der-Bergische-Unternehmer_01/2020

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

01

2020

STADTPLANUNG

& IMMOBILIENMARKT

IN DER

REGION

24 Interview

Immobilien: Auf die Lage

kommt es an

40 Porträt

Unverpackt im

Krämerladen

38 Fokus

Schlau gemacht!

Was es mit KI auf sich hat


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EDITORIAL

ZUM BEGINN EINES NEUEN JAHRZEHNTS ist der Klimaschutz das

zentrale Thema. Diese Bürde nehmen wir aus dem letzten Jahrhundert und den

letzten 20 Jahren mit. So widmen wir dem Zeitenwandel zu mehr Bewusstsein

für Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine neue Serie. Darin soll aber nicht der

„erhobene Zeigefinger“ im Mittelpunkt stehen. Vielmehr möchten wir die Möglichkeiten

aufzeigen, die Forschung und technologischer Fortschritt bieten, um

nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Nicht zuletzt

stellt ökologisches Handeln für alle Wirtschaftsbereiche zunehmend ein

wichtiges Marketinginstrument dar. So beginnen wir unsere neue Reihe mit der

Verpackung, für die es, angefangen vom Handel bis zur Industrie, viele innovative

Ansätze gibt. Und wie es – fast – ganz ohne Verpackung geht, entdecken Sie im

„Krämerladen“ in Wermelskirchen. Auch dort haben Unternehmensgründer ihre

Chance aufgrund des Nachhaltigkeitsgedankens gesehen und gefunden.

Stadtplanung und Immobilienwirtschaft gehören zusammen und sollten sich in

Zukunft noch viel stärker austauschen. Denn auch in unseren Städten wird es

Wandel geben – angefangen vom öffentlichen Personennahverkehr, der ausgebaut

werden muss, bis hin zum bezahlbaren Wohnen und neuen Wohnformen für

das Alter. Somit richten wir in unserem Titelthema den Blick auf aktuelle Planungsvorhaben

in unseren Städten und gleichzeitig auf die Situation auf unseren

Immobilienmärkten. Im Fokus steht diesmal die Künstliche Intelligenz, der sich

kein Lebensbereich mehr entziehen kann. Lesen Sie hier von neuesten Einsatzmöglichkeiten,

Entwicklungen, Chancen und Risiken.

Mit den besten Wünschen und Grüßen für ein gesundes, friedvolles und spannendes

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der Bergische Unternehmer 01|20 3


INHALT

20 Titel

Stadtplanung und Immobilienwirtschaft

Wie entwickelt sich der Immobilienmarkt in der Region?

36

Neue Serie Prima Klima!?:

Vom Umdenken

der Wegwerfgesellschaft

42

Schlau

gemacht!

Künstliche Intelligenz im Fokus

4 www.bvg-menzel.de


48

Inselträume in Süd-Thailand

Namen & Nachrichten

o 6 Lob für das „Bürgergeld Wind“

06 Exporterwartungen gestiegen

07 Ausblick auf den Arbeitsmarkt

0 8 20 Tonnen am Haken

08 Basiskommentar für Tätigkeiten mit

Gefahrstoffen

09 Feinschliff für Ausbilder

1 0 Ausstellungshöhepunkte im Von der

Heydt-Museum

11 Konjunkturaussichtten

heiter bis wolkig

12 Personalwechsel beim

Handelsverband

13 Barmenia erweitert

Regeln für Investments

14 EU hat hohen Handelsüberschuss

mit sich selbst

14 Mettmann Kalender 2020

15 Beethoven-Marathon in Wuppertal

16 Industrie trägt Sorge

16 Konjunkturumfrage zum

Jahreswechsel

17 Mehr Mobilität am Arbeitsplatz

18 Sprechende Stadt erzählt Geschichte

19 Wuppertaler kürt chinesische Designs

Titel

20 Stadtplanung und Immobilienboom

24 Interview: Auf die Lage kommt es an

Aus der Region

30 Gastkommentar:

Gemeinsam auf einem Weg

Aus der Praxis

32 Recht / Finanzen / Steuern

Serie: Prima Klima!?

36 Vom Umdenken der Wegwerfgesellschaft

Porträt

40 Unverpackt im Krämerladen

Im Fokus

42 Schlau gemacht!

46 Unter uns: KI kann die menschliche

Kreativität nicht ersetzen

Für Sie entdeckt

48 Inselträume in Süd-Thailand

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2020.qxp_RINKE_IHK 02.12.19 16:24 Seite 1

der Bergische Unternehmer 01|20 5


Strompreis

Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern,

Abgaben und Umlagen

Entwicklung der Strompreise • für die Industrie (Index 1998 =

100): • Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern, Abgaben

und Umlagen (Anteil in %)

NAMEN & NACHRICHTEN

ifo Institut lobt „Bürgergeld Wind“

Wer von Windanlagen betroffen ist, soll Entschädigung erhalten.

Foto: Shutterstock

Windräder beeinträchtigen

die Wohnqualität. Als

Ausgleich wurde das

„Bürgergeld Wind“ ins

Gespräch gebracht.

Das ifo Institut hat das „Bürgergeld Wind“

grundsätzlich gelobt. „Ein Ausgleich für

Bürger, die direkt von Windanlagen betroffen

sind, ist volkswirtschaftlich sinnvoll“,

sagt Karen Pittel, Leiterin des ifo

Zentrums für Energie, Klima und Ressourcen.

„Entschädigungszahlungen sollten

allerdings auf die Anwohner beschränkt

bleiben, die tatsächlich von

Schattenwurf oder Geräusch-Entwicklung

betroffen sind. Bei entsprechender Ausgestaltung

könnten solche Zahlungen pau-

schalen Abstandsregelungen weit überlegen

sein.“ Die Höhe eines solchen „Anwohnergeldes“

sollte die zu erwartende Einbuße an

Lebensqualität widerspiegeln. Das Bürgergeld

könnte in Abhängigkeit von der Anzahl

und Höhe der Anlagen sowie ihrer Lage im

Verhältnis zu den Anrainern gezahlt werden.

„Aber Zahlungen nach dem Gießkannen-

Prinzip an die gesamte Gemeinde oder in einem

festgelegten Umkreis sind nicht zielführend

und würden die Kosten der

Energiewende unnötig erhöhen.“ Die Zahlungen

sollten zudem von den Anlagenbetreibern

übernommen werden und so direkt in

deren Geschäftsmodell einfließen, ergänzte

Pittel. Windkraftanlagen, die weit weg von

Siedlungen erbaut würden, hätten damit einen

Kostenvorteil. „Damit sich Anlagen in

Siedlungsnähe lohnen, müssen sie ihren Kostennachteil

durch einen höheren Windertrag

kompensieren.“ Eine Übernahme des Bürgergelds

durch den Staat würde volkswirtschaftlich

die falschen Signale setzen. „Die

Diskussion muss auch ein Signal für eine

umfassende Bepreisung von Emissionen anderer

Energie-Erzeugungsarten setzen“, forderte

Pittel weiter. Die aktuelle Debatte um

CO2-Preise greife hier zu kurz. „Eine grundlegende

Reform der Energiebesteuerung in

Deutschland ist dringend erforderlich.“

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Strompreis

1998

2019

Exporterwartungen

gestiegen

Die ifo Exporterwartungen der Industrie

sind im Dezember von minus 1,6 auf

plus 2,6 Punkte gestiegen. Die sich andeutende

Entspannung im Handelskonflikt

lässt bei den Exporteuren leichten

Optimismus aufkeimen. Deutlich mehr

Aufträge aus dem Ausland erwarten die

Hersteller von elektronischen Produkten.

Rückläufige Exporte erwarten weiter

die Metallerzeuger.

6 www.bvg-menzel.de


Ausblick auf den Arbeitsmarkt

Qualifizierung wird immer wichtiger – für Arbeitgeber und -nehmer.

Foto: Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

Martin Klebe, Leiter der

Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal,

will verstärkt

auf Weiterbildung

setzen.

Der Blick auf den Arbeitsmarkt im Bergischen

Land zeigte Ende 2019 ein gemischtes

Bild. Zum einen hat die Beschäftigung

weiterhin zugenommen und

die Zahl der arbeitslosen Menschen hat

abgenommen. Dabei ist die Zahl der

Langzeitarbeitslosen in den drei bergischen

Großstädten stärker als der Landesschnitt

gesunken ist. Der hohe Anteil von

ungelernten Arbeitslosen bleibt aber problematisch,

mahnt die Arbeitsagentur So-

lingen-Wuppertal. Denn mehr als zwei Drittel

der Arbeitslosen hat keine

abgeschlossene Berufsausbildung. Daher

will die Agentur ihr Engagement bezüglich

der Qualifizierung organisatorisch und finanziell

weiter ausbauen. „Die Arbeitslosigkeit

im SGB III stieg im vierten Quartal an

und liegt über Vorjahresniveau. Die Zahl

der gemeldeten Stellen ist rückläufig. Die

angezeigte Kurzarbeit zeigt noch keinerlei

Krisenstimmung. Insgesamt zeigt sich der

Arbeitsmarkt bislang recht stabil“, resümiert

Agentur-Chef Martin Klebe. Auch

wenn sich der Arbeitsmarkt im Städtedreieck

noch in einer robusten Verfassung präsentiert,

sei damit zu rechnen, dass sich der

Abbau der Arbeitslosigkeit und der Beschäftigungsaufbau

im nächsten Jahr weiter

verlangsamen werde. „Im abgelaufenen Jahr

haben wir die Ausgaben für Weiterbildung

auf über 11 Millionen Euro gesteigert. Im

Jahr 2020 werden wir das Budget noch einmal

um knapp zwei Millionen erhöhen. Bildung

ist Zukunftssicherung – für Arbeitgeber

wie für Arbeitnehmer“, unterstreicht

Martin Klebe die Anstrengungen der Agentur

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der Bergische Unternehmer 01|20 7


NAMEN & NACHRICHTEN

20 Tonnen am Haken

Spektakuläre Aktion bei Bayer Wuppertal.

Basiskommentar

für Tätigkeiten

mit Gefahrstoffen

Foto: Bayer AG

Zwei Großkräne hievten einen 20 Tonnen schweren neuen

Behälter in einen mikrobiologischen Produktionsbetrieb

bei Bayer Wuppertal. Zentimetergenau setzten sie den 15

Meter hohen Edelstahl-Koloss sicher auf die vorbereiteten

Fundamente. „Mit dem neuen Fermenter schaffen wir

eine Kapazitätsreserve zur Herstellung von Acarbose als

Wirkstoff für Menschen mit Diabetes. Die Flexibilisierung

trägt maßgeblich dazu bei, in einem wichtigen

Markt weiter wettbewerbsfähig zu bleiben und die steigende

weltweite Nachfrage zu befriedigen“, erläutert Dr.

Holger Weintritt, Leiter des Bayer Standorts Wuppertal.

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Der Basiskommentar zur Gefahrstoffverordnung

des Ökonomen Prof. Dr.

Ralf Pieper von der Bergischen Universität

Wuppertal ist in seiner zweiten

Auflage vom Bund-Verlag herausgegeben

worden. Durch Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

bei der Arbeit können das

Leben sowie die physische und psychische

Gesundheit der Beschäftigten gefährdet

und der Umwelt schwere Schäden

zugefügt werden. Deshalb regelt die

Gefahrstoffverordnung umfassend die

Maßnahmen des Arbeitsschutzes für

Beschäftigte bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

und bildet Schnittstellen zum

europäischen Marktrecht der Chemikaliensicherheit

mit der EU-REACH- und

der EU-CLP-Verordnung. Der Basiskommentar

liefert Orientierung für eine

Umsetzung in die Betriebspraxis. Autor

Professor Pieper leitet seit dem Jahr

2003 das Fachgebiet Sicherheits- und

Qualitätsrecht der Bergischen Universität

Wuppertal und ist Verfasser verschiedener

Standardwerke zur Sicherheit

und Gesundheit in der Arbeitswelt.

Zur Stärkung des Forschungs- und Wissenstransfers

der Bergischen Universität

gestaltet er unter anderem auch die öffentliche

Veranstaltungsreihe des Sicherheitswissenschaftlichen

Kolloquiums

in Wuppertal

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Digitaler Feinschliff

für Ausbilder in

Unternehmen

In Deutschland sehen 44 Prozent der

ausbildenden Unternehmen in der Qualifizierung

ihrer Ausbilder Handlungsbedarf,

besonders im Bereich digitaler

Fachkompetenzen.So fehlt es dem Berufsbildungspersonal

häufig an Kenntnissen

im Bereich digitaler Fachkompetenzen

und Lehrmethoden. Dies zeigt

eine Umfrage des Projekts „Netzwerk Q

4.0“ am Institut der deutschen Wirtschaft

(IW). Zwei Drittel der Unternehmen

haben zudem Schwierigkeiten, passende

Weiterbildungsangebote zu

finden. Hier setzt das vom Bundesministerium

für Bildung und Forschung

(BMBF) geförderte Projekt an und wird

künftig entsprechendes Qualifizierungsmaterial

zur Verfügung stellen. Um junge

Menschen optimal auf die digitale

Arbeitswelt vorzubereiten, werden digitale

Kompetenzen in der dualen Ausbildung

immer wichtiger. Bereits heute

vermitteln 72 Prozent der Unternehmen

Auszubildenden den Umgang mit berufsspezifischer

Software, 62 Prozent,

wie über digitale Kanäle angemessen

kommuniziert wird und 59 Prozent

Kenntnisse zum Thema Datensicherheit.

Für Ausbilder bedeutet dies, dass sie

selbst ausreichende Kenntnisse über die

fachlichen Zusammenhänge haben müssen.

Aktuell nimmt das Ausbildungspersonal

in knapp 60 Prozent der befragten

Unternehmen regelmäßig an Weiterbildungen

teil, um sich mit den neuesten

digitalen Technologien vertraut zu machen.

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der Bergische Unternehmer 01|20 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Von-der-Heydt-Museum

Ausstellungshöhepunkte im ersten Halbjahr 2020.

Fotos: Von der Heydt-Museum

2.

Regionale

Zur Sammlung der

Stadtsparkasse Wuppertal

gehört Peter Kowalds

„Global Village“

– zu sehen ab 28. April

im Von der Heydt-Museum

(Foto oben).

Ab Ende März zeigt

das Museum eine umfassende

Werkschau

des Künstlers Hansjörg

Voth (Foto rechts

oben).

Zum Jahresbeginn weist das Wuppertaler

Von der Heydt-Museum auf zwei Ausstellungshöhepunkte

hin. Vom 24. März

bis 13. September widmet das Museum

dem in München und Niederbayern lebenden

Künstler Hansjörg Voth (geboren

1940) eine umfassende Werkschau. Acht

seiner Großprojekte werden anhand von

Zeichnungen, Modellen und Fotografien

(von Ingrid Amslinger) dokumentiert,

deren ästhetischer Reiz und baulicher

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Anspruch noch heute staunen lässt. Die

Ausstellung spannt einen Bogen von den

beeindruckenden Großskulpturen bis hin zu

feinen Arbeiten auf Papier, die bis 2007 entstanden

sind. Die retrospektive Zusammenstellung

beleuchtet Voths über Jahrzehnte

währende künstlerische Arbeit und Entwicklung

mit Objekten, Fotografien, Zeichnungen

und Malerei, die parallel zu seinen

Land-Art-Projekten entstanden sind und

zeigt, wie intensiv und medial vielseitig sich

der Künstler mit Themen wie Natur, Zivilisation,

Mensch und Umwelt auseinandersetzt.

Bislang wenig beachtet von der Öffentlichkeit

hat die Stadtsparkasse

Wuppertal in den vergangenen 50 Jahren

ebenfalls eine umfangreiche Kunstsammlung

aufgebaut. Mehr als 3.000 Werke umfasst

diese Sammlung, darunter sind so bekannte

Namen und bedeutende Künstler wie

Max Bill, Tony Cragg, Christo, Robert Motherwell,

Nam June Paik, A. R. Penck, Corinne

Wasmuth und Bogomir Ecker. Auch

das Von der Heydt-Museum hat seine

Sammlung in die Kunst der Gegenwart hinein

erweitert, und auch hier konnten Werke

von Cragg, Christo, Chamberlain, Wasmuth

und Ecker erworben werden. Die Ausstellung

„Mehr : Wert“ - kuratiert von Dr. Gerhard

Finckh - bringt nun diese Kunstwerke

höchst unterschiedlicher Provenienz und Intention

so zusammen, dass sich daraus eine

Sicht auf die Kunst der Gegenwart ergibt.

Zu sehen vom 28. April bis 2. August 2020.

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Konjunkturaussichten. Heiter bis wolkig

ifo Institut bekräftigt 1,1 Prozent Wachstum für 2020.

Foto: Shutterstock

Eine gesamtwirtschaftliche

Rezession ist derzeit

unwahrscheinlich.

Das ifo-Institut rechnet

mit einem Anstieg der

Wirtschaftsleistung um

1,1 Prozent.

Das ifo Institut hat seine Prognose zum Wirtschaftswachstum

bekräftigt. „Derzeit ist eine

gesamtwirtschaftliche Rezession unwahrscheinlich.

Für das Jahr 2020 rechnen wir mit

einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,1

Prozent, nach 0,5 Prozent in diesem Jahr. Für

2021 sehen wir jetzt sogar 1,5 Prozent, ein

Zehntelpünktchen mehr, als wir bislang dachten“,

sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der

Konjunkturprognosen am ifo Institut. Zu dieser

allmählichen Erholung trage auch die Fi-

nanzpolitik bei. Sie schiebe die Konjunktur

an: über Entlastungen bei Steuern und

Sozialbeiträgen, über eine Ausweitung

staatlicher Transfers und über eine Zunahme

der öffentlichen Konsum- und Investitionsausgaben.

„Das sind im Jahr jeweils

knapp 25 Milliarden Euro, die das BIP-

Wachstum um etwa einen Viertel Prozentpunkt

anheben“, ergänzt Wollmershäuser.

Während aber die Wirtschaftsleistung der

binnenorientierten Dienstleistungs- und

Bauunternehmen weiter zunimmt, befindet

sich die Industrie nach wie vor in einer Rezession.

Der von den USA ausgehende

Handelskonflikt belaste den Warenaustausch

und die Investitionen. „Dies trifft

die deutsche Industrie besonders hart, da

sie auf Vorleistungs- und Investitionsgüter

spezialisiert ist. Auch steht die Autobranche,

eine der deutschen Schlüsselindustrien,

vor besonderen Herausforderungen“, so

der Studienautor. Die jüngsten Auftragseingänge

und die Geschäftserwartungen

im verarbeitenden Gewerbe sowie ein neuerlicher

Anstieg der Warenexporte im Oktober

deuteten allerdings darauf hin, dass

der freie Fall gestoppt sei und allmählich

Licht am Ende des industriellen Konjunkturtunnels

zu sehen sei.

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der Bergische Unternehmer 01|20 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Personalwechsel beim Handelsverband NRW-Rheinland

Online-Marketing-Fachmann Björn Musiol ist Nachfolger von Ruth Deus.

Foto: Christan Beier

Foto: HV NRW

Auf Ruth Deus folgt Björn Musiol

als stellvertretender Geschäftsleiter

des Handelsverbands NRW

Rheinland.

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• Das ist zeitgemäße Mitarbeiter-Versorgung

3.

Gut

Nach über 22 Jahren in den Diensten des

Handelsverbandes NRW-Rheinland ist die

stellvertretende Geschäftsführerin Ruth

Deus zum Jahresende 2019 in den Ruhestand

gewechselt. Innerhalb der Bergischen

Region war sie hauptsächlich in Solingen

für die Mitgliederbetreuung zuständig und

wirkte in zahlreichen lokalen Projekten

und Gremien mit. „Ruth Deus war in den

letzten Jahren das Gesicht des Verbandes

für Solingen und dort extrem vernetzt und

Immer frisch. Immer lecker. Immer schnell.

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für die Mitarbeiter

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wert geschätzt“, lobt Dr. Peter Achten,

Hauptgeschäftsführer des Verbandes, ihren

Einsatz. Die Betreuung der Solinger Mitgliedsunternehmen

sowie die Vertretung

des Handelsverbandes in den unterschiedlichen

Gremien mit Bezug zu Solingen und

die Mitarbeit in zahlreichen Solinger Projekten

werden zukünftig von Verbandsgeschäftsführer

Ralf Engel und Syndikusrechtsanwältin

Canan Klocke

wahrgenommen. Nachfolger von Ruth Deus

ist Björn Musiol. Der 36-jährige gebürtige

Hamburger und zweifache Familienvater

lebt in Solingen. Musiol ist nach einer Ausbildung

zum Werbekaufmann und einem

Studium zum Marketing-Kommunikationswirt

als Kundenberater in Werbeagenturen

und elbständiger Unternehmer in der Werbebranche

tätig gewesen, bevor er 2014 als

Regionalreferent für den Kreis Mettmann in

die Dienste des Verbandes in der Düsseldorfer

Geschäftsstelle eingetreten ist. Neben

seiner regionalen Tätigkeit ist er maßgeblich

für die E-Commerce Weiterbildungsmaßnahmen

des Verbandes zuständig und berät

die Mitglieder in Marketing- und Kommunikationsfragen,

vornehmlich im Bereich

des Online-Marketings.

12 www.bvg-menzel.de

CMS_AZ_Firmen_2/19_V3.indd 3 06.03.19 15:20


Barmenia erweitert Regeln für Investments

Investitionen und Kapitalanlagen sollen nachhaltig sein.

Foto: Barmenia

Carola Schröder ist Vorstandsmitglied

bei der Barmenia und

verantwortlich für die Kapitalanlagen.

Die Barmenia erweitert ihre Regeln für die

Kapitalanlage. So werden Umweltschutzverstöße

und korruptes Verhalten in die

weltweite Analyse einbezogen und bei Investitionen

berücksichtigt. Dies gilt für

Neuinvestitionen und den Bestand. Die

Barmenia verwaltet derzeit 14 Milliarden

Euro an Kundengeldern. Die kapitalgedeckte

Vorsorge und der Aufbau von

Rücklagen ist ein wichtiger Aspekt für die

Zukunftsfähigkeit und die Erfüllung von

Verträgen. Deshalb werden Investitionen

sicherheitsbewusst und renditeorientiert

angelegt. Darüber hinaus gehört es für

die Barmenia zu ihrer Verantwortung gegenüber

ihren Kunden und der Gesellschaft,

dass die Investitionen zu einer positiven

Entwicklung beitragen. Dazu

Carola Schröder, Vorstandsmitglied und

zuständig für die Kapitalanlage: „Unsere

Kunden können darauf vertrauen, dass

Nachhaltigkeit unser gesamtes Unternehmen

durchdringt, so auch die Kapitalanlage.

Es ist uns wichtig, wirtschaftlich zu

agieren und gleichzeitig auf Sozial- und

Umweltaspekte zu achten.“ In 2014 unterzeichnete

der Vorstand des Wuppertaler

Versicherers die Grundsätze für verantwortungsvolles

Investieren der Vereinten

Nationen. Die Barmenia verpflichtet sich

somit, ihre Investitionen sozial- und umweltverträglich

anzulegen und gleichzeitig

auf gute Unternehmensführung zu

achten. Das Geld der Kunden wird international

angelegt. Carola Schroeder: „Als

familienfreundliches Unternehmen haben

wir zuerst die Menschen- und Arbeitsrechtsthemen

fokussiert. Jetzt bekommen

die Themen Umwelt und Korruption noch

mehr Bedeutung als vorher.“

Ein neues Jahr. Vier vertraute Partner.

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der Bergische Unternehmer 01|20 13


NAMEN & NACHRICHTEN

EU hat hohen Handelsüberschuss mit

sich selbst

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2020 noch

erhältlich

Foto: Shutterstock

Die EU hat mit sich selbst einen Handelsüberschuss von

307 Milliarden Euro. Bei einer korrekten Erfassung aller

Im- und Exporte müsste dieser aber null sein, zeigt eine

Datenanalyse des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW

Kiel) und des ifo Instituts in München. Messfehler alleine

könnten diese systematische Abweichung nicht erklären.

Vielmehr scheine Umsatzsteuerbetrug eine Ursache,

der die EU-Staaten 30 bis 60 Milliarden Euro pro Jahr

kostet. „Wenn Unternehmen Umsätze als Exporte deklarieren,

sind diese von der Umsatzsteuer befreit. Werden

diese Umsätze aber gar nicht im Ausland erzielt, sondern

im Inland, fehlen sie in der Importstatistik des angeblichen

Handelspartners und bleiben damit unversteuert“,

erklären die Autoren, IfW-Präsident Gabriel

Felbermayr und ifo-Forscher Martin Braml. Nach ihren

Schätzungen sind dem europäischen Fiskus so alleine im

Jahr 2018 rund 30 Milliarden Euro verloren gegangen.

Sie empfehlen einen digitalen, automatisierten Datenabgleich

von Importen und Exporten innerhalb der EU, um

Bilanzfehler zu verringern und Betrug zu erschweren.

Analysiert wurden die erfassten Handelsdaten aller 28

EU-Mitgliedsstaaten untereinander seit 1999. Allein

2018 betrug der EU-Handelsüberschuss 307 Milliarden

Euro. Dies entspricht knapp 2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes

der EU. Im Durchschnitt werden den

Mitgliedsländern 18 Prozent zu viel Warenexporte und

26 Prozent zu viel Dienstleistungsexporte gemeldet.

Die Autoren der Datenanalyse

empfehlen einen digitalen,

automatisierten Datenabgleich

von Importen

und Exporten innerhalb

der EU.

Noch gibt es den Mettmann-Kalender

2020. Nachdem der städtische Kalender

im vergangenen Jahr schon nach kurzer

Zeit vergriffen war, haben Bürgermeister

Thomas Dinkelmann und die Stelle

für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

auch für 2020 einen neuen Kalender mit

verschiedenen Ansichten aus der Kreisstadt

herausgegeben. Die Bilder zeigen

unter anderem Mettmanner Wahrzeichen

wie die Goldberger Mühle, den

Pferdebrunnen oder die Bronzefiguren

der „Aulen Mettmanner“. Außerdem

gibt es Fotos von verschiedenen Veranstaltungen,

vom Bachlauf und vom Tag

der offenen Tür der Feuerwehr zu ihrem

150-jährigen Bestehen. Den Kalender

gibt es im Bürgerservice des Rathauses,

Neanderstraße 85, solange der Vorrat

reicht. Der Bürgerservice ist montags

und dienstags von 8 bis 12 Uhr sowie

von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis

12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr, und

mittwochs und freitags jeweils von 8 bis

12 Uhr geöffnet.

Foto: Kreisstadt Mettmann

www.mettmann.de

Der Mettmann-Kalender für das Jahr 2020.

14 www.bvg-menzel.de


Beethoven Marathon in Wuppertal

Das Sinfonieorchester präsentiert alle fünf Klavierkonzerte.

Foto: Daniel Häker

Generalmusikdirektorin Julia

Jones dirigiert die Beethoven-

Konzerte im Juni.

Die Welt feiert ein ganzes Jahr den 250. Geburtstag

Ludwig van Beethovens und damit

einen der der bedeutendsten Komponisten

der westlichen Kunstmusik. Wie kaum ein

anderer prägte er die klassische Musik und

wirkt bis heute in unsere Gesellschaft hinein.

Am Montag, 22. Juni 2020, werden in

zwei aufeinanderfolgenden Konzerten alle

fünf Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens

vom Sinfonieorchester Wuppertal unter

Leitung von Generalmusikdirektorin

Julia Jones in der Historischen Stadthalle

Wuppertal gespielt. Als Solist kehrt der

portugiesische Pianist Artur Pizarro nach

seinem umjubelten Debüt in der letzten

Saison zurück nach Wuppertal. Das erste

Konzert des „Beethoven Marathon“ beginnt

um 17.30 Uhr mit den Klavierkonzerten

Nr. 2, 4 und 3. Die Klavierkonzerte

Nr. 1 und 5 erklingen im folgenden Konzert

um 20.45 Uhr. Die Konzerttickets

können einzeln oder als Kombiticket bei

der KulturKarte gekauft werden. Im

Kombiticket ist der Normalpreis des

zweiten Konzerts um 50 Prozent reduziert.

Darüber hinaus bietet die Culinaria

im Restaurant Rossini ein Antipasti-Buffet

zwischen den beiden Konzertterminen

an, das Buffet kann direkt bei der Kultur-

Karte mit dazu gebucht werden.

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Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

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der Bergische Unternehmer 01|20 15


NAMEN & NACHRICHTEN

2020: Industrie trägt Sorge

Hoffnung ruht auf den Dienstleistern.

Konjunkturumfrage

zum Jahreswechsel

Foto: Shutterstock

Zum Jahreswechsel fragt das Institut der deutschen

Wirtschaft (IW) traditionell 48 Branchenverbände nach

ihren Produktionserwartungen, Beschäftigungsperspektiven

und Investitionsplanung für das kommende Jahr.

Die diesjährige Verbandsumfrage zeichnet ein sehr gemischtes

Bild: Eher Pessimismus bei der Industrie, viele

Dienstleister schauen dagegen optimistisch auf 2020. 32

Verbände geben an, die aktuelle wirtschaftliche Situation

sei schlechter als noch vor einem Jahr. Automobilhersteller,

Chemie- und Maschinenbauunternehmen berichten

von einer deutlichen Verschlechterung im Vergleich

zum vergangenen Jahr. Das liegt zum einen daran, dass

sich die Geschäftslage nach einer besonders guten Phase

wieder normalisiert. Zum anderen sorgen geopolitische

Risiken sowie große Herausforderungen wie die Digitalisierung

und der Klimawandel für Verunsicherungen

bei Unternehmen und Verbrauchern. Mit Blick auf 2020

glauben zwölf Verbände, dies betreffe vor allem jene

Branchenverbände, deren Unternehmen Stahl und andere

Metalle verarbeiten sowie Maschinen herstellen. Nur

14 der 48 Branchenverbände geben an, im kommenden

Jahr weniger Mitarbeiter zu beschäftigen, darunter Banken,

Sparkassen und Versicherer. Die überwiegende

Mehrheit der befragten Verbände geht davon aus, 2020

ähnlich viele Mitarbeiter wie derzeit beschäftigen zu

können. Optimistisch sind Bauindustrie, Handwerk und

viele Dienstleistungssparten: Sie rechnen mit höherer

Produktion und steigendem Personalbedarf.

Die Befragung von 48

Branchenverbänden hinsichtlich

Produktionserwartungen,

Beschäftigungsperspektiven

und

Investitionsplanung

ergab kein einheitliches

Bild.

Bei den Unternehmen der Metall- und

Elektroindustrie hat sich die Stimmung

in der Beurteilung von wirtschaftlicher

Lage und Erwartungen deutlich verschlechtert.

Dies ist das Ergebnis einer

aktuellen Konjunkturumfrage des Arbeitgeberverbandes

der Metallindustrie

von Wuppertal und Niederberg e.V. zum

Jahreswechsel. „Selten waren die Prognosen

so düster wie aktuell für 2020.

Wenn alle abgefragten Parameter rückläufig

sind, können wir leider keine guten

Nachrichten zum Jahresstart verkünden“

sagt Verbandsgeschäftsführer

Dr. Klaus-Peter Starke. 42 Prozent der

Betriebe klagen über eine aktuell

schlechte Geschäftslage (Vorjahr: 9 Prozent).

Nur ein knappes Fünftel berichtet

von guten Geschäften. Für die nächsten

sechs Monate wird nicht mit einer Verbesserung

der Situation gerechnet (73

Prozent). Ein knappes Viertel der Unternehmen

rechnet sogar mit einer Verschlechterung

der Geschäftslage. Die

Einschätzungen spiegeln sich auch in

der Auftragslage sowohl aus dem Ausland

als auch aus dem Inland wider.

Hier berichten 40 Prozent von einer

schlechten Auslastung. Dreiviertel der

Metallbetriebe gehen nicht von einer

Verbesserung im ersten Halbjahr aus.

24 Prozent rechnen mit einer weiteren

Verschlechterung beim Auftragseingang

aus dem Inland. Bei der Auslandsnachfrage

wird von nur 10 Prozent eine weitere

Verschlechterung erwartet.

Arbeitgeberverband

der Metallindustrie von

Wuppertal und Niederberg e.V

16 www.bvg-menzel.de


Mobiles Arbeiten: Führungskräfte sind gefragt

Beschäftigte sind besonders zufrieden, wenn sie regelmäßig mobil arbeiten.

Foto: Shutterstock

Arbeiten wird zeitlich und räumlich immer

flexibler: Homeoffice und andere

Formen helfen dabei, Familie und Beruf

besser zu vereinbaren. Eine neue Studie

des Instituts der deutschen Wirtschaft

(IW) zeigt, dass mobiles Arbeiten

grundsätzlich gut ankommt. Voraussetzung

dafür ist, dass Mitarbeiter und vor

allem auch Führungskräfte für familienfreundliche

Arbeitsbedingungen sorgen.

Knapp neun von zehn der Beschäftigten

haben das Gefühl, dass sich ihre Arbeitszeiten

gut oder sehr gut mit familiären

und sozialen Verpflichtungen vereinbaren

lassen. Besonders häufig sind

Beschäftigte zufrieden, wenn sie regelmäßig

mobil arbeiten, zeigt die neue

IW-Studie. Zudem sind Unternehmen,

die auf digitale Geschäftsmodelle setzen,

grundsätzlich besonders familienfreundlich.

Allerdings bringt die neu gewonnene

Flexibilität der Arbeitswelt

auch neue Herausforderungen mit sich.

Wer regelmäßig mobil arbeitet, hat häufiger

das Gefühl, auch außerhalb der Arbeitszeiten

beruflich erreichbar sein zu

müssen. Zudem befürchten mobil arbeitende

Mitarbeiter häufiger, dass die interessantesten

Aufgaben an ihnen vorbei

gehen. Mitarbeiter, die im Unternehmen

stärker präsent sind, glauben oft, sich

leichter für spannende Aufgaben und

Führungsverantwortung empfehlen zu

können. Die Sorge, durch mobiles Arbeiten

Nachteile zu erleiden, teilen Beschäftigte

in Unternehmen mit einer

ausgeprägt familienfreundlichen Unternehmenskultur

seltener. Deshalb sind

Führungskräfte besonders gefragt, ihre

Mitarbeiter bei der Gestaltung mobiler

Arbeit zu unterstützen. Studienautorin

Andrea Hammermann empfiehlt Mitarbeitern

und Führungskräften, sich klar

abzusprechen, wer wie lange erreichbar

sein soll und welche betrieblichen Vorgaben

für mobiles Arbeiten gelten. „Betriebliche

Rahmenregelungen geben Orientierung,

wer unter welchen

Bedingungen mobil arbeiten darf, und

schaffen Transparenz und Verbindlichkeit“,

sagt die IW-Ökonomin.

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der Bergische Unternehmer 01|20 17


NAMEN & NACHRICHTEN

„Sprechende Stadt“ erzählt lebendige Geschichte

Mettmann weist auf besondere historische Orte hin.

Foto: Kreisstadt Mettmann

Freuten sich über die

Verwirklichung einer

lange gehegten Idee:

(v.l.) Ingo Grenzstein,

Dagmar Grotendorst,

Professor Dr. Bernd

Günter, Bürgermeister

Thomas Dinkelmann,

Marek Heindorff und

Friedel Liesenkloß.

Mit dem Projekt „Sprechende Stadt“ weist Mettmann

auf besondere historische Orte hin. Hierbei

handelt es sich um ein Projekt des Arbeitskreises

„Neanderthal-Stadt Mettmann“, das zur

Hälfte aus Mitteln des Landes sowie zur anderen

Hälfte von der Bürger- und Heimatvereinigung

„Aule Mettmanner“ finanziert wurde. Insgesamt

sechs Stelen aus Sicherheitsglas erzählen

die Geschichte der Orte, an denen sie stehen.

Die Stelen wurden an den historischen Eingängen

zur Mettmanner Innenstadt platziert. Dabei

handelt es sich zunächst um die erste Ausbaustufe.

Es sollen weitere Schilder folgen,

beispielsweise an besonderen Gebäuden.

„Gleichzeitig wollten wir den Neandertaler

in das Erscheinungsbild in der Stadt präsentieren“,

erklärte Professor Dr. Bernd

Günter, Sprecher des Arbeitskreises. In

Abstimmung mit dem Neanderthal-Museum

wurde die Silhouette des Neandertalers

nach aktuellem wissenschaftlichen Stand

auf die Stelen gebracht. Hinzu kommen

sechs teils dokumentarische, teils fiktive

Geschichten darüber, was sich an diesen

Orten zugetragen haben könnte. Die Geschichten

stammen von Dagmar Grotendorst,

Ingo Grenzstein und Marek Heindorff.

Per QR-Code können die

Geschichten und Hintergründe zum Projekt

„Sprechende Stadt“ auch auf der eigens

eingerichteten Internetseite www.

sprechende-stadt.info abgerufen werden. In

der zweiten Ausbaustufe sollen die Geschichten

hörbar gemacht werden. „Die

Kenntnis der eigenen Geschichte verbindet

Menschen mit der Stadt. Der Neandertaler

sowie das Neandertal sind ein Alleinstellungsmerkmal,

das im Stadtbild noch präsenter

werden sollte“, sagt Mettmanns Bürgermeister

Thomas Dinkelmann.

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Wuppertaler kürt chinesische Designs

Keith Alan Koster beobachtet den Wettbewerb.

Foto: City of Dongguan

Design-Experte Keith

Alan Koster (l.) von der

Wuppertaler Firma GE-

NERATIONDESIGN kürte

in China die besten Produkte

bei den „DiD

Awards“

Als Ende November zum 14. Mal die Gewinner

des chinesischen „DiD Awards“ gekürt

wurden, hatte der Wuppertaler Desing-

Experte Keith Alan Koster wesentlichen

Anteil daran. Er saß in der internationalen

Fachjury des Design&Innovation Awards,

der in Wuppertals Freundschaftsstadt Dongguan

vergeben wurde. Aus über 5.000 Bewerbungen

wählte der Geschäftsführer von

GENERATIONDESIGN die besten Produkte

aus. Darunter Möbel und Haushaltsgeräte,

aber auch ungewöhnlichere Gegenstände.

„In der Kategorie ´intelligent terminal`

gab es vorwiegend smarte Geräte mit digitalen

Schnittstellen, sprich Displays oder

sonstige Eingabemöglichkeiten. Aber auch

größere Maschinen, wie Holzverarbeitungsmaschinen

oder andere industrielle

Fertigungsmaschinen“, berichtet Koster.

Das Thema Design hat in China mittlerweile

einen hohen Stellenwert. „Aus meiner

Sicht wird die Veränderung der Gesellschaft

in Richtung Design, Kreativität,

Qualität und Innovation so stark gefördert,

dass in wenigen Jahren damit zu rechnen

ist, dass China sehr schnell zu den westlichen

Ländern aufschließen wird“, urteilt

der Experte. Damit würde China auch zunehmend

ein Konkurrent für Deutschland,

das in diesen Bereichen noch als führend

gilt.

Aus diesem Grund war die Jury-Aufgabe

nicht nur eine spannende Abwechslung für

Keith Alan Koster. „Für uns als Designund

Beratungsagentur ist es wichtig, sich

frühzeitig mit einem dynamischen Markt,

wie China, zu beschäftigen und so einen

globaleren Blick auf die Entwicklungen in

den Bereichen Innovation und Design zu

haben.“

Dorint eröffnet neue Marke in Remscheid

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der Bergische Unternehmer 01|20 19


TITEL STADTPLANUNG UND IMMOBILIENWIRTSCHAFT

In ihren Stadtentwicklungskonzepten stellen die Kommunen die

Weichen für Wohnen und Arbeiten, Verkehr und Mobilität, für Kinderbetreuung

und Bildung und heute mehr denn je für den Klimaschutz.

Denn wenn – wie vielfach gefordert – das Auto raus soll

aus den Innenstädten, muss dazu die notwendige Infrastruktur

geschaffen werden. Die Städte in der Region entscheiden heute,

wie sie morgen aussehen wollen. Dem Thema Wohnen kommt dabei

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG, Shutterstock, Stadt

Wuppertal, Pickard Chilton

angesichts der angespannten Lage auf dem Immobilienmarkt und

der veränderten Nachfrage eine besonders hohe Bedeutung zu.

Stadtplanung ist ein

Zukunftsprojekt

20 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 01|20 21


TITEL STADTPLANUNG UND IMMOBILIENWIRTSCHAFT

Zukunftsaussicht: So

könnte die Verbindung

vom Parkhaus (rechts im

Bild) des künftigen DOC

in Remscheid zum Einkaufsdorf

aussehen.

In Mettmann ist das „Integrierte Handlungskonzept

Innenstadt“, in dessen

Rahmen eine umfassende Neugestaltung

des Stadtkerns erfolgte, weitgehend abgeschlossen,

heißt es von der Stadtverwaltung.

Als kurzfristige Aufgabe stehen

in 2020 planerische Überlegungen zu den Umgestaltungsmöglichkeiten

des Jubiläumsplatzes an,

zudem soll das Gesamtverkehrskonzept zum Abschluss

gebracht werden. Dazu gehört die Ausarbeitung

eines neuen Radverkehrskonzept, mit dem

ein Fachbüro beauftragt wurde. In diesem Zusammenhang

stehen die Stärkung des Öffentlichen

Personennahverkehrs sowie die E-Mobilität. Mit

zwei Bebauungsplänen werden Wohnungsbauprojekte

entwickelt, desweiteren steht der Bebauungsplan

Nr. 149 Schulzentrum Goethestraße auf

dem Plan, mit dem Voraussetzungen für die bauliche

Neugestaltung der Schullandschaft in Mettmann

geschaffen werden. Und ein Bauleitplanverfahren

für eine neue Feuer- und Rettungswache

wird in diesem Jahr ebenso eingeleitet.

Großprojekt DOC in Remscheid

Die Planungen zum Designer Outlet Center

(DOC) sind wohl das größte städtebauliche Projekt,

das Remscheid seit dem Bau des Allee-Centers

in der Innenstadt vor über 30 Jahren verfolgt.

Im Stadtteil Lennep soll ein DOC mit einer Verkaufsfläche

von maximal 20.000 Quadratmetern

errichtet werden. Investor ist McArthurGlen, ein

22 www.bvg-menzel.de


führender Betreiber derlei Einkaufscenter in Europa.

Auch wenn Wuppertal inzwischen seine

Klagen gegen den Outlet-Bau zurückgezogen hat,

gibt es weitere Kläger, die das Shoppingdorf verhindern

wollen. Die gerichtliche Auseinandersetzung

hat zur Verzögerung dieses Einzelhandelsprojekts

geführt. Trotzdem: Für Remscheid ist

„das Großprojekt DOC mit einem Investment von

ca. 150 Millionen Euro ein Projekt zur Stärkung

der Stadt und der Region, des lokalen Arbeits- und

Ausbildungsmarktes, der örtlichen Wirtschaft und

des regionalen Tourismus.“

Die Umgestaltung des Busbahnhofes Friedrich-

Ebert-Platzes ist eines der Schlüsselprojekte im

Rahmen des Konzeptes zur Revitalisierung der

Innenstadt Remscheids. Sichtlich in die Jahre gekommen

ist die Alleestraße als ehemals florierende,

belebte Einkaufsmeile in der Remscheider

City. So haben Stadtverwaltung und Politik diesen

zentralen Innenstadtbereich als gesamtes Revitalisierungsgebiet

im Blick. Neben dem Einzelhandel

sollen neue strukturgebende Nutzungen wie Kultur,

Freizeit, Sport und Gastronomie etabliert werden.

Auch als Wohnstandort soll die Alleestraße

aufgewertet werden. Für Immobilieneigentümer

bestehen dabei Möglichkeiten, notwendige Erneuerungsmaßnahmen

steuerbegünstigt durchführen

zu können.

In Wuppertal

wird eine

Gesamtstrategie

verfolgt, die

Richtschnur sein

soll.

Ihr Vertrauen

ist unsere Motivation

Schwerpunktthemen im Bereich Stadtplanung

sind die Revitalisierung des Remscheider Stadtparks

und der Neubau des Berufskollegs Wirtschaft

und Verwaltung am Hauptbahnhof Remscheid.

In Bezug auf ein attraktives Angebot von

Wohnbauflächen wird die Stadt vorrangig Flächen

im kommunalen Eigentum entwickeln. Derzeit

sind die Planungen auf einem ehemaligen Schulgelände

im Stadtteil Lüttringhausen am weitesten

fortgeschritten.

Fokusräume in Wuppertal

Fortsetzung auf Seite 26

Interkommunales gewerbegebiet

Für die dringend benötigten gewerblichen Bauflächen

soll im sogenannten Gleisdreieck auf einer

Gesamtfläche (brutto) von rund 35 Hektar zusammen

mit den Städten Wermelskirchen und Hückeswagen

ein interkommunales Gewerbegebiet

entstehen. Weiterhin soll an der Borner Straße ein

Gewerbegebiet mit einer Gesamtfläche von brutto

rund 13 Hektar entwickelt werden. Weitere

Für Remscheid ist das DOC mit einem

Investment von ca. 150 Millionen

Euro ein Großprojekt zur Stärkung

der Stadt und der Region.

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Wuppertal hat gerade das neue Integrierte Stadtentwicklungskonzept

auf den Weg gebracht. Damit

wird eine Gesamtstrategie verfolgt, die für die

nächsten zehn bis 15 Jahre Richtschnur und Persder

Bergische Unternehmer 01|20 23


TITEL INTERVIEW IMMOBILIENMÄRKTE IN DER REGION

-

Auf die Lage kommt es an

Immobilien sind neben Aktien die derzeit gewinnbringendste Anlageoption und auch als Altersvorsorge

stellen das eigene Haus oder die eigene Wohnung wichtige Bausteine dar. Dementsprechend

leer gefegt sind die Märkte. Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der Volksbank im

Bergischen Land, beurteilt die Lage auf den Immobilienmärkten in unserer Region aber dennoch

entspannt. Sorge bereitet ihm indes das zu geringe Angebot an bezahlbarem Wohnraum.

Herr Otto, wie beurteilen Sie die Immobiliensituation

im Bergischen Land derzeit?

Im Vergleich zu anderen Regionen – und hierbei

besonders zu den Ballungszentren – ist die Lage

bei uns noch recht entspannt. Die Nachfrage und

das, was gebaut wird, sind noch einigermaßen deckungsgleich.

Aber natürlich ist das Preisniveau

auch bei uns gestiegen. Je näher man sich in

Richtung der umliegenden Großstädte bewegt,

desto mehr ziehen auch die Preise an.

Man hört gerade bei Einfamilienhäusern, dass

Objekte sofort gekauft werden, kaum dass sie

auf dem Markt sind. Hält das Angebot tatsächlich

mit der Nachfrage noch Schritt?

Ganz einheitlich lässt sich diese Frage nicht beantworten.

Es kommt auf den Preis und die Lage

des Objektes an. Bei Immobilien bis 500.000

Euro gibt es eine gute Nachfrage, diese Objekte

sind meist schnell weg vom Markt. Wir hatten im

letzten Jahr einen Bauzins von 1 bis 1,2 Prozent,

teilweise lag der Zins sogar noch darunter. Da

wird ein Eigenheim für viele Menschen erschwinglich,

zumal es bislang nicht nach einer

Zinssteigerung aussieht. Bei höherpreisigen Immobilien

wird es schwieriger, wobei es auch dabei

entscheidend auf die Lage ankommt. Auch in

unseren Breiten gibt es Viertel, wo sich teure Objekte

gut vermarkten lassen – die Wuppertaler

Höhen, Ronsdorf, Cronenberg oder auch das Briller

Viertel gehören dazu.

Betrifft die hohe Nachfrage auch Vermietungsobjekte?

Nicht so sehr. Denn wer heute eine Vermietungsimmobilie

besitzt, verkauft sie nicht so schnell.

Was soll man mit dem Verkaufserlös bei der aktuellen

Zinssituation denn machen? Da ist es den

Eigentümern lieber, weiterhin die Rendite aus der

Vermietung zu erzielen. Es gibt allerdings große

institutionelle Anbieter auf dem Markt, die Immobilien

im Paket aufkaufen. Das passiert auch

bei uns im Bergischen Land. Bei Neubauobjekten

muss man sagen, dass die Renditen wegen der

stark steigenden Baupreise im Vergleich zur Vergangenheit

schon schrumpfen. Auch energetische

Anforderungen spielen dabei eine Rolle.

Gibt es lokale Unterschiede, etwa in den drei

bergischen Großstädten Remscheid, Solingen

und Wuppertal? Mit anderen Worten: Wo ist

Wohnen besonders begehrt?

Ja, diese Unterschiede gibt es. Je näher ich mich

in Richtung der umliegenden Ballungsgebiete bewege,

desto größer ist die Nachfrage nach Wohnraum

und dementsprechend höher sind auch die

Preise. Der Solinger Westen entwickelt sich zum

Beispiel sehr gut. Ebenso Wuppertal-Vohwinkel

und auch Haan und Hilden. Die Immobilienpreise

in Düsseldorf kann und will nicht jeder bezahlten,

deshalb pendeln die Leute gerne aus den umliegenden

Städten in die Metropolen, besonders

wenn die Verkehrsanbindung stimmt. Remscheid

24 www.bvg-menzel.de


Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender

der Volksbank

im Bergischen Land,

rechnet auf absehbare

Zeit in der Region nicht

mit einer Immobilienblase.

ist diesbezüglich ein bisschen außen vor, hier sind

Pendler mehr auf das Auto angewiesen.

Die Situation der anhaltend hohen Immobiliennachfrage

ist in erster Linie der aktuellen

Nullzinsphase geschuldet. Wie vermeiden Sie

bei Finanzierungsanfragen, dass sich Immobilienkäufer

mit der Finanzierung übernehmen?

Wir prüfen generell, ob die potenziellen Häuslebauer

oder -käufer eine gewisse Annuität nachhaltig

bedienen können. Das haben wir immer schon

so gemacht, nicht erst, seit wir dazu gesetzlich

verpflichtet sind. Selbst wenn die Zinsen entgegen

aller Erwartungen wieder steigen sollten, müssen

die Kreditnehmer die Belastung stemmen können.

Daher ist empfehlenswert, bei den aktuell niedrigen

Zinsen eine möglichst hohe Tilgung zu vereinbaren.

Die frühere Faustregel, dass jemand das

Eigenkapital zur Deckung aller Nebenkosten plus

20 Prozent des Kaufpreises mitbringen sollte, hat

sich durch den Niedrigzins allerdings etwas gelockert.

Dass persönliche Schicksale Menschen bei

der Kreditrückzahlung in Schwierigkeiten bringen,

lässt sich natürlich nie ausschließen. Die

Zwangsversteigerungsquote in unserer Region ist

aber dennoch sehr niedrig und betrifft eher Investoren,

die sich bei Anlageobjekten verspekuliert

haben. Da kaufen Leute zum Beispiel im Ruhrgebiet

Wohnungen zu Vermietungszwecken, ohne

dass sie sich Objekt und Lage jemals angeschaut

haben. So etwas kann schief gehen.

Wie attraktiv sind zurzeit sanierungsbedürftige

Objekte? Spielt der Zustand eines Hauses

überhaupt eine Rolle oder wird gekauft, was

der Markt hergibt?

Sanierungsbedürftige Objekte werden nachgefragt,

zum Beispiel in der Wuppertaler Tallage.

Aus meiner Sicht ist hierbei aber Vorsicht geboten.

Solche Immobilien sind etwas für Profis,

etwa für Handwerker, die viele Arbeiten in Eigenleistung

erbringen können. Es gibt auch Unternehmen,

die sich erfolgreich auf die Sanierung

solcher Immobilien spezialisiert haben.

Wer die Substanz und den Sanierungsaufwand

aber nicht beurteilen kann und dafür nicht die

notwendige Expertise mitbringt, sollte davon

besser Abstand nehmen oder zumindest eine

entsprechend gute und zuverlässige Beratung

einholen.

Wie groß ist die Gefahr einer Immobilienblase

– allgemein und in unserer Region?

Da sehe ich derzeit keine große Gefahr. Es gibt sicherlich

schon kleinere Blasen in Metropolen wie

München, Berlin oder Hamburg. Die werden aber

so schnell nicht platzen.

Auch die Bundesbank beobachtet dieses Thema

permanent. Aber wenn wir auch die Steigerungsraten

der vergangenen Jahre nicht mehr haben

werden, bleiben Immobilien genauso wie Aktien

als sichere Anlage die beste Option. Denn irgendwo

muss das Geld ja hin.

der Bergische Unternehmer 01|20 25


TITEL INTERVIEW IMMOBILIENMÄRKTE IN DER REGION

Flächenentwicklung ist meistens ein sehr

langwieriger Prozess. Gibt es beim Wohnungsbau

genügend Neubauprojekte in der

Region oder müssen die Städte hier mehr tun?

Beim frei finanzierten Wohnungsbau sehe ich

kein Problem. Die Nachfrage nach gehobener

Wohnbebauung ist da, dementsprechend finden

sich auch Investoren. Beim Sozialen Wohnungsbau

müssen die Städte etwas tun – gerade in den

Ballungsräumen. Hier gibt es Handlungsbedarf.

Handlungsbedarf bei einem Thema also, das

sozialen Sprengstoff birgt?

Genau. Die Kommunen müssen sehen, dass sie

für bezahlbaren Wohnraum die entsprechenden

Bauplätze zur Verfügung stellen. Wohnen muss

für alle Menschen bezahlbar bleiben, sonst bekommen

wir ein Problem.

Noch ein Blick auf Gewerbeimmobilien. Wie

sieht der Markt bei den Bestandsimmobilien

aus und reicht hier das Angebot?

Da gibt es schon Engpässe. Unternehmen suchen

weiterhin nach Flächen. Und wenn sie die in der

eigenen Stadt nicht finden, gehen sie woanders

hin. So haben alle drei bergischen Großstädte

weiterhin einen Bedarf an Gewerbeflächen. Geeignete

Brachen gibt es nicht so viele und wenn,

dann sind sie oft aufgrund ihrer Größe, ihrer

Lage mit schlechter Verkehrsanbindung und auch

wegen der bergischen Topographie nicht geeignet.

Noch ein Wort zum Immobiliengeschäft für Sie

als Volksbank im Bergischen Land.

Als Bank haben wir die größten Zuwächse in diesem

Bereich, was das Kreditgeschäft anbelangt.

Das betrifft die klassische Baufinanzierung und

die Finanzierung größerer Projekte. Für uns also

ein anhaltend wichtiger Geschäftszweig.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: Volksbank/Bettina Osswald

Zur genauen Zielsetzung

hat Wuppertal das

Stadtgebiet in Fokusräume

aufgeteilt.

Fortsetzung von Seite 23

pektive bieten soll. Das Konzept soll keine endgültigen

Antworten geben, sondern Auftakt zu einem

Prozess sein, der regelmäßig geprüft und bei

Bedarf angepasst werden muss. Zu den aktuell

bedeutsamsten Aufgaben und Herausforderungen

Die mit unzähligen Design-Preisen

ausgezeichneten Messer sind der Traum

eines jeden Profi- und Hobbykochs.

formulieren 16 Leitlinien die strategische Ausrichtung

der Stadt. Der räumliche Schwerpunkt

wird in Fokusräumen mit besonderen Handlungsbedarfen

und Chancen für die Entwicklung der

Stadt dargestellt. Besonders im Blick steht hier die

Talachse als Wuppertals urbane Lebensader. Weiterer

Fokusraum ist „Wuppertals neue grüne

Stadtlandschaft“, die einen Verbund unterschiedlicher

Freiräume des Wuppertaler Westens mit angrenzenden

Siedlungsflächen umfasst. „Wuppertals

chancenreicher Osten“ bezieht sich auf Teile

von Barmen, Oberbarmen, Langerfeld und Heckinghausen.

Dort prägen heute hohe Leerstandsquoten,

brachliegende Gewerbeflächen und öffentliche

Räume mit geringer Aufenthaltsqualität

vielfach das Bild. Daneben wird der Nordbahntrasse

als Impulsgeber für das Verkehrskonzept

der Zukunft besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Der Fokusraum „Wuppertals innovatives

Technologieband“ erstreckt sich vom Sonnborner

Kreuz über die Südhöhen bis zum Autobahnanschluss

der A1 in Ronsdorf und ist bereits Standort

vieler wirtschafts- und mitarbeiterstarker Unternehmen.

Und schließlich stehen noch die

26 www.bvg-menzel.de


INFO

Preiswert ist Wohnraum noch im ländlichen

Raum Ostdeutschlands

Bei gebrauchten freistehenden Eigenheimen

sind die Preise im Landkreis München mit

10.200 Euro pro Quadratmeter bundesweit am

höchsten. In München werden 9.500 Euro pro

Quadratmeter verlangt. Es folgen Frankfurt,

Düsseldorf und Stuttgart mit jeweils etwa

5.000 Euro pro Quadratmeter. Das ist fast dreimal

so viel wie im Bundesdurchschnitt (1.750

Euro). Für gebrauchte Eigentumswohnungen ist

München mit 7.150 Euro pro Quadratmeter im

Schnitt bundesweit das teuerste Pflaster. Danach

kommt die Insel Sylt (6.350 Euro). Immer

mehr Menschen ziehen deshalb aufs Land.

Preiswert ist der Wohnraum noch in den ländlichen

Regionen Ostdeutschlands. Während in

München 500 Quadratmeter Bauland für ein Eigenheim

eine Million Euro kosten, werden im

thüringischen Landkreis Sonneberg nur 7.500

Euro verlangt. In Sachsen-Anhalt, Thüringen

und Sachsen steht mehr als jede zehnte Wohnung

leer. Die Großstädte platzen derweil aus

allen Nähten. Dorthin sind seit 2011 fast 2,4

Millionen Menschen gezogen.

verschiedenen Stadtteilzentren im Fokus, die

durch den Strukturwandel im Einzelhandel, Zentralisierungstendenzen

bei der öffentlichen und

privaten Daseinsvorsorge und veränderte Lebensgewohnheiten

einem erheblichen Funktionswandel

unterworfen sind. Für alle Fokusräume wurden

die aktuellen Qualitäten herausgearbeitet und

Perspektiven entwickelt, an denen sich die Stadt

in ihrer Stadtplanung orientieren will.

gen und der Sog, der von den Großstädten als

Wohnort ausgeht, lassen den Druck auf den Immobilienmarkt

steigen. Hinzu kommt der Trend,

dass Wohnen im Alter ebenso gerne stadtnah und

in zentraler Lage geplant wird. Die starke Auslastung

der Bauunternehmen, Personalengpässe in

Bauämtern sowie knappes Bauland erschweren

die Planung zusätzlichen Wohnraums. Keine Frage:

Der Boom macht Wohnen immer teurer. Gebrauchte

Eigenheime sind in Deutschland seit

2009 jedes Jahr im Schnitt um 4,3 Prozent teurer

geworden, gebrauchte Eigentumswohnungen um

4,4 Prozent, allerdings mit großen regionalen Unterschieden.

Das ist nur eine Erkenntnis aus dem

Immobilienmarktbericht der amtlichen Gutachterausschüsse,

der auf den Daten von rund einer Million

geschlossenen Kaufverträgen basiert. Danach

INDUSTRIEBAU

WAS

BEDEUTET

KREATIVITÄT?

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Mobilisierung von Wohnbauland

Das Thema „Wohnen“ steht in den Städten überall

auf der Agenda. Anhaltend niedrige Zinsen, aber

auch weitere Faktoren wie eine wachsende Bevölkerung,

die zunehmende Zahl von Singlewohnun-

der Bergische Unternehmer 01|20 27


TITEL STADTPLANUNG UND IMMOBILIENWIRTSCHAFT

Der Inhaber des immobilienwirtschaftlichen Qualitätsdienstleisters

„Frank Müller Immobilien“ ist

Mitglied des Gutachterausschusses für Grundstückswerte

in der Stadt Wuppertal und damit besonders

nah an den Markttrends. „Im ersten Halbjahr

2019 wurden 16 Prozent mehr Immobilien

verkauft als in der ersten Jahreshälfte 2018. Der

Markt ist also keineswegs leergefegt.“

Nachgefragt werden alle

Immobilienarten

Frank Müller ist Inhaber

der „Frank Müller Immobilien“

in Wuppertal und

ein erfahrener Kenner

des Marktes.

hat sich der Umsatz an Immobilien in den vergangenen

zehn Jahren mehr als verdoppelt. 2018 wurden

in Deutschland 269 Milliarden Euro durch

den Kauf von Immobilen umgesetzt. Die meisten

Transaktionen wurden mit 173 000 (17,5 Prozent)

in Nordrhein-Westfalen getätigt mit einem Umsatzvolumen

von 47,7 Milliarden Euro. ,„Insbesondere

in ohnehin teuren Lagen steigen die Preise

weiter stark an, es sind keine Anzeichen für

eine Trendumkehr zu erkennen“, sagt die Vorsitzende

des Arbeitskreises der Oberen Gutachterausschüsse,

Anja Diers. So sieht Innen- und Bauminister

Horst Seehofer die „Mobilisierung von

Wohnbauland“ als Schlüsselrolle bei der Sicherung

der Bezahlbarkeit des Wohnungsbaus. Womit

wir wieder bei den Kommunen und ihrer

Stadtplanung wären. Doch ist der regionale Wohnungsmarkt

so leergefegt wie in den Metropolen?

„Nein, auch wennes den Anschein hat“, sagt der

Wuppertaler Immobilienexperte Frank Müller.

Private und institutionelle Anleger aus ganz

Deutschland und dem Ausland interessieren

sich für Mittelstädte wie Remscheid, Solingen

und Wuppertal.

Bei Immobiliensuchenden entstehe jedoch der

Eindruck, dass das Angebot knapp ist. Viele Objekte

wechseln den Eigentümern, ohne dass die

Immobilien auf den Internet-Angebotsplattformen

erscheinen, sondern finden in direkter Kundenansprache

Abnehmer. „Selbst die Immobilien, die

noch inseriert werden, stehen nur noch sehr kurz

im Internet. Auch dies führt zu der Wahrnehmung,

das Angebot sei reduziert“, beschreibt er

den aktuellen Status Quo. Nachfrageüberhänge

gebe es bei Eigentumswohnungen, Einfamilienhäusern,

Anlageimmobilien und qualitativ guten

Gewerbeimmobilien. „Die Preise für Anlageimmobilien

sind in den großen Metropolen wie München,

Berlin, Hamburg, Köln etc. in absurde Höhen

gestiegen, so dass sich private und

institutionelle Anleger aus ganz Deutschland –

und dem Ausland – auch für Mittelstädte wie

Remscheid, Solingen und Wuppertal interessieren,

in denen die Preise noch in Ordnung sind.

Das erhöht den Nachfragedruck bei Anlageimmobilien

zusätzlich“, erläutert Müller. Durch die

Zinspolitik der EZB suchen die Menschen Wege,

in Geldanlagen zu investieren, die noch eine Rendite

erwarten lassen. „Vor zwei bis drei Jahren

war es noch recht schwierig, vermietete Eigentumswohnungen

zu verkaufen, insbesondere wenn

sich diese in einfachen Lagen befanden und einfach

ausgestattet waren. Selbst in diesem Segment

gibt es heute wieder eine rege Nachfrage“, beschreibt

der Fachmann die aktuelle Situation.

Defizit bei „Wohnen im Alter“

Auch, dass es zu wenig Projekte für „Wohnen im

Alter“ gibt, belaste den Markt. „Es wären in unserer

Region jährlich ein paar hundert Einfamilien-

28 www.bvg-menzel.de


Tipp:

Wie findet ein Kaufinteressent bei der derzeit

angespannten Marktlage die Immobilie, die zu

ihm passt?

Immobilienexperte Frank Müller erläutert: „Die

qualitativen und quantitativen Wohnbedürfnisse

sind höchst unterschiedlich. Einen passenden,

gebrauchten Maßanzug zu finden erfordert insbesondere

Geduld und Aufmerksamkeit. Ich

empfehle auf allen Immobilienplattformen (Immoscout,

Immowelt, IVD24, Ebay-Kleinanzeigen…).

Suchprofile einzurichten, die über jedes

neu eigehende Angebot informieren. Zudem

empfehle ich bei den Immobilienmaklern das

Gesuch hinterlegen zu lassen. Hinsichtlich der

räumlichen Auswahl empfehle ich möglichst

nahe am Arbeitsplatz zu suchen. Fahren kostet

Geld und Zeit (und damit Lebensqualität). Kompromisse

würde ich nicht zu viele machen, sondern

lieber geduldig sein.“

häuser mehr am Markt, wenn die Eigentümer bzw.

potentiellen Verkäufer adäquaten, seniorengerechten

Wohnraum in Form von Wohnungseigentum

oder geeigneten Mietwohnraum finden würden“,

so seine Erfahrung. Hinsichtlich der Wünsche dieser

oftmals anspruchsvollen Zielgruppe bestehe in

allen bergischen Städten ein riesiges Defizit. Bei

barrierearmen Zweiraumwohnungen sei das Angebot

schon etwas größer, aber ebenfalls unzureichend.

Auch an dieser Stelle zeigt sich, dass eine

engere Zusammenarbeit bzw. ein Austausch zwischen

Stadtplanung und der örtlichen bzw. regionalen

Wohnungswirtschaft erforderlich ist.

Dies führe gerade in Zeiten guter Konjunktur

dazu, dass sich Unternehmen dorthin wendeten,

wo sie Flächen finden. „Flächenentwicklungen

für Wohnen und Gewerbe sind ein dauerhafter

Prozess. Wenn temporär weniger Flächen nachgefragt

werden, stellt die Politik das Thema Flächenentwicklungen

ganz hinten an und läuft dann

irgendwann wieder der Nachfrageentwicklung mit

der roten Laterne hinterher. Das grenzt an Standortsabotage“,

findet der Immobilienmakler klare

Worte und unterstreicht den Wunsch nach einem

intensiveren Dialog zwischen Politik, Verwaltung

und der Immobilienwirtschaft. Dass es in den

Bauämtern an Personal fehle, mache sich bei der

Bearbeitung von Bauanträgen und in der Stadtplanung

bemerkbar. „Hier haben sich die Städte in

den Abgrund gespart“, bedauert Müller.

INDUSTRIEBAU

KREATIVITÄT

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In den Abgrund gespart

„Es gibt Ansätze der Politik, in denen die Marktteilnehmer

an einen Tisch gebeten werden. Diese

halte ich für unzureichend. Meist kommt bei diesen

Gesprächen nichts Messbares heraus“, kritisiert

Frank Müller. Das Wuppertaler Maklernetzwerk

Gewerbeimmobilien weise seit fast 20

Jahren auf den Mangel an Gewerbeflächen hin.

der Bergische Unternehmer 01|20 29


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Gemeinsam

auf einem Weg

Ihnen und Ihren Lieben wünsche ich ein positiv-aufregendes

und nachhaltiges neues Jahrzehnt – das Jahrzehnt des

Klimaschutzes.

Wir werden nicht mehr darüber diskutieren, ob die Senkung

von menschengemachten Emissionen bei der Energie (z. B.

Kohle, Strom), bei der Logistik (z. B. Flugverkehr) oder

beim Konsum (z. B. Fleisch) am dringendsten erforderlich

sei. Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass die Summe

aller Faktoren hundert Prozent der Emissionen ergibt.

Und diese müssen in Summe innerhalb von zwei, höchstens

drei Jahrzehnten bei NULL sein.

Wir werden nicht mehr darüber diskutieren, dass sich die

Bevölkerung den Klimaschutz nicht leisten kann. Hauptveruracher

sind die oberen Einkommenszweidrittel – durch

größere Autos, häufigere Flugreisen und mehr Wohnraum

pro Person. Diese Gruppe wird mehr für den Klimaschutz

leisten müssen!

Wir werden nicht mehr darüber diskutieren, warum wir in

Deutschland mit dem Klimaschutz beginnen sollen –

Deutschland trage nur zwei Prozent zu den globalen Emissionen

bei. Wir wissen, dass wir in Deutschland pro Kopf

doppelt so viel zu den Emissionen beitragen als legitim

wäre. Wir belegen im Klimaschutzindex 2020 nur Platz 23,

Schweden ist auf Platz 4 und das dortige Wirtschafts- / Gesellschaftssystem

ist nicht zusammengebrochen.

Wir werden nicht mehr darüber diskutieren, dass es so

schlimm schon nicht kommen werde schließlich haben sich

die Klimaforscher mehrfach geirrt. Wir wissen aber, dass

der Zustand schon heute schlechter ist als prognostiziert.

Daher müssen wir wacher sein denn je. Wir müssen auch

kritischer sein, sowohl gegenüber Politikern als auch gegenüber

den klassischen sowie den „Sozialen“ Medien.

Welches der richtige Weg sein wird, kann heute noch keiner

mit Gewissheit sagen. Wichtig ist mir, dass wir unsere Gespräche

mit jedem Menschen auf Augenhöhe führen. Letztendlich

sind wir alle als Suchende unterwegs - Sie genauso wie ich.

Foto: Susanne Gundrum-Jacobi

Dr. Hartmut H. Frenzel ist selbstständiger

Unternehmensberater in Wuppertal

Wir sollten uns einander einladen, ermutigen und inspirieren,

uns gemeinsam auf den Weg zu machen.

Alle Begriffe sind genderneutral zu verstehen.

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der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 01|20 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Vorsteuerabzug

bei Umzugskostenerstattung

an Arbeitnehmer

Fotos: MEV

Bisher war unklar, ob ein Unternehmer

aus Umzugskosten, die er seinem Arbeitnehmer

erstattet, den Vorsteuerabzug

geltend machen kann. Ein Finanzgericht

(1) hatte dies für möglich angesehen.

Diese Auffassung hat nun der Bundesfinanzhof

(2) grundsätzlich bestätigt und

den Vorsteuerabzug aus Rechnungen eines

vom Arbeitgeber beauftragten Maklers

für die Vermittlung von Wohnungen

für neue Arbeitnehmer zum Abzug zugelassen.

Nach Auffassung des Gerichts ist

die Leistung im eigenen Interesse des

Arbeitgebers und damit für das Unternehmen

erbracht worden.Die Begründung

des Bundesfinanzhofs lässt darauf

schließen, dass auch bei der Übernahme

von anderen Umzugskosten der Vorsteuerabzug

möglich ist. Es ist allerdings darauf

zu achten, dass auch die übrigen Voraussetzungen

für den Vorsteuerabzug

vorliegen; insbesondere müssen die

Rechnungen auf das Unternehmen ausgestellt

sein (1) Hessisches Finanzgericht,

Urteil vom 22. Februar 2018 6 K 2033/15

(EFG 2018 S. 1496); vgl. Informationsbrief

September 2019 Nr. 5.(2) Urteil

vom 6. Juni 2019 V R 18/18. (Quelle:

Rinke Treuhand GmbH)

Jetzt Gesellschaftsverträge

überprüfen

Jahrzehntelang war strittig, bei welchen

Gegebenheiten das Kontrollrecht eines

Kommanditisten nach § 166 Abs. 1 HGB

greift. Nach dieser Vorschrift ist der

Kommanditist berechtigt, eine abschriftliche

Mitteilung des Jahresabschlusses zu

verlangen und dessen Richtigkeit unter

Einsicht der Bücher und Papiere zu prüfen.

Hier hat das OLG München in einem

aktuellen Urteil Klarheit geschaffen. Im

entschiedenen Fall besteht dieses Kont-

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rollrecht nicht, wenn die Richtigkeit des

Jahresabschlusses von einem Wirtschaftsprüfer

uneingeschränkt bestätigt

wurde und der Gesellschaftsvertrag eine

entsprechende Klausel vorsieht. Daher

wäre zu prüfen, ob bestehende Gesellschaftsverträge

von Kommanditgesellschaften

an die neue Rechtslage angepasst

werden sollten.

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt und

Partner KG)

Heizöl ausgelaufen: Schaden

galt steuerlich nicht als

Nachlassverbindlichkeit

So sehr man sich meistens über ein Immobilienerbe

freuen kann, umso kritischer

wird es, sollten sich bei dem Haus

größere Probleme zeigen. Wenn der Erblasser

die Ursache für den Schaden gesetzt

hat, dann kommt nach Auskunft

des Infodienstes Recht und Steuern der

LBS nicht einmal ein steuerliches Absetzen

als Nachlassverbindlichkeit in

Frage. Der Fall: Erst nach dem Tod eines

Hausbesitzers stellte sich heraus, dass

im Keller des Gebäudes eine größere

Menge an Heizöl ausgelaufen war. Natürlich

musste dieses Öl fachgerecht entsorgt

werden, ehe an eine weitere Nutzung

der Immobilie zu denken war. Die

Kosten betrugen 3.800 Euro. Ein Miterbe

machte diesen Betrag als Nachlassverbindlichkeit

geltend, was der Fiskus

ablehnte. Das Urteil: Wenn Schäden an

geerbten Gebäuden beseitigt werden

müssen, deren Ursache vom Erblasser

gesetzt wurde und sie erst nach dessen

Tod bekannt werden, dann kommt nach

Ansicht des BFH keine steuerliche Berücksichtigung

in Frage. Anders sei es

allerdings, wenn der Verstorbene bereits

zu Lebzeiten (über Verträge, Urteile,

Vereinbarungen) rechtlich verpflichtet

gewesen sei, diesen Schaden zu beseitigen.

(Bundesfinanzhof, Aktenzeichen II

R 33/15) (Quelle: Infodienst Recht und

Steuern der LBS)

Wettbewerbsverstoß wegen

fehlender

Umweltkennzeichnung

Die gesetzliche Regelung des Elektround

Elektronikgerätegesetz (§ 9 II ElektroG),

wonach bestimmte Produkte mit

dem Symbol einer „durchgestrichenen

Mülltonne“ gekennzeichnet sein müssen,

stellt eine Marktverhaltensregelung im

Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren

Wettbewerb (UWG) dar. Ein Verstoß gegen

diese Kennzeichnungspflicht kann

die Interessen der Verbraucher spürbar

beeinträchtigen. Fehlt die „durchgestrichenen

Mülltonne“, können Konkurrenten

oder ein Verbraucherschutzverein daher

Unterlassungsansprüche geltend

machen. (Urteil des OLG Frankfurt vom

25.07.2019, 6 U 51/19, WRP 2019, 1351)

Fristverlängerung bei Umstellung

von Registrierkassen

Grundsätzlich müssen ab dem 1. Januar

2020 alle (älteren) elektronischen Registrierkassen

über eine zertifizierte technische

Sicherheitseinrichtung zum

Schutz vor Manipulationen an digitalen

Grundaufzeichnungen verfügen. Da

eine entsprechende Einrichtung aber

derzeit noch nicht flächendeckend auf

dem Markt verfügbar ist, wird die Umstellungsfrist

bis zum 30. September

2020 verlängert. (1)Für Kassen, die nach

der Bergische Unternehmer 01|20 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

dem 25. November 2010 und vor dem 1.

Januar 2020 aufgrund früherer Anforderungen

angeschafft wurden und nicht

umrüstbar sind, bleibt es bei der bisherigen

Übergangsregelung: Derartige Kassen

dürfen weiterhin bis zum 31. Dezember

2022 verwendet werden. (2)

(1) Siehe BMF-Schreiben vom 6. November

2019 – IV A 4 – S

0319/19/10002.(2) Vgl. dazu BMF-Schreiben

vom 26. November 2010 – IV A 4

– S 0316/08/10004-07 (BStBl 2010 I S.

1342) sowie Art. 97 § 30 Abs. 3 EGAO

(Einführungsgesetz zur Abgabenordnung).)

(Quelle: Rinke Treuhand

GmbH)

Anhebung der umsatzsteuerlichen

Kleinunternehmergrenze

Mit dem Dritten Bürokratieentlastungsgesetz

soll die umsatzsteuerliche Kleinunternehmergrenze

ab dem 1.1.2020 angehoben

werden. Und zwar soll die

Umsatzsteuer von inländischen Unternehmern

nicht erhoben werden (und

dann auch kein Vorsteuerabzug gewährt

werden), wenn der Umsatz im vergangenen

Kalenderjahr die Grenze von 22 000

(statt derzeit 17 500 €) nicht überstiegen

hat und 50 000 € (wie bisher) im laufenden

Kalenderjahr voraussichtlich nicht

übersteigen wird. . Handlungsempfehlung:

Auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung

kann verzichtet werden.

Dies ist insbesondere dann

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sinnvoll, wenn der Vorsteuerabzug eröffnet

werden soll und die Steuerpflicht

der Ausgangsumsätze für die Leistungsempfänger

nicht zu einer Mehrbelastung

führt, da ausschließlich (oder zumindest

überwiegend) an zum Vorsteuerabzug

berechtigte Unternehmer geliefert bzw.

geleistet wird. Bei Verzicht auf die Anwendung

der Kleinunternehmerregelung

ist die geschuldete Umsatzsteuer (abzgl.

Vorsteuern) nach den üblichen Regeln in

den Voranmeldungen zu erklären und an

das Finanzamt abzuführen. Hat der Unternehmer

zur Regelbesteuerung optiert,

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ist er an diese Entscheidung fünf Jahre

gebunden. (Quelle:RMB Bachtig Steuerberatungsgesellschaft

mbH)

Jahressteuergesetz 2019

Das wichtigste Steueränderungsgesetz

2019 ist das „Gesetz zur weiteren steuerlichen

Förderung der Elektromobilität

und zur Änderung weiterer steuerlicher

Vorschriften“, kurz Jahressteuergesetz

2019 (JStG 2019) genannt. Zu den bisher

im Regierungsentwurf nicht enthaltenen

Neuregelungen zählt u. a. eine gesetzliche

Veranlagungspflicht für Arbeitnehmer,

die Kapitaleinkünfte ohne Steuerabzug

erhalten haben (neuer § 32d Abs. 3

Satz 3 Einkommensteuergesetz-EStG).

Die Neuregelung gilt ab dem Tag nach

der Verkündung des JStG 2019. Nicht

umgesetzt wurde die im Regierungsentwurf

enthaltene Regelung über steuerfreie

Sachleistungen im Rahmen „alternativer

Wohnformen“, wie beispielsweise

das steuerfreie unentgeltliche Wohnen

gegen Betreuung. Herausgenommen wurde

außerdem die Umsatzsteuerbefreiung

für Bildungsleistungen.

(Quelle: Steuerberatung Hemicker)

34 www.bvg-menzel.de


Untervermietung führt

nicht zwingend zu

Mehreinnahmen

Der Gedanke liegt aus Vermietersicht

zwar nicht fern, dass eine zusätzliche

Untervermietung eines Objekts auch höhere

Erlöse bringen sollte. Allerdings ist

eine Klausel im Vertrag, die zwingend

einen solchen Zuschlag vorsieht, mit

Vorsicht zu genießen. Sie kann unwirksam

sein. Der Fall: Ein Mieter fragte

den Eigentümer um seine Zustimmung

zur Untervermietung an. Der aber

machte das von einem monatlichen Zuschlag

in Höhe von 26 Euro abhängig.

Schließlich sei es vertraglich entsprechend

vereinbart, dass die monatlichen

Zahlungen in solch einer Situation steigen

müssten. Diesen Automatismus

wollte der Mieter nicht akzeptieren, er

klagte deswegen vor Gericht auf Zustimmung

zur Untervermietung auch

ohne einen Zuschlag. Das Urteil: Selbst

eine stärkere Belegung der Wohnung

rechtfertige noch nicht zwingend eine

höhere Zahlung, hieß es in der Entscheidung

des Landgerichts Berlin. Aber das

sei hier gar nicht so. Schon bei den Vormietern

habe genau dieselbe Zahl an

Menschen in der Wohnung gelebt, wie

sie jetzt durch die Untervermietung erreicht

werde. Es sei im konkreten Fall

nicht erkennbar, dass das Objekt übermäßig

bzw. unzumutbar in Anspruch

genommen werde und bei dem Mieter

selbst sei keine Gewinnabsicht erkennbar.

(Landgericht Berlin, Aktenzeichen

64 S 104/18)

(Quelle: Infodienst Recht und Steuern

der LBS)

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SERIE PRIMA KLIMA!?

Wir tragen

Verantwortung

Das Umdenken der

Wegwerfgesellschaft

Die Klimawende wird uns fordern, so viel ist klar. Auf alle persönlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen

Lebensbereiche werden Maßnahmen zum Klimaschutz Einfluss haben. So viel ist

auch klar. Was auf uns zukommt und wen was wie betreffen wird, wird sich hingegen erst zeigen.

So widmen wir zum Beginn des neuen Jahrzehnts dem Thema des Jahrhunderts eine neue Serie. Dabei

sehen wir nicht nur auf die Herausforderungen, sondern auch auf die Chancen des Klimaschutzes.

Nachhaltigkeit spart Ressourcen, damit im besten Fall Kosten, und ist ob des gestiegenen ökologischen

Bewusstseins der Öffentlichkeit ein zunehmend bedeutendes Marketingargument. Auch der

Imagegewinn als nachhaltiges Unternehmen ist nicht zu unterschätzen. Wir beginnen mit einem Blick

auf die Verpackung, Müllvermeidung und die Abfallwirtschaft.

Der beste Abfall ist der, der gar nicht

entsteht. Nur sind Verpackungen flächendeckend

nicht zu vermeiden – weder

im Handel, noch in Industrie,

Dienstleistung und Handwerk - nirgendwo. Laut

Einschätzung des Wuppertal Instituts fallen jährlich

in Deutschland über 350 Millionen Tonnen

Abfälle an. So ist auch der Sektor Abfallwirtschaft

Bestandteil des Klimaschutzprogramms

2030 der Bundesregierung. Vom Umfang der

Maßnahmen allerdings tritt dieser Bereich im

Vergleich etwa zur Mobilität und des Sektors Verkehr

zurück. Das Problem sind die Abfallentsorgung

und die damit verbundenen klimaschädlichen

Treibhausgase. Bereits heute werden in

Deutschland Abfälle auf hohem Niveau getrennt

erfasst, wiederverwendet, stofflich verwertet oder

energetisch genutzt, so heißt es im Klimaschutzprogramm.

Potentiale zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen

aus dem Abfallsektor sollen

zum einen in der aeroben Stabilisierung von Deponien

durch Belüftung liegen, weil damit die

Methangasbildung deutlich reduziert wird. Zum

anderen soll durch eine optimierte Deponiegaserfassung

weniger Gas gebildet werden, was in die

Atmosphäre entweicht. Zur Minderung der Emissionen

aus Deponien sollen daher kleinere und

große Deponiebelüftungsprojekte weiter gefördert

und die Deponiegaserfassung optimiert werden.

Globale Nutzung natürlicher

Ressourcen

Ein Vorreiter in Sachen Umweltschutz ist seit vielen

Jahren das Wuppertal Institut mit seiner Abteilung

Kreislaufwirtschaft. Eine Ursache hinsichtlich

der überbordenden Abfallproblematik ist

laut Institut die lineare Produktions- und Konsumstruktur.

Soll heißen: Produkte werden hergestellt,

genutzt und entsorgt, ohne dass die

Nachnutzungsphase systematisch bedacht wird.

Kurzum: Die Wegwerfgesellschaft trage erheblich

dazu bei, dass die globale Nutzung natürlicher

Ressourcen ein nachhaltiges Niveau deutlich

übersteigt. Denn auch, wenn durch technologischen

Fortschritt und ein Deponierungsverbot für

unbehandelte Abfälle Müll heute zuverlässig und

so umweltfreundlich wie möglich entsorgt werde,

bleibe trotz Recycling der Verlust von Rohstoffen

und der Einsatz natürlicher Ressourcen für den

Recyclingprozess. Forschung in diese Richtung ist

ergo immens wichtig. Das Wuppertal Institut ent-

36 www.bvg-menzel.de


Dieser Abfallbehälter

zieht Aufmerksamkeit

auf sich. Oftmals wird

das Fehlen von Mülleimern

im öffentlichen

Raum beklagt.

wickelt Strategien und Konzepte für eine abfallarme

und ressourceneffiziente Gesellschaft. Die

hiermit verbundenen Herausforderungen werden

analysiert und in Kooperation mit Praxispartnern

innovative Lösungen entwickelt und umgesetzt.

Schwerpunkte sind die Entwicklung und Bewertung

nationaler Abfallvermeidungsprogramme,

die Optimierung für einzelne Stoffströme (Platingruppenmetalle,

Kupfer, Kunststoffe) sowie die

Weiterentwicklung von Konzepten der erweiterten

Herstellerverantwortung, wie etwa bei Elektroaltgeräte

nund Altautos.

„Green Marketing“ zielt auf das gestiegene

Umweltbewusstsein der Verbraucher ab. Nur

ehrlich und transparent muss es sein.

Marktvorteile durch

„Green Marketing“

Neben institutioneller Forschung ist jedoch unabdingbar,

dass jeder selbst Gedanken zur Abfallvermeidung

entwickelt. Das kann der Verbraucher

sein, der den Einkauf nicht mehr in der Plastiktüte,

sondern im mitgebrachten Korb nach Hause

trägt. Genauso sind die Unternehmen gefragt, ihre

Produkte mit recyclefähigen Stoffen und einer

ebenso entsorgungsfreundlichen Verpackung auszustatten.

Diese Strategie kann langfristig Kosten

sparen und sogar zu einem erfolgreichen Marketinginstrument

avancieren. Das so genannte

„Green Marketing“ zielt auf das gestiegene Umweltbewusstsein

der Verbraucher. Nachhaltiges

Handeln – das allerdings ehrlich, transparent und

nachprüfbar sein muss – sollte Bestandteil jeder

Imagekampagne werden, eine bessere Publicity

gibt es derzeit wohl kaum. Denn clevere Ideen finden

Zuspruch, wie etwa Servietten, die aus nachwachsendem

Rohstoff hergestellt werden. Ein anderes

Beispiel sind Teelichter, die in einer

Plastikhülle stecken. Mittlerweile gibt es Hersteller,

die gewissermaßen als „Starter-Paket“ diese

Lichter anbieten und zudem eine Nachfüllpackung

der Bergische Unternehmer 01|20 37


SERIE PRIMA KLIMA!?

ringen, appellierte dvi-Geschäftsführer Winfried

Batzke an die Tagungsgäste.

Wir tragen

Verantwortung

Die Dresdner Verpackungstage

beschäftigten

sich intensiv

mit den Herausforderungen

der Kreislaufwirtschaft.

auf den Markt gebracht haben, in der dann nur

noch der Wachs-Rohling zu finden ist. Eine nachhaltige

und umweltschonende Variante und überdies

eine Marketingbotschaft an den bewussten

Verbraucher. Wie ebenso zu beobachten ist, erlebt

der gute alte Waschpulver-Karton eine Renaissance

und wird in den Supermärkten an exponierter

Stelle angeboten und auch nachgefragt.

Verpackungsindustrie ist aktiv

Natürlich stellt sich auch die Verpackungsindustrie

dem Thema. Die vom Deutschen Verpackungsinstitut

e.V, (dvi) organisierten Dresdner Verpackungstagung

verzeichnete im Dezember einen

Rekordbesuch. Über 200 Ingenieure, Techniker,

Kaufleute und Wissenschaftler zeigten, wie sich

die Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft

und Digitalisierung bewältigen und in Chancen

verwandeln lassen. Gerade in Zeiten, in denen

Themen wie Kunststoff und Umweltverschmutzung,

Diesel und Klimawandel oder Verpackung

und Kreislaufwirtschaft im Brennpunkt stünden,

müsse man miteinander reden und um Lösungen

Die Startup-Szene hat die Verpackung entdeckt.

Hier gibt es frische Ideen, die eine Zusammenarbeit

lohnenswert machen könnten.

Wo muss Verpackung sein, wo nicht?

Möglichkeiten, den ökologischen Fußabdruck bei

der Verpackung zu verringern, gibt es mehrere.

Zum einen ist die Materialvermeidung wichtig.

Grundsätzlich ist zu klären: Muss es überhaupt

eine Verpackung sein? Bei Bananen und Gurken

im Supermarkt kann die Antwort eigentlich nur

„Nein“ heißen. Bei vielen anderen Gütern sieht

die Sache aber anders aus. Wie können sie also

ressourcenschonend verpackt werden, lautet die

zentrale Frage. Dann geht es um die Inhaltstoffe.

Hier sind nachwachsende und recyclete sowie recyclebare

Stoffe zu bevorzugen. Doch Achtung:

Sollten dafür Ressourcen, wie etwa Wälder angegriffen

werden, konterkariert das den Nachhaltigkeitsgedanken.

Und schließlich geht es um die

Wiederverwendung. Die Verpackung sollte in

eine Kreislaufwirtschaft integriert werden, so

dass sich ihr Lebenszyklus verlängert. Wenn aus

einer Papiertüte ein Kleiderbügel entstehen kann,

wie es ein bekanntes Modehaus vorgemacht hat,

kann dies ein guter Beitrag zum Klimaschutz

sein, der überdies Mitarbeitern und Kunden auch

noch Spaß macht.

Blick in die Startup-Szene

Für Unternehmen ist es wichtig, dass sie für ihre

Verpackung eine enge Partnerschaft mit einem

erfahrenen und innovativen Hersteller eingehen.

Gemeinsam gilt es, die bestmögliche und klimaschonendste

Lösung für Verpackung und auch

Verpackungsdesign zu entwickeln. So wird eine

Herausforderung der Zukunft nicht zuletzt auch

hier auf dem gut ausgebildeten Fachkräftenachwuchs

liegen. Ebenso lohnt sich für etablierte

Unternehmen ein Blick in die Startup-Szene.

Auch hier sind frische Ideen zu finden, die eine

Zusammenarbeit möglicherweise lohnenswert

machen.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG

38 www.bvg-menzel.de


„ DER SPEZIALIST FÜR HAFTVERMITTLER UND

FUNKTIONELLE BESCHICHTUNGSSYSTEME.“

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SI Coatings GmbH

Der Spezialist für Haftvermittler und funktionelle Beschichtungssysteme.

Seit 1968 werden in der HÜHOCO Gruppe eigenständig funktionelle und dekorative Beschichtungsstoffe entwickelt. Mit der

Gründung der SI-Coatings GmbH in 2006 ging die nun mehr fast 50 jährige lacktechnologische Erfahrung der HÜHOCO

Gruppe nahtlos in die SI-Coatings GmbH über. Heute entwickelt und produziert die SI-Coatings GmbH Lacke und funktionelle

Systeme wie sie unter anderem im Coil-Coating verwendet werden.

Wir entwickeln und produzieren vornehmlich Beschichtungsstoffe für die Coil-Coating Industrie und anverwandten Gebieten.

Unser Spezialgebiet liegt im Bereich der heißsiegelbaren Haftvermittler für Thermoplaste. Darüber hinaus beinhaltet unsere

Produktpalette dekorative und technische Beschichtungsstoffe, für den Innen- und Außeneinsatz sowie Gummihaftvermittler.

S I - COATINGS GmbH | Mählersbeck 83 | D-42279 Wuppertal | Fon: +49 (0) 202 281519-0

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der Bergische Unternehmer 01|20 39


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Abenteuer

„Unverpackt“

Mit einer großen Portion Idealismus und finanzieller Hilfe durch Crowdfunding

eröffnete Jochen Schmees vor knapp acht Monaten den Krämerladen in der

Wermelskirchener Innenstadt. Das Besondere: Auf 95 Quadratmetern werden rund

500 Produkte des täglichen Gebrauchs völlig unverpackt verkauft.

Das umweltbewusste und nachhaltig

ausgelegte Geschäftsmodell

funktioniert auch lange

nach der Eröffnung

überraschend gut, erzählt der 37-jährige

Inhaber. „Eigentlich warte ich noch darauf,

dass der allgemeine Hype verebbt“,

sagt er. Doch seine Kunden scheinen

sein Anliegen eines bewussteren und

nachhaltigen Konsums zu verstehen und

zu teilen.

Konsumverhalten ändern

Wer Jochen Schmees` Krämerladen an

der Kölner Straße in Wermelskirchen

zum ersten Mal betritt, muss zwangsläufig

den Blick durch das Geschäft schweifen

lassen. So außergewöhnlich scheint

es für den Otto-Normal-Verbraucher des

21. Jahrhunderts: An den Wänden hängen

große Röhrenspender, in denen diverse

Körner, Mehle, Müsli und Nudelvariationen

stecken. Frisches Obst und

Gemüse aus der Region liegen klassisch

in Holzkisten aus. Schräg gegenüber, in

glänzenden Stahltöpfen mit kleinen

Zapfhähnen, lagern Öle und Sirup. Weiter

hinten im Geschäft finden sich ähnliche

Behälter, gefüllt mit Waschmittel

und flüssigen Seifen. Überall kleben Beschreibung

und Herkunft der Produkte.

Denn auch wenn vieles ersichtlich

scheint, wie etwa bei den Nudeln und

Müsli-Sorten, ist vieles dem Kunden gar

nicht mehr so bekannt, weiß Schmees:

„Durch unser Konsumverhalten haben

wir vieles einfach verlernt.“

Ausweg aus dem Hamsterrad

Der Inhalt verpackter und verarbeiteter

Lebensmittel wird kaum noch hinterfragt.

Das habe der Einzelhändler bei

sich selbst als Erstes erkannt. Als gelernter

IT-Fachmann war er lange in der

Startup-Szene tätig. „Ich habe festgestellt,

dass es da hauptsächlich darum

geht, in kürzester Zeit stark zu wachsen,

schnell Profit einzufahren. Da stellte

sich mir irgendwann die Frage, ob ich in

diesem Hamsterrad so weiterleben will.“

Schmees änderte nach und nach seine

Lebensweise und sein Konsumverhalten,

achtete auf Qualität, Herkunft und

Nachhaltigkeit der Produkte, besuchte

immer häufiger die Unverpackt-Läden

in Köln, wo er zu dieser Zeit wohnte. Ein

glücklicher Zufall war, aus heutiger

Sicht betrachtet, als Schmees seinen Job

verlor. Der Gedanke in Wermelskirchen,

wo seine Frau gebürtig herkommt und

wo die junge Familie seit einiger Zeit

nun lebt, einen klassischen Krämerladen

zu eröffnen, kam ihm hinterher. „Zuerst

war das nur so eine Idee“, erinnert er

sich.

Unverpackt schafft

Arbeitsplätze

Ob das Konzept eines Unverpackt-Ladens,

das in Großstädten schon länger

40 www.bvg-menzel.de


.....................

funktioniert, auch in Wermelskirchen

Erfolg haben würde, befragte Schmees

in den sozialen Netzwerken. Überraschend

viele Wermelskirchener begrüßten

seine Idee. „Aber natürlich war auch

mir bewusst, dass diese einfache Umfrage

nicht viel darüber aussagte, ob ein

solches Geschäft in einer so kleinen

Stadt bestehen könnte“, erzählt er. Als

binnen eines Monats das Startkapital

von 25.000 Euro über Crowdfunding zusammenkam,

fasste der junge Familienvater

den Entschluss, das Abenteuer zu

wagen, suchte sich ein Geschäft und

baute es in Eigenleistung komplett um.

Der Standort war Schmees ebenso wichtig

wie ein passendes Interieur. Auf der

Kölner Straße, mitten im Stadtkern neben

einem Spielwarengeschäft, hat er

den Krämerladen eröffnet, in dem nicht

nur viele natürliche Materialien verbaut

wurden, sondern der auch ein völlig anderes

Einkaufserlebnis bietet. Denn

während der Kunde in einem gewöhnlichen

Supermarkt nahezu automatisch

die Flure abläuft und Produkte beinahe

schon kopflos in den Einkaufswagen

Krämerladen Inhaber Jochen

Schmees und Mitarbeiterin Sarah

Hornschuh helfen, Verpackungsmüll

zu vermeiden.

packt, muss der Kunde im Krämerladen

deutlich aktiver werden: Die Waren werden

vom Endverbraucher selbst in seine

mitgebrachten Behälter, Einmachgläser

und Beutel eingefüllt. Doch auch für

Spontaneinkäufer stehen im Krämerladen

kostenlose Behälter, saubere Einmachgläser

oder sonstige Gefäße zur

Verfügung. Stoffbeutel können erworben

werden. „Sicherlich ist das eine Umstellung,

aber auch ein viel bewussteres

Einkaufen und eine Auseinandersetzung

mit den Produkten“, sagt Jochen

Schmees, der mit anderen Unverpackt-

Läden in ganz Deutschland vernetzt ist.

Eine feste Angestellte und drei Mini-

Jobber gehören zum Team des Krämerladens.

Nachhaltiger Lebensstil

Reich werden will der 37-Jährige mit

seinem Krämerladen nicht. Er setzt lieber

auf humane Preise, damit sich jeder

diesen nachhaltigen Lebensstil leisten

kann. Die treibende Kraft hinter diesem

Projekt, gesteht er offen, sei sein Idealismus

und der feste Glaube daran, die

Welt mit seinem Handeln ein Stück weit

zu verbessern.

Text und foto:

Cristina Segovia-Buendía

Krämerladen Wermelskirchen

Kölner Straße 46

42929 Wermelskirchen

Fon 02196 8989128

Mail info@kraemerladen-wk.de

Net www.kraemerladen-wk.de

der Bergische Unternehmer 01|20 41


IM FOKUS KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Schlau gemacht

64 Jahre hatte die Künstliche Intelligenz inzwischen Zeit, um das zu werden, was

sie ist: Eine Technologie, die Maschinen in die Lage versetzt, aus Erfahrungen zu

lernen, sich auf neue Informationen einzustellen und Aufgaben zu erledigen, die

ein Denkvermögen erfordern, das dem unseren ähnelt.

42 www.bvg-menzel.de


Geprägt wurde der Begriff

„Künstliche Intelligenz“ 1956

während eines Workshops am

Dartmouth College in Hannover,

New Hampshire/USA. Im Rahmen

des Forschungsprojekts „artificial

intelligence“ erhielt die innovative Wissenschaft

erstmals die Anerkennung als

akademisches Fachgebiet. Seitdem hat KI eine rasante

Entwicklung genommen. Am Anfang stand

die Konzeption neuronaler Netzwerke, die unter

anderem den Weg zu Automatisierungssystemen

sowie zu frühen Denkmaschinen ebneten. Es

folgten Arbeiten in dem Bereich maschinelles

Lernen, die in den letzten Jahren durch das sogenannte

Deep Learning ergänzt und ausgebaut

werden.

So ist KI heute in der Lage, mit Hilfe von Mustern

oder Merkmalen in verfügbaren Daten automatisch

zu lernen. Um dies zu bewerkstelligen, bedient

sich die Software bestimmter Tools wie

schnelle, sich wiederholende Berechnungen und

moderne Lernalgorithmen. Im Einzelnen ist die

Palette der Möglichkeiten, Techniken und Methoden

für die Umsetzung dieses Prozesses außerordentlich

groß und vielfältig. Sozusagen ein Werkzeugkasten,

aus dem sich die Anwender je nach

Aufgabenstellung und Zielsetzung das passende

Instrumentarium zusammenstellen können.

Eine Technologie mit zahlreichen

Elementen

Grob lässt sich die Künstliche Intelligenz in diese

Segmente unterteilen:

• Maschinelles Lernen

Ein Verfahren, um Daten automatisch zu analysieren.

Zu diesem Zweck werden Methoden aus neuronalen

Netzen, Statistiken, Operations Research

und Physik eingesetzt, die Informationen verarbeiten

und nach verborgenen Erkenntnissen

durchsuchen.

• Deep Learning

Dank verbesserter Rechenleistung und Trainingsverfahren

können mit dieser

Technologie über umfangreiche neuronale Netze

komplexe Muster in großen Datenmengen – etwa

für die Bilderkennung und Sprachsteuerung – erlernt

werden.

• Cognitive Computing

verfolgt das Ziel, Maschinen zu entwickeln, die

menschliche Denkprozesse simulieren können.

• Computer Vision

kommt zur Anwendung, um Inhalte von Bildern

und Videos in Echtzeit zu erfassen, zu analysieren

und zu verstehen.

• Natürliche Spracherkennung

Computer der Zukunft sollen im Stande sein, in

menschlicher Sprache zu interagieren. Damit wäre

der Weg frei, mit Maschinen und Systemen einfach

zu kommunizieren und ihnen Anweisungen

zu geben.

In vielen Bereichen präsent

und nützlich

Schaut man sich in der KI-Landschaft um, wird

man feststellen, wie breit gefächert die Einsatz-

der Bergische Unternehmer 01|20 43


IM FOKUS KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

KI macht’s möglich

Deutschlandweit hat die Künstliche Intelligenz in vielen Bereichen

den Fortschritt vorangebracht. Mehr noch: Lösungen ermöglicht,

die vor Kurzem noch undenkbar und nicht zu realisieren

waren. Aus der Vielfalt der Beispiele hier einige besonders

interessante Musterfälle:

• Die Analyse von Online-Angeboten in unterschiedlichen

Bereichen mit der Möglichkeit,

jederzeit den aktuellen Status im internationalen

Wettbewerb abzurufen.

• Die lokale Auswertung von Waldflächen sowie

die globale Analyse des Zustands von Wäldern

weltweit anhand der automatischen Beurteilung

von Luft- und Satellitenbildern.

• Die Zustandsüberwachung von Maschinen,

Betriebsmitteln und Straßenbrücken und die Meldung,

wann Wartungsarbeiten notwendig sind.

• Ein autonomer Katamaran zum Sammeln von

schwimmendem Plastikmüll in Häfen

• Vorhersage der Ankunftszeiten von Flugzeugen

und Schiffen

• Die Fähigkeit, in bewegten Bildern Gesichter zu

erkennen und nach ihrem emotionalen Gefühlszustand

zu klassifizieren.

• 3D-Bewegungsanalysen zur Sturzprävention in

der Pflege.

• Schutz vor Kreditkartenbetrug durch selbstlernende

Algorithmen, die Betrugsmuster in Millionen

von Transaktionen erkennen.

• Die Fähigkeit, Gemälde in bestimmten Stilrichtungen

zu erstellen.

•Erkennen von gehackten Websites im Umfeld von

Fake-Online-Shops.

• Individuelle Anpassung von Werbeflächen an

eine Kunden-Zielgruppe durch Analyse des Alters,

des Geschlechts und weiterer Eigenschaften.

• Intelligente Agrarroboter mit der Kompetenz,

Bilder von Feldern auf Unkrautbefall, Krankheiten

und negative Auswirkungen durch Pestizide und

Dünger zu untersuchen.

• Rohstoffsuche auf der Basis der Analyse von

seismischen Daten.

• Roboter, die in der Lage sind, Vertrauen und

Sympathie zu schaffen.

möglichkeiten dieser Technologie sind. Daher

wächst der Bedarf an KI-Fähigkeiten kontinuierlich

von Branche zu Branche. Sei es im Gesundheitswesen,

im Handel, im Sport oder in der Fertigung, wo

vernetzte Anlagen über Deep-Learning-Zusammenschlüsse

die Resultate aus Sequenz-Arbeitsdaten

für eine effizientere Auslastung nutzen und ihre

Produktivität nach der errechneten Nachfrage ausrichten.

So lassen sich gerade im operativen Bereich

Zeit und Ressourcen einsparen und im Gegenzug

Verschwendung und Ausschuss

minimieren.

Vorteile, die von der Wirtschaft positiv gesehen

werden. Immerhin beziehen bereits 44 Prozent

der mittelständischen Unternehmen in Deutschland

die Anwendung von Künstlicher Intelligenz

in die Planung neuer, digitaler Geschäftsmodelle

ein.

Milliardenschwere Steigerung des

Bruttoinlandproduktes

Eine Studie des Verbands der Internetwirtschaft

eco und der Unternehmensberatung Arthur D.

Little ergab, dass ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes

von über 13 Prozent bis zum Jahre

2025 realistisch sei – vorausgesetzt, dass KI in

den hiesigen Unternehmen flächendeckend zum

Einsatz kommt. Als Gesamtpotenzial der systematischen

KI-Anwendung errechneten die Autoren

der Untersuchung die Summe von rund 488

Milliarden Euro. Davon entfielen 70 Prozent auf

Kosteneinsparungen und 30 Prozent auf das Erwirtschaften

von Umsätzen.

Auch interessant: Nach der Auswertung von 150

Anwendungsfällen in unterschiedlichen Branchen

kam die Studie zu dem Schluss, dass mit jeweils

ca. 100 Milliarden Euro die Bereiche Handel und

Konsum sowie Energie, Umwelt und Chemie am

meisten von der KI-Nutzung profitieren.

Begleitung und Hilfe im normalen

Alltag

Aber auch in den normalen Verbraucher-Alltag

haben Systeme mit Künstlicher Intelligenz längst

Einzug gehalten. Assistenten wie Alex oder Siri

gehören in vielen Haushalten zum festen Inventar

und machen uns das Leben ein Stück weit beque-

44 www.bvg-menzel.de


mer. Roboter erteilen Rechtsauskünfte, beantworten

Finanzierungsfragen und weisen den Weg in

Krankenhäusern, Hotels und anderen Einrichtungen.

KI macht bestehende Produkte intelligenter,

verbessert die vorhandenen Fähigkeiten und die

Abläufe in der Automatisierung, ist im Stande,

umfangreiche Datenmengen bis in verborgene

Schichten zu analysieren, erzielt höchst genaue

Ergebnisse und optimiert sich laufend selbst.

Auf diese Weise lernen KI-Systeme immer weiter

dazu, sobald sie neue Zusammenhänge und Strukturen

erkennen. Anhand dieser Ergebnisse kann

ein leistungsstarker Lernalgorithmus seine eigenen

Eigenschaften den praktischen Erfordernissen

anpassen – etwa, um durch genaue Objekterkennung

und Klassifikation der vorliegenden Bilddaten

eine wesentlich präzisere Krebsdiagnose zu

erhalten. Oder um Betrugsfälle aufzuklären, sicherheitsrelevante

Untersuchungen anzustellen

oder das Datenpotenzial eines Unternehmens umfassend

zu erschließen, um dem Auftraggeber einen

einzigartigen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen.

Wobei nicht vergessen werden darf: Hinter jeder

intelligenten Technologie steht ein Mensch, der

den Ablauf des Neulernens programmiert, Trainingsprozesse

ausarbeitet und entscheidet, zu welchem

Zweck KI verwendet wird. Dabei gewinnt

die Forderung nach ethischen, moralischen und

gesellschaftlich akzeptierten Grundsätzen zunehmend

an Relevanz.

Kein Wundermittel für alles

und jedes

Generell dient Künstliche Intelligenz in all ihren

Facetten dazu, die Zusammenarbeit zwischen

Mensch und Maschine zu erleichtern. Dies erreicht

sie auf unterschiedlichen Wegen. Beispielsweise

überwindet sie Sprachbarrieren, steigert die

Leistung im Bereich der Datenanalyse, verhilft

Künstliche Intelligenz soll die Zusammenarbeit

zwischen Mensch und Maschine erleichtern.

Dies erreicht sie auf unterschiedlichen Wegen.

uns zu einer verbesserten sinnlichen Wahrnehmung,

hilft bei der Entscheidungsfindung und ermöglicht

den Einsatz von intelligenten Algorithmen

in Bereichen, die bisher außen vor bleiben

mussten. Allerdings ist zu bedenken, dass KI-Systeme

nicht das Wundermittel sind, die für alles

und jedes eine Lösung bieten. Durch gezieltes

Training entwickeln sich jeweils stark spezialisierte

Technologien, die exakt auf eine Aufgabe

ausgerichtet sind – und nur darauf.

Weiterbildung beugt

Arbeitsplatz-verlusten vor

Doch wie sieht es künftig mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen

aus, die möglicherweise der KI zum

Opfer fallen könnten? Auskunft liefert hier ein

OECD-Papier aus dem Jahr 2018. Die Vergleichsstudie

zur Erfassung von Kernkompetenzen, die

in 32 Ländern unter der Bevölkerung im Alter von

16 bis 65 Jahren durchgeführt wurde, kam zu dem

Ergebnis, dass wahrscheinlich jeder zweite Job

von der Automatisierung betroffen sein wird und

in der Folge 14 Prozent der Arbeitsplätze als besonders

gefährdet gelten. Dies beträfe rund 66

Millionen Arbeitnehmer in den Ländern, die an

der OECD-Untersuchung teilgenommen haben.

Andererseits gibt es auch beruhigende Perspektiven.

So werden über 70 Prozent der KI-gestützten

Anwendungen keine Mitarbeiter ersetzen – zumindest

nicht bis 2025. Zudem ist zu erwarten,

dass der Einsatz von KI neue Berufsbilder generiert

und somit für weitere Arbeitsplätze sorgt.

Allerdings sollten sich Arbeitnehmer nicht entspannt

zurücklehnen und das Beste hoffen. Sondern

aktiv in ihre Weiterbildung investieren, damit

sie gut gerüstet sind für die Anforderungen in

der modernen digitalen Arbeitswelt.

Eine Aufgabe, die übrigens auch auf das Management

zukommt. Denn KI wird die Führungsrolle

in den Unternehmen verändern. Gefordert ist daher

ein Umdenken, das Wert auf qualifizierte, eigenverantwortlich

handelnde und denkende Mitarbeiter

legt. Nur so werden sich die erforderlichen

Umstrukturierungen im Betrieb erfolgreich realisieren

lassen.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: BVG, Shuttersock

der Bergische Unternehmer 01|20 45


IM FOKUS UNTER UNS

„Künstliche Intelligenz kann die

menschliche Kreativität nicht ersetzen.“

Roboter werden nicht die besseren Menschen sein. Denn es kommt nicht darauf an, ob Maschinen

denken können. Sondern darauf, ob wir es tun, wie wir es tun und was wir daraus machen. KI verfügt

weder über Intentionen noch über einen eigenen Willen. Sie gehorcht nur dem, was die Menschen

als Ziel vorgeben. Allerdings birgt diese Tatsache durchaus auch Risiken. Doch die Chancen,

die aus der neuen Technologie für Gesellschaft und Wirtschaft entstehen, sind wesentlich bedeutender

für die weitere Entwicklung des Fortschritts als zumeist unbegründete Vorbehalte, meint

Prof. Dr. Hanno Gottschalk von der Universität Wuppertal.

Herr Professor Gottschalk, laufen wir Gefahr,

ein Volk von Dummköpfen zu werden, während

sich die Intelligenz der Roboter rasant

weiterentwickelt?

Warum sollten wir? Sich mit neuen Instrumenten

und ihren Möglichkeiten zu beschäftigen, macht

doch nicht dumm, sondern fördert im Gegenteil

die Phantasie und das menschliche Denkvermögen.

Befürchtungen, dass eines Tages die Künstliche

Intelligenz unsere Kreativität ersetzen könnte,

halte ich beim gegenwärtigen Stand der

Technologie für unbegründet.

Roboter kennen keine Moral. Sie können nicht

zwischen gut und böse unterscheiden. Wie

begrenzt man den möglicherweise erheblichen

Schaden, den der Einsatz von KI anrichten

könnte?

Hier steht der Mensch in der ethischen Verantwortung.

Er muss entscheiden, wie Maschinen

verwendet werden sollen und ob die Aufgaben,

die sie erledigen, mit den moralischen Vorstellungen

unserer Gesellschaft übereinstimmen. Und ja,

es ist nicht auszuschließen, dass es Leute gibt, die

sich über diesen Kodex hinwegsetzen. Es ist unsere

gesellschaftliche Aufgabe, dafür zu sorgen,

dass die Wachsamkeit und die Kontrolle der Verwendung

von KI in unserem Gemeinwesen zuverlässig

funktionieren.

Bis jetzt wurden meist weniger qualifizierte

Jobs in der Industrie von Robotern übernommen.

Jetzt geraten jedoch verstärkt auch anspruchsvolle

Berufe ins Visier der KI. Wie

geht das weiter?

Unbestritten nimmt die Künstliche Intelligenz einen

beträchtlichen Einfluss auf den Arbeitsmarkt.

Auch ist unbestritten, dass den zahlreichen Chancen

spürbare Rationalisierungsmaßnahmen in bestimmten

Berufsfeldern entgegenstehen. Doch

gerade kreativen Tätigkeiten liefern die Algorithmen

willkommene Unterstützung. Etwa bei der

Sprachsteuerung, Bildverarbeitung und Objekterkennung,

bei der komfortableren Gestaltung von

Bedienoberflächen oder bei der Optimierung von

Prozessen. Neue Algorithmen schaffen die Voraussetzung

zur Lösung von Problemen unterschiedlicher

Art. Diese Lösungsansätze lassen

sich nach dem Training gezielt auf bestimmt Anwendungen

ausrichten. Insgesamt leistet KI einen

wichtigen Betrag zu mehr Effizienz und besserem

Verständnis in der Zusammenarbeit zwischen

Maschine und Mensch. Etwa in der Qualitätskontrolle.

Wie groß ist die Bereitschaft in der Wirtschaft,

sich auf KI einzulassen und die Technologie

im eigenen Betrieb zu verwenden?

Nach anfänglichem Abwarten wächst die Akzeptanz.

Das merken wir auch bei unserer Arbeit

mit der BIT. Wir forschen gemeinsam mit

Wissenschaftlern in der Bergischen Universität

Wuppertal, der Hochschule Bochum und IT-

Fachleuten in Unternehmen vor Ort im Bereich

Künstliche Intelligenz und ihrer praktischen

Umsetzung. Zu unseren Kernkompetenzen gehört

unter anderem das Thema „Sicherheit beim

Autonomen Fahren“. Gerade hier müssen wir in

der Lage sein, die Schwächen und Grenzen der

KI zu erkennen, um die infrage kommenden Al-

46 www.bvg-menzel.de


und Masterstudiengang. Das zeigt, dass es in allen

Funktionsbereichen der Bergischen

Universität um die Entwicklung einer umfassenden

Digitalisierungsstrategie geht.

Professor Dr. Hanno

Gottschalk ist

Experte auf dem

Gebiet der industrienahen

Statistik

und Data Science

und lehrt seit 2011

an der Fakultät für

Mathematik und

Naturwissenschaften

der Bergischen

Universität in der

Arbeitsgruppe Stochastik.

gorithmen in sicherheitsrelevanten Sektoren

ohne Risiko einzusetzen. Die regionalen Netzwerke

mit ansässigen Unternehmen wie Aptiv,

aber auch mit der Kommune und den Wuppertaler

Stadtwerken funktionieren hervorragend.

Damit kommen wir auf dem Weg, das Potenzial

von KI und Data Analytics für die Region nutzbar

zu machen, ein gutes Stück weiter.

Um die Thematik weiter zu vertiefen, wurde

im September 2019 eigens das „Kompetenzzentrum

Autonomes Fahren“ aus der Taufe gehoben.

Korrekt. Dies geht auf eine Initiative von Anton

Kummert zurück, mit dem ich das IZMD gemeinsam

leite. In Kooperation mit der Hochschule

Ruhr West und der Bergischen Struktur- und

Wirtschaftsförderung wollen wir an der Uni Wuppertal

eine zentrale Anlaufstelle für Fragen, Strategien

und Umsetzungsmaßnahmen rund ums

selbsttätige Fahren aufbauen. Dieses Projekt wird

übrigens mit rund 1,7 Millionen Euro aus Mitteln

des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

gefördert.

Sie sind also mit der politischen Unterstützung

von KI-Projekten zufrieden?

Geld für Forschungsprojekte ist genug da. Für

mein Dafürhalten hapert es noch ein wenig bei

nachhaltigen Forschungsstrukturen. Unser Rektorat

und die beteiligten Fakultäten haben jedenfalls

an unserer Universität bereits Fakten geschaffen

und den IT-Bereich großzügig ausgebaut.

Insgesamt sind sieben neue Professuren hinzugekommen,

außerdem ein Informatik- Bachelor-

Da in Zukunft die Interaktionen zwischen

Mensch und Maschine verstärkt zum Alltag

gehören werden, ist es wohl erforderlich, in

der Bildung umzudenken. Angefangen von der

Schule bis zur Weiterbildung der Mitarbeiter.

Und wer stattet die Lehrer mit dem nötigen

Know-how aus?

Eine wichtige Fragen, mit der wir uns selbstverständlich

auch intensiv befassen. Weil KI und

Maschinelles Lernen immer wichtiger werden,

haben wir auf dem Campus Velbert/Heiligenhaus

der Hochschule Bochum praxisnahe Kurse zur

Einführung in klassische Verfahren und in Deep

Learning entwickelt. Die Teilnehmer erfahren

nicht nur interessante Details über die jeweils

besten Anwendungsmethoden, sondern lernen darüber

hinaus auch verschiedene Verfahren des

maschinelllen Lernens für Aufgabenstellungen

kennen, die vor einigen Jahren noch undenkbar

waren.

Wo steht Deutschland beim Thema KI im Vergleich

zum Ausland ?

In der Grundlagenforschung steht unser Land

ganz passabel da. Allerdings gibt es bei der Umsetzung

noch Defizite. Deshalb muss die Zusammenarbeit

zwischen Lehre, Wirtschaft, Politik

und Gesellschaft dringend gestärkt werden.

Alles reden vom Klimaschutz. Tun wir es auch.

Die Stimmen mehren sich, die das Internet

und damit die Digitalisierung mitverantwortlich

für einen steigenden CO2-Ausstoss machen.

Und nun?

Ja, es besteht eine gewisse Diskrepanz zwischen

gewünschter Leistungsfähigkeit und damit verbundenem

Energieverbrauch. Hier gilt es, nach

nutzbringenden Möglichkeiten zu suchen, um

dieses Missverhältnis auszugleichen, zum Beispiel

durch die Erforschung von energieeffizienter

KI.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: UniService Transfer

der Bergische Unternehmer 01|20 47


FÜR SIE ENTDECKT SÜD-THAILAND

Inselträume in Süd-Thailand:

Leonardo, Buddha & The Beach

Der Norden schärft den Geist, der Süden öffnet die Sinne:

Kein Land lässt sich in Bezug auf seine touristischen Highlights

so gut unterteilen wie Thailand.Der Norden zeichnet die Spuren

alter Königsgeschlechter nach, gespickt mit Tempelanlagen, alten

Palästen und historischen Stätten.

48 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 01|20 49


FÜR SIE ENTDECKT SÜD-THAILAND

Der Süden ist eine Perlenkette von Inselträumen,

jede Perle weitet das

Herz. Wer möchte, kann vorher noch

das Chaos Bangkok erleben, um dann

Richtung Süden zu starten. Die Busfahrt Richtung

Chumphon erlaubt einen Zwischenstopp in

Phetchaburi, um den dortigen Sommerpalast

Phra Nakhon Khiri zu besuchen. Dieser thront

königlich und in vornehmer Pracht auf dem Palasthügel

über der Stadt. Die Fahrt hinauf unternimmt

man mit dem Sessellift und die Sommerfrische

lässt den Besucher erahnen, warum

König Mongkut (Rama IV.) dort seinen Rückzugsort

außerhalb Bangkoks hat errichten lassen.

Vollmondparty am Strand

Vorherige Seiten: Koh Pha Ngan, Panviman Resort,

Foto oben: königlicher Sommerpalast in Petchaburi,

unten: Strand Resort Panviman.

Dank der Hügellage konnte der König hier seinen

astronomischen Interessen frönen. Teile des

in einer Mischung aus europäischen, thailändischen

und chinesischen Stilen errichteten Palastes

sind heute ein Museum, in dem die Besitztümer

der Herrscher ausgestellt sind. Bis

Chumphon sind es noch ca. 400 Kilometer Fahrt,

aber in Ruhe kann man die vorbeifliegende

Landschaft mit ihren Palmenplantagen und dörf-

50 www.bvg-menzel.de


lichen Ansammlungen und das Landleben der

Bauern abseits des Trubels betrachten. Chumphon

bietet sich für eine Übernachtung an, denn

die ab hier startenden Schnellboote oder Katamarane

fahren meist ab 6 Uhr morgens auf die

umliegenden Inseln. Bis zur Insel Ko Pha Ngan

dauert es rund vier Stunden. Mit uns fahren

meist jugendliche Backpackers, denn die Inseln

im Süden sind berühmt für ihre „Vollmondparty“

am Strand. Dann werden gigantische Fackelkonstruktionen

im Sand montiert, dem Mond lautstark

tanzend gehuldigt und das die ganze

Nacht... alles eine Frage des Alters ?!!

Inselrundfahrt zum Mönch

Für die Huldigung von Ruhe und Wellness sind

die meist luxuriösen Resorts auf Ko Pha Ngan

bestens geeignet. Und das ganz ohne touristischen

Rummel. Der Dschungel im Innern der Insel

hält spektakuläre Naturschönheiten bereit

– bewaldete Berge, Wasserfälle und einen Nationalpark.

Man kann die schönen Strände abseits

der Resorts am besten mit einem Mietwagen

oder Roller besuchen, muss seinen Fahrstil jedoch

dem teilweise löchrigen Zustand der Straßen

anpassen. Einer der schönsten Strände, von

Kokospalmen gesäumt, ist der Hat Than Sadet,

an dem es sich wunderbar spazieren gehen lässt.

Man umrundet die Landzunge und gelangt an

den Strand Hat Thong Reng. Wenn man einen

der über die Insel verteilten Tempel (Wats) besichtigen

möchte, sollte man auf jeden Fall auf

angemessene, also knie- und schulterbedeckende

Kleidung achten.

Dieses Eiland hat sich von einer verschlafenen

Boheme-Insel aus den 1970er Jahren zu einem

nicht mehr ganz so geheimem Tipp gemausert

und Ko Samui sicherlich in puncto gehobener

Urlaubsqualität den Rang abgelaufen. Trotzdem

sollte man Ko Samui erleben, mit 247 Quadratkilometern

immerhin die drittgrößte Insel Thailands.

Die Fahrt von Ko Pha Ngan dorthin mit

der öffentlichen Fähre dauert nur knapp 30 Minuten.

Als riesige Kokospalmenplantage, gekrönt

von einem Dschungelberg, präsentiert sich

die Insel ihren Besuchern. Als erstes wäre eine

Inselrundfahrt der 51 Kilometer langen Ringstraße

entlang zu empfehlen, um ein Gefühl für

die Größe und die verschiedenen Sehenswürdigkeiten

zu bekommen. Klein, aber sehenswert ist

der Tempel Khunaram, wo ein mumifizierter

Mönch seit 47 Jahren in der Haltung sitzt, in der

er beim Meditieren gestorben ist. Auf Ko Samui

geht einfach alles: Sonnenbaden, in der Hängematte

dösen, am Strand feiern, tauchen, schnorcheln,

gut leben. Hotels, Gastronomie, Nachtleben,

Strände - alles ist vielfältig, für jeden

Anspruch und Geschmack gibt es reichlich Angebote.

Nur das Meer ist gleichbleibend schön.

oben: Ko Samui, Tempel

Khunaram mit

Mönch hinter Glas.

unten: Buchten auf

dem See Chiaw Lan im

Khao Sok Nationalpark.

der Bergische Unternehmer 01|20 51


FÜR SIE ENTDECKT SÜD-THAILAND

Die größte Blume der Welt

Um auf die andere Seite Südthailands zu gelangen,

setzt man mit der Fähre in gut zwei Stunden

auf das Festland über und fährt Richtung Westen.

Dabei kann man einen Stopp im Khao Sok Nationalpark

einlegen. Hier handelt es sich um einen

Tiefland-Dschungel, er soll ungefähr 160 Millionen

Jahre alt sein und wäre damit einer der ältesten

Regenwälder der Welt – mit Sicherheit aber

ist er der feuchteste Ort Thailands. Wenn man etwas

Zeit einplant, kann man eine geführte

Dschungeltour buchen, die zu Höhlen und Wasserfällen

führt und zur größten Blume der Welt:

Die Blüten der Rafflesia kerrii können sich bis zu

einem Durchmesser von einem Meter entfalten.

Auch bei einer Bootstour mit einem Longboat

über den 165 Quadratkilometer großen Stausee

Chiaw Lan lässt sich die tropische Vegetation bewundern.

Der See liegt ungefähr eine Stunde

Fahrtzeit entfernt vom östlichen Eingang des Nationalparks.

Ein Tipp für eine außergewöhnliche

Übernachtung: in einem der auf dem See schwimmenden

Floßbungalows. Alle Infos über die Möglichkeiten

innerhalb des Parks gibt es im Center

der Parkverwaltung oder unter www.khaoso.com.

Klippen, Korallenriffe und

kristallklares Wasser

Um die weitere Küstenregion im Westen zu erleben,

sollte man bis Krabi fahren und dort ein bis

zwei Nächte Aufenthalt einplanen. Krabi an sich

bietet außer touristischem Trubel nicht sehr viel,

ist aber der Ausgangspunkt für Tagesausflüge per

Speedboot zu den sonst nicht erreichbaren Inseln.

Und dazu gehört auch „The Beach“, Phi Phi Island.

Das Schnellboot durchpflügt die Andaman-

See und bietet einen Rundumblick auf eine großartige,

von der Natur erschaffene Kulisse:

Zerklüftete Klippen, die auf Korallenriffe und

kristallklares, in unterschiedlichen Blautönen

schimmerndes Wasser hinabblicken. Die kleine

Phi-Phi-Insel (Phi Phi Ley) kann man anfahren.

Dort laden kleine Hotels zum längeren Aufenthalt

ein, architektonisch der Landschaft bestens angepasst

und versteckt in Palmengärten. Auch hier

finden an den endlosen Traumstränden die beliebten

Vollmondpartys statt. Tagsüber bieten un-

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links oben: Hotel auf

Phi Phi Ley

links unten: Bamboo

Island

oben: Resort Paradise

Koh Yao mit seinem

ständigen Einwohner,

dem Hornbill.

terschiedliche Tauchcentren Kurse in das Unterwasserparadies

an. Die Maya-Bucht von Phi Phi

Island ist aus Umweltschutzgründen seit zwei

Jahren für Besucher gesperrt. Sie hat dem täglichen

Touristenansturm, der seit Leonardo Di Caprios

Drehtage für „The Beach“ erfolgte, nicht

mehr Stand gehalten. Doch die ganze Region ist

eine einzige Traumwelt, in der man vom Boot

aus schnorcheln, tauchen, planschen und auch

gar nichts tun kann - außer die wahnsinnigen

Farbkompositionen auf sich wirken zu lassen.

Wir wären noch da …..

Als letztes möchten wir noch ein Paradies auf einem

klitzekleinen Eiland vorstellen, dessen Resort

alles Bisherige in den Schatten gestellt hat.

Die Insel Ko Yao Noi ist so winzig, dass sie auf

vielen Karten gar nicht eingezeichnet ist. Sie

liegt etwa 90 Bootsminuten von Phuket entfernt

und sollte als krönender Abschluss einer unvergesslichen

Reise dienen. Dabei ist der schönste

„Geheimtipp“ das Resort selbst, das „Paradise

Koh Yao“. Die Rezeption ist der Strand und die

Gäste werden direkt am Boot willkommen geheißen.

Die Bungalows stehen auf Stelzen an einem

Hang verteilt. Jedes Haus hat ein Himmelbett

mit Blick in den Himmel, alles aus Glas, selbst

das Bad ist offen mit Blick ins tropische Grün

(es gibt aber auch Türen!!), Privatsphäre garantiert,

nur der Hornbill schaut neugierig von seinem

Baumhochsitz. Für ein paar Tage erholt sich

dort jeder Geist, baumelt entspannt in den Hängematten,

die zwischen Palmen am Strand festgebunden

sind oder sitzt in der Schaukel auf seiner

Hochsitz-Terrasse und träumt sich weit weg

- und ganz nah. Mehr beschreiben wir nicht - erleben

Sie es selbst.

Und dass die Heimreise über Phuket angetreten

werden kann, erwähnen wir auch nicht, denn das

Wort Heimreise gibt es in der thailändischen

Sprache nicht.

Und wenn wir nicht nach Hause gemusst hätten,

wir wären immer noch da........

Text und Fotos: Katja Weinheimer

der Bergische Unternehmer 01|20 53


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BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

18.12.2019 HRB 30405: AIC649

GmbH, Wuppertal, Friedrich-Ebert-

Str. 475, 42117 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

04.12.2019. Geschäftsanschrift:

Friedrich-Ebert-Str. 475, 42117 Wuppertal.

Gegenstand: Forschung und

Entwicklung und sonstige industrielle

Betätigung oder Erbringung von

Dienstleistungen auf dem Gebiet

der Gesundheit und der Erwerb und

die Verwaltung von eigenem Vermögen

und Beteiligungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Schmoll, Holger, Wuppertal,

*15.07.1966; Dr. Zimmermann, Holger,

Wuppertal, *04.12.1968, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Mit der Ai-

Curis GmbH & Co. KG mit dem Sitz

in Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal,

HRA 22253) als herrschendem

Unternehmen ist am 04.12.2019 ein

Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

geschlossen worden.

Ihm hat die Geellschafterversammlung

vom 04.12.2019 zugestimmt.

18.12.2019 HRB 30406: DiTeL

GmbH, Wuppertal, Zum Alten Rangierbahnhof

16, 42329 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

09.08.2016 Die Gesellschafterversammlung

vom 18.11.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 2 (Sitz) und mit ihr

die Sitzverlegung von Düsseldorf

(bisher Amtsgericht Düsseldorf HRB

78723) nach Wuppertal beschlossen.

Geschäftsanschrift: Zum Alten Rangierbahnhof

16, 42329 Wuppertal.

Gegenstand: Die Ausführung von

Arbeiten im Bereich der Dichtungstechnik,

Pumpentechnik, Armaturenund

Schlauchtechnik und der damit

verbundene Service und Handel.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Engelke, Marco,

Krefeld, *30.09.1980; Zahn, Stefan,

Langenfeld, *17.02.1987, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.12.2019 HRB 30403: Bergische

Gebäudetechnik GmbH, Solingen,

Stübbener Straße 3, 42719 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.11.2019. Geschäftsanschrift:

Stübbener Straße 3, 42719 Solingen.

Gegenstand: Die Produktion

und der Verkauf von Energie durch

Betrieb von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen,

Blockheizkraftwerken,

Erdwärmepumpen und

sonstigen Anlagen zur Energieproduktion.

Ferner der An- und Verkauf,

sowie Vermietung von technischen

Anlagen und Messeinrichtungen

im Bereich der Gebäudetechnik.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Göttling,

Stefan, Solingen, *07.10.1975,

einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

19.12.2019 HRA 25037: IVS Immobilienverwaltung

GmbH & Co. KG,

Solingen, Gerberstraße 20, 42653

Solingen. (Gegenstand des Unternehmens

ist die Verwaltung von Immobilien.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Gerberstraße

20, 42653 Solingen. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender

Gesellschafter: IVS Verwaltungs

GmbH, Solingen (Amtsgericht Wuppertal

HRB 30178), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.12.2019 HRA 25038: TAS-GL

Global Logistics GmbH & Co. KG,

Solingen, Behringstraße 27, 42653

Solingen. (Die Besorgung von Beförderung

für Warensendungen (nicht

im Selbsteintritt), die Durchführung

von Importen und Exporten, die

Erbringung sonstiger logistischer

Dienstleistungen (z.B. Verzollung,

Lagerung, Kommissionierung, Distribution,

etc.) und die Erbringung

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

von Beratungsleistung im Bereich

logistischer Prozesse.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Behringstraße 27, 42653 Solingen.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter ist

befugt, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: CromacSmithManagement

GmbH, Solingen

(Amtsgericht Wuppertal HRB 30354),

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis -auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Wagner, Simone Roswitha, Solingen,

*22.07.1981.

23.12.2019 HRB 30413: Deke Precision

Molding Germany GmbH, Velbert,

Eickheisterstraße 6, 42551 Velbert.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

22.10.2019. Geschäftsanschrift:

Eickheisterstraße 6, 42551 Velbert.

Gegenstand: Der Handel und Vertrieb

von Spritzgießwerkzeugen für

die Kunststoff- und Metallindustrie

sowie damit im Zusammenhang stehende

technische Beratung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hill, Andreas Günter, Velbert,

*20.11.1965, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.12.2019 HRB 30414: MST - Mannel

Systemtechnik GmbH, Remscheid,

Karlstraße 20, 42897 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

26.11.2019. Geschäftsanschrift:

Karlstraße 20, 42897 Remscheid.

Gegenstand: Der Erwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen sowie

die Übernahme der persönlichen

Haftung, der Geschäftsführung

und des Managements bei Gesellschaften,

sowie die technische und

betriebswirtschaftliche Beratung

und damit im Zusammenhang stehender

Leistungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Mannel, René, Wermelskirchen,

*20.03.1977; Vosskötter, Heiko,

Remscheid, *12.05.1970, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.12.2019 HRB 30415: FAKTOR

40699 UG (Haftungsbeschränkt),

Erkrath, Neanderstraße 5, 40699

Erkrath. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.11.2019. Geschäftsanschrift:

Neanderstraße 5, 40699

Erkrath. Gegenstand: Die Koordination,

strategische Entwicklung,

Vermarktung und Förderung der

Stadt Erkrath nach innen und außen

in den Bereichen Wirtschaft,

Handwerk, Handel und Dienstleistungen

und alle hiermit in Zusammenhang

stehenden Tätigkeiten

und Dienstleistungen umfassen

insbesondere: a) die Beteiligung

an der Kommunikation und Unterstützung

der Kooperation zwischen

lokalen Grundeigentümern, lokalen

Handel- und Gewerbetreibenden,

Handwerkern, Freiberuflern und

Dienstleistern, Banken und Versicherungen,

der Stadt Erkrath sowie

der Städte und Gemeinden der angrenzenden

Nachbargemeinden, b)

die Entwicklung von Strategien zur

Steigerung der Attraktivität und

Bekanntheit der Stadt Erkrath für

die Betriebe, Beschäftigten, Bürgerinnen

und Bürger sowie für Besucher,

c) die sachkundige Vertretung

eigener Interessen auf kommunaler

Ebene und die Einflussnahme auf

diesbezügliche Entscheidungen

der Stadtvertretungen sowie d)

die Entfaltung eigener Aktivitäten.

Stammkapital: 4.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so vertritt jeder Geschäftsführer

die Gesellschaft in

Gemeinschaft mit einem anderen

Geschäftsführer oder einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Smeets,

Stefan Daniel, Erkrath, *19.01.1980,

einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

30.12.2019 HRB 30419: Immedica

Pharma Germany GmbH, Solingen,

Löhdorferstraße 257-263, 42699 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.10.2019 Die Gesellschafterversammlung

vom 25.11.2019 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Ziff. 1.1 und 1.2 (Firma) und

mit ihr die Änderung der Firma und

die Sitzverlegung von Köln (bisher

Amtsgericht Köln HRB 99631) nach

Solingen sowie in Ziff. 2. (Gegenstand

des Unternehmens) und mit

ihr die Änderung des Unternehmensgegenstandes

beschlossen. Weiterhin

wurde der Gesellschaftsvertrag

wurde insgesamt neu gefasst. Geschäftsanschrift:

Löhdorferstraße

257-263, 42699 Solingen. Gegenstand:

Das Marketing, der Vertrieb

und der Verkauf von Pharmazeutika

für die medizinische Spezialversorgung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Nicht mehr Geschäftsführer: Vieth,

Julia, Berlin, *01.10.1969. Bestellt

als Geschäftsführer: Edvell, Anders,

Stockholm / Schweden, *10.04.1969;

Fleck, Nina, Stockhom / Schweden,

*13.09.1976, jeweils mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.01.2020 HRB 30420: CPS Antonetty

GmbH, Wuppertal, Buchenstraße

46, 42283 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

04.12.2019. Geschäftsanschrift: Buchenstraße

46, 42283 Wuppertal.

Gegenstand: Consulting, Coaching,

Personal-, Unternehmens- und Strategieberatung

sowie Finanz- und

Seit über 110 Jahren

sind wir für Ihren Schutz

bestens gerüstet!

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Wuppertal

Deutscher Ring 88

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Fax (02 02) 2 74 57-47

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Remscheid

Lenneper Str. 47 -49

42855 Remscheid

Tel. (0 21 91) 93 12 91

Fax (0 21 91) 3 10 59

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08.01.2020 HRB 30433: BMO GmbH,

Remscheid, Am Stadion 15, 42897

Remscheid. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.12.2019. Geschäftsanschrift:

Am Stadion 15, 42897

Remscheid. Gegenstand: Die Herstellung

und der Vertrieb von Orthopädietechnik

sowie der Vertrieb

von Medizinprodukten. Stammka-

Lohnbuchhaltungsdienste. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Antonetty, Stefan, Köln, *17.11.1972;

Antonetty-Stephan, Daniela, Köln,

*25.11.1977, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.01.2020 HRB 30426: Ellmer GmbH,

Wuppertal, Gerrit-de-Haas-Straße

53, 42369 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.12.2019.

Geschäftsanschrift: Gerrit-de-Haas-

Straße 53, 42369 Wuppertal. Gegenstand:

Die Erbringung von Dienstleistungen

in den Bereichen Online

Marketing, Drop Shipping sowie

E-Commerce für den Vertrieb von

Waren aus den Bereichen Textilien,

insbesondere Taschen und Bekleidung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Ellmer, Tobias,

Wuppertal, *31.08.1995, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.01.2020 HRB 30427: G&R Handwerksbetrieb

GmbH Fachgerechte

Maler- und Lackiererarbeiten, Wülfrath,

Lindenstraße 4, 42489 Wülfrath.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.12.2019. Geschäftsanschrift:

Lindenstraße 4, 42489 Wülfrath.

Gegenstand: Die Erbringung von

Maler- und Lackiererarbeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Geißler, Matthias,

Velbert, *19.09.1989; Reitz, Mathias,

Wülfrath, *17.06.1981, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

06.01.2020 HRB 30429: ZECH Building

SE, Erkrath, Niermannsweg 11,

40699 Erkrath. Europäische Aktiengesellschaft

(SE). Satzung vom

25.11.2019. Geschäftsanschrift: Niermannsweg

11, 40699 Erkrath. Die

Ausübung der Holdingfunktion für

Unternehmen im In- und Ausland,

die sich mit der Durchführung, Planung

und Umsetzung von Bauleistungen

im weitesten Sinne sowie

dem Umweltschutz und der Sanierung

von Umweltschäden befassen,

und alle damit zusammenhängenden

Geschäfte. 8.358.850,00 EUR. Besteht

der Vorstand aus nur einer Person,

so wird die Gesellschaft durch

den Vorstand vertreten. Besteht der

Vorstand aus mehreren Personen,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Vorstandsmitglieder oder durch ein

Vorstandsmitglied gemeinschaftlich

mit einem Prokuristen vertreten.

Vorstand: Demuth, Olaf, Hamburg,

*25.11.1962; Oberhauser, Holger,

Oststeinbeck, *05.04.1973; Schmidt,

Burkhard, Neustadt (Westerwald),

*21.02.1955; Zech, Kurt, Bremen,

*02.01.1957, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Entstanden

durch Umwandlung im Wege des

Formwechsels der ZECH Buildung

AG, Erkrath (Amtsgericht Wuppertal,

HRB 30083) nach Maßgabe des

Beschlusses der Hauptversammlung

vom 25.11.2019.

anschrift: Neuenkamper Straße 60,

42855 Remscheid. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Dreßen, Jörg, Hückeswagen,

*24.12.1969, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

08.01.2020 HRB 30434: ONEPLUS

TELECOM GmbH, Wuppertal, Waldeckstraße

4, 42289 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

06.12.2019. Geschäftsanschrift:

Waldeckstraße 4, 42289 Wupper-

07.01.2020 HRA 25042: Dreßen KG,

Remscheid, Neuenkamper Straße 60,

42855 Remscheid. (Gegenstand des

Unternehmens ist die Bewirtschaftung

eines Beherbergungsbetriebs.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftstal.

Gegenstand: Die Vermittlung

von Telekommunikationsverträgen,

EDV- und IT-Dienstleistungen sowie

die diesbezügliche Beratung, die

Vermittlung von Strom- und Gasverträgen

sowie allgemeine Dienstleistungen

im Bereich der Telekommunikation

sowie ferner die Ausübung

aller mit dem vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang

stehenden oder dem Zweck

des Unternehmens förderlichen Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Alreefi,

Amir, Wuppertal, *02.12.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

08.01.2020 HRB 30435: Engels

Parking & Facility Management

GmbH, Mettmann, Neanderstr. 5-7,

40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.01.2019 Die

Gesellschafterversammlung vom

04.11.2019 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs.

(1) (Firma und Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Bergisch Gladbach

(bisher Amtsgericht Köln HRB

96825) nach Mettmann beschlossen.

Geschäftsanschrift: Neanderstr. 5-7,

40822 Mettmann. Gegenstand: Der

Erwerb, die Verwaltung, die Vermietung,

der Betrieb und die Verpachtung

von Gebäuden, Parkplätzen

und Parkhäusern sowie öffentliche

Parkraumbewirtschaftung mit allen

dazugehörigen Hilfsgeschäften

einschließlich Sicherheits- und Reinigungsdiensten.

Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Yilmaz, Cem, Bergisch Gladbach,

*08.04.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

08.01.2020 HRB 30438: Regia 2

GmbH, Wuppertal, c/o Kanzlei Gille

GbR, Neuenteich 20, 42107 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

19.09.2019. Geschäftsanschrift:

c/o Kanzlei Gille GbR, Neuenteich

20, 42107 Wuppertal. Gegenstand:

Ankauf und Verkauf sowie das Halten

und Verwalten von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Yazgan, Pakize

Özden, Stuttgart, *10.10.1989, einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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NRW veröffentlicht unter der Internet-

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pital: 40.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

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Berkel, Patrick, Wuppertal,

*23.01.1984; Midik, Volkan, Wuppertal,

*13.11.1989, jeweils einzelvertretungsberechtigt

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09.01.2020 HRB 30439: lebe!zeit

Solingen GmbH, Solingen, Cyriakusstraße

52, 52355 Düren. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

06.11.2019. Geschäftsanschrift: Cyriakusstraße

52, 52355 Düren. Gegenstand:

Der Betrieb eines ambulanten

Pflegedienstes mit Schwerpunkt

Betreuungs- und Entlastungsdienstleistungen

und einer Einrichtung

der Jugendhilfe mit Schwerpunkt

Schulbegleitung/Integrationshilfe.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Vermeegen, Jan

Niels, Kreuzau, *21.04.1969; Vermeegen,

Anne Elisabeth, Kreuzau,

*25.06.1972, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

10.01.2020 HRB 30444: Kaufmann

& Seringhaus Malerfachbetrieb

GmbH, Remscheid, Vieringhausen

67, 42857 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.12.2019.

Geschäftsanschrift: Vieringhausen

67, 42857 Remscheid. Gegenstand:

Die Durchführung von Arbeiten im

Maler- und Lackierer-Handwerk und

im Trockenbau, ferner Bodenbelagsarbeiten

und Fassadenarbeiten

jeglicher Art sowie der Handel mit

Farben, Lacken, Tapeten, Malerzubehör

und Bodenbelägen jeder Art.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kaufmann, Florian,

Remscheid, *01.11.1982; Seringhaus,

Jan Philipp, Wermelskirchen,

*27.12.1985, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

10.01.2020 HRB 30447: Fahrschule

Schuirmann GmbH, Remscheid, Hermannstraße

1, 42897 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

09.12.2019. Geschäftsanschrift:

Hermannstraße 1, 42897 Remscheid.

Gegenstand: Die Unterrichtung der

Fahrschüler für verschiedene Führerscheinklassen,

die Fahrlehrerausbildung,

berufsständische Seminare

und alle Tätigkeiten im Zusammenhang

mit einer Fahrschule. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Nosbüsch, Klaus, Wuppertal,

*31.01.1968; Schuirmann, Manfred

Heinrich, Remscheid, *30.05.1949;

Schuirmann, Jessica, Remscheid,

*26.07.1988, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

10.01.2020 HRB 30445: Apotheker

Bauer Verwaltungs GmbH, Solingen,

Ober der Mühle 37, 42699 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

19.11.2019. Geschäftsanschrift: Ober

der Mühle 37, 42699 Solingen. Gegenstand:

Der pharmazeutische

Großhandel und Logistikdienstleistungen

sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und der

Geschäftsführung bei Personen-

Handelsgesellschaften. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Bauer, Alexander, Solingen,

*24.07.1979; Lu, Yongtao, Düsseldorf,

*10.08.1981, jeweils mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

10.01.2020 HRB 30442: YTS GmbH,

Wuppertal, Lise-Meitner-Straße 1-3

Haus 1, 42119 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.11.2019.

Geschäftsanschrift: Lise-Meitner-

Straße 1-3 Haus 1, 42119 Wuppertal.

Gegenstand: Die Organisation und

Durchführung der internationalen

Kulturaustausch- und Bildungsprogramme

zwischen Europa und China;

der internationaler Handel mit

Musikanlagen, Instrumenten und

Zubehör und die damit verbundene

fachliche Beratungsleistung; Messeorganisation;

Reisevermittlung; Bildungsconsulting

und Studienberatung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Zhou, Xiang, Wuppertal,

*12.01.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

der Bergische Unternehmer 01|20 57


VORSCHAU

Im Februar 2020

Foto: Sandra Sieber Foto: Shutterstock

Titel: Fach- und Führungskräfte

Personal finden in Zeiten von Arbeit 4.0

Neue Serie: Prima Klima!?

Mobilität der Zukunft

Unter uns:

Erfolgreich bergisch

Für Sie unterwegs:

Die andere Seite der Iren

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