Stiepeler Bote 234 - Dezember 2015

3satzbochum

Monatszeitung für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 234 Dezember 2015

„Musik ist mein Talent“

Die neunjährige Mia Helle

liebt die Geige und spielt am

Spezialgymnasium in Weimar vor.

Seite 13

Stiepeler unterstützen Flüchtlinge

Flüchtlingshilfe hat sich gegründet. Seite 4-5

Attraktives Ziel für Pilger

Kloster Stiepel sieht noch jede Menge Potenzial. Seiten 6-7


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nicht einmal mehr einen Monat, dann ist Weihnachten, das Fest der Liebe und der Nächstenliebe. Stiepel zeigt sich dieser

Tage besonders nächstenlieb. Viele Menschen sind aus Syrien, aus Eritrea, aus Afghanistan und anderen Ländern vor Krieg,

Verfolgung und damit verbunden natürlich auch auf die Hoffnung auf ein besseres Leben geflohen. Sie suchen nun Unterstützung

in Deutschland, in Bochum, in Stiepel. In der

Turnhalle am Sportplatz von RW Stiepel leben 60 Männer,

Frauen und Kinder, in Kürze werden noch einmal doppelt so

viele in das Containerdorf an der Kemnader Straße ziehen.

Die Hilfsbereitschaft ist groß, bestes Zeichen dafür ist die

Gründung der Stiepeler Flüchtlingshilfe – gelebtes Beispiel

für die Nächstenliebe, für direkte, konkrete Hilfe für Not leidende

Menschen.

Die Flüchtlingssituation ist großes Thema im Stiepeler Boten,

aber nicht das einzige. Es gibt Weihnachtliches aus

den Kirchen zu berichten, es gibt Spannendes von der Feuerwehr

und Lesenswertes über die Menschen im Stadtteil:

ein Musiktalent und einen echten „Vereinsmenschen“.

Diese Ausgabe ist die letzte im Jahr 2015. Alle Mitarbeiter

des Stiepeler Boten wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest

und alles Gute für 2016! Zunächst aber: viel

Spaß bei der Lektüre!

Foto: Volker Wiciok

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

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STIEPEL AKTUELL

Eine Stadt ächtet den Terror

„Bochumer Erklärung“ verfasst

Stiepel zeigt eine große

Bürger gründen Flüchtlingshilfe für den

Zwei Tage nach den Terror-Attacken

von Paris haben

Repräsentanten des öffentlichen

Lebens dieser Stadt

die „Bochumer Erklärung“

auf den Weg gebracht: „Wir

achten uns, wir ächten den

Terror!“ Das Ziel: Dem Terror

jede Sympathie, jedes Verständnis,

jede Legitimation

entziehen.

Jeder kann seinen und jede

ihren Namen geben und einstehen

dafür, dass Terror keine

Rechtfertigung erfährt.

Warum das dringend ist: Weil

Städte soziale Räume sind,

die Stimmungen bergen. In

denen ein Grundton entstehen

und sich verändern kann.

Da, wo man Verständnis äußert

für terroristische Morde,

wo man barbarische Taten auf

irgendeine Weise zu rechtfertigen

sucht, rückt Terror in

den Alltag ein. Er wird zur Option,

zu einer bedenkenswerten

Möglichkeit. In einer Stadt

dagegen, in der, wer demokratisch

denkt und menschlich

fühlt, jeden terroristischen

Akt kompromisslos ablehnt,

wird dem Terror der Nährboden

entzogen.

Die „Bochumer Erklärung“

wurde von den Religionsgemeinschaften

der Stadt

– der evangelischen und

katholischen Kirche, den

Moschee-Vereinen, der Jüdischen

und der Ezidischen

Gemeinde – auf den Weg

gebracht. Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch, Bundestagspräsident

Norbert Lammert

und Landtagspräsidentin

Carina Gödecke haben sich

die Erklärung umgehend zu

Eigen gemacht. Die weitere

Liste der Erst-Unterzeichner

bildet das bunte, vielfältige

Leben in Bochum ab, das wirtschaftliche,

kulturelle und politische,

das soziale und religiöse

und sportive Leben dieser

Stadt. www.terror-aechten.de

Ihre Möglichkeiten und

Kompetenzen zusammenführen

und zur Unterstützung

der Flüchtlinge nutzen,

die aktuell in Stiepel

in der Turnhalle der Gräfin-Imma-Schule

sowie

im Containerdorf an der

Kemnader Straße untergebracht

sind – das ist die

Absicht vieler Stiepeler

Bürgerinnen und Bürger,

die sich ganz aktuell in der

„Flüchtlingshilfe Stiepel

e.V.“ engagieren. Die hilfsbereiten

Bürger schaffen

gerade Arbeits- und logistische

Strukturen, um den

Flüchtlingen konkrete und

sinnvolle Hilfestellungen

geben zu können.

Beispielsweise haben nach

den ersten Erfahrungen die

Flüchtlinge ein großes Interesse

an Sprachschulung,

die bereits angeboten und

mit beachtlicher Resonanz

angenommen wird. Eine Bitte

der „Flüchtlingshilfe Stiepel

e.V.“ richtet sich an zukünftige

Spender. Rund 90 Prozent

der Flüchtlinge sind junge,

schlanke Männer (Kleidergröße

M). Die Kleiderkammern

sind jedoch voll mit

Kleidung, die für diesen Personenkreis

nicht brauchbar

sind. Diese Themen werden

nun stärker kommuniziert,

um eine gezieltere Unterstützung

zu erhalten.

Grundlegend wichtig für die

Strukturen war die Gründung

des gemeinnützigen Vereins,

um eine offensive Spendenakquise

betreiben oder auch

Fördergelder beantragen zu

können. Unter anderem besteht

nach den Erfahrungen

anderer Flüchtlingshilfe-Vereine

die Möglichkeit, beim

Landessportbund Fördermittel

für eine Sportbetreuung

von jugendlichen Flüchtlingen

zu beantragen.

Ein Teil der Stiepeler Flücht-

4 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


STIEPEL AKTUELL

Solidarität mit Menschen in Not

Stadtteil / Meyer-Brüder organisieren medizinische Versorgung

Viele Stiepeler Bürger möchten den Flüchtlingen im Stadttteil

helfen.

Fotos: Sure/3satz

lingshilfe wird sich auf den

medizinischen Aspekt fokussieren.

Die Stiepeler Brüder

Tobias und Heiko Meyer

hatten darüber gesprochen,

wie den neuen Mitbürgern zu

helfen sei. Und was lag da

näher, als dass sich beide in

ihren Fachbereichen engagieren.

Schließlich ist Tobias

Arzt und Heiko Apotheker.

„Wir kommen beide aus dem

Gesundheitswesen und haben

uns gefragt, wie die Betreuung

der Flüchtlinge abläuft,

welche Unterstützung

wir liefern können“, sagt Tobias

Meyer. Arzt und Apotheker

wollen nun die Ankommenden

zuallererst eingehend

untersuchen. „Wir müssen

den aktuellen Status der Gesundheitsversorgung

erfassen“,

sagt Heiko Meyer. Sie

bieten nun an, eine Grunduntersuchung

zu machen und

grundlegende Informationen

zu sammeln, beispielsweise

über den Impfstatus. „Bei den

meisten werden Impfungen

gemacht werden müssen, einige

Impfungen müssen auch

dreimal erfolgen, damit ein

Schutz besteht“, sagt Heiko

Meyer. Die Meyer-Brüder haben

aber beispielsweise auch

Schwangere und die vielen

Kinder im Blick, die dringend

betreut werden müssen.

Die medizinische Gesundheitshilfe

hat sich mittlerweile

aber zu einer größeren Gruppe

ausgeweitet. Mehrere

Ärzte verschiedener Fachbereiche

machen mit, die

Gruppe organisiert sich auch

über soziale Medien wie Facebook.

„Wir brauchen aber

noch die Unterstützung weiterer

Mediziner“, sagt Tobias

Meyer. Er denkt dabei an das

gesamte Repertoire ärztlicher

Fachrichtungen, zudem

an die medizinische Flüchtlingshilfe

der Ruhr-Universität,

an medizinisches Personal,

welches Sprachbarrieren

überwinden kann, an andere

medizinische Berufe wie

Krankenpfleger. „Und wir

müssen auch langfristiger

denken. Schließlich sind viele

Flüchtlinge traumatisiert“,

sieht Tobias Meyer auch das

Themenfeld der psychologischen

Betreuung als wichtig

an. Er wird sich nun um die

ärztlichen Dinge in der medizinischen

Flüchtlingshilfe

kümmern. Bruder Heiko, Inhaber

der Ruhrland-Apotheke,

sieht sich als „Logistiker“

im Hintergrund, damit notwendige

Arzneien zur Verfügung

stehen.

Wer die „Flüchtlingshilfe Stiepel

e.V.“ unterstützen und Kontakt

zu ihr aufnehmen möchte,

kann dies unter der E-Mail-Adresse

mail@fluechtlingshilfe-stiepel.de

tun. Weitere Informationen

– auch über das

eingerichtete Spendenkonto

– gibt es online auf der neu

eingerichteten Homepage:

www.fluechtlingshilfe-stiepel.de

Apotheker Heiko Meyer organisiert die Versorgung mit Impfstoffen.

Dezember 2015 | Stiepeler Bote |

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100 JAHRE WALLFAHRTSKIRCHE

Stiepel möchte attraktiver für

Eine zündende Idee bringt junge Wallfahrer

Auch mit einem festlichen musikalischen Rahmen wurden am

15. November 100 Jahre Kirchweihe in Stiepel gefeiert.

Das Jubiläum der Wallfahrtskirche nahm Pater Pirmin Holzschuh,

der Leiter des Stiepeler Klosters, aktuell zum Anlass, um einmal

darüber nachzudenken, welches Potenzial noch im Wallfahrtsort

im Bochumer Süden steckt.

„Wir haben eine attraktive

Infrastruktur, eine frisch

renovierte Wallfahrtskirche,

das Gnadenbild und

eine geniale Kerzenanlage.

Das ist ein Pfund, mit

dem wir noch mehr wuchern

sollten“, sagt Pater

Pirmin Holzschuh, Leiter

des Zisterzienser-Klosters

in Stiepel. „Ich glaube,

dass im Wallfahrtsort

Stiepel noch eine Menge

Potenzial steckt. Wir müssen

mit dem Thema aber

noch deutlicher in die Öffentlichkeit

gehen.“ Etwa

50.000 Gläubige im Jahr

wählen Stiepel als Zielpunkt

ihrer Wallfahrt. Sei

es zu Fuß, per Rad oder

mit dem Bus.

„Wallfahrt braucht immer ein

Ziel“, sagt Pater Pirmin, der

selbst schon auf zahlreichen

Wallfahrten unterwegs war,

beispielsweise nach Fatima

in Portugal, Ephesus in der

Türkei, Jerusalem, Trondheim

oder zum Nordkap. Wallfahrten

liegen absolut im Trend.

Und dies nicht erst seit der

Veröffentlichung von H.P.

Kerkelings Bestseller „Ich bin

dann mal weg“. Allerdings hat

dieses Buch dem Thema eine

außergewöhnliche Schubkraft

verliehen. „Man spricht seitdem

auch vom Kerkeling-Effekt“,

erzählt Pater Pirmin.

Immer beliebter werden Wallfahrten,

die unter ein griffiges

Thema zu stellen sind.

Beispielsweise eine Motorrad-

oder Sportler-Wallfahrt

oder – wie in diesem Jahr am

Stiepeler Kloster geschehen

– eine Handwerker-Wallfahrt.

Die war ein Riesenerfolg. Fast

700 Gläubige nahmen daran

teil. Im nächsten Jahr wird es

hier unter anderem eine Bistumswallfahrt

geben, bei der

die Klosterkirche aus zwei

Richtungen angesteuert wird:

eine Gruppe wird an der Pro-

Altabt Gregor Henckel Donnersmarck

feierte das Festhochamt in der Wallfahrtskirche.

Fotos (5): Sure/3satz

6 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


Pilger werden

auf den Weg

100 JAHRE WALLFAHRTSKIRCHE

psteikirche in der Innenstadt

starten, eine zweite beginnt in

Hattingen. Die Wallfahrt wird

parallel zum Klosterfest veranstaltet.

„Wir erhoffen uns

eine große Resonanz“, sagt

Pater Pirmin und blickt schon

in die nahe Zukunft: „So eine

Wallfahrt braucht immer eine

zündende Idee, die gerne von

Außen kommen darf. Wir sind

da offen für jede Inspiration,

wir sind aber auch dankbar

für jede Unterstützung, denn

wir Mönche im Kloster können

den organisatorischen Aufwand

nicht alleine stemmen.“

In Zeiten, in denen sich viele

Menschen von der Kirche

abwenden, sehe er über das

Thema Wallfahrt auch die

Chance, wieder jüngere Leute

zu interessieren. „Ich denke,

dass sie sich eher für eine

Wallfahrt als für eine Sonntagsmesse

begeistern lassen“,

stellt Pater Pirmin fest.

Die Motive für die neue Lust

am Pilgern sind vielfältig. „Der

Pilger hat auf jeden Fall ein

Anliegen, möchte vielleicht

Dank sagen, ein Gelübde einlösen

oder mal aus dem Alltag

aussteigen, um über das

eigene Leben zu reflektieren

und sich selbst neu wahrzunehmen,“

erklärt der Zisterzienser-Pater.

„Für mich als

Geistlichen ist es auf jeden

Fall von Bedeutung, dass bei

einer Wallfahrt gebetet wird

oder der Tag mit einem geistlichen

Impuls beginnt.“

Mit Blick auf das jüngere Pilger-Publikum,

so Pater Pirmins

Empfehlung, sollte man

neben einem attraktiven Ziel

auch sportliche Elemente

einbinden, möglicherweise in

Form einer Berg- oder Radtour.

„Eine richtige Wallfahrt

muss auch mit einer Anstrengung

verbunden sein“, findet

der Mönch, „denn danach

stellt sich große Freude, Erleichterung

und Stolz ein,

dass man eine Aufgabe bewältigt

hat.“

Noch ein Hinweis zum sogenannten

Kerkeling-Effekt:

das aktuell bekannteste Pilger-Ziel

in Europa dürfte wohl

das galizische Santiago de

Compostela sein. Auch der

Wallfahrtsort Stiepel lässt sich

auf so manchem Weg dorthin

in eine der Routen einbinden

und als attraktives Etappenziel

ansteuern. Uli Kienel

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 7


AUS DEN VEREINEN

Das „Who is who“ der Geflügelzüchter zu Gast

Phönix Stiepel richtet Kemnader-See-Schau auf Hof Gabriel aus

Am Wochenende vom 28.

und 29. November werden in

Stiepel wieder Spitzentiere

der Rassegeflügelzucht präsentiert:

Der Rassegeflügelzuchtverein

Phönix Stiepel

richtet die alljährliche Kemnader-See-Schau

auf dem Hof

Gabriel aus. Gezeigt werden

etwa 700 Tiere, darunter vor

allem Hühner, Zwerghühner,

aber auch Tauben, Enten und

Gänse. Besonders interessant

ist neben der Kreisschau, Vereinsschau

und der überregionalen

Jungtaubenpokalschau

in diesem Jahr die angegliederte

Sonderschau Altdeutscher

Mövchen der Gruppe West. Da

es sich um eine offene Schau

handelt, bei der alle im Bund

deutscher Rassegeflügelzüchter

organisierten Geflügelfreunde

teilnehmen dürfen, werden

auch Spitzenzüchter aus ande-

Robin Kachel mit Australorp-Hahn und Laura Kachel mit Zwerg-

Langschan-Hahn.

Foto: privat

ren Regionen erwartet.

Phönix Stiepel hat selbst ebenfalls

hocherfolgreiche Züchter,

darunter auch besonders junge

wie den 14-jährigen Robin

Kachel, der 2013 deutscher

Jugendmeister mit seinen Australorps

wurde und 2012 das

begehrte „Blaue Band“ von

Hannover erringen konnte.

Auch das jüngste Vereinsmitglied,

Robins Schwester Laura,

9 Jahre alt, züchtet bereits

Zwerg-Langschan der Farbe

birkenfarbig. Beide werden

eine Kollektion ihrer sehenswerten

gefiederten Freunde

präsentieren.

Am Samstag, den 28. November

um 11 Uhr wird Schirmherr

Harald Könemann die Schau

eröffnen. Er ist erster Vorsitzender

des Verbandes deutscher

Rassetaubenzüchter.

Der Eintritt ist frei. Mitglieder

von Phönix werden auch in

diesem Jahr die Besucher mit

kleinen Leckereien während

der Ausstellungstage versorgen.

Samstag ist die Ausstellung

von 11 bis 19 Uhr und am

Sonntag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Der Hof Gabriel befindet

sich an der Brockhauser Straße

in Stiepel.

8 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


STIEPEL AKTUELL

Sophie Koppka übernimmt eine Musical-Rolle

Zusammen mit Vater Klaus in „Vom Geist der Weihnacht“

Mächtig aufgeregt ist Sophie

Koppka. Klar, bald ist

Weihnachten, möchte man

denken. Aber nein! Die

Neunjährige steht dieser

Tage erstmals auf der Bühne.

Sie spielt im Musical

„Vom Geist der Weihnacht“

die Fee. Und Vater Klaus

Koppka steht ebenfalls auf

der Bühne.

Angefangen hat es mit der

Zeitungsleküre des Vaters.

Dabei las er, dass eine Produktionsfirma

bei einem Kinder-Casting

junge Darsteller

suchte. Und Tochter Sophie,

die in die vierte Klasse der

Gräfin-Imma-Grundschule

geht, spielt so gerne Theater.

Also meldeten die Koppkas

ihre Tochter an.

Bald darauf flatterte Post ins

Haus: Sophie solle vorspielen,

Ende September, just

am 50. Geburtstag ihres Vaters.

„Die Feier war aber erst

abends, das passte also“, erzählt

Klaus Koppka mit einem

Schmunzeln. Die Familie kletterte

ins Auto und fuhr nach

Oberhausen. Dort war Sophie

eines von fast 300 Kindern,

die alle eine Rolle in dem

Stück nach Charles Dickens

mit der Hauptfigur, dem hartherzigen

Ebeneezer Scrooge,

haben wollten. Sechs Rollen

waren zu besetzen, wobei

jede Rolle aufgrund der vielen

Aufführungen fünffach besetzt

In „Vom Geist der Weihnacht“ ist „Fan“ auf der großen Musical-Bühne

(vorne, 3. v.l.) dabei.

Foto: Jens Ochmann

wurde. Sophie musste singen,

das Stück „Hoch am Himmel“.

Und ein kleines Stück spielen:

„Ebby, lieber Ebby“. Beides

überzeugte die Jury. Sophie

war Ensemble-Mitglied, sie

bekam die Rolle der „Fan“,

der Schwester Ebeneezer

Scooges. Doch auch für Vater

Sophie Koppka spielt im Musical

die Rolle der „Fan“.

Klaus hatte das Casting ein

Nachspiel: er bekam eine Statistenrolle,

darf nun gemeinsam

mit seiner Tochter auf

der Bühne stehen. „Ich muss

nichts sagen, ich muss fegen!“

Und als die Verantwortlichen

auf seiner Visitenkarte

lasen, dass er Malermeister

Klaus Koppka spielt im Musical

eine Statistenrolle.

ist, hatte er noch einen Job:

„In zwei Nachtschichten habe

ich geholfen, das Bühnenbild

zu malen.“

Doch mit den bestandenen

Prüfungen ging die Arbeit

richtig los. Einverständniserklärungen

der Schule, des

Jugendamtes mussten eingeholt

werden, der Kinderarzt

musste auch sein Okay geben

– Jugendschutz! Die Probenzeit

war sehr anstrengend,

oft ging es nach der Schule

bis in den Abend hinein auf

die Bühne, dazu die Fahrten

nach Oberhausen und wieder

zurück. Neunmal wird

Sophie Koppka im Dezember

die „Fan“ spielen. Ganz gespannt

ist auch schon Mutter

Kim, selbst Musical-Liebhaberin,

die ihre Tochter auch

noch nicht bei einer Probe

auf der Bühne gesehen hat.

Gespannt sind auch die Oma,

viele Bekannte und die Klassenkameradinnen,

die ihr gerne

beim Schauspielen und

Singen zusehen und zuhören

möchten.

Nachdem sie die Zusage erhalten

hat, war sie so aufgeregt,

dass sie bei Mama im

Bett schlafen musste. Aufgeregt

ist sie auch vor den

Proben, vor dem Stück – erst,

wenn sie auf der Bühne steht

und es losgeht, dass ist die

Aufregung weg.

vom-geist-der-weihnacht.de

Dezember 2015 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Jugendfeuerwehr Stiepel übt

Insgesamt achtmal in 24 Stunden rückten

24 Stunden lang den Alltag

der Berufsfeuerwehr erleben,

dieser Traum ging Anfang

November für 16 Jugendliche

der Jugendfeuerwehr Stiepel

in Erfüllung.

Begonnen wurde um 9 Uhr mit

einem kräftigen Frühstück zur

Stärkung für die anstehenden

Einsätze. Diese ließen auch

nicht lange auf sich warten.

Die Vielfalt der Einsätze reichte

hierbei von brennenden

Papierkörben über einen Kellerbrand,

einen Großbrand

bei einem Busdepot bis hin

zur technischen Hilfeleistung

aufgrund einer austretenden

Flüssigkeit.

Selbstverständlich stand

auch Arbeitsdienst, aber

natürlich auch Freizeit auf

dem Plan.

Für die passende Versorgung

der Jugendlichen

wurde natürlich mit einem

reichhaltigen

Frühstück und einem ordentlichen

Mittagessen

sowie verschiedenen kleineren

Köstlichkeiten gesorgt.

Am Sonntag vormittag war

der Dienst beendet. Alle

Beteiligten blickten auf einen

ereignisreichen und vor

allem spannenden und lustigen

24-Stunden-Dienst zurück.

Die nächste Aktion der Jugendgruppe

Stiepel ist übrigens

die jährlich stattfindende

Tannenbaum-Sammelaktion

am 8. und 9. Januar 2016.

Falls Sie Interesse an dieser

Aktion haben, können

Sie eine Nachricht unter

0234 / 77 78 49 08 hinterlassen,

oder schreiben Sie eine

E-Mail an:

jf-stiepel@lz-stiepel.de

10 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


STIEPEL AKTUELL

für den Ernstfall

die Mädchen und Jungs aus, um für Sicherheit und die Gefahrenabwehr zu sorgen

Fotos (6): privat

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 11


AUS DEN VEREINEN

Mit dem amtierenden Königspaar reihten sich die Sieger 2015 auf.

Mike Wefelscheid bester Schütze des Jahres 2015

Bürgerschützenverein: Kompanie Mailand räumte fast alles ab

Der Bürgerschützenverein

Stiepel hat seine Jahressieger

ermittelt. Als großer

Sieger konnte sich im Jahr

2015 die Kompanie Mailand

durchsetzen.

Es wurde fast alles gewonnen,

was es nur zu gewinnen gibt.

So stellte die Kompanie mit

Mike Wefelscheid nicht nur

den jahresbesten Schützen,

sondern liegt auch im Wanderpokal

2014 bis 2016 unangefochten

mit 36 Ringen vor

der Kompanie Dorf. Mit Stolz

nahm der Hauptmann der

Kompanie, Holger Braun, deshalb

auch den neu gestifteten

Königspokal von Karl- Heinz I.

Holger Braun (Mitte) wurde von König Karl-Heinz I. und Marlies I.

ausgezeichnet.

Fotos: privat

und Marlies I. entgegen, der

mit dem knappen Vorsprung

von drei Ringen vor der Kompanie

Dorf gewonnen wurde.

Bei den Jugendlichen unter

18 Jahren wurde Noel Fischer

von der Kompanie Lottental

als Jahresbester vor

Nils Stüter aus der Kompanie

Brockhausen geehrt. Bei den

Jugendlichen unter 21 Jahren

siegte Marcel Gronenberg

von der Kompanie Lottental

vor Maurice Gisselmann aus

der Kompanie Brockhausen.

In der Schlussrede bedankte

sich der erste Vorsitzende

Karl-Heinz Witthüser für die

rege Teilnahme.

Diesem Stiepeler Boten liegen Beilagen der Firma

Küchen Rochol GmbH bei

12 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


TITELGESCHICHTE

„Musik ist mein Talent“

Neunjährige Mia Helle beeindruckt mit ihrem Lebenslauf / Weimar das Ziel

„Keep playing the violin“

(Spiele weiter auf der Geige)

hat die populäre us-amerikanische

HipHop-Violinistin

Lindsey Stirling für Mia Helle

aus Stiepel auf ein Poster

geschrieben. Und das hat

seinen guten Grund. Die

Neunjährige, die zur Carolinenschule

geht, spielt

selber auf der Geige und

ist hochtalentiert. Wer sich

davon überzeugen möchte,

kann dies am Sonntag

(29.11.) um 17 Uhr im

Lutherhaus tun, in dem Mia

ein Benefizkonzert zum 1.

Advent geben wird. Der Erlös

ist für die Arbeit der ev.

Kirchengemeinde Stiepel in

Sambia bestimmt.

Obwohl erst neun Jahre jung,

hat der musikalische Lebenslauf

der hochbegabten Musikschülerin

bereits eine beeindruckende

Länge. Lehrer

in der Musikschule haben die

Eltern Deborah und Nils Helle

auf das Talent ihrer Tochter

aufmerksam gemacht. Mia

selbst hatte dann aber die

Nase voll „von einem Jungen,

der mich da dauernd genervt

hat“ und von da an – es war

im Februar 2012 – gab es den

ersten Einzel- und Gruppenunterricht

mit der Geige an

der Musikschule in Hattingen.

Inzwischen ist Mia in die

S-Klasse (Spitzenförderung)

Auf einem Poster hat Mia eine persönliche Widmung der amerikanischen

HipHop-Violinistin Lindsey Stirling. Fotos (3): Sure/3satz

der Folkwang-Musikschule

Essen aufgenommen, nimmt

als Privatschülerin Geigenunterricht

bei Benjamin Ramirez

an der Musikhochschule

Köln und bereitet sich auf

die Teilnahme des Regionalwettbewerbs

„Jugend musiziert“

vor, der am 23./24. Januar

in Dortmund stattfinden

wird. Das setzt ein üppiges

Übungspensum voraus und

lässt der jungen Musikerin

nicht viel Freizeit. „Mir bleibt

nicht so viel Zeit, um mich mit

Freunden zu treffen“, erzählt

Mia, bringt dann aber ihre

beste Freundin Carlotta ins

Spiel. „Obwohl wir ziemlich

verschieden sind, verstehen

wir uns richtig gut.“ Carlotta

spielt Fußball. Damit hat es

Mia auch mal probiert, dann

Auch auf dem Klavier übt das neunjährige Ausnahmetalent für den Regionalwettbewerb

von „Jugend musiziert“, der im Januar stattfindet.

Die Geige bleibt das von Mia

favorisierte Musikinstrument.

aber schnell erkannt: „Fußball

ist nicht so mein Ding. Musik

ist mein Talent.“

Im kommenden Jahr steht

womöglich eine erste große

Veränderung in Mias Leben

bevor. Ein Professor

des Musikgymnasiums

Schloss Belvedere

in Weimar ist auf das

Talent aufmerksam

geworden und hat einen

Wechsel an sein

Internat angeregt. Am

15. April wird Mia nun

in Weimar vorspielen

und sich bewerben.

Sehr gut möglich, dass

sie danach Schülerin

des staatlichen Spezialgymnasiums

wird.

Bis dahin wird Mia

in vielen weiteren

Übungsstunden ihr

Spiel auf der Geige und dem

Klavier verbessern, aber zwischendurch

auch eine Pause

einlegen „wenn ich mal

keinen Bock habe.“ Diese

„faulen Phasen“ sind aber

nur von kurzer Dauer. „Ich

bewundere Mias Durchhaltevermögen“,

sagt ihre Mutter,

„aber man muss auch darauf

achten, dass Kindern und Jugendlichen

nicht durch ein zu

großes Übungspensum die

Freude am Instrument und an

der Musik genommen wird.“

Deshalb gibt es auch schon

mal spektakuläre Abwechslungen:

ein Konzertbesuch in

Hannover, wo der deutsche

Star-Geiger David Garrett auf

der Bühne stand, oder die Begegnung

mit Lindsey Sterling

nach einem Konzert in Oberhausen.

Von Sterling und

Garrett, die mit ihren Crossover-Geschichten

zwischen

Pop und Klassik erfolgreich

sind, ist auch Mia begeistert.

Ihnen irgendwann einmal

nachzueifern, scheint für die

Neunjährige eine interessante

Option für die Zukunft zu

sein. „Vielleicht werde ich mal

Berufsmusikerin oder Geigenlehrerin“,

gibt sie erste Berufswünsche

preis.

Beim Benefizkonzert im

Lutherhaus am Sonntag

(29.11.) wird Mia auf ihrem

von Geigenbauer Georg Kastl

gebauten Instrument nicht nur

klassische Stücke von Mozart,

Dvorak und Vivaldi spielen,

sondern im zweiten Teil auch

traditionelle Weihnachtslieder.

Beim Konzert wird sie am Klavier

begleitet von ihrer Lehrerin

Manana Zizuaschwili-Pfläging.

Dass sich Mia wie ihre

Lieblinge Garrett und Stirling

auch auf moderne Musikthemen

versteht, wird das Publikum

im Überraschungsteil

erleben. Mehr können wir an

dieser Stelle dazu nicht verraten.

Wie gesagt, es soll ja

eine Überraschung werden.

Uli Kienel

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 13


STIEPEL AKTUELL

Neue Decke im 1. Quartal

Turnhalle der Gräfin-Imma-Schule

Anfang November befasste

sich die Bezirksvertretung

Süd noch einmal mit der

Schließung der Turnhalle

an der Gräfin-Imma-Schule.

Die Verwaltung der Stadt

Bochum beantwortete dazu

Fragen, die Bezirksvertreter

in die Debatte eingebracht

hatten.

In der Sitzung der Bezirksvertretung

Bochum-Süd vom

25. August 2015 wurde unter

anderem gefragt, wie die Planung

der Verwaltung zur Reparatur

und Wiedereröffnung

der wegen Fehler in der Deckenkonstruktion

geschlossenen

Turnhallen im Bochumer

Süden aussehe.

Die Stadt Bochum habe das

Thema von Anfang an sehr

ernst genommen und sofort

einen Gutachter eingeschaltet,

heißt es von offizieller

Seite. Aufgrund der vorgefundenen

mangelhaften Befestigungen

der Unterkonstruktionen

wurde beschlossen, alle

in Frage kommenden Turnhallen

auf Bochumer Stadtgebiet

ebenfalls zu untersuchen.

Dies erforderte zunächst eine

Besichtigung durch die Bauführer,

was sich angesichts

der Ferienzeit der Schulhausmeister

in der zweiten Hälfte

der Sommerferien als problematisch

erwies. Erst nach den

Ferien konnten alle in Frage

kommenden Turnhallen gutachterlich

untersucht werden.

Die für die festgestellten Mängel

in 18 Turnhallen erforderlichen

5.000.000 Euro wurden

nun nach einem entsprechenden

Ratsbeschluss bereitgestellt.

Die Erneuerung der

Decken ist für das 1. Quartal

2016 geplant. Eine Vergabe

der entsprechenden Aufträge

wird zurzeit vorbereitet.

Ebenfalls wurde angefragt,

warum die Reparatur einer

Turnhalle in anderen Ruhrgebietsstädten

nur zwei Wochen

benötige, während die Turnhalle

der Gräfin Imma-Schule

auch mehrere Wochen nach

dem Schaden noch geschlossen

blieb.

Die Stadt antwortete wie folgt:

„Die Decke der Turnhalle löste

sich am 6. Juli. Unverzüglich

wurde der Schaden besichtigt

und nach Stellungnahme

des Gutachters ein Kostenvoranschlag

an Stadtamt 40

übersandt (Posteingang 20.

Juli), dieser beläuft sich auf

23.000 Euro für Ausbau inklusive

Schadstoffsanierung und

130.000 Euro für die Wiederherstellung.

In den folgenden

Tagen musste die Finanzierung

geklärt werden, da Deckungsmittel

nicht zur Verfügung

standen. Am 7. August

kam die Genehmigung der

vorzeitigen Ausschreibung im

Vorgriff auf das Hochbausanierungsprogramm

2016. Der

entsprechende Auftrag wurde

am 18. August gebucht und

an die Zentralen Dienste verschickt.

Auch für die Turnhalle

an der Gräfin-Imma-Schule ist

die Erneuerung der Decken

für das 1. Quartal 2016 geplant.“

14 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


AUS DEN VEREINEN

Preziosa gibt Gas

Theaterverein bereitet sich auf große Prunksitzung vor / Vorverkauf

Jana, Jonas und Leonie vorne

Vorlesewettbewerb in Familienbibliothek Wiemelhausen

In der Familienbibliothek Wiemelhausen

fand ein Vorlesewettbewerb

der Grundschulen

aus Wiemelhausen statt. Mit

dabei waren die Brenscheder

Schule mit dem Teilstandort

Borgholzschule, die Natorpschule

und die Neulingschule.

Eine fachkundige Jury mit

Jürgen Riering (Leseinsel),

Eva Feischen (Vorsitzende

Bücherwurm Wiemelhausen)

und Monika Hilgenstöhler

Die Preziosa macht sich für Karneval warm.

Die fünfte Jahreszeit ist eingeläutet.

Unter dem Motto

„Preziosa gibt Gas – Wir

stellen alles auf den Kopf“

startete der Theaterverein

Preziosa 1889 Stiepel

in die Karnevalssession

2015/2016.

Am Samstag, 6. Februar

2016, findet im Saal Haus

Spitz die jährliche große

Prunksitzung der Preziosa

statt. Verschiedene karnevalistische

Höhepunkte erwarten

die Besucher. Mit von der

Partie sind unter anderen die

bekannte Kabarettistin Esther

Münch, die Kölner Kultband

„De Froende“, der Aachener

Trompetensolist und Entertainer

HP Jonen und Hausmeister

Klopotek aus Bochum.

Gast ist auch das neue

Bochumer Dreigestirn. Natürlich

wird es auch wieder die

beliebten Darbietungen der

Preziosa-Schauspieler geben

inklusive der Parodien.

Der Kartenvorverkauf für die

Veranstaltung läuft bereits.

Der Eintritt kostet 20 Euro.

(Stellvertretende Vorsitzende)

bewertete die Leseleistungen

der Kinder. Für die

dritten Klassen

waren

Jana Schiffers

(Brenscheder

Schule) und

Jonas Karroun

(Neulingschule)

die besten

Vorleser. Bei

den vierten

Foto: privat

Wegen der üblich hohen

Nachfrage wird empfohlen,

Karten im Vorverkauf zu reservieren.

Das ist ab sofort

nur beim Vorsitzenden Helmuth

Pohl, Kemnader Str. 291

a, Tel. 79 74 36 möglich.

Klassen gewann Leonie De

Brito (Brenscheder) den ersten

Preis. Der Förderverein

Prunksitzung des Theatervereins

Preziosa 1889 Stiepel,

Samstag, 6. Februar 2016,

ab 19.11 Uhr, Einlass ab

18.11 Uhr im Saal Haus Spitz,

Kemnader Straße 138. Informationen

zum Theaterverein

Preziosa gibt es auch auf der

Homepage im Internet unter:

preziosa1889.beepworld.de

Nikolaus im

Lindenhof

Die Gaststätte „Zum Lindenhof“,

Kemnader Straße 76,

veranstaltet am Sonntag, 6.

Dezember, von 11 bis 18 Uhr

einen Nikolausmarkt. Es gibt

einen kleinen Weihnachtsmarkt,

Tannenbaumverkauf,

Glühwein und Waffeln sowie

Grillwürstchen. Um 16 Uhr

kommt der Nikolaus.

Bücherwurm Wiemelhausen

e.V. sponserte die Buchgutscheine

für alle Teilnehmer.

Foto: privat

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 15


BLICK NACH WEITMAR-MARK

Hochwertige Wohnbebauung auf dem Blumenhof

Auch kritische Stimmen der Anwohner begleiten den Planungsprozess

Eine Nutzung mit hochwertiger

Wohnbebauung möchte

die Stadt in Verbindung

mit einem privaten Investor

für das Areal des ehemaligen

Blumenhofs Herker an

der Markstraße realisieren.

Aus diesem Grund hatte

das Stadtplanungs- und

Bauordnungsamt zu einer

Bürgerversammlung in

der Aula der Erich-Kästner-Schule

eingeladen. Der

neue Bebauungsplan sieht

vor, das Blumenhof-Gelände

für den Wohnungsbau

zu entwickeln und damit

gezielt Familien anzusprechen.

Ein privater Investor, das Unternehmen

Arsatec aus Oberhausen,

beabsichtigt, dort 22

Hauseinheiten (16 Doppelhaushälften

und sechs Reihenhäuser)

zu bauen, die über

eine Zufahrt von der Markstraße

erreichbar sind. Neben der

Einfamilienhaus-Bebauung

soll im westlichen Teil ein

Mehrfamilienhaus mit geplant

18 Wohneinheiten und

einer Tiefgarage entstehen.

Geschätzte zwölf Millionen

Euro sollen in das Wohnungsbauprojekt

investiert werden.

Der Ausschuss für Wirtschaft,

Infrastruktur- und Stadtentwicklung

hatte deshalb im

Februar 2014 beschlossen,

den Bebauungsplan Nr. 960 -

Markstraße/Oppelner Straße

- aufzustellen.

22 Hauseinheiten sind auf dem Gelände des ehemaligen Blumenhofs Herker an der Markstraße geplant.

Ein Investor will dafür rund zwölf Millionen Euro in die Hand nehmen. Foto: Stadt Bochum

Die bisher ausgearbeiteten

Planungen wurden nun der

interessierten Öffentlichkeit

vorgestellt und fanden bei den

benachbarten Anwohnern aus

der Oppelner Straße sowie

der Knappenstraße nicht die

ungeteilte Zustimmung. Befürchtet

wird unter anderem –

so der Tenor der Kommentare

– eine hohe Verkehrsdichte,

eine verstärkte Problematik

der Parkplatzsituation sowie

eine deutliche Verringerung

der Grünflächenbereiche.

Rund 100 Bürgerinnen und

Bürger besuchten in der Kästner-Schule

die Versammlung,

die von den beiden Bezirksbürgermeistern

Marc Gräf

(Bezirk Südwest) und Helmut

Breitkopf-Inhoff (Bezirk Süd)

geleitet wurde. Die Mitarbeiter

des Stadtplanungsamtes

sowie Christian Muhs vom

Essener Planungsbüro „atelier

stadt&haus“ wiesen in

der Versammlung mehrfach

darauf hin, dass sich im Planungsprozess

noch einige

der angesprochenen Themenpunkte

weiterentwickeln

ließen. Dazu sollen auch die

vorgebrachten Kritikpunkte

Eingang in diesen Prozess

finden. Mit dem Baubeginn

ist nicht vor Anfang 2017 zu

rechnen, bezugsfertig könnten

die ersten Wohneinheiten

dann Mitte 2018 sein.

Die Bürger können die Planungsvorschläge

in der

Planauslage im Foyer des

Technischen Rathauses,

Hans-Böckler-Straße 19,

sowie in den Bezirksverwaltungsstellen

Süd, Querenburger

Höhe 256, und Südwest,

Hattinger Straße 389,

sowie im Internet unter www.

bochum.de/bebauungsplaene

einsehen. Stellungnahmen

zu diesem Bebauungsplanentwurf

sind noch bis zum

Montag, 30. November, per

E-Mail an amt61@bochum.de

möglich.

16 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


Kosterstraße bleibt ein Nadelöhr

Ausbau soll im Frühjahr 2016 abgeschlossen werden

STIEPEL AKTUELL

Stütz- und Lärmschutzwände sollen die „alte“ von der „neuen“

Kosterstraße trennen – noch fehlen sie.

Foto: 3satz

Der Ausbau der Kosterstraße

zieht sich weiter in die Länge.

Im Bereich der Von-Dücker-Straße

bleibt das Nadelöhr

vorerst bestehen.

Straßen NRW hat mittlerweile

reagiert und auch auf den Hinweisschildern

das neue geplante

Bauende angekündigt:

Frühjahr 2016. Die Insolvenz

einer Baufirma hat den mehrfach

verschobenen Fertigstellungstermin

noch einmal nach

hinten gedrückt. Der Bau

der Gabionenwände und der

Stütz- und Lärmschutzwände

zum „alten“ Teil der Kosterstraße

lässt weiter auf sich

warten. Im oberen Teil werden

zurzeit Fundamente für den

restlichen Ausbau der Trasse

erstellt.

Die Umgestaltung des Kreuzungsbereiches

mit der

Von-Dücker-Straße kommt

aber auch nicht richtig voran.

Hier regelt weiter eine Ampel

den Verkehr, da nur eine

Fahrspur für beide Fahrtrichtungen

nutzbar ist. Auf Staus

und Behinderungen müssen

sich Autofahrer ebenso einstellen

wir die Bewohner der

Kosterstraße.

Mittkowski in Vorstand gewählt

Sportjugend NRW: Interessenvertreter

Lars Mittkowski (Foto, privat)

aus Sundern wurde beim

Jugendtag der Sportjugend

NRW in Ratingen als Delegierter

der Sportjugend im

KreisSportBund Ennepe-Ruhr

in den Vorstand der Sportjugend

NRW gewählt. Als Vorstandsmitglied

für den Bereich

„Kinder- und Jugendsportentwicklung“

vertritt der Aktive

des Budo Sportclub Linden

83 in den nächsten vier Jahren

die Interessen von rund

zwei Millionen Kindern und

Jugendlichen in NRW. Die

Sportjugend, als Jugendorganisation

des Landessportbundes

NRW, ist der größte

Jugendverband in NRW.

Der neue Vorstand: Jens

Wortmann (Vorsitzender),

Lisa Druba (stellv. Vorsitzende),

Cedric van Beek (Finanzen),

Daniel Skakavac und

Volker Nebgen (Kinder- und

Jugendverbandsarbeit), Laura

Hantke und Lars Mittkowski

(Kinder- und Jugendsportentwicklung),

Holger Maurer

(Sprecher der Bünde) und

Hans-Peter Boeken (Sprecher

der Fachverbände).

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 17


FREIZEIT UND KULTUR

Klänge einer Jahreszeit

Herbstkonzert des MGV „Glückauf“ im Lutherhaus

Nobel im

Wassersaal

Viele Freunde der Chor- und

Orchestermusik folgten der

Einladung des Männergesangvereins

„Glückauf“

Sundern zum bereits traditionell

sattfindenden Herbstkonzert

in das ausverkaufte

Stiepeler Lutherhaus.

Zur Verstärkung des Chores

konnte der befreundete

MGV Sängervereinigung

Röhlinghausen 1877 e.V.

gewonnen werden. Weitere

Unterstützung fand der MGV

„Glückauf“ erneut durch das

Stiepeler Orchester Musikverein

„Gut Klang“ sowie den Essener

Gastpianisten Dominik

Gerhard. Das Konzert stand

unter der Gesamtleitung von

Wolfgang Ballhausen.

Bunt wie das Laub der namensgebenden

Jahreszeit

bot sich das musikalische

Programm dar. Als Hommage

für den im Dezember

vergangenen Jahres verstorbenen

Künstler standen

Der Männergesangverein „Glückauf“ trat im Stiepeler Lutherhaus

auf.

Foto: privat

drei Udo-Jürgens-Lieder am

Anfang: „Griechischer Wein“,

„Ich war noch niemals in New

York“ und „Mit 66 Jahren“.

Darauf folgten a capella den

geistigen Genüssen gewidmete

Stücke „Die Rose von

Burgund“, „Ich weiß ein Fass

in einem tiefen Keller“ und

„Weinland“, auch fehlten nicht

Schlager, wie „Eviva Espana“

, „Spanish Eyes“ oder

„Was kann schöner sein“. Wie

honorige Bürger eine Jagd

erlebten, konnte den sehr

angetanen Zuhörern in der

spöttischen Parodie „Diplomatenjagd“

berichtet werden.

Die aufgeführten Gesangsstücke

wurden wechselseitig untermalt

durch den Musikverein

und den Pianisten, aufgelockert

wurde das Programm

durch vom Musikverein dargebotene

Melodien, wie u.a.

rockig durch „Puttin´ on the

Ritz“ oder „Rock Around the

Clock“. Zum Abschluss sangen

alle das „Steigerlied“ und

Reinhard Meys Song „Über

den Wolken“.

Sonette von Shakespeare sowie

Gedichte und Texte von

Dylan Thomas interpretiert die

b-bande am 28. November

ab 19.30 Uhr im Wassersaal

an der Kemnader Straße 198.

Shakespeare und Thomas

inspirieren seit jeher Schauspieler,

Songwriter, Musiker,

Künstler aller Art. Es ist an

der Zeit, diese beiden Dichter

nun gemeinsam in Bochum

zu präsentieren – und wer

wäre da besser geeignet als

die b-bande; deren Mitglieder

in diesem Fall der Multiinstrumentalist

Karsten Riedel und

der schauspielende Regisseur

Arne Nobel sind.

Karsten Riedels Eigenkompositionen

zu den Texten von

Shakespeare und Thomas

erfahren durch Arne Nobels

Rezitation einen ergänzenden

poetischen Ausdruck. Somit

kommen zwei Künstler zusammen,

die bereits 2008 bei

A Tribute to Johnny Cash im

Schauspielhaus kooperierten.

18 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


STIEPEL AKTUELL

Frische Nordmanntannen und Buttons

Traditioneller Weihnachtsmarkt an der Dorfkirche

Der 15. Stiepeler Weihnachtsmarkt

findet von

Donnerstag, 10. Dezember,

bis Sonntag, 13. Dezember

an der Dorfkirche statt.

Traditionell werden wieder

frisch geschlagene Nordmannfichten

aus dem Sauerland

verkauft. Der Verkauf

der Bäume ist vor dem historischen

Torbogen. Dort

gibt es auch wieder gegrillte

Würstchen, frisch gebackene

Waffeln und andere Leckereien.

Im Lichthof des Gemeindehauses

werden Glühwein,

Kinderpunsch, hausgemachte

reibeplätzchen und weihnachtliche

Geschenkartikel

angeboten.

Der Weihnachtsmarkt wird am

Donnertag, 10. Dezember,

Frisch geschlagene Nordmanntannen wird es auch dieses Jahr an

der Dorfkirche geben.

Foto: 3satz

traditionell eröffnet. Dazu wird

der Posaunenchor um 18 Uhr

aufspielen. Auf dem Weihnachtsmarkt

wird sich auch

die Initiative für die Errichtung

einer Ruhrfähre präsentieren.

In Planung ist, eine Machbarkeitsstudie

zu beauftragen.

Diese kostet rund 6.000 Euro.

Zur Finanzierung sollen auf

dem Weihnachtsmarkt „Fähre

Ahoi“-Buttons verkauft werden.

Geöffnet hat der Weihnachtsmarkt

zu diesen Zeiten:

Donnerstag, 10. Dezember,

von 16 bis 20 Uhr, Freitag, 11.

Dezember, von 16 bis 21 Uhr,

Samstag, 12. Dezember, von

11 bis 18 Uhr und Sonntag,

13. Dezember, von 11 bis 17

Uhr.

Die Tannenbäume werden

Donnerstag und Freitag ab

14 Uhr verkauft. Veranstalter

des Weihnachtsmarktes sind

die Evangelische Kirchengemeinde

Stiepel, der Verein

der Freunde und Förderer

der Dorfkirche, die DLRG

Bochum-Süd, die Freiwillige

Feuerwehr Löschzug Stiepel,

der Bürgerschützenverein

Stiepel 1854 und der Basarkreis

der Gemeinde.

Geschenkideen für die Vorweihnachtszeit

Adventsausstellung und Weihnachtsbasar im Kloster Stiepel

Weihnachten ist noch ein

bisschen hin, Advents- und

Weihnachtsbasare sorgen

aber dafür, dass man in festliche

Stimmung kommt.

Die Adventsausstellung des

Stiepeler Klosterladens, Am

Varenholt 11, findet noch

bis Sonntag, 29. November,

statt. In der Pilgerhalle wird

eine Auswahl an Artikeln für

die Advent- und Weihnachtszeit

oder als Geschenkideen,

darunter zum Beispiel Krippenfiguren,

geboten. Die Ausstellung

des Klosterladens

ist Freitag von 14 bis 18 Uhr,

Samstag von 10 bis 12 Uhr

sowie Sonntag von 11 bis 18

Uhr geöffnet.

Zum mittlerweile siebten Mal

folgt dann am dritten Adventwochenende,

12. und 13.

Dezember, der von Pater Florian

geleitete Kloster-Weihnachtsbasar

im Pfarrheim,

Am Varenholt 15. Er findet am

Samstag von 14 bis 18 Uhr

sowie am Sonntag von 10 bis

18 Uhr statt.

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 19


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Stiepeler Gospelchor im Lutherhaus

Weihnachtskonzert von CHILDren of Light

Advent mit

Shanty-Chor

Der Stiepeler Gospelchor

„CHILDren of Light“ lädt

zum diesjährigen Weihnachtskonzert

in das

Lutherhaus, Kemnader

Straße 127, ein.

Am zweiten Advent, dem 6.

Dezember, ist es wieder soweit:

unter dem Motto „I will

follow him“ werden die Zuhörer

zum Mitswingen und

Mitmachen aufgefordert.

Unter der Leitung von Angelika

Henrichs sollen mit dem

neuen Repertoire alle Sinne

angesprochen werden. Das

Programm entführt die Zuhörer

in die Musik Afrikas und

Amerikas. Der Chor und die

Solisten werden dabei von einer

Band mit Keyboard, Saxophon,

Kontrabass und Percussion

begleitet. Die Lieder

Der Gospelchor sorgen für beste Stimmung im Lutherhaus in Stiepel.

Foto: privat

„Heaven“, He Still Loves Me“

sorgen für die richtige Einstimmung!

„I will follow him“

aus SisterAct wird die Zuhörer

mitreißen!

Der Chor, der sich der Vorschularbeit

in Naluyanda/

Sambia sehr verbunden fühlt

und die Arbeit deshalb unterstützt,

bietet neben Getränken

auch afrikanische Kunsthandwerksartikel

an. Der Erlös des

Verkaufs kommt der Arbeit in

Naluyanda zugute. Der Einlass

beginnt um 16 Uhr, der

Eintritt ist frei!

„Advent auf See“ heißt das

Weihnachtskonzert, dass der

Shanty-Chor Bochum am dritten

Advent aufführt.

Der guten Tradition folgend

ankert der Shanty-Chor Bochum

auch in diesem Jahr im

Lutherhaus an der Kemnader

Straße. Über drei Dutzend

Freunde der christlichen Seefahrt

laden für Sonntag, 13.

Dezember ein, sich mit maritimen

Liedern auf das nahende

Weihnachtsfest einzustimmen.

In der Konzert-Pause

gibt es Glühwein und Plätzchen.

Beginn des Konzertes ist um

17 Uhr. Ab 16 Uhr werden die

Türen des Lutherhauses geöffnet.

Der Eintritt ist frei, nach

dem Konzert wird um eine

Spende gebeten.

Neue Gottesdienstordnung

Änderungen in Ev. Gemeinde

Die evangelische Kirchengemeinde

Stiepel hat eine neue

Gottesdienstordnung. Eine

Arbeitsgruppe hat mit dem

Presbyterium festgestellt,

dass die Gemeinde mit zwei

Bezirken und parallelen Arbeiten

und Strukturen so nicht erhalten

werden kann. Deshalb

soll nun die Leitungsstruktur

verändert werden mit einer

neuen Gottesdienstordnung

und eine neue Ausrichtung in

der Arbeit der Presbyterien.

Der Gottesdienst am Sonntagmorgen

soll als zentrale

Veranstaltung des Gemeindelebens

fortbestehen. Damit

die Gemeinde aber noch

mehr zusammenwachsen

kann, soll es nicht mehr in

jedem der beiden Bezirke

(Dorfkirche und Lutherhaus)

einen eigenen Gottesdienst

geben. Geplant ist nun, dass

es in geraden Wochen sonntags

um 10 Uhr einen gemeinsamen

Gottesdienst in

der Dorfkirche, an ungeraden

Sonntagen um 10 Uhr einen

Gottesdienst im Lutherhaus

geben wird. Maßgeblich für

gerade und ungerade Wochen

sind die Kalenderwochen.

Im Anschluss an den

jeweiligen Gottesdienst wird

es am selbsen Ort auch einen

Kindergottesdienst geben.

Der Kreissynodalvorstand hat

der Neuordnung bereits zugestimmt

– unter dem Vorbehalt,

die Erfahrungen aus den Veränderungen

nach einem Jahr

auf den Prüfstand zu stellen.

Die neue Gottesdienstordnung

ermöglicht es auch, Gottesdienste

in anderen Formen

und zu anderen Zeiten zu

feiern. Auch die Orte können

dann andere oder sogar ungewöhnliche

sein. Überlegungen

gehen auch dorthin, beispielsweise

den Wassersaal

als Ort für einen Gottesdienst

auszuwählen. Ein Ziel ist es,

denjenigen mehr Spielräume

einzuräumen, die die Gottesdienste

leiten und gestalten.

20 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Kantor Michael Goede serviert „Kulturhäppchen“

Neue Veranstaltungsreihe in der Dorfkirche Stiepel

Die evangelische Kirchengemeinde

hat sich eine

neue Gottesdienstordnung

verschrieben (siehe Text

auf Seite 20). Nur noch alle

zwei Wochen wird es an

den Standorten Dorfkirche

und Lutherhaus einen Gottesdienst

geben. Zeit und

Raum für eine neue Veranstaltungsreihe.

Das hat sich Kantor Michael

Goede auch gedacht und für

das über 1000-jährige Kulturdenkmal

Dorfkirche eine neue

Reihe ins Leben gerufen:

„Kulturhäppchen“. Dazu soll

es ab 2016 an ausgewählten

Sonntagen um 11.30 Uhr

in der Dorfkirche besondere

Veranstaltungen geben. „Bei

dem 30- bis 60-minütigen

Kulturhappen wird es nicht

nur geistlich, sondern auch

weltlich – und mit einem „Seitenblick“

auf die Gastronomie

– auch kulinarisch zugehen“,

kündigt Michael Goede an.

Inhaltlich möchte er die Reihe

breit aufstellen, mit unterschiedlichen

Formaten, die

nebeneinander stehen werden:

Grundkurs Martin Luther

(Theologie und Musik), Tastenreich

(Musik), Leib und Seele

(Literatur, Musik und Kulinarik),

Ausstellung (Bildende

Kunst), Vorträge (Theologie,

Kunsthistorik und Journalistik).

Detaillierte Informationen

wird es ab Dezember im Internet-Auftritt

der Dorfkiche

gegen. Zudem werden „Kulturhäppchen“-Flyer

in der Kirche,

im Gemeidnebüro und in Stiepeler

Geschäften ausliegen.

Weihnachtskonzert in Dorfkirche

Am Sonntag, 13. Dezember, beginnt um 17 Uhr das Weihnachtskonzert

in der Dorfkirche, Brockhauser Straße. Gregorianik,

Weihnachtslieder und Hirtenmusik der Komponisten Johann

Sebastian Bach, Johann Rosenmüller, Friedrich Erhardt

Niedt und Christian Flor stehen auf dem Programm. Ausführende

sind Hanspeter Menzler (Tenor), der Singekreis Stiepel und

ein Streicherensemble unter der Leitung von Kantor Michael

Goede. Eintritt (Abendkasse ab 16.15 Uhr) kostet zwölf Euro.

Konzert zum Epiphaniasfest

„Wie schön leuchtet der Morgenstern“ – mit dem Titel des Liedes

von Philipp Nicolai findet ein Gottesdienst am Mittwoch, 6.

Januar, um 19 Uhr in der Dorfkirche statt. Zum Epiphaniasfest

wird bei Kerzenschein diesem ältesten Fest der Christenheit

gedacht. Es spielt der Posaunenchor.

Bei der Durchführung der

zahlreichen Veranstaltungen

des „Kulturhappens“, aber

auch des Stiepeler Kultursommers

sind die Veranstalter auf

finanzielle Unterstützung angewiesen.

Mit einer Spende

kann jeder dazu beitragen,

dass das kulturelle Leben an

der Dorfkirche weiter geführt

werden kann. Spendenkonto:

Ev. Kirchengemeinde Stiepel,

Konto: IBAN DE 47 4305

0001 0020 3037 72 bei der

Sparkasse Bochum.

Für alle Spenden stellt die Kirchengemeinde

Spendenbescheinigungen

aus.

Am Samstag vor dem zweiten

Advent (5. Dezember) wird

Svavar Knútur im Luther’s im

Rahmen seiner „christmas

concert“ Tour im Lutherhaus

in Stiepel auftreten. Er bringt

nordische Lieder und Geschichten

zur Advents- und

Weihnachtszeit mit. Diese

Zeit ist eine besondere Zeit in

Island. Friedenslichter zieren

die Wege und Gärten. Erst

wenn der Schnee fällt, wird die

Dunkelheit erträglich und die

Menschen widerstehen dem

Mangel an natürlichem Licht

mit schönen und schaurigen

Geschichten, behaglichen

Kantor Michael Goede plant

eine neue Veranstaltungsreihe

in Stiepel. Foto: privat

Lieder von der CD „Brot“

Svavar Knutur im Lutherhaus

Häusern und menschlicher

Nähe und vor allen Dingen

mit sehr viel Gesang. Svavar

Knútur wird das Luther’s

wieder zu einer Anlaufstelle

für alle Freunde des Nordens

machen und sicherlich einige

Lieder seiner neuen CD „Brot“

vorstellen.

Der Eintritt kostet zehn Euro,

ermäßigt für Auszubildende,

Schüler, Studenten und

Schwerbehinderte vier Euro.

Das Konzert wird unterstützt

vom Förderverein der Ev. Kirchen

gemeinde Stiepel.

Einlass: 18.30 Uhr, Beginn:

20 Uhr, Lutherhaus

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 21


STIEPEL AKTUELL

Frisches Logo, frischer Auftritt

Pro Stiepel: Homepage als Informationsseite für den Stadtteil

Seit Mitte November ist er

„online“: der neue Internet-Auftritt

des Vereins Pro

Stiepel. Im weltweiten Netz

ist aber nicht eine einfache

Vereinsseite zu finden, sondern

eine Informationsseite

für den gesamten Stadtteil.

Und das lag den Initiatoren

der neuen Seite besonders

am Herzen. „Für junge und

für ältere Stiepeler, für Alteingesessene

und neu Hinzugezogene

wollen wir aufzeigen,

was Stiepel alles zu bieten

hat“, erläutert Vorstandsmitglied

Oliver Sach. Von Ärzten

über Dienstleister wie Reisebüros,

Apotheken, Restaurants

und Immobilienmakler

sind auch Vereine und andere

Organisationen genannt. Für

die rund 50 Mitglieder von Pro

Stiepel gibt es als „Bonbon“

noch die Möglichkeit, sich

auch mit Text, Bild

und Firmenlogo zu

präsentieren. „Wir

wollen auch über

Aktuelles aus dem

Stadtteil berichten,

beispielsweise

wenn die Kirche einen

Weihnachtsbasar

organisiert, der

Sportverein eine

Veranstaltung plant

oder konkret wenn

das nächste Schützenfest

ansteht“,

sagt Oliver Sach.

Beim Blick auf die

neue Seite fällt

auch sofort auf,

dass sich der Verein

Pro Stiepel ein

neues, ein frisches

Logo gegeben hat,

das stilbildend für den neuen

Internetauftritt war.

D i e n e u e H o m e p a g e v o n P r o S t i e p e l i s t s e i t M i t t e N o v e m b e r „ o n l i n e “ .

Foto: 3satz

Faire Diskussion über Religion

SPD Stiepel hatte eingeladen

Ist konfessionsgebundener

schulischer Religionsunterricht

noch zeitgemäß? Diese

Frage diskutierte die SPD

Stiepel Ende Oktober mit vielen

interessierten Bürgern.

Dirk Gellesch, Direktor des

Graf-Engelbert-Gymnasiums

und in der Leitung der evangelischen

Kirche von Westfalen

für Schulen zuständig,

bedauerte die konfessionellen

Gräben und zeigte sich offen

für einen ökumenischen, ja

für einen interreligiösen Religionsunterricht.

Religiöse

Bildung, nicht dogmatische

Glaubensunterweisung sei

das Ziel; daher sei Religionsunterricht

in der Schule richtig

und notwendig.

Erwin Kress vom humanistischen

Verband (HVD) plädierte

für die Einführung des

Faches „humanistische Lebenskunde“

nach Berliner

Vorbild als Alternativangebot

auch an Grundschulen. Dies

sei in NRW im Rahmen des

geltenden Religionsverfassungsrechtes

möglich, da der

HVD eine staatlich anerkannte,

den Kirchen formal gleichgestellte

freigeistige Weltanschauungsgemeinschaft

sei.

Martin Budich von der Initiative

„Religionsfrei im Revier“

hielt beide Modelle aus

Sicht der vielen nicht religiös

gebundenen Menschen für

ungerecht. Er forderte einen

verbindlichen Ethikunterricht

anstelle des kirchlich beaufsichtigen,

von der Allgemeinheit

finanzierten schulischen

Religionsunterrichts. Religiöse

Unterweisung – die er

pointiert als „Mitgliederschulung“

bezeichnete – könnten

die Kirchen wie in den USA

außerhalb öffentlicher Schulen

selbst organisieren.

In der engagierten Debatte

blieb die Eingangsfrage –

ebenso wie die Frage, ob der

schulische Islamische Religionsunterricht

der Integration

förderlich sei – strittig. Gleichwohl

war der Diskurs stets

konstruktiv und von Respekt

und gegenseitiger Wertschätzung

geprägt.

22 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 23


100% VFL BOCHUM

Im Viertelfinale winkt die nächste Million

Sportliche und finanzielle Aufmunterung ist für VfL im DFB-Pokal möglich

Eine mehrwöchige Ergebniskrise

begleitete den

VfL Bochum zuletzt im

Liga-Spielbetrieb. Im Anschluss

an die fünf Siege

zum Saisonstart folgte bis

zur Länderspielpause Mitte

November eine Phase

von neun Begegnungen,

in denen die Mannschaft

von Trainer Gertjan Verbeek

nur einen Sieg (5:0 bei

Greuther Fürth) verbuchte

und lediglich sieben von 27

möglichen Punkten auf dem

Tabellenkonto gutschreiben

konnte. Eine Bilanz, die

eher einem Abstiegskandidaten

zuzuschreiben ist als

einem Mitbewerber für das

obere Tabellendrittel. Dank

der Ausgeglichenheit der

Liga, blieb der angerichtete

Schaden bisher überschaubar.

Für Aufmunterung in der Vorweihnachtszeit

dürfte deshalb

der Blick auf den DFB-Pokal

sorgen. Der Wettbewerb

könnte sich in dieser Saison

für den VfL Bochum nicht

nur unter sportlichen Gesichtspunkten

zu einer interessanten

Herausforderung

entwickeln. Besonders unter

Sportvorstand Christian Hochstätter schließt Neuzugänge in der

Winterpause nicht aus.

Foto: 3satz

wirtschaftlichen Aspekten bieten

sich dem Revierclub verlockende

Perspektiven. Lediglich

das Startgeld aus der

1. Runde (140.000 Euro) hat

Finanzvorstand Wilken Engelbracht

in den Etat für die laufende

Spielzeit 2015/16 eingebracht.

Die 268.000 Euro

für die Teilnahme an Runde

zwei sowie die 527.000 Euro

für das Erreichen des Achtelfinales

plus der anteiligen

Zuschauereinnahmen können

bereits als zusätzliche

Einkünfte verbucht werden.

Vorausgesetzt, das Team von

Cheftrainer Gertjan Verbeek

setzt sich bei den „Löwen“

durch, würde den Bochumern

das Überwintern im DFB-Pokal

als Viertelfinalist weitere

1.041.000 Millionen Euro

garantieren. „Eine Summe,

die unsere wirtschaftliche Situation

deutlich entspannen

könnte“, meinte Aufsichtsratsvorsitzender

Hans-Peter

Villis. Ob damit in der Winterpause

auch noch personelle

Verstärkungen möglich sind,

ließ Sportvorstand Christian

Hochstätter zunächst einmal

offen. „Sollte sich jedoch

eine Situation ergeben, in

der wir einen für den Sommer

2016 geplanten Transfer

aus irgendwelchen Gründen

vorziehen können, kann man

darüber nachdenken“, so

Hochstätter.

Inzwischen sind die Achtelfinal-Begegnungen

im

DFB-Pokalwettbewerb zeitgenau

angesetzt. Der VfL

Bochum trägt sein Match

am Mittwoch, 16. Dezember,

beim Liga-Mitbewerber 1860

München aus. Anstoß in der

Münchner Allianz Arena ist

um 20.30 Uhr. Der Kartenvorverkauf

für diese Begegnung

läuft unterdessen noch.

Im Fanshop am Stadioncenter

sind die Tickets noch bis

Donnerstag, 10. Dezember

(14 Uhr), erhältlich. Im Online-Ticketshop

endet die Bestellfrist

bereits am Dienstag,

8. Dezember (9 Uhr), da eine

fristgerechte Zustellung der

Karten gewährleistet werden

soll. Sitzplatzkarten für den

Gästebereich in der Allianz

Arena kosten 29 Euro, Stehplatzkarten

gibt es für 15 Euro

(ermäßigt 12 Euro).

Im Achtelfinale des DFB-Vereinspokals

kommt es zu folgenden

Begegnungen: Bor.

Mönchengladbach - Werder

Bremen, SpVgg Unterhaching

- Bayer Leverkusen (beide

Dienstag, 15.12., 19 Uhr),

Bayern München - Darmstadt

98, Erzgebirge Aue - 1. FC

Heidenheim (beide Dienstag,

15.12., 20.30 Uhr), 1. FC

Nürnberg - Hertha BSC Berlin,

VfB Stuttgart - Eintracht

Braunschweig (beide Mittwoch,

16.12., 19 Uhr), 1860

München - VfL Bochum, FC

Augsburg - Borussia Dortmund

(beide Mittwoch, 16.12.,

20.30 Uhr). Uli Kienel

24 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


AUS DEN SPORTVEREINEN

Wenn der „Geldbriefträger“ zweimal kassiert

Der 85-jährige Günther Burandt ist aktiver Mitgestalter des Vereinslebens

Im angestaubten Verwaltungsdeutsch

würde man

Günther Burandt wohl

Lichtgeld-Kassierer nennen.

Doch diese Bezeichnung

ist viel zu profan für

ein langjähriges Vereinsmitglied

des TC Rot-Weiß Stiepel,

das, so der 1. Vorsitzende

Ulrich Nötzlin, „als guter

Geist kleinere Aufgaben

kontinuierlich wahrnimmt

und damit den Vorstand bei

dessen Arbeit wirkungsvoll

entlastet.“ Und was

die Charakterisierung von

Burandts Aufgabe betrifft,

möchte Nötzlin viel lieber

vom sympathisch klingenden

„Geldbriefträger“ sprechen.

Zweimal im Monat leert der

85-jährige Burandt die drei

Lichtgeldautomaten in der

Stiepeler Tennishalle, rollt die

Euromünzen und zahlt das

Geld auf das Vereinskonto

ein. Zwischen 400 und 600

Euro kommen pro Monat zusammen,

über sieben Monate

läuft die Hallensaison beim

TC Rot-Weiß. „Alles geschieht

auf absoluter Vertrauensbasis“,

sagt der 1. Vorsitzende,

„wir würden nie auf den Gedanken

kommen, ihn bei seiner

Aufgabe zu kontrollieren.“

Günther Burandt zählt zu den

ältesten unter den über 500

Mitgliedern des Stiepeler Tennisclubs.

Seine Leidenschaft

für den Tennissport lebte der

Günther Burandt leert die Lichtgeldautomaten in der Tennishalle des Tennis-Clubs

Rot-Weiß Stiepel.

Foto: 3satz

heutige Senior zunächst von

1948 bis 1967 bei Blau-Weiß

Wanne-Eickel aus, seit dem

1. Januar 1967 ist Burandt

Mitglied des TC Rot-Weiß

Stiepel. Beruflich war der

stets aktive Tennisspieler im

Bergbau beschäftigt, was zur

damaligen Zeit für ein Mitglied

eines Tennisclubs als nicht

standesgemäß galt. „Ich habe

damals mal einen Vereinsvorsitzenden

aus Gelsenkirchen

getroffen, der entsetzt darüber

war, dass in seinem Club

Mitglieder angemeldet waren,

die nicht mal ein Haus besaßen“,

erzählt Günther Burandt

amüsiert und ergänzt: „Bergleute

gehörten damals in

den Kleingarten oder in den

Männergesangverein.“ Die

Meisterschaftsspiele, die er

regelmäßig bestritt, wurden

noch mit Balljungen ausgetragen,

die 60 Pfennig für die

Stunde bekamen, und die

Tenniskleidung war weiß.

Der 85-Jährige hat nicht nur

in den Vereinen gespielt, er

hat auch aktiv in der Vereinsorganisation

mitgewirkt. In

Stiepel war Günther Burandt

in den Bau des Clubhauses

einbezogen, organisierte in

der damals noch internetlosen

Zeit die Platzvergabe und

sorgte für das Catering, als

der Verein noch keine Pächter

für die Gastronomie hatte.

„Bockwurst mit Brot und Hühnersuppe

standen damals als

Standardangebote auf unserer

Karte“, erinnert sich Ulrich

Nötzlin an die Zeit,

als der „Wirtschaftsbetrieb

Tennisclub“ in

Schwung kam.

Seit gut einem

Jahr greift Günther

Burandt nicht mehr

zum Tennisschläger.

Dafür platziert er nun

erfolgreich die Boule-Kugeln

auf der neuen

Boule-Bahn des

Vereins. Donnerstags

treffen sich dort bis

zu 20 Personen, darunter

auch Günther

Burandt und seine

Ehefrau Inge. „Wir

bewegen uns draußen,

es sind auch viele

Frauen dabei und es macht

einfach Spaß“, schildert

Burandt begeistert. Selbstverständlich

trifft man sich

nach dem Sport auch noch in

geselliger Runde zum Essen.

Eine weitere Leidenschaft,

die Günther Burandt mit seiner

Ehefrau teilt, ist das Reisen,

speziell das Reisen auf

Kreuzfahrtschiffen. Nur wenige

Tage nach dem Gespräch

mit dem Stiepeler Boten ging

das Ehepaar auf seine 21.

Kreuzfahrt. Mit der MSC Orchestra

wurden von Genua

aus auf dem Mittelmeer und

dem Atlantik attraktive Destinationen

wie Marseille, Barcelona,

Malaga, Casablanca

oder Lissabon angesteuert.

Uli Kienel

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 25


AUS DEN SPORTVEREINEN

Nikolaus wird mit Quadrille begrüßt

RV Stiepel: Aufführung von acht Nachwuchsreitern

Katharina in

DTB-Kader

Der Nikolaus besucht auch in diesem Jahr wieder die Kinder des

Reit- und Fahrverein Stiepel.

Foto: privat

Über zwei Monate dauerten

die Vorbereitung und das Training

für die traditionelle Nikolaus-Quadrille,

die nun am

5. Dezember beim Reit- und

Fahrverein Bochum-Stiepel

aufgeführt wird. Veranstaltungsbeginn

auf der Anlage

an der Gräfin-Imma-Straße ist

um 17 Uhr. Die Quadrille, mit

der der Nikolaus begrüßt werden

soll, wird eine halbe Stunde

später aufgeführt. Acht junge

Reiterinnen und Reiter aus

dem Nachwuchs des Vereins

haben dafür intensiv geprobt

und möchten die interessierten

Besucher aller Altersgruppen

vorweihnachtlich unterhalten.

„Im Anschluss daran

wird der Nikolaus seine Tüten

an die Kinder verteilen“, sagt

Heike Konsolke, die 1. Vorsitzende

des Vereins. Jugendliche

Vereinsmitglieder erhalten

diese Tüten kostenlos, für

Gäste wird ein Kostenbeitrag

in Höhe von fünf Euro erhoben.

Nikolaustüten können

unter der Rufnummer 0163-

5393939 bestellt werden. Und

wenn die Kleinen glücklich

und zufrieden sind, wollen die

Erwachsenen sich um 19.30

Uhr im Reiterstübchen treffen,

um bei gutem Essen und

Musik mit „Markus“ noch ein

wenig den Jahresabschluss

zu feiern.

Katharina Pisarenko (10 Jahre),

Gymnastin des TV Brenschede

ist nach mit Bravour

bestandenen Test in den

D/C-Kader des Deutschen

Turnerbundes

aufgenommen

worden. Sie

ist neben

Evelyn Trenkenschu

die

zweite Bundeskader Gymnastin

des Vereins. Weitere

acht Gymnastinnen stehen im

Kader des Westfälischen Turnerbundes.

Die gezielte und leistungsorientierte

Arbeit des Trainerteams

aus dem NRW-Projekt

Talentsichtung/Talentförderung

und das Training in der

DTB-Turn-Talentschule RSG

haben zu diesem Erfolg des

TV Brenschede geführt.

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26 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


AUS DEN SPORTVEREINEN

Fredi Künstler bleibt Vorsitzender

RW Stiepel Fußball: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Die Fußballgemeinschaft

des Sportvereins Rot-Weiß

Stiepel hat einen neuen Vorstand

gewählt. Mit den Neuwahlen

wurde gleichzeitig

eine neue Vorstandsstruktur

vorgestellt.

Die Jahreshauptversammlung

fand Anfang November

in der Gaststätte Zum Lindenhof

statt. Nachdem alle Regularien

abgehandelt waren,

schritten die Mitglieder zur

Tat und wähten einen neuen

Vorstand. Den geschäftsführende

Vorstand bilden nun

Vereinsvorsitzender Fredi

Künstler, Geschäftsführer

Thorsten Hagenfeld, Kassenwart

Andreas Mischke und

Jugendleiter Thomas Send.

Fredi Künstler (rechts), hier mit Ulrich Jeromin beim Spatenstich für

den neuen Kunstrasen, bleibt Vorsitzender von RWS. Foto: 3satz

Künstler trägt nun die Gesamtverantwortung

für die

Bereiche Steuern und Platzanlage.

Hagenfeld zeichnet

verantwortlich für die Bereiche

Sport und Spielbetrieb,

die Finanzen liegen in Mischkes

Händen. Send bleibt in

seiner Funktion verantwortlich

für den Nachwuchsbereich.

Unterstützt wird der geschäftsführende

Vorstand

vom erweiterten Vorstand.

Der Bereich Infrastruktur

wird von Detlef Bsdurek und

Jürgen Beck koordiniert.

Das Clubhaus-Management

liegt in den Händen Iris Rosendahls.

Als Marketingvorstand

fungiert Ralf Haarmann,

als Finanzvorstand Dirk Hüttemann.

Die neu gewählten

Vorstandsmitglieder werden

bei ihrer Arbeit von fest zugeordneten

Helfern unterstützt.

Oliver Arnd lief auf Rang zwei

Bei der dritten Auflage des „Real Kick“ Ultramarathons über 120

Kilometer in Moselkern startete mit Oliver Arnd ein Trail-Spezialist

der BSG Springorum. Die äußerst schwierige Strecke

verlief abwechslungsreich durch die Voreifel und endete nach

bewältigten 4402 Höhemetern am Lacher See. Trotz Regens

und einer gefühlt endlosen Nacht lief in Arnd in 19:37 Stunden

gemeinsam mit dem Frankfurter Bert Kirchner auf einen hervorragenden

zweiten Platz in der Gesamtwertung.

RW Stiepel lädt zum Essen ein

In der Turnhalle am Sportplatz von Rot-Weiß Stiepel wohnen

zurzeit knapp über 50 Flüchtlinge. Der Vorstand der Fußbvallabteilung

von Rot-Weiß Stiepel möchte das Zusammenleben

fürdern und hat die Flpüchtlinge zu einer besonderen Aktion

eingeladen. Im Rahmen eines Fußballspiels wurden die Bewohner

der Flüchtlingsunterkunft von RW Stiepel zum Essen

eingeladen. Frisch zubereitet wurde Hühnerfleisch, dazu gab

es u.a. Fladenbrot und Getränke.

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 27


AUS DEN SPORTVEREINEN

Sieg für Anke Libuda

BSG-Aktive beim Röntgenlauf

Viele Herausforderungen

standen für die Läufer der

BSG Springorum in den vergangenen

Wochen auf dem

Programm.

Bei schönem Herbstwetter

wurde in Remscheid die 15.

Auflage des Röntgenlaufes

gestartet. Die Strecke führte

auf dem Röntgenweg genannten

Wanderweg über

63,3 Kilometer einmal Rund

um die Bergische Großstadt.

Anke Libuda konnte Oliver

Schoiber als Pacemaker

gewinnen und so begaben

sich gemeinsam auf den anspruchsvollen

Rundkurs. In

schnellen 6:26:07 Stunden

liefen sie über Ziellinie, gleichbedeutend

mit Platz sechs in

der Gesamtwertung und dem

Sieg in der Altersklasse W35

für Anke Libuda. Für Schoiber

sprang der 43. Platz der Gesamtwertung

und Rang zehn

in der AK M40 heraus. Auf

gleicher Strecke war auch Silke

Wienforth unterwegs, die

erstmals einen Lauf von mehr

als 50 km absolvierte. Sie erreichte

nach 7:09:23 Stunden

als 16. der Gesamtwertung

und Vierte der AK W45 das

Ziel. Die ersten 16 Kilometer

des Rundkurses absolvierte

Sean Libuda. Er startete im

Feld der Nordic Walker. Nach

2:31:34 Stunden überquerte

er als Elfter der Gesamtwertung

die Ziellinie.

Beim Frankfurt Marathon vertrat

Lothar Hüther die Farben

der BSG Springorum. Nach

4:23:57 Stunden erreichte

er den 1002. Platz in der AK

M50.

Harald Retzlaff ging gemeinsam

mit Hündin Paula beim

Rothaarsteig Marathon an

den Start. Für den anspruchsvollen

Rundkurs durch das

Sauerland benötigte das Duo

4:12:12 Stunden und belege

damit Platz zwei in der Wertung

„Marathon mit Hund“.

Den Halbmarathon über 22,1

Kilometer liefen Matthias

Winse und Burkhard Struwe.

In starken 1:44:37 Stunden

lief Winse auf Platz drei der

M40, gefolgt von Struwe, der

in 2:24:57 Stunden die Altersklasse

M70 gewann.

Beim 23. Geseker Hexenstadt-Lauf

über fünf Kilometer

war Harald Martens am Start.

In guten 28:16 Minuten lief er

auf Platz eins der AK M70.

Ein Quartett startete beim

Lembecker Staffel-Marathon

über viermal fünf Kilometer.

Dirk Schemberg in 22:18 Minuten,

Marion Lüttenberg in

24:47 Minuten, Sylvia Fiegler

in 27:35 Minuten und Frank

Möller in 28:30 Minuten blegten

mit einer Gesamtzeit von

1:43:06 Std. den 14. Platz in

der Mixed-Wertung.

28 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


FREIZEIT UND KULTUR

Mit Nikolaus und Engelchen

Dampflok-Fahrt der Ruhrtalbahn

Vertrag wird verlängert

Ruhrtalbahn fährt weiter

Seit 2005 fährt die Ruhrtal-

Bahn nostalgischen Eisenbahnverkehr

im Ruhrtal und

ist als „Marketinglokomotive“

für die gesamte Region unterwegs.

Am 1. Dezember

werden die Städte Hagen

und Bochum sowie

der EN-Kreis die Zusammenarbeit

mit

der RuhrtalBahn um

zwei weitere Jahre

verlängern. Die Erfolgsgeschichte

der

guten und erfolgreichen

kommunalen

Zusammenarbeit

Die Nikolausfahrten der RuhrtalBahn

am 5. Dezember sind

schon komplett ausgebucht,

aber auch am Sonntag, 6. Dezember,

fährt der Museumszug

mit dem Nikolaus durch

das Ruhrtal. Mit dabei: ein

Engelchen und viele ehrenamtliche

Personale, die den

Zug mit der Lokomotive von

1918 fahren und jeden Wagen

besetzen. Auch dabei: ein

Sprecher, der das gemeinsame

Singen koordiniert und die

Fahrgäste mit Weihnachtsmusik

und Gedichten erfreut. Für

alle, die an diesem Wochenende

nicht können, gibt es

eine zweite Chance. Weitere

Fahrten finden am Wochenende

12./13. Dezember statt.

Der Zug ist bewirtschaftet,

neben kalten und warmen

Getränken sowie kleinen Imbissen,

gibt es der Jahreszeit

entsprechend auch Glühwein.

Die Fahrten mit dem alten

Dampfzug dauern etwa eineinhalb

Stunden und starten

und enden am Bahnhof

Hattingen/Ruhr. Erwachsene

zahlen 16 Euro, Kinder von

2 bis 14 Jahren zahlen zehn

Euro. Alle Fahrgäste erhalten

vom Nikolaus einen großen,

leckeren Stutenkerl.

Buchungen und weitere Infos:

www.ruhrtalbahn.de und Tel.

0208 / 309 98 30 10 (Mo.-Fr.,

10-16 Uhr).

mit einem nostalgischen Eisenbahnunternehmen

geht

also weiter. Im Rahmen einer

Pressekonferenz an Bord des

nostalgischen Schienenbusses

der RuhrtalBahn wird der

Vertrag unterzeichnet.

Der Nikolaus und ein Engelchen steigen wieder ein bei der Dampflok-Fahrt

der Rurhtalbahn.

Foto: privat

„Sing, sing, all earth“

Das 564. Konzert der Reihe Marienlob findet am Sonntag, 13.

Dezember, in der Wallfahrtskirche St. Marien statt. Ab 15 Uhr

gestaltet das Folk-Trio Morris Open das Konzert mit adventlicher

Musik unter dem Titel „Sing, sing, all Earth“ in Englisch-irischer

Tradition. Morris ist eine alte englische Tanz- und Musiktradition,

die in England sehr beliebt ist. Morris Open pflegt aber

nicht alte Weisen, sondern lässt Elemente vieler Musikrichtungen

von Renaissance bis Rock in die Arrangements einfließen.

„Sing, sing, all earth“ ist das spezielle Weihnachtsprogramm,

das in bester englischer Tradition eine bunte Mischung aus

Christmas Carols und Morristänzen bietet.

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 29


STIEPEL AKTUELL

Baufahrzeuge verlassen das Lottental

Stadtwerke: Neue Wasserleitung von Witten nach Stiepel fast fertig

Die Baumaßnahme der

Wasserbeschaffung Mittlere

Ruhr GmbH (WMR) zum

Bau der neuen Trinkwasserleitung

von Witten nach

Stiepel steht kurz vor der

Fertigstellung.

„Sofern es in den kommenden

Tagen keinen unerwarteten

Wintereinbruch gibt, planen

wir die Straße Im Lottental

Ende November wieder auf

ganzer Länge für den Durchgangsverkehr

freigeben zu

können“, erklärt Kai Krischnak,

Pressesprecher der Stadtwerke

Bochum. Die Zufahrt zum

Restaurant Post’s Lottental

sowie zum Wald- und Golfhotel

sind bis dato vom Kemnader

See aus über die Straße

Im Lottental gewährleistet.

Ausgehend vom Bochumer

Stadtgebiet bietet sich zudem

die Zufahrt über die Haarstraße

und Grimbergstraße an.

Zwischen Stiepeler Straße

und Grimbergstraße ist der

Leitungsbau weitestgehend

abgeschlossen.

Die neue Trinkwasserleitung

wurde erfolgreich an das bestehende

Netz der Stadtwerke

Bochum angeschlossen.

Auf diesem Teilstück finden

jetzt die Oberflächenarbeiten

statt. „Ab Dezember verfügt

die beliebte Verbindungsroute

zum Kemnader See dann in

voller Länge neben einer neuen

Fahrbahndecke auch über

neue Geh- und Radwege“,

so Kai Krischnak. Bis über

die neue Versorgungsleitung

Trinkwasser in die Bochumer

Wasserspeicher gepumpt

wird, müssen allerdings noch

eine Reihe von Tests durchgeführt

werden. Die Aufnahme

der Wasserversorgung

aus dem Wasserwerk Witten

ist für Anfang Dezember geplant.

Die neue Wasserleitung

dient dazu, die Versorgung

der Bochumer Bürger

mit Trinkwasser auch nach

der geplanten Stilllegung des

Wasserwerks in Bochum-Stiepel

langfristig zu sichern. Die

Wasserbeschaffung Mittlere

Ruhr GmbH (WMR), ein Tochterunternehmen

von Gelsenwasser

AG und Stadtwerken

Bochum, bittet alle Anwohner

und Verkehrsteilnehmer um

Verständnis für die notwendigen

Arbeiten.

Das Lottental ist Anfang Dezember

befahrbar. Foto: Stadtwerke

Der Vorstand des Knappenvereins Schlägel und Eisen präsentiert

das noch namenlose Maskottchen.

Foto: privat

Zeche neben den Malakowturm

Knappenverein hat ein Maskottchen

Der Knappenverein Schlägel

und Eisen Stiepel/Dorf 1884

hat ein neues Maskottchen.

Es ist ein Nachbau eines

Bergbau-Männchens, das im

Wittener Muttental steht.

Das Maskottchen der Stiepeler

Knappen hat im Restaurant

Klosterhof seinen Platz

gefunden. Was es noch nicht

hat, ist ein Name. Die Knappen

sind nun dabei, einen

Namen zu finden. Vorschläge

sind mittlerweile reichlich

eingegangen: Der Schwatte,

Flözi, Unser Kumpel, Männeken

Pütt, Kumpel Anton und

Rutschenbär.

In einem weiteren Projekt

können die Knappen einen

großen Erfolg vermelden. Die

Knappen möchten eine historische

Kleinzeche „Haunert“ in

unmittelbarer Nähe des Malakowturmes

im Bliestollen als

Beispiel für den Beginn des

Tiefbaus im Bochumer Süden

aufbauen und haben sich bei

den Stadtwerken um die Förderung

als „Zukunftsprojekt“

beworben. Insgesamt sind

400.000 Euro ausgelobt, die

Knappen sind einer von neun

Bewerbern, die unterstützt

werden sollen. Die Kleinzeche

„Haunert“ soll deutlich

machen, mit welch einfachen

Mitteln nach 1945 versucht

wurde wieder Kohle zu fördern.

30 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


NEUE SERIE: FLÜCHTLINGE IN BOCHUM

Vision von einer besseren Welt

Flüchtling Aliou Praktikant bei 3satz

„Stop the war“

Aliou schreibt und komponiert Songs

Aliou hat ein klares Ziel:

Er will sich in Deutschland

eine Zukunft aufbauen. Dafür

lernt er deutsch, besucht

die Schule und absolviert

im 3satz Verlag jede Woche

einen Praktikumstag. Sein

Herz schlägt für die Musik.

Seine Gefühle über die Welt,

die Flüchtlingssituation und

seine Träume verarbeitet er

in Rap-Songs.

Als Aliou im Frühjahr allein

in Bochum ankam, sprach er

kein Wort deutsch. Nur ein

halbes Jahr später kann er

sich gut verständigen. Der

17-Jährige ist ein sogenannter

minderjähriger unbegleiteter

Flüchtling. Er ist aus Guinea

geflohen und hofft hier

auf eine bessere Zukunft.

Seine Chancen dafür stehen

gut: Aliou besucht die internationale

Klasse am Walter-Gropius-Kolleg

und will dort im

kommenden Sommer seinen

Abschluss machen. Am liebsten

möchte er danach eine

Ausbildung im Medienbereich

machen. Im 3satz Verlag kann

er nun seiner Kreativität freien

Lauf lassen. An seinem wöchentlichen

Praktikumstag recherchiert

er für Texte, erstellt

eine Homepage oder arbeitet

an seinen Rap-Songs.

Der 17-jährige Aliou Barry absolviert sein Praktikum im 3satz Verlag.

Sein Ziel ist eine Ausbildung im Medienbereich. Foto: 3satz / Sure

Die Musik ist sein großes

Hobby. In seinen Rap-Songs

verarbeitet er Erlebtes, seine

Gedanken und Gefühle zur

Flüchtlingsituation, seine Vision

einer friedlichen Welt.

In den Magazinen Stiepeler

Bote und Der Ehrenfelder

wird Aliou in den kommenden

Monaten eigene Beiträge

veröffentlichen. In dieser

Ausgabe ist es der Songtext

von „Stop The War“. vim

Aliou beschäftigt die Flüchtlingssituation

sehr und verarbeitet

seine Gedanken in

seinen Songs, wie in „Stop

the war“:

From a nut we got tree,

let’s free the tree grows.

Step by step made branches,

that’s the humanity and

each multiple races.

Born on same, from one fam

Adam our father,

Moma our mother.

Made to live and

share this globe.

In love and respect for other.

So why we hate each other?

Why we treat for others?

Why do we prevent ourselves

from believing, that’s one

day we will get same way.

Let’s go and step together.

For better tomorrow

Prevent the sorrow.

Stop the war

for our future it’s better.

Übersetzung:

Von der Nuss erhalten

wir den Baum,

lasst uns befreien und

der Baum wächst.

Schritt für Schritt verzweigt er sich,

so ist die Menschheit, eine

Vielfalt der Rassen.

Wir sind gleich geboren,

stammen aus einer Familie

Adam, unserer Vater,

Moma, unsere Mutter.

Erschaffen, um auf dieser Erde

zu leben und sie zu teilen.

Mit Liebe und Respekt füreinander.

Also, warum hassen wir uns?

warum misshandeln wir uns?

Warum halten wir uns davor

zurück, daran zu glauben,

dass wir eines Tages einen

gemeinsamen Weg finden werden?

Lasst uns beginnen

und gemeinsam diesen

Weg beschreiten.

Für eine bessere Zukunft

lasst uns das Leid verhindern.

Stoppt den Krieg

für unsere Zukunft ist es besser

frei übersetzt von Mary Noll,

Helen Doron Early English

Dezember 2015 | Stiepeler Bote |

31


BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

Sonderveröffentlichung

Nachhaltig präsent in einer coolen Stadt

Markus-Bau wertet Stadtteile mit neuen Wohnungsbau-Projekten auf

„Bochum ist eine lebendige,

coole Stadt. Wer sie nicht

kennt, bekommt häufig ein

falsches Bild vermittelt“,

erklärt Karsten Koch und

fügt hinzu: „Bochum ist ein

wichtiger Hochschul-Standort,

es gibt Wirtschaft,

Sport und Kultur auf hohem

Niveau und es gibt gute

Job-Angebote.“ Und deshalb

darf der Geschäftsführer

der Markus-Bau GmbH

auch eine „gute und verlässliche“

Nachfrage nach

Immobilien registrieren.

Weil die Stadt ein gefragter

Wohnstandort ist, entwickelt

Kochs Unternehmen entsprechende

Angebote. „Wir sind

praktisch in der ganzen Stadt

unterwegs. Es gibt kaum einen

Stadtteil, in dem wir nicht

tätig sind oder tätig waren“,

sagt Karsten Koch, der mit

Markus-Bau bisher rund 1000

Wohneinheiten in Bochum errichtet

hat. Und es kommen

weitere hinzu.

Der Bauträger plant nun an

der Karl-Friedrich-Straße 96

in Weitmar-Mark den Neubau

eines Mehrfamilienhauses

mit Eigentums- und Penthouse-Wohnungen

sowie

einer Tiefgarage. Entstehen

wird dort in urbaner Lage ein

modernes und barrierearmes

Wohngebäude mit voraussichtlich

14 Wohnungen und

einem großen Garten. Mitten

im Ortsteil lassen sich die

Vorzüge von Nahversorgung

und Infrastruktur erleben, der

Fernblick ins Stadtzentrum

wertet das Projekt zusätzlich

auf. „Wir planen hier einen

modernen Wohnkörper mit

einer klaren, schnörkelfreien

Architektur. Grundrisse und

Größenordnung sind auf die

Bedürfnisse verschiedener

Zielgruppen von der Familie

bis hin zu Kapitalanlegern zugeschnitten“,

beschreibt Koch

das Vorhaben. Anfang des

kommenden Jahres wird mit

dem Vertrieb begonnen, die

vollständige Fertigstellung ist

für 2017 avisiert.

Als langjähriger Vertriebspartner

des Bauträgerunternehmens

fungiert die

S-Immobiliendienst GmbH,

ein Tochterunternehmen der

Sparkasse Bochum. „Wir bieten

auch mit diesem Objekt

ein Produkt an, das vom Markt

gerne angenommen wird. Wir

planen nach den Bedürfnissen

der Menschen. In jedem

Stadtteil ticken die Menschen

anders und wir möchten mit

unseren Angeboten diesen

Anforderungen gerecht werden“,

sagt Kirsten Gehrmann,

Geschäftsführerin des Sparkassen-Immobiliendienstes,

und verweist auf das große

Interesse: „Obwohl wir mit diesem

Projekt vertrieblich noch

gar nicht in die Offensive gegangen

sind, hat es sich schon

wie ein Lauffeuer herumgesprochen.“

Wer Interesse hat,

kann sich bereits jetzt bei der

S-Immobiliendienst GmbH der

Sparkasse vormerken lassen.

Markus-Bau ist ein inhabergeführtes

Familienunternehmen,

das regional fest verankert ist

und den nachhaltigen Erfolg

kurzfristigen Renditenzielen

vorzieht. Markus-Bau hat an

Ruhr und Rhein markante

bauliche Spuren hinterlassen.

Das dokumentieren bemerkenswerte

Zahlen: Über

9.000 realisierte Einheiten in

53 Städten und Gemeinden

für über 25.000 Menschen mit

einem Investitionsvolumen

von über 800 Millionen Euro.

So lautet die bisherige Bilanz.

Die Planung und der Vertrieb für das neue Projekt sind von Anfang gekoppelt. Das Bild zeigt von links nach rechts:

Andreas Martin, Kirsten Gehrmann, Jennifer Zimmermann (alle vom Sparkassen-Immobiliendienst), Karsten Koch und Beatrix

Knipping (beide Geschäftsführer von Markus-Bau).

Foto: Markus-Bau

32 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 33


BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

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34 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


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zu Füßen: Seit 20 Jahren widmet

sich das Parkett Studio Brand feinsten

Holzböden. Und dass Holzboden

nicht gleich Holzboden ist, zeigt die

über 500 Quadratmeter große Ausstellungsfläche.

Architekten, Häuslebauer

und Renovierer können sich

gleichermaßen von der Vielfalt natürlicher

Bodenbeläge für den Wohnund

professionellen Objektbereich

überzeugen. Wer individuelle Wünsche

zu Holzart, -farbe oder -format

Kompetenter Partner für persönliches Gartenparadies

Herker Landschaftsbau rückt Baumschulware in den Fokus des Kundeninteresses

„Ob Kleinauftrag oder Großprojekt,

Gesamt- oder Teilleistung

– individuelle und kompetente

Beratung steht bei uns immer

am Anfang eines Vorhabens“,

erklärt Heinz

Herker junior. Zusammen

mit

seinen rund

30 qualifizierten

und hochmotivierten

Mitarbeitern

möchte der

Gartenbaumeister

seine

Kunden begeistern

und ihnen bei

der Realisierung ihres

persönlichen Gartenparadieses

fachkundig

zur Seite

hat oder wer auf Allergien Rücksicht

nehmen muss, kann sich von Stefan

und Silvia Brand bestens beraten lassen.

Fachmännisch verlegt wird das

Parkett von den eigenen Mitarbeitern,

die auch alte Böden wieder aufarbeiten

und restaurieren. Darüber hinaus

gehört die Fertigung von Türen, Treppen

und Terrassenböden zum Angebot

von Parkett Studio Brand. Und

damit der Holzboden lange schön

bleibt, bietet Brand seinen Kunden

regelmäßige Pflegeschulungen an.

stehen. Zuverlässigkeit, Flexibilität,

professionelle Arbeit und viel Freude

an der Verwirklichung individueller

Konzepte führen bei Herker seit

jeher zu einer langjährigen Kundenbindung.

Neben dem umfangreichen

Sortiment, das unter anderem

von Beet- und Balkonpflanzen bis

zu Dünger und Erden reicht, rückt

Heinz Herker jun. jetzt wieder verstärkt

den Baumschulverkauf in den

Blickpunkt des Interesses. Bis zum

Frühjahr

soll deshalb

die Baumschulfläche

um rund

300 Quadratmeter

erweitert

werden.

Sowohl Neu- als auch Bestandskunden

können die gute Verkehrsanbindung

des Gartenbaubetriebes nutzen,

um sich vor Ort zu informieren,

Pflanzen und Beläge zu bemustern

und die persönliche Beratung in Anspruch

zu nehmen.

Heinz Herker jun. Landschaftsbau GmbH & Co. KG

Prinz-Regent-Straße 74 • 44795 Bochum • Tel.: 0234-94894-71 • Fax: 0234-46282-89 • info@herker-bochum.de • www.herker-bochum.de

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 8 - 16 Uhr • Sa. 9 - 13 Uhr

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 35


BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

Sonderveröffentlichung

Heizung und Sanitär

Ihr Wunschbad aus einer Hand

Sie planen Ihr Wellness- Bad?

Sie möchten Ihr Bad barrierefrei

gestalten? Sie suchen

für Ihren Bad-Neu- oder Umbau

eine kompetente Beratung?

Dann legen Sie von

den Fliesenarbeiten bis zum

kompletten Einbau alles in

Meisterhand. Bei Fragen zu

Heizung-Sanitär und Klima

sind Sie bei uns an der richtigen

Adresse.

Auch wenn es um Ihre Heizungsanlage

oder die Beratung,

Verkauf und Montage von

Solaranlagen geht, können Sie

sich auf unsere fachmännische

Ausführung und die Qualität

unserer Arbeit verlassen.

Jörg Beuth und sein Team

freuen sich auf Ihren Anruf

oder Ihren Besuch!

Inh. Jörg Beuth

Antoniusstr. 22-24,

44793 Bochum

Tel.: 0234/17356, Fax: 17959

Mail: gerhard.beuth@gmx.de

Hilfe für den gesunden Schlaf

Luftgefederte Matratzen sorgen für Entspannung und Erholung

Auf dem Matratzenmarkt

gibt es derzeit ca. 1000 unterschiedliche

Modelle. Taschenfederkern,

Schaum,

Boxspring, fünf, sieben, oder

neun Zonen. Doch wie findet

man die Matratze, die den

eigenen Körper über Nacht

perfekt lagert und so für einen

erholsamen und gesunden

Schlaf sorgt. Ein halbstündiges

„Probeliegen“ im

„Fachgeschäft“ ist oft wenig

hilfreich.

Eine Lösung sind luftgefederte

Matratzen der Firma Stendebach:

äußerst hochwertige

Schlafsysteme, die Luft als

tragendes, stützendes und

steuerndes Element nutzen.

Sie lassen sich mittels Kompressor

über eine einfache

Fernbedienung individuell auf

ihren Bedarf einstellen. Stufenlos,

von ganz weich bis

sehr fest. Das System ist derart

variabel, dass es sich in

hohem Maße als idealer Problemlöser

für den Wirbelsäulen-/Bandscheibenbereich

eignet. Auf Grund der vielen

Vorteile wird es von Ärzten

und Physiotherapeuten sowie

der Interessengemeinschaft

der Rückenschullehrer e. V.

empfohlen. Die Matratze ist

sehr leicht und muss nie gewendet

werden. Ein Durchliegen

ist nicht möglich. Selbst

nach Jahren kann bei eventueller

Gewichtsveränderung

sowie bei einem gegebenenfalls

veränderten Krankheitsbild

die Matratzenfestigkeit

angepasst werden. Die sehr

gute Auflagedruckverteilung

durch das fließende Element

Luft, sorgt für einen ruhigeren,

entspannteren Schlaf. Weniger

Drehen sorgt dabei für

einen natürlichen Ablauf der

Tiefschlafphasen. Sie wachen

morgens entspannter und

erholter auf. Luftgefederte

Schlafsysteme sind auf dem

internationalen Markt nichts

Neues. In den USA haben

diese Schlafsysteme bereits

einen Marktanteil von zwölf

Prozent – Tendenz steigend.

Gutschein

10% Rabatt beim Kauf

einer Luftgefederten-Matratze*

*gültig bis 30.12.15

36 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


Sonderveröffentlichung

Geschichte des Malakoffturms

Literatur über Zechen in Bochum und Stiepel

Geschichsträchtig und interessant

– das sind die

Bücher, die sich mit dem

Bergbau in Stiepel und

Umgebung beschäftigen.

Zwei Titel sind nach wie

vor erhältlich: „200 Jahre

Bergbau in Bochum-Stiepel

– Die Geschichte der Zeche

Brockhauser Tiefbau“ und

„Bochumer Zechen – eine

Datensammlung von 1620

bis 1974“.

Die Geschichte der Zeche

Brockhauser Tiefbau hat Historiker

Dietmar Bleidick erfasst.

In Kooperation mit dem

Knappenverein Schlägel und

Eisen Stiepel/Dorf und dem

Stiepeler Verein für Heimatforschung

hat er auf 60 Seiten

alles über die bergbauhistorische

Stätte am Bliestollen zusammengetragen.

Dabei geht

er nicht nur auf die Historie

der Zeche

ein.

In eigenen

Kapiteln

wird

auch auf

die geologischen

Gegebenheiten, die

Transportwege und rechtlichen

Aspekte eingegangen.

Der Turm ist

letztes architektonisches

Überbleibsel

der Zechenindustrie

in Stiepel.

Der frisch

renovierte

Malakoffturm ist in diesem

Jahr mit vielen Spendengeldern

und dank großem Engagement

der Vereine neu

bedacht worden. Aus diesem

Anlass ist die Idee zur Umsetzung

dieses Buches entstanden.

Die Datensammlung Bochumer

Zechen wurde in diesem

Jahr von Manfred Baldschus

neu aufgelegt. Das Buch, das

die Knappen Manfred Bähr

und Horst Beckmann erstellt

haben, hat über 550 Seiten

und beinhaltet alle relevanten

Daten der Zechen aus Bochum,

das einst als „Kohlehauptstadt

Europas“ galt.

Beide Bücher sind unter anderem

im 3satz Verlag, Alte Hattinger

Straße 29, erhältlich.

Das Buch über den Brockhauser

Tiefbau kostet 13,90 Euro,

die Datensammlung über die

Bochumer Zechen 25 Euro.

Historischer

Kalender 2016

Einen Kalender mit historischen

Motiven aus dem Bochumer

Ehrenfeld haben Dietmar

Bleidick und Dirk Ernesti

herausgebracht. In Kooperation

mit dem 3satz Verlag, in

dem auch der Stiepeler Bote

erscheint, haben sie zwölf geschichtliche

Bilder ausgewählt

und zu einem Kalender zusammengestellt.

Der Kalender kostet

11,90 Euro und ist im 3satz

Verlag, Alte Hattinger Straße

29, sowie in Buchhandlungen

erhältlich.

Sonderveröffentlichung

BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 37


STIEPEL AKTUELL

Feuerwehrschüler besuchen Wasserwerk

Anlage in Stiepel wird weiter zur Stromversorgung genutzt

Bevor das Trinkwasserwerk

in Stiepel die Wassergewinnung

und -aufbereitung

gegen Ende des Jahres einstellt,

nutzten 23 angehende

Feuerwehrmänner des

Grundlehrgangs BI2/2015

der Bochumer Feuerwehrschule

die Möglichkeit, einen

Blick hinter die Kulissen

zu werfen.

Die Besuchergruppe informierte

sich über die Stromerzeugung

aus Wasserkraft, die

am Standort Stiepel ausgebaut

werden soll. „Das Interesse

an der Herkunft und der

Qualität des Trinkwassers,

dem Lebensmittel Nummer

eins, ist bei den Bochumern

generell sehr hoch“, weiß

Stadtwerkerin Angela Albert,

Die angehenden Feuerwehrleute nahmen Stadtwerkerin Angela

Albert in ihre Mitte.

Foto: privat

die seit rund 15 Jahren mehrmals

im Monat Besuchergruppen

Einblicke in das Stiepeler

Wasserwerk gewährt und sich

den Fragen der Gäste stellt.

Ob Schulklassen, interessierte

Rentner oder angehende

Feuerwehrleute – sie alle

erfahren zunächst im alten

Schleusenwärterhaus Grundlegendes

zur Gewinnung,

Aufbereitung und Verteilung

des Ruhr-Grundwassers. Danach

folgt der Einblick in das

benachbarte Wasserkraftwerk,

in dem Pumpen- und

Filteranlagen genau inspiziert

werden können. Auch

die ökologische Nutzung des

Wasserwerks wird den Besuchern

nähergebracht. Im Stiepeler

Wasserwerk treibt das

Ruhrwasser mit einer hohen

Fließgeschwindigkeit vier Turbinen

an, die mit der Kraft des

Wassers täglich rund 46.000

Kubikmeter Wasser auf den

Berg nach Stiepel in den

Wasserbehälter an der Kemnader

Straße pumpen. Das

entspricht der Füllmenge von

rund 20 Schwimmbecken mit

einer Länge von 50 Metern.

Mit der geplanten Stilllegung

des Stiepeler Wasserwerks

wird die Wassergewinnung

vor Ort in Bochum eingestellt.

Die ökologische Stromgewinnung

aus Wasserkraft wird

hingegen ausgebaut. Nach

den derzeitigen Planungen

können in Folge des Ausbaus

durchschnittlich rund

3,6 Gigawattstunden (GWh)

an elektrischer Energie jährlich

gewonnen werden. Diese

Menge reicht aus, um ca.

1.000 Haushalte ein Jahr lang

mit elektrischer Energie zu

versorgen.

Plätze frei für AWO-Reisen

Für interessierte Senioren, die sich erst jetzt dazu entschließen

können, an einer der betreuten Reisen über Weihnachten und

Silvester teilzunehmen, hat die AWO noch einige Plätze z.B. in

Bad Füssing, Olsberg und Bad Endbach anzubieten. Weitere

Infos zu den Reisezielen, den Ablauf und das Programm gibt es

bei der AWO Witten, Wetter, Herdecke, Tel. 02302 / 20 20 790.

38 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


BLICK NACH WEITMAR-MARK

Kreisverkehr in Weitmar-Mark wohl erst 2017

Stadt hat mit geänderter Ampelschaltung Unfallschwerpunkt entschärft

Der Kreuzungsbereich in Weitmar-Mark wird zu einem Kreisverkehr

umgebaut.

Foto: 3satz

Der Kreisverkehr Kemnader

Straße, Markstraße,

Karl-Friedrich-Straße

und Heinrich-König-Straße

bleibt vorerst lediglich

in Planung. Zwar genießt

das Projekt seitens der

Verwaltung hohe Priorität,

allerdings ist mit einer Realisierung

vor 2017 nicht zu

rechnen.

Die Kreuzung galt galt jahrelang

als Unfallschwerpunkt.

Die Verwaltung hat zur Verbesserung

der Verkehrssicherheit

die Umgestaltung zu

einem Kreisverkehr vorgeschlagen

und die Planung in

die Prioritätenliste der Kreisverkehre

aufgenommen. Zur

kurzfristigen Verbesserung

hat die Verwaltung in 2014

das Signalisierungsprogramm

geändert und so die Verkehrssicherheit

zunächst ohne großen

finanziellen Aufwand verbessert.

Aufgrund einiger Projekte im

Umfeld des Knotenpunktes

hat die Verwaltung nicht mit

der Entwurfs- bzw. Ausbauplanung

begonnen, sondern

zunächst die Ergebnisse

eines Verkehrsgutachtens

abgewartet, in dem die Leistungsfähigkeit

eines Kreisverkehrs

an dem genannten Knotenpunkt

betrachtet wurde.

Dieses Ergebnis liegt nun vor

und ergab eine ausreichende

Verkehrsqualität für den geplanten

Kreisverkehr, so dass

die Verwaltung an der Planung

weiterhin festhält bzw.

den Umbau zum Kreisverkehr

als Voraussetzung für einen

ausreichenden Verkehrsfluss

am Knotenpunkt ansieht.

Aufgrund der angespannten

städtischen Haushaltslage

stehen aber keine Mittel

für einen Umbau zur Verfügung.

Die Verwaltung wird

die Kosten für den Haushalt

2017/2018 anmelden und

mit entsprechendem Vorlauf

mit der Planung beginnen.

Die Baumaßnahme erhält

zusätzliche Bedeutung durch

den geplanten Bau des Supermarktes

an der Karl-Friedrich-Straße,

wodurch es zu

mehr Verkehr im Kreuzungsbereich

kommen wird.

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 39


STIEPEL AKTUELL

Grüne Zeche Klosterbusch

Matthias-Claudius-Sozialwerk möchte Grüne Schule übernehmen

Neue Perspektiven für die

Zeche Klosterbusch: Nachdem

die Zechengebäude

der ehemaligen Zeche

Klosterbusch, nördlich des

Kemnader Stausees im

Lottental gelegen, mehrere

Jahre leer standen, soll dort

neues Leben einziehen. Das

Matthias-Claudius-Sozialwerk

möchte die angrenzende

„Grüne Schule“ übernehmen.

Der Ausschuss für Wirtschaft,

Infrastruktur- und Stadtentwicklung

hatte deshalb im

März 2014 beschlossen, den

Bebauungsplan Nr. 963 –

Grüne Zeche Klosterbusch

– aufzustellen. Die vorliegenden

Planungen sollen nun

der Öffentlichkeit vorgestellt

und mit den Bürgern diskutiert

werden. Birgit Venzke, Abteilungsleiterin

Städtebau und

Mobilität im Stadtplanungsund

Bauordnungsamt, zeigt

sich sehr erfreut über diese

Entwicklung: „Durch die aktuellen

Planungen können ein

historisches Gebäude und

das dahinter liegende Landschaftsensemble

zu einem

weiteren Anziehungspunkt im

Naherholungsgebiet Lottental

entwickelt werden“. Die Bürger

können die Planungsvorschläge

in der Planauslage im

Foyer des Technischen Rathauses,

Hans-Böckler-Straße

19, und in der Bezirksverwaltungsstelle

Süd, Querenburger

Höhe 256, sowie im Internet

unter www.bochum.de/

bebauungsplaene einsehen.

Die „Grüne Schule“ ist ein Bildungsträger,

der seit 1980 mit

großem Erfolg Fortbildungsmaßnahmen

für Arbeitsuchende

im gärtnerischen Bereich

durchgeführt hat. Mit der

Übernahme der Einrichtung ist

gleichzeitig eine Neuausrichtung

verbunden. Auf Grundlage

der bisherigen Aktivitäten

soll unter dem Namen „Grüne

Zeche Klosterbusch“ ein Integrationsbetrieb,

der einen hohen

Anteil an Fachkräften und

Mitarbeitern mit Behinderung

aufweist, angesiedelt werden.

Die gärtnerischen und

landwirtschaftlichen Erzeugnisse,

die dort unter ökologischen

Rahmenbedingungen

erzeugt werden, sollen in der

ehemaligen Maschinenhalle

der Zeche vermarktet werden.

Darüber hinaus sind dort

weitere Nutzungen wie ein

Botanisches Café und eine

Juniorakademie mit Laborund

Veranstaltungsräumen

geplant. Ein Bebauungsplan

soll die geplante Nutzung nun

planungsrechtlich umsetzen

und langfristig sichern.

Einen ersten Blick auf die Pläne

zur „Grünen Zeche Klosterbusch“

konnten interessierte

Bürger während einer

von der Stadt organisierten

Bürgerversammlung Mitte November

gewinnen.

AUS DER GASTRONOMIE

Besenwirtschaft

„Seitenblick“ an der Dorfkirche

Das Team vom Restaurant Seitenblick freut sich auf Gäste in der

Stiepeler Traditionsgastronomie.

Foto: 3satz

Der im süddeutschen Raum

bekannten Tradition und Konzeption

der sogenannten Besenwirtschaft

möchte Inhaber

Dominik Kramp mit seinem

in Stiepel neu eröffneten Restaurant

„Seitenblick“ folgen.

Der 39-Jährige stammt aus

dem Schwarzwald und bietet

auf seiner monatlich wechselnden

Speisenkarte neben

süddeutscher Küche auch

saisonale und regionale Gerichte

mit modernem Einfluss

an. „Wir legen bewusst Wert

auf eine gute und gesunde

Ernährungsweise. Dies spiegelt

sich sowohl in der Auswahl

unserer Speisen sowie

unserer Getränkekarte wieder“,

sagt Dominik Kramp, der

bereits seit 2005 in Essen ein

Restaurant mit gleichem Namen

und Konzept führt. Dem

Restaurant in unmittelbarer

Nähe zur Stiepeler Dorfkirche

ist außerdem ein Thekenbetrieb

mit einer gesonderten

Thekenkarte angegliedert.

Ein umfangreiches Frühstücksbuffet

wird samstags,

sonntags und feiertags von 10

bis 14 Uhr angeboten, warme

Küche gibt es Samstag und

Sonntag von 11.30 Uhr bis

22 Uhr sowie von Mittwoch

bis Freitag von 15 bis 22 Uhr.

Anfragen für Gesellschaften

jeden Anlasses bis zu 85 Personen

sind ebenfalls möglich.

www.seitenblick-bochum.de

40 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


Sonderveröffentlichung

Starke Kontraste aus dem Bochumer Süden

Uli Auffermann veröffentlicht neues Buch aus der Zeitsprünge-Reihe

Der Bochumer Süden hat in

den vergangenen rund 100

Jahren eine wechselvolle

Entwicklung erlebt. Wiemelhausen

mit seinem dörflich

charmanten Kirchviertel bietet

heute nicht zuletzt auf

den einst durch die Montanindustrie

genutzten Flächen

Gewerbe und Dienstleistung,

Museales und Kulturelles.

Im seit jeher ländlich geprägten

Stiepel ist eine gelungene

Symbiose zwischen

dem Bodenständigen und

einem gehobenen Lebensstil

entstanden. Querenburg

wird hingegen geprägt durch

die starken Kontraste von

Ruhr-Universität und Hustadt,

die von grünen Oasen umgeben

sind.

Nach dem Erfolg seines

„Zeitsprünge“-Bandes über

Langendreer und Werne

GUDRUN MEYER Schmuck

Große Beckstraße 25

44787 Bochum

Öffnungszeiten im Dezember:

Mo - Fr 10.30 bis 18.00 Uhr

Sa. 10.30 bis 16.00 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag

13.12.15 von 13.00 bis 18.00 Uhr

Vom 28.12.15 bis 04.01.16 geschlossen

Telefon: +49 (0)2 34 / 6 71 98

www.gudrun-meyer.de

post@gudrun-meyer.de

nimmt der renommierte Bochumer

Autor Uli Auffermann

den Leser mit auf eine

kurzweilige Reise in die Vergangenheit

und Gegenwart

des Bochumer Südens. 55

seltenen historischen Ansichten

aus Querenburg, Stiepel

und Wiemelhausen stellt er

brillante aktuelle Farbfotos

gegenüber.

Kenntnisreich erläutert, zeigen

die Bildpaare Wandel

und Kontinuität in den Stadtteilen,

gewähren spannende

Einblicke in die jüngere Vergangenheit

des Bochumer

Südens und laden zum Erinnern

und Wiederentdecken

ein. So berichtet er auch

über die Wallfahrtskirche St.

Marien (Auszug): „Bis zum

Ersten Weltkrieg war die kleine

Dorfkirche das einzige

Gotteshaus im damals noch

selbstständigen Stiepel. Ein

Marienbild aus dem 15. Jahrhundert

hatte einst viele Gläubige

dort hingezogen. Später

galt es lange als verschollen,

wurde 1908 aber doch noch

wiedergefunden. Um die Marien-Wallfahrt

erneut aufleben

zu lassen, wünschten sich die

katholischen Christen im Ort

Individueller Schmuck

eine eigene Kirche. So erbaute

man 1914/15 die Marienkirche,

die, eigentlich größer

geplant, wegen des Krieges

etwas kleiner ausfiel und nun

seit etwa 1920 das Gnadenbild

ausstellt. Wann genau

das Luftbild mit Blick von

Süden entstand, ist nicht bekannt,

es dürfte wohl nicht vor

Mitte der 1930er-Jahre gewesen

sein. Gut zu erkennen ist

die Kemnader Straße und wie

isoliert die Marienkirche mit

der einfachen Pilgerhalle aus

jener Zeit noch war.“

_______________________

Zeitsprünge - Der Bochumer

Süden: Früher und Heute,

Sutton Verlag (1. Auflage

November 2015), 128 Seiten,

110 Bilder (Farbe), 19,99

Euro.

ISBN: 978-3-95400-490-4

Schmuckgestalterin zu sein, bedeutet für Gudrun Meyer die ideale

Verbindung zwischen handwerklichem Können und künstlerischer

Gestaltung – von der Idee über die Umsetzung bis zum fertigen

Stück. Auch nach über 20 Jahren erfüllt es Sie jedes Mal mit

Freude, wenn Sie gemeinsam mit dem Kunden das für ihn individuell

passende Schmuckstück

gefunden hat.

Vor Weihnachten, am

Sonntag, den 13.12.15

öffnet Gudrun Meyer ihr

Atelier und präsentiert

ihre neuesten Schmuckkreationen.

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 41


FIT & SCHÖN

Sonderveröffentlichung

Sohn & Sohn cosmetics

Neue Glücksformel für Ihre Schönheit

Erneuten Besuch von Sophia Wollersheim hatte jetzt Dr.

Michaela Montanari in ihrer Privatpraxis für Plastische und Ästhetische

Chirurgie an der Humboldtstraße. Die TV-Darstellerin aus

Düsseldorf unterzog sich zur Vorbereitung auf ein neues Sendeformat

einer Schweißdrüsenbehandlung, ließ sich mit einem Dermaroller

die Hautstruktur verfeinern und mit Hyaluron die Lippenkontur

angleichen.

Foto: 3satz

Kemnader Straße 334

Telefon 33 38 54 45

Leider ist uns in der letzten Ausgabe ein Satzfehler

bei den Öffnungszeiten unterlaufen.

Die richtigen Öffnungszeiten sind wie folgt:

Mo. - Fr. 10 - 19 Uhr sowie Sa. + So. 10 - 14 Uhr

Wir bitten unsere Leser, das Versehen zu entschuldigen.

„Zeit für Neues“- unter diesem

Motto stand die rasante Komplettrenovierung

des Institutes

von Sohn & Sohn cosmetics.

Die neugestalteten Räume

erstrahlen in trendigen, hellen

Tönen und strahlen Ruhe und

Gelassenheit aus. Gerade

richtig in hektischen Zeiten!

Wenn Maria Sohn dann gefragt

wird, was denn auch Ihre

Behandlungen von anderen

unterscheidet, antwortet sie

lächelnd: „Da gibt es nur eine

Lösung: das Buchen eines

unserer günstigen Schnuppertermine.

Immer mit dreifachem

Hauttest vorweg, immer

gezielt auf die Bedürfnisse

der Haut unserer Kundinnen

abgestimmt, immer mit natürlichen

Wirkstoffen und gezielten

Methoden neuester Beautytechnologien.“

Gerade jetzt vor Weihnachten

und den vielen Feiern

zum Jahreswechsel sind Gutscheine

von Sohn & Sohn

cosmetics eine tolle Geschenkidee.

Das gesamte Team

erwartet und berät gerne die

interessierten Besucher am

Tag der offenen Tür in den neu

gestalteten Räumen des Verkaufsgeschäftes

während des

beliebten Weihnachtsmarktes

in Langendreer-Dorf am

Samstag, den 5. Dezember.

Das Ehepaar Sohn (hinten mitte) mit dem Team

von Sohn & Sohn cosmetics.

Foto: privat

42 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


Sonderveröffentlichung

maneo wohnen und schenken

Neues Sortiment begeistert die Kunden

Im Oktober 2014 gründete

Martina Senff die Design-und

Konzeptagentur brands4living,

die sich durch Kompetenz-

und Produktsicherheit

als erfolgreicher Ansprechpartner

für

den gehobenen

Handel

entwickelt hat.

„maneo wohnen und schenken“

ist der Treffpunkt für

den anspruchsvollen Kunden.

Hochwertige Wohnaccessoires,

Geschenkartikel,

Shopper, Handtaschen, Tücher,

Schmuck und Strickwaren

begeistern die Kunden.

Die Inhaberin, Frau Martina

Senff, hat das gesamte Sortiment

mit Erfahrung aus 25

Jahren Beauty-Business und

einen hohen Maß an Kreativität

ausgesucht.

Mit viel Liebe zum Detail

konnte sie ihren persönlichen

Traum verwirklichen. maneo

wohnen und schenken, der

einzigartige Store, der zum

Verweilen einlädt.

World of Figures – der nicht alltägliche Geschenkshop

Seit Anfang des Jahres ist der

von Niklas Krupka geführte

Geschenke-Shop am Hellweg

20 a in der Bochumer Innenstadt

der beliebte Treffpunkt

für alle STAR WARS / MAR-

VEL / BATMAN Fans- und

Liebhaber unzähliger weiterer

Comic- und Filmhelden.

Ob aktuelle Artikel oder

Sammlerfiguren, hier findet jeder

Fan sein Idol als Mini-Figur

bis hin zu mannshohen Figuren.

Die riesige Auswahl, die

Niklas Krupka teilweise persönlich

in den USA einkauft,

erfreut jedes Kinder- und

Sammlerherz gleichermaßen.

Teilweise sind die Figuren und

auch das große Repertoire an

garantiert lizensierter Kleidung

für Groß und Klein exklusiv

im Geschäft bevorratet

und in ganz Deutschland nicht

zu beziehen. Neben der Vielzahl

an Actionfiguren sind im

erweiterten Angebot Plüschfiguren,

Kissen, Schlüsselanhänger,

Bilder und viele

diverse andere Dinge bis

hin zum Retro Merchandising.

Besonders interessant

sind die lebensgroßen

Figuren wie Lara Croft,

Superman, Batman oder

Han Solo in Carbonit. Ein Besuch

im Shop lohnt sich. Nutzen

Sie den Sonderrabatt von

20 Prozent.

Öffnungszeiten: Mo. geschlossen, Di. 10 - 18 Uhr, Mi. 10 - 15 Uhr, Do. 10 - 16 Uhr, Fr. 10 - 16 Uhr, Sa. 9 - 12 Uhr

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 43


Sonderveröffentlichung

Einzigartige Glücksmomente verschenken

Mit dem AIRlebnis Geschenkgutschein von „INDOOR SKYDIVING“

Im Mai 2008 legte die Indoor

Skydiving Bottrop GmbH

den Grundstein für den

bis zu 286 km/h schnellen

High-Tech-Windtunnel und

Deutschlands einzige professionelle

Skydiving-Simulation.

Anfänger und Profisportler

aus aller Welt können in der

verglasten Flugröhre das unvergessliche

Gefühl des freien

Schwebens in einer sicheren

Umgebung erleben.

Das freie Fliegen im Windtunnel

ist ein Abenteuer für

jedermann, das alle Sinne berauscht.

Für Abenteuerlustige ab

vier Jahren

Nicht nur Action-Fans steigen

in den Windkanal um zu

fliegen. Schon Kinder ab vier

Jahren können bei Indoor

Skydiving, eine der weltweit

modernsten und sichersten

Anlagen, ihre ersten Flugversuche

starten. Ein erfahrener

Instructor gibt vor den Flügen

eine ausführliche Einweisung

und erklärt die Flugtechnik.

Im Windkanal selbst weicht

der Instructor seinen Flugschülern

vorerst nicht von der

Seite. Das Fliegen im perfekt

gleichmäßigen Windstrom

lässt sich so leicht erlernen,

dass die meisten Flugfans

schon nach einigen Sekunden

im Windkanal stabil in der

Luft liegen und erste eigene

Flugbewegungen starten können.

Besonders sportlich oder

körperlich fit muss man nicht

sein, um bei Indoor Skydiving

zu fliegen. Ebenso wenig

braucht man spezielle Vorkenntnisse.

Dem Traum vom

Fliegen steht damit nichts im

Wege.

AIRlebnisse nach Maß

Bei Indoor Skydiving in

Bottrop finden sowohl Amateure

als auch Fortgeschrittene

und Profis ein passendes

Flugpaket. Einsteiger

können mit einem “AIRlebnis

M“-Paket starten: Hier gibt

es zwei Flüge für insgesamt

49 Euro. Die Flugzeit ist übrigens

länger als die Freifallzeit

bei einem „klassischen“

Fallschirmsprung. Bei allen

Einsteiger-Paketen ist eine

Einweisung, die komplette

Flugausrüstung, ein ausgebildeter

Instructor und das Flugdiplom

im Preis inbegriffen.

Weitere Informationen

zum Windtunnel:

www.indoorskydiving.de

Für alle, die

das besondere

Geschenk zu

Weihnachten suchen,

ist ein Geschenkgutschein

für das Erlebnis „IN-

DOOR SKYDIVING“ genau

das Richtige.

Der 3satz Verlag verlost jeweils

drei AIRlebnispakte M

unter den Lesern.

Beantworten Sie uns die Frage:

In welcher Stadt steht

Deutschlands einzige Indoor-Skydiving-Anlage?

Senden Sie uns die Antwort

auf einer Postkarte an 3satz

Verlag, Alte Hattinger Straße

29, 44789 Bochum, oder

senden Sie uns Ihre Antwort

per Mail an gewinnspiel@

3satz-bochum.de. Die Gewinner

veröffentlichen wir mit

Foto im Januar-Magazin.

44 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


Sonderveröffentlichung

Von Weihnachtswünschen und Weihnachtsfreuden

Erinnerungen aus guten und aus schlechten Zeiten


In „Unvergessene Weihnachten“

erzählen Menschen aus

vielerlei Gegenden Deutschlands

von erfüllten und unerfüllten

Wünschen. Anrührend,

mitunter traurig aber auch

fröhlich sind die Begebenheiten

rund um den Heiligen

Abend.

Die Erinnerungen an besondere

Erlebnisse verbinden

sich nicht nur mit dem Hoffen

auf ein heiß begehrtes Geschenk,

sondern vor allem an

das schöne Gefühl der Wärme

und Geborgenheit beim

familiären Zusammensein.

Ein Auszug aus dem Buch:

Das Christkind in der

Redenstraße

Mit einsetzender Dämmerung

nahm mich meine Mutter an

Weihnachtsgewinnspiel

die Hand und ging mit mir

auf die Redenstraße. Eigenartigerweise

blieb mein Vater

immer zu Hause. Unsere

Aufgabe war es nun, auf der

zu dieser Zeit menschenleeren

Straße hin und her zu

gehen und beim Passieren

unseres Hauses nach dem

Fenster hinaufzuschauen,

wo der erfolgte Besuch des

Christkindes durch den leuchteten

Tannenbaum angezeigt

werden sollte. Wegen der

zahlreichen Einkehrstellen

des lieben Gastes verzögerte

sich die Ankunft bis ins Unendliche,

wie mir schien, wodurch

meine Geduld auf eine

unangemessen harte Probe

gestellt wurde. Die weihnachtlich

dekorierten Schaufenster

der Geschäfte lenkten zwar

Wir verlosen unter allen

Teilnehmern 1 Exemplar des

Buches „Unvergessene Weihnachten“

Senden Sie uns eine E-Mail

mit dem Stichwort:

„Unvergessene Weihnachten“ an

gewinnspiel@3satz-bochum.de

oder schicken Sie uns eine Postkarte an:

3Satz Verlag & Medienservice GmbH

Alte Hattinger Str. 29

44789 Bochum

etwas ab, dennoch wollte die

Wartezeit kein Ende nehmen.

Den größten Ablenkungserfolg

erreichten die beiden

Schaufenster des Schreibwaren-

und Spielzeugladens

von Artur Goerke, Redenstraße

15. Was darin ausgestellt

war, ließ mich die Zeit für ein

paar Augenblicke vergessen.

Allerdings beunruhigte mich

die Tatsache, daß die von

mir heißersehnte Dampfmaschine

mit liegendem Kessel,

hohem Schornstein, Wasserstandsanzeige,

Thermometer

und Transmission noch immer

dastand. Hatte das Christkind

vergessen, sie abzuholen

oder gar meinen Wunschzettel

nicht erhalten?

Vielleicht hatte es noch eine

andere Einkaufsquelle.


Unvergessene

Weihnachten

Band 11

27 besinnliche und

heitere Zeitzeugen-Erinnerungen.

192 Seiten, viele

Abbildungen, Ortsregister.

Zeitgut Verlag,

Berlin.

Bestellen unter:

Tel. 030 70 20 93 0

info@zeitgut.de;

www.zeitgut.de

Taschenbuch, ISBN:

978-3-86614-254-1,

EURO 5,90

Gebunden, ISBN:

978-3-86614-253-4,

EURO 7,90

Fotos: Zeitgut Verlag, Grafiken: Fotolia

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 45


TERMINE

Tschick

von Wolfgang Herrndorf

15.12.2015 19:30 Uhr

16.12.2015 19:30 Uhr

Peer Gynt

von Henrik Ibsen

Fassung von Frank Weiß.

11.12.2015 19:30 Uhr

13.12.2015 19:30 Uhr

18.12.2015 19:30 Uhr

19.12.2015 19:30 Uhr

Die Verwandlung

nach Franz Kafka

04.12.2015 19:30 Uhr

05.12.2015 19:30 Uhr

Bilge Nathan

von Thilo Reffert

08.12.2015 19:30 Uhr

09.12.2015 19:30 Uhr

Dezember

Weltpremiere bei der Preziosa

Theaterverein präsentiert Komödie als Erstaufführung

Banana Temptation oder die

Versuchung von nebenan –

eine witzige, chaotische Komödie,

die aus der Feder der

Autoren Manfred Buzzi und

Günter Spörrle stammt. Das

Stück ist eine Weltpremiere

deshalb werden die Autoren

an einem Aufführungstag anwesend

sein.

Das Ensemble hat viel ihrer

Freizeit investiert und fleißig

geprobt, um den Zuschauern

einen vergnügten Theaterabend

zu bescheren. Da alle

noch berufstätig sind, kann

das Hobby Theaterspielen

in den Wochen, vor der Premiere,

schon ganz schön anstrengend

sein.

Die Komödie dreht sich um

Richard Buchholz einem Autor

von Schundromanen. Er steht

mit seiner Familie und seinen

Freunden auf Kriegsfuß. Aber:

Termine

Aus diesem Umfeld nimmt er

immer seine Ideen für seine

neuen Romane. Da er in den

nächsten Tagen wieder an

seinen Verleger liefern muss,

aber keine Ideen für etwas

Neues hat, sieht das alles

sehr düster aus. Doch unverhofft

kommt oft.

Banana Temptation wird am

11. und 12. Dezember im Saal

Haus Spitz auf der Bühne zu

sehen sein. Beginn 19.30 Uhr,

Die Karten (10 Euro) gibt bei

Lotto Lexer, Kemnader Str.

302 (REWE) und direkt im

Haus Spitz.

So, 29. November

SV DIana: LG Übungsschießen

und Weihnachtspreisschießen

III, Borgböhmers

Waldesruh, 11 Uhr.

Benefizkonzert zum 1. Advent

zu Gunsten von AIDS-Waisen

in Sambia mit Werken von

Mozart, Vivaldi u.a. und traditionellen

Weihnachtsliedern.

Lutherhaus Stiepel, Kemnader

Str. 127, 17 Uhr.

Sturm und Strang eine Performance

von TheaterTotal – TheaterTotal

Königsallee 171, 17 Uhr.

Di, 1. Dezember

Offenes Frühstück im Lutherhaus

9 - 11:30 Uhr

Mi, 2. Dezember

Frau Höpker bittet zum Gesang

– im Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

Sa, 5. Dezember

Isländisches Advents- und

Weihnachtskonzert im Luther’s

mit Svavar Knútur. Er bringt

nordische Lieder und Geschichten

zur Advents- und

Weihnachtszeit mit. Lutherhaus,

Kemnader Straße 127,

20 Uhr.

So, 6. Dezember

Weihnachtskonzert des Stiepeler

Gospelchor „CHILDren oft

Light“ im Lutherhaus, Kemnader

Straße 127, 16 Uhr.

Heute Nacht mit Helge

Die Late Night Show am Prinzregenttheater

– In dieser Late

Night Show werden nur die

ganz großen Fragen des Lebens

gestellt, und Ihr Gastgeber

Helge Salnikau wird sie

garantiert beantworten. Zusammen

mit spannenden Gästen

aus dem Revier macht

er sich auf, die Welt zu erklären

und die letzten Rätsel

der Menschheit zu entwirren.

Prinzregenttheater, Prinz-Regent-Str.

50-60, 20 Uhr.

Di, 8. Dezember

Plattdeutsches Kaffeetrinken

im Heinrich-König Seniorenzentrum.

Die „Plattdeutschen“

sind wieder zu Gast. Im Rahmen

eines geselligen Kaffeetrinkens

werden Texte auf Stiepeler

Platt vorgetragen. Gemeinsam

gesungene Lieder

runden den Nachmittag ab

und werden am Klavier begleitet.

Seniorenzentrum der AWO,

Wabenweg 14-16, 15 Uhr.

Mi, 9. Dezember

Frank Goosen: Krippenblues.

Weihnachten – eigentlich ein

Geburtstag wie jeder andere

auch, nur kommt das Geburtstagskind

selten vorbei, um einen

auszugeben. In seinem

Erfolgsprogramm „Krippenblues“

beschäftigt sich Frank

Goosen mit den besinnlichen,

vor allem aber mit den weniger

besinnlichen Seiten dieses

Festes. Schauspielhaus Bochum,

20 Uhr.

Lutherhaus: Advents- und

Weihnachtsfeier der Frauenhilfe

Stiepel-Haar. 15 Uhr.

Do, 10. Dezember

Stiepeler Weihnachtsmarkt

an der Dorfkirche von 16 bis

20 Uhr. Um 18 Uhr bläst zum

Auftakt der Posaunenchor.

Fr, 11. Dezember

Stiepeler Weihnachtsmarkt

an der Dorfkirche von 16 - 21 Uhr.

Theaterverein Preziosa 1889:

„Banana Temptation“ oder „

Die Versuchung von nebenan“

Saal Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

Sa, 12. Dezember

Stiepeler Weihnachtsmarkt

an der Dorfkirche von 11 bis

18 Uhr.

Signierstunde mit Ben Redelings

in der Leseinsel. Der Bochumer

Autor signiert sein Kinderbuch

Onken Olsen und seine

beliebten Fussballbücher.

Leseinsel, Brenscheder Str.

60a, 11.30 Uhr.

Theaterverein Preziosa 1889:

„Banana Temptation“ oder „

Die Versuchung von nebenan“

Saal Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

So, 13. Dezember

Stiepeler Weihnachtsmarkt

an der Dorfkirche von 11 bis

17 Uhr.

„Advent auf See“ – Das Weihnachtskonzert

des Shanty-Chores

Bochum. Eine gute

Tradition wird fortgesetzt und

so ankert der Shanty-Chor

auch in diesem Jahr im Lutherhaus.

Die christlichen Seefahrt

laden ein, sich mit maritimen

Liedern auf Weihnachten einzustimmen.Lutherhaus,

17 Uhr.

Konzertreihe Marienlob: Folk-

Trio Morris Open, Adventliche

Musik „Sing, sing all Earth“

in Englisch-irischer Tradition.

Kloster Stiepel, Am Varenholt

9, 15 Uhr.

Weihnachtskonzert: Gregorianik,

Weihnachtslieder und Hirtenmusik

der Komponisten Johann

Sebastian Bach, Johann

Rosenmüller, Friedrich

Erhardt Niedt, Christian Flor

u.a. stehen auf dem Programm

des Konzertes. Dorfkirche Stiepel,

17 Uhr.

Mi, 16. Dezember

Erzählcafe im Lutherhaus:

15 Uhr

Frauenhilfe Dorfkirche: 15 Uhr

Sa, 19. Dezember

Weihnachtsfeier bei Theater-

Total – Mit warmem Punsch

und kleinen Köstlichkeiten ein

freudvolles Programm sowie

ein wenig Besinnlichkeit genießen.

16 Uhr.

Sturm und Strang eine Performance

von TheaterTotal –

TheaterTotal Königsallee 171,

19.30 Uhr.

46 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


Oskar legt ein Ei

Kindertheaterstück der Volksbühne

TERMINE

Auf Grund der großen Nachfrage

präsentiert die Volksbühne

Bochum am 19. und

20. Dezember jeweils um

15:30 Uhr das Kindertheaterstück

„Oskar legt ein Ei“.

Die Geschichte spielt auf einem

Bauernhof. Bauer Oskar

ist ein ziemlich strenger Herr

und die Erwartungen, die er an

seine vier Tiere hat, sind extrem

ungewöhnlich. Von dem

Esel verlangt er, dass er Mäuse

fängt. Die Katze soll den

Haushalt führen, der Hund soll

Eier legen, die schwache Henne

die Lasten schleppen. Kein

Wunder, dass alle vier reichlich

unzufrieden sind mit ihrem

„Chef“. Die Tiere sperren den

ungeliebten Herrn in einen Käfig

und wollen ihn nur wieder

heraus lassen, wenn er ein Ei

gelegt hat. Da hätte der Bauer

ein echtes Problem – wäre da

nicht die gutmütige Henne ...

Die Vorstellungen finden im

Saal Haus Spitz an der Kemnader

Str. 138 statt. Karten

für die Aufführungen erhältlich

unter Tel. 0234 / 47 23 87. Der

Eintrittspreis beträgt für Erwachsene

8 Euro und für Kinder

4 Euro.

Januar

Die „Zauberflöte“ im Lutherhaus

– Das Heinrich-Schnitzler-Orchester

Bochum wird eine

familiengerechte Fassung

der „Geschichte von der Zauberflöte“

mit der Musik von

Mozart aufführen. Dabei wird

ein Erzähler durch die Handlung

führen, bei der es um einen

Streit zwischen Tag- und

Nachtreich geht. Die Zuhörer

erwartet eine märchenhafte,

etwa einstündige Phantasiereise

in die Welt der „Zauberflöte“.

Lutherhaus, Kemnader

Straße 127, 15 und 17.30 Uhr.

Oskar legt ein Ei – Kinderstück

der Volksbühne Bochum. Haus

Spitz, Kemnader Str. 138,

15.30 Uhr.

So, 20. Dezember

Oskar legt ein Ei – Kinderstück

der Volksbühne Bochum. Haus

Spitz, Kemnader Str. 138,

15.30 Uhr.

Mi, 23. Dezember

Weihnachtslieder-Auffrischungsseminar

– Gemeinsam

angstfrei singen. Unter fachkundiger

Anleitung die Weihnachtsliederkenntnisse

auffrischen

oder eine zweite Stimme

lernen, um die Familie unter

dem Weihnachtsbaum

zu beeindrucken. Das Weihnachtsliederauffrischungsseminar

bietet allen, die gerne

singen, die perfekte Gelegenheit.

Schauspielhaus Bochum,

19.30 Uhr.

Do, 31. Januar

Festliche Trompetengala – Barocken

Glanz versprühen die

Trompeter. Konzerte für ein

und zwei Trompeten, Choralbearbeitungen

und freie Werke

stehen auf dem Konzertprogramm.

Dorfkirche Stiepel,

17 Uhr.

So, 3. Januar

Live-Piano zur Kaffee-Zeit im

Haus Oveney, Oveneystr. 65,

14.30 - 17 Uhr.

So, 10. Januar

Live-Piano zur Kaffee-Zeit im

Haus Oveney, Oveneystr. 65,

14.30 - 17 Uhr.

Der nächste Stiepeler Bote

erscheint wieder am

8. Januar.

Sie möchten Ihre Termine

hier veröffentlichen? Dann

senden Sie uns bis

Mittwoch, 16. Dezember

Ihre Veranstaltungshinweise:

3satz Verlag

Alte Hattinger Str. 29

44789 Bochum

gerne können Sie uns auch

eine E-Mail schicken:

termine@3satz-bochum.de

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 47


GOTTESDIENSTE

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Lutherhaus

Sonntag, 6. Dezember, 2. Advent, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Pfläging

Sonntag, 20. Dezmber, 4. Advent, 10 Uhr: Gottesdienst Pfr. Böhme

Heiligabend, 24. Dezember:

14:30 Uhr: Krippenspiele für 3-9 Jährige

15:30 Uhr Krippenspiele für Leute ab 10 Jahren

17:00 Uhr Christvesper mit Posaunenchor, Pfr. Pfläging

23:00 Uhr Christnacht mit dem Team Heiligabend

1. Weihnachtstag, 25. Dezember, 11 Uhr:

Erzählgottesdienst Pfr. Pfläging

2. Weihnachtstag, 26. Dezember, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr.in Stefanie Alkier-Karweik

Silvester, 31. Dezember, 17 Uhr:

Jahresabschlußgottesdienst Pfr. Stasing

Sonntag, 3. Januar, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. i. R. Hermann Rodtmann

Sonntag, 10. Dezember, 10 Uhr: Gottesdienst

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

24. Dezember, Heiliger Abend

15.00 Uhr: Krippenspiel der Kindergartenkinder

16.30 Uhr: Kinder-Christmette

18.00 Uhr: Feierliche Vesper der Mönche

23.00 Uhr: Christmette, Weihnachtliche Chormusik, Chor der

Wallfahrtskirche St. Marien

25. Dezember, 1. Weihnachtstag

11.30 Uhr: Hochamt / Weihnachtliche Musik

26. Dezember, 2. Weihnachtstag

11.30 Uhr: Hochamt / Weihnachtliche Musik

13.00 Uhr: Offenes Singen im Pfarrheim

31. Dezember, Silvester

18.00 Uhr: Feierliche Vesper der Mönche

18.30 Uhr: Feierliche Jahresabschlussmesse

23.00 Uhr: Anbetung mit eucharistischem Segen

24.00 Uhr: Te Deum und Prosit Neujahr!

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Dorfkirche

Sonntag, 13. Dezember, 11 Uhr, 3. Advent: Familiengottesdienst mit

Kindergarten „Starke Mäuse“, Pfr. Stasing

Heiligabend, 24. Dezember:

15:15 Uhr: Christvesper mit Krippenspiel, Pfr. Stasing

16:45 Uhr: Christvesper Pfr. Stasing

18:00 Uhr: Christvesper Pfr. Stasing

23:00 Uhr: Christmette Pfr. Dr. Keller

1. Weihnachtstag, 25. Dezember, 11 Uhr:

Kantatengottesdienst Pfr. Stasing

2. Weihnachtstag, 26. Dezember, 10 Uhr:

Festgottesdienst mit Abendmahl, Pfr.in Balte

Sonntag, 27. Dezember, 10 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Pfläging

Sonntag, 6. Januar, 19 Uhr: Gottesdienst bei Kerzenschein mit

Posaunenschor, Pfr. Stasing

Evangelische Kirchengemeinde Wiemelhausen

Sonntag, 6. Dezember, 2. Advent, Petrikirche, Wiemelhauser Str.

257, 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Loer

Sonntag, 13. Dezember, 3. Advent, Petrikirche, 10 Uhr:

koreanisch-deutscher Gottesdienst, Pfarrer Röttger

Sonntag, 20. Dezember, 4. Advent, Melanchthonkirche, Königsallee

46, 10 Uhr: offenes Singen für die ganze Gemeinde, kein Gottesdienst

in der Petrikirche

Heiligabend, 24. Dezember, Petrikirche,

15 Uhr: Gottesdienst für Groß und Klein, Pfarrerin Dr. Strathmann-von

Soosten

17 Uhr: Christvesper mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten,

Petri-Kirchenchor

23 Uhr: Lichterkirche mit Pfarrer Loer, Posaunenchor

Heiligabend, 24. Dezember, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

18 Uhr: Christvesper mit Vikarin Höhner, Kantorei

1. Weihnachtstag, 25. Dezember, Melanchthonkirche, 10 Uhr:

Festgottesdienst mit Abendmahl, Vikarin Höhner

2. Weihnachtstag, 26. Dezember, Petrikirche, 10 Uhr:

Festgottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Silvester, 31. Dezember, Petrikirche, 18.30 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Röttger

Neujahr, 1. Januar, Baumhofzentrum, 11 Uhr:

Gottesdienst zum Jahresanfang mit Dr. Strathmann-von Soosten

Sonntag, 3. Januar, Baumhofzentrum,10.30 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl im Baumhofzentrum

Von Januar 2016 bis zum 25. März (Karfreitag) bleibt die Petrikirche

geschlossen.

Die Gottesdienste finden dann um 10.30 Uhr im Baumhofzentrum,

Baumhofstraße 9, statt.

Um 11 Uhr wird der jeweilige Gottesdienst auch in der

Melanchthonkirche, Königsallee 46, angeboten.

Ab dem 16. August beginnen die Gottesdienste

in beiden Kirchen wieder um 10 Uhr.

Die Mitarbeiter des Stiepeler Boten wünschen allen

Lesern ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für

2016!

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 8. Januar 2016.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 16. Dezember

48 | Stiepeler Bote | Dezember 2015


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 – 11 Uhr // Do: 14 – 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik (14-tägig): 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

TERMINE

Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche, 18 Uhr, Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße

65 a.

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 – 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr // Jugendgruppe Larivas Point, 19 – 21 Uhr, ab 16

Jahre, in der Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a.

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“ Sundern: Probe im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, 18 - 20 Uhr

Literaturkreis, Treffen 19 Uhr am letzten Mittwoch des Monats, in

der Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a.

Der Himmel über Bochum - Astronomische Beobachtung im IUZ

Sternwarte Bochum, Obernbaakstraße 2-12,

Während des Winterhalbjahrs (von November bis Ende März) findet

regelmäßig mittwochs um 19 Uhr eine astronomische Veranstaltung

statt. Im Dezember am am 2.12., 9.12. und 16.12.

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Lutherhaus: Yoga Ü 60 9.30 - 11.00 Uhr

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr (außer in

den Ferien und an Feiertagen). Im Dezember am 3.12. und der 10.12

freitags

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 11.15 Uhr

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 49


GOTTESDIENSTE

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Sonntags Gottesdienst um 9.30 Uhr, Ausnahme 20.12. um 15 Uhr

mit Weihnachtsfeier

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

Weihnachtsgottesdienst, 25. Dezember, 9.30 Uhr

Jahresabschlussgottesdienst, 31. Dezmeber, 17 Uhr

Ev. Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 6. Dezember, 2. Advent, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty,

mit dem Bläserquintett

Sonntag, 13. Dezember, 3. Advent, 10 Uhr:

Pfarrer Loer, mit Kindergottesdienst

Sonntag, 20. Dezember, 4. Advent, 10 Uhr:

Pfarrerin Diana Klöpper, mit Musizierkreis

Sonntag, 27. Dezember, 10 Uhr: Pfarrer Burgdörfer

Offene Türen im Advent

Donnerstag, 3. Dez., 10. Dez. und 17. Dez. immer um 18 Uhr

Weihnachten und Jahreswechsel

Heiligabend, 24. Dezember, Emmauskirche:

15 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty, mit Krippenspiel

17 Uhr: Pfarrer Loer mit Posaunenchor

22 Uhr: Christmette, Pfarrerin Schmidt-Solty

1. Weihnachtstag, 25. Dezember, Emmauskirche, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty

2. Weihnachtstag, 26. Dezember, Zentraler Gottesdienst Weitmar-Mark/Wiemelhausen

in der Melanchthonkirche, 10 Uhr:

Vikarin Stephanie Höhner

Silvester, 31. Dezember, Emmauskirche, 18 Uhr: Pfarrer Loer

Sonntag, 3. Januar, Emmauskirche, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 8. Januar 2016.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 16. Dezember

SERVICE GESUNDHEIT

Im Winter auch an das Haustier denken

Der Experten-Tipp aus der Ruhrland-Apotheke

ANZEIGE

Wird es zum Ende des Jahres

kälter ist vielen klar, dass sie

ihrem Körper besondere Aufmerksamkeit

schenken müssen.

Die Haut braucht häufig

besondere Pflege oder der Vitaminbedarf

ist schwerer mit

regionalen, frischen Produkten

zu decken. Doch was für

uns fast selbstverständlich ist,

gilt gleichermaßen auch für

unsere besten „Freunde“ und

treuen Begleiter. Auch Hund

und Katz‘ haben im Winter

andere Bedürfnisse als zur

Sommerzeit.

Ähnlich wie wir Menschen

sind auch Haustiere im Winter

vor Infektionen nicht gefeit.

Vor allem die Kälte macht die

Schleimhäute besonders anfällig.

Hier heißt es, frühzeitig

einem Vitaminmangel vorzubeugen.

Denn eine ausgewogene

Versorgung mit Vitaminen

und Spurenelementen

stärkt das Immunsystem und

kann so schon frühzeitig die

Entstehung einer lästigen Erkältung

verhindern. Darüber

hinaus sorgt sie für ein gesunderes,

dichteres und glänzenderes

Fell.

Apropos Fell: für die meisten

Tierbesitzer ist der Schutz vor

Zecken im Sommer selbstverständlich.

Doch mit dem Ende

der Zeckenaktivität stellen viele

auch die Parasitenbekämpfung

ein. Dabei fühlen sich

Flöhe im Winter bei Heizungsluft

mindestens genauso wohl

Heiko Meyer aus der Ruhrland-Apotheke.

Foto: privat

in Körbchen oder Fell wie im

Sommer. Und gerade Flöhe

sind einer der Hauptüberträger

für Bandwürmer bei

Menschen und Tieren. Spoton-Tropfen

oder Halsbänder

und gegebenenfalls ein Umgebungsspray

sind daher im

Winter genauso sinnvoll wie

im Sommer. So haben die lästigen

Begleiter keine Chance.

Und denken Sie auch an die

empfindlichen Pfoten Ihrer

Lieblinge: kalte Temperaturen,

Schnee und Eis können

diese gerade in Verbindung

mit Streusalz leicht angreifen.

Es kann zu schmerzhaften

Wunden oder gar Infektionen

kommen. Eine schützende

Creme pflegt und beugt spröden

und rissigen Pfoten vor.

Gut vorbereitet steht dem

nächsten Winterspaziergang

jetzt nichts mehr im Wege.

Impressum

Herausgeber: 3satz Verlag

und Medienservice GmbH,

Alte Hattinger Straße 29,

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz: Michael

Zeh (verantwortlich), Vicki

Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Martin

Jagusch, Vera Demuth

Anzeigen: Nicole Knippert,

Mo, Mi, Do und Fr 9-12 Uhr,

Tel. 02 34/940 98 52,

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang, Di, Mi und Do

8.30-12.30 Uhr,

02302 / 277 49 94,

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2013.

Druck: Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz

Titelfoto: Heinz-Werner Sure

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Dezember 2015 | Stiepeler Bote | 51

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