Der-Bergische-Unternehmer_0118

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

01

2018

QUO VADIS

HANDEL?

22 Wirtschaft

Startup: Holzig Design - wir

verwirklichen Visionen

30 Porträt

Klingendes Jubiläum:

Die Musikinstrumententruhe

38 Im Fokus

Produkthaftung: gut beraten

und versichert


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EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gestartet, für das ich Ihnen alles Gute, viel

Glück und Gesundheit wünsche. Das Weihnachtsgeschäft gilt für den stationären

Einzelhandel nach wie vor auch in unseren Breiten als umsatzstärkste Zeit. Doch

hat sich laut Auswertung des Handelsverbands gezeigt, dass auch der Online-

Handel im letzten Dezember seine Umsätze nochmal steigern konnte. Diese Entwicklung

scheint kaum aufzuhalten zu sein, doch kann und muss sich der Einzelhandel

vor Ort dagegen positionieren. Dazu gibt es verschiedene Ansätze, wie

unser aktuelles Titelthema aufzeigt. Eines ist aber klar und darüber sollten auch

wir selbst nachdenken, wenn wir wieder mal mit einem schnellen Klick unsere

Einkäufe erledigen wollen: Je mehr wir online shoppen, desto mehr werden unsere

Städte veröden. Alleine mit Gastronomie lässt sich eine lebendige, pulsierende

Innenstadt nicht mehr aufrechterhalten.

Unser Fokus widmet sich diesmal der Produkthaftung. Wer kann für eine fehlerhafte

Ware haftbar gemacht werden? Wie sieht eine Wiedergutmachung aus? Und

wann besteht kein Anspruch auf Schadensersatz? In einer globalisierten Welt mit

globalisiertem Handel erhalten diese Fragen nochmal ein besonderes Gewicht.

Darüber soll unser zweites Schwerpunktthema einen Überblick geben. Zudem haben

wir mit einem Experten gesprochen, der die komplexe und komplizierte

Rechtslage erläutert.

Wie man mit Musik erfolgreich seit einem Vierteljahrhundert Geld verdienen kann,

zeigt die Hattinger Musikinstrumententruhe. Ein Geschäft, das nicht nur durch seinen

gemütlichen Fachwerk-Charme für Begeisterung sorgt.

Immer mehr Menschen entdecken die Faszination Fliegen mittels Drohne für sich.

Die Möglichkeiten, die Welt auf diese Weise mittels digitaler Technik aus der Luft zu

betrachten, werden von einer wachsenden Fangemeinde genutzt. Dieser Entwicklung

hat der Gesetzgeber Rechnung getragen und schreibt seit Oktober 2017 einen Kenntnisnachweis

für derlei unbemannte Flugobjekte vor, sollten sie über zwei Kilogramm

schwer sein. In Solingen ist ein erfahrener Modellflugzeug-Pilot auf diesen Zug aufgesprungen

und erläutert seinen Schülern die Regeln für den Luftraum.

Sie sehen also: Auch in 2018 punkten die Bergischen Unternehmer mit cleveren

Geschäftsideen.

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INHALT

14 Titel

Handel muss Handeln:

Der Einzelhandel steht vor großen Herausforderungen

22

Startup: Drei

Jungunternehmer

setzen auf Holz

und starten los.

28

Total digital:

All-IP-Technik: Ein

Anschluss für alle

4 www.bvg-menzel.de


48

Reisetipp: Auf Schneeschuhwanderung

in Zermatt

Namen & Nachrichten

6 Natürliche Wupper

6 Arbeitsmarkt wird flexibler

7 Familienunternehmen stärken

Standort

7 Best of NRW

8 Interesse an Anlageimmobilien

8 Neue Geschäftsführerin

8 IT-Spezialist auf Wachstumskurs

9 Hazet präsentiert Jubiläumslogo

10 Förderprogramm für Jung- und

Bestandsunternehmen

10 Remscheider Innovationstheater

10 Gastgeberverzeichnis

11 Pepper besucht Uni

11 Freizeitpark nimmt Hürde

12 Vaillant: Wechsel in der

12 Gira: Best of the Best

Titel

14 Quo vadis Handel: Neue

Herausforderungen, neue Chancen

18 Interview: Handel braucht

Rahmenbedingungen

Erfolgreich bergisch Startup

22 Holzig: Ideen nach Maß

Aus der Praxis

24 Recht / Finanzen / Steuern

Total Digital Serie

28 Ein Anschluss für alle

Aus der Region

32 Kommentar: Zuversicht auf dünnem Eis

Erfolgreich Bergisch Porträt

30 Instrumententruhe: Hier ist Musik drin

34 Punktlandung: Führerschein für die Drohne

36 Lieblingsplatz fürs Firmendomizil

Im Fokus

38 Produkthaftung: Hersteller in der Pflicht

Erfolgreich Bergisch

44 Unter uns: Qualitätssicherung

darf keine hohle Phrase sein

Bergisches Land geht aus

46 Rendesvouz mit einem Alleskönner

Für Sie entdeckt

48 Schneeschuhwanderung in Zermatt

Handelsregister

52 Handelsregister

Vorschau

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56 Vorschau / Impressum

der Bergische Unternehmer 01|18 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Auf dem Weg zu einer lebendigeren

und natürlicheren Wupper

Arbeitsmarkt

wird flexibler

Foto: Wupperverband

Die Verbandsversammlung des Wupperverbandes hat den Wirtschaftsplan

2018 beschlossen. Die Mitgliedsbeiträge, über die

die Arbeit finanziert wird, entwickeln sich laut Verband auch

für 2018 gemäß den beschlossenen Zielvereinbarungen. Der

Beitragsbedarf für die großen Geschäftsbereiche bleibt konstant

auf dem Niveau der Vorjahre: Im Geschäftsbereich Kläranlagen/

Sammler und Entsorgung sind dies seit 2012 65,3 Millionen

Euro. Damit kommen auf die Kommunen und Unternehmen

keine höheren Belastungen zu. Als Flussgebietsmanager im

Wuppergebiet hat der Verband in 2017 zahlreiche Projekte bearbeitet

und Entwicklungen auf den Weg gebracht. Auch für 2018

sind bereits Projekte in Planung, etwa die naturnahe Gestaltung

der Wupper im Bereich des Bayer-Werks in Elberfeld in Zusammenarbeit

mit dem Unternehmen und der Stadt Wuppertal.

Auch mit dem Familienunternehmen

Vorwerk setzte der

Wupperverband

ein Gewässerprojekt

um. Die Erweiterung

der Produktionsstätte

von

Vorwerk am Standort

Wuppertal-Laaken

bot die Chance,

die dortige

Flussgestaltung

der Wupper ökologisch

weiterzuentwickeln.

Im bergischen Städtedreieck waren

29.061 Menschen in 2017 arbeitslos gemeldet,

das sind 1.072 Personen oder 3,6

Prozent weniger als vor einem Jahr. Arbeitgeber

suchten 4.752 Arbeitskräfte,

das waren 1.004 Menschen oder 26,8

Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Beschäftigung

ist um 4.362 Personen oder

zwei Prozent zum Vorjahr gestiegen, damit

sinkt die Arbeitslosenquote auf 8,9

Prozent im Jahresdurchschnitt. Laut

Einschätzung von Martin Klebe, Chef

der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal,

ist der Arbeitsmarkt im Städtedreieck

im vergangenen Jahr zunehmend

flexibler geworden. Frauen und

Männer wollten Familie und Beruf gut

miteinander vereinbaren. Vom Beschäftigungsboom

habe allerdings nur ein kleiner

Teil der Arbeitslosen profitieren können.

Die Arbeitslosigkeit und

Langzeitarbeitslosigkeit habe nur langsam

abgenommen und problematisch

bleibe der hohe Anteil von ungelernten

Arbeitslosen. Diesbezüglich hat die

Agentur ihre Aktivitäten und Fördermittel

in Bezug auf Aus- und Weiterbildung

ausgeweitert und werde dieses Engagement

weiter fortsetzen. „Die Jugendarbeitslosigkeit

ist im Jahr 2017 gestiegen,

was mit dem Zuzug der geflüchteten

Menschen zusammenhängt“, erläutert

Martin Klebe.

Die Bergischen Drei bei

der „Best of Events“

Wir sind Partner

Am 10. und 11. Januar 2018 waren „die Bergischen Drei“ in Dortmund zu finden – auf der „Best of

Events“. Mehr als 400 Aussteller präsentierten auf der Messe in den Dortmunder Westfalenhallen Produkte

und Dienstleistungen rund um Events. Dazu gehörte neben Technik und Dekoration auch Gastronomie.

Sechs touristische Partner aus dem Bergischen Städtedreieck stellten sich als Gastgeber mit ihren

kulturellen und kulinarischen Angeboten vor. Auf einem Gemeinschaftsstand mit den „Bergischen Drei“

waren die Villa Media und der Skulpturenpark Waldfrieden sowie das Intercity Hotel, alle drei aus Wuppertal,

das Wuppertaler Brauhaus, das Theater und Konzerthaus Solingen und das Hotel/Restaurant

Kromberg aus Remscheid vertreten. Die Best of Events (BOE) versteht sich als die führende Fachmesse

für Erlebnismarketing. Ein Rahmenprogramm mit Vorträgen informiert über die aktuellsten Trends und

Themen: unter anderem in der MICE-Branche (Meetings, Incentives, Congresses and Exhibitions), einem

Segment, das auch für das Städtedreieck interessant ist.

6 www.bvg-menzel.de


Familienunternehmen stärken

den Standort

Großes Interesse an

Anlage-Immobilien

Wirtschaftsförderung Wuppertal

Zum vierten Mal fand auf Einladung des Wuppertaler Oberbürgermeisters

Andreas Mucke gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung

Wuppertal der Jubiläumsempfang für Unternehmen im

Kronleuchterfoyer des Opernhauses statt.

Die Mehrzahl der 16 teilnehmenden Firmen sind Familienunternehmen

und waren beim Empfang zumeist gleich mit mehreren

Generationen vertreten. Daran sieht man, dass viele Betriebe vor

Ort ihre Zukunft frühzeitig planen.

„Familienunternehmen machen unseren Standort aus, sie sind

hier zuhause, verbinden Tradition mit Moderne, erhalten und

schaffen Arbeitsplätze und machen durch ihr Engagement vieles

möglich, was sonst nicht denkbar wäre“, hob Andreas Mucke in

seiner Ansprache hervor.

Auf dem Gruppenfoto

vereinigen

sich die Vertreter

der eingeladenen

Unternehmen, die

für 1.675 Jahre

Wuppertaler Wirtschaftsgeschichte

stehen.

Laut Einschätzung der LBS-Nord-West

hat sich innerhalb von nur fünf Jahren

das Interesse an Wohnimmobilien zur

Kapitalanlage verdoppelt: 52 Prozent

der NRW-Haushalte können sich eine

Rolle als Vermieter vorstellen, 2012

waren es erst 26 Prozent. Das ergab die

repräsentative Studie „LBS Wohnwünsche“.

Besonders interessiert sind nicht

etwa die kapitalstarken älteren Haushalte,

sondern die jüngeren (noch) Kinderlosen

(72 Prozent) sowie die Familien

mit Kindern (65 Prozent). Roland

Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien

NordWest, kann die Entwicklung

bestätigen: „Vor Beginn der Finanzkrise

2007 wurden bei uns gerade

10 Prozent der Eigentumswohnungen

zur Kapitalanlage gekauft, aktuell sind

es fast 30 Prozent.“

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der Bergische Unternehmer 01|18 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Uta Schneider ist zweite

Geschäftsführerin der BSW

IT-Spezialist r-tec

auf Wachstumskurs

Foto: Gunnar Bäldle

Die Gesellschafterversammlung der Bergischen Struktur- und

Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (BSW) hat Uta

Schneider als zweite Geschäftsführerin bestellt. Ab Januar

verstärkt Uta Schneider die Geschäftsführung der BSW an der

Seite von Stephan A. Vogelskamp. Interkommunale Kooperation

initiieren, für die Region Zukunftsbilder entwickeln,

strukturwirksame Projekte umsetzen – das hat sie in den letzten

Jahren als Geschäftsführerin der Regionale 2016 GmbH in

Velen gesteuert und bewirkt. Uta Schneider ist Architektin

und Stadtplanerin. Nach dem Architekturstudium mit städtebaulichem

Schwerpunkt in Braunschweig arbeitete die gebürtige

Lüneburgerin in Stadtplanungsbüros in Braunschweig, Itzehoe

und Rostock. Als Büroleiterin zeichnete sie für

zahlreiche Projekte aus den Bereichen Bauleitplanung, Stadtund

Dorferneuerung und Freiraumplanung sowie für den Aufbau

der Abteilung Stadtplanung in Rostock verantwortlich.

1994 gründete Uta Schneider in Dresden ein eigenes Büro für

Stadt- und Regionalplanung, das ihre Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter selbstständig weiterführen. Verabschiedet hat sich

die Gesellschafterversammlung von der BSW-Prokuristin

Annette Nothnagel. Sie übernimmt zum 1. Januar 2018 die

Leitung der Regionale bei der OWL GmbH in Bielefeld. Als

neue Prokuristin der BSW wurde Susann Link, Leiterin der

Zentralen Dienste, bestellt. Des Weiteren wählte die Gesellschafterversammlung

Andreas Mucke, Oberbürgermeister der

Stadt Wuppertal, zum neuen Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung

der BSW. Er übernimmt das Amt von Tim

Kurzbach, Oberbürgermeister der Klingenstadt Solingen.

Uta Schneider ist

Architektin und

Stadtplanerin. Neben

Stephan A. Vogelskamp

leitet sie

die Bergische Struktur-

und Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

rtec-Geschäftsführer

Jörg Haas (M.) nahm

den Preis von David

Small (l.) von Mc

Afee und IT-Security-Experte

Adam

Philpott entgegen.

Der Wuppertaler IT-Sicherheitsspezialisten

r-tec IT Security GmbH wurde als

„Partner of the Year Central Europe“

durch den US-amerikanischen Hersteller

von Antivirus-, Netzwerk- und Computersicherheitssoftware

McAfee ausgezeichnet.

r-tec-Geschäftsführer Jörg

Haas nahm den Preis im Rahmen des von

McAfee veranstalteten MPOWER Cybersecurity

Summits in Amsterdam entgegen.

Das Unternehmen würdigt damit

den konsequenten Wachstumskurs sowie

die exzellente Beratungskompetenz der

Cyber Security-Spezialisten aus Wuppertal.

r-tec verfolge den gleichen Ansatz

wie McAfee, wenn es um die digitale Sicherheit

geht, nämlich mit Vereinfachen,

Beschleunigen und Koordinieren, wurde

bei der Laudatio hervorgehoben. Aber

auch das kontinuierliche Wachstum des

Wuppertaler Unternehmens war ein

wichtiger Grund für die Auszeichnung.

„Ein Wachstum von knapp 200 Prozent

im Vergleich zum Vorjahr ist beeindruckend.

Das zeigt, dass das r-tec Konzept

ein Erfolgsmodell ist“, erklärte David

Small, Leiter Channel-Vertrieb McAfee

im Wirtschaftsraum Europa-Arabien-

Afrika. r-tec IT Security ist seit 20 Jahren

auf den Bereich Cyber Security spezialisiert.

Der Schutz vor Cyber-Risiken

und der Aufbau geeigneter Sicherheitsstandards

stehen dabei im Vordergrund.

Foto: mindact consulting

8 www.bvg-menzel.de


HAZET präsentiert im

Jubiläumsjahr neues Logo

Foto: Firmefoto

Pünktlich zum Jubiläumsjahr, das unter dem Motto

„150 Jahre Zukunft“ steht, präsentiert der Remscheider

Hersteller von Qualitäts-Handwerkzeugen

und Werkstatteinrichtungen HAZET sein neues

Logo, von dem das Unternehmen durch sein Jubiläumsjahr

begleitet werden soll. Da sich bei HAZET

seit Beginn „werkzeugtechnisch“ alles um die

Schraube dreht, ist der Hauptbestandteil das für

HAZET typische Tractionsprofil, das als Synonym

für traditionelle Schraubwerkzeuge und gleichzeitig

für moderne Schraubprofil-Werkzeugtechnik steht.

Die fünf Sterne im Profil symbolisieren die fünfte

Generation. Gemeinsam mit Guido Schmidt führt

Matthias Hoffmann die Geschäfte des Unternehmens

und repräsentiert zugleich als Gesellschafter

die fünfte Generation des Familienunternehmens.

HAZET ist einer der führenden Hersteller von Qualitäts-Handwerkzeugen,

-Werkzeugwagen und -Einrichtungen

für die professionelle Anwendung. 5.500

verschiedene Produkte gehören zum Portfolio. Das

Unternehmen beschäftigt in vier Werken über 500

Mitarbeitende.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Förderprogramm: Gut beraten für mehr

unternehmerischen Erfolg

Innovationstheater

in Remscheid

Foto: Shutterstock

Das Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen

Know-hows“ richtet sich gleichermaßen an

Jung- und Bestandsunternehmen. Gefördert werden Beratungen

zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen

und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung

– und das bei Unternehmen in Schwierigkeiten sogar

bis zu 90 Prozent. Ob allgemeine oder spezielle Beratungen,

zum Beispiel zur betrieblichen Integration von Migranten,

zur Arbeitsgestaltung für Mitarbeiter mit Behinderungen,

zur Fachkräftesicherung, zu Nachhaltigkeit

und Umweltschutz und vieles mehr – kleine und mittlere

Unternehmen haben mit diesem speziellen Förderprogramm

des Bundesamtes für Wirtschaft und

Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Möglichkeit, Beratungen

durch zertifizierte Unternehmensberater fördern zu lassen.

Die Wirtschaftsförderung Wuppertal fungiert als Regionalpartner

und stellt nach einem Erstgespräch das notwendige

Zertifikat zur Antragsstellung aus. Die

Zuschüsse zu den Beratungskosten liegen zumeist bei 50

Prozent. Bei Unternehmen in Schwierigkeiten werden Beratungen

zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs-

und Wettbewerbsfähigkeit gefördert. „Hier liegt

der Zuschuss sogar bei 90 Prozent“, weiß Andre Scheifers

vom Startercenter NRW Wuppertal-Solingen-Remscheid.

Man könne sogar für verschiedene Beratungsschwerpunkte

mehrere Anträge auf Förderung stellen. Auch hier

sollte das Gespräch mit der Wirtschaftsförderung Wuppertal

als Regionalpartner gesucht werden.

Info: Berit Uhlmann Telefon: 0202/ 2 48 07-17

uhlmann@wf-wuppertal.de www.wf-wuppertal.de

Gute und vertrauensvolle

Beratung ebnet

Wege für unternehmerischen

Erfolg.

Unter der Schirmherrschaft von Remscheids

Oberbürgermeister Burkhard

Mast-Weisz findet am 24. Januar das

dritte Innovationstheater im Remscheider

Teo Otto Theater statt. Ab 18 Uhr berichten

zwei Remscheider Unternehmer über

ihre Erfahrungen mit neuen, unkonventionellen

Geschäftsmodellen. Sie nehmen

dabei Herausforderungen der heutigen

Zeit wie „Industrie 4.0“, Digitalisierung,

kürzere Produktlebenszyklen, neue Vermarktungskanäle

und -methoden in den

Blick. Das Innovationstheater Remscheid

wurde vor dem Hintergrund des sich immer

schneller entwickelnden wirtschaftlichen

Wettbewerbs initiiert. Auch das

Bergische Land hat in der Vergangenheit

viele innovative Produktionsverfahren

und wertvolle Produkte hervorgebracht,

die die Welt revolutionierten. Um weiterhin

mit dem internationalen Wandel mithalten

zu können, ist es notwendig, dass

sich all diejenigen, die mit Leidenschaft

Neues schaffen, vernetzen und sich über

die Entwicklungen auf dem Markt informieren.

Mit diesem Ziel ist das erste „Innovationstheater-Remscheid“

in 2015 an

den Start gegangen. Eine zweite Auflage

gab es im November 2016.

www.innovationstheaterremscheid.de

Gastgeberverzeichnis:

„Gut aufgehoben“

„Gut aufgehoben!“ Das ist der Titel einer

neuen Broschüre. Das Gastgeberverzeichnis

für das Bergische Städtedreieck

wird vom Verein Bergisches Land Tourismus

Marketing (BLTM) seit 2008 in

jedem Jahr erstellt. Auf 86 Seiten werden

Hotels, Ferienwohnungen, Jugendherbergen

und Wohnmobilplätze vorgestellt.

Ausführlich beschrieben werden sowohl

die großen Hotels als auch die vielen

kleinen privaten Unterkünfte.

www.die-bergischen-drei.de

10 www.bvg-menzel.de


„Pepper“ besucht Bergische Uni und

zeigt die Möglichkeiten der Digitalisierung

Freizeitpark nimmt

wichtige Hürde

Foto: Bergische Universität

Der Roboter „Pepper“ war zu Besuch an der Bergischen Universität

Wuppertal. Auf Einladung von Dr.-Ing. Gabriele Hoeborn

besuchte der Roboter „Pepper“ gemeinsam mit seinem

„Vater“ Rainer Becker die Vorlesung „Managementmethoden“

an der Universität und zeigte den Studierenden aus den Masterstudiengängen

Maschinenbau, Sicherheitstechnik und Qualitätswesen,

wie sich Künstliche Intelligenz und Robotik in

Unternehmen integrieren lassen. „Pepper“ als humanoider

Roboter leistet je nach App-Bestückung wichtige Schnittstellenarbeit

zwischen den einzelnen Akteuren.

So kann er einzelne digitale Elemente und Dienstleister verknüpfen

und koordinieren, er kann im Bereich Smart Home

ebenso eingesetzt werden wie im Bereich des Gesundheitswesens.

Beim Besuch von

Pepper wurde eine

eindrucksvolle und

nachhaltige Zukunftsvision

der

Auswirkungen und

Möglichkeiten der

Digitalisierung aufgezeigt.

Bei der Entwicklung des Freizeitgeländes

Aufderhöhe hat die Stadt Solingen einen

Etappenerfolg erzielt. Das Oberlandesgericht

hat die Berufung eines Klägers abgewiesen.

Dieser war im Sommer bereits

in erster Instanz vor dem Landgericht gescheitert.

Die klagende Firma hatte ein

vergaberechtliches Vorgehen für die Nutzungsüberlassung

des ehemaligen Freibadgeländes

gefordert. Der Kläger wollte

auf diesem Wege die vertragliche Vereinbarung

zur Überlassung an den Förderverein

„Freizeitpark Aufderhöhe“ anfechten.

Dem folgte das Gericht jedoch nicht

und zog somit einen Schlussstrich unter

die juristische Auseinandersetzung. Die

Urteilsbegründung steht noch aus und

wird erwartet. Nachdem das gerichtliche

Verfahren abgeschlossen ist, sollen laut

Stadtdirektor und Baudezernent Hartmut

Hoferichter die ausverhandelten Verträge

und der Bebauungsplan der Politik im

ersten Quartal des kommenden Jahres zur

abschließenden Entscheidung vorgelegt

werden. Ziel sei, dass schon ab dem Frühjahr

mit ersten vorbereitenden Arbeiten

auf dem Gelände begonnen werden kann.

Wir sind sehr froh über diese Entscheidung“,

sagt er. Die Stadt hatte dem Urteilsspruch

allerdings mit großer Zuversicht

entgegengesehen. Damit sei eine

wichtige Hürde genommen und wertvolle

Zeit gewonnen.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Wechsel in der Geschäftsführung der

Vaillant Group

Foto: Vaillant Group

Dr. Stefan Borchers

ist neuer

Geschäftsführer

„Finanzen und

Dienstleistungen“

bei der Remscheider

Vaillant GmbH.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 hat der

Aufsichtsrat der in Remscheid beheimateten

Vaillant GmbH Dr. Stefan Borchers

zum Geschäftsführer des Heiz-, Lüftungs-

und Klimatechnikspezialisten bestellt.

Dr. Borchers übernimmt die gruppenweite

Verantwortung für Finanzen

und Dienstleistungen von Dr. Dietmar

Meister, der sich entschieden hatte, seinen

auslaufenden Vertrag nicht mehr zu

verlängern. Dr. Stefan Borchers (48 Jahre)

trat im Jahr 2000 in die Deutsche

Lufthansa AG ein und arbeitete dort im

Bereich Beteiligungsmanagement/M&A.

Zwei Jahre später wechselte Borchers in

den Bayer-Konzern. Nachdem er in leitenden

Positionen in Deutschland und

Südamerika tätig war, übernahm er im

August 2010 die Position des Vice President

Global Accounting bei Bayer Material

Science in Leverkusen. Bei der Vaillant

Group ist er seit Mai 2012 als Group

Finance Director beschäftigt.

Gira „ausgezeichnet“ in Form und Technik:

Best of the Best

Foto: Gira

„Innovative Spitzenleistungen aus allen

Bereichen der Einrichtungsbranche“

zeichnet der Rat für Formgebung mit Sitz

in Frankfurt alljährlich mit dem „Iconic

Award: Interior Innovation“ aus. Mehr als

400 Produkte des Interior Designs haben

sich in diesem Jahr um den renommierten

Preis beworben. Gleich drei Preisträger

stellt bei der dritten Auflage des Wettbewerbs

die Gira Giersiepen GmbH & Co.

KG aus Radevormwald. In der

Kategorie„Gebäudeausstattung“ erkannte

die international besetzte Jury dem

„Innovative Spitzenleistung im Interior

Design“: Das benutzerfreundliche Interface

der Gira X1 App verdient aus

Sicht der Jury den „Iconic Award 2018:

Interior Innovation – Best of the Best“.

Diese höchste Auszeichnung des

Wettbewerbs wird insgesamt nur 30

Mal vergeben.

Schalterprogramm Gira E2 Edelstahl und

der Gira X1 App die insgesamt nur 30

Mal vergebene höchste Auszeichnung

„Best of the Best“ zu. Die Kunststoff-Variante

der Schalterserie Gira E2 wurde als

„Winner“ prämiert. Verliehen wurden die

Preise am Vorabend der internationalen

Möbelmesse „imm cologne“ am 14. Januar

im Kölnischen Kunstverein. Dort werden

die Preisträger in einer eigenen Ausstellung

vom 15. bis zum 21. Januar zu

sehen sein.

„Gira setzt seit den 1960er Jahren klare,

prägende Designakzente. Dabei müssen

wir für verschiedene Zielgruppen – Elektro-Handwerker,

Architekten und Endverbraucher

– interessant sein“, erklärt Hans-

Jörg Müller, Leiter Produkt und Design

beim Bergischen Mittelständler. „Entsprechend

verfolgen wir das Ziel, die richtige

Mischung aus einem guten Handwerksprodukt,

sinnvoll innovativen Funktionen,

Langlebigkeit und guter formaler Gestaltung

zu entwickeln. Für uns ist Design

also mehr als die formale Hülle.“

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oder

der Bergische Unternehmer 01|18 13

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TITEL QUO VADIS HANDEL?

„Handel

muss handeln“:

Was einer alleine nicht schafft,

schaffen viele.

Handel im Wandel oder Wandel im Handel: Wie man es dreht, die Aussage stimmt

– heute vielleicht mehr denn je. Der Einzelhandel auch in der bergischen Region hat

mit Standortnachteilen zu kämpfen und sieht sich wie überall der Übermacht des

wachsenden Online-Geschäftes ausgesetzt. Doch ist man angesichts der Internet-

Giganten hilf- und machtlos?

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Verkehrte Welt: Online-Riesen zieht es

in die Städte. Im letzten Juni eröffnete

Amazon einen „echten“ Buchladen in

New York. Nach Filialen in Berlin,

Frankfurt und Köln soll Modeonline-

Größe Zalando nun auch ein Geschäft in Düsseldorf

planen, hat die Rheinische Post im letzten

Jahr berichtet. Diese Entwicklung wird den klassischen

Einzelhandel sicherlich umtreiben, bringt

sie möglicherweise Konkurrenz, könnte aber

gleichzeitig ein Publikumsmagnet sein. Die Entscheidung

der Konzerne zeigt aber auch, dass sie

offenbar bei ihren Kunden den Wunsch entdecken,

real und nicht nur virtuell ihre Einkäufe zu erleben.

Wenn also die Internet-Größen im stationären

Handel einen Markt sehen, kann das bei aller

Sorge um zusätzliche Konkurrenz für die Einzelhändler

in unseren Städten auch ein Signal sein,

sich dem Wettbewerb zu stellen. Dass dafür neue

Konzepte und Lösungen gefunden werden müssen,

scheint ob der zunehmenden Digitalisierung

unabdingbar zu sein.

Einkaufserlebnisse schaffen

„Mit einer weiteren Steigerung des Umsatzes im

letzten Weihnachtsgeschäft setzt der Online-Handel

dem stationären Einzelhandel weiter zu“, sagt

Ralf Lindl, Manager des Einkaufscenters „Hofgarten“

in Solingen, ohne Umschweife. Diese Einschätzung

teilt der Handelsverband NRW, wie aus

einer aktuellen Pressemitteilung hervorgeht. Umsätze

hätten sich weiter auf den Online-Handel verlagert,

hieß es da. „Dem kann der stationäre Einzelhandel

dadurch begegnen, dass er weiter sein

Serviceangebot verbessert und seine Ware auf eigenen

Onlineplattformen anbietet und so online mit

offline verbindet, damit der Kunde einen Mehrwert

gegenüber reinen Onlineplayern hat“, nennt

Ralf Lindl eine Möglichkeit, sich für die Zukunft

neu aufzustellen. Für Shopping Center bedeute

dies, dass dem Kunden in noch viel größerem

Maße ein Einkaufserlebnis geboten werden müsse,

wozu der Onlinehandel niemals in der Lage sein

könne – „weil der Bestellvorgang einfach nicht alle

Sinne ansprechen kann.“

Das Angebot sei für ein Center wie den „Hofgarten“

natürlich nach wie vor das wichtigste Kriterium,

aber hinzu komme heute auch, für einmalige Shoppingerlebnisse

zu sorgen. „Ein Einkaufscenter

muss sich durch die Gestaltung in Bezug auf die

Architektur in den Standort einbringen und sollte

kein Fremdkörper sein. Darüber hinaus sollte es

ein Unikat sein, das genau für diesen Standort er-

der Bergische Unternehmer 01|18 15


TITEL QUO VADIS HANDEL?

richtet wurde und Bezug zu seinem Umfeld hat“,

erklärt der Center-Manager. Insgesamt müsse es

eine hohe Aufenthaltsqualität bieten, so dass die

Besucher sich wohlfühlen und gerne auch länger

verweilen. Dazu kommen attraktive Events und

Aktionen, die Abwechslung bieten. Ein wesentlicher

Vorzug für die Mietpartner in den Einkaufscentern

der Region sind sicherlich die einheitlichen

Öffnungszeiten. Der „Einzelhandel unter einem

Dach“ ermöglicht in dieser Hinsicht Verlässlichkeit,

die die Verbraucher vor allem in den kleineren

Städten eher selten vorfinden. „Daneben bietet das

Shopping Center ein ganzheitliches Einkaufserlebnis.

Der Kunde kann sich durch das vielfältige Angebot

inspirieren lassen, hat kurze Wege vom Parkplatz

zu den Shops, kann im Food Court eine große

Auswahl an Speisen genießen, sich unsere Events

ansehen, an Promotions teilnehmen und viele seiner

Wünsche erfüllen“, fasst Ralf Lindl zusammen.

Ralf Lindl ist Center-Manager

des

Hofgartens in Solingen.

Ganzheitliche

Einkaufserlebnisse

könne das

Internet dem Kunden

nicht bieten,

ist er überzeugt.

Shoppingkiller im Einzelhandel

Freundliche und kompetente Beratung ist die Königsdisziplin

stationärer Geschäfte, um in Zeiten

eines wachsenden Onlinehandels für Kunden attraktiv

zu bleiben. Das ist das Kernergebnis des

Whitepapers „Top-Shoppingkiller im Einzelhandel“,

die das in Köln ansässige EHI Retail Institut

in Kooperation mit T-Systems erstellt hat. Die Befragung

identifiziert die Faktoren, die das Einkaufserlebnis

trüben können und leitet daraus

Empfehlungen ab. Danach zeigten sich die Kunden

weitgehend mit der Ladengestaltung zufrieden.

Doch dies alleine reicht nicht aus, um den

heutigen Ansprüchen zu genügen, stellt die Studie

heraus. Bei fehlendem Service kann aus Kauflust

ganz schnell Kauffrust werden. Hauptsächlich ärgern

Kunden sich über nicht auffindbares Verkaufspersonal,

unfreundliche oder nicht motivierte

Mitarbeitende und schlechte, fehlerhafte oder

fehlende Beratung. Aber auch zu penetrante Verkäufer

werden als Störfaktor genannt. Doch gerade

der direkte Kontakt zu Kunden und die persönliche

Beratung ist die Kernkompetenz des

stationären Handels, mit der er gegenüber dem

Onlinehandel punkten kann. Daneben muss es

der Einzelhandel vor Ort der Kundschaft so einfach

und komfortabel machen, wie es geht – dies

gilt gerade vor dem Hintergrund der komplexen

Das Personal sollte gerade im digitalen Zeitalter der entscheidende

Erfolgfsfaktor für den Handel sein. Gute Mitarbeiter

muss man fördern.

Warenverfügbarkeit der Online-Händler. Laut

der EHI-Erhebung sind daher eine schnellere Aktualisierung

der Warenwirtschaft einschließlich

der Verknüpfung von Online- und Offline-Angebot

sowie intelligentere Prognosesysteme, die

eine „Out-of-Stock-Situation“ - also das „Nichtam-Lager-sein“

eines Produkts - rechtzeitig melden.

Doch ist es für die Vertreter des stationären

Einzelhandels überhaupt möglich, bei den heutigen

technischen Möglichkeiten immer auf der

Höhe zu sein und vor allem, die Verknüpfung von

Online- und stationärem Handel konsequent umzusetzen?

„Die meisten unserer filialisierten Mieter

bieten dies inzwischen und stellen fest, dass

die Kunden es rege nutzen. Für die lokalen Mieter

in unserem Center ist dies natürlich schwieriger,

da sie eigene Verkaufsplattformen entwickeln

müssten und diese dann nicht die gleiche Relevanz

hätten, wie bei filialisierten Marken. Dafür

bieten sich dann eher Plattformen an, die den lokalen

stationären Einzelhandel abbilden, was aber

auch nur funktionieren kann, wenn sich möglichst

viele Einzelhändler daran beteiligen und das Angebot

damit interessanter wird“, so die Erfahrung

von Hofgarten-Manager Ralf Lindl.

Online-City Wuppertal

Seit Ende 2013 haben sich bundesweit zahlreiche

Einzelhändler in ambitionierten, so genannten

„Local-Commerce-Projekten“ zusammengefunden,

um gemeinsam die Möglichkeiten von Crosschannel-Vertriebsmodellen

zu nutzen und Kunden zurück

in ihre Läden zu holen. Ein Beispiel dafür ist

„Online City Wuppertal“, ein bundesweites Pilotprojekt.

Im letzten Dezember wurde bekannt, dass

16 www.bvg-menzel.de


sich die beteiligten Händler inzwischen zu einem

Verein zusammengeschlossen haben. Gemeinsam

mit der Wirtschaftsförderung Wuppertal und weiteren

Partnern hat das Netzwerk nun mit Landesfördermitteln

die Chance, das Multi-Channel-Projekt

innerhalb der nächsten zwei Jahre weiter nach

vorne zu bringen und lokal bekannter zu machen.

Dafür stehen insgesamt rund 350.000 Euro zur

Verfügung, um das ursprüngliche Projekt Online

City Wuppertal – unter diesem Namen wird der lokale

Online-Marktplatz auch fortgeführt – weiterzuentwickeln.

50 Prozent der Summe kommen

vom Land, die andere Hälfte von den Projektpartnern.

Ziel ist die Förderung von Organisationsstrukturen

zur Revitalisierung urbaner Lebensräume

durch Multi-Channel-Handel. „Die

Verknüpfung von stationärem und Online-Handel

ist die Herausforderung der Zukunft“, erklärte

Wirtschaftsförderer Dr. Rolf Volmerig bei der

Kick-off-Veranstaltung, die Ende November mit

zahlreichen Händlern stattfand. Betreiber des lokalen

Online-Marktplatzes ist atalanda. Der

Dienstleister bietet die technische Plattform dafür,

damit die Verbraucher Produkte der teilnehmenden

lokalen Händler einfach und schnell online bestellen

können. Die Bestellung kann man sich nach

Hause liefern lassen oder alternativ im Geschäft

selbst abholen. Als weiteren Schritt will „Online-

City Wuppertal“ mehr Händler für die Plattform

gewinnen, um die Attraktivität zu steigern. 100

Händler und Dienstleister mit einer Million Produkte

sind das Ziel. Eine Werbekampagne zeigt Erfolg,

nach eigenen Angaben wurden die Klickzahlen

deutlich erhöht. Das Beispiel zeigt, wie sich der

Weg, online und offline zu verknüpfen, auch für

kleinere Anbieter realisieren lässt. Was einer alleine

nicht schafft, schaffen viele.

Auch der Hofgarten in

Solingen stellt sich für

die Zukunft auf. Dazu

gehört ein guter Branchen-Mix,

ein schönes

Ambiente und natürlich

auch die Digitalisierung.

Rahmenbedingungen schaffen

Gleichermaßen wichtig ist für den stationären Einzelhandel

natürlich das Umfeld. „Die Zusammenarbeit

mit der Kommune und die Verbundenheit

zum Standort hat für uns eine sehr große Bedeutung,

da wir uns als Teil dieser Gemeinschaft verstehen.

Insbesondere als innerstädtisches Shopping

Center, wodurch das Größenwachstum limitiert ist,

sind wir darauf angewiesen, dass es für die Kunden

überhaupt interessant ist, in die Innenstadt zu

kommen“, erläutert Hofgarten-Manager Ralf Lindl.

Denn aufgrund der Größe sei man überhaupt nicht

in der Lage, alle Wünsche der Kunden zu erfüllen.

„Wir bemühen uns zwar, unseren Mietermix immer

weiter zu verbessern, aber der Rest muss außerhalb

des Centers vorzufinden sein, damit die Kunden in

29.04.2018

der Bergische Unternehmer 01|18 17


TITEL QUO VADIS HANDEL?

Quo Vadis Handel?

In seiner Funktion als Geschäftsführer des Handelsverbands NRW ist

Ralf Engel Ansprechpartner für Einzelhandel und handelsnahe Dienstleistung

in Wuppertal, Remscheid und Solingen sowie in der Bergischen Region.

Seit beinahe 30 Jahren hat er einen genauen Blick auf Entwicklungen

und Veränderungen, die den Handel beeinflussen. Im Gespräch mit unserer

Redaktion zeigte er auf, wo neben den Herausforderungen durch den Online-Handel

neue Wege beschritten werden müssen. Hinsichtlich der Rahmenbedingungen

ist auch die Politik gefragt.

Herr Engel, Sie beobachten den Wandel im

Handel seit nunmehr fast drei Jahrzehnten.

Wie beurteilen Sie die Entwicklung aus heutiger

Sicht?

Handel ist ständig einem Wandel unterzogen, das

war früher nicht anders als heute. Sehen Sie sich

die Discounter an, die zunächst als reine Lebensmittelläden

anfingen und heute kleine SB-Warenhäuser

sind. Dann gab es einen neuen Wettbewerb

durch die Einkaufscenter, die allerorten entstanden.

Und heute muss sich der stationäre Handel eben

mit dem Online-Handel auseinandersetzen. Außerdem

geht es um die Entwicklungsplanung in den

Innenstädten und die Frage, ob es sie überhaupt in

ausreichendem Maße gibt. Auseinandersetzungen

und Diskussionen um die Zukunft des Einzelhandels

hat es also immer gegeben.

Bei der Innenstadtentwicklung gibt es überall

in der bergischen Region und vor allem im

Städtedreieck besorgniserregende Entwicklungen.

Hat man die Dinge zu lange laufen lassen?

Ich glaube eher, dass man die Gesamtplanung für

die Innenstädte zu lange aus den Augen verloren

hat. Schau`n Sie sich das Beispiel Alleestraße in

Remscheid an. Es gab eine planerische Fehlvorstellung,

dass die Alleestraße mit ihrer Länge und

Topographie das Allee-Center am oberen Ende

der Straße verkraftet. Solange auf der unteren Alleestraße

der Kaufhof angesiedelt war, kam die

Problematik noch nicht so ans Licht. Als Kaufhof

dann aufgab, weil die Umstellung auf Mode und

Sport nicht lief, fehlte der Magnet in diesem Bereich

und das Allee-Center hat immer stärker dominiert.

Genauso hat Wuppertal keine durchgängige

Entwicklungsplanung für die Gesamtstadt,

sondern es gab und gibt immer nur Einzelplanungen

für bestimmte Gebäude oder Areale. Gewissermaßen

wird das Pferd von hinten aufgezäumt.

Gedanken, wie Innenstädte bei rückläufigem

Handel aussehen sollen, kommen zu kurz. Ich

kann aber auch nicht überall nur Gastronomie ansiedeln.

Frühzeitige Visionen finden nicht statt.

Und das ist ein Manko?

Ja, natürlich. Jeder Unternehmer braucht Planung,

ob es nun ein Logistiker ist, der die Autobahnnähe

im Fokus hat oder ein Industrieller, der Platz

braucht. Genauso benötigt der Einzelhandel Planung.

Der Einzelhändler muss sich eine Meinung

davon bilden, was in seiner Umgebung künftig

passiert. In Wuppertal sieht man das im Moment

ganz deutlich. Verlässt ein Textiler ein Geschäft,

erfolgt die Nachnutzung in den meisten Fällen

nicht durch einen anderen Textilanbieter. Denn

alle überlegen, was denn da wohl in dem geplanten

Factory Outlet Center passiert.

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Es gibt Studien, die sagen, dass der stationäre

Einzelhandel in den nächsten Jahren um 50

Prozent schrumpft. Gibt es da überhaupt eine

Chance gegenzusteuern?

Sicher muss sich der stationäre Handel auf irgendeine

Weise parallel ein Online-Geschäft aufbauen,

das möglichst attraktiv ist. Nur einen Katalog

ins Netz zu stellen, reicht nicht. Es muss

aber auch nicht unbedingt gleich ein Online-Shop

sein. Nutzt beispielsweise ein Küchenstudio ein

Tool, damit die Nutzer ihre Küche am PC planen

können, um sie anschließend im Geschäft zu kaufen,

kann das eine gute Sache sein. Man muss

sich mit eigenen Ideen und Konzepten absetzen

und die Stärken sowohl des eigenen Geschäftes

als auch des Internetauftritts herausarbeiten. Und

dann muss zwischen diesen beiden eine Verknüpfung

gelingen.

Also ist es aus Ihrer Sicht nicht nur der Online-Handel,

der den Einzelhändlern vor Ort

das Wasser abgräbt?

Nein, das Internet spielt sicher eine wichtige Rolle,

aber ist nicht ausschließlich für die aktuelle Situation

verantwortlich. Zu einer vitalen Innenstadt

leistet der Einzelhandel neben der

Gastronomie, der Dienstleistung und der Kultur

einen wichtigen Beitrag. Wenn die Politik die Innenstädte

stärken will, muss man das im Blick

haben und entsprechende Visionen entwickeln.

Zumal ja auch die Industrie vor dem Hintergrund

des Facharbeitermangels mit einer guten Infrastruktur

bei potenziellen Mitarbeitern bzw. Bewerbern

punkten muss.

Ralf Engel ist ein

Kenner in Sachen

Einzelhandelsentwicklung.

Immer

wieder macht er auf

die verbesserungswürdigen

Rahmenbedingungen

für

den Handel aufmerksam.

Wie kann der örtliche Einzelhandel seine Position

und Wünsche gegenüber den Kommunen

besser positionieren?

Ich würde mir wünschen, dass die Einzelhändler

mehr Selbstbewusstsein und auch mehr Geschlossenheit

nach außen zeigen. Sie müssen deutlich

machen, was sie als Unternehmer für die Städte

leisten. Das gilt übrigens auch hinsichtlich des

Ehrenamtes, das sie als Vertreter in Interessengemeinschaften

und Marketingräten übernehmen.

In diesen Funktionen organisieren sie Feste,

Märkte und viele Veranstaltungen, die für Belebung

in den Innenstädten sorgen. Im Gegenzug

muss man dann aber auch Unterstützung seitens

Politik und Verwaltung erwarten. Doch wie es

das Wort an sich schon sagt: Der Einzelhändler

handelt in der Regel einzeln. Es ist schwierig, die

Händler für eine gemeinsame Kampagne zusammenzubekommen.

Dabei ist es so wichtig, dass

sie ihre Wünsche und Bedürfnisse diskutieren

und dann auch geschlossen artikulieren.

Verträgt unsere Region zwei Outlet-Center?

Eins in Remscheid, eins in Wuppertal?

Ich glaube nicht. Wir haben in der Region drei

Großstädte. Jede muss sich fragen, welche Auswirkungen

ihre Planungen für die Gesamtregion

haben. Der Markt wird entscheiden. Aus meiner

Sicht wird es Nutzungsänderungen oder große

Leerstände geben.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 01|18 19


TITEL QUO VADIS HANDEL?

die Innenstadt kommen. Aus diesem Grund engagiere

ich mich auch persönlich in sehr vielen Gremien,

die sich zum Ziel gesetzt haben, die Solinger

Innenstadt zu attraktivieren“, ergänzt er.

Unter dem Titel „Handel muss handeln“ hat das Institut

für Handelsforschung (IFH) eine Studie veröffentlicht

und darin die sechs wichtigsten Trends im

Einzelhandel und ihre Auswirkungen zusammengefasst.

Als Grundlage wurden 60 Konsumgütermärkte

analysiert und weit über 150.000 Konsumenten

befragt. Danach gehört kundenzentrierten Konzepten

die Zukunft, was den Einzelhandel vor Herausforderungen

stellt. Zentrale Punkte der Auswertung

zeigen, dass viele Maßnahmen des Handels beim

Kunden nicht ankommen – auch, weil die Basis

nicht stimmt. So wissen etwa 20 bis 25 Prozent der

Kunden nicht, ob ein Online-Shop bzw. ein Geschäft

von dem Händler existiert, bei dem sie gerade stationär

bzw. online gekauft haben. Weiterhin sucht der

Handel Frequenz und findet sie oft nicht. Nur noch

wenige Händler sind laut der Studie selbst Besuchermagneten

– das Umfeld entscheidet. Andersherum

gewinnen Hochfrequenzstandorte wie Flughäfen

oder Bahnhöfe an Relevanz.

Auch kleine Städte können punkten

Ein Punkt, der auch im bergischen Raum nicht außer

acht gelassen werden sollte, ist die Dynamik im

Einzelhandel, die Stadt und Land spaltet. Dass indes

auch die kleineren Städte mit einer lebendigen Innenstadt

punkten können, zeigt das Beispiel Hattingen.

Die 54.000 Einwohner-Stadt am südlichen

Rand des Ruhrgebiets hat ein gutes Image, wenn es

um Shoppingerlebnisse geht. Dies ist sicherlich unter

anderem darauf zurückzuführen, dass dort geschickt

und erfolgreich die Tourismus-Karte gespielt

wird. Eine der wichtigsten Anforderungen an den

So wie im September

beim Wuppertaler Veranstaltungsmarathon

„Wuppertal 24 Stunden

live“ wollen sich die im

Projekt „Online City

Wuppertal“ zusammengeschlossenen

Händler

auch in 2018 gemeinsam

bei Events präsentieren.

örtlichen Einzelhandel nennt die IFH-Auswertung

zum Schluss: „Das Personal sollte gerade im digitalen

Zeitalter der entscheidende Erfolgsfaktor für den

Handel sein.“ Das Gegenteil sei aber oft der Fall. Insofern

seien Investitionen in qualifizierte Mitarbeiter

überlebensnotwendig, um den stationären Wettbewerbsfaktor

auszuspielen.

Fazit: Der klassische Einzelhandel hat eine Chance,

wenn er die Möglichkeiten der Digitalisierung alleine

oder in Kooperation ergreift und gleichzeitig

seine Stärken deutlich herausstellt. Dazu gehört in

erster Linie der Servicegedanke. Zudem müssen

Politik und Verwaltung in den jeweiligen Kommunen

die entsprechenden Rahmenbedingungen

schaffen – am besten im engen Dialog und ausgerichtet

an den Ideen und Wünschen des lokalen

Handels. Und schließlich hat es auch der Verbraucher

in der Hand, ob sich das öde Bild zunehmenden

Leerstands fortsetzt oder ob neues Leben in

die Städte einzieht. „Ich kaufe vor Ort“, sollte ein

Slogan sein, den die Bürgerinnen und Bürger

selbstbewusst unter Beweis stellen und damit die

Nahversorgung sichern.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock, BVG, talMARKT e.V./

Stoltz

Schneller Checkout

Einige Faktoren, die die Kauflust bremsen

können, sind laut Studie des EHI-Instituts

bereichsspezifisch. So werden vor allem im

Lebensmittelhandel lange Warteschlangen

an der Kasse, aber auch defekte Leergut-

Automaten zur Belastungsprobe für die

Kunden. Im Bereich Textil führen eher unplausible

Preisaktionen zur Verärgerung,

zum Beispiel zu frühe Sale-Schilder, die aus

Sicht der Kunden eher willkürlich und an

keinen besonderen Anlass mehr geknüpft

sind oder sogar unterschiedliche Preise onund

offline vorsehen.

Das EHI ist ein wissenschaftliches Institut

des Handels. Zu den rund 800 Mitgliedern

des EHI zählen internationale Handelsunternehmen

und deren Branchenverbände, Hersteller

von Konsum- und Investitionsgütern

und verschiedene Dienstleister. Das EHI kooperiert

mit den international wichtigsten

Instituten und Verbänden des Handels.

20 www.bvg-menzel.de


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ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

„Wir verwirklichen

Visionen“

Das Handwerk sah sich von je her mit höchsten Ansprüchen konfrontiert.

Das hat sich bis heute nicht geändert. Als Gründer im Handwerk setzen Marcel

und Pascal Kroh sowie Tobias Heller bei dieser Maxime noch eins drauf:

Holzig steht für die klassischen Attribute des Tischlereihandwerks und

gleichzeitig für Innovation, Design und Modernität. Mit diesem Konzept

haben sich die Jungunternehmer bereits einen Kundenstamm erobert.


Der gestalterische Moment ist uns sehr

wichtig“, betont Pascal Kroh und lässt den

Blick über die helle, saubere und mit einem

modernen Maschinenpark ausgestattete

Werkstatt schweifen. Und sein Bruder Marcel

ergänzt: „Unser Berufsbild bringt Sinn fürs Detail

einfach mit sich.“ Im Industriegebiet Simonshöfchen

in Wuppertal haben die Brüder Kroh und Kompagnon

Heller ideale Bedingungen für ihr Unternehmen

gefunden. Alle drei haben eine fundierte Ausbildung

absolviert, die Meisterschule als Schreiner bzw.

Tischler abgeschlossen und einige Jahre Berufserfahrung

gesammelt. Sodann reifte jedoch der Entschluss,

es mit der Selbstständigkeit zu versuchen.

Festgefahrene Strukturen

setzen Grenzen

„Wir machen das zu dritt“, sei dann relativ schnell

klar gewesen. Als Angestellter habe man irgendwie

gemerkt, dass man den Elan und die Ideen, die man

für das eigene Gewerk entwickele, nicht so richtig

habe ausleben können. Klarer Fall: Festgefahrene

Strukturen bremsen Kreativität. Also setzten die drei

Geschäftspartner sich zusammen, in einem Gesellschaftervertrag

wurden die rechtlich wesentlichen

Dinge festgehalten und ein Businessplan erstellt.

„Die Beratung der Handwerkskammer ist für Gründer

kostenlos. Das ist eine gute Anlaufstelle für verschiedene

Bereiche“, lobt Pascal Kroh. Sorgfältig

vorbereitet suchte das Gründertrio das Gespräch mit

einer Bank. Auch dort habe es gute Gespräche und

Impulse gegeben. Als die passenden Räumlichkeiten

gefunden waren, konnte Holzig an den Start gehen.

Vom Möbelstück über die Treppe, Fenster und

Türen bis hin zum Einbauschrank und zur individuell

geplanten und gefertigten Küche reicht

das Angebot. Der Maschinenpark ermöglicht

Einzel-, aber auch Serienfertigung, was der

Auftragsvielfalt dienlich ist. So ist zum Beispiel

die Zusammenarbeit mit einem anderen Wuppertaler

Startup entstanden, das T-Shirts aus

Holzfasern produziert und dazu kleine Holzanhänger

benötigte. Die werden jetzt bei Holzig

gefertigt und die Shirts wiederum sind dort zur

Arbeitskleidung avanciert. „Neben der Gestaltung

setzen wir auf Nachhaltigkeit. Also schauen

wir uns vor Ort um, wo sich eine Zusammenarbeit

anbietet“, erklärt Marcel Kroh.

Auftrag mit Klebefaktor

Aktuell sind es überwiegend private Kunden,

die Arbeiten an Holzig Design vergeben und

dann bei der jungen Firma gewissermaßen kleben

bleiben. „Wenn einer mit dem Fußboden

zufrieden war, bestellt er beim nächsten Mal

vielleicht einen Schrank oder sogar eine Küche“,

so die Erfahrungen. Bis jetzt arbeiten die

Unternehmer alleine, werden aber bereits von

einem Praktikanten unterstützt. „Allmählich

fangen wir an, über Mitarbeiter nachzudenken“,

berichtet Tobias Heller. Rückblickend auf eineinhalb

Jahre Selbstständigkeit habe man diesen

Schritt nie bereut. „Früher war ich sicherlich

früher im Feierabend. Aber zu meinem

eigenen Betrieb habe ich natürlich eine viel intensivere

Bindung“, findet Marcel Kroh. „Man

Marcel (l.) und Pascal

Kroh (M.) begutachten

gemeinsam

mit Kompagnon Tobias

Heller (r.) in der

geräumigen Werkstatt

Materialmuster

und Pläne.

22 www.bvg-menzel.de


INFO

Neben dem Grimme Preis wurde „Outside the

Club“ auch mit dem Deutschen Fernsehpreis,

dem Preis für crossmediale Programminnovationen,

dem Webvideo-Preis „Bestes Video 2017“

und zuletzt mit dem Wuppertaler Wirtschaftspreis

als Jungunternehmen 2017 ausgezeichnet.

Dabei stellte die Jury heraus, dass die Filmproduktionsfirma

nicht nur Kreativität unter Beweis

stelle, sondern auch unternehmerisch denke

wächst in so ein Projekt hinein und lernt auch immer

neu hinzu“, bilanziert sein Bruder. Alle sind sich einig,

dass das solide handwerkliche Know-how natürlich

die Grundlage für unternehmerischen Erfolg ist.

„Eine der größten Herausforderungen ist aber das

Unternehmerdasein, wie etwa Abläufe wirtschaftlich

zu gestalten und die richtige Preisgestaltung vorzunehmen“,

sagt Pascal Kroh. Dazu gehört natürlich

auch die Akquise.

Als Vertreter der jungen Generation sind die Geschäftsgründer

gut vernetzt, was in den Anfängen

sehr geholfen habe. Gute Kontakte und ein funktionierendes

Netzwerk seien wichtig. Ihrem Anspruch

an gutes Design trägt nicht nur der Firmenname

Rechnung. „Die Corporate Identity sollte stimmen“,

sagt Tobias Heller hinsichtlich der Zusammenarbeit

mit einer Kommunikationsdesignerin, die ein entsprechendes

Konzept für den Firmenauftritt entwi-

Eine der größten

Herausforderungen

der

Selbstständigkeit

ist das

Unternehmerdasein,

etwa

wenn es darum

geht, Abläufe

wirtschaftlich

zu

gestalten.

ckelte. So entstand Schritt für Schritt „Holzig Tischlerei

- Design - Innovation“ und damit ein gutes

Beispiel für die Startup-Kultur in der Region.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG

Tischlerei Holzig oHG

Derken 3

42327 Wuppertal

Fon 0202 946 77 911

Mail info@holzig.de

Net www.holzig.de

der Bergische Unternehmer 01|18 23


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

EuGH forderte Änderung bei

Erbschafts-Freibeträgen

Die Bundesrepublik darf bei den Freibeträgen

für Erbschaften oder Schenkungen

Bürger aus anderen EU-Staaten

nicht alleine deswegen schlechter stellen,

weil sie ihren Wohnsitz nicht in

Deutschland haben. Das wurde nach Information

des Infodienstes Recht und

Steuern der LBS höchstrichterlich festgestellt.

Der Fall: Der deutsche Gesetzgeber

gewährte sogenannten „Gebietsfremden“

– also EU-Bürgern ohne

Wohnsitz in der Bundesrepublik – lediglich

einen verminderten Freibetrag bei

Schenkungen und Erbschaften von Immobilien.

Das hielt die Europäische

Kommission für einen Verstoß gegen

die Pflicht, den Kapital- und Zahlungsverkehr

zwischen den Mitgliedsstaaten

der EU nicht zu beschränken. Es sei objektiv

kein Grund erkennbar, warum

Bürger der Union nur deswegen nicht in

den Genuss des vollen Freibetrages

kommen, weil keiner von beiden im

Lande wohnt. Das Urteil: Der EuGH bestätigte,

dass eine solche Vertragsverletzung

vorliege. Unter gewissen Umständen

sei es zwar möglich, nationale

gesetzliche Ausnahmeregelungen zu

schaffen, doch das müsse ganz eng ausgelegt

werden und dürfe nicht zu einer

generellen Diskriminierung führen. Auf

das Urteil des Europäischen Gerichtshofes

könnten sich auch Deutsche berufen,

wenn sie in anderen Mitgliedsstaaten

auf ähnliche Weise schlechter gestellt

würden. (Europäischer Gerichtshof, Aktenzeichen

C-211/13). Quelle: Infodienst

Recht und Steuern.

Keine Steuerpflicht von Zahlungen

einer luxemburgischen

Investmentgesellschaft in der

Rechtsform einer SICAV

Die Klägerin, eine inländische GmbH,

hielt mehr als 25 % der Aktien an einer

luxemburgischen SICAV, welche als

Dachfonds fungierte. Die SICAV war in

Luxemburg als Investmentvermögen von

der Körperschaftsteuer befreit. Im Jahr

2009 nahm die SICAV Ausschüttungen

an die Klägerin vor. Die Klägerin war

der Ansicht, dass die Ausschüttungen als

Schachteldividenden i.S.d. Doppelbesteuerungsabkommens

(DBA) zwischen der

BRD und Luxemburg 1958/1973 steuerbefreit

seien. Das Finanzamt folgte dem

nicht. Das sog. Schachtelprivileg sei im

Streitfall nicht anwendbar, denn weder

handele es sich bei der SICAV um eine

Kapitalgesellschaft noch bei den Ausschüttungen

um Dividenden i.S.d. DBA

Fotos: MEV

Luxemburg 1958/1973. Das Finanzgericht

Düsseldorf hat sich der Auffassung

der Klägerin angeschlossen. Die SICAV

entspreche einer Aktiengesellschaft deutschen

Rechts und sei als Kapitalgesellschaft

i.S.d. DBA anzusehen. Die Zahlungen

seien ferner als Dividenden i.S.d.

DBA zu qualifizieren, wobei es irrelevant

sei, wie das Investmentsteuergesetz

die Ausschüttungen behandele. Auch der

Umstand, dass es im Ergebnis in beiden

Vertragsstaaten zu einer Steuerfreistellung

und somit zu sog. „weißen Einkünften“

komme, rechtfertige keine einschränkende

Auslegung des DBA.

Schließlich habe das Finanzamt einen behaupteten

Gestaltungsmissbrauch nicht

substantiiert dargelegt. Allein der Hinweis,

es entstünden steuerfreie Einnahmen,

reiche insofern nicht aus. Das Finanzgericht

Düsseldorf hat die Revision

zum Bundesfinanzhof zugelassen. Die

Entscheidung im Volltext: 6 K 1141/14

K,G,F Quelle: Finanzgericht Düsseldorf.

Nachträgliche Minderung der

Schenkungssteuer beantragt

Es kann in der Praxis durchaus vorkommen,

dass ein geschenktes Grundstück

nach der Schenkung spürbar an Wert

verliert. Doch an eine nachträgliche

Minderung der Schenkungssteuer ist

nach Auskunft des Infodienstes Recht

und Steuern der LBS nicht zu denken,

wenn der Steuerbescheid bereits rechtskräftig

ist. (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen

II B 16/17). Der Fall: Ein Steuerzahler

wandte sich an Fiskus und

Finanzgerichtsbarkeit, weil er der Meinung

war, er habe im Zusammenhang

mit einer Grundstücksschenkung eine

deutlich zu hohe Steuer bezahlt – zumindest

dann, wenn man die anschließende

Wertentwicklung des Objekts bedenke.

Er wandte ein, dass eine

sogenannte Billigkeitsentscheidung getroffen

werden könne – also eine dem

Einzelfall angemessene, von der strengen

Rechtslogik abweichende Entscheidung.

Das Urteil: Der Bundesfinanzhof,

der sich im Rahmen einer Nichtzulassungsbeschwerde

mit der Angelegenheit

befassen musste, wies den Fall als unbegründet

zurück. Eine Wertminderung

könne dann nicht mehr zu einer Ände-

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möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

„Gleichzeitig profitiert er von der Kompetenz

erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risikoprofile

sogenannte Orientierungsdepots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf

die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden

zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.

Beispielhaftes Orientierungsdepot

Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten

gibt es auch auf der Zertifikate-Seite,

et wa bei Diskont zer tifikaten”, so Stephan.

Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen

Präferenzen beeinflussen. Auch bei der

Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Renten,

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer

Immobilien und Rohstoffe (außer

sichert dem Anleger Zugang zum Agrarrohstoffen). Im Austausch mit dem

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von Telefon (0221) 142-2323

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risikoder

trifft der Anleger alle wich-

Bergische Unternehmer 01|18

Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

25


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

rung der Schenkungssteuer führen,

wenn der Bescheid bereits Bestandskraft

erreicht habe. Der Zeitpunkt der

Steuererhebung sei der entscheidende

Bezugspunkt, es handle sich um eine

Momentaufnahme. Quelle: LBS-Infodienst

Recht und Steuern.

Beteiligungsverlust

steuerlich nicht absetzbar

Ein angestellter Jurist zahlte an seinen

Arbeitgeber, eine GmbH, 75.000 Euro

für eine zehnprozentige Beteiligung an

einer noch zu gründenden Aktiengesellschaft

(AG). Im Gegenzug sollte er bei

der AG eine Vorstandsposition mit einem

jährlichen Bruttogehalt in Höhe

von 90.000 Euro erhalten. Die GmbH

verwendete das Geld jedoch – anders als

verabredet – zur Begleichung ihrer

Schulden. Schließlich kam es weder zu

der erhofften Beteiligung noch zu einer

Anstellung als Vorstand. Da die GmbH

die Beteiligung nicht mehr zurückzahlen

konnte, machte der Jurist den Verlust

in seiner Einkommensteuererklärung

geltend. Das lehnte das Finanzamt

mit der Begründung ab, der Verlust sei

der privaten Vermögensebene zuzuordnen.

Das Finanzgericht Köln gab der

hiergegen erhobenen Klage statt (Az.:

14 K 2767/12). Der Bundesfinanzhof

(BFH) wies die Klage nunmehr in letzter

Instanz ab. Aufwendungen eines Arbeitnehmers

zum Erwerb einer Beteiligung

an seinem (eventuell künftigen)

Arbeitgeber sind regelmäßig auch dann

nicht als (vorab entstandene) Werbungskosten

bei den Einkünften aus nicht

selbständiger Arbeit abzugsfähig, wenn

die Zahlung Voraussetzung für den Abschluss

des Anstellungsvertrags ist.

Quelle: Urteil des BFH vom 17. Mai

2017, VI R 1/16, DB 2017, 2137.

Vorsteuerabzug: Postanschrift

in Rechnung ausreichend

Voraussetzung für den Vorsteuerabzug

ist der Besitz einer ordnungsgemäßen

Rechnung, die die Vorgaben der §§ 14

und 14a UStG erfüllt. Ein Merkmal ist

der vollständige Name und die vollständige

Anschrift des leistenden Unternehmers

und des Leistungsempfängers. Der

Bundesfinanzhof hatte entschieden, dass

vom Leistenden zwingend die Anschrift

anzugeben ist, unter der dieser seine

wirtschaftlichen Aktivitäten entfaltet.

Auf Vorlage des Bundesfinanzhofs hat

der Europäische Gerichtshof nun entschieden,

dass es für den Vorsteuerabzug

nicht erforderlich ist, dass der Rechnungsaussteller

an der angegebenen Anschrift

seine wirtschaftliche Tätigkeit

ausübt. Bei den zugrunde liegenden

Sachverhalten unterhielten die leistenden

Unternehmer (Kfz-Händler) unter der in

den Rechnungen angegebenen Anschrift

ihren Sitz und waren postalisch zu erreichen;

sie übten dort jedoch nicht ihre

wirtschaftliche Tätigkeit aus. Die Anga-

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon: 0202 / 2580-0 · Telefax: 0202 / 2580-258

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Mönchengladbach

Lüpertzender Straße 6 · 41061 Mönchengladbach · Telefon: 02161 / 24498-0 · Telefax: 02161 / 24498-33

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26 www.bvg-menzel.de


e der Briefkastenanschrift des leistenden

Unternehmers ist nach Ansicht des

Gerichts für den Vorsteuerabzug beim

Leistungsempfänger ausreichend. Auch

die Angabe einer rein postalischen Anschrift

soll, in Verbindung mit dem (Unternehmens-)

Namen und der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer,

eine

hinreichende Identifizierung der Personen

ermöglichen; daher ist es für das Gericht

ausreichend, dass der Begriff „Anschrift“

jede Art von Anschrift umfasst

– einschließlich einer Briefkastenanschrift

–, unter der die Personen erreichbar

sind. Quelle: Rinke Treuhand.

Kündigungsfrist von drei

Jahren ungültig

Ein Arbeitnehmer wird durch eine erhebliche

Verlängerung seiner Kündigungsfrist

auf drei Jahre in einem Arbeitsvertrag,

den der Arbeitgeber vorformuliert

hat, in aller Regel auch dann unangemessen

benachteiligt, wenn die Kündigungsfrist

für den Arbeitgeber in gleicher Weise

verlängert wird. Eine derart weitgehende

Verlängerung der gesetzlichen Regelfrist

(nach § 622 Abs. 1 BGB) stellt einen Verstoß

gegen den Grundsatz von Treu und

Glauben dar. Sie ist deshalb unwirksam

(nach § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB). Urteil

des BAG vom 26. Oktober 2017, 6 AZR

158/16, AuA 2016, 435.

Keine Abmahnung wegen Verletzung

der Publizitätspflicht

Die gesetzlichen Regelungen zur Publizitätspflicht

von Kapitalgesellschaften (nach

den §§ 325 ff. HGB) stellen keine Marktverhaltensregelung

im Sinne des Gesetzes

gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)

dar. Deren Nichteinhaltung berechtigt einen

Konkurrenten daher nicht zur Geltendmachung

von Unterlassungsansprüchen.

Zweck der Vorschriften ist zum

einen der Funktionsschutz des Marktes

und zum anderen der Individualschutz der

Marktteilnehmer. Die Publizitätspflichten

dagegen dienen insbesondere dem Schutz

der Gläubiger und der übrigen Teilnehmer

am Wirtschaftsleben, die so einen Einblick

in die wirtschaftlichen Verhältnisse

erhalten. Urteil des OLG Köln vom 28.

April 2017, I-6 U 152/16, WRP 2017, 864,

GmbHR 2017, 983.

Vergütungsvereinbarung bei

freiem Dienstverhältnis

Manchmal stellt sich nachträglich heraus,

dass es sich bei einem vereinbarten

freien Dienstverhältnis aus Rechtsgründen

tatsächlich um ein

Arbeitsverhältnis handelt. Dann ist

nicht der in dem Dienstvertrag vereinbarte

Stundensatz zuzüglich Mehrwertsteuer

maßgeblich, sondern der branchenübliche

Tariflohn. Urteil des LAG

Mainz vom 1. Juni 2017, 7 Sa 246/16,

jurisPR-ArbR 42/2017 Anm. 2, öAT

2017, 216.

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der Bergische Unternehmer 01|18 27


TOTAL DIGITAL ALL-IP-TECHNIK

Ein Anschluss

für alles

Die Deutsche Telekom macht Ernst. Bis

Ende 2018 will die Gesellschaft alle ihre

Anschlüsse auf die innovative All-IP-Technik

umstellen. Dann wird das Festnetz in

der gewohnten Form in Deutschland endgültig

Geschichte sein.

28 www.bvg-menzel.de


Die Tage des Festnetz-Anschlusses

in

Deutschland sind

gezählt.

Alle Privatkunden und Unternehmen, die

derzeit eine ISDN-Leitung für ihre Telefonanlagen

und den Internetzugang verwenden,

müssen zur neuen Technik wechseln.

Die Kündigung des bestehenden Vertrages erfolgt

zeitnah durch die Telekom mit der Bitte, wegen eines

neuen Vertrages Kontakt aufzunehmen. Meldet sich

der Kunde nicht, versucht es die Telekom noch zweimal,

ehe sie die Leitung kappt. Hauptmerkmal der

zukunftsweisenden Anschlusstechnik ist, dass im

Gegensatz zu bisherigen Methoden sämtliche Verbindungen

über das weltweit standardisierte IP-Protokoll

aufgebaut werden. Dies schließt alle Funktionen

wie Telefonieren, Surfen, Mailen, Faxen,

Mobilfunk und Fernsehen ein. Gute Nachricht:

Auch mit einem IP-basierten Anschluss steht das

gleiche Leistungsspektrum zur Verfügung, das

Anwender von ihrem ISDN-Basisanschluss gewohnt

waren. Zusätzlich können aus einer umfangreichen

Palette weitere Funktionen zusammengestellt

werden, die den Bedürfnissen des

jeweiligen Unternehmens gerecht werden. Das

Spektrum reicht vom Online-Speicher mit Back

up-Funktion über die Digitalisierung von Geschäftsprozessen

bis zur Optimierung der gesamten

IT-Architektur.

Die Vorteile von All-IP für das

Business

Die neue Technik sorgt dafür, dass die interne wie

auch die externe Kommunikation schneller, flexibler

und effizienter wird. Zu den Vorteilen zählen

vor allem folgende Eigenschaften:

•Unkompliziertes Handling

Ein All-IP-Anschluss lässt sich mit wenigen

Handgriffen einrichten. Der Router wird direkt

an die Telefondose angedockt; DSL-Splitter oder

ein NTBA werden nicht mehr gebraucht.

•Bessere Erreichbarkeit

Über einen Breitbandzugang ist jeder Mitarbeiter

jederzeit und ortsunabhängig über seine Festnetznummer

zu kontakten. Ein praktischer Zusatznutzen:

Zu jeder Rufnummer ist es möglich,

einen virtuellen Anrufbeantworter einzurichten.

•Höhere Geschwindigkeit

Da durch Einführung der IP-Technik nun Frequenzbereiche

frei werden, die zuvor für Analog-

und ISDN-Telefonie reserviert waren, steigt

das Tempo im Internet. Denn aufgrund der zusätzlichen

Kapazitäten können in gleicher Zeit

wesentlich mehr Daten transportiert werden.

Auf diese Weise erfolgt der Datenaustausch mit

Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern

deutlich schneller.

•Ausgezeichnete Vernetzung

Auch die Belegschaft im Betrieb profitiert von der

Umstellung auf All-IP, denn alle Endgeräte lassen

sich in das System integrieren. Sie sprechen die

gleiche Sprache und sind in der Lage, Aufgaben

und Funktionen anderer Geräte zu übernehmen.

Diese Möglichkeit der Multi-Vernetzung erleichtert

die Zusammenarbeit. Unabhängig von Zeit,

Ort und verwendetem Gerät können die Mitarbeiter

Daten miteinander teilen, Projekte gemeinsam

bearbeiten und sich bei Bedarf direkt abstimmen

•Hervorragende Sprachqualität

Die Zeiten von Rauschen und Verzerrungen sind

vorbei - vorausgesetzt, die moderne High-Definition-Voice-Technologie

kommt zum Einsatz,

die mit doppelter Audiobandbreite für eine tadellose

Qualität in Klang und Sprache sorgt.

•Verbürgte Zukunftsfähigkeit

All-IP schafft die Basis für zahlreiche Extras

und neue Anwendungen wie Videokonferenzen

oder Multimedia-Kommunikation. Zudem steht

eine Reihe komfortabler Funktionen zur Verfügung.

Unter anderem die Möglichkeit, Anrufweiterleitungen

einzurichten, die nach Telefonnummern

unterscheiden können. Oder die eigene

Rufnummer für das nächste oder für alle folgenden

Gespräche zu unterdrücken sowie bestimmte

Anrufer zu blockieren. Dies gelingt selbst

dann, wenn derjenige seine Nummer verbirgt.

•Geringere Kosten

Die Umstellung auf All-IP bringt außerdem einen

beachtlichen Kostenvorteil, da sämtliche Dienste

in einem Paket von einem einzigen Service-Anbieter

zusammengefasst werden können. In der

Regel ist es teurer, verschiedene Dienstleister für

die einzelnen Komponenten zu beauftragen.

Ein Nachteil sollte nicht verschwiegen werden:

Wenn der Strom ausfällt, geht bei einem IP-Anschluss

nichts mehr. Denn ohne funktionierendes

Internet versagt auch das Telefon den Dienst,

während bei herkömmlichen Anschlüssen die

Teilnehmer telefonisch noch erreichbar waren und

auch noch telefonieren konnten. Aus diesem

Grund hat die Telekom im IP-Netz spezielle Vorkehrungen

getroffen, um Überlastungen oder

technische Störungen weitgehend zu verhindern.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Shutterstock

der Bergische Unternehmer 01|18 29


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

DO RE MI FA SOL LA ♪SI

Hier ist Musik drin! Eine gute Gelegenheit, dem Junior die Flötentöne beizubringen.

Oder selbst in die Tasten zu greifen. Endlich die erste Geige zu spielen oder einfach

die Saiten zu wechseln.

30 www.bvg-menzel.de


Bereit für schräge

Töne. Jens Berger

greift wie viele seiner

Kunden gern

zum jazzigen Saxophon.

Aber Musik

ist für den Experten

keine Einbahnstraße:

„Abhängig

von Lust, Laune

und Tagesform gefällt

mir ein klassisches

Stück genauso

gut.“

Das alles geht und noch viel mehr. In

der Hattinger Musikinstrumenten-Truhe

mitten in der romantischen Altstadt

hängt nicht nur die Decke voller Geigen.

Jede Menge fein poliertes Blech ziert die Wände,

ganz oben auf dem Ständerwerk warten in Reih

und Glied Gitarren auf Interessenten; Keyboard,

Trompete und Kontrabass sorgen für musikalische

Begleitung. Rund 200 Instrumente präsentiert Jens

Berger in seinem zauberhaften Spielzeugladen für

Musikliebhaber, Anfänger und Profimusiker. Dazu

unterhaltsame Noten von der Czerny-Etüde zum

Üben über Klassik bis zum Jazz.

Renaissance der Hausmusik

Wer dieses einzigartige Musikfachgeschäft besuchen

möchte, sollte Zeit zum Hören, Sehen und

Ausprobieren mitbringen. Ein paar Stufen hinauf,

durch die urige Klönschnack-Tür hindurch und

schon befindet man sich in einer anderen Welt, geprägt

durch das gemütliche Ambiente eines Fachwerkhauses

aus dem 17. Jahrhundert. Hier hat Udo

Berger vor 25 Jahren seinen Musikalienhandel mit

angeschlossener Werkstatt gegründet, der mittlerweile

zum Anziehungspunkt in der Region geworden

ist und seit zwei Jahren von Sohn Jens geleitet

wird. Dieser kann vor einer erfreulichen Entwicklung

berichten: „Heute bestimmen Stress und

Hektik unser Leben. In dieser Situation entdecken

die Menschen wieder die Hausmusik als bewährtes

Mittel, sich nach einem anstrengenden Tag zu

entspannen und zurück ins Gleichgewicht zu finden.

Diesen Trend merken wir sehr deutlich an der

steigenden Nachfrage nach Instrumenten aller

Art.“ Und in etlichen Familien wird mit der Musik

bereits recht früh angefangen, wie unter anderem

die Geigen im 1/16-Kleinkindformat beweisen.

Alles, was der Kunde wünscht

Natürlich gibt es in dem umfangreichen Sortiment

einige Favoriten, die in der Käufergunst

weit oben stehen. Dazu gehören beispielsweise

Gitarren, Saxophon und Klarinette. Aber auch

weniger Bekanntes wie Ukulele, Pleßhorn oder

Stage Piano hat Jens Berger auf Lager – und

wenn nicht, wird das Gesuchte umgehend besorgt.

Selbst außergewöhnliche Kundenwünsche

schrecken den Experten in keiner Weise. „Wir

führen zwar keine Unikate im Geschäft. Doch

wir vermitteln gern Kontakte zu speziellen Instrumentenbauern,

falls der Kunde ein individuelles

Modell haben möchte.“

Persönliche Beratung genießt in dem Familienbetrieb

sowieso oberste Priorität. Dabei kann sich

durchaus herausstellen, dass etwa die ursprüngliche

Begeisterung für ein Cello viel besser zu einer

Querflöte passt. Sollte der potenzielle Käufer

trotzdem noch unschlüssig sein, welches Instrument

sich für ihn am besten eignet, ist das auch

kein Problem. Denn in der Truhe besteht die Möglichkeit,

Gitarre, Flöte & Co. auszuleihen.

Zurück zum guten Ton

Was aber tun, wenn das Instrument plötzlich

streikt und kein Ton mehr herauskommt? Auch

dann hilft das Team schnell und kompetent weiter.

Ob Diagnose, Wartung oder Reparatur: In der

hauseigenen Fachwerkstatt wird der Fehler rasch

gefunden und professionell beseitigt. Ohne lange

Wartezeiten binnen weniger Stunden oder Tage.

Der Full-Service umfasst zudem höchst anspruchsvolle

Arbeiten wie das Neulackieren von

Holzinstrumenten oder die Versilberung von Mechaniken.

Gerade Mitglieder von Sinfonie-Orchestern,

Big-Bands oder Musikschulen, die dringend

auf ihr Arbeitszeug angewiesen sind, wissen

das zu schätzen.

Ein Fachgeschäft mit Zukunft

Instrumentenkauf mit Fachwerk-Charme hat ohne

Frage einen besonderen Reiz. Jedoch ist auch hier

das Internet präsent, das mit Portalen und Angeboten

im angestammten Handelsbereich wildert.

Jens Berger, selbst mit eigener Website im Netz

vertreten, sieht die digitale Konkurrenz gelassen:

„Das Internet ist kein Fachgeschäft für Instrumente

und wird es auch nie werden Alle, die Wert auf

qualifizierte Betreuung und sachkundige Auskunft

legen, kommen lieber zu uns, als sich durchs

Netz zu klicken.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Hattinger Musikinstrumenten-Truhe

Emschestraße 44

45525 Hattingen

Fon 02324 26814

Fax 03222 9443537

Mail musikinstrumententruhe@t-online.de

Net www.musikinstrumententruhe.de

der Bergische Unternehmer 01|18 31


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Zuversicht auf dünnem Eis

Selten zuvor ist Deutschland unter wirtschaftlich so positiven

Vorzeichen in ein neues Jahr gestartet. Ordentliches

BIP-Wachstum, stabiles Konsumverhalten, steigende Exporterwartungen

und sinkende Arbeitslosigkeit sorgen für immer

wieder neue Rekordmeldungen der Forschungsinstitute.

Dass der seit acht Jahren anhaltende konjunkturelle Aufschwung

vorrangig auf die problemträchtige Niedrigzinspolitik

der EZB zurückzuführen ist, wird allerdings weitgehend

verdrängt. Verkannt wird angesichts der allgemeinen

Zahlen-Euphorie auch, dass sich der wirtschaftliche Erfolg

auf politisch ziemlich dünnem Eis bewegt. Als verhängnisvoll

könnten sich die aktuellen Versuche der EU-Kommission

und des französischen Staatspräsidenten erweisen, die

Eurozone zur unumkehrbaren Transfer- und Schuldenunion

mit Deutschland als institutionellem Hauptzahlmeister

zu „vertiefen“. Das soll über einen gemeinsamen Haushalt,

einen EU-Finanzminister und einen europäischen Währungsfonds

erreicht werden. Weitgehend unbekannt ist, dass

sich die Target 2-Forderungen der Deutschen Bundesbank

gegenüber den Schuldenländern mittlerweile auf atemberaubende

907 Mrd. Euro aufgestaut haben. Alarmierend ist

auch der vom „Spiegel“ enthüllte Plan der EU-Kommission,

die Euroländer aus der Verpflichtung der 3 Prozent-Defizitgrenze

zu entlassen. Stattdessen soll künftig die Eurozone

insgesamt unter diesem Wert bleiben. Diese Taschenspieler-Tricks

würden den Schuldenspielraum um jährlich über

200 Mrd. Euro erhöhen. Bemerkenswerterweise setzen Juncker,

Macron und Tsipras offenbar große Hoffnungen auf die

tatkräftige Unterstützung des derzeitigen SPD-Vorsitzenden.

Jede neue Bundesregierung ist gefordert, den von interessierter

Seite angestrebten Einstieg in eine europäische

Schuldenunion zu verhindern.

Dietrich W. Thielenhaus ist geschäftsführender

Gesellschafter von Thielenhaus &

Partner GmbH und Beiratsvorsitzender der

Maschinenfabrik Thielenhaus Technologies

GmbH in Wuppertal mit Sitz in Solingen und

Birmingham.

Foto: Privat

32 www.bvg-menzel.de


In meinem Geschäft bleibe ich erfolgreich, wenn

ich mich bei den kaufmännischen

Aufgaben entlaste.

Die digitalen DATEV-Lösungen unterstützen Sie bei allen kaufmännischen

Aufgaben – vom An gebot über die Kassenführung bis hin zur Buchführung.

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Kunden. Informieren Sie sich im Internet oder bei Ihrem Steuerberater.

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der Bergische Unternehmer 01|18 33


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Punktlandung:

Ein Führerschein für Drohnen

Im Luftraum über Deutschland herrscht Hochbetrieb. Und es kann künftig noch turbulenter zugehen.

Denn immer mehr Drohnen sind ready for take off. Nach Expertenschätzung können mittlerweile etwa

eine Million dieser unbemannten Flugobjekte unterwegs sein. Eine Entwicklung mit bedenklichen Sicherheitsrisiken.

Grund genug, klare Regeln für Drohnenpiloten und ihre Multicopter aufzustellen

Der Gesetzgeber hat reagiert, verschiedene

Vorgaben auf den Weg gebracht und

einige bereits umgesetzt. Beispielsweise

ist seit dem 1. Oktober 2017 ein Kenntnisnachweis

für Drohnen über 2 Kilogramm Gewicht

zwingend vorgeschrieben. Die gute Nachricht:

Interessenten aus der Region haben jetzt die

Möglichkeit, ihren Drohnenführerschein ganz bequem

an der ersten „Copteruni“ im Bergischen

Land zu erwerben. Die Prüfstelle befindet sich am

Standort Solingen und ist offiziell vom Luftfahrt-

Bundesamt anerkannt.

Ein Nachweis, der Sinn macht

Geleitet wird die Einrichtung von Holger Hammerl,

einem bekannten Modellflugpiloten mit über 40

Jahren Praxiserfahrung im Umgang mit ferngesteuerten

Fluggeräten. Weshalb jeder Drohnenpilot

den Kenntnisnachweis besitzen sollte, erläutert der

Profi mit überzeugenden Argumenten: „Wie in den

vergangenen Jahren lagen auch diesmal wieder viele

Drohnen unter dem Weihnachtsbaum. Die Freude

bei den Beschenkten ist groß, aber nicht jeder

weiß, dass damit eine hohe Verantwortung einhergeht.

Denn sobald der Multicopter vom Boden abhebt,

wird der Pilot zum aktiven Teilnehmer des

Luftverkehrs und unterliegt folglich den Gesetzen

und Vorschriften der Luftfahrt. Sehr schnell kann

es dann aus Unwissenheit zu einer Ordnungswidrigkeit

oder sogar zu einer Straftat kommen, die

mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Das bedeutet in der Konsequenz: Nur wer sich

die nötigen Kenntnisse für den Betrieb einer Drohne

aneignet, steht auf der sicheren Seite. Also in jedem

Fall erst den Führerschein machen und dann

Drohnenpiloten werden zum aktiven Teilnehmer des

Luftverkehrs und unterliegen folglich den Gesetzen und

Vorschriften der Luftfahrt.

mit gutem Gewissen losfliegen.“ Um das begehrte

Dokument zu bekommen, gibt es ein paar Regeln

zu beachten. Grundsätzlich kann jeder ab dem 16.

Lebensjahr an der Prüfung teilnehmen. Die Kandidaten

müssen dazu einen Ident-Nachweis, ein

Führungszeugnis sowie eine Erklärung über laufende

Straf- und Ermittlungsverfahren vorlegen.

Falls hier Einträge vorhanden sind, ist es ratsam,

vorab mit der Prüfstelle Kontakt aufzunehmen.

Denn diese entscheidet, ob man zur Prüfung zugelassen

wird oder nicht.

Online alles Wichtige lernen

Wie es dann weitergeht, berichtet Jan Evers,

Gründer der „Copteruni“ und Berufspilot bei einer

deutschen Airline. Er begleitet die Schüler als

Coach und steht ihnen mit seinem Know-how online

zur Verfügung: „Um die Führerschein-Aspiranten

optimal auf die Prüfung vorzubereiten, haben

wir einen Intensiv-Kurs ins Netz gestellt, auf

den sieben Tage lang rund um die Uhr zugegriffen

werden kann. Schwerpunkte der Online-Schulung

sind die Prüfungsfächer Luftrecht, Meteorologie

und Flugbetrieb. Darüber hinaus bekommen die

Anwärter eine Menge zusätzliches Wissen vermittelt

mit dem Ziel, die Zusammenhänge begreifbar

zu machen und gleichzeitig ein tiefes

Verständnis für die Drohnenfliegerei zu schaffen.

Ein Praxistest ist zurzeit nicht vorgeschrieben –

nichtsdestotrotz verlangen zahlreiche Luftfahrbehörden

schon jetzt einen Befähigungsnachweis

über die Fähigkeit, mit unbemannten Luftfahrtsystemen

umzugehen. Dieses Zertifikat bieten wir

ebenfalls bei der Copteruni an.“

Mit einem Klick bereit zum Start

Auf der Website www.copteruni.de können sich

Interessenten für die Schulung anmelden. Der

Unterricht wurde übrigens von einem kompeten-

34 www.bvg-menzel.de


Copteruni

Prüfungsstelle Solingen

Holger Hammerl

Uferstraße 24

42669 Solingen

Fon 0212 36038021

Mail info@copteruni.de

Net www.copteruni.de

Zwei erfahrene Profis

in Sachen Luftverkehr.

Jan Evers

(rechts) und Holger

Hammerl machen

angehende Copter-

Piloten fit für die

Prüfung zum Drohnen-Führerschein.

ten Drohnenfachmann gestaltet, der unter anderem

als Drohnenpilot für große Filmproduktionen

gearbeitet hat, außerdem über eine Airline-Piloten-Lizenz

verfügt und zudem das Diplom eines

Master of Science der Elektrotechnik vorweisen

kann. Die eigentliche Prüfung findet vor Ort in

Solingen jeweils freitags statt. Sofort nach dem

bestandenen Examen bekommt der Prüfling seinen

Drohnenführerschein ausgehändigt, der fünf

Jahre gültig ist. Nach dieser Frist muss die Prüfung

erneut abgelegt werden.

Ein überzeugendes Ergebnis

Die Erfolgsquote liegt erfreulich hoch. Holger

Hammerl kommentiert zufrieden: Über 99 Prozent

unserer Schüler bestehen die Prüfung im ersten

Versuch. Wenn nicht, kann der Kandidat das

Examen kostenlos wiederholen. Im zweiten Anlauf

hat es übrigens bis jetzt jeder geschafft. Zurzeit

sind bei uns über 150 Schüler in der Ausbil-

dung. 50 Aspiranten haben ihre Prüfung bereits

erfolgreich absolviert.“ Der Experte hat noch einen

Rat in petto: „Die theoretische Prüfung fragt

schon recht spezielle Themen ab, die von der

Mehrzahl nicht ohne eine gründliche Vorbereitung

beantwortet werden können. Für den praktischen

Prüfungsteil ist es jedoch unumgänglich,

eine gewisse Flugerfahrung zu besitzen, um das

Gerät sicher und kontrolliert zu bedienen. Auch

das bringen die Solinger den künftigen Drohnenpiloten

bei. .Und was halten Berufspiloten von

dem aktuellen Drohnen-Hype? Jan Evers gibt

Auskunft: „Die meisten meiner Kollegen stehen

dem Thema eher positiv gegenüber. Auch wenn

einige Piloten noch Vorbehalte haben – der Fortschritt

in der Technik wird dafür sorgen, dass die

Teilnehmer am Luftverkehr in Zukunft noch sicherer

miteinander agieren können.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

der Bergische Unternehmer 01|18 35


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Ein Lieblingsplatz

fürs Firmen-Domizil

„Full house!“, meldet Rüdiger Weiss mit Stolz. Zum ersten Mal seit der

Gründung im Jahr 1990 ist die Technologie Fabrik in Remscheid voll

vermietet. Für den Chef des Wirtschaftsstandorts ein Beweis, dass seine

kundenorientierte Service-Strategie ausgezeichnet ankommt.

Nach einer wechselvollen Geschichte und

zwei Insolvenzen befindet sich das erste

Gründer- und Technologiezentrum

im Bergischen Land nunmehr auf Erfolgskurs.

In nur drei Jahren gelang es Rüdiger

Weiss, der mit seinem Lenneper Immobilienunternehmen

Kobold das marode Gebäudeensemble

2014 übernommen hatte, aus einer tristen Location

ein erstklassiges Arbeitsumfeld zu schaffen.

Um dies zu erreichen, gab es für das engagierte

Team jede Menge zu tun.

Architektur mit Flair und Stil

Prokuristin Denise Stuppy erinnert sich: „Zunächst

ging es darum, die herunter gewirtschafteten

Räumlichkeiten von Grund auf zu sanieren

und wieder nutzbar zu machen. Es folgten umfangreiche

bauliche Aktivitäten, deren Ergebnis

sich sehen lassen kann. Heute begeistert die TFR

auf dem 15.000 Quadratmeter großen Parkgrundstück

mit einer architektonischen Synthese aus

historischen Lofts, einer denkmalgeschützten

bergischen Villa sowie modernen Neubauten mit

lichten Glasfassaden. Von unseren Mietern besonders

geschätzt wird das breite Raumangebot mit

vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Dazu gehört

ein flexibles Wandsystem, mit dem wir die

Raumaufteilung an die speziellen Anforderungen

der künftigen Nutzer anpassen können. Ob Einzelbüro,

Open Space, Werkstatt oder Produktionshalle:

Was der Kunde wünscht, wird umgesetzt.

Damit bieten wir Interessenten aus Industrie, Gewerbe

und Dienstleistung mehr als nur einen

Standort zum günstigen Preis, sondern einen

Lieblingsplatz für ihr Firmen-Domizil.“

Full-Service als Standortvorteil

Rund 50 Unternehmen aus den unterschiedlichsten

Branchen haben sich inzwischen in der Technologie

Fabrik Remscheid auf einer Fläche von ca.

11.500 Quadratmetern eingemietet. Vom Startup

über Freiberufler bis zum gestandenen Mittelständler

sind hier zahlreiche Professionen vertreten

– und zwar aus dem gesamten Bundesgebiet.

Sie alle profitieren von dem umfangreichen Service,

der die TFR so überaus attraktiv macht. Rüdiger

Weiss erklärt, was es damit auf sich hat:

„Eine Firma zieht ein und wir kümmern uns um

alles Weitere. Beispielsweise ist unser erfahrener

Hausmeister schnell zur Stelle, wenn es um Reparaturen

und Wartungsarbeiten geht. Wir erledigen

organisatorische Aufgaben wie die Vorbereitung

von Meetings und Veranstaltungen, nehmen Post

und Pakete in Empfang und betreuen Besucher,

sollte der gewünschte Ansprechpartner kurzfristig

außer Haus sein. Dies und mehr zählt für uns

zum selbstverständlichen Dienst am Mieter.“

Mut zu ungewöhnlichen

Entscheidungen

Überhaupt setzt Rüdiger Weiss mit seiner Mannschaft

auf außergewöhnliche Ideen. Mit einem

mutigen Konzept hat der agile Unternehmer die

ursprüngliche Struktur des technologischen Zentrums

verändert und auch für Nicht-Mieter geöffnet.

Unter dem gemeinsamen Dach präsentiert

sich die TFR zusätzlich zu den vermieteten

Räumlichkeiten und Flächen mit drei unterschiedlichen

Bereichen, die über den Standort

hinaus auf reges Interesse stoßen.

So chic und stylisch

kann ein Fabrik-Ambiente

sein. Hausherr Rüdiger

Weiss und Prokuristin

Denise Stuppy

legen Wert auf eine anspruchsvolle

Gestaltung,

die den Wünschen ihrer

Mieter gerecht wird.

36 www.bvg-menzel.de


Technologie-Fabrik Remscheid

Berghauser Straße 62

42859 Remscheid

Fon 02191 9000

Fax 02191 -900100

Mail infor@tfr.de

Net www.tfr.de

Zum einen handelt es sich um die „Konferenz-Fabrik“,

die - ausgestattet mit modernem Tagungs-

Equipment - Raum für 10 bis 250 Teilnehmer bereit

stellt. Eine Offerte, die von vielen Firmen, aber

auch von Privatleuten genutzt wird. Zu einer beliebten

Anlaufstelle hat sich ebenfalls die „Genuss-

Fabrik“ entwickelt. Von einem stadtbekannten,

professionellen Caterer geleitet, verwöhnt das Bistro

die Gäste mit einer abwechslungsreichen Auswahl

kulinarischer Spezialitäten vom Feinsten –

Große Beachtung

findet auch die

Kunst-Fabrik - bei

den Mietern und in

der Öffentlikchkeit.

zum Mittagessen, zwischendurch oder auch zum

Mitnehmen. Große Beachtung in der Öffentlichkeit

findet auch die „Kunst-Fabrik“. Ein Ort, der Künstlern

aus der Region die Möglichkeit eröffnet, ihre

Werke einem breiten Publikum vorzustellen. Mittlerweile

sind die Vernissagen zu einem festen Bestandteil

der Remscheider Kulturszene geworden.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

der Bergische Unternehmer 01|18 37


IM FOKUS PRODUKTHAFTUNG

38 www.bvg-menzel.de


Hersteller

in der Pflicht

Wenn Personen oder Sachen durch ein fehlerhaftes Produkt zu Schaden

kommen, stellt sich jedes Mal die Frage nach der Haftung. Doch wer kann

haftbar gemacht werden und wofür genau? Wie sieht die Wiedergutmachung

aus? In welchem Fall besteht kein Anspruch auf Schadensersatz?

der Bergische Unternehmer 01|18 39


IM FOKUS PRODUKTHAFTUNG

Um das Haftungsrisiko von vorneherein zu begrenzen, ist

es sinnvoll, vorsorglich für ausreichenden Versicherungsschutz

mit einer Produkthaftpflichtversicherung mit angemessener

Deckungssumme zu sorgen.

In Deutschland wird das komplexe Thema im

Produkthaftungsgesetz ProdHaftG geregelt.

Vorab gut zu wissen: Die Bestimmung greift

nur für den Fall, dass ein Produkt bereits mit

Mängeln in den Markt gelangt und nicht erst später

defekt wurde. Für die Beurteilung ist daher irrelevant,

wann der Schaden an Personen und Sachen

eingetreten ist. Wie mit Schäden am

mangelhaften Produkt selbst verfahren wird, ist

im Bürgerlichen Gesetzbuch festgelegt.

Im Übrigen kommt das ProdHaftG lediglich bei

beweglichen Sachen zur Anwendung. Immobilien

wie Grundstücke, Fabrikanlagen und Gebäude,

aber auch Dienstleistungen und Naturprodukte

fallen nicht darunter.

In Haftung genommen

Bereits die Suche nach dem Verantwortlichen, an

den Geschädigte ihre Haftungsforderungen richten

können, wirft Probleme auf. Häufig sind mehrere

Hersteller an der industriellen Fertigung eines

Endprodukts beteiligt. Darüber hinaus

gehören oftmals weitere Personen wie Importeure

und Händler zur im Gesetzestext definierten Haftungskette.

Der folgende Überblick schafft Klarheit

in Haftungsfragen:

• Hersteller des Endprodukts

können in Haftung genommen werden, wenn sie

die Produktion gewerbsmäßig, eigenverantwortlich

und selbständig betreiben. Die Haftung erstreckt

sich auch auf fehlerhafte Teile, die zugekauft,

zusammengebaut oder in Lizenz vertrieben

werden. Angestellte des Herstellers sind von der

Haftung ausgeschlossen.

• Hersteller des Teilprodukts

können ebenso für den gesamten entstandenen

Schaden haftbar gemacht werden. Vorausgesetzt,

das von ihnen gefertigte Teil war von Anfang an

fehlerhaft. Davon betroffen sind auch Hersteller

von mangelhaften Grundstoffen.

• Importeure

bleiben bei Einfuhren aus Mitgliedsstaaten der

EU nach Deutschland haftungsfrei, wenn sie den

Hersteller benennen können. Anders sieht es bei

fehlerhaften Importen aus Drittländern in die EU

sowie bei deutschen Re-Importen aus einem Drittland

aus. Hierbei muss der Importeur stets für die

verursachten Schäden einstehen.

• Händler

können gleichfalls haftbar gemacht werden. Zum

Beispiel, wenn sie fehlerhafte Produkte von einem

Importeur gekauft haben, der aus einem Drittland

Waren einführt und dessen Name nicht festzustellen

ist. Ausnahme: Wenn ein Händler innerhalb

eines Monats den Namen des Vorlieferanten bekannt

geben kann, bleibt er von der Haftung verschont.

Beratungskompetenz aus Erfahrung

RMB Rosenfeld & Bachtig GbR

Steuerberater

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Keine Kompromisse bei der Sicherheit

Aufgabe des Produkthaftungsgesetzes ist vorrangig

der Schutz des Verbrauchers. Vor diesem Hintergrund

hat die Verkehrssicherungs-Pflicht der

Hersteller eine besondere Bedeutung. Werden

etwa Risiken in der Produktion geduldet oder treten

Fehler bei der Konstruktion, Fabrikation und

Instruktion auf, führt dies zur Haftung. Dies gilt

auch, wenn Hersteller die Produktbeobachtung im

Markt vernachlässigen und versäumen, vor schadhaften

Produkten zu warnen. Den Beweis, dass

ein Produktmangel vorliegt und dieser den entstandenen

Schaden verursacht hat, muss der Geschädigte

erbringen. Anspruch auf Entschädigung

besteht unter anderem bei Sachschäden im Privatbereich

sowie bei Körperverletzungen. Stirbt ein

Mensch in Folge der Schädigung, schließt die

Haftung die Beerdigungskosten und die Versorgung

der Unterhaltsberechtigten mit ein.

Gründe für Entlastung oder

Befreiung

Gelingt es dem Hersteller, sein Nichtverschulden

zu belegen, entfällt unter Umständen die Verpflichtung

zur Haftung. Beispielsweise dann,

wenn der Produktfehler zum Zeitpunkt der Markteinführung

nach dem damaligen Stand von Wissenschaft

und Technik nicht hätte vermieden werden

können. Oder wenn das Produkt nachweislich

keine Mängel aufwies. Weitere Punkte für einen

Haftungsausschluss sind

• die Produktion nach einer fehlerhaften

Rechtsvorschrift

•der Diebstahl von Produkten, die dann vom

Dieb in Verkehr gebracht wurden.

Auch für die EU ist

die Produkthaftung

ein Thema, betrifft

sie doch den Bereich

des Verbraucherschutzes.

Der

Europäische Gerichtshof

sorgte für

Rechtssicherheit in

einem wichtigen

Punkt: Klagen auf

Schadensersatz

müssen in Fällen

der Produkthaftung

am Herstellungsort

eingereicht werden.

• die Herstellung für den privaten Eigenbedarf,

die zudem nicht im Rahmen einer beruflichen

Tätigkeit erfolgt.

• Das Mitverschulden des Geschädigten

Warten auf die Verjährung

Gemäß ProdHaftG verjährt ein Haftungsanspruch

nach drei Jahren. Für den Beginn der Frist sind

bestimmte Voraussetzungen maßgeblich. Der Anspruchssteller

muss sowohl den Schaden als auch

den ursächlichen Fehler sowie den Ersatzpflichtigen

kennen oder hätte diese kennen müssen. Während

laufender Verhandlungen über den zu zahlenden

Schadensersatz bleibt die Verjährung

gehemmt Zehn Jahre, nachdem das Produkt auf

den Markt gekommen ist, erlischt grundsätzlich

die Haftung des Herstellers.

Eine sinnvolle Versicherung

Um das Haftungsrisiko von vornherein zu begrenzen,

ist es sinnvoll, vorsorglich für ausreichenden

Versicherungsschutz sorgen. Eine solche Produkthaftpflichtversicherung

mit angemessener Deckungssumme

sollte für Schäden an Personen, Sachen

und Vermögen eintreten. Darüber hinaus

empfiehlt es sich, auch Schäden im eigenen Unternehmen

in die Police einzubeziehen.

Blick über die Grenzen

Als Bestandteil des Verbraucherschutzes gehört

auch die Produkthaftung zu den Bereichen, um

die sich die EU kümmert. In 2014 traf der Europäische

Gerichtshof eine Entscheidung, die Rechtssicherheit

in einem bedeutsamen Punkt schafft.

Demnach müssen Klagen auf Schadensersatz in

Recht.

Dynamisch.

Büro Remscheid

Elberfelder Str. 39

42853 Remscheid

T: 0 21 91.49 91 80

Büro Wuppertal

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T: 02 02.24 50 70

Büro Solingen

Kölner Str. 58

42651 Solingen

T: 02 12.1 30 60 80

Dr. Marc d‘Avoine Oliver Teubler Dr. Peter Neu Dr. Christof Heußel Robin Schmahl Thorsten Kapitza

Peter Mazzotti

Ignacio Ordejón

Zuckermaier

Dennis Kreuzer

Claas Thien Sebastian Haug Paul Michels Martina Majewski Anke Ortmann Susanna Ruß Anne Bölling Leah Ngabi Sebastian Thiel

der Bergische Unternehmer 01|18 41


IM FOKUS PRODUKTHAFTUNG

Fällen der Produkthaftung zwingend am Herstellungsort

eingereicht werden – und nicht wie bisher

wahlweise auch dort, wo der Schaden eingetreten

ist. Im Gegensatz zu Deutschland bewegt sich die

Produkthaftung in den USA in ganz anderen Dimensionen.

Man denke nur an die spektakulären

Klagen, bei denen es um exorbitante Schadenssummen

geht. Deshalb sollte jedes Unternehmen,

das in die Vereinigten Staaten exportiert, sich genau

über die Risiken des amerikanischen Produkthaftungsrechts

informieren und die Gefahrenpotenziale

bestmöglich eingrenzen.

Besonderheiten im US-Haftungsrecht

Dazu das Wichtigste in Kürze: Das amerikanische

Gesetz kennt drei voneinander unabhängige Gründe,

um einen Anspruch aus der Produkthaftung

abzuleiten. Zum einen „Breach of Warranty“. Dabei

handelt es sich um eine vertragliche Haftung

dafür, dass ein Produkt bestimmte Eigenschaften

besitzt. Werden diese ausdrücklich oder stillschweigend

garantierten Zusicherungen nicht eingehalten,

tritt der Haftungsfall ein. Bei der zumindest

fahrlässigen Verletzung einer Sorgfaltspflicht

kommt die Haftung „Negligence“ zum Zuge. Die

Beweislast liegt beim Kläger. Die dritte Variante

trägt die Bezeichnung „Strict Liability in Tort“

und ist eine Gefährdungshaftung, die einen Scha-

In den Vereinigten

Staaten kann jeder

in der Vetriebskette

für die Haftung

herangezogen werden.

den verursachenden Produktfehler voraussetzt.

Alle drei Haftungsarten treffen den jeweiligen

Verantwortlichen verschuldensunabhängig.

Zu einer Haftung können Fehler bei der Herstellung,

Konstruktion und Instruktion sowie die

Missachtung einer Produktbeobachtungspflicht

führen. Es muss ein Kausalzusammenhang zwischen

einem Produktmangel und einem Schaden

bestehen, den der Kläger nachzuweisen hat. Da in

den Staaten jeder in der Vertriebskette für die

Haftung herangezogen werden kann, hat der Kläger

die Wahl, wen er verklagen möchte. Entweder

einen oder mehrere Kontrahenten oder sogar alle.

Anders als in Deutschland entscheidet in den USA

kein Richter über den Schadensersatz, sondern

eine Jury von Bürgern aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten,

die über keine juristische

Vorbildung verfügen müssen. Der anwesende

Richter hat nur die Aufgabe, auf einen geordneten

Prozessverlauf zu achten.

Auch beim Schadensersatz machen die

Amerikaner Unterschiede.

Ersetzt werden:

• Direct Damages als unmittelbare Folge des Produktfehlers

• Immaterielle Schäden wie Pain and Suffering

oder Emotional Distress

42 www.bvg-menzel.de


Herausgeber MediaWorld GmbH | www.service-seiten.com | Ausgabe Düsseldorf 2018

Die Aktie

Besser als ihr Ruf?

Unternehmensnachfolge

Stolperstein Schenkungsvertrag

• Lost Income für den erlittenen Verdienstausfall

• Punitive Damages – dieser Strafschadensersatz

ist im deutschen Recht unbekannt und wird zurzeit

hierzulande auch nicht vollstreckt.

• Consequential Damages als Folgeschäden.

Praktische Tipps zur Risikominderung

In den USA reicht die einfache Postzustellung aus,

um eine Klage wirksam zuzustellen. Für eine

Vollstreckung in Deutschland genügt das nicht.

Damit besteht die Möglichkeit, den rechtlich verwertbaren

Erhalt zu widerlegen.

Steht ein Rechtsstreit an, sollte der Kläger nichts

von einer eventuell geplanten Reise in die Staaten

erfahren. Gleichzeitig ist es wichtig, die eigenen

Mitarbeiter anzuweisen, keine Zustellungen anzunehmen.

Auf diese Weise bekommt die gegnerische

Partei keine Gelegenheit, das deutsche Unternehmen

in den Staaten zu verklagen. Vorsicht:

Amerikanische Gerichte sehen ihre eigene Zuständigkeit

bereits dann als gegeben an, wenn lediglich

ein minimaler Bezug zu den Staaten be-

Wegen des hohen

Haftungsdrucks

versichern deutsche

Assekuranzen

meist nur auf

Antrag direkte Exporte

in die USA.

steht – etwa aufgrund einer Geschäftstätigkeit

oder einer Durchreise durch die USA.

In Deutschland werden Sachverständige vom Gericht

bestellt und sind zur Neutralität verpflichtet.

Anders in den Staaten, Hier fungieren Gutachter

als Zeugen der jeweiligen Parteien. Ihre Aufgabe:

Die Jury zu überzeugen und für sich einzunehmen.

Bei der Auswahl des Sachverständigen

kommt es also nicht allein auf dessen Kompetenz

an, sondern auch auf sein Auftreten und eine sympathische

Ausstrahlung.

Aufgrund des erhöhten Haftungsrisikos werden

direkte Exporte und Montagen in den USA von

deutschen Assekuranzen meist nur auf Antrag mit

versichert. Der Versicherungsschutz sollte über

den Zeitpunkt der Ausfuhr hinaus gelten, da das

exportierte Produkt auch noch mehrere Jahre danach

Schäden verursachen kann. Eine deutsche

Rückrufkosten-Police muss auf die Vereinigten

Staat ausgeweitet werden.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock

Service-Seiten Finanzen Steuern Recht – Ratgeber für Unternehmer

Führende Berater der Region

www.service-seiten.com

RECHTSANWÄLTE, STEUERBERATER, NOTARE

UND FINANZEXPERTEN INFORMIEREN

SERVICE-SEITEN FINANZEN STEUERN RECHT 2018

Im Februar 2018 erscheint erstmalig der regionale Ratgeber

Service-Seiten Finanzen Steuern Recht als Beilage der

IHK-Mitgliederzeitschrift „IHK magazin“ in Düsseldorf und

im Kreis Mettmann.

Kompetente und ausgewählte Experten aus der Region informieren

in Fachberichten über eine Vielzahl wirtschaftsrelevanter Themen.

Die Service-Seiten gewährleisten dabei

höchstmögliche Qualität. Alle Beiträge

werden durch den Fachlichen Beirat auf

inhaltliche Richtigkeit sowie umfassende

Information geprüft.

Für weitere Informationen erreichen Sie

Herrn Timo Grän unter 0531 48 20 10-10

oder graen@mediaworldgmbh.de.

Finanzen Steuern Recht

Ratgeber für Unternehmer

Beispielcover 2018

FACHLICHER BEIRAT DÜSSELDORF (v.l.n.r.):

Dr. Fabian Breckheimer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Internationales Wirtschaftsrecht

(tradeo LLP Rechtsanwälte)

Robert Buchalik, Rechtsanwalt

(Geschäftsführer Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH)

Parwäz Rafiqpoor, Rechtsanwalt

(Mitglied des Vorstands BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)

Dipl.-Kfm. Ralf Ruhrmann, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

(RLT Ruhrmann Tieben & Partner mbB

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft)

Dr. Anja Zimmermann, Rechtsanwältin

(ROTTHEGE | WASSERMANN Rechtsanwälte ⋅ Wirtschaftsprüfer ⋅ Steuerberater)

Herausgeber

der Bergische Unternehmer 01|18 43


IM FOKUS UNTER UNS

„QUALITÄTSSICHERUNG

darf keine hohle Phrase sein“

Produkthaftung ist eine Angelegenheit, die Hersteller, Importeure und Lieferanten gleichermassen

angeht. Längst bezieht sich das Thema nicht nur auf Deutschland, sondern gewinnt aufgrund

der internationalen Vermarktung mehr und mehr an globaler Bedeutung. Folglich werden auch

die Gesetze und Vorschriften, die zu berücksichtigen sind, immer komplexer. Vor diesem Hintergrund

ist guter Rat höchst willkommen. Rechtsanwalt Oliver Teubler von der renommierten

Wirtschaftskanzlei ATN d’Avoine Teubler Neu nimmt im folgenden Interview Stellung zu einigen

Kernfragen aus dem Produkthaftungsbereich.

Herr Teubler, wie sieht es im internationalen

Vergleich mit Verstößen gegen die Produkthaftung

in Deutschland aus?

Genau genommen gibt es keine Verstöße gegen die

Produkthaftung, sondern nur Haftungstatbestände

wegen der Inverkehrbringung mangelhafter Produkte.

Nun sind ausschließlich nationale Märkte

inzwischen kaum noch vorhanden, da zahlreiche

Produkte weltweit vertrieben werden. Aus diesem

Grund ist es schwierig, einen Vergleich zum internationalen

Durchschnitt herzustellen.

Welche Produkte sind besonders von Mängeln

betroffen? Warum ist das so und um welche

Fehler handelt es sich?

In der Regel sind es weniger konstruktive als produktionstechnische

Probleme. Hintergrund ist

häufig eine fehlerhafte oder fehlende Kontrolle

bei oder von Zulieferern bzw. verbauten Fremdprodukten.

Was kann ein Unternehmer tun, um die von

Ihnen benannten Haftungstatbestände zu vermeiden?

Seine Produktion exakt überwachen, seine Zulieferer

kontrollieren und für einen genügend hohen

Deckungsschutz in der Produkthaftpflichtversicherung

sorgen.

Sobald ein Hersteller im Ausland aktiv wird,

steigt die Gefahr, in Produkthaftung genommen

zu werden. Vor allem in den USA drohen

exorbitante Schadensersatzforderungen. Was

raten Sie Ihren Klienten, die dort oder in anderen

ausländischen Märkten unterwegs

sind?

Dafür Sorge zu tragen, dass das dortige Risiko

von anderen unternehmerischen Einheiten aufgefangen

wird. Eine sinnvolle Methode, damit Haftungsfälle

möglichst nicht durchschlagen. Ansonsten

gilt, was ich zur vorherigen Frage gesagt

habe.

Gibt es im EU-Recht gegenüber dem deutschen

Recht signifikante Unterschiede, die beachtet

werden müssen?

Da das deutsche Recht im Wesentlichen EU-

Recht umsetzt, sind die Unterschiede nicht wirklich

signifikant.

Wie schützt sich eine deutscher Unternehmer

gegen Fälschungen aus dem Ausland, die

möglicherweise Sicherheitsrisiken enthalten,

für die er unter Umständen haften muss?

Der deutsche Unternehmer haftet nur dann für

Fälschungen der eigenen Produkte aus dem Ausland,

wenn er diese selbst importiert und in den

44 www.bvg-menzel.de


Ein Plädoyer für lückenlose

Kontrolle

und einwandfreie

Qualität. Fachanwalt

Oliver Teubler gibt

guten Rat zum Thema

Produkthaftung.

Verkehr bringt. Das geschieht – hoffentlich! – in

der Regel nicht.

Was muss aus Ihrer Expertensicht bei der Produkthaftung

geändert oder verbessert werden?

Es muss ein Bewusstsein für die Brisanz dieses

Themas geweckt werden. Qualitätssicherung darf

keine hohle Phrase sein, um sinnlose Zertifikate

zu erlangen, sondern muss gelebt werden.

Steht Ihrer Meinung nach die hiesige Wirtschaft

zu sehr unter Kuratel der Bürokratie?

Nicht im Bereich der Produkthaftung.

Welchen Rat geben Sie Firmengründern, die

mit einem neuen Produkt im Markt starten

möchten?

Klären Sie die Schutzrechtsituation – am besten

mit einem versierten Patentanwalt. Unterschreiben

Sie keine Verträge, die Sie nicht verstanden

haben. Beschaffen Sie sich ausreichende Kreditlinien.

Und: Haben Sie keine Angst!

Gibt es so eine Art Rundumversicherung, die

Unternehmer vor den Risiken einer Produkthaftung

bewahrt?

Ja – die Insolvenz.

Sicherlich wird es jeder Unternehmer vorziehen,

nach den gesetzlichen Vorgaben zu handeln als

diesen hohen Preis zu zahlen. Wir danken für das

informative Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin

viel Erfolg bei der Betreuung von Firmen

und Mandanten

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: ATN

Oliver Teubler

ATN d’Avoine Teubler Neu

Rechtsanwälte

Elberfelder Straße 39

42853 Remscheid

Fon 02191 4991810

Fax 02191 4991850

Mail mail@atn-re.de

Net www.atn-ra.de

der Bergische Unternehmer 01|18 45


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Rendezvous mit

einem Alleskönner

Pfannkuchen! Das ist Liebe auf den ersten Biss. Mal verführerisch süss, mal

curryscharf à la Bombay, mal teuflisch gut mit Paprika, Käse, Schinken und

Chili. Dieses Multitalent aus frischem Teig steckt voller Überraschungen.

Immer wieder neu und jedes Mal pfanntastisch.

Ursula Lewendel leitet

das außergewöhnliche

Restaurant seit

25 Jahren.

Ein Besuch im historischen Pfannkuchenhaus

in Wuppertal-Uellendahl macht Appetit

auf eine kulinarische Entdeckungsreise.

Zwischen klassischem Speckpfannkuchen

und innovativem Pfannkuchen-Burger liegen über

20 köstliche Stationen von original bergisch bis exotisch.

Ursula Lewendel, die das außergewöhnliche

Restaurant seit 25 Jahren leitet, ist überzeugt: „Bei

uns kommt jeder auf den Geschmack. Denn wir servieren

kreative Vielfalt. Die Basis liefert unser

Grundrezept, das sich nach Belieben variieren lässt.

Also ideale Voraussetzungen, um neue Ideen auszuprobieren.

Sicherlich mit ein Grund, weshalb uns so

viele Gäste die Treue halten. Sie wissen aus Erfahrung:

Die Speisekarte im Pfannkuchenhaus wird

niemals langweilig.“

46 www.bvg-menzel.de


Hier wird Vielfalt aufgetischt

Anlässe darstellt. Etwa für Betriebsfeste oder für

ein exklusives Dinner mit Kunden und Geschäftsfreunden.

Zu diesen oder ähnlichen Gelegenheiten

können Interessenten die Gastwirtschaft komplett

mieten – einschließlich Bewirtung und Full-Service

durch das kompetente Team.

Blick zurück auf eine

bewegte Vergangenheit

Aber nicht nur aus gastronomischer Sicht ist das

Pfannkuchenhaus bemerkenswert, sondern auch

unter geschichtlichen Aspekten. Ursula Lewendel

erzählt: „Das Haus in seiner jetzigen Form wurde

vor 1800 errichtet. Aus dieser Zeit stammt auch

die Innenausstattung der Gastwirtschaft. Wesentlich

älter ist allerdings das Kellergeschoss – ein

Tonnengewölbe aus der Zeit des 30-jährigen Krieges.

Im 19. Jahrhundert diente das Anwesen „En

de Mang“ gleichzeitig als Zollstation. Hier befand

sich ein Schlagbaum der Gemeinde Herzkamp, an

dem Reisende die fällige Wegegebühr entrichten

mussten. Das heutige Pfannkuchenhaus wurde

1976 eröffnet und bereichert seitdem als fest etablierter

Bestandteil der Szene die gastronomische

Landschaft in und um Wuppertal.“

Ein bewährtes Erfolgs-Rezept

Die Chefin des renommierten Restaurants sieht

keinen Grund, etwas an dem bewährten Konzept

zu ändern. „Wir haben unseren Platz gefunden

und zeigen, dass es durchaus wohlschmeckende

Alternativen zum allzeit präsenten Fast-Food gibt.

Auf frischen Zutaten in Top-Qualität zubereitet,

laden unsere Gerichte zum Genießen und Verweilen

ein. Das verstehen wir unter Esskultur auf gut

bergisch.“ Extra-Tipp: Es ist auf jedem Fall ratsam,

einen Tisch zu reservieren.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: BVG

Esskultur auf „gut

bergisch“ und ein

uriges Ambiente bietet

das Pfannkuchenhaus

in Wuppertal.

In der Tat: Im rustikalen Ambiente des denkmalgeschützten,

altbergischen Fachwerkgebäudes zählt

Abwechslung zur Tradition der schmackhaften

Land-Küche. Neben den zahlreichen Pfannkuchen-

Spezialitäten umfasst das Angebot exquisite Suppen

und Vorspeisen, Hauptgerichte mit erstklassigem

Fleisch und Fisch sowie Desserts mit Eis oder geistreichen

Früchten Ebenfalls unwiderstehlich lecker

sind die hausgemachten Nachspeisen wie beispielsweise

das Eierlikör-Parfait mit Zimtpflaumen. Ergänzt

wird das delikate Programm mit saisonalen

Highlights aus der frischen Jahreszeitenküche. Auch

die gut bestückte Getränkekarte mit Premium-Bieren

vom Fass, deutschen und ausländischen Weinen

bester Provenienz, Obstbränden und hochwertige

Cocktails lässt keine Wünsche offen.

Der perfekte Ort zum Tafeln und Feiern

Rund 60 Gäste finden Platz im Pfannkuchenhaus,

das übrigens eine perfekte Location für besondere

Pfannkuchenhaus UG

Uellendahler Str. 691

42281 Wuppertal

Fon 0202 701600

Mail: pfannk1976klamke@msn.com

Net www.pfannkuchenhaus-wuppertal.de

der Bergische Unternehmer 12|17 47


FÜR SIE ENTDECKT ZERMATT

Schneeschuhwanderung

in Zermatt

48 www.bvg-menzel.de


Wind-umtost: die

südliche Spitze von

Keywest (Foto l.).

Das erste Ford T-

Modell (r.) im Ford

Edison Winter Estate

(unten, obere

Reihe l. u. r.). Ein

Besuch in den Everglades

(Foto l. unten)

darf bei einer

Florida-Reise nicht

fehlen. Die Reise

führte auch zur Universität

von Tampa

(unten l.) und zum

Strand in Clearwater

(unten r.)

Stahlblauer Himmel, klirrende Kälte und messerscharfer Blick in die eisglitzernde

Welt der Viertausender. Und dann noch als Sahnehäubchen obendrauf die einsame

Zipfelmütze des Matterhorns! Kaum zu glauben, dass die Natur da sogar noch in

der Lage ist, jede Postkartenidylle zu überbieten - Sie kann. Und sie bietet sogar

dort noch Paradiese der Einsamkeit mit unberührtem Schnee, wo gleich um die

Ecke die Pistenflitzer mit ihren langen Brettern über spektakuläre Abhänge hinabsausen.

So kann man mit dem Matterhorn im Blick seine Schneeschuhspuren in

eine jungfräuliche Schneedecke setzen.

der Bergische Unternehmer 01|18 49


FÜR SIE ENTDECKT ZERMATT

Unterm stahlblauen

Himmel (oben) lässt

sich prächtig wandern.

Der Iglu (r.)

bietet Raum für Pausen.

Dass es im Winter viele Skifahrer nach

Zermatt zieht, ist in Anbetracht der 360

Kilometer Pistenverbund rund um das

legendäre Matterhorn zu erwarten. Wer

würde da vermuten, dass sich ein wenig abseits

des großen Getümmels eine weite unberührte glitzernde

Schneedecke ausbreitet? Schneeschuhwandern

im Einvernehmen mit der gewaltigen

Bergwelt ringsum wird zum unvergesslichen Genuss!

Ja, das weiße Meer der Berge lässt sich eben

nicht nur im Pistenrausch erobern. Traumhaft ist

das Panorama vom Hotel Riffelhaus aus. Viertausender

satt. Soweit das Auge blickt. Und gerade

gegenüber das Matterhorn mit einer Höhe von

4478 Meter. Obwohl mitten im Skigebiet gelegen,

lauert hier die Einsamkeit gleich um die Ecke. Die

Einsamkeit, der die Schneeschuhwanderer auf

großem Fuße zu Leibe rücken. Die wählen, wenn

sie die gemütliche Variante lieben, das Hotel Riffelhaus

als Ziel. Sie lassen sich von den Wagen der

Gornergratbahn auf 3089 Meter hoch chauffieren und

haben dann eine gemütliche einstündige Abwärtspassage

vor sich. Sofern sie nicht zwischendurch noch im

Igludorf einkehren.

Aussichtsbalkon mit Eisriesen

Vor dem Start am Gornergrat ist unbedingt Verweilen

angesagt. Es ist dies der Aussichtsbalkon

geradewegs gegenüber den schönsten Eisriesen.

Über den weiß gepuderten Gornergletscher hinweg

sieht man das schön gefaltete Monte Rosa

Gebirge mit der neuen Monte Rosa Hütte, den Liskamm

(4527 m), die beiden „Zwillinge“ Castor

(4223 m) und Pollux (4092 m), das Breithorn

(4164 m). Gleich daneben erhebt sich das Klein-

Matterhorn auf eine Höhe von 3883 Meter. Es

schließen sich die Gletscherflächen des Theodulund

Furgg-Gletschers an und dann erst kommt die

einsame Spitze des Matterhorns. Wie ein Wahrzeichen

thront das auf 3100 Metern Höhe gelegene

Kulmhotel Gornergrat über einer Aussichtsplattform.

Es gilt als das höchst gelegene Hotel in

den Schweizer Alpen. Rechts von einer noch etwas

tiefer gelegenen Aussichtsplattform von wo

die Skifahrer hinabsausen, steigt man auch mit

den Schneeschuhen abwärts. Das Panorama in

eine weite Welt von Viertausendern wird den Weg

begleiten. Der im Schneeschuhführer als „Challenge

Trail“ beschriebene Weg führt zunächst

steil bergab und verlässt die Skipiste nach wenigen

Minuten. Er schlängelt sich dann nach Rotenboden

und orientiert sich an der Linie der Gornergratbahn,

ohne diese zu überqueren. Teilweise

kann man wählen zwischen gespurten Wegen

oder Tiefschneepassagen. Wanderer sind hier

kaum unterwegs. Weder solche mit, noch solche

ohne Schneeschuhe. All die Eisriesen bleiben weiterhin

im Blick. In der Nähe der Haltestelle Rotenboden

warten die Iglus im weiten Schneefeld.

Die Iglus! Nunmehr ist es 21 Jahre her, dass sich

hiermit der Snowboardlehrer Adrian Günter einen

Kindertraum erfüllte! Damals übernachtete er allein

im selbstgebauten Iglu auf dem Motta Naluns

im Engadin oberhalb von Scoul, um des Morgens

als erster auf der Piste sein zu können und die besten

Touren ausfindig zu machen. Dann kam ihm

die Idee, Iglus als Übernachtungsangebot für andere

zu bauen. In der Schweiz gibt es sie neben

Zermatt mittlerweile auch in Davos Klosters auf

Parsenn, in Engelberg beim Trübsee unterhalb des

50 www.bvg-menzel.de


Titlis, in Gstaad auf dem Saanerslochgrat, auf

dem Schilthorn bei der Station Bir sowie auf

Stockhorn oberhalb Erlenbach. In Deutschland

entsteht jeden Winter aufs neue ein Iglu-Dorf auf

dem Zugspitzplatt der Zugspitze. Das Iglu-Dorf

Andorra befindet sich auf Grandvalira. Mehr als

10 000 Gäste haben inzwischen in den Iglus übernachtet.

Igludorf unterm Sternenhimmel

Natürlich macht es neugierig, das Igludorf oberhalb

von Zermatt kennen zu lernen, wenn schon

der Schneeschuhtrail so nah heranführt! Der kurze

Weg dorthin ist lohnenswert, wenngleich die

weite Einsamkeit hier durch buntes Treiben eingetauscht

wird. Hier treffen Skifahrer, Snowboarder

und Schneeschuhwanderer aufeinander und

himmeln das Matterhorn mit einem Durstlöscher

in der Hand vom Liegestuhl aus an. Mancher

bleibt gleich auch noch über Nacht. Manchmal

wird vom Igludorf abends unterm Sternenhimmel

auch noch eine Schneeschuhwanderung angeboten.

Bevor sich die Gäste in ihren Iglus einmummeln,

springt der ein oder andere noch ins Jacuzzibad

unter freiem Himmel. Das Igludorf Zermatt

ist in dieser Saison noch bis zum 22. April 2018

geöffnet. Es gibt hier 32 Übernachtungsmöglichkeiten

– vom Standard-Iglu bis zur Romantik-Suite.

Die Übernachtung sollte aber vorbestellt

werden!Ob mit oder ohne Übernachtung, breit gespurt

setzt sich der Weg hinter dem Iglu Dorf für

die Schneeschuhwanderer fort.

Blick aufs Matterhorn

Die Felsen des Riffelhorns (2927 Meter) rücken

ganz nah. Danach führt der Weg in mehreren großen

Kurven allmählich und relativ gleichmäßig

abwärts strebend auf das Riffelhaus zu. Von Weitem

schon sieht man das Hotel, das aber immer

wieder hinter Felsvorsprüngen verschwindet. Eine

kleine Kapelle liegt eingebettet da in ein glitzerndes

Schneefeld. Hieran führt der Weg vorbei, bevor

das Hotel schließlich mit seiner großen Aussichtsterrasse

und seinem herausragend schönen

freien Blick auf das Matterhorn einlädt. Berühmte

Namen zieren sein Gästebuch. Im Juli 1865 zum

Beispiel, in jenem Monat also, wo sich das tragische

Unglück der Erstbesteiger am Matterhorn ereignete,

findet sich ein Eintrag von Lord Douglas

und seinem Freund Reverend Hudson. Beide sollten

wenige Tage später bei eben dieser Erstbesteigung

ihr Leben lassen. Wer noch bis nach Zermatt

mit den Schneeschuhen absteigen will, der findet

ab Riffelalp wieder einen offiziellen Schnee-

schuh-Trail. Bis dorthin muss er eine Station mit

der Gornergratbahn fahren. Danach ist er auf seiner

Tour vorwiegend im Wald unterwegs. Auf

rund fünf Kilometern überwindet er eine Höhendifferenz

von 539 Metern und kommt vorbei an

Grünsee und dem urigen Gebirgsdorf Findeln.

Findeln liegt am sogenannten „Gourmetweg“ in

den Höhen von Zermatt. Seine zahlreichen Gaststätten

genießen wegen ihrer feinen Spezialitäten

einen guten Ruf über die Grenzen von Zermatt hinaus.

Über Winkelmatten gelangt man schließlich

nach Zermatt. Sechs Stunden ist man auf den

Quadratlatschen unterwegs zwischen Gornergrat

und dem Dorf am Matterhorn. Wer dabei erst

recht auf den Geschmack gekommen ist und gerne

mal ganz nah am Horn der Hörner unterwegs

sein will mit den Schneeschuhen, der kann anderntags

die Tour auf der gegenüber liegenden

Seite machen. Sie führt von Schwarzsee über die

Stafelalp nach Furi.

Noch viele unberührte Schneeflächen locken auf

einsamer Spur zum tête-à-tête mit seiner Majestät...

Text: Kornelia Stinn

Fotos: Winfried Stinn

Sonnenbaden und

Geselligkeit machen

einen abwechslungsreichen

Urlaub inmitten

der Natur perfekt.

der Bergische Unternehmer 01|18 51


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18.12.2017 HRB 28596: Breidenbach

GmbH, Wuppertal, c/o Fides Treuhand

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Friedrich-Engels-Allee

32, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.11.2017.

Geschäftsanschrift: c/o Fides Treuhand

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Friedrich-Engels-Allee

32, 42103 Wuppertal. Gegenstand:

Die Beteiligung an Industrieunterwww.hotel-hoelterhoff.de

☎ (02 12) 7 90 71 • Fax (02 12) 7 57 87

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Neueintragungen

15.12.2017 HRA 24617: Buchbinderservice

Pooch e.K., Wuppertal,

Oberbergische Str. 61, 42285 Wuppertal.

(Der Betrieb einer Buchbinderei.).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Oberbergische Str. 61,

42285 Wuppertal. Inhaber: Pooch,

Lutz, Wuppertal, *01.05.1966.

15.12.2017 HRB 28593: Apollo AR

GmbH, Wuppertal, Friesenstraße

13, 42107 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.10.2017.

Geschäftsanschrift: Friesenstraße

13, 42107 Wuppertal. Gegenstand:

Das Unternehmen ist beratend und

planend in allen Bereichen der Architektur,

Gebäudeautomation und

Beleuchtung tätig. Das Unternehmen

erbringt darüber hinaus sämtliche

Dienstleistungen, die im Zusammenhang

mit der computerunterstützten

virtuellen räumlichen Wahrnehmung

bzw. Darstellung von Beleuchtung

stehen. Dies umfasst auch die Entwicklung,

die Herstellung und den

Vertrieb von Software und insbesondere

von Software-Applikationen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Immecke, Michael, Wuppertal,

*11.09.1969; Kalra, Vikram, Happy Valley

/ Hongkong, *15.02.1978, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.12.2017 HRB 28594: Green Entertainment

GmbH, Mettmann, Am

Hügel 9, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.06.2016

mit Änderung vom 18.11.2016. Die

Gesellschafterversammlung vom

13.10.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Absatz

(2) (Firma, Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Düsseldorf (bisher

Amtsgericht Düsseldorf HRB 79446)

nach Mettmann beschlossen. Geschäftsanschrift:

Am Hügel 9, 40822

Mettmann. Gegenstand: Der Lizenzhandel,

Musikverlag und Medienberatung.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Hartmann, Markus

Paul, Mettmann, *22.10.1969, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.12.2017 HRB 28595: Albrecht

Torsysteme GmbH, Wuppertal, Nützenberger

Str. 215, 42115 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

22.11.2017. Geschäftsanschrift: Nützenberger

Str. 215, 42115 Wuppertal.

Gegenstand: Die Erbringung von

Dienstleistungen an und der Handel

mit Industrietorsystemen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Albrecht, Dennis, Wuppertal,

*01.03.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

18.12.2017 HRB 28597: Wupperwaltung

GmbH, Wuppertal, Hatzfelder

Straße 161, 42281 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 07.12.2017.

Geschäftsanschrift: Hatzfelder Straße

161, 42281 Wuppertal. Gegenstand:

Die Betriebsführung und

Beteiligung an anderen Gesellschaften.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Rosenkranz, Philipp,

Wuppertal, *20.09.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

nehmen aller Art. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Backhaus, Torsten,

Wuppertal, *10.07.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.12.2017 HRB 28600: Jörg Steffen

Ingenieurgesellschaft mbH, Haan,

Zur Pumpstation 1, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 30.11.2017.

Geschäftsanschrift: Zur Pumpstation

1, 42781 Haan. Gegenstand: Die

Erbringung von Ingenieurleistungen

für Gebäude aller Art, insbesondere

Fachingenieur-Leistungen für die

technische Ausrüstung von Gebäuden,

energiewirtschaftliche Beratungen

sowie Beratung rund um

das Facility-Management. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Steffen, Jörg, Wülfrath, *07.04.1966,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.12.2017 HRB 28603: Tomanatari

GmbH, Solingen, Gasstraße

74, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.08.2017.

Geschäftsanschrift: Gasstraße 74,

42657 Solingen. Gegenstand: Die

Erbringung folgender Gewerke: - die

Verlegung von Fliesen, - Platten- und

Mosaiken sowie Böden, - die Durchführung

von Raumausstattungen,

- die Erbringung von Gebäudereinigungsarbeiten

- die Durchführung

von Holz- und Bautenschutzgewerken

sowie - Trockenbau. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Koltyseva, Natalia, Solingen,

*04.09.1996.

19.12.2017 HRB 28609: Burkhart

Blancke Verwaltungs-GmbH, Wuppertal,

In den Birken 62 e, 42113

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.12.2017. Geschäftsanschrift:

In den Birken 62 e, 42113

Wuppertal. Gegenstand: Der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der

persönlichen Haftung und der Geschäftsführung

bei Personenhandelsgesellschaften,

insbesondere

die Beteiligung als persönlich haftende

geschäftsführende Gesellschafterin

an der Burkhart Blancke

GmbH & Co. KG mit Sitz in Wuppertal.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Blancke, Burkhart,

Wuppertal, *05.10.1950, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.12.2017 HRB 28613: BBQ-TOOLS-RS

UG (haftungsbeschränkt), Remscheid,

Hochstraße 6, 42853 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 24.10.2017.

Geschäftsanschrift: Hochstraße 6,

42853 Remscheid. Gegenstand: Der

Handel mit Freizeitartikeln, Schwerpunkt

Grill und Gartengeräte und

Zubehör. Stammkapital: 1.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Zimmermann, Dennis,

Remscheid, *18.12.1988, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.12.2017 HRB 28611: Bruch Verwaltungs

GmbH, Wuppertal, Mühlengrund

19b, 42369 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 11.12.2017.

Geschäftsanschrift: Mühlengrund

19b, 42369 Wuppertal. Gegenstand:

Der Erwerb, die Verwaltung von

Beteiligungen sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und

der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die

Beteiligung als persönlich haftende

geschäftsführende Gesellschafterin

der Dipl.-Ing. Roland Bruch Kälteund

Klimatechnik GmbH & Co. KG,

die die Erbringung von Dienst- und

Werkleistungen sowie den Vertrieb

von Anlagen und Ersatzteilen

auf dem Gebiet der Kälte- und

Klimatechnik zum Gegenstand hat.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Für Rechtsgeschäfte zwischen der

Gesellschaft und Gesellschaften, an

denen die Gesellschaft als persönlich

haftende Gesellschafterin beteiligt

ist, sind die Geschäftsführer

von den Beschränkungen des § 181

BGB befreit. Geschäftsführer: Bruch,

Roland, Wuppertal, *18.05.1960,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

21.12.2017 HRB 28617: Swim-tec

Aktiengesellschaft, Haan, Champagne

7, 42781 Haan. Aktiengesellschaft.

Satzung vom 08.07.1998 Die

Hauptversammlung vom 27.09.2017

hat die Änderung der Satzung in

§ 1 Abs. (2) (Sitz der Gesellschaft)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Bremen (bisher Amtsgericht Bremen

HRB 18334 HB) nach Haan sowie

in § 5 (Aktien) und § 6 (Vorstand)

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Champagne 7, 42781 Haan. Gegenstand:

Der Handel mit und Produktion

von Komponenten für Anlagen

der Schwimmbad-Technik sowie

damit im Zusammenhang stehender

Einrichtungen, insbesondere

von Sauna- und Whirlpool-Anlagen.

Grundkapital: 250.000,00 DM. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Vorstandsmitglied bestellt,

so vertritt es die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Vorstandsmitglieder

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Vorstandsmitglieder

oder durch ein Vorstandsmitglied

gemeinsam mit einem Prokuristen

Seit über 110 Jahren

sind wir für Ihren Schutz

bestens gerüstet!

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Hauptverwaltung

Wuppertal

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HANDELSREGISTER

vertreten. Vorstand: Flacke, Beatrix,

Bremen, *08.01.1970; Schrammek,

Sven, Solingen, *12.07.1971. Nicht

mehr Vorstand: Löffler, Andreas,

Lübeck, *04.04.1964. Bestellt als

Vorstand: Löffler-Schmüser, Regina,

Bargteheide, *17.02.1960.

21.12.2017 HRB 28616: Metanso

GmbH, Erkrath, Niermannsweg 11-

15, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.11.2017. Geschäftsanschrift:

Niermannsweg

11-15, 40699 Erkrath. Gegenstand:

Wartung, Instandsetzung und Herstellung

von Maschinen für die

Werkstoffprüfung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Schischke, Harald,

Grefrath, *11.01.1967, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.12.2017 HRB 28621: Forster

Industrie- und Kesselreinigungsgesellschaft

mbH, Wuppertal, Konsumstraße

45, 42285 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

24.04.1991, mehrfach geändert. Die

Gesellschafterversammlung vom

22.11.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. (2)

(Firma und Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Forst (Lausitz) (bisher

Amtsgericht Cottbus HRB 1402 CB)

nach Wuppertal sowie in § 2 (Gegenstand)

und mit ihr die Änderung

des Unternehmensgegegenstandes

und in § 7 (Geschäftsführung und

Vertretung) beschlossen. Geschäftsanschrift:

Konsumstraße 45, 42285

Wuppertal. Gegenstand: Die Erbringung

von Leistungen im Bereich der

Industrie- und Kesselreinigung sowie

angrenzender Services und alle

damit in Zusammenhang stehenden

Nebengeschäfte einschließlich Entsorgungsgeschäften

und Cateringleistungen;

des Weiteren die Erbringung

von Leistungen im Bereich des

Garten- und Landschaftsbaus und

der Garten- und Landschaftspflege

oder der Reparatur von Fahrzeugen

und Großmaschinen sowie jeweils

angrenzender Handelsgeschäfte,

auch durch Beteiligung an Unternehmen,

die solche Leistungen erbringen.

Stammkapital: 65.200,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Breithaupt, Markus,

Mülheim an der Ruhr, *31.03.1963;

Keuper, Frank, Mülheim an der Ruhr,

*24.12.1964; Richter, Andreas, Arnsberg,

*22.12.1960. Nach Änderung

der besonderen Vertretungsbefugnis

nunmehr Geschäftsführer: Helbeck,

Iris, Forst (Lausitz), *07.08.1953.

Einzelprokura: Büchner, Raphael,

Cottbus. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer oder

einem anderen Prokuristen: Bande,

Olaf, Berlin, *10.06.1963; Büchner,

Raphael, Neuhausen, *14.05.1957;

Falkenhagen, Michael Wolfgang Udo,

Hemer, *23.11.1958; Hickmann, Matthias,

Velbert, *24.04.1964; Karpinski,

Harald, Willich, *09.02.1956; Koll,

Ralf, Köln, *26.05.1960; Paul, Daniela,

Essen, *22.01.1971; Salvischiani,

Claudia, München, *23.06.1961;

Schröder, Hartmut, Wuppertal,

*28.03.1966; Weidt, Rainer, Wuppertal,

*23.02.1966.

22.12.2017 HRB 28619: Hammered

Entertainment UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, Siegerlandstr.

26, 42651 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.08.2017. Geschäftsanschrift:

Siegerlandstr. 26,

42651 Solingen. Gegenstand: Die Erstellung

von digitalen Applikationen

(Spiele, Anwendersoftware) für mobile

und stationäre Geräte (PC, Mac,

Smartphone-Applikationen), sowie

die Vermittlung von Fachpersonal

zur Entwicklung von Software (Designer,

Programmierer, Trainer etc.).

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Schatter, Benjamin,

Solingen, *25.03.1987, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.12.2017 HRB 28625: gte Service

GmbH, Haan, Bollenberger Busch

15, 42781 Haan. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.02.2012 Die

Gesellschafterversammlung vom

24.11.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 2.

(Firma und Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Stahnsdorf (bisher

Amtsgericht Potsdam HRB 25153 P)

nach Haan beschlossen. Geschäftsanschrift:

Bollenberger Busch 15,

42781 Haan. Gegenstand: Ausführungen

von Montage- und Demontagearbeiten

aller Art im In- und Ausland,

in und an Gebäuden sowie alle damit

verbundenen Tätigkeiten, insbesondere

im Bereich Brandschutz. Die

Gesellschaft wird weltweit Reparaturen-,

Wartungs- und Servicearbeiten

an technischen Einrichtungen

in und an Gebäuden, insbesondere

im Bereich Brandschutz, erbringen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Nicht mehr

Liquidator: Capellen, Bernd, Haan,

*08.03.1950. Nunmehr bestellt als Geschäftsführer:

Capellen, Bernd, Haan,

*08.03.1950, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Gesellschafterversammlung vom

24.11.2017 hat die Fortsetzung der

Gesellschaft beschlossen.

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Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

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Insolvenzverfahren.

27.12.2017 HRB 28622: Eller Verwaltungs-GmbH,

Solingen, Lützowstraße

59, 42653 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.11.2017. Geschäftsanschrift:

Lützowstraße 59,

42653 Solingen. Gegenstand: Der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und Geschäftsführung

bei diesen, insbesondere die

Beteiligung als persönlich haftende

geschäftsführende Gesellschafterin

an der Eller Grundbesitz und Handel

GmbH & Co. KG in Solingen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Eller, Klaus Peter, Solingen,

*28.11.1968, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

28.12.2017 HRB 28628: Talentwolke

GmbH, Erkrath, Schulgasse

1 b, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.12.2017.

Geschäftsanschrift: Schulgasse 1

b, 40699 Erkrath. Gegenstand: Die

Personalberatung und die Personalvermittlung,

außerdem die betriebswirtschaftliche

Unternehmensberatung

(mit Ausnahme der Rechts- und

Steuerberatung), sowie die Vermittlung

von Geschäftskontakten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Söhnchen, Paul Gert,

Erkrath, *06.10.1941, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

28.12.2017 HRB 28631: KS Personalservice

GmbH, Solingen, Spielbruch

53, 42659 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.11.2017. Geschäftsanschrift:

Spielbruch 53,

42659 Solingen. Gegenstand: Die

gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung,

insbesondere für die Gastronomie.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

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Straße 2, 42103 Wuppertal. Gegenstand:

Die Verwaltung eigenen und

fremden Vermögens, insbesondere

von Immobilien aller Art. Stammkapital:

26.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Liesegang, Hendrik,

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mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kirubakaran,

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einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

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Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

29.12.2017 HRB 28635: Meridianus

Immobilien- und Vermögensverwaltungs

GmbH, Wuppertal, Briller

Straße 2, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

23.04.1991, mehrfach geändert.

Die Gesellschafterversammlung

vom 07.11.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in §

1 (2) (Firma, Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Düsseldorf (bisher

Amtsgericht Düsseldorf HRB

Wuppertal, *23.02.1982. Geschäftsführer:

Dr. Liesegang, Helmuth,

Wuppertal, *28.01.1950, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen:

Liesegang, Henning, Wuppertal,

*05.01.1988.

29.12.2017 HRB 28636: Datenverarbeitung

und -visualisierung Hübner

UG (haftungsbeschränkt), Erkrath,

Lily-Braun-Straße 17, 40699 Erkrath.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.12.2017. Geschäftsanschrift:

Lily-Braun-Straße 17, 40699 Erkrath.

Gegenstand: Die Erbringung von

Dienstleistungen in den Bereichen

Kundenberatung und Umsetzung für

Datenverarbeitung und Datenvisualisierung.

Stammkapital: 1.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Hübner, Stefan Alexander, Erkrath,

*27.10.1992, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

02.01.2018 HRB 28638: Creditreform

Solingen Kirschner Komplementär-

GmbH, Solingen, Kuller Straße

58, 42651 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.09.2017. Geschäftsanschrift:

Kuller Straße 58,

42651 Solingen. Gegenstand: Die

Beteiligung als persönlich haftende

geschäftsführende Gesellschafterin

an und damit die Übernahme

der persönlichen Haftung und der

Geschäftsführung bei der Creditreform

Solingen Kirschner GmbH &

Co. KG, die ihrerseits die Sammlung

und Weitergabe von Wirtschaftsinformationen,

die Förderung des

Datenschutzes, die Einziehung von

Forderungen im Rahmen der Erlaubnis

gemäß § 2 Abs.2 RDG sowie verwandte

Tätigkeiten, die der Verhinderung

von Kreditmissbrauch, der

Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität

sowie der Verhütung und

Beseitigung von Kreditschäden dienen,

zum Gegenstand hat. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kirschner, Achim,

Solingen, *17.12.1956; Kirschner,

Ole, Solingen, *08.02.1984, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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IMPRESSUM

Herausgeber und Eigentümer:

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

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übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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