hallertau magazin 2014-2

Hallertau

Entdecken Sie das bayerische Hopfenland, eine einzigartige europäische Kulturlandschaft! Reportagen über Menschen, Landschaft, Feste, Freizeitangebot, Spezialitäten, Geschichte, Hopfen und Bier…

hallertau

Ausgabe 2 / 2014

Leben und Erleben in einer einzigartigen europäischen Kulturlandschaft magazin

Ḵatalin

Bereczki Kossack

Leben für die Kunst ...

Freising

Die Bierstadt an der

deutschen Hopfenstraße

Die

RÖMER

kommen!

Salve Abusina in

Bad Gögging/Eining

Amore mio: Vespa!

Museum in Mauern

Beer Stars

Made in Hallertau!


Die Zeiten ändern sich.

Wir uns auch.

Kreativität und Erfahrung sind die Basis für die Entwicklung,

Fertigung und Vermarktung innovativer, kundengerechter

Produkte und Lösungen.

Unser Leistungsspektrum

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Unser Titelbild: Peter Eizinger, Zeichenträger der Gruppe Legio XV. Appolinaris, auf den Römertagen in Eining

fotografiert von Maité Herzog

FREIZEITANGEBOT

06 Salve! Die Römertage in Bad Gögging/Eining: Salve Abusina

09 „Besucher aus ganz Bayern“ – Im Gespräch mit Thomas Reimer,

Bürgermeister von Neustadt a. d. Donau

10 Amore Mio! Das Vespa Museum in Mauern

27 Regensburg – ist eine der schönsten Städte der Welt ...

28 Schenken Sie ein Erlebnis!

Lehmann Scharl

Maité

TOURISTIK

16 Freising – das Tor zur Hallertau

18 „Freising und die Hallertau sind eine kongeniale Kombination!“

... sagt Tobias Eschenbacher, der Bürgermeister von Freising

22 „Ich fühle mich in Freising ausgesprochen wohl“ – Interview

mit Thomas Becker, Ordinarius am Lehrstuhl für Brau- und

Getränketechnologie der TU München-Weihenstephan

23 Nachrichten vom Tourismusverband Hallertau

HISTORIE

36 Mythen und Sagen: Der Hallertauer und sein Schimmel

46 „De Holledau – gsagt und gsunga“

– Das erste Hörbuch über’s Hopfenland

PORTRAIT

38 Ein Leben für die Kunst: Katalin Bereczkí-Kossack

45 Herzlichen Glückwunsch! - Magda Herrscher aus Au

45 Familie Bachner baut Kindergarten für Mainburg

KULINARIK

30 „Willkommen im Siegenburger Bräustüberl!“

BIERLAND HALLERTAU

12 Lemon Drop-Calypso war der Favorit:

Bier-Verkostung beim Hopsteiner-Forum

14 Die Bier-Stars der Hallertau

32 Bier-Hochzeit im Gasthaus Spitzer

33 Hallertauer Biere im Test

34 425 Jahre Schlossbrauerei Au-Hallertau

44 Bier-Genuss-Tage im Klenzepark - Ingolstadt läutet den

Countdown für das Reinheitsgebot-Jubiläum 2016 ein

RUBRIKEN

05 Editorial

32 Veranstaltungen

46 Ein Bild und seine Geschichte – Gewinnspiel

IMPRESSUM:

Herausgeber, Konzept, Design: IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und

Mediengestaltung, Hauptstr. 22, 85395 Attenkirchen/Hallertau · Tel: 08168-42999-50 ·

www.imago87.de

Redaktionsleitung: Alexander Herzog

Druck: Druckhaus Kastner, Wolnzach

www.hallertau-magazin.de · redaktion@hallertau-magazin.de


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Wir bringen Botschaften auf den Weg!

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Pressemitteilungen und Newsletter · Ausstellungen · Veranstaltungen

IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung

Hauptstraße 22, D-85395 Attenkirchen/Hopfenland Hallertau · Tel. +49 8168 42999-50 · www.imago87.de

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Dem Brauer verpflichtet.

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Denn wir sind unseren Pflanzern und Brauern gleichermaßen verpflichtet – vom

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Editorial

Servus Winter!

Die Hopfengärten leer geräumt, die Biergärten

verwaist, die Rasenmäher verstaut,

das Holz gestapelt ... eine ruhige Zeit beginnt

nun in der Hallertau, der Winter.

Womit wird uns die Jahreszeit wohl dieses

Jahr überraschen? Wird es Schnee geben,

Regenstürme oder einmal mehr frühlingshafte

Milde?

Ruhig bleibt es jedoch nicht überall: Weihnachtsmärkte,

Weihnachtsfeiern, Silvester,

und die Faschingsnarren sorgen für Ablenkung.

Bei vielen beherrscht Weihnachten

mit hektischer Betriebsamkeit die Agenda.

Gedanken kreisen um: Was schenken wir

unseren Lieben zu Weihnachten? Was kochen

wir an den Festtagen? Wie beschäftigen

wir die Kinder (und uns!), wenn es

draußen grau und ungemütlich scheint?

Schöne Momente erleben, Momente, die

zu lebenslangen Erinnerungen werden ...

sind das nicht die besten Geschenke? Ob

Sie nun allein, mit der Familie oder mit

Freunden wandern, kochen, genießen,

Musik hören, ins Museum gehen oder

über einen Markt bummeln ... überall

gibt es etwas zu entdecken: interessante

Menschen, verträumte Winkel, spannende

Geschichten.

In diesem Sinne haben wir uns auf die

Suche gemacht nach dem Erlebnis Hallertau.

Und wenn wir unsere Leser inspirieren

können, die Region in ihren Facetten neu

zu entdecken und etwas Schönes zu

erleben, dann ist das für uns ein wunderbares

Geschenk!

Herzlichst

Alexander Herzog

und Ihre Redaktion Hallertau Magazin

Alexander Herzog,

Herausgeber

hallertau magazin 5


Bad Gögging/Eining – Unweit des Kurortes

Bad Gögging finden sich Aus -

grabungen des ehemaligen römischen

Kastells Eining (lateinisch Abusina).

Hier war im ersten Jahrhundert nach

Christus ein römisches Militärlager, dessen

Besatzung für Sicherungs- und Überwachungsaufgaben

am Limes zuständig

war. Das Gelände ist heute ein kleiner

archäologischer Park, der besucht werden

kann. In den Sommermonaten

(April-September) gibt es jeweils samstags

Führungen. Richtig Leben kommt

in die weitläufige Anlage aber immer vor

allem im August, wenn unter dem

Namen „Salve Abusina“ die sogenannten

Römertage stattfinden: ein Spektakel

der besonderen Art, das sich das

Magazin Hallertau heuer einmal genauer

angeschaut hat.

Einmal im Jahr wird die Ausgrabungsstätte

zu einem römischen Heerlager,

Spielstätte für Gladiatoren-Kämpfe und

anderer Vorführungen. Ein klein wenig

erinnert die Szene an die „Mittelalter-

Spektakel“, die landauf, landab Burgen

und Stadtzentren bespielen. Aber Salve

Abusina ist gänzlich anders als die mittelalterlichen

Wanderzirkusse, die sich

die Bespaßung der Besucher gut bezahlen

lassen. Die Protagonisten sind nichtkommerziell

unterwegs, sondern fasziniert

von dem, was der Fachmann „experimentelle

Archäologie“ nennt: Die ex -

perimentelle Archäologie versucht

Erkenntnisse aus Überlieferungen bzw.

Funden oder Fundstätten durch Erfahrungswerte

zu vertiefen. Bekannter Vertreter

dieser Richtung in Sachen

„Römer“ ist der Historiker Dr. Markus

Junkelmann, der u.a. vor ein paar Jahren

mit einigen Getreuen in der nachgebauten

Ausrüstung römischer Legionäre von

Augsburg nach Verona marschierte!

Einen genauso leidenschaftlichen, aber

nicht ganz so „wissenschaftlichen“ Ansatz

verfolgt die Gruppe „Legio XV. Appolinaris“,

die aus Pram (Oberösterreich)

für dieses Wochenende nach Eining gekommen

ist. Unter der Leitung von

„Zenturio“ Walter Flotzinger zeigt die

20köpfige Truppe in stilecht nachempfundenen

Ausrüstungen römischer

Legionäre verschiedene Marsch- und

Aufstellungsformationen. Einen besonders

martialischen Eindruck macht dabei

Peter Eizinger („Signifer“, also Zeichenträger),

der als Kopfschmuck einen

Wolfskopf auf dem Helm trägt. Seit 24

Jahren gibt es den österreichischen

Verein bereits, der es sich zur

Aufgabe gemacht hat, die

im 1. Jahrhundert nach

Christi in Carnuntum (Petronell,

NÖ) stationierte

fünfzehnte Legion Apollinaris wieder zu

neuem Leben erwachen zu lassen. Unter

wissenschaftlicher Beratung stellen die

rund 20 Mitglieder das Leben und

Kämpfen der römischen Legionäre in

selbst gefertigten Ausrüstungen originalgetreu

nach. An diesem Wochenende

eben in Eining – sehr zur Freude der zahlreichen

Besucher. „Wir sind alle keine

Wissenschaftler, aber wir wollen gerade

der Jugend die römische Geschichte

näher bringen“, erzählt Flotzinger, der

Initiator der Truppe, die von Ende April

bis September unterwegs ist: auf Veranstaltungen

wie „Salve Abusina“, aber

auch an Schulen. Oder im Fernsehen.

Als der ZDF-Klassiker „Wetten dass...“

vor einigen Jahren in Salzburg gastierte,

waren auch Flotzinger und seine Römer-

Truppe eingeladen, um ihr ausgefallenes

Hobby zu präsentieren.

Aus einer ganz anderen Epoche stammt

die Chiemgauer Römertruppe „Legio II

Italica“, die von Klaus Horack angeführt

wird. „Wir haben uns auf das 4. Jahrhundert

n. Chr. spezialisiert“, verrät der Touristikfachmann

vom Chiemsee,“ es gibt

schon so viele römische Gruppen, die

das 1. oder 2. Jahrhundert präsentieren“.

Die Legio II sei eine

Schutztruppe gewesen,

Termin vormerken:

RÖMERTAGE 2015

von 14.–16. August!

6 hallertau magazin


Salve!

hallertau magazin 7


die die häufiger werdenden Einfälle der

Germanen abzuwehren hatte, klärt

Horack auf. Zur 30köpfigen Gruppe zählen

neben den Legionären auch Frauen

und Kinder. Allesamt haben sie in Eining

ihr Römerlager aufgeschlagen, kochen

und essen zusammen, schlafen in einfachen

Zelten. Römer für ein Wochenende.

Oder „Römer auf Zeit“, wie sich

das außergewöhnliche Freizeitangebot

des Römer- und Bajuwarenmuseums

Burg Kipfenberg nennt. „Es ist eine aufregende

Möglichkeit, das Leben der

Römerzeit aktiv kennenzulernen,“

verspricht Museumsleiterin Juliane

Schwartz, „wir bieten ein entspanntes

und erlebnisreiches Wochenende in

freier Natur für geschichtsinteressierte

Familien.“ An diesem Wochenende

machen 40 Personen in Eining von

diesem Angebot Gebrauch. Sie kommen

aus Trier, Stuttgart oder München. Sie

kochen nach überlieferten römischen

Rezepten und versuchen sich an alten

Handwerken wie Filzen oder Weben.

Nicht nur die Kinder haben ihren Spaß

beim Speerwerfen und Bogenschießen –

allesamt gewandet als Römer. Klaus S.

aus Pähl am Ammersee ist mit Frau und

Sohn zu diesem Erlebniswochenende gekommen.

„Wir haben uns das schon

lange vorgenommen“, erzählt der „römische“

Oberbayer, der mit seinen langen,

grauen Haaren besonders authentisch

wirkt, „den Ausschlag gab ein Hörbuch

über die Varusschlacht und die Begeisterung

meines Sohnes für Obelix!“ Es sind

einige Familien unter den „Römern auf

Zeit“, mehrheitlich sind es aber Väter


mit ihren Söhnen, die sich statt einem

Legoland-Besuch für diesen „lebendigen

Geschichtsunterricht“ entschieden haben.

„Würden wir sofort wieder machen“ lautet

das vorläufige Fazit nach der ersten

Nacht im großen Römerzelt. Insbesondere

weil das Museumsangebot bei den

Römerspielen eine spektakuläre Kulisse

abgibt. Zum Beispiel wenn etwa gleich

nebenan die Gladiatoren in einer kleinen

Arena martialische Kämpfe darbieten.

„Ferrox“, „Spiculus“ oder „Ursus“ heißen

die Kämpfer der ungarischen Stunt-

Gruppe „Famillia Gladiatoria Pannonica“,

die in detailgetreuer Nachbildung

der Ausrüstung römischer Gladiatoren

mit Äxten, Speeren, Dreizack oder Netz

aufeinander losgehen, dass nicht nur den

vielen jungen Zuschauern bisweilen der

Atem stockt. Und ganz in der Tradition

der römischen Gladiatorenkämpfe entscheidet

auch in Eining das Publikum, ob

dem am Boden liegenden, unterlegenen

Kämpfer Gnade gewährt werden soll.

„Vita aut Mortem“ fragt die Moderatorin

nach dem Gefecht. Und in allen Fällen

schallt ein vielstimmiges, gnädiges „Vita“

durch die Arena.

Im Kolosseum in Rom war die Masse in

der Regel weniger mild gestimmt als die

Besucher der niederbayerischen Römerspiele

„Salve Abusina“. ah, Fotos: Maité

Herzog

Abusinastr. 1, Eining · 93333 Neustadt

a.d. Donau · www.abusina.com

Touristinfo: Kurverwaltung Bad Gögging,

Tel. 0800 4634446 tourismus@bad-goegging.de

· www.bad-goegging.de

„Besucher aus ganz Bayern“

Im Gespräch mit Thomas Reimer, Bürgermeister von Neustadt a. d. Donau

Wie lange gibt es diese Veranstaltung „Salve Abusina“ schon? Wie

ist die Idee zu dem Veranstaltungsformat entstanden?

Die Römertage „Salve Abusina“ wurden 2014 zum vierten Mal abgehalten.

Bereits während der Umgestaltung des Kastells in ein modernes Freilichtmuseum

kam der Vorschlag auf, die römische Geschichte dort zu inszenieren.

Zusammen mit dem Tourismusverband im Landkreis Kelheim sowie der Agentur

„Mice in Motion“ aus Regensburg wurden Ideen gesammelt, Kosten eines

solchen Events abgeschätzt und ein überzeugendes Konzept entwickelt. Daraus

entstand ein LEADER-Projekt mit dem Ziel, durch dieses Fest ein kulturelles

und touristisches Highlight zu schaffen, welches das UNESCO-Welterbe

LIMES in den Fokus rückt und die römische Vergangenheit erlebbar macht.

Mehr als 10.000 Besucher erlebten 2014 die Römertage? Das Festival

scheint sich etabliert zu haben, wird es im kommenden Jahr

eine Fortsetzung geben? (Wenn ja, wird sich an dem Konzept etwas

ändern?)

Vom 14. bis zum 16. August 2015 heißt es dann zum fünften Mal „Salve

Abusina“! Der Besucherrekord dieses Jahr zeigt uns, dass wir mit dem vorhandenen

Konzept auf einem guten Weg sind. Die Darbietungen der

authentischen Gruppen, wissenschaftliche Kooperationen und fundierte

historische Überlieferungen der damaligen Zeit durch Vorträge, Führungen

und Mitmachaktionen für die ganze Familie haben sich bewährt. Was

natürlich nicht heißt, dass wir nicht für jedes Fest neue Highlights und

Themen festlegen, um den Besuchern weiterhin viel Abwechslung und

Spannung zu bieten.

Woher kommen Ihre Besucher? Ist dies auch ein Angebot an die zahlreichen

Kur- und Feriengäste Bad Göggings?

Die Besucher kommen aus ganz Bayern und darüber hinaus nach Eining. Die

Römertage sind zudem für unsere Kur- und Urlaubsgäste ein besonderes

Angebot, das sie sehr gerne annehmen.

Haben Sie Reaktionen der Besucher erhalten? Was hat besonders

gut gefallen?

Sehr beliebt waren die Führungen und die Geschichtsvorträge. Lebendig und

überhaupt nicht trocken präsentierten die Führer interessantes Geschichtswissen,

zum Beispiel zum 2000-jährigen Todestag von Kaiser Augustus. Ein großer

Anziehungspunkt sind auch immer die Militärvorführungen und Gladiatorenkämpfe.

Beschaulicher ging es im Esel- und Pferdelager zu. Gemütlich wurde es

dann in den Abendstunden im römischen Biergarten.

hallertau magazin 9


Amore

mio!

Das VESPA MUSEUM

in Mauern

Stolz auf seine Sammlung: Karl Scharl

Mauern – Den Gestaltungsgrundsatz

„Form follows function“ hat Karl Scharl aus

Mauern (Landkreis Freising) etwas überraschend

interpretiert: Der leidenschaftliche

Sammler von Vespas und einschlägigem

Zubehör hat ein Haus um seine einzigartige

Sammlung gebaut. „Ich habe überhaupt

nur gebaut, weil ich Platz brauchte für

meine Vespas“, erzählt der 44jährige, der

nun seit 2006 in seinem Vespa-Museum

mit Frau und Sohn wohnt. Von außen verrät

das moderne Einfamilienhaus in einer

Siedlung am Ortsrand der Hallertauer Gemeinde

so gar nichts von den Schätzen, die

das Herz jedes Vespa-Liebhabers höher

schlagen lassen. Aber kaum durchquert

man den Eingangsbereich und begibt sich

ins Wohn- und Esszimmer der jungen Familie,

staunt man nicht schlecht: Eine

Couch-Garnitur oder einen Fernseher

sucht man vergeblich. Sattdessen stehen

neben dem Esstisch gleich mehrere Vespas

unterschiedlicher Ausführung. Zu jeder

könnte Scharl eine umfassende Geschichte

10 hallertau magazin

Maité

Der „Vespa-Tisch“ steht im Wintergarten der

Familie Scharl.

erzählen, über das Alter, die Sonderausstattung,

die unterschiedlichen Typen und

Lackierungen. Rund drei Stunden dauert

üblicherweise die Führung durch die Ausstellungsräume

im Erdgeschoss, im Keller

und der Garage. Mehr als 60 Vespas und

weitere rund 2.800 Exponate wie Poster,

Anstecker, Fotos oder Teile umfasst die

Sammlung, die Scharl 1986 startete. Das

älteste Vespa-Modell ist aus dem Jahr 1949,

das jüngste von 2008.

Leidenschaft begann mit vier Jahren

Seine Leidenschaft für das Kult-Gefährt

des italienischen Herstellers Piaggio sei

entflammt, als er mit vier Jahren erstmals

bei seinem Vater mitfahren durfte, erinnert

sich Scharl. Mit 16 vererbte der Vater ihm

diesen Roller, den er bis heute besitzt. Mit

18 kaufte er seine erste eigene Vespa, deren

Tacho inzwischen 180.000 km aufweist.

Kein Wunder, mit dieser Vespa fährt er seit

Jahren zu „Oldtimer-Treffen“ im In- und

Ausland. Und in den Urlaub. Heuer bis

nach Elba! Ausnahmsweise allein, denn

normalerweise begleitet ihn seine Frau Isabella.

Seit der Geburt des zweijährigen Sohnes

geht das erstmal nicht mehr. Dabei teilt


Isabella die Passion ihres Mannes: „Bei uns

dreht sich alles um die Vespa; es gibt keinen

Tag ohne Vespa!“ Gemeinsam sind sie mit

Vespas schon bis nach Sizilien gefahren.

Mit einer maximalen Geschwindigkeit von

100 km/h, denn der Weg ist das Ziel. Für so

einen Urlaub braucht man natürlich Zeit;

fast fünf Wochen waren die Scharls

schließlich unterwegs.

Mit der Ausstellung leben

Viel Zeit (und Geld) kostet dieses außergewöhnliche

Hobby ohnehin. Karl Scharl hat

die gesamten Ausstellungsräume selbst gestaltet

und sorgt auch für die regelmäßige

Reinigung und Pflege der Exponate („da

steckt wahnsinnig viel Arbeit drin“). Mit

der Ausstellung zu leben mache ihn glücklich,

erzählt der Logistikleiter eines Freisinger

Unternehmens, das Sudhäuser baut.

Oft geht er morgens vor der Arbeit durch

seine Ausstellung und freut sich besonders,

wenn er seine Sammlung wieder einmal

erweitern konnte. Das Mauerner Vespa-

Museum ist in der weltweiten Vespa-Fangemeinde

längst ein Begriff. Stolz erzählt

Scharl, dass regelmäßig Besucher aus ganz

Deutschland, aus Italien, England und

sogar aus den USA zu Führungen kommen.

Kultstatus seit über 50 Jahren

Ununterbrochen seit 1946 wird die Vespa

in Italien gebaut. Bereits in den 50er Jahren

des vorigen Jahrhunderts besitzt das Zweirad

mit der charakteristischen Form

Kultstatus. Es gibt Fan-Clubs auf allen Kontinenten

und zu den legendären Vespa-

Treffen in Italien (und anderswo) kommen

bis zu 10.000 Besucher. Scharl ist selbst

1. Vorsitzender des Vespa-Veteranen-Clubs

Deutschland, dieser ist der größte Vespa-

Oldtimer-Club in Deutschland und regelmäßig

bei solchen Veranstaltungen.

Über seine zahlreichen Kontakte bekommt

er immer wieder interessante Objekte zur

Erweiterung seiner Sammlung zum Kauf

angeboten. Und immer häufiger auch geschenkt,

weil der Vorbesitzer weiß, dass

seine Rarität in Mauern einen guten Platz

erhält. Oder weil man den Scharls nichts

Passenderes zum Geburtstag oder an Weihnachten

schenken kann. Kaum verwunderlich:

Zur Hochzeit gab es ein Sondermodell

der Vespa, das jetzt im Wohnzimmer steht.

Für besondere Modelle werden unter

Sammlern schon mal fünfstellige Summen

aufgerufen; besondere Modelle erzielen

Preise von bis zu 100.000 Euro.

Vespa-Oldtimer erzielen bis zu 100.000

Euro

Was denn die Vespa so besonders mache,

dass sie eine solche Leidenschaft hervorbringe?

„Die Vespa sei immer schon der schönste

Roller“, erklärt Scharl, „und im Gegensatz

zu den Mitbewerbern ist sie bis heute vollständig

aus Blech.“

Fast erotisch würde für manche Fans die

charakteristische Form anmuten, weiß

Scharl, aber das könne auch damit zu tun

haben, „dass Piaggio schon immer mit sehr

attraktiven Frauen für die Vespa geworben

hat.“ Fotos: K. Scharl, A. Herzog

Führungen auf Anfrage sowie weitere

Informationen: Karl Scharl, Flachsstr. 12,

85419 Mauern, Telefon 08764 948421,

vespakarl.mauern@t-online.de

hallertau magazin 11


Lemon Drop-Calypso

war der Favorit!

Mainburg/Au – Noch vor wenigen Jahren

haben Repräsentanten der Hallertauer

Hopfenwirtschaft eher abschätzig reagiert,

wenn die Sprache auf die Trendsetter

unter den amerikanischen Brauern

(„Craft-Brewer“) kam, die vor allem mit

dem Rohstoff Hopfen experimentieren

und so eine Vielzahl von neuen Bierstilen

hervorbringen bzw. wiederbeleben.

Bis zu fünf mal mehr Hopfen als die heimischen

Brauereien verwenden diese

innovativen US-Brauereien und setzen bevorzugt

neue fruchtbetonte Hopfensorten

(„Flavour Hops“) ein. Inzwischen hat diese

12 hallertau magazin

Entwicklung auch Europa erreicht: Hunderte

neuer Brauereien sind in den letzten

Jahren entstanden. Immer mehr Brauer,

selbst in Großbrauereien, ergänzen ihr

Sortiment durch Biersorten wie Pale Ale,

Stout oder Porter. Und auch die deutsche

Hopfenwirtschaft hat reagiert und baut

nun neue Aromahopfen an wie

Polaris oder Mandarina Bavaria, die dem

Bier sehr fruchtige Noten verleihen. Das

Mainburger Unternehmen Hopsteiner,

Nr. 2 unter den Hopfenhandels- und Hopfenveredelungsunternehmen

in der Welt,

beschäftigt sich seit einigen Jahren sehr intensiv

mit dieser Entwicklung, braut

Versuchssude mit diesen Flavour Hops

und lädt Kunden und Experten zu entsprechenden

Verkostungen ein, dem Hop -

steiner Forum.

Bei einer dieser Veranstaltungen im

Schlossbräukeller von Au-Hallertau war

auch das Magazin Hallertau vertreten. Ein

Erlebnisbericht.

Bierverkostung im Alten Sudhaus

Acht verschiedene „Pale Ales“, also besonders

stark gehopfte Biere mit obergäriger

englischer Hefe, sind an diesem Tag von


den mehr als 20 Teilnehmern zu verkosten.

Das Ambiente im „Alten Sudhaus“

der Schlossbrauerei Au-Hallertau mit der

einzigartigen Sammlung von Brauerei-

Schildern bildet dazu den perfekten

Rahmen. Es werden Bewertungsbögen

verteilt. Und ein sogenanntes „Flavour-

Rad“ (s. Abbildung rechts), das zur

Bestimmung der Geschmacksaromen dienen

soll. Ein wenig verwirrend ist das

schon, wenn man mit Bierverkostungen

nicht ganz so vertraut ist. Unter dem

Geschmacksfeld „Blumig“ bietet das Rad

die Aromen „Geranien“ oder „Veilchen“

an. Ich habe ja schon von einer Blume im

Zusammenhang mit Bier gehört, meinte

aber bisher, das beziehe sich auf den

Schaum. Noch mehr Kopfzerbrechen bereitet

mit das Geschmacksfeld „Kräuterartig“,

das Aromen wie Minze, Zwiebel

oder Knoblauch anbietet, deren Intensität

auf einer Skala von 0–5 zugeordnet

werden soll. Ich kenne mich durchaus ein

wenig mit Bier aus, aber Knoblauch-

Geschmack im Bier?

Endlich kommt die erste Probe. Nr. 1.

Wir wissen nicht, welche Hopfung sich

dahinter verbirgt. Eine echte Blindverkostung

also.

Hilfesuchend schaue ich zu meinem

Tisch-Nachbarn, einem Vertreter der bekannten

Carlsberg Brauerei in Dänemark.

Beim Abschreiben war ich schon in der

Schule nicht übermäßig geschickt. Also

konzentriert riechen und schmecken. Klar

„hopfig“ erkenne ich, auch „Zitrone“, mit

ein wenig Fantasie auch „Karamell“ und

„Beeren“. Das war’s aber schon. Verblüfft

konstatiere ich, was meine Nachbarn alles

wahrgenommen haben (wollen).

Nächstes Glas. Nr. 2. Sehr ähnlich dem

Vorgänger, also eine vergleichbare Bewertung.

Wieder kann ich nur ein kleines

Spektrum der vom Flavour-Rad angebotenen

Aromen erkennen. Nicht so meine

Tischnachbarn!

Zitrone, Grapefruit, Mandarine

Die dritte Probe wird aufgetischt. Ich

greife zum Brot, um meine Geschmacksnerven

zu neutralisieren. Auch dieses Pale

Ale schmeckt wunderbar hopfenaromatisch.

Aber es riecht so merkwürdig muffig.

Irritiert frage ich meinen Nachbarn,

einen Hopfenpflanzer aus Österreich. Er

teilt meine Einschätzung. Na also, ich

scheine angekommen zu sein. Auch Bier

Nr. 4 ist wieder reinsortig, also mit einer

Hopfensorte gebraut. Diesmal riecht es

frisch: stark hopfenbetont, nach Zitrone,

Grapefruit, Mandarine. Phänomenal!

Der Referent und Moderator dieses

Forums, Willi Mitter, Technischer Direktor

bei Hopsteiner, sammelt die Bewertungsbögen

ein. Ich habe nicht namentlich

gezeichnet und hoffe inständig, dass er

meine Bewertung später nicht mehr zuordnen

kann ... zumal ich mir jetzt – nach

einem letzten Blick zum Nachbarn – fast sicher

bin, dass ich bei der Einschätzung der

Bittereinheiten ziemlich daneben gelegen

haben dürfte.

Nach einer ausgedehnten Mittagspause

soll es dann mit Pale Ales weitergehen, die

jeweils mit mehreren Hopfensorten eingebraut

wurden.

Zeit für Gespräche. An unserem Tisch

wird rege diskutiert. Mit einem oberfränkischen

Braumeister, einem Münchner

Brauerei-Vertreter und einem Mitarbeiter

am Lehrstuhl für Brauwissenschaft der TU

München-Weihenstephan tausche ich

Hopfen-Fachmann Willi Mitter, Technischer

Direktor von Hopsteiner.

Visitenkarten aus. Über die verwendeten

Hopfensorten wird viel spekuliert. Einig

sind wir uns alle darin, dass alle gereichten

Pale Ales wunderbar gelungen sind. Wir

freuen uns auf die Hopfen-Cuvées im

Anschluss an das Mittagessen, zu dem

ausgewählte Biere der Schlossbrauerei Au-

Hallertau gereicht werden. So ganz, ganz

langsam beginnen die Biere bei mir Wirkung

zu zeigen.

Nicht nur deshalb gehe ich die zweite

Runde deutlich lockerer an. In der Mittagspause

hat sich nämlich gezeigt, dass es

den anderen Verkostern durchaus ähnlich

schwer fiel, die Unterscheidungen zwischen

den Bieren zu präsentieren. Und

dass es vernünftig ist, sich mit den Nachbarn

auszutauschen.

Das funktioniert nun am Nachmittag

auch sehr gut. Die Biere Nr. 5–8 sind allesamt

von ausgeprägten Hopfenaromen

bestimmt, etwas gehaltvoller als die nur

mit einer Hopfensorte gebrauten.

Pale Ale Nr. 8 ist mein Favorit. Unheimlich

rasch haben Willi Mitter und seine

Kollegen und Kolleginnen die Verkostungsbögen

ausgewertet und in Graphiken

visualisiert.

Jetzt verrät der erfahrene Hopfenfachmann

auch, welche Hopfengabe bei

welchem Bier erfolgte. Pale Ale Nr. 8

wurde mit den Sorten „Lemondrop“ und

„Calypso“ gebraut und avancierte zum

zweitbeliebtesten Bier dieser Verkostung,

nur knapp „geschlagen“ von dem Hopfen-

Cuvée aus „Cascade“ und „Calypso“.

Flavour-Hopfen aus der Hallertau

Der vierte verwendete Hopfen war „Polaris“,

ein echtes Hallertauer Gewächs.

„Cascade“, der wie die anderen Sorten aus

den USA stammt, wird neuerdings auch

in der Hallertau angebaut – wegen seiner

opulenten Fruchtnoten.

„Flavour-Rad“ von Hopsteiner zur Bewertung

der Aromen.

Rund 50 Sorten Hopfen werden in den

USA angebaut, 20 sind es in der Hallertau,

erfahre ich bei dieser Veranstaltung.

Neben dem Hopfenforschungsinstitut in

Hüll unterhalten auch die großen Handelshäuser

eigene Zuchtprogramme. Aber

es dauert 8–10 Jahre, bis eine Sorte verfügbar

ist. Und der Einstieg ist auch für

den Pflanzer meist erstmal wenig lukrativ,

weil der Ertrag im ersten Jahr zu wünschen

übrig lässt. Das Hopsteiner-Forum

hat bei mir keine Wünsche offen gelassen.

Es war ein tolles Erlebnis und brachte mir

viele neue Erkenntnisse über die Bedeutung

des Hopfens für die Bierherstellung!

Inzwischen gibt es auch für Konsumenten

einige Angebote an Bierverkostungen

unter Leitung von Bier-Fachleuten. Etwa

im Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach,

wo der Museums-Leiter und Bier-

Sommelier Dr. Christoph Pinzl regelmäßig

zur Verkostung von Bierspezialitäten

einlädt (www.hopfenmuseum.de).

Text: Alexander Herzog, Fotos: Hopsteiner,

A. Herzog

hallertau magazin 13


Die Bier-Stars

der Hallertau!

Strahlende Gewinner: Johannes Rauchenecker, Inhaber der Schlossbrauerei Hohenthann (2.v.r),

freut sich mit seinem Braumeister Thomas Hämmerl bei der Preisverleihung in Nürnberg durch

die Präsidenten der Privaten Brauereien, Renate Scheibner und Gerhard Ilgenfritz.

Zahlreiche Medaillen für Biere der Region

beim European Beer Star, einem der bedeutendsten

Bier-Wettbewerben der Welt

Einen erneuten Teilnahme-Rekord verzeichnete

der „European Beer Star“ in

seinem elften Jahr: 1.613 Biere aus 42 Ländern

(Vorjahr 1.512) stellten sich 2014

dem Urteil einer 105köpfigen Fach-Jury,

die in einer Blindverkostung die Gold-,

Silber und Bronzemedaillen in 52 Kategorien

ermittelte. Die Bier-Nation Deutschland

dominierte den Wettbewerb einmal

mehr: 18 Gold-, 22 Silber- und 19 Bronzemedaillen

erringen deutsche Brauereien,

drei mehr als im Vorjahr. Mit 39 Medaillen

(darunter 12 x Gold) folgen die US-Brauer.

Erwartungsgemäß gingen die meisten deutschen

Medaillen an Biere aus Baden-Württemberg

und natürlich Bayern. Dabei

waren die ober- und niederbayerischen

Brauer so erfolgreich wie nie zuvor: 7 der 8

bayerischen Goldmedaillen gehen in die

beiden Regierungsbezirke.

Das die Brauer in der Hallertau Biere von

Weltrang herzustellen wissen, bewies einmal

mehr die Brauerei Müllerbräu Pfaffenhofen,

die nach Gold im Vorjahr heuer die

Bronzemedaille für ihre „Leichte Weisse“

sowie Silber für das „Hopfenland-Pils“

errang. Ebenfalls alljährlich unter den

Gewinnern beim European Beer Star ist die

Schlossbrauerei Hohenthann, die von der

Jury 2014 Silber für ihr Festmärzen zugesprochen

bekam. Goldmedaillen gingen an

die Kloster brauerei Weltenburg für den

dunklen Doppelbock „Asam Bock“ und die

Weißbierbrauerei Schneider in Kelheim für

den dunklen Weizenbock „Aventinus“. Das

Oberbayern

Niederbayern

Franken

Schwaben

Oberpfalz

Gesamt

Landshuter Brauhaus kann sich über zwei

Auszeichnungen freuen: Silber für das

„Hochzeitsbier“ in der Kategorie Festbier

und Bronze für das „Winterfestbier“ in der

Kategorie Märzen.

„Die Brauereien im In- und Ausland

wissen um die große Bedeutung einer

Auszeichnung beim European Beer

Star“, betont Dr. Werner Gloßner,

Hauptgeschäftsführer der Privaten

Brauereien, die diesen Wettbewerb vor

zehn Jahren ins Leben gerufen haben,

„das ist wie ein Ritterschlag und hat

beim Verbraucher einen entsprechend

hohen Stellenwert!“

GOLD SILBER BRONZE

16 4

8 4

8 3

2 3

13 1

5 7

4 -

2 2

1 -

1 -

Die bayerischen Gewinner beim European Beer Star 2014.

14 hallertau magazin


Herzlich Willkommen im schönen

Wolnzach!

Wolnzach liegt zwischen München und Ingolstadt nahe dem

Autobahndreieck Holledau mit einer direkten Ausfahrt.

Gewinner der Silbermedaille in der

Kategorie German-Style Märzen

beim European Beer Star 2014,

Europas bedeutendstem

Bierwettbewerb

Hier, in der größten Hopfen produzierenden Gemeinde Deutschlands,

liegt das Zentrum der europäischen Hopfenwirtschaft mit allen

wichtigen Institutionen rund um Hopfenbau und -forschung und

dem Deutschen Hopfenmuseum (Bild).

Im historischen Ortskern steht der

sehenswerte „Dom der Hallertau“.

Der Hallertauer Lehrpfad führt vorbei

an Weiden und durch Hopfengärten

mit Blick auf die Hopfenmetropole

und das Wolnzachtal, mit vielen

Rad- und Wanderwegen.

Ein herrliches Badevergnügen bietet

das attraktive Schwimm- & Erlebnisbad.

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hallertau magazin 15


„Beim ersten gemeinsamen Brauen von

Niklas mit Bruder Peter nahm dieser

aus einem Korb ein paar Dolden und

setzte sie dem Sud zu. Niklas stockte der

Atem: Woher kennst du das Geheimnis

der Hopfenpflanze?“, fragte er Peter.

Dieser lachte und sagte: „Da ist hier

kein Geheimnis hinter. Wir Brauer von

Weihenstephan verwenden Hopfen seit

fast 500 Jahren. Sogar zu einer Zeit, als

das Kloster noch gar kein Braurecht

hatte, wurde in einem Garten in der

Nähe des Klosters Hopfen angebaut.“

(aus: „Der Bierzauberer“ von Günther

Thömmes; die Szene in diesem historischen

Roman spielt im Jahr 1266 im

Kloster Weihenstephan)

Freising - Die älteste Stadt an der Isar.

Die älteste Brauerei der Welt. Die größte

Stadt im Umland von München. International

renommiertes Wissenschaftszentrum.

Den Münchner Flughafen vor der

Haustür. Nur wenige Kilometer nördlich

liegt das größte Hopfenanbaugebiet der

Welt. Freising.

Einst sollen die Hopfengärten bis an den

Freisinger Domberg herangereicht haben,

als Bier den wohl allzu sauren Wein, der

bis dahin kultiviert worden war, verdrängte.

In jedem Fall gab es in Freising

reichlich Bedarf an Hopfen. Seit 1040

wird in der Bischofsstadt kontinuierlich

Bier gebraut. Die Staatsbrauerei Weihenstephan

ist eine zuverlässige Einnahmequelle

für das Bayerische Wirtschaftsministerium.

Kaum jünger ist das Hofbrauhaus

Freising, das vor über 850 Jahren auf

dem Freisinger Domberg begann, Bier zu

brauen. Noch bis in die 30er Jahre des vergangenen

Jahrhunderts gab es in Freising

eine Vielzahl an Braustätten. Heute sind

davon, wenn überhaupt, nur noch die

Namen erhalten geblieben wie Furtnerbräu,

Laubenbräu oder Stieglbräu (s. Kasten).

Am Tag des Bieres (23.April), mit

dem die Brauer an die Ausrufung des

Reinheitsgebotes von 1516 erinnern

wollen, wird in Freising seit Jahren ein

großes Fest gefeiert.

Von der Touristinformation der Stadt wird

darüberhinaus eine sehr unterhaltsame Füh-


«Wer Freising nicht gesehen hat,

kennt Altbayern nicht.»

Der Journalist und Volkskunder

Geheimrat Wilhelm Heinrich Riehl

wird in Publikationen der Stadt

gerne zitiert.

rung angeboten, die – auf Wunsch – auch

mit einer Bierverkostung und Brotzeit endet

(„Auf den Spuren alter Freisinger Brauereien“).

Stadtführer Robert Forster leitet seit

2012 diese Bier-Tour, die rund zwei Stunden

dauert und entlang von 18 ehemaligen

Braustätten Freisings führt. Allein

beim Furtnerbräu ist noch das alte Sudhaus

und die ehemalige Mälzerei erkennbar.

Der Zugang dazu ist derzeit aber aus

Sicherheitsgründen nicht möglich. Das

gleiche trifft auch auf den alten Bierkeller

unter dem „Lindenkeller“ zu. Die mächtigen

Gewölbe im Berg, wo früher das Bier

lagerte, sind halt einfach nicht vereinbar

mit den Sicherheitsvorschriften einer

Versammlungsstättenverordnung heutiger

Zeit. „Wir sollten diese alten Bierkeller in

Freising unbedingt erhalten und wieder zugänglich

machen“, wünscht sich Forster,

„die Besucher finden das sehr spektakulär.“

Auch für die Freisinger, die recht zahlreich

an den Bier-Touren teilnähmen, erzählt

Forster, „haben doch noch viele einige der

Brauereien selbst gekannt.“ Einen steigenden

Zuspruch erwartet sich Forster durch

den 500. Geburtstag des Bayerischen Reinheitsgebotes

im übernächsten Jahr: „Bier

geht immer gut“! Forster hofft, dass in

Zukunft die Führungen vielleicht in Kombination

mit einem Ausflug zu einem Hopfenbaubetrieb

in die Hallertau angeboten

werden können. Da wäre sie dann wieder,

die Verbindung der Bierstadt Freising mit

dem Hopfenland Hallertau.

Brauerausbildung von Weltruf

In unmittelbarer Nachbarschaft zum ehemaligen

Kloster und zur Brauerei Weihenstephan

haben sich zudem sehr früh Lehrund

Forschungseinrichtungen mit der

Bierherstellung beschäftigt. Seit dem

19. Jahrhundert gilt Freising als eines der

bedeutendsten wissenschaftlichen Zentren

für Brauwissenschaften. Weihenstephaner

„Brau-Professoren“ genießen international

hohes Renommée (s. Interview mit Prof.

Dr. Thomas Becker). Beinahe 5.000 Studenten

werden an der TU München-

Weihenstephan ausgebildet. Nicht nur

in Brautechnologie. Weihenstephan gilt

als „grünes Wissenschafts-Zentrum“, hier

studieren unter anderem Landschaftsarchitekten

sowie Forst- und Agrarwissenschaftler.

Die moderne Architektur, die auf dem

Campus entstanden ist, kontrastiert perfekt

mit den vielen, gut erhaltenen Baudenkmälern

der pittoresken Innenstadt. Besonders

sehenswert sind die „Weihenstephaner

Gärten“, wie der fünf Hektar große

Staudensichtungsgarten, der parkähnliche

Hofgarten und der mit Terrassen und

Gevierten gegliederte Oberdieckgarten.

Weihenstephan hat Freising geprägt.

Noch weit mehr Spuren hat in der ehemaligen

Residenzstadt der Agilolfinger Herzöge

die jahrhundertelange Herrschaft der

Fürstbischöfe hinterlassen. Diese bauten

den Domberg zum Zentrum ihrer Macht

aus. Die besten Baumeister, Maler und

Stuckateure waren hier beschäftigt.

Bedeutende Schriftsteller, Geschichtsschreiber

und Philosophen machten den

Domberg zum „mons doctus“, dem Gelehrtenberg.

Die staatliche Macht der Freisinger

Fürstbischöfe reichte bis Kärnten,

Slowenien und Salzburg. Über viele Jahrhunderte

war Freising Mittelpunkt von

Kultur und Kunst im alten Bayern. Davon

künden bis heute die weithin sichtbaren

Zwillingstürme des Freisinger Marien-Doms,

hallertau magazin 17


das Diözesanmuseum mit seiner beeindruckenden

Sammlung christlicher Kunst

(derzeit allerdings aus Brandschutzgründen

geschlossen), der von den Gebrüdern Asam

gestaltete gleichnamige Theatersaal im

Stadtzentrum oder das ehemalige Prämonstratenser-Kloster

Neustift (zu dem ehemals

auch eine Brauerei zählte), das heute das

Landratsamt beherbergt.

Die Säkularisation anfangs des 19. Jahrhunderts

beendete die geistliche Herrschaft,

wenngleich der Domberg noch lange Zeit

mächtige Schatten auf die Bürgerstadt Freising

werfen sollte. Rund um Dom, fürstbischöfliche

Residenz und die Altstadt werden

regelmäßig verschiedene Führungen angeboten

(www.freisinger-dom.de, www.tourismus.freising.de).

Weißwurst-Denkmal

Zurück zu den weltlichen Reizen dieser

Stadt am Rande der Hallertau mit rund

46.000 Einwohnern. Unbedingt besuchenswert

ist der Viktualienmarkt, der

ganzjährig mittwochs und samstags auf

dem Marienplatz abgehalten wird. Hier

trifft sich, vor allem am Samstag, ganz

Freising, um aus der reichhaltigen Auswahl

an Obst, Gemüse, Fleisch oder Fisch

den Wochenendeinkauf zu bestreiten, und

sich dann im Anschluss zum Weißwurstfrühstück

beim „Weissbräu Huber“ einzufinden.

Die ehemalige Braustätte beherbergt

immer noch ein beliebtes Wirtshaus. Trotz

der umfassenden Renovierung vor etwa

20 Jahren hat es nichts von dem Kultstatus

eingebüßt, den Wirtshaus und Weißbier

generationsübergreifend genossen

haben. Apropos Weißwurst. In Freising

steht das einzige Denkmal für Oberbayerns

populärstes Wurstgericht. Aufgestellt

von dem umtriebigen Wirt Günther

Wittmann, der in seinem annähernd 200

Jahre alten Neustifter Gasthaus „Zum

Löwen“ allerfeinste Weißwürste kredenzt.

„Freising und die Hallertau

sind eine kongeniale Kombination! “

... sagt Tobias Eschenbacher, der Bürgermeister von Freising

Herr Oberbürgermeister, kennen Sie die Hallertau? Was verbinden Sie

mit dem größten Hopfenanbaugebiet der Welt?

Die Hallertau bedeutet für mich ein Stück Heimat. Die typische Landschaft mit

ihren schönen Märkten und Gemeinden, die mächtigen Hopfengärten und die

gemütlichen Landgasthöfe mit ihrer hervorragenden Küche sind ein Ausflugsziel,

das nie enttäuscht. Das Dellnhauser Volksmusikfest und der Galli-Markt sind ein

„Muss“; zum Hallertauer Bierfestival in Attenkirchen macht man sich am besten

in der Gruppe auf und bestimmt vorab, wer heimfährt.

Freising, das Tor zur Hallertau, ist eine der oberbayerischen Top-Destinationen

nördlich von München. Welchen Stellenwert hat die Hallertau/

die Deutsche Hopfenstraße für Ihre Tourismuswerbung?

Die B 301 nach Abensberg nimmt ihren Anfang in Freising – die Deutsche Hopfenstraße

führt damit von der „Wiege der Braukunst“, wie unser Hochschul-Campus wegen seiner

weltweit einzigartigen Ausbildungsmöglichkeiten genannt wird, mitten hinein in die

„Seele des Biers“, in das größte Hopfenanbaugebiet der Welt! Mit der Bayerischen

Staatsbrauerei Weihenstephan (mit ihrem Gründungsjahr 1040 die älteste, bis heute

produzierende Brauerei der Welt!), mit dem Hofbrauhaus von 1160, mit dem Werk

Steinecker der Krones AG, dessen Brauereianlagen rund um den Globus für Brauqualität

bürgen, ist Freising eine Bierstadt par excellence. Die Hallertau mit den Hopfengärten

ist dabei wie das „i-Tüpfelchen“ für Touristen, die der Braukultur nachspüren wollen:

Dort lässt sich eindrucksvoll erleben, woher der Qualitätshopfen fürs süffige Bier kommt,

dort lässt sich eine wirklich einzigartige Kulturlandschaft erleben. Die Hallertau ist ein

großartiges Pendant für unseren Freisinger Kultur-Tourismus. Freising und die Hallertau:

Für mich ist das ein kongeniales Zusammenspiel!

Woher kommen die Besucher der Stadt Freising? Was unternimmt Freising,

um sich als attraktives Ziel für Touristen und Geschäftsreisende zu

präsentieren?

Unsere Besucher kommen, ganz pauschal, aus der Region und der ganzen Welt. Das

Umland weiß z. B. den Walderlebnispfad zu schätzen, die historische Altstadt und die

vielen kulturellen Veranstaltungen. Gäste aus Süddeutschland nutzen einen Tagestrip

für einen Spaziergang in den herrlichen Weihenstephaner Gärten und die Besichtigung

des Freisinger Doms. „Die Welt“ übernachtet bei einer großen Firmen- oder Hochschultagung,

beim Internationalen Kongress Renovabis oder bei einem Stopover am

Flughafen in Freising, entdeckt dabei ganz nebenbei

eine authentische altbayerische Stadt, die mit

Atmosphäre überzeugt – und plant beim nächsten

Besuch von Haus aus mehr Zeit ein! Natürlich präsentieren wir uns im touristischen

Marketing und auf den großen Reisemessen als das „Herz Altbayerns“, das längst im

Rhythmus des 21. Jahrhunderts schlägt, aber nach wie vor mit dem Flair und Charme

einer historischen und doch absolut lebendigen Altstadt aufwartet.

Bierstadt Freising. Sehen Sie in dieser Positionierung noch Ausbau-Potentiale?

Gerade im Hinblick auf den 500. Geburtstag des Bayerischen

Reinheitsgebotes im Jahr 2016?

Wir feiern jedes Jahr den „Tag des Bieres“ mit einem berittenen Herold, der das Reinheitsgebot

verliest, mit viel Musik und kleinen Gaudi-Spielen auf dem Marienplatz –

frei nach dem Motto: Forschen, Lehren, Brauen, Trinken. Zum großen Korbiniansfest

der Erzdiözese auf dem Domberg gibt’s seit Jahren ein eigenes Korbiniansbier. Wir

haben spannende Stadtführungen zum Thema Braukultur und -tradition. Wir feiern

Volksfest und Altstadtfest, die bayerische Staatsbrauerei lädt zum Weihenstephaner

Bergfest und das Hofbrauhaus zum Kirchweihmarkt. Die Hochschulen machen von

sich reden mit studentischen Innovationen, in diesem Herbst dem BABO blue, oder

„Spezial-Bieren“, mit prominenter Unterstützung eingebraut in kleiner Menge zur

Verkostung bei unserem „Tag des Bieres“. Das alles weiter auszubauen im großen

Jubiläumsjahr birgt Potenzial, und wir sind eifrig am Planen – ich bin sicher, man

wird 2016 von Freising hören!

Kurz: Was macht einen Besuch Freisings lohnenswert?

Als älteste Stadt an der Isar überzeugt Freising mit seinen kulturhistorischen

Schätzen und seiner wunderschönen Altstadt. Mit dem top-modernen Lehr- und

Forschungszentrum Weihenstephan bieten wir innovative, zukunftsgewandte

Architektur nicht als krassen Gegensatz, sondern als spannende Herausforderung,

die entdeckt und nach den tiefen Eindrücken von Mariendom oder Wieskirche

einfach erlebt werden will! Genau das machen wir mit Stadtführungen leicht

erlebbar – und noch authentischer wird ein Freising-Erlebnis bei einem der vielen

fröhlichen Feste, die wir rund ums Jahr feiern und bei denen Gäste uns immer

willkommen sind. Probieren Sie’s aus!


19

TOURISTIK

Freisings große Brautradition

Bayerische Staatsbrauerei

Weihenstephan

Hofbrauhaus

Freising

Bräustüberl Weihenstephan

Weissbräu Huber

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hallertau magazin 19


Freisings bekanntestes gastronomisches

Objekt dürfte aber das „Weihenstephaner

Bräustüberl“ sein. Hier, hoch über dem

Campus von Weihenstephan, direkt an

die Staatsbrauerei angebunden, soll der

„Obatzde“ erfunden worden sein, eine

weithin beliebte Butter-Käse-Zwiebel-

Gewürz-Melange, die sich bis heute in dem

von mächtigen Kastanien bestandenen

Biergarten höchster Beliebtheit erfreut.

Schotterpiste als Teststrecke

Freising ist Ausgangspunkt der „Deutschen

Hopfenstraße“, ein rund 50 Kilometer

langes Teilstück der B 301, die ins niederbayerische

Abensberg führt. Seit dem

12. Jahrhundert war dies eine beliebte

Handelsroute und viele Jahrhunderte lang

die beste Verbindung zwischen Regensburg

und München! Trotz des Siegeszugs des

Automobils war die Deutsche Hopfenstraße

bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts

eine Schotterpiste.

Die amerikanischen Besatzungssoldaten

nannten die Straße wegen der vielen

Rillen und Schlaglöcher geringschätzig

„Waschbrettstraße“. Aus genau diesem

Grund ließ das BMW-Werk auf der Strecke

neue Motorräder testen: als „Zerreißprobe“.

Erst 1955 erfolgte die Asphaltierung dieser

wichtigen Verkehrsverbindung von der

Hallertau nach Freising. Den Namen „Deutsche

Hopfenstraße“ bekam die B 301 dann

2002, auf Initiative von Karl Ecker, Bürgermeister

des Marktes Au i. d. Hallertau.

Nachbar Flughafen – Segen und Fluch

Zurück in Freising. Zurück auf dem Domberg.

Eine großzügige Aussichtsterrasse bietet

einen schönen Blick auf die Altstadt.

Und von hier aus sieht man auch die großflächige

Ausdehnung von Bauten und

Landebahnen des Franz-Josef-Strauß-Flughafens

vor den Toren Freisings. Der von

nicht allen geliebte Nachbar, mit dem die

Stadt Freising gerade wegen der geplanten

dritten Startbahn im Clinch liegt, hat die

Entwicklung des modernen Freisings nachhaltig

beeinflusst. Mehr als 30.000 Menschen

arbeiten am oder für den Flughafen.

Viele davon sind deshalb in die Region

gezogen. Die Stadt Freising hat seitdem alle

Hände voll zu tun, die benötigte Infrastruktur,

also Straßen, Kindergärten und Schulen,

bereitzustellen bzw. zu errichten.

Gleichzeitig hat der Nachbar Flughafen

seit der Eröffnung 1992 für eine fulminante

Entwicklung des Tourismus in der

Domstadt gesorgt. Waren es bei der

Eröffnung des Airports gerade mal

73.800 Übernachtungen, so kann sich

Dr. Ingo Bartha, Leiter Tourismus in

Freising, heute bereits über 339.168

(2013) Gästeübernachtungen freuen.

„Freising wird zunehmend nachgefragt,

sowohl bei Touristen als auch bei

Geschäftsreisenden“, erklärt Bartha, „wir

sind dafür auch auf allen wichtigen

Messen aktiv und bauen unser Marketing

seit Jahren zielgerichtet aus.“

Diesem Trend entsprechend gibt es in

Freising heute eine respektable Anzahl

von Übernachtungsbetrieben, die von

4 Sterne-Hotels bis zur einfachen Pension

reichen.

Weltbestes t sHelles:

Das Weihenstephaner h Original

Ausgezeichnet als

„World’s Best Helles/

Munchner Art“

bei den World Beer

Awards 2014

URSPRUNG DES BIERES

20 hallertau magazin


Die Häuser großer Hotelketten wie

Mariott, Dorint oder Novotel halten für

die wichtige Business-Klientel ein großzügiges

Angebot an Konferenz-Räumen

bereit. Schon seit 180 Jahren gibt es das

traditionsreiche Hotel Bayerischer Hof in

der Altstadt, das seit zwei Jahren unter

neuer Leitung steht und komplett renoviert

wurde. Eine Besonderheit stellt das

Hotel Corbin dar: Es ist komplett nach

Feng Shui-Regeln gebaut und ausgestattet.

„Freising zählt heute in der Metropol -

region München sicherlich zu den attraktivsten

Standorten für Tagungen und

Konferenzen“, bestätigt Jörn Heinrich,

Direktor des München Airport Marriott

Hotels. Das erste große Hotel in Freising

(„Isar Hotel“), das im zu erwartenden

Flughafen-Boom bereits 1984 errichtet

wurde, gehört übrigens einer Hopfenbau-

Familie aus Attenkirchen!

(www.freising.de/tourismus/gastgeber.html).

Eigenständigkeit erhalten

Trotz der nahen Metropole München (an

die Freising seine politisch und kulturelle

Bedeutung früherer Jahrhunderte abtreten

musste) hat sich die Stadt ihre Eigenständigkeit

erhalten. In der Innenstadt gibt es

einen guten Mix aus Läden und Boutiquen

in einem weitgehend geschlossenen historischen

Ensemble. Diverse Planungen zur

Stadtentwicklung sehen weitere Attraktivierungen

in naher Zukunft vor: die Einrichtung

einer Fußgängerzone oder die

teilweise Öffnung des Baches Moosach in

der Hauptstraße. Auch das Freisinger Kulturleben

hat – trotz der Konkurrenz zu

« Wer in Freysingen keinen

Pfaffen gesehen,

der darf nicht sagen,

daß er dort gewesen. »

(Johann Pezzl, 1784)

München – gerade in jüngster Zeit mehr

und mehr Konturen gewonnen. Neben

den traditionellen Großveranstaltungen

wie Volksfest und Altstadtfest gibt es ein

Der nahe Flughafen München hat seit der

Eröffnung 1992 für eine fulminante Ent -

wicklung des Tourismus in der Domstadt

gesorgt.

breit gefächertes Programm auf den städtischen

Bühnen „Luitpoldhalle“, „Lindenkeller“

und „Asamtheater“.

Vor einigen Jahren legte das Kulturfest

„Uferlos“ (als kleiner „Tollwood-Ableger“)

einen furiosen Start hin und begeistert nun

alljährlich im Mai Freisinger und ihre

Gäste mit einer mehrtägigen, überwiegend

kostenlosen Programmvielfalt. Es geht

also: Freising kann sich wahrlich sehen

lassen – auch neben München. Und als

Tor zu Europas einzigartiger Kulturlandschaft

Hallertau. ah

Der historische Stadtkern Freisings

beeindruckt durch prächtige Bürgerhäuser

und pittoreske Gassen.


„Ich fühle mich in Freising

ausgesprochen wohl“

Interview mit Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Thomas Becker,

Ordinarius am Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie

der TU München-Weihenstephan

Prof. Becker, Sie sind seit fünf Jahren Chef der Brauwirtschaftlichen

Fakultät der Technischen Universität Weihenstephan. Wie hoch ist der

Anteil Weihenstephans an der „Bierstadt Freising“?

Weihenstephan mit der ältesten Brauerei der Welt und der international renommierten

Ausbildung von Brauern trägt sicherlich ganz wesentlich zum Image der Stadt

Freising bei. Was früher ein eigener "Stadtteil" am Rande Freisings war, ist heute

integraler Bestandteil des Lebens in der Stadt und ein ganz wichtiger Standortfaktor

für Freising. Weihenstephan bietet tausende attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze

und leistet einen beachtlichen Anteil zum Steueraufkommen der Kommune. Nicht zu

vergessen die vielen Studenten, die das junge und lebendige Freising prägen.

Sie leben nicht in Freising, haben hier aber auch schon studiert. Was

schätzen Sie an Freising?

Ich habe mich in Freising immer ausgesprochen wohl gefühlt. Aktuell als Professor

und zuvor viele Jahr als Student. Eine kleinere Universitätsstadt hat viele Vorteile:

Es ist alles familiärer, die Wege sind kürzer und es ist weniger hektisch. Trotz des

beachtlichen Angebotes an Kultur und Sport in Freising fällt es demgegenüber

vielleicht leichter, sich auf die Arbeit oder das Studium zu fokussieren. An mein

Studium habe ich viele wunderbare Erinnerungen, z. B. an meinen Tennisclub in

Vötting und bis heute haben sich viele Freundschaften erhalten. Wenn ich irgendwann

nochmals den Wohnort wechseln sollte, würde ich mich ganz sicher für

Freising entscheiden.

Die Hallertau ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet

der Welt. Hopfen ist die Seele des Bieres. Welchen Stellenwert hat der

Hopfen für Ihre Arbeit?

Ohne Hopfen gibt es kein Bier (lacht). Diese Frage überrascht ein wenig und das

aus verschiedenen Gründen. Erstmal fahre ich regelmäßig an der Hallertau mit

ihren wunderbaren Hopfengärten vorbei. Dann stellt Hopfen eines der vier Grund -

ingredienzen für Bier dar, mit denen ich täglich arbeite. Für mich persönlich ist

Hopfen darüber hinaus noch sehr wichtig, da ich hopfenbetonte Biere sehr bevorzuge.

Ich bin begeistert, welche Renaissance der Hopfen und die Technologie um

den Hopfen derzeit erfährt. Ich bin mir sicher, der Hopfen bietet noch viele

Möglichkeiten, wunderbare Geschmackserlebnisse zu erreichen.

Kennen Sie die Hallertau? Was verbinden Sie mit dem größten Hopfenanbaugebiet

der Welt (persönliches Erlebnis)?

Aber selbstverständlich. Auf dem Weg in die Arbeit quere ich beinahe täglich die

Hallertau und genieße diese sanfte Hügellandschaft mit den prägenden Hopfengärten.

Und ich freue mich jedes Mal, wenn ich bei besonderen Anlässen, wie der

Hopfenrundfahrt oder Festlichkeiten, länger in der Hallertau verweilen kann. Ich

habe viele berufliche und private Verbindungen in die Hallertau. Und gerne er -

innere ich mich an ein sehr erfreuliches Interview mit der Hopfenrundschau mit

der Möglichkeit, meinen wissenschaftlichen Ansatz vorzustellen, als ich 2009 als

Ordinarius hier in Weihenstephan angefangen habe.

Bierstadt Freising – das Tor zur Hallertau. Was würden Sie sich wünschen,

um diese Positionierung noch stärker zu akzentuieren? Wie

schätzen Sie das Potential ein, Besucher auf Freising aufmerksam zu

machen?

Ich sehe die Verbindung Freising-Hallertau noch nicht so ausgeprägt. Natürlich

würde ich mich freuen, wenn es intensiviert werden könnte. Vielleicht kann das

Jubiläum des Reinheitsgebotes 2016 dazu beitragen. Dieses Thema verbindet alle

und ist Ausdruck unseres bayerischen Selbstverständnisses. Meines Wissens ist

seitens der Stadt auch einiges schon in Planung. Der Oberbürgermeister ist ja sehr

bieraffin: Wir haben sogar schon einmal gemeinsam ein Bier gebraut!


NACHRICHTEN VOM TOURISMUSVERBAND HALLERTAU · NOV 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

„Das war das schönste Hopfakranzlfest aller

Zeiten“, heißt es gerne, wenn auf dieses erfolgreiche

Veranstaltungsformat des Tourismusverbandes

Hallertau zurückgeblickt wird. Objektiv

betrachtet bleibt festzuhalten, dass das Hopfakranzlfest

2014 in Wolnzach ein absolutes Highlight

war. Tausende Besucher strömten auf dieses

Fest, das im Jubiläumsjahr der Marktgemeinde

(1200 Jahre Wolnzach) stattfand und erfreuten

sich - trotz nicht optimaler Witterung – an den

vielfältigen Angeboten an Kunsthandwerk und

traditioneller Musik. Mein Dank für die Organisation

der Veranstaltung geht an Erich Niedermeier

und Andrea Wagner auf Seiten der Marktgemeinde

sowie Walter Pletschacher, Herbert Hack, Alfred

Krojer und Sigi Anneser vom Tourismusverband

Hallertau, die das Hopfakranzlfest seit Jahren mit

großem Einsatz stemmen.

Noch steht nicht fest, wo die Jubiläumsveranstaltung

2015 stattfinden wird. In diesem Zusammenhang

darf man gespannt sein, wie sich dieses

bewährte Format (und auch alle anderen Aktivitäten

für die Hallertau) innerhalb des neu zu

gründenden Tourismusverbandes Hopfenland

Hallertau entwickeln wird.

Ihr

Alexander Herzog

2. Vorsitzender Tourismusverband Hallertau

IMPRESSIONEN

VOM HOPFAKRANZLFEST 2014

Eröffnet wurde das 9. Hopfakranzlfest von Wolnzachs Bürgermeister Jens Machold, Hannelore Langwieser

(Vorsitzende TVH), Hallertaus Hopfenkönigin Johanna Barth, Pfaffenhofens Landrat Martin Wolf und

Alexander Herzog (Vorsitzender TVH).


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GASTGEBERVERZEICHNIS HALLER

ABENSBERG





































































































VERZEICHNIS HALLER

TMANNSTEIN

ALT






















































































AU

VERZEICHNIS HALLERTA

Pension FeWo Kröpf ATTENKIRCHEN
















































































ATTENKIRCHEN AUFHAM





















































































AUFHAM


















































































Hotel Garni Salleck

09443 6432



FeWo Forstner






FeWo Ecker


09443 9186930



Alja Hotel
















































































9446 636

Wolfstal

Einödhof Wolfstal

09446 90090




De Bassus Stube

09446 639



Ferienhaus Bastian





Gasthof Bacherl
















































































09446 638



FeWo Losert


09446 1888



FeWo Liebl




FeWo Kudernatsch

09442 2418

Vogelherd 2


08168 963396

Waldstr. 18

Ferienhaus-Thalham


08168 999316


Zum Spitzbuam


08168 243


Gasthaus Ostermeier

















































































08168 963396

Waldstr. 18

Ferienhaus-Thalham


08168 999316



Zum Spitzbuam


08168 243



Gasthaus Ostermeier


BAD GÖGGING


Am Brunnenforum 6

Hotel Centurio


Pfarrer-Rüth-Str. 28

Maria Huber

Ferienwohnungen


08444 804


Landgasthof Weiß

















































































BAD GÖGGING


Am Brunnenforum 6

Hotel Centurio


Pfarrer-Rüth-Str. 28

Maria Huber

Ferienwohnungen


08444 804



Landgasthof Weiß
















































































Osterriedergasse 2

Altstadthotel Kneitinger




FeWo Kapfer





Hotel Jungbräu


09443 6816



Hotel Garni Salleck

















































































09446 1330



Urlaubsbauernhof Gerstner





Landgasthof Zum Gaulwirt

09446 1391



Privatpension Forster

9446 636
















































































Gemütlichkeit

Landgasthof Schambachtaler

09446 1321




Gasthaus Plutz


09446 1030



Landgasthof Neumayer

09446 2292



Ferienwohnung Mehringer

09446 638


AU I. D. HALLERTAU



Gasthof Rosenwirt



Dobl 21

Gästehaus zum Doblmair



FeWo Buser

















































































AU I. D. HALLERTAU





Gasthof Rosenwirt



Dobl 21

Gästehaus zum Doblmair




FeWo Buser


Zur Limestherme 4

appartment im Centurio

Hotel Fortuna & Hotel-



An der Abends 20

Gasthof Eisvogel Hotel-SPA




Pension Eichschmid


















































































Zur Limestherme 4

appartment im Centurio

Hotel Fortuna & Hotel-



An der Abends 20

Gasthof Eisvogel Hotel-SPA





Pension Eichschmid



















































































AIGLSBACH





Ferienhof Kramschuster ****



Osterriedergasse 2
















































































09446 1221



Fewo Jetten

09442 1386



Zur Hammerschmiede


09446 910101




Ferienhaus Gogl
















































































09446 1236

Marienplatz 10

„Zur Sonne“

Gasthof Metzgerei

09446 1348

Unterer Walischberg

Privatpension Seitz


Am Steinertal 6

Gemütlichkeit


Fischbachring 8

Steigerhof




FeWo Spornraft


















































































Fischbachring 8

Steigerhof






FeWo Spornraft





Kaiser Trajan Kurhotel




Ferienhaus Grimm



Zur Limestherme 4




















































































Kaiser Trajan Kurhotel





Ferienhaus Grimm



Zur Limestherme 4

ERFOLGREICHE HALLERTAU-PRÄSENTATION

AUF DEM FREISINGER WOCHENMARKT

Auf Initiative von Hildegard Haindl („Hopfen-Secco“) gab es in den Sommerferien erneut eine Präsentation der „Ausflugsregion

Hallertau“, an der sich auch der Tourismusverband Hallertau aktiv beteiligte. Sehr zahlreich zeigten sich bei dieser

Gelegenheit die Politiker der Region.


Appartments Kiermeier

Pfarrer-Rüth-Straße 11

09445 8648

www.fewo-kiermeier.de

Park Pension Kronauer

Am Gries 10

09445 21414

www.atelier-kronauer.de

The Monarch Hotel ****

Kaiser-Augustus-Straße 36

09445 980

www.monarchbadgoegging.com

Pension Schneider

Römerstraße 11

09445 95300

www.pensionschneider.de

ELSENDORF

Landgasthof Bauer

Hauptstraße 16

08753 293

www.landgasthof-bauer.de

FeWo Baumeister

Keltenweg 1

08753 258

Elsendorfer Hof

Mainburger Straße 6

08753 248

www.elsendorfer-hof.de

FeWo Pension Steiger

Dorfstraße 37

08753 588

ERNSGADEN

Heidis Gästehaus

Bahnhofstraße 4

08452 73220

www.heidis-gaestehaus.de

FREISING

Bayerischer Hof

Untere Hauptstraße 3

08161 538300

www.bayerischerhof-freising.de

Pension Gasthof Schredl

Acheringer Hauptstraße 34

08165 4598

www.gasthof-schredl.de

Corbin Feng Shui Business Hotel

Wippenhauser Straße 7

08161 8869-0

www.corbin-hotel.de

Appartments ü. d. Bräuhaus

Am Lohühlbach 8

08161 233509

Frau Tafelmeier

Moosgasse 20

08161 534851

Martha Bruckmeier

Mühlenweg 7a

08161 13734

Frau Stefan

Giggenhauser Straße 68

08161 13340

Fußeder

Max-Reger-Straße 9

08161 84364

Gastezimmer Am Dom

Luckengasse 16

08161 94511

www.gästezimmer-am-dom.de

Elisabeth Jähnel

Kulturstraße 34

08161 83727

www.gaestezimmer-freising.de

Cornelia Hoffmann

Riegerauer Weg 6

08161 8849395

Gasthaus Landbrecht

Freisinger Straße 1

08161 91491

www.gasthaus-landbrecht.de

Hotel Zur Gred

Bahnhofstraße 8

08161 3097

www.hotel-zur-gred.de

Gasthaus Grüner Hof

Erdinger Straße 42

08161 85156

www.gruener-hof-freising.de

Hans und Gerlinde Holzner

Milanweg 17

08165 691313

Familie Huber

Seilerbrücklstraße 44d

08161 13507

Familie Knoth

zentrale Lage

08161 50949

www.knoth-gaeste.de

Pension Landbrecht

Milanweg 9

08165 3206

Isarhotel

Isarstraße 4

08161 8650

www.isarhotel.de

Ferienwohnungen Luci-Hof

St. Valentin Sraße 13

0171 3514056

www.luci-hof.de

Ute Röllinger

Max-Reger-Straße 8

08161 81818

Am Klostergarten Nichtraucherh.

Alte Poststraße 97

08161 23920

www.am-klostergarten.com

Schmid

Jägersteig 1

08165 3592

Hildegard Schmitt

St.-Erhard-Straße 20

08161 547308

Christa Plötz

Zur Mühle 10

08161 8849360

www.zimmer.ploetzonline.de

Anneliese und Franz Kopp

Biernerstraße 5

08161 231105

www.gaestehaus-kopp.de

Ferienwo. Freising-Stadtmitte

Stieglbräugasse 11a

08161 94511

www.ferienwohnung-freising.de

Privatzimmer Krell

Raiffeisenerstraße 9

08161 84760

www.krellnet.de/zimmer

Maria Loidl

Acheringer Hauptstraße 40

08165 3206

Pallotti Haus Freising

Pallottinerstraße 2

08161 9689-0

www.pallottiner-freising.de

Hotel Gasthof Lerner

Vöttinger Straße 60

08161 91646

www.hotel-lerner.de

Ziegltrum

Ismaningerstraße 11

08161 989692

Gasthaus „Zum Löwen“

Landshuter Straße 66

08161 149494

www.gasthaus-zum-loewen.com

München Airport Marriott

Alois-Steinecker-Straße 20

08161 9660

www.muenchen-airport-marriott.de

Novotel München Airport

Nordallee 29

089 9705130

www.novotel.com/6711

Gästehaus Buchner

Jägersteig 3

08165 9089111

www.gaestehaus-buchner.info

Erika Westermeier

Kochbäckergasse 15

08161 3260

Boardinghaus Freising

Bahnhofplatz 7+7b

08161 496577-1

www.boardinghaus-freising.de

Ferienwohnung Christa Markgraf

Theodor-Scherg-Straße 15

08161 13511

www.schnuffelschn.de/markgraf

Gästehaus Mayerhofer

Ortsstraße 8

08161 14760

www.gaestehaus-mayerhofer.de

Dorint Hotel Airport München

Dr.-von-Daller-Straße 1-3

08161 5320

www.dorint.com/freising

Ferienwohnung/Monteurhaus

Seilerbrückstraße 40

08161 8866924

www.ulrich-gaeste.de

Gästehaus Villa Florian

Seilerbrücklstraße 52

08161 8866924

Gaststätte-Zimmer Peterhof

Mainburger Straße 36

08161 62686

www.peterhof-freising.de

Weihenstephaner Steig 1

08161 538440

H. Maier

Auenstraße 14

08161 91491

Christa Plötz

Zur Mühle 10

08161 8849360

www.zimmer.ploetzonline.de

Theresia Tafelmeier

Moosgasse 20

08161 534851

Bildungszentrum Kardinal-

Döpfner-Haus

Domberg 27

08161 181-2120

www.bildungszentrum-freising.de

Pension Ziegltrum

Ismaninger Straße 11

08161 84609

GEISENFELD

Hotel-Restaurant Athos

Stadtplatz 3

08452 734189

www.hr-athos.de

Gasthof Birnthaler

Münchener Straße 115

08452 390

Gasthof Glas

Marienplatz 5

08452 421

KH HOTEL

Augsburger Straße 11

08452 73580-0

www.khhotel.de

Pension Helga Maier

Forstamtstraße 3

08452 666

Gasthaus Steinbräu

Nöttinger Straße 2

08452 73325

GEISENHAUSEN

B&B Autobahnhotel Holledau

An der A9

08441 87189-0

www.hotelbb.de/de/holledau

HAGENHILL

Gasthof Feigl

Heinrichstraße 5

09446 1015

www.gasthof-feigl.de

HOHENWART

Gasthof Metzgerbräu

Metzgerbräustraße 2

08443 219

www.metzgerbraeu.de

Ferienwohnung Zach

Schlott Nummer 11

08443 8495

JETZENDORF

Landgasthof Ottilinger

Hauptstraße 18

08137 7121

Baumhaushotel Oberbayern

Schulstr. 26

08137 9962595

www.baumhaushotel-oberbayern.de

KIRCHDORF

Oberwirt Schuhbauers

Sternstraße 20

08166 7366

www.oberwirt-kirchdorf.com

LANGQUAID

Hotel Zur Post

Marktplatz 26

09452 9100

www.hotelpostlangquaid.de

Gutshof Weigl

Hauptstraße 2

09452 363

MAINBURG

Ferienhof Barbara

Lindenstraße 1

08751 843961

www.pensionbarbara.de

Pension im Bahnhof

Freisinger Straße 1

08751 8459320

www.mainburg-pension.de

Appartement-Pension

Knobloch-Greiner

Bogenberger Straße 1

08751 1093

Haus Marienhof

Marktplatz 6a

08751 8677-0

www.hotel-haus-marienhof.de

Ferienwohnung Plank

Lindkirchener Straße 27

08751 2873

Hotel-Gasthof Seidlbräu

Liebfrauenstraße 3

08751 86290

www.seidlbraeu.de

Ferienwohnung Theresa

Meilenhofener Straße 19

08753 1657

MANCHING

Landgasthof Euringer

Manchinger Straße 29

08459 33250

www.hotel-euringer.de

Hotel-Restaurant

Manchinger Hof

Geisenfelder Straße 15

08759 860

www.manchinger-hof.de

Hotel Sandner

Ingolstädter Straße 31

08459 32910

www.hotel-sandner.de

Zum Fuchsbau

Feilenmoos 1

08459 32950

www.fuchsbau-manching.de

NANDLSTADT

Gasthaus Johann Huber

Hausmehring 16

08756 2457

Huberhof-Landgasthof

Selmayer

Airischwand 5

08756 1276

www.airischwand.de

NEUSTADT/DONAU

Appartement Abensblick

An der Abends 24

09445 7271

www.abensblick.de

Gasthof Amtmann

Herzog-Ludwig-Straße 9

09445 2872

Haus Brigitte

Am Stocket 12

09445 95520

www.pension-haus-brigitte.de

Gasthof Gigl

Herzog-Ludwig-Straße 6

09445 9670

www.gigl.de

Frühstückspension Giokas

Herzog-Ludwig-Straße 28

09445 973338

Pension Marcus

Am Stocket 19

09445 95610

www.pension-marcus.de

Apparthotel Minerva

Zur Limestherme 3

09445 880

www.apparthotel-minerva-diana.de

Pension Reger

Heiligenstädter Straße 11

09445 200040

Pension Werle

Bahnhofstraße 13

09445 7858

www.pension-werle.de

NIEDERLEINDORF

Historischer Pfarrhof Niederleierndorf

Hauptstraße 12

09452 9499277

www.pfarrhof.com

NÖRTING

Pension Carola

Dorfstraße 16

08166 997611

www.carolaspension.de


OBERAPPERSDORF




PÖRNBACH


PFAFFENHOFEN/ILM















REICHERTSHAUSEN






REICHERTSHOFEN












RIEDENBURG




















ROHRBACH


ROTTENBURG/LAABER



RUDELZHAUSEN







SCHEYERN





SCHROBENHAUSEN



















SCHWEITENKIRCHEN











SIEGENBURG






TEGERNBACH




UNTERPINDHART



VOHBURG





VOLKENSCHWAND




WOLFERSDORF



WOLNZACH















ZOLLING





CAMPINGPLÄTZE











08168 801

OBERAPPERSDORF



Gasthaus Obermeier





Huberwirt
















































































































































Fremdenzimmer Weingartner





Pension Hammerschmid


08446 832

Sankt Kastl 2

Waldgasthof St. Kastl
















































































































































Berg 4

ROTTENBURG/LAABER

RUDELZHAUSEN

Bauer Erna & Josef





Gasthof Burger


SCHWEITENKIRCHEN




Hotel Garni Thannhof



Landgasthof Bernbeck

















































































































































SCHWEITENKIRCHEN






Hotel Garni Thannhof




Landgasthof Bernbeck


08442 96810


Hotel Hallertau ***




Haimerlhof Hotel GmbH

















































































































































08442 96810



Hotel Hallertau ***





Haimerlhof Hotel GmbH


















































































































































08446 1304

PÖRNBACH




Gasthof Bogenrieder


Am Pfannenstiel 1

Pension Steiner


08168 9084-0




Landhaus Plendl


08168 801
















































































































































Privatpension Ferstl

RIEDENBURG



Obereggersberg 18

Hotel Schloss Eggersberg





Pension Wolkenstein




Fremdenzimmer Weingartner

















































































































































Grub 1

FeWo Villa Rosa






Haus Margit


Hagmühle 1

Landhaus Hagmühle



Berg 4


SIEGENBURG





08444 92000


Hotel Sleepinger



Hotel Liebhardt


















































































































































SIEGENBURG






08444 92000



Hotel Sleepinger




Hotel Liebhardt




Stadelhof 4

Familie Kampfer-Schaefer

Haus am See


Wilhelm 28

Pension Katharina Gmelch




Hotel Hopfengold


















































































































































Stadelhof 4

Familie Kampfer-Schaefer

Haus am See


Wilhelm 28

Pension Katharina Gmelch





Hotel Hopfengold






















































































































































08443 91144

PFAFFENHOFEN/ILM

Harrerberg 2

Landhaus Hechinger





Pension Greppmair

08441 2669

Schleiferberg 63

Ferienwohnung Federl


08446 1304
















































































































































Hotel Kriegers Bräustüberl



Pillhausen 1

Landgasthof Kastlhof


09442 1402







Hans-Wolf-Gasse 6

Privatpension Ferstl

















































































































































SCHEYERN


Hotel Schyrenhof





Scheyern

Gäste- & Bildungshaus Kloster


Hauptstr.20

Schmiedhaus



Gästezimmer Reitinger



Marienplatz 3

Cafe Bistro Pension Maxi


09444 1449


Pension Jägerwirt

09444 9313


Die Kleine Pension
















































































































































Gästezimmer Reitinger



Marienplatz 3

Cafe Bistro Pension Maxi


09444 1449



Pension Jägerwirt

09444 9313



Die Kleine Pension


08442 962606-0


Hotel Schlosshof anno 1743




Gasthof zur Post


08442 964103

Zur Ebene 1

Pension Leppmaier

















































































































































08442 962606-0



Hotel Schlosshof anno 1743





Gasthof zur Post


08442 964103

Zur Ebene 1

Pension Leppmaier






















































































































































Hotel Müllerbräu





Gästehaus Müller






Hotel Moosburger Hof ****




Ferienwohnung Heck


08443 91144
















































































































































Hotel-Gasthof „Zur Post“





Privatpension Meixner



Prunner Hauptstr. 13

Hotel Gasthof „Zur Krone“





Hotel Kriegers Bräustüberl
















































































































































In der Lachen 2

SCHROBENHAUSEN

Altstadthotel Bauern Bräu



FeWo Fam. Banzhaf






Pension Alter Wirt






TEGERNBACH

UNTERPINDHART



Landgasthof Rockermeier




Cafe-Gaststätte Neumayer


09444 8663


















































































































































TEGERNBACH

UNTERPINDHART




Landgasthof Rockermeier






Cafe-Gaststätte Neumayer



09444 8663




ZOLLING

CAMPINGPLÄTZE



Streber K




Gasthaus Hörhammer




Pension Wallner Wolnzach

















































































































































ZOLLING

CAMPINGPLÄTZE



Streber Kraus






Gasthaus Hörhammer





Pension Wallner Wolnzach






















































































































































FeWo Wiedemann



Siebenecken 1

Pension Straßhof



08441 18122



Ferienwohnung Plodek



Hauptplatz 2

Hotel Müllerbräu
















































































































































Gasthof-Hotel Schmid





Ferienhaus Schels


09442 812

An der Altmühl 1

Hotel Rabenstein



Marktplatz 3

Hotel-Gasthof „Zur Post“


















































































































































Lenbach Hotel



Alte Schulgasse 3a

Griesers Hotel Zur Post





Gasthaus Eder



In der Lachen 2

Ferienwohnung Ehrmaier

VOHBURG

VOLKENSCHWAND




Hotel-Gasthof Unterer Wirt




Gasthof Stöttner-Bräu

















































































































































Ferienwohnung Ehrmaier

VOHBURG

VOLKENSCHWAND






Hotel-Gasthof Unterer Wirt





Gasthof Stöttner-Bräu



CAMPINGPLÄTZE



Campi



Am Ba

Campi




Campi

















































































































































CAMPINGPLÄTZE




Mitterwöhr

ngplatz



desee 1

Paartal

ngplatz





Haselfurth

ng
























































































































































REICHERTSHAUSEN



08441 9868




Landgasthof Lindermeir






Gasthaus Fuchs



08441 18192



FeWo Wiedemann
















































































































































Tachensteiner Hof





Landgasthof Schneider


09442 92100

Untereggersberg 8

Gasthof Zur Schmiede


09442 1631




















































































































































Hotel Sonderborg





Personalwohnungen Schöpf






Pension Ursula Schmid




WOLFERSDORF



nen auf Zeit

Hallertau Apartments - Woh




Pension & Ferienhof Stadler




















































































































































WOLFERSDORF




nen auf Zeit

Hallertau Apartments - Woh-





Pension & Ferienhof Stadler






Wohnm



Bootslä

Zeltpla


Haslmü

Wohnm

08443


Hohen

Wohnm
















































































































































mobilstellplatz



ände an der Donau

Vohburg

latz


6

ühle

olnzach

mobilstellplatz Wo

690


wart

mobilstellplatz






















































































































































REICHERTSHOFEN






Hotel-Restaurant Cafe Häußler






Gasthof-Hotel Fröhlich



















































































































































ROHRBACH


08442 8428



Gasthof Zeidlmaier
























































































































































Pension Streber-Kraus




WOLNZACH


08442 3410


Gasthaus Berger


















































































































































WOLNZACH


08442 3410



Gasthaus Berger




Felbermühle 1

Campingplatz Felbermühle



Manching „Am Brauweiher“


















































































































































Felbermühle 1

Campingplatz Felbermühle



Manching „Am Brauweiher“

p


Regensburg

ist eine der schönsten Städte der Welt ...

(Star-Architekt Sir Norman Foster)

Regensburg ist seit Jahren auch ein Job-Motor: Kaum eine

andere deutsche Stadt hat eine vergleichbar hohe

Arbeitsplatzdichte. Beim Bruttoinlandsprodukt pro

Einwohner liegt Regensburg unter den Top Five in

Deutschland und übertrifft sogar München. In allen

aktuellen Rankings hinsichtlich Wirtschaftskraft,

-dynamik, Arbeitsplatzchancen und Zukunftsfähigkeit

stehen seit Jahren für gesunden Wirtschaftsraum. Die

Ansiedlung von Zukunftsbranchen, die Universität, die

Technische Hochschule für angewandte Wissenschaften,

das Technologie- und Gründerzentrum BioPark und das

Universitätsklinikum tragen ihren Teil dazu bei, dass der

Slogan „Regensburg – Spitze an der Donau“ auch

Programm ist.

Regensburg zählt zu den attraktivsten Standorten in Süddeutschland. Dieses Projekt „Palais Karmeliten

am Dom“ (mit rund 130 Wohnungen) der Immobilien Zentrum AG, die in Regensburg führend ist bei

der Entwicklung und Projektierung von hochwertigen Wohnund

Gewerbeimmobilien, war nach nur

wenigen Wochen komplett

verkauft.

... und immer einen Ausflug wert. Seit 2006 gehört

Regensburg zum Weltkulturerbe der UNESCO und zieht

Touristen aus der ganzen Welt an. Regensburg hat sich

aber mit seiner größten und besterhaltensten mittelalterlichen

Altstadt seinen speziellen Charme erhalten, der

seit Jahrhunderten die Menschen anzieht. Darüber hinaus

punktet Regensburg als Weltkulturerbe mit purer Lebensqualität.

Die einmalige Verbindung aus Kultur, Sport und

Freizeit machen das Leben in Regensburg so besonders.

Regensburg bietet neben der wohl höchsten Kneipendichte

der Republik hoch attraktive Möglichkeiten für ausgiebige

Shopping-Touren. Und nirgendwo in Deutschland boomt

die Wirtschaft wie in Regensburg. Die Stadt ist 2011 wirtschaftlich

stärker gewachsen als alle anderen deutschen

Städte und lag auch 2012 und 2013 hinsichtlich ihrer Wirtschaftsdynamik

ganz vorne (vgl. Capital 2/2012, /2013).

nimmt Regensburg Spitzenplatzierungen ein – bundesweit

(vgl. u.a. Städteranking 2013 von Wirtschaftswoche

und Immobilienscout 24). Eine Forsa Studie

bescheinigt der Stadt Regensburg, dass sie mehr als

jede andere deutsche Stadt wachsen wird. Und keine

bayerische Stadt hat in den letzten Jahren so an Attraktivität

und Bekanntheit gewonnen wie die Donaustadt.

High-Tech-Firmen und Global Player wie BMW,

Continental Automotive, Infineon, Osram oder Siemens

Über 30.000 Studenten – Tendenz steigend – und über

50% Single-Haushalte sorgen dafür, dass der Wohnungsmarkt

in einem der stärksten Immobilienmärkte der

Republik sehr eng bleibt. Sowohl für Kapitalanleger wie

auch für Eigennutzer bietet der Regensburger Immobilienmarkt

mehr Chancen als Risiken, wie der jüngste

Marktbericht der HVB Unicredit Bank unterstreicht. Die

Spezialisten der Immobilien Zentrum Gruppe haben

sicherlich für jeden Anspruch das richtige Angebot.

Fliesen Bäder Natursteine

hallertau magazin 27


Warum nicht gemeinsam etwas in der

Heimatregion unternehmen? Schenken

Sie den Menschen, die Ihnen wichtig sind

etwas Außergewöhnliches zu Weihnachten

oder zum Geburtstag und verbringen Sie

eine spannende Zeit mit einander. Mit den

Kindern Ritter spielen, mit einem Falkner

wandern, sich auf eine Zeitreise zu Römern

und Kelten begeben oder sich gemütlich

in der Pferdekutsche durch die Landschaft

schaukeln lassen…

Es gibt so viel zu erleben!

Einige Anregungen haben wir für Sie auf

diesen Seiten zusammengestellt.

Schenken Sie ein Erlebnis!

Uralter Schatz der Menschheit: Feuer

Abenteuer rund um's Feuer und lebendige

Streifzüge durch die Steinzeit mit „Höhlix“

und „Silex“, Sausthal bei Kelheim. Im historischen

Landgasthof Wäscherhartl lädt

Jürgen "Höhlix" Reinsch zu außergewöhnlichen

Veranstaltungen für Kinder und

Erwachsene ein. www.dasfeuerherz.de

Unerreichbar: offline Überleben

Im Wald verlaufen? Wildnispädagoge

Norbert Thom lehrt, wie man ohne tech -

nische Hilfsmittel in der Natur auskommen

kann. Bei Vollmond Nachtwanderungen

im Kelheimer Frauenforst

www.wildnisschule-racoon.de

Kletterwald: Adrenalin Kick in den

Baumwipfeln!

Bestehen Sie unvergessliche, sportliche

Abenteuer in der Natur.

www.hochseilgarten-bad-goegging.de

www.hochseilgarten-kelheim.de

www.waldkletterpark-oberbayern.de

Ritter spielen: Burg Randeck

Eine imposante Raubritterburg hoch

auf den Felsen über Essing bei Kelheim.

Mit Verlies, Zisterne, Bergfried, Burggraben

und gigantischer Aussicht.

Ritter spielen oder Sonnenuntergang

genießen! Eintritt nur 1 Euro!

www.marktessing.de

28 hallertau magazin

Mit der Pferdekutsche durch die Hallertau

Eine Kutschfahrt macht Laune bei groß

und klein. Ideal für den besonderen

Ausflug mit der ganzen Familie. Bestimmen

Sie das Ziel, entscheiden Sie sich für ein

Picknick in der Natur oder lassen Sie sich

zum Biergarten vorfahren.

Familie Traurig, Wambach bei Mainburg,

Tel. 08751 3336 oder Albert Wilhelm,

Pfaffenhofen/Ilm, Tel. 08441 9511 und

Karin Trauner, Abensberg, Tel. 09443 906270

Inszenierte Stadtführungen

Phantasievolle Themenführungen werden

in der Hallertau vielerorts angeboten. Lassen

Sie sich z. B. in Pfaffenhofen spannende

Geschichten erzählen: vom Aufruhr der

Weiber, der Geburtsstunde der bayerischen

SPD, dem Tag an dem das Bier ausging

oder dem Wortbruch der Landsknechte ...

www.stadtfuehrungen-pfaffenhofen.de

Kelten und Römer statt MacDonalds:

Schenken Sie doch einen Kindergeburtstag

im Archäologischen Museum in

Kelheim. Auf den Spuren der keltischen

und römischen Altersgenossen

feiert die Geburtstagsgesellschaft ein

kreatives Fest. Beim Schauen und Entdecken,

Spielen, Verkleiden und Basteln

tauchen die Kinder in die spannende Welt

von früher ein. www.archaeologischesmuseum-kelheim.de

Aus Erde formen:

Bauen Sie mit Familie und Freunden einen

Lehmofen zum Brot backen, gestalten Sie

einen Grundstein als Glücksbringer für

Ihr neues Heim oder eine Baumkette aus

selbstgebrannten Keramikelementen ...

www.katalins-keramikwelt.com


Streifzug durch die Steinzeit – Überleben in

der Wildnis · www.dasfeuerherz.de

Raubritter spielen auf Burg Randeck, Markt Essing

Greifvogelwanderung (10 €) Tourismus Riedenburg, Tel. 09442 905000

oder „Falkner für einen Tag“ · www.vogelwild.net

Waldkletterpark: Adrenalin-Kick in den Baumwipfeln

hallertau magazin 29


„Willkommen

im Siegenburger

Bräustüberl!“

Lehmann

Siegenburg – Es ist Freitag Mittag. In der

Küche laufen die Vorbereitungen für eine

große Hochzeit am nächsten Tag. Der Saal

ist bereits eingedeckt, es fehlt nur noch der

Blumenschmuck, der am Samstag frisch geliefert

wird.

Die Wirtsleute sind ganz entspannt. Theresia

Back und Sohn Maximilian kümmern

sich um die Mittagsgäste. Lebensgefährte

Christian Mildner steht in der Küche,

kommt den Bestellungen nach, bereitet für

die Hochzeit vor und findet daneben noch

Zeit für das Foto-Shooting des Magazins

Hallertau. Mehr als 15 Jahre hat Theresia

Back in Regensburg Catering für Großveranstaltungen

gemacht, darunter viel für die

Fürstenfamilie derer zu Thurn und Taxis wie

beispielsweise die Schlossfestspiele, hat daneben

ein Café im Regensburger Theater

betrieben. Wer soviel Erfahrungen mit der

Bewirtung großer Gruppen mitbringt, den

versetzt eine Hochzeit mit 80 Personen natürlich

nicht in große Aufregung. Dann eher

schon ein Anruf, der just für genau den

nächsten Tagen eine Reservierung für 25

Personen zum Mittagessen wünscht. „Das ist

schon ärgerlich“, erklärt Back, „aber wir sind

ein so kleines Team und können nicht riskieren,

dass die lange zuvor bestellte Hochzeit

nicht optimal läuft.“

Kreuzgewölbe-Saal für Feiern

Bei Familien- und Firmenfeiern, die zumeist

in einem wunderschönen Saal mit Kreuzgewölbe

stattfinden, der vormals der Brauerei

als Materiallager diente, gibt es zusätzliches

Personal. Meistens, gerade am Wochenende,

30 hallertau magazin

helfen die Söhne Maximilian und Sebastian

aus, die beide in Regensburg Jura studieren.

In der übrigen Zeit kümmern sich Back und

Mildner allein um das Wohl der Gäste.

Dabei sind beide eigentlich „Quereinsteiger“:

Die Wirtin, geboren in Gars (Oberbayern)

hat Sozialpädagogik studiert. Ihr

Partner Religionspädagogik. Vor dreieinhalb

Jahren hat Back die traditionsreiche Gaststätte

übernommen („nach einem Jahr

Suche“), die schon längere Zeit kein Besucher-Magnet

mehr war. Von der Brauerei

Siegenburg, dem Verpächter, wurde das

Bräustüberl stilvoll renoviert und auf Vordermann

gebracht. Für die Atmosphäre

sorgte Back. „Aber es hat gedauert, bis wir

das Vertrauen der Siegenburger und Hallertauer

zurückgewinnen konnten“, erinnert

sich die Wirtin.

Heute ist das Bräustüberl das gastronomische

Aushängeschild der Gemeinde und

auch wieder Heimat der örtlichen Vereine.

Es gibt sogar einen Stammtisch. Und es wird

am Wochenende „Schafkopf“ gespielt (ein

nicht nur in der Hallertau beliebtes Kartenspiel).

Das Bräustüberl ist angekommen in

Siegenburg und den Nachbargemeinden wie

Abensberg oder Mainburg.

Dazu hat sicherlich auch ein ausführlicher

Beitrag des Bayerischen Fernsehens beigetragen,

das für die Sendung „Unter unserem

Himmel“ eine ganze Woche rund ums

Bräustüberl Siegenburg gedreht hat. Und

natürlich die Qualität des Gebotenen. Die

Biere der Brauerei Siegenburg der Familie

Wittmann – die einzig verbliebene von ehemals

sechs Braustätten in Siegenburg die

nach zwölfjähriger Pause seit 2003 „wiederbelebt“

wurde – sind allein schon vielen

Gästen ein Besuch wert. „Es kommen

immer häufiger Bier-Sommliers zu uns, um

unsere Biere zu verkosten“, berichtet Back.

Bayerische Küche ist Programm

Selbstredend auch wegen der Küche. Bayerische

Küche ist Programm. Ehrlich, authentisch

ohne viel Chi-Chi. Mit heimischen,

saisonalen Produkten. Alles selbstgemacht.

Die „Kontrollinstanz“ kommt aus Gars und

ist Theresia Backs Mutter. Sie bringt nicht

nur frisches, selbstgezogenes Gemüse und

Obst mit. Auch mal Schmalzgebackenes

oder wie zuletzt „Zwetschgen-Datschi“,

worüber sich dann vor allem der Stammtisch

freut. Nein, sie ist auch kritischer

Begleiter der Küche im Bräustüberl Siegenburg.

„Wenn Mamma zufrieden ist, dann

haben wir alles richtig gemacht“, weiß die

Wirtin, die sich trotz der Anforderungen

ihres anstrengenden Berufes eine gute

Portion Humor behalten hat.

Als unlängst ein Bus einer evangelischen

Kirchengemeinde aus dem Vogtland bei ihr

Station machte und ein Reiseteilnehmer

angesichts der mächtigen Kirche gegenüber

dem Bräustüberl meinte, „bei Ihnen

bringt wohl der Pfarrer das Bier“, entgegnete

Theresia Back ganz glaubhaft: „Wir

habe das ganz klar geregelt. Bei uns gibt es

normales Bier für Katholen, Leichtbier für

Evangelen und Alkoholfreies für Atheisten.“

Die Gäste waren tief beeindruckt.

Tags darauf rief die sächsische Lokalzeitung

an.


Kalbsbäckchen auf Wurzelgemüse

Rezept

Zutaten für 4 Portionen:

1 Kilo Kalbsbäckchen

(küchenfertig vorbestellen beim Metzger,

pro Person rechnet man 200–250g)

150 g Karotte(n), gewürfelt

100 g Petersilienwurzel,

geschält & gewürfelt

150 g Lauch, geputzt, in ca. 1cm dicke

Scheiben geschnitten

150 g Knollensellerie,

geschält & gewürfelt

Butterschmalz zum Anbraten

etwas Mehl zum Melieren

Zucker, ein gutes Salz, weißen Pfeffer

0,25 l guten, kräftigen Rotwein

0,25 l Wasser,

1 EL Tomatenmark

6 Lorbeerblätter

1 Nelke

6 Wacholderbeeren, angedrückt

Optional: 4 Zweige Zitronenthymian

So möglich, alle Zutaten

vor der Verarbeitung auf

Raumtemperatur bringen.

Teller rechtzeitig

vorwärmen

(Backofen < 50 Grad)

Geschmortes Fleisch passt gut in die kalte Jahreszeit und Kalbsbäckchen

bekommt man nicht alle Tage! Abgesehen von der Vorbestellung der Bäckchen

ist dieses Gericht unkompliziert und in der Zubereitung einfach. Wer

seine Gäste gerne entspannt zum Essen begrüßt, wird sich über diesen Tipp

freuen! Christian Mildner, Koch im Siegenburger Braustüberl, verrät das

Rezept:

Zuerst das Wurzelgemüse zubereiten: Etwas Butterschmalz in einem großen

Topf erhitzen. Sellerie, Karotten und Petersilienwurzel gut anschwitzen. Dann

Lauch, Tomatenmark und 3 Teelöffel Zucker dazugeben und karamellisieren

lassen. Gewürze dazugeben, dann mit Rotwein ablöschen. Wasser zugeben,

5 Minuten leicht köcheln lassen, dann Hitze reduzieren und Gemüse ziehen

lassen. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.

Pfanne ohne Fett gut erhitzen (2/3 der Herdleistung). Die Kalbsbäckchen in

Mehl wenden, überschüssiges Mehl dann abklopfen (Fleisch soll nur ganz

leicht bestäubt und trocken sein). Etwas Butterschmalz in die Pfanne geben

und Fleisch von beiden Seiten anbraten. Portionsweise arbeiten (Pfanne nur

zur Hälfte befüllen, sonst geht zu viel Hitze verloren). Angebratene Bäckchen

in den Topf auf das Wurzelgemüse legen und 45 Minuten bei geschlossenem

Deckel garziehen lassen (nicht kochen lassen!). So wird das Fleisch zart und

alle Aromen bleiben erhalten.

Auf vorgewärmten Tellern die Kalbsbäckchen auf dem Gemüse anrichten und

mit einem Zweig Zitronenthymian garnieren. Leicht salzen (am besten von

jedem Gast selbst am Tisch). Als Beilage empfiehlt sich je nach Geschmack

und Zeitaufwand entweder ein rustikales Weiß- oder Krustenbrot, Spätzle

oder Brezenknödel.

Als begleitendes Getränk empfiehlt Christian Mildner ein gut gehopftes Bier

(wie zum Beispiel das „Xaverl“, ein doppelt gehopftes Siegenburger Helles)

oder ein gutes Glas Rotwein.

Wenn Kalbsbäckchen nicht oder nicht genügend verfügbar sind, lassen sich

für dieses Rezept auch Beinscheiben vom Kalb verwenden.

Lehmann

Lehmann

hallertau magazin 31


VERANSTALTUNGEN

Kuchlbauer’s Turmweihnacht | 26.11.–21.12.

jeweils Mittwoch bis Sonntag · Zahlreiche Fieranten, traditionelle Kunsthandwerker

und allerlei Spezialitäten · www.kuchlbauers-weihnachtsmarkt.de

Landshuter Christkindlmarkt | 27.11.–23.12.

Einzigartige Kulisse – inmitten gotischer Bürgerhäuser, in der Freyung zu Füßen

der Kirche St. Jodok

Christkindlmarkt Ingolstadt | 27.11.–23.12.

am Theaterplatz · www.ingolstadt.de

Christkindlmarkt Pfaffenhofen | 27.11.–23.12.

vor dem Rathaus · www.pfaffenhofen.de

Freisinger Altstadt-Christkindlmarkt | 28.11.–26.12.

ehemaliger Schulhof St.-Georg-Schule · www.freising.de

Kunst in Osterwaal/Ateliertage | 29.11.–07.12. · 14:00–18:00 Uhr

Lohweg 4, Au-Osterwaal · www.ton-art-jmp.de

Mauerner Schloss-Weihnacht | 29.11. ·14:00–20:00 Uhr

Hofmarkschloss · www.gemeinde-mauern.de

Kelheimer Christkindlmarkt | 12.12.–21.12. · 15:00–20:00 Uhr

Ludwigsplatz · www.kelheim.de

Katalin Bereczkí-Kossack/Ateliertage | 06./07.12. · 14:00–19:00 Uhr

Jubiläumsausstellung: Raku-Brand und Feuer-Show am Nikolaus-Tag (ca. 17:00 Uhr)

an allen Advents-Wochenenden „offenes Haus“! 84048 Puttenhausen, Abensstraße

1 (gegenüber Ziegelwerk) · www.katalins-keramikwelt.com

Christkindlmarkt Wolnzach | 12.12.–14.12. Volksfestplatz

Fr. 18.00–21.00 Uhr, Sa. 16.00–21.00, So. 14:00–21:00 Uhr www.wolnzach.de

Veranstaltungen in der Hallertau:

Aktuelle Hinweise mit zahlreichen Suchmöglichkeiten (Ort, Datum, Kategorie,

etc.) finden Sie online unter: www.hallertau.by/veranstaltungen.html

Die älteste Stadt

an der Isar erleben:

Bummeln durch die vor weihnachtliche Altstadt

Kraft sammeln auf dem fürstbischöflichen Domberg

Staunen über stimmungsvolle Adventsmärkte

Genuss klangvoller Weihnachtskonzerte

NEU: Vorträge zur Hundeerziehung!

Grundlagen Welpenerziehung · 11.12.2014 / 11.02.2015 / 18.2.2015

„Mein Hund jagt – was kann ich tun?“ · 22.01.2015.

„Mein Hund der Staubsauger“ · 05.02.2015

Verhaltensauffällige Hunde: Pöbeln, Raufen, Schnappen · 19.03.2015

Referent: Daniel Herter, zertifizierter Verhaltensberater für Hunde. Tel.: 0173 2975529

Informationen: Hundeschule Halb so wild, Abensberg · www.halb-so-wild.de

Großer Flohmarkt Pfaffenhofen a.d. Ilm | 28.12.14

Volksfestplatz · www.pfaffenhofen.de

Kabarett mit Roland Hefter | 15.01., 20:00 Uhr

„Du bist nur oamoi auf da Welt“ · LSK-Theatersaal, Mainburg · ww.mainburg.de

Geführte Wanderung „Gewässer als Lebensraum" | 19.01.2015

ab 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr · mit Hermann Kirchner, Gewässerwart und Fischereiaufseher,

wandern Sie entlang des Gewässer-Lehrpfades · Tourist-Information

Bad Gögging, Tel: 09445/95750 · Weitere Termine: 2.2. / 16.2. / 2.3. / 6.3. / 13.3.

Greifvogelwanderung | 20.01.2015 · ab 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr

Anmeldung: Tourismus- und Stadtmarketing Riedenburg · Tel. 09442/9050-00

Weitere Termine: 27.1. / 3.2. / 10.2. / 17.2. / 24.2. / 3.3.,10.3. / 17.3. · 10 €/Pers.

„Alltagsleben der Römer an Donau und Limes“ | 23.02.2015

ab 19:30 Uhr bis 20:30 Uhr · Historischer Vortrag mit Dr. Ulrich March · Kurhaus

Bad Gögging, Tel: 09445/9575-0 · www.bad-goegging.de

Bier-Hochzeit

im

Das Gasthaus Spitzer, Osterwaal, und die Bierexperten Alexander Herzog und Bernhard

Nieder („Hallertauer Bierfestival“) laden am Samstag, 28. Februar 2015, zu einer

ganz besonderen Veranstaltung ein: der „Hallertauer Bier-Hochzeit“.

Herzog und Nieder werden mit den Gästen sieben ausgesuchte Biere der Region verkosten;

Küchen-Chef Stefan Spitzer wird dazu sieben jeweils passende, kulinarische Schmankerl

präsentieren. Gemeinsam gehen sie der Frage nach: Welche Speisen harmonieren mit

welchen Bieren? Die Teilnehmer erwartet ein besonderes Genuss-Erlebnis!

Folgende Biere sind für die Verkostung geplant:

Müllerbräu: Leichtes Weißbier (Gold-Medaille beim European Beer Star 2013) · Schlossbrauerei

Hohenthann: Tannen Hell (Gold-Medaille beim European Beer Star 2013) · Riedenburger

Brauhaus: Emmer-Bier · Brauerei Rockermeier: Festmärzen · Schlossbrauerei

Au-Hallertau: Hopful Dark Ale · Klosterbrauerei Weltenburg: Kloster Asam Bock (Gold-

Medaille beim European Beer Star 2014) · Schneider Weisse: Aventinus (Gold-Medaille

beim European Beer Star 2014) (Änderungen vorbehalten!)

Die Teilnahme an der „Bier-Hochzeit“ inkl. aller Biere und dem begleitenden Speisen

kostet pro Person € 45,00. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Auf Wunsch können auch vorab Geschenk-Gutscheine für Weihnachten erstellt werden!

Touristinfo Freising • Marienplatz 7 • 85354 Freising

Tel. 08161/54-44111 • touristinfo@freising.de • www.freising.de

Die Veranstaltung am 28. Februar 2015 beginnt um 19.00 Uhr.

Anmeldung und weitere Infos unter: www.gasthaus-spitzer.de

32 hallertau magazin


Hallertauer Biere IM TEST

Bernhard Nieder, Thilo Steindorf

und Alexander Herzog (v.l.n.r.) verkosten

besondere Hallertauer Biere

In dieser Rubrik stellt die HALLERTAU jeweils drei

Bier-Besonderheiten vor: z. B. besonders gehopfte,

temporär erhältliche, prämierte oder erstmals

gebraute Biere.

„Xaverl“

Schmidmayer Bräu, Siegenburg

„Willibald’s Weizenbock“

Schlossbrauerei Au-Hallertau

„Winterfestbier“

Schlossbrauerei Hohenthann

Alkohol: 4,8 Vol. · Stammwürze: 11,5

Besonderheit: besonders gehopftes

Helles

Farbe/Optik: naturtrüb unfiltriert,

gleichmäßiger Schaum

Geruch: leichte Malz- und Hopfenaromen

Hopfenaroma: sehr dezent

Vollmundigkeit: ausgeprägt

Rezenz: dezent

Gesamteindruck: Ein schönes helles

Bier, das aber das Versprechen auf viel

Hopfen nicht einlöst

BEWERTUNG

Alkohol: 6,7 Vol. · Stammwürze: 16

Besonderheit: Saisonbier

Farbe/Optik: bernsteinfarben, gleichmäßige

Trübung, ausgeprägt feiner

Schaum

Geruch: leichte Fruchtnoten, für den

Biertyp typische Malznoten

Hopfenaroma: für ein Weißbier sehr

angenehme Hopfenaromen

Vollmundigkeit: vollmundig-rund,

gehaltvoll, der hohe Alkoholgehalt ist

spürbar, aber nicht aufdringlich

Rezenz: leicht moussierend

Gesamteindruck: Ein hervorragender

Weizenbock, von dem man gerne noch

mehr trinken möchte

BEWERTUNG

Alkohol: 5,3 Vol. · Stammwürze: 12

Besonderheit: Saisonbier

Farbe/Optik: brillant-klar, goldfarben

Geruch: malzbetont, frisch

Hopfenaroma: biersortentypisch

gehopft

Vollmundigkeit: sehr gehaltvoll, harmonisch-rund

Rezenz: spritzig-angenehm

Gesamteindruck:

Ein gelungenes Märzenbier mit hoher

Drinkability

BEWERTUNG

SKALA

Der Braumeister sollte sich Rat holen

Akzeptabel, hinterlässt wenig Eindruck

Ein gut trinkbares „Tafel-Bier“

Ein feines Bier, lohnt auch einen Umweg!

Ein herausragendes Bier, unbedingt probieren!

Sensation, ein Bier zum Niederknien!

hallertau magazin 33


425 Jahre

Schlossbrauerei

Au-Hallertau

Au-Hallertau – Viele Hallertauer erinnern

sich noch gerne an den 400. Geburtstag der

Schlossbrauerei Au-Hallertau im Jahre

1990. Im kommenden Jahr steht nun ein

„kleineres“ Jubiläum an: Auf 425 Jahre

kann die Schlossbrauerei Au-Hallertau

dann zurückblicken, die inzwischen von

Freiherr Michael Beck von Peccoz alleine

geführt wird. Insbesondere dank seinem

Einsatz hat die Brauerei einen erfolgreichen

Sprung ins 21. Jahrhundert gemacht: Die

handwerklich gebrauten Biere, darunter in

jüngster Zeit auch viele neue Bierstile wie

„Hopfull“ (India Pale Ale), erfreuen sich

nicht nur in der Region, sondern auch im

Export zunehmender Beliebtheit.

Noch sind die Planungen für den runden

Geburtstag nicht abgeschlossen. In jedem

Fall soll es am „Tag des Bieres“ (23. April

2015) auf dem Auer Marktplatz neben dem

Rathaus eine große Präsentation des „Jubiläums-Märzen“

für die Bevölkerung geben,

das eigens zum Geburtstag eingebraut wird.

Seit 1846 haben die Freiherrn Beck von Peccoz ihren

Sitz in der Marktgemeinde Au. Michael Beck von Peccoz,

auf dem Foto mit Ehefrau Irene und den Töchtern Benita

(l.) und Emilia, ist seit 1987 Geschäftsführer der Schlossbrauerei

Au-Hallertau.

Dann wird nicht nur der neue „Jubiläumskrug“,

sondern auch ein attraktives

Gewinnspiel vorgestellt, das unter anderem

mit einer „Bierreise“ nach Prag lockt,

wo die Schlossbrauerei Au-Hallertau eine

ganze Reihe von Gastronomiebetrieben

beliefert. Weitere Aktivitäten werden

rechtzeitig über die Tagespresse bzw. die

Internetseite kommuniziert (www.auerbier.de),

teilt die Schlossbrauerei Au-Hallertau

mit.

„Wir freuen uns auf das Jubiläum, das uns

stolz auf die jahrhundertelange Tradition

unserer Brauerei zurückblicken lässt“,

betont Brauerei-Chef Beck von Peccoz,

„wir werden auch in Zukunft mit Qualitätssicherung

und Innovation alles dafür

tun, den guten Namen, den Auer Biere

genießen, zu sichern.“

www.auer-bier.de

Der ideale Ort für den

schönsten Tag in Ihrem Leben!

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34 hallertau magazin


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gebraute Hopfull. Die besondere

Komposition verschiedener Hallertauer

Aromahopfen verleiht diesem Bier eine

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hallertau magazin 35


Der Hallertauer

und sein Schimmel

von Adolf Widmann

Der ehemals in der Hallertau lebende Kunstmaler Helmut Münch hat die

Schimmelgeschichte in einem Linoldruck bildlich nachempfunden.

An anderer Stelle dieser Ausgabe wird auf

die Deutsche Hopfenstraße eingegangen.

Diese führt bekanntlich durch das größte

zusammenhängende Hopfenanbaugebiet

der Welt, die Hallertau. Neben dem Wirtschaftsgut

Hopfen werden die Hallertau

und insbesondere die Bewohner von jeher

auch mit Sagen und Geschichten begleitet,

in denen von Gaunern, Räubern,

Wegelagerern und vor allem von Rossdieben

die Rede ist. Wer kennt sie nicht, die

scherzhaften, aber teils auch boshaften

Bezeichnungen vom „Land der Schelme“

und der „Schimmelfänger“.

Der Hallertauer, ein Schelm

Im Gegensatz zum gemeinen Verbrecher

ist der Schelm eher ein kleiner Rechtsbrecher,

der sich mit Tricks und List durchs

Leben schlägt. Um Nachweise für Delikte

dieser Art zu finden, muss man schon ein,

zwei Jahrhunderte zurück gehen. Man darf

die Geschehnisse, die der zweifelhaften

und auch scherzhaften Landschaftsbezeichnung

zu Grunde liegen, auch nicht

36 hallertau magazin

unbedingt mit dem Hopfenbau in Verbindung

bringen, weil die Hopfenwirtschaft

erst im 19. Jahrhundert zur Entfaltung kam.

Der ehemalige Pfarrer von Reicherts -

hausen Dr. Johann Baptist Prechtl sieht

Gründe für die scherzhafte Bezeichnung

einerseits in der Armut der Gegend,

andererseits in dem Umstand, dass auf der

Deutschen Hopfenstraße wertvolle Handelsgüter

transportiert wurden. Verständlich,

dass am Straßenrand allerhand

Gesindel lauerte. Dr. Prechtl stellt dazu

fest, „dass jährlich über 5000 Handwerksburschen,

Schauspieler, Gaukler, Guckkastenträger,

Gradler, vacierende Subjekte

usw. diesen Weg passierten“. Bei einer

solchen Ansammlung eben von Schelmen

war es nicht verwunderlich, dass das

Eigentum oft in Gefahr war und „selbst

Pferd und Vieh verlustig gegangen sind“.

Die Sage vom Schimmel

Der Überlieferung nach wurde in einer

Kapelle in der Hallertau ein verhungerter

Schimmel gefunden. Das tragische Ende

dieses edlen Tieres wird dem Grunde nach

in zwei Fassungen erzählt:

Nach der einen haben sechs Burschen

ausgerechnet an Fronleichnam einen

Schimmel gestohlen, den sie, zu Hause

angekommen, frei laufen ließen. Der

Schimmel war hungrig und fing gleich an,

das wegen des Festes auf die Straße

gestreute Gras zu fressen. Dem „Futter -

teppich“ folgend landete er in der Kirche

und wurde dort unbemerkt eingeschlossen.

Da in dieser Kirche nur einmal im Jahr eine

Messe gelesen wurde, fand man den

verhungerten Schimmel erst ein Jahr später.

Der anderen Fassung liegt ebenfalls ein

Pferdediebstahl zu Grunde. Die Diebe,

die in diesem Fall ertappt und verfolgt

wurden, versteckten den Schimmel in

einer Kapelle. Da sie jedoch eingeholt

und auch gefangen wurden, konnten

sie das Tier nicht mehr befreien. Der

Schimmel wurde nicht entdeckt und

musste elendig verhungern. Erst später

fand der Mesner das „verreckte“ Tier an

der Türe liegend.


Um diese beiden Grundfassungen ranken

sich noch viele Ergänzungen und örtlich

verschiedene Lesarten. Am bekanntesten

ist wohl jene, nach welcher der Schimmel

halb verhungert gefunden worden sein soll

und man ihm, quasi zur Wiederbelebung,

ein Schüpperl Heu in das Maul stopfte.

Der Ort der Handlung

Ist der Kern der Legende schon sagenumwoben

genug, bietet die Suche nach dem

Ort, in dem sich das Ereignis zugetragen

haben soll, noch Anlass zu Spekulationen.

In der Hallertau werden die Orte Geisenfeld,

Larsbach, Mühlried, Neuhausen,

St. Kastl, Sielstetten und Volkenschwand

mit der Sage in Verbindung gebracht. Am

häufigsten wird der Ort Enzelhausen genannt,

wo an der Bundesstraße zwischen

Freising und Abensberg auf einem Hügel

die heute noch so genannte Schimmel -

kapelle steht. Der ehemalige Moosburger

Landgerichtsassessor Felix Friedrich

Lipowsky glaubte sogar, dass der Schimmeldiebstahl

geschah, als neun Hallertauer

auf einer Wallfahrt nach St. Kastulus in

Moosburg unterwegs waren, sechs Mann

sich entfernten und dabei einen Schimmel

auf die Seite schafften (Darstellung des

sozialen und wirtschaftlichen Volkslebens,

1862).

Die Version Lippl

Der bairische Poet Alois Johannes Lippl

hat sich die dichterische Freiheit genommen

und den Schimmeldiebstahl in der

Hallertau in einer eigenen Version in andere

Orte verlegt. Gleichwohl landet auch bei

ihm der Schimmel in einer Kapelle.

Bekanntlich lässt der reiche Bräu einen

Schimmeldiebstahl dem Züwerl Toni,

einem armen Bräubursch, in die Schuhe

schieben. Der rächt sich auf seine Weise.

Er stiehlt aus dem Stall des Posthalters

von Geiselreith einen Schimmel und stellt

diesen dem Bräu von Banzing in den Stall.

Wen wunderts, der Schimmel landet von

hier aus wieder in einer Kapelle.

Dichtung und Wahrheit

Tatsache ist, dass vor zwei-, dreihundert

Jahren in der Hallertau gelegentlich

Pferde gestohlen und die Diebe auch gefasst

und verurteilt worden sind. Der letzte

aktenkundige Pferdediebstahl passierte

1861 beim Wirt in Berghaselbach. In der

im 18. und 19. Jahrhundert noch reich

bewaldeten und unwegsamen Hallertau

mangelte es tatsächlich nicht an Dieben,

die sich auf Pferde spezialisiert hatten. In

Abdeckern (Schinder), Pfannenflickern

und Gradlern, ja sogar in Veranstaltern

der zahlreichen Pferderennen fanden sie

ihre Helfer und Hehler. So gesehen, liegt

der Sage ein Stück Wahrheit zu Grunde.

Andererseits ist zu bedenken: Die Hege

und Pflege, die der Bauer dem Pferde angedeihen

ließ, der Wert des Pferdes und

die gelegentlichen Diebstähle führten

dazu, dass das Pferd einfach im Gespräch

war. Die Sprüche über die Güte des

eigenen Pferdes, die blühende Phantasie

und auch die Ausreden, die Diebe gebrauchen

mussten, haben sicher zur Glorifizierung

des Pferdes und in der Folge auch zu

den bekannten Sagen geführt. Der Volkswitz,

der darin enthalten ist, hat auch zur

Verewigung im Volkslied geführt.

hallertau magazin 37


Ein Leben für die Kunst:

Katalin Bereczkí-Kossack

Seit 25 Jahren lebt und arbeitet die ungarische Künstlerin Katalin Bereczkí-Kossack in der Hallertau.

Lehm und Ton sind ihre bevorzugten Materialien. In der kleinen Ortschaft Puttenhausen an der Deutschen

Hopfenstraße fällt ihr Haus jedem Durchreisenden auf. Ihr Garten ist ein Ort der Phantasie. Natur und

Kunst verweben sich zu einer magischen Atmosphäre…

„Was ich nicht erzählen, nicht zeichnen, nicht fotografieren,

nicht tanzen kann, versuche ich durch das Material Ton auszu -

drücken.“ Ihr Akzent ist unverkennbar, ihr Deutsch ausge -

zeichnet. Katalin Bereczkí-Kossack stammt aus Ungarn. Seit

25 Jahren lebt und arbeitet die Künstlerin in der Hallertau. Und

sie spricht so temperamentvoll wie man sich das von einer

Ungarin erwartet, während sie sich grazil, tanzend beinahe, an

diesem Herbstabend durch ihren Garten in Puttenhausen

bewegt. Außergewöhnliche Menschen pflegen besondere Gärten.

Dieser hier verzaubert. Im Licht der blauen Stunde verweben sich

Natur und Kunst zu einer magischen Atmosphäre. Tönerne

Schiffe tragen Häuser, ganze Städte an Bord. Dunkle, mit Nägeln

ornamentierte Masken beobachten aus leeren Augenhöhlen

jeden Schritt. In Strähnen aufgefädelt baumeln rote Pfefferschoten

über einem archaischen Lehmofen. Francois, Katalin Bereczkí-

Kossacks Lebensgefährte, schürt das Feuer. Rot glühen die

Holzscheite im Inneren des Ofens. Aus der Kuppel scheinen sich

drei Fabeltiere ihren Weg nach draußen zu sprengen, in seine

Seitenwand schmiegt sich reliefartig ein Drachen in den mit

Stroh durchsetzten Lehm. So viel Phantasie... Entlang der Pfade

um das Haus gibt es noch vieles zu entdecken: Finstere keltische

Krieger und Baumgesichter flankieren den Weg, dann wieder

sinnliche Frauentorsos mit sonnengleichen Spiralen als Köpfe,

weise Steingesichter ruhen in Kies gebettet. In getöpferte

38 hallertau magazin


hallertau magazin 39


Findlinge eingeritzte Pferde-Darstellungen

erinnern an Höhlenmalereien. Zitate,

Worte, geheimnisvolle Botschaften. Immer

wieder Masken und Gesichter. Indianisch.

Venezianisch? Fundstücke. Dazwischen

Pfauenfedern. Kuhhörner. Ein Fahrrad.

Zerfallendes, Verwitterndes. Und Scherben

... Rund um ihr Haus findet Katalin Bereczkí-Kossack

Platz für Versuchsstücke,

Fehlbrände als auch Lieblingsstücke, die

nicht in die Wohnzimmer der Kunstsammler

oder in Galerien wechseln werden. „Ja,

der Mensch fängt an ...“, kommentiert

versonnen Katalin Bereczkí-Kossack, „und

die Natur beendet. Wie unser Leben!“

Sehnsucht nach der Ferne

Mit Scherben hat wohl aber auch alles

angefangen: Die in Thüringen in der

damaligen DDR ausgebildete Porzellanmalerin

beginnt Ende der 1970er Jahre

im Völkerkundemuseum Budapest eine

Tätigkeit als Keramikrestauratorin. Das

Néprajzi Múzeum beherbergt die vielleicht

größte ethnografische Spezialsammlung

Europas sowie auch um die 10 000 afrikanische

Exponate. Hier lernt die junge

Künstlerin die unterschiedlichsten Techniken

und Materialien kennen. Die Sehnsucht

nach der Ferne ist geweckt. Sobald

es politisch möglich ist, bereist Katalin

Bereczkí-Kossack den amerikanischen

und afrikanischen Kontinent. Sie besucht

die österreichische Künstlerin Susanne

Wenger an ihrer Wirkungsstätte im westafrikanischen

Regenwald und wird sogar

für einige Zeit zu ihrer Schülerin. Die

1915 in Graz geborene und 1950 nach

Nigeria ausgewanderte Susanne Wenger

begründete dort einst eine archaischmoderne

Kunstschule. Ihre in Oshogbo

zusammen mit lokalen Künstlern geschaffenen

Skulpturen gehören heute zum

Unesco-Weltkulturerbe.

Faszination Afrika

Von Afrika ist Katalin Bereczkí-Kossack

nachhaltig fasziniert. Viele Male führen

ihre Expeditionen zum Stamm der Dogon

nach Mali. „In einer unzugänglichen

kargen Felslandschaft leben die Menschen

dort im Kreislauf der Natur wie in der Vorzeit“,

erzählt sie. „Es wächst nichts außer

Hirse. Dort lernst du, was es heißt, mit

Hunger und Durst zu leben. Nichts zu haben

und trotzdem Glück zu empfinden. Es ist

wie in der Steinzeit.“ Mit den Frauen der

Dogon hat die Künstlerin eine besondere

Freundschaft geschlossen. Ihre „Schwestern“,

wie Katalin Bereczkí-Kossack diese

liebevoll nennt, zeigen ihr, wie sie den

Ton bearbeiten und wie sie ihn brennen –

durch einfachen Grubenbrand im Lagerfeuer.

So haben es unsere Urahnen in

Europa auch getan. Es ist dieses archaische,

ursprüngliche, das fortan Katalin

Bereczkí-Kossacks ausdrucksstarken Werke

prägt. An Themen fehle es ihr nie,

antwortet sie auf die Frage nach der Inspiration.

Und sie durchlebe natürlich

Phasen. So stammen aus der Zeit nach der

Scheidung vom Vater ihrer beiden Töchter

viele der Krieger. „Wenn eine Figur vollendet

war, hatte ich den Eindruck, es ist

jemand da und ich bin nicht so allein“,

lächelt sie rückblickend und fügt hinzu:

„Etwas muss nicht schön sein. Wenn es

Gedanken in dir weckt, dann ist es gut. In

jedem Fall besser, als wenn es dich gleichgültig

lässt!“ In der kleinen Ortschaft

Puttenhausen an der B 301 kurz vor Mainburg

hat die Künstlerin eine Heimat in der

Hallertau gefunden. Ihr Haus zu finden

ist leicht. Eine Hausnummer braucht der

Suchende nicht: Skulpturen, Installationen

und Ziegelplastiken aller Art weisen

den Weg. Unverkennbar, dass hier die

Künstlerin wohnt.

Atelier im Ziegelwerk

Es ist kein Zufall, dass Katalin Bereczkí-

Kossack sich gerade hier niederlässt.

Gegenüber des Hauses, auf der anderen

Seite der B301, befindet sich das Ziegelwerk

Leipfinger-Bader. Um Ziegelsteine

herzustellen, braucht es Lehm und große


Öfen – also genau das, was eine Keramik-

Künstlerin auch benötigt. Die Inhaber

zeigen sich aufgeschlossen gegenüber der

Kunst und so gründet Katalin Bereczkí-

Kossack 1990 ihr Atelier auf dem Firmengelände.

„Mein geschiedener Mann hatte

den Kontakt hergestellt damals“, so die

Künstlerin, „er wollte, dass ich zu ihm nach

Deutschland ziehe. Aber mein Atelier in

Békéscsaba hätte ich niemals aufgegeben

ohne die Aussicht, eine annähernd vergleichbare

Möglichkeit für meine Arbeit zu

finden.“ Es ist eine glückliche Fügung. Die

Bedingungen in der Ziegelei sind ideal und

die Unternehmerfamilie Leipfinger-Bader

unterstützt die Künstlerin wohlwollend.

Gebrannte Erde

In Puttenhausen setzt sich Bereczkí-Kossack

intensiv mit verschiedenen Brennprozessen

auseinander. „Keramik“ bedeutet „gebrannte

Erde“ (a. d. Griechischen „Keramos“). Rohmaterial,

Brenntemperatur, Brenndauer und

Ofenatmosphäre beeinflussen das Ergebnis.

Bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu

über 1000 Grad Celsius nimmt ein Brennprozess

in Anspruch. Man braucht Erfahrung.

Ein Brand ist nicht reversibel und das

Zusammenspiel der Elemente Erde, Feuer,

Luft und Wasser birgt sowohl kreative als

auch zerstörerische Überraschungen. Hochbrand,

Raku, Tonnenbrand, Grubenbrand,

Kapselbrand – es gibt mehr als eine Methode,

Lehm und Ton zu brennen. Auf das Abenteuer

Erde und Feuer lässt sich Katalin

Bereczkí-Kossack immer wieder gerne ein.

Heute bietet sie im Rahmen ihres kunst

pädagogischen Engagements ihren Schülern

als auch interessierten Autodidakten einen

„Brand Service“ mit Beratung an. Von zu

Hause mitgebrachte Objekte werden in

ihrem Atelier nach Wunsch gebrannt.

Kreativität als Grundbedürfnis

Die Lust am kreativen Tun zu fördern und

zum künstlerischen Experimentieren zu

ermutigen, das sei ihr ein großes Anliegen,

so Bereczkí-Kossack, denn Kreativität stelle

ein Grundbedürfnis des Menschen dar, ein

Bedürfnis, dessen Vernachlässigung sogar zu

seelischen Problemen führen könne. Gerne

ist sie als Dozentin an der Volkshochschule

Mainburg tätig, gibt Kurse und organisiert

Workshops. Für Kinder hat sie eigene

Angebote entwickelt. Es besteht

sogar die Möglichkeit, in

der Keramikwerkstatt Geburtstag

zu feiern. Die

Kinder dürfen Farben,

Formen und Materialien

ausprobieren, es

wird gestaltet, gekocht

und getanzt. Katalin

Bereczkí-Kossacks eigene

„Etwas muss nicht schön sein ...

Wenn es Gedanken in Dir weckt,

dann ist es gut. In jedem Fall besser,

als wenn es Dich gleichgültig lässt!“

Katalin Bereczkí-Kossack


Kinder, Laura und Katalina, sind bereits erwachsen.

Beide Töchter haben sich für einen

kreativen Beruf entschieden. Laura hat in

Brüssel Kunst studiert, Katalina Mediendesign

in München. Die Frage, ob sie denn nach 25

Jahren noch so etwas wie Heimweh spüre,

verneint die lebhafte Ungarin. Natürlich bedauere

sie, ihrer Mutter nicht räumlich

näher sein zu können. In der Welt sei sie

nach wie vor viel unterwegs, schließlich

nehme sie regelmässig an internationalen

Symposien und Ausstellungen teil. Zu Hause

aber fühle sie sich in der Hallertau. Das Leben

habe sie ferner gelehrt: „Wenn du im Hier und

Jetzt nicht glücklich bist, dann wirst du es

nirgends sein“. Text, Fotos: Maité Herzog

Katalin Bereczkí-Kossack

Abensstraße 1, 84048 Puttenhausen

www.katalins-keramikwelt.com

Anlässlich des 25jährigen Bestehens

ihres Ateliers in Puttenhausen lädt Katalin

Bereczkí-Kossack am 6. und 7. Dezember

zu einer Ausstellung ein:

Jeweils von 14 bis 19 Uhr in der Abensstraße

1, Puttenhausen (gegenüber Ziegelwerk

Leipfinger-Bader).

Am 6. Dezember lässt sich eine Rakubrand

erleben und eine Feuershow (ca. 17.Uhr).

Weihnachten – Freude bereiten mit regionalen

Spezialitäten rund um den Hopfen und mehr ...

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42 hallertau magazin


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hallertau magazin 43


Ingolstadt läutet den Countdown für

das Reinheitsgebot-Jubiläum 2016 ein:

Bier-

Genuss-

Tage

im Klenzepark

44 hallertau magazin

Ingolstadt – Als der bayerische Herzog

Wilhelm IV am 23. April 1516 in Ingolstadt

die neue bayerische Landesverordnung

verkündete, die auch das Brauen

von Bier festlegte, hätte er sich wohl kaum

träumen lassen, dass dieses „Bayerische

Reinheitsgebot“ bis heute für ganz

Deutschland bindend ist. Anlässlich des

500. Geburtstages des ältesten bestehenden

Lebensmittelgesetzes gibt es bereits eine

Vielzahl von Planungen für Aktivitäten.

Der Stadt Ingolstadt kommt dabei eine

herausragende Rolle zu. Bereits im April

2014 wurde mit dem dreitägigen „Fest

zum Reinen Bier“ eine Veranstaltung in

Erinnerung an das Reinheitsgebot organisiert,

die mehr als 20.000 Besucher be -

geisterte und im kommenden Jahr eine

neuerliche Aufführung erleben wird

(24.–26. April 2015). Und mehr noch: In

diesem Rahmen findet vom 1.–3. Mai

2015 in der historischen „Exerzierhalle“

im zentrumsnahen Klenzepark erstmals

ein Bier-Verkostungs-Festival statt: die

„Bier-Genuss-Tage“.

15–20 Brauereien, vornehmlich aus

der Region um Ingolstadt, werden dabei

drei Tage lang ihre Bierspezialitäten präsentieren,

darunter auch neue Bierstile,

die derzeit unter dem Begriff „Craft-Bier“

für Furore sorgen. Begleitend gibt es ein

großes Bühnenprogramm mit Musikgruppen,

Talkrunden mit Bier experten und

Verkostungen ausgesuchter Biere durch

Bier-Sommeliers. Es wird in der Exerzierhalle

ein kleines, gepflegtes Angebot an

Speisen geben sowie die Möglichkeit, in

einem Bier-Shop „Craft-Biere“ zu erwerben.

„Wir wollen mit diesen Bier-Genuss-Tagen

unser bestehendes Angebot rund um das

Bier im Hinblick auf 2016 noch

attraktiver machen“, erklärten die Initiatoren

Hans Zech und Marcus Jaud vom

Kulturamt Ingolstadt, „wir verfolgen dabei

keine kommerziellen Interessen, sondern

wollen dem Thema Biervielfalt eine Bühne

bieten.“

Realisiert werden die Bier-Genuss-Tage

in Zusammenarbeit mit der Agentur

IMAGO87 von Alexander Herzog, dem

Begründer des höchst erfolgreichen

Hallertauer Bierfestivals in Attenkirchen.

Noch wird am Konzept für Ingolstadt

gearbeitet; voraussichtlich Anfang 2015

werden Umfang und Programm der

Veranstaltung feststehen.

Für das Fest zum Reinen Bier in Ingolstadt

wird eigens eine Internetseite ein -

gerichtet, die dann auch über die Bier-

Genuss-Tage ausführlich informiert.

Bierfreunde sollten sich den Termin aber

auf alle Fälle schon mal vormerken!

Information:

IMAGO87, Alexander Herzog, 08168

4299950, alexander.herzog@imago87.de


Herzlichen

Glückwunsch!

Au/Hallertau – Ihren 80. Geburtstag feierte

in diesem Sommer Magda Herrscher

aus der Marktgemeinde Au. Anders als ihre

Altersgefährten/-innen und im Gegensatz

zu Berufsgruppen wie Piloten, die für eine

geschmeidige Altersversorgung ab 55 (!)

streiken, steht Herrscher nach wie vor täglich

in ihrem Spezialgeschäft, das Tabakwaren,

Weine und Spirituosen anbietet. Seit

1960. Damals heiratete sie Hans Georg

Herrscher, dessen Familie Anfang der 30er

Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Immobilie

des insolventen Bankhauses Heinrich

in der Auer Hauptstraße übernahm.

Auf „Tabakwaren, Weine, Spirituosen und

Hopfenhandel“ lautete der Geschäfts -

bereich der Herrschers bei der Gewerbe -

anmeldung im Jahre 1932. Durch den

überraschenden Tod ihres Ehemannes im

Jahre 1972, den ein Herzinfarkt beim Bergwandern

ereilte, war Magda früh auf sich

allein gestellt. Tochter Claudia, damals

gerade 12 Jahre alt, wurde zu ihrer wichtigsten

Unterstützung. Während Magda

Kunden belieferte, bediente die Tochter –

neben der Abarbeitung ihrer Hausaufgaben

– die Kunden in dem kleinen Laden,

der bis heute kaum Veränderungen erfahren

hat. Umso erstaunlicher, welch großes

Sortiment an Zigaretten, Zigarren, Weinen

und Spirituosen die Herrschers bereit halten.

Für Stammkunden werden auf

Wunsch ganz spezielle Produkte geführt.

„Wir können alles besorgen“, erläutert

Herrscher, „ob bestimmte kubanische Zigarren

oder außergewöhnliche Brände,

Rum oder Gin!“ Ein reiner „Männerladen“

sei es nicht, versichert Magda Herrscher,

denn zu ihrer treuen Kundschaft zählen

auch viele Frauen.

Nicht gut zu sprechen sind die Herrschers

auf den Gesetzgeber, der dem Spezial -

geschäft durch immer neue Verordnungen

in Sachen Alkohol und Nikotin das Wasser

abgrabe. Das besonders rigide bayerische

Rauchverbot hat auch den Herrschers stark

zugesetzt, die etwa 80 Automaten betreiben.

Mit der Einführung der EC-Karte als

Zahlungsmittel an Zigarettenautomaten

musste der kleine Betrieb zuletzt 40.000

Euro investieren. Dabei wird immer weniger

geraucht. Und getrunken. Früher gab es in

dem kleinen Laden sogar einen Stehausschank.

Magda Herrscher erinnert sich an

viele „lustige Gespräche“ und an einen

Auer Wirt, der gerne auf zwei bis drei

Schnäpse und eine Zigarette vorbei kam,

weil er in seiner Wirtschaft keinen Alkohol

trank. „Heute traut sich ja keiner mehr

etwas zu trinken.“

Xenia Kehnen/pixelio.de

Bachner Unternehmensgruppe

Familie Bachner baut

Kindergarten für Mainburg

Mainburg - In der Frühjahr/Herbst-

Ausgabe des Hallertau Magazins hatten

wir in einem Porträt die Unternehmensgruppe

Bachner, Mainburg, und

das große soziale Engagement der Inhaber

Sabine und Hans Bachner vorgestellt.

Wie zur Bestätigung lief vor

kurzem die Nachricht ein, dass das

Ehepaar Bachner nun ihrer Heimatstadt

Mainburg einen Kindergarten

„stiften“. In unmittelbarer Nähe zum

Firmensitz soll der „offene, integrative

Kindergarten auf den Grundlagen der

Montessori-Pädagogik“ entstehen.

Rund eine halbe Million lassen sich die

Bachners dieses Engagement kosten.

Der geplante Kindergarten mit einer

Nutzfläche von rund 200 Quadratmetern

bietet Platz für 20 Kinder, die von

Fachkräften betreut werden und soll

bereits im September 2015 in Betrieb

gehen. Derzeit liegt der Bauantrag bei

der Stadt Mainburg, die dieses Vor -

haben „für absolut begrüßenswert“

(Bürgermeister Josef Reiser) hält. Dieser

Aussage schließt sich das Magazin

Hallertau an: Chapeau!

hallertau magazin 45


Gewinnen Sie ein

Hallertau-Menü

für 2 Personen!

Wer kennt diese

Waldkapelle?

Unter allen Einsendern, die bis zum 30.03.2015

richtige Hinweise liefern, verlost das Magazin

Hallertau einen Abend für 2 Personen im

Siegenburger Bräustüberl.

(www.siegenburger-braeustueberl.de).

Zu gewinnen:

Ein Abend für 2 Personen im

Siegenburger Bräustüberl.

Die Auflösung gibt es dann in der nächsten Ausgabe des Magazins Hallertau (Frühjahr 2015).

Einsendungen an: alexander.herzog@imago87.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Magazins Hallertau sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Wer wusste die richtige Antwort auf unser Fotorätsel in der Ausgabe 1/2014?

Unter den zahlreichen richtigen Einsendungen, die das gesuchte Gebäude als Gasthof Plank mit Dorflinde in Lindkirchen an der Deutschen

Hopfenstraße benannt haben, wurde per Los eine Gewinnerin ermittelt: Monika Lais aus Siegenburg hatte das Glück und darf ein Hallertau-Menü

für 2 Personen im Mainburger Biberbau genießen. Die Redaktion gratuliert der Gewinnerin und bedankt sich ganz herzlich

beim Mainburger Biberbau für die Auslobung des attraktiven Preises und den freundlichen Empfang (www.bernds-biberbau.de).

„De Holledau

– gsagt und gsunga“

Das erste Hörbuch übers Hopfenland

Mainburg · Die Hallertau, das hügelige Hopfenland

im Herzen von Bayern: Bücher und Bildbände darüber

gibt es bereits jede Menge. Aber ein Hörbuch?

Der gebürtige und eingefleischte Hallertauer Ritsch

Ermeier, Musikant und Rundfunkredakteur, hat es sich

zur Aufgabe gemacht, unsere Heimat durch jede Menge

Informationen und amüsante Geschichten als Hörbuch

herauszubringen.

Eine kurzweilige Heimat- und Sachkunde für Bier-,

Hopfen-, und Hallertaufreunde. Nach einigen Jahren

Arbeit ist es jetzt endlich soweit: Seit Mitte November

gibt es das Werk, und neben Geschichten und Fakten

sind auch noch 5 uralte Hallertauer Lieder darauf, selbst

gesungen und mit der Quetsche eingespielt. Es geht

um den Hopfenanbau, um die Herkunft des Namens

Hallertau, ums Bier, um die letzte Hopfenzupferschlacht

in Au, um die Hallertau jetzt und heute und vieles mehr.

Das 40-minütige, kurzweilige Hörbuch ist gedacht

und gemacht für alle Hallertauer, Freunde der Hallertau,

und die, die es werden wollen. Erhältlich ist die CD

in verschiedenen Geschäften im Hopfenland und auch

als Download im Internet. Wo genau, das findet man

unter www.bavarianvoices.de. Und so hofft der Autor,

Sprecher und Herausgeber Ritsch Ermeier auf viele Interessenten,

denn: „Wen da Hopfa oamoi kratzt, den

lasst er nimma aus“! www.bavarianvoices.de

G E W I N N S P I E L

Das Magazin Hallertau verlost

3 Exemplare des Hörbuchs

„De Holledau - gsagt und gsunga“.

Beantworten Sie uns einfach folgende Frage richtig:

Bei welchem Hallertauer Volksmusik-

Kabarett-Trio ist der Autor Ritsch Ermeier als

„Quetscherer“ und Sänger aktiv?

Schicken Sie uns bis zum 31.3.2015 Ihre Antwort,

zusammen mit Name, Adresse und Telefonnummer

an: redaktion@hallertau-magazin.de

Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los; HALLERTAU-Mitarbeiter

sind von der Teilnahme ausgeschlossen. · Rechtsweg ausgeschlossen ·

46 hallertau magazin


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