Vorschau: Live im November 2012 - Yorckschlösschen

yorckschloesschen.de

Vorschau: Live im November 2012 - Yorckschlösschen

Seit 32 Jahren

Nr 10 / 2012 . A NEVER ENDING FESTIVAL . LOVE IT OR LEAVE IT

YORCKSCHLÖSSCHEN

Live-Konzerte im Herbst/Winter jeden Mi + Do + Fr + Sa + So

Live Jazz . Blues . Boogie . Soul . Funk . Latin . Afro Grooves and more

LIVE IM OKTOBER

Yorckstraße 15 . 10965 Berlin - Kreuzberg . Phone 215 80 70 . www.yorckschloesschen.de

Freitag, 12. Oktober, 21 Uhr

Elise Eißmann Quintett

Mittwoch

3. Oktober 21 Uhr

Craig Burton

and Band

Samstag

6. Oktober 21 Uhr

Keith Tynes

and Band

Täglich ab 17 Uhr - Sonntags ab 10 Uhr Frühstück - Herrlich mit Herbstgarten!


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Abschied von Gilbert

Abdourahmane Diop

Hausmitteilungen

Wie sehr er fehlt, merkt man erst jetzt. Am 15. August ist Gilbert

Abdourahmane Diop verstorben. Er war seit vielen Jahren mit dem

Kiez und dem Yorckschlösschen freundschaftlich verbunden. Mit

seiner Löwenstimme war er der Godfather der Berliner Worldmusic

Szene und hat sogar in großen Häusern wie z.B. der Mailänder

Scala für Aufsehen gesorgt. Nach sehr würdevollen Trauerfeiern

und einem beeindruckenden Benefiz-Konzert in der Werkstatt der

Kulturen ist Gilbert inzwischen in seine senegalesische Heimat

überführt und in Dakar beigesetzt worden. Wir trauern um einen

Freund, der in unseren Herzen einen Ehrenplatz hat. R.I.P.

Hier im Hause hat mit dem Oktober die Herbst/Winter-Saison

begonnen. Dies bedeutet: Es wartet neben Konzerten mit bekann-

ten und bewährten Formationen eine ganze Reihe neuer Bands mit neuen Gesichtern und hoch

interessanten musikalischen Konzepten auf euch. Bei zunehmend nassem und kühlem Herbstwetter

kommen die schönen bemalten Gartentische ins Winterdepot und die Türen bleiben bis zum

Frühjahr geschlossen. Dafür gehts drinnen dann umso heftiger ab, wenn sich das Never-ending-

Festival an fünf Tagen in der Woche und bei vollem Sound wieder voll entfalten kann. Und wenige

Wochen später kommt dann auch schon wieder die Kunstversteigerung und Tannen-Paul bietet im

Garten seine Fichten und Blaumänner an. Bis dahin aber erstmal viel Spass und Musik!! WR

Alexandra Kamp

liest Henry Miller

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Tel. 030 - 251 91 52 / 251 51 33

Fax 030 - 25 29 96 69


Mittwoch 3. Oktober 21Uhr

Soul, Blues, R&B

Craig Burton

& Band

Craig Burton, wurde in St. Louis,

Missouri geboren. In sehr jungen

Jahren entdeckte er, dass er zu der

Gabe seiner phänomenalen Stimme

auch noch zusätzlich eine Vielfalt an

Musikinstrumenten mit Leichtigkeit

erlernen konnte. Er spezialisierte

sich daraufhin auf die Gitarre. Nach

Deutschland kam Craig Burton als

Soldat, diente und arbeitete für die

US-Regierung. Als die stationierten

Truppen aus Deutschland abgezogen

wurden, beschloss er in Berlin zu

bleiben und seine musikalischen

Fähigkeiten zum Beruf zu machen.

Durch sein aussergewöhnliches

Talent bekam er schnell die Gelegenheit,

mit namhaften Künstlern

und Gruppen aufzutreten oder deren

Konzerte zu eröffnen, z.B. Simply

Red, Pointer Sisters, Gap Band, Hot

Chocolate, Die Puhdys, The Three

Degrees u.v.m. Viele Menschen vergleichen

Craig Burton's einzigartige

Stimme, sein Charisma und seine

professionelle Performance oft mit

Marvin Gaye. Hier im Hause ist er mit

den “Guardians of the Groove” der

“Soulband” und die CD mit der Rudy

Stevenson Soulband bekannt geworden.

Wir freuen uns sehr auf einen

“alten” charmanten Freund.

Besetzung: Craig Burton: vocals & entertaining

mit seiner Allstar Band

Tonträger: Bei der Band erfragen

Donnerstag 4. Oktober 21 Uhr

Blue Thursday - reloaded

Die definitive

Berlin-Blues-

Jam-Session

Zu einem regelrechten Renner hat

sich diese Reihe entwickelt, die

meist am ersten Donnerstag der

Monate des Winterhalbjahrs den

zahllosen Berliner Blues-Musikern

hier im Hause einen adäquaten

Rahmen bietet, sich einem kundigen

Publikum in aller Ausführlichkeit zu

präsentieren. Jan Hirte, als einer der

versiertesten Gitarristen dieses

Genres, bildet auch heute mit Bassist

Ulli Wagner und dem Drummer

Sebastian Trupart das kompetente

Rückgrat für Session-Gäste aller Art.

Da die Berliner Blues-Szene relativ

gut bestückt ist, können wir uns auf

höchst interessante Kombinationen

aus Solisten und Rhythmus-Experten

freuen. Jan hat an diesem Abend als

Kapellmeister sozusagen die Lufthoheit

und wird dafür sorgen, dass

alle Aspiranten gebührend zum Zuge

kommen. Die Sessions der vergangenen

Herbst-Winter-Saison waren richtige

Hämmer mit vielen neuen Gesichtern.

Wir sind sicher, dass diese

wunderbare Reihe künftig noch interessanter

wird. Und natürlich den Ruf

des Schlösschens als Home of Blues

and Jazz weiter mehrt. Blue Thursday

on the corner - rock it baby!

Besetzung: Jan Hirte: gt & voc, Ulli

Wagner: b & voc, Sebastian Trupart: dr

plus diverse Special Guests

und jede Menge Gäste aus der Berliner

Blues-Szene an diversen Instrumenten

Freitag 5. Oktober 21 Uhr

Ein mehr als eigenwilliger

Stil-Mix

Halfblind

Henry & his

Instabilities

Halfblind Henry schreibt alle seine

eigenen Songs selbst. Weil er sie

auch selbst vorträgt, könnte er als

Singer-Songwriter gelten. Er selbst

kann aber mit dieser Bezeichnung

wenig anfangen, denn, wie er sagt:

''Singer-Songwriter, was sagt das

schon aus? Über den Sänger. Oder

die Songs.'' Überhaupt findet er eine

Kategorisierung seiner Songs sinnlos.

Zwar ist er tief verwurzelt im Boden

amerikanischer Songtradition, aber

allen möglichen musikalischen Einflüssen

gegenüber offen. Keine Klischees,

please. Halfblind Henry & His

Instabilities sind nichts für Puristen,

sondern für Leute, die Musik mit offenen

Ohren hören. “Ich setze mich

nicht hin und versuche, verschieden

Elemente zu kombinieren. Es ist einfach

so, dass alles, was ich höre, sich

auf die Songs auswirkt, die ich

schreibe (na ja, vielleicht nicht

alles...)."Die Instabilities treten als

Band nie in Originalbesetzung auf,

dafür ist jede Besetzung ein Original.

Bandmitglieder kommen, gehen und

kommen wieder. Anzahl und Art der

Instrumente variieren von Auftritt zu

Auftritt, können sich lokalen Gegebenheiten

anpassen. Sie sind aber

keine Jam-Band! Alle Mitwirkenden

kennen die Songs und beherrschen

ihre Parts. / Anm.: Na denn ma los!

Wir sind ganz Ohr!

Besetzung: Wir werden sehen ...

Tonträger: CD “Summer Sessions” ganz

aktuell beim Halfblind Pool zu haben

3


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Samstag 6. Oktober 21 Uhr Sonntag 7. Oktober 14 Uhr Mittwoch 10. Oktober 21 Uhr

Soul, Jazz, Gospel

Keith Tynes

Band

Keith Tynes, der ausdrucksstarke

Gesangsvirtuose, versteht es, Musik

als Ausdrucksmittel von Spiritualität

und Emotionalität einzusetzen. Stil,

Technik und Bühnenpräsentation

gehen Hand in Hand. Dabei entsteht

ein enges Band zwischen Künstler

und Publikum. Die Gospel-, Soulund

Jazz-Interpretationen von Keith

Tynes stehen ganz in diesem Zeichen.

Als Mitglied der weltberühmten

Gruppe ’The Platters Golden Hits

Revue’, trat er vier Jahre lang von

1981 bis 1985 in den Großstädten der

USA und Europas auf. Nach Engagements

mit ’The Band of Gold’ begann

1985 Keith Tynes’ Solokarriere und er

trat in ganz Europa und auch den

USA auf. Das umfangreiche Repertoire

dieses Sängers, das von Gospel

über Blues bis Oper reicht, spiegelt

die Flexibilität seines Gesangstalents

wieder. Sein Stimmumfang von

dreieinhalb Oktaven erlaubt eine

anspruchsvolle Darbietung der verschiedenen

Genres. Ganz gleich, ob

er Gospel singt, ein Liebeslied, eine

Jazz-Nummer interpretiert oder eine

Broadway-Melodie intoniert, es gelingt

ihm immer, seine Zuhörer von

seinem enormen Ausdrucksvermögen

und seiner Persönlichkeit zu

überzeugen.

Besetzung: Keith Tynes und seine Allstar-

Band

Tonträger: Bei der Mr. Tynes erfragen

Es ist angerichtet:

Kuchenbeckers

Sonntagsbraten

Berlins heisseste Jam-Session

Schwerpunkt: Boogie Woogie

Immer am ersten Sonntag im Monat

strömen die Hot Jazz- und Boogie-

Fans in hellen Scharen ins Schloss

zur gut eingeführten Jam-Session. Ein

hochkarätiges Quartett bildet dabei

den Grundstock und legt quasi den

roten Teppich aus für Session-Gäste

aus besten Jazz- und Blues-Kreisen.

Berlin steckt voller unentdeckter

Talente, doch die Anzahl der Spielstätten

ist leider sehr übersichtlich

geworden und stagniert. Mit dieser

regelmäßigen Jam-Session eröffnen

sich jedenfalls für den einen oder die

andere neue Möglichkeiten, sich vor

Publikum zu präsentieren. Wie zum

Beispiel für den feurigen Altsaxophonisten

Reiner Hess und Trompeter

Herbie, die beide regelmäßig mitjammen.

Als harmonisches Rückgrat der

Session-Rumpftruppe fungiert Amy

Zapf als überaus versierte Pianistin

die mit allen stilistischen Wassern

gewaschen ist. Neue Musiker(innen)

wenden sich bitte an Chefkoch

Kuchenbecker, ihm obliegt die Zusammenstellung

der jeweiligen Session-Besetzungen.

Und so wird der

Braten auch im Herbst wieder richtig

knusprig werden, der rege Zuspruch

des Spektakels während der vergangenen

Monate hats gezeigt und wird

sich fortsetzen. Natürlich haben wir

auch immer ein bisschen Platz frei für

ein flottes Tänzchen.

Grund-Besetzung: Bernd Kuchenbecker:

bass, vocals, mâitre de cuisine, Amy

Zapf: piano & vocals, Reiner Hess: altsax,

Andreas Bock: drums

The Fab

Lushes

Rockin’ Blues, Rockabilly from

San Diego, California USA

Die Legende sagt, dass die Fab

Lushes eines schönen Tages im Jahr

1958 einender verfielen - “when they

were tethered together on the same

chain gang in Louisiana.” Um ihr

Heimweh abzumildern, begannen die

Lushes ihre Lieblingssongs in Blues,

Rockabilly und Swing zu singen - oder

waren die von Devo, den Violent

Femmes und AC/DC? Fragen über

Fragen. Ein paar Songs machten sie

auch selbst. Zeitreise nach San

Diego, 2088: Die Lushes, die bis dato

ihre Songs mangels Knete nur

gesummt hatten, erstanden bei

einem Trödler ein paar gebrauchte

Instrumente und marschierten

schnurstracks in ein Studio. Dort

nahmen sie in nur zwei Sessions ihre

Songs auf - ohne Overdubbing und

ähnlichen Schnickschnack - “stopping

only for beer, beach horseshoes,

beer and occasionally pizza…. but

mostly beer. Here they are in all their

unadorned glory. The Fab Lushes.

Curiously linked together like tonic

and gin. Single take specialists.

Lovers of hats. The most handsome

band in the Universe.” Wir sind

gespannt, was uns da erwartet. Bier

ist in Hülle und Fülle da, wir sind

gewappnet. Es wird sicher lustig und

geht tierisch ab. Let’s get ready to

rumble !!!!

Besetzung: Chris Kelly: gt, voc, Ted

Burgess: dr, voc, Randy Mroczynsky: p,

acc., voc, Christopher Michaels: upright

bass, voc, James Traer: upright bass, voc

Tonträger: Brandneue CDs vor Ort


Donnerstag 11. Oktober 21 h

Master of Ceremony:

Niels Unbehagen

Berlin Jazz

Jam Night

Kreuzbergs definitive Session

von Swing bis Bop

Dass diese neue Reihe (immer am

zweiten Donnerstag des Monats) derart

einschlagen würde, hatte niemand

wirklich erwartet. Doch offensichtlich

hat die rührige Mundpropaganda

des Chef-Dramaturgen Wirkung

gezeigt. Und da hat schließlich

nicht irgendeiner geladen, Niels

Unbehagen ist eben als Integrationsfigur

eine Institution in Berlin

(und anderswo). Er hat keine musikalischen

Scheuklappen und beherrscht

das Piano ebenso meisterhaft

wie das Tenorsaxophon. Das

Haus bricht aus allen Nähten bei den

heißen Jams zum Thema Swing und

Bebop. Mitunter jammten sage und

schreibe sieben hochklassige Saxophonisten

um die Wette. Ein Genuss!

Die beiden anderen Sessions, die

hier im Hause (jeden ersten Sonntag

Boogie / jeden 1. Donnerstag Blues)

schon fest etabliert sind, zeigen,

dass ein großer Bedarf für derartiges

vorhanden ist. Das Publikum weiß

das natürlich zu schätzen! Und so

wird es mit Sicherheit auch heute

Abend wieder hoch hergehen! Es

empfiehlt sich daher, früh zu kommen,

denn der Platz wird knapp werden.

Danach: Sommerpause .....

Grund-Besetzung: Niels Unbehagen: p /

Dramaturg, Patrick Braun: ts, Axel Obert:

b, Tilman Persson: dr

Freitag 12. Oktober 21 Uhr

Vocal Jazz, Bossa Nova, Pop

Elise Eißmann

Quintett

Das Quintett um die junge Berliner

Sängerin Elise Eißmann spielt zeitlose

Klassiker der Swing Ära, poetischen

Bossa Nova und tanzbaren

akustischen Pop in einer ganz eigenen

Interpretation. Im Vordergrund

steht dabei der Wunsch, die eigene

Freude an der Musik weiterzugeben

und das Publikum zum Träumen

anzuregen. Elise Eißmann singt das

facettenreiche Repertoire mit einer

Stimme voller Emotion und Energie.

Begleitet wird sie dabei von einer

hervorragenden Band. Elise Eißmann

wurde 1990 in Berlin geboren und

wuchs dort mit einem Klavier und

einer umfassenden Schallplatten-&

CD-Sammlung auf. 1996 bekam sie

klassischen Klavierunterricht und

wurde 1997 in den Kinderchor der

Staatsoper aufgenommen. Interessiert

an Musikstilen neben der

Klassik, nahm sie ab 2004 bei Tino

Derado Unterricht in Jazzpiano.

Ergänzend begann sie ab 2006 eine

Jazzgesangsausbildung. Seit Oktober

2010 studiert Elise Eißmann am

Jazzinstitut Berlin (UDK/Hanns Eisler)

Jazz Gesang bei Judy Niemack. Mit

ihrem Jazz Quintett und ihrer

Funk&Soul Band ist sie deutschlandweit

unterwegs. Zum Tag der

Deutschen Einheit 2011 trat sie als

Main Act auf der Hauptbühne vorm

Brandenburger Tor auf.

Besetzung: Elise Eißmann: voc, Amadeus

Chiodi: sax, Stefan Graser. p, Helge

Krause: b, Niklas Kortländer: dr

Tonträger: bei der Band nachhaken

Samstag 13. Oktober 21 Uhr

Swing, Jump & Jive and more

Swing

Cat Club

Ist das nicht "Total verrückt"? So sang

schon Ted Herold 1958 und ließ dabei

die Petticoats der noch keuschen

Jugend der 50er durch die Luft fliegen,

das ihnen die Schamesröte ins

Gesicht stieg. Singend und plaudernd

begleitet Sie der Swing Cat

Club durch einen Abend musikalischer

Genüsse. Angefangen bei den

Roaring Twenties mit ihren rollenden

Bigband Swinghits und dem knorken

Foxtrott, über den stampfenden

Rhythm & Blues und schmachtenden

DooWop mit seinen durch Mark und

Bein gehenden Vokal-Arrangements,

bis hin zum quirligen Rock'n'Roll,

dessen Texte in den deutschsprachigen

Versionen ganz besonders tiefsinnig

erscheinen. Im schicken Zwirn

und geschmalzter Locke stehen sie

da. Einer für die Tasten, zwei für den

Rhythmus, singen alle Vier was das

Zeug hält. Imitieren Bläsersätze und

solieren in allen Variationen und in

jedem Tempo, mehrsprachig, vielsilbig

und multikulturell. Vier Herren,

die wissen, was sie tun und absolute

Könner sind: Chapeau !!!

Besetzung:

Maarten Hoogenboom: voc, Christian

Weichert: p, voc, Joerg Dumkow: voc, b, gt,

Timon Ruhemann: voc, dr

Tonträger: Bei den Herren erfragen

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Sonntag 14. Oktober 14 Uhr

Traditional Jazz

Call of New

Orleans

Die Berliner Musiker der Band Call of

New Orleans spielen und interpretieren

den vielfältigen Jazz und Blues,

wie er in den 20er Jahren bis in die

40er in New Orleans aufgenommen

und auf Tonträgern überliefert worden

ist. Die Band versammelt

bekannte Musiker aus der alten

Berliner Oldtime-Jazz-Szene wie Micki

Rothensteiner (co, as) und Wolfgang

"Wasse" Wassmann (bj), die noch in

der bereits legendären Band von Papa

Ko’s Jazzin’ Babies der 60er Jahre

gemeinsam gespielt haben. Ben

Tonon war der Posaunist bei den Red

Onions, bei denen auch Gabie

"Ottilie" Schulz (voc, wbd, perc)

bereits mitwirkte. Wolfgang Becker

(tuba, sous), G.Dahl (cl) und Roland

Schiffter (p) haben in den 80ern den

Jazz in die Kleine Weltlaterne getragen,

wo sie mit Call of New Orleans

nach wie vor regelmäßig auftreten.

Und nun also auch mal wieder im

Yorckschlösschen im goldenen Oktober

mit voraussichtlich bereits geschlossenen

Gartentüren. (Ihr müsst

also reinkommen.) Da sie aber wie

immer ohne Schlagzeug auskommen

(den Part übernimmt Ottilie am

Waschbrett), wird es Lautstärkemäßig

eher moderat zugehen.

“Keine Einwände!” (Waldi)

Besetzung: Gaby “Ottilie” Schulz: voc,

wbd, perc, Micky Rothensteiner: co, as,

Ben Tonon: tb, G. Dahl: cl, Roland

Schiffter: p, Wolfgang “Wasse”

Wassmann: bjo, Wolfgang Becker: tuba,

Tonträger: Bei den Herren nachhaken

Mittwoch 17. Oktober 21 Uhr Donnerstag 18. Oktober 21 h

Blues de luxe

Jan Hirte’s

Blue Ribbon

feat. Nayeli (voc)

Jan Hirte's Blue Ribbon auf CD - darauf

haben viele Bluesfans seit langem

gewartet. Eine neue Band mit

bekannten Gesichtern! Nachdem Jan

Hirte seit den 80er Jahren als

Sideman neben Blueslegenden wie

Luther Allison, Johnny Copeland,

Buddy Ace oder Big Jay Mc Neely

glänzte, mit der First Class Bluesband

Schallplattenpreise absahnte und

mit verschiedensten Künstlern und

Bands rund um den Globus tourte,

hat Jan jetzt mit seiner Band Blue

Ribbon und der Sängerin Nayeli der

Yorckschlösschen-Reihe mit Live-CDs

ein weiteres Glanzlicht aufgesetzt.

Wer bei der Aufnahme-Session dabei

war, weiß, dass die Post ganz fürchterlich

abging, dass die Band brillierte

und Sängerin Nayeli alles gab.

Leute, kauft diesen bahnbrechenden

Rundling am Tresen, er ist mehr als

überzeugend! Das Ganze gibt es

heute natürlich endlich mal wieder

live zu erleben! Und die Blues-Family

gibt sich die Klinke in die Hand. Die

Touris strömen und der Tisch des

Grauens findet vor Begeisterung im

Stehen statt. Na bitte!

Besetzung:

Jan Hirte: gt, voc, Matthias Falkenau:

keyb., Uli Wagner: b, Sebastian Trupart:

dr, Patrick Braun: ts, Wolfram Segond von

Banchet: bs, Special Guest: Nayeli: voc

Tonträger: Neue CD “Singing the Blues”

Reunion einer Legende

The

International

Blues Duo

Wie kein anderer deutscher Pianist

hat Chris Rannenberg den Blues

buchstäblich mit Löffeln gefressen.

Gefüttert wurde er persönlich von

Legenden wie Blind John Davis,

Sunnyland Slim, Henry Gray, James

Booker und Willie Mabon. Nach langen

Lehrjahren in USA - speziell auch

in Chicago, kam er mit Detroit Gary

Wiggins 1983 nach Europa zurück und

machte mit diesem als ,,International

Blues Duo’’ reichlich Furore. Eine

andere Duo-Produktion mit Big Jay

McNeely gewann den Preis der deutschen

Schallplattenkritik. Nach ausgedehnten

Torneen mit seiner ,,First

Class Blues Band’’ landete er dann

schließlich in Berlin, wo er nun seit

vielen Jahren seßhaft ist. “Detroit”

Gary Wiggins bereichert seit dieser

Zeit mit seinem unglaublich souligen

Tenorsax unsere Stadt und ganz

Europa. Eine ganze Zeit lang betrieb

Gary das legendäre “Bluescafé” in

der Körnerstraße. Im Yorckschlösschen

war er einst der erste “Honker”

welcher auf den Tresen stieg. Heute

macht das jeder zweite. Aber auch

das muss man sich leisten können.

Gary konnte und kann! Hört euch die

beiden bei ihrer überraschenden

Reunion an! Superblues im Duett!

Besetzung: Chris Rannenberg: p, voc,

“Detroit” Gary Wiggins: tenorsax & soul

Tonträger: Nachfragen, Bitte.


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RAD

NACH WUNSCH

Yorckstraße 77 - 10965 Berlin

Telefon + Fax 788 99 892

Mo - Fr: 10 - 13 und 14 - 19 Uhr

Sa: 10 - 16 Uhr

Sonntags ab 11 Uhr

Jazz live

September

So 02. 09. Blue Bayou Band

So 09. 09. Umbrella Jazzmen

Fr 14. 09. 20 Uhr: Searching the Roots

So 16. 09. Omega Jazzband

So 23. 09. Papa Binnes Jazz Band

So 30. 09. Sir Gusche Band

Oktober

So 07. 10. Blue Bayou Band

So 14. 10. Dixie Brothers

Fr 18. 10. 20 Uhr: Skiffle Six Pack

So 21. 10. Tower Jazzband Köpenick

So 28. 10. Sir Gusche Band

Restaurant

Kaiserhof

13597 Spandau, Stresowstr. 2

Ecke Freiheit, Tel. 331 60 48

www.kaiserhof-berlin.de

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Freitag 19. Oktober 21 Uhr

The Bayou

Alligators

Zydeco, Hot Louisiana Music

Die Band formierte sich 2008 aus der

Band „The Zydeco Alligators“ heraus.

Diese tourten sieben Jahre lang

durch Deutschland, Holland,

Schweiz, Tschechien und die Slovakei

und veröffentlichten 2 CDs. Sie

gewannen den Blues Award des

Internationalen Bluesfestivals in

Dresden (2002) sowie den European

Cajun&Zydeco Award (2004). Die

Musiker teilten die Konzertbühnen

mit international renomierten Künstlern

wie John Hammond jr., Popa

Chubby, Ana Popovic, Candy Dulfer

oder der NDR Bigband. Nun sind die

Bayou Alligators zurück aus den

Sümpfen und haben ein neues

Programm aus alten Klassikern und

neuen Stücken zusammengestellt.

Der Unterschied zu den Zydeco

Alligators: Jetzt steht das diatonische

Cajun-Akkordeon als Hauptinstrument

neben dem charakteristischen

Waschbrett im Vordergrund. Dazu

wird besonderer Wert auf die Zusammenarbeit

mit Gastmusikern

gelegt, welche die Musik mit Dobro

oder einer weiteren Mundharmonika

bereichern. Das Programm der Band

umfasst somit eine stilistisch reiche

Mischung aus Stücken von Zydeco-

Größen wie C.J. Chenier oder Buckwheat

Zydeco, als auch vielen eigenen

Kompositionen. Ab gehts!!!

Besetzung: Eggi Gator: voc & accordeon,

Little Stringcleaning Steve: gt, Harald du

Bellier: b, Hardy Castle: dr, Smokey J.

Walker: sax

Tonträger: Jede Menge CDs - u.a. die

Live-CD unter dem alten Namen Zydeco

Alligators aus dem Yorckschloesschen

Samstag 20. Oktober 21 Uhr

The Bayou

Alligators

Zydeco, Hot Louisiana Music

Die Band formierte sich 2008 aus der

Band „The Zydeco Alligators“ heraus.

Diese tourten sieben Jahre lang

durch Deutschland, Holland,

Schweiz, Tschechien und die Slovakei

und veröffentlichten 2 CDs. Sie

gewannen den Blues Award des

Internationalen Bluesfestivals in

Dresden (2002) sowie den European

Cajun&Zydeco Award (2004). Die

Musiker teilten die Konzertbühnen

mit international renomierten Künstlern

wie John Hammond jr., Popa

Chubby, Ana Popovic, Candy Dulfer

oder der NDR Bigband. Nun sind die

Bayou Alligators zurück aus den

Sümpfen und haben ein neues

Programm aus alten Klassikern und

neuen Stücken zusammengestellt.

Der Unterschied zu den Zydeco

Alligators: Jetzt steht das diatonische

Cajun-Akkordeon als Hauptinstrument

neben dem charakteristischen

Waschbrett im Vordergrund. Dazu

wird besonderer Wert auf die Zusammenarbeit

mit Gastmusikern

gelegt, welche die Musik mit Dobro

oder einer weiteren Mundharmonika

bereichern. Das Programm der Band

umfasst somit eine stilistisch reiche

Mischung aus Stücken von Zydeco-

Größen wie C.J. Chenier oder Buckwheat

Zydeco, als auch vielen eigenen

Kompositionen. Ab gehts!!!

Besetzung: Eggi Gator: voc & accordeon,

Little Stringcleaning Steve: gt, Harald du

Bellier: b, Hardy Castle: dr, Smokey J.

Walker: sax

Tonträger: Jede Menge CDs - u.a. die

Live-CD unter dem alten Namen Zydeco

Alligators aus dem Yorckschloesschen

Sonntag 21. Oktober 14 Uhr

Evergreens und Eigenes

The Roaring

Strings

The Roaring Strings - Die brüllenden

Saiten. Oder - seien wir mal ehrlichwer

kann schon "Roaring" aussprechen?

Das (heute zum Quartett

erweiterte) Duo mit der Geigerin

Stefanie Unger und dem gitarrespielenden

Kontrabassisten Bernd

Kuchenbecker hat sich dem Saitenspiel

verschrieben. Wer an die

"Roaring Twenties" denkt, liegt nur

soweit richtig, als dass das Duo

einen auf eine Zeitreise buntgemischter

Melodien mitnehmen

möchte. Ob Evergreens, bekannt

durch Dean Martin, Elvis Presley,

Louis Armstrong oder Frank Sinatra,

Klassiker von Glenn Miller, Gershwin

oder Kurt Weill bishin zu spannenden

Eigenkompositionen. Die "brüllenden

Saiten" spielen und singen alles,

was gefällt und unterhält. Das immer

augenzwinkernd und nie zu ernst.

Tatkräftig unterstützt werden die beiden

Hauptakteure dabei von der hier

im Hause bestens bekannten

Pianistin Amy Zapf und dem hoch

respektablen Saxophonisten Frank

Lüdecke. Viel Spaß wünschen die

brüllenden Saiten. Anm.: Dabei kann

man übrigens sehr gut den einen

oder anderen Brülleimer (ugspr. für

Molle) verkasematuckeln. Oder sogar

ein Tänzchen wagen.....

Besetzung: Stefanie Unger: Geige,

Frank Lüdecke: Sax, Amy Zapf : Piano

Bernd Kuchenbecker: Kontrabass

Tonträger: Bei den Künstlern fragen


Mittwoch 24. Oktober 21 Uhr

Jazz & Blues

Donna Brown’s

Black Pearl

Jazz Quartet

Im Alter von 3 Jahren begann ihre

musikalische Karriere, die sie um die

ganze Welt führte. Donna Brown entdeckte

bald ihre Leidenschaft fürs

Dirigieren und wurde so auch bald

auch Musical Director großer Projekte

und Shows in den führenden

Häusern New Yorks wie The Village

Gate, The Peppermint Lounge, The

Apollo Theater, The Grand Piano, The

Cotton Club (new) und The Billy

Holiday Theatre. Als Minister of Music

und Kirchen-Organistin leitete sie

auch klassische Konzerte mit Mozarts

Requiem, Händels Messias oder

Verdis Requiem. Sie gründete mehrere

Gospel-Ensembles wie z.B. the

Martin Luther King Singers, the

Southern Baptist Voices of Praise and

the Mount Holyoke College Gospel

Choir. Es folgten 3 große Europa-

Tourneen als Director einer Gershwin

Gala für Jazz Orchester und Sänger.

Irgendwann wurde dann Berlin ihre

Heimatstadt, wo sie mit ihren Golden

Gospel Pearls große Erfolge feiert.

Aber auch als musikalische Leiterin

von Gayle Tuft’s Soul Sensation Show

oder als bevorzugte Pianistin des Ritz

Carlton Hotels kann man sie erleben.

Oder aber hier im Hause mit ihrem

erlesenen Jazz Quartett - hautnah

und total geerdet! Come and listen!

Besetzung: Donna Brown: voc, p, Fuasi

Abdul Khaliq: sax, Darryl Taylor: b, Kenny

Martin: dr

Tonträger: Bei Mrs. Brown nachfragen

Donnerstag 25. Oktober 21 h

Die definitive Swing Show

Jive Park

Jive Park ist Swing, Jive und Rockabilly

- und erfüllt gleich drei Wünsche

auf einmal: gute Unterhaltung,

pures Tanzvergnügen und voller

Sound der 30er und 40er Jahre bei

"halber Besetzung"! Damit ist die

"Combo" bestens geeignet, auch auf

kleinen Bühnen für brodelnde

Stimmung zu sorgen. Als Besonderheit

singen Billie Holiday, Shirley

Bassey, Frank Sinatra, Cab Calloway

und andere Größen - gespielt und

vorgetragen von Thorsten Loeb,

Theaterschauspieler, Julia Seifert,

Shooting-Star der Berliner Swing-

Szene und die bekannte Fernsehschauspielerin

(Verbotene Liebe,

Hinter Gittern) Constanze Priester.

Jive Park wurde im Sommer 2008 von

Thomas Germer ins Leben gerufen.

Ziel der Band ist es, dort zu spielen,

wo eine Big Band unter Umständen

zu groß, aber der Ball-Room-Sound

der 30er und 40er Jahre des letzten

Jahrhunderts gefragt ist. Dazu haben

sich zehn Musiker und drei Vokalisten

zusammengefunden: die Besetzung

der Band besteht aus je zwei

Saxophonen, Posaunen und Trompeten,

so wie einer klassischen

Rhythmus-Section. Damit ist die

Combo in der Lage, den typischen

vollen Sound einer Big Band zu

erzeugen.

Besetzung:

Julia Seifert, Thorsten Loeb, Constanze

Priester: vocals, Thomas Germer: cl, leader,

Thomas Zwerger + Jim Leatherwood:

sax, Alexander Hylla + Anatol Schirmer:

tp, Werner Schmidt + Henry Schulze: tb,

Thomas Finke: keys, Yoann Baucé-Thiemann:

gt, Olaf Linde: b, Dirk Eichholz: dr

Tonträger: Bei der Band erhältlich

Freitag 26. Oktober 21 Uhr

Songs, Blues, Southern Rock

Blues Baby,

Blues

Blues Baby, Blues … das Verliebtsein

in die Schön- und Ungereimtheiten

des Lebens… Blues, Liebe und ein

guter Song… So oder so ähnlich fühlt

es sich an, wenn Blues Baby, Blues!

eines ihrer Konzerte spielen oder

ihren Probenraum zum Wackeln

bringt. Neben einer Vielzahl musikalischer

Interessen verarbeiten hier

fünf Jungs aus dem schönen Potsdam

ihre Leidenschaft gemeinsam in der

Band "Blues Baby Blues". Treibende

Kraft ist Sänger René, charmanter

Schöngeist, Weltreisender und kreativer

Fixpunkt. Mit Hilfe von Drums,

Gitarren, Bass, Piano interpretiert der

Sänger mit einer Stimme zwischen

Ryan Adams, Jack White und Robert

Plant seine Texte und geht dabei mit

den Bandkollegen weit über den im

Bandnamen betonten "Blues" hinaus.

Der ist eher Lebens-und Motivationsprinzip

- nicht nur der Band,

sondern einer ganzen Generation von

Musikanten des noch jungen 21.

Jahrhunderts. Es wird also nicht "Altgebacken",

sondern fußend auf einer

großen Tradition weiter musiziert,

gesungen und getanzt. Mal mit einem

traditionellen Cover, umso häufiger

mit Songs aus eigener Feder. Soweit

die Info von “Blues Baby, Blues”. Na,

dann wolln’wer mal, baby!

Besetzung: René: vocals, harp, guitar,

Micha: bass, Sebastian: drums, backing

vocals, Nico: guitar, Thomas: piano, organ,

tambourine

Tonträger: Bei der Band erfragen

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Samstag 27. Oktober 21 Uhr Sonntag 28. Oktober 14 Uhr

Epic Jazz Pop

Feline

& Strange

Publikums-Statements: “Eine wahnsinns

Live-Performance - professionell,

publikumsnah, zum mitgrooven

und sehr sympathisch! / ... jazzige

Grooves und poppige Sounds,

Drama, Musical und eine gute

Portion Humor / ... Mit-Tanz-gefährdend

... wunderbare lautmalerische

Kulisse ...jede Menge überraschende

Wendungen ... der Ohrwurm-Faktor

ist hoch, viele Strophen bekommt

man wochenlang nicht mehr aus dem

Ohr! Fazit: Für mich ist diese Band

die Entdeckung des Jahres ...”

“Eine tolle, wandlungsfähige Stimme!

Bewundernswert ist, wie sich

Feline auf der Bühne auch körperlich

verausgabt ... hat sich riesig gelohnt!

/ Die Stimme ist Hammer, klingt

irgendwie “schwarz”, Cooler Groove.

Episch. / Aus dem Jazzpodium:

Epicjazzpop nennen die verrückten

Fünf ihr Gebräu aus Swing, Ethno,

frechem Tagesschlager und Chanson.

Zitat: “Jeder Song soll eine kleine

Oper sein.” Diese Einschätzung

kommt der klingenden Realität von

Feline & Strange recht nahe.

Besetzung: Feline Lang: Comp, voc,

synths, acc, Marc André Haller: b, contrabass,

chapman-stick, Matthias Häcker: p,

Christoph Klemke: dr, cajon, perc, cello,

voc, Ulrich Christenn: tb, sax, fl, tp

Tonträger: CD “Behaviour”

Swinging Jazz & more

Acki Hoffmann

& Friends

Acki Hoffmanns Liebe gilt dem Jazz.

Seine professionelle Karriere startete

1961/62 im ,,Trocadero’’ in Rostock.

Seine Band nannte er damals ,,Acki-

Hoffmann-Combo Berlin’’. Es folgten

Auftritte zu Kulturveranstaltungen in

Ost-Berlin und im Club der Film- und

Bühnenschaffenden ,,Die Möwe’’ in

der Luisenstraße. Später trat er mit

John Defferary und Karl-Heinz Böhm

in der Eierschale Dahlem, im Ratskeller

Schmargendorf, bei Holst am

Zoo, im Bali-Kino, im Schlosshotel

Gehrhus und im Strandhotel Ahlbeck

auf. Der Treffpunkt Karlshorst gehört

wie der Dixielandball unterm Funkturm

genauso zu seinen Spielorten

wie das Treffen der ,,Jazzspinner’’ im

preußischen Landwirtshaus. Seit

1992 spielt er unter dem Namen

,,Acki & Friends’’ mit vier hochkarätigen

Musikern zusammen, von denen

jeder einzelne einen Extra-Text wert

wäre. Da unser Platz beschränkt ist,

empfiehlt es sich dringend, die Herren

live zu studieren. Dazu gibt es

heute ab 14 Uhr eine hervorragende

Gelegenheit! Futtern wie bei Muttern,

ein kühles Bier mit heißer Musik und

das eine oder andere flotte Tänzchen

- was will man mehr ?! Übrigens: Acki

hat reichlich CDs im Angebot.

Besetzung:

Acki Hoffmann: Klavier + vocals, Gert

Lübke: bass, Siegward Vollert: ts & cl,

Helge Napieralla: tp & voc,

Meinolf “Cookie” Saggel: drums, voc

Tonträger: CDs bei der Band zu haben

Mittwoch 31. Oktober 21 Uhr

Berlin Blues

Kat Baloun

& the Alleycats

Hier im Hause ist sie eine feste

Institution, ein richtiger Dauerbrenner.

Kat weiß genau, wo der Hammer

hängt! Ihre Auftritte sind Kult, der

Laden brummt und das Publikum ist

aus dem Häuschen. In El Paso geboren,

und in Ohio, USA, aufgewachsen,

kam Kat im Alter von 13 Jahren

zum ersten Mal mit dem Blues in

Kontakt. Ab da wars um sie geschehen.

Sie lernte Mundharmonika,

spielte und sang in San Francisco mit

der Elmer Lee Thomas Blues Revue

und landete schließlich nach einem

längeren Aufenthalt in New Orleans

im Jahre 1994 in Berlin. Hier gründete

sie ihre eigene Band, und spielt

nunmehr im achtzehnten Jahr regelmäßig

den Berlin Blues. Aber auch

im übrigen Bundesgebiet und den

angrenzenden europäischen Ländern

ist sie mittlerweile bekannt. Im

Yorckschlösschen spielt sie besonders

gerne und überrascht regelmäßig

mit immer wieder neuen Besetzungen.

Dabei ist auch vor einiger

Zeit die wunderschöne Live-CD

,,Berlin Blues’’ mit den Alleycats hier

im Hause entstanden, die äußerst

gefragt ist, nachdrücklichst empfohlen

wird und am Tresen zu haben ist.

Denn was auf ihr (und natürlich

heute live auf der Bühne) zu hören

ist, ist mehr als amtlich. Berlin Blues

at it’s best.

Besetzung: Kat Baloun: voc, harp, Nina T.

Davis: p, voc, Jan Hirte: gt, Tom Blacksmith:

b, Carlos Dalelane: dr

Tonträger: CD “Berlin Blues” live at

Yorckschlösschen + die neue Studio-CD


Donnerstag 1. November 21 h

Ulli und die

Grauen Zellen

Abendschau-Ulli Zelle mit Beatles,

Burdon, Iron Butterfly, Kinks, Otis

Redding, Stones und Rio Reiser.

Längst haben “Ulli und die Grauen

Zellen” Kultstatus in Berlin und

Umland erreicht! Die, die immer

noch nicht glauben können, dass der

rbb-Moderator in seinem wahren

Leben eigentlich Sänger ist, sollten

sich aufraffen, um den "Wirbelwind

der Pop-Musik” endlich live auf der

Bühne zu erleben. Er verblüfft immer

wieder sein Publikum, erobert im

Sturm die Herzen seiner Fans mit

Musik, die sich seit den 60er und

70er Jahren tief in unsere Herzen und

Seelen eingegraben hat: Soul, Beat,

Boogie, Heavy-Rock und Titel, die aus

dem öden Format-Radio leider längst

verschwunden sind. Legendär auch

seine unerwarteten Rio-Interpretationen:

Schließt man die Augen, scheint

der junge Rio Reiser aus dem Jenseits

zurück zu sein ! Erst dann wird es

richtig schöööön und Ulli und seine

spielfreudigen Grauen Zellen laufen

zur Höchstform auf. Die kommen alle

aus der Berliner Profi-Szene. Mano

Opitz, Micki Westphal, Volker Hugo

und Johannes Gebauer - jeder einzelne

ein Experte für sich - eine richtig

taffe Band, auf die sich Frontman Ulli

Zelle und sein Publikum 100%ig verlassen

kann. Und ab gehts .....

Besetzung: Ulli Zelle: voc, Mano Opitz:

keyb., Volker Hugo: git, Micki Westphal: b,

Johannes Gebauer: dr

Tonträger: Haben sie garantiert mit dabei

Freitag 2. November 21 Uhr

Burning the Boogie

K.C. Miller

Boogie Band

Nein, nicht nur Hamburgs Pianisten

spielen in der Boogie Woogie Oberliga

- auch in Berlin sind etliche

Cracks beheimatet. K. C. Miller macht

als leuchtendes Beispiel schon lange

als solcher von sich reden. Wir freuen

uns, ihn wieder mal innerhalb der

Schlossmauern zu Gast zu haben. Er

schrieb uns: “Das K.C. Miller Trio präsentiert

sich in neuer Besetzung, mit

bekannten Gesichtern: K.C. Miller -

piano, vocals & Andreas Bock -

drums & Volker Halbbauer - Saxophon.

Getroffen haben sie sich bei

Kuchenbecker's Sonntagsbraten und

die Chemie hat sofort gestimmt!

Zusammen spielen sie rasanten

Boogie Woogie, druckvollen Rock'n'-

Roll & gefühlvollen Blues. Alle drei

sind im Yorckschlösschen keine

Unbekannten. K.C. Miller, einer der

besten Berliner Boogie Woogie

Pianisten, wird wieder über die

Tasten fliegen. Andreas Bock, früher

B.B. & The Blues Shacks, gilt als einer

der versiertesten Drummer in Europa.

Volker Halbbauer reißt am Sax alle

von den Stühlen. Da geht die Post ab!

Verpassen Sie nicht unser neues

Programm: "Burning The Boogie". Bis

bald im Yorckschlösschen!” Der

Chronist legt den Stift beiseite, denn

damit ist alles gesagt. Jetzt braucht

ihr nur noch zu kommen, um euch

einen schönen Abend zu machen. Es

ist angerichtet ....

Besetzung: K.C. Miller: p, voc, Volker

Halbbauer: ts voc, , Andreas Bock: dr

Tonträger: Bei K. C. fragen

Samstag 3. November 21 Uhr

Der elektrische Songpoet

aus Neukölln

Kalle

Kalkowski

Kalle liebt seinen Neuköllner Kiez. In

der Thomasstr. hat sich der gelernte

Malermeister eine alte Remise zum

Tonstudio ausgebaut. Dort hat er

seine neueste CD “Niemannslandrevier”

mit 10 eigenen Songs mit deutschem

Text eingespielt. Nach mehreren

Jahren in diversen Berliner Bands

macht er unter eigenem Namen seit

1983 seine eigene Musik. Dazu kommen

diverse Coverversionen von Tom

Waits, Van Morrison oder den Rolling

Stones und Hendrix. Mit dabei waren

über die Jahre namhafte Musiker wie

Leo Lehr (Curly Curve/Interzone),

Manfred Opitz (Lilli Berlin/Metropolis),

Mario Schulz (Interzone/Stoppok),

Ingo Bischoff (Karthago/Kraan),

Alex Conti (Atlantis/HH Blues Band),

Ronald Bosien (Morgenrot). Von 1977

bis 2008 entstanden so sechs Singles

und vier Alben. Seine aktuelle

Band besteht aus so illustren Herren

wie Michael Schirmer (ex-Feeling B,

erste Punkband der DDR - die restlichen

Mitglieder von Feeling B sind

jetzt “Rammstein”), Eckehard Kremer,

Bass (ex-Veronika Fischer Banddie

80er Jahre Kultband der DDR).

Früher saß Kalle Kalkowski hinter

dem Schlagzeug und sang, heute

spielt er Rhythmusgitarre und sein

Sohn Boris trommelt. Das muss man

gesehen haben! Das ist der echte

Sound von Berlin-Neukölln !!!

Besetzung: Michael Schirmer: lead-gt,

Kalle Kalkowski: gt, voc, Eckehard

Kremer: b, Borisa Kalkowsi: dr

Tonträger: CD “Niemannslandrevier”

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Vorschau: Live im November 2012

Die Jahre und Krisen kommen und gehen - but the Beat goes on!

Donnerstag 01. 11. 21.00 h Ulli & Die Grauen Zellen Oldies but Goldies

Freitag 02. 11. 21.00 h K.C. Miller’s Boogie Band Blues & Boogie

Samstag 03. 11. 21.00 h Kalle Kalkowski Neukölln-Sound

Sonntag 04. 11. 14.00 h Kuchenbeckers Sonntagsbraten Hot Jazz Jamsession

Mittwoch 07. 11. 21.00 h The New Orleans Shakers Jazz aus Hamburg

Donnerstag 08. 11. 21.00 h Berlin Blues Jam Night Leitung: Jan Hirte

Freitag 09. 11. 21.00 h Hanno Bruhn Gang Berlin uff Blues

Samstag 10. 11. 21.00 h Roger & The Evolution Jump & Jive, Jazz

Sonntag 11. 11. 14.00 h Spree City Stompers Trad. Jazz Comeback

Mittwoch 14. 11. 21.00 h Alicia Emmi Berg + Niels von der Leyen Trio Blues & Boogie

Donnerstag 15. 11. 21.00 h Berlin Jazz Jam Session Ltg.: Niels Unbehagen

Freitag 16. 11. 21.00 h Jay Bailey Bluesband Blues & Texas Rock

Samstag 17. 11. 21.00 h Mi Solar Salsa & Latin Party

Sonntag 18. 11. 14.00 h Sir Gusche Band Revival Jazz

Mittwoch 21. 11. 21.00 h The Soulitärs Soul

Donnerstag 22. 11. 21.00 h Seraleez Quintet Soul Hop Jazz

Freitag 23. 11. 21.00 h Lenard Streicher Band Swing, Jive, R&B

Samstag 24. 11. 21.00 h Jakkle Spaghetti Swing

Sonntag 25. 11. 14.00 h Acki Hoffmann & Friends Swinging Jazz

Mittwoch 28. 11. 21.00 h The Crazy Hambones Blues

Donnerstag 29. 11. 21.00 h Roger & The Evolution de luxe R&B Overkill

Freitag 30. 11. 21.00 h Suse Jank & Band Pop Jazz

Alle Konzerttermine Deutschlandweit: www.hooolp.com

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