DER BIEBRICHER, Nr. 316, März 2018

biebricher

Stadtteilmagazin für Wiesbaden-Biebrich

Nr. 316 / März 2018 / kostenlos

ESWE Versorgung

stattet Kinder in

Wiesbadener Kitas

mit Warnwesten und

Malbüchern aus

Buchpreis-Träger Frank Witzel

liest in seiner Heimat

FRANK HENNIG

Sozialarbeiter Wolfgang Rohr

in den Ruhestand verabschiedet


Thomas Barth

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2 DER BIEBRICHER / SEPTEMBER 2008


Liebe Leserinnen und Leser,

die Februar-Sitzung des Biebricher

Ortsbeirates hatte es in

sich: In der dreistündigen Sitzung

wurden zahlreiche und

für Biebrich äußerst bedeutsame

Projekte „auf den Weg gebracht“

(siehe Seite 4).

Neben dem Gräselberger Neubaugebiet

„Auf den Eichen“

und den zwei Projekten zur Sozialen

Stadt – ebenfalls auf dem

Gräselberg sowie in Alt-Biebrich

– wird in den kommenden

Wochen und Monaten sicherlich

der Gestaltungsvorschlag

zur Nachnutzung des in Kürze

ungenutzten Schulhofgeländes

der Freiherr-vom-Stein-Schule

Gesprächsthema in Biebrich

sein. Die Idee, an dieser Stelle

über einer Tiefgarage einen

neuen Biebricher Bürgersaal zu

errichten und dort zugleich verschiedene

soziale Dienste und

Einrichtungen zu bündeln, hat

Charme. Die in der Ortsbeiratssitzung

ebenfalls vorgestellten

zeitlichen Abläufe für dieses

Projekt dürften kurzgesagt

sicherlich als „ambitioniert“

bezeichnet werden können –

dennoch: Für Biebrich dürften

alleine schon die vorgestellten

Pläne zahlreiche motivierende

Impulse anstoßen.

Nun muss nur noch schnell eine

Klärung bezüglich des höchst

unansehnlichen und maroden

aber unter Denkmalschutz stehenden

Schlauchturms herbeigeführt

werden. Schon während

der Ortsbeiratssitzung

äußerten einige Ortsbeiratsmitglieder

ihre Bereitschaft, sich an

den Abbrucharbeiten tatkräftig

und eigenhändig beteiligen zu

wollen – notfalls auch in einer

„Nacht- und Nebelaktion“ und

gegebenenfalls unter Zuhilfenahme

von Sprengstoff. Aber

Spaß beiseite: Auch bei den

Entscheidern in der Denkmalschutzbehörde

bleibt zu hoffen,

dass sich ebenfalls bei ihnen die

Erkenntnis durchsetzt, dass in

Biebrich eine unter Denkmalschutz

stehende Ruine – wie sie

am Biebricher Rheinufer steht –

für das Stadtbild ausreichend

ist.

Unser Karikaturist (siehe unten)

hätte da übrigens noch einen

anderen Lösungsvorschlag, der

gleich „zwei Fliegen mit einer

Klappe schlagen“ würde –neudeutsch

auch „Win-Win-Situation“

genannt: Die Mainzer

bekämen auf diesem Wege

kostengünstig und schnell ihren

derzeit viel diskutierten

(Bibel-)

Turm am Gutenb

e r g - M u s e u m

und Biebrich wäre

seinen Schlauchturm

los …

Herzliche Grüße

Ihr

Frank Hennig

IMPRESSUM

Herausgeber:

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

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65203 Wiesbaden

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Der Biebricher erscheint monatlich

und wird in Biebricher Geschäften,

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DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 3


Neuer Biebricher Bürgersaal und neues Stadtteilzentrum Gräselberg

In seiner dreistündigen Sitzung

am 27. Februar behandelte der

Ortsbeirat Biebrich diesmal außergewöhnlich

viele Themen

und Projekte, die Biebrich in

den nächsten Jahren deutlich

voranbringen und positiv verändern

sollen.

Nachdem die vor zwei Jahren

vor dem Ortsbeirat vorgestellte

„persönliche Vision“ von Wiesbadens

Oberbürgermeister Sven

Gerich mit einer Drei-Felder-

Sporthalle in seinem Heimatstadtteil

nur gebremste Begeisterung

auslöste, präsentierte

Roland Stöcklin, Geschäftsführer

der Wiesbadener

Stadtentwicklungsgesellschaft

(SEG),

nun einen neuen

Vorschlag für

die Nachnutzung

des früheren Schulhof-

und Turnhallen-

Geländes der Freiherr-vom-

Stein-Schule an der Straße der

Republik. Der Vorschlag, dort

einen vier- bis fünfgeschossigen

Neubau mit einem neuen

Biebricher Bürgersaal zusammen

mit Räumlichkeiten für

eine Konzentrierung der Sozialen

Dienste des Stadtteils, eines

Seniorenzentrums sowie einer

Tiefgarage zu errichten, fand

die einstimmige Zustimmung

aller Mitglieder und Parteien

im Biebricher Ortsbeirat. Der

ebenfalls anwesende Bau- und

Stadtentwicklungsdezernent

Hans-Martin Kessler berichtete,

dass unter optimalen Bedingungen

mit einer frühestmöglichen

Fertigstellung Mitte 2021 zu

rechnen wäre. Voraussetzung:

Im Sommer 2018 gibt es die

dazu nötigen Beschlüsse der

städtischen Gremien über die

Nachnutzung für das Areal,

den Verkauf des Grundstücks

sowie den Mietvertrag mit der

SEG als Investor. Einziger Problempunkt

aus heutiger Sicht:

Der marode und heute nicht

mehr genutzte – allerdings unter

Denkmalschutz stehende –

Schlauch(trocknungs)turm der

Feuerwehr, der einer optimalen

Flächennutzung momentan im

Wege steht. Hierzu hoffen alle

Große

Themen

beschäftigten

Ortsbeirat

4 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018

Verantwortlichen jedoch, mit

der Denkmalschutzbehörde

eine Einigung erzielen zu können.

Die vorgestellte Planung

sieht zwei Varianten für das

insgesamt rund 3.000 Quadratmeter

große Grundstück vor:

einmal mit und einmal ohne

Schlauchturm.

Mit gleich zwei Gebieten ist

Biebrich im Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm

„Soziale Stadt“ vertreten: schon

etwas länger mit dem Gräselberg

und jetzt neu mit Biebrich-

Mitte. Olaf Rosenow, Leiter des

Bereichs Stadterneuerung bei

der SEG, präsentierte vor

den Ortsbeiratsmitgliedern

und einigen

interessierten Bürgerinnen

und Bürgern

im Publikum, wie der

aktuelle Sachstand in

den beiden Fördergebieten

aussieht und welche

Schritte als Nächstes in Angriff

genommen werden. Der Gräselberg

wurde bereits 2015 in

die Förderung aufgenommen

und sie läuft noch bis 2025.

Momentan laufen die Vergabeverfahren

für das Entwicklungskonzept

und das Quartiersmanagement.

Ziele der „Sozialen

Stadt Gräselberg“ im Themenfeld

„Wohnen und Wohnumfeld“

sind unter anderem die

Sanierung und Modernisierung

des Gebäudebestandes sowie

der Ausbau und die Gestaltung

der Frei-, Spiel- und Begegnungsflächen.

Bei der „Sozialen

Infrastruktur“ ist unter anderem

die Sanierung bestehender und

der Neubau fehlender Infrastruktureinrichtungen

vorgesehen.

Auf der Wunschliste ganz

oben steht ein neues Stadtteilzentrum

für den Gräselberg.

Einstimmig hat der Ortsbeirat

das Grundstück zwischen der

Bodelschwinghschule an der

Pörtschacher Straße und dem

Seniorenheim St. Hedwig an

der Kärntnerstraße als Standort

empfohlen. Insgesamt nahm

der Ortsbeirat die Informationen

zum Gräselberg zustimmend

zur Kenntnis. Allerdings

kritisierten sowohl Helmut Fritz

Der alte Feuerwehr-Schlauchturm, den die Denkmalschützer erhalten

und manche Ortspolitiker „lieber heute wie morgen sprengen

wollen“, damit die beste Planungsvariante für den neuen Biebricher

Bürgersaal umgesetzt werden kann.

(SPD) wie auch Wolfgang Gores

(CDU), dass man seit Projektbeginn

vor gut zwei Jahren bisher

so gut wie nichts – höchstens

durch Zufall – erfahren habe.

Der ebenfalls anwesende Sozialdezernent

Christoph Manjura

bestätigte, dass es 2016 und

2017 tatsächlich einen Leerlauf

gegeben habe – nun werde das

Projekt jedoch deutlich an Fahrt

aufnehmen.

Biebrich-Mitte wurde erst im

vergangenen Jahr in das Förderprogramm

aufgenommen und

es läuft bis 2027. Das neue Fördergebiet

grenzt unmittelbar

an das alte Fördergebiet „Biebrich-Südost“.

Entwicklungsschwerpunkte

der „Sozialen

Stadt Biebrich-Mitte“ sind unter

anderem die Gestaltung der

Rathausstraße, die Profilierung

des Stadtteileingangs am Herzogsplatz

sowie die sogenannte

Qualifizierung vorhandener

Freiflächen, wie beispielsweise

Robert-Krekel-Anlage und Rathenau-/Marienplatz.

Neben

der Einrichtung eines Quartiersmanagements

ist auch ein

Modernisierungsprogramm für

private Hauseigentümer sowie

die Erstellung eines Nutzungskonzepts

für das Gebäude des

Turnvereins Biebrich vorgesehen.

Sowohl die Vertreterinnen

und Vertreter der SEG wie

auch Sozialdezernent Christoph

FRANK HENNIG


Manjura sicherten dem Ortsbeirat

eine enge Einbindung bei

der weiteren Projektentwicklung

in beiden „Soziale Stadt“-

Fördergebieten zu.

Bezüglich des neuen Gräselberger

Wohnquartiers „Auf den

Eichen“ stellte Stadtplanerin

Karin Decker von der SEG die

überarbeitete Rahmenplanung

für das Neubaugebiet vor. Die

Überarbeitung sieht wegen des

deutlich gestiegenen Bedarfs an

kostengünstigem und geförderten

Wohnraum eine Erhöhung

des Mehrfamilienhausanteils in

der Mitte des Neubaugebiets

vor. Statt der ursprünglich geplanten

260 Wohneinheiten

rechnet man jetzt insgesamt

mit 400 Wohneinheiten. Nächster

Schritt, so Decker, sei nun

die Ausarbeitung des Bebauungsplanvorentwurfs.

Weitere Beschlüsse befassten

sich unter anderem mit der Einrichtung

temporärer Haltebereiche

für Lieferfahrzeuge im Bereich

„Biebrich Mitte“, mit der

Pflasterung des Fußwegs am

Sportplatz der SG Germania an

der Holstein- und Teutonenstraße,

der Forderung nach einer

Gesamtbelastungsstudie im Zusammenhang

mit der geplanten

Müllverbrennungsanlage sowie

einem Auskunftsersuchen über

die Biebricher Auswirkungen

des nach einer Übergangsfrist

mittlerweile in Kraft getretenen

neuen Spielhallengesetzes.

(fhg)

ARCHIV FRANK HENNIG

SEG-Geschäftsführer Roland

Stöcklin präsentierte die möglichen

Pläne für den neuen

Bürgersaal.

Personelles

Aus dem Ortsbeirat Biebrich

verabschiedet wurde

Gustav Gerich (SPD), der

sein Mandat zum 5. Februar

niedergelegt hatte. Der frühere

Vorsitzende des Biebricher

Gewerbevereins (BIG)

gehörte dem Gremium seit

2011 an. Für ihn rückte

Sven Dude in den Ortsbeirat

nach.

In der Nachfolge des verstorbenen

Jürgen Doege

wählte der Ortsbeirat Matthias

Collet als neuen Ortsgerichtsschöffen

für den

Ortsgerichtsbezirk Wiesbaden-Biebrich.

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und der Tanz-Club

Blau-Orange veranstalten

wieder das Tanz-Café für

Senioren „Beschwingt raus

aus dem Alltag“. Eingeladen

sind alle älteren Menschen,

die Freude an Bewegung und

Musik haben und Kontakte

knüpfen möchten, auch

Menschen mit Gedächtnisproblemen

oder Demenz.

Getanzt wird zur Livemusik

von Hedi Oster. Zur Stärkung

bietet der Tanz-Club Kaffee,

Kuchen und Erfrischungsgetränke.

Tanzpaare des Clubs

zeigen eine Showtanz-Einlage.

Getanzt wird am 13.

April von 15 bis 17 Uhr im

Tanzsportzentrum des Tanz-

Club Blau-Orange, Erich-Ollenhauer-Straße

6-8 (Gibb).

Der Eintritt ist frei, um eine

Spende wird gebeten. Nähere

Informationen gibt es beim

Diakonischen Werk unter

den Telefonnummern (0611)

36091-47 oder -49.

(red)

DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 5


Biebrich wird zur Großbaustelle

Erste Schritte sind bereits erfolgt,

in den kommenden Monaten

müssen sich die Biebricher

auf eine Vielzahl von

Straßenbaumaßnahmen einstellen,

die am Ende zwar zu einer

deutlichen Verbesserung der

Verkehrslage führen dürften,

zunächst aber für einige Probleme

sorgen werden.

Er wolle immer fortlaufend und

aktuell über die Planungen und

die Situation berichten, erklärte

Verkehrsdezernent Andreas

Kowol am 28. Februar bei einer

Informationsveranstaltung in

Biebrich, bei der er gemeinsam

mit Ortsvorsteher Kuno Hahn

die Planungen vorstellte.

Die Maßnahmen im Überblick:

Äppelallee: Zwischen Anfang

März und dem 13. November

2018 erfolgt dort der Umbau

der Äppelallee, unter anderem

mit der Errichtung von Radwegen.

Die Arbeiten erfolgen vom

Herzogsplatz bis zur Zufahrt zur

A 643 auf einer Länge von etwa

2,3 Kilometern.

Kasteler Straße: Am 14. Mai

beginnt die Grundinstandsetzung

der Straße mit Kanalbaumaßnahmen

zwischen dem

Herzogsplatz und der Breslauer

Straße. Mit dem Legen von Versorgungsleitungen

durch ESWE

wurde bereits am 26. Februar

begonnen, diese dauern noch

bis zum 4. Mai an. Ab dem 14.

Mai wird dann der gesamte

Streckenabschnitt voraussichtlich

bis Mai 2019 gesperrt. Das

heißt unter anderem, dass die

Verbindung nach Mainz entweder

über die Rheingaustraße

oder die Autobahn erfolgen

muss und die Wohngebiete

rund um den Biebricher Friedhof

nur noch über die Hammermühle

oder über die Wingertstraße

beziehungsweise

die Höchster Straße angefahren

werden können.

Armenruhstraße: Dort sind

bereits seit dem 14. Februar Kanalbaumaßnahmen

in Arbeit,

die bis zum 4. Mai anhalten

werden.

A 66 Salzbachtalbrücke: Im

Juli werden die Bauarbeiten an

der Autobahnbrücke fortgesetzt.

Diese Arbeiten, wobei

maximal drei Fahrspuren befahrbar

sein werden, werden

voraussichtlich zwei bis zweieinhalb

Jahre dauern.

Albert-Schweizer Allee: Dort

verlegt ESWE-Versorgung ab

Juni 2019 neue Leitungen.

Schiersteiner Brücke: Im Zuge

des Neubaus der Rheinbrücke

wird es an der Anschlussstelle

Äppelallee/Schiersteiner Kreuz

in diesem Jahr noch zu vier

Sperrungen der A 643 jeweils

in eine Richtung kommen. Die

Termine: 25. bis 28. Mai, 1. bis

4. Juni, 6. bis 11. Juni und 13.

bis 18. Juni.

„Wir wissen, dass eine Vollsperrung

eine sehr harte Zäsur im

Straßenverkehr ist“, so Kowol

angesichts der Lage in der

Kasteler Straße. Letztendlich

würden die Sanierung und das

Einrichten weiterer Fahrspuren

aber auch zu einer besseren

Verkehrsabwicklung führen.

Kowol und Hahn waren sich

einig, dass es Ziel aller weiteren

Maßnahmen in dem sehr

urbanen Stadtteil Biebrich sein

müsse, den reinen Durchgangsverkehr

zu reduzieren. „Die Äppelallee

und die Kasteler Straße

lassen dazu Raum“, so Kowol,

der auch darauf hinwies, dass

der Biebricher Ortsbeirat seit

Baumaßnahmen in Wiesbaden-Biebrich 2018 / 2019

Stand: Februar 2018

LANDESHAUPTSTADT WIESBADEN

Ein städtischer Plan der Baumaßnahmen in und um Biebrich.

6 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


ADRIAN STAUß

SUSANNE STAUß

Neben der Kasteler Straße wurden bereits Bäume gefällt, ab Mai

wird die Straße für ein Jahr in beiden Richtungen gesperrt.

Anfang Januar in die Planungen

eingebunden war und dessen

Verbesserungsvorschläge

aufgenommen wurden. Kuno

Hahn berichte von weiteren Optimierungsplänen

der Verkehrssituation

durch den Ortsbeirat,

die aber so lange auf Eis lägen

bis die Entscheidung für oder

gegen die CityBahn getroffen

sei.

(sst)

Der Abbruch der alten Schiersteiner Brücke ist in vollem Gange.

Ende Februar wurde ein rund 120 Meter langes und 1.100

Tonnen schweres Brückenteil über dem Rhein abgetrennt und

auf eine schwimmende Plattform herabgelassen. Vier Tage

nahm der gesamte Vorgang in Anspruch, bis das alte Brückenteil

im baustellennahen Uferbereich zuerst abgesetzt (Foto)

und anschließend zur Demontage an Land verschoben wurde.

Insgesamt müssen 1,3 Kilometer Brücke entfernt werden. Die

neue Schiersteiner Brücke soll im Jahr 2020 komplett fertiggestellt

sein.

(fhg)

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DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 7


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Beeindruckendes Kinder-Chor-Projekt mit

Werken von Johann Sebastian Bach

250 Kinder aus neun Grundschulen

waren in den vergangenen

sechs Monaten Teil

eines musikalischen Projekts,

das zum ersten Mal in Hessen

veranstaltet wurde. Die Tübinger

Musikprofessorin

Friedhilde Trüün hat

es konzipiert. „Sing

Bach“: Sie hatte die

Idee, Bachs Musik

von Kindern singen

zu lassen.

Die Spezialistin für Kinderchöre

arbeitet seit vielen Jahren

mit jungen Sängern und hat

ihr Projekt „Sing Bach“ bereits

in zahlreichen deutschen Städten

mit Schulkindern auf die

Bühne gebracht. Hildegard Fischer,

Musik-Koordinatorin der

Peter-Rosegger-Schule Igstadt,

hatte Friedhilde Trüün 2015 auf

dem Deutschen Evangelischen

Kirchentag in Stuttgart erlebt.

„Wie sie mit Kindern gesungen

hat, ihre besondere Art: Das hat

mir unheimlich gut gefallen“,

sagt Hildegard Fischer. Sie holte

jetzt „Sing Bach“ nach Wiesbaden

und fand neun Grundschulen

aus Wiesbaden und dem

Rheingau-Taunus-Kreis, die

mitmachen wollten. Auch die

Klasse „G3-gelb“ der Biebricher

Diesterwegschule mit ihrer Lehrerin

Nina Lenhart war dabei.

Ein halbes Jahr lang studierten

die Kinder separat mit ihren von

Friedhilde Trüün im

Vorfeld speziell gecoachten

Lehrerinnen

zehn Stücke von Johann

Sebastian Bach

ein, die von Trüün

und dem Jazzmusiker

Frank Schlichter

Ein großer Kinderchor

sang vor der

prächtigen Kulisse

der Lutherkirche

Stücke von Johann

Sebastian Bach.

Diesterwegschule

wirkt

mit bei

„Sing Bach“

kindgerecht arrangiert und

teilweise mit Texten versehen

worden waren. Die charismatische

Musikerin probte dann vor

einigen Wochen persönlich mit

den Kindern und dirigierte

jetzt selbst in der Lutherkirche

die beiden

Konzerte, bei denen

auch Kultusminister

Alexander Lorz und

Oberbürgermeister

Sven Gerich im Publikum

saßen. Kultusministerium

und Kulturamt sowie

weitere Sponsoren ermöglichten

das Projekt, das, so hofft

Trüün, auf die Schüler nachhaltige

Wirkung hat – nicht nur als

möglicher künftiger Chornachwuchs,

sondern auch durch das

tolle Gemeinschaftserlebnis.

Beim Konzert waren die Kinder

sehr konzentriert bei der

Sache, sehr aufmerksam auf

die Dirigentin eingestellt. Die

einstudierten Gesten halfen

deutlich beim Erreichen hoher

Töne oder bei sehr synchronen

Zeilenabschlüssen, bei vielen

Chören sonst gern mal ein neuralgischer

Punkt. Die einzelnen

Stücke wurden von Kindern am

Mikrofon souverän anmoderiert,

so erfuhren die Erwachsenen

im Publikum einiges aus

Bachs Leben – als Vater von 20

Kindern zum Beispiel, oder als

Auftragskomponist für viele

unterschiedliche „Kunden“ –

oder auch, warum es seit Bachs

Zeiten ein kleines Taktstöckchen

zum Dirigieren gibt. Beim

Menuett G-Dur durften die Zuschauer

sogar selbst auf „Dü,

dü, dü“ mitsingen, bevor die

Kinder dann mit „Kling, meine

kleine Melodie“ übernahmen.

Die vierköpfige Jazz-Band von

Frank Schlichter begleitete den

riesigen Kinderchor. Manchmal

klang es nach Blues, manchmal

nach Gospel – Friedhilde Trüün

leitete dazu das richtige Klatschen

auf dem Offbeat an. Und

der Kanon „Kraut und Rüben“

hatte dann wieder begeisterte

Eltern als Mitmacher. Schade

nur, dass sie die Bitte der Dirigentin,

während des Konzertes

nicht zu fotografieren und zu

filmen, so zahlreich ignorierten.

Höhepunkt des Konzertes war

eine Passionsmusik-Einlage, die

die Kinder fast szenisch darstellten:

Wie Petrus dreimal Jesus

verleugnete und wie die Menge

Barabas freisprach aus der

Johannes-Passion, sowie die

„Blitze und Donner“ aus der

Matthäus-Passion kombinierte

Friedhilde Trüün zu einer kleinen

Szene, die den Kindern sicher

gut in Erinnerung bleiben

wird. Vielleicht gibt es jetzt bald

250 neue Chorsänger: Allein in

der Lutherkirche gäbe es dafür

eine tolle Gelegenheit mit der

neuen „Singakademie“.

(art)

ANJA BAUMGAART-PIETSCH

8 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


ARCHIV ANJA BAUMGAART-PIETSCH

Die unmittelbar an die Riehlschule angrenzende Stadtteilbibliothek

Biebrich ist zugleich „Heimatbasis“ für die Wiesbadener

Fahrbibliothek.

Ganztagsbetreuung um

jeden Preis?

Es ist sicher gut und notwendig,

dass die Ganztagsbetreuung

an Schulen weiter

ausgebaut wird und einen

hohen Stellenwert bekommen

hat. Aber soll dies auf Kosten

kultureller Stadtteilarbeit geschehen,

wie es jetzt in Biebrich

durch den Magistrat entschieden

wurde? Dort soll die

Stadtteilbibliothek Biebrich

jetzt rund 145 Quadratmeter

an Arbeits- und Publikumsfläche

abgeben,

also etwa ein Viertel

ihrer Gesamtfläche,

damit der Mensabereich

der Wilhelm-

Heinrich-von-Riehl-Schule

ausgebaut werden kann.

Damit ist die Arbeit der Bibliothek

vor Ort massiv eingeschränkt.

Denn weniger

Fläche bedeutet weniger Stellfläche

für Regale und Mobiliar,

bedeutet ein eingeschränktes

Bücher-und Medienangebot.

Hier wird ein besonders von

Kindern, jungen Familien und

Senioren gut genutztes Stadtteilangebot

drastisch gekürzt.

Wurde diese Bibliothek nicht

2016 mit Steuergeld grundlegend

saniert (neuer Boden,

Decken- und Wandsanierung)

mit Planungen für die Zukunft

(PC-Leitungen für Arbeits-und

Aufenthaltsbereiche)? Eine

Sanierung, die jetzt hinfällig

wird. Wo befinden sich künftig

die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

und entsprechen sie den notwendigen

Standards?

Leserbrief

Hier eine über viele Jahre gut

angenommene soziokulturelle

Stadtteilarbeit, dort eine

Essensunterbringung für etwa

drei Stunden am Tag (im Rahmen

der Ganztagsbetreuung).

Hätte man sich für die Entscheidung

nicht mehr Zeit lassen

sollen, um alle Optionen

in Ruhe zu prüfen? Ist die Entscheidung

zwischen bewährter

soziokultureller Arbeit und

Ganztagsbetreuung mit

Priorität für die Ganztagsbetreuung

nicht

letztendlich zu kurz

gegriffen?

Hätte man nicht schulorganisatorisch

doch eine gute Lösung

finden können, um die

Essensbetreuung zu gewährleisten

und den Biebricher

Bürgern (und Schülern besonders

der Biebricher Grundschulen)

das Bibliotheksangebot

auch künftig in bewährter

und bereits für die Zukunft

sanierter Form zu erhalten?

Noch haben die Bauarbeiten

nicht begonnen. Vielleicht ist

doch noch Zeit zum Nachund

Umdenken und Magistratsbeschlüsse

lassen sich

ändern, wenn es der Sache

dient.

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Stadtteilbibliothek

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DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 9


Minister Lorz überreicht

Zuwendungsbescheid an

Bodelschwingh-Schule

– Die Gesundheitsseiten –

Mit dem Projekt „Unterstützte

Kommunikation“ hilft die

Friedrich-von-Bodelschwingh-

Förderschule auf dem Biebricher

Gräselberg ihren motorisch

und sprachlich eingeschränkten

Schülerinnen und Schülern bei

der Verständigung im Unterricht.

Davon hat sich Hessens Kultusminister

Prof. Dr. R. Alexander

Lorz am 21. Februar persönlich

ein Bild gemacht und der Schule

zur Unterstützung des Projekts

einen Zuwendungsbescheid

aus Lottomitteln über 3.500

Euro überreicht. Unterstützte

Kommunikation bedeutet,

Menschen mittels elektronischer

oder körpereigener Hilfsmittel

die Möglichkeit zu geben, aktiv

und selbstbestimmt zu kommunizieren

und so am gesellschaftlichen

Austausch teilnehmen zu

können. Dazu sagte der Kultusminister:

„Mit dieser Software

geben wir Kindern und Jugendlichen

ein stückweit die Chance,

sich mit ihren Mitschülerinnen

und Mitschülern auszutauschen

und am Unterrichtsgeschehen

noch aktiver teilzunehmen. Es

ist deshalb folgerichtig, dass die

Bodelschwingh-Schule die Unterstützte

Kommunikation als

Kernelement in ihrem Schulprofil

verankert hat.“

Mit dem Geld erwirbt die Schule

Lizenzen für eine Sprachsoftware

und gibt so Schülerinnen

und Schülern, die wenig

oder gar nicht sprechen, eine

Fortsetzung auf Seite 11

HKM

Kultusminister Alexander Lorz (Mitte) besuchte gemeinsam mit der CDU-Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann (2.v.r.) die Friedrich-von-

Bodelschwingh-Förderschule.

10 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


Fortsetzung von Seite 10

Stimme. Neben Hilfsmitteln,

Kommunikationsgeräten und

Computern haben sich in vergangener

Zeit zunehmend „Tablets“

als hilfreiches Instrument

etabliert. Mit den Neuanschaffungen

durch die Zuwendungen

des Kultusministeriums soll

die Palette jetzt noch verbreitert

werden, beispielsweise durch

symbol- und medienbasierte

Apps.

(red)

PFLEGEDIENST

GREULICH

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DER BIEBRICHER / MäRZ 2018 11


Ohne ehrenamtlich

Tätige funktioniert die

Stadtgesellschaft nicht

ANJA BAUMGAART-PIETSCH

2018 wurde von Oberbürgermeister

Sven Gerich in Wiesbaden

zum „Jahr des Engagements“,

erklärt. Eine Facette, die

es gleichwohl bereits zehn Jahre

gibt, ist auch wieder der „Freiwilligentag“

am 1. September.

Einzigartig in Deutschland, wird

diese Aktion von Studierenden

der Hochschule RheinMain als

Projekt geplant. Jedes Jahr findet

sich ein studentisches Team

zusammen, das mit dem hochschuleigenen

„Competence &

Career Center“ den Tag organisiert.

Ziel ist, dass möglichst viele

Menschen die Möglichkeiten

ehrenamtlichen Engagements

unkompliziert kennenlernen

können: An einem Tag

arbeiten sie in einer

sozialen Einrichtung

mit, loten aus, ob die

betreffende Tätigkeit

ihnen liegt und erkunden

dadurch, so der Oberbürgermeister,

auch ihre Stadt

einmal von einer ganz neuen

Seite aus.

Sven Gerich fungiert sehr gerne

zum wiederholten Mal als

Schirmherr der Aktion, wie er

Freiwilligentag

2018

bei der Auftakt-Pressekonferenz

sagte.

Auch er und seine

Mitarbeiter wollen

sich am 1. September

wieder ein Projekt

aussuchen, bei dem

sie tatkräftig zupacken

können. Das können

sehr unterschiedliche

Aufgaben sein,

wie das Projektteam

ankündigte: Gärtneroder

Renovierungsarbeiten

zum Beispiel,

aber auch Feste feiern,

Ausflüge organisieren, vorlesen

oder Ordnung in Archivmaterialien

bringen. Altenheime,

Kitas, Einrichtungen für

behinderte Menschen

und ähnliche Organisationen

können sich für

den 1. September Aktionen

überlegen, die sie

nur mit Hilfe der ehrenamtlichen

„Einsatzkräfte“ durchführen

können. So wurden in den

vergangenen Jahren Spielplätze

auf Vordermann gebracht,

Treppenhäuser renoviert, Senioren

ein schöner Tag bereitet

und vieles mehr.

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Das studentische Projektteam mit Oberbürgermeister Sven Gerich (hintere

Reihe, 3.v.l.), Jürgen Janovsky vom Freiwilligen-Zentrum Wiesbaden (rechts

daneben) und Hochschulpräsident Prof. Dr. Detlev Reymann (rechts).

Über die Webseite www.eintagsheld.de

oder unter der Telefonnummer

(0611) 94953163

können sich Einsatzwillige und

Einrichtungen schon einmal

informieren, ab dem Frühsommer

dann auch verbindlich

anmelden. Wichtiger Partner

ist auch das Wiesbadener Freiwilligenzentrum

(www.fwzwiesbaden.de),

das das ganze

Jahr Angebot und Nachfrage

bei ehrenamtlichem Engagement

koordiniert. Schon vom

Anfang der Aktion an, so

FWZ-Geschäftsführer Jürgen

Janovsky, sei man sehr gerne

mit im Boot. „Auch wir hoffen

natürlich auf nachhaltiges

Engagement bei denen, die

hineingeschnuppert und Spaß

daran gefunden haben“, so

Janovsky, der ebenso wie der

Oberbürgermeister weiß, dass

es ein Potenzial an Engagierten

gibt, die nur noch nicht so

richtig den Einstieg gefunden

haben.

Eine Umfrage, deren Ergebnisse

auch der Grund für das

„Jahr des Engagements 2018

in Wiesbaden sind, hat ergeben,

dass die Quote des tatsächlich

ausgeübten Ehrenamts

zurückgeht, dass sich

aber viele vorstellen können,

tätig zu werden, wenn sie nur

wüssten, wie und wo – und

sich auch nicht gleich dauerhaft

an eine Aufgabe binden

müssten. Aktionen wie

der Freiwilligentag können

dabei helfen, dieses Potenzial

auszuschöpfen. Denn, so

Gerich, „ohne ehrenamtlich

Tätige funktioniert die Stadtgesellschaft

nicht. Ohne Menschen,

die bereit sind, ihre Zeit

für das Gemeinwohl zu investieren,

ist keine Stadt lebensfähig.

Kümmern, Hingucken,

Helfen: Das ist unverzichtbar.“

Zum Anschub für den Jubiläums-Freiwilligentag

verdoppelte

er den städtischen

Zuschuss und lobte das tolle

Team. Die Studierenden, die

sich für die Pressekonferenz

ein echtes buntes Puzzle aus

zu bewältigenden Aufgaben

ausgedacht hatten, hörten das

gerne. Sie, so Hochschulpräsident

Detlev Reymann, sammeln

bei der Aktion wertvolle

praktische Erfahrungen, die

sich nicht nur bei der Persönlichkeitsbildung

und Berufsvorbereitung,

sondern auch im

Lebenslauf hervorragend machen.

„Unsere Hochschule ist

keine Lernfabrik, sondern ein

Teil der Stadtgesellschaft“ –

das beweisen Projekte wie der

Freiwilligentag, bei dem man

in diesem Jahr 30 Einzelprojekte

mit mindestens 200 Freiwilligen

anstreben will.

(art)

12 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


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Das Henkell-Team unter der Leitung von Event ma na ge rin

Heike Woyczyk (links) im „Deutschen Haus“.

Prickelnder Genuss und

Lebensfreude bei Winterspielen

in Pyeongchang

Als international bekannter,

prickelnder Botschafter von

Genuss und Lebensfreude

„made in Germany“ war die

in Biebrich beheimatete Sektmarke

Henkell während der

Winterspiele in Pyeongchang/

Südkorea im „Deutschen

Haus“ präsent. Vom 9. bis

25. Februar war das „Deutsche

Haus“ im „Yong Pyong

Resort“ über den Bergen von

Pyeongchang die Anlaufstelle

für ein hochkarätiges

Publikum aus Athleten, Offiziellen,

Medienvertretern,

Wirtschaftsvertretern und Politikern.

Dort fanden in direkter

Nähe zu den Wettkampfstätten

Talkshows und die

täglichen Pressekonferenzen

des Deutschen Olympischen

Sportbundes (DOSB) in winterlichem

Flair statt.

Bereits zum sechsten Mal in

Folge war Henkell offizieller

Unterstützer des „Deutschen

Hauses“: Peking, Vancouver,

London, Sotchi und Rio –

dorthin ist der beliebte Sekt

schon gereist, um exklusiv auf

die deutschen Medaillengewinner

anzustoßen.

Das Daumendrücken hat sich

gelohnt: Mit 14 Gold-, 10 Silber-

und 7 Bronze-Medaillen

gab es zahlreiche Anlässe, um

die Korken knallen zu lassen.

Zum Glück hatte Henkell bestens

versorgt: 1.500 Flaschen

„Henkell Trocken“ standen

in Pyeongchang bereit, um

herausragende Leistungen

gebührend zu feiern. Zusätzlich

warteten 100 Doppelmagnum-Siegerflaschen

darauf,

an deutsche Medaillengewinner

überreicht zu werden. (red)

Ausgelassene Siegesfreude im „Deutschen Haus“ bei den Winterspielen

in Pyeongchang: die zwei Olympiasieger Andreas

Wellinger und Laura Dahlmeier.

HENKELL

Beim Mieterbund Wiesbaden

und Umgebung hat man mit

Freude registriert, dass das

Baugebiet „Auf den Eichen“

am Rande der bisherigen Gräselberg-Siedlung

nun doch mit

mehr Wohneinheiten, vor allen

Dingen aber mit mehr geförderten

Wohneinheiten, bebaut

werden soll.

„Es ist sinnvoll, dass zugunsten

von Mietwohnungen mehr

Mehrfamilienhäuser gebaut

werden sollen, als ursprünglich

geplant. Diesen verkehrsgünstig

gelegenen Bauplatz überwiegend

an platzfressende

Einfamilien-Reihenhäuser zu

verschenken, kann man sich in

einer Stadt mit Zuwachs, aber

begrenzter Fläche, nicht länger

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Mieterbund lobt überarbeitete

Planung zum Baugebiet

„Auf den Eichen“

leisten“, so Eva-Maria Winckelmann,

Geschäftsführerin des

Mieterbundes Wiesbaden und

Umgebung. „Dass nunmehr

400 statt ursprünglich 260

Wohneinheiten entstehen sollen,

ist ein großes Plus, insbesondere

auch deshalb, weil nahezu

30 Prozent der geplanten

Wohnungen für Bezieher geringer

und mittlerer Einkommen

angedacht ist. Mietwohnungen

in diesem Segment werden

nämlich dringend gebraucht“,

so Winckelmann weiter.

Beim Mieterbund Wiesbaden

hofft man, dass dieses Beispiel

Schule macht, damit möglichst

bald viele bezahlbare Neubauwohnungen

entstehen.

(red)

DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 13


Mehr Zeit für die Eisenbahn – Bildungszentrumsleiter

Walter Schmidt im Ruhestand

Das Bildungszentrum Kalle-

Albert ohne Walter Schmidt?

Kaum vorstellbar! Und dennoch

ist der Leiter und Mitbegründer

dieser Institution jetzt nach rund

30 Jahren in den Ruhestand getreten.

„Meine Arbeit hat mir

sehr viel Spaß gemacht“, sagt

er. Er habe sich viel und gerne

um Jugendliche gekümmert,

der Lebensabschnitt des Übergangs

von der Schule zum Beruf

sei sehr wichtig. Und: Die Arbeit

mit Menschen werde nie langweilig,

weil jeder anders sei.

Jetzt freut sich der verheiratete

Vater eines erwachsenen Sohnes

allerdings unter anderem

darauf, mehr Zeit für seine Hobbys

zu haben: Dampflokomotiven

und der Bau von Dioramen

mit Schwerpunkt Modelleisenbahnen.

Schmidts erste Reise

im Ruhestand führt mit einer

Dampflokomotive von Frankfurt

am Main bis an den Lago

Maggiore. „Eine solche Strecke

ist eine riesige Herausforderung

für eine Dampflok. Sie muss dafür

zusätzlich mit elektrischen

Einrichtungen versehen werden,

damit sie mindestens 120

Kilometer schnell fährt, um den

normalen Bahnverkehr nicht zu

sehr zu behindern“, erklärt er.

Schmidt (63) wuchs in Biebrich

auf, wohnt am Gräselberg und

machte am Mosbacher Berg

schon mit 17 Jahren Abitur.

Sein Ingenieur-Studium an der

Technischen Universität Darmstadt

hatte die Schwerpunkte

Mechatronik, Robotik und

Automatisierungstechnik. Dies

öffnete ihm Anfang der 1980er

Jahren die Tore bei Opel. Ein

halbes Jahr lang erweiterte er

im Dienste des Autobauers bei

SUSANNE STAUß

Siemens in Karlsruhe sein Wissen

im Bereich Automatisierung

und übertrug es auf das Unternehmen.

„Das war Industrie

3.0.“, berichtet Walter Schmidt,

der schon das Betriebssystem

seines ersten Atari-Rechners

umschrieb, damit dieser auch

Uhrzeit und Datum anzeigte.

Als Höchst in Wiesbaden 1988

beschloss, ein Schulungszentrum

aufzubauen und dafür

einen Projektingenieur mit

Schwerpunkt PC- und Steuerungstechnik

suchte, schlug

Schmidts große Stunde. Mit

PC-Betriebssystem-Kursen ging

das Zentrum unter anderem an

den Start. Im Laufe der Jahre

Walter Schmidt, seit 1988 Leiter des Bildungszentrums Kalle-Albert,

ist jetzt im Ruhestand.

entstand ein mehrstöckiges Gebäude,

in dem heute die Auszubildenden

des Unternehmens

sowie weiterer Wiesbadener

Unternehmen - auch in der Praxis

- geschult werden. „Es war

eine großartige Entscheidung

der Höchst-AG, dieses Zentrum

einzurichten“, sagt Schmidt.

Jetzt gelte es, die Mitarbeiter

auf die weitere Entwicklung der

Digitalisierung vorzubereiten

und das Zentrum weiter auszubauen.

„Wer die Entwicklung

zur ‚Industrie 4.0‘ ignoriert,

wird die nächsten zehn Jahre

nicht überleben“, ist er überzeugt.

Der Umgang mit jungen Menschen

hat Schmidt stets gefallen.

„So bleibt man immer am

Puls der Zeit“, erklärt er. Hin und

wieder habe er auch als Leiter

des Zentrums noch unterrichtet,

um nicht zu vergessen, wovon

man spreche und um geerdet

zu bleiben. Die administrative

Arbeit habe jedoch zugenommen.

„Die Gebäude wollen

unterhalten, die Mitarbeiter

bezahlt werden“, sagt er. Finanziert

wird das Bildungszentrum

(www.bizka.de) durch die dort

ausbildenden Firmen. Das Spektrum

umfasst 21 Berufe. Die Inhalte

von 15 davon, angesiedelt

in den Bereichen Metall, Elektronik

und Naturwissenschaften,

werden noch in diesem Jahr

verändert beziehungsweise auf

die Digitalisierung abgestimmt.

Und was ist Schmidts größer

Wunsch für die Zukunft des

Bildungszentrums? „Dass die

Manager des Unternehmens

ebenso weitsichtig bleiben wie

diejenigen, die das Zentrum

einst einrichteten“, sagt er. (sst).

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14 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


FRANK HENNIG

ESWE beschenkt Wiesbadener

Kindertagesstätten

ESWE Versorgung unterstützt in

diesem Frühjahr die Arbeit der

Wiesbadener Kindertagesstätten

- und schenkt ihnen neue

Warnwesten und Malbücher.

Mehr als 80 Kitas haben bislang

zusammen über 4.600 Westen

und 5.200 Bücher (inklusive

Buntstiften) bestellt. Als eine

der ersten Einrichtungen wurde

am 6. März die Kindertagesstätte

Betty-Coridass, eine Kita

der Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden,

in Biebrich ausgestattet.

Zur Übergabe in die Wilhelm-

Tropp-Straße 20 war eigens Ralf

Schodlok, Vorstandsvorsitzender

der ESWE Versorgungs AG,

gekommen.

„Die Erzieherinnen und Erzieher

in den Kitas leisten jeden Tag

eine sehr wertvolle Arbeit. Hierbei

möchten wir Sie ein wenig

unterstützen“, erklärte Schodlok.

„Ich weiß aus eigener Erfahrung,

wie besorgt Eltern

sind, wenn die Kleinen morgens

im Straßenverkehr unterwegs

sind. Auffällige Warnwesten

setzen klare Signale und machen

den Weg zumindest ein

bisschen sicherer.“

„Das Malbuch wurde von der

Wiesbadener Künstlerin Mia

Carlo eigens für uns gestaltet“,

berichtet Schodlok. „Zu Themen

wie Feuerwehr, Polizei und

Müllabfuhr werden bereits sehr

gute Bücher und Malbücher

angeboten. Gerade bei so einem

wichtigen Thema wie der

Energieversorgung sind kindgerecht

aufbereitete Informationen

aber nur schwer zu finden.

Vor einigen Jahren hatten wir

ein Stadtwerke-Bilderbuch an

alle Wiesbadener Kindergärten

verteilt. Nun möchten wir den

Kindern mit unserem neuen,

an die aktuelle Erlebniswelt angepassten

Band kreativen Spaß

bringen.“

Die Bestellabwicklung und

Auslieferung der Warnwesten

und Malbücher übernimmt die

„ESWE Schreibwelt AG“, die

Juniorfirma des Wiesbadener

Energiedienstleisters. Sie stellt

einen eigenen Geschäftsbereich

dar, der ganz in der Verantwortung

der Auszubildenden

liegt. So halfen jetzt auch

zwei ESWE-Azubis, Michèle

Santiago und Dominik Homm,

bei der Geschenkübergabe an

der Biebricher Kita. Deren Leiterin,

Andrea Handschuh, freute

sich: „Eine tolle Aktion!“

(fhg/red)

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in der Biebricher AWO-Kita Betty-Coridass: Kita-Kinder

zusammen mit Kita-Leiterin Andrea Handschuh (2.v.l.) und der

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DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 15


Wer von der Fastnacht noch

nicht genug hat, reist nach

Gent-Ledeberg

Wenn vielerorts am Aschermittwoch

„alles vorbei ist“, bereiten

sich die Mitglieder des Männerballetts

„Die Biebricher Waden“

alljährlich noch auf einen Auslandseinsatz

vor. Seit einigen

Jahren reisen die närrischen Hobbytänzer

unter der Führung von

Peter Vorndran und der tänzerischen

Leiterin Sabine Schreiber

immer zwei Wochen nach

dem hiesigen Fastnachtshöhepunkt

für ein verlängertes

Wochenende

in Wiesbadens belgische

Partnerstadt Gent

- genauer gesagt in den

Genter Stadtteil Ledeberg, um

den dortigen Fastnachtshöhepunkt,

den „Karnaval“, mitzuerleben

und mitzufeiern.

Närrisches

Jubiläum

gefeiert

Auch in diesem Jahr wurde

die Reise wieder durchgeführt,

galt es doch zugleich das närrisch-elfjährige

Jubiläum dieser

Freundschaft mit dem „Organisatiecomité

Karnaval Ledeberg“

zu feiern, deren Vertreter alljährlich

sowohl zur Fastnacht nach

Biebrich wie auch zum Weinfest

nach Wiesbaden kommen. Mit

dabei hatten die „Waden“

in diesem Jahr starke närrische

Unterstützung:

Neben einer Abordnung

der Dachorganisation

Wiesbadener

Karneval (Dacho), angeführt

von ihrem Vorsitzenden

Simon Rottloff, war auch Wiesbadens

erste, einzige und älteste

Guggemusik „Die Räubers“, mit

„Die Räubers“ auf dem zentralen Veranstaltungsplatz in

Gent-Ledeberg.

FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

Christof Cauwels vom „Organisatiecomité Karnaval Ledeberg“

freute sich über den Sonderorden zum Freundschaftsjubiläum

aus den Händen von Stifter Joachim Michel, der zusammen mit

Ehefrau Conny und Peter Vorndran von den „Biebricher Waden“

auf die Bühne gekommen war (v.l.).

Die Lebeberger bauen dem Männerballett „Die Biebricher Waden“

alljährlich einen speziellen Wagen für den Karnevalsumzug in

Gent-Ledeberg – in diesem Jahr war der Wagen an eine

Lokomotive angelehnt.

ihrem Räuberhauptmann Mario

Kolodzeike an der Spitze, nach

Gent gereist. Mehrfach traten

„Die Räubers“ in Gent auf - Höhepunkt

war natürlich die Mitwirkung

beim Ledeberger Umzug

am Samstagnachmittag.

Seit einigen Jahren werden die

„Biebricher Waden“ maßgeblich

vom Elektrotechnik-Betrieb

Joachim Michel aus Bad Schwalbach

unterstützt. Der Firmenchef

reist gemeinsam mit seiner

Frau Conny sogar regelmäßig

mit zum Ledeberger Karneval.

Eigens aus Anlass des elfjährigen

Freundschaftsjubiläums hatte

Joachim Michel einen Jubiläumsorden

gestiftet, der sowohl

in Biebrich wie auch in Ledeberg

reißenden Absatz fand. (fhg)

Wir wünschen

unseren Gästen

frohe Ostern!

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16 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


Wolfgang Rohr in den Ruhestand verabschiedet

Er kümmerte sich um mehrere

Generationen von Biebricher

Kindern, verdiente sich durch

seine Art Respekt bei Jugendlichen

und war ein wichtiger

Bestandteil in seinem Kollegium.

Über 31 Jahre war

Wolfgang Rohr Sozialarbeiter

im Kinderund

Jugendzentrum

Biebrich (KiJuZ), Ende

März beginnt nun sein

verdienter Ruhestand.

Ein prall gefüllter Saal im Jugendzentrum

der Galatea-Anlage

und noch einmal Danke

sagen – viele Biebricher kamen

vorbei um diese Chance zu nutzen.

Neben seinen Schützlingen

kamen auch alte Freunde und

Kollegen vorbei. KiJuZ-Leiterin

Gabi Reiter, die gemeinsam mit

ihrem Team die Veranstaltung

organisierte, fasste sich bei ihren

Worten an den Mann des

Abends kurz: „Wolfgang, Du

wirst uns mit Deinem Charakter

fehlen.“ Es falle schwer, so ein

Teammitglied nach so langer

Zeit verabschieden zu müssen.

Kinder- und

Jugendzentrum

Biebrich

Über seinen Gemütszustand

war sich auch Christoph Manjura

nicht wirklich sicher, als er auf

die Bühne trat. Der Sozialdezernent

und gebürtige Biebricher

erinnerte daran, dass bereits

vor wenigen Monaten erst mit

Nedim Tuyun ein weiterer langjähriger

Sozialarbeiter des KiJuZ

in den Ruhestand wechselte:

„Hoffentlich müssen wir uns

hier nicht im Quartalstakt treffen

um solch großartige Kollegen

zu verabschieden.“ Seinen

Ruhestand habe sich Rohr

allerdings mehr als verdient,

ergänzte Manjura umgehend.

Auch Oberbürgermeister Sven

Gerich, der die Abschiedsfeier

spontan besuchte und

seinen Sozialdezernenten

auf der Bühne

unterstützte, fand

wertschätzende Worte:

„Du hast mit Deiner

Arbeit unglaublich

viel ge- und bewirkt. Du

bist eine Person, die jeden Tag

120 Prozent gegeben hat, darauf

kann man nur stolz sein“,

und übergab ihm seine offizielle

Verabschiedungsurkunde.

Grußwor te,

ein musikalischer

Auftritt

der Kinder

mit ihren Betreuern

und

ein Videobeitrag

machten

den Abend zu

einem emotionalen,

aber

auch freudigen

Ereignis

für Wolfgang

Rohr.

Begonnen

hat Wolfgang

Rohrs berufliche

Laufbahn

mit einer Ausbildung

zum

Feinmechaniker.

1979 zog

es ihn zum

Studium des

Kommunikationsdesigns nach

Wiesbaden. Über die Hausaufgabenbetreuung

kam er dann

zur sozialen Arbeit in Wiesbaden

– ein Bereich, der Rohr sofort

begeisterte. 1989 erhielt er

ein weiteres Diplom als Sozialarbeiter

und startete seine Arbeit

im Kinder- und Jugendzentrum

Biebrich. Besonders prägend

war seine Arbeit im Bereich

der Jungenarbeit. Dazu gehörten

auch die über zehn Jahre

organisierten Jungenfreizeiten

nach Gangloff im Nordpfälzer

Bergland. Auch die seit 2010

regelmäßig veranstalteten Kinderbegegnungen

mit Biebrichs

Schweizer Partnerstadt Glarus

waren ein Herzensprojekt des

Sozialpädagogen. Dafür dankte

ihm bei der Abschiedsfeier

auch der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins

Wiesbaden-

Biebrich – Glarus, Frank Hennig,

mit einigen süßen Spezialitäten

aus Glarus.

Völlig „aus der Welt“ wird

Wolfgang Rohr sicherlich auch

in Zukunft nicht sein, glaubt Sozialdezernent

Manjura: „Denn

als Bad Schwalbacher hat es

Wolfgang ja nicht weit bis nach

Biebrich. Da wird er schon das

eine oder andere Mal vorbeischauen,

da bin ich mir sicher.“

„Großer Bahnhof“ zur Verabschiedung: Um Sozialarbeiter Wolfgang Rohr (Mitte) in

den Ruhestand zu begleiten waren eigens Oberbürgermeister Sven Gerich (rechts)

und Sozialdezernent Christoph Manjura in das Kinder- und Jugendzentrum Biebrich

gekommen.

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DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 17


Großes Interesse am neuen Wiesbadener Kulturbeirat

Wiesbaden hat das große

Glück, eine kreative und breit

aufgestellte Kulturszene beheimaten

zu dürfen. Die Wiesbadener

profitieren davon,

denn Kultur bewegt, regt an

und verbindet. Die Kulturszene

selbst zeichnet sich dabei durch

einen ganz eigenen Blickwinkel

aus. Die Stadtverordnetenversammlung

hat sich daher

entschieden, einen Kulturbeirat

einzurichten. Zielsetzung ist die

Stärkung des kulturellen Lebens

in Wiesbaden und ein vielfältiges

Miteinander der zahlreichen

kulturellen Aktivitäten zu

fördern. Der Kulturbeirat soll als

unabhängiges Gremium den für

Kulturangelegenheiten zuständigen

Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung

beraten

und unterstützen und zu kulturpolitisch

relevanten Vorhaben

Stellung nehmen. Der Kulturbeirat

kann darüber hinaus

eigene Initiativen zu kulturpolitischen

Fragen ergreifen. Der

Kulturbeirat wird für zwei Jahre

Zusammen wachsen

gewählt, eine Kulturbeiratsordnung

bildet die Grundlage für

die Zusammensetzung sowie

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18 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018

Kulturdezernent Axel Imholz wirbt für die Wahl zum neuen Wiesbadener Kulturbeirat.

die inhaltliche Zuständigkeit des

Gremiums.

Dem Kulturbeirat werden insgesamt

25 Personen aus der Politik

und den verschiedenen Genres

der Kultur angehören: Acht

Sitze werden mit Vertreterinnen

und Vertretern der Stadtverordnetenfraktionen

besetzt. Je einen

Sitz erhalten das Hessische

Staatstheater Wiesbaden, die

Volkshochschule Wiesbaden,

das Museum Wiesbaden (Hessisches

Landesmuseum für Kunst

und Natur), die Industrie- und

Handelskammer Wiesbaden sowie

die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.

Direkt gewählt

werden zwölf Kultur schaffende

Bewerberinnen und Bewerber.

Hierbei gibt es eine Unterteilung

in folgende acht Sparten:

Film, Fotografie und elektronische

Medien; Musik; Darstellende

Kunst; Bildende Kunst;

Kulturelles Erbe; Stadtgeschichte

und Brauchtum; Hochschule

und angewandte Künste; Literatur;

Soziokultur. Für jede Sparte

gibt es einen Sitz – die vier

ausstehenden Sitze werden von

spartenunabhängigen Kandidatinnen

und Kandidaten besetzt.

Die Bewerbungsfrist für die

Kandidatinnen und Kandidaten

zum neuen Wiesbadener

Kulturbeirat ist mittlerweile

abgelaufen. 92 Kandidaturen

stehen nun zur Wahl und die

Wiesbadener haben bis zum

13. April die Möglichkeit, per

Briefwahl ihre Stimmen abzugeben.

Wer sich alles zur Wahl stellt,

darüber können sich die Wiesbadener

ab sofort auf www.

wiesbaden.de/kulturbeirat informieren.

Auf der Homepage

findet man nach Sparten sortiert

Name, Foto und Kurztext

(sofern zur Verfügung gestellt)

der einzelnen Kandidatinnen

und Kandidaten. Dort können

auch die Wahlunterlagen

beantragt werden. Die Versendung

der Unterlagen erfolgt

bis spätestens 10. April.

Auch die direkte Abholung

der Wahlunterlagen ist im Kulturamt,

Schillerplatz 1-2, in der

Zeit von 10 bis 12 Uhr sowie

von 14 bis 16 Uhr möglich. Die

Wahlunterlagen können bis

zum 13. April, 16 Uhr, eingereicht

werden.

(fhg/red)

LANDESHAUPTSTADT WIESBADEN


Yakari und Kleiner Donner –

Pferdeshow für die ganze

Familie startet in Biebrich

Wenn der kleine Sioux-Indianer

Yakari im Fernsehen auf

dem Kinderkanal (Kika) seine

Abenteuer erlebt, schauen

regelmäßig über eine Million

Kinder zu. Die Zeichentrick-

Serie „Yakari“ gehört damit

seit Jahren zu den beliebtesten

deutschen TV-Serien für

Kinder.

Ab diesem Jahr wird Wille Entertainment

Yakari und Co.

zum Leben erwecken – in einer

europaweit einzigartigen

Show für die ganze Familie.

Mit dabei werden nicht nur

echte Schauspieler, sondern

auch echte Pferde sein, die

Yakaris tierische Freunde Kleiner

Donner, Großer Grauer

und Schneller Blitz darstellen

werden. Das Publikum kann

dabei das harmonische Zusammenspiel

von Mensch

und Tier in noch nie da gewesenen

Bildern erleben.

Gruppenszenen mit bis zu

zwölf Pferden werden sich

mit gefühlvollen Momenten

abwechseln, in denen Yakari

sich als Pferdeflüsterer beweist

und den anfangs widerspenstigen

Kleinen Donner

für sich einnimmt.

Kostüme, Kulissen und Storyline

werden in enger Absprache

mit den Yakari-Machern

gestaltet, so dass die Welt der

Zeichentrickserie 1:1 in die

Realität übertragen werden

kann. Wie die Zeichentrick-Serie

soll auch die Liveshow die

Werte vermitteln, die Yakari

verkörpert: den Respekt vor

der Natur und all ihren Tieren.

Die Yakari-Tour startet vom

23. März bis 2. April in Biebrich

auf dem Festplatz der

Gibber Kerbegesellschaft.

Weitere Tourneestationen

sind unter anderem Freiburg,

Karlsruhe, Biberach, Hamburg

und Saarbrücken. Spielort der

Show ist das größte Indianerzelt

der Welt, in dem bis zu

1.400 Yakari-Fans Platz nehmen

können. Tickets gibt es

im Internet unter www.yakari-show.de

(zum Selbstausdrucken

oder per Post) unter

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allen Reservix-Vorverkaufsstellen.

Die Preise liegen zwischen

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Die Show-Crew von Yakari und Kleiner Donner wird am 23.

März auf dem Kerbeplatz in Biebrich die Weltpremiere der

Yakari-Tour feiern.

DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 19


Biebricher Weinstand-Saison beginnt am 19. April

Der Countdown läuft und

manch ein Weinfreund kann es

bereits kaum noch erwarten: In

ein paar Tagen – genauer gesagt

am 19. April – startet am

Rheinufer die neunte Saison des

Weinprobierstandes des Biebricher

Gewerbevereins (BIG) um

17 Uhr mit dem schon traditionellen

„Antrinken“. Die offizielle

Begrüßung der „Schnutedunker“

wird gegen 19 Uhr durch

Wiesbadens Oberbürgermeister

Sven Gerich, Ortsvorsteher

Kuno Hahn und dem BIG-Vorsitzenden

Markus Michel erfolgen.

Bevor es voraussichtlich 2019

einen neuen Weinstand geben

soll, bleibt in diesem Jahr noch

alles beim Alten und Bewährten:

Die beteiligten Winzer, die

sich wöchentlich abwechseln,

bleiben die gleichen wie in den

Vorjahren, und auch die Öffnungszeiten

von Donnerstag

bis Montag bleiben gleich. Die

Saison in diesem Jahr wird bis

ARCHIV FRANK HENNIG

Wenn das Wetter wieder mitspielt, wird es zum „Antrinken“ am

Biebricher Weinprobierstand bestimmt wieder genauso voll, wie

auf diesem Foto vom Vorjahr.

zum 15. Oktober gehen. Dann

findet wieder das „Austrinken

für einen guten Zweck“ mit

zahlreichen Prominenten aus

Biebrich und Wiesbaden sowie

großem Begleitprogramm statt.

Bereits zum „Antrinken“ am

19. April wird es Livemusik von

„Two and a Box“ geben und

auch für ein attraktives Speisenangebot

wird zur Saisoneröffnung

mit mehreren Partnern

aus Biebrich gesorgt sein. Zum

Redaktionsschluss dieser BIEB-

RICHER-Ausgabe standen als

Verpflegungspartner fest: das

Restaurant „Lilienpalais“, der

„Fisch Palast“, die „Biebricher

Weinstubb“ sowie die „Biebricher

Bratworscht-Buben“. Die

Standbesatzung im Weinstand

wird am Eröffnungswochenende

von BIG-Mitgliedern gestellt,

die eine Auswahl aus

Weinen aller beteiligten Winzer

ausschenken werden. Um dem

insbesondere bei gutem Wetter

zu erwartenden großen Publikumsandrang

gerecht werden

zu können, wird es am Eröffnungstag

einen zusätzlichen

Weinstand geben, den Christine

und Peter Keßler betreiben

werden.

Der BIG-Chef freut sich schon

wieder riesig auf die neue Saison.

„Und ich hoffe, dass am

19. April – neben herrlichem

Frühlingswetter – bereits vor

dem offiziellen Ausschankbeginn

alle Sitzplätze am Weinprobierstand

besetzt sein werden“,

so Markus Michel abschließend.

(fhg)

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DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 21


Buchpreis-Träger Frank Witzel liest im Turnverein Biebrich

Der Ort vertraut, das Publikum gewogen –

diese Annehmlichkeiten eines Heimspiels

im Sport kommen jetzt auch Schriftstellern

zugute. Die Veranstaltungsreihe „Heimspiel

im Literaturland Hessen“ des Radiosenders

hr2-kultur greift die persönlichen

Hintergründe und Vorlieben von Autoren

auf. Mitte Februar besuchte der 1955 in

Wiesbaden geborene Frank Witzel, Träger

des Deutschen Buchpreises 2015, den

Turnverein seiner Kindheit in Biebrich, wo

er auch aufgewachsen ist.

Mit hr2-Moderator Alf Mentzer sprach

Witzel auf der Bühne in der Turnhalle des

Turnvereins Biebrich (TVB) unter anderem

über die Bücher, die ihm wichtig sind, über

Leidenschaften und darüber, was für ihn

Heimat bedeutet. Außerdem las er aus

seinem preisgekrönten Roman „Die Erfindung

der Roten Armee Fraktion durch

einen manisch-depressiven Teenager im

Sommer 1969“, der in Biebrich spielt, und

aus seinem neuen Buch „Direkt danach

und kurz davor“, das die deutsche Nachkriegszeit

zum Thema hat.

Frank Witzel ist Schriftsteller, Zeichner und

Musiker. Er lebt in Offenbach am Main, ist

seiner Heimatstadt Wiesbaden aber nach

wie vor verbunden. Erst im vergangenen

Herbst kuratierte er die Wiesbadener Literaturtage.

Ausgezeichnet wurde er neben

dem Deutschen Buchpreis bisher unter

anderem auch mit dem Robert-Gernhardt-

Preis.

Das Kulturprogramm des Hessischen

Rundfunks engagiert sich bereits seit vielen

Jahren zusammen mit dem Hessischen

Ministerium für Wissenschaft und Kunst

und weiteren Partnern für das Literaturland

Hessen. Mehr Informationen über das

Netzwerkprojekt gibt es im Internet unter

www.hr2.de/literaturland.

(fhg)

FRANK HENNIG

Buchpreis-Träger Frank Witzel (links) und hr2-Moderator Alf Mentzer auf der Bühne in der Turnhalle des Turnvereins Biebrich.

hr2-Kultur hat die Veranstaltung mit Frank Witzel und hr2-Moderator Alf Mentzer in Biebrich aufgezeichnet und sendet die Aufzeichnung

im Radio nochmals am 24. März um 18.04 Uhr.

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22 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


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Der Vorstand des Männergesangvereins 1841 Rheingold hatte

Freunde und Helfer des Vereins zu einem „Dankeschön-Abend“ mit

leckeren Speisen eingeladen (v.l.): Sonja Menz, Peter Friebel sowie

Jürgen und Tanja Birk.

Dank an Freunde und

Helfer des Chorgesangs

„Wir wollen einfach danke

sagen“, so brachte es der

Vorsitzende des Männergesangvereins

1841 Rheingold,

Jürgen Birk, auf den Punkt.

Am 10. März hatte der Traditionsverein

Freunde und Helfer

des Gesangvereins zu einem

gemütlichen Abend bei Speis

und Trank in den Biebricher

Bürgersaal eingeladen. Gedankt

wurde für vielfältige

Unterstützungen bei zahlreichen

Veranstaltungen über

das gesamte Jahr hinweg, wie

beispielsweise beim Biebricher

Höfefest und beim Mosburgfest.

„Ohne Eure Unterstützung

wären diese Veranstaltungen

nicht zu bewältigen

gewesen. Ihr habt uns sehr

dabei geholfen und zum Gelingen

beigetragen“, rief er

den Gästen zu und eröffnete

mit diesen Worten nicht nur

das leckere, rustikale Buffet,

sondern zugleich einen langen

und gemütlichen Abend unter

Freunden.

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In Biebrichs Schweizer Partnergemeinde Glarus wurde

am 4. März ein neuer Gemeinderat gewählt. Dabei

wurde der bisherige Gemeindepräsident Christian Marti

(das Foto entstand bei einem Besuch im Schloss Biebrich)

deutlich wiedergewählt. Der Glarner Gemeinderat setzt

sich künftig wie folgt zusammen: Gemeindevizepräsident

Markus Schnyder (wiedergewählt), Andrea Trummer

(wiedergewählt), Peter Schadegg (wiedergewählt),

Roland Schubiger (wiedergewählt), Hansjörg Schneider

(neugewählt) und René Schönfelder (neugewählt).

(fhg)

DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 23


ANDREA WAGENKNECHT / EVANGELISCHES DEKANAT WIESBADEN

Robert Belz wird für Mitmenschlichkeit ausgezeichnet

Das Evangelische Dekanat

Wiesbaden hat zum ersten

Mal den mit 500 Euro dotierten

„Wilhelm-Kahl-Preis für

Mitmenschlichkeit“ verliehen.

Erster Preisträger ist Robert

Belz. Seit 43 Jahren leitet der

Biebricher in der evangelischen

Markusgemeinde in der

Waldstraße einen Spielkreis für

Menschen mit und ohne Handicap.

Kochen, basteln, Bowling-Ausflüge,

Filme schauen

und vor allem die jährliche

Freizeit in ein Selbstversorgerhaus

über Pfingsten sind feste

Bestandteile dieses Kreises,

der sich alle zwei Woche trifft.

Angefangen hat alles 1975:

Belz war Konfirmand in der

Markuskirche. Von den Werkstätten

für behinderte Menschen

wurde der Markusgemeinde

damals mitgeteilt, dass

die Menschen in den Werkstätten

zwar eine Beschäftigung

hätten, ihnen aber mehr

soziales Miteinander fehle. Das

war die Geburtsstunde des

Spielkreises. Das Angebot nahmen

damals rund 30 Leute

an, sie trafen sich rasch

sehr regelmäßig in

Markusgemeinde

Waldstraße

der Markusgemeinde.

Als Belz dann in

der Kirchengemeinde

seinen Zivildienst absolvierte,

gehörte dieser

Kreis weiterhin zu seinen

Aufgaben. „Und dann bin ich

eben einfach immer dabei geblieben“,

erzählt er. „Wenn

der Spielkreis ausfällt, oder wir

eine längere Sommerpause

machen, dann fehlt den Teilnehmenden

etwas“, sagt er.

Mittlerweile sind es nur noch

rund zwölf Teilnehmende und

auch das Kernteam der Leitung

schrumpft derzeit von

drei Engagierten auf zwei.

„Wir freuen uns, wenn Menschen

zu uns dazu stoßen“, so

Robert Belz.

Die 500 Euro Preisgeld

fließen in den

Spielkreis zurück,

vermutlich wird damit

die Freizeit an

Pfingsten finanziert.

Pfarrerin und Dekanatssynodalvorstandsmitglied

Ursula

Kuhn bezeichnete Robert Belz

in ihrer Laudatio als einen

Mann, der sich unaufgeregt,

ohne großes Aufsehen und

mit viel Herzblut für den Spielkreis

engagiere: „Das hat uns

im Dekanatssynodalvorstand

zu dieser Nominierung motiviert“,

so Kuhn.

Der Stifter des neuen Preises

des Evangelischen Dekanats

Wiesbaden, Wilhelm Kahl,

stammt aus Wiesbaden-Delkenheim.

Er war, so beschreibt

es Präses Gabriele Schmidt,

die „gute Seele des Ortes“,

engagiert in Kirchengemeinde

und vielen Vereinen. Er hat

dem Dekanat Wiesbaden nach

seinem Tod ein Vermächtnis

von 30.000 Euro hinterlassen

mit der Auflage, jährlich einen

Preis in Höhe von 500 Euro

auszuloben für einen Mitbürger

unabhängig von Konfession,

Religion, Nationalität oder

Geschlecht, der sich in besonderer

Weise sozial engagiert

hat.

Der Spielkreis findet alle 14

Tage dienstags in den geraden

Wochen um 18.30 Uhr im Vorraum

der Markuskirche, Waldstraße

85, statt. Interessierte

sind herzlich willkommen.

Infos und Kontakt: Telefon

(0611) 844707, E-Mail: buero@

markuskirche-wiesbaden.de.

(red)

Preisträger Robert Belz (Mitte)

bei der Scheckübergabe mit Ursula

Kuhn aus dem Dekanatssynodalvorstand

(links) und Präses

Gabriele Schmidt.

Frohe Ostern!

Tel.: 0611 61114

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seit 1932

24 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


Vorschläge für Wiesbadener

Integrationspreis 2018

können eingereicht werden

Die Landeshauptstadt Wiesbaden

wird im Jahr 2018 zum

zwölften Mal den Integrationspreis

verleihen. Der Preis

ist mit 2.500 Euro dotiert und

wird jährlich an Einzelpersonen,

die in Wiesbaden wohnen,

oder Vereine, Verbände

und sonstige Institutionen

und Initiativen aus Wiesbaden

verliehen, die im Bereich

der Integration von Menschen

mit Migrationshintergrund

herausragendes Engagement

bewiesen haben. Im vergangenen

Jahr wurde das Projekt

„Jugend Biebrich kocht“ ausgezeichnet.

Vorschlagsberechtigt sind

alle Einwohnerinnen und Einwohner

Wiesbadens, die das

14. Lebensjahr vollendet haben.

Eigenbewerbungen sind

möglich. Der Integrationspreis

kann pro Projekt oder Maßnahme

nur einmal verliehen

werden. Bewerbungskriterien

sind unter anderem die Pionierfunktion,

der innovative

Ansatz, die Nachhaltigkeit

sowie Kosten und Nutzen des

Projektes beziehungsweise

der Maßnahme.

Eine zwölfköpfige, unabhängige

Jury, die unter anderem

aus Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung,

dem

für Integration zuständigen

Stadtrat Christoph Manjura,

Vertretern des Ausländerbeirats

sowie Vertretern der

evangelischen und katholischen

Kirche sowie der jüdischen

und islamischen Gemeinden

besteht, entscheidet

über die Verleihung des Integrationspreises.

Der Integrationspreis

wird durch den Oberbürgermeister

verliehen.

Bewerbungen können formlos

bis zum 3. April beim Amt für

Zuwanderung und Integration,

Alcide-de-Gasperi-Straße

2, 65197 Wiesbaden, eingereicht

werden. Bei Fragen

steht der zuständige Mitarbeiter

der Integrationsabteilung,

Christian Böß, unter der Telefonnummer

(0611) 314432

und E-Mail: integration@

wiesbaden.de zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es

im Internet unter www.wiesbaden.de

(Suchbegriff: Integrationspreis).

(red)

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Ungewöhnliche Bach-Kantate

erklingt in Hauptkirche

„Jauchzet Gott in allen Landen“,

eine der ungewöhnlichsten

Kantaten von Johann

Sebastian Bach, erklingt

am 29. April um 10 Uhr im

Gottesdienst zum Sonntag

Cantate in der Hauptkirche

Biebrich, Am Schlosspark 96.

Sie erfordert Solo-Sopran,

Solo-Trompete, Streicher und

Generalbass. Ihre virtuose

Anlage, insbesondere für die

Singstimme und die Trompete

ist selbst für Bachsche

Kompositionen ungewöhnlich.

Die Solisten sind Dunja

Koppenhöfer (Sopran) und

Martin Wollweber (Trompete).

Es spielt das Instrumental-Ensemble

der Hauptkirche

mit Charlotte Adelsberger an

der Orgel. Die Leitung hat

Klaus Uwe Ludwig.

(red)

Martin Wollweber mit seiner

Trompete.

DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 25


SUSANNE STAUß

Lebensfreude in Tusche

Mit einer Vernissage der Künstlerin

La Suza alias Susanne Flasche

startete der „Blaue Salon“

in „Achims Rathaus“ in der

Diltheystraße am 23. Februar in

die Saison 2018. „Wir hatten uns

bei der Gründung des Salons ja

eigentlich vorgenommen, regionale

Künstler zu fördern“,

sagte Gastgeber Achim

Exner. „Doch ich habe

von Loti Pohl, dem Mitveranstalter

und Moderator

der ‚Wiesbaden

Night of Music‘ gelernt,

dass man ganz einfach jede

Stadt zu einem Vorort von Wiesbaden

ernennen kann.“ Und

somit stamme die Künstlerin aus

Wiesbaden-Dresden.

Die Werke von La Suza sind

noch bis in den Mai hinein in

„Achims Rathaus“ zu bewundern

und zu erstehen. Geöffnet

ist montags von 15 bis 18 Uhr

oder nach Absprache, Telefon

(0611) 9744331. Unter dieser

Nummer gibt es auch Auskünfte

über den „Blauen Salon“ und

seine Aktivitäten (www.derblaue-salon.de).

Ausstellung

im

„Blauen

Salon“

Er sei erfreut, so Exner, dass ihn

nun drei Monate lang gleich

mehrere wunderschöne Frauen

begleiteten, denn La Suza

(www.la-suza.com) hat sich auf

Tuschezeichnungen von Frauen

spezialisiert, die verträumt,

kompromisslos und lebensfroh

dargestellt werden. Die gelernte

Bankkauffrau beschloss nach

der Geburt ihres zweiten Kindes

im Jahr 2010 aus ihrem

Hobby einen Beruf zu

machen. „Ich wollte

meinen Kindern zeigen,

dass man im Leben

das tun sollte, was

einem am meisten Spaß

macht“, erklärte sie. „Ich habe

schon als Kind für die Zeichnungen

der Walt Disney Bücher

geschwärmt. Ich liebe die Leichtigkeit

im Leben und bin ein

fröhlicher Mensch.“ Dies spiegelt

sich auch in ihren Werken

wider, die für Freiheit, Schönheit

und Liebe stehen.

Achim Exner und La Suza (Susanne Flasche) bei der Vernissage im

„Blauen Salon“.

Susanne Flasches Entdeckung für

den „Blauen Salon“ ist Mitglied

Markus Lemmens zu verdanken,

der über einen Freund aus Leipzig

auf die Künstlerin aufmerksam

wurde. Untermalt wurde

die sehr gut

besuchte Vernissage

von

musikalischen

Einlagen der

Band „The

Birdys“ von

der Riehlschule,

für deftige

L e c k e r e i e n

sorgte die

Küche des Etwas

anderen

Wohnzimmers.

Zwei Werke

der Künstlerin

La Suza.

Neben Tuschezeichnungen

bemalt Susanne Flasche auch

Porzellan, bunt und eher abstrakt,

und gestaltet Etiketten

von Weinflaschen. An diesem

Abend signierte sie solche Etiketten

auf den Flaschen eines

Winzers aus dem Anbaugebiet

Saale-Unstrut, die anschließen

zugunsten der „Birdys“ an die

anwesenden Gäste verkauft

wurden.

(sst)

SUSANNE STAUß

26 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


Deutscher Tierschutzbund

übergibt neues Fahrzeug an

Wiesbadener Tierschutzverein

„Über eine besondere Überraschung

konnte sich kürzlich

der Tierschutzverein für Wiesbaden

und Umgebung freuen:

Der Deutsche Tierschutzbund

übergab dem Verein – ebenso

wie 50 weiteren Tierschutzvereinen

aus ganz Deutschland –

auf dem Gelände des ADAC in

Weilerswist einen Tierhilfewagen.

Der Opel Combo ist mit

auffälligen Motiven bedruckt:

auf der einen Seite mit einem

Motiv von „Findefix“, dem

Haustierregister des Deutschen

Tierschutzbundes, auf der anderen

Seite mit einem Katzenmotiv

mit Spendenaufruf.

„Unser aller Dank gilt – vor allem

im Namen der Tiere – allen

Spenderinnen und Spendern,

mit deren Unterstützung dies

ermöglicht wurde. Egal ob Tierrettungen,

Fahrten zum Tierarzt

oder Transport von Futter und

allem anderen, was tagtäglich

benötigt wird – der Tierhilfewagen

wird in Zukunft häufig im

Einsatz sein“ erklärt Henriette

Hackl, Vorsitzende des Tierschutzvereins

für Wiesbaden

und Umgebung.

Alle übergebenen Fahrzeuge

sind mithilfe der Fachexpertise

des Deutschen Tierschutzbundes

speziell für den Transport

von Tieren ausgestattet worden.

So sorgen Klimaanlage

und Entlüftung für angenehme

Temperaturen und Luft bei jeder

Wetterlage – auch im geräumigen

Ladebereich, wo die

Tiere untergebracht sind. Die

Installation eines Trenngitters

gewährleistet die verkehrsrechtlichen

Auflagen für einen

gesicherten Transport, gleichzeitig

erlaubt dieses Gitter dem

Fahrer oder der Fahrerin, den

Laderaum jederzeit einzusehen.

Die blickdichten Seiten des Ladebereichs

minimieren zudem

die optischen Reize für die

Tiere während der Fahrt und

senken somit den Stresspegel.

Das Fahrzeug ist außerdem so

konzipiert, dass eine komplette

Futterpalette transportiert werden

kann.

Bei der Übergabe der Wagen

absolvierten die eingeladenen

Vertreterinnen und Vertreter

der Tierschutzvereine zugleich

ein ADAC-Fahrsicherheitstraining

sowie eine Theorieschulung

zur ordnungsgemäßen Sicherung

der Tiere.

(red)

TIERSCHUTZVEREIN FÜR WIESBAEN U.U.

Der neue Tierhilfewagen des Wiesbadener Tierschutzvereins mit

seiner auffälligen Seitenwerbung.

DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 27


Fidelio-Heringsessen mit Fastnachtsgeistern

Auch in diesem Jahr behielt der

Männergesangverein Fidelio

seine schon seit Jahrzehnten

geübte Tradition bei, die Fastnacht

mit einem humorigen Heringsessen

am Aschermittwoch

ausklingen zu lassen. Und so

trafen sich Mitglieder und Sänger

im Restaurant „Lilienpalais“

im Haus des Turnvereins Biebrich,

um nicht nur bei der zum

Anlass passenden Fastenspeise

und passenden Getränken einen

lustigen Abend zu verleben.

Ähnelte doch die Veranstaltung

eher einer kleinen Nach-

Fastnachtssitzung, als einer

Fastnachtsbeerdigung. Eröffnet

von den Sängern mit einer flott

vorgetragenen Folge bekannter

und schmissiger Melodien erzählte

Werner Streck von Freud

und Leid eines Ehemannes. Die

TÜV-Prüfer, Werner Besier und

Wolfgang Pippèrr, die einem

Sänger nach gründlicher technischer

Durchsicht noch eine

gewisse Zeit die „Verkehrstauglichkeit“

bescheinigten, erhielten,

ebenso wie Ilse Schott für

den Vortrag über die Auswirkungen

der Schöpfung auf die

Entwicklung des Mannes, viel

Applaus. Als Höhepunkt dann

die „Fastnachtsgeister“ Harald

Kauth (Lilienpalais-Gastronom)

und Werner Hartmann (am Klavier),

die es sich nicht nehmen

ließen, die Gesellschaft aus ihrer

„Aschermittwochstraurigkeit“

mit musikalischem Temperament,

Humor und witzig-gruseligen

Sprüchen herauszureißen.

Einer alten Überlieferung nach

Ziemlich „zerrupft“ unterhielten Werner Hartmann (links) und

Harald Kauth als „Fastnachtsgeister“ die Gäste des diesjährigen

Fidelio-Heringsessens.

steigen die „Fastnachtsgeister“

jedes Jahr in der Fünften Jahreszeit

aus ihrer Gruft und werden

nur von Menschen gesehen, die

der Fastnacht von ganzem Herzen

verbunden sind.

(red)

PRIVAT

PRIVAT

Gabriele Freyberg (Mitte) vom „Nibukai“ beim

Training mit Kongressteilnehmern im australischen

Melbourne.

Gabriele Freyberg vom „Nibukai“

trainiert Kongressteilnehmer in Australien

Einen ungewöhnlichen Arbeitsauftrag

bekam zum

Jahresbeginn Gabriele Freyberg,

Sensei (Lehrerin) und

Leiterin des „Nibukai – Zentrum

für asiatische Kampfkünste“

in der Biebricher

Rheingaustraße. Der Präsident

des Internationalen

Verbandes der Phlebologen

(Phlebologie ist ein medizinisches

Fachgebiet, das

sich mit der Erkennung und

Behandlung von Gefäßerkrankungen

befasst) lud sie

ein, auf dem Weltkongress

im australischen Melbourne

die teilnehmenden Ärzte

und Aussteller mit einem

Kickboxkurs am Morgen in

Schwung zu bringen. Dieser

Einladung konnte Freyberg

natürlich nicht widerstehen

und so flog sie gerne nach

Australien, um die Kongressteilnehmer

für die im

Tagesverlauf folgenden Vorträge

und Workshops fit zu

machen.

Gabriele Freyberg blickt auf

40 Jahre Kampfkunsterfahrung

zurück und verfügt

über ein sehr großes Repertoire,

aus dem sie schöpfen

kann – auch der Unterricht

in englischer Sprache stellt

kein Problem für sie dar.

Gesundheitsförderndes

Training spielt in Freybergs

Kampfkunstschule, in der

auch ihr Mann und ihre

Söhne involviert sind, immer

eine zentrale Rolle. So

wird beispielsweise auch im

Kickboxen besonders darauf

geachtet, den Partner nicht

zu verletzen. Derzeit werden

im „Nibukai“ Menschen ab

sechs Jahren in aktuell zehn

verschiedenen Stilen unterrichtet.

Weitere Informationen

im Internet unter www.

nibukai.de.

(fhg/red)

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28 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


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08.02.2018 17:13:29 Uhr

Land Hessen unterstützt

beim barrierefreien Umbau

selbstgenutzten

Wohneigentums

Hessens Wohnungsbauministerin

Priska Hinz weißt

darauf hin, dass das Land

Hessen auch in diesem Jahr

wieder Fördermittel in Höhe

von zwei Millionen Euro für

die Beseitigung baulicher

Hindernisse im selbstgenutzten

Wohneigentum zur Verfügung

stellt. „So können

wir sowohl vielen Menschen

mit Behinderungen als auch

deren Familien das Leben erleichtern“,

erklärt Hinz.

Hessens Wohnungsbauministerin

Priska Hinz.

HSTK/HMUKLV

Zahlreiches Wohneigentum

ist nicht barrierefrei, was

deren Bewohnerinnen und

Bewohnern im Alltag vor

große Herausforderungen

stellt. Dies beginnt auf dem

Weg zur Wohnung, vor dem

Haus und im Haus selbst,

wenn Stufen und Schwellen

ein selbstständiges Leben erschweren

oder sogar unmöglich

machen.

Mehr Barrierefreiheit in

Wohngebäuden und im näheren

Wohnumfeld ist das Ziel

dieses Programms. Das Land

fördert beispielsweise den Bau

von Rampen, die Beseitigung

von Schwellen, den Einbau

von Treppenliften und Fahrstühlen

und den Umbau zu

einem behindertengerechten

Bad oder einer Küche. Gefördert

wird mit einem Zuschuss,

der bis zu 50 Prozent der Kosten

betragen kann. Der maximale

Zuschuss je Wohneinheit

beträgt 12.500 Euro.

Zuständig für die Beratung

und Entgegennahme der

Anträge in Wiesbaden ist

die Stadtentwicklungsgesellschaft.

Kontakt und Informationen

unter der Telefonnummer

(0611) 778080,

E-Mail: info@seg-wiesbaden.de.

„Jeder Mensch möchte

gerne in seiner gewohnten

Umgebung bleiben. Darum

freue ich mich, dass die Förderung

des Landes vielen

hilft ihr Wohnumfeld nach

ihren individuellen Bedürfnissen

zu gestalten. Das ist

oft auch die Grundlage um

am gesellschaftlichen Leben

aktiv teilhaben zu können“,

verdeutlichte Ministerin

Hinz.

(red/fhg)

Briefwahl bis zum

13. April 2018

Ab sofort Briefwahlunterlagen anfordern

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DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 29


FRANK HENNIG

Hessischer Kanutag mit Ehrungen beim Wiesbadener Kanu-Verein

Ulrich Karches, Ingrid Schlüter und Michael Fuhr (v.l.) wurden vom

Hessischen Kanu-Verband geehrt. Erste Gratulanten waren Sportstadträtin

Helga Tomaschky-Fritz und der Sportkreisvorsitzende

Helmut Fritz.

Vor 75 Jahren wurde der Hessische

Kanu-Verband (HKV) in

den Räumen des Wiesbadener

Kanu-Vereins (WKV) am Biebricher

Rheinufer gegründet. Seit

seiner Gründung kam der HKV

mit seinem jährlich veranstalteten

„Hessichen Kanutag“ auch

immer mal wieder nach Biebrich.

Nach acht Jahren war es wieder

einmal soweit: Am 4. März trafen

sich Kanuten aus ganz Hessen im

WKV-Bootshaus, um aktuelle Fragen

des Kanusports zu diskutieren

und Teilwahlen durchzuführen.

Begrüßt wurden die Kanuten vom

Hausherrn, dem WKV-Vorsitzenden

Michael Fuhr, im Namen der

Landeshauptstadt Wiesbaden von

der ehrenamtlichen Sportstadträtin

Helga Tomaschky-Fritz und

dem Vorsitzenden des Sportkreises

Wiesbaden Helmut Fritz. Fuhr

stellte kurz den WKV vor, der mit

derzeit 370 Mitgliedern deutschlandweit

zu einem der mitgliederstärksten

Kanusportvereinen

gehört.

Bevor mit der eigentlichen Tagung

begonnen wurde, fanden Ehrungen

statt. Dabei wurden auch drei

Wiesbadener geehrt: Ulrich Karches

von der Paddlergilde Amöneburg

wurde zum Ehrenmitglied

des Hessischen Kanu-Verbandes

ernannt, Michael Fuhr und Ingrid

Schlüter (beide vom WKV)

wurden mit der goldenen beziehungsweise

der bronzenen HKV-

Ehrennadel ausgezeichnet. (fhg)

30 Jahre „Kulturfest Parkfeld“ – Zukunft des Fests nur mit

neuen Helfern möglich

Die Kulturinitiative Parkfeld veranstaltet

in Zusammenarbeit mit

dem Kulturamt Wiesbaden am

16. Juni ab 15 Uhr zum bereits

30. Mal ihr beliebtes Openair-

Kulturfest im Wendehammer

des Paracelsuswegs im Biebricher

Parkfeld. Das Motto in diesem

Jahr lautet „Italien“.

30 Jahre Kulturfest Parkfeld – das

bedeutet für die Kulturinitiative

viele tolle Feste mit wunderbaren

Erlebnissen, tollen Künstlerinnen

und Künstlern, netten Besucherinnen

und Besuchern und auch

viel, viel Arbeit. Die Kulturinitiative

Parkfeld ist ein kleiner Verein

und kann dieses wunderbare

Kulturfest nur weiterführen,

wenn neu helfende Hände für die

Durchführung dieser Veranstaltung

gefunden werden können.

Michael O. Fechner hofft auf

neue Mitwirkende: „Vielleicht

haben Sie ja Lust und Zeit, am

Veranstaltungstag mal für drei

Stunden im Getränke- oder Essensstand

ehrenamtlich mitzuarbeiten?

Es ist ein tolles Erlebnis,

kommt man doch neben der Arbeit

auch mit vielen netten Menschen

ins Gespräch! Vielleicht haben

Sie ja auch Power, uns beim

Auf- und Abbau zu helfen. Ohne

neue helfende Hände wird es leider

keine Zukunft für diese Veranstaltung

geben können!“

Alljährlich ist das Openair-Kulturfest im Wendehammer des Paracelsuswegs

ein beliebter Anziehungspunkt für Gäste.

Als Ansprechpartner der Kulturinitiative

Parkfeld stehen Michael

O. Fechner unter der Telefonnummer

(0611) 608180, Reinhard

Windgätter unter (0611) 602792

und Kai Bandte unter (0611)

8120720 zur Verfügung.

(red)

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30 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


„The Gregorian Voices“

wieder in der

Oranier-Gedächtniskirche

Im Rahmen ihrer Frühjahrstournee

gastieren am 5. April um

19.30 Uhr wieder einmal „The

Gregorian Voices“ in der Oranier-

Gedächtniskirche in Biebrich. Das

Programm lautet diesmal „Gregorianic

meets Pop“ und wurde

andernorts von den Konzertbesuchern

bereits begeistert gefeiert.

Das Konzert ist ein mitreißendes

Gänsehauterlebnis der besonderen

Art: Die stimmgewaltigen

Sänger tragen die Stücke mit einer

berauschenden Klarheit vor,

wodurch das Konzert durch seine

musikalische Präzision und die

reinen Gesänge des Chors dazu

einlädt, abzuschalten und auf

wundervolle Art und Weise dem

Alltag zu entfliehen. Das Herausragende

an diesem Chor ist, dass

er die frühmittelalterlichen gregorianischen

Choräle durch Pop-

Songs bereichert und völlig neu

belebt und interpretiert. „The

Gregorian Voices“ arrangieren

eindrucksvoll berühmte Klassiker

der Popmusik im gregorianischen

Stil. Auch mit diesem Experiment

lösen sie Reaktionen im Publikum

aus: „intensiv, aufwühlend,

überragend oder erstaunlich“

sind Ausrufe, die häufig zu hören

sind. Rod Stewards „I’m Sailing“

in einer sakralen Modulation zu

hören, ist ein emotionales Erlebnis.

Auch „Imagine“, ein bekannter

Song von John Lennon,

erntet neben „Ameno“ von ERA

treffsicher und beständig Beifallsstürme.

Der klare Gesang ohne

jegliche instrumentale Begleitung

fasziniert das Publikum immer

wieder aufs Neue.

Eintrittskarten zu diesem Konzert

kosten im Vorverkauf 21,90 Euro

und an der Abendkasse 25 Euro.

Der Vorverkauf in Biebrich findet

in der Buchhandlung Susanne

Pristaff sowie in der Biebricher

Lottoecke statt. Einlass und Restkarten

ab 18.30 Uhr.

(red)

Ambulante Krankenpflege

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„The Gregorian Voices“ kommen wieder nach Biebrich.

Verlosung

In Zusammenarbeit mit der Agentur Muhsik verlost DER BIEBRI-

CHER 3 x 2 Freikarten für das Konzert der „Gregorian Voices“ am

5. April in der Oranier-Gedächtniskirche. Wer an der Verlosung

teilnehmen möchte, muss sich beeilen und bis zum 28. März eine

E-Mail an der-biebricher@gmx.de senden oder eine Postkarte (in

beiden Fällen mit dem Stichwort „Gregorian Voices“) an folgende

Anschrift schicken: Redaktion DER BIEBRICHER, Breslauer Str. 14

b, 65203 Wiesbaden. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt,

daher unbedingt die eigene Telefonnummer vermerken.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018 31


Bei der „Nacht der Lichter“

für den Frieden gebetet

Zu einer Nacht der Lichter trafen

sich Ende Februar mehr als

50 Taizé-Begeisterte in der stimmungsvoll

dekorierten Evangelischen

Jugendkirche Wiesbaden

in Biebrich (Oranier-Gedächtnis-Kirche).

Der ruhige Gottesdienst

wurde mit Kerzen und

stillem Gebet am Kreuz gefeiert –

so wie in der ökumenischen

Kommunität in Frankreich. Die

Kirche war dabei erfüllt von meditativen

Taizé-Gesängen und

Taizé-Gebeten. Im Zentrum des

Gebetes stand die Bitte um Frieden,

aber auch ganz persönliche

Anliegen konnten vor Gott

gebracht werden. Sängerinnen

und Sänger trugen zur meditativen

Atmosphäre bei. Malte

Kuckel führte die Anwesenden

am Klavier durch den Gottesdienst.

Zu der von der katholischen

„Jugendkirche KANA“

und dem Evangelischen Stadtjugendpfarramt

gemeinsam

veranstalteten „Nacht der Lichter“

versammeln sich junge und

junggebliebene Menschen aller

Generationen im Wechsel in der

Evangelischen und Katholischen

Jugendkirche – im November ist

wieder die Katholische Jugendkirche

Gastgeberin.

(red)

Der mit Tüchern und Kerzen dekorierte Altarbereich in der

Oranier-Gedächtnis-Kirche während des Taizé-Gottesdienstes der

Jugendkirche.

EVANGELISCHES STADTJUGENDPFARRAMT

EVANGELISCHES STADTJUGENDPFARRAMT

„KANA“ und das Evangelische

Stadtjugendpfarramt Wiesbaden

reisen in diesem Jahr erneut

in ökumenischer Gemeinschaft

nach Taizé: in der vorletzten

Sommerferienwoche, vom 22.

bis 29. Juli. Zu dieser Fahrt sind

Jugendliche zwischen 15 bis 27

Jahren eingeladen, der Teilnahmebeitrag

beträgt 180 Euro.

Weitere Informationen zur Fahrt

im Internet: www.stajupfa.de.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer an

der „Nacht der Lichter“.

Ehrung und Nachwahl beim Männergesangverein Fidelio

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung

des Männergesangvereins

(MGV) Fidelio

1891 Wiesbaden-Biebrich wurde

gleich zu Beginn dem langjährigen

Vorsitzenden Werner Streck

gedankt. Der 2. Fidelio-Vorsitzende

Werner Besier dankte Streck

für seine bisher 20-jährige Tätigkeit

als Vorsitzender des Chores

und die damit verbundene,

umfangreich geleistete Arbeit im

Vorstand. Werner Streck wurde

mit einer Urkunde mit einem Präsent

gedankt.

Nach den ausführlichen Jahresberichten

erfolgte die Entlastung

des bisherigen Vorstands.

Uschi Streck teilte anschließend

mit, dass sie für das Amt der 1.

Schriftführerin nicht mehr zur

Verfügung steht, so dass eine

Nachwahl im geschäftsführenden

Vorstand erforderlich wurde.

Als neuer 1. Schriftführer wurde

Wolfgang Pippèrr gewählt.

Im laufenden Jahr stehen beim

MGV Fidelio wieder einige Veranstaltungen

an: So wird Anfang

Juni eine Sängerreise an die Lahn

durchgeführt, am 19. Juni folgt

die sängerische Gestaltung bei

der musikalischen Weinprobe

aus Anlass des 125-jährigen Bestehens

des Katharinenstifts und

am 22. Juni findet ein Konzert mit

dem Odessa-Männerquartett in

der Hauptkirche in Biebrich statt.

(red/fhg)

Werner Streck (links) wurde für seine bisher 20-jährige Tätigkeit

als Vorsitzender des Männergesangvereins Fidelio von Werner

Besier geehrt.

PRIVAT

32 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


Finale des Grundschul-Gesangs-Projekts „Liederinsel“ im

Großen Haus des Staatstheaters

Bereits zum dritten Mal konnte

die Wiesbadener Musikund

Kunstschule (WMK) das

Projekt „Liederinsel“ an

Wiesbadener Grundschulen

durchführen, darunter

waren auch die Biebricher

Diesterwegschule, die Pestalozzischule,

die Freiherrvom-Stein-Schule

und die

Otto-Stückrath-Schule.

Konzipiert von der WMK-

Gesangsdozentin Maria Tuczek-Graf

und unterstützt

durch die großzügige Hilfe

von Sponsoren, gingen jeden

Freitag Gesangsstudenten

der WMK an 17

Grundschulen und begeisterten

dort die zweiten

Klassen für klassische und

moderne Volks- und Kinderlieder.

Das ging ganz

ohne Notenlesen: nur durch

Enthusiasmus, Bewegung

und Gesang wurden „Ach

du lieber Augustin“, „Laurentia,

liebe Laurentia mein“

und „Ein Mann der sich Kolumbus

nannt“ wieder lebendig

und gingen direkt in Hüften,

Knie und Arme.

Singende Grundschulkinder im Parkett, Mitglieder der Wiesbadener Musikund

Kunstschule auf der Bühne und die Eltern auf den Rängen im Großen

Haus des Staatstheaters: der gelungene Höhepunkt des „Liederinsel“-Schuljahres

2017/18.

Alle Grundschulen studierten

dieselben Lieder ein, die dann als

Höhepunkt des „Liederinsel“-

Schuljahres 2017/18 beim

spektakulären Finale am

10. März im Großen Haus

des Staatstheaters den Eltern

präsentiert wurden.

Mit einer vierköpfigen

Band aus WMK-Instrumentaldozenten

und den

Gesangslehrern auf der

Bühne, „rockten“ hunderte

Grundschüler im

Parkett das große Haus.

WMK-Direktor Christoph

Nielbock beglückwünschte

die begeisterten Eltern, die

in den voll besetzten oberen

drei Rängen saßen, zu

einer solch tollen Leistung

ihrer Kinder und versprach

den Kindern ein anschließendes

Eis ... von ihren Eltern.

PRIVAT

(red)

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Ende Februar stellten sich 72

Jungforscherinnen und Jungforscher

mit 33 Projekten im

Industriepark Kalle-Albert einer

fachkundigen Jury. Die zwei

Altersgruppen „Schüler experimentieren“

(bis 14 Jahre) und

„Jugend forscht“ (ab 15 Jahre)

traten in verschiedenen Fachbereichen

an – auch in diesem

Jahr war der Fachbereich Biologie

besonders stark vertreten.

Für zwei Jugend-forscht-Sieger

geht es nun zum hessischen

Landeswettbewerb nach

Darmstadt. Besonders

INFRASERV WIESBADEN

Jungforscher, Unternehmen und Landeshauptstadt

gewinnen bei „Jugend forscht“

berührt von ihrem

Erfolg reagierte Sophie

Alice Grebner,

die den 1. Preis im

Fachbereich Biologie

gewann. Sie hatte

rund anderthalb

Jahre an ihrem Projekt

zur Küchenhygiene gearbeitet.

Andreas Hollmeier siegte im Bereich

Mathematik. Sein Projekt

„Anwendung von evolutionären

Algorithmen auf neuronale

Netze“ beeindruckte Jury und

Gäste gleichermaßen.

Doch auch ein dreiköpfiges

Forscherteam der Gutenbergschule

Wiesbaden darf zum

Landeswettbewerb. Markus

Perle, Kevin Klemmer und Leo

Schorling errangen den Sonderpreis

für das beste interdisziplinäre

Projekt, der ebenfalls

zur Teilnahme am Landeswettbewerb

qualifiziert. Sie haben

zum Thema Chlorophyllfluoreszenz

geforscht, mit der

beispielsweise Kältestress bei

Pflanzen nachgewiesen werden

kann. Den von der Betreibergesellschaft

des Industrieparks,

InfraServ Wiesbaden, gestifteten

Kalle-Albert-Preis

für Nachwuchsforschung

erhielten in

diesem Jahr Andreas

Hollmeier in der

Regionalentscheid

im

Industriepark

Kalle-Albert

Alterssparte „Jugend

forscht“ und

das Trio Carolin Gaa,

Peter Nölke und Irini Papachristou

in der Alterssparte

„Schüler experimentieren“.

InfraServ-Geschäftsleiter Peter Bartholomäus (links) bei der Übergabe

des Kalle-Albert-Preises für Nachwuchsforschung an Andreas

Hollmeier.

Neben den Preisträgern sind

auch die Landeshauptstadt

Wiesbaden und die Unternehmen

im Industriepark Kalle-

Albert Gewinner des Wettbewerbs.

Dies beteuerten

Wiesbadens Bildungsdezernent

Christoph Manjura und

InfraServ-Geschäftsleiter Peter

Bartholomäus auf der Preisverleihungsfeier

gleichermaßen.

Neugierige junge Menschen,

interessiert an MINT-Themen

(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften

und Technik)

werden mit einiger Wahrscheinlichkeit

Berufe erlernen, die für

die Stadt und den Industriepark

herausragende Bedeutung haben.

Das Patenunternehmen Infra-

Serv Wiesbaden richtete bereits

zum fünften Mal den Regionalwettbewerb

Hessen West

von „Jugend forscht“ aus. „Bei

Jugend forscht gibt es nur Gewinner“,

erklärte der Jugendforscht-Patenbeauftragte

der

InfraServ Wiesbaden, Dennis

Weber. „Die Jungforscherinnen

und Jugendforscher stellen

sich dem Wettbewerb und

lernen wissenschaftliches Arbeiten,

Präsentation und ganz

nebenbei den Umgang mit öffentlichem

Interesse. InfraServ

Wiesbaden ist glücklich, Patenunternehmen

für den Regionalwettbewerb

in Wiesbaden zu

sein. Eine gelungenere Kombination

von Forschung,

MINT-Fächern, Öffentlichkeitsarbeit

und

Werbung für die Arbeitsplätze

im Industriepark

Kalle-Albert

kann ich mir schwer

vorstellen.“

(red/fhg)

INFRASERV WIESBADEN

Die Preisträgerinnen

und Preisträger des

diesjährigen Regionalwettbewerbs

Hessen

West mit Wettbewerbsleiterin

Sabine

Pschorner (hinten

links) und Partnerbeauftragter

Dennis

Weber (hinten rechts).

34 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2018


Liturgische Gesänge und russische Volksweisen mit dem

St. Daniels-Chor aus Moskau

Am 22. April gastiert um 18 Uhr erneut das

Vokalensemble „St. Daniels-Chor Moskau“

in der katholischen St. Marien-Kirche am

Biebricher Marienplatz. Das bekannte Solistenensemble

des russisch-orthodoxen Patriarchen

Kyrill I. tritt unter dem Dirigenten Dr.

Vladislav Belikov in einer vierköpfigen Besetzung

auf. Das Ensemble wurde 1990 im

Moskauer Danilow-Kloster gegründet und

singt in der traditionellen Besetzung eines

Mönchschores. Bei ihren Auftritten lassen

die Künstler dynamisch und ausdrucksstark

mit sonoren, hohen Tenören und tiefschwarzen

Bässen die „russische Seele“ in

großartiger Interpretation aufleuchten.

PRIVAT

Der St. Daniels-Chor aus Moskau singt in der traditionellen Besetzung eines Mönchschores.

Im ersten Teil des Programms, das durch

Moderationsbeiträge von Vladislav Belikov

unterbrochen wird, erklingen neben den

Klassikern Rachmaninow und Tschesnokov

auch neue liturgische Gesänge aus der

russisch-orthodoxen Osterliturgie. Gesungen

wird meist in der altkirchenslawischen

Sprache; das alles natürlich „a cappella“,

das heißt, ohne Begleitung, weil es in der

russisch-orthodoxen Kirche kein Instrument

wie zum Beispiel eine Orgel gibt. Im zweiten

Teil der Veranstaltung dürfen sich die

Konzertbesucher auch auf die Präsentation

einiger bekannter russischer Volksweisen

und weltlicher Meisterwerke mit Klavierbegleitung

freuen.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, es wird

jedoch am Ausgang um eine Spende gebeten.

(fhg/red)

Begeistern ist einfach.

© Schlachthof Wiesbaden

Wenn man das tun kann,

was einem am Herzen liegt.

Die Naspa fördert die Kunst und Kultur in ganz verschiedenen

Bereichen, damit die Kulturszene in unserer Region lebendig

und vielfältig bleibt.

naspa.de/csr


Ausstellung über Fluchtursachen

und Hintergründe

in der Lukasgemeinde

„Bloß weg von hier!“ ist eine

Ausstellung mit interaktiven Elementen,

die Fluchtursachen wie

Klimawandel, Krieg, politische,

ethnische, religiöse

Verfolgung, wirtschaftliche

Vertreibung und

Fluchtwege über Land und

Meer in Miniaturszenen, mit

Fotos und Texten verdeutlichen.

Die Ausstellung ist vom 10. bis 22.

April in der Evangelischen Lukasgemeinde

auf dem Gräselberg in

Kooperation mit dem Kinder-, Jugend-

und Stadtteilzentrum Gräselberg

zu sehen.

„Bloß weg von hier!“ enthält

„Bloß weg

von hier!“

interaktive Elemente, die Flucht,

Fluchtursachen und Auswirkungen

thematisieren. Krieg, Verfolgung

oder Verlust der

Lebensgrundlage werden

in der Ausstellung in den

Fokus genommen und für

die Besuchenden erfahrbar

gemacht. Ziel der Ausstellung

ist es, über Fluchtursachen zu

informieren und Verständnis zu

wecken für Nöte und Bedürfnisse

von Menschen, die gezwungen

sind, ihre Heimat zu verlassen.

Die Ausstellung zeigt, wo und wie

geflüchtete Menschen leben und

mit welchen Schwierigkeiten sie

zu kämpfen haben. Eingeladen

Miniaturszene in der Ausstellung über Fluchtursachen und Hintergründe

„Bloß weg von hier!“.

sind alle Interessierten, besonders

willkommen sind Jugendliche und

Schulklassen. Der Besuch der Ausstellung

ist kostenfrei!

Am 17. April findet um 19 Uhr

ein begleitender Vortrag von Dr.

Ruth Huppert in der Lukasgemeinde

mit dem Titel „Die Fremde

Frau – Ruth“ statt. Der Vortrag

ist ebenfalls kostenfrei.

Weitere Informationen, Anfragen

und Anmeldungen bei der Evangelischen

Lukasgemeinde, Klagenfurter

Ring 61-63, 65187 Wiesbaden,

Telefonnummer (0611) 840617.

(red)

ZENTRUM OEKUMENE

Zwei preisgekrönte Independentfilme bei „Filme im Schloss“

„Filme im Schloss“ zeigt im April

im Vorführsaal der Deutschen

Film- und Medienbewertung

(FBW) im Schloss Biebrich zwei

vielfach ausgezeichnete amerikanische

Independentfilme in der untertitelten

Originalfassung. „Good

Time“ der Brüder Josh und Benny

Safdie ist ein großartiger Gangsterfilm

mit einer hervorragenden

Performance von Robert Pattinson.

Er spielt einen Kleinkriminellen in

einer nächtlichen Odyssee durch

New Yorks Unterwelt. (Freitag, 6.

April, 20 Uhr.).

Es folgt am Freitag, 27. April, 20

Uhr, „The Florida Project“, der

neue Film des Meisterregisseurs

Sean Baker, die Geschichte einer

Kindheit am Rande des Existenzminimums

in Florida, „ein schmerzlich

wahrhaftiges Sozialdrama mit

der Magie eines Märchens“ (epd

Film). Mit Willem Dafoe, Gewinner

Filmszene aus „The Florida Project“ mit Brooklynn Prince (links)

und Bria Vinaite.

TWENTIETH CENTURY FOX OF GERMANY

des Goldenen Ehrenbären bei der

Berlinale 2018.

Beide Filme kamen bei einer internationalen

Kritikerumfrage nach

den besten Filmen des Jahres 2017

unter die Top 10.

Karten zum Preis von fünf Euro sind

jeweils an der Abendkasse im Biebricher

Schloss und im Vorverkauf

werktags ab 16 Uhr, mittwochs ab

12 Uhr, in der Gaststätte „Ludwig”

in der Wiesbadener Wagemannstraße

33-35, erhältlich. Vorbestellungen

sind auch im Internet unter

www.filme-im-schloss.de sowie

telefonisch unter (0611) 840766

und 313641 möglich.

(red)

36 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2016


Sirenenprobe der Feuerwehr

am 7. April um 12 Uhr

Um die Funktionsfähigkeit der

stadtweit vorhandenen Sirenenanlagen

zu prüfen, führt

die Berufsfeuerwehr Wiesbaden

viermal im Jahr eine Probe

durch. Die nächste Sirenenprobe

findet am Samstag, 7. April,

um 12 Uhr im gesamten Wiesbadener

Stadtgebiet statt. Dabei

wird ein einminütiger

auf- und abschwellender

Heulton „Warnung

der Bevölkerung“

zu hören sein.

Die Funktionsfähigkeit

der einzelnen

Sirenen wird von Mitgliedern

der Freiwilligen Feuerwehren

vor Ort überprüft. Die

regelmäßigen Termine dieser

Überprüfungen sind der zweite

Dienstag im Januar (kurzer

Testton), der erste Samstag im

April (einminütiger auf- und

abschwellender Heulton), der

zweite Dienstag im Juli (kurzer

Testton) und der erste Samstag

im Oktober (einminütiger aufund

abschwellender Heulton).

Einminütiger

Heulton:

„Warnung der

Bevölkerung“

Gemäß des Hessischen Brandund

Katastrophenschutzgesetzes

haben die Gemeinden die

Warnung der Bevölkerung im

Katastrophenfall sicherzustellen.

Nach dem Katastrophenschutzkonzept

des Hessischen

Innenministeriums werden in

Wiesbaden folgende Möglichkeiten

genutzt: eine im Gemeindegebiet

flächendeckende

Sirenenbeschallung mit dem

Signal „Eine Minute Dauerton,

zweimal unterbrochen“ (Feueralarm,

wichtig für Feuerwehrangehörige)

sowie

in einigen Bereichen

eine flächendeckende

Sirenenbeschallung

mit dem Signal

„Eine Minute Heulton“

(Warnung der

Bevölkerung).

Folgende Verhaltensregeln

sollten vor allem beim Signal

„Warnung der Bevölkerung“

eingehalten werden. Diese sind

einheitlich durch das Bundesministerium

des Innern geregelt

und gelten deutschlandweit:

Sofort Türen und Fenster schließen;

den Aufenthalt im Freien

vermeiden; das Radio einschalten

und auf Durchsagen achten;

aktuelle Meldungen der

örtlichen Feuerwehr beachten

(auch im Internet: www.feuerwehr-wiesbaden.de);

Nachbarn

verständigen; Lüftungs- und

Klimaanlagen ausschalten.

(red)

Foto: Detlef Gottwald

ERLEBE, DEN

VCW IN DEN

PLAYOFFS!

PLAYOFF

VIERTELFINALE

Die genauen Spieltermine

finden Sie in der Presse

oder unter

www.vc-wiesbaden.de

Sporthalle am

Platz der Deutschen Einheit

Eintrittskarten unter

www.vc-wiesbaden.de/tickets

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FRANK HENNIG

Die Sirenen sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt – diese

Sirene befindet sich auf dem Dach des alten Feuerwehr-

Schlauchturms.

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Rheingaustr. 94 • 65203 Wiesbaden

info-wi@meg.de • www.meg.de

DER BIEBRICHER / MÄRZ 2016 37


Zwei ganz unterschiedliche Konzerte in der Oranierkirche

Am 15. April findet um 17 Uhr

in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

am Biebricher Rheinufer ein

Orgelkonzert unter dem Titel

„Organissimo“ statt. Christoph

Brückner aus Limeshain interpretiert

dabei Werke von „Bach

bis Blues“ und von „Tango bis

Toccata“. Außerdem kommen

eigene Werke zu Gehör. Der

Eintritt zu diesem Konzert ist

frei, es wird aber um Spenden

zur Deckung der Kosten gebeten.

Am 28. April folgt um 19 Uhr

ein Gospelkonzert mit Jonny

Winters. Nach dem großen Erfolg

im letzten Jahr hat sich das

Ensemble entschlossen, in diesem

Jahr wieder in Wiesbaden

aufzutreten. Es erklingen die

schönsten Gospels und Spirituals.

Außerdem kommen bekannte

Songs von dem unvergessenen

Elvis Presley zu Gehör.

Der Eintritt zu beiden Konzerten

ist frei, es wird aber um

Spenden zur Deckung der Kosten

gebeten.

(red)

Jonny Winters präsentiert

Gospels und Spirituals sowie

Songs von Elvis Presley.

ROSEMARIE HOFER

Terminübersicht

23. März 2018

16 Uhr, Lesenachmittag mit Sozialdezernent

Christoph Manjura

im Rahmen der „Internationalen

Wochen gegen Rassismus“, Laden

Parkfeld, Albert-Schweitzer-

Allee 49

24. März 2018

10 – 17 Uhr, Ostermarkt an der

Hauptkirche, Am Schlosspark 96

25. März 2018

16 Uhr, Frühlingskonzert des Verschönerungs-

und Verkehrsvereins

Biebrich, Schloss Biebrich

3. April 2018

14.30 Uhr, Tanztee mit Georg

Ganswindt im Saal des Toni-Sender-Hauses,

Rudolf-Dyckerhoff-

Straße 30

3. April 2018

16 – 17 Uhr, Sprechstunde des

Ortsvorstehers im Biebricher Rathaus,

Rathausstraße 63, 1. OG,

Zimmer 23

10. April 2018

12 – 13.30 Uhr, „Walk and Talk

about Business“ – Netzwerken

für Frauen in der Mittagspause

im Biebricher Schlosspark, Treffpunkt:

Haupteingang Äppelallee

10. April 2018

17 Uhr, Eröffnung der Sportabzeichensaison

2018, Dyckerhoff-

Sportfeld, Rudolf-Dyckerhoff-

Straße

11. April 2018

15 Uhr, Führung des Verschönerungs-

und Verkehrsvereins Biebrich

durch das Schloss Biebrich,

Treffpunkt Rotunde, Parkseite

13. April 2018

15 – 17 Uhr, Tanz-Café „Beschwingt

raus aus dem Alltag“,

Tanzsportzentrum des Tanz-

Clubs Blau-Orange, Erich-Ollenhauer-Straße

6 – 8

Alle Angaben ohne Gewähr!

Dies ist nur eine Veranstaltungsauswahl – weitere Termine sind

den Artikeln in dieser BIEBRICHER-Ausgabe zu entnehmen.

DER

BIEBRICHER – Termine 2018

Redaktionsschluss Anzeigenschluss Erscheinungstag

April 14. 04. 2018 16. 04. 2018 27. 04. 2018

Mai 12. 05. 2018 14. 05. 2018 25. 05. 2018

Juni 09. 06. 2018 11. 06. 2018 22. 06. 2018

Juli 14. 07. 2018 16. 07. 2018 27. 07. 2018

August 11. 08. 2018 13. 08. 2018 24. 08. 2018

September 08. 09. 2018 10. 09. 2018 21. 09. 2018

Oktober 13. 10. 2018 15. 10. 2018 26. 10. 2018

November 10. 11. 2018 12. 11. 2018 23. 11. 2018

Dezember 06. 12. 2018 06. 12. 2018 14. 12. 2018

Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten!

13. April 2018

20 Uhr, Daniel-Honsack-Gedächtniskonzert

im Biebricher

Rathaus mit Harfe und Querflöte,

Rathausstraße 63, Eintritt frei, um

Spenden wird gebeten

15. April 2018

17 Uhr, Orgelkonzert mit Christoph

Brückner, Oranier-Gedächtnis-Kirche,

Rheinufer

17. April 2018

18.30 Uhr, öffentliche Sitzung

des Ortsbeirats Biebrich in der

Diesterwegschule, Waldstraße 52

(Bürgerfragestunde zu Beginn)

19. April 2018

17 Uhr, „Antrinken“ am

Biebricher Weinprobierstand,

Rheinufer

22. April 2018

14.30 – 17.30 Uhr, Tanznachmittag

mit Lutz Riebensahm bei

Kaffee und Kuchen, Treffpunkt

Aktiv (Martin-Hörner-Zentrum),

Galatea-Anlage

22. April 2018

18 Uhr, Konzert mit dem Vokalensemble

„St. Daniels-Chor

Moskau“, Kirche St. Marien, Marienplatz

28. April 2018

19 Uhr, Gospelkonzert mit Jonny

Winters, Oranier-Gedächtnis-Kirche,

Rheinufer

Sporttermine in Biebrich

Verbandsliga Hessen Mitte / Heimspiele der 1. Mannschaft

des Fußballvereins Biebrich 1902 auf dem

Dyckerhoff-Sportplatz:

25. März, 15 Uhr

gegen Germania Schwanheim

14. April, 15 Uhr

gegen FSV Braunfels

29. April, 15 Uhr

gegen SF/BG Marburg

Ist Ihr Veranstaltungstermin hier nicht aufgeführt? Haben Sie uns den

Termin vielleicht gar nicht mitgeteilt? Veranstaltungshinweise senden

Sie bitte, ebenso wie Pressemitteilungen, direkt an die Redaktionsadresse:

Redaktion DER BIEBRICHER

Breslauer Straße 14 b · 65203 Wiesbaden

Telefon: (0611) 69 24 20 · Telefax: (0611) 69 24 11

E-Mail: der-biebricher@gmx.de

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