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Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische Land und den Kreis Mettmann

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UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

01

2023

FIT INS NEUE JAHR

MEHR GESUNDHEIT AM ARBEITSPLATZ

30 Serie

Zukunftsfaktor Vielfalt

Süße Früchtchen

34 Gastkommentar

Was tun? Lieferschwierigkeiten

in der PV-Industrie

40 Unterwegs

Reiselust im Wüstensand

Wandern in Jordanien


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EDITORIAL

GESUND UND FIT AM ARBEITSPLATZ ist ein Wunsch, den Beschäf-

tigte und Arbeitgeber gleichermaßen verbindet. Der demographische Wandel,

das gravierende Problem des Fachkräfte- und zunehmend generell des Personalmangels

sowie das Ansinnen vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

eines vorzeitigen Renteneintritts rückt die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsfür-

und -vorsorge in ein neues Licht. Während viele große Unternehmen

an dieser Stelle bereits ein Gesundheitsmanagement aufgebaut haben,

liegt das Thema bei kleineren Betrieben und auch beim Mittelstand vielfach

noch brach. Dabei kann der Einstieg schon mit kleinen Schritten erfolgen und

schnell zu positiven Veränderungen führen. Zahlreiche Beratungsangebote

können hier wertvolle Hilfe leisten. Davon lesen Sie in unserem aktuellen Titelthema.

In unserer neuen Serie beleuchten wir die wirtschaftliche Vielfalt in unserer

Region. Tradition und Moderne, Familienunternehmen und Startups sind branchenübergreifend

ein Garant für Innovation und Wirtschaftskraft. Wir beginnen

mit einer Unternehmensgründung, mit der Sie buchstäblich auf den Geschmack

kommen können. Aus ihrer Leidenschaft für Lebensmittel hat

Unternehmensgründerin Ann-Kathrin Lesche mit einem geschickten und modernen

Marketing aus „Hofgemacht“ in Wuppertal ein Erfolgsmodell gemacht.

Unsere Reisetipps setzen wir diesmal mit einer Wanderung durch den Wüstensand

fort. Dabei ist Jordanien ein faszinierendes und ausgesprochen sicheres

Reiseziel. Denn seit Jahrzenhten ist das Königreich der Haschemiten ein Stabilitätsanker

in einer unruhigen Region.

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der Bergische Unternehmer 01 |23 3


INHALT

22 Fit ins neue Jahr

Mehr Gesundheit am Arbeitsplatz

30

Serie Zukunftsfaktor Vielfalt:

Süße Früchtchen bei

„Hofgemacht“

34

Gastkommentar

Was tun? Massive

Lieferprobleme in

der PV-Industrie

4 www.bvg-menzel.de


40

Für Sie unterwegs

Reiselust im Wüstensand:

Wandern in Jordanien

Namen & Nachrichten

RINKE_Anzeige_4c_2023.qxp_RINKE_IHK 06.12.22 13:34 Seite 1

06 Ausblick auf den Arbeitsmarkt 2023

06 Aufatmen bei den

Solo-Selbständigen

08 Umstellung erst in 2024

08 Wirtschaftsexperten erwarten

Rückgang der Inflation

09 Lage der Autoindustrie verbessert

10 500 Euro mehr in grünen Branchen

11 Personalleiter erwarten mehr Lohn

für ihre Angestellten

12 Mit Ökoprofit gegen die Krise

13 Kräfte und Know-how gebündelt

14 Ausbildung zum Digital-Scout

14 Von-der-Heydt-Museum

verlängert Ausstellungen

15 Mettmann: E-Mobilität kommt

in Schwung

16 Zensus 2022: Solingen hofft auf

positive Effekte

16 TechCampus eröffnet

17 Schwieriges Jahr erwartet

18 Hahn bleibt GMD

19 Krisenservice für Solinger

Unternehmen

Advertorial

20 In eine neue Zeit mit dem

Firmenkundenportal der Sparkassen

Remscheid und Solingen

Titel

22 Fit ins neue Jahr - mehr Gesundheit

am Arbeitsplatz

26 Interview: Dauerkonflikte

machen krank

Serie Zukunftsfaktor Vielfalt

30 Süße Früchtchen bei Hofgemacht

Gastkommentar

34 Was tun? Lieferschwierigkeiten in der

PV-Industrie

Aus der Praxis

36 Recht, Finanzen, Steuern

Für Sie unterwegs

40 Reiselust im Wüstensand -

Wandern in Jordanien

Rubriken

46 Handelsregister/Insolvenzen

50 Vorschau/Impressum

der Bergische Unternehmer 01 |23 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Ausblick auf den Arbeitsmarkt 2023

Die Arbeitsagentur will Schwerpunkte bei der Weiterbildung setzen.

Foto: Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

Martin Klebe ist

Leiter der Arbeitsagentur

Solingen-

Wuppertal.

Nachdem die Arbeitslosigkeit Ende 2022 in

den drei bergischen Großstädten leicht gestiegen

ist, wird sich laut Einschätzung der

Arbeitsagentur Solingen – Wuppertal der

Arbeitsmarkt 2023 nicht einheitlich entwickeln.

Ein Fokus der Jobcenter werde auch

mit Hilfe der nach und nach einsetzenden

Regelungen des neuen Bürgergeldes auf den

vielfältigen Integrationsbemühungen liegen

- seien es Aktivitäten für Langzeitarbeitslose

mit unterschiedlichen Einschränkungen

oder solche zur Integration geflüchteter

Menschen. Auch wenn die Zahl der Insolvenzen

in den vergangenen Jahren gering

geblieben sei, so belaste die Insolvenz eines

Automobilzulieferers in Solingen den Arbeitsmarkt

im Städtedreieck. Es stehe zu befürchten,

dass der Strukturwandel insbesondere

im Automotive-Bereich weitere

Arbeitsplatzverluste mit sich bringe. Auf der

anderen Seite wird die Nachfrage laut Arbeitsagentur

nach qualifizierten Fachkräften

nicht nur hoch bleiben, sondern weiter zunehmen.

Dies werde die Unternehmen zunehmend

fordern, mehr Kreativität und Initiative

zu entwickeln. Rekrutierungsaktivitäten

werden für sich genommen immer

weniger ausreichen, den eigenen Fachkräftebedarf

zu decken. Attraktive Ausbildungsbedingungen

und Weiterbildungsangebote für

die bereits Beschäftigten, maßgeschneiderte

Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie

und Beruf seien Möglichkeiten der Gewinnung,

aber auch des „Festhaltens“ von

Fachkräften. Die Pläne der Bundesregierung,

die Regeln für die Zuwanderung von Fachkräften

aus dem Ausland zu erleichtern,

könnten einen weiteren Beitrag leisten. Die

Agentur für Arbeit setzt weiterhin auf die

Förderung der beruflichen Weiterbildung

und will auch in 2023 den Fokus auf diesen

Bereich legen.

Aufatmen bei den Soloselbständigen

Existenzsorgen

haben

abgenommen.

Das Geschäftsklima für Selbständige hat sich

zum Jahresende deutlich erholt. Das sind die

Ergebnisse des aktuellen Index für dieses

Segment („Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex

für Selbständige“). Er stieg im Dezember auf

minus 11,4 Punkte, nach minus 21,6 im November.

„Es zeigt sich ein Silberstreif am

Konjunkturhorizont“, sagt Klaus Wohlrabe,

Leiter der ifo-Umfragen. „Die Existenzsorgen

haben auf hohem Niveau etwas abgenommen.“

Der starke Anstieg des Geschäftsklimaindikators

ist auf deutlich weniger

pessimistische Erwartungen zurückzuführen.

Vom Optimismus sind aber noch viele

Selbständige ein Stück entfernt. Bei der aktuellen

Geschäftslage gab es kaum Bewegung.

Hier halten sich die positiven und negativen

Antworten weiterhin die Waage. Schwierig

bleibt die Lage für Selbständige im Einzelhandel.

Bei den Dienstleistern nimmt die Zufriedenheit

mit den laufenden Geschäften

kontinuierlich zu. Ihre wirtschaftliche Existenz

sehen gegenwärtig 16,7 Prozent der

Selbständigen bedroht.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Umstellung erst im Januar 2024

Arbeitsagenturen & Jobcenter benötigen weiterhin AU-Papierbescheinigung.

Foto: Shutterstock

Die Umstellung auf die

digitale AU-Bescheinigung

ist bei den Arbeitsagenturen

noch

nicht angekommen.

Die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter

sind erst ab 1. Januar 2024 berechtigt, die digitalen

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen

(ABU) elektronisch abzurufen. Dies teilt die

Arbeitsagentur Solingen-Remscheid mit. Daher

sind aktuell weiterhin Bescheinigungen

in Papierform erforderlich, um eine Arbeitsunfähigkeit

nachzuweisen. Arbeitgeber hingegen

sind ab Anfang Januar 2023 verpflichtet,

die Arbeitsunfähigkeitsdaten ihrer

gesetzlich versicherten Beschäftigten elektronisch

bei den Krankenkassen abzurufen. Arbeitnehmer

müssen sich dann lediglich noch

„krankmelden“, die Pflicht zur Vorlage der

Bescheinigung ist gesetzlich nicht mehr vorgesehen.

Für Kundinnen und Kunden der

Agenturen und Jobcenter gilt diese Neuerung

ab dem 1. Januar 2023 indes noch nicht. Sie

müssen weiterhin eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

(AUB) im Krankheitsfall oder

bei Arbeitsunfähigkeit vorlegen. Arbeitslose

Kundinnen und Kunden müssen daher die

AUB aktiv bei ihrem Arzt anfordern. Die

Vorlage einer AUB ist für Agenturkunden

wichtig, damit sie weiterhin Leistungen erhalten

können. Auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer

an Weiterbildungsmaßnahmen müssen

eine AUB im Krankheitsfalle weiterhin

ihrer Agentur für Arbeit, ihrem Jobcenter

bzw. dem Maßnahme- oder Bildungsträger

vorlegen. Die AUB kann digital eingereicht

werden. Im Bereich der eServices lassen sich

über die sogenannten „Veränderungsmitteilungen“

Arbeitsunfähigkeiten bequem anzeigen

und hochladen. Die Bescheinigungen

können Kundinnen und Kunden der Agenturen

für Arbeit zudem auch in der Kunden-

App BA-mobil hochladen.

Wirtschaftsexperten erwarten Rückgang der Inflation

Weltweit sind

unterschiedliche

Zahlen zu

beobachten.

Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus

aller Welt erwarten einen allmählichen Rückgang

der Inflation. Das geht hervor aus dem

Economic Experts Survey, den das ifo Institut

und das Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik

vierteljährlich durchführen.

Demnach wird die Inflationsrate im neuen

Jahr weltweit 7,1 Prozent erreichen, im kommenden

Jahr dann 5,8 Prozent und 2026 nur

noch 4,5 Prozent. „Die Erwartungen zum

Jahresbeginn sind ermutigend, weil die Experten

im Vergleich zum Vorquartal etwas

niedrigere Inflationsraten sehen“, sagt ifo-

Forscher Niklas Potrafke. Dennoch bleibe

die Inflation auf einem sehr hohen Niveau.

In Westeuropa (5,4 Prozent), Nordamerika

(5,2 Prozent) und Südostasien (5,3 Prozent)

liegen die Inflationserwartungen für 2023

deutlich unter dem globalen Durchschnitt.

„Zum Rückgang der Inflationserwartungen

in Europa haben auch die Zinserhöhungen

der EZB im Dezember beigetragen“, sagt Potrafke.

Die EZB hatte den Leitzins im Dezember

um weitere 0,5 Prozentpunkte erhöht.

Besonders hoch sind die Inflationserwartungen

dagegen in Südasien (23 Prozent),

Südamerika (25 Prozent), Nordafrika

(32 Prozent) und Ostafrika (knapp 35).

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Lage der

Autoindustrie

ist etwas besser

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Die Erwartungen für

die nächsten Monate

bleiben zurückhaltend.

Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller

und ihrer Zulieferer bleibt laut

einer aktuellen ifo-Umfrage im Dezember

angespannt. Zum Jahresende stieg der

Indikator auf plus 1,5 Punkte, nach minus

1,5 im November. „Die deutsche Autoindustrie

insgesamt scheint heute besser

aufgestellt zu sein als im Spätsommer

2022“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo

Zentrums für Industrieökonomik und

neue Technologien. Dennoch bleiben die

Erwartungen für die kommenden Monate

zurückhaltend. Noch im September hatte

die Autobranche eine massiv einbrechende

Ertragslage für das zweite Halbjahr

erwartet.

Vor allem bei den Autoherstellern kommt

die Zuversicht zurück. Die Nachfrage

war weniger zurückgegangen als im November.

Die Auftragslage stabilisierte

sich und die Hersteller waren deutlich zufriedener

mit ihrem Auftragsbestand.

„Alle Autobauer leiden jedoch weiterhin

unter einem Mangel an Vorprodukten“,

sagt Falck. Dadurch konnten einige Aufträge

nicht abgearbeitet werden. Für die

nächsten Monate erwarten sie mehr produzieren

zu können. Die Situation unter

den Zulieferern bleibt jedoch angespannt.

Die Indikatoren für Lage und Geschäftserwartungen

blieben auch im Dezember

im Negativen. „Aber zumindest die Versorgung

mit Vorprodukten entspannt sich

geringfügig“, sagt Falck. Im Dezember

berichteten nur noch 55 Prozent der Zulieferer

von Problemen bei der Anlieferung

von Rohmaterialien. Das ist der

kleinste Anteil seit Beginn dieser Frage

im August 2021.

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der Bergische Unternehmer 01 |23 9


NAMEN & NACHRICHTEN

500 Euro mehr in grünen Branchen

Beschäftigte in klimarelevanten Bereichen verdienen mehr.

Foto: Shutterstock

Die Energiewende erfordert

in nahezu allen Bereichen

qualifizierte Fachkräfte. Die

hohe Nachfrage nach Personal

hat Auswirkungen auf

die Gehälter.

Die Anpassung an den Klimawandel lohnt

sich – auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer:

Wer in einem klimarelevanten

Bereich arbeitet, verdient deutlich mehr. Das

zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen

Wirtschaft (IW). Besonders begehrt

sind deshalb Arbeitskräfte, die die Unternehmen

fit für die Klimaneutralität machen.Wer

in einer EU-taxonomierelevanten Branche

arbeitet, bekommt monatlich etwa 500 Euro

mehr als Beschäftigte in anderen Wirtschaftszweigen.

Die EU-Taxonomie definiert

seit 2021 94 Wirtschaftsaktivitäten, die einen

wesentlichen Beitrag zur Minderung der

Emissionen und Anpassung an den Klimawandel

leisten können. Wer im Jahr 2021 in

einer der aufgeführten Bereiche arbeitete, bekam

im Durchschnitt einen Medianlohn von

3.900 Euro. In allen anderen Branchen waren

es 3.400 Euro. Zwar sind auch die Anforderungsniveaus

in den grünen Branchen im

Schnitt etwas höher. Allerdings bestehen die

Lohnunterschiede auch dann noch, wenn man

die Jobs nach Anforderungsniveau trennt. Es

profitieren vom höheren Gehalt also nicht nur

Spezialisten und Höherqualifizierte. Ein möglicher

Grund für die höheren Löhne: Zwischen

2014 und 2021 wuchs die Zahl der Arbeitsplätze

in den klimarelevanten

Wirtschaftsfeldern um 11 Prozent, es gibt also

eine steigende Nachfrage in diesem Bereich.

In der restlichen Wirtschaft waren es nur sieben

Prozent. Die Struktur des Arbeitsmarktes

verschiebt sich demnach leicht in Richtung

der transformationsrelevanten Wirtschaftszweige.

„Die Unternehmen haben die Bedeutung

der Klimakrise schon lange erkannt“,

sagt IW-Arbeitsmarktökonom Roschan Monsef.

„Das spiegelt sich auch in den höheren

Gehältern transformationsrelevanter Branchen

wider.“ Insgesamt sei das für Deutschland

ein gutes Zeichen.

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Personalleiter erwarten mehr Lohn für ihre Angestellten

Beschäftigte profitieren von steuerfreier Prämie.

Foto: Shutterstock

Erwartungen gehen von

5,5 Prozent Lohnsteigerung

in diesem Jahr aus.

Die deutschen Personalleiterinnen und Personalleiter

rechnen damit, dass die Löhne 2023

durchschnittlich um 5,5 Prozent steigen werden.

Davon gehen jene 81 Prozent der Befragten

aus, die eine Lohnerhöhung erwarten, wie

die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung ergeben

hat. „Vor allem bei kleinen Firmen und

im Handel erwarten einzelne Betriebe sogar

deutlich höhere Lohnsteigerungen“, sagt Expertin

Johanna Garnitz. Keine Lohnerhöhung

erwarten hingegen 19 Prozent der befragten

Personalverantwortlichen. Eine steuerfreie In-

flationsausgleichsprämie wollen 42 Prozent

der Betriebe auszahlen. 44 Prozent sind noch

unentschlossen, 14 Prozent schließen einen

solchen Ausgleich aus. Im Durchschnitt planen

die Firmen, 71 Prozent des Prämienbetrags

von 3.000 Euro auszuschöpfen. „Besonders

die Beschäftigten in der Industrie und

bei großen Betrieben könnten von dieser steuerfreien

Prämie profitieren“, sagt Garnitz.

Diese Unternehmen wollen etwa 80 Prozent

des Maximalbetrags auszahlen. Im Handel erwägt

hingegen nur ein gutes Drittel, die Prämie

zu gewähren. Dort bekommen die Mitarbeitenden

im Schnitt nur 1.500 Euro. Die

Inflationsausgleichsprämie ist Teil des dritten

Entlastungspaketes der Bundesregierung. Es

soll gestiegene Energiepreise und Inflationsraten

abfedern. Seit dem 26. Oktober 2022

können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihren

Beschäftigten steuer- und abgabenfrei einen

Betrag bis zu 3.000 Euro gewähren. Es

handelt sich hierbei um eine freiwillige Leistung,

die bis Ende 2024 befristet ist. Der steuerliche

Freibetrag kann auch in mehreren

Teilbeträgen ausgezahlt werden.

Weitere Details d- sind hier nachzulesen:

https://www.ifo.de/fakten/

2023-12-23/personal-undlohnentwicklungen-2023-feedbackkultur

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NAMEN & NACHRICHTEN

Mit ÖKOPROFIT gegen die Krise

13 bergische Unternehmen wollen im Netzwerk mehr erreichen.

Ökoprofit ermöglicht zielführende

Beratung und individuelle

Unterstützung, um der

Energiekrise zu begegnen.

Vertreterinnen und Vertreter von 13 Unternehmen

aus den drei bergischen Großstädten

trafen sich jetzt im Wuppertaler Rathaus,

um über ihre ersten Erfolge im

Rahmen des Projektes ÖKOPROFIT zu berichten.

Mit ihrer Beteiligung taten sie es

über 150 Betrieben aus der Region gleich,

die in den vorangegangenen Jahren ebenfalls

an diesem beispiellos erfolgreichen

Netzwerkprojekt der drei bergischen Städte

Remscheid, Solingen und Wuppertal teilgenommen

haben.

In einer Zwischenbilanz berichteten die

Betriebe über ihre Anstrengungen, sich

insgesamt nachhaltiger aufzustellen und

den explodierenden Energie- und Materialkosten

adäquat zu begegnen. Die Bandbreite

der vorgestellten und teilweise bereits

umgesetzten Maßnahmen reichte von organisatorischen

Veränderungen wie etwa der

Verdichtung von Schichtzeiten, gering investiven

Maßnahmen wie der Anlegung einer

Blühwiese bis hin zu hohen Investitionen

in die Erneuerung einer Absauganlage,

die Eigenstromerzeugung oder die Unterstützung

der Renaturierung von Mooren.

Insgesamt bildeten die Maßnahmen zur

Reduzierung des Energieverbrauchs einen

deutlichen Schwerpunkt. Insbesondere

schnell wirksame Aktivitäten standen hier

im Fokus, so zum Beispiel die Anpassung

der Heizungssteuerung hinsichtlich Heizzeiten

und Temperatur, die Trennung von

Bereichen zur Reduzierung der zu beheizenden

Fläche oder geänderte Produktionsabläufe.

Machbar werden die beschriebenen

Erfolge durch die besondere Konzeption

des Projektes: Die Unternehmen erhalten

professionelle, individuelle Unterstützung

vor Ort.

„Doch wären die Erfolge nicht annähernd

so groß, gäbe es nicht die regelmäßigen

Netzwerktreffen der Betriebe. Hier findet

der wichtige Dialog, der Austausch von Ideen

und die gegenseitige Motivation statt. Im

Team, gemeinsam lässt sich eben mehr erreichen!“,

beschreibt Stefan Große-Allermann

von B.A.U.M., der die Beratung vor

Ort und die Workshops im Auftrag der drei

bergischen Städte durchführt.

Aus Remscheid nahmen die Forschungsgemeinschaft

Werkzeuge und Werkstoffe e.V.,

C. Sulberg Agrisolutions GmbH, die Gedore

Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG, Maar

& PICK KG und die Salzgitter Mannesmann

Stainless Tubes Deutschalnd GmbH

teil. Solingen war mit der Alfred Kron

GmbH, ROBUSO Stahlwarenfabrik Buntenbach

& Sohn GmbH und dem Systemhaus

Erdmann GmbH & Co. KG vertreten. Und

aus Wuppertal nahmen das Einkaufsbüro

Deutscher Eisenhändler GmbH, GEPA Gesellschaft

zur Förderung der Partnerschaften

mit der Dritten Welt mbH, Heinz Berger

Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, MKW

GmbH und die Sachsenröder GmbH & Co.

KG teil.

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Kräfte und Know-how gebündelt

Leister in Wuppertal und die Bergische Uni vereinbaren Zusammenarbeit.

Foto: Leister

Bei Leister trafen die Delegationen

zusammen: Robert Maack,

Hasan Tercan, Matthias Poggel,

Andy Wergen, Leister-Geschäftsführer

Andreas Cellar, Professor

Dr.-Ing Peter Gust (Uni Wuppertal),

Marius Borkenhagen, Professor

Dr.-Ing. Arne Röttger u.

Georg Franken (v.l.).

Leister ist ein führender Schweizer Technologiekonzern,

seit über 75 Jahren ein Spezialist

für industrielle Heißlufttechnik, Lasertechnologie,

Infrarottechnologie, Halbleitertechnologie

und Kunststoffschweißen. Das

Unternehmen ist mit eigenen Standorten von

USA, über Deutschland bis China und einem

Service- und Distributionsnetz weltweit vertreten.

Neben der Verwaltung beheimatet der

Hauptsitz in Wuppertal ein Digitalstudio, die

Leister Deutschland Akademie, ein Laserapplikationslabor

und einen Showroom. Dort

wurde jetzt eine Vereinbarung über eine Kooperation

mit der Bergischen Universität

Wuppertal eingestielt. Die Uni und Leister

planen zukünftig gemeinsame Projekte in

der Lehre, Forschung und Entwicklung rund

um die Leister Technologien durchzuführen.

Dabei ist eines der wesentlichen gemeinsamen

Ziele Studierende vor allem für die

MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik,

Naturwissenschaften und Technik praxisnah

zu begeistern und Absolventen in der Region

Bergisches Land und Wuppertal zu halten.

Die Bergische Universität als international

anerkannte wissenschaftliche Institution und

Leister als mehrfach ausgezeichneter, attraktiver

Arbeitgeber wollen für Studierende und

Absolventen beste Karrierevoraussetzungen

bieten. So soll die Zusammenarbeit zur Stärkung

des Hochschul- und Industriestandorts

Wuppertal beitragen.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Ausbildung zum Digital Scout

Regionalagentur bietet kostenlose Workshops an.

Foto: Shutterstock

Digital-Scouts sollen im eigenen

Betrieb die Digitalisierung

voranbringen.

Im Frühjahr startet eine Reihe von Workshops,

in denen Arbeitnehmer für ihr Unternehmen

zu „Digital-Scouts“ ausgebildet werden.

Mit dem erworbenen Wissen können sie

in ihrem eigenen Betrieb Themen und Aufgaben

der Digitalisierung identifizieren und

Lösungswege aufzeigen. Am 19. Januar findet

eine erste Informationsveranstaltung

dazu statt. Hintergrund ist, dass oftmals gerade

kleine Unternehmen nicht die Kapazität

haben, Möglichkeiten für digitale Innovationen

aufzuspüren, geschweige denn digitale

Projekte umzusetzen. Meist sind auch die

Widerstände in der Belegschaft groß. Wenn

aber jemand aus den eigenen Reihen mit dem

differenzierten Wissen über das Unternehmen

so geschult wird, dass erste Schritte in

Richtung digitaler Transformation identifiziert

werden können, dann öffnet das mit wenig

Aufwand neue Perspektiven. Die Regionalagentur

Bergisches Städtedreieck, das

MittelstandDigital-Zentrum WertNetzWerke

und die Regionalagentur Düsseldorf-Mettmann

bieten daher im Frühjahr eine Workshop-Reihe

an, um auf einfachem Weg kleine

und mittlere Unternehmen angemessen und

angepasst für Themen mit digitalem Schwerpunkt

zu sensibilisieren. Die Teilnahme an

der Workshopreihe ist kostenlos. Bei der

knapp halbjährigen Weiterbildung geht es

auch darum, Ängste abzubauen und niederschwellige

Angebote für die individuelle Annäherung

an das Thema Digitalisierung zu

schaffen. Digital Scouts sollen demnach

Wegbereiter sein. Als Mitarbeiter haben sie

im Gegensatz zu externen Beratern den Vorteil,

dass sie alle Abläufe im Betrieb und die

Kollegen gut kennen, sie bringen daher

schon einen Großteil der Kenntnisse über ein

Unternehmen mit.

Von der Heydt-Museum verlängert Ausstellungen

Zusätzlich gibt es

eine Tanzperformance

zu sehen.

Wegen der großen Nachfrage verlängert das

Von der Heydt-Museum Wuppertal, Turmhof

8, die Ausstellung „Fremde sind wir uns

selbst. Bildnisse von Paula Modersohn-Becker

bis Zanele Muholi“. Sie endet jetzt erst

am 19. Februar 2023. So können noch mehr

Besucherinnen und Besucher in den Genuss

der beziehungsreichen Zusammenstellung

von Porträts seit dem Ende des 19. Jahrhunderts

bis heute kommen. Dasselbe gilt auch

für die Ausstellung „Senga Nengudi“, die das

Von der Heydt-Museum in Kooperation mit

dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

zeigt. Auch sie läuft nun bis 19. Februar 2023.

Das hat zur Folge, dass noch eine Performance

mit dem Tanztheater Wuppertal Pina

Bausch stattfinden kann. Am Sonntag, 5. Februar

2023, 15 Uhr, tanzt noch einmal Julie

Anne Stanzak in der Ausstellung „Senga

Nengudi“ und setzt sich in Beziehung zu dem

Werk der US-amerikanischen Konzeptkünstlerin.

Alle bisherigen Performances waren

ausverkauft. Neben einem kostenlosen Zeitfensterticket

für die Performance benötigt

man ein reguläres Eintrittsticket für den

5. Februar. www.von-der-heydt-museum.de

14 www.bvg-menzel.de


E-Mobilität in Mettmann kommt in Schwung

Öffentliche Ladesäulen werden immer mehr genutzt.

Foto: Kreisstadt Mettmann

An der Ladesäule auf dem Parkplatz neben dem Rathaus können zwei E-Autos gleichzeitig

Strom tanken.

Die E-Mobilität schreitet auch in Mettmann

immer weiter voran: die Zahl der Elektro-

Autos steigt. Im Vergleich zu den Jahren

2019 und 2020 hat sich die Strommenge, die

an den Ladesäulen in der Stadt im vergangenen

Jahr „abgezapft“ wurde, im Schnitt

verdreifacht.

Das geht aus Angaben von Westenergie zur

alljährlichen Benutzung der Ladesäulen im

Stadtgebiet hervor. Die Ladesäulen wurden

in Kooperation mit Westenergie angeschafft.

Spitzenreiter ist die Ladesäule am

Parkplatz neben dem Bürgerbüro. „Dort

wurden im vergangenen Jahr mehr als 9.000

Kilowattstunden Strom getankt“, so Marcel

Alpkaya, Abteilungsleiter Verkehrsinfrastruktur

und Klimaschutzbeauftragter der

Stadt.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Zensus 2022: Solingen hofft auf positive Effekte

Einwohnerzahlen von Stadt und Land werden sich angleichen.

Foto: Thomas E. Wunsch

Foto: Shutterstock

Solingen - hier zu sehen

der Stadtteil Burg - erwartet

positive Effekte aufgrund

der Befragung zum

Zensus 2022.

Zum Jahresende hat nach erfolgreicher Arbeit

des Projekts Zensus 2022 die Solinger

Erhebungsstelle geschlossen. „Wir sind mit

dem Ablauf der Befragung und mit dem

Ergebnis für Solingen sehr zufrieden“, sagt

Thomas Groos von der Statistik-Stelle und

Leiter der Zensus-Erhebungsstelle. Insgesamt

wurden knapp 10.000 Solingerinnen

und Solinger in privaten Haushalten befragt.

Weitere 3.300 Personen, die in Gemeinschaftsunterkünften

lebten, wurden

von den Heimleitungen gemeldet.“Wir erwarten,

dass die amtliche Einwohnerzahl

und damit auch die Finanzzuweisung des

Landes steigen werden. Die bisherige Lücke

von rund 4.000 Personen - die zu Lasten

Solingens zwischen der Einwohnerzahl unseres

Melderegisters und der in der Statistik

des Landes NRW klafft - sollte sich deutlich

verringern“ erklärt Jan Welzel, zuständiger

Beigeordneter für das Ressort Bürgerservice,

Recht, Ordnung und Soziales.

Laut städtischem Melderegister lebten Ende

Juni dieses Jahres 163.820 Menschen in Solingen.

Das Statistische Landesamt meldete

für Solingen aber nur 160.065 Einwohnerinnen

und Einwohner. Weil die Zahl der Einwohnerinnen

und Einwohner als Grundlage

dafür dient, wie viel Steuergeld einer Kommune

zugewiesen wird , falle eine korrekte

Festsetzung durchaus ins Gewicht, teilt die

Stadt mit. Die amtlichen Ergebnisse des

Zensus 2022 sind für den 21. November

2023 angekündigt. Bis dahin muss das Statistische

Bundesamt sämtliche Zensus-Ergebnisse

Deutschlands prüfen und auswerten.

Der nächste Zensus wird im Jahr 2031

stattfinden. Geplant ist dann ein Registerzensus,

der ohne eine Haushaltebefragung

auskommen soll.

TechCampus Solingen eröffnet

Technische Ideen

können ausprobiert

und weiterentwickelt

werden.

Der „TechCampus Solingen“ integriert den

in 2018 initiierten 3D Startup Campus NRW

und bietet Unternehmerinnen und Unternehmern

aus der Region die Möglichkeit, in

breiterer Form ihre technischen Ideen umzusetzen.

Im Fokus stehen dabei die Bereiche

Produkt- und Prototypen-Entwicklung,

Design, Scan, 3D-Druck sowie konventionelle

Fertigungsverfahren, die im Haus 5

des GuTs realisiert werden. „Der TechCampus

Solingen bietet neben Werkbänken,

Werkzeugen und Maschinen die persönliche

technische Begleitung für Unternehmerinnen

und Unternehmer sowie Startups an.

Auch die Möglichkeit zur Präsentation, zum

Durchführen von Meetups und Seminaren

sowie einen Büroplatz für ´business as usual`

sind gegeben“, so Campus-Leiter Evgeniy

Khavkin. Durch die Schaffung einer

technischen Infrastruktur für Unternehmer

jeglicher Art und die Koordination von

technischen Kooperationsprojekten soll der

„TechCampus Solingen“ zu einer wichtigen

Ressource und einem ganzheitlichen Angebot

für die regionale Wirtschaft werden, so

Frank Balkenhol, Geschäftsführer des GuT.

16 www.bvg-menzel.de


Schwieriges Jahr für Baubranche, Industrie und Handel

Regionale Unterschiede gibt es hinsichtlich der Konjunkturerwartungen kaum.

Foto: Shutterstock

Nach guten Zeiten

und Bauboom

blickt insbesondere

die Baubranche

voller Skepsis auf

die kommenden

Monate.

zent) und negativen (32 Prozent) Erwartungen

in etwa die Waage. In der neuesten

Konjunkturumfrage zeigen sich nur noch

wenige regionale Unterschiede. In allen Teilen

Deutschlands überwiegt die Skepsis

beim Blick auf 2023. „In der Corona-Pandemie

konnten manche Regionen die Krisenfolgen

noch wegen ihrer strukturellen Gegebenheiten

abfedern“, sagt

IW-Konjunkturforscher Michael Grömling

und ergänzt: „Die Energieversorgung bleibt

unsicher, das trifft alle Teile des Landes

gleichermaßen.“ Damit stehe Deutschland

vor einer neuen Rezession.

Wegen hoher Energiekosten und gestörter

Lieferketten rechnen 39 Prozent der Unternehmen

in Deutschland mit einem Rückgang

ihrer Geschäftstätigkeit. Das zeigt die neueste

Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen

Wirtschaft (IW). Vor allem die Baubranche

stellt sich auf eine Rezession ein.

Für die Umfrage hat das IW im November

mehr als 2.500 Unternehmen aus ganz

Deutschland befragt. 26 Prozent rechnen mit

einem besseren Geschäftsjahr, 35 Prozent erwarten

eine Stagnation. Vor allem in der

Baubranche droht eine ernste Rezession:

Mehr als die Hälfte der dort tätigen Unternehmen

erwartet einen Umsatzrückgang im

neuen Jahr – ein Anstieg um mehr als 20

Prozentpunkte im Vergleich zum Sommer

2022. Gerade einmal 15 Prozent gehen von

einem Zuwachs aus. Der Anteil der pessimistisch

gestimmten Unternehmen iin der

Industrie ist mit 39 Prozent hoch, 28 Prozent

schauen positiv auf 2023. In der Dienstleistungswirtschaft

hingegen ist das Bild gemischt.

Der Handel erwartet ein eher

schlechtes Jahr, IT und Medien rechnen mit

vollen Auftragsbüchern. Insgesamt halten

sich die Unternehmen mit positiven (29 Pro-

Unterhaltsreinigung

Glasreinigung

Grundreinigung

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NAMEN & NACHRICHTEN

Patrick Hahn bleibt Generalmusikdirektor in Wuppertal

Der Österreicher freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Foto: Uwe Schinkel

Patrick Hahn ist der jüngste

Generalmusikdirektor

Deutschlands.

Patrick Hahn bleibt Generalmusikdirektor

der Wuppertaler Bühnen und der Sinfonieorchester

GmbH. Im Dezember hat der junge

Dirigent seinen bestehenden Dreijahresvertrag

vorzeitig um zwei weitere

Spielzeiten verlängert. Damit setzt der Österreicher

seine erfolgreiche Arbeit bis zum

Sommer 2026 fort. Patrick Hahn wurde

1995 in Graz geboren und hat sich bereits

als einer der vielseitigsten Künstler seiner

Generation etabliert. Seit der Spielzeit

2021/22 ist er Generalmusikdirektor der

Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester

GmbH und damit jüngster GMD im

deutschsprachigen Raum. In Wuppertal ist

er seitdem sowohl mit innovativen Konzertprogrammen

als auch am Opernpult zu erleben

– etwa bei seinem umjubelten Antrittskonzert

im September 2021, in Sinfoniekonzerten

an der Seite weltweit gefragter

Solisten wie Thomas Hampson und Martin

Grubinger oder bei seinem Wuppertaler

Operneinstand mit Richard Wagners „Tannhäuser“.

Die Vertragsverlängerung wird von

der Orchestergeschäftsführung, der Wuppertaler

Stadtspitze und vom Aufsichtsrat

und Vorstand des Orchesters einhellig begrüßt.

Patrick Hahn selbst sagt zu seiner

Entscheidung: „Ich durfte in den vergangenen

eineinhalb Jahren neben vielen beglückenden

musikalischen Momenten auch

wertvolle persönliche Begegnungen mit unserem

Publikum erleben. Deshalb freue ich

mich ungemein, die Zusammenarbeit mit

den fantastischen Künstlerinnen und Künstlern

aus Sinfonieorchester und Oper weiter

fortzusetzen. Gemeinsam werden wir dem

Wuppertaler Publikum noch viele spannende

Aufführungen und anregende musikalische

Entdeckungen präsentieren.“

Digitales Gastgeberverzeichnis

2023

Per QR-Code zu den aktuellen Unterkünften

im Bergischen Städtedreieck: Das aktuelle

Gastgeberverzeichnis von Remscheid,

Solingen und Wuppertal ist jetzt digital auf

der Website der Bergischen Drei abrufbar.

Für die Vermarktung der Region ist ein Flyer

gedruckt worden, der auf den Messen

und bei Veranstaltungen eingesetzt wird sowie

in Remscheid, Solingen und Wuppertal

ausliegt. Info: https://www.bergischmal-drei.de/gut-aufgehoben

18 www.bvg-menzel.de


Krisenservice für Solinger Unternehmen

Solingen.Business bündelt Informationen auf der eigenen Website.

Foto. Solingen.Business

Auf seiner Internetseite hat

Solingen.Business die Informationen

zu aktuellen Hilfeleistungen

noch einmal überarbeitet.

Die unterschiedlichen Herausforderungen

für die Solinger Unternehmen werden nicht

weniger. Zudem werden sie komplexer und

intensiver. Deshalb hat das Team von Solingen.Business

bestmögliche Informationen

zu den verfügbaren Hilfeleistungen noch

einmal überprüft, fokussiert und zum Jahresbeginn

auf der Internetseite in einer neuen

Rubrik „Krisenservice“ zusammengestellt.

Unter https://www.solingen-business.

de/krisenservice/ gibt es zu den Themenfel-

dern „Finanzen“, „Arbeitsmarkt“ und

„Energie“ gebündelt zahlreiche Hinweise zu

städtischen, kommunalen und bundesweiten

Services. In der Rubrik „Finanzen“ werden

Informationen zu Krediten, Staatshilfen,

Förderprogrammen, Pauschalen und Insolvenzen

gebündelt. In der Rubrik „Arbeitsmarkt“

unter anderen zu Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit

und unter „Energie“ gibt es

umfangreiche Hinweise und Empfehlungen

zur Energieeffizienz im Unternehmen, zu

Energiesparmaßnahmen und mehr. „Den

Unternehmen hilft hier eine schnelle Orientierung

wo sie konkrete Hilfen und Unterstützungsangebote

erhalten, deshalb haben

wir dieses Serviceangebot zusammengestellt“,

sagt Frank Balkenhol, Geschäftsführer

von Solingen.Business. Zudem werden

auch die konkreten Serviceangebote und die

direkten Ansprechpartner von Wirtschaftsförderung

und Gründer-und Technologiezentrum

genannt

der Bergische Unternehmer 01 |23 19


ADVERTORIAL-INTERVIEW

In eine neue Zeit mit dem Firmenkundenportal

der Sparkassen in Remscheid und Solingen

Die Sparkassen Remscheid und Solingen implementieren mit dem Firmenkundenportal ein neues digitales

Instrument, das ihren gewerblichen Kunden enorme Vorteile bietet. Volker Pleiß, Bereichsdirektor

Firmenkunden bei der Stadtsparkasse Remscheid, und Fabian Blasberg, Vertriebsdirektor Firmenkunden

bei der Stadt-Sparkasse Solingen, erklären die Hintergründe.

Volker Pleiß

Fabian Blasberg

Stadt-Sparkasse

Solingen - Hauptstelle

Mitte

Kölner Str. 68 - 72

42651 Solingen

Fon. 0212 286-0

www.sparkassesolingen.de

Stadtsparkasse

Remscheid - Geschäftsstelle

Alleestraße 76-88

42853 Remscheid

Fon. 02191 166-0

www.stadtsparkasseremscheid.de

Herr Blasberg, Herr Pleiß, Sie haben mit der

Implementierung eine Vorreiterrolle bei Banken

eingenommen! Warum haben Sie das Projekt

in Angriff genommen? Wo liegen die Vorteile

für Ihre Arbeit?

Volker Pleiß: Das Firmenkundenportal ist eine

Weiterentwicklung unseres Online-Bankings für

gewerbliche Kunden, die über die bisherigen

Möglichkeiten hinausgeht. Wir zeigen mit dem

Projekt unsere Innovationskraft zum Wohl unserer

Kunden.

Erklären Sie doch bitte einmal, was sich hinter

dem Firmenkundenportal verbirgt?

Fabian Blasberg: Diese Lösung ist speziell auf

unsere gewerblichen Kunden zugeschnitten. Unsere

Kunden – darunter erstmalig auch juristische

Personen – können im Firmenkundenportal fallabschließende

Service- und Produktprozesse nutzen,

sowie von einer individuellen Nutzerverwaltung

profitieren.

Setzen Sie als Stadtsparkasse Remscheid und

Stadt-Sparkasse Solingen hier ähnliche Akzente

oder gibt es Unterschiede?

Fabian Blasberg: Beide Sparkassen setzen auf

eine einheitliche Umsetzung, um unseren Kunden

die Mehrwerte anbieten zu können.

Welchen Vorteil haben gewerbliche Kunden,

wenn sie das Firmenkundenportal nutzen?

Volker Pleiß: Das Herzstück des Firmenkundenportals

ist die sogenannte Nutzerverwaltung.

Diese bietet unseren Kunden die Möglichkeit,

selbständig festzulegen, welcher ihrer Mitarbeitenden

welche Berechtigungen im Firmenkundenportal

erhält. Auf diese Weise können unterschiedliche

Berechtigungen an die Kollegen aus

der Buchhaltung, dem Einkauf oder dem Controlling

vergeben werden, ohne dass die jeweilige

Sparkasse eingeschaltet werden muss. Jeder Mitarbeitende

kann genau die Berechtigungen erhalten,

die er für die Erledigung seiner Aufgaben

20 www.bvg-menzel.de


enötigt. Und das ist an sieben Tagen 24 Stunden

möglich.

Fabian Blasberg: Zudem ist das Firmenkundenportal

exakt auf unsere gewerblichen Kunden zugeschnitten.

Somit können erstmals auch juristische

Personen, also zum Beispiel eine GmbH,

Vertragspartner im Firmenkundenportal werden.

Bisher musste immer der Umweg über die handelnden

Personen wie etwa den Geschäftsführer

gegangen werden. Das bedeutet, dass nun auch

juristische Personen in den Genuss kommen, fallabschließend

Services zu nutzen und Produkte

abschließen zu können. So kann beispielsweise

bei einer anstehenden Investition ein entsprechendes

Darlehen mit wenigen Klicks fallabschließend

abgeschlossen werden.

Wie sieht der praktische Mehrwert im

Arbeitsalltag aus?

Volker Pleiß: Da sind zum Beispiel die Erreichbarkeit

rund um die Uhr unabhängig von den

Geschäftszeiten, weiterhin ist die Drittberechtigungsvergabe

möglich. Auch reduziert sich der

Papierverbrauch, die Arbeitsabläufe können insgesamt

flexibler gestaltet werden. Und schlussendlich

ermöglicht das Firmenkundenportal

auch eine bessere Trennung von Privatkundeninhalten.

Und welchen Vorteil haben die Sparkassen

durch das Firmenkundenportal?

Fabian Blasberg: Unser Ziel ist es, dass unsere

Kunden den für sie am besten geeigneten Kanal

zur Erledigung ihrer Bankgeschäfte nutzen können.

Im Privatkundengeschäft ist es schon Alltag,

dass unsere Kunden viele Dinge von zu Hause

oder unterwegs erledigen. Aber auch im gewerblichen

Bereich steigt der Bedarf nach digitalen Lösungen

stetig. Diesen Bedarf erfüllen wir nun mit

dem Firmenkundenportal. Darüber hinaus haben

unsere Kunden aber natürlich weiterhin die Möglichkeit,

persönlich oder telefonisch mit uns in

Kontakt zu treten.

Solingen hat das Portal bereits eingeführt.

Wie sind da die ersten Erfahrungen?

Fabian Blasberg: Sehr gut und unkompliziert:

Sie sprechen einfach Ihren Ansprechpartner bei

uns an. Dieser bespricht mit den Kunden alles

Wesentliche rund um das Firmenkundenportal

und richtet dieses im Anschluss ein. Zudem unterstützen

wir gerne bei den ersten Schritten in

der neuen Umgebung.

Und wie soll die Einführung in Remscheid ablaufen?

Volker Pleiß: Der Start erfolgte mit Testkunden

ab 1. Dezember 2022. Das Vorgehen stellen wir

uns dann analog zum Prozedere vor, wie es sich

bei der Stadt-Sparkasse Solingen bewährt hat. Ein

klares Merkmal bei der Einführung vor Ort bei

den Betrieben und der Anwendung des Firmenkundenportals

ist die persönliche und individuelle

Betreuung durch Beraterinnen und Berater der

Sparkassen.

Müssen die Betriebe Schulungen für ihre Mitarbeitenden

abhalten, die mit dem Firmenkundenportal

arbeiten?

Volker Pleiß: Die Schulung erfolgt Schritt für

Schritt durch die Beraterinnen und Berater der

Sparkasse. Und über Screen Sharing haben wir

die Möglichkeit, schnell und einfach den Kunden

zu helfen und können direkt auf dem Bildschirm

Hilfestellungen geben.

Viele Firmenkunden haben mehr als eine

Bankverbindung. Ist das Firmenkundenportal

multibankenfähig?

Fabian Blasberg: Ja, unsere Kunden haben die

Möglichkeit, auch fremde Bankverbindungen anzubinden.

Somit können Sie über einen Zugang

auf alle ihre Bankverbindungen zugreifen.

Und wie sieht es mit einem Zugang auf verschiedene

Unternehmen aus?

Fabian Blasberg: Unsere Kunden schließen eine

sogenannte Rahmenvereinbarung zum Firmenkundenportal

ab. Sofern die einzelnen Unternehmen

einem gemeinsamen Zweck verfolgen, können

mehrere Unternehmen in einer

Rahmenvereinbarung aufgenommen werden.

Wird das Firmenkundenportal in Zukunft weiterentwickelt?

Volker Pleiß: Auf jeden Fall – und zwar laufend

mit neuen Services und Vorteilen für unsere gewerblichen

Kunden.

Fabian Blasberg: Zum Beispiel können wir unseren

Kunden zukünftig eine Kundenabfrage bei

der Schufa ermöglichen oder unsere Sparkassen

App Business anbieten.

der Bergische Unternehmer 01 |23 21


TITEL FIT INS NEUE JAHR

Fit ins neue Jahr

Mehr Gesundheit am Arbeitsplatz

22 www.bvg-menzel.de


Die guten Vorsätze für mehr Fitness und Gesundheit im neuen Jahr sind zumeist schon

kurze Zeit nach dem Jahreswechsel Schnee von gestern. Sollten sie aber nicht! Neben

dem persönlichen Wohlbefinden spielt ein gesunder Lebenswandel gepaart mit sportlichen

Aktivitäten auch für den Erhalt der Arbeitskraft eine wesentliche Rolle. Und

dies nicht nur bei körperlich anstrengenden Jobs. Dass dies nicht mehr nur alleine

Sache der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist, haben viele Unternehmen bereits

erkannt und bieten ihren Beschäftigten die Teilnahme an Präventionsprogrammen an.

Gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Mangels an Fachkräften spielen solche

Initiativen rund um die betriebliche Gesundheitsförderung eine wichtige Rolle und

sind ein Imagegewinn im recruitingprozess.

der Bergische Unternehmer 01 |23 23


TITEL FIT INS NEUE JAHR?

Die Befürchtungen von Politik

und Arbeitgebern sind eindeutig:

Den vorgezogenen Renteneintritt

wünschen sich zu viele Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer.

Und vor dem Hintergrund

des demographischen Wandels wird diese Kompetenz

über kurz oder lang den Betrieben und dem

Arbeitsmarkt fehlen. Das hat Konsequenzen für

die jeweiligen Unternehmen, die Wirtschaft an

sich, aber auch für den generellen Wohlstand im

Land. Demzufolge kann und darf die Gesundheit

der Beschäftigten keine Privatsache mehr sein.

Auch Arbeitgeber sollten sich dafür einsetzen und

können dazu vielfältige Möglichkeiten nutzen.

Dazu empfiehlt das Bundesgesundheitsministerium,

das „Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass es

für den Erhalt unserer Gesundheit förderlich ist.“

Unternehmen unternehmen Gesundheit

Während große Unternehmen die betriebliche Gesundheitsförderung

in ihrer Unternehmensstrategie

vielfach verankert haben, fehlt es dazu bei

kleineren Betrieben nicht unbedingt an Bewusstsein,

aber möglicherweise an Kapazitäten.

Dies haben auch die Krankenkassen und nicht zuletzt

das Bundesgesundheitsministerium erkannt.

Dessen Kampagne „Unternehmen unternehmen

Gesundheit“ bietet eine große Zahl von Anregungen,

mit denen auch kleine und mittelgroße Betriebe

gezielt und strukturiert eine Arbeitsumgebung

schaffen können, die dem Gesundheits- und

Fitnessgedanken ihrer Mitarbeitenden Rechnung

trägt. Grundlage für den Einstieg sind Erhebungen

über krankheitsbedingte Fehlzeiten in

der deutschen Wirtschaft und die von den gesetzlichen

Krankenkassen geförderten Handlungsfelder.

Danach besteht ein erster

Handlungsbedarf

• bei arbeitsbedingten körperlichen Belastungen

und der Rückengesundheit

• bei der Ernährung und Betriebsverpflegung

• bei psychosozialen Belastungen und Stress

• bei der Förderung individueller Kompetenzen

zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz

• bei der gesundheitsgerechten

Mitarbeiterführung

• beim Thema „Rauchfrei im Betrieb“

• beim Suchtmittelkonsum

Hier können also Ansätze sein, Schritt für Schritt

ein Programm zur betrieblichen Gesundheitsförderung

aufzubauen. Das können zum Beispiel

Gutscheine, Zuschüsse oder die komplette Finanzierung

zum Besuch eines Fitnessstudios sein. Zu

überlegen hier ist allerdings, ob und wie man die

Teilnahme kontrollieren will. Kein Unternehmen

möchte an dieser Stelle ins Leere investieren, andererseits

wollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

sich in diesem Bereich, der Überschneidungen

ins Privatleben hat, nicht ständig

kontrolliert fühlen. Die meisten Betriebe haben

keine eigene Kantine. Gibt es aber die Zusammenarbeit

mit einem Caterer, kann man gemeinsam

mit den Beschäftigten Einfluss auf den Speiseplan

in Richtung gesünderer Ernährung geben. Kleine

Firmen könnten einen wöchentlichen Salat- oder

Gemüsetag einführen, an dem sie ein gemeinsames

Essen anbieten und auch finanzieren. Zu den

Themen Nikotin und Suchtmittelkonsum empfiehlt

es sich sicherlich, externe Beratung zu suchen,

um zum Beispiel bei betriebsinternen Vorträgen

auf die Gefahren des Rauchens, des

Drogen- und Medikamentenmissbrauchs hinzuweisen.

Dies sind nur einige wenige Beispiele, um

in ein Programm betrieblicher Gesundheitsförderung

einzusteigen

Hohe Fehlzeiten aufgrund psychischer

Belastung

Dass die mentale Gesundheit sich immer deutlicher

auf Arbeitsunfähigkeitszeiten und vorgezogenen

Renteneintritt auswirkt, ist unbestritten.

Laut Bundesgesundheitsministerium gehen rund

15 Prozent aller Fehltage auf Erkrankungen der

Psyche zurück. Dabei ist die durchschnittliche

Krankheitsdauer bei psychischen Erkrankungen

mit durchschnittlich 36 Tagen dreimal so hoch

wie bei anderen Erkrankungen, die mit zwölf Tagen

zu Buche schlagen. Dabei sind sämtliche Altersgruppen

der Erwerbstätigen betroffen. Die anhaltenden

Krisen der letzten Jahre nehmen auf die

mentale Gesundheit in erheblichem Maße Ein-

24 www.bvg-menzel.de


fluss. Existenzängste und Sorgen um den Arbeitsplatz

haben durch Corona und die Energiekrise

zugenommen. Genauso hat sich die Arbeitswelt

verändert. Neue Technologien, Digitalisierung

und neue Formen der Produktivität erfordern von

den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein

hohes Maß an Flexibilität und nicht selten Mobilität.

Mieten in den Großstädten und damit nah am

Arbeitsplatz sind vielfach nicht mehr zu bezahlen,

daher sind viele Beschäftigte aufs Pendeln angewiesen.

Dies mindert persönliche Freizeit und

stellt eine nicht unerhebliche Belastung dar. Ergo:

Berufstätige müssen ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit

mitbringen. So kommt einem angenehmen

Betriebsklima, verständnisvollen und

bei diesem Thema geschulten Vorgesetzten, Achtsamkeit

gegenüber den Mitarbeitenden und auch

dem Einwirken auf die Vereinbarkeit von Beruf

und Familie große Bedeutung zu. Hier verweisen

wir gerne auf unser Experteninterview auf den

Seiten 26 bis 28, das sich ausführlich dem Thema

„Mental Health“ am Arbeitsplatz widmet.

Bewusstsein schärfen

Ist der Einstieg mit eher niedrigschwelligen Maßnahmen

und Angeboten geschafft, können weitere

Schritte hin zu einem fest installierten und etablierten

betrieblichen Gesundheitsmanagement folgen.

Dabei geht es unter anderem darum, wie man

das Bewusstsein bei den Beschäftigten für ihre

eigene Verantwortung schärft. Wie schon gesagt:

Fortsetzung auf Seite 29

WIR SIND DA,

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TITEL INTERVIEW FIT INS NEUE JAHR

Dauerkonflikte machen krank

Auch am Arbeitsplatz gewinnt das Thema „Mentale Gesundheit“ immer mehr Bedeutung.

Erkrankungen der Seele bringen vielfach längere oder sogar lange Zeiten

der Arbeitsunfähigkeit mit sich und sind somit eine große Belastung für die

Betroffenen selbst, ihre Familien, aber auch für ihre Arbeitgeber. Dabei lässt

sich einiges tun, um Überlastungen zu vermeiden, an die sich nicht selten eine

psychische Krankheit anschließt. Darüber sprach unsere Redaktion mit Professor

Eugen Davids, Ärztlicher Direktor und leitender Arzt der Abteilung Psychiatrie

1 der Evangelischen Stiftung Tannenhof in Remscheid.

Herr Professor Davids, inwieweit spielt Mental

Health bezogen auf den Arbeitsplatz eine

Rolle bei Ihren Patientinnen und Patienten in

der Evangelischen Stiftung Tannenhof?

Neben der individuellen Versorgung zum Beispiel

durch Psychotherapie und Medikation halten

wir für diese Patientengruppen verschiedene

regelmäßige Gruppenangebote vor. Sie richten

sich an die Erkrankten selbst, aber auch an ihre

Angehörigen. Denn auch für sie ist es wichtig,

dass sie über grundsätzliche Entwicklungen dieser

Krankheitsbilder und auch über die Verbesserung

der mentalen Stärke Bescheid wissen. In

der Psycho-Edukations-Gruppe erfahren die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer Aufklärung

über psychische Erkrankungen und ihre Entstehung.

Da kann es beispielsweise um die Angst-

Erkrankung gehen. Wir vermitteln hier in einer

für den medizinischen Laien verständlichen

Sprache medizinische Grundbegriffe. Daneben

bieten wir ein Alltagskompetenztraining an, um

mentale Herausforderungen besser bewältigen zu

können und die persönliche mentale Gesundheit

zu stärken. Und dann gibt es noch ein Trainingszentrum

für berufliche Situationen, die simuliert

werden. Auch dies dient dazu, widerstandsfähiger

in Bezug auf Stresssituationen zu werden,

die im beruflichen Kontext auftreten können.

Haben sich die Patientenzahlen in der Stiftung

Tannenhof diesbezüglich in den letzten

Jahren erhöht?

Wir verzeichnen generell in den letzten Jahren

leicht gestiegene Patientenzahlen, auch bedingt

durch Arbeitsstresssituationen.

Welche Rolle hat die Corona-Pandemie bei

der psychischen Gesundheit der Bevölkerung,

speziell in Bezug auf die Arbeitswelt gespielt?

Die Pandemie hat die Menschen ohne Frage belastet,

das betrifft auch das berufliche Umfeld.

Ein großes Problem war da die Vereinzelung und

Isolierung durch längere Homeoffice-Zeiten.

Kommunikation und Austausch auf direktem

Weg haben vielen Beschäftigten gefehlt. Eine

Herausforderung war Corona dann auch für die

Auszubildenden, die gerade in den Beruf eingestiegen

sind. Sie haben erstmal keine reguläre

Arbeitssituation kennengelernt. Das bedeutet,

dass hinsichtlich des Erlernens von Durchsetzungskraft,

Stress aushalten und Zusammenarbeit

Defizite entstanden sind, die sich auch auf

die Psyche belastend auswirken können.

Auch Mobbing am Arbeitsplatz wird medial

immer wieder aufgegriffen. Ist dies tatsächlich

ein größer werdendes Thema?

Ich bin eher der Meinung, dass dies insgesamt

ein überbewertetes Thema ist. Was sicher zutrifft

ist, dass fehlende Strukturen am Arbeitsplatz

Missstimmungen begünstigen können.

Wenn es keine Klarheit gibt, was ein Arbeitnehmer

oder eine Arbeitnehmerin leisten können

26 www.bvg-menzel.de


Prof. Dr. Eugen Davids ist

Ärztlicher Direktor und

Leitender Arzt der Abteilung

Psychiatrie 1 der

Evangelischen Stiftung

Tannenhof.

Ich glaube, auch hier hat sich in den letzten Jahren

einiges in eine positive Richtung bewegt.

Was sich deutlich verbessert hat, ist der Austausch

von Arbeitgebern und Arbeitnehmern

zum Beispiel durch vertrauliche Mitarbeitergespräche.

Da hat es tatsächlich Fortschritte gegeben.

Zwei Krankheitsbilder sind es, die eine längere

Arbeitsunfähigkeit auslösen: Das sind zum

einen schwere körperliche Krankheiten und zum

anderen psychische Erkrankungen. Gleiches gilt

für eine frühe Verrentung. Diese Erkenntnis ist

auch bei den Unternehmen angekommen. Insound

wo hier eine Grenze gesetzt wird, führt das

zu Unsicherheit. Das ist ein Defizit, das an vielen

Arbeitsplätzen besteht. Auch durch Vorgesetzte

wird hier häufig nicht eindeutig kommuniziert.

Und wenn hier Unklarheit besteht, weil

man nicht genau weiß, wo die eigenen Grenzen

überschritten werden, kann das krank machen.

Gibt es immer noch eine Scheu, sich psychische

Probleme einzugestehen und sich Hilfe

zu suchen?

schehen, beispielsweise durch den einmal jährlich

stattfindenden „Tag der seelischen

Gesundheit“, der sich auch im Bergischen etabliert

hat.

Ist ein offener Umgang vielleicht gerade im

beruflichen Kontext schwierig, wenn die mentale

Gesundheit nicht so ist, wie es wünschenswert

wäre?

Eine gewisse Tabuisierung ist bestimmt da, daran

wird sich vermutlich auch nicht so viel ändern.

Dennoch ist in den letzten zehn, 15 Jahren

enorm viel Aufklärungsarbeit geschehen, das

hat sich positiv ausgewirkt. Gerade die Deutsche

Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie,

Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. hat

sehr viele Kampagnen auf den Weg gebracht und

das Thema Mental Health in die Breite der Bevölkerung

getragen. Auch regional ist viel geder

Bergische Unternehmer 01 |23 27


TITEL FIT INS NEUE JAHR

fern gibt es inzwischen mehr Sensibilität, um

Mitarbeitende mit einer schwierigen psychischen

Konstellation zu entlasten. Das kann etwa durch

eine zwischenzeitliche Reduktion der Arbeitszeit

oder durch andere Aufgaben geschehen. Das Bewusstsein

für diese Zusammenhänge ist auf jeden

Fall zunehmend vorhanden.

Man hört allgemein, dass die junge und

jüngste Generation der Beschäftigten viel

mehr wert auf die sogenannten Work-Live-Balance

legt als ihre älteren Kolleginnen und

Kollegen. Könnte sich dies langfristig positiv

auf die mentale Gesundheit auswirken?

Ich denke, das kann man nicht unbedingt verallgemeinern.

Bei jungen Menschen ist das Anforderungsprofil

in der Regel zum Beginn des Berufslebens

relativ hoch, weil sie noch keine

Nebenbelastungen wie Familie, eine Finanzierung

von Wohneigentum oder ähnliches haben.

Dies kann auch zu einer mentalen Stärkung führen.

Denn wer vom Berufseinstieg an nur wenige

Anforderungen bewältigen muss, wird sich oft

dann zu stark belastet fühlen, wenn weitere Aufgaben

im beruflichen und familiären Kontext

hinzu kommen. Diese Stresssituationen sind

dann häufig nicht leicht auszugleichen.

Was können Arbeitgeber tun, um zur seelischen

Gesundheit ihrer Beschäftigten beizutragen?

Gibt es dazu Standards oder empfohlene

Instrumente?

Ein regelmäßiger Austausch mit den Beschäftigen

ist auf jeden Fall wünschenswert. Sie müssen

an Entscheidungen partizipieren können,

etwa in Bezug auf die Gestaltung der Arbeitszeiten.

Worauf Vorgesetzte auch achten sollten ist,

dass sie das richtige Maß an Kontrolle finden.

Sicher ist eine gewisse Kontrolle der Mitarbeitenden

wichtig. Wer sich aber am Arbeitsplatz

ständig überwacht und kontrolliert fühlt, gerät

auch schnell in Stresssituationen.

Welche Empfehlungen würden Sie Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmern in Bezug auf

ihre mentale Gesundheit geben?

Jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin

sollte wissen, wo ihre Grenzen liegen. Man sollte

sich klar machen: Wo ist meine Obergrenze? Und

die sollte auch klar definiert werden. Man sollte

mit dem Gefühl nach Hause gehen: ´Ich habe

heute etwas Positives geleistet` und nicht mit der

Sorge ´Es hat wieder alles nicht gereicht`. Die

meisten Berufstätigen üben ihre Berufe sehr gerne

aus. Sie erkranken nicht an ihrer eigentlichen

Aufgabe, sondern an dem Gefühl der Überforderung.

Oft wird dann pauschalisiert, dass alles und

jedes am Arbeitsplatz schlecht sei.

Dabei sind es aber eigentlich nur einzelne Punkte,

die unzufrieden machen. Daran sollte man

dann etwas ändern, denn chronische Dauerkonflikte

machen krank. Damit es dazu nicht

kommt, rate ich dazu, ein Stresstagebuch zu führen

und über ein oder zwei Monate aufzuschreiben,

wo man sich schlecht fühlt und warum. Oft

wird dann sehr gut sichtbar, wo Probleme zu finden

sind und wie man sie lösen kann.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: Stiftung Tannenhof-

Info

Die Evangelische Stiftung Tannenhof ist eine

Psychiatrische Fachklinik für Wuppertal,

Remscheid, Velbert-Langenberg und Umgebung.

Die Spezialklinik hat sieben Standorte

für die unterschiedlichen psychischen und

neurologischen Erkrankungen und ist seit

2022 Akademisches Lehrkrankenhaus der

Ruhr-Universität Bochum.

Ärztlicher Direktor ist Professor Dr. Eugen

Davids. Bevor der Psychiater in diese Funktion

zur Stiftung Tannenhof wechselte, war

er Chefarzt an der Klinik für Psychiatrie und

Psychotherapie am Katholischen Klinikum

Oberhausen. Der Mediziner war zuvor an

verschiedenen Universitätskliniken tätig, darunter

zwei Jahre an der US-Elite Hochschule

Harvard.

28 www.bvg-menzel.de


Fortsetzung von Seite 25

Mit einem Gutschein fürs Sportstudio ist der „Innere

Schweinehund“ noch lange nicht überwunden.

Werden die Angebote des Arbeitgebers nicht genutzt,

sind sie zu nichts nutze und letztendlich ins

Leere laufendes Geld. Daher ist eine gute Kommunikation

von gesundheitsfördernden Maßnahmen

im Betrieb für deren Erfolg ungemein wichtig. Den

Betriebsrat, interessierte Mitarbeitende, die Personalleitung

und Expertinnen und Experten der

Krankenkassen und des örtlichen Betriebsarztzentrums

in den Aufbau des Gesundheitsmanagements

einzubinden, ist unbedingt empfehlenswert. Auch

kleine Betriebe mit wenigen Beschäftigten sind

hier durchaus handlungsfähig. Da setzt sich der

Chef oder die Chefin eben mit einem oder zwei Arbeitnehmern

zusammen, holt sich externen Rat und

setzt nach und nach einzelne Veränderungen auf

die Schiene. Außerdem ist Netzwerken eine Option.

Handwerksbetriebe zum Beispiel könnten über

ihre Innung Kontakte zu gleichgesinnten Unternehmen

aufnehmen, um gemeinsam die Gesundheit

am Arbeitsplatz ihrer Mitarbeitenden zu stärken.

So lassen sich vielleicht auch Rabatte bei

einem Gesundheits- und Fitnessstudio in der Nähe

aushandeln.

Vorteile auf allen Seiten

Ohne Zweifel: Arbeitgeber und ihre Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter profitieren uneingeschränkt

von der erfolgreichen und zielgerichteten

Implementierung von beruflicher Gesundheitsförderung.

Die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten

wird gestärkt, Motivation verbessert und Kosten

durch Krankheitsausfälle werden gesenkt – um

nur einige wenige Vorteile zu nennen. Nicht zuletzt

haben Unternehmen die Möglichkeit, Präventionsmaßnahmen

hinsichtlich der Mitarbeitergesundheit

steuerlich geltend zu machen.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben die

Chance, ihren Gesundheitszustand zu verbessern

und gesundheitliche Risiken zu reduzieren. Dies

wirkt sich positiv auf die Lebensqualität und die

eigene Leistungsfähigkeit im Beruf, im familiären

Umfeld und der persönlichen Freizeit aus. Diesen

Bewusstseinswandel zu erreichen, sollte ein wichtiger

Baustein bei der Umsetzung betrieblicher

Gesundheitsförderungsprogramme sein.

Hier gibt es Beratung

Telefonische und bei Bedarf auch persönliche

Beratung und Unterstützung zur

Umsetzung von Gesundheitsförderung im

Betrieb gibt es von den BGF-Koordinierungsstellen

der Krankenkassen. Dieses

Gemeinschaftsangebot der gesetzlichen

Krankenkassen unterstützt und begleitet

Unternehmen mit kostenloser Erstberatung

beim Aufbau einer Betrieblichen Gesundheitsförderung,

kurz BGF. Insbesondere

kleinen und mittleren Unternehmen, die oft

nicht die Ressourcen für breit angelegte

Gesundheitsprogramme haben, stehen die

Expertinnen und Experten zur Seite und

entwickeln gemeinsam mit den Betrieben

passende Lösungen. https://www.bgfkoordinierungsstelle.de/

Einen guten, strukturierten Überblick zum

Thema Betriebliche Gesundheitsförderung

gibt auch das Bundesministerium für Gesundheit

unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/

betriebliche-gesundheitsfoerderung.html

Geduld zahlt sich aus

Wer sich der Bedeutung der Mitarbeitergesundheit

bewusst ist und dafür gute Strukturen schaffen

möchte, sollte Geduld und Durchhaltevermögen

mitbringen. Von heute auf morgen ist da nicht

viel zu erreichen, erst recht, wenn das Thema lange

keine Rolle gespielt hat. Doch wer Schritt für

Schritt, mit System und unter Einbeziehung professioneller

Beratung vorgeht, wird langfristig

viel erreichen und sicht- und messbare Erfolge erzielen.

Aus kleinen Anfängen mit den entsprechend

gesetzten Schwerpunkten kann etwas richtig

Gutes entstehen.

Text: Stefanie Bona

Foto: Shutterstock

der Bergische Unternehmer 01 |23 29


ERFOLGREICH BERGISCH ZUKUNFTSFAKTOR VIELFALT

Süße Früchtchen

Pflaume trifft Zimt. Essig macht Bekanntschaft mit Quitte. Mango, Möhre und

Orange wagen eine Beziehung zu Dritt, derweil Erdbeere und Minze schon gute

Freunde geworden sind. Begegnungen der genussvollen Art, die Appetit machen

auf mehr.

Neben einer hohen Qualität ihrer Manufaktur für Marmeladen, Liköre und

mehr setzt Hofgemacht auf ein ansprechendes Design bei der Präsentation

der vielfältigen Produkte.

30 www.bvg-menzel.de


Der Weg nach Wuppertal-Ronsdorf lohnt

sich. Denn dort warten auf einer idyllisch

gelegenen Hofschaft eine Fülle

delikater Überraschungen, die Besucher

auf den Geschmack bringen, die eine oder

andere Köstlichkeit zu probieren. „Hofgemacht“

hat Ann-Kathrin Lesche ihr Geschäftsmodell genannt,

mit dem sie im Mai 2019 nach aufwendigen

Vorarbeiten an den Start gegangen ist.

Am Ende stand der Neuanfang

In den fünfziger Jahren von den Großeltern als

Milchviehbetrieb geführt, gab es nach der Stilllegung

auf dem Bauernhof keine landwirtschaftlichen

Aufgaben mehr zu erledigen. Schade um das vorhandene

Potenzial, fand die Enkelin. Vor allem der

Bestand von Obstbäumen und Beerensträuchern war

es wert, genutzt zu werden. Außerdem lag es ihr am

Herzen, das Andenken an die vorherige Generation

aufrecht zu halten. So kam Ann-Kathrin Lesche auf

die Idee mit den Genuss-Produkten. Tatkräftig unterstützt

von ihrer Mutter, der übrigen Familie und

Freunden ging sie an die Umsetzung.

Doch bevor es so weit war, gab es eine Menge zu

tun. Die Wuppertalerin erinnert sich: „Man stellt

sich ja nicht so einfach hin und beschließt, eine

Manufaktur aufzumachen. Besonders ich als Seiteneinsteigerin

musste anfangs vieles über das

Thema Landwirtschaft lernen. Gut, dass ich in

dieser Situation auf die Erfahrung meiner Angehörigen

zurückgreifen konnte.“ Mit professionellen

Ratschlägen allein war es jedoch nicht getan.

In und um den Hof war viel zu tun

Um das geplante Business aufzuziehen und rentabel

auszurüsten, musste Ann-Kathrin Lesche erheblich

investieren. „Zunächst einmal haben wir

unsere Anbaufläche auf 3.000 Quadratmeter erweitert,

Neuanpflanzungen mit Johannis- und

Stachelbeeren vorgenommen und auch die Obstgehölze

mit alten Apfelsorten ergänzt. Unter anderem

gehören dazu die Arten Kaiser Wilhelm

und Prinz Albrecht von Preußen, aber auch bürgerlicher

Qualitäten wie der leicht säuerlich

schmeckende Boskop. Insgesamt genug, um beispielsweise

den Apfelsaft aus unserem Sortiment

aus eigener Ernte herzustellen“, erzählt die Bankkauffrau

und Obstbäuerin im Nebenjob.

Nach den Außenarbeiten machte sich Ann-Kathrin

Lesche daran, die Räume für die Manufaktur

einzurichten. Auch das dauerte seine Zeit, denn es

waren zahlreichen Behördenauflagen zu berücksichtigen.

Schließlich brauchte die Jung-Unternehmerin

noch ein tragfähiges Vermarktungskonzept,

um ihre natürlichen Genuss-Produkte aus

der Region unters Volk zu bringen. Und zwar

möglichst unter einem griffigen Namen, den sich

die Kunden gut merken konnten. Die Bezeichnung

„Hofgemacht“ erwies sich als Volltreffer. Denn

der Bergische Unternehmer 01 |23 31


ERFOLGREICH BERGISCH ZUKUNFTSFAKTOR VIELFALT

Ann-Kathrin Lesche hat

erfolgreich ihr Konzept

umgesetzt und auch einen

eigenen Marktstand

entwickelt.

hofgemacht

Ann-Kathrin Lesche

Kleinsporkert 33

42287 Wuppertal

Fon 0157 868 408 18

Mail hofgemacht@web.de

Web www.hofgemachtwuppertal.de

das Wort bringt klar auf den Punkt, um was es

sich handelt: Handwerklich hergestellte Erzeugnisse

vom Bauernhof.

Omas Rezeptbuch gab Hilfestellung

Zuvor jedoch musste ein Basisprogramm von Produkten

zusammengestellt werden. Die Marmeladen-Küche

verwandelte sich in dieser Zeit zum

Experimentier-Labor. Die Rezepte von Oma halfen

tüchtig. „Meine Großmutter hatte immer

schon liebend gern eingemacht und neue Kombinationen

ausprobiert. Sie wusste, wie sie uns das

Leben versüßen konnte. Genau das, was wir jetzt

auch unseren Kunden anbieten möchten“, erklärt

Ann-Kathrin Lesche. So entstand sozusagen probierlöffelweise

ein Sortiment, das immer wieder

durch neue Variationen geschmacklich aufgepeppt

wird. Im Einzelnen zählen dazu Fruchtaufstriche,

Sirup und Essig, Chutneys und Gelees - mal süß,

mal herzhaft ganz nach Gusto. Geschenk-Sets in

origineller Aufmachung komplettieren das Angebot.

Ebenso lässt sich das Team von „Hofgemacht“

zu Weihnachten und Ostern stets etwas Besonderes

einfallen.

Ein Schrank macht Furore als

Multitalent

Für eine effiziente Vermarktung der Produkte

fährt Ann-Kathrin Lesche mehrgleisig. Anfänglich

verstärkt auf Themenmärken im Umkreis von

Wuppertal und Remscheid präsent, läuft das Geschäft

heute vorzugsweise über den Online-Shop.

Im Sommer kommt der sogenannte Verkaufsschrank

als Absatz-Möglichkeit hinzu.

Was es damit auf sich hat, verrät Ann-Kathrin Lesche

gern: „Wir haben mitten in unserer Hofschaft

einen Schrank aufgestellt, der verschiedene Aufgaben

übernimmt. Zum einem können Kunden hier

ihre Bestellungen abholen und die abgeholten Waren

bezahlen. Zum anderen haben Besucher die Gelegenheit,

sich anhand der rund 150 Gläser, die wir

mit einer Auswahl unserer Produkte im Schrank

platziert haben, einen Eindruck von unserem Programm

zu verschaffen. Im Winter funktioniert die-

32 www.bvg-menzel.de


ses Modell wegen der gesunkenen Temperaturen

natürlich nicht. Alternativ können Interessenten

dann mit uns einen Termin vereinbaren und uns

live bei der Arbeit in der Marmeladenküche erleben.

Kostproben selbstverständlich eingeschlossen.“

Ein probates Mittel, um Lust auf Neues zu

wecken. Der allgemeinen Vorliebe für Klassiker

wie Erdbeer-Marmelade tut dies keinen Abbruch.

Genuss entwickelt sich zum starken

Trend

Auch wenn naturgemäß nicht jedes Produkt im Winter

verfügbar ist – immer mehr Verbraucher schätzen

das Angebot aus frischen, selbstangebauten und verarbeiteten

Früchten vom Bauernhof auf Kleinsporkert.

Ann-Kathrin Lesche führt die wachsende

Nachfrage auf einen zunehmenden Trend zum Genießen

hin: „Sogar viele Unternehmen gehen dazu

über, statt der üblichen Kalender und Schreibgeräte

etwas Genussreiches zu verschenken. Freude machen

mit Dingen, die schmecken. Unsere Firmenkunden

haben diese Idee für sich entdeckt und ordern

bei „Hofgemacht“ verstärkt Leckeres im Glas.“

Und wenn nach Gebrauch die dann leeren Gläser

zurückgegeben und neu befüllt werden können, leistet

derjenige noch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Wünsche sind jederzeit willkommen

Um neue Anregungen für das Sortiment zu erhalten,

legt Ann-Kathrin Lesche großen Wert auf die

Meinung ihrer Abnehmer. Auf diese Weise

schleicht sich dann doch ab und zu mal ein Exot

ins Programm, der nicht auf dem eigenen Gelände

wächst. Etwa die Ananas, der Ingwer oder die

Orange. Sämtliche zugekauften Produkte unterliegen

jedoch dem gleichen hohen Qualitätsanspruch

wie die selbstangebauten Früchte und Gemüse.

Getreu ihrer lokalen Verbundenheit setzt die

Mannschaft von „hofgemacht“ dabei am liebsten

auf Partner aus dem Umland.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: hofgemacht

Im Bergischen gut für alle Wetter

gerüstet

Nun sind Beerensträucher und Obstbaumgehölze wie

alle Pflanzen abhängig von einem ausgewogenen Klima,

um eine reichhaltige Ernte zu liefern. Wie sieht es

damit auf Kleinsporkert in Ronsdorf aus? Kein Problem,

meint Ann-Kathrin Lesche. Im Bergischen Land

herrschen häufig etwas rauere Witterungsverhältnisse

als anderswo in der Region. Zudem zeigen sich die

historischen Sorten als robust und widerstandsfähig.

Zurzeit bereitet der Klimawandel also noch keine Sorgen.

Aber das Hofgemacht-Team bleibt wachsam. Übrigens

kommt bei Baum und Strauch kein Pestizid

zum Einsatz; auch Konservierungsmittel sind tabu.

Künstliche Unterstützung zum Haltbarmachen ist allerdings

auch nicht erforderlich. Der Zucker in Konfitüre,

Gelee und Sirup sorgt dafür, dass die Köstlichkeiten

mindestens zwei Jahre lang ohne jeglichen

Qualitätsverlust verzehrt werden können.

Unterhaltsreinigung

Glasreinigung

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Sonderreinigung

DIN EN ISO 9001

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AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Was tun? Lieferprobleme in der

PV-Industrie

In der Photovoltaikbranche stehen alle Zeichen auf

Wachstum. Während Unternehmen oder Energieversorger

an vielen Stellen in Deutschland neue Solarparks planen,

entscheiden sich auch zahlreiche Privateigentümer dafür,

ihre Gebäudedächer mit Photovoltaikanlagen auszustatten.

Zudem setzen immer mehr Gewerbebetriebe auf eine nachhaltigere

beziehungsweise regionale Stromerzeugung und

ziehen daher häufig in Betracht, ihre Fabriken oder Betriebsstätten

mit PV-Modulen bestücken zu lassen. Vor allem

die Ukraine-Krise und die Sorge rund um einen möglichen

Energienotstand haben das Interesse vieler Deutscher

beflügelt, hier schnell zu handeln. Diese hohe Nachfrage

hierzulande trifft jedoch aufgrund der Anfälligkeit globaler

Lieferketten auf ein derzeit geringes Angebot.

Waage im Ungleichgewicht

Einerseits erlebt Deutschland eine steigende Energienachfrage,

anderseits kann diese aufgrund globaler Begebenheiten

in einigen Bereichen nicht gedeckt werden. Ursache dafür

sind auftretende Faktoren, wie eine geringere

Produktionsmenge, Material- oder Containerknappheit sowie

Warteschlangen an Häfen und anderen Umschlagplätzen.

Die durch Corona ohnehin schon stark strapazierten

Lieferketten werden nun zusätzlich durch die Situation in

der Ukraine belastet. Die Neuorganisation der Supply Chain

zur Steigerung der produzierten Stückzahlen benötigt jedoch

Zeit. Bis dahin sind kompetente PV-Betriebe stets bemüht,

trotz der Ausfälle ihren hohen Verarbeitungsstandard beizubehalten

und versuchen daher qualitativ gleichwertige Produkte

zu verwenden.

Aussicht für die Zukunft

Die Antwort auf die aktuelle Situation sollte der Aufbau einer

deutschen und europäischen Photovoltaik-Komponentenproduktion

sein. Damit lässt sich die derzeitige Abhängigkeit

von Großlieferanten wie unter anderem China

nachhaltig in den Griff bekommen. Eine in Deutschland an-

Foto: Solarparkverwalter GmbH

Markus Walther ist Kaufmännischer Leiter bei

der Ihr Solarparkverwalter GmbH in München.

gesiedelte Produktion erlaubt unter anderem eine schnellere und

unkompliziertere Verfügbarkeit von Bau- und Ersatzteilen. Damit

wäre eine flexiblere Projektplanung möglich und Unternehmen

könnten sich auch unkomplizierter größere Lagerbestände

anlegen. Um dies jedoch in der näheren Zukunft überhaupt umzusetzen,

benötigt die Photovoltaikbranche Unterstützung seitens

der Bundesregierung und der Europäischen Union. Nur so

kann die PV-Branche den momentanen Wandel von den Fossilen

zu den Erneuerbaren weiter ungehindert vorantreiben.

34 www.bvg-menzel.de


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Lohnabrechnung 2023:

Die wichtigsten Änderungen im

Überblick

Geänderte Beitragssätze, angepasste SV-

Rechengrößen, neue digitale Verfahren:

Der Jahreswechsel bringt im Bereich der

Entgeltabrechnung eine Reihe von Neuerungen.

Dieser Beitrag fasst zusammen,

worauf Arbeitgeber bei der Lohnabrechnung

2023 achten müssen. Auch in diesem

Jahr hat der Gesetzgeber zahlreiche

Änderungen mit Auswirkungen auf die

Entgeltabrechnung auf den Weg gebracht

– von der Inflationsausgleichsprämie bis

zum Mindestlohn. Was ist neu in der

Lohnabrechnung 2023? Hier erhalten Sie

einen Überblick, mit welchen Änderungen

Sie bei Lohn und Gehalt im kommenden

Jahr rechnen müssen.

Mindestlohn bleibt im Jahr 2023 stabil

In den vergangenen zwölf Monaten hat

sich beim Mindestlohn einiges getan.

Nach der Anhebung zum 1. Juli 2022 auf

10,45 Euro hat die Ampel-Koalition ihn

zum 1. Oktober 2022 einmalig per Gesetz

ein weiteres Mal erhöht: auf zwölf

Euro. Dieser Wert bleibt für die Lohnabrechnung

2023 maßgeblich. Eine weitere

Erhöhung wird es nach gegenwärtigem

Stand frühestens im Jahr 2024 geben.

Sozialversicherungs-Beitragssätze in

der Lohnabrechnung 2023

Die Beitragssätze in der Sozialversicherung

ändern sich in der Lohnabrechnung

2023 gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig.

So bleibt der allgemeine Beitragssatz

in Kranken-, Pflege-, Renten- und

Arbeitslosenversicherung unverändert.

Allerdings erhöhen viele Krankenkassen

den Zusatzbeitrag in der gesetzlichen

Krankenversicherung von 1,3 auf durchschnittlich

1,6 Prozent.

Höhere Künstlersozialabgabe

Nachdem die Künstlersozialabgabe im

vergangenen Jahr stabil geblieben war,

der Bergische Unternehmer 01 |23 35


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

gibt es beim Lohn 2023 deutliche Änderungen.

So steigt die Abgabe, die für die

Beauftragung kreativer Selbstständiger

abzuführen ist, von bisher 4,2 Prozent

auf 5 Prozent der Netto-Auftragssumme.

eAU im Lohn 2023 Pflicht

Länger als geplant hat sich die Einführung

der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

(eAU) hingezogen.

Die niedergelassenen Ärzte übermitteln

Krankmeldungen bereits seit 2022 in digitaler

Form an die gesetzlichen Krankenkassen.

Ab Jahresbeginn 2023 sind

auch die Arbeitgeber zur Teilnahme an

dem elektronischen Verfahren verpflichtet.

Dies bedeutet, dass sie die AU-Daten

ihrer gesetzlich versicherten Beschäftigten

mittels eines systemgeprüften Entgeltabrechnungsprogramms

elektronisch

bei den Krankenkassen abrufen müssen.

Sachbezüge in der Lohnabrechnung

2023

Jedes Jahr werden neue Werte für Sachbezüge

verabschiedet. Im Jahr 2023 werden

die folgenden Beträge maßgeblich

sein:

Sachbezüge Verpflegung

Monatswert für Verpflegung 288 Euro

Frühstück

2,00 Euro

Mittag- oder Abendessen 3,80 Euro

Sachbezug Unterkunft

Monatswert Unterkunft

oder Mieten

265 Euro

Pro Kalendertag

8,83 Euro

Geringfügige Beschäftigung: Höhere

Verdienstgrenze bei Midijobs

Nachdem die Verdienstobergrenzen für

geringfügig Beschäftigte (Minijobs und

Midijobs) erst im Oktober 2022 angepasst

wurden, erfährt der Midijob nun

zur Entlastung eines größeren Arbeitnehmerkreises

eine weitere Erhöhung. Ab

dem 1. Januar 2023 dürfen Arbeitgeber

Beschäftigte bis zu einem Bruttolohn von

2.000 Euro als Midijobber abrechnen

(bisher: 1.600 Euro). So kommen mehr

Arbeitnehmer in den Genuss verringerter

Sozialversicherungsbeiträge bei voller

Absicherung.

Neu in der Lohnabrechnung 2023:

Unternehmensnummer

Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen

nutzen ab dem 1. Januar 2023 die

neuen Unternehmensnummern, die die

bisherigen Mitgliedsnummern ablösen.

Arbeitgeber benötigen die Nummer, um

Sozialversicherungsdaten und Lohnnachweise

zu übermitteln. Sie besteht aus 15

Ziffern – davon sind zwölf zufällig gewählt,

und drei Ziffern dienen als eindeutige

Kennzeichnung des Unternehmens.

Ihre neue Unternehmensnummer

wurde den Arbeitgebern bereits übermittelt.

Insolvenzgeldumlage: Änderungen bei

der Gehaltsabrechnung 2023

Die Insolvenzgeldumlage war bereits im

Jahr 2022 gesunken. Für das Jahr 2023

sinkt die Umlage abermals – und zwar

von 0,09 Prozent auf 0,06 Prozent des

rentenversicherungspflichtigen Arbeitsentgelts

aller im Betrieb beschäftigten

Arbeitnehmer und Auszubildenden.

Neue Rechengrößen in der Sozialversicherung

für die Lohnabrechnung 2023

Auch die Rechengrößen für die Sozialversicherung

werden jährlich neu festgelegt.

Für die Lohnabrechnung 2023 sind

diese Werte maßgeblich:

Beitragsbemessungsgrenze (allgemeine

Rentenversicherung) 7.300 Euro (West)

7.100 Euro (Ost)

Beitragsbemessungs

grenze (knappschaftliche

Rentenversicherung) 8.950 Euro (West)

8.700 Euro (Ost)

Versicherungspflichtgrenze (GKV)

66.600 Euro jährlich

5.550 Euro monatlich

Beitragsbemessungsgrenze (GKV)

59.850 Euro jährlich

4.987,50 Euro monatlich

Beitragsbemessungsgrenze (Arbeitslosenversicherung)

7.300 Euro (West)

7.100 Euro (Ost)

Vorläufiges Durchschnittsentgelt (Rentenversicherung)

43.142 Euro jährlich

Bezugsgröße in der Sozialversicherung

3.395 Euro (West)

3.290 Euro (Ost)

Grundfreibetrag

Die Bundesregierung hat einen neuen

Einkommensteuertarif herausgegeben.

Dieser sieht eine Erhöhung des Grundfreibetrags

vor. Er steigt zum 1. Januar

2023 um 561 Euro auf 10.908 Euro. Im

Jahr 2024 ist eine weitere Erhöhung auf

11.604 Euro vorgesehen. Erst ab dem

Überschreiten dieser Grenze fällt Lohnsteuer

an.

Deutschlandticket für 49 Euro

Voraussichtlich im Frühjahr 2023 kommt

das lange diskuierte “Deutschlandticket”.

Angelehnt an das 9-Euro-Ticket des vergangenen

Sommers soll es das deutschlandweit

gültige Ticket für monatlich 49

Euro geben. Für viele Arbeitgeber dürfte

dies neue Anreize in Sachen Jobticket

setzen.

Digitale Übermittlung von Bescheinigungen

für die Arbeitsagentur

Arbeitsbescheinigungen, EU-Arbeitsbescheinigungen

und Nebeneinkommensbescheinigungen

dürfen ab dem 1. Januar

2023 nur noch in digitaler Form an die

Bundesagentur für Arbeit übermittelt

werden. Damit wird die bislang freiwillige

Teilnahme am sogenannten BEA-Verfahren

(“Bescheinigungen elektronisch

annehmen”) für alle Arbeitgeber Pflicht.

Änderungen im Lohn 2023 bei der

elektronischen Lohnsteuerbescheinigung

Um elektronische Lohnsteuerbescheinigungen

auch 2023 noch erstellen zu können,

benötigen Arbeitgeber anstelle der

künftig entfallenden eTIN die Steueri-

36 www.bvg-menzel.de


dentifikationsnummer, kurz: Steuer-ID,

der Beschäftigten.

Steuer- und sozialabgabenfreie Inflationsausgleichsprämie

Auch im Jahr 2023 dürfen Arbeitgeber

ihren Beschäftigten die sogenannte Inflationsausgleichsprämie,

auch bekannt

als Inflationsprämie oder Inflationsausgleichsbonus,

steuer- und sozialabgabenfrei

auszahlen. Sie kann flexibel genutzt

werden, etwa im Rahmen einer oder

mehrere Einmalzahlungen oder eines

monatlichen Lohnzuschusses. Aktuell

gilt die Regelung bis zum 31. Dezember

2024.

Höhere Grenze für die Pauschalierung

der Lohnsteuer bei kurzfristigen Beschäftigungen

Kurzfristige Beschäftigungen darf der

Arbeitgeber pauschal mit 25 Prozent versteuern.

Die Voraussetzungen dafür wurden

nun gelockert: Ab 2023 ist die Pauschalierung

bis zu einem Stundenlohn

von 19 Euro (bisher: 15 Euro) und einem

Tageslohn von bis zu 150 Euro (bisher:

120 Euro) möglich.

Fazit: Änderungen in der Lohnabrechnung

2023

Es empfiehlt sich für Arbeitgeber, sich

möglichst frühzeitig mit den kommenden

gesetzlichen Änderungen im Lohn auseinanderzusetzen.

Wer bereits mit einer

professionellen, GKV-zertifizierten Software

für die Entgeltabrechnung arbeitet,

ist im Regelfall jedoch gut aufgestellt.

Die Änderungen in der Entgeltabrechnung

werden dann nämlich zum Jahreswechsel

überwiegend automatisch umgesetzt.

Alles korrekt im Büro?

Unangemeldetes Erscheinen der Steuerfahndung

war nicht verhältnismäßig.Viele

Bürgerinnen und Bürger machen Steuervorteile

geltend, weil sie ihr häusliches

Arbeitszimmer beruflich nutzen. Dabei

wird gelegentlich auch geschwindelt.

Trotzdem darf der Fiskus seine Fahnder

nach Information des Infodienstes Recht

und Steuern der LBS im Regelfall nicht

unangekündigt zu einer Wohnungsbesichtigung

entsenden. Der Fall: Eine

selbständige Unternehmensberaterin

wollte, dass Aufwendungen für ihr Arbeitszimmer

anerkannt würden und

reichte dazu eine Skizze der Wohnung

beim Finanzamt ein. Der Sachbearbeiter

hielt die Sache für klärungsbedürftig. Er

bat um die Unterstützung eines Fahnders,

der die Wohnung dann auch tatsächlich

betrat.

Die Steuerpflichtige hatte dem für sie

überraschenden Ersuchen des Beamten

nicht widersprochen. Das Urteil: Trotz

der Zustimmung der Wohnungsbesitzerin

war die Besichtigung rechtswidrig, entschied

das oberste deutsche Finanzgericht.

Das Vorgehen sei mit dem grundgesetzlich

verbürgten Schutz auf die

Unverletzlichkeit der Wohnung nicht vereinbar

gewesen. Die Steuerpflichtige

habe bei der Klärung des Sachverhalts

mitgewirkt und es hätten auch noch

die Möglichkeit anderer Auskünfte

der Bergische Unternehmer 01 |23 37


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

(zum Beispiel das Einreichen von Fotos)

bestanden.

(Bundesfinanzhof, Aktenzeichen VIII R

8/19)

Gewerbliche Tätigkeit einer im

Übrigen freiberuflichen oder

vermögensverwaltenden

Personengesellschaft

Eine freiberuflich tätige Person kann daneben

grundsätzlich auch einen Gewerbebetrieb

unterhalten. Bei einer freiberuflich

tätigen oder ausschlielich

vermögensverwaltenden Personengesellschaft

(Einkünfte aus Kapitalvermögen

und/oder Vermietung und Verpachtung)

besteht allerdings die Gefahr, dass die

gesamten Einkünfte als solche aus Gewerbebetrieb

umqualifiziert werden,

wenn nebenbei auch eine beliebige originär

gewerbliche Tätigkeit ausgeübt wird.

Dabei ist es unerheblich, ob aus dieser

(Neben-)Tätigkeit ein Gewinn oder ein

Verlust erwirtschaftet wird (vgl. § 15

Abs. 3 Nr. 1 EStG). Für eine freiberuflich

tätige Personengesellschaft gilt jedoch

eine Bagatellgrenze. Danach sind

gewerbliche Umsätze unschädlich, wenn

diese 3 % der Gesamtnettoumsatzerlöse

(relative Grenze) der Gesellschaft und

den Betrag von 24.500 Euro im Jahr (absolute

Grenze) nicht übersteigen. (1) Der

Bundesfinanzhof (2) hat jetzt entschieden,

dass diese Bagatellgrenze auch für

eine vermögensverwaltende Personengesellschaft

gilt. Im Streitfall ging es um

eine Vermietungsgesellschaft, die auch

eine Photovoltaikanlage betrieb, was

grundsätzlich als gewerbliche Tätigkeit

zu beurteilen ist. Sofern die o. g. Bagatellgrenze

nicht überschritten wird, bleiben

die Vermietungseinkünfte der Gesellschaft

insgesamt gewerbesteuerfrei.

(1) BFH-Urteile vom 27.08.2014 VIII R 16/11

(BStBl 2015 II S. 996), Rz. 28, vom

27.08.2014 VIII R 41/11 (BStBl 2015 II S.

999), Rz. 27, und vom 27.08.2014 VIII R 6/12

(BStBl 2015 II S. 1002), Rz. 53.(2) BFH-Urteil

vom 30.06.2022 IV R 42/19, Rz. 36.

(Quelle: Rinke Treuhand)

Überwachungskameras: Nutzung

ist streng reglementiert

Die Nutzung von Videokameras zur

Überwachung von Hauseingängen und

Grundstücken ist rechtlich streng reglementiert.

Selbst wenn der Betreiber sensible

Bereiche verpixelt, kann nach Auskunft

des Infodienstes Recht und Steuern

der LBS die Anbringung solcher Geräte

untersagt werden. Das gilt, wenn die

Nachbarn ernsthafte Gründe für die

Furcht vor einer Überwachung anführen

können.

Der Fall: Zwei Familien bewohnten jeweils

die eine Hälfte eines Doppelhauses.

Der eine Nachbar brachte zwei Kameras

an, die nicht nur filmen, sondern auch

Personen erkennen und die entsprechenden

Daten auch aufzeichnen konnten. Die

Ausrichtung der Objektive hätte es theoretisch

ermöglicht, auch Teile des Nachbaranwesens

zu überwachen. Der Betroffene

gab allerdings an, diese sensiblen

Bereiche würden bei den Aufnahmen mit

Hilfe der technischen Einstellung verpixelt.

Dem Nachbarn reichte diese Zusicherung

nicht, er forderte eine Entfernung.

Das Amtsgericht konzentrierte sich gar

nicht erst auf die Frage, ob eine tatsächliche

Überwachung stattfand oder nicht.

Alleine die Möglichkeit, ungewollt gefilmt

zu werden, reiche als Grund für

eine erfolgreiche Unterlassungsklage aus.

Es sei nachvollziehbar, wenn im Radius

der Kamera lebende Menschen ernsthafte

Befürchtungen äußerten, dass ihre Persönlichkeitsrechte

verletzt werden könnten.

Die Ausrichtung der Objektive müsse

deswegen geändert oder das Gerät

entfernt werden.

(Amtsgericht Bad Iburg, Aktenzeichen 4

C 366/21)

Inflationsausgleichsprämie ist

pfändbar

Das Amtsgericht – Insolvenzgericht –

Köln hat sich mit Beschluss vom

09.12.2022 mit der Pfändbarkeit einer Inflationsausgleichsprämie

befasst. Der

Antrag eines Insolvenzschuldners auf

Freigabe dieser Prämie wurde zurückgewiesen.

Ab dem 26. Oktober 2022 können

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber

ihren Beschäftigten steuer- und abgabenfrei

einen Betrag bis zu € 3.000 gewähren.

Hierbei handelt es sich um eine freiwillige

Leistung der Arbeitgeberinnen

und Arbeitgeber. Infos unter: www.bundesregierung.de/breg-de/themen/entlastung-fuer-deutschland/inflationsausgleichspraemie.

Dem betreffenden Insolvenzschuldner

wurde von seinem Arbeitgeber ein Betrag

in Höhe von € 1.500,00 als Inflationsausgleichsprämie

auf seiner Lohnabrechnung

ausgewiesen. Damit erhöhte

sich der pfändbare Betrag im Auszahlungsmonat.

Diesen führte der Arbeitgeber

sodann ordnungsgemäß an die Masse

ab. Den Antrag auf Freigabe begründete

der Schuldner u.a. damit, dass Inflationsausgleichsprämien

genauso unpfändbar

seien, wie zuletzt die Corona-Prämien.

Hierbei wurde sich auf das Urteil des

Bundesarbeitsgerichts vom 25.08.2022

(Az. 8 AZR 14/2022) berufen, welches

die Unpfändbarkeit von Corona-Prämien

bejahte.

Das Gericht wies den Antrag des Schuldners

zurück. Als Begründung wurde an-

38 www.bvg-menzel.de


nach wie Arbeitslohn in den Grenzen

des § 850c ZPO grundsätzlich pfändbar.

D.h. es gelten die Pfändungsfreigrenzen.

(Quelle: ATN D`avoine Teubler Neu

Rechtsanwälte)

Haushaltsnahe Dienstleistungen

und Handwerkerleistungen:

Kein Abzug bei Zahlung

über Verrechnungskonto

Aufwendungen für haushaltsnahe

Dienstleistungen und Handwerkerleistungen

können in Höhe von 20 % bis zu

bestimmten Höchstbeträgen (4.000 Euro

für haushaltsnahe Dienstleistungen und

1.200 Euro für Handwerkerleistungen)

als Steuerermäßigung abgezogen werden.

Begünstigt ist nur die Arbeitsleistung,

nicht der Materialaufwand. Voraussetzung

für die Steuerermäßigung ist

geführt, dass die Prämie freiwillig von

Seiten des Arbeitgebers gezahlt werde

und daher eher einer Gehaltserhöhung

ähnele. Eine Vergleichbarkeit mit Corona-Prämien

sei zudem nicht gegeben:

„Die Unpfändbarkeit der Corona-Prämie

wurde durch verschiedene Gerichte bejaht.

Dadurch sollten jedoch Erschwernisse

während der Arbeit ausgeglichen

werden, die durch Corona entstanden

sind.

Sie ist also vielmehr eine Erschwerniszulage.“

Die Inflationsausgleichsprämie

hingegen weise keinen Bezug zur Arbeitsleistung

auf, sondern mildere ausschließlich

die Belastungen durch die Erhöhung

der gestiegenen Lebenshaltungskosten

ab. Gesetzliche Ausnahmen zur

Pfändbarkeit von Inflationsausgleichsprämien

bestünden überdies nicht.

Die Inflationsausgleichsprämien ist hiernicht

nur, dass eine Rechnung vorliegt;

die Zahlung muss auch auf ein Konto des

Erbringers der Leistung erfolgt sein (§

35a Abs. 5 Satz 3 EStG).Falls eine GmbH

haushaltsnahe Dienstleistungen oder

Handwerkerleistungen erbringt, können

entsprechende Leistungen der GmbH

auch im Haushalt eines Gesellschafters

durchgeführt werden und dann zu einer

Steuerermäßigung führen.

Aber auch in diesem Fall müssen die übrigen

gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt

sein. Insbesondere muss eine Rechnung

durch Zahlung auf das Konto der

GmbH beglichen werden. Eine bloße Belastung

eines Gesellschafter-Verrechnungskontos

bei der GmbH reicht dafür

nicht aus. (1)-(1) Siehe BFH-Beschluss vom

09.06.2022 VI R 23/20 (BStBl 2022 II S.

666).)

(Quelle: Rinke Treuhand)

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FÜR SIE UNTERWEGS REISELUST IM WÜSTENSAND

REISELUST IM

WÜSTENSAND

40 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 01 |23 41


FÜR SIE UNTERWEGS REISELUST IM WÜSTENSAND

Eine Gruppe Gleichgesinnter aus Deutschland

und Österreich trifft ein am Flughafen

in Amman. Da sind die Abenteurer,

die Wissbegierigen, die Bildungsreisenden

und die Bewegungsaffinen, die sich da zusammenfinden,

um vom Reiseguide in Empfang genommen

zu werden. Zunächst geht`s ins Hotel,

Sonne, Pool und westlicher Standard machen den

Start in den Urlaub ausgesprochen angenehm. Man

lernt sich kennen, tauscht sich aus und freut sich

auf sieben Tage Reiselust im Wüstensand. Amman

liegt rund 1.000 Meter über dem Meeresspiegel

und wenn man es nicht anders wüsste, liegt im

Zentrum der Vergleich mit einer europäischen

Hauptstadt nahe. Erst in den Außenbereichen

kommt das Gefühl von „Orient trifft Okzident“ auf,

wenn Stadt allmählich in Wüste übergeht.

Grüner Fleck im Wüstenstaub

Eine Wanderreise durch Jordanien verlangt eine gewisse Fitness

und ist körperlich nicht ohne Anstrengung. Was dieser

Wüstentrip aber auf jeden Fall bietet: Man bekommt den Kopf

frei vom täglichen Einerlei, beruflichem Stress und familiären

Herausforderungen. Der Weg durch wilde Felskulissen

und wüstenhafte Täler, die sichtbare Trockenheit und die

Freundlichkeit und Gastfreundschaft der alles andere als

wohlhabenden Beduinenfamilien erdet und lenkt den Blick auf

das Wesentliche. Und ganz wichtig: Das Gefühl, durch ein sicheres

Land zu reisen, verlässt einen von der Ankunft bis zur

Abreise nicht

Am nächsten Tag geht`s los: Rund zwei Stunden

dauert die Busfahrt in Richtung Osten. Dort erkunden

wir auf dem Weg mehrere Karawansereien und

als erste Station eine Oase, ein grüner Fleck in der

kargen Wüste, über einem See kreisen die Wasservögel.

Eine Fahrradtour ermöglicht, den Ort weiträumig

zu erkunden. Von dort reisen wir weiter in

Richtung Süden in ein Naturreservat. Wir wandern

durch schroffes Gebirge, der Tourguide verweist

auf den Blick über die Negev-Wüste bis nach Jerusalem,

Hebron, Bethlehem und Jericho. Immer

wieder kreuzen Beduinenfamilien mit ihren Ziegenherden

unseren Weg. Die Größe und Ausstattung

ihrer Zelte lässt schnell darauf schließen, wie

es um ihr Auskommen bestellt ist.

Stabilitätsanker in unruhiger Region

Dass nach der Corona-Pandemie nun wieder Touristen

ins Land kommen, ist für die Einwohner von

großer Bedeutung. Jordanien ist ein an Natur und

Kulturschätzen reiches Land, aber keine gewachsene

Nation. Vielmehr ist Jordanien mit seinen zehn

Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ein

Einwanderungsland und heute müssen viele Flüchtlinge,

die aufgenommen wurden, versorgt werden.

Die konstitutionelle Monarchie mit König Abdullah

II. pflegt freundschaftliche Beziehungen zum

42 www.bvg-menzel.de


Westen genauso wie zu den Nachbarländern. Daher

ist das Land auch ein Stabilitätsanker in einer ansonsten

unruhigen Region. Staatsreligion ist der Islam.

93 Prozent der Jordanier bekennen sich zum

sunnitischen Islam. Gegenüber den Christen und

Juden im Land verhält sich der Staat allerdings tolerant,

so sind christliche Kirchen im Landschaftsbild

durchaus nicht ungewöhnlich.

Wasser ist ein knappes Gut im Wüstenstaat und der

Klimawandel macht die Situation nicht besser. Dieser

Eindruck vermittelt sich auch den Wanderern

immer wieder. Jordanien ist eines der wasserärmsten

Länder der Welt. Rund 80 Prozent seiner Fläche

sind Wüste,

Wow-Effekt im Tageslicht

Die nächste Etappe führt im Wechsel von Bustour

und Wanderung hin nach Petra. Wem die Fußmärsche

durch den Sand zu anstrengend ist, der kann

sich ohne Probleme für die bequemere Variante entscheiden

und ein Stück des Weges fahren. In Petra

angekommen wird die Stimmung ob des Eindrucks

der antiken Baukunst ehrfürchtig. Der Zugang erfolgt

über ein modernes Besucherzentrum durch

den Siq, eine schmale und von Sandsteinwänden

umgebene, in Teilen sehr enge Schlucht. Von Zeit

zu Zeit trifft man auf kleine Nischen und Stelen,

die Hinweise auf die Religiosität der Nabatäer ziehen

lassen, die ihre Hauptstadt durch diesen schmalen

Zugang sicherten. Am Ende des Siq kommt

dann der Wow-Effekt, wenn man durch das Dunkle

der Schlucht ins grelle Tageslicht tritt. Sichtbar wird

der große Platz mit seinem 40 Meter hohen Säulentempel,

der von den Beduinen das „Schatzhaus des

Pharaos“ genannt wurde. An dieser Stelle weicht

die Wüstenstimmung einem lebhaften Treiben.

Handelsplatz und Ruinenstätte

Petra ist ein Touristenmagnet für Menschen aus aller

Welt, die die weitläufige Umgebung mit ihren

Hunderten von Felsgräbern, dem römischen Theater

und den Tempeln erkunden wollen. Petra liegt

auf halbem Weg zwischen dem Golf von Akaba

und dem Toten Meer, das wir zum Ende unserer

Auf dem Weg nach Petra:

Wer mag kann den

Weg zurück auch auf

dem Kamelrücken bestreiten

(Foto S. 40/41).

Der Zugang in die historische

Tempelstadt Petra

erfolgt über den Siq.

(Foto links).

Madaba bietet das bunte

Bild des Orients, das

man bei einer Jordanien-

Reise erwartet (Foto

oben).

der Bergische Unternehmer 01 |23 43


FÜR SIE UNTERWEGS REISELUST IM WÜSTENSAND

Weite Teile der Reise

werden zu Fuß erwandert.

Jederzeit

besteht aber auch

die Möglichkeit, sich

mit Bus oder Jeep

fahren zu lassen

(Foto oben).

Die antike Stadt Petra

ist umgebung von

felsigem Gebirge

(Foto r. oben)

Atemberaubend der

Blick aufs Tote Meer,

dem weltweit am

tiefsten gelegenen

Binnensee (Foto r.

unten).

Reise auch noch erreichen. Dank ihrer strategisch

günstigen Lage am Kreuzungspunkt mehrerer Karawanenwege,

war Petra vom fünften Jahrhundert

vor bis zum dritten Jahrhundert nach Christi ein bedeutender

Handelsplatz. Archäologische Ausgrabungen

erfolgten erst seit den 1920er Jahren. Wenig

später begann auch die touristische Erschließung der

Ruinenstätte. Zu beachten bei diesem touristischen

Highlight ist allerdings, dass der Siq gen Petra leicht

abfallend ist, was bedeutet, dass es beim Rückweg

genau andersherum und damit auch nochmal kräftezehrend

ist. Da bieten die Jordanier Entlastung auf

dem Esel- oder Pferderücken, mit der Elektrokarre

oder der Kutsche, was allerdings nicht umsonst zu

haben ist. In Petra verbringen wir zwei Nächte in einem

brandneuen Luxus-Ressort mit Poollandschaft

und allem, was dazugehört. Ein Ort der Entspannung,

aber auch der Gegensätze zur weit verbreiteten

Armut der Landbevölkerung.

Gelb-Rotes Farbspiel

Wir setzen die Reise fort Richtung Süden und erwandern

nun das Wadi Rum. Das größte Flusstal

in Jordanien liegt etwa fünf Busstunden entfernt

von der jordanischen Hauptstadt. Seine Felswände

bestehen aus Sandstein und Granit. Als Landschaftsschutzgebiet

mit einer Fläche von 740 Quadratkilometern

gehört es zur Welterbeliste der

UNESCO. Das Wadi Rum als eines der beliebtesten

touristischen Ziele des Landes lässt sich auf

verschiedene Weise erkunden. Auf dem Kamelrücken

genauso wie zu Fuß. Wir haben uns – zumindest

teilweise – fürs Wandern entschieden, gut ausgerüstet

mit entsprechender Trekkingkleidung und

literweise Sonnencreme. Schritt für Schritt geht es

durch die Wüste, vorbei an beeindruckenden Granit-

und Sandsteinformationen. Das Farbspiel von

Gelb und Rot und immer wieder die Stille der Wüstenlandschaft

– beides ist ein Genuss und eine Auszeit

vom Alltag.

Tagesrundfahrten im Pickup

Unser Gepäck wird mit dem Jeep zur Unterkunft gebracht.

Hier stehen verschiedene Varianten – von

einfach bis gehoben – zur Verfügung, allerdings

wird immer im Zelt übernachtet. Genauso besteht

44 www.bvg-menzel.de


die Möglichkeit, sich streckenweise fahren zu lassen

oder auch mal eine Pause im Quartier einzulegen –

nichts muss, alles kann. Immer wieder trifft man

auch auf Tagestouristen, die im Pickup eine geführte

Rundfahrt unternehmen. Auch das ist eine Möglichkeit,

das Wadi Rum zu erkunden. Spannend ist

die Begegnung mit den Beduinen, die den Touristen

gerne süßen Tee verkaufen. Für ihr Auskommen und

das ihrer Familien spielt der Tourismus die größte

Rolle. Ein wesentlicher Baustein sind hier die Wandergruppen,

die regelmäßig vorbeikommen.

Baden im Toten Meer

Das Ende unserer Reise führt uns dann zum Toten

Meer. Wir atmen die salzhaltige Luft und probieren

selbstverständlich auch aus, ob ein Untergehen

aufgrund des hohen Salzgehaltes in diesem

weltweit am tiefsten gelegenen Binnensee tatsächlich

unmöglich ist. Am nächsten Tag treten wir

die Rückreise an. Von Amman geht es wieder per

Flug in Richtung Heimat, im Gepäck zahllose

Eindrücke von einem faszinierenden Land mit

wunderbaren Menschen. Und ein bisschen Sehnsucht

auf neuerliche Reiseerlebnisse in der Ferne

ist auch dabei.

Reisetipps

Diverse Reiseführer geben umfangreich Auskunft

über Jordanen. Zur Buchung und Beratung empfehlen

sich verschiedene Anbieter, die sich auf

Trekkingreisen spezialisiert haben, darunter auch

auf Wanderreisen durch Jordanien.

Verschiedene Fluggesellschaften fliegen Jordanien

an, dazu gehört auch die Lufthansa. Die Anreise

erfolgt über die Hauptstadt Amman.

Zur Einreise benötigt man ein Visum, eine Reiseerklärung

ist auszufüllen. Nachweisen müssen Reisende

zudem eine Auslandskrankenversicherung.

Die Unterkünfte reichen vom einfachen Hotel über

bewirtschaftete Lodges bis hin zu Luxus-Ressort.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Eva Bona

der Bergische Unternehmer 01 |23 45


HANDELSREGISTER

HRA 25560 Lavatar OHG Rabenweg

70, 42115 Wuppertal. (der

Design und Druck von Textlien).

Persönlich haftender Gesellschafter:

Ciric, Vivian, Velbert,

*16.04.1993; Radonic, Melisa,

Wuppertal, *06.05.1997, jeweils

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 32914 PB Lademittel GmbH

Winchenbachstr. 59, 42281

Wuppertal. (der Handel und die

Produktion von: Holzpaletten,

Holz- und Gitterboxen, Palettenaufsatzrahmen

& Zubehör,

Ladungsträger in verschiedenen

Materialien, Verpackungsberatung).

Stammkapital: 25.000

Euro. Geschäftsführer: Schäfer,

Jan, Wuppertal, *18.06.1969,

einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 32918 Wupperhaus Immobilienmanagement

GmbH Einern

45, 42279 Wuppertal. (die Verwaltung,

Vermietung und der

Verkauf von Wohn- und Gewerbeeigentum).

Stammkapital:

25.000 Euro. Geschäftsführer:

Müller, Stephan Jens, Wuppertal,

*18.06.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 32925 3AC Holding UG (haftungsbeschränkt)

Markomannenstr.

23, 42105 Wuppertal.

(Gegenstand des Unternehmens

ist es, die jeweiligen Geschäftsstrategien

der Tochterunternehmen,

verbundenen Unternehmen

oder Beteiligungen zu

verfolgen, den langfristigen

Wert der Tochterunternehmen,

der verbundenen Unternehmen

oder der Beteiligungen zu

fördern und deren Vermögen

zu verwalten). Stammkapital:

2.000 Euro. Geschäftsführer:

Brol, Adam Pawel, Ennepetal,

*26.07.1986, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 32932 Reich & Partner Steuerberatungsgesellschaft

mbH

Saarschleife 17, 42107 Wuppertal.

(die geschäftsmäßigen

Hilfeleistungen in Steuersachen

sowie die damit vereinbaren

Tätigkeiten, insbesondere vermögensverwaltende

Tätigkeiten,

§ 33 i.V.m. § 57 Abs. 3 StBerG).

Stammkapital: 30.000 Euro.

Geschäftsführer: Rüggeberg,

Jens, Düsseldorf, *22.03.1978;

Schröbler, Nico Michael, Wuppertal,

*12.11.1993, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit

der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 25563 Concept M GmbH &

Co. KG Unterkirchen 23, 42349

Wuppertal. Persönlich haftender

Gesellschafter: Concept M Verwaltungs

GmbH, Waltrop (Amtsgericht

Recklinghausen HRB

8134). Der Sitz ist von Waltrop

(bisher Amtsgericht Recklinghausen,

HRA 5078) nach Wuppertal

verlegt.

HRB 32944 VVG Verwaltungs

GmbH Hahnenfurth 9, 42327

Wuppertal. (das Halten und Verwal-

ten eigenen Vermögens).

Stammkapital: 25.000 Euro.

Geschäftsführer: Schumacher,

Hermann Magnus, Wuppertal,

*16.01.1990, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 32943 Lagula GmbH Friedrich-Ebert-Str.

131 B, 42117 Wuppertal.

(der Handel mit Waren

aller Art, insbesondere der Einzel-

und Großhandel, Import

und Export sowie Onlinehandel

von Friseurbedarf, Kosmetik-

Gütern, Haarteilen, Extensions,

Geschenk- und Trendartikeln

sowie kosmetische Behandlungen,

Mani- und Pediküre,

Waxing, Haar- und Wimpernverlängerung,

Haarentfernung,

Permanent Make-Up, Visagistin,

soweit dies keiner Genehmigung

bedarf. Gegenstand des

Unternehmens ist weiterhin

der Betrieb einer PR- und Werbeagentur

einschließlich Erstellung

von Werbekonzepten, Werbeberatung,

Werbegestaltung

und Durchführung von Werbemaßnahmen,

Vermietung von

Fahrzeugen. Weiterentwicklung

und Speicherung von erneuerbaren

Energien). Stammkapital:

25.000 Euro. Geschäftsführer:

Yumusak, Mustafa, Wuppertal,

*10.07.1981, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 32953 Hopfgarten G25

GmbH Ohligsmühle 11, 42103

Wuppertal. (die Verwaltung des

wein, sekt,

tee, spirituosen,

bier, wasser &

kohlensäure

bayreuther str. 50 c

42115 wuppertal

tel.: (0202) 30 50 85

weinquelle-hornig.de

125 JAHRE-HEIZOEL-VORST

Deutscher Ring 69 · 42327 Wuppertal · Telefon 744035

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Unbenannt 2 1 10 12 12 14:47


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

eigenen Vermögens). Stammka-

HRB 32954 N Investment Steu-

herigen steuerpflichtigen wirt-

Vermögens).

Stammkapital:

pital: 25.000 Euro. Geschäfts-

erberatungsgesellschaft

mbH

schaftlichen Geschäftsbetriebes

25.000 Euro. Geschäftsführer:

führer: von Gahlen, Tanja,

Saarschleife 17, 42107 Wupper-

des Wuppertaler Sportverein e.

Backhaus, Torsten, Wuppertal,

Wuppertal, *16.05.1970, einzel-

tal. (Verwaltung bestehender

V. mit dem Sitz in Wuppertal,

*10.07.1970, einzelvertretungs-

vertretungsberechtigt mit der

und noch zu erwerbender Betei-

insbesondere das Betreiben des

berechtigt mit der Befugnis, im

Befugnis, im Namen der Ge-

ligungen sowie die Tätigkeit als

Fußballsports einschließlich des

Namen der Gesellschaft mit

sellschaft mit sich im eigenen

geschäftsleitende

Holdingge-

Profifußballs unter der Bezeich-

sich im eigenen Namen oder als

Namen oder als Vertreter eines

sellschaft sowie die eigene Ver-

nung „Wuppertaler SV“ oder

Vertreter eines Dritten Rechtsge-

Dritten Rechtsgeschäfte abzu-

mögensverwaltung. Gegenstand

hieraus abgeleiteter Kürzel (z.B.

schäfte abzuschließen.

schließen.

sind die geschäftsmäßigen Hil-

„WSV“) und die Verwertung und

feleistungen in Steuersachen

Nutzung aller zur Verfügung

HRA 25568 fun.event GmbH

HRB 32945 fairmischt GmbH

sowie die damit vereinbaren

stehenden gegenwärtigen und

& Co.KG Aue 10, 42103 Wup-

Heinz-Fangman-Str. 2 - 6, 42287

Tätigkeiten, insbesondere ver-

künftigen Rechte. Weiterer Ge-

pertal. (die Durchführung und

Wuppertal. (der Einkauf und Ver-

mögensverwaltende Tätigkeiten,

genstand sind der Erwerb und

Organisation von Veranstal-

trieb von Lebensmitteln und Ge-

§ 33 i.V.m. § 57 Abs. 3 StBerG.

die Verwaltung eigenen Vermö-

tungen). Persönlich haftender

tränken). Stammkapital: 25.000

Stammkapital: 25.000 Euro. Ge-

gens, insbesondere die Grün-

Gesellschafter: JP Verwaltungs

Euro. Geschäftsführer: Fluck,

schäftsführer: Schröbler, Nico

dung von und die Beteiligung an

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Mario Indy, Bonn, *27.07.1995;

Michael, Wuppertal, *12.11.1993,

ande- rern Unternehmen jeder

Wuppertal HRB 24304), mit der

Petersen, Dimitri, Wuppertal,

einzelvertretungsberechtigt mit

Rechtsform im In- und Ausland

Befugnis, im Namen der Ge-

*24.12.1995, jeweils einzelvertre-

der Befugnis, im Namen der Ge-

sowie deren Management. Der

sellschaft mit sich im eigenen

tungsberechtigt.

sellschaft mit sich im eigenen

Erwerb von Beteiligungen an an-

Namen oder als Vertreter eines

Namen oder als Vertreter eines

deren von der DFL lizenzierten

Dritten Rechtsgeschäfte

abzu-

HRA 25567 VVG Immobilien

Dritten Rechtsgeschäfte abzu-

Fußball-Kapitalgesellschaften

schließen.

GmbH & Co. KG Hahnenfurth 9,

schließen.

ist ausgeschlossen). Stammka-

42327 Wuppertal. (das Halten

pital: 25.000 Euro. Geschäfts-

HRB 3295 YISA Schadstoffsanie-

und Verwalten von Grundbe-

HRA 25571 An Deiner Seite e.K.

führer: Runge, Friedhelm,

rung UG (haftungsbeschränkt)

sitz). Persönlich haftender Ge-

Emilienstr. 66, 42287 Wupper-

Wuppertal, *27.03.1939, einzel-

Feldstr. 2, 42275 Wuppertal.

sellschafter: VVG Verwaltungs

tal. (das Anbieten von Online-

vertretungsberechtigt.

(die Sanierung von Schadstof-

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

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fen (Asbest, PCP, PCB, KMF,

Wuppertal HRB 32944), mit der

Schwangerschaft, Geburt und 1.

HRB 32959 Nutria Verwaltungs

Altlasten), Schimmelpilz sowie

Befugnis, - auch für jeden Ge-

Babyjahr). Inhaber: Poggemann,

GmbH

Friedrich-Engels-Allee

Taubenkot,

Gebäudereinigung,

schäftsführer - im Verhältnis

Stephanie, Wuppertal,

32, 42103 Wuppertal. Gesell-

Winterdienst,

Abbrucharbei-

zur Kommanditgesellschaft im

*22.08.1990.

schaft mit beschränkter Haftung.

ten. Stammkapital: 1.000 Euro.

Namen der Gesellschaft mit

Geschäftsanschrift: c/o Fides

Geschäftsführer:

Sachpazari-

sich im eigenen Namen oder

HRB 32961 WSV Spielbetriebs

Treuhand Gesellschaft mit be-

dis, Konstantinos, Wuppertal,

als Vertreter eines Dritten

GmbH Hubertusallee 4, 42117

schränkter Haftung, Friedrich-

*15.11.1995, mit der Befugnis,

Rechtsgeschäfte

abzuschlie-

Wuppertal. (die Fortführung und

Engels-Allee 32, 42103 Wup-

im Namen der Gesellschaft mit

ßen.

die Weiterentwicklung des bis-

pertal. (die Verwaltung eigenen

sich im eigenen Namen oder als

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HANDELSREGISTER

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 32955 Viamed GO Wuppertal

GmbH Briller Str. 181 - 183,

42105 Wuppertal. (die Personenbeförderung,

insbesondere von

Krankenfahrdiensten sowie der

Güterkraftverkehr. Diese Zwecke

umfassen alle Aufgaben, welche

in Anlage 3 zu den §§ 3 und 7

der Berufszugangsverordnung

für den Straßenpersonenverkehr

(PBZugV) aufgeführt sind.

Stammkapital: 25.000 Euro. Geschäftsführer:

Schneider, Rim,

Köln, *02.01.1985, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 32958 Nerz Verwaltungs

GmbH Friedrich-Engels-Allee 32,

42103 Wuppertal. (die Verwaltung

eigenen Vermögens). Stammkapital:

25.000 Euro. Geschäftsführer:

Backhaus, Torsten, Wuppertal,

*10.07.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 32962 Funera Trägerservice

GmbH Berliner Str. 49,

42275 Wuppertal. (die Anstellung,

Organisation und

Bereitstellung von Sarg- und

Urnenträgern). Stammkapital:

75.000 Euro. Geschäftsführer:

Bähr, Stefano, Wuppertal,

*23.07.1979; Neusel, Jil Karolin,

Wuppertal, *05.06.1993, jeweils

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 32957 RFS Room Facility

Services GmbH Erholungsstr. 9,

42103 Wuppertal. (Gebäudereinigung

und Hausmeisterdienste).

Stammkapital: 25.000 Euro.

Geschäftsführer: Tün, Yusuf,

Wuppertal, *01.02.1994, einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

INSOLVENZEN

HRB 32318 eingetragenen im

Register des Amtsgerichts

Wuppertal unter ANGEBAU UG

(haftungsbeschränkt), Im Ostersiepen

53, 42119 Wuppertal,

gesetzlich vertreten durch die

Geschäftsführerin Frau Ana-

Maria Vusdea, Im Ostersiepen

53, 42119 Wuppertal Geschäftszweig:

Neubau, Altbausanierung

u,a ist wegen Zahlungsunfähigkeit

und Überschuldung

am 08.12.2022, das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Eröffnung

erfolgt aufgrund des am

16.08.2022 bei Gericht eingegangenen

Antrags einer Gläubigerin.

Zum Insolvenzverwalter

wird ernannt Rechtsanwalt Kai

Bartelt, Friedrich-Engels-Allee

190, 42285 Wuppertal.

HRB 27911 eingetragenen im

Register des Amtsgerichts Wuppertal

unter Eiscafe Conti UG

(haftungsbeschränkt), Lüttringhauser

Str. 4, 42369 Wuppertal,

gesetzlich vertreten durch den

Geschäftsführer Herrn Luigi Gian-Carlo

Mancuso, Lilienstraße

47, 42369 Wuppertal ist wegen

Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung,

am 08.12.2022, das

Insolvenzverfahren eröffnet.

Die Eröffnung erfolgt aufgrund

des am 04.10.2022 bei Gericht

eingegangenen Antrags der

Schuldnerin. Zum Insolvenzver-

walter wird ernannt Dr. Daniel

Schwartz, Friedrich-Ebert-Straße

84, 42103 Wuppertal.

HRB 29443 eingetragenen im

Register des Amtsgerichts Wuppertal

unter Amanah Personal

GmbH, Goebenstr. 102A, 42551

Velbert, gesetzlich vertreten

durch den Geschäftsführer

Herrn Pavlin Lazarov, Triebstr.

48, 80993 München ist wegen

Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung,

am 12.12.2022, das

Insolvenzverfahren eröffnet. Die

Eröffnung erfolgt aufgrund des

am 07.03.2022 bei Gericht eingegangenen

Antrags einer Gläubigerin.

Zum Insolvenzverwalter

wird ernannt Rechtsanwalt Martin

Lambrecht, Heinrich-Heine-

Allee 53, 40213 Düsseldorf.

Herrn Egon Prawotorow, Masurenstr.

28, 42899 Remscheid

ist wegen Zahlungsunfähigkeit

heute, am 14.12.2022, das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Eröffnung

erfolgt aufgrund des am

29.11.2022 bei Gericht eingegangenen

Antrags des Schuldners.

Zum Insolvenzverwalter wird ernannt

Rechtsanwalt Sven Bader,

Hindenburgstr. 30, 42853 Remscheid.

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Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

Herrn Björn Paul Stefan Lang, In

der Freiheit 21, 42653 Solingen

ist wegen Zahlungsunfähigkeit,

am 12.12.2022, das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Eröffnung

erfolgt aufgrund des am

08.12.2022 bei Gericht eingegangenen

Antrags des Schuldners.

Zum Insolvenzverwalter

wird ernannt Rechtsanwalt Robert

Fliegner, Grünewalder Str.

29-31, 42657 Solingen.

Herrn Sascha Herbert Christian

Potratz, Masurenstr. 28, 42899

Remscheid ist wegen Zahlungsunfähigkeit,

am 14.12.2022, das

Insolvenzverfahren eröffnet. Die

Eröffnung erfolgt aufgrund des

am 29.11.2022 bei Gericht eingegangenen

Antrags des Schuldners.Zum

Insolvenzverwalter

wird ernannt Rechtsanwalt Tobias

Rußwurm, Graf-Adolf-Platz

1 - 2, 40213 Düsseldorf.

Herrn Frank Scheuten, Sandheider

Str. 84, 40699 Erkrath

ist wegen Zahlungsunfähigkeit,

am 13.12.2022, das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Eröffnung

erfolgt aufgrund des am

01.12.2022 bei Gericht eingegangenen

Antrags des Schuldners.

Zum Insolvenzverwalter wird ernannt

Jan Oliver Anger, Rheinort

1, 40213 Düsseldorf.

Bernhard Josef Meinke, Goethe

Str. 56, 42489 Wülfrath ist

wegen Zahlungsunfähigkeit,

am 20.12.2022, das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Eröffnung

erfolgt aufgrund des am

27.09.2022 bei Gericht eingegangenen

Antrags des Schuldners.

Zur Insolvenzverwalterin

wird ernannt Rechtsanwältin

Marion Rodine, Friedrich-Ebert-

Str. 146.

Herrn Peter Josef Krawczyk, Elberfelder

Str. 15, 40822 Mettmann

ist wegen Zahlungsunfähigkeit,

am 22.12.2022, das

Insolvenzverfahren eröffnet.

Die Eröffnung erfolgt aufgrund

des am 19.12.2022 bei Gericht

eingegangenen Antrags des

Schuldners. Zum Insolvenzverwalter

wird ernannt Steffen

Reusch, Georg-Glock-Str. 8,

40474 Düsseldorf.

HRB 24714 eingetragenen im

Register des Amtsgerichts

Wuppertal unter Lohr technologies

GmbH, gegründet am

18.11.2011, Carl-Zeiss-Str. 8,

42579 Heiligenhaus, gesetzlich

educate.nrw

Herrn Dustin Schulz, Nordstraße

5, 42489 Wülfrath ist wegen

Zahlungsunfähigkeit, am

27.12.2022, um 09:00 Uhr das

Insolvenzverfahren eröffnet. Die

Eröffnung erfolgt aufgrund des

am 18.11.2022 bei Gericht eingegangenen

Antrags des Schuldners.

Zur Insolvenzverwalterin

wird ernannt Rechtsanwältin Dominique

Schulz, Bismarckstraße

19, 42115 Wuppertal.

Frau Melanie Schmidt, Röntgenstraße

14, 42579 Heiligenhaus

ist wegen Zahlungsunfähigkeit,

am 27.12.2022, um 17:40 Uhr

das Insolvenzverfahren eröffnet.

Die Eröffnung erfolgt aufgrund

des am 23.12.2022 bei Gericht

eingegangenen Antrags der

Schuldnerin. Zum Insolvenzverwalter

wird ernannt Rechtsanwalt

Martin Lambrecht, Graf-

Adolf-Platz 15, 40213 Düsseldorf.

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ist wegen Zahlungsunfähigkeit

und Überschuldung, am

01.01.2023, um 09:00 Uhr das

Insolvenzverfahren

eröffnet.

Die Eröffnung erfolgt aufgrund

des am 28.10.2022 bei Gericht

eingegangenen Antrags der

Schuldnerin. Zum Insolvenzverwalter

wird ernannt Dr. Holger

Leichtle, Friedrich-Ebert-Str. 13

A, 42103 Wuppertal.

HRB 21558 eingetragenen im

Register des Amtsgerichts

Wuppertal unter

JDK Bauunternehmung

GmbH, Auf der

Bleiche 3, 42289 Wuppertal,

gesetzlich vertreten durch den

Geschäftsführer Herrn Jaroslaw-

Dominik Kluska, Auf der Bleiche

3, 42289 Wuppertal ist wegen

Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung,

am 01.01.2023, das

Insolvenzverfahren

eröffnet.

Die Eröffnung erfolgt aufgrund

educate coach

vertreten durch den Geschäftsführer

Herrn Stefan Lohr, Carldes

am 10.10.2022 bei Gericht

eingegangenen Antrags der

Schuldnerin. Zum Insolvenzverwalter

wird ernannt Rechtsanwalt

Rainer Frölich, Ehrenhainstraße

1, 42329 Wuppertal.

HRB 15279 eingetragenen im

Register des Amtsgerichts Wuppertal

unter Fliesen - Baustoffe

H. P. Koch GmbH, Demmeltratherstraße

29, 42719 Solingen,

gesetzlich vertreten durch die

Geschäftsführerin Frau Sandra

Worring, Löhdorfer Str. 131,

42699 Solingen Geschäftszweig:

Groß- und Einzelhandel

mit Fliesen ist wegen Zahlungsunfähigkeit

und Überschuldung,

am 02.01.2023, das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Eröffnung

erfolgt aufgrund des am

17.11.2022 bei Gericht eingegangenen

Antrags der Schuldnerin.

Zur Insolvenzverwalterin wird

ernannt Rechtsanwältin Sandra

Krämer, Blumenstraße 37,

42549 Velbert.

Herrn Maurizio De Marino, Meyerstr.

27, 42289 Wuppertal ist

wegen Zahlungsunfähigkeit,

am 22.12.2022, das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Eröffnung

erfolgt aufgrund des am

16.11.2022 bei Gericht eingegangenen

Antrags des Schuldners.

Zum Insolvenzverwalter wird ernannt

Rechtsanwalt Florian Gantenberg,

Lise-Meitner-Str. 5 - 9,

42119 Wuppertal.

Frau Sabrina Scherl, geboren

am 28.08.1987, Florastraße

68, 42553 Velbert ist wegen

Zahlungsunfähigkeit, am

27.12.2022, das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Eröffnung

erfolgt aufgrund des am

15.11.2022 bei Gericht eingegangenen

Antrags der Schuldnerin.

Zum Insolvenzverwalter

wird ernannt Rechtsanwalt Henning

Bungart, Alfredstraße 102,

45131 Essen.

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Mail katja.weinheimer@bvg-menzel.de

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Preisliste Nr. 07, ab 1. Januar 2022

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Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

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Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

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– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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