Berliner Kurier 01.09.2019

BerlinerVerlagGmbH

PostvertriebsstückA11916/Entgelt bezahlt

1. September 2019 •Berlin/Brandenburg1,30 ¤•D/Auswärts 1,40 ¤ •NR. 237/2019 –A11916

AM

SONNTAG

Thomas

Gottschalk Das

Reue-

Geständnis

LETZTE SEITE

DasBundesliga-Wunder,Teil 1

Supercup-Sieger-

Besieger!

Fotos: dpa (2)

Die Eisernen kämpfen

Borussia Dortmund 3:1 nieder.Die Fußballwelt

staunt und Marius Bülter wird zum Helden

SEITEN 22–23

2. und3.

November 2019

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BERLIN

MESSEN


POLITIK

MEINE

MEINUNG

Ein Jahr Zeit,um

endlich zu handeln

Man stellesich nureinmalvor,

wir würden

kranke und alte Menschen

an bitterkaltenWintertagen

in Gebäuden ohne Heizung

unterbringen. Sofort würde

der Ruf „Skandal“ erschallen.

Zu Recht! Das Gegenteil

–nämlich, dass Menschen

bei großerHitze im Kranken-

oder Pflegebett liegen –

löst bislang in der Regel keine

vergleichbare Empörung

aus. Ein riesiger Missstand

ist es trotzdem.

Hitzewellennehmen zu.Für

den Körper bedeuten hohe

Temperaturen eine starke

Belastung.Was für eine

Hölle der Sommer sein

kann,weiß jeder,der mal

ein paarStunden in einem

ICE gesessen hat, in dem die

Klimatisierungausgefallen

ist.EineGesellschaft muss

sich immer daran messen

lassen, wie sie mit den

Schwächstenumgeht. Die

FDP hat also recht,wenn sie

mehrKlimaanlageninKliniken

und Seniorenheimen

fordert. Doch Bund, Länder

undVerantwortliche in den

Kliniken zeigenmit dem

Finger immer auf die jeweils

anderen. Wie wäre es,wenn

jeder stattdessen mal in sich

gehenwürde, was er zu

einerLösung beitragen

könnte?

FRAU DESTAGES

Ursula von der Leyen

Von

Tobias

Peter

Eine Ärztin, die Dinge gut

veranschaulichen kann: Die

gewählte EU-Kommissionspräsidentin

Ursula von der

Leyen hat

den Klimawandel

mit

Fieber beim

Menschen

verglichen.

„Wir wissen,

dass es auch

eine Grenze

des Anstieges

gibt, die

wir nicht

überschreiten dürfen, weil es

sonst fatale Folgen hat.“ Das

Gleiche gelte für die Erde:

„Heute hat unsere Welt ein

leichtes Fieber“, sagte die

60-Jährige auf dem Landesparteitag

der CDU in Celle.

Foto: Michael Kappeler/dpa

Handys: Funklöcher

in 4688 Gemeinden

Versorgung mit dem schnellen Standard LTEist in weiten Teilen des Landes nichtgewährleistet

Berlin – Rund zwei Fünftel

der gut 11 000 deutschen

Städte und Gemeinden haben

nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums

Probleme

mit Funklöchern. In

4688 Gemeinden sei keine

flächendeckende Netzabdeckung

mit dem Mobilfunkstandard

LTE gewährleistet,

heißt es in einer Antwort des

Ministeriums auf eine Kleine

Anfrage der Linkspartei, die

dem RedaktionsNetzwerk

Deutschland (RND) vorliegt.

Krankenhäuser sindzuwarm

Keine Klimaanlagen: FDP sieht nachAnfrage große Mängel in der Versorgung von Patientenund Personal

Am schlechtesten mobil erreichbar

sind demnach die Bewohner

des Flächenlands

Rheinland-Pfalz mit 1216 Gemeinden,

gefolgt von Bayern

mit 787 Gemeinden und Niedersachsen

mit 450 Gemeinden.

In Schleswig-Holstein

fehlt 425 Gemeinden die flächendeckende

LTE-Versorgung,

danach folgen Thüringen

mit 414, Baden-Württemberg

mit 265, Mecklenburg-Vorpommern

mit 250, Hessen mit

229 und Brandenburg mit 184

Gemeinden.

Besser erreichbarist man offenbar

im bevölkerungsreichsten,

aber auch sehr dicht besiedelten

Nordrhein-Westfalen,

wo 172 Gemeinden mit Funkloch-Problemen

gemeldet

sind. In den Stadtstaaten Berlin,

Bremen und Hamburg

werden keine Probleme gemeldet.

Aus dem kleinen Saarland

melden 24 Gemeinden

Probleme,aus Sachsen-Anhalt

97 und aus Sachsen 175 Gemeinden.

Beimschnellen Internet hat

das Verkehrsministerium die

Spalten der westdeutschen

Bundesländer leer gelassen.

Die ostdeutschen Bundesländer

plus Berlin kommen auf

2637 Gemeinden ohne flächendeckendes

gigabitfähiges

Internet, in denen die

Netzgeschwindigkeit

unter 1000

Megabit pro Sekunde

liegt. Hier

meldete Thüringen

847 Gemeinden

mit Problemen,

Mecklenburg-Vorpommern

727, Sachsen

427, Brandenburg

418 und

Sachsen-Anhalt

217 Gemeinden.

Die Statistik

gibt keinen Aufschluss

über Gemeindegrößen

und stellt keinen

Zusammenhang mit

der Größe des Bundeslands

her.

Berlin – Die FDP fordert angesichts

zunehmender Hitzewellen

in Deutschland mehr Klimaanlagen

in Krankenhäusern und

Pflegeheimen.„Wir brauchenin

den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

mehr Klimaanlagen“,

sagte FDP-Gesundheitsexperte

Andrew Ullmann dem

RedaktionsNetzwerk Deutschland

(RND). „Um diese Ausgaben

zu stemmen, brauchen wir

aberauch endlicheinen Paradigmenwechsel

in der Krankenhausfinanzierung.“

Ullmann

sagte, insgesamt seiinDeutschlands

Kliniken ein riesiger Investitionsstau

festzustellen, der

sichnichtnur auf den Standder

Digitalisierung, sondern auch

auf Dinge wie Raumkühlung

auswirke. „Es ist skandalös, dass

Patienten und Personal diese

Misere ausbaden müssen“, so

der Bundestagsabgeordnete

weiter.

Der FDP-Politiker warf den

Ländern schwere Versäumnisse

Der Fraktionsvorsitzende

der Linkspartei, Dietmar

Bartsch, kritisierte gegenüber

dem RND, die Zahlen zeigten

die Unfähigkeit der Bundesregierung:

„Wenn in Tausenden

Kommunen Deutschlands

kein flächendeckender LTE-

Empfang und kein schnelles

Internet verfügbar sind, ist das

Ausweis eines Totalversagens

der Bundesregierung im Bereich

der Digitalisierung.“ Es

gehe nicht um Zukunftstechnologie,

sondern um einen

Mobilfunkstandard, der seit

Jahren flächendeckend vorhanden

sein müsste. „So kann

Symbolbild

(Fotomontage)

zum geplanten

Netzausbau mit

dem neuen

Standard 5G.

Montage: Ralph Peters/Imago Images

wirtschaftliche Entwicklung

über die Metropolen hinaus

nicht stattfinden. Es ist inakzeptabel,

wenn Deutschland

auf diesem Feld Entwicklungsland

ist“, sagte Bartsch.

Massive Investitionen seien

dringend notwendig.

Derweil hat die Deutsche

Telekom einen Wettbewerb

gestartet, bei dem sich Gemeinden

mit schlechter Mobilfunkversorgung

um neue LTE-

Funkstationen

bewerben können.

„Kommunen

können

durch die Aktion

aktiver

Partner in

unserem Mobilfunkausbau

werden“, sagte

Walter Goldenits,

Telekom-

Technikvorstand.

Üblicherweise

entscheide

allein

die Telekom,

wo ein neuer

Standort entstehen

soll.

An der Aktion „Wir jagen

Funklöcher“ könne jede Kommune

teilnehmen, die auf

ihrem Gebiet ein LTE-Funkloch

und Platz für einen Mast

hat. Nötig sei auch ein Beschluss

des Gemeinderats.

vor. Sie würden ihrer Verpflichtung,

die Ausstattungen der Kliniken

zu finanzieren,seit Jahren

nicht mehr in ausreichendem

Maße nachkommen.

Hintergrund ist die Antwort

des Bundesgesundheitsministeriumsauf

eine Anfrage der FDP-

Bundestagsfraktion, die dem

RNDvorliegt. Darin heißtes, für

die Vorhaltung klimatechnischer

Anlagen seien die Länder

im Rahmen ihrer Zuständigkeit

für die stationäre Investitionskostenfinanzierung

zuständig.

Laut Gesundheitsministerium

sind 2018 in Berlin 490 Menschen

und in Hessen 740 Menschen

aufgrund von Hitzeeinwirkungen

gestorben.

„Hitzetotemüssen vermieden

werden. Deshalb ist es wichtig,

dass Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

besonders gutauf

Hitzewellen vorbereitet sind“,

sagte Ullmann. „Das scheint die

Bundesregierung jedoch nicht

zu interessieren.“


SEITE3

BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

NACHRICHTEN

Proteste in Hongkong

Foto: Jae C. Hong/AP/dpa

Schlussmit dem

Weißen Haus:

Madeleine

Westerhout musste

gehen, weil sie

Privates aus Trumps

Familie ausplauderte.

DonaldTrumpfeuert

seine Wasserträgerin

Washington –Die persönliche

Assistentin von US-Präsident

Donald Trump, Madeleine

Westerhout, hat überraschend

ihren Posten geräumt.

Sie habe mit Reportern

über seine Familie gesprochen

und bedauere dies

inzwischen,sagte Trump am

Freitagabend (Ortszeit) im

Weißen Haus. Ihre Bemerkungen

gegenüber Journalisten

seien „ein wenig verletzend“

gewesen. Er wünsche

ihrallesGute für die Zukunft.

Die „New York Times“

hatte zuvor berichtet, der

Grund fürden AbgangWesterhouts

sei ein Vertrauensbruch.

Trump habe erfahren,

dass sie Details zu Trumps

Kindern und Vorgängen im

Oval Office ausgeplaudert

„Du bist gefeuert“: Trumps

Satz aus seiner TV-Zeit galt

auch Madeleine Westerhout.

habe. Daraufhin habe die 28-

Jährigegehen müssen.

In Trumps ersten zweieinhalb

Jahren im Amt hat es bereits

eine hohe Zahl an Entlassungen

und Rücktritten

im Regierungsapparat und

im engen Umfeld Trumps gegeben.

Die 28-Jährige war

sowohl Wasserträgerin wie

auchWachhundfür den Präsidenten,

den sie gegenüber

offiziellen Anfragen und Besuchern

abschirmte.

Während eines Abendessens

mit Journalisten, bei

dem auchordentlichgetrunken

wurde, hatte Westerhout

Essgewohnheiten von

Trump und seinem Sohn

Barron ausgeplaudert –sowie

Bemerkungen des Präsidentenüber

das Gewicht seiner

Tochter Tiffany.

Montage: RND; Fotos: Andrew Harnik/AP/dpa, Jonathan Bachman/AP/dpa

Foto: Gareth Fuller/PAWire/dpa

Hongkong –Bei neuen Protesten

in Hongkong hat die

Polizei gestern wieder Tränengas

und Wasserwerfer

gegen Demonstranten eingesetzt.

Die meisten der mit

Gasmasken und Regenschirmen

ausgestatteten Bürger

zogen sich zurück, als die

Polizei am Parlament aufmarschierte.

Bundeswehr beschossen

Kundus – Das Bundeswehr-

Lager im afghanischen Kundus

ist gestern beschossen

worden.Das nichtnäher identifizierteGeschossschlug

auf

dem Gelände nahedem Stadtgebiet

ein,ohne jemanden zu

treffen oderzuverletzen, so

ein Sprecher des EinsatzführungskommandosinPotsdam.

Protest gegen Johnson

London –Hunderttausende

gegen Johnson: Unterdem

Motto„Stop the Coup“

(Stoppt den Putsch) gingen in

London und anderen britischen

Städten dieMenschen

auf dieStraße. Sieprotestierten

gegen BorisJohnsons Entscheidung,das

Parlament für

einen Monat zu suspendieren.

Jubiläum im Baltikum

Tallinn/Riga – Mit Feiern habenEstland

und Lettland an

den25. Jahrestagdes Abzugs

der russischenStreitkräfte

aus dem Baltikumerinnert.

Gut50Jahrenachder Besatzung

durch die RoteArmee

hattenam31. August1994die

letztenTruppendie heutigen

EU-Staatenverlassen.

Mehr Transparenz

Berlin –Die Bundesregierung

will ihr Handeln transparenter

machen und die

Bürger stärker an Entscheidungsprozessen

beteiligen.

Dazu soll das Kabinett am 3.

September einen Aktionsplan

verabschieden, sagte

Bundeskanzlerin Angela

Merkel in ihrer Videobotschaft.


BERLIN

Tiergarten-Mord

Witweprotestiertvor

der Russenbotschaft

SEITEN 6-7

DER

ROTE

TEPPICH

Ehre, wemEhregebührt!

Gert

Kaczmarek

wurde jetzt

für seinen

Einsatz

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Redaktion: Tel. 030/63 33 11 456

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Foto: Sternenfischer /zVg

Gert Kaczmarek engagiert

sich bei „Laib und

Seele“ in Spandau. Er wurde

jetzt von den Sternenfischern

in Treptow-Köpenick

für seine Verdienste

ausgezeichnet. Zu seinem

Ehrenamt ist er gekommen

wie manch anderer auch.

Mit 58 Jahren wurde Kaczmarek

erwerbsunfähig und

saß von einem Tag auf den

anderen plötzlich zu Hause.

Für ihn ein Unding. „Also

bin ich zu einer Beratungsstelle

der Diakonie gegangen

und habe mir eine

neue Aufgabe gesucht. Ich

wollte wieder mit Menschen

zu tun haben, ihnen

helfen, so wie ich es als Rettungssanitäter

gewohnt

war“, sagt er. So kam er zu

„Laib und Seele“, einer Aktion

der Berliner Tafel e.V.,

der Kirchen und des RBB.

Seit drei Jahren leitet er

jetzt die Ausgabestelle im

Paul-Schneider-Haus in

Spandau. Montags geht es

da rund, da ist Ausgabetag.

Ab 7Uhr wird aufgebaut,

dann fahren zwei Miettransporter

los, um die Ware

aus den Geschäften abzuholen.

28 Läden werden angefahren,

das ist schon eine

logistische Herausforderung.

„Wir versorgen rund

120 Haushalte, das sind etwa

160 Erwachsene und

100 Kinder“, sagt Gert

Kaczmarek .„Wir ernähren

nicht, wir unterstützen!“

Rumms

und weg!

In Kladowund Gatowmacht sich jeder

zweite Unfallverursacher aus dem Staub

Von

CHRISTIAN GEHRKE

Spandau – Sie haben

Angst vor der Polizei und

oder sie sind einfach nur

dreist: Rüpel, die nach einem

Unfall Fahrerflucht

begehen. In Berlin macht

sich bei etwa 23 Prozent

der Unfälle der Unfallverursacher

aus dem

Staub. Der hohe Wert

bleibt seit Jahren konstant.

Doch es gibt eine

beschauliche und grüne

Ecke Berlins, wo noch

mehr Rowdys unterwegs

sind als gedacht.

Gemeint sind diesmal nicht

Mitte, Kreuzberg oder

Neukölln. Nein, die Ortsteile

Kladow und Gatow im

südwestlichsten Zipfel von

Spandau liegen in der Statistik

weit vorne. Dort gab

es laut aktuellen Zahlen des

Senats im vergangenen

Jahr 259 Unfälle, 113 Mal

wurde Fahrerflucht begangen.

Macht eine Quote von

43,6 Prozent. Fast die Hälfte

der Unfallverursacher

also verduftet in Kladow

und Gatow nach dem

Crash. Auch in 2019 läuft es

nicht anders: Es passierten

bisher 127 Unfälle. 64 Mal

verduftete der Unfallverursacher.

Quote: 50,3 Prozent

Wer sich die Ecke auf der

Karte anschaut, kann das

gar nicht so richtig glauben:

20000 Berliner leben zwischen

Havel und Groß Glienicker

See an der Stadtgrenze

zu Potsdam. Man

findet einen Golf-Club und

lauschige Restaurants. Der

CDU-Abgeordnete Peter

Trapp wohnt selbst dort. Er

fragte den Senat und bekam

diese Zahlen.

Trapp vermutet, dass

Badetouristen beim Einund

Ausparken andere

Fahrzeuge rammen und

dann einfach abhauen. Ein

zweiter Unfallschwerpunkt

sind aus seiner Sicht

Ampeln in Spandau, die

schlecht geschaltet sind. So

käme es an Kreuzungen zu

Auffahrunfällen. „Das sind

vielleicht keine großen Unfälle,

doch die hohe Quote

an Fahrerfluchten ist nicht

zu akzeptieren“, sagt Peter

Trapp dem KURIER.

Er war früher Polizeibeamter

und wird häufiger

von Nachbarn und Freunden

angesprochen. Das mit

der Fahrerflucht sei so ein

Gefühl gewesen, sagt er. Das

Gefühl täuschte ihn nicht.

Noch mal eine Vergleichszahl:

In der gesamten Polizeidirektion

2(Charlottenburg-Wilmersdorf

und

Spandau) lag die Fahrerfluchtquote

im vergangenen

Jahr bei 23,4 Prozent.

Trapp lebt seit 1979 in Gatow.

Er hat eine deutliche

Zunahme des Durchgangsverkehrs

beobachtet. „Wer

von Potsdam nach Berlin

will, fährt bei uns vorbei“,

sagt er. Zudem sei die Einwohneranzahl

in den beiden

Ortsteilen gestiegen.

Der CDU-Abgeordnete

bleibt zuversichtlich.

Trapp hat erfahren, dass

die Polizei stärker kontrolliert.

„Es gab in diesem Jahr

32 Einsätze zur Kontrolle

des Straßenverkehrs und

26 Einsätze zur Kontrolle

der Geschwindigkeit. 200

Verkehrsteilnehmer wurden

überprüft –immerhin“,

sagt er ernst.


Brandenburgwählt

Die Schlacht um

Potsdam ist eröffnet

SEITE 8

SEITE5

BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Auch in GatowpassierenschwereUnfälle.

Allerdings flüchtete in

diesem Fall niemand.

Zu heiß! Amt verbietet Mopsrennen

Statt der Hunde

lieferten sich die

Halter ein Lauf-Duell

Foto: Schroeder

Berlin –Eswar zu heiß für

die Vierbeiner: Das urteilte

das Veterinäramt gestern vor

dem geplanten Mopsrennen

in Lichtenrade. Bei Temperaturen

über 30 Grad sollten eigentlich

95 Hunde gegeneinander

antreten. Der sommerliche

Wettkampf auf der 50-

Meter-Strecke hat in Berlin

Tradition. Doch laut Veranstalter

Thomas Zupan wurde

das Mopsrennen wegen der

Hammer-Hitze untersagt.

Kurzerhand widmete das

Organisationsteam das Rennen

um: In ein Mopshalter-

Rennen! Nicht mehr die Tiere,

sondern die Halter sollten um

die Wette laufen. Zunächst

war noch geplant gewesen,

dass sie dabei ihre Möpse auf

Die Möpse planschen im

Wasserbecken und liegen

tiefenentspannt unterm

Sonnenschirm.

dem Arm tragen sollten. Dazu

kam es aber nicht. Die Stimmung

auf dem Treffen sei aber

weiter „schön und entspannt“

gewesen, sagte Zupan. Für die

Tiere standen Planschbecken,

Wasser und Hunde-Eis bereit.

Nur die Siegestrophäe, eine

goldene Mops-Figur, fand keinen

tierischen Besitzer.

Fotos: dpa

Daumen runter,

Facebook.

Gegen Datenmissbrauch,

Filterblasen,Hate Speech und Mobbing

nicht entschlossen genug vorgehen:

NICHTOKFACEBOOK

gerechtes-netz.eu


6 BERLIN BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

NACHRICHTEN

Besuch beim Präsidenten

Tiergarten-Mord

Foto: dpa

Berlin –ZuGast bei Bundespräsident

Frank-Walter

Steinmeier: Am „Tag des offenen

Schlosses“ nutzten

Tausende Besucher die Gelegenheit,

um einen Blick in

den Garten von Bellevue zu

werfen oder an einem

Rundgang durch den Amtssitz

teilzunehmen. Am Freitag

hatte Steinmeier 4000

Ehrenamtliche aus ganz

Deutschland empfangen.

Radfahrer angefahren

Mitte –Ein Radler (50) ist

auf der Kreuzung Alexan-

derstraße/Liebknecht-

Straße von einem Auto angefahren

und schwer verletzt

worden. Laut Polizei

wurde er auf dem Fahrradweg

von dem Wagen eines

Mannes (48) erfasst.

Rassistisch beleidigt

Pankow –Zwei Unbekannte

haben eine Bäckereiverkäuferin

rassistisch

beleidigt und ihr Schläge

angedroht. Sie drohten der

kopftuchtragenden Frau in

der Charlottenstraße Schläge

an und sagten, sie solle in

das Land zurückgehen, aus

dem sie komme.

Postbank überfallen

Britz –Vier Unbekannte

haben gestern gegen 14 Uhr

eine Postbank-Filiale in der

Gutschmidtstraße überfallen.

Die Räuber flüchteten.Details

zur möglichen

Beute nannte die Polizei

nicht.

Fotos: Eric Richard, dpa

MaryamT.trauert

um ihren Ex-Mann.

Sie bekam Morddrohungen

und

musste fliehen .

Die Wut

der Witwe

Sie protestiertvor der russischen

Botschaft gegen die Tötung ihres

Mannes

Von

LUTZ SCHNEDELBACH

und

ERIC RICHARD

Mitte – Mitglieder und Anhänger

der Deutsch-Kaukasischen

Gesellschaft haben

vor der Botschaft

Russlands

demonstriert.

Die Teilnehmer

forderten eine

zügige Aufklärung

des Mordes

an dem Georgier

Zelimkhan K.

(40).

Der Georgier war

vor einer Woche

hingerichtet worden.

Der Killer ist

Russe, er sitzt in

Untersuchungshaft.

Unter den Demonstranten

vor der russischen Botschaft

ist auch Maryam T. Ihr

Zelimkhan K. mit einem

seiner vier Kinder.

fällt es schwer, ihre Tränen zurückzuhalten.

Sie ist die Ex-

Frau des ermordeten Zelimkhan

K., der im Tschetschenen-

Krieg gegen Russland kämpfte

(Kurier berichtete). „Was hat

er getan, dass er sterben musste?,

fragt sich die Frau. Sie hatten

sich zwar vor

zwei Jahren getrennt.

Gemeinsam

habensie aber

vier Kinder. Trotz

der Trennung habe

er sich rührend

um sie gekümmert,

betont Maryam

T. Sie spricht

von Morddrohungen,

die sie und ihr

Ex-Mann regelmäßig

erhalten

haben. Sie waren

aus Georgien geflüchtet.

Er reiste

in die Ukraine, sie fuhr nach

Polen und kam über Brandenburg

nach Berlin, wo sichbeide

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Demonstranten forderten vorder

Botschaft Russlands, dassdie

Bundesanwaltschaft ermittelt.

BERLIN 7

Schauspieler

belagern Audi

Berlin –Sympathische

Drängeleiinder Audi-City

am Kurfürstendamm. Zum

Warm-up-BrunchimVorfeld

des Deutschen Schauspielpreises

(13.9. im Zoo-Palast)beschnupperten

sich

Jury,Vorstandund Mitglieder

wie Leslie Malton, Hans-

Werner Meyer, Gesine Cukrowski

und Hardy Krüger

jr.Der setzte sich gleich mal

aufs Motorrad.Gute Idee –

denn Autoparkplätze sind

auchbei Audi abgezählt. KM

Hardy Krüger jr.und Ehefrau

Alice kommen zum Audi-Brunch.

Foto: Breuel-Bild/Harrell

Kriminaltechniker haben am Tatortein Zelt

aufgebaut,umkeine Spuren zu verlieren.

wiedersahen. Vor einer Woche

dann der heimtückische

Mord im Kleinen Tiergarten.

Der inhaftierte Russe Vadim

Sokolow warnochamTag der

Hinrichtung festgenommen

worden. Die Beamten spürten

den Verdächtigen in einem

Gebüschauf. Er war adrett gekleidet.

Neben ihm stand ein

Motorroller für die Flucht. Im

Gepäck befand sich ein Gerät

zum Schneiden der Haare.

Der Mann hatte viel Geld bei

sich und eine Tüte, gefüllt mit

Paprikapulver. Das Gewürz

soll Spürhundevon der Fährte

abbringen. Eine Methode, die

häufig von kriminellen Profis

angewandt wird, sagen Polizisten.

Die Generalstaatsanwaltschaft

schließt nicht aus,

dass das Opfer aus politischen

Gründen, möglicherweise im

Auftrag eines Geheimdienstes,

umgebracht wurde.

Nach Informationen von

Spiegel und den Investigativnetzwerken

Bellingcat und

The Insider gibt es erhebliche

Zweifel ander Identität des

Tatverdächtigen. Er soll in Irkutsk

in Sibirien geboren und

zuletzt inSt. Petersburg ge-

Zwei Männer bei der Demo mit Fotos vomKrieg in Tschetschenien.

wohnt haben. In beiden Städten

ist kein Mann mit den von

ihm angegebenen Personalien

registriert. Für den Mord, soviel

steht fest, reiste Sokolov

über Paris nach Europa ein.

Der Rückflug war für einen

Tag nach der Tat geplant.

Seine Passnummer, soll laut

Spiegel, zum russischen Innenministerium

führen. Die

Behörde hatte in der Vergangenheitauch

Agenten desMilitärgeheimdienstes

GRU mit

Personaldokumenten ausgestattet.

Die Aufgabe des Geheimdienstes

ist die Beschaffung

aller militärisch relevanten

Informationen sowie die

Spionageabwehr innerhalb

der russischen Streitkräfte.

Außerdem untersteht der

GRU die Spezialeinheit Speznas.

Diese Truppe ist spezialisiert

auf unkonventionelle

Kriegsführung und Terrorismusbekämpfung.

Sie ist fähig,

verdeckt auf sich allein gestellt

hinter feindlichen Linien

zu operieren. Solltesich dieser

Verdacht erhärten, könnte das

zu einer diplomatischen Krise

zwischen Europa und Russland

führen.

Mietendeckel:Da

geht noch was

Berlin –BerlinsRegierender

Bürgermeister Michael

Müller (SPD) willden Kompromiss

zum Mietendeckel

womöglich noch mal aufkochen.Bei

dem Themasei

„das letzte Wort noch nicht

gesprochen“, so Müller beim

VBKI-Sommerfest der BerlinerWirtschaft

auf dem

Schöneberger Euref-Gelände.

VBKI-Präsident Markus

Voigt hatte die Diskussion

um den Mietendeckel scharf

kritisiert:„Wir brauchen

mehr Wohnungen und weniger

Politrezepte von vorgestern.“

Zum VBKI-Sommerfest

kamen 800 Gäste,

darunter auch Wirtschaftssenatorin

Ramona Pop

(Grüne), Grünen-FraktionschefinAntje

Kapek, FDP-

Fraktionschef Sebastian

Czaja,SPD-Fraktionschef

Raed Saleh und 1. FC Union-

Präsident Dirk Zingler. KM

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8 BERLIN BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Wahlplakate

hängen am

Nauener Tor

und überall

sonst in der

Potsdamer

Innenstadt.

Heute Wahltag

Wergewinnt die

Schlacht um Potsdam?

SPD und AfDkämpfen darum, stärkste Kraft im Landtag zu werden

Potsdam – Die Schlacht um

Brandenburg steuert auf den

Höhepunkt zu: Heute bei der

Landtagswahl kämpfen SPD

und AfD um Platz 1 in der

Wählergunst. Die seit 1990

regierende SPD könnte zum

ersten Mal nicht die stärkste

Kraft im Landtag werden.

Die AfD träumt davon, zum

ersten Mal überhaupt eine

Landtagswahl zu gewinnen.

Dietmar Woidke

(SPD) will an

der Regierung

bleiben.

Von

MIKE WILMS

Aufbau der TV-

Wahlstudios vor

dem Landtag

in Potsdam.

Es wird ein knappes Kopf-an-

Kopf-Rennen. Die Kandidaten

verschärfen deshalb auf den

letzten Metern noch mal den

Ton. Beim SPD-Wahlkampf-

Abschluss keilte „Titelverteidiger“

Dietmar

Woidke (SPD) gegen

seinen Herausforderer

Andreas Kalbitz

(AfD): „Er war immer

Rechtsextremist

und steckt tief im braunen

Sumpf.“ Kalbitz konterte,

warf der SPD vor, aus Mangel

an eigenem Erfolg gegen seine

Partei zu hetzen. „Wir haben

reelle Chancen, als stärkste

Kraft aus der Wahl hervorzugehen

–und dann werden wir das

Land verändern“, so Kalbitz

beim Wahlkampfabschluss in

Königs Wusterhausen. An seiner

Seite: AfD-Hardliner

Björn Höcke (Thüringen).

Fotos: dpa (3), Getty Images

In den letzten Umfragen vor

der Wahl hatte die SPD wieder

zugelegt: Sie ist gleichauf mit

der AfD bei 20,3 (Civey) bis 22

Prozent (Infratest dimap) oder

mit 21 Prozent etwas vor der

AfD, die auf 20 Prozent kommt

(Forschungsgruppe Wahlen).

Die CDU erreicht laut Prognosen

17 bis 18 Prozent, die

Linke 14 bis 15 Prozent, die

Grünen 14 bis 14,8 Prozent. Die

FDP liegt bei 4,9 bis 5Prozent,

die Freien Wähler können 4bis

5Prozent holen. Die Bildung einer

Regierung dürfte schwierig

werden. Falls die AfD stärkste

Kraft wird, würde wohl keine

andere Partei mit ihr koalieren.

Auch CDU-Spitzenmann Ingo

Senftleben lehnt eine Regierungszusammenarbeit

mit der

AfD ab. Spekuliert wird

etwa über eine rot-rotgrüne

Koalition.

Kandidat

Andreas

Kalbitz (AfD)

hofft auf ein

Top-Ergebnis

für seine

Partei.

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BERUF

Der Stellenmarkt

in Ihrem KURIER

SEITE9

BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

KreativePlanungsprofis

Kaufleute für Marketingkommunikation

dürfen mit

Zahlen und Stress keine

Probleme haben. Sie sind eine

wichtige Schnittstelle

zwischen Kreativität und

Organisation.

Ein neues Produkt soll auf den

Markt kommen. Damit es

nicht zum Flop wird, benötigt

der Hersteller zielgruppengenaue

und überzeugende Marketingkonzepte.

Die Firma

wendet sich an eine Werbeagentur.

Bei einer solchen -der

RTS Rieger Team Werbeagentur

in Leinfelden-Echterdingen

-arbeitet Jule Schempp.

Die 21-Jährige absolviert

dort eine Ausbildung zur Kauffrau

für Marketingkommunikation.

Schempp plant und

überwacht Marketing- und

Werbeaktionen unter kaufmännischen

und betriebswirtschaftlichen

Aspekten. „Man

hat ständig mit neuen Herausforderungen

und anderen

Kunden zu tun“, erzählt sie.

Schon beim ersten Kundenkontakt

ist Schempp mit dabei.

Sie lässt sich über die wichtigsten

Merkmale des zu bewerbenden

Produkts und das Ziel

der Marketingkampagne briefen.

Dann betreibt sie Marktforschung.

Sie analysiert, mit

welchen Mitteln und über welche

Kanäle die gewünschte

Zielgruppe erreicht werden

kann. Die Ergebnisse fließen

in ein Marketingkonzept ein.

„Zum weiteren Ablauf gehören

interne Briefings und Abstimmungen

mit der Kreativabteilung“,

sagt Tim Bögelein.

Er ist Geschäftsführer und Gesellschafter

der RTS Rieger

Team Werbeagentur.

Kaufleute für Marketingkommunikation

erstellen im

Zuge eines Projektes Kostenvoranschläge.

Sobald der

grundlegende Plan steht, organisieren

sie Meetings mit dem

Kunden. Für diese Treffen bereiten

sie Präsentationen vor,

um dem Kunden vor Augen zu

führen, wie die Kampagne aussehen

könnte. Kaufleute für

Marketingkommunikation

nehmen Änderungswünsche

auf.

Sobald der Kunde alles abgesegnet

hat, geht es los mit der

Umsetzung der Kampagne.

Im Zuge des Projekts sorgen

Kaufleute für Marketingkommunikation

dafür, dass organisatorisch

alles rund läuft, solange

die Kreativabteilung das

Projekt umsetzt. Auch eine

spätere Erfolgskontrolle der

Kampagne gehört zu ihrem

Aufgabengebiet. Voraussetzungen:

kommunikative Ader

und Abitur.

Die Ausbildung, die auch in

der Berufsschule erfolgt, dauert

drei Jahre. Die Höhe der

Ausbildungsvergütung ist unterschiedlich.

„Die Betriebe legen

sie individuell fest“, erklärt

Bös.

Das Einstiegsgehalt beträgt

laut Bös im Schnitt 2.000 bis

2.500 Euro. dpa

Kaufmännische Berufe

Karriere bei DuMont. Wir suchen dich.

Team Lead Sales (m/w/d)

Deine Aufgaben

➤ Aktive Steuerung von ca. 8bis 10 Sales

Managern sowie Umsatzverantwortung für das

jeweilige Team und Schnittstelle zur Leitung

Media Sales

➤ Fachliche (Weiter-) Entwicklung unserer Sales

Manager sowie Definition von Schulungsbedarf

und Mitwirkung bei individuellen Personalentwicklungsmaßnahmen

➤ Konzeption von neuen (digitalen) Themen,

Projekten und Produkten für unsere Kunden

sowie Beratung in strategischen Fragen zur

Positionierung und Optimierung von Kampagnen

➤ Identifikation (digitaler) Marketingtrends für

unsere Kunden sowie Auswertung von Wettbewerb-

und Marktanalysen und Erstellen von

Status-Reportings

➤ Überwachung und Steuerung von Jahresgesprächen

im Sales-Team sowie umsatzverantwortliche

Betreuung und Gewinnung von

Kunden und Agenturen

Marketingkaufleute planen Aktionen, organisieren

Arbeitsabläufe und helfen, die Ideen von Textern

und Grafikern ins rechte Licht zu rücken

Dein Profil

➤ Lust, deine Erfahrung in der Koordination von

Teams und dein Know-how als Team Lead

einzubringen

➤ Leidenschaft für die Mitgestaltung der digitalen

Zukunft und des Unternehmenserfolges sowie

hohe Affinität zu digitalen Medien

➤ Offenheit für die eigenständige Entwicklung

neuer (digitaler) Vertriebsstrategien sowie

Zielorientierung, ein souveränes Auftreten und

gute SAP-Kenntnisse

➤ Ausgeprägtes Netzwerkdenken sowie idealerweise

ein abgeschlossenes Studium oder

vergleichbare Qualifikation und Berufserfahrung

in der Vermarktung von (digitalen) Medienprodukten

➤ Begeisterter Einsatz des eigenen Verkaufstalents,

um mit Überzeugungskraft die Kundenzufriedenheit

sicherzustellen

Infos zur Stelle:

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Vollzeit, befristet

Ab sofort

Marketing/Kommunikation, Verkauf/Vertrieb

DuMont Berliner Verlag

In unserem hochmodernen Newsroom produzieren wir

digital und print unsere Titel Berliner Zeitung, Berliner

Kurier sowie Berliner Abendblatt und bieten unseren

Kunden crossmediale Vermarktungslösungen an.

Benefits

➤ Sport- und Gesundheitsangebote

➤ Newscafé

➤ Individuelle Talentförderung

➤ DuMont Netzwerk

➤ Betriebliche Altersvorsorge

DuMont

Unternehmerischer Mut, Gestaltungswille und die Suche

nach relevanten Inhalten und Innovationen ziehen sich seit

dem ersten Tag wie ein roter Faden durch unsere Geschichte.

Heute hat sich DuMont mit den drei Geschäftsfeldern

Regionalmedien, Business Information und Marketing

Technology als modernes Medien- und Technologieunternehmen

aufgestellt.

Jule Schempp unterstützt

ihreKunden dabei, deren

Produkte bestmöglich in

Kampagnen zu bewerben.

Foto: dpa

Inga Hoffmann

DuMont Personal Management GmbH

Alte Jakobstraße 105

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10 BERUF BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Karriere: Wasist Zufall, wasPlanung?

Die erste Führungsrolle mit 30, Geschäftsführer mit 35: Sollte man die Karrieresogenau durchplanen? Nein!

Keine Zeit verlieren, nichts

dem Zufall überlassen, schnell

auf der Karriereleiter nach

oben klettern: Ein geradliniger

Aufstieg durch die Bildungs-

und Führungsebenen

ist oft Teil der klassischen

Vorstellung von Karriere.

Doch passt das immer?

Kaufmännische Berufe

Karriere-Experten raten beim

Berufsweg von rigider Planung

ab. Berufstätige müssen sich bewusst

machen, dass Karriere

sehr unterschiedlich aufgefasst

werden kann und dass der direkte

Weg in die Führungsetage

nicht das einzige Modell ist, sagt

Beraterin Stephanie Borgert.

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➤ Du verkörperst unsere digitalen Brands und

baust eine emotionale Bindung zu unseren

Kunden auf.

➤ Du setzt digitale Impulse und verkörperst dies

auch bei der Entwicklung neuer, digitaler Kampagnen

und abgefahrener Produktkonzepte.

➤ Du bist verantwortlich für unsere digitalen

Brands, z.B. unsere Brand Story und hast dabei

dein Wettbewerbsumfeld stets im Blick.

➤ Du identifizierst digitale Potentiale und übernimmst

die Steuerung und Auswertung von

Projektzielen und digitalen Kampagnen.

➤ Du entwickelst mit viel Kreativität verrückte

Ideen und Impulse für Corporate Media Brands

wie z.B. MARCO POLO Berliner und VUE/Berlin.

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Ab Oktober 2019

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Dein Profil

Benefits

➤ Sport- und Gesundheitsangebote

➤ Newscafé

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➤ DuMont Netzwerk

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Diese Vorstellung vom linearen

Aufstieg werde immer unwahrscheinlicher,

da sich auf

der Seite der Unternehmen zunehmend

neue Formen von Zusammenarbeit

und Organisation

entwickeln. Auf gemeinsame

Wertschöpfung und agile Strukturen

werde inzwischen mehr

➤ Du bist ein Netzwerker und Experte für digitale

Markentrends.

➤ Du hast Freude an der Arbeit im Team, überzeugst

mit Kommunikations- und Präsentationsstärke

und bist ein Verkaufstalent.

➤ Du brennst für digitale Medien, denkst betriebswirtschaftlich

und hast Spaß am Umgang mit

Zahlen.

➤ Du verfügst über eine abgeschlossene Berufsausbildung

bzw. ein Studium mit Schwerpunkt

Digital/Marketing oder eine vergleichbare

Ausbildung.

➤ Du bringst idealerweise erste Erfahrungen aus

dem Digital- und Medienumfeld mit und kennst

dich mit Tools, wie z. B. Confluence und Google/

Adobe Analytics aus.

Wert gelegt als auf Einzelerfolge

und Hierarchien. Karrierepläne

seien daher eher als

sich wiederholende Schleifen

zu denken, nicht als konstanter

Aufstieg.

Für Wirtschaftspsychologin

und Business-Coach Eva

Schulte-Austum aus Münster

ist Karriere eher der Weg zu

einem Ziel, weniger eine Abfolge

von festen Stationen.

Dieses Ziel müssen Beschäftigte

dabei so konkret wie

möglich formulieren: Einfach

viel Geld zu verdienen reiche

beispielsweise nicht aus.

Vielmehr müsse man sich

klar machen: Warum existiert

dieses Ziel? Und welches Motiv

verbirgt sich dahinter? Finanzielle

Sicherheit, Selbstverwirklichung

oder einfach

nur die Erfüllung gesellschaftlicher

Erwartungshaltungen?

Sind es überhaupt die eigenen

Motive, die man verfolgt? Aus

dem geklärten Warum könne

sich dann das Wie ergeben.

Dann fällt einem der weitere

Weg leichter.

Stephanie Borgert: „Das, was

für das Erreichen der Karriere

notwendig ist an Handeln,

Denken und Organisationsverständnis

kollidiert mit den

eigenen Werten. Dann wählen

viele Menschen den Weg des

Experten oder gehen in die

Selbstständigkeit.“

Es bedarf einer tiefgehenden

Selbstreflexion, da sind sich

die Experten einig, um klare

Ziele zu formulieren und Vertrauen

in deren Gelingen zu

entwickeln. Denn während

Umweltfaktoren schwer zu

Es ist einerseits

gut,sich Ziele

zu setzen. Man

mussaber

wissen, was

die richtigen

Beweggründe

dafür sind –

und man muss

sehr flexibel

sein.

beeinflussen sind, können wir

uns selbst ändern. Selbstvertrauen

zu entwickeln ist laut

Eva Schulte-Austum besonders

wichtig. Sie empfiehlt dazu,

sich wieder und wieder

kleine Ziele zu setzen und diese

zu erreichen: „Selbstvertrauen

ist wie ein Muskel, und

den können wir trainieren“.

Passend dazu gebe es in der

Vertrauensforschung den Begriff

des „Vertrauenskaters“

nach erlebten Enttäuschungen.

Davon dürfe man sich

aber nicht das Selbstvertrauen

kaputt machen lassen. Stattdessen

sollte man sich in der

Kunst üben, Ablehnungen

nicht persönlich zu nehmen

und aus Enttäuschungen für

die Zukunft zu lernen.

Der Karriereberater Dieter

Krautwald empfiehlt, sich

frühzeitig an klaren Zielen

und einem klaren Profil zu orientieren.

Für alles offen zu

sein, führe bei der Karriereplanung

eher selten zum

Glück.

Bei der Profilierung hilft er

darum mit einer Typologie der

Karrierekonzepte, die sich an

individuellen Präferenzen orientiert.

Während das lineare

oder das Expert-Karrierekonzept

die klassischen Karrierevorstellungen

von Aufstieg,

Einfluss, Macht oder Expertise

reflektiert, finden sich im

spiralen oder transitorischen

Karrierekonzept öfter die

Wünsche jüngerer Leute nach

Abwechslung, Selbstverwirklichung,

Vernetzung und

kurzfristigen Verweildauern

wieder.

(dpa)

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SERIE

Im Osten geht der Sommer auf: Teil 11

Stadt der Geister

Vor25Jahren haben die letzten sowjetischen Soldaten

Ostdeutschland verlassen. Vonihrer geheimen Garnison

im Wald bei Vogelsang ist nur wenig geblieben –dort

haben sie aber auch nicht sichtbareSpuren hinterlassen

Rom

Nächste

Woche

Aalbude

Herzsprung

Vogelsang

Bettenhausen

Wellen

Naschhausen

Siehdichum

Lieberose

Wüstenhain

Klein Bademeusel

Eisdorf

Altliebel/Rietschen

Wetterwitz

Lederhose

Dem Kalten Krieg auf der Spur: Hobbyforscher

Mario Hoffmann kennt die Geschichte der Garnison

Vogelsang aus dem Effeff. Im Hintergrund steht einer

vonzweiMontagebunkern, verziertmit einem Bild

der Streetart-Legende Plotbot Ken. Für seine Arbeiten

nutzt der Berliner Künstler,der bekannt ist für düstere

Endzeit-Motive, gerne verlassene Militäranlagen,

Krankenhäuser und Fabriken.

BLZ/GALANTY


SEITE13

BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Plötzlich waren sie weg.

Das bekommt man zu

hören, wenn man in Vogelsang

nach den russischen

Nachbarn fragt. Wobei

man gar nicht groß fragen kann,

denn der Ort am Bahngleis zwischen

Zehdenick und Templin

hat nur 76 Einwohner. Ein paar

Gehöfte rechts und links der

B109 –schon ist man durch.

Es gab aber noch ein anderes

Vogelsang, dessen Adresse sich

mit kyrillischen Buchstaben

schrieb. Es lag nördlich des

Dorfes in einer Krümmung der

Havel, die sich hier jung und

frisch durch die Uckermark

schlängelt. In der Hochzeit des

Kalten Krieges lebten in dieser

geheimen Stadt im Wald 15000

Soldaten. Mal ein paar Tausend

mehr, mal ein paar Tausend

weniger, je nach Weltlage.

Die Garnison Vogelsang war

einer der größten Stützpunkte

außerhalb der Sowjetunion. In

den riesigen Hallen warteten

Panzer, Haubitzen und Raketen

mit ihren Besatzungen auf

den Ernstfall. Eine gute Stunde

von Berlin entfernt. Und dann

fand der Ernstfall ohne sie statt.

„Viel haben wir gar nicht mitgekriegt“,

sagt Reiner Lebelt,

ein kerniger Mann von 83 Jahren,

der bald nach der Wende

als Liberaldemokrat zum Bürgermeister

von Vogelsang gewählt

wurde. „Es war nicht

mehr Betrieb als sonst, hier

sind immer Armeelaster rumgefahren.“

Irgendwann sei er

dann mit ein paar Leuten in den

Wald geradelt, um mal zu gucken,

was da los ist. „Die waren

weg. Alles leer.“ Es gab keinen

Appell, keine Übergabe an die

deutschen

Russen allgegenwärtig. Ihre

Stützpunkte galten nach dem

Abzug als verlorene Orte, an

denen Fotoamateure ihre Passion

für Verfall und Sowjetkitsch

ausleben konnten. Jede Leninbüste

ein Supermodel.

Doch Hoffmanns Interesse

ging weiter: Er, der hauptberuflich

Schulen, Altenheime und

Kindergärten mit Mittagstisch

versorgt, wurde in seiner Freizeit

zum Militärhistoriker. Er

forscht in Archiven, recherchiert

im Netz, tauscht sich mit

Experten aus. Auf der Webseite

heimatgalerie.de hat er die Erkenntnisse

zu Vogelsang dokumentiert.

Abseits der Hauptwege bewegen

wir uns durch eine Zone

aus Zerfall und Erneuerung. Im

Schatten der Birken, Espen und

Kiefern, die sich als erstes das

geschundene Terrain zurückerobern,

vermodern die restlichen

Gemäuer. Hinter Betonbarrieren

und niedergetretenem

Stacheldraht taucht mitten

im Wald ein gewaltiger

Bunker mit Schiebetüren auf,

für den Hoffmann eine Erklärung

hat: Hier waren von April

bis September 1959 russische

Atomwaffen stationiert, wovon

noch nicht einmal die DDR-

Führung etwas wusste.

Die Raketen vom Typ R5M

(SS3) hatten eine Reichweite

von bis zu 1200 Kilometern und

waren auf Ziele in Frankreich

und Großbritannien gerichtet.

In den Bunkern wurden sie

montiert, die Startstellungen

liegen irgendwo im Wald, sagt

Mario Hoffmann. Er ist weiter

auf der Suche.

Die DDR wusste sehr wenig

darüber, was sich auf den Stützpunkten

der Sowjetarmee abspielte;

sie war nicht mal darüber

informiert, wie viele solcher

Objekte auf ihrem Territorium

es gab. Bei einer Inventur

nach dem Abzug kam man auf

über 1100 Liegenschaften in

mehr als 600 Orten des Landes.

Die meisten davon befanden

sich rund um Berlin, an 237 Orten

im heutigen Brandenburg.

Die Westgruppe der sowjetischen

Streitkräfte, wie sie ab

1988 genannt wurde, war die

Elitetruppe der Armee. Sie umfasste

zum Schluss 380000 Soldaten

und 170000 Zivilisten.

Den größten Teil der Stationierungskosten

hatte die DDR zu

tragen –vier Milliarden Mark

im Jahr.

Jeder machte sich sein Bild

von den Soldaten: Befreier,

Brüder, Besatzer, Freunde, Sowjets,

Russen. Von den meisten

wurden sie weder gefürchtet

noch geliebt; sie wurden ignoriert.

Mitunter sah man die

„Muschkoten“, wie manche sie

abfällig nannten, an heißen Tagen

auf dem Nebengleis in den

offenen Türen der Güterwa-

Behörden,

keine Blaskapelle, kein do

swidanija.

Das ist jetzt 25 Jahre her. Am

31. August 1994 war der Truppenabzug

der Sowjetarmee aus

Ostdeutschland offiziell beendet.

Mehr als eine halbe Million

Soldaten traten mit ihren

Familien die Heimreise an. Als

sie gingen, blieben jede Menge

Beton und Stahl zurück. Vor

allem aber Erinnerungen der

Menschen, in deren Umgebung

sie gelebt haben. Es ist alles

nicht so einfach, wie man sehen

wird, auch heute noch.

Mario Hoffmann hat sich der

materiellen Hinterlassenschaft

verschrieben. Der Berliner aus

Friedrichshain, gekleidet in

Cargohosen, Regenjacke und

Wanderstiefel, organisiert einmal

im Jahr Führungen durch

die Geisterstadt im Wald, immer

Ende August, zum Jubiläum

des Abzugs. Er besitzt das

Mandat der Brandenburgischen

Liegenschaftsverwaltung,

die das Gebiet nach und

nach privatisiert. Rein flächenmäßig

entspricht das russische

Vogelsang in etwa den Bezirken

Friedrichshain und Mitte.

Hoffmann kennt alle Daten

und Fakten zur Garnison, kennt

die Geschichte hinter jeder

Lichtung, selbst wenn dort

längst nichts mehr steht. Er

weiß um die einstige militärische

Bedeutung, weiß, welches

Objekt wann gebaut wurde und

welchem Zweck es diente.

Spricht er von der „Entfaltung

der Panzerverbände“, fährt einem

an diesem Sonntagmorgen

zum Klack-Klack des Waldspechtes

mit einem Mal der

Kalte Krieg in die Glieder.

Wir stapfen auf Trampelpfaden

durchs Unterholz, laufen

kilometerlang auf schnurgeraden

Betonstraßen, die von anderen

schnurgeraden Betonstraßen

gekreuzt werden. Entlang

dieser Versorgungswege

standen einmal 550 Gebäude,

verteilt auf zwölf Militärstädtchen,

wie die einzelnen Stützpunkte

genannt wurden.

Anhand der Pappelreihen

sind die einstigen Alleen zu erahnen.

Es gab dort Schulen,

Kindergärten, Krankenhäuser,

eine Geburtsstation, Kläranlagen,

Kulturhäuser, Kinos, Villen

für die höheren Offiziere

und ein Wohnviertel mit fünfgeschossigen

Plattenbauten für

die mittleren Dienstränge. Die

einfachen Soldaten kamen in

Schlafsälen mit bis zu hundert

Betten unter; sie hatten nicht

mal einen eigenen Spind.

„Hier stand ein Heizhaus“,

sagt Hoffmann und zeigt auf

eine Wiese, „dort waren

Schweineställe und Gewächshäuser.“

Die Garnison

sei vollkommen autark gewesen.

Ein Stück Sowjetunion

im märkischen Sand.

Mit Verwaltung, Einkaufslä-

einer Zentrale des Mi-

denund

litärgeheimdienstes

GRU.

Auch dieses Haus mit seinen

Arrestzellen im Keller ist längst

verschwunden.

Vor zwanzig Jahren ist Hoff-

auf die verlassene Garni-

mann

son gestoßen, eigentlich aus fo-

Interesse. Er ist

tografischem

48 Jahre alt, seine Ferien hat er

zu DDR-Zeiten meistens bei

seiner Oma im nahen Storkow

verbracht.

Auch dort waren die

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14 SERIE BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

gons hocken, während vis-à-vis

der D-Zug der Reichsbahn

hielt. Wie Kriegsgewinner sahen

sie nicht aus.

Peter Keibel hat erlebt, wie

die Rote Armee im Frühjahr

1945 in die Gegend kam. Er war

damals 15, bald wird er 90, was

man ihm nicht anmerkt. 35 Jahre

lang war er Oberförster im

Zehdenicker Forst. Zu den Russen

hat er seine eigene Meinung.

„Die kämpfende Truppe

machte keine Probleme“, sagt

er, „die haben nur nach Soldaten

gesucht. Aber dann kam der

Tross, und unter Alkohol ist

viel Scheiße passiert.“

Im März 1949 habe er, frisch

von der Forstschule in Eberswalde,

den Befehl erhalten,

nördlich von Vogelsand ein riesiges

Areal abzuholzen. 800

Waldarbeiter waren ihm zugeteilt,

ausgerüstet mit Schrotsägen.

„Das war gesunder Wald,

der den Krieg heil überstanden

hatte“, sagt Keibel, der den Auftrag

damals als bedrückend

empfand. Das Holz ging als Reparationsleistung

in die Sowjetunion.

Auf der gerodeten Fläche

entstand ein Schießplatz,

der die Keimzelle für die spätere

Garnison bildete.

Als Förster hatte Keibel immer

wieder mit den Russen zu

tun. „Sie haben Feuer gemacht,

wo immer sie sich niederließen,

auch im Hochsommer.“ Beim

Löschen der Waldbrände, die

zwangsläufig die Folge waren,

hätten sie aber meistens fleißig

geholfen. Überhaupt seien die

Soldaten als Arbeitskräfte im

Forst und in der Landwirtschaft

unverzichtbar gewesen.

„Die Russen haben sich gefreut,

mal aus dem Lager zu

kommen“, erzählt Keibel. „Das

war das Beste, was ihnen passieren

konnte. Unsere Frauen

haben ihnen Wurstbrote mitgebracht.

Bei denen gab’s ja immer

nur Kascha.“ Kascha?

„Buchweizenbrei.“

Über die Russen könne er

nichts Schlechtes sagen, möchte

Keibel noch betonen. Sie seien

schließlich nicht zum Spaß

nach Deutschland gekommen.

Ihre beiläufige Verabschiedung

1994 in Ost-Berlin mit Kohl und

dem scheinbar besoffenen Jelzin

fand er beschämend.

„Die Russen haben mein Leben

geprägt“, sagt er. Auch auf

tragische Weise. Bei einem Unfall

in der Nähe von Neuruppin

ist 1982 sein Sohn zu Tode gekommen.

Nach einer Feier war

er mit dem Motorrad auf einen

Laster geprallt, der ohne Licht

auf der Straße stand. „Soll ich

deswegen alle Russen hassen?“,

fragt er. „Ich hasse nicht mal

den armen Kerl, der hinter dem

Lenker eingepennt ist.“

Den Soldaten ging es, anders

als den Offizieren, in der DDR

nicht viel besser als in ihrer

Heimat. Viele waren nicht älter

als 18, 19. Nicht alle „Russen“

waren Russen, was zu rassistischen

Übergriffen führte. Sie

litten an Heimweh und an den

Demütigungen der Altgedienten.

Die Dedowschtschina, die

Herrschaft der Großväter,

stand für eine systematische

Unterdrückung der Rekruten.

Fotos: Paulus Ponizak

Ein Stück Sowjetunion

im märkischen Sand.

Die Garnison Vogelsang

wareiner der größten

Stützpunkte außerhalb

der UdSSR.

Die geheime Stadt bestand

aus 550 Gebäuden, verteilt

auf zwölf Militärstädtchen,

In der Hochzeit des Kalten

Krieges lebten hier 15000

Soldaten.

Nach Schätzungen aus dem her mit den Russen zu tun hatten,

Jahr 1990 sind in der DDR jähr-

ums Leben gekommen –durch

lich bis zu 4000 Sowjetsoldaten desto besser ist heute ihre

Meinung über sie. Umgekehrt

gilt das auch. Was ein Grund

Unfälle, Gewaltexzesse und

dafür sein könnte, dass der

Selbsttötungen.

Als die Berliner Filmemache-

Westen, um es so pauschal

zu sagen, das gegenwärtige

rin Stefanie Trambow mit ih-

Russland sehr

vor

rem Mann Maxim Stepanov

fünf Jahren nach Zeitzeugen

für ihre Dokumentation „Lenin

in Vogelsang“ suchte, meldeten

sich auf russischer Seite fast

nur ehemalige Offiziere und deren

Ehefrauen und Kinder. Sie

alle haben die besten Erinne-

rungen an die DDR.

Insgesamt 50 Stunden Bild-

Trambow, 1982 in Zehdenick

und Tonmaterial hat Stefanie

viel kritischer betrach-

tet, als es viele Ostdeutsche

tun.

Die Ambivalenz aus befohlener

Brüderlichkeit und gelebtem

Alltag hatte Manfred Lentz

im Kopf, als er vor einem Jahr

mit zwei Mitstreitern das Projekt

„Die Russen als Nachbarn“

initiierte. Lentz, grauer Bart,

Basecap, Wanderweste, ist erst

in die Gegend gekommen, als

geboren, zusammengetragen.

die Soldaten schon weg waren.

So vielfältig die Gefühlslage der

Einheimischen gegenüber den

Russen auch sei, eins ist ihr auf-

Als Politologe hatte er sich

nach seinem Studium in West-

Berlin auf die DDR und die Sowjetunion

gefallen: Je mehr die Leute frü- spezialisiert. Vor

Der Wald

bei Vogelsand

lädt zum

Wandern und

Radeln ein.

Das Betreten

der ehemaligen

Garnison ist

verboten.


SERIE 15

Einmal im Jahr

macht Mario

Hoffmann eine

Führung durch

die Geisterstadt.

Die gesamte

Liegenschaft

ist in etwaso

groß wie die

Berliner Bezirke

Friedrichshain

und Mitte.

Am Bahngleis

zwischen

Zehdenick

und Templin

liegt Vogelsang,

Der Ortzählt

76 Einwohner.

dreißig Jahren wurde er sein

Forschungsgebiet los. Weil es

für ihn aber so ganz ohne auch

nicht geht, forscht er privat

weiter. Es gab familiäre Bindungen

in die Uckermark, und

so ist der heute 69-Jährige mit

seiner Frau, einer pensionierten

Staatsanwältin, 1995 in das

Dorf Kurtschlag gezogen, das

mittlerweile wie Vogelsang ein

Ortsteil von Zehdenick ist.

In Kurtschlag aufgewachsen

ist Birgit Halle (61), kurze, kupferrote

Haare, die als Lehrerin

in Potsdam gearbeitet hat und

nun im Nachbardorf wohnt.

Der dritte im Rechercheverbund

ist Siegfried Haase (69).

Er wurde drei Kilometer weiter

geboren, in Groß Dölln. Nach

Jahren in Berlin, wo er als

Techniker am Deutschen Theater

gearbeitet hat, ist er vor einiger

Zeit ins Haus seiner Eltern

zurückgekehrt, wo er als Metallkünstler

werkelt.

Sein Haar sei früh grau geworden,

ist in einem Bericht

über den „Heide-Rebell“ zu lesen.

1984 war das, als die Russen

am Ortsrand seinen Vater

totfuhren und bei der Mutter

zur Entschädigung eine Ladung

Kohle und ein paar Konserven

abwarfen.

Bei Peter Keibel der Sohn, bei

Siegfried Haase der Vater. Und

wieder keine Spur Hass. „Ich

neige nicht zur Verallgemeinerung“,

sagt er.

Etwa fünfzig Gespräche mit

Bewohnern haben die drei geführt.

Nun liegt ein sorgfältig

redigiertes, illustriertes Werk

von 160 Seiten vor, das auf dem

Portal kurtschlag.de im Netz

veröffentlicht ist.

Die Interviews

seien ganz unterschiedlich

verlaufen, sagt Siegfried

Haase, „je nachdem, ob man

sich in der DDR als systemkompatibel

oder als Opfer gefühlt

habe“. Das Fazit sei gewesen:

„Wir haben die Russen nicht

geliebt, aber es war okay.“

Kontakte zwischen den Dörflern

und den Russen habe es abseits

der Pflichtveranstaltungen

an ehesten beim Angeln am

See gegeben, beim Baden, in der

Kneipe. Am Kasernenzaun gedieh

der Schwarzhandel, von

Zigaretten bis zur Kalaschnikow

war am Ende alles zu

haben.

Aber meistens seien sie unter

sich geblieben. Erwünscht waren

private Begegnungen ohnehin

nicht. Birgit Halle erzählt

von zwei Frauen aus dem Dorf,

die beim Bäcker öfter mit einem

Russen auf der Bank saßen und

Lieder sangen. Eines Tages

kam der Soldat und sagte auf

Deutsch: „Unsere Freundschaft

ist zu groß, ich muss jetzt gehen.“

Die Frauen sollten ihn nie

wiedersehen.

Auch 25 Jahre nach dem

Truppenabzug wird auf dem

Anfang der 50er-Jahre errichteten

Flugplatz Kerosin aus

dem Grundwasser abgepumpt.

Im Untergrund sind sie noch

lange gegenwärtig, die Russen,

auch wenn über allem die Heide

so schön blüht.

Etliche bedrohte Arten seien

hier zu beobachten und zu hören,

sagt Siegfried Hase, der in

seiner freien Zeit als Ornithologe

unterwegs ist. Zu den seltenen

Bewohnern der offenen

Landschaften zählen beispielsweise

Wiedehopf und Nacht-

Ein Jahr lang

arbeiteten

Manfred Lentz

(Mitte, hinter ihm

seine Frau Karin),

Birgit Halle und

Siegfried Haase

an ihrem Projekt

„Die Russen

als Nachbarn“.

Die Inter- schwalbe. So viel zum Thema

Vogelsang.

Frank Junghänel


JOURNAL

Das Überfallkommando

erscheint kurz

nach Sonnenuntergang.

Fünf oder sechs

Männer dringen in das Gebäude

des Rundfunksenders Gleiwitz

ein, überwältigen vier

Techniker und sperren sie in

den Keller.

Es ist kurz nach 20 Uhr, als sie

das Programm des Reichsrundfunks

unterbrechen und eine

Botschaft auf Deutsch und Polnisch

verbreiten, mit der sie die

polnische Minderheit zu einem

Aufstand aufrufen: „Achtung!

Achtung! Hier ist Gleiwitz! Der

Sender befindet sich in polnischer

Hand! (...) Die Stunde der

Freiheit ist gekommen! (...)

Hoch lebe Polen!“

Das Verlesen der Botschaft

dauert drei oder vier Minuten.

Der Trupp gibt noch ein paar

Schüsse ab und macht sich

dann aus dem Staub. Ein toter

Mann bleibt zurück, vermutlich

einer der Angreifer: Franciszek

Honiok, Anfang 40,

Oberschlesier.

Der Überfall, der sich am frühen

Abend des 31. August 1939

zutrug, ist tags darauf das Thema

in den deutschen Tageszeitungen:

„Polen überfallen den

Gleiwitzer Sender. Aufständische

überschritten die deutsche

Grenze –Kämpfe mit deutscher

Polizei.“ Es habe auch andere

Angriffe „auf reichsdeutsche

Ortschaften“ und dabei „zahlreiche

Todesopfer“ gegeben.

Der Überfall ist Stadtgespräch

in Gleiwitz. Aber es wird

offen darüber geredet, dass die

über den Sender verbreitete

Botschaft „schlechtes Hörspiel“

gewesen sei –nicht echt.

Hitler hatte wenige Tage zuvor,

am 22. August, bei einem

Treffen mit seinen Generälen

auf dem Obersalzberg gesagt:

„Ich werde propagandistischen

Anlass zur Auslösung des Krieges

geben, gleichgültig, ob

glaubhaft. Der Sieger wird später

nicht danach gefragt, ob er

die Wahrheit gesagt hat oder

nicht.“

Die Männer, die den Sender

Gleiwitz überfielen, waren keine

Polen, sondern Deutsche.

Der Überfall erfolgte auf Befehl

von Reinhard Heydrich, Chef

des Sicherheitsdienstes des

Reichsführers SS (SD).

Die vermeintliche Grenzverletzung

war nur eine von mehreren,

die Deutsche verübten.

Aber sie blieb in Erinnerung als

diejenige, die Hitler den Anlass

gab, in Polen einzumarschieren.

Der Diktator selbst bezog

sich nie ausdrücklich darauf,

auch nicht in seiner freien, etwa

halbstündigen, im Rundfunk

übertragenen Rede im Reichstag

am Vormittag des 1. September.

Er sprach allgemein von

vierzehn Grenzverletzungen,

„davon drei schwere“. Seine

Rede gipfelte in den Worten:

„Polen hat nun heute Nacht

zum ersten Mal auf unserem ei-

Hitlers

Weg

in den

Weltkrieg

genen Territorium auch mit bereits

regulären Soldaten ge-

Mit dem Überfall Deutschlands auf Polen vor

schossen. Seit 5.45 Uhr wird

80 Jahren nimmt eine Katastrophe ihren Lauf,

jetzt zurückgeschossen! Und

der viele Millionen Menschen zum Opfer fallen.

von jetzt ab wird Bombe mit

Bombe vergolten!“

Sie hätte noch 1939 verhindertwerden können

Schon mindestens eine Stunde

früher wurde geschossen.

Der von Deutschen ermordete

und am Sender Gleiwitz deponierte

Franciszek Honiok

gilt als erstes Opfer eines Krieges,

der zu einem Weltkrieg

mutierte, dem mindestens

60 Millionen Menschen

zum Opfer fielen.

Wie konnte es so

weit kommen?

Hitler –und mit

ihm nicht wenige

deutsche Militärs

– wollte immer

Krieg, nicht nur

weil für ihn der

Erste Weltkrieg

angesichts

allgemein

schmachvoll

empfundenen

Friedensvertrages

von

Versailles nie

geendet hatte.

Krieg war

des

als

ihm zufolge

„das letzte Ziel

der Politik“ und

Politik die Sicherung

von

„Lebensraum“

eines Volkes.

Hitler wollte

immer Krieg,

jedoch einen

Krieg

ganz nach

seinen

Vorstellungen.

Kurz

bevor er

1933

Reichskanzler

Angehörige der SS

paradieren kurznach

dem Einmarsch in Polen.


SEITE17

BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Der Überfall auf Polen hat begonnen.

Hitler verfolgt am 1. September 1939,

wie die Wehrmacht in das Nachbarland

einmarschiert. Es wird der erste Blitzkrieg.

Dasletzte Gefecht mit regulären polnischen

Truppen wird am 6. Oktober gemeldet.

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18 REPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

wurde, sagte er im Kreise von

Vertrauten: „Den Krieg führe

ich. Den geeigneten Zeitpunkt

zum Angriff bestimme ich. Es

gibt nur einen günstigen. Ich

werde auf ihn warten. Mit eiserner

Entschlossenheit. Und

ich werde ihn nicht verpassen.“

Der eine günstige Zeitpunkt

war der 1. September 1939

nicht. Ursprünglich sollte es

erst gegen den Westen gehen,

allen voran Frankreich, dann

gegen den Osten, gegen die Sowjetunion.

Die langgehegte

Hoffnung, sich mit Großbritannien

arrangieren zu können,

war spätestens am 3. September

dahin, als London zusammen

mit Paris Berlin den Krieg

erklärte.

Es war nicht der Krieg, den

Hitler gesucht hatte; es war der

Krieg, der ihn gefunden hatte.

Der perfekte Zeitpunkt für

seinen Krieg –Hitler arbeitete

bis März 1939 darauf hin. Er habe

noch im Frühjahr beabsichtigt,

sagte er am 22. August 1939

vor Oberbefehlshabern der

Wehrmacht, „die Lösung der

polnischen Frage hinauszuschieben,

sozusagen auf Eis zu

legen“, um erst die Auseinandersetzung

mit dem Westen zu

suchen. Als Hermann Göring

ihn in den letzten Tagen jenes

Augusts beschwor, das Spiel

nicht zu überreizen, entgegnete

Hitler, er habe –was so nicht

ganz stimmt –inseinem Leben

immer Vabanque gespielt.

Wie ist dieser Sinneswandel

zu erklären?

Hitler-Biograf Joachim Fest

attestiert dem deutschen Diktator

ab Frühjahr 1939 eine „Unfähigkeit,

die eigene Dynamik

zu bremsen“. Das „untrügliche

Tempobewusstsein“, das er im

Verlauf des Machteroberungsprozesses

bewiesen hatte, begann,

ihn zu verlassen. Es

machte Platz für „Übermut,

korrumpiert vom Erfolg des im

Protest groß gewordenen Politikers,

der in ,unverzichtbaren

Ansprüchen’ zu denken gewohnt

war“.

Der Erfolg seiner Politik war

bis dato so überwältigend, dass

selbst seine Gegner an ihrer

Gegnerschaft zu zweifeln begannen:

„Anschluss“ Österreichs

ans Deutsche Reich im

März 1938; Eingliederung des

Ein Verband Sturzkampfbomber fliegt Ziele in Polen an. Die Luftwaffe

verliert564 ihrer 1929 Flugzeuge.

DasLinienschiff„Schleswig-Holstein“ beschießt am frühen Morgen

des 1. September 1939 die Westerplatte bei Danzig.

zur Tschechoslowakei gehörenden

Sudetenlandes infolge

des Münchner Abkommens im

September 1938 (Teile des

Landes gehen auch an Polen

und Ungarn, die Slowakei wird

ein eigener Staat); Zerschlagung

der „Rest-Tschechei“ im

März 1939; Besetzung der Hafenstadt

Memel, die von Litauen

1923 annektiert worden war,

wenige Tage später.

Hitler schien noch nach dem

Einmarsch in Prag im März

1939 entschlossen, weitere

Spannungen zu vermeiden und

einen Bündnispartner gegen

die Sowjetunion zu gewinnen –

Polen.

Deutschlands Außenminister

Joachim von Ribbentrop und

Polens Botschafter in Berlin,

Josef Lipski, treffen sich am 21.

März. Ribbentrop schlägt Verhandlungen

vor: Rückgabe der

Freien Stadt Danzig an das

Deutsche Reich, Bau einer exterritorialen

Verkehrsstrecke

durch den polnischen Korridor;

Deutschland bietet dafür eine

Verlängerung des deutsch-polnischen

Nichtangriffspakts von

1934 auf 25 Jahre und formelle


REPORT 19

Uniformierte Männer,die meisten von

ihnen offenbar Soldaten der Wehrmacht,

beseitigen einen Schlagbaum bei Danzig.

Dieses Foto symbolisiertwie kaum

ein anderes den Beginn des Zweiten

Weltkriegs. Es ist allerdings für die

NS-Propaganda nachgestellt worden.

Grenzgarantie; der Entwurf einer

Note des Auswärtigen Amtes

stellt Polen den Besitz der

Ukraine in Aussicht.

Die Hafenstadt Danzig ist für

Hitler nur ein Vorwand, um mit

Polen ins Gespräch zu kommen.

Er hat, wie er am 23. Mai

1939 gegenüber seinen Generälen

zugibt, das Endziel seiner

Politik vor Augen: „die Erweiterung

des Lebensraumes im Osten“.

Das Problem: Deutschland

und die Sowjetunion

trennt ein Staatengürtel, der

sich von der Ostsee bis zum

Schwarzen Meer zieht, von den

Baltischen Staaten bis nach Rumänien/Bessarabien.

Hitler

sieht drei Möglichkeiten, diesen

Gürtel zu überwinden und

sich ein Truppenaufmarschgelände

für einen Überfall auf die

Sowjetunion zu schaffen: Er

kann die Staaten durch Bündnisse

gewinnen, sie selber annektieren

oder von der Sowjetunion

annektieren lassen.

Auch Großbritannien und

Frankreich bemühen sich um

Polen. Das Land, Ende des 18.

Jahrhunderts von Preußen,

Russland und Österreich

Die Westmächte

entschließen

sich zu einem

gut gemeinten,

aber schlecht

durchdachten

Schritt.

schrittweise aufgeteilt, erst seit

1918 wieder unabhängig, sieht

in all dem Werben die Grundlage

seiner Außenpolitik gefährdet.

Es hat sein Heil zwischen

Deutschland und der Sowjetunion

gefunden (dazu gehört

auch der polnisch-sowjetische

Nichtangriffspakt 1932); es will

weder ein Bündnis mit antisowjetischer

noch eins mit antideutscher

Tendenz schließen;

es hat gelernt, nicht nur die

Feindschaft, sondern auch die

Freundschaft seiner beiden

Nachbarn zu fürchten.

Es gibt noch einen Grund dafür,

dass Polen sich ziert, für eine

Seite Partei zu ergreifen:

Warschau hegt Pläne für ein

„Drittes Europa“, einen neutralen

Mächteblock von der Ostsee

bis zum Schwarzen Meer.

Einen Tag bevor Polen eine

Regelung derDanzig-Frage kategorisch

ablehnt, am 25. März

1939, erklärt Hitler gegenüber

Generälen, eine militärische

Aktion gegen Polen sei nur

unter „besonders günstigen politischen

Voraussetzungen“ erwägenswert.

Wenn es jedoch

zum Konflikt käme, dann müsse

Polen „so niedergeschlagen

werden, daß es in den nächsten

Jahrzehnten als polit(ischer)

Faktor nicht mehr in Rechnung

gestellt“ zu werden brauche.

Der britische Premierminister

Neville Chamberlain, verbittert

über das Scheitern seiner

Appeasement-(Beschwichtigungs-)Politik

mit dem Einzug

Hitlers in Prag, entschließt

sich zu einem Verzweiflungsschritt:

Er erklärt am 31. März

vor dem britischen Unterhaus

in London, Großbritannien und

Frankreich würden sich „für

den Fall irgendeiner Aktion, die

klarerweise die polnische Unabhängigkeit

bedroht (...) verpflichtet

fühlen, der polnischen

Regierung alle in ihrer Macht

stehende Hilfe sofort zu gewähren“.

Die britisch-französische Garantieerklärung

war gut gemeint,

aber schlecht durchdacht.

Polen musste keine Gegenleistung

bringen: Es musste

weder einem anderen Land im

Falle eines deutschen Angriffs

beistehen noch einen Beistandspakt

mit der Sowjetunion

schließen, dem Deutschland

nichts entgegenzusetzen gehabt

hätte.

Hitler soll, nachdem er die

Nachricht über die Garantieerklärung

erhalten hatte, ausgerufen

haben: „Denen werde ich

einen Teufelstrank brauen!“ In

der Erklärung sah er eine Vollmacht

für Polen, Deutschland

in einen Krieg zu verwickeln.

Die Regierung in Warschau

war national nicht minder gereizt

als die in Berlin, es gab

wiederholt Ausschreitungen

gegen die deutschsprachige

Minderheit („Volksdeutsche“).

Dem deutschen Diktator war

jetzt klar: Polen konnte er als

Bündnispartner abschreiben,

England hatte sich endgültig als

Gegner offenbart.

Die Katastrophe bahnt sich

an. Hitler lässt die Gespräche

mit Polen abbrechen und weist

die Wehrmacht am 3. April an:

„Die gegenwärtige Haltung Polens

erfordert es (...) die militärischen

Voraussetzungen zu

treffen, um nötigenfalls jede

Bedrohung von dieser Seite für

alle Zukunft auszuschließen.“

Die Bearbeitung der Weisung

„Fall Weiß“ sei so zu erfolgen,

„daß die Durchführung ab 1. 9.

39 jederzeit möglich ist“.

Deutschland war trotz jahrelanger,

den Staat in den Bankrott

führenden Anstrengungen

1939 ungenügend kriegsbereit.

Die Wirtschaft war nur für einen

kurzen Krieg gerüstet.

Stark war die Industrie in der

Stahl- und Kohleproduktion,

aber importabhängig von

kriegsentscheidenden Rohstoffen

wie Mineralöl, Kupfer, Kautschuk,

Zinn, Bauxit. Lediglich

die Hälfte des Heeres war voll

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20 REPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

einsatzbereit, die Marine der

englischen und französischen

hoffnungslos unterlegen; nur

die Luftwaffe stand besser da.

Diese Probleme waren Hitler

bewusst. Seine Lösung: Blitzkrieg.

Wenn Deutschland keinen

langen Krieg führen konnte,

musste es durch schnelle,

schwere Schläge gegen Einzelgegner

seine kriegswirtschaftliche

Basis Schritt für Schritt verbreitern.

Dieses Konzept musste

in dem Moment scheitern, in

dem sich gegen Deutschland eine

starke Koalition formierte.

Mit der britisch-französischen

Garantieerklärung für

Polen beginnen Freund und

Feind, sich zu positionieren.

England führt die allgemeine

Wehrpflicht ein, Deutschland

kündigt das deutsch-britische

Flottenabkommen von 1935

und den Nichtangriffsvertrag

mit Polen von 1934.

Und ein neuer Akteur betritt

die Bühne: die Sowjetunion.

Moskau verfolgt das Geschehen

im Westen spätestens seit

der Münchner Konferenz, zu

der es –neben Prag –nicht eingeladen

war, mit Sorge: Berlins

Expansionsdrang in Richtung

Ost- und Südosteuropa, Londons

Versuche einer Konsolidierung

dortselbst. Es entwickelt

sich jetzt, wie Ernst von

Weizsäcker, Staatssekretär im

Auswärtigen Amt, notiert, „eine

Parforce-Jagd um die russische

Gunst“.

Der deutschsowjetische

Pakt gibt

Hitler freie

Hand für

den Überfall

auf Polen.

Die Sowjetunion wird auch

selbst aktiv, sie streckt die Fühler

nach Deutschland aus. Ideologische

Meinungsverschiedenheiten

brauchten „nicht zu

stören“, lässt Moskau wissen.

Die Ernsthaftigkeit des Annäherungsversuchs

zeigt sich an

einer Personalie: Wjatscheslaw

Molotow wird am 3. Mai 1939

neuer Außenminister; er ersetzt

Maxim Litwinow, der jüdischer

Abstammung ist und

den die nationalsozialistische

Presse als „Jude Finkelstein“

verunglimpft.

Großbritannien und Frankreich

scheinen bei der Jagd um

die Gunst der Sowjetunion die

Nase vorn zu haben. Der britische

Premier Chamberlain gibt

am 7. Juni im Unterhaus bekannt,

man habe mit Moskau in

den wichtigsten Punkten Übereinstimmung

erzielt. Die Westmächte

erklären sich im Laufe

des Monats bereit, Stalin eine

Interessensphäre in Ostmitteleuropa

zuzugestehen. Ein

Punkt bleibt offen: Polen will

im Kriegsfall der Roten Armee

ein Durchmarschrecht nicht

gewähren.

Die Verhandlungen gestalten

sich zäh, alle Beteiligten misstrauen

einander. Der Historiker

Hans-Ulrich Thamer erklärt,

warum: „Chamberlain zögerte,

weil er seine tiefverwurzelte

Abneigung gegen das

bolschewistische Mekka nicht

überwinden konnte. Stalin wiederum

zweifelte an der Entschlossenheit

der Westmächte

und fürchtete ständig ein Komplott

der kapitalistischen und

faschistischen Mächte gegen

das sozialistische Rußland.“

Die kleineren osteuropäischen

Nationen widersetzten sich einem

Bündnis mit der Sowjetunion

leidenschaftlich, „da sie

fürchteten, daß aus ihrer neuen

Schutzmacht bald ihr Unterdrücker

werden könnte“.

Der Juli kommt, und Moskau

ergreift erneut die Initiative.

Außenminister Molotow erkundigt

sich, ob Berlin Interesse

an einem Nichtangriffspakt

habe; er schlägt dazu ein „spezielles

Protokoll“ vor, das Regelungen

„in diesen oder jenen

Fragen der Außenpolitik“ enthalten

solle.

Den Westmächten bleiben die

Gespräche zwischen Berlin und

Moskau nicht verborgen. Sie

verstärken ihre Bemühungen,

ein Bündnis mit Stalin zu

schließen. Damit könnten sie

Hitler in die Schranken weisen.

Die Gespräche können aber eine

Hürde nicht nehmen: Polen

verweigert der Sowjetunion

das Durchmarschrecht; Warschau

will die Rote Armee nicht

in ein Gebiet lassen, das man ihr

im Krieg von 1919 bis 1921 entrissen

hat. Den polnischen

Standpunkt begründet Marschall

Edward Rydz-Smigly mit

den Worten: „Mit den Deutschen

laufen wir Gefahr, unsere

Freiheit zu verlieren. Mit den

Russen verlieren wir unsere

Seele.“

Deutschland plant derweil

weit voraus. „Alles, was ich unternehme,

ist gegen Rußland

gerichtet“, sagt Hitler bei einer

Besprechung am 11. August

1939, „wenn der Westen zu

dumm und zu blind ist, das zu

begreifen, werde ich gezwungen

sein, mich mit den Russen

zu verständigen, den Westen zu

schlagen und dann nach seiner

Niederlage mich mit meinen

versammelten Kräften gegen

die Sowjetunion zu wenden.“

Die Verhandlungen zwischen

Berlin und Moskau kommen

voran. Beide Seiten verständigen

sich am 19. August auf ein

Handels- und Kreditabkommen.

Züge mit umfangreichen

Rohstofflieferungen rollen fortan

aus der Sowjetunion nach

Deutschland. Die Gefahr einer

Blockade seitens der Westmächte

ist gebannt.

Ein ungewöhnlicher Schritt

Hitlers leitet die letzte Etappe

auf seinem Weg in den Krieg

ein: In einem Telegramm am

20. August bittet er Stalin, Ribbentrop

am 22. oder 23. August

zu empfangen. Der Außenminister

habe die „umfassendste

Generalvollmacht zur Abfassung

und Unterzeichnung des

Nichtangriffspaktes sowie des

Protokolls“.

Der Nichtangriffsvertrag mit Stalin (zweiter vonrechts) gibt Hitler freie Hand

für den Überfall auf Polen. DasFoto zeigt Außenminister Molotowbei der

Unterzeichnung am 23. August 1939. Amtskollege Ribbentrop steht hinter ihm.

Vor seinen Generälen gibt

sich Hitler zwei Tage später gewiss,

dass der Pakt zustande

kommt, und entschlossen, gegen

Polen loszuschlagen. Die

britisch-französische Garantieerklärung

nimmt er nicht ernst.

„Unsere Gegner sind kleine

Würstchen. Ich sah sie in München

(...) Rußland hat kein Interesse

an der Erhaltung Polens.

(...) Nun ist Polen in der Lage, in

der ich es haben wollte. (...) Ich

habe nur Angst, daß mir noch

im letzten Moment irgendein

Schweinehund einen Vermittlungsplan

vorlegt.“

Den Nichtangriffspakt unterzeichnen

am 23. August Ribbentrop

und Molotow in Anwesenheit

von Stalin. Und damit

das Geheime Zusatzprotokoll:

Hitler und Stalin

verdauen ihreBeute.

Die Karikatur von

Bernard Partridge

veröffentlichte die

Londoner Zeitschrift

„Punch“ 1939.

Polen wird in eine deutsche

und eine sowjetische Interessensphäre

geteilt; Litauen wird

der deutschen, Estland, Lettland

sowie Finnland und Bessarabien

der sowjetischen Interessensphäre

zugeschrieben.


REPORT 21

Einwohner Danzigs bejubeln

die Ankunft Hitlers am

19. September 1939.

Auch dieses Foto stammt

aus der NS-Propaganda.

Ein deutscher und ein sowjetischer Offizier schütteln sich im

September 1939 an der Demarkationslinie bei Brest-Litowsk die

Hand. Die Wehrmacht besetzt West-, die Rote Armee Ostpolen.

Der Grenz- und Freundschaftsvertrag

vom 28. September

enthält auch ein Geheimes

Zusatzprotokoll. Es ändert das

erste ab: Teile Polens fallen von

der sowjetischen in die deutsche,

Litauen von der deutschen

in die sowjetische Interessensphäre.

Estland, Lettland und Litauen

verlieren 1940 ihre Unabhängigkeit,

sie werden –für ein halbes

Jahrhundert –Sowjetrepubliken.

Die Geheimen Zusatzprotokolle

wurden erstmals 1946 öffentlich

erwähnt, vom ehemaligen

Staatssekretär Ernst von

Weizsäcker bei einem der

Nürnberger Prozesse. Die in

deutscher Hand verbliebenen

Dokumente konnte die Verteidigung

nicht vorlegen; sie waren

bei einem Bombenangriff

auf Berlin zerstört worden. Die

Fotos: imago images/United Archives (3), imago images/Leemage, dpa picturealliance/ullstein bild (2), dpa picturealliance/akg images (2), dpa

sowjetische Anklagevertretung

bestritt daher, dass es diese

Protokolle überhaupt gab.

Die in sowjetischer Hand verbliebenen

Dokumente befanden

sich bis 1952 im Außenministerium

der UdSSR und dann

im Archiv des ZK der KPdSU.

Der Volksdeputiertenkongress

der UdSSR anerkannte ihre

Existenz im Dezember 1989.

Moskau hatte gute Gründe für

den Pakt mit Berlin. Ein Vertrag

mit Großbritannien und

Frankreich sowie Polen hätte

die Sowjetunion in Gefahr gebracht,

eher früher als später in

einen Krieg der Großmächte

hineingezogen zu werden.

Der Vertrag mit Deutschland

verpflichtete die Sowjetunion

zu nichts; er brachte ihr aber

viel: Landgewinn, erst in Ostpolen,

dann im Baltikum; Zeit

zur Regeneration nach der

„Großen Säuberung“ in Partei,

Verwaltung und Armee; Verwirrung

im Lager der Verbündeten

Deutschlands – Japan

stürzte in eine Regierungskrise,

schloss im September 1939 einen

Waffenstillstand und im

April 1941 einen Neutralitätspakt

mit der Sowjetunion; die

Verheißung auf Schwächung

potenzieller Gegner, sollten

sich die Westmächte mit

Deutschland bekriegen.

Der Nichtangriffspakt wird

zum Angriffspakt. „Die bei weitem

unheilvollste Konsequenz

des Paktes bestand darin, daß es

das in Europa entstandene

Gleichgewicht der Großmächte

zugunsten Deutschlands zerstörte“,

erklärt der estnische

Historiker Heino Arumäe.

„Dies erlaubte es Hitler, den

Zweiten Weltkrieg zu entfesseln.“

Acht Tage nach Unterzeichnung

des Pakts, am 31. August,

gibt Hitler Weisung, am 1. September

um 4.45 Uhr den Angriff

auf Polen zu beginnen. Der

exakte Zeitpunkt und Ort der

ersten Kampfhandlung ist strittig.

Fest steht: Ab 4.45 Uhr beschießt

das Linienschiff Schleswig-Holstein,

als Schulschiff

der Kriegsmarine auf Besuch in

der Freien Stadt Danzig, die

polnische Garnison auf der

Westerplatte. Die Stadt Wieluń

soll bereits um 4.37 Uhr von

zwei Stuka-Geschwadern angegriffen,

Einwohner sollen aus

Bordwaffen beschossen worden

sein. 1,6 Millionen deutsche

und 50000 slowakische Soldaten

marschieren in Polen ein.

Großbritannien und Frankreich

fordern Deutschland ultimativ

dazu auf, alle Truppen

sofort zurückzuziehen. Vergeblich.

Beide Staaten erklären am

3. September Deutschland den

Krieg. Entgegen der Garantieerklärung

gegenüber Polen

bleibt Hilfe aus. Die Westmächte

starten keine Offensive an

der deutschen Westgrenze, es

kommt dort zum „Sitzkrieg“.

General Alfred Jodl sagte als

Angeklagter im Nürnberger

Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher

1946 aus: „Wenn

wir nicht schon im Jahre 1939

zusammengebrochen sind, so

kommt das nur daher, daß die

rund einhundertzehn französischen

und englischen Divisionen

im Westen sich während

des Polenfeldzugs gegenüber

den fünfundzwanzig deutschen

völlig untätig verhielten.“

Warum? Militärhistoriker

Rolf-Dieter Müller schreibt:

„Frankreich befand sich durch

die Volksfront-Regierung in

der Nähe eines Bürgerkriegs,

und Großbritannien scheute in

Sorge um sein Empire vor dem

Kriegsrisiko zurück.“

Deutsche und sowjetische

Truppen treffen sich am 18.

September bei Brest-Litowsk.

Hitler hat tags zuvor angeordnet,

alle Ansätze zu unterbinden,

„daß eine polnische Intelligenz

sich als Führerschicht

aufmacht. Indem Land soll ein

niederer Lebensstandard bleiben;

wir wollen dort nur Arbeitskräfte

schöpfen“. Und er

hat verlangt, im künftigen Vorgehen

zu berücksichtigen, dass

der besetzte Teil Polens „als

vorgeschobenes Glacis für uns

militärische Bedeutung hat und

für einen Aufmarsch ausgenutzt

werden kann“.

Eine britischfranzösische

Offensive gegen

Deutschland

hätte wohl den

Weltkrieg im

Keim erstickt.

Die Wehrmacht besetzt

West-, die Rote Armee Ostpolen.

Mindestens sechs Millionen

Polen verlieren bis zum Ende

des Krieges 1945 ihr Leben,

die meisten von ihnen in Vernichtungslagern.

Die Ende August 1939 von

Hitler geäußerte Hoffnung, sobald

Polen geschlagen sei, „machen

wir eine große Friedenskonferenz

mit den Westmächten“,

erfüllt sich nicht. Der

„Sitzkrieg“ endet im April 1940.

Deutschland besetzt Dänemark

und Norwegen. Der anschließende

Westfeldzug mündet in

der Besetzung der neutralen

Staaten Niederlande, Belgien

und Luxemburg und in der Niederlage

Frankreichs. Die Blitzkriegführung

wird sich danach

nur noch einmal bewähren: im

Balkanfeldzug im April 1941.

Hitlers Krieg wird in den Monaten

darauf zum Weltkrieg.

Fünf Jahre, acht Monate und

sieben Tage nach dem deutschen

Überfall auf Polen, nach

einem Krieg, der die Welt ins

Unglück gestürzt hatte, kapitulierte

Deutschland. An vielen

Fronten kämpften auch polnische

Soldaten. Wenngleich die

meisten Deutschen es damals –

und viele noch lange danach –

nicht so empfanden: Der 8. Mai

1945 war ein Tag der Befreiung.

Den Polen hingegen, deren

Staat und Gesellschaft nach

dem Krieg sowjetisiert wurde,

blieb die Freiheit bis 1989 vorenthalten.

Michael Brettin


SPORT

Halbzeit-1:1 hätte

ich genommen ...

Wenn es nach den

Buchmachern gegangen

wäre, hätte die Partie

der Eisernen gegen

Dortmund gar nicht erst angepfiffen

werden müssen.

Zur Halbzeit wäre ich heilfroh

gewesen, wenn es beim

Stande von 1:1 schon zu Ende

gewesen wäre. Nicht,

dass die Gäste so gut waren

und Union schlecht. Aber

man kennt das ja, wenn

Toptruppen sich schwertun.

Meist setzen sie sich irgendwie

durch. Köln konnten

letzte Woche beim 1:3

ein Lied davon singen.

Umso schöner, dass keine

Fußballfee mir in der Halbzeit

den Wunsch nach einem

vorzeitigen Ende erfüllte.

Sie hätte einen ja um

einen traumhaften Abend

an der Alten Försterei gebracht.

Einen, der richtungsweisend

sein wird für

den Rest der Saison. Leipzig

war wirklich nur ein Auftaktspiel.

Kann endgültig

abgehakt werden. Und die

nötigen Punkte für den

Klassenerhalt sind zu

schaffen, wenn man die alte

Heimstärke beibehält. Der

Sieg gegen den BVB war da

erst der Anfang. Und ein

deutliches Signal an den

Rest der Liga. In Köpenick

hängen die Trauben hoch.

Nachschussverpasst?

www.berliner-kurier.de/

sport/nachschuss

TV-TIPPS

NACH-

SCHUSS

Fragen?

Wünsche?

Tipps?

E-Mail: berlin.sport@dumont.de

Von

Mathias

Bunkus

EUROSPORT

13.20 -15.00 Judo-WM in Tokio

15.00 -17.40 Rad, Vuelta: 9. Etappe:

Andorra la Vella -Cortals

d’Encamp (94,4 km) 18.05 -

05.00 Tennis: US Open

RTL

15.00 -16.45 Formel 1: Großer

Preis von Belgien

ZDF

14.03 -17.35 Rad, Deutschland

Tour,4.Etappe, Eisenach -Erfurt,

Ruder-WM; Vielseitigkeitsreiten:

EM; Leichtathletik,Istaf

Fotos: Koch (3), dpa

Grenzenloser Jubel:

Marius Bülter schreit

nach dem 1:0 seine

ganze Freude raus.

Bülter-Festspiele

in der Försterei

Der eiserne Neuzugang trifft bei Unions

Sensationssieg über Dortmund doppelt

Von

MATHIASBUNKUS

Berlin – An diese Stelle muss

man literarisch werden!

Wenn du zum Augenblick

magst sagen, verweile doch,

du bist so schön! Der blanke

Wahnsinn, was sich da gestern

Abend im Hexenkessel

Alte Försterei abspielte. Der

1. FC Union ringt und spielt (!)

den haushohen Favoriten Borussia

Dortmund mit 3:1 (1:1)

nieder. Ein Moment, der nie

enden dürfte, so sehr möchte

man ihn auskosten.

Hämische „Auf Wiedersehen“-

Rufe hallten dem schwarz-gelben

Anhang beim Verlassen des

Stadions hinterher. Ausgelassener

Jubel bei allen in Rot. Wohl

kaum einer, der sich nicht noch

sofort sämtliche Videoplattformen

oder Sky-Aufzeichnungen

reingezogen hat, um den Doppelpack

von Marius Bülter

(22./50.) und den dritten und

spielentscheidenden Treffer

3:1

durch Sebastian Andersson

(75.) noch mal zu erleben. Im

Stadion ging ja alles so schnell.

Zu schnell zumindest für die

Westfalen, die ja auch spielerisch

den Hausherren zumindest

an diesem Abend eindeutig

unterlegen waren.

Mann des Tages war zweifelsohne

Bülter. Zwei Mal reagierte

er schneller als alle anderen.

Mit rechts und Schmackes

knallt Bülter die Ecke zum

1:0 ins Tor.

Trimmels Eckball drischt der

26-Jährige humorlos in die Maschen.

„Ein geiles Gefühl. Ich

bin extra zu Sebastian Bönig

(Co-Trainer) gelaufen. Weil

wir das im Training einstudiert

habe“, jubelte Unions Linksaußen,

der vor knapp 15 Monaten

noch einer Viertligafußballer

gewesen war.

Beim erneuten Führungstreffer

–zwischenzeitlich hatte Paco

Alcacer egalisiert (25.) –reagierte

der Ex-Magdeburger

ebenfalls geistesgegenwärtig,

als Andersson nach einem tollen

Solo schon an Keeper Roman

Bürki gescheitert war,

setzt nach bringt die Kugel erneut

in den Maschen unter

(50.).

Die Alte Försterei stand Kopf.

Und noch bangen 40 Minuten

gegenüber. So dachte eigentlich

jeder im Stadion. Doch vom

BVB kam nichts. Oder viel zu

wenig. Union hingegen fand

über den Kampf ins Spiel, setzte

Nadelstiche, offenbarte gute

Umschaltmoment und schmiss

sich in alles rein, was irgendwie

in die Nähe des eigenen Sechzehners

kam.

„Wir haben in einem Topspiel

gegen einen der besten Gegner

Europas gezeigt, dass wir in der

Liga angekommen sind“, war

der Ex-Dortmunder Neven

Subotic dann auch richtig stolz.

Trainer Urs Fischer fand für die

Vorstellung seiner Eisernen

nur drei Worte: „Wir waren eklig.“

BVB-Kapitän Marco Reus

sauer: „Wir glauben wohl

manchmal, dass wir nur mit unserer

Qualität die Spiele gewinnen.

Das muss schleunigst aus

den Köpfen raus.“


Mit links versenkt Bülter-

Bülter das 2:0 unten links

neben dem Pfosten.

Union flutet

Köpenick

Berlin – „Geschlossen für

Union, alle in Rot!“Solautete

das Motto der Unioner

Ultragruppierung

Wuhlesyndikat.15Uhr

versammelten sich rund

1500 Anhänger in der Köpenicker

Altstadt vordem

Rathaus zum Fanmarsch,

liefen eine Stunde später

vondortindie Alte Försterei.

Am Stadion holten sich

die Fans die vomVerein organisierten

T-Shirts mit

der Aufschrift „Nehmt Euer

Herz in beide Hände“ ab

und verwandelten die

Försterei kurz daraufin

ein rotes Meer. PB

1. FC Union –Borussia Dortmund

Trainer:

Urs Fischer

Gikiewicz 2,5

Trimmel 2 Friedrich 3 Subotic 2,5 Lenz 2,5

Schmiedebach 3 Andrich 2

Becker 2,5 Bülter 1

Ujah 2

Andersson 1

Schiedsrichter

Alcacer 3,5 Brych 2

(München)

Reus 5

Sancho 4 Brandt 3,5

Delaney 5 Weigl 4

Hakimi 4,5 Hummels 4 Akanji 4,5 Piszczek 4

Bürki 3,5

Trainer:

Lucien Favre

1. FC UNION

1 weltklasse

Einwechslungen: Gentner (62. für Schmiedebch), Mees 2 stark

(76. für Bülter), Kroos (80. für Ujah)

3 ganz o.k.

Gelbe Karte: keine

4 naja

BORUSSIA DORTMUND

5 schwach

Einwechslungen: Dahoud 5 (46. für Delaney), Guerreiro 6 unterirdisch

(76. für Weigl), Bruun Larsen (85. für Brandt)

Gelbe Karte: keine – Zuschauer: 22012 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Bülter (22.), 1:1 Alcacer (25.), 2:1 Bülter (50.), 3:1 Andersson (75.)

Der 3. Spieltag

Bor.Mönchengladbach-RB Leipzig •1:3


0:1 Werner (38.), 0:2 Werner (47.), 1:2 Embolo (90.+1),

1:3 Werner (90.+4)

Zuschauer: 47227

Schalke 04-Hertha BSC •

1:0 Stark (38., Eigentor), 2:0 Rekik (48., Eigentor),

3:0 Kenny (85.)

Zuschauer: 58875

SC Freiburg-1. FC Köln •

1:0 Czichos (40., Eigentor), 1:1 Modeste (52.),

1:2 Skhiri (90.+2)

Zuschauer: 24 000 (ausverkauft)

VfLWolfsburg-SC Paderborn •

0:1 Souza (12.), 1:1 Brekalo (56.)

Zuschauer: 23750

Bayer Leverkusen-Hoffenheim •

Zuschauer: 26506

3:0

•••••••••••••••••••••••••••••••••

1:2

•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••

Bayern München-FSVMainz 05 •

0:1 Boetius (6.), 1:1 Pavard (36.), 2:1 Alaba (45.+1),

3:1 Perisic (54.), 4:1 Coman (64.), 5:1 Lewandowski (78.),

6:1 Davies (80.)

Zuschauer: 75000 (ausverkauft)

1. FC Union-Borussia Dortmund •

1:1

•••••••••••••••••••••

0:0

••••••••••••

6:1

••••••••••

3:1

•••••••••••

1:0 Bülter (22.), 1:1 Alcacer (25.), 2:1 Bülter (50.), 3:1 Andersson (75.)

Zuschauer: 22012 (ausverkauft)

W. Bremen-Augsburg •

E. Frankfurt-Düsseldorf •

Bundesliga

heute, •••••••••••••

heute, ••••

15.30

18.00

1. (3) Leipzig 3 3 0 0 9:2 +7 9

2. (6) FC Bayern 3 2 1 0 11:3 +8 7

3. (4) Wolfsburg 3 2 1 0 6:2 +4 7

4. (5) Leverkusen 3 2 1 0 6:3 +3 7

5. (1) Dortmund 3 2 0 1 9:5 +4 6

6. (2) Freiburg 3 2 0 1 7:3 +4 6

7. (7) Gladbach 3 1 1 1 4:4 0 4

8. (12) Schalke 3 1 1 1 3:3 0 4

8. (9) Hoffenheim 3 1 1 1 3:3 0 4

10. (14) 1. FC Union 3 1 1 1 4:6 -2 4

11. (8) Düsseldorf 2 1 0 1 4:4 0 3

12. (10) Frankfurt 2 1 0 1 2:2 0 3

13. (17) 1. FC Köln 3 1 0 2 4:6 -2 3

14. (16) Paderborn 3 0 1 2 4:7 -3 1

15. (13) Augsburg 2 0 1 1 2:6 -4 1

16. (11) Hertha BSC 3 0 1 2 2:8 -6 1

17. (15) Bremen 2 0 0 2 3:6 -3 0

18. (18) Mainz 3 0 0 3 2:12 -10 0

So geht’s weiter

Freitag, 13. September,20.30 Uhr: Fortuna Düsseldorf-VfLWolfsburg.

Sonnabend, 14. September, 15.30 Uhr: Borussia Dortmund-Bayer Leverkusen,

FSV Mainz 05-Hertha BSC, FC Augsburg-Eintracht Frankfurt,

1. FC Köln-Borussia Mönchengladbach, 1.FCUnion-Werder Bremen.

18.30 Uhr: RB Leipzig-Bayern München. Sonntag, 15. September,

15.30: Hoffenheim-SC Freiburg. 18.00 Uhr: Paderborn-Schalke.

Torjäger

Robert Lewandowski (Bayern)

führt die Liste mit 6

Treffern an vor Timo Werner

(Leipzig), der bisher 5-mal

erfolgreich war.Esfolgt Paco

Alcacer (Dortmund) mit

4Toren. Für Union trafen

Marius Bülter und Sebastian

Andersson jeweils doppelt,

für Hertha Dodi Lukebakio

und MarkoGrujic.

Bayerns RobertLewandowski hat an der

bisherigen Saison sichtlich Spaß.

Foto: Getty


24 SPORT

BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019*

Sicher, ganz sicher! Fußballkannman

sich ganz

einfach machen und mit den

Fingern auf Niklas Stark und

Karim Rekikzeigen,die zwei

Eigentore auf Schalke produzierten.

Nein,zuSündenböckentaugen

die beiden wirklichnicht.

Die Innenverteidiger

habennach dem Trainerwechsel

den härtesten Job.

Rekik und Stark hatten unter

Pal Dardai und dessen defensivererSpielweise

einen dickeren

Sicherheitspuffer im

Mittelfeld –räumlich und

personell. Das ist vorbei. Die

Abwehrspielermüssenbei

dem Offensivfußball mit hohem

Pressing noch schneller

und konzentrierter sein. Das

ist Mehrarbeit,die gerade die

beiden zu leistenhaben. Der

Konter beim0:2 warexemplarisch.

Hertha läuft noch zu

oft und naiv ins offene Messer.

Das ist ein bitterer Lernprozess.

Doch deswegen

muss man nicht gleich die

Spielweisegenerell kritisieren

und womöglich Stark und

Rekik verteufeln. „WirbrauchenGeduld

und es kostet

Zeit, bis alle das Spielsystem

verinnerlicht haben“, sagt

Trainer Ante Covic. Doch der

Coach weiß auch: Er braucht

demnächst Punkte. Vielleicht

jaKopfballtore von Stark und

Rekik nach Ecken ins gegnerische

Tor.

Nachschussverpasst?

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NACH-

SCHUSS

Von

Wolfgang

Heise

Stark und Rekik

tun mir leid!

Ante Covic hat sich seinen

Geburtstag auf Schalkeganz

anders vorgestellt.

Fotos: dpa, Getty,Winter

Ante: Zum Geburtstag

Niklas Stark und Karim Rekik vermiesen mit ihren

Treffern ins Hertha-Netz Trainer Covic den 44.

Von WOLFGANG

HEISE

Gelsenkirchen –

Der 44. Geburtstag

von Trainer Ante

Covic ist versaut.

Die Blau-Weißen

verlieren auf

Schalke mit 0:3

(0:1) auf die bitterste

Arte und Weise –

durch zwei Eigentore.

Beide von den Innenverteidigern

Niklas

Stark (38.) und Karim

Rekik (48.). Hinten wackelt

Hertha und hinten

in der Tabelle

steckt der Hauptstadt-Klub

fest.

Karim Rekik liegt mit dem

Ball im eigenen Tor,

Rune Jarstein krabbelt

hinterher.

„Ich will einfach nur schnell

nach Hause und nichts mehr

von diesem Spiel hören. Das

müssen

wir ganz schnell abhawar

der holländische Ab-

ken“,

wehrspieler Karim Rekik frustriert.

Wie schon vergangene

Woche

gegen Wolfsburg setzte

es wieder drei Gegentreffer.

Einfach

zu viel!

Hertha fing risikobereit an,

hohes Pressing, früh den Geg-

Dodi Lukebakio hät-

ner stören.

te in der10. Minute das 1:0 völ-

vor S04-Keeper

lig freistehend

Alexander Nübel machen müs-

sen. Zu

unkonzentriert! Chance

vertan.

Die Minuten liefen und Schalmehr.

Ein Diagonalpass

ke lief

von Armine Harit auf Daniel

Caligiuri hebelte die Hertha-

aus. Caligiuri passte

Abwehr

zurück

und Stark wollte zur

Ecke klären, grätschte die Ku-

aber ins eigene Netz

gel

zum

0:1 (38.). Der Verteidiger:

„Caligiuri schiebt den Ball

rein. Da gehe ich hin und will

klären. Da springe ich doch

nicht weg. Das war ärger-

3:0

lich und bitter, der Ball ist mir

über den Fuß gerutscht.“

Kapitän Vedad Ibisevic diskutierte

noch mit Schiri Tobias

Stieler. Vedo wollte den Videobeweis,

weil er vor dem Tor

wohl eine falsche Einwurfentscheidung

vermutete. Der Kölner

Keller wurde nicht eingeschaltet.

Lauter reden hätten Starks

Mitspieler dann drei Minuten

später. Der Verteidiger spazierte

mit dem Ball im eigenen

Strafraum und Guido Burgstaller

kam von hinten angerauscht,

nahm ihm die Kugel

ab. Zum Glück zog der Stürmer

den Ball übers Gehäuse.

So ging es nur mit einem 0:1 in

die Kabine. Nach der Pause

drehten die Blau-Weißen wieder

auf, doch sie liefen sofort in

ihr Verderben. Schalke konterte

über Weston McKennie, der

passte zu Burgstaller. Sein

Schuss rauschte an Torwart

Rune Jarstein vorbei. Karim

Rekik wollte mit einer Grätsche

retten, aber stolperte mit dem

Ball ins eigene Tor –0:2 (48.).

„Ich habe versucht zu retten,

was zu retten ist. Aber der Ball

war doch schon auf der Linie“,

wirkte Rekik verzweifelt.

Hertha gab sich nach diesem

Gegentreffer zwar nicht auf,

doch zwingende Torchancen

gab es auch nicht so richtig. Das

3:0 durch Schalkes Jonoe Ken-


*

nur Eigentore

Niklas Stark (l.)

überwindet

Kollege Rune

Jarstein in bester

Stürmer-Manier.

München –Eine frühe 0:1-Dusche

macht die Bayern wach,

dann machen sie Mainz aber

so richtig nass. Am Ende spielt

sich der Rekord-Meister beim

Heim-Debüt von Superstar

Philippe Coutinho in einen

Rausch –6:1 (2:1).

Die 75000 Zuschauer in der wie

immer ausverkauften Allianz-

Arena reiben sich verwundert

die Augen, als Jean-PaulBoetius

Mainz 1:0 in Führung bringt (6.)!

Die Bayern brauchen über 20

Minuten, bis sie das verdaut

haben. Aber dann kommt die

Tor-Maschine ins Rollen.

Benny Pavard (36.), David Alaba

(45.+1), Ivan Perisic mit seinem

ersten Bayern-Treffer zum

3:1 (54.) biegen die Verhältnisse

zurecht. Kingsley Coman (64.),

Robert Lewandowski mit seiner

sechsten Saison-Bude (78.) und

Alphonso Davies (80.) mit dem

6:1 sorgen fürs Endergebnis.

SPORT 25

Coutinhos Heim-Debüt:

„Ich werdeviel besser“

Gegen Mainz zaubertneuer Bayern-Star eher dezent

6:1

Spannender als das muntere

Scheibenschießen: Was macht

Coutinho, der 120-Millionen-

Euro-Brasilianer? Als die Heim-

Premiere der Barcelona-Leihgabe

(Bayern hat eine Kaufoption

über die 120 Mio.) nach 67 Minuten

beendet ist, klatscht der

„kleine Zauberer“ den wartenden

Thomas Müller ab, bekreuzigt

sichund küsst die Tätowierung

seiner Tochter auf dem

rechtenOberarm. Dann setzt er

sich abgekämpft auf die Bank.

Und verrät hinterher: „Das ist

ein sehr intensives Spiel in der

Bundesliga,ich muss weiter viel

trainieren und arbeiten, dann

werde ich besser und besser.“

Unterm Strich bleibt für seine

Leistung diesmal am ehesten

das Prädikat: eifrig. Einige

Tricks, gute Ansätze. Trainer

Niko Kovac: „Ich finde, dass er

gute Moment hatte, gerade mit

dem Ball. Natürlich wissen wir,

dass er noch nicht im Vollbesitz

seiner Kräfte ist.“

Das kommt noch. Coutinho

kündigt schon mal mutig an:

„Mit seiner Leistung bin ich zufrieden.

Ich weiß aber natürlich,

dass es noch besser wird.“ OM

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FC Schalke04–Hertha BSC

Trainer:

David Wagner

Nübel 3

Kenny 2,5 Stambouli 3 Sane 3 Oczipka 3

Foto: Getty

Philippe Coutinho (M.) umkurvt elegant den Mainzer PierreMalong

E. Frankfurt

F. Düsseldorf

1

1.67

*Quotenänderung vorbehalten

Suchtrisiken.glücksspielhilfe.de 18+

ny (85.) aus 20 Metern war nur

noch der bittere Abschluss eines

total vermiesten Geburtstages.

Ante Covic blieb trotzdem

sachlich: „Wenn du auf Schalke

etwas holen willst, musst du effizienter

sein. Das waren wir

nicht. Acht Gegentore in drei

Spielen, damit ist klar, wo der

Trainingsschwerpunkt in den

zwei Wochen während der

Länderspielpause liegt.“

X

3.80

Jetzt wetten

2

4.75

Mascarell 3 McKennie 2,5

Caligiuri 2,5 Raman 3

Harit 2

Burgstaller 3

Schiedsrichter

Ibisevic 4 Stieler 2,5

(Hamburg)

Duda 4

Mittelstädt 3,5 Lukebakio 4,5

Grujic 4 Darida 3

Plattenhardt 3,5 Rekik 3,5 Stark 4,5 Klünter 3

Jarstein 3

Trainer:

Ante Covic

FC SCHALKE 04

1 weltklasse

Einwechslungen: Serdar (64. für Raman), Kutucu 2 stark

(81. für Caligiuri), Schöpf (88. für Mascarell) 3 ganz o.k.

Gelbe Karte: Mascarell

4 naja

HERTHA BSC

5 schwach

Einwechslungen: Selke (61. für Ibisevic), Dilrosun 6 unterirdisch

(61. für Mittelstädt), Leckie (77. für Lukebakio)

Gelbe Karte: Ibisevic – Zuschauer: 58875

Tore: 1:0 Stark (38., Eigentor), 2:0 Rekik (48., Eigentor), 3:0 Kenny (85.)

Schreuderwird für Kumpel

Peter Bosz zum Eckel-Alfred

Leverkusen –Sein alter Kumpel

Alfred Schreuder hat Trainer

Peter Bosz überlistet. Die

von Coach Schreuder ungewohnt

defensiv eingestellten

Hoffenheimer ermauern ein

0:0

0:0 und nehmen Bayer die ersten

Punkte ab. Trotz unglaublichen

19:0 Eckbällen, 20:6 Torschüssen

und insgesamt 101 Minuten

Spielzeit.

Die nur 30 Kilometer entfernt

voneinander aufgewachsenen

Bosz und Schreuder spielten

einst zwei Jahre bei Feyenoord

Rotterdam und eine Saison bei

NAC Breda zusammen. Auf

letzter Station bildeten sie sogar

eine Fahrgemeinschaft.

Später war Bosz Technischer

Direktor bei Feyenoord mit

dem Spieler Schreuder.

Dass Scheuder das Duell gewinnt,

liegt aber nicht an der

gemeinsamen Vergangenheit.

Es liegt daran, dass sich Bayer

trotz drückender Überlegenheit

anfangs keine echten

Chancen erspielt, dann schludrig

wird und als der Ball doch

mal drin ist, hat Schiedsrichter

Felix Zwayer vor Lars Benders

Tor nach dem 18. Eckball schon

abgepfiffen ...


26 SPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019 *

Cubukcu Rückkehr ohne Groll

Mit Hertha II kommt heute auch der im Frühjahr

aussortierte Ex-BFC-Kapitän in den Jahnsportpark

Berlin – Heute empfängt der

BFC den Regionalliga-Spitzenreiter,

die U23 von Hertha

BSC (13.30 Uhr, Jahnsportpark).

Mit den Blau-

Weißen kommt ein guter Bekannter:

Bilal Cubukcu,

Ex-Kapitän der Dynamos!

Eine Rückkehr ohne Groll übrigens.

Obwohl ihn im Frühjahr

der damalige Coach Matthias

Maucksch (jetzt Fürstenwalde)

zusammen mit Urgutan Cepni

aussortierte. „Ich habe keine

Probleme mit dem Verein, nur

mit dem alten Trainer. Natürlich

will ich dieses Spiel gewinnen,

aber nicht, weil ich eine

Rechnung offen habe. Das wäre

gegen Fürstenwalde anders“,

meinte der 32-Jährige.

Natürlich hätte Cubukcu sich

ein bisschen mehr Rückendeckung

erhofft. Aber das ist

Schnee von gestern. „Ich hatte

immer eine gute Beziehung zu

den Fans. Ich hatte ja auch ein

tolles erstes Jahr beim BFC“, so

der Mittelfeldspieler.

Jahr zwei

wurde zum

Seuchenjahr.

Erst der

Schienbeinbruch,

nach

der Genesung

die Aussortierung.

Nun kommt

er als Überra-

schungs-

Spitzenreiter.

Cubukcu:

„Das war gar nicht unser Ziel.

Wir wollten eigentlich nichts

mit dem Abstieg zu tun haben

und Spieler weiterentwickeln.“

Ob er heute gegen den BFC

ran darf, weiß er noch nicht.

„Das hängt davon ab, wie viele

Profis runterkommen“, so Cubukcu.

In einer U23 dürfen maximal

drei Akteure eingesetzt

werden, die älter sind. MB

Dynamo-Debüt für den neuen Franzosen-Flitzer?

Trainer Benbennek schwärmt von Moustoifa und Gegner Hertha BSC. Vorm Spiel zeigt BFC wieder Herz

Apheze Moustoifa gibt im

Training mächtig Gas.

Foto: Skrzipek

Seit dieser Saison

kniet sich Bilal Cubukcu

–wie von2005 bis

2008 schon mal –

für Hertha voll rein.

Berlin –Dynamo gegen Hertha

BSC II, das wird heute

hammerhart für den DDR-Rekordmeister.

BFC-Trainer Christian Benbennek

schwärmt regelrecht

vom Gegner: „Da kommen insgesamt

vier bis fünf Millionen

Euro Marktwert, ein Kader für

den Aufstieg. Das sind hoch talentierte,

schnelle Jungs. In

sechs Spielen 22 Tore –das sagt

doch schon alles.“

Damit seine Jungs bestens

vorbereitet sind, machte Benbennek

gestern noch eine Videoanalyse,

ließ dann bis zum

Mittag auch 90 Minuten Training

auf dem Rasen folgen.

Denn der Coach weiß: „Wir

müssen unser Allerbestes abrufen,

um bestehen zu können

und brauchen unsere Fans. Ihre

tolle Unterstützung hilft den

Jungs immer.“

Und vielleicht lässt er auch

schon den unter den Woche

verpflichteten Flügel-Franzosen

Apheze Moustoifa (19) los.

Benbennek: „Er hat ein tolles

Eins-gegen-eins-Verhalten,

hat Tempo, ist sehr talentiert

In zwei Jahren erzielte

Bilal Cubukcu in

35 Spielen für den

BFC vier Tore.

Fotos: Skrzipek,City-Press

und hat ein tolles Potenzial.“

Nicht mehr dabei ist Toni

Stelzer (19), der im Januar 2019

kam und sich nie durchsetzen

konnte. Innenverteidiger und

Klub lösten den Vertrag in beiderseitigem

Einvernehmen

auf.

Übrigens: Im Jahnsportpark

gibt es heute von 11 bis 16 Uhr

den Berliner Pflegefamilientag.

Logo, dass Dynamo da Herz

zeigt. Unter Anleitung von

BFC-Trainern kann an fünf

Stationen das DFB-Fußball-

Abzeichen erworben werden.

ZWEITE LIGA

Nürnberg–Heidenheim • •••••••••••••••••••

2:2

Sandhausen–Darmstadt •••••••••••••••••••

1:0

Bielefeld–Gr.Fürth • ••••••••••••••••••••••••

2:2

Dresden–St.Pauli •••••••••••••••••••••••••••

3:3

Wiesbaden–Regensburg ••••••••••••••••••

0:5

Hamburg–Hannover ••••••••••••

heute, 13.30

Kiel–Erzgeb. Aue ••••••••••••••••

heute, 13.30

Osnabrück–Karlsruhe • ••••••••

heute, 13.30

Stuttgart–Bochum • •••••••••

morgen, 20.30

1. Hamburg 4 10:3 10

2. Sandhausen 5 7:4 10

3. Bielefeld 5 12:8 9

4. Stuttgart 4 6:4 8

5. Gr.Fürth 5 7:6 8

6. Regensburg 5 10:6 7

7. Erzgeb. Aue 4 6:5 7

8. Nürnberg 5 6:9 7

9. Osnabrück 4 6:4 6

10. Karlsruhe 4 9:9 6

11. Hannover 4 6:4 5

12. Heidenheim 5 8:9 5

13. St.Pauli 5 8:10 5

14. Dresden 5 7:9 5

15. Darmstadt 5 3:6 5

16. Kiel 4 4:6 4

17. Bochum 4 7:10 2

18. Wiesbaden 5 6:16 1

Dresden ganz wild

Dresden –Irre Zweite Liga!

Dynamo liegt in 29. Minute 0:3

gegen St. Pauli hinten, verkürzt

dank Nikolaou (40., 54.)

auf 2:3, verliert den Doppelschützen

(Rot, 83.) und punktet

noch durch Konés 3:3 (85.).

3. LIGA

Chemnitz–1860 München •••••••••••••••••

0:1

Duisburg–Meppen ••••••••••••••••••••••

abges.

Würzburg–Zwickau ••••••••••••••••••••••••

0:2

B. München II–Unterhaching •••••••••••••

1:2

Halle–Großaspach ••••••••••••••••••••••••••

4:0

Viktoria Köln–Ingolstadt ••••••••••••••••••

3:0

Rostock–Münster •••••••••••••••••••••••••••

1:0

Kaiserslautern–Mannheim • • • heute, 13.00

Uerdingen–Braunschweig • •••

heute, 14.00

CZ Jena–Magdeburg ••••••••

morgen, 19.00

1. Halle 7 14:4 15

2. Braunschweig 6 16:8 15

3. Ingolstadt 7 13:8 14

4. Unterhaching 7 13:11 14

5. Viktoria Köln 7 17:11 13

6. Duisburg 6 17:9 12

7. Mannheim 6 12:6 12

8. Zwickau 7 10:11 10

9. Magdeburg 6 11:7 9

10. Meppen 6 8:7 8

11. Kaiserslautern 6 11:11 8

12. Münster 7 9:10 8

13. Rostock 7 8:9 8

14. 1860 München 7 7:12 8

15. B. München II 7 11:16 7

16. Großaspach 7 8:16 7

17. KFC Uerdingen 6 7:10 6

18. Würzburg 7 12:21 6

19. Chemnitz 7 8:14 3

20. CZ Jena 6 2:13 0

REGIONALLIGA

Babelsberg–Halberstadt • ••••••••••••••••••

1:1

Bischofswerda–Fürstenwalde • ••••••••••

0:3

Viktoria 89–Auerbach ••••••••••••••••••••••

1:1

BFC Dynamo–Hertha BSC II •• heute, 13.30

Nordhausen–Altglienicke • ••••

heute, 13.30

BAK–RW Erfurt ••••••••••••••••••

heute, 13.30

Meuselwitz–Lok Leipzig •••••••

heute, 13.30

Ch. Leipzig–Lichtenberg47 • • heute, 13.30

Rathenow–Cottbus • •••••••••

morgen, 19.00

1. Hertha BSC II 6 22:6 15

2. Lok Leipzig 6 12:6 14

3. Altglienicke 6 16:8 13

4. BFC Dynamo 6 8:7 11

5. Nordhausen 5 14:8 10

6. Lichtenberg47 5 8:4 10

7. Fürstenwalde 7 10:7 10

8. Viktoria 89 7 7:4 10

9. BAK 6 10:9 9

10. Meuselwitz 6 8:10 8

11. Cottbus 6 13:16 7

12. Halberstadt 6 10:10 6

13. RW Erfurt 6 8:12 5

14. Auerbach 7 9:15 5

15. Babelsberg 6 6:9 4

16. Chemie Leipzig 5 2:5 4

17. Rathenow 5 2:12 2

18. Bischofswerda 7 6:23 2

Der Meister der RegionalligaNordost bestreitet

Relegationsspiele zur 3. Ligagegen den Meister

der RegionalligaWest.


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28 SPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019*

Startaufstellung

Großer Preis von Belgien in Spa, 13.

von 21WM-Läufen (eine Runde =

7,004 km):

1. Reihe: 1. Charles Leclerc (Monaco)Ferrari

1:42,519 Min.;2.Sebastian

Vettel (Heppenheim) Ferrari 1:43,267

2. Reihe: 3. Lewis Hamilton (Großbritannien)

Mercedes 1:43,282; 4.

Valtteri Bottas (Finnland) Mercedes

1:43,415

3. Reihe: 5. Max Verstappen (Niederlande)

Red Bull 1:43,690; 6.Kimi

Räikkönen (Finnland) Alfa Romeo

1:44,557

4. Reihe: 7. Sergio Perez (Mexiko)

Racing Point 1:44,706; 8.Kevin Magnussen

(Dänemark) Haas 1:45,086

5. Reihe: 9. Romain Grosjean

(Frankreich) -Haas 1:44,797; 10.Lando

Norris (Großbritannien) -McLaren

1:44,847

6. Reihe: 11. Daniel Ricciardo (Australien)Renault

1:44,257 +5Plätze/neuer

Verbrennungsmotor; 12. Nico

Hülkenberg (Emmerich) Renault

1:44,542 +5/neuer Verbrennungsmotor

7. Reihe: 13. AntonioGiovinazzi(Italien)

Alfa Romeo -; 14. Pierre Gasly

(Frankreich) Toro Rosso 1:46,435

8. Reihe: 15. George Russell (Großbritannien)

Williams 1:47,548; 16. Robert

Kubica (Polen) Williams -

9. Reihe: 17. Carlos Sainz Jr. (Spanien)

McLaren 1:46,507 +5/neuer

Verbrennungsmotor; 18. Alexander Albon

(Thailand) Red Bull 1:45,799 +

4/neue Antriebseinheiten

10. Reihe: 19. Daniil Kwjat (Russland)

Toro Rosso 1:46,518 +1/neue

Antriebseinheiten; 20. Lance Stroll

(Kanada) Racing Point 1:45,047 +

7/neue Antriebseinheiten

Mick Schumacher (o.) ist wie alle

anderen Fahrer geschockt über

den Todvon Anthoine Hubert(u.).

Foto:Getty

Echt bitter,Vettel: Schneller alsHamilton, aber hinter Leclerc

Fotos: F2, dpa., imago images/MotorsportImages

Sebastian Vettel

Nach der Todes-

KurveEau Rouge

kollidieren die

Autos von

Anthoine Hubert

(l.)und Juan

Manuel Correa

und überschlagen

sich.

Spa –Die Seuchen-Serie geht

für Sebastian Vettel (32) weiter.

Der seit einem Jahr sieglose

Ferrari-Star verlor das

Pole-Duell gegen seinen Marken-Kollegen

Charles Leclerc

(21). Dritter wurde Weltmeister

Lewis Hamilton (34), der

zuvor im Training gecrasht

war.

Leclercschlug Vettelumsieben

Zehntel und jubelte über

seine dritte Karriere-Pole: „Es

war sehr schwierig mit dem

Verkehr. Aber ich habe es gemanagt.“

Vettel maulte: „Was

für eine Schande! Ich hatte zu

viel Verkehr.“ Später

schwächterab: „Es war tricky

und hat sich ordentlich gestaut.

Aber ich suche nicht

nach Ausreden, schaue nach

vorn. Charles hat einen besseren

Job gemacht.“

Für das Rennen sieht sich

das Ferrari-Duo nicht als Favorit.

Vettel: „Im Longrun

haben wir uns gegenüber

Mercedes schwergetan.“ Darauf

hofft auch Hamilton:

„Unsere Rennsimulationen

sahen stark aus. Ich hoffe, ich

kann das umsetzen.“ Zuseinem

Trainingscrash sagte er:

„Shit happens! Ich bin auch

nur ein Mensch.“

Horrorcrash in Spa! Der Franzose Hubertstirbt

Mick Schumachertrauert

um Kollege Anthoine (†22)

Motorsport-Szene steht unter Schock,das Formel-2-Rennen wurde heute abgesagt

Spa – Wieder muss der Rennsport

einen Toten betrauern.

Mick Schumachers (20) französischer

Formel-2-Kollege

Anthoine Hubert († 22) starb

an seinen schweren Verletzungen

seines Horrorcrashes

in Spa. Er ist der erste tote

Formel-Pilot seit seinem

Landsmann Jules Bianchi

(† 25), der am 17. Juli 2015 an

den Folgen seines Horrorunfalls

vom Formel-1-Rennen

2014 in Suzuka starb.

In der Formel 2verlor 2009 der

Brite Henry Surtees (†18), Sohn

von Legende John Surtees

(†83), nach einem Unfall in

Brands Hatch sein Leben.

Die Tragödie um Hubert passierte

wieder in der gefährlichen

Eau-Rouge-Kurve. Hier

war 1985 Stefan Bellof (†27) in

einem Sportwagen-Rennen

tödlich verunglückt. Bereits in

der zweiten Runde kam es bei

Tempo 270 km/h zum verhängnisvollen

Dreier-Crash mit Juan

Manuel Correa (20) und

Giuliano Alesi (19).

Beim Versuch, dem schlingernden

Alesi auszuweichen,

prallte Hubert gegen die Begrenzung

und schleuderte zurück

auf die Strecke, wo er quer

zur Fahrtrichtung stehenblieb.

Der nachfolgende Correa raste

ungebremst in die linke Seite

des Wracks, wobei das schützende

Kohlefaser-Monocoque

von Huberts Auto der Länge

nach aufgerissen wurde.

Das Szenario erinnerte fatal

an den Crash des Italieners

Alex Zanardi (52), dem beim

Champ-Car-Crash 2001 auf

dem Lausitzring beide Unterschenkel

abgerissen wurden.

Das Rennen wurde sofort unterbrochen.

Rettungskräfte eilten

zur Unfallstelle, um die Piloten

schnell zu versorgen. Der

ebenfalls getroffene Marino Sato

konnte sich selbst aus dem

Wrack befreien und zu Fuß die

Unfallstelle verlassen.

Um 17.20 Uhr teilte die Rennleitung

mit, dass die Session

nicht wieder gestartet wird. Es

war klar: Hubert und Correa

musste etwas Schlimmeres passiert

sein.

Beim Internet-Lexikon Wikipedia

wurde Hubert schon um

kurz nach 18 Uhr für tot erklärt.

Um 18.48 Uhr bestätigte der

Weltverband Fia offiziell, dass

Hubert um 18.35 Uhr verstorben

sei. Correa erlitt bei dem

Unfall schwere Beinbrüche und

wurde im CHU-Hospital in

Lüttich versorgt.

Das für heute angesetzte

Sprintrennen der Formel 2

wurde abgesagt. Vorm Formel-

1-Rennen (15.10 Uhr, RTL) wird

es eine Schweigeminute geben.

Mick Schumacher, seine Kollegen

und auch die Formel-1-

Fahrer trauern um Hubert.

Max Verstappen (21): „Absolut

schockiert von dem tragischen

Unfall von Anthoine Hubert.

Meine Gedanken sind bei

ihm und seiner Familie, Freunden,

Team und Angehörigen.“

Lewis Hamilton (34): „Das

ist verheerend. Gott segne deine

Seele Anthoine. Meine Gebete

und Gedanken sind bei dir

und deiner Familie. Anthoine

ist ein Held, weil er das Risiko

auf sich nahm, um seinen

Traum zu verfolgen. Ich bin so

traurig, dass dies passiert ist.

Wir werden ihn nicht vergessen.

Ruhe in Frieden, mein Bruder.“

Romain Grosjean (33):

„Schreckliche Neuigkeiten. Ruhe

in Frieden, Anthoine.“

Fernando Alonso (38):

„Mein Herz schmerzt. Ruhe in

Frieden, Champion.“

Felipe Massa (38): „Sehr

traurige Neuigkeiten über den

Tod von Anthoine Hubert. Meine

Gedanken sind bei Familie

und Freunden.“ Oliver Reuter


*

SPORT 29

NACHRICHTEN

Dominik im Achtelfinale

Tennis –Qualifikant Dominik

Köpfer (25/Foto) aus

Furtwangen steht bei den

US Open überraschend im

Achtelfinale, besiegte den

an Nr. 17 gesetzten Georgier

Nikolos Bassilaschwili 6:3,

7:6, 4:6, 6:1. Auch Julia Görges

(Bad Oldesloe) ist nach

dem 6:2, 6:3 gegen Hollands

Kiki Bertens im Achtelfinale.

Andrea Petkovic (Darmstadt)

ist dagegen raus.

Kloppo makellos

Fußball –Viertes Spiel,

vierter Sieg: Jürgen Klopps

FC Liverpool gewann beim

FC Burnley 3:0, hat in England

als einziges Team eine

makellose Bilanz. Verfolger

ManCity hat nach dem 4:0

gegen Brighton &Hove

zehn Punkte.

10:0 zum Qualistart

Frauenfußball –63Tage

nach dem frühen WM-

Viertelfinal-Aus schlug das

deutsche Nationalteam

zum Auftakt der EM-Quali

Montenegro mit 10:0 (5:0).

Am Dienstag (16 Uhr, ZDF)

geht es in Lwiw gegen die

Ukraine weiter.

Kasper hat viel Spaß

Rad –Der Däne Kasper Asgreen

gewann die 3. Etappe

der Deutschland-Tour über

189 km von Göttingen nach

Eisenach. Platz 2reichte

Jasper Stuyven (Belgien)

für Gesamtplatz 1.

Rotsee-Runde für Tokio

Rudern –Bei der WM in

Linz gewannen Jason Osborne/Jonathan

Rommelmann

(Krefeld/Mainz) im

leichten Doppelzweier mit

Bronze die erste Medaille in

dieser Bootsklasse seit 20

Jahren und die einzige für

des Tages für Deutschland.

Grusel-Bilanz: Acht Boote

der 14 olympischen Klassen

müssen im Mai 2020 in die

Nach-Quali für Tokio.

Nikias sprintet ins Glück

Rad –Nikias Arndt (Buchholz)

feiert mit dem Sieg auf

der 8. Etappe der Vuelta

den größten Erfolge seiner

Karriere. Nicolas Edet

(Frankreich) übernahm die

Gesamtführung.

HAPPY BIRTHDAY

Leo Pföderl (Eisbären)

zum 26.

TimSchneider (Alba)

zum 22.

Ruud Gullit (66 ANiederlande,

EM 1988) zum 57.

Foto: dpa

Füchse setzen voll

auf ihreFans

Bei der Saison-

Heimpremiereheute gegen

den HC Erlangen ist ein

Sieg fest eingeplant

Berlin – Vorhang auf! Bei der

Heim-Premiere erwarten die

Handball-Füchse heute (16

Uhr, Schmelinghalle) den HC

Erlangen und wollen ihre ersten

Saison-Punkte der Saison

einsacken.

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Co. ihreFans begeistern,

dann ist alles in Ordnung.

Trainer Velimir Petkovic will auf

die erste Hälfte vom 23:24 in

Leipzig aufbauen: „Die gute Leistung,

die wir 30 Minuten gebracht

haben, müssen wir jetzt

50 Minuten bringen.“

Wie immer gilt dabei: Mit einer

stabilen Deckung kommt man

ans Ziel. Und diesbezüglich

haben die Füchse bisher keinen

schlechten Eindruck gemacht.

Doch auch die Gäste aus Franken

haben was zu bieten. Nicht

nur, dass mit Carsten Lichtlein

ein Top-Torwart zwischen den

Pfosten steht, mit Michael Haaß

haben die Erlanger einen weiteren

Weltmeister von 2007 am

Start.

Petkovic zeigt sich unbeeindruckt:

„Erlangen interessiert

mich nicht. Wir müssen uns auf

Hallo mein Süßer.Ich

bin Blanche und bei

mir im Livechatauf

chatstrip.net erwartet

dich eineheiße Zeit

mit mir.

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uns konzentrieren und auf den

Punkt da sein.“ Rückblickend

auf das letzte Spiel heißt das vor

allem: nach der Halbzeit nicht

einzubrechen.

Dabei setzen die Füchse auch

auf den Rückhalt der heimischen

Fans. Mit der lautstarken Unterstützung

im Rücken sollte es mit

einem Sieg doch klappen. CAP

Sie für ihn

Echtfesselnd!

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Göppingen–Hannover • •••••••••••••••••

24:27

Balingen–HSG Nordhorn ••••••

heute, 13.30

Füchse–Erlangen •••••••••••••••

heute, 16.00

Lemgo–Magdeburg • •••••••••••

heute, 16.00

1. Hannover 2 63:54 4:0

2. Flensburg 2 54:46 4:0

3. Leipzig 2 49:44 4:0

4. Bergischer HC 2 50:45 3:1

5. Magdeburg 1 38:26 2:0

6. Kiel 1 31:24 2:0

7. Erlangen 1 29:24 2:0

8. Lemgo 1 32:28 2:0

9. HSG Wetzlar 2 59:57 2:2

10. RN Löwen 2 53:53 2:2

11. Melsungen 2 43:48 1:3

12. Füchse 1 23:24 0:2

13. Stuttgart 1 24:29 0:2

14. HSG Nordhorn 1 21:26 0:2

15. Balingen 1 26:38 0:2

16. Friesenheim 2 48:57 0:4

17. Minden 2 51:61 0:4

18. Göppingen 2 48:58 0:4

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Der von hier


30 SPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019 *

Trainer Aubin: Der

Welli warunglaublich

Beim DEL-Test gegen Wolfsburgheute müssen

die Eisbären aber ihrevielen Fehler vermeiden

Von

BENEDIKT PAETZHOLDT

Berlin – Die Formkurve bei

den Eisbären zeigt nach oben.

Das 5:4 beim Dynamo-Heimtest

gegen Pardubice war der

zweite Vorbereitungssieg in

Serie. Zwei Wochen vor dem

DEL-Auftakt läuft es aber immer

noch nicht richtig rund.

„Ein Sieg ist ein Sieg“, sagte

Trainer Serge Aubin (44) nach

seinem ersten Heimspiel als

EHC-Coach, „und ich bin auch

zufrieden mit den Fortschritten.“

Zwei Gegentore in eigener

Überzahl zu kassieren, sei aber

nicht akzeptabel. „Wir müssen

mit dem Puck bessere Entscheidungen

treffen.“ Dennoch genoss

der Kanadier das Erlebnis

im Wellblechpalast in vollen

Zügen. „Es war unglaublich,

diese Fans zu sehen und wie sie

die Fahnen geschwenkt haben“,

schwärmte Aubin.

Heute geht es auf neutralem

Grund zur Sache,

wenn in Halle/Saale

gegen den

ersten Saisongegner

Wolfsburg der einzige

DEL-Test ansteht.

Stürmer Marcel Noebels:

„Wir haben noch

Kleinigkeiten, die wir

verändern können. Im Gesamten

war es ein Spiel mit vielen

Fehlern. Aber es ist auch

gut, dass wir langsam in den

Rhythmus kommen.“

Nach vier Wochen Trainingslager

wächst die Ungeduld, bis

es endlich richtig losgeht. Noebels:

„Das Trainingslager ist

mental und körperlich kräftezehrend,

aber irgendwann hat

das alles ein Ende. Der Countdown

ist jetzt gestartet.“

In den zwei Wochen bis zum

DEL-Start bleibt genug zu tun,

damit uch in der Liga die Fans

begeistert werden können.

Fotos: City-Press

EHC-Trainer

SergeAubin

genossdie

Stimmung im

Welli.

Sebastian Dahm

feiertnach dem

Spiel mit

den Kollegen

und den Fans.

ECHT GRATIS FÜRSIE:

NEU: Dieaktuelle „digito“ jedenersten

Sonnabend im MonatimBerlinerKurier!

200 Athleten rocken

heute 16 Disziplinen

Berlin wird zur Generalprobe für die Wüsten-WM

Am

Sonnabendim

BerlinerKurier

Berlin –Schnelle Sprinter, super

Springer, starke Werfer –

und ein Rekordversuch mit

Hindernissen: Das 78. Istaf

heute ab 13.30 Uhr ist eine Generalprobe

für die

Wüsten-WM in Doha.

Fast 200 Athleten

messen sich in 16 Disziplinen.

Gleich zehn Europameister

der Berliner

EM 2018 kehren ins Olympiastadion

zurück, darunter vier

deutsche Sieger: Malaika Mihambo,

mit 7,16 Metern die

weltbeste Weitspringerin in

diesem Jahr, Speerwurf-Ass

Thomas Röhler, Hindernisläuferin

Gesa Felicitas Krause

und Hochspringer Mateusz

Przybylko.

Nach ihrem deutschen

Rekord über

3000 Meter Hindernis

(9:07,51 Minuten) in

Zürich will Europameisterin

Krause drei

Tage später gleich

nachlegen: Die 27-Jährige

vom Verein Silvesterlauf Trier

greift ihre eigene DLV-Bestmarke

über 2000 Meter Hindernis

(6:04,20 Minuten) an.

Gesa Krause

will heute

einen Rekord

laufen.

www.berliner-kurier.de

Der von hier

Foto: imago images/Chai v.d. Laage


31

Sein Einsatz ist

unbezahlbar.

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REISE

NACHRICHTEN

Neue Inselbloggerin

Im Potàl’Eau-de-Vie

Lighthouse können

Sie übernachten!

Es wird auch „Brandy

PotLighthouse“

genannt.

Die 25-jährige Hanna

Eschenhagen ist Norderneys

neue Inselbloggerin. Sie

setzte sich gegen mehr als

300 Mitbewerber durch und

wird nun ein Jahr lang auf

der ostfriesischen Insel leben,

um in einem Internet-

Blog über Land, Leute und

Strandleben in Text, Foto

und Video zu berichten. Die

gebürtige Kölnerin sei derzeit

noch in Griechenland,

werde aber im September die

Nachfolge von Dieke Günther

antreten, der in den vergangenen

zwölf Monaten

Norderneys erster Inselblogger

war.

Businessist nicht Eco

Wer einen Langstreckenflug

in der Business-Klasse

bucht, möchte auch in der

Business-Klasse fliegen. Bietet

ein Reiseveranstalter nur

einen Ersatzflug in der Economy-Klasse

an, weil der ursprünglich

gebuchte Flug

nicht stattfindet, ist das kein

adäquater Ersatz. Das entschied

das Landgericht Köln

(Az.: 30 O107/18). Kunden

müssen ein solches Angebot

nicht hinnehmen, denn die

gebuchte Reise ist in einem

solchen Fall mangelhaft.

Buntes Drachenfest

Foto: zVg Foto: zVg

Hier geht

Kanada ein

Licht auf

43 Leuchttürme weisen den Weg

durch den Sankt-Lorenz-Strom

Der Sankt-Lorenz-

Strom ist der drittgrößte

Fluss in Nordamerika.

Aber die wahre

Länge vermag niemand so

genau festzulegen. Denn der

Fluss, der die großen Seen in

Ontario mit dem Atlantik

verbindet, wird in seinem

Delta breiter als die meisten

Seen Kanadas –und ist immer

noch ein Fluss. Das bedeutet

auch für die Schifffahrt

Probleme. Darum gibt

es zahllose Leuchttürme.

Ich habe sie gezählt.

Lexika bescheinigen dem

Strom eine Länge von über

3700 Kilometern –inklusive

des Deltas, das teilweise 64

Kilometer breit ist. Besonders

macht den Fluss, dass er

nur bis zur Einmündung des

von Norden kommenden Saguennay

Fjords bei Tadoussac

ein Süßwasserfluss ist.

Doch dann mischt er sich

schon mit dem Salzwasser

des Atlantik. Das macht ihn

Am letzten Septemberwochenende

fliegen wieder

Drachen aller Formen und

Größen über dem Strandboulevard

von Scheveningen

im Nationalpark Hollandse

Duinen. Am 28. und 29. September

sorgen über 100 Drachenflieger

aus dem In- und

Ausland für ein farbenprächtiges

Schauspiel. Geplant

sind auch Workshops, bei

denen Besucher selbst einen

Drachen bauen. Höhepunkt

ist das Nachtdrachenfliegen

am Sonnabend mit Tausenden

von Lichtern.

Fragen?

Wünsche?

Tipps?

Tel. 030/23 27 56 98

(Mo.–Fr. 10–15 Uhr)

E-Mail: service-redaktion@berliner-kurier.de

Der Leuchtturm

Cap-Des-Rosiers

gibt schon seit 1858

rettende Zeichen an

die Seeleute. Er ist

mit 34 mder höchste

Leuchtturm von

Kanada.


SEITE33

BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Neben dem Leuchtturm in Pointe-au-

Pèredas steht das 90 mlange U-Boot

Onondaga. Es gehörtzum Museum.

Der Leuchtturm vonPointe-au-Pére

ist 33 Meter hoch! Lassen Sie sich

nicht vonKlaus Kronsbein täuschen!

Fotos: Imago Images/zvg/Kronsbein

zum Tummelplatz für viele

Arten von Walen, die durch

diese besondere Wassermischung

genug Krill zum

Sattwerden finden.

Schiffe müssen hier durch

die Wale, durch Stromschnellen

und kleine Inseln

manövrieren. Dabei helfen

Piloten – und eine Reihe

von Leuchttürmen. Und allein

schon die sind eine Reise

wert –indiesen Teil von

Kanada, dem südöstlichen

Quebec. Dafür, dass hier

den Kanadiern und ihren

Besuchern ein

Licht aufgeht, sorgen

43 Leuchttürme!

Abenteurer, Seefahrer,

Landratten

und Entdecker

können diese

„Lighthouses“ sammeln,

wenn sie ab Québec City

der Straße 132 folgen. Wer

alles und alle sehen will,

braucht zwei Wochen und

Im St-Lorenz-

Strom treffen

sich Wale und

Schiffe aus

aller Welt

lässt 2200 Kilometer unter

seinen Reifen. Dabei lernt

man die Gaspé-Halbinsel

und beide Seiten des Sankt-

Lorenz-Deltas kennen. Und

viele, viele Leute, die die

Einsamkeit gesucht haben -

und eine raue, stürmische,

aber immer noch ursprüngliche

Natur gefunden

haben. Wer entlang der 132

wohnt, wohnt immer mit

dem Meer, mit dem Wind,

mit dem Geruch von Salz

und Tang. Er lebt mit dem

ewigen Kommen und Gehen

des Meeres,

dem Fernweh, der

Sehnsucht und dem

Gefühl, dennoch

angekommen zu

sein.

Zu den 43 Leuchttürmen

gebe es viel

zu erzählen. Seit Jahrhunderten

halten sie Wacht

und haben schon viel erlebt.

Der Platz reicht hier nur für

drei Beispiele.

Spüren Sie das Lighthouse-Feeling

hautnah. Im

Pot à l’Eau-de-Vie Lighthouse

können Sie übernachten!

Es wird

In Rimouski ist

ein Leuchtturm

Teil eines

maritimen

Museums

auch „Brandy Pot

Lighthouse“ genannt,

ist im Stil

des 19. Jahrhunderts

eingerichtet

und steht auf der

Insel im Sankt-Lorenz-Strom.

Seit 1858 ist der Leuchtturm

Phare des Cap-des-

Rosiers im Einsatz. Ununterbrochen.

Er ist mit 34

Metern Höhe der höchste

Leuchtturm Kanadas und

ein untrügliches Zeichen

für die Seefahrer, denn er

markiert den Eingang zum

Sankt-Lorenz-Strom.

Er ist „nur“ der zweithöchste

Leuchtturm Kanadas,

aber ganz sicher einen

Besuch wert: der Leuchtturm

in Pointe-au-Père

(heute eingemeindet in Rimouski).

Der jetzige

Leuchtturm ist der dritte an

dieser Stelle und wurde

1909 fertiggestellt. Mit seinen

fast 33 Metern

Höhe ist er ganz

knapp nur der

zweithöchste

Turm. Der Leuchtturm

(128 Stufen)

und die umliegenden

Gebäude sind

als historisches Gebäude

geschützt und Teil des

Musée de la mer (Museum

des Meers), das sich neben

der Geschichte des Leuchtturms

auch dem in der Nähe

stattgefundenen Untergang

der Empress of Ireland

widmet. Die RMS Empress

of Ireland sank am 29.

Mai 1914 nach einer Schiffskollision

im Sankt-Lorenz-

Strom. Dabei kamen 1012

Menschen ums Leben.

Die kanadische Provinz

Québec ist rund dreimal

größer als Frankreich –allerdings

leben in Frankreich

gut achtmal mehr

Menschen. Es ist also viel

Platz in Québec –für die

Natur, den Sankt-Lorenz-

Strom, die Wale und für eine

Auszeit fernab von allem

Stress. Wer alle 43 Leuchttürme

von „Québec maritime“

besucht hat, weiß,

wie gelassen man leben

kann. Klaus Kronsbein

Reise-Informationen:

www.quebecmaritime.ca,

www.quebecoriginal.com

Leuchtturm-Route:

www.quebecmaritime.ca/en/

road-trips-and-getaways/thelighthouse-trail

Pointe-au-Père:

www.shmp.qc.ca/index-en

Hotel-Tipps:

www.aubergedelapointe.com

(Familien-Ressort),

www.aubergedumangegrenouille.qc.ca/en

(romantisches, verspieltes Hotel

in Rimouski)

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Termine 2019/20: 13.10., 15.03., 13.04. (7 Tage)

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Stadtführung Greifswald • Ausflug Insel Usedom • Ausflug Insel Rügen

• Ausflug Stralsund •Musikalischer Unterhaltungsabend •Abendspaziergang

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Termine 2019/20: 10.11., 08.12., 19.01., 16.02., 15.03., 13.04. (7 Tage)

Norddeich –den Sielen auf der Spur…

Gef. Rundgang durch Norddeich und zur Seehundstation •Geführte

Deichwanderung • Ausflug Ostfrieslandrundfahrt • Ausflug „Den Sielen

auf der Spur“ • Ausflug Wilhelmshaven •Heimatabend •Kostenlose

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Termine 2019/20: 27.10., 24.11., 12.01., 09.02., 08.03.

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34 REISE BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Zeitreise nach

Der Thüringer Wald

erfüllt die Träume

vieler Großstädter von

unberührter Natur.

Dabei ist er mit seinen

dunklen Tannenwäldern,

sonnigen Lichtungen

und grünen Tälern

besonders vielseitig.

Probstzella

Ein Besuch im Thüringer

Waldund im größten

Bauhaus-Ensemble

Diese Reise führt mich zurück

ins Jahr 1927. Denn da wurde das

„Haus des Volkes“ eröffnet. Ein

Haus, das Hotel, Gaststätte, Kino,

Theater, Biergarten und

Wellnessoase zugleich war und

jährlich Hunderttausende Besucher

nach Thüringen lockte.

Heute betreibt ein Ehepaar aus

Probstzella das Hotel –und rettete

es damit vor dem Verfall. Eine

Spurensuche im größten Bauhaus-Ensemble

Thüringens.

Fotos: zVg

Nein, ein normales Hotel ist das

hier nicht. Hochmodern oder mu-

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aus dem HolidayCheck Reisebüro

Frisch in Rente und Lust auf Strand statt

auf Schnee? HolidayCheck gibt Tipps für

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in beliebten Zielgebieten wie Spanien,

Tunesien oder der Türkei an. Klassische

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und Verpflegung, lassen sich bequem

als Pauschalreise buchen. Da nicht

alle Hotels Langzeitaufenthalte von vier

Wochen oder länger anbieten, sollten Sie

sich frühzeitig beim Anbieter über Angebote

und Kosten informieren —ambesten

telefonisch.

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1 × Infopaket, 1 × geführte 15.11., 22.11.

Wanderung (bei 6 Tagen), 1 ×

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REISE 35

Der Geist des Bauhauses ist vorallem im

Restaurant „Blauer Saal“ mit seinen

abgestimmten Farben sowie typischen

Bauhauselementen spürbar.

seumsreif, die Antwort liegt

wohl irgendwo dazwischen.

1927 jedenfalls war das Hotel,

das über Probstzella thront, seiner

Zeit voraus: fließend Warmwasser,

Fernwärme-Heizung,

jedes Zimmer mit eigener Badewanne

–getrennt durch einen

Vorhang. Mehr als 90 Jahre später

ist der Charme von einst

noch spür- und auch sichtbar.

Aber statt eines Vorhangs

trennt heute eine richtige Wand

Bad und Hotelzimmer. So original

wolle dann doch niemand

mehr wohnen, meint Antje Nagel,

die Hotelchefin.

Die Geschichte des Hauses ist

an jeder Ecke sichtbar. „Wir

haben hier keinen normalen

Drei-Sterne-Standard. Das geht

auch gar nicht, weil es ein lebendiges

Museum ist“, sagt Nagel,

die durch Zufall zu dem Hotelier-Job

in Probstzella kam.

Treibende Kraft war ihr Mann

Dieter. Der 64-Jährige stammt

aus der südthüringischen Gemeinde,

wollte das Haus des

Volkes Anfang der 2000er vor

dem Verfall retten. Wegen

Franz Itting, dem Erbauer. Und

wegen des Bauhaus-Stils.

2003 ersteigerten Antje Nagel

und ihr Mann mit einem Freund

für 28000 Euro das Haus. Seit 15

Jahren wird nun saniert. „Wenn

man hinten fertig ist, fängt man

vorne wieder an“, sagt Nagel,

die eigentlich einen medizinischen

Fachhandel betreibt. Hoteliers

sind die Nagels noch

obendrein. Und das Geschäft sei

schwierig.

Die Region ist dünn besiedelt,

zu DDR-Zeiten war Probstzella

Grenzbahnhof, das Hotel lag im

Sperrgebiet.

Es sind vor allem Wanderer

und Radfahrer, die in die Schiefergebirgsregion

im Thüringer

Wald kommen. Im alten Café-

Pavillon – heute Außenstelle

des Standesamtes –heiraten ab

und an Bauhaus-Fans.

So war es 1927: Im Haus des

Volkes, das nach zwei Jahren

Bauzeit eröffnet worden war,

summt es wie in einem Wespennest.

Jeden Tag gibt es Veranstaltungen.

Mit Sonderzügen

kommen die Menschen, wenn

das Weimarer Nationaltheater

oder Ensembles aus Berlin im

Roten Saal spielen –allein hier

haben 1000 Menschen Platz.

Hotel, Kulturzentrum, Wellnessoase

–das Haus des Volkes

ist alles in einem. Mit Bibliothek,

Kegelbahn und Tanzsaal,

Turnhalle und Sauna. Die Idee

dazu hatte ein Mann mit markantem

Schnauzer: Franz Itting,

Saalfelder Industriepionier.

1908, mit 33 Jahren, gründet er

in Probstzella ein Elektrizitätswerk,

schließt in kurzer Zeit 13

Gemeinden ans Stromnetz an,

DasHaus des Volkes von

1927 in Probstzella ist

das größte Bauhaus-

Ensemble Thüringens.

lässt Werkswohnungen bauen

und Lebensversicherungen für

seine Arbeiter abschließen. Und

auch ein Volkshaus für die Freizeitgestaltung

soll her. Umsetzen

darf das der 28-jährige spätere

Bauhaus-Meister Alfred

Arndt.

Die Gestaltung des Sechsgeschossers,

für die 6000 Kubikmeter

Stein aus dem Felshang

gesprengt wurden, und vor allem

die Farben sprechen seine

Sprache. „Während der Restauration

wurden die originalen

Farben freigelegt“, erzählt Antje

Nagel, während im Hintergrund

Schnitzel geklopft werden. Damals

wie heute ist der Blaue Saal

Restaurant, nur die Küche wurde

zu DDR-Zeiten vom Keller in

den vierten Stock verlegt.

Unter der Nazi-Diktatur

bricht der Betrieb ein, Itting

wird enteignet, kommt 1937 ins

KZ Buchenwald. Nach dem

Krieg will er neu anfangen, doch

der DDR gilt er als Kapitalist

und Nazi-Helfer. 1948 wird Itting

inhaftiert, Kulturhaus, E-

Werk und Werkswohnungen zu

Volkseigentum. Die DDR baut

das „Haus der Einheit“, wie es

ab 1961 heißt, zum Sitz von SED-

Parteibüro, Volkspolizei und

Zoll um. Nach der Wende steht

das Haus des Volkes schließlich

leer, bis es Ende der 90er durchs

kaputte Dach regnet. Sogar ein

Abriss wird diskutiert. Ittings

Tochter Sonja hatte vergeblich

um dessen Rückgabe gekämpft.

Heute kümmern sich die Nagels

ums Erbe: „Wir haben versucht

so viel wie möglich zu erhalten:

Die Rezeption ist die

gleiche wie damals, die Sauna

gibt es noch, die Kastenlampen

im Blauen Saal sind dem Original

nachgebaut“, zählt sie auf.

Fotos und Skizzen halfen bei der

Rekonstruktion. Dabei sei die

Herausforderung nicht die Bauarbeiten,

sondern das Objekt

wirtschaftlich zu betreiben. Ob

sie es noch einmal machen würde?

Antje Nagel überlegt. Manche

Dinge mache man einfach

und lerne sie dadurch lieben,

sagt sie schließlich.

Katrin Groth

Diese Reportage wurde unterstützt

vom Thüringen Tourismus.

Reise-Informationen:

www.thueringen-entdecken.de,

www.thueringer-wald.com,

www.probstzella.de

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Wer kenntSie nicht, dieSagen

und Mythen Schottlands.

Erzählt werden sie bis heute,überliefertvon

denLegendender

Kelten und Wikinger, und passend in

eineraue,menschenleereLandschaft,

in deren Morgenstunden der Nebel

langsam über den Seen aufzieht.

Diese spektakuläre Region hat etwas

Magisches: saftig grüne Wiesen,

einsame Küstenstreifen und malerische

Hügellandschaft mit schroffen

Felsen. Dies alles wird unterbrochen

von malerischen kleinen Orten und

beschaulichen Fischerdörfern, die

seit jeher für ihre unverwechselbare

Gastfreundschaft bekannt sind. Eingebettet

zwischen Tälern und Bergen,

liegen unzähligetiefblaueSeen,

von denen einer idyllischer ist als

der andere. So gibt es bekannte Seen

wie den Loch Lomond, nördlich von

Naturerlebnis Schottland

Magische Landschaft und

unvergesslicheLegenden

Glasgow gelegen, aber auch kleinere,

nicht minder sehenswerte, wie den

Loch Linnhe, die alle ein unvergesslichen

Blick bieten. Ein besonders

geschichtsträchtiger Ortist dasheute

so beschaulich anmutende Tal Glen

Coe mit dem gleichnamigen Ort, das

1862 traurige Berühmtheit erlangte

als Ort eines der großen Massaker in

der Clangeschichte Schottlands. Wer

aber denkt, Schottland bietet nur

Landschaft und Natur, der irrt. Die

beiden großen Städte Glasgow und

Edinburgh sind kulturelle Schmelztiegel,die

Tradition und Moderne auf

geschickte Weise verbinden. Zahlreiche

Museen und Konzertsäle, geschichtsträchtigePaläste

und Burgen

sowie gepflegte Parkanlagen bieten

eine faszinierende Mischung aus alt

und neu. InEdinburgh, dem Sitz des

Schottischen Parlaments, befinden

sich viele interessante Sehenswürdigkeiten.

Eine der beliebtesten ist

die Straße Royal Mile, die königliche

Meile, welche diebeiden königlichen

Residenzen der Stadt miteinander

verbindet: die Burg und den Palast

von Holyrood. Nicht wegzudenken

aus dieser Straße sind die Geschäfte

der Kilt-Maker.Das traditionelle Kleidungsstück

Kilt, geprägt von seinen

bekannten Webmustern, hat seinen

Ursprung in den Highlands und wird

auch heute noch zubesonders festlichen

Anlässen getragen. Ebenso

berühmt wie das farbige Karomuster

der Kilts ist der Schottische Whisky.

Verteilt im ganzen Land gibt es über

100Destillerien,die mitfeinsterRaffinesse

dasköstliche Nationalgetränk

herstellen. Schottland, das Land der

Mythen,ist unverwechselbarund immereineReise

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36 REISE BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

DasHausboot Pénichette

Evolution hat die

einzigartigen Merkmale

der bisherigen Locaboat-

Modelle: sehr leicht

steuerbar und wendig.

In Untergöhren, einem kleinen

Hafen am Fleesensee,

sieht alles noch ganz einfach

aus: Vom Steuerstand des

Bootes an Deck lenkt Sven,

ein junger Mitarbeiter der

Bootsverleihs, nach einer

Probefahrt die große Yacht

in den schmalen Liegeplatz:

„Das kann jeder, das ist kinderleicht!“,

sagt er. Das Boot

sei wie ein Spielzeug, ganz

einfach zu bedienen, und tatsächlich:

Mit einem Joystick

lässt sich die knapp zehn Meter

lange Yacht scheinbar unkompliziert

lenken.

Fünf Tage

Kapitän

Eine abenteuerliche Fahrtmit einer Yacht

auf der Mecklenburger Seenplatte

Fotos: zVg

Eine Woche lang kreuzen wir

mit diesem luxuriösen Boot

über die Seen Mecklenburgs.

Für die Yacht brauche man keine

Vorkenntnisse und keinen

Bootsführerschein, haben die

Vermieter von Locaboat uns

gesagt. Dafür erfahren die Urlaubsgäste

in einer fast zweistündigen

Schulung vor dem

Start die wichtigsten Dinge, die

Bootsführer wissen müssen, im

Schnelldurchlauf: Welche Verkehrsschilder

stehen im Wasser

und am Ufer, wo dürfen wir

ankern, welche Stellen müssen

wir meiden.

Der Theorie folgt die Praxis,

der erste Rundgang über das

Boot lässt unerfahrene Bootsführer

staunen. Auf dem neun

Tonnen schweren Hausboot

kann man leben wie in einer

komplett ausgestattenen Wohnung:

Es gibt bequeme Betten,

von denen aus man sogar im

Liegen einen Blick auf das Was-

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REISE 37

Locaboat bietet eine große

Flotte an führerscheinfreien

Hausbooten und eine

große Auswahl an Destinationen

in Europa.

ser hat. Zur Ausstattung gehören

ein Bad mit Dusche und

warmem Wasser, eine Toilette

mit Wasserspülung, eine offene

Küche mit Herd, Backofen,

Kühlschrank, Geschirr und

Kochzeug. Wir entdecken viele

kleine Extras, etwa eine Dusche

an Deck, eine Plattform zum

Baden, Klappräder für Ausflüge

an Land.

Vier Leute können auf der

Yacht schlafen. Doch zu zweit

ist es auf dieser High-Tech-

Yacht namens Pénichette Evolution

viel angenehmer.

Wir sind aufgeregt, als wir gegen

Abend den Hafen verlassen.

Bis zum Sonnenuntergang

haben wir Zeit, einen sicheren

Platz zu finden. Auf dem Wasserweg

könnten wir bis nach

Schwerin schippern, oder bis

nach Fürstenberg. Wir entscheiden

uns für eine kurze

Strecke über die Müritz,

schließlich wollen wir ganz gemächlich

unterwegs sein. Wir

haben Urlaub!

Das Boot liegt ruhig auf dem

Wasser und macht keinen

Lärm. Auf Deck winken wir anderen

Booten zu, man grüßt

sich. Schnell fühlen wir uns wie

echte Kapitäne. Möwen begleiten

uns. Wellen lassen das Boot

schaukeln, in der Küche

schwappt heißes Wasser aus

dem Kochtopf.

Zum Baden ankern wir neben

der Fahrrinne, doch der Anker

liegt nicht fest im Boden. Als

wir ihn einholen, ziehen wir gefühlt

eine Tonne Seegras und

Schlamm nach oben. Die Ankerleine

schneidet in die Hände,

die schmerzen. Eine unangenehme

Erfahrung.

Es folgt die nächste: Denn gegen

Abend lernen wir, dass so

eine Bootsfahrt eben nicht nur

aus gemütlichen Fahrten über

Seen besteht, sondern auch filigranes

Lenken in schmale Halteplätze

im Hafen erfordert. So,

wie es uns Sven am Beginn unserer

Schiffsreise gezeigt hat.

Ach wäre er im Hafen von

Rechlin doch bei uns! Der Hafenmeister

am Ufer weist uns

einen Halteplatz zu. Doch wir

schaffen es einfach nicht, das

Boot in die freie Lücke zu steuern.

Andere Bootsführer rufen

uns Kommandos zu. Immer

mehr Zuschauer wollen die

hilflosen Kapitäne beim Einparken

sehen, am Ende ziehen

ein paar Männer das Boot an

den Tauen in die korrekte Position.

Wie peinlich. „So etwas

passiert jeden Tag“, beruhigt

uns der Hafenmeister, und spätestens

am nächsten Tag, als

wir ein Stück weiter nahezu

fehlerlos an der Station zum

Abpumpen des Toiletten- und

Grauwassers anlegen, fühlen

wir uns wieder sicherer.

Die letzte Nacht unserer

Schiffsreise verbringen wir

wieder im Heimathafen Untergöhren

auf dem Fleesensee. Das

Einparken klappt nach drei Anläufen.

Wir schauen uns an

Deck den Sonnenuntergang an,

Fische springen in der Dämmerung

an die Wasseroberfläche

und als wir später im Bett liegen,

schaukelt das Boot sanft.

Vom Bett aus sehen wir den

Mond und die Sterne. Zwei

Freizeitkapitäne sind wieder

im sicheren Hafen gelandet.

Stefan Strauß

Diese Reportage wurde ermöglicht

durch die Zusammenarbeit

mit dem internationalen

Hausbootvermieter Locaboat

Holidays.

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kostenlos anfordern

Dieaktuellen Reisekataloge sind da

12 | Tourismusgemeinschaft Elm-Lappwald

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38 REISE BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Wo Harry

Potter das

Fliegen

lernte

Alnwick Castle im hohen

Norden Großbritanniens

dient oft als Filmkulisse

Professor Gideon Kebble

trägt einen schwarzen Umhang,

spitzen Hut und einen

langen Schal zum Schutz vor

dem kalten Wind, der heute

aus Schottland hinüber

weht. Sein eisengrauer Bart

weist ihn als erfahrenen

Zauberer aus. Leider ist seine

Kollegin, die Fluglehrerin

Professor Amanda Hufflepump,

heute verhindert,

erklärt er. An ihrer Stelle

hat er einen Referendar mit

grauem Spitzhut mitgebracht.

Kebble schreitet die Reihe seiner

Schüler ab, der Zauberlehrling

folgt ihm mit einem

Bollerwagen voller Reisigbesen.

Schauplatz des Flugtrainings

ist der äußere Burghof

von Alnwick Castle, das in

den ersten beiden Harry-

Potter-Verfilmungen das

Zauberinternat Hogwarts

gab. Genau

hier half Fluglehrerin

Madam Hooch

Harry, Hermine

und Ron auf die

Besen.

Auch ohne dies

könnte die Kulisse

eindrucksvoller

kaum sein.

Hinter den Flugschülern

erhebt

sich die Burg,

deren Mauern

in die Zeit der

normannischen

Eroberung

zurückreichen.

Seit dem Jahr 1309 ist

die Festung im Besitz der Percys,

deren Vorfahre William

mit Wilhelm dem Eroberer

aus der Normandie herüberkam.

Bis heute gehören die

Percys, erst Barone, dann Grafen

und später Herzöge von

Northumberland, zu den

reichsten Adelssippen Englands.

Ihr Ahne Harry „Hotspur“

Percy wurde von Shakespeare

im ersten Teil des Historien-Dramas

„Henry VI“

verewigt. Hinter der Burgmauer

tat im Jahr 1093 der

schottische König Malcolm

seinen letzten Atemzug.

Selbst für Herzog Ralph Percy,

der auf 300 Millionen

Pfund geschätzt

wird, ist der Unterhalt

der Burg seiner Väter mit

empfindlichen Kosten verbunden.

Deshalb muss das Haus

bei Filmen als Kulisse dazuverdienen.

In einer Reihe haben die

Eleven Aufstellung genommen:

Kinder, Eltern und erwachsene

Harry-Potter-Fans.

Professor Kebble fordert jeden

zweiten in der Reihe auf,

„fünf Hagrid-Schritte nach

vorne“ zu machen. Jeder hier

weiß, wie groß die Schritte des

Halbriesen sind. Schon stehen

die Teilnehmer in zwei Gruppen

gegenüber. In der Grundposition

lässt jeder Flugschüler

seinen Besen senkrecht

hängen. „Treten Sie

zur Seite,

halten

Sie

den Besen mit beiden

Händen fest, springen Sie

auf!“ Wichtig: Während des

Sprungs muss jeder „Mounttta!“

schreien, mit starkem „t“

am Ende, das in schwachem

„a“ ausklingt. Mit gellendem

„Mount!“ springen alle auf ihre

Besen. Kebble hält auf Disziplin:

Wer hilflos kichert, wackelt

oder vom Besen kippt,

muss zurück zum Startpunkt.

Schließlich klappt alles.

„Und jetzt über die Burgmauer!“,

kommandiert Kebble.

Doch er weiß: „Beim ersten

Versuch schafft es kaum einer.“

Am Schluss sammeln

beide Lehrkräfte ihre Schüler

um sich. Alle haben bestanden!

Auch das Innere der Burg

birgt

Überraschungen:

In einer Vitrine ist das

Todesurteil für den

Alnwick Castle ist nach Windsor

Castle der zweitgrößte

Adelssitz Englands.

siebten Earl mit

der kunstvoll

gezeichneten Unterschrift

von Elizabeth I. ausgestellt.

Während die Eltern Zeugnisse

der Geschichte Englands

und der Percys betrachten,

durchstreift auch das Kind die

Gemächer. In den meisten

sind Plüschlöwen versteckt –

auf einem Kaminsims, am

Kronleuchter hängend oder

auf der Tafel im Dining Room.

Wer dem Guide am Ausgang

die richtige Zahl versteckter

Löwen nennt, erhält einen Anstecker.

Stolz befestigt das

Kind ihn an der Jacke.

Stefanie Bisping

Infos: www.alnwickcastle.com

Fotos:Stefanie Bisping

Auf dem Besen fliegen wie die Zauberschüler

aus den Harry-Potter-Filmen.

Kinder und Erwachsene

nehmen am sogenannten

„Broomstick Training“ teil.


BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

BERLIN-RÄTSEL 39

Landspitze

Müßiggänger

Filmschweinchen

Stadt

u. Fluß

i. Schottland

Ornamentmotiv

griech.

Göttin

einfetten

flaches

Land

ein

Himmelskörper

4

Laubbaumfrüchte

franz.,

latein.:

und

blutzuckersenkend.

Hormon

gekörntes

Stärkemehl

englisch:

Osten,

östlich

chinesisches

Goldgewicht

hochklettern

Bindewort

3

Strom

durch

München

engl.

Fürwort:

sie

ugs.:

Geld

kleines

Blasinstrument

Sülze

aus

Fleischbrühe

gewelltes

Haarbüschel

kanadischer

Wapitihirsch

ital.

Gebirgsjäger

engl.:

Lied

schlecht

Kurort

an der

Lahn

(Bad ...)

11

Badekleidung

glühendes

Vulkangestein

...und

Tina

Turner

ein

Farbton

Leitung

bei Filmaufnahmen

spanischer

Artikel

ungeordnet

Tonbezeichnung

Flechte,

Hautausschlag

Tintenfischfarbstoff

früherer

österr.

Adelstitel

Tonerde

babylonische

Gottheit

kleine

Brücke

schnell,

agil

den

Gottesdienst

betreff.

franz.:

oder

Wildweiblein

italienisch:

drei

ein

Metall

Gewebewassersucht

(med.)

5

Sieger

Sprechform

eines

Mitlauts

sehr

junges

Schwein

Bewohnerin

eines

Erdteils

Strom

im südl.

Afrika

eine

Steuer,

Abgabe

(Kw.)

9

Erbfaktor

Stahlschränke

Gottesgesetz

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(engl.)

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(Abk.)

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durch

Gerona

(Span.)

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der Gene

(engl.)

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englisch:

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Universum

Abk.:

Royal

Navy

Initialen

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Albers†

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Kampfspiele

Vorname

Seelers

kath.

Theologe

†1847

Gewürz

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

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von

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Auch morgen wieder ein

Riesen-Rätsel in Ihrem KURIER


AUTO

Dr.Christian

Buric, ADAC

Erdgasauto sind die

bessereAlternative

Erdgasautos haben derzeit

die beste Klimabilanz

aller gängigen Antriebsarten.

Unter Berücksichtigung

aller relevanten

Energieaufwendungen

über den gesamten Lebenszyklus

eines Fahrzeugs

schneiden sie besser ab als

Benziner, Diesel und sogar

als Elektroautos –bei Nutzung

des aktuell gültigen

Strommix. Erst bei Gebrauch

von 100 Prozent regenerativem

Strom weist

das Elektroauto eine deutliche

bessere Bilanz auf als

alle anderen Antriebsarten

auf. Diese Erkenntnisse des

ADAC sind das Ergebnis

einer aktuellen Lebenszyklus-Analyse

der Forschungsgesellschaft

Joanneum

Research. Für die

Untersuchung wurden

Fahrzeuge in der Golfklasse

herangezogen, deren jährliche

Fahrleistung 15 000

km und die Gesamtlebensdauer

15 Jahren beträgt.

NACHRICHT

AUTO-

EXPERTE

Volvos neue Technik

Die Elektrifizierung geht

bei Volvo weiter: Die

Schweden stellen die ersten

Benziner auf Mild-Hybrid-

Technik um. Das bedeutet

konkret: Die Volvo XC90

Baureihe ist komplett elektrifiziert.

Weitere Modelle

und Motorisierungen sollen

folgen. Der neue Volvo

XC90 B5 Mild-Hybrid Benzin

AWD mit 184 kW /250

PS ist ab sofort zu Preisen

ab 65750 Euro in der Einstiegsversion

Momentum

bestellbar, der 228 kW /310

PS starke B6 Mild-Hybrid

Benzin AWD beginnt bei

74650 Euro. Den XC90 gibt

es dann in insgesamt vier

elektrifizierten Varianten:

Neben den beiden Neuzugängen

auch als 173 kW /

235 PS starken B5 Mild-Hybrid

Diesel AWD und als T8

Twin Engine AWD.

Fragen?

Wünsche?

Tipps?

Tel. 030/63 33 11-456

(Mo.–Fr. 10–15 Uhr)

E-Mail: berlin.service@dumont.de

Die mobile Seite

in Ihrem KURIER

DasElektroauto

für jedermann

Opel ist diesmal Vorreiter und bringt

den Corsa als batterie-elektrische

Variante in Serie –zum guten Preis

Der Opel Corsa kommt in der

sechsten Generation auf den

deutschen Markt. Bereits

über 13,6 Millionen Corsa-

Verkäufe konnte die Marke

mit dem Blitz in den vergangenen

37 Jahren generieren.

Jetzt holen die Rüsselsheimer

Top-Technologien aus höheren

Klassen in den Kleinwagen.

Und: Elektrisch wird er

auch. Ganz bewusst wurde

mit dem Corsa die populärste

Baureihe der Marke gewählt,

um die Elektromobilität endgültig

aus ihrem Nischendasein

zu befreien.

Erstmals bietet Opel mit der

sechsten Corsa-Generation eine

rein batterie-elektrische Variante

mit 100 kW (136 PS) Leistung

und 260 Newtonmetern

maximalem Drehmoment

aus dem Stand an.

Unmittelbares Ansprechverhalten,

Agilität

und Dynamik sollen

die Kunden locken. Eine Reichweite

von bis zu 330 Kilometern

(WLTP) preist der Hersteller

an. Der Corsa esoll das Elektroauto

für alle werden. Nur wie

sind die Massen zu überzeugen,

dass sie ganz sorglos einen E-

Stromer kaufen können und damit

nicht irgendwo stehenbleiben?

Die Händler sind gut geschult,

wird uns gesagt. Innerhalb von

30 Minuten können per Schnellladung

die 50 kWh-Batterien zu

80 Prozent wieder aufgeladen

werden. Egal ob Kabellösung

für die Haushaltssteckdose,

Wallbox oder High-Speed-

Charging –das soll alles funktionieren.

Eine 8-Jahres-Garantie

für die Batterie gibt es obendrauf.

Die Opelaner haben extra

eine App entwickelt: myOpel-

App soll es von überall ermöglichen,

den Ladestatus zu kontrollieren,

dies soll den Kunden

die Hemmschwelle nehmen

und helfen, die Kosten zu optimieren.

Mit dieser App kann der

Kleinwagen sogar im Winter

vorgeheizt werden und im Sommer

vorgekühlt. Praktisch.

Ab 30 000 Euro

zu haben

Es gibt drei angebotene Fahrstufen:

Normal, Eco und Sport.

Der Sport-Modus verändert das

Ansprechverhalten und steigert

die Fahrdynamik. Daraus ergibt

sich aber ein leichtes Minus in

der Reichweite. In der Fahrstufe

„Eco“ ist die längste Reichweite

gegeben. Für den Sprint von 0

auf 50 km/h soll der Opel Corsaelediglich

2,8 Sekunden benötigen,

bis Tempo 100 8,1 Sekunden

(vorläufige Werte). Der

Preis ist beträgt ab 29 900 Euro

(UPE inkl. MwSt.), dieser reduziert

sich noch jeweils um die

regional gültigen Zuschüsse für

Elektroautos, so der Hersteller.

Sportlich sieht er schon aus,

der neue Rüsselsheimer. Von

der früheren Keilform hat er

sich komplett verabschiedet.

Die markentypische „Bügelfalte“

auf der Motorhaube

ist erhalten geblieben.

Mit 4,06 Meter

Länge bleibt der Corsa

ein übersichtlicher

Fünfsitzer. Die Dachlinie ist um

48 Millimeter niedriger als beim

Vorgänger. Der Fahrer sitzt nun

28 Millimeter tiefer, dadurch

gibt es auch für größere Passagiere

genug Kopffreiheit. Das

Interieur lässt sich mit einem

volldigitalen Cockpit und Ledersitzen

mit Massagefunktion

aufwerten.

In der Ausstattung Selection

ist schon allerlei an Bord wie eine

Klimaautomatik mit Fernsteuerung,

elektrische Parkbremse,

das schlüssellose Startsystem

sowie das mit Apple Car-

Play und Android Auto

kompatible Multimedia Radio

mit 7-Zoll-Farb-

Touchscreen. Systeme

wie ein Frontkollisionswarner

mit automatischer

Gefahrenbremsung

und Fußgängererkennung

sowie ein

Spurhalte-Assistent gibt es ohne

Aufpreis. Die nächsthöhere

Ausstattung Edition kostet ab

30650 Euro. Interessant wird

für Corsa-Fans der ab sofort reservierbare

Corsa-e First Edition

für 32900 Euro. Hier sind

Foto:

First Edition

ist schon

reservierbar

LED-Scheinwerfer, 17-Zoll-

Aluräder, Zweifarblackierung

und ein volldigitales Cockpit serienmäßig.

Im neuen Corsa-e halten laut

dem Hersteller Technologien

und Assistenzsysteme Einzug,

die sonst nur aus höherenFahrzeugklassen

bekannt sind.

Opel-Deutschland-Chef Ulrich

Selzer bei der Präsentation in

Dreieich: „Das adaptive, blendfreie

Matrix-Licht bieten

wir erstmals für lediglich

700 Euro Aufpreis

(ab First Edition)

im Kleinwagensegment

an, das ist ein

Riesensprung für uns.“ Bis

2024 wird laut Selzer jedes

Opel-Fahrzeug elektrifiziert.

„Das erste Halbjahr 2019 hat

sich für Opel durchaus positiv

entwickelt. In Europa können

wir bei den Pkw-Verkäufen einen

Marktanteil von 5,7 Prozent

verbuchen. Unter den

Top-5-Märkten haben wir in

Deutschland mit 139583 verkauften

Einheiten bis Ende Juni

2019 sogar England überholt.

Ein Rekordgewinn von 700

Millionen Euro bei weltweit

568029 verkauften Fahrzeugen

zeigt, dass wir auf dem richtigen

Weg sind,“ so Opel-Boss

Selzer. Die Corsa-Zielgruppe

sind laut Opel junge Singles, Familien

mit einem Zweitfahrzeug,

aber auch viele Pflegeund

Lieferdienste.

Der neue Corsa-e rollt im

Frühjahr 2020 zu den ersten

Kunden. Im Jahr 2020 kommen

dann zwei weitere Modelle mit

vollelektrischem Antrieb hinzu

–der Nachfolger des Opel Mokka

Xund der Vivaro. Es ist viel

los bei den Rüsselsheimern. Und

das ist gut so.

Jutta Bernhard, mid


SEITE41

BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Ganz bewusst wurde

mit dem Corsa die

populärste Baureihe

der Markegewählt,

um die Elektromobilität

endgültig vonihrem

Nischendasein

zu befreien.

Verkäufe

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42 FERNSEHEN BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

ARD

ZDF RTL

SAT. 1

PRO 7

5.30 Zoo-Babies 5.55 Wissen macht

Ah! 6.20 Twin Teams –Die Geschwister-Challenge

7.05 Tigerenten Club

8.05 Tiere bis unters Dach 8.35 Tiere

bis unters Dach 9.00 Tiere bis unters

Dach 9.30 Die Sendung mit der Maus

10.03 Immer wieder sonntags 12.03

Presseclub 12.45 Europamagazin

6.15 Die Biene Maja 6.30 Belle und Sebastian

6.50 Wickie und die starken

Männer 7.15 Bibi und Tina 7.40 Löwenzahn

8.10 Die langen großen Ferien

8.35 Die langen großen Ferien 9.03

sonntags 9.30 Evangelischer Gottesdienst

10.15 Bares für Rares –Lieblingsstücke

11.50 ZDF-Fernsehgarten

5.10 Verdachtsfälle 5.55 Betrugsfälle

6.20 Familien im Brennpunkt 7.20 Familien

im Brennpunkt 8.20 Familien im

Brennpunkt 9.15 Die Superhändler–4

Räume, 1Deal 10.15 Die Superhändler –

4Räume, 1Deal 11.15 Die 100 ... witzigsten

Tiere –Ich glaub, mein Schwein

pfeift

5.30 Auf Streife 5.50 Navy CIS 6.35

Navy CIS 7.30 Navy CIS 8.20 Navy CIS

9.15 Die Unglaublichsten ... Hingucker.

Moderation: Sonya Kraus 11.45 Das

große Promi Flaschendrehen. Zu Gast:

Oliver Pocher, Sonya Kraus, Annett

Möller, Marlene Lufen, Simon Pearce.

Moderation: Hugo Egon Balder

5.05 How IMet Your Mother 6.05 Mom

6.30 Fresh off the Boat 7.25 Twoand a

Half Men 8.20 Twoand aHalf Men 8.45

Eine schrecklich nette Familie 9.15 Eine

schrecklich nette Familie 9.40 Galileo

10.45 Galileo 11.50 Galileo 12.50 Head

of State – Das Weiße Haus sieht

schwarz. Komödie, USA2003

13.15 Tagesschau

13.30 BJDie Landärztin:

Schleichendes Gift

TV-Heimatfilm, D2009

15.00 BJEin Hausboot zum

Verlieben TV-Komödie, D2009

16.30 Kinder der Sonne:

Schmetterlinge Dokumentation

17.15 Tagesschau

17.30 Landtagswahl Sachsen und

Brandenburg Bericht

19.20 Berliner Runde

Zu Gast: Paul Ziemiak,Markus

Blume, Lars Klingbeil, Dr.Bernd

Baumann, Linda Teuteberg,

JörgSchindler,Michael Kellner

20.00 Tagesschau

14.03 Sport extra

Rudern: WM /14.20 Radsport:

Deutschland Tour,4.Etappe,

Eisenach –Erfurt/ca. 15.30

Rudern: WM /ca.16.10 Leichtathletik:ISTAF

Berlin /Basketball:

WM, Frankreich –

Deutschland

17.35 Wahlen in Brandenburgund

Sachsen

Aus den ZDF-Wahlstudiosin

Potsdam und Dresden

19.00 heute

19.30 TerraX

Dokumentationsreihe. Feuer

und Eis –Expedition zum

Mount St.Helens

14.00 Formel 1: Großer Preis von

Belgien Countdown inkl.

Formel-2-Highlights.

Experte: Timo Glock

15.00 Formel 1: Großer Preis von

Belgien DasRennen.

Aus Spa-Francorchamps

16.45 Formel 1: Großer Preis von

Belgien Siegerehrung und

Highlights. Experte: Timo Glock

17.15 Explosiv –Weekend

Magazin

17.45 Exclusiv –Weekend

Magazin

18.45 aktuell

19.05 Die Versicherungsdetektive

Doku-Soap

14.05 B Let's Be Cops –Die Party

Bullen

Actionkomödie, USA2014. Mit

Jake Johnson, Damon Wayans

jr., Andy Garcia, RobRiggle,

Nina Dobrev.Regie: Luke

Greenfield

15.55 B Der Babynator

Actionkomödie, USA/CDN

2005. Mit Vin Diesel, Lauren

Graham, Faith Ford.Regie:

Adam Shankman

17.40 Das große Backen

Show.Jury: Betty Schliephake-

Burchardt,Christian Hümbs.

Neue Staffel

19.55 Sat.1 Nachrichten

14.35 B Gregs Tagebuch –Ich

war's nicht

Komödie, CDN/USA 2012. Mit

ZacharyGordon, Steve Zahn,

RobertCapron.Regie: David

Bowers

16.20 B Die Simpsons –Der Film

Zeichentrickfilm, USA2007.

Regie: David Silverman

18.00 Newstime

18.10 B Die Simpsons

MoonshineRiver.

Zeichentrickserie

18.35 B Die Simpsons

Homers vergessene Kinder.

Zeichentrickserie

19.05 Galileo

20.25 KRIMIREIHE

20.15 ROSAMUNDEPILCHER

20.15THRILLER

20.15 KOMÖDIE

20.15ACTIONFILM

Tatort

Um ihren Betrieb zu retten, verfallen

Hajo(Peter Trabner) und Biggi Lohmann

(Katharina Marie Schubert)

auf einen riskanten Plan.

Pralinen zumFrühstück

Ist das Leben wie ein Koffer voller

Pralinen? Ein ungewöhnlicher Fund

lässt Anabelle Rosewood (Hedi Honert)

keineRuhemehr.

The Circle

Mae Holland (Emma Watson) ahnt,

dass imSocial-Media-Imperium des

charismatischen Eamon Bailey (Tom

Hanks) etwas faul ist.

Willkommen bei denHartmanns

Die pensionierte Lehrerin Angelika

Hartmann (Senta Berger) hat eine

neue Aufgabe: Sie heißt Diallo (Eric

Kabongo) und kommt aus Nigeria.

Suicide Squad

Die Superschurkentruppe um Harley

Quinn (Margot Robbie) lässt sich

auf einen selbstmörderischen Deal

mit der Regierung ein.

Sport-TV-Tipps im Sportteil 20.00

20.25 HBICTatort

Falscher Hase. TV-Kriminalfilm,

D2019. Mit Wolfram Koch,

MargaritaBroich, Isaak Dentler.Regie:

Emily Atef

21.55 Tagesthemen extra

22.05 Anne Will

Nach den Wahlen in Sachsen

und Brandenburg.

Zu Gast: Manuela Schwesig,

Reiner Haseloff,RobertHabeck,AlexanderGauland,

Raj

Kollmorgen, Melanie Amann

23.05 Tagesthemen

23.35 ttt –titel, thesen, temperamente

Die Deutschen und ihr

Wald /„Der Krieg, den keiner

wollte” /Ein Bauhausmuseum

für Dessau /Der desillusionierte

Blickeines sächsischen

Bürgermeisters

0.05 BJISommerfest

Romantikkomödie, D2017.

Mit Lucas Gregorowicz, Anna

Bederke, Nicholas Bodeux

1.40 BJICGreenberg

Komödie, USA2010. Mit Ben

Stiller,GretaGerwig, Rhys

Ifans. Regie: Noah Baumbach

3.25 Anne Will

SRTL

15.05 Die Tomund JerryShow 15.45 ^

Mr. Bean macht Ferien. Komödie, GB/

USA/F/D 2007 17.10 Inspector Gadget

17.40 Zak Storm 18.10 Die Tom und

JerryShow 18.40 Woozle Goozle 19.15

ALVINNN!!! und die Chipmunks 19.40

Angelo! 20.15 ^ Zahnfee auf Bewährung.

Fantasykomödie, USA/CDN 2010

22.00 Criminal Confessions –Mörderische

Geständnisse 0.00 Infomercials

3SAT

13.05 Österreich-Bild 13.35 Drehkreuz

Flughafen – Wo Fische fliegen und

Mangos landen 14.05 Magie der Jah-

20.15 BJIERosamunde

Pilcher: Pralinen zum Frühstück

TV-Liebesfilm, D2019. MitHedi

Honert, Max Engelke, Fanny

Stavjanik.Regie: Marc Prill

21.45 heute-journal

22.30 HBJICESpringflut

Mord auf Värmdö. TV-

Kriminalfilm, S/D/B 2018. Mit

Julia Ragnarsson, Kjell Bergqvist,Cecilia

Nilsson. Regie:

Niklas Ohlson, Pontus Klänge

23.55 ZDF-History

Der Zweite Weltkrieg –Das

sollten Sie wissen

0.40 heute

0.50 HBJICESpringflut

Mord auf Värmdö. TV-

Kriminalfilm, S/D/B 2018

2.15 Terra X

Feuer und Eis –Expedition zum

Mount St.Helens

3.00 Terra X

Wilder Planet: Vulkane

3.45 ZDF-History

Der Zweite Weltkrieg –Das

sollten Sie wissen

4.30 TerraXpress

Verzweifelte Bauherren und

Diebstahl bei voller Fahrt

reszeiten 17.00 ^ Ein griechischer

Sommer. Komödie, F/GR/GBA 2011

18.30 Schweizweit 19.00 heute 19.30

NZZ Format 20.00 Tagesschau 20.15

Best-of Ladies Night XXL 21.45 ^ Eine

Handvoll Briefe –Liebe im Gepäck.TV-

Tragikomödie, D/A 2013 23.10 Polizeiruf

110 0.25 ^ Max Manus. Drama, N/

DK 2008

SKY-TIPPS

Sky Cinema+24:18.30 ^ Die Frau, die

vorausgeht. Biografie, USA 2017 Sky

Action: 20.15 ^ Slender Man. Horrorfilm,

USA2018 Sky Cinema+24: 20.15 ^

Ja, ich will... bis ich nein sage! Komö-

20.15 BJCEThe Circle

Thriller,VAE/USA2017.Mit

Emma Watson,Tom Hanks,

John Boyega, Karen Gillan,

Ellar Coltrane.Regie: James

Ponsoldt

22.15 BJCEDie 5. Welle

Sci-Fi-Film, USA2016. Mit

Chloë Grace Moretz, Nick Robinson,

RonLivingston. Regie:

JBlakeson.Die Erde und mit

ihr die gesamte Menschheit

steht nach vier Angriffswellen

durch Aliens kurzvor dem Kollaps.

Die Schülerin Cassie versucht,ihren

Bruder Samzu

finden, der von Aliens entführt

wurde.

0.25 BJCEThe Circle

Thriller,VAE/USA2017.Mit

Emma Watson,Tom Hanks,

John Boyega. Regie: James

Ponsoldt

2.25 BJCEDie 5. Welle

Sci-Fi-Film, USA2016. Mit

Chloë Grace Moretz, Nick Robinson,

RonLivingston. Regie:

JBlakeson

4.20 Der Blaulicht-Report

Doku-Soap

die, USA 2017 Sky Cinema+1: 21.15 ^

Mortal Engines: Krieg der Städte. Sci-

Fi-Film, USA/NZ 2018 Sky Action: 21.50

^ Breaking In. Actionfilm, USA/J 2018

Sky Cinema+1: 23.25 ^ The Happytime

Murders. Krimikomödie, USA2018 Sky

Cinema+24: 23.35 ^ The Strangers:

Opfernacht. Horrorfilm, USA 2018 Sky

Cinema+24: 1.05 ^ Locked In. Thriller,

USA2017

NDR

11.30 Saitenwind 12.15 Wunderschön!

13.45 Zwei Meere –Eine Küste 14.30

Raubkatzen 15.15 Mein Traum vom Hof

16.00Lieb und teuer 16.30Issbesser! –

SONDERZEICHEN✚ I Stereo J für Gehörlose v Hörfilm E Breitbild C Dolby ^HSpielfilm GZweikanal

20.15 BCEWillkommen bei

den Hartmanns Komödie, D

2016. Mit SentaBerger,Heiner

Lauterbach, Florian David Fitz.

Regie: Simon Verhoeven

22.35 BCEOcean's 13

Gaunerkomödie, USA2007.Mit

George Clooney,Brad Pitt,Matt

Damon, Al Pacino. Regie: Steven

Soderbergh. Danny Ocean

ist sauer.Der CasinobossBank

hat Oceans Mentor Reuben

ausgebootet.Danny organisiert

eine raffinierte Strafaktion, bei

der Bank um Geld, ein Collier

sowie seiner Reputation beraubt

wird.

0.55 BCEPayback –

Zahltag Actionthriller,USA

1999. Mit Mel Gibson, Gregg

Henry, Maria Bello. Regie:

Brian Helgeland

2.35 BCEOcean's 13

Gaunerkomödie, USA2007.Mit

George Clooney,Brad Pitt,Matt

Damon. Regie: Steven Soderbergh

4.30 AufStreife

Doku-Soap

4.45 Auf Streife

Tariks wilde Küche 17.00 Bingo! 18.00

Nordseereport 18.45 DAS! 19.30 Ländermagazine

20.00 Tagesschau 20.20

die nordstory spezial 21.50 Sportschau

–BundesligaamSonntag 22.10

Kaum zu glauben! 22.55 Sportclub

23.40 Sportclub Story 0.10 Flieg mit

mir! 1.00 Anne Will

WDR

10.15 Zum Frühstück bei... 10.45 Kölner

Treff 12.15 Unser Land in den 90ern

13.00 Unsere Flüsse 14.30 Unsere Wälder

15.15 Wunderschön! 16.45 ^ Einfach

Rosa –Verliebt,verlobt,verboten.

TV-Drama, D2016 18.15 Tiere suchen

ein Zuhause 19.10 Aktuelle Stunde

19.30 Westpol 20.00 Tagesschau

20.15 B Suicide Squad

Actionfilm, USA2016. Mit Will

Smith, Jared Leto, Margot

Robbie. Regie: David Ayer

22.40 BC10 Cloverfield Lane

Mystery, USA2016. Mit John

Goodman, MaryElizabeth

Winstead, John Gallagher jr.

Regie: DanTrachtenberg. Nach

einemUnfall erwacht Michelle

in einem Bunker.Mit ihr befinden

sich zwei Männer in dem

Raum. Diese behaupten, sie

gerettet zu haben. Außerdem

soll die Menschheit fast ausgelöscht

worden sein.

0.35 B Suicide Squad

Actionfilm, USA2016. Mit Will

Smith, Jared Leto, Margot Robbie.

Regie: David Ayer

2.40 BC10 Cloverfield Lane

Mystery, USA2016. Mit John

Goodman, MaryElizabeth

Winstead, John Gallagher jr.

4.30 B Baby Daddy

Der Weihnachtswunsch.

Comedyserie

4.50 B Baby Daddy

Auf geht die wilde Fahrt.

Comedyserie

20.20 Wunderschön! 21.50 Sportschau

–BundesligaamSonntag 22.20

Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs

22.50 Zum Frühstück bei... 23.20 Johann

König live: Feuer im Haus ist

teuer,geh' raus! 0.50 Rockpalast

ARTE

13.30 Die Abenteurer der modernen

Kunst 14.25 Geparde –Afrikas elegante

Jäger 15.10 DasTal der Löwen 15.55

Max Liebermann 16.50 Metropolis

17.35 Konzert amMailänder Domplatz

2019 18.25 Köstliches Piemont 18.55

Karambolage 19.10 Arte Journal 19.30

360° –Geo-Reportage 20.15 Polen 39.

Wie deutsche Soldaten zu Mördern

wurden 21.05 Sommer '39. Dokumen-


FERNSEHEN 43

KABEL 1 RBB

MDR RTL 2

VOX

5.10Abenteuer Leben Spezial5.40Blue

Bloods –Crime Scene New York 6.30

Blue Bloods –Crime Scene New York

7.25 Blue Bloods –Crime Scene New

York 8.15 Blue Bloods 9.10 Mein Lokal,

Dein Lokal 10.10 Mein Lokal, Dein Lokal

11.10 Mein Lokal, Dein Lokal 12.05 Mein

Lokal, Dein Lokal

13.05 Mein Lokal, Dein Lokal –Der

Profi kommt

„Fährhaus Saatwinkel”, Berlin

14.05 AbenteuerLeben Spezial

Magazin. Die Reise zu den besten

Gerichten der Welt /Ungarn

/Norwegen /Windhoek

(Namibia)

16.05 News

16.20 Rosins Restaurants –Ein

Sternekoch räumt auf!

„Rodenhofklause”, Saarbrücken.Mit

Frank Rosin

18.15 Rosins Restaurants –Ein

Sternekoch räumt auf!

„Zum Stern”, Walldorf.

Mit Frank Rosin

7.15 tierisch gut! 8.00 Aktuell 8.30

Abendschau / Brandenburg aktuell

9.00 Die Zwillinge vom Immenhof. Heimatfilm,

D1973 10.30 Einfach Rosa –

Die zweite Chance. TV-Familienfilm, D

2016. Mit Alexandra Neldel, Sara Fazilat,Janek

Rieke 11.55 Alles Klara 12.45

Morden im Norden

13.35 Die Hundehebamme

Reportage

13.50 Tierarztgeschichten

14.35 Berlin –Schicksalsjahre

einer Stadt DasJahr 1980

16.05 B In aller Freundschaft–

Die jungen Ärzte

Blinder Fleck.Arztserie

16.55 B In aller Freundschaft

Drei Männer in Schwarz.

Arztserie

17.45 Brandenburg-Wahl: Die

Entscheidung Aus dem Wahlstudio

im Landtag

19.30 Abendschau /Brandenburg

aktuell

20.00 Tagesschau

7.30 Drei Lehrer –Ein Schuljahr 8.00

Alles gelöscht –Die Frau ohne Erinnerung

8.30 MDR-Garten 9.00 Unser

Dorf hat Wochenende 9.30 Amerikas

Flüsse 10.15 Im Reiche des silbernen

Löwen. Abenteuerfilm, D/E 1965 11.45

Kim &Kachelmanns Highlights. Das

Beste aus 2019

14.00 Sagenhaft

Die Oberlausitz

15.30 BJAlles Klara

Rundflug in den Tod. Krimiserie

16.20 aktuell

16.30 Sport im Osten

16.55 BJIn aller Freundschaft–

Die jungen Ärzte

Herzenssache. Arztserie

17.45 LTWSachsen –DieEntscheidung

Moderation: Uta

Deckow,Gunnar Breske

18.54 Sandmännchen

19.00 Regional

19.30 aktuell

19.50 Kripo live

Magazin

6.10 Girls United –Gib alles! TV-Komödie,

USA 2009. Mit Christina Milian,

Rachele Brooke Smith, Cody Longo

8.15 Infomercial 9.15 X-Factor: DasUnfassbare10.15X-Factor:

DasUnfassbare.

Mysteryserie 11.15 Hartz und herzlich

– Tag für Tag Benz-Baracken.

Warten auf den Zahltag

13.15 Hartz und herzlich –Tag für

TagBenz-Baracken Doku-Soap.

Frühling und ein großer Umzug

15.15 Hartz und herzlich –Tag für

TagBenz-Baracken

Doku-Soap. Zukunftspläne.

Fürdie arbeitslosePetra gibt es

gute Nachrichten: Ihre Ausbildung

zur Altenpflegerin ist

genehmigt worden.

17.15 Mein neuer Alter

Doku-Soap. Rolladenbauer in

Existenznot

18.15 GRIP –Das Motormagazin

Magazin. Mit Cyndie Allemann,

Det Müller,Helge Thomsen,

Jens Kuck,Niki Schelle

6.50 Criminal Intent –Verbrechen im

Visier 7.45 Criminal Intent –Verbrechen

im Visier 8.35 Criminal Intent –

Verbrechen im Visier 9.25 Criminal Intent–Verbrechen

im Visier 10.20 Criminal

Intent 11.00 Criminal Intent 11.55

Criminal Intent –Verbrechen im Visier

12.50 Criminal Intent

13.45 B Criminal Intent –

Verbrechen im Visier

Undercover.Krimiserie

14.30 BJBones –Die Knochenjägerin

DasLeben der wartenden

Toten. Krimiserie

15.20 BJBones –Die Knochenjägerin

Treibgutdes Todes.

Krimiserie

16.15 BJBones –Die Knochenjägerin

Klebt eine Leiche am

Künstler... Krimiserie. Ein Mann

fälltvon einer Plakatwand auf

eine Leiche.

17.00 auto mobil

18.10 Die Beet-Brüder (1)

Doku-Soap

20.15 DOKU-SOAP

Trucker Babes –400 PS in Frauenhand

Früher war sie Friseurin, heute muss

Bettina 50 Kälber von verschiedenen

Höfen einsammeln und in die Niederlande

bringen. Ein strammer Tag.

20.20BERICHT

Brandenburg-Wahl

Brandenburg hat gewählt, was passiert

als nächstes? rbb-Rpoerter

Marc Langebeck hat das Ohr auf der

Schiene der Geschichte.

20.15BERICHT

LTWSachsen –Wahl im Bürgercheck

Über Ergebnisse, Perspektiven und

Prognosen bei den Landtagswahlen

in Sachsen berichten Uta Deckow

und Gunnar Breske.

20.15 FAMILIENFILM

Ostwind –Zusammen sind wir frei

Ungezähmt und unzertrennlich: Der

wilde Hengst Ostwind wird für Mika

(Hanna Binke) zum einzigen Trost

auf dem Hof der Großmutter.

20.15 SHOW

Grill den Henssler Sommer-Special

Sie tun die Schürze um, sie dreh’ndie

Würsteum: Jimi Blue Ochsenknecht

Motsi Mabuse und Silvio Heinevetter

(v.l.n.r.) im Wettstreit am Grill.

20.15 Trucker Babes –400 PS in

Frauenhand

Doku-Soap

22.15 Abenteuer Leben am

Sonntag

Magazin. Die Trucker-Wochen

bei „Abenteuer Leben”. Der

„Autohof Berg“ an der A9 in

Oberfranken existiertbereits

einige Jahrzehnte und ist für

manchen Lkw- oder Autofahrer

eine zweite Heimatgeworden.

Ein Filmteam besuchte den beliebten

Rastplatz.

0.20 Mein Revier

Doku-Soap. Schlussmit

Beschiss

2.10 Achtung Kontrolle! Wir

kümmern uns drum

Reportagereihe. Schlägereimit

Folgen –Bundespolizei Hannover

3.10 Achtung Kontrolle! Wir

kümmern uns drum

Lärmende Motorräder –Motorradkontrolle

Hildesheim

4.10 Achtung Kontrolle! Wir

kümmern uns drum Drogenspürhund

im Einsatz –Anfahrtskontrolle

Fusion Festival

20.20 Brandenburg-Wahl

Der Talk.Aus dem rbb-Wahlstudio

im Potsdamer Landtag

21.00 Werweiß denn sowas?

Show.Kandidaten: Anna Thalbach,

Katharina Thalbach

21.45 rbb24

22.30 Sportschau –Bundesliga am

Sonntag

22.50 Abschied vonAddai

Dokumentation

23.20 Der Prinz und der Dybbuk

Dokumentarfilm, PL/D 2017.

Regie: Elwira Niewiera, Piotr

Rosolowski

0.40 BADer große Diktator

Satire, USA1940. Mit Charles

Chaplin, Paulette Goddard,

Jack Oakie. Regie: Charles

Chaplin

2.40 Pflege zu Hause –Ein Weg

für alle?

Dokumentation

3.10 rbb Kultur –Das Magazin

3.40 Spree-Spaziergänge

Reportage

3.55 Super.Markt

Magazin

4.40 Heimatjournal

Magazin

20.15 LTWSachsen –Die Wahl im

Bürgercheck Moderation: Uta

Deckow,Gunnar Breske

21.45 aktuell

22.05 Sportschau –Bundesliga am

Sonntag

22.25 AGFA1939

MeineReise in den Krieg

23.10 Die Spur der Ahnen

FürGoebbels an der Kamera

23.40 Die Spur der Ahnen

HitlersVorzeige-Pilot–Wo ist

Vater geblieben?

0.10 Die Spur der Ahnen

Anastasia B. –der rätselhafte

Todmeiner Großmutter

0.40 Kripo live

Magazin

1.05 Die Schlager des Monats

Show.August 2019

2.35 Sport im Osten

3.00 Drei Lehrer –Ein Schuljahr

Alltag im Klassenzimmer –

zweites Halbjahr

3.30 Alles gelöscht –Die Frau

ohne Erinnerung

Reportage

4.00 Autobahn vonoben nonstop

–Thüringen

4.45 Sachsen-AnhaltHeute

20.15 BCEOstwind –

Zusammen sind wir frei

Familienfilm, D2013. Mit Hanna

Binke, Marvin Linke, Cornelia

Froboess. Regie: Katja von

Garnier

22.20 BCEYouGet Me

Thriller,USA 2017.Mit Bella

Thorne, Halston Sage, Taylor

John Smith. Regie: Brent

Bonacorso. Nach einem One-

Night-Stand mit Tyler lässt

Holly lässt nichts unversucht,

um ihn für sich zu gewinnen.

0.05 BCEExtinction

Horrorfilm, E/H 2015. Mit

Matthew Fox, Jeffrey Donovan,

Quinn McColgan. Regie: Miguel

Ángel Vivas

2.10 BCEStephen Kings

Misery

Psychothriller,USA 1990.

Mit James Caan, Kathy Bates,

Richard Farnsworth. Regie:

RobReiner

3.50 BCEYouGet Me

Thriller,USA 2017.Mit Bella

Thorne, Halston Sage, Taylor

John Smith. Regie: Brent

Bonacorso

20.15 Grill den Henssler Sommer-

Special (3/4)

Show.Mit Silvio Heinevetter,

Motsi Mabuse, Jimi Blue Ochsenknecht,

Steffen Henssler

23.30 Prominent!

Magazin

0.10 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Dokumentationsreihe.

Tödliche Arrangements

1.05 MedicalDetectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Dokumentationsreihe.

Tödliche Gefühle

1.50 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Verräterische Abdrücke

2.40 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Auf der Flucht

3.25 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Todesengel

4.10 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Akte Mord

4.55 MedicalDetectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Böses Blut

20.00

tarfilm, D2009 22.40 ^ Unter dem

Sand. Psychodrama, F/J 2000 0.10

Gesualdo –Musik und Verbrechen 1.05

Deichbrand Festival

KIKA

8.15 Odd Squad –Junge Agenten retten

die Welt 8.35Timster 8.50neuneinhalb

–Deine Reporter 9.00 Checker

Tobi 9.25 Feuerwehrmann Sam 9.55

Super Wings 10.20 Glücksbärchis –

Willkommen im Wolkenland 10.40 Siebenstein

11.05 Löwenzahn 11.30 Die

Sendung mit der Maus 12.00 ^ Das

Märchen von der Regentrude. TV-Märchenfilm,

D2018 13.00 ^ Rhabarber

Rhabarber. Familiendrama, NL 2014

14.10 Wir Kinder aus dem Möwenweg

15.00 Hexe Lilli 15.45 Simsalagrimm

16.35 Paula und die wilden Tiere 17.00

1, 2oder 3 17.25 The Garfield Show

17.50 Mascha und der Bär 18.05 Der

kleine Nick 18.20 Ben &Hollys kleines

Königreich 18.40 Löwenzähnchen

18.50 Sandmännchen 19.00 Robin

Hood 19.25 pur+ 19.50 logo! 20.00 Der

Krieg und ich

NTV

Stündlich Nachrichten 10.00 News

Spezial 10.30 Wissen 11.10 Top Gear

12.10 Wunder auf Schienen 13.05 Deluxe

14.05 Giganten der Geschichte 17.00

News Spezial 20.15 Wendepunkte des

Zweiten Weltkriegs 22.05 Anwälte der

Toten– Die schlimmsten Serienkiller

der Welt 23.00 News Spezial 0.10 Anwälte

der Toten 1.10 Schuldig! Täterjagd

im Labor

SPORT1

13.30 Bundesliga pur – Lunchtime

15.00 Sport1 News 15.25 Volleyball: EM

der Damen Achtelfinale: Russland –

Belgien 17.55 Volleyball: EM der Damen

Achtelfinale: Deutschland –Slowenien

17.30 Sport1 News 20.00 Sky Sport

News –Die 2. Bundesliga 21.15 Rallyecross:

FIA-WM 22.15 Motorsport: Porsche

Supercup 22.45 Motorsport: Audi

Sport Seyffarth R8 LMS Cup 23.15

Motorsport– Porsche GT Magazin

23.45 Motorsport: FIA-Langstrecken-

WM 0.45 Teleshopping-Nacht

TV Einschaltquoten vonFreitag

Deutschland (gesamt)

Berlin

1. Die Chefin (ZDF) ............

4,31 1. Abendschau (RBB) .........

0,26

2. Letzte Spur Berlin (ZDF) ....

3,68 2. Tagesschau (RBB) ..........

0,22

3. Die Eifelpraxis (ARD) .......

3,63 3. heute (ZDF) .................

0,16

4. Tagesschau (ARD) ..........

3,56 4. Soko Wien (ZDF) ............

0,15

5. Tagesthemen (ARD) .........

2,77 5. Die Chefin (ZDF) ............

0,14

6. heute (ZDF) .................

2,74 6. Leute heute spezial (ZDF) ...

0,12

7. heute Journal (ZDF) ........

2,66 7. Letzte Spur Berlin (ZDF) ....

0,10

8. Soko Wien (ZDF) ...........

2,46 8. RTL aktuell ..................

0,10

9. Bares für Rares (ZDF) ......

2,37 9. Hallo Deutschland (ZDF) . . . 0,10

10. Gefragt -Gejagt (ARD) ......

2,23 10. Tagesschau (ARD) ..........

0,09

(Angaben in Millionen)


44 WETTER/HOROSKOP

IhreSterne

vonAstrologin

Anastacia Kaminsky

Widder -21.3. -20.4.

Wieder einmal kommt alles ganz

anders als gedacht. Das ist für Sie

gar kein Problem, denn Sie besitzen

genügend Flexibilität.

Stier -21.4. -20.5.

Die Sterne können für Sie sehr belastend

sein. Deshalb jetzt Vorsorge

treffen und bittenicht vorSelbstmitleid

vergehen.

Zwillinge-21.5. -21.6.

Die Sterne empfehlen eine erhöhte

Aufmerksamkeit gegenüber dem

Partner.Ihreegoistische Phase kann

böse Folgen haben.

Krebs -22.6. -22.7.

Trotzaller Tierliebe:Eine Laus, die

über die Leberläuft, ist überflüssig.

Das besteGegengift sind Freunde,

die Zeit haben.

Löwe -23.7. -23.8.

An Zuneigungfehltesnicht, das

Glück ist zum Greifen nah –vielleicht

blüht eine alteLiebe neu auf.Am

Abendfeiern!

Jungfrau -24.8. -23.9.

Lassen Sie den ganzen Stress los.

Das Wichtigstesolltejetzt Ihr Befinden

sein. MachenSie notfalls ein paar

Stunden blau.

Waage-24.9. -23.10.

Sie sindanfällig für Infektionen. Wo

sind bloßIhreAbwehrkräfte? Sie

müssen an diesem Tagauf sich acht

geben.

Skorpion -24.10. -22.11.

Tempo ist IhreStärke, aber diesmal

brauchen Sie ein wenig Genauigkeit,

um IhreVorstellungen in die Tatumsetzenzukönnen.

Schütze -23.11. -21.12.

Alles sah so gut aus! Und nun? Es

sieht immer noch gut aus. Vielleicht

sollten Sie einfach malwieder Ihren

Blickwinkeländern.

Steinbock -22.12. -20.1.

Sie sindliebevoll, aufmerksam und

charmant. Verkaufen Sie sich nicht.

BilligeBeweisesind in Herzensdingenvöllig

unnötig.

Wassermann -21.1. -20.2.

Machen Sie es sich gemütlich. Ohne

große Anstrengungen regeln Ihre

Sterne alles für Sie. Sie müssen es

sich verdient haben!

Fische -21.2. -20.3.

Knistern in der Beziehungskiste?

Wo es kriselt, ist etwas in Bewegung

und das ist ein Zeichen vongesunder

Lebendigkeit!

Chefredakteur: Elmar Jehn

Mitglied der Chefredaktion:

Jochen Arntz

Newsdesk-Chefs

(Nachrichten /Politik /Wirtschaft):

Michael Heun, Tobias Miller

Textchefin: Bettina Cosack

Newsroom-Manager: Jan Schmidt

Teams:

Investigativ: KaiSchlieter

Kultur: HarryNutt

Regio: Karim Mahmoud, Arno Schupp

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Sport: Markus Lotter

Story: Christian Seidl

Die für das jeweilige Team an erster Stelle

Genannten sind verantwortliche Redakeure

im Sinne des Berliner Pressegesetzes.

ArtDirection:

Annette Tiedge

Newsleader Regio:

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Berliner Kurier am Sonntag:

Dr.Michael Brettin

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Berlin24Digital GmbH

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Einzige Gesellschafterin: BV Deutsche Zeitungsholding

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FÜR BERLIN UND

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Berlin /Brandenburg überregional

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So.5,50 Euro

6,65 Euro

Im Falle höherer Gewalt und bei Arbeitskampf

besteht kein Belieferungs- oder

Entschädigungsanspruch. Erfüllung und

Gerichtsstand ist Berlin-Mitte. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte oder Fotomaterial

wird keine Haftung übernommen.

Keine Rücksendung.

Die Auflage des BERLINER KURIER wird

von der unabhängigen Informationsgemeinschaft

zur Feststellung der Verbreitung

von Werbeträgern geprüft.

Der BERLINER KURIER erreicht

laut Mediaanalyse 2018 in

Berlin und Brandenburgtäglich

214.000 Leser.

I II III IV

Das Wetter heute

In Berlin/Brandenburg

Heute dominiert bei teils kompakter Bewölkung

zumeistdie Sonne,und es bleibt trocken. Es werden

Höchstwerte von26bis 31 Grad erzielt, und

der Wind weht schwach bis mäßig aus West.Inder

Nacht verschwinden die Sterne mitunter längere

Zeit hinterWolken, und es werden 15 bis 13 Grad

anvisiert.Morgen erreichen die Temperaturen

Werte von20bis 22 Grad. Dazu istesstark bewölkt,

lokal regnet es auch mal.

28°

Bio-Wetter

Pollenflug

Windstärke 3

Hoher Blutdruck Ambrosia

aus West

Niedriger Blutdruck Gänsefuß

Kreislauf

Beifuß

WeitereAussichten

Konzentration Brennnessel

Montag Dienstag Mittwoch

31°

Unwohlsein

Rheumaschmerzen

Reaktionszeit

Migräne

Gräser

Spitzwegerich

Linde

Birke

Belastung für den Körper: keine gering mittel stark

Deutschland-Wetter

21°

Wasser-Temperaturen

21°

Deutsche

Nordseeküste .......... 20-21°

Deutsche

Ostseeküste ........... 21-23°

Algarve-Küste ......... 19-23°

Biskaya ............... 17-22°

5

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1

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8

2

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4

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7

3

1

22°

24°

Wind

21°

25° 28°

7

9

4

2

1

7

8

4

Westliches

Mittelmeer ............ 25-29°

Östliches

Mittelmeer ............ 26-31°

Kanarische

Inseln ................ 20-23°

3

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5

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2

4

9

8

1

6

6

3

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3

3

8

6

30°

7

4

5

8

1

23°

24°

UV-/Ozon-Werte

Urlaubs-Wetter

Dublin 16°

Lissabon 29°

London 20°

Madrid 33°

LasPalmas 26°

Agadir ..... 25°,

Amsterdam . 20°,

Barcelona .. 29°,

Budapest .. 34°,

Dom. Rep. .. 33°,

Izmir ...... 34°,

Jamaika ... 35°,

Kairo ...... 35°,

26°

UV-Index: 5

StarkeStrahlung,Sonnenbäder

meiden.

.............................

Ozon: Es werden Werte bis

119 Mikrogramm/m 3

erwartet.

6

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7

5

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Paris 22°

Palma 32°

Berlin 28°

Tunis 29°

heiter

bewölkt

heiter

heiter

wolkig

sonnig

wolkig

sonnig

Oslo 21°

Mondphasen

Sonnenaufgang:

Miami ..... 33°,

Nairobi .... 30°,

New York .. 24°,

Nizza ..... 29°,

Prag ...... 31°,

Rhodos ... 31°,

Rimini ..... 30°,

Rio ....... 29°,

31°

06.09. 14.09.

22.09. 28.09.

6:16 Uhr

Sonnenuntergang: 19:55 Uhr

Wien 33°

Rom 27°

St. Petersburg 25°

Warschau 31°

Sudoku täglich in Ihrem KURIER

LEICHT

SCHWER

Moskau 24°

Varna 29°

Athen 32°

Antalya 33°

Gewitter

Regenschauer

wolkig

sonnig

heiter

sonnig

wolkig

sonnig

Auflösungen der letzten Rätsel:

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BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Füllen Sie das Raster mit den Zahlen von 1bis 9.

In jeder Zeile und in jeder Spalte darf jede Zahl

nur einmal vorkommen.

Auch in jedem 3x3-Feld kommt jede Zahl nur

einmal vor.

Doppelungen sind nicht erlaubt.

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1


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PANORAMA

NACHRICHTEN

Motorradfahrer sterben

SEITE45

BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Dr.Michael Knoche

kurznach dem Brand im

Rokokosaal, aus dem er

die Luther-Bibel holte.

Foto: dpa

Schleiz –Bei einem Unfall

auf der A9inThüringen

sind vier Motorradfahrer

(43 -75) getötet worden.

Ein Kleintransporter fuhr

bei Schleiz in die Gruppe.

Die Biker hatten bei plötzlichem

starken Regen Schutz

unter einer Brücke gesucht.

Dort fuhr der Wagen in die

Männer aus Sachsen-Anhalt

und BaWü. In dem

Kleinbus saßen drei Menschen,

sie wurden verletzt.

Sie kommen aus dem brandenburgischen

Landkreis

Barnim.

Verletzte bei Konzert

Essen –Bei einem Rap-

Konzert in Essen sind bei

einem Unwetter zehn Menschen

verletzt worden,

zwei von ihnen schwer.

Durch den starken Wind sei

eine LED-Leinwand an der

Bühne heruntergefallen, so

die Feuerwehr. Das Konzert

von Materia und Casper

mit 20 000 Besuchern

wurde abgebrochen.

Rente für Elefanten

Kopenhagen –Die vier

letzten dänischen Zirkus-

Elefanten werden von Dänemarks

Regierung aufgekauft

und in den Ruhestand

geschickt. Der Staat zahlt

umgerechnet 1,5 Millionen.

Spinnen-Schmuggler

Cayenne –Der Zoll in

Französisch-Guayana hat

einen Polen mit fast hundert

Vogelspinnen in Plastikflaschen

im Gepäck erwischt.

Festnahme.

LOTTO-ZAHLEN

6aus 49: 2, 3, 5, 17,25, 36;

Superzahl: 4;

Spiel77: 0814243;

Super6: 015674

Glücksspirale: Endziffer 1:

10 Euro; 56: 25 Euro; 170:

100 Euro; 3126: 1000 Euro;

16423: 10000 Euro; 664166 und

484855: 100000 Euro. Prämienziehung

–10000 Euro monatlich

für 20 Jahre: 9143276 (ohne Gewähr)

KENO-ZAHLEN

3, 17,20, 25, 26, 29, 33, 35, 42,

44, 48, 50, 56, 58, 61, 63, 64, 65,

69, 70; plus-5-Gewinnzahl:

49516 (ohne Gewähr)

Wie ich die

Luther-Bibel

rettete

Vor15Jahren ging die weltberühmte

Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar in

Flammen auf.Der Direktor erinnertsich

Von

MARKUS KRÜCKEN

Weimar – Als vor kurzem

Notre Dame in Paris brannte,

werden einige Einwohner

Weimarsbeim Anblick der Bilder

geschluckt haben. Dr. Michael

Knoche besonders. Morgen

ist es genau fünfzehn Jahre

her, dass die weltberühmte

Anna-Amalia-Bibliothek dort

in Flammen aufging – und

Knoche zum Helden wurde.

Weil er die Luther-Bibel von

1534 rettete.

Der KURIER begleitete

ihn in den legendären

Rokoko-

Saal, in dem schon

Goethe las. Drei Jahre

dauerte der Wiederaufbau.

13 Millionen

Euro verschlang

die Restaurierung.

Der Schaden an verbrannten

Kunstschätzen

wird auf 67 Millionen

Euro geschätzt.

Und es wäre noch

teurer geworden, wenn

nicht die Weimarer

Einwohner und Rettungskräfte

solidarisch

und reaktionsschnell

gehandelt hätten. „Immer

wieder, besonders

Fotos: Krücken, dpa

aber am Jahrestag, muss ich an

den Brand zurückdenken“, erinnert

sich der Direktor a. D..

Helfer versuchten, die unschätzbar

wertvollen Bücher

aus den Flammen zu holen,

während das Haus einzustürzen

drohte. „Gegen 23 Uhr

fand vor dem brennenden Gebäude

eine seltsame Konferenz

statt. Es waren die Baufachleute,

die das Gebäude vor

kurzem erst für die bevorstehende

Sanierung begutachtet

hatten, und die jetzt mit der

Einsatzleitung der Feuerwehr

über die Gebäudestatik

diskutierten.“ Es waren Minuten,

die über das Schicksal

unzähliger Kunstgüter entschieden.

Am Ende siegte –der Mut.

Dr. Knoche: „Es geschah das

Erstaunliche: Die Einsatzleitung

der Feuerwehr ging das

Risiko ein, die Fortsetzung der

Bücherbergung zu erlauben.

Die Feuerwehrleute halfen dabei

an vorderster Front. Auch

die vor dem Haus wartenden

Helfer stürmten sofort wieder

in das brennendeHaus und begannen,

wahllos Bücher aus

den Regalen zuholen und ins

Tiefmagazin

Mit aufwendigen Verfahren

wurden die Kunstschätze

wie diese Jahrhunderte

alte Luther-Bibel restauriert.

So sieht

der Rokokosaal

heute aus.

herunterzutragen.“

Instruiert von Hellmut Seemann,

damals Präsident der

Klassik Stiftung Weimar, und

Knoche,bildete sich eine Menschenkette,

„über die ein Buchstapel

nach dem anderen oder

auch ganze Umzugskisten weitergereicht

werden konnten.

Auf diese Weise konnten im

Laufe der Nacht riesige Mengen

von Büchern geborgen

werden. Außerdem wurden

die Menschen ruhiger und weniger

hektisch, es verbreitete

sich plötzlich das Gefühl eines

vereinigten sinnvollen Tuns.“

Knoche selbst holte mit

einem Feuerwehrmann die

Luther-Bibel von 1534 aus

dem Feuerchaos im Rokokosaal.

Doch seine eigene

Rolle spielt erimRückblick

bescheiden herunter: „Nur

mit Entschlossenheit und

Gemeinsinn kann es gelingen,

die gefährdete Überlieferung

in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek,

im

Historischen Archiv der

Stadt Köln und in den Archiven

und Bibliotheken überall

von Generation zu Generation

weiterzugeben.“ Das ist

seine demütige Botschaft.


46 PANORAMA

BERLINER KURIER, Sonntag, 1. September 2019

Krankenpflegersoll fünf

Patientenermordetermordet haben

Bei dem Fall im Saarland gibt es Parallelen zu Killer-Pfleger Niels Högel

Saarbrücken –Der Fall erinnert

an Killer-Pfleger Niels Högel:

Ein Krankenpfleger (27)

soll im Saarland fünf schwerstkranke

Patienten getötet haben.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt

wegen fünf Morden und

zwei versuchten Morden gegen

den Mann, der derzeit eine

Haftstrafe wegen Betrugsdelikten

verbüßt. Es besteht der Verdacht,

dass er Patienten mit

Medikamenten in lebensbedrohliche

Zustände versetzte,

um sie dann wiederzubeleben.

Laut Staatsanwaltschaft wurden

inzwischen sieben Patienten

einer Klinik in Völklingen

exhumiert, die zwischen März

2015 und März 2016 verstarben.

In sechs Fällen wurden verschiedene,

nicht von Ärzten

verschriebene Wirkstoffe mit

potenziell tödlicher Wirkung

gefunden. Der 27-Jährige

schweigt zu den Vorwürfen.

Ermittlungen begannen

schon vor mehr als drei Jahren

kurz nach den mutmaßlichen

Taten im Juni 2016. Damals sei

der Beschuldigte an einem

Morgen auf einer Intensivstation

eines Krankenhauses in

Saarburg erschienen und habe

sich als Notarzt der Uniklinik

Homburg ausgegeben, der an

einem Patienten eine spezielle

Untersuchung vornehmen

müsse. Dabei hatte er eine Notarztjacke

sowie einen Defibrillator

bei sich. Er gelangte nicht

bis zu dem Patienten, sondern

wurde von der Polizei festgenommen.

Deren Nachfragen in

Homburg ergaben, dass der

Mann dort nicht als Arzt, sondern

als Pfleger auf einer Intensivstation

arbeitete und in jener

Nacht nicht zu seiner Schicht

erschienen war. Es stellte sich

ferner heraus, dass gegen den

Verdächtigen seitens der Klinik

bereits interne Ermittlungen

liefen. Es bestand der Verdacht,

dass er einer Patientin ein Medikament

verabreicht hatte.

Genauere Details zu dem Fall

nannte die Staatsanwaltschaft

nicht. Er zeigt Parallelen zum

Fall des Krankenpflegers Niels

Högel, der wegen der Tötung

von insgesamt 91 Intensivpatienten

an zwei Krankenhäusern in

Niedersachsen eine lebenslange

Haftstrafe wegen Mordes verbüßt.

Er hatte zwischen 2000

und 2005 massenhaft Patienten

eigenmächtig Medikamenteverabreicht,

um lebensbedrohliche

Die Klinik in Völklingen

im Saarland, in der der

beschuldigte Pfleger angestellt

war.

Foto: dpa

Zustände auszulösen und sie anschließend

wiederzubeleben.

Viele Opfer starben dabei.

Sieht noch etwas gerupft

aus: Daswenige

Tage alte Seriema-

Küken sonnt sich im

Westküstenpark in

St.Peter-Ording

Ja, ich bin ein

kleiner

Terrorvogel!

St. Peter-Ording –Esgibt

sicherlich hübschere Vogelbabys,

dafür hat dieses Seriema-Küken

eine lange Ahnenreihe.

Die langbeinigen

Seriemas werden auch als

„lebendes Fossil“ bezeichnet,

sie gelten als die letzten

Verwandten der vor 18000

Jahren ausgestorbenen

„Terrorvögel“ (Phorusrhacidae).

Dieses Küken ist im

Westküstenpark im Kreis

Nordfriesland geschlüpft –

und wurde von seinen Eltern

verschmäht. Weshalb

es nun von Hand aufgezogen

wird. Die Seriemas sind

schlechte Flieger. Sie zählen

zu den größten vorwiegend

am Boden lebenden

Vögeln Südamerikas. Auf

der Flucht können sie mit

Geschwindigkeiten von bis

zu 70 Stundenkilometern

laufen.

Foto: dpa


PANORAMA 47

Sie saß 35 Jahreunschuldig im Knast

DNA-Spuren entlasteten Cathy Woods. Jetzt bekommt sie drei Millionen Dollar

Ein Astronaut auf der ISSschoss

ein Foto vonHurrikan „Dorian“

„Dorian“: Extrem

gefährlich

Miami –Auf dem Weg

Richtung Bahamas nimmt

der Hurrikan „Dorian“ an

Zerstörungskraft zu. Das

US-Hurrikan-Warnzentrum

NHC stufte „Dorian“ als

„extrem gefährlichen“ Wirbelsturm

der zweithöchsten

Stufe 4ein. Er soll den Voraussagen

zufolge heute die

Bahamas erreichen. Dort sei

eine „lang anhaltende Phase

lebensgefährlicher Sturmfluten

und zerstörerischen

Windes“ zu erwarten, warnte

das NHC.

Drogenfund hätte

Millionen getötet

Washington –Mit einer

großangelegten Razzia in

mehreren US-Bundesstaaten

haben Fahndereinen Rauschgifthändlerring

zerschlagen

und 30 Kilo Fentanyl sichergestellt–dieseMenge

des berüchtigten

Schmerzmittels

hätte laut US-Justizministerium

genügt, „um mehr als 14

Millionen Menschenzutöten“.

Fentanyl giltals 30 bis50

Mal so stark wie Heroinund

50 bis100 Mal so stark wie

Morphium.

Tausende

Eintagsfliegen

Diesenbach –Ein Mann

räumt in der Nacht mit einer

Schaufel tote Eintagsfliegen

von einer Straße im bayrischen

Diesenbach. Alljährlich

ist das Naturschauspiel

in dem Ort in der Oberpfalz

an mehreren Tagen zu sehen.

Tote Fliegen bedecken dann

zentimeterhoch den Boden,

die Anwohner kämpfen tagelang

mit Milliardenvon Insekten,die

Sicht ist teilweise

gleich Null und die Tierkadaver

sind auf den Straßen rutschig

wie Schmierseife.

Tausende tote Eintagsfliegen liegen

auf der Straße in Diesenbach.

Foto: dpa Foto: AFP

Arnold

Schwarzenegger

(72)

Los Angeles – Er war sein

bester Freund, sein Trauzeuge,

seine Stütze. Arnold

Schwarzenegger trauertum

Franco Columbu. Der

Schauspieler und Bodybuilder

starb mit 78 Jahren bei

einem Bootsunfall vor der

Küste Sardiniens. In einem

rührenden Brief verabschiedet

sich Schwarzenegger

von seinem langjährigen

Weggefährten.

Arnie und Franco trafen

sich das erste Mal vor 54

Jahren in München. Franco,

der in der Bodybuilding-

Branche den Spitznamen

„Arnolds Knappe“ trug, war

1976 der Nachfolger von

Schwarzenegger als Mr.

Olympia geworden. Arnie

adelte ihn einst als „der

stärkste Mann, den ich je

getroffen habe.“ In den 80er

Jahren tauchte Franco in

Gastrollen in einer Reihe

von Schwarzeneggers Filmen

auf –darunter in „Terminator“

und „Conan der

Barbar“.

Auf Facebook verabschiedete

sich nun Schauspieler

und Ex-US-Politiker Arnold

Schwarzenegger vonFranco

Columbu: „Seit wir uns in

München trafen, warst du

mein Komplize. Wir trieben

uns an, wir traten in Wettstreit

miteinander und wir

lachtendabei die ganze Zeit“,

schreibt der 72-Jährige.

Als er nach Amerika kam,

habe er sich allein gefühlt.

„Ich hatte meine Familie,

mein Land, mein ganzes Leben

zurückgelassen.“ Arnie

sorgte dafür, dass Franco

nachgeholt wurde, um mit

ihm zu trainieren. „Weil ich

wusste, dass ich ohne meinen

besten Freund nicht derselbe

wäre. Ich konnte ohne

Schwarzenegger trauert

um seinen besten Freund

Rührender Abschiedsbrief an Franco

Columbu, der mit 78 Jahren starb

Reno –Mehr als die Hälfte ihres

Lebens saß dieUS-AmerikanerinCathyWoods(68)unschuldig

im Gefängnis. Jetzt wurden

ihr für die 35 verlorenen Jahre

drei Millionen Dollar Entschädigung

zugesprochen.

Ein Gerichtsausschuss im Bundesstaat

Nevada sprach ihr das

Geld zu. Bereits 2014 aufgetauchte

DNA-Spuren hatten bewiesen,dass

die Frau nicht für einen

Mord aneiner Collegestudentin

1976 verantwortlich war.

Stattdessen führten die Spuren

zu einem anderen Häftling, der

bereitswegen zwei Morden verurteilt

wordenwar und als „Gypsy

Hills Killer“ bekannt war, berichtet

derSender CBS.

Die zu Unrechtverurteilte Cathy

Woods hatte sich 1979 als Patientin

ineiner psychiatrischen

Klinik zu der Tat bekannt.Später

stellte sich heraus, dass Woods

zum Zeitpunkt der Tat als Kellnerin

gearbeitet hatte. In einem

weiteren Verfahren kämpft sie

gegen die Stadt und damalige Ermittler

um eine zusätzlicheEntschädigung,weildiesesiezudem

Geständnisgedrängt hätten.

Laut Angaben ihres Anwalts

Geld und ohne meine Eltern

leben, aber nicht ohne dich.“

Auch einVersprechen gibt

Schwarzenegger dem verstorbenen

Weggefährten:

„Ich werde für Maria und

Debbie da sein, damit du ohne

Sorgen ruhen kannst.“

Sie sind die Tochter und die

Ehefrau, die Columbu hinterlässt.

Arnie endet mit den Zeilen:

„Ich liebe dich Franco. Ich

werde mich immer an die

Foto: dpa

Cathy Woods bei einer Verhandlung

im Jahr 2014

war sie die am längsten zuUnrecht

im Gefängnissitzende Frau

in der US-Geschichte.

Schwarzenegger (r.) mit

seinem langjährigen

Freund Franco Columbu.

Gr.F.: Beide bei einer

Mr.Olympia-Wahl

Freude erinnern, die du in

mein Leben gebracht hast,

die Ratschläge, die du mir

gegeben hast, das Funkeln

in deinen Augen, das nie verging.

Duwarst mein bester

Freund!“

Foto:zvg,Instagram


Sonntag, 1. September 2019

WITZDES TAGES

Zwei Nachbarinnen unterhalten sich:

„Mehr kann ich Ihnen über die letzten

Ereignisse nicht erzählen. Ich habe Ihnen

sowieso schon mehr gesagt, als ich weiß.“

WUSSTEN SIE SCHON...

... dass eine Hormontherapie zur Linderung

von Wechseljahresbeschwerden das

Brustkrebsrisiko von Frauen erhöht? Und

zwar noch Jahre nach dem Ende der Therapie.

Das berichtet ein internationales

Forscherteam nach der Auswertung von 58

Studien. Die Experten raten zu hormonfreien

Therapien bei der Behandlung von

Beschwerden während der Menopause.

Thomas Gottschalk zeigtReue übersEhe-Aus

„Habe micherstmals

gegen die Vernunft

entschieden“

www.sam-4u.de

Im Mai stellte Thomas

Gottschalk seine neue

Freundin Karina der

Öffentlichkeit vor.

www.sam-4u.de

WASBEDEUTET...

... Hormone? Hormone wurden in den frühen

Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts

entdeckt. 1905 schlägt der Arzt Ernest

Starling den Namen „Hormon“ (von griechisch

hormao für „ich treibe an „) zur Bezeichnung

aller Substanzen vor, die durch

besondere Drüsen in das Blut gelangen

und andere Organe zur Aktivität anregen.

ZULETZT

Frau brach in Botox-Klinik ein

Sie wollte scheinbarmit Gewalt ihr Gesicht

bewahren ... Eine Unbekannte ist in Texas

in eine Botox-Klinik eingebrochen. Security-Kameras

zeichneten auf, wie die Frau

mit einemMercedes SUV vorfuhr und mit

einer Kreissäge versuchte, die Glastüraufzuschneiden.

Als das nicht funktionierte,

sägte sie ein Fenster auf und kletterte in die

Praxis von „Botox RN MD Spa“ in Sugar

Land, einem Vorort von Houston. Dann

machte sie sich mit diversen Verjüngungsmitteln

aus dem Staub. Fahndung läuft.

4

194050

301302

71035

Fotos: dpa

Von

MARTIN GÄTKE

Es war eine Nachricht, die

ganz Fernseh-Deutschland

bewegte: Thomas

Gottschalk (69) und seine

Thea (73) haben sich im

Frühjahr getrennt, nach

42 Jahren Ehe! In seiner

neuen Biografie spricht

der Moderator nun offen

über die neue Liebe Karina

Mroß (57). Doch er

blickt auch nachdenklich

auf die Trennung zurück.

Und lässt Reue erkennen.

Als Thomas Gottschalk 22

Jahre alt war, lernte er Thea

kennen, als er 27 war, heirateten

beide. 42 Jahre hielt

die Ehe –ein Fels in der

Brandung im stürmischen

Showbiz. Und dann plötzlich:

Ehe-Aus. Im Frühjahr

2019 taucht eine neue Frau

an der Seite des Moderators

auf. Im Interview mit dem

„Spiegel“ blickt Gottschalk

nun sehr nachdenklich auf

seine Entscheidung, Thea

verlassen zu haben. Und

lässt deutlich auch Reue

und Zweifel durchblicken.

Als er 22 Jahrealt war, lernte Thomas Gottschalk Thea kennen.

42 Jahrelang hielt die Ehe. Jetzt gibt sich der TV-Starnachdenklich.

Es sei eine Entscheidung

gewesen, „von der ich nicht

weiß, ob es die richtige ist.

Kein Mensch weiß das“,

gibt er offen zu. Er habe daher

ein „schlechtes Gewissen“,

seine Familie nach so

langer Zeit auseinandergebracht

zu haben. „Ich habe

zum ersten Mal in meinem

Leben gegen die Vernunft

entschieden und gegen alles,

was der Rest der Welt

von mir erwartet hätte. Ich

bin einer inneren Stimme

gefolgt, die ich bis dahin mit

Erfolg überhört hatte.“

Man denke eben nicht

darüber nach, ob man sich

mit fast 70 nochmal verliebe.

„Du merkst plötzlich,

dass es geht.“ Nun versuche

er, den Schaden bei allen

Beteiligten „so klein wie

möglich zu halten“.

Doch wie kam es zum

Ehe-Aus? Er sei „auf den

letzten Metern aus der Kurve

geflogen“ –sobeschreibt

Thomas Gottschalk seine

Trennung, verarbeitet sie in

seiner neuen Biografie

„Herbstbunt“ (272 Seiten,

erscheint am 2. September

im Heyne Verlag). Lange

Zeit habe er mit Thea das

Gefühl gehabt, dass ihm

nichts fehle. Und dann sei es

passiert: „Ich habe mich

noch einmal verliebt.“ In

seinem neuen Buch, aus

dem „Bild“ Auszüge veröffentlichte,

beschreibt er das

erste Treffen mit Karina

Mroß auf einer Dinner-Party.

Dort wollte er Kollegen

aus vergangenen Tagen

wiedersehen, wurde dann

aber durch eine Frau abgelenkt.

Eine Frau, die nur neben

ihm saß, weil Gottschalk

zuvor die Namenskärtchen

vertauscht hatte.

Sie wurde bald mehr als nur

eine Tischbekanntschaft.

Gottschalk habe die Frau

mehrfach getroffen, beschreibt

er. „Ich merkte

schnell, dass sich die Schlinge

um mich zuzog“.

Als dann in den Medien

Fotos von Gottschalk und

der neuen Freundin an seiner

Seite, Karina Mroß, gezeigt

wurden, habe er gar

nicht erst versucht, seine

Frau Thea zu bitten, ihm als

Alibi zu dienen. „Das Ergebnis

dieser Erkenntnis war

ein ausführliches Gespräch

mit meiner Frau.“

Ob er sich scheiden lassen

will, möchte er jedoch nicht

verraten.

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