die BKK VDN in Schwerte - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

do.stadtmagazine.de

die BKK VDN in Schwerte - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Liebe Leserinnen und Leser,

Reiner Schwalm

pünktlich 10 Tage vor dem Start

in die Sommerferien haben wir

für Sie das dritte IN-Stadtmagazin

2010 produziert. Das war

diesmal etwas schwieriger, denn

erst vor gut einem Monat haben

wir Ihnen zusätzlich das Spezialmagazin

„Bauen – Renovieren –

Energiesparen“ geliefert. Beide

Hefte mussten zeitweise parallel

produziert werden, was unsere

Anzeigen- und Textredaktion

aber locker wegsteckte. Es hat

sich allerdings gelohnt: Das zweite

Spezialheft ist auf eine tolle Resonanz

bei Ihnen, unseren Lesern,

gestoßen. Alle Magazine in

unseren 130 Ständern, öffentlichen

Verwaltungsstellen, im Einzelhandel,

in den Volksbanken-

und Sparkassen-Zweigstellen

waren so schnell vergriffen, dass

unsere Auslieferer sich sputen

mussten, um rechtzeitig „frische“

Magazine nachzulegen. Dieses

Echo hat uns sehr gefreut. Das

nächste Spezialheft mit einem

weiteren spannenden Thema

kommt also – versprochen! Und

wenn Sie jetzt gerade das aktuelle

Stadtmagazin in der Hand halten,

dann denken Sie doch mal

Geisecke. Die katholische St. Antonius

Gemeinde in Geisecke feierte

Mitte Juni ihr diesjähriges Gemein-

darüber nach, wie es wohl wäre,

bei uns in Dortmund oder

Schwerte mitzuarbeiten. Oder

vielleicht kennen Sie jemanden in

der Verwandtschaft oder Nachbarschaft,

der Zeit und Spaß hat,

zu unserem alle zwei Monate erscheinenden

Stadtmagazin beizutragen.

Wir suchen nämlich noch:

- Mitarbeiter/innen für die Anzeigengewinnung:

Sie telefonieren

gern? Sie haben dreimal in der

Woche ein paar Stunden Zeit? Sie

können Menschen ansprechen

und die Vorzüge unseres Magazins

(Auflage: 135 000, erscheint

in 8 Dortmunder Stadtbezirken

und Schwerte) überzeugend darstellen?

Dann rufen Sie mich

doch einfach persönlich ab 11

Uhr an (0231/172174). Sie können

auch mit einer Digitalkamera

umgehen und kleine Texte aus ihrem

Wohnort oder Nachbarort

schreiben? Auch dann sollten wir

uns unterhalten!

- Arbeiten würden Sie – je nach

Aufgabengebiet – entweder von

zu Hause aus oder in der Redaktion

im Zentrum Dorstfelds.

Jetzt bleibt mir nur noch, Ihnen

schöne Ferien zu wünschen. Wir

machen Betriebsferien vom 2. bis

zum 15. August. Danach sind wir

wieder täglich von 8 bis 17 Uhr

für Sie da.

Ihr Reiner Schwalm

(Herausgeber)

info@in-stadtmagazine.de

St. Antonius feierte Gemeindefest

Hoch zu Ross konnte der Nachwuchs für einen

kurzen Zeitraum den Nachmittag genießen.

defest, das mit einer gemeinsamen

Heiligen Messe eröffnet wurde. Ein

buntes Programm schloss sich an.

Tags darauf wurde das Fest nach einer

Andacht fortgesetzt. Unter anderem

standen Spiele für Kinder am

Nachmittag auf dem Programm.

Wer wollte, konnte sein Geschick

unter Beweis stellen, egal ob beim

Cola-Kasten-Stapeln, beim Torwandschießen

oder aber auf dem

Rücken eines Ponys. Während sich

der Nachwuchs diesen Aufgaben

stellte, probierten die Erwachsenen

die angebotenen Köstlichkeiten aus.


Schwerte-Logo“ nun auch bei der Sparkasse

Dr. Uwe Trespenberg, 1.Vorsitzender vom

Verein Stadtmarketing Schwerte e.V. freut

sich gemeinsam mit dem Marketingleiter

der Sparkasse Schwerte, Detlef Lorber, die

Verkaufsstelle in der Hauptstelle der

Schwerter Sparkasse zu eröffnen

Seit gut einer Woche ist es nun auch

in der Hauptstelle der Sparkasse

Schwerte möglich, die Geschenk-

und Werbeartikel mit dem Schwerte-Logo

zu beziehen.

Neben den klassischen Werbeartikeln

wie Feuerzeug, Schreibblöcken,

Kaffeebechern und Einkaufstaschen

sind auch Polohemden und

Shirts im Angebot. Abgerundet

Ganz nah dran – die BKK VDN in Schwerte

Fröhlich und sportlich ging es zu sinnvolle Ernährung oder neueste

beim ersten Schwerter Tag der Fa- Trendsportarten. „Ein intensives

milie, den die BKK VDN am 19. und persönliches Verhältnis zu

Juni 2010 gemeinsam mit Koope- unseren Versicherten und den

rationspartnern des Gesundheits- Schwerter Bürgern ist unser An-

Netzwerkes in der Schwerter Inliegen“, erläutert Holger Töppel,

nenstadt organisiert hatte. stellvertretender Vorstand, den

Hintergrund der Veranstaltung.

Spielerisch Medium: konnten IN-Stadtmagazine

die Teilneh- Wer die BKK VDN gerne näher

mer Größe: beim Gesundheitsparcours

195 x 65 mm kennenlernen möchte, kann sich

nicht Farbe nur / sw: ihre eigene cmyk Fitness unter von der individuellen und sach-

Beweis Datum: stellen, sondern 2010-06-29 erfuhren kompetenten Beratung vor Ort im

noch ganz nebenbei etwas über Rosenweg 15, per Telefon oder im

BONUSPROGRAMM BoNickel

Gesund leben zahlt sich aus!

wird das Sortiment durch Autoaufkleber,

große Portierschirme und

den „Schwerte-Bierkrug“. Mit dem

Erwerb der Werbemittel wird man

nicht nur automatisch zum Botschafter

der Ruhrstadt, sondern unterstützt

darüber hinaus noch die

vielen Projekte des Vereins Stadtmarketing

Schwerte e.V. Detlef

Lorber, Marketingleiter der Schwerter

Sparkasse hierzu: „Wir freuen

uns auf diesem Wege neben dem

Ruhrtalmuseum eine zweite Verkaufsstelle

für dieSchwerte-Artikel“

anbieten zu können. Während

der üblichen Öffnungszeiten ist es

möglich, die Produkte im Schalterraum

zu erwerben.“

Anzeige

Internet unter www.bkk-vdn.de

überzeugen. Von 8.00 bis 18.00

Uhr (freitags von 8.00 bis 17.00

Uhr) erteilt man hier gerne Auskünfte

zum Leistungsspektrum,

Zusatzangeboten, Kassenwechsel

oder dem Bonusprogramm BoNickel.

Die aktive Stärkung und Vorsorge

der eigenen Gesundheit ist der

BKK VDN eine Belohnung wert.

Beim BoNickel-Programm kön-

Gesundheitsprämie bis zu 100 Euro,

als Familie sogar bis zu 250 Euro pro Jahr!

Zum ersten Mal durchgeführt:

Schwerter Tag der Familie

Gemeinsam mit Einzelhändlern,

Restaurants und Dienstleistern der

Schwerter Innenstadt organisierte

die BKK VDN den ersten Tag der

Familie, der am 19. Juni durchgeführt

wurde. Eröffnet wurde die

Veranstaltung durch Bürgermeister

Heinrich Böckelühr.

Unter dem Motto „Vertrauen durch

Nähe“ warteten am Werner-Steinem-Platz,

der Teich- und der

Mährstraße verschiedene Aufgaben

auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

In einem aufgebauten Gesundheitsparcours

galt es zwölf

Einen ersten Tag der Familie organisierte die BKK VDN im Juni mit Einzelhändlern,

Restaurants und Dienstleistern in der Schwerter Innenstadt.

Spielstationen zu bewältigen. Über

20 gemischte Teams aus Kindern

und Erwachsenen wagten die Fahrt

mit dem BMX-Rad und dem Wave-

Board, ließen ihre Hörkraft testen

oder stellten die Sensibilität ihrer

Füße unter Beweis.

Immerhin winkte als erster Preis

eine viertägige Well-Aktiv-Reise

nach Rügen.

nen Einzelpersonen bis zu 100

Euro pro Jahr erhalten, bei Familien

sind bis zu 250 Euro jährlich

drin, die bei Erreichen eines bestimmten

Punktestands erstattet

werden.

Über nähere Einzelheiten

zum Bonusprogramm

BoNickel informiert Sie

gerne das Team der

BKK VDN.

Ihre Krankenkasse in Schwerte

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In Schwerte gibt es am Freitag, dem

9. Juli ein außergewöhnliches Projekt:

In den Schaufenstern des

Schwerter Einzelhandels stellen

Künstler ihre Werke zum Thema

Schwerte winkt - Hände sagen

mehr als tausend Worte“ aus. Ex-

Gastronomin und Künstlerin Elvira

Sürig wollte mit dieser Idee einen

Akzent in Schwerte setzen. Inspiriert

wurde sie durch die besondere

Aufmerksamkeit, die die Kultur im

Ruhrgebiet durch die Kulturhauptstadt

2010 in diesem Jahr bekommt.

Aus dem Bereich der Kunstschaffenden

fand sich eine Gruppe Kreativer,

die das Thema umsetzte. So

werden Schwerter Einzelhändler in

der Fußgängerzone in deren Läden

und Schaufenstern der Kunst einmal

entsprechend viel Platz einräumen

- im Rahmen der Kulturhauptstadt

2010 sicher ein

ausgefallener Beitrag. Symbolträger

ist der Handschuh, wie z.B. der

normale Haushalts-Gummihandschuh,

der die Hände und damit

uns beschützen soll. Lassen wir die

Hände sprechen! Aber nicht nur

die Kunst ist Thema des Abends.

Die Besucher sollten einen Rundgang

durch die Stadt machen. Ne-

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Schwerte winkt - Hände sagen mehr als tausend Worte“

Schwerter Werbegemeinschaft öffnet der Kunst die Türen zum Late-Night-Shopping am 9. Juli von 18 bis 24 Uhr

Einen außergewöhnlichen Ausflug

unternahmen kürzlich 13 Bewohner

des Klara-Röhrscheidt-Hauses

zusammen mit ihren Betreuern.

Am Ziel, der Landesgartenschau in

Hemer, wurden sie von vielen ehrenamtlichen

Helfern empfangen,

damit sie, von ihnen begleitet, die

Schönheiten des „Zaubers der Verwandlung“,

so das Leitmotiv der

LaGa in Hemer, möglichst intensiv

bewundern konnten. Mit Rollstuhl

ben den spannenden Kunstinstallationen

„winken“ den Besuchern an

vielen Locations in der Innenstadt

kleine Partys. So wird die Haselackstraße

mit einer fast 100 m langen

Tafel aufwarten. Hier kocht die

Schlemmeroase, für die Blumendeko

zeichnet Rosenholz verantwortlich,

dazu gibt es Wein und Kerzenschein.

Das Atelier Sichtweise ist

geöffnet und im Hof kann man dem

Künstler und Hand-Werker Holger

Hülsmeyer beim Bearbeiten von

Holzskulpturen über die Schulter

schauen. Als Zwischenstation gibt

es italienischen Prosecco und Wein

beim Eiscafé Venezia in der Hüsingstraße

zu musikalischen Italo-

Rhythmen. Weiter geht‘s auf dem

Platz Cava dei Tirreni mit argentinischen

Maultaschen, Tanz und

Tango vom Verein Louisa, der ein

argentinisches Kinderprojekt unterstützt.

In der Mährstraße winken

Tapas und Weine beim Geschäft

„Vielerlei“ in wunderschöner

Atmosphäre. Der Werner-Steinem-

Platz „winkt“ wieder mal mit verlockenden

Angeboten. Über das klassische

Getränkeangebot hinaus

wird es auch in diesem Jahr wieder

Caipirinha, Pina Colada und Tequi-

la Sunrise am Cocktailstand der

Tanzschule Thiele geben. Die Pizzeria

Piano lockt die Besucher mit

italienisch-türkischen Spezialitäten

und ein DJ wird für die richtige Atmosphäre

und die sommerlich-entspannte

Stimmung sorgen. Schwerte,

die Einkaufsstadt mit Herz öffnet

an diesem Freitag ihre Geschäfte

Bewohner des Klara-Röhrscheidt-Hauses

„testeten“ die Landesgartenschau in Hemer

und Rollator ging es vorbei an Beeten

und Blumenpräsentationen. Sogar

für einen Blick in die Bendixen-

Kunstausstellung blieb noch Zeit.

Zwischendurch gab es zur Stärkung

Kaffee und Kuchen. Begeistert waren

die Bewohner des Klara-Röhrscheidt-Hauses

nicht nur von der

Flora in der Landesgartenschau,

durchgehend bis 24 Uhr. Hier winken

den Gästen zahlreiche Angebote,

preislicher sowie auch lukullischer

Art, neben der bereits

erwähnten Kunst. Dies alles zusammen

wird für eine ganz besondere

Stimmung sorgen. Eine Einkaufsmöglichkeit

der besonderen Art erwartet

die Besucher Schwertes. Einige

Kunstwerke werden länger zu

erleben sein, aber einige vergehen

im Laufe der Nacht. Deshalb sollte

man diesen Termin am Freitag,

dem 9. Juli wahrnehmen - übrigens

einer der ganz wenigen fußballfreien

Tage und kurz vor der WM-Entscheidungen

ganz sicher eine gefundene

Abwechslung zum Sport im

Fernsehen.

Wir laden Sie ein zu unserer gemeinsamen

Aktion „Schwerte

winkt - Hände sagen mehr als tausend

Worte“. Sind sie mit uns gespannt

auf eine hoffentlich laue

Sommernacht in der Ruhrstadt

Schwerte. Wir winken aus Schwerte,

der Einkaufsstadt mit Herz!

Elvira Sürig für die Kunstaktion und

Joachim Kockelke für die Werbegemeinschaft

Schwerte

sondern auch davon, dass sie all diese

Schönheiten der Natur behindertengerecht

im wahrsten Sinne des

Wortes „erfahren“ konnten. Abschließendes

Highlight des Ausflugs

war dann das Abendessen in

einer bekannten Schnellimbiss-

Kette „am Fuße der Landesgartenschau“.

Für viele war diese Art des

Essens vollkommen neu, besuchten

einige doch die Kette mit dem gelben

„M“ das erste Mal.


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Feiner Stil, agiler Fahrspaß und

aufwändige Technik – der Audi

A3, der A3 Sportback, das A3 Cabriolet

und der S3 sind die Sportler

im kompakten Segment.

Jetzt arbeitet Audi ihren Premium-Charakter

mit neuen, liebevollen

Details im Exterieur und

Interieur noch stärker heraus.

Die sportliche Eleganz der A3-

Modelle kommt schon im Design

perfekt zum Ausdruck; jetzt gewinnt

die harmonische Linienführung

eine Reihe neuer, nobler

Akzente hinzu. Das Gitter des

Singleframe-Grills und die Blenden

der B-Säulen sind hochglänzend

schwarz lackiert, die unteren

Lufteinlässe erhalten verchromte

Stege, die Außenspiegel sind aerodynamisch

optimiert und in den

Türgriffen liegen Chromstreifen

(außer beim S3).

Alle A3-Varianten bekommen am

Heck einen neuen Diffusoreinsatz

mit markanter Abrisskante, beim

Dreitürer sind die Rückleuchten

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Zoll im Zehnspeichen-Design angeboten,

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und an den Tasten der Fensterheber

glänzen Applikationen in

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Die aufgewerteten Modelle der A3-

Familie rollen im Frühsommer zu

den Händlern.

Unter ihnen befinden sich das dynamische

Kurven licht adaptive

light für die Xenon plus-Scheinwerfer,

der Fernlichtassistent und das

Navigationssystem plus mit MMI-

Bedienlogik. Es bietet eine besonders

schnelle Routenberechnung,

eine höhere Auflösung und eine

dreidimensionale Kartengrafik.

Ein weiteres hochattraktives Feature

ist der Parkassistent. Bei

langsamer Fahrt (bis 30 km/h)

überprüft er mit Ultraschallsensoren

die Längs-Parklücken am

Straßenrand; im Kombiinstrument

zeigt er an, wenn eine von

ihnen groß genug ist, um rückwärts

einzuparken. Jetzt muss der

Fahrer nur noch den Rückwärtsgang

einlegen und Gas, Kupplung

und Bremse betätigen – das Auto

steuert selbsttätig und präzise in

die Lücke.

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5


Bevor wir uns auf die weitere Reise

durch das Tagesgeschehen begeben,

wollen wir Ihnen eine Veröffentlichung

im Amtsblatt der königlichen

Regierung zu Arnsberg nicht

vorenthalten:

„In der Nacht vom 27. auf den 28.

v.M. sind in der Wohnung des Pfarrers

Neuhaus zu Westhoven durch

Einbruch folgende Gegenstände

entwendet worden:

Ein Tabakskästchen von Pappe in

violettem Safran-Papier, mit Bleipapier

gefüttert und mehreren Verzierungen,

insbesondere colorierter

Stickerei unter einem Glase auf dem

Deckel, ungefähr 8 Zoll lang, 5 Zoll

breit und 6 Zoll hoch; eine kurze

neue Tabakspfeife mit einem biegsamen,

von Pferdehaaren geflochtenem

Rohre, hörnernem Abgusse

und schmalem weißem porzellanenem

Kopfe, mit einem kleinen colorierten

Bilde, einen Hirsch und

Laubwerk darstellend, nebst neusilbernem

Beschlage; eine ältere Tabakspfeife

mit Weichselrohr, weißem

porzellanenem Kopfe und

Abgusse, so wie neusilbernen Deckel

zum Aufstecken; zwei Aufsätze

zu Pfeifenröhren von schwarzem

Horn und zwei Pfeifenstöcher von

Rehbein, ein Paquet von ungefähr

¾ Pfund Tabak im blauen Papier;

eine fast neue Kappe von schwarzem

Tuche; ein Rasiermesser mit

Schleifstein; eine sehr alte englische

zweigehäusige silberne Taschenuhr

mit arabischen Zahlen auf dem Zifferblatte,

durch ihre sehr converse

Form besonders kenntlich; an Gelde

10 bis 15 Thaler, aus 1Louid’or

und Thalerstücken von 1/3 usw. bestehend.

Jeder, welcher zur Entdeckung des

Thäters oder Wiederbeschaffung

der gestohlenen Gegenstände beitragen

kann, wird aufgefordert, uns

oder der nächsten Polizei-Behörde

davon sofort Anzeige zu machen

und wegen des Ankaufes gewarnt.

Schwerte, den 13. September 1837,

Königl. Gerichts-Commissio.

6

Fortsetzung unserer Reise durch

das Tagesgeschehen:

4. 1. 1909

Zur Teilnahme am Frankfurter Gesangswettstreit

der deutschen Männergesangvereine,

der bekanntlich

in diesem Jahr dort stattfindet, haben

sich, wie bereits berichtet, allein

26 rheinisch-westfälische Vereine

gemeldet.

Auch eine Anzahl hiesiger Sänger

wird an dem großen „Sängerkrieg“

teilnehmen, und zwar die „Ruhrtaler“

und mehrere Mitglieder des

MGV „Cäcilia“, die sich dem Dortmunder

Lehrergesangverein angeschlossen

haben. Hoffentlich werden

unsere heimischen Sänger in

Frankfurt mit Ehren bestehen.

6. 1. 1909

Am morgigen Tage kann die Lehrerin

Frl. Ludwig auf eine 25jährige

Tätigkeit als Jugenderzieherin zurückblicken.

21 Jahre wirkt die Jubilarin

bereits mit größtem Erfolge an

der hiesigen kath. Volksschule,

während sie vordem 3 Jahre in Hallenberg

und 1 Jahr als Hauslehrerin

auf einem gräflichen Gut in Böhmen

tätig gewesen war. Wir sprechen

Frl. Ludwig, die sich nicht nur

bei ihren zahlreichen früheren und

jetzigen Schülerinnen, sondern

auch in der gesamten Bürgerschaft

der größten Beliebtheit erfreut, zu

ihrem morgigen Ehrentage unsere

besten Glückwünsche aus; möge sie

noch recht lange Jahre dem verantwortungsvollen

Beruf der Jugenderziehung

widmen können.

10. 1. 1909

Nachdem die in früheren Jahren geübte

Gepflogenheit , während des

Winterhalbjahres in den einzelnen

Kompanien besondere Festlichkeiten

zu veranstalten, zu Gunsten eines

gemeinsamen Festes sämtlicher

Kompanien beseitigt worden ist,

wird am Samstag, dem 16. Februar,

der Bürgerschützenverein sein

Winterfest feiern. Für dasselbe ist

eine Militärkapelle gewonnen worden,

und verspricht der Abend,

recht genussreich zu werden. Das

eigene Lokal des Vereins, der Schützenhof,

konnte wegen seiner nicht

leichten Heizbarkeit und der winterlichen

Temperatur leider nicht in

Betracht kommen, und so ist das

städtische Lokal, der Freischütz gewählt

worden, der den Festteilnehmern

die Benutzung der Straßenbahn,

auch die Rückfahrt

ermöglicht.

11. 1. 1909

Eine ergötzliche Szene spielte sich

vor dem hiesigen Schöffengericht

ab. Der Pferdehändler Josef Rosenberg

aus Gelsenkirchen, ein Zigeuner,

hatte sich wegen Betruges zu

verantworten. Am 10. Juli v.J. hatte

er dem Landwirt Krämer in Westhofen

ein Pferd zum Preise von 750

Mark verkauft. Krämer tauschte

sein Pferd ein und gab noch 350

Mark heraus. 100 Mark hielt er als

Sicherheit zurück. Das Pferd, das als

höchstens 5 jährig und fehlerfrei

verkauft wurde, erwies sich als 9

jährig und „dämpfig“, weshalb der

Käufer Anzeige erstattete. Der Angeklagte

machte in seinem heimatlichen

„deutsch“ die ergötzlichsten

Anstrengungen, um sich rein zu

waschen. Seine 5 Stammesgenossen,

welche ihn auf der damaligen

Geschäftstour begleitet hatten, hatte

er als Entlastungszeugen mitgebracht.

Das Gericht schenkte aber den Angaben

des Geschädigten und der bei

dem Kauf zugegen gewesenen Zeugen

aus Westhofen Glauben und

verurteilte den Angeklagten zu 100

Mark Geldstrafe.

12. 1. 1909

Sehr unruhig ist es heute Nacht auf

der Hüsingstraße gewesen. Zwi-


schen einer größeren Zahl junger

Leute kam es nach vorausgegangenem

Wortwechsel zu einer größeren

Schlägerei. Bruchstücke von

Stöcken und Zaunlatten bedeckten

noch heute morgen das „Schlachtfeld“.

Die Polizei mußte verschiedentlich

eingreifen und nahm auch mehrere

Verhaftungen vor. Hoffentlich wird

den Friedenstörern recht nachdrücklich

beigebracht, daß „Ruhe

die erste Bürgerpflicht“ ist.

13. 1. 1909

Der älteste Bürger unserer Stadt,

Schumachermeister Heinrich Heierhoff,

Nordstraße wohnhaft, ist

vorgestern im Alter von 91 Jahren

infolge Altersschwäche gestorben.

15. 1. 1909

Die Ruhr ist infolge der letzten Niederschläge

und der Schneefälle im

oberen Sauerlande bereits wieder

ganz bedeutend gestiegen, sodaß

wohl von einer allgemeinen Wasserarmut

der im Gebiete der Ruhr

liegenden Ortschaften kaum mehr

die Rede sein kann.

19. 1. 1909

Vom Ordenssegen ist auch ein Stern

nach hier gefallen. Herr Gutsbesitzer

Hidding ist anlässlich des Ordensfestes

der rote Adlerorden 4.

Klasse verliehen. Wir sprechen

Herrn Hidding anlässlich dieser

Ehrung unsere besten Glückwünsche

aus.

20. 1. 1909

Ein gefährlicher Mensch ist der bei

dem Drogisten Wilkes in Dienst

stehende, etwa 50 jährige Arbeiter

Niggemeier, der auch bereits in

Benninghausen einen „Kursus“

durchgemacht hat. N. kam am

Dienstag Nachmittag mit einem

Wagen von Ergste und traf auf der

Chaussee ein 16-17 jähriges Mädchen,

das von Letmathe kam und

nach Dortmund zu ihren auf der

Bornstrasse wohnenden Eltern

wollte. N. nahm das Mädchen auf

seinem Wagen und verübte, nachdem

er einige verfängliche Reden

geführt hatte, ein unsittliches Attentat

auf das Mädchen.

Dieses wollte vom Wagen springen,

worauf N. auf das Pferd einschlug,

um das Abspringen zu verhindern.

Das Mädchen sprang trotzdem ab

und fiel dabei so unglücklich, daß es

von dem Wagen überfahren wurde

und verschiedene Verletzungen , sowie

einen Bruch des rechten Armes

erlitt. N. wurde nach erfolgter Anzeige

sofort verhaftet und dem

Mädchen gegenübergestellt. Nachdem

seitens der Polizeiverwaltung

für ärztliche Hülfe gesorgt war, erhielt

das vollständig mittellose

Mädchen das Fahrgeld, sodaß es

sich zu seinen Eltern begeben konnte.

21. 1. 1909

Ein kleines Tauschgeschäft machten

im Juli v.J. die Arbeiter W. und B,

hier.

W. überließ seinem Freud Fritz B.

eine Uhrenkette, wofür er von diesem

eine Hose erhielt. Als sich W.

aber dieses intime Kleidungsstück

mal bei Licht betrachtete, bemerkte

er, daß es schon recht „schäbig“ aussah.

Er verlangte deshalb noch 3

Mark bares Geld. Hierauf ging aber

B. nicht nur nicht ein, sondern er

nahm dem W. den Streitgegenstand

einfach wieder fort.

Die Uhrenkette brachte er seiner

Wirting und bemerkte, daß er die

Kette zwar gekauft, aber noch 3,50

Mark darauf zu zahlen habe und bat

um ein Darlehn. Die gutmütige

Frau rückte auch das Geld heraus,

das nun schleunigst in Branntwein

umgesetzt wurde. Ein spöäterer

Versuch des B. der Frau die Uhrenkette

wieder zu stibitzen, glückte

ihm nicht. Als Dieb im strafschär-

fenden Rückfalle wurde B von der

Hagener Strafkammer zu 9 Monaten

Gefängnis verurteilt.

23. 1. 1801

wurde den Bürgern Schwertes nach

langem Bemühen die Genehmi-

gung für die Einführung des Kornmarktes

erteilt. Der Eröffnungstag

am 3. Juni 1801 wurde für die Bürgerschaft

und die angereisten

Händler zu einem Festtag.

26. 1. 1909

Der Krieger- und Landwehrverein

beging am Samstag, den 23.ds. im

Vereinslokal Ww. Weilberg seine

Kaisergeburtstagsfeier durch einen

gut besuchten Kommers.

Nachdem der Vorsitzende, Herr

Amtssekretär a.D. Schweitzer, die

Kameraden durch eine herzliche

Ansprache begrüßt und mit einem

Hoch auf den Kaiser geschlossen,

hielt Herr San.Rat Dr. Klug die eigentliche

Festrede, in beredten

Worten des Deutschen Reiches

Herrlichkeit schildernd, und zur

Liebe und Treue zum Vaterland auffordernd.

Die hübsche Feier hielt

die Teilnehmer bis in die frühen

Morgenstunden in der gemütlichsten

Stimmung zusammen.

4. 2. 1909

Am Passionssonntag, 28. März, feiert

unser Kirchenchor sein diesjähriges

Cäcilienfest. Die Feier wird

eingeleitet durch eine Segensandacht

in der Kirche nachmittags um

Anno dazumal

5 Uhr, in welcher kirchliche Kompositionen

zum Vortrag gebracht

werden. Die weltliche Feier findet

im Schwermannschen Saale statt.

Außer Liedervorträgen, Festrede

usw. wird ein religiöses Schauspiel

„Das Heiligtum von Antiochien“

von Ferd. Ludwigs zur Aufführung

kommen

9. 2. 1909

(Auszug aus der neuen Eisenbahn-

Verkehrsordnung, welche am 1.4.

d.J. in Kraft tritt)

„In Frauenabteilen dürfen männliche

Fahrgäste nur bis zum 10. Lebensalter

mitreisen.

Einen Anspruch auf die Mitfahrt

hat kein Reisender selbst wenn er

eine für den Zug fällige Fahrkarte

gelöst hat, sobald ihm ein seiner

Fahrkarte entsprechender Platz

nicht angewiesen werden kann. Ein

Zwang, den Reisenden in der nächst

höheren Klasse zu befördern, besteht

also für die Eisenbahn nicht,

was fälschlich angenommen wurde.

Schließlich sei noch erwähnt, daß

„unfreiwillige“ Reisende, die bei der

Verabschiedung so lange im Wagen

bleiben bis der Zug abfährts, 6 M zu

zahlen haben.“

10. 2. 1909

Der Verkehr mit unseren Nachbarorten

Ergste, Villigst usw. ist nicht

mehr unterbrochen; für Fußgänger

ist neben der eingestürzten Flutbrücke

eine provisorische Notbrücke

gebaut, während der Wagenverkehr

vorläufig durch die Wiesen geleitet

wird.

Die eingestürzten Straßenteile –

kurz vor der Sägemühle ist die Straße

nur noch knapp einen Meter

breit – sind durch Drähte abgesperrt.

Gestern nahm Herr Baurat

Tiedtke aus Dortmund in Begleitung

des zuständigen Wegeaufsehers

namens der Provinzialverwaltung

eine eingehende Besichtigung

der zerstörten Straße von Schulze-

Selmig bis zu der eingesürzten Flutbrücke

vor.

Hoffentlich wird die Wiederherstellung

der arg beschädigten Chaussee

baldmöglichst erfolgen, damit das

Fuhrwerksverbot zwischen den

Ortschaften am südlichen Ruhrufer

mit Schwerte dann wieder aufgehoben

werden kann, Der von dem

Hochwasser angerichtete Schaden

ist überall bedeutend höher als

1890.

7


Man kann es in diesen Tagen allenthalben

deutlich erkennen: die Unzufriedenheit

der Bürger mit „denen

da Oben“, also der Sekte der

Berufspolitiker, nimmt in rasendem

Galopp zu. Es ist längst nicht mehr

nur ein Phänomen in der Kommunalpolitik,

dass Entscheidungen wie

bei Schildbürgern getroffen werden,

nein auch in den viel zu vielen Landesparlamenten

raufen sich zweit-

und drittklassige „Politprofis“ um

Einfluss, Macht und vor allem um

ihre enormen Pfründe. Bezieht man

nun den politischen Niedergang auf

die Kommunalpolitik und hier besonders

auf die Szenerie in Schwerte,

stellt man fest, dass die Volksparteien

schon seit langem nicht

mehr in ausreichendem Maße fachlich

versiertes Personal aufbieten

können, um die komplexen Entscheidungen,

gerade in Hinsicht auf

die völlig maroden Finanzen dieser

Stadt in den Griff zu bekommen.

Bereits in der letzten Ratsperiode

waren, wenn überhaupt, nur eine

Handvoll Ratsmitgliedern in der

Lage, die teilweise nicht logischen

Vorlagen der Verwaltung nachzuvollziehen,

geschweige denn, den

Auftrag der Gemeindeordnung zu

wahren, nämlich, den Bürgermeister

und seine Verwaltung anzuweisen,

welche Mittel auszugeben oder

einzusparen seien.

Trotz der immensen Verschuldung

und trotz der ausufernden Ausgabensteigerungen

hat der Bürgermeister,

der seiner Pflicht laut der

8

Können die Parteien noch unsere Probleme lösen?

In Schwerte herrscht (Partei)politische Lethargie

Gemeindeordnung NRW, einen

ausgeglichenen Haushalt vorzulegen,

nicht nachkommen konnte,

keine eigenen Konzepte entwickelt,

um die Verschuldungslage selbst in

den Griff zu bekommen. Auch der

Rat der Stadt wollte nicht entscheiden

bzw. hatte wohl nicht die intellektuellen

Fähigkeiten, wirksam

einzugreifen.

Es gab weitere Anträge für Mehrausgaben,

die Kosten im Bereich

Kinder- und Jugendbetreuung

schossen extrem in die Höhe und

selbst Personal wurde weiter eingestellt.

Erst als absehbar wurde, dass

eine Genehmigung des Haushaltes

nur noch mit drastischen Sparvorschlägen

möglich war, kaufte man

für teures Geld Rödl-Sparvorschläge

ein, deren kritische Anmerkungen

dennoch nur teilweise umgesetzt

wurden. Der Vorschlag, eine

der vielen Feuerwachen zu schließen,

stieß auf kameradschaftliches

Veto, das Museum wollten auf einmal

alle behalten und Personalkostenkonzepte

zur Einsparung wurden

gleich beerdigt. Das Ritual war

immer gleich, wenn eine der beiden

Parteien Nein sagt, mag die andere

nicht Ja rufen, um beim Bürger

nicht als derjenige zu gelten, der den

Gürtel enger schnallt. Die dann

dazu jeweils produzierten Begründungen

sind oft hanebüchen. Ein

berühmter Philosoph nannte dieses

Verhalten „die Meinungsbesitzerszene

hat sich in einen Käfig voller

Feiglinge verwandelt, die gegen jede

Abweichung von den Käfigstandards

keifen und hetzen“.

Man denke des Weiteren nur an das

Fiasko um das Schwerter Spaßbad,

in dem die damalige Schwerter „Po-

litelite“ aus Lehrern, Rentnern,

Hausfrauen und Rohrverlegern ihren

Anführern blindlings ins Verderben

gefolgt sind. Nicht nur die

SPD, wie es damals immer hieß,

sondern auch die CDU-Fraktion

war ihrem verstorbenen Vormann

mehrheitlich treu ergeben und hat

diesem katastrophalen Unsinn zugestimmt.

Die Käfigstandards wurden

dennoch eingehalten und all

den Strategen, die mit dem Bad

enorm viel Geld der Schwerter Bürger

versenkt haben, erhielten später

die Ehrenringe und Medaillen, mit

denen sie heute durch die Stadt flanieren.

Eine Verantwortung für das Handeln,

als Ratsmitglied behutsam mit

den Finanzen der Bürger umzugehen,

war zumindest in den letzten

Jahren nicht erkennbar. Man beschränkte

sich darauf, dem Bürgermeister

und seiner Verwaltung zu

deren Vorlagen jeweils etwas Publikumswirksames

zu ergänzen. Die

eigene Fraktion kritisierte den BM

natürlich nie, die andere große war

glücklich, wenn der BM ihre Anregungen

nachsichtig als wichtig einstufte

und sie teilweise in eigene

Vorschläge einbaute.

Das „Getöse“ um die Entwicklung

eines „würdigen“ Bahnhofsvorplatzes,

dessen Entwicklung ein mit

heimischen Händlern bestücktes

Einkaufszentrum mit ausreichend

Parkraum finanziert hätte, geriet

zur Provinzposse. Seit mehr als 20

Jahren haben die Ringer der beiden

Großfraktionen gekämpft, die einen

wollten fast nichts und die anderen

wollten nur „Edel“ Kaufhäuser,

um am Ende mit leeren Händen

da zustehen.

Statt ein solches, für die Stadt

enorm wichtiges Projekt gemeinsam

zu konzipieren, wurde nur mit

gezinkten Karten taktiert, Gutachten

beeinflusst, externe neue Projekte

eingestreut, geschickt inszeniert

durch einen Konkurrenz-

anbieter, der seine „Felle“ - sprich

Kundschaft - schwinden sah, begleitet

von Zwischenrufen, man

brauche keinen Beton am Bahnhof,

wolle lieber eine Wiese mit vielen

Fahrradständern. Der Bürgermeister

hing seine Fahne häufig in den

Wind. Erst schallte er den Investo-

ren, um den Schwerter Bahnhof gefälligst

einen großen Bogen zu

machen, er wolle das City-Centrum

– eine weitere schlimme Sünde damaliger,

sicherlich auch korrupter

Kommunalpolitiker, die erhaltenswerte

Altbausubstanz zugunsten

eines Betonkastens mit Anhang opferten,

um einem freundschaftlich

verbundenen Bauträger Erträge zu

gewährleisten, die heute noch weh

tun – als Chefsache in die eigenen

Hände nehmen, dann bekämpfte er

mit seiner CDU-Frontfrau aus dem

Stadtverband den einzigen sinnvollen

Investor, um dann der SPD-Finte

um den ANH-Entwickler zuzuneigen

und schlussendlich gute

Miene zum bösen Spiel machte, als

der Projektentwickler aus dem Norden

dann doch noch bereit war, einen

abgespeckten REWE-Laden zu

bauen. Von der Entwicklung eines

Vorplatzes redet er nun nicht mehr,

wie auch.

Den meisten Ratsmitgliedern bleiben

natürlich die Intentionen der

Meinungsbesitzer fremd, sie waren

allenfalls Manövriermasse.

Sie stimmten nach Parteiproporz

ab. Schlimm ist, dass sich der jetzige

CDU-Frontmann, der sich vor zwei

Jahren noch gegen das Investment

gestellt hatte, heute wieder dafür ist.

Wenn in einem Buch eines renommierten

Politikkenners heute beschrieben

wird, dass „die Sklerose

der Volksparteien langsam und unbemerkt

die Demokratie gefährde“,

dann gilt dies auch in erster Linie

für die Kommunen, die sich selbst

mittlerweile haufenweise in die

Überschuldung gebracht haben. Da

kam die Wirtschaftskrise gerade

Recht, um einen geeigneten Beelzebub

zu schelten, obwohl ALLES

hausgemacht ist.

Wenn aber das reale Anforderungs-

und Aufgabenprofil in der Politik

kollidiert mit den Wünschen, Erwartungen

und Hoffnungen interessanter,

persönlich unabhängiger

Kandidaten, dann wird es höchste

Zeit, das Primat der Politik wiederherzustellen.

Es muss direkte Beteiligung

gefördert und eine Jugendquote

eingeführt werden…aber

wie???

Hubert Sieweke


35.000 Euro-Spende sichert Quart(i)erback-Konzept

Hoch hinaus klettern Kinder und

Jugendliche auf der Schwerterheide

im Glockenturm des Johanneshauses.

Sie sind gesichert und werden

angeleitet durch den Quarterback.

Dieses besondere Kletter-Event findet

im Rahmen einer Veranstaltungsreihe

des dortigen Sozialraumteams,

unterstützt durch das

Bauwagenprojekt von „Schwerte für

Kids“ und dem Quartierteam des

Quarterback, statt.

Eine typische Aktivität für den

Quarterback, denn neben vier weiteren

Aufgabenbereichen – wie z. B.

das Aufsuchen informeller Szenen

Unter dem Leitmotiv „Mensch

und Medizin am EKS“ veranstaltete

das Evangelische Krankenhaus

Schwerte Ende Mai einen

Tag der offenen Tür. Ärzte und

Pflegepersonal standen bereit, damit

die Schwerter IHR Krankenhaus

menschlich und fachlich

kennenlernen konnten.

Die beiden Inneren Abteilungen,

das „Zentrum für Endoskopie“

sowie das Schlaflabor, die Geriatrie

mit der Tagesklinik, die Senioreneinrichtungen

des EKS, die

„Privatklinik an der Ruhr“ sowie

Schon im Foyer erhielten die Besucher

Infos zu den einzelnen Fachabteilungen,

wie hier von Cakir Muradiye,

Mitarbeiterin der Geriatrie.

die im Krankenhaus tätigen Ärzte

gaben Einblicke in ihre Arbeit.

Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte

aller Abteilungen stellten

ihre Arbeit vor, „live“ oder anhand

von Video-Filmen. In den

OP- und Untersuchungsräumen

oder im Stadtteil Ansprechpartner

zu sein – ist das Gestalten von attraktiven

Angeboten ein fester Bestandteil

im Rahmen der 19,5 Wochenstunden

für die das gesamte

Schwerter Stadtgebiet umfassenden

Tätigkeit des Quarterback.

Mit einer Spende in Höhe von

35.000 Euro ermöglicht die Sparkasse

Schwerte erneut nicht nur die

Durchführung entsprechender

Events, sondern die Umsetzung des

gesamten Quarte(i)erback-Konzeptes

für ein weiteres Jahr, was der

Stadt Schwerte aufgrund der nach

wie vor angespannten Finanzsituation

nicht mehr möglich ist.

boten die Mitarbeiter Führungen

an und beantworteten alle Fragen

rund um Diagnostik und Therapie.

Weiter konnten sich Interessierte

die umfangreiche Medizintechnik

und aktuelle diagnos-

tische Verfahren erklären lassen.

Auch das jüngst von Chefarzt Dr.

Friedrich Fiegenbaum gegründete

„Kardiologische Zentrum Mark-

Ruhr“ war mit einem Stand vertreten,

an dem man sich über die

im Zentrum angebotenen Herzkatheteruntersuchungeninformieren

konnte. Nicht nur im Angehörigen-Café

der Geriatrie

wurden aktuelle Fragen zum „Älter

werden“ erörtert. Junge Interessierte

konnten zudem mittels

einer Alterssimulation erfahren,

wie sich „Alter“ anfühlt.

Wer seinen Blutdruck, Cholesterinspiegel

oder Blutzucker messen

lassen wollte, war beim „Tag der

offenen Tür“ im Evangelischen

Krankenhaus Schwerte an der

richtigen Stelle. Auch eine Überprüfung

des individuellen Schlaganfallrisikos

konnte mit den

Ärzten erörtert werden. Bei „besonders

Interessierten“ wurde mit

einer professionellen Körperanalyse,

der sogenannten Bioelektrischen

Impedanz Analyse,

schmerzfrei genau dargestellt, wie

das Gesamtkörpergewicht auf die

verschiedenen Körperkomponenten

– Fett, Muskelmasse, Wasserhaushalt

und Knochenmasse –

Vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Dr. Uwe Trespenberg, nahmen Mitte Juni der

Vorsitzende des Vereins für Soziale Integrationshilfen Schwerte, Norbert Bosse-Plois, und

Quarterback Peter Blaschke, im Beisein von Bürgermeister Heinrich Böckelühr, die

Spende entgegen. Mit ihnen freuen sich Kinder und Eltern auf der Schwerterheide.

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Tag der offenen Tür im Evangelische Krankenhaus Schwerte

Das Leitmotiv lautete „Mensch und Medizin am EKS“

verteilt ist. Aber auch das Pfarrerin Friederike Jetzschke

Ehrenamt im Krankenhaus kam Informationen zum Thema „Pati-

nicht zu kurz.

entenverfügung und Gesundheitsvorsorge-Vollmacht“.

Das

Das Team der Evangelischen Angebot des „Tages der offenen

Krankenhaushilfe war genauso Tür“ wurde komplettiert durch

präsent wie der Verein „Die eine Präsentation der Schwerter

Brücke“. Unter dem Motto Rettungsdienste. Dabei war sogar

„Mein

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Wille geschehe!?“ gab EKS- ein Rettungshubschrauber.

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9


Ein hervorragendes Jahresergebnis

konnte Vorstand Jürgen Tekhaus in

seinem Lagebericht zum Geschäftsjahr

2009 den Mitgliedern der GemeinnützigenWohnungsbaugenossenschaft

Schwerte eG (GWG) im

Juni in der Rohrmeisterei präsentieren.

„Null Prozent Leerstand

zum Bilanzstichtag und eine große

Nachfrage nach unseren Wohnungen,

das ist das Ergebnis unserer

umfassenden Modernisierungs-

und Neubautätigkeit der letzten

Jahre“, erläuterte Jürgen Tekhaus.

Wie auch in den Vorjahren war die

Jahreshauptversammlung wieder

gut besucht. Knapp 140 Mitglieder

konnten sich von den guten Ergebnissen

ihrer Genossenschaft überzeugen

und befanden über das Jahresergebnis

2009. GWG-Vorstand

Jürgen Tekhaus konnte dann auch

hervorragende Zahlen vorweisen.

Westhofen. Zusammen besuchten

sie die damals katholische Volksschule

in Westhofen und für sie begann

jeweils Ostern 1961-1965 – damals

mit der Schulentlassung – der

„Ernst des Lebens“. Jetzt initiierten

Fritz Göbel und Reinhard Mrozek

eine Wiedersehensfeier ihrer dama-

10

Die Umsatzerlöse konnten nochmals

auf nun 9,2 Millionen Euro

gesteigert werden. Der Jahresüber-

schuss betrug 1,7 Millionen Euro.

Auch die Tochtergesellschaft konnte

einen Überschuss von ca. 750

Klassentreffen: Mehrere Entlassjahrgänge feierten Wiedersehen

ligen Weggefährten. Sie scheuten

keine Mühen, um ihre ehemaligen

Mitschülerinnen und Mitschüler

aus den verschiedenen Jahrgangsstufen

ausfindig zu machen. Auch

Lehrer Kurz nahm an dem Treffen

teil. Er ließ es sich nicht nehmen,

einige seiner damaligen Schutzbe-

Kinder- und Sommerfest

Schwerterheide. Das Schwerter

Nachbarschicht 16 lädt alle Nachbarinnen

und Nachbarn sowie Familien

und Freunde zum diesjährigen

Kinder- und Sommerfest ein. Geboten

werden unter anderem Spiele

für Kinder und Erwachsene, eine

Kinderhüpfburg, Kaffee und Ku-

GWG-Mitgliederversammlung genehmigt erfolgreichen Jahresabschluss

Finanzkrise hat keine Auswirkungen auf Ergebnis der Genossenschaft

Tausend Euro (vor Steuern) erzielen.

„Beide Unternehmen sind

kerngesund. Die Finanzkrise hat

V. l.: GWG-Vorstand Jürgen Tekhaus, Jubilar Konrad Aschenbrenner,

Stellv. Aufsichtsratsvorsitzende Margarete Wilkes und Jubilar Richard Sofinowski.

keine Auswirkungen auf die wirtschaftlichen

Verhältnisse unserer

beider Unternehmen“, so Jürgen

fohlenen persönlich zu begrüßen.

Mitte Juni fand das Klassentreffen

im „Haus Breer“ in Westhofen statt.

Insgesamt vier Treffen gab es seit

der Schulentlassung. Das letzte fand

von zwei Jahren statt. Immer wieder

waren und sind auch heute noch

„neue“ Gesichter zu sehen, die der

Ehemalige Schülerinnen und Schüler der damals katholischen Volksschule Westhofen trafen sich zur Wiedersehensfeier.

chen sowie Köstlichkeiten vom

Grill und aus der Pfanne. Natürlich

gibt’s auch Bier vom Fass und andere

Getränke. Auch kommt der Eiswagen

der Kuhbar.

Veranstaltet wird das 5. Kinder-

und Sommerfest am 10. Juli, ab 14

Uhr, auf dem Parkplatz Heidekamp

74 bis 82.

Tekhaus in seinem Lagebericht. Auf

der Tagesordnung der Hauptversammlung

standen auch die turnusmäßigen

Ersatzwahlen zum

Aufsichtsrat der Genossenschaft.

Die Aufsichtsratsmitglieder Klaus

Börstinghaus, Steuerberater, und

Dipl.-Ing. Rainer Martin-Bullmann

wurden einstimmig von der Versammlung

wiedergewählt. Zum

Abschluss konnten auch in diesem

Jahr wieder langjährige Mitglieder

für ihre über 50-jährige Mitgliedschaft

geehrt werden. Kurt Morr,

der nicht an der Versammlung teilnehmen

konnte, Richard Sofinowski

und Konrad Aschenbrenner waren

bereits 1959 der Genossenschaft

beigetreten.

Die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende

Margarete Wilkes bedankte

sich mit einem Präsentkorb

für die langjährige Treue und Verbundenheit.

Einladung zum Wiedersehen erstmalig

beiwohnen. Und so kam es

auch bei diesem Treffen schon ab

und an vor, dass der zunächst fragende

Blick – beim Anblick seines/

ihres Gegenübers – sich nach der

Namensnennung aufhellte und der

Erinnerung und Erkenntnis Platz

machte. Andere wieder fielen sich in

die Arme – die Freude des Wiedersehens

war offensichtlich.

Fest allerdings steht, dass es an diesem

Abend viel zu erzählen gab. Es

galt, fast ein halbes Jahrhundert Revue

passieren zu lassen und sich dabei

noch einmal an die gemeinsam

durchlebte Schulzeit zu erinnern.

Von den damaligen Weggefährten

waren 21 zur Wiedersehensfeier erschienen.

Die weiteste Anreise erfolgte

aus Konstanz, gefolgt von

Süßen in Süddeutschland.


13. Pannekaukenfest wirft seine Schatten voraus

Auch für das 13. Pannekaukenfest

gilt, es soll wieder ein Fest von Bürgern

für Bürger werden. Vereine,

Verbände und Gruppen aus Schwerte

sind von daher eingeladen, sich

an der Veranstaltung zu beteiligen

und zu ihrem Gelingen beizutragen.

Eine Planungsveranstaltung fand

Mitte Juni im Bürgersaal des Rathauses

I statt. Eingeladen hatte der

Hanseverein. Ansprechpartner für

den Arbeitskreis „Pannekauken-

fest“ im Hanseverein Schwerte ist

Thomas Buhl (Tel. 22395). Soviel sei

schon verraten: Nach dem großen

Großer Andrang beim Pannenkaukenfest 2009. Foto: Archiv

Ergste. Mitte Mai feierte die Löschgruppe

Ergste ihr diesjähriges Feuerwehrfest

am Gerätehaus in der

Ergster Kirchstraße. Dabei informierte

sie die interessierten Besucher

unter anderem auch über ihre

Einsatzmöglichkeiten.

Mit zu den Höhepunkten des Festes

zählte zweifelsohne die Rettung eines

„Schwerverletzten“ aus einem

verunfallten Pkw. Unter Einsatzbedingungen

zeigten die Ergster

Wehrleute den etwa 200 Zuschauern,

wie das Fahrzeug regelrecht

„zerlegt“ wurde, um den „Schwerverletzten“

- gespielt von einem

Ergster Feuerwehrmann – mit der

Erfolg im letzten Jahr wird der

Hanseverein auch 2010 wieder den

Wettbewerb Schwerte sucht den Superstar

ausrichten. Talentierte Sängerinnen

und Sänger können sich

am 18. September der Jury stellen,

zu der auch Schwertes Bürgermeister

Heinrich Böckelühr und der

Chef der Antenne Unna zählen.

Übrigens: bewerben kann sich je-

der, der mit schöner Stimme vor

großem Publikum sein Können unter

Beweis stellen möchte. Bewer-

bungen können bis zum 1. August

per E-Mail unter Schwertes-Superstar@email.de

erfolgen. Es werden

Ergster Feuerwehr feierte

Wehrleute simulierten Rettung eines Schwerverletzten

nötigen Sorgfalt aus dem Fahrzeug

zu retten. Schritt für Schritt wurde

das Geschehen kommentiert. Fasziniert

verfolgten die Zuschauer die

Rettungsaktion.

Die Löschgruppe Ergste ist für ein

Einsatzgebiet von rund 19 Quadratkilometern

zuständig. Es erstreckt

sich auf den Ortsteil Ergste, die

Ergster Ruhrwiesen bis Westhofen

und Villigst. Etwa 7500 Einwohner

stehen unter dem Schutz der Ergster

Wehr. Schwerpunkte sind, neben

dem Brandschutz in Ergste, techni-

Ihr starker Partner

für gutes Wohnen in Schwerte.

auch eine Kunsthandwerkermeile

und ein Bühnenprogramm, letzteres

auf dem Marktplatz, angeboten.

Die Superstars von 2009 bekommen dieses Jahr Konkurrenz . Foto: Archiv

Der Arbeitskreis „Pannekaukenfest“ im Hanseverein Schwerte hatte Mitte Juni

zur Planungsveranstaltung in den Bürgersaal eingeladen.

sche Hilfe sowie Gewässerschutz -

zusammen mit der Löschgruppe

Villigst. Der Löschgruppe Ergste

sind außerdem als Einsatzbereich

Abschnitte der Autobahn A45 zugewiesen,

von der Auffahrt Ergste in

Richtung Frankfurt bis zum Kreuz

Hagen, in Richtung Dortmund bis

zum Westhofener Kreuz.

Derzeit sind 36 ehrenamtliche Feuerwehrmänner

in Ergste tätig, hinzu

kommen sieben Jungfeuerwehrmänner,

sowie zehn

Feuerwehrsenioren.

Stattfinden wird das 13. Pannekaukenfest

am 18. und 19. September

2010.

Sorgfältig „zerlegten“ die Ergster

Wehrleute den verunfallten Pkw, um dem

„Schwerverletzten“ auf der Beifahrerseite

habhaft zu werden und ihn zu retten.

GWG Schwerte eG - seit 1897 - Rathausstr. 24 a, 58239 Schwerte, Telefon 02304 24032-0, Email: info@gwg-schwerte.de

11


Unterschriftensammlung zum Erhalt eines funktionsfähigen Kulturbüros

Kulturschaffende und Vereine hatten

Mitte Mai zum ersten Schwerter

Kulturtag eingeladen. Und so prä-

sentierte sich ein buntes Szenario in

Schwertes Einkaufsmeile. Trommler

trommelten, Theaterschaffende

12

wie Lars Bloemer, Christoph Falke

oder das Theater Entgleist zeigten

kurze Acts, Prof. Heinrich, Vorsit-

zender der Konzertgesellschaft

Schwerte e. V., war präsent, Chöre

sangen, Bands musizierten – die

Kulturschaffenden in Schwerte waren

in die Innenstadt gekommen,

um für den Erhalt eines funktions-

Kulturschaffende und Vereine ziehen an einem Strang. Sie fordern die Wiederbesetzung der von Streichung bedrohten Stellen im KuWeBe.

Es sollte ein großer Tag für das

Schwerter Rote Kreuz werden, als

am 29. Mai das neue bzw. umgebaute

DRK-Haus seiner Bestimmung

übergeben wurde.

In Anwesenheit zahlreicher Gäste

und Freunde des Roten Kreuzes erhielt

das Domizil den Namen „Dr.-

Werner-Voll-Haus“. „Es war uns

ein großes Anliegen, das Engage-

fähigen Kulturbüros in der Ruhrstadt

zu kämpfen. Auch der Förderverein

„Welttheater der Straße“

DRK-Fest erfreute Jung und Alt

ment des ehemaligen, über 25 Jahre

langen Vorsitzenden Dr. Werner

Voll auf diese Weise zu würdigen“,

berichteten übereinstimmend der

Vorsitzende Heinrich Böckelühr

und sein Stellvertreter Martin

Kolöchter. Nach den erfolgten

Grußworten, u. a. von Landrat Michael

Makiolla, welcher allerdings

an diesem Tage in seiner Funktion

als Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes

Unna zu den Anwesenden

sprach, konnte der Ortsverein

Schwerte bei bestem Wetter seinen

Tag der offenen Tür begehen.

Höhepunkte waren ganz sicher an

diesem Nachmittag die Vorstellung

der Rettungshundegruppe Schwerte

mit einigen Übungen, das Fahrzeugkorso

mit teilweise historischen

Einsatzfahrzeugen und

natürlich das vielfältige Musikprogramm.

Unter Moderation von Lothar

Baltrusch und Jörg Przystow

beteiligte sich mit einem Kuchenstand

am Geschehen. Ziel des ersten

Kulturtages war der Erhalt eines

funktionsfähigen, städtischen Kulturbüros

in Schwerte - als neutrale

Anlaufstelle der Kunstschaffenden

der Stadt und als Organisator verschiedener

kultureller Aktivitäten

durch die Wiederbesetzung der von

der Streichung bedrohten Stellen im

KuWeBe. Dafür wurden Unterschriften

gesammelt.

Die Aktion traf auf reges Interesse

in der Bevölkerung. Es wurden allein

am Veranstaltungstag rund 700

Unterschriften gesammelt. Doch

damit nicht genug: insgesamt kamen

1421 Stimmen bis zum 21. Juni

zusammen.

Die Unterschriftenlisten wurden

am 22. Juni Bürgermeister Heinrich

Böckelühr übergeben, um für die

tags darauf stattfindende Ratssitzung

nochmals einen Denkanstoß

zu geben.

gaben sich ab 18.00 Uhr die Musikanten

die „Klinke in die Hand“.

Nach dem Auftritt des Schwerter

Superstars „Vanessa“ brachten die

Hacketauer ein Stelldichein mit

Die Vorführungen der komplett angetretenen Rettungshundestaffel des

DRK-Schwerte löste wieder Beifallstürme bei allen Besuchern aus.

zünftiger Marschmusik. Anschließend

heizten die „Rockaholics“ mit

feinster Rockmusik dem Publikum

so richtig ein.

Auch im kommenden Jahr wird es

wieder ein DRK-Sommerfest in

Schwerte geben, das berichten übereinstimmend

Vorstand und Einsatzaktive

der Schwerter DRK-Bereitschaft.


Traditionelles

Feuerwehr-Sommerfest in Geisecke

Bei verschiedenen Spielen konnte der Nachwuchs seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Geisecke. Die Löschgruppe Geisecke

der Freiwilligen Feuerwehr

Schwerte hatte Anfang Juni zu ihrem

traditionellen Sommerfest

rund ums Gerätehaus an der Dorfstraße

eingeladen. Die Löschgruppe

bot u. a. Informationen in Bezug auf

die Feuerwehr allgemein und natürlich

insbesondere über die Geisecker

Löschgruppe an. Mit zum

Programm zählte ebenfalls eine

Fahrzeugschau. Natürlich kamen

auch die Gaumenfreuden nicht zu

kurz.

Auch die Schwerter Jugendwehr

zeigte eine Probe ihres Könnens.

Ein Puppenhaus war „in Brand geraten“

und der Feuerwehrnachwuchs

löschte fachmännisch das

Feuer. Überhaupt hatten die Wehrleute

auch wieder an die kleinen

Festbesucher gedacht. Diese konn-

ten in verschieden Spielen ihre Geschicklichkeit

unter Beweis stellen.

Die Löschgruppe Geisecke arbeitet

seit der kommunalen Neuordnung

im Zugverband - zusammen mit

der Löschgruppe Schwerte-Mitte.

Gegründet wurde die Freiwillige

Feuerwehr Geisecke im Juni 1926.

Drei Jahre später wurde das Gerätehaus

an der Dorfstraße mit Steigerturm

errichtet und im Jahre

1997 kam eine Fahrzeughalle, die

die Wehrleute in Eigenleistung erstellten,

hinzu. Mit dem Wachsen

des Dorfes und des neuerrichteten

Gewerbegebietes stiegen natürlich

auch die Anforderungen an die

Löschgruppe. So leisten 22 aktive

Mitglieder zu jeder Tages- und

Nachtzeit ihren Dienst und investieren

unzählige Stunden in Fort-

und Weiterbildung.

Ausstellung im Ruhrtalmuseum

präsentierte Delfter Porzellan

In einer Ausstellung präsentierte

das Ruhrtalmuseum im Mai Delfter

Porzellan aus dem Hause Kunert.

Die Sammelleidenschaft des Ehepaars

Marianne und Ernst Kunert

für Delfter Porzellan aus der Manufaktur

„De Porceleyne Fles“, Anno

1653, begann vor 44 Jahren, als sich

beide kennenlernten. Marianne

Delfter Porzellan wurde im Mai im

Ruhrtalmuseum ausgestellt.

wurde in Delft geboren. Ihr Elternhaus

stand direkt neben der Manufaktur,

die bis zum Jahre 1916 in der

Straße Oosteinde angesiedelt war

und dann zum Rotterdamseweg

umzog, wo sie noch heute ihren Sitz

hat. In der Ausstellung zeigten Marianne

und Ernst Kunert ausgesuchte

Stücke ihrer Sammlung, deren

Herstellung noch genau, wie im

Jahr 1653, geschieht. Die Zusammensetzung

der Porzellanmasse ist

ein gehütetes Geheimnis, ebenso

die Zusammensetzung der charakteristischen

blauen Farbe.

Die Sammlung von Marianne und

Ernst Kunert umfasst mehr als 100

Porzellanvasen, -teller und -krüge.

Alle Teile sind Unikate, die von Malern

und Künstlern von Hand mit

den verschiedensten Motiven gefertigt

wurden.

Rotary Club Schwerte verlieh

„Jugendpreis Gemeinsinn“

Zum 8. Mal in Folge verlieh der Rotary

Club Schwerte Ende Mai seinen

jährlichen „Jugendpreis

Gemeinsinn“ an Schwerter Jugendliche,

die sich in herausragender

Weise für das Gemeinwohl eingesetzt

haben.

„Wenn jeder an sich selbst zuerst

denkt, so ist zumindest an jeden gedacht…“

Natürlich kann keine Ge-

meinschaft auf Dauer bestehen,

wenn die meisten Menschen ihre

Lebensweise an dieser Leitlinie ausrichten.

Der Rotary Club Schwerte

sieht deshalb einen seiner Schwerpunkte

darin, Jugendliche auszuzeichnen,

die sich in besonderer

Weise für das Gemeinwohl einsetzen

und sich auch in ihrer Freizeit

für gemeinschaftliche Ideale engagieren.

Und so wandte sich der Club

an etliche soziale Institutionen

(Schulen, Vereine usw.) mit der Bitte,

Jugendliche zu benennen, die

sich in besonderer Weise in sozialen

Belangen engagiert und ausgezeichnet

haben.

Eine eigens eingesetzte Jury hatte

nun die Qual der Wahl, unter den

vorgeschlagenen Jugendlichen eine

Auswahl zu treffen und Preise zu

vergeben. Alle Genannten wussten

zu überzeugen, und nach intensiver

Diskussion wurden sechs Ehrenurkunden

und ein Hauptpreis zuerkannt.

Die Ehrenurkunden waren

zusätzlich mit Geldprämien bzw.

Büchergutscheinen verbunden. Der

Hauptpreis war mit 250 Euro dotiert.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung

erhielten im „Haus Ledendecker“

in Dortmund-Holzen eine

Ehrenurkunde: Anil Sezen für sein

Engagement bei der DLRG Schwerte,

André Boden für sein Engagement

als „Bus-Guide“, Johanna

Kraus, Lara Trompeter und Lioba

Gierke für ihr Engagement bei dem

gesamten Schwerter Konfirmandenjahrgang

von 140 Jugendlichen

– Lioba Gierke wurde außerdem für

ihr Engagement als Schülersprecherin

am Friedrich-Bährens-Gymnasium

geehrt – und ebenfalls Lara

Gemeinsinn vor Eigennutz – so die Devise: Der Rotary Club Schwerte würdigte

besonderes Engagement von Jugendlichen und verlieh Ende Mai seinen jährlichen

„Jugendpreis Gemeinsinn“ an Schwerter Jugendliche.

Winnesberg für ihr Engagement bei

der Caritas und dem „Leuchtturm“

(Kindertrauerarbeit).

Der Hauptpreis wurde Leon Horz

und Jan Wiesemann für ihr besonderes

Engagement bei der Wiedergründung

des Jugendrotkreuzes in

Schwerte zuerkannt.

13


14

KVS Kanu- und Surf-Verein

Schwerte e.V.

Schwerte darf sich zu Recht als

eine Stadt des Sport bezeichnen,

mit über 50 Sportvereinen und

einer großen Bandbreite an Erfolgen

über alle Meisterschaftstitel,

die es überhaupt zu erringen gilt.

Und dazu zählt auch und gerade

der KVS Kanu- und Surf-Verein

Schwerte e.V. mit den zwei Begriffen

„KVS“ und „Bootshaus“.

Vor über 75 Jahren wurde der

Verein als eine Gemeinschaft von

Wanderfahrern gegründet, deren

Freizeitaktivität damals und heute

mit dem gemütlich wirkenden

Begriff „Paddeln“ umschrieben

wird. Diese sportliche Betätigung

des Flusswanderns mit dem Ka-

Das Bootshaus.

jak ist auch heute noch die Stütze

des KVS und führt diesem Verein

immer wieder neue Mitglieder

auch im Erwachsenenalter zu. In

Sieger der Ruhrolympiade 2009.

Einer- und Zweier-Kajaks, aber

auch in sog. Wander-Canadiern

unternehmen die jungen und älteren

Sportler interessante Touren

auf deutschen und auch auf

internationalen Gewässern. In

den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts

entdeckte man dann

aber auch im KVS die wettkampfsportliche

Seite dieser

Freizeitbetätigung: den Renn-

sport und den Slalomsport mit

spezifisch dafür erstellten Booten.

Beim KVS verschrieb man

sich u.a. der Variante „Canadier-

Rennsport“. Hierbei knien die

Canadier-Fahrer auf einem Knie

in ihren Booten. Sie haben ein

Stechpaddel, das sie stets auf der

selben Seite (rechts oder links)

einsetzen. Mit einem speziellen

Steuerschlag wird auch die Richtung

des Bootes korrigiert, damit

laufen die weitgehend offenen

Boote auch ohne Steueranlage geradeaus.

Beim Canadier-Rennsport

geht es darum, vorgegebene

Rennstrecken - durchaus über

mehrere Kilometer lang – möglichst

schnell zurückzulegen. Typischerweise

erfolgen derartige

Rennen auf Seen und langsam

fließenden Gewässern. Wer eine

solche Rennfahrt schon einmal

gesehen oder es gar selbst versucht

hat, weiß, wie schwierig es

ist, auf diese Art die Balance im

Boot zu halten. Es liegt nahe, dass

es großer Kraft und Kondition

bedarf, um diese langen Rennstrecken

sicher und schnell zu bewältigen.

Diese Bootsart ist schon

seit dem Jahr 1936 olympisch und

der herausragende Sportler des

KVS in dieser Disziplin war Detlef

Lewe, vielen auch als „der“

Schwerter Metzgermeister bekannt,

dessen Name noch heute

Mixed-Schüler im Einsatz.

alle Rennboote des KVS ziert. An

vier olympischen Spielen nahm

Detlef Lewe teil, errang viele Me-

daillen und zig Deutsche Meisterehren,

Europa- und Weltmeisterschaften.

1972 war er dann auch

der Fahnenträger der deutschen

Erfolgreiche Senioren.

Nachwuchsschüler bei der Ruhrolympiade.

Mannschaft bei der Eröffnung

der Olympischen Spiele in München.

Bis heute konnte er viele

junge Sportler dafür begeistern,

diese schnelle Sportart selbst auszuüben.

2009 an der Oker.

Für das Bootsfahren auf bewegteren

Flussläufen wurde dann der

Kanuslalom entwickelt. Hierbei

geht es darum, einen abgesteckten

Parcours von ca. 200 m Länge

in mehr oder weniger wildem

Wasser durch ca. 18 darüber gehängte

Tore nicht nur möglichst

schnell zu passieren, sondern

auch kein Tor auszulassen und

keine Torstäbe zu berühren, wenn

man keine Strafzeiten angerech-

net bekommen will. Anders als

etwa beim Ski-Slalom gibt es bei

solchen Wildwasserslalomrennen

auch Aufwärtstore, die man ge-


gen die Fließrichtung des Gewässers

passieren muss. Diese Disziplin

erfordert somit neben Kraft

und Kondition große Geschicklichkeit

und Gleichgewichtssinn.

Und wenn dann das Boot trotzdem

einmal kentert, ist es hilfreich,

wenn die sog. Eskimorolle

beherrscht wird.

In Schwerte wird diese Wildwasserslalom-Disziplin

sowohl im

Kajak als auch im Canadier ausgeübt:

Kajak wird im Sitzen mit

ausgestreckten Beinen gefahren;

der Sportler taucht ein Doppelpaddel

wechselseitig ein, um das

Boot vorwärts zu bewegen und zu

lenken. Im Slalom-Canadier knien

die Sportler auf beiden Knien

und verwenden ein Stechpaddel,

um das Boot vorwärts zu bewegen.

Im Wildwasserslalom sind

sowohl Einzel-Canadier (C I) als

auch Zweier-Canadier (C II) zulässig.

Diese Sportart kann sowohl von

Jungen und Mädchen als auch

von Männern und Frauen ausgeübt

werden. Und das ist auch die

Sportart, die direkt am Bootshaus

des KVS auf der Ruhr ausgeübt

wird, das ganze Jahr über auf

Junge Sportler.

einer Trainingsstrecke, die dann

einmal jährlich 300 Sportler aus

nah und fern auf eine erweiterte

Wettkampfstrecke lockt.

Seit über 50 Jahren wird diese

Sportart sowohl mit Kajaks als

auch Canadier-Booten beim KVS

betrieben – mit unzähligen Meistertiteln

und Teilnahmen an

Wettkämpfen in aller Welt und

immer wieder Olympischen Spielen

– und alles begann vor 50 Jahren

mit der Deutschen Jugendmeisterschaft,

in welcher der

erste große Titel errungen wurde.

Unsere Homepage:

www.kvs-schwerte.de - einfach

einmal reinschau’n – ein Blick

lohnt immer!

Unterstützung bei

Widerspruch gegen

Google Street View

Street View - So nennt sich das neue

Projekt des Internetdienstes „Google“.

Fahrzeuge mit einer Kamera auf

dem Dach ausgestattet, fahren

durch die Straßen und machen Bilder

von Straßen, Häusern, Wohnungen,

Gärten, Grundstücken und

allem anderem, was 360 Grad um

das Fahrzeug herum vorhanden ist.

Anschließend werden die Aufnahmen

ins Internet gestellt, wo sie jeder

Google-Nutzer ansehen kann.

Doch einer Veröffentlichung im Internet

stehen datenschutzrechtliche

Bedenken entgegen.

Während das Projekt in den USA

und weiten Teilen Westeuropas

schon verfügbar ist, laufen in

Deutschland noch die Vorbereitungen.

Wer nicht möchte, dass seine

Privatsphäre im Internet veröffentlicht

wird, hat nun die Möglichkeit,

Widerspruch gegen „Google Street

View“ zu erheben.

Dabei erhalten Schwerter Bürgerinnen

und Bürger Unterstützung

durch die Stadt Schwerte und die

Verbraucherzentrale Nordrhein-

Westfalen: Die Stadt Schwerte stellt

einen Musterwiderspruch sowie

weitere Informationen zu diesem

Thema auf der Homepage unter

www.schwerte.de/rathaus zur Verfügung.

Zusätzlich liegt bei der Verbraucherberatungsstelle

Schwerte

ein Widerspruchs-Musterbrief zur

Abholung bereit.

Mittlerweile hat „Google“ sich verpflichtet,

die betreffenden Daten

und Bilder unkenntlich zu machen,

wenn Widerspruch erhoben wurde.

Dem Bundesverbraucherministerium

wurde darüber hinaus zugesagt,

den Dienst „Street View“ erst dann

zu starten, wenn die von den Bürgern

eingereichten Widersprüche

vollständig umgesetzt sind.

Zertifikate an Teilnehmer des

AWO-Integrationskurses überreicht

Anfang Mai erhielten die Teilnehmer

des Integrationskurses der Arbeiterwohlfahrt

im Kreis Unna ihre

Zertifikate „Deutsch B1“ bzw.

„Deutsch A2“ im Familienzentrum

Regenbogen überreicht.

Das Bestehen der B1- oder A2- Prüfung

bedeutet, laut Bundesamt für

Migration und Flüchtlinge, den erfolgreichen

Abschluss eines Integrationskurses.

Für viele ausländische

Bürger ist dieser Nachweis außerordentlich

wichtig, um beruflich

Fuß fassen zu können, aber auch

zur Sicherung des Aufenthaltsrechtes.

Beim Nachweis der bestandenen

Prüfung entfällt z. B. bei der

Antragstellung für den Erhalt einer

unbefristeten Aufenthaltserlaubnis

das Testverfahren durch die Ausländerbehörde.

Der Nachweis der

bestandenen B1-Prüfung ist erforderlich

für das Einbürgerungsver-

fahren. Viele der Integrationskursteilnehmer

sind erst seit kurzem in

Deutschland.

Sie kommen aus der Türkei, Marokko,

Albanien, Kasachstan, Sri Lanka,

Polen, Russland und China.

Durch die erfolgreiche Teilnahme

am Integrationskurs erhoffen sie

sich u. a. eine schnellere Vermittelbarkeit

in Beruf oder Ausbildung,

gute sprachliche Unterstützungsmöglichkeiten

der eigenen Kinder

und allgemein verbesserte Integra-

Anfang Mai erhielten die Teilnehmer des Integrationskurses der Arbeiterwohlfahrt im Kreis Unna

ihre Zertifikate „Deutsch B1“ bzw. „Deutsch A2“ im Familienzentrum Regenbogen überreicht.

tionsbedingungen. Auf das Ergebnis

von schriftlich und mündlich

bestandenen Prüfungen (von 15

Teilnehmerinnen und Teilnehmern

erreichten acht das Sprachniveau B1

und sieben das Niveau A2) können,

neben den Teilnehmern, auch die

beiden Lehrerinnen Angelika Hecker

und Tatjana Burcev stolz sein.

15


Hinter dem Freischütz ist jetzt ein

1,6 Kilometer langer Naturerlebnispfad

entstanden – wie Bürgermeister

Böckelühr sich erinnert: „… auf

dem Gelände des ehemaligen Märchenwaldes“.

Den Wanderweg säumen

16 Stationen, an denen das

Ökosystem Wald mit allen Sinnen

erkundet werden kann. Erste Besucher

des Rundgangs waren Heinrich

Böckelühr, Bürgermeister der

Stadt Schwerte, Michael Makiolla,

Landrat des Kreises Unna, Dr. Martin

Michalzik, Vorstandsmitglied

der Stiftung Umwelt und Entwicklung

NRW, Walter Teumert, Vorsitzender

der Naturförderungsgesellschaft

(NFG) und Dr. Uwe

Trespenberg, Vorsitzender Stadtmarketing

Schwerte.

Durch gemeinsames Engagement

verschiedener Gruppierungen aus

Bürgerschaft, Verwaltung, Wirtschaft

und Politik ist es gelungen,

Schwerte um diese Attraktion im

Schwerter Wald zu bereichern. Mitte

Mai wurde der Pfad offiziell seiner

Bestimmung übergeben.

16

Schwerte hat eine neue Attraktion

Naturerlebnispfad im Schwerter Wald

Bürgermeister Böckelühr und Landrat Makiolla durchtrennen – unterstützt durch anwesende

Kinder – das Absperrband und übergeben den Naturerlebnispfad seiner Bestimmung.

„Aus einer Vision ist mit der Unterstützung

von vielen Seiten jetzt

Wirklichkeit geworden“, freut sich

Mitinitiatorin Emelie Prüser. Durch

das Engagement der NFG des Kreises

Unna konnte über die Stiftung

für Umwelt und Entwicklung NRW

ein Großteil der Gesamtkosten gedeckt

werden. Weitere Gelder stell-

ten Sponsoren zur Verfügung, die

der Verein Stadtmarketing Schwerte

für das Projekt begeistern und

gewinnen konnte. Insgesamt belief

sich das Investitionsvolumen für

die Planung und Umsetzung des

Naturerlebnispfades auf rund

60.000 Euro. Die Stadt Schwerte bot

ganz praktische Unterstützung: Sie

übernahm die Installation einzelner

Stationen. Und nicht zu vergessen:

Viele ehrenamtliche Helfer

stellten ihre Arbeitskraft zur Verfügung.

Mit optimal vereinten Kräften

konnten statt der geplanten

zwölf Stationen sogar vier zusätzliche

realisiert werden. Um alle Stationen

des neuen Naturerlebnispfades

in Ruhe auszuprobieren, sollte

man sich ein bis zwei Stunden Zeit

nehmen. Auf Infotafeln und an den

Erlebnisstationen erfahren Spaziergänger

Interessantes über heimische

Pflanzen und Tiere und die

historische Bedeutung des Schwerter

Waldes. „Gedacht ist das neue

Freizeitangebot für Ausflügler,

Wanderer, Schulklassen, Kindergärten

und Familien“, sagt Emelie

Prüser. Die gesamte Wegstrecke

kann von allen Altersgruppen leicht

begangen werden. Allerdings ist festes

Schuhwerk zu empfehlen. Bei

trockener Witterung eignet sich die

Route auch für einen Spaziergang

mit dem Kinderwagen oder Rollator,

weil es so gut wie keine Steigungen

gibt.


Heimatverein Westhofen enthüllt Kleindenkmal

Westhofen. Von Ortsheimatpfleger

Lothar Meißgeier beim Abriss der

einstigen Industriebrache Brüninghaus

entdeckt, gesichert durch

Wolfgang Fürth und Uwe Förster,

mit Hilfe von Sponsoren restauriert

und am jetzigen Standort Ruhrwanderweg

aufgestellt, wurde am

27. Juni das Kleindenkmal Hochwassermarke

zur Erinnerung an

das Hochwasser der Möhnekatastrophe

feierlich enthüllt. Heimatvereinsvorsitzender

Martin Gerst

sprach einführende Worte, bevor

die stellvertretende Bürgermeisterin

Ursula Meise Schleife und Tuch

vom Kleindenkmal entfernte und

dieses der Öffentlichkeit übergab.

Gesichert wurde der Stein, als das

neue Logistikzentrum Schwerte gebaut

wurde. Er befand sich im ehemaligen

Verwaltungsgebäude von

damals Brüninghaus. Es stellte sich

als gar nicht so einfach heraus, ihn

aus dem Gemäuer zu lösen, doch es

gelang. Ziel des Westhofener Heimatvereins

war es, den Stein wieder

der Öffentlichkeit zugänglich zu

machen. Er erinnert an eine schwere

Zeit, an die Nacht des 17. Mai

1943, als britische Lancaster Bomber

die Möhnetalsperre erfolgreich

bombardierten und damit viel Leid

und Schrecken über die Bevölkerung

im Ruhrtal brachten. Eine

breite Spur des Schreckens zog die

Wasserwelle mit sich. Und auch das

gesamte Werksgelände der Firma

Brüninghaus stand unter Wasser –

ein Teil der Betriebseinrichtungen

wurde zerstört. Menschen aus

Westhofen kamen Gott sei Dank

nicht zu Schaden. Die Katastrophe

war sicherlich nicht kriegsentscheidend,

sorgte auch nicht für den von

den Alliierten erhofften vernichtenden

Schlag gegen die Ruhrindustrie,

war für die Bevölkerung an der

Ruhr aber eine traumatische Erfahrung.

Der Sandstein, als Kleindenkmal

mit Hinweistext und Erinnerungsfoto

der Katastrophe versehen,

Heimatvereinsvorsitzender Martin Gerst (links) sprach einführende Worte zur

Einweihung des Kleindenkmals, Bürgermeisterstellvertreterin Ursula Meise (2. v. li.)

entfernte Schleife und Tuch vom Kleindenkmal.

soll Radfahrer, Läufer und Wanderer

nicht nur an die Möhnekatastrophe

erinnern, sondern auch daran,

dass es Menschen an anderen Orten

gibt, die unter Hochwasser massiv

zu leiden haben und deren Existenzen

zum Teil im wahrsten Sinne des

Wortes „untergegangen“ sind.

Der jetzige Standort des Steins

stimmt nicht mit den ursprünglichen

Gegebenheiten überein, denn

durch den Neubau des Logistikzentrums

wurden die Geländehöhen

leider derart verändert, dass eine

originale Darstellung des Hochwasserstandes

heute nicht mehr machbar

ist. Die Marke zeigt aber eindrucksvoll,

wie hoch das Wasser am

Verwaltungsgebäude gestanden hat.

Fingerstyle-Masters – Die Nacht der Gitarren

Einen musikalischen Leckerbissen

der Extraklasse können Fans der

akustischen Gitarre (und nicht nur

solche) in selten anzutreffender

Vielfalt erleben, wenn am 24. September

2010 um 19:30 Uhr im Paul-

Gerhardt-Haus in Schwerte (Ostberger

Straße 55) die Internationale

Nacht der Gitarren beginnt. Vier

international bekannte Musiker

werden – teils gemeinsam, teils einzeln

– unter Beweis stellen, welche

musikalische Vielfalt

sie ihren Gitarren

entlocken können.

Michael Fix

ist einer der führenden

Gitarristen

Australiens, was

insbesondere auf

seine bemerkenswerteFingerfertigkeit

wie auch seine

einzigartige Musik,

die mit ihrer Leidenschaft

die Emotionen der Zuschauer

fesselt, zurückzuführen ist. Der

Name Stephen Bennett ist weltweit

verbunden mit der einzigartigen

Harpguitar, die zu seinem Markenzeichen

geworden ist. Wie kaum ein

anderer versteht er es, die Zuhörer

in seinen Bann und emotional in

sein Spiel einzubeziehen. Kai Heumann

aus Wuppertal steht für

atemberaubende, spannende und

höchst unterhaltsame Gitarrenmusik,

in der Jazzelemente ebenso zum

Tragen kommen wie Klassik, Tango

und Salsa. Stefan Mönkemeyer ist

der künstlerische Leiter und Initiator

der Veranstaltung. Nicht nur bei

seinen Konzerten in Deutschland,

sondern auch in Australien und

Großbritannien hat er

bereits das Publikum

begeistert. Einlass ab

18:30 Uhr. Vor dem

Konzert und während

der Pausen werden

Speisen und Getränke

angeboten. Der Erlös

des Konzerts fließt

der Jugendarbeit der

Evangelischen Kirchengemeinde

zu.

Eintrittskarten sind

u. a. im Gemeindebüro der Evangelischen

Kirchengemeinde (Große

Marktstraße 2), in der Buchhandlung

Bachmann sowie allen Eventim-Vorverkaufsstellen

und im Internet

(www.eventim.de) erhältlich.

17


18

Ist den Schuldnern noch zu trauen?

Geldanlage-Serie (3): Anleihen und Fonds

Wo bekomme ich das meiste für mein Geld? Tagtäglich fragen wir

uns das, und zwar ganz unwillkürlich, wenn wir im Supermarkt einkaufen,

zum Friseur gehen, im Internet etwas kaufen oder ersteigern.

Da kennen wir uns aus, in diesem Alltagsmarkt fühlen wir uns zu

Hause. Ganz anders ist es um das Fachwissen der Deutschen bestellt,

wenn es um den Markt der Geldanlagen geht. Diese Wissenslücke

wollen wir schließen helfen, und zwar mit einer 6-teiligen Serie zu

den populärsten Anlageformen und wie man sich ihnen nähert.

Ist Schuldnern heute noch zu trauen?

Und wenn ja, welchen? Eine

schwierige Frage in Zeiten, in denen

mit Griechenland selbst ein EU-

Staat vor der Pleite stand und nur

mit Geldern und Garantien überwiegend

deutscher Steuerzahler zunächst

vor der Insolvenz bewahrt

wurde. Wenn Sie Anleihen kaufen,

geben Sie immer einem Dritten

Kredit. Was der Ihnen wieder in

Form von jährlichen Zinsen bezahlt.

Im Wesentlichen gibt es Anleihen

von Staaten und Anleihen

von Unternehmen. In beiden Fällen

muss der Anleger sich fragen: Wird

der Herausgeber der Anleihe in der

Lage sein, mir die jährlichen Zinsen

SpardaBaufinanzierung

zu zahlen und wird er am Ende

auch meinen Einsatz zurückzahlen?

Bei der Staatspleite Argentiniens

haben die Anleger bluten müssen,

und auch die Staatspleite Islands

liegt noch nicht lange zurück. Hier

haben sogar Anleger um ihre - anders

als in Deutschland - nicht besicherten

Festgeldanlagen zittern

müssen. Sind Sie der Meinung - die

man durchaus vertreten kann - dass

kein Schuldtitel eines stark schuldenbelasteten

Staates mehr „sicher“

ist, dann lassen Sie die Hände weg

von Staatsanleihen. Grundsätzlich

gilt: Kaufen Sie nur Anleihen von

Institutionen, die nach heutiger

Mehrheits-Marktmeinung noch als

Nur bis zum 31. August:

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bis zu 80 % Beleihungswert

sichern*!

*Gilt nur für Neugeschäft.

„sicher“ gelten. Dazu gehört bei den

Staatsanleihen noch immer die

Bundesrepublik Deutschland. Zu

den „sicheren“ Unternehmen zählen

die großen DAX-Unternehmen

(DAX=Deutscher Aktien Index)

wie Daimler, Deutsche Bank, Thyssen-Krupp,

Volkswagen etc.). Vor

allem bei Unternehmensanleihen

ist zu würdigen, dass hier die Schulden

durch echte Werte (Maschinen,

Immobilien, insgesamt Betriebsvermögen)

gedeckt sind. Diese Werte

bleiben Ihnen im Krisenfall und

werden im Pleitefall für Anleihe-

Anleger sogar erstrangig bedient.

Staatsanleihen hingegen sind letztlich

ein Stück Papier mit dem staatlichen

Versprechen, Zinsen zu zahlen

und den Einsatz einmal

zurückzuzahlen. Kommt hier steigende

Inflation ins Spiel, bleibt

letztlich nicht mehr viel Rendite.

Allerdings stiegen die Kurse der

10-jährigen Staatsanleihen in den

letzten Wochen wieder kräftig, entsprechend

kamen die Renditen unter

Druck. 2009 waren übrigens Unternehmensanleihen

eine der

erfolgreichsten Anlageklassen. Papiere

verlässlicher Schuldner stiegen

um 16 Prozent. Riskantere

Hochzinsanleihen kletterten gar

um 87 Prozent. Es geht also, Geld

mit Anleihen zu verdienen. In

Niedrigzins-Zeiten wie diesen ist an

Zinsen bei Staatsanleihen nicht viel

zu holen. Die Renditen für die kurz

laufenden deutschen Staatsanleihen

2010-2012 liegen im Schnitt unter

den Tagesgeld/Festgeld-Zinsen.

Derzeit bewegen sich Tagesgeld

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Papa sagt,

es ist so einfach und macht

glücklich!

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(5000 € Anlage) und Festgeld (12

Monate) der besten und schwächsten

Angeboten von 60 Kreditinstituten

nach Angaben der FMH-Finanzberatung

zwischen 0,20 – 2,7

Prozent. In dem Zinsbereich über

1,5 % sind hier aber oft schon viele

Köder-Angebote dabei, die nicht

nachhaltig sind (Sonderkonditionen

für Neukunden etc.). Mehr zu

holen wäre bei den lang laufenden

deutschen Staatsanleihen. Aber hier

liegt die Krux bei allen Anleihen:

Steigen die Zinsen, sinken die Kurse

der Anleihen. Und wir befinden

und in einer Phase, in der die Zinsen

nicht mehr sinken, sondern

mittel- und langfristig nur steigen

werden. Wichtig ist bei einem Anleihe-Kauf

der Unterschied zwischen

dem ausgewiesenen Zins-Kupon

der Anleihe und der

tatsächlichen Rendite. Da das Preis

der Anleihe sich nach der Nachfrage

am Markt richtet, fällt die Rendite

bei hoher Nachfrage (hoher Kurs)

deutlich niedriger aus als der ausgewiesene

Zins-Kupon. Also bei beim

Kauf nicht zunächst auf den Kupon,

sondern in erster Linie auf die Rendite

schauen. Bei Fonds unterscheidet

man im Wesentlichen zwischen

Aktien- und Anleihefonds.

Fonds sind Produkte, bei denen ein

Unternehmen, das den Fonds am

Markt verkauft, Aktien oder Anleihen

zusammenkauft und daraus einen

Fonds „macht“, an dem der Anleger

dann Anteile in beliebiger

Höhe erwirbt. Die Fonds werden an

der Börse notiert und haben demnach

eine Kurs, der steigen und fallen

kann. Die Renditen der Fonds

sind sehr unterschiedlich und müssen

im Grunde über eine 10-Jahres-

Frist betrachtet werden. Suchen Sie

sich einen Fonds aus, der über 10

Jahre oder länger eine gute Rendite

gebracht hat. Das ist zwar keine Garantie

für die Zukunft, lässt aber auf

die Güte des Fonds und seines Managements

schließen. Von einem

guten Fonds dürfen sie eine Rendite

pro Jahr zwischen 5 und 10 Prozent

erwarten. Große Fonds-Gesellschaften

sind DWS (Deutsche

Bank), Union Investment (Volksbanken)

und Deka-Fonds (Sparkassen).

Für junge Anleger, die für ihre

Zukunftsabsicherung privat vorsorgen

müssen, eignet sich das Fonds-

Sparen besonders gut. Dabei wird

monatlich je nach Geldbeutel für

beispielsweise 100 € ein oder mehrere

Fondsanteile gekauft. Macht

man das über lange Jahre, profitiert


man überaus stark von den sogenannten

Cost-Average-Effect. Das

bedeutet, die Rendite wird erheblich

dadurch erhöht, dass man in

schwächeren Börsenzeiten die

Fonds-Anteile besonders günstig

erwirbt. In guten Börsenzeiten erfahren

dann die günstig erworbenen

Anteile eine besonders starke

Wertzuschreibung durch den Kursanstieg

und hebeln damit die Rendite.

Und wie kaufe ich mit nun Fonds

oder Anleihen? In der Regel kaufen

Sie beide Anlagen über Ihre Bank,

teilweise können Fonds-Anteile

aber auch über die Fondsgesellschaften

selbst erworben werden.

Die Kosten liegen bei einem Fonds

zwischen 2 – 5 Prozent, manchmal

wird auch noch eine zusätzliche

jährliche Managementgebühr fällig.

Nehmen Sie sich Zeit für die

Auswahl eines Fonds und denken

Sie daran, dass Qualität auch ihren

Preis hat. Schrecken Sie daher nicht

vor dem Kauf eines Fonds zurück,

nur weil Kosten zwischen 2 und 5

Prozent der Anlagesumme anfallen.

Nach dem Kauf wandert der Fonds-

Anteil in Ihr Wertpapierdepot. Dort

- oder im Internet über die Kennnummer

- können Sie die Wertentwicklung

Ihres Fonds verfolgen.

Bei der Auswahl des Fonds hat der

Anleger die Qual der Wahl: Es gibt

weltweit hunderttausende Fonds -

vom Goldminenfonds über Fonds

mit Aktien aus Indien oder China

bis zu Öko- oder Kernkraft-Fonds.

Die entscheidende Frage für den

Anleger ist: Welcher Fonds bringt

mir mit seiner Ausrichtung den

größten Gewinn bei höchstmöglicher

Sicherheit? Für junge Fonds-

Sparer ist die Sache klar: Sie sollten

auf einen großen Fonds mit Werten

großer, weltweit operierender Unternehmen

setzten. Der Fonds sollte

global investieren, da die großen

Wachstumsmärkte der nächsten

Jahrzehnte nicht mehr in Europa

liegen werden. Der ältere Anleger

sollte mindestens 50 Prozent seiner

Börsenwerte als Auslandstitel in

Fremdwährung (US-Dollar, Kan-

Dollar) halten. Enthalten sein sollten

Fonds, die Grundstoffwerte wie

Öl, Gas, Nahrungsmittelproduktion

und Infrastruktur halten. Wer

dem Euro misstraut, sollte nur

Fonds kaufen, die in US- oder Kan-

Dollar notieren.

Heideschule ist 1. Handball Stadtmeister

HSG Schwerte/Westhofen freut sich über eine gelungene Veranstaltung

Der erste Handballstadtmeister der

Grundschulen in Schwerte ist die

Heideschule - und die Veranstaltung

war ein Volltreffer. Das stand

am 8. Mai nach drei Stunden Handball

und fünfzehn Spielen mit ins-

gesamt 216 Toren in der FBG-Halle

fest. Sechs Grundschulmannschaften

mit 54 Handballtalenten nahmen

teil an dem Handball-Spektakel,

welches die HSG Schwerte/

Westhofen für die Grundschulen

und für den Handball in Schwerte

organisierte und durchführte. Walter

Hauser vom Stadtsportverband

in Schwerte begrüßte die anwesen-

den Kinder samt Eltern und Lehrer.

Nach kurzer Erklärung des Ablaufmodus

und Trikotübergabe an die

einzelnen Mannschaften, welches

die Kinder anschließend als Souvenir

mit nach Hause nehmen durften,

ging es mit vereinfachten Kinderhandballregeln

auch schon los.

Die jugendlichen Trainer, Schiedsrichter

und Zeitnehmer, selber erst

9-13 Jahre alt und alles Jugendliche

der HSG Schwerte/Westhofen, hatten

ihre Mannschaften aufgestellt

und coachten die Kinder über die

ganze Zeit hervorragend. Es entwickelten

sich schöne und auch teilweise

spannende Spiele, in denen es

Ergebnisse von 2:1 bis zu 31:1 gab.

Der spätere Sieger, die Heideschule,

konnte alle Spiele gewinnen und belegte

vor der zweitplatzierten Lenningskampschule

und der drittplazierten

Friedrich Kayser Schule

einen klaren ersten Platz. Die Al-

bert Schweitzer Grundschule, die 2.

Mannschaft der Heideschule und

die Eintracht Grundschule aus Holzen

belegten die Plätze vier, fünf

und sechs. Der Spaß war allen anzusehen

und für ihren Einsatz wur-

Die erfolgreiche Mannschaft der Heideschule mit ihren Trainern Sönke Brass und

Vincenz Krahnhold aus der C-Jugend der HSG.

Alle Teilnehmer der Stadtmeisterschaft.

den sie mit einem kleinen Geschenk

der HSG belohnt. Die E-Jugend

Mannschaften der HSG zeigten den

Eltern und neuen Handballtalenten

anschließend in einem kleinen Einlagespiel,

wie Kinderhandball im

Verein bei der HSG funktioniert.

Jugendleiter Manfred Ullrich

sprach abschließend von „einer guten

und ausbaufähigen Veranstal-

tung“ und bedankte sich bei allen

Beteiligten einschließlich der teilnehmenden

Schulen und besonders

beim HSG Stadtmeisterschafts-Koordinator

Knut Lichteiker für die

geleistete Arbeit. Für die nächste

Stadtmeisterschaft versucht die

HSG Schwerte/Westhofen nun alle

Schwerter Grundschulen einzubinden

auch die, die diesmal noch dankend

abgesagt hatten, und der

Stadtsportverband wird einen Wanderpokal

beisteuern. Auch der ein

oder andere weitere Sponsor wird

gesucht, damit die Veranstaltung

weiter wachsen kann. Mögliche

Sponsoren und weitere Schulen

können sich direkt und unkompliziert

beim HSG-Jugendleiter Manfred

Ullrich melden. HSG

Weitere Informationen auf der

HSG-Homepage www.hsg.citynetz.

com

19


Bürgermeister-Sprechstunde in der Innenstadt

Auch in diesem Jahr lädt Bürgermeister

Heinrich Böckelühr in

den Sommermonaten wieder zur

Sprechstunde in die Fußgängerzone

ein – immer in Höhe „Ernstings Family“.

So auch am 19. Juni. Mit dabei

war Melanie Schmidt vom Zent-

20

Fristende für viele Dichthe

Der größte Teil der Abwasserkanäle auf Schwerter G

Defekte private Abwasserleitungen

belasten Boden und Grundwasser

durch austretendes Schmutzwasser

sowie die öffentliche Abwasseranlage

durch eindringendes Fremdwasser.

Der Landesgesetzgeber fordert

daher in § 61a Abs. 3 Landeswassergesetz

NRW von GrundstückseigentümernSchmutzwasserleitungen

bis zum 31.12.2015 auf

Dichtheit prüfen zu lassen.

ralen Beschwerdemanagement.

Kleine Probleme und große Sorgen

– wo immer der Schuh drückte -

Wie schon in den Vorjahren können Schwerter Bürgerinnen und Bürger das Stadtoberhaupt

in den Sommermonaten ohne Voranmeldung an einigen Samstagen in der

Schwerter Einkaufsmeile sprechen.

hörte sich das Stadtoberhaupt mit

seiner Mitarbeiterin an, gab bereitwillig

Auskunft oder versprach, sich

um die Sachverhalte zu kümmern.

Liethstraße 32 – 36 • 58239 Schwerte • Straßen

Telefon 02304 / 259-200 • Telefax 02304 / 259-201 • Kanäle

E-Mail: info@seg-schwerte.de • Gewässer

Internet: www.seg-schwerte.de • Ingenieurbauten

Bei Fragen zur Dichtheitsprüfung von Grund- und Abwasserleitungen

gemäß § 61 a LWG NRW stehen wir den Schwertern Bürgern gerne zur Verfügung.

Turnhalle wird abgerissen – anschließender Neubau

Die Friedrich-Ludwig-Jahn Turnhalle

in der Wittekindstraße 20

wird abgerissen und anschließend

neu gebaut. Den Abbruch und die

anschließende Neuerrichtung der

Turnhalle hat die Stadt Schwerte im

Zuge des Konjunkturpaketes II geplant.

„Bei der Neuerrichtung der

Turnhalle handelt es sich um die

Errichtung einer Einfeldturnhalle,

inklusive Umkleide- und Sanitärtrakt“,

sagt Natalie Sundermeyer

vom „Zentralen Immobilienmanagement“

bei der Stadt Schwerte.

„Die erforderlichen Geräteräume

auf dem Schulgrundstück werden

natürlich auch erneuert“.

Geplant ist die Maßnahme für die

Sommerferien. Die Abbruchmaß-

nahme soll in der Woche zwischen

dem 26. Juli und dem 30. Juli beginnen

und wird ungefähr acht Wochen

dauern. Mit einem Informationsschreiben

werden nun auch die

Anwohner in dem Bereich der

Friedrich-Ludwig-Jahn Turnhalle

über den Abbruch und Neubau der

Halle durch die Stadt Schwerte in

Kenntnis gesetzt.

Es wird zur Sicherheit der Fußgänger

ein Teilbereich des Fußweges

entlang der „Wittekindstraße“ gesperrt.

Außerdem wird der vorhandene

Fußweg zwischen der „Wittekindstraße“

und dem „Appelhof“

während der Baumaßnahme nicht

zur Verfügung stehen.

Sonderveröff

Da die Stadt Schwerte größtenteils

in einem behördlich festgesetzten

Wasserschutzgebiet liegt, muss gemäß

LWG NRW in den Entwässerungssatzungen

der Kommunen

eine kürzere Prüffrist festgelegt

werden. Mit Inkrafttreten der

Ortsentwässerungssatzung am

01.01.2009 wurde die Frist für die

erstmalige Dichtheitsprüfung bei

Abwasserleitungen, die zur Fortleitung

industriellen oder gewerblichen

Abwassers dienen und vor

dem 1. Januar 1990 errichtet wurden

oder zur Fortleitung häuslichen

Abwassers dienen und vor dem 1.

Januar 1965 errichtet wurden, auf

den 31. Dezember 2012 verkürzt.

Die Hausbesitzer und Grundstückseigentümer

in Schwerte werden

deshalb in den nächsten Tagen

vom Abwasserbetrieb Schwerte ein

Informationsschreiben erhalten, in

dem die rechtlichen Erfordernisse

und technischen Möglichkeiten erläutert

werden. Darin wird empfohlen

im Zuge der allgemeinen anerkannten

Regeln der Technik, die

erste in Augenscheinnahme, bzw.

TV-Inspektion der Grundstücksentwässerungsanlage

und die

Dichtheitsprüfung von einem, von

den evtl. anfallenden Sanierungsarbeiten

unabhängigen Sachkundigen


entlichung

Neue Spielgruppen nach den Sommerferien

Geisecke. Die Spielgruppen für

Kleinkinder im Alter ab einem Jahr

in der St. Antonius-Gemeinde ha-

ben schon jetzt die Zeit nach den

Sommerferien im Blickfeld. Denn

dann werden wieder neue Gruppen

itsprüfungen rückt näher

rundstücken ist bis zum 31.12.2012 zu überprüfen

durchführen zu lassen. Aufgrund

der hohen Schadensrate der Abwasserleitungen

im Altbaubereich ist es

sinnvoll vor der Dichtheitsprüfung

gebildet und gemeinsam startet

man mit Spiel und Spaß in die zweite

Jahreshälfte. Die Kinder mit Müt-

Neue Spielgruppen für Kleinkinder werden nach den Sommerferien in der

Geisecker St. Antonius-Gemeinde gebildet.

tern, Vätern oder Großeltern treffen

sich am Dienstag, Mittwoch und

Donnerstag, jeweils von 9:30 bis 11

eine TV-Inspektion durchführen zu

lassen. Sollten bei der TV-Inspektion

Schäden im Leitungssystem festgestellt

werden, kann der Sachkun-

Uhr im Antoniushaus in Geisecke.

Gemeinsame Spiele, Singen, Basteln

und Spaziergänge (bei gutem Wetter)

machen allen Kindern immer

sehr viel Freude. Der Jahreszeit und

den christlichen Festen entsprechend

wird das Programm gestaltet.

Das Spiel der Kinder ist eine

gute Vorbereitung auf den Kindergarten.

Weitere Informationen und Auskünfte,

auch zur Anmeldung erhalten

Interessierte über: Jennifer

Hochstein, Tel. 779076, und/oder

Sabine Voigt, Tel. 46538, natürlich

auch in der Gemeindeagentur in

Geisecke (Mittwochvormittag), Tel.

45188.

dige ein Sanierungskonzept

erstellen und eine Sanierungsfirma

empfehlen, deren Arbeiten er auch

nach Beendigung der Sanierung abnimmt

bzw. eine Dichtheitsprüfung

durchführen. Da ein unabhängiger

Sachkundiger nur inspiziert und

nicht saniert, kann er im Fall einer

notwendigen Sanierung ein objektives

Sanierungskonzept vorstellen,

ohne sein eigenes Sanierungsverfahren

an den Mann bringen zu

wollen und die Sanierungsarbeiten

anschließend prüfen und abnehmen.

Eine Auflistung von Sachkundigen

zur Dichtheitsprüfung

von Grund- und Anschlussleitungen

entsprechend des §61a LWG befindet

sich auf der Internetseite des

Seepferdchen-Kurse

im Elsebad

Ergste. Wer schon in jungen Jahren

sicher im Wasser sein will, besucht

in den Ferien einen Seepferdchen-

Kurs. Während der Sommerferien

laufen drei Kurse für Kinder: Sie beginnen

am 19. Juli, am 2. August

und am 16. August. Jeder Kurs dauert

zwei Wochen und findet werktäglich,

zwischen 9:30 und 10:15

Uhr, statt. Anmeldungen sind an

der Elsebad-Kasse möglich – die

Karte kostet 32 € incl. Badeintritt

für das Kind, Begleiter zahlen 1,50 €

- wenn sie keine Jahreskarte haben.

Umweltministeriums unter www.

sadipa.it.nrw.de/Sadipa/. Darüber

hinaus gibt es umfangreiche Informationen

zum Thema Grundstücksentwässerung

und Dichtheitsprüfung

auf der Internetseite

der SEG unter www.seg-schwerte.

de. Da es leider auch unseriöse Unternehmen

gibt, die eine TV-Inspektion

oder Dichtheitsprüfung für

unter 100 Euro anbieten, um anschließend

eine teure und häufig

mangelhafte Sanierung zu verkaufen,

ist in solchen Fällen Vorsicht

geboten. In Zweifelsfällen helfen die

Mitarbeiter der SEG gerne weiter

und stehen auch insgesamt bei Fragen

zu diesem Thema jederzeit zur

Verfügung.

21


Der Schwerter Schäferhunde-Verein

schickt sich an, im Hundesport

eine immer bekannter werdende

Adresse zu werden. Nur sechs Wochen

nach dem 1. Obedience-Ruhrtalcup

mit 100 Teilnehmern aus verschiedenen

Teilen Deutschlands

fand Mitte Juni das 3. Offene Agilityturnier

der Schwerter auf ihrem

Vereinsgelände „Im Reiche des

Wassers“ statt.

100 Hundeführer und Hundeführerinnen

kämpften mit ihren Vierbeinern

in verschiedenen Leistungsklassen

um Podestplatzierungen

und Pokale. Den Anfang machten

die Starter in den A-Läufen, der Königsklasse

im Agility, in denen außer

den üblichen Geräten auch

22

Drittes Offenes Agilityturnier in Schwerte

Bereits im letzten Jahr lief es für die

HSG-Jugendmannschaften nicht

schlecht auf dem zweitägigen Ruhr-

Cup. Doch in diesem Jahr legten die

teilnehmenden Mannschaften aus

Schwerte noch mal zu.

Die weibliche E-Jugend spielte ein

ganz souveränes Turnier. Alle Spiele

gewonnen, bedeutete am Ende - wie

im Vorjahr - den verdienten Platz 1.

Aufstellung: Paula König (TW),

Emma Merkel (TW), Nirina Dressler,

Julia Ullrich, Lea Schäfer, Emily

Kontaktzonenhindernisse, wie eine

1,70 m hohe Wand, ein 13 m langer,

1,50 m hoher und nur 30 cm schmaler

Steg sowie eine Wippe überwunden

werden mussten.

Hierbei tat sich vor allem die

Schwerterin Sabrina Risse mit ihrer

Australian Shepherd-Hündin Cora

hervor, die in der Standard A3-

Konkurrenz den von Agility-Richterin

Inge Kurz schwierig gebauten

Parcours am besten meisterte und

somit den ersten Platz belegte. Anke

Wigge vom Schwerter Ausrichter

gelang im großen Feld des Standard

A1-Laufs, mit ihrem Labrador Retriever

Sir Archie, ebenfalls ein fehlerfreier

Lauf, verfehlte aber leider

mit ihrem vierten Rang einen Platz

auf dem Treppchen denkbar knapp.

Auch standen Jumping-Läufe auf

dem Programm, in denen die Teilnehmer

und Teilnehmerinnen ihre

Hunde durch ein Labyrinth von

Hürden und Tunneln, ergänzt

Sechs Wochen nach dem 1. Obedience-Ruhrtalcup fand Mitte Juni das 3. offene

Agilityturnier des Schwerter Schäferhunde-Vereins statt.

durch Slalom, Weitsprung und Reifen,

führen mussten. In dieser Disziplin

kam es darauf an, den Parcours

in der schnellstmöglichen

Zeit und vor allem in der richtigen

Reihenfolge zu meistern, um eine

vorzeitige Disqualifikation zu ver-

meiden. Auch hier zeigten die einheimischen

Starter und Starterinnen

ihre Klasse. Im Mini

A3-Jumping gewann Wolfgang

Schulte mit seinem Mini-Sheltie

Miles unangefochten und bei den

größeren Hunden erreichte wiederum

Sabrina Risse mit Cora den

zweiten Platz. Damit sicherte sich

die 21-jährige Schwerterin auch die

Kombiwertung und avancierte somit

zur erfolgreichsten Teilnehmerin

des gesamten Turniers.

HSG Jugend holt Platz 1, 2 und 4 beim Internationalen Ruhr-Cup-Turnier in Bochum

Schmitz, Anna Mehlmann, Tabea

Zurnieden, Maline Londa, Lea

Dressler, Martha Lohse . Die weibliche

D1 Jugend belegten am Ende

den 2. Platz von acht Mannschaften

und verbesserte sich gegenüber dem

Vorjahr um einen Platz. Vor den

Schwerter Mädchen stand nur die

Mannschaft aus dem Holländischen

Handballinternat E&O Emmen.

Gegen diese Mädchen, die bereits in

der Woche 5x trainieren, verloren

die Schwerter ihr einziges Spiel mit

Die weibl. E-Jugend nach der Siegerehrung und Platz 1

3:6. Aufstellung: Sarah Milchert

(TW), Erwa Aydin (TW), Dana Rosigkeit,

Kathi Petry, Jana Ullrich,

Ronja Luckow, Jule Luckow, Devina

Dahms, Pauline Göge, Julia Ullrich.

Die HSG-Jungs der Jahrgänge

1998/99 spielten zum ersten Mal auf

dem Ruhrcup und belegten am

Ende unglücklich den vierten Platz

von sieben Mannschaften. Insgesamt

ist die Mannschaft aber auf

einem guten Weg und mit den Er-

fahrungen aus diesem Turnier gerüstet

für die nächste Saison. Aufstellung:

Julian Backmann (TW),

Jendrick Heithausen (TW), Jan König,

Florian Henke, Tim Sczimarowski,

Mike Apprecht, Marvin

Finster, Felix Schmitz, Tobias Karbstein,

Jan Speckmann.

Weitere Informationen auf der

HSG-Homepage www.hsg.citynetz.

com


Ute Busch und Thomas Grunenberg aus

Hagen sind Mixed-Stadtmeister 2010

Die Mixed-Kategorie der offenen

Schwerter Stadtmeisterschaften Beachvolleyball

hat auch im achten

Jahr nichts an Anziehungskraft eingebüßt.

Zwölf Teams, zwei mehr als

im Jahr 2009, gingen am 19. Juni an

den Start und lieferten sich spannende

Wettkämpfe. Die Titelverteidiger

Tanja Szyrach (VV Phönix)

und Denny Koard (TuS Iserlohn)

waren diesmal nicht dabei, als die

Teams in die Pool-Spiele starteten.

Die stark eingeschätzten Alina Selsen/Dobromir

Karkoszka (beide

TV Hörde) siegten in ihrer Vorrundengruppe

souverän, konnten sich

aber im Viertelfinale gegen die späteren

Viertplazierten Kathrin Fingerhut/Markus

Thomiczny vom

TuS Halden-Herbeck nicht durchsetzen

und unterlagen 0:2.

Ganz anders bei den erstmals in

Schwerte spielenden Ute Busch und

Thomas Grunenberg aus Hagen, die

ihre Spiele im Viertel- und Halbfinale

sehr souverän und ohne Satzverlust

gewinnen konnten und sich

dadurch als potentieller Titelkandidat

herausstellten.

Deutlich umkämpfter war hingen

das dritte Viertelfinalspiel zwischen

Alexandra Mielke/Rafael Krafczyk

(beide VV Phönix Schwerte) gegen

Jennifer Fornol (TuS Halden Herbeck)/Fabian

Fingerhut (TV Hörde),

bei dem die beiden Schwerter

mit 21:16, 13:21 und 15:13 nur

knapp gewinnen konnten.

Im letzten Viertelfinale siegte in einem

interessanten innerfamiliären

Duell das Elternpaar Heike und

Torsten Ahr (Red Tigers Schermbeck)

überraschend klar mit 2:0 gegen

Sohn Felix Ahr (ehemaliger

Westdeutscher U20 Beachmeister)

und Lisa Wagener (VV Phönix

Schwerte). Spannend war das 2.

Halbfinale, in dem das Ehepaar Ahr

auf Kathrin Fingerhut/Markus Thomiczny

trafen. Mit einer tollen

Energieleistung konnten sich die

„Red Tigers“ mit 2:1 (18:21, 21:14,

15:11) durchsetzen und den Einzug

Ute Busch/Thomas Grunenberg siegten

nach einem spannenden Satz mit 21:17

und wurden verdiente

Stadtmeister Mixed 2010.

in das Finale feiern. Im kleinen Finale

steckte Kathrin Fingerhut und

Markus Thomiczny das vorherige

Spiel noch deutlich in den Knochen,

so dass es nicht mehr zum Sieg gegen

Alexandra Mielke/Rafael Krafczyk

reichte, die sich am Ende verdient

mit 2:1 (17:21, 21:8, 15:6)

durchsetzten.

Zum Abschluss des Mixed-Turniers

bot das Finale noch einmal aufregende

Ballwechsel. Trotz des schweren

Halbfinalspiels und gehandicapt

durch Muskelkrämpfe,

konnten Heike und Torsten Ahr

nach dem mit 12:21 deutlich verlorenen

ersten Satz gegen Ute Busch/

Thomas Grunenberg im zweiten

Durchgang letzte Kräfte mobilisieren

und verlangten dem Gegner

noch einmal alles ab. Dennoch waren

Ute Busch/Thomas Grunenberg

nicht mehr aufzuhalten, siegten

nach einem spannenden Satz mit

21:17 und wurden so verdiente

Stadtmeister Mixed 2010. Wie fast

immer in den letzten Jahren richtete

der VV Phönix Schwerte das Sportevent

der Fachgruppe Volleyball

unter der Schirmherrschaft von

Bürgermeister Heinrich Böckelühr

aus. Den Turnierleitern Jörg Wagener

und Herbert Müller gelang auch

in diesem Jahr ein reibungsloser

Ablauf.

Ein Sponsor mit Herz für Jugendhandball

Die Jugendhandballer der HSG

Schwerte/Westhofen freuen sich

über den neuen Sponsor „Die Kuhbar“.

Kuhbar Gründerin Frau Ostermann

und die Filialinhaber der

Die Jugendhandballer der HSG Schwerte/Westhofen mit Hakan und Nurmelek Köse

sowie Kuhbar-Gründerin Martina Ostermann (hintere Reihe links) ließen sich das

leckere Eis schmecken.

Kuhbar in Schwerte-Holzen, das

Ehepaar Köse, sind angetan vom

Konzept und der Jugendarbeit der

HSG-Jugendhandballer und werden

diese als Sponsor tatkräftig un-

Arbeitslos? – Neue Chance in neuem Job!

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terstützen. Vereinbart wurden eine

längerfristige Unterstützung und

ein regelmäßiger Besuch in der

Kuhbar zum Eisessen. Frau Ostermann,

selber ehemalige Handballe-

rin beim VfL Gummersbach, erinnert

sich gerne an ihre aktive

Handballkarriere und weiß daher,

wie wichtig die Unterstützung für

jugendliche Handballer ist. HSG

23


Als voller Erfolg kann der 1. Obedience-Ruhrtalcup,

der Anfang Mai

auf dem Gelände „Im Reiche des

Wassers“ von den Hundesportlern

des SV OG Schwerte ausgetragen

wurde, bezeichnet werden. Insgesamt

100 Vierbeiner, angefangen

vom Chihuahua über Border Collie

und Berner Sennenhund bis hin

zum Deutschen Schäferhund, gingen

mit ihren Hundeführern in vier

unterschiedlichen Leistungsklassen

im Kampf um Pokale und Aufstiege

in höhere Klassen an den Start.

Nicht nur aus allen Teilen Nordrhein

Westfalens, sondern auch aus

Hessen, Berlin und den neuen Bundesländern

waren die Teilnehmer in

die Ruhrstadt angereist, um unter

den strengen Augen der beiden international

erfahrenen Leistungsrichter

Johann Kurzbauer (Österreich)

und Ton Hoffmann

(Niederlande) ihr Können zu zeigen.

Auf dem Prüfungsplan standen

dabei Ablage, Apportieren von Höl-

24

Hundesport: 100 Vierbeiner starteten beim 1. Obedience-Ruhrtalcup in Schwerte

zern oder Metallteilen, Positionswechsel

auf Distanz, Vorausschicken

in eine Box und

Geruchsunterscheidung von Gegenständen.

Sehr zufrieden zeigte sich der Veranstalter

mit dem Abschneiden seiner

eigenen Starter, die sich auf dieses

Obedience-Turnier lange

vorbereitet und mit ihren Vierbeinern

intensiv trainiert hatten. So

gewann Anja Wiethaus mit ihrem

Scharpendoes Bo die Prüfungsklasse

1, und auch Gabriele Thomas

konnte sich mit ihrer Labrador Retriever

Hündin Cindy im selben

Wettbewerb über einen guten fünften

Platz freuen. Caroline Thabe mit

ihrem Appenzeller-Mix Ronja erreichte

ebenfalls einen Podestplatz.

In der Prüfungsklasse 2 belegte sie

einen hervorragenden dritten Rang

und verpasste die Note „vorzüglich”

und den damit verbundenen Aufstieg

in die nächst höhere Stufe nur

Klaus Marquis regiert bis zum nächsten Fest

im „Königreich Wandhofen“

Der Bürgerschützenverein von 1628

e. V. „Königreich Wandhofen“ feierte

im Mai sein traditionelles Schützen-

& Dorffest 2010. Gefeiert wurde

in einem schmucken Festzelt auf

dem Festplatz an der Wandhofener

Straße.

Am Vatertag entschied sich, wer das

„Königreich Wandhofen“ in den

nächsten drei Jahren regieren soll.

Um 15 Uhr begann das Schießen

um die Königsehre. Den ersten

Schuss gab Bürgermeister Heinrich

Böckelühr ab. Dann folgten die Bewerber:

vier Frauen und 27 Männer.

Mit dem 387. Schuss Königsmunition

schoss Marquis die Reste der

einstmals stolzen „Patricia“ aus

dem Kugelfang. Jubel erschallte,

Wandhofen hatte einen neuen

Schützenkönig. Klaus Marquis wird

mit Gattin Vera das Wandhofener

Schützenvolk für die kommenden

drei Jahre regieren. Am Samstagabend

(15. Mai) hatte der Verein

zum Königsball eingeladen. Hier

Klaus Marquis und Vera Marquis als Klaus I. und Vera I.

wurde das neue Königspaar inthronisiert

und anschließend „feste“ gefeiert.

Weitere Höhepunkte des

diesjährigen Schützenfestes waren

zweifelsohne der erste ökumenische

Feldgottesdienst in der Vereinsgeschichte,

der am Morgen des Festumzuges

veranstaltet wurde.

Der Festumzug selbst fand bei herrlichem

Sonnenschein statt. Großer

Zapfenstreich und Festball beendeten

das Tagesgeschehen.

Die Vierbeiner gingen mit ihren

Hundeführern in vier unterschiedlichen

Leistungsklassen im Kampf um Pokale

und Aufstiege in höhere Klassen

an den Start.

knapp. Und auch Nadine Pitussi

landete mit Fanny vom Immenweg

auf dem Treppchen. Als Dritte erzielte

sie mit 269,5 Punkten eine

vorzügliche Bewertung und darf ab

sofort in der Prüfungsklasse 2 an

den Start gehen.

Nach Turnierende war Organisatorin

Petra Trocka mit dem Verlauf

Ein Schützenfest im Doppelpack

feierten der Schützenverein Schwerte-Ost

und der Schützenbund

Schwerte Mitte Juni.

Beide Vereine hatten vor acht Jah-

ren beschlossen, die abschließenden

Feierlichkeitender alle zwei

Jahre stattfindenden Schützenfeste,

nach dem getrennten Königsschießen

gemeinsam zu begehen, um so

ein richtig großes Fest feiern zu

können. Und erstmals –nach langer

Zeit - stand auch die Kreinbergsiedlung

wieder im Mittelpunkt der Fei-

Vereine

der beiden Tage rundum zufrieden.

Und ihr Mann Reinhard Trocka,

der 1. Vorsitzende des Schwerter

Schäferhundvereins, merkte an:

„Bei so viel Lob und Interesse können

wir wohl gar nicht anders, als

im nächsten Jahr unseren 2. Obedience-Ruhrtalcup

hier in der

Ruhrstadt zu veranstalten“.

Die nächste Herausforderung steht

für die Schwerter schon wieder im

August an. Dann nämlich sind sie

Ausrichter eines einwöchigen Zeltlagers,

zu dem mehr als 60 Jugendliche

aus ganz Westfalen mit ihren

Hunden auf dem Übungsgelände

„Im Reiche des Wassers“ erwartet

werden. Als Belohnung für die

Durchführung dieser überregionalen

Veranstaltung dürfen sie dann

2011 die Qualifikation zur Deutschen

Jugend- und Juniorenmeisterschaft

für Schäferhunde im Agility-

und Schutzhunde-Bereich

ausrichten.

Schützenfest im Doppelpack:

Schützen Schwerte-Ost und Schützenbund haben

neue Regenten

erlichkeiten. Sie ist Ursprungsort

der östlichen Schützen.

Am 19. Juni fand der gemeinsame

große Schützenball im Saal der

Gaststätte „Haus Kreinberg“ statt,

Abnahme der Parade vor dem „Haus Kreinberg“. Die beiden neuen Königspaare

präsentieren sich nebeneinander in der Bildmitte.

mit Königsproklamation und Krönung

der neuen Königspaare. Tags

darauf marschierten beide Vereine,

zusammen mit zahlreichen Gastvereinen,

durch den Ortsteil

Schwerte-Ost – mit anschließender

Parade.

Abends klang das Schützenfest im

Doppelpack 2010 dann aus.


im Ort

8. offene Schwerte Stadtmeisterschaften -

Ruhrpower-Cup 2010 Stadtmeistertitel gehen

an bekannte Gesichter

Bis auf den letzten Platz waren die

Starterlisten für die Damen- und

Herren-Kategorie der diesjährigen

Beachvolleyball Stadtmeisterschaften

am 20. Juni (Sonntag) besetzt.

Jeweils 12 Teams starteten in die

Wettbewerbe um den Ruhrpower-

Cup 2010. Die eher frischen Außentemperaturen

sorgten offenbar für

zusätzliche Motivation: für heiße

Ballwechsel, denn alle Teams

schenkten sich nichts. Obwohl in

Über ISOTEC: Daten und Fakten

Das Isotec-Team: „Bereit

Kundenerwartungen zu übertreffen“

ISOTEC ist spezialisiert auf die Beseitigung

von Feuchtigkeits- und

Schimmelschäden an Gebäuden

und modernisiert diese

energetisch. Über 70 Betriebe in

Deutschland, Österreich und der

Schweiz bilden insgesamt die ISO-

TEC-Gruppe, die seit 1990 über

60.000 Gebäude saniert hat.

Für jede Art von Feuchtigkeitsschaden

bietet das ISOTEC-Konzept

eine dauerhaft sichere System-Lö-

diesem Jahr viele Mannschaften das

erste Mal an den offenen Stadtmeisterschaften

teilnahmen und somit

das Starterfeld leistungsmäßig

kaum einzuschätzen war, setzten

sich am Ende des langen Turniertages

doch die bekannten Spielerinnen

und Spieler durch.

In der Damen-Kategorie konnten

Neben den Ruhrpower-Cups für die jeweils besten drei Teams übergaben der stellvertretende

Bürgermeister Jürgen Paul und der stellvertretende Vorsitzende des Stadtsportverbandes

Andreas Krüger den Preis für die besten Spieler(innen). Christine Bäker vom VV

Phönix Schwerte wurde als beste Spielerin ausgezeichnet, zum besten Spieler wurde

Raphael Wilczek (SC Concordia Hagen) gewählt.

Christine Bäker und Tanja Szyrach

(beide VV Phönix Schwerte) ihren

Stadtmeistertitel aus 2009 gegen

sung. Die Bekannteste ist die ISO-

TEC-Paraffin-Injektion gegen aufsteigende

Feuchtigkeit, bei der

heißes, umweltverträgliches Spezial-Paraffin

in den zuvor getrockneten

Wandabschnitt injiziert wird.

Die Bundesanstalt für Materialforschung-

und prüfung (BAM) bestätigte

diesem patentierten Isotec-

Verfahren im Jahr 2004 „höchste

Wirksamkeit“ gegen aufsteigende

Feuchtigkeit.

Isotec-Mitarbeiter sind seit über 10

Jahren in verschiedenen WTA-Arbeitskreisen

tätig und sind an der

Erarbeitung diverserer WTA-Merkblätter

beteiligt (WTA = WissenschaftlichtechnischeArbeitsgemeinschaft

für Bauwerkserhaltung

und Denkmalpflege).

Auf www.isotec.de finden Sie über

4.000 Beispiele erfolgreicher Gebäudesanierungen.

Alexandra Mielke (VV Phönix) und

Mareike Kowitz (TV Datteln 09) erfolgreich

verteidigen. Doch auch die

demnach “nur“ Zweitplatzierten

konnten sich über eine Leistungssteigerung

freuen, denn im Vorjahr

verfehlten Mielke und Kowitz den

Einzug ins Finale und erreichten

nur den dritten Platz. Alexandra

Mielke sicherte sich zudem bereits

am Vortag in der Mixed-Kategorie

Platz drei. Das kleine Finale um den

dritten Platz der Damen-Kategorie

wurde ausschließlich unter Spielerinnen

des TuS Iserlohn ausgetragen.

Bei den Herren trat in diesem Jahr

erneut das „Vater-Sohn-Gespann“,

bestehend aus Stadtmeisterschaften–Routinier

Thorsten und Sohn

Felix Ahr (beide Red Tigers Scherm-

beck), an. Nachdem dieses Team im

letzten Jahr bereits Vize-Meister

wurde und Torsten Ahr zusammen

mit Ehefrau Heike am Samstag bereits

den 2. Platz der Mixed-Kategorie

belegt hatte, zählte die Mannschaft

zu den Favoriten. Tatsächlich

gelang es den Männern der Familie

Har, sich diesmal gegen Bastian Nill

und Dobromir Karkoszka (beide

TV Hörde) im Finale durchzusetzen.

Keine Veränderung zum Vorjahr

gab es hingegen auf Platz drei,

diesen sicherten sich nach einem

umkämpften 2:1-Sieg gegen Tim

Bley (SG Fröndenberg und Lukas

Laczkowski (SV Menden) erneut

Raphael Wilczek (SC Concordia

Hagen) und Jan-Frederik Beyrich

(TuS Halden Herbeck).

25


Das Land wird 2010 den Bau von

kommunalen Straßen und Radwegen

mit 155 Millionen Euro fördern.

Das Geld steht für 195 neue Projekte

bereit. Ein Teil davon fließt auch nach

Schwerte. Der Bau der Umgehungsstraße

K 10n zwischen der B 236 und

der Ostberger Straße wird mit rund

4,6 Millionen Euro gefördert. Für den

Ausbau des Radweges zwischen

Schwerte und Geisecke (östliche Gotenstraße

bis Dorfstraße) gibt es

65.000 Euro vom Land. „Damit hält

die Landesregierung Wort“, freut sich

Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

„Der Bau der K 10n ist nunmehr auch

finanziell abgesichert“. Bekanntlich

soll mit den Bauarbeiten für die Entlastungsstraße

auf der Schwerterhei-

26

Schwerte erhält 4,6 Millionen EUR

für den Bau der K 10n

Gleich drei Jubilare wurden Anfang

Juni für jeweils 25-jährige Tätigkeit

in der öffentlichen Verwaltung bei

der Stadt Schwerte durch Bürgermeister

Heinrich Böckelühr im Rahmen

einer kleinen Feierstunde geehrt:

Diplom-Verwaltungswirt Ingo

Riediger kam am 1. September 1986

zur Stadt Schwerte und arbeitete zunächst

im damaligen Bauverwaltungsamt,

wo er bis September 2000

tätig war. Im März 1992 wurde Riediger

zum Beamten auf Lebenszeit

ernannt. Im Januar 2001 wechselte er

schließlich zum Jugendamt. Von April

2006 bis einschließlich Oktober

2008 war Ingo Riediger beim Bereich

„Schule und Sport“ als Kostenrechner

für das Gebäudemanagement

und Beauftragter für den Produkthaushalt

tätig. Seit dem 1. November

2008 arbeitet er im Bereich „Steuern

und Finanzen“. Dort zählen das zentrale

Controlling, die Bearbeitung

de noch in diesem Herbst begonnen

werden. Die Planungen sind alle in

trockenen Tüchern. Mit der nun erteilten

Förderzusage sind auch die

letzten Hürden für den Bau der lange

überfälligen Trasse beiseite geräumt.

Landesweit stellt das Land für den

von 13 Entlastungsstraßen knapp 48

Millionen Euro zur Verfügung. Der

Eigenanteil des Kreises Unna für die

rund acht Millionen teure Umgehungsstraße

beträgt mit der jetzt bewilligten

Förderung noch ungefähr

2,8 Millionen Euro. Die Fördervorhaben

wurden nach intensiven Beratungen

der Kommunen durch die

Bezirksregierungen und dem nordrhein-westfälischenVerkehrsministerium

ausgewählt.

„Bauwatch“ – So nennt sich der neue

Service auf den Internetseiten der

Stadt Schwerte, bei dem sich Bürgerinnen

und Bürger stets über den

aktuellen Stand der Baufortschritte

einzelner großer Baumaßnahmen

an städtischen Gebäuden informieren

können. Auf der städtischen

Homepage unter www.schwerte.de/

rathaus, in dem Anliegen „Bauwatch“,

werden regelmäßig die Baufortschritte

der einzelnen Maßnahmen

angezeigt. Außerdem kann

man sich zu den jeweiligen Bauvorhaben

anhand einer Zeitschiene einen

Überblick verschaffen, zu welchen

Zeitpunkten welche konkreten

Bauschritte vorgenommen werden

oder beispielsweise wann das Bauvorhaben

voraussichtlich beendet

wird. Darüber hinaus gibt es zahlreiche

weitere Informationen zu den

einzelnen Baumaßnahmen. Das Angebot

startet zunächst mit der energetischen

Sanierung des Ruhrtalgymnasiums

und der Gesamtschule,

den Neubauten des Kindergartens

Grünstraße und der Friedrich-Ludwig-Jahn

Turnhalle, sowie den Sanierungsmaßnahmen

aus dem Konjunkturpaket

II. Je nach Fortschritt

der Maßnahmen kommen zu den

allgemeinen Informationen dann

weitere hinzu. Auch zukünftige Baumaßnahmen

werden hier aufgenommen,

so dass die Palette der im Internet

einsehbaren Bauvorhaben sowie

Jubilarehrung im Schwerter Rathaus

Bürgermeister Heinrich Böckelühr (rechts) sowie der Personalratsvorsitzende Christian

Struwe (links) gratulieren den Jubilaren (von links) Christian Pawlowicz,

Regina Kamprad und Ingo Riediger.

von Vertragsangelegenheiten mit

städtischen Tochtergesellschaften sowie

die Stadt Schwerte als Steuerschuldnerin

zu seinen Aufgaben. Die

Erzieherin Regina Kamprad trat am

2. Januar 1985 in den Dienst der Stadt

Schwerte ein. Hier wurde sie in der

Kindertagesstätte (Kita) Ergste als

Gruppenleiterin und stellvertretende

Übersicht der städtischen

Sanierungsmaßnahmen ab sofort im Internet

Leiterin eingesetzt. Mit dem 1. Januar

1989 wechselte sie zur neu eingerichteten

Kita an der Konrad-Zuse-

Straße. Dort wurde ihr die gleiche

Funktion übertragen, wie zuvor in

der Kita Ergste. Nach ihrer Rückkehr

aus dem Erziehungsurlaub nahm Regina

Kamprad ihre Tätigkeit als Erzieherin

in der Kita Geisecke wieder

deren Fortschritte weiter wachsen

wird. Doch nicht nur Bürgerinnen

und Bürgern sollen von dem Service

„Bauwatch“ profitieren. Auch Firmen,

insbesondere heimische Handwerksbetriebe,

können so in Erfahrung

bringen, welches Gewerk in

naher Zukunft gefordert ist und

können sich - sofern noch nicht geschehen

- bei der Stadt bewerben.

„Es werden umfangreiche öffentliche

Mittel in den nächsten Jahren in

Schwerte verbaut. Die Bürgerinnen

und Bürger sollen erfahren, was mit

ihren Steuern passiert und wie der

Stand der Umsetzung der zahlreichen

Fördermaßnahmen ist“, sagt

Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

Die Mittel für die Sanierungsmaßnahmen

kommen übrigens im großen

Umfang von Bund und Land.

Mit rund 22 Millionen Euro sollen in

den nächsten Jahren städtische Gebäude

nachhaltig saniert werden.

Dort, wo eine Sanierung nicht mehr

wirtschaftlich ist, werden zwei Gebäude

sogar durch Neubauten ersetzt.

Zurzeit gibt es 79 städtische

Objekte, vom Schulzentrum bis zur

Trauerhalle. Bei einem Sanierungsstau

von alleine bereits rund 18 Millionen

Euro ist es daher jedoch nicht

möglich, alle Mängel zu beseitigen.

Daher liegt der Schwerpunkt bei

Kindern und Jugendlichen der Stadt

Schwerte.

auf, wo ihr die Betreuung eines behinderten

Kindes oblag. Von August

1994 bis Ende Juli 2006 war Regina

Kamprad als zusätzliche Kraft zur

Integration behinderter Kinder in

der Kita Holzen tätig. Während dieser

Zeit absolvierte sie nebenher eine

Ausbildung zur staatlich anerkannten

Heilpädagogin. Seit 1. August

2006 ist Regina Kamprad als Ergänzungskraft

in der Kita Holzen tätig.

Christian Pawlowicz, gelernter Maler

und Lackierer, kam am 1. September

1986 zur Stadt Schwerte. Vorher arbeitete

er bereits als Geselle in einer

Hagener Firma und absolvierte anschließend

seinen Grundwehrdienst.

Im Rahmen seiner Tätigkeiten bei

der Stadt führt Christian Pawlowicz

Maler- und Lackiererarbeiten an allen

städtischen Gebäuden aus. Dazu

gehören unter anderem Renovierungsarbeiten

an den Schulen und

Anstricharbeiten bei der Feuerwehr.


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Kate Morton

Der verborgene

Garten

Diana Verlag

Als die junge Australierin Cassandra

nach dem Tod ihrer Großmutter

Nell erfährt, dass diese ihr überraschend

ein Cottage in Cornwall

Wulf Dorn

Trigger

Heyne Verlag

Die Psychiaterin Ellen Roth arbeitet

in einer Klinik für schwer gestörte

Patienten. Sie lebt zusammen mit

Edna Mazya

Über mich

sprechen wir ein

andernmal

Kiwi Verlag

Nomi lebt als Lektorin eines kleinen

Verlages in Tel Aviv. Sie ist 47 Jahre

alt und hat deutsch jüdische Wurzeln.

Der Großteil ihrer Familie

konnte sich aus Nazideutschland

nach Israel retten. Sie lebt allein und

führt eine Fernbeziehung mit Kirim,

einem bekannten europäischen

Theaterregisseur. Da die bei-

hinterlassen hat, beginnt sie Nachforschungen

anzustellen. Von ihren

beiden Tanten hört sie, dass Nell

nicht deren leibliche Schwester war,

sondern ihr Vater die verstörte

Vierjährige auf einem weißen Kinderkoffer

sitzend im Hafen fand

und bei sich aufnahm. Offensichtlich

war das Mädchen allein mit einem

Schiff aus England gekommen

und trotz Nachforschungen blieb

ihre Herkunft unbekannt. Nun aber

ihrem Lebensgefährten Chris, der

gleichzeitig auch ihr Kollege ist, auf

dem Klinikgelände. Ihr Freund ist

gerade in Australien unterwegs und

hat sie vor seiner Abreise gebeten,

sich besonders um eine traumatisierte

Patientin zu kümmern, die

neu in der Klinik ist. Diese Frau ist

schwer misshandelt worden und

kann nicht einmal Angaben zu ihrer

Person machen. Sie warnt nur

den sich nur selten sehen, gibt es in

ihrer langjährigen Beziehung überhaupt

keinen Alltag. Beide fühlen

sich unabhängig und genießen immer

nur die Augenblicke des Zusammenseins,

ohne Sorgen und

Probleme zuzulassen. Nomi fehlt

etwas Grundsätzliches und sie hadert

mit ihrer Liebe. Bei ihrem

nächsten Treffen in Europa will sie

einiges klären. Ihre Reise nach

Wien wird zunächst jedoch eine

Reise in die Vergangenheit. Jetzt

beginnt die Geschichte von drei

Frauengenerationen, die in Zeiten

politischer Extreme um Unabhängigkeit

und Liebe kämpfen. Die ex-

Tschernobyl-Kinder erkundeten Naturerlebnispfad

Im Mai waren zehn Tschernobyl-

Kinder zu Besuch in ihren Gastfamilien

im Kreis Unna. Einige der

kleinen Besucher sprachen sogar

schon ein paar Worte Deutsch.

Trotzdem brauchte man keinen

Dolmetscher, um zu verstehen, dass

die Kinder am Besuchstag im

Schwerter Wald jede Menge Spaß

hatten. „Strahlende Kinderaugen

sprechen eben überall die gleiche

Sprache“, freute sich Emelie Prüser

vom Freischütz, die die Kinder zum

Besuch des Naturerlebnispfades

und anschließendem Kakao und

Kuchen in das Restaurant eingeladen

hatte. Durch den Wald zu tollen,

zu klettern und ein Stück Unbeschwertheit

zu genießen – das

scheint den Mädchen und Jungen

macht Nells Enkelin sich auf nach

Cornwall, zum einen, um sich um

den Verkauf des völlig vernachlässigten

Cottages zu kümmern, aber

auch, um mehr über die Geschichte

ihrer Großmutter herauszufinden.

Neben diesem Erzählstrang wird

immer wieder in zwei weitere Epochen

gewechselt: zum einen reiste

Nell 1975 selbst nach Cornwall, um

sich auf die Suche nach ihren leiblichen

Eltern zu begeben, zum ande-

immer wieder vor dem „Schwarzen

Mann“… Kurz darauf ist diese Patientin

verschwunden und für Ellen

Roth beginnt ein grausames Spiel.

Niemand in der Klinik will diese

Frau gesehen haben und es gibt

auch keine Krankenakte. Die Protagonistin

wendet sich hilfesuchend

an einen Kollegen, den sie gut kennt

und dem sie zuerst auch vertraut.

Nun beginnt eine atemlose Jagd auf

zentrische Ruth lebt trotz Ehemann

und Kind ihre Leidenschaft zu Robert

aus und vernachlässigt ihre

Tochter. Ihr entgeht auch, wie sich

die Lage für Juden in Nazideutschland

zuspitzt. Robert aber beendet

die Beziehung und wandert nach

Palästina aus. Wenig später folgt

auch Ruths Familie und einem Wiedersehen

steht nichts mehr im Weg.

Bald stellt Ruth fest, dass das Einwandererleben

nichts für sie ist und

ihr Leben sie langweilt. Beinahe nebenbei

erfährt sie wie es in Deutschland

unter Hitler weitergeht. Erst

als ihre Tochter eine Beziehung mit

Folgen eingeht, ändert sie ihr Leben

über 1000 Kilometer fernab der

weißrussischen Heimat ein wenig

leichter zu fallen. Die Reaktor-Katastrophe

vor 24 Jahren hinterlässt

ren wird die Geschichte der Waise

Eliza erzählt, die um 1900 in den

Straßen Londons groß wird und deren

Leben eng mit der Geschichte

des Cottage im Garten von Blackhurst

Manor verknüpft ist…

Kate Morton hat eine tragische

und spannende Familiengeschichte

geschrieben, die von Australien bis

ins England der Jahrhundertwende

führt. Fazit: ein toller, atmosphärisch

dichter Schmöker!

den „Schwarzen Mann“, in deren

Verlauf Ellen niemandem mehr

traut.

Bis zum Schluss glaubt der Leser

immer wieder etwas zu durchschauen,

um dann doch wieder ahnungslos

zu bleiben. Spannend und

gruselig bis zum überraschenden

Ende!

noch einmal. Auch für Nomi ändert

sich durch ihren Aufenthalt in Österreich

und Deutschland alles.

Edna Mazya hat einen großen Generationenroman

geschrieben, der

uns Frauen mit Stärken und

Schwächen zeigt. Mütter, die Fehler

machen, Töchter, die sie wiederholen.

Charaktere, die man ablehnen

möchte, dann aber doch

wieder versteht und liebgewinnt.

Eine Auseinandersetzung mit Familie

und Vergangenheit ohne Klischees

und Schönfärberei.

heute noch ihre Spuren – auch im

benachbarten Weißrussland und

auch bei den nachfolgenden Generationen.

27


Zu Ehrenbürgern der Stadt Béthune

wurden zu Pfingsten Bürgermeister

Heinrich Böckelühr sowie die Vorsitzende

des Arbeitskreises Schwerte-Béthune,

Marlies Wilkes, bei

ihrem Besuch in Nordfrankreich -

anlässlich des 50-jährigen Jubiläums

der Städtepartnerschaft - ernannt.

Eine Delegation, bestehend aus

Bürgermeister Böckelühr, den stellvertretenden

Bürgermeistern Jürgen

Paul und Ursula Meise, der

Vorsitzenden der Städtepartnerschaftsgesellschaft

Dagmar Höke,

der Vorsitzenden des Arbeitskreises

Schwerte-Béthune, Marlies Wilkes,

sowie Schwerter Bürgerinnen und

Bürgern, war über die Pfingstfeiertage

zu einem offiziellen Besuch

28

Unglaublich: Wasserpreis übersteigt in Schwerte oft sogar die Heizkosten

Weiterer Anstieg um 10 Prozent / Gebühren für Standardzähler und Niederschlagswasser

Die ohnehin in Schwerte sehr hohen

Abwassergebühren erhöhen

sich 2010 um weitere zehn Prozent.

Das berichtet die Gemeinnützige

Wohnungsbaugenossenschaft

(GWG) in ihrem Info-Blatt.

Danach setzen sich die Kosten für

einen Kubikmeter Wasser seit dem

1. Januar so zusammen: Ein Kubikmeter

Wasser kostet in Schwerte

inzwischen 5,05 €, zuzüglich Niederschlagswassergebühr.

Daran hat

das Abwasser einen Anteil von 3,22

€, das Frischwasser einen Anteil von

1,83 €. Zusätzlich wird je Frischwasser

Standardzähler noch eine Gebühr

von 124 Euro jährlich erhoben,

wodurch sich der Preis von

5,05 Euro entsprechend erhöht. Das

ist aber noch nicht alles, denn es ist

auch noch eine Niederschlagswassergebühr

von 1,39 Euro je Quadratmeter

gebührenpflichtiger

Grundstücksfläche zu zahlen.

Die Erhöhung der Entwässerungsgebühr

„überraschte uns“, so die

GWG, denn in einem Presseartikel

vom 24. Juni hieß es noch: „Mit sinkendem

Zinsaufwand sieht Schulte

(Geschäftsführer der Stadtentwässerungsgesellschaft

SEG) gute Perspektiven

für die Gebühren. Sie stabil

zu halten, dazu kann schon das

erfolgreiche Wirtschaftsergebnis

des Jahres 2008 beitragen. ‚Wir haben

rund eine halbe Million Euro in

die Rücklage stellen können’, freute

sich Schulte. Das Geld werde dem

Gebührenzahler in der Kalkulation

der nächsten Jahre gutgeschrieben.

Das Gesetz gäbe dafür drei Jahre

Zeit.“ Soweit der Zeitungsartikel.

Umso erstaunlicher ist, dass nun

die Kalkulation der Entwässerungsgebühren

mit einer Eigenkapitalverzinsung

von sieben (!) Prozent

gerechnet wird. Dieser Ansatz wird

auf „dringende Empfehlung“ der

Gemeindeprüfungsanstalt NRW

aufgrund der „finanziellen Misere

des städtischen Haushalts und dem

gebührenrechtlichen Spielraum“

vorgenommen. Angesichts der

niedrigen Kapitalmarktzinsen erscheint

dieser Zinssatz jedoch weit

überhöht.

Nachbarstädte günstiger

Die GWG mit Tochtergesellschaft

entrichtete im Jahr 2009 an die

Stadt Schwerte und die Stadtwerke

Schwerte GmbH Schutzwasserge-

bühren in Höhe von 301.960 Euro

sowie 82.901 Euro Niederschlagswassergebühren.

Bei gleichem Verbrauch

erhöht sich somit im Jahr

2010 die Schmutzwassergebühr allein

für den Hausbestand der GWG

um über 32.000 Euro! Die Frischwasserkosten

beliefen sich 2009 auf

227.759 Euro. Die GWG: „Wir wurden

in der Vergangenheit oft von

unseren Mietern und Mitgliedern

gefragt, warum die Entwässerungsgebühren

verglichen mit den umliegenden

Städten und Gemeinden in

Schwerte so hoch sind“. Gefragt

wurde von den Bürgern insbesondere

deshalb, weil durch die Eingliederung

der SEG in die Anstalt

öffentlichen Rechts seitens der

Stadtwerke Schwerte (SWS) Synergieeffekte

und damit Kostensenkungen

erwartet wurden. Näheres

ist im Internet vom ehemaligen Geschäftsführer

der Stadtwerke

Schwerte GmbH www.zukunftsbü-

Zu Ehrenbürgern ernannt:

Bürgermeister Böckelühr und Marlies Wilkes

v. l.: Beigeordnete Odile Mortier, zuständig für Städtepartnerschaften der Stadt Béthune,

die Arbeitskreisvorsitzende Béthune–Schwerte, Elisabeth Geisen aus Béthune, Bürgermeister

Heinrich Böckelühr, der Erste Beigeordnete der Stadt Béthune Olivier Gacquerre,

die Arbeitskreisvorsitzende Schwerte–Béthune, Marlies Wilkes aus Schwerte,

die Vorsitzende des Europäischen Komitees aus Béthune, Stéphanie Martin-Lenoir

sowie Amel Dahou-Gacquerre, Beigeordnete aus Béthune.

ro.com nachzulesen. Unter dem

Präsentationstitel „Die Stadtwerke

Schwerte GmbH – als kommunaler

Infrastrukturdienstleister!“ heißt es:

- Erschließung von Synergieeffekten

und Kostenvorteilen durch das

schrittweise Zusammenwachsen

der Unternehmen Stadtwerke

Schwerte und SEG

- Kosteneinsparungen im

kaufmännischen Bereich

- Kosteneinsparungen im

betrieblichen Bereich

- auch bei den weiterhin selbständigen

Gesellschaften SWS und SEG

ermöglicht die Bündelung der

Personalkapazitäten eine übergreifende

Optimierung der Betriebsführung

- Gewinn-Stabilität durch

integrierte Leistungserstellung (für

die Stadt Schwerte)

- Vorteile der Neuordnung für die

Schwerter Bürger durch Weitergabe

der Synergieeffekte und Kostenvorteile

bei der Produktbündelung.

Spareffekte versickert?

2009 hat die Stadt Schwerte übrigens

ihre Anteile an der SEG an

SWS verkauft. Insgesamt sollen

rund 2,3 Millionen Euro von den

Stadtwerken in Richtung Stadt geflossen

sein (Westfälische Rundschau

vom 7. Mai 2009). SWS halten

52 Prozent an der SEG, die übrigen

48 Prozent gehören der TWW

(Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft).

nach Béthune gefahren, um das

50-jährige Bestehen der Partnerschaft

zu feiern.

Der Höhepunkt dieser Reise war die

Pflanzung eines Partnerschaftsbaumes.

Er soll als Symbol für die

Freundschaft zwischen Schwerte

und Béthune stehen. Daneben wurde

eine neue Partnerschaftsurkunde

unterzeichnet, mit der die Städtefreundschaft

auch für die Zukunft

weiter bekräftigt wurde. Ebenfalls

wurde ein Kranz bei diesem Besuch

in Béthune am dortigen Ehrendenkmal

niedergelegt.

Der Gegenbesuch einer Béthuner

Delegation ist für Ende August dieses

Jahres geplant. Dann soll auch

hier das 50-jährige Partnerschaftsjubiläum

gefeiert werden.


Kess-erziehen mit der Psychologischen Beratungsstelle

Kindererziehung ist ein Prozess, der

sich stetig im Wandel befindet und

Eltern permanent vor neue Herausforderungen

stellt.

In einem Elternkurs der Psychologischen

Beratungsstelle der Diakonie

Schwerte lernten Mütter und

Väter an insgesamt fünf Kurstagen

in Theorie und Praxis daher neue

pädagogische Strategien und Ansätze

für den Alltag kennen. Einen

zweiten Kurs wird die Beratungsstelle

aufgrund der enormen Nachfrage

im Oktober anbieten. „Kesserziehen“

lautete das Motto des

Kurses, der im April und Mai mit

insgesamt fünf Einheiten im Calvinhaus

stattfand. „Besonders die

Rollenspiele habe ich als sehr wertvoll

und vor allem praxisnah empfunden“,

berichtet Aliye Algün.

„Der Blick lag auf den Stärken der

Eltern und der Kinder. Vom Problemverhalten

meines Kindes hin

zum positiven zwischen mir und

meinem Kind, das war wirklich

hilfreich“, ergänzt Kerstin Brunnert.

Wie ihr erging es auch den

anderen Teilnehmern. Der Kurs

setzte mit einer Mischung aus theoretischer

Wissensvermittlung und

Viele Schüler bessern ihr Taschengeld

während der Ferien – aber auch

außerhalb der Ferienzeit – mit kleinen

Nebenjobs auf. Firmen, die arbeitswillige

Schüler bzw. Jugendliche

beschäftigen möchten, müssen

sich mit den Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes

und der

Kinderarbeitsschutzverordnung –

insbesondere mit der Frage, ab welchem

Alter und für welche Arbeiten

ein Schüler beschäftigt werden darf

– auseinandersetzen. So dürfen

Kinder über 13 Jahre mit Zustimmung

ihrer Erziehungsberechtigten

in der Zeit von 8.00 Uhr bis 18.00

Uhr für maximal 2 Stunden täglich

leichte Tätigkeiten ausüben. Dazu

gehören z. B. Botengänge, Austragen

von Zeitungen, Prospekten usw.

In landwirtschaftlichen Familienbetrieben

ist ausnahmsweise eine

Beschäftigung von bis zu 3 Stunden

täglich erlaubt. Durch die Tätigkeiten

dürfen weder die Gesundheit

und die Sicherheit noch ein regelmäßiger

Schulbesuch und die schulischen

Leistungen der Kinder

nachteilig beeinflusst werden. Jugendliche

(über 15 Jahre, aber unter

Erfolgreiche Premiere des Elternkurses

praktischen Erfahrungen aus dem

Rollenspiel auf die Vermittlung eines

liebevollen und gleichzeitig

konsequenten Erziehungsstils.

Kursleiterin Stefanie Hinterberg:

„Wir möchten den Eltern dabei helfen,

ihren Kindern auf einer respektvollen

Ebene begegnen zu können.

Die Eltern erfahren, welche

sozialen Grundbedürfnisse ihr

Kind hat und lernen Strategien, um

Konfliktsituationen im Alltag ent-

STEUER

Steuerberater

18 Jahre) gelten nach dem Gesetz

ebenfalls als Kinder, wenn sie der

Vollzeitschulpflicht unterliegen.

Eine Ausnahmeregelung gilt während

der Schulferien. So dürfen Jugendliche

während dieser Zeit, für

höchstens vier Wochen im Kalenderjahr,

pro Tag 8 Stunden bzw. pro

Woche 40 Stunden beschäftigt werden.

In der Landwirtschaft ist während

der Erntezeit für Jugendliche

über 16 Jahre eine Beschäftigung

von bis zu 9 Stunden täglich, jedoch

nicht mehr als 85 Stunden in der

Doppelwoche erlaubt. Arbeitsverträge

über Hilfeleistungen der Kinder

im elterlichen Betrieb – wie z. B.

Telefondienst – werden steuerrechtlich

nicht anerkannt, wenn sie wegen

ihrer Geringfügigkeit oder Eigenart

üblicherweise nicht auf

Ferienjobs für Schüler

schärfen zu können.“ Die Ergebnisse

erarbeiteten die Teilnehmer als

Team und durch eigenes Erleben

und Ausprobieren. „Wir liefern kei-

Teilnehmer des Elternkurses der Psychologischen Beratungsstelle der Diakonie Schwerte

ne Patentrezepte, aber unterstützende

Impulse“, so die Diplom-Sozialpädagogin.

Mit dem Elternkurs

hat die Diakonie ein Konzept geschaffen,

das Früchte trägt. Denn

auch nach Kursende wollen die

Teilnehmer weiter in Kontakt bleiben,

um sich auszutauschen und

arbeitsvertraglicher Grundlage erbracht

werden. Arbeitsverträge zwischen

Eltern und Kindern werden

steuerlich nur dann anerkannt,

wenn sie rechtswirksam vereinbart

worden sind, inhaltlich dem zwischen

Fremden Üblichen entsprechen

und auch tatsächlich so durchgeführt

werden. Die Bestellung

eines Ergänzungspflegers ist nicht

erforderlich. Arbeitsverhältnisse

mit Kindern unter 15 Jahren wer-

gegenseitig zu unterstützen. So soll

neben einem Nachtreffen vor den

Sommerferien auch ein regelmäßiger

Elternstammtisch aus dem Kurs

erwachsen. Aufgrund der durchweg

positiven Resonanz wird die Psy-

chologische Beratungsstelle im

Herbst daher einen zweiten Kurs

anbieten, der am 26. Oktober beginnt.

Interessierte Eltern können

sich bereits jetzt bei Stefanie Hinterberg

unter der Telefonnummer

9393-72 anmelden und vorab schon

ausführlich informieren.

den steuerrechtlich nicht anerkannt.

Anmerkung: Grundsätzlich

sollte bei einer Beschäftigung von

Schülern überlegt werden, ob diese

als Minijobber bis 400 € im Monat

oder kurzfristig Beschäftigte angemeldet

werden. Gerne beraten wir

Sie hier.

Für spätere Betriebsprüfungen sind

u. a. die Schulbesuchsbescheinigung,

die Nachweise und Erklärungen

für geringfügig Beschäftigte

(Aufzeichnungen über die tatsächlich

geleisteten Arbeitsstunden, die

regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit,

die Bestätigung über das Vorliegen

bzw. Nichtvorliegen einer

weiteren Beschäftigung) bei den

Lohnunterlagen aufzubewahren.

Dirk Weichelt, Steuerberater

29


Sie leistete Pionierarbeit in einer

schwierigen Zeit: Die Psychologische

Beratungsstelle der Diakonie

Schwerte ist eine der ältesten Einrichtungen

dieser Art in Nordrhein-Westfalen.

Stolz blickt der

heutige Leiter Joachim Scholz in

diesem Jahr auf 50 Jahre soziales

Engagement und Dienst am Menschen

zurück.

Mit dem Umzug der Psychologischen

Beratungsstelle in das Calvinhaus

schloss sich 2008 ein Kreis.

„Hier hat vor 50 Jahren alles angefangen“,

erklärt Diplom-Psychologe

Joachim Scholz. Am 1. April 1960

nahm die Beratungsstelle der Diakonie

Schwerte nämlich genau hier

ihre Arbeit auf. Grete Meißner hatte

damals durchgesetzt, dass aus der

damaligen Einrichtung mit ehrenamtlichen

Helfern eine offizielle

Einrichtung der Diakonie Schwerte

wurde. Um das 50-jährige Bestehen

30

CDU-Fraktion informierte sich in der

Schwerter Verbraucherzentrale

In ihrer Reihe „Fraktion vor Ort“

besuchten Mitglieder der CDU-

Ratsfraktion in der ersten Maihälfte

die neue Verbraucherzentrale in

Schwerte.

Begleitet wurden sie durch interessierte

Mitglieder der Schwerter Jungen

Union. Nach einer Begrüßung

durch die Leiterin der Schwerter

Verbraucherzentrale, Frau Weischer

und die Regionalleiterin der

Verbraucherzentrale NRW, Frau

Kertermann, erhielten die Teilnehmer

grundlegende Informationen

(unterstützt durch eine Powerpoint-

Präsentation) über die Arbeit der

Verbraucherzentrale. So konnten

die Besucher erfahren, dass es die

Verbraucherzentrale NRW bereits

seit über 50 Jahren gibt und alle 57

Filialen in NRW ein einheitliches

Beratungsangebot bieten.

Sie geben vielen Menschen Hilfestellung

in allen möglichen

Lebenslagen. Schwerpunktthemen

sind u. a. Hilfe bei Überschuldung

und Existenzsicherung, bei der

Wahrnehmung von Gewährleistungsrechten,

Beratung im Mietrecht

sowie Hilfe bei Heiz- und Nebenkostenabrechnungen.

Es gibt

aber auch Schwerpunktfilialen, die

zu speziellen Themen, wie „Schulden-

und Insolvenzberatung, Energieberatung

sowie Abfallbeseitigung“

Hilfestellung geben. „In den

letzten Jahren ist das Thema Telefonmarkt

als Schwerpunktthema

hinzugekommen. Dabei beklagen

sich unsere Kunden über unerwünschte

Telefonwerbung, Andrehen

von Gewinnspielen und Han-

dyverträgen“, berichteten die

Damen Weischer und Kertermann

aus ihrer täglichen Arbeit. „Seit der

Eröffnung der Verbraucherzentrale

in Schwerte, am 19. Februar 2010,

hat es bereits 1114 Kontakte gegeben.

Dies sind über 20 Kontakte pro

Tag“, freut sich Frau Weischer über

das positive Echo in der Schwerter

Bevölkerung.

Immer ein offenes Ohr

50 Jahre Psychologische Beratungsstelle

Joachim Scholz, Leiter der Beratungsstelle, mit einer „Klingelhose“

gebührend zu feiern, begeht die Diakonie

das Jubiläum in diesem Jahr

mit gleich 2 Feierlichkeiten: Ende

Mai lud die Beratungsstelle Vertreter

der Stadt, des Kirchenkreises,

Goldmedaille für den

Dortmunder Kammerchor

Der Dortmunder Kammerchor,

Meisterchor 2009 im ChorVerband

NRW, hat Mitte Juni sehr erfolgreich

am Zuccalmaglio-Volkslieder-Festival

in Menden teilgenommen.

„Es war ein toller Tag und es hat riesigen

Spaß gemacht, bei diesem Festival

dabei gewesen zu sein und das

alles dann mit einer Goldmedaille

zu krönen, was kann es Schöneres

geben?“, so die einhellige Meinung

aller beteiligten Sänger/innen.

Mit der insgesamt zweithöchsten

Gesamtwertung sowie der Tageshöchstwertung

für die Interpretation

des Liedes ‚Music‘ (Text: John

Miles, Arrangement: Herbert

Grunwald) mit dem Chorsolisten

Mitarbeiter des Jugendamtes und

weiterer sozialer Organisationen zu

einem Empfang in das ehemalige

Schwerter Stadtweinhaus. Darüber

hinaus bietet die Diakonie allen in-

Martin Grobe ersang sich der Dortmunder

Kammerchor unter Leitung

von Margitta Grunwald souverän

die Goldmedaille.

Das nächste große Chor-Event des

Dortmunder Kammerchores - die 1.

Romantische Chornacht Open-Air

- findet am Samstag 24. Juli 2010 im

Biergarten an der Galopprennbahn

in Dortmund-Wambel statt. Nähere

Infos unter www.dortmunderkammerchor.de

Wissenswertes über den

Dortmunder Kammerchor:

Chordirektor Emil Rabe (*1920)

gründete den DORTMUNDER

KAMMERCHOR im Juni 1946 als

gemischten Chor für anspruchvolles

Repertoire.

teressierten Schwertern im September

die Möglichkeit, die Psychologische

Beratungsstelle an einem Tag

der offenen Tür näher kennenzulernen

und einen Blick hinter die Kulissen

ihrer täglichen Arbeit zu werfen.

Joachim Scholz freut sich auf

viele interessante Einblicke, die die

Beratungsstelle den Gästen an diesem

Tag präsentieren wird: „Wir

zeigen, wer wir einst waren, wer wir

heute sind und wer wir morgen sein

werden – eine spannende Entwicklung,

die stets in Bewegung bleibt.“

Besonders freut sich der Diplom-

Psychologe anlässlich des Jubiläums

über den Besuch von Gerd Meyer-

Eltz. Er war der erste Leiter der Psychologischen

Beratungsstelle und

sein unermüdliches Engagement

trug entscheidend dazu bei, die Psychologische

Beratung zu dem zu

machen, was sie heute ist – einem

zentralen Punkt im sozialen Netzwerk

Schwertes.


Eine ungewöhnliche Entdeckungsreise

in und um den Körper verspricht

die neue Mitmachausstellung

„Kopfüber Herzwärts“ des

Grazer Kindermuseums „FRida &

freD“ in der DASA, die seit Sonntag,

dem 4. Juli, und bis zum 30. Dezember

in Dortmund zu sehen ist. Die

Schau für Kinder ab fünf Jahren erzählt

Spannendes über das eigene

„Ich“ und macht Lust auf Bewegung.

Pustend in die Lunge reisen,

kriechend die Verdauung erforschen

und steppend den Herzschlag

wahrnehmen: „Kopfüber

Herzwärts“ lädt zu vielerlei Selbsterfahrungen

ein. Bewegung ist ein

wichtiger Motor, um seine Umwelt

zu begreifen. Daher setzt die Ausstellung

auf eine Vielzahl von Elementen,

die die Reaktionsfähigkeit,

das Gleichgewicht, die Beweglichkeit,

die Schnelligkeit und wilde

Der Tod eines geliebten Menschen

hinterlässt bei den Hinterbliebenen

oft ein tiefes Loch. Kindern fällt es

besonders schwer, sich aus eigener

Kraft wieder daraus zu befreien: sie

trauern anders als Erwachsene und

fühlen sich in ihrem Schmerz

manchmal unverstanden und allein

gelassen. Deshalb hat die Psychologische

Beratungsstelle die Kindertrauergruppe

„Kindertränen“ ins

Leben gerufen, in der Kinder zwischen

8 und 12 Jahren ihren Verlust

verarbeiten und so ihre Trauer überwinden

können. Im September startet

die nächste Gruppe.

„Wir nehmen die Kinder in ihrer

Mit neuen, gemeinsamen Kraftanstrengungen

lässt Schwerte im Jahr

der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 das

kulturelle Leben der Stadt in besonders

hellem Licht erstrahlen. Der

rote Teppich für nationale und internationale

Gäste ist bereits ausgerollt.

Der Vorhang für Darbietungen aus

zahlreichen künstlerischen Bereichen

hebt sich am 22. August

(Sonntag) zur Eröffnungsfeier der

Local Heroes-Woche, die ganz im

Zeichen der Glücksgöttin Fortuna

steht. Die „Carmina Burana“ als

große Open-air-Inszenierung bildet

den Mittelpunkt eines Kulturfestes,

das um 15 Uhr im neu errichteten

Landschaftspark des Kulturzent-

In der DASA in die Lunge reisen

Mit „Kopfüber Herzwärts“ den Körper erkunden

Marvin (9) pustet, was seine Lunge hergibt.

Der „Balkon“ in der Ausstellung erzählt

etwas über gute und schlechte Luft.

Foto: Andreas Wahlbrink

Kräfte herausfordern. Die Ausstellung

gibt Antworten auf Fragen wie

„Weshalb bekomme ich Seitenstechen,

wenn ich schnell laufe?“ oder

„Was passiert mit dem Essen, nachdem

ich es geschluckt habe?“.

Aufgebaut ist die Ausstellung wie

ein Haus mit 13 Erlebnis-Wohnräumen.

Sie knüpfen an den Alltag von

Kindern an. In der Küche geht es

um Ernährung, im Bad um die Körperfunktionen,

im Arbeitszimmer

um das Denken und so weiter. Sie

werden angeregt, sich mit sich selbst

auseinanderzusetzen und zu hinterfragen,

was sie brauchen, damit

sie sich in ihrer Haut wohlfühlen.

„Die Förderung von Wohlbefinden

Die Erinnerungen bleiben:

Kinder starten in nächste

Kindertrauergruppe

Trauer an und stehen ihnen bei“, erklärt

Pfarrerin Ruth Hansen. Sie

leitet die Trauergruppe und zeigt

den Kindern Wege auf, wie sie die

schmerzhaften Ereignisse gemeinsam

verarbeiten können. „In der

Gruppe stärken sich die Kinder gegenseitig

und lernen, dass sie mit

ihrer tief empfundenen Trauer

nicht allein sind“, so Ruth Hansen.

Mit gezielten Übungen leitet die

Pfarrerin die Kinder an, sich bewusst

mit ihrer Trauer auseinan-

derzusetzen. Die einzelnen Treffen,

des insgesamt zehn Einheiten umfassenden

Kurses, bauen inhaltlich

aufeinander auf und thematisieren

dabei unter anderem Tod und Sterben

als natürlichen Teil des Lebens,

die Bedeutung von Freunden und

den Schatz der Erinnerung. Vermittelt

werden diese Inhalte über verschiedene

kreative Übungen, wie

etwa der Erinnerungskiste, die jedes

Kind während des Kurses erstellt

und in der es Gegenstände

Kulturhauptstadt Ruhr.2010:

Local Heroes-Woche in Schwerte vom 22. bis 28. August

rums Rohrmeisterei startet. Unter

dem Motto „Schwerter Festivals

präsentieren sich“ folgt:

Am Montag (23. August), 21 Uhr,

ein Gastspiel der renommierten belgischen

Tanzcompagnie Irene K. in

der St. Viktor-Kirche, als Beitrag

des Schwerter Tanztheaterfestivals

zur Ruhr.2010, am Mittwoch eine

Gala anlässlich der 50. Schwerter

Kleinkunstwochen mit der belgischen

Theatercompagnie Tol und

der fantastischen Rebecca Carrington

in der Rohrmeisterei und am

Freitag und Samstag (27. und 28.

August) das 18. Festival „Welttheater

der Straße“ mit Theater- und

Musikgruppen aus acht Ländern.

Zwischen diesen Terminen bietet

die Schwerter Local Heroes-Woche

zwei außergewöhnliche musikalische

Programme:

Am Dienstag (24. August) präsentiert

das Schwerter Ruhrstadt Orchester,

um 19:30 Uhr, in der Rohrmeisterei

Marc Neikrugs

Musikdrama „Through Roses“ über

und Gesundheit mit allen Sinnen ist

Kernaufgabe der DASA“, stellt DA-

SA-Kurator Hans-Gerd Kaspers

den Bezug zum Ausstellungsort her.

80 interaktive Stationen warten in

der DASA auf junges Ausstellungspublikum.

Die Ausstellung richtet

sich in erster Linie an Vorschulkinder

und Grundschüler mit ihren jeweiligen

Betreuern, Eltern oder

Großeltern. Nach Graz, Niherst

(Trinidad und Tobago) und Dresden

ist die DASA der erste Standort

der Schau in NRW.

Die DASA bietet als Erlebnisausstellung

zum Sehen, Hören und

Mitmachen jede Menge Entdeckungsmöglichkeiten.

Vielfältig inszeniert

und innovativ gestaltet

geht es in Deutschlands größter Arbeitswelt

Ausstellung um den Menschen,

seinen Fähigkeiten, Talente

und Bedürfnisse.

aufbewahrt, die es mit dem Verstorbenen

verknüpft. Das Gruppenkonzept

hat sich bewährt, das

bestätigen die vielen positiven Erfahrungen,

die Pfarrerin Ruth Hansen

dort sammeln konnte. „Die

Kinder haben das Angebot immer

sehr gut angenommen und wurden

von Stunde zu Stunde gelöster.“ Für

die nächste Trauergruppe, die am

28. September beginnt, sind unter

der Telefonnummer 9393-70 noch

weitere Anmeldungen möglich.

Unter hansen@diakonie-schwerte.

de erhalten interessierte Eltern zusätzlich

nähere Informationen.

einen jüdischen Geiger, der Auschwitz

überleben konnte. Und am

Donnerstag (26. August) bietet das

Theater am Fluss den Brechtschen

Klassiker „Dreigroschenoper“, mit

dem wunderbaren Raoul Vandetta

in einer der Hauptrollen. Videolyrik

im Jugendstrafvollzug und eine

Filmnacht für Jugendliche runden

ein prallvolles Veranstaltungspaket

ab, das die kulturelle Schaffenskraft

und Vielfalt der Schwerter Kulturlandschaft

eindrucksvoll demonstriert.

Über Eintrittskarten und Einzelheiten

zu den Veranstaltungen

informiert das Kulturbüro unter

der Rufnummer 02304-104811 oder

im Internet: www.welttheater-derstrasse.de;

www.kuwebe.de.

31


Stadt bietet neue Ausgabestellen für

„Gelbe Säcke“ an

Neue Ausgabestellen für gelbe Säcke

gibt es ab sofort in Schwerte.

Die Firma Remondis hat in Abstimmung

mit der Stadt Schwerte Ausgabestellen

gefunden, bei denen

Bürgerinnen und Bürger, neben den

bereits bekannten Ausgabestellen,

ebenso ihre gelben Säcke erhalten.

So sind die gelben Säcke jetzt an der

Information des Rathauses I, beim

städtischen Baubetriebshof und

Wertstoffhof an der Schützenstraße

Urlaub mit dem Buch:

Bücherflohmarkt bis 17. Juli

Die Sommerferien rücken unaufhaltsam

näher und „die Eine“ oder

„der Andere“ sind noch auf der Suche

nach der richtigen Urlaubslektüre.

Genau richtig kommt da die

Stadtbücherei mit ihrem großen

Sommerflohmarkt „Buch ohne

Rückfahrkarte“.

2000 ausrangierte Schätzchen aus

der Stadtbücherei und sowie zahlreichen

Privathaushalten sind für

kleines Geld in der 2. Etage des Ci-

Westhofen. Am ersten Juni-Samstag

fand auf der Ruhr in Westhofen

wieder eine Neuauflage des von der

DLRG Westhofen-Garenfeld vor einigen

Jahren ins Leben gerufenen

Entenrennens statt.

Pünktlich wurde das 15. Rennen

mit den Plastik-Enten gestartet. 800

gelbe Badewannen-Quietsche-Entchen

stürzten sich mutig von der

Ruhrbrücke in die Ruhr, um für

In der zweiten Junihälfte wurde auf

der Golf Range in Dortmund-

Wambel, bei den 5. Schwerter Stadtmeisterschaften

für Freizeitgolfer

wieder eifrig gechippt, gepitcht und

eingelocht, um in fünf verschiedenen

Klassen die Sieger zu ermitteln.

In der Brutto-Wertung, bei der die

genaue Anzahl der Golfschläge gezählt

wird, die ein Spieler für die

einzelnen Löcher benötigt hat, setzte

sich Bastian Scholz mit 35 Bruttopunkten

gegen seine beiden stärksten

Widersacher Moritz Klawitter

(33 Punkte) und Benedikt Martinschledde

(27 Punkte) durch.

Beim Brutto-Turnier der Damen

landete Corinna Mielke-Koeppen

67, beim Bürgerservice vor Ort, in

der Edeka Filiale Patzer in Ergste,

im Elektrohandel „Babilon &

Zschegel“ in Geisecke, im Villigster

Frischemarkt sowie bei der Villigster

Post und Lotto-Filiale erhältlich.

Neu hinzugekommen sind als Ausgabestellen

die Fruchtbörse Limberg

sowie die Rewe-Filialen Hannig

in der Innenstadt sowie in

Geisecke.

ty-Centrums zu erstehen. Bilder-

und Kinderbücher (alte Rechtschreibung!),

Romane, Sachbücher

und CD-ROMs warten während der

Öffnungszeiten (Di-Fr 10-12 und

14:30-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr) auf

Liebhaber. Die alten Schätzchen

können guten Gewissens am Urlaubsort

gelassen werden, so dass

im Gepäck auf der Rückfahrt Platz

für Souvenirs entsteht.

Die Einnahmen kommen in vollem

Umfang der Stadtbücherei zu Gute.

Bei Unfällen sind auch Radfahrer manchmal

nicht ganz unschuldig

Immer öfter verursachen falsch fahrende

Radfahrerinnen und Radfahrer

Verkehrsunfälle.

Zu diesem Ergebnis ist jetzt die Unfallkommission

anhand einer Analyse

von Unfallhäufungsstellen der

Jahre 2008 und 2009 gekommen.

Besonders die Kreisverkehre sind,

laut Unfallkommission, Unfallhäufungsstellen.

Die Kreisverkehre

werden oftmals von den Radfahrern

von der falschen Gehwegseite gekreuzt.

Scheinbar vergessen Radfahrer

in dem Moment, dass auch

sie Verkehrsteilnehmer sind und

sich an das in Deutschland geltende

Rechtsfahrgebot halten müssen.

Am 20. Juli (Dienstag) laden die

Bürgerstiftung der Rohrmeisterei

und die Gleichstellungsstelle der

Stadt Schwerte, um 19 Uhr, wieder

zum Weibsbilderabend in der

Rohrmeisterei ein. Der Abend

bietet einen Blick auf die

Geschichte(n) von Frauen aus

DLRG ließ Enten um die Wette schwimmen

ihre Besitzer einen der begehrten

Preise zu gewinnen. Ohne fremde

Hilfe mussten sie den Weg zur DL-

RG-Station finden. Dort warteten

die Entenbesitzer schon gespannt

auf ihre Plastik-Tierchen. An der

DLRG-Station hatte die Feuerwehr

einen Zieltrichter gebaut, um in der

Mitte einen Zielpunkt zu haben.

Die Enten kamen in folgender Reihenfolge

ins Ziel:

Linke Gehwege dürfen nur dann

benutzt werden, wenn dies durch

entsprechende Beschilderung ausdrücklich

erlaubt ist. Durch Markierungen

anhand von Fahrtrichtungspfeilen

wird den Radfahrern

beispielsweise im Kreisel an der

Schützenstraße, in Höhe des Rathauses

II, zur Erprobung des Verkehrsverhaltens

zusätzlich die

Fahrtrichtung vorgegeben.

Damit die Unfallhäufungsstellen

zukünftig verringert werden können,

bittet die Stadt Schwerte, gemeinsam

mit der Verkehrsbehörde,

um Beachtung der bestehenden

Verkehrsvorschriften.

Weibsbilderabend in der Rohrmeisterei

Nr.634 = 1. Platz Wunschreise 250 €

/ Nr.609 = 2. Platz Wochenendreise

max. 4 Personen / Nr. 799 = 3. Platz

Wochenendreise max. 2 Personen.

Nachdem die ersten 3 Preise ausgeschwommen

waren, wurden unter

den anderen Entenbesitzern noch

etliche Trostpreise verlost. Jeweils

die Nummern 639, 428, 489, 341,

501, 661, 791, 161, 033, 500, 800, 301,

Freizeitgolfer bestreiten

5. Schwerter Stadtmeisterschaft

mit 17 Bruttopunkten auf dem ersten

Platz und verwies ihre stärksten

Konkurrentinnen Ingrid Schneider

mit 14 Punkten und Marianne

Tschirbs mit 13 Punkten auf die

Plätze 2 und 3.

In der ersten der drei Netto-Konkurrenzen

(Netto A bis Handicap

22), in denen von der Schlagzahl,

die ein Spieler benötigt hat, sein

Handicap abgezogen wird, siegte

Ilmi Bunjaku mit 39 Punkten.

Zweiter wurde Lothar Seidler mit 38

Netto-Punkten, der sich im Stechen

vor Dieter Fellgiebel (ebenfalls 38

Punkte) durchsetzte. Im Netto B-

Vergangenheit und Gegenwart und

wird umrahmt von kulinarischen

Köstlichkeiten aus der Rohrmeistereiküche.

Karten für 23 Euro können in der

Rohrmeisterei telefonisch unter

02304-2013001 bestellt werden.

462, 444, 564, 302, 569, 107, 386,

274, 066, 056, 252, 522, 165, 644 haben

einen hier nicht näher bezeichneten

Trostpreis gewonnen.

Die Preise können dienstags zwischen

17:30 und 19:30 Uhr im Hallenbadcafé

gegen Vorlage des Entenzertifikats

abgeholt werden.

Ebenfalls können am Dienstag die

Entenbesitzer gegen Vorlage ihres

Zertifikates ihre Ente abholen.

Wettbewerb (Handicap 23 bis 32)

hatte Volker Bußmann mit 43

Punkten vor Thomas Preuß (41

Punkte) und Paul Bunge mit 37

Punkten die Nase vorn. Die Netto

C-Konkurrenz (Handicap 33 bis 54)

entschied Martin Zierke im Stechen

für sich. Auf den Plätzen zwei und

drei landeten Benjamin Lüdtke und

Jürgen Glebke.

Wie in der Vergangenheit gab es

auch diesmal Auszeichnungen für

Sonderwertungen. Die Spezialpreise

für den „Longest Drive”, den weitesten

Schlag, gingen an Ansgar

Heunemann und Birgit Teuscher.

Thomas Wieklik landete den Schlag

„Nearest to the Pin”.

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