Dortmunder Unternehmen im Portrait – Vision Lichttechnik

do.stadtmagazine.de

Dortmunder Unternehmen im Portrait – Vision Lichttechnik

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Besondere Vorsicht ist zur Zeit geboten.

Der kalte Winter hat die

Straßen geradezu in eine Kraterlandschaft

verwandelt. Schlaglöcher

wohin man blickt, viele hiervon

gefährlich tief. Stellt sich die

Frage, wer für die Schäden haftet,

die durch solche Schlaglöcher an

Fahrzeugen verursacht werden.

Man sollte meinen, dass insoweit

die jeweiligen Träger der Straßenbaulast

wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflichtverantwortlich

seien. Leider ist dem

meist nicht so und eine Haftung

der Träger der Straßenbaulast

kommt in erster Linie nur dann in

Betracht, wenn sich ein Schlagloch

an einer besonders unübersichtlichen

und gefährlichen Stelle

befindet und hierauf nicht

besonders, etwa durch ein Warnschild,

hingewiesen wird.

Doch selbst in solchen Fällen

muss noch damit gerechnet werden,

dass der geschädigte Kfz-

Halter nicht den gesamten Fahr-

Schlaglöcher

zeugschaden ersetzt verlangen

kann, sondern er sich aufgrund

der Betriebsgefahr seines Fahrzeugs

eine Teilschuld anrechnen

lassen muss, wenn er nicht nachweisen

kann, dass der Unfall für

ihn ein unabwendbares Ereignis

war. Ansonsten geht die Rechtsprechung

tendenziell wohl dahin,

dass grundsätzlich eine Eigenhaftung

anzunehmen ist, da

der schlechte Zustand der Straßen

und selbstverständlich auch die

Wetterverhältnisse allgemein bekannt

seien und sich die Autofahrer

hierauf entsprechend einzustellen

hätten und demgemäß

besonders vorsichtig fahren müssten.

Der schlechte Zustand öffentlicher

Straßen fordert also im Schadenfall

auch von dem Bürger in

seiner Eigenschaft als Fahrzeughalter

seinen Tribut, wenn nicht

eine Vollkaskoversicherung im

Einzelfall eintrittspflichtig ist.

Rechtsanwalt Martin Keller

„Darauf fahr´ ich voll ab!“ Die Bus- und

Bahn-Show der DSW21 an der WBR

Die meisten Schülerinnen und

Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule

(WBR) nutzen Bus und

Bahn, um zur Schule zu gelangen.

Dabei erleben sie jeden Tag Lustiges,

aber auch manchmal bedrohliche

Situationen.

Wie kann man den Kindern helfen,

sie für das Bus- und Bahnfahren

fit zu machen? Seit 10 Jahren

bieten die DSW21 die erfolgreiche

Show „Darauf fahr´ ich voll ab!“

für Schulen kostenlos an. In der

90-minütigen Mitmachshow vermitteln

erfahrene Theaterpädagogen

ein abwechslungsreiches

Spektrum an schauspielerischen

Szenen sowie musikalische und

spielerische Einlagen.

Dabei werden neue Maßstäbe bei

der Vermittlung von aktuellen

und wichtigen Themen wie Zivilcourage,

Vandalismus, Kommunikation

sowie Umwelt und Ver-

halten zwischen Jung und Alt

gesetzt. Ende Februar bauten die

DSW21 ihre Bühne im Gebäude

der Wilhelm-Busch-Realschule

auf. Alle Schülerinnen und Schüler

der Jahrgangsstufe 7 der Wilhelm-Busch-Realschule

durften

bei der Show dabei sein, sodass

am Ende alle sagen konnten:

„Bahn und Bus? Darauf fahr´ ich

voll ab!“

S. Kaip


Neue Internetpräsenz der IN-Stadtmagazine

Seit einigen Wochen haben wir

eine neue Informations-Plattform

eingerichtet, die kontinuierlich

wächst und unsere Leserinnen

und Leser täglich mit aktuellen

Nachrichten aus Dorstfeld und

sieben weiteren Dortmunder Vororten

sowie Schwerte versorgt.

Neues aus Dorstfeld

Möchten Sie wissen, welche Neuigkeiten

es aus der Bezirksvertretung

Dorstfeld gibt? Bei uns finden

Sie die Termine der Sitzungen,

die Tagesordnungen inklusive

Anträgen, Anfragen etc. und allgemeine

Meldungen aus den

Fraktionen.

Möchten Sie bei kontroversen

Themen in Ihrem Stadtteil mitdiskutieren?

Dann haben Sie durch

unsere Kommentar-Funktion die

Möglichkeit dazu.

Auch Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden,

Seniorenheime

und andere Institutionen versorgen

uns regelmäßig mit Neuigkeiten.

Berichte über Feste und Jubiläen

mit Fotos haben bei uns einen

festen Platz!

Vereinsnachrichten

aus Dorstfeld

Was machen der SuS und der SC

Dorstfeld, der Stenografenverein

und der TSC Hansa? Schauen Sie

bei uns nach und erfahren Neues

aus Ihren Vereinen.

Neues aus Dortmund

Neben den lokalen Themen finden

aber auch Themen, die ganz Dortmund

betreffen, gebührend Platz.

Hier erfahren Sie, was im Rat der

Stadt Dortmund und in den Fraktionen

passiert. Termine, Tagesordnungen,

Berichte von den Sitzungen

und exklusive Interviews

die IN-Stadtmagazine sind dabei,

wenn in Dortmund Politik

gemacht wird! Auch die Kultur

kommt bei uns gerade im Jahr

der Kulturhauptstadt - nicht zu

kurz. In unserer Rubrik „Kultur

IN Dortmund“ finden Sie stets

Hinweise auf Veranstaltungen,

Berichte von Ausstellungen sowie

Buch- und Filmtipps.

Schwarz-Gelbe Nachrichten

Wenn Sie Schwarz-Gelbe Neuigkeiten

suchen, finden Sie diese in

unserer BVB-Ecke. Wir informieren

über die Pressekonferenzen

und das Training der Borussia.

Wir über uns

Zudem finden Sie auf unseren Internetseiten

aktuelle Umfragen,

ein umfangreiches Archiv unserer

Magazine seit 2006, Fotos und

Kontaktmöglichkeiten unserer

Mitarbeiter und alles weitere, was

Sie über die IN-Stadtmagazine

wissen möchten. Sie haben etwas

zu sagen oder möchten etwas veröffentlichen?

Wenden Sie sich an

unsere Redaktion.

Für Ihre Meinung und Pressemitteilungen

haben wir stets ein offenes

Ohr und einen großen Posteingang.

Schauen Sie nach,

klicken sich durch unser breites

Angebot und diskutieren Sie mit

anderen Nutzern. Ein Klick lohnt

sich!

Ihre Online-Redaktion der

IN-Stadtmagazine

Liebe Leserinnen

und Leser,

Reiner Schwalm

10 Jahre sind unsere IN-Stadtmagazine

im letzten Jahr geworden.

„Wir in…“ erscheint

alle zwei Monate und berichtet

seit nunmehr einer Dekade verlässlich,

kompetent und umfangreich

über die lokalen Ereignisse

in den einzelnen

Stadtbezirken, „Wir in Dortmund“

berichtet darüber hinaus

jeweils als Extra-Heft über

ganz Dortmund. Inzwischen

drucken wir 135.000 Exemplare

unseres Magazins - und das alle

zwei Monate, sechsmal im Jahr,

immer nah an den Menschen,

immer nah an den aktuellen

Ereignissen vor Ort.

Leser wie Anzeigenkunden

wissen den unaufdringlichen

Service zu schätzen: Zwei Monate

lang ist das jeweils aktuelle

Heft im wahren Sinn des Wortes

greifbar - beim Einkauf in

den lokalen Geschäften, auf

dem Flur beim Behördengang

oder im Restaurant.

Regelmäßig werden unsere

„IN-Magazine“-Ständer oder

die ausgelegten Hefte im Kassenbereich

der Geschäfte nachgelegt

- jederzeit griffbereit und

immer gefüllt mit den wesentlichen

Ereignissen vor Ort. Das

Internet gewinnt in der Gesellschaft

immer mehr an Bedeutung,

natürlich auch für die

„IN-Stadtmagazine.“

Der Internetauftritt „www.instadtmagazine.de“

wächst kontinuierlich.

Immer mehr Leser

wollen tagesaktuell wissen, was

sich in ihrem Stadtteil tut, welche

spannende Geschichte wie

am nächsten Tag weiterläuft.

Warum haben wir diese Erfolge

und unser Wachstum erzielt?

Natürlich in erster Linie des-

halb, weil Sie uns als kompetente

Berichterstatter aus Ihrem

lokalen Umfeld schätzen. Zu-

gleich haben wir in den letzten

Jahren die Qualität unseres

Magazins kontinuierlich gesteigert.

Jetzt haben wir eine neue

Qualitätsoffensive gestartet. Sie

halten mit diesem Heft eine

Ausgabe in Händen, die erstmals

im Innenteil auf mehreren

Seiten Berichte über den Wirtschaftsstandort

Dortmund enthält.

Die Seiten „Geld und Wirtschaft

IN Dortmund“ werden

künftig im Innenteil eines jeden

Heftes zu finden sein und

über Dortmund mit seinen

Banken, Versicherungen und

innovativen Unternehmen berichten.

Verantwortlich zeichnet

dafür unser neues Redaktionsmitglied

Heiner Garbe. Der

54-jährige Wirtschaftsjournalist

und bekennender Oespeler

gehört seit Anfang Januar zu

unserem Team. Los geht es auf

unseren neuen Wirtschaftsseiten

mit dem Start einer Geldanlage-Serie,

der Vorstellung des

Unternehmens „Vison Lichttechnik

und einer lesenswerten

Geschichte vom schnellen

Unser neues Redaktionsmitglied

Heiner Garbe

Niedergang eines traditionsreichen

Mengeder Unternehmens.

Natürlich finden Sie hier auch

weitere wesentliche Wirtschaftsnachrichten

aus Dortmund.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihr Reiner Schwalm

(Herausgeber)

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Man hört es doch aus allen Ecken,

man liest es in allen Zeitungen:

Die Jugend heutzutage lässt sich

für nichts mehr begeistern, hängt

nur vor dem Computer ab und

lebt mit ihrer „Null-Bock-Einstellung“

in den Tag hinein.

Doch im Dortmunder Westen

mobilisiert sich Widerstand!

„Komm, wir gründen einen eigenen

Fußball-Verein!“, hieß es bei

einigen Oberstufenschülern des

Dorstfelder Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums

am letzten Tag

vor den Sommerferien.

Mit dieser Idee ging man auf

„Beutefang“: „Ey, haste nicht Bock

mitzumachen?“ Kurze Zeit später

war dann auch schon eine schlagkräftige

Truppe „junger Chaoten“

gefunden, die allesamt von der

Idee begeistert waren.

Doch schnell wurde klar: So einfach

ist es gar nicht, einen eigenen

Fußballverein zu gründen und zu

organisieren. Nach langem Hin

und Her meldete man sich dann

unter dem Namen „TSC Dortmund-West

09“ in der Dortmunder

Freizeitliga an. Aber bereits

nach dem ersten Saisonspiel, welches

mit einem desolaten 11:0 verloren

ging, waren die Illusionen

verflogen und die nächsten Spiele

verliefen ebenfalls nicht viel bes-

Vor vierzehn Jahren spielte Marion

Abelmann, geboren, aufgewachsen

und geblieben in der

Germania-Siedlung in Marten, in

einer Theatergruppe der Gemeinde.

Das machte ihr so viel Freude,

dass sie darüber nachdachte, wie

sie auch weiterhin auftreten könnte.

Also bastelte sie ein Jahr lang

an einem eigenen Programm und

hob für sich die Rolle der Putzfrau

„Matta von Schibulsky“ aus der

Taufe. Damit trat sie erstmals in

der Martener Gaststätte „Treffpunkt“

auf. Und siehe da, ihre

Idee von der Putzfrau mit Ruhrpott-Schnauze

funktionierte sofort,

denn danach kamen Anfragen

von allen Seiten.

So wird „Matta“, 44, die mit einer

elfjährigen Tochter und einem

16-jährigen Sohn allein lebt, für

Geburtstage von 18 bis 80 gebucht.

Auf Hochzeiten, im Karneval

und zu Sylvester tritt sie ebenso

auf, wie zu Siedler- und

Betriebsfesten und überall dort,

wo es rustikal zugeht. Dabei lernt

Matta immer noch an Spontanei-

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Null-Bock-Jugend? - Nicht beim TSC!

Oberstufenschüler des RSG gründen Fußballverein

Die Mannschaft des neu gegründeten TSC Dortmund-West 09

ser. Doch entgegen aller Erwartungen

warfen die „Jungen Wilden“

nicht gleich die Flinte ins

Korn, sondern wurden immer

„heißer“ auf den ersten Erfolg!

Jetzt war Handeln angesagt. Trainingszeiten

wurden eingerichtet,

Taktiken studiert, diskutiert und

umgesetzt - mit Erfolg, denn

schon bald kam es mit einem 2:2

gegen Hellweg 66 zum ersten

Punktgewinn, der mit überschwänglicher

Freude wie ein

Weltpokalsieg gefeiert wurde.

Anschließend gab es dann noch

ein Unentschieden und drei Siege

- und schon war das erste halbe

Jahr des TSC vorbei.

Es folgte eine wetterbedingt lange

Winterpause, die der TSC aber

tatkräftig überbrückte: Es wurde

eine Halle für ein geregeltes Training

organisiert und man nahm

an mehreren Hallenturnieren teil.

Zuletzt erkämpfte sich die Mannschaft

Ende Februar in Oberhausen

einen hochverdienten 3. Platz!

Wenn es die Wetterlage wieder erlaubt,

wird sich der TSC weiter in

der Liga beweisen müssen. Momentan

steht er auf Platz 9 der Ta-

Hömma, die Matta kommt!

tät hinzu, um stets den Zwischenrufen

und Bemerkungen der Zuhörer

Paroli bieten zu können.

Und dass ihr das gelingt, beweist

sie bei jedem Auftritt. Erscheint

sie in ihrem schrillen Putzfrauen-

Outfit im Saal, nicht auf der Bühne,

sondern nahe bei und zwischen

den erwartungsvollen

Gästen, sorgt ihre kräftige Stimme

schnell für Ruhe. Gelingt ihr

Matta, wie sie leibt und lebt

das nicht sogleich, lässt sie einfach

den Blech-Wischeimer, den sie in

einer Hand mit sich führt, fallen.

Nach diesem scheppernden Geräusch

herrscht Ruhe und alle Augen

und Ohren hängen an ihrem

Mund, aus dem Witze, Andeutungen,

Scherze, Zweideutigkeiten

und Reden sprudeln. Da sie

sich zuvor von Eingeweihten über

die Gäste informieren lässt, sind

belle und das ist auch das Minimalziel

für das Ende der Saison.

Zusammenfassend kann man sagen,

dass die 17 Jungs des TSC absolut

nicht das Klischee der „Null-

Bock-Jugend“ erfüllen.

Die gerade 20-Jährigen übernehmen

Verantwortung, trainieren

regelmäßig und sind stolz auf ihren

Verein. Sie haben noch viel

vor und wollen hoch hinaus, vielleicht

noch nicht in diesem Jahr,

aber alle sind sich sicher, dass der

Zeitpunkt kommen wird: „Wir

sind ja noch jung, 15 Jahre können

wir bestimmt noch spielen. Das ist

genug Zeit, um Meister zu werden“,

kommentieren sie augenzwinkernd

ihre sportlichen Zukunftspläne.

Ob sie das erreichen,

wird sich zeigen, aber wenn sie

mit derartigem Engagement weitermachen,

ist das sicher nicht unmöglich.

Die Mannschaft des

TSC würde sich freuen, wenn es

den ein oder anderen „Nachahmer“

geben würde, mit dem sie

dann spannende, aber faire Spiele

in der Freizeitliga austragen

könnte!

Weitere Infos unter www.tscdortmund-west.jimdo.com/

Dennis Gottschalk, 2. Vorsitzender

des TSC

ihre Auftritte genau auf das Publikum

abgestimmt. Unterbrochen

wird sie dabei immer wieder

durch das oft begeisterte, grölende

und zustimmende Gelächter ihrer

Gäste und Auftraggeber! Allein

ihre Kleidung, Konfektionsgröße

XXL, trägt erheblich zur Erheiterung

bei: bunte Schürze, farbiger

Kittel, überwiegend farbenfrohe

Kleidung darunter. Eine große

Brille auf der Nase, Lockenwickler

und die auffällige Schleife im

Haar; z.B. in schwarz-rot-gold.

Die Lippen überdeutlich rot geschminkt,

ein paar Zähne geschwärzt,

dass es den Eindruck

macht, sie seien gar nicht vorhanden.

In der einen Hand, den

Blecheimer, in der anderen die

Klobürste.

Bei dem langjährigen Erfolg, wird

es wohl noch lange für die schrillste

Putzfrau des Ruhrgebiets heißen:

Keine Feier ohne Matta! Zu

erreichen ist Matta über das Internet

www.matta-on-tour.de) und

über Mund-zu-Mund-Propaganda.


In unserer letzten Ausgabe der

„Hier in Dorstfeld“ im Dezember

2009 berichteten wir in dem Artikel

„Hier herrschen Zustände, die

jeder Beschreibung spotten!“ über

eine Veranstaltung des SPD-Ortsvereins

Dorstfeld-Unterdorf.

In dieser Veranstaltung ging es

um die Situation am Wilhelmplatz,

insbesondere um die Parkplätze

vor der Volksbank bzw. vor

dem „Haus Schmidt“.

In einem Leserbrief schilderte

Helmut Kleinfeld anschließend

seine Eindrücke von dieser Veranstaltung.

Er griff hierbei sehr

scharf die Organisatoren an und

warf ihnen vor, die derzeitige

schlechte Situation in Unterdorstfeld

selbst verursacht zu haben.

Daraufhin erreichte uns eine Stellungnahme

des Stellvertretenden

Vorsitzenden der SPD-Unterdorf,

Jörg Böckenkamp, in dem er seine

Sicht der Dinge kundtat und sich

zu den Ausführungen von Helmut

Kleinfeld äußerte:

Sehr geehrte Dorstfelder Bürger,

wir möchten hiermit die Gelegenheit

nutzen, um auf den Leserbrief

von Helmut Kleinfeld zu reagieren

und wichtige angesprochene

Punkte klarzustellen. Im absoluten

Fokus unserer öffentlichen

Einladung stand die Verkehrssituation

sowie der

allgemeine Zustand des Wilhelmplatzes

zur Diskussion. Zur besseren

Veranschaulichung wurde

vorab eine Powerpoint-Präsentation

gezeigt. Schade, dass dieses

von Seiten des Schreibers nicht erwähnt

wurde!

Der Vorstand befragte im Rahmen

dieser Präsentation die Mitglieder

sowie die geladenen Gäste,

wie die gesamte Situation verbessert

werden könne. Leider trat der

Fall ein, dass der Schreiber des Leserbriefs

in Ihrer letzten Ausgabe

nicht den Grund dieser Einladung

verstanden hat und glitt immer

wieder von dem eigentlichen Thema

ab.

Helmut Kleinfeld versuchte immer

wieder, die Vollversorgersituation

sowie den Einzelhandel mit

Kontroverse um den Wilhelmplatz

Jörg Böckenkamp vs. Helmut Kleinfeld

einfließen zu lassen. Nur darum

ging es nicht! Zum ersten angesprochenen

Punkt der Verkehrsführung

wurden vom Ortsverein

Vorschläge eingebracht und man

bat um Mithilfe. Aber auch hier

wurde speziell vonseiten des

Schreibers wieder eine andere Situation

angesprochen und versucht,

diese lautstark zu vertreten

und zu klären. Ferner muss angenommen

werden, dass die vom

Schreiber angesprochene zweite

Situation zur Verkehrsberuhigung

auch nicht richtig verstanden

wurde. Der Ortsverein gab

hierzu Vorschläge ab und bemerkte

ausdrücklich, dass selbstverständlich

keine nachhaltige Situation

für Menschen mit

Behinderung eintreten darf.

Bei den Parkplätzen am Wilhelmplatz

handelt es sich seit langer

Zeit um ein Versuchsprojekt, welches

eigentlich schon seit längerer

Zeit abgelaufen ist. Unser Ortsverein

sieht aufgrund der Gesamtsituation

das Projekt als gescheitert

an.

Als stellvertretender Vorsitzender

des Ortsvereins möchte ich noch

persönlich anmerken, wenn der

Schreiber des Leserbriefs nicht in

der Lage ist, das Thema der Einladung

zu verstehen und auch keine

Verbesserungsvorschläge zur Situation

beitragen kann, sollte er

nicht von unausgegorenen Vorschlägen

seitens des Ortsvereins

sprechen.

Jörg Böckenkamp, Stellvertretender

Vorsitzender SPD-Ortsverein

Dorstfeld-Unterdorf

Kaum war diese Stellungnahme

auf unserer Internetseite veröffentlicht

worden, nutzte Helmut

Kleinfeld unsere Kommentarfunktion,

um wiederum zu den

Äußerungen von Jörg Böckenkamp

Stellung zu beziehen:

Sehr geehrter Herr Böckenkamp,

aus Ihrer Stellungnahme wird ersichtlich,

dass Sie die Versammlung

am 18.11.09 anscheinend inhaltlich

nicht verfolgt bzw.

protokolliert haben. Falls ein Protokoll

vorhanden sein sollte, werden

Sie feststellen, dass meine

Ausführungen im Leserbrief

sachlich korrekt sind.

Bedauerlicherweise haben Sie anscheinend

vergessen, dass ein Parteimitglied

am Beginn der Power-

Point-Präsentation ausführlich

(aber leider mit mangelhaftem Inhalt)

über das Scheitern des Vollversorgers

am Wilhelmplatz „referiert“

hat. Bemerkenswert an

Ihrer Stellungnahme ist ebenfalls

der Sachverhalt, dass Sie mich

ganz offensichtlich mit einem weiteren

Gast Ihrer Veranstaltung

verwechseln. Ich habe aufgrund

der dilettantischen Diskussionsleitung

weder lautstark noch im

weiteren Verlauf an der Diskussion

zu irgendwelchen Punkten

teilgenommen.

Ich habe lediglich versucht, einige

Fragen an den „Referenten“ bzgl.

Vollversorger zu stellen. Leider

hat man mir dazu nicht die Möglichkeit

gegeben. Die Veranstaltung

und Ihre Stellungnahme

sind an Peinlichkeiten einfach

Das ist Helmut Kleinfeld

nicht zu überbieten. Ich möchte

deshalb von weiteren Ausführungen

Abstand nehmen, da die

Dorstfelderinnen und Dorstfelder

sich sicher ein eigenes Bild von der

Situation am Wilhelmplatz und

über den Kreis der Verantwortlichen

für diesen Zustand machen

können.

Helmut Kleinfeld

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Dorstfeld, 20. November 1909.

Die hiesige Ortsgruppe des deutschen

Flottenvereins veranstaltet

am Sonnabend, den 27. November,

im Lokale der Frau Witwe

Ziegler einen Unterhaltungsabend.

Das Programm weist neben

einem Vortrage des Herrn

Rektors Singer hier interessante

kinematographische Vorführungen

auf. Außerdem hat der Männergesangverein

Dorstfeld Liedervorträge

und der allgemeine

Turnverein turnerische Aufführungen

zugesagt. Da dazu noch

eine Musikkapelle engagiert ist,

so steht ein genußreicher Abend

bevor.

Dorstfeld, 25. November 1909.

Von der Eisenbahn.

Nachdem die Dortmunder Brückenbaufirma

C. H. Jucho die

große Eisenbahnbrücke an der

Bochumer- bezw. Kaiserstraße,

die das Verbindungsgleise Dortmunderfeld

Huckarde über die

rheinische Eisenbahn hinweg

führt, soweit vollendet hat, daß

eines der Gleise benutzt werden

kann, soll dieses mit dem 1. Januar

n. J. in Betrieb genommen werden.

Daher wird augenblicklich

von der Abzweigungsstelle dieser

Verbindungsbahn von der

bergisch-märkischen Strecke ab

der Bahndamm für den zweigleisigen

Betrieb erbreitert; infolgedessen

muß die Verbindungsbahn

Dortmunderfeld Dorstfeld

weiter nach Osten verlegt werden,

zu welchem Zwecke augenblicklich

ein Teil der Böschung

abgetragen wird. Wenn die angedeuteten

Arbeiten sämtlich

vollendet sind, wird der Bahnhof

Dorstfeld, über den jetzt der

gesamte Verkehr nach Huckarde

geleitet werden muß, bedeutend

entlastet und auch das zeitraubende

Warten an den Wegeschranken

an der Gabelung der

Bochumer Straße und dem Hellweg

vermindert werden.

Dorstfeld, 27. November 1909.

Vom Bock gefallen und von sei-

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nem eigenen Fuhrwerk erheblich

verletzt wurde gestern

abend der Kutscher einer Wittener

Brauerei auf der Huckarder

Straße hier.

Die Erzählung des Verletzten, er

sei von mehreren Männern

überfallen und von hinten her

derart über den Kopf geschlagen

worden, daß er bewußtlos vom

Bock gefallen und überfahren

worden sei, trifft, wie Augenzeugen

berichten, nicht zu;

ebenso seine Angabe, die Angreifer

hätten sich sein Fuhrwerk

angeeignet und damit das

Weite gesucht. Das Fuhrwerk

wurde in später Stunde ohne

Führer auf der Wittener Straße

angehalten und eingestallt.

Dorstfeld, 28. November 1909.

Die evangelische Kirchenge-

meinde veranstaltete am heutigen

ersten Sonntag im neuen

Kirchenjahr zum ersten Male

eine Adventsfeier, die äußerst

zahlreich besucht war. Herr Pastor

Goldberg aus Dortmund gab

in seiner Festansprache zunächst

einen geschichtlichen

Rückblick und führte aus, daß

die ältesten christlichen Gemeinden

das Oster-, Pfingst-

und Epiphaniasfest feierten, später

kam das Weihnachtsfest (um

350) auf und noch später das Adventsfest.

Die christliche Kunst

beschäftigte sich frühzeitig mit

dem Weihnachtsfeste, zunächst

in Bildern, dann in figürlichen

Darstellungen. In späteren Jahrhunderten

kam die Bescherung

auf und zwar am heiligen Abend,

„dem Abend der Freigebigkeit“;

erst im 17. Jahrhundert bürgerte

sich die Sitte ein, einen Tannenbaum

aufzustellen, der erst seit

dem 19. Jahrhundert mit Lichtern

versehen ward. Diese Sitten

beim Weihnachtsfest sind urdeutsch,

daher auch die Sehnsucht,

die in fremden Landen

bei deutschen Matrosen, Kolonisten

usw. sich bemerkbar

machte.

Zum Schluß schilderte der Redner

eine Weihnachtsfeier in den

Bodelschwinghschen Anstalten

Bethel bei Bielefeld. Die Feier

wurde verschönt durch Gesänge

des Jünglingsvereins und durch

Wechselgespräche und Deklamationen

des Jungfrauenvereins.

Dorstfeld, 2. Dezember 1909.

Gemeinderats-Verhandlung.

Nach Erledigung verschiedener

Armensachen wurde beschlossen,

vom 1. Januar 1910 ab, zunächst

versuchsweise auf 1 Jahr,

die Versicherung von Dienstboten

und alleinstehenden Personen

gegen Krankheit durch Gewährung

von Kur und Pflege im

hiesigen Gemeindekrankenhause

einzuführen.

Die Versicherung soll sich über

den Amtsbezirk Dorstfeld erstrecken.

Der Beitrag ist für die

im Gemeindebezirk Dorstfeld

wohnenden Versicherten auf 6

M pro Person, für die außerhalb

der Gemeinde Dorstfeld wohnenden

Versicherten auf 8 M pro

Person festgesetzt. Für diesen

Beitrag erhalten erkrankte Versicherte

im Gemeindekrankenhause

freie Kur und Pflege nach

Klasse 3 auf die Dauer von 13

Wochen. Anmeldungen zur Versicherung

sind bei der Krankenhauskasse,

Wittenerstr. 5, hier

zu bewirken.

Der mit den neuesten und modernsten

Einrichtungen ausgestattete

Krankenhausneubau ist

fertiggestellt. Am Donnerstag

den 9. Dezember, nachmittags 5

Uhr, findet unter Führung des

Herrn Dr. Westermann eine Besichtigung

statt und damit zugleich

die Inbetriebnahme. Zur

Teilnahme an der Besichtigung,

mit welcher eine besondere Feier

nicht verbunden wird, sollen

verschiedene Einladungen ergehen.

Die freiwillige Feuerwehr hat

das Kreis- und Feuerwehrverbandsfest

im nächsten Jahre

übernommen und will für den

Festtag einen provisorischen

Steigerturm auf dem Wilhelmplatze

errichten lassen. Die Gemeinde

übernimmt die Kosten

die durch diesen Bau verursacht

werden, bis zur Höhe von 150 M.


Nette Menschen, wilde Tiere, faszinierende Landschaften

Für Paar wurde Traum wahr: In acht Monaten im LandRover von Kapstadt bis Dorstfeld (Teil 1)

Es war ein langgehegter Reise-

Traum, den beide gleich über viele

Monate Wirklichkeit werden ließen.

Acht Monate lang gönnten

sich der 36-jährige Dorstfelder

Marvin Wannke und seine

29-jährige Verlobte Nicole Frey

eine ebenso anspruchsvolle wie

abenteuerliche Reise mit dem

Landrover „Defender 110“ vom

südafrikanischen Kapstadt quer

durch zahlreiche ostafrikanische

Staaten bis nach Dorstfeld.

Kurz vor Weihnachten, am 18.

Dezember 2009, trafen die beiden

Fernreisenden in ihrem Zuhause

an der Wittener Straße ein. „Zuhause“

hat für die beiden eine

ganz eigene Bedeutung, denn sie

sind im Grunde Pendler zwischen

den beiden Kontinenten. Während

Marvin Wannke schon

mehrfach Südafrika bereist und

dort in den letzten dreieinhalb

Jahren als Bauingenieur gearbeitet

hatte, ist das Land am Kap der

guten Hoffnung die Heimat der

Marketing-Expertin Nicole Frey.

Ihre schweizer Eltern leben in

Kapstadt. Sie sind vor 40 Jahren

Schwimmen im Okavango

auf der Hochzeitsreise dort „stecken“

geblieben. Die Lust am

„Abenteuer Afrika“ wurde bei

beiden schon im Alter von etwa

fünf Jahren geweckt. Da bekam

der kleine Marvin den bunten

Kasten „Playmobil 4x4 Safari mit

Ngorongoro Land Rover“ geschenkt.

Fortan träumte der Junge

von dem Landrover-Trip zu dem

Riesen-Krater in Tansania mit

seiner beeindruckenden Wildtier-

Fauna, die schon Bernhard

Grzimek und seine Fernsehzuschauer

in den 70er-Jahren in den

Bann schlug.

Bei der kleinen Nicole waren die

vielen aufregenden Erzählungen

der Eltern über deren Weg nach

Südafrika das Schlüsselerlebnis

für den Wunsch, weitere Länder

des riesigen Heimatkontinents

Marvin Wannke und Nicole Frey

kennen zu lernen. Nachdem beide

ihre Stellungen in Kapstadt gekündigt

hatten, war es dann am19.

April 2009 so weit: Der zehn Jahre

alte Landrover „Defender“ war gekauft,

neue Stoßdämpfer zur Verstärkung

waren eingebaut, zahl-

Camp im Krüger Nationalpark

reiche Ersatzteile verpackt, der

Zeltaufbau des Wagens aufgeladen.

Lange hatten beide für die

17. 000 € teure Tour gespart, jetzt

hieß es endlich „Start frei für den

„Manic Transafrica Trip“ wie

das Paar die wagemutige Riesen-

Tour in Anlehnung an die ersten

Buchstaben ihrer beiden Vornamen

fortan nannte.

„Der Weg ist das Ziel“ - darüber

waren sich der Dorstfelder und

seine Gefährtin einig und auch

darüber, „uns auf Land und Leute

einzulassen“. Zunächst ging es

geradewegs die afrikanische Ostküste

hoch: Von Kapstadt aus am

Indischen Ozean entlang bis Mosambik.

Von dort wieder zurück

nach Südafrika in den berühmten

Krüger Nationalpark, der mit einer

Eintrittsgebühr von 15 € einschließlich

Zeltübernachtung

noch verhältnismäßig günstig

war. Danach nahm der Rover

Kurs auf Botswana.

Hier wurde das Okavango-Flussdelta

gemeinsam mit zehn Freunden

aus Südafrika und deren Geländewagen

angesteuert ein

nicht ungefährliches Ziel, wie sich

schon bald herausstellen sollte.

„Von plötzlich einsetzendem Dauerregen

überrascht sind wir tagelang

nur durch Wasserwüsten gefahren,

das Wasser schwappte

sogar über die Motorhaube.

Wir hatten die Orientierung verloren“,

berichtet der 36-Jährige.

Was für ein Segen, als endlich

nach drei Tagen die Truppe einen

Park-Mitarbeiter traf, der ihnen

den einzig sicheren Weg aus dem

Sumpf wies.

(wird fortgesetzt)

7


8

Dorstfelder Dialog

In der Veranstaltungsreihe

„Dorstfelder Dialog“ bot die CDU

Ortsunion Dorstfeld Anfang Februar

interessierten Bürgern Gelegenheit

zur Meinungsbildung und

zum Meinungsaustausch. Thema:

Die Jugend von heute, zukunftsfähig

oder überfrachtet? Mit den

Patrik Bartsch und Alexander Rüther

Teilnehmern diskutierten: Alexander

Rüther, Schulsprecher der

Martin-Luther-King-Gesamtschule

und Patrik Bartsch, Landtagskandidat

der CDU Dortmund

(Mengede, Huckarde, Innenstadt-

West). Dabei ergab sich ein breites

Spektrum an Fragen, Fakten

und Lösungsvorschlägen: Die

Zukunft unserer Jugend ist wichtig.

Leistet die Gesellschaft genügend,

um den jungen Menschen

eine tragfähige Basis für ihr Leben

zu schaffen? Politik und Gesellschaft

müssen allen Kindern

und Jugendlichen einen erfolgrei-

Professionelle Pflege und ein wohnliches Zuhause -

das ASB Begegnungs- und Seniorenzentrum „Minister Stein“

Mit seiner offenen und freundlichen Atmosphäre

und der qualifizierten Pflege hat sich „Minister

Stein“ längst zu einer bekannten Adresse in

Eving entwickelt. Die 108 Bewohnerinnen

und Bewohner genießen ein individuelles

Zusammenspiel von Therapie, Pflege und

Freizeitangeboten. Auch viele Angehörige und

ehrenamtliche Helfer machen das Haus zu

einem lebendigen Mittelpunkt des Stadtteils und

veranstalten gemeinsame Feste oder Ausflüge.

Begegnungs- und Seniorenzentrum

„Minister Stein“

Deutsche Straße 27

44339 Dortmund

Telefon 02 31 880 884 0

www.ministerstein.de

chen Start in lebenslanges Lernen

ermöglichen. Wie machen wir die

Jugend zukunftsfähig? Es müssen

den jungen Erwachsenen attraktive

Ausbildungs- und Weiterbildungsperspektiven(Lehre/Studium)

eröffnet werden. Dazu

gehören u.a. gute Ausstattungen

der Schulen, kleine Klassen, individuelle

Förderung, sinnvolles

Zusammenwirken von Schule

und Elternhaus, keine Reformhektik,

ausreichende und befähigte

Lehrkräfte etc.. Wie gelingt es

der Gesellschaft, die Jugend solide

in das demokratische System einzubinden?

Die heutigen Jugendlichen

dürfen nicht allein gelassen

werden mit den Problemen der

Gegenwart (ungeklärte internationale

Konflikte, ökologische

Probleme, nicht gelöste wirt-

schaftliche Angelegenheiten,

Schuldenspirale usw.). In einigen

Bereichen der Stadt beträgt der

Anteil von Personen mit Migrationshintergrund

rund 80% der Gesamtbevölkerung.

Jugendliche dieser Bevölkerungsgruppe

müssen frühzeitig gefördert

werden. Nur so haben diese

jungen Erwachsenen eine Chance,

Berufe zu erlernen, die einen auskömmlichen

Verdienst ermöglichen

und auch Karriereperspektiven

bieten.

Auch für Besucher ist das Haus

stets geöffnet. Im Erdgeschoss

lädt das „Café am Schacht“

mit gemütlichem Frühstück,

einem preiswerten Mittagstisch

und kulinarischen Brunch-

Sonntagen zum Plaudern und

Verweilen ein.

Besuchen Sie uns doch einmal!

Buchtipps ausgesucht von Gabriele Klaas und Christina

Theren (Bibliothek Dorstfeld) - vorgestellt von Manfred Gockel

Astrid Lindgren,

Kalle Blomquist

Eva-Lotta und

Rasmus

Verlag Oetinger

1996

Bereits in meiner Jugendzeit hab

ich sie gern gelesen, die Geschichten

von Astrid Lindgren, der

schwedischen Kinderbuchautorin,

die 2002 im Alter von 94 Jahren

in Stockholm verstarb. Sie

Charlotte Link

Die Rosenzüchterin

Verlag Blanvalet

2000

Franca Palmer kam nicht klar mit

ihrem Leben, mit ihrer Ehe und

ihrem Alltag. Hals über Kopf floh

sie auf die Kanalinsel Guernsey,

die gerade zu dieser Zeit von deutschen

Truppen besetzt war. Sie

mietete sich ein in „Das Haus der

Rosenzüchterin“.

Mit Beatrice und Helene bildete

sie eine Schicksalsgemeinschaft -

teilweise geprägt durch Abneigung

und Hass. Die Kriegs- und

Besatzungszeit war hart. Zitat:

„Die Hungersnot war inzwischen

Mark Haddon

Der Wunde

Punkt

Karl Blessing

Verlag 2007

Die Geschichte einer fast normalen

Familie, die mit ihren großen

und kleinen Problemen kämpft.

Vater Georg Hall und seine Ehefrau

Jean, Tochter Katie und

Sohn Janie. Es geht alles seinen

Gang, bis zu dem Tag, als der Vater

für eine Trauerfeier einen

sollten nicht in Vergessenheit geraten.

Daher sollten sich die jungen

„Leseratten“ ab 10 Jahren Kalle

Blomquist, dem Meisterdetektiv,

zuwenden. In Kleinköpping jagt

er Strolche und Banditen. Er ist

auf der Spur von zwei Kidnappern,

die den kleinen Rasmus und

seinen Vater entführt haben. Unter

Mithilfe von Eva-Lotta werden

die Ganoven zur Strecke gebracht.

Hinweis: Fragen Sie in der Bücherei

auch nach anderen Büchern

von Astrid Lindgren.

dramatisch geworden auf den Inseln......Helene

sammelte Sauerampfer

und Löwenzahn und versuchte

daraus Gemüse zu bereiten;

ab und zu gab es eine Graupensuppe,

die vorwiegend aus Wasser

bestand, und an Festtagen aßen

sie hartes Graubrot, dessen einziger

Vorteil daraus bestand, dass es

noch Wochen später wie ein Stein

im Magen lag und ein wenn

auch trügerisches Gefühl von Sättigung

vermittelte.“

Nach der Kapitulation am 9. Mai

kamen die Engländer. Das Leben

ging weiter im „Haus der Rosenzüchterin“

und endete schließlich

noch in einem Kriminalfall.

Eine unterhaltsame Geschichte

und auch eine kleine Reiseführung

über die Kanalinseln. Hinweis:

Auch er erste Roman der

Erfolgsautorin: „Die schöne Helena“

ist in Ihrer Bücherei erhältlich.

schwarzen Anzug sucht. In einem

Geschäft für Herrenoberbekleidung

stellt er an seinem Körper

ein kleines Oval

hochgewölbter Haut fest, das

dunkler war als die Haut drumherum.

Es war für ihn eine tödliche Erkrankung.

In Todesangst dreht er

durch.

Auch die anderen Familienmitglieder

haben ihre Probleme.

Janie wird von seinem Freund

verlassen, Katie beschließt zum

zweiten Mal zu heiraten und

Mutter Jean hat auf ihre alten

Tage noch eine Liebesaffäre.


RAMSÖ Sonnenschirm.

Mit Schraubbefestigung für

Balkongeländer. Ø 140 cm,

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Öffnungszeiten: Mo.-Do. und Sa. 10-21 Uhr, Fr. 10-22 Uhr, Restaurant ab 9.30 Uhr geöffnet.

© Inter IKEA Systems B.V. 2010

9


In Dorstfeld soll ein Park einem

Supermarkt geopfert werden, obwohl es 100m

entfernt eine geeignete Immobilie gäbe

Ein Gespräch mit Claus Bunte (Prokurist beim Spar-

und Bauverein) zum „Park im Ort“

Seit Jahren schwelt im Stadtteil

Dorstfeld ein Konflikt zwischen

Politik und Verwaltung auf der einen

und der Bürgerinitiative

„DorstfeldAktiv“ auf der anderen

Seite.

Stein des Anstoßes ist ein Parkgrundstück,

das einem REWE-

Markt zum Opfer fallen soll. Begründet

wird dies mit dem

Masterplan Einzelhandel, der alle

800m einen Nahversorger vorschreibt.

Einen solchen gab es viele

Jahre am Wilhelmplatz im Herzen

von Altdorstfeld. Dieser

musste jedoch vor knapp einem

Jahrzehnt die Segel streichen, da

ihm von der örtlichen Politik einstimmig

die Grundlagen eines

wettbewerbsfähigen Umfeldes -

Parkplätze und gute Erreichbarkeit

- entzogen wurden. Um die

derzeitige Situation genauer zu

betrachten, trafen wir uns mit

Claus Bunte, dem Prokuristen des

Spar- und Bauvereins und sprachen

mit ihm über die Möglich-

10

Claus Bunte

(Prokurist des Spar- und Bauvereins)

keit in Dorstfeld einen Vollversorger

anzusiedeln, über die Fehler

von Verwaltung und Politik sowie

über eine generelle Belebung des

Stadtteils. Beim Spar- und Bauverein

handelt es sich um einen

der größten Vermieter in ganz

Dortmund. Mit 11.500 Wohnungen

im Bestand stellt er zudem

mit Abstand die größte Genossenschaft

dar. Zu diesem Bestand

zählen auch mehrere Immobilien

in Altdorstfeld, insbesondere im

Umfeld des Wilhelmplatzes. Und

hier auch das Gebäude, das über

viele Jahre hinweg einen Vollversorger

beherbergte zunächst einen

Coop, später einen Edeka. Die

Dorstfelder Bevölkerung nutzte

diesen Vollversorger dankbar,

hatte sie doch einen Ort in der

Nähe, an dem man sämtliche Produkte

des täglichen Bedarfs kaufen

und soziale Kontakte pflegen

konnte ein Ort voller Leben.

Vollversorger ade!

Doch eines Tages hatte die Stadt

Dortmund folgende Idee: der Wilhelmplatz

sollte zu einer Ruhezone

umfunktioniert werden! Tolle

Idee, oder? Mitnichten! Denn der

Wilhelmplatz bot dem damaligen

Vollversorger rund 70 Parkplätze.

Diese sollten kurzerhand entfernt

werden. Ein Parkplatz mit rund

50 Einstellplätzen und eine Tiefgarage

auf der Rückseite des Gebäudes

konnten diesen Verlust

nicht kompensieren, da diese

nur über einen Aufzug zu

erreichen waren. Dieser

Aufzug wurde aber

leider von unang

e n e h m e n

Zeitgenossen

als Toi-

lette missbraucht und schreckte

potentielle Kunden ab. Mittlerweile

wird ein solcher Ort gerne

als Angstraum bezeichnet. Darüber

hinaus wurde die Zufahrt zu

diesem Parkplatz be- bzw. verhindert,

indem der angrenzende

Dorstfelder Hellweg abgebunden

und zu einer Einbahnstraße umgewidmet

wurde. Das Ende vom

Lied war folglich der Weggang

von Edeka und eine Verödung des

Umfeldes am Wilhelmplatz.

Nach zwei Jahren Leerstand erhielt

der Spar- und Bauverein im

Jahre 2003 dann eine Anfrage von

Kik und Tedi. Diese legten ein

Konzept vor, das eine gemeinsame

Anmietung vorsah. „Das war

keine Traumlösung, aber es kam

endlich wieder Leben in die Immobilie“,

beschreibt Claus Bunte

seine damaligen Gefühle. „Wir

denken in erster Linie an unsere

Mieter und wollen für sie ein lebenswertes

Umfeld. Und ein Vollversorger

würde dies natürlich

verbessern!“ Es müsse eine fußläufige

Versorgung vorhanden

sein, aber ein unattraktiver Mieter

sei besser als ein Leerstand, so

Bunte weiter. Dass Kik und Tedi

die Versorgungs-Situation am

Wilhelmplatz nicht entscheidend

verbessern und erst recht nicht

zur Attraktivierung von Altdorstfeld

beigetragen haben, dürfte klar

sein.

„DorstfeldAktiv“ wurde vom

Gewerbeverein ungerechtfertigt

der Lüge bezichtigt

Nun wehrt sich die Bürgerinitiative

„DorstfeldAktiv“ seit einigen

Jahren mit Erfolg gegen die Ansiedlung

eines REWE-Marktes im

Park auf dem ehemaligen so genannten

Frerich-Gelände in unmittelbarer

Nachbarschaft einer

Grundschule und nur etwa 100m

vom Wilhelmplatz entfernt - und

kämpft gleichzeitig für eine Wie-

derbelebung des Wilhelmplatzes.

Neben vielen kreativen Aktionen,

die von den Mitgliedern der Bürgerinitiative,

allen voran Helmut

Kleinfeld und Dr. Hans Fuß,

durchgeführt wurden, wie z. B.

das Pflanzen von Bäumen und

Frühlingsblumen, sammelte man

über 2.500 Unterschriften für den

Erhalt des Parks. Ein beliebtes Argument

der REWE im Park-Befürworter

war stets, dass die Immobilie

am Wilhelmplatz nicht

zur Verfügung stünde.

Dies hat sich aber nun geändert:

Nachdem Kik seinen Teil des Gebäudes

leer gezogen hatte, kam es

mit Tedi zu einer Veränderung


des Vertrages. Dieser war bislang

lediglich einseitig von Tedi kündbar,

nun besteht beidseitig die

Möglichkeit, den Kontrakt kurzfristig

zu beenden. „Wenn sich ein

Interessent findet, der das gesamte

Objekt mieten möchte, steht es innerhalb

weniger Monate zur Verfügung“,

so Claus Bunte. „Der

Spar- und Bauverein hat mit einer

ganzen Reihe von Interessenten

gesprochen.“ Immer wieder sei es

zu Kontakten mit diversen Einzelhandelsunternehmen

gekommen.

Gescheitert seien diese jedoch

stets am Thema Parkplätze.

Am weitesten gediehen waren solche

Verhandlungen mit Edeka. Im

Herbst 2008 begannen diese sehr

positiv verlaufenden Gespräche

mit dem Einzelhandelsunternehmen.

Bis zum Februar 2009 - da

zog Edeka seine Zusage plötzlich

zurück. Mit der Begründung, der

Vorstand habe kein grünes Licht

gegeben. Da der Expansionsleiter

jedoch mit Legitimation des Vorstandes

verhandelt hatte, wurde

Claus Bunte durch die unerwartete

Absage sehr überrascht. „Ich

war voller Zuversicht, da die Verhandlungen

schon sehr in die Details

gegangen waren“, betont

Bunte. „Der Spaten kann bald in

den Boden gehen“, lautete seine

Einschätzung, die Vertragsunterschrift

sei nur noch reine Formsache.

Die Bürgerinitiative „DorstfeldAktiv“

hatte diese Kontakte

schon 2008 publik gemacht und

wurde dafür von Bernd Tücking,

Vorsitzender des Dorstfelder Gewerbevereins,

in einem Flugblatt

scharf attackiert und sogar der

Lüge bezichtigt. Der Gewerbeverein

selber habe „alle namhaften

Lebensmittelgroßhandlungen

kontaktiert und besucht“, hieß es

in dem Flugblatt und sei dabei auf

keinerlei Interesse gestoßen. Die

Behauptung von DorstfeldAktiv,

es gäbe Interessenten, sei eine

Lüge.

Spar- und Bauverein rollt Nachmieter

den roten Teppich aus

Mit Edeka war sogar das leidige

Thema Parkplätze schon gelöst

worden. Gemeinsam hatte man

Pläne für ein Parkdeck auf der

Rückseite des Gebäudes entwickelt.

Um einen Vollversorger als

Nachmieter gewinnen zu können,

hätte sich der Spar- und Bauverein

an allen Investitionen beteiligt!

„Wir lassen mit uns über alles reden,

um an einen Vollversorger zu

vermieten.“ Kurzum: dem Nachmieter

wird am Wilhelmplatz der

rote Teppich ausgerollt! Aber

ohne die Parkplatzproblematik zu

lösen, wird es wohl schwer werden,

einen Vollversorger am Wilhelmplatz

anzusiedeln. Die Aussage

der Stadt gegenüber

„DorstfeldAktiv“, „Bringen Sie

uns einen Vollversorger als Nachmieter,

dann stellen wir die Planungen

zur Parkbebauung ein“,

ist offenbar nichts als warme Luft.

Der Spar- und Bauverein ist von

der mangelnden Hilfe der Stadt

überrascht und verärgert. „Es ist

doch in sich vollkommen widersinnig,

was dort passiert. Der Wilhelmplatz

wird beruhigt, um einen

Erholungsort zu schaffen. Auf

der anderen Seite soll dann ein

Park schräg gegenüber, also eine

vorhandene Erholungsfläche, zerstört

werden!“ Der Niedergang

Altdorstfelds ist laut Claus Bunte

hausgemacht. „Der Beginn liegt

bei der Parkplatzvernichtung am

Wilhelmplatz und der Abbindung

des Dorstfelder Hellwegs!“ Heute

fänden sich im Zentrum von Altdorstfeld

überwiegend Spielhallen

und Ramschläden.

Dementsprechend hat der Spar-

und Bauverein zwei Wünsche an

die Stadt: Einerseits, „dass die

Parkplätze auf dem Wilhelmplatz

wieder eingerichtet werden!“ und

andererseits die Rücknahme der

Abbindung des Dorstfelder Hellwegs

und die damit verbundene

Öffnung zur Rheinischen Straße,

um für mehr Käufer erreichbar zu

sein. „Das bedeutet nichts anderes,

als die Schaffung eines wettbewerbsfähigen

Umfeldes!“

Claus Bunte und unser Redakteur vor der Immobilie auf dem

Wilhelmplatz in Unterdorstfeld

Wird Altdorstfeld

zum Friedhof?

Doch das Gegenteil scheint der

Fall zu sein. Denn der SPD-Ortsverein

Unterdorstfeld der mittlerweile

unter dem Namen Alt-

dorstfeld firmiert möchte auch

noch die restlichen 15 Parkplätze

am Wilhelmplatz, darunter einige

Parkplätze für behinderte Menschen,

entfernen lassen. Claus

Buntes Meinung dazu ist eindeutig:

„Man kann auch einen Friedhof

aus dem Wilhelmplatz machen.

Aber ein Friedhof ist kein

Instrument zur Belebung von

Dorstfeld.“

Für den Spar- und Bauverein sieht

die jahrelange Hängepartie so aus,

als solle der REWE im Park mit

aller Gewalt doch noch realisiert

werden. „Wir sind deshalb dabei,

auch in andere Richtungen zu planen“,

so Claus Bunte. „Es gab und

gibt auch Anfragen bzgl. anderer

Nutzungen.“

Bedenkt man dies alles, stellt sich

für den mitdenkenden Bürger die

Frage, warum die Stadt Dortmund

die Planungen für den

REWE im Park nicht beendet und

sich stattdessen dafür stark macht

den REWE am Wilhelmplatz anzusiedeln.

Dorstfeld hätte dann

endlich wieder einen Vollversorger

und könnte seinen Park behalten!

„Es könnte so einfach sein“,

sang Herbert Grönemeyer, „ist es

aber nicht!“

11


Darmtumoren stellen die zweithäufigste

Krebserkrankung in

Deutschland dar. Männer und

Frauen sind gleichermaßen betroffen.

Die Zahl der jährlichen

Neuerkrankungen liegt bei ca.

70.000; knapp jeder dritte Patient

stirbt daran. Diese Zahlen sind

umso dramatischer, da ein Darmkrebs

im Gegensatz zu vielen anderen

Krebserkrankungen nahezu

vollständig verhindert bzw.

geheilt werden kann, wenn er

rechtzeitig erkannt wird.

Darmtumoren zeigen ein sehr

langsames Wachstum. Sie können

viele Jahre unbemerkt immer größer

werden, ohne dass sie Symptome

verursachen. Ein Darmtumor

entwickelt sich also niemals plötzlich,

sondern immer aus einer

Vorstufe, den sog. Polypen. „Solche

Polypen lassen sich mit einer

einfachen Darmspiegelung erkennen

und ohne Operation direkt

mit dem Endoskop abtragen“, erklärt

Dr. Jörn-Eike Scholle, Chefarzt

der Inneren Medizin am Ev.

Krankenhaus Lütgendortmund.

„So wird verhindert, dass ein

Darmkrebs überhaupt entsteht.“

Darmspiegelung auch im

Dämmerschlaf möglich

Allein die Vorstellung einer

Darmspiegelung, die im medizinischen

Fachjargon als Koloskopie

bezeichnet wird, löst jedoch

bei den meisten Menschen Angst

aus. „Noch bis vor einigen Jahren

12

Neuer Caritas-Wegweiser erschienen

Seit Anfang des Jahres

liegt das Heft KON-

TAKTE 2010 vor, der

Caritas-Weg weiser

mit allen Adressen des

C a r i t a s verba n d e s

Dortmund e.V., der

Caritas-A ltenhilfe

Dortmund GmbH,

der caritativen Fachverbände

und Kooperationspartner.

KON-

TAKTE 2010 ist ein

hilfreiches Adressver-

zeichnis für alle

hauptberuflichen und

ehrenamtlichen Mit-

arbeiterinnen und

Mitarbeiter im caritativen

Dienst und ist

erhältlich im Caritas

Service Center, Wißstraße

32 sowie an der

Information des Katholischen

Centrums,

Propsteihof 10. Weitere

Infos unter www.

caritas-dortmund.de

Darmkrebs Früherkennung rettet Leben

war diese Untersuchung tatsächlich

noch recht unangenehm und

teilweise auch schmerzhaft“, weiß

Dr. Scholle. „Die heutigen Methoden

sind aber sehr komfortabel

und für den Patienten nicht mehr

belastend.“ Moderne Endoskope

sind weich, biegsam und nicht dicker

als ein kleiner Finger. An der

Dr. Jörn-Eike Scholle leitet die

Innere Abteilung am Ev. Krankenhaus

Lütgendortmund seit Januar 2010.

Seine Schwerpunkte liegen in der

Gastroenterologie sowie in der

Diabetologie

Spitze befindet sich eine kleine

Kamera, mit der der Arzt jeden

einzelnen Abschnitt des Dickdarms

stark vergrößert einsehen

kann. Finden sich Polypen, können

diese in der gleichen Sitzung

mithilfe des Endoskopes entfernt

werden. Die Untersuchung kann

auf Wunsch auch im Dämmer-

Anzeige

CJD KINDERWERKSTATT

Helferinnen und Helfer gesucht

Immer mehr

Eltern nutzen

die Angebote

der Kinderwerkstatt im

CJD Dortmund. Das ist auch deshalb

nicht verwunderlich, weil das

ganzheitliche CJD-Konzept vielfältige

und sehr unterschiedliche

Programme und Projekte anbietet,

d. h. für verschiedene Bedürfnisse

der Familien oder der Kinder

wird im CJD etwas angeboten

oder wenn noch nicht vorhanden

entwickelt. So können Kinder

z. B. auswählen aus den Sportkursen

oder aus den

Beratungs- und Trainingsangeboten

für die eigene Gesundheit (z.

B. Asthma-Schulungen). Für die

neuartige Nachmittagsbetreuung

schlaf erfolgen, so dass man sie

nicht bewusst miterlebt. „Diese

Alternative wählen die meisten

unserer Patienten“, weiß der Chefarzt.

„Rechtzeitig erkannt ist der

Dickdarmkrebs in den allermeisten

Fällen heilbar. Der Vorsorge

kommt also eine sehr große Bedeutung

zu, die leider immer noch

viel zu wenige Menschen nutzen.“

Gesetzlich versicherte Patienten

haben ab einem Lebensalter von

55 Jahren Anspruch auf eine Vorsorge-Koloskopie,

die nach 10

Jahren wiederholt wird, sofern

kein Befund vorliegt.

Risikofaktoren

Wesentliche Risikofaktoren für

die Entwicklung eines Darmkrebses

sind fettreiche Ernährung,

Übergewicht, Diabetes mellitus

und chronisch-entzündliche

Darmerkrankungen wie Morbus

Crohn und Colitis ulcerosa. Bei

Morbus Crohn ist die Gefahr, an

Darmkrebs zu erkranken, deutlich

erhöht; bei der Colitis ulcerosa

muss sogar von einem noch

höheren Risiko ausgegangen werden.

Auch Patienten, in deren Familie

Darmkrebs vorkommt, zählen

zu den Risikogruppen. Sie

erkranken häufiger und oftmals

auch in früherem Alter als solche

ohne familiäre Vorbelastung. In

solchen Fällen empfiehlt sich eine

frühzeitige Darmspiegelung. Zu

den typischen Symptomen eines

werden freiwillige Helferinnen

und Helfer gesucht, die z. B. an einem

oder zwei Nachmittagen in

der Woche mit den Grundschulkindern

gemeinsam ganzheitlich

lernen (kognitiv-intellektuell, sozial,

emotional). Falls Sie Interesse

haben, melden Sie sich bei Dr.

Horst Röhr, Telefon 0231 / 96 91-

112 oder per E-Mail: horst.roehr@

cjd.de . Für den Ausbau der CJD

Kinderwerkstatt werden darüber

hinaus Zeitkräfte aus den Fachbereichen

Psychologie und Heil-

und Sonderpädagogik gesucht,

die sowohl etablierte Konzepte

übernehmen sollen, von denen

aber auch die Weiterentwicklung

neuer Aufgabenbereiche erwartet

wird.

Darmtumors zählen Blut im

Stuhl, Bauchkrämpfe, Wechsel

zwischen Durchfällen und Verstopfung

oder unerklärliche Gewichtsabnahme,

Appetitlosigkeit

oder Müdigkeit. „Mit solchen Beschwerden

sollte man sich unbedingt

an einen spezialisierten

Arzt wenden, um die Ursachen

abklären zu lassen“, betont Dr.

Scholle. Bei der Diagnose Darmkrebs

ist eine umgehende Therapie

notwendig, die von Art und

Ausdehnung der Erkrankung abhängt.

Zentraler Bestandteil der

Behandlung ist die Operation mit

vollständiger Entfernung des Tumors

und der anhängenden

Lymphknoten. Im fortgeschrittenen

Stadium sind ggf. auch Strahlen-

und / oder Chemotherapie

notwendig.

Klinik für Innere Medizin am Ev.

Krankenhaus Lütgendortmund:

Tel. 0231 / 6188-298

Infotelefon Darmkrebs:

Am Donnerstag, 11. März

2010, bietet das Ev. Krankenhaus

Lütgendortmund eine

Experten-Hotline an. In der

Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr

stehen internistische und chirurgische

Experten am Telefon

Rede und Antwort. Sollte keine

Leitung frei sein, so rufen wir

gerne zurück.

Tel. 0231-6188-298 (Innere Med.);

Tel. 0231-6188-248 (Chirurgie)


Das neue Mercedes-Benz E-Klasse Cabrio:

Vier Jahreszeiten, vier Personen

Mit dem neuen Cabrio ergänzt

Mercedes-Benz die erfolgreiche E-

Klasse-Familie um eine besonders

attraktive und emotionale Versi-

on. Der offene Zweitürer, der am

27. März in der Niederlassung

Dortmund/Unna/Lünen vorgestellt

wird, bietet dank seines klassischen

Stoffverdecks ein stilreines

Cabrio-Gefühl. Von der Seite

fasziniert das neue Modell mit

klaren Proportionen und einer lupenreinen

Cabrio-Silhouette. Getreu

dem Motto „Vier Jahreszeiten,

vier Personen“ stand die

Ganzjahrestauglichkeit ganz oben

im Lastenheft der Entwickler.

Binnen 20 Sekunden lässt sich das

Verdeck vollautomatisch öffnen

und schließen und zwar sogar

während der Fahrt bis zu einer

Geschwindigkeit von 40 km/h.

Das Cabrio-Dach findet in einer

Verdeckwanne hinter der Rückwand

Platz. Ein schwenkbares

Rollo trennt Verdeckwanne und

Kofferraum voneinander.

Eine Durchlade ist serienmäßig.

Zur Serienausstattung des neuen

Cabrios gehört auch eine mechanische

Ein- und Ausstiegshilfe für

die Fondpassagiere, die Fachleute

mit dem Begriff „Easy-Entry-System“

bezeichnen.

Neue Motoren,

geringer Verbrauch

Eine Vorreiterrolle übernimmt

das neue E-Klasse Cabrio ebenso

auf dem Antriebssektor: Die neuen

Diesel- und Benzin-Direkteinspritzer

kombinieren Effizienz mit

souveräner Leistungsentfaltung.

Mit cw 0,28 setzt das Cabriolet einen

Bestwert unter seinesgleichen

und knüpft damit an die Aerody-

namik-Erfolgsgeschichte der E-

Klasse-Familie an. Die Motoren

in der Übersicht:

• E 250 CDI BlueEFFICIENCY

Cabrio: 150 kW/204 PS

• E 350 CDI BlueEFFICIENCY

Cabrio: 170 kW/231 PS

• E 250 CGI BlueEFFICIENCY

Cabrio: 150 kW/204 PS

• E 350 CGI BlueEFFICIENCY

Cabrio: 215 kW/292 PS

• E 500 Cabrio: 285 kW/388 PS

Weniger Turbulenzen:

Weltneuheit AIRCAP®

Das automatische Windschott

AIRCAP® kann auf Knopfdruck

ausgefahren werden und verringert

dann deutlich die Turbulenzen

im Innenraum des neuen

Mercedes E Klasse Cabrios. Zugleich

bietet es deutliche Handlingvorteile

gegenüber konventionellen

Winkel-Windschotts: Die

mühselige Montage entfällt, die

beiden Einzelsitze im Fond bleiben

frei, und die Seitenlinie des

Cabrios wird nicht gestört. AIR-

CAP® ist damit eine typische Mercedes-Innovation:

Funktionell,

komfortabel, elegant und sicher.

Kontakt:

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1 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 10,110,6/5,5

6,2/7,17,8l/100km; CO 2 -Emission kombiniert: 166181g/km. Die Angaben

beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht

Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen

verschiedenen Fahrzeugtypen. 2 Kaufpreis ab Werk 36.652,00 Euro,

Anzahlung 9.922,45 Euro, Laufzeit 36 Monate, Gesamtlaufleistung

30.000 km, effektiver Jahreszins 2,99 %, Schlussrate 17.959,45 Euro,

monatliche Finanzierungsrate 299 Euro. 3 Ein zeitlich begrenztes Finanzierungsangebot

der Mercedes-Benz Bank AG.

Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund Wittekindstraße 99, 44139 Dortmund

Mercedes-Benz Niederlassung Unna Max-Planck-Straße 5, 59423 Unna

Mercedes-Benz Niederlassung Lünen Lange Straße 100, 44532 Lünen

Tel. 02 31 12 02-481 www.dortmund.mercedes-benz.de

13


Sein erster Auftritt auf der IAA in

Frankfurt wurde vom anhaltenden

Beifall des Fachpublikums

und der Messebesucher begleitet.

Der Superb Combi, die elegante

und höchst geräumige Variante

der im vorigen Jahr eingeführten

Superb Limousine, präsentiert

sich ebenso formvollendet wie

multifunktional und bereichert

das Angebot in der Oberen Mittelklasse.

Der Superb Combi hat

dabei den Blick aufgrund höchster

Material-Qualität, sorgsamster

Verarbeitung und einem breit gefächerten

Angebot leistungsstarker

und sparsamer Motoren auch

auf höher angesiedelte Wettbewerber

gerichtet. Fünf Triebwerke,

zwei Diesel und drei Benziner,

14

Der neue ŠkodaSuperb Combi

SEINE GRÖSSE WIRD

SIE BEGEISTERN!

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Der neue ŠkodaSuperb Combi. Erleben Sie wahre Größe und gönnen

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und 2,0 TDI CR (125 kW/170 PS)

kombiniert werden, beim 3,6 FSI

ist das variable 4x4-System serienmäßig

an Bord. Typisch für Škoda:

Der Superb Combi überzeugt mit

moderner Technik, hoher Qualität

und mit attraktivem Design

bei einem hervorragenden Preis-/

Wert-Verhältnis. Der Einstieg in

die Modellpalette des Superb

Combi beginnt bei 23.950 Euro

für den 1,4 TSI mit 92 kW (125

PS).

Das Design des Superb Combi ist

unverwechselbar. Vorn weist das

typische Škoda Gesicht mit dem

markanten Kühlergrill eindeutig

die Familienzugehörigkeit aus,

die formvollendete Heckpartie

mit dem Rückleuchten-Design in

Form eines „C“ und eine dynamische

Silhouette abgerundet durch

die serienmäßige Dachreling lassen

den Superb Combi aus dem

aktuellen Marktangebot deutlich

herausragen.

Der neue Superb Combi ist 4838

Millimeter lang, 1817 Millimeter

breit und 1481 Millimeter hoch.

Rechnet man die serienmäßige

Dachreling, die in zwei Farben

angeboten wird, dazu, beträgt die

Fahrzeughöhe 1510 Millimeter.

Mit seinem überdurchschnittlichen

Ladevolumen markiert der

Superb Combi Bestwerte: Der

Kofferraum fasst 633 Liter (603 Liter

inklusive Reserverad) bei

umgeklappten hinteren Sitzen sogar

1865 Liter (1835 Liter inklusive

Reserverad).

Die Breite der Heckklappenöffnung

erlaubt auch das Verstauen

großer Transportgüter. Die niedrige

Ladekante von nur 600 Millimetern

Höhe über der Fahrbahn

ermöglicht ein bequemes Be- und

Entladen. Diese Daten machen

Auto-Frühling

ihn zum Meister seiner Klasse.

Der Superb Combi wäre kein

Škoda, wenn er nicht mit einer

ganzen Reihe von simply cleveren

Detaillösungen auf die Reise gehen

würde. Zum ersten Mal wird

ein Modell der Marke mit einem

schlüssellosen Zugangs- und

Start-System ausgestattet: Bei

„KESSY“ korrespondiert ein

Transponder im Schlüsselgehäuse

mit dem Sender im Fahrzeug und

entriegelt bei Berühren des Türgriffs

das Schloss. Die Verriegelung

ist ebenfalls möglich, ohne

dass Schlüssel oder Funkfernbedienung

der Zentralverriegelung

genutzt werden müssen. Der

Druck auf eine Taste am Türgriff

verriegelt die Tür. Der Motor wird

über eine Taste rechts an der

Lenksäule gestartet und abgestellt.

Ein automatisches Gepäckraumrollo

erleichtert das Beladen des

großzügigen Kofferraums. Auf

Wunsch öffnet sich die Heckklappe

elektrisch. Eine zusätzliche

Lampe im Rahmen der Klappe

beleuchtet nicht nur den Gepäckraum,

sondern auch den Boden

hinter dem Superb Combi, was die

Trittsicherheit verbessert und gegebenenfalls

vor dreckigen Schuhen

oder gar nassen Füssen

schützt. Für zusätzliches Licht

sorgt eine LED-Taschenlampe

seitlich im Kofferraum. Hier sitzt

sie in ihrer Ladestation. Dank Akku-Betrieb

ist sie stets bereit für

den mobilen Einsatz.

Entscheidet sich der Kunde für

den variablen Kofferraumboden,

lässt sich dieser bei Bedarf leicht

über die hinteren Stoßfänger ausfahren.

Das Einladen von sperrigem

Gepäck wird hierdurch wesentlich

erleichtert. Zudem sorgt

ein Ensemble aus Netzen, Haken

und Aluminiumschienen dafür,

dass empfindliches oder schweres

Gepäck während der Fahrt am gewünschten

Platz verweilt.

Nachdem Škoda Auto in der jüngeren

Vergangenheit bereits das

Qualitätsdesign demokratisiert

und dank höchst attraktiver Preise

für eine große Kundenschicht

erschwinglich gemacht hat, gelingt

mit dem Superb Combi nun

die Einführung einer in der Oberen

Mittelklasse bislang unbekannten

Ausstattungsvielfalt.


in Dortmund

„Mit dem Audi A1 betreten wir

Neuland. Er definiert eine komplett

neue Baureihe und er ist das

erste Premiumautomobil im Segment

der kleinen Kompakten.

Mit dem A1 sprechen wir ganz

neue Kundengruppen an.

Premium oder anders gesagt

einen echten Audi in diese Klasse

zu bringen, war für uns in der

Entwicklung eine spannende

Herausforderung. Natürlich ha-

ben wir die sehr guten Potenziale

aus dem Konzernbaukasten geschickt

genutzt. Das ist eine der

großen Stärken unseres Konzerns.

Aber dabei ist eins besonders

wichtig: Das Ganze ist beim A1

mehr als nur einfach die Summe

der Teile und zwar in jeder Hinsicht.

Und dieses Mehr ist es, was

einen echten Audi ausmacht und

wofür auch der A1 steht.

Wir haben innovative Technologien

ganz spezifisch interpretiert

und umgesetzt. Der A1 hat alle

Gene und Eigenschaften, die uns

wichtig sind. Und deshalb ist er

dem Wettbewerb in vielen Punkten

ein ganzes Stück voraus.

Unser jüngster Audi ist emotional

und modern, und er macht Spaß,

schon auf den ersten Blick.

Das sieht man am eigenständigen,

kraftvollen Design mit den markanten

LED-Scheinwerfern und

dem sportlich fließenden Dachbogen.

Mit einer Auswahl von

vier Kontrastfarben ab Werk können

unsere Kunden ihre Wünsche

ganz individuell realisieren.

Auch im Innenraum liegt die

Qualität auf höchstem Niveau.

Dazu haben wir viele Möglichkeiten

geschaffen, mit denen der

Kunde dem A1 auch innen seinen

ganz individuellen Touch verleihen

kann. Und die Highend-Infotainmentsysteme

bietet in dieser

Michael Dick

Vorstand Technische Entwicklung der AUDI AG

über den neuen Audi A1:

Form kein anderer Hersteller.

Das Fahrwerk des A1 ist sportlich

und agil und garantiert einen

Riesen-Fahrspaß. Auch die Gewichtsverteilung,

die sehr direkte

Lenkung und die aufwändige

Abstimmung sind wichtig für

diese Dynamik und Präzision.

Gerade hier sind wir den Audi-

Weg gegangen. Ein Beispiel ist die

nach hinten verlegte Batterie für

eine günstige Achslastverteilung.

Zusätzlich machen Technologien,

wie etwa das Stabilisierungssystem

ESP mit elektronischer Quersperre,

das Handling noch präziser,

noch sportlicher und sorgen

für hohe Fahrsicherheit.

Unser A1 setzt auch bei der Effizienz

neue Maßstäbe. Wir schicken

ihn zunächst mit vier Motoren ins

Rennen, die alle Direkteinspritzung

und Turboaufladung haben.

Dieses Downsizing, also der Ersatz

von Hubraum durch Aufladung,

ist ein besonders wirksames

Mittel aus unserem Modularen

Effizienzbaukasten. Die zwei TDI

und zwei TFSI-Benziner decken

ein Spektrum von 86 bis 122 PS

ab.

Den Nutzen unseres Hightech-

Einsatzes zeigen die Leistungswerte:

Der A1 kombiniert in allen

Varianten hohe Fahrleistungen

mit geringem Verbrauch die

Werte liegen zwischen 3,8 und 5,4

Liter pro 100 Kilometer. Der A1

mit dem geringsten Verbrauch ist

der 1.6 TDI mit 90 PS und Handschaltung.

Er emittiert pro Kilometer

nur 99 Gramm CO2. Alle

A1-Modelle haben ein Rekuperationssystem

an Bord, mit dem sie

beim Verzögern Energie zurückgewinnen

und in der Batterie

speichern. Alle Motoren mit einem

Start-Stop-System gekoppelt.

Beim 1.2 TFSI trägt zusätzlich ein

neues Thermomanagement zum

niedrigen Verbrauch bei.

Effizienz ist für Audi immer auch

Hightech. Deshalb haben wir auf

Wunsch ein Doppelkupplungsgetriebe,

die Siebengang S tronic an.

Es schaltet genauso komfortabel

wie sportlich schnell. Und es lässt

sich automatisch oder manuell be-

dienen, auf Wunsch auch mit

Schaltwippen vom Lenkrad aus.

Dabei macht es richtig viel Spaß

und reduziert mit seinem hohen

Wirkungsgrad den Verbrauch

noch weiter. Effizienz ist für uns

immer ein Gesamtfahrzeug-Thema.

Deshalb spielen auch das

niedrige Karosseriegewicht, die

elektro-hydraulische Lenkung

und der Bordcomputer mit Effizienzprogramm

wichtige Rollen bei

der Gesamtperformance des A1.

Der geballte Einsatz moderner

Technologien verleiht unserem A1

in der kompakten Klasse seine

Ausnahmestellung.“

Audi

Möchten Sie zu den

ersten gehören?

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15


16

Orchideen locken in die Tropenhäuser

So wirklich anheimelnd ist das

Wetter in diesen Tagen nicht. Und

doch macht es Sinn, ein paar

Schritte in die Natur zu machen.

Warum nicht einmal die Tropen

besuchen ? Die müssen gar nicht

so weit entfernt liegen und wunderschöne

Exemplare aus der

Pflanzenwelt gibt es auch noch zu

entdecken. Seltene und farben-

Foto: Gerd Büchner

prächtige Orchideen erfreuen

nicht nur das Herz der Blumenfreunde

und viele weitere Pflanzenraritäten

sowie tropische Temperaturen

gibt`s dazu.

Die Pflanzenschauhäuser in Do -

Brünninghausen an der Mergelteichstraße

sind täglich von 10:00

bis 17:00 Uhr geöffnet.

Botanischer Garten Rombergpark

Führungen und Vorträge

13.03. Gehölzschnittkurs der

VHS Dortmund im Botanischen

Garten 14.00 17.00 Uhr

Thema: Regenerierung von empfindlichen

Gehölzen Auskunft:

VHS Dortmund, Telefon: 0231 /

50-24 718

19.03. Vortrag: „Das Neueste aus

der Gattung Sulcorebutia“

Horst-Dieter Barthel 19.00 Uhr

Deutsche Kakteengesellschaft

28.03. Führung: „Frühblühende

Rhododendron“ Heribert Reif

10.00 Uhr

16.04. Vortrag: „Uganda und Kenia

ein Reisebericht“ Ulrich

Katz, Bochum 19.00 Uhr Deutsche

Kakteengesellschaft

18.04. Sonderführung: „Rhododendron„

Heribert Reif 10.00

Uhr

24.04. Sonderveranstaltung: Dr.

h. c. Gerd Krüssmann zum

100-jährigen Geburtstag Leben

und Werk des ehem. Leiters des

Botanischen Gartens. Kleine Feier

am Verwaltungsgebäude und

Rundgang durch die besonderen

Gehölzpflanzungen seiner Zeit.

Treffpunkt am Torhaus 14.00

Uhr

25.04. „Tag des Baumes 2009

Die Vogelkirsche und ihre Verwandten“

Ein Rundgang durch

die Prunus-Sammlung Treffpunkt

Torhaus Rombergpark Heribert

Reif 10.00 Uhr

Bitte beachten Sie: Bei den Veranstaltungen

im Botanischen Garten

Rombergpark sind kurzfristige

Programmänderungen und

-absagen möglich.

Bitte informieren Sie sich deshalb

vorher unter Tel.: 0231 / 50-24

164.

Vorträge (auch der Deutschen

Kakteengesellschaft) finden in der

Regel im Verwaltungsgebäude

Botanischer Garten Rombergpark

statt.

Am Rombergpark 49b, 44225

Dortmund, Führungen durch

den Botanischen Garten:

Treffpunkt: am Haupteingang

(Nord) Torhaus Teilnahmegebühr:

1,50 €, Kinder unter 14 Jahren

frei

Öffnungszeiten:

Der Park ist an jedem Tag des Jahres

eintrittsfrei geöffnet.

Ausnahme Arzneipflanzengarten

und Pflanzenschauhäuser.

Am Jahresanfang treffen sich die

ehrenamtlich tätigen Helfer vieler

Vereine und Institutionen in

Dortmund, um Pläne für das neue

Jahr vorzustellen. Besonders viele

fühlen sich dabei dem Verein

„proKultur“ verbunden, der am

23. Januar in das Kundenzentrum

der DEW21 an der Kleppingstraße

einlud.

Die Hausherrin Ursula Winterberg

erwartete die Gäste dabei

gleich in doppelter Funktion, als

Leiterin des Kundenzentrums

und als stellvertretende Vorsitzende

des gemeinnützigen Vereins

„proKultur“. Sie gab das Wort

weiter an die Vorsitzende und

Vereinsgründerin Annie Sarfeld,

die vor mehr als 80 Gästen auf ein

sehr erfolgreiches abgelaufenes

Jahr 2009, in dem die Vereinsmitglieder

zahlreiche Einsätze zum

Wohl der örtlichen Kultur- und

Bildungseinrichtungen geleistet

hatten, zurückblicken konnte.

Kulturdezernent Jörg Stüdemann

dankte im Namen der zahlreichen

Institutionen und Aktivitäten aus

seinem Resort, die nach seinen eigenen

Worten „ohne die Hilfe von

proKultur gar nicht möglich wären“.

„Wir verlassen uns auf Sie“,

ergänzte Stüdemann und gab damit

das Stichwort für den nächsten

Redner. Dr. Anndreas Broeckmann

kann als Gründungsdirektor

Aktuelles aus Dortm

Jahresempfang des Vereins „proKultur“

des Dortmunder U-Turms die

Hilfe des Vereins wahrlich gebrauchen,

denn nach Zeitverzögerungen

durch Bautätigkeit und

Wetterkapriolen wird das Gebäude

mit seinen zahlreichen Nutzungen

ab dem Mai erst teilweise

zur Verfügung stehen.

Doch alle Beteiligten verbindet

eine gehörige Portion Optimismus,

die hochgesteckten eigenen

Ziele doch zu erreichen. Grund

dafür ist auch der selbstlose Einsatz

der Mitglieder von „proKul-

v.l. Dr. Andreas Broeckmann, Ursula Winterberg, Kulturdezernent Jörg

Stüdemann und die Vorsitzende von ProKultur Annie Sarfeld

tur“, zu dem Vorsitzende Annie

Sarfeld immer mehr Menschen

bewegt. Sie rief zur Kontaktaufnahme

mit dem Verein unter Tel.

22696263 oder 4250122 auf und

verwies auch auf die Homepage

www.prokultur-dortmund.de.

In ihrer Ansprache sprach sie

auch das Engagement von Reiner

Schwalm von den IN-Stadtmagazinen

direkt an, hatte er doch in

gewohnt gekonnter Weise den Info-Flyer

des Vereins entworfen.

Und dass sich Kulturarbeit lohnt,

bewiesen die Schulkinder der Fischer-Grundschule.

Im Rahmen des Projektes „Jedem

Kind sein Instrument“, das durch

prokultur unterstüzt wird, spielten

sie beim Jahresempfang für

die Ehrenamtlichen auf.


und & Umgebung

Axel M. Mosler ist ein Dortmunder

- durch und durch. Er wurde

in Dortmund geboren und studierte

hier an der Fachhochschule

Fotografie. Er lebt und arbeitet

heute als freischaffender Künstler

in Lücklemberg. An der hiesigen

Fachhochschule hatte er sieben

Jahre einen Lehrauftrag für Fotografie

im Fachbereich Design inne

und war dann drei Jahre an der

FH in Kiel hauptamtlich als Dozent

tätig. Seit 1988 widmet er sich

der Erarbeitung von zahlreichen

Bildbänden im klassischen Panorama-Format,

der Gestaltung von

Betreute Reisen für

Senioren sind sehr

beliebt!

Die von verschiedenen Diensten

angebotenen Senioren-Reisen

sind in der Beliebtheit stark angestiegen.

Sie sorgen für eine Integration

der Senioren, die in einer

angenehmen Atmosphäre schöne

Tagen oder Wochen verleben können.

Sicherlich stehen hier die Unterhaltung

und das Miteinander

klar im Vordergrund. Anstrengende

Bergwanderungen sind

zwar nicht mehr möglich, aber

das stört die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer nicht. Wir haben

auf den Reisen festgestellt, dass

sich die Senioren gerne gegenseitig

unterstützen und sich dadurch

gebraucht fühlen. Viele Freundschaften

entstehen oder man trifft

alte Bekannte wieder, die man oft

Jahrzehnte lang nicht gesehen hat.

Erinnerungen an frühere Urlaube

werden aufgefrischt und man

merkt deutlich, dass die geselligen

Abende sehr zum Wohlbefinden

beitragen. Viele der Senioren berichten

davon, in den 10 bis 14 Tagen

des Urlaubs mehr gelacht zu

haben als in den letzten Jahren zuvor.

Und bekannterweise ist Lachen

die beste Medizin. Da die

Reisen schon mit dem Tür zu Tür-

Service beginnen, brauchen sich

die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

um nichts weiter zu kümmern,

als mit guter Laune die Reise

zu beginnen. Sollten Sie Fragen

zu dem Thema haben, können Sie

sich gerne unter der Rufnummer

87 80 30 an die Wunsch-Pflege

wenden, die zwei Mal jährlich betreute

Senioren-Reisen anbietet.

Axel M. Mosler - ein erfolgreicher Fotograf aus Dortmund

Kalendern und themenbezogenen

Fotoserien sowie Ausstellungen

im In-und Ausland. Seine zahlreichen,

abenteuerlichen Reisen

führten ihn in die unterschiedlichsten

Länder und Orte der

Welt. Seit einigen Jahren hat

Mosler, sonst immer mit analoger

Kamera unterwegs, die digitale

Fotografie und die Möglichkeiten

der Fotobearbeitung am PC für

sich entdeckt. Als Mitglied des

Westfälischen Künstlerbundes

Dortmund organisiert er mit den

beteiligten Künstlerkollegen Ausstellungen

in der „Galerie auf

IHRE EVANGELISCHEN DIENSTLEISTER

IM DORTMUNDER GESUNDHEITSWESEN

Diakonische Dienste Dortmund gGmbH

Unsere Schwerpunktleistungen:

Grundpflege• Behandlungspflege • Hauswirtschaftliche Versorgung

Nachtpflege • Einsätze durch Stationshelfer • Pflegeberatung /

Pflegeeinsätze • Wundkompetenzteam • weitere Hilfen und Kontakte

Service-Wohnen (Seniorenwohnanlage Bethanien in Hörde)

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Axel M. Mosler

Zeit“. Die Dauer einer Ausstellung

beträgt ca. 2 Monate und findet in

wechselnden, leerstehenden Dort-

Kostenlose Beratung unter 0800 / 100 21 25

Medizinische Fachabteilungen:

Orthopädie • Unfallchirurgie • Innere Medizin • Anästhesie

und Intensivmedizin

Wir sind für Sie da:

Jeden Tag und rund um die Uhr!

Moderne Medizin und persönliche

Betreuung im Dortmunder Süden

Evangelisches Krankenhaus Bethanien

Virchowstr. 4, 44263 Dortmund

Tel. 0231 / 94300, Fax 0231 / 9430333, www.krankenhaus-bethanien.de

munder Geschäftsräumen statt.

Ab Oktober wird voraussichtlich

wieder eine neue Räumlichkeit

gesucht, um interessierten Besuchern

Kunst zu präsentieren und

näher zu bringen.

Da die Künstler im Wechsel in der

Galerie anwesend sind, besteht die

Möglichkeit, an einer ausführlichen

und informativen Führung

teilzunehmen. Die Kunstrichtungen

gehen von der Malerei, Bildhauerei,

Fotografie über Zeichnungen,

Skulpturen bis zur

Objektart.

Ihr ganzheitliches Gesundheitszentrum

im Dortmunder Westen

Medizinische Fachabteilungen:

Chirurgie • Plastische und Ästhetische Chirurgie • Innere Medizin

• Gynäkologie • Anästhesie und Intensivmedizin

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Volksgartenstr. 40, 44388 Dortmund

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17


18

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Damit aus der Zukunftsplanung in

Sachen Nachhaltigkeit eine profitable

Investition wird, halten wir für Sie

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vollständig bezahlt ist, aber deutlich länger Strom produziert.

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für mindestens 20 Jahre garantiert. Und bei gewerblicher Nutzung

der Anlage haben Sie Jahr für Jahr zusätzliche Steuervorteile, die den

anfänglichen Mehraufwand u.U. ausgleichen.

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100 DÄCHER I

D

Zeit für Renditejäger

Ab 1. Juni sinkt zwar die Sonnenstrom-V

Die Zeit rennt für alle diejenigen, die eine sichere,

staatlich garantierte Rendite zwischen 5% und 7 % mit

selbst erzeugtem Strom aus Sonnenkraft erzielen wollen:

Nur noch bis zum 31. Mai beträgt die Vergütung

39,14 Cent pro Kilowattstunde, danach sinkt die Vergütung

für die Einspeisung über eine Photovoltaik-

Anlage um 16 Prozent. Allerdings: Auch nach dem

Stichtag bleibt die Investition höchst rentabel.

Wer jetzt Geld und ein Dach mit geeigneter Ausrichtung

für die Installation der Solarstrommodule hat,

sollte schnell Nägel mit Köpfen machen, denn bis Ende

Mai muss die Anlage ans Netz gehen, um noch rechtzeitig

zum Stichtag die in diesem Jahr optimale Rendite

für 20 Jahre sicher zu stellen.

Nach dem 1. Juni, darauf hat sich die Regierungskoalition

in Berlin gegen den scharfen Protest der dadurch angeschlagenen

deutschen Solarindustrie verständigt,

werden es offenbar nur noch 32,88 Cent pro Kilowattstunde

sein, die vom Solarstromerzeuger vereinnahmt

werden können.

Allerdings: Wer jetzt schnell handelt, sackt zwar die

höchsten Einspeise-Renditen ein, lohnen wird sich die

Investition auf dem Hausdach aber auch noch nach dem

31. Mai 2010. Es ist nämlich zu bedenken, dass nach

dem jetzt bis Ende Mai zu erwartenden Run auf die Solarmodule

die Preise für die flachen „Sonnenfänger“

weiter leicht sinken dürften, da dann erst einmal die

Nachfrage zurückgeht.

Experten erwarten, dass dieser Effekt die Abschmelzung

bei der Einspeisevergütung sogar überkompensieren

könnte. Dieser Effekt hatte sich auch schon im Vorjahr

gezeigt: Derjenige, der noch im letzten Jahr eine

Anlage kaufte, kam deutlich preiswerter bei der Rendite-Gesamtrechnung

zum Zuge als derjenige, der schon

2008 kaufte. Warum? Weil zwar auch von 2008 auf 2009


N DORTMUND

bei Solarstrom läuft

ergütung, Investition bleibt aber attraktiv

die Einspeisevergütung fiel, die drastisch gefallenen

Modulpreise ( über 30 %) das aber wieder mehr als

wettmachten. Merke: Im günstigen Einkauf liegt die

Rendite. Wer in den nächsten Monaten investieren

möchte, sollte in etwa mit einem Anlagenpreis von

3000 Euro pro installiertem Kilowatt Leistung kalkulieren.

Nicht mehr mit einer akzeptablen Rendite kann

derjenige rechnen, der mehr deutlich mehr ausgibt.

Und wie sieht es steuerlich aus?

Hier ein paar zentrale Punkte:

• Da der Betreiber von seinem Energieversorger für den

eingespeisten Solarstrom kassiert, wird er von der

Steuer als Gewerbetreibender eingestuft. Eine Gewerbeanmeldung

ist allerdings in der Regel nicht erforderlich,

wenn die Kollektorfläche kleiner als 30 Quadratmeter

ist.

• Mit einem formlosen Schreiben muss der Betrieb der

Anlage dem Finanzamt als gewerbliche Tätigkeit angezeigt

werden. Der „Jungunternehmer“ erhält dann

dazu einen Fragebogen. Wichtig hier: Man sollte sich

nicht als Kleinunternehmer einstufen, denn dann kann

man weder Umsatzsteuer vereinnahmen noch erstattet

bekommen. Das hieße, die Mehrwertsteuer, die sich

satt bei den Installationskosten niederschlägt, würde

später nicht vom Fiskus erstattet.

• Lineare oder degressive Abschreibung? Zumeist wird

die lineare Abschreibung gewählt. Hier kann man jedes

Jahr 5% der Anschaffungs- und Montagekosten abschreiben.

Allerdings: 2010 kann man noch als Folge

des Konjunkturpakets I auch die degressive Abschreibung

zum Zuge kommen lassen. Der Abschreibungssatz

liegt hier 2,5-fach höher als bei der linearen Abschreibung.

Er beträgt demnach 12,5 Prozent und wird

jeweils auf den Restbuchwert des zurückliegenden Jahres

angewendet.

An die regionalen Handwerksbetriebe

Werden Sie unser Kooperations-Partner

Ansprechpartner: Bernhard Schnellen,

Tel. 0231-915 92 120, eMail: BeSchnellen@BHW.de

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BW_ENERGY_PrivatHaus_90x100_4c_r0_Pfade.qxd 03.12.2009 10:4

Medienpartner von

19


„Odyssee Europa Sechs Schauspiele und

eine Reise durch die Zwischenwelt“

Dabei handelt es sich wider Erwarten

mitnichten um die Beschreibung

der gegenwärtigen

Dortmunder Politik, sondern um

die Ankündigung eines ganz besonderen

Events im Rahmen der

RUHR.2010. An zwei Tagen ver-

folgen die Zuschauer auf sechs

verschiedenen Bühnen sechs verschiedene

Fassungen der Odyssee

von Homer. Dabei werden sie

durchs gesamte Ruhrgebiet kutschiert

und können bei Bedarf bei

fremden Menschen unterkommen.

Die Odyssee ist einer der ältesten

überlieferten Texte abendländischer

Kultur. Und von Kultur

wird ja in den letzten Monaten

auch in der Dortmunder Lokalpolitik

verstärkt gesprochen. Sei es

die Gesprächskultur oder auch

die Kultur des fairen Umgangs

miteinander Politiker aller

Fraktionen arbeiten sich voller

Leidenschaft an dem mittlerweile

arg strapazierten Begriff ab. So ist

das wohl, wenn man nicht mehr

weiter weiß: man flüchtet sich in

Begrifflichkeiten, die so schwammig

sind, dass man den Gebrauch

im Badezimmer empfehlen sollte,

nicht aber im Ratssaal.

20

von Stephan Kottkamp

Die Odyssee der Dortmunder Lokalpolitik

begann spätestens am

Tag nach der Wahl, als der damalige

Oberbürgermeister Gerhard

Langemeyer das von manchen

Menschen so genannte Haushaltsloch

der Öffentlichkeit und

Schwupps, da ist die Kette wieder weg!

Nach nur drei Monaten musste Ullrich Sierau den OB-Posten räumen.

anscheinend auch vielen seiner

unwissenden Genossen und Genossinnen

offenbarte. Es folgte

ein Hindernislauf durch eine ganze

Wüste voller Fettnäpfchen. Der

Eine kam besser durch als der Andere

Schaden nahmen aber Alle.

Dortmund schreibt Geschichte

Wahlwiederholung: ja oder nein?

Um die Irrfahrt zu beenden,

stimmte der Rat Mitte Dezember

für eine Wiederholung der Wahlen

zum Oberbürgermeister, zum

Rat und zu den zwölf Bezirksvertretungen.

Die Tatsache, dass eine

Großstadt Kommunalwahlen für

ungültig erklärt und diese wiederholt,

stellt in der deutschen Geschichte

ein Novum dar.

Es folgten Klagen mehrerer SPD-

Ratsmitglieder und von Bezirksvertretern

aus den Stadtbezirken.

Somit war klar, dass der Rat und

auch die Bezirksvertretungen zunächst

im Amt bleiben werden.

Einzig OB Ullrich Sierau erklärte,

er werde nicht den Klageweg beschreiten

und sich stattdessen erneut

den Wählern stellen. Nach

langem Hin und Her gab Sierau

seine Amtskette dann Mitte Januar

ab und verließ das Dienstzimmer

des Oberbürgermeisters.

Siegfried Pogadl übernahm als

dienstältester Dezernent die Vertretung

und firmiert seither als

Stadtdirektor.

Zwischendurch kam es auf Antrag

der Grünen zu einer Sondersitzung

des Rates. Auf dieser sollte

eigentlich das Thema Sozialticket

diskutiert werden. Doch die

Mehrheit des Rates sah dies anders

und setzte den Punkt kurzerhand

von der Tagesordnung ab.

Detlef Münch (FBI) wähnte sich

bei Big Brother, während Thomas

Kaeder (FDP) von Lokalpolitik

zum Abgewöhnen sprach.

„Lasst euch nicht verdiegeln“

Neben der Frage der Wahlwiederholung

sorgte auch immer wieder

die Bezirksvertretung in Arnsberg

für Aufsehen. Die Zusammenarbeit

zwischen der Stadt

Dortmund und der Kommunalaufsicht

im schönen Sauerland ist

nicht erst seit kurzem angespannt.

Schon lange schwelte ein Konflikt

zwischen Gerhard Langemeyer

und Regierungspräsident Helmut

Diegel. Dass die Probleme jedoch

nicht nur Dortmund betreffen,

zeigt ein Blick in die Nachbarstadt

Bochum. Dort schlagen sich die

Politik und die Verwaltung mit

immer wieder neuen Zahlen aus

Arnsberg herum und erwarten

bislang vergeblich eine konkrete

Angabe, wie hoch die Einsparungen

im städtischen Haushalt in

den nächsten Jahren sein müssen.

Auf den Fluren des Bochumer

Rathauses existiert daher bereits

die Floskel: „Lass Dich nicht verdiegeln!“

in Anlehnung an das

Gebaren des Regierungspräsidenten.

Glaubt man Leuten, die das

politische Gras wachsen hören,

wird sich das Thema Helmut Diegel

aber ohnehin am 9. Mai wohl

erledigt haben, so oder so...

Der Gesang der Sirenen

Nach den unzähligen Fauxpas der

SPD sah sich die CDU vermutlich

schon als sicherer Wahlsieger,

wollte in Sachen Fettnäpfchen

nun der Sozialdemokratie aber in

nichts nachstehen. Wie eine Bombe

schlug Anfang Februar die

Nachricht ein, CDU-Fraktionschef

Frank Hengstenberg verlasse

die Ratsfraktion und werde kaufmännischer

Geschäftsführer bei

der EDG.

Odysseus hatte sich einst am Segelmast

seines Schiffes festbinden

lassen, um nicht dem lieblichen

Gesang der sagenumwobenen Sirenen

zu erliegen. Bei Hengstenberg

war das Seil anscheinend

nicht fest genug, um den Verlockungen

der Führungsposition

bei einer Tochter der Stadt zu erliegen.

Im Interview mit den IN-Stadtmagazinen

zeigte er sich über den

medialen Rummel völlig überrascht

und bestritt jegliche Vorwürfe,

nun die Strukturen zu nutzen,

die er jahrelang bekämpft

habe: „Wenn Können und Parteibuch

zusammenkommen, handelt

es sich nicht um Filz!“ Sein Parteifreund

und ehemaliger OB-Kan-

Er erlag den Verlockungen der Dortmunder Entsorgungswirtschaft:

Frank Hengstenberg


Rüttgers, Sommer, Möller und Johanna Schlumbom

(stellv. Schulleiterin der Hauptschule Hörde)

didat Volker Geers sah dies komplett

anders, zweifelte öffentlich

an Hengstenbergs Qualifikation

diesen Job auszuüben und riet

ihm, den Posten nicht anzunehmen.

Bei der CDU brannte der Baum

In das gleiche Horn blies ein entsetzter

Joachim Pohlmann. In einem

offenen Brief an Frank

Hengstenberg sprach er von einer

Katastrophe für die Politik im

Allgemeinen, aber auch für Dortmund

im Besonderen. „Sie hätten

dieses Angebot (...) nicht annehmen

dürfen“, legte Pohlmann

Hengstenberg einen Verzicht

nahe. Es sei nicht alles legitim,

was legal ist, setzte Pohlmann den

Angriff auf Hengstenberg fort.

Joachim Pohlmann ging sogar so

weit, eine Mauschelei zwischen

Roten und Schwarzen ins Gespräch

zu bringen z. B. hinsichtlich

der anstehenden Wahl des

Kämmerers. Denn tatsächlich

wählte der Rat mit den Stimmen

von SPD und CDU den Sozialdemokraten

Jörg Stüdemann zum

neuen Kämmerer. Um mit Heinz

Erhardt zu sprechen: „Ein Schelm,

der Böses dabei denkt.“

Wie dem auch sei, die CDU musste

schnellstmöglich einen Nachfolger

präsentieren und tat dies

auch zügig. Es herrscht nun eine

Sachlichkeit, wo vorher die Hau-

Drauf-Rhetorik dominierte oder

anders gesagt: die CDU tauschte

Degen gegen Florett und schickt

nun mit Ulrich Monegel einen besonnen

und erfahrenen Mann in

den Ring.

Schulpolitische Irrfahrten

Auch die Landespolitik schaute in

diesen Tagen in Dortmund vorbei.

Während landauf und landab

der Abgesang auf die Hauptschule

immer lauter gesungen wird,

stimmte Ministerpräsident Jürgen

Rüttgers in Hörde ein Loblied auf

diese vom Aussterben bedrohte

Schulform an.

Im Fahrwasser von Hollywood-

Star Ralf Möller und mit seiner

Schulministerin Barbara Sommer

im Schlepptau besuchte Rüttgers

die Hauptschule Hörde und warb

für die Kampagne „Starke Typen

lernen fürs Leben“. Das Vorhaben,

dem schlechten Ruf der Schulform

Hauptschule entgegenzutreten,

ist sicher löblich, schiebt die

Realitäten aber insbesondere im

Wahlkampf bei Seite und setzt auf

ein Pferd, das in anderen Industrienationen

schon lange auf dem

Gnadenhof angekommen ist.

Positiv ist festzuhalten, dass die

Schülerinnen und Schüler der

Hauptschule Hörde während dieser

Veranstaltung die Möglichkeit

hatten, mit anwesenden Unternehmen

ins Gespräch zu kommen

und Kontakte zu knüpfen. Ob Jürgen

Rüttgers dies auch tat oder ob

die Firmen nicht liquide genug

waren, eine Audienz des Ministerpräsidenten

zu erhalten, ist unbekannt.

Die Irrfahrten des Odysseus endeten

nach zehn Jahren mit der

Rückkehr in seine Heimat Ithaka.

Wann die Irrfahrten der (Dortmunder)

Politik enden, bleibt abzuwarten.

Am 9. Mai geht’s jedenfalls

wieder an die Urne: eine

Stimme bei der OB-Wahl, zwei bei

der Landtagswahl und Achtung

Ausnahme eine Stimme für die

Menschen in Brackel bei der Wahl

der dortigen Bezirksvertretung.

Das ist der Stoff, aus dem Mythen

sind!

Offenbar soll „Wir in Hombruch“

der CDU dienen. Die Fotos (S. 18)

von Sierau und Pohlmann zeigen

dies überdeutlich.

Für mich bedeutet dies, dass ich

keine der übrigen ‚Informationen’

als seriös einschätze und also diese

Hefte nicht lesen werde.

F. Krukenberg

Die Aussagen und Analysen des

Artikels treffen genau auf den

Punkt. Die Sozialdemokraten stehen

vor einem Scherbenhaufen. Sie

müssen sich erklären, warum das

System Langemeyer sich solange

halten konnte.

Die inhaltliche politische Opposition

fand in Dortmund nur durch

Frau Littmann, der FDP statt.

Frau Littmann, auch „Lara Croft“

der Dortmunder Politik genannt,

hatte in der Vergangenheit den Sozialdemokraten

öfter die Stirn geboten.

Leider wurde sie hier nicht

durch die CDU unterstützt. Die

CDU hat es nie geschafft die Mehrheitsfraktion

zu attackieren, sie

Anmerkung der Redaktion: Die

angesprochenen Fotos in unserer Dezember-Ausgabe

zeigen einerseits einen

nachdenklichen Ullrich Sierau, der den

sicher geglaubten Posten des Oberbürgermeisters

zumindest vorläufig abgeben

musste. Andererseits ist ein lächelnder

Joachim Pohlmann abgebildet,

der sich über seine zweite Chance auf

das Amt des Oberbürgermeisters freut.

Die Auswahl der Fotos diente lediglich

der visuellen Verstärkung der im Artikel

beschriebenen Situation und beinhaltet

keinerlei Parteinahme.

haben nie eine parteiinterne Geschlossenheit

entwickelt und ihre

ganze politische Kraft darauf konzentriert,

die Mehrheitsfraktion zu

kontrollieren und alternative Vorschläge

zu erarbeiten. (…)

Alle Parteien müssen dem Wähler

die Wahrheit sagen und nicht die

„Parteiwahrheit“, der Haushalt

muss auf ein gesundes Fundament

gebaut werden und auch unangenehme

Einsparungsmaßnahmen

müssen deutlich genannt werden.

Die Wahrheit liegt am Wahltag in

der Urne. Politische Wahrheiten

und ihre Folgen lassen sich nicht

vor dem Wähler verbergen. (…)

Susanne Brethauer

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21


Gespräch mit dem Banker will

gut vorbereitet sein

Geldanlage-Serie (1): „Vom Sparbuch bis zum Gold“

Grundwissen ist Basis für Erfolg

Wo bekomme ich das meiste für mein Geld? Tagtäglich fragen wir uns

das, und zwar ganz unwillkürlich, wenn wir im Supermarkt einkaufen,

zum Friseur gehen, im Internet etwas kaufen oder ersteigern. Da

kennen wir uns aus, in diesem Alltagsmarkt fühlen wir uns zu Hause.

Ganz anders ist es um das Fachwissen bestellt, wenn es um den Markt

der Geldanlagen geht. Untersuchungen zeigen, dass sich der „Durchschnittsdeutsche“

zwar lange mit dem Autokauf beschäftigt, bei der

Geldanlage fallen dagegen zu oft Entscheidungen ohne Grundwissen

und vielfach noch dazu in Minuten was fast immer nicht nur die

Rendite schmälert, sondern auch einschneidende Verluste zur Folge

haben kann. Diese Wissenslücke wollen wir schließen helfen, und

zwar mit einer 6-teiligen Serie zu den populärsten Anlageformen und

wie man sich ihnen nähert. Die Themen in diesem Heft: Die aktuelle

Lage auf dem Kapitalmarkt, Gedanken vor der Anlageentscheidung

und der Umgang mit Bankern.

Kein Zweifel, für die Geldanleger

und nicht nur die deutschen

war 2009 ein Jahr der Extreme.

Nach dem Zusammenbruch der

US-Investmentbank Lehman

Brothers als Folge der Immobilienkrise

in den USA standen die

Banken und in deren Folge die

Weltwirtschaft am Abgrund. Der

Welthandel sackte um 12 Prozent

ab, die wichtigsten Volkswirtschaften

erlebten die schwerste

Rezession seit 70 Jahren. Doch

Ende März 2009 wendete sich das

Blatt. Die Notenbanken diesseits

wie jenseits des Atlantik fluteten

die Märkte mit billigem Geld. Inzwischen

scheint die große Krise ,

überwunden zu sein, auch wenn

die Banken erst rund 40 % ihrer

Verluste abgeschrieben haben.

Seit Mitte Januar gibt es wieder

eine Abschwächung vor allem am

Aktienmarkt, die allerdings nicht

lange anhalten dürfte. Hauptargument

dafür ist die Lage an der

Zinsfront. Seit jeher gilt: So lange

die Zinsen niedrig sind, profitieren

die Aktien. Und diese Regel

des Kapitalmarktes wurde auch

nicht von der Finanzkrise außer

Kraft gesetzt. Da sich der Arbeitsmarkt

vor allem in USA weiter

22

nicht erholt und auch die Volkswirtschaften

in den anderen alten

Industrieländern sich nur langsam

aufwärts bewegen, können

die Notenbanken die Zinsen nicht

nachhaltig erhöhen, wenn sie den

zarten Aufschwung nicht abwürgen

wollen. Das bedeutet: Die

Aussichten sind eher gut für Aktien

in 2010, auch wenn die satten

Zuwächse von 2009 wohl nicht erreicht

werden dürften.

Schlecht ist dagegen die Niedrigzinsphase

für denjenigen Anleger,

der es gern etwas geruhsamer hat

und lieber auf eine möglichst hohe

Verzinsung seiner Anlage unter

Verzicht auf den „Spekulationseffekt“

setzt. Er muss mit Zinsen

von derzeit durchschnittlich 1,21

% bei Tagesgeld (5000 € /FMH-

Index) bzw. Festgeld von 1,38 %

(12 Monate, FMH-Index) zufrieden

sein. Bei Unternehmensanleihen

ist im Schnitt mit zwischen 4

% und 5 % zwar erheblich mehr zu

holen, das aber auch bei höherem

Risiko doch dazu später. 2010

dürfte eher als Übergangsjahr

nach der Krise mit satten Schwankungen

zu sehen sein. Hoffung

machen die Schwellenländer wie

Brasilien und das mit über 11 Pro-

zent wachsende China Länder

die zentral wichtig sind für die

Exportnation Deutschland. Denken

Sie also durchaus darüber

nach, dort einen Gutteil Ihres Geldes

anzulegen. Sicher ist: Das

Wachstum dieser Länder geht auf

Kosten Europas und Amerikas.

Deren Lebensstandard sinkt in

dem Umfang wie er in den neuen

Boom-Ländern ansteigt. Das

merkt man weder in den USA

noch in Deutschland nur deshalb

nicht deutlich, da hier die angenehmen

Lebensverhältnisse durch

eine furchteinflößende Verschuldung

aufrecht erhalten werden.

Was sollten wir aus dem Krisenjahr

2009 zunächst mal an Erfahrung

für 2010 und 2011 mitnehmen?

Ganz wesentlich ist der

Versuch, sich möglicht frei zu machen

von den überbordenden

Hysterien, die die Massenmedien

sowohl bei nach oben wie nach

unten schießenden Märkten in

die Wohnzimmer transportieren.

Anders als vor 20 Jahren ist der

Herdentrieb hier extrem irrational

und groß geworden. Verkündet

ein überregionales Medium

etwa den bald bevorstehenden

Untergang der Währungsunion

als Folge der Haushaltsprobleme

und -betrügereien Griechenlands,

schalten sich fast sämtliche Medien

inzwischen ebenso freiwillig

wie verantwortungslos gleich und

plappern fortan allesamt in demselben

Tenor. Da ist es lohnend,

kühlen Kopf zu behalten. Dafür

ist der März 2009 ein gutes

Beispiel: Als die Massenmedien

gebetsmühlenartig auch weiterhin

Weltuntergangsstimmung transportierten

und den Kapitalismus

bereits beerdigten, konnte derjenige,

der sich frei machen konnte

von der irreführenden Dauerberieselung,

ein Vermögen verdienen.

Was bietet uns das noch junge

Jahr 2010? Jedenfalls wieder

viele Chancen, die genutzt werden

können, wenn man sich vor der

Anlageentscheidung ausreichend

Gedanken über die eigenen Ziele

macht. Grundsätzlich gilt aber

vorab: Tilgen und absichern geht

vor anlegen! Grundsätzlich sollten

folgende Überlegungen angestellt

werden: Was habe ich an

Geld zur Verfügung? Muss ich jederzeit

an mein Geld heran kommen

können? Wie ist mein Anlagehorizont?

Will ich spekulativer

oder ,„sicherer“ anlegen? Was be-

sitze ich insgesamt an Vermögen

(Wohnung, Haus, Bargeld, Lebensversicherung)

und in welchem

Verhältnis sollte das Anlagegeld

dazu stehen? Möchte ich

einen regelmäßigen Ertrag erwirtschaften

- etwa als zweite

Rente - oder will ich in jungen

Jahren mit einem Fondssparvertrag

starten, der mit später auch

durch den Zinsenszins- und Thesaurierungseffekt

eine satte zweite

Rente einbringt?

Eigene Ziele formulieren

Über die Antworten auf diese Fragen

muss man sich im Klaren

sein, bevor der Gesprächtermin

mit dem Banker verabredet wird.

Zum einen wird nämlich ein verantwortungsbewusster

Banker

diese Fragen ohnehin im Beratungsgespräch

stellen, zum anderen

müssen die Eckpfeiler des Anlagewunsches

vom Kunden

gegenüber dem Banker vertreten

werden. Das verhindert von vorn

herein, dass das Gespräch eine

Richtung erhält, die den eigenen

Zielen nicht entspricht. Anlageberatung,

das muss man wissen, ist

nicht mehr das, was sie einmal vor

20 Jahren war. Der Banker von

heute steht unter Vertriebsdruck,

die Höhe seines Gehalts ist stark

abhängig von seiner Provision, er

soll vor allem die Produkte des eigenen

Hauses anbieten, verkauft

auch Versicherungen. In einem

Test der Zeitschrift „Finanztest“

erhielt keine Bank die Note „gut „.

Als Ergebnis aus 147 Beratungsgesprächen,

geführt rund 14 Monate

nach der Pleite der US-Großbank

Lehman Brothers, schnitten

unter den 21 Banken im Test zwei

Sparkassen und die Commerzbank

mit einem „Befriedigend“

als Test-Bestnote ab. Allerdings

muss fairer Weise auch gesagt

werden, dass es auch von der Aussagebereitschaft

und -fähigkeit

des Kunden abhängt, in welche

Richtung das Anlagegespräch

läuft. Ohne eine gute Mitarbeit

des Kunden kann kein passendes

Anlagekonzept gestrickt werden.

Im nächten Heft:

Depot & Co:

Wie „kaufe“ ich mir Anlagen?

Bin ich Kurz- oder

Langstreckenläufer?


Sie forschen und entwickeln, handeln

und reparieren, bauen und

installieren, entsorgen und produzieren

die Unternehmen des

Mittelstandes, die auch in Dortmund

das Rückgrad der Wirtschaft

bilden. Sie sind zumeist inhabergeführt,

stellen die meisten

Arbeitsplätze und finanzieren

nicht zuletzt über die Gewerbesteuern

maßgeblich den städtischen

Haushalt. Wir stellen sie

hier in unserem Wirtschafteil

fortlaufend vor, die Motoren der

Lebensqualität in unserer Stadt.

Heute im Portrait: „Vision Lichttechnik

aus Dorstfeld.

Top-Adresse für Profis

Unter den Profis bei Rundfunkanstalten,

Architekten und Musical-

Veranstaltern ist der Name der

Dorstfelder Lichtprofis Hans-Georg

und Petra Stiller ein Begriff,

doch vor Ort sind es wenige, die

auf den großen Flachbau am

Dorstfelder Iggelhorst 17 aufmerksam

geworden sind. Das ist

ein Fehler. Zwar bilden die Initiatoren

von Großprojekten die dominante

Kundschaft der beiden

Lichtdesign-Experten, dennoch

lohnt ein Besuch für jeden Privaten,

der den eigenen Wintergarten

mit einem glitzernden Sternenhimmel

krönen will oder der endlich

eine gute und zugleich ästhetische

Beleuchtung für die

moderne Küche oder das Wohnzimmer

sucht, die eben nicht im

Baumarkt oder Möbelhaus zu finden

ist. Was darf es sein? Eine

LED-beleuchtete Skulptur aus optischem

massiven Glas - grob gebrochen

oder satiniert? Tonnenschwer

oder nur ein Kilo wiegend?

Faszinierend auch der von der Decke

hängende Store aus 100 dünnen

polymeren Lichtleitern, der

sanft und einstellbar die Farben

wechselt und dessen Lichtleiter-

INNENANSICHTEN

Dortmunder Unternehmen im Portrait

Vision Lichttechnik: Starker Auftritt

von Ästhetik und Effizienz

Endungen kurz über dem Boden

ein wahres Glitzer-Feuerwerk entfachen.

Es ist beeindruckend,

welch dezenten Lichtzauber das

Unternehmerpaar Stiller in ihrer

Ausstellung auch an Stellen präsentiert,

wo es der Besucher nicht

erwartet. Da gibt es die geschmackvoll

und wie natürlich in

die Bodenfliesen eingestreut wirkenden

Lichtpunkte ebenso wie

den im Bild selbst mit Lichtleitertechnik

beleuchteten Druck von

Friedensreich Hundertwasser. Für

diese Hightech-Verfremdung hatte

der berühmte Künstler noch zu

Lebzeiten seine Zustimmung gegeben.

kostenlos, weil auch ihn

die Stiller-Idee faszinierte. Der

Lichtzauber der Stillers, der auch

dem Gelsenkirchener Musiktheater

MIR den riesigen Sternenhimmel

bescherte und für den sie

zwölf Kilometer lange Lichtleiter-

Faserstränge verlegten, geht bei

zahlreichen Produkten auf eigene

Entwicklungsarbeit zurück. Ermöglicht

werden die leuchtenden

Auftritte der besonderen Art im

Wesentlichen durch die polymere

Lichtleitertechnik, ergänzt durch

die derzeit boomende LED-Technologie.

Bei der erstgenannten

Technik wird von einem Projektor

Licht in die je nach Leistungsanforderung

nadeldünnen bis fingerdicken

Kunststoffkabel geschickt,

das am Ende als

strahlender Punkt wieder austritt.

Die Lichtfarben „hell und „dun-

kel“ können hier frei gewählt und

stufenlos gedimmt werden. Letzteres

gilt auch für die kleinen LED

(Licht aussendende Dioden), die

ständig heller, von der Farbwahl

variabler und auch im Lichtton

„wärmer“ werden.

Künftig will der Beleuchtungsexperte

mit seinem 1994 gegründeten

Unternehmen am Markt auch

als Leuchtenplanungshaus für Gewerbetreibende

auftreten. „Und

damit steht natürlich neben der

Ästhetik auch der Energiesparaspekt

stark mit im Vordergrund“,

betont Stiller. „Es wird leider sehr

viel Geld verpulvert. Man könnte

so manches Ladenlokal und die

präsentierten Waren in den

Schaufenstern weitaus attraktiver

beleuchten und das zum Teil mit

nur einem Zehntel der Energie“,

ist sich der 51-Jährige sicher. „Wer

hier einmal investiert, hat sich bezahlbare

und professionelle Lichttechnik

gekauft und hat jahrelang

Ruhe“.

Kontakt:

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24

Dortmunder Traditionsunternehmen Geers verkauft

Hörakustik-Kette geht an niederländische HAL Holding/ Standort bleibt Dortmund

Die Dortmunder Familie Geers

hat die GEERS Hörakustik AG &

Co 59 Jahre nach der Gründung

mehrheitlich an den Konkurrenten

Audionova und die dahinter

stehende niederländische Hal

Holding verkauft. Der Dortmunder

Traditionsbetrieb - bisher Nr.

2 am Hörakustik-Markt - geht damit

mit der Audionova-Tochter

„HörGut“ zusammen, die bislang

auf Platz vier rangierte. Sitz des

neuen Unternehmens bleibt das

TechnologieZentrum in Dortmund

mit über 100 Mitarbeitern.

Das Bundeskartellamt habe allerdings

„zum jetzigen Zeitpunkt

Bei einem „normalen“ Konjunkturverlauf

wären die Bilanzzahlen

2009 sicher solide zu nennen.

Jetzt, in Zeiten der Wirtschaftskrise,

sind die Unternehmensergebnisse

durchaus als „gut“ zu

bewerten.

Entsprechend strotzte der Vorstandsvorsitzende

der Sparkasse

Dortmund, Uwe Samulewicz,

denn auch bei der Bilanzvorlage

2009 vor Selbstvertrauen, das

nachweislich auf dem Vertrauensvorschuss

seiner Kunden gründet.

„Die Sparkassen sind die vertrauenswürdigsten

Institute Deutschlands“,

verkündete er mit Blick auf

das abgelaufene Geschäftsjahr, in

dem die Bilanzsumme um 3,4 %

auf rund 7,3 Mrd. Euro gestiegen

ist. Zugleich wuchsen das Brutto-

Kreditvolumen und die Kundeneinlagen

um 377 Mio. Euro (+ 3,6

%) auf rund 11 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis

nach Bewertung

stieg in 2009 satt auf 72,3 Mio.

Euro. Im Jahr 2008 hatte es bei 46,

2 Mio. Euro, 2007 bei 51,7 Mio.

Euro gelegen. Dass die bei der

Sparkasse Dortmund angelegten

Kundengelder um 4,6 % auf erstmals

über 6 Mrd. Euro stiegen, ist

denn auch für Vorstandsmitglied

Norbert Wolf auf die „Suche der

noch keine Entscheidung getroffen“,

erklärte Geers-Unternehmenssprecherin

Petra Mikolajetz.

Der Vorgang sei noch nicht abgeschlossen.

Im Einzelnen übernimmt

Audionova 75 % an dem

Dortmunder Filialisten, der bisher

komplett ein Familienunternehmen

war. Der ehemaligen

Dachgesellschaft GEERS Hörakustik

AG & Co. KG gehörten

Mitinhaber Dr. Volker J. Geers,

Mitinhaber Dr. Wolfgang Geers,

Stefanie Brand-Geers, Christian

Geers, Torsten Geers und Roland

Geers an. GEERS Hörakustik betreibt

450 Filialen in Deutschland,

der Schweiz und in Polen. Audionova

unterhält 130 HörGut-Geschäfte.

Gemeinsam sollen die

Läden künftig 130 Mill. Euro umsetzen.

Anlässlich der Eröffnung

des 333. Geschäfts an der Hohen

Straße war die Geschäftsführung

2007 davon ausgegangen, „innerhalb

der nächsten ein bis zwei Jahre

mit einem Gesamtumsatz von

100 Millionen Euro die Schallmauer

zu durchbrechen“. Mit

dem Verkauf der Mehrheitsanteile

an Audionova verschwindet der

Traditionsname Geers aber keineswegs.

Die Kette wird künftig

unter der Marke „Geers Hörakustik“

betrieben. Geschäftsführer

der Gruppe wird Christian Geers,

Enkelsohn des Gründers. Der

Deal hat in der in der Akustik-

Branche für Aufsehen gesorgt, da

damit ein neuer starker Player auf

dem Hörakustikmarkt aufgetreten

ist. Insider am Kapitalmarkt

bewerten den Coup von Hal Investment

auch deshalb als besonders

gelungen und aussichtsreich

für die neu entstandenen Gesellschaft,

da Geers bzw. Audionova/

HörGut zumeist keine Läden in

Sparkasse profitiert von der Suche

nach Sicherheit in der Krise

Anleger begeistert von ECE-„Shoppingfonds“ /

Weitere Tranche in Planung

Kunden nach Vertrauen in der

Krise“ zurückzuführen. „Mittlerweile

haben die Privat- und Firmenkunden

erkannt, dass es riskant

ist, vermeintlich hohen

Renditen hinterher zu jagen“, so

Vorstandschef Samulewicz. Der

Wunsch nach kurzfristiger Verfügbarkeit

der Anlagen bei gleichzeitiger

Sicherheit zeigt sich im

Bestand an Termin- und Sichteinlagen,

die zum Jahresende auf 2,5

Mrd. Euro hochschnellten. Das

sind immerhin 12,9 % mehr als im

Jahr zuvor. Den Schuh, mit zu der

Vorstandschef Uwe Samulewicz Vorstand Norbert Wolf

von vielen mittelständischen Unternehmen

beklagten Kreditklemme

beigetragen zu haben,

muss sich die Sparkasse Dortmund

nicht anziehen. Im Kredit-

Geld & Wirtscha

naher Nachbarschaft betreiben

und damit auch von der räumlichen

Position her unternehmerisch

gut aufgestellt sind. Bei der

HAL-Gruppe handelt es sich um

ein international weit verzweigtes

Investmentunternehmen mit Sitz

auf den Niederländischen Antillen.

Zur Holding gehören unterschiedliche

global tätige Untergesellschaften,

vor allem Unter-

nehmen im Optik-Bereich wie

Apollo-Optik. Im Kommunalwahlkampf

1999 war Volker Geers

als CDU-Oberbürgermeisterkandidat

die Schreckfigur der

NRW-Sozialdemokraten in Dortmund

und zugleich Hoffnungsträger

der CDU gewesen. Am

Ende verlor er nur knapp die

Stichwahl um das Amt des Stadtoberhaupts.

geschäft setzte sich das Volumenwachstum

mit einem Plus von 142

Mio. Euro (+3,2 %) auf gut 4,6

Mrd. Euro fort. Der Bestand an

gewerblichen Darlehen nahm um

68 Mio. Euro auf 1,3 Mrd. Euro (+

5,5 %) zu. Und auch weiter soll

nicht auf die Kreditbremse getreten

werden im Gegenteil: „Allen

vertretbaren Kreditwünschen

kommen wir unverändert nach.

Einen Kreditengpass wird es in

Dortmund nicht geben“, so Vorstand

Wolf. „Außerordentlich

hohes Kundeninteresse“ registrierte

die Sparkasse an dem geschlossenenECE-Immobilienfonds,

den das Emissionshaus

HamburgTrust aufgelegt hat und

den die Sparkasse an Anleger vertreibt.

Gut vier Monate nach Auflage

des Fonds für das Einkaufscenter

auf dem alten

Thier-Gelände ist die erste

Tranche verkauft und es steht fest,

dass im Herbst eine weitere

Tranche angeboten wird. Es sei

das vom Volumen her erfolgreichste

Beteiligungsgeschäft, das

die Sparkasse bisher vermittelt

habe, hieß es.

Nicht sagen wollte Wolf, ob und in

welchen Umfang die Sparkasse

selbst Fonds-Anteile gezeichnet

hat.


ft in Dortmund

City-Ring geht in diesem Jahr

an IT-Unternehmer

Schröder: „Global Player“ aufgebaut;

Sierau: „Materna ist der Bill Gates Dortmunds“

Anfang Januar wurde er wieder

im Dortmunder Industrie-Club

verliehen, der „City-Ring“.

Preisträger 2010 ist Dr. Winfried

Materna, Geschäftsführer des

gleichnamigen Dortmunder IT-

Unternehmens Dr. Materna Information

& Communications

GmbH. Die Auszeichnung - stets

zu Beginn eines neuen Jahres verliehen

- ist die höchste Auszeichnung,

die der City-Ring vergibt.

Die Vereinigung der Dortmunder

Innenstadtkaufleute zeichnet damit

„außergewöhnliche Verdienste

um die Stadt Dortmund“ aus.

Zweifellos hat Materna viel für die

Stadt und ihre Menschen getan.

Das Unternehmen steht heute

schon von seiner Größenordnung

her wie kein anderes in Dortmund

für den tiefgreifenden und in einigen

Zukunftsbereichen gelungenen

Wandel: Weg von der Kohle-

und Stahl-Industrie, hin zu einem

modernen Dienstleistungs-, Handels

und Hightech-Standort. Seit

30 Jahren besteht das Unternehmen

mit Niederlassungen in aller

Welt. Es beschäftigt 1300 Mitarbeiter

in Europa und schrieb im

Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz

von 160 Mio. Euro. Axel Schröder,

Vorsitzender der Innenstadtkaufleute,

sagte in seiner Laudatio

vor rund 100 geladenen Gästen

aus Wirtschaft und Politik, Materna

habe in 30 Jahren aus einem

Kleinstunternehmen einen „Global

Player“ mit 1300 Mitarbeitern

geformt. „Oberbürgermeister im

Wartestand“, Ullrich Sierau, verglich

den 65-jährigen Materna gar

mit dem Microsoft-Gründer Bill

Gates und bezeichnete den Unternehmer,

der das Untenehmen gemeinsam

mit seinem Teilhaber

Helmut an de Meulen führt, als

den „Bill Gates Dortmunds“. Der

zurückhaltende Materna selbst

freute sich über den Preis: „Die

Auszeichnung ist etwas ganz Besonderes

für mich, weil sie aus

City-Ring-Träger Dr. Winfried Materna mit seiner Lebensgefährtin Helga Hagen.

Dortmund kommt, wo ich mich

zu Hause fühle.“ Neben der Firmenleitung

ist Materna in Dortmund

seit Jahrzehnten auf vielen

Ebenen engagiert. So war der

NRW-Staatspreisträger 2001 von

1997 bis 2004 Präsident der Industrie-

und Handelskammer zu

Dortmund.

Auf ehrenamtlicher Ebene engagiert

ist Materna in Dortmund

auch bei „Lions Tremonia“ und

der Kulturstiftung Dortmund.

Im Jahr 2009 wurde der City-Ring

übrigens an Dr. Reinhard Rauball

verliehen, 2008 ging er an den international

renommierten Architekten

Prof. Eckhard Gerber. 2007

erhielt Gerd Kolbe als WM-Beauftragter

der Stadt Dortmund die

Auszeichnung. Der City-Ring

versteht sich als eine starke Gemeinschaft

aus Einzelhandel und

Dienstleistung.

Die engagierten Innenstadtkaufleute

wollen das Profil der Stadt

prägen und Dortmund als pulsierende

Einkaufsmetropole gestalten.

Gefördert werden unterschiedliche

Veranstaltungen,

weiter gibt es Hilfestellung bei der

Planung und bei behördlichen

Absprachen.

Mager: Mit Berufsperspektive

Menschen in Dortmund halten

Nachwuchsförderung in neuen Technologien

Wenn Schüler gerade mal 35 von

300 Ausbildungsberufen in

Deutschland kennen und Unternehmen

gleichzeitig gute Nachwuchskräfte

suchen, dann ist das

wie man heute so schön sagt

suboptimal für beide Seiten. Firmen

bei ihrer Suche nach Fachkräften

zu unterstützen und

gleichzeitig Jugendliche für Berufe

in den Neuen Technologien zu

begeistern - das ist das Ziel des

Projekts „jobtec - Motor für Deine

Zukunft“. Dafür haben der Chef

der Dortmunder Wirtschaftsförderung,

Udo Mager, und der Vorsitzende

der Geschäftsführung

der Arbeitsagentur Dortmund,

Stefan Kulozik, jetzt 400 000 € in

die Hand genommen. Die Zeit

läuft: Fest steht, darauf wies Kulozik

hin, dass bereits in 2015 ein

erheblicher Fachkräftemangel in

Deutschland herrschen wird. Immerhin:

Im Rahmen der „jobtec”

wurden in den letzten beiden Jahren

in Dortmund 100 Ausbildungsplätze

zusätzlich geschaffen.

600 Schüler möchte Mager in diesem

und genauso viele im nächsten

Jahr in Betriebe hineinschnuppern

lassen.

„Jobtec“ wird viele Fragen beantworten

und bisweilen bei den Jugendlichen

sicher auch für Verwunderung

darüber sorgen, was

die eigene Heimatstadt an zukunftsgerichtetenAusbildungsplätzen

zu bieten hat: Welche beruflichen

Möglichkeiten bieten

mir die Neuen Technologien?

Welche technischen oder kaufmännischen

Fähigkeiten habe ich

selbst eigentlich drauf? Und wie

komme ich an einen Praktikums-

oder Ausbildungsplatz? Das aktuelle

kostenlose „jobtec“-Angebot

- Projektträger ist die xpand

GmbH - richtet sich an Schülerinnen

und Schüler der Jahrgangsstufen

9 bis 12. Daneben stehen

die Unternehmen aus der Region

im Mittelpunkt: „jobtec“ stärkt sie

bei der Suche nach qualifizierten

Fachkräften und vernetzt sie enger

mit den potenziellen Auszubildenden

an den Schulen. Das

Projekt umfasst insgesamt vier

verschiedene Bausteine, die je

„Menschen in Dortmund halten“:

Chef der Wirtschaftsförderung

Dortmund, Udo Mager.

nach Interesse und Bedarf flexibel

kombiniert werden können. Gemeinsam

appellierten Mager und

Kulozik an Schulen, Hochschulen

und Betriebe, an dem Projekt mitzuwirken.

Es gelte, so Magers

Zielvorgaben, „die Menschen in

Dortmund zu halten, jungen

Menschen eine Berufsperspektive

zu geben, ihnen den Berufseinstieg

zu ermöglichen und einen

Beitrag zur Abhilfe des Fachkräftemangels

zu leisten“.

Das „jobtec“-Angebot dürfte die

Jugendlichen ansprechen: So besuchen

sie etwa technische Erlebniswelten,

Ausstellungen oder

Unternehmen. Weiter bietet ein

Trainingsparcours insgesamt 800

Haupt-, Real- und Gesamtschülern

zweimal im Jahr die Gelegenheit,

die eigenen Fähigkeiten

selbst zu entdecken. Zudem können

sie persönliche Kontakte zu

den teilnehmenden Dortmunder

Unternehmen knüpfen. Der erste

Trainingsparcours startet im April

2010 mit 15 Unternehmen. Darüber

hinaus bilden Aktionstage,

Betriebsbesichtigungen und viele

weitere Events eine persönliche

Plattform zur Kontaktaufnahme

und Praktikumsvermittlung. Unter

dem Motto „von Mensch zu

Mensch“ präsentieren Unternehmensvertreter

und Auszubildende

ihren Betrieb und die Ausbildungsmöglichkeiten

und geben

Einblicke in den eigenen Berufsweg.

Insgesamt sind ab März/April

2010 mehr als 30 Veranstaltungen

mit mindestens 15

Unternehmen geplant. Kontakt:

Simone Goßling (50-29241) und

Oliver Walter (50-24217)

25


Nichts haben die beiden Dortmunder

Unternehmen und IHK-

Mitglieder miteinander zu tun,

der riesige Signal Iduna-Versicherungskonzern

mit 13 000 Mitarbeitern

und die Mengeder Traditionsfirma

Glasbau Kißler mit

zuletzt noch drei Mitarbeitern.

Die Machtverhältnisse sind eben

andere: Konnte der Versicherungs-Vorstandschef

Reinhold

Schulte der Stadt Dortmund

jüngst nach der Gewerbesteueranhebung

unverhohlen drohen („das

ist wettbewerbsschädigend und

das werden wir auf Dauer nicht

mehr akzeptieren”), erlebte Unternehmer

Hans Kißler im Ringen

mit den staatlichen Steuereintreibern

gleich den größtmöglichen

Wettbewerbsschaden, den ein Unternehmen

erleiden kann: die Insolvenz.

25 Jahre lang hatte der Vater von

15-jährigen Zwillingen, Glasermeister

und staatlich geprüfter

Glasbautechniker das Unternehmen

in Mengede aufgebaut, Mitarbeiter

eingestellt, Lehrlinge ausgebildet

und für besondere

Verdienste bei der Nachwuchsförderung

auch eine Anerkennungsurkunde

von der IHK erhalten.

Die fachliche Kompetenz des

60-jährigen war geschätzt von den

ostfriesischen Inseln bis nach

München, im Westen Deutschlands

bis hin ins östliche Olbernau

an der tschechischen Grenze.

Kißler war gefragter Ansprechpartner,

Berater und helfender

Dozent in Fragen der Glasbautechnik,

Bleiverglasung oder renovierungsbedürftigerKirchenfenster.

„Heute“, sagt seine Frau Birgit,

„ist sein Lebenswerk zerbrochen

und mein Mann selbst eigentlich

auch“. Hans Kißler ist einer von

dem Schlag Unternehmer, der in

der heutigen Zeit des schnellen

Geldes und des schnellen Heuerns

und Feuerns nicht angekommen

ist und auch nie ankommen wollte.

Selbstständigkeit vor Ort bedeutete

für ihn Einsatzbereitschaft

rund um die Uhr, Arbeit an

jedem Wochenende, Auftragsbeschaffung,

Kampf mit der auch

26

„Lebenswerk meines Mannes ist zerbrochen“

Reduzierte Steuerforderung kam zu spät / Kißler-Insolvenz neuer Aderlass für Mengede

hier überbordenden Bürokratie

all das vor allem in Verantwortung

auch für seine Mitarbeiter.

Als es die letzten Jahre im Geschäft

schlechter lief, schrumpfte

der ehemals zur Hochzeit elf Mitarbeiter

zählende Betrieb zwar am

Ende auf drei dennoch hat Kißler

wohl den Fehler vieler mittelständischer

Unternehmer gemacht,

zu lange mit zuviel

liquidem Geld aus der Firma

möglichst viele Mitarbeiter zu

halten.

Zwar lief das Geschäft im vergangenen

Jahr wieder gut, dennoch

machten die abflauende Auftragslage,

die desolate Zahlungsmoral

vieler Kunden - vor allem aber die

nicht mehr zu erfüllenden Vorauszahlungen

an das Finanzamt

Hans Kißler im Januar schließlich

den geschäftlichen Garaus.

Auf der Basis von Steuerschätzungen

der letzten drei Jahr hatte das

Unternehmen in 2009 Steuer-Vorauszahlungen

zu leisten. Anfang

des Jahres gingen 20.000 € an das

Finanzamt, dann wollte der Fiskus

in der zweiten Jahreshälfte

noch einmal rund 20.000 € vorab

kassieren. Das konnte Kißler nicht

bezahlen. Eine Anfrage des Glasermeisters

beim Finanzamt eine

Abschlagszahlung von zunächst

4000 Euro zu leisten - im Gegenzug

mit der Freigabe der Geschäftskonten

- wurde mit den

Worten „kein Interesse“ abgeschlagen.

Wörtliches Zitat des befragten

Finanzbeamten Herrn E.:

Geld & Wirtschaft in Dortmund

„An unser Geld kommen wir so

oder so“. Es folgte prompt die

Kontopfändung durchgreifend

auch auf das Konto der Ehefrau,

da beide Eheleute gemeinsam veranlagt

wurden.

Zunächst unglaublich für Birgit

Kißler, „da uns noch im September

beim Finanzamt gesagt wurde,

es sei alles in Ordnung. Im

Oktober folgte dann die Kontopfändung.

„Unfassbar“, so die

48-jährige gelernte Rechtsanwalts-

und Notariatsfachangestellte.

„Da gehe ich nichts ahnend

zur Kasse und bekomme zum ersten

Mal in meinem Leben kein

Geld mehr“.

Nach der Kontopfändung kann

Hans Kißler seinen Glas-Großhändler

nicht mehr bezahlen, der

liefert daraufhin dann natürlich

nicht mehr, Kißlers Geschäft

kommt zum Erliegen. Aufgrund

der Kontenpfändung konnte auch

die Firmenmiete nicht mehr angewiesen

werden, prompt folgte

die fristlose Kündigung der Betriebsstätte.

Im Januar tritt Hans

Kißler den schweren Gang zum

Amtsgericht an, das Insolvenzverfahren

wird eröffnet. Ein paar

Tage später dann die unfassbare

Nachricht vom Finanzamt: Die

Steuer-Restschuld beträgt nur

9000 €. „Das haben wir kaum

glauben können“, so Birgit Kißler.

Das hätten wir doch bezahlen

können. Doch zu diesem Zeitpunkt

war die Insolvenz ja schon

durch“.

Wäre das Kißler-Aus ein Einzelfall,

wäre das vor Ort zu verschmerzen.

Doch es sind zu viele

kleine und mittlere Unternehmen,

die in den letzten Jahrzehnten

auch in Marten, Huckarde

und Kirchlinde etc. auf der Strecke

blieben. „Ein Problem, das leider

nicht von den Gewerbevereinen

öffentlich thematisiert wird“,

stellt Birgit Kißler fest.

Alteingesessene Betriebe, die eigentlich

das Stadtbild ausmachten

und prägten, mussten ihren Geschäftsbetrieb

einstellen. Statt

dessen wird heute das Bild vieler

Vorort-Hauptstraßen geprägt von

Billigdiscountern, Spielhöllen,

Wettbüros, Pizzaläden und Dönerbuden.

Auch in Mengede war

dieser Aderlass spürbar: Gegangen

sind u.a. ein uraltes Tabakwarengeschäft,

ein renommierter

Spielzeug- und Fahrradhandel sowie

ein alteingesessenes Bauunternehmen.

Hans Kißler bedauert nicht nur

seinen eigenen wirtschaftlichen

Untergang, er macht sich jetzt

auch Gedanken um die Zukunft

seines Schulpraktikanten. So

wollte er im Herbst diesen Jahres

Philipp Roppertz, Schüler der

Wilhelm-Rein-Schule (Förderschule)

die Möglichkeit geben, zunächst

in seinem Betrieb als Glaserhelfer

und später evtl. als

Auszubildender tätig zu sein.

Der Junge entwickelte sich während

seines Schülerpraktikums

im vergangenen Jahr und während

der Schulferien, die er teilweise

in der Glaserei verbrachte,

zum „Sonnenschein“ der Firma.

Einsatzbereitschaft, starkes Interesse

am Arbeitsverlauf und sein

überaus freundliches und offenes

Auftreten waren für Kißler der

Anlass, dem Jungen eine Chance

auf dem Arbeitsmarkt zu geben.

Eines liegt Hans Kißler am Ende

noch am Herzen: Er bedankt sich

bei allen Kunden für das jahrelange

Vertrauen und dankt auch denjenigen,

die durch ihre Worte und

Gesten während dieser schweren

Zeit zu ihm gestanden haben und

ihm weiterhin zur Seite stehen.


Absatzrekord beflügelt BMW

Auf dem jüngsten Neujahrsempfang

der BMW-Niederlassung

Dortmund hatte Gotthold Heim,

Leiter der Niederlassung, allen

Grund zur Freude: Beim ADAC-

Werkstatttest 2009 erreichte die

BMW-Niederlassung Dortmund

die höchste Punktzahl aller 75

Vertragswerkstätten und schnitt

mit „sehr gut“ ab. Heim: „Die

BMW Niederlassung Dortmund

gibt allen Kundinnen und Kunden

ein Premium-Leistungsversprechen

ab.

Schön, wenn eine Instanz wie der

ADAC dokumentiert, dass wir

dieses Versprechen Tag für Tag

einlösen.“

Das BMW-Team am Rombergpark

hatte allerdings noch weitere

gute Gründe, auf das abgelaufene

Geschäftsjahr anzustoßen. Immerhin

wartete die Niederlassung

mit 2411 ausgelieferten Wagen

und damit zugleich auch mit einem

neuen Rekordabsatz bei Neuwagen

auf. Weiter konnte der Ge-

Unsere Gewinnspiele

in der letzten Ausgabe der „WIR IN-Stadtmagazine stießen

wieder auf große Resonanz bei den Lesern.

Über Premierenkarten für das Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“ im

Januar freuten sich R. Meder und M. Marsollek aus Dortmund.

Vorpremierenkarten gingen an D. Wolter aus Holzwickede sowie

W. Kuhn, G. Ranft und U. Girsch aus Dortmund.

Die Creative Kirche hatte die Karten zur Verfügung gestellt.

Auch für das Classic Rock Spektakel „The Fabulous Rock Philharmonic

Orchestra plays Pink Floyd“ am 22. Februar gab es Karten

zu gewinnen, die von der Lux concerts.events GmbH & Co.KG

bereitgestellt worden waren. Sie gingen an S. Bonczek aus

Dortmund, G. Schlee aus Waltrop und K. Fischer aus Düsseldorf.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

Aktuelles aus Dortmund & Umgebung

brauchtwagen-Bestand um 31

Prozent reduziert werden. An

Motorrädern wurden 405 verkauft

exakt die Anzahl der verkauften

Maschinen des Vorjahres.

Der Gesamtumsatz der Niederlas-

Niederlassungsleiter Gotthold Heim (rechts) begrüßt Ute und Thomas

Rahenbrock von Cityback Feldkamp, zum Neujahrsempfang am 16.01.2010

sung lag im abgelaufenen Jahr bei

115 Mio. Euro und ging damit

leicht um 2,6 Prozent zurück, was

auf die Wahl der Kunden von kleineren,

effizienteren Motoren zurückzuführen

ist.

Für einen prickelnden Start in das

Jahr 2010 sorgen jetzt neben den

Neuzugängen der BMW Familie

der BMW X1 und der BMW 5er

Gran Turismo sowie zahlreiche

attraktive Angebote über alle Modellreihen.

Auch personell gestärkt

hat das heute 213 Mitarbeiter

zählende Team um Gotthold

Heim das Jahr 2009 hinter sich gelassen.

Um 15 Mitarbeiter ist die

Mannschaft gewachsen, 15 Auszubildende

konnten übernommen

werden keine Selbstverständlichkeit

in Zeiten gesamtwirtschaftlicher

Einbrüche.

„Eins, zwei, drei“ - Micha ist dabei!

Michael Albrecht, Inhaber von

Micha`s Fahrschule in Dortmund-

Dorstfeld, Wittener Str. 277 und

Witten, Hörder Str. 315, hat im Ja-

nuar 2010 seine dritte Fahrschule

in Bochum-Langendreer, Hauptstr.

207 (gegenüber Real) eröffnet.

Getreu seinem Motto: „Die Führerscheinausbildung

soll Spaß

machen“, ist es sein Ziel und das

seines Teams, die Kunden zufriedenzustellen

und sie mit einem

Lächeln in den Straßenverkehr zu

entlassen. Micha`s Fahrschule

bietet neben 7x Unterricht in der

Woche mit modernsten Medien

Inhaber Michael Albrecht (rechts) und sein Team vor der neu eröffneten

Fahrschule in Bochum-Langendreer.

auch die Ausbildung sämtlicher

Zweirad-, Pkw-, sowie Lkw-Klassen

an.

Die Ausbildung zum Führerschein

ist in 2-4 Wochen möglich

und kann, wenn der Kunde es

wünscht, auch finanziert werden.

Kontakt: 0172-9005269.

27


Roman Weidenfellers erster Verein

waren die Sportfreunde Eisbachtal.

Im Alter von 16 Jahren wagte

der gelernte Bürokaufmann den

Sprung zum 1. FC Kaiserslautern

und unterschrieb dort 1998 seinen

ersten Profivertrag.

Aber seine Grundausbildung hat

er durch seinen Vater auf der heimischen

Wiese bekommen. „Dort“,

so Weidenfeller, „habe ich früh gelernt,

sicher den Ball zu fangen.

Später haben wir dort etliche

schweißtreibende Sonderschichten

geschoben.“

Die RAG BILDUNG in Dortmund

hat im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen,

die durch

die Bundesagentur für Arbeit � -

nanziert wurden, zwölf Teilneh-

mer von Unternehmen sowie fünf

weitere Umschüler zum Mikrotechnologen

ausgebildet. Die beste

Prüfung erreichte Tanja Rost,

die in den letzten elf Monaten eine

Quali� zierung zur Mikrotechnologin

absolvierte. Auf die Gesamtnote

„sehr gut“ können auch Jan

Felix Barten und Rüdiger Mesters

blicken. Bei der Zeugnisübergabe

gratulierten Stefan Kulozik, Vorsitzender

der Geschä� sführung

der Agentur für Arbeit Dortmund,

und Claus-Dieter Weibert,

28

Tanja Rost brilliert bei RAG-Bildung

Aktuelles aus Dortmund & Umgebung

stellvertretender IHK-Hauptgeschä�

sführer. Das Fraunhofer

IMS in Duisburg mit vier Teilnehmern

sowie Elmos in Dortmund

und Duisburg mit insgesamt acht

Tanja Rost (zweite Reihe Mitte), Stefan Kulozik (dritter v.r. erste Reihe) und

Claus Dieter Weibert (erster v.r. erste Reihe) mit den erfolgreichen Absolventen,

der Firmenvertreter, und des Ausbildungsteams der RAG BILDUNG

BVB-Keeper Roman Weidenfeller

im Exklusiv-Interview

Wie kam es, dass Du Dich ausgerechnet

für die Position des Torwarts

entschieden hast?

Ich habe zum Anfang in meinem

Heimatverein erst als Feldspieler

gespielt, und irgendwann an einem

heißen Sommertag fragte

mich der Trainer, wo ich am liebsten

spielen möchte! Im Tor oder

auf dem Spielfeld? Da habe ich

mich für die Position als Torwart

entschieden, aus Bequemlichkeit

- weil ich bei der Hitze nicht so

viel laufen wollte.

Was sagen eigentlich Deine Eltern

dazu, wenn Du Dich, so wie

in Köln, ohne Rücksicht auf Verluste

vor den Gegner wirfst, um

ein Gegentor zu verhindern und

Dich dann so verletzt, dass Du

erstmal pausieren musst?

Natürlich bekommen Sie das immer

mit, weil Sie alle unsere Spiele

anschauen und mit mir leiden.

Für meine Mutter ist das nicht immer

ganz einfach. Wir telefonieren

auch so schnell wie möglich

zur Beruhigung beider miteinan-

Teilnehmern nutzten das Angebot

der Bundesagentur für Arbeit, um

ihre Mitarbeiter bei der RAG BIL-

DUNG in Dortmund weiterzubilden

bzw. im Rahmen von Kurzarbeit

zu quali� zieren. Reinhard

Senf, Vorstandsmitglied für den

Bereich Produktion bei Elmos,

Holger Schienbein, Leiter Personalwesen

bei Elmos, sowie Prof.

Dr. Holger Vogt vom Fraunhofer-

Institut für Mikroelektronische

Schaltungen waren bei der Zeugnisübergabe

ebenfalls anwesend.

Speziell für Roman konzipiert:

Die neuen Schuhe aus dem Hause Nike.

der. Sie wissen aber auch, dass das

meine Aufgabe ist, die ich auch

gerne erfülle. Da bleibt es nicht

aus, immer wieder Kopf und Kragen

zu riskieren.

Als Matthias Sammer Dir den

Franzosen Guillaume Warmuz

vor die Nase setzte, hattest Du

schon einen dicken Hals, oder?

Sagen wir mal so, ich konnte damals

die Entscheidung gegen

mich nicht nachvollziehen. Ich

weiß, wir hatten damals enorme

Probleme mit Kreuzband-Verletzten

im Kader, und ich als junger

Torwart musste auf die Bank, um

mehr Ruhe hinein zu bekommen

in die damalige Mannschaft. Ist

aber nicht ganz gelungen. Ich

habe mich auf jeden Fall nicht

hängen lassen, sondern mich weiter

in dieser schwierigen Zeit für

Borussia Dortmund reingehängt,

um mich zu verbessern.

Zum Glück kam Bert van Marwijk

und gab Dir eine zweite Chance,

die Du auch voll genutzt hast!

Einen Wechselgedanken hattest

Du nie? Du hast damals mit

Christoph Metzelder Spanisch

gelernt.

Nein, ich hatte keine Wechselgedanken.

Es ist allerdings richtig,

dass ich mit Metze damals angefangen

habe, Spanisch zu lernen,

was ich heute auch noch tue, weil

ich gerne in Spanien Urlaub mache

und es von Vorteil ist, wenn

man sich mit den Einheimischen

verständigen kann.

Das komplette Interview mit

Roman Weidenfeller finden

Sie auf unserer Internetseite

unter:

www.in-stadtmagazine.de/bvb/


DIN EN ISO 9001

Zertifikat Nr. 71 100

Zonta swingt die DASA

Samstag, 13.3.2010

Die große Musiknacht von Zonta-

Club Dortmund erfährt eine Neuauflage.

Am 13. März swingt

Zonta in der DASA in den Frühling

und das bei freiem Eintritt!

Den guten Ton gibt die Big-Band

Richetta Manager

des Landespolizeiorchesters NRW

an. Unter Leitung von Dirigent

Hans Steinmeier spielen 30 Musiker

ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) in

der Stahlhalle. Vor imposanter Industriekulisse

stimmen sie u.a.

auch Titelmelodien bekannter

Comunita Seniorenhäuser bieten Ihnen:

• Qualifiziertes Personal

• Aktivierende Pflege

• Einzelzimmer inkl. Bad

Big-Band (Polizeiorchester NRW)

COMUNITA SENIORENHÄUSER

LUCIA | VINzENz | zEppELINSTRASSE

Do-Wickede Do-Dorstfeld Do-Huckarde

Comunita Seniorenhäuser

Wickeder Hellweg 93 | 44319 Dortmund

Kriminalfilme an. Begleitet wird

das Berufsorchester von Richetta

Manager. Die mehrfach preisgekrönte

Sopranistin und gebürtige

US-Amerikanerin brilliert auch

als Jazzsängerin. Durch den

Abend führt der bekannte TV-

Moderator und Autor Jörg Thadeusz.

Ab 22.30 Uhr bringt DJ Klaus

Lenser mit sicherem Gespür für

tanzbare Hits die DASA in Bewegung.

Zudem haben Gäste durch

den Kauf von Tombola-Losen die

Chance, wertvolle und außergewöhnliche

Preise mit nach Hause

zu nehmen. Kulinarische Köstlichkeiten

und edle Tropfen komplettieren

das Angebot der beswingten

Nacht. Den Erlös des

Abends spendet Zonta Dortmund

- ein Serviceclub berufstätiger

Frauen dem Kinderschutzzentrum

Dortmund und unterstützt

zudem das medizinische Frauenhilfsprojekt

in Liberia von Zonta

International.

Mensch ist nur ein Teil einer

Energie, die das ganze Universum

formt“, sagt Dagmar Dost-Nolden.

Die Farben frei fließen zu lassen,

um einzutauchen in den

Strom dieser Energie, die keinen

Anfang und kein Ende hat, ist Inhalt

ihrer Malerei. Die Ausstellung

in der IHK kann montags bis

donnerstags von 8:00 bis 17:00

Uhr und freitags von 8:00 bis

15:00 Uhr besucht werden.

c

Comunita SENIORENHÄUSER

• Pflege und Betreuung nach Qualitätsstandards

• Freizeit- & Betreungsbetreuungsangebote

• Offen für Gemeinde und Vereine

Telefon: + 49 (0)231 82976-0

Telefax: + 49 (0)231 82976-444

„Die Kunst Verwandte zu haben“

Geschichten von Figuren - eine

verrückter als die andere. Da ist

die Rede von Kapitän Kühnherz,

von Halbschwestern aus Amerika,

von Urahnen und von der höchsten

Eisenbahnbrücke Deutschlands.

Ein Abend voller skurriler

Kunst in der IHK

„EuropäischeKunst2010“, unter

diesem Titel steht die aktuelle

Ausstellung in der IHK zu Dortmund,

die bis zum 12. März zu

sehen ist.

Veranstalterin ist die Galerie

Kunstagentin.de der Dortmunderin

Cornelia Bartl, die damit den

Anfang zu einem Ausstellungsprojekt

von Künstlern verschiedener

Nationalitäten macht. „Das

multikulturelle Projekt möchte

im Jahr der Kulturhauptstadt eine

Kunstplattform für die europäische

Gemeinschaft der Kunst in

Dortmund präsentieren und

Künstlern aus allen Bereichen, jedem

Land Europas und auch jeder

Religion die Möglichkeit geben,

daran teilzunehmen“, beschreibt

Bartl die Ziele. Den Anfang machen

die Künstler Dagmar Dost-

Nolden (Tschechien), die Malerei

und schwungvolle Metallskulpturen

zeigt, und Ali Zülfikar, (Türkei),

der Malerei mit eingewebtem

Kelim präsentiert.

Ali Zülfikar, der 1970 in einem

kleinen Dorf in der Türkei geboren

wurde und 1997 nach

Geschichten mit Andrè Wülfing,

am Freitag, dem 19. März 2010

um 19.30 Uhr im Blauen Salon

Haus Schulte-Witten, Dortmund-Dorstfeld,

Wittener Str. 3.

Telefonische Platzreservierung

unter 0231 / 17 18 09

Deutschland kam, arbeitet mit

traditionsreichen anatolischen

Textilfarben, die wie vor Jahrhunderten

per Handarbeit aus Naturstoffen

hergestellt werden. Sie tragen

etwas von der Landschaft in

sich, aus der sie stammen. „Der

Ali Zülfikar verknüpft die figürlichfolkloristischen

Wurzeln der

orientalischen Bildwelt mit den

abstrakt-freien Elementen der

modernen abendländischen Kunst.

E-Mail: info@comunita-sh.de

www.comunita-seniorenhaeuser.de

29


30

Boxen statt Schulsport

30 Schülerinnen und Schüler der

Klassen 9 u. 10 der Hauptschule

am Ostpark, betreut von den beiden

Pädagogen Ina Schröder und

Andreas Braun, erhielten im Leistungszentrum

der DO-Boxer im

Signal Iduna Park eine Einfüh-

rung in den Boxsport. Die beiden

DBS’ler Siegfried Kucznierz u.

Dieter Schumann lehrten den

jungen Schützlingen die verschiedenen

Schlagtechniken. Alle

...von modernster Brillen-Messtechnik und überzeugender Glas-Präzision

für excellentes und entspanntes Sehen.

Vertrauen Sie auf innovative Produkt-Entwicklungen und unsere Beratung

in Kombination mit langjähriger Erfahrung

JETZT NEU:

ZEISS GRADAL PLUS mit Design-DNA

machten begeisternt mit und bearbeiteten

die zahlreichen Geräte

mit vollem Elan. Die Ausdauer,

das Stehvermögen und die Schlagkraft

wurden dabei verbessert.

Die Teilnehmer bekamen Mut

und Selbstvertrauen. Dabei stand

Eine Einführung in den Boxsport erhielten Schülerinnen und Schüler der

Hauptschule am Ostpark

der Fair Play-Gedanke im Mittelpunkt

des Geschehens. Wenn

auch nicht alle perfekt waren, so

hat das Training in der Gruppe

viel Spaß gemacht. DBS 20/50

Jahresabschluss mit Überraschungen

Langjährige Mitglieder des MGV Dorstfeld wurden geehrt

Der Männergesangverein Dortmund-Dorstfeld

v. 1858 feierte

Mitte Dezember 2009 seinen Jahresabschluss

im Haus Düppe. Der

1. Vorsitzende Günter Kahl bedankte

sich für die rege Teilnahme

an dieser Veranstaltung und

für das Engagement der Sänger an

den zahlreichen Terminen, die im

Jahre 2009 wahrgenommen worden

waren. Auch der Chorleiter

Martin Martmöller war des Lobes

voll über die gute Stimmung und

Begeisterung der Sänger.

Im Laufe des Abends wurden folgende

Jubilare geehrt, die dem

Verein lange die Treue erwiesen

haben: Hugo Carl und Peter

Klamt für je 25 Jahre, Karl-Heinz

Trusheim für 40 Jahre und Werner

Wilkniß für sogar 50 Jahre.

Leider konnte Werner Wilkniß

sein Geschenk an diesem Abend

nicht selbst in Empfang nehmen.

Eine musikalische Überraschung

präsentierte der 1. Vorsitzende

den Gästen: Es sangen die Sopra-

Angebote im Rahmen

der „Selbstverteidigung“

werden zunehmend

stark nachgefragt.

Deshalb

bietet der ATV Dorstfeld

1878 e.V. seit Januar

einen Kurs „Selbstverteidigung“

an.

Der Kurs findet dienstags von

20:00 bis 21:30 Uhr in der Heinrich-Hartwig-Halle

statt. In dem

Kurs erhalten die Teilnehmer-/innen

einen Einblick in das, was realistisch

im Rahmen der Selbstverteidigung

einsetzbar ist.

Berührt werden die aktiven und

nistin Elena Hajfiz, die 1997 aus

der Ukraine nach Deutschland

übersiedelte und hier die Deutsche

Staatsbürgerschaft annahm,

sowie der erst 14-jährige Thomas

Hans, der in der Musikszene

schon auf sich aufmerksam gemacht

hat. Elena Hajfiz tritt mit

Programmen unterschiedlicher

Stilrichtungen auf, wie z.B. mit

Opern- und Operetten-Arien

oder mit Liedern in verschiedenen

Sprachen. Im Mai 2007 erhielt sie

für hervorragende Leistungen im

Fach Operette den Walter & Willi

Kollo-Operettenpreis. Thomas

Hans singt verschiedene Musik-

Richtungen, wie z.B. Klassik,

Klassik-Rock, Pop und Oldies. An

diesem Abend erfreute er die Zuhörer

vorwiegend mit italienischen

Stücken.

Zum Abschluss des Abends spielte

die Hausband des MGV und

forderte alle Anwesenden mit Gitarren-

und Akkordeonklängen

zum Mitsingen auf.

MGV Dortmund-Dorstfeld v. 1858

Selbstverteidigung beim ATV

passiven Elemente der

Selbstverteidigung

aus dem Judo und Ju-

Jutsu.

Das Angebot richtet

sich an weibliche und

männliche Interessenten

ab dem 14. Lebensjahr.

Die Teilnehmer benötigen

keine Vorkenntnisse.

Es genügt normale Sportkleidung.

Wichtig ist so Übungsleiter Michael

Whitaker vor allem „gute

Laune“.

Interessenten melden sich bitte telefonisch

(0231/171856).


DSC Teams fiebern der Rückrunde entgegen!

Trotz des Kunstrasenplatzes

konnten witterungsbedingt durch

Eis und Schnee viele der geplanten

Testspiele und der Saisonbeginn

in der Bezirksliga nicht stattfinden.

Unser langjähriger Kassierer

Klaus Musebrink muss aus gesundheitlichen

Gründen leider

kürzer treten und

kann nicht mehr alle

Aufgaben ausüben.

Auf diesem

Wege

möchten wir uns

im Namen aller

Mitglieder für die

langjährige Arbeit bedanken.

Klaus wird sich aber natürlich

nicht alle Arbeit nehmen

lassen!

Kommissarisch wird die Kasse

von unserem 1. Geschäftsführer

Thorsten Kaminski geführt.

Sportlich konnte unsere erste

Mannschaft leider nicht die Hallenendrunde

in Wellinghofen er-

reichen und ist in der Zwischenrunde

gegen DJK Nette

gescheitert. Zur Winterpause

sind Michael Heitmann und Kevin

Klein nach kurzem Gastspiel

in Nette wieder zum DSC zurückgekehrt.

Weiterhin haben wir

den Kader durch einige junge

Spieler erweitert und

mit Daniel Immel

verstärkt ein weiterer

Torwart

den Kader der

Seniorenteams.

Unsere dritte Mannschaft

wird nun von Andre

Milk trainiert und würde

sich freuen, wenn sie noch „Neuzugänge“

begrüßen könnte. Traditionell

fand im Februar die Helferfete

des Vereines

(Grünkohlessen) im Vereinsheim

statt.

Mit sportlichen Grüßen Thorsten

Kaminski, Geschäftsführung

Boxsportreife für Pädagogen

Knapp 25 Teilnehmer nahmen am

6. Box-Lehrgang für Pädagogen

des Dortmunder Boxsport 20/50

teil.

Am letzten Trainingstag konnten

davon 12 Schützlinge aus der

Hand von Peter Rieger (Schulamt

DO) und Gerhard Weishaupt

(BISS) persönlich die verdienten

Urkunden entgegennehmen.

Durch Krankheit, Zeugnisbesprechung

und Karneval fehlten einige

Teilnehmer. An fünf Trainingstagen

lehrten Boxtrainer

Urkundenverleihung an die Pädagogen

Siegfried Kucznierz und der DBS-

Vorsitzende Dieter Schumann die

einzelnen Boxtechniken. Partnerübungen

sowie eine umfangreiche

Gerätearbeit standen im Mittelpunkt

der Ausführungen. Man

hatte es sich nicht so schwer vorgestellt.

Nach Überwindung der

Steifheit machte man begeistert

mit.

Die neuen Multiplikatoren werden

den Dortmunder Boxsportvereinen,

wie auch in der Vergangenheit,

einige Kampfsportler

zuführen. DBS 20/50

Im Osten was Neues

ATV Dorstfeld stellte Handballauswahl für ein

Charitytunier in Radebeul

Die Turniermannschaft des ATV Dorstfeld - obere Reihe v.l.: Michael Herrmann,

Sven Mester, Daniel Nagler, Janina Sawatzky, Moritz Fuß, Tobias Scholz; untere

Reihe v.l.: Nora Fuß, Christoph Walter, Ludmila Lebedew, Thea Fuß, Sandra Peters;

vorne: Friederike Hue

Nach den besinnlichen Feiertagen

machte sich eine Auswahl des

ATV Dorstfeld Ende letzten Jahres

auf den Weg in die Stadt Radebeul

bei Dresden, um an einem

dort ausgeschriebenen Handball

Mixed Turnier teilzunehmen. In

der Tradition der Kooperation mit

ostdeutschen Handballfreunden

kam es zum hanballkulturellen

Austausch zwischen den Handballern

des ATV Dorstfeld und

der Volkssportabteilung des Radebeuler

Handballvereins. Mitglieder

der 1. und 2. Herrenmannschaft

sowie der beiden

Damenmannschaften nahmen

am Turnier teil. Begleitet wurden

sie von Familie und Freunden,

welche die Möglichkeit hatten,

sich aktiv am Spielbetrieb zu beteiligen.

Die Einnahmen des Turniers,

das vom Lions Club Radebeul

organisiert und gesponsert

wurde, kamen der Handballabteilung

der Special Olympics Sachsen

zu Gute. Hierbei handelt es

sich um eine Organisation, die

Eltern-Kind-Turngruppe hat

noch Plätze frei!

Die Eltern-Kind-Turngruppe des

ATV hat noch einige Plätze frei.

Deshalb freuen wir uns auf weitere

Kinder mit Eltern (oder Oma /

Opa...) im Alter von 2 bis 4 Jahren.

Turnzeit ist donnerstags von 15.30

Uhr bis 17.00 Uhr. Bei uns turnen

flinke Mäuse durch ihre Mauselöcher,

tanzen Pinguine über Schnee

und Eis, klettern und schaukeln

Affen durch den Dschungel, ent-

Kindern und Erwachsenen mit

geistiger Behinderung die Möglichkeit

zum Sporttreiben ermöglichen

will. Im Rahmen des Turniers

nahmen auch die Mitglieder

der Special Olympics regulär am

Spielbetrieb teil. Nachdem unsere

Mannschaft an diesem langen

und spannenden Handballtag aus

dem Turnier als Sieger hervorgegangen

war, hatten wir die Möglichkeit

durch die Spende von

zwei Bällen, im Namen des ATV

Dorstfeld, unseren Beitrag für die

Handballer der Special Olympics

zu leisten. Besondere Erwähnung

sollen die Motivation und die Leitungsbereitschaft

der genannten

Special Olympics Mannschaft finden,

die allen Beteiligten vor Augen

führen konnte, dass Handball

neben unserer hiesigen, oft zu

ernsten Wettkampforientierung

ein übergreifender und beliebter

Sport ist, der Sportlern sowie Fans

Freude bereiten kann und der verbindet.

ATV Dorstfeld, Handballabteilung

decken Feuerwehrleute die (Turnhallen-)Welt...

Vor und nach den

großen Abenteuern singen, spielen

und tanzen Groß und Klein

gemeinsam. Kommt doch einfach

mal vorbei.

Eine Schnupperstunde ist jederzeit

möglich. Für Fragen steht

euch die Übungsleiterin Melanie

Richards zur Verfügung: 0231 /

7217704. ATV Dorstfeld

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ATV Dorstfeld-Tennisabteilung

Volker Marquardt erneut

Titelverteidiger

Bei den Vereinsmeisterschaften

2009 der Tennisabteilung des

ATV Dorstfeld gab es in den Einzelspielen

Siege von Sandra Christ

(Damen), Andre Finke (Herren

30), Daniel Milleg (Herren B), Georg

Langer (Herren 50) und Volker

Marquardt (Herren 40).

Die beiden Letzteren verdienen

besondere Erwähnung, da es ihnen

zum wiederholten Mal ge-

lang, ihre Titel zu verteidigen.

Dieser eindrucksvolle Erfolg gelang

auch Georg Langer mit seinem

Partner Detlev Oeser im

Doppel der Herren 50. Die weiteren

Doppel gewannen Wiebke

Schmidt / Nicole Stegemann (Damen),

Ramona Peck / Detlev Oeser

(Mixed) und Willi Klein / Lukas

Mieck (Herren 40). Während

Wintertennis beim ATV

einer Players- Night wurden allen

erfolgreichen Spielerinnen und

Spielern Urkunden und Preise

überreicht.

Wintertennis

Der erste Freitag im Dezember

war einer der denkwürdigsten

Tage der vergangenen ATV-Tennissaison.

Zehn Herren aus unterschiedlichen

Altersklassen trafen sich auf

den Außenplätzen im Kortental,

um bei einem spannenden Doppel-Turnier

zum letzten Mal in

der Saison das Racket zu schwingen.

Ein zünftiges Grillen und der

gemeinsam erlebte 4:0 Sieg des

BVB gegen Nürnberg rundeten einen

ungewöhnlichen Nachmittag

ab.

ATV Dorstfeld, Tennisabteilung

Stolze Bilanz der DLRG:

In 25 Jahren 30 000 Kursteilnehmer betreut

Die DLRG-Ortsgruppe Dorstfeld

hatte zur Feier ihres 25-jährigen

Bestehens in die Huckarder „Alte

Schmiede“ geladen - und 140 Gäste

kamen.

Darunter Annegret Feldmann,

Präsidentin des DLRG-Landesverbandes

NRW, Arnim Mandler,

Vorsitzender des DLRG-Bezirks

Dortmund, und Claudia Hagemann

von den Sport- und Frei-

zeitbetrieben der Stadt Dortmund.

Die Bilanz eines

Vierteljahrhunderts der DLRG-

Schwimmer kann sich mehr als

sehen lassen: Mehr als 1000

Übungsabende mit mehr als 100

Kursen gab es in den letzten 25

Jahren. 30 000 Kursteilnehmer

hat die DLRG-Ortsgruppe Dorstfeld

in dieser Zeit betreut.

Starteten die Schwimmer noch in

ihrem Gründungsjahr mit 75 Mitgliedern,

sind es heute schon 200,

die für die Schwimmausbildung

vom Anfänger bis zum Rettungsschwimmer

stehen, Tauchausbildung

und Wassergymnastik bieten,

eigene Helfer ausbilden oder

den Rettungswachdienst am

Hengsteysee übernehmen.

Der Übungsabend findet an jedem

Freitag statt. Im Mittelpunkt

der Jubiläumsfeier der Ortsgruppe

Dorstfeld, die im Westbad aktiv

ist, standen zahlreiche Ehrungen

langjähriger Mitglieder.

So ehrte Vorsitzender Hans-Peter

Hirsch Arnd Hauptmeier für 50

Jahre Mitgliedschaft. 40 Jahre

lang gehören Helga Kraas, Jürgen

Ritzenhoff, Otto Riemenschneider

und Herta Riemenschneider

Alle langjährigen Mitglieder wurden geehrt

dem Verein an. Für 25-jährige

Mitgliedschaft wurden Peter

Guntenhöhner, Klaus Rüther, Joachim

Vogel, Annemarie Vogel,

Elke Hirsch und Ina Künne ausgezeichnet.

10 Jahre dabei sind

Patrick Eng, Claudia Bonna, Andreas

Stenzel, Marcel Siegemund

und Diethard Siegemund.

Ehrenmitgliedschaften wurden

darüber hinaus verliehen an Albert

Mazur und Klaus Wieczorek.

Diese beiden Vereinsmitglieder

gehören zu den Gründungsmitgliedern.

Albert Mazur war der

erste zunächst kommissarisch

eingesetzte technische Leiter,

Klaus Wieczorek der erste - ebenfalls

zunächst kommissarisch

eingesetzte Geschäftsführer.

Narren auf dem St. Barbara-Karneval

bewiesen: Wir können feiern!

Hoch schlugen die Wellen des

närrischen Treibens in der gerade

zurückliegenden Karnevalszeit in

vielen launigen Dorstfelder Runden.

Hoch her ging es auch bei dem beliebten

Gemeindekarneval in St.

Barbara.

Dass die dortigen Narren durchaus

zu feiern verstehen, wurde

auch dem Fotografen der IN-

Stadtmagazine deutlich bewiesen.


Als letzte Jugendmaßname des

Dortmunder Boxsport 20/50 im

alten Jahr lud die DBS-Jugendwartin

Ellen Stanek 20 Jugendliche

ins Theater ein. Gemeinsam

schaute man sich im Schauspielhaus

das Weihnachtsmärchen von

Andreas Gruhn „Aladin und die

Wunderlampe“ an.

Die jungen Sportler waren von der

Aufführung begeistert und spendeten

viel Applaus. Danach trafen

sich die Boxerinnen u. Boxer mit

den Akteuren Rainer Kleinespel,

Sebastian Ennen, Jubril Suleiman

sowie Johanna Weißert und Bianka

Lammert im Foyer zum Bild.

Termine des DBS 20/50: 13.-14.3

WABV Zwischenrunde (Männer

u. Frauen); 20. März, 17.00 Uhr

WABV-Finale (Ausr.: Kampfgem.

Im Rahmen der 70. Geburtstagsfeier

des DBS-Vorstandsmitgliedes

Dieter Riese wurden die Brüder

Willi u. Rolf Fischer im Kreise

der Dortmunder-Box-Senioren zu

Ehrenmitgliedern des Dortmunder

Boxsport 20/50 ernannt. Beide

Boxsportler traten 1947 dem DBS

20 bei und bestritten etwa 40

Kämpfe. Rolf, der Rechtsausleger ,

konnte 1954 Junioren-Bezirksmeister

werden. Beide ehemaligen

Der Sozialverband Deutschland e.

V., Ortsverband Dorstfeld, ehrte

in der Mitgliederversammlung

Mitte Januar langjährige Mitglieder.Für

10-jährige Mitgliedschaft

wurden Margarete Kroll und Peter

Kucklinski geehrt, für 20 Jahre

Edith Holtmann, für 30 Jahre

Helga Gorki und für 60-jährige

Mitgliedschaft Edda Tiemann.

Die Ehrungen nahm die 1. Orts-

Dortmunder Boxsport 20/50 - BC

Gahmen) im PZ des Helene-Lange-Gymnasiums,

DO-Hombruch;

27./28.3 1. Pokalrunde (Wittener

Boxsport 23); 14.4 116. Prominenten-Stammtisch

des DBS 20/50;

21.- 24.4. DM der Junioren in Thü-

Mitgliederversammlung und

Jubilarehrung beim SoVD

verbandsvorsitzende Rosemarie

Lenz gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden

Hans Lenz vor. Die Ju-

bilare erhielten eine Urkunde und

je nach Mitgliedschaft auch eine

Anstecknadel.

Außerdem erhielten die Jubilarinnen

einen Blumenstrauß und die

Jubilare ein gutes Tröpfchen.

SoVD Dorstfeld

Gemeinsamer Theaterbesuch

ringen; 24./25.4 2. Pokalrunde

(ASV 90 Lüdenscheid) Weitere

Aktivitäten: Kostenloses Training

für arbeitslose Jugendliche; Able-

Die Jugendlichen des DBS 20/50 mit Akteuren

gung des Boxsport-Abzeichens;

Frauenboxen, Managerboxen und

Senioren-Boxtraining; Durchfüh-

Willi und Rolf Fischer neue

Ehrenmitglieder des DBS 20/50

v. l.: Dieter Riese , Rolf u. Willi Fischer , DBS-Vors. Dieter Schumann

HIER ENTSTEHT ZUKUNFT!

Wir bieten unseren Mitgliedern „gute Adressen“; attraktive

Mietwohnungen zu moderaten Nutzungsgebühren.

Investitionen in Neubaumaßnahmen, Modernisierung und

Instandhaltung, deren Jahresvolumen weit über dem Branchendurchschnitt

liegt, steigern die Wohn- und Lebensqualität in

unseren rund 11.500 eigenen Wohnungen nachhaltig.

In unserer genossenschaftseigenen Spareinrichtung besteht

darüber hinaus die Möglichkeit, vergleichsweise sichere Spareinlagen

mit lukrativer Verzinsung zu tätigen.

Kampstraße 51 · 44137 Dortmund

Telefon: 02 31/18 20 30

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rung von Boxlehrgängen an Dortmunder

Schulen; Praktische Integrationsarbeit

mit ausländischen

Sportlern (seit 2001 anerkannter

jugendfreundlicher Sportverein);

Jeden Donnerstag Stammtisch

mit Freunden des Boxsports; Verleihung

des „Goldenen DBS-Ehrenhandschuhs“

an verdienstvolle

DO-Bürger;

Training: montags von 18-20 Uhr

(ab 10 Jahre); donnerstags von 19-

20.30 Uhr (Frauen u.Männer);

donnerstags von 20.30 bis 22.00

Uhr (Seniorentraining über 35

Jahre) Wo? Turnhalle der Elsa-

Brandström-Schule, Dortmund,

Lange Str. 84 ( Nähe Westpark )

Weitere Informationen unter Tel.

0231- 713354 oder Internet www.

dbs2050.de

Kämpfer wurden mehrmals in die

Stadtauswahl berufen. Von 1966

1970 leiteten beide das Boxtraining

des DBS 20. Neben den Fischers

sind Olympiasiegerin Ursula

Happe , Opernsänger Prof.

Dr. Zelotes Edmund Toliver, Unternehmer

Franz Gustav Schlüter ,

Karikaturist Klaus Pfauter und

Boxtrainer Dieter Girsch Ehrenmitglieder

des Traditionsvereins.

DBS 20/50

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Wie geht es weiter mit dem kleinen Park

in Unterdorstfeld?

Seitens des Bauplanungsamtes der

Stadt Dortmund und der Ratsmitglieder

dürfte in nächster Zeit

diesbezüglich keine Entscheidung

getroffen werden.

Das Damoklesschwert „Wahlwiederholung“

schwebt z. Zt. Über

dem Rathaus und keines der Ratsmitglieder

weiß, wen es bei der

Wahl treffen kann. Die Gefahr ist

spürbar und kein Politiker kann

sich momentan den kleinsten

Fehler erlauben, die Nerven liegen

blank. Viele werden von den Unwahrheiten

der Vergangenheit

eingeholt.

Zu diesen Unwahrheiten gehört

auch die Aussage, dass im kleinen

Park auf ca. 800qm Verkaufsfläche

ein langfristig lebensfähiger

REWE-Vollversorger gebaut werden

soll. Es dürfte sich hierbei um

den vermutlich kleinsten REWE-

Vollversorger in Dortmund handeln.

Die Wahrheit dürfte jedoch

anders aussehen. Der Neubau eines

Vollversorgers scheint nur

vorgeschoben zu sein, um den Bebauungsplan

zu einem späteren

Zeitpunkt unkompliziert ändern

zu können.

Für die Vernichtung von städtischen

Grünflächen sind zum

Glück in Dortmund relativ hohe

Hürden gesetzt. Für den Bau eines

Bürogebäudes wäre die Änderung

des Bebauungsplanes fast unmöglich

aber eben nur fast! Mit einem

Trick ist in Dorstfeld anscheinend

alles möglich,

zumindest wird es versucht.

Aus der Bauzeichnung des Planungs-

und Bauordnungsamtes

vom 21. April 2008 ist ersichtlich,

dass der geplante REWE-Neubau

eine Höhe von 7m haben wird

(ohne PV-Module).

Genau in 3,5m Höhe ist eine Geschossdecke

eingezeichnet (siehe

Bild 1). Aus den Schnittzeichnungen

ist klar ersichtlich, dass in den

Bereichen J und K diese Geschossdecke

für LKW-Anlieferung und

Treppenhaus unterbrochen ist

(Skizze 2 und 3). Es handelt sich

also eindeutig um eine Geschossdecke

und somit um ein zweigeschossiges

Gebäude!

Die an der Fassade vorgesehene

Verkleidung ist ebenfalls auf glei-

cher Höhe getrennt. So können zu

einem späteren Zeitpunkt problemlos

die einzeln eingehängten

Elemente aus Lärchenrundholz

entfernt werden, damit die dahinter

liegenden Fenster Licht in das

Obergeschoss lassen.

In dem Gutachten des Ingenieurbüros

Arno Flörke ist ebenfalls

von einer späteren Nutzung als

Bürogebäude die Rede. Zitat: „In

dem Gebäude des geplanten Verbrauchermarktes

könnten bei einer

Umplanung oder späteren

Nachnutzung auch Büroräume

entstehen!“ Die Hinterhältigkeit

dieser späteren Umplanung wäre,

dass die Stadt keinerlei Einfluss

hat, da alle Umweltgutachten ja

bereits abgesegnet wären. Somit

hätte der Investor ein zweigeschossiges

Bürogebäude zur freien

Verfügung. Die Dorstfelder Bürgerinnen

und Bürger wären aber

wieder ohne Vollversorger!

Bedauerlicherweise ist dies alles

unseren Politikern anscheinend

unbekannt. Folgende Frage muss

erlaubt sein: Will der Investor die

Stadt Dortmund oder will die Politik

die Dorstfeder hinters Licht

führen?

Die Verantwortlichen für dieses

Projekt sollten endlich ernsthaft

die diversen interessierten Nachmieter

für das Ladenlokal am

Wilhelmplatz unterstützen. In

den vergangenen vier Jahren haben

Verwaltung und Politik durch

Ignoranz geglänzt. Dilettantischer

geht es kaum noch.

Liebe Politiker, zeigen Sie, dass Sie

außer ‚Pöstchenschiebereien und

politischen Strategiespielchen’

auch für ernsthafte Aufgaben geeignet

sind! Die Wählerinnen und

Wähler erwarten dies von Ihnen!

Helmut Kleinfeld

Zeltlager in den

Sommerferien

Die Kolpingjugend St. Barbara

Dortmund-Dorstfeld veranstaltet

vom 09.08.2010 bis zum

20.08.2010 ein Ferienzeltlager für

Jungen und Mädchen im Alter

von 8 16 Jahren in Dreislar im

Hochsauerland. Die Kinder und

Jugendlichen können 12 erlebnisreiche

Tage verbringen, an denen

unter anderem ein Tagesausflug,

Lagerfeuer, sportliche und kreative

Workshops und Schwimmen

geplant sind.

Informationen erhalten Sie bei

Dominik Brummel unter 179564

und Heike Schmitt unter 175391.

Feuerwerk der

Farben - Kinderkunstausstellung

Am 20. März ist es wieder soweit:

die alljährliche Kinderkunstausstellung

in der Kunstkiste findet

statt. Von 13 - 17 Uhr steht die Tür

des Ateliers am Spickufer 6, Dortmund

- Dorstfeld, allen interessierten

Besuchern offen. Die aktuellen

Kursteilnehmer, Kinder und

Jugendliche zwischen 6 und 14

Jahren, zeigen Bilder, die im vergangenen

Jahr in der Malwerk-

statt entstanden sind. Farbenfrohe

Motive, hergestellt mit den

unterschiedlichsten Techniken,

werden zu sehen sein.

Bei Kaffee und Kuchen darf die

Gestaltungskraft der Nachwuchskünstler

bestaunt werden. Inhaberin

Alexandra Wagner informiert

dazu über ihre Arbeit im

Atelier: regelmäßige Werkstattkurse

für Kinder und Jugendliche,

Workshops für Erwachsene, intensive

Ferienkurse und kreative

Geburtstagsfeiern.

Weitere Informationen unter:

www.die-kunstkiste.de


Energiesparmaßnahmen = klimafreundlich,

wohnwertsteigernd, werterhaltend…

Energetische Sanierung von Einund

Zweifamilienhäusern in Dorstfeld

Energiesparmaßnahmen = klimafreundlich,

wohnwertsteigernd,

werterhaltend… Energetische Sanierung

von Ein- und Zweifamilienhäusern

Dieses Thema war

Ende Januar Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung

des „Verband

Wohneigentum Dortmund

e.V.“ in Dorstfeld. In Zeiten steigender

Energiekosten ein spannendes

Thema. Nicht nur, weil es

um den eigenen Geldbeutel geht.

Auch der Umwelt zuliebe sowie

zur Wohnwertsteigerung und

Werterhaltung sollten sich Besitzer

von Wohngebäuden mit dieser

Materie beschäftigen. Nicht zuletzt

wird durch Maßnahmen zur Energieeinsparung

eine warme Wohnung

für weniger Geld erreicht.

Die interessante Veranstaltung

wurde moderiert von Herrn Sommerer,

einem Dortmunder Eigenheimbesitzer,

an dessen Haus eine

Vielzahl von Energieeinsparmöglichkeiten

umgesetzt wurden.

Die Reduzierung der Energiekosten

beziffert der Hausbesitzer mit

etwa 55% (!), bezogen auf die Heizperiode

vor Sanierung des Gebäudes.

Geld sollte nicht „zum Fenster“

hinaus fliegen.

In einem Privathaushalt ist die

Raumwärme mit rund 70% der

größte Energieverbraucher. Verluste

der zugeführten „geldwerten“

Heizenergie treten bei unzureichend

gedämmten oder undichten

Häusern vermeidbar an mehreren

Gebäudebereichen auf. Dies sind

u.a. die Außenwände, der untere

Gebäudeabschluss (Bodenplatte

bzw. Kellerdecke), das Dach sowie

die Heizung und Fenster/Türen.

Die anwesende Architektin, Frau

Becker, konnte fachkompetent

Fallbeispiele zu überprüften Siedlungshäusern

darstellen. Energetische

Untersuchungen und Sanierungsbeispiele

zeigten an drei

überprüften Jahrzehnte alten Siedlungswohnhäusern

mögliche Reduzierung

der Energiekosten, je

nach Art der Sanierung. Bei Einzelmaßnahmen(Brennwert-Heiz-

kessel) wurden Energieeinsparungen

von ca. 20% errechnet.

Kombinierte Sanierungsmaßnahmen

(Außenwanddämmung, Erneuerung

von Heizung und Fenstern,

Einbau einer Solaranlage)

führten fast zu einer Halbierung

der Heizkosten des nicht sanierten

Gebäudes.

Weil wirksamer Wärmeschutz an

Häusern eine wichtige energie-

und umweltpolitische Aufgabe ist,

werden Energieeinsparmaßnahmen

durch verschiedene regionale

und bundesweite Zuschüsse und

Förderprogramme belohnt. Informationen

zu den Förderprogrammen

erhält man u.a. bei der KfW-

Förderbank oder über

Stichwortsuche im Internet sowie

unter www.foerderdatenbank.de.

Über die praktische Umsetzung

und mögliche Förderung der energetischen

Sanierungsmaßnahmen

berichtete Herr Michel, GEMO

GmbH in Dortmund.

Herr Lohsträter (DEW21) referierte

auf der Veranstaltung über Anforderungen

an die sichere Haustechnik

vom Keller bis zum Dach.

Er erinnerte daran, dass nach den

technischen Richtlinien alle Komponenten

der Gasanlage turnusmäßig

überprüft werden müssen -

jährlich als sog. Hausschau im

Rahmen einer aufmerksamen

Sichtüberprüfung.

Von DEW21 gibt es hierzu eine

Checkliste, in der die Prüfpositionen

aufgeführt sind. Die Jahres-

Überprüfung kann der Hausbesitzer

eigenverantwortlich

durchführen. Alle 12 Jahre muss

die Haus-Gasinstallation dagegen

fachmännisch überprüft werden.

Fazit: Maßnahmen zur Energieeinsparung

kosten nicht nur Geld.

Neben Senkung der Heizkosten

wird die Reduzierung von Schadstoffemissionen

erreicht. Es ergibt

sich ein angenehmes Wohnklima

bei verbessertem Wohnkomfort

und das Gebäude erfährt zusätzlich

eine optische Aufwertung sowie

Wertsteigerung.

Karnevalsfeier im

Seniorenhaus Vinzenz

Die Bewohnerinnen und Bewohner

des Seniorenhauses Vinzenz

läuteten Anfang Februar zusammen

mit dem Karnevalsverein „So

fast as Düörpm““ den Karneval

ein.

Durch das gut zwei Stunden andauernde

Programm führte der

Vorsitzende Bernd Kneer. Auf

Grund der Wetterverhältnisse

musste der Höhepunkt des

Abends ausfallen, denn das Prinzen-

und Kinderprinzenpaar

steckten im Schneetreiben in einem

der zahlreichen Staus fest.

Der guten Stimmung tat dies jedoch

keinen Abbruch, alle Beteiligten

feierten trotzdem kräftig

mit.

Eine Ehrenmedaille wurde an die

älteste Bewohnerin des Hauses

verliehen. Fr. Ruth Hirsch wird im

April diesen Jahres 98 Jahre alt.

Aber auch dem Karnevalsverein

konnte man gratulieren, denn

Die geehrte, älteste Bewohnerin

zusammen mit dem Vorsitzenden des

Karnevalsvereins

dieser feierte am 30. Januar in der

Alten Schmiede in Huckarde sein

9 x 11-jähriges Bestehen.

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Gemeinsam aktiv für

individuelle Förderung

Wilhelm-Busch-Realschule und Schülerhilfe

freuen sich über erfolgreiche Kooperation

Unverhofft kommt oft. Das weiß

die 12-jährige Sarah Schaub,

Schülerin an der Wilhelm-Busch-

Realschule, aus eigener Erfahrung.

Sie war wirklich überrascht,

als sie von folgender Geschichte

erfuhr: Zum „Tag der individuellen

Förderung 2009“ hatte die

Schülerhilfe Huckarde zwei sechsmonatige

Stipendien ausgeschrieben.

Sarah war einer der Glückspilze,

die davon profitierten. Ihr

eigener Mathelehrer hatte sie als

Kandidatin für dieses kostenlose

Nachhilfeangebot vorgeschlagen.

„Ich war erstmal platt und habe

mich gefreut. Die Nachhilfe in

Mathe konnte ich gut gebrauchen

und hätte gerne noch ein paar

Monate weiter gemacht“, berichtet

Sarah. Die Kooperation mit der

Schülerhilfe kam über den Förderverein

der Schule zustande.

„Wir haben durch Frau Kampmeyer,

die im Förderverein sehr

engagiert ist, von der Möglichkeit

des Stipendiums erfahren. Und es

in diesem Fall gerne in Anspruch

genommen“, erklärt Schulleiter

Carl Kuhmann. Lernschwierigkeiten

sind nicht immer ein Man-

gel an Fleiß und Begabung. Viele

Faktoren wie zum Beispiel das

Lernumfeld spielen eine große

Rolle. Die individuelle Förderung

der Schüler ist entscheidend. Ihre

unterschiedlichen Lernbedingungen,

Bedürfnisse und der eigene

Lernrhythmus müssen berücksichtigt

werden, darüber sind sich

Bildungsexperten und Lehrer

heute weitgehend einig. Davon ist

auch Schulleiter Carl Kuhmann

Freuen sich über gute Zusammenarbeit: v. l.: Schulleiter Carl Kuhmann, Sarah

Schaub, Schülerhilfe-Büroleiterinnen Gudrun Mai und Gudrun Kampmeyer

Foto: Schülerhilfe

Schauspielunterricht direkt vor

der Haustür. Seit fast 6 Jahren

wird im Haus Schulte-Witten in

Dorstfeld Schauspielunterricht

angeboten.

Unter der Leitung der ausgebildeten

Schauspielerin Susanne Wilhelmina

treffen sich im Blauen

Salon immer dienstags in der Zeit

von 16:00 bis 17:00 Uhr schauspielbegeisterte

Jugendliche.

In lockerer Atmosphäre werden

Monologe, Dialoge und kleine

Bühnenstücke einstudiert, wobei

die Improvisation im Vorder-

überzeugt: „Förderung funktioniert

nur individuell. Gerade bei

Lernschwierigkeiten müssen wir

in jedem Einzelfall abklären, was

richtig ist. In Absprache mit Eltern

und Fachlehrern entwickeln

wir eine Lösung.“ Das kann der

Förderunterricht der Schule sein

oder darüber hinaus wie bei Sarah

Schaub ein halbjähriges Stipendium

bei der Schülerhilfe. Für

Sarah ist es eine klare Erfolgsbilanz:

bessere Noten, neues Selbstbewusstsein

und nun auch wieder

etwas mehr Freizeit für ihr tierisches

Hobby. Denn eines weiß sie

schon genau: „Ich mag Tiere und

möchte unbedingt mal Tierpflegerin

werden.“

Mann der Gewerkschaft und

der Bergbau-Traditionen

Bürgermeisterin Birgit Jörder zeichnet Paul

Kottlorz mit Verdienstmedaille der Stadt aus

Für sein erhebliches Engagement

im sozialen Bereich in seiner Heimatstadt

hat die Stadt Dortmund

Paul Kottlorz mit der Verdienstmedaille

ausgezeichnet.

Bürgermeisterin Birgit Jörder

(SPD) nahm die Ehrung im Rathaus

vor und sagte, der 85-jährige

Rentner habe sich im Laufe

seines Lebens „auszeichnungswürdige

Verdienste erworben“.

Kottlorz war bis zu seinem Ruhestand

1982 als Bergmann tätig.

Seit 1974 in Stellvertreterpositionen

wurde er 1983 Knappschafts-

bzw. Versichertenältester im

Sprengel 4097. Ihm obliegt es, die

in seinem Sprengel wohnenden

Versicherten gegenüber der

Deutschen Rentenversicherung

Knappschaft-Bahn-See (DRS

KBS) zu vertreten, ihre Fragen zu

beantworten und ihre Leistungsanträge

weiterzureichen.

Diese ehrenamtliche Tätigkeit,

für die er rund 50 Stunden im

Monat opfert, nimmt er trotz sei-

Schauspielunterricht vor der Haustür

grund steht. Die Kurse enden jeweils

mit einer kleinen Vorstellung

für Eltern und Interessierte,

die so einen Einblick in die erarbeiteten

Szenen erhalten.

Susanne Wilhelmina absolvierte

ihr Musicalstudium am Tanzforum

in Wien und ihre 3-jährige

Schauspielausbildung am dortigenFranz-Schubert-Konservatorium.

„Das Schauspiel-Training ist eine

wunderbare Möglichkeit über den

eigenen Schatten zu springen, in-

nere Ängste zu überwinden und

die eigene Kraft und Größe ohne

jede Bescheidenheit ausprobieren

nes hohen Alters äußerst engagiert

und gewissenhaft wahr.

Dass er bei der letzten Sozialversicherungswahl

wiedergewählt

wurde, ist Bestätigung für seine

ausgezeichnete Arbeit im Ältestenamt.

Seit den 1950er Jahren

gehört Kottlorz der IGBCE an.

Von 1970 bis 1981 war er Vertrauensmann

auf der früheren

Zeche Gneisenau in Derne, darüber

hinaus gehört er seit 1970

dem Vorstand der IGBCE-Ortsgruppe

Dorstfeld an.

Zu seinen Aufgaben gehören dort

die Mitgliederbetreuung und die

Organisation gewerkschaftlicher

Paul Kottlorz (2. von links) wurde mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet

Mit Spaß bei der Sache: Schauspielschüler

im Haus Schulte-Witten

Veranstaltungen. Zugleich ist

Paul Kottlorz seit den 1990er Jahren

sozialpolitischer Sprecher des

Ortsvereins Dorstfeld-Oberdorf.

Noch 2004 trat Kottlorz dem

Knappenverein „Glück Auf“

Dorstfeld 1867 bei, der sich für

den Erhalt des Bergbau-Brauchtums

einsetzt.

zu können“, so Susanne Wilhelmina,

„als wunderbarer Nebeneffekt

werden neben dem Spaß und

der dazugehörigen Körperarbeit

auch noch die Kreativität und die

Teamfähigkeit gefördert.“

Nach den Osterferien, vom 13.

April. bis zu den Sommerferien

am 13. Juli, beginnt ein neuer

Kurs. Jugendliche im Alter von 12

bis ca. 18 Jahren sind herzlich

willkommen.

Weitere Informationen erhalten

Interessierte unter www.wilhelmina.de

oder Tel. 0231/1654 168.

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