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Das Stadtgespräch Ausgabe April 2021 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

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2 Das Stadtgespräch


M

Mehr Schwimmunterricht

für Kleinkinder und Kinder

im Grundschulalter

Covid 19 erhöht die Zahl der jungen Nichtschwimmer

(Kem) Weil die Kinder zunehmend nicht mehr Schwimmen lernen, steigt

die Anzahl der Badeunfälle mit tödlichem Ausgang. Durch die Corona-

Pandemie hat sich die Situation sogar noch verschlimmert: Die Hallenbäder

waren in den Wintermonaten geschlossen. Ein Schwimmunterricht

konnte bisher nicht stattfinden. Vor diesem Hintergrund

fordert die SPD Rheda-Wiedenbrück: »Die Verwaltung erarbeitet ein

Konzept für Schwimmkurse für Grundschulkinder (Zeitfenster, Personalfragen

und Personalkosten). Diese Kurse sollen in den Sommermonaten

in den Freibädern Wiedenbrück und Rheda angeboten werden.

Zusätzlich sollten – falls erforderlich –

die Lehrschwimmbecken für diesen Zweck

genutzt werden«, heißt es u. a. in

dem an den Bürgermeister gerichteten

Antrag.

DAS STADTGESPRÄCH IM APRIL

Fotos: pixabay (2)

22

Steuern in der

28

Drohnen im

Privatgebrauch

49

Spargel, das

besondere Gemüse

31 52

Corona-Zeit Frühling – es wird bunter

Hier sind Azubis +

in unseren Gärten

Fachkräfte willkommen

Teil 2

Das Stadtgespräch

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3


WWenn es

Zeit ist

Danke zu

sagen

Kantorin Angelika Riegel verlässt

Ev. Versöhnungs gemeinde

(Kem) »Danke für alle gute Zusammenarbeit

und die schöne Musik«, richtet sich

Angelika Riegel mit einem Abschiedsgruß

im Gemeindebrief der Ev. Versöhnungskirchen-Kirchengemeinde

an alle, die ihre Arbeit

als Kantorin in den vergangenen, gut

12 Jahren unterstützt und die vielen von ihr

angestoßenen Projekte und Aufführungen

mitgemacht haben. Ende März verlässt die

47-jährige Musikerin die Gemeinde.

In tiefer Dankbarkeit blickt sie auf alle

zurück, die gemeinsam mit ihr begeistert

die Gottesdienste und besonderen Anlässe,

wie Festgottesdienste und Konzerte konzipierten

und gestalteten.

Die Kantorin wirkte darüber hinaus nicht

nur bei der Erarbeitung einer einheitlichen

Liturgie mit, sondern übte mit der Gemeinde

auch neue Lieder ein.

Intensiv verbunden war sie stets mit den

Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores.

Die vielen Proben und Auftritte erlebte

1 Marktmusik mit Saxophon (Pfarrer Moritz) und Orgel (Angelika Riegel)

sie mit den Teilnehmenden als inspirierende

Momente.

Schöpferisch

Immer wieder sprach sie kirchenmusikalisch

Interessierte mit neuen Ideen an, beispielsweise

mit erlebnisstarken Taizé-Workshops.

Mit dem Offenen Singen erreichte sie die

Menschen, »die sonst nur unter der Dusche

singen«. In lockerer Atmosphäre performten

die Teilnehmenden neue geistliche Lieder.

Die Kantorin gab ihnen zudem Tipps zum

Umgang mit ihrer Stimme. Das Ergebnis der

Arbeit war nachhaltig: Einige wechselten in

den Chor. Auch den Gemeindegesang im

Gottesdienst stärkte das Format hörbar.

Unvergessen bleiben auch die Konzerte,

speziell die Konzertreihe »Eine kleine Marktmusik«

am Samstagvormittag in der Stadtkirche.

Oftmals gestaltete sie das Programm

selbst. Immer wieder hatte sie dabei auch

Chöre, Musikschulen sowie Musikerinnen

und Musiker aus der Region eingeladen.

Kollegial

Sie pflegte das kollegiale Miteinander mit

den verschiedensten Ensembles, darunter

dem CVJM-Posaunenchor, Rainbow-Gospelchor

und Ten Sing sowie Musikern und

Kantoren aus dem näheren und weiteren

Umkreis. Sie leitete weitere Chöre, koordinierte

neben- und ehrenamtliche Kirchenmusikerinnen

und -musiker. Sie gab zudem

Orgelunterricht und begleitete das Team der

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4 Das Stadtgespräch


JETZT IN NEUEN RÄUMEN

1 Angelika Riegel mit Mitgliedern des Kirchenchores

vier nebenamtlichen Organistinnen der großen Gesamtgemeinde.

Eine gut funktionierende Zusammenarbeit im weitesten Sinne war

ihr stets ein Herzensanliegen.

In ihren Dank schließt sie die ehrenamtlichen Helfer ein, die sie

bei den verschiedensten Anlässen mit Rat und Tat unterstützten.

Nicht zu vergessen das freundliche Publikum, das sich immer wieder

gerne begeistern ließ.

Vieles passierte im Verborgenen, am Schreibtisch bei ihr zu Hause

in Rheda, wo sie auch in Zukunft mit ihrem Ehemann wohnt – sowie

seit 2017 auch im Kantoratsbüro im neuen Gemeindehaus in Rheda.

Sehr gerne hätte sie sich persönlich von ihren Wegbegleiterinnen

und -begleitern verabschiedet. Aber die pandemiebedingte Situation

lässt das momentan nicht zu. Sie würde sich aber sehr freuen, mit

ihnen per Brief oder E-Mail im Kontakt zu bleiben: Gütersloher Str.

34, bzw. Angelika-Riegel@gmx.net

Nachzutragen bleibt, dass die Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde

die hauptamtliche, volle B-Stelle der gesamtgemeindlichen Kantorin

wieder besetzt.

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1 Einsatz für die Instrumentalisten beim Luthermusical Foto: Heinz Joachim Koch

Das Stadtgespräch

5


auf 260 Hektar. 77 ha davon stehen zusätzlich für das Wachstum von Industrie

und Gewerbe zur Verfügung. Die freien Gewerbeflächen in RWD umfassen

damit 93 Hektar. Die Bebauungspläne liegen bei den Kommunen, so der

Technische Beigeordnete Stephan Pfeffer. Die Stadt entscheidet, ob, wann

und wie sie tätig wird. Nachfolgend geben wir insbesondere die kritisierten

Punkte wieder.

In der Marburg soll die AUREA südlich

der Autobahn erweitert werden.

Die Grenzen des

Wachstums

Regionalplan

(Kem) Der Regionalplan OWL der Bezirksregierung Detmold beschreibt die

Grün- und Freiräume und legt u. a. die Gebiete für die Allgemeinen Siedlungsbereiche

(ASB) sowie die gewerbliche und industrielle Nutzung (GIB)

für den Regierungsbezirk bis 2040 fest. Die Bezirksregierung traf die Festsetzungen

auf der Grundlage von Gesprächen mit den rund 70 Kommunen

der Region (Kommunalgespräche) sowie den Flächenanmeldungen eben

dieser Städte und Gemeinden.

Der Regionalplan fügt sich in den Landesentwicklungsplan für NRW ein.

Bis zum 31. März können die Stadt (Stadtrat) und ihre Bürger zu dem Regionalplan

Stellung beziehen. Bei dem Großteil der einzelnen Aspekte folgte eine

Mehrheit der VertreterInnen aus den Fraktionen der Verwaltungsvorlage. Der

Regionalplan weist für die Wohnbebauung 91 Hektar (ohne Nachverdichtung)

aus. Insgesamt erhöht sich das »freie« ASB-Flächenkontigent für RWD damit

Gewerbegebiet AUREA

Das Gewerbegebiet AUREA erhält südlich der Autobahn, ein Erweiterungsgelände

von 37,8 Hektar. Entwicklungspotentiale erhält es ebenfalls in nördliche

Richtung (8,3 ha) und nach Osten (6,8 ha). Klaus Zerbin (Bündnisgrün):

»Die Erweiterung Richtung Gut Nottbeck zerstört landwirtschaftliches Kulturland

und einen schützenswerten Naturraum«.

Windkraftanlagen nicht gesichert

Der Stadtverwaltung ist es wichtig, dass die in der Marburg stehenden in

ihrem Bestand abgesichert und beim Repowering nicht beschränkt werden.

Dazu Patrick Büker (FDP): Das mache unsere Gewerbeflächen kaputt. Das

teilte move. Uwe Henkenjohann (CDU): Die Restflächen könnten teurer

werden. Die Mehrheit von CDU, FDP und move lehnte die Absicherung der

Windkraftanlagen und ihr uneingeschränktes Repowering gegen die Stimmenminderheit

von Bündnisgrünen, FWG und SPD ab. Auf unsere Anfrage

erklärte dazu der Vorsitzende der Rheda-Wiedenbrücker Genossenschaft

für erneuerbare Energien, Hubert Leiwes, dass der Bestand der bestehenden

Windkraftanlagen gesichert sei. Er hoffe, dass bei dem in etwa 20 Jahren

fälligen Repowering der Anlagen die Verantwortlichen im Rat mehrheitlich

von mehr Einsicht in die Notwendigkeit der Nutzung alternativer Energien

geleitet werden.

Gewerbegebiet Gütersloher Straße

Das dortige Unternehmen erhält ein Erweiterungspotential (16,7 ha) in

nordöstlicher Richtung. Peter Rentrup (Bündnisgrüne) und Günter Arlt (FWG)

wiesen in diesem Zusammenhang auf eine Vergrößerung der Probleme

in dem dort bestehenden Wasserschutzgebiet hin. Gegen die Stimmen

der FWG wurde der Bereich zwischen der B 64 und dem GIB Gütersloher























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6 Das Stadtgespräch


Straße als ASB für betriebsnahe Unternehmenswohnungen in größerem

Umfang dargestellt.

Bauen im Westen der Doppelstadt

Die Erweiterung des ASB nördlich des Schulzentrums Rheda begrüßen alle

Fraktionen. Gegen die Stimmen der Bündnisgrünen verschiebt sich die

Baugrenze am Frankenbrink bis an den Waldrand »An der Radheide«. Auch

an der Vergrößerung des ASB zwischen Wieksweg – An der Lehmkuhle und

Feldhüserweg wird festgehalten. Die Stadtverwaltung und die Ratsmehrheit

stimmen überein: Weder der Naturschutz noch die Landschaftspflege

sprechen dagegen. Ausdrücklich begrüßt wird auch die ASB-Erweiterung

am Twiehüserweg. Dies sei sinnvoll für die zukünftige städtebauliche

Entwicklung. Alwin Wedler (Bündnisgrüne): Es gehe um die Erhaltung der

immer kleiner werdenden Naherholungsbereiche. Dem Flächenfraß müsse

Einhalt geboten werden. Priorität sollte die Nachverdichtung vorhandener

Wohngebiete haben.

Reineken- und Hofwiese

Gegen die Stimmen der Bündnisgrünen votierte die Ratsmehrheit für die

Beibehaltung der Kleingartenanlagen „In der Reinekenweise“ und „In der

Hofwiese“ als ASB - auf Grund der beseitigten Hochwassergefahr. Alwin

Wedler (Bündnisgrüne): „Wir sind gegen die Ausweisung als ASB-Gebiet.

Dieser Bereich ist ein Teil der ‚Grünen Lunge‘ von Rheda. Das Gebiet muss

so erhalten werden wie es ist.“ Auf unsere Anfrage sagte der Vorsitzende

der Kleingartenanlage „In der Reinkenwiese“, Ralf Homeister: „Ist doch klar,

dass wir über diesen mehrheitlich gefassten Beschluss traurig sind: Wir

haben so viel Arbeit in unsere Anlagen gesteckt. Sie sind für uns ein Stück

Lebensglück, ein Refugium, ein Ort der Selbstverwirklichung und Familien,

die zu Hause über keinen Garten, in vielen Fällen nicht mal über einen Balkon

verfügen. Das gilt auch für die Pächter der Gärten in der Hofwiese. Es

ist für uns nicht vorstellbar, dass das eines Tages mal vorbei sein könnte.“

Plan-Straßen

Die Tangente zwischen Rentruper Straße und Stromberger Straße (K 6)

bleibt entgegen dem Votum von Bündnisgrünen ein Bestandteil des Regionalplanes,

ebenfalls die Weiterführung des Südrings als Ringschluss um

Wiedenbrück mit den Stimmen von CDU, move und FDP. Marco Sänger (SPD)

bezeichnete letztere Planung als nicht zeitgemäß: »Neue Straßen provozieren

mehr Verkehr«. Als Beispiel nannte er die Gütersloher Straße, die nach

der Fertigstellung der Umgehungsstraße mehr Verkehr führe als vorher.

Dagegen Thomas Theilmeier-Aldehoff (move): Ohne die Umgehung wäre

es noch mehr Verkehr. Der Regionalplan sah die Festlegung des Bereichs

zwischen A2 und der früheren Bahntrasse nach Rietberg als »Bereich zum

Schutz der Natur« (BSN) vor.

Bahntrasse nach Lippstadt gestrichen

Während die Bündnisgrünen mit Blick auf die Förderung des Öffentlichen

Personennahverkehrs (Peter Rentrup) und die FWG wegen einer Option für

autonomes Fahren (Günter Arlt) gegen die vom RP vorgesehene Herausnahme

der Bahntrasse nach Lippstadt argumentierten, folgte die Mehrheit dem

Technischen Beigeordneten Stephan Pfeffer: Die Streichung schenke uns

mehr Flexibilität bei der Entwicklung der Schanze in Wiedenbrück. Darüber

hinaus wies Marco Sänger (SPD)‘ darauf hin, dass die geschaffenen Fakten

eine Reaktivierung der Lippstädter Bahn unrealistisch erscheinen lasse.

Zudem hätten Fahrgäste die Verbindung selbst in ihren Glanzzeiten nur

in einem geringen Umfang genutzt. Uwe Henkenjohann (CDU) erwiderte

auf die FWG, dass ihm der Draht in der Mütze hochgehe, wegen »schöner

Dinge« die wichtige Entwicklung der Schanze hintenan zu stellen.

Fichtenbusch soll Waldgebiet bleiben

Die Bezirksregierung will den Fichtenbusch als ASB ausweisen. Bereits in

der ordentlichen Bauausschusssitzung in der Vorwoche hatte A. Wedler

(Bündnisgrüne) einen Antrag für die Beibehaltung als Waldgebiet gestellt.

Marco Sänger (SPD) erweiterte diesen in der Sondersitzung für eine dauerhafte

Unter-Schutz-Stellung als Flächennaturdenkmal (letzte Sanddüne im

Stadtgebiet. Sie war landschaftsprägend). Ebenfalls aufgefallen war das der

FDP.

Bürgerbeteiligung

Interessierte Bürger können ihre Anregungen zum Regionalplan bis Ende

März über die Webseite der Bezirksregierung Detmold, abgeben. Dort können

sie ebenfalls den Regionalplan selber einsehen. Stellungnahmen sind

per Brief (Bezirksregierung Detmold, Leopoldstraße 15, 32756 Detmold) bzw.

per E-Mail möglich: beteiligung-regionalplanowl@bezreg-detmold.nrw.de

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H

Eichendorff-Postdamm-Grundschule

1 (V. l.) Stellvertretender Schulleiter Sebastian Lohmann, Sandrela, Floris, Alva, Lina,

Louis, Jakob, Schulleiter Marcus Janssen-Müller

Hurra, wir dürfen

wieder zur Schule

(Kem) »Toll, dass wir wieder zur Schule gehen können«, strahlten die Eichendorffer

Floris und Sandrela aus der 4a bei unserem Besuch nach dem

Neustart des Präsenzunterrichts. Ein um den anderen Tag können die

Schülerinnen und Schüler seitdem an dem im täglichen Wechsel stattfindenden

Unterricht der Katholischen Grundschule Eichendorff-Postdamm

teilnehmen. Auf die Einhaltung der Hygieneregeln angesprochen,

stimmten Lina und Alva aus der 3a überein: Es sei gut, dass es diese

Regeln gebe. Es gehe ja um eine sehr ansteckende Krankheit. Manchmal

nerve es schon, besonders das Tragen der Maske. Aber »Hauptsache, wir

können wieder in die Schule. In der Schule ist es tausendmal besser als

Zuhause allein am iPad. Hier wird einem alles viel besser erklärt. Und

wir sehen unsere Freunde wieder«. Und man könne sich besser konzentrieren,

werde nicht so abgelenkt.

Zum Distanzunterricht erklärten Jakob und Louis aus der 4 b. sie

seien meistens um 8 Uhr mit dem »Pflichtprogramm« angefangen, andere

auch später: Sie bearbeiteten Aufgaben oder nahmen an Videokonferenzen

teil.

Nach einer Arbeits-Pause gegen 10 Uhr hätten sie Zusatz- oder

Übungsaufgaben erledigt. Fragen zu den Unterrichtsgegenständen oder

anderen schulischen und persönlichen Dingen konnten die Mädchen

und Jungen ebenfalls in direkten und offenen Videogesprächen mit ihren

8 Das Stadtgespräch


Lehrern klären. Wo es möglich war, halfen darüber hinaus die Eltern und

Geschwister weiter. Von technischen Problemen berichtete keiner der

sehr aufgeschlossen wirkenden Steppkes.

Marcus Janssen-Müller, Schulleiter des Eichendorff-Postdamm-Grundschulverbundes,

und sein Stellvertreter Sebastian Lohmann

freuten sich, dass die Stadtverwaltung ihre Schule im Zuge der

Erweiterungsbauarbeiten für den Digitalunterricht technisch fit gemacht

hatte. Das war im September 2019. Die Schule nahm damit quasi die

Rolle eines »Vorreiters« unter den Grundschulen in Rheda-Wiedenbrück

ein. Zwischenzeitlich nutzen alle Grundschulen der Doppelstadt die

Chancen des Digitalunterrichts.

Bei der Wahl der digitalen Arbeits- und Kommunikationsplattform

fiel die Entscheidung des Kollegiums des Eichendorff-Postdamm-Verbundes

für den Bildungsserver iServ. Die Landesplattform Logineo war

zu diesem Zeitpunkt noch kein Thema.

Das einheitliche Lernmanagementsystem (LMS) ergänzte und vereinfachte

zum einen den Präsenzunterricht. Andererseits verbesserte es

das Lernen auf Distanz nachhaltig. Es war nun nicht mehr nötig die Arbeitsblätter

stapelweise von den Eltern oder Kindern abholen zu lassen.

Die Plattform bietet den Schülerinnen und Schülern (SuS) zudem

untereinander und mit den Lehrpersonen optimale digitale Möglichkeiten

der Kommunikation, aber ebenso den Lehrerinnen und Lehrern

(LuL) untereinander sowie im Austausch mit den Eltern. »Alle Briefe schicken

wir unseren Eltern nur noch per E-Mail«, so der Schulleiter. Zu dem

LMS gehören ebenfalls u. a. die Bereitstellung und der Austausch von

Aufgaben, von den LuL gedrehte Lernvideos sowie Materialien. Die LuL

schicken die von ihnen korrigierten Fotos der Arbeitsblätter an die SuS

zurück. Alle Teilnehmenden (Lehrer- u. Schülerschaft) haben Ordner für

eigene Dateien und eigene E-Mail-Adressen, können ebenfalls auf ihre

hauseigenen PC und Handys zurückgreifen. Videokonferenzen mit den

Klassen und einzelnen SuS machen das LMS komplett. Damit die SuS

nicht ständig auf den Bildschirm kucken mussten, hatte der Schulverbund

verstärkt mit Wochenplänen gearbeitet. Die bisherigen Erfahrungen

zeigten der Schule, dass bei der Primarstufe eine 1:1-Umsetzung

des Stundenplanes durch eine Videoschaltung nach der anderen für die

einzelnen Fächer nicht altersgemäß ist, weil sich die SuS nicht über einen

langen Zeitraum auf die Nutzung des Endgeräts konzentrieren können.

Die LuL hatten das LMS in einer Erprobungsphase zunächst in den

eigenen Reihen getestet. Danach bezogen sie die Mädchen und Jungen

aus den dritten und vierten Jahrgängen in die Nutzung ein. Es zeigte

sich, dass die Kinder schnell lernten selbständig digital zu arbeiten. In

den ersten und zweiten Jahrgängen ist die eigenständige Arbeit der SuS

an ihren Endgeräten noch nicht möglich. Sie sind bei der Nutzung auf

die Unterstützung ihrer Eltern oder älteren Geschwister angewiesen.

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1 Online-Auszeichnung: IHK-Präsident Wolf D. Meier-Scheuven (l.) und IHK-Hauptgeschäftsführerin

Petra Pigerl-Radtke (r.) dem besten Azubi 2020 im Ausbildungsberuf

E-Commerce-Kaufleute Phil Beckord (m.) und seiner Ausbilderin und Geschäftsführerin

Teresa Winkler sowie Geschäftsführer IKlaus Winkler

Foto: IHK

IHK: Phil Beckord von

Winklerswurst bester

E-Commerce-Kaufmann-Azubi

Phil Beckord von der winklerswurst

GmbH & Co. KG aus Rheda-Wiedenbrück

ist 2020 im

Ausbildungsberuf Kaufleute im

E-Commerce der beste Azubi in

ganz Deutschland gewesen. Wolf

D. Meier-Scheuven, Präsident der

Industrie- und Handelskammer

Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK),

ehrte ihn jetzt in einer Videokonferenz

mit Teresa und Klaus Winkler,

Geschäftsführer der winklerswurst

GmbH & Co. KG, und Erstgenannte

auch Ausbilderin des

Geehrten. IHK-Hauptgeschäftsführerin

Petra Pigerl-Radtke nahm

danach die Würdigung vor. »Ich

gratuliere Ihnen ganz herzlich zu

Ihrer herausragenden Leistung«,

richtete der IHK-Präsident bei der

virtuellen Ehrung direkt das Wort

an Phil Beckord, der zuvor seine

Urkunde als Bundesbester per

Post erhalten hatte. Die geplante

Feier zu Ehren der besten Auszubildenden

in der Bundesrepublik

Deutschland beim Deutschen Industrie-

und Handelskammertag

(DIHK) im Dezember vergangenen

Jahres in Berlin musste aufgrund

der Corona-Pandemie abgesagt

werden. Insgesamt 207 bundesbeste

Auszubildende aus den entsprechenden

IHK-Berufen wurden

für ihre hervorragenden IHK-Ausbildungsabschlüsse

im Jahr 2020

vom DIHK geehrt. Sechs Azubis

kommen allein aus Ostwestfalen.

Ihnen gratulierten IHK-Präsident

Wolf D. Meier-Scheuven und die

IHK-Hauptgeschäftsführerin zunächst

auf dem Postweg. »Nicht

nur die Bilanz der jungen Leute

ist beeindruckend«, freute sich

Meier-Scheuven. »Die Ergebnisse

zeigen auch, wie wichtig unseren

ostwestfälischen Unternehmen

der qualifizierte Fachkräftenachwuchs

aus den eigenen Reihen

ist.« Pigerl-Radtke ging in ihrer

Würdigung darauf ein, dass Phil

Beckord 93 Punkte von 100 möglichen

in der Abschlussprüfung im

Sommer 2020 erzielt habe. »Das

ist ein herausragendes Ergebnis«,

hob sie hervor, »zumal Sie die

reguläre Ausbildungszeit um 12

Monate auf zwei Jahre verkürzt

haben. Mit dieser Ausbildung haben

Sie die perfekte Basis für Ihre

berufliche Karriere geschaffen.« In

diesem Zusammenhang lobte sie

auch das große Engagement des

Betriebes, der geprüfter und anerkannter

IHK-Ausbildungsbetrieb

ist. »Die IHK motiviert ihre Mitgliedsunternehmen

durch Ausbildungsberater,

Ausbildungstouren

und beispielsweise durch Ehrungen

der besten Azubis immer wieder,

in Ausbildung zu investieren.

Denn die Azubis von heute sind

die Fach- und Führungskräfte von

morgen«, sagte Pigerl-Radtke.

»Wer selbst eine gute Ausbildung

genossen hat, kann diese

Erfahrung auch weitergeben«,

betonte Geschäftsführerin und

Ausbilderin Teresa Winkler. »Das

ist schon seit 30 Jahren mein Ziel

und meine Aufgabe.« Seit mehr als

zehn Jahren bilde winklerswurst

im eigenen Betrieb aus. Beginnend

mit Büro-, über Industriekaufleute

und Fachkräfte für Lagerlogistik

habe sich die Geschäftsführung

entschieden, auch Kaufleute im

E-Commerce auszubilden. »Mit

dem Azubi Phil Beckord haben

wir genau den Richtigen gewählt.

Durch seine Eigenständigkeit war

sehr schnell klar, dass nicht wir,

sondern er selbst den größten Teil

des Abenteuers stemmt«, unterstrichen

Teresa und Klaus Winkler

unisono. »Erstaunlich ist, dass er

die Ausbildung in Rekordzeit und

gleichzeitig mit einem Rekordergebnis

beendet hat, für die wir

uns noch einmal ganz herzlich

bei Phil bedanken möchten: Er hat

nicht nur in der Schule, sondern

auch im Betrieb besonders gute

Leistungen gebracht, was uns die

Entscheidung leichtgemacht hat,

weiterhin in diesem Ausbildungsberuf

auszubilden.«

Ihm sei direkt zu Beginn seiner

Ausbildung die Möglichkeit

gegeben worden, seine eigenen

Ideen einzubringen und diese

auch eigenständig voranzubringen

und umzusetzen, bedankte

sich Phil Beckord bei seinem Ausbildungsbetrieb.

Zudem sei ihm

früh Vertrauen entgegengebracht

worden, sodass er selbstständig

arbeiten konnte. »Auch für die

Unterstützung, die Ausbildung

trotz der aktuellen Situation um

ein ganzes Jahr zu verkürzen, was

die IHK kurz zuvor ermöglicht hat,

bedanke ich mich sehr«, hob der

Geehrte hervor. Aktuell möchte er

sich in einem dualen oder berufsbegleitenden

Studium weiterbilden,

was auch von dem Weiterbildungsstipendium

der IHK unterstützt

werde. Phil Beckord: »So

bleibe ich immer auf dem neusten

Stand und verpasse die Innovationen

im E-Commerce nicht.«

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1 Die 5b machte sich täglich nach dem Distanz- und Wechselunterricht mit Begeisterung

auf den Weg, um die weite Strecke in den Süden zurückzulegen. Hier die halbe

Klasse mit ihrer Lehrerin Jutta Maas.

Osterrath-Kinder Otrafen

sich mit südafrikanischen

Freunden virtuell

auf dem afrikanischen

Kontinent

Solidaritätsaktion für die Grootkraal Primary School

(Kem) Ende Februar startete die Klasse 5b der Osterrath-Realschule

zum Virtuellen Solidaritätslauf nach Afrika. Wenn die April-Ausgabe

des Stadtgesprächs Ende März verteilt ist, dürften die Mädchen und

Jungen ihr Ziel erreicht haben. Dort treffen sie sich ebenfalls virtuell

mit ihren Freunden von der partnerschaftlich mit der ORS verbundenen

Grootkraal Primary School – eine kleine Landschule in Oudtshoorn,

Südafrika. Der Jubel der Fünftklässler wird natürlich groß sein, wenn sie

diese Herausforderung gemeinsam mit ihren südafrikanischen Freunden

gemeistert haben.

Muskelkraft

Die Jugendlichen machten sich täglich nach dem Distanzunterricht mit

Begeisterung auf den Weg, um die weite Strecke in den Süden zurückzulegen.

Alles, was sie mit Muskelkraft weiterbrachte, war erlaubt: Laufen,

Fahrradfahren oder Rollschuhlaufen. Auch Väter, Mütter und Geschwister

durften die Kinder dabei aktiv unterstützen. Sie liefen und fuhren nicht

alle zusammen – sondern höchstens zu zweit. Und hielten Abstand – so

waren die Covid-19-konformen Regeln. Die Initiatorin – Sportlehrerin

Jutta Maas – addierte die ihr wöchentlich von den Teilnehmenden per

E-Mail gemeldeten persönlichen Kilometerleistungen. Einmal in der

Woche meldete die Pädagogin ihnen die aktuell erreichte Zwischenetappe.

Nach der ersten Woche war man virtuell auf der Mittelmeerinsel

Lampedusa angekommen.

Die Klassenlehrerin Frau Mels hatte die Idee zum virtuellen Lauf.

Schnell entstand daraus der Plan, gemeinsam mit dem Grootkraal-Schulleiter

Llewellyn Metembo und seinen Schulkindern, den Weg aufeinander

zu zu starten. Wo der Treffpunkt sein würde, richtete sich dann nach den

gelaufenen Kilometern der Kinder.

12 Das Stadtgespräch


Krautmacher

Die in der Hochburg der Straußenaufzucht in Südafrika liegende Schule

hat wieder große Schwierigkeiten. In dem Solidaritätslauf sahen die

Kinder und ihre Lehrerinnen eine wirkungsvolle Möglichkeit, die Schule

zu unterstützen.

Auch der Frontmann der Höhner, Henning Krautmacher, sagte

sofort seine Hilfe zu. In einer virtuellen Lesung aus dem von der nebenberuflich

als Autorin tätigen Pädagogin nach einer Afrika-Reise

verfassten Kinderbuch »Herrn Lehmanns Reise um die Welt, Band III:

Südafrika« informierte er die Mädchen und Jungen über das Leben

ihrer südafrikanischen Freunde: Es ist geprägt von Armut, Ungerechtigkeit

wegen ihrer Hautfarbe und Problemen mit Alkohol und Drogen.

Würden diese Kinder nicht die Möglichkeit des Schulbesuchs haben,

bliebe ihnen nur ein Leben wie sie es bisher gewohnt sind: in Townships

ohne Elektrizität und Wasseranschluss und ohne Hoffnung auf eine

Ausbildungsmöglichkeit.

Vor elf Jahren begann der Kampf für den Erhalt der Schule, den Jutta

Maas ebenfalls mit Hilfe von Henning Krautmacher sowie aus der Politik

mit Unterstützung der Herren Klaus Brandner (MdB) und Dr. Guido

Westerwelle (damaliger Außenminister) führte, der 10 Jahre später mit

einem Gerichtsurteil in Südafrika zugunsten der afrikanischen Schule

von Erfolg gekrönt wurde: Die Schule darf nicht geschlossen werden.

Schwierigkeiten

Nun sorgt die Pandemie dafür, dass die Grootkraal Primary School

wieder große Schwierigkeiten hat. Corona lässt den Unterschied zwischen

Arm und Reich sehr deutlich werden. Während die gutsituierten

südafrikanischen Schulen genügend Raum haben, die Kinder auf

Abstand zur Schule kommen zu lassen, sind die Kinder der Grootkraal

Primary School nur einmal wöchentlich in der Schule. Digitale Endgeräte

kommen in den Haushalten der Kinder nicht vor, geschweige

denn Elektrizität oder fließendes Wasser. Der afrikanische Schulleiter

befürchtet, dass die Kinder gar nicht erst zur Schule zurückkommen,

wenn der regelmäßige Schulbesuch nicht stattfinden kann. Hinzu

kommt die fortwährende Schikane des Farmbesitzers, auf dessen

Grund die Schule steht. Er hätte gerne ein touristisches Projekt statt

der Schule auf seinem Gelände. Nun, da das Gerichtsurteil dem einen

Riegel vorgeschoben hat, lässt er sich immer wieder Aktionen

einfallen, die den Schulbetrieb stören. Da wird Wegerecht untersagt,

der Schulgarten ist unerwartet umgepflügt, die Umgebung wird mit

lauter Musik beschallt. Beispiele für Schikanen ließen sich erweitern.

Unterstützung

Unter schwierigsten Umständen sorgen die Lehrer mit ihrem Schulleiter

dafür, dass die Kinder weiterhin den Unterricht besuchen können.

Und da braucht er dringend die Unterstützung der Partnerschule in

Rheda-Wiedenbrück. Die »Osterrathler« gewähren ihm gerne diesen

Dienst. Sie schlagen mit der Benefizaktion in dem nun schon über ein

Jahrzehnt laufenden Projekt »Grootkraal soll offen bleiben« ein neues

Kapitel auf. Sie wollen dafür Sorge tragen, dass es ein Stück gerechter

in der Welt zugeht – auch wenn es auf der anderen Seite des Globus ist.

Und sie hoffen natürlich, dass auch ihre neue Initiative dazu beiträgt,

dass auch in Südafrika die Schwierigkeiten der kleinen Schule auf der

Farm publik werden.

Das Stadtgespräch

13


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1 Geschäftsführer Lars Uhrmeister freut sich

auf die individuellen Kundenwünsche.

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Uhrmeister Trauringe

Neue Trauring-Lounge am Klingelbrink

Einzigartig und unverwechselbar, das ist der Leitspruch des Uhrmeister-Teams,

die während des Lockdowns einen langgehegten Wunsch in

die Tat umgesetzt hat. Das bekannte Trauringstudio, bisher ansässig

im Hauptgeschäft am Klingelbrink 23, zeigt sich nun in gemütlicher

Lounge-Atmosphäre im ehemaligen LU-Uhrmeister und ist somit das

vierte Trauringstudio der Uhrmeister GmbH neben Rheda, Bielefeld und

Paderborn.

»Der eine Ring zum JA« ist für frisch verliebte und Heiratswillige

einer der wichtigsten Punkte bei der Hochzeitsplanung. Und bei

Uhrmeister Trauringe ist schon der Tag der Beratung etwas Außergewöhnliches.

Ohne Zeitdruck hereinkommen und wohlfühlen: In privater

Lounge-Atmosphäre entsteht schon an der Bar ein Gefühl des

Angekommen-Seins. »Hier gibt es nichts von der Stange«, versichert

Lars Uhrmeister und ergänzt: »Wir beraten unsere Kunden nicht nur,

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1 Die beiden move-Vorstände, BMelanie Stuhlweißenburg

und Thomas Theilmeier, zogen ein erstes Fazit.

Bürger bewegen Rheda-

Wiedenbrück

Ein Jahr move

(Kem) Vor einem Jahr wurde auf Betreiben des ehemaligen CDU-Ratsmitglieds

Thomas Theilmeier zusammen mit einer kleinen Gruppe von Gleichgesinnten

die Wählergemeinschaft move – Bürger bewegen Rheda-Wiedenbrück

e.V. gegründet. Heute hat der Verein über 120 Mitglieder und

wurde bei der Kommunalwahl im September mit fast 22% der Stimmen

auf Anhieb zweitstärkste Kraft im Rat der Stadt. Anlässlich des ersten

Geburtstags von move lud das Stadtgespräch die beiden move-Vorstände

Melanie Stuhlweißenburg und Thomas Theilmeier zu einem Gespräch ein,

um ein erstes Fazit zu ziehen.

Das Stadtgespräch: Wie bewerten Sie die ersten Monate Ihrer Arbeit im

Stadtrat?

Theilmeier: Die Art und Weise der politischen Auseinandersetzung hat sich

verändert, Es wird mehr aufeinander eingegangen, mehr in der Sache gearbeitet.

Es ist nicht mehr so bedeutsam, von wem Anträge gestellt werden,

sondern die Fragestellung »was ist gut und richtig für diese Stadt« steht

im Fokus. Ein prägender und sicherlich einmaliger Vorgang in dieser Stadt

war die gemeinsame Erarbeitung des aktuellen Haushalts durch CDU,

Grüne, SPD, FDP und uns. Diese Gruppierungen haben allesamt verstanden,

in welcher Finanzlage sich unsere Stadt befindet und konstruktive

und realistische Lösungen gefunden. So etwas wäre bisher sicherlich undenkbar

gewesen, das macht uns schon ein wenig stolz. Gleichzeitig ist

der Umgang untereinander in den Sitzungen aus unserer Sicht deutlich

respektvoller geworden. Einen weiteren fraktionsübergreifenden Antrag

haben wir zum Thema Aussetzung der Kita-Gebühren wegen der Corona-Krise

eingebracht, um Familien zu entlasten.

Das Stadtgespräch: Wie sieht Ihre Erklärung für diesen völlig unerwarteten

Erfolg bei der Kommunalwahl aus?

Stuhlweißenburg: Zum einen waren wir die Neuen, die Politik ganz anders

machen wollen. Das hat viele interessiert, viele Bürger hatten das Gefühl,

dass es Zeit für Veränderung war. Außerdem haben wir das Thema in den

Fokus gesetzt, welches für den Zusammenhalt und den sozialen Frieden

in unserer Stadt die nächsten Jahre das Wichtigste sein wird: die Schaffung

16 Das Stadtgespräch


von adäquatem Wohnraum und Kostenkontrolle, um das Anwachsen eines

Schuldenberges für künftige Generationen zu vermeiden.

Das Stadtgespräch: Können Sie weitere konkrete Fußabdrücke Ihrer bisherigen

Arbeit beschreiben?

Theilmeier: Das Verhindern der geplanten Umgestaltung der Eisenbahnunterführungen

für über 700.000,– € an der Herzebrocker und Pixeler Straße

buchstäblich in letzter Minute gehört dazu. In Anbetracht von Millionendefiziten

im Haushalt der nächsten Jahre durch die Corona-Krise halten

wir so eine kunstgetriebene Aufhübschung an fremdem Eigentum für

unverantwortlich. Und am Ende waren wir ja nicht alleine dieser Ansicht.

In die gleiche Richtung geht das Anhalten des »Projektes Altstadthaus

Rheda«. Wir können nicht mit hohen 6-stelligen Beträgen als Bürgschaft in

Vorleistung gehen, wenn ganz wesentliche Aspekte für die Zukunft dieses

Projektes unklar sind. Wir sind froh und dankbar für das ehrenamtliche

Engagement der Altstadtinitiative. Ehrenamt ist ganz wichtig und in jedem

Falle unterstützenswert.

Das Stadtgespräch: Sie haben in Ihrem Wahlprogramm sehr früh die Einbeziehung

der Bürger in den politischen Prozess proklamiert. Was genau verstehen

Sie darunter und wie handhaben Sie das in der praktischen Arbeit?

Stuhlweißenburg: Die Bürger sind politischer geworden, man äußert sich

intensiver und vielfältiger zu den Themen, Social-Media macht das möglich.

Viele haben Lust, sich lokal zu engagieren. In kurzer Zeit haben wir

120 Mitglieder gewonnen und sind nicht nur die zweitgrößte Fraktion im

Rat, sondern auch die zweitgrößte politische Vereinigung in unserer Stadt.

Unsere politische Arbeit organisieren wir in Arbeitskreisen, die wir analog

zu den bestehenden Ausschüssen gegründet haben. Diese Arbeitskreise

sind für alle Mitglieder offen und werden aktuell von ca. 40 Mitgliedern

mit Fachwissen und Know-how aktiv bespielt. Aus unserem Arbeitskreis

»Senioren« ist z. B. der Antrag zur Errichtung einer Querungshilfe auf der

Hauptstraße auf Höhe der Post entstanden.

Das Stadtgespräch: Immer noch unklar ist die Situation an der Kolpingstraße.

Wo sehen Sie die Lösung?

Theilmeier: Leider sehen wir vom Investor momentan kein Entgegenkommen

und keinen Weg zu einem eventuellen Kompromiss. Nach wie vor

sind wesentliche kritische Aspekte unklar, eine mehrheitliche Zustimmung

seitens der Politik scheint z. Zt. nicht möglich. Über alle Parteien

hinweg wurde die Verkehrssituation speziell in Richtung der Pixeler Straße

vor der dortigen Kita als unbefriedigend und nicht akzeptabel bewertet.

Die mehrfach vorgeschlagene Abbindung der Kolpingstraße an der Clemenskirche

würde den Kreisverkehr am Bahnhof nach Überzeugung der

Politik völlig kollabieren lassen. Den Gegenbeweis ist der Investor bis heute

schuldig geblieben. Ferner wird die Entwicklung an der Kolpingstraße

letztlich auch Auswirkung auf die Gestaltung des Areals der Mittelstadt

rund um den Feldhüser Weg haben. Hier brauchen wir mehr Geschwindigkeit,

sonst laufen uns Chancen und Gestaltungspotentiale weg. Auch

hier sehen wir einen fraktionsübergreifenden Konsenz als Königsweg.

Das Stadtgespräch: Was sind die weiteren konkreten Projekte Ihrer Wählergemeinschaft?

Theilmeier: Das Thema Bodenvorratspolitik ist weiterhin topaktuell. Unsere

Konzeption der Flächenvermarktung in städtischer Hand erfährt gerade

prominenten Beistand. Der Bürgermeister von Verl, Michael Esken, hat

kürzlich auch für Verl diesen Weg als sinnvoll erachtet, weil die Baulandpreise

auch dort völlig aus dem Ruder laufen. Viele haben gesagt, dass

das nicht funktionieren wird. Leider blenden diese Leute die Realität aus.

In anderen Kommunen wird das schon seit Jahrzehnten so gehandhabt.

Neues Denken ist gefordert – dafür sind wir da. Ein weiteres Thema sind die

Kita-Beiträge. Für move ist mittelfristige sogar deren komplette Abschaffung

das Ziel. Wir haben als ersten Schritt bereits einen Antrag zur Anhebung

der unteren Bemessungsgrenze gestellt, um Familien mit geringem

Einkommen zu entlasten. Auch für den sozialen Bereich haben wir bereits

einige Anträge gestellt, wie z.B. Einrichtung eines Kinder- und Jugendbeauftragten

oder die Anbringung von Notfallnummern auf Spielplätzen.

Das Stadtgespräch: In der letzten Ratssitzung hat sich move in der Abstimmung

zur Umgestaltung des Schulhofs am Einstein-Gymnasium komplett

enthalten. Gönnen Sie der Schule diese Umgestaltung nicht?

Stuhlweissenburg: Es geht mitnichten um Gönnen, schließlich gehen

unsere eigenen Kinder dort aktuell zur Schule. Es geht um Transparenz

der Vorlagen und deren Inhalte. Die Erneuerung der Kanalisation ist alternativlos,

weil sie nicht mehr funktioniert. Wesentliche Fragestellungen

hierzu, vor allem auch zur Oberfläche, konnten bis zur Abstimmung leider

nicht zufriedenstellend beantwortet werden, die Kostenstruktur war nicht

transparent.

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Das Stadtgespräch

17


Mach’s mit Termin

sich nicht zu viele Kunden im Laden tummeln und jeder Einkaufswillige

nach langer Zeit mal wieder ein schönes Shoppingerlebnis

mit nach Hause nimmt. Gerne werden Termine telefonisch,

per Direktnachricht über soziale Medien oder WhatsApp sowie

Internetseiten angenommen. Click & Meet heißt das neue Zau-

Sicheres Einkaufen beim Einzelhandel vor Ort

(bew) Ich kann nicht, ich hab einen wichtigen Termin. Was beim

Arzt längst Gang und Gäbe ist, ermöglicht seit dem 8. März endlich

wieder das lokale Einkaufserlebnis. Damit man in Zeiten von

Corona ruhigen Gewissens shoppen gehen kann, vergeben Geschäfte

feste Zeitfenster. So kann gewährleistet werden, dass

18 Das Stadtgespräch


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berwort. Dabei immer im Blick: Die 7-Tage-Inzidenz in ganz NRW.

Davon ist abhängig, welche Geschäfte öffnen dürfen und welche

nicht. Städte und Kommunen werden hier leider nicht gesondert

betrachtet.

Click & Meet heißt das Zauberwort

Das wichtigste Accessoire beim gebuchten Bummeln ist nach wie

vor eine FFP2- oder eine OP-Maske, ohne die geschlossene Verkaufsräume

nicht betreten werden dürfen. Dann allerdings steht

dem gepflegten Einkauf in Rheda-Wiedenbrücks Innenstädten

nichts mehr im Wege. Schließlich haben die meisten Händlerinnen

und Händler vor Ort sich längst eigene Sicherheitskonzepte

für ihre Kunden überlegt.

In den oftmals noch inhabergeführten und damit sehr individuellen

Geschäften warten jetzt liebevoll ausgewählte Saisonartikel

und gute Angebote auf aufmerksames Publikum und Käufer.

Von der originellen Oster-Deko bis zur aktuellen Mode- oder

Schuhkollektion findet sich alles, was im Frühling Freude macht.

Sicherheitsdenken löst zwar im Moment noch die Spontaneität

beim Einkauf ab, aber zum Beispiel mit dem Shoppingplan

des Gewerbevereins ist die Organisation ein Klacks. Zudem ist

die derzeitige Regelung eine gute Möglichkeit, mal wieder das

Lieblingsgeschäft zu besuchen und ein Schwätzchen zu halten,

mit Menschen, die man lange nicht persönlich treffen konnte.

In Rheda-Wiedenbrück existieren sie noch, die Einzelhändler aus

Leidenschaft. Hier gibt’s kein Bummeln von der Stange. Damit das

so bleibt, sollten wir achtsam miteinander umgehen – bleiben Sie

solidarisch mit Ihrem Einzelhandel, vereinbaren Sie Termine und

genießen Sie eine gute Beratung und die schöne Waren.

Die oben beschriebenen Regelungen für den Einzelhandel gelten

vorerst bis zum 28.März.

Tagesaktuelle Änderungen

oder neue Maßnahmen, die

voraussichtlich ab Montag,

29. März, in Kraft treten,

können Sie tagesaktuell

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oder auf www.gewerbeverein-wiedenbrueck.

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Das Stadtgespräch

19


7 Starke Familienbande:

Laura und Philipp Recker

haben zu Jahresbeginn

die Geschäftsführung

des Aktivita von Günther

und Christa Recker

übernommen.

Willkommen im Aktivita!

V

Volle Kraft für die Gesundheit

Aktivita Recker meistert Übergabe und setzt auf digitale Unterstützung

Das Aktivita gehört zu den festen

Größen in Rheda-Wiedenbrück,

wenn es um medizinisches Training,

Physiotherapie oder auch

Massage geht. 1983 von Günther

Recker gegründet, wird das Unternehmen

seit diesem Jahr von

seinem Sohn Philipp und dessen

Frau Laura weitergeführt. Alle

ziehen zum Wohle und Nutzen

der Patienten an einem Strang.

Gegenseitige Unterstützung

wird hier groß geschrieben und

in familiärer Atmosphäre greift

ein Rädchen ins andere. Auf diese

Weise ist Günther und Philipp

Recker eine vorbildliche Übergabe

gelungen, die das Unternehmen

bereits jetzt fit für die Zukunft

macht – mit einem umfangreichen

Therapieangebot, modernsten

Trainingsgeräten und einem

stets offenen Blick für Neues.

Das Stadtgespräch: Im Aktivita

Recker hat ja gerade ein fließender

Generationenwechsel stattgefunden.

Für zahlreiche Familienunternehmen

ist das ein großes

Ereignis. Wie haben Sie sich auf

diese Situation vorbereitet? Wie

übergibt bzw. übernimmt man

sinnvoll die Verantwortung?

Philipp Recker: Wir haben gemeinsam

über Jahre immer wieder zusammen

gesessen und einfach

geredet. Alle heißt, mein Vater,

meine Mutter, meine Frau und ich.

Zwischen den Treffen machte sich

jeder noch einmal eigene Gedanken,

die dann wieder zu viert diskutiert

wurden. Im Laufe der letzten

Jahre haben meine Frau und

ich Stück für Stück mehr Aufgaben

übernommen. Dies geschah

immer mit dem Rückhalt meiner

Eltern. Wir konnten uns also ganz

in Ruhe in neue Bereiche einarbeiten,

die andere Selbständige,

die neu einsteigen, erst einmal

kennenlernen müssen. Für manche

hat es auf den ersten Blick

vielleicht auch Nachteile immer

mit der eigenen Familie zusammen

zu arbeiten, jedoch konnten

wir dadurch einen riesigen Vorteil

gewinnen – und zwar die gegenseitige

Unterstützung.

Das Stadtgespräch: Aktivita ist als

ganzheitliches Gesundheitszentrum

aufgebaut. In der Praxis für

Physiotherapie und dem Bereich

für Gesundheitstraining bieten Sie

Training, Physiotherapie, heilpraktische

Anwendungen im Bereich

der Physiotherapie und Massage

an. Wird es zukünftig bei dieser

Aufteilung bleiben?

Philipp Recker: Das ganzheitliche

Konzept des Aktivita ist ein Grundbaustein

des Unternehmens und

wird so bestehen bleiben. Aufgrund

der Corona-Pandemie sind

wir erst einmal froh, wenn unsere

Mitglieder ihr Training wieder bei

uns aufnehmen dürfen und den

frisch umgebauten Trainingsbereich

und unsere neuen Geräte

erleben können.

Das Stadtgespräch: Was genau

wurde im Trainingsbereich verändert?

Philipp Recker: Wir haben den

gesamten Bereich mit vollautomatischen

Geräten, für das Muskellängen-,

das Kardio- und das

Krafttraining ausgestattet. Die

Digitalisierung bietet hier einfach

eine tolle Unterstützung. Über

ein personalisiertes Armband mit

RFID-Chip checkt jeder Patient am

jeweiligen Gerät ein. Dieses begibt

sich dann in die passende Einstellung

und der Kunde kann mit dem

für ihn individuell ausgearbeiteten

Training beginnen. Trotzdem

ist natürlich immer ein Ansprechpartner

in Reichweite, um zu unterstützen.

Die Aktivita-App, die

unseren Kunden zur Verfügung

steht, speichert den persönlichen

Fortschritt, gibt unseren

Physiotherapeut*innen Hinweise

auf muskuläre Dysbalancen oder

empfiehlt Übungen für zu Hause.

Wer mag, richtet sich zusätzlich

seinen Netflix-, Spotify- oder You-

Tube-Account ein und versüßt sich

das Training zusätzlich.

Das Stadtgespräch: Die Prävention

von Erkrankungen des Bewegungsapparats

spielt heute in

der öffentlichen Wahrnehmung

eine große Rolle. Wie hat sich das

Verhältnis der Kunden zum individuellen

Gesundheitstraining im

Laufe der Jahre verändert?

Philipp Recker: Viele unserer

Kunden kommen ursprünglich

aufgrund von Rücken- oder Gelenkerkrankungen

zu uns, um

ihre Beschwerden zu lindern. Im

Allgemeinen ist das Bewusstsein

für eine aktive Prävention in den

letzten Jahre deutlich gestiegen.

Viele Mitglieder merken gerade

auch jetzt in Pandemie-Zeiten,

in denen wir geschlossen haben,

dass ihnen das Training und die

individuelle Betreuung unserer

Physiotherapeut*innen bei uns

sehr fehlen. Gerade bei manifesten

Problematiken ist eine kon-

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Das Stadtgespräch


tinuierliche Bewegung essentiell für die Gesundheit des Menschen.

Zahlreiche Krankheitsbilder verschlechtern sich, wenn die Muskulatur

nicht genügend Aktivität bekommt.

Das Stadtgespräch: Jemand wendet sich also mit dem Klassiker Rückenschmerzen

an Sie. Wie läuft eine Aufnahme bei Aktivita ab und wie geht

es dann weiter?

Philipp Recker: Erst einmal wird unterschieden, ob der Patient mit einem

Rezept vom Arzt zu uns kommt oder sich direkt bei uns anmeldet, um

einen Termin zur Physiotherapie abzusprechen. Liegt eine ärztliche Verordnung

vor, werden von unseren Kolleg*innen an der Rezeption Termine

bei unseren Physiotherapeuten gemacht. Dieser erstellt dann individuell

für den Patienten eine Therapie, um die Beschwerden bestmöglich zu

lindern oder zu beseitigen.

Ist der Patient vorher nicht bei einem Arzt gewesen, sondern kommt,

beispielsweise mit einer akuten Problematik, direkt zu uns, wird zeitnah

ein Termin bei einem unserer Heilpraktiker der Physiotherapie vereinbart.

Dieser erstellt dann erst einmal einen Befund und stellt eine

Diagnose. Daraufhin wird für den Patienten auch hier ein individueller

Behandlungsplan aufgestellt, um seine Beschwerden bestmöglich zu

reduzieren. In der Regel wird auf diese Weise schnell und unkompliziert

geholfen.

Das Stadtgespräch: Zu guter Letzt: Als Vater und Firmengründer freut

man sich, wenn das eigene Lebenswerk fortgeführt wird. Was wünschen

Sie sich sowie Ihrem Sohn und seiner Frau für die Zukunft?

Günther Recker: Zuerst einmal möchte ich betonen, wie sehr es uns

freut, dass früh feststand, dass Philipp das Unternehmen weiterführen

möchte. Wir konnten den Übergang auf diese Weise langfristig planen.

Zudem lernte Philipp seine Frau Laura kennen, die sich nach ihrer

eigenen Ausbildung in der Pflege dazu entschlossen hat, mit in das

Familienunternehmen einzusteigen und sich hier seitdem in besonderer

Weise einbringt. Wir, meine Frau Christa und ich wünschen den beiden

die starke unternehmerische Kraft und manchmal auch Pioniergeist,

welche uns in der Vergangenheit geholfen hat, das Aktivita so zu führen,

wie es heute dasteht. Wichtig dabei ist, dass man sich ständig weiterentwickelt,

Strömungen erkennt und frühzeitig handelt. Da sind wir sicher,

dass Laura und Philipp immer offen für Neues sind. In diesem Sinne

sind wir überzeugt, dass das Aktivita in Rheda-Wiedenbrück in Zukunft

eine feste Anlaufstelle für Menschen sein wird, die zur Erhaltung ihrer

Gesundheit großes Vertrauen in uns setzen.

Das Stadtgespräch: Familie Recker, wir bedanken uns für dieses Gespräch.

Das Interview führte Alexandra Bewermeier.

1 Philipp Recker demonstriert den kinderleichten, individuellen Zugang an den neuen

Trainingsgeräten.

Vita Philipp Recker

2003-2005

2005-2008

2008-2009

2009-2014

2011-2013

2010

2013

2015

2017

2018

2020

2021

Ausbildung zum Masseur und Med. Bademeister

Ausbildung zum Physiotherapeuten

Zivildienst als Physiotherapeut am

St. Vinzenz-Hospital

Physiotherapeut im Balance, Aschaffenburg

Weiterbildung Manuelle Lymphdrainage

Weiterbildung Manuelle Therapie

Ausbildung zum Heilpraktiker der Physiotherapie

Weiterbildung in der Med. Trainingstherapie

Weiterbildung im Faszien-Distorsions-Modell

Übernahme von ersten Tätigkeiten in

der Geschäftsführung

Start der Planung zum Umbau/Modernisierung

des Trainingsbereichs

Übernahme der Unternehmen Aktivita Recker KG

und Aktivita – Die Therapie

Das Aktivita in Zahlen

1 Patientin Hilde Brüning findet das Gesundheitstraining an den

High-Tech-Geräten klasse.

1983

1990

1996

2001

2011

2021

Gründung der Massagepraxis Günther Recker

an der Hauptstraße 29

Umzug in modernere Räume Hauptstraße 23

Gründung der Praxis für Physiotherapie

Günther Recker

Gründung der Aktivita Recker KG

Umzug in den Neubau am Hellweg 22, von

nun an zwei Firmen unter einem Dach

Firmenübergabe an Philipp Recker und

komplette Modernisierung des Medizinischen

Trainingsbereichs

Das Stadtgespräch

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21


Foto: Marco2811 - stock.adobe.com

Steuerfreie Arbeitgeberleistung

SPEZIAL

Für Arbeitgeber stellt sich häufig die Frage, wie sie die Leistungen

Ihrer Arbeitnehmer honorieren können. Neben einer klassischen Gehaltserhöhung

gewährt das Einkommensteuergesetz zahlreiche Möglichkeiten,

steuerfreie und steuerbegünstigten Extras zu vereinbaren.

Ziel ist es, die Belastung mit Steuern und Sozialabgaben effektiv zu

mindern, damit der Arbeitnehmer möglichst stark profitieren kann.

Dies beginnt schon auf dem Weg zur Arbeit. Insbesondere im letzten

Jahr hat das Interesse an Fahrrädern und insbesondere an Elektrofahrrädern

stark zugenommen. Betriebliche Fahrräder und Elektrofahrräder,

die maximal 25 km/h fahren können, können Arbeitnehmern steuerfrei

überlassen werden (§3 Nr. 37 EStG).

Für Arbeitnehmer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit

fahren, ist ein Zuschuss des Arbeitgebers für Fahrten mit öffentlichen

Verkehrsmitteln im Linienverkehr steuerfrei (§3 Nr. 15 EStG). Das Aufladen

eines Elektrofahrzeugs und die private Nutzung einer vom

Arbeitgeber überlassenen Ladevorrichtung ist ebenfalls steuerfrei

(§3 Nr. 46 EStG). Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat für viele

Arbeitnehmer einen großen Stellenwert. Arbeitgeber können hier unterstützen,

indem sie die Kosten für die Betreuung nicht schulpflichtiger

Kinder ganz oder teilweisen übernehmen (§ 3 Nr. 33 EStG). Begünstigt

ist die Betreuung in Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderkrippen,

Tagesmütter, Wochenmütter und Ganztagspflegestellen.

Dies sind einige wenige Beispiele steuerfreier Arbeitgeberleistungen.

Daneben gibt es eine Vielzahl weitere Möglichkeiten. Der genaue Anspruch

und die jeweiligen Voraussetzungen müssen im Einzelfall

geprüft werden. Wichtig bei den meisten Steuerbefreiungsvorschriften

ist, dass die Gewährung der Vorteile zusätzlich zum ohnehin geschuldeten

Arbeitslohn erfolgt. Dies bedeutet, dass keine Anrechnung auf

den Arbeitslohn erfolgen darf. Im Rahmen von Steuerbefreiungen

muss unter Umständen der sogenannte Progressionsvorbehalt geprüft

werden. Dies bedeutet, dass die steuerfreien Einkünfte nicht

explizit versteuert werden müssen, aber gleichzeitig in der Ermittlung

des persönlichen Steuersatzes mit einbezogen werden. Eine wichtige

Information für alle Arbeitnehmer für die Zukunft möchten wir noch

geben. Die Freigrenze für steuerfreie Sachbezüge, der sogenannte

44 € Gutschein, wird ab dem 01.01.2022 auf 50 € pro Monat angehoben.

Die Gutscheine können für diverse Waren oder Dienstleistungen

ausgestellt werden. Das klassische Beispiel sind Tankgutscheine. Auch

hier muss im Einzelfall die Anwendbarkeit genau geprüft werden, da

beispielsweise zweckgebundene Geldleistungen oder nachträgliche

Kostenerstattungen als Sachbezug eingeordnet werden können.

Wir finden Lösungen

Wir beraten schwerpunktmäßig gewerbliche und landwirtschaftliche

Mandanten aller Rechtsformen. Eine

gute Beratung geht für uns weit über die Bearbeitung

von Buchführungen, Jahresabschlüssen und Steuererklärungen

hinaus. Wir blicken für Sie wirtschaftlich

nach links und rechts, schauen also über den „Tellerrand“

hinaus, und konzentrieren uns nicht nur allein

auf das, was uns direkt vor Augen ist. Wir haben uns

auf die Fahnen geschrieben, unsere Mandanten langfristig

bei der Erreichung ihrer wirtschaftlichen und

auch persönlichen Ziele zu unterstützen.

Bei der Umsetzung dieser komplexen Aufgaben arbeiten

wir in unserem Netzwerk eng mit verbundenen

Steuerberatern, Rechtsanwälten und Wirtschaftsprüfern

zusammen. Auf Grund unserer langjährigen

Tätigkeit verfügen wir über gute Kontakte zu Banken,

Finanzämtern und entsprechenden Institutionen.

Gute Kooperation ist für uns selbstverständlich.

Es ist uns bewusst, dass die hohe Qualität unserer

Arbeit jetzt und auch zukünftig durch gute Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bestimmt wird.

Wir möchten jungen Menschen die Möglichkeit

bieten, einen abwechslungsreichen und zukunftsfähigen

Beruf zu erlernen. Daher stellen wir in

jedem Jahr eine/n Auszubildene/n ein, zum Start

des kommenden Ausbildungsjahres sind es sogar

zwei. Daher suchen wir zum 01. August

2021 und zum 01.August 2022 eine/n Auszubildende/n

zum/r Steuerfachangestellten.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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22 Das Stadtgespräch Spezial


Corona-Pandemie

beeinflusst auch die

Steuererklärung!

Kurzarbeit und Quarantäne-Entschädigung Leistungsempfängern

drohen Nachzahlungen

Wer im Laufe eines Jahres durch den Bezug von Kurzarbeitergeld

oder durch eine angeordnete Quarantäne eine Entschädigung

von mehr als 410 € bezogen hat, für den ergibt sich

eine Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung

(§ 46 EStG) bis zum 31. Juli des darauffolgenden Jahres. Steuerliche

Vertreter, wie Steuerberater und Lohnsteuerhilfevereine,

verfügen über verlängerte Abgabefristen.

Kurzarbeitergeld, auch Coronabedingt, sowie Quarantäne-

Entschädigung gehören zu den „Lohnersatzleistungen". Diese

sind steuerfrei, unterliegen jedoch dem Progressionsvorbehalt

(§32 b EStG) und erhöhen somit den Steuersatz für das zu versteuernde

Einkommen. Diese Erhöhung des Steuersatzes

kann – unter Beurteilung des Einzelfalls – Einkommensteuernachzahlungen

zur Folge haben. Weitere negative Auswirkungen

sind auch bei Ehegatten und eingetragene Lebenspartner

möglich. Bei der Steuerklassenkombination 3 und 5 sind

Steuernachzahlungen ohnehin keine Seltenheit. Durch Anwendung

des Progressionsvorbehalts infolge von Kurzarbeitergeld

oder Quarantäne-Entschädigung, können die Nachzahlungen

für Einkommensteuer aber noch höher als sonst ausfallen.

Erhöhter Entlastungsbetrag

für

Alleinerziehende

Alleinerziehende Eltern sollen in der Corona-Krise auch steuerlich

besonders unterstützt werden. Deshalb wurde der Entlastungsbetrag

für Alleinerziehende erhöht. Ab 2020 beträgt

dieser 4.008 Euro pro Jahr, plus 240 Euro für jedes weitere

Kind. Die Befristung bis zum 31. Dezember 2021 wurde ebenfalls

aufgehoben.

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Ob es um Steuern, Vermögens- und Nachfolgeplanung

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Das Stadtgespräch Spezial

23


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Home-Office-Pauschale

Für die Veranlagungsjahre 2020 und 2021 wurde die Home-Office-

Pauschale eingeführt. Damit können auch diejenigen Steuerpflichtigen

Steuern sparen, die kein anerkanntes Arbeitszimmer

(separater Raum zu beruflichen Zwecken) haben. Die Pauschale

beträgt 5 Euro pro Home-Office-Tag und max. 600 Euro im Jahr.

Das entspricht 120 Arbeitstage im Home-Office.

Das kann teuer werden

Unerlaubte Hilfe bei der Steuererklärung

Steuern?

Wir machen das.

Anna Jung

Beratungsstellenleiterin

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0160 / 953 65 224

Das deutsche Steuerrecht ist komplex – da sind sich viele einig.

Doch mit der Hilfe in Steuersachen von Freunden oder Familie

begibt man sich womöglich auch aufs Glatteis. Denn unerlaubte

Hilfe bei der Steuererklärung steht sogar unter Strafe.

Grund hierfür sind die Regelungen des Steuerberatungsgesetzes:

Eine Hilfeleistung darf bei der Steuererklärung ausschließlich von

Personen und Vereinigungen erbracht werden, die hierzu ausdrücklich

befugt sind. Diese sind Steuerberater, Lohnsteuerhilfevereine,

Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer.

Alle anderen Personen und Vereinigungen dürfen keine steuerlichen

Hilfeleistungen erbringen. Anderenfalls handelt es sich um unerlaubte

Hilfe.

Ist nun also generell Hilfe bei der Steuererklärung verboten? Nein.

Im engsten Familienkreis ist es erlaubt, einander kostenlos mit Rat

und Tat zur Seite zu stehen. Wer zum engsten Familienkreis gehört,

regelt nicht etwa die Oma, sondern das Steuergesetz.

Dies sieht bei entfernten Verwandten schon anders aus – da ist

die Hilfe laut Vorschrift schon verboten. Entfernte Verwandte sind

zum Beispiel Cousins und Cousinen oder Geschwister von angeheirateten

Schwagern.

Besteht kein Verwandtschaftsverhältnis, dürfen Sie gar nicht helfen

(§§5 und 6 SteuerG). Die Steuererklärung für Freunde zu machen

ist also verboten. Dass auch Bekannte darunterfallen, versteht sich

von selbst.

Achtung: Auch dem festen Partner dürfen Sie bei der Steuererklärung

nicht helfen. Erst, wenn sich der Status auf verlobt oder

verheiratet ändert, ist die Hilfe erlaubt.

Die Beratung ist bereits strafbar, wenn diese wiederholt und

selbstständig erfolgt.

Foto: moritz itz320 320/pi

xabay

24 Das Stadtgespräch Spezial


Dem Fiskus ist dabei auch egal, ob die Steuerhilfe hauptberuflich

oder nebenberuflich erfolgt. Selbst ob dafür Geld oder

eine andere Gegenleistung gefordert wird, spielt keine

Rolle. Die steuerliche Hilfe ist außerdem verboten, wenn

sie »geschäftsmäßig« durchgeführt wird. Das ist dann

der Fall, wenn die Hilfe immer wieder angeboten wird.

Verstöße gegen das Verbot werden von den Finanzbehörden

meist mit empfindlichen Sanktionen

geahndet – und können bis zu 5.000 Euro

kosten! Der Gesetzgeber begründet das Verbot

damit, dass im Falle einer unerlaubten Hilfe dem

Steuerzahler enorme finanzielle Nachteile entstehen

könnten – beispielsweise bei einer Falschberatung

oder Fristversäumnissen. Denn: Ein Versicherungsschutz

durch die Berufshaftpflichtversicherung besteht

hier nicht.

© Olesja Hess, Buhl Data Service GmbH 2021

Rentenerhöhung

Nach der Erhöhung der Renten in Deutschland zum 01. Juli

2020 übersteigen damit viele Renten den Grundfreibetrag

für 2020 von 9.408 Euro (Ledige) und 18.816 EUR (Verheiratete).

Viele Rentner sind nunmehr auch zur Abgabe einer Steuererklärung

verpflichtet. Steuernachzahlungen drohen!

Eine Steuer aufs

Homeoffice?

Ein Gedankenspiel der Deutschen Bank

In der taz war vor kurzem von einem Vorstoß der Deutschen Bank zu

lesen, Abgaben auf das Homeoffice einzuführen. Erwartete Einnahmen,

so die Deutsche Bank, könnten um die 15,9 Milliarden Euro dem

Bund einbringen. Die darauffolgenden Diskussionen in den sozialen

Medien waren mit Spott und Kritik gesät. Auch Wirtschaftsforscher

hielten die Vorschläge für wenig zielführend.

»Hätte gedacht, man sollte wegen des Klimawandels und der

überfüllten Straßen und ÖPNV die Leute fiskalisch nicht dafür bestrafen,

dass sie zuhause bleiben«, schrieb etwa Jan Schnellenbach,

Wirtschaftsprofessor an der Brandenburgischen Technischen Universität

in Cottbus auf Twitter. Sebastian Dullien, Direktor des Instituts

für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-

Stiftung, nannte die Vorschläge »schräg«.

Der Autor des kurzen Aufsatzes geht davon aus, dass auch nach

der Coronakrise viele Menschen weiter von zu Hause aus arbeiten

wollen. »Die Arbeit von zu Hause ermöglicht direkte Einsparungen

etwa bei der Anreise, dem Mittagessen, Kleidung und Reinigung«,

schreibt er in einem Aufsatz für die Forschungs- und Analyseabteilung

der Deutschen Bank, DB Research. Die Möglichkeit von zu Hause

aus zu arbeiten, ist vor allem besser verdienenden Arbeitnehmern,

meist in Büros beschaftigte, offen. Systemrelevante Arbeitnehmer,

die sich einem höheren Gesundheitsrisiko

aussetzen müssten,

hätten hingegen oft keine Wahl,

ins Homeoffice auszuweichen.

Der Analyst der Deutschen

Bank schlug deshalb eine Homeoffice-Steuer

in Deutschland in

Höhe von 5 Prozent des Bruttoeinkommens

vor. Bei einem Verdienst

von rund 40.000 Euro im

Jahr seien dies rund 7,50 Euro pro

Homeoffice-Tag.

Der Staat könnte auf diese

Weise rund 15,9 Milliarden Euro

zusätzlich einnehmen, rechnete

der Analyst vor. Mit dem Geld

könnten dann diejenigen unterstützt

werden, die ein geringes

Einkommen oder sogar ihre

Arbeit in der Coronakrise verloren

haben.

(Quelle: taz)

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Das Stadtgespräch Spezial

25


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Zu viel Geld für Kunst an

den Bahnunterführungen

Neue Mehrheit zieht Reißleine

1 Simon Gerhard (Stv. FDP-Fraktionsvors.) Heinrich Splietker (Sachkundiger Baufachmann der FDP), Patrick Büker

(FDP-Fraktionsvorsitzender) setzten gemeinsam mit Bündnisgrünen, FWG und move das Altonaer Modell durch.

www.verein-daheim.de

oder Tel.: 05242/407345

»Eine drei Viertel Millionen Euro ist uns zu viel für

die Aufhübschung der Bahnunterführungen an der

Herzebrocker und Pixeler Straße« sagte Patrick Büker,

Fraktionsvorsitzender der FDP. Wir haben den Prozess

der Umsetzung im Rahmen eines Qualifizierungsverfahrens

(Wettbewerb) stets mitgetragen, auch um

Fördermittel im Rahmen des ISEK zu erhalten«, führte

er weiter aus. In Anbetracht der hohen Gesamtkosten

für die Umsetzung der Siegerentwürfe stellte er abermals

die erheblich kostengünstigere Alternative der

FDP (max. 60.000 € für beide Unterführungen) aus

dem Jahr 2016 zur Abstimmung.

Die FDP befand sich im Einklang mit move, Bündnisgrünen

und FWG. Sie wandten sich ebenfalls gegen

die hohen Kosten des von der Stadt favorisierten Konzepts.

Mit einer knappen Mehrheit von einer Stimme

kippten sie es gemeinsam gegen das Votum von

CDU und SPD. Die Kreation des Installationskünstlers

Christoph Hildebrand kommt damit nicht mehr zum

Zuge.

Stattdessen sollen nach der Vorgabe der vier Fraktionen

in beiden Unterführungen nach dem auch in

GT an der Lindenstraße umgesetzten »Altonaer Modell«

effiziente Leuchtkörper in unterschiedlichen

Farben erstrahlen. Seine Befürworter sind überzeugt,

dass die beiden bisherigen Schmuddelecken damit

heller, sicherer und schöner werden. Hierzu sollen

ebenfalls Elemente aus dem 2019 vorgelegten Konzept

von Klaus Bartscher, Manfred Hegel und Ulrich

Horn sowie Peter Kliche beitragen. Dieses Ergebnis

stand im Nachgang zu der Ratssitzung am Ende eines

Gesprächs zwischen den Vier und Bürgermeister Theo

Mettenborg.

Ihr Plan hat zwei starke Pluspunkte: Er bringt mit

geringem Aufwand ein ansehnliches Ergebnis und

obendrein kostet seine Umsetzung der Stadt keinen

einzigen Cent. Sponsoren haben sich bis auf den heutigen

Tag bereit erklärt, die im Zusammenhang mit

der Verschönerung der Bahnunterführung anfallenden

Kosten zu übernehmen.

Das mit einem Bürgerantrag vorgelegte Konzept

fand bislang keine angemessene Würdigung - weder

im zuständigen Ausschuss noch jetzt im Rahmen des

ISEK-Prozesses. Nicht einmal die Gründe für die Ignorierung

des Konzepts wurden öffentlich. Ebenso

wenig teilte man diese den Antragstellern mit.

Trotz dieser Enttäuschung haben die Vier den

Dialog mit der Stadt gesucht. Der Bürgermeister hat

»den Faden“ aufgenommen. Das Ergebnis wird dem

Stadtsäckel und den Augen der Menschen beim Passieren

der Bahnunterführungen gut tun.

Raimund Kemper

26 Das Stadtgespräch


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Das Stadtgespräch

27


S

Sie sind über uns

Kleine Drohnen im Privatgebrauch

(bew) Sonnenschein, Vogelgezwitscher, Gartengenuss ... wer konnte

schon so zeitig im Jahr mit diesem Vorfrühling rechnen. Doch kaum

hat man es sich im Liegestuhl bequem gemacht, ist auf einmal dieses

hohe Sirren – bssssssssssss – zu hören. Ein bisschen früh für den Angriff

der Stechmücken und schnell wird klar, dass dort eine kleine Drohne

ihre Runden über das Wohngebiet dreht und dabei teils sekundenlang

über den Gärten verharrt.

Einerseits sind Luftbildaufnahmen eine tolle Sache. Haus und Garten

oder Landschaftsaufnahmen aus der Vogelperspektive haben ihren

Reiz. Videos im so genannten Follow-Me-Modus gedreht, bei dem die

Drohne einem beweglichen Objekt folgt, sind spektakulär. Andererseits,

wenn ich nicht weiß, wer die kleinen Flugobjekte steuert, die nahezu

alle serienmäßig mit einer Kamera ausgestattet sind, kriegt das Ganze

auch einen etwas unheimlichen Touch. Wer beobachtet mich oder mein

Grundstück denn da? Und warum? Dürfen die das? Kurz vorab: Ohne

die Einwilligung des Eigentümers nicht! Auch Audio-Aufnahmen sind

nicht erlaubt.

Die Privatsphäre jedes Einzelnen ist ein hohes Gut und entsprechend

juristisch geschützt. Seit dem 1. Januar 2021 gilt eine neue EU-Drohnenverordnung.

Sollte dort etwas nicht explizit geregelt sein, greift

zusätzlich das deutsche Luftverkehrsgesetz.

Wichtige Regeln für Drohnen unter 250 g

• die Gebrauchsanweisung/Handbuch/Tutorials müssen gelesen und

beachtet werden

• nicht in der Nähe von Notfall-Einsätzen (Unfall/Katastrophe/Brand)

fliegen

• Mindestalter des Piloten 16 Jahre, Kinder nur unter Aufsicht

• Flug nur in Sichtweite (VLOS = Visual Line Of Sight), Ausnahme:

Follow-Me-Modus oder wenn ein weiterer Beobachter dem Piloten

assistiert.

• 120 Meter Maximalflughöhe

• 1,5 Kilometer Abstand zu Flugplätzen

• 100 Meter Abstand zu Autobahnen, Bundesfernstraßen, Wasserwegen,

Bahnanlagen, Oberleitungen und Kraftwerken, Unglücksorten

etc.

• kein Flug über Wohngrundstücken ohne ausdrückliche Genehmigung

des Eigentümers. Einzige Ausnahme: Drohnen unter 250 g und

ohne Kamera.

• sollten unerwartet unbeteiligte Personen überflogen werden, so

muss dieser Überflug schnellstmöglich beendet werden

Es handelt sich um Auszüge aus EU-Drohnen-Gesetz und dt. Luftverkehrsgesetz.

Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit

und ersetzt keine juristische Beratung.

Drohnen unter 250 Gramm

Explizit soll es hier um die Regelungen für die beliebten Drohnen unter

250 Gramm gehen, wie zum Beispiel die DJI Mavic Mini oder DJI Mini 2.

Alles was darüber liegt, darf nur mit einem Drohnenführerschein geflogen

werden und da ist die grobe Kenntnis der Rechtslage bei den

Piloten Voraussetzung.

Bestands-Drohnen ohne EU-Drohnen-Klassifizierung unter 250 Gramm

können also ohne EU-Drohnenführerschein in der neuen Kategorie

OPEN A1 geflogen werden. Das bedeutet unter anderem, dass sie auch

nahe an Menschen benutzt werden dürfen, aber nicht über Menschenansammlungen,

wie Demonstrationen. Auch in der Nähe von oder in

Wohngebieten, zum Beispiel entlang der Straßen, darf geflogen werden.

Jedoch wegen der deutschen Regelung (LuftVO §21b) nicht ohne

Erlaubnis über Privatgrundstücken.

Desweiteren dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, die Drohne

nur unter Aufsicht eines Erwachsenen steuern. Der Flug darf nur in

Sichtweite erfolgen, es sei denn, die Drohne fliegt im Follow-Me-Modus

oder es steht ein Beobachter neben dem Piloten. Die maximal erlaubte

Flughöhe beträgt 120 Meter.

Registrieren, Versichern, Informieren

Nach der neuen EU-Drohnenverordnung ist für den Flug mit nahezu

allen gängigen Drohnen ab diesem Jahr eine Registrierung des Drohnen-Piloten

in seinem Herkunftsland erforderlich. In Deutschland kann

man diese Registrierung online über die Webseite des Luftfahrtbundesamtes

durchführen. In jedem Fall ist auch eine Haftpflichtversicherung

für die Drohnen vorgeschrieben. Eine gültige Versicherungsnummer

muss bei der Registrierung des Drohnen-Piloten und zur Erteilung der

Drohnen-Betreiber-Identität (eID) angegeben werden.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Flugverbotszonen über dies

sich jeder Drohnenpilot informieren sollte. Aktuell veröffentlicht die

Deutsche Flugsicherung die jeweiligen Flugverbotszonen, GEO-Zonen,

No-Fly-Zonen und Fly-Safe-Zonen in ihrer DRONIQ-App. Diese kann

man sich kostenlos herunterladen.

Ein Vorschlag zur Güte: Wer seine Drohne in Wohngebieten starten

möchte, sollte den Flug nach Möglichkeit mit den Nachbarn absprechen.

Es erspart unschöne Diskussionen und viel Unsicherheit auf

beiden Seiten. Die Anwohner haben gleich ein besseres Gefühl, wenn

sie wissen, wem das kleine UFO über ihrem Garten gehört. Vielleicht

entsteht ja auf diese Weise sogar das ein oder andere faszinierende

Luftbild fürs Fotoalbum.

Foto: © StockSnap, pixabay

28

Das Stadtgespräch


S

1 Robert Bäumker

Sofortabschreibung von

Computern und Software

Keller

Neubau

An- & Umbau

Industriebau

Renovierungsarbeiten

Erd- & Entwässerungsarbeiten

Das Bundesministerium der Finanzen hat am 26. Februar 2021 in einem

Schreiben bekannt gegeben, dass rückwirkend zum 1. Januar 2021 sog.

digitale Wirtschaftsgüter sofort abgeschrieben werden können. Dies

kann für nahezu alle Unternehmen erhebliche positive Folgen haben, da

dadurch Investitionen in digitale Wirtschaftsgüter steuerlich sehr schnell

geltend gemacht werden können und so ein Teil der Investition durch

die entstehende Steuerminderung zeitnah finanziert werden kann. Zu

den sog. digitalen Wirtschaftsgütern zählen unter anderem: Computer,

Notebooks, Tastaturen, externe Speicher und Beamer.

Bemerkenswert ist, dass daneben auch der Erwerb von Software begünstigt

ist. Dazu gehören auch die nicht technisch physikalischen Anwendungsprogramme

eines Systems zur Datenverarbeitung sowie neben

Standardanwendungen auch auf den individuellen Nutzer abgestimmte

Anwendungen wie ERP-Software, Software für Warenwirtschaftssysteme

oder sonstige Anwendungssoftware zur Unternehmensverwaltung oder

Prozessteuerung. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten für Software

könnte hier eine große kurzfristige Steuerentlastung entstehen. Es handelt

sich bei der Neuregelung insgesamt um ein Wahlrecht, nach dem

entweder eine Nutzungsdauer von einem Jahr zugrunde gelegt werden

kann oder die bisher anzunehmende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Erfreulich ist, dass im Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen

ausdrücklich geregelt ist, dass diese Begünstigungen nicht nur

für Unternehmen gelten, sondern auch für Wirtschaftsgüter des Privatvermögens,

die zur Einkünfteerzielung genutzt werden (zum Beispiel

der Kauf eines Laptops für die Arbeit). Hier ist ebenfalls der Stichtag

der 1. Januar 2021, so dass entsprechende Aufwendungen erstmals in

der Einkommensteuererklärung 2021 geltend gemacht werden können.

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Robert Bäumker

Der Autor ist Steuerberater in der Kanzlei Wortmann & Partner & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft, Rheda-Wiedenbrück

Das Stadtgespräch

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1 (V. l.) Carsten Engelbrecht (Vorstand Pro Arbeit), Clemens Bachmann (Jobcoach

bei Pro Arbeit), Marc Fullriede (Logistikleiter Duvenbeck), Jens Beermann (Niederlassungsleiter

Duvenbeck), Zerom Tekle sowie Inka Freesemann und Gebhard Heß (beide

Jobcenter Kreis Gütersloh)

B

Berufseinstieg

Lager/Logistik

Neue Fortbildungsmaßnahme ermöglicht

Vermittlung in den Beruf

Mit Unterstützung des Jobcenters Kreis Gütersloh und Pro Arbeit e. V.

startet Zerom Tekle erfolgreich in seine neue berufliche Zukunft in der

Logistikbranche. Nach einer umfassenden Fortbildungsmaßnahme

freut sich der 30-Jährige über einen unbefristeten Arbeitsvertrag beim

Logistikunternehmen Duvenbeck in Rheda-Wiedenbrück.

Mit der im Oktober 2020 angelaufenen Fortbildungsmaßnahme

reagiert das Jobcenter Kreis Gütersloh auf den Personalbedarf im Berufsfeld

Logistik und beauftragt den Bildungs- und Beschäftigungsträger

Pro Arbeit in Rheda-Wiedenbrück mit der Durchführung. Zerom

Tekle ist ein erfolgreicher Absolvent der Fortbildungsmaßnahme, die

Menschen den Berufseinstieg in die Lager- und Logistikbranche ermöglichen

soll. »Herr Tekle war hochmotiviert, anzupacken und mit

unserer Hilfe einen Job zu finden«, berichtet Clemens Bachmann,

Jobcoach von Pro Arbeit. Zerom Tekle, der aus Eritrea stammt und

mit seiner Familie seit sechs Jahren in Deutschland lebt, ist einer

von zehn Teilnehmenden aus dem Programm. »Die Kombination aus

Jobcoaching, wirtschaftsnaher Praxis und der Nähe zur lokalen Wirtschaft

führt zum Erfolg«, erläutert Clemens Bachmann. Nachdem

Herr Tekle bei Pro Arbeit den Staplerschein erworben hatte, konnte

er durch den Kontakt zum Logistikunternehmen Duvenbeck seine

erlernten Fähigkeiten direkt unter Beweis stellen.

Marc Fullriede, Logistikleiter bei Duvenbeck, ist von der Leistungsfähigkeit

und dem freundlichen Auftreten des Bewerbers überzeugt:

»Herr Tekle war vom ersten Praktikumstag an äußerst engagiert und

zuverlässig. Wir haben mit Herrn Tekle eine wichtige Fachkraft gefunden

und konnten ihm direkt einen unbefristeten Arbeitsvertrag anbieten.«

Neben dem frisch gebackenen Duvenbeck-Mitarbeiter selbst

freut sich auch dessen ehemalige Arbeitsberaterin Inka Freesemann

vom Jobcenter Kreis Gütersloh: »Diese erfolgreiche Vermittlung ist

ein erfreuliches Beispiel dafür, dass die beste Unterstützung durch

die Kooperation von Teilnehmenden, Jobcenter, Bildungsträger und

Arbeitgeber gelingt!«

30 Das Stadtgespräch


V

Veranstaltungsabsagen ...

... und -verschiebungen der Kultur Räume Gütersloh

Aufgrund der politischen Beschlüsse mussten Veranstaltungen in den

Kultur Räumen Gütersloh abgesagt oder verlegt werden. Aktuelle Informationen

finden sich auf www.stadthalle-gt.de sowie www.theater-gt.de .

Verschoben wurden die Rock-Oper »Denken verboten!?«, die »8. Komische

Nacht Gütersloh«, »Das große Bulli-Abenteuer«, die Vorstellungen

von »Anne Frank«, der SchLaDo-Abend mit Dagmar Schönleber und

die Veranstaltung mit Sulaiman Masomi. Erworbene Tickets behalten

ihre Gültigkeit. Die Vorstellungen von »Die schöne Galathee« und »Hamlet«

entfallen leider. Selbstverständlich erfolgt eine Rückerstattung des

Kartenpreises. Auch »The Box Brothers« und das »Internationale Opernstudio

der Staatsoper Unter den Linden Berlin« wurden abgesagt.

Tickets, die im Webshop der Kultur Räume Gütersloh, an der Theaterkasse

oder Information der Stadthalle gekauft wurden, können

beim ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH auf postalischem

Weg, per E-Mail und vor Ort (nach vorheriger Terminabsprache) zur Erstattung

eingereicht werden. Alternativ besteht auf diesem Weg auch

die Möglichkeit, den Ticketwert zu spenden. Diese Spenden kommen

Künstlerinnen und Künstlern in existenzieller Not zugute. Die Kosten

für ausgefallene Veranstaltungen innerhalb eines Abonnements werden

anteilig zum Ende der Spielzeit 2020/21 erstattet. Fragen zur Rückerstattung

des Ticketpreises beantwortet das Team des ServiceCenters

der Gütersloh Marketing GmbH telefonisch montags bis freitags in der

Zeit von 10 bis 16 Uhr unter der Nummer 05241/21136-0.

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A

B

W

ERK

Azubis und Mitarbeiter gesucht

TEIL 2

Foto: o Thi

erry Milh ilhero

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xabay

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In unserer letzten Ausgabe stand das

Sonderthema »Azubis und Mitarbeiter

gesucht« im Mittelpunkt des Magazins.

Das große Interesse und positive Feedback

dazu hat uns gezeigt, dass wir mit

dem Thema des Fachkräftemangels richtig

lagen. In Anbetracht dessen haben

wir in dieser Ausgabe einen zweiten Teil

des Spezials initiiert und erhoffen uns

dadurch erneut ein Teil zum Kampf gegen

den Fachkräftemangel beizutragen.

Auf den folgenden acht Seiten finden

Sie daher wieder viele Interessante Stellenanzeigen

bei vielen tollen Arbeitgebern

aus der Region.

Das Stadtgespräch

31


Foto: AdobeStock

Foto: Nitr/adobe stock

Tischler/Schreiner *

* Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

In der letzten Ausgabe haben wir die Arbeit des Industrietischlers aufgeführt.

Hier nun beschreiben wir die Tischlerarbeit im Handwerk: Die dreijährige

betriebliche Ausbildung beginnt im Team der Tischlerei und endet

mit der Gesellenprüfung. Der theoretische Unterricht findet begleitend

in der Berufsschule statt. Praktisch werden die Auszubildenden zusätzlich

Überbetrieblich im Tischlerbildungszentrum unterwiesen. Bei entsprechender

Vorbildung oder besonders guten Noten im Verlauf der

Ausbildung, kann dies auf bis zu zwei Jahren verkürzt werden. Als besonderes

High Light steht zum Ende der Ausbildung der Bau des selbst entworfenen

Gesellenstückes an. Hier kann man seine eigene Kreativität

frei ausleben und sein Traummöbel fertigen. Und wie geht es nach der

Ausbildung weiter? Erst einmal ist man Geselle. Anschließend kann man

sich zur Meisterschule und/oder Technikerschule anmelden. Alternativ

oder darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit zu einem Studium für

Bildene Künste, Holztechnik, Architektur-Design, Holz-/Betriebswirt. Für

viele weitere Berufe dient die abgeschlossene Ausbildung zum Tischler

als perfektes Sprungbrett für das weitere Arbeitsleben.

Was sollte man für den Beruf des Tischlers mitbringen? Auf alle Fälle Kreativität:

Der Tischler arbeitet nicht nur mit Holz, sondern mit fast allen

Materialien, die es auf der Welt zu finden gibt. Und Leidenschaft: Ob als

Designer, Ausstatter für Geschäftshäuser/Restaurants, Promi-Tischler

oder selbst im Yachtbau, überall ist der Tischler zu finden. Kein Wunsch

eines Kunden, und sei er auch noch so ausgefallen, bleibt unerfüllt! Dann

noch Geschick: Wenn man nicht zwei linke Hände hat, den Kopf frei für

das wesentliche und viel Herzblut für das Handwerk, dann sind schon

die drei wichtigsten Eigenschaften da. Natürlich sind auch Verständnis

QR-Code scannen und

denVideo-Clip ansehen

und Interesse im Umgang mit High Tech-Maschinen wichtig. Die begeisternde

Handwerkliche Arbeit wird selbst in kleineren Betrieben immer

mehr durch Computer gestütze Maschinen erweitert und erleichtert.

Unsere Möglichkeiten sind heute fast unbegrenzt. Übrigens – Präzision:

Man muss kein Mathegenie sein, aber ein gutes Gespür für Zahlen ist

auf jeden Fall vorteilhaft. Der

Tischler ist pünktlich, ordnungsliebend,

immer freundlich und

millimeterarbeit liegt Ihm am

Herzen.

Manche suchen sich auch einen

Betrieb mit einer bestimmten

Spezialisierung – wie beispielsweise

eine Bautischlerei. Diese

fertigen Fenster und Türen. Oder

einen Betrieb für Akustikbau –

hier werden vorwiegend Rigipsarbeiten

ausgeführt.

Oder eine Restaurationswerkstatt,

in welcher Restaurationen

und historische Tischlerarbeiten

ausgeführt werden. Des Weiteren

gibt es noch den gehobenen Innenausbau,

wo Möbel, Treppen,

Spezial-Lösungen in jeglicher

Art im Tischlerbereich die Aufgaben

sind. Besonders wichtig

ist es für beide Seiten, sowohl

Betrieb als auch interessiertem

Neuzugang mehrere Praktika zu

bieten und gemacht zu haben,

um sich einen entsprechenden

Eindruck der verschieden Betriebe

mit Ihren Möglichkeiten zu

verschaffen.

32 Das Stadtgespräch Spezial


Foto: DarthZuzanka/pixabay

Fliesenleger *

* Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

Viele Arbeitgeber stellen Bewerber mit Hauptschulabschluss ein – mit

guten Noten in wichtigen Fächern wie Mathematik und Physik hat jeder

gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Entscheidend und unerlässlich

für diesen Beruf sind handwerkliches Geschick und ein großes Interesse an

praktischen Tätigkeiten, ebenso Kreativität, da man in diesem Beruf auch

mit dem Entwurf von Verlegeplänen nach Kundenwunsch konfrontiert

wird. Als Fliesenleger/in verlegt man passgenau Platten und Fliesen. Sorgfältige

Arbeitsweise ist daher verpflichtend. Kundenorientiertes Denken,

technisches Verständnis und Flexibilität sind ebenfalls wichtige Eigenschaften

für diesen Berufes.

In Deutschland wird dieser anerkannte Ausbildungsberuf in der Handwerksordnung

unter der Berufsbezeichnung Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

zur Gruppe der Bau- und Ausbaugewerbe gezählt. Die duale Ausbildung

zum Fliesenleger erfolgt parallel in Ausbildungsbetrieb und Berufsschule.

In der Berufsschule werden die theoretischen Grundkenntnisse des

Berufes vermittelt. Dazu zählen berufsspezifische Themenbereiche wie

unterschiedliche Materialbeschaffenheiten, Arbeitsschutz, Berechnung

des Baustoffbedarfs, Vorbereitung des Untergrundes und mehr. Allgemeinbildende

Fächer wie Deutsch oder Wirtschaftslehre und Sozialkunde

stehen in der Berufsschule ebenfalls auf dem Stundenplan. Die Ausbildung

dauert insgesamt drei Jahre. Neben der Theorie gehört bei dieser

Ausbildung auch ein praktischer Teil zu der Abschluss-/Gesellenprüfung.

QR-Code scannen und

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Auch


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Über uns:















Wir bieten:






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Das Stadtgespräch Spezial

33


Metallbauer *

* Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

Foto: Pexels/pixabay

Der Beruf Metallbauer wird in 3 Fachrichtungen unterteilt: Nutzfahrzeugbau,

Konstruktionstechnik und Metallgestaltung. Die Ausbildungszeit beträgt

3,5 Jahre. Die handwerkliche Ausbildung zum Metallbauer findet in

einem Betrieb statt, ergänzend mit der Berufsschule. Die Inhalte der Ausbildung

sind zu Beginn für alle Metallbauer gleich. Eine Spezialisierung auf

die unterschiedlichen Fachbereiche erfolgt erst nach dem Abschluss des

zweiten Ausbildungsjahres. Handwerksbetriebe im Metallbau sind die häufigsten

Wirkungsstätten im Bereich Konstruktionstechnik. Hier sind Metallbauer

nicht nur in Montagehallen aktiv, sondern ebenfalls auf Baustellen.

Metallkonstruktionen sind aus der modernen Architektur nicht mehr wegzudenken.

Die Herstellung, Montage oder Reparatur von Treppen, Toren,

Fenstern, etc., gehört in den Bereich des Stahl- und Leichtmetallbaus.

Foto: Rene Rauschenberger/pixabay

Berufskraftfahrer *

* Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

Im ersten Lehrjahr lernen die Berufsanfänger viel über Fahrzeuge, Motoren

und die Fahrzeugphysik. Außerdem steht sicheres Verladen und Entladen

sowie das Sichern der Fracht auf dem Lehrplan. Auch die Dokumentation

muss gelernt werden: Die Planung von Fahrten und korrekte Abrechnungen

gehören dazu.

Im zweiten Lehrjahr beginnt das Fahrtraining. Je nachdem, bei welchem

Arbeitgeber die Ausbildung stattfindet, werden unterschiedliche Fahrzeuge

zu führen sein. Das Fahren bei Nacht, Sichern von Unfallstellen, Fahrzeugchecks

und kleine Reparaturen gehören ab dann auch zu den Aufgaben.

Im dritten Lehrjahr planen und fahren die Azubis eigene Touren im In- und

Ausland, am Anfang mit erfahrenen Kollegen zusammen. Am Ende steht

dann die theoretische und praktische Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer

an.


Berufskraftfahrer










34 Das Stadtgespräch Spezial


Foto: MSL33/adobe stock

Werkzeugmechaniker * * Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

Werkzeugmechaniker werden in Industrieunternehmen

ausgebildet, wobei es sich um eine

duale Ausbildung handelt, die die Praxis im Unternehmen

und einen theoretischen Teil in der

Berufsschule beinhaltet. Den größten Teil der

Ausbildung zum Werkzeugmechaniker verbringen

die Auszubildenden dabei natürlich im Ausbildungsbetrieb.

Während der Lehre selbst werden

die Azubis in den Werks- und Fertigungshallen

schon voll in den Arbeitsprozess integriert,

wobei schon eigenständig Aufgaben erledigt

werden sollen. In diesem Beruf erfolgt während

der Berufsausbildung keine Spezialisierung auf

einen Schwerpunkt, jedoch wird mindestens ein

Einsatzgebiet vertieft. Hierbei handelt es sich

um folgende Technikgebiete: Formentechnik,

Instrumententechnik, Stanztechnik oder

Vorrichtungstechnik. Dieses Einsatzgebiet wird

nicht vom Auszubildenden selbst bestimmt,

sondern vom jeweiligen Ausbildungsbetrieb. Die

Inhalte der Ausbildung sind sehr umfangreich,

so müssen zum Beispiel die Eigenschaften der

Werkstoffe vermittelt werden oder wie die Werkzeuge

und Maschinen bedient werden. Natürlich

wird in der Lehre zum Werkzeugmechaniker die

Arbeitssicherheit nahegelegt, ebenso wie Maßnahmen

zum Umweltschutz und vieles mehr.

Die Eigenschaften und Voraussetzungen für

Werkzeugmechaniker: man sollte zupacken

können und nicht vor praktischer Arbeit zurückschrecken.

Die tägliche Arbeit mit technischen

Geräten, Maschinen und Werkzeugen sollte

den Ausbildungssuchenden interessieren.

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35

Das Stadtgespräch Spezial


Foto: Michal Jarmoluk/pixabay

Anlagenmechaniker SHK *

* Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

Der Beruf Anlagenmechaniker in den Fachbereichen Sanitärtechnik,

Heizungstechnik und Klimatechnik (kurz SHK) existiert in seiner jetzigen

Form seit dem Jahr 2003. Der Beruf ist ein anerkannter Ausbildungsberuf.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Bei der Ausbildung gibt es

zwei Ausbildungswege, die betriebliche duale Berufsausbildung und die

schulische Berufsausbildung. In der Ausbildung zum Anlagenmechaniker

gibt es keine Spezialisierung auf einen der Bereiche Klimatechnik,

Heizungstechnik oder Sanitärtechnik. Die Lehre ist allgemein gültig für

jeden dieser Bereiche, egal in welchem Unternehmen der Azubi nachher

arbeitet. Die Unternehmen, in denen die Mechaniker für Anlagen tätig

sind, kommen aus dem Heizungsbau, der Klempnerei oder Sanitärbau.

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36 Das Stadtgespräch Spezial


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* Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

Die 3-jährige Ausbildung zum Dachdecker erfolgt über eine duale Ausbildung

im Ausbildungsbetrieb sowie in überbetrieblichen Ausbildungsstätten

und der Berufsschule. Dachdecker stellen Holzkonstruktionen für

Dachstühle her und decken und bekleiden Dach- und Wandflächen mit

Dachplatten, -ziegeln, -steinen, Schindeln oder anderen Deckwerkstoffen.

Sie führen Abdichtungen an Dach- und Wandflächen, Balkonen und Terrassen

sowie an Bauwerken durch, stellen Unterkonstruktionen für Außenwandbekleidungen

her, montieren diese und gestalten Gebäudeaußenwände

mit vorgehängten Fassadenbekleidungen. Auch bauen sie

Blitzschutzanlagen, Schneefangsysteme, Dachrinnen, Fallrohre, Dachflächenfenster

oder Lichtkuppeln ein und installieren Solarthermieund

Photovoltaikanlagen auf Dächern und an Fassaden. Energetische

Gebäudesanierung wie etwa den Einbau von Dämmschichten und

Dampfsperrelementen gehören

ebenso dazu wie

Dachbegrünungen sowie

Wartung und Instandhaltung

von Dach- und

Wandflächen.

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Das Stadtgespräch Spezial

37


Foto: Gerhard Bögner/pixabay

reicht wurde, gibt es verschiedene Möglichkeiten,

mit dem Ausbildungsberuf Gebäudereiniger

weiter Karriere zu machen. So kann man z. B.

die Prüfung zum Gebäudereinigermeisters ablegen

oder eine Weiterbildung zum Techniker

der Fachrichtung Reinigungs- und Hygienetechnik

absolvieren.

(Quelle: azubi.de)

QR-Code scannen

und den

Video-Clip ansehen

Das Stadtgespräch

Gebäudereiniger *

können Sie auch

digital lesen.

* Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

Wer nach einer handwerklichen, spannenden

und abwechslungsreichen Ausbildungstelle

zum Gebäudereiniger* sucht, ist bei C&S Reich

Gebäudereinigung an der richtigen Adresse. Die

Ausbildung dauert drei Jahre und verläuft dual.

In der Berufsschule werden die theoretischen

Grundlagen vermittelt, um später allen hygienischen

Herausforderungen gewachsen zu sein,

während der Azubi im Betrieb praktisch arbeiten

wird. Im ersten Ausbildungsjahr lernen Auszubildende

im Betrieb, wie Verschmutzungen

und Oberflächen einzuschätzen sind. Wie lässt

sich der Kaffeefleck aus dem Polster entfernen?

Und wie wird man die eingebrannten Krusten

auf dem Herd wieder los? Jede Art von Fleck

und die richtige Behandlungsmaßnahme gehört

zur des Gebäudereinigers. Auch die Kenntnis

der vielfältigen Reinigungsmitteln gehören

zu den Aufgaben eines Gebäudereinigers. Als

Azubi lernt man, welche Arten von Mitteln es

gibt und woraus sie zusammengesetzt sind.

Auch für welche Art von Verschmutzung sie besonders

geeignet sind, muss man in diesen

Beruf wissen. Nicht zuletzt ist die richtige Aufbewahrung

entscheidend, da es sich um hochkonzentrierte

Chemikalien handelt. Ein weiterer

Punkt ist die spezielle Ausbildung für die Reinigung

von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen.

Hier müssen ganz spezielle Vorgaben

und Richtlinien eingehalten werden, um

die Gesundheit der Menschen nicht zu gefährden.

Auch die fachgerechte Entsorgung von Gefahrenstoffen

und Sondermüll erlernt der Azubi

ab dem zweiten Ausbildungsjahr. Nachdem die

Ausbildung mit der Abschlussprüfung abgeschlossen

ist und das Ausbildungszeugnis über-

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38 Das Stadtgespräch Spezial


Foto: pixabay

Gebäudereiniger *

* Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

Der Beruf der Gebäudereiniger * ist ein in

Deutschland anerkannter Ausbildungsberuf

im Handwerk. Die Ausbildung dauert drei Jahre

und wird durch eine theoretische und praktische

Prüfung abgeschlossen. Die Ausbildung

zum Gebäudereiniger vermittelt Kenntnisse

über Umweltschutz, Chemie, Materialkunde,

Schutzvorschriften, Kalkulation und Rechnungswesen

bis zur Pädagogik.

Dieser Beruf ist sehr vielseitig und hat einen

allgemein verbindlichen Tarif Vertrag. Attraktive

Bezahlung mit sehr guten Aufstiegschancen.

Mit etwa 600.000 Beschäftigten sind Gebäudereiniger

die zahlenmäßig größte Gruppe

unter den Handwerkern in Deutschland. Sie

verstehen sich nicht nur als Dienstleister, die

für Sauberkeit sorgen, sondern können durch

die regelmäßige Präsenz in Büros, Betrieben

Krankenhäusern und öffentlichen Einrichtungen

viele weitere Services anbieten. Der Beruf

des Gebäudereinigers umfasst u. a. folgende

Arbeitsbereiche wie z.B. Glasreinigung, Fassadenreinigung

und auch Schädlingsbekämpfung

bis über Dekontaminationsarbeiten

und Desinfektionen aller Art. Nach der Reinigung

ist noch lange nicht »Feierabend«.

Für Gebäudereiniger ist der Erhalt des Werkstoffes

oberste Priorität.

Sanieren und Pflegen zählen ebenfalls zu den

Aufgaben eines Gebäudereinigers. Sowohl ein

1000 Jahr alter Marmor kann wieder zum glänzen

gebracht werden, als auch uralt Holzdielen

können von einem Gebäudereiniger geschliffen

und geölt werden. Ein Gebäudereiniger ist

der Allrounder unter den Handwerkern und

somit auch Systemrelevant!

Und wie sieht es mit den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

für Gebäudereiniger aus?

Als »klassische« Fortbildungsmöglichkeiten im

Anschluss an die Gesellenausbildung, stehen

Gebäudereinigerinnen und Gebäudereinigern

mehrere Alternativen zur Weiterbildung zur

Verfügung. Zum einen die Meisterschule des

Gebäudereiniger-Handwerks , welches die

klassische Weiterqualifizierung darstellt. Jedoch

ist ein Studium nicht ausgeschlossen.

Studiengänge wie: LEH Bachelor Studienrichtung

Lebensmittel, Ernährung; LEH Bachelor

Studienrichtung Hygiene; Facility-Management

Bachelor; Master Facility-Design& Management,

Bachelor of Science (BSc), General

Service Manager/in (FHM) und auch ein Studium

im Bereich Versorgungs- und Entsorgungstechnik

(Bachelor of Engineering) / Fachkraft

für Kreislauf und Abfallwirtschaft (IHK) sind

mit dem Erhalt des Gesellenbriefes möglich.

Für viele besonders spannend sind aber spezialisierte

Weiterbildungen wie z.B. zum Tatortreiniger.

Tatortreiniger sind spezialisierte

Gebäudereiniger, die von Wohnungsbesitzern,

Hausverwaltungen, Hotels und anderen beauftragt

werden, um nach der Freigabe durch

die Polizei nach einem Gewaltverbrechen,

einem Unfall, einem Suizid oder auch einem

natürlichen Todesfall deren Spuren am Ort des

Geschehens zu beseitigen.

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39


S

Sightseeing-Lauf

nach Rheda

LG Burg Wiedenbrück von 1989 e.V

(Kem) »Dritte Herausforderung erledigt. Wir sind von Wiedenbrück durch

die Flora Richtung Rheda gelaufen und dann ging unsere Sightseeing-Tour

los: Schloss Rheda, Orangerie, Röttekenpalais, Altes Amtsgericht, Villa

Gierke. Insgesamt kamen wir auf ca. 8 km«, schreiben Kathrin und Claudia

auf der Homepage der LG Burg. Und Markus postete: »Ich habe heute

Mittag eine schöne Laufrunde bei tollem Wetter durch den schönen

Stadtteil Rheda gemacht und damit das Wochenende eingeläutet – 6,63

km, 32 Minuten. Alex schwärmte: »Hi, auch ich habe eine kleine Runde

durch das schöne Rheda gemacht und dabei nicht nur die ein oder andere

Sehenswürdigkeit erlebt, sondern auch Bekannte aus den Reihen der LG

Burg getroffen, die auch dabei waren ihre Wochenaufgabe zu erfüllen.

Solche Momente finde ich irgendwie toll«. Kicky: »Auch ich habe mich

heute auf die Suche gemacht und viele historische Gebäude aus der Zeit

des Klassizismus entdeckt. Eine schöne Aufgabe war das«.

1 Kathrin und Claudia vor dem Alten Amtsgericht 1 Im Karnevalskostüm zauberten die Sportlerinnen und Sportler der LG Burg den

Spaziergängern ein Lächeln ins Gesicht.

Fünf Herausforderungen

»Legt in Rheda eine ‚kunsthistorische‘ Laufrunde zurück, bewundert einige

dieser Baudenkmäler und sendet uns Fotos dazu. So lautete die dritte

Mitmach-Aktion der LG Burg. Als Preise wurden drei City-Gutscheine im

Wert von je 55,55 € unter den Teilnehmern verlost. Alle Sportlerinnen und

Sportler, die sich mit Bildern von der Aktion zurückmeldeten, kamen in

die Wertung. Vorweg lief die zweite Challenge unter dem Motto »…über

mehr als sieben Brücken musst du gehen«. Die Teilnehmenden liefen oder

walkten eine Runde daheim von mindestens 3 km mit mindestens 5 Brücken.

Sie schickten hunderte Fotos an ihren Verein. Die Aktion startete

unter dem Thema Karneval. Die Läufer und Walker mussten mindestens

drei Kilometer in einem Karnevalskostüm absolvieren. Sie waren für diesen

Spaß zu haben. Viele verblüffte Gesichter der Spaziergänger gab es natürlich

zu sehen. Und immer gab es etwas zu gewinnen. Nun sind natürlich

alle gespannt auf die noch ausstehenden Herausforderungen.

Hintergrund

Sportlerinnen und Sportler lieben Herausforderungen. Jedes Mitglied aus

dem Vorstand der LG Burg stellte bzw. gibt noch eine ganz individuelle

Aufgabe für die Challenge. Sie umfasst insgesamt fünf Themen.

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40 Das Stadtgespräch


T

Trotz Pandemie

weiter gut beraten

EUTB begleitet Ratsuchende per Telefon,

Mail oder Videogespräch

Gute Beratung, individuelle Unterstützung: Das bietet die Ergänzende

Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) für den Kreis Gütersloh auch

jetzt Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen. Wo Coronabedingt

keine persönlichen Gespräche möglich sind, berät das Team

wahlweise telefonisch, im Videogespräch oder per E-Mail.

»So können die Ratsuchenden den Weg zur Beratung wählen, der

am besten passt«, erklärt Beraterin Sophie Wessel. Falls es technische

Tücken geben sollte, beginnt die Beratung bei Bedarf schon vor dem

eigentlichen Gespräch. »Wir lotsen die Menschen am Telefon, wenn

sie Fragen zur Einwahl ins Videosystem haben«, schildert Beraterin

Anja Roy Chowdhury.

Ein gangbarer Weg findet sich immer, sofern Ratsuchende eine

Internetverbindung, einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone

haben. Falls dies nicht der Fall ist, berät das EUTB-Team auch gern

telefonisch. »Bisher haben wir für jedes Anliegen einen Weg gefunden,

auch wenn wir zurzeit sicherheitshalber auf persönliche Kontakte

verzichten müssen«, berichtet Beraterin Tanja Greiner.

Die EUTB berät Menschen im Kreis Gütersloh, die eine Behinderung

oder chronischer Erkrankung haben oder einen Angehörigen dieser

Zielgruppe betreuen. Die Beratung ist neutral, trägerübergreifend

und kostenlos. Ziel ist es, entsprechend der Wünsche und Bedürfnisse

der Menschen eine optimale und dabei möglichst einfache Lösung

zu finden.

Träger der EUTB im Kreis Gütersloh sind der Verein VKM – Für

Menschen mit Förderbedarf und die Diakonische Stiftung Ummeln.

Infos und Kontakt: www.teilhabeberatung-guetersloh.de · Telefon:

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1 Per Telefon, Videogespräch und Mail erreichbar: Die Beraterinnen der Ergänzenden

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41


Ibn Battuta

Der Mann, der bis ans Ende der Welt und zurück reiste (3)

Wahnsinnsgeschenke oder Kopf ab

Der größte Reisende des Mittelalters hat es eigentlich 1334 geschafft, denn

Ibn Battuta hat sein ursprüngliches Ziel erreicht. Die Zukunfts-Chancen

könnten nicht besser stehen als im indischen Delhi, denn mit seiner juristischen

Ausbildung und mittlerweile auch Erfahrung ist der Mann aus Tanger

mehr als willkommen am Hof des Sultans. Ausländer, vor allem gebildete

Ausländer, sind dem Herrscher sehr genehm. Doch schon bald merkt Ibn

Battuta, dass Muhammad ibn Tughluq mit äußerster Vorsicht zu genießen

ist. Zeitgenossen vor Ort hat das wenig verwundert, denn der gute Mann

ist an die Macht gekommen, indem er einen Palast über seinem Vater und

dessen Thronfolger, seinem eigenen Bruder, einstürzen ließ, wobei beide

zu Tode kamen und Muhammad der neue Sultan wurde. Aber die Macht

Muhammads ist keineswegs so gefestigt, wie er sich das wünscht. Ein großer

Teil der Bevölkerung ist noch immer hinduistisch und gegen den Islam

eingestellt, sodass Volksaufstände drohen. Auch fürchtet der Sultan die

Mongolen aus dem Norden.

Immerhin gelingt es Ibn Battuta, den Herrscher zu beeindrucken, denn

der Reisende tritt mit einer großen Entourage auf, für die er sich allerdings

das Geld zusammenleihen musste. Doch die Rechnung geht auf, der Sultan

macht ihn zum obersten Richter von Delhi mit den dazugehörigen Privilegien,

auch und gerade der finanziellen Art. Ibn Battuta ist eben erst dreißig

geworden. Sieben Jahre lang genießt er Ruhm und Reichtum. Er ist definitiv

ein gemachter Mann. Allerdings ist das nur die eine Seite der Medaille. Die

düstere dagegen ist der Sultan selbst. Der hat über die Jahre nicht nur eine

Frohe Ostern und gute Gesundheit wünscht Ihnen

Ihre - Gemeinschaftspraxis Dres. med. Fleiter

Dr. med. Olga Fleiter - Fachärztin für Innere Medizin, Geriatrie,

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Praxisöffnungszeiten:

Mo bis Do 7:30 bis 18:00 Uhr | Fr 7:30 bis 13:00 Uhr

Ärztliche Sprechzeiten nach Vereinbarung | Terminbuchung online möglich!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Geheimpolizei aufgebaut, sondern die Bespitzelung durch die Bevölkerung

aller Schichten perfektioniert. So lässt er nicht nur diejenigen auf das Grausamste

foltern und hinrichten, die Kritik an ihm üben, sondern auch solche,

die die Kritiker nicht denunzieren. Selbst hohe Beamte sind keinesfalls sicher

davor, buchstäblich den Kopf zu verlieren. Unser Mann aus Tanger nutzt

schließlich die Gelegenheit einer mehrmonatigen Abwesenheit des Sultans

dazu, seine Ämter niederzulegen, indem er sich aller seiner Güter entledigt

und demütig seine Religion lebt. Die Stadt zu verlassen traut er sich dennoch

nicht, denn er weiß, dass der Arm des Sultans weit reicht. Doch bei seiner

Rückkehr ist der Sultan bestens aufgelegt, akzeptiert zur Verwunderung Ibn

Battutas dessen Entsagung sofort. Allerdings hat er eine Bitte, wobei Ibn

Battuta klar ist, was eine Bitte bei diesem Sultan heißt, denn ablehnen ist

keine Option.

Aus der Gefangenschaft über die Malediven nach China

Doch auch diesmal hat unser Rechtsgelehrter wieder Glück, denn der Sultan,

der sich in aller Bescheidenheit Herrscher der Welt nennen lässt, sucht einen

hochrangigen Vertreter, der beim Kaiser von China vorsprechen soll. Dieser

wollte nämlich einen buddhistischen Tempel auf dem Gebiet des Sultans im

Himalaya wiederaufbauen lassen. Doch das genau wollte der Sultan nicht.

Die Absage versüßt er allerdings durch massive Gegengeschenke wie einhundert

Rassepferde, einhundert Sklavenkrieger, einhundert Sing sklavinnen,

einhundert Seidengewänder und natürlich Gold und Juwelen, wie sich das

für den Herrscher der Welt gehört. Und damit das Ganze zusammen mit den

fünfzehn Gesandten, die der chinesische

Kaiser losgeschickt hatte, auch

heile im Reich der Mitte landet, gibt



es noch tausend Soldaten Begleitschutz.

Die Kommission führt der

entzückte Ibn Battuta an, dem sich

dadurch die Chance öffnet, dem launischen

Sultan zu entkommen und

gleichzeitig das sagenumwobene

Reich der Mitte kennenzulernen.

Doch was dann passiert, reicht locker

für einen eigenen Abenteuerroman,

denn die tausend Soldaten,

die zum Schutz mitgeschickt waren,

reichen bei weitem nicht aus. Der

Zug wird von aufständischen Hindus

überfallen. Ibn Battuta gerät in Ge-

42 Das Stadtgespräch


fangenschaft, kann sich befreien, gerät erneut in Gefangenschaft und kommt

nur deshalb mit dem Leben davon, weil er Araber ist und seine Wächter ihn

nicht direkt mit dem persisch sprechenden Herrscher der Welt in Verbindung

bringen. Sie lassen ihn in der Wildnis zurück. Sieben Tage irrt er umher und

wird schließlich durch einen Wildfremden gerettet. Ibn Battuta kann seine

Haut retten, aber China rückt wieder in weite Ferne. Doch aufgeben ist keine

Option. Unser Mann aus Tanger nimmt Kontakt zum nächsten lokalen Sultan

auf und schickt eine Depeche an den Herrscher der Welt, der die Mission trotz

des Rückschlags nicht verloren gibt und eine erneute Expedition ausrüstet,

die sich auf vier Schiffen nach China aufmachen soll. Nachdem die Truppe

dann ein Vierteljahr auf den Monsun gewartet hat, denn nur dieser erlaubt

die Seereise nach China, stechen die vier Dschunken endlich in See. Doch

die Reise ist schon zu Ende, bevor sie begonnen hat, denn die Schiffe werden

kurz nach der Ausfahrt aus dem Hafen durch einen Sturm zerschmettert, alle

Schiffe sinken und mit ihnen sämtliche Schätze und vor allem alle Menschen

an Bord, inklusive der neuen Sklavin Ibn Battutas, die sein Kind erwartete.

Der Marokkaner selbst entkommt der Katastrophe im Grunde aus Eitelkeit,

denn auf den vierstöckigen Luxusdschunken waren die Kabinen erster Klasse

schon alle durch chinesische Kaufleute belegt. Da nahm unser Mann lieber

in letzter Minute ein kleineres Schiff, das dann ohne ihn auslief, nachdem

der Fahrpreis gezahlt war. Wieder Glück gehabt.

Da er jedoch schon die zweite Expedition so gründlich in den Sand gesetzt

hat, macht sich Ibn Battuta als Privatmann auf nach China. Wie auf seinen

ganzen Reisen findet er auch diesmal wieder ein paar Monate Anstellung

bei einem lokalen Herrscher, sodass er seine Finanzen soweit sanieren kann,

dass die Weiterreise möglich wird. Die führt ihn allerdings dann erstmal auf

die Malediven. Dort begeisterten ihn die traumhaft schönen Inseln, vor allem

aber die Fische und Kokosnüsse sowie die einheimischen Frauen. O-Ton Ibn

Battuta: »Von dieser Nahrung … erhalten die Bewohner eine merkwürdige und

unvergleichliche Kraft bei der Ausübung des Beischlafs«. Das weckt offenbar

den Forschergeist des Juristen, denn weiter heißt es in seinen Memoiren: »Ich

selbst hatte in diesem Land vier rechtmäßige Frauen, von den Konkubinen

ganz abgesehen. Jeden Tag war ich für alle potent und brachte außerdem die

ganze Nacht bei der zu, die gerade an der Reihe war«. Als durchsickert, dass

Ibn Battuta ein bedeutender Rechtsgelehrter ist, wird er von der Herrscherin,

also tatsächlich einer Frau in einem islamischen Land, zum obersten Richter

der Inselgruppe ernannt. Sein Aufenthalt zieht sich auf anderthalb Jahre. Und

so sehr er der holden Weiblichkeit zugetan ist, so sehr schockt ihn, dass die

Frauen traditionell oben ohne herumlaufen. Nur in seinem Gerichtssaal kann

er die islamische Kleiderordnung durchsetzen. Andererseits sind die Frauen

regelrecht geschockt, als er sie auffordert, zusammen mit den Männern zu

essen, denn das gehört sich nicht auf den Malediven; man speiste getrennt.

Auch eckt der neue oberste Kadi mit seiner Rechtsprechung an, denn das

übliche Handabschlagen für Diebstahl schockiert die Inselbewohner. Diese

glauben an die Macht der Geister und an schwarze Magie, die seit Urzeiten

auf den Inseln praktiziert wird. Der Islam herrscht erst ein Jahrhundert lang

auf den Malediven. Belastender als die gestrenge Rechtsprechung ist noch,

dass sich der oberste Richter nach einer Weile bedroht fühlt, denn der Wesir,

die zweitmächtigste Person der Inseln, intrigiert gegen Ibn Buttata. So

legt unser Jurist erneut seine Ämter nieder und entschließt sich schweren

Herzens, der Inseltradition zu folgen. Nach der lassen sich Eheleute vor längeren

Reisen scheiden, was die Chancen der Wiederverheiratung der Frauen

enorm erhöht. Folglich lässt er vier Frauen, eine davon übrigens die Tochter

des Wesirs, die erwähnten Konkubinen und eine Reihe von Kindern zurück,

deren Zahl er nicht genau benennt. Für die kommende Reise musste sich

der Mann mit einer einzigen jungen Sklavin begnügen. Über die große Insel

Sarandib, das ist das heutige Sri Lanka, gelangt er schließlich doch nach

China. Doch davon in einer der nächsten Ausgaben mehr.

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Das Stadtgespräch

43


Buchtis

Matt Haig

»Die Mitternachtsbibliothek«

»Ich denke häufig: wie, wenn man

das Leben noch einmal beginnen

könnte, und zwar bei voller

Erkenntnis?«, fragte sich schon

Werschinin in Anton Tschechows

»Drei Schwestern«. Das Theaterstück

wurde vor genau 120 Jahren

zum ersten Mal aufgeführt. In Max

Frischs Stück »Biographie – Ein

Spiel« wiederholt die Hauptfigur

Kürmann, dem die Chance gegeben

wird, sein Leben zu verändern, den schicksalslenkenden Registrator

ständig »Können wir nochmals anfangen?« Das ist auch schon mehr als

ein halbes Jahrhundert her, aber die Fragestellung scheint neu wie nie.

Wer hat sich noch nicht gefragt, was wohl gewesen wäre, wenn er oder

sie damals nicht, das und das gesagt oder getan hätte, sondern sich anders

entschieden hätte, einen anderen Lebensweg eingeschlagen hätte?

Das fragt sich auch Nora, denn die hat nicht viel zu lachen: Sie verliert

ihren Job im Plattenladen, der Kontakt zu ihrer besten Freundin in

Australien und zu ihrem Bruder ist fast völlig abgebrochen, und dann

stirbt auch noch ihre Katze. Schließlich ist sie ihres Lebens so überdrüssig,

dass sie ihm ein Ende bereiten will. Doch das ist nicht so einfach,

denn Nora landet in einer Art Zwischenwelt, einer riesigen Bibliothek.

Die junge Frau fragt sich, was das alles soll, ist völlig verwirrt, doch in der

Bücherei sitzt ihre alte Schulbibliothekarin, die ihr nach und nach erklärt,

was es mit der Mitternachtsbibliothek auf sich hat. Sämtliche der unzähligen

Bände in der endlosen Regalen sind nämlich Varianten von Noras

Leben. Und wenn sie eines der Bücher aufschlägt, erlebt sie das Leben,

das sie meint verpasst zu haben, als sie sich anders entschieden hat.

Und so hat Nora die Chance, das Leben im eigenen Pub zu erleben,

dem Traum ihres Partners Dan. Doch auch alle anderen Leben stehen ihr

zur Verfügung – die Quantenphysik, Paralleluniversen oder was immer

machen es möglich. Sie wird die Olympia-Schwimmerin, die sie hätte

sein können. Und auch der kultige Rockstar mit Band. Ebenso lebt sie in

Australien in der Nähe ihrer besten Freundin. Auch mit ihren Eltern und

ihrem Bruder kommt Nora ganz anders klar, als in ihrem Ursprungsleben.

Und dem sympathischen Nachbarn, den sie nur flüchtig kennengelernt

hatte, kommt sie entschieden näher.

Dem britischen Autor Matt Haig ist ein Roman gelungen, der in seinen

Gedankenspielen viele unserer Ängste aufgreift, der aber gleichzeitig

in kluger Art und Weise Lust auf das Leben macht. Erschienen als

Hardcover bei Droemer, 318 Seiten, 20 Euro.

Romalyn Tilghman

»Die Bücherfrauen«

Ein warmherziger Roman über drei Frauen, die aus den Trümmern einer

Katastrophe eine neue Gemeinschaft errichten.

Die Kleinstadt Prairie Hill in Kansas wurde von einem Tornado schwer

getroffen, auch von der Gemeindebibliothek ist nur noch eine Mauer übrig.

Der Nachbarort New Hope blieb zwar verschont, aber dort wurde die

Bibliothek schon vor Jahren in ein Kulturzentrum verwandelt. Vor diesem

Hintergrund treffen drei Frauen aufeinander, die gerade dabei sind ihrem

Leben eine neue Richtung zu geben. Eine Krise führt Angelina zurück an

den magischen Ort ihrer Kindheit

in Kansas. Angelina will endlich ihre

Dissertation zu den Carnegie-Bibliotheken

beenden. Dort begegnet

sie zwei Frauen, die, wie sie selbst,

an einem Wendepunkt stehen: Traci

ist eine junge Künstlerin und sucht

noch nach ihrem Platz im Leben

und Gayle hat bei dem Tornado all

ihren Besitz verloren und versucht

nun die Kraft für einen Neuanfang

zu finden. Schnell werden die drei

füreinander unentbehrlich und entwickeln

eine Schaffenskraft, die sie

zu etwas ganz Neuem führt.

Dieses Buch ist so viel: Es beschreibt

die Geschichte der Carnegie-Bibliotheken, befasst sich mit der

Geschichte Kansas und dem gesellschaftlichen Leben in der Provinz, zeigt

Probeme der hiesigen Teenager auf, wirft einen Blick zurück in die Geschichte

New Hopes, macht Klimakatastrophen zum Thema und auch ganz persönliche

familiäre Schicksale dürfen nicht fehlen. Die Autorin Romalyn

Tilghman vermittelt in ihrem Roman »Die Bücherfrauen« US-amerikanisches

Lebensgefühl und zeigt, wie wichtig Kultur in Form von Kunst und

Literatur für die Identitätsfindung ist. Der Roman ist in der Buchhandlung

Güth am Klingelbrink erhältlich und kostet 22 Euro.

Kinderbuchti

David Macaulay

»Das Mammut-Buch – Naturwissenschaften«

Für Kinder ab acht Jahren ist das Mammut-Buch geeignet. Auf 160 Seiten

wird das geschafft, was vielen Probleme bereitet, nämlich Kindern die Welt

der Naturwissenschaften auf attraktive Weise näher zu bringen. Selbstverständlich

ist es eine hohe Kunst, für Kinder verständlich und gleichzeitig

wissenschaftlich korrekt zu schreiben, aber dieses Werk bekommt

das hin. Nach dem Kultbuch »Das Mammut-Buch der Technik« von David

Macaulay toben sich die frechen Mammuts nun in diesem Wissensbuch

in der Welt der Naturwissenschaften so richtig aus und beweisen, wie viel

Spaß Physik, Chemie und Biologie machen: Sie testen, zeigen und erklären

Schulwissen unterhaltsam wie nie. So originell didaktisch aufbereitet

finden Kinder garantiert Freude an Naturwissenschaften. Durch die ideale

Kombination aus witzigen Bildern

und spannendem Wissen für Kinder

wird der Einstieg in die Grundlagen

der Chemie, Physik und Biologie

tatsächlich zum Kinderspiel.

Besonders wird es Kinder natürlich

reizen, mehr zu wissen als die Erwachsenen

– oder wissen Sie noch

genau, wie sich das mit den Basen

und Säuren verhält, wieso es auf

dem Uranus so ungemütlich ist,

wie genau die Verdauung funktioniert

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Das Stadtgespräch

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Hauptstadt

Ecuadors

10 Land

3

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Klang,

Laut

nordischer

Hirsch,

Elch

Fluss

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Rhone

Schiffe

in den

Hafen

leiten

Spitzname

des

Amerikaners

Hafenstadt

in

Jemen

Teil von

Vietnam

Metallbolzen

Honigbienen

züchten

im Sport

2 5

Sammlung

altnord.

Dichtung

Mittagsruhe

(spanisch)

augenblickliche

Stimmung

Monogamie

Trabrennwagen

Vorname

Venturas

internationales

Notsignal

Bindewort

Gebirgs-,

Heilpflanze

früher

als

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

mittel

Stoß mit

dem Fuß

Affe,

Weißhandgibbon

feuchter

Wiesengrund

ungebetener

Gast;

Teufel

Violine

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Zurückzahlung

eines

Kredits

römischer

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Platzmangel,

Raumnot

Holzblasinstrument

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Kreuzesinschrift

getrocknetes

Gras

8

Null

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Roulette

4

persönl.

Fürwort

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Person)

Dunst

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Groß-

7 städten 6

Segelbefehl

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Abk.

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Hause

knapp,

spärlich

Aufgeld

9

Spechtvogel,

Pfefferfresser

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Unser Lösungswort vom letzten Mal: Fürstenhaus

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der

Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.

46 Das Stadtgespräch


S

Schnelltests für

Schüler und Lehrer

Ein Stück Normalität sichern

(Kem) »Unsere Kinder sitzen seit Monaten, ja seit einem Jahr fast nur zu

Hause, isoliert von Freunden. Diese dürfen sie nur mit Sicherheitsabstand

treffen. Niemand kann vorhersagen, was das mit den Jugendlichen

langfristig macht«, beschreibt Yvonne Flechtner ihre Lebenssituation. Es

muss daher sichergestellt werden, dass kein Infektionsherd in der Schule

entsteht, fordert sie. Daher beantragt die Fraktion »Offene Liste«, dass

die Stadtverwaltung prüft, wie schnellstmöglich allen Schüler*innen

und Lehrer*innen kostenlose Schnelltests zur Verfügung gestellt werden

können. Diese Tests sollen mindestens einmal pro Woche durchgeführt

werden. Fraktionsmitglied Stefan Breddermann betont in diesem

Zusammenhang. »Uns läuft die Zeit davon. Unbestritten trägt gerade

die Generation der momentanen Schüler nicht nur die persönliche und

finanzielle Last der Pandemie, sondern gerade diese sind auch dafür

in Zukunft verantwortlich, die Folgen der Pandemie auszugleichen«.

Einen Antrag auf die Schnelltests reichte jetzt die Offene Liste beim

Bürgermeister ein.

C

Café-Online für

Senioren*innen

Der Kaffeeklatsch am Bildschirm

Unter dem gemeinsamen Dach »Zeitwerk – für das Leben im Alter« bieten

AWO und Caritas im Kreis Gütersloh ein neues digitales Angebot,

das Café-Online für ältere Menschen an.

Videokonferenzen haben sich wie ein Lauffeuer verbreitet und haben

auch als Kommunikation für Senioren an Bedeutung gewonnen. Das Café-Online

ist eine gute Möglichkeit, miteinander zu plaudern, zu lachen,

Zeit zu verbringen und Nähe zu spüren, ohne einander dabei körperlich

zu nahe zu kommen. Den gemütlichen Platz mit Kaffee und Kuchen

bereitet jeder für sich zu Hause vor. Über einen Link loggen sich die

Teilnehmer*innen zum vorher vereinbarten Termin ein und los geht es.

Die Teilnehmer*innen benötigen einen Laptop oder einen Computer

mit Kamera und Mikrofon, Smartphone oder Tablet. Beim ersten Eintreten

oder technischen Fragen bekommen sie Unterstützung.

Für weitere Informationen, Fragen und Anmeldungen stehen ihnen

Mechtild Reker, 05241/988315, reker@caritas-guetersloh.de oder Doris

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Das Stadtgespräch

47


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T

Tönnies expandiert im Veggie-Markt

Bündelung in der Gesellschaft Vevia 4 You

Eigenständiges Produktionswerk in Böklund verdoppelt Kapazität

Die Tönnies Gruppe setzt ihren

Wachstumskurs auch auf dem

Markt der vegetarischen und

veganen Fleischersatzprodukte

fort. Das Unternehmen bündelt

nun seine Aktivitäten in diesem

Segment mit den Verbrauchermarken

»es schmeckt«, »Vevia«

und »Gutfried veggie« in einem

eigenständigen Geschäftsbereich

der Vevia 4 You GmbH & Co. KG

und eigenständigem Produktionswerk

in Böklund.

»Wir haben im vergangenen

Jahr an unserem Stammsitz in

Böklund ein eigenes Werk für

vegetarische und vegane Produkte

errichtet«, berichtet Maximilian

Tönnies. »Diese Kapazität

bauen wir nun weiter aus und

verdoppeln die Produktionsfläche,

da die Verbrauchernachfrage

und das Vertrauen in die Produkte

nachhaltig wachsen.«

»Das Interesse an vegetarischen

und veganen Produkten

steigt seit Jahren«, erläutert die

Geschäftsführerin von Vevia 4

You, Iris Heckmann. »Wir wollen

vor allem jungen Familien und

Singles in einer Altersgruppe

zwischen 16 und 45 Jahren ein

schmackhaftes Produkt bieten,

das den hohen Ansprüchen der

Lebensmittelsicherheit entspricht.«

In der aktuellen Bewertung

der GfK zum Kaufverhalten

stehen Gesundheitsorientierung

und Nachhaltigkeit im Fokus.

Das zeigt auch die durchschnittliche

jährliche Umsatzveränderung

von 8 % im Bereich Veggie

über die Jahre 2015 bis 2019. Im 1.

Quartal 2020 hat sich die Menge

von bestimmten Fleischersatzprodukten

von knapp 14,7 Tausend

Tonnen auf gut 20 Tausend

Tonnen um 37 % gegenüber dem

Vorjahresquartal erhöht.

»Um das Vertrauen der Endverbraucher

in unsere Produkte

weiter zu stärken und über die

aktuellen Richtlinien hinaus zu

handeln, setzen wir neue Maßstäbe«,

ist Maximilian Tönnies

überzeugt. Die modernen Produktionsanlagen

am Standort

Böklund ermöglichen es, die

strengen gesetzlichen Vorgaben

des Lebensmittelrechts zu erfüllen,

so dass das Unternehmen

eine separate Warenannahme,

Kommissionierung und eigenständige

Materialwirtschaft garantiert.

»Wir sehen die Herstellung

vegetarischer und veganer

Lebensmittel nicht als Konkurrenz

zu unseren Fleischprodukten,

sondern als eigenständiges

Marktsegment und hervorragende

Ergänzung unseres eh

schon sehr breit aufgestellten

Produktportfolios«, unterstreicht

Maximilian Tönnies. »Uns war es

wichtig, nun den nächsten Schritt

einer eigenständigen, separaten

Produktion unter höchsten hygienischen

Anforderungen zu gehen.

Das ist Teil unserer Nachhaltigkeitsagenda

t30, mit der wir die

gesamte Unternehmensgruppe

nachhaltig weiterentwickeln.«

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48

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Das Stadtgespräch


V

Vorfreude auf ein

besonderes Gemüse

Die neue Saison beginnt

Schon bald ist es wieder soweit: Wenn die ersten warmen Tage des Jahres

ins Land ziehen, streben kleine, helle Köpfchen durch sandigen Boden zielstrebig

ans Licht. Dort werden sie bereits erwartet. Denn die lange im Verborgenen

wachsenden Triebe werden oft schon frühmorgens in mühsamer

Handarbeit gestochen, um möglichst frisch an zahlreiche Genießer verkauft

werden zu können. Die Rede ist natürlich vom Spargel. Der beginnt

ab einer Bodentemperatur von etwa 12 °C zu wachsen und wird auf den Feldern

ungefähr ab Ende April geerntet. Mehrere heimische Betriebe haben

sich auf den Anbau der überaus geschätzten Spargelgewächse spezialisiert

und versorgen die Kunden traditionell bis zum 24. Juni mit den

saisonalen Delikatessen.

Frischen Spargel erkennt man übrigens, wenn man die Stangen aneinander

reibt und ein quietschender Ton entsteht. Auch sollte der helle,

sogenannte Bleichspargel keine braunen Stellen haben. Der grüne Spargel

wächst im Vergleich zu seinen hellen Verwandten ein Stück weit aus dem

Boden heraus und betreibt Photosynthese, bevor er geerntet wird. Er ist

geschmacksintensiver, zumeist zarter und hat weniger Säure.

Auch wenn Spargel etwa zu aus 93 % Wasser besteht und nur 20

Kalorien pro 100 Gramm besitzt, sollte man seine inneren Werte nicht unterschätzen.

Denn er enthält besonders viel Vitamin E. Und das schützt als

Antioxidationsmittel vor aggressiven Molekülen, stimuliert das Immunsystem

und ist entzündungshemmend. Auch hat Spargel große Mengen

an Vitamin B9 (Folsäure), wichtig für Zellteilung und Wachstumsprozesse,

also ideal in Zeiten der Schwangerschaft. Dazu kommen noch die

Vitamine A, B1, B2 und C zuzüglich Asparaginsäure, Kalium, Phosphor

und Calcium. Aufbewahren sollte man frischen, ungeschälten Spargel

höchstens zwei Tage lang. Dabei empfiehlt es sich, ihn in ein feuchtes

Geschirrtuch einwickeln und an einem kühlen Platz abzulegen. Geschält

wird der Bleichspargel bis zu den Spitzen, der grüne Spargel nur im unteren

Bereich der Stange. Ob gekocht, gebraten oder gegrillt: Es gibt unzählige

Gerichte, dieses herrliche Gemüse zuzubereiten. Dazu passen sehr gut

leichte Weißweine, z.B. Müller-Thurgau oder Riesling.

Nach dem erwähnten Saisonende am 24. Juni beginnt für die Spargelpflanzen

auf dem Feld die etwa dreimonatige Regeneration. Ihre Triebe

bilden das typische, bis zu 1,50 m hohe Spargelkraut und sorgen durch

Photosynthese und Assimilation für Nahrung, um danach als Wurzelstock

zu überwintern. Etwa zehn Jahre können die Pflanzen kultiviert werden.

Danach werden sie an anderer Stelle neu gepflanzt, denn die genutzten

Felder geben dann etwa 15 Jahre lang nur noch einen stark verminderten

Ertrag ab. Erst im dritten Jahr kann von der neuen Generation wieder die

erste volle Ernte erwartet werden. Doch bereits viel früher, nämlich schon

mit dem Ende der Saison, beginnt bei vielen erneut

die Vorfreude auf die

Ernte im nächsten Jahr.

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Das Stadtgespräch

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Vom 15.2.2020 – 14.3.2021

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Eheschließungen:

Klaudia Kessner und Axel Steppentrup, Steppentrup 1

Sterbefälle:

Christel Bohlen, geb. Schmidt, Hansemannstraße 47; Gerda Maria

Schönknecht, geb. Huster, Ringstraße 11; Manfred Huth, Lohgerberstraße

21; Anna Elisabeth Humpe, geb. Schmidtzmeier, Grenzweg

164; Hildegard Stenzel, geb. Franke, Parkstraße 1; Horst Fritz

Kipper, Veilchenweg 2; Erich Wilfried Hill, Hellweg 2; Werner Friedrich

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50 Das Stadtgespräch


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an VHS

Mittagstisch für Kinder

(Kem) Mit der Übergabe von Brot, Salz und Butter an VHS-Leiter André

Mannke durch Ulrich Maas-Holzheimer von der Diakonie Gütersloh

wurde die über 10-jährige Trägerschaft des Projekts Miki an die VHS

Reckenberg-Ems übergeben.

Die Idee dazu kam von der lokalen Agenda 21 aus Rheda-Wiedenbrück.

Mit Vertreter*Innnen der Lokalen Agenda, der ev. Kirchengmeinde,

der Stadt Rheda-Wiedenbrück und der Diakonie Gütersloh wurde

eine Steuerungsgruppe gebildet, die das Projekt über all die Jahre koordinierte.

Miki stand ursprünglich für »Mittagstisch für Kinder«, die zu Hause

aus verschiedenen Gründen keine regelmäßige warme Mahlzeit bekommen

konnten. Dafür standen großzügige Spenden namhafter Firmen

im Raum Rheda-Wiedenbrück zur Verfügung.

Im Zuge der Ganztagsschulentwicklung verlagerte sich die Förderung

auf das Frühstück als Einstieg in den Schultag für benachteiligte

Grundschulkinder.

Davon profitieren nun schon seit acht Jahren die Kinder der Andreasund

Wenneberschule, die von den engagierten Mitarbeiterinnen des

Offenen Ganztags in Trägerschaft der VHS jeden Morgen ein gesundes

Frühstück serviert bekommen.

In der Pandemie wurde das Projekt zwangsläufig zurückgefahren,

doch mit der zunehmenden Öffnung der Schulen stehen die Zeichen

gut, dass auch Miki wieder an den Start geht. Die Mitarbeiterinnen der

VHS stehen jedenfalls bereit – morgens um 7.30 Uhr.

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Verlag/Herausgeber:

M.E. Verlag GmbH & Co. KG, Michael Ebeling

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Hauptstraße 21, 33378 Rheda-Wiedenbrück,

Tel. 05242 / 40810, Fax 05242 / 408150

info@meverlag.de · www.das-stadtgespraech.de

Titelbild: Maria Jose Silva Jimenez –

und mickyso – shutterstock.com

Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26,

33100 Paderborn

Verteilung: durch Boten

Verbreitete Auflage: 22.500 an die Haushalte

in Rheda-Wiedenbrück (einschl. der Ortsteile),

kostenlos

Druckauflage: 22.750 Exemplare

Erscheinungsweise: monatlich

Es gilt die Preisliste 02/2017

Preise unverändert seit 07/2011

1 (V. l.) Cornelia Röwekamp (VHS), André Mannke (VHS-Leiter),

Ulrich Maas-Holzheimer (Diakonie Gütersloh e.V.) und Annette Vogt

(Stadt Rheda-Wiedenbrück)

Das Stadtgespräch wird als Monatsmagazin mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet. Eine Gewähr für Richtigkeit

und Vollständigkeit wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche müssen abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete

Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers überein. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos und Druckvorlagen wird keine Haftung übernommen. Die Veröffentlichung und Kürzung derselben behalten wir uns

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gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-Rom.

Das Stadtgespräch

51


Frühling ist, wenn die Seele

wieder bunt denkt ...

Jede Menge Schönes für Garten und Balkon

(bew) Nachhaltigkeit ist ein Dauertrend der letzten Jahre – im Alltag

genauso wie im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Klimawandel

sowie Arten- und Insektensterben treffen jeden und wer

einen Garten hat, will und kann im Normalfall einiges dagegen

tun. Beispielsweise mit der richtigen Auswahl der Pflanzen und

geschickter Planung, die auch eine sinnvolle Bewässerung berücksichtigt.

Wer noch unsicher beim Thema Nachhaltigkeit im Garten

ist, dem hilft eine professionelle Beratung vom Gärtner oder Landschaftsbauer.

Refugium für Mensch und Tier

Eine Gartenmode, die derzeit viel Beachtung findet, sind die so genannten

Waldgärten oder auch Forest Gardens. Sie zeichnen sich besonders

durch Nachhaltigkeit und Tierfreundlichkeit aus. Hier arbeiten die

Profis auf lange Sicht mit viel verschiedenem Grün auf unterschiedlichen

Ebenen. Der Bewuchs imitiert Baumschicht, Strauchschicht und

Krautschicht. Nützliches und Natürliches, wie beispielsweise Obstoder

Nussbäume und auch Blattgemüse, werden miteinander zu einer

waldähnlichen Gartenlandschaft kombiniert. Menschen und Tiere

sollen ein grünes Refugium vorfinden. Entsprechend gestaltet wird

auch der vogelfreundliche Garten. Mit Futtersträuchern, vielen Hecken,

Nistplätzen und Badestellen wird der Garten 2021 zum Vogelparadies.

Ganz besonders wichtig ist hier natürlich der Verzicht auf chemische

Spritzmittel. Insektenfreundliche Pflanzen und auch aufgestellte Insektenhotels

locken auch Vögel an. Ein vom Garten- und Landschaftsbauer

gut geplanter Sitzplatz im Grünen macht die Vogelbeobachtung

zum Kinderspiel.

Ein Schwimmteich ist für viele Gartenbesitzer der große Traum.

Wenn Platz oder Geldbeutel dieses Großprojekt nicht hergeben, kann

man sich Gedanken über eine kleine Wasserstelle machen. Ob Schale,

Quellstein oder Brunnen – das kühle Nass wird automatisch zum Hingucker

im Garten und schafft ein lauschiges Plätzchen.

Selbstversorgung und Naschpflanzen

Ein bestehender Trend bleibt nach wie vor das Thema Selbstversorgung.

Was für Oma und Opa noch völlig selbstverständlich, lernen wir erst

seit einigen Jahren wieder richtig zu schätzen. Obst und Gemüse aus

dem eigenen Garten, samt schönen Rezepten zum Einkochen und Haltbarmachen.

Gerade im vergangenen Jahr, als Corona das Reisen schwierig

machte, haben Viele die Liebe zum Gärtnern wieder entdeckt. Gerade

auch den Kindern macht das Säen, Gießen und Ernten großen Spaß.

Zusätzlicher Pluspunkt: man weiß genau woher die Lebensmittel kom-

Foto: © kazoka303030, AdobeStock

52 Das Stadtgespräch


men. Auch für Anfänger hervorragend geeignet sind »Naschpflanzen«.

Diese kleinen, ertragreichen Sorten machen sich nicht nur im Garten,

sondern auch auf dem Balkon und sogar im Blumenkasten auf der

Fensterbank hervorragend. Dem persönlichen Geschmack sind hier

ebenfalls keinen Grenzen gesetzt und das kleine Obst und Gemüse ist

ein faszinierender Hingucker auf jedem Grill-Buffet. Ob ganz klassisch

mit Mini-Tomaten, winzigen Snackgurken, Pflücksalat, Erdbeeren oder

mal exotisch mit Mini-Pak-Choi und Ananasbeeren – es gibt fast nichts,

was es hier nicht gibt.

Vertikales Gärtnern auf Balkonien

Die hängenden Gärten der Semiramis in Babylon galten als eines der

sieben Weltwunder. Eine solche Pracht wird wohl kaum auf einen

durchschnittlichen Balkon passen, aber eine Nachahmung in kleinem

Maße lohnt sich. Besonders für kleine Balkone eignet sich das vertikale

Gärtnern. So wird der geringe Platz am Boden oder Geländer ausgeglichen,

indem man die Pflanzgefäße einfach an der Wand aufhängt.

Mit vertikalen Blumenkästen oder hübschen Holzleitern entsteht so

mehr Raum, um auch Obst, Gemüse und Kräuter anzupflanzen.

Ebenfalls für wenig Platz geeignet sind Zwergpflanzen. Den japanischen

Bonsai kennt wahrscheinlich jeder, jetzt aber geht der Trend

der Zwergbäume auch auf dem heimischen Balkon weiter. Vom Zwergobst

bis zum Ziergehölz ist fast alles möglich. Mehr Inspiration holt

man sich am besten bei einem Bummel durchs Gartencenter oder,

wenn vorhanden, in schön angelegten Mustergärten. Dort können die

Profis auch direkt Fragen beantworten und Tipps zur Pflanzenpflege

geben. Wer bereits konkrete Vorstellungen hat, wie Garten, Terrasse

oder Balkon in diesem Jahr aussehen sollen, kann diese mit einem

Gärtner absprechen oder sich eine Pflanzliste erstellen lassen. So steht

einer harmonischen und gleichzeitig klimafesten Bepflanzung nichts

mehr Wege.

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53


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n

1 (V.l.) Oliver Böttcher, GTK Gesellschaft für technische Kriminalprävention mbH, Julian

Ahrens, Leitung »Service Leben und Wohnen im Alter« und Matthias Timmermann,

Vorstand des Caritasverbandes für den Kreis Gütersloh e.V.

C

Caritas-Telefonfilter schaltet

störende Anrufe aus

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Der Caritasverband für den Kreis Gütersloh e.V. bietet ab sofort allen Interessierten

den Caritas-Telefonfilter an. Ein Filter, der alle störenden Anrufe

ausschaltet. Mit einem kleinen Gerät, so groß wie ein Kartenspiel, erhalten

Bewohner im Kreis Gütersloh die Chance auf mehr Ruhe, mehr Sicherheit

und mehr Lebensqualität. »Störende Anrufe, bei denen insbesondere ältere

Menschen etwas kaufen sollen, Fragen beantworten müssen oder angeblich

gewonnen haben, gibt es leider immer häufiger«, erläutert Matthias

Timmermann, Vorstand des Caritasverbandes für den Kreis Gütersloh e.V.,

»wir freuen uns daher sehr, mit diesem neuen Angebot erneut die Lebensqualität

der Menschen verbessern zu können«.

Moderne Technik ermöglicht, dass der Filter unbekannte Anrufer erkennt

und nicht durchstellt. Die Person legt einmalig selbst fest, welche

Anrufe er erhalten möchte. Anrufe von Familie, Freunden und Bekannten

erreichen selbstverständlich die Menschen nach wie vor, aber alle störenden

Anrufe sortiert der Telefonfilter schon vor dem Klingeln aus.

»Wir freuen uns sehr, dass wir in unserem Netzwerk die Firma Rufus

haben, mit deren Technik wir das neue Caritas-Angebot realisieren

können«, führt Julian Ahrens, Leitung Service Leben und Wohnen weiter

aus. »Zudem passt dieses Angebot perfekt zu unserer Sparte des Hausnotrufsystems,

dass von 1.100 Personen im Kreis genutzt wird. Ich kann

mir gut vorstellen, dass der Bedarf des Telefonfilters sehr groß sein wird«,

ergänzt Gisela Hils, Leitung Hausnotrufsystem. Interessierte können sich

melden und informieren bei: Gisela Hils (05246) 961-408 oder hausnotruf@

caritas-guetersloh.de

Hintergrundinfos

Der Seniorenbeirat Gütersloh testete gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde

Gütersloh und der Hochschule Darmstadt den Telefonfilter. Die

wissenschaftlich validierten Ergebnisse zeigen, dass sich der Telefonfilter

als technisches Präventionskonzept bewährt und als sinnvolle Ergänzung

zu den bereits bestehenden Präventionsmaßnahmen gegen Telefonbetrug

betrachtet werden kann. Hinter dem Telefonfilter verbirgt sich die GTK

Gesellschaft für technische Kriminalprävention mbH aus Hövelhof. Sie ist

in diesem Jahr zum Sieger des renommierten Senova tion-Awards gekürt

worden, der einmal im Jahr Gründer für ihre Start-Ups und Geschäftsideen

auszeichnet, welche Lösungen für eine alternde Gesellschaft anbieten.

54 Das Stadtgespräch


H

Westag-Ideenmanagement feiert 50-jähriges Jubiläum

Hochwertige Sachpreise und

20.000 € Prämie für

Verbesserungsvorschläge

Die Westag & Getalit AG feierte kürzlich gleich zwei Aktionen: Das Westag-Ideenmanagement

(WIM) wurde im Jahr 2020 bereits 50 Jahre alt

und ehrte die Gewinner der WIM-Jubiläumsaktion. Zugleich wurde ein

Mitarbeiter prämiert, der für die größte Kosteneinsparung durch einen

Verbesserungsvorschlag der vergangenen 25 Jahre sorgte.

Bereits seit 1970 gibt es bei der Westag & Getalit AG ein professionelles

Verbesserungsmanagement, bei dem die Ideen der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter prämiert werden. Unter dem Motto »50 Jahre – 50 Tage«

lief von Oktober bis Dezember 2020 eine besondere Jubiläums-Aktion.

Die in dieser Zeit eingereichten Vorschläge wurden wie üblich prämiert.

Zusätzlich wurden unter ihnen mehrere hochwertige Sachpreise und Gutscheine

verlost sowie ein Sonderpreis Arbeitssicherheit prämiert. »Der

Vorschlagseingang in der Zeit war überwältigend. Es wurden 163 Vorschläge

eingereicht, also täglich mindestens drei«, freut sich Klaus Grothues,

WIM-Beauftragter, über die rege Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen

aus den beiden Westag-Werken in Rheda-Wiedenbrück und Wadersloh.

Im Beisein der WIM-Bewertungskommission wurden jetzt die Gewinner

gezogen. Der 1. Preis, ein Werkzeugpaket im Wert von 1.000 €, ging

an Christian Schnitker. Den 2. Preis, ein Smartphone im Wert von 750 €,

erhielt Mariusz Abryschinski. Der 3. Preis, ein Notebook im Wert von 500 €,

wurde an Bernhard Humann übergeben. Mit dem »Arbeitssicherheits-Sonderpreis«,

einem Wellnesswochenende für zwei Personen im Wert von 800

€, wurde Jens Nungesser geehrt. Dieser Preis wurde nicht ausgelost, sondern

aus den rund 60 Vorschläge zum Thema Arbeitssicherheit durch eine

1 Michael Sindram, Vorstandsvorsitzender der Westag & Getalit AG, rechts Niels

Weege, Empfänger der 20.000 € Prämie

Jury ausgewählt. Die Ehrung der Gewinner durch den Westag-Vorstandsvorsitzenden

Michael Sindram fand im kleinen Kreis unter Beachtung der

Corona-Regeln statt. Bei der Übergabe der Preise brachte Herr Sindram

seine Freude über den besonderen Einsatz der Mitarbeiter nochmals zum

Ausdruck und bedankte sich im Namen des gesamten Vorstands.

Starke Idee mit 20.000 € prämiert

Unabhängig von der Jubiläumsaktion wurde ein Verbesserungsvorschlag

von Niels Weege aus dem Jahr 2020 ausgezeichnet. Durch seine Idee, optimierte

Materialgrößen einzusetzen, konnte ein großes Einsparpotenzial

in Bezug auf Material- und Lagerkosten realisiert werden. Das Unternehmen

prämierte diesen Vorschlag daher mit 20.000 €. Michael Sindram

überreichte Niels Weege einen symbolischen Scheck und bedankte sich

für sein außerordentliches Engagement. Die realisierte Kosteneinsparung

war die größte der vergangenen 25 Jahre, die durch eine WIM-Idee umgesetzt

wurde. Die realisierten Einsparungen durch diese Idee betragen ca.

400.000 €. Begleitet wurde die Ehrung durch Werner Külker und Hugo

Weppel (Betriebsratsmitglieder in der WIM-Bewertungskommission),

Klaus Grothues (WIM-Beauftragter und Organisator der Jubiläumsaktion)

sowie Thorsten Grüner (Vorgesetzter von Niels Weege).

Foto: Westag & Getalit AG

Das Stadtgespräch

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55


seit 1998

1 Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Thomas Mader, blickt auf eine erfolgreiche

Zwischenbilanz.

W

Wir sind ein Team

Christdemokraten nach dem Neustart

(Kem) Die ersten 100 Tage im neu gewählten Stadtrat sind vorbei. Den

Christdemokraten ist es sichtbar gelungen, diese Zeit für einen erfolgreichen

Neustart zu nutzen. Wir befragten zu einer kleinen Zwischenbilanz

den Fraktionsvorsitzenden Thomas Mader.

Mannschaftsgeist

So unterschiedlich wir alle sind: vom Alter, der Familienstruktur, der

politischen Erfahrung, im Charakter etc., so konstruktiv besprechen und

diskutieren wir die Themen unserer politischen Arbeit. Das ist spannend

und bereichernd.

Natürlich braucht es Zeit, bis sich alle an ihre neuen Rollen gewöhnen

und darin aufgehen. Das gilt ja nicht nur für die Neulinge, sondern

auch insbesondere für diejenigen, die Jahre lang in der ersten Reihe

gestanden haben und nun mit Vertrauen gewähren lassen müssen.

Als sehr fruchtbar erweist sich gerade das Zusammenspiel zwischen

den »Alten« und »Neuen«: Wer meint, die jungen Neuen müssten still

sein, zuhören und erstmal lernen, muss ich an dieser Stelle enttäuschen.

Auch das Zusammenspiel mit der Verwaltung ist von einer positiven

Haltung getragen und intensiv. Ebenso ist die Zusammenarbeit mit den

anderen Parteien von Sachlichkeit geprägt.

Anstatt gegeneinander zu arbeiten, haben wir die eigenen Befindlichkeiten

zurückgestellt und einen gemeinsamen Haushalt – mit einer

gemeinsamen Haushaltsrede auf den Weg gebracht – ein großartiges

Signal des Zusammenstehens in dieser schwierigen Zeit. Auch der Erlass

der Kindergartenbeiträge war einer der gemeinsamen Anträge.

Kolpingstraße

Uns war es wichtig, im konstruktiven Dialog zu bleiben zwischen Politik,

Verwaltung und, ganz wichtig, der Firma Prokom als Investor. Wichtig

war die Erkenntnis, dass der Investor nicht so beweglich ist, wie sich das

manch einer in der Politik wünscht – meiner Meinung nach verständlich;

man darf eben die Rechnung nicht ohne den Wirt machen. Bei dem

Dialog ist nochmal klar geworden, dass 60 % der Fläche für Wohnen

verwendet werden soll und 40 % für Einzelhandel. Die grundsätzliche

Machbarkeit wurde unterstrichen.

Aus dem Dialog sind ein paar gute Ideen zur Entlastung des Kreisverkehrs

oder in der Zuwegung entstanden, die nun seitens der Verwaltung

eingearbeitet werden müssen. Dort liegt momentan der Ball, ein tragfähiges

Konzept zu erstellen. Ich bin überzeugt, das ganze Konzept wird

eine Bereicherung für den Stadtteil Rheda. Ich persönlich würde mich

für Rheda freuen, wenn dort der Rewe und Drogeriemarkt entsteht. Auch

kann ich kein Überangebot in dem Umfeld feststellen.

Bemerkenswert in der Diskussion ist auch gewesen, dass die Forderungen

im Wahlkampf dort etwas anderes zu errichten wesentlich

zahlreicher waren, als die Ideen, die dazu entwickelt wurden.

Colani-Zentrum

Wir sehen das so, dass wir momentan anderes im Sinn haben sollten.

Bei aller Wertschätzung für den Menschen Luigi Colani und seines bedeutenden

Lebenswerkes und bei aller Dringlichkeit der Aufwertung des

Ortsteils Rhedas: Wir sehen hier andere Prioritäten als ein Colani-Zentrum

am Güterbahnhof zu errichten. Wir sollten unsere Kapazitäten in

Richtung drängenderer Themen lenken – der Schaffung von Wohnraum,

der Umsetzung der Kolpingstraße und den ISEK-Arbeitssträngen. Zudem

halte ich die Lage für fraglich und zu sehr versteckt.

Wir schätzen das Engagement der Bürger für dieses Thema, müssen

aber klar priorisieren. Vielleicht findet sich in der Zukunft ein Investor,

wenn die wirtschaftliche Situation besser wird.

Bahnunterführung Herzebrocker Straße

Sehr bedauerlich, wir waren kurz davor, den Sack zumachen zu können

und endlich einen Punkt hinter einer langen und blamablen Geschichte

machen zu können. Ich bin sehr gespannt, wo wir nun zeitlich, inhaltlich

und finanziell landen. Jetzt müssen die liefern, die etwas anderes wollten.

Allerdings sind wir keineswegs nun beleidigt, sondern werden alles

dafür tun, dass wir eine neue konstruktive und vor allem eine schnelle

Lösung bekommen werden.

Kulturzentrum der Altstädter

Die Altstadtinitiative und ihre Arbeit schätzen und unterstützen wir. Doch

müssen sich hier Rat und Verwaltung genau bewusst werden, wo die

Grenzen in der Bezuschussung eines einzelnen Vereins mit Steuergeldern

sind. Da das Ursprungskonzept zur Herstellung und Finanzierung des

Altstadthauses nicht funktioniert hat, muss man nun zurück zum Start

Telefon: 964545

Telefon: 54822

56 Das Stadtgespräch


des Projektes und es grundsätzlich

hinterfragen. Die Einwände gegen

die hohen Kosten für einen einzelnen

Verein sind berechtigt und hier

muss an den Gleichklang zu anderen

gedacht werden. Auch hier gilt

– miteinander reden hilft, um die

beste Lösung zu erarbeiten.

Windenergie (Repowering)

Wir sind für Windenergie an der

richtigen Stelle. Ein Gewerbegebiet

ist für Gewerbe und ist kein

Windpark. In der Diskussion um

die Verabschiedung des Regionalplans

ist uns wichtig gewesen,

dass durch die Ansiedlung und Erhöhung

der Windkraftanlagen negative

Einflüsse auf Gewerbeflächen

und deren Kostenstruktur in

der AUREA vorherrschen. Es gilt:

Ökologie im Einklang mit Ökonomie.

So sind wir angetreten und

so setzen wir das jetzt um.

Kleingartenanlagen

Die langfristige Ausweisung von

Flächenpotentialen oberhalb des

Werlplatzes für den »Allgemeinen

Siedlungsbereich« im Regionalplan,

wie kürzlich geschehen,

heißt ja nicht direkt gleichzeitig,

dass dort in Zukunft keine Gartenanlagen

sein dürfen. Wir als

CDU setzen klar auf Nachverdichtung

– wie der Name schon sagt,

werden dadurch aber Erholungsräume

verdichtet. Da leisten Gartenanlagen

einen wichtigen Beitrag

Erholungsräume zu schaffen.

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Das Stadtgespräch

57


H

Historie: Von der Dorfmetzgerei

zu Deutschlands führendem

Fleischunternehmen

Angefangen als kleine Dorfmetzgerei hat sich

die Tönnies Unternehmensgruppe in den vergangenen

50 Jahren zu Deutschlands führendem

Fleischunternehmen entwickelt. Die Brüder

Bernd und Clemens Tönnies bauen auf der

Metzgerei ihres Vaters auf, setzen aber ihre

eigenen Ideen und Visionen um. So blickt die

Unternehmensgruppe im Jahr 2021 auf eine

50-jährige Erfolgsgeschichte mit Höhen und

Tiefen zurück.

Meilensteine in der Unternehmensentwicklung

Seinen Ursprung hat Tönnies in der Altstadt von

Rheda. Hier schlachtet der Metzger Klemens

Tönnies sieben bis zehn Schweine pro Woche.

Seine Söhne Bernd und Clemens Tönnies treten

in die Fußstapfen des Vaters und absolvieren

eine Ausbildung zum Metzger – und entwickeln

die kleine Metzgerei in den folgenden 50 Jahren

zu Deutschlands führendem Fleischunternehmen.

• 1971 – Anfänge des Familienunternehmens:

Bernd Tönnies gründet das heutige Familienunternehmen

als Großhandel für Fleisch und

Wurst. Kurz darauf steigt Clemens mit in

den Betrieb ein, in dem zu dieser Zeit

3 Von links nach rechts:

Clemens Tönnies und sein

Sohn Maximilian Tönnies

rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

arbeiten.

• 1974 – Schnelles Wachstum in den goldenen

70ern: Dem jungen Unternehmen gelingt es,

die Arbeitsteiligkeit anderer Industrien auf die

Fleischbranche zu adaptieren. In Folge dessen

wächst das Unternehmen stetig. Aus diesem

Grund wird der Betrieb nach Herzebrock verlegt.

Die Mitarbeiterzahl steigt auf 60.

• 1990 – Weißenfels öffnet seine Tore: Die Tönnies-Unternehmensgruppe

übernimmt den

Schlachthof in Weißenfels, Sachsen-Anhalt. Seit

der Übernahme wurden mehr als 200 Millionen

Euro in den Standort investiert. Heute

beschäftigt das Unternehmen an diesem

Standort ca. 2.200 Mitarbeiter und produziert

täglich ca. 2.300 Tonnen Qualitätsfleisch.

• 1992 – Modernes Schlachten durch biologische

Einheit: In ihrer Heimatstadt beginnen die Brüder

Tönnies mit dem Bau eines neuen, hochmodernen

Zerlegebetriebs. Unter dem Oberbegriff

»Biologische Einheit« plant und etabliert

Tönnies das Konzept der durchgehenden,

ununterbrochenen Produktionskette

in der Qualitäts- fleischgewinnung.

• 1997 – Inline-Produktion geht an den Start:

Der hochmoderne Zerlegebetrieb ist fertiggestellt.

Schlachtung und Zerlegung werden

erstmals zu einer biologischen Einheit. Außerdem

wird die Inline-Produktion (Konzept

der durchgehenden und ununterbrochenen

Produktionskette) verwirklicht. Gleichzeitig

werden rund 400 Arbeitsplätze geschaffen.

• 1999 – Weidemark geht an den Start: In Sögel

wird ein Schweineschlacht- und Zerlegebetrieb

eröffnet. An diesem Standort arbeiten

zurzeit etwa 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

• 2000 – Viele Mitarbeiter für großen Erfolg: In

Rheda beschäftigt das Unternehmen mittlerweile

1.950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

und verfügt über eine überdachte Produktionsfläche

von 50.000 m².

• 2001 – Fleischerbörse: In Rheda wird die neu

errichtete Fleischer-Börse eröffnet. An der

Verkaufsabteilung der kurzen Wege und des

Dialogs kommen alle Verkaufsbereiche (Rind-,

Schweine-, Sauenfleisch, Fleisch-Convenience,

Export) zusammen.

• 2003 – Der modernste Schlachthof Europas:

Mit dem Start der vollautomatischen Zerlegung

wird der Schlachthof der Tönnies-Unternehmensgruppe

zum modernsten Betrieb Europas:

Computergesteuerte Zerlegeeinheiten

führen die notwendigen Schnitte durch und

stellen die gewünschten Teilstücke zur weiteren

Feinzerlegung bereit. Dem Unternehmen

ist somit auch ein Quantensprung in der Qualitätsgewinnung

gelungen.

• 2004 – Tierschutz und beste Fleischqualität im

Einklang: Im Januar wird das »TAZB-System« in

Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um

das erste »Tierschutzgerechte Automatische

Zutriebs- und Betäubungs-System«. Es bringt

Tierschutz mit einem Höchstmaß an Fleischqualität

in Einklang.

• 2005 – Die Internationalisierung beginnt: Am

Standort Brørup in Dänemark wird mit der

Schlachtung von Schweinen begonnen. Die

Expansion ins Ausland beginnt.

• 2005 – Europas modernster Tiefkühl-Terminal:

Mit der Fertigstellung von Europas modernstem

Tiefkühl-Terminal am Standort Rheda ist

58

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Das Stadtgespräch


ein weiterer Schritt zur Qualitätssicherung von

Fleisch vollzogen.

• 2006 – 35 Jahre Unternehmenserfolg: Das Unternehmen

feiert sein 35-jähriges Firmenjubiläum

und beschäftigt zu diesem Zeitpunkt ca.

4.900 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die

Schlachtleistung der Unternehmensgruppe

liegt bei 8 Millionen Schweinen pro Jahr. Die

Unternehmensgruppe ist mit Verkaufsbüros

und Niederlassungen in Europa präsent. Der

Exportanteil liegt bei ca. 33 Prozent.

• 2009 – Schmackhafter Aufstieg: Mit dem Bau

des Werksverkaufs und dem angeschlossenen

Restaurant auf dem Betriebsgelände in Rheda

öffnet sich das Unternehmen. Tagtäglich

werden Restaurant und Werksverkauf von

mehreren hundert Personen aus der gesamten

Region besucht.

• 2011 – Der Hauptstandort Rheda wächst weiter:

Das neue Sozial- und Verwaltungsgebäude in

Rheda mit einer Fläche von ca. 17.000 m², einer

eigenen Kindertageseinrichtung sowie einem

Fitnessstudio wird fertig gestellt und eröffnet.

• 2016 – Internationales Wachstum: Durch die

Integration des dänischen Schweineschlachtund

Zerlegebetriebs Tican wächst die Tönnies-Unternehmensgruppe

weiter. Die Übernahme

stellt einen weiteren Schritt in der

Internationalisierung des Unternehmens Tönnies

dar. Mittlerweile sind 12.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bei der Tönnies-Unternehmensgruppe

beschäftigt. Der Exportanteil

beträgt über 50 Prozent.

• 2017 – Neue Unternehmensstruktur: Die Gesellschafter

Clemens und Robert Tönnies einigen

sich auf eine neue Unternehmensstruktur.

Zudem wird Maximilian Tönnies, Sohn von Clemens

Tönnies, ebenfalls Gesellschafter. Die nun

fünf Unternehmensbereiche sind Meat, Convenience,

Sausages, Ingredients und Logistics.

• 2018 – Einglieder der »Zur Mühlen Gruppe«: Die

Zur Mühlen Gruppe wird in die Tönnies Unternehmensstruktur

eingegliedert. Dafür wird im

Konzern die neue Sparte »Sausages« gegründet.

Neuer Geschäftsführer wird Axel Knau.

Mit diesem Zuwachs deckt Tönnies nun auch

den Bereich SB-Wurst und Wurstkonserven ab.

• 2019 – Zuwachs in Großbritannien und bei ZMG:

Tönnies übernimmt den britischen- und Zerlege

und Schlachtbetrieb von C&K Meats. Der

Betrieb hat sich auf die Schlachtung und Zerlegung

von Schweinen und Rindern spezialisiert.

Der Zuwachs verspricht Wachstumsmöglichkeiten

und ist für seine hohen Qualitäts- und

Tierschutzstandards bekannt. Zudem werden

die Bell-Wurstwarenwerke im thüringischen

Suhl und im emsländischen Börger (»Zimbo«)

von der Zur Mühlen Gruppe übernommen.

Liebe Leserinnen und Leser,

sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser aufgewühlten Zeit blicken wir auf unser Firmenjubiläum

sehr geehrte D d

50 Jahre Tönnies Unternehmensgruppe zurück. Gefühlt war es erst

gestern, als ich als Kind und Jugendlicher mit meinem Bruder in

der Metzgerei unseres Vaters geholfen habe. Von der Pike auf

haben wir das Handwerk gelernt, einen hinter die Löffel bekommen,

wenn wir Mist gebaut haben oder mal keine Lust hatten, zu helfen.

Und doch ist diese Zeit der Kindheit, der Jugend mit Blick auf

dieses Jubiläum schon wahnsinnig lange her.

Als mein Bruder Bernd 1971 aufbauend auf der Dorfmetzgerei unseres

Vaters hier im Ortskern in Rheda unser Unternehmen gegründet hat,

wollte ich viel lieber Radio- und Fernsehmechaniker werden. Doch

es kam anders: Ich stieg mit in die Firma ein – und gemeinsam

entwickelten wir die Vision, nicht nur zu schlachten, sondern

Fleisch zu höchsten Standards auch der in der Region ansässigen

Fleischindustrie anzubieten.

Diese Idee haben wir Schritt für Schritt weiterentwickelt zu dem

Unternehmen, das es heute ist. Leider ist mein Bruder Bernd 1994

viel zu früh gestorben. Doch ich bin mir sicher: Es hätte ihm

gefallen, wie Tönnies sich seitdem entwickelt hat. Ich bin wahnsinnig

stolz, was wir in den vergangenen 50 Jahren mit dem stetig

wachsenden Team Tönnies geleistet haben. Unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter machen Tag für Tag einen unglaublich tollen Job.

Sie sind die Basis des Erfolgs dieses Unternehmens. Und ich bin

mir sicher, dass wir auch in den kommenden 50 Jahren auf ein so

tolles Team bauen können.

Ihr und Euer

Clemens Tönnies

• 2020 – Agenda t30: Auf dem Weg zu mehr

Nachhaltigkeit stellt Tönnies die Agenda t30

auf. Damit hat das Unternehmen seine Ziele

und Aufgaben für die Zukunft klar definiert.

Damit werden gesellschaftliche Ansprüche an

die Fleischproduktion, die Wirtschaftlichkeit

des Unternehmens und seiner landwirtschaftlichen

Partner und die Arbeitsplätze gleichermaßen

nachhaltig gesichert.

• 2020 – Tönnies in China: Der erste außereuropäische

Schlachthof in China zusammen mit

der Dekon Group wird vertraglich beschlossen.

Der Betrieb in der Region Sichuan wird mit

einer Kapazität von zunächst zwei Millionen

Schweineschlachtungen pro Jahr starten.

• 2020 – Corona verändert die Welt: Die Pandemie

hält sich auch im Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück

nicht zurück. Aufgrund von

Positivfällen unter den Mitarbeitern stoppt

das Werk für einen kurzen Zeitraum seine Produktion.

Tönnies entwickelt in kürzester Zeit

ein hoch effektives Hygienekonzept und wird

so Vorbild für andere Betriebe und Branchen.

2021 – Mehr als 6.000 Direkteinstellungen:

Mitte des Jahres 2020 beschließt die Unternehmensführung

bis zum Jahreswechsel alle

Werkverträge in den Kernbereichen der Produktion

abzuschaffen. Pünktlich zum 1. Januar

2021 ist dieser Mammut-Prozess abgeschlossen:

Tönnies stellt rund 6.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter direkt in der Unternehmensgruppe

an.

2021 – Expansion auf dem Veggie-Markt: Die

Tönnies Gruppe setzt ihren Wachstumskurs

auch auf dem Markt der vegetarischen und

veganen Fleischersatzprodukte fort. Das Unternehmen

bündelt seine Aktivitäten in diesem

Segment mit den Verbrauchermarken »es

schmeckt«, »Vevia« und »Gutfried veggie« in

einem eigenständigen Geschäftsbereich der

Vevia 4 You GmbH & Co. KG und eigenständigem

Produktionswerk in Böklund. Die Sparte

ist eine Ergänzug zum eh schon breitgefächerten

Portfolio.

Foto links: © Tönnies Unternehmensgruppe

Das Stadtgespräch Anzeige

59


2 (Rechtes Bild, hinten v.l) Petra Pakulla, Stephan Röhrich, Sascha Otto, (vorne v.l.) Michael Pakulla, Lukas Naber, Christian Hilliges, Alex Klein

S

Service hat

einen Namen

KFZ-Meisterwerkstatt Michael Pakulla

Egal ob alt oder neu: Als markenunabhängige Werkstatt repariert die

KFZ-Meisterwerkstatt Pakulla Fahrzeuge aller Marken. Mehrmals täglich

wird der Betrieb mit Ersatzteilen beliefert. Die Diagnosegeräte werden regelmäßig

mit aktuellen Daten gefüttert. Das bedeutet: Selbst neueste Modelle

mit komplexen Elek tronik- oder Infotainment-Komponenten können Sie

getrost in die erfahrenen Hände des Teams rund um Michael Pakulla geben.

Zahlreiche Unternehmen vertrauen ihren gesamten Fuhrpark zur Wartung

und Reparatur der KFZ-Meisterwerkstatt an. Und das nicht ohne Grund:

Service bedeutet für die KFZ-Meisterwerkstatt Pakulla: alles zu geben, damit

der Kunde zufrieden ist. Die Grundlage dafür sind 1-a-Reparaturen –

mindestens mit den gleichen Qualitätsstandards wie Markenwerkstätten.

Perfekter Service heißt, bis ins kleinste Detail gegenüber dem Kunden

aufmerksam, authentisch und ehrlich zu sein – und hört bei der

Rechnungsstellung auf.

Wenn Ihr eigenes Auto streikt, können Sie sich auf den Leihfahrzeuge-Fuhrpark

der KFZ-Meisterwerkstatt verlassen. Vor allem Firmen, die

Termin- oder Liefergeschäfte zu erledigen haben, wissen diesen Service

zu schätzen. Die Miet-Fahrzeuge können aber auch für private Zwecke

wie Wochenend-Fahrten oder ähnliches geliehen werden. Im Fall eines

Unfalls bietet die KFZ-Meisterwerkstatt neben Abschlepp-Service, Karosserie-Arbeiten,

Reparatur mit Originalteilen sowie Leihwagen-Service

auch das ganze »Drumherum« an und wickelt den Schadensfall direkt

mit der Versicherung ab. Dabei wird das Unfallfahrzeug durch anerkannte

Prüfer begutachtet.

Unser Service:

• professionelle, termingerechte Reparaturen mit Originalteilen

• transparente Kalkulation & Abrechnung

• Notfallservice / Abschleppdienst

• bei Unfallschaden direkte Abwicklung mit Ihrer Versicherung

• Hol- und Bring-Service

• Leihwagen-Service

KFZ-Meisterwerkstatt Michael Pakulla · Batenhorster Str. 48 · 33397 Rietberg-Bokel

Tel.: 0 52 42 . 25 67 · info@kfz-pakulla.de · www.kfz-pakulla.de

E

Erster sein ist EINFACH…

bei der SKW Haus & Grund Immobilien GmbH

Ob zur Selbstnutzung oder Kapitalanlage, die Nachfrage nach Immobilien

ist, unbeeinflusst von der Corona-Pandemie, groß. Hat bereits vorher das

Immobilienangebot die Nachfrage nicht decken können, wird die Schere

angesichts der Pandemie und des Zinsniveaus immer größer. Da ist es nur

allzu logisch, dass Betongeld weiter an Auftrieb gewinnt und somit auch

der Kampf um das begehrte GUT Immobilie.

Die alles entscheidende und größte Herausforderung in diesem Wettbewerb

um die Immobilienangebote ist es, ERSTER zu sein. ERSTER zu sein,

wenn neue Immobilien an den Markt gebracht werden.

Bei SKW Haus & Grund ist ERSTER sein EINFACH…. Lassen Sie sich als

Interessent mit Ihren Wünschen vormerken und Sie werden automatisch

informiert, wenn wir ein für Sie passendes Angebot haben.

Möchten Sie sich jederzeit über das gesamte Angebot aktuell informieren?

Dann besuchen Sie unsere

Homepage www.skw.immobilien.

Vor einer Veröffentlichung auf anderen

Portalen oder in digitalen

Schaufenstern sehen sie alle Immobilien,

die wir für Sie im Angebot

haben, immer zuerst auf unserer

Homepage.

Wir unternehmen alles damit Sie

der ERSTE sind! Und selbstverständlich

finden Sie auch für Ihre persönlichen

Fragen schnell und einfach den

passenden Ansprechpartner… denn

auch Kontakt ist bei uns einfach. 1 Manuela Dreier, Immobilienberaterin

der SKW Haus & Grund Immobilien

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Dann besuchen Sie uns auf

www.skw.immobilien. Wir freuen uns auf Sie!

Fotos: skalar® Kommunikationsdesign, Andree Wendel

60

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Das Stadtgespräch


P

60 Jahre

als Polsterer

tätig

Bernhard Kröger

Seit 60 Jahren gehört das Polsterhandwerk

zum Leben von Bernhard

Kröger dazu, von allen immer

nur »Berni« genannt. 40 Jahre

davon ist er Meister seines Fachs.

Und obgleich Berni Kröger 73 Jahre

alt ist und schon längst seinen

Ruhestand im eigenen bequemen

Sessel genießen könnte, denkt er

gar nicht ans Aufhören. »Ich freue

mich jeden Morgen, wenn ich in

meine kleine Werkstatt gehen

kann, weil ich das gerne mache«, erzählt er. Hier und da gönnt er sich

mal freie Nachmittage, um mit seiner Frau zu radeln, aber generell ist

er noch tagtäglich in seiner Werkstatt anzutreffen. Unterstützt wird er

von einer Näherin und seiner Frau Elisabeth, die sich um die schriftlichen

Belange kümmert.

Am 1. April feiert er sein 60-jähriges Handwerksjubiläum und blickt

zurück: 1961 begann Berni Kröger seine Ausbildung zum Polsterer bei COR

in Rheda. Ein Glücksfall, wie er sagt, denn bis heute pflegt er ein gutes

Verhältnis zu seinem Lehrbetrieb, bei dem er sein Rüstzeug fürs weitere

Leben gelernt hat. Es folgte eine Zwischenstation bei Profilia in Ennigerloh

und anschließend kam er zur Lübke KG in Rheda. Dort war Kröger in der

Entwicklung tätig. Ebenfalls eine Station in seiner beruflichen Laufbahn,

die er nicht missen möchte. Bei Lübke lernte er den Gestellbau intensiver

kennen und lieben. Bis 1990 war er dort tätig. In der Zwischenzeit machte

er seinen Meister nebenbei in der Abendschule Bielefeld. Am 1. Mai 1981

begann er mit seinem eigenen Gewerbe, dass er in den ersten 10 Jahren

noch nebenberuflich ausübte. 1990 endete das Beschäftigungsverhältnis

bei Lübke. Einige Jahre später wurde das Unternehmen geschlossen.

Den Schritt in die Selbständigkeit hat Bernhard Kröger nie bereut.

»Das funktioniert aber auch nur so gut, weil ich meine Frau Elisabeth

an meiner Seite habe, ich mich tatkräftig unterstützt.« Im Handwerk

sei es anderes, als in großen Firmen, wo nachmittags um vier Uhr die

Feierabendglocke ertönt. Da braucht man eine Frau an seiner Seite, die

das versteht. Ihm ist und war es immer wichtig, seine Kunden rundum

zufrieden zu stellen, sie gut zu beraten und mit qualitativ hochwertiger

Arbeit zu verwöhnen. Zu seinen Erfolgsrezepten gehört nach eigener

1 Ein letzter prüfender Blick. Berni Kröger hat diese mit Leder bezogene Bank gerade fertiggestellt und ist zufrieden. Die Zufriedenheit

in seinem Beruf spüren auch die Kunden, die ihm oftmals schon über Jahrzehnte die Treue halten.

Aussage auch, dass er nie weite Wege gescheut hat. »Wenn ein Kunde

einen Auftrag im Ruhrgebiet oder auch mal in Berlin hatte, dann bin ich

hingefahren, meistens am Wochenende«, erklärt er. Da seine Frau ihn

begleitet, sieht er solche Fahrten mehr als Ausflug an, bei denen man

zudem viel sieht.

Da er die Entwicklung von Gestellen für sich entdeckt hat, konnte

Kröger auch eigene Kollektionen entwerfen. In Fachkreisen nennt man

ihn deshalb auch gerne den »Tischler-Polsterer«. Den Begriff gibt es zwar

nicht, er trifft auf ihn aber zu. Dabei probiert er solange aus, bis der Sessel,

Stuhl oder das Sofa perfekt und bequem ist. Er passt sich auch stets

dem rasant verändernden Markt an. Mal sind es Holzgestelle, die trendig

sind, mal Edelstahl, mal ist Leder als Bezugsstoff gefragt, mal Microfaser,

mal Filz. Da ist er offen für alles Neue. Als Polstereimeister ärgert es ihn

manchmal, was von der Industrie gefertigt wird, weil es einfach nur billig

ist. Leider würden junge Menschen häufig zunächst darauf hereinfallen,

bevor sie sich auf eine etwas treuere Qualitätsarbeit einlassen. »Ein gutes

Polstermöbel kann einen über Jahrzehnte begleiten und trotzdem durch

einen neuen Bezug sein Design verändern«, meint er. Er lobt dabei seinen

ersten Arbeitgeber COR, der sehr nachhaltig produzieren würde und den

Auszubildenden diese Philosophie auch mit auf den Weg geben würde.

Auch wenn er hier und da mal alte Polstermöbel neu bezieht, sind die

Maßanfertigungen sein Steckenpferd. Eckbänke auf Maß, Polstermöbel

für das Wohnzimmer perfekt zugeschnitten oder individuelle Stühle und

Hocker – das ist seines. Von der ersten Idee bis hin zum fertigen Polstermöbel

lautet die Devise des Polsterermeisters mit der Affinität zum

selbst entwickelten Gestell.

Das Stadtgespräch

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61


A

Auszeichnung für

die Thiel-Gruppe

Das Autohaus ist Audi-Top-Service-Partner 2021

1 Kevin Schubert, Celina Hübner, Kai

Kiewert, Jan Edelhoff, Simone Niewöhner

und Jana Scheidt stehen stellvertretend

für das gesamte Team und sorgen für

besten Service.

Je älter der Audi, desto höher

der Rabatt

Neben vielen weiteren Aktionen,

erwartet Audi-Kunden derzeit eine

besondere Rabatt-Aktion an der

Karl-Thiel-Straße. Bei »10 % plus

X« werden für Fahrzeuge, die älter

als vier Jahre sind, also ab Baujahr

2016, pauschal zehn Prozent sowie

zusätzlich das jeweilige Alter des

Autos als Extra-Rabatt gegeben.

Das Angebot bezieht sich auf die

Materialkosten beispielsweise bei

einer Reparatur. Vorausgesetzt

wird, dass das Fahrzeug in den vergangenen

12 Monaten nicht bei einem

anderen Audi-Service-Betrieb

vorgestellt wurde. Als Dankeschön

erwartet Teilnehmer der Aktion

noch ein 25-Euro-Gutschein für

Serviceleistungen und Zubehör

bei teilnehmenden Audi-Partnern.

Das Verkaufs-Team wächst

Auch personell tut sich etwas. So verstärkt seit kurzem Florian Langer

das Verkaufs-Team bei der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge. Damit

(bew) Kundenzufriedenheit, digitale Kommunikation und Marketing, trägt man bei Thiel dem allgemeinen Wachstum dieser Sparte Rechnung.

Reklamationsmanagement sowie die regelmäßige Weiterbildung der Individuelles Reisen steht für zahlreiche Kunden seit dem letzten Jahr im

Mitarbeiter: Das sind nur einige Punkte, welche die Thiel-Gruppe am Fokus, daher verzeichnet man eine deutlich gestiegene Nachfrage nach

Standort in Rheda-Wiedenbrück mit Bravour erfüllt hat und damit als Freizeitmobilen wie dem T 6.1 California oder dem Multivan.

einer von deutschlandweit insgesamt 100 Audi-Top-Service-Partner 2021 Florian Langer kümmert sich aber bei Weitem nicht nur um die Kunden

ausgezeichnet wurde. Ein toller Erfolg, wenn man bedenkt, dass es weit

mit akutem Reisefieber, sondern ist spezialisiert auf die gesamte

über 2400 Vertragspartner der Automarke im Land gibt.

Bandbreite der Nutzfahrzeuge. Von behindertengerechten Umbauten

»Wir freuen uns sehr, für unsere stetigen Bemühungen, besonders des VW Caddy für Rollstuhlfahrer bis hin zum Handwerker-Fahrzeug

im Bereich der Kundenzufriedenheit, diese tolle Auszeichnung erhalten mit individuellem Regalsystem für diverse Waren und Werkzeug ist hier

zu haben. Wir versuchen uns stets an die Bedürfnisse unserer Kunden alles dabei. Für Handwerksbetriebe ebenfalls interessant: Bei Thiel gibt

anzupassen und Prozesse entsprechend zu gestalten. So bieten wir, es ab April eine Mobilitäts-Initiative. Neben der Möglichkeit sein Fahrzeug

beispielsweise für mehr Flexibilität auch die Möglichkeit, Termine ganz

außerhalb der eigenen Nutzungszeiten z.B. Freitagnachmittag und

einfach online zu vereinbaren. Durch den digitalen Terminplaner können samstags reparieren zu lassen, gibt es ab einem Auftragsvolumen von

die Kunden frei verfügbare Zeitfenster einsehen und direkt buchen. Der 150 Euro (netto), ein kostenloses Ersatzfahrzeug für diesen Zeitraum.

Termin wird dann live bei uns im System geblockt«, erklärt Kai Kiewert, Schauen Sie auch auf: www.thiel-gruppe.de

Serviceleiter bei Thiel.

Ein weiteres großes Thema ist

die Connectivität im Fahrzeug,

denn auch im Auto haben Digitalisierung

und Vernetzung längst

Einzug gehalten. Sowohl Audi

und VW als auch Seat und Škoda

verfügen über Apps, über die sich

nicht nur Verbrauch und Kilometerstand

kontrollieren lassen,

sondern auch, ob das Fahrzeug

wirklich abgeschlossen ist oder

wo es parkt. »In diesem und vielen

anderen Bereichen machen wir

unser Team mit Weiterbildungen

regelmäßig fit«, so Kiewert.

1 Florian Langer, Patrick Walter und

Michael Casale sind bei der Thiel-Gruppe die Spezialisten

62

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für die VW Nutzfahrzeuge, wie Caddy, Das Stadtgespräch

T6 oder Crafter


A

Auf Wachstumskurs,

aber vor Ort fest verankert

Bernhard Westermann geht bei rettig+partner an Bord

(bew) Das neue Jahr fegt mit frischem Wind

über den Versicherungsmarkt von Rheda-Wiedenbrück.

So firmiert seit dem 1. Januar 2021

der erfahrene Versicherungsprofi Bernhard

Westermann unter dem Dach der unabhängigen

Versicherungsmakler von rettig+partner.

Der ehemalige Axa-Generalvertreter Westermann

ist selbstständig mit einer eigens gegründeten

GmbH, aber in direkter Anbindung

an den Hauptsitz des Unternehmens in Rheda.

Seinen Kunden bleibt die fachlich kompetente

und vertrauensvolle Beratung Westermanns

am bisherigen Standort an der Hauptstraße 67

wie gewohnt erhalten. Optisch werden Firmenauftritt

sowie Logos und Flyer an das grau-gelbe

Corporate Design von rettig+partner angepasst.

Besonders zugute kommt den Klienten

ab sofort die neu gewonnene Unabhängigkeit

von einzelnen Versicherungskonzernen. Als

ungebundene Versicherungsmakler verfügen

rettig+partner über die Anbindung an mehr als

50 Versicherungsgesellschaften.

Erfahrung und Vertrauen

»Die Chemie zwischen Bernhard Westermann

und unserem Unternehmen passt sowohl auf

menschlicher als auch wirtschaftlicher Ebene.

Er genießt aufgrund seiner langen Erfahrung

und seiner kompetenten Beratungsweise

das absolute Vertrauen seiner bisherigen

Mandanten und hat einen sehr guten Ruf

auf lokaler Ebene und darüber hinaus. Ich

freue mich sehr über die Zusammenarbeit«,

erklärt Sebastian

Rettig, Geschäftsführer von

rettig+partner.

Alle neuen Kunden von Bernhard Westermann

erhalten zukünftig eine individuelle Analyse

ihrer bereits bestehenden Versicherungen

sowie eine professionelle und vor allem ungebundene

Beratung zu diesem Thema. Seine

Tätigkeit als Versicherungsmakler ermöglicht

es Bernhard Westermann jetzt, alle bestehenden

Versicherungen aus einer Hand zu

betreuen.

Dependance mit eingespieltem Team

Mit dem neu hinzugewonnenen Standort an

der Hauptstraße unter der Führung Bernhard

Westermanns und seines eingespielten Teams

möchten rettig+partner Versicherungsmakler

zukünftig weitere Synergieeffekte aus den Bereichen

Privat- und Gewerbekunden erschließen.

So können den Klienten nach genauer

Analyse nicht nur die passenden Versicherungsprodukte

angeboten werden, sondern

gegebenenfalls auch interessante Strategien in

den Bereichen Vermögensanlagen und Finanzierung

oder der betrieblichen Altersvorsorge.

»Die hohe Spezialisierung der Mitarbeiter

von rettig+partner empfinde ich als großen

Mehrwert für meine Kunden. Durch die Zusammenarbeit

habe ich Zugriff auf ein breiteres

fachliches Spektrum und modernste

Infrastruktur. Auf diese Weise kann ich die

versicherten Kunden nun noch stärker in den

Fokus meiner Beratung stellen, als bisher«, erläutert

Bernhard Westermann im Hinblick auf

die Kooperation.

Unabhängige Beratung

rettig+partner Versicherungsmakler sind bereits

in dritter Generation als unabhängige

Maklergesellschaft erfolgreich und handeln

seit über 70 Jahren die besten Konditionen

für ihre Mandanten aus. Bis heute bietet das

Unternehmen umfangreiche und individuelle

Serviceleistungen für Privatkunden, wie die

Analyse bestehender Versicherungen, regelmäßige

Prüfung der Verträge und Bündelung

der Policen an. Am Standort Rheda werden

zum großen Teil Industrie- und Gewerbekunden

sowie Steuerberatungsgesellschaften betreut,

deren Risiken rettig+partner Versicherungsmakler

bundesweit prüfen, analysieren

und versichern.

3 Von links nach rechts:

Bernhard Westermann, Torsten Möhrlin

und Sebastian Rettig

Das Stadtgespräch

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63


F

Familienbetrieb fit für

die Zukunft gemacht

Otterpohl Matratzen

1 Bernhard und Susanne Ackfeld freuen sich auf Ihren Besuch.

Fabian Otterpohl blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr als neuer Inhaber

zurück und mit großer Zuversicht in die Zukunft.

Seit mehr als 25 Jahren ist das Unternehmen Ansprechpartner für

gesunden Schlaf in Rheda-Wiedenbrück und Umgebung. Gisela und

Hermann Otterpohl gründeten das Geschäft, in dem sie die Kunden

getreu ihrem Motto »Erst wenn Sie zufrieden schlafen, können wir das

auch« mit individuell ausgesuchten Matratzen, Lattenrosten, Oberbetten

und Kissen versorgten. Mit Erfolg: Fünf Jahre später eröffnete eine

Filiale in Gütersloh.

Bereits als Teenager jobbte Fabian Otterpohl im Geschäft seiner

Eltern, schrieb Aufträge oder half bei der Warenausgabe. Dass er als

ältester Sohn das Geschäft später einmal übernehmen würde, war nicht

von Anfang an klar. »Mein Interesse hat sich kontinuierlich entwickelt«,

erinnert der Junior sich heute. Nach einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann

in einem Einrichtungshaus in Westenholz stand der

Entschluss dann schließlich fest: 2003 stieg Fabian Otterpohl in den

Familienbetrieb ein, 2020 übernahm er die Geschäftsleitung. Unterstützt

wird er von seiner Ehefrau Eva-Maria, die seit Anfang des Jahres 2020 im

Familienunternehmen arbeitet. »Das war ursprünglich gar nicht geplant,

hat sich aber als goldrichtige Entscheidung entpuppt«, freut sich das

Paar. Dazu kommt derzeit noch die Hilfe von Mutter Giesela, die nach

wie vor regelmäßig im Geschäft ist, und auch der Vater steht mit seinem

Fachwissen und seiner Erfahrung beratend zur Seite.

»Otterpohl bietet traditionell eine freundliche, gründliche und fachgerechte

Beratung. Der Kunde steht im Zentrum und wir bemühen uns,

für ihn die beste Lösung zu finden.« Das gelinge am besten mit einem

übersichtlichen Angebot an Produkten, die zum Ausprobieren auf der

Fläche präsentiert würden. Dabei setzen er und sein Team auf ausführliche

Beratungsgespräche, in denen die Bedürfnisse und Voraussetzungen

der Kunden geklärt werden. Um individuell die beste Lösung zu finden,

sei daher die Vertrauensbasis wichtig.

Neben guter Beratung setzt Matratzen Otterpohl auf umfassenden

Service. Dank eines großen Außenlagers kann der Familienbetrieb in der

Regel sämtliche Produkte innerhalb von zwei Tagen liefern. »Seit Anfang

2020 liefern wir sogar nicht nur gratis, sondern grundsätzlich zu zweit

aus«, ergänzt der Chef. Dabei gehe es ihm auch im das Wohlergehen seiner

Mitarbeiter, die sich außerdem noch um den Aufbau vor Ort und nach

Wunsch um die umweltgerechte Entsorgung alter Matratzen kümmerten.

Um die Zukunft seiner beiden Geschäfte macht Fabian Otterpohl

sich keine Sorgen: »Wir stehen in Rheda-Wiedenbrück seit vielen Jahren

für Qualität«. Nach dem Lockdown sind er und sein Team wieder hochmotiviert

für die Kunden im Einsatz. Natürlich mit einem umfangreichen

Hygienekonzept und inklusive der Luca-App zur Kontaktnachverfolgung.

Es warten tolle Angebote zu sensationellen Preisen – Ausstellungsstücke

sind radikal reduziert.

Otterpohl Matratzen e.K. · Inhaber Fabian Otterpohl · Feldhüserweg 10

33378 Rheda-Wiedenbrück · Tel. 05242 34508 · Fax 05242 377508 · Mail:

wd-info@otterpohl-matratzen.de

A

Ackfeld Shoes & more –

Wir sind für Sie da…

…mit ausgesuchten Kollektionen von Schuhen/Textilien und Accesoires für

das Frühjahr/Sommer 2021. »Gerade in Corona-bedingten Zeiten finden Sie

bei uns Kompetenz, Beratung und Service rund um den Schuh«, verspricht

Bernhard Ackfeld. Der Schuhfrühling zeigt neue Farben wie Huntergrün,

Blautöne und Beigekombinationen von Paul Green, Gabor und Marc O’Polo

und vieles mehr. Weiß ist ein Musthave. Schalensohlen und Leichtplateau

bestimmen die Form. Unsere wertigen Textilien sind da rauf abgestimmt.

Auch Herrenschuhe werden so modisch und sportlich bei Lloyd und Bugatti

übersetzt. Neu bei uns ist auch die Sportschuhmarke Skechers mit

weichen Foamsohlen. »Besuchen sie uns«, lädt Susanne Ackfeld ein. »Oder

informieren Sie sich aktuell bei Instagram und Facebook«. Wir freuen uns

auf Sie – Familie Ackfeld und das gesamte Verkaufsteam.

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Das Stadtgespräch


Das Team der

Betreuung 24 –

im 10. Jahr für

Sie im Einsatz!

Nicht nur in Corona-Zeiten sicher zu Hause bleiben

Die Büroräumlichkeiten im Herzen von Westkirchen bieten den Kunden

sowohl telefonisch als auch persönlich eine Anlaufstelle während der

gesamten Betreuungszeit. Neben dem freundlichen Büroteam und dem

zuverlässigen Außendienst gehört zu der Betreuung 24 ebenso eine examinierte

Altenpflegerin zur Qualitätssicherung.

Diese begleitet punktuell die Einarbeitung

der Mitarbeiter vor Ort und steht mit

Rat und Tat während der gesamten

Betreuungszeit zur Verfügung.

Das Team der Betreuung24 freut

sich auf neue Familien, die es unterstützen

darf.

Wenn Angehörige an die Grenzen stoßen, fängt die Arbeit der Betreuung

24 an. Bereits seit fast 10 Jahren bietet das Team der Betreuung 24

eine zuverlässige Anlaufstelle für alle, bei denen der Alltag eine helfende

Hand benötigt. Ein konstanter Mitarbeiterstamm von osteuropäischen

Betreuungskräften ist ein wichtiges Merkmal; ein stetiger Zugewinn an

Betreuung 24 GbR · Neumarkt 4

59320 Ennigerloh · Tel. 02587/9009100

www.betreuung24-senioren.de

zufriedenen Kunden aufgrund von zahlreichen Weiterempfehlungen im

heimischen Umkreis, ein lokales Netzwerk im Pflegebereich und mehrere

hundert Vermittlungen in den letzten Jahren machen das Team stolz.

Zu den Leistungen der osteuropäischen Betreuungskräfte zählen die Hilfe

im Bereich der Hauswirtschaft und Unterstützung bei der Grundpflege.

Somit kann ein sicherer Rückhalt in den eigenen vier Wänden gerade in

der Corona-Zeit aufrechterhalten werden. Auch die Begleitung zu Ärzten

oder zum Impfzentrum können übernommen werden. Zuschüsse durch

die Pflegekasse sind möglich. 3 Oliver Frankrone Foto: Kaup

E

Erstkommunion

bei bücher-güth

Kerzen und Zubehör

Der Weiße Sonntag ist für katholische Mädchen und Jungen ein ganz besonderer

Festtag – sie gehen zum ersten Mal zur Kommunion. Zu diesem

Anlass haben wir unser Sortiment um Kerzen, Leuchter und Tropfschutz,

die eine festliche Atmosphäre erzeugen, erweitert.

Darüber hinaus erwarten Sie viele weitere tolle Ideen rund um das

Thema Kommunion wie Kreuze, Rosenkränze, Gebetswürfel, Armbänder,

Ketten, Schutzengel, Windlichter, Memospiele, Wundertüten, Glitzerkugeln,

Taschenmesser, Taschenlampen und Kompasse – viel Freude beim

Stöbern, jetzt auch endlich wieder in der Buchhandlung! Wir freuen uns

auf Ihren Besuch.

buecher-gueth.de – Telefon: 05242/2304

Das Stadtgespräch

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65


seit 1998

seit 1998

S

Simonswerk wächst

erneut trotz Corona

Unternehmensgruppe steigert Bruttoerlöse trotz Corona

um 4,9 Prozent auf 155 Millionen Euro

SIMONSWERK, führender Hersteller von Bändern und Bandsystemen für

Objekt-, Wohnraum- und Haustüren, hat den über Jahre schon erfolgreichen

Wachstumskurs auch unter den schwierigen Rahmenbedingungen

der COVID-19-Pandemie fortsetzen können. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr

2020 erzielte die international tätige SIMONSWERK GROUP

mit über 800 Beschäftigten Bruttoerlöse in Höhe von rund 155 Millionen

Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 4,9 Prozent im Vergleich zum

Vorjahr. Die Muttergesellschaft SIMONSWERK GmbH mit Stammsitz in

Rheda-Wiedenbrück legte bei den Bruttoerlösen um 5,1 Prozent auf 114

Millionen Euro zu.

»Das Corona-Jahr 2020 war für SIMONSWERK – wie für die gesamte

Wirtschaft – außergewöhnlich und sehr herausfordernd«, sagte Michael

Meier, Geschäftsführer Vertrieb und Finanzen. »Umso zufriedener sind

wir mit dem positiven Verlauf und gleichzeitig 11. Rekordumsatz in Folge.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben auch unter schwierigen

Bedingungen Hervorragendes geleistet. Unsere internen Maßnahmen zur

Einschränkung der Infektionsgefahr haben sehr schnell und gut in den

Belegschaften der einzelnen Standorte gegriffen. Dadurch konnten wir

die Auswirkungen der Pandemie sehr begrenzt halten. Außer einzelnen

Quarantänen waren bisher nur relativ wenige Mitarbeiter infiziert.« »Im

sehr wechselhaften Jahresverlauf ist es SIMONSWERK insgesamt gelungen,

Auslastungsschwankungen im Rahmen bestehender Arbeitszeitregelungen

auszugleichen. So konnten wir auch im Jahr 2020 auf Kurzarbeit

gänzlich verzichten«, sagte Dr. Frank Remy, Geschäftsführer Technik.

Mit dem breiten und qualitativ hochwertigen Produktangebot von

Bändern und Bandsystemen für verschiedenste Türelemente aus Holz,

Stahl, Aluminium, Kunststoff und Glas ist es SIMONSWERK auch im vergangenen

Jahr gelungen, die führende Marktposition weiter auszubauen.

Der Geschäftsverlauf in 2020 war wechselhaft und durch das Infektionsgeschehen

geprägt: Nach einem guten Jahresauftakt verzeichnete das

Unternehmen mit dem Ausbruch der Pandemie ab Mitte März 2020 stark

anziehende Auftragseingänge; viele Kunden tätigten Sicherheitsbestellungen

aus Sorge vor unterbrechenden Lieferketten. Dadurch bedingt verlief

das Geschäft in der Folgezeit etwas schwächer. Der Auftragseingang zog

ab Juli wieder an und das Herbstgeschäft war gewohnt stark.

Auf dem deutschen Markt wurde ein Wachstum von rund 2 Prozent

erzielt und in den internationalen Absatzmärkten konnte SIMONSWERK

insgesamt ein Plus von über 8 Prozent verzeichnen. Dabei verlief das Geschäft

durchaus unterschiedlich in einzelnen Ländern. Insgesamt sehr

erfreulich ist, dass in 15 der 20 weltweit wichtigsten Absatzmärkten deutliche

Zuwächse erreicht wurden, darunter in den Regionen Zentral- und

Osteuropa, Nordamerika und dem Mittleren Osten.

Das internationale Geschäft der SIMONSWERK GROUP erreicht weiterhin

63 Prozent der Bruttoerlöse.

Als Unternehmen, das auf innovative Produkte, Qualität und Kundenservice

setzt, musste SIMONSWERK angesichts der pandemie-bedingten

Einschränkungen neue Wege in Vertrieb und Marketing gehen – schließlich

fanden die sonst wichtigen Fachmessen nicht statt und der persönliche

Vertrieb sah sich Kontakt- und Reisebeschränkungen gegenüber. So stellte

das Unternehmen in Vertrieb und Außendienst sehr schnell auf Arbeit

aus dem Homeoffice um und nutzte im Kundenkontakt intensiv digitale

Kontaktwege, wie z. B. Videokonferenzen. So konnte es gelingen, die Produkte

von SIMONSWERK auch ›auf Abstand‹ erfolgreich zu vermarkten.

Optimistischer Ausblick auf Geschäftsjahr 2021

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr ist SIMONSWERK trotz der Pandemie

optimistisch. Michael Meier sagte: »Wir hatten einen guten Jahresauftakt

mit hohen Auftragseingängen insbesondere aus dem Ausland. Auch

kommt uns die weiterhin gute Entwicklung der Bauwirtschaft zugute.

Natürlich sind Prognosen auch 2021 angesichts der COVID-19-Pandemie

nur eingeschränkt und vorsichtig möglich. Aber aktuell blicken wir zuversichtlich

auf das Jahr.«

In der Führung von SIMONSWERK wird es im laufenden Geschäftsjahr

wesentliche Veränderungen geben. Der langjährige Geschäftsführer

Michael Meier wird nach mehr als 40 Jahren bei SIMONSWERK und einer

Geschäftsführungstätigkeit seit 1997 im Verlauf des 2. Quartals in den

Ruhestand wechseln. Verbunden mit seinem langfristig geplanten Ausscheiden

und angesichts der zunehmend komplexen Anforderungen in

der erweiterten SIMONSWERK GROUP wird die Führung des Unternehmens

zukünftig auf drei Geschäftsführer erweitert. Mit dem 41-jährigen

Dipl.-Kaufmann David Bannas hat bereits am 1. Januar 2021 ein neuer Geschäftsführer

für die Bereiche Finanzen, Personal und IT begonnen. Seit

Mitte 2017 ist Dr.-Ing. Frank Remy für den Bereich Technik verantwortlich.

Ein weiterer Geschäftsführer, zuständig für Vertrieb und Marketing, beginnt

am 1. April 2021. Die Kontinuität in der Unternehmensleitung ist

damit gesichert.

Wie schon im vergangenen Jahr werden auch in 2021 wichtige Messen

nicht wie gewohnt stattfinden und auch Kundenbesuche nur begrenzt

möglich sein. SIMONSWERK wird daher noch intensiver digitale Kommunikationsformen

wie die Teilnahme an digitalen Messen, den Dialog über

Social-Media-Kanäle oder den noch gezielteren technischen Support auf

der Website von SIMONSWERK nutzen und ausbauen.

Insofern stellt die Pandemie nicht nur eine erhebliche Herausforderung

für SIMONSWERK dar, sondern es bieten sich auch Chancen für neue

und interessante Ansätze in Kundendialog und Service. Das diesbezüglich

erworbene Know-how in Marketing und Vertrieb will SIMONSWERK in

der gesamten Gruppe weiter ausbauen, um auch zukünftig die weltweite

Vermarktung von Bändern über alle Kanäle erfolgreich zu gestalten.

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Soulbuddies

Spende des Lionsclubs Rheda-Ems

Sie setzen sich für eine Verbesserung der ambulanten psychosozialen

Versorgung von Kindern und Jugendlichen ein: die Soulbuddies (Seelenkumpel).

Das bereits mehrfach ausgezeichnete Präventions- und

Versorgungsmodell bietet Betroffenen Orientierung in psychischen

Problemlagen. Es öffnet Zugänge zum Gesundheits- und Jugendhilfesystem

und unterstützt mit einem engagierten Team aus fachlich

kompetenten Spezialisten und ehrenamtlichen Mitarbeitern Kinder und

Jugendliche bis sie wieder psychisch stabilisiert sind oder einen indizierten

Behandlungsplatz gefunden haben. Und das alles kostenlos,

niedrigschwellig, unbürokratisch und ohne lange Wartezeiten. Grund

genug für den Lionsclub Rheda-Ems die Arbeit der Soulbuddies mit einem

E-Fahrzeug zu unterstützen.

Der von den Vereinsmitgliedern »E-Buddie« getaufte Wagen ist bereits

im Einsatz und steht den Soulbuddies für vier Jahre zur Verfügung.

»Damit das Team um Vereinsgründerin, Diplom-Psychologin Solveigh

Disselkampf-Niewiarra, das Auto sorgenfrei einsetzen kann, übernimmt

die Firma Lübbering (Herzebrock-Clarholz) die Stromkosten«, erklärt

Achim Lübbering, Schatzmeister des Rhedaer Lionsclubs. Aktuell ist Bundesfreiwilligendienstler

Marc-Andre Harre für die Fahrdienste zuständig.

Und davon fallen viele an. »Ohne den E-Buddie könnten wir nicht so

vielen Kindern und Jugendlichen helfen, wie wir es derzeit tun«, betont

1 Kompakt und wendig für die Soulbuddies im Einsatz: der »E-Buddie«, gespendet

vom Lionsclub Rheda-Ems. Das Bild zeigt (v.l.) Clubpräsident Michael Rottkemper,

Marc-Andre Harre und Solveigh Disselkamp-Niewarra (Bundesfrewilligendienstler

und Vorstand der Soulbuddies) sowie Anja und Achim Lübbering vom gleichnamigen

Herzebrocker Unternehmen, das die Stromkosten für das E-Fahrzeug übernimmt.

Disselkamp-Niewiarra. »Viele von ihnen würden ihre Termine sonst bei

uns nicht wahrnehmen, da sie trotz öffentlicher Verkehrsmittel oder

aufgrund ihrer Wohnlage keine Möglichkeiten dazu hätten. Mit dem

kompakten, wendigen E-Fahrzeug können wir sie jederzeit von zuhause

abholen und wieder zurückbringen. Und umweltfreundlich ist es auch

noch«, ergänzt Harre.

Der Bedarf an psychologischer Beratung, an individueller pädagogischer

Hilfe oder psychotherapeutischer Akutbehandlung wächst.

Verzeichneten die Soulbuddies 2019 »nur« 163 Beratungsfälle waren es

im Coronajahr 2020 bereits 291. Das entspricht einer Steigerung von 78

Prozent. Da kommt jede Hilfe gelegen.

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1 Gute Nachrichten in Form einer Förderzusage Tfür den TC Emspark Rheda-Wiedenbrück hat MdL André Kuper jetzt

aus Düsseldorf überbracht.

Foto: Kirchner/Wahlkreisbüro

TC Emspark erhält Landesmittel

zur Modernisierung der Clubanlage

Die Tennisfreunde des »TC Emspark Rheda-Wiedenbrück«

können an die Realisierung des erforderlichen

Umbaus des Clubheims herangehen.

»Für die Modernisierung der Sanitäranlagen,

der Kühltheke sowie der Wasseraufbereitungsanlage

für die Duschen erhält der Verein aus

der aktuellen Förderrunde des Sportstättenförderprogramms

»Moderne Sportstätte 2022«

einen finanziellen Zuschuss von 15.004 Euro«,

überbrachte der direkt gewählte Landtagsabgeordnete

André Kuper (CDU) die gute Nachricht

aus Düsseldorf. Damit übernimmt die NRW-Koalition

fast vollständig die Gesamtkosten von

insgesamt 16.671 Euro. Der TC Emspark kann mit

dem Förderbescheid mit den Arbeiten beginnen.

»Ich freue mich sehr, dass den Tennisfreunden

bei den erforderlichen Baumaßnahmen nun

kräftig unter die Arme gegriffen wird, damit sie

ihren Mitgliedern eine moderne und bedarfsgerechte

Sportstätte anbieten können«, sagt

Kuper. Mit »Moderne Sportstätte 2022« hat

die NRW-Koalition das größte Sportförderprogramm

aufgelegt, das es je in Nordrhein-Westfalen

gegeben hat. Das Gesamtvolumen beträgt

300 Millionen Euro. Damit sollen die Vereine in

Nordrhein-Westfalen eine nachhaltige Modernisierung,

Sanierung sowie Um- oder Ersatzneubau

ihrer Sportstätten und Sportanlagen

durchführen können. »Wir haben uns zum Ziel

gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung

unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen

zu leisten«, erklärte André Kuper. »Das ist

uns mit diesem Förderprogramm gelungen.

Denn nur wenn Sportstätten in einem guten

Zustand sind, können die Vereine ihre wichtige

Aufgabe in unserer Gesellschaft wahrnehmen.«

Mein RHWD

70 Das Stadtgespräch


Änderungen vorbehalten! Weitere Termine unter

www.flora-westfalica.de sowie www.mein-rhwd.de

März

MI 24

1

14.00 »Aufgerollte Reise«.

Ferdinand Kriwet

Das Museum für Westfälische Literatur

zeigt bis 10. April alle Publikationen

des 1942 geborenen Autors, von

seinem im Alter von 19 Jahren veröffentlichten

»ROTOR« bis zum letzten

Buch »RUM WIE NUM«. Großformatige

Text-, audiovisuelle Arbeiten sowie

eine Auswahl weiterer Werke geben einen

Einblick in die Vielfalt von Kriwets

Schaffen. Öffnungszeiten: Di–Fr 14–18

Uhr, Sa, So, Feiertag 11–18 Uhr. Eintritt:

frei. Anmeldung zur Vermeidung von

Wartezeiten unter Tel. 02529/9497900,

museum@kulturgut-nottbeck.de.

14.00–18.00 Öffnungszeiten des

Recyclinghofs an der Ringstraße:

Di–Fr 14 bis 18, Sa 9 bis 13 Uhr. Eine Terminvereinbarung

ist notwendig: www.

proarbeit.biz oder Tel. 05242/931076.

15.00 Juden und jüdisches Leben

in der Synagogengemeinde Herze brock

Rheda-Wiedenbrück. Ausstellung mit

20 Tafeln rund um die über 500jährige

Geschichte und einer Auswahl von

Kunstwerken der Künstlerin Grace

Graupe-Pillard, deren Mutter in Rheda

geboren wurde. Ort: Wiedenbrücker

Schule Museum. Bis 31. Mai. Eintritt:

Erw. 2,50 €, Kinder 1 €, Fam. 5 €. Zeiten:

Mi 15–18 Uhr, Do, Sa, So 15–17 Uhr.

Einlass bis 30 Min. vor Schließung. Anmeldung

während der Öffnungszeiten

unter Tel. 05242/3785526.

illustre Runde: Corona Street View

Das 2018 gegründete Kollektiv aus

Event-Zeichner*innen aus Münster

hat sich online getroffen und per

Google Street View Sehenswürdigkeiten

dieser Welt vor dem Monitor illustriert:

Paläste in Myanmar, den Big

Apple oder Party-Strände auf Mallorca

– Orte die durch Reisebeschränkungen

unerreichbar waren. Als Finish

wurden die unterschiedlich illustrierten

Blickwinkel zu Gemeinschaftswerken

collagiert und im Risographie-Verfahren

gedruckt. Ausstellung

im Bleichhäuschen, wenn es die

Sicherheitsbestimmungen zulassen.

Zeiten: www.bleichhaeuschen.de

18.00–18.45 Aktiver Feierabend

Bei gutem Wetter jeden Mittwoch im

Klostergarten Wiedenbrück mit Sabine

Daelen. Alle Einnahmen gehen direkt

an die Kloster Wiedenbrück eG.

Anmeldung (Teilnehmer-Limit): info@

kloster-wiedenbrueck.de oder

Tel. 05242/92890. Infos: klosterwiedenbrueck.de

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16 Uhr unter vhs-re.de, 05242/9030-

125 oder lorena.fast@vhs-re.de

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6.00–6.30 Frühsport

Bei gutem Wetter jeden Montag

im Klostergarten Wiedenbrück mit

1

Aufgerollte Reise

Sabine Daelen. Alle Einnahmen gehen

direkt an die Kloster Wiedenbrück eG.

Anmeldung (Teilnehmer-Limit):

info@kloster- wiedenbrueck.de oder

Tel. 05242/92890. Infos: klosterwiedenbrueck.de

MI 31

19.00 Faszinierendes Kopenhagen

Die Stadt hat’s! Ein Stadtensemble

von Mitte des 17. JH bis in die heutige

Zeit, das sogar noch darüber hinaus

weist. So abgerundet, so durchdacht,

dass es einem den Atem verschlägt.

Zoom-Online-Vortrag mit Reiner

Kollin. Ohne Gebühr. Anmeldung bis

30. März erfoderlich. Infos: vhs-re.de

Termine

Foto: Dirk Bogdanski

April

DO 8

9.00–18.00 Oasen-Tag

Christine Schorberger und Anne Ast laden

zum angeleiteten Tag der Stille ins

Kloster Wiedenbrück. Neben der Teilnahme

an den Gebets- und Mahlzeiten

gibt es geistliche Impulse, angeleitete

Meditation, Achtsamkeitsübungen,

freie Zeiten und die Möglichkeit zum

Einzelgespräch. Kosten: Überweisung

von 55 € bis 5. April. Kontakt und Anmeldung

(bis 5 Personen): Christine

Schorberger, Tel. 0157/37626486,

oasentagschorberger@web.de . Infos:

kloster- wiedenbrueck.de

Foto: istockphoto.com – Angelika Heine

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wir Markisen-Aktionswochen. Beim Kauf einer Markise

aus unserem aktuellen Aktions-Sortiment erhalten Sie bis

zum 31. März 2021 20% Winterrabatt auf Ihre neue Markise.

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im Umkreis von 15 km erhalten Sie die Anlieferung

und den Aufbau Ihrer neuen Gartenmöbel gratis dazu!

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ca. 150 cm: 379,- € 299,-

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Paneele ca. 1900 x 190 mm, ca. 14

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72 Das Stadtgespräch

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