Motocross Enduro Ausgabe 10/2016

mce71

Hierzulande leider immer noch ein Thema, das oft nur eine Randnotiz erhält. Die Rede ist von Ken Roczen und seiner sensationellen Karriere in den USA. Der Thüringer sicherte sich vor wenigen Wochen mit einem souveränen Doppelsieg beim vorletzten Aufeinandertreffen der US-Motocross-Elite in Mechanicsville vorzeitig den Titel der US-Amerikanischen Motocross-Meisterschaft...

OKTOBER

2016

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Die 2017 KTM 450 EXC-F SIXDAYS wurde von Grund auf neu entwickelt.

Factory-level-Komponenten treiben diese Rennmaschine in ungeahnte Höhen

und sorgen für professionelle Performance auf einem völlig neuen Level.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der

Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell

abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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EDITORIAL

Hierzulande leider immer noch ein Thema, das oft

nur eine Randnotiz erhält. Die Rede ist von Ken

Roczen und seiner sensationellen Karriere in den

USA. Der Thüringer sicherte sich vor wenigen Wochen

mit einem souveränen Doppelsieg beim vorletzten

Aufeinandertreffen der US-Motocross-Elite

in Mechanicsville vorzeitig den Titel der US-Amerikanischen

Motocross-Meisterschaft. Wie kein anderer

bestimmte Roczen in diesem Jahr das Geschehen

in dieser Rennserie. Der 22-Jährige konnte nach

dem Tagessieg auf der legendären Rennstrecke

Budds Creek 18 Laufsiege und sagenhafte 8 Tagessiege

auf sein Konto verbuchen. Damit erhöhte

Roczen seinen Punktevorsprung gegenüber dem

Meisterschaftszweiten Eli Tomac auf 76 Zähler und

war somit im letzten Rennen nicht mehr einzuholen.

Es ist bereits der zweite Titelgewinn, den Roczen in

der US-Meisterschaft eingefahren hat, was seinen

Wert und die Beliebtheit in den USA natürlich deutlich

steigert. An dieser Stelle geht unser Glückwunsch

nach Übersee – weiter so „Kenny“!

Neben dem Thema Racing steht „Test und Technik“

weiterhin im Fokus. Unser Testteam beschäftigt

sich in dieser Ausgabe mit den nagelneuen Endurobikes

aus Mattighofen. KTM schickt 2017 eine neue

Generation ins Rennen, die mit zahlreichen modernen

Gimmicks ausgestattet ist. Wir haben lange

überlegt, welches Motorrad wir als erstes auf unseren

Testparcours schicken. Die Wahl fiel schließlich

auf die bärenstarke KTM 500 EXC-F. Den Erstkontakt

mit der 2017er Modellreihe gab es bereits bei der

Präsentation in Spanien und dieser hatte Lust auf

mehr gemacht. Da die spanischen Gefilde nun weniger

etwas mit unseren heimischen Streckenbeschaffenheiten

gemein haben, stieg die Spannung

in der Test-Crew natürlich. Wie würde sich dieses

Bike hier wohl schlagen? Nun, gehört die 500er-Kategorie

erfahrungsgemäß nicht gerade zu den Filigrankünstlern

unten den Enduros. Bekannt ist diese

Gattung eher für ein etwas behäbigeres Handling

und Leistung im Überfluss. Damit musste der Endurist

in der Vergangenheit umzugehen wissen. Unkontrollierte

Gasorgien quittierten die 500er-Kanonen

allzu oft mit wilden Drifteinlagen und verzweifelt

dreinblickenden Piloten. Das wussten auch die

KTM-Ingenieure und verpassten dem Aggregat eine

radikale Diät sowie einen optional erhältlichen

Mappingschalter inklusive Traktionskontrolle.

Nein, ihr habt euch nicht verlesen – Traktionskontrolle!

Die Gewichtsreduzierung kann sich im Ergebnis

absolut sehen lassen, doch macht sie sich auch

bemerkbar? Und was bewirkt nun diese Traktionskontrolle

bei einem Endurobike? Fragen, auf die

Testfahrer Marko Barthel wenige Seiten weiter Antworten

gibt.

Testbike Numero Due kommt ebenfalls aus Mattighofen

und hört auf den Namen EXC 300. Ein Bike,

das überall zu finden ist und sich in nahezu jeder

Rennserie großer Beliebtheit erfreut. Warum? Nun,

ganz einfach – Die 300er ist leicht, hat viel Power

und glänzt mit einem hervorragenden Handling.

Drei fast unschlagbare Attribute, die ein ausgewogenes

Offroadmotorrad besitzen sollte. KTM hat

dem Motor der 300er trotzdem eine völlig neue Architektur

verpasst. Was soll das bringen, bei einem

Gerät, das bisher super lief? Eine berechtigte Frage,

der wir selbstverständlich auf den Grund gegangen

sind. Das Motorsportgelände des SHC Meltewitz,

bekannt für seine anspruchsvolle Strecke, zu der

auch Extrem-Enduro-Passagen gehören, war genau

der richtige „Spielplatz“ für diesen Biketest.

Unser Test-Trio komplettiert Husqvarnas FC 250.

Auch mit diesem Bike waren wir auf einem herrlichen

Spielplatz unterwegs, nämlich auf der MX-

Strecke des MVL Leubsdorf. Husqvarna kommt für

das neue Modelljahr mit einer neuen WP-Telegabel

und verbaut ebenfalls eine Traktionskontrolle.

Durch die neue Telegabel und weitere kleinere Änderungen

ist die 250er leichter geworden und soll

sich über die Traktionskontrolle leichter fahren lassen,

sagt Husqvarna. Nur ein Marketingslogan oder

spürt man die Änderungen auch in der Praxis? Wir

haben es ausprobiert, lest selbst!

Das MCE-Team wünscht viel Spaß mit dieser Ausgabe

und bedankt sich bei seinen treuen Lesern.

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MCE

Oktober '16


INHALT

Oktober 2016

TEST

14 Husqvarna FC 250

22 KTM 500 EXC-F

30 KTM 300 EXC

VORSTELLUNG

38 Suzuki RM-Z Modelle 2017

MOTOCROSS

40 AMA-Nationals: Ken Roczen

44 WM: Aufmacher

46 WM: Frauenfeld/CH

48 WM: Assen/NL

50 WM: Charlotte Motor Speedway/USA

52 ADAC MX Masters Gaildorf

56 Verbände

62 Rockstar Kiedrowski Racing Team

ENDURO

64 DM: Burg

68 DM: Waldkappel

70 Kolumne Maria Franke

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Facts

10 Produkte

42 Poster: Ken Roczen

72 Bike and Parts

76 Notizen + Termine

78 Events

80 Standings

82 Vorschau November 2016/ Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

wenn ihr eure Abonummer und das dazugehörige

Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)


SEITE 14

Husqvarna FC 250

Nochmals leichter und jetzt

mit Traktionskontrolle


FACTS

Suzuki räumt in den USA auf

Die Japaner haben ihr Team-Wirrwarr in den USA erkannt und für 2017 behoben.

Zum einen gab es bisher das Team RCH Suzuki (Inhaber Carey Hart und Ricky

Carmichael), zum anderen das Yoshimura-Suzuki-Team. Ein „richtiges“ Werksteam,

wie es andere Hersteller haben, existierte im eigentlichen Sinne bisher

nicht. Das soll sich 2017 ändern, denn die Führungsriege hat entschieden: RCH

wird das offizielle Suzuki-Team in den USA stellen. Der Teamname lautet – RCH/

Yoshimura/Suzuki Factory Racing. Was noch nicht bekanntgegeben wurde, ist

die genaue Fahrerbesetzung. Darüber wird bisher wild spekuliert, denn offen ist

scheinbar, was mit den bisherigen Yoshimura-Akteuren James Stewart und

Blake Baggett ist. Auch über Ken Roczen schwebt ein Fragezeichen, hier signalisierte

Honda großes Interesse am deutschen Superstar. Zu Redaktionsschluss

gab es diesbezüglich noch keine Entscheidung, wir werden euch informieren,

sobald es dazu News gibt. • Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki

Team Germany für das MXoN

in Maggiora steht fest

Neu ist der Teamchef, bewährt ist die Konstellation der deutschen Motocross-

Nationalmannschaft beim prestigeträchtigen „FIM Motocross of Nations“: Seit

heute steht fest, wer Deutschland am 24. und 25. September im italienischen

Maggiora vertreten wird. Wolfgang Thomas gab während des ADAC MX Masters

im baden-württembergischen Gaildorf im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt,

dass er 2016 auf eben das Team Germany setzt, das bereits zweimal gemeinsam

bei der Motocross-Mannschafts-Weltmeisterschaft punkten konnte.

Max Nagl (29) wird als Teamkapitän auf seinem 450-ccm-Bike in der MXGP-Klasse

sein Können unter Beweis stellen, Dennis Ullrich (23) fährt auf seiner ebenso

leistungsstarken Maschine in der Klasse MX Open. Henry Jacobi (19) geht auf

seinem 250-ccm-Motorrad in der MX2-Klasse an den Start. „Max, Dennis und

Henry sind derzeit in Deutschland die besten Motocrosser und daher freue ich

mich, dass die drei auch in diesem Jahr wieder als bereits eingespielte Einheit

bei der Motocross-Mannschafts-Weltmeisterschaft antreten. 2014 haben sie

gemeinsam einen tollen 5. Platz in Kegums erreicht, in Ernée sind sie im vergangenen

Jahr trotz einem verletzungsbedingten Auftritt von Henry noch Neunter

geworden. Daher ist auch meine Erwartungshaltung für 2016 hoch. Mit der Leistung

und dem Potenzial der Team-Germany-Fahrer ist ein Platz in den Top-Five

definitiv realistisch“, erklärte Teamchef Thomas stolz. Zudem sieht es das Oberhaupt

der deutschen MX-Nationalmannschaft als Vorteil an, dass alle drei Piloten

auf ihren eigenen Motorrädern in die Rennen starten. „Die Jungs kennen ihre

Bikes, die perfekt auf sie eingestellt sind. Somit haben sie, was die Technik betrifft,

schon mal keinen Nachteil und können sich auf das verlassen, was sie gewohnt

sind“, so Thomas weiter. • Text u. Foto: ADAC/Steve Bauerschmidt

Brian Hsu

demnächst

in den USA

zu sehen?

Brian Hsu dürfte gestandenen MX-Fans

hinreichend bekannt sein, zählt er doch

in der MX2-WM zu den schnellsten

Nachwuchstalenten. Ebenso war der

Deutsch-Taiwanese in Europas beliebtester

MX-Serie, den ADAC MX Masters,

immer wieder zu bewundern. Doch

plötzlich fehlte der talentierte Juniorenweltmeister

im Startaufgebot der Suzuki-Werkstruppe.

Der Grund: Sein Vertrag

mit dem Suzuki-MX2-Werksteam

wurde in beiderseitigem Einvernehmen

aufgelöst und Hsu wagt den Sprung

über den großen Teich. Will heißen, er

möchte sich ein Team für die bevorstehende

Supercosssaison in den USA suchen.

Ob ihm das bereits gelungen ist,

ist nicht bekannt. • Text: Marco Burkert;

Foto: Steve Bauerschmidt

Filip Neugebauer

Deutscher MX-Open-Meister

Der Tscheche Filip Neugebauer hat das Saisonfinale in Thurm mit einem Tagessieg

abgeschlossen und sich somit wichtige Punkte im Titelkampf eingefahren.

Neugebauer lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Dominique Thury und

hatte in Thurm die Nase vorn. Der Tagessieg brachte ihm die nötigen Punkte ein,

um sich auf der Zielgeraden gegen seinen Konkurrenten durchzusetzen. Der

Tscheche gewann die Meisterschaft mit 296 Punkten vor Dominique Thury (274)

und Christian Brockel (232). • Text: Marco Burkert; Foto: Kai-Uwe Sickert

Honda-Werksteam

enthüllt 2017er CRF-Modell

Die offiziellen Honda-Werksfahrer Evgeny Bobryshev und Gautier Paulin (Team

HRC) sowie Tim Gajser (Team Honda Gariboldi) enthüllten anlässlich des MXGP

der Niederlande in Assen die neuen Honda CRF 450 R und CRF 450 RX des Modelljahrgangs

2017. Die Vorstellung der Offroad-Novitäten erfolgte in Anwesenheit

von Roger Harvey, HRC General Manager für MXGP, und Davy Dousselaere,

Honda Motor Europe Off-Road-Manager. Das Motocross-WM-Fahrerlager eignete

sich trefflich als Location für die Vorstellung, da mit der Werks-Honda CRF 450

R in der Saison 2016 bislang bereits 17 Topdrei-Platzierungen und 15 Laufsiege

sowie 19 MXGP-Podiumsplätze, davon sieben Gesamtsiege in der Saison 2016,

errungen wurden.

Eine Fülle Erkenntnisse aus den Motocross-Einsätzen der offiziellen Honda-MX-

Teams sind in die umfassendeVerbesserung der CRF 450 R eingeflossen, die von

HRC nach acht Jahren erstmals tiefgreifend weiterentwickelt wurde. Der Big-

Bore-Crosser glänzt mit Werksmaschinen-inspirierter Performance, elf Prozent

mehr Spitzenleistung, neuem Aluminiumrahmen sowie neuer 49-mm-Showa-

Gabel. Ebenfalls bemerkenswert sind Titan-Tank, neugestyltes Kunststoff-Bodywork

sowie erstmals optional ein Elektrostarter. Mit der CRF 450 RX offeriert

Honda dazu nun auch eine rennfertige Wettbewerbsenduro. Die Offroadneuheit

basiert auf der 2017er CRF 450 R und ist zusätzlich mit großem Tank, 18-Zoll-Hinterrad,

Seitenständer, E-Starter, wählbaren Drive-Modes und angepasstem Enduro-Setup

der Federelemente ausgestattet. Beide Honda-Neuheiten wurden

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MCE

Oktober '16


im MX2-Team zu fahren. Hinter mir liegt ein sensationelles Jahr und ich kann es

kaum erwarten, meine erste komplette Saison in der MX2 als Teil des Rockstar

Energy Husqvarna Factory Racing Teams zu bestreiten. MX2 ist einfach die Zukunft

für junge Motocross-Piloten, wie ich es bin, und das ist es auch, wo ich immer

hin wollte. Mit einem starken Team zusammenzuarbeiten bedeutet, ich habe

den besten Support und das beste Equipment, um die Spitze zu erreichen.

Mein Ziel ist es daher, hart zu arbeiten und meine Resultate zu verbessern, um

näher an die Spitzenpiloten in der MX2 zu gelangen.“

• Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna

das ganze MXGP-Wochenende über im Fahrerlager in Assen für das Publikum

ausgestellt. Mikio Uchiyama, Projektleiter der 2017er CRF 450 R: „Die CRF 450 R

ist eine umfassende Neuentwicklung. Eine überlegene Maschine, die besser

funktioniert als alles andere. Gefordert waren beim Motor extrem kraftvolle Performance,

überragende Traktion am Hinterrad sowie besonders niedrige

Schwerpunktlage. Zielsetzung war, die Beschleunigung gegenüber dem Vormodell

um fünf Prozent zu verbessern. Das Entwicklungsmotto lautete „Absolute

Holeshot“. • Text u. Foto: Honda

Thomas Kjer Olsen Werkspilot

Der dänische MX2-Pilot Thomas Kjer Olsen wird künftig für das Rockstar Energy

Husqvarna Factory Racing Team an den Start gehen. Der 19-jährige

EMX250-Champion durfte bereits bei den Grand Prix in Frauenfeld und Assen

WM-Luft schnuppern und erhielt einen Zweijahresvertrag, um zu beweisen, aus

welchem Holz er geschnitzt ist. Kjer Olsen zu seinem Vertrag: „Ich kann

Husqvarna nicht genug danken, dass sie mir so eine großartige Chance geben,

das grosse

finaaaaaale

1./2.10.2o16

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FACTS

Erzbergrodeo 2017:

Der Termin ist fixiert

Vom 15. bis 18. Juni 2017 wird der steirische Erzberg zur beeindruckenden Bühne

für die 23. Ausgabe der weltweit renommiertesten Motorrad-Offroadveranstaltung!

Für tausende ambitionierte Motorrad-Offroadsportler auf allen Kontinenten

beginnen mit der offiziellen Bekanntgabe des Erzbergrodeo-Veranstaltungstermins

die Vorbereitungen auf das härteste Xtreme-Enduro-Event des

Jahres. Das Fronleichnams-Wochenende vom 15. bis 18. Juni 2017 werden sich

auch zigtausende Fans aus aller Welt dick im Kalender anstreichen, die bereits

zum 23. Mal die beschauliche Stadtgemeinde Eisenerz und die komplette Region

rund um den steirischen Erzberg ins Epizentrum der internationalen Dirtbike-

Szene verwandeln werden.

Nach dem Erzbergrodeo ist vor dem Erzbergrodeo – für die Veranstaltercrew

rund um Erzbergrodeo-Mastermind Karl Katoch und Organisationsleiter Mark

EnduroCross USA:

Haaker führt Meisterschaft an

Die US-EnduroCross-Meisterschaft ist in vollem Gange und die ersten beiden

Runden sind bereits absolviert. Mit dabei sind alle Stars der Szene, neben Taddy

Blazusiak und Cody Webb natürlich auch Colton Haaker und Mike Brown. Den

Auftakt machte Atlanta, hier dominierte EnduroCross-Weltmeister Colton Haaker

das Geschehen. Der US-Boy gewann in einem herausragenden Finale gegen

seinen Landsmann Webb und Multichampion Blazusiak. Zur zweiten Runde der

spektakulären Rennserie gab es das Aufeinandertreffen im Badlands Motor

Speedway in South Dakota. Als Sieger ging hier Colton Haaker hervor, der sich

in einem spannenden Main Event gegen Blazusiak durchsetzen konnte. Blazusiak

hatte die Führung von Brown übernommen, leistete sich in der entscheidenden

Phase jedoch einen Rutscher übers Vorderrad und ging zu Boden. Haaker

war in Schlagdistanz und nutzte die Situation, um seinerseits die Führung zu

übernehmen. Damit war das Rennen im Prinzip entschieden, Haaker gewann vor

Webb und Brown. Blazusiak hatte sich bei seinem Crash verletzt und musste

aufgeben. • Text: Marco Burkert; Foto: Future7Media

Quintanilla gewinnt erstmals

Atacama Rallye

Es war nicht nur ein historischer Sieg für Husqvarna Factory Racer Pablo Quintanilla,

sondern auch ein sensationeller für seine Fans in Chile. Quintanilla hatte

auf den fünf Etappen keinesfalls leichtes Spiel, denn zu seinen Konkurrenten

gehörte die versammelte Rallye-Elite. Im Ziel gewann der Chilene mit 0,29 Sekunden

Vorsprung auf Tobi Price, den Dakar-Sieger von 2016. Eine äußerst knappe

Entscheidung bei einer Gesamtfahrzeit von fast zwölf Stunden, verteilt über

die fünf Fahrtage. Alles entschied sich in der letzten Stage, als Quintanilla hier

die schnellste Zeit setzen konnte. „Es war eine schwierige letzte Stage, gerade

weil die Lücke zwischen mir und Toby (Price) sehr klein war. Ich musste viel

pushen, um den Sieg einzufahren und bin natürlich glücklich, dass es geklappt

hat. Es war ein langersehnter Sieg, für den ich hart gearbeitet und trainiert habe.

Gleichzeitig war es der erste Sieg für unser Team in dieser Saison und wir

führen nun die Rallye-WM an“, so Quintanilla im Siegerinterview. Dritter wurde

der Argentinier Kevin Benavides auf Honda. • Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna

Schilling laufen die Vorbereitungen für 2017 bereits seit Monaten auf Hochtouren.

„Nach der Fixierung des Veranstaltungstermins hat die Erhaltung und Optimierung

der Infrastruktur für unsere zigtausenden Besucher oberste Priorität.

Weitere Hauptthemen sind die Umsetzung unserer Konzepte für die Sicherheit

auf und neben den Rennstrecken, die effiziente Abfallwirtschaft, die Energieversorgung

und die Verkehrsleitung während der Veranstaltung. In den letzten Wochen

haben wir das durchaus positive Feedback aus allen Organisationsbereichen

des Erzbergrodeo 2016 gesammelt und analysiert. Die Erkenntnisse

werden jetzt in die Planungen und Vorbereitungen für das Erzbergrodeo XX3 eingearbeitet“,

umschreibt Mark Schilling die Herausforderungen hinter den Kulissen

des einzigartigen World-Xtreme-Enduro-Events im Herzen Österreichs. Nur

die 500 schnellsten Fahrer aus dem Iron Road Prolog gehen beim definitiven

Erzbergrodeo-Highlight an den Start – und dürfen sich auf die unbestritten härteste

Challenge der Xtreme-Enduro-Saison „freuen“. Fünfunddreißig Kilometer

selektives Terrain gilt es innerhalb vier Stunden zu bewältigen, wobei 25 Checkpoints

auf dem Weg ins Ziel passiert werden müssen. Die Strecke schlängelt

sich über den ganzen Berg und serviert den Teilnehmern aus knapp 40 Nationen

ein scharf gewürztes Menü aus endlosen Steilauffahrten, nahezu senkrechten

Abfahrten, rutschigen Waldpassagen – und den berühmt-berüchtigten Felssektionen

mit klingenden Namen wie Machine, Carl’s Dinner oder Dynamite. 2016

erreichten bei optimalen Wetter- und Streckenbedingungen gerade einmal neun

Teilnehmer das Ziel, ein deutliches Indiz für den Schwierigkeitsgrad der Red-

Bull-Hare-Scramble-Strecke. „Streckenchef Hans Werth hat mit seiner Crew hervorragende

Arbeit geleistet und mit dem wirklich gut gelungenen Streckenlayout

ein ungemein spannendes Rennen ermöglicht. Wer A sagt, muss auch

B sagen, daher werden wir beim Streckendesign 2017 nichts draufsetzen, die

Strecke aber auch nicht leichter machen. Wir sehen dem Streckenbau für die

Erzbergrodeo XX3-Ausgabe daher entspannt entgegen“, so Katoch über das

Red Bull Hare Scramble 2017.

Erzbergrodeo XX3: Rennanmeldung startet im Oktober! Der erste „Bewerb“ jedes

Erzbergrodeos startet traditionell bereits Monate voraus hinter den Computer-Bildschirmen:

Bei der Online-Anmeldung zum Erzbergrodeo 2017 werden

sich erneut tausende ambitionierte Endurosportler um einen der 1500 Startplätze

reißen. Die Anmeldung startet im Oktober 2016, der genaue Termin wird in

Kürze bekanntgegeben. • Text: Martin Kettner/Erzbergrodeo; Foto: GEPA

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MCE

Oktober '16


Atemberaubender Klassiker:

Karten für das ADAC Supercross

Dortmund sichern

Extrem, atemberaubend, absolut hochkarätig

– das Jahr 2017 könnte in den

Dortmunder Westfalenhallen nicht spektakulärer

beginnen. Vom 13. bis zum 15.

Januar geht dort die 34. Auflage des ADAC

Supercross Dortmund – der traditionsreichsten

und größten Supercrossveranstaltung

Deutschlands – über die Bühne.

An drei Tagen wird den Zuschauern ein

einzigartiger Mix aus knallharter Rennaktion

und akrobatischem Freestyle geboten

– jeder Veranstaltungstag liefert eine

vierstündige Show der Superlative, die die Besucher unter Garantie aus den Sitzen

reißen wird. Wer sich dieses einmalige Erlebnis nicht entgehen lassen will,

sollte keine Zeit verlieren, denn die besten Plätze sind erfahrungsgemäß

schnell ausverkauft. Seit dem 1. September heißt es daher: schnell handeln.

Karten gibt es im Internet unter www.supercross-dortmund.de, in allen ADAC-

Geschäftsstellen oder telefonisch über die Hotline 0231 5499333 des ADAC

Westfalen, die montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr erreichbar ist.

Jede Menge Extras bietet das Gold-Plus-Angebot, das bei der 34. Auflage des

ADAC Supercross Dortmund erstmals gebucht werden kann. Inhaber dieser Tickets

haben nicht nur die besten Plätze, auf denen sie die Action aufgrund der

Nähe zur Strecke besonders intensiv erleben. Sie kommen zusätzlich in den Genuss

eines reservierten Tisches sowie eines Begrüßungscocktails im exklusiven

SX-Club, den sie durch einen separaten Eingang betreten können. Das besondere

Angebot ist für acht Personen im Komplettpaket für 1099,- Euro buchbar und

bietet selbstverständlich zudem alle Vorzüge, die im Kauf eines normalen Gold-

Tickets zum Preis von 117,- Euro enthalten sind: ein Programmheft, permanenter

Zutritt zum Fahrerlager sowie ein reservierter Parkplatz (je vier Tickets ein Parkausweis)

in unmittelbarer Nähe zur Veranstaltungshalle. Der SX-Club befindet

sich 2017 erstmals in der Halle 3A, öffnet bereits zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn

seine Pforten und bietet Imbiss und Getränke in angenehmer Atmosphäre

bis zum Veranstaltungsende. • Text u. Foto: ADAC Westfalen e.V.

Enduro-WM Frankreich:

Meister stehen fest

Matthew Phillips (Sherco), Eero Remes (TM), Steve Holcombe (Beta) und Laia

Sanz (KTM) heißen die neuen Weltmeister in den verschiedenen Klassen.

Matthew Phillips konnte dabei erstmals die „neu“ geschaffene Klasse Enduro-

GP gewinnen und ist damit der schnellste WM-Pilot aller Klassen. Der Sherco-Pilot

konnte damit einen Sieg für die Geschichtsbücher einfahren. Eero Remes dominierte

in dieser Saison die Klasse E1 in aller Deutlichkeit und wurde daher

äußerst verdient Meister in der kleinen Klasse. Als schnellster aller Piloten, ging

der Titel in der Klasse E2 natürlich ebenfalls an Phillips. In der Klasse E3 gewann

der Brite Steve Holcombe in seiner Rookie-Saison die Meisterschaft und hatte

damit sein erklärtes Saisonziel mit einer Punktlandung erreicht. Bei den Damen

setzte sich Laia Sanz gegen Maria Franke und Jane Daniels durch. Ein ausführlicher

Bericht folgt in der nächsten Ausgabe. • Marco Burkert

Tragischer Unfall

bei GCC-Veranstaltung

Aufmerksamen Lesern dürfte nicht entgangen sein, dass in dieser Ausgabe

kein Bericht der German Cross Country Championship (GCC) zu finden ist.

Dies hat einen zutiefst dramatischen Hintergrund, der den Aktiven der Szene

sicherlich nicht verborgen geblieben ist. Leider kam es im Rahmen des

GCC-Laufs in Rudolstadt zu einem tödlichen Rennunfall. Auf der Website

GCC heißt es dazu: „In der zweiten Runde des Laufes der Klasse XC Twinshock

+ XC Youngtimer kam es zu einem tödlichen Sportunfall ohne Fremdverschulden.

Ein Teilnehmer stürzte schwer und ist noch an der Unglücksstelle

seinen Verletzungen erlegen. Unsere Gedanken sind bei seinen

Angehörigen und Freunden, denen die gesamte Cross-Country-Community

ihr tiefstes Beileid ausspricht. Die Veranstaltung in Rudolstadt wurde für

dieses Wochenende abgebrochen.“

Das gesamte MCE-Redaktionsteam war von diese Nachricht zutiefst erschüttert

und möchte den Angehörigen sowie Freunden ebenfalls Beileid

aussprechen. • Marco Burkert

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und haben dadurch eine extrem hohe Lebensdauer. Eine Self-Clean-Oberfläche

verhindert, dass sich Schlamm oder Schmutz zwischen Zähne und Kettenrad

setzen kann. Abgesehen von den technischen Vorzügen sind sie ein optisches

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MX-Brillen von SPY Optic

ORTEMA

Neu: X-PERT in Größe XL

Die X-PERT Knieorthese aus Spezialkunststoff

war bisher in den

drei Größen S, M und L erhältlich.

Nun wurde die Range mit der neuen

Größe XL nach oben hin erweitert.

Dadurch können ab sofort

auch echte Kerle und besonders

muskulöse Sportler mit der beliebten

Knieorthese versorgt werden.

XL passt an Knien mit einem

Umfang zwischen 43 und 48 cm

und ist für Sportler bis zu einem

Körpergewicht von maximal 115 kg

geeignet.

Die X-PERT wurde für Sportler zum

Schutz vor gefürchteten Knieverletzungen

konzipiert. Dabei wurde

sie auf die speziellen Anforderungen

von Motor- und Zweiradsportlern

zugeschnitten. Die jahrzehntelange

Erfahrung der Firma

ORTEMA in der Entwicklung und

Herstellung von medizinischen

Knieorthesen floss vollständig in

die Entwicklung der X-PERT ein.

So konnte hohe Stabilität mit geringem

Gewicht und optimalem

Tragekomfort vereint werden.

Größen (Knieumfang): S (28-33 cm),

M (34-38 cm), L (39-42 cm) bis 90 kg

Körpergewicht. NEU: XL (43-48 cm)

bis 115 kg Körpergewicht.

Bezugsquelle:

Ortema GmbH

E-Mail: info@ortema.de

www.ortema.de

ZUPIN bietet jetzt die besten Brillen des Universums!

Der Hersteller SPY Optic ist die letzte große, unabhängige amerikanische Brillen-Marke

auf dem Markt. Seit der Gründung 1994 werden Produkte mit Happiness-Garantie

entwickelt. Als Marke, die von Athleten für Athleten gegründet

wurde, gehören Praxistauglichkeit und Performance zur Identität. Darum arbeitet

man eng mit Weltklassefahrern wie dem „KING OF SUPERCROSS“ Jeremy

McGrath oder Cole Seely zusammen, die ihre Erfahrungen und Tipps in die Entwicklung

der Brillen mit einfließen lassen.

Das absolute Topmodell von SPY, die neue ACE, wird mit spezieller, verspiegelter

Superior Injected Curve (SIC)-Scheibe geliefert, für ein extra weites Blickfeld.

Die thermo-vorgeformte Scheibe bietet eine grandiose Sicht ohne jegliche

Verzerrungen und zugleich absolute Bruchsicherheit. Durch das Quick Draw

Scheiben-Schnellwechsel-System lässt sich die extra starke Scheibe in

Sekundenschnelle wechseln. Der 4-Lagen-Schaumstoff Isotron sorgt für beste

Passform am Gesicht und der Dri-Force Fleece bietet eine optimale

Schweiß-Absorption. Im Lieferumfang enthalten sind ein abnehmbarer Nasenschutz,

10-er-Pack Abreißfolien, Microfaser-Beutel und eine klare SIC Ersatzscheibe.

SPY Optic bietet sechs verschiedene Brillenmodelle mit unterschiedlichen Ausstattungen

und Rahmengrößen an. Einige Modelle sind mit bereits montierter

Happy Lens Technologie ausgestattet.

SPY OPTIC – SEE HAPPY!

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MCE

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NIEMANN & FREY

Mousse Revolution – Gibson Tyre Tech Offroad

Mousse – MOUTECH SPEEDY Mousse Made in Italy

Ein Leben für den Offroad-Motorradsport – als aktiver Pilot im MX- und Endurosport

und seit unzähligen Jahren bestens bekannt als Reifentechniker im MXGP-

Zirkus, ist Luigi genannt Gigi (JJ) Mazzoni (59) ein Mann mit Erfahrung, die er als

treibende Kraft zur Entwicklung einer neuen Moosgummi-Technologie eingebracht

hat. Das in der Produktion der Gibson Speedy Mousse neu zur Anwendung

kommende Hochdruck-Pressverfahren verhindert nahezu den schleichenden

Schrumpfungsprozess, den man gerade bei Produkten aus Fernost oft

beobachtet, da die Gasbläschen in der Gummimischung nunmehr bereits bei

der Produktion herausgepresst werden. Die innovative und hochmoderne Mischung

basiert auf einer aufwändigen

chemischen Mixtur und wurde in intensiven

Tests nachhaltig verfeinert und

aufwändig getestet.

24MX

Schon der erste Blick verrät, dass hier

etwas revolutionär Neues zum Einsatz

kommt – eine Technologie so einfach

und doch so effektiv und durch ein weltweites

Patent geschützt. Die ringförmigen

Einbuchtungen, je nach Härtegrad

8 bzw. 16, sind die eingebaute Lebensverlängerung

des Speedy Mousses. Bei

der Montage werden diese Einbuchtungen

mit Mousse-Gel gefüllt und dienen

danach als Reservoir. Im Fahrbetrieb

walken Reifen und Mousse und bewegen

sich durch Vortrieb und Bremsen vor

und zurück. Bei diesen Bewegungen

wird das Mousse-Gel immer wieder neu

verteilt und stellt so eine optimale

Schmierung und permanente Verteilung

des Schmierfilms sicher. Dadurch wird

die permanente Ableitung der im harten

Renneinsatz entstehenden Wärme gewährleistet,

was wiederum zu einer

deutlichen Steigerung der Einsatzzeit

des Gibson Speedy Mousses führt. Darüber

hinaus versiegelt die sehr feinpori-

GearBag for free –

klasse Aktion von 24MX

24MX ist der Meinung, dass jeder Offroader eine perfekte MX-Tasche

verdient hat und bietet aus diesem Grund den 24MX-All-in-

One-GearBag im Sortiment an. Dieser bietet auf praktische und

einfache Weise ausreichend Platz für alles, was du benötigst und

sieht zudem noch verdammt gut aus! Die Tasche ist darauf ausgerichtet,

Platz für eine komplette MX- oder Enduro-Ausrüstung zu

bieten. Sie besitzt mehrere Belüftungsöffnungen und Spezialfächer,

sodass deine Ausrüstung immer gut und übersichtlich verstaut

und bestens aufbewahrt ist. Mit dieser Tasche siehst du im

Fahrerlager nicht nur wie ein Profi aus, sondern du sparst auch

wertvolle Zeit, die du dann länger auf der Strecke verbringen

kannst.

Noch bis Ende September erhältst du ab einem Bestellwert von

200,- Euro den beliebten 24MX GearBag All-in-One im Wert von

59,99 Euro völlig kostenfrei hinzu. Jetzt stöbern, Schnäppchen

machen und gratis GearBag abstauben.

Bezugsquelle:

www.24mx.de

Tel. 03222 1090900, info@24mx.de

Bezugsquelle:

www.niemann-frey.de

www.gibsontyretech.com

ge Oberfläche des Moosgummi-Rings das Eindringen des Gels ins Gummi, hält

es so an der Oberfläche und optimiert dadurch den bestmöglichen Gleitfilm auf

der Oberfläche des Mousse zur Innenseite der Reifenkarkasse. Die ringförmigen

Einbuchtungen erlauben darüber hinaus eine erhöhte Reifenaufstandsfläche

zur Maximierung der Traktion. Die Standarddrücke von zirka 0,9 bar werden

durch alle Produkte mit acht Einbuchten erzielt. Zur Verwendung im Extreme-Endurosport,

zur nochmaligen Erhöhung der Reifenaufstandsfläche und damit

einhergehenden zusätzlichen Maximierung des Grips und der Traktion kommt

das 16-fach gebuchtete Mousse zum Einsatz.

Ein weiterer und nicht zu unterschätzender Vorteil des Gibson Speedy Mousse

basiert auf dem optimalen Gewicht, auf das ebenso wie bei allen Gibson-Reifen

ein Augenmerk gelegt wurde. Als Teil der ungefederten Rad-Reifen Kombination

bietet das Speedy Mousse dadurch einen fahrdynamischen Vorteil, da gegenüber

Wettbewerbsprodukten bis zu 800 g Gewichtsvorteil (18“) bewegt werden

können.

Das Gibson Speedy Mousse wird innerhalb der EU, in Italien, immer frisch produziert

und ist derzeit in verschiedenen Dimensionen für Motocross 21“, 19“ sowie

85cc 19“, 16“ sowie in allen wichtigen Größen Enduro 21“, 18“ erhältlich.

Bei der fachgerechten Montage unter Beachtung der Montageinformationen garantiert

der Moosgummiring eine überproportional hohe Einsatzdauer und eine

perfekte Funktionalität in der komplexen Rad-Reifen-Verbindung.

Das Gibson Speedy Mousse wird im Karton, zusätzlich in Folie verpackt, geliefert.

So wird der maximale Schutz vor Sonnenstrahlung, Ozon und Schmutz gewährleistet.

Das Mousse wird inklusive 80 g Silikon-Montagegel zur Erstmontage

ausgeliefert. Die ausschließliche Verwendung von qualitativ hochwertigen

Silikongelen wie z.B. Gibson MOUTECH Fitting Lube im 1-kg-Gebinde wird empfohlen.

Lieferbare Dimensionen und UVP:

GIBSON Speedy Mousse (8) 80/100-21

90/90-21 UVP: 115,00 €

GIBSON Speedy Mousse (8) 90/100-21 UVP: 119,00 €

GIBSON Speedy Mousse (8) 100/90-19 UVP: 125,00 €

GIBSON Speedy Mousse (8) 110/90-19

120/90-19

120/80-18 UVP: 125,00 €

GIBSON Speedy Mousse (16) Soft 110/90-19

120/90-19

120/80-18 UVP: 125,00 €

GIBSON Speedy Mousse (8) 140/80-18 UVP: 135,00 €

GIBSON Speedy Mousse (16) Soft 140/80-18 UVP: 140,00 €

GIBSON Speedy Mousse (8) 70/100-19 UVP: 109,00 €

GIBSON Speedy Mousse (8) 90/100-16 UVP: 109,00 €

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MCE

Oktober '16


PRODUKTE

MOTUL

MC CARE E9 Wash & Wax Spray

Trockenreiniger für Verkleidung, Felgen, Rahmen und

andere Oberflächen. Reinigt, schützt und bringt die

Farbe von Plastik und Lack ohne Wasser mit wenig

Aufwand auf Hochglanz. Entfernt kratzfrei Ölschmutz,

Staub und andere Verschmutzungen. Bildet,

ohne Flecken zu hinterlassen, einen glänzenden,

trockenen Schutzfilm. Wasserabweisend und schützt

anhaltend Farben und Lacke vor Staub, Schmutz und

Insekten.

MOTUL Wash & Wax auf die zu reinigenden Oberflächen

aus einer Entfernung von zirka 20 cm, je nach

Verschmutzungsgrad mehr oder weniger stark, aufsprühen.

Nach fünf Minuten Einwirkzeit mit einem

weichen Lappen Schmutz und überschüssigen Reiniger

aufnehmen. Selbst hartnäckiger Schmutz lässt

sich so mühelos entfernen. Anschließend mit einem

sauberen weichen Tuch nachpolieren. Bildet, ohne

Flecken zu hinterlassen, einen glänzenden, trockenen

Schutzfilm. Die behandelten Oberflächen sind

nun mit einer wasser- und schmutzabweisenden

Schutzschicht langanhaltend versiegelt.

Fazit: Hält, was es verspricht, ohne Wenn und Aber.

Gerade für Reiseenduros die richtige Wahl, wenn es

um eine nachhaltige Pflege geht.

BEWERTUNG

Bezugsquelle:

www.motul.de

www.facebook.com/motul.de

Wohnmobile, umgebaute Transporter oder Pkw plus Anhänger geraten platzmäßig

schnell an ihre Grenzen. Teilweise verstaut man Dinge verstreut an vielen Orten

und ist nur am Suchen.

Alles zusammen sind es zudem auch noch Werte, die da pro Trip zusammenkommen.

Alles muss also sicher gegen fremden Zugriff verstaut sein. Will man nun

auf Komfort nicht verzichten, braucht man schon einen Wohnanhänger, der alle

Eigenschaften mitbringt. Leicht und wendig plus Platz für Schlafen und Ausrüstung.

SP 3000 PLUS

Der Wohnwagen mit Motorradgarage wurde speziell für Motorsportler entwickelt!

Will man nun auf Komfort nicht verzichten, braucht man einen Wohnanhänger,

der alle Eigenschaften mitbringt. Leicht und wendig, plus Platz für

Schlafen und Ausrüstung.

Basispreis: 9499,- Euro

• auch kleiner PKW als Zugfahrzeug möglich

• 2 Schlafplätze (Bett: 1400 x 2000 mm)

• bis zu 2 Motorräder (Garage: 1500 x 2550 mm)

• vielfältig einsetzbar und robust

• zulassungsfähig mit 100 km/h

GROSS ANHÄNGER

ALS FREIZEITSPORTLER ODER PROFI

IM FAHRENDEN HOTEL

Der GROSS® SPORTCARAVAN verbindet einen soliden klaren Wohnbereich mit

einer geräumigen Garage. Man kann also schlafen, kochen, duschen, sitzen und

gleichzeitig all seine Sportgeräte, wie z.B. Motorräder, Karts, Quads, Surfzeug,

usw., mitnehmen.

Diese Anhänger sind die optimale Lösung und vollwertige Alternative zum

Wohnmobilanhänger- bzw. Transporter-Wohnwagen-Gespann. Den Wohnwagen

einfach an den PKW ankoppeln, sicher transportieren und gleichzeitig komfortabel

wohnen.

Ob man zu Wasser, an Land oder in der Luft unterwegs sein will, fast jedes Sportgerät

findet seinen Platz in der gesicherten und abgeschlossenen Garage. Fahrrad,

Surfbrett, Jetski oder auch die Fallschirmausrüstung, alles kann mit, denn

Stauraum gibt es im Sportcaravan für jedes Hobby. Der Wohnwagen mit Motorradgarage

wurde speziell für Motorsportler entwickelt!

Welcher Motorradsportler kennt das nicht? Von Motorrad, über Bekleidung, Zubehör

bis zum Werkzeug und einigen Ersatzteilen muss alles untergebracht werden.

Der Grill und Getränke für den Vorabend dürfen auch nicht fehlen. Dabei

muss alles jederzeit griffbereit sein.

SP 5000 PLUS

Urlaub mit der Harley im Gepäck – alles im Wohnanhänger dabei haben und auf

Komfort nicht verzichten. So stellt man sich den ortsunabhängigen Bikerurlaub

vor. Mit dem Wohnwagen, der die Motorradgarage in sich birgt, noch mehr Bequemlichkeit

und Platz für die Ausrüstung.

Basispreis: 24.499,- Euro

• bis zu 1,3 t Zuladung

• bis zu 4 Personen (wohnen und schlafen)

• bis zu 3 Motorräder (Garage: 1850 x 2650 mm)

• Dusche, WC, Bett (1850 x 2150 mm), Küche

• robust für den Alltags- und Profi-Einsatz

• zulassungsfähig mit 100 km/h

Bezugsquelle:

Gross Anhänger GmbH

Alte Kirchstraße 9 b, 67374 Hanhofen

Tel. 06344 944880

E-Mail: info@sportcaravan.de

www.sportcaravan.de

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JEREMY

SEEWER #91

MX2 WORLD

CHAMPIONSHIP


TEST: HUSQVARNA FC 250

Nochmals leichter

und jetzt mit

Traktionskontrolle

Die Husqvarna FC 250 ist mit einer völlig neuen WP-Telegabel vom Typ AER48 ausgerüstet. Die

neu entwickelte Gabel ist um 1,66 kg leichter als jene des Vorgängermodells und verfügt über

eine gekapselte Luftfeder sowie eine unter Druck stehende Ölkammer für progressive und

gleichbleibende Dämpfung. Mit Hilfe einer mitgelieferten Luftpumpe kann man den Luftdruck

schnell und einfach anpassen. Eine weitere Neuheit im Modelljahr ist die Traktionskontrolle.

Indem es die Gasgriffstellung sowie die Geschwindigkeit, mit der die Drehzahl ansteigt, analysiert,

erkennt das Motormanagement jeden Gripverlust und verringert die ans Hinterrad abgegebene

Leistung, um maximale Traktion zu garantieren. Ein modernes und funktionelles Bodywork

mit blauen und gelben Highlights geben der FC 250 im Modelljahr 2017 einen klaren

und einzigartigen Look. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, die gerade einmal

98,8 kg leichte Maschine auf unsere Teststrecke zu ordern, um damit kräftig am Gas zu drehen.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

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MCE

Oktober '16


TEST: HUSQVARNA FC 250

Die Bremssättel und Armaturen sind von Brembo mit hochwertigen

GSK-Bremsscheiben. Eine 260-mm-Scheibe vorne

und 220-mm-Scheibe hinten werden verwendet. Neu im

Modelljahr 2017 sind der um 10 mm verlängerte Fußbremshebel

sowie neue Bremsbeläge, die weniger aggressiv und

besser zu dosieren sind

Im Detail

Die neue Aluminium-Motoraufhängungen (statt Stahl) bei

der FC 250 kommen der Funktion der Federung sowie dem

Fahrgefühl zugute

Die 48-mm-Luftfedergabel in Split-Bauweise verfügt über

eine gekapselte Luftfeder und eine unter Druck stehende

Ölkammer für progressive und gleichbleibende Dämpfungseigenschaften.

Durch die Verwendung einer gekapselten

Luftfeder behält die Gabel ihre Federfunktion selbst

im unwahrscheinlichen Fall eines Druckverlustes. Die neue

Gabel ist sicher, leicht und kann über ein einzelnes Luftventil

mit Hilfe der mitgelieferten Luftpumpe kinderleicht in

Vorspannung und mittels der Einstellräder (je 30 Klicks) in

Druck- und Zugstufe eingestellt werden. Das System besteht

aus zwei Gabelbeinen in Split-Bauweise, wobei eines

davon die Federung mittels Luftfeder und das andere die

Dämpfung mittels Hydraulik übernimmt. So kombiniert es

die besten Eigenschaften aus Luftfederung und hydraulischer

Dämpfung. Die neue Gabel ist um 1,66 kg leichter als

die konventionelle Gabel, die beim 2016er Modell verbaut

wurde. Dank einer reibungsoptimierten Oberflächenbeschichtung

auf Gabelinnen- und -außenrohr und einer optimierten

Dichtung spricht die Gabel gut an. Dazu wurde

der Federweg von 300 auf 310 mm erhöht

Die Husqvarna FC 250 ist mit einem am Lenker montierten

Zündkurvenschalter ausgerüstet. Er wurde im Hinblick auf

leichtere Bedienung überarbeitet und aktiviert nun, neben

den zwei verschiedenen Zündkurven, auch die Launch-Control.

Zur Aktivierung der Launch Control muss sich der Motor

im Leerlauf befinden. Mit Hilfe des Zündkurvenschalters

schaltet man einmal von der ausgewählten auf die

alternative Zündkurve um und wieder zurück. Wenn die

LED-Lampe der Kraftstoffeinspritzung blinkt, ist die Launch

Control aktiviert. Diese Funktion reduziert die Leistung, die

an das Hinterrad abgegeben wird, und verbessert so die

Haftung und verhindert, dass der Fahrer beim aggressiven

Beschleunigen die Kontrolle verliert. Der neue Zündkurvenschalter

aktiviert nun auch die Traktionskontrolle, ein

neues Feature im Modelljahr 2017. Mittels des Schalters

kann man die Traktionskontrolle ein-und ausschalten. Sie

analysiert die Stellung des Gasdrehgriffs und die Geschwindigkeit,

mit der die Drehzahlen im Motor ansteigen.

Wenn die Drehzahlen zu schnell ansteigen, erkennt das

Motormanagement einen Gripverlust und reduziert die

Leistung, die an das Hinterrad abgegeben wird, um die Haftung

zu maximieren

Der dreiteilige Heckrahmen

aus Kohlefaser

wiegt nur 1,4 kg

und ist ein unverwechselbares

Zeichen der

aktuellen Husqvarna

Das voll einstellbare

DCC-Federbein von WP

bietet 300 mm Federweg

und gleichbleibende

Dämpfung

Die FC 250 fährt ab sofort auf einem breiteren Hinterreifen

von Dunlop mit der Dimension 110/90-19, statt wie im Modelljahr

2016 100/90-19

Die CNC-bearbeiteten, schwarz eloxierten Gabelbrücken

mit 22 mm Versatz verfügen über ein integriertes Gummi-

Dämpfungssystem, das Vibrationen reduziert und den

Fahrkomfort erhöht. Ein dreifach verstellbarer Lenker ist

serienmäßig und ermöglicht es dem Fahrer, die Ergonomie

individuell anzupassen

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Die Sitzbank besticht mit einem niedrigen Profil und einem

besonders griffigen Bezug

Fahrer, die eine höhere Fußrasten-Position bevorzugen,

können die Enduro-Fußrasten des Modelljahres 2017 montieren,

die um 6 mm höher liegen. Diese großen Fußrasten

verhindern die Ansammlung von Schmutz und gewährleisten

eine gute Funktionsweise


Bei Husqvarna vertraut man auf eine Magura-Kupplung aus Deutschland. Damit soll die Funktion

zu jeder Zeit und bei kalten sowie heißen Bedingungen gleich bleiben

Die FC 250 verfügt über eine leichte Li-Ionen

Batterie und bedient damit den serienmäßigen

Elektrostarter. Der Startknopf ist auf der

rechten Lenkerseite angebracht

Der Polyäthylen-Kraftstofftank mit 7 Litern

Fassungsvermögen und mit Schraubverschluss

ist mit einer integrierten Kraftstoffpumpe

ausgestattet

Das Motormanagement

von Keihin ist

kompakt, leicht und

schnell bei der Datenverarbeitung.

Es verfügt

über eine Launch-

Control für optimale

Starts sowie über einen

Gangsensor mit

speziellen Zündkurven

für jeden Gang

Um an den TwinAir-

Luftfilter heranzukommen,

muss man das

ziemlich große Plastikteil

auf der linken Seite

entfernen. Dafür ist

der Luftfilter einfach

und ohne zusätzliches

Werkzeug zu wechseln

Motocross und Enduro FIM Reifen

C-19 EF-07 C-21 C-18

C-25 C-24 C-27 C-26

Mitas Motorcycle Business Unit, Savatech d.o.o., Škofjeloška cesta 6, 4502 Kranj, Slovenia

www.mitas-moto.com

Mitas Moto


TEST: HUSQVARNA FC 250

Mit viel Traktion geht’s um die Ecke

Sehr gutes Startverhalten auch dank der Launch-Control

Fahrbericht

„Nochmals leichter und durch die Traktionskontrolle

jetzt noch einfacher zu fahren“, so sagt es der

Hersteller. Wir sind mit der neuen Husqvarna FC 250

auf unserem Testgelände unterwegs gewesen und

haben uns die doch recht teure Maschine (immerhin

9045,- Euro UVP) unter realen Bedingungen einmal

näher angeschaut und wollten wissen, wie sich das

neue Modell wirklich fahren lässt. Bis auf ein paar

Kleinigkeiten hat sich äußerlich kaum etwas verändert.

Das Dekor und die Plastiks sind wieder mehr

weiß geworden und dafür die Gabelschützer dunkelblau.

Beim genaueren Hinsehen sieht man die

neue Luftgabel WP AER48 und der Stoßdämpfer hat

sich äußerlich in der Farbe etwas geändert. Wie vor

jeder Testfahrt überprüfen wir die Bedienelemente

und brauchen, wie auch schon bei der kleinen TC

125, keine Änderungen vorzunehmen. Aber eins

dürfen wir nicht vergessen und das ist der passende

Luftdruck (neu) von der neuen Telegabel. Gut sichtbar

ist ein Sticker am rechten Gabelholm angebracht,

der den notwendigen Luftdruck in bar, hier

10,6, vorschreibt. Aber nicht den rechten, sondern

den linken Gabelholm müssen wir überprüfen und

so schließen wir die mitgelieferte WP-Luftdruckpumpe

an das oben angebrachte Ventil an und passen

gegebenenfalls den Luftdruck nach den Vorgaben

an. Bei unserem Testmotorrad war der Luftdruck

passend. Wichtig ist dabei, den Luftdruck im

entlasteten Zustand zu überprüfen und gegebenenfalls

anzupassen.

Genug überprüft sowie eingestellt starten wir die

Viertelliter-Viertakter mit einem kurzen Druck auf

den Starterknopf auf der rechten Lenkerseite. Kurz

etwas warm laufen lassen und wir begeben uns auf

die Teststrecke. Gleich nach einer kurzen Eingewöhnungsrunde

fühlen wir uns auf dem Motorrad sichtlich

wohl und wollen sehen, was die Neuerungen zu

bieten haben. Das Handling ist zum Vorjahr trotz

Gewichtsunterschied nahezu identisch. Dagegen

arbeitet das Fahrwerk etwas ansprechender und

bleibt stabiler bei Unebenheiten. Damit punktet das

2017er Modell gegenüber dem Vorgänger und die

neue WP-AER-Gabel ist eine Verbesserung. In Sachen

Motorperformance geht es stets mit ausreichend

Vortrieb vorwärts. Speziell auch mit dem

neuen Mappingschalter und zuschaltbarer Traktionskontrolle

ist eine größere Vielfalt an Leistungscharakteristik

möglich. Die Mappingstufe 1 bietet

eine sanftere Leistungsentfaltung und ist wohl für

eine kraftsparendere Fahrweise angebracht. Dagegen

glänzt die Mappingstufe 2 mit mehr Drehmoment

und einem gefühlt stärkeren Vortrieb. Wer weniger

gut kontrolliert mit Gas und Kupplung

umgehen kann, der sollte die serienmäßig vorhandene

Traktionskontrolle testen und gegebenenfalls

nutzen. Die Traktionskontrolle kann über die Schaltereinheit

auf der linken Lenkerseite über die Taste

„TC“ auch während der Fahrt aktiviert oder auch deaktiviert

werden.

Sobald die Traktionskontrolle aktiviert ist, leuchtet

die TC-LED-Anzeige. Auch bei einem unerwarteten

Ausbremsen des Motors bleibt die aktivierte Einstellung

für Mappingstufe sowie Traktionskontrolle

erhalten. Eine Fahrt mit der Traktionskontrolle kann

in Mappingstufe 1 oder 2 erfolgen. Gerade auf rutschigem

Untergrund macht sich die Traktionskontrolle

bemerkbar und bietet dem Fahrer eine bessere

Kontrollierbarkeit im Grenzbereich. Wir finden

dieses Feature hilfreich und möchten es auch nicht

mehr missen. Auch hilfreich ist die Launch-Control,

die den Startvorgang optimiert und mehr Traktion

aufs Hinterrad bringt. Das ist aber schon bekannt

vom Vorjahresmodell und bietet keine weiteren Änderungen.

Noch eine Beurteilung zur Brembo-

Bremseinheit am Hinterrad. Hier kommt ein neuer

längerer Bremshebel zum Einsatz, der gut positioniert

und zielsicher zu erreichen ist. Auch die geänderten

Bremsbeläge lassen sich gut bedienen und

reagieren weniger aggressiv.

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Zügig und sehr spurtreu auf jedem Streckenteil


TEST: HUSQVARNA FC 250

Kräftig, aber gut zu dosieren, ist die Brembo-Vorderradbremse. Wir hatten sichtlich Spaß mit der FC 250 von Husqvarna

Fazit

Eine tolle Neuerung ist die Traktionskontrolle, besonders auch im Zusammenhang

mit dem neuen Mappingschalter. Mit diesem Feature setzt

Husqvarna einen neuen Maßstab in der Motocrossszene. Auch die neue

WP-AER48-Luftgabel ist positiv zu erwähnen. Damit ist die Wirkungsweise

der Telegabel verbessert worden und gibt dem Fahrer mehr Stabilität. Insgesamt

betrachtet eine sehr gute 250-ccm-Viertakt-MX-Maschine, aber

dafür auch ein hoher Anschaffungspreis.

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

TECHNISCHE DATEN

(Herstellerangaben)

MOTOR

Bauart

Einzylinder, Viertakt

Hubraum

249,9 ccm

Bohrung

78 mm

Hub

52,3 mm

Starter

Elektrostarter

Getriebe

5 Gänge

Primärtrieb 24:73

Sekundärübersetzung 14:51

Kupplung

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Magura-Hydraulik

EMS

Keihin EMS

FAHRWERK

Rahmen - Bauart Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, AER 48,

Ø 48 mm

Federung hinten WP-Federbein mit

Umlenkung

Federweg vorne 310 mm

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

300 mm

Brembo-Zweikolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Brembo-Einkolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,9 °

Radstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Tankinhalt (ca.)

Leergewicht

1485 ± 10 mm

370 mm

960 mm

7 l

98,8 kg

Preis

9045,- Euro

UVP inklusive 19% MwSt., zzgl. Nebenkosten

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MCE

Oktober '16

Sehr gut fährt die kleine Viertakter um die engen Kurven


www.husqvarna-motorcycles.com

Photo: R. Schedl

Das abgebildete Fahrzeug kann in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigt teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Manche Teile sind u.U. nicht für die Benutzung im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Weitere Informationen beim autorisierten Husqvarna Händler.

ENDURO

NEU DEFINIERT

Die 2017er Enduro-Modellpalette von Husqvarna Motorcycles: Eine völlig neue

Motorengeneration und innovative Fahrwerke. Lasergeschnittene, hydrogeformte und

robotergeschweißte Rahmen garantieren eine perfekte Geometrie mit genau berechneter

Längsflexibilität und Drehsteifigkeit für ein einzigartiges Handling. Diese wegweisenden Motorräder

verbinden überragende Performance und innovativen Leichtbau.


TEST: KTM 500 EXC-F

DIE STÄRKSTE SPORTENDURO

DER WELT

Jetzt endlich haben wir die neue KTM-Generation

in unseren Händen. Nun ja, eigentlich ist

es nach der Präsentation in Spanien (wir berichteten

in der Juli-Ausgabe) unser zweiter Kontakt

mit den 2017er Enduromotorrädern aus Mattighofen.

Mit welchem Modell wollen wir nun unsere

KTM-Testreihe beginnen? Das war die Frage in

der Test-Crew und wir kamen zum Entschluss,

dass es die aktuell wohl stärkste Serienenduro

auf dem Markt werden sollte, die KTM 500 EXC-F!

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

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Es hat sich einiges an der KTM 500 EXC-F getan, dabei

wurde wie auch schon bei der 2017er KTM-Motocross-Modellpalette

ein Hauptaugenmerk auf die

Gewichtsreduzierung und auf eine bessere Fahrbarkeit

gelegt. Dieses Modell teilt sich die Motorbasis

mit der KTM 450 EXC-F und gehört somit zur kompaktesten

und leichtesten 500er am Markt. Der

neue SOHC-Motor ist Euro-IV-tauglich und besitzt

eine Keihin-Einspritzung. Insgesamt wurde eine Gewichtseinsparung

von satten 5 Kilogramm gegenüber

dem Vorgänger erreicht. Allein diese Optimierung

ist schon eine Testfahrt wert :-)

Besonders interessant scheint auch das neu entwickelte

WP-Fahrwerk zu sein, hier gab es nicht einfach

nur ein Update der Federelemente, sondern eine

völlig neue Konstruktion am PDS-Stoßdämpfer

vom Typ WP Xplor. KTM vertraut nach wie vor im Endurobereich

dem PDS-System und besitzt somit keine

Umlenkung. Auch die Telegabel in Split-Bauweise

vom Typ Xplor 48 ist eine Neuentwicklung und

bietet, wie auch schon bekannt aus der WP-4-CS-Telegabel,

die Einstellung der Druck- und Zugstufe von

der Oberseite aus. Eine weitere Änderung bietet der

Luftfilterkasten, er sorgt für einen leiseren sowie

maximalen Luftdurchsatz und wie auch schon beim

Vorgängermodell ist der Luftfilterwechsel ohne

Werkzeug ziemlich schnell zu erledigen. Auch wieder

mit an Bord ist ein durchsichtiger Tank mit einer

Kapazität von 8,5 Litern. Er beherbergt die Benzinpumpe

und einen zusätzlichen Kraftstoffsensor.

Bei dem bewährten Kühlsystem wurde die interne

Zirkulation strömungsoptimiert und arbeitet nun effektiver

als der Vorgänger. Zusätzlich ist ein Kühlerlüfter

verbaut und in die vordere Verkleidung außerdem

ein stabiler Kühlerschutz, der einen guten

Schutz bei Unfällen bieten soll.

Im Detail

Das gesamte Bodywork harmoniert und wurde in Zusammenarbeit

der Werksfahrer und KTM entwickelt. Es bietet

eine maximale Bewegungsfreiheit und somit eine gute Harmonie

zwischen Fahrer und Motorrad

Diesmal ist etwas mehr Dunkelheit in das äußere Erscheinungsbild

gekommen. Uns gefällt es gut und die neuen

Modelle sind somit gut vom Vorgänger zu unterscheiden

23

MCE

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TEST: KTM 500 EXC-F

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MCE

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Der Luftfilterkasten

mit neuem Ansaugtrakt.

Damit ist der

serienmäßig verbaute

TwinAir-Luftfilter

besser vor Verschmutzung

geschützt.

Ein Wechsel

ist einfach und ohne

Werkzeug möglich

8,5 Liter Benzin passen

in den neuen Polyäthylen-Tank.

Er ist

durchsichtig und jeder

kann sehen, was

an Sprit noch verfügbar

ist. Außerdem ist

die Benzinpumpe

und ein Kraftstoffsensor

integriert

Die Vorschriften zur

Lärmeinhaltung werden

immer größer

und somit ist auch die

Entwicklung von geräuscharmen

Auspuffanlagen

notwendig.

KTM investiert

hier eine Menge Zeit,

um leise und dennoch

leistungsstarke

Auspuffanlagen zu

entwickeln

Die Räder besitzen CNC-bearbeitete Naben und Felgen von

Giant. Für das Modelljahr 2017 vertraut KTM auf Maxxsi-

Reifen. Der Hinterreifen wurde neu entwickelt und bietet

nun einen besseren Grip

Die Sitzbank ist flach gehalten und bietet einen guten Grip

für den Fahrer. Auch die Härte des Sitzbankkerns ist angenehm

und bietet dennoch ein direktes Fahrgefühl

Ein neues Kühlsystem

mit integriertem Kühlerschutz

und serienmäßig

verbautem Kühlerlüfter

sorgt dafür, dass es der

KTM 500 EXC-F nicht zu

heiß wird

Neue Fußrasten mit dem

Zusatz „No-Dirt“ zieren

die neuen Modelle. Sie

sind 6 mm höher angebracht

als bei den MX-

Motorrädern und nehmen

weniger Schmutz

auf

Ein neuer Rahmen

mit verbesserter Torsionssteifigkeit

und

neuer Aufnahme für

die obere Motorhalterung

tragen zur Reduzierung

der Vibrationen

bei. Optional kann nun direkt am Rahmenunterzug

ein Motorschutz befestigt werden. Leider ist dieser aber serienmäßig

nicht montiert. Die neue Schwinge bietet eine

optimierte Position des PDS-Federbeins und spart obendrein

noch 220 Gramm Gewicht

Querschnitt: So

schaut der WP Xplor

innen aus

Neuer PDS-Stoßdämpfer vom Typ Xplor. Der Kolbendurchmesser

wurde zur Gewichtseinsparung von 50 auf 46 mm

reduziert. Er wurde zudem um 2,5 mm verkürzt, während

der Hub des Federbeins 4 mm Länge einbüßte. Zusätzlich

dazu ist das Federbein nun um 5 mm näher an der Mittellinie

angebracht. Das bedeutet, dass Schwinge und Rahmen

nahezu gleich stark belastet werden und dem Endschalldämpfer

mehr Platz geboten wird

Eine andere Wave-Bremsscheibe

wird hinten und vorn

verbaut, hierdurch entsteht

aber keine Veränderung an

der Bremsperformance

Die neue Upsidedown-Telegabel

von WP, die WP

Xplor 48. Sie besitzt auf

beiden Seiten eine Feder,

ihre beiden Seiten haben

aber unterschiedliche

Funktionen: Der linke Gabelholm

ist für die Druckstufendämpfung

verantwortlich,

während sich der

rechte Gabelholm um die

Zugstufe kümmert. So

kann die Gabel ganz einfach

mittels eines Rades

an der Oberseite des Gabelbeins

(jeweils 30

Klicks) in Zug- und Druckstufe

verstellt werden

Der Fußbremshebel wurde

um einen Zentimeter verlängert

und der hintere

Bremssattel besitzt einen

kleineren Kolben

Die vordere Bremsleitung

ist nun mit einem Kanal für

Stahlflexleitung und Tachokabel

ausgestattet

Leistung satt bietet der

6-Gang-Motor mit SOHC-

Zylinderkopf und völlig

neuen obenliegenden Nockenwellen.

Der E-Starter

wird zuverlässig über eine

Lithium-Ionen-Batterie

versorgt. Und die allgemeinen

Designänderungen

vom Motor sorgen für

einen besseren Schwerpunkt

des Motorrades

Fahrbericht

Tolle Performance in jedem Streckenteil

Diesmal sind wir auf dem Endurogelände des SHC

Meltewitz. Dieses Gelände bietet nicht nur ein riesiges

Repertoire an Enduropassagen, sondern ist

auch bekannt von diversen Veranstaltungen. Auch

die Enduro-DM nutzt das Gelände für eine Sonderprüfung

im Rahmen der Veranstaltung „Rund um

Dahlen“. Wir sind froh, hier sein zu dürfen und

möchten uns beim Verein für die unkomplizierte

Streckennutzung bedanken.

Wir sind zu dritt am Ort des Geschehens und neben

unserem Fotografen Marco gehören Leo und Marko

zur Testcrew. Leo ist in der deutschen Enduromeisterschaft

aktiv und wird zum ersten Mal eine 500er

über den Parcours prügeln.

Aber kommen wir nun zum Fahrtest der KTM 500

EXC-F. Durch die neu angelegten Griffmulden am

Heck links und rechts ist ein Hin- und Herheben

beim Transportieren einfacher möglich. Das ist

schon einmal eine erfreuliche Änderung am Bodywork.

Kurz vor der Abfahrt checken wir die Bedienelemente

und brauchen nur den Fußbremshebel ein

wenig in der Höhe anpassen. Jetzt geht es los und

gestartet wird nur noch über den elektrischen Anlasser.

KTM verzichtet voll und ganz auf den Kickstarter

und vertraut zu 100 Prozent der Durchzugskraft

des Anlassers. Während des ganzen Testeinsatzes

lief das Starten des Motors im kalten sowie

im warmen Zustand tadellos. Auf der Strecke drehen

wir zuerst ein paar Runden auf der angelegten

MX-Strecke, die eher enge Passagen als schnelle

Speedsektionen bietet. Wow, welch eine Handlichkeit

diese 500er doch bietet. Das gesamte Konzept

mit den vielen kleinen Detailänderungen an Chassis,

Fahrwerk und Bodywork machen aus der doch

ehemaligen „schwerfälligen“ 500er eine leichtfüßige

Viertakter. Das Motorrad ist in seiner Balance

und Stabilität fast schon perfekt abgestimmt. Jetzt

ist auch noch der Motor äußerst fahrbar, wenn man

betrachtet, dass so viel Leistung wie noch nie zur

Verfügung steht. Mit den vorhandenen 510 ccm

Hubraum ist es möglich, äußerst drehmomentlastig

zu fahren. Hier kann man sich getrost auf einen

Gang konzentrieren, in unserem Fall war es meistens

der dritte, und sehr ruhig im unteren Drehzahlbereich

über die Strecke düsen. Damit spart man

nicht nur Kraft, sondern bekommt auch noch einen

runden Fahrstil :-) Natürlich kann der Motor auch

mehr, aber eine Gasstellung über 50 Prozent ist im

Gelände bei der KTM 500 EXC-F kaum notwendig.

Für ein Einsatzgebiet mit langen Geraden, was bei

einer Enduro-Rallye der Fall wäre, ist der vorhandene

Topspeed sicherlich genau richtig und findet damit

sicherlich seine Anhänger. Hilfreich ist hier

auch noch der optional erhältliche Mappingschalter,

der jetzt auch noch eine Traktionskontrolle bietet.

Dieser Mappingschalter war bei uns montiert

und bietet die Möglichkeit, zwischen MAP 1 – weiße

LED-Leuchte – und MAP 2 – grüne LED-Leuchte – zu

wechseln. Dazu einfach kurz die Taste „MAP“ drücken

und der Modus wird gewechselt. In der MAP-

1-Stufe ist die Leistungscharakteristik sanft über

das ganze Drehzahlband und in der MAP-2-Stufe

steht eine kräftige Leistungsabgabe zur Verfügung.

Wir waren meistens in der MAP-1-Stufe unterwegs,

da die Leistung völlig ausreichend und damit eine

ruhigere Fahrweise möglich ist.

Ganz neu mit diesem Modelljahr ist die Traktionskontrolle,

kurz „TC“ genannt. Damit ist ein noch

kontrollierbareres Fahren möglich. Das System

überwacht die Drehzahlen bei aktivierter TC. Die

Funktionsweise ist folgende: Ist die TC eingeschaltet

(TC leuchtet orange), wird die Drehzahl bei plötz-


licher Erhöhung etwas reduziert. Das ist ähnlich wie

beim mit leicht gezogener Kupplung Fahren und

man hat somit eine bessere Traktion und eine bessere

Kontrolle über das Hinterrad. Einsteiger und

Fahrer, die weniger gut die Kontrolle über die Kupplung

beherrschen, haben mit dieser Funktion eine

erleichterte Fahrbarkeit. Die TC kann in beiden Mappingstufen

auch während des Fahrens aktiviert und

deaktiviert werden. Wir sind nach einigen Testrunden

mit der MAP-1- und der MAP-2-Stufe inklusive

TC aktiviert und deaktiviert gefahren und sind letztlich

zu dem Schluss gekommen, dass die beste

Kombination MAP 1 plus TC aktiviert ist. Die TC hat

jedoch keinen Einfluss auf die allgemeine Fahrweise,

man kann dennoch das Motorrad driften lassen

und der Fahrspaß geht damit keineswegs verloren.

Mit der Traktionskontrolle hat man einfach etwas

mehr Fahrsicherheit und das finden wir gut so.

Ein weiteres Highlight bei der KTM 500 EXC-F ist das

neu entwickelte Fahrwerk. Es ist nicht einfach ein

Update der bisherigen Federelemente, sondern

man kann von einer neuen Generation sprechen. In

erster Linie harmonieren der XPlor-Stoßdämpfer

und die XPlor-48-Telegabel hervorragend. Das Ansprechverhalten

ist sehr gut und jede kleine Bodenwelle

wird gut gedämpft. Aber, und das ist der interessante

Punkt, das Fahrwerk bietet ein breites

Spektrum, das auch noch Reserven für eine schnelle

Fahrweise bietet. Im Testeinsatz haben wir nur

noch an der Druckstufe 3 Klicks auf „+“ gedreht,

und zwar bei der Telegabel und am Stoßdämpfer.

Damit haben wir eine sehr stabile und progressive

Einstellung erreicht und konnten im Sportfahrertempo

über die Strecken fahren. WP hat mit dem

neuen Fahrwerk den Spagat zwischen Komfort und

sportlichem Fahrwerk gemeistert. Das war bisher

immer nur in eine Richtung machbar, aber mit diesem

Modell ist die Abstimmung erstmalig wirklich

passend. Noch etwas zur Bremsperformance: Der

neue längere Fußbremshebel ist gut zu erreichen

und auch die Bremsleistung mit dem kleineren Kolben

an der hinteren Bremszange ist gut zu dosieren.

Vorne kommt zwar eine neue Wave-Bremsscheibe

zum Einsatz, das ändert aber kaum etwas an der

Bremsleistung, die nach wie vor sehr gut ist. Die

kleinen Updates wie „No Dirt“-Schalthebel und optimierte

Fußrasten sind bei schlammigen Bedingungen

definitiv eine Verbesserung und die Fußrasten

bieten einen noch besseren Halt für die Stiefel.

Schlussendlich kommen wir zum Fazit der 2017er

KTM 500 EXC-F.

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KTM EXC Modellen.

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TEST: KTM 500 EXC-F

Fazit Leo

Der Trecker, der mich überzeugt!

Ich wollte schon immer einmal den „Trecker“

ausprobieren. Ich saß zuvor noch nie

auf einer 500er Viertakt und war anfänglich

etwas skeptisch, wie sich das Motorrad

fahren lässt. Aber kaum habe ich

draufgesessen, war jeder Zweifel an der

Fahrbarkeit verflogen. Die KTM 500 EXC-F

hält, was sie verspricht. Hier wurden maximale

Leistung und ein spielerisches Handling

zu extremem Fahrspaß vereint. Zusätzlich

mit einer Traktionskontrolle

ausgestattet, hat man hier ein Bike, das

sich sehr spurtreu und agil verhält. Echt

toll!

Fazit Marko

Mein Fazit: WOW :-)

Jeder wünscht sich ein leichtes und fahrbares

Motorrad, deswegen wechseln auch

immer mehr Fahrer zu einem kleinen Viertakter.

Aber mit der neuen Viertaktgeneration

und speziell mit der KTM 500 EXC-F hat

man ein Motorrad geschaffen, das fahrbare

Leistung und Handlichkeit vereint und

mehr als 500 ccm besitzt. Das Motorrad ist

sehr kontrollierbar sowie stabil zu fahren

und lässt sich mehr als einfach über sämtliche

Streckenverhältnisse manövrieren.

Auch dank der Traktionskontrolle, die leider

nur optional erhältlich ist, läutet KTM

eine neue kontrollierbare Offroadgeneration

ein.

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

POSITIVES

+ sehr gutes Fahrwerk

+ drehmomentstarker Motor

+ gutes bis sehr gutes Gesamthandling

+ Mappingschalter und Traktionskontrolle

(leider nur optional erhältlich)

NEGATIVES

– kein Motorschutz

– kein Hitzeschutz am Auspuffkrümmer

– hoher Preis

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An unserem Testmotorrad war der optional erhältliche Mappingschalter inklusive Traktionskontrollschalter verbaut. Dieser Schalter ist nur beim Sondermodell „SixDays“ serienmäßig

verbaut. Die aktivierte Mappingstufe bzw. die aktivierte Traktionskontrolle wird über eine LED-Leuchte angezeigt. Auch bei ausgeschaltetem Motor bleibt die zuletzt aktivierte Einstellung

gespeichert

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MCE

Oktober '16


TEST: KTM 500 EXC-F

Auch über die gröberen Hindernisse lässt sich das Motorrad einfach bewegen

Hart am Gas und dennoch gut kontrolliert, die Traktionskontrolle macht es möglich

28

MCE

Oktober '16


SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

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• KABELLOS

• 2 ZÄHLER

• RÜCKSTELLBAR

Im hohen Gang durch die Kurve, das enorme Drehmoment macht es möglich

TECHNISCHE DATEN

(Herstellerangaben)

MOTOR

Bauart

Einzylinder, Viertaktmotor

Hubraum

510,4 ccm

Bohrung

95 mm

Hub

72 mm

Starter

Elektrostarter

Getriebe

6 Gänge

Primärtrieb 31:76

Sekundärübersetzung 14:50

Kupplung

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-Hydraulik

EMS

FAHRWERK

Rahmen - Bauart

Keihin EMS

Chrom-Molybdän-Stahl-

Zentralrohrrahmen

Federung vorne WP-USD Xplor 48

Federung hinten WP Xplor, PDS-Federbein

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 310 mm

Bremse vorn

Scheibenbremse

Bremse hinten Scheibenbremse

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Steuerkopfwinkel 63,5 °

Radstand

1482 ± 10 mm

Bodenfreiheit

355 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankinhalt (ca.) 8.5 l

Gewicht

(ohne Kraftstoff) 106,5 kg

Preis

9995,- Euro

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TEST: KTM 300 EXC

LEICHTES

SPIELGERÄT

Das zweite Motorrad aus Mattighofen, das wir in dieser Ausgabe vorstellen wollen, ist die

KTM 300 EXC Zweitakt. Auch hier gibt es sehr viele Änderungen gegenüber dem Vorjahresmodell

und wir waren erstaunt, dass man nochmals eine Verbesserung des Zweitakters realisieren

konnte. Im Gegensatz zum 500er Viertakter ist die Zweitaktmaschine ein leichtes

Spielgerät, das wir natürlich fleißig getestet haben. Dabei stand auch wieder Leo dem Testteam

zur Verfügung und wir waren auf dem Motorsportgelände vom SHC Meltewitz unterwegs.

• Testfahrer: Marko Barthel u. Leo von Schell; Fotos: Marco Burkert

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Oktober '16


TEST: KTM 300 EXC

Im Detail

Wenn man sich mal die aktuellen Starterlisten von

diversen Offroadveranstaltungen anschaut, dann

sieht man immer mehr Zweitaktmaschinen und vor

allem die 300er sind stark vertreten. Das liegt sicherlich

am günstigeren Anschaffungspreis und

wohl auch an den niedrigen Wartungskosten. Aber

einer der wichtigsten Punkte für die meisten Fahrer

wird wohl das leichte Handling sowie das kräftige

Drehmoment sein. Eine 300-ccm-Maschine lässt

sich ziemlich ruhig fahren und bietet für eigentlich

jede Strecke die passende Leistung. Aber was hat

KTM nun an der 2017er 300 EXC geändert und was

ist eigentlich besser geworden?

Mit der neuen KTM-Endurogeneration hat sich auch

vieles an der KTM 300 EXC getan. Das Wichtigste

gleich vorweg, es wurde eine völlig neue Motor-Architektur

mit einer neuen Wellenanordnung für eine

bessere Massenzentralisierung entwickelt. Der Zylinder

besitzt eine Twin-Valve-Control-Auslasssteuerung

und außerdem hat der 6-Gang Motor nun

einen gut integrierten Elektrostarter. Für bis zu 50 %

geringere Vibrationen sorgt eine neue Ausgleichswelle,

was man während der Fahrt deutlich spüren

kann. Auch der Motorgehäusedeckel bekommt eine

verschleißarme Struktur und schaut somit länger

frisch aus :-) Der Motor wird immer noch mit einem

Vergaser versorgt, diesmal setzt KTM auf Mikuni

statt Keihin. Laut unseren Recherchen ist es wahrscheinlich,

dass mit dem Modelljahr 2018 eine Einspritzanlage

bei der KTM 300 EXC zum Einsatz

kommt. Bis es aber soweit ist, müssen wir mit dem

Vergaser vorliebnehmen und nach wie vor die optimale

Einstellung über die passenden Vergaserdüsen

vornehmen. Auch am Auspuff wurde gefeilt,

hier kommt ein neuer Krümmer, der auf maximale

und brauchbare Leistung getrimmt wurde. Insgesamt

über zwei Kilogramm Gesamtgewicht wurden

eingespart, dabei wurde bei sämtlichen Teilen auf

eine Gewichtseinsparung geachtet. Bei der Einteil-

Guss-Aluminium-Schwinge kommt eine optimierte

Position des PDS-Federbeins zum Einsatz. Damit ist

eine noch graduellere Wirkungsweise laut KTM

möglich. Auch am Rahmen wurde Gewicht eingespart

und das allein hier um die 900 Gramm. Der

leichte Chrommolybdän-Stahlrahmen besitzt eine

hohe Torsionssteifigkeit, so können Lasten besser

über die Federelemente abgeleitet werden. Ähnlich

wie beim Viertakter gibt es eine neue obere Motorhalterung.

Die seitlich angebrachte, leichte obere

Motorhalterung (die Verbindung zwischen Zylinderkopf

und Rahmen) trägt zu einer Reduzierung der Vibrationen

bei. Auch an den Motorschutz wurde gedacht

und somit sind zwei Gewindeeinsätze im

unteren Rahmenrohr integriert. Aber leider ist kein

Motorschutz serienmäßig vormontiert, dieser muss

erst beim Zubehör erworben werden. Auch mit an

Bord ist, wie schon bei der 500 EXC-F, ein komplett

neu entwickeltes Fahrwerk von WP. Dazu gehört das

PDS-Federbein vom Typ WP XPlor und die WP-XPlor-

48-Gabel inklusive geschmiedeter Gabelbrücke mit

einem Versatz von 22 mm. Die Gabelbrücke erlaubt

eine vierfache Verstellmöglichkeit der Lenkerposition.

Apropos Lenker, der ist von Neken und wird mit

Odi-Griffen gelenkt. Die Griffe können ohne Draht

oder Kleber fixiert werden, da sie direkt auf einer

Hülse sitzen und z.B. auf der linken Seite nur mit einer

kleinen Schraube befestigt werden. Auf der

rechten Seite kommt ein neuer Gasgriff mit einem

robusten Aluminiumgehäuse zum Einsatz. Gegenüber

der Viertaktmodelle besitzt die 300 EXC einen

Polyäthylen-Tank mit einem Fassungsvermögen von

9,5 Litern. Auch dieser Tank ist durchsichtig und somit

hat man ständig den aktuellen Benzinstand im

Blickfeld.

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MCE

Oktober '16

Der Mikuni-Vergaser

ersetzt den bisherigen

Keihin-Vergaser

Der neue KTM-300-EXC-Motor

Die neue Ausgleichswelle sorgt für bis zu 50 % Reduzierung

der Vibrationen

Der neue Auspuffkrümmer sorgt für die passende Leistungsentfaltung

Die neue Gabel vom Typ XPlor 48 mit ihren 300 mm Federweg

spricht sehr gut an und verfügt über ausgezeichnete

Dämpfungseigenschaften und ist obendrein um 200 g

leichter als ihre Vorgängerin. Über einen neuen optionalen

Preload-Adjuster kann die Federvorspannung ohne Werkzeug

eingestellt werden

Auch am Schalthebel wurden Optimierungen vorgenommen.

Dieser besitzt den Beinamen „NO DIRT“ und nimmt

tatsächlich weniger Schmutz auf und ist somit auch kaum

in der Funktionsweise eingeschränkt

Das PDS-System ist viele Jahre lang bei KTM im Einsatz und

nun kommt es in der neuen Generation mit dem WP XPlor.

Das Federbein verfügt nun über die bestmögliche Geometrie,

sorgt für noch progressivere Dämpfung und ist mit einem

völlig neuen Gehäuse mit einem kleineren Kolben und

einem größeren Reservoir ausgerüstet

Die neuen ODI-Griffe fühlen sich angenehm an und sind auf

eine Hülse aufvulkanisiert, die auf den Lenker geschoben

und festgeschraubt wird. Klasse, nun braucht man keine

Angst mehr vor dem Verrutschen der Griffe zu haben

Eine niedrigere Sitzbank als beim Vorgänger. Diese soll

nun haltbarer sein und einen ausreichenden Komfort bietet

sie ja


Die Telegabel wird von oben eingestellt, links (hellgrau)

befindet sich die Druckstufenverstellung und

rechts (rot) die Zugstufeneinstellung

Der neue Gasgriff aus robustem Aluminium inklusive

Odi-Griff

Das Display im Cockpit ist ausreichend und zeigt

z.B. die aktuelle Geschwindigkeit, die Betriebsstunden,

die Gesamtkilometer und auch das aktivierte

Blinklicht, das aktivierte Fernlicht oder bei

geringem Benzinstand die Kraftstoffanzeige an

Eine Griffmulde wurde jeweils links und rechts am

unteren Ende von der Sitzbank eingearbeitet. Damit

lässt sich die KTM 300 EXC einfacher hin und

her heben


TEST: KTM 300 EXC

Fahrbericht

Ein Motorrad für das ganz grobe Gelände

Die Strecke vom SHC Meltewitz bietet genau das

Richtige für unseren KTM-300-EXC-Test. Hier sind

die richtig groben Hindernisse vorhanden und auch

lange steile Auffahrten müssen wir mit dem Motorrad

bewältigen. Für ein besonderes Highlight sorgt

eine Auffahrt mit diversen Felsbrocken a là Carl’s Diner,

wie wir es vom Erzberg her kennen. Wieder

schauen wir uns zuerst die Bedienelemente an und

brauchen diesmal nichts an den Einstellungen vorzunehmen.

Der Lenker ist in der hinteren Position

vormontiert, was uns entgegenkommt und genügend

Druck auf das Vorderrad bringt.

34

MCE

Oktober '16

Leo darf zuerst auf die Piste und kommt schon nach

wenigen Metern bestens zurecht. Das Motorrad

startet zuverlässig mit dem neuen durchzugsstarken

Anlasser, besitzt aber nach wie vor zusätzlich

einen Kickstarter. Leo fährt spielerisch über die ersten

Elemente und ist vom Handling äußerst angetan.

Ein kurzer Gasstoß und hoch geht das Vorderrad,

ein wenig Kontrolle über die Kupplung und

schon ist man über den fetten Baumstamm gesprungen.

Leo hat ein breites Grinsen im Gesicht

und ist sichtlich angetan vom Motorrad.

Auf der staubtrockenen Crossbahn ist eine ruhige

Fahrweise angebracht und dank des kräftigen Drehmoments

auch unproblematisch. Man muss sich

nur daran gewöhnen, eher einen hohen Gang zu

nutzen und damit stabiler und ruhiger zu fahren.

Falls die Leistungsabgabe dennoch zu kräftig sein

sollte, ist es möglich, über den Mappingschalter,

der bei unserem Testmotorrad auf der rechten Lenkerseite

vormontiert war, die schwächere Mappingstufe

zu wählen. Damit ist die Leistungsentfaltung

geringer und eine kontrolliertere Fahrweise ist möglich.

Von Anfang an fällt uns die geringere Vibration

des Zweitakters auf (KTM spricht hier sogar von

50 % geringer). Das ist viel angenehmer für die Füße

und für die Hände, die dadurch weniger der ständigen

Vibration ausgesetzt sind. Zurück auf die Piste

geht es über Stock und Stein und wir achten genauer

auf die Eigenschaften des Fahrwerks. Ähnlich wie

auch schon bei der Viertakter sprechen Telegabel

und PDS-Stoßdämpfer tadellos an. Wir haben einzig,

nach vielen Runden, etwas die Highspeed-Einstellung

am Stoßdämpfer angepasst und fühlen damit

ein direkteres und stabileres Fahren. Das

Fahrwerk bietet genug Potenzial, um auf der Crosspiste

schnelle Runden zu drehen, ohne dabei

schwammig zu wirken. Erstaunlich, wie breit das

einstellbare Spektrum der Telegabel ist. Man kann,


ohne innere Veränderungen vorzunehmen, ein sehr weiches

oder gar ein sehr progressives Fahrwerk mit wenigen

Klicks realisieren. Auch der optional erhältliche Preload-

Adjuster ist eine tolle Lösung, um noch mehr von außen an

den Eigenschaften der Telegabel zu feilen.

Die Paradedisziplin ist wohl der Extreme-Endurobereich.

Hier glänzt die 300 EXC mit einem fast schon perfekten

Handling und einem Motor, der im ganz unteren Drehzahlbereich

eine enorme Traktion aufbaut. So ist es möglich,

eine Auffahrt zu meistern, wo die meisten anderen Hubraumklassen

wegen des fehlenden Drehmoments schon

lange aufgeben müssen. Wir meistern eine Auffahrt nach

der anderen und gerade die extrem steilen und kaum griffigen

Passagen lassen sich mit diesem Motorrad ganz

knapp über das Standgas und mit schleifendem Kupplungseinsatz

bewältigen. Hier kommt uns auch die niedrigere

Sitzbank entgegen, man kommt mit dem Fuß besser

auch mal auf den Boden. Einfach Klasse! Auf der anderen

Seite geht es wieder steil hinab und diesmal sind die

Bremsen gefragt. Die Brembo-Bremsen sind sehr gut zu

dosieren und lassen ein äußerst kontrolliertes Bergabfahren

zu. Zu guter Letzt begeben wir uns noch in die schwere

Felsauffahrt und wollen es genau wissen. Wir fahren in die

steinige Auffahrt, bis nach zirka 30 Metern eine 90-Grad-

Kurve nach rechts im Hang gefahren werden muss. Hier

können wir die 300er spielerisch mit viel Gefühl am Kupplungsschleifpunkt

bewegen. Ein Fuß bleibt damit auf der

Fußraste und bringt so den nötigen Druck aufs Hinterrad,

denn nun müssen wir über mehrere Felskanten kommen.

Jetzt legen wir den ersten Gang ein und fahren im unteren

Drehzahlbereich und mit einem sehr guten Traktionsaufbau

(ja, wir fahren mit einem Maxxis-Reifen) über diese

Passage. Der Maxxis-Hinterreifen ist eine Neuentwicklung

und bietet hier erstaunlichen Grip. Genau für solche Passagen

braucht man eine 300er, meinen wir, und freuen

uns, diese Passage so gut gemeistert zu haben.


TEST: KTM 300 EXC

Fazit Leo

Ich habe mich erstaunlich

schnell an die 300er gewöhnt

Nach anfänglichen Startproblemen,

die nach Öffnen des Benzinhahns

schnell behoben waren ;-),

habe ich mich direkt wohlgefühlt

auf dem Motorrad. Obwohl ich ja

nun seit einiger Zeit auf einem

Viertakter unterwegs bin, ist eine

Umstellung auf die KTM 300 EXC

unkompliziert. Der Motor hat mir

gut gefallen, er spricht in allen

Drehzahlbereichen sauber an und

bei einer ruhigeren Fahrweise

steht genügend Drehmoment zur

Verfügung, um Hindernisse damit

spielerisch zu meistern. Überrascht

hat mich das Fahrwerk, bei

dem mit wenigen Klicks ein ganz

anderes Handling erzeugt werden

kann. Es war kein großer Aufwand

und binnen kürzester Zeit hat man

ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk

mit einem guten Ansprechverhalten.

Fazit Marko

Mein Fazit: einfach nur TOP :-)

Tja, was soll ich sagen? Die KTM

300 EXC ist einfach top. Die Änderungen

zum Vorgänger sind deutlich

zu spüren. Als Beispiel seien

hier einfach nur die geringere Vibration

oder der drehmomentstarke

Motor oder das echt tolle

Fahrwerk genannt. Die Entwicklung

hat noch mal einen Schub in

die Zweitaktkategorie gebracht

und ich freue mich schon auf den

nächsten Evolutionsschub, dann

wohl mit Einspritzanlage ;-)

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

POSITIVES

+ sehr gutes Fahrwerk

+ drehmomentstarker Motor

+ sehr gutes Handling

NEGATIVES

– kein Motorschutz

– hoher Preis

36

MCE

Oktober '16


Leo drückt seine Spuren in den Kiesberg :-)

Die Auffahrten sind ohne große Probleme machbar

Durch das Steinfeld geht es kontrolliert, das Motorrad bleibt stabil und spurtreu

TECHNISCHE DATEN

(Herstellerangaben)

MOTOR

Bauart

Hubraum

Bohrung

Hub

Starter

Einzylinder,

Zweitaktmotor

293,2 ccm

72 mm

72 mm

Kick- und

Elektrostarter

6 Gänge

Getriebe

Primärtrieb 26:73

Sekundärübersetzung 14:50

Kupplung

EMS

FAHRWERK

Rahmen, Bauart

Federung vorne

Federung hinten

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-

Hydraulik

Kokusan

Chrommolybdän-Stahl-

Zentralrohrrahmen

WP-USD

XPlor 48

WP XPlor,

PDS-

Federbein

300 mm

310 mm

Scheibe

Bremse

Federweg vorne

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Steuerkopfwinkel 63,5 °

Radstand 1482 ± 10

mm

Bodenfreiheit

370 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankinhalt (ca.) 9,5 l

Gewicht

(ohne Kraftstoff) 100 kg

Preis

8795,- Euro

Unverbindliche Preisempfehlung

inklusive 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten


VORSTELLUNG: SUZUKI MX 2017

NEU UND STYLISH

Suzuki lässt die Katze aus dem Sack und zeigt nun, welche Neuigkeiten die Fans der japanischen

Marke im Jahr 2017 erwarten können.

Die Suzuki-Motocrossmodelle erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit bei Rennfahrern und Amateuren

aller Leistungsklassen. Die RM-Z 450 hat ihre Leistungsfähigkeit in der aktuellen Saison beim Gewinn

der amerikanischen Motocross-Meisterschaft unter Ken Roczen eindrucksvoll demonstriert. Die RM-Z

250 liegt derzeit mit Jeremy Seewer und dem Team Suzuki World MX2 uneinholbar auf Rang 2 der Motocrossweltmeisterschaft.

Die Suzuki-RM-Z-Modelle erhielten für das Modelljahr 2017 einen neuen, stylishen Look.

Die technischen Spezifikationen

der 2017er Motocrossmodelle

RM-Z 450

• 449 ccm, 4-Takt-Motor, Wasserkühlung, DOHC-

Vierventiler, Benzineinspritzung

• Suzuki Holeshot Assist Control (S-HAC): Ein dreistufiges

Starthilfe-System, das den Fahrer beim

optimalen Beschleunigen aus dem Startgatter

unterstützt. Entwickelt mit Unterstützung der

Werkspiloten

• Kolben, Kolbenbolzen und Pleuelstange wurden

mit der finiten Elemente-Methode und dem Input

der Werksteams entwickelt

• Der Kolbenbolzen hat eine Diamond-Like-

Carbon-Oberflächenbehandlung für weniger

Reibung und geringeren Verschleiß

• Speziell für MX-Bikes entwickelte elektronische

Benzineinspritzung ohne Batterie senkt das

Gewicht und erhöht die Performance

• 12-Loch-Einspritzdüse liefert ein feines Luft/

Kraftstoffgemisch für eine effiziente

Verbrennung

• Aluminiumzylinder mit Suzuki-Composite-Electrochemical-Material(SCEM)-Beschichtung

sorgt

für lange Haltbarkeit, geringes Gewicht und

effiziente Wärmeableitung

• 5-Gang-Getriebe mit präzisem Schaltmechanismus

• Die SFF-Air-Gabel ist eine Weiterentwicklung der

SFF(Separate Function Front Fork)-Gabel, die

durch den Verzicht auf eine Gabelfeder Gewicht

38

MCE

Oktober '16


spart. Die SFF-Air-Gabel verfügt über drei verschiedene

Kammern. Die Federrate kann mit

einer Luftpumpe angepasst werden, anstatt die

Feder zu tauschen

• Ein schmales Rahmendesign erlaubt eine

optimierte Sitzposition

• Showa-Hinterradstoßdämpfer mit Piggyback-

Reservoir. High- und Lowspeed-Druckstufendämpfung,

einstellbare Zugstufendämpfung

und Federvorspannung

• Hinterradfederung mit progressiver Umlenkung

erlaubt einen Federweg von 310 mm.

Wave-Bremsscheiben und Excel-Aluminium-

Felgen sind Serienausstattung

• Serienmäßig ist ein Renthal-Fatbar-Lenker mit

erhöhter Festigkeit und verbesserter Vibrationsdämpfung

verbaut

• Gripper-Sitzbankbezug verhindert unbeabsichtigtes

Verrutschen auf der Sitzbank

• Mit einem einfachen Stecker-System kann die

Benzineinspritzung angepasst werden. Es gibt

eine fette und eine magere Einstellung für

verschiedene äußere Bedingungen

• Service-Deckel für die Benzinpumpe und den

Benzinschlauch werden serienmäßig mitgeliefert,

um die Reinigung und Servicearbeiten am

Motorrad zu erleichtern

• Die Verwendung von Standard-Schrauben

anstatt Nieten erleichtert die Servicearbeit am

Schalldämpfer

• Betriebsstundenzähler als Zubehörteil

(#36380-28H00) erhältlich

RM-Z 250

• 249 ccm, 4-Takt-Motor, Wasserkühlung, DOHC-

Vierventiler, Benzineinspritzung

• Suzuki Holeshot Assist Control (S-HAC): Ein dreistufiges

Starthilfe-System, das den Fahrer beim

optimalen Beschleunigen aus dem Startgatter

unterstützt. Entwickelt mit Unterstützung der

Werkspiloten

• Kolben und Kolbenbolzen wurden mit der finiten

Elemente-Methode und dem Input der Werksteams

entwickelt

• Der Kolbenbolzen hat eine Diamond-Like-

Carbon-Oberflächenbehandlung für weniger

Reibung und geringeren Verschleiß. Die Oberfläche

des Kolbens ist kugelgestrahlt, um die

Haltbarkeit zu erhöhen. Der Kolbenring ist im

„L-Design“ ausgeführt, um eine bessere Abdichtung

zu gewährleisten

• Speziell für MX-Bikes entwickelte elektronische

Benzineinspritzung ohne Batterie senkt das

Gewicht und erhöht die Performance

• Aluminiumzylinder mit Suzuki-Composite-

Electrochemical-Material(SCEM)-Beschichtung

sorgt für lange Haltbarkeit, geringes Gewicht

und effiziente Wärmeableitung

• Das Getriebe glänzt mit weichen, klar definierten

Schaltvorgängen

• Die PSF2-Vorderradgabel ist die neueste Luftfedergabel

von Kayaba. Sie ist deutlich leichter

und bietet bessere Einstellmöglichkeiten als

eine konventionelle Federgabel. Die Zugstufe ist

im High- und Lowspeed-Bereich getrennt

einstellbar. Aufgrund des Verzichts auf eine

konventionelle Feder ist der Dämpfungszylinder

größer und bietet somit ein besseres Ansprechverhalten

und höhere Stabilität

• Der Kayaba-Hinterradstoßdämpfer ist mit leicht

zugänglichen Einstellschrauben für die Zug- und

Druckstufendämpfung ausgestattet. High- und

Lowspeed-Dämpfung sind getrennt einstellbar

• Excel-Aluminium-Felgen sind Serienausstattung

• Serienmäßig ist ein Renthal-Fatbar-Lenker mit

erhöhter Festigkeit und verbesserter Vibrationsdämpfung

verbaut

• Gripper-Sitzbankbezug verhindert unbeabsichtigtes

Verrutschen auf der Sitzbank

• Mit einem einfachen Stecker-System kann die

Benzineinspritzung angepasst werden. Es gibt

eine fette und eine magere Einstellung für

verschiedene äußere Bedingungen

• Servicedeckel für die Benzinpumpe und den

Benzinschlauch werden serienmäßig mitgeliefert,

um die Reinigung und Servicearbeiten am

Motorrad zu erleichtern

• Die Verwendung von Standardschrauben anstatt

Nieten erleichtert die Servicearbeit am

Schalldämpfer

• Betriebsstundenzähler als Zubehörteil

(#36380-28H00) erhältlich

• Text: Marco Burkert/Suzuki; Fotos: Suzuki

39

MCE

Oktober '16


MOTOCROSS: KEN ROCZEN

Nicht zu schlagen – Ken Roczen gewann

alle drei verbliebenen Outdoor-

Rennen mit Doppelsiegen

Roczen holt US-Outdoortitel

„The German Wunderkind“ hat es tatsächlich geschafft – Ken Roczen holte sich den Outdoortitel

in Übersee und erfüllt sich damit nicht nur einen Traum, sondern schreibt Geschichte.

Schon drei Rennen vor Schluss der US-amerikanischen

Motocrossmeisterschaft lag Ken Roczen mit

55 Zählern an der Tabellenspitze und musste faktisch

nur noch die Nerven behalten, um Meister zu

werden. Das war leichter gesagt als getan, denn bei

der neunten Meisterschaftsrunde in Washougal

musste sich der Thüringer seinem Konkurrenten Eli

Tomac geschlagen geben. Und genau dieser Eli Tomac

hatte als Einziger noch Chancen, Roczen den Titel

streitig zu machen. Beim zehnten Aufeinandertreffen

der Motocrosselite in Unadilla zeigte sich

der Suzukistar allerdings von seiner stärksten Seite

und konnte sich mit einem Doppelsieg nahezu uneinholbar

von Tomac absetzen. Roczen dominierte

bereits in der Qualifikation und zeigte nach zwei

starken Starts keine Schwächen. Dreizehn Sekunden

Vorsprung im ersten Rennen und fast eine Minute

vor dem Zweitplatzierten im zweiten Durchgang

im Ziel – die Zahlen sprechen eine klare

Sprache und zeigen die Überlegenheit des 22-Jährigen

auf dem ausgefahrenen Kurs. „Ich hatte gute

Starts und zwei problemlose Rennen“, freute sich

Roczen über seinen klaren Sieg. „Ich habe versucht,

die ganze Zeit konzentriert zu bleiben und keine

Fehler zu machen. Am Ende des ersten Laufes habe

ich ein wenig das Gas rausgenommen, um kein unnötiges

Risiko einzugehen. Jetzt brauchen wir nur

noch zwei erfolgreiche Wochenenden wie dieses.“

Damit lag Roczen zwei Events vor Schluss 63 Zähler

in Führung und konnte bereits in Mechanicsville

vorzeitig Meister werden! Und genau so sollte es

auch kommen. Beim vorletzten Lauf zur Saison bestätigte

Ken Roczen mit einem erneuten Doppelsieg

seine sensationelle Jahresleistung. Netter Nebeneffekt,

der Thüringer hatte den US-Outdoor-Titel damit

natürlich in der Tasche! Den ersten Lauf besiegelte

Roczen mit einem lupenreinen Start-Ziel-Sieg

und legte damit den Grundstein für seinen Erfolg.

Sein härtester Meisterschaftskonkurrent Eli Tomac

kollidierte am Start mit Ronnie Stewart. Doch anstatt

einfach weiterzufahren, half Tomac dem unter

seiner Maschine eingeklemmten Stewart zuerst

und setzte sein Fahrt dann fort. Das zeigt, aus welchem

Holz Tomac geschnitzt ist und war sportlich

sowie menschlich von allerhöchster Güte! Tomac

belegte am Ende Platz 6 und war damit so gut wie

aussichtslos in Sachen Meisterschaft. Roczen besiegelte

die Meisterschaft schließlich im zweiten

Durchgang und machte Nägel mit Köpfen. Noch in

der ersten Runde konnte er die Führung übernehmen

und das Rennen am Ende des Tages gewinnen.

Historisch, denn diesen Titel holte Roczen nach

40

MCE

Oktober '16


2014 zum zweiten Mal und das hat vor ihm noch kein

Europäer geschafft.

Aber Ken Roczen wäre nicht Ken Roczen, wenn er

nicht auch noch das Saisonfinale in Crawfordsville

gewinnen würde. Genau dieses Kunststück ist dem

Ausnahmetalent gelungen. Obwohl die Meisterschaft

schon vorzeitig entschieden war, gab der Suzuki-Pilot

alles, um auch noch das letzte Outdoorrennen

zu gewinnen. In typischer Roczen-Manier

setzte sich der Thüringer nach den Starts in beiden

Läufen an die Spitze des Fahrerfeldes und gewann

das Finale ebenfalls mit einem Doppelerfolg! Meisterschaftszweiter

hinter Roczen wurde Eli Tomac,

der als einziger Superstar ansatzweise an den neuen

Outdoor-Champion herankam. Dritter wurde

Marvin Musquin, dem man in den USA noch eine erfolgreiche

Karriere bei den Big Boys vorhersagt.

Nun geht es für die Stars erst einmal in die verdiente

Pause, bevor die Karten in den Supercross-Arenen

neu gemischt werden. • Marco Burkert

Ergebnisse:

Roczen wird in Budds

Creek vorzeitig Meister

AMA Nationals - 10. Lauf - Unadilla (New Berlin)/NY - 13.8.2016 - 450

ccm: 1. Ken Roczen, D, Suzuki (1/1); 2. Marvin Musquin, F, KTM (3/2);

3. Eli Tomac, Kawasaki (2/3); 4. Benny Bloss, KTM (7/4); 5. Justin Barcia,

Yamaha (4/7); 6. Fredrik Noren, S, Honda (6/6); 7. Weston Peick,

Yamaha (5/9); 8. Dean Wilson, SCO, KTM (11/5); 9. Phil Nicoletti, Yamaha

(8/8); 10. Matt Bisceglia, Honda (9/10).

250 ccm: 1. Cooper Webb, Yamaha (1/1); 2. Aaron Plessinger, Yamaha

(3/3); 3. Austin Forkner, Kawasaki (7/2); 4. Justin Hill, KTM (5/4); 5. RJ

Hampshire, Honda (9/6); 6. Mitchell Oldenburg, KTM (8/9); 7. Alex

Martin, Yamaha (13/5); 8. Martin Davalos, Husqvarna (11/8); 9. Tristan

Charboneau, (10/10); 10. Joey Savatgy, Kawasaki (2/32).

11. Lauf - Budds Creek/MD - 20.8.2016 - 450 ccm: 1. Roczen (1/1);

2. Barcia (3/3); 3. Musquin (2/4); 4. Tomac (6/2); 5. Nicoletti (4/6);

6. Wilson (5/5); 7. Noren (8/7); 8. Andrew Short, KTM (7/9); 9. Bloss

(11/10); 10. Anthony Rodriguez, Kawasaki (10/11).

250 ccm: 1. Zach Osborne, Husqvarna (4/1); 2. A.Martin (1/4); 3. Forkner

(5/2); 4. Adam Cianciarulo, Kawasaki (2/5); 5. Cooper Webb, Yamaha

(6/3); 6. Plessinger (8/6); 7. Hill (10/7); 8. Oldenburg (11/10);

9. Savatgy (3/34); 10. Chris Alldredge, Kawasaki (12/11).

12. Lauf - Crawfordsville/IN - 27.8.2016 - 450 ccm: 1. Roczen (1/1);

2. Barcia (2/2); 3. Tomac (3/3); 4. Musquin (4/4); 5. Jason Anderson,

Husqvarna (5/5); 6. Nicoletti (6/8); 7. Peick (8/7); 8. Bisceglia (11/6);

9. Noren (9/9); 10. Bloss (7/11).

Endstand: 1. Roczen, 584 Punkte; 2. Tomac, 498; 3. Musquin, 401;

4. Barcia, 360; 5. Nicoletti, 229; 6. Bloss, 228; 7. Christophe Pourcel,

Husqvarna, 217; 8. Peick, 197; 9. Short, 197; 10. Noren, 192.

250 ccm: 1. Forkner (1/3); 2. Plessinger (8/1); 3. Webb (5/2); 4. A.Martin

(3/4); 5. Cianciarulo (6/5); 6. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki (4/9);

7. Mitchell Harrison, Yamaha (10/6); 8. Oldenburg (7/13); 9. Savatgy

(2/34); 10. Hill (15/7).

Endstand: 1. Webb, 495 Punkte; 2. A.Martin, 422; 3. Savatgy, 383;

4. Forkner, 376; 5. Plessinger, 351; 6. Jeremy Martin, Yamaha, 321;

7. Osborne, 312; 8. Cianciarulo, 266; 9. Tonus, 243; 10. Oldenburg,

237.

1

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The

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Foto: Steve Bauerschmidt

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MOTOCROSS-WM

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MCE

Oktober '16


Tim Gajser

Weltmeister

Tim Gajser sicherte sich beim vorletzten Rennen, dem Grand Prix of America, den WM-Titel. Der Titelkampf

war besonders in der Schlussphase der Saison enorm spannend. Gajser kam als Rookie in den MXGP und

zeigte sich von Beginn an kämpferisch, fuhr den eingesessenen Stars um die Ohren und wurde nun belohnt.

• Foto: Youthstream

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MCE

Oktober '16


MOTOCROSS-WM: FRAUENFELD/CH

Schweizer WM-Comeback gelungen

Romain Febvre und Tim Gajser lieferten sich ein sehenswertes

Duell

Die Schweizer mussten 15 lange Jahre warten, bis sie endlich wieder einen Motocross-Grand-Prix im eigenen Land austragen durften. Dass man

in dieser Zeitspanne nichts verlernt hatte, konnten die Fans der spektakulären Zweiradaktion im Schweizer Frauenfeld bewundern. Die 1560

Meter lange, technisch sehr anspruchsvolle Hartbodenstrecke war für alle Piloten Neuland und nicht zuletzt aus diesem Grund Garant für reichlich

Spannung. Zirka 45.000 Zuschauer verfolgten das Renngeschehen über das gesamte Wochenende hinweg – ein toller Erfolg für den Veranstalter.

Zur Erinnerung – Tim Gajser reiste als WM-Leader,

mit 103 Punkten Vorsprung gegenüber dem zweitplatzierten

Tony Cairoli nach Frauenfeld. Gajser

schwächelte allerdings beim vorangegangenen GP

in Belgien und stand nicht auf dem Treppchen. KTM-

Star Cairoli dagegen schon, er konnte einige Zähler

auf seinen ärgsten Widersacher gutmachen. In der

Schweiz drehte Gajser allerdings wieder in gewohnter

Manier am Gas. Für Max Nagl, der in Sachen WM-

Wertung auf Platz 3 (gerade einmal 14 Zähler hinter

Cairoli) rangierte, galt es, möglichst vor dem Italiener

ins Ziel zu kommen.

Im Qualifying hatte aber zunächst Cairoli die Nase

vorn und er schnappte sich zum zweiten Mal in der

laufenden Saison die Poleposition. Die Zuschauer

staunten nicht schlecht, als der Italiener nach zuletzt

zwei GP auf der 350er nun wieder mit einer

450er ausrückte. Der Track schien dem KTM-Profi

ebenfalls zu liegen, denn er übernahm nach einem

Holeshot von José Butron die Führung und legte eine

sehenswerte Performance an den Tag. WM-Spitzenreiter

Gajser wurde in der Quali Zweiter vor Clément

Desalle und Evgeny Bobryshev. Nagl lag

zwischenzeitlich nur auf Rang 15, konnte sich bis

zur Zielflagge aber noch bis auf Platz 7 vorarbeiten.

Im ersten Lauf am Sonntag bestätigte Cairoli dann

erneut seine gute Form. Gautier Paulin gewann das

Startduell, war seine Führungsrolle jedoch bereits

in der zweiten Kurve los, als Cairoli innen durchstach.

Von diesem Zeitpunkt an gab es für den kleinen

Sizilianer kein Halten mehr. Mit sichtlich viel

Spaß bei der Arbeit konnte sich Cairoli mit jeder

Runde einen immer größer werdenden Vorsprung

erarbeiten und gewann schließlich überlegen. Hinter

ihm leistete sich Gajser einen kapitalen Crash.

Kurz nach der Startphase übersah der Honda-Pilot

eine Rille am Kurvenausgang und flog über den Lenker

ab. Er fiel bis auf die 26. Position zurück und

musste sich im Rennverlauf mühsam durchs Fahrerfeld

arbeiten. Am Ende schaffte es der Slowene mit

Platz 9 noch unter die Topten. Im Kampf um die zwei

verbleibenden Podiumsplätze lieferten sich Paulin,

Romain Febvre und Desalle ein erbittertes Duell.

Der amtierende Weltmeister Febvre attackierte zur

Halbzeit den auf Position 2 fahrenden Paulin mit Erfolg.

Die Freude des Franzosen währte jedoch nur

vier Runden, denn auch Febvre übersah eine Spurrille

und ging zu Boden. Paulin und Desalle nutzten

diesen Fauxpas gnadenlos aus und passierten den

Yamaha-Piloten. An dieser Reihenfolge – Paulin vor

Desalle – sollte sich bis zur Zielflagge nichts mehr

ändern. Somit endete der erste Durchgang mit einer

eher ungewohnten Besetzung was die Topplatzierungen

angeht. Für Cairoli war dies ein enorm wichtiger

Sieg, denn er konnte somit immerhin 13 WM-

Punkte auf Gajser gutmachen. Weniger rund lief es

hingegen bei Nagl, der an diesem Tag im Übrigen

seinen 29. Geburtstag feierte. Der Weilheimer erwischte

keinen guten Start und kam auch während

des Rennens nicht in den richtigen Rhythmus. Im

Ziel notierte Nagl einen 10. Platz, was angesichts

der WM-Situation keinesfalls begrüßenswert war.

Durchgang Nummer 2 startete mit einem mächtigen

Holeshot von Tim Gajser, der jedoch in der zweiten

Kurve aufgrund des Geschwindigkeitsüberschusses

etwas zu weit gehen musste. Cairoli nutzte diesen

Fehler eiskalt aus und übernahm die Führung.

Diesmal blieb Gajser aber standhaft und fuhr hochkonzentriert

am Hinterrad von Cairoli, um geduldig

auf seine Chance zu warten. Diese kam am Ende der

zweiten Runde, Gajser gelang es dank seiner

Scrubb-Technik etwas besser über eine Sprungkombination

zu fahren und so an Cairoli vorbeizugehen.

Der Versuch des Italieners, direkt im Anschluss

dieses Manövers zu kontern, misslang.

Damit war Gajser (vorerst) sicher und konnte seinem

Laufsieg entgegenfahren. Denn Cairoli bekam

indes Besuch von Romain Febvre, der sich klammheimlich

von Position 6 aus an die Spitzengruppe

herangearbeitet hatte. In der neunten Runde setzte

Febvre schließlich zum Blockpass gegen den achtfachen

Weltmeister Cairoli an. Das Manöver glückte

und der Franzose lag nun auf Position 2. Das war

dem Yamaha-Piloten allerdings noch nicht genug,

mit den schnellsten Rundenzeiten des Fahrerfeldes

kam er tatsächlich noch an Gajser heran. Ein misslungener

Sprung seitens Febvre machte ein Duell

um den Sieg allerdings zunichte. Gajser überquerte

die Ziellinie nach 18 Runden als Erster, gefolgt von

Febvre. Riesenpech in den letzten Minuten des Rennens

hatte ausgerechnet der souverän fahrende

Cairoli. Wieder war eine tiefe Spurrille, in der er steckenblieb,

schuld und so verlor er seinen sicher geglaubten

3. Platz an Glenn Coldenhoff. Auch Bobryshev

ging noch am Italiener vorbei und wurde

Vierter. Cairoli beendete das Rennen schließlich auf

Platz 5. Eine bittere Enttäuschung für Nagl nach dem

zweiten Lauf. Diesen konnte er nur auf Platz 13 beenden.

In der 250er-Klasse konnte sich der Brite Max Anstie

gegen seine versammelte Konkurrenz, allen voran

Lokalmatador Jeremy Seewer, durchsetzen. Anstie

gewann sowohl den ersten als auch den zweiten

Wertungslauf und ging damit als klarer Gesamtsieger

hervor. Jeremy Seewer ging an sein persönliches

Limit, um seinem Heimpublikum eine spektakuläre

Show zu bieten. Seewer übertraf dabei die

Erwartungen und stand am Tagesende als Zweiter

auf dem Stockerl. „Ich hatte nicht erwartet, dass die

Schweizer Fans so großartig sein würden“, zeigte

sich der 22-Jährige von der Begeisterungsfähigkeit

seiner Landsleute positiv überrascht. „So viele

Menschen, so viele Flaggen – es war wirklich fantastisch

hier zu fahren!“ Dritter in der MX2 wurde Benoit

Paturel.

• Texte: Marco Burkert; Fotos: Youthstream

46

MCE

Oktober '16


Tony Cairoli zurück auf der 450er, mit Erfolg

STIMMEN

Tony Cairoli: Zurück auf der 450er war

es für mich ein gutes Wochenende.

Wir haben in den letzten Wochen viel

getestet, aber ich fühle mich mit diesem

Bike sehr gut. Das Qualifying und

den ersten Lauf konnte ich gewinnen

und auch im zweiten Lauf lag ich in

Führung. Tim (Gajser) und Romain

(Febvre) haben sehr hart gepusht und

sind dadurch an manchen Stellen ein

hohes Risiko eingegangen. Im zweiten

Lauf habe ich versucht, an Tim

dranzubleiben, aber der erste Lauf

hat mich zu viel Kraft gekostet und ich

bin auf Rang 3 zurückgefallen. Das

Wechseln der Bikes ist nicht immer

einfach, ich musste mich erst wieder

an die 450er anpassen. Die letzte

Runde war besonders hart, denn die

Rillen waren enorm ausgefahren und

es war schwierig, aus so einer Spur

herauszufahren. Ein überrundeter

Fahrer hat meine Linie gekreuzt, woraufhin

mir ein Fehler unterlief, der

wiederum in einem Crash endete. Ehe

ich weiterfahren konnte, hatten mich

Glenn und Bobryshev passiert. Ich

habe mich kurz geärgert, denn das

hätte mich den GP-Sieg kosten können.

Tim Gajser: Im ersten Lauf hatte ich

einen guten Start, ich war fast gleichauf

mit Paulin und Cairoli und habe

mich schon auf das Überholmanöver

konzentrieren wollen. Doch mein Vorderrad

geriet in eine tiefe Fahrspur

und ich bin abrupt gestürzt. Ich konnte

mein Motorrad erst aufheben, als

das komplette Fahrerfeld vorbei war,

glücklicherweise lief es noch und ich

setzte alles daran, wieder nach vorn

zu fahren. Aufgrund der Streckenverhältnisse

(tiefe Rillen) war es schwierig,

jemanden zu überholen. Der

Speed war gut, aber mit dem 9. Platz

war ich nicht zufrieden. Da war das

zweite Rennen schon besser. Ich

konnte den Holeshot gewinnen, war

aber anschließend zu weit nach außen

gefahren, sodass mich Cairoli

überholen konnte. Als ich ihn wieder

überholen konnte, hat er ziemlich gepusht,

um an mir dranzubleiben, und

auch Febvre kam immer näher. Es war

ein gutes Rennen, das wir gewonnen

haben und darauf bin ich ziemlich

stolz, gerade nach dem Fehler im ersten

Lauf. Nun sind es noch drei GP in

dieser Saison und wir führen die

Meisterschaft an. Wir werden an unserer

Taktik nichts ändern, denn wir

hatten bisher eine super Saison und

können schon ein klein wenig über

den Titel nachdenken!

Romain Febvre: Der erste Lauf war eigentlich

ganz gut, aber nach meinem

Fehler habe ich einige Positionen verloren

und schließlich auch meinen

Motocross-WM - 15. Lauf - Frauenfeld/CH

6./7.8.2016:

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Antonio Cairoli, I, KTM; 2. Tim Gajser,

SLO, Honda; 3. Romain Febvre, F, Yamaha; 4. Gautier

Paulin, F, Honda; 5. Glenn Coldenhoff, NL,

KTM; 6. Tommy Searle, GB, Kawasaki; 7. Jordi Tixier,

F, Kawasaki; 8. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha;

9. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 10. Clément

Desalle, B, Kawasaki.

Ferner: 12. Max Nagl, D, Husqvarna; 14. Valentin

Guillod, CH, Yamaha; 18. Dennis Ullrich, D, KTM.

MX2: 1. Max Anstie, GB, Husqvarna; 2. Jeremy Seewer,

CH, Suzuki; 3. Benoit Paturel, F, Yamaha;

4. Samuele Bernardini, I, TM; 5. Calvin Vlaanderen,

NL, KTM; 6. Brian Bogers, NL, KTM; 7. Thomas

Covington, USA, Husqvarna; 8. Thomas Kjer Olsen,

DK, Husqvarna; 9. Pascal Rauchenecker, A,

Husqvarna; 10. Ivo Monticelli, I, KTM.

Ferner: 15. Brian Hsu, D, Suzuki; 16. Henry Jacobi,

D, Honda.

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Yamaha; 2. Livia

Lancelot, F, Kawasaki; 3. Nancy van de Ven, NL, Yamaha;

4. Kiara Fontanesi, I, Honda; 5. Amandine

Verstappen, B, KTM; 6. Anne Borchers, D, Suzuki;

7. Justine Charroux, F, Yamaha; 8. Virginie Germond,

CH, Yamaha; 9. Line Dam, DK, Honda;

10. Shana van der Vlist, NL, Yamaha.

Ferner: 12. Larissa Papenmeier, D, Suzuki; 13. Kim

Rhythmus. Der Start im zweiten Moto

war nicht optimal, jedoch konnte ich

nach der zweiten Runde immer

schneller fahren. Ich habe alles versucht,

um diesen Lauf zu gewinnen.

Physisch war ich am absoluten Limit

unterwegs, deshalb habe ich in den

letzten beiden Runden etwas an Tempo

herausgenommen, um nicht erneut

einen Fehler zu riskieren. Overall

als Dritter auf dem Podium zu stehen

– damit bin ich ganz zufrieden.

Max Nagl: Kein leichtes Wochenende

für mich. Im Qualifying habe ich mir

den Mittelfinger der linken Hand verletzt

und es war kaum möglich, damit

richtig zu fahren. Deshalb haben wir

den Finger getapt, so hatte ich zwar

kaum Gefühl für die Kupplung, konnte

aber wenigstens fahren. Ich bin

glücklich, dass ich die Ziellinie in beiden

Rennen gesehen habe und ein

paar WM-Punkte einfahren konnte.

Irmgartz, D, Suzuki; 20. Carmen Allinger, D, Kawasaki;

22. Janina Lehmann, D, KTM.

EMX250: 1. Darian Sanayei, USA, Kawasaki; 2. Josiah

Natzke, NZ, KTM; 3. Bas Vaessen, NL, Suzuki;

4. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki; 5. Ruben Fernandez,

E, Kawasaki; 6. Anton Gole, S, Huqvarna;

7. Kevin Wouts, B, KTM; 8. Anton Lundgren, S,

Husqvarna; 9. Miro Sihvonen, FIN, KTM; 10. Killian

Auberson, CH, KTM.

Ferner: 11 Mike Stender, D, Suzuki; 19. Kevin Auberson,

CH, KTM; 20. Stefan Ekerold, D, Husqvarna;

22. Enzo Steffen, CH, Honda.

EMX125: 1. Jago Geerts, B, KTM; 2. Kim Savaste,

FIN, Kawasaki; 3. Sander Agard-Michelsen, N, TM;

4. Gianluca Facchetti, I, KTM; 5. Pierre Goupillon, F,

KTM; 6. Roan van de Moosdijk, NL, Yamaha; 7. Andrea

Zanotti, RSM, KTM; 8. Isak Gifting, S, KTM;

9. Raivo Dankers, NL, KTM; 10. Zachary Pichon, F,

Yamaha.

Ferner: 16. René Hofer, A, KTM; 22. Jeremy Sydow,

D, KTM.

Honda EMX150: 1. Emil Weckman, FIN; 2. Hakon

Fredriksen, N; 3. Yago Martinez, E; 4. Henry Vesilind,

EST; 5. Leopold Ambjörnson, S; 6. Lenaic Pilorget,

F; 7. Rasmus Moen, S; 8. Andrea Bonifacio,

I; 9. Anton Nordström Graaf, S; 10. Maksim Kasatkin,

RUS.

Ferner: 17. Pascal Jungmann, D.

Photo:© S. Taglioni

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MOTOCROSS-WM: ASSEN/NL

Max Nagl: „Es war wie ein Endurorennen“

Mehr Drama geht nicht

Zwei Wochen nach dem einzigartigen Grand Prix in der Schweiz folgte ein kompletter Tapetenwechsel für die Piloten. Assen, selbst für die Hartgesottenen

unter den MXGP-Akteuren war dieser Track eine echte Herausforderung. Komplett künstlich errichtet aus 25.000 Tonnen Sand im

Infield des „TT Circuit Assen“ sorgte die Strecke für allerhand Dramatik und wohl auch für reichlich Diskussionen hinter den Kulissen. Tiefer,

scheinbar bodenloser Sand, übersät mit Whoops und verschiedensten Sprung-, Kurven- und Linienkombinationen, so lauten die groben Eckdaten

des Kurses. Für WM-Leader Tim Gajser hätte dieser Grand Prix bereits den vorzeitigen WM-Sieg einbringen können. Wenn wir den Rechenschieber

bemühen, stellen wir fest – der Slowene besaß vor dem GP in Assen 99 Zähler Vorsprung auf Tony Cairoli und hätte bei diesem WM-

Lauf nur einen WM-Zähler mehr einzufahren brauchen als der Italiener. Bei dann noch maximal 100 zu vergebenden Punkten (Grand Prix of

America und Grand Prix of USA) wäre Gajser nicht mehr einzuholen gewesen. Doch zu diesem „Optimalfall“ sollte es nicht kommen.

Schon das Qualifying ließ erahnen, wie schwierig es sein musste, diese Strecke

ohne Fehler zu bewältigen. Gestandene MX-Größen wie Tony Cairoli, Clément

Desalle, Evgeny Bobryshev oder auch Romain Febvre strauchelten mehr oder

weniger über die Sandpiste als zu fahren. Zahlreiche Stürze, an denen auch Tim

Gajser, Max Nagl, Romain Febvre, Harry Kullas, Shaun Simpson oder Bobryshev

beteiligt waren, bestimmten das Rennen. Den ersten Schlagabtausch gewann

am Ende Tony Cairoli, der hier wieder auf eine 450er setzte. Sein Teamkollege

Glenn Coldenhoff wurde bei seinem Heimrennen Zweiter vor Desalle. Tim

Gajsers Ausgangsposition für den entscheidenden Rennsonntag war mit Position

7 noch in Ordnung.

War es am Samstag noch trocken, sorgte am Sonntag ein deftiger Regenschauer

für nasse Bodenverhältnisse. Für die Piloten wurde es somit nochmals schwieriger,

den ohnehin schon komplexen Kurs zu umrunden. Als achtfacher Weltmeister

kann Tony Cairoli eine Menge Erfahrung in die Waagschale werfen und so war

es wenig verwunderlich, dass er den Holeshot zog. Shaun Simpson zeigte aber

Kampfeswillen und nahm ihm die Führung wenige Meter später wieder ab. In

den folgenden Runden kam es wieder zum teils wilden Herumgestrauchel der

Protagonisten. Während Shaun Simpson als Einziger nahezu unbeirrt seine

Runden zog und so dem Sieg entgegenfuhr, verlor Cairoli wichtige Positionen.

Sowohl Desalle als auch Coldenhoff zogen am Sizilianer vorbei. Nach entkräftenden

17 Runden hatte Simpson seinen ersten Laufsieg der Saison in der Tasche.

Desalle wurde Zweiter, Coldenhoff Dritter. Letzterer konnte die Attacken

von Cairoli gerade noch abwehren und sich über die Ziellinie retten. Doch von

Gajser war weit und breit nichts zu sehen, der Slowene hatte den Start vermas-

48

MCE

Oktober '16


selt und lag abgeschlagen am Ende des Feldes. Ihm gelang es zwar, sich innerhalb

der Renndistanz bis auf Platz 12 vorzuarbeiten, aber an einen vorzeitigen

WM-Titelgewinn war so nicht zu denken. Max Nagls Start war nicht der schlechteste,

er landete nach dem Getümmel auf Position 8 und konnte sich später noch

bis auf Platz 6 verbessern. Enttäuschung war bei Romain Febvre zu spüren, der

Yamaha-Star hatte sich mehr ausgerechnet und war mit seinem 14. Platz absolut

nicht zufrieden.

Noch dramatischer verlief der zweite Lauf. Nehmen wir das Ergebnis des ersten

Laufs zu unserer eingangs gestellten Hochrechnung hinzu, musste Gajser nun

10 Punkte mehr holen als Cairoli. Dass der KTM-Pilot dies nicht zulassen wollte,

dürfte jedem klar sein. Getreu dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“

blies Cairoli zum Generalangriff. Sein Teamkollege Glenn Coldenhoff schnappte

sich diesmal den Holeshot und führte das Feld in die ersten Runden. Desalle und

Cairoli sortierten sich dahinter ein und lauerten wie hungrige Wölfe auf die

kleinste Chance, um zum Überholmanöver anzusetzen. Shaun Simpson, Laufsieger

des ersten Durchgangs, stürzte zusammen mit Gautier Paulin schon in

der ersten Kurve, damit war das Rennen für beide gelaufen. Desalle gelang es

als Erstem, den führenden Coldenhoff zu passieren, Cairoli folgte direkt danach.

Doch für den Italiener kam nur ein Sieg in Frage, wollte er sich seine Option auf

den WM-Titel offen halten. In der siebten Runde übernahm er schließlich die

Führung und gab sie bis zur Ziellinie nicht mehr her. Hinter ihm finishte Desalle

erneut als Zweiter und Coldenhoff als Dritter. Nagl fuhr mit einem konstanten

Lauf auf Platz 4, gefolgt von Febvre, der diesmal besser zurechtkam. Riesiges

Pech hatte Gajser! Er geriet zur Halbzeit inmitten der Whoops ins Straucheln,

rutschte von den Fußrasten ab, verlor komplett die Kontrolle über seine Honda

und musste diese schließlich loslassen, um Schlimmeres zu vermeiden. Sein Arbeitsgerät

kam abseits der Strecke an einem Begrenzungszaun abrupt zum Stehen.

Die Folgen dieses Einschlags – ein abgerissener Vorderradbremshebel –

bedeutete das Aus für Gajser. Die Titelträume musste der Slowene also vorerst

ad acta legen. Auch wenn Desalle mit seinem 2/2-Resultat den Grand-Prix-Sieg

holte, zeigte sich Cairoli mit dem 2. Platz äußerst zufrieden, wohl in dem Wissen,

dass er rein rechnerisch noch Weltmeister werden kann.

In der MX2 feierte Jeffrey Herlings sein Comeback und ging sogleich auf Mission

„Titelgewinn“. Verletzungsbedingt hatte der Niederländer einige GP auslassen

müssen und war nun wieder voll bei der Musik. Doch seine Konkurrenten hatten

auch nichts verlernt und machten es dem Sandspezialisten nicht gerade leicht,

hier einen Lauf zu gewinnen. Nachdem sich Herlings kurz nach dem Start zum

ersten Durchgang einen Sturz leistete, übernahm zunächst Jorge Garcia Prado

die Führung. Er wurde aber später von US-Boy Thomas Covington abgelöst, der

diesen Lauf schließlich gewann. Herlings legte eine sensationelle Aufholjagd

hin und wurde am Ende noch Zweiter. Um die gewohnte Hackordnung wieder

herzustellen, musste ein Sieg her, den holte Herlings dann in Lauf Nummer 2.

Hier bekam er es aber mit dem 15-jährigen Jungspund Jorge Garcia Prado zu tun.

Der Spanier wollte Herlings keinesfalls kampflos vorbeilassen und so lieferten

sich die beiden ein spektakuläres Duell. Mit seinem Laufsieg baute Herlings die

WM-Führung auf 76 Zähler gegenüber Jeremy Seewer aus. Letzterer erlebte ein

rabenschwarzes Wochenende und musste ein 15/13-Resultat hinnehmen.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Youthstream

Glenn Coldenhoff fühlt sich auf der neuen 450er pudelwohl

Motocross-WM - 16. Lauf - Assen/NL - 27./28.8.2016:

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Clément Desalle, B, Kawasaki; 2. Antonio Cairoli, I, KTM; 3. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 4. Max

Nagl, D, Husqvarna; 5. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 6. Shaun Simpson, GB, KTM; 7. Tanel Leok, EST,

KTM; 8. Jordi Tixier, F, Kawasaki; 9. Romain Febvre, F, Yamaha; 10. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda.

Ferner: 12. Valentin Guillod, CH, Yamaha.

MX2: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Brian Bogers, NL, KTM; 3. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 4. Max Anstie,

GB, Husqvarna; 5. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 6. Thomas Covington, USA, Husqvarna; 7. Benoit Paturel,

F, Yamaha; 8. Bas Vaessen, NL, Suzuki; 9. Lars van Berkel, NL, Husqvarna; 10. Calvin Vlaanderen, NL,

KTM.

Ferner: 14. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 22. Henry Jacobi, D, Honda.

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Yamaha; 2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha; 3. Livia Lancelot, F, Kawasaki;

4. Nicky van Wordragen, NL, Kawasaki; 5. Larissa Papenmeier, D, Suzuki; 6. Anne Borchers, D, Suzuki;

7. Kimberley Braam, NL, Kawasaki; 8. Kim Irmgartz, D, Suzuki; 9. Lianne Muilwijk, NL, Honda; 10. Kiara Fontanesi,

I, Honda.

Ferner: 23. Virginie Germond, CH, Yamaha.

VMX: 1. Mats Nilsson, S, Yamaha; 2. Ton van Grinsven, NL, TM; 3. Robert Forsell, S, Kawasaki; 4. Martin Zerava,

CZ, Suzuki; 5. Klaas Hofstede, NL, Husqvarna; 6. Ronny van Hove, B, KTM; 7. Danny Langenberg, NL,

KTM; 8. Phil Mercer, GB, KTM; 9. Leons Kozlovskis, LV, Suzuki; 10. Paul Woldendorp, NL, Honda.

Ferner: 14. Christoph Lackner, A, KTM.

Honda EMX150: 1. Mack Bouwense, NL; 2. Hakon Fredriksen, N; 3. Leopold Ambjörnson, S; 4. Rasmus

Moen, S; 5. Luis Outeiro, P, Honda; 6. Anton Nordström Graaf, S; 7. Emil Weckman, FIN; 8. Alexandre Bours,

B; 9. Carl Jorgensen, S; 10. Lynn Valk, NL.

Ferner: 13. Pascal Jungmann, D.

STIMMEN

Clément Desalle: Ich bin natürlich sehr glücklich über diesen Gesamtsieg, besonders

weil es ein Sandrennen war. Viele Leute glauben nicht, dass ich im Sand

so schnell bin. Ich war mir aber von Beginn an sicher, dass ich hier vorn mitfahren

kann. Das hat schon der erste Lauf gezeigt, danach musste ich nur cool bleiben

und den zweiten Lauf sicher ins Ziel bringen.

Tony Cairoli: Das Wochenende war gut, insbesondere in der Overallwertung.

Speziell der erste Lauf hätte aber besser sein können, denn die Streckenbedingungen

waren schrecklich. Die Strecke war nicht so, wie sie hätte sein sollen, es

war sehr gefährlich, aber letztendlich für alle gleich. Zu Beginn war ich etwas zu

verkrampft unterwegs und hatte prompt einen Crash, sodass mich Glenn und

Desalle überholen konnten. Ich habe versucht, die Lücke zu Glenn wieder zu

schließen, aber er war genauso schnell unterwegs und hat nicht nachgelassen.

Ich wusste, es würde mit einem 4. Platz schwer werden, den Overallsieg einzufahren,

ein 2. Platz ist daher okay.

Glenn Coldenhoff: Ein fantastisches Wochenende! Aber ich hatte schon bei der

Anreise ein gutes Feeling. Ich wusste, dass ich im Sand schnell bin und habe mir

in den letzten Rennen viel Selbstvertrauen aufgebaut, speziell in der Schweiz mit

meinem 3. Platz. Wir haben auch mit dem Motorrad einen Riesenschritt gemacht

und damit fühle ich mich sehr wohl. Das Fahrwerk hat auf dieser schwierigen

Strecke sehr gute Dienste geleistet, alles hat perfekt zusammengearbeitet.

Max Nagl: Die Strecke war an manchen Stellen sehr stark bewässert und es ähnelte

teilweise schon einem Endurorennen. Es war wirklich schwer, das Motorrad

auf der Strecke zu halten. Wir haben das Bestmögliche aus den schwierigen Verhältnissen

herausgeholt. Ein großer Dank an das Team, die Crew hat wieder einen

tollen Job gemacht.

49

MCE

Oktober '16


MOTOCROSS-WM: CHARLOTTE MOTOR SPEEDWAY/USA

US-BOYS DOMINIEREN

Gajser und Herlings Weltmeister

Für das vorletzte Rennen der Saison ging es nach Charlotte zum großen Preis von Amerika. Auch hier stand das Duell zwischen WM-Leader Tim

Gajser und Tony Cairoli im Vordergrund, wenngleich sich einige US-Stars unter die WM-Piloten gemischt hatten.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Youthstream, KTM

Zum einem gab sich Eli Tomac die Ehre und schob

seine Kawasaki zum ersten Mal an den Start eines

WM-Laufs. Und auch Justin Barcia war mit von der

Partie und wollte es den europäischen Stars so

schwer wie möglich machen. In Sachen WM-Wertung

spielten die US-Boys jedoch keine Rolle.

Durch seine hervorragende Leistung in der WM-

Schlussphase hielt sich Tony Cairoli nach wie vor

hartnäckig in der Verfolgerrolle und hatte zumindest

noch theoretische Chancen auf den WM-Titel.

Tim Gajser konnte die Dinge zwar etwas lockerer angehen,

denn mit seinem Vorsprung hätte es schon

einige grobe Schnitzer gebraucht, um den WM-Titel

auf der Zielgerade doch noch zu verlieren. Aber

eben dieser Tim Gajser ist dafür bekannt, ab und an

über die Stränge zu schlagen und sichergeglaubte

WM-Punkte liegenzulassen.

Am Samstag kam es kurzzeitig zu Verwirrung, denn

ein überaus heftiger Regenfall führte zum Abbruch

des Qualifying und somit wurden die Zeiten aus

dem Zeittraining zur Ermittlung der Startreihenfolge

herangezogen. Damit blieb eine erste Einschätzung,

wer in North Carolina die Nase vorn haben

würde, schwer. Eli Tomac hatte zunächst auf dem

Papier die besten Karten, denn er hatte im Zeittraining

die schnellste Runde hingelegt und sich somit

die Poleposition für den Sonntag erfahren. Gajser

und Cairoli haderten etwas mit der typisch amerikanischen

Strecke und schnitten nicht wie gewohnt

ab.

Es folgte der Sonntag und damit der erste von zwei

Wertungsläufen, bei dem bereits die WM-Entscheidung

fallen sollte. Den Start gewann zunächst Justin

Barcia, der US-Boy wurde kurze Zeit später aber von

seinem Landsmann Eli Tomac überholt. Tomac zeigte

seine ganze Klasse, indem er es verstand, sich

schnell von seinen Konkurrenten abzusetzen und

das Rennen trotz eines späteren Sturzes zu gewinnen.

Hinter ihm fuhr auch Justin Barcia ein solides

Rennen und blieb bis zur Zielflagge auf dem 2. Platz.

Doch das Duell der Hauptdarsteller fand weiter hinten

im Feld statt. Tim Gajser war in einen sehenswerten

Positionskampf mit Jeremy van Horebeek

und Clément Desalle verwickelt. Dieses Trio lag direkt

hinter den beiden US-Boys Tomac und Barcia

und kämpfte um die 3. Podiumsplatzierung. Yamaha-Pilot

Jeremy van Horebeek konnte sich gegen die

Attacken von Tim Gajser erfolgreich zur Wehr setzen

und seinen 3. Platz bis ins Ziel halten. Tim Gajser

kämpfte verbissen und konnte Desalle hinter sich

lassen, doch es blieb dabei, der Slowene kam nicht

über einen 4. Platz hinaus. Die große Frage war, wo

ist Tony Cairoli und vor allem wie viele Punkte würde

er aus diesem Lauf mitnehmen können? Was in der

Rennhektik keiner so recht mitbekommen hatte:

Cairoli musste nach der Startphase dem gestürzten

Valentin Guillod mehr oder minder ausweichen.

Durch diesen Zwischenfall fiel der mehrfache Weltmeister

aber ins Mittelfeld zurück und konnte sich

fortan nicht mehr nach vorn arbeiten. Im Ziel verbuchte

der Italiener einen eher mageren 13. Platz

und hatte damit nun 75 Zähler Rückstand auf Tim

Gajser. In der Boxengasse wurden nun die Rechenschieber

herausgeholt und nach kurzem Überlegen

brach die Honda-Truppe um Tim Gajser in Jubel aus.

Der 75-Punkte-Vorsprung gegenüber Cairoli hatte

gereicht, um die WM drei Wertungsläufe vor Schluss

zu gewinnen. Zwar wären hier noch 75 Zähler zu vergeben

gewesen, Gajser hätte im Falle eines Punktegleichstandes

aber die meisten Laufsiege eingefahren

und wäre trotzdem Weltmeister gewesen. Der

zweite Lauf zum „Grand Prix of America“ war also

nur noch Formsache. Trotzdem zeigten die Protagonisten

sauberes Racing. Tomac ließ es mit einem

weiteren Laufsieg krachen und bescherte seinen

50

MCE

Oktober '16


Tony Cairoli kam auf der

US-Strecke nicht zurecht

US-Star Eli Tomac holte den

Tagessieg, während Tim

Gajser mit dem 2. Tagesrang

Weltmeister wurde.

Dritter wurde Jeremy van

Horebeek

STIMMEN

Jeffrey Herlings: Ich bin nach all meinen Verletzungen

der letzten Jahre super happy über diesen Titel.

Es ist Nummer 3 und ich hoffe, dass es noch viele

mehr werden. Die zwei schnellsten US-Boys, Cooper

Webb und Austin Forkner, waren auch hier am Start.

Webb ist US-Champion und ich konnte ihn im ersten

Lauf besiegen, er hat mich dann im zweiten Lauf besiegt.

Es mag sein, dass die Konkurrenten hier härter

sind, aber was zählt ist, dass wir die Meisterschaft

gewonnen haben. Ich danke allen, die in

guten, besonders aber in schweren Zeiten hinter mir

gestanden sind. Ich bin Teil eines großartigen

Teams, das hart für mich und den Erfolg arbeitet. Ich

hoffe, mit diesem Titel konnte ich dem Team etwas

zurückgeben und freue mich auf die Zukunft.

Eli Tomac: Das hat hier wirklich richtig Spaß gemacht,

mit den Jungs aus dem MXGP zu fahren. Es

waren aber auch zwei schwierige Läufe unter verschiedenen

Bedingungen. Der Boden wurde immer

trockener, das ganze unter Flutlicht zu fahren, war

auch etwas anstrengender, als ich es anfangs gedacht

hätte. Man hat nicht so recht gesehen, wo es

nass und wo es schon abgetrocknet war. Aber am

Ende ist alles gut gegangen und ich konnte den Tagessieg

einfahren.

Tim Gajser: Ich habe mich wirklich gefreut, in Amerika

fahren zu können und das an der Seite einiger

großer US-Sportler. Du versuchst, dich auf das Rennen

zu konzentrieren, aber in dieser Phase der WM

hat man den Titelkampf einfach im Hinterkopf. Ich

war in Assen alles andere als relaxed, daraus habe

ich gelernt und versucht, es in Charlotte anders zu

machen. Dass ich hier den WM-Titel schon im ersten

Lauf sicher machen konnte, war natürlich eine Riesensache.

Nach meinem MX2-Titel in der ersten

MXGP-Saison Weltmeister zu werden, ist großartig.

Danke an mein Team, ohne das dies nicht möglich

gewesen wäre.

Jeffrey Herlings musste gegen die schnellsten US-Piloten antreten,

konnte sich hervorragend verkaufen und schnappte sich ganz

nebenbei seinen zweiten WM-Titel

Fans damit einen souveränen Tagessieg bei seinem

WM-Debüt. Gajser ging als frischgebackener Weltmeister

an den Start und nutzte diesen Rückenwind

zu einem 2. Platz und stand damit in der Tageswertung

auf dem 2. Podestplatz vor einem begeisterten

Publikum. Glenn Coldenhoff rundete die Topdrei

des zweiten Laufs ab. Tony Cairoli haderte mit seinem

Rhythmus und kam auch in diesem Lauf nicht

zurecht. Der KTM-Star wurde auf einem enttäuschenden

14. Platz abgewinkt und konnte seiner

enorm guten Leistung der letzten Grand Prix in Amerika

nicht gerecht werden.

Aus deutscher Sicht war es nicht das Wochenende

von Max Nagl. Der Husqvarna-Werkspilot kam als

WM-Dritter an den Charlotte Race Way und wollte

diesen Platz natürlich mit aller Macht verteidigen.

Das ist ihm auch gelungen, wobei die Platzierungen

mit einem 10. und einem 9. Platz keinesfalls optimal

waren. Sein Verfolger Romain Febvre liegt nun vor

dem Saisonfinale gerade einmal 16 Punkte hinter

Nagl. Damit darf sich der Weilheimer in Glen Helen

keinerlei Schwächen erlauben.

In der MX2-Kategorie konnte sich Jeffrey Herlings

mit einem 1/3-Resultat zum Weltmeister krönen.

Der Niederländer hatte sein erklärtes Ziel heuer

endlich erreicht, nachdem er in den vergangenen

beiden Jahren enormes Pech hatte. Zweifelsohne ist

„The Bullet“ der schnellste MX2-Pilot in diesem Jahr

und das hat er auch beim Aufeinandertreffen in

Amerika bewiesen. Hier traf der KTM-Star auf die

schnellsten MX2-Piloten der US-Szene, Cooper

Webb und Austin Forkner. Mit seinem Punktevorsprung

hätte er sich zurücklehnen können und nur

das Nötigste an WM-Zählern einfahren müssen.

Herlings ist allerdings Racer durch und durch, so

bekamen die US-Fans meisterliche Rennaktion serviert.

Das 1/3-Resultat, das Herlings am Ende des

Tages eingefahren hatte, sprach eine deutliche

Sprache. Der Weg zu seinem WM-Titel war aber auch

in diesem Jahr sehr steinig. Nachdem er die ersten

zwölf Wertungsläufe gewonnen hatte, musste er

wegen eines gebrochenen Schlüsselbeins drei

Grand Prix auslassen. Sein Comeback in Assen feierte

er mit einem fulminanten Sieg und wusste,

dass er in Charlotte nur vor seinem WM-Konkurrenten

Jeremy Seewer ins Ziel fahren musste. Seewer

konnte gegen die Übermacht des Niederländers

nichts ausrichten, wurde letztendlich Sechster in

der Tageswertung des US-Grand-Prix und somit war

Herlings vorzeitig MX2-Weltmeister.

Motocross-WM - 17. Lauf - Charlotte Motor Speedway/USA

3.9.2016:

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Eli Tomac, USA, Kawasaki; 2. Tim Gajser, SLO, Honda; 3. Jeremy

van Horebeek, B, Yamaha; 4. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 5. Clément

Desalle, B, Kawasaki; 6. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 7. Romain

Febvre, F, Yamaha; 8. Jordi Tixier, F, Kawasaki; 9. Max Nagl, D,

Husqvarna; 10. Justin Barcia, USA, Yamaha.

Ferner: 16. Valentin Guillod, CH, Yamaha.

MX2: 1. Cooper Webb, USA, Yamaha; 2. Jeffrey Herlings, NL, KTM;

3. Austin Forkner, USA, Kawasaki; 4. Thomas Covington, USA,

Husqvarna; 5. Calvin Vlaanderen, NL, KTM; 6. Jeremy Seewer, CH, Suzuki;

7. Mitchell Harrison, USA, Yamaha; 8. Max Anstie, GB, Husqvarna;

9. Benoit Paturel, F, Yamaha; 10. Brian Bogers, NL, KTM.

51

MCE

Oktober '16


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS GAILDORF

Führungswechsel

in allen

drei Klassen

Es ist und bleibt die spannendste Rennserie im europäischen Motocross. Auch beim vorletzten

Tourstopp in Gaildorf waren 245 Fahrer aus 27 Nationen am Start. Am Samstag wollten alle

nur eines, sich die begehrten Startplätze für den Rennsonntag ergattern. Zu vergeben waren

40 Startplätze pro Klasse. Das versprach bereits am Qualifikationssamstag Nervenkitzel pur.

52

MCE

Oktober '16


Dennis Ullrich konnte sich bei den Big Boys

nach zwei hervorragenden Läufen an die Spitze

der Tabelle setzen

53

MCE

Oktober '16


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS GAILDORF

Max Nagl dominierte beide Rennen und fuhr so den Tagessieg ein, „Ulle“ wurde Zweiter und Thomas Kjer Olsen Dritter

Besonders bei den „Big Boys“ der Rennserie war

bereits zu Beginn des Qualifying deutlich, dass der

Druck zum Ende der Saison immer höher wird. Insbesondere

die Favoriten Harri Kullas, Dennis Ullrich

und Thomas Kjer Olsen gaben alles, um sich gute

Startplätze für die Läufe am Sonntag zu sichern.

Klarer Sieger in der Qualifikation war am Ende jedoch

keiner der drei ADAC-MX-Masters-Piloten.

Stattdessen setzte sich WM-Pilot Max Nagl (29,

Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team)

als Schnellster auf der 1650 Meter langen Lehmboden-Naturstrecke

durch. „Das Fahrerfeld beim

ADAC MX Masters ist immer stark, sodass ich sehr

gerne zu den Rennen als Gaststarter komme. Es

sind viele WM-Piloten mit dabei, aber im Vergleich

zur WM läuft es beim Masters soviel entspannter

ab. Ich habe viel Zeit für die Fans, kann mit allen in

Ruhe sprechen und Autogramme geben. Das macht

mir großen Spaß“, so der Oberbayer, der in der WM

momentan Dritter ist. Die zweitschnellste Zeit im

Qualifying ging an den Tabellenzweiten Dennis Ullrich.

Großes Lob erhielt der KTM-Pilot von Polesetter

Nagl: „Dennis hätte den dritten Titel beim ADAC

MX Masters definitiv verdient. Er ist eine gute Saison

gefahren, daher würde die Masters-Trophäe

seine Leistung zu Recht würdigen“, meinte der

Husqvarna-Pilot, der das ADAC MX Masters schon

zweimal gewinnen konnte. Als Drittschnellster präsentierte

sich am Samstag der Däne Thomas Kjer

Olsen.

16.500 Besucher, eine perfekte Sicht auf die Strecke

und strahlender Sonnenschein: Der Sonntag im

baden-württembergischen Gaildorf lieferte optimale

Voraussetzungen für spannende und actiongeladene

Motocrossrennen. Als besonders erfolgreich

wird das Rennwochenende vor allem Max Nagl und

Dennis Ullrich in Erinnerung bleiben. Während Nagl

mit zwei Laufsiegen die volle Punktzahl und damit

den Tagessieg einheimste, machte „Ulle“ mit einem

2. Platz in der Gesamtwertung und damit einem

Wechsel an der Tabellenspitze von sich reden.

„Mein Plan ist aufgegangen, jetzt bin ich wieder

54

MCE

Oktober '16

Führender. Das lässt mich natürlich auch positiv auf

das ADAC-MX-Masters-Finale in Holzgerlingen blicken,

denn auch dort spielt mir die Bodenbeschaffenheit

in die Karten“, erklärte der 23-Jährige. Und

auch Nagl pflichtete seinem Konkurrenten bei und

lobte den zweifachen ADAC-MX-Masters-Champion

für seine tollen Ergebnisse. „Dennis ist eine super

Saison gefahren und wenn er diese tolle Leistung

auch beim Motocross der Nationen abruft, haben

wir sehr gute Chancen auf eine Topplatzierung in

Maggiora“, sagte der WM-Dritte über Ullrich, mit

dem er gemeinsam mit Henry Jacobi als Team Germany

am 24. und 25. September in Italien bei der

Motocross-Mannschafts-Weltmeisterschaft antreten

wird. Zudem zeigte sich der Oberbayer über seinen

eigenen Auftritt sehr zufrieden und meinte:

„Tolle Zuschauer, großartige Rennen, super Atmosphäre!

Dieses Wochenende hier in Gaildorf hat

rundum gepasst und sehr viel Spaß gemacht.“ Tagesdritter

wurde der Däne Thomas Kjer Olsen, der in

der Gesamtwertung nun mit dem neuen Zweitplatzierten

Harri Kullas gleichauf ist und 4 Punkte hinter

Ullrich liegt.

ADAC MX Youngster Cup

Im ADAC MX Youngster Cup spielten sich am Rennsonntag

unglaublich spannende Szenen ab. Der

Neuseeländer Joshia Natzke sicherte sich mit Platz

2 in Lauf 1 und dem besten Ergebnis in Lauf 2 den Tagessieg

und freute sich, dass er vor einem so großen

Publikum, das er aus seinem Heimatland Neuseeland

nicht gewohnt ist, so gefeiert wurde. Für

noch mehr Furore sorgten allerdings die beiden

Konkurrenten Miro Sihvonen und Bas Vaessen. Mit

einem Sieg in Lauf 1 und einem 4. Platz im zweiten

Rennen positionierte sich Vaessen nicht nur auf

Platz 2 in der Gesamtwertung, er übernahm damit –

wenn auch nur knapp mit 2 Punkten – die Führung

an der Tabellenspitze: „Es waren wahnsinnig aufregende

Battles an diesem Wochenende, die mich

körperlich und mental sehr gefordert haben. Aber

ich habe am Ende das erreicht, was ich wollte, und

kann nun gestärkt auf das Finale in Holzgerlingen

blicken“, kommentierte der 18-Jährige seine Leistung

vom Rennwochenende. Gesamtdritter wurde

der 20-Jährige Stefan Ekerold.

ADAC MX Junior Cup

Tagessieg für ADAC MX Junior Cup-Pilot René Hofer:

Das von MX-Legende Heinz Kinigadner geförderte

Talent setzte sich in beiden Läufen an die Spitze und

übernahm damit wieder die Tabellenführung in der

Gesamtwertung. Insgesamt hat der Österreicher

nun 17 Punkte Vorsprung auf seinen Konkurrenten

Meico Vettik. Sichtlich erleichtert und stolz berichtete

der 14-Jährige: „Wie sagt man in Österreich so

schön: Wenn’s läuft, dann läuft’s! Und genau das

scheint bei mir gerade der Fall zu sein. Jetzt ist der

Titel im ADAC MX Junior Cup definitiv ein realistisches

Ziel! Der Speed ist da und der Wille sowieso!“

Hofer war gerade erst zum Europa- und Weltmeister

in der Klasse 85 ccm gekürt worden, die Trophäe im

ADAC MX Junior Cup würde somit einen Titel-Hattrick

in dieser Saison für den erfolgreichen Jungspund

bedeuten. Gesamtzweiter wurde der Australier

Jett Lawrence, auf Platz 3 landete der Schweizer

Mike Gwerder.

• Text: ADAC; Marco Burkert; Fotos: Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 6. Lauf - 20./21.8.2016:

Gesamtergebnisse:

ADAC MX Masters: 1. Max Nagl, Husqvarna; 2. Dennis Ullrich, KTM;

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 4. Harri Kullas, FIN, KTM; 5. Lukas

Neurauter, A, KTM; 6. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki; 7. Henry Jacobi,

Honda; 8. Arminas Jasikonis, LT, Suzuki; 9. Petr Smitka, CZ,

KTM; 10. Vaclav Kovar, CZ, KTM.

MX Youngster Cup: 1. Joshia Natzke, NZ, KTM; 2. Bas Vaessen, NL, Suzuki;

3. Stefan Ekerold, Husqvarna; 4. Miro Sihvonen, FIN, KTM; 5. Michael

Sandner, A, KTM; 6. Tomas Kohut, SK, KTM; 7. Martin Krc, CZ,

KTM; 8. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki; 9. Nichlas Bjerregaard, DK, Yamaha;

10. Enzo Steffen, CH, Honda.

MX Junior Cup: 1. René Hofer, A, KTM; 2. Jett Lawrence, AUS, Kawasaki;

3. Mike Gwerder, CH, Husqvarna; 4. Meico Vettik, EST, KTM;

5. Adam Kovacs, H, KTM; 6. Maks Mausser, SLO, KTM; 7. Simon Längenfelder,

Husqvarna; 8. Paul Bloy, Suzuki; 9. Leopold Ambjörnson,

S, KTM; 10. Kay Karssemakers, NL, KTM.


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MOTOCROSS: DMV BRC 2-TAKT CUP

Aufenau und Gerstetten

Endspurt 2016

Die Top-3 im DMV BRC MX 2-Takt Cup (v.l.):

Christian Herzberg, Patrick Zipf und Kevin Mikus

Nach der „familienfreundlichen Sommerpause“

zwischen den Rennen in Bielstein Anfang Juli und

dem nächsten Rennen im hessischen Wächtersbach-Aufenau

lagen ganze sieben Wochen. Sieben

Wochen, in denen man Trainingsrückstände aufholen,

Fahrtechniken verbessern oder einfach mal Urlaub

machen konnte. Um eins vorwegzunehmen –

egal wie Christian Herzberg diese Pause genutzt

hat, er schien alles richtig gemacht zu haben.

Das morgendliche freie Training im Rahmen der traditionellen

HFM-Hessencup-Veranstaltung auf der

weitläufigen Strecke im Kinzigtal fand durch heftigen

Regen am Vorabend noch unter leicht feuchten

Streckenbedingungen statt, die sich im Laufe des

Tages verbessern sollten. Immer wieder kurz einsetzender

Regen und Wind machten den Helfern

des erfahrenen MSC Aufenau die Arbeit leichter und

die Strecke hielt sich in einem guten Zustand.

Ernst wurde es das erste Mal im Pflichttraining, zu

dem 26 Piloten auf die Strecke entlassen wurden.

Leider kam Thorsten Arps, einer der Fahrer, die seit

2013 an den meisten Veranstaltungen des DMV BRC

MX 2-Takt Cups teilgenommen hat, bereits in der Eröffnungsrunde

zu Fall und verletzte sich schwer am

Knie, sodass sich das Training kurz verzögerte. Es

folgten vollstes Verständnis und herzliche Genesungswünsche

aus der „2-Takt Cup Family“ an

Thorsten, der sich schon am Nachmittag wieder zu

Wort meldete. Als das Training wieder eröffnet war,

fuhr Tabellenleader Herzberg gleich in der zweiten

gezeiteten Runde eine 2:11er Zeit, die keiner der anderen

Piloten annähernd erreichen konnte, nur er

selbst toppte diese am Ende noch um einige Hundertstel.

Patrick Zipf, als sein ärgster Widersacher

in diesem Jahr, war auch hier wieder der erste Verfolger

mit einer 2:13:088er Zeit. Hinter ihm wurde

es aber schon sehr spannend. Ex-Meister Manuel

Riexinger, Gaststarter Sebastian Thum und 125er-

56

MCE

Oktober '16

Pilot Kevin Mikus reihten sich innerhalb von nur einer

Sekunde auf den Plätzen 3, 4 und 5 ein. Die

MAXXIS Best Qualified-Prämie in Form eines Reifen-

Gutscheins ging somit klar an Herzberg.

Ein ähnlich dominantes Bild im ersten Lauf. Bereits

der Germerica Deals Holeshot, dotiert mit einem

Buttpatch-Gutschein, ging an Herzberg und er setzte

seine Yamaha auch gleich an die Spitze des Feldes.

Von dort holte ihn auch niemand mehr weg, er

gewann das Rennen unangefochten. Ähnlich dominant

hatte Patrick Zipf die 2. Position inne. Nachdem

er den Start nicht perfekt erwischte, musste er

allerdings in der ersten Kurve ausweichen, die Strecke

verlassen und zunächst eine Aufholjagd starten.

Obwohl er sich erst im Mittelfeld wieder einreihen

konnte, ahndete die Rennleitung seinen Ausweg

als Vorteil und versetzte ihn zu seinem Unverständnis

auf Position 7. Ein kleiner Rückschlag im

Hinblick auf die Tageswertung und vor allem die

Meisterschaft, da Kevin Mikus als sein Verfolger seinen

2. Rang erbte. Mikus selbst war nahezu das gesamte

Rennen über damit beschäftigt, sich Platz für

Platz nach vorn zu arbeiten, mit der 125er Honda auf

der bergigen Strecke sicherlich kein einfaches Unterfangen.

Er setzte sich im elf Runden dauernden

Rennen Stück für Stück gegen Dennis Sandner, Manuel

Riexinger und Sebastian Thum durch, zu dem

er noch eine knapp 10-Sekunden-Lücke herausfahren

konnte. Alles andere als entspannt war das Rennen

auf den folgenden Positionen bis hin auf Platz

10, wo immer wieder spannende, rundenlange Duelle

entfachten. Die nächsten Beteiligten dabei waren

Tobias Piening, Dennis Sandner und mit Felix

Rath ein weiterer Gaststarter und 125-ccm-Pilot.

Martin Kotzan, Patrick Reichelt, Danny Borrmann

und Michael Pietsch waren zeitweise ebenfalls in

diese spannenden Battles involviert und wechselten

ebenfalls häufiger ihre Platzierungen. Definitiv

eine gute Werbung für die deutsche 2-Takt-Meisterschaft

und deren stetig steigende Leistungsdichte.

Auch auf allen weiteren Plätzen wurde bis ins Ziel

heftig, aber fair gekämpft, kaum jemand dürfte ein

einsames Rennen gefahren sein.

Gleiches galt für den zweiten Lauf des Tages. Sicherlich

mit etwas Wut im Bauch zog Patrick Zipf

energisch den Holeshot. Der Husqvarna-Pilot führt

die von SHOEI Deutschland ausgeschriebene Jahres-Holeshotwertung

mit nun sieben gewonnenen

Starts in 13 Läufen an und ist damit schon jetzt uneinholbar.

Herzberg folgt mit zwei Holeshots, weitere

gingen an Marco Hummel, Robin Kofink, Patrik

Bender und Gerrit Knipprath.

Zipf konnte die Führungsposition im finalen Lauf

der Aufenauer Veranstaltung knapp eine halbe Runde

verteidigen, bis Christian Herzberg abermals an

ihm vorbeizog und das Rennen absolut kontrolliert

und auf weiter Flur gewann. Nach etwas 25 Minuten

Rennzeit äußerte er sich nur kurz: „Das hat richtig

Spaß gemacht, ich hätte in meinem Modus noch

ewig weiter fahren können, es fühlte sich an wie ein

Endurorennen!“ Aber auch Zipf zog in recht sicherem

Abstand zur Konkurrenz seine Runden und finishte

auf dem 2. Rang. Hinter ihm waren sich abermals

Thum, Mikus und Riexinger nicht einig und

reihten sich letztendlich in dieser Reihenfolge ein.

Auch im zweiten Lauf wurde um jede Position und

jeden Punkt ausgiebig gekämpft und man konnte

als Zuschauer bereits erahnen, welche Fairness und

welcher Spaß unter den Helmen herrscht. Auf das

Podium durften letztendlich Herzberg, Thum und

Mikus steigen.

Bereits 14 Tage später konnte man den 2-Takt-Tross

auf der Schwäbischen Alb in Gerstetten antreffen.

Oftmals geht man als Veranstalter eines Rennens

gegen Ende der Saison eher von weniger Fahrern

aus, da wegen Verletzungen oder verpatzten Chan-


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cen in der Gesamtwertung immer mal Fahrer vorzeitig

aussteigen. Anders im DMV BRC MX 2-Takt Cup.

Immer mehr Fahrer bekunden Interesse, schnuppern

in den Cup rein und planen künftig, eine ganze

Saison in der Serie zu fahren, wo der Spaß weit

oben steht. Mit 38 Startern ging es ins Zeittraining,

so entkam man nur knapp einer nötigen Quali-Hürde,

die bei über 40 Startern angestanden hätte. Der

Sieg der MAXXIS Best Qualified Prämie ging mit

0,75 Sekunden Vorsprung an Martin Winter. Der junge

Pilot hatte bereits im Vorjahr als Gaststarter in

Gerstetten teilgenommen und war bester 125-ccm-

Pilot geworden. Er war dieses Jahr wohl mit dem Ziel

angereist, sich zu steigern und setzte dies auch

nach Belieben um. Sowohl am Start als auch im Ziel

bekamen die Zuschauer auf der Alb das gleiche Bild

geboten. Patrick Zipf riss beide GD-Holeshots an

sich, Martin Winter gewann beide Läufe mit über

zehn Sekunden Vorsprung. Auf den weiteren Plätzen

folgten ihm im ersten Lauf Thum und Zipf, gefolgt

von Luca Lier und Kevin Mikus. Der zweite Lauf

spiegelte auch die Podiumsplatzierungen wieder,

sodass Winter Tagessieger vor Zipf und Thum wurde.

Als undankbarer Vierter kam der amtierende

Meister Christian Herzberg ins Ziel, nachdem er in

Lauf 1 nur auf dem 11. Platz zu finden war. Nichtsdestotrotz

äußerte er sich positiv über den gesamten

Ablauf der Veranstaltung: „Ich war sehr erfreut

über das volle Starterfeld, besonders über die vielen

neuen Leute, das ist immer wieder cool!“ Der

250-ccm-Pilot aus Bad Salzuflen musste allerdings

aufgrund einiger technischer Probleme an seiner

Yamaha kurzerhand auf die 125er seines Teamkollegen

wechseln, hatte aber trotz Patzern am Start, wo

er im ersten Lauf mit einer halben Runde Rückstand

die Verfolgung aufnahm, enormen Spaß auf der sogenannten

Hufo. Abgesehen von der Streckenbewässerung,

mit der es wohl etwas übertrieben wurde,

zieht er ein absolut positives Fazit: „Ich konnte

mir bei der Aufholjagd etliche Duelle zwischen Platz

30 und Platz 11 ansehen, auf dem ich ins Ziel kam.

Allesamt liefen fair und offensichtlich mit viel Spaß

am 2-Takt-Fahren ab, ich bin echt begeistert von unserem

Starterfeld. Im zweiten Lauf hatte ich ein

richtig cooles Duell mit Kevin Mikus um Platz 4, bevor

ich Sebastian Thum noch überholen konnte, er

kassierte mich aber wegen eines Fahrfehlers am Ende

doch noch ein.“

Seitens der Cup-Organisation kann man schon vor

dem letzten Rennen, das am 8. Oktober in Werl zusammen

mit dem DMV MX Ladies Cup über die Bühne

geht, ein absolut positives Fazit ziehen. Das Konzept

geht seit 2013 voll auf und man erfreut sich

immer wieder und immer mehr an neuen Gesichtern

im Cup, die Leistungsdichte wird immer höher und

der Spaß bleibt. Einen besonderen Lauf gibt es übrigens

am 9. Oktober in Schweinfurt im Rahmen des

DMV Supercups. Dort findet ein Mixed-Rennen des

2-Takt- und des Ladies-Cups statt, zu dem auch

Gastfahrer/innen herzlich eingeladen sind, immerhin

ist es das bisher erste Rennen auf bayerischem

Boden!

Anmeldungen werden über www.2taktcup.de bzw.

www.mx-ladiescup.de angenommen.

• Text u. Fotos: Robin Hannes

DMV BRC MX 2-Takt Cup

Stand nach 8 Läufen inkl. Gerstetten - 3./4.9. : 1. Christian Herzberg,

Yamaha, 304 Punkte; 2. Patrick Zipf, Husqvarna, 282; 3. Kevin Mikus,

Honda, 247; 4. Tobias Piening, Yamaha, 172; 5. Dennis Sandner, Suzuki,

139; 6. Marco Hummel, Husqvarna, 131; 7. Gerrit Knipprath,

KTM, 123; 8. Enrico Jache, KTM, 122; 9. Thomas Berger, Yamaha, 101;

10. Matthias Haas, Yamaha, 98.

Die MAXXIS Best Qualified-Prämie in Form eines Reifen-

Gutscheins ging in Aufenau klar an Christian Herzberg

57

MCE

Oktober '16


MOTOCROSS: DAMCV

Inter Open: Pascal Proenen (726) vor Niklas Raths (443), Hendrik Nassheuer (150), Tom Pölderl (25) und Kevin Wessels (477)

Arnoldsweiler

Gelungen

Traumhaftes Wetter, hochsommerliche Temperaturen,

die Strecke toppräpariert, großes Fahrerfeld

und viele Zuschauer sorgten für ein gelungenes

Rennwochenende beim MSC Arnoldsweiler. Ein

ganz besonderes Augenmerk wurde auf die Sicherheit

auf der Strecke und rundherum gelegt. Das

neue Konzept wurde von den Zuschauern sehr gut

angenommen und so akzeptiert. „Wir sind sehr zufrieden

mit dem Verlauf des Wochenendes. Es gab

spannende Rennen, zufriedene Zuschauer, glücklicherweise

kaum Zwischenfälle auf der Strecke und

die Sicherheitsmaßnahmen haben gut gegriffen“,

waren sich der Vorsitzende Jakob Fassbender und

der Ehrenvorsitzende Helmut Memmersheim einig.

Zum Renngeschehen in Arnoldsweiler: Höhepunkt

für die Zuschauer waren natürlich die drei Läufe um

die IMBA-Europameisterschaft der Gespanne. Mit

drei Laufsiegen konnte das britische Team Jack

Etheridge und Scott Graham die Führung in der Europameisterschaft

deutlich ausbauen. Bestes deutsches

Team waren Tim Prümmer und Routinier Stefan

Effertz im Beiwagen. Sie fuhren immerhin in die

Top-20 und bekamen einen Sonderpokal des Veranstalters

für das beste deutsche Team. Jochen Matzak

mit Johan Klumpert im Boot holten Rang 21 in der

Tageswertung.

Veteranen: Luc Perdieus (119)

vor Fred Albers (111)

Ausgesprochen spannend das Rennen der 85er-Senioren.

Im zweiten Lauf setzte sich Jan Krug an die

Spitze. Ihm dicht am Hinterreifen Carl Ostermann.

Quasi das Ziel schon vor Augen, in der vorletzten

Kurve des Rennens, hatte Krug ein kleines Problem

mit einem überrundeten Fahrer. Genau diese Sekundenbruchteile

reichten Ostermann um vorbeizuziehen

und dann doch noch den 2. Tagessieg einzufahren.

Bemerkenswert in der Openklasse, in der die MX2-

und die Openfahrer gemeinsam antreten: Mit Gianlucca

Ecca und Lukas Platt lagen in beiden Läufen

zwei MX2-Fahrer vorne, dahinter in beiden Läufen

Pascal Proenen aus der Open-Liga. Ecca sicherte

sich den MX2-Tagessieg vor Lukas Platt und Jan

Horst, in der Openwertung siegte Pascal Proenen

vor Niklas Raths, Tom Pölderl und Hendrik Nassheuer.

• Text u. Fotos: Guido Barth

DAMCV-Motocross - 4. Lauf - Arnoldsweiler - 6./7.8.2016

Gesamtergebnisse:

6.8. - Junioren Open: 1. Marc Kolasa; 2. Ralf Branetzki; 3. Jens Heinisch;

4. Frank Baumunk; 5. David Hanusek.

85 ccm Senioren: 1. Carl Ostermann; 2. Jan Krug; 3. Tim Schulte;

4. Aaron Steinbusch; 5. Robin Knuf.

50/65 ccm: 1. Kimi Schmidt; 2. Jan Schulte; 3. Morris Molitor; 4. Arne

Berscheid; 5. Finn Rossbroich.

50 ccm Mini: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Johannes Moll; 3. Oliver Jüngling;

4. Jona Aljoscha Fassbender; 5. Ludwig Lutz.

Jugend MX2: 1. Dante Nijs; 2. Kevin Kern; 3. Nico Wester; 4. Kevin Herwix;

5. Jannik Schmitz.

Senioren: 1. Jerone Tesseur; 2. Uwe Jordine; 3. Sebastian Bauten;

4. Wilfried Cosler; 5. Oliver Geisler.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Hubert Heck; 3. Ludwig Reuter; 4. Pete

Perdieus; 5. Fred Albers.

Damen: 1. Maren Ruiters; 2. Fiona Hoppe; 3. Claudia Perdieus; 4. Julia

Blatter; 5. Katrin Herff.

7.8. - Junioren MX2: 1. Nico Kasas; 2. Lukas Weber; 3. Dennis Vanclee;

4. Fabian Scory; 5. Marco Guhlke.

50/85 ccm Junioren: 1. Lenn Borutta; 2. Danilo Grosser; 3. Gustav

Lutz; 4. Falk Winterscheidt; 5. Konrad Fuchs.

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Stephan Thiel; 3. Werner Fassbender;

4. Juri Ruder; 5. Wilhelm Lutz.

Youngtimer: 1. Fabian Fischer; 2. Oliver Geisler; 3. Thomas Beuer;

4. Ludwig Reuter; 5. Christoph Schweitzer.

National MX2: 1. Steven Hartwig; 2. Kevin Herwix; 3. Jannik Schmitz;

4. Ben Hess; 5. Jordy Vanclee.

National Open: 1. Mario Follon; 2. Lasse Jache; 3. Daniel Holst; 4. Michael

Knappmann; 5. Patrick Lorenscheit.

DAM Inter MX2: 1. Gianluca Ecca; 2. Lukas Platt; 3. Jan Horst; 4. Jeroen

van Teijlingen; 5. Dante Nijs.

DAM Inter Open: 1. Pascal Proenen; 2. Niklas Raths; 3. Tom Pölderl;

4. Hendrik Nassheuer; 5. Kai Wirtz.

IMBA-EM Seitenwagen: 1. Jack Etheridge/Scott Grahame, GB; 2. Julian

Veldman/Jorrit v.d. Putten, NL; 3. Nick Janssens/Glenn Janssens,

B; 4. Dan Foden/Joshua Haynes, GB; 5. George Kinge/Zac Snell, GB.

Ferner: 7. Marco Boller/Marius Strauss, CH; 12. Fabian Hofmann/Cornello

Dörig, CH; 16. Adrian Leutenegger/Pacal Leutenegger, CH;

17. Tim Prümmer/Stefan Effertz, D; 19. Simon Suter/Bruno Kälin, CH;

21. Jochen Matzak/Johan Klumpers, D; 24. Gerhard Karl Franke/Michael

Schmidt, D; 25. Markus Reipen/Jürgen Hülsmann, D; 26. Ronny

Gloor/Ramona Bolliger, CH; 27. André Knübben/Martin Pieper, D.

Weilerswist

Packend

Das war ein starker Auftritt der deutschen Damen

am Rennwochenende des MCC Weilerswist. Außer

dem „normalen“ DAMCV-Rennprogramm stand der

dritte Wertungslauf der IMBA-Damen-EM auf der

Agenda.

Neben der klaren Dominanz der siebenfachen Weltund

ebenfalls siebenfachen Europameisterin Steffi

Laier, die deutlich alle drei Wertungsläufe gewann,

konnten sich zwei weitere Damen aus Deutschland

in den Top-10 platzieren. Insbesondere die erst

15-jährige Fiona Hoppe ließ aufhorchen. Sie holte

die zweitschnellste Trainingszeit hinter Steffi Laier,

konnte im zweiten Lauf lange den 2. Rang verteidigen

und fuhr dann als Dritte durchs Ziel. Insgesamt

fuhr Maren Ruiters auf Rang 4, Fiona Hoppe auf

Platz 5, Claudia Perdieus wurde Elfte, Nina Heimbüchel

sicherte sich Rang 13, Katrin Herf wurde Vierzehnte,

Julia Blatter kam auf Rang 19 in der Tageswertung,

Kimberley Wienands belegte Platz 24 und

Vera Schumacher Platz 26.

Im DAMCV-Rennprogramm wieder sehr spannend

das Duell der Brüder Kevin und Luca Herwix in der

Klasse National MX2. In beiden Läufen fuhren die

beiden als Erster und Zweiter durchs Ziel, beide Male

war Kevin aber vor Luca. Auch in beiden Läufen

dahinter Jannik Schmitz, in der Tageswertung auf

Platz 4 Roman Göhlich vor Jakob Scheulen. Interessant

in dieser Klasse: Nachwuchs-Pilot Ben Hess

schaffte auf einer 85er immerhin einen 14. Rang in

der Tageswertung.

Sehr spannend auch die Läufe in der Interklasse

Open und MX2. Da ließ im zweiten Lauf Tom Pölderl

auf seiner Zweitakt-KTM aufhorchen. Er führte den

Lauf lange Zeit an, lieferte sich einen packenden

Zweikampf mit Kade Walker und musste erst kurz

vor Schluss die Führung abgeben. Pascal Proenen

58

MCE

Oktober '16


konnte sich in diesem Lauf aus dem Mittelfeld vorkämpfen,

in einer atemberaubenden Aufholjagd

fuhr er noch auf Platz 3. Und direkt dahinter in Lauf

2 Nachwuchsfahrer Pit Rickert, der im ersten Durchgang

sogar hinter Kade Walker und Pascal Proenen

auf den 3. Rang fahren konnte.

• Text u. Fotos: Guido Barth

DAMCV-Motocross - 5. Lauf - Weilerswist - 13./14.8.2016

Gesamtergebnisse:

13.8. - Junioren Open: 1. Hans Vermeiren; 2. Dennis Seibel; 3. Damian

Vermeiren; 4. Stefan Knein; 5. Vitali Seibel.

85 ccm Senioren: 1. Winston Heberer; 2. Louis Zimmermann; 3. Robin

Knuf; 4. Jan Krug; 5. Aaron Steinbusch.

50/65 ccm: 1. Arne Berscheid; 2. Henry Hauswirth; 3. Jan Schulte;

4. Morris Molitor; 5. Benedikt Romankiewitz.

50 ccm Mini: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Philipp Garcke; 3. Leon Patrick

Niga; 4. Johannes Moll; 5. Luc Bellersheim.

Jugend MX2: 1. Dante Nijs; 2. Jan Horst; 3. Kevin Kern; 4. Kevin Herwix;

5. Nico Wester.

Senioren: 1. Sven Garcke; 2. Sebastian Bauten; 3. Berthold Bongartz;

4. Thorsten Pehl; 5. Wilfried Cosler.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Michael Knappmann; 3. Peter Patzer;

4. Hubert Heck; 5. Thomas Beuer.

Damen: 1. Maren Ruiters; 2. Katrin Herff; 3. Annika Erpeka; 4. Claudia

Perdieus; 5. Julia Blatter.

14.8. - Junioren MX2: 1. Dennis Vanclee; 2. Lukas Hennn; 3. Niko Blankenheim;

4. Lukas Weber; 5. Justin Thelen.

50/85 ccm Junioren: 1. Konrad Fuchs; 2. Danny Grommes; 3. Lenn Borutta;

4. Robin Weranek; 5. Julius Riepegerste.

National MX2: 1. Kevin Herwix; 2. Luca Herwix; 3. Jannik Schmitz;

4. Roman Göhlich; 5. Jakob Scheulen.

National Open: 1. Mario Follon; 2. Lasse Jache; 3. Alexander Schöller;

4. William Thijssen; 5. Michael Knappmann.

DAM Inter MX2: 1. Kade Walker, 2. Pit Rickert; 3. Christoph Selent;

4. Lukas Platt; 5. Dante Nijs.

DAM Inter Open: 1. Pascal Proenen; 2. Tom Pölderl; 3. Hendrik Nassheuer;

4. Michel Kaschny; 5. Dennis Wagemans.

Seitenwagen: 1. Luc Descheemaeker/Nick Maas; 2. Markus Reipen/

Jürgen Hülsmans; 3. André Knübben/Martin Pieper; 4. Tim Prümmer/

Pascal Knübben; 5. Hendrik Hartmann/Till Bodtländer.

IMBA-EM Damen: 1. Steffi Laier, D; 2. Sandra Keller, CH; 3. Demi Verploegh,

NL; 4. Maren Ruiters, D, 131; 5. Fiona Hoppe, D.

Ferner: 11. Claudia Perdieus, D; 13. Nina Heimbüchel; 14. Katrin Herf;

15. Joyce Zachmann, CH; 18. Tyra Zachmann, CH; 19. Julia Blatter, D;

24. Kimberley Wienand, D; 26. Vera Schumacher, D.

IMBA-Ladies:

Steffi Laier (28)

Joyce Zachmann (45)

Sanne Vounckx (38)

Gabrielle Hamlet (15)

Jessica van de Velde (39)

Cynthia Swets (6)

Barbara Aagard (63)

Julia Blatter (26)

Das deutsche

IMBA-Ladies-Team

um Steffi Laier

(im gelben Trikot) und

Teamleiterin Andrea

Fröhlich (im schwarzen

T-Shirt): (hinten v.l.)

Fiona Hoppe, Katrin Herf,

Claudia Jasper-Perdieus,

Nina Heimbüchel, (vorne)

Maren Ruiters, Vera

Schumacher, Julia Blatter

und Kimberley Wienand

Ohlenberg

Spannend

Vom großen Regen verschont blieb diesmal der MCC

Ohlenberg. Nach den Schlamm- und Regenschlachten

der letzten Jahre erfreute man sich auf der wunderbar

oberhalb des Rheins gelegenen Strecke

diesmal allerbester Wetterbedingungen. Und der

ein oder andere ganz kurze Schauer tat der hervorragend

vorbereiteten Strecke nur gut.

Höhepunkt des Rennwochenendes war natürlich

der IMBA-Europameisterschaftslauf in der Openklasse.

Zumal die Zuschauer an der Strecke dann

auch noch einem Clubmitglied zum Tagessieg zujubeln

konnten. Pascal Proenen vom MCC Ohlenberg

stand nach drei Läufen ganz oben auf dem Treppchen,

auf Rang 2 der Däne Jim Bödker Sörensen und

auf dem 3. Rang Niklas Raths. Der hatte sich die ersten

beiden Laufsiege gesichert, stürzte dann aber in

der letzten Runde des dritten Durchgangs und

musste sich mit dem 3. Platz zufriedengeben. Mike

Adrian Braun fuhr auf einen 5. Gesamtrang, Hendrik

Naßheuer wurde Sechster und Kai Wirtz kam auf Gesamtrang

10, Alex Farkas wurde Sechzehnter, Tom

Pölderl fuhr auf Platz 18 und Julian Horsch wurde

Fünfundzwanzigster.

Bei den MX2 Junioren konnte Niko Blankenheim jubeln,

er sicherte sich mit zwei Laufsiegen auch den

Tagessieg, dahinter Marco Guhlke mit einer starken

Aufholjagd noch auf Rang 2, gefolgt von Lukas Weber,

Justin Nehring und Fabian Scory.

In einem Rennen gemeinsam traten diesmal die

85er Junioren und Senioren an. Beide Läufe gewann

Lokalmatador Carl Ostermann, gefolgt von Jan Krug

und Robin Knuf , dahinter in der Tageswertung Fabian

Trossen und Tim Schulte. Den Tagessieg bei den

Junioren sicherte sich Justin Heimann vor Falk Winterscheidt,

Danny Grommes und Konrad Fuchs.

Alle Ergebnisse wie immer auf damcv.de

• Text u. Fotos: Guido Barth

DAMCV-Motocross - 6. Lauf - Ohlenberg - 20./21.8.2016

Gesamtergebnisse:

20.8. - Junioren Open: 1. Kenley van Dijk; 2. Udo Kläser; 3. Dirk Freudendahl;

4. Fillipos Papazogloo; 5. Dennis Seibel.

50/85 ccm: 1. Justin Heimann; 2. Falk Winterscheidt; 3. Danny Grommes;

4. Konrad Fuchs; 5. Robin Weranek.

85 ccm Senioren: 1. Carl Ostermann; 2. Jan Krug; 3. Robin Knuf; 4. Fabian

Trossen; 5. Tim Schulte.

50/65 ccm: 1. Kimi Schmidt; 2. Lena Gödtner; 3. Arne Berscheid;

4. Morris Molitor; 5. Jan Schulte.

50 ccm Mini: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Luc Bellersheim; 3. Johannes

Moll; 4. Leon Patrick Niga; 5. Oliver Jüngling.

Jugend MX2: 1. Joris Jeremy; 2. Kevin Herwix; 3. Jan Horst; 4. Sandro

Lorsbach; 5. Paul Diederich.

Senioren: 1. Uwe Jordine; 2. Wilfried Cosler; 3. Thorsten Pehl; 4. Sebastian

Bauten; 5. Christoph Schweitzer.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Hubert Heck; 3. Hans-Peter Vonester;

4. Michael Knappmann; 5. Thomas Lutz.

Damen - 1. Lauf: 1. Carmen Allinger; 2. Fiona Hoppe; 3. Maren Ruiters;

4. Jessica Steiniger; 5. Sanne Vounckx.

2. Lauf: 1. Ruiters; 2. Allinger; 3. Hoppe; 4. Steiniger; 5. Katrin Herff.

21.8. - Junioren MX2: 1. Niko Blankenheim; 2. Marco Guhlke; 3. Lukas

Weber; 4. Justin Nehring; 5. Fabian Scory.

National MX2: 1. Kevin Herx; 2. Jakob Scheulen; 3. Alexander Mönch;

4. Roman Göhlich; 5. Luca Herwix.

National Open: 1. Marc Buchner; 2. Thorsten Pehl; 3. Mario Steiner;

4. Peter Wilden; 5. Tim Undorf.

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Peter Werner; 3. Werner Fassbender;

4. André Schnell; 5. Stephan Thiel.

Youngtimer: 1. Philipp Platte; 2. Christoph Schweitzer; 3. Thomas

Beuer; 4. Fabian Fischer; 5. Wolfgang Fischer.

DAM Inter MX2: 1. Lukas Platt; 2. Jeroen van Teijlingen; 3. Jan Horst;

4. Benedikt Gödtner; 5. Paul Diederich.

DAM Inter Open: 1. Dustin Fleck; 2. Fabian Fischer; 3. Philipp Platte;

4. Marcus Wiedemann-Torrez.

IMBA-EM - Open: 1. Pascal Proenen, D; 2. Jim Bödker Sörensen, DK;

3. Niklas Raths, D; 4. David Marty, F; 5. Mike Adrian Braun, D.

Ferner: 6. Hendrik Naßheuer, D; 10. Kai Wirtz, D; 16. Alexander Farkas,

D; 18. Tom Pölderl, D; 25. Julian Horsch.

IMBA-EM-Opensieger

Pascal Proenen

MOTOCROSS

KLEINHAU

A4 - Abzw. Düren B 399

1./2. Oktober 2016

www.msc-kleinhau.de

Die 85er Senioren und Junioren

starteten in Ohlenberg gemeinsam:

Jan Krug (11) vor Carl Ostermann

(204), Pit Steinhausen (262), Fabian

Trossen (22), Robin Knuf (209),

Danny Grommes (230), Philipp Eiserfey

(21), Luca Fassbender (100),

Philip Weinreis (2), Jannis Mertins

(20) und Konrad Fuchs (804)

Samstag PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren,

Open Junioren, MX2 Jugend,

Damen, Senioren, Veteranen

Sonntag 50/85 Junioren, Twin-Shock

+ Youngtimer, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National

Intern. DAM (MX2+Open)

Seitenwagen, IMBA-EM MX2

(siehe auch unter www.damcv.de)

59

MCE

Oktober '16


MOTOCROSS: DJMV

Die Teilnehmer und Trainer

Bäriges DJMV-Sommerlager

Vom 2. bis 6. August trafen sich 50 Mädels und

Jungs sowie acht Trainer vom DJMV beim MSC Freisinger

Bär, um vier Tage lang intensiv an ihrer Technik

zu feilen und Spaß auf dem MX-Bike zu haben.

Erst einmal hieß es, die Gruppeneinteilung vorzunehmen.

DJMV-Cheftrainer Andreas Maier und seine

Trainer teilten die Teilnehmer in fünf Gruppen

auf:

• Benedikt Hauck und Alex Heu übernahmen

die Gruppe der ganz „Großen“, das waren alle

Fahrer mit Bikes über 125 ccm

• Tim Ebinger und Fabian Strobel nahmen sich

der Gruppe der 85er „Racer“ an

• Chris Blessing sorgte dafür, dass die 85er

Junioren sich weiterentwickelten

• Charlie Wiedmann durfte die 65er trainieren

• Maik Schaller zeigte den 50ern

und den Anfängern die Basics

Die Tage begannen immer mit Frühsport, der in den

Gruppen durchgeführt wurde. Danach gab es erst

mal freies Fahren und Sektionstrainings im Bereich

von Kurven- und Sprungtechnik und natürlich ganz

wichtig für jeden, der Rennen fährt: das Starttraining.

Der DJMV konnte sich der großen Unterstützung des

MSC Freisinger Bärs erfreuen. Speziell zwei seiner

Mitglieder sorgten dafür, dass sich die Teilnehmer

wohlfühlten. Stefan wässerte in den Pausen, das

heißt alle zwei Stunden, die Strecke, sodass es zu

keiner Staubbildung kam und seine Frau Viola bekochte

die DJMVler jeden Tag. Somit konnten die

Fahrer gemeinsam mit ihren Trainern das Mittagessen

einnehmen. Und im Anschluss durften die Eltern

Essen fassen. Das sorgte für viel Entspannung

bei den Begleitpersonen und Helfern. Alle waren

voll des Lobes für diesen großartigen Support.

Aber es wurde natürlich nicht nur Motocross gefahren.

Am Mittwochnachmittag gingen die Trainer mit

„ihren“ Jungs und Mädels zum Schwimmen. Das

war auch gut so, denn an diesem Tag setzte die Hitzewelle

ein und zum Crossen war es dann definitiv

zu heiß. Donnerstagabend fand traditionell das gemeinsame

Abendessen mit Überreichung der obligatorischen

Lager-T-Shirts für alle Teilnehmer statt.

Dann gab es den einzigen Wermutstropfen, es setzte

starker Regen ein, sodass die Strecke am Freitag

nicht mehr befahrbar war und das Trainingslager

um einen Tag gekürzt werden musste. Das tat aber

der Stimmung keinen Abbruch.

Es war richtig schön zu sehen, wie das Training

Früchte trug und man Veränderungen in der Technik

deutlich wahrnehmen konnte. Wieder einmal zeigt

sich: Übung macht den Meister!

• Text: Silke Weiß; Fotos: Andreas Mayer u. Armin Baum

Das Fahrerlager war gut gefüllt

Beim gemeinsamen Mittagessen

konnte gefachsimpelt werden

Einheitliche Kleidung der Trainer

60

MCE

Oktober '16


Tim Ebinger und Fabian Strobel erklären ihrer Gruppe die Details!

Der Fokus des Sommerlagers lag auf der Kurventechnik ...

… aber die Sprungtechnik kam auch nicht zu kurz

Der Trainer macht den Start vor …

… und

die Teilnehmer

machen

es nach


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

2016 – THE SECOND HALF

Sommercamp 2016

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

Eindrucksvolle Startlinie beim Offroadscramble in Dänemark

Starker Nachwuchs – Tom Bahlke

Der Enduro-Nachwuchs zeigt echte Skills

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MCE

Oktober '16


Lasse Rudolf wird immer stärker

Sven Kiedrowski – schnellster Fahrer aller

Klassen mit der neuen WR 450 F

Mittlerweile sind die Fahrer des Team Kiedrowski Racing mit Vollgas in der zweiten

Saisonhälfte angekommen.

Anfang August ging es für die Kiedrowski Racing Teamfahrer erst mal zum „Sommercamp

2016“ – ein gemeinsames Teamtraining über zwei Tage im Offroadpark

Plate bei Schwerin. Top Wetter – top Boden – top Strecke ... mehr geht

nicht!

Im MX-Bereich hielten Martin Scheuch (MX1) und Jannes Wittig (65er) bei den

Cross Finals in Kaltenholzhausen erfolgreich die Fahnen für den „Norddeutschen

ADAC Cup“ hoch.

Beim Niedersachsen-Cup gab es wieder einige Topfünf-Ergebnisse! In Steyerberg

holte Maik Ladwig den 3. Platz bei den Senioren und Frank Rudolf belegte

Platz 5 bei den Oldies. Nieke Rudolf und Giana Markowski zeigten ebenfalls starke

Leistungen und fuhren bei den Mädels auf die Plätze 3 und 4. Lasse Rudolf

wird immer stärker und überzeugte mit top Rundenzeiten und dem 3. Platz der

MX2-Klasse in Steyerberg.

Kim Koch holte einen tollen 5. Platz bei den 85ern und „Neuseeland-Import“ Manuel-Lima

Hayden kämpfte sich trotz Plattfuß auf den 4. Gesamtrang in der MX1.

Und auch vom Schlammrennen in Badenhausen gibt es einige Highlights zu vermelden:

So biss Giana Markowski nach einem Sturz die Zähne zusammen und

kämpfte sich mit halb abgerissener Fingerkuppe auf den 4. Platz bei den Mädels,

während Lasse Rudolf im zweiten Lauf der MX2 sogar die zweitschnellste

Rundenzeit hinlegen konnte ... weiter so!

Für die Offroadscramble-Meisterschaftsfahrer im Team ging es im August sogar

bis nach Sogaard in Dänemark. Hier ärgerte sich Thomas Preuß über seine Performance

in der Klasse 2, denn er führte das gesamte Rennen, stürzte dann in

der allerletzten Runde und musste sich „nur“ mit Platz 2 zufriedengeben. In der

Jugendklasse waren gleich drei Kiedrowski-Racing-Teamfahrer unter den Topfünf

zu finden: Lennart Marwede, Chrischan Müller und Lorenz König belegten

die Plätze 2, 3 und 5. Lars Baumgartner dominierte in der Seniorenklasse und

holte einen astreinen Tagessieg, gefolgt von Bernd Schulze auf Platz 3 und Mirko

Luckhaus auf Platz 10. Super Resultate auch bei den Oldies. Michael Konrad

holte auf seiner neuen WR 450 F direkt Platz 3 und auch Andreas Wunram freute

sich über seine neue Husqvarna FE 350 so sehr, dass er damit den 6. Platz erkämpfen

konnte.

Danach ging es weiter nach Lägerdorf in Schleswig-Holstein. Hier konnte Teamchef

Sven Kiedrowski selbst überzeugen, denn er siegte bei den Profis als

schnellster Fahrer aller Klassen – auch er setzte die neue Yamaha WR 450 F ein!

In der Klasse 1 holten Tom Bahlke und Marvin Goll die Plätze 4 und 9, Karsten

Brockmann in der Klasse 2 Platz 10 und Mathis Becker in der Klasse 3 Platz 8. In

der Jugendklasse stellte Lennart Marwede die Ordnung wieder her und siegte

überragend – tolle Leistung! Aber auch Chrischan Müller war super unterwegs

und belegte Platz 3, gefolgt von Lorenz König auf Platz 8. Lars Baumgartner und

Mirko Luckhaus holten die Plätze 3 und 10 bei den Senioren und Michael Konrad

musste sich nach einem zeitraubenden Sturz in der Reifensektion mit Platz 8 bei

den Oldies zufriedengeben, gleich dahinter kam Andreas Wunram auf Platz 9.

Durch die starken Leistungen konnten die Kiedrowski-Racing-Fahrer auch den

1. Platz in der Teamwertung verteidigen – somit ist das Ziel für das Saisonfinale

klar gesetzt: OFFROADSCRAMBLE MANNSCHAFTSSIEGER 2016!!!

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support hast, solltest du die Vorteile nutzen,

die man als Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat! Nicht nur die

Race-Performance, auch der Bike-Support des Teams kann sich sehen lassen –

so gibt es bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme verschiedener

Hersteller – und das nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha YZ/YZ-F/WR oder Honda

CRF 250/450 beispielsweise gibt es für Sportfahrer top Konditionen und interessante

Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden erhalten je nach Meisterschaftsniveau

neben Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zu absoluten

Hammerpreisen. Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen gibt es tollen Support

– vor allem für Enduro-DM-/Pokal-, GCC- und auch Offroadscramble-Fahrer!

Ruft an und lasst euch ein spezielles Angebot machen, Tel. 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist mit mehr als 1000 Quadratmetern

der größte Offroad-Shop in Norddeutschland und bereits seit einigen

Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt für Norddeutschland,

Husqvarna Center sowie seit mehr als zehn Jahren auch Beta- und GasGas-

Händler. Für die Saison 2016 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt für

Norddeutschland eine weitere starke Marke hinzugekommen. Mehr Infos unter

www.kiedrowski-racing.de

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma Kiedrowski Racing eine

Plattform geschaffen, auf der alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile bequem

raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung bestellen können. Perfekt

für die Kunden ist die Zahlung per PayPal und der kostenlose Versand innerhalb

Deutschlands ab einem Warenwert von 99,- Euro.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des Teams: Helge

Schwark von der Firma HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler Top Brands •

BUY MX • Michelin • Castrol Power1 • P.O.W. Pro-Off-road-Wash (www.prooffroad-wash.com)

• ZAP-Technix • Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter

Langenhagen und TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung ermöglichen,

auch optisch immer professionell aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden? Ruft an unter 05052 912798!


ENDURO-DM: BURG

Spannend

nach 5-monatiger Pause

Davide von Zitzewitz revanchierte

sich am Sonntag und blieb damit

an der Spitze der Meisterschaft

64

MCE

Oktober '16


Das Jahr 2016 ist in Sachen Internationale

Deutsche Enduromeisterschaft

ein ganz besonderes geworden.

Die Spannung in der DEM

kurz vor der zweiten Saisonhälfte

war enorm hoch und das hatte

gleich mehrere Gründe. Zwischen

Saisonauftakt in Dahlen und der

zweiten DM-Station, der Zweitagesveranstaltung

in Burg, lagen

immerhin fünf lange Monate, in

denen sich die Akteure anderweitig

fit halten mussten.

Dennis Schröter konnte am Samstag

den Gesamtsieg einfahren

Hier schwebte ein großes Fragezeichen über dem Fahrerlager:

Wer würde wohl am besten aus der langen Sommerpause

zurückkehren? Immerhin hatte sich im Fahrerlager

einiges getan. So wechselte beispielsweise Edward Hübner

völlig überraschend Mitte der Saison die Motorradmarke

und schob in der DM eine 450er Yamaha auf die

Startrampe. Auftaktsieger Davide von Zitzewitz laborierte

erneut mit einer Schlüsselbeinverletzung und hatte demzufolge

einen gehörigen Trainingsrückstand zu verzeichnen.

Auch Marco Neubert, der sich in Dahlen hervorragend

präsentierte, ging mit einer Verletzung an den Start.

Und mit welcher Taktik würde wohl Enduro-Haudegen

Dennis Schröter in Burg antreten? Bekanntlich liegen dem

Husqvarnafahrer sandige Böden. Diese und viele weitere

Fragen standen im Raum und konnten nur auf der Strecke

beantwortet werden.

Diese präsentierte der MSC Burg im Übrigen mit einigen

Neuerungen. So wurde die schon länger geplante dritte

Sonderprüfung 2016 in das bestehende Streckenprofil integriert

und sorgte für zusätzliche Würze. Die bereits bekannten

Sonderprüfungen wurden in modifizierten Varianten

abgeändert und sollten somit ebenfalls für

Abwechslung sorgen. Alles in allem faktisch mit dem Blick

auf das Jahr 2017, in dem der MSC Burg den Zuschlag für

einen Lauf zur Enduro-Europameisterschaft erhielt und

der Lauf heuer quasi als Generalprobe dienen sollte.

Internationale Deutsche Meisterschaft: Der erste Fahrtag

im sonnigen Burg startete sogleich mit einem Aufreger,

der wohl so gar nicht in das geplante Konzept passte.

Beim Blick auf die Zeittabelle fiel auf, dass alle Fahrer bis

auf Davide von Zitzewitz und Marco Neubert an der ersten

Sonderprüfung des Tages bereits mit einer Strafzeit belegt

worden waren. Fahrtleiter Wilfried Meine war um eine

schnelle Lösung des Problems bemüht und annullierte

diese Strafzeit später schließlich. Die Begründung: Ein

Stau war schuld an der erheblichen Verspätung, sodass

die Teilnehmer keine Chance hatten, die Etappe in der vorgegebenen

Zeit zu absolvieren. Dies sorgte zunächst natürlich

für Verwirrung bei allen Beteiligten, doch im Chaos

galt es besonders für die Piloten, sich auf die Sonderprüfungen

zu konzentrieren, schließlich sollte ein Rennen

hier entschieden werden.

Davide von Zitzewitz und Marco Neubert führten die Internationale

Deutsche Meisterschaft auf dem Papier also

erst einmal an. Bis die Strafzeiten im weiteren Rennverlauf

gestrichen wurden und die Ergebnisse kräftig durcheinandergewirbelt

wurden. Nun war plötzlich nicht mehr

von Zitzewitz Schnellster des gesamten Fahrerfeldes,

sondern Dennis Schröter. Mit fünf Prüfungsbestzeiten war

der Crinitzer mit einer Gesamtprüfungszeit von 1:01:28:27

Stunde etwas mehr als 18 Sekunden schneller als der nun

Zweitplatzierte von Zitzewitz. Neubert, der anfangs auf

der 2. Position rangierte, rutschte im Klassement gleich

um zwei Platzierungen nach hinten und wurde undankbarer

Vierter hinter einem auftrumpfenden Andi Beier. Letzterer

hatte den Sprung aufs Podium mit der kleinen 250er

geschafft und damit unter Beweis gestellt, dass dieses

Kunststück auch mit einem vermeintlich hubraumschwächeren

Arbeitsgerät möglich ist. Eher enttäuschend endete

der Tag von Edward Hübner. Der Yamaha-Neuzugang

haderte in der Sonderprüfung mit der Kupplung seiner

450er und musste diese später auch noch reparieren. Zu

allem Überfluss ging ihm auf der Etappe auch noch der

Sprit aus, trotz Hilfe von Fahrerkollegen, die ihm mit etwas

Sprit aushalfen, erreichte Hübner die ZK zu spät und

kassierte Strafminuten. Für den WM-Dauerstarter reichte

es in der Summe nur zu Platz 29.

Am Sonntag, dem zweiten Fahrtag, drehte von Zitzewitz

den Spieß um und hatte wohl noch mächtig Wut im Bauch

wegen des nur knapp verpassten Tagessiegs am Samstag.

Trotz seiner vorangegangenen Operation am Schlüsselbein

und einer langen Trainingspause war kein Kraut gegen

den KTM-Piloten gewachsen. Wie sehr sich Schröter

auch streckte, von Zitzewitz blieb außer Reichweite für

den Husqvarnafahrer. Im Ziel fehlten Schröter über 32 Sekunden

auf von Zitzewitz, der damit als klarer Tagessieger

hervorging. Den verbleibenden Podestplatz konnte sich

erneut Andi Beier sichern. Ihm gelang es, sich hauchdünn

Marco Neubert zeigte eine starke

Leistung, musste den Sonntag aufgrund

starker Schmerzen als

Streichergebnis werten lassen

65

MCE

Oktober '16


ENDURO-DM: BURG

(mit nur 3,8 Sekunden Vorsprung) gegen den Viertplatzierten

Björn Feldt durchzusetzen. Die Topfünf

wurden von Edward Hübner komplettiert, der am

Sonntag besser in Fahrt kam als noch tags zuvor.

Nicht angetreten war Marco Neubert, er hatte zu

große Schmerzen wegen einer alten Verletzung und

nutzte sein Streichergebnis für diesen Tag.

E1: In der kleinen Hubraumklasse war Andi Beier in

seiner eigenen Liga unterwegs. Obwohl mit sich

selbst nicht ganz zufrieden, lieferte er an beiden Tagen

eine sensationelle Leistung ab. In nahezu allen

Sonderprüfungen holte sich Beier die Bestzeit und

ließ damit seinen Konkurrenten keine Chance. Am

Samstag versuchte der Schweizer Jonathan Rossé

mit allen Mitteln gegen die Dominanz von Beier anzukämpfen,

musste sich aber im Tagesziel geschlagen

geben und wurde Zweiter. Derrick Görner hatte

gleich zu Beginn des Tages einen schmerzhaften

Crash zu verzeichnen, bei dem er sich die Hand verletzte

und sich deshalb über den Tag schleppte. Belohnt

wurde er dafür mit dem 3. Platz in der E1 am

Samstag. Der 4. Platz von Tim Apolle am Samstag ist

etwas höher zu bewerten, als es aus der Ergebnisliste

hervorgeht, denn der Husqvarna-Pilot konnte

in Dahlen wegen einer Terminüberschneidung nicht

starten. Somit blieb ihm nichts anderes übrig, als

am Ende des Fahrerfeldes zu starten und das bei

enormer Staubentwicklung auf den Sonderprüfungen.

Am Sonntag ging Derrick Görner wegen seiner

besagten Handverletzung nicht an den Start, aber

auch so sah die Ergebnisliste bis auf den erneuten

Tagessieger Andi Beier etwas anders aus. Nachdem

Rossé im letzten Test des Tages mit einem defekten

Bike liegen blieb, nutzte Apolle seine Chance und

schnappte sich den 2. Tagesrang. Yannik Spachmüller

erreichte mit seinem 3. Platz erstmals am Sonntag

eine Podiumsplatzierung in seinem Rookie-Jahr

bei den großen Jungs. Klar, dass sich der ehemalige

Juniorenfahrer darüber besonders freute.

E2: Hier bahnte sich im Vorfeld das wohl spektakulärste

Duell aller Klassen an, denn mit von Zitzewitz,

Hübner und Neubert gab es gleich drei Topfavoriten

auf den Tagessieg. Wie schon erwähnt, kämpfte

Hübner allerdings mehr gegen die technischen Tücken

seines Arbeitsgerätes als gegen die Konkurrenz.

Das spannendste Duell in dieser Klasse, zumindest

am Samstag, lieferten sich daher von

Zitzewitz und Neubert. Die beiden schenkten sich

keine Zehntel und so war es eine reine Freude, diesem

Duell zuzuschauen. Neubert verhaspelte sich

allerdings an einer Auffahrt inmitten der Sonderprüfung

und büßte so wertvolle Zeit ein. Damit war

der Kampf um den Tagessieg faktisch entschieden

und von Zitzewitz hatte das bessere Heft in der

Hand. Nick Emmrich ließ sich von dem knappen Duell

nicht beeindrucken und zog seinen Stiefel durch,

was ihm letztendlich einen hervorragenden 3. Platz

einbrachte. Am Sonntag fehlte Neubert, damit war

von Zitzewitz klarer Favorit und genau diese Rolle

bestätigte er mit einem überragenden Sieg. Hübner

wurde Zweiter und konnte diesem Platz schon etwas

mehr abringen als noch tags zuvor. Erneut Tagesdritter

wurde Emmrich.

E3: Dennis Schröter, wer sonst? War die Antwort,

wenn man nach dem Tagessieger sowohl am Samstag

als auch am Sonntag suchte. Wie sich herausstellte,

hatte auch Schröter Probleme mit einer

Schulterverletzung, was ihn aber nicht daran hinderte,

beide Tage in der E3 zu seinen Gunsten zu

entscheiden. Ein knappes Duell lieferten sich Björn

Feldt und Jan Schäfer. Den entscheidenden Tick

schneller war letztendlich Björn Feldt, er war hauchdünne

0,33 Sekunden schneller unterwegs und

wurde so Zweiter. Etwas deutlicher fiel das Ergebnis

der beiden am Sonntag aus. Zweiter wurde erneut

Feldt, diesmal aber mit über 53 Sekunden Vorsprung

gegenüber Schäfer.

• Text: Marco Burkert; Fotos: DG Design

Enduro-Inter-DM - 2. + 3. Lauf - Burg - 13./14.8.2016:

Ergebnisse:

Tag 1 - E1: 1. Andreas Beier, Husqvarna; 2. Jonathan Rossé, CH, Yamaha;

3. Derrick Görner, Husqvarna; 4. Tim Apolle, Husqvarna; 5. Tilman

Krause, KTM; 6. Yanik Spachmüller, KTM; 7. Maria Franke, KTM; 8. Nico

Busch, KTM; 9. Patrick Strelow, Husqvarna; 10. Eddie Findling,

Sherco.

E2: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Marco Neubert, KTM; 3. Nick

Emmrich, Husqvarna; 4. Paul Roßbach, KTM; 5. Kai-Arne Petruck, Husaberg;

6. Pascal Springmann, Beta; 7. Edward Hübner, Yamaha;

8. Leonhard von Schell, Husqvarna; 9. Jens Pester, Husqvarna;

10. Kenny Lötzsch, KTM.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Björn Feldt, KTM; 3. Jan Schäfer,

KTM; 4. Nico Rambow, KTM; 5. Mark Risse, Beta; 6. Christian Weiß,

KTM; 7. Lucas Dolfing, NL; 8. Marc Neumann, KTM; 9. André Engelmann,

Husqvarna; 10. André Decker, KTM.

Championat: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Davide von Zitzewitz,

KTM; 3. Andreas Beier, Husqvarna; 4. Marco Neubert, KTM; 5. Björn

Feldt, KTM; 6. Jan Schäfer, KTM; 7. Jonathan Rossé, CH, Yamaha;

8. Nick Emmrich, Husqvarna; 9. Paul Roßbach, KTM; 10. Derrick Görner,

Husqvarna.

Junioren: 1. Jan Allers, KTM; 2. Lukas Streichsbier, Husqvarna;

3. Claas Wischhof, KTM; 4. Felix Martin, KTM; 5. Jan Taube, Husqvarna;

6. Tom Kölbach, Beta; 7. Louis Höhr, KTM; 8. Max Bindemann,

Husqvarna.

Tag 2 - E1: 1. Beier; 2. Apolle; 3. Spachmüller; 4. Krause; 5. Franke;

6. Maik Schubert, KTM; 7. Strelow; 8. Findling; 9. Robin Graube, Gas-

Gas; 10. Mike Kunzelmann, KTM.

E2: 1. von Zitzewitz; 2. Hübner; 3. Emmrich; 4. Roßbach; 5. Ismo ten

Velde, NL, KTM; 6. Jilani Cambre, B, Sherco; 7. Martin Kradorf, KTM;

8. Lötzsch; 9. Petruck; 10. Springmann.

E3: 1. Schröter; 2. Feldt; 3. Schäfer; 4. Rambow; 5. Risse; 6. Gerrit Helbig,

KTM; 7. Dolfing; 8. Weiß; 9. Daniel Hänel, KTM; 10. Neumann.

Championat: 1. von Zitzewitz; 2. Schröter; 3. Beier; 4. Feldt; 5. Edward

Hübner, Yamaha; 6. Schäfer; 7. Nico Rambow, KTM; 8. Emmrich;

9. Paul Roßbach, KTM; 10. Tim Apolle, Husqvarna.

Junioren: 1. Allers; 2. Streichsbier; 3. Yannik Mosch; 4. Martin; 5. Ole

Soltwedel, KTM; 6. Taube; 7. Kölbach.

Andi Beier zeigte sich auf der kleinen 250er angriffslustig und wurde mit guten Podestplatzierungen belohnt

66

MCE

Oktober '16


ENDURO-DM: WALDKAPPEL

Dennis Schröter zeigte sich

von den extremen Bedingungen

unbeeindruckt und gewann

souverän

Marco Neubert kehrte gut erholt

von seiner kleinen Auszeit

zurück und wurde starker

Zweiter

68

MCE

Oktober '16

Andi Beier konnte wie schon

in Burg trotz des hubraumschwächeren

Bikes erneut

aufs Podium fahren


Schröter

mit Tagessieg

Unfall von Hübner

überschattet Rennen

Rekordhitze zur Halbzeit der Internationalen

Deutschen Enduromeisterschaft. Ausgerechnet

die 19. Waldkappeler ADAC-Enduro-Fahrt fiel auf

das heißeste Wochenende des Jahres. Staub, der

Mensch und Maschine an seine Grenzen bringen

würde, war da faktisch vorprogrammiert. Selbst

kleine Hitzegewitter brachten nur wenig Abkühlung,

dafür wurde die Strecke durch den Regen

schlagartig sehr rutschig und so dürfte diese Geländefahrt

wohl einigen Teilnehmern noch lange

in Erinnerung bleiben.

Internationale Deutsche Enduromeisterschaft: Als Meisterschaftsführender

reiste Davide von Zitzewitz nach

Waldkappel und ging dementsprechend als Topfavorit ins

Rennen. Der KTM-Pilot hatte sich in den drei vorangegangenen

Wertungsläufen, Dahlen und Burg (1 und 2), einen

kleinen Punktevorsprung gegenüber Dennis Schröter herausgefahren.

In Waldkappel galt es, diesen weiter auszubauen

und sich von der Konkurrenz weiterhin abzusetzen.

Um es vorwegzunehmen, dies sollte dem 24-Jährigen

nicht gelingen. Dennis Schröter bestimmte stattdessen

von Beginn an das Geschehen beim Heimrennen seines

Teams. Dabei ging es allerdings äußerst knapp zu, denn

auch Marco Neubert und Andi Beier wollten ein Wörtchen

im Kampf um den Gesamtsieg mitreden. Schröter war allerdings

speziell in der ersten Sonderprüfung nicht zu

schlagen und konnte dort Zeit gutmachen. Ebenso zeigte

sich der Husqvarna-Pilot unbeeindruckt vom einsetzenden

Regen und spielte hier seine ganze Erfahrung aus.

Während sich Schröter im Tagesverlauf Sekunde für Sekunde

von seinen Verfolgern absetzen konnte und die Tageswertung

schließlich gewann, entbrannte zwischen

Neubert und Beier ein erbittertes Duell. Dabei stand gerade

bei Marco Neubert ein dickes Fragezeichen. Hatte er

sich von seinen Verletzungen vollständig erholt? Zur Erinnerung:

In Burg entschloss sich der KTM-Pilot am Sonntag

verletzungsbedingt nicht zu starten. Doch scheinbar war

diese Taktik von Erfolg gekrönt, denn den Zweikampf mit

Andi Beier konnte er in der abschließenden Sonderprüfung

für sich entscheiden und sich mit einem Husarenritt

den 2. Platz sichern. Bis dato hatte Beier den 2. Platz inne

und musste sich letztendlich um winzige 0,88 Sekunden

geschlagen geben. Mit dem 4. Platz dürfte Davide von Zitzewitz

etwas enttäuscht gewesen sein. Ihm unterlief ein

Fahrfehler in der zweiten Sonderprüfung des Tages und

das kostete ihn sogleich wertvolle Sekunden, die er nicht

wieder herausfahren konnte. Die Spitzenfahrer liegen

derart eng beieinander, dass auch nur der kleinste Fehler

entscheidend sein kann.

Überschattet wurde die Geländefahrt von einem Rennunfall

des Yamaha-Piloten Edward Hübner. In der ersten Sonderprüfung

stürzte er an einem Table-Sprung so unglücklich,

dass er noch auf der Strecke medizinisch versorgt

werden musste und mit dem Hubschrauber ins nahegelegene

Kassel abtransportiert wurde. Die Sonderprüfung

wurde aufgrund dessen annulliert. Was keiner ahnte, war,

dass sich Hübner bei diesem Crash einen offenen Bruch

des linken Sprunggelenks, des Schienbeins und des Wadenbeins

zuzog, wie er kurze Zeit später über facebook

mitteilte: „Leider bin ich in der ersten Sonderprüfung am

Sonntag beim Sprung über das Table derart unglücklich

gestürzt, dass ich mir einen offenen Bruch des linken

Sprunggelenkes, des Schienbeins und des Wadenbeins

zugezogen habe. Mit dem Hubschrauber wurde ich sofort

ins Klinikum Kassel gebracht und dort notoperiert. Durch

einen temporären Fixateur wurde das Bein ruhiggestellt,

bevor in ein paar Tagen die nächste Operation folgt. Voraussetzung

dafür ist allerdings, dass die durch den Eintritt

von Dreck bedingte Infektion der Wunde abklingt. Für

die zahlreichen Genesungswünsche möchte ich mich

herzlich bedanken. Ich hoffe sehr, dass ich in nächster

Zeit wieder positive Meldungen von mir zu verlauten habe.“

Wir wünschen Eddi an dieser Stelle gute Besserung!

E1: In Waldkappel nicht mit dabei waren Derrick Görner

und der zuletzt so starke Yannik Spachmüller. Letzterer

wegen einer Magenverstimmung und Derrick Görner wegen

der in Burg zugezogenen Handverletzung, die sich als

schwerwiegender herausstellte, als anfänglich vermutet.

Eine Knochenabsplitterung und angerissene Bänder

machten einen Start unmöglich und wahrscheinlich bedeutet

diese Verletzung auch das vorzeitige Saisonende

für den Husqvarna-Piloten. Unangefochten blieb indes

Andi Beier, dem keiner seiner E1-Konkurrenten an diesem

Tag das Wasser reichen konnte. Vier von fünf gewertete

Prüfungen gehörten ihm und damit natürlich auch der

Klassensieg. Hinter Beier sortierte sich der Schweizer Jonathan

Rossé ein. Der Yamaha-Pilot fuhr einen ungefährdeten

2. Platz vor Tim Apolle ein. Apolle fehlte im ersten

Umlauf noch sichtlich der Rhythmus und das kostete ihn

wohl eine bessere Platzierung.

E2: Marco Neubert hieß der strahlende Sieger in dieser

Klasse. Der KTM-Pilot verwies seinen Markenkollegen Davide

von Zitzewitz mit mehr als vier Sekunden Vorsprung

auf den 2. Platz. Damit dürfte sich dieses Duell in den noch

verbleibenden drei DEM-Rennen zu einem sehenswerten

Zweikampf entwickeln. Nick Emmrich belegte das verbleibende

Plätzchen auf dem Podest und bestätigte damit

seine guten Leistungen aus dem DEM-Lauf in Burg.

E3: Mit dem Sieg in der Overallwertung war Dennis Schröter

natürlich auch der Klassensieg sicher. Keine einzige

Sonderprüfung hatte der Crinitzer an seine Konkurrenten

abgegeben. Björn Feldt war damit sozusagen der zweite

Gewinner dieser Klasse und wie schon in Burg in ein sehenswertes

Duell mit Jan Schäfer verwickelt. Beide

schenkten sich auf dem Kurs nichts und kämpften, was

das Material hergab. Feldt war jedoch etwas konstanter

unterwegs und brannte so die schnelleren Zeiten in die Tabelle.

Am Ende fehlten Schäfer 9 Sekunden auf seinen

Konkurrenten und er musste sich mit Platz 3 zufriedengeben.

• Text: Marco Burkert; Fotos: DG Design

Enduro-Inter-DM - 4. Lauf - Waldkappel - 28.8.2016:

Ergebnisse:

Tag 1 - E1: 1. Andreas Beier, Husqvarna; 2. Jonathan Rossé, CH, Yamaha; 3. Tim

Apolle, Husqvarna; 4. Tilman Krause, KTM; 5. Patrick Strelow, Husqvarna;

6. Maria Franke, KTM; 7. Maik Schubert, KTM; 8. Mike Kunzelmann, KTM;

9. Robin Graube, GasGas; 10. Eddie Findling, Sherco.

E2: 1. Marco Neubert, KTM; 2. Davide von Zitzewitz, KTM; 3. Nick Emmrich,

Husqvarna; 4. Paul Roßbach, KTM; 5. Kenny Lötzsch, KTM; 6. Jilani Cambre, B,

Sherco; 7. Kai-Arne Petruck, Husaberg; 8. Bruno Wächtler, KTM; 9. Pascal

Springmann, Beta; 10. Martin Kradorf, KTM.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Björn Feldt, KTM; 3. Jan Schäfer, KTM;

4. Christian Weiß, KTM; 5. Mark Risse, Beta; 6. Daniel Hänel, KTM; 7. Gerrit

Helbig, KTM; 8. Nico Rambow, KTM; 9. Marc Neumann, KTM; 10. André Decker,

KTM.

Championat: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Marco Neubert, KTM; 3. Andreas

Beier, Husqvarna; 4. Davide von Zitzewitz, KTM; 5. Björn Feldt, KTM;

6. Jonathan Rossé, CH, Yamaha; 7. Jan Schäfer, KTM; 8. Christian Weiß, KTM;

9. Tim Apolle, Husqvarna; 10. Nick Emmrich, Husvarna.

Junioren: 1. Lukas Streichsbier, Husqvarna; 2. Jan Allers, KTM; 3. Florian Badstuber,

KTM; 4. Jan Taube, Husqvarna; 5. Alexander Gehlert, Husaberg;

6. Tom Kölbach, Beta; 7. Yannik Mosch, Sherco.


KOLUMNE: MARIA FRANKE

Gemischtes

Programm

Hallo MCE-Leser,

ich möchte meinen heutigen freien Tag nutzen, um euch wieder etwas

von meinen Erlebnissen der letzten Wochen zu berichten. Wie ihr sicherlich

wisst, fand die deutsche Enduromeisterschaft ihre Fortsetzung

mit der Doppelveranstaltung in Burg. Ich habe mich ziemlich auf

dieses Event gefreut, da ich sehr gerne im Sand fahre und Burg davon

ja ziemlich viel zu bieten hat. Meine Vorfreude war begründet, denn

das Wochenende lief genau nach meinen Vorstellungen. Ich hatte mir

das Ziel gesetzt, im Championat ein Ergebnis innerhalb der Top-20 zu

erreichen. Am Samstag konnte ich dieses Vorhaben mit Platz 20 erfüllen

und war natürlich happy, obwohl der Tag mit einer Strafzeit begann.

An der ersten Sonderprüfung schien etwas mit der Zeitnahme

nicht zu klappen und daher bildete sich ein Stau und der Großteil aller

Fahrer kassierte eine Strafe. So einen Start in den Tag braucht keiner,

erst als diese Strafzeit annulliert wurde, regelte sich alles von selbst.

Etwas besser gestaltete sich der Tagesverlauf am Sonntag. Obwohl

die Etappenzeiten sehr eng kalkuliert waren, lief diesmal alles ohne

Probleme. Auch inmitten der Sonderprüfungen hat alles bestens funktioniert.

Somit endete der Tag fehlerfrei mit dem 18. Platz im Championat

und dem 5. Rang in der Klasse E1. Zugute kam mir der Einsatz in der

Enduro-WM, hier konnte ich im Sommer sehr viel praktische Erfahrung

sammeln, die sich in der DM bezahlt macht.

Eine Woche später folgte der MX-Ladys-Cup in Teutschenthal. Ehrlich

gesagt hatte ich etwas Respekt vor der Strecke, die ich zuletzt als Zuschauer

beim MXGP besucht habe. Die langen und weiten Sprünge

sind etwas Besonderes und erfordern höchste Konzentration. Mein

letzter wirklicher Motocrosseinsatz lag auch schon etwas zurück

(Mai), daher war es schon eine kleine Herausforderung für mich. Einmal

im Rennmodus, lief es allerdings ohne jegliche Bedenken und

Probleme. Es hat wieder einmal Spaß gemacht, mit all den Mädels zu

fahren und das Ergebnis ging mit Platz 2 in der Tageswertung natürlich

auch in Ordnung!

Viel Zeit zum Ausruhen blieb nach Teutschenthal jedoch nicht, denn

mit dem DEM-Lauf in Waldkappel stand ein Wochenende später schon

das nächste Rennen in den Startlöchern. Das Wetter war extrem warm,

wobei es am Samstag beim Anschauen der Strecke fast schlimmer war

als am Sonntag auf dem Motorrad. Die Strecke selbst war nicht ganz

nach meinen Geschmack, denn durch die Hitze war der Boden sehr

hart und staubig. Mein angepeiltes Ziel, die Top-20, habe ich mit Platz

24 im Championat nicht ganz erreicht. In der Klasse E1 bin ich knapp

an der Top-5-Platzierung vorbeigeschrammt, damit kann ich ganz zufrieden

sein, denn angesichts dieser Bedingungen muss ich sagen,

lief das Rennen trotzdem recht gut und ohne Komplikationen. Für die

verbleibenden Saisonstationen in der DM möchte ich den Abstand

nach vorn weiterhin verkürzen und versuchen, meine gesteckten Ziele

zu erreichen.

Neben den DM-Veranstaltungen war ich erstmals auch bei der Federal

Mogul East Enduro Challenge am Start. Dirk Peter hat mich gefragt, ob

ich nicht Lust habe, an diesem einzigartigen Endurorennen teilzunehmen.

Eine coole Idee, wie ich fand, also habe ich zugesagt und muss

sagen: Dieses Rennen hat richtig viel Spaß gemacht! Das Starterfeld,

die lockere Atmosphäre und die hervorragende Strecke zeichnen diese

Veranstaltung aus. Selten hatte ich so viel Spaß bei einem Rennen

wie beim MC Isolator. Neben Andi Beier waren auch einige „alte Hasen“

wie Marko Barthel, Arne Domeyer oder Dirk Peter mit dabei. Ich

hatte das Glück, zusammen mit Andi, Dirk, Arne und Marko in der „Minute“

zu fahren. Wenn man sich einmal live anschauen kann, wie die

Jungs fahren, lernt man wirklich noch einiges dazu. So hatte das Rennen

ganz nebenbei noch einen Trainingseffekt ;-).

Okay, das soll es erst einmal von mir gewesen sein. Ich fahre nun nach

Frankreich zum Finale der Enduroweltmeisterschaft. Ich bin so gespannt,

was mich dort erwarten wird und werde euch in der kommenden

Ausgabe davon berichten.

Also bis bald, eure Maria

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Inhalte: MOTOCROSS und ENDURO Tests der neuen 2016er Offroad - Motorräder -

Produktvorstellungen – Regionale Rennserien –

Kolumnen führender Spitzenpiloten – Spezial und Rubriken – Standings

– Renntermine – Produktvorstellungen


NOTIZEN

MAXXIS Reifen auf der Intermot

Maxxis Reifen präsentiert auf der Leitmesse für motorisierte Zweiräder vom

4. bis 9. Oktober 2016 seine aktuellsten Reifen-Highlights für die enthusiastischen

Biker

Die Intermot erwartet insgesamt mehr als 200.000 Fachbesucher und Maxxis

begrüßt alle Messebesucher in Halle 08.1 F031/E030 auf einem komplett neuen,

doppelstöckigen sowie 370 Quadratmeter großen Messestand.

Zu den Messehighlights gehört der neue ATV-Reifen Bighorn 3.0, der sich mit

seinen sechs PR-Lagen durch hervorragende Manövrier- und Haltbarkeit auszeichnet

und darüber hinaus enormen Grip und bestes Fahrverhalten bietet.

Des Weiteren wird der ebenfalls neue Sport Touring Reifen MAXXIS Supermaxx

ST präsentiert, dessen V-Design für gleichmäßigen Abrieb und nochmals verbesserten

Nass-Grip sorgt.

Bei der Entwicklung dieses Highlights, das außerdem eine neu entwickelte Nano-Silica

Verbundmischung sowie hochfeste Stahlgürtelkarkasse auszeichnet,

stand der erfahrene Kawasaki Superbike-Pilot Chris Walker Pate.

„Wir freuen uns, diese beiden Neuerscheinungen sowie weitere neue Top-Produkte

unseres Hauses zu präsentieren. Ebenso durch unser Portfolio im Enduro-

und Motocross sowie im Straßen- und Scooter-Bereich dem Zweirad-begeisterten

Publikum Reifen für die gesamte Marktabdeckung bieten zu können“,

so die MAXXIS International GmbH aus Dägeling.

Über Maxxis: Der Reifenhersteller CHENG SHIN wurde 1967 in Yuanlin in Taiwan gegründet

und gehört heute mit zirka 30.000 Mitarbeitern zu den Topten der weltweit größten Reifenproduzenten.

Reifenwerke befinden sich neben Taiwan in China, Thailand und Vietnam.

Seit den 90er Jahren etablierte sich im außerasiatischen Markt der Markenname Maxxis.

CHENG SHIN kennt man noch unter der Bezeichnung CST. Die Produktpalette mit Qualitätsreifen

von Maxxis reicht vom 3-Zoll-Industriereifen über Pkw, Leicht-Lkw bis zum

22,5-Zoll-Lkw-Reifen.

Diese umfangreiche Produktpalette mit seinem vielfältigen Reifen-Knowhow ist einzigartig.

Weltweit werden Reifen von Maxxis in der Erstausrüstung verbaut, beispielsweise bei

Peugeot, Ford, GM, Toyota, VW oder Mercedes und anderen Fahrzeugherstellern.

BUCHTIPPS

Mit Radleraugen

Jens Voigt: Shut Up Legs

Der Radsport gehört zu den populärsten

Sportarten. Daran haben

auch die Betrugsversuche per Doping

nichts ändern können. Was

macht diesen Sport so beliebt? Der

beinharte Kampf Mann gegen Mann

auf dem Asphalt. Und so sympathische

Typen wie Jens Voigt.

„Shut Up Legs“: Unter diesem Titel

legt Jens Voigt (assistiert von Fotograf

und Autor James Startt) im Delius

Klasing Verlag eine beinharte Bilanz

seiner Profijahre als Matador

auf dem Rennrad vor. „Shut up legs!

Do what I tell you!“ So lautete das

Mantra des Radathleten, das er sich

selbst zurief, wenn die Schmerzen

wieder einmal übergroß wurden.

„Schnauze, ihr Beine! Macht gefälligst,

was ich will!“ Kernig, konsequent,

knallhart gegen sich selbst:

Das macht die großen Sportler aus.

Doch nicht jeder kann davon so fesselnd

erzählen wie Voigt.

Höchstpersönliche Einblicke hinter die Kulissen des großen Radsport-Zirkus

bietet dieser Erinnerungsband. Jens Voigt war ja überall dabei: Tour de France

(17-mal), Deutschland-Tour (zwei Erfolge), Polen-Rundfahrt (ein Sieg), Giro

d’Italia (natürlich). Seine Karriere begann mit einem Sieg bei der Friedensfahrt

und sie endete mit dem Stundenweltrekord. In über 20 aktiven Jahren hat er

sie alle kennengelernt, die Klassiker unter den Strecken − und unter den Sportlern.

Dem umstrittensten von allen widmet Voigt ein eigenes Kapitel: Lance

Armstrong: „Aber der Teufel ist er auch nicht“. Um Doping (Festina, Operación

Puerto) geht es. Um Stürze, um Zweifel und das einsame Leben aus dem Koffer.

Und um die Teams, für die er geradelt ist und für die er nicht immer, aber immer

wieder gesiegt hat.

Als Sportler hat Jens Voigt nie etwas anbrennen lassen. Ein Angreifer war er,

ein Ausreißer, auch wenn dies als selbstmörderisch galt. „Aber wenn jeder so

denken würde, wäre der Radsport nur noch langweilig.“ Dafür, dass es nie

langweilig wird, sorgen auch die tollen Fotos in diesem Buch. Und die knackige

Sprache, mit der Jens Voigt die Legende Jens Voigt frisch hält. Seine Wünsche

für die Zukunft? Teamdirektor werden. Und Großvater.

Jens Voigt / James Startt. „Shut Up Legs“, Meine Profijahre • 284 Seiten,

32 Farb- und 18 S/W-Fotos, Format 14,5 x 22 cm, gebunden mit Schutzumschlag

• Euro (D) 22,90 / Euro (A) 23,60 (ISBN 978-3-667-10708-4) • Delius Klasing

Verlag, Bielefeld.

Erhältlich im Buchhandel oder unter der Hotline 0521 559955.

Schlaraffenland für Skipper

Küstenhandbuch Kroatien und Montenegro

Die kroatische Küste ist von einer außerordentlichen Schönheit und Vielfalt,

die in Europa nahezu einmalig ist. Um dieses Paradies zu entdecken, gibt es

kein besseres Verkehrsmittel als das Boot.

Der warme mediterrane Sommer mit überwiegend mäßigen Winden und nahezu

ununterbrochenem Sonnenschein beschert Seglern und Motorbootfahrern von

Mai bis September ideale Bedingungen für ihren Törn. Sonne satt, blaues Meer,

wilde Küsten, einsame Inseln, romantische Buchten, kleine Häfen und moderne

Marinas – die Ostküste der Adria gehört zu den beliebtesten Wassersportrevieren

im Mittelmeer und ist das bevorzugte Charterrevier für deutsche Segler und

Motorbootfahrer.

Dieser in 2016 komplett überarbeitete Band behandelt die Küste und die Inseln

Mittel- und Süddalmatiens sowie die Küste Montenegros. Der vordere Teil des

Buchs enthält allgemeine Informationen zum Revier, zu Wind und Wetter, wichtigen

Vorschriften und vielem mehr. Der hintere Teil besteht aus 43, zum Teil

ausklappbaren Seekartenausschnitten, in die als besonderer Clou die Pläne der

entsprechenden Häfen, Marinas und Ankerbuchten integriert sind. Die Karten

basieren auf den amtlichen kroatischen Kartendaten und sind im WGS 84 System

georeferenziert. Hierdurch kann eine GPS-Position direkt in die Karte übertragen

werden.

Von Split in Mitteldalmatien führt die Beschreibung unter anderem über Omis

und Markarska bis Dubrovnik in Süddalmatien, inklusive der großen Inseln wie

Brac, Hvar, Korcula und Mljet. Im Süden locken die „schwarzen Berge“ Montenegros

mit der Bucht von Kotor und die so ganz eigenen Städte wie Budva, Bar und

Ulcinj. Der Fotograf Bodo Müller und der Journalist Jürgen Straßburger, beide

ausgewiesene Kroatien- und Adria-Kenner, sind durch ihre Reiseberichte in den

Zeitschriften YACHT und BOOTE einer breiten Leserschaft bekannt.

Bodo Müller / Jürgen Straßburger.

„Küstenhandbuch

Kroatien und Montenegro“

Split - Ulcinj Skadar-See •

3. überarbeitete Auflage

2016, 80 Seiten, 35 Farbfotos,

43 Karten, 230 Hafenpläne,

Format 22,9 x 29,8 cm,

Spiralbindung mit Umschlag

• Euro (D) 29,90 / Euro (A)

30,80 (ISBN 978-3-667-

10688-9). Edition Maritim,

Hamburg.

Erhältlich im Buchhandel

oder unter der Hotline

0521 559955

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MCE

Oktober '16


LESERBRIEF

Jugendförderung

Liebe MCE-Mitarbeiter,

ich bin langjähriger Abonnent der MCE und wollte nicht versäumen, Ihnen meine

Art der Jugendförderung zu zeigen. Wir alle genießen die informative Berichterstattung

...

Als meine Tochter und mein Enkel zu Besuch waren, haben sie die letzten Ausgaben

der MCE erwischt. Sie sehen ja, wie dieser Besuch endete ...

Dieter Bielang, Sommestraße 8, 71384 Weinstadt

TERMINE

SEPTEMBER

24./25.9. DAMCV-Motocross Hof

Samstag : PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend

+ Ex Jugend MX2, Damen, Senioren, Veteranen, Open Junioren;

Sonntag: 85 Junioren, Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National, Inter. MX2 + Inter Open Pokal,

DAMCV SWG Pokal

Veranstalter: MCC Windeck-Hurst, www.mcc-windeck-hurst.de

www.damcv.de

24./25.9. DJMV-Motocross Walldorf

DJMV Geschäftsstelle, Regina Schäffer, Im Schulfeld 9

72290 Loßburg, Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854

Mail: info@DJMV.de , www.djmv.de

OKTOBER

1./2.10. DAMCV-Motocross Kleinhau

Samstag: PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, Open Junioren,

MX2 Jugend, Damen, Senioren, Veteranen

Sonntag: 50/85 Junioren, Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National, Intern. DAM (MX2+Open),

Seitenwagen, IMBA-Europameisterschaft MX2

Veranstalter: MSC Kleinhau, www.msc-kleinhau.de, www.damcv.de

1./2.10. GCC German Cross Country Meisterschaft Bühlertann

www.xcc-racing.com

5.-9.10. Intermot Köln, koelnmesse

Internationale Motorrad-, Roller- und E-Bike-Messe

Koelnmesse GmbH, Messeplatz 1, 50679 Köln

Tel. 01806 022 522*, intermot@visitor.koelnmesse.de

* 0,20 EUR/Anruf aus dem dt. Festnetz; max. 0,60 EUR/

Anruf aus dem Mobilfunknetz, www.intermot.de/tickets

www.intermot.de

8.10. DMV BRC MX 2-Takt Cup Werl

www.2taktcup.de

9.10. XCC - Finale Cross Country Meisterschaft Ried/A

www.xcc-racing.com

22.10. Arnhem Supercross, Arnhem Stadium Gelredome

Supercross-EM, www.arnhemsupercross.com

WWW.ZUPIN.DE / INFO@ZUPIN.DE

PHONE +49 8669 848 110


EVENTS

Jason Anderson

Malcolm Stewart

Gelredome Arnhem

Zweimal 2 Tickets für das

Supercross Arnhem gewinnen

Am 22. Oktober öffnet das Gelredome in Arnhem/NL seine Pforten zum „Supercross No Limits“.

Wenn auch ihr diese einmalige Atmosphäre live erleben wollt, beantwortet einfach

nachstehende Frage und hofft darauf, dass euch Fortuna gewogen ist.

Wer sind die aktuellen Europameister in der SX- und SX-Lites-Klasse?

Schickt eure Lösungen mit dem Kennwort „SX Arnhem“ an: redaktion@ziegler-verlag.de

oder per Post an Ziegler Verlags GmbH, Redaktion Motocross Enduro, Birkenweiherstr. 14,

63505 Langenselbold. Einsendeschluss ist der 7. Oktober 2016. Die Gewinner werden ausgelost

und benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

SX-EM in Arnhem/NL

Am 22. Oktober, 19:00 Uhr, findet im Gelredome im holländischen

Arnhem der einzige Lauf und damit das Finale zur Supercross-EM

statt. Promoter Off Road Pro Racing verspricht ein „Supercross No

Limits“ in der 30.000 Zuschauer fassenden Arena, deren Dach in

25 Minuten geöffnet bzw. geschlossen werden kann.

Am Start sind sowohl amerikanische (z.B. Jason „El Hombre“ Anderson,

Malcolm J. Stewart, Ricky Renner, Steve Mages, Bryan Spencer,

Joe Clayton) als auch europäische Topfahrer (z.B. Exweltmeister Romain

Febvre), die die im US-SX-Stil gebaute Strecke stürmen wollen.

Gestartet wird in den Klassen Supercross, SX250, SX125 und SX85.

Weitere Infos auf: www.arnhemsupercross.com

Termin: 22. Oktober 2016 - Supercross Arnhem/NL

Romain Febvre

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MCE

Oktober '16


Ticket-Hotline

089/31 88 85 81

tickets@supercrossmuenchen.de

OLYMPIAHALLE MÜNCHEN

1 8 . - 1 9 . N o v e m b e r 2 0 1 6

/SupercrossMuenchen

Tickets auch in allen ADAC

Geschäftsstellen erhältlich

www.muenchenticket.de

www.supercrossmuenchen.de

25. & 26.11.2016

QR_CODE

TICKETHOTLINE:

0371 - 380 38 380 (Mo. – Fr. 9 – 17 Uhr)


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Endstand nach 18 Veranstaltungen

inkl. Glen Helen/USA - 11.9.)

MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 731

2. Antonio Cairoli, I, KTM 647

3. Max Nagl, D, Husqvarna 603

4. Romain Febvre, F, Yamaha 564

5. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 545

6. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 536

7. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 406

8. Clément Desalle, B, Kawasaki 372

9. Valentin Guillod, CH, Yamaha 352

10. Shaun Simpson, GB, KTM 343

Ferner:

26. Dennis Ullrich, D, KTM 41

32. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki 22

38. Angus Heidecke, D, KTM 10

MX2:

1. Jeffrey Herlings, NL, KTM 739

2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 625

3. Benoit Paturel, F, Yamaha 512

4. Max Anstie, GB, Husqvarna 504

5. Pauls Jonass, LV, KTM 403

6. Brian Bogers, NL, KTM 398

7. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki 378

8. Samuele Bernardini, I, TM 377

9. Petar Petrov, BG, Kawasaki 351

10. Aleksandr Tonkov, RUS, Yamaha 320

Ferner:

23. Henry Jacobi, D, Honda 94

37. Brian Hsu, D, Suzuki 43

43. Pascal Rauchenecker, A, Husky 24

49. Christopher Valente, CH, KTM 20

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 28.8.)

WMX:

1. Livia Lancelot, F, Kawasaki 302

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 278

3. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 220

4. Kiara Fontanesi, I, Honda 214

5. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 196

6. Amandine Verstappen, B, KTM 188

7. Anne Borchers, D, Suzuki 164

8. Shana van der Vlist, NL, Yamaha 125

9. Natalie Kane, IRL, KTM 108

10. Britt van der Werff, NL, Suzuki 99

Ferner:

12. Kim Irmgartz, D, Suzuki 79

16. Stephanie Laier, D, KTM 69

17. Virginie Germond, CH, Suzuki 61

38. Janina Lehmann, D, KTM 8

39. Carmen Allinger, D, Kawasaki 8

(Endstand nach 1 Veranstaltung

inkl. Assen/NL - 28.8.)

VMX:

1. Mats Nilsson, S, Yamaha 50

2. Ton van Grinsven, NL, TM 44

3. Robert Forsell, S, Kawasaki 38

4. Martin Zerava, CZ, Suzuki 34

5. Klaas Hofstede, NL, Husqvarna 31

6. Ronny van Hove, B, KTM 30

7. Danny Langenberg, NL, KTM 26

8. Phil Mercer, GB, KTM 26

9. Leons Kozlovskis, LV, Suzuki 23

10. Paul Woldendorp, NL, Honda 21

Ferner:

14. Christoph Lackner, A, KTM 12

(Stand nach 10 von 11 Veranstaltungen

inkl. Roggenburg/CH - 28.8.

Seitenwagen:

1. Hendrickx/van den Bogaart, B,

WSP-Husky 384

2. Brown/Chamberlain, GB, WSP 343

3. Adriaensssen/Daiders, B,

WSP-AMS 334

4. Bax/Bax, NL, WSP-Yamaha 297

5. Cermak/Cermak, CZ, WSP-Mega 286

6. D.Willemsen/Beunk, NL, WSP 241

7. Hermans/van Gaalen, NL, VMC 229

8. Wilkinson/Chamberlain, GB, WSP 223

9. Giraud/Musset, F, WHT-KTM 215

10. Jarvis/Nilson, GB, WSP-Husky 203

Ferner:

12. Bürgler/Betschart, CH, WSP-KTM 179

24. Weiss/Schneider, A, VMC 39

25. Faustmann/Haller, D, VMC 36

28. Blank/Klooz, D, VMC 24

32. Battaglia/Furrer, CH, WSP-KTM 16

EM

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Imatra/FIN - 28./29.5.)

65 ccm Nordwest:

1. Liam Everts, B, KTM 187

2. Ivano van Erp, NL, KTM 174

3. Tomas Pikart, CZ, KTM 136

4. Maximilian Werner, D, KTM 133

5. Yoran Moens, B, KTM 126

6. Adam Maj, CZ, KTM 124

7. Mads Fredsoe, DK, KTM 117

8. Sem de Lange, NL, Kawasaki 109

9. Lucas Coenen, B, KTM 90

10. Julius Mikula, CZ, KTM 89

Ferner:

11. Sebastian Meckl, D, KTM 84

16. Kevin Geiger, D, KTM 50

17. Lino Neumann, D, KTM 49

33. Colin Sarré, D, KTM 13

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Imatra/FIN - 28./29.5.)

85 ccm Nordwest:

1. Emil Jonrup, S, KTM 217

2. Matias Vesterinen, FIN, KTM 181

3. Rasmus Pedersen, DK, KTM 147

4. Anton Nagy, S, KTM 141

5. Lewis Hall, GB, Kawasaki 132

6. Noel Nilsson, S, KTM 122

7. Eric Tomas, E, KTM 110

8. Max Palsson, S, KTM 102

9. Magnus Smith, DK, Husqvarna 101

10. Kay Karssemakers, NL, KTM 97

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 9./10.7.)

65 ccm Nordost:

1. Edvards Bidzans, LV, KTM 197

2. Kirill Vorobyev, RUS, KTM 171

3. Aleksis Araids, LV, KTM 141

4. Kirils Maslovs, LV, KTM 121

5. Karlis Albers Reisulis, LV, KTM 118

6. Makxymilian Chwalik, PL, KTM 92

7. Janis Kubulins, LV, KTM 89

8. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 87

9. Roberts Lusis, LV, KTM 85

10. Kirill Leiman, RUS, KTM 69

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 9./10.7.)

85 ccm Nordost:

1. Artsiom Sazanavets, B-RUS, KTM 135

2. Patriks Uzuls, LV, KTM 131

3. Svyatoslav Pronenko, RUS, KTM 113

4. Kristians Freimanis, LV, KTM 105

5. Kristers Krist Suna, LV, KTM 99

6. Allar Pent, EST, KTM 94

7. Jorgen Matthias Talviku, EST, KTM 87

8. Maksim Kraev, RUS, KTM 82

9. Egor Frolov, RUS, KTM 81

10. Filip Bukowicz, PL, Suzuki 79

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Krusevac-Globare/SRB - 18./19.6.)

65 ccm Südost:

1. Marius Popovici, RO, KTM 194

2. Matija Sterpin, KRO, KTM 194

3. Aida Cojanu, RO, KTM 156

4. Laszlo Tecsi, H, KTM 138

5. Viktor Borislavov, BG, KTM 132

6. Noel Zanocz, H, KTM 118

7. Marios Kanakis, GR, KTM 115

8. Radostin Mihaylov, BG, KTM 89

9. Bence Pergel, H, KTM 80

10. Alp Omer Berker, TR, KTM 61

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Krusevac-Globare/SRB - 18./19.6.)

85 ccm Südost:

1. Nikola Hranic, KRO, Husqvarna 242

2. Antonis Sagmalis, GR, KTM 160

3. Kristian Ivanov, BG, KTM 130

4. Miodrag Stanojevic, RS, Suzuki 126

5. Jakob Kristof, H, Husqvarna 124

6. Nikolay Malinov, BG, Kawasaki 120

7. Dimitar Grozdanov, BG, KTM 110

8. Adam Kovacs, H, KTM 94

9. Dominik Piskor, KRO, Yamaha 63

10. Georgios Kariotis, GR, Yamaha 62

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 18./19.6.)

65 ccm Südwest:

1. Pablo Gutierrez, E, KTM 164

2. Daniela Guillen, E, KTM 141

3. Matteo Luigi Russi, I, KTM 130

4. Victor Puig, E, KTM 113

5. Simone Pavan, I, KTM 105

6. Valerio Lata, I, KTM 101

7. Zakhar Osmolovskiy, RUS, KTM 96

8. Filippo Farioli, I, KTM 82

9. Leo Lefaure, F, KTM 81

10. Alejandro Perez, E, Husqvarna 76

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 18./19.6.)

85 ccm Südwest:

1. Maks Mausser, SLO, KTM 160

2. René Hofer, A, KTM 125

3. Kevin Cristino, I, Yamaha 119

4. Tom Guyon, F, TM 112

5. Oriol Oliver, E, Kawasaki 105

6. Mattia Capuzzo, I, TM 96

7. Alberto Barcella, I, Husqvarna 91

8. Guillem Farres, E, Kawasaki 84

9. Kevin Brumann, CH, Yamaha 80

10. Alessandro Facca, I, KTM 79

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 6./7.8.)

125 ccm 2-Takt:

1. Jago Geerts, B, KTM 357

2. Stephen Rubini, F, KTM 248

3. Pierre Goupillon, F, KTM 242

4. Gianluca Facchetti, I, KTM 221

5. Roan van de Moosdijk, NL, Yam. 215

6. Kim Savaste, FIN, Kawasaki 184

7. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 175

8. Zachary Pichon, F, Yamaha 168

9. Brian Strubhart Moreau, F, Kawa 155

10. Andrea Zanotti, RSM, KTM 143

Ferner:

30. Jeremy Sydow, D, KTM 29

34. Marcel Stauffer, A, KTM 21

36. Maurice Chanton, CH, KTM 13

39. René Hofer, A, KTM 14

40. Maurice Chanton, CH, KTM 13

46. Martin Winter, D, KTM 5

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 27./28.8.)

150 ccm 4-Takt (Honda):

1. Emil Weckman, FIN, Honda 222

2. Hakon Fredriksen, N, Honda 209

3. Leopold Ambjörnson, S, Honda 149

4. Luis Outeiro, P, Honda 137

5. Rasmus Moen, S, Honda 136

6. Yago Martinez, E, Honda 132

7. Henry Vesilind, EST, Honda 126

8. Anton Nordström Graaf, S, Honda 105

9. Carl Jorgensen, S, Honda 84

10. Andrea Adamo, I, Honda 78

Ferner:

13. Pascal Jungmann, D, Honda 64

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 6./7.8.)

250 ccm:

1. Thomas Kjer Olsen, DK, Husky 404

2. Darian Sanayei, USA, Kawasaki 373

3. Bas Vaessen, NL, Suzuki 324

4. Anton Gole, S, Husqvarna 265

5. Kevin Wouts, B, KTM 244

6. Miro Sihvonen, FIN, KTM 223

7. Jorge Prado Garcia, E, KTM 210

8. Nicolas Dercourt, F, Kawasaki 207

9. Hunter Lawrence, AUS, Kawasaki 167

10. Mike Stender, D, Yamaha 145

Ferner:

35. Michael Kratzer, A, KTM 23

41. Kilian Auberson, CH, KTM 16

52. Stephan Büttner, D, Kawasaki 8

54. Kevin Auberson, CH, KTM 7

55. Enzo Steffen, CH, Honda 7

56. Stefan Ekerold, D, Husqvarna 6

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 30./31.7.)

300 ccm:

1. Mike Kras, NL, KTM 264

2. Yentel Martens, B, Husqvarna 257

3. Brad Anderson, GB, Yamaha 203

4. Matthew Moffat, GB, KTM 150

5. Dietger Damiaens, B, KTM 135

6. Patrick Vos, NL, KTM 113

7. Francisco Utrilla Antonio, E, Yam. 110

8. Mathias Plessers, B, KTM 107

9. Lewis Gregory, GB, Yamaha 104

10. Joshua van der Linden, NL, Yam. 101

Ferner:

25. Nicolas Bender, CH, Husqvarna 30

39. Patrik Bender D, KTM 9

41. Dennis Schröter, D, Husqvarna 7

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. St. Petersburg/RUS - 2./3.7.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 289

2. Petr Bartos, CZ, KTM 243

3. Dmytro Asmanov, UKR, Kawasaki 189

4. Ondrej Brendl, CZ, Suzuki 173

5. Petr Michalec, CZ, Honda 163

6. Matija Kelava, KRO, KTM 145

7. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 143

8. Hrvoje Karas, KRO, Yamaha 130

9. Jakub Hruska, SK, Suzuki 125

10. Jaka Zavrsan, SLO, Kawasaki 78

Ferner:

45. Andreas Schmidinger, A, Honda 21

47. Patrik Schrattenecker, A, KTM 18

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Cieszyn/PL - 21./22.5.)

Women’s European Cup:

1. Sara Andersen, DK, Yamaha 64

2. Julie Dalgaard, DK, Honda 63

3. Emelie Dahl, S, Yamaha 56

4. Natalie Kane, IRL, KTM 52

5. Joanna Miller, PL, KTM 45

6. Britt van der Werff, NL, Suzuki 43

7. Caroline Berglund, S, Husqvarna 36

8. Gabriela Seisdedos, E, Kawasaki 36

9. Barbora Lankova, CZ, Suzuki 30

10. Jana Antosova, CZ, KTM 29

Ferner:

12. Anne Borchers, D, Suzuki 27

16. Laura Soller, D, Husqvarna 19

19. Nina Kaas, D, Honda 10

DM

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 20./21.8.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, KTM 190

2. Harri Kullas, FIN, KTM 186

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husky 186

4. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 143

5. Christian Brockel, D, KTM 109

6. Dominique Thury, D, KTM 93

7. Mike Stender, Suzuki 90

8. Angus Heidecke, D, KTM 80

9. Lukas Neurauter, A, KTM 79

10. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 76

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 20./21.8.)

ADAC MX Youngster Cup:

1. Bas Vaessen, NL, Suzuki 199

2. Miro Sihvonen, FIN, KTM 197

3. Stefan Ekerold, D, Husqvarna 175

4. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 147

5. Martin Krc, CZ, KTM 112

6. Nathan Renkens, B, KTM 102

7. Cedric Grobben, B, KTM 93

8. Tomas Kohut, SK, KTM 91

9. Glen Meier, DK, KTM 89

10. Richard Sikyna, SK, KTM 80

(Stand nach 4 von 5 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 20./21.8.)

ADAC MX Junior Cup:

1. René Hofer, A, KTM 165

2. Meico Vettik, EST, KT M 148

3. Maksim Kraev, RUS, KTM 137

4. Cameron Durow, ZA, KTM 107

5. Maks Mausser, SLO, KTM 100

6. Adam Kovacs, H, KTM 94

7. Mike Gwerder, CH, Husqvarna 92

8. Maximilian Spies, D, Husqvarna 86

9. Jett Lawrence, AUS, Kawasaki 75

10. Egert Pihlak, EST, KTM 69

Endstand (nach 7 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 11.9.)

MX Open:

1. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 296

2. Dominique Thury, KTM 274

3. Christian Brockel, KTM 232

4. Tim Koch, Suzuki 230

5. Lars Reuther, KTM 154

6. Nils Gehrke, Suzuki 152

7. Chris Gundermann, Yamaha 144

8. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 138

9. Stephan Büttner, Kawasaki 134

10. Moritz Schittenhelm, KTM 130

Stand (nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Schweighausen - 10.7.)

Junior MX2:

1. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 142

2. Ron Noffz, Yamaha 124

80

MCE

Oktober '16


3. Stephan Büttner, Yamaha 123

4. Tim Koch, Suzuki 102

5. Jan Jakobson, EST, Kawasaki 87

6. Tobias Linke, Kawasaki 77

7. Leon Ast, Yamaha 60

8. Nils Gehrke, Suzuki 57

9. Robert Riedel, KTM 56

10. Nico Koch, KTM 49

Endstand (nach 8 Veranstaltungen

inkl. Schenkenhorst - 4.9.)

Seitenwagen:

1. Clohse/Verhagen, B/NL, WSP 285

2. Faustmann/Haller, VMC 223

3. Santermans/Mucenieks, B/LV,

WSP 221

4. Weiss/Schneider, A, VMC 219

5. Blank/Klooz, VMC 194

6. Interbitzin/Forster, VMC-Yamaha 191

7. Garhammer/Kälin, D/CH, VMC 171

8. Engelbrecht/Hegewald, WHT-KTM 166

9. Reimann/Reimann, WSP 161

10. Wilkinson/Kirwin, GB, WSP 160

Stand (nach 8 von 9 Veranstaltungen

inkl. Ueckermünde - 7.8.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Yamaha 362

2. Julian Haas, KTM 244

3. Joris Kersten, NL, Yamaha 206

4. Casper Holm, DK, Yamaha 189

5. Oliver Vandendijk, B, Honda 188

6. Nick van Hout, NL, Yamaha 171

7. Alexander Norskov, DK, Yamaha 167

8. Sandy Schulze, Honda 159

9. David Freidinger, A, Suzuki 144

10. Robin Grieven, B, Yamaha 143

POKAL

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Wolgast - 24.7.)

Open:

1. Franziskus Wünsche, KTM 134,5

2. Dario Dapor, Yamaha 92,0

3. Christian Hoßfeld, Honda 70,5

4. Maximilian von Heuß-Blößt,

Honda 54,5

5. Stefan Badstuber, Yamaha 54,5

6. Florian Badstuber, Yamaha 53,0

7. Jan Uhlig, Kawasaki 50,0

8. Jonas Wolf, Husqvarna 42,0

9. Marcel Kaltenbach, Husqvarna 42,0

10. Lutz Beste, Honda 41,5

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 29.5.)

MX2:

1. Jascha Berg, Husqvarna 74,0

2. Luca Lier, Kawasaki 60,5

3. Fabian Pries, Yamaha 56,5

4. Oliver Jacques Sczeponek, KTM 48,5

5. Nico Koch, KTM 47,0

6. André Stumpf, Suzuki 45,5

7. Jasper Dempewolf, Kawasaki 37,5

8. Mathias Linke, Suzuki 37,0

9. Christopher Grunert, KTM 33,0

10. Dominik Bretschneider, Kawa 32,0

Endstand (nach 8 Veranstaltungen

inkl. Schenkenhorst - 4.9.)

Seitenwagen:

1. Ohl/Reinert, WSP 234

2. Hartmann/Bodtländer, WSP 212

3. Hannuschke/Friedrisszyk, VMC 187

4. Müller/Ritzmann, VMC-Husaberg 144

5. Hey/Friedrisszyk, WHT 139

6. Kutschke/Schmidt, VMC 124

7. Kuhr/Ebert, WSP 88

8. Knübben/Godau, WSP 80

9. Pietzer/Schödl, VMC 79

10. Winkler/Buschmann, Bastech-KTM 61

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 11.9.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 65 ccm:

1. Sebastian Meckl, KTM 111,0

2. Maximilian Werner, KTM 107,0

3. Kevin Geiger, KTM 93,0

4. Colin Sarre, KTM 89,0

5. Dominic Bilau, KTM 73,0

6. Eddy Frech, KTM 70,0

7. Noel Schmitt, KTM 56,0

8. Lucas Schwarz, KTM 52,0

9. Tom Landgraf, KTM 49,5

10. Kimi Schmitt, KTM 47,0

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 11.9.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 85 ccm:

1. Maximilian Spies, Husqvarna 119,5

2. Paul Bloy, Suzuki 80,0

3. Noah Ludwig, KTM 75,5

4. Constantin Piller, KTM 70,5

5. Laurenz Falke, Husqvarna 65,5

6. Eric Jette, Kawasaki 62,0

7. Justin Trache, KTM 58,0

8. Simon Längenfelder, Husqvarna 57,5

9. Erik Lange, KTM 47,5

10. Robin Konrad, D, KTM 42,5

ENDURO

WM

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Cahors/F - 11.9.)

E1:

1. Eero Remes, FIN, TM 284

2. Nathan Watson, GB, KTM 275

3. Daniel McCanney, GB, Yamaha 192

4. Ivan Cervantes, E, KTM 158

5. Pascal Rauchenecker, A, Husky 153

6. Rudy Moroni, I, KTM 139

7. Gianluca Martini, I, Kawasaki 136

8. Victor Guerrero, E, KTM 119

9. Mikael Persson, S, Yamaha 109

10. Jamie McCanney, GB, Yamaha 88

Ferner:

12. Edward Hübner, D, Yamaha 67

E2:

1. Matthew Phillips, AUS, Sherco 262

2. Mathias Bellino, F, Husqvarna 249

3. Loïc Larrieu, F, Yamaha 230

4. Taylor Robert, USA, KTM 214

5. Alex Salvini, I, Beta 197

6. Cristobal Guerrero, E, Yamaha 136

7. Davide Guarneri, I, Honda 126

8. Deny Philippaerts, I, Beta 107

9. Oriol Mena, E, Honda 106

10. Christophe Nambotin, F, KTM 67

Ferner:

15. Marco Neubert, D, KTM 12

18. Bernhard Schöpf, A, KTM 10

23. Martin Kradorf, D, KTM 6

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 284

2. Johnny Aubert, F, Beta 242

3. Manuel Monni, I, TM 225

4. Antoine Basset, F, KTM 221

5. Jaume Betriu, E, KTM 163

6. Romain Dumontier, F, Yamaha 143

7. Luis Correia, P, Beta 139

8. Jonathan Barragan, E, Gas Gas 121

9. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 96

10. Lorenzo Santolino, E, Sherco 79

Ferner:

18. Nico Rambow, D, KTM 6

EnduroGP:

1. Matthew Phillips, AUS, Sherco 222

2. Mathias Bellino, F, Husqvarna 203

3. Steve Holcombe, GB, Beta 202

4. Eero Remes, FIN, TM 197

5. Nathan Watson, GB, KTM 179

6. Loïc Larrieu, F, Yamaha 167

7. Taylor Robert, USA, KTM 160

8. Johnny Aubert, F, Beta 134

9. Alex Salvini, I, Beta 133

10. Manuel Monni, I, TM 87

Ferner:

18. Pascal Rauchenecker, A, Husky 22

Junioren

1. Giacomo Redondi, I, Honda 317

2. Albin Elowson, S, Husqvarna 224

3. Josep Garcia, E, Husqvarna 192

4. Henric Stigell, FIN, TM 157

5. Diogo Ventura, P, Gas Gas 153

6. Davide Soreca, I, Honda 148

7. Kirian Mirabet, E, Sherco 102

8. Oliver Nelson, S, TM 91

9. Matteo Cavallo, I, Beta 76

10. David Abgrall, F, Yamaha 75

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Cahors/F - 11.9.)

Women:

1. Laia Sanz, E, KTM 144

2. Maria Franke, D, KTM 137

3. Jane Daniels, GB, Husqvarna 135

4. Sanna Kärkkäinen, FIN, KTM 102

5. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 62

6. Mireia Badia Camprubi, E, Husky 61

7. Emelie Karlsson, S, Yamaha 57

8. Martina Reimander, S, KTM 38

9. Valérie Roche, F, Beta 20

10. Katrine Rye Holmboe, N, KTM 19

INTER-DM

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Waldkappel - 28.8.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 333

2. Davide von Zitzewitz, KTM 327

3. Andreas Beier, Husqvarna 310

4. Björn Feldt, KTM 282

5. Jan Schäfer, KTM 273

6. Nick Emmrich, Husqvarna 261

7. Paul Roßbach, KTM 245

8. Marco Neubert, KTM 238

9. Christian Weiß, KTM 221

10. Mark Risse, Beta 213

Enduro1:

1. Andreas Beier, Husqvarna 100

2. Tilman Krause, KTM 67

3. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 62

4. Tim Apolle, Husqvarna 60

5. Maria Franke, KTM 59

6. Yanik Spachmüller, KTM 51

7. Maik Schubert, KTM 48

8. Eddie Findling, Sherco 48

9. Mike Kunzelmann, KTM 46

10. Patrick Strelow, Husqvarna 42

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 97

2. Nick Emmrich, Husqvarna 76

3. Marco Neubert, KTM 69

4. Edward Hübner, Sherco 54

5. Paul Roßbach, KTM 54

6. Pascal Springmann, Beta 52

7. Kai-Arne Petruck, Sherco 42

8. Kenny Lötzsch, KTM 40

9. Bruno Wächtler, KTM 38

10. Martin Kradorf, KTM 38

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 100

2. Björn Feldt, KTM 86

3. Jan Schäfer, KTM 82

4. Christian Weiß, KTM 64

5. Nico Rambow, KTM 63

6. Mark Risse, Beta 63

7. Marc Neumann, KTM 48

8. Daniel Hänel, KTM 46

9. Gerrit Helbig, KTM 37

10. André Decker, KTM 35

Junioren:

1. Jan Allers, KTM 97

2. Lukas Streichsbier, Husqvarna 91

3. Jan Taube, Husqvarna 64

4. Felix Martin, KTM 56

5. Yannik Mosch, Sherco 50

6. Tom Kölbach, Beta 44

7. Ole Soltwedel, KTM 30

8. Alexander Gehlert, Husaberg 27

9. Max Bindemann, Husqvarna 25

10. Florian Badstuber, KTM 20

SUPERMOTO

WM

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Melk/A - 11.9.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 238

2. Marc Reiner Schmidt, D, TM 218

3. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 198

4. Pavel Kejmar, CZ, KTM 194

5. David Gimenez, E, Suzuki 155

6. Jose Luis Hernandez, E, Suzuki 124

7. Marius Lita, RO, Suzuki 82

8. Sorin Traistaru, RO, Husqvarna 74

9. Gabriele Gianola, I, Yamaha 70

10. Lionel Deridder, B, KTM 59

Ferner:

13. Andreas Buschberger, A, Husqv. 31

15. Manuel Stehrer, A, Husqvarna 26

16. Robert Gattinger, A, KTM 26

18. Bernhard Hitzenberger, A, Yamaha 26

21. Kevin Maurer, A, TM 22

EM

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Melk/A - 11.9.)

ES2:

1. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 217

2. Milan Sitniansky, CZ, Honda 201

3. Giovanni Bussei, I, TM 178

4. Joan Llados, E, TM 142

5. Romain Kaivers, B, KTM 142

6. Kevin Fagre, S, Yamaha 140

7. Diego Monticelli, I, TM 136

8. Luca Ciaglia, I, Honda 131

9. Lorenzo Promutico, I, Honda 115

10. Alessandro Asnicar, I, Yamaha 88

INTER-DM

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 16./17.7.)

S1:

1. André Plogmann, Suzuki 164

2. Markus Volz, Husqvarna 144

3. Markus Class, Husqvarna 139

4. Manuel Hagleitner, A, KTM 131

5. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 120

6. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki 112

7. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 106

8. Peter Banholzer, Yamaha 100

9. Andreas Buschberger, A, Husky 97

10. Steffen Albrecht, Husqvarna 91

N2:

1. Max Banholzer, Yamaha 189

2. Maximilian Kofler, A, Husqvarna 170

3. Bernhard Hitzenberger, A, Yam. 139

4. Markus Larcher, A, KTM 129

5. Till Goldenstein, Suzuki 124

6. Toni Trusch, KTM 105

7. Steffen Hiemer, Yamaha 99

8. Nick Seeger, Husqvarna 98

9. Alexander Köckritz, Kawasaki 90

10. Joshua Das, NL, Suzuki 84

Pokal - P3:

1. Christian Pacher, KTM 147

2. Ralf Ebert, Kawasaki 131

3. Sven Kromer, Honda 121

4. Rasmus Priergaard, DK, TM 119

5. Jan Philipp Berges, TM 117

6. Kim Adlhart, A, KTM 112

7. Martin Haase, KTM 88

8. Dominic Lehner, A, TM 86

9. Jonas Geitner, KTM 79

10. Carolin Wietig, TM 74

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 16./17.7.)

Trophy - T4-Süd:

1. Christian Reiß, Honda 128

2. Kevin Szalai, F, KTM 117

3. Christopher Robert, Husqvarna 106

4. Kevin Labenski, KTM 103

5. Niko Haubensack, Husqvarna 98

6. Tim Lukas Schröder, Suzuki 95

7. Tibor Zieres, KTM 94

8. Tobias Wirtherle, Suzuki 82

9. Wolfgang Deml, Husqvarna 74

10. Steven Prediger, KTM 56

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. Großenhain 18./19.6.)

Trophy - T4-Nord:

1. Patrick Pady, KTM 95

2. André Möhlmann, Yamaha 91

3. Thomas Sasse, KTM 71

4. Sven Friedrich, KTM 50

5. Toni Dabow, Husaberg 46

6. Andrej Willms, Suzuki 45

7. Axel Bergfeld, Husqvarna 40

8. Heiko Stieber, KTM 40

9. Uwe Truskowski, KTM 39

10. Detlef Bremer, KTM 38

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 16./17.7.)

Ü40 - Cup:

1. Eike Moes, TM 209

2. Steffen Jung, Suzuki 184

3. Phil Gee, GB, TM 169

4. Harald Wirtz, Suzuki 164

5. Ingo Ruh, Husqvarna 138

6. Christian Klipfel, KTM 121

7. Martin Hensellek, TM 112

8. Arie van Engelen, NL, Husqvarna 110

9. Jochen Hahn, KTM 110

10. Karsten Zimmermann, Husqvarna 103

81

MCE

Oktober '16


VORSCHAU

MOTOCROSS ENDURO 11/2016

Husqvarna Factory Test -

Die Bikes der Werksfahrer

Fahrwerkstest:

WP Motorsports

Offroad Range für 2017

MOTOCROSS WM Mannschaften MXoN Maggiora/I

WM MXGP/MX2 - Finale Glen Helen/USA

MX-Masters-Finale Holzgerlingen

ENDURO WM - Finale Cahors/F

DM Tucheim + Streitberg

VERBÄNDE Regionale MX- und Enduro-Serien

GCC Schefflenz + Bühlertann

MOTOCROSS ENDURO 11/2016 - NOVEMBER - ERSCHEINT AM 20.10. AN EUREM KIOSK

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82

MCE

Oktober '16


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53894 Mechernich, Schmitz Zweiradsport, Tel 02256/958975, www.zweiradsport-schmitz.de; 99955 Bruchstedt, Zweiradsport Danny Trautmann, Tel 036041/57523,

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Tel 07631/16461, www.autohaus-leiner.de; 87616 Marktoberdorf, Sigurd Waldmann Motorsport, Tel 08342/899704, www.suzuki-waldmann.de; 99427 Weimar,

Johannes Bikes GbR, Tel 03643/418792, www.johannes-bikes.de; 06484 Quedlinburg, H+K Motorsport, Tel 03946/919224, hk-motorsport@t-online.de; 15907

Lübben, Motorradsport Frohn, Tel 03546/4336, www.motorradsport-frohn.de; 06112 Halle (Saale), Zweiradtechnik Thomas Kaiser, Tel 0345/6859990,

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