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32 Nun ist sie da! die

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Wie blasiert diese Frau dasitzt! Widerlicli, diese outrierte Art von betontem Snobismus — man kann nicht scharf genug dagegen zu Felde ziehen! Autofahrten und Führerschein sind Selbstverständlichkeiten, mit denen man nicht mehr zu protzen braucht. Und so auf «männlich» zurechtgemacht! Geradezu kindisch. — Der verwitterte Trenchcoat,' die blaugetupfte Krawatte, die Herrenfahrerkappe (!), die leicht angeschmutzten, gesteppten Wildleder und die unvermeidliche Zigarette jzwisclien (len Lippen. Ohne die ging's nicht — wäre nicht «chic» oder nicht «sporty»!,,, , „ . , \ .. , Das erste Mal holte, sie mich, richtig tükkisch, gleich nach , Pasewalk. Dabei waren wir noch halb in der Stadt, in der man angeblich nur «30" Kilometer» fahren darf — man hätte sie ja ebensogut anzeigen können. Man ist ja immer so gutmütig, aber anfangs reizte sich mich irgendwie. Nur als sie beim Ueberholen (in der Kurve!) nach einer knappen Meterlänge sich höhnisch lächelnd umwandte, so als ob sie «schimmerlose i Anfängerin» murmeln, würde, hat sie sich meine Sympathie verscherzt! Typische Frau, wegen einer Meterlänge im 30-Kilometer-Dorf Triumphe zu- feiern!! Nur nicht Verblüffen • lassen — ich' gebe Gas — immer mehr, und jetzt — liegen wir seit einer Viertelstunde • dicht nebeneinander! Noch 25 Kilometer bis zu den phantastischen Strandhotel, vor dem ich als j Siegerin vorfahren werde. Schade, dass dieses Rennen kein Mann miterlebt; der Würde vor uns beiden Hochachtung bekommen, vor unserem Durchschnitt, unserer Ausdauer und unserer Technik. U.eberhaupt, ein Mann in dieser Situation — eigentlich -schade —', Donnerwetter, ist das eine Kurve —, meine Feindin lässt merklich' im Tempo nach —, was hat sie denn? Wahrscheinlich eine Falle, sie will mich nur heranlocken, um dann hohnilächelnd von dannen zu ziehen. Nein, nein,, ich halte mich lieber dicht hinter ihr — das ist vorteil-' hafter. Hoffenlich kommen wir vor dem Regen nach Hause. Die sieht mir so aus> als ob sie selbst beim tollsten Wolkenbruch das Verdeck unten Üässt. Um zu imponieren natürlich. Ich amüsiere mich königlich. 'Wie sie sich immer umdreht — das nächste Mal mache ich ihr eine lange Nase. Noch 20 Minuten -— himmlische Chaussee —, sie bastelt an ihrer Uhr uiid scheint mich vergessen zu haben, also los, jetzt oder nie — mit Vollgas voran.., Ich habe es geschafft!! Berge von Staub-; wölken sind ein schweres Handikap. Ich sehe sie gar nicht mehr. 0 Gott, wie sie sich ärgern wird! Ich bin sonst,gar nicht für Ueberholen, aber in diesem Falle musste es sein. Herr des Himmels, was ist los — nur das nicht! Ruhig Blut, ich hatte, doch vier neue Reifen, — Teufel auch* so eine Schweinerei—r, gar nichts zu machen •*.*.". Stopp — wie blamabel —, diese fünf Minuten sind nicht »gutzumachen! Ich seh© sie schon mit triumphierendem Blick vorüberhuschen — Achtung —, da kommt sie an, — ich tue so, als ob ich gar nichts merke, das ärgert sie am meisten. Sie stoppt axteh? Nanu?? Steigt aus, legt die Hand an die Mütze und fragt mit — um Gottes willen* >ms.Jiat die Frau für eine — N u Schliesslich wurde Mme. " Billegrains' Erstaunen über die anonymen Geschenke, zu denen keiner ihrer Verehrer sich bekennen wollte, immer grösser, und endlich entschloss sie sich den Chauffeur anzufragen. Er Hess sich erst bitten, um dann mit geheimnisvoller Miene zu gestehen, dass ein grosser, junger, blonder Mann, der Madame Öfter besuchte, ihm-"einen Schwur abgenommen hätte, nichts zu verraten. ,. Mme, Billegrain hütete sich wohl- etwas verlauten zu lassen,, sie kannte die gefährliche Macht des Wortes und fürchtete, sich hinreissen zu lassen. Aber sie dachte an diesen Verehrer etwas :mehr, als an die anderen, uncj an : seine heimliqhen Aufmerksamkeiten. Dazu kam, dass das Schicksal selbst sein© Hand im Spiel zu haben sdnen, indem es ihr gerade, jetzt den liebenswürdigen Fred öfters in den Weg schickte. Jeden Morgen wurde Fred nämlich durch einen anonymen Telephonanruf benachrichtigt, wo er Mme. Billegrain begegnen konnte. Aber er hütete sich, von den Mitteilungen, die er empfing', zu sprechen. . So kam es, dass Mme. Billegrain wiederholt" nach Belleville öder iiäch Vaüglrärd durch die Rue Lavoisier fuhr, in der Fred wohnte. Und gerade da fand sie eines Tages in ihrem Wagen ein langes blonde^ Haar, dessen Vorhandensein sie sich zunächst nicht erklären konnte, einen Lippenstift, der ihr, nicht 1 gehörte, und ein Spitzentaschentuch «M.» gezeichnet. Alles dies erweckte in ihr 1 , einen Verdacht, dessen Berechtigung — einl liegengelassenes Buch, in dem der Namen von Maud- Floche eingetragen war — bestä-* tigte. An,diesem Abend erwartete Mme. Billegrain ihren Mann vor seinem Büro und es gab auf dem Rückweg hinter dem Rüpken des Chauffeurs eine Auseinandersetzung mit Tränen, Prohungen, Bitten, der,Armand am Steuer -mit, den Empfindungen des Autors hinter einem Vorhang! an einem Premiecen:- abend folgte. > ,,; • < Am nächsten Morgen Hess Mme. Billögraini Fred, den sie in einer Kunstausstellung getroffen hatte, in den Wagen steigen. Armand, der nichts zu bemerken schien, hörte zärtliche Worte, Lachen, Stillschweigen... «Sie sind stumm, lieber Freund, nicht .wahr?» sagte Mme. Billegraini als sie aus dem Wagon stieg ...... Claude -Gevel. yvvcvz. xr/\/.' 192* 70 Stimme? Ich stehe fassungslos da, feuerrot, totverlegen, wie ein ganz kleines Baby. Meine Rivalfci ist— ein Mann; ein blenäend aussehender Rennfahrer, der neulich bei der Zuverlässigkeitsfahrt in W. den ersten Preis erhielt. Ich Binde noch immer keinö Worte. Er ist, ungeheuer belustigt. Der Schaden alsbald repariert Wenige Minuten später fahren wir, ohne alle Feindseligkeiten, nebeneinander, dem "Strjandhotel" entgegen. Wer hätte das gedacht, meine Feindin ein Ostseeflirt;! — es ist mir auch lieber/so!!. Zwei Aendecungen des Code de la Route. Der französische Code de- la Route hat' zwei Aenderungen erfahren, wovon die eine das Stationieren' und die zweite den Entzug der Fahrbewilligung betrifft. Bis jetzt sah, der Code de la Route vor, dass das Stationieren auf öffentlichen Strassen ohne Notwendigkeit (sans necessite) verböten sei. Die$e Bestimmung stimulierte somit eigentlich ein vollständiges Verbot des Stationieren« der Fahrzeuge auf öffentlichem Grund und Boden, eine Bestimmung, der allerdings praktisch k-ein Wert zukam und die daher stets Anlsass zu „Konflikten, zwischen Behörden und Automobilisten gab. Um hierin mehr Klarheit zu schaffen, beschloss der Conseil d'Etat Frankreichs eine Aenderung- dieser Gesetzesbestimmung in der Weise, dass die Worte sans necessite durch «sans motif legitime» ersetzt wurden. Diese Abänderung gestattet somlit den Automobilisten beim Stationieren ihrer Wagen, die Fälle der gesetzesmässigen Zuständigkeit des Stationierens d. h.|.dessen Legitimität geltend z-u machen. Bezüglich des Entzuges der Fahrbewilligung war solche nach dem Code de la Route bei UebertreteH' der Gesetzesvorschriften Vorübergehend oder definitiv möglich. Wenn der betreffende Fahrer; fcpäterwieder seinen Wagen fahren, wollte, musste er aber sowhol beim temporären-wie bei.* definitivem Entzug der FahrbcwilHgitns» nochmals die Fahrprüfung ablegen. •;.. •" Der Conseil d'Etat hat nun auch" hierin eine Neuerung eingeführt. Ausser dem temporären oder definitiven Entzug der Fahrbewilligtin£ hat er nun noch eine Sistierung * (Suspension) in die Gesetzesbestimmung aufgenommen. 'Bei dieser .Suspension geht * der fehlbare Automobilist für eine!, gewisse Ze|t der Gültigkeit, der Ifalirbewilligung ebenfalls verlustig, doch wird ihm solche nach Ablauf der Frist von den Behörden ohne weiteres zurückerstattet, d. h. er hat nicht nochmals eine Fahrprüfung zu bestehen." ' -r- «Ich schränke mich aber ein, wo ich hur kann," lieber Paul. Bedenke doch aber die steigenden Preise für Lebensmittel.» — «Und doch dieser Luxus! Erst vor einigen Tagen hast du dir den zweiten .neuen Sommerhut angeschafft!» — «Oh, dei? geht dich gar nichts an — den hab* ich mir xoa meinem flaushaltungsseltl gespart \K i

N*U0 12 Moderne Schreckensträuine. Im Flugzeug, während der Fahrt, aufgefordert zu werden: «Verlassen Sie augenblicklich das Lokal!» Mit seinem Schatz im verdunkelten Kino zu sitzen, wenn es unerwartet hell wird! Die neue Balltoilette der teuren Gattin als Taschentuch benutzt zu haben! Seinen unbekannten Erbonkel mit dem Gerichtsvollzieher zu verwechseln! 5q ' .Einen Wcltmeisterboxer aus Versehen anzurempeln! To-To. Junge Gattin eines Astronomen: «Mein Mann hat gestern einen Stern achter Grösse entdeckt, ich bin ganz glücklich U — Frau Protzen: «Gott, man rnuss zufrieden sein, mein Mann hat ja auch ganz klein angefangen.» Johann, der Chauffeur, hat es verstanden, sich unbemerkt den Schlüssel zur Autögarage zu verschaffen, um mit seinem Freunde eine Schwarz-: fahrt zu unternehmen» Doch kaum • hat er den nagelneuen Wanderer auf die Strasso gefahren und dio Garage wieder abgeschlossen, als sein Chef kommt: «Ich habo den Schlüssel zur Garage verlegt, ich brauche aber gleich den Wanderer, weil ich, dringend fort rauss — was machen wir da, «Keino Sorgo, Herr Doktor,, nehmen Sie den draussen!» AUTOMOBIL -REVUE nenrasthenischen Zuständen, hysterischer Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, wirkt Dr. O. Sommets liervocdlntBiii sehr beruhigend und nervenstärkend Centrcnlopotheke Zürich B«nnhot8tras*e 108 o«im Hauptbahnhot Prompter Versand > STAD POST ZÜRICH Kleine Häuser otder Terrain für Weekend und Ferien. 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Auch auf Automobilausstellungen wurden schon vom Kopf bis zum Schwanz auseinandergeschnittene Automobile gezeigt, deren Studium sehr belehrend war. Solch ein Seitendurchschnitt eines Autos auf Ausstellungen ist kein ungewöhnlicher Anblick mehr, aber höchst ungewöhnlich ist er auf der Strasse. Und doch konnte man kürzlich in Paris ein offenes Kandelaber der elektrischen Beleuchtung angedrückt hatte. Der Kandelaber hatte dabei sehr wenig, (ler Tramwageri gar nicht gelitten. Hingegen hätte der Taxi dabei die eine Seite seiner Karosserie verloren, die so glatt abgeschnitten worden war, wie mit einem Messer. Der Teal hatte linksseitige Lenkung, was sich für den Chauffeur als sehr vorteilhaft erwies, da es die rechte Seite der Karosserie war, welclie die Amputation erlitt. Der Fahrgast hatte es sehr eilig,; seinen Zug zu erreichen, und nachdem ein Polizist die erforderlichen Notizen seinem Notizbuch einverleibt hatte, versprach der Passagier dem Chauffeur ein reichliches Trinkgeld, wenn er den Zug rechtzeitig erreichen würde. Der Chauffeur legte los, und der Gare du Nord wurde rechtzeitig erreicht. Es ist hier zu: bemerken, dass das Chassis bei dem Zusammenstoss nicht gelitten hatte. Die hier geschilderte Fahrt hat bewiesen, dass man auch mit solchen Autos fahren kann, die nur eine halbe Karosserie haben. Man muss daraus für die Anfertigung von Karosserien Nutzen ziehen. .Eine halbe Karosserie ist jedenfalls billiger als eine ganze, Auto beobachten —- offen insofern, als ihm und Taxichaüffeure, die sich Wagen mit eine der beiden Aussenseiten fehlte — dashalber Karosserie anschaffen, könnten, unter dem Gare du Nord zustrebte. Das Vehikel der Taxe fahren. Wir stellen uns vor, dass war ein Teal-Taxi und darin befand sich ein es im Sommer ganz angenehm sein müsste, Passagier; dieser aber nicht im Durchschnitt, sondern «als ein Ganzer». Der Taxi- ist in ihnen doch nicht so von der frischen sich solch offener Taxis zu bedienen. Man chauffeur hatte eine kleine Auseinandersetzung mit einem Trainwagen gehabt, der senen Taxi, und man hat auch eine vtel Luft abgeschlossen, wie in einem geschlos- ihn an einen besonders widerstandsfähigen unbehindertere Aussicht. Bubi. iiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiaiiiiiiiiaitiiia. Bücher und Zeitschriften j ••••••••••••»•••»•••••••••iiiiiiillillilliillii Die AviaTauclierei. Avia-üosolLsobalt schweizerischer Militär- Üat. sich neuerdings dio AufgaJbo gestellt, S. Die Adresstafel. Die nach Frankreich fahrenden Automobilisten haben nach den französischen Vorschriften ihren Wagen mit einer metallenen, auf dem Spritzbrett anzubringenden Adrcsstafel zu versehen, welche Namen und Adresse- des Wagenbesitzers zu tragen hat. Wie man nun erfährt, haben sich die französischen Behörden auf die wiederholten Demarchen der belgischen Behörden und Automobilistenverbände hin endlich bereit erklärt,--dieses Erfordernis für alle nach Frankreich reisenden belgischen Automobilisten, die einen internationalen Fahrausweis besitzen, dahin fallen zu lassen. Es wäre wohl an der Zeit, wenn von .schweizerischer Seite aus ein analoger Schritt "für unsere Automobilisten bei den französischen Behörden , unternommen würde, damit '•für schweizerische Automobilisten, die mit einem internationalen Fahrausweis ausgerüstet sind, keine solchen 'Adresstafeln mehr hotwendig sind. Es bietet sich hier dem eidg. Justiz- und Polizeidepartement, sowie dem A. C. S. und T. C. S. eine Gelegenheit, dem Autotouristen eine Erleichterung zu verschaff •fen, die auch dieses Hindernis entgültig beseitigt und so mit dazu beiträgt, den internationalen. Reiseverkehr einfacher zu gestalauiSsoTdicnsÜdolies Orieoiiprunss- und TJnterriGhts-: matorial für die Maimeehaftön der Fliegertruppe zu beschaffen. Zu diesem Zwecke will sio zunächst eine Reihe von kleineren Werken herausgeben, dio sich mit dem Material der Fliegertruppe befassen, ähnlich wdo sie bereits iüx andere Waffengattungen bestehen. Diese Büchlein sollen dem FließCfsoldaten eine Zuisamtmenifassung seiner notwendigen theoretißdhen Kenntnisse geben. Aber auch für .den . Aiussenstehenden, speziell für die Angehörigen anderer, Waffengattungen, dürften die leichtfasslich gehaltenen Werküeän eine gut© Ojientiefrunjr über das Flugwesen bedeuten. Das erste Bändchen der Aivialbücherei ist verfasst von OSberlt. R. Moyer. ImstTuktionsoffMer der Fliegertruppe. Es ist betitelt «Das Flugzeug und befasst eich ganz allgemein mit Art und Wesen des Flugzeuges und einigen grundlegenden aerodynamischen Fragen. Dem Text© sind 35 übersichtliche Zeichnungen beigegeben. J)er zweite Band ist bereits in Arbeit; er ist dem FlfUgmotor gewidmet. Der Gemsen-Wegweiser. Au! dem Wegweiser westlich von Bad Kreuth, der den Weg zum Achensee anzeigte, fand sich vor einigen Jahren folgende Inschrift: ' ! «Eine Jemse zu morden, Das war mich Pläsier, Doch leider sehr selten, - '' Sie zu finden sind hier! ' .A. K. aus Berlin.» Ein Münchener hatte wenige Tage darauf den Erguss stilgerecht und sachverständig «ergänztJ> : «Steig nauf auf die 1 Berg, Und tu um di nur schaugen, Wenn d' na no ka Qams siehchst — • Hast Dreck in de Augen! L. M. aus München.» Die Zufahrtsstrassen Föhrer für Altbekanntes liehe Küche Maus. . Forellen Bus der ganzen Schweiz Automobiltahrer, offizie IX S Privatoäder. Vorzug- J. 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