzen auch frische Akzente, um

unseren Gästen ein Ambiente zum Wohlfühlen

anzubieten.“

Die Mischung aus rustikalem, nostalgischem und

elegantem Interieur lädt in der Tat zum Verweilen

ein. So ist beispielsweise der urige Stammtisch

mit 12 Plätzen zu einem beliebten Treffpunkt geworden.

Aber auch im Restaurant lässt sich vortrefflich

tafeln. 38 Besucher finden hier Platz; im

Sommer kommt die großzügige Gartenterrasse

hinzu.

Frische Ideen à la carte

Zeitenwende im Haus Elfriedenhöhe.

Seit 1946 bekannt für bodenständiges

Essen, Tanz und Feste, hat das

Restaurant unter neuer Führung auf

köstliche Weise zugelegt. Inmitten

der idyllischen Nächstebrecker Wiesen

wartet jetzt ein kulinarischer

Geheimtipp auf den anspruchsvollen

Gast. Wer die gehobene Landküche

mag, kommt hier auf den feinen Geschmack.

46 www.bvg-menzel.de


Katinka Perger und

John-Pierre Eckhoff

haben die Elfriedenhöhe

nach behutsamer

Renovierung wieder

eröffnet.

Viel Raum zum Feiern

Wenn es ums Feiern geht, ist die Elfriedenhöhe

ebenfalls perfekt gerüstet. Ideale Voraussetzungen

für Firmen, die eine geeignete Location für

betriebliche Events suchen. „Mit Hilfe mobiler

Trennwände sind wir in der Lage, unseren Veranstaltungssaal

flexibel an die individuellen Kundenwünsche

anzupassen. In der Spitze können bis

zu 100 Personen ungestört Party machen, tagen

oder gemeinsam gut essen und trinken. Da die

Räumlichkeiten über einen eigenen Theken- und

Schankbereich verfügen, ist alles bereit für einen

exzellenten Service“, erklärt die diplomierte Gastronomie-Fachwirtin

Katinka Perger.

Die gebürtige Ungarin, die ihren Mann während

seiner Tätigkeit als stellvertretender Küchenchef

in Österreich kennenlernte, bringt einen Hauch

von Paprika-Temperament ins bergische Idyll.

Gut so. Denn die Anklänge an die klassische Küche

der ehemaligen Donaumonarchie sorgen für

einen Genuss der besonderen Art. Angefangen bei

der zünftigen Bretteljause bis zum gebratenen

Welsfilet mit Paprika-Rahm, Topfennudeln und

Speck.

Klein, fein und sehr lecker

Um täglich Frische und Qualität auf den Tisch zu

bringen, verzichten die neuen Inhaber bewusst auf

eine große Speisekarte mit einer Vielzahl von Menüs.

John-Pierre Eckhoff bevorzugt dagegen ein

kreatives Angebot mit einigen exquisiten Fischund

Fleischgerichten, dazu eine vegetarische Variante

und einer Dessertauswahl zum Niederknien.

Der Mittagstisch bietet mit zwei zusätzlichen

Eintöpfen eine schmackhafte Ergänzung, die besonders

jetzt zur kalten Jahreszeit hervorragend

ankommt. Am Nachmittag gibt es selbst gebackene

Waffeln zum Kaffee, donnerstags werden

Spareribs aus Premium-Schweinefleisch serviert.

Außer am Montag hat das Restaurant durchgehend

von 11.30 bis 22 Uhr geöffnet. Also reichlich

Gelegenheit, um die zahlreichen frischen Ideen in

der Elfriedenhöhe zu probieren. Es empfiehlt sich

auf jeden Fall, rechtzeitig einen Tisch reservieren

zu lassen.

Unbedingt probierenswert sind übrigens die Limonaden,

die Katinka Perger aus eigener Sirup-

Produktion herstellt. Ganz natürlich, ohne künstliche

Zutaten schmecken die Säfte wie ein

Obstgarten im Sommer.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Haus Elfriedenhöhe

Haus Elfriedenhöhe

Haarhauser Bruch 1

42279 Wuppertal

Fon 0202 89831773

Mail hauselfriedenhoehe@gmail.com

Net www.haus-elfriedenhoehe.de

der Bergische Unternehmer 03|18 47


FÜR SIE ENTDECKT MUSEUM FAHR(T)RAUM

Porsche-Sterne über dem

Salzburger Seenland

Das Museum Fahr(t)raum und seine Ausfahrten mit Oldtimern

Wenn einer eine Briefmarkensammlung hinterlässt, so findet sich dafür ein

Plätzchen. Schuf aber einer wie Ferdinand Porsche ein Auto-Imperium, verlangt

das nach einem Ort der technischen Contemplation, ja, nach einer „Hall of Fame“

für seine Stars, die Geschichte schrieben. Sein Enkel Ernst Piëch geht noch einen

Schritt weiter. Er präsentiert die edlen Karossen nicht nur als blitzblank

polierte Schaustücke auf Podesten im Museum ‚Fahr(t)raum‘ in Mattsee, er

gönnt ihnen und interessierten Besuchern seit 2016 auch Ausfahrten in eine

landschaftliche Idylle.

48 www.bvg-menzel.de


Der Prinz Heinrich

Wagen ist

ein nobler Rennwagen

aus dem

Baujahr 1910. Im

Jahre 1911 fuhr

er einen Ge-

schwindigkeits-

Weltrekord von

172 km/h (links)

Der Lohner Porsche

Mixed aus

dem Jahre 1901.

Der kleine österreichische Ort Mattsee

liegt eingebettet in eine liebliche Hügellandschaft.

Aussichtsreiche Fußund

Radwege winden sich durch das

weite Grün der Wiesen. Gar nicht so fern ab der

quirligen Welt der nur 18 Kilometer entfernten

Mozartstadt Salzburg scheint es hier noch Kühe

zu geben, die staunen, wenn ein Auto am Acker

vorüberruckelt. Ob sie den Anblick nobler Porsche-Oldtimer

zu schätzen wissen, darf bezweifelt

werden. Das geht den Insassen anders. Mit

den fahrbaren Untersätzen des vergangenen Jahrhunderts

rollen sie vorbei an stattlichen Vierbeinern,

durch eine Landschaft, die auch ein bisschen

wirkt, als sei die Zeit hier stehengeblieben.

Tief unten glitzern die Seen: Wallersee, Mattsee,

Grabensee und Obertrumer See. Mag sein, dass

sich die staunenden Mitfahrer vorkommen wie

Gestalten in einem Bilderbuch, in dem die Großmutter

blättert und von früher vorliest.

Unterwegs mit dem „Argentinier“

Peter Kriechhammer lächelt zufrieden, während

er das Lenkrad des Austro Daimler tätigt. Der

Wagen ist Baujahr 1923. Seit vier Jahren kutschiert

Kriechhammer hiermit Museumsgäste

durch diese Landschaft. Wenn er hupt, ertönt der

Sound des historischen Fahrzeuges im Original.

Bei den Oldtimern im Museum ist er unter Hörglocken

zu vernehmen. Da aber gibt es zu den Automobilen

auf Knopfdruck ein Video, wo Ernst

Piëch eine Geschichte aus dem Leben seines

Großvaters Ferdinand Porsche erzählt. Bei den

Ausfahrten übernehmen Kriechhammer und die

anderen Fahr-Profis die Rolle, Anekdoten zu erzählen.

Vor allem solche, die den Wagen betreffen,

in dem die Gäste gerade sitzen. Die Fahrer haben

auf den Modellen, mit denen sie ausfahren, Einweisungskurse

erhalten. Kriechhammer hat die

Genehmigung, acht unterschiedliche Automobile

der Bergische Unternehmer 03|18 49


FÜR SIE ENTDECKT MUSEUM FAHR(T)RAUM

Der Austro-

Daimler aus

dem Baujahr

1923 war als

Polizeiauto in

Argentinien im

Einsatz (Foto

oben).

Auch ein Hingucker

auf vier

dern: der

ADM-2 Stuck

Privatwagen

(rechts).

zu bedienen. „Diesen hier“, sagt er und streichelt

die Armaturen liebevoll, „diesen Austro Daimler

nennen wir den ‚Argentinier‘. Er war in Argentinien

als Polizeiwagen im Einsatz!“ Die Porsche-

Oldtimer-Sammlung von Piëch, so der kundige

Fahrer, sei weltweit die Größte. Im Museum, das

2013 seine Tore öffnete, sind Fahrzeuge im Wert

zwischen 300.000 und einer Million Euro zu bestaunen.

Ausfahrt ist Erlebnis für sich

Auf die Frage, wie es zur Entstehung des Museums

„Fahr(T)raum“ kam, antwortet der inzwischen

89-Jährige Ernst Piëch „Unsere Familie sammelt

seit etwa 1984 historische Fahrzeuge und es sind

mit der Zeit so viele geworden, dass wir einen

Platz suchen mussten, um sie abzustellen. Als

dann zufällig die Schuhfabrik in Mattsee frei

wurde, haben wir beschlossen, dieses Projekt hier

zu verwirklichen. Wir sind ja seit 50 Jahren am

See zu Hause und haben uns zum Ziel gesetzt,

von der Kutsche mit Elektroantrieb bis zum VW

Käfer alle Fahrzeuge zu zeigen, die mein Großvater

Ferdinand Porsche gebaut hat.“ Die Haare zerzaust

der Wind, der Sperrsitz in der Mitte des ‚Argentiniers‘

ist ein Erlebnis für sich. Die Sitzfläche

ist etwas abschüssig, da muss man sich gut festhalten.

Wolldecken liegen bereit, falls der Wind

zu kalt pustet. Der Suchscheinwerfer an der Seite

des Fahrers fällt ins Auge. Vermutlich, so Kriechhammer,

wurde er eigens für diesen Wagen in seiner

Funktion als Polizei-Auto konstruiert. Es ist

der permanente Glanz in den Augen des Fahrers,

der neben dem Wagen selbst fasziniert. Ja, er ist

natürlich selbst unverhohlener Liebhaber seines

Fahrobjekts sowie auch all der anderen Museumsmodelle.

Und mit der Fahrerlaubnis lebt er einen

ganz persönlichen Traum, das spürt der Gast und

vertraut sich gern dem Fahrtraum von Mattsee an,

wenn Kriechhammer mit ruhiger Hand steuert.

Dann bringt er die Karosse zum Halten. An der

Stelle fällte der Blick über das weite Grün hinab

auf die vier Seen. Ein Panorama wie inszeniert,

eigens für diesen Augenblick. Mancher Besucher

nutzt noch die Zeit nach der Autofahrt für einen

Seebummel oder sogar für eine Ruderpartie durch

das idyllische Naturgebiet, in dem Schwäne zwischen

hohem Schilf ihre Kreise ziehen.

Flugzeug zwischen exklusiven

Oldtimern

Ein ganz besonderer Traum wäre freilich, in der

feudalen Kutsche, von der Piëch spricht, durch

diese Bilderbuchgegend zu rollen. Oder mit dem

weißen Prinz Heinrich-Wagen aus dem Baujahr

1910. Aus dieser Serie gibt es heute nur noch vier

Fahrzeuge. Mit dem in Piëchs Museum „Fahr(T)

50 www.bvg-menzel.de


Im Traktorstadel

(Foto links) kann

der Besucher auf

einem imposanten

Porsche-Diesel

Platz nehmen.

raum“ gezeigten Modell wurde im Jahre 1911 ein

Geschwindigkeits-Weltrekord gefahren. Der Wagen

erreichte auf der Neunkirchener Allee 172 Kilometer

pro Stunde. Wenigstens der Geschwindigkeitssimulator

lässt die Freaks das Fahrgefühl

dieses schicken Modells erleben. Dieses Automobil

kann der Besucher des Museums übrigens in

drei Präsentationsformen entdecken: in der Halle

des „Fahr(t)raum“-Museums lässt es sich – wie

alle präsentierten Oldtimer - samt aller technischer

Informationen bestaunen. Bei einer Führung

wird der Motor gezeigt. Großformatig sieht

man aber auch den Star zu Zeiten, wo er noch über

die Rennbahn fegte, startbereit als Hintergrundbild

vor dem Hotel Savoy für Furore sorgen. Eh dann

schließlich auch noch der Flugsimulator wartet. Ob

der Lohner Porsche Mixed aus dem Jahre 1901, der

ADM-R Rennwagen des deutsch-österreichischen

Rennfahrers Hans Stuck von 1929 oder der DDR

Volkswagen der Gebrüder Reimann mit seiner

abenteuerlichen Geschichte – manch einer mag erstaunt

sein, neben all den exklusiven Oldtimern

auch noch ein Flugzeug zu entdecken.

Das „Porscheli“

der Gebrüder Reimann

(rechts)

Einblick ins historische

Konstruktionsbüro

(Foto unten)

Welt der historischen Fahrzeuge

Die Hansa Brandenburg C1 (Baujahr 1918) ist ein

Doppeldecker-Flugzeug, das Ferdinand Porsche mit

einem Austro-Daimler Flugmotor Bauart 23.000 mit

225 PS ausstattete. Es ist das meistgebaute Flugzeug

der königlich-kaiserlichen Luftfahrttruppen. Ernst

Piëch, ein Onkel des Museumsgründers, wurde 1918

bei einem Erkundungsflug mit diesem Flugzeug

über Udine abgeschossen. Die Welt der historischen

Fahrzeuge wird im Untergeschoss des „Fahr(T)

raum“ schließlich noch von einem Traktorstadel ergänzt.

Da wird die enorme Spannbreite des Porsche-

Könnens deutlich. Was natürlich dann auch noch

ganz wunderbar in diese ohnehin landwirtschaftlich

ambitionierte Gegend passt. Nicht nur die aromatische

Landluft, sondern auch die Straßenschilder

verraten dies während der Oldtimerfahrt über die Panoramawege

oberhalb von Mattsee. Da deutet doch unmissverständlich

die Bezeichnung „Kälberpoint“ auf einen

Sammelpunkt des Jungviehs hin.

So verwebt sich bei einem Besuch des Porsche-Museums

„Fahr(T)raum“ in Mattsee die Geschichte der

Fahrzeuge eindrücklich mit Landschaftserlebnissen,

sofern auch eine Fahrt mit dem Oldtimer auf dem Programm

steht. Und die alten Zeiten, wo Porsche seine

findigen Ideen entwickelte, werden plötzlich zum Leben

erweckt. Dies sogar beim Nachwuchs, wenn er

hoch oben auf dem roten Porsche Diesel Traktor Platz

nehmen und eine Fahrt simulieren darf.

Text: Kornelia Stinn

Fotos: Kornelia Stinn, Winfried Stinn, Tourismus

Mattsee, Museum „Fahr(t)raum“ Mattsee

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Neueintragungen

15.02.2018 HRB 28764: Tugra Celen

GmbH, Wuppertal, Stackenbergstr.

27, 42329 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 27.06.2017

Die Gesellschafterversammlung

vom 09.11.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in §

1 (Firma und Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Aldenhoven (bisher

Amtsgericht Düren HRB 7570)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Stackenbergstr.

27, 42329 Wuppertal. Gegenstand:

Reisegewerbe mit Bräterei, Verkauf

von Speisen und Getränken.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer: Celen,

Canan, Wuppertal, *09.10.1975,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

15.02.2018 HRB 28761: Brandschutztechnik

Schmitz GmbH, Solingen,

Zugspitzweg 18, 42699 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

02.01.2018. Geschäftsanschrift:

Zugspitzweg 18, 42699 Solingen.

Gegenstand: Dienstleistungen und

Fachplanung im Bereich des vorbeugenden

baulichen Brandschutzes.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Schmitz, Markus,

Solingen, *17.05.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

15.02.2018 HRB 28762: Oetzbach

Stahlhärterei GmbH, Heiligenhaus,

Lärchenweg 4, 42579 Heiligenhaus.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

08.12.2017. Geschäftsanschrift:

Lärchenweg 4, 42579 Heiligenhaus.

Gegenstand: Die Wärmebehandlung

von Stahl und Lohnbearbeitung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Oetzbach, Robin

Alexander, Aachen, *12.06.1994,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Oetzbach, Dagmar, Heiligenhaus,

*14.12.1963.

16.02.2018 HRA 24657: megasoft IT

GmbH & Co. KG, Solingen, Weyerstr.

41, 42697 Solingen. (Gegenstand

des Unternehmens ist der Verkauf,

der Handel und die Installation von

Software und Hardware für Internet

und Netzwerke, von Daten und Verarbeitungsgeräten

und Computern,

von Geräten zur Übertragung, Aufzeichnung,

Wiedergabe von Daten

sowie Bild und Ton sowie Beteiligung

an Unternehmen.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Weyerstr. 41, 42697 Solingen. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: megasoft Beteiligungs-GmbH,

Solingen (Amtsgericht

Wuppertal HRB 28734), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

16.02.2018 HRB 28765: uptain GmbH,

Wuppertal, Obergrünewalder Str. 8

a, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.08.2016,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 15.01.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. 2 (Sitz) und mit

ihr die Sitzverlegung von Hamburg

(bisher Amtsgericht Hamburg HRB

142814) nach Wuppertal beschlossen.

Geschäftsanschrift: Obergrünewalder

Str. 8 a, 42103 Wuppertal.

Gegenstand: Gegenstand des Unternehmens

sind die Entwicklung, der

Vertrieb und Marketing von Software,

Marketing-Automatisierung

und IT-Beratungsdienstleistungen

sowie alle damit im Zusammenhang

stehenden Tätigkeiten. Stammkapital:

29.167,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Ge-

52 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

schäftsführer: Craemer, Julian Johannes,

Hamburg, *17.03.1988, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.02.2018 HRA 24658: Ferox Duisburg

Münzstrasse GmbH & Co. KG,

Wuppertal, Am Buschhäuschen 19,

42115 Wuppertal. (Gegenstand der

Gesellschaft ist der Erwerb, die Verwaltung,

Vermietung und Verpachtung,

Entwicklung und Bebauung

sowie Verwertung von Grundbesitz

in der Bundesrepublik Deutschland,

insbesondere im Bereich Duisburg,

Münzstrasse. Geschäfte, die einer

Genehmigung nach § 34c GewO bedürfen,

werden nicht ausgeführt.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Am Buschhäuschen 19,

42115 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Jede persönlich haftende

Gesellschafterin und ihre jeweiligen

Geschäftsführer sind für Rechtsgeschäfte

zwischen der Komplementärin

und der Gesellschaft von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Ferox Duisburg Münzstrasse Verwaltungsgesellschaft

mbH, Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal HRB 27269).

Einzelprokura mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen

mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Egenolf, Kevin, Overath,

*28.10.1986.

20.02.2018 HRB 28766: Metallbau

Leßmann GmbH, Remscheid, Intzestraße

167, 42859 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

31.01.2018. Geschäftsanschrift:

Intzestraße 167, 42859 Remscheid.

Gegenstand: Der Betrieb eines Metallbauunternehmens.

Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Leßmann, Jac, Remscheid,

*02.11.1988, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.02.2018 GnR 279: me2we eG, Solingen

(Rosenzweigstraße 5, 42719

Solingen). eingetragene Genossenschaft.

Satzung vom 09.09.2015

Die Generalversammlung vom

08.08.2017 hat eine Änderung der

Satzung in § 1 Ziffer (2) (Name, Sitz,

Zweck und Gegenstand, Geschäftsjahr)

und die Sitzverlegung von

Landau in der Pfalz (bisher Amtsgericht

Landau in der Pfalz GnR

30008) nach Solingen beschlossen.

- die gemeinsame Bearbeitung

von Aufträgen über Beratungs- und

Bildungsdienstleistungen für Unternehmen,

Organisationen, Gruppen

und Einzelpersonen, insbesondere

in den Bereichen der internen

und externen Kommunikation und

Kooperation und der Ausrichtung

auf sinnstiftende und nachhaltige

ökologische und soziale Werte -

Entwicklung, Vertrieb und Verkauf

neuer Angebote, Projekte, Produkte

und Dienstleistungen in den genannten

Bereichen, insbesondere

zur Erweiterung der Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten

von Unternehmen,

Organisationen, Gruppen

und Einzelpersonen - die Entfaltung

weiterer wirtschaftlicher Aktivitäten

in angrenzenden Dienstleistungssektoren

(z. B. Aufbau und Betrieb

von Plattformen für Austausch

und Netzwerkbildung, Entwicklung

und Vertrieb von unterstützenden

Softwareanwendungen usw.) - die

Bereitstellung, Organisation und

gemeinschaftliche Nutzung von unterstützenden

Dienstleistungsprozessen

und Infrastrukturen. Keine

Nachschusspflicht. Mindestens 80 %

des Gesamtbetrags der Geschäftsguthaben

(Geschäftsguthaben zum

31.12. des Vorjahres). Ist nur ein Vorstandsmitglied

bestellt, so vertritt

es die Genossenschaft allein. Sind

mehrere Vorstandsmitglieder bestellt,

so wird die Genossenschaft

durch zwei Vorstandsmitglieder

oder durch ein Vorstandsmitglied

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Vorstand: Plein, Michael,

Remscheid, *29.11.1974; Wilharm,

Thomas, Solingen, *26.08.1961.

21.02.2018 HRB 28768: Icon Lab

GmbH, Heiligenhaus, Am Breitenweg

2, 42579 Heiligenhaus. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.12.2006,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 25.09.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 2 (Sitz) und

mit ihr die Sitzverlegung von Bergneustadt

(bisher Amtsgericht Köln

HRB 60071) nach Heiligenhaus beschlossen.

Geschäftsanschrift: Am

Breitenweg 2, 42579 Heiligenhaus.

Gegenstand: die Herstellung und

der Vertrieb von intraokularen Linsen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Antipova, Elena, Heiligenhaus,

*12.02.1969, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.02.2018 HRB 28776: SPG Deutschland

UG (haftungsbeschränkt), Mettmann,

Neanderstraße 55, 40822

Mettmann. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.01.2018. Geschäftsanschrift:

Neanderstraße 55, 40822

Mettmann. Gegenstand: Übersetzungen

und Unternehmensberatung.

Stammkapital: 500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Carini, Luigi,

Mettmann, *11.08.1967, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.02.2018 HRB 28773: Marseille

Fischhandel UG (haftungsbeschränkt),

Remscheid, Platz 27, 42855 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

25.10.2017. Geschäftsanschrift: Platz

27, 42855 Remscheid. Gegenstand:

Der Fischhandel, die Produktion von

Tiernahrung, sowie die Lieferung von

Gastronomiebedarf, insbesondere

von Fisch und Fleisch an Restaurants.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Kebaili, Cherif, Wuppertal,

*21.11.1970, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Seit über 110 Jahren

sind wir für Ihren Schutz

bestens gerüstet!

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HANDELSREGISTER

22.02.2018 HRB 28771: AL Oberflächen

GmbH, Wuppertal, Deutscher

Ring 71, 42327 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 22.11.2017.

Geschäftsanschrift: Deutscher Ring

71, 42327 Wuppertal. Gegenstand:

Lohnveredelung im Bereich der

Oberflächenbearbeitung sowie Montage.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Klein, Sascha,

Wuppertal, *12.03.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.02.2018 HRB 28780: Medical

Ästhetics UG (haftungsbeschränkt),

Velbert, Friedrichstraße 294, 42551

Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.01.2018. Geschäftsanschrift:

Friedrichstraße 294, 42551 Velbert.

Gegenstand: Medizinisch-ästhetische

Dienstleistungen, insbesondere

Haarentfernung, Botoxbehandlung,

Straffung, Anti-Aging und

Kosmetik, die damit verbundenen

Behandlungen sowie der Handel mit

kosmetischen Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln.

Stammkapital:

2.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Kayadelen, Silke,

Essen, *19.07.1968, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.02.2018 HRB 28784: Barke Hochbau

UG (haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Nibelungenstraße 64, 42369

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.01.2018. Geschäftsanschrift:

Nibelungenstraße 64,

42369 Wuppertal. Gegenstand: a)

die Ausführung von Hochbauarbeiten

aller Art durch Betrieb einer Bauunternehmung

sowie die Erbringung

von Ingenieurleistungen im Hochbau,

b) die Planung und Durchführung

von Bauvorhaben aller Art als Bauherr

im eigenen Namen für eigene

oder fremde Rechnung, die Baubetreuung

im fremden Namen und für

fremde Rechnung im Sinne des § 34

c der Gewerbeordnung, sowie die

Erschließung von Liegenschaften.

Stammkapital: 2.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Henze, Thomas,

Remscheid, *28.07.1966, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.02.2018 HRB 28785: Raasch

Grundstücksverwaltung GmbH, Solingen,

Scharrenberger Straße 11,

42699 Solingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 02.02.2018. Geschäftsanschrift:

Scharrenberger Straße 11,

42699 Solingen. Gegenstand: Der

Erwerb, das Halten und Verwalten

und die Vermietung von Grundbesitz.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Raasch, Dietrich,

Solingen, *24.05.1949, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.02.2018 HRB 28795: ME Weltweit

Dental GmbH, Haan, Schallbruch

34A, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.01.2018.

Geschäftsanschrift: Schallbruch

34A, 42781 Haan. Gegenstand: Das

Herstellen und der Handel mit Prothesen,

Zahn- und Gesundheitsprodukten,

der An- und Verkauf von Maschinen

und von Immobilien sowie

das Anbieten, Vermitteln und Durchführen

von touristischen Veranstaltungen.

Stammkapital: 100.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Eren, Tevfik

Fikret, Bahcelievler/Istanbul / Türkei,

*01.11.1963; Kizil, Murat, Sisli/Istanbul

/ Türkei, *07.08.1971, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

28.02.2018 HRB 28790: KUMMER

Raum + Akustik GmbH, Remscheid,

Am Bruch 5, Gebäude 5, 42857 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.02.2006 Die Gesellschafterversammlung

vom 02.02.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz), § 2

(Gegenstand des Unternehmens)

und § 3 (Stammkapital und Stammeinlagen)

und mit ihr die Firmenänderung,

die Sitzverlegung von Hungen

(bisher Amtsgericht Gießen 106231)

nach Remscheid und die Änderung

des Unternehmensgegenstandes

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Am Bruch 5, Gebäude 5, 42857 Remscheid.

Gegenstand: Der Vertrieb

von Raumsystemen und allen mit der

Einrichtung von Büro- und Verwaltungsgebäuden

verbundenen Gegenständen,

Beratung zum Einbau und

Vertrieb von Schrank- und Trennwänden

mit System und mobil, Raumplanung

von Büro- und Verwaltungsgebäuden

und der mit vorstehenden

Tätigkeiten verbundenen Dienstleistungen,

Bewertung, Berechnung,

Messung, Vertrieb und Montage von

Akustik- und Absorbersystemen zur

Verbesserung der Akustik in Räumen

jeder Anforderungs-Kategorie.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

Für mehr Wärme



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Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

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Insolvenzverfahren.

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kummer, Jürgen,

Remscheid, *02.01.1967, einzelvertretungsberechtigt.

28.02.2018 HRB 28792: FABO Handels

GmbH, Erkrath, Schinkelstraße

30, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 01.12.2017. Geschäftsanschrift:

Schinkelstraße

30, 40699 Erkrath. Gegenstand:

Im- und Export von Ingredienzien

und Additive, die ihre Anwendung

in der Herstellung, Veredelung und

Haltbarmachung von Lebensmitteln,

Tierfutter und pharmazeutischen

Produkten finden, Lebensmittel-

Fertigprodukten, Maschinen und

Produktionslinien aus den Bereichen

Lebensmittelproduktion und

Lebensmittelverarbeitung, Lebensmittel-Verpackungs-

und Etikettierungs-Maschinen,

Rohmaterialien

zur Verpackung und Auszeichnung

von Lebensmitteln, Beschaffung

von Aufträgen, Unterstützung beim

Aufbau von Vertriebs-und Absatzstrukturen

auf Exportmärkten und

Beratung in allen genannten Bereichen.

Stammkapital: 75.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Boustanchi, Farid, Erkrath,

*19.08.1974; Fallahi, Hossein,

Erkrath, *10.08.1957, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.02.2018 HRB 28796: CDK Imperial

Holding GmbH, Solingen, Grünewalder

Str. 29-31, 42657 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

02.02.2018. Geschäftsanschrift: Grünewalder

Str. 29-31, 42657 Solingen.

Gegenstand: Der Erwerb und die

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

1–27 t

Gabelstaplerservice

Verwaltung von Beteiligungen an

Gesellschaften sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und

der Geschäftsführung bei Gesellschaften

jeder Rechtsform. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Chmara, Kristina, Solingen,

*06.07.1986, einzelvertretungsbebestellt,

so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Eren, Tevfik

Fikret, Bahcelievler/Istanbul / Türkei,

*01.11.1963; Kizil, Murat, Sisli/Istanbul

/ Türkei, *07.08.1971, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

28.02.2018 HRB 28789: Halle I Vermögensverwaltung

GmbH, Haan,

Bahnhofstr. 29, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.02.2018.

Geschäftsanschrift: Bahnhofstr. 29,

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rechtigt mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

28.02.2018 HRB 28795: ME Weltweit

Dental GmbH, Haan, Schallbruch

34A, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.01.2018.

Geschäftsanschrift: Schallbruch

34A, 42781 Haan. Gegenstand: Das

Herstellen und der Handel mit Prothesen,

Zahn- und Gesundheitsprodukten,

der An- und Verkauf von Maschinen

und von Immobilien sowie

das Anbieten, Vermitteln und Durchführen

von touristischen Veranstaltungen.

Stammkapital: 100.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

42781 Haan. Gegenstand: An- und

Verkauf von Grundbesitz aller Art

und Belegenheit im In- und Ausland

sowie die Verwaltung eigenen

Vermögens sowie der Erwerb von

Vermögensbeteiligungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Hallmann, Franz, Köln, *07.08.1953;

Lechner, Wolfgang, Leichlingen,

*16.06.1948, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

28.02.2018 HRB 28791: Atmosfaera

UG (haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Bergstr. 31, 42105 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 20.12.2017.

Geschäftsanschrift: Bergstr. 31, 42105

Wuppertal. Gegenstand: Ladenbau,

Planung, Dekoration, Möbelbau, Konzeption,

insbesondere von und für die

Gastronomie. Stammkapital: 1.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Bommarito, Maurizio, Wuppertal,

*21.10.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.03.2018 HRB 28797: Kompiler

UG (haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Krautstr. 50, 42289 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.03.2011 mit Änderung vom

06.07.2012. Die Gesellschafterversammlung

vom 12.01.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Absatz 2. (Firma, Sitz, Dauer)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Düsseldorf (bisher Amtsgericht Düsseldorf

HRB 68498) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Krautstr. 50, 42289 Wuppertal. Gegenstand:

Konzeption, Erstellung,

Pflege und Publikation von Neuen

Medien und die Erstellung von Software

und sonstigen urheberrechtlich

geschützten Werken sowie deren

Vermarktung und Lizenzierung.

Stammkapital: 4.600,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

König, Marcus, Düsseldorf,

*24.03.1978, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

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