Jahresbericht 2020 SMZ Oberwallis

smzoberwallis

Das Sozialmedizinische Zentrum Oberwallis (SMZO) leistet einen grundsätzlichen Versorgungsauftrag im pflegerischen und sozialen Bereich. Das SMZO bedient die Gemeinden des Oberwallis und verfügt einerseits über kompetentes Fachpersonal vor Ort (Standorte), andererseits über eine gemeinsame Leitung in Brig (Organisation).

JAHRESBERICHT


Alles auf einen Blick

INHALTSVERZEICHNIS

Organe ........................................................................................4

Organisationsmodell ...................................................................5

Vorwort Präsident und Geschäftsleiter ........................................6

Gesundheit ..................................................................................7

Kinderspitex ................................................................................9

Mütter- und Väterberatung ..........................................................9

Betreuungsdienst ......................................................................10

Ansprechperson ........................................................................10

Soziales ....................................................................................12

Sozialdienst ..............................................................................12

Berufsbeistand ..........................................................................15

Topjob .......................................................................................15

Familienbegleitung ....................................................................16

Schulsozialarbeit .......................................................................16

Ressourcen................................................................................17

Personal und Pensionierungen ..................................................18

Jubilare .....................................................................................20

Finanzen ....................................................................................21

Bericht Revisionsstelle ..............................................................25

IMPRESSUM

Sozialmedizinisches Zentrum Oberwallis

Nordstrasse 30 | 3900 Brig

Gestaltung: pomona.ch

Druck: Valmedia

Brig, Mai 2021

Der Einfachheit halber wurde für Kunden und Klienten überall der

männliche Begriff verwendet. Die weibliche Form ist aber überall

mit gemeint und eingeschlossen.

2 Blindtext

Inhaltsverzeichnis | Impressum

3


ORGANE

Version Januar 2021

ORGANISATIONSMODELL

Delegiertenversammlung

Oberwalliser Gemeinden (exkl. Salgesch)

Vorstand Paul Burgener, Visp, Präsident (Kommission Soziales)

Mathias Bellwald, Brig-Glis, Vizepräsident bis 3.6.2020 (Kommission Ressourcen)

Werner Jordan, Glis, Vizepräsident ab 3.6.2020

(Kommission Ressourcen)

Dr. René Blumenthal, Naters, Fachperson

(Kommission Gesundheit)

Marcel Bellwald, Zermatt

(Kommission Gesundheit)

Joël Fischer, Stalden

(Kommission Ressourcen)

Uli Gotzen, Termen

(Kommission Gesundheit)

Michel Hildbrand, Raron

(Kommission Soziales)

Daniela Imhof-Jenelten, Grengiols

(Kommission Ressourcen)

Bernhard Imhof, Naters

(Kommission Soziales)

Roger Kalbermatten, Saas-Fee

(Kommission Ressourcen)

Evelyne Pfammatter, Leuk-Stadt

(Kommission Soziales)

Geschäftsleitung Willy Loretan, Brig-Glis Geschäftsleiter

Marc Kalbermatter, Visp

Bereichsleiter Ressourcen

Carmen Martig, Gampel

Bereichsleiterin Gesundheit

Janine Heldner, Zeneggen

Bereichsleiterin Soziales

Erweiterte Geschäftsleitung Kurt Anthamatten, Saas-Grund Stv. Bereichsleiter Ressourcen

Evelyne Abgottspon, Naters

Stv. Bereichsleiterin Gesundheit

Uli Truffer, Grächen

Stv. Bereichsleiter Soziales

Revisionsstelle APROA AG Visp

4 Organe

Organisationsmodell

5


Präsident Paul Burgener und Geschäftsleiter Willy Loretan

VORWORT

Bericht von Carmen Martig

BEREICH GESUNDHEIT

«Große (…) Krisen zeigen uns, um wie viel größer unsere vitalen Ressourcen sind als wir selbst

annahmen.» William James (1842–1910), US-amerikanischer Psychologe und Philosoph

In dem von COVID-19 diktierten Geschäftsjahr 2020 galt es auch

für das SMZO, den durch die Pandemie hervorgerufenen Herausforderungen

mit pragmatischen Lösungsansätzen entgegenzutreten.

Hierzu gehörte unter anderem die Bündelung der zur Verfügung

stehenden, eigenen Ressourcen und Kompetenzen in Form des internen

Krisenstabes. Dieser wurde offiziell erstmals am Freitag, den

13. März 2020, aktiviert und war bis zum 4. Juni formell tätig. Rückblickend

lässt sich festhalten, dass es neben dem hohen Eigenverantwortungsgrad

der Mitarbeitenden insbesondere auch der Arbeit des

Krisenstabes zu verdanken ist, dass dem SMZO in der schwierigen

ersten Lockdown-Phase die Balance zwischen der Aufrechterhaltung

der Umsetzung des kantonalen Leistungsauftrages und dem Schutz

der eigenen Mitarbeitenden gelang.

Dass in einer Krise das Besondere normal und das Normale besonders

wird, manifestierte sich auch in den zahlreichen Premieren, die

das abgelaufene Geschäftsjahr gekennzeichnet haben. So wurde

erstmals in der Geschichte des SMZO mit dem Sozialdienst in Visp

vorübergehend ein kompletter Dienstleistungsbereich zwangsweise

vollumfänglich geschlossen. Für Dutzende Mitarbeitende musste zudem

binnen kürzester Zeit die Voraussetzung für das Arbeiten von

zu Hause aus geschaffen werden. Mit dem Arbeiten im Home Office

änderte sich zwangsläufig auch die Form der internen Kommunikation.

So hat der Krisenstab 18 offizielle COVID-19 Informationen zu

der jeweils aktuellen Pandemie-Entwicklung und den daraus resultierenden

Auswirkungen auf den operativen Geschäftsablauf an die

Mitarbeitenden des SMZO verschickt. In dreizehn kurzen Videobotschaften

informierte die Geschäftsleitung die Mitarbeitenden zudem

über wesentliche betriebsinterne Informationen.

Zur Aufrechterhaltung des operativen Geschäfts mussten im Zeitraum

des Lockdowns zwei Vorstandssitzungen als Videokonferenz

durchgeführt werden, und die Form des Videomeetings dominierte in

dieser Zeit auch auf Ebene der Geschäftsleitung. Auch die ordentliche

Delegiertenversammlung blieb von der Pandemie nicht verschont

und wurde erstmals auf dem Korrespondenzweg durchgeführt. Dabei

wurde mit Mathias Bellwald, dem neuen Stadtpräsidenten von Brig-

Glis, ein Vorstandsmitglied verabschiedet und Werner Jordan als

neues Mitglied in den Vorstand gewählt.

In der Zeit des Lockdowns nutzte das SMZO sein eigenes TV Format

«Brennpunkt Gesundheit & Soziales» auf TV Oberwallis proaktiv, um

in Form von zwei jeweils 30minütigen Sendungen die Oberwalliser

Bevölkerung darüber zu informieren, wie das SMZO sein Dienstleistungsportfolio

angesichts der mit der Pandemie einhergehenden Herausforderungen

aufrecht erhält.

Aber die Pandemie hat bedauerlicher Weise auch vor dem SMZO

nicht Halt gemacht. So wurden im Laufe des Geschäftsjahres alleine

in der sogenannten zweiten Welle zwischen Oktober und Dezember

2020 28 Kunden und 15 Mitarbeitende positiv getestet und noch

mehr durch Quarantäneauflagen erheblich eingeschränkt. Die Pandemie

wirkte sich auch monetär aus und führte in der Jahresrechnung

zu Mehrbelastungen vor allem durch Beschaffung von Schutzmaterial

in Höhe von rund CHF 200 '000.

Auch wenn das Geschäftsjahr zwangsläufig mehrheitlich durch die

Pandemie geprägt wurde, standen weitere wichtige Ereignisse auf

der Traktandenliste:

• Durchführung der Statutenrevision mit dem Ziel der

Vereinfachung für die Übergangsphase im Vorstand zwischen

Gemeinderatswahlen und Ersatzwahlen in den Vorstand.

• Vor dem Hintergrund, dass es im Rahmen der Gemeinderatswahlen

im Oktober 2020 zu einer Art «brain drain» kam,

als in rund 2 / 3 der Gemeinden neue Ressortverantwortliche

für Gesundheit und Soziales in ihr Amt gewählt worden sind,

wurden seitens SMZO die notwendigen Vorbereitungen

getroffen, die neuen Verantwortlichen im Frühjahr 2021

gezielt auf die künftige Zusammenarbeit vorzubereiten.

• Mit dem Ziel, die Sichtbarkeit der Dienstleistungen bei

gleichzeitiger, optischer Wiedererkennbarkeit als Teil

des SMZO sicherzustellen, wurden die Logo-Welten der

Dienstleistungsbereiche des SMZO vereinheitlicht

und schrittweise eingeführt.

• Der Relaunch der Website www.smzo.ch wurde für Anfang

2021 geplant und vorbereitet.

• Es konnte ein erster Einblick in die geplante Neufinanzierung der

SMZ (und der privaten Spitexorganisationen) ab dem Jahr 2023

genommen werden. Bei der Neufinanzierung handelt es sich um

einen Systemwechsel, der zukünftig die Subventionierung quasi

nach einem Leistungsfinanzierungsprinzip anstelle einer Deckung

des Aufwandüberschusses vorsieht.

• Die Organisationsentwicklung in der Bereichsleitung Gesundheit

wurde initiiert.

• Der Umzug der Lokalitäten in Stalden ins neue «Gesundheitszentrum»

mit Umsetzung ca. Mitte 2021 wurde beschlossen.

Zu den Projekten, welche auf kantonaler Ebene umgesetzt wurden,

gehörte die Einführung des elektronischen Pflegedossiers

carefolio@home als Pilot-Standort im November 2020. Hingegen

wurde die Einführung des kantonalen IT-Projekts «KiSS» nach zwei

umfassenden Testwochen im August des Berichtsjahres aufgrund

zu grosser Abweichungen des geplanten Systems vom Jahr 2021

auf einen späteren, noch zu bestimmenden Zeitpunkt verschoben.

COVID-19 und der damit verbundene Lockdown haben auch im

Ressort Gesundheit zu einem signifikanten organisatorischen und

operativen Mehraufwand geführt. Hier gilt es insbesondere sowohl

die Organisation und Einrichtung des Krisenstabes als auch

die Materialbeschaffung und -verwaltung hervorzuheben. So waren

beispielsweise alle freiberuflichen Pflegefachpersonen im

Lockdown auf Weisung des Kantons angehalten, täglich Rückmeldung

zu den COVID-19 Kunden und dem Bestand im Materiallager

zu machen, welcher im Anschluss an die Vereinigung weitergeleitet

werden musste, um das Beschaffungswesen sicherstellen

zu können.

Daneben beanspruchte das Projekt carefolio@home über das gesamte

Jahr hinweg sowohl innerhalb der Führung als auch auf

Ebene der Mitarbeitenden erhebliche Personalressourcen. Nach

intensiver Organisations- und Planungsphase konnte ab dem 1. November

2020 im SMZO als Walliser Pilot-SMZ das elektronische

Pflegedossier im Bereich Spitex mit anschliessender intensiver

Schulungsphase der Superuser und Enduser eingeführt werden.

Vor dem Hintergrund des kantonalen Leistungsauftrages, demzufolge

Pflegemassnahmen auch direkt in den Spitex-Standorten angeboten

werden sollen, wurden in Brig, Visp, Steg und Leuk entsprechende

Behandlungszimmer eingerichtet. Mobile Spitex-Kunden haben nach

vorheriger Terminabsprache fortan die Möglichkeit, ihre Pflegeanwendung

(vornehmlich Kurzinfusionen, Injektionen, Verband wechseln, etc.)

direkt beim Spitexstandort in Anspruch nehmen können.

Ein weiterer Schwerpunkt lag im Jahr 2020 auch auf der hierarchieübergreifenden

Weiterentwicklung der Teams. So wurden

verschiedene Stufen und Linienverantwortungen durch die

Organisationsentwicklung des Bereiches Gesundheit begleitet.

Dieser Prozess führte zusätzlich zu der Erkenntnis, dass die Verantwortlichkeiten

und Aufgaben der Bereichsleitung sowie deren

Stellvertretung im Jahr 2021 neu zu überarbeiten sein werden. Im

Bereich der Führungs- und Teamentwicklung konnte für die Teamleitungen

und Gruppenleitungen ein eintägiger Workshop zur Führungsentwicklung

durchgeführt werden. Jene Teamleitungen und

Gruppenleitungen, welche noch nicht über eine Fortbildung im

Bereich Leadership verfügten, profitierten von einer intern organisierten

Weiterbildung; alle Teilnehmer schlossen erfolgreich mit

Zertifikat ab. Am Standort Brig wurde im Bereich Spitex ausserdem

die Reorganisation Führung und Teamentwicklung begonnen.

Das Ziel dieser Massnahme ist es, dass die Gruppenleitung, die

Stabstellen als auch die Mitarbeitenden für die Organisationsentwicklung

des Bereichs Gesundheit sensibilisiert und miteinbezogen

werden.

Auch bei der Kinderspitex Oberwallis wurde der Prozess der

Teamentwicklung lanciert. Nicht zuletzt die Fluktuation im Bereich

der Gruppen- und der Teamleitung aber auch die mit der

Reorganisation einhergehenden signifikanten strukturellen Änderungen

haben das bestehende Kinderspitex-Team stark gefordert

und waren Auslöser für eine weitestgehend personelle und

immer noch anhaltende Rundumerneuerung. Den Bereich Fortbildung

und Weiterbildung ergänzten in diesem Jahr die regulären

Schulungen zu Themen wie Pflegeberichte schreiben, Fallführung,

InterRAI, Nähe und Distanz, Leadership oder Wundmanagement.

Zur Sicherung und zum Ausbau des Qualitätsmanagements

wurden zahlreiche Massnahmen realisiert. So wurden die Mitarbeitenden

sowohl in der Fallführung als auch in der Fallbesprechung

geschult. Zudem wurde das erstellte Konzept intern implementiert,

so dass die Fallbesprechung fortan von der Fallführerin

organsiert werden kann. Derart wird der Austausch mit allen Mitarbeitenden,

welche beim Kunden involviert sind, ermöglicht, und

die für den Kunden bestmöglichen Interventionen und Anpassungen

können gesucht und beschlossen werden.

Für den Ein- und Austrittsprozess von Spitex-Kunden wurde

ein neues Konzept erarbeitet und in allen Standorten implementiert.

Es stellt sicher, dass alle Kunden an allen Standorten nach

demselben Schema aufgenommen werden. Hierzu gehört auch,

dass sich die Kunden neu bei der zentralen Koordinationsstelle

melden, von wo aus die Personalien und Wünsche der Kunden an

die jeweiligen Standorte weitergeleitet werden.

Das Medikamentenmanagement wurde ebenfalls mehrdimensional

optimiert. In Abstimmung mit der Oberwalliser Sektion des

Walliser Aopthekervereins Apoval wurden bezüglich des Richtens

und der Abgabe von Medikamenten Blistern an die Kunden die

notwendigen Abklärungen getroffen. Viele der Apotheken richten

die Medikamente der Kunden nun in Blistern an und liefern

diese den Kunden entweder direkt nach Hause oder geben sie

in den Standorten zur Weiterverteilung ab. Mit der logistischen

Vereinfachung und Optimierung wird zudem, dem vom Kanton geforderten

Vier-Augen-Prinzip entsprochen, wobei die Apotheke

federführend involviert ist, da die Anpassungen der Medikamente

direkt vom Hausarzt an die Apotheken gemeldet werden sollten.

Auf kantonaler Ebene wurden in der MAD (Kommission Spitex

SMZ Wallis) darüber hinaus auf Basis der kantonalen Vorgaben

Konzepte zu den Themen Palliative Care, Pflege und Demenz erstellt

und zur Anwendung gebracht.

Auch das Thema Kundenzufriedenheit rückte im vergangenen

Jahr im Rahmen der Stärkung des Qualitätsmanagements stärker

in den Fokus. Seit dem Frühling wird bei den Kunden nach

Abschluss der Spitex-Dienstleistung systematisch die Kundenzufriedenheit

erhoben und ausgewertet. Die ersten Ergebnisse zeigen

6 Vorwort

Gesundheit

7


mehrheitlich erfreulich positive Rückmeldungen; moniert wird jedoch

wiederholt der Wechsel bei den betreuenden Mitarbeitenden.

Im Bereich der Ausbildung von zukünftigen Fachpersonen wurde

ein Ausbildungskonzept für das Ressort Gesundheit erarbeitet

und umgesetzt. Es stellt sicher, dass die Praktikanten und Auszubildenden

im SMZO eine einheitliche Betreuung erhalten. Zusätzlich

wurden die Stellenprozente für die Ausbildungsverantwortliche

um 20 % erhöht, um die zahlreichen Lernenden in ihrer Arbeit noch

besser unterstützen zu können.

Auf Gesuch des Zentralinstituts wurden die personellen Ressourcen

um 10 Stellenprozent für eine Hygienefachverantwortliche

für die Region OW aufgestockt. Die Mitarbeitende unterstützt sowohl

bei der Schulung von Mitarbeitenden als auch bei den Audits

der verantwortlichen Pflegefachfrau Hygiene (MA Spital).

Mit der Ansprechperson für betreuende Angehörige wurde

einem kantonalen Projekt entsprochen, welches betreuenden Angehörigen

insbesondere gute Beratungsqualität bieten will. Die

Erweiterung des Dienstleistungsportfolios um 30 Stellenprozent

ermöglicht den Angehörigen nicht nur eine Standortbestimmung,

sondern zeigt den Betroffenen darüber hinaus auch Wege und

Möglichkeiten auf, wie sie noch mehr Unterstützung für ihre aufwändige,

ehrenamtliche Tätigkeit erfahren können.

Auch das Angebot der Fachstelle der Vereinigung betreuende Angehörige

Wallis wurde durch ein Unterstützungsangebot erweitert.

Neu wird von der Fachmitarbeiterin Betreuung des SMZO

– welche auch Mitglied der Vereinigung betreuende Angehörige

Wallis und Arbeitsgruppenmitglied des Oberwalliser Vereins ist

– ein telefonisches Beratungsangebot in deutscher Sprache angeboten.

Um der Bedeutung der Pflegeberufe als systemrelevante Branche

nicht nur in Zeiten von Viruspandemien in der breiten Öffentlichkeit

verstärkt Ausdruck zu verleihen, stand der Nationale Spitextag

am 12. September 2020 im Oberwallis unter dem Motto «Das

Jahr der Pflegeberufe – danke Spitex!» An einem interaktiven

Informationsstand im Simplon Center Glis wurden die Standbesucher

über das breite Spektrum der Pflegeberufe informiert und mit

Mini-Gesundheitscheck sowie Gewinnspiel dazu animiert, sich

vertiefend mit der Welt der Pflegeberufe auseinanderzusetzen.

KINDERSPITEX

Auch die Arbeit der Kinderspitex stand unter dem Einfluss und den

Auswirkungen von COVID-19. So wurden bei den Personaleinsätzen

einerseits kurzfristige Umplanungen erforderlich, andererseits galt

es neu aufgetretene, arbeitsrechtliche Fragen zu beantworten, und

es mussten diverse Abklärungen wie z. B. Einteilung von Mitarbeitenden

in Risikogruppen, etc. vorgenommen werden. Im Rahmen

der Öffentlichkeitsarbeit fiel der Suppentag in Ried-Brig sowie in

Termen der Pandemie zum Opfer. Auf Seiten der Kunden ging die

Kinderspitex aus der Pandemie hingegen mit einem blauen Auge

hervor: lediglich eine Familie sah sich gezwungen, sämtliche Einsätze

vorübergehend abzusagen, während alle anderen Einsätze wie

gewohnt geleistet werden konnten.

Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Das traf auf die Kinderspitex

im Geschäftsjahr 2020 insbesondere im Bereich der Personalmutationen

zu. Neben vielen personellen Veränderungen im Team

der Mitarbeitenden kam es auch zum Wechsel im Leitungsteam. So

verliess im ersten Halbjahr die Gruppenleitung die Kinderspitex, im

zweiten Halbjahr kam es dann auch zum Wechsel bei der Teamleitung.

Darüber hinaus fiel im April unter fachlicher Anleitung eines

Coaches der Startschuss zur Teamentwicklung, die in zwei halbtägigen

Workshops im Sommer ihre Umsetzung fand.

den 1. November eingeführt werden konnte. In der Folge bzw. vorbereitend

wurden die Mitarbeitenden auf das neue Programm geschult.

Das Leitungsteam Kinderspitex und die Stellvertretende Bereichsleiterin

Gesundheit führten zudem vor dem Hintergrund der Einführung

von carefolio@home und den mit den personellen Mutationen verbundenen

Änderungen die notwendigen Gespräche mit den Familien.

Im Verband Kinderspitex Schweiz und in der Fachkommission Kinderspitex

Schweiz wurden zudem folgende Themen behandelt:

Einführung des neuen Bedarfsmeldeformulars IV mit Kurz- und

Langzeiterfassung sowie die Übernahme von Ferienkindern mit

unterschiedlichen kantonalen Tarifen. In beiden Gremien wurde

die Integration von Kinderspitex Schweiz in die Spitex Schweiz bearbeitet.

Hierzu gehörten massgeblich die Antragstellung zur Eingliederung,

im Anschluss gemeinsame Sitzungen und Abklärungen

zu Fragen der Struktur sowie zur Einbindung und Stärkung des Fachbereichs

Kinderspitex im Allgemeinen.

Altersstruktur gepflegte Kinder 2020

12

Das Geschäftsjahr wurde ausserdem dafür genutzt, die Einsatzplanung

dahingehend zu überarbeiten, dass diese nicht nur digitalisiert

sondern in ihrer Gesamtübersicht auch optimiert wurde. In diesem Zusammenhang

erfolgte auch die Überarbeitung der Pflegedokumente,

insbesondere der Pflegeplanung und des Pflegeberichts. Die Kinderspitex

war zudem in die Vorbereitungen von carefolio@home, dem

elektronischen Patientendossier, involviert, welches planmässig auf

10

8

6

4

2

0

bis 1 Jahr

1 bis 5 Jahre

6 bis 12 Jahre

13 bis 16 Jahre

Anzahl gepflegte Kinder nach Altersstruktur (interne Erhebung)

über 16 Jahre

Verrechenbare Stunden pro Vollzeitstelle

2014 936.2

2015

2016

2017

2018

2019

2020

917.7

942.4

909

911.7

919.3

932.47

0 200 400 600 800 1000

Lohnaufwand pro verrechenbare Stunde

2014 83.0

2015

2016

2017

2018

2019

2020

86.0

82.6

88.2

88.3

87.5

85.2

0 20 40 60 80 100

MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG

Aufgrund von COVID-19 sah sich die Mütter- und Väterberatung

gezwungen, Familien im Zeitraum vom 13. März bis Ende Juni

2020 ausschliesslich telefonisch oder etwa per E-Mail zu beraten.

Hausbesuche wurden nur in Ausnahmefällen angeboten. Not

macht bekanntlich erfinderisch, und so galt es auch für das MVB-

Team innovative Lösungen für Einzelfälle zu finden. So wurden

Beratungsgespräche vereinzelt auf dem Balkon oder im Garten

durchgeführt. Die allgemein auch weiterhin anhaltende Verunsicherung

seitens der Kunden verursachte auch im weiteren Verlauf

des Jahres anspruchsvolle Situationen für das Team der MVB.

Im Juli konnte eine Mitarbeitende nach dem erfolgreich absolvierten

Nachdiplomstudium Mütter- und Väterberatung, ihren verdienten

Leistungsausweis entgegennehmen. Die Ausbildung zur

Erziehungsfachfrau Individualpsychologie nach Adler fand unter

speziellen Bedingungen statt und wird deshalb erst im Jahr 2021

abgeschlossen sein.

Die Mütter- und Väterberatung Oberwallis ist vernetzt mit dem

Schweizerischen Fach-Verband SF MVB. An der Jahresversammlung

wurden verschiedene Projekte des Fachverbandes vorgestellt,

beispielsweise die eidgenössische Fachprüfung Mütterund

Väterberatung, welche kurz vor der Vernehmlassung steht.

Ausserdem wurde vom Verband schweizweit eine Erhebung zum

Profilbild erstellt. Demzufolge bieten – analog der MVB Oberwallis

– 80 % der verschiedenen MVB Beratungsorganisationen Beratungen

per Email an. Dieses Angebot wird auch im Oberwallis

stark genutzt und stellte für die Eltern, insbesondere während der

Lockdowns, eine überaus wertvolle Hilfe dar.

8 Gesundheit

Kinderspitex | Mütter- und Väterberatung

9


BETREUUNGSDIENST

Der Betreuungsdienst ist in den Spitex-Teams und deren Standorten

gut implementiert. Die Verantwortlichen finden in den verschiedensten

Situationen inzwischen selber Lösungen, um den

Kunden ein Angebot unterbreiten zu können. Aufgrund der CO-

VID-19 Pandemie mussten alle Fallbesprechungen in den Teams

vor Ort ausgesetzt werden. Ausserdem fielen diverse Sitzungen

auf kantonaler und Schweizer Ebene COVID-19 zum Opfer.

Die Arbeit im Betreuungsdienst fokussierte

auf folgende Schwerpunkte:

• Durchführen des Angebots des Beratungstelefons

• Konzeption und Organisation von Gesprächsgruppen

im Oberwallis

• Weiterentwicklung der Homepage der Vereinigung

betreuende Angehörige Wallis

• Vernetzung der Institutionen, welche Dienstleistungen

für betreuende Angehörige anbieten

• Mitarbeit im Komitee und Koordination mit dem Unterwallis

• Organisation von Aktivitäten rund um den

«Tag der betreuenden Angehörigen» vom 30.10.2020

• Redigieren der neuen Informationsbroschüre für betreuende

Angehörige, welche ab Anfang 2021 auch auf Deutsch

zur Verfügung steht

• Mitarbeit bei der Übergabe der präventiven Hausbesuche

an die neue Ansprechperson betreuende Angehörige,

Esther Zimmermann

ANSPRECHPERSON

BETREUENDE ANGEHÖRIGE

Am 1. Juli 2020 wurde der kantonale Auftrag zur Schaffung einer

Dienstleitung für betreuende Angehörige mit dem Angebot der

Ansprechperson betreuende Angehörige (AbA) im SMZO umgesetzt.

Die Kernaufgabe der Beratertätigkeit besteht darin, die

betreuenden Angehörigen in der Findung ihrer Rolle zu unterstützen

und mit ihnen ihre Bedürfnisse zu identifizieren. Es wird

in Zusammenarbeit mit der fallführenden Pflegefachperson der

zu betreuenden Person/en ein massgeschneidertes Unterstützungsangebot

für die betreuenden Angehörigen ausgearbeitet

und auf die Akzeptanz zur Annahme des Unterstützungsangebotes

hingewirkt.

COVID-19 hatte massgeblichen Einfluss auf die Möglichkeiten

der konkreten Ausgestaltung des Beratungsangebotes, da

einerseits das involvierte Pflegepersonal durch die zusätzlich

einzuhaltenden Schutzkonzepte verstärkt gefordert war, und andererseits

die betreuenden Angehörigen selbst teilweise Angst

vor dem Knüpfen neuer Kontakte hatten. Immerhin konnten im

ersten Jahr zumindest einige Beratungsgespräche durchgeführt

werden.

Um das Angebot bekannt/er zu machen, wurde ein Flyer realisiert

und ein Informationsbrief an die Hausärzte verschickt. Anfangs

Oktober erschien zudem ein kurzer Artikel über das neue

Angebot im Walliser Boten, und die Mitarbeitenden der Spitex

erhalten zweimal monatlich einen Impuls zur Thematik betreuende

Angehörige auf elektronischem Weg zugestellt.

Die verschiedenen Bedürfnisse und Fragen der betreuenden Angehörigen

sind vielfältig und komplex, und um diesen gerecht

zu werden, ist die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

(bspw. Pro Senectute, Stiftung Emera, Rotes Kreuz Wallis (SRK)

oder Alzheimervereinigung Wallis) von zentraler Bedeutung.

Diese Zusammenarbeit konnte aufgrund der Mitarbeit in der

«Arbeitsgruppe betreuende Angehörige Oberwallis» in welcher

Vertreterinnen der verschiedenen Organisationen mitwirken,

rasch und unkompliziert in die Wege geleitet werden.

10 Betreuungsdienst | Ansprechperson

Blindtext

11


Bericht von Janine Heldner

BEREICH SOZIALES

COVID-19 zum Trotz: Auch in dieser schwierigen und anspruchsvollen Phase konnte der Bereich Soziales

seinen Auftrag erfüllen, wenn auch in angepasster Form. So war die (telefonische) Erreichbarkeit zu den

ordentlichen Bürozeiten garantiert. Wer einen direkten Beratungsauftrag hatte, bewältigte die Aufgaben

auch aus dem Home Office. Die Möglichkeiten der Digitalisierung (Videotelefonie/Videokonferenzen)

wurden, wo immer möglich, als Unterstützungsinstrument eingesetzt.

SOZIALDIENST

Neben dem eingangs erwähnten, prägenden Dauerthema COVID-19

befasste sich der Bereich Soziales im Geschäftsjahr 2020 intensiv

mit folgenden Themen:

Sozialhilfe als letztes Netz in der sozialen

Sicherheit

Gegenüber 2019 verzeichnete der Sozialdienst 5 % mehr offene

Fälle (924 offene Fälle / Stand Dezember 2020). Diese Zunahme

betrifft vor allem zwei Personengruppen: Zum einen sind dies

die selbständig Erwerbstätigen, welche aufgrund der wirtschaftlichen

Folgen von COVID-19 Sozialhilfe beantragen mussten. Zum

andern betrifft dies Personen, welche Ansprüche von Sozialversicherungen

geltend machten, die allerdings noch nicht flossen.

Die Sozialhilfe hat in diesen Fällen die Gelder bevorschusst.

Gesetzliche Grundlagen der Sozialhilfe im Wandel

Die Sozialhilfe erhielt per 1.1.21 ein teilrevidiertes Gesetz über

die Eingliederung und Sozialhilfe. Die Mitarbeitenden des Sozialdienstes

haben sich im vergangenen Jahr aktiv mit den Neuerungen

auseinandergesetzt und konnten im Rahmen einer Vernehmlassung

ihre Gedanken und Anliegen einbringen. Weitere gesetzliche

Anpassungen wurden im Alltag implementiert und zeitnah umgesetzt

(bspw. neue Weisung Berechnung des Sozialhilfebudgets per

1.7.2020 oder die Grundbedarfsanpassung an die Teuerung).

Wechsel in der Führung

Auf Dieter Müller, welcher Ende 2019 pensioniert wurde, folgte

Janine Heldner als neue Bereichsleiterin Ressort Soziales. Zudem

erfuhr die Teamleitung in der Langzeitberatung eine Veränderung:

Kevin Lerjen übernahm die Leitung per Oktober 2020.

Der Sozialdienst als aktiver Anbieter von Ausbildungsplätzen im

Bereich der Sozialen Arbeit konnte im vergangenen Jahr konstant

jeweils zwei Praktikantenstellen besetzen und junge angehende

Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aktiv und praxisnah in

ihrer Ausbildung unterstützen.

Optimierung des An- und Aufnahmeprozesses

Während im Anmeldeprozess (Intake) primär subsidiäre Themen

im Vordergrund stehen, konzentriert sich der Auftrag des

Sozialdienstes im Rahmen der Langzeitberatung um eine zeitnahe

(Re)Integration in den ersten Arbeitsmarkt mit dem Ziel,

die finanzielle Selbstständigkeit gewährleisten zu können. Die

bestehenden internen Abläufe wurden überprüft, optimiert und

konzeptionell verankert.

Monatliche Deklaration der Bedürftigkeit

Die Sozialhilfe richtet sich an Personen, die einen Bedarf an

materieller Unterstützung und persönlicher Beratung haben. Im

vergangenen Jahr wurde die monatliche Selbstdeklaration eingeführt.

Personen, welche Sozialhilfe erhalten, müssen nunmehr

monatlich ihre Einkommens- und Vermögenssituation schriftlich

deklarieren. Auf der Grundlage dieser Angaben wird der jeweilige

Sozialhilfebedarf vom Sozialdienst überprüft und gegebenenfalls

angepasst. Ziel der Deklaration ist es, den Anspruch auf

Sozialhilfegelder zu überprüfen und Missbrauch zu verhindern.

Öffentlichkeitsarbeit

Tue Gutes und sprich darüber! Gemäss diesem Grundsatz nutzte

der Bereich Soziales auch die Möglichkeiten, seine Arbeit und die

Herausforderungen im Sozialbereich der Öffentlichkeit vorzustellen.

Zum «Tag der Armut» wurde die Oberwalliser Bevölkerung auf die

Armutsproblematik sensibilisiert: Dank der Unterstützung der Oberwalliser

Medien konnte die Oberwalliser Bevölkerung zwei Familien

aus der Region während einer Woche beim Einkaufen alltäglicher

Verbrauchswaren begleiten. Zudem wurde das TV Format «Brennpunkt

Gesundheit & Soziales» des SMZO genutzt, um die Menschen

aus der Region über Themen der Sozialhilfe zu informieren.

Bessere Vernetzung in der Sozialhilfe

Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung der Dienststelle für Sozialwesen

ist damit beauftragt, eine Softwarelösung zu entwickeln,

mit welcher alle Beteiligten in der Sozialhilfe im Kanton Wallis

(Kanton, Städte und Gemeinden, regionale SMZ) untereinander

besser vernetzt und effizienter arbeiten können werden. Die geplante

Einführung soll u. a. die Anspruchsprüfung und den Bewilligungsprozess

vereinfachen und so alle Beteiligten administrativ

Sozialhilfekosten 2014–2020

50 000 000

45 000 000

40 000 000

35 000 000

30 000 000

25 000 000

20 000 000

50 000 000

10 000 000

5 000 000

0

2014

Sozialhilfekosten

Kanton Wallis

2015

2016

entlasten. Mitarbeitende des Sozialdienstes sind ebenfalls Teil

dieser Arbeitsgruppe und setzen sich für praxisnahe Lösungen ein.

Dauerthematik: Raumbedarf

Der Sozialdienst stösst am jetzigen Standort immer mehr an seine

räumlichen Grenzen. Die Gründe sind vielfältig: der Bedarf

an Fachpersonal in der Sachbearbeitung und Sozialarbeit nimmt

stetig zu und wird bedingt durch die Folgen von COVID-19 noch

steigen. Dazu kommen die gestiegenen Anforderungen an die

Arbeitsplatzgestaltung. Einerseits müssen die Hygienemassnahmen

berücksichtigt werden und andererseits sind die Vorgaben

zum Datenschutz und zur Arbeitsplatzsicherheit einzuhalten. Die

Digitalisierungsinstrumente werden bestmöglich eingesetzt, doch

das Arbeitsinstrument der Sozialarbeit, nämlich das persönliche

Gespräch ist nur zum Teil durch Videokonferenzen ersetzbar. Die

Bereichsleiterin ist mit ihrem Team mit Nachdruck daran, geeignete

Anschlusslösungen zu finden, die den aktuellen und künftigen

Raumbedarf abdecken, finanziell tragbar sind und zeitliche Perspektiven

bieten. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, das im

kommenden Vereinsjahr weiter an Intensität gewinnen wird.

Erläuterung: Während die Aufwendungen für die Sozialhilfe im Oberwallis seit 2014 relativ stabil sind (6,5 Mio. CHF im Jahr 2020), steigen die Sozialhilfekosten

im Unterwallis wie im gesamten Kanton seit 2016 an. Im Jahr 2020 kostete die Sozialhilfe für den Kanton Wallis 41 Mio. CHF. Von diesen

Kosten übernimmt der Kanton 70 % und 30 % übernehmen die Gemeinden.

2017

Sozialhilfekosten

VS-Romand

2018

2019

2020

Sozialhilfekosten

Gebiet SMZO

12 Soziales | Sozialdienst

Sozialdienst

13


Behandelte Dossiers / Anfragen im Kalenderjahr

1200

BERUFSBEISTANDSCHAFT

1000

800

600

400

200

0

1025

571

253

2014

1075

496

261

2015

989

526

258

2016

2017

Wirtschaftliche Sozialhilfe Nichtfinanzielle Dossiers Beistandschaften Anmeldungen, Auftragsklärung

Schlussbestand Dossiers per 31.12. des Jahres

800

700

600

500

400

300

200

100

0

668

191

202

2014

668

130

200

2015

661

146

189

2016

853

636

334

101

237

211

2017

214

62

844

640

204

89

229

2018

192

2018

204

88

843

640

216

105

222

2019

203

2019

147

78

853

617

248

107

223

2020

196

2020

285

145

Im Geschäftsjahr 2020 betreuten die Berufsbeistandspersonen

223 Mandate. Die zugewiesenen Fälle stellen sich mehrheitlich

als sehr komplexe Dossiers dar. So handelt es sich bei den Klienten

beispielsweise um Personen mit schweren psychischen Beeinträchtigungen

oder erhöhtem Aggressionspotential sowie um

Menschen, welche sich in komplexen, persönlich oder finanziell

herausfordernden Verhältnissen befinden.

Im letzten Jahr wurden Arbeits-Tandems gebildet, d.h. die Beistandsperson

und die administrative Person sind fest aufeinander

zugeteilt. Die administrativ arbeitende Person erledigt alle

anfallenden Administrationsaufgaben, welche bei den Falldossiers

üblicherweise anfallen. Die Gestaltung der internen Zusammenarbeit

durch Arbeits-Tandems hat sich in kürzester Zeit

etabliert und wird sowohl von den Beistandspersonen als auch

von den administrativ arbeitenden Personen geschätzt. Dies

auch vor dem Hintergrund, dass aufgrund dieser neuen Team-

Konstellation eine signifikante Effizienzsteigerung in der Arbeit

festgestellt werden konnte.

Wirtschaftliche Sozialhilfe Nichtfinanzielle Dossiers Beistandschaften Anmeldungen, Auftragsklärung

TOPJOB – BERUFLICHE INTEGRATION

Entwicklung Verteilung der Dossierkategorien (behandelte Dossiers / Abfragen im Kalenderjahr)

60

50

40

30

20

10

0

55.4

30.9

13.7

2014

58.7

27.1

14.2

2015

55.8

29.7

14.6

2016

59.9

23.5

2017

Wirtschaftliche Sozialhilfe Nichtfinanzielle Dossiers Beistandschaften Anmeldungen, Auftragsklärung

Erläuterung: Die Anzahl Dossiers haben über die Jahre stets abgenommen. Während im Jahr 2014 688 Dossier mit finanzieller Hilfe bearbeitet wurden,

waren es im Jahr 2020 noch 617 Dossiers. Auch die nicht finanziellen Dossiers haben über die Jahre abgenommen. Im Jahr 2020 waren es 107 Dossiers.

Die Berufsbeistandschaft bearbeitete über die Jahre immer ca. 200 Dossiers.

16.6

13.1

55.6

15.8

15.1

2018

13.8

57.9

14.8

15.3

2019

12.0

53.0

15.4

13.9

2020

17.7

Erfolg hat drei Buchstaben: TUN! (Johann Wolfgang von Goethe).

Es war, wie überall auch, COVID-19 geschuldet, dass bei topjob im

Geschäftsjahr 2020 nicht ganz so viel getan werden konnte, wie

es Anfang des Jahres zunächst noch angedacht war. So mussten

die Eingliederungsmassnahmen im Zeitraum Mitte März bis Mitte

Mai vorübergehend komplett eingestellt werden. Erst nach der Erarbeitung

eines Schutzkonzeptes konnte die Arbeit wieder aufgenommen

Werden. Allerdings gestaltete sich die Tätigkeit vor dem

Hintergrund, dass die Wirtschaft und deren Arbeitsplätze stark

getroffen wurden, auch weiterhin alles andere als einfach. Entsprechend

erwies sich die Suche nach passenden Praktikums- und

Arbeitsplätzen als sehr anspruchsvoll. Die Arbeitgeber, welche

wohl gerne Hand bieten wollten, reagierten aufgrund der aktuellen

Lage und den damit verbundenen und vielfältigen Unwägbarkeiten

sehr verhalten. Im Sommer entspannte sich die Situation

vorübergehend wieder etwas, und dank der Vorlaufzeit seit Mai

konnten auch wieder einzelne Klienten platziert werden. Durch

die erneuten, wiederholten und dann dauerhaften Schliessungen

der Gastrobetriebe fiel in der Folge allerdings ein weiterer wichtiger

Arbeitsbereich fort, da Platzierungen in den Berufsfeldern

Küche, Service und Reinigung komplett wegbrachen.

Die vorübergehende Einstellung der Eingliederungsmassnahmen,

die Tatsache, dass das gesamte topjob Team seit März 2020 und

mindestens bis Ende Geschäftsjahr zu Kurzarbeit überging, die

allgemeine Unsicherheit für die Arbeitgeber und die grundsätzlich

herausfordernde wirtschaftliche Arbeitsmarktlage führten dazu,

dass das Tagesgeschäft bei topjob nicht wie gewohnt abgewickelt

werden konnte. Dies hatte zur Folge, dass – trotz unvermindert

grosser Motivation und hohem Engagement der Teammitglieder

– auch die Zahlen der Vorjahre nicht erreicht werden konnten.

Die Auswirkungen von COVID-19 werden im Arbeitsmarkt noch

lange zu spüren sein. Topjob ist aber zuversichtlich, dass schon

bald wieder vermehrt Platzierungen vorgenommen werden können

und arbeitet parallel bereits an einer Angebotserweiterung

mit dem Ziel, zukünftig Klienten im Oberwallis im Bereich der sozialen

Eingliederung noch besser unterstützen zu können.

14 Statistiken Sozialdienst

Berufsbeistandschaft | topjob – berufliche Integration

15


SOZIALPÄDAGOGISCHE FAMILIENBEGLEITUNG

Bericht von Marc Kalbermatter

BEREICH RESSOURCEN

Die Auswirkungen von COVID-19 haben auch die Sozialpädagogische

Familienbegleitung (SpFO) Oberwallis vor sehr schwierige

Fragestellungen und Entscheidungen gestellt. So war zu Beginn

des Lockdowns eine grosse Unsicherheit vorhanden, ob und wie

die Arbeit der SpFO weitergeführt werden kann, und welche Auswirkungen

dies für die Dienstleistung haben wird.

Die Einschränkungen der Kontakte beim ersten Lockdown hatten

zur Folge, dass die Familien mit ihren Kindern und Jugendlichen,

welche aufgrund von belasteten Lebenssituationen durch die Sozialpädagogische

Familienbegleitung betreut wurden, ab Mitte

März für eine längere Zeit nicht mehr vor Ort besucht werden

konnten. Zudem waren die Kinder aufgrund der Schulschliessungen

den ganzen Tag über zuhause. Um diese schwierige Situation

etwas zu mildern, standen die sozialpädagogischen Familienbegleiter/innen

regelmässig über Videoanrufe in Kontakt mit den Eltern

und den Kindern. In den ersten Wochen zum Teil fast täglich,

da eine grosse Verunsicherung herrschte. Passende Betreuungsangebote

und die Unterstützung für die Bewältigung der schulischen

Herausforderungen wurden gemeinsam mit den Schulen

und den Kindertagesstätten gesucht. Die Erleichterung war bei

allen Beteiligten gross, als die ersten Lockerungen im Verlauf

des Monats Mai persönliche Kontakte wieder möglich machten.

Dies galt umso mehr, als dass die vorübergehenden Begleitungen

mittels Videotelefonie nur einen sehr eingeschränkten Ersatz für

die Begleitungen vor Ort darstellten. Im Herbst hatten die Massnahmen

zur Eindämmung von COVID-19 einen deutlich weniger

SCHULSOZIALARBEIT

Die durch die COVID-19 bedingten Schulschliessungen während

des ersten Lockdowns zwang die Schulsozialarbeit (SSA) neue

Wege der Kontaktaufnahme zu erschliessen. So wurde eine Hotline

eingerichtet, die Beratungen wurden vorwiegend über Online-

Kanäle durchgeführt und zudem Zeitgestaltungstipps erarbeitet.

Alle Akteure in der Schule waren froh, als nach acht Wochen der

Präsenzunterricht wieder aufgenommen und damit der schulische

Alltag unter Einhaltung der jeweiligen Hygiene- und Schutzbestimmungen

wieder einkehren konnte. Es waren selbst die Schüler

froh, wieder zur Schule gehen zu können, welche die Schule sonst

vorzugsweise eher nur von aussen betrachten. Heute ist bekannt,

dass die Bildungsschere mit den Schulschliessungen weiter auseinandergegangen

ist. Dies manifestiert sich auch in der Arbeit

der Schulsozialarbeit. Es gibt deutlich mehr Schüler, welche

grossen Einfluss auf die Arbeit der SpFO, da die Familien unter

Einhaltung der Schutzmassnahmen weiterhin zu Hause begleitet

werden konnten. Die Erfahrung, Begleitungen über Videoanrufe

zu führen, erwies sich allerdings z.B. in Quarantänesituationen

als sehr hilfreich und führten so zu einer wertvollen Ergänzung

unserer Arbeit.

Im Jahr 2020 konnte die SpFO 45 Familien mit insgesamt 85

Kindern und zwei junge Erwachsene begleiten. Im Durchschnitt

wurden 33 Familien gleichzeitig betreut, dies im gesamten Oberwallis.

Es konnten 14 Familienbegleitungen abgeschlossen und

17 neue Familien aufgenommen werden. Diese Zahlen zeigen auf,

dass die Auslastung der SpFO analog der Vorjahre auch im Jahr

2020 sehr hoch war. Aufgrund des Bedarfs an sozialpädagogischer

Familienbegleitung zur Unterstützung von Familien hat der

Kanton das jährliche Budget erhöht. Die positiven Rückmeldungen

seitens der kantonalen Dienststelle für die Jugend und die Erhöhung

des Budgets bestätigen die Wichtigkeit und Relevanz der

Arbeit im sozialpädagogischen Sektor.

Im Jahr 2020 haben 18 Familien das niederschwellige Zusatzangebot

«Family Coaching & Beratung» genutzt. Davon nahmen

12 Familien einen einzelnen Termin und 6 Familien mehrere Termine

wahr. Die neu überarbeitete Webseite konnte im Verlauf des

Monats Februar aufgeschaltet werden. Die Einbettung ins SMZO

ist damit auch optisch durch das neue Logo klar erkennbar. Das

Angebot findet bei Familien und Fachkreisen zunehmend mehr Beachtung.

Mühe bekunden, ihre Leistungen in der Schule zu erbringen und

unter dieser Situation leiden. Es stellt auch die Eltern vor grosse

Herausforderungen, wie sie ihren Kindern in dieser angespannten

Situation begegnen sollen. Hier setzt die Schulsozialarbeit an, in

dem sie Kindern, Jugendlichen, Eltern und Lehrpersonen einen

Ort zum Innehalten, nachdenken und sich neu orientieren bietet.

Als Ausblick auf das Jahr 2021, in dem die Schulsozialarbeit ihr

zehnjähriges Bestehen feiern darf, wurde im TV Sendegefäss

«Brennpunkt Gesundheit & Soziales» des SMZO eine Sondersendung

zum Jubiläum produziert und ausgestrahlt. Weitere Projekte

und Anlässe, mit denen das Jubiläum gefeiert werden soll,

sind geplant und sollen realisiert werden, sobald die allgemeine

Situation sich wieder normalisiert hat.

Das Jahr 2020, so harmonisch die Zahl im ersten Augenblick daherkommt, wird den wenigsten

Menschen in überwiegend harmonischer bzw. positiver Erinnerung bleiben. Für den Bereich

Ressourcen war angedacht, dass das Jahr 2020 ganz unter dem Vorzeichen der Optimierung

und Konsolidierung einiger wichtiger Projektvorhaben (z.B. digitales Personaldossier) sowie

Aufgabenbereiche (z.B. IKS, Archivierung) hätte stehen sollen. Daher waren explizit auch keine

grösseren neuen Projekte vorgesehen.

Erstens kommt es anders…

In mehrfacher Hinsicht hat sich diese Planung aufgrund von CO-

VID-19 zerschlagen. Für das SMZO galt es, kurzfristig eine Krisenorganisation

zu schaffen, die Auswirkungen auf die Dienstleistungen

für die Kunden, aber auch auf die Mitarbeitenden zu

analysieren und entsprechende Vorkehrungen und Massnahmen

zu treffen. Information und Kommunikation waren die Gebote der

Stunde, um klare Regeln und Schutzmassnahmen für diese neue

Situation zu erarbeiten und Sicherheit zu geben. Ziel war, die

Dienstleistungen für die Kunden möglichst immer anbieten zu

können, ggf. auch aus der Distanz, wo dies möglich war.

Da die IT-Abteilung entsprechend gerüstet war, konnte schon in

der ersten Welle relativ rasch für die Mitarbeitenden verschiedener

Bereiche das Arbeiten von zu Hause ermöglicht werden.

Dadurch waren sämtliche Dienstleistungen trotz Einschränkungen

während der Lockdowns immer verfügbar – mindestens

telefonisch, per E-Mail oder per Webmeeting. Dank des grossen

Engagements des IT Teams und der Flexibilität der Mitarbeitenden

erwies sich die Infrastruktur für ein sinnvolles Arbeiten von

zuhause aus jederzeit als ausreichend aus.

Als Positives kann aus der Krise mitgenommen werden, dass sich

Webmeetings durchaus für einen Teil der Besprechungen eignen

und damit zukünftig Reiseaufwand eingespart werden kann.

Ebenso lehren die Erfahrungen im «Home Office», wie gut oder

nicht der Einzelne mit der Arbeit von zu Hause aus klarkommt,

und was es für ein effizientes Arbeiten von zu Hause braucht. Es

ist davon auszugehen, dass die tageweise Arbeit im Home Office

auch nach COVID-19 für einige Bereiche und Funktionen dauerhaft

ein Thema bleiben wird.

Gleichzeitig zeigen die Ermüdungserscheinungen insbesondere

in den Spitex-Teams, dass die hohe Arbeitslast und der erhöhte

psychologische Druck in dieser Krise doch signifikante Spuren

hinterlassen haben. Der informelle Austausch in den Teams, in

anderen Zeiten Mittel zur Psychohygiene, wurde durch die Einschränkungen

zur Eindämmung des Virus nahezu verunmöglicht

oder deutlich erschwert. Im 2021 wird darauf Wert zu legen sein,

dies zu ermöglichen. Aus diesem Grund werden alle Arbeitsstationen

mit Kameras und die Tablets mit der nötigen Software

ausgerüstet.

…und zweitens als man/frau denkt

Die Einführung des neuen Pflegedossiers carefolio@home hat sich als

grösseres und komplexeres Projekt entpuppt, als es ursprünglich geplant

war. Der Pilotstandort SMZO hat es zusammen mit dem neuen

Projektleiter trotz ungünstigster Vorzeichen und Rahmenbedingungen

doch noch geschafft, eine pluridisziplinäre Projektorganisation ins Leben

zu rufen, in der auch der Bereich Ressourcen stark involviert war.

In wenigen Monaten wurde teilweise parallel das System konfiguriert,

durch viel Handarbeit mit Daten gefüttert, Superuser wurden geschult,

welche ihr Wissen an über 200 Mitarbeitende weitergegeben haben,

und es wurden Vorbereitungen getroffen für den Start im November

2020. Schliesslich war das GO LIVE als Pilot ein herausragender Erfolg,

auch, wenn noch nicht alles perfekt läuft. Die Digitalisierung des

Pflegedossiers schafft mehr Übersicht für die Mitarbeitenden und wird

hoffentlich auch zu einer Effizienzsteigerung in der Leistungserfassung

wie in der Führung der Pflegedokumentation führen.

Die positive Erfahrung aus diesem Projekt war: alle Beteiligten haben

bereichsübergreifend Hand in Hand gearbeitet, Verantwortung übernommen

und spürbare Mehrarbeiten in Kauf genommen. Miteinander,

füreinander! Zusammen geht vieles.

Unsichere Aussichten – Herausforderung

für die Personalgewinnung

Wie oben erwähnt, hat die Krise mit den vermehrten Ausfällen (v.a.

Quarantäne) und wachsendem Pflegebedarf nicht nur aber insbesondere

beim Pflegepersonal Spuren hinterlassen. Die Rekrutierung und

der Erhalt von qualifiziertem Personal wird auch in Zukunft sehr wichtig

bleiben.

Das SMZO investiert weiterhin in die Ausbildung auf sekundärer und

tertiärer Stufe, um den Beitrag zu leisten, einen Pflegenotstand zu

verhindern und damit auch in Zukunft die Bevölkerung flächendeckend

betreuen zu können.

Auf der anderen Seite wurden die Anstrengungen intensiviert, um

Mitarbeitende mit mehrfachen oder längeren Absenzen angemessen

begleiten zu können. Eine interne Case Managerin steht den

kranken oder verunfallten Mitarbeitenden unterstützend zur Seite,

um chronische Verläufe zu vermeiden, die Rückkehr zu planen und

mit den Betroffenen in ggf. angepasster Tätigkeit eine berufliche

Perspektive zu erarbeiten.

16 Familienbegleitung | Schulsozialarbeit

Ressourcen

17


Statistiken

PERSONAL UND PENSIONIERUNGEN

Entwicklung der Vollzeitstellen

200

150

100

Anzahl Mitarbeitende (inkl. Auszubildende)

pro Standort per 1. Januar 2021

Spitex Brig (71)

Spitex Leuk (18)

Spitex Mattertal (25)

Spitex Saastal (10)

Spitex Stalden (5)

Spitex Steg (12)

Spitex Visp (28)

Altersdurchschnitt

60

50

40

30

20

10

50

Zentrale Dienste (111)

0

Brig

Leuk

Mattertal

Saastal

Stalden

Steg

Visp

Zentrale

Dienste

0

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

Altersverteilung und Durchschnittsalter pro Standort per 1. Januar 2021

Auszubildende und PraktikantInnen

Mitarbeitende Führung, Verwaltung,

Informatik und Unterhalt

Mitarbeitende Oberwalliser

Dienstleistungen Soziales

100%

90%

Mitarbeitende Oberwalliser

Dienstleistungen Gesundheit

Mitarbeitende Sozialberatung

inkl. Sachbearbeiterinnen

Mitarbeitende Spitex

Pflege und Familienhilfe

80%

70%

60%

Entwicklung Vollzeitstellenin den Bereichen

2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020

50%

40%

30%

20%

Mitarbeitende Spitex Pflege

und Hauswirtschaft / Betreuung

91.91 91.01 92.12 95.70 97.09 91.28 86.80

10%

Mitarbeitende Sozialdienst

& Berufsbeistandschaft

22.84 23.97 24.83 25.26 26.45 26.19 27.94

0%

Spitex

Brig

Spitex

Leuk

Spitex

Mattertal

Spitex

Saastal

Spitex

Stalden

Spitex

Steg

Spitex

Visp

Zentrale

Dienste

Mitarbeitende Oberwalliser

Dienstleistungen Gesundheit

8.97 9.12 9.12 9.88 11.21 10.77 11.12

bis 25 26 – 35 36 – 45 46 – 55

(Vor-) Pensionierungen

56 – 65

66 +

Mitarbeitende Oberwalliser

Dienstleistungen Soziales

9.91 10.49 11.31 11.39 9.54 10.33 10.40

Diese langjährigen Mitarbeiter/Innen haben uns 2020 verlassen, um ihren verdienten (Un-) Ruhestand zu geniessen:

Mitarbeitende Führung und Verwaltung,

Informatik und Unterhalt

17.99 16.58 15.76 16.67 16.70 16.25 15.96

Auszubildende und PraktikantInnen 10.05 10.01 11.10 12.15 12.27 14.56 16.06

Gsponer Erna Pflegefachfrau 27 Jahre

Brantschen Brigitte MPA in Pflege 3 Jahre

Hetzel Cécile Haushilfe mit SRK Kurs 28 Jahre

Schnidrig Walburga Haushilfe mit SRK Kurs 11 Jahre

Brügger Margrith Haushilfe mit SRK Kurs 21 Jahre

Häfliger-Zimmermann Myriam Raumpflegerin 5 Jahre

Imhof Marie-Madlen Dipl. Pflegefachfrau,

stv. Gruppenleiterin Goms 25 Jahre

Gubler-Zimmermann Angela Kinderkrankenschwester 22 Jahre

Imbach-Burgener Benita Dipl. Pflegefachfrau 26 Jahre

Borter-Amacker Erna Pflegefachfrau 20 Jahre

Schneider Marta Familienhelferin 14 Jahre

TOTAL 161.67 161.19 164.24 171.05 173.26 169.38 168.28

Sie haben die Entwicklung der SMZ im Oberwallis über viele Jahre mitgeprägt. Ein herzliches Dankeschön für die langjährige Treue und

Mitarbeiter im Sinne der Sache.

18 Personal und Pensionierungen

Personal und Pensionierungen

19


JUBILARE 2020

FINANZZAHLEN 2019 – 2022

30 Jahre

10 Jahre

Die angestrebte Harmonisierung der kantonalen Kontopläne der SMZ führt zu Verschiebungen zwischen den einzelnen Rubriken. Die Budgets

2020, 2021 und Jahresrechnung 2019 wurden zur besseren Vergleichbarkeit entsprechend dem neuen Kontoplan angepasst.

Lorenz Sonja

Pflege

Albert Claudia

Anthamatten Kurt

Pflege

Leitung

Budget 2022 Budget 2021 Budget 2020

Rechnung

2020

Rechnung

2019

25 Jahre

Bayard Christian

SSA Mattertal

Personalaufwand 18’905’031 18'904'250 18'858'105 16'939'986 17'158'784

Freiburghaus Andrea

Imhof Marie-Madlen

Truffer-Camenzind Madeleine

20 Jahre

Pflege

Pflege

Pflege

Bieler Daniela

Briand Jean-Marc

Carlen Ursula

Kahlenberg Heike

Rovina-Mooser Silvia

Pflege

SSA NBV

SpFO

Pflege

Hauswirtschaft & Betreuung

Löhne und Personalnebenkosten

Dienstleistungen Gesundheit

Löhne und Personalnebenkosten

Sozialdienst

Löhne und Personalnebenkosten

Mandate Dritter

10’066’083 10'392'302 10'373'923 9'134’093 9'456'607

2’399’436 2'195'636 2'313'100 2'070’984 2'008'994

1’771’057 1'736'989 1'618'780 1'578'839 1'610'058

Borter Erna

Burgener Sandra

Eggel-Sarbach Annette

Hagen Dunya

Pflege

Hauswirtschaft & Betreuung

Kinderspitex

Pflege

Ruppen Katja

5 Jahre

Beney-Lötscher Christine

Hauswirtschaft & Betreuung

SA Beistandschaften

Löhne und Personalnebenkosten

Leitung / Verwaltung / Projekte

1’308’938 1'274'885 1'224'087 1'111’179 1'045'415

Sozialversicherungen 2’730’016 2'766'879 2'742'800 2'403'013 2'465'615

Aufwand Fachberatung/Leistungen 629’501 537'559 585'415 641'878 572'094

Kalbermatter Marie-Louise

Pflege

Cina Claudia

Pflege

Sach- und Transportaufwand 1’014’850 826'900 837'800 1'122'979 771'972

Oggier-Marclay Viviane

MVB

Franke Eva

SSA Mattertal

Sonstiger Betriebsaufwand 1’953’722 1'892'004 1'766'035 1'564'625 1'651'580

Gattlen-Zengaffinen Andrea

SB Sozialberatung

Unterhalt / Reparaturen 25’000 21'100 19'500 19'066 10'891

15 Jahre

Arnold-Hutter Ida

Arnold-Walker Rafaela

Gundi Nathalie

Pflege

Pflege

Hauswirtschaft & Betreuung

Häfliger-Zimmermann Myriam

Imwinkelried Nicole

Lavado Shadya

Passeraub Valérie

Raumpflege

Pflege

SA Sozialberatung

SA Sozialberatung

Anschaffungen / Abschreibungen 260’500 289'600 288'000 214'978 249'070

Informatik 777’050 679'670 587'462 577'597 603'501

Übriger Betriebsaufwand 891’172 901'634 871'073 752'984 788'118

Imboden Schmidpeter Tamara

SA Beistandschaften

TOTAL Aufwand 21’873’603 21'623'154 21'461'940 19'627'590 19'582'335

Spaar-Studer Michaela

Pflege

TOTAL Betriebsertrag 10’636’202 10'532'006 10'416'300 10'142'244 9'928'916

Ausserordentlicher Ertrag 29’320 20'422 25'950 10'917 2'339

Ausserordentlicher Aufwand 0 0 24'600 67'932 20'861

Aufwandüberschuss 11’208’081 11'070'726 11'044'290 9'542'361 9'671'941

Öffentliche Beiträge an SPITEX-Rechnungen 2’064’000 1'889'072 1'622'000 1'925'052 1'599'310

Aufwandüberschuss inkl. öffentliche Beiträge 13’272’081 12'959'798 12'666'290 11'467'413 11'271'251

Dienstleistungen Gesundheit:

Spitex Pflege und Hauswirtschaft und Betreuung, Kinderspitex, Mütter- Väterberatung,

Sachbearbeitung Gesundheit, Unterhaltsdienste

Sozialdienst:

Sozialarbeit, Sachbearbeitung, Unterhaltsdienste

Mandate Dritter:

Sozialpädagogische Familienbetreuung, Topjob, Amtsbeistandschaft, Schulsozialarbeit, Unterhaltsdienste

Leitung / Verwaltung / Projekte: Geschäftsleitung allgemein, Sachbearbeitung Personal- und Finanzen, Informatik, Vorstand,

Unterhaltsdienste

20 Jubilare

Finanzzahlen

21


BERICHT FINANZEN

Entwicklung Aufwandüberschuss SMZO

15000000

12000000

9000000

6000000

3000000

0

2016

Aufwandüberschuss

2017

2018

2019

2020

öffentliche Beiträge an Spitex-Rechnungen

2020 (B)

2021 (B)

2022 (B)

Der neunte Jahresabschluss des SMZO weist einen Aufwandüberschuss von TCHF 9‘542 (jeweils gerundete Beträge) aus. Dieser ist

damit um rund TCHF 130 unter dem Vorjahr und TCHF 1‘502 unter dem von der Delegiertenversammlung bewilligten Aufwandüberschuss

von TCHF 11'044.

Budget 2020 – Rechnung 2020

Differenzbeträge (TCHF gerundet) zum Budget:

Übersicht

Differenz Jahresrechnung / Budget

Personalaufwand – 1‘918

Sach- und Transportaufwand + 285

Sonstiger Betriebsaufwand – 201

Ausserordentlicher Aufwand + 43 Minderausgaben gegenüber Budget TCHF 1‘791

Ertrag – 274

Ausserordentlicher Ertrag – 15 Mindereinnahmen gegenüber Budget TCHF 289

Differenz Jahresrechnung / Budget TCHF 1‘502

Personalaufwand – TCHF 1918

Die Budgetierung 2020 erfolgte unter Berücksichtigung der kantonalen

Langzeitpflegeplanung 2016–2021: hier gehen wir von einem mittleren

Szenario für das Oberwallis aus (50 % der kantonalen Prognose,

verteilt auf 5 Jahre). Der Kanton weist explizit darauf hin, dass in den

Budgets den Szenarien in der kantonalen Langzeitplanung Rechnung

zu tragen ist. Im Berichtsjahr verzeichneten wir aber nur einen kleinen

Anstieg der verrechenbaren Stunden in der Spitex, im Bereich

der Hauswirtschaft und Betreuung sind diese sogar leicht zurückgegangen.

Zudem konnten aufgrund COVID-19 verschiedene Projekte

nicht umgesetzt und die geplanten Weiterbildungen nicht wie geplant

durchgeführt werden. Dadurch fallen die Personalkosten im Bereich

Gesundheit mit rund TCHF 1239 deutlich tiefer aus als budgetiert.

Im Sozialdienst fallen die Kosten um rund TCHF 242 tiefer aus als budgetiert,

da auch hier aufgrund von COVID-19 die Umsetzung von Projekten

und die Weiterbildungen nicht wie geplant erfolgen konnten.

Im Bereich Ressourcen mussten aufgrund von Verzögerungen bei der

Umsetzung von geplanten Projekten die budgetierten Stellen nicht besetzt

werden (– TCHF 113).

Bei den Mandaten Dritter liegt der Personalaufwand ebenfalls leicht

tiefer als budgetiert (– TCHF 40). Einzig die Arbeitsleistungen Dritter

sind höher als budgetiert (+ TCHF 56). Hier ist der Aufwand für

Fachberatung für Fachberatung – und leistungen um TCHF 51 zurückgeganen.

Hingegen liegen die Aufwände für die Tageselternvermittlung

(+ TCHF 28), für externes Fachpersonal (+ TCHF 72), sowie der

Aufwand für Physiotherapeutische Massnahmen (TCHF 7) über den

berechneten Werten.

Die zusätzlich budgetierten Stellen und Lohnanpassungen führen

automatisch zu einem budgetierten Anstieg der Sozialversicherungen,

der so in der Rechnung 2020 nicht eingetreten ist (– TCHF 340).

Sach- und Transportaufwand + TCHF 285

Die Kosten für medizinisches Verbrauchsmaterial liegen aufgrund

von erhöhtem Bedarf an Schutzmaterial während der Pandemie deutlich

über dem budgetierten Wert (+ TCHF 122). Eine starke Zunahme

stellen wir bei den Medikamenten und dem medizinischen Material

für Kunden fest (+ TCHF 127), was mit einer Änderung in der Rechtsprechung

betreffend die Übernahme von Kosten für Pflegematerial

(MiGeL) durch die Krankenkassen zu tun hat. Zudem hat sich der

Aufwand für den Mahlzeitendienst erhöht (+ TCHF 20). Neu wird die

Vollkasko-Versicherung unter der Rubrik Transportaufwand verbucht

(+ TCHF 41). Aufgrund der berechneten Lohnsumme wurden bei der

Spitex höhere Ausgaben für Entschädigungen für Privatfahrzeuge

und öffentliche Verkehrsmittel budgetiert, welche nicht im budgetierten

Umfang notwendig wurden (– TCHF 25).

Sonstiger Betriebsaufwand – TCHF 201

Die Kosten für Unterhalt, Anschaffungen, Mietaufwand mobile Sachanlagen

und die Abschreibungen sind tiefer ausgefallen als budgetiert

(– TCHF 73). Auch der Verwaltungs-, EDV- und Werbeaufwand

konnte weiter optimiert werden und ist dementsprechend tiefer ausgefallen

als budgetiert (– TCHF 40). Die Sachversicherungen liegen

tiefer als veranschlagt, da die Vollkaskoversicherung neu unter Sach-

und Transportaufwand verbucht wird (– TCHF 41). Die Aufwände für

Miete Geschäftslokalitäten und Geräte (– TCHF 24), Finanzaufwand

(– TCHF 9) sind ebenfalls tiefer ausgefallen als budgetiert. Ein Teil

der Aufwände übriger Betriebsaufwand wird schliesslich neu über

Personalnebenkosten verbucht (– TCHF 14).

Betriebsertrag – TCHF 274

Dieser Minderertrag ist vor allem darauf zurück zu führen, dass aufgrund

des höher budgetierten Stellenplanes bei der Spitex auch die

Einnahmen entsprechend höher veranschlagt werden mussten. Die Tarifsenkung

3.6 % der Spitextarife zugunsten der Krankenkassen und zu

Lasten der öffentlichen Hand hatte entsprechende Mindereinnahmen

zur Folge. Die effektiven Spitex-Einnahmen sind TCHF 553 tiefer als

budgetiert. Dagegen wurden vom Kanton die Restbeiträge für das Jahr

2020 erhöht. Für den Kanton und die Gemeinden ergibt dies eine Mehrbelastung

von rund TCHF 303. Bei den übrigen Fachbereichen sind die

Einnahmen leicht tiefer als veranschlagt (– TCHF 43). Die Zuwendungen

Dritter sind rund TCHF 19 höher als budgetiert.

Ausserordentlicher Aufwand + TCHF 43 /

Ausserordentlicher Ertrag – TCHF 15

Allfällige Aufwand- bzw. Ertragsüberschüsse der Dienstleistungen

Tobjoberwallis und Berufsbeistandschaft werden über einen Ausgleichsfond

aufgefangen; Zusätzlich wurde eine Abschreibung unseres

Verwaltungsaufwand der letzten Jahre für eine aufwändigen

Pflegesituation vorgenommen.

Fazit zur Rechnung 2020:

Trotz der aussergewöhnlichen Lage aufgrund der Pandemie, konnten

wir die Rechnung 2020 mit einem leicht unter Vorjahresniveau (– TCHF

130) liegenden Aufwandüberschuss abschliessen. Die stark gestiegenen

Kosten für Schutzmaterial und die Mehrkosten aufgrund der Mi-

GeL-Verordnung, die höheren Beiträge auf Walliser Ebene (insbesondere

für die Informatikprojekte), sowie die Senkung der Spitextarife,

konnten durch tiefere Personalkosten und die Erhöhung der öffentlichen

Beiträge ausgeglichen werden. Die Finanzzahlen der letzten vier

Jahre lassen die Aussage zu, dass wir finanziell stabil unterwegs sind.

Übrige kurzfristige Forderungen

Per 31.12.2020 weist der Verein Sozialmedizinisches Zentrum

Oberwallis (SMZO) eine Forderung von CHF 172 000

(Vorjahr 168 000) gegenüber einer aufwändigen Pflegesituation

aus, welche seit vielen Jahren betreut und separat

abgerechnet wird. Betreffend der Finanzierung der Kosten

bis Ende Juli 2020 konnte zwischenzeitlich mit den zuständigen

kantonalen Stellen eine Verein-barung über CHF

150 000 ausgehandelt werden. In diesem Zusammenhang

musste das SMZO auf eine Teilforderung von CHF 25 000 verzichten.

Es besteht weiter das Risiko, dass nicht die gesamte

Restforderung geltend gemacht werden kann. Auf die Bildung

einer Wertberichtigung oder Rückstellung wurde verzichtet.

22 Finanzen

Finanzen

23


Budget 2022 – Rechnung 2020

Das Budget 2022 sieht einen Aufwandüberschuss von TCHF 11 208

vor (gegenüber dem Budget 2021 ergibt dies eine Zunahme von

TCHF 137). Gegenüber der Rechnung 2020 ist der budgetierte Aufwandüberschuss

TCHF 1666 höher.

Dies sind die wichtigsten Gründe für den höheren Aufwandüberschuss

gegenüber der Rechnung 2020:

Personalaufwand + TCHF 1965

Die grösste Differenz findet sich bei den Dienstleistungen Gesundheit

(+ TCH 932). Die Spitex-Personalkosten wurden erneut budgetiert unter

Berücksichtigung der kantonalen Langzeitpflegeplanung 2016–2021.

Dabei wurden dieselben Prinzipien wie fürs Budget 2021 befolgt:

• Erhöhung der Ausbildungsplätze und Sicherstellen der Begleitung,

um der Ausbildungsverpflichtung für Gesundheitsinstitutionen

nachzukommen und um für genügend Nachwuchs

zu sorgen. Budgetierung von zusätzlichen, im Leistungsvertrag

verlangten Funktionen (z.B. mobile Ernährungsberatung, Ansprechperson

für pflegende Angehörige, Hygieneverantwortliche).

Budgetierung einer Superuser-Stelle für die Implementation

des IT Projekts Pflegedossier. Budgetierung zusätzlicher Stellenprozente

bei den verschiedenen Fachbereichen (bspw. Kinderspitex,

MVB) aufgrund erhöhter Nachfrage sowie eine moderate

Personalreserve für die Spitex.

• Beim Sozialdienst (+ TCHF 328) kommt die Zunahme zum einen

durch die Budgetierung von zwei Projektstellen zustande:

Aufgrund fehlender niederschwelliger Angebote im Oberwallis,

wurde eine halbe Stelle für die berufliche und soziale Integration

vorgesehen. Für das kantonale IT Projekt Sozialhilfe

ist eine halbe Stelle für die Implementation und Begleitung

der Teams (Superuser) budgetiert worden. Zum anderen wird

eine Reserve vorgesehen, um den prognostizierten Auswirkungen

durch die COVID-19-Krise auf die Sozialhilfe

Rechnung zu tragen.

• Im Bereich der Führung und Verwaltung (+ TCHF 198) sind

neben dem ordentlichen Stellenplan unter anderem

temporäre Personalkosten für kantonale IT-Projekte und

weitere konzeptionelle Arbeiten vorgesehen. Ausserdem

sind im Budget Praktikumsstellen vorgesehen, die im

2020 nicht vollständig genutzt werden konnten. Um die

Absenzen zu reduzieren und die berufliche Reintegration

zu fördern, wurde zudem ein kleines Teilpensum für ein

internes Case Management vorgesehen.

• Der Zuwachs der Lohnkosten bei Mandate Dritter (+ TCHF 192)

wird mehrheitlich durch Mehrerträge oder Auflösung von

Reserven finanziert.

Sach- und Transportaufwand – TCHF 108

• Zurückhaltend budetiert wurde Verbrauchsmaterial gemäss

Mittel- und Gegenständeliste (Mi-GeL), welches voraussichtlich

ab 2022 wieder den Krankenkassen in Rechnung

gestellt werden kann.

• Hingegen rechnen wir weiterhin mit einem höheren

Verbrauch an Schutzmaterialien.

Sonstiger Betriebsaufwand + TCHF 389

• Unterhalt und Reparaturen (+ TCHF 6).

• Anschaffungen und Abschreibungen (+ TCHF 45).

• Die IT Mehrkosten entstehen aufgrund höherer Beiträge an

die kantonalen Informatikprojekte und im kleineren Ausmass

durch interne Projekte zur Effizienzsteigerung (+ TCHF 199).

• Höhere Raumkosten hinsichtlich Erweiterung der

Räumlichkeiten in Visp (+ TCHF 52).

• Die Tablets der Spitexmitarbeitenden werden gemäss

kantonalem Projekt künftig gemietet (+ TCHF 60).

• Mehraufwand beim Verwaltungs- und Werbeaufwand,

übriger Betriebsaufwand (+ TCHF 25), sowie Sachversicherungen

und Finanzaufwand (+ TCHF 2).

Ertrag + TCHF 494

• Die Mehreinnahmen entstehen zu einem bedeutenden Teil bei

der Spitex angesichts des höher budgetierten Stellenplanes

(+ TCHF 361) sowie durch die angepasste Rest-Finanzierung

der öffentlichen Hand (+ TCHF 139).

• Bei den Erträgen aus Fachberatung rechnen wir gesamthaft

gesehen mit Einnahmen auf dem Niveau der Rechnung 2020

(– TCHF 6).

Ausserordentlicher Aufwand – TCHF 68 /

Ausserordentlicher Ertrag + TCHF 18

Allfällige Aufwand- bzw. Ertragsüberschüsse der Dienstleistungen

Topjoberwallis und Berufsbeistandschaft werden

über einen Ausgleichsfond aufgefangen.

Zusammenfassung

Personalkosten + 1965

Sach- und Transportaufwand + 108

Sonstiger Betriebsaufwand + 389

Ausserordentlicher Aufwand – 68 2178

Ertrag + 494

Ausserordentlicher Aufwand/Ertrag + 18 – 512

Differenz Jahresrechnung 2020 / Budget 2022

(in TCHF gerundet) + 1666

Weitere Abweichungen

• Aufgrund der zusätzlich budgetierten Stellenprozente steigen

auch die Kosten für die Sozialversicherungen (+ TCHF 327).

• Tiefere Kosten für den Aufwand Fachberatung (– TCHF 12).

24 Finanzen

Revisionsstelle

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26 Revisionsstelle

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Sozialmedizinisches Zentrum Oberwallis

Nordstrasse 30 | Postfach 608 | 3900 Brig

027 922 30 00 | info@smzo.ch | www.smzo.ch

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