Schwerter „Willkommens-Ticketheft“ erschienen - Dortmunder ...

do.stadtmagazine.de

Schwerter „Willkommens-Ticketheft“ erschienen - Dortmunder ...

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Liebe Leserinnen und Leser,

schneller als wir denken, wird es schon wieder Weihnachten sein.

Für die langen Novembertage bietet Ihr IN-Stadtmagazin diesmal

besonders viel spannenden und kontrastreichen Lesestoff.

Nehmen Sie sich ein wenig mehr Zeit für diese umfangreiche

Ausgabe, denn die hat es sprichwörtlich in sich. Sie haben nämlich

gleich zweimal die Chance auf einen wertvollen Gewinn:

Während das Preisausschreiben mit Ryanair, bei dem Sie einen

Flug für zwei Personen vom Flughafen Weeze nach Sardinien

gewinnen können, weiterläuft, gibt es zusätzlich noch

ein weiteres Gewinnspiel für unsere Leser: Es geht um die faszinierenden

Klang- und Lichtwelten von „Lichtmond“.

Die Gruppe wird einer der Top-Auftritte auf der „Night of the

Proms“ am 17. und 18. Dezember in der Westfalenhalle sein.

Wer die Quizfrage richtig beantwortet, hat die Chance, kostenlos

bei diesem Top-Ereignis mit dabei zu sein. Wir verlosen

am 26. November (Einsendeschluss für beide Gewinnspiele) die

Flugreise und mehrere Tickets und CDs von „Lichtmond“.

Ihr

Reiner Schwalm

(Herausgeber)


Verfestigte Lebensgemeinschaft

auch bei getrennten Wohnungen!

Lebt eine geschiedene Unterhaltsberechtigte

mit einem neuen

Partner zusammen, kann dies

zur Kürzung oder zum Wegfall des

Un-terhaltsanspruchs führen.

Voraussetzung ist, dass das Zusammenleben

sich – in der Regel nach

2 bis 3 Jahren – soweit verfestigt

hat, dass es an die Stelle einer Ehe

getreten ist. Dies kann nach einem

Urteil des OLG Zweibrücken vom

5.2.2010 auch dann der Fall sein,

wenn die Partner getrennte Wohnungen

haben. Entscheidend ist

das Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit

(Wochenenden und Feiertage

mit gemeinsamem Kochen

und Essen; gemeinsame Urlaube

und Familienfeste; Waschen der

Wäsche des Anderen; gemeinsames

Übernachten in einer Wohnung;

getrennte Wohnungen nur,

um den Unterhalt nicht zu gefährden).

Da im entschiedenen Fall keine

Kinder betroffen waren, entfiel

der Unterhalt insgesamt.

Rechtsanwältin und Notarin

Barbara Hömberg-Karpina

Formulare auf einen Blick

Kreis baut sein Internetangebot weiter aus

Der Kreis Unna baut den Bürgerservice

im Internet kontinuierlich

weiter aus und bietet jetzt

Anträge und Formulare an einer

Stelle und auf einen Blick an. Unter

www.kreis-unna.de und dem

Menüpunkt Info & Service, Stich-

wort Anträge und Formulare sind

derzeit rund 80 Formulare aus den

verschiedensten Verwaltungsbereichen

abrufbar. Die Liste reicht von

Arbeit und Soziales über Bauen

und Gesundheit bis hin zur Fahrzeugzulassung.

Wir sorgen dafür, dass sich

Ihr Sparschwein füllt.

Ihre BKK VDN

auch 2011 ohne Zusatzbeiträge.

Neues Team stellte sich vor

Herbstbrunch im Jugendzentrum

Ergste / Treffen war „sehr gut besucht“

Im Rahmen eines Herbstbrunches

hat sich das neue Team des Jugendzentrums

Ergste den Jugendlichen

vorgestellt.

Das Team, bestehend aus Elvira

Würzebesser, Jens Kieckbusch,

Tanja Fey, Christiane Fell und Jessica

Heisig, hatte ein neues Programm

für Kinder und Jugendliche

ausgetüftelt. So entstand auch die

Idee, ab sofort in regelmäßigen

Abständen einen Samstags-Brunch

zu veranstalten.

„Wie zuvor das Mädchencafé am

vorletzten Wochenende war auch

der Brunch jetzt ein voller Erfolg“,

freut sich Jugendpflegerin Elvira

Würzebesser vom Jugendamt.

„Der Brunch war sehr gut besucht.

Zuvor hatten wir eine Teilnehmerliste

ausgehängt, in die sich die

Kinder und Jugendlichen eintragen

konnten, damit wir besser planen

konnten“.

In der Zeit von 10.30 Uhr bis 15

Uhr konnten die Kinder und Jugendlichen

an dem Herbstbrunch

teilnehmen. Nach dem Frühstück

ging es mit Billard und Kicker spielen

weiter. „Einige Jugendliche sind

auch in die Werkstatt gegangen,

um dort ihre angefangenen Arbeiten

vom Vortag fertig zu stellen“,

so Elvira Würzebesser.

➜➜Der➜ nächste➜ Brunch➜ findet➜

am➜ Samstag,➜ 13.➜ November,➜ in➜

der➜ Zeit➜ von➜ 11➜ -➜ 15➜ Uhr➜ statt.➜

Ab➜ Dezember➜ besteht➜ dann➜

auch➜ die➜ Möglichkeit,➜ die➜ Turnhalle➜

der➜ angrenzenden➜ Grundschule➜

zwischen➜ 10➜ Uhr➜ und➜ 12➜

Uhr➜ zu➜ benutzen.➜ Die➜ Kinder➜

und➜ Jugendlichen,➜ die➜ im➜ Rahmen➜

des➜ Brunches➜ also➜ gerne➜

Sport➜ treiben➜ möchten,➜ können➜

sich➜ beim➜ Team➜ des➜ Jugendzentrums➜

unter➜ der➜ Rufnummer➜

02304/74462➜ oder➜ per➜ E-Mail➜

unter➜ jugendzentrum.ergste@

stadt-schwerte.de➜ melden.➜


Darüber➜hinaus➜steht➜Elvira➜Würzebesser➜

für➜ Fragen➜ und➜ Informationen➜

unter➜ der➜ Rufnummer➜

02304/104-378➜ oder➜ per➜ E-Mail➜

unter➜elvira.wuerzebesser@stadtschwerte.de➜zur➜Verfügung.

Kein Zusatzbeitrag in 2011 - die BKK VDN bleibt günstig

Auch im kommenden Jahr wird

die Betriebskrankenkasse VDN

angestrebten Einsparmaßnahmen

werden wir unseren Versicherten

in Schwerte keine Zusatzbeiträge auch weiterhin erstklassige Leis-

erheben. „Es ist uns in 2010 getungen ohne zusätzliche Belastunlungen,

solide zu wirtschaften“, so gen bieten.“ Und das bedeutet für

Holger Töppel, Stellvertreter des die Krankenkasse am Rosenweg

Medium: IN-Stadtmagazine

Vorstands. „Mit der vom Gesetz- mehr als die gesetzlich vorgeschrie-

Größe: 195 x 65 mm

geber geplanten Erhöhung des allbenen Leistungen: Grippe- und

Farbe / sw: cmyk

gemeinen Beitragssatzes von 14,9 Reiseschutzimpfungen, Homöo-

Datum: 2010-10-29

auf 15,5 Prozent in 2011 und den pathie, Raucherentwöhnung und

Anzeige

zusätzliche Kinderuntersuchungen

sind nur einige davon. Einzigartig

ist auch das Angebot an Präventionsangeboten.

Gesund im Urlaub,

so lassen sich die Angebote BKK

Well-Aktiv und BKK Aktivwoche

beschreiben, die von der BKK VDN

bezuschusst werden. „Denn“, führt

Holger Töppel aus, „Gesundheit

bedeutet mehr als die Abwesen-

heit von Krankheiten. Gesundheit

ist unser höchstes Gut und dazu

wollen wir verantwortungsvoll beitragen.“

➜➜Wer➜ mehr➜ über➜ den➜ umfangreichen➜

Service➜ der➜ BKK➜ VDN➜

wissen➜ möchte,➜ findet➜ im➜ Internet➜

nähere➜ Informationen➜ unter➜

www.bkk-vdn.de.

Ihre Krankenkasse in Schwerte

POST Rosenweg 15 / 58239 Schwerte TEL 02304 98260 FAX 02304 9826500 MAIL info@bkk-vdn.de WEB www.bkk-vdn.de

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Ruhrverband startete

Versuchsanlage auf der Kläranlage

Seit Anfang Oktober ist in

Schwerte eine neue Versuchsanlage

des Ruhrverbandes in Betrieb.

Mit dieser soll die Qualität

des Trinkwassers aus der Ruhr noch

weiter verbessert werden - ein Thema,

das uns alle etwas angeht. Ziel

der fast zwei Millionen Euro teuren

Kläranlage ist vor allem, eine optimale

Filterung von Medikamentenrückständen,

Weichmachern sowie

Industriechemikalien zu erreichen.

Nicht nur weil Projekt mit 1,3 Millionen

Euro vom Land NRW gefördert

wurde, ließ es sich Umweltminister

Johannes Remmel nicht

nehmen, bei der Inbetriebnahme

vor Ort zu sein: „Die Elimination

von Mikroschadstoffen soll künftig

auch breit einsetzbar sein. Diese

Anlage in Schwerte ist ein wichtiger

erster Schritt. Der Gesundheitsschutz

der Menschen und der Erhalt

lebendiger Gewässer sind für

uns zentral. Schädliche Stoffe gehören

nicht in unsere Gewässer.

Der beste Schutz für die Verbraucher

ist daher, dass solche Stoffe

gar nicht erst ins Abwasser gelangen.“

Außerdem betonte Professor

Harro Bode als Vorstandsvorsitzender

des Ruhrverbandes stolz, dass

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das Schwerter Forschungsvorhaben

zur weitergehenden Abwasserreinigung

europaweit einzigartig

sei.

Von links: Dr. Bernhard Görgens (Vorsitzender des Verbandsrates Ruhrverband),

NRW-Umweltminister Johannes Remmel und Prof. Dr.-Ing. Harro Bode

(Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbandes) nahmen die neue

Versuchsanlage in Betrieb.

Blick auf die neue Versuchsanlage

Finanzielle Unterstützung für die

Realschule am Bohlgarten

Die Spende der JVA-Inhaftierten in Höhe von 593,11,- wurde an den Förderverein

der Realschule am Bohlgarten übergeben. Auch die Schülerinnen

freuen sich sichtlich darüber.

Die Inhaftierten der JVA Schwerte

spendeten im Oktober an

die Realschule am Bohlgarten.

Denn der gemeinsame Schulhof

der Realschule und der benachbarten

Eintracht-Hauptschule muss

dringend saniert werden, da er

eine hohe Nickelstaubbelastung

aufweist. Um das Personal sowie

die Schülerinnen und Schüler vor

gesundheitsschädlichen Folgen zu

schützen, hat die Stadt Schwerte

die Hälfte des Schulhofes abgesperrt.

Dies kann jedoch nur eine

vorübergehende Maßnahme sein.

Vor allem die Eltern der Haupt- und

Realschüler sind besorgt und fordern,

dass der Boden des Schulhofes

so schnell wie möglich ausgetauscht

und versiegelt wird. Die

Stadt Schwerte betont dagegen,

dass derzeit die nötigen finanziellen

Mittel für ein neues Schulhofgelände

fehlten. Somit ist es sehr

erfreulich, dass die JVA-Häftlinge

für dieses Vorhaben 593,- spendeten.

Das kann allerdings erst der

Anfang gewesen sein...

Spaß mit „fünf K“ Bogenschützen:

Innenministerium fördert Schulprojekt

Durch die Förderung des Innenministerium

und des Landessportbundes

wurde ein Projekt

ermöglicht, das am 8. Oktober

2010 auf dem Platz der Bogenschützen

Schwerte seinen Abschluss

fand. Es handelte sich um

eine Kooperationsveranstaltung

der Jungen VHS mit den Bogenschützen

Schwerte. Zwei Gruppen

aus dem 9. und. 10. Schuljahr der

Städtischen Realschule Am Bohlgarten

trafen sich mehrere Male

auf dem Platz der Bogenschützen

und übten sich in den fünf Ks: Konzentration

und Kraft in Koordinati-

on von Kopf und Körper. Sehr motiviert

lernten die Schülerinnen und

Schüler die Grundlagen des Bogenschießens

kennen, deren Ziel es ist,

einen immer gleichen Schussablauf

zu erlangen. Dabei spielen innere

und körperliche Kraft eine große

Rolle, ebenso aber auch die Gegen-

Die Schülerinnen und Schüler waren mit viel Spaß bei der Sache.

Foto: Martina Schulte

sätze von Anspannung und Entspannung,

von Konzentration und

Loslassen, von Disziplin und Spiel.

Die erworbenen Fähigkeiten wurden

während des Abschlusstages

in kleinen Wettkampfspielen unter

Beweis gestellt.

(M. Schulte)


Schwerter Zahnärzte Helfen e. V.

spendeten an die Organisation

„Die Brücke“

Dankbar nahmen Mitarbeiter der Organisation „Die Brücke“

die Spende der Schwerter Zahnärzte entgegen.

Über eine Spende in Höhe von

2500 Euro konnten sich die

ehrenamtlichen Mitarbeiter der Organisation

„Die Brücke“ in Schwerte

freuen. Bei dem Geld handelt es

sich um einen Teilerlös der alljährlichen

Altgoldsammelaktion, bei

der von Patienten alte Zahnkronen,

Brücken oder auch Schmuck

gespendet werden. Dieses Altgold

wird zusammengeführt und an-

schließend von der Düsseldorfer

Firma Argen in die verschiedenen

Edelmetallbestandteile geschieden.

Die anfallenden Verwaltungskosten

werden von den teilnehmenden

Zahnärzten übernommen.

Durch die Spende wird „Die Brücke“

bei ihrer anspruchsvollen Arbeit,

der unentgeltlichen Sterbebegleitung

und Trauerhilfe im Raum

Schwerte, unterstützt.

Das Mittelalter lebte im Elsebad auf

Das mittelalterliche Mahl - ohne Besteck, stattdessen mittelaltergemäß mit

Fingern verspeist - mundete allen sichtlich gut.

Im Oktober konnten über 40 Jugendliche

während der Herbstferien

den mittelalterlichen Alltag im

Spieldorf „Argeste“ erleben.

Es gab ein buntes Programm, wobei

sich die Jungen und Mädchen

nicht nur wie im 14. Jahrhundert

kleiden konnten, sondern auch

sangen, handwerkelten, buken

und schmiedeten. Überaus begeistert

von der Welt des Mittelalters

zeigten sich auch die 20 Teilnehmer,

die aus Schwertes polnischer

Partnerstadt Nowy Sacz angereist

waren und gemeinsam mit den

deutschen Kindern durch das historische

Spiel „mit got unde gelt zu

allerley schaetzen der welt“ in die

Hansezeit eintauchten.

Auch das Nähen im mittelalterlichen

Stil machte den Kindern großen Spaß.

Was zu

Weinachten

schenken???

Tickets zu Konzerten, Musicals,

Veranstaltungen, Kabaret...

Reisegutscheine, individuell erstellt,

z.B. für eine Hotelübernachtung in

Verbindung mit einer Musical-Karte

Warengutschein für Geschenke rund

ums Auto oder für die trendige

Human Nature

Outdoor-Kollektion

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihre ADAC-Geschäftsstellen

in Dortmund

Freie-Vogel-Str. 393, 0231-5499-115/135

Ruhrallee 98, 0231-5499-270

ADAC

Reparaturarbeiten an St. Viktor

Die evangelische Kirche St. Viktor,

deren ältesten Teile aus

der Zeit um 1150 stammen, wies

an einigen Stellen starke Beschädigungen

der Sandsteine auf.

Daraufhin wurde Anfang Oktober

damit begonnen, das Mauerwerk

des Kirchturms teilweise zu erset-

zen. Zwar hat die St. Viktor-Kirche

mit ihren Kunstschätzen beide

Weltkriege ohne massive Schäden

überdauert, doch Erdbewegungen

haben über die Jahrhunderte dazu

geführt, dass nun vereinzelte Ruhrsandsteine

erneuert werden mussten.

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Wer hat Spaß an Steel-Dart

in Schwerte?

Wenn ihr Interesse am Steeldart

spielen habt, schaut

doch einfach mal beim Training

vorbei und macht mit! Willkommen

ist jeder, ob Anfänger oder

Profi, auch das Alter spielt keine

Rolle (Jugendliche benötigen Einverständnis

der Eltern). Wir spielen

derzeit in der Bezirksliga des NWDV

sowie in der Dortmunder Stadtliga

und würden uns über eure personelle

Unterstützung sehr freuen.

Info: Und hier sind wir zu finden:

Über Schwerte-Westhofen (Hage-

ner Str.) in Richtung Innenstadt.

Bevor es links in Richtung Bahnhof

geht, rechts auf dem Parkplatz vom

Penny-Markt eine Parkmöglichkeit

suchen.

Alle anderen Richtungen (auch

A1, AS Schwerte): Vom Bahnhof

Schwerte aus über die Beckestr. In

Richtung Parkplatz Penny-Markt.

Trainingszeiten: mittwochs von 18-

20 h, 58239 Schwerte, Hagener

Str. 66. Bitte vorher telefonisch bestätigen

lassen!!

(Steel-Dart-Verein Schwerte)

Westhofener Schützen feierten

zünftiges Oktoberfest in Rahm

Schützenbürger der Freiheit Westhofen beim Oktoberfest in Dortmund-Rahm

Schießen, gute Kontakte pflegen

und feiern gehört zu den

Aufgaben eines Schützenvereins.

Als zum Sonntag, 2. Oktober, der

Bürgerschützenverein 1965 e.V.

Dortmund-Rahm ein Oktoberfest

und damit Feiern ansagte, ließen

sich auch 27 Mitglieder der „Schützenbürger

der Freiheit Westhofen„,

einschließlich seiner Majestät Frank

(Bröseke), mitsamt Königin Manuela

I. sowie dem Hauptmann der

vierten Kompanie, Ralf Jürgen,

nicht lange bitten und folgten dem

Ruf des Oktoberfestes ins Jungferntal.

Für beste Unterhaltung

sorgten dort die stilgerecht gewandeten

„Tippelbrüder“ mit „Dicke-

Backen-Musik“ und handwerklich

gekonnter bayerisch-böhmischer

Blasmusik mit Herz und Seele, die

schnell die Tanzfläche füllte und

zum lautstarken Mitsingen animierte.

Die Band organisierte auch das

Unterhaltungsprogramm, das sogar

für einen richtigen Wettkampf

im Baumstamm-Sägen sorgte, der

lautstark und fröhlich mit original

bayerischem Bier begossen wurde.

Gegen den aufkommenden Hunger

war ebenfalls bestens vorgesorgt.

So gab es an der Theke des

bayerischen „Schmankerl-Himm´l“

nicht nur „Leberkas“ als Delikatesse,

sondern auch „Laugenbrezn“,

„Weißwurscht“ mit süßem Senf

und andere Leckereien. Also brachte

der Abend für alle Dabeigewesenen

reichlich Wiesn-Feeling mit

Ausgelassenheit, Spaß und vor allem

einer Mordsgaudi.

TTVg startet mit 21 Mannschaften

in die neue Spielzeit 2010/2011

Spielerzahl erfordert auch eine

Menge Arbeit der Verantwortlichen

Tischtennis führt in Deutschland

hinter den Volkssportarten Fußball,

Handball und Basketball eher

ein Schattendasein, wird aber immer

beliebter! Die schnellste Rückschlagsportart

der Welt vereint dabei

Sportlichkeit, Geschicklichkeit

und kann bis ins hohe Alter betrieben

werden.

Zum Saisonbeginn der Spielzeit

2010/2011 kann die TTVg Schwerte

eine Rekordteilnehmerzahl vorweisen

und auf die hervorragende

Jugendarbeit der letzten Jahre

zurückgreifen! Nach dem „Neubeginn“

vor zwei Jahren liegt das

Hauptaugenmerk bei den Jugendlichen.

Schupperkurse

Durch gezielte Anfänger- und Kinderturniere

sowie Schnupperkurse

für die ganz Kleinen wurde die

Sportart den Kindern schmackhaft

gemacht. Mittlerweile tummeln

sich an den beiden Trainingstagen

bis zu 60 Kinder und Jugendliche in

der Halle am Stadtpark, das heißt

in dieser Saison gibt es 14 Mannschaften

in den unterschiedlichsten

Klassen von C-Schülern bis zum

Jungenbereich.

Komplettiert werden die Jugendlichen

von sechs Herrenmannschaften

und einer Damenauswahl. Die

TTVg ist damit der am stärksten

vertretene Verein im WTTV im Bereich

der Jugendmannschaften -

zusammen mit dem Damen- und

Herrenbereich - im Bezirk Arnsberg.

Eine solch hohe Spielerzahl

erfordert auch eine Menge Arbeit

der Verantwortlichen. Die Organisation

von zusätzlichen Trainingszeiten

an spielfreien Samstagen,

Turnieren, wie dem beliebten Calimera-Cup,

Hobbymeisterschaften

für ungeübte, aber interessierte

Spieler und einem Trainingslager

mit erfahrenen Bundesligatrainern

bis hin zur Aufrechterhaltung des

laufenden Spielbetriebes verlangen

den Trainern und Organisatoren einiges

ab. Die wachsende Beliebtheit

aber bestätigt den eingeschlagenen

Weg der TTVg. „Wir können

etwas bewegen und auf die Beine

stellen“, deshalb auch der interne

Leitspruch der TTVg „YES WE CAN“

in Anlehnung an den Wahlspruch

des amerikanischen Präsidenten.

Der Zukunft des Tischtennis und

der des Vereins kann bei diesem

Engagement gelassen entgegengeblickt

werden.

Natürlich ist das kein Grund sich

mit dem Erreichten zufriedenzugeben

und so stehen auch schon

die nächsten Projekte in den Startlöchern.

Ein Schulprojekt in Zusammenarbeit

mit dem Landessportbund,

die Vereinsmeisterschaften, Stadtmeisterschaften

sowie die Planung

des Calimera-Cups 2011 sind die

nächsten großen Aufgaben. Die

Organisatoren und Spieler freuen

sich auf die kommende Saison

und hoffen natürlich auch auf den

sportlichen Erfolg! Die Grundsteine

für eine erfolgreiche Spielzeit sind

auf jeden Fall gelegt.

SG Eintracht Ergste: Übungsleiter

für die Schwimmabteilung gesucht

Für die Schwimmausbildung im

Flach- und Tiefwasser sowie für

Aquafitness werden interessierte

Übungsleiter und Helfer mit und

ohne Lizenz gesucht.

Wer hat Spaß mit Kindern zu arbeiten

und möchte in der Schwimm-

abteilung der SG Eintracht Ergste

mithelfen?

➜ Infos unter 02304-72129 oder

0175 2090131, Fachwartin Siegrid

Mexner


Das 3. Schwerter Handball

Camp der HSG Schwerte/

Westhofen fand in der ersten Woche

der Herbstferien mit 50 HSG

Kindern in der Schwerter FBG-

Sporthalle statt. An fünf Tagen,

täglich von 10.00 Uhr bis 16.00

Uhr, wurde in verschiedenen intensiven

Handballeinheiten trainiert

und gemeinsam Handballspaß mit

Leistungsanspruch erlebt. Den

sportlichen Ablauf koordinierte der

Am letzten Wochenende im

September machte sich die

Herrenriege der Schwerter Turnerschaft

auf zu einer Fahrt in die Vergangenheit.

Von Xanten fuhr die Gruppe am

Freitag mit dem Fahrrad in das

mittelalterliche Rees. An einer der

schönsten deutschen Rheinprome-

3. HSG-Camp auf hohem Niveau

Mit den beiden Handballprofis vom Bundesligisten HSG Ahlen-Hamm machte das Camp noch mehr Spaß

HSG-Jugendtrainer und B-Lizenz-

Inhaber Mischa Quass, der zusammen

mit weiteren HSG Jugendtrainern,

zahlreichen Spielerinnen der

1. HSG-Frauen und dessen Trainer

Henning Becker für Qualität und

reichlich Spaß sorgte. Nicht nur die

tägliche Wahl der drei Spieler und

des Trainers des Tages sorgte für

große Spannung. Ein Höhepunkt

des Camps war sicherlich der Tag,

an dem die Profis erschienen. Un-

Herbstfahrt in die Vergangenheit

naden genoss man die vorbeifahrenden

Schiffe.

Am zweiten Tag stand ein Stadtrundgang

im alten Xanten und im

St. Viktor-Dom auf dem Programm.

Hier wurde auch die enge Verbin-

Die Herrenriege der Schwerter Turnerschaft auf der Fahrt nach Rees

dung zu Schwertes St. Viktor-Kirche

erklärt. Später ging es zu den

Römern im Archäologischen Park.

ter dem Motto „Trainieren wie und

mit Profis“ schauten Handballprofis

Frank Schumann und Jiri Hidek

des Bundesligisten HSG Ahlen-

Hamm vorbei. Direkt mit den Profis

aus der „Stärksten Liga der Welt“

tauchten die HSG Kinder in der

FBG Sporthalle in die große Profi-

Handballwelt ein. Fragestunde

und Autogramme inclusive. HSG

Info: Es gibt wieder eine neue Minigruppe

für den Jahrgang 2004.

Der Sonntag wurde genutzt, um

Kalkar mit seiner geplanten Stadtanlage

aus dem Mittelalter und die

Nikolauskirche mit den noch acht

erhaltenen Altären kennen zu lernen.

Vor der Rückfahrt nach Schwerte

wurden bereits Pläne für das

nächste Jahr geschmiedet: Ziel soll

Die gemischte Gruppe für Jungs

und Mädchen trainiert jeweils mittwochs

um 16.00 Uhr in der Sporthalle

Westhofen in der Wasserstraße.

Geleitet wird die Gruppe von

Judith Oberste und HSG 1. Frauen-

Spielerin Anika Wohlmeiner.

➜➜Weitere➜Informationen➜auf➜der➜ HSG-Homepage➜ www.hsg.citynetz.com➜

der Braunkohletagebau sein. Darüber

wird aber in den Übungsstunden,

die dienstags 20.30 Uhr in

der kleinen Turnhalle im Schulzentrum

Nordwest stattfinden, noch

häufiger diskutiert werden. Neue

Mitglieder sind, auch zum Schnuppern,

gerne willkommen.

(Herbert Kluge)

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Dr. Stefan Lindenberg steht seit

diesem Jahr an der Spitze des

1000 Mitglieder zählenden Vereins.

Das Sportangebot: Handball,

Leichtathletik, Turnen, Tennis, Rollkunstlauf,

Gymnastik, Schach, Volleyball

und Nordic Walking. Nach

2007 präsentierte sich die TG West-

Jede Menge Hundesportler und

Hundesportlerinnen aus ganz

NRW kämpften in den Leistungskategorien

1, 2 und 3 sowie bei

den Beginnern um Platzierungen,

Pokale und Aufstiege in höhere

Klassen. Sie traten am vorletzten

Oktoberwochenende auf dem Gelände

Im Reiche des Wassers bei

der 4. Obedience-Prüfung des SV

OG Schwerte an. Unter den Augen

des holländischen Leistungsrichters

Ton Hoffmann leiteten die beiden

Ringstewards Martin Liebenau und

Anette Manzius die Mensch-Hunde-Teams

fachkundig durch die zu

bewältigen Übungsteile.

Hoch erfreut zeigte sich Prüfungsleiterin

Petra Trocka mit

dem Abschneiden ihrer eigenen

Starterinnen, die sich auf diese Veranstaltung

gut vorbereitet und mit

ihren Vierbeinern intensiv trainiert

hatten

Anja Wiethaus und ihr Schapendoes

Bo belegten in der Prüfungsklasse

1 mit vorzüglichen 281 Punkten

den dritten Rang, und auch

Anke Wigge konnte sich mit ihrem

Labrador-Retriever-Rüden Sir Archie

nach Platz vier und dem Prädikat

„vorzüglich“ über den Aufstieg

8

Die Turngemeinde 1883 e.V. Westhofen/Westf.

ist einer der größten Vereine in Schwerte

hofen zum zweiten Mal auf dem

Maifest in Westhofen. Interessierte

hatten die Möglichkeit sich sportlich

zu betätigen und sich über das

sportliche Angebot zu informieren.

Zum zweiten Mal nach 2009 war

die Tennisabteilung auch in diesem

Besuch der Landesgartenschau in Hemer

Jahr Ausrichter der Bezirksmeisterschaften

im Tennis. Auf der Tennisanlage

an der Rettelmühle gab es

eine Rekordbeteiligung. Durch die

Kooperation mit der TSG Westhofen

und der Tennishalle Rettelmühle

konnte die Meisterschaft aber

ohne große Schwierigkeiten durchgeführt

werden. Im Sommer veranstaltete

die TG eine Fahrt zur Landesgartenschau

nach Hemer. Bei

herrlichem Sonnenschein hatten

die Mitgereisten die Möglichkeit,

sich auf dem Gelände die Blumenpracht

anzuschauen. TG Westhofen

Für Hunde, Herrchen und Frauchen ging es um Pokale und Aufstiege

in die nächst höhere Leistungsklasse

freuen. Das gute Schwerter Ergebnis

in dieser Kategorie rundete

Gabriele Thomas ab, die mit ihrer

Retriever-Hündin Cindy den sechs-

ten Rang belegte. In der Prüfungsklasse

2 waren die einheimischen

Starterinnen Silke Steinhoff (246,5

Punkte) und Caroline Thabe (200

Punkte) nicht zu schlagen.

Mit ihren Hunden Jolly Jocker und

Ronja sicherten sie sich die ersten

Plätze auf dem Treppchen. In der

Königsklasse, der Leistungskategorie

3, ließ der Australian Working

Kelpie „Dusty Devilswall“ in seinen

Disziplinen Ablage, Apportieren ei-

Die Organisatorin Petra Trocka (Mitte) mit den erfolgreichen

Teilnehmerinnen des SV OG Schwerte

nes Metallteils, Positionswechsel

auf Distanz, Vorausschicken in eine

Box und Geruchsunterscheidung

von vorher präparierten Hölzern

seiner vierbeinigen Konkurrenz keine

Chance und avancierte somit

mit 225,5 Punkten und der Note

„sehr gut“ zum besten Hund der

Prüfung. Sein verdienter Lohn: ein

prall gefüllter Beutel Hundeleckerchen,

ein neues Spielzeug und ein

großer Pokal.

Nach Prüfungsende war Organisatorin

Petra Trocka mit dem Verlauf

der Veranstaltung rundum

zufrieden: „Alles hat wiederum reibungslos

geklappt und so langsam

etablieren wir uns im Veranstaltungskalender

unserer Landesgruppe

zu einer festen Größe. Auch den

Teilnehmern hat es bei uns wieder

gut gefallen, so dass sehr viele von

ihnen zukünftig unbedingt wiederkommen

möchten“, bilanzierte

die Obedience-Expertin nicht ohne

Stolz. Der nächste Termin für ein

weiteres großes Turnier steht für

September 2011 auch schon fest.

Und auch die Agility-Gruppe des

Vereins zeigte ihre Klasse.

Beim Regionalliga-Lauf in Kamen

erreichte das Schwerter Team mit

Christine Haynes, Sigrid Zwiehoff-

Jürgensmann und Jürgen Stich mit

ihren Schäferhunden Rick, Cita und

Lucy einen hervorragenden zweiten

Platz.

SV OG Schwerte


GWG baut Spiel- und Landschaftspark für Bewohner des Schützenhofes

Für die etwa 60 Kinder in der

Solarsiedlung Schützenhof der

Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft

Schwerte eG (GWG)

sind die ersten Aufträge für den

neuen Spielplatz erteilt worden.

Auf einer Fläche von etwa 4.000

m² entsteht zwischen den Häusern

Schützenstr. 24 a / b und dem

Mühlenstrang eine abwechslungsreiche

Spielfläche mit den verschiedensten

Spielgeräten.

Als Spiel- und Landschafspark

unterhalb der Siedlung konzipiert,

bietet er für alle Altersgruppen

– auch für die Seniorinnen

und Senioren - vielfältige

Betätigungsmöglichkeiten.

Die Spielgeräte sollen kreatives

Spiel ermöglichen sowie Koordination,

Balance und soziale

Kontakte fördern. Die Kleinsten

können an den Geräten die

ersten einfachen Bewegungsabläufe

trainieren. Die Älteren

können an den Fitnessgeräten

ihre Motorik stärken. Natürlich

fehlt auch die klassische Schaukel

nicht. Mit den erforderlichen

Erd- und Rodungsarbeiten

hat die GWG bereits begonnen.

In Abstimmung mit dem Regio-

„Fahrradleichen“ oft

am Bahnhof entsorgt

Stadt: Baubetriebshof nimmt alte „Drahtesel“ an

Nahezu einem kleinen Fahrrad-

Friedhof glich der Fahrradständer

am Schwerter Bahnhof. Immer

häufiger werden dort alte Fahrräder

abgestellt, bei denen nur noch

schwer erkennbar ist, dass es sich

dabei jemals um ein Zweirad gehandelt

hat. Ob fehlende Vorderoder

Hinterreifen, ein verbogenes

Gestell oder ein abmontierter, offenbar

gestohlener Sattel:

Die „Fahrradleichen“ sehen nicht

nur unschön aus. Ärger lösen sie

auch bei Berufspendlern aus, die

zwischen den „entsorgten“ Fahrrädern

keinen Platz mehr für ihre ei-

Auf ein Finno-Circletraining für kreatives Spielen können sich die Kinder freuen

(Grafik: GWG)

genen finden, um sie dort abzustellen.

„Schon mehrere Beschwerden

sind eingegangen“, sagt Melanie

Schmidt vom Zentralen Beschwerdemanagement

im Rathaus. Dies

nahm die Stadt Schwerte zum Anlass,

die abgestellten Fahrradleichen

jetzt abzutransportieren und

zu entsorgen.

➜➜Bürgerinnen➜ und➜ Bürger,➜ die➜

ihre➜ alten➜ Zweiräder➜ loswerden➜

wollen,➜ werden➜ gebeten,➜ diese➜

beim➜ Baubetriebshof➜ an➜ der➜

Schützenstraße➜ 67➜ abzugeben.➜

Dies➜ ist➜ weitaus➜ umweltfreundlicher,➜

als➜ sie➜ am➜ Bahnhof➜ zu➜

deponieren.➜ Die➜ Abgabe➜ ist➜ zu➜

folgenden➜ Öffnungszeiten➜ an➜

der➜ Schützenstraße➜ 67➜ möglich:➜

Montag➜bis➜Freitag➜von➜8➜Uhr➜bis➜

12➜ Uhr➜ sowie➜ Montag,➜ Dienstag➜

und➜ Donnerstag➜ von➜ 13➜ Uhr➜ bis➜

15➜Uhr.

Der geplante Park (Grafik: GWG)

Westhellweg 218

58239 Schwerte

Tel. 02304/98106-0

Fax 02304/98106-17

Internet: http://familienbildung.awo-un.de

E-Mail: familienbildung@awo-un.de

Bürozeiten:

Mo. bis Fr.: 9 bis 12 Uhr

Di. und Do.: 14 bis 16 Uhr

nalforstamt Ruhrgebiet und der

Unteren Landschaftsbehörde des

Kreises Unna wird für den Spiel-

und Landschaftspark ein Teil des

Tannenwaldes - eine Fläche von

etwa 4.300 m² - weichen müssen.

Ein Teil des Wäldchens kann

aber erhalten werden. Als Ausgleich

für die gerodete Fläche

pflanzt die GWG am Hanseweg

insgesamt 1.125 heimische Rotbuchen

und 1.695 einheimische

Sträucher an.

Diese Ersatzpflanzungen erfolgen

bis Jahresende 2010.

Die eigentliche Einrichtung des

Spiel- und Landschaftsparks mit

Geräten und Bepflanzungen erfolgt

je nach Witterung bis März

2011.

Auch im Spiel- und Landschaftspark

werden dann vielfältige

heimische Gehölze (Bäume und

Sträucher) angepflanzt.

Nach Abschluss der Arbeiten

möchte die GWG im Frühjahr

2011 den Park gemeinsam mit

allen Mietern des Wohngebiets

feierlich einweihen.

für alle!

Kurse und Seminare für jedes Alter.

Alles was uns gut tut: AWO!

9


Der 11. November war einstmals

für die Landpächter der

Zahltag, an dem sie ihre Zinsen

entrichten mussten. Für die Kinder

aber war’s ein Freudentag.

Bunt verkleidet und mit bemalten

Gesichtern zogen sie in kleinen

Gruppen von Wirtschaft zu Wirtschaft

und sangen das Martinslied.

Dafür bekamen die kleinen Bettler

dann Äpfel, Birnen und gedörrte

Pflaumen, und wenns’s hoch kam

auch ein paar Pfennige. Meistens

schnitten die Kinder am besten ab,

die das ganze Martinslied in Plattdeutsch

singen konnten. Manchmal

kam es aber auch vor, dass

die kleinen Sänger leer ausgingen.

Dann riefen sie: „Appelgiewer

Geizhals“ Bevor wir unsere Reise

durch das Tagesgeschehen fortsetzen,

sei Ihnen eine Episode nicht

vorenthalten, die zeigt, dass die

sieben Schwaben noch nicht ausgestorben

sind. Sie stammt vom

30.6.1875. Sieben Gärtner aus

Bamberg wollten ein Pferd beschlagen.

Das Thier war muthig und

sträubte sich gewaltig, da schlan-

10

Anzeige vom 30.06.1888

gen sie ihm ein Seil um den Hals

und als das nicht genug schien,

auch die Hemmkette und zogen es

in die Höhe. Da hielt es dann still

und wurde beschlagen und mit

stolzer Freude sahen die Künstler

auf ihr Werk. Aber – o Schrecken !

als sie das Thier los banden, machte

es keine Sprünge mehr, sondern

fiel um und war mausetodt. Sie

hatten einem todten Pferd die Eisen

angelegt.

Februar 1909

Der Februar gehört auch, woran

in diesen Ueberschwemmungstagen

wohl gerade nicht viel gedacht

worden ist, zu den süßesten

Monaten im Jahre. Soviel Pfannekuchen,

Krapfen, Schmalzkuchen

und wie sie sonst alle heißen, in

diesen Faschingswochen verzehrt

werden, werden wohl im ganzen

Jahr nicht vertilgt. Einesteils abends

auf den Ballfestlichkeiten, andernteils

nachmittags zum Kaffee in

der Familie, namentlich Sonntags.

Der Appetit dazu liegt in der Luft,

und wenn auch hier die bekann-

ten nüchternen Geister erklären,

eine solche Leckerei sei überflüssig

oder schädlich, die Pfannekuchen

schmecken doch, und zwar

meistens auch mehr. Allerdings,

die älteren Leute , die an die Pflaumenmusfüllung

gewöhnt waren,

können sich nicht recht mit der

heute vielfach benützten Marmelade

befreunden, aber ihrem Gusto

wird ja noch immer Rechnung getragen.

Zum Pfannekuchen gehört

der Punsch, der vor allem zwei

Glanztage im Jahr hat; der eine

Sylvester, liegt hinter uns, der andere

Fastnacht, kommt in ein paar

Wochen. So hat der Februar seine

süßen Reize, sie müssen nur über

die schlechten Zeiten nicht vergessen

werden. Leider haben ja die

Ueberflutungen der vergangenen

Woche schwere Schäden angerichtet,

aber sie setzen nun auch viele

Handwerker- und Arbeiterhände

zur Ausbesserung der Schäden in

Bewegung. Wo Brotlosigkeit bestanden

hat, dürfte es wohl damit

vorbei sein.

17. 2. 1909

Zu einem Menschenauflauf kam

es gestern Vormittag auf der Hagenerstraße.

Der Angestellte eines

Latrinenreinigungsinstitutes

war mit dem früheren Inhaber eines

derartigen Geschäftes in Meinungsverschiedenheit

geraten,

und da beide anscheinend recht

tief ins Glas geschaut hatten, war

bald die schönste Keilerei im Gange.

Dabei warfen sie mit Schimpfworten

und Kraftausdrücken um

sich, die man sicherlich vergebens

in jedem Lexikon suchen würde.

Schließlich zog der eine jedoch,

wohl eingedenk des weisen Spruches,

daß der Klügere stets nachgibt,

von dannen, während der Andere

noch lange seinen Grimm in

erregten Ausdrücken Luft machte.

Hoffentlich haben sich die beiden

„Geschäftsfreunde“ später doch

wieder versöhnt.

17. 2. 1909

Im Restaurant „Zum Grafen Haeseler“

ist für ganz kurze Zeit eine

ganz seltsame Abnormanität zu

sehen, ein lebendes Wesen, halb

Mensch halb Pferd.

Das seltsame Naturspiel ist auf vier

Wochen für Castans Panoptikum in

Köln zur Schaustellung verpflichtet

und nur mit großer Mühe und erheblichen

Kosten ist es Herrn Feit

gelungen, diese Abnormanität für

ganz kurze Zeit für sein Lokal zu gewinnen.

500 Mark werden demjenigen

versprochen, der schon ein

solches Exemplar gesehen hat.

18. 2. 1909

Gestern hatte der kath. kaufm.

Verein in seinem Vereinslokal Hotel

„Zur Post“ ein karnevalistisches

Kränzchen veranstaltet, welches

sich eines überaus zahlreichen Besuches

zu erfreuen hatte. Bei humoristischen

Aufführungen aller

Art, echt Kölner Büttenreden und

nachherigem Tänzchen nahm die

Feier einen in jeder Hinsicht befriedigenden

Verlauf. – Am Sonntag

Nachmittag findet im Freischütz

eine karnevalistische Sitzung der

„Großen Hagener Karnevals-Gesellschaft“

statt, zu welcher auch

mehrere hervorragende Kölner

Karnevalsredner ihre Mitwirkung

bestimmt zugesagt haben.

22. 2. 1909

Am Donnerstag, dem 25.2. veranstaltet

der hiesige evangelische

Frauenverein wieder seine alljährliche

Verlosung zum Besten der

Armen dieser Stadt. Hoffentlich

werden auch in diesem Jahre die

Bestrebungen des Vereins weitgehende

Unterstützung in der

Bürgerschaft finden, sei es durch

zahlreiche Abnahme der Lose oder

durch Darreichung von Gewinngeschenken.

Es dürfte von Interesse

sein, zu hören, daß der Frauenverein

schon auf ein Bestehen von

70 Jahren zurückblickt und daß er

die Geldmittel für seine Tätigkeit

sich durch Verlosung von Gewinngeschenken

schon Mitte der 40er

Jahre des vorigen Jahrhunderts

verschaffte.

Die Verlosungen, die jetzt im großen

Saale des Herrn Schulze-Selmig

abgehalten werden, haben

stattgefunden, zuerst im sogen.

Gesellschaftshause (spätere Duhmesche

Besitzung an der Ostenstraße)

dann im Gasthof Schröder,

einige Male auch in der alten

Schule am Markt und im Stadtkeller.

Der Frauenverein hat seine

Fürsorge den bedürftigen Familien

der Stadt besonders zur Winterzeit

und zur Weihnachtszeit zugewandt.

Die jetzigen monatlichen

Zusammenkünfte der Vereinsmitglieder

zur Anfertigung von Näh-

und Strickarbeiten für Arme finden

im evangelischen Vereinshause an

der Liethstraße statt.


Der Vorfall im nachfolgenden

Bericht könnte auch gut in

Schwerte passiert sein. Wegen der

„Einmaligkeit“ wollen wir diesen

unseren Schwerter Lesern nicht

vorenthalten. Zu der Zeit, als Dortmund

noch Hauptstadt des Bieres

war und auch in Schwerte Bier gebraut

wurde (Ostermann Brauerei),

wurden die Pferdegespanne noch

zu Werbezwecken durch die Stadt

gefahren. Just in dieser Zeit fuhr der

Bierkutscher Westermann durch die

Straßen. Sein Kollege war erkrankt

und so musste er das Gespann alleine

führen. Am 31.1. soll er mit seinem

Gespann den Wagen des Helmut

Niedermeier beschädigt haben.

Ein Pferd sollte gegen den Wagen

getreten haben. Niedermeier fordert

von der Brauerei Schadensersatz in

Höhe von 1950,00 DM (zur damaligen

Zeit). Westermann bestreitet

der Schadensverursacher gewesen

zu sein. Zur angegebenen Zeit sei er

an anderer Stelle gewesen. In einem

als „Bierkutscher-Urteil“ bekannt gewordenen

Urteil wurde die beklagte

Brauerei verurteilt, den beantragten

Schadensersatz zu zahlen. Dass die

Juristerei nicht immer nur trocken

ist, beweist die humorvolle Begründung

des erkennenden Gerichts.

„Die Beklagte haftet als Halterin des

Pferdefuhrwerks insgesamt, weil

dies das Auto beschädigt hat. Durch

Feuchte Wände „rauben“ viel Wärme

Woran auch der Laie vor dem Winter erkennt,

dass eine Sanierung notwendig ist

Kaum zu glauben, aber wahr: Nasse

Wände können glatt eine Verdopplung

der Heizkosten zur Folge

haben.

„Selbst wenn die Wände nur um ca.

4% durchfeuchtet sind, reduziert

sich die Dämmwirkung des Mauerwerks

um mehr als die Hälfte“, so

der sachverständige Experte Dipl.-

Ing. Jörg Bogs von ISOTEC. Der

Experte rät zugleich zur Sanierung

von Feuchtigkeitsschäden unbedingt

vor der kommenden Heizperiode.

Alarm ist angesagt, wenn

Sie Folgendes feststellen: Sichtbare

Durchfeuchtungen und Salzausblühungen,

Putzabplatzungen, Schimmelbefall,

muffiger oder modriger

Geruch, stark erhöhte Luftfeuchtigkeit

in den Räumen, Korrosion

Bierkutscherurteil

die Beweisaufnahme wurde festgestellt,

daß Wesermann zur fraglichen

Zeit am fraglichen Ort war. Pünktlich

um 12.00 Uhr (High-Noon) seien

die Pferde zur Attacke geritten, um

gegen das Auto des Klägers einzutreten.

Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme

habe auch eines der

beiden Pferde mit einem der acht

Hufe gegen das Auto eingetreten.

Es bedurfte keiner Aufklärung ob

das Pferd gegen das Auto getreten

hat, weil es als Angehöriger einer

Minderheit im Straßenverkehr eine

Aversion gegen Blech entwickelt

hat, oder weil es in seiner Einsamkeit

sein Herz mit schönem Klang erfreuen

wollte oder ob es seinen Huf

als Warnblinklicht betätigt hat.“ In

seinen weiteren Ausführungen stellte

das Gericht mit Betrübnis fest,

dass die Gleichberechtigung der Tiere

untereinander in der juristischen

Fachliteratur noch nicht ausreichend

Berücksichtigung gefunden hat. Das

Rindvieh würde offensichtlich bevorzugt.

Ein Brauereipferd ist bislang

überhaupt noch nicht gewürdigt,

obwohl sein schöner Rücken sowie

auch die von ihm gezogene Last

einiges Entzücken verdient hätte.

Trotz der offensichtlichen Bevorzugung

der Kuh konnte das Gericht

der Beklagten nicht empfehlen, ihren

Fuhrpark auf Kuhbetrieb umzustellen.

an Stahlelementen. Wer also den

Wert seiner Immobilie dauerhaft

erhalten oder gar steigern will, sollte

sich an eine Fachfirma wenden,

die die Schadensursache analysiert

und ein sauberes Sanierungskonzept

erstellt. „Denn über Selbstheilungskräfte“,

so Fachmann Barowski,

„verfügt Ihr Wohnhaus leider

nicht.“

Wenn die oben aufgezählten Symptome

auch Ihr Haus erfasst haben,

dann sollten Sie unbedingt

handeln, rät Erwin Barowski von

Isotec, einer Spezialfirma bei der

Beseitigung von Feuchtigkeits- und

Schimmelschäden. „Das ist dann

so, als würde Ihr Auto beim Fahren

permanent schleichend Öl verlieren!“

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DRK-Ortsverein Schwerte ehrt

langjährige Blutspender

Blutspender sind Lebensretter.

„Das Deutsche Rote Kreuz sichert

mit jährlich 3,8 Millionen

Blutspenden zu 75 Prozent die

Blutversorgung in Deutschland.

Benötigt werden bundesweit täglich

15.000 Blutspenden oder elf

Spenden pro Minute“, sagte der

Schwerter DRK-Vorsitzende, Bürgermeister

Heinrich Böckelühr,

im Rahmen einer Feierstunde, bei

der fünf langjährige ehrenamtliche

Blutspender für ihren freiwilligen

und uneigennützigen Einsatz geehrt

wurden.

Gottfried Arlt wurde für 100 Blutspenden

mit einer Urkunde sowie

dem DRK-Ehrenzeichen in Gold mit

Eichenkranz und Brillianten ausgezeichnet.

Und auch Hannelore Wagner,

Hans-Georg Rehage sowie Rudolf

Hillebrand haben sich mit jeweils

50 Blutspenden besonders um das

Gemeinwohl verdient gemacht.

Auch sie erhielten Urkunden und

Ehrenzeichen für ihre freiwilligen

und unentgeltlichen Blutspenden.

Ute Blunck wurde in Abwesenheit

ebenfalls für 50maliges Blutspenden

geehrt.

➜➜Im➜ kommenden➜ Jahr➜ wird➜

sich➜ der➜ DRK-Ortsverein➜ Schwerte➜

ebenfalls➜ am➜ kreisweiten➜

Blutspendemarathon➜ beteiligen,➜

der➜ am➜ Sonntag,➜ 15.➜

Mai➜ 2011,➜ im➜ Bürgersaal➜ im➜

Rathaus➜


stattfinden➜ wird.➜

Ziel➜ ist➜ es,➜ an➜ diesem➜ Tag➜

den➜ Tagesbedarf➜ an➜ Blutkonserven➜

im➜ Regierungsbezirk➜

Arnsberg➜ zu➜ decken.➜

Dieser➜ Bedarf➜ liegt➜ derzeit➜ bei➜

etwa➜1000➜Blutkonserven.

11


12

„...vom Fliegen“: Ausstellung

zum Jahresthema im FBG

Von Dädalus und Ikarus bis

zur Eroberung des Weltraums

Zum 11. Mal laden Schüler und

Lehrer des Friedrich-Bährens-

Gymnasiums die Schulgemeinde

Daniel Deksen und Steven Meyer

zusammen mit Metallbaumeister Maximilian

Klinger nach den Schweißarbeiten

an ihren „Konzertflügel“ für die

Ausstellung „… vom Fliegen“ im FBG.

und alle Schwerter Bürger ein, an

der Ausstellungseröffnung zum

Jahresthema teilzunehmen.

„Jahresthema“ heißt, dass alle

Klassen und Jahrgangsstufen der

Schule mindestens einmal im Jahr

im Kunstunterricht zum selben

Thema gearbeitet haben. Was im

Jahr 2000 begann zu Ehren von

Johann Sebastian Bach – die FBGler

retteten mit ihrer Ausstellung

damals die Handschrift von Bachs

„Kaffee-Kantate“ vor dem Tintenfraß

– hat sich inzwischen zu einer

guten Tradition an der Schule entwickelt.

In diesem Jahr lautet das

Thema „... vom Fliegen“. Grund für

dieses Thema ist der Versuch des

Mönches Elmar von Salisbury, mit

selbstgebauten Flügeln vom Dach

seiner Abteikirche den ersten belegten

Flugversuch der Neuzeit zu

unternehmen.

Das war vor genau 1000 Jahren.

Wie die Menschen versucht haben,

mit einem Nachbau von Vogelflügeln

selbst die Schwerkraft zu

überwinden, damit haben sich die

Schülerinnen und Schüler des FBG

ein Jahr lang künstlerisch auseinandergesetzt.

Aber auch alles andere, was mit

dem Fliegen zu tun hat, war Thema

im FBG – angefangen in der

griechischen Antike bei „Dädalus

und Ikarus“ bis hin zu Pollenflug

und der Eroberung des Weltraums.

Manche ausgefallenen künstlerischen

Ideen sind auch zu erwarten.

So wird es eine „Lichtskulptur“

aus dem Wrack eines

richtigen Segelflugzeugs geben,

und in der Jahrgangsstufe 12 haben

Schüler zusammen mit dem

Metallbaumeister Maximilian

Klinger die Umrisse eines Flügels

– und zwar des Konzertflügels aus

der Schulaula – aus Moniereisen

geschweißt. Angestrichen mit

nachts leuchtender Farbe soll er

für die Zeit der Ausstellung in einem

Baum vor der Schule hängen

und auf die Ausstellung aufmerksam

machen.

➜➜Die➜ Ausstellung➜ mit➜ Malereien➜und➜Skulpturen,➜Textilarbeiten➜

und➜ Grafik,➜ Fotografie➜ und➜ Film➜

wird➜am➜13.➜11.➜2010➜um➜11➜Uhr➜

im➜FBG➜eröffnet.➜„Wir➜freuen➜uns➜

über➜viele➜Besucher“➜heißt➜es➜auf➜

der➜ Karte,➜ mit➜ der➜ die➜ FBGler➜ zu➜

ihrer➜Ausstellung➜einladen.

LWL plant Heim für psychisch Kranke

auf dem Gelände des Rathauses II

Unterbringung von Menschen aus der

forensischen Psychiatrie klar ausgeschlossen

Ein Wohnheim für Menschen

mit einer psychischen Behinderung

könnte auf dem Gelände

des Rathauses II entstehen.

Über entsprechende Planungen

des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

(LWL) informierten

Referatsleiter Klaus Stahl und

Gruppenleiterin Marlies Preising

in der LWL-Abteilung Krankenhäuser

und Gesundheitswesen

die Mitglieder des Ältestenrates

in nichtöffentlicher Sitzung.

Ausdrücklich stellten die Vertreter

des LWL klar, dass es sich bei

dem beabsichtigten Wohnheim

ausschließlich um eine Einrichtung

für Menschen mit psychischen

Erkrankungen, wie beispielsweise

Depressionen oder

Borderline-Syndrom handelt.

Die Unterbringung von Menschen

aus der forensischen

Psychiatrie wird ausdrücklich

ausgeschlossen. Nach den Planungen

des Landschaftsverbandes

soll ein Wohnheim mit 24

stationären Plätzen, teilweise

für Rollstuhlfahrer, auf dem Gelände

des Rathauses II entstehen.

Die Konzeption des Wohnheims

sieht Unterstützungsangebote,

wie Einzel- und Gruppenge-

spräche zum Wiedererwerb

lebenspraktischer Tätigkeiten,

darüber hinaus interne Tagesstruktur,

einschließlich Freizeitangebote

mit dem Ziel der

Wiedereingliederung in die Gesellschaft,

vor. Der gesamte

Grunderwerb, die Bauplanung

sowie der damit verbundene

Abriss des jetzigen Verwaltungsgebäudes

und die Beantragung

von Fördermitteln des Landes

NRW erfolgt durch den LWL.

Zurzeit gibt es im Kreis Unna,

in der Kreisstadt Unna selbst

sowie in Lünen insgesamt 32

Wohnheimplätze für Menschen

mit psychischen Erkrankungen.

Auch wenn in den ver- gangenen

Jahren im Kreis Unna ambulante

Betreuungen stark zugenommen

haben, so ist dennoch

die absolute Zahl der stationär

in Wohnheimen betreuten Personen

mit rund 150 nahezu

konstant geblieben. Der Bedarf

an regionalen stationären

Versorgungsstrukturen ist weiterhin

groß. Der LWL war bei

seiner Standortsuche im Kreis

Unna an die Stadt Schwerte herangetre-

ten, weil das Gelände

des jetzigen Rathauses II, das in

Kürze leergezogen wird, ideal

für die Ansiedlung der geplanten

Einrichtung ist: „Die Lage

ist gemeindeintegriert, es gibt

eine gute Anbindung an den

öffentlichen Nahverkehr, nahe

gelegene Einkaufsmöglichkeiten

und Teilnahmemöglichkeiten an

sportlichen, kulturellen Veranstaltungen“,

so die LWL-Vertreter.

Zudem könne man in Schwerte

auf eine Vielzahl bereits vorhandener

Einrichtungen für den

betroffenen Personenkreis, wie

beispielsweise die Kontakt- und

Beratungsstelle Schwerte und

das ambulante betreute Wohnen

verweisen.

Die anwesenden Mitglieder des

Ältestenrates nahmen die Ausführungen

der Fachleute des

LWL zur Kenntnis. In den Fraktionen

soll jetzt das geplante Vorhaben

weiter erörtert werden.

Am Mittwoch, 17. November,

wird dann in öffentlicher Sitzung

das Projekt durch den LWL

in der Sitzung des Jugendhilfe-

und Sozialausschusses vorgestellt

und beraten. Bürgermeister

Heinrich Böckelühr erinnerte

in der Sitzung des Ältestenrates

an die guten Erfahrungen bei

der Ansiedlung des Wohnheims

für geistig behinderte Menschen

auf der Schwerterheide, welches

ebenfalls vom LWL betrieben

wird, vor rund zehn Jahren.

„Damals wie heute setzen wir

auf eine frühzeitige Information

der Bevölkerung und ein transparentes

Verfahren“, erklärte

Böckelühr, der damit bei den

anwesenden Mitgliedern des

Ältestenrates auf Zustimmung

stieß.


GWG: Feier zum 45. Doppeljubiläum

Unterhaltsame Zeitreise mit und für

Jürgen Tekhaus und Klaus Börstinghaus

Im September feierte die GWG

Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft

Schwerte eG ein

Doppeljubiläum: Jürgen Tekhaus,

Vorstandsmitglied der Genossenschaft,

und Dipl.-Finw. Klaus Börstinghaus,

stellvertretender Vorsitzender

des Aufsichtsrates, konnten

auf 45 Jahre Tätigkeit für das Unternehmen

zurückblicken.

In einer multimedialen Zeitreise,

moderiert von Lothar Baltrusch

(Antenne Unna), konnten die ca.

120 Gäste in der alten Rohrmeisterei

die erfolgreiche Entwicklung der

Genossenschaft und ihrer Toch-

ter, der GWG Wohnungsbau- und

Verwaltungsgesellschaft Schwerte

mbH, der letzten Jahrzehnte

verfolgen. Eine Karriere, wie sie

heutige angehende Führungskräfte

kaum noch erleben werden:

Mit 25 Jahren wurde Jürgen Tekhaus

- heute Vorstandsmitglied

der Genossenschaft - bereits Geschäftsführer.

In seiner Ansprache

berichtete er humorig von den

„weichen Knien“, die er vor seiner

ersten Aufsichtsratssitzung hatte.

Klaus Börstinghaus ging in seiner

Ansprache auf die Einweihung des

neuen Wohnquartiers Schützenstraße

ein. Nach vier Jahren Bauzeit

ist an der Schützenstraße in

Schwerte ein völlig neues Wohnquartier

entstanden. In vier Bauabschnitten

errichtete die GWG

137 Genossenschaftswohnungen.

Davon 118 barrierefreie Neubauwohnungen,

die durch das Land

Nordrhein-Westfalen mit Mitteln in

Höhe von 8,2 Millionen Euro gefördert

wurden. 19 Wohnungen wurden

von Grund auf modernisiert

und auf einen zeitgemäßen Neubaustandard

gebracht. Insgesamt

20,1 Millionen Euro hat die GWG

an der Schützenstraße investiert.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr

erklärte, die GWG und ihr Geschäftsführer

stellten sich den Herausforderungen.

Die GWG gehe

mutig voran. Die Anforderungen,

die der demografische Wandel mit

sich bringe, könne die Stadt nicht

alleine stemmen. „Wir müssen die

Herausforderung gemeinsam an-

Feier zum 45. Doppeljubiläum in der Rohrmeisterei (v. l.): Bürgermeister Heinrich

Böckelühr; Diane Grobe, stellv. Landrätin des Kreises Unna; Andrea Hosang; Ralf

Grobe, Vorstand GWG Schwerte eG; Alexander Rychter M. A., Verbandsdirektor

Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland-Westfalen e.

V.; Jürgen Tekhaus, Vorstand GWG Schwerte eG; Bärbel Kramer; Robert Wilkes,

Aufsichtsratsmitglied GWG Schwerte eG; Dipl.-Verw. Klaus Börstinghaus, Aufsichtsrat

GWG Schwerte eG und Karin Börstinghaus.

gehen und intelligente Lösungen

entwickeln“, so Böckelühr. Man

baue dabei auf Innovation, Kompetenz

und Zukunftsgewandtheit,

für die die GWG stehe. Alexander

Rychter, Direktor des Verbandes

der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

Rheinland Westfalen,

erklärte: „Die GWG war stets ein

stabiler und verlässlicher Partner

und hat beachtliche Bilanzsummen

erwirtschaftet“. Hohes Lob gab es

durch die Bank für Jürgen Tekhaus,

der u.a. bereits das Thema „Ökologie“

aufgegriffen habe, als das in

der Öffentlichkeit noch kein Thema

gewesen sei. Heute wird zur Pflege

der Grünanlagen keine Chemie

mehr eingesetzt. Energieeffizienz

sei innerhalb der GWG immer groß

geschrieben worden. Fazit: Eine

gelungene Veranstaltung mit großem

Unterhaltungswert und vielen

Informationen.

Pfandsammler muss nicht zahlen

Schlussstrich unter skurrilen Streit gezogen

Das war schon eine skurrile

Geschichte: Ein Bußgeld von

40 € sollte ein Schwerter an die

Stadt zahlen, weil er Pfandflaschen

im Wert von 16 Cent von einem

Altglascontainer mitgenommen

hatte. Nach einem Einspruch des

42-jährigen LKW-Fahrers gab die

Stadt jetzt nach. „Im Zweifel für

den Angeklagten:

„Diesem alten Rechtsgrundsatz folgend

habe ich entschieden, dass

der Bußgeldbescheid aufgehoben

wird. Der Betroffene erhält eine

schriftliche Verwarnung, welche

aber nicht mit einer Geldzahlung

verbunden ist“, erklärte jetzt Bürgermeister

Heinrich Böckelühr.

Diese Entscheidung im Bußgeldverfahren

um die Lärmbelästigung an

der Wertstoffstation in der Kopernikusstraße

teilte Böckelühr dem

Rechtsanwalt des Betroffenen mit.

Der Rechtsanwalt erklärte sich

nach gemeinsamer Erörterung der

Sach- und Rechtslage für seinen

Mandanten mit diesem Vorgehen

einverstanden.

„Damit ist die Angelegenheit für

beide Seiten einvernehmlich beendet“,

betont der Bürgermeister.

„Anlass des Bußgeldverfahrens

Schimmelbefall:

Ursachen - Lösungen

Frage: Wer ist schuld?

Wie schaffe ich Abhilfe?

Erwin Barowski

(Sanierungsexperte):

Natürlich spielt bei Schimmelbefall

auch das Heiz- und Lüftungsverhalten

des öfteren

eine Rolle. Aber überwiegend

liegt die Hauptursache

an vorhandenenWärmebrücken.

Optische

Beurteilungen

und Feuchtemessungen

von

war zu keinem Zeitpunkt das Mitnehmen

leerer Bierflaschen, sondern

die mit Benutzung einer Wertstoffstation

und dem Einsammeln

von Abfällen verbundene Lärmbelästigung,

die auch vom Betroffenen

im Rahmen der Anhörung

selbst zugegeben wurde.“

Auf eine endgültige Aufklärung

der Angelegenheit, noch dazu im

Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens,

werde in diesem Einzelfall

verzichtet.

Zudem wurde durch den Bürgermeister

angeordnet, dass die

Beschilderung sämtlicher Wertstoffstationen

im Hinblick auf die

Nutzungszeiten überprüft wird.

„Ich appelliere an alle Schwerter

Bürgerinnen und Bürger, die Containerstationen

nur zu den durch

Satzung und Ausschilderung geregelten

Zeiten zu benutzen“, so

Bürgermeister Heinrich Böckelühr

abschließend.


➜ Die➜ rund➜ 50➜ Containerstationen➜für➜Altglas➜stehen➜zu➜folgenden➜Einwurfzeiten➜zur➜Verfügung:➜

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geht vielmehr oft um Tem-

peraturdifferenzen zwischen

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13


Das Unternehmen hatte zur Jubiläumsfeier

eingeladen – und viele

Kunden kamen zu den Aktionstagen

in die Sonnenstraße, um

gemeinsam mit der Unternehmerfamilie

Schlütz das 45-jährige

Bestehen des Unternehmens zu

feiern.

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14

HHKT feierte 45-jähriges Bestehen

Unternehmen: Wollen unsere Kunden mit Leistung überzeugen

Mit dabei waren neben dem Unternehmensgründer

Josef Schlütz

auch Tochter Christiane Siefke und

Enkel Christopher. Das Unternehmen

bietet heute eine umfangreiche

Palette rund um die Ausstattung

des eigenen Hauses bzw.

Wohnung. Neben den Sparten

„Haushaltsgeräte“ und „Küchen“

gibt es auch die Bereiche „Unterhaltungselektronik“,„Gewerbetechnik“

und natürlich „Service,

Montage und Reparatur.“

Josef Schlütz: „Was 1965 mit einem

kleinen Ladenlokal in der

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Schwerter Innenstadt begann, hat

sich im Laufe von rund 45 Jahren

zu einem führenden Anbieter von

funktionaler Technik im Ruhrgebiet

entwickelt.“ Das Familienunternehmen

HHKT mit seinem Hauptsitz

in Schwerte und weiteren Geschäften

in Dortmund und Essen

beschäftigt heute 70 Mitarbeiter.

Das Unternehmen: „Diese Menschen

sind Garant für unseren Erfolg.

Dieser Erfolg beruht auf einem

festen Prinzip, mit dem wir

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Die Erinnerungen an eine fantastischeFußball-Weltmeisterschaft

in Südafrika und an die

großartigen Leistungen der DFB-

Elf sind noch nicht verblasst, das

Vuvuzela-Gedröhne klingt uns

noch in den Ohren, da bestand die

Möglichkeit, sich ein starkes Stück

Weltmeisterschaft zu sichern – und

gleichzeitig noch etwas Gutes tun.

Denn beim Internet-Auktionshaus

sport-auktion.de stand etwas

ganz Besonderes zum Kauf bereit:

ein original Jabulani-Weltmeister-

DFB-Torwart-Trainer Andy Köpke mit

dem WM-Ball vor dem Länderspiel

gegen Aserbaidschan in Köln.

WM-Feeling fürs Wohnzimmer brachte 300 Euro

Unilever und IN-Stadtmagazine unterstützen den „Roten Keil“

schaftsball. Dieser wurde von Michael

Weischer und Frank Kompch,

beide Bezirksleiter der Firma Unilever

Foodsolutions, den IN-Stadtmagazinen

zur Verfügung gestellt,

um ihn für einen guten Zweck zu

versteigern. nser BVB-Experte Lutz

Könnecke ließ sich nicht zwei Mal

bitten und nutzte seine guten Kontakte

zum DFB. Mit DFB-Mediendirektor

Harald Stenger vereinbarte

er ein Zusammentreffen mit der

deutschen Nationalmannschaft

beim Länderspiel gegen Aserbaidschan

in Köln.

Dort wurde der Ball von allen Nationalspielern

und dem gesamten

Kostenfrei und neutral

Pflegeberatung vor Ort in Schwerte

Mit Eintritt eines Pflegefalles

stehen Betroffene und Angehörige

vor vielen Fragen. Rat

gibt es im Pflegestützpunkt des

Kreises in Kamen und bei Beratungsstunden

vor Ort. Die Fachleute

der im Auftrag des Kreises

tätigen Verbraucherzentrale NRW

stehen Ratsuchenden von 10 bis

12 Uhr im Treffpunkt Gesundheit,

Kleppingstraße 4 zur Verfügung.

Eine telefonische Kontaktaufnahme

ist unter 0 23 04 / 24 07 0-14

möglich. Bei der Beratung können

Fragen rund um das Thema Pflege

gestellt werden.

Da kann es z.B. um den Antrag

auf Leistungsgewährung gehen,

um die Grundlagen, nach denen

der Medizinische Dienst der Krankenkassen

seine Begutachtung

Ballübergabe an Roman Weidenfeller: von rechts Michael Weischer, Frank

Kompch (Bezirksleiter der Firma Unilever Foodsolutions), Roman Weidenfeller,

der Sohn von Frank Kompch und Lutz Könnecke (IN-Stadtmagazine).

durchführt, um die Frage, wie sich

Pflegebedürftige auf diese Begutachtung

vorbereiten können oder

auch um die Finanzierung und Abrechnung

eines ambulanten Pflegedienstes

oder die Finanzierung

des Pflegeheimplatzes.

Die Beratung erfolgt trägerübergreifend,

also unabhängig von der

Zugehörigkeit der Ratsuchenden

zu einer Kranken- oder Pflegekasse.

Die „Hilfe aus einer Hand“ ist

kostenfrei, neutral und persönlich.


➜ Jeder➜kann➜sich➜auch➜im➜Pflegestützpunkt➜

der➜ AOK➜ in➜ Unna,➜

Märkische➜ Straße➜ 2,➜ beraten➜

lassen.➜ Die➜ Öffnungszeiten➜ sind➜

montags➜bis➜mittwochs➜von➜7.30➜

bis➜16➜Uhr,➜donnerstags➜von➜7.30➜

bis➜17➜Uhr➜und➜freitags➜von➜7.30➜

bis➜13➜Uhr.

Trainerstab unterschrieben und

von Torwart-Trainer Andy Köpke

an Lutz Könnecke übergeben.

Alsdann nahm Könnecke Kontakt

zu Pfarrer Lutz Dreesbach auf, der

sich seit Jahren für die Organisation

„Roter Keil“, dem Netzwerk

gegen Kinderprostitution, engagiert

und mit den BVB-Profis Roman

Weidenfeller, Sebastian Kehl

und Florian Kringe drei prominente

Paten an seiner Seite weiß. Und so

übergaben Michael Weischer und

Frank Kompch von Unilever sowie

Lutz Könnecke von den IN-Stadtmagazinen

den Ball einige Tage vor

dem Spiel des BVB gegen Bayern

Weihnachtsbasar mit

Glühwein und Gänsekeulen

Am 05. Dezember ab 12 Uhr

bieten Ihnen private Aussteller

weihnachtliche Handarbeiten,

Adventsgestecke, selbstgemachte

Leckereien sowie Karten, Bücher,

Bilder und Schmuck an. Kaffeeund

Schokoladenspezialitäten wie

München an Roman Weidenfeller.

43.500€ für die Stiftung Roter Keil

Und die Begegnung des BVB gegen

den Rekordmeister war nicht

nur aufgrund des Sieges für die

schwarz-gelben Fans ein Highlight,

sondern auch für die Stiftung Roter

Keil: Auf Initiative von Evonik hatten

sich weitere bedeutende Sponsoren

des BVB bereit erklärt, Flagge

für das Netzwerk gegen Kinderprostitution

zu zeigen – und das mit

einem stolzen Ergebnis.

Brachte 300 Euro für den Roten Keil:

der original Jabulani WM-Ball.

Insgesamt kamen 43.500€ für den

Roten Keil zusammen, 300€ davon

erbrachte der von Unilever gestiftete

und von den IN-Stadtmagazinen

aufgepimpte WM-Ball.

Unilever und die IN-Stadtmagazine

sagen herzlichen Dank!

auch ein reichhaltiges Kuchenbuffet

runden unser Angebot ab.

Das Team von Café Orchidee freut

sich auf Sie und wünscht seinen

Gästen schon jetzt eine schöne

und friedliche Advents- und Vorweihnachtszeit.

15


Angebot für berufstätige Mütter: Krabbelgruppe trifft sich nachmittags

Speziell berufstätige Mütter

spricht das AWO-Familienzentrum

Dortmund-Holzen mit einem

aktuellen Angebot an. Die neue

Krabbelgruppe trifft sich jeweils

donnerstags in der Einrichtung Am

Hasenberg 3, und das ganz bewusst

in den Nachmittagsstunden,

zwischen 14 und 16 Uhr. Anders

als bei vielen anderen Angeboten

können hier auch Elternteile teilnehmen,

die vormittags arbeiten,

und mit ihrem Nachwuchs gerne

eine Gruppe besuchen möchten.

Das Spielen, Singen und Bewegen

ist für Babys und Kleinkinder zwischen

sechs Monaten und einem

Ein Konzert der besonderen Art

erwartet die Besucher am Donnerstag,

11. November, im Bauhaus

von Haus Opherdicke. Rudy

Rotta & Band feat. Brian Auger

spielen ab 20 Uhr auf dem kreiseigenen

Gut, Dorfstraße 29 in

Holzwickede. Der gebürtige Italiener

Rudy Rotta kombiniert Blues

mit rockig souligem Funk. In seiner

16

Ein paar der kleinen „Zwerge“ und deren Mütter beim ersten Treffen der neuen

Krabbelgruppe. Weitere Anmeldungen kommen auf die Warteliste.

Jahr gedacht. Unter der fachkundigen

Leitung können sich die Mütter

und/oder Väter dabei auch austau-

schen. Selbstverständlich sind auch

Nicht-Berufstätige willkommen, für

die die Nachmittagsstunden gut

Rudy Rotta & Band mit „Tastengott“ Brian Auger

Blues und Funk im Bauhaus von Gut Opherdicke

Band ist er Sänger und Gitarrist.

Seine Musikstücke komponiert er

zudem selbst. Nachdem er in Italien

bekannt wurde, versucht Rudy Rotta,

sich europaweit ein Publikum

zu erobern. Der Ruf seiner „Killergitarre“

hat längst auch die Fans in

Amerika erreicht. Seither tourt er

regelmäßig durch die Herzen des

Blueslandes. Brian Auger ist einer

der profiliertesten Jazz- und Rock-

Keyboarder der Gegenwart. Bis ins

vorgerückte Alter gibt er weltweit

mit seinen Bands mit großer Energie

und Ausstrahlung Konzerte und

veröffentlicht CDs. Sein Hauptinstrument,

die Hammond-Orgel B3,

spielt Auger nicht wie üblich über

ein Leslie-Kabinett, sondern direkt

verstärkt und mit Einsatz des C3-Vi-

passen. Die neue Krabbelgruppe

ergänzt das bisherige vielfältige

Programm des AWO-Familienzentrums

Holzen in und vor der Kindergartenzeit.

So läuft donnerstags zwischen

9 und 11 Uhr in benachbarten

Räumen weiterhin eine Eltern-

Kind-Gruppe mit Ein- bis Zweijährigen,

die sich ebenfalls über

Verstärkung freuen.

➜➜➜ Infos➜ zum➜ neuen➜ und➜ bestehenden➜

Angebot➜ sowie➜ die➜

Möglichkeit➜ zur➜ Anmeldung➜ gibt➜

es➜ unter➜ Tel.➜ 02304/80711➜ beim➜

Team➜des➜Kindergartens.

In der Heideschule wurde gehext...

Jeder der kleinen Physiker machte bei „Heckers Hexenküche“ fleißig mit.

Alle Kinder fieberten dem

Tag entgegen, an dem die

Schwerter Heideschule zur Hexenschule

wurde. WDR-Wissenschaftsredakteur

Joachim Hecker, der seit

2001 mit seinem Programm „Heckers

Hexenküche“ auf WDR 5 zu

hören ist, begeisterte die neugierigen

Grundschüler mit zahlreichen

Experimenten. Dabei versuchte er

bratos. Außerdem spielt er Fender

Rhodes E-Piano, Piano und Synthesizer.

Er hat einen unverwechselbaren

Hammond-Sound, der zugleich

von einer eigenen, ungemein dynamischen

Spielweise geprägt ist. Er

gehört zu den ersten Musikern, die

Elemente aus R&B, Jazz und Rock

kreativ zu einem neuen Stilgemisch

verbunden haben.

z.B. einen 50-Euro-Schein anzuzünden

– ohne dass dieser verbrennen

sollte.

Die kleinen Forscher nutzten die

folgenden Tage, um an interaktiven

Experimentierstationen in der

Schule naturwissenschaftliche Versuche

durchzuführen, die am Tag

der offenen Tür präsentiert wurden.


So schön war das Pannekaukenfest

Titelseiten-Foto Ihres Schwerter

Stadtmagazins machte Furore / Bildernachlese

Angefangen hat alles mit zwei

Pannekaukenständen auf

dem erste Pannekaukenfest 1998.

Das 13. Fest rund um die westfälische

Kartoffelspezialität wurde am

Ende ein Fest mit insgesamt acht

Ständen, so dass damit natürlich

die Wartezeiten auf die leckeren

Pannekauken verkürzt wurden....

Eigentlich waren es diesmal sogar

neun Stände - zählt man das Angebot

der „Pannekauken-Skulpturfrau“

mit, in deren Pfanne Bürgermeister

Heinrich Böckelühr drei

leckere Pannekauken wendete. So

zeigte es die Titelseite unseres Magazins

in Schwerte, und wie inzwischen

zu vernehmen war, hat das

Titelfoto mit Heinrich Böckelühr

und der metallenen Pannekaukendame

in vielen Kreisen mächtig Eindruck

gemacht.

So viel Eindruck, dass inzwischen

die Rede davon ist, das 14. Pannekaukenfest

im kommenden Jahr

mit diesem Motiv zu eröffnen. Da-

rüber freut sich natürlich ganz besonders

Reiner Schwalm, Foto-Autor

des Titelbildes und agiler Chef

der IN-Stadtmagazine: Er hatte die

spontane Idee zu dem Foto und

setzte die Idee auch gleich in die

Tat um. Nebenbei bemerkt: Die in

Schwerte ansässigen Vereine, Verbände,

Organisationen und soziale

Einrichtungen beteiligen sich Jahr

für Jahr mit einem immer größeren

Angebot an dem Fest, um es so zu

einem Fest von Bürgern für Bürger

werden zu lassen. Auch viele neue

Vereine, Organisationen und Verbände

nahmen diesmal teil und

gestalteten ein buntes Programm,

bei dem für alle Besucherinnen und

Besucher, ob groß oder klein, etwas

dabei war. Wir nehmen das

schöne Fest noch einmal zum Anlass,

Ihnen noch ein paar weitere

Fotos zu bieten, für die im letzten

Heft einfach klein Platz mehr war.

Schauen Sie sich die Schnapp-

Das Pannekaukenfest versetzt Schwerte ein Wochenende

lang in Jubel, Trubel und Heiterkeit.

Bereits zum 13. Mal wird die Besucher in der Innenstadt

ein abwechslungsreiches Programm

unterhalten. Was als kleine Veranstaltung

mit rund 300 Gästen begann, erfreute im

letzten Jahr über 30.000 Menschen von

Nah und Fern.

schüsse an und freuen Sie sich einfach

schon auf das 14. Pannekaukenfest

– es kommt bestimmt.

➜➜Übrigens:➜Einige➜Gewinne,➜die➜ am➜ Stand➜ der➜ IN-Stadtmagazine➜

gezogen➜wurden,➜sind➜noch➜nicht➜

abgeholt➜ worden.➜ Sie➜ liegen➜ im➜

Geschäft➜ „Kettler➜ ➜ -➜ Geschenke➜

und➜Schmuck“➜an➜der➜Hüsingstraße➜

18➜ für➜ die➜ Gewinner➜ bereit.➜


Premio: Alexander Specht, Anna

Knollert (Unna), Kanel Soth (Herdecke),

Kai-Uwe Köster (Dortmund),

Siegert-Keans (Dortmund),

Christa Vogt (Hagen), Edith Rieck

(Schwerte), Ingrid Kulied (Wandhofen),

Gisela Kramer (Schwerte),

Petra Risse (Schwerte)

Cabrio: Julia Mohr (Dortmund)

Candlelight-Dinner: Georg

Heckmann (Holzwickede)

Marita Bergen (Schwerte)

Toom: Siegfried Ungewitter

(Schwerte), Ulrike Berlenhoff

(Schwerte)

Regenjacke von Markgraf: Ingeborg

Tuss (Holzwickede)

Parfümerie Wigger: Christiane

Hohberg (Schwerte)

Nachhilfe: Lucie Staudinger

(Unna)

„Operatives Praxiszentrum Schwerte“

eröffnet neue medizinische Wege

„OPS“ oder „Operatives Praxiszentrum

Schwerte“ heißt es. Was

sich dahinter verbirgt, ist ein neuer

„medizinischer Weg“, den die

Fachärzte für Chirurgie, Dr. Andreas

Hruschka und Dr. Isaac Adomakoh,

sowie die Fachärztinnen für

Anästhesiologie, Dr. Cornelia Siebel

und Anke Schildhauer, gemeinsam

mit dem Evangelischen Krankenhaus

Schwerte beschreiten.

In neu gestalteten Praxisräumen

im Evangelischen Krankenhaus

Schwerte bieten sie ab sofort ihren

Patienten die gesamte Palette konservativer

Behandlungsmethoden

für chirurgische und orthopädische

Erkrankungen. Die Behandlung

von Schmerzzuständen und Akupunkturleistungen

auf privatärztlicher

Basis gehören ebenfalls zum

Spektrum.

Vorteil für Patienten und Ärzte

gleichermaßen: Alle Möglichkeiten

des Krankenhauses stehen

für die chirurgisch-orthopädischen

Operationen unter Anwendung

moderner Narkose- und Schmerztherapieverfahren

zur Verfügung.

Praxisgemeinschaft für Chirurgie Gemeinschaftspraxis für Anästhesie

Dr. med. Andreas Hruschka Dr. med. Cornelia Siebel

Dr. med. Isaac Adomakoh Anke Schildhauer

Leistungsspektrum

Ambulante Operationen und Arthroskopien:

· Hand- und Fußchirurgie

· Varizenchirurgie

· Arthroskopische Eingriffe an Schulter-,

Knie- und Sprunggelenk

· Plastische Operationen

· Eingriffe bei Hauttumoren

Spezielle Fachkompetenzen:

· Gelenk- und Sportverletzungen

· Phlebologie und Duplexsono-graphische

Untersuchungen

· Künstlicher Gelenkersatz des Hüft- und

Kniegelenkes

· Chirotherapie

Die Praxisgemeinschaft für Chirurgie

im „Operativen Praxiszentrum

Schwerte“ mit Dr. Andreas

Hruschka, Facharzt für Chirurgie

und Unfallchirurgie und zudem

auch Durchgangsarzt, sowie Dr.

med. Isaac Adomakoh, Facharzt

für Chirurgie, Plastische Chirurgie

und Phlebologie, werden im OPS

künftig unter anderem ambulante

Operationen und Arthroskopien

an Hand, Fuß, Schulter-, Knie- und

Sprunggelenken durchführen. Weitere

Spezialgebiete sind die Hand-

und Fuß- sowie die Krampfader

oder Varizen-Chirurgie. Die Gemeinschaftspraxis

für Anästhesie

mit Dr. Cornelia Siebel und Anke

Schildhauer, beide Fachärztinnen

für Anästhesiologie, führen bei den

Operationen sämtliche modernen

Narkose- und Schmerztherapieverfahren

durch.

Für minimalinvasive Operationen

können jeweils ein Arthroskopie-

sowie ein Laparoskopie-Tower

genutzt werden. Außerhalb des

Operationsbereiches stehen zudem

zwei Aufwachräume zur Verfügung.

Leistungsspektrum

· Ambulante und stationäre Narkosen

· Privatärztliche Behandlung von Schmerzzuständen

(Sprechstunde nach Vereinbarung)

· Betreuung von Palliativpatienten über den

· palliativärztlichen Konsiliardienst Dortmund

· (PKD) in Zusammenarbeit mit dem Hospiz

Schwerte

Operatives Praxiszentrum

Schwerte

im Ev. Krankenhaus Schwerte

Schützenstr. 9 · 58239 Schwerte

www.ops-schwerte.de

Telefon Chirurgie 02304/16040

Telefon Anästhesie 02304/9106885

www.koloechter.de

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18

„Crazy“ Chris Kramer in

der Rohrmeisterei

Am 25.11.2010 ist es soweit:

„Crazy“ Chris Kramer erweckt

die sehr beliebte Veranstaltungsreihe

„Rohrmeisterei unplugged“

in Schwerte zu neuem Leben. Kramer

gibt mit dieser Konzertreihe

außergewöhnlichen und talentierten

Musikern eine Plattform, die in

der Region lange gefehlt hat. Ne-

Wunderschöne Melodien, eingängige

Refrains: Robert Carl Blank.

ben Martin Engelien, der die Moderation

der Auftaktveranstaltung

übernimmt, werden einige handverlesene

Künstler den Abend mit

ihrer handgemachten Musik gestalten.

Diesmal mit dabei: Robert

Carl Blank: Seit mehr als 10 Jahren

ist er mit seiner Gitarre in der ganzen

Welt unterwegs, schreibt seine

eigenen Songs und spielt um die

200 Konzerte pro Jahr. Zwischen

wunderschönen Rock-, Pop- und

Folk-Melodien, eingängigen Refrains

und dann wieder treibenden

Rhythmen hat Robert seinen

eigenständigen Sound, seine eigene

Sprache gefunden. Sammy

Vomáčka: Er steht seit mehr als 30

Jahren auf der Bühne und begeistert

sein Publikum. Besonders bekannt

ist er für seine Übertragungen

von Ragtime-Pianostücken auf

die 6 Saiten der Gitarre, die er mit

einer atemberaubenden Fingerpicking-Technik

vorträgt. Matthew

James White: Der 35-jährige Neuseeländer

lässt die Zuhörer seine

Begeisterung & Leidenschaft für

die Musik vom ersten Lied an spüren.

Mit seiner wunderschönen

und samtweichen Stimme verzaubert

er die Leute. Seine Musik ist

geprägt von dem engen Leben in

einer Großstadt (London) und der

Weite eines Landes wie Australien.

1. Hochschultag in Kamen

Im Internet für Schüler-Workshops anmelden

Der Kreis Unna will die berufliche

Qualifikation der Jugendlichen

weiter fördern und lädt am

17. Dezember zum 1. Hochschultag

im Kreis Unna ein. Die Veranstaltung

in der Stadthalle Kamen

läuft von 10 bis 15.30 Uhr. Angesprochen

sind Schüler der 10. bis

13. Klassen. Acht Universitäten

und Hochschulen bieten Informationen

und Workshops an. Für die

Workshops müssen unbedingt Anmeldungen

erfolgen. Sie sind möglich

über das Internet unter www.

hochschultag.kreis-unna.de. Informationen

gibt es auch durch ein

Plakat und durch ein Faltblatt zum

1. Hochschultag im Kreis Unna. Es

wurde in einer Auflage von 20.000

Stück gedruckt und liegt jetzt in allen

weiterführenden Schulen aus.

„Mord in Paris“ im Freischütz

„Tatort Dinner“ entführt in das Paris des Jahres 1889

Mord in Paris lässt die Welt

des Varietés und der Chansons

wiederauferstehen. Die Besucher

werden mit einem dazu passenden,

exquisiten 4-Gänge-Menü

verwöhnt und können an der Aufklärung

eines rätselhaften Mordes

mitwirken.

Madame Tütü begrüßt ihre Gäste.

Mademoiselle Tütü hat Geburtstag!

Dazu lädt sie Freunde und Bekannte

herzlich ins Variété Paris ein.

Zur Feier dieses Tages präsentiert

sie brandneue Varieté-Nummern

mit Künstlern, die bisher noch niemand

gesehen hat. Doch kaum

laufen die ersten Darbietungen, da

merkt man auch schon: irgendetwas

stimmt nicht so recht. Warum

zucken gefährliche Blitze zwischen

dem Magier und der Tänzerin?

Wieso sind die Showgirls untereinander

besonders vorsichtig und

darauf bedacht, bloß keinen Fehler

zu machen? Und mit wem hat der

Pianist eine Affäre? Da macht man

sich schon so seine Gedanken!

Doch Mademoiselle Tütü lässt keine

Streitigkeiten aufkommen. Sie

ist bereit, in unendlicher Güte jeden

an ihren großen Busen zu drücken,

denn ihr Herz schlägt sozusagen

am „rechten Fleck“! Aber plötzlich

eskaliert die Situation! Mitten

in spannenden Zaubernummern

und fröhlichem „Cancan“ passiert

etwas Ungeheuerliches: Ein Mord!

Die Polizei wird gerufen und das

gesamte Gebäude abgeriegelt.

Niemand darf das Variété Paris

während der Ermittlungen verlassen.

Der Kommissar erscheint auf

der Bildfläche. Er ist neu in Paris

und braucht Hilfe bei der Suche

nach dem Täter. Versucht der Mörder

das auszunutzen? Zum Glück

haben Mademoiselle Tütü‘s Geburtstagsgäste

so einiges beobachtet...

Die Gäste sollten sich leger und

vielleicht ein bisschen verrückt kleiden.

Schließlich sind sie von Mademoiselle

Tütü eingeladene Künstler

und Bohemiens, die alle zusammen

im Variété Paris feiern!

➜ Ort:➜Freischütz➜Gastronomie,➜Hörder➜Straße➜131,➜58239➜

Schwerte➜


Termin: Freitag,➜19.➜November-

Beginn:➜19➜UhrEinlass:➜18.30➜

UhrKosten:➜69,-€➜


Kartenreservierungen➜und➜Auskünfte➜telefonisch➜unter➜02327➜

/➜9918861,➜im➜Restaurant➜unter➜

der➜Telefonnummer➜0➜2304➜/➜982➜

99-0➜oder➜übers➜Internet➜unter➜

www.tatort-dinner.de➜


Weitere „Tatort-Dinner“-Termine

im Freischütz in 2011:

Freitag,➜7.➜Januar➜Sonntag,➜➜

30.➜Januar➜Freitag,➜18.➜Februar


Tipps und Gutscheine für die Neubürger Schwerter „Willkommens-Ticketheft“ erschienen

In neuer Auflage ist „Das Schwerter-Willkommens-Ticketheft“erschienen.

So werden Neubürgerinnen

und Neubürger auch weiterhin

auf ganz besondere Art und Weise

in Schwerte begrüßt: Bei ihrer An-

meldung im Rathaus bekommen

sie Warengutscheine im Wert von

rund 144 Euro. Gespickt mit Verbraucherinformationen

über einzelne

Schwerter Geschäfte enthält

das Ticketheft für Neubürger auf

insgesamt zwanzig Seiten außerdem

Wissenswertes über die Stadt

Schwerte und ihre Dienstleistungen.

Viele Schwerter Unternehmen

und Geschäfte sind neben ihrer

Anzeige mit Gutscheinen aus verschiedenen

Branchen vertreten,

die gegen kleine Geschenke oder

Vergünstigungen eingetauscht

werden können. So gibt es beispielsweise

zehn Prozent Rabatt

auf den ersten Besuch bei einem

heimischen Friseur. Die Sparkasse

zum Beispiel begrüßt Neukunden

mit der MasterCard Classic für ein

Jahr kostenlos. In Zusammenarbeit

Weihnachtsmarkt im schönen Hennen

Stimmungsvolles und Geschichtliches

Klein, aber fein: Am Samstag,

11. Dezember 2010, wird

der dritte Hennener Weihnachtsmarkt

um 13 Uhr eröffnet. Vor der

stimmungsvoller Kulisse der wei-

Teil des historischen Hennen: Der alte

Gasthof Finkhaus, in dem das Bier seit

176 Jahren schäumt.

ßen, leuchtenden Zelte können

sich die Besucher bis einschließlich

zum 12. Dezember auf dem festlich

beleuchteten Marktplatz in

der Hennener-Mitte in weihnachtliche

Stimmung versetzen lassen.

In der Platzmitte steht der zu Beginn

der Adventszeit aufgestellte

Weihnachtsbaum. Beleuchtete und

festlich geschmückte Zelte laden

zu einem Bummel ein und sorgen

für weihnachtliches Flair. Es gibt

Antiquitäten für den Liebhaber des

Ausgefallenen, originelle Bilderrahmen

sowie kleine und große Ge-

mälde, Klosterkunst, kunstvolle Stickerei,

Geschenkartikel, Schmuck,

Holzarbeiten aus Naturholz, zauberhafte

Stoffdekorationen, Strickwaren

und Stoffpuppen für die

Kleinsten. Zum einladenden Angebot

gehören selbstverständlich

weihnachtliche Floristik, duftende

Seife, Teesorten, heimischer Honig,

Karten und Bücher. Ein buntes

Unterhaltungsprogramm begleitet

die Besucher. Weihnachtliche

Musik ertönt beim Posaunenchor,

Frauenchor und beim Männergesangverein

MGV Hennen. Der

Kinderchor des städtischen Kindergartens

singt am Samstag. Am

Sonntag erfahren die Hennener

dann Geschichte zum Anfassen.

„Johannes grüßt die Besucher des

Hennener Weihnachtsmarktes“.

Unter diesem Motto macht F.A.

Berthold eine interessante Führung

durch die Gottesräume der evangelische

Johanneskirche (um 1150

erbaut) am Ohler Weg in Hennen.

Der „Heimatfreund“ Albert Ferber

spannt den Bogen von der alten

Dorfmitte mit der ehrwürdigen

Johanneskirche zum Weihnachtsmarkt

in der „Neuen Mitte“ – dem

jüngsten Wohngebiet nahe der

Herz-Jesu-Kirche. Er geleitet im Anschluss

an die Kirchenführung die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

durch Hennen.

mit dem Schwerter Einzelhandel

und der Werbeagentur Marketing-

Systems Pahl aus Wetzlar wird das

Ticketheft von der Stadtverwaltung

herausgegeben. Das Heft wird jedem

Neuankömmling, der über 16

Jahre alt ist, bei der Wohnungsanmeldung

im Bürgerservice übergeben.

Gültig ist das Neubürger Willkommensheft

zwei Jahre lang. Die

darin enthaltenen Gutscheine können

jedoch etwas länger eingelöst

werden, nämlich bis zum 30. Juni

2013. Zudem finden sich die wichtigsten

Telefonnummern in dem

Heft, die eine erste Orientierung

erleichtern. Mittlerweile ist das

Ticketheft für Neubürger acht Jahre

alt. Erstmals im Jahr 2002 war

das Gutscheinheft von der Stadt

Schwerte eingeführt worden. Gekostet

hat das Vorhaben die Stadt

übrigens keinen Cent. Alle Druck-

und Herstellungskosten wurden

von der Werbeagentur Marketing-

Systems übernommen, die ihrerseits

das Heft über die Anzeigen

finanziert. In der Zwischenzeit

wurden an Neubürgerinnen und

Neubürger vereinzelt Gutscheine

ohne Ticketheft ausgegeben, da

die Neuauflage noch in Arbeit und

ältere Exemplare bereits vergriffen

waren. Die Stadt Schwerte bittet

deshalb nun alle Betroffenen, die

„Blanko-Gutscheine“ wieder im

Rathaus abzugeben. Diese können

sie dort gegen ein Willkommens-

Ticketheft eintauschen. Damit unnötige

Wartezeiten beim Bürgerservice

vermieden werden, können

die Gutscheine auch an der Information

des Rathauses eingetauscht

werden.

Jugend-Projekt startet mit

Friedrich Kayser Grundschule

TTVg mit Beitrag zur Integrationsförderung

In den Medien wird aktuell viel

über die Integration ausländischer

Mitbürger diskutiert. Die TTVg

Schwerte ist da schon viel weiter

und diskutiert nicht nur, sondern

leistet handfeste Arbeit in diesem

Bereich. Zu Spitzenzeiten trainieren

ca. 60 Kinder und Jugendliche in

der Halle am Stadtpark. Dabei wird

nicht nur der sportliche Aspekt in

den Vordergrund gestellt, sondern

auch der soziale und respektvolle

Umgang miteinander.

So spielen zum Beispiel die unterschiedlichsten

Nationalitäten in

einer Mannschaft zusammen. Türken

mit Polen, Russen, Spaniern,

Afghanen und Deutschen, um nur

einige der vertretenen Nationalitäten

zu nennen. Das Trainerteam

kümmert sich um die Belange der

Kinder und geht dabei natürlich

immer auf den kulturellen Hintergrund

der Jugendlichen ein.

Was die TTVg vermitteln will, ist

der Grundgedanke Spaß an seinem

Hobby zu haben und sich dabei

nicht von kulturellen oder religiösen

Hintergründen beeindrucken

oder einschränken zu lassen. Das

Konzept geht auf. Die Jugendlichen

haben Spaß am Tischtennis und

entwickeln einen gesunden Ehrgeiz

erfolgreich zu sein Die Aufstiege

in den verschiedenen Klassen aus

dem letzten Jahr beweisen dies.

Durch den zusätzlichen Einsatz

der Eltern für Fahrdienste oder Kuchenaktionen

bei Turnieren und die

Unterstützung der eigenen Kinder

bei Heimspielen haben sich auch

schon interkulturelle Freundschaften

gebildet.

Nun startet die TTVg ein neues Projekt.

Der Landessportbund fördert

Projekte zur „Integrationsförderung

der Jugendlichen“.

Durch die Kontaktaufnahme mit

der Friedrich Kayser Grundschule

startet ein Projekt im Rahmen der

Ganztagsbetreuung der Schule.

Jeden Freitag ab 14 Uhr stellt der

Verein Platten, Schläger und Trainer

zur Verfügung, um mit den Jugendlichen

der dritten und vierten

Klasse den Spaß am Tischtennis zu

entdecken.

Durch die gesammelten Erfahrungen

im laufenden Spielbetrieb und

die anwesenden Schullehrer sind

die Kinder bestens betreut und

können einen schönen Nachmittag

verbringen.

Eine längerfristige Zusammenarbeit

mit der Schule ist beabsichtigt!

19


Das kann doch gar nicht wahr

sein“, meinte ein ehemaliger

Ratskollege, erstaunt erkundigend,

was denn da los sei. „Warum

kommt denn der Böckelühr nach

einem Jahr auf solche Ideen“- eine

Frage, auf die so Recht keiner eine

sinnvolle Antwort parat hatte.

Was war geschehen?

Der Bürgermeister, der seit Gründung

der SCD Fraktion, am

01.März 2006, alles getan hatte,

um den ehemaligen Kolleginnen

und Kollegen der CDU das Leben

so schwer wie möglich zu machen,

ist nochmals streitsüchtig. Wollte

er nochmal eine allerletzte Genugtuung

erzielen, gegen die Fraktion

und ihren Vorsitzenden, die in der

VII. Ratsperiode vieles so deutlich

aussprachen, dass es dem Bürger

meister oft die Sprache verschlug?

20

Zum Schluss noch vor Gericht

Die Klage um nichts

von Hubert Sieweke

Er nahm die Gelegenheit beim

Schopfe und ließ kurze Hand die

Abrechnung der Zuwendungen zur

Fraktionsgeschäftsführung der SCD

für das Jahr 2009 bemängeln und

forderte einen Betrag von € 6.221

zurück, und das am 24.06.2010!

Wie lange lebt eine Fraktion?

„Das kann doch gar nicht sein“ war

die erste Reaktion eines Sachkundigen,

denn die Fraktion war doch

mit Beendigung der Ratsperiode

am 20.10.2009 erloschen, hat keinen

Vorsitzenden mehr, weg, aus,

vorbei.

Als Böckelühr aber, aufgekratzt per

Telefon erläuterte, er müsse nun

einen Verfassungsstreit mit der

SCD respektive deren Vorsitzenden

führen, er habe alles bereits prüfen

lassen und sei sich sowie sicher,

war das Erstaunen groß und die

Verwunderung komplett.

„Die spinnen, die Römer, äh, die

Schwerter“, kam einem in den

Sinn, denn es existierte weder eine

SCD Fraktion im Rat, noch war jemand

legitimiert, für sie zu agieren.

Nach dem ersten „Schluckauf“ und

einer kurzen Recherche der Rechtsprechung

erkannte man, OVGs

hatten Annahmen geschaffen,

dass Fraktionen zum Zwecke ihrer

Abwicklung in eingeschränktem

Umfang fortbestehen. In diesem

Schwerterfall möchte nun der Bürgermeister

Geld von einer Fraktion,

die ihre einfachen Nachweise über

die Verwendung der Zuwendungen

vorgelegt hat und, das ist der

schlechte Scherz des Ganzen, seit

dem 20.10.2010 vermögenslos

ist, da sie ihr gesamtes Vermögen

der Stadt Schwerte übergeben hat.

Aber, wie dem auch sei, die Klage

der Stadt Schwerte gegen die SCD

Fraktion trudelte am 08.09.2010

beim damaligen Fraktionsvorsitzenden

ein.

Wer soll das bezahlen,

wer hat so viel Geld…

Nun, eine solche Klage, vom städtischen

Oberrechtsrat und Leiter

der Stabsstelle RECHT und PRESSE

als KOMMUNALSTREITVER-FAH-

REN tituliert. vom Gericht als Verwaltungsstreifverfahren

geführt,

scheint für den BM eine interes-

sante Angelegenheit, kann er doch

seine ganzen Gremien mit „Futter“

bedienen und sich aller Orten als

Fachmann gerieren.

Die SCD war immer gut für eine

kurze Schlagzeile. Vielleicht will er

auch nur zeigen, „seht her, ich spare

überall“. Könnte man meinen!

Glauben zunächst auch viele. Damit

das so ist, lässt er wie so häufig,

der Presse ein paar INFOS zukommen,

die dann für den nötigen

Wirbel sorgen. „Wenn das nicht

mal nach hinten losgeht“, schrieb

ihm die damaligSCD Fraktion zurück

und forderte nach erneutem

Blick in die Rechtsprechung zunächst

Geld für die Beauftragung

eines Anwaltes bei der Stadt an.

Schließlich ist die Fraktion vermögenslos

und der Bürgermeister auf

der einen Seite und die Fraktion auf

der anderen Seite sind als Organe

der Stadt tätig. Für die Kosten beider

Seiten muss die Gemeinde einstehen,

so die Rechtsprechung der

OVGs und die dahinter stehende

Logik. Es werden, wie auch immer,

Kosten für Anwälte, Sachkosten

und Gerichtskosten anfallen, zu

Lasten der Stadt Schwerte, obwohl

die Stadt von Schulden geplagt ist.

Die späte Einsicht

Nun waren Bürgermeister und

städtischer Oberrechtsrat schon

immer juristisch eher Mittelmaß,


weshalb man selten seiner eigenen

Kunst vertraute, sondern sich regelmäßig

juristischen Sachverstand

einkaufte, was im Rat häufig kritisiert

wurde und in den exorbitanten

Kosten für Gutachten und Beratung

seinen Niederschlag fand.

Zunächst wollte man rabulistisch

erklären, Gerichtskosten fielen für

die Stadt nicht an. Dem folgte das

VwGericht mit kurzer Begründung

nicht. Die werden bereits fällig

sein. Auch die RA-kosten wollte

man nicht bezahlen, auch keine

Freistellung zu Gunsten der SCD

erteilen. „Diesem Ansinnen vermag

ich nicht zu entsprechen“, teilte

Böckelühr am 23.09.2010 mit, es

bestehe eben kein Anspruch auf

Zuwendungen. Er empfahl „nach

Abschluss des Verfahrens bei mir

(untertänigst?) vorstellig zu werden,

damit ich Ihr Ansinnen erneut

prüfen kann“.

Man fühlte sich wie in Preußen

1890, vielleicht liegt es auch an

den alten Formulierungs-Handbüchern.

Die Ankündigung, für den

Fall der Weigerung einen Antrag

auf vorläufigen Rechtsschutz stellen

zu wollen, führte dann zur

Meinungsänderung, denn nun war

der Bürgermeister bereit, die Fraktion

von den notwendigen RA-Kosten

freizustellen, allerdings widerruflich,

ohne Anerkennung einer

Rechtspflicht und mit dem Vorbe-

halt einer jederzeitigen Rückforderung!

Auf diese Mogelpackung ließ

sich jedoch kein Rechtsanwalt ein,

schließlich ist die Fraktion vermögenslos,

ohne Schuss (Vorschuss)

kein Jus (Justiz), ließ man die Fraktion

wissen. Die Juristen im Rathaus

werden sicherlich noch mal überlegen,

oder sich eben blamieren.

Warum der Streit ?

Seit dem die SCD Mitglieder damals

die CDU wegen der bekannten

Vorgänge verlassen hatte, war

ihnen klar, dass man mit allen nur

erdenklichen Schwierigkeiten rechnen

mussten, das lehrte die CDU.

Für weitere Informationen besuchen

sie unsere unsere Internetseite:

www.In-stadtmagazine.de

Vergangenheit

Zunächst orakelte der Bürgermeister

über die Presse, die Gründung

der SCD koste die Stadt enormes

Geld und der SCD-Vorsitzende

streiche nun dreifache Aufwandsentschädigung

ein. Üble Nachrede.

Das Büro des BM ließ öffentlich

verlauten, Räume im Rathaus stünden

für diese Fraktion nicht zur

Verfügung, man solle sich gefälligst

welche suchen.

Zu den Mietkosten der in der Rathausstraße

angemieteten Büroräume,

die zunächst ca. € 550/Monat

betrugen, zahlte die Stadt einen

Zuschuss von € 250/Monat. Weder

Kommunikationsmittel, PCs etc.,

Ablageregale oder ähnliches wollte

man zur Verfügung stellen, obwohl

alle anderen Fraktionen neben den

Räumen auch noch sämtliche PCs,

Kommunikation und Büromöbel

gestellt bekamen. Schließlich

schickte man seitens der Verwaltung

zwei kaputte Schreibtische

mit Stühlen sowie einen Besprechungstisch

mit sechs Stühlen.

Das war es. Man wolle nicht weiter

klagen, beschloss die SCD, und

beschaffte sich folglich alles selbst.

Als weiteren Gag wollte die Stadt

Schwerte aber erst Zuwendungen

zahlen, wenn man Belege für die

notwendigen Anschaffungen vorlege!!

Wer sollte also vorfinanzieren?

Wegen der hohen laufenden Kosten

für Personal, Miete und Internetauftritt,

ferner Telefon, und

Strom konnte die Fraktion im ersten

Jahr ihren Verpflichtungen

nicht nachkommen und musste die

Zahlungen strecken. In dringenden

Fällen sprangen die Fraktionsmitglieder

ein, bis die Fraktion im folgenden

Jahr dieses Geld dann bezahlen

konnte. Auch im folgenden

Jahr kam es wegen vorher nicht

genannter, aber vertraglich nachberechneter

Mietnebenkosten und

auch wegen des, von den SCD beauftragten

Sachverständigen des

StGB NRW in Sachen Ehrenordnung

(andere Fraktion wollten!!

sich beteiligen), infolge Austritts

eines Fraktionsmitgliedes und weiterer

Nachzahlungen dazu, dass

die SCD diese Zahlungen teilweise

nicht hat begleichen können. Um

den Vermieter und andere nicht

auf ihr Geld warten zu lassen, traten

abermals Fraktionsmitglieder

in Vorlage und die Fraktion konnte

diese Beträge dann sukzessive in

den Jahren 2008 und 2009 gänzlich

bezahlen.

Spiegelfechterei

Nachweise über die erhaltenen Zuwendungen

wurden dem BM jeweils

in vereinfachter Form, wie es

die GO NRW vorsieht, übermittelt.

Nun gibt es für diesen vereinfachten

Nachweis kein Formular, weshalb

die Fraktion dem BM jeweils

Zusammenstellungen vorlegte, in

denen vereinfacht die z.B. Mietnebenkosten

2007 als Aufwand des

Jahres gezeigt wurden, obwohl

sie, wegen fehlender Mittel, erst in

folgenden Jahren gezahlt werden

konnten. Offensichtlich sind aber

rudimentäre Kenntnisse der Betriebswirtschaft

beim BM und seinen

Mannen nicht vorhanden, so

dass der SCD nun, perfide genug,

vorgehalten wird, man habe keine

ausreichenden Nachweise geführt

und Saldierungen seien gemäß

Ratsbeschluss vom 15.12.2004

21


nicht möglich. Dies lässt sich ebenso

wenig aus dem betreffenden

Beschluss entnehmen, wie die

Aussage, das Haushaltsprinzip der

„Jährlichkeit“, was immer das heißen

mag, sei verletzt. Es ist doch

die Frage erlaubt, wie eine von der

Stadt Schwerte ali mentierte Fraktion

überhaupt ein Defizit erzielen

kann? Die Antwort ist relativ einfach:

Überhaupt nicht, denn wenn

das zur Verfügung gestellte Geld

aufgebraucht ist, können weitere

Ausgaben nicht mehr getätigt

werden. Andere Einnahmequellen

hat sie nicht!!! Deshalb wurden Anschaffungen

etc. in Raten gezahlt,

die über einen längeren Zeitraum

liefen. Was das nun mit „Jährlich-

22

keit“ o.ä. zu tun haben soll, wer

weiß? Diese Besonderheit trat nur

bei der SCD auf, da die anderen

Fraktionen keine Ausgaben für

Miete, PCs, Drucker, Telefon, Telefax,

und Mobiliarerhielten hatten

sondern dies kostenlos (oder gegen

geringe Verrechnung) von der

Stadt zur Verfügung gestellt bekamen.

Quintessenz

Der Bürgervmeister hat seine letzte

Chance wahrgenommen, die

„unliebsame Fraktion“ die damals

wegen Lügen, Intrigen, dem ständigen

Kampf um Geld und Posten,

wegen Verstrickungen um Mandatsbeiträge

und der FAB Affäre,

sowie der „Augen zu und durch

Politik“ des CDU Stadtverbandes,

der Fraktion der CDU und der Partei

den Rücken gekehrt hat, nochmals

öffentlich vorzuführen.

All dies offenbart die Tragik eines

Bürgermeisters, der in der entscheidenden

Phase zu feige war,

seiner Partei und seiner Fraktion

„reinen Wein einzuschenken“,

dass er seinen verstorbenen Vorsizenden

und seinen damals aktiven

Fraktionsführer der Staatsanwaltschaft

ans Messer geliefert hatte.

Im Rat dazu befragt, hat er die Unwahrheit

gesagt. Er hat auch zu al-

len Dingen, die seine eigene Fraktion

betrafen, immer geschwiegen,

ob es „Schwarzbeschäftigungen“

von ALG Empfänger in der Fraktion,

üppige Zahlungen an Beamte

des gehobenen Dienstes, die sich

in der CDU Fraktion ein Taschengeld

verdienen durften, vornehme

Weihnachtsfeiern der Fraktion per

Bus ins Nobelhotel oder weitere

fragwürdigen Ausgaben betrafen,

obwohl er alle diese Dinge sah und

angewiesen hat. Nie hätte er gewagt,

seine eigene CDU oder eine

andere Fraktion im Rat mit derartigen

Gefechten zu belegen.

Die SCD konnte er, nachdem die

Basis statt von der Gaunerei eigener

Leute, lieber von der sognannten

„Gaunerei“ derer, die Aufklärung

betrieben haben, überzeugt

wurde, kontinuierlich versuchen

zu desavouieren. Nie offen, immer

vom Schreibtisch aus! Es wird auch

diesmal nicht gelingen.

Peer Steinbrück beschreibt in seinem

Buch diese Art in der CDU damit,

dass dort „ einige einen Korpsgeist

frönten, der so ziemlich jede

Verfehlung verzeihen und unter

den Teppich kehre, solange man in

Treue fest zusammen stehe“. Dies

trifft exakt auf Böckelühr und seine

Mannen zu.

Und nun…

Die völlig überflüssige Klage führt

nun zu Gerichts- und Anwaltskosten.

Das Verfahren wird sehr viel

Zeit erfordern, die den Beteiligten

an anderer Stelle fehlt. Während

Böckelühr diese Sache als interessantes

Geplänkel wahrnimmt, mit

dem er endlich wieder durch alle

Gremien rennen kann und langatmig

vortragen wird, haben die ehemaligen

Mitglieder der SCD dafür

kein weiteres Interesse und werden

keine weitere Zeit investieren.

Die Nachweise sind erbracht,

auch für 2009; das Vermögen der

SCD ist am 20.10.2009 der Stadt

Schwerte übergeben worden, Finanzmittel

waren nicht mehr vorhanden.

Solange die Stadt keine

Mittel für einen Anwalt zur Verfügung

stellt, kann sich die Fraktion,

oder dessen Wurmfortsatz nicht

verteidigen. Was die Klage gegen

eine vermögenslose Fraktion denn

bringen soll? Ja, das wissen wohl

nur beiden Juristen in der Rathausstraße.

Vielleicht auch nicht!! Die

650!!! Seiten starke Akte der SCD

will man sich aber nicht entgehen

lassen, sie ist unterwegs.

➜➜In➜der➜nächsten➜Ausgabe➜wer den➜wir➜der➜Stadt➜Schwerte➜Gelegenheit➜geben,➜Ihren➜Standpunkt➜

zu➜erläutern.


„Eltern-Kind Spielgruppen“ für

Kleinkinder in St.Antonius

Noch freie Plätze

Die Tage sind bereits deutlich

kürzer, und die Temperaturen

sind gefallen. Im Ruhrtal gab

es schon den ersten Reif auf den

Autodächern und auf den Wiesen.

Das Jahr geht in einigen Wochen

zu Ende. Die Advents- und Weihnachtszeit

steht bereits vor der Tür.

Eine besondere Zeit für die Kinder.

Da macht es besonderen Spaß mit

anderen zu spielen, zu basteln und

die schöne Zeit in froher Erwartung

zu genießen. Besondere Höhepunkte

werden der Martinszug im

November und der Besuch des Nikolaus’

sein. Aber auch die Vorbereitung

auf Weihnachten, mit gemeinsamem

Basteln und Backen ist

im Programm. Die zwei Spielgruppen

für Kleinkinder im Alter von

1 bis 2 Jahren sind zum Ende des

Sommers gestartet. Beide Gruppen

können noch einige Kinder aufneh-

Autohaus Jacobs & Schlieper

präsentierten den neuen „Juke“

Großes Interesse hatte die

Kundschaft am Samstag, dem

09.10.2010 am neuen Nissan Juke,

der ab 16.990,-€ als Benziner und

für 18.890,-€ als Diesel mit Partikelfilter

zu haben ist. Familie Schlieper

und Mitarbeiter standen den Kun-

men. Möchten Sie da nicht mitmachen?

Die Kinder mit den Müttern,

Vätern oder Großeltern treffen sich

jeweils dienstags und mittwochs

Eindrücke aus den beiden Spielgruppen:

Gute Vorbereitung und

Einstimmung auf den Kindergarten.

von 9.30 bis 11 Uhr Uhr im Antoniushaus

in Geisecke. Alle Kinder

sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Das Spiel der Kinder ist sicher

auch eine sehr gute Vorbereitung

auf den Kindergarten.

➜➜Info:➜ ➜ Weitere➜ Informationen➜

und➜Auskünfte,➜auch➜zur➜Anmeldung➜

erhalten➜ Sie➜ über:➜ Jennifer➜

Hochstein➜/➜Tel:➜779➜076➜➜und➜➜Sabine➜Voigt➜/➜Tel:➜46➜538,➜Herbert➜Schmitt➜/➜Tel:➜➜44➜595➜oder➜die➜Gemeindeagentur➜in➜Geisecke➜(mittwochsvormittags),➜Tel:➜45➜188

den den ganzen Tag zu Verfügung.

➜➜Auf➜Grund➜des➜großen➜Interes ses➜ empfiehlt➜ es➜ sich,➜ einen➜ Termin➜

zur➜ Beratung➜ &➜ Probefahrt➜

mit➜einem➜Kundenberater➜zu➜machen.➜Tel.➜02304-14441.

Anmeldungen zur

Thermografieaktion

Die Anmeldungsrunde zur Thermografieaktion

2011 im Kreis

Unna läuft. Anmeldungen sind bis

zum 31. Dezember 2010 möglich.

Darauf weist der Arbeitskreis Altbausanierung

der Lokalen Agenda

21 im Kreis Unna hin.

Mit der Erstellung einer Gebäude-

Thermografie kann vor der Durchführung

von Sanierungsmaßnah-

men an einer älteren Immobilie

festgestellt werden, in welchen

Bereichen des Objektes hohe Energieverluste

auftreten, bzw. welche

Maßnahmen sinnvoll oder dringend

erforderlich sind.

Darüber hinaus ist die Methode für

Neubauten und bereits renovierte

Altbauten als Kontrollinstrument

interessant, um den energetischen

Stand der Immobilie zu prüfen.

23


24

„PM“ kandidiert zum letzten Mal

Wieder Wahlen zur Schwerbehindertenvertretung

Wahlen zur Schwerbehindertenvertretung

(SBV) stehen

bei der Stadt Schwerte am 24. November

an. Dies nimmt Bürgermeister

Heinrich Böckelühr zum Anlass,

allen Beteiligten für die bisherige

Zusammenarbeit zu danken. „Mir

liegt das Wohl meiner Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter am Herzen

und deshalb bin ich froh, dass sich

die Schwerbehindertenvertretung

immer wieder aufs Neue so tatenvoll

einsetzt“, sagt der Bürgermeister.

„Wir arbeiten stets miteinander

gut zusammen. Ich bin sicher, dass

sich das auch mit der neu gewählten

Schwerbehindertenvertretung

fortsetzen wird.“ Das Amt der

„Vertrauensperson der schwerbehinderten

Menschen“ an der Spitze

der Schwerbehindertenvertretung

hat Jürgen Bendixen inne. Er

übernahm im vergangenen Jahr die

Funktion von seinem Vorgänger

Peter-Michael Schulte. Vertreten

wird er von Peter-Michael Schulte

sowie Monika Gottwald und Detlef

Zupke. „PM“, wie er im Rathaus

gerufen wird, stand der Schwerbehindertenvertretung

15 Jahre lang

vor. Um den Wechsel zu begleiten,

hatte Peter-Michael Schulte

im vergangenen Jahr zunächst den

stellvertretenden Vorsitz übernommen.

Er stellt sich in diesem Jahr

zum letzten Mal zur Wahl. Auch er

lobt die Zusammenarbeit zwischen

Dienststelle und Schwerbehindertenvertretung:

„Zwischen SBV und

Personalrat passt kein Blatt, das

kommt unserem sozialen Betriebsklima

zugute“. In den vergangen

Jahren konnten viele Arbeitsmittel

für Menschen mit Behinderungen

bei der Stadt Schwerte angeschafft

werden, wie beispielsweise behindertengerechte

Schreibtische und

Stühle und sogar ein Kleinmüllfahrzeug.

Positiv ist auch hervorzuheben,

dass die mit fünf Prozent

Bürgermeister Heinrich Böckelühr freut sich über die vertrauensvolle Zusammenarbeit

mit der Schwerbehindertenvertretung, bestehend aus Vertrauensperson

Jürgen Bendixen sowie seinen Vertretern Detlef Zupke,

„PM“ Schulte und Monika Gottwald (v. r.)

gesetzlich vorgeschriebene Quote

an schwerbehinderten Beschäftigen

bei der Stadt Schwerte mit

etwa 12 Prozent mehr als doppelt

so hoch ist. Rund 60 Menschen mit

Behinderungen arbeiten zurzeit im

Rathaus und den übrigen städtischen

Dienststellen. Die Aufgaben

der Schwerbehindertenvertretung

sind übrigens die Förderung der

Eingliederung schwerbehinderter

Menschen in den Betrieb oder

die Dienststelle, deren Interessenvertretung,

Beratung und Hilfestellung.

Gewählt werden bei der

diesjährigen Schwerbehindertenwahl

eine Vertrauensperson sowie

drei stellvertretende Mitglieder, die

dann für die nächsten vier Jahre im

Amt sein werden.

Auf Wunsch auch

digitalen Fingerabdruck

Tipps und Hinweise zum neuen Personalausweis

Seit dem 2. November gibt es ihn,

den neuen Personalausweis im

praktischen Scheckkartenformat.

Neu ist, dass die aufgedruckten

Daten im neuen Personalausweis

auch digital abgelegt sind. Zusätzlich

werden das Passfoto und auf

Wunsch des Antragstellers die Fingerabdrücke

digital gespeichert.

Neu sind auch die Online-Ausweisund

die Unterschriftsfunktion. Mit

der Online-Ausweisfunktion haben

Bürgerinnen und Bürger erstmals

die Möglichkeit, sich auch im Internet

und an Automaten auszu-

weisen. Dadurch kann einfacher

mit Online-Shops, Banken, Versicherungen,

Behörden, sozialen

Netzwerken und Unternehmen

kommuniziert werden. Außerdem

müssen sich so nicht mehr so viele

verschiedene Passwörter und Benutzernamen

gemerkt werden.

Mit der neuen Unterschriftsfunktion,

für deren Nutzung der neue

Personalausweis vorbereitet ist,

lassen sich sogar Verträge, Anträge

und andere Dokumente ganz

schnell, einfach und bequem online

unterzeichnen. Ob und inwiefern

die neuen Möglichkeiten von den

Bürgerinnen und Bürgern genutzt

werden möchten, kann sowohl bei

der Ausgabe des Personalausweises

als auch jederzeit nachträglich

entschieden werden.

Bei der Beantragung des Personalausweises

erhalten Antragsteller

Informationsmaterialien, die bei

der Entscheidung behilflich sein

sollen. Auf die biometrischen Daten

können nur bestimmte staatliche

Behörden wie Polizei, Bun-

Der neue Personalausweis

despolizei, Steuerfahndungsstellen

sowie Ausweis- und Meldebehörden

zugreifen, um die Identität

festzustellen. Der bisherige Personalausweis

behält jedoch auch

weiterhin, bis zum regulären Ablaufdatum,

seine Gültigkeit. Eine

vorzeitige Umtauschpflicht des alten

Ausweises besteht nicht. Wer

jedoch seinen alten Personalausweis

vorzeitig gegen einen neuen

umtauschen möchte, kann dies jederzeit

beim Bürgerservice im Rathaus

tun. Für Kinder unter 16 Jahren

können Personalausweise ohne

Online-Ausweisfunktion beantragt

werden.

➜➜Die➜Gebühren,➜die➜bei➜der➜Be antragung➜ des➜ neuen➜ Personalausweises➜

anfallen,➜ betragen➜

22,80➜ Euro➜ für➜ Antragsteller➜ unter➜24➜Jahren.➜Personen,➜die➜älter➜

als➜24➜Jahre➜sind,➜bezahlen➜28,80➜

Euro➜für➜das➜neue➜Dokument.➜Der➜

neue➜ Personalausweis➜ ist➜ regulär➜

zehn➜ Jahre➜ gültig.➜ Für➜ Personen➜

unter➜ 24➜ Jahren➜ beträgt➜ die➜

Gültigkeit➜ des➜ Ausweises➜ sechs➜

Jahre.➜➜Für➜weitere➜Fragen➜und➜Informationen➜stehen➜die➜Mitarbeiterinnen➜

des➜ Bürgerservice➜ unter➜

der➜ Rufnummer➜ 02304/104-250➜

oder➜per➜E-Mail:➜buergerservice@

stadt-schwerte.de➜zur➜Verfügung.➜

Die➜Öffnungszeiten:➜montags➜und➜

dienstags➜ von➜ 7➜ Uhr➜ bis➜ 16➜ Uhr,➜

mittwochs➜ von➜ 7➜ Uhr➜ bis➜ 13.30➜

Uhr,➜ donnerstags➜ von➜ 7➜ Uhr➜ bis➜

18➜Uhr➜sowie➜freitags➜von➜7➜Uhr➜

bis➜ 12➜ Uhr.➜ Darüber➜ hinaus➜ gibt➜

es➜ zahlreiche➜ weitere➜ Informationen➜

unter➜ www.personalausweisportal.de.➜


Bald mehr Parkplätze am

Schwerter Bahnhof

Böckelühr bittet um Verständnis für aktuelle Situation

Mehr Parkplätze als bisher gibt

es schon bald am Schwerter

Bahnhof: Wo derzeit noch eine

Großbaustelle ist, wird in naher Zu-

Noch sind die Bagger im Einsatz - bald

sollen hier ein Einkaufszentrum und

Parkplätze entstehen.

kunft ein Einkaufszentrum mit einer

Verkaufsfläche von insgesamt

3.000 Quadratmetern entstehen

– mit 155 zusätzlichen Parkplätzen

auf dem Gelände des neuen Einkaufszentrums.

„Zur Zeit haben es

Berufspendlerinnen und Berufspendler

sicherlich nicht einfach, was das

Parken am Bahnhof betrifft. Durch

die Baumaßnahme bedingt war es

öfters zu Halteverboten oder Vollsperrungen

gekommen. Den darüber

vereinzelt entstandenen Ärger

kann ich gut verstehen. Aber wenn

das neue Einkaufszentrum in absehbarer

Zeit fertiggestellt ist, dürften

die Parkplatzprobleme gelöst sein“,

bittet Bürgermeister Heinrich Böckelühr

für die derzeitige Situation um

Verständnis. Zurzeit ist die Ladestraße

im Bereich der Beckestraße Ecke

Bahnhof voll gesperrt, weil dort ein

Kanal gebaut wird. Nach Fertigstellung

des Einkaufszentrums wird

außerdem eine Parkanlage mit 150

Park & Ride Parkplätzen geschaffen.

Darüber hinaus gibt es weitere

18 Stellplätze für Kurzzeitparken

und Kiss & Ride sowie 40 Fahrradstellplätze.

Ferner ist beabsichtigt,

zusätzliche Stellplatzangebote im

Bereich der südlichen Ladestraße zu

schaffen.

Beteiligung der Kommunen

bei Gesetzen stärken

Bürgermeister will sich für mehr Rechte stark machen

Ein verfassungsrechtlich gesichertes

Anhörungs- und Beteiligungsrecht

der kommunalen Spitzenverbände

bei allen Gesetzgebungsvorhaben

des Bundes, die kommunale Belange

berühren, fordert Bürgermeister

Heinrich Böckelühr im Nachgang zum

Urteil des Verfassungsgerichtshofes

des Landes NRW. Am Rande einer

Sitzung des Verwaltungsvorstandes

wies Heinrich Böckelühr auf die nach

wie vor ungenügende Einbindung

der Kommunen hin. „Die Kommunen

werden oftmals gar nicht oder nur in

formalisierter Weise und damit ungenügend

beteiligt“, stellte er fest.

Immer wieder beschließen Bund und

Länder Gesetze, mit deren Durchführung

und Finanzierung dann die

Kommunen einseitig belastet werden.

Konsequenz dieser Politik sei eine Rekordverschuldung

der Kommunen,

von welcher auch die Stadt Schwerte

nicht verschont bleibt. Die Städte und

Gemeinden verlören immer mehr an

Handlungsfähigkeit. „Mit dem Urteil

des Verfassungsgerichtshofes des

Landes NRW ist wenigstens die Betreuung

der unter 3-jährigen Kinder

in Schwerte auf eine solide finanzielle

Basis gestellt“, so Heinrich Böckelühr.

Die Richter hatten entschieden,

dass die finanziellen Folgen des Kinderförderungsgesetzes

des Bundes

nicht durch die Kommunen, sondern

durch das Land zu tragen sind. „Tatsache

ist: Die Vorgaben für den quantitativen

Ausbau der Kindertagesbetreuung

haben sich erheblich erhöht.

Die finanziellen Auswirkungen kann

man schon heute auch am Haushalt

der Stadt Schwerte ablesen. Jetzt gibt

es für den Ausbau mehr Geld vom

Land.“ Auf welche Höhe sich die Summe

belaufe, sei noch unklar. Man warte

im Rathaus auf einen entsprechenden

Bescheid der Landesregierung.

Das jüngste Urteil sei „ein deutlicher

Fingerzeig, der weit über die jetzt entschiedene

Sachfrage hinausgeht. Die

Finanzverantwortung zwischen allen

staatlichen Ebenen muss endlich

abschließend geklärt werden, damit

sich solche Verfahren vor dem Verfassungsgericht

nicht häufen“. Heinrich

Böckelühr abschließend: „Die betroffenen

Eltern interessiert vor allem eine

qualitativ hochwertige und verlässliche

Betreuung. Mit der Entscheidung

aus Münster wird dem Rechnung getragen.“

Als Mitglied im Präsidium des

Städte- und Gemeindebundes NRW

will sich Heinrich Böckelühr für eine

Gesetzesänderung stark machen.

Jusos: Zwei Schwerter in

Vorstand gewählt

(v. l.) Isabell Haarmann, Frederik Heun, Vorsitzender Jan Siebert, Bundestagsabgeordneter

Oliver Kaczmarek, Svenja Haarmann, Sebastian Hostadt, Landtagsabgeordneter Rüdiger

Weiß, Yannick Heineck, es fehlt Christiane Geisler

Die beiden Mitglieder der

Schwerter Jusos, Isabell Haarmann

und Svenja Haarmann (nicht

verwandt und nicht verschwägert),

wurden bei der Vollversammlung

Ende September als stellvertre-

„Blaue Tonne“ bald in ganz

Schwerte im Einsatz

Endspurt bei der Einführung der

Blauen Tonne: Nachdem sie probeweise

nach und nach in den einzelnen

Stadtteilen eingeführt wurde,

ist jetzt auch die Schwerter Innenstadt

an der Reihe. Damit ist dann

die blaue Tonne nun flächendeckend

im gesamten Stadtgebiet im Einsatz.

Mit einem persönlichen Schreiben

werden in diesen Tagen die Grundstückseigentümer

und Verwalter der

in der Innenstadt betroffenen Gebäude

kontaktiert, um sie über die

Einführung der Blauen Tonne zu informieren.

Durch die Einführung der

Blauen Tonne müssen Bürgerinnen

und Bürger nicht mehr zum Wertstoffcontainer

fahren, um Altpapier

und -pappe zu entsorgen.

➜➜Die➜ Blauen➜ Tonnen,➜ die➜ alle➜

vier➜ Wochen➜ vom➜ städtischen➜

Baubetriebshof➜ geleert➜ werden,➜

werden➜ als➜ 240-Liter-Gefäß➜ verteilt..➜

Mehrfamilienhäuser➜ beziehungsweise➜

Großwohnanlagen➜

erhalten➜ auf➜ Wunsch➜ 1.100-Liter-Gefäße.➜

Die➜ Blaue➜ Tonne➜ ist➜

kostenlos➜und➜erfolgt➜auf➜freiwilliger➜Basis.➜Bürgerinnen➜und➜Bürger,➜die➜keine➜Blaue➜Tonne➜haben➜möchten,➜können➜sich➜beim➜städtischen➜Baubetriebshof➜unter➜der➜

Rufnummer➜02304/104-393➜oder➜

per➜ E-Mail:➜ baubetriebshof@

stadt-schwerte.de➜ melden.➜ Alle➜

tende Vorsitzende in den neuen

Vorstand des Juso-Unterbezirks

Unna gewählt. Beide werden nun

gemeinsam mit den anderen fünf

Vorstandsmitgliedern ihre Arbeit

aufnehmen.

anderen➜ erhalten➜ die➜ Müllgefäße➜Ende➜Oktober➜beziehungsweise➜

Anfang➜ November.➜ Aus➜ Sicht➜

der➜ Stadtverwaltung➜ kommt➜ die➜

Blaue➜ Tonne➜ gut➜ bei➜ der➜ Bürgerschaft➜an.

25


Antrittsbesuch im Schwerter Rathaus

26

Ansgar Heithoff neuer Direktor des Amtsgerichts

Zum Antrittsbesuch bei Bürgermeister

Heinrich Böckelühr

war jetzt der neue Direktor des

Amtsgerichtes Schwerte, Ansgar

Heithoff, zu Gast im Rathaus. Der

Jurist leitet seit 30. September die

Schwerter Justizbehörde. „Ich

freue mich, dass die Leitungsstelle

des Schwerter Amtsgerichts nach

dem Weggang von Volker Borchert

nach Iserlohn wieder besetzt ist.

Mit Ansgar Heithoff kommt kein

Unbekannter nach Schwerte“, so

Heinrich Böckelühr. Denn der neue

Leiter des Schwerter Amtsgerichtes

war bereits seit dem Jahr 2000 bis

zu einer Abordnung an das Landgericht

in Hagen zum Jahresbeginn

2008 als Richter an der Hagener

Straße tätig. „Die Justizverwaltung

hat eine kluge Entscheidung getroffen.“

Beim einstündigen Gespräch

im Rathaus, an dem auch der Lei-

Buchtipps von der Ruhrtal-Buchhandlung

Stefanie

Gerstenberger

Das Limonenhaus

Diana-Verlag

Die in Köln geborene Lella lebt

mit ihren aus Sizilien stammenden

Eltern in Deutschland.

Nach dem Tod ihres Bruders und

dessen Frau möchte Lella deren

Kind zu sich nach Köln holen.

Dies versucht die sizilianische Familie

ihrer Schwägerin zu verhindern.

Lella reist auf die Insel und diese

Reise wird für sie eine Reise in die

Vergangenheit ihrer Eltern.

Familiengeheimnisse klären sich

auf, sie beginnt zu verstehen, warum

ihre Eltern nie über ihre Heimat

sprachen. Im Limonenhaus findet

Lella Tagebuchseiten ihrer Mutter...

Die zweite Ebene des Romans ist

- natürlich - eine Liebesgeschichte.

Wer seinem Urlaub im Süden

noch etwas nachspüren möchte,

oder ihn noch vor sich hat, der ist

mit diesem Roman gut beraten. Bei

der Lektüre sieht man das blaue

Meer vor sich und riecht den Duft

der Zitronen. Es ist eine angenehm

leichte aber dennoch spannende

Geschichte.

Ein echtes Herbstbuch!

Herman Koch

Angerichtet

Kiepenheuer

& Witsch

Paare treffen sich zum Essen in

einem Edelrestaurant: Der Erzähler

Paul, Lehrer im vorzeitigen

Ruhestand, seine Frau Claire, Pauls

Bruder Serge, ein ambitionierter

Politiker und seine Frau Babette.

Sie reden über Filme und Urlaubspläne

und umgehen lange sorgfältig

das eigentliche Gesprächsthema,

weswegen sie sich überhaupt

verabredet haben:

Die Zukunft ihrer 15-jährigen Söhne

Michel und Rick. Die beiden

sind in eine Sache verstrickt, die ihr

Leben für immer verändern wird.

Paul liebt seinen Sohn bedingungslos

und will das Beste für ihn um

jeden Preis.

Claire und die anderen am Tisch

haben jeweils eigene Vorstellungen.

Während des Essens brechen

Emotionen auf und alte Konflikte

kommen hoch. Nach und nach

werden die wahren Motive und

Abgründe der Personen deutlich;

eine Entscheidung muss fallen….

Als Leser ist man fest im Sog dieser

atemberaubenden Geschichte und

herausgefordert, sein moralisches

Urteil zu fällen.

Voller Erfolg für das Mädchencafé im Jugendzentrum Ergste

Kreativität und Unterhaltung:

Zehn Mädchen trafen sich gemeinsam

mit Jugendpflegerin Elvira

Würzebesser vom Jugendamt

nachmittags zum ersten Mädchencafé

im Jugendzentrum Ergste. Das

Mädchencafé begann mit einem

gemütlichen Beisammensitzen bei

Kaffee und Kakao sowie einer Capuccino-Käsesahnetorte.

Anschließend räumten die Mädchen

sämtliche Tische und Stühle

in den Innenhof, um auch künstlerisch

kreativ zu werden: Es wurden

Holz-Model-Puppen mit Gelenken

bunt bemalt. „Der Fantasie der

Mädchen war beim Malen keine

Grenzen gesetzt. Sie konnten

die Puppen so bemalen wie sie es

ter der Stabsstelle „Recht und Presse“,

Carsten Morgenthal, teilnahm,

ging es um aktuelle Entwicklungen

in Justiz und Verwaltung. Die drei

Juristen sprachen auch über die

weitere Zusammenarbeit und Berührungspunkte

zwischen Amtsgericht

und Stadtverwaltung. So

wird der neue Amtsgerichtsdirektor

künftig als gesetzlich vorgeschriebener

Vertreter an den

Sitzungen des Jugendhilfe- und

Sozialausschusses teilnehmen. Da-

Antrittsbesuch im Rathaus: Direktor des Amtsgerichtes Ansgar Heithoff,

Carsten Morgenthal (Leiter der Stabsstelle „Recht und Presse“),

Bürgermeister Heinrich Böckelühr (v.l.).

rüber hinaus ist die Stadt Schwerte

Kostenträger der Schwerter

Schiedspersonen, welche wiederum

der Dienstaufsicht des Amtsgerichtsdirektors

unterstehen. „Für

eine Stadt wie Schwerte erfüllt ein

eigenständiges Amtsgericht eine

wichtige Funktion für den Rechtsfrieden“,

so Bürgermeister Heinrich

Böckelühr abschließend.

Zweites Treffen bereits für den 14. November angekündigt

Die Mädchen präsentieren ihre selbst gestalteten Holz-Model-Puppen.

wollten“, sagt Elvira Würzebesser,

die über das erste Mädchencafé

sichtlich erfreut ist. „Der Nachmittag

hat sich gelohnt. Ich hätte

nicht gedacht, dass direkt beim

ersten Mal so viele Mädchen kommen

würden. Umso schöner finde

ich es, dass das erste Mädchencafé

so gut verlaufen ist.“ Noch über-

raschter war die Jugendpflegerin,

wie die Mädchen ihre Puppen bemalt

haben. „Die Mädchen arbeiteten

konzentriert und waren sehr

genau. Es herrschte gleichwohl

eine fröhliche und vertraute Atmosphäre“.

Die Ergebnisse des Mal-

Nachmittags können sich wirklich

sehen lassen. Jedes Mädchen hat

seine Puppe anders bemalt. Zwei

Mädchen haben ihren Puppen beispielsweise

das Tanzkostüm ihres

Vereins „angezogen“. „Die Puppen

sehen wirklich toll aus“, so Elvira

Würzebesser. Info: Das nächste

Mädchencafé findet am 14. November

in der Zeit von 15 Uhr bis

18 Uhr im Jugendzentrum Ergste

statt. Alle interessierten Mädchen

ab 10 Jahren sind dazu herzlich

eingeladen.

An diesem Nachmittag werden

Teelichthalter gebastelt. Dazu stehen

zwei große Kisten mit Material

bereit, die die Herzen von

Mädchen höher schlagen lassen:

Glitzer, Steinchen und Strass sind

nur einige von ihnen.


Für die Novemberaufführungen

hat sich die Volksbühne Ergste

für das Stück „Schöne Ferien“ aus

der Feder von Bernd Gombold entschieden.

Zum Inhalt: Gisela und Gottfried

Hansemann (gespielt von Barbara

Holzknecht und Andre Laurenzis),

ein vermögendes Ehepaar, genießen

seit Jahren die himmlische

Ruhe ihres Campingurlaubs.

Das ändert sich schlagartig, als

Klaus und Erika Muffel (Werner

Jentsch und Britta Jentsch) mitsamt

Schwiegermutter Martha

(Eva Weidlich) eintreffen. Hier prallen

zwei Welten aufeinander, denn

die Hansemanns sind äußerst rücksichtsvolle

und angenehme Zeitge-

Bühne wird zum Campingplatz

Volksbühne Ergste: Komödie in drei Akten

nossen, wogegen sich insbesondere

Klaus Muffel als streitsüchtiger

Polterer und Stänkerer erweist. Mit

seiner Schwiegermutter Martha

liegt Klaus Muffel sowieso im lautstarken

Dauerclinch.

Eine weitere Campingplatz-Nachbarin

ist Frauke (Rosemarie Schäfer),

eine alleinstehende Oma mit

fünf Enkelkindern, temperamentvolle

Erziehungsberaterin, die mit

ihren gut gemeinten, spontanen

Therapieversuchen allerdings nicht

sehr erfolgreich ist. Ein weiterer

Camper ist der unscheinbare Pe-

Lange Halloween-Nacht im Solebad

So schön kann Gruseln sein - Hexen,

Geister und Vampire trafen

sich am 29. Oktober zwischen 18

und 1 Uhr zum „Happy Halloween“

im Solebad. Dort stieg die schaurig-schöne

Party mit Halloween-Laternen

und gruseligen Kostümen.

Kürbisgesichter, Geistergirlanden

Die Volksbühne Ergste präsentiert im November die Komödie „Schöne Ferien“

und Kerzen schafften im Solebad

die richtige Atmosphäre und die

Farben schwarz und orange beherrschten

das Bild.

Für schaurige Unterhaltung sorgten

die inzwischen Kult gewordenen

Spezialaufgüsse in der Lappland-Sauna.

ter (Georg Lehmann), der ständig

- meist in den unpassendsten

Situationen - auftaucht, um dies

und jenes auszuleihen. Die Nachricht,

dass ein benachbarter Campingplatz

von einer Diebesbande

heimgesucht wurde, versetzt die

Camper in Aufruhr. Da kommt Hansemanns

Sohn Tom (Heiko Schulz)

wieder einmal zu Besuch, der sich

immer nur dann blicken lässt,

wenn er bis zum Hals in Schwierigkeiten

steckt und Geld braucht.

Um ihm ein Schnippchen zu schlagen,

beschließen Hansemanns, mit

den Muffels einfach die Plätze und

Halloween-Horror on Ice

Auch dieses Jahr gab es das beliebte

Fest aus den Staaten in der Eislaufhalle

Wischlingen.

Der Andrang war groß und die

Stimmung bestens. DJ, Lightshow

und Drinks an der Pistenbar sorgten

für viel Abwechslung in der

Nacht der Monster, Hexen und

Spinnen.

Saisonstart

29. Oktober

mit großer Halloweenparty

damit auch die Verhältnisse zu tauschen.

Tom, angeblich erfolgreicher

Besitzer einer Model-Agentur,

kommt nicht alleine: Er hat Jenny

(Christiane Berretta) im Schlepptau,

der er eine große Karriere auf dem

Laufsteg verspricht, die sich jedoch

schnell in Luft auflöst. Bis die diversen

„Rollenspiele“ aber aufgeklärt

sind, gibt es noch viel Aufregung

und viel zu lachen. Vorstellungen:

➜ Samstag, 13. November

2010 Grundschulturnhalle➜Ergste,➜

➜ Beginn➜ 20:00➜ Uhr;➜ Einlass➜

19:00➜Uhr,➜Eintritt➜7➜€➜➜➜

➜ Samstag, 20. November

2010 Rohrmeisterei➜ ➜ Schwerte,➜

Beginn➜ 20:00➜ Uhr;➜ Einlass➜ 19:00➜

Uhr,➜Eintritt➜8➜€,➜➜➜➜

➜ Sonntag, 21. November

2010 Rohrmeisterei➜ ➜ Schwerte,➜

Beginn➜ 16:00➜ Uhr;➜ Einlass➜ 14:30➜

Uhr,➜Eintritt➜8➜€➜➜➜

➜ Karten gibt es u. a. an folgenden

Vorverkaufsstellen:➜

Reimann`s➜ Laden,➜ Ergste,➜ Kirchstr.➜

14;➜ Bücher➜ Bachmann,➜

Schwerte,➜Mährstr.➜15;➜Reisebüro➜

Bluhm,➜ Schwerte,➜ Rosenweg➜ 82;➜

Gaststätte➜ „Zum➜ Dorfstübchen“,➜

Berchum,➜Garenfelder➜Weg➜12b

50% Eintrittsermäßigung

jeden Di., Mi., Do. im November 2010 bei Vorlage dieser Anzeige

27


28

Aktien: Neben Gold

der beste Inflationsschutz

Geldanlage-Serie (4): „Vom Sparbuch bis zum

Gold“ / Geld verdienen mit Aktien

Wo bekomme ich das meiste für mein Geld? Tagtäglich fragen

wir uns das, und zwar ganz unwillkürlich, wenn wir im Supermarkt

einkaufen, zum Friseur gehen, im Internet etwas kaufen oder

ersteigern. Da kennen wir uns aus, in diesem Alltagsmarkt fühlen wir

uns zu Hause. Ganz anders ist es um das Fachwissen bestellt, wenn

es um den Markt der Geldanlagen geht. Untersuchungen zeigen,

dass sich der „Durchschnittsdeutsche“ zwar lange mit dem Autokauf

beschäftigt, bei der Geldanlage fallen dagegen zu oft Entscheidungen

ohne Grundwissen und vielfach noch dazu in Minuten – was

fast immer nicht nur die Rendite schmälert, sondern auch einschneidende

Verluste zu Folge haben kann. Diese Wissenslücke wollen wir

schließen helfen, und zwar mit einer 6-teiligen Serie zu den populärsten

Anlageformen und wie man sich ihnen nähert. Die Themen in

diesem Heft: Geld verdienen mit Aktien.

Seit jeher hat der Deutsche ein

gespaltenes Verhältnis zur direkten

Form der Beteiligung an einem

Unternehmen – zur Aktie: Nur

3,6 Millionen Deutsche (5,9 Prozent

der Bevölkerung) besitzen Aktien

in Direktanlage – ganz anders

als in den Vereinigten Staaten und

in anderen europäischen Ländern.

Hier ist die Quote zum Teil durchaus

zweistellig. Das hat viele Ursachen.

Aktien gelten weithin als „risikoreich“

und als Terrain, auf dem

sich überwiegend Spekulanten und

irgendwie unseriöse Zeitgenossen

zu tummeln pflegen mit der Absicht,

den kleinen Mann über den

Löffel zu barbieren. Das sind vielfach

gepflegte Vorurteile, kaum etwas

daran ist wahr. In Wirklichkeit

handelt es sich um ein seriöses Anlageinstrument,

das nicht weniger

oder mehr kriminell genutzt wird

als andere Anlageinstrumente wie

Fonds oder andere Geldanlagen

auch. Das wahre Manko der Aktie

ist offenbar die Tatsache, dass ihr

Kurs an der Börse stärker schwankt

als viele andere Anlageformen. Das

wird von vielen als „Risiko“ wahrgenommen,

während Kursanstiege

zugleich nicht adäquat positiv aufgenommen

werden. Hinzu kommt,

dass die Aktie vom Staat eher diskriminiert

und mit hohen Abzügen

belastet wird. Karlheinz Hornung,

Präsident des Deutschen Aktieninstituts

(DAI) forderte kürzlich vor

diesem Hintergrund, die Abgeltungssteuer

„zumindest abzumildern“

und unter anderem Gewinne

aus Aktiengeschäften nach einer

bestimmten Frist wieder von der

Besteuerung auszunehmen. Seit

Anfang 2009 sind auf Zinsen, Dividenden

und auf Gewinne aus Aktienverkäufen

25 Prozent Steuern

plus Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag

zu zahlen. Vor 2009 galt

dagegen: Wer Aktien länger als ein

Jahr hielt (Spekulationsfrist) hatte

keine Steuern auf die Kursgewinne

zu bezahlen - gute, alte Zeiten.

Wer heute in Aktien investiert und

seine Gewinne kalkuliert, muss erst

einmal im Schnitt ca. 30 Prozent

vom Gewinn abziehen: Das geht

für Steuern, Solidaritätsabgabe,

Kirchensteuern, Bank-Gebühren

und Börsenhandelsgebühren drauf

- spekulieren für Staat und Kirche

ist leider bei jedem Aktiengeschäft

mit angesagt. Dennoch ist Aktie

für den mittel- bis langfristig orientierten

Anleger die beste Anlageform,

und das von der Rendite her

als auch unter dem Sicherheitsaspekt.

Mit einer Aktie beteiligt sich

der Besitzer direkt an einem Unternehmen.

Er besitzt damit – anders

als Anleihebesitzer, die Schulden

von Staat oder Unternehmen „kaufen“

und dafür Zinsen bekommen

– direkt einen Teil echten Firmenvermögens

einschließlich Maschinen,

der Marke und den Produkten

des Unternehmens. Das ist gerade

in diesen Zeiten, in der für Experten

durch die ausgeuferten Schulden

der westlichen Industriestaaten das

Überleben des Euro in Frage steht

und mittelfristig die von den Deutschen

so gefürchtete Inflation am

Horizont leuchtet, ein unschätzbarer

Vorteil für die Aktie: Sie bietet

als einziges Anlageinstrument neben

Gold den besten Inflationsschutz

– und in Zeiten historisch

niedriger Zinsen die beste Rendite.

Derzeit ist nämlich Niedrigzinszeit:

Das heißt, die Europäische Zentralbank

hat den Leitzins inzwischen

bis auf 1 Prozent gesenkt, eine

über zehnjährige Bundesanleihe

wirft unter 3 % Rendite pro Jahr

ab - und das bei einer Inflationsrate

von 1,3 %. Da kann von einer

„Rendite“ wohl kaum noch gesprochen

werden, und beim Kauf

einer kurz laufenden Bundesanleihe

macht der Anleger beim Kauf

sogar Verlust. Wie glänzt dagegen

etwa eine – alles andere als spekulative

– Anlage in Papiere von

E.ON oder RWE: Derzeit im Kurs

als Folge der unseligen deutschen

Energiedebatte und Industriepolitik

auf 22 € bzw. 50 € im Kurs „herunter

geprügelt“ bieten die Papiere

der Versorger nicht nur satte Kurschancen

in den nächsten Jahren,

sondern warten darüber hinaus

auch mit einer Dividendenrendite

von ca. 6 Prozent (!) auf. Noch

mehr bietet die Deutsche Telekom,

die 7 % pro Jahr an ihre Aktionäre

ausschüttet.

Wer da noch Anleihen oder Immobilienfonds

kauft - von denen einige

inzwischen geschlossen sind

oder wie der Degi-Immofonds sogar

abgewickelt wird -, dem ist

nicht zu helfen.

➜➜Im➜nächsten➜Heft:➜ Gold➜als➜Absicherung

Welke-Gruppe tritt

als „Megazoo“ auf

Partnerschaft mit

der Fressnapf-Kette

Fressnapf und die Dortmunder

Welke-Gruppe werden in Zukunft

gemeinsame Wege gehen.

Fressnapf-Chef Torsten Toeller und

der geschäftsführende Gesellschafter

der Welke-Gruppe Thomas Brill

haben Verträge für die künftige Kooperation

unterzeichnet.

Vorausgegangen war die Einigung

zwischen der Welke-Gruppe und

der SAGAFLOR über die Beendigung

der Zusammenarbeit. „Mit

Thomas Brill haben wir einen der

fähigsten und erfolgreichsten

Zoofachhändler Deutschlands gewonnen“,

erklärt Fressnapf-Chef

Torsten Toeller. „Sein Wechsel von

SAGAFLOR zu Fressnapf ist in unserer

20-jährigen Firmengeschichte

ein einmaliger Meilenstein. Wir

freuen uns über das Vertrauen, das

Thomas Brill uns entgegenbringt

und haben mit ihm gemeinsam

ehrgeizige Ziele.“ Thomas Brill ergänzt:

„Mit der Power von Fressnapf

haben wir fortan den stärksten

Partner an unserer Seite, der

mit tollen Leistungen glänzt und

hervorragende Voraussetzungen

für rasches und effizientes Wachstum

bietet.“ Thomas Brill und die

Welke-Gruppe werden eine prominente

Rolle bei der Expansion der

Marke Megazoo spielen.

„Umflaggung“

Die sechs im Juni bestehenden

Großflächen-Fachmärkte der Welke-Gruppe

werden dementsprechend

künftig unter der Flagge Megazoo

auftreten. Sie werden noch

in 2010 sukzessive umgeflaggt. Im

Juni betrieb Fressnapf in Deutschland

vier Megazoo-Märkte, im Juli

sollten in Koblenz und Hannover

zwei weitere Märkte ihre Türen öffnen.

In Österreich gibt es weitere

fünf Megazoos. „Langfristig sind in

Europa 100 Megazoo-Märkte mit

einem Umsatz von rund 350 Mio.

Euro realisierbar“, so Marc Lukies,

Mitglied der Fressnapf-Geschäftsführung

und verantwortlich für

Megazoo. Zunächst soll die Megazoo-Expansion

in Deutschland

vorangetrieben werden, danach in

den europäischen Märkten, in denen

Fressnapf führende Marktpositionen

besetzt.


Immer mehr Kunden – derzeit

bereits 100.000 – nutzen das

Online-Banking der Sparkasse

Dortmund. Nach einer Pilotphase

setzt die Sparkasse nun flächendeckend

in Dortmund neue Verfahren

für noch mehr Sicherheit ein.

Nutzer haben die Wahl zwischen

zwei Varianten: - dem chipTAN-

Mehr Sicherheit beim Online-Banking

Sparkasse Dortmund führt neue Verfahren ein / Kunden können auswählen

So funktioniert der TAN-Generator. In Verbindung mit der Karte des Kunden generiert

das Gerät zum jeweiligen Auftrag die aktuelle TAN.

Verfahren, bei dem ein kleines Lesegerät

(Generator) in Verbindung

mit der SparkassenCard TANs generiert

und die bisherige TAN-Liste

ersetzt - dem smsTAN-Verfahren,

bei dem die jeweilige TAN per SMS

aufs Handy geschickt wird. „Bei

beiden Methoden wird die TAN

jeweils nur aktuell und für den je-

Die freundliche und faire Bank von

nebenan, die Sparda-Bank in Schwerte

Freundlich, fair und kompetent,

das ist die Sparda-Bank

in Schwerte. Sie ist der erste Ansprechpartner

für alle Kunden, die

auf eine transparente und faire

Beratung Wert legen. In der Filiale

bieten Claudia Greuel und ihr

Team den Kunden seit 15 Jahren

eine ausgezeichnete Beratungsund

Servicequalität. Das wurde

der Sparda-Bank sogar mehrfach

bestätigt: Mit Platz 1 beim Kundenmonitor

Deutschland, den die

Sparda-Banken in diesem Jahr bereits

zum 18. Mal in Folge erreicht

haben, können sich die Kunden

auf gute und faire Leistungen verlassen!

Mehr als 8.000 Kunden vertrauen

der Sparda-Bank in Schwerte

ihr Geld an, Tendenz steigend.

„Das kostenlose Girokonto ist dabei

nur ein überzeugender Grund,

Kunde bei der Sparda-Bank zu werden“,

sagt Claudia Greuel. „Weitere

Vorteile sind unter anderem der

kostenlose Konto-Umzugsservice,

unsere günstigen Zinsen bei Ihrer

Baufinanzierung und die individuelle

Zukunftsvorsorge für Ihre

Sicherheit im Alter“, stellt die Filialleiterin

die Vorteile heraus. Es

überrascht daher auch nicht, dass

fast jeder zweite neue Kunde auf

Empfehlung eines bestehenden

Kunden zur Sparda-Bank kommt.

„Man empfiehlt uns gerne weiter.

Darüber freuen wir uns sehr, denn

es zeigt, dass sich unsere Kunden

bei uns gut beraten und betreut

fühlen“, betont Claudia Greuel.

„Wir sind als Genossenschaftsbank

nicht auf Gewinnmaximierung aus.

Die Förderung unserer Mitglieder

durch faire Konditionen und transparente

Beratung steht im Fokus.

Und das wird honoriert, wie die

Auszeichnung mit dem 1. Platz

beim Kundenmonitor beweist.“

Überzeugen Sie sich von den Leistungen

einer der freundlichsten

und fairsten Banken Deutschlands.

Der Sparda-Bank.

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weiligen Auftrag erstellt. Das bietet

zurzeit die beste Sicherheit“, erklärt

Karin Glodde, Leiterin Internet bei

der Sparkasse. Die Verfahren sind

neuester Stand in der technischen

Sicherheit und leicht zu handhaben.

Der Kunde kann sie überall

und jederzeit nutzen. Sowohl

beim Einsatz des TAN-Generators

Filiale Schwerte:

❙ Rathausstraße 6, 58239 Schwerte

Gebührenfrei anrufen:

0800 - 330 605 9

als auch beim smsTAN-Verfahren

soll der Kunde seine Auftragsdaten

vor der TAN-Eingabe noch einmal

prüfen und bestätigen. „Diese zusätzliche

Kontrolle und der Einsatz

zweier unabhängiger Medien,

Rechner und Generator oder Handy,

machen die zusätzliche Sicherheit

aus“, so Karin Glodde. Neuen

Online-Banking-Kunden bietet die

Sparkasse Dortmund ab sofort nur

noch die neuen Sicherheitsverfahren

an. Bei allen bisherigen Nutzern

soll die Umstellung in nächster Zeit

erfolgen. Für aktuell Interessierte:

Innerhalb des Internet-Bankings

ist bereits eine nutzergeführte Umstellung

möglich.

➜➜Über➜ die➜ Details➜ der➜ neuen➜

Verfahren,➜ auch➜ die➜ Kosten➜ (einmalig➜

zwischen➜ 5,00➜ und➜ 9,90➜

Euro➜ für➜ den➜ Generator➜ oder➜ jeweils➜

9➜ Cent➜ je➜ sms)➜ informiert➜

montags➜bis➜freitags➜von➜8➜bis➜20➜

Uhr➜ und➜ samstags➜ von➜ 9➜ bis➜ 13➜

Uhr➜ die➜ Internet-Banking-Hotline➜

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30

Innenansichten

microParts weiht neue Fabrik ein

und liebäugelt mit weiterem Ausbau

Die Zerstäuber-Fabrik schläft nie / 150 neue Arbeitsplätze / Gesellschafter: Börsengang „kein Thema“

Sie bietet das, von dem Dortmund

auch weiterhin viel zu

wenig hat – Industriearbeitsplätze,

und dazu noch gut bezahlte und

anspruchsvolle. Der weltweit ope-

Das Produkt:

der Ultrafein-Zerstäuber „Respimat“.

rierende Medizintechnik-Hersteller

Boehringer Ingelheim microParts

GmbH hat jetzt in Dortmund seine

neue Zerstäuberfabrik „Modul 2“

eingeweiht. Das Unternehmen investierte

rund 70 Mio. Euro in das

vierstöckige Fertigungsgebäude im

Dortmunder Technologiepark am

Hauert 7. 150 neue Arbeitsplätze

werden hier bei Vollauslastung

in der Respimat®-Produktion neu

entstehen - und die nächste Erweiterung

„Modul 3“ erscheint bereits

am Planungshorizont. Je nach

Marktentwicklung könne es durchaus

künftig auch einen weiteren

Erweiterungsbau am Standort geben,

kündigte Prof. Dr. Wolfgang

Carius, Mitglied der Konzernleitung

gegenüber den IN-Stadtmagazinen

an.

Mit dem 12.000 Quadratmeter

großen Neubau verdoppelt

Boehringer Ingelheim microParts

seine Produktionskapazität auf 20

Millionen Inhalationsgeräte. Die

microParts GmbH, seit Oktober

2004 im Unternehmensverband

Boehringer Ingelheim, ist das Kompetenzzentrum

des Unternehmens

für die Fertigung innovativer Inhalationsgeräte

für die Therapie

von Atemwegserkrankungen und

für die Entwicklung und Herstel-

lung mikrofluidischer Systeme für

die Diagnostik. Das Hauptprodukt,

der Medikamentenzerstäuber

Respimat® Soft Inhaler, ist

mit den verschreibungspflichtigen

Präparaten Spiriva® und Berodual®

von Boehringer Ingelheim am

Markt. Am Standort in Dortmund

sind rund 450 Mitarbeiter beschäftigt.

In Deutschland insgesamt

beschäftigt Bohringer Ingelheim

11.400 Mitarbeiter, ein Viertel aller

bei Boehringer Ingelheim Beschäftigten.

Sechs Prozent des Umsatzes

macht das Unternehmen in

Deutschland. „Und davon müssen

wir in Deutschland eine Zwangsabgabe

von 50 – 60 Mio. € bezahlen“,

kritisierte Carius die deutsche

Gesundheitspolitik. „Nur wenn wir

in Deutschland wieder verlässliche

Rahmenbedingungen bekommen,

werden solche Investitionen auch

zukünftig in Deutschland möglich

sein“, so Carius weiter und wur-

de noch deutlicher: „Wir investieren

hier nicht im Vertrauen auf die

deutsche Wirtschaftspolitik, sondern

auf unsere Mitarbeiter, die

eine Innovationsfähigkeit auf Welt-

niveau besitzen“.

Zweifellos ist microParts neben

dem benachbarten Microchip-

Produzenten Elmos AG eine der

herausragenden Unternehmensgeschichten

im Dortmunder Techno-Park.

Im Oktober 2004 wurde

microParts - damals noch „Steag

microParts“ - von Boehringer Ingelheim

erworben.

Steag microParts und Steag Hamatech(DVD-Maschinenhersteller)

waren damals zwei Hightech-

Eskapaden des Energiekonzerns

Steag im alten RAG-Konzern und

Lieblingskinder des damaligen

Steag-Vorstandes Jochen Melchior.

Er wollte microParts sogar an die

Börse bringen. Doch die damalige

Kapitalmarktkrise und konzerninterne

Umstrukturierungen verhinderten

am Ende den ehrgeizigen

Plan des galanten Steag-Chefs. Am

Ende kaufte Boehringer Ingelheim,

heute ist microParts eine selbstständige

Einheit im Unternehmensverband

des Konzerns. Im Boehringer-Konzern

ist ein Börsengang der

Tochter microParts kein Thema.

Christian Boehringer, Vorsitzender

des Gesellschafterausschusses

bei Boehringer Ingelheim, und damit

Mitglied der „Besitzerfamilie“,

schloss das im Gespräch mit den

IN-Stadtmagazinen absolut aus.

In seiner Festansprache würdigt

Christian Boehringer die Flexibilität

der Mitarbeiter, der zugleich eine

große Loyalität der Unternehmens

gegenüberstehe. In zurückliegenden

schwierigen Jahren seien Dortmunder

Mitarbeiter in Ingelheim

und Biberach beschäftigt und später

wieder nach Dortmund versetzt

worden, sagte der Boehringer-

Mitbesitzer. Das habe den Mitarbeitern

und ihren Familien viel

abverlangt. Dr. Heiko Rengel,

Vorsitzender der Geschäftsführung

der microParts GmbH, betonte,

das Unternehmen werde auch weiterhin

seinen Beitrag zu Strukturwandel

in der Stadt leisten. Rengel

lobte zugleich die Kooperation mit

Freude bei dem Konzern-Gesellschafter Christan Boehringer und microParts-Geschäftsführer Dr. Heiko Rengel, über ein

ungewöhnliches Geschenk: Adrian Driller, Leiter Verkauf bei dem Maschinen-Zulieferer Komax AG (Schweiz),

wartete zur Fabrikeinweihung mit einer Glocke mit Boehringer-Initialen auf.

dem Chef der Dortmunder Wirtschaftsförderung,

Udo Mager: „Er

ist ein ganz wichtiger Ansprechpartner,

der uns mit Rat und Tat zur

Seite steht“. Auf 12.000 Quadrat-


metern, davon 4000 Quadratmeter

Reinraumfläche, wird künftig das

Inhalationsgerät für den Weltmarkt

produziert. Die Unternehmens-

Aktivitäten fokussieren sich auf

die exakte Reproduktion kleinster

Strukturen im mikroskopischen Bereich

durch den Einsatz hoch entwickelter

Spritzgießverfahren. Neben

Systemen zur treibgasfreien

Aerosolerzeugung sind mikrostrukturierte

Kanalplatten für die medizinische

Diagnostik und Analytik

(Bio-Chips, Lab on a Chip-Systeme)

und Mikrospektrometer wichtige

Entwicklungen von Boehringer

Ingelheim microParts. Seit 1994

wuchs die Mitarbeiterzahl von 40

auf 415 sowie 29 Auszubildende.

Schulabgänger, die sich für eine

Ausbildung bei Boehringer Ingelheim

interessieren, können derzeit

zwischen 27 verschiedenen Ausbildungsgängen

wählen. Das Spektrum

umfasst im kaufmännischen

Bereich Kaufleute für Bürokommunikation,

Industriekaufleute, Fachlageristen

bzw. -kräfte für Lagerlogistik

sowie duale Studiengänge

mit dem Bachelorabschluss in Betriebswirtschaft

und Wirtschaftsinformatik.

Einen naturwissenschaftlichen

Schwerpunkt bieten die Produktionsberufe

Chemikant, Pharmakant

sowie Chemie- und Biologielaborant.

Im technischen Bereich

werden Elektroniker für Automati-

Dortmunder Unternehmen im Portrait

Produktmontage in Reinraum-Atmosphäre.

sierungstechnik, Mechatroniker sowie

Industrie-, Konstruktions- und

Zerspanungsmechaniker angeboten,

zudem der duale Studiengang

zum Bachelor of Engineering in der

Fachrichtung Informationstechnik

und Elektrotechnik. Ergänzend

kommen die Gastronomieberufe

Koch und Restaurantfachfrau hinzu.

Die Konzernmutter Boehringer Ingelheim

ist ein forschendes pharmazeutisches

Unternehmen. Erst

Ende August hatte das Unternehmen,

das innovative Medikamente

für Mensch und Tier erforscht und

entwickelt, das 125. Jahr seines

Bestehens gefeiert. Das weltweit

größte pharmazeutische Unternehmen

in Familienbesitz ist stets

den Werten des Firmengründers

Albert Boehringer treu geblieben

und bekennt sich auch im Jubiläumsjahr

zu seinem Leitbild „Werte

schaffen durch Innovation“. Heute

arbeiten weltweit 41.500 Mitarbeiter

in 142 verbundenen Unternehmen

auf allen Kontinenten, davon

11.434 plus 722 Auszubildende in

Deutschland, für Boehringer Ingelheim.

Forschung und Entwicklung

(F&E) wird in sieben Ländern betrieben,

der größte F&E-Standort liegt

in Biberach. „Wachstum durch eigene

Forschung und Entwicklung“

hat sich das Unternehmen auf die

Fahnen geschrieben. Das Ergebnis

der hohen Investitionen und

intensiven Forschung: ein breites

Sortiment an rezeptpflichtigen und

freiverkäuflichen Produkten sowie

Unternehmenssitze Hauert 7 im Techno-Park.

eine gut gefüllte Produktpipeline

mit therapeutisch vielversprechenden

Substanzen in den Indikationen

Schlaganfall-Verhinderung,

Diabetes und Onkologie, die innerhalb

der nächsten Jahre eingeführt

werden sollen. Unabhängigkeit

bleibt oberstes Ziel der Gesellschafter.

➜➜Der➜ Unternehmensverband➜

Boehringer➜ Ingelheim,➜ 1885➜ von➜

Albert➜ Boehringer➜ in➜ Ingelheim➜

am➜ Rhein➜ gegründet,➜ befindet➜

sich➜ seit➜ seiner➜ Gründung➜ in➜ Familienbesitz.➜

Es➜ ist➜ das➜ erklärte➜

Ziel➜ der➜ Gesellschafter,➜ auch➜ in➜

Zukunft➜ ein➜ unabhängiges➜ und➜

selbstständiges➜ Familienunternehmen➜zu➜bleiben,➜das➜aus➜eigener➜Kraft➜wächst.

31


32

So arbeiten Landrat,

Kreistag und Verwaltung

20-seitige Broschüre jetzt vom

Kreis Unna neu aufgelegt

Neu aufgelegt und dabei inhaltlich

komplett überarbeitet wurde

die Broschüre „Landrat.Kreistag.

Kreisverwaltung“. Auf gut 20 Seiten

werden nicht nur die Aufgaben

und das Zusammenspiel von Landrat

und Kreistag dargestellt. Vorgestellt

werden zudem die im Kreistag tätigen

Fraktionen und Gruppen sowie

die Ausschüsse und Beiräte mit

den jeweiligen Vorsitzenden. Ein

weiteres Kapital widmet sich den

Rechten der Einwohner. Ebenfalls

in Wort und Bild erklärt werden die

verschiedenen Aufgabenbereiche

der Kreisverwaltung. „Nicht jeder

weiß, welche Aufgaben ein Kreis

hat und wie nah er am Alltag der

Bürger dran ist. Die Broschüre veranschaulicht,

dass manchmal auch

dann Kreis Unna drin, wo nicht Kreis

Unna drauf steht“, erklärt Landrat

Michael Makiolla. Er verweist dabei

beispielhaft auf die vom Kreis orga-

90 Jahre solides Handeln und zeitgemäßes

Know-how. Das sind die

Grundlagen des Erfolges von Holz

Spaeing an der Binnerheide in

Schwerte. Das Unternehmen entwickelte

sich vom Türgroßhandel

zum Komplettanbieter: Türen für

normale Wohnbereiche und spezielle

Anwendungsgebiete wie

z.B. Schall-, Rand-, Einbruch- oder

Strahlenschutz, großes Zubehörprogramm

an Qualitätsbeschlägen,

Verglasungen, Ganzglastüren, etc.

großzügige Ausstellung. Apropos

Türen: Die Türenmontage mit eigenen

geschulten Fachkräften hat

dem Unternehmen damals den

Durchbruch gebracht. Heute wird

Türen-Komplettabwicklung kundenfreundlich

aus einer Hand angeboten.

Eine Menge bietet Holz Spaeing -

schnell erreichbar im Industriegebiet

Binnerheide und mit eigenen

Parkplätzen - auch in vielen ande-

nisierte und vom ADAC für den Kreis

erledigte Luftrettung (Christoph 8)

oder die vom Kreis finanzierten Gesundheitshäuser

und Beratungsstellen.

Die Broschüre „Landrat.Kreistag.Kreisverwaltung“

wurde von der

Stabsstelle Presse und Kommunikation

mit Unterstützung des Landrats-

und Kreistagsbüros erstellt. Sie wird

- wie die Vorgängerbroschüre - bei

den regelmäßigen Einbürgerungsfeiern

im Kreishaus an die Neubürger

überreicht, dient als Grundlage für

den Schulunterricht und liegt in den

Rat- und Stadthäusern bzw. Informationsstellen

der Städte und Gemeinden

aus.

➜➜➜Die➜Broschüre➜kann➜im➜Inter net➜unter➜www.kreis-unna.de➜gelesen➜

und➜ natürlich➜ auch➜ heruntergeladen➜werden.➜Im➜Shop➜des➜

Kreises➜ findet➜ sich➜ zudem➜ eine➜

Übersicht➜ der➜ Publikationen➜ des➜

Kreises➜ zum➜ Thema➜ Bürgerinfo,➜

Kultur➜und➜Tourismus.➜➜Bestellungen➜

von➜ Schulen➜ sind➜ direkt➜ bei➜

der➜ Stabsstelle➜ Presse➜ und➜ Kommunikation,➜

Katja➜ Stefan,➜ Tel.➜ 0➜

23➜03➜/➜27➜15➜13,➜E-Mail:➜katja.

stefan@kreis-unna.de,➜möglich.

Holz Spaeing: Nicht nur groß in Türen

90 Jahre solides Handeln und zeitgemäßes Know-how

ren Bereichen wie Parkett, Laminat,

Garagen, Licht und Garten.

Inhaber Udo Wilkes: „Wenn es sein

muss, helfen wir auch schon mal

kurzfristig , wie bei einem großen

Objekt in Berlin. Mit ca. 15 qualifizierten

Mitarbeitern sind wir in

der Lage, sowohl große komplizierte

Projekte als auch Ein- und

Mehrfamilienhäuser kurzfristig

abzuwickeln“. Zufriedene Stammkunden

wissen die Kompetenz

und Leistungsfähigkeit ebenso zu

schätzen wie die Perfektion in der

Ausführung und Termintreue. Für

Interessenten, die sich überzeugen

wollen, stehen Referenzobjekte zu

Besichtigung jederzeit offen.

Die Firma Wilhelm Spaeing wurde

am 1.10.1920 von Wilhelm Spaeing

auf dem Hof der heutigen

Gaststätte Pferdekämper gegrün-

Nora Masannek und Mareike Nowak

dominierten in Damenwettbewerben

Auch in diesem Jahr stießen die

Tennis-Clubmeisterschaften der

TSG Westhofen wiederum auf großes

Interesse. Vom 21. August bis

26. September 2010 kämpften ins-

gesamt 80 Spieler und Spielerinnen

über einen Monat lang um die Titel

in den neun verschiedenen Konkurrenzen.

Im Finale der Herren A gewann

Dennis Mattern mit 4:6 6:3

6:0 gegen Sebastian Illetschek. Bei

den Herren 50 ließ Wolfgang Mattern

seinem Endspielpartner Klaus

Steiner keine Chance und gewann

deutlich mit 6:2 6:0 und TSG-Neuzugang

Josef Hiltawsky setzte sich

gegen Rainer Mathias bei den Herren

60 mit 7:6 6:4 durch. Das Herrendoppel

50 wurde letztlich zu

einer klaren Angelegenheit für Norbert

Luke/Josef Temme, die gegen

KlausDreher/Heiner Rodekamp mit

det. Im April 1936 erfolgte der

Umzug auf ein eigenes Firmengelände

zur Verbandstrasse (Bethu-

7:5 6:1 gewannen.I m Mixed schaffte

die junge Generation den Weg ins

Endspiel, in dem Tobias Hilsmann

und Mareike Nowak gegen Hendrik

Spennemann und Nora Masannek

Die Finalisten im Mixed-Wettbewerb: Tobias Hilsmann, Mareike Nowak, Nora

Masannek, Hendrik Spennemann (v. l.).

mit 7:5, 1:6 6:3 die Oberhand behielten.

Im Damendoppel kam es zu

einem Duell jung gegen alt. In diesem

Match setzten sich die routinierteren

Angelika Illetscheck und Doris

Wybierek mit 7:5, 2:6, 6:4 gegen

Rilana Paschke und Nora Masannek

durch. Bei den Damen A verteidigte

Abonnementsiegerin Nora Masannek

gegen ihre ewige Kontrahentin

Mareike Nowak ihren Titel. Mit ihren

insgesamt zwei ersten und drei

zweiten Plätzen waren Nora Masannek

und Mareike Nowak somit auch

die erfolgreichsten Teilnehmerinnen

der diesjährigen Damenwettbewerbe.

nestrasse). Trotz Erweiterung der

Sägehallen wurde dann ein weiterer

Umzug im Januar 1981 zum

Industriegebiet Binnerheide erforderlich.

Ab 1990 wurde das Angebot

um die Montageabteilung für

Türen und Bauelemente erweitert.

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