Motocross Enduro - 11/2015

mce71

Auf Hochtouren Was für ein Monat – unser Testteam arbeitet derzeit auf Hochtouren und nutzt die letzten Wochen des Jahres für die üblichen MCE-Outdooraktivitäten. Neben zahlreichen Motorradtests, stehen Produkttests sowie Tipps und Tricks ganz oben auf unserem Notizblock. Natürlich hat diese Ausgabe wieder eine große Portion davon abbekommen. Unsere erste Reise führte nach Italien, genauer gesagt auf den MX-Track in Malpensa. Honda hatte geladen, um der Fachpresse die neueste Generation ihrer Motocross-Flaggschiffe zu präsentieren. Sowohl die 2016er CRF 250 R als auch die CRF 450 R haben kleinere bis mittlere Updates erhalten. Ob und vor allem wie sich diese Neuerungen auf den Fahrbetrieb auswirken, war die alles entscheidende Frage vor Ort...

NOVEMBER

2015


EDITORIAL

Auf Hochtouren

Was für ein Monat – unser Testteam unterzogen. Neuvorstellungen gab Mit unserem Sherco-Dauertestmotorrad,

der SE-R 250, sind wir bereits Wahl. Wir hatten das Glück, ein

hat man die berühmte Qual der

arbeitet derzeit auf Hochtouren und es auch im Hause Husqvarna. Hier

nutzt die letzten Wochen des Jahres

für die üblichen MCE-Outdooraktivitäten.

wurde die brandheiße FS 450 vorge-

jenseits der 40 Betriebsstunden an-

E2-Husqvarna-Trio genauer unter die

Neben zahlreichen Motorradtests,

stehen Produkttests sowie Tipps und

Tricks ganz oben auf unserem Notizblock.

Natürlich hat diese Ausgabe

wieder eine große Portion davon abbekommen.

Unsere erste Reise führte

nach Italien, genauer gesagt auf

den MX-Track in Malpensa. Honda

hatte geladen, um der Fachpresse

die neueste Generation ihrer Motocross-Flaggschiffe

zu präsentieren.

Sowohl die 2016er CRF 250 R als

auch die CRF 450 R haben kleinere

bis mittlere Updates erhalten. Ob

und vor allem wie sich diese Neuerungen

auf den Fahrbetrieb auswirken,

war die alles entscheidende

Frage vor Ort. Cheftester Marko Barthel

hat sich dieser Mission angenommen

und den roten Flitzern der

2016er Garde einem ersten Fahrtest

stellt, die ebenfalls im Modelljahr

2016 mit Neuerungen aufwartet und

für die Quertreiber unter euch ziemlich

interessant sein dürfte!

Kurz vor Redaktionsschluss zog

schließlich auch Yamaha nach und

gab erste Details zur neuen Enduro

WR 450 F bekannt. 2014 führte Yamaha

die mit Spannung erwartete

WR 250 F ein und machte zugleich

deutlich, das Offroadsegment erweitern

zu wollen. Aktuell folgte

schließlich die brandneue 450er der

„Blauen“. Basierend auf dem Erfolgsmodell

YZ 450 F, dessen Markenzeichen

der um 180 Grad gedrehte

Zylinderkopf ist, macht Yamaha

nun auch im Endurosport ernst. Wir

haben für euch einen ersten Blick

auf den blauen Neuzugang geworfen.

gelangt. Die 250er zieht nach wie vor

völlig unbeirrt ihre Bahnen. Damit

das auch so bleibt, war nun ein kleiner

Service fällig. Neben dem Wechseln

des Motoröls zeigen wir euch

gleich noch den Luftfilterwechsel.

Beides ist enorm wichtig, um euer

Bike stets am Laufen zu halten. Wir

geben euch Tipps, wie ihr diese beiden

Aufgaben mit wenigen Handgriffen

löst.

Ein weiteres Highlight wartet wenige

Seiten weiter auf euch. Zweifelsohne

ist die Klasse E2 im Endurosport eine

der spannendsten überhaupt. In

dieser Klasse hat man die Wahl zwischen

verschiedensten Motorradkonzepten,

beginnend mit der simplen

Frage, ob Zwei- oder Viertakt ...

bis hin zur Frage, welchen Hubraum

man einsetzen möchte. Namhafte

Hersteller bieten teils bis zu vier Motorräder

in dieser Kategorie an, da

Lupe nehmen zu dürfen und entfachten

somit ein hausinternes Duell der

Spitzenklasse. Die drei Testkandidaten

TE 250, FE 350 und FE 450 gehören

alle in die gleiche Liga, doch wo

genau liegen die Unterschiede? Was

sind Vor- und Nachteile der einzelnen

Modelle im Vergleich? Wer hat

die Nase auf einer knackigen Enduroprüfung

vorn? Wie schaut es auf

der Motocrossstrecke aus? Diese

und viele andere Fragen haben uns

beschäftigt, bevor wir die ersten

Runden abspulten. Das Ergebnis haben

wir so nicht erwartet und hat

uns sehr überrascht! Doch schaut

euch den Testbericht am besten

selbst an und erfahrt, welches das

perfekte E2-Motorrad aus dem Hause

Husqvarna ist.

Das Redaktionsteam wünscht euch

viel Spaß mit dieser Ausgabe.

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MCE

November '15


SEITE 37

Welches ist das beste

dem Hause Husqvarna

Im Endurosport zählt die Klasse E2 zu den interessantesten

Hier treffen verschiedenste Motorenkonzepte und Fahrertype

stets ein hohes Maß an Aktion und sehenswerten Duellen au

sowohl Zweitaktmotorräder von 175 bis 250 ccm als auch Vie

werden.

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MCE

November '15


INHALT

November 2015

MODELLE 2016

20 Präsentation Honda

30 Vorstellung Yamaha WR 450 F

32 Vorstellung Husqvarna FS 450

TESTS

26 Dauertest Sherco 250 SE-R

VORSTELLUNG

34 Yamaha XYZ 1000 R

SPEZIAL

37 Welches ist das beste E2-Motorrad

aus dem Hause Husqvarna?

MOTOCROSS

36 DMV BRC 2-Takt Cup

48 Verbände

60 Rockstar Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

62 Schefflenz

64 Bühlertann

KOLUMNEN

66 Edward Hübner

68 Davide von Zitzewitz

70 Philipp Müller

E2-Motorrad aus

?

nd spannendsten Motorradklassen überhaupt.

n aufeinander. Für den Zuschauer bedeutet das

f den Sonderprüfungen. In dieser Klasse dürfen

rtaktmotorräder von 290 bis 450 ccm verwendet

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Facts

14 Produkte

72 Bike and Parts

76 Vorschau Chemnitz

78 Vorschauen Leipzig + München

80 Standings + Termine

82 Vorschau Dezember 2015/

Impressum

5

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November '15


FACTS

Romain Febvre,

Marvin Musquin,

Gautier Paulin (v.l.)

damit schon das halbe Rennen verspielt, denn beide Franzosen waren von Beginn

an voll bei der Musik. Romain Febvre gewann den letzten Lauf vor Ben

Townley und Justin Barcia, der zwar sensationell aufgeholt hatte, sich aber aufgrund

der „schlechteren“ Platzierung seines Landsmanns Cooper Webb in der

Gesamtwertung geschlagen geben musste. Damit gelang dem französischen

Team die Titelverteidigung auf heimischem Boden vor den USA und Belgien.

Deutschland musste sich am Ende mit Platz 9 zufriedengeben. Im dritten Lauf

konnten sowohl Nagl als auch Ullrich gut starten, mussten aber dann Federn lassen.

Ullrich wurde Achtzehnter, während Nagl Pech hatte und nach einem Sturz

ausfiel. • Text: Marco Burkert; Foto: Archer

Ergebnisse - MXON - Ernée/F - 26./27.9.2015 - 1. Lauf (MXGP + MX2): 1. Justin Barcia, USA, Yamaha; 2. Evgeny

Bobryshev, RUS, Honda; 3. Max Nagl, D, Husqvarna; 4. Marvin Musquin, F, KTM; 5. Jeremy Martin, USA,

Yamaha; 6. Ben Townley, NZ, Honda; 7. Gautier Paulin, F, Honda; 8. Shaun Simpson, GB, KTM; 9. Valentin

Guillod, CH, Yamaha; 10. Jeremy Seewer, CH, Suzuki.

Ferner: 18. Pascal Rauchenecker, A, KTM; 35. Lukas Neurauter, A, KTM; 36. Henry Jacobi, D, KTM.

2. Lauf (MX2 + Open): 1. Romain Febvre, F, Yamaha; 2. Cooper Webb, USA, Yamaha; 3. Musquin; 4. Jeremy

van Horebeek, B, Yamaha; 5. Martin; 6. Dean Wilson, GB, KTM; 7. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki; 8. Tanel Leok,

EST, Kawasaki; 9. Rauchenecker; 10. Seewer.

Ferner: 11. Dennis Ullrich, D, Suzuki; 14. Günter Schmidinger, A, Honda; 24. Andy Baumgartner, CH, KTM;

29. Jacobi.

3. Lauf (MXGP + Open): 1. Febvre; 2. Townley; 3. Barcia; 4. Bobryshev; 5. Paulin; 6. Webb; 7. van Horebeek;

8. Wilson; 9. Ken de Dycker, NL, KTM; 10. Coldenhoff.

Ferner: 14. Guillod; 18. Ullrich; 28. Schmidinger; 34. Neurauter; 36. Baumgartner; 38. Nagl.

Nationenwertung siehe Standings, Seite 80.

MXON 2016: Frankreich

verteidigt Titel erfolgreich

Es ist das Spektakel des Jahres, wenn sich (fast) die komplette MX-Elite aus aller

Welt gegenübersteht und um die berühmte Chamberlain-Trophy fährt. Das Motocross

der Nationen fand in diesem Jahr bekanntlich in Ernée (Frankreich) statt.

In drei verschiedenen Klassen (MXGP, MX2 und Open) kämpften die Akteure um

die Vorherrschaft im Motocrosszirkus. 80.000 Fans schwenkten Fahnen,

schrien, klatschten und jubelten ihren Idolen zu. Allen voran die Motorsport-verrückten

Franzosen, die ihre „Tricolore“ förmlich zum Heimsieg tragen wollten.

Überschattet wurde der Event zunächst jedoch von einem schweren Crash zwischen

Österreichs Pascal Rauchenecker und dem Briten Max Anstie. Rauchenecker

sprang den langen Bergab-Triple, konnte aber nicht sehen, dass Anstie

diesen (scheinbar mit technischen Problemen) hinabrollte und traf den Briten

mit voller Wucht am Rücken. Anstie musste daraufhin mehrere Minuten am Streckenrand

behandelt werden, konnte die Unfallstelle nicht aus eigener Kraft verlassen.

Nach ersten Untersuchungen im Krankenhaus wurde eine Fraktur der

Schulter und des T3-Wirbels diagnostiziert. Trotz dieser unschönen Nachricht

musste das Renngeschehen am Samstag weitergehen und befand sich komplett

in französischer Hand. Als klarer Favorit gelistet, gewann Frankreich alle drei

Qualifikationsrennen und schuf sich somit die beste Ausgangsposition für den

eigentlich Rennsonntag. Die Mannschaft um MXGP-Weltmeister Romain Febvre,

Gautier Paulin und Marvin Musquin landete somit einen ersten Fingerzeig in

Richtung Titelverteidigung. Das hochfavorisierte US-Team mit Justin Barcia,

Cooper Webb und Jeremy Martin landete mit Quali-Rang 2 direkt dahinter und

blieb in Schlagdistanz. Aus deutscher Sicht verlief der Samstag ebenfalls nicht

schlecht. Besonders Max Nagl glänzte mit einem 4. Platz in seinem Rennen.

Auch Henry Jacobi und Dennis Ullrich leisteten gute Arbeit, sodass am Ende ein

4. Platz heraussprang. Die Tribünen platzten am Sonntag fast aus allen Nähten,

doch zunächst bekamen die heimischen Fans einen Siegeszug der US-Boys zu

Gesicht. Im Lauf der MXGP- und MX2-Klasse gewann Justin Barcia knapp, denn

um Haaresbreite wäre Marvin Musquin die Sensation gelungen, diesen Lauf auf

einem MX2-Bike für sich zu entscheiden. Barcia und Musquin lieferten sich einen

Rad-an-Rad-Schlagabtausch der Extraklasse, erst als der Franzose kurz vor

Schluss zu Boden ging, war klar, dass Barcia gewinnt. Barcias Teamkollege Jerermy

Martin fuhr einen ebenfalls nicht zu verachtenden 5. Rang ein und sicherte

seinem Land vorerst die Führung, gefolgt von den Franzosen. Das deutsche

Team hatte enormes Pech zu verzeichnen. Zwar gelang Nagl ein sehr guter Start,

aber Jacobi konnte einem gestürzten Gegner nicht ausweichen, kollidierte und

quetschte sich dabei zwei Finger. In der Folge musste Jacobi das Rennen vorzeitig

beenden. Nagl profitierte indes vom Sturz Musquins und fuhr einen starken

3. Rang ein. Mit dem Ausfall von Jacobi lag Deutschland nach Durchgang 1 somit

auf Rang 8. Mit dem Aufeinandertreffen der MX2- und Open-Piloten fand der Krimi

USA vs. Frankreich seine Fortsetzung. Cooper Webb brachte die US-Fraktion

nach dem Start in Führung, wurde aber von Frankreichs Romain Febvre eingebremst.

Febvre, der sich im Warm-up noch am Knie verletzte, gewann nun diesen

zweiten Lauf und hielt seine Nation zusammen mit Landsmann Marvin Musquin,

der Dritter wurde, im Spiel. Denn die USA verteidigten die Führung knapp

mit dem 2. Rang von Webb und dem 5. Platz von Jeremy Martin. Damit sollte es

auf ein Spitzenduell der Nationen USA und Frankreich im alles entscheidenden

letzten Durchgang hinauslaufen. Im nun folgenden Rennen traf die MXGP- auf

die Open-Klasse. Hier gelang dem französischen Duo Paulin und Febvre tatsächlich

das Kunststück, aus einem 2-Punkte-Rückstand einen 2-Punkte-Vorsprung

zu machen! Das US-Duo Barcia und Webb verpatzte den Start völlig und hatte

6

MCE

November '15

Platz 6. Der weitere Rennverlauf ist

schnell erzählt, denn erneut gelang

es Febvre, die Spitzenposition an sich

zu reißen und das Rennen zu gewinnen.

Damit endete ein eher unspektakulärer

und glanzloser Grand Prix mit

einem Doppelsieg des Franzosen. Pikant

und gleichzeitig heiß diskutiert

war das schwach besetzte Fahrerfeld

der GP-Klasse mit gerade einmal

19 Fahrern! Dies ist eine für WM-Verhältnisse

äußert schwierige Situation

und wirft die Frage nach der Notwendigkeit

solcher Grand Prix auf.

• Text: Marco Burkert; Foto: Yamaha

Gesamtergebnisse - MX-WM - 17. Lauf - León/MEX

- 12./13.9.2015 - MX-GP: 1. Romain Febvre, F, Yamaha;

2. Shaun Simpson, GB, KTM; 3. Evgeny Bobryshev,

RUS, Honda; 4. Jeremy van Horebeek, B,

Yamaha; 5. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki; 6. Gautier

Paulin, F, Honda; 7. Max Nagl, D, Husqvarna;

8. Dean Ferris, AUS, Husqvarna; 9. Tyla Rattray, ZA,

Kawasaki; 10. José Butrón, E, KTM.

MX2: 1. Thomas Covington, USA, Kawasaki; 2. Tim

Gajser, SLO, Honda; 3. Benoit Paturel, F, Yamaha;

4. Pauls Jonass, LV, KTM; 5. Max Anstie, GB, Kawasaki;

6. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 7. Calvin

Vlaanderen, NL, KTM; 8. Harri Kullas, FIN, Husqvarna;

9. Julien Lieber, B, Yamaha; 10. Jeremy

Seewer, CH, Suzuki.

Ferner: 17. Brian Hsu, D, Suzuki.

MX-GP Mexiko:

Febvre mit

Doppelsieg

bei nur

19 Startern

Der vorletzte Lauf der Saison wurde

souverän vom frischgebackenen

Weltmeister Romain Febvre dominiert.

Im mexikanischen Leon konnte

der 29-jährige Franzose den ersten

Lauf nach einem Crash des bis dato in

Führung liegenden Glenn Coldenhoff

gewinnen. Hinter Febvre konnten

Shaun Simpson auf 2 und Evgeny Bobryshev

auf Platz 3 finishen. Max Nagl

gelang nach einem schlechten Start

mit Platz 8 lediglich Schadensbegrenzung.

Im zweiten Lauf des Tages

gelang ihm der Start besser, er holte

den Holeshot und verlor die Führung

anschließend an Gautier Paulin. Für

den Deutschen reichte es am Ende zu


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MX-GP USA:

Febvre hält US-Stars in Schach

Das letzte Aufeinandertreffen der MX-Elite im Jahr 2015 fand bekanntermaßen

auf der US-Strecke Glen Helen statt. Hier, so war es zumindest geplant, sollten

die US-Stars auf die WM-Piloten treffen. Ein kleiner Vorgeschmack auf das Motocross

der Nationen, wenn man so will. Doch die wahren MX-Kaliber wie ein Ryan

Dungey konnten oder wollten dann doch nicht gegen die versammelte WM-Elite

antreten. Höchst erfreulich hingegen: KTM-Star Antonio Cairoli stand nach seiner

verletzungsbedingten Zwangspause wieder am Startgatter. Auch wenn Romain

Febvre schon als Weltmeister feststand, ließ es sich der Yamaha-Pilot nicht

nehmen, vor 22.000 Zuschauern in Übersee zu zeigen, wer die Hosen anhat. Im

ersten Durchgang schien für die US-Boys Cooper Webb und Josh Grant zunächst

alles nach Plan zu laufen. Webb, der den Start gewann und danach gefolgt von

Grant in Führung ging, hatte die Rechnung aber ohne Febvre gemacht. Der Franzose

konnte sich im Rennverlauf allmählich an das Führungsduo heranarbeiten,

schnappte sich erst Grant, um kurze Zeit später auch an Webb vorbeizugehen.

Letzterer wehrte sich zwar gegen die Attacken des Yamaha-Piloten, musste aber

schließlich klein beigeben. Für Max Nagl verlief dieser Lauf alles andere als gut.

Er musste seine Husqvarna nach einem technischen Defekt abstellen und auf

den zweiten Lauf hoffen. Dieser begann mit einem sehenswerten Holeshot von

Cairoli, der sich damit von seiner Abwesenheit zurückgemeldet hat. Jedoch beendete

der Italiener das Rennen nicht und stellte seine Werks-KTM nach gut

zwei Dritteln der Renndistanz ab. Bestimmend war wieder Febvre, der sich nach

einem mäßigen Start vorkämpfte. Der Franzose wollte diesmal allerdings zu viel

und ging beim Duell mit Grant zu Boden. Grant konnte diesen Lauf letztendlich

für sich entscheiden und den US-Startern damit zumindest einen Laufsieg sichern.

Febvre landete trotz des Sturzes auf dem 2. Rang und gewann mit einem

1/2-Resultat den Tagessieg. Aus deutscher Sicht hatte Nagl erneut Pech. Bei einem

Sturz beschädigte Max sich den Hebel für die Hinterradbremse und Kupplung.

Mit dieser Nullrunde blieb ihm der Sprung in die Topfünf der Gesamtwertung

verwehrt. Wie schon erwähnt, ging die Meisterschaft 2015 an einen

souverän fahrenden Romain Febvre auf Yamaha.

• Text: Marco Burkert; Foto: Yamaha

Gesamtergebnisse - MX-WM - 18. Lauf - Glen Helen/USA - 19./20.9.2015 - MX-GP: 1. Romain Febvre, F, Yamaha;

2. Josh Grant, USA, Kawasaki; 3. Cooper Webb, USA, Yamaha; 4. Dean Wilson, GB, KTM; 5. Glenn Coldenhoff,

NL, Suzuki; 6. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 7. Gautier Paulin, F, Honda; 8. Jeremy van Horebeek,

B, Yamaha; 9. Tommy Searle, GB, KTM; 10. Jason Anderson, USA, Husqvarna.

Ferner: 32. Max Nagl, D, Husqvarna.

MX2: 1. Jessy Nelson, USA, KTM; 2. Shane McElrath, USA, KTM; 3. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 4. Tim

Gajser, SLO, Honda; 5. Max Anstie, GB, Kawasaki; 6. Chris Alldredge, USA, Kawasaki; 7. Jeremy Seewer, CH,

Suzuki; 8. Harri Kullas, FIN, Husqvarna; 9. Pauls Jonass, LV, KTM; 10. Benoit Paturel, F, Yamaha.

Ferner: 24. Brian Hsu, D, Suzuki.


FACTS

Christian Brockel

verteidigt MX-Open-Titel erfolgreich

Wie schon im vergangenen Jahr fand

das Finale der Deutschen MX-Open-

Meisterschaft im sächsischen Thurm

statt. Titelverteidiger Christian Brockel

rollte seine KTM mit einem

10 Punktevorsprung in der Gesamtwertung

an den Start. Nach einem guten

Start zum ersten Durchgang unterlief

dem KTM-Piloten ein Fehler, er

bremste sein Bike aus und verlor so

wichtigen Boden. Im weiteren Rennverlauf

konnte er mit einer starken

Leistung aus dem Mittelfeld zurück in

in die Topdrei fahren. Im alles entscheidenden

letzten Wertungslauf

der 2015er Saison setzte Brockel alles

und schnappte sich den Holeshot, um

anschließend ein sehr taktisches

Rennen zu fahren. Er ließ sowohl Filip

Neugebauer als auch Dominique Thury

passieren, in dem Wissen, dass

ihm ein 3. Platz vollkommen ausreicht

um den Titel erneut zu holen. Mit

Köpfchen gelang ihm so ein weiterer

Achtungserfolg nach einer durchwachsenen

Saison. • Text: Marco Burkert;

Foto: ADAC/Steve Bauerschmidt

Mike Stender

Deutscher MX2-Meister

Der Suzuki-Pilot erfüllte sich mit dem Finale der diesjährigen Saison im sächsischen

Lugau einen Lebenstraum. Mit sechs Jahren saß der aus Eutin stammende

Motocrosser das erste Mal auf einem Motorrad, mit sieben Jahren fuhr er sein

erstes Clubrennen und mit nun 24 Jahren konnte er sich den Meistertitel holen.

Das Erfolgsrezept des frischgebackenen Meisters war ohne Zweifel die konstante

Jahresleistung. Bei lediglich sechs Veranstaltungen durften sich die Akteure

keine groben Schnitzer leisten. Mike Stender wusste das und fuhr in zwölf Wertungsläufen

elfmal Topdrei-Platzierungen! Mit dieser souveränen Leistung

konnte er seine Konkurrenten, allen voran Dominique Thury und Tim Koch, hinter

sich lassen. In der Gesamtwertung gewann Stender mit 228,5 Punkten vor

Thury (227 Punkte) und dem drittplatzierten Koch (188,5).

• Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki

Dominique Thury zu KTM

Wie das Team Pfeil in einer Pressemeldung

mitteilte, trennt man sich

mit sofortiger Wirkung von Dominique

Thury. Die Trennung sei nach

mehreren Jahren in gegenseitigem

Einvernehmen vollzogen und man

wünsche sich weiterhin viel Erfolg.

Mehr gab es von keiner Seite zu hören.

Über die genauen Gründe hüllt

man sich in Schweigen. Gemunkelt

wird, dass es schon länger Unstimmigkeiten

zwischen Thury und seinem

Team gab. Seit dem Wechsel von

der 250er zu den 450ern ist es jedenfalls

etwas ruhiger um den jungen

Sachsen geworden. Kurz vor Beginn

der SX-Saison bestätigte Thury auf

seiner Facebookseite nun den Wechsel

zu KTM. „Never change a winning

team!“, schrieb Thury dort. „Nachdem

ich 2007 im Team von Falk Greiner

deutscher Meister in der 85-ccm-Klasse geworden bin, werde ich ab sofort

wieder bei Falcon Motorsports unter dem Zelt stehen. Ich freue mich sehr auf die

gemeinsame Zusammenarbeit und hoffe, dass wir an den Erfolg von damals anknüpfen

können“, so Thury weiter. Damit nahm Thury allen Spekulationen den

Wind aus den Segeln und stellte klar, wo seine Reise hingeht.

• Text: Marco Burkert; Foto: Steve Bauerschmidt

Aleksandr Tonkov 2016 auf Yamaha

MX2-Pilot Aleksandr Tonkov wird im

nächsten Jahr für das Standing Construct

Yamaha Team antreten. Der

23-jährige Russe wird eine YZ 250 F

für das belgische Team pilotieren. Damit

tritt Tonkov in die Fußstapfen von

Valentin Guillod, der 2016 in die

MXGP-Kategorie aufsteigt und mit einer

YZ 450 F starten wird. Für Tonkov

ist Yamaha kein unbekannter Hersteller,

bereits 2011 fuhr er für die „Blauen“

in der Europameisterschaft. Zuletzt

für Husqvarna unterwegs, gelang

ihm in Maggiora mit einem Laufsieg

ein Achtungserfolg. In Teutschenthal

verletzte sich der Russe jedoch

und musste die Saison vorzeitig

beenden. „Die letzten beiden Jahre

waren gut für mich, aber eben nicht

großartig. Ich habe das Gefühl, eine

starke Verbindung zu Standing Construct

Yamaha Yamalube zu besitzen

und ich glaube, ich bin dort, wo ich

sein muss, um auf die nächste Ebene

zu gelangen“, sagte Tonkov. „Ich weiß, dass wir gemeinsam eine große Chance

haben. Ich weiß auch, es wird nicht einfach, an die Spitze zu gelangen, aber mit

einer so starken Mannschaft hinter mir, bin ich bereit für diese Herausforderung“,

so Tonkov weiter. • Text: Marco Burkert; Foto: Swijgers

Neues Mega-Event

in Deutschland geplant

WM-Promoter Youthstream kündigte nach dem Motocross of Nations ein neues

MX-Spektakel an. Das Mega-Event findet nicht etwa in Übersee statt, sondern in

der Veltins Arena Gelsenkirchen. Diese Entscheidung fiel nach einem Treffen mit

Teams und Motorradherstellern, kurz nach den MXoN. Fest steht, dass das als

„Fahrer und Hersteller Cup“ bezeichnete Event mit Topstars der WM-Teams vonstatten

gehen soll. Demnach werden alle Motorradhersteller mit ihren MXGP-Piloten

und schnellsten MX2-Piloten an den Start gehen! Das Format ist ähnlich

dem der MXoN. In drei Wertungsläufen treten die jeweiligen „Hersteller-Piloten“

gegeneinander an und fahren so den Cupsieger aus. Der soll im Übrigen mit

einem hohen Preisgeld belohnt werden, so Youthstream. Ein Termin für den Cup

steht ebenfalls schon fest, die Premiere wird am 8. Oktober 2016 über die Bühne

gehen. • Marco Burkert

8

MCE

November '15


SX-Cup: Kein Start für Tom Koch

Tom Koch, im vergangenen Winter der deutsche Newcomer im ADAC SX-Cup,

muss in der kommenden Serie auf die Indoor-Rennen verzichten. Der 17-jährige

Suzuki-Pilot zog sich bereits Anfang des Jahres beim Training eine Knieverletzung

zu. Nun folgte die notwendige OP, bei der er ein neues Kreuzband erhielt.

„Ich habe zusammen mit meiner Familie beschlossen, dieses Jahr kein Supercross

zu fahren und mich operieren zu lassen. So kann ich jetzt schnell mit der

Regeneration beginnen. Ich werde alles geben, um so schnell wie möglich auf

mein Bike zurückzukommen“, so Tom Koch. Sein Team stielergruppe.mx Johannes-Bikes

Suzuki wird dennoch mit zwei Akteuren in die Supercrosssaison gehen.

Neben US-Boy Jace Owen in der

SX1 erhält Rookie Paul Haberland den

Platz in der SX2. Der trainiert bereits

fleißig in Mattstedt und erhält dabei

natürlich wertvolle Tipps von Koch-

Buddy Ken Roczen, der gerade auf

Heimaturlaub ist. „Schade mit Tom,

aber bei einem jungen Fahrer muss

man auch einen Blick in die Zukunft

richten“, so Daniel Johannes. „Paul

soll dort erst mal Erfahrungen sammeln

und mit Jace haben wir wieder

ein heißes Eisen im Feuer“, führt er

weiter aus. „Das ist Racing“, ergänzt

Bruder Torsten. „Aber wir haben ein

sehr erfolgreiches Jahr mit unserem

jungen Team gehabt. Platz 3 im SX-

Cup mit Jace, genau wie Tim Koch in

der DMX2. Und im Supermotopokal

gab es Bronze mit Till Goldenstein.“

• Text: Deitenbach, Burkert

• Foto: Steve Bauerschmidt

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„Talkessel“Teutschenthal bleibt

bis 2018 Stützpunkt des Nachwuchsprojektes

ADAC MX Academy

Vereinbarung für weitere drei Jahre unterzeichnet

Der MSC Teutschenthal e.V. im ADAC bleibt bis 2018 Stützpunkt für die ADAC MX

Academy powered by KTM. Damit erhalten Mädchen und Jungen aus der Region

und darüber hinaus am Rande der weltweit bekannten Rennstrecke weitere drei

Jahre die Chance, unter professioneller Anleitung erste Erfahrungen als Motocross-Piloten

zu sammeln. Am Rande des letzten Schnupperkurses in diesem

Jahr hat Clubvorsitzender Joachim Jahnke die entsprechende Vereinbarung mit

dem zuständigen ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt unterzeichnet. „Uns ist

es wichtig, dass wir nicht nur internationalem Spitzensport in Teutschenthal

beste Wettkampfbedingungen bieten. Wir wollen uns auch weiterhin für den

Nachwuchs und den Breitensport engagieren“, sagt Joachim Jahnke. „Die MX

Academy ist dafür ein gutes, niedrigschwelliges Angebot. Dass es Früchte trägt,

haben wir am vergangenen Wochenende bei der sachsen-anhaltischen Landesmeisterschaft

in Teutschenthal gesehen, als in der kleinen Schülerklasse einstige

Academy-Kinder erstmals bei einem größeren Wettkampf an den Start gegangen

sind.“ Teutschenthal ist einer von deutschlandweit sieben Stützpunkten,

denen der ADAC und KTM gemeinsam mit den Partnern Motul, Ortema und

Pirelli die Motorräder und die komplette Ausrüstung für die Motocross-Anfänger

zur Verfügung stellen. Seit 2013 hat das Trainerteam des MSC etwa 160 Mädchen

und Jungen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren in Schnupper- und

Fortbildungskursen betreut. Die besten Academy-Kinder dieses Jahres wird der

MSC am 10. Oktober 2015 noch einmal zu einem Aufbaukurs in den „Talkessel“

einladen. • Text: Karola Waterstraat; Foto: ADAC

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FACTS

Doch keine GP-Klasse

in der Enduro-WM

Die einstige Idee, eine neue Klasse mit den schnellsten 16 Fahrern, gemischt

aus allen Klassen, in der Enduro-WM zu schaffen, ist vom Tisch. Teams und Fahrer

hatten sich über diesen Vorschlag reichlich beschwert und konnten sich

letztendlich durchsetzen. Der Plan sah vor, die WM attraktiver zu gestalten und

nach außen hin transparenter, sprich für den Laien besser verständlich, zu machen.

Dazu wollte man die jeweils vier schnellsten Piloten der Klassen E1 bis E3

(plus gewählte Wildcardfahrer) in einer GP-Klasse zusammenfassen. An einer

klassenübergreifenden Wertung ist man dennoch interessiert und arbeitet derzeit

ein neues Konzept aus. • Text: Marco Burkert; Foto: Enduro.ABC

Bekannt gab man zudem die Termine der WM für das Jahr 2016: 9./10.4. Agadir/

Marokko; 16./17.4. Gouveia/Portugal; 14./15.5. Griechenland (Ort noch offen);

11./12.6. Heinola/Finnland; 18./19.6. Enkööping/Schweden; 2./3.7. Gordexola/

Spanien; 16./17.7. Fabriano/Italien; 10./11.9. Cahors/F.

King of E1: Der Finne Eero Remes feiert seinen WM-Titel

Enduro-WM:

Spannendes Finale in Frankreich

Für das Finale der diesjährigen WM-Saison ging es ins französische Requista.

Keiner der WM-Piloten konnte sich in diesem Jahr vorzeitig den Titel sichern, somit

versprachen alle Klassen ein Höchstmaß an Spannung. Den ersten Schlagabtausch

beim KTM-Super-Test am Freitagabend konnte Husqvarna-Ass Mathias

Bellino mit einer souveränen Vorstellung für sich entscheiden. Bellino, der

als Führender der Klasse E3 nach Frankreich anreiste, legte am Samstag direkt

nach und sicherte sich den WM-Titel seiner Klasse. Auch wenn sein Hauptkonkurrent

Matthew Phillips die Tageswertung gewann – ein 2. Platz am ersten

Fahrtag genügte Bellino zum WM-Sieg.

Auch die Klasse E2 fand am Samstag ihren Weltmeister auf die gleiche Weise.

Der bis dato WM-Zweite, Honda-Pilot Alex Salvini, gewann die Tageswertung

und Antoine Meo schnappte sich mit einem 2. Platz den fünften WM-Titel seiner

Karriere. Für Meo blieb anschließend wenig Zeit zum Feiern, denn der Franzose

verabschiedete sich sogleich vom Enduro-Zirkus, um seine Rallye-Karriere bei

der Marocco-Rallye zu starten.

Keinen Weltmeister nach dem ersten Fahrtag gab es in der Klasse E1. Hier bahnte

sich jedoch bereits die Sensation der Saison an. Der Finne Eero Remes entschied

den Samstag zu seinen Gunsten, baute seine WM-Führung gegenüber

dem bisherigen Platzhirsch Christophe Nambotin weiter aus und stand somit

kurz vor dem Titelgewinn. Am Sonntag machte der TM-Fahrer die WM in der kleinen

Klasse klar! Er fuhr mit Köpfchen zum Tagessieg und verwies damit Nambotin

auf den Vizerang. Für Remes ein wahrer Achtungserfolg, zumal er sich gegen

die großen Werksteams durchgesetzt hatte und mit seiner überaus konstanten

Fahrweise verdient Weltmeister wurde. • Text: Marco Burkert; Foto: Enduro-ABC

Enduro-WM - 7. + letzter Lauf - Requista/F - 3./4.10.2015:

Ergebnisse - 1. Tag - E1: 1. Eero Remes, FIN, TM; 2. Christophe Nambotin, F, KTM; 3. Anthony Boissiere, F,

Sherco; 4. Lorenzo Santolino, E, Sherco; 5. Daniel McCanney, GB, Husqvarna; 6. Julien Gauthier, F, Sherco;

7. Cristobal Guerrero, E, Yamaha; 8. Simone Albergoni, I, Kawasaki; 9. Gianluca Martini, I, Yamaha; 10. Edward

Hübner, D, KTM; 11. Jonathan Rosse, CH, Yamaha.

E2: 1. Alex Salvini, I, Honda; 2. Antoine Meo, F, KTM; 3. Jeremy Tarroux, F, Sherco; 4. Oriol Mena, E, Beta;

5. Johnny Aubert, F, Beta; 6. Loic Larrieu, F, Sherco; 7. Jaume Betriu, E, Husqvarna; 8. Deny Philippaerts, I,

Beta; 9. Tom Sagar, GB, KTM; 10. Romain Dumontier, F, Yamaha; 11. Christophe Robert, CH.

E3: 1. Matthew Phillips, AUS, KTM; 2. Mathias Bellino, F, Husqvarna; 3. Matti Seistola, FIN, Sherco; 4. Aigar

Leok, EST, TM; 5. Luis Correia, P, Beta; 6. Antoine Basset, F, KTM; 7. Thomas Oldrati, I, Husqvarna; 8. Jonathan

Barragan, E, GasGas; 9. Thierry Graber, CH, Sherco; 10. Guillaume Chaumeil, F, KTM.

EJ: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Alessandro Battig, I, Honda; 3. Giacomo Redondi, I, Beta; 4. Jamie

McCanney, GB, Husqvarna; 5. Matteo Bresolin, I, KTM; 6. Jérémy Carpentier, F, Honda; 7. Kirian Mirabet, E,

KTM; 8. Diogo Ventura, P, GasGas; 9. Mika Barnes, F, KTM; 10. Luis Oliveira, P, Yamaha.

Youth Cup 125 ccm: 1. Mikael Persson, S, Yamaha; 2. Josep Garcia, E, Husqvarna; 3. Jack Edmondson, GB,

KTM; 4. David Abgrall, F, Yamaha; 5. Quentin Delhaye de Maulde, F, TM; 6. Jean Baptiste Nicolot, F, Yamaha;

7. Valérian Debaud, F, Yamaha; 8. Luc Maliges, F, KTM; 9. Alexis Beaud, F, TM; 10. Jérémy Petit, F, Yamaha.

Women: 1. Laia Sanz, E, KTM; 2. Jane Daniels, GB, Husqvarna; 3. Jessica Gardiner, AUS, Sherco; 4. Juliette

Berrez, F; 5. Jemma Wilson, AUS, Yamaha; 6. Valérie Roche, F, Beta.

2. Tag - E1: 1. Remes; 2. Nambotin; 3. Boissiere; 4. Santolino; 5. McCanney; 6. Guerrero; 7. Martini; 8. Albergoni;

9. Daniel Sanders, AUS, KTM; 10. Hübner; 11. Rosse.

E2: 1. Salvini; 2. Tarroux; 3. Betriu; 4. Mena; 5. Nicolo Mori, I, KTM; 6. Philippaerts; 7. Dumontier; 8. Sagar;

9. Robert; 10. Rannar Uusna, EST, KTM

E3: 1. Bellino; 2. Seistola; 3. Barragan; 4. Correia; 5. Oldrati; 6. Leok; 7. Basset; 8. Phillips; 9. Kevin Rohmer,

F, TM; 10. Graber.

EJ: 1. Holcombe; 2. Battig; 3. Redondi; 4. Mirabet; 5. Ventura; 6. Oliveira; 7. Barnes; 8. Carpentier; 9. Anthony

Geslin, F, Yamaha; 10. Kevin Olsen, S, Sherco.

Youth Cup 125 ccm: 1. Persson; 2. Garcia; 3. Edmondson; 4. Nicolot; 5. Abgrall; 6. Luca Garello, F, Yamaha;

7. Delhaye de Maulde; 8. Debaud; 9. Petit; 10. Beaud.

Women: 1. Daniels; 2. Gardiner; 3. Wilson; 4. Berrez; 5. Roche.

Enduro-DM Dachsbach:

Staub bestimmte das Bild –

Schröter erneut Schnellster

Nachdem es im Vorjahr keinen DM-Lauf gab, konnten sich die Dachsbacher heuer

an einer neuen Streckenführung erfreuen. Auch wenn die ursprünglich geplante

Route mit einem neuen Enduro-Test nicht zu 100 % umgesetzt werden

konnte, zeigte man sich mit dem Lauf zufrieden. Etwas ärgerlich war lediglich

die zunehmende Staubentwicklung gegen Tagesende. Aus sportlicher Sicht dominierte

Edward Hübner in der Klasse E1 erneut nach Belieben. Auch eine bei

den Six Days zugezogene Verletzung am Knie sowie am Handgelenk konnte den

KTM-Piloten nicht bremsen. Alle Prüfungsbestzeiten seiner Klasse konnte Eddi

auf seinem Konto verbuchen und damit die Tageswertung gewinnen. Hinter ihm

landete der Schweizer Jonathan Rosse, der sich auf dem losen Untergrund etwas

schwertat. Wieder mit dabei war Tim Apolle, der seine halbjährige Lizenzsperre

verbüßt hatte. Bei seinem „Comeback“ gelang dem Husqvarnafahrer direkt

der Sprung auf den 3. Tagesrang.

Das Duell des Jahres ist ohne Zweifel in der Klasse E2 zu finden. Hier fahren Davide

von Zitzewitz und Andi Beier um den Titel. Titelverteidiger Beier hatte in

Dachsbach das bessere Gashändchen und konnte seinen Dauerrivalen auf den

2. Platz verdrängen. Zwar hatte der zunächst die bessere Zeit gefahren, konnte

aber im Tagesverlauf gegen den schnellen Husqvarnafahrer nichts ausrichten.

In der Gesamtwertung behielt jedoch von Zitzewitz die Oberhand. Das E2-Podium

rundete Nick Emmrich mit einer starken Fahrt ab. Die Klasse E3 sowie die

Championatswertung wurde einmal mehr von Dennis Schröter dominiert. Der

Husqvarna-Haudegen bekam es zunächst jedoch mit einem äußerst gut aufgelegten

Christian Weiß zu tun. Der Lokalmatador legte im ersten Test des Tages

Bestzeit vor, musste sich in den folgenden Prüfungen jedoch Schröter geschlagen

geben. Weiß wurde, sehr zur Freude der einheimischen Fans, Zweiter vor

Björn Feldt. • Marco Burkert

Enduro-DM - 6. Lauf - Dachsbach - 20.9.2015:

Ergebnisse - Championat: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Andreas Beier, Husqvarna; 3. Davide von Zitzewitz,

KTM; 4. Edward Hübner, KTM; 5. Christian Weiß, KTM; 6. Nick Emmrich, Husqvarna; 7. Marco Neubert,

Honda; 8. Björn Feldt, KTM; 9. Mark Risse, Beta; 10. Tilman Krause, Beta.

E1: 1. Edward Hübner, KTM; 2. Jonathan Rosse, CH, Yamaha; 3. Tim Apolle, Husqvarna; 4. Patrick Strelow,

Yamaha; 5. Daniel Hänel, Kawasaki; 6. Bastian Brockhoff, Husqvarna; 7. Sven Marker, Husqvarna.

E2: 1. Andreas Beier, Husqvarna; 2. Davide von Zitzewitz, KTM; 3. Nick Emmrich, Husqvarna; 4. Marco Neubert,

Honda; 5. Sascha Meyhoff, Beta; 6. Bruno Wächtler, KTM; 7. Michael Röhrl, Sherco; 8. Nico Rambow,

KTM; 9. Markus Ludwig, GasGas; 10. Christoph Hackel, KTM.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Christian Weiß, KTM; 3. Björn Feldt, KTM; 4. Mark Risse, Beta; 5. Tilman

Krause, Beta; 6. Paul Roßbach, KTM; 7. Kevin Lindner, Honda; 8. Pascal Springmann, Beta; 9. Marc

Neumann, KTM; 10. Gerrit Helbig, KTM.

Juniorenpokal: 1. Yanik Spachmüller, KTM; 2. Nico Busch, KTM; 3. Jan Taube, Husqvarna; 4. Yannik Mosch,

Sherco; 5. Georg Streichsbier, Husqvarna; 6. Luca Schäfer, Beta; 7. Alexander Gehlert, KTM.

Enduro-DM Tucheim: Keine Überraschungen

in den Klassen E1 bis E3

In Tucheim ging es eine Woche nach dem DEM-Lauf Dachsbach wieder „Rund um

den Fiener“. Die Mühe des Organisationsteams wurde mit herrlichem Spätsommerwetter

belohnt, was natürlich auch viele Fahrer begrüßten. Immerhin erreichte

man in Tucheim eine Prüfungsfahrzeit von gesamt mehr als 45 Minuten,

was einen recht respektablen Endurolauf darstellt. Die Klasse E1 fand mit Edward

Hübner wieder einmal ihren Meister. Kein Pilot konnte dem WM-Dauerstarter

in dieser Klasse das Wasser reichen. Der KTM-Sturm-Fahrer behielt trotz eines

defekten Stoßdämpfers die Oberhand, wechselte diesen mit der nötigen

Routine und setzte seine Siegesfahrt fort. Hinter Hübner platzierte sich der

10

MCE

November '15


Dennis Schröter siegte in Tucheim im Championat

Schweizer Yamahafahrer Jonathan Rosse, der bekanntermaßen

kein Freund von losen und sandigen Untergründen ist.

Tim Apolle rangierte im Ziel auf Platz 3, auch wenn er eine

Zeitstrafe von 20 Sekunden kassierte (falscher Transponder).

Davide von Zitzewitz erwischte einen hervorragenden Lauf in

seiner Klasse. Der E2-Gesamtführende konnte alle Prüfungsbestzeiten

holen, mit sichtlich viel Spaß unterwegs gelang

ihm so ein souveräner Tagessieg. E2-Titelverteidiger Andi

Beier musste mit angebrochenem Daumen auf die Strecke

gehen, konnte nur mit großen Schmerzen agieren und musste

sich mit Platz 2 abfinden. Respektabel ist diese Leistung

jedoch allemal, nur so war es für ihn möglich, seine Titelchancen

aufrechtzuhalten. Ebenfalls aufs Podium steigen

durfte Marco Neubert. Der Hondafahrer kam mit der Strecke

sichtlich gut zurecht und wurde dafür belohnt.

Die Klasse E3, also auch die Championatsklasse, wie soll es

auch anders sein, fand ihren Tagessieger mit Dennis Schröter.

Der Husky-Pilot meißelte Bestzeit um Bestzeit in die Ergebnistabelle

und siegte verdient. Björn Feldt fand gleichermaßen

Gefallen an der sandigen Strecke, wurde prompt

Zweiter und verwies damit Christian Weiß auf Rang 3.

• Text: Marco Burkert; Foto: DG Design

Enduro-DM - 7. Lauf - Tucheim - 26.9.2015:

Ergebnisse - Championat: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Davide von Zitzewitz,

KTM; 3. Edward Hübner, KTM; 4. Andreas Beier, Husqvarna; 5. Björn Feldt, KTM;

6. Marco Neubert, Honda; 7. Christian Weiß, KTM; 8. Nick Emmrich, Husqvarna;

9. Jonathan Rosse, Yamaha; 10. Tilman Krause, Beta.

E1: 1. Edward Hübner, KTM; 2. Jonathan Rosse, Yamaha; 3. Tim Apolle, Husqvarna;

4. Christian Täufer, GasGas; 5. Max Handke, Husqvarna; 6. Daniel Hänel, Kawasaki.

E2: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Andreas Beier, Husqvarna; 3. Marco Neubert,

Honda; 4. Nick Emmrich, Husqvarna; 5. Bruno Wächtler, KTM; 6. Markus Ludwig,

GasGas; 7. Kai-Arne Petruck, Sherco; 8. Andy Pitsch, Husqvarna; 9. Nico Rambow,

KTM; 10. Christoph Thomae, KTM.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Björn Feldt, KTM; 3. Christian Weiß, KTM;

4. Tilman Krause, Beta; 5. Paul Roßbach, KTM; 6. Gerrit Helbig, KTM; 7. Pascal

Springmann, Beta; 8. Marc Neumann, KTM; 9. Maik Scheffler, Husqvarna;

10. Maik Gruhne, KTM.

Juniorenpokal: 1. Yanik Spachmüller, KTM; 2. Nico Busch, KTM; 3. Felix Martin,

KTM; 4. Yannik Mosch, Sherco; 5. Jan Taube, Husqvarna; 6. Georg Streichsbier,

Husqvarna; 7. Luca Siekmann, Beta.

Graham Jarvis (Mitte) siegt vor Jonny Walker (re.) und Wade Young (li.)

Sea to Sky

geht an Graham Jarvis

Es zählt zu den beliebtesten und zugleich härtesten Extrem-

Endurorennen der Welt, das Sea to Sky Race! Es führt die Teilnehmer

von Meereshöhe bis auf den 2365 Meter hohen Gipfel

des Tahtali. Das Event ist in mehrere Tage unterteilt,

beginnt mit dem Beach Race, findet seine Fortsetzung im

Forest Race und endet schließlich mit dem finalen Mountain

Race. Die 2015er Ausgabe gewann das britische Extrem-Enduro-Genie

Graham Jarvis. Der Husqvarna-Profi hielt sich an

den ersten beiden Tagen zurück und überließ der jungen Garde

die Show. Sein Landsmann und Dauerrivale Jonny Walker

gewann das spektakuläre Beach Race, während Wade Young

das darauffolgende Forest Race für sich entscheiden konnte.

Beim finalen Rennen des dritten Tages, dem Mountain Race,

spielte Jarvis jedoch seine gesamte Erfahrung aus und gewann.

„Ich wollte diesen Sieg unbedingt. Es war eine lange

Saison ohne Sieg, deshalb freue ich mich, es aufs oberste

Treppchen des Podiums geschafft zu haben. Ich wusste, dass

alle früh Druck machen würden und ließ sie ziehen, ich fuhr

sozusagen mein eigenes Rennen. Im Abschnitt „Canyon“

konnte ich dann zum ersten Mal aufholen. Nach dem ersten

Tankstopp lag ich auf Position 3 und konnte kurz darauf zu

Jonny aufschließen. Ich hatte ein Ass im Ärmel: Ich verzichtete

auf den zweiten Tankstopp und übernahm so die Führung.

Ich wusste, dass der Weg danach auf schmalen Single Trails

weiterging, sodass ich eine gute Chance hatte, die Führung

zu halten. Es hat sich gelohnt, denn der Plan ging auf.“ Jonny

Walker musste sich sichtlich überrascht mit dem 2. Platz zufriedengeben.

Der Südafrikaner Wade Young konnte seine

Performance halten und komplettierte das Podium.

• Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna


FACTS

Australiens World Trophy Team stellte sich provokant aufs

oberste Treppchen und verließ danach die Siegerehrung

90. Six Days:

Australien Sieger der Herzen

Es ist der bedeutendste Wettkampf im Endurosport – die Six Days. Hier messen

sich die schnellsten Fahrer verschiedenster Nationen über sechs Tage und hunderte

Offroad-Kilometer hinweg. Die Mannschaftsweltmeisterschaft blickt auf

eine lange Tradition zurück und wurde heuer vom 7. bis 12. September zum

90. Mal ausgetragen. Dreh- und Angelpunkt war Košice, die zweitgrößte Stadt

der Slowakei. Über 500 Fahrer aus 32 Nationen rollten ihre Motorräder am

Morgen des 7. September an den Start, um in den folgenden Tagen die Mannschaftsweltmeister

in vier verschiedenen Kategorien (World Trophy, Junior Trophy,

Damen Trophy und Clubfahrer) zu ermitteln. Pro Tag galt es neben den

schwierigen Etappen, sechs Sonderprüfungen in schnellster Manier zu absolvieren

und sich am sechsten Fahrtag in einem abschließenden Motocrossrennen

zu messen. Bei den Trophy Teams (hier starten sechs Fahrer pro Team, von

denen mindestens fünf das Ziel am sechsten Fahrtag erreichen müssen) übernahm

zunächst die USA die Gesamtführung, gefolgt von Australien, Frankreich

und Spanien. Die Australier drehten ab dem zweiten Fahrtag richtig auf, konnten

mit einer geschlossenen Teamleistung die Gesamtführung übernehmen

und mehrere Tage halten. Erst am fünften Tag wurde das Team von den wiedererstarkten

Franzosen eingebremst, während sich die US-Boys wegen ausgefallener

Fahrer bereits verabschiedet hatten. Frankreich konnte am vorletzten

Fahrtag etwas mehr als zwei Sekunden Vorsprung auf Konkurrent Australien

herausfahren, alles lief also auf eine Entscheidung beim abschließenden Motocross

des sechsten und letzten Fahrtages hinaus. Dabei gelang es den Jungs

aus Downunder zwar, den Abstand auf eine Sekunde zu verkürzen, für den Gesamtsieg

reichte es dennoch nicht. Dabei stellte sich die Frage, ob die Gesamtsieger

aus Frankreich und die drittplatzierten Spanier zu Recht auf dem Podest

Platz nehmen durften. Denn die 90. Ausgabe wurde von einer eher kuriosen

Entscheidung der FIM, genauer deren Sportgericht überschattet. Was war passiert?

Am dritten Fahrtag hatten acht Fahrer, darunter drei Franzosen (Jéremy

Joly, Marc Bourgeois, Anthony Boissiere), zwei Spanier (Cristobal Guerrero, Lorenzo

Santolino), US-Boy Taylor Robert sowie David Knight (England) als auch

Manuel Moni (Italien) die reguläre Streckenführung verlassen, denn sie folgten

fälschlicherweise einer alten Fahrspur. Grund: Die Streckenführung des dritten

Tages kreuzte teilweise die Strecke der Tage 1 und 2, beziehungsweise wurde

entgegengesetzt zu den ersten beiden Tagen gefahren. Erst nach einigen Kilometern

bemerkte die Gruppe der Startreihen 6 bis 9, dass die Streckenmarkierung

gänzlich fehlte. Die Spitzenpiloten erklärten ein Umkehren für zu gefährlich,

befürchteten gar einen Zusammenstoß mit entgegenkommenden Fahrern,

die den gleichen (falschen) Weg für richtig hielten. Somit fuhr die achtköpfige

Gruppe weiter, bis sie sich wieder auf der eigentlichen Streckenführung befand.

Auf eben diesem ausgelassenen Teilstück befand sich jedoch eine Durchfahrtskontrolle,

welche nicht passiert wurde. Laut Reglement ein klarer Grund

zur Disqualifikation, welche durch die Jury vor Ort auch erfolgte. Damit wären

sowohl Frankreich, Spanien, die USA (hier war bereits Kailub Russell ausgefallen)

als auch die Briten (Joe Wootton fiel am ersten Tag aus) nicht mehr in Wertung

gefahren. Die betroffenen Nationen legten gegen diese Entscheidung einen

Protest ein, der jedoch abgewiesen wurde. Dennoch nahmen die eigentlich

disqualifizierten Fahrer und Teams „unter Protest“ weiterhin am Wettbewerb

teil. Unter Protest deshalb, weil den Nationen die Möglichkeit gegeben

wird, vor dem FIM-Sportgericht einen sogenannten „Appeal“ zu stellen, der

sich gegen die bereits getroffene Entscheidung der Jury richtet. Wenn nun diesem

„Appeal“ stattgegeben wird, können die gefahrenen Zeiten der „eigentlich“

disqualifizierten Piloten doch in die Wertung aufgenommen werden.

Letztendlich trat genau dieser Fall ein und sorgte für mächtiges Kopfschütteln

und sogar zu einer boykottierten Siegerehrung. Das australische Team, welches

durch die Entscheidung der FIM nach hervorragender Leistung lediglich

Zweiter wurde, verließ die Zeremonie und ließ sich an einem gegenüberliegenden

Hang von Fans und anderen Teilnehmern feiern, während die „eigentlich“

disqualifizierten Franzosen und Spanier alleine auf dem Podest standen. Und

dennoch ist dieses Ergebnis der Trophy trotz des vorerst zum Gesamtsieger erklärten

Frankreichs noch nicht offiziell. Eine endgültige (offizielle) Entscheidung

der FIM lag zu Redaktionsschluss noch nicht vor. Das deutsche Team belegte

in einem schwierigen Wettkampf den 7. Gesamtrang.

Die Junior Trophy hingegen blieb von einem derartig konfusen Entscheidungs-

Wirrwarr verschont und hatte mit Australien einen mehr als verdienten Sieger

zu feiern. Das Quartett um Broc Grabham, Tom Mason, Daniel Sanders und Tye

Simmonds dominierte bei den Junioren auf ganzer Linie und hatte nach sechs

Tagen mehr als 15 Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierten Schweden. Diese

behielten einen kühlen Kopf und sicherten sich den Vizetitel, während die

Italiener das Podest mit Platz 3 komplettierten. Dabei wurde es für die Italiener

durchaus noch einmal haarig, denn die viertplatzierten Franzosen verkürzten

ihren Rückstand am letzten Fahrtag noch auf eine Minute. Die deutschen Junioren

fanden in der Slowakei keinen Rhythmus, mussten sogar einen Ausfall verkraften

und landeten letztendlich auf dem 11. Gesamtrang. Bei den Damen gelang

Australien ein lupenreiner Hattrick mit dem dritten Gesamtsieg in Folge

und dem haushohen Sieg in der Women’s-Trophy-Wertung. Mit einem unüberwindlichen

Vorsprung gegenüber ihren Konkurrentinnen gewannen sie vor

Frankreich und Schweden. • Text: Marco Burkert; Foto: FIM

Ryan Sipes schnellster Pilot

US-Boy Ryan Sipes hat das geschafft, was vor ihm noch keinem Amerikaner gelungen

ist. Der KTM-Pilot ging als „Six Days Rookie“ in Košice an den Start und

zeigte der starken Konkurrenz von Beginn

an die kalte Schulter. Sipes, seines

Zeichens Cross-Country-Spezialist,

lieferte sich im Rennen um den

schnellsten Piloten aller Klassen ein

knallhartes Duell mit dem Australier

Daniel Milner. Der US-Amerikaner

konnte in der Endabrechnung vier Tage

zu seinen Gunsten entscheiden

und somit den Overall-Sieg einfahren.

Kailub Russel

schreibt

US-Geschichte

Factory-FMF-KTM-Pilot Kailub

Russell ist der erste Rennfahrer

in der Geschichte der US-Offroadrennen,

der sowohl die

GNCC als auch die nationale Enduromeisterschaft

der USA innerhalb

einer Saison gewann.

Ihm gelang dieser Achtungserfolg

trotz einer Kreuzbandverletzung,

die er sich bei den 90. Six

Days in der Slowakei zugezogen

hatte. Russell widmet sich nun

der vollständigen Genesung seiner

Verletzung und fällt daher

für den Rest der Saison 2015

aus. • Text: Marco Burkert; Foto: Hill

• Text: Marco Burkert; Foto: FIM

12

MCE

November '15


Reparatur- und Teileservice

Zylinder, Zylinderköpfe oder Kurbelwelle – wir kümmern uns um die Instandsetzung sowie die benötigten Ersatzteile.

BRC-Brockhausen-Racing

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Dakar 2016

mit neuer Route

Aufgrund des Ausstiegs der Peruaner von der

Rallye Dakar sahen sich die Organisatoren gezwungen,

eine neue Streckenführung zu realisieren.

Diese führt nun durch Argentinien und

Bolivien. Viel Zeit hatten sie dafür nicht, doch

das routinierte Team löste diese Hürde problemlos

und präsentierte eine neue Route mit

immerhin 13 Etappen. Start bleibt wie gehabt in

Buenos Aires, ebenso gleichgeblieben ist die

Zielankunft in Rosario. Am 3. Januar fällt der

Startschuss, danach geht es zunächst in den hohen

Norden Argentiniens, wo verschiedenste

durchaus selektive Etappen auf die Teilnehmer

warten. Besonders die ersten drei Fahrtage sollen

technisch besonders anspruchsvoll werden.

Nachdem die erste Woche absolviert ist, gibt es

einen Ruhetag, bevor es in die alles entscheidende

zweite Woche geht. Diese führt wieder

zurück in den südlichen Teil Argentiniens und ist

laut den Organisatoren mit schwierigen Sandetappen

gespickt. Hier sind vor allem die Navigationskünste

gefragt; wer die endlosen Sanddünen

richtig zu „lesen“ vermag, kann schnell

einen wertvollen Vorteil erringen. Wer im kommenden

Jahr die Nase vorn hat, werden wir bei

der Zielankunft am 16. Januar 2016 erfahren.

• Text: Marco Burkert; Foto: Dakar

GEWINN-

SPIEL

Auch dieses Jahr verlost

MOTOCROSS ENDURO wieder

Tickets für das beliebte Supercross

in München.

Beantwortet nachstehende Fragen

und gewinnt 10 x 2 Tickets der Kategorie

1 für Freitag, 20.11.2015.

1. In welchem Monat findet das

ADAC Supercross München 2015

statt?

▫ Oktober ▫ November ▫ Dezember

2. Um welchen Titel kämpfen die

SX1-Piloten beim ADAC Supercross

München?

▫ Kaiser von München ▫ König von

München ▫ Baron von München

Lösungen bitte unter Angabe der

vollständigen Adresse an:

Ziegler Verlags GmbH, Redaktion

Motocross Enduro, Stichwort: SX

München, Birkenweiherstraße 14,

63505 Langenselbold oder per

Mail an

redaktion@ziegler-verlag.de

Einsendeschluss

ist der 9. November 2015

13

MCE

November '15


PRODUKTE

SM-SPORT

UFO-Kollektion 2016

Ab sofort ist die neue UFO-Kollektion 2016 bei uns erhältlich! Einen Überblick

mit allen Infos über alle Neuheiten erhaltet ihr in unserem Online-

Shop unter: www.sm-sport.de. Brandneu präsentiert sich dabei die neue

Cluster- und Revolution-Bekleidungslinie in aktuellen Farben und Designs.

Ebenfalls neu in 2016 sind die Demon-Nierengurte für Kids und Erwachsene,

die brandneuen Kombat- und Orion-Protektoren, die Griffmodelle

Axiom und Challenger und die neuen

Schraubensätze für euer Bike. Mit dabei

sind auch die bewährten Top-Helmmodelle

Interceptor sowie Spectra und die Premium

Race Wear Voltage, Trace und Punkt in

neuen Designs. Die Enduro-Jacken, die

Morpho-Fit-Knieorthese und der Vector-

Rückenschutz wurden ebenfalls farblich

neu aufgelegt.

MULTI-TEC

Scalvini

Scalvini Birne für

KTM SX 65/2016

Über einen breiten Drehzahlbereich

deutlich leistungssteigernde

Birne – aus einzelnen

Ringen sorgfältig von

Hand verschweißt in der bewährten Scalvini-Qualität !

Preise:

Birne 297,50 ( auch verwendbar mit Seriendämpfer )

Schalldämpfer Alu blau

mit Endkappe VA 155,-

Schalldämpfer Alu schwarz

mit Kappe Carbon 220,-

Ebenfalls bereits erhältlich sind

Auspuffanlagen für die brandneuen

2016er KTMs 65/85/125

Bezugsquelle:

www.sm-sport.de

Tel. 06621 72346

info@sm-sport.de

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Multi-Tec Autogas e.K.

Tel. 02247 756965

info@multi-tec-vertrieb.de

www.multi-tec-vertrieb.de

24MX

Handliche Windjacke von 24MX

Der Herbst hat uns mittlerweile voll im Griff und man überlegt sich schon

zweimal, ob man bei Regenwetter wirklich auf das geliebte Bike steigen

oder es doch schon einwintern sollte. Aber wie schon Oma wusste, gibt es

eigentlich kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Bekleidung! Da

kommt die 24MX Regenjacke genau zum richtigen Zeitpunkt! Durch das

einfache und gleichzeitig ausgeklügelte Design schützt die Jacke ideal gegen

Wind und Regen. Darüber hinaus ist sie sehr leicht und äußerst handlich,

sodass man sie immer und überall problemlos dabeihaben kann.

Folgende Features bringt die 24MX Windjacke mit:

• Hergestellt aus 100% Polyester, wodurch diese widerstandsfähig,

leicht und wasserabweisend ist

• Die durchgehenden, doppelten Nähte an stark beanspruchten Stellen

sorgen für lange Haltbarkeit

• Innenseitig verklebte Nähte verhindern ein Eindringen von Wind

und Wasser

• Der Kragen ist mit weichem Cord ausgekleidet und hat eine große

Lasche mit Klettverschluss, wodurch die Jacke auch am Hals gut

verschlossen werden kann

• Der elastische Saum ermöglicht eine ideale Passform und verhindert,

dass sich die Jacke während der Fahrt aufbläst

• Die Mesh-Ventilationsöffnungen unter den Armen fördern die

Belüftung und stellen damit eine angenehme Tragetemperatur sicher

• Ein sturmdichter Klettverschluss über dem Reißverschluss bietet

zusätzlichen Wetterschutz

• Angenehme Neoprenbündchen am Handgelenk sind mittels

Klettverschluss einstellbar und verhindern das Eindringen von Wind

oder Wasser in die Ärmel

• Belüftungsfach am Schulterblatt mit

innenliegendem Mesh-Einsatz

Bei all diesen Funktionen ist die

24MX Windjacke mit nur 14,90 Euro

ein echtes Schnäppchen, das man sich

nicht entgehen lassen sollte!

Bezugsquelle:

www.24mx.de

Tel. +49 3222 1090900

E-Mail: info@24mx.de

14

MCE

November '15


KLIM

Wohlfühlen auf dem Motorrad - 365 Tage im Jahr

Funktionsbekleidung und daraus abgeleitete Layeringsysteme sind längst Alltag und definierender Teil

unserer Sportbekleidung geworden. Bei keiner sportlichen Aktivität, egal ob Sommer oder Winter, möchten

wir, einmal daran gewöhnt, auf sie verzichten. Doch Bekleidung, die beim Joggen einen großartigen

Job macht, ist nicht notwendigerweise der ideale Begleiter auf dem Motorrad, dazu sind die spezifischen

Anforderungen zu verschieden.

Damit sich der Motorradfahrer tatsächlich wohlfühlt, muss das Bekleidungssystem drei essenzielle Aufgaben

bewältigen. Erstens ist es notwendig, die

Feuchtigkeit vom Körper abzuleiten. Zweitens

muss ein konstanter, angenehmer Temperaturhaushalt

gewährleistet sein und drittens ist ein

effektiver Schutz gegen alle äußeren Widrigkeiten

notwendig. In der Praxis ist das immer ein

Zusammenspiel von Base-, Mid- und Outer-Layer

– ganz nach dem klassischen Zwiebelprinzip.

Das Angebot an Oberbekleidung ist heute extrem

hochwertig und KLIM darf sich hier mit in

die erste Reihe der Anbieter stellen. Bei Baseund

Mid-Layern für Motorradfahrer schaut es

dann schon ganz anders aus.

Funktionsunterwäsche von KLIM, sogenannte

Base-Layer, sind um vieles winddichter und reagieren

daher viel besser auf die Herausforderungen

im „Power Sport“! Enger gewebt mit

substanziell mehr verarbeitetem Material sind sie speziell geeignet, um die

spezifischen Anforderungen beim Motorradfahren perfekt zu erfüllen. Gleichzeitig

ist die Ableitung der Feuchtigkeit von der Haut extrem effektiv, weil: Trocken

= Warm! Um optimal auf die saisonalen Unterschiede zu reagieren, sind

KLIM-Base-Layer in drei Kategorien aufgefächert. Von 1.0 für den Einsatz bei

normalen Temperaturen und im Sommer für eine bessere Wärmeableitung über

2.0 und 3.0 mit jeweils gesteigerter Wärmeisolation für kältere und kalte Temperaturen;

wobei die zusätzliche Wärmeisolierung strategisch platziert ist, das

heißt, verstärkt an jenen Stellen des Körpers mit der größten Gefahr der Auskühlung.

Agressor 1.0 , 2.0 und 3.0 sowie Solistice 1.0 , 2.0 und 3.0 mit speziellem

Damenschnitt für Motorradfahrerinnen. Erhältlich als Langarm-Shirts und

als Hose mit langem Bein bzw. als Short (1.0), in den Größen XS bis 3XL. Preise:

28,- bis 95,- Euro.

Die Mid-Layer: Ihre primäre Aufgabe ist es, für einen idealen Wärmehaushalt zu

sorgen – nicht zu warm, nicht zu kalt. Gleichzeitig muss ein funktionierender

Mid-Layer den Feuchtigkeitstransport nach außen unterstützen und so mithelfen, dass die Klimamembrane

der Oberbekleidung ihre volle Funktion entwickeln kann. Er soll sich angenehm tragen, darf auf keinen

Fall die Bewegungsfreiheit einschränken und muss leicht verstaubar sein. Genau an diesen Punkten setzt

KLIM mit

seinen

hochfunktionellen

und komfortablen

Mid-Layern

an. Doch die

Wahl des

„richtigen“

Mid-Layers

ist immer tages-

und

wetterbedingt

– den

Alleskönner

gibt es hier

leider nicht. Das ist auch der Grund, warum KLIM seine Motorradjacken ohne Thermofutter ausliefert, ein

solches ist an einigen Tagen perfekt, an sehr vielen anderen aber nicht! Und einmal entfernt, kommt es,

aus dem gleichen Grund, meist nie mehr zum Einsatz. Die von KLIM angebotenen Mid-Layer reichen von

Softshell (Jacken und Hosen) mit Wind-Stopper-Funktion und verschweißten Nähten, über Nylon-Jacken

mit 3M-Thinsulate-Platinium-Isolierung bis zu Pullovern und Jacken aus Arctic-Fleece – je nach Notwendigkeit

und persönlicher Präferenz. Die Mid-Layer sind immer hoch-atmungsaktiv, leicht und mit extrem

geringem Volumen. Glatte, gleitfähige Oberflächen sorgen für hohe Bewegungsfreiheit mit der Oberbekleidung.

Die stets außergewöhnlich hohe Qualität der verwendeten

Materialien und die sorgfältige Verarbeitung garantieren hohen Tragekomfort

für viele Motorradsaisons.

Alle KLIM Mid-Layer sind sowohl als Herren- als auch Damen-Modelle mit

entsprechenden Schnitten und in passenden Farben erhältlich. Größen von

XS bis 3XL. Die Preise bewegen sich zwischen 86,- und 236,- Euro.

Bezugsquelle:

www.klim.com/

International-Dealers.html

Photo:© S. Taglioni

VON PROFIS

FÜR CHAMPIONS!

Alle MOTOREX MOTOLINE

Produkte erhältlich bei:

SAV MOTOREX GmbH

info-sav@motorex.com

www.motorex.com

0049 (0) 2932 - 280326


PRODUKTE

JOPA

JOPA-Offroad-Katalog 2016

Vollgestopft mit Airoh, Sidi, Furygan, Shiro, JopaMX und

vielen anderen Marken. Wieder einmal ist der Katalog umfangreicher

geworden und prall gefüllt mit neuen, innovativen

Produkten. Den Katalog gibt es als Online- und Printversion

zu bestaunen.

Den neuen Onroad-Katalog

gibt es natürlich auch für all

diejenigen, die ein Asphalt-Bike

ihr Eigen nennen

Bezugsquelle:

Jopa Racing Products

www.jopa.nl

MOTUL

C1 Chain Clean Kettenreiniger

MOTOREX

JOKER 440 SYNTHETIC

Der Motul-C1-Chain-Clean-Sprühreiniger ist speziell für Motorräder mit

Z-Ring-, X-Ring- oder O-Ringketten. Durch die starke Reinigungskraft werden

auch härtere Ablagerungen restlos entfernt, sodass das neue Kettenspray

die bestmögliche Haftung bieten kann.

Kette reinigen: Bevor die Kette geschmiert wird, sollten starke Verschmutzungen

mit dem effektiven Kettenreiniger Motul Chain Clean entfernt

werden. Denn im Laufe der Zeit verklumpen Öl, Staub und Abrieb

und bilden eine pastöse Masse. Diese fängt an zu schmirgeln und verkürzt

durch den starken Verschleiß die Lebensdauer des gesamten

Kettenkits. Außerdem kann sich das Kettenspray auf der trockenen

und sauberen Kette viel besser verteilen.

Inhalt: je Verpackung 400 ml.

Bezugsquelle:

Fachhandel

www.motul.de

Unentbehrlich für Industrie, Gewerbe, Haushalt und Freizeit. Schmiert alle

beweglichen Teile, beseitigt Quietschen, unterkriecht Wasser, schützt

vor Korrosion, wirkt dielektrisch, reinigt und

pflegt Metalle und Kunststoff. Vollsynthetisch.

Inhalt: je Verpackung 500 ml.

Bezugsquelle:

Fachhandel

www.motorex.com

16

MCE

November '15


S-TECH RACING

LUFTGABELPUMPE VON KYB/SHOWA/WP

ZUPIN

Das FS-Bike-Design gibt

es bald für euch

personalisiert als

MCE-Abo-Prämie.

Infos unter:

uwe.mce.online@gmail.com

Eigenschaften der Pumpe:

• Extra Sperrventil ermöglicht die druckverlustfreie Abnahme der Pumpe

• Großes Pumpenvolumen für schnelles Aufpumpen

• Langer Arbeitsschlauch für gute Zugänglichkeit und freies Arbeiten

• Anzeige ist wechselbar von psi, bar und kg/cm²

• Mit feinregelbarem Ablassventil zum präzisen Einstellen des Drucks

• Inkl. präzisem digitalem Manometer

• Max. Druck: 20 bar/300 psi

Passend für alle Luftgabeln von:

• WP (AER)

• SHOWA (SSF-AIR)

• KYB (PSF)

Preis: 74,90 EUR

Bezugsquelle:

S-TECH-RACING

Am Entenpfuhl 22a

67307 Göllheim

Telefon: 063513987702

E-Mail: info@s-tech-racing.de

Web: www.s-tech-racing.de

Fly Racing

Hemd Windproof

Panels an Vorderseite und Armen bieten

Schutz vor Wind und dem Eindringen von

Wasser, atmungsaktiv, ideal für kühlere

Tage.

Farbe: Rot

Material: 100 % Polyester

Preis: 79,94 Euro

Bezugsquelle:

ZUPIN Moto-Sport GmbH

Tel. 08669 848110

Fax 08669 848590

E-Mail: info@zupin.de

www.zupin.de


TIPPS UND TRICKS

Motorradtransport – was ist zu beachten?

Mit seinem Allradantrieb

„Super Select 4WD” und

seiner Anhängelast von bis

zu 3,0 t ist der Mitsubishi

Pajero als 3-Türer das richtige

Zugpferd, um euer

Bike zur Strecke

zu bekommen

Welcher Anhänger ist geeignet?

Für den Transport von Motorrädern gibt es spezielle

Anhänger, die über eine oder zwei Führungsschienen

verfügen. Diese Schienen sind nach oben als offenes

U-Profil gefertigt und auf der Ladefläche befestigt.

In diese Schiene wird das Motorrad mit

seinen Rädern geschoben. Hier ist es nun gegen eine

seitliche Bewegung formschlüssig gesichert.

Wie wird das Motorrad befestigt?

Die Sicherung gegen eine Bewegung in Längsrichtung

und gegen Kippen erfolgt durch Direktzurren

mit ausreichend dimensionierten Zurrgurten. Zur

Sicherung in Längsrichtung sollte je ein Gurt zwischen

den Speichen unten über die Felge durch das

Vorderrad bzw. durch das Hinterrad geführt und an

ausreichend dimensionierten Zurrpunkten auf der

Ladefläche fixiert werden (entfällt, wenn ein Bügel

mit einer ausreichenden Höhe das Vorderrad in

Längsrichtung befestigt). Zur Sicherung gegen Kippen

sollten am vorderen und am hinteren Bereich

der Maschine mindestens je zwei weitere Gurte

oberhalb des Schwerpunktes als Direktzurrung

ähnlich einer Diagonalzurrung angebracht und an

ausreichend dimensionierten Zurrpunkten auf der

Ladefläche fixiert werden. Durch den Einsatz dieser

insgesamt vier Zurrgurte kann es gelingen, das Motorrad

innerhalb der Führungsschiene ausreichend

zu befestigen.

18

MCE

November '15

Zusätzlich haben

wir einen Abstandshalter

zwischen

Kotflügel

und Reifen arretiert,

somit die Federungswirkung

reduziert und damit

eine größere

Stabilität beim

Festzurren gewährleistet.

Außerdem

wird die

Telegabel dadurch

weniger belastet

und hält auch eine

längere Fahrt in

dieser Position aus

Welche Zurrgurte sind geeignet?

Industriell eingesetzte Spanngurte werden je nach

Anwendungsbereich nach den Normen DIN 60060,

VDI 2701 und/oder EN 12195-2 geprüft. Die zulässigen

Bruchlasten sind auf einem eingenähten blauen

Prüfschild aufgedruckt. Spanngurte sind regelmäßig

zu prüfen. Spanngurte sind vor jedem

Gebrauch auf Beschädigung zu kontrollieren und

bei Mängeln umgehend zu ersetzen. Gurte mit fehlendem

Prüfschild dürfen nicht mehr verwendet

werden. Für das Zurren von scharfkantigen Gegenständen

ist ein spezieller Kantenschutz vorgeschrieben.

Wir haben unser Motorrad mit Ladufix gesichert, damit

ist die Ladungssicherung gewährleistet

Stabile und Pulverbeschichtete

Haken zur Sicherung

am Hänger. Für

die direkte Befestigung

am Bike befinden sich

auch 2 Gurtschlaufen im

Lieferumfang.

Bezugsquelle:

LFB Systeme GmbH

Das blaue Prüfschild im

Bild gibt Auskunft über:

SHF: 50 daN = Standard

Hand Force (Handspann-/

Handzugkraft) – der Hebel

darf maximal mit dieser

Kraft gezogen werden

STF: 150 daN = Standard

Tension Force (Vorspannkraft)

– maximale Gurtspannung

oder: „Die verbleibende

Kraft, nachdem

der Griff eines

Spannelementes mit

50 daN angezogen und

danach losgelassen

wurde“

LC: 650 daN = Lashing

Capacity (zulässige)

Zugkraft, Bruchlast) –

Gurt einfach PES EN

12195-2 – DIN Norm

Bei diesem Ladufix-Produkt

werden

die Lenkergriffe

zum

Einhängen der

Sicherungsschlaufen

verwendet

Stabile Ratschen

in hoher Qualität

zum Spannen

der Sicherungsgurte

Königsbrücker Landstraße 64

01109 Dresden

E-Mail:info@ladufix.de

Web: www.ladufix-ladungssicherung.de


PRÄSENTATION - HONDA CRF 250 R + CRF 450 R 2016

ALLES AUF ROT2016

Diesmal waren wir unterwegs in Italien und zwar

auf der MX-Strecke in Malpensa. Dort fand die Präsentation

der 2016er Honda-Modelle CRF 250 R

und CRF 450 R statt. Bei der kleinen CRF 250 R gab

es das erwartete Motoren-Update zur Verbesserung

der maximalen Leistung und bei der CRF 450 R

wurden Feinarbeiten am Chassis sowie an den Federungselementen

durchgeführt. Genaue Details

erfahrt ihr gleich mehr im Text ...

20

MCE

November '15


Unsere Kunden lieben uns!

Wir haben bereits sehr viele

positive Kundenbewertungen

ACERBIS X-MOVE 2.0 GRAU

Das Vorzeigemodell unter den Acerbis Cross Stiefeln! Der obere Teil des X-Move ist aus

sehr abriebfestem Leder hergestellt. Auch der weltbekannte Sohlenhersteller Vibram

hat bei diesem Modell seine Finger im Spiel. Die Vibramsohle ist sehr robust und trägt

zu einer Steigerung der Haltbarkeit bei, die das Meiste übertrift. Die Schnallen sind

mit Memory-Quick-Release ausgestattet, sodass die Straps nicht jedes Mal neu eingestellt

werden müssen, wenn Sie die Schnallen lösen.

299,90 €

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Das Angebot ist gültig solange der Vorrat reicht oder bis spätestens 05. November 2015. Irrtümer vorbehalten.


PRÄSENTATION - HONDA-MX-MODELLE

Bei der Weiterentwicklung der CRF 250 R konzentrierte man sich auf Modifikationen

am Zylinderkopf, Kolben und Pleuel. Daraus resultiert mehr Power, vor allem

nutzerfreundliche Leistung. Durch den Leistungszuwachs im oberen Drehzahlbereich

bleiben dennoch das Ansprechverhalten und die Performance im unteren

sowie mittleren Bereich uneingeschränkt. Der Auspuffkrümmer wurde mit

einer zusätzlichen Resonanzkammer bestückt, dazu wurden die Innereien der

beiden Schalldämpfer zugunsten optimierten Resonanzverhaltens überarbeitet.

Auch eine Modifikation an der Airbox dient zur Verbesserung des Luftdurchsatzes.

Die luftgefederte Showa-SFF-TAC-Telegabel besitzt nun fünf Millimeter

längere Standrohre mit überarbeiteten Innereien, was sich positiv auf die Einstellbarkeit

und das Ansprechverhalten auswirken soll. Der Hinterradstoßdämpfer

ist ebenfalls mit einem neuen Setting bestückt. Ein paar kleine, aber

feine Änderungen betreffen außerdem einen verkleinerten Durchmesser der

Umlenkrolle der Antriebskette sowie der Fußrasten, die nun mit einer effizienteren

Selbstreinigung aufwarten.

Der Hinterradstoßdämpfer

mit neuem Setting

Andere Fußrasten für effizientere Selbstreinigung

Das neue Triebwerk bietet eine gute Mehrleistung

Eine neue Resonanzkammer am Auspuffkrümmer

Die Showa-Telegabel mit längeren Standrohren

Kurze Details zur Honda CRF 250 R

• Spitzenleistung neu 29,4 kW / 40 PS bei 11.500 U/min, alt 28 kW/38 PS

bei 11.000 U/min

• Maximales Drehmoment neu 27,1 Nm und 9000 U/min, alt 26,5 Nm

bei 8500 U/min

• Erhöhte Verdichtung neu von 13,8:1, alt von 13,5:1

• Auslassventile neu aus Titan, alt aus Stahl

• Schaltwalzenstopper im Getriebe mit neuen Rollenlagern

• Geänderter Fülldruck in den verschiedenen Kammern der Telegabel

• Dämpfungsabstimmung neu mit 8 Klicks, alt mit 4 Klicks

• Tankinhalt 6,3 Liter

• Gewicht vollgetankt nur 105,6 kg

• Preis 8265 Euro inkl. NK (ohne: 8090 Euro)

Fahrtest Honda CRF 250 R

Während der relativ kurzen Testzyklen haben wir uns auf folgende Details konzentriert:

Wie stark ist der Motor wirklich geworden? Wie arbeitet das geänderte

Fahrwerk und wie deutlich sind die drei Mappingstufen spürbar. Los geht’s und

wir brauchen ein paar Runden, um uns an die frischgewässerte Strecke in Malpensa

zu gewöhnen. Das Strecken-Layout ist mit einigen Auffahrten und Abfahrten

sowie schnellen Passagen und schönen Sprüngen versehen. Hier kommt es

auf eine gute Motor-Performance gerade im mittleren und oberen Drehzahlbereich

an. Die neue CRF 250 R hat spürbar an Leistung im oberen Bereich zugelegt

und zeigt, was in ihr steckt. Der Durchzug ist vorbildlich vom Drehzahlkeller bis

hin zu 11.500 U/min. Die zwei PS mehr Leistung zeigen also ihre Wirkung und

sind auf jeden Fall ein Pluspunkt für das neue Modell. Kommen wir nun zum

Fahrwerk, das mit einer Showa-SFF-TAC-Telegabel und einem Showa-Federbein

mit Pro-Link-Aufhängung ausgestattet ist. Auf der Strecke fühlt sich das Fahrwerk

straff und progressiv an, was eine aggressive Fahrweise zulässt. Das Heck

kommt uns relativ tief vor, was sich aber positiv auf die Traktion am Hinterrad

auswirkt, damit ist kaum ein „Kick“ zu spüren. Insgesamt ist das Fahrwerk dennoch

nicht überragend anders zum Vorjahresmodell zu fahren. Nun noch etwas

zu den drei Mappingstufen, welche über den Schalter an der rechten Lenkerseite

zu aktivieren sind. Einfach drei Sekunden den Schalter gedrückt halten und es

wird die nächste Stufe aktiviert. Ein kurzer Druck auf den Knopf und es wird die

momentane Stufe angezeigt. Falls das Motorrad während einer Fahrt ausgeht

22

MCE

November '15


Unsere Kunden lieben uns!

Die Honda CRF 250 R schiebt mehr voran als der Vorgänger

bzw. der Motor wieder neu gestartet wird, bleibt die zuletzt eingestellte Stufe

aktiviert. Noch etwas zum Schluss, uns ist aufgefallen, dass sich die CRF 250 R in

Betriebstemperatur etwas schlecht starten lässt, was dazu führte, dass wir mindestens

zwei- bis viermal kicken mussten, um den Motor zu starten. Das ist gerade

bei einem Ausbremser sehr ärgerlich und kann viel Zeit kosten. Vielleicht

sollte Honda über einen elektrischen Anlasser nachdenken?

VERSANDKOSTENFREI AB 100,- €

60 TAGE KOSTENLOSE RÜCKGABE

KOSTENLOSER UMTAUSCH

TIEFST-PREIS-GARANTIE

Wir haben bereits sehr viele

positive Kundenbewertungen

Mappingstufen

1. Stufe = Standard

(ansprechende Leistungsentfaltung, für den Hobbyeinsatz)

2. Stufe = schwach

(zu wenig Leistung, nur bei viel Schlamm und sehr rutschigen Boden)

3. Stufe = maximale Leistung

(beste Leistungsentfaltung, für den Racer, sollte als Standard aktiviert sein)

-30%

ACERBIS SITZBANK X-SEAT

Leichtigkeit, Widerstandsfähigkeit und

Grip. Wasserdicht und Anti-Rutschbehandelt.

ALPINESTARS RACER

Das stylishe Racer Cross Shirt ist

superleicht, lange haltbar und bleicht

nicht aus.

169,99 €

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27,90 €

Honda-Werksfahrer Tim Gajser fühlt sich sichtlich wohl auf seinem Arbeitsgerät

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PRÄSENTATION - HONDA-MX-MODELLE

Keine großen Änderungen gibt es an der CRF 450 R, dafür aber Feinarbeiten am

Chassis und bei den Federungselementen. Bei der Neuauflage für den Modelljahrgang

2016 kommt eine überarbeitete luftgefederte Kayaba-Telegabel mit

neuen Standrohren, angepasster Dämpfung sowie weiterem Verstellbereich

zum Einsatz. Auch verbessert präsentiert sich der Hinterradstoßdämpfer mit optimierter

Dämpfung und erweiterten Verstellmöglichkeiten. Ebenfalls optimiert

wurde die Übersetzung der Pro-Link-Umlenkung. Modifikationen an der Fahrwerksgeometrie,

die auf Praxiserfahrung des MX-WM-Teams beruhen, vervollständigen

die Verbesserungen im Chassisbereich. Wie auch bei der kleinen

Honda kommen hier die geänderte Umlenkrolle der Antriebskette und die anderen

Fußrasten mit verbesserter Selbstreinigung zum Einsatz.

Der HPSD-Lenkungsdämpfer ist unverändert dabei

Kurze Details zur Honda CRF 450 R

• Dämpfungsabstimmung neu mit 8 Klicks, alt mit 4 Klicks

• stabilere Ausführung des Gabelaußenrohrs neu 54 mm, alt 53,5 mm

• Lenkkopfwinkel neu 27,15°, alt 27,07°

• neuer Nachlauf um plus 1 mm auf 117 mm

• Tankinhalt 6,3 Liter

• Gewicht vollgetankt 110,6 kg

• Preis 8715 Euro inkl. NK (ohne: 8540 Euro)

Jetzt mehr Verstellmöglichkeiten am Stoßdämpfer

Kayaba-Telegabel mit neuen Standrohren

Die Honda CRF 450 R – unverändert gut, auch 2016

24

MCE

November '15


Fahrtest Honda CRF 450 R

Da hier die Änderungen nur minimal ausfallen, legen wir unseren Fokus auf das

allgemeine Fahrverhalten der CRF 450 R. Der Motor ist ohne Veränderungen zum

Vorjahr und zeigt die bekannte ausgeglichene Laufruhe. Durchzugsstark, aber

nicht brachial, was eine kraftsparende Fahrweise zulässt. In Sachen Fahrwerk

sind die Änderungen kaum spürbar, aber insgesamt bietet es eine gute Balance

zwischen Vorderraddämpfung und Hinterraddämpfung. Es ist etwas unkomfortabel

bei langsamer Fahrt, aber dafür vorbildlich bei höherem Tempo und bietet

ausreichend Reserven im Grenzbereich. Nach wie vor sind die Bremsen sehr gut

zu dosieren, einzig an der Vorderradbremse hätten wir uns einen weiteren Einstellbereich

des Handbremshebels gewünscht. Dieser ist relativ weit weg vom

Gasgriff und lässt sich trotz Anschlageinstellung nicht näher an den Griff heranstellen.

Nach dem zweiten Testzyklus mit der CRF 450 R spüren wir die doch

recht schwergängige Kupplung, was unsere Kupplungsfinger recht ermüdet.

Vielleicht wäre das eine wichtige Änderung für das nächste Modelljahr. Apropos

Änderungen, wir wünschen uns für die nächste Generation einen elektrischen

Anlasser, damit das ständige Gekicke aufhört und ein schneller Neustart nach

einem Ausbremser kein Problem mehr darstellt.

Mappingstufen

1. Stufe = Standard

(kräftige Leistungsentfaltung)

2. Stufe = schwach

(unsere favorisierte Stufe, gute, ausreichende Leistungsentfaltung)

3. Stufe = maximale Leistung

(zu viel Leistung, nur für Sandstrecken und ggf. für Leute mit maximalen Konditions-

und Kraftreserven)

VERSANDKOSTENFREI AB 100,- €

60 TAGE KOSTENLOSE RÜCKGABE

KOSTENLOSER UMTAUSCH

TIEFST-PREIS-GARANTIE

Unsere Kunden lieben uns!

Wir haben bereits sehr viele

positive Kundenbewertungen

ZYLINDER UND KOLBEN

ATHENA 4-T BIG BORE

Mehr Power und längere Haltbarkeit!

V-FORCE 3 INTAKE

MOTO TASSINARI

Mehr PS und besseres Ansprechen der

Drosselklappen!

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DAUERTEST - SHERCO 250 SE-R / TEIL 5

Wir entfernen zuerst die

Sitzbank, welche sich einfach

mit einem Karabinerverschluss

öffnen lässt

Luftfilterwechsel und Motorölwechsel

Mittlerweile sind wir mit unserem Dauertester, der Sherco 250 SE-R, bei knapp 43 Betriebsstunden angelangt und wollen Euch noch ein paar

Tipps zur Motorradpflege geben. Dazu wollen wir Euch zeigen, wie man bei der Sherco den Luftfilter wechselt und was dabei zu beachten ist.

Außerdem gibt es noch eine Erläuterung zum Motorölwechsel. • Text: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

Luftfilterwechsel

Bevor wir den Luftfilter wechseln, sollte das Motorrad gereinigt werden. Anschließend

stellen wir das Motorrad auf einen Mittelständer und können so

besser mit der Demontage des Filters beginnen.

Zum Wechsel des Filters haben wir

uns ein paar Handschuhe übergezogen,

damit unsere Finger schön sauber

bleiben :-) Nun lösen wir die große

Schraube, die den Filter mit dem

Luftfilterkasten verbindet

Damit der Schmutz am Luftfilter bzw. in der Airbox haftet und sich während der Demontage

nicht ablöst, empfiehlt es sich, mit einen Ölspray den Filter und den Filterkasten

ein wenig einzusprühen. Grobe Verschmutzungen sollte man vor dem Wechsel

mit der Hand entfernen

Jetzt können wir vorsichtig den Filter

herausnehmen. Wichtig: Achtet unbedingt

darauf, dass kein Schmutz

in den Ansaugtrakt fällt

26

MCE

November '15


Hier sieht man deutlich, dass sich einiges an Schmutz angesammelt hat. Eine Reinigung

ist hier notwendig

Nochmals den Filterkorb auf Schmutzrückstände überprüfen und gegebenenfalls

reinigen

Ein sauberer Luftfilter wird nun wieder

auf den Filterkorb eingesetzt und es ist

darauf zu achten, dass sämtliche Pins

korrekt sitzen

Der Luftfilter wird vom Filterkorb getrennt und beides sorgfältig gereinigt

Jetzt reinigen wir die Airbox sowie das innere vom Ansaugtrakt. Bitte diesen Vorgang

sorgfältig durchführen, es sollte absolut kein Schmutz in diesem Bereich vorhanden

sein, da es sonst zu Motorschäden kommen kann

Der Luftfilter wird zusammen mit dem Filterkorb wieder eingesetzt. Achtet darauf,

dass der Filter ordnungsgemäß abschließt und die Schraube fest angezogen wird.

Zum Schluss fahrt ihr mit den Fingern noch einmal zur Kontrolle ringsherum, somit

kann man feststellen, ob der Filter richtig zum Ansaugtrakt abdichtet. Achtung: Bei

der Sherco stört beim Einbau etwas das Stromkabel bzw. der Kabelbaum

Anmerkung: Ab dem Modelljahr 2016 wurde dieser Kabelbaum besser verlegt und

stört nicht mehr beim Luftfilterwechsel

Motorölwechsel

Bevor es losgeht, sollte das Motorrad komplett gereinigt werden, um ein sauberes

Arbeiten zu ermöglichen. Damit wir das Motoröl/Getriebeöl wechseln

können, müssen wir den Motor etwas warmfahren. Somit lässt sich das Öl einfacher

wechseln.

Im Ansaugtrakt können sich Benzin und Ölreste ansammeln. Besonders hier bei

Sherco sollte man sehr genau kontrollieren, dass alles optimal gereinigt ist. Der

Ansaugtrakt ist relativ verwinkelt und erfordert etwas Feingefühl

Den Schalthebel etwas nach

oben drücken und die Ölablassschraube

lösen, aber

noch nicht komplett herausdrehen.

Auf der anderen Motorseite

ist ebenfalls eine Ablassschraube,

diese ebenfalls

lösen

27

MCE

November '15


DAUERTEST - SHERCO 250 SE-R / TEIL 2

Nun stellen wir das Motorrad auf, platzieren

einen Ölauffangbehälter unter dem

Motorrad und drehen erst die eine Ablassschraube

vorsichtig heraus und anschließend

auf der anderen Seite die zweite Ablassschraube

Laut Sherco-Handbuch sollten wir ein Getriebeöl „SAE 10W40“ verwenden. Insgesamt

kommen 800 ml Öl in den Zweitaktmotor

Beide Ölablassschrauben sind magnetisch

und sammeln somit die Späne vom

Abrieb

Nun öffnen und entfernen wir die Öleinlassschraube und reinigen gegebenenfalls den

Gewindeansatz sowie die Schraube

Es ist genug Öl im Motor, sobald es aus der Kontrollschraube herausläuft. Achtet auf einen

geraden Stand vom Motorrad, sonst läuft das Öl zu spät oder zu früh heraus.

WICHTIG: Ein falscher Ölstand kann den Motor zerstören

Zum Schluss werden die Ölstandskontrollschraube und die Öleinlassschraube wieder

eingedreht. Bevor wir wieder ins Gelände gehen, lassen wir den Motor warmlaufen und

überprüfen alle Schrauben auf Dichtigkeit

Beide Schrauben reinigen. Nachdem das Öl komplett herausgelaufen ist und der Gewindeansatz

am Gehäuse mit einem Lappen gereinigt wurde, können die Schrauben mit

maximal 15 Nm festgedreht werden

Nun öffnen und entfernen wir die Ölstandskontrollschraube (das ist die Schraube mit

dem Kupferring)

Bezugsadresse (weitere Informationen):

ASIMO GmbH

Generalimporteur SHERCO Enduro

Carl-Scheufelen-Str. 2

73275 Ohmden/Baden-Württemberg

E-Mail: info@sherco-motorrad.de

Homepage: www.sherco-motorrad.de

28

MCE

November '15


WE BUILD A TRIP TO THE

PODIUM INTO EVERY TIRE.

64 WM-Titel zeigen: Wir bauen Reifen für den Sieg. Die Pirelli Scorpion Reihe

ist da keine Ausnahme. Sechs Reifenprofile und Mischungen stehen bereit,

um alle Bedingungen zu dominieren. Eine Chance für Profis und Hobby-Fahrer,

die Podiums-Performance fordern, für jeden Turn.

Folge uns auf pirelli.de/moto


VORSTELLUNG - YAMAHA WR 450 2016

ENDLICH

DIE NEUE MODELLGENERATION

DIE DETAILS ZUM NEUEN MODELL

• Brandneues Enduro-/Rallyemodell

mit neuesten Yamaha-Technologien

• Aggressives und modernes, YZ-450-Finspiriertes

„Den Kopf verdreht“-Konzept

• Branchenführende um 180 Grad gedrehte

Motoranordnung

• Kompaktes, massezentralisiertes Design für ein

leichtes und agiles Handling

• Lineares Drehmoment für eine leicht

kontrollierbare Motorleistung

Endurofahrwerksabstimmung für ein stabiles

und sicheres Handling

• Verwendung der siegreichen DNA der YZ 450 F

aus der Motocrossweltmeisterschaft

• Wettbewerbsfähiger Preis (die unverbindliche

Preisempfehlung wird zu einem späteren

Zeitpunkt bekanntgegeben)

Endurokühler mit Lüfter in Leichtbauweise

Die neue WR 450 F ist für eine effektive Kühlleistung

unter allen Fahrbedingungen mit neuen Endurokühlern

ausgerüstet, die im Vergleich

zum YZ-F-Design einen anderen Neigungswinkel

haben. Die neuen Kühlerverkleidungen

wurden ebenfalls

speziell für die besonderen Anforderungen

von Endurorennen und Langstrecken-Rallyes

entwickelt.

Um eine gute Kühlleistung bei niedrigen

Geschwindigkeiten zu gewährleisten,

ist der Kühler der 2016er WR 450 F serienmäßig

mit einem Lüfter ausgerüstet, was in vielen

Wettbewerbssituationen von Vorteil ist.

Neu entwickelter Elektrostarter

Die WR 450 F an einem kalten Tag anlassen oder den

heißen Motor wieder starten, ist mit dem neu entwickelten

Elektrostarter

überhaupt kein Problem.

Bei Bedienung

des Elektrostarters wird

ein neuer Deko-Automatik

als Starthilfe aktiviert

und die Luftzufuhr zum

Motor kann für einen zuverlässigen

Kaltstart um

40 Prozent erhöht werden. Falls der Elektrostarter

einmal nicht verwendet werden kann, verfügt die

WR 450 F auch über einen Kickstarter.

Kayaba Luft-Öl-getrennte (AOS) Telegabel

mit Enduroeigenschaften

Die WR 450 F von 2016 verwendet die gleiche Gabel

wie das Motocrossmodell YZ 450 F. Um einerseits

ein sanfteres Ansprechverhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten

zu gewährleisten, andererseits

aber auch harte Stöße absorbieren zu können,

weist die Gabel der neuen WR 450 F eine spezielle

Enduroabstimmung auf. Ebenso wurden beim hinteren

Federbein, das auf dem der YZ 450 F basiert,

die Eigenschaften so überarbeitet, dass sie dem

weiten Anforderungsbereich bei Niedrig- und Hochgeschwindigkeitsfahrten

im Endurorenneinsatz optimal

gerecht werden.

30

MCE

November '15


18-Zoll-Hinterrad und Enduroreifen

Auf dem 18-Zoll-Hinterrad und dem 21-Zoll-Vorderrad

mit schwarzen Felgen sind Metzeler-6-Days-Extreme-Reifen

montiert. Die Enduroausrüstung umfasst

auch einen leichten Motorschutz, einen

rahmenfest montierten Seitenständer, eine langlebige

X-Ring-Kette sowie eine hochfeste Hinterachse

mit 22 mm Durchmesser.

Beleuchtung und Instrumente

Die WR 450 F ist mit einem kompletten Beleuchtungssatz

ausgestattet und um der zusätzlichen Belastung

der Elektroanlage gerechtzuwerden, verfügt

sie über eine Hochleistungs-Lichtmaschine.

Die leichten Digitalinstrumente umfassen eine Multifunktionsanzeige

mit einem Endurocomputer, der

den Fahrer über sein Vorankommen und die zurückgelegte

Strecke informiert, während die Warnleuchte

für den Kraftstoffstand dem Fahrer anzeigt, dass

getankt werden muss. Die neue WR 450 F hat ein

komfortables, schlüsselloses Startsystem.

Optimal abgestuftes 5-Gang-Getriebe

und leichtgängige Endurokupplung

Die WR 450 F beherrscht mit ihrem optimal abgestuften

5-Gang-Getriebe jedes Gelände – egal ob

bei langsamen Fahrten durch den Wald oder bei aggressiven

Prüfungen – und erreicht auch eine gute

Höchstgeschwindigkeit im offenen Enduro- und Rallyeeinsatz.

Verglichen mit dem Vorgängermodell

der WR 450 F ist beim neuen Modell der 2., 3. und

4. Gang länger übersetzt, während der 1. und

5. Gang gleichgeblieben sind.

Als Ergänzung zum optimal abgestuften Getriebe ist

diese Sportenduro der nächsten Generation mit einer

komplett neuen Endurokupplung ausgestattet,

die den langen und harten Renntagen eines Endurowettbewerbs

gewachsen ist. In der neuen Kupplung

kommen neue Materialien für die Reib- und Kupplungsscheiben

sowie ein neuer Druckhebel zur Anwendung,

was für leichtgängiges Kuppeln und eine

gute Haltbarkeit sorgt.

Verfügbarkeit

Die Yamaha WR 450 F wird im Januar 2016 bei den

Yamaha-Motocross-Stützpunkthändlern verfügbar

sein. • Text: Yamaha, Marko Barthel; Fotos: Yamaha

31

MCE

November '15


VORSTELLUNG - HUSQVARNA SUPERMOTO FS 450

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MCE

November '15


HUSQVARNA VERPASST

SUPERMOTO FS 450

EINIGE UPDATES

Bereits am unverwechselbaren Bodywork

ist zu erkennen, dass es sich

hier um die 2016er Modellreihe handelt.

Überaus präsent sind die markanten

Farben Pearl Blue und Electric

Yellow, die das moderne Design zieren.

Die Ergonomie wurde mit dem

Ziel, Kontrolle und Komfort zu verbessern,

komplett überarbeitet. Die

Sitzbank hat ein neues, flaches Profil

mit verbesserter Polsterung und einen

neuen Bezug mit hohem Grip bekommen.

Ebenfalls geändert wurde

das 450-ccm-Kraftwerk mit 63 Pferdestärken

und einer oben liegenden

Nockenwelle. Es ist nun kleiner und

leichter, um für optimale Massenzentralisierung

im Chrom-Molybdän-

Stahlrahmen zu sorgen. Genauer genommen

ist der SOHC-Motor um

23 mm kürzer, 23 mm schmaler und

9 mm niedriger als sein Vorgänger.

Jede interne Komponente wurde

überarbeitet und neu positioniert,

was die Senkung des Gesamtgewichts

um unglaubliche 1,8 kg auf

27,8 kg ermöglichte. Die neue Kurbelwelle

bietet eine um 10 % erhöhte

Massenträgheit und wurde um 9 mm

zurück und 7 mm nach oben versetzt.

Das als Gleitlager ausgeführte Pleuellager

und zwei eingepresste Lagerschalen

sorgen für maximale Zuverlässigkeit

und Standfestigkeit und

ermöglichen lange Serviceintervalle

von 100 Stunden. Unverändert ist der

Durchmesser der Drosselklappe, allerdings

wurde die Einspritzdüse versetzt,

um den Fluss in den Brennraum

zu optimieren. Durch die Entfernung

des Gasgestänges und die direkte

Anbringung des Gaszuges wurde

das Gesamtgewicht der Drosselklappe

um 100 g verringert und

gleichzeitig eine Verbesserung der

Gasannahme und Rückmeldung erreicht.

Gleichzeitig wurde die Leistung

auf nun 63 PS gesteigert und

das Drehmoment über den gesamten

Drehzahlbereich angehoben. Die

Fahrwerk-Ingenieure konnten den

Motor näher am Schwerpunkt positionieren,

um das Handling und die

Manövrierbarkeit signifikant zu verbessern.

Vibrationen werden mittels

einer Multifunktions-Ausgleichswelle,

die auch die Wasserpumpe und

die Steuerkette antreibt, auf ein Minimum

reduziert. Auch das 5-Gang-

Getriebe ist 8 mm schmaler und

350 g leichter als das der vorhergehenden

Generation. Zudem wurde

die neue Oberflächenbehandlung

der Gänge 1 und 5 verbessert. Die

Überarbeitung soll geschmeidige

und präzise Schaltvorgänge ermöglichen.

Auch in Sachen Elektronik haben

die Ingenieure nachgelegt. Das

neue Keihin EMS (Engine Management

System) ist kleiner, leichter und

schneller beim Verarbeiten von Daten.

Es beinhaltet eine Launch Control

für perfekte Starts und erlaubt es

dem Fahrer, mit Hilfe des Schalters

am Lenker verschiedene Zündkurven

einzustellen. Dank eines fortschrittlichen

Gangsensors ist es möglich,

spezielle Zündkurven für jeden Gang

festzulegen. Für weitergehende Änderungen

hat Husqvarnas Entwicklungsabteilung

für die FS 450 einen

komplett neuen Chrom-Molybdän-

Stahlrahmen entworfen. Die Verwindungssteifigkeit

und Längssteifigkeit

wurden komplett neu konzipiert. Im

Vergleich zur vorhergehenden Generation

sorgen 6 mm breitere und

2 mm niedrigere Stahlrohre für eine

20 % höhere Verwindungssteifigkeit

und 30 % geringere Längssteifigkeit.

Dazu kommt die Verwendung von

Kohlefaser am Heckrahmen, was

ebenfalls der Gewichtsverteilung zugutekommt.

Das Material besteht

nun zu 30 % aus Kohlefaser, womit

die dreiteilige Gesamtkonstruktion

1,4 kg, also 1 kg weniger als der bisher

verwendete Heckrahmen wiegt.

Der Kabelbaum wurde optimiert, sodass

der Heckrahmen nun ausgebaut

werden kann, ohne dass man irgendwelche

Kabel entfernen muss. Der

Blick an die Vorderseite der FS zeigt

die schwarz eloxierten, CNC-gefrästen

Gabelbrücken, die nun über eine

obere Gabelbrücke mit einem integrierten,

gummigelagerten Dämpfungssystem

verfügen, das Vibrationen

verringert und so den Komfort erhöht.

Die Gabelbrücken wurden mit

großer Genauigkeit entworfen, damit

sie die Klemmkraft gleichmäßig an

das Gabelbein abgeben, die Kontaktfläche

maximieren und die Reibung

auf ein Minimum reduzieren. Die Einstellbarkeit

des Lenkers wurde für

das Modelljahr 2016 beibehalten.

Wie bei allen Viertaktmodellen serienmäßig,

profitiert auch die FS 450

vom neuen Elektrostarter-System,

das effizienter und 150 g leichter ist;

es senkt in Verbindung mit einer neuen,

kompakten Li-Ionen-Batterie das

Gesamtgewicht um mehr als 1 kg.

• Text: Husqvarna/Burkert

• Fotos: Husqvarna

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MCE

November '15


VORSTELLUNG - ZWEISITZER YXZ 1000 R

Offroad ganz anders: Premiere für Yamaha YXZ 1000 R

Der erste supersportliche Side-by-Side Zweisitzer

Das von Grund auf neue Yamaha-Modell YXZ 1000 R wurde konsequent

als Supersportler konzipiert und tritt folgerichtig mit einem scharf gezeichneten

Design an. Damit feiert eine neue Gattung von Side-by-

Side-Zweisitzern seine Premiere im SBS-Freizeitsegment. Für beeindruckende

Fahrleistungen sorgt ein drehmomentstarker Dreizylindermotor,

der zu einer neuen Triebwerksgeneration mit sequenziellem

Fünfganggetriebe gehört. Zur Ausstattung gehören darüber hinaus

modernste Radaufhängungen mit extrem langen Federwegen, die bislang

noch in keinem Serienmodell zum Einsatz gekommen sind, sowie

etliche technische Detaillösungen, mit denen der YXZ 1000 R eine Spitzenstellung

in der Welt der Side-by-Side-Fahrzeuge einnimmt.

Der Dreizylinder mit 998 ccm Hubraum ist nicht nur stark, sondern auch kompakt

und mit modernster Technik ausgestattet, zu der auch zwei obenliegende

Nockenwellen gehören.

Dank der Drosselklappengehäuse mit 41 mm Durchmesser und einem Einspritzventil

je Zylinder geht der Vierventilmotor besonders drehfreudig ans

Werk. Die hohe Verdichtung von 11,3:1 begünstigt eine starke Drehmomententfaltung

schon im mittleren Drehzahlbereich, während eine Ausgleichswelle für

den geschmeidigen Rundlauf des Dreizylinders sorgt. Eine stets optimale Betriebstemperatur

gewährleisten ein leistungsstarker Kühler aus Aluminium

und ein elektrischer Lüfter, der bei Bedarf automatisch zugeschaltet wird.

Durch eine rasche Luftversorgung trägt das hoch im Fahrzeug platzierte Ansaugsystem

maßgeblich zur enormen Motorleistung und der hervorragenden

Kraftentfaltung bei. Im Ansaugsystem sitzen gleich zwei Filterelemente – eines

aus Schaumstoff, das andere als Papierelement – die sich zum Reinigen ohne

Werkzeug ausbauen lassen. Die voluminöse 3-in-1-Auspuffanlage ist für eine

hohe Spitzenleistung konzipiert und trägt mit dem zentral positionierten Edelstahl-Schalldämpfer

zur idealen Gewichtsverteilung bei. Um die Kraftentfaltung

des Dreizylinders in Fahrleistungen umzuwandeln, hat Yamaha ein völlig

neues Fünfganggetriebe mit sequenziellem Schaltmodus entwickelt. Wie in einem

Rallye-Car kann der Fahrer über kurze Schaltwege die Gänge wechseln,

ohne dass eine nennenswerte Zugkraftunterbrechung beim Beschleunigen

entsteht. Das harmonische Zusammenspiel von Motor und Getriebe wird von

einer neuen, großzügig dimensionierten hydraulischen Kupplung mit 21 Scheiben

unterstützt. Der Fahrer hat die Wahl zwischen den Modi 2WD, 4WD und

4WD plus Differenzialsperre. Um maximale Zuverlässigkeit und Standfestigkeit

sicherzustellen, arbeitet die Kraftübertragung mit einteiligen Antriebswellen,

die dank leicht zugänglicher Verbindungsstücke routinemäßige Servicearbeiten

wesentlich erleichtern. Um das Getriebe vor Schäden zu schützen, die

durch harten Antriebseinsatz der Vorderräder entstehen könnten, ist das vordere

Differenzial mit einem Drehmoment-Kraftbegrenzer ausgerüstet.

DIE HIGHLIGHTS DES MOTORS

• Hochleistungs-Dreizylinder mit 998 ccm und zwei obenliegenden

Nockenwellen

• Kompakte und leichte Konstruktion

• Erster Dreizylinder im Segment

• Hohe Verdichtung von 11,3:1

• Maximal-Drehzahl: 10.500/min

• Einlassventil-Ø 31 mm, Auslassventil-Ø 26 mm

• Zylinderkopf mit Vierventiltechnik und zwei obenliegenden Nockenwellen

• Weit vorn liegendes, großvolumiges Ansaugsystem

• Kompakte 3-in-1-Auspuffanlage mit zentral positioniertem Edelstahl-

Schalldämpfer

• Drei Drosselklappengehäuse mit Ø 41 mm und Vierloch-Injektoren

• Trockensumpfschmierung

• Sequenzielles Fünfgang-Getriebe mit Rückwärtsgang

• Schaltsperre verhindert versehentliches Einlegen des Rückwärtsgangs

• On-Command® 2WD, 4WD und 4WD+Differenzialsperre

• Externes Schwungrad

• Einteilige Antriebswellen vorn und hinten

• Leicht bedienbare Hydraulik-Kupplung mit Dämpfer und

Drehmoment-Begrenzer

• Hocheffizientes Kühlsystem mit automatisch zuschaltendem Lüfter

• Leicht zu wartender Primär- und Sekundär-Luftfilter

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MCE

November '15


FAHRWERK

Die Auslegung des YXZ-1000-R-Fahrwerks beschert sowohl dem Fahrer als

auch dem Beifahrer ein besonderes Fahrerlebnis. Dabei spielt der leichte Rahmen

aus zugfestem Stahl eine wesentliche Rolle. Mit dem starken 998-ccm-

Motor und dem sportlichen Fünfganggetriebe bietet der YXZ 1000 R beeindruckende

Fahrleistungen, die er im Gelände nur mit dem entsprechenden Fahrwerk

umsetzen kann. Deshalb hat Yamaha dem Zweisitzer eine neue Art von

Fahrwerk spendiert, das mit ganz besonderen Radaufhängungen arbeitet. Die

mächtigen Fox-Federbeine (2.5” Podium RC2) mit großen, angeflanschten Ausgleichsbehältern

sehen nicht nur beeindruckend aus, sie lassen auch erahnen,

wie leistungsfähig das Fahrwerk selbst im schweren Gelände ist. Außerdem

sind alle vier Federbeine in Sachen Federvorspannung, Dämpfungszugstufe

und in zwei Druckstufen-Dämpfungsgeschwindigkeiten (Low- und High-Speed)

einstellbar, sodass jeder Nutzer die passende, individuelle Abstimmung findet.

Besonders beeindruckend sind die Federwege: Vorn ermöglichen die Federbeine

406 mm, hinten sogar 432 mm Radfederweg. Um die erforderlichen

Lenkkräfte zu reduzieren und die Lenkpräzision zu erhöhen, ist der neue Zweisitzer

mit einer elektrischen, geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung ausgestattet.

Passend zum hochwertigen Fahrwerk besitzt der YXZ 1000 R eine üppig

dimensionierte Bremsanlage. Alle vier Räder werden jeweils von einer

245 mm großen Scheibenbremse verzögert, die mit einem Zweikolben-Bremssattel

arbeitet.

Ein Cockpit wie im Kampfjet: Die ergonomischen Qualitäten des YXZ 1000 R

dienen der Steigerung von Komfort und Fahrsicherheit. Die hohen Rückenlehnen

mit integrierten Schulterstützen fixieren den Oberkörper wie in einem

Kampfjet, während die Anordnung der Instrumente das Ablesen wesentlich erleichtert,

ohne das vorausliegende Gelände aus dem Blick zu verlieren. Die Sitze

lassen sich in Längsrichtung achtfach arretieren und auch das verstellbare

Lenkrad trägt unterschiedlichen Fahrerstatuten Rechnung. Zu den Anzeigeninstrumenten

im Supersport-Cockpit gehören leicht ablesbare Analog-/Digital-

Anzeigen mit LED-Technik, die über alle wichtigen Daten informieren. Sowohl

dem Fahrer als auch dem Beifahrer stehen ein separater Fußraum und ein Dreipunkt-Sicherheitsgurt

zur Verfügung. Ein zusätzlicher Haltegriff steigert den

Beifahrer-Komfort. Damit der neue YXZ für jedes Abenteuer gerüstet ist, ermöglicht

ein robuster Ladeboden mit Kunststoffbett und vier Befestigungspunkten

aus Stahl das Verzurren von Ladung, die bis zu 136 kg schwer sein

darf. Außerdem gibt es einen wassergeschützten Stauraum in der Nähe des Ladebodens,

ein Handschuhfach und einen zentral platzierten Behälter für allerlei

Kleinteile.

DIE HIGHLIGHTS DES FAHRWERKS

• Völlig neues, aufsehenerregendes Design

• Komplett einstellbare Fox-Podium-RC2-Federbeine

• Überrollschutzsystem mit Suntop

• Optimierte Rahmendimensionierung für gute Topspeed-Stabilität

• Dreieckslenker vorn und hinten farblich abgestimmt

• 245 mm große Scheibenbremsen rundum mit Zweikolben-Bremszangen

• Leichte Alu-Gussräder im Supersport-Stil

• Exklusiv für Yamaha gefertigte 27-Zoll-Maxxis-Radialreifen

• Dreiteiliger Unterboden aus TPO (Thermoplastik Olefin)

• Vieraugen-LED-Scheinwerfer, LED-Rücklicht

• Schalthebel zentral auf der Mittelkonsole

• Zahnstangenlenkung

• Höhenverstellbares, griffiges Lenkrad

• Elektrische Lenkkraftunterstützung (EPS)

• Leicht zugänglicher 34-Liter-Tank

• Cockpit und Instrumenten-Gestaltung im Kampfjet-Stil

• Analog- und Digital-Instrumente mit LED-Technik

• Sitze mit hohen Lehnen und Schulterpolsterung

• Dreipunkt-Sicherheitsgurt für Fahrer und Beifahrer

• Fahrersitz-Längsverstellung in acht Positionen justierbar

• Einstellbarer Haltegriff für den Beifahrer

• Ladeboden mit 136 kg Transportkapazität

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MCE

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MOTOCROSS - DMV BRC MX 2-TAKT CUP WOLFSHAUSEN

Herzberg Cupsieger

Vor mehr als zwei Jahren, im April 2013 fand das allererste

Rennen des DMV BRC MX 2-Takt Cups beim

MSV Lahnberge in Wolfshausen statt, dorthin waren

die Augen vieler Zweitaktfreunde gerichtet. In

diesem Jahr wurde an gleicher Stelle das Saisonfinale

2015 ausgetragen und dies sollte wieder viel

Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Christian Herzberg, der die ganze Saison über völlig

entspannt und gelassen auftrat, schien nun doch

etwas nervös zu sein. Immerhin trennten ihn bei der

Anreise nur 14 Punkte von seinem Verfolger Marco

Hummel. Dass die Rennen fair ablaufen würden,

war keine Frage. Alle Rennen in der ganzen Saison

verliefen auf höchstem Niveau und selbst in den

engsten Zweikämpfen immer fair! Vielmehr war abzuwarten,

ob Hummel sich bereits vom Titelkampf

verabschiedet hat oder doch noch mal alles auf eine

Karte setzen würde. Nach einem Startcrash in Werl

gab er zu vermerken: „Ich glaube, heute habe ich

meine Titelchancen weggeworfen.“

Dass er sich damit doch noch nicht so ganz abgefunden

hatte, bewies er im Zeittraining, in dem er sich

mit 0,2 Sekunden Vorsprung vor Kevin Mikus die

MAXXIS Best Qualified Prämie sicherte. Mikus war

dabei auf der langen und bergigen Strecke stellenweise

auf seiner 125er Honda sicherlich unterlegen,

hatte aber bereits am Vortrag ein Training nutzen

können. Den dritten Startplatz sicherte sich Herzberg

mit rund einer Sekunde Abstand auf Hummel.

Nachdem es den ganzen Morgen schon sehr bewölkt

war, setzte pünktlich zum ersten Lauf anhaltender

Nieselregen ein. Die Strecke wurde davon

aber nur stellenweise in Mitleidenschaft gezogen,

da die meisten Spuren in höhere, zuvor staubige

Anlieger führten und ausreichend Grip boten.

Nichtsdestotrotz war in der Startkurve Vorsicht geboten,

am meisten Feingefühl dafür hatte Lokalmatador

Jörg Wenzel, der sich auf seiner Yamaha an die

Spitze des Feldes setzte. Direkt dahinter reihte sich

Patrick Zipf ein, der ebenfalls nur einen Katzensprung

von der Strecke entfernt wohnt. Aus den

Waldstücken des über 1600 Meter langen Kurses

kam Zipf als Erster zurück und hatte sich rundenlang

gegenüber dem „jungen Wilden“ Marco Hummel

zur Wehr zu setzen, bis jener zur Rennmitte die

Führung übernahm. Währenddessen hatte sich

Herzberg nach bescheidenem Start zunächst noch

gegen Mikus und Scheu durchzusetzen, bevor er

zum Spitzenduo aufschließen konnte. Mehr aber

auch nicht, denn Hummel sicherte sich den Sieg in

Lauf Nummer 1 mit zwei beziehungsweise fünf Sekunden

vor Zipf und Herzberg. Marvin Heyner sah

die Zielflagge als Viertplatzierter zwar erst 40 Sekunden

nach Hummel, hatte aber bis zum Zielstrich

genügend mit seinen Verfolgern zu tun. Zwischen

Position 4 und 8 gab es jede Runde eine andere Reihenfolge

zwischen Heyner, Alex Farkas, Heiko Müller,

Kevin Mikus und Mark Scheu.

Zu diesem Zeitpunkt konnte man sagen 1:0 für Hummel,

der den Abstand in der Gesamtwertung nun auf

nunmehr 10 Zähler verkürzt hatte. Spätestens jetzt

war Christian Herzberg, der seit dem ersten Rennen

Tabellenleader ist, die Anspannung anzumerken.

Mit Eltern und Freundin im Schlepptau ging zwischenzeitlich

die Rechnerei los: „Wenn Marco gewinnt,

muss ich mindestens Fünfter werden, sonst

haben wir Punktegleichstand!“ Im Laufe der Saison

gab es vereinzelt Läufe, die er zusammen mit Hummel

an der Spitze dominiert hatte, in Wolfshausen

war die Leistungsdichte aber so stark, dass die Rechenexempel

durchaus berechtigt schienen.

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November '15

Die Taktik beider sollte für den letzten und entscheidenden

Lauf heißen: Flucht nach vorn! Jedoch war

dies für keinen möglich, denn Alex Farkas zog als

Erster um die Startkurve und sicherte sich den GermericaDeals

Holeshot. Auch im weiteren Verlauf

des Rennens hielt sich Farkas an der Spitze des

Feldes. Nach dem üblichen Gedrängel in den

Startrunden hatte sich zunächst Marvin

Heyner auf der Verfolgerposition festgesetzt,

bis Marco Hummel sich am Kampf

um die Spitze beteiligte und an Heyner

vorbeiging. An dieser Position liegend

hätte er 25 Zähler für die Meisterschaft

hinter Gaststarter Farkas sicher gehabt.

Drei Runden vor

Schluss fehlte Hummel

allerdings bei der

Ausfahrt aus dem

Waldstück und

tauchte erst an

6. Position

liegend,

kopfschüttelnd wieder

auf. Herzberg, der

bis dahin auf Rang 4

lag, aber von Zipf

und Mikus bedrängt

wurde, dürfte in

diesem Moment

wohl etwas erleichtert

gewesen

sein. Auch wenn

neben der Strecke

eine gute

Freundschaft

herrscht, ging

es immerhin

um die Meisterschaft!

Mit Platz 3

krönte sich

Christian

Herzberg

letztlich zum

DMV BRC

MX 2-Takt

Cup Gesamtsieger

2015. Beachtlicherweise

war der

3. Platz dabei

sein schlechtestes Ergebnis

in der ganzen Saison! Mit

dem Gedächtnispokal „Toughest

Fighter on 125cc“ im Gedenken

an Alex Daum wurde Kevin

Mikus auf dem 6. Tagesrang ausgezeichnet.

Der RP34MX Hard Charger

Preis für die meisten aufgeholten Plätze

des zweiten Laufes ging an Gaststarter Tim

Welzbacher. Für Marco Hummel blieb am Ende

immerhin noch ein 469TearOff-sGutschein für

die Tagesbestzeit. Schon jetzt haben einige der Beteiligten

angekündigt, dem DMV BRC MX 2-Takt Cup

auch im nächsten Jahr treu zu blieben, allen voran

sprach Hummel von einer Revanche in der nächsten

Saison. Seitens der Cup-Organisation möchte man

sich recht herzlich bei allen Sponsoren, Veranstaltern

und Fahrern bedanken, die

den Cup möglich machen!

• Text: PR DMV BRC MX 2-Takt Cup

• Fotos: Christoph Trummert/mxArt.de

Alexander Farkas

siegte in Wolfshausen

Cupgewinner

Christian Herzberg

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 9. + letzter Lauf - Wolfshausen

12./13.9.2015

Ergebnisse:

1. Alexander Farkas, Suzuki; 2. Marvin Heyner, Honda; 3. Christian

Herzberg, Yamaha; 4. Patrick Zipf, Kawasaki; 5. Marco Hummel,

Husqvarna; 6. Kevin Mikus, Honda; 7. Heiko Müller, KTM; 8. Mark

Scheu, KTM; 9. Riccardo Rennesland, KTM; 10. Thomas Haas, Yamaha.

Stand (nach 9 Veranstaltungen): 1. Herzberg, 417 Punkte; 2. Hummel,

402; 3. Müller, 270; 4. Zipf, 252; 5. Rennesland, 208; 6. Haas, 177;

7. Heyner, 165; 8. Mikus, 162; 9. Kevin Keim, KTM, 145; 10. Scheu,

134.


Test-Spezial

Welches ist das beste

E2-Motorrad aus dem

Hause Husqvarna?

Im Endurosport zählt die Klasse E2 zu den interessantesten und spannendsten Motorradklassen überhaupt. Hier treffen verschiedenste Motorenkonzepte

und Fahrertypen aufeinander. Für den Zuschauer bedeutet das stets ein hohes Maß an Aktion und sehenswerten Duellen auf den Sonderprüfungen.

In dieser Klasse dürfen sowohl Zweitaktmotorräder von 175 bis 250 ccm als auch Viertaktmotorräder von 290 bis 450 ccm verwendet

werden. Somit hat der potenzielle E2-Pilot die berühmte Qual der Wahl und muss sich zwischen verschiedensten Motorrädern und deren Auslegung

entscheiden. Die Frage, welches Bike man wählt, beginnt oft mit dem „Klassiker“ Zwei- oder Viertakt und endet mit der Überlegung, welchen

Hubraum man anstrebt. Doch auch das Handling oder die Leistungsentfaltung können eine Kaufentscheidung darstellen. Abseits der reinen

Fahreigenschaften sollte man sich auch mit der Frage der Servicefreundlichkeit beschäftigen. Es gibt Hersteller, die bis zu vier Bikes in dieser Kategorie

am Start haben, was die Entscheidung sicherlich nicht gerade einfacher macht. Husqvarna bietet für die E2-Klasse beispielsweise drei

Motorradkonzepte an, neben der zweitaktenden TE 250 stehen die Viertaktmotorräder FE 350 und FE 450 zur Auswahl. Erstere besitzt 52 Pferdestärken

und sollte zumindest auf dem Papier den optimalen Kompromiss zwischen Gewicht und Leistung mitbringen. Die FE 350 ist ähnlich ausgelegt

wie ihre kleine Viertaktschwester FE 250 der Klasse E1, besitzt aber stolze 25 Prozent mehr Leistung und stellt somit die goldene Mitte

dieses E2-Trios dar. Doch reicht dieses Konzept aus, um es mit einem Donnerbolzen à la FE 450 aufzunehmen? Wir haben uns alle drei Modelle

geschnappt und sie gegeneinander antreten lassen. Das Ergebnis haben wir so nicht erwartet und es hat uns durchaus überrascht!

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MCE

November '15


TEST-SPEZIAL E2 HUSQVARNA

TE 250

FE 350

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Einzylinder-2-Takt-Motor,

flüssigkeitsgekühlt, mit

Membraneinlass und

Auslasssteuerung

249 ccm

66,4 mm

72 mm

52 PS

Kickstarter und E-Starter

6-Gang klauengeschaltet

Gemischölschmierung

Hubraum

Bohrung

Hub

Leistung

Starthilfe

Getriebe

Motorschmierung

Primärübersetzung 26:72

Sekundärübersetzung 14:50 (13:50)

Kühlung

Flüssigkeitskühlung

Kupplung

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad/

Brembo-Hydraulik

Zündanlage

FAHRWERK

Rahmen

Gabel

Federbein

Federwege vorne

Federwege hinten

Bremsanlage vorne

kontaktlos gesteuerte

vollelektronische Zündanlage

mit digitaler Zündverstellung,

Typ Kokusan

Zentralrohrrahmen aus

Chrommolybdän-

Stahlrohren

WP Suspension 4CS

Upside-Down-Gabel

WP Monoshock mit

Umlenkung

300 mm

330 mm

Scheibenbremse mit

schwimmend gelagerter

Zweikolben-Bremszange

TECHNISCHE DETAILS

Bremsanlage Hinterrad Scheibenbremse

mit schwimmend

gelagerter Einkolben-

Bremszange

Bremsscheiben Ø Front 260 mm

Ø Hinten 220 mm

Kette

X-Ring 5/8x1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5°

Radstand

1482 ± 10 mm

Bodenfreiheit (unbel.) 355 mm

Sitzhöhe (unbel.) 960 mm

Tankinhalt gesamt ca. 11 l Superkraftstoff

bleifrei (95 Oktan) mit

2-Takt-Öl gemischt (1:60)

Gewicht o. Kraftstoff ca. 104,2 kg

Preis

8645,- Euro

MOTOR

Bauart

Einzylinder-4-Takt-Motor,

flüssigkeitsgekühlt

Hubraum

349,7 ccm

Bohrung

88 mm

Hub

57,5 mm

Leistung

46 PS

Starthilfe

E-Starter

Getriebe

6-Gang klauengeschaltet

Motorschmierung Druckumlaufschmierung

mit 2 Eatonpumpen

Primärübersetzung 24:73

Sekundärübersetzung 14:52 (13:52)

Kühlung

Flüssigkeitskühlung,

permanente Umwälzung

der Kühlflüssigkeit durch

Wasserpumpe

Kupplung

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad/

Brembo-Hydraulik

Zündanlage

kontaktlos gesteuerte

vollelektronische Zündanlage

mit digitaler Zündverstellung

FAHRWERK

Rahmen

Gabel

Federbein

Federwege

Federwege

Bremsanlage vorne

Zentralrohrrahmen aus

Chrommolybdän-

Stahlrohren

WP Suspension 4CS

Upside-Down-Gabel

WP Monoshock mit

Umlenkung

Front 300 mm

Hinten 330 mm

Scheibenbremse mit

schwimmend gelagerter

Zweikolben-Bremszange

Bremsanlage Hinterrad Scheibenbremse mit

schwimmend gelagerter

Einkolben-Bremszange

Bremsscheiben Ø Front 260 mm

Bremsscheiben Ø Hinten 220 mm

Kette

520 X-Ring

Steuerkopfwinkel 63,5°

Radstand

1.482 ± 10 mm

Bodenfreiheit (unbel.) 345 mm

Sitzhöhe (unbel.) 970 mm

Tankinhalt gesamt ca. 9,5 l Superkraftstoff

bleifrei (ROZ 95)

Gewicht o. Kraftstoff ca. 109 kg

Preis

9595,- Euro

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MCE

November '15


SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

TECHNISCHE DETAILS

FE 450

MOTOR

Bauart

Einzylinder-4-Takt-Motor,

flüssigkeitsgekühlt

Hubraum

449,9 ccm

Bohrung

95 mm

Hub

63,4 mm

Leistung

53 PS

Starthilfe

E-Starter

Getriebe

6-Gang, klauengeschaltet

Motorschmierung Druckumlaufschmierung

mit 2 Rotorpumpen

Primärübersetzung 31:76

Sekundärübersetzung 14:52 (13:52)

Kühlung

Flüssigkeitskühlung,

permanente Umwälzung

der Kühlflüssigkeit durch

Wasserpumpe

Kupplung

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad DDS/

Brembo-Hydraulik

Zündanlage

kontaktlos gesteuerte

vollelektronische Zündanlage

mit digitaler Zündverstellung

FAHRWERK

Rahmen

Gabel

Federbein

Federwege

Federwege

Bremsanlage vorne

Zentralrohrrahmen aus

Chrommolybdän-

Stahlrohren

WP Suspension 4CS

Upside-Down-Gabel

WP Monoshock mit

Umlenkung

Front 300 mm

Hinten 330 mm

Scheibenbremse mit

schwimmend gelagerter

Zweikolben-Bremszange

Bremsanlage Hinterrad Scheibenbremse mit

schwimmend gelagerter

Einkolben-Bremszange

Bremsscheiben Ø Front 260 mm

Bremsscheiben Ø Hinten 220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5°

Radstand

1482 ± 10 mm

Bodenfreiheit (unbel.) 345 mm

Sitzhöhe (unbel.) 970 mm

Tankinhalt gesamt ca. 9 l Superkraftstoff

bleifrei (ROZ 95)

Gewicht o. Kraftstoff ca. 112,8 kg

Preis

9695,- Euro

S-TECH ALU-KETTENRÄDER

S-TECH KETTEN

S-TECH ULTRALIGHT

STAHL-KETTENRAD

S-TECH RITZEL

S-TECH HIGH PERFORMANCE LENKER

• 8 VERSCHIEDENE FORMEN

• IN 5 FARBEN

• INKL. EASY POWER® SYSTEM

HÄNDLERVERZEICHNIS UNTER:

WWW.S-TECH-RACING.DE

TEL.: 06351 - 398 77 02


TEST-SPEZIAL E2 HUSQVARNA

Details für alle

E2-Modelle von Husqvarna

NEUE GSK-BREMSSCHEIBEN

Die neuen Bremsscheiben sind von GSK und kommen

an Vorder- und Hinterrad zum Einsatz.

NEUER SITZBANKBEZUG

Der neue Sitzbankbezug ist widerstandsfähiger

und verbessert den Grip ungemein. Die Sitzbank ist

jetzt in dunklem Blau gehalten und passt so besser

zum neuen Gesamtauftritt.

NEUER GABELSCHONER

MIT IN-MOULD-STICKERN

Der Gabelschoner umschließt jetzt nicht mehr die

Gabelbeine. Das neue Design bietet einen besseren

Zugang zu den Gabelbeinen und vereinfacht

die Wartung und die Reinigung. Der weiße Kunststoff

verfügt über hochwertige In-Mould-Sticker

für eine langlebige Optik.

NEUE FARBEN UND GRAFIKEN

Uns gefallen die neuen Farben der 2016er Husqvarna-Enduromodelle.

Besonders die Kombination aus

dunklem Blau und grellem Gelb zeigt eine Unverkennbarkeit

in dieser Klasse.

BLAUES KETTENRAD

Das blau eloxierte Supersprox 2K-Kettenrad mit

Zähnen aus hochfestem Stahl sorgt für eine längere

Lebensdauer als bei Aluminium-Kettenrädern und

der leichte innere Aluminiumring reduziert die ungefederten

Massen im Vergleich zu Stahl-Kettenrädern

um 50 Prozent.

LEICHTERE SPEICHEN

Leichtere Speichen an beiden Rädern sparen insgesamt

100 g Gewicht.

4CS-TELEGABEL

Zusammen mit dem neuen

Versatz der Gabelbrücke

und der Gabelfäuste

wurde auch die 4CS-Abstimmung

überarbeitet,

um der neuen Vorderradgeometrie

zu

entsprechen. Die

Einstellungen können

einfach und

schnell über das

Einstellrad oben

an den Gabelholmen

vorgenommen

werden.

Das rote

Einstellrad

rechts verändert

die

Zugstufendämpfung,

während mit dem weißen Einstellrad

links die Druckstufe angepasst werden kann.

OPTIMIERTE GEOMETRIE

Die detaillierten Verbesserungen und Optimierungen

an den Husqvarna-Enduros basieren auf einem

modifizierten Vorderradbereich, wo eine Vorderachse

mit 22 mm Durchmesser und speziellen Gabelfäusten

die bisherige 26-mm-Achse ersetzt. Die

neue Achse ist leichter und die Gabelfäuste haben

einen kürzeren Versatz und verlängerten Nachlauf,

was zu mehr Stabilität und einem verbesserten Gefühl

fürs Vorderrad führt. Die CNC-gefräste Gabelbrücke

an der TE 250 weist nun einen Versatz von

22 mm auf.

GEÄNDERTE

FEDERBEIN-ABSTIMMUNG

Das von WP hergestellte Hochleistungs-DCC-Federbein

verfügt über eine neue Abstimmung und überarbeitete

Ventile und ist so besser an die geänderte

Geometrie und die neue Abstimmung der Vorderachse

angepasst. Die neue Abstimmung sorgt für

mehr Kontrolle und verbesserte Dämpfungseigenschaften.

Das Federbein ist in der Zugstufe sowie in

High/Low Speed in der Druckstufe komplett einstellbar.

40

MCE

November '15


Details für die TE 250

SERIENMÄSSIGER

ZÜNDKURVENSCHAL-

TER

Jetzt besitzt die TE

250 einen serienmäßigen

Zündkurvenschalter.

Das CDI-Modul

verfügt über zwei

Zündkurven, zwischen

denen man umschalten

kann. So ist es möglich, die Motorcharakteristik

ganz auf die Bedingungen des Geländes

oder die Vorlieben des Fahrers anzupassen. Die

Leistungsabgabe kann durch Änderung der Federhärte

im Auslassventil noch weiter optimiert werden.

Details für die FE 350

Details für die FE 450

11-LITER-BENZINTANK

Alle Zweitakter von Husqvarna verfügen über die

größten Kraftstofftanks in Wettbewerbsenduros.

Mit seinen elf Litern Fassungsvermögen bietet der

Tank der Zweitaktmodelle 1,5 Liter mehr Volumen

als der des engsten Mitbewerbers. Die Polyethylen-

Tanks sind mit einem einfach zu öffnenden Bajonette-Verschluss

ausgestattet.

GEÄNDERTES GETRIEBE

Ein neues Lager kommt an der Getriebeeingangswelle

zum Einsatz und eine neue Schraube mit Unterlegscheibe

zur Vereinfachung der Montage des

Schalthebels ist jetzt montiert.

NEUES SCHMIERSYSTEM

Das Schmiersystem wurde so modifiziert, dass es

Schäden durch unsachgemäße Wartungsarbeiten,

etwa eine Überfüllung mit Öl, verhindert. Ein weiterer

Vorteil dieser Modifikation ist eine verbesserte

Schmierung in extremem Gelände wie zum Beispiel

bei steilen Auf- oder Abfahrten.

NEUE KUPPLUNG

Die neue Kupplung hört auf den Namen „DDS“

(Damped Diaphragm Steel). Das System verwendet

eine Stahl-Druckplatte mit einzelner Membran statt

Schraubenfedern. Außerdem sorgt ein integriertes

Dämpfungssystem für bessere Traktion und Haltbarkeit.

Der Kupplungskorb wird mittels CNC-Technik

aus einem Stück Stahl gefräst, was die Verwendung

von dünnen Stahllaufbuchsen und eine

schmale Motorkonstruktion ermöglicht. Für die

neue Modellgeneration wurde der Kupplungskorb

der FE 450 um 80 g leichter gemacht und er verfügt

über eine optimierte Druckplatte für bessere Modulation

und verbesserte Standfestigkeit.

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Die FE 450, die mit

53 PS die meiste Motorleistung

bietet


TEST-SPEZIAL E2 HUSQVARNA

FAHRBERICHT UND DER VERGLEICH TE 250 - FE 350 - FE 450

Schon beim Hin- und Herschieben merkt man einen

deutlichen Unterschied der einzelnen Husqvarna-

Modelle. Immerhin 8,6 Kilogramm liegen zwischen

der TE 250 und der FE 450. Die FE 350 liegt mit 109 kg

ungefähr in der Mitte des Trios. Der große Gewichtsunterschied

liegt hauptsächlich am Motor, da der

Zweitaktmotor um einiges leichter ist als der Viertaktmotor.

Die meisten anderen Teile sind so gut

wie identisch bis auf die Auspuffanlage, die bei jedem

Modell anders gestaltet ist, um die bestmögliche

Performance zu erreichen. Ein wichtiger Punkt

ist noch das Benzin, was bei der TE 250/Zweitaktmodell

zusätzlich mit Mischöl angereichert werden

muss, um damit den Kolben über das Gemisch zu

schmieren. Damit ist es nicht möglich, einfach an

die Tankstelle zu fahren und den Tank zu füllen bzw.

sollte man über einen Kanister tanken, der mit dem

entsprechenden Mischungsverhältnis (1:60 = 1 Liter

Mischöl zu 60 Liter Benzin) verfügt.

Die Bedienelemente inklusive der Sitzposition sind

bei allen Modellen identisch und man merkt erst

beim Druck auf den Startknopf, um welches Modell

es sich handelt. Die TE 250 sowie die FE 350 und FE

450 lassen sich so vom Sound her gut unterscheiden.

Jedoch bei den beiden Letztgenannten muss

man sich schon auf die Strecke begeben, um einen

Unterschied zu spüren.

Wir drehen unsere ersten Runden mit der TE 250, die

ein sehr gutes Handling besitzt und damit das agilste

Motorrad unter den E2-Modellen sein sollte. Ein

paar Abstriche muss man dafür bei der Stabilität

machen, hier ist die fehlende Motorbremswirkung

von Nachteil und der Pilot muss sein ganzes Können

in die Bremsen setzen, damit eine gute Verzögerung

möglich ist. Der Motor ist spritzig, aber dennoch

gutmütig im Gelände zu fahren, der Einsatz

der Kupplung ist hier dennoch notwendig, um die

Leistungsentfaltung im Zaum zu halten und die optimale

Traktion bei der Beschleunigung aufs Hinterrad

zu bringen. Das Fahrwerk ist gut ausgeglichen

und spricht passend im Endurogelände an und auf

der Motocrosspiste bietet es ausreichend Reserven.

Die TE 250 lässt sich

spielerisch bewegen, dank

des geringeren Gewichts

Wie fahren sich aber die einzelnen Modelle im Vergleich

und was ist nun das beste E2-Motorrad?

Bei der FE 350 ist die Leistungsentfaltung im Gegensatz

zum Zweitaktmodell um einiges behutsamer

und wir haben eher das Gefühl, mit zu wenig Leistung

unterwegs zu sein. Aber ist es notwendig, zu

viel Leistung zu haben? Es kommt doch eher darauf

an, wie kraftsparend man mit einem Motorrad unterwegs

ist und wie viel Motorleistung auch tatsächlich

in Traktion umgesetzt werden kann. Genau das

ist die Eigenschaft, womit die FE 350 klar punkten

kann. Dieses Viertaktmodell ist nicht ganz so agil

wie die TE 250, aber dennoch handlich zu bewegen.

In Sachen Stabilität ist sie dafür klar überlegen und

im anspruchsvollen Gelände, wie ein Bachlauf mit

Steinen oder ein Steinfeld auf der Endurocrosspis-

44

MCE

November '15


te, liegen die Nehmerqualitäten

dieses Motorrades.

Etwas negativ fiel

uns im Gegensatz zu den

beiden anderen Modellen

die etwas schwergängige

Bedienbarkeit der Kupplung

auf. Das führt zu einer

früheren Ermüdung

des Kupplungsfingers.

Das Fahrwerk ist hier

auch passend in der Serieneinstellung

und sollte

für den Hobby- sowie

Sportfahrer ausreichend

sein. Etwas weich ist die

Abstimmung auf der

Crosspiste, dafür haben

wir die Druckstufe an der

Telegabel und am Stoßdämpfer

angepasst.

Eine tolle Spurtreue und ein

sehr stabiles Fahrverhalten

bietet die FE 350

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der leichtesten Helme auf dem Markt. Der

Helm beinhaltet eine revolutionäre neue

Belüftungsanlage, die mehrere Lufteinlässe

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3 Gehäusegrößen. Das Innenfutter ist herausnehmbar

und waschbar.

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TEST-SPEZIAL E2 HUSQVARNA

Im direkten E2-Vergleichstrio fehlt uns noch die FE

450, die mit 53 PS die meiste Motorleistung bietet.

Das Motorrad ist definitiv anders zu fahren als die

beiden vorhergehenden. Wir sind eher ruhig und im

unteren Drehzahlbereich unterwegs, was eine sehr

ausgeglichene und ruhige Fahrweise garantiert.

Der einzige Nachteil ist wohl das hohe Gewicht, was

sich aber nur in wenigen Streckenteilen wie z.B. im

Steinfeld, beim Überqueren von höheren Hindernissen

oder bei sehr engen Kehren bemerkbar

macht. Dafür bietet dieser Viertakter eine äußerst

gute Fahrstabilität und lässt sich durch fast nichts

aus der Ruhe bringen. Auch hier ist das Fahrwerk

passend abgestimmt und in der Serienkonfiguration

gut fahrbar.

Wie wirkt sich der Unterschied beim

Zeiten fahren aus?

Natürlich haben wir die Motorräder nicht nur mal so

gefahren, sondern sind auf verschiedenen Strecken

damit unterwegs gewesen und haben uns sogar die

Mühe gemacht, das Trio auf zwei Sonderprüfungen

gegen die Uhrzeit antreten zu lassen. Dabei kam Erstaunliches

heraus, was wir im Vorfeld so nicht erwartet

hätten. Die beiden Strecken haben wir so

ausgewählt, wie sie auch in einer deutschen Enduromeisterschaft

zu finden sind, also genau dem Einsatzgebiet

entsprechend. Eine Motocrosspiste mit

hartem Boden und sehr schnellen Passagen und eine

Endurostrecke, die es wahrlich in sich hatte, mit

typischen Waldauf- und steilen Abfahrten, entlang

eines Bachlaufs mit Wurzeln und vielen kleinen rollenden

Steinen und einem Steinfeld mit der Länge

von über 15 Meter.

Bei den Fahrzeiten wird deutlich, welches Modell

die Nase vorn hat, wobei auf der Motocrosspiste die

Unterschiede minimal sind, aber dafür gibt es im

Endurotest einen klaren Favoriten. Das zeigt, dass

nicht die Maximalleistung entscheidend ist, sondern

eine Kombination aus Handlichkeit, Stabilität

und einer nutzbaren Leistungsentfaltung mit fast

100 Prozent Traktion am Hinterrad. Wir hätten im

Vorfeld erwartet, dass in diesem anspruchsvollen

Endurotest die Zweitakter, also die TE 250, die Nase

vorn hat, aber wir wurden eines Besseren belehrt.

• Text: Marco Burkert, Marko Barthel

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

ZEITEN

Modell MX Strecke Endurotest

TE 250 1.53,25 1.41,86

Ist die FE 350

der Favorit? Ja,

sie ist es!

FE 350

(Sieger im E2-Vergleich) 1.52,02 1.37,12

FE 450 1.52,80 1.41,85

46

MCE

November '15


BEWERTUNG IM VERGLEICH

TE 250 FE 350 FE 450

Handling 5 von 5 4 von 5 3 von 5

Fahrwerk 4 von 5 4 von 5 4 von 5

Traktion 3 von 5 5 von 5 4 von 5

Motor 3 von 5 5 von 5 4 von 5

Bremsen 5 von 5 5 von 5 5 von 5

Preis 4 von 5 3 von 5 3 von 5

Webkiosk

Weitere Fotos findet ihr unter:

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MOTOCROSS - DAMCV

Kleinhau

Packende

Duelle

um die

Meisterschaft

Hochspannung auch in den anderen Klassen. Wieder einmal machte Nachwuchspilot

Pit Rickert auf sich aufmerksam: Bei der Jugend MX2 gewann er

souverän beide Läufe und konnte auch am nächsten Tag in der IMBA-Europameisterschaft

mit einem Holeshot, der viertbesten Trainingszeit und Gesamtrang

12 mehrere Ausrufezeichen setzen.

Klare Sache auch bei den 50/65ern: Zwei Laufsiege und damit auch der Meistertitel

für Konrad Fuchs, dahinter in der Tageswertung Leopold Lichey und Falk

Winterscheid. Ebenfalls zwei Tagessiege fuhr Uwe Jordine bei den Senioren

ein, den Meistertitel hatte er schon vorher in der Tasche. Jordine wurde übrigens

auch Meister bei den Twinshocks. Auf Rang 2 bei den Senioren Stefan

Senden, der mit einer Tageslizenz noch einmal ins Renngeschehen eingriff, gefolgt

von Mario Follon und Wilfried Cosler. Und auch bei den Veteranen war der

Rennverlauf eindeutig: An Altmeister Luc Perdieus führt kein Weg vorbei, er

fuhr zweimal auf Rang 1, sicherte sich Tagessieg und Meisterschaft. In der Tageswertung

dahinter Thomas Beuer und Thomas Frorath, der nach seiner Verletzung

wieder im Einsatz ist. In genau dieser Reihenfolge fuhren die drei auch

in der Meisterschaft.

Äußerst spannend die Rennen bei den 85er Senioren. Hier fing in Lauf 1 noch

Robin Knuf auf der Zielgeraden Yannick Schmitz ab, den zweiten Lauf und die

Tageswertung gewann Schmitz dann nach einem wirklich heißen Duell. Carl

Pit Rickert gewann beide Läufe der Jugend MX2 souverän

Hochspannung vor dem letzten Rennwochenende des DAMCV, das der MSC

Kleinhau auf seiner anspruchsvollen Strecke in der Eifel ausrichtete. Spannend

vor allem, weil es in vielen Klassen noch um die entscheidenden Punkte in der

Meisterschaft ging. Zusätzlich sorgte das herrliche Spätsommerwetter für

dichtes Gedränge am Startgatter und auf den Zuschauerrängen, alle Klassen

waren sehr gut besetzt.

Und für den MSC Kleinhau gab es eine ausgesprochen positive Nachricht: Auf

der Strecke am Raffelsberg kann auch in den nächsten 55 Jahren Motocrosssport

betrieben werden. Bürgermeister Axel Buch überreichte den entsprechenden

Vertrag an Adrian Braun als Vorsitzenden des MSC Kleinhau. In seinem

Club laufen jetzt schon auf Hochtouren die Feiern für das kommende Jubiläums-Jahr:

2016 feiern die Kleinhauer das 50-jährige Bestehen des MSC Kleinhau

und es wird die 100. Rennveranstaltung dort ausgerichtet.

Höhepunkte waren neben den packenden Saison-Finals des DAMCV auch die

drei Läufe um die IMBA-Europameisterschaft in der MX2-Klasse. Den Titel sicherte

sich souverän der Niederländer John Cuppen. Mike Adrian Braun vom

MSC Kleinhau fuhr die beste Platzierung des deutschen Teams ein. Auf seiner

Heimstrecke kam er in der Gesamtwertung auf Rang 7.

48

MCE

November '15

50 ccm Mini: Sieger Max Nahr (643) vor Timo Rose (100),

Leon Patrick Niga (6) und Finn Rossbroich (9)

Start 85 ccm Senioren (v.l.): Kevin Cermin (40), Dennis Schlösser (14), Jonathan Frorath (27),

Robin Knuf (209), Aaron Steinbusch (10) und Lisa Michels (146)

Ostermann kam mit Rang 3 und 2 auf Platz 3 der Tageswertung. Und auch in der

Inter-Open-Klasse gab keiner der Fahrer um eine Haaresbreite nach, obwohl

Pascal Proenen schon vorher als Meister feststand. Nach mehreren Führungswechseln

holte Steve Dosquet beide Laufsiege. Beim Duell des jungen Tom

Pölderl (mit einem Zweitakter unterwegs) gegen Altmeister Frank Jansen-Teitz

kämpfte der Youngster lange an der Spitze, hatte dann allerdings nach einem

Reifenschaden das Nachsehen. In der Tageswertung kam Jansen-Teitz auf Platz

3, davor Pascal Proenen.

Volles Startgatter auch bei den Gespannen. Hier machten Daniel Gölden und

Mario Ilten mit zwei Laufsiegen den Titel klar, dahinter Dirk Vanleeuven mit Oliver

Deveux und Andreas Knübben/Timo Lange. Auch hier sorgte das sehr junge

Team mit Tim Prümmer und Andreas Heucken in Lauf 1 mit Rang 4 für Aufsehen,

musste dann aber leider wegen technischer Probleme das Gespann in Lauf 2

stehen lassen. • Text u. Fotos: Guido Barth

DAMCV-Motocross - Kleinhau - 3./4.10.2015:

Ergebnisse:

Junior Open: 1. Max Holzschneider; 2. Patrik Lorenscheit;

3. Timo Kremser; 4. Nino Genso;

5. Fred Albers.

Jugend MX2: 1. Pit Rickert; 2. Paul Diederich;

3. Nijs Dante; 4. Kevin Kern; 5. Steven Hartwig.

50/65 ccm: 1. Konrad Fuchs; 2. Leopold Lichey;

3. Falk Winterscheidt; 4. Arne Berscheid; 5. Danny

Grommes.

50/85 ccm: 1. Luca Nijs; 2. David Fischer; 3. Kai

Thomas; 4. Cody Vanlee; 5. Joe Radermacher.

50 ccm Mini: 1. Max Nahr; 2. Finn Rossbroich;

3. Timo Rose; 4. Leon Patrick Niga; 5. Luc Bellersheim.

Senioren: 1. Uwe Jordine; 2. Stefan Senden;

3. Mario Follon; 4. Wilfried Cosler; 5. Ansga Kranen.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Thomas Beuer;

3. Thomas Frorath; 4. Richard Main; 5. Peter Patzer.

Damen: 1. Britt van der Werff; 2. Carmen Allinger;

3. Nicky van Wordragen-Hubers; 4. Emmy Schepmans;

5. Katrin Herff.

Junioren MX2: 1. Jero Vanderoost; 2. Jan Prümmer;

3. Jona Fickers; 4. Vincent Hütsch; 5. Alexander

Skrobucha.

85 ccm Senioren: 1. Jannik Schmitz; 2. Robin

Knuf; 3. Carl Ostermann; 4. Jonathan Frorath;

5. Fiona Hoppe.

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Ralf Oster; 3. Luc

Perdieus; 4. Andreas Knöll; 5. Peter Werner.

Youngtimer: 1. Fabian Fischer; 2. Tim Simons;

3. Peter Patzer; 4. Ludwig Reuter; 5. Kevin

Emunds.

National MX2: 1. Dimitri Daniels; 2. Jordy Kenzeler;

3. Florian Willms; 4. Carmen Allinger; 5. Pascal

Keller.

National Open: 1. Mario Follon; 2. Peter Wilden;

3. Ansga Kranen; 4. Max Holzschneider; 5. Christopher

Ellgass.

Inter MX2: 1. Jarno Derks; 2. Tom Oster; 3. Ansgar

Strauch; 4. Dante Nijs; 5. Rik Rijkers.

Inter Open: 1. Steve Dosquet; 2. Pascal Proenen;

3. Frank Jansen-Teitz; 4. Christoph Selent; 5. Kai

Wirtz.

Seitenwagen: 1. Daniel Gölden/Mario Ilten;

2. Dirk Vanleeuven/Oliver Deveux; 3. André Knübben/Timo

Lange; 4. Stefan Coen/Andy Schlinnert;

5. Filip Opden Beeck/Wim van Roy.

IMBA MX2: siehe nächste Seite.


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MOTOCROSS - IMBA

EM - MX2 - Kleinhau/D

John Cuppen (2) fuhr drei Laufsiege ein; dahinter Lewis King (16), Pit Rickert

(22), Joshua van der Linden (4), Ryan Pottenger (18), Mickael Le Visage (54),

Karel Schepmans (36), Alberto Scomparin (96) und Jordy Vanclee (39)

Grandioses Finale

IMBA-Europameister John Cuppen (re.) und Vize Lewis King

Der Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald,

Axel Buch, begrüßte vor der Präsentation die 4000

Besucher und übergab den auf 55 Jahre verlängerten

Pachtvertrag unter großem Applaus bei herrlichem

Wetter und bei den musikalischen Klängen

der Volksmusikanten Vossenack an den MSC Kleinhau.

Optimale Bedingungen bereiteten die Kleinhauer

unter der Präsidentschaft von Adrian Braun

den 31 Teilnehmern aus sieben Ländern, wobei für

die Strecke die bewährte Bewässerungsanlage einen

ausgezeichneten Dienst verrichtete.

Spannung lag über dem „Raffelsberg“. John Cuppen,

der amtierende IMBA-Meister, konnte sich

seines vierten Titels noch nicht sicher sein, nachdem

er in der Schweiz im zweiten Rennen Punkteminimum

einfuhr. Berechtigte Chancen und auf einen

Fahrfehler des Niederländers hoffend, hatte

Lewis King. Jedoch traf ihn diesmal selbst ein Ungemach.

Die Stiefelspitze verbog sich in den Bereich

der Zehengelenke. Hier half nur der Wechsel

in einen drei Nummern größeren Stiefel, der bis

nach dem Rennen nicht mehr ausgezogen wurde.

Dennoch, starke Schmerzen verhinderten den Totalangriff.

Der Brite Paul Neale fehlte aufgrund seiner

Fußverletzung durch das Kettenritzel, die er

sich eine Woche zuvor in Amriswil zuzog.

Cuppen (1/1/1) demonstrierte bereits im Zeittraining,

wer das Sagen hat. Den Tagessieg hätte man

eher dem Briten als dem Sandspezialisten zugetraut.

Aber Cuppen zeigte bereits beim Nacht-Motocross

dieses Jahr auf der steinigen Piste, dass

ihm diese trotz der „Härte“ liegt. In den ersten beiden

Wertungsläufen lag er bereits beim Start immer

unter den Ersten. Lediglich im dritten Rennen

bewies er mit 10-3-2-1, dass er auch überholen

kann. Lewis King (2-4-4) erschien humpelnd, aber

keineswegs enttäuscht bei der Siegerehrung. Unter

großem Applaus lagen sich beide Kontrahenten

vielmehr als Freunde nach der obligatorischen Nationalhymne

in den Armen. Dritter in Kleinhau wurde

aus der belgischen Schepmans-Crosser-Familie

Karel (7-2-3). Im ersten Rennen, vom Mittelfeld aus

kommend, zeigte er eine sichere und konsequente

Fahrweise, fuhr die Runden wie am Schnürchen

und wurde Elfter in der Finaltabelle.

50

MCE

November '15

Die beiden Niederländer Jacky Tausch (3/3/5) und

Denis van Wordragen (4/6/2) lieferten sich einen

Kampf auf des Messers Schneide, der zugunsten

van Wordragens ausging. Die Übermacht in der

Mannschaft der „Motor-Sport-Organisatie-Nederland“

komplettierte Joshua van der Linden (5/7/11)

mit dem 6. Tagesrang. Im dritten Rennen konnte er

sich kaum aus dem Mittelfeld lösen. Dies zeigt die

relativ gleichmäßige Leistungsdichte in der diesjährigen

MX-Kategorie. Holland gewann souverän

den Nationenpokal aus den sieben IMBA-Rennen.

Bester Deutscher in Kleinhau war auf seiner Heimstrecke

Mike Braun (6/12/6). Beachtenswert war

seine Leistung. In jedem Rennen musste er sich

vom hinteren Mittelfeld aus in die begehrten Ränge

vorfahren. Die heimischen Fans und die Mitglieder

des Schützenvereins „St. Josef Vossenack“

trieben den 19-jährigen Simmerather mit lauten

Anfeuerungsrufen und begeistertem Zuwinken zu

seiner großartigen Fahrt auf dem „Raffelsberg“.

Achter in der Tageswertung wurde mit großartigem

Einsatz der Brite Zac Stealey (10/11/8). In den beiden

letzten Läufen kam er jeweils vom hinteren

Feld aus auf die genannten Ränge. Bester Franzose

war Quentin Nowak (11/8/12). Der 14. Tabellenplatz

ist die Belohnung für ihn in dieser Saison.

Der Gewinner des diesjährigen Sonderpokals für

den besten Zweitaktfahrer ist der Italiener Marcello

Pierfederici (13/10/9). Gekonnt drosch er das Moped

in langen Ideallinien hochtourig über Sprünge

und Hänge des 1,6 km langen Eifelparcours.

Mit dem 11. Rang gab sich Christian Gerhards

(8/9/20) nicht ganz zufrieden. Ein Ausrutscher an

einem Steilsprung im dritten Rennen zwang den

21-jährigen Hennefer zu einem neuen Anlauf und

dem entsprechenden Zeitverlust. Dennoch, zwei

Plätze verbesserte er sich in der Meisterschaft als

bester DAMCV-ler auf Rang 9. Eine kleine Sensation

bescherte der Jüngste in der deutschen Mannschaft,

Pit Rickert (21/5/14). Der 15-jährige Werler

legte gleich einen Superstart hinter John Cuppen

hin. Die Moderatoren überschlugen sich förmlich

abwechselnd, als das junge „Kerlchen“ anfangs in

allen drei Rennläufen mit vorne dabei und das Raunen

der Zuschauer in den jeweiligen Streckenabschnitten

nicht zu überhören war. Zwei Ausrutscher

im ersten Lauf spornten ihn eher für größere

Taten an, als es besonnener anzugehen. Er verbesserte

sich flugs vom 30. auf den 21. Rang.

Im Block der Deutschen zum ersten Mal dieses Jahr

mit dabei und auf den 13. Tagesrang kam Tim Wirtz

(16/15/10) aus Kreuzau-Obermaubach, knapp vor

dem Belgier Stef Baestaens (27/14/7), der im ersten

Lauf zur Rennmitte einen Ausfall hinnehmen

musste.

Der 15. Tagesrang ging an den Niederländer Jeroen

van Teijlingen (12/17/15). Im niederländischen

Sand in Venlo-Blerick noch auf dem 3. Podestplatz,

zeigte er sich dennoch zufrieden auf dem harten,

steinigen Parcours der Nordeifel. Ein besseres Ergebnis

als den 16. Tagesrang hatte sich Fabio Tessari

(14/13/16) erhofft. Dennoch bleibt es für ihn

beim 5. Platz in der Meisterschaft. Auf Tagesrang 17

(9/27/13) wieder ein Schepmans, und zwar Tom,

der 2013 im belgischen Attenhoven schwer verunglückt

war und wohl schon länger seine Blessuren

überstanden hat. Der Fahrer des belgischen Sponsorenclubs

MC Mikkola überzeugte mit einem respektablen

Ergebnis im ersten Lauf. Im zweiten Rennen

lag er im Verfolgerfeld und quälte sich Runde

für Runde mit technischen Problemen bis zur Aufgabe

in der achten der zwölf zu fahrenden Runden.

Rambo Tausch (15/16/17) aus den Niederlanden

wurde Achtzehnter in der Tageswertung vor dem

Franzosen Gael Prunier (20/19/18) und dem Deutschen

Martin Bonnekoh (18/18/22), der zum ersten

Mal in die IMBA-Meisterschaft vom DAMCV benannt

wurde. Pech hatte Sandro Lorsbach, der sich

bereits Samstag beim Training eine Brustkorbprellung

zuzog, morgens beim Training eine sehr gute

Zeit fuhr, aber mit massiven Atembeschwerden

nachmittags zu den Rennen nicht an den Start gehen

konnte.

Verlierer der Favoriten und Pechvogel des Tages

war der einzige Schweizer Martino Ierace. Glänzend

im Zeittraining und voller Hoffnung kam er im

ersten Rennen im Vorderfeld liegend zu Fall und

musste sich in ärztliche Obhut begeben. In der Tabelle

fiel er um zwei Plätze auf den 10. Rang zurück.

Das ist sehr schade, hatte sich der junge sympathische

Tessiner aus dem südlichsten Zipfel bei Como

doch nächtens auf die lange Reise in die Eifel begeben

und sich wieder auf einen harten Parcours gefreut.

Mit dem Rennen in Kleinhau ging die IMBA-Meisterschaft

unter nicht zu übersehender Fairness und

Freundlichkeit unter den Akteuren, Teamleitern

und Offiziellen in diesem Jahr zu Ende.

Bilder und weitere Informationen: IMBA-mx.com

• Text: Toni Luysberg; Fotos: Guido Barth u. Willi Jütten

IMBA-MX - MX2 - 7. + letzter Lauf - Kleinhau - 3./4.10.2015:

Ergebnisse:

IMBA MX2: 1. John Cuppen, NL; 2. Lewis King, GB; 3. Karel Schepmans,

B; 4. Jacky Tausch, NL; 5. Dennis van Wordragen, NL; 6. Joshua

van der Linden, NL; 7. Mike Adrian Braun, D; 8. Zac Stealey, GB;

9. Quentin Nowak, F; 10. Marcello Pierfederici, I.

Ferner: 11. Christian Gerhards, D; 12. Pit Rickert, D; 13. Tim Wirtz, D;

20. Martin Bonnekoh, D; 28. Martino Ierace, CH.

Endstand: 1. Cuppen, 997 Punkte; 2. King, 909; 3. van Wordragen,

864; 4. Tausch, 863; 5. Fabio Tessari, I, 718; 6. Stealey, 670; 7. Jeroen

van Teijlingen, NL, 638; 8. van der Linden, 625; 9. Gerhards,

580; 10. Ierace, 543.

Ferner: 15. Braun, 468; 26. Nico Seiler, D, 174; 32. Michael Echle,

CH, 146; 39. Kristof Heck, D, 107; 41. Andreas Steiger, D, 97; 44. Rickert,

92; 46. Kim Graf, CH, 87; 47. Wirtz, 86; 51. Sandro Lorsbach,

D, 67; 52. Bonnekoh, 65; 56. Christoph Gautschi, CH, 42.

Nation-Cup: 1. Niederlande, 2783 Punkte; 2. Großbritannien, 2412;

3. Italien, 1564; 4. Deutschland, 1314; 5. Frankreich, 1292; 6. Belgien,

1287; 7. Schweiz, 1026.


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MOTOCROSS - IMBA

EM - Open - Gutenswil/CH

3-facher

Wechsel des

Gelben Trikots

Bunt und spannend wie nie zuvor ging es in die Vorentscheidung

zum IMBA-Titel der Openklasse beim

41. Rennen der Motor Sport Gruppe Gutenswil im

Kanton Zürich zu. Unter der Leitung des OK-Präsidenten

Roland Julmi erlebten die Fahrer aus neun

Ländern eine hervorragende Organisation des Traditionsvereins,

der seit 1975 regelmäßig Motocrossrennen

auf internationaler Ebene veranstaltet.

Und dann dazu der Dreifachsieg des Schweizers Simon

Baumann, der die alpenländischen Fans von

den „Höckerlis“ zu den „Fähnlis“ riss. Lediglich im

ersten Rennen hatte er Mühe, vom 10. Platz aus zum

Sieg zu fahren. Die folgenden Heats meisterte er

durchaus bequemer mit Start-Ziel-Siegen.

Um den IMBA-Titel wird es sehr eng. In Ohlenberg,

eine Runde zuvor, luchste der Niederländer Jarno

Verhorevoort (15/11/8) seinem Landsmann Remco

Doornwaard (4/8/6) das gelbe Trikot ab. Für den

zweiten Lauf musste er diese durchaus begehrte

Sportkleidung wieder zurückgeben. Hier dauerte

die Freude aber nur den einen Lauf. Vincent Collet

(2/2/2), IMBA-Meister 2012, holte in Gutenswil das

Trikot zurück. Er zeigte deutlich, dass er sich von

seiner Verletzung aus dem nationalen Rennen im

belgischen Rognee erholt hat.

Sein bestes Rennen in dieser Saison fuhr der junge

Deutsche Pascal Proenen (3/4/4). Ungeachtet der

Größen, die ihn umgaben, fuhr der Kreuzauer seine

schnelle Spur und wurde mit dem 3. Podestplatz belohnt.

Nachdem es im britischen Lager einige Verletzte

gibt, war Edward Briscoe (5/6/6) einziger Vertreter

und mit dem 4. Tagesrang und einer Tabellenverbesserung

um zwei Ränge auch sehr erfolgreich.

Schade für das britische Team, hätte doch mit Sicherheit

der immer noch verletzte Jack Cox um den

Titel mitgemischt.

Auch der amtierende Meister Jilani Cambré hadert

noch mit seiner Verletzung. Er fuhr zwar gleichzeitig

bei einem nationalen Rennen in Belgien mit mäßigem

Erfolg, verzichtete aber auf den Einsatz in Gutenswil.

Doornwaard musste sich mit dem 5. Tagesrang

begnügen. Sechster wurde der Däne Bödger

Sörensen (16/3/3). In der ersten Runde stürzte er

und fiel vom 4. auf den 29. Platz zurück und hatte

durchaus Mühe auf dem 16. Platz die Flagge zu sehen.

Zweitbester Schweizer wurde der junge Randy

Morand (6/5/11) auf dem 7. Rang vor dem Niederländer

Roy Hoeijmakers (7/9/9) und dem Portugiesen

Daniel Ferreira (8/5/12). Weil Portugal offiziell keinen

Verband in der IMBA gemeldet hat, dürfen Amateure

aus diesen Ländern mit der Zustimmung und

Lizenz des Landes fahren, in welchem sie wohnen

oder gemeldet sind.

Der Verlierer des Schweizer Rennens war Jarno Verhorevoort.

Er verlor nicht nur das gelbe Trikot, auf

das zumindest seine Fans so stolz waren, sondern

auch drei Plätze in der Tabellenwertung. Dennoch,

mit grade mal 27 Punkten Differenz fahren die Protagonisten

zum Finale. • Toni Luysberg

IMBA-EM - Open - 5. Lauf - Gutenswil/CH - 6.9.2015

Gesamtergebnisse:

Open: 1. Simon Baumann, CH; 2. Vincent Collet, B; 3. Pascal Proenen,

D; 4. Edward Briscoe, GB; 5. Remco Doornwaard, NL; 6. Jim Bödker

Sörensen, DK; 7. Randy Morand, CH; 8. Roy Hoeijmakers, NL; 9. Daniel

Ferreira, P; 10. Jarno Verhorevoort, NL.

Ferner: 12. Mario Kern, CH; 13. Christoph Selent, D; 14. Hendrik Naßheuer,

D; 16. Fabian Hublard, CH; 22. Julian Horsch, D; 23. Jörg Brenner,

D; 25. Reto Künzle, CH; 30. Philip Elliker, CH; 33. Levi Suter, CH.

52

MCE

November '15

EM - Open - Boekel/NL

Remco

Doornwaard

Europameister

Mit sonnigem Wetter wurden wir im niederländischen

Boekel empfangen und in der „Sandkiste“

Circuit Bezuidenhout war alles gut vorbereitet für

ein gutes EM-Finale.

Die Fahrer, 31 an der Zahl, traten pünktlich um 9:30

Uhr ihr erstes Training an.

Unter den Favoriten, dem Belgier Vincent Collet und

den Niederländern Remco Doornwaard und Jarno

Verhorevoort, lagen nur 10 bzw. 27 Punkte zum Führenden

in der laufenden Meisterschaft (Collet).

Auch der viertplatzierte Roy Hoeijmakers (NL) mit

69 Punkten sowie der Engländer Edward Briscoe,

91 Punkte, hatten theoretisch noch Chancen auf einen

Podiumsplatz in der EM.

Der amtierende Champion Jilani Cambré, der verletzungsbedingt

die letzten drei Rennen ausfallen lassen

musste, war wieder dabei, lag aber aussichtslos

auf Rang 13 in der Meisterschaft.

Das Zeittraining ging um 11:00 Uhr vom Start und

die Favoriten waren auch gleich dabei, sich für die

drei letzten Startaufstellungen gute Zeiten herauszufahren.

Bis zum Ende des Trainings lag Doornwaard

mit der besten Zeit vorne, wurde aber in der

letzten Runde vom Dänen Jim Bödker Sörensen geschlagen,

der die beste Zeit herausfuhr. Auf Platz

2 dann Doornwaard und die drittschnellste Zeit kam

von Cambré, Viertschnellster war Leader Collet.

Nach der Fahrervorstellung und einer kleinen Mittagspause

ging es um 13:15 Uhr um die Punkte in

der Meisterschaft. Als erster kam Hoeijmakers vor

Cambré, Doornwaard und Collet. Vincent musste

Neuer IMBA-Europameister der Open-

Klasse wurde im niederländischen Boekel

Lokalmatador Remco Doornwaard (auch

Foto oben) ... und auch der Vize-Europameister

Jarno Verhorevoort (rechts) und

der EM-Dritte Roy Hoeijmakers (links)

kommen aus Holland

sich sehr anstrengen, um nicht seinen 10-Punkte-

Vorsprung zu verlieren, aber es sah nicht gut aus, er

verlor noch mal einen Platz an Gino Cörvers und

auch Mitte des Rennen kam er nur als Achter an der

Jury vorbei. Am Schluss fand er sich auf Platz 15 wieder

und hatte plötzlich einen 18-Punkte-Rückstand

auf Doornwaard. Aus Dänemark spielte noch Sörensen

mit in der Sandkiste mit der belgisch-niederländischen

Übermacht. Er endete auf Rang 4 in diesem

Lauf. Der Engländer Briscoe konnte auch nur die

Punkte für Platz 11 einfahren, sicherte damit aber

seinen 5. Rang in der Meisterschaft. Aus deutscher

und schweizerischer Sicht war es zunächst der Defektteufel,

der Hendrik Naßheuer schon in der ersten

Runde aus dem Rennen warf, mit dampfendem

Motor. Christoph Selent konnte mit Platz 16 das

beste Ergebnis für das deutsche Team einfahren.

Bei den Schweizern war es Randy Morand, der auf

Platz 20 einlief.

In Lauf 2 war dann das große Favoritensterben angesagt

und so blieb es spannend bis zum dritten

Lauf, der dann die Entscheidung bringen musste.

Cambré ging wieder als Erster vom Start weg und

konnte diese Position auch ins Ziel bringen. Dahinter

lagen die Favoriten auf den Titel, Hoeijmakers,

Sörensen, Verhorevoort, Doornwaard und Selent.

Dann zum Eingang der zweiten Runde verließ Collet

die Rennstrecke und konnte so keine Punkte einfahren.

Auch Hoeijmakers hatte ab der zweiten Runde

einen Defekt am Auspuff und da er die beiden folgenden

Runden nicht nutzte, diesen zu reparieren,

wurde er vom Rennleiter mittels schwarzer Flagge

aus dem Rennen genommen. Er hatte damit aber

die erforderliche Anzahl Runden des Ersten gefahren

und konnte somit noch wichtige Punkte auf sein

Konto um Rang 3 der Meisterschaft schreiben. Sörensen

war auf dem 3. Rang unterwegs und wusste

den auch sicher ins Ziel zu bringen. Dazwischen hatte

sich der Mann in „Gelb“, Doornwaard, gesetzt

und er sicherte sich weitere Punkte für die Meisterschaft

in der Open-Klasse.

Für das deutsche Team war es wieder Christoph Selent,

der mit Rang 9 unter den Topten in diesem Lauf

endete. Briscoe konnte mit Platz 11 weiterhin sei-


nen 5. Rang in der Meisterschaft behaupten, aber

nun punktegleich mit Dave van Dun, der Neunter

wurde. Für die Schweiz war es wieder Morand, der

mit Rang 15 aus dem Sand kam.

Nun musste der dritte und letzte Lauf der Saison die

Entscheidung bringen, wenn auch die Vorzeichen

für Doornwaard sehr gut standen, mit 43 Punkten

Vorsprung konnte er diesen Endlauf gemächlich angehen.

Dazu kam, dass sein ärgster Verfolger, Collet,

nicht mehr antrat. Der Grund, warum er im zweiten

Lauf das Rennen verlassen hatte, war eine

Verletzung aus dem ersten Durchgang, bei der er

sich eine Brustkorbprellung zugezogen hatte. Beste

Genesungswünsche an Vincent! Als Erster aus der

Startrunde kam dann Hoeijmakers, der ja im zweiten

Durchgang wegen des Auspuffs das Rennen beendet

hatte, als Führender zurück und er wollte seinen

Fehler wohl gutmachen oder hatte er Wut im

Bauch nach dem Ausfall? Wir sahen ihn beherzt davonstürmen,

aber in seinem Gefolge war Cambré,

der dann auch in Runde 4 die Führung an sich nehmen

konnte. Er holte sich damit den dritten Laufsieg

und die Tageswertung in Boekel. Hoeijmakers endete

auf Rang 2 und konnte damit den 3. Rang in der

Meisterschaft übernehmen.

Mit Rang 3 im letzten Lauf konnte sich Sörensen

auch den 3. Platz auf dem Podium der Tageswertung

sichern. Im Laufgeschehen konnte sich Doornwaard

zunächst von Startplatz 7 auf Rang 6, dann 5 und am

Ende auf 4 vorschieben und war damit neuer Europameister

der Klasse Open. Übrigens seit 40 Jahren

wieder ein Niederländer, der diesen Titel auf seine

Fahne schreiben kann, 1975 war es Ad Verstegen.

Auch wurde Remco bester Zweitaktfahrer in dieser

Klasse und bekam bei der Siegerehrung dafür noch

einen extra Pokal der IMBA.

Bester Deutscher war wieder Selent, der mit Rang

9 Gesamtrang 10 in der Tageswertung holte. Hendrick

Naßheuer, in Lauf 1 noch mit Motorproblemen

ausgeschieden, konnte sich mit Platz 13 im zweiten

Lauf und Rang 10 im dritten den 18. Gesamtrang holen.

Mit Platz 17 im Tagesergebnis zog sich Randy

Morand gut aus dem Sand von Boekel zurück. Pech

hatte wieder mal der weitangereiste Michal Strouhal,

der schon im Training verletzt wurde und zu den

Rennen nicht antreten konnte.

Es war ein Tag mit viel Spannung in den einzelnen

Läufen, der mit einem tollen Podium (B=1., NL=2.,

DK=3.) in der Tageswertung sowie einem niederländischen

Podium in der EM 2015 endete. Gratulation

an die Sieger und Platzierten, aber auch an alle Teilnehmer

für die guten und fairen Rennen über die

Saison. Dank an alle Veranstalter, die diese Meisterschaft

erst ermöglichen.

See you next year, same procedure as every year, we

will come back. • Text: Willi Jütten; Action-Foto: Cobie

Classens; Siegerehrung: Nico Troost

IMBA-EM - Open - 6. + letzter Lauf - Boekel/NL - 20.9.2015

Gesamtergebnisse:

Open: 1. Jilani Cambré, B, KTM; 2. Remco Doornwaard, NL, Yamaha;

3. Jim Bödker Sörensen, DK, KTM; 4. Gino Cörvers, NL, KTM; 5. Nino

Dekker, NL, KTM; 6. Dave van Dun, NL, Honda; 7. Jarno Verhorevoort,

NL, Suzuki; 8. Roy Hoeijmakers, NL, KTM; 9. Niels de Klein, NL, Yamaha;

10. Christoph Selent, D, KTM.

Ferner: 17. Randy Morand, CH, Yamaha; 18. Hendrick Naßheuer, D,

KTM; 19. Julian Horsch, D, Suzuki; 22. Mario Kern, CH, Honda;

23. Pascal Proenen, D, KTM; 25. Fabian Hublard, CH, Yamaha; 29. Sebastian

Brenner, D, Yamaha.

Endstand (nach 6 Veranstaltungen): 1. Doornwaard, 712 Punkte;

2. Verhorevoort, 663; 3. Hoeijmakers, 618; 4. Vincent Collet, B, 593;

5. van Dun, 585; 6. Edward Briscoe, GB, 573; 7. Sörensen, 568; 8. Selent,

555; 9. Dekker, 521; 10. Cambré, 505.

Ferner: 11. Naßheuer, 487; 13. Proenen, 382; 16. Horsch, 324;

20. Brenner, 273; 22. Kern, 270; 23. Hublard, 261; 24. Tom Pölderl, D,

256; 28. Morand, 193; 30. Simon Baumann, CH, 180; 36. Philipp Elliker,

CH, 116; 46. Kai Wirtz, D, 87; 48. Dustin Fleck, D, 78; 49. Reto

Künzle, CH, 68; 62. Philipp Vollenweider, CH, 20; 63. Levi Suter, CH,

17.

Nationcup - Endstand: 1. Niederlande, 2067 Punkte; 2. Großbritannien,

1637; 3. Deutschland, 1581; 4. Belgien, 1561; 5. Dänemark,

1361; 6. Schweiz, 939; 7. Frankreich, 850; 8. Tschechien, 304; 9. Portugal,

224.

EM - Ladies - Hasle-Rüegsau/CH

IMBA-Europameisterin Steffi Laier

Laier holt mit

Triple den Titel

Niederländerinnen sichern sich Nationcup

Besser konnte diese Veranstaltung nicht laufen. Die

viele Arbeit des Motocrossteams Hasle-Rüegsau,

um Erich Utz und seine vielen Helfer aus den örtlichen

Vereinen, wurde belohnt. Ab und an ein leichter

nächtlicher Regen und am späten Morgen die

glitzernde Sonne im Morgentau brachten die Voraussetzungen

des 1200 Meter langen Circuit für

den beliebten „Töckeliboden“.

Rund 2000 Zuschauer folgten der lang angekündigten

Einladung und erlebten nicht nur Motocross,

sondern es wurde ihnen auch in drei Maschinenhallen

unterschiedliche Kurzweil geboten. Nach der

Fahrerinnenvorstellung am Samstagabend meinte

man bei den Gitarrenklängen der Top-Cover-Band

„Fryzeit“ die schwedischen Spotnicks mit ihrem

Twang-Gitarrensound „Amapola“, die Shadows und

Tina Turner wären leibhaftig auf der Bühne. Und

dann noch die IMBA-Ladies, die wie in rheinischen

Frohsinnszeiten die Saalpolonaise in gekonntem

Gleichschritt marschierten und eingehakt tanzten,

so konnte der Sportsonntag nur gut werden. Die

Stimmung war begeisternd ehrlich und freundlich,

so wie auch die Rennen zum Finale der IMBA-Ladies.

Keiner zweifelte am Sieg und Gewinn des Titels für

Steffi Laier (1/1/1). Die Frage, wer denn im Emmental

nach der vierfachen Weltmeisterin auf das Podest

steigen würde, wurde in allen drei Rennen von

Den Nationcup bei den Ladies holten sich die Niederländerinnen

Brenda Wagemans (2/2/2) und Liane Muilwijk

(3/3/3) eindeutig beantwortet. Die Niederländerin

Gwenda Haans (3/4/4) wurde Vierte und behauptete

den bisherigen 3. Finalrang. Mit den drei 2. Rängen

verbesserte sich die Belgierin Wagemans um einen

Rang auf den 4. Platz in der Finaltabelle und

verwies die Deutsche Carmen Allinger (4/5/5) auf

den 5. Finalplatz. Schade, dass die Belgierin im dänischen

Hadsund verletzungsbedingt zuschauen

musste. Aber eine großartige Leistung der „Prinzessin“

– so steht es auf ihrem Zweitaktmoped – aus

Brackenheim, die als eine der Jüngsten hochverdient

den Sonderpokal der IMBA als beste Zweitaktfahrerin

erhielt. Zum ersten Mal in dieser Saison

mischte die Schweizerin Ramona Schwitz (7/6/6)

mit durchaus berechtigten Vorschusslorbeeren mit.

Als Lokalmatadorin aus Murten zeigte die Fribourgerin

eine sehr konstante Leistung und verewigte

sich mit diesem einen Rennen auf dem 30. Rang in

der IMBA-Tabelle. Mit ebenso beständiger Leistung

wurde die Niederländerin Demi Verploegh (6/9/9)

Siebte vor der Belgierin Jessica van de Velde

(11/7/8). Der 9. Tagesrang ging an die Schweizerin

Nicole Irniger (10/12/7).

Ihrer Leistung entsprechend forsch und gleichmäßig

fuhr die Belgierin Emmy Schepmans (9/8/14)

die Runden immer im Pulk mit den beiden Niederländerinnen

Cynthia Swets (12/10/11) und Suzy

Tausch (14/11/10). Nachdem Sandra Keller (8/17/

12) die IMBA-Läufe in Dänemark und England nicht

bestritt, erfuhr sie in Rüegsau ihr bestes diesjähriges

IMBA-Ergebnis vor ihrer Landsmännin Joyce

Zachmann (13/14/16) und der Belgierin Sanne

Vounckx (16/19/13).

Spannend ging es um den Nationcup zu. Die Holländerinnen,

fast punktgleich mit den Deutschen in

Rüegsau angereist, vergrößerten nach dem ersten

Rennen den Vorsprung auf die Deutschen um

5 Punkte und im zweiten und dritten Rennen nochmals

um je 6 Punkte und konnten somit den Pokal

mit nach Hause nehmen. • Text u. Fotos: Toni Luysberg

IMBA-EM - Ladies - 5. + letzter Lauf - Hasle Rüegsau/CH - 13.9.2015

Gesamtergebnisse:

Ladies: 1. Stephanie Laier, D, KTM; 2. Brenda Wagemans, B, KTM;

3. Lianne Muilwijk, NL, TM; 4. Gwenda Haans, NL, Kawasaki; 5. Carmen

Allinger, D, Suzuki; 6. Ramona Schwitz, CH, Kawasaki; 7. Demi

Verploegh, NL; 8. Jessica van de Velde, B; 9. Nicole Irniger, CH, Honda;

10. Emmy Schepmans, B, Honda.

Ferner: 13. Sandra Keller, CH, KTM; 14. Joyce Zachmann, CH, Suzuki;

17. Fiona Hoppe, D, KTM; 18. Katja Zünd, CH, Yamaha; 19. Michelle

Zünd, CH, Yamaha; 20. Claudia Perdieus, D; 21. Nina Heimbüchel, D;

23. Nina Zünd, CH, Yamaha; 26. Michelle Rüedi, CH, KTM.

Endstand: 1. Laier, 900 Punkte; 2. Muilwijk, 769; 3. Haans, 684;

4. Wagemans, 625; 5. Allinger, 613; 6. Cynthia Swets, NL, 484;

7. Schepmans, 470; 8. Eline Burgmans, NL, 461; 9. Suzy Tausch, NL,

444; 10. Hoppe, 444.

Ferner: 14. K.Zünd, 316; 16. M.Zünd, 313; 17. N.Zünd, 295; 25. Keller,

215; 26. Heimbüchel, 213; 28. Annika Richter, D, 197; 29. Perdieus,

184; 30. Jessica Steiniger, D, 143; 31. Schwitz, 127; 33. Nicole Irniger,

CH, 107; 45. Rüedi, 44.

Nationcup: 1. Niederlande, 2067 Punkte; 2. Deutschland, 2015;

3. Belgien, 1626; 4. Schweiz, 1083; 5. Dänemark, 630; 6. Großbritannien,

543.

53

MCE

November '15


MOTOCROSS - IMBA SÜDWESTCUP

EM - Seitenwagen - Meijel/NL

Janssens

Europameister

Wir gratulieren den erst 17 und 16 Jahre alten Nick

und Glenn Janssens zum ersten Europameistertitel.

Schock beim Zeittraining: schwerer Sturz des

Teams Sven Verbrugge und Tobias Lange. Tobias

wurde dabei von einem nachfolgenden Gespann getroffen/überrollt

und musste sehr schwer verletzt

ins Krankenhaus nach Venlo und später nach Utrecht

gebracht werden. Wir wünschen Tobias gute

und schnelle Genesung.

Der Sonntag begann mit trübem, aber doch trockenem

Wetter und die Aussichten auf einen guten

Renntag waren nicht schlecht. Das erste Training

verlief ohne Probleme und beim zweiten Training,

dem eigentlichen Zeittraining, passierte in der

zweiten Runde der schwere Unfall, sodass das Training

abgebrochen werden musste. Die Fahrer und

die internationale Jury, bestehend aus den Teamleitern

der Länder, entschieden dann, das Zeittraining

ausfallen zu lassen und dafür zwei Einführungsrunden

vor dem ersten Lauf zu fahren.

Die Fahrervorstellung ging mit gut 30 Minuten Verspätung

über die Bühne und der Veranstalter begrüßte

neben den bekannten Teams auf England,

Deutschland, Belgien, der Schweiz, Frankreich und

den Niederlanden auch ein Team mit zwei Fahrern

aus Australien, die die Gelegenheit ihres Europaaufenthaltes

nutzten, um in Meijel zu starten.

Vor dem ersten Lauf wurden die beiden Einführungsrunden

absolviert und nachdem alle wieder

aufgestellt und die Maschinen betankt waren, wurde

der Lauf mit 30 Teams gestartet. Alles ging in der

engen Kurve nach dem Start gut und die Anwärter

auf den Titel Nick und Glenn Janssens kamen als Erste

aus der ersten Runde zurück. Bald wurden sie

aber von Carlo van Duijnhoven/Siebe van der Putten

überholt, die die Führung bis zur Zielflagge

nicht mehr abgaben. Die Janssens hielten sich immer

in Schlagdistanz auf und konnten so den

2. Rang einfahren. Im Rennen selbst gab es immer

wieder einige Verschiebungen der Plätze und so

konnten sich die Wiedereinsteiger in die diesjährige

EM Jarno van den Boomen/Dimitri van Deursen

von einem 5. Startplatz auf Rang 3 vorschieben. Die

Besten aus dem britischen Team waren Jack Etheridge/Scott

Grahame, die theoretisch ja auch noch

Titelchancen hatten. Sie endeten bei diesem Lauf

auf Platz 7. Mit Rang 11 kamen die Schweizer Martin

Krieg/Marius Strauss in die Punkteränge. Für das

deutsche Team landete Andreas Knübben mit Beifahrer

Timo Lange auf einem guten Rang 16, wenn

man bedenkt, dass der Schock vom Unfall des Bruders

am Morgen sicher noch fest im Kopf verankert

war.

Die Gäste aus Australien gingen als Dreiundzwanzigste

(John Robinson/Brian Dennis Anthony) und

Achtundzwanzigste (Greg Anthony/Jason Green,

der vom Team der AMCA aus England ausgeliehen

wurde) durchs Ziel.

Mit gut einer Stunde Verspätung fand dann der

zweite Durchgang statt und man befürchtete schon,

dass das Wetter nicht mitspielen und es auch sehr

früh dunkel werden würde im Busch von „De Vossenberg“.

Aber die Sonne kam noch mal raus und

erhellte nicht nur die Gesichter, sondern auch die

Umgebung der Rennstrecke. Als erste kamen Ton

van Keulen/Henry van de Wiel über die Zeitnahmekontakte.

Sie führten bis Runde 3 und mussten sich

dann den stark fahrenden Julian Veldman/Joey van

der Venne geschlagen geben. Die Sieger des ersten

Laufs, van Duijnhoven/van der Putten, mussten

sich mit Rang 3 zufriedengeben. Die angehenden

Janssens-Champions wurden Vierte und konnten einen

26-Punkte-Vorsprung mit in den letzten Lauf

der Saison 2015 nehmen. Die Engländer Jack Etheridge/Scott

Grahame mussten ihre Titelambitionen

auf den 3. Rang in der Meisterschaft, der immer

noch in erreichbarer Nähe war, zurückschrauben.

Aber nur dann, wenn die Niederländer Ton van Keulen/Henry

van de Wiel Fehler machten und nur wenig

oder keine Punkte einfahren konnten. Die

Schweizer Fahrer taten sich wie immer schwer mit

dem Sand in Meijel, aber mit Rang 11 lagen Martin

Krieg/Marius Strauss noch gut in den Rängen. Die

Deutschen Andreas Knübben/Timo Lange liefen als

Dreizehnte ein und konnten auch mit diesem Ergebnis

zufrieden sein.

Der dritte Lauf wurde um 18:15 Uhr gestartet und so

konnten alle Teams noch bis zur letzten Runde um

etwaige Rangverbesserungen in der Meisterschaft

kämpfen. Es waren nicht mehr alle Teams angetreten

und so sahen die verbliebenen Zuschauer und

Fans, wie van Duijnhoven/van der Putten alles versuchten,

noch an den Titel 2015 zu kommen. Aber

aus eigener Kraft konnten sie nur die Führung in diesem

Lauf übernehmen, was sie auch gleich beim

Start taten und sich so einen Start-Ziel-Sieg sicherten.

Nun konnten van Duijnhoven/van der Putten

nur hoffen, dass die Gebrüder Janssens nicht unter

den ersten zehn den Lauf beendeten. Die Jungs aus

Belgien hatten aber alles gut im Griff, die Maschine

war von den Helfern gut gewartet und so konnten

sie sich darauf konzentrieren, den 6. Rang im Endlauf

zu halten. Sie gingen als Sechste durchs Ziel

und waren so mit 9 Punkten Vorsprung Europameister,

vor den Tagessiegern van Duijnhoven/van der

Putten. Lauf- und Gesamtzweite wurden Julian Veldman/Jorrit

van der Putten. In der Meisterschaft belegen

die beiden Belgier den 7. Gesamtrang.

Das Wochenende ging mit freudig strahlenden Siegern,

aber auch mit stillen Gedanken an den

schwerverletzten Tobias Lange zu Ende.

• Text: Willi Jütten; Foto: Luc Driesen

IMBA-EM - Seitenwagen - 6. + letzter Lauf - Meijel/NL - 13.9.2015

Gesamtergebnisse:

Seitenwagen: 1. Carlo van Duijnhoven/Siebe van der Putten, NL;

2. Julian Veldman/Jorrit van der Putten, NL, Husqvarna; 3. Ton van

Keulen/Henry van der Wiel, NL, Husqvarna; 4. Nick Janssens/Glenn

Janssens, B, WSP; 5. Frank Mulders/Joey van der Venne, NL, WSP;

6. Jack Etheridge/Scott Grahame, GB; 7. Patrick Greup/Roy Bijenhof,

NL; 8. David Keane/Paul Horton, GB; 9. Filip op den Beeck/Wim van

Roy, B, WSP; 10. Christian Corthouts/Dennis van de Bulck, B, WSP.

Ferner: 11. Martin Krieg/Marius Strauss, CH, VML-MTH; 14. André

Knübben/Timo Lange, D, VMC; 15. Fabian Hofmann/Eric Bindschädler,

CH, WSP; 21. Ronny Gloor/Christoph Zürcher, CH, OML-Husaberg;

22. Werner Pflugshaupt/Johan Klumpers, CH, Bombardier; 24. Mathias

Stäger/Sascha Kobel, CH, Jet-Husaberg; 29. Gerd Franke/Michael

Schmitz, D, VMC.

Endstand: 1. Janssens/Janssens, 922 Punkte; 2. van Duijnhoven/van

der Putten, 913; 3. van Keulen/van der Wiel, 783; 4. Etheridge/Grahame,

777; 5. Krieg/Strauss, 729; 6. Mulders/van der Venne, 714;

7. Veldman/van der Putten, 625; 8. Greup/Bijenhof, 615; 9. Keane/

Horton, 516; 10. op den Beeck/van Roy, 508.

Ferner: 12. Hofmann/Bindschädler, 461; 14. Stäger/Kobel, 430;

15. Pflugshaupt/Klumpers, 414; 21. Franke/Schmitz, 308; 23. Knübben/Lange,

303; 28. Kevin Bitsche/Dave Bertschi, CH, 232; 35. Dirk

Döhmen/Michael Hopf, D, 87; 37. Ernst Forrer/Cedric Bettschen, CH,

74; 38. Peter Gruber/Pirmin Hofmeier, D, 74; 39. Daniel Gölden/Mario

Ilten, D, 72; 42. Tim Prümmer/Andreas Heucken, D, 59; 45. Mario

Pieper/Martin Pieper, D, 19.

Nationcup: 1. Niederlande, 2495 Punkte; 2. Belgien, 2103; 3. Großbritannien,

1784; 4. Schweiz, 1761; 5. Frankreich, 1081; 6. Deutschland,

805; 7. Australien via MON, 111.

IMBA-Europameister Nick Janssens/Glenn

Janssens (Mitte),

Vize Carlo van Duijnhoven/

Siebe van der Putten (links)

und die Dritten Ton van Keulen/

Henry van der Wil (rechts)

Südwestcup

Hennweiler

Herbstlich

54

MCE

November '15


Neuer Champion in der

85er-Jugendklasse:

Leandro Lüdi

Mit dem vorletzten Lauf in Hennweiler befindet sich

der SWC schon im Herbst der Saison 2015. Angepasst

war auch das Wetter: Bei kühlen Temperaturen

und einem kalten Wind waren ein geheiztes

Wohnmobil oder ein geheizter Wohnwagen eine

sehr schöne Sache. Leichte Regenfälle am Samstag

sorgten am gesamten Wochenende für ideale Bedingungen:

Die Strecke bot viel Grip, eine Staubentwicklung

war nicht vorhanden.

50 ccm: Dank vieler Gastfahrer, insgesamt standen

sieben Fahrer am Startgatter, fühlten sich die beiden

SWC-Fahrer endlich mal nicht einsam auf der

Strecke. Es war dann auch der Gast Aaron Kowatsch,

der beide Läufe relativ deutlich vor Kevin

Bento Mendes gewann. Der zweite SWC-Teilnehmer

Anton Ronneburger musste sich zweimal hinter Marius

Böhle und Kevin Maass einreihen und belegte

so Gesamtrang 5. Bento Mendes liegt nun uneinholbar

vorn und hat den Meistertitel bereits vor dem

letzten Lauf in Warndt sicher.

65 ccm: Jayson Alles siegte in beiden Läufen knapp

vor Jamie Heinen, im ersten musste er Heinen noch

überholen, im zweiten lag er gleich vorn. Alles hat

damit ein großes Punktepolster in der Tabelle, ist

aber mit dem Titelgewinn nicht sicher durch. Theoretisch

kann ihn der Tabellenzweite Luca Höltenschmidt,

der sich in beiden Läufen hinter den beiden

einsortierte, noch abfangen. Jeweils den 4. und

5. Platz belegten Fabian Kling und Luca Schmidthäusler.

85 ccm: Mit dem Franzosen Bogdan Krajewski hatten

die SWC-Cracks einen harten Gegner. Zwar

konnten Lukas Kunz, der tags zuvor in Gaildorf leider

die Quali zum Junior-Cup nicht geschafft hatte,

und Tim Scholtes im Zeittraining den Franzosen

Der König der Königsklasse Prestige: Mike Luxembourger

noch schlagen, in den Rennen lief es aber anders.

Im ersten Lauf bog Scholtes als Erster in die erste

Kurve ein, nach der zweiten Runde war Krajewski

dran und überholte Scholtes gegen Rennmitte.

Scholtes blieb noch eine Weile dran, musste am Ende

Krajewski aber davonziehen lassen. Kunz war

nicht gut gestartet, holte sich aber sicher Rang 3 vor

Leandro Lüdi und Nick Hofstetter. Im zweiten Durchgang

ging Krajewski gleich in Führung – lediglich

Scholtes konnte annähernd folgen – und holte sich

souverän den Gesamtsieg. Dritter diesmal Lüdi vor

Kunz.

MX2: Im Fight um die Meisterschaft konnte Dennis

Zmija-Kalinowski keinen Punkt auf Tom Oster gutmachen,

der Abstand bleibt bei 8 Punkten. Lauf

1 beendete Oster auf dem 2. Platz, Zmija-Kalinowski

erreichte trotz Plattfuß ab Mitte des Rennens mit

starker Leistung Platz 3. Im zweiten Durchgang

dann Zmija-Kalinowski auf 2, gefolgt von Oster. Beide

konnten an diesem Tag aber die Laufsiege von

Jean-Luc Tille nicht verhindern: Im ersten knapp vor

Oster, im zweiten hauchdünn vor Zmija-Kalinowski.

Nico Müller war nicht am Start, er versuchte sich in

Gaildorf im Youngster-Cup.

Cup: Mit Marco Linares Verruga, einem der vielen

Luxemburger Portugiesen, tauchte gegen Ende der

Saison noch ein neues Gesicht in der Cup-Klasse

auf. Im Zeittraining holte er sich Rang 2 hinter Max

Ernst Grigo. Den ersten Lauf beendete er ebenfalls

auf Rang 2 knapp vor Nico Kluge, der Sieg ging aber

an Andreas Jung. Im zweiten Lauf kämpfte sich Kluge

von 5 auf 1 nach vorne und holte somit den Tagessieg.

Linares Verruga wie zuvor auf 2. Jung erreichte

nach mittelmäßigem Start noch Rang 4 hinter Candido

Braijo Daporta.

Prestige: Der für Luxemburg startende Belgier Kevin

Banckaert war bisher nur zum Saisonauftakt in

Hoxberg am Start, zeigte aber auch schon dort,

dass er mit Tabellenführer Mike Luxembourger mithalten

kann. Im Zeittraining waren die beiden eine

Klasse für sich, Luxembourger konnte knapp vor

ihm die Poleposition einfahren. Im ersten Lauf hatte

Banckaert Pech und Glück: Nach einem Startsturz

nahm er als Allerletzter abgeschlagen das Rennen

auf, das jedoch wegen medizinischer Behandlung

von Ramon Jäckle (Steinschlag ins Gesicht) abgebrochen

wurde. Beim Neustart machte Banckaert

dann alles richtig, lag gleich vorne und beendete

den Lauf als Erster. Luxembourger war schlecht gestartet,

musste sich aus dem Mittelfeld nach vorne

schieben, kam zwar noch auf 2, konnte aber

Banckaert nicht gefährden. Rang 3 für Ludwig Säger.

Im zweiten Durchgang Banckaert gleich vorn,

Luxembourger aber diesmal gleich dran.

Bis Rennmitte hielt Luxembourger den Abstand zu

Banckaert konstant, orientierte sich dann aber eher

nach hinten, um den 2. Platz vor Säger zu sichern.

Senioren: Mann des Tages war Christian Lehner: Im

Zeittraining Erster und beide Laufsiege auf sein

Konto. Trotz der guten Vorstellung kann er wegen diverser

Ausfälle den Titel nicht mehr holen, diesen

hat Lutz Gerlach sicher. Gerlach sicherte sich mit einem

7. und 2. Platz die noch notwendigen Punkte

und ist uneinholbar vor dem letzten Lauf in Warndt

neuer SWC-Meister bei den Senioren. In Durchgang

1 belegte Rheinland-Pfalz-Saar-Fahrer Ilka Schütz

Rang 2 vor Thomas Pfeil und Ingo Hinzmann. Im

zweiten bekam Pfeil vom Vordermann ein paar dicke

Steine auf die Brust, musste Tempo rausnehmen

und schlich nur auf 12 ins Ziel. Schütz wurde als

Dritter abgewinkt.

• Text: Andreas Wack; Fotos: André Imparato

Warndt: Der für den 19./20.9. geplante letzte Lauf in

Warndt wurde wegen unbefahrbarer Strecke aufgrund

starker Regenfälle abgesagt. Es gibt keinen

Ersatztermin, die Serie ist somit beendet.

Südwestcup - 8. Lauf - Hennweiler - 5./6.9.2015:

Gesamtergebnisse - 50 ccm: 1. Aaron Kowatsch; 2. Kevin

Bento Mendes; 3. Marius Boehle; 4. Kevin Maass; 5. Anton

Ronneburger.

65 ccm: 1. Jayson Alles; 2. Jamie Heinen; 3. Luca Höltenschmidt;

4. Fabian Kling; 5. Luca Schmidthäusler.

85 ccm: 1. Bogdan Krajewski; 2. Tim Scholtes; 3. Leandro

Lüdi; 4. Lukas Kunz; 5. Nick Hofstetter.

MX2: 1. Jean-Luc Tille; 2. Dennis Zmija-Kalinowski; 3. Tom

Oster; 4. David Cherkasov; 5. Lucca Zimmermann.

Cup: 1. Nico Kluge; 2. Marco Linares Verruga; 3. Andreas

Jung; 4. Candido Braijo Daporta; 5. Sascha Mayer.

Prestige: 1. Kevin Banckaert; 2. Mike Luxembourger;

3. Ludwig Säger; 4. Merlin Dietzel; 5. Nicolas Schummer.

Senioren: 1. Christian Lehner; 2. Ilka Schütz; 3. Lutz Gerlach;

4. Ingo Hinzmann; 5. Michael Spengler.

Endstände:

50 ccm (nach 6 Läufen): 1. Kevin Bento Mendes, 250 Punkte;

2. Anton Ronneburger, 182.

65 ccm (nach 7 Läufen): 1. Jayson Alles, 333 Punkte; 2. Luca

Höltenschmidt, 300; 3. Jamie Heinen, 273; 4. Fabian

Kling, 258; 5. Luca Schmidthäusler, 231.

85 ccm (nach 8 Läufen): 1. Leandro Lüdi, 326 Punkte;

2. Tim Scholtes, 299; 3. Lukas Kunz, 291; 4. Nick Hofstetter,

251; 5. Christopher Robert, 239.

MX2 Jugend (nach 8 Läufen): 1. Tom Oster, 276 Punkte;

2. Dennis Zmija-Kalinowski, 268; 3. Slimane Müller, 224;

4. David Cherkasov, 205; 5. Nico Müller, 200.

Prestige (nach 8 Läufen): 1. Mike Luxembourger, 319

Punkte; 2. Ludwig Säger, 270; 3. Ramon Jäckle, 212;

4. Merlin Dietzel, 210; 5. Nils Neumüller, 194.

Cup (nach 8 Läufen): 1. Max Ernst Grigo, 262 Punkte;

2. Candido Braijo Daporta, 255; 3. Andreas Jung, 248;

4. Nico Kluge, 241; 5. Tomas Pravda, 200.

Senioren (nach 8 Läufen): 1. Lutz Gerlach, 305 Punkte;

2. Ingo Heinzmann, 250; 3. Christian Lehner, 249; 4. Thomas

Pfeil, 239; 5. Volker Weingart, 225.

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MCE

November '15


MOTOCROSS HESSENCUP

11. Lauf - Weimar-Wolfshausen

VOR

ENTSCHEIDUNGEN

Auch beim vorletzten und damit vorentscheidenden Lauf zum HFM Motocross

Hessencup im mittelhessischen Weimar-Wolfshausen gab es wieder volle Starterfelder.

Zwar wurden wegen einer Jugendveranstaltung am gleichen Termin die Jugendklassen

diesmal außen vorgelassen, doch stattdessen hatte der MSV Lahnberge

im ADAC ein attraktives Rahmenprogramm: Zum einen starteten die Damen um

Wertungspunkte für den DMV Ladies Cup 2015. Und zum anderen erlebten die

Rennläufe um den beliebten DMV BRC 2-Takt Cup mit 24 Liebhabern des Zweitakt-Motorrades

erneut einen dicht besetzten Startbalken.

Für insgesamt 181 Piloten und Pilotinnen wollte auch der Wettergott sich nicht

lumpen lassen und sendete am Samstag trockene Witterung; der Regen zum

Sonntag tat der Strecke gut und leichter Regen am Sonntagnachmittag beeinträchtigte

die Veranstaltung auch kaum.

In der MX2-Jugendklasse war mit Paul Diederich vom MSC Adenau ein Gastfahrer

der beste Mann. Mit Platz 2 (1/3) sammelte Dean Klappholz aus Verl die meisten

Hessencuppunkte vor Robin Meyer (5/4) vom MSC Wachenberg-Allendorf.

Eric Valtingojer, der im zweiten Durchgang Platz 2 erreichte, fiel im ersten Lauf

aus. Vor dem Finale am 17./18. Oktober in Kaltenholzhausen führt Valtingojer

die Wertung noch mit 18 Punkten Vorsprung auf Tom Legner vom MSC Laubus-

Eschbach an, doch nach Kaltenholzhausen schlägt dann der Streichergebnisteufel

zu (die schlechteste Veranstaltung wird gestrichen).

Fabian Bittel aus dem Bayerischen Zirndorf zeigte in der MX2-Klasse ohne Altersbegrenzung

wieder, wer der Chef im Ring ist. Der CRT-Suzukifahrer gewann

beide Läufe vor Ansgar Strauß (2/3) bzw. vor Christian Hoßfeld (3/2), der Gesamtzweiter

wurde. Hoßfeld hat vor dem Finale lediglich 7 Punkte Vorsprung auf

Fabian Bittel, aber Bittel hat wegen eines „Nullers“ als Streichergebnis vor dem

Finale Grande die besseren Karten.

In der Königsklasse MX1 teilten sich Robin Bergmann (AMC Langgöns) und Sören

Strauß vom MSC Bielstein die Laufsiege. Der Langgönser Kawasaki-Pilot André

Müller (3/4) wurde Tagesdritter. Die Gaststarter Alexander Farkas (4/-) und

Christian Hoßfeld liegt vorm Finale auf Platz 3

im Hessenpokal

Dirk Felix Siegmund (5/-) fielen im zweiten Lauf aus. Bei Punktgleichheit in

Wolfshausen hat Sören Strauß in der Meisterschaft lediglich 5 Punkte Vorsprung

auf Robin Bergmann; das Streichresultat könnte dem Bielsteiner aber in

die Karten spielen.

In der leider nicht gut besetzten Jugendquadklasse holte Lukas Stribny vom

AMC Langgöns mit zwei Lauferfolgen den Tagessieg vor Mirko Cappuccio (MSC

Bauschheim) und Marvin Schulze (MSC Michelbacher Hütte).

Bei den „großen“ Quads, in den zwei Altersklassen getrennt gewertet, bevölkerten

nicht weniger als 25 Vierradfahrzeuge die Strecke. Und es fiel bereits eine

Entscheidung: Gastfahrer Julian Haas (Alskom-KTM) wurde zwar mit beiden

Laufsiegen Tagessieger, doch der Aufenauer Lubomir Hunka wurde beide Male

Zweiter und sicherte sich mit diesen 50 Hessencuppunkten vorzeitig den Meistertitel!

David Hohmann (4/4) vom MSC Aufenau, der den Start gewonnen hatte,

wurde Tagesdritter. Martin Bach (15/-) vergab wegen technischer Probleme seine

letzte Titelchance. Bach liegt auf Tabellenplatz 2 mit 15 Punkten Vorsprung

auf Sandy Schulze, wird aber wohl sein Resultat von Wolfshausen als Streichergebnis

kassieren.

In der Wertung Quads ab 35 Jahre fügte Klaus Homrich seiner beeindruckenden

Bilanz einen weiteren Doppelsieg vor Gaststarter Dietmar Bazle (2/2) und Michael

Weyandt (5/3) hinzu. Weil Homrich zwei Rennen verpasst hat, führt jedoch

Markus Strumpler in der Tabelle mit 31 Punkten Vorsprung auf Eldor Braun.

Das Seniorenrennen gewann auf der 1350 Meter langen Strecke Knut Valtingojer

mit zwei Laufsiegen vor Thomas Brehl (Sinngrund, 2/2) und dem Lokalmatador

Jörg Wenzel (3/3). Valtingojer geht in Kaltenholzhausen mit einem Vorsprung

von 10 Punkten auf Thorsten Pehl ins Rennen.

Die „Klassiker“ mit und ohne Twinshocks fuhren wie immer gemeinsam und

brachten immerhin 18 Fahrer auf die Strecke. In der Classic-Wertung gewann,

wie fast immer, Franz Baur auf seiner CZ mit einem Doppelsieg vor Gaststarter

Wolfgang Schwartz (3/2) und Lefty Faber (2/3). Wolfgang Büttner mit der Jawa-

Husqvarna und Karl Seipel auf Maico folgten auf den Plätzen.

56

MCE

November '15


Hessenpokalführer Robin Bergmann (730) vor André Müller (338) und Dirk Siegmund (199)

Quadklasse (ab 14 Jahre): David Hohmann (56) vor Sandy Schulze (13) und Lubomir Hunka

In der Twinshock-Klasse war, wie schon so oft, Christoph Leyendecker der überragende

Mann auf seiner Maico; Arno Lederer und Robert Löw folgten auf dem

gleichen Fabrikat aus der Maico-Schmiede Essen. Die Meisterschaft führt der

nicht anwesende Maik Kaltenberg noch mit 7 Punkten Vorsprung als Polster vor

Leyendecker an. In Kaltenholzhausen darf man sich auf ein spannendes Finale

gefasst machen.

Das Highlight einer jeden Hessencup-Veranstaltung, der Hessenpokal mit den

besten Fahrern dreier Klassen, konnte Robin Bergmann mit einem Doppelsieg

für sich verbuchen. Auf den Plätzen folgten die Gaststarter Yannick Grimiaux

(2/4) und Dirk Siegmund (4/3). Dominic Meuser wurde Vierter und hat in der

Meisterschaft nun 15 Punkte Rückstand auf Bergmann, der Langgönser dürfte

aber von seinem Streichergebnis in Beuern profitieren.

Die Damenklasse fuhr ihre Rennen am Samstag, da am Sonntag die Läufe des

DMV Ladies Cup stattfanden. Am Samstag wurden aber leider nur drei eingeschriebene

Ladies gewertet. Die Tageswertung entschied die Niederländerin

Britt van der Werff mit zwei Siegen vor der aus Dänemark angereisten Amanda

Storm für sich. Mit Gina-Marie Piepke war auch die Dritte eine Gaststarterin;

beste im Hessencup wurde Luisa Rennesland (5/5) vor Kimberley Gundlach

(6/6).

Auch im DMV Ladies Cup setzte sich die Holländerin van der Werff durch, hier gegen

WM-Pilotin Larissa Papenmeier-Picoto (2/2) und Maria Franke (4/3).

Im DMV BRC 2-Takt Cup wurde der Emmericher Alexander Farkas (5/1) mit

41 Punkten ganz knapp Tagessieger vor Marvin Heyner (4/2) aus Waldkappel-

Breitau und Christian Herzberg (Bad Salzuflen, 3/3).

Nach den Ergebnissen von Wolfshausen darf man sich auf ein spannendes Saisonfinale

am 17. und 18. Oktober in Kaltenholzhausen freuen, wo der Hessencup

2015 nach dem 25. und 26. Juli bereits zum zweiten Mal gastiert!

Aller guten Dinge sind drei: Nur zwei Wochen später (31. Oktober) findet dann

die große Hessencup-Meisterfeier statt – wieder in Kaltenholzhausen!

• Text: Thomas Schiffner; Fotos: Karl Seipel

MX-Hessencup - 11. Lauf Wolfshausen - 12./13.9.2015

Gesamtergebnisse:

MX2 bis 18 Jahre: 1. Paul Diederich, Suzuki; 2. Dean

Klappholz, KTM; 3. Robin Meyer, KTM; 4. Tom Legner,

Suzuki; 5. Tim Welzbacher, KTM.

MX2: 1. Fabian Bittel, Suzuki; 2. Christian Hoßfeld,

Honda; 3. Ansgar Strauß, Yamaha; 4. Marvin Röder, Suzuki;

5. Danny Borrmann, Suzuki.

MX1: 1. Robin Bergmann, Suzuki; 2. Sören Strauß, Yamaha;

3. André Müller, Kawasaki; 4. Dominic Meuser,

Suzuki; 5. Felix Rath, KTM.

Jugendquad 11 bis 16 Jahre: 1. Lukas Stribny, Yamaha;

2. Miro Cappuccio, Yamaha; 3. Marvin Schulze, Yamaha;

4. Daniel Stribny, Kymco.

Quad ab 14 Jahre: 1. Julian Haas, KTM; 2. Lubomir Hunka,

Yamaha; 3. David Hohmann, Suzuki; 4. Ralf Scharnbach,

Yamaha; 5. Sina Willmann, Yamaha.

Quad ab 35 Jahre: 1. Klaus Homrich, Yamaha; 2. Dietmar

Bazle, KTM; 3. Michael Weyandt, KTM; 4. Eldor

Braun, Yamaha; 5. Markus Strumpler, KTM.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Knut Valtingojer, Suzuki;

2.Thomas Brehl, Honda; 3. Jörg Wenzel, Yamaha;

4. Illka Schütz, Yamaha; 5. Andreas Jung, Husqvarna.

Classic ab 40 Jahre: 1. Franz Baur, CZ; 2. Wolfgang

Schwartz, Ossa; 3. Andreas Lefty Faber, Husqvarna;

4. Wolfgang Büttner, Husqvarna; 5. Karl Seipel, Maico.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Christoph Leyendecker, Maico;

2. Arno Lederer, Maico; 3. Robert Löw, Maico; 4. Ronald

Braun, Maico; 5. Manfred Zulauf, Maico.

Hessenpokal: 1. Robin Bergmann, Suzuki; 2. Yannick

Grimiaux, Kawasaki; 3. Dirk Felix Siegmund, Honda; 4.

Dominic Meuser, Suzuki; 5. Christian Hoßfeld, Honda.

Damen: 1. Britt van der Werff, NL, Suzuki; 2. Amanda

Storm, DK, Honda; 3. Gina-Marie Piepke, Kawasaki;

4. Chelsea Schmidt, KTM; 5. Luisa Rennesland, Kawasaki.

Evo: 1. André Schnell, KTM; 2. Arno Lederer, Maico;

3. Robert Löw, Maico; 4. Ronald Braun, Honda;

5. Thorsten Wurm, Maico.

Hobby/Einsteiger: 1. Ingmar Sprenger, KTM; 2. Lennart

Kronenberg, Honda; 3. Christopher Richter, Kawasaki;

4. Daniel Arnhold, Suzuki; 5. Philipp Voigt, Honda.

DMV 2-Takt Cup: 1. Alexander Farkas; 2. Marvin Heyer;

3. Christian Herzberg, Yamaha; 4. Patrick Zipf; 5. Marco

Hummel.

DMV Ladies-Cup: 1. Britt van der Werff, NL, Suzuki;

2. Larissa Papenmeier, Suzuki; 3. Maria Franke, Yamaha;

4. Sandra Bölkow, Husqvarna; 5. Laura Soller, KTM.

Stände - 50 ccm: 1. Janosch Kettner, 470 Punkte; 2. Niklas

Saalbaum, 470; 3. Leandro Noël Dressel, 385; 4. Luca

Decher, 295; 5. Ben-Lukas Bremser, 276.

65 ccm: 1. Max-Hero Holzapfel, 470 Punkte; 2. Hendrik

Lißfeld, 407; 3. Neilas Pecatauskas, 368; 4. Daniel Lorenz,

352; 5. Lukas Eich, 255.

85 ccm: 1. Phil Niklas Löb, 309 Punkte; 2. Jan Schölzl,

286; 3. Jonathan Weiß, 281; 4. Jonas Dünninger, 268;

5. Siljan Tim Grohmann, 258.

MX2 bis 18 Jahre: 1. Eric Valtingojer, 395 Punkte;

2. Legner, 377; 3. Gerrit Heistermann, 282; 4. Moritz

Lotz, 212; 5. Hendrik Sprenger, 171.

MX2: 1. Hoßfeld, 398 Punkte; 2. Bittel, 391; 3. Röder,

323; 4. Daniel Schäffer, 300; 5. Florian Schug, 248.

MX1: 1. Strauß, 389 Punkte; 2. Bergmann, 384;

3. Meuser, 373; 4. Jahn Brachthäuser, 295; 5. Michael

Kaiser, 247.

Jugendquad 6 bis 16 Jahre: 1. L.Stribny, 423 Punkte;

2. Cappuccio, 421; 3. Schulze, 322; 4. Leon Till Müller,

220; 5. Marie Lücke, 16.

Quad ab 14 Jahre: 1. Hunka, 392 Punkte; 2. Martin

Bach, 309; 3. Sandy Schulze, 294; 4. Manuel Payer,

242; 5. Willmann, 240.

Quad ab 35 Jahre: 1. Strumpler, 322 Punkte;

2. Braun, 291; 3. Homrich, 229; 4. Weyandt, 193; 5. Salih

Muslija, 182.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Valtingojer, 385 Punkte;

2. Thorsten Pehl, 375; 3. Schütz, 342; 4. Wenzel, 252;

5. Jung, 245.

Classic ab 40 Jahre: 1. Baur, 406 Punkte; 2. Seipel,

405; 3. Faber, 334; 4. Büttner, 323; 5 Herbert Habermehl,

187.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Maik Kaltenberg, 378 Punkte;

2. Leyendecker, 371; 3. Zulauf, 319; 4. Löw, 311;

5. Braun, 306.

Hessenpokal: 1. Bergmann, 390 Punkte; 2. Meuser,

375; 3. Hoßfeld, 358; 4. Jahn Brachthäuser, 286; 5. Michael

Kaiser, 251.

Damen: 1. Rennesland, 388 Punkte; 2. Saskia Weber,

384; 3. Andrea Kalina, 356; 4. Mariel Tegel, 192; 5. Carmen

Allinger, 100.

Evo: 1. Schnell, 397 Punkte; 2. Löw, 334; 3. Braun, 328;

4. Maik Kaltenberg, 325; 5. Lederer, 164.

Die detaillierten Ergebnisse aller Rennen

sowie die Meisterschaftsstände können online unter

www.mx-hessencup.de eingesehen werden

57

MCE

November '15


MOTOCROSS - DJMV

Lauf 8-10 - Windsberg/Gablingen/Walldorf

Spannende Zweikämpfe

zwischen Joey Rock (297)

und Mathias Weissenrieder

(169) gab es in Gablingen

Hochspannendes

Saisonende und

Herzschlagfinale

58

MCE

November '15

Walldorf:

Celine Abel (137)

musste sich hier

noch vorkämpfen,

holte sich aber

souverän den

Meistertitel


Kevin Winkle, Meister der MX2 Senioren, in Walldorf

Zweikampf zwischen Benedikt Hauck und Philipp Kappis in Gablingen

In der 50-ccm-Klasse setzte sich in den letzten drei Rennen der Kampf um die

Siegestrophäe zwischen Leon Heimann und Felix Schwartze fort. Schlussendlich

konnte sich Felix Schwartze in Walldorf die Meisterschaft 2015 sichern.

Relativ früh stand schon der Meister bei den MX2 Junioren fest. Nachdem Cino

Peter in Windsberg den Tagessieg mit 50 Punkten holte, war er nicht mehr einholbar.

Auch Max Hank konnte sich schon frühzeitig den Vizemeistertitel holen.

Spannend wurde es dann nochmals um Platz 3. Niklas Schunk konnte sich aber

durch seine konstante Saisonleistung diesen mit 10 Punkten Vorsprung ergattern.

In der ersten Hälfte der Saison zeichnete sich ein Zweikampf der 85er-Junioren

Piloten Remo Schudel und Malik Schoch ab. Aber in Gablingen und Walldorf war

Malik vom Pech verfolgt. Technische Probleme und ein Sturz führten dazu, dass

der junge Schweizer Remo Schudel die Meisterschaftsführung übernahm und

nicht mehr abgab. Malik blieb aber in der Meisterschaftsführung mit 66 Punkten

Vorsprung auf dem 2. Rang und Carli Massury darf sich als Dritter auf das Meisterschaftspodest

stellen.

Bei den MX Ladies konnte schon nach dem drittletzten Rennen eine Meisterin

gekürt werden. Celine Abel gewann dann auch souverän die letzten beiden Rennen.

Da die nächsten drei Mädels (Josefine Fischer, Juliane Bihr und Petra Dräger)

nur wenige Punkte auseinanderliegen, wurde es in dieser Klasse dann

nochmals richtig spannend. Pech hatte dann allerdings Petra Dräger, die in

Walldorf wegen einem grippalen Infekt nicht starten konnte und somit raus aus

dem Kampf um Platz 2 und 3 war. In Walldorf konnte sich Josefine Fischer den

2. Platz in der Tageswertung holen und wurde somit auch Vizemeisterin vor Juliane

Bihr.

Hier die Meisterschaftsstände der einzelnen Klassen:

50 ccm: 1. Felix Schwartze; 2. Leon Heimann; 3. Thomas Bricka.

65 ccm: 1. Joe Louis Kaltenmeier; 2. Justin Rock; 3. Noah-Kayne Dyrgalla.

85 ccm Junioren: 1. Remo Schudel; 2. Malik Schoch; 3. Carli Massury.

85 ccm Senioren: 1. Nico Greutmann; 2. Nico Meintel; 3. Ruben Schmid.

MX2 Junioren: 1. Cino Peter; 2. Max Hank; 3. Niklas Schunk.

MX2 Senioren: 1. Kevin Winkle; 2. Joey Rock; 3. Christian Blessing.

MX Ladies: 1. Celine Abel; 2. Josefine Fischer; 3. Juliane Bihr.

MX1: 1. Benedikt Hauck; 2. Philipp Kappis; 3. Nico Joanidis.

MX Senioren 1 (U50): 1. Günter Schönburg; 2. Daniel Heimann; 3. Bruno Hellstern.

MX Senioren 2 (Ü50): 1. Karl Wiedmann; 2. Jürgen Häußler; 3. Rainer Schönecker.

Weitere Ergebnisse und Infos auf www.djmv.de

Nach der Sommerpause standen bei den Crossern des DJMV noch drei Termine

im Rennkalender: 12.9. Windsberg, 19.9.Gablingen und 26.9. Walldorf.

Die Old-School-Strecke in Windsberg stellte viele Fahrer vor große Herausforderungen,

da diese die vielen kurzen Sprünge nicht mehr gewohnt waren. So

musste auch der erste Lauf der MX2 Senioren gleich zweimal wegen sehr schweren

Stürzen abgebrochen werden. Es wurde entschieden, dass in dieser Klasse

nur ein Lauf gefahren wird und vor dem ersten Sprung wurde eine Schikane eingebaut,

um die Geschwindigkeit herauszunehmen. Den Wertungslauf entschied

dann Moritz Schittenhelm für sich. Um Platz 2 und 3 kämpften die Meisterschaftsanwärter

Kevin Winkle und Joey Rock. Winkle musste allerdings den

2. Platz Joey Rock überlassen. Ganz anders sah es dann wieder in Gablingen

aus. Kevin Winkle kam mit 23 Sekunden Vorsprung im ersten Lauf ins Ziel. Für

Joey hieß es dann im zweiten Lauf nochmals einen Zahn zulegen, um noch nach

dem Titel greifen zu können. Doch er konnte zwar im zweiten Lauf an Kevin dranbleiben,

schaffte es aber nicht, an ihm vorbeizukommen. Daher gab Joey Rock

alles im letzten Rennen in Walldorf. Er konnte zwar in diesem Herzschlagfinale

beide Läufe für sich entscheiden, aber in der Meisterschaftswertung nicht an

Kevin Winkle vorbeiziehen.

Pech hatte der jüngere Bruder von Joey. Justin Rock hatte sich den Arm im Training

angebrochen und konnte daher nicht in der Klasse 65 ccm in Windsberg

starten. Das war dann die Meisterschaftsentscheidung. Obwohl Justin Rock in

den letzten beiden Rennen immer vor Joe Louis Kaltenmeier ins Ziel kam, darf

Joe Louis mit einem einzigen Punkt Vorsprung den Meisterpokal entgegennehmen.

59

MCE

November '15


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

Kiedrowski Racing der größte

Offroadshop in Norddeutschland

auf mehr als 1000 Quadratmetern

Saisonfinale

Die Motocrosssaison für die Kiedrowski-Racing-Piloten ist zu Ende –

die Jungs und Mädels haben in Syke noch mal richtig Gas gegeben und

in ihren Klassen einige Topplatzierungen rausgeholt ...

Die 65er-Piloten Jannes Wittig und Kim Koch haben jeweils mit einem

Sieg und einem 2. Platz einen super Saisonabschluss hingelegt und

sich somit die Plätze 2 und 3 in der Meisterschaft gesichert. Aber auch

„PJ“ Birkenfeld zeigte vollen Einsatz und guten Speed.

Bei den 85ern belegte Husqvarnafahrer Caspar Wittig trotz zwei fehlender

Veranstaltungen den guten 5. Meisterschaftsrang – hier wäre sicher

ein Platz auf dem Podium drin gewesen!

Bei den Damen kämpfte sich Akira Thormann mit dem 2. Tagesrang in

Syke auf den 3. Meisterschaftsplatz vor, gefolgt von Corinna Wegner auf

Platz 4.

Robin Birkenfeld lieferte bei den Lites (MX2) ab Saisonmitte eine sehr

starke Vorstellung ab und holte sich locker den 2. Platz in der Meisterschaft.

Sven Kiedrowski war in Syke ebenfalls am Start und belegte bei starker

Konkurrenz den 3. Tagesrang.

In der Teamwertung kam im Endergebnis ebenfalls ein 3. Platz heraus ...

das Kiedrowski Racing Team freut sich bereits auf die 2016er Saison!

In der Offroadscramble-Meisterschaft ist das letzte Wort noch nicht gesprochen

... hier folgt das Endergebnis in der nächsten Ausgabe.

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist mit mehr als 1000

Quadratmetern der größte Offroad-Shop in Norddeutschland und bereits

seit einigen Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland, Husqvarna Center sowie seit mehr als zehn Jahren

auch Beta- und GasGas-Händler. Im Juni ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland eine weitere starke Marke

hinzugekommen und hier wartet ein fettes Highlight auf euch: Yamaha

bringt in Kürze eine komplett neu entwickelte 2016er WR 450 F Enduro

raus! Probefahrten in Kürze vor Ort – ruft an!

Bereits jetzt solltet ihr euch den 8. November 2015 ganz dick im Kalender

anstreichen – dann findet im Offroadpark Südheide in Wesendorf

bei Gifhorn wieder das beliebte Saisonabschluss-Enduro mit parallel

stattfindendem Endurotesttag für die aktuellen Husqvarna-, Beta- und

Yamaha-Modelle statt! SAVE THE DATE! Mehr Infos unter www.

kiedrowski-racing.de

Noch ein Highlight wartet auf euch: Sichert euch einen Platz für euren

Traum-Urlaub ... mit Kiedrowski Racing nach Kalifornien zu Halfpro!

Vom 20. bis zum 31.1.2016 geht es in das Mekka des Motocrosssports!

Fliegt mit Kiedrowski Racing in die USA, fahrt auf den kalifornischen

Traumstrecken und seht euch nebenbei noch das AMA-Supercross-

Event in San Diego live vor Ort an! Bei Interesse einfach anrufen unter

05052 912798 oder Mail an kontakt@kiedrowski-racing.de.

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma Kiedrowski Racing

eine Plattform geschaffen, auf der alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile

bequem raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung bestellen

können. Perfekt für die Kunden ist die Zahlung per PayPal und

der kostenlose Versand innerhalb Deutschlands ab einem Warenwert

von 99,- Euro.

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support hast, solltest du die Vorteile

nutzen, die man als Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing

hat! Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support des Teams

kann sich sehen lassen – so gibt es bei der Firma Kiedrowski Racing

reichlich Sportfahrerprogramme verschiedener Hersteller – und das

nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen 2015er Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha YZ/YZ-

F/WR oder Honda CRF 250/450 beispielsweise gibt es für Sportfahrer

top Konditionen und interessante Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden

erhalten je nach Meisterschaftsniveau neben Ersatzteilbudget und

Fahrershirt das Bike zu absoluten Hammerpreisen. Auch bei den neuen

Husqvarna-Modellen gibt es tollen Support – vor allem für Enduro-DM-/

Pokal- und GCC-Fahrer! Ruft an und lasst euch ein spezielles Angebot

machen, Tel. 05052 912798.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des Teams: Helge

Schwark von der Firma HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler

Top Brands • Rockstar Energy Drink • BUY MX • Michelin • Castrol

Power1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash (www.pro-offroad-wash.com) • ZAP-

Technix • Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter Langenhagen

und TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung ermöglichen, auch

optisch immer professionell aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden? Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de • www.husky24.de

60

MCE

November '15


Kim Koch –

Tagessieg in Syke

Jannes Wittig –

Vizemeister 65 ccm

Sven Kiedrowski

beim Finale in Syke

Lässt Enduroherzen

höherschlagen –

die neue WR 450 F

Termin merken:

8.11.2015 Enduro-Testtag

in Wesendorf


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT - SCHEFFLENZ + BÜHLERTANN

Christian Weiß – nach

seinem Husarenritt am

Ende seiner Kräfte

Schefflenz

BESSER ALS

JEDER TATORT

• 20 Grad Lufttemperatur und mehr

• Knapp 600 Fahrer

• Zirka 1500 Offroad-Begeisterte

• Technisch anspruchsvolle, vielseitige Strecke mit Biss-Gefahr

• 1000 Steaks und Rennwürste, 500 (!) Grillhähnchen

Volles Haus in

Schefflenz

Wie bereits angekündigt, war der sechste Lauf

zur MAXXIS Cross Country Meisterschaft (GCC) in

Schefflenz nichts für Warmduscher. Denn hier waren

absolute Allroundtalente gefragt, die nicht nur

in einzelne Bereiche schon einmal hineingeschnuppert

haben, sondern die sowohl im MX- als auch Endurosegment

im überdurchschnittlichen Maße fit

sind. Oder ist das nur haltloses Geplapper? Mit Sicherheit

nicht, denn die elf Sprünge, die zahlreichen

Auf- und Abfahrten sowie die Feldpassagen inklusive

der schnellen Bergauf- und Bergabprüfungen

mit zahlreichen Wellen, die teilweise nur im

Double in „smoother“ Manier genommen werden

konnten, sorgten für den hohen Anspruch an die

vorherrschenden Skills eines jeden.

Der MSC Schefflenz hat es mal wieder unter der Führung

von Uli Körber und seiner Mannschaft geschafft,

eine technisch herausragende Streckenführung

auf die Beine zu stellen. Abwechslung war

geboten und wie auch am Samstag hieß es am

Sonntag „Kampf gegen den inneren Schweinehund“.

Denn der Begriff „Ausruhen“ gehört auf dieser

Strecke zu den eher selten in den Mund genommenen

Worten.

SPITZENSPORT im SPITZENFORMAT –

das Höchstmaß an Spannung wurde erreicht!

In der XC Pro war klar, um was es ging. Denn nur Kornel

Nemeth, Kevin Zdon und Christian Weiß waren

diejenigen, die in dieser Klasse die Möglichkeit besaßen,

der GCC ihren ganz persönlichen Stempel

aufzudrücken. Cory hatte in Rudolstadt etwas Pech

durch zeitweise technische Probleme, Kevin Zdon

dagegen holte sich die Maximalpunktzahl und

Christian Weiß hatte dort einen Teileverlust auf der

Strecke zu verdauen. Letzterer war bis zum Samstag

bei den Six Days aktiv und reiste ohne Unterbrechung

direkt nach Schefflenz zum XC-Pro-Lauf der

MAXXIS German Cross Country Meisterschaft (GCC),

um seine Chancen auf einen möglichen Titelgewinn

oder eine Top-Platzierung wahren zu können. Bereits

am Start ging die Post ab, denn Cornel Nemeth

hatte diesmal mehr Glück, schob sich nach ein paar

Kurven sofort auf den 1. Platz und verdrängte Holeshot-Sieger

Dominik Pleyer von der Führungsposition.

Kevin Zdon zog dahinter seine Runden und

machte ordentlich Druck. Christian Weiß hatte dagegen

Pech und musste mehrmals Kicken, um seine

KTM zum Leben zu erwecken und ging als Letzter ins

Rennen. Indessen macht sich der schnelle Ungar

Norbert Zsigovits aus der Expert-Klasse mit mächtigen

Schritten auf, um nach vorne in Richtung Landsmann

zu stürmen. Während Cory einsam auf Platz 1

seine Runden zog, konnte Chrissi Weiß auf Kevin

Zdon aufschließen, um nach wenigen Runden wieder

das Gas rauszunehmen. Sichtlich gehandicapt

62

MCE

November '15


durch eine immer wieder einschlafende linke Hand

konnte er die hohe Anfangs-Pace einfach nicht mehr

mitgehen, sodass auch Norbert Zsigovits und Marcel

Reuther aus der XC Expert an ihm vorbeigingen.

Da Norbert so verdammt schnell war, schloss er zu

Kevin Zdon auf und machte ihm über das halbe Rennen

ordentlich Druck, was sich zu einem sehenswerten

und spannenden Zweikampf über mehrere

Runden entwickelte. Inzwischen versuchte Chrissi

Weiß in den Sprüngen durch Schütteln der linken

Hand wieder Gefühl in die Finger zu bekommen.

Nach etwas mehr als einer Stunde wendete sich das

Blatt und Chrissi kam mit „Sieben-Meilenstiefeln“

zurück. Mit extrem hohem Speed knapperte er Runde

für Runde an den Zeiten der Führenden. Mittlerweile

hatte sich der Kampf zwischen Zsigovits und

Zdon nach einigen Positionswechseln zum Vorteil

für Zdon entwickelt, sodass nun Chrissi Weiss mit

Marcel Reuther ins Gefecht ging, um anschließend

auch Zsigovits niederzuringen. Chrissi Weiß hatte

mittlerweile einen derart guten Fluss gefunden, sodass

er Kevin Zdon pro Runde bis zu zehn Sekunden

abnehmen konnte. Dann urplötzlich das mögliche

Todesurteil für Chrissi Weiß auf der letzten Runde:

Der Tank war leer und er blieb gut 250 Meter vor dem

Zieleinlauf liegen. Mit allerletzter Kraft schob er seine

300er KTM über den letzten Table ins Ziel und war

völlig erschöpft. Der Schweiß und die Anstrengung

hatten sich aber gelohnt, denn er konnte sich hinter

einem bärenstarken Kornel Nemeth und einem zufriedenen

Kevin Zdon auf dem 3. Platz einreihen.

Der Held des Tages war Christian Weiß – völlig erschöpft

im Ziel hatte er in Schefflenz für einen wahren

Krimi gesorgt. Somit war noch nichts verloren

und der Spannungsbogen hatte noch nicht das Maximum

erreicht – auf nach Bühlertann!

Noch mehr Spannung bot dieses mal die XC Quad

Pro Elite. Zunächst mussten die ATVs überholt werden,

da die Quads deutlich schneller unterwegs waren.

Das bedeutete bis zur vollständigen Überrundung

eine Schlammpackung nach der anderen,

sodass die Roll-off-Brillen maximalen Nutzen erfuhren.

Teilweise waren aber auch diese Systeme überfordert,

sodass wie im Fall Jürgen Mohr (ATV) ohne

Offroad-Brille gefahren werden musste. Zunächst

hatte Holeshot-König Eddie Hernandez mal wieder

einen fulminanten Start hingelegt. Da sein Renn-

Quad einen Schaden hatte, musste er für Schefflenz

kurzfristig auf das Arbeitsgerät seiner Frau zurückgreifen.

Doch leider blieb im Vorfeld nicht genügend

Zeit für die individuelle Anpassung, sodass er im

Rennverlauf den Speed enorm reduzieren musste

und auf dem 7. Platz ins Ziel fuhr. Full Speed dagegen

hieß es für André Hoßfeld, der Max Freund überholen

konnte und somit anfangs die Pace machte.

Doch Max ließ sich nicht lange bitten, suchte sich

die passende Überholmöglichkeit auf dem oben gelegenen

Feld und presste sich an André Hoßfeld

nach 30-minütiger Fahrzeit vorbei. Hoßfeld ließ jedoch

nicht locker und kontrollierte seinen Abstand

zu Freund. Kevin Ristenbieter hatte dagegen einen

schlechten Start und musste das Feld von hinten

aufrollen, was ihm mit extravaganten Fahrmanövern

und einem actiongeladenen Fahrstil gelang.

Dann die Katastrophe: Max Freund musste in die

Box, da sich ein Kühlerschlauch abgelöst hatte. Die

Boxencrew versuchte schnellstmöglich, unter der

Verkleidung Wasser in den heißen Kühler zu befördern,

was einige Minuten kostete und erhitzte Gemüter

verursachte. Letztendlich ging Max mit einer

gehörigen Wut auf die Strecke und gab sichtlich alles.

Mittlerweile waren Hoßfeld und Ristenbieter

enteilt, sodass trotz energischem Kampf um jeden

Meter für Max Freund nur der 4. Platz heraussprang.

Im Endergebnis war Max Freund 5 Punkte hinter Kevin

Ristenbieter, sodass für beide der Kampf um die

Krone in Bühlertann noch offen war. Hoßfeld wird in

Bühlertann kein Wörtchen mehr um den Meisterschaftstitel

mitreden können, da er in dieser Saison

schon zu viele Ausfälle hat hinnehmen müssen.

Die XC-ATV-Klasse durfte in Schefflenz als erste ran.

Mit Allrad war der noch sehr rutschige Untergrund

kein Problem für die Donnerbolzen der Vierradklasse.

Bei den Sprüngen ließ man es sehr vorsichtig

angehen, da man vorzeitige Schäden wie beispielsweise

an Achsen oder Antriebswellen durch Masse,

Leistung und Gewicht vermeiden wollte. Daniel Fischer

holte sich mal wieder in lässiger und auch beeindruckender

Manier den Gesamtsieg vor Christian

Böhnke – beide auf CanAm. Dahinter reihte sich

Jürgen Mohr auf seinem mächtigen Polaris-Arbeitsgerät

ein. Doch erst in Bühlertann wird sich entscheiden,

wer der 2015er Meister werden wird.

Trotz der 14 Punkte Vorsprung von Daniel Fischer ist

noch alles möglich, wie sich aktuell auch in den anderen

Klassen gezeigt hat.

• Fotos: BABOONS, Sascha Christof

Cory Nemeth

jubelt über einen

weiteren Triumph

O-Töne aus dem Fahrerlager ...

Christian Weiß (XC Pro, 3. Platz, KTM): „Schlechter

Start, dann Zähne zusammengebissen, um wieder

nach vorne zu kommen. Die linke Hand machte Probleme,

da die Finger einschliefen und ich musste

ständig während der Sprünge die linke Hand schütteln.

Nach einer Stunde platzte dann endlich der

Knoten und es ging richtig ab und machte Spaß. Leider

dann der leere Tank und die Schiebeaktion in

der letzten Runde – quasi als Sonderprüfung nur für

mich. Gott sei Dank passierte das nicht im oberen

Feld, denn das wäre zurück zum Ziel richtig anstrengend

geworden. Somit war’s noch okay und ich

brauche jetzt nach den Six Days und der GCC erst

mal einen Tag Urlaub und kein Motorrad mehr.

Nächstes Wochenende steht schon wieder die Enduro-DM

in Dachsbach auf dem Programm und in Bühlertann

gibt’s sicherlich noch ein spannendes Finale.“

Chrissi bewegte sein aktuelles Six-Days-Motorrad,

das die ganze Woche in der Slowakei geschunden

wurde. Er hat nach eigener Aussage für Schefflenz

lediglich den Luftfilter gewechselt und die

300er hielt problemlos – beachtlich.

Michael Röhrl (XC Expert, 5. Platz, Sherco): „Ein

brutales Rennen für mich mit abwechslungsreichen

Abschnitten, aber letztendlich mit meinem bisher

besten Resultat. Der Start war nicht ideal. Ab der

Hälfte der Rennzeit ging’s richtig gut. Jörg Albrecht

und ich haben uns bis aufs Messer Runde für Runde

bekämpft. Es ist absolut erstaunlich, wie fit und

schnell er noch mit seinen über 50 Lenzen ist. Letztendlich

konnte ich dann doch noch den 5. Platz

knapp vor ihm einfahren. Die Strecke selbst war der

Kracher, speziell die lange Bergab- und Bergaufpassage

mit den zahlreichen Absätzen verlangte

nach intensivem Körpereinsatz.“

Stephan Weigand (XC Senior: 1. Platz, Beta): GCC-

Haudegen Stephan Weigand hat alles richtig gemacht

und die Weichen für den Klassensieg gestellt.

Seine Worte zum Rennverlauf: „Der 3. Platz

beim Start war ideal, um auf der oberen Feldpassage

auf den 2. Platz vorzurücken. Dadurch enteilte ich

Gott sei Dank der Staubentwicklung auf den hinteren

Rängen. Ich schnappte mir den führenden Frank

Mey noch und konnte anschließend mein eigenes

Rennen fahren. Ich fuhr auf die vor mir gestarteten

Pre-Senioren auf, doch auch dort wird mit ordentlich

Speed gefahren, sodass die Überholmanöver alles

andere als einfach waren. Speziell die langsamen

und vor allem engen Passagen hatten es mir angetan

– Fahrspaß pur.“

André Hoßfeld (XC Quad Pro, 1. Platz, Yamaha): „Es

war anfangs sehr schmierig, was aber dank meiner

neuen Reifen keine so große Sache war. Ich konnte

mich von Max Freund leider nicht absetzen und

musste ihn dann nach 40 Minuten auch vorbeilassen.

Ich blieb aber immer in Sichtkontakt und hielt

das Tempo hoch. Zum Schluss hatte Max leider einen

technischen Defekt, sodass ich ungefährdet

siegen konnte. Bei den Sprüngen musste ich etwas

zurückstecken, da ich für die welligen Passagen eine

etwas weichere Fahrwerksabstimmung gewählt

und nicht die notwendigen Reserven zur Verfügung

hatte, so wie sie bei Max vorhanden waren, um die

Sprünge voll zu nehmen. Das wäre bei einer Nachahmung

höchstwahrscheinlich in Bezug auf das

Material und die Technik nicht gutgegangen.“

Max Freund (XC Quad Pro, 4. Platz, CanAM): „Als

Zweiter war ich vom Start weg gut unterwegs und

brauchte relativ lange, um Eddie Hernandez zu

überholen, da er verdammt flott unterwegs war. Zudem

war die Strecke noch etwas schmierig, sodass

beim direkten Hinterherfahren Abstand gehalten

werden musste, ansonsten hattest du durch den

hochgeschleuderten Dauerbeschuss mit Dreck keine

Sicht mehr. Die deutlich langsameren ATVs vor

uns waren nicht gerade ideal, da sie beim Überholen

zunehmend mehr Dreck auf Brille und Fahrzeug

schleuderten. André Hoßfeld hatte mich dann überholt,

aber ich blieb wohlwissend wegen dem hochwirbelnden

Schmutz auf Distanz. Nach einer halben

Stunde bin ich an ihn herangefahren und konnte

mich anschließend vorbeipressen. Die Strecke wurde

dann immer besser. Nach einer Stunde hat man

mir angezeigt, dass der Kühlerschlauch abgerutscht

sei und ich nahm sofort Speed raus, um den

Motor zu schonen. Dann folgte ein zeitaufwändiges

Befüllen des heißen Kühlers, was mich eine Runde

kostete. Ich bin anschließend an Hoßfeld wieder

vorbei, was mir letztendlich den 4. Platz einbrachte.

Jetzt muss in Bühlertann einfach alles stimmen,

aber wie man sieht, kann alles passieren – that’s

race.“

André Hoßfeld

siegt in Schefflenz,

Max Freund nach

Problemen nur auf

Platz 4

63

MCE

November '15


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT - SCHEFFLENZ + BÜHLERTANN

Sie ziehen alle Blicke auf

sich – die Maxxis Babes

Kevin Ristenbieter – der neue

deutsche Cross Country Meister

Daniel Fischer – der Schlammdompteur

und ATV-Meister

Mega-Bedingungen

am Samstag

vor vollem Haus

Bühlertann

DAS GCC-FINALE UND DEREN

MEISTER ... EIN SPEKTAKEL

Top-Location, volle Klassen und tausende Cross-Country-Fans an der Strecke. Die Anspannung

bei den Spitzenpiloten war förmlich zu spüren, da es durch den geänderten Zeitplan für das Finale

mit Pro & Co. bereits am Samstagnachmittag ans Eingemachte ging. Der Track: Schnell,

vielseitig und anspruchsvoll. Dafür dass nur die MAXXIS Cross Country Meisterschaft (GCC) in

den Genuss dieser legendären und ansonsten ganzjährig gesperrten Bühlertanner MX-Strecke

kommt, ist das präsentierte Ergebnis des MSV Bühlertann beeindruckend. Eine Startgerade,

die eines MXGP würdig wäre, flüssig gesteckte Cross-Country-Passagen, zahlreiche MX-Einlagen

mit klassischen Bergauf- und Bergab-Elementen sowie ein abwechslungsreicher Waldabschnitt

schufen einen perfekter Mix, der für atemberaubende Fahrmanöver und puren Fahrspaß

bei allen Teilnehmern sorgte.

Volle Konzentration

vor dem Start

Für die XC Pro lautete der Meisterschaftsstand folgendermaßen:

1. Nemeth mit deutlichem Punktevorsprung

vor Kevin Zdon und Christian Weiß –

Chrissi und Kevin trennte nur ein Punkt voneinander.

In Bühlertann war natürlich noch der ein oder

andere Gastfahrer in dieser Klasse am Start. Darunter

auch Motocrosslegende Doug Dubach aus den

USA. Der über 50-Jährige hat’s noch immer drauf,

wie er bereits beim Start gegen Nemeth & Co. bewies.

Er war auf der serienmäßigen TM 250 von Importeur

Mike Schmidt angetreten und musste sich

zunächst an die für ihn unüblichen Gegebenheiten

der GCC gewöhnen und natürlich auch ans Bike. Als

Dritter aus dem Startgatter kommend, konnte er

64

MCE

November '15


sich während der Rennphase auf dem 5. Platz (!)

festbeißen.

Indes holte sich Chrissi Weiß die Führung und fuhr

mit ordentlich Druck auf und davon. Kevin Zdon hatte

anfangs mit den teilweise rutschigen Bedingungen

etwas gehadert und kam auf dem 4. Platz hinter

Lars Reuther ins Ziel. Denn nach gut einer Dreiviertelstunde

gab es plötzlich einen Rennabbruch aufgrund

eines gestürzten Fahrers, dessen tatsächliche

Situation nicht ganz klar war und sicherheitshalber

ein Rettungshubschrauber angefordert wurde

– sicher ist sicher. Dann die Entwarnung – alles

halb so schlimm. Die gefahrene Rennzeit reichte für

eine Wertung aus, sodass Nemeths erfolgreicher

Versuch, den führenden Christian Weiß kurz vor

dem Ziel noch zu überholen, von Erfolg gekrönt wurde

und der Sieg sein war.

Somit war Cory nicht nur Laufsieger in Bühlertann,

sondern gleichzeitig Overall-Meisterschaftsgewinner

der MAXXIS Cross Country Meisterschaft 2015

und er durfte sich über ein hochwertiges Mountainbike

im Wert von 3000 Euro, 1000 Euro in bar und

20 Lose für das ausgeschriebene Auto freuen. Zweiter

wurde letztendlich Christian Weiß, der den Laufsieg

kurz vorm Ziel aus Unkenntnis vom vorzeitigen

Rennabbruch noch verlor, aber nicht weniger glücklich

über seinen 2. Platz im Rennen und in der Meisterschaft

war. Kevin Zdon holte sich den 3. Platz und

freute sich über eine gelungene Saison, die er dieses

Jahr unfallfrei und ohne Zwischenfälle abschließen

konnte. Dominik Pleyer – vom bekannten Pleyer-Clan

– sicherte sich den 4. Platz bei den Pros und

durfte sich mit seinen 12 Losen wie auch in 2014 per

Zufallsgenerator als Gewinner des Mitsubishis auswählen

lassen – was für ein erneutes Sahnehäubchen

oben drauf für die hart umkämpfte 2015er

GCC-Saison.

In der XC Expert hieß der unangefochtene Overall-

Sieger Norbert Zsigovits, der unter den Fittichen

von Kornel Nemeth hinsichtlich Speed und Können

als die zukünftige Wachablösung in der XC Pro gehandelt

wird. Doch zuvor holte sich der Bruder von

Christian Weiß, Daniel, den Laufsieg in Bühlertann

und kam mit diesem fulminanten Sieg noch auf

6 Punkte an Norbert Zsigovits heran. Doch dahinter

lauerte auch schon Marcel Reuther und schnappte

sich den 2. Platz hinter Daniel Weiß und dem Dritten

in der Meisterschaftswertung. Norbert Zsigovits

ging mit einem Mountainbike im Wert von 2000 Euro

und 500 Euro in bar als Meisterschaftssieger

nach Hause.

In der XC Advanced machte Domenico Felici den

Sack zu und fuhr auf Sicherheit. Im Sandwich des

Pleyer-Clans reichten ihm die 20 Meisterschaftspunkte,

um vor Fabian Pleyer und Nico Schwingschlögl

in der Meisterschaft den Titel zu holen. Der

junge Felici gilt schon jetzt als GCC-Talent, von dem

noch einiges zu erwarten ist. Die jungen Wilden rücken

unaufhaltsam nach und werden in den nächsten

ein bis zwei Jahren den erfahrenen GCC-Urgesteinen

so richtig den Marsch blasen.

Ein Drama – oder so ähnlich könnte man den zweiten

Renntag zum GCC-Finale in Bühlertann 2015 bezeichnen.

Am Tag zuvor waren es noch angenehme 20 Grad

Lufttemperatur und staubtrockene Verhältnisse forderten

intensive Streckenbewässerung durch den

MSV Bühlertann. Aber was war passiert? Anhaltender

Regen veränderte die Bedingungen vollständig,

sodass es zahlreiche Änderungen wie Rennzeitkürzungen

und leider auch Ausfälle mit dramatischem

Einfluss auf die Meisterschaftswertung gab. Der

lehmhaltige Boden von Bühlertann mag nur zwei

Zustände: entweder trocken oder vollständig

durchnässt. Da aber weder das eine noch das andere

zutraf, gab es einen Mix aus beidem, was für einen

zähen, klebrigen Untergrund sorgte und sowohl

in der Vierrad- als auch Zweiradklasse den

Fahrern, Maschinen und vor allem der Technik alles

abverlangte.

XC ATV

Mit dem Wissen der auf die Fahrer zukommenden

Materialschlacht und zur Vermeidung von Überhitzungsproblemen

bei den Motoren entschied die

Rennleitung um Jens Zimmermann, die Rennzeit bei

der Vierradfraktion auf 45 Minuten zu kürzen. In vorderster

Startreihe durfte die ATV-Klasse auf die erste

Runde, um für die Sportquads quasi die Spur zu

legen. Letztere sind bekanntlich nur mit reinem Hinterradantrieb

ausgerüstet. Dabei kristallisierte sich

erneut Daniel Fischer mit seinem Can-Am-ATV als

Sieger heraus und konnte alle in dieser Klasse gestarteten

Teilnehmer hinter sich lassen – auch die

normalerweise schnellere Quad-Pro-Klasse. Allein

dieser Umstand zeigt auf, wie heftig die fahrerische

Herausforderung am Sonntag war. Letztendlich

konnte sich Daniel Fischer mit 187 Meisterschaftspunkten

den GCC-DM-Titel vor Christian Böhnke

und Peter Koppe sichern. Uldis Freimanis musste

aufgrund von zwei Nullern in Schefflenz und Bühlertann

auf den 4. Platz ausweichen.

XC Quad Pro

Was machte indes die Quad-Pro-Klasse? Nach dem

Punkteverlust für Max Freund in Schefflenz war für

die Meisterschaft noch alles offen. In Bühlertann erging

es Freund nicht besser. Bereits nach knapp

23 Minuten Fahrzeit und sieben gefahrenen Runden

kam das vorzeitige Aus für den Can-Am-Piloten. Die

Technik spielte ihm erneut einen Streich und kostete

ihn somit die noch mögliche Meisterschaft.

Sein stärkster Rivale Kevin Ristenbieter hatte nun

nur noch die Aufgabe, einen ungefährdeten Sieg

nach Hause zu bringen, um den Titel als Deutscher

Meister in der Quad Pro zu sichern. Aber von einem

„nur noch nach Hause fahren“ konnte unter diesen

Bedingungen sicherlich nicht die Rede sein, denn

das war trotz wenig Gefahr von hinten immer noch

ein ganzes Stück Arbeit. Hinter Ristenbieter platzierte

sich der schon in Schefflenz auffallend

schnelle Quad-Pilot André Hoßfeld, der aber mit

dem Meisterschaftsergebnis der Top-Platzierten

nichts mehr zu tun hatte. Der letzte Einsatz in der

GCC-Meisterschaft 2015 wurde für Eddie Hernandez

durch einen hervorragenden 5. Platz versüßt. In

2016 wird der US-Amerikaner aufgrund seines – wie

er sagte – „gesetzteren Alters“ vom aktiven Rennsport

zurücktreten und sich mehr um seine Familie

kümmern. Doch einige sporadische Einsätze

schließt er bei der GCC dennoch nicht aus.

Detaillierte Ergebnisse und Meisterschaftsendstände

gibt es unter www.gcc.xcc-racing.com.

Die MAXXIS Cross Country Meisterschaft 2015 geht

nun in die verdiente Winterpause, sodass die Erfolge

gefeiert und Körper und Technik wieder auf Vordermann

gebracht werden können. Eine ganze Reihe

von Fahrern in der Deutschen Cross Country

Meisterschaft müssen aber noch mal ran, denn am

10. Oktober (nach Redaktionsschluss) steht in Mattighofen

(Österreich) noch das europäische XCC-Finale

an, wo mit Sicherheit wieder zahlreiche internationale

Spitzenpiloten um die europäische

Cross-Country-Krone fighten werden.

• Fotos: BABOONS, Sascha Christof, Rudolf Schuler

Holeshot-Gewinner Dominik Pleyer vor mehrfachem

MX-Champ und Gaststar Doug Dubach und

GCC-Triumphator Kornel Nemeth

STIMMEN AUS DER SZENE

Doug Dubach (USA, TM Racing, XC Pro): Er ist einer

der Supercross-Legenden in den USA und Deutschland,

Ex-Werksfahrer und zigfacher Weltmeister sowie

Yamaha-Testfahrer und Mitentwickler der legendären

YZ 400 F. Hier ein kurzes Statement nach

seinem GCC-Debüt: „Es hat mir hier bei der GCC

wirklich extrem viel Spaß gemacht. Anfangs war es

aufgrund der Bewässerung extrem rutschig. Da ich

ohne vorherige Einstellmöglichkeit auf der TM 250

von Mike Schmidt unterwegs war, musste ich mich

zunächst ans Bike und dann an die Streckenbedingungen

gewöhnen. Nach der dritten Runde ging es

immer besser und ich kam so langsam in einen guten

Rhythmus. Speziell die unterschiedlichen Anforderungen

von Motocross, Cross-Country und vor allem

die Endurosektion im Wald hatten es mir angetan.

Es war natürlich etwas staubig, was dem Fahrspaß

aber keinen Abbruch tat. Eine super Veranstaltung

mit einer beeindruckenden Community und absolutem

Suchtfaktor.“

Die Feier der Deutschen Cross Country Meister

2015: Volles Haus, das Festzelt war prall gefüllt und

die Stimmung war kurz vor dem Siedepunkt, denn

es warteten ja immerhin Siegesprämien in Höhe von

25.000 Euro auf die GCC-Fahrer. Zudem wurden diverse

Sachpreise zum guten Zweck eines kürzlich

verletzten Mitglieds des MSV Bühlertann – der leider

aufgrund eines Badeunfalls im Rollstuhl sitzt –

versteigert. Somit konnte eine beachtliche Summe

zusammengetragen und an den Verunfallten weitergereicht

werden. Zudem gab man für 2016 zahlreiche

Neuerungen zum Vorteil aller Fahrer bekannt.

Die neuen Termine für 2016 sind im Folgenden aufgelistet

und auch die Zusammenlegung der XC Expert

und XC Advanced wurde bekanntgegeben. Dafür

werden die Preisgeldausschüttungen und

Siegesprämien für 2016 aufgestockt, sodass der

Anreiz für einen Start in den stärkeren Klassen vorhanden

ist – also, traut euch. Ergänzend wird eine

neue Elektro-Bike-Klasse eingeführt, die zusammen

mit den Youngtimern und Twinshocks an den

Start geht.

GCC-Termine 2016: 23./24.4. Walldorf; 21./22.5.

Triptis; 23./24.7. Goldbach; 27./28.8. Rudolstadt;

17./18.9. Schefflenz; 1./2.10. Bühlertann.

Die Überflieger

der

Saison 2015

STATEMENTS

Jens Zimmermann (Rennleitung): „Eine Saison, die

durch extrem gutes Wetter gekennzeichnet war. Anstatt

Schlamm gab es viel Staub und hohe Temperaturen

für die Fahrer, was auch die Veranstalter nicht

selten ins Schwitzen brachte. Die Klassen waren

stets voll und es herrschte eine hervorragende Stimmung

über die ganze Saison. Und so werden wir

hoffentlich auch in die kommende GCC-Saison 2016

gehen. Die Termine sind bereits fix!“

Ulrich Hanus (BABOONS Geschäftsführer): „2015

war eine äußerst erfolgreiche Saison und wir setzen

alles daran, dass wir diesen Schwung auch ins neue

Jahr mitnehmen, wenn es dann in die Jubiläumssaison

geht. Wir feiern 2016 15 Jahre Deutsche Cross

Country Meisterschaft. Für unsere eingeschriebenen

Meisterschaftsfahrer haben wir da noch einiges

auf dem Plan!“

65

MCE

November '15


Kolumne

Eddi Hübner

Kontrastprogramm

Hallo MCE-Leser,

zwischen dieser und der vergangenen Ausgabe sind

bereits einige Wochen vergangen. In dieser Zeit

platzte mein Terminkalender förmlich aus allen

Nähten, fast jedes Wochenende war ich auf dem Motorrad

unterwegs und hatte einen Meisterschaftslauf

zu bestreiten! Es ist aber genau das, was diesen

Sport so einzigartig macht! Es galt, sich jedes Wochenende

auf komplett unterschiedliche Bedingungen

einzustellen, denn neben den Six Days (Enduro

Mannschaftsweltmeisterschaft) habe ich zwei Läufe

zur Deutschen Enduromeisterschaft absolviert, auf

die das Enduro-WM-Finale im französischen Requista

folgte. Für mich eine spannende Herausforderung,

doch der Reihe nach!

Die diesjährige Mannschaftsweltmeisterschaft

führte uns nach Košice in die Slowakei. Ich kannte

die Gegebenheiten vor Ort bereits durch einen früheren

EM-Lauf, den ich 2009 bestritt. Das Gelände

gleicht im Großen und Ganzen dem unseren, was jedoch

nicht auf die Sonderprüfungen bzw. die gefahrene

Strecke zutrifft. Das Streckenlayout der diesjährigen

Six Days war sehr anspruchsvoll und gut

gewählt. Der Veranstalter hatte lange und selektive

Sonderprüfungen präpariert, die einer WM absolut

gerecht waren. Die Etappen waren über den Zeitraum

von sechs Tagen recht zermürbend, was den

Charakter einer Sechstagefahrt jedoch sehr gut traf.

Leider konnte ich den Auftakt nicht wie geplant umsetzen.

Gleich zu Beginn des ersten von sechs Fahrtagen

stürzte ich inmitten der Etappe recht heftig

und verletzte mich sowohl am Knie als auch am Arm.

Von diesem Moment an war der Wurm drin und ich

musste den Tag mehr oder weniger als Schadensbegrenzung

verbuchen. Am zweiten Tag fand ich mich

trotz einiger Blessuren besser zurecht und konnte

verhältnismäßig gute Prüfungszeiten fahren. Der

signifikante dritte Fahrtag, von dem ihr vielleicht

bereits aufgrund des herrschenden „Qualifikationschaos“

verschiedener Nationen gehört habt,

war aus meiner Sicht nicht ganz so dramatisch. Ich

konnte diesen ohne Probleme absolvieren, auch

wenn ich zunehmend Probleme mit meinem angeschlagenen

Arm bekam. In den folgenden Tagen

4 und 5 konnten wir uns als Team recht gut halten.

Ich selbst erzielte in der E1 gute Ergebnisse und

konnte am fünften Tag sogar in die Topfünf fahren.

Das abschließende Motocrossrennen lief wiederum

nicht optimal, denn mit einem stark geschwollenen

und schmerzenden Arm konnte ich kaum Druck ausüben.

Die Anbremswellen wurden schnell zu meinem

größten Feind, dennoch blieb ich mit Rang 9 innerhalb

der Topten, was durchaus in Ordnung geht.

Für mich folgte ein wahrhaftiges Kontrastprogramm,

denn die nächsten Renntermine waren die

beiden DM-Läufe in Dachsbach und Tucheim. Speziell

in Dachsbach stellte sich mir erneut die Frage

nach der Wertigkeit einer Deutschen Meisterschaft,

dem immerhin höchsten nationalen Prädikat unseres

Sports. Ich respektiere das Engagement der Organisatoren

und schätze deren Mühe, ein schönes

Rennen veranstalten zu wollen, jedoch ist es aus

meiner Sicht nicht Sinn und Zweck eines Endurorennens,

Sonderprüfungen auf einem Acker auszutragen.

Das ist kein Endurosport im Sinne des Erfinders,

hier fehlt es schlichtweg an technisch anspruchsvollen

Endurotests! Hinzu kommt der unausgeglichene

Streckencharakter, der zunehmend

ins Gewicht fällt, um klassenübergreifend mit einem

66

MCE

November '15

„kleinen“ Motorrad gegenüber den

leistungsstärkeren Motorrädern konkurrieren

zu können. So ist es kaum verwunderlich,

dass die Klasse E1 geringe

Starterzahlen vorzuweisen hat. Das nur

kurz am Rande :-)! Rein sportlich gesehen,

konnte ich in meiner Klasse bei beiden Veranstaltungen

den Tagessieg einfahren. Ausruhen

konnte ich mich jedoch nicht, denn das

WM-Finale in Frankreich stand unmittelbar bevor.

Hier erwartete mich eine technisch höchst

anspruchsvolle Veranstaltung, mit knackigen

Sonderprüfungen. Dennoch herrschte vor Ort eine,

für mein Empfinden, trübe Stimmung im Fahrerlager.

Das war wohl darin begründet, dass es der letzte

WM-Lauf dieser Saison war und alle „fertig“ werden

wollten. Ich selbst konnte an beiden Tagen recht

gut durchfahren und hatte mit keinerlei Problemen

zu kämpfen. An beiden Tagen belegte ich Platz 10

und konnte meine erste komplette WM-Saison somit

auf Gesamtrang 9 beenden. Für mich höchst erfreulich.

Es steht bereits fest, dass seitens KTM einer erneuten

Zusammenarbeit für die Saison 2016 nichts

im Wege steht. Das bedeutet auch, ich erhalte 2016

die Möglichkeit, eine komplette WM-Saison zu absolvieren!

Mit dieser guten Nachricht verabschiede ich mich

nun erst einmal von euch :-)!

Bis zur nächsten Ausgabe,

euer Eddi #48


Kolumne

Davide von Zitzewitz

Meine bisher schwierigsten Six Days

Hey Leute,

68

MCE

November '15

die Saison neigt sich mehr und mehr dem Ende entgegen,

was jedoch keineswegs bedeutet, dass es

für mich ruhiger wird. Eher das Gegenteil ist der Fall!

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich zusammen mit dem

deutschen Trophy-Team bei der 90. Auflage der Six

Days gestartet. Der Termin mitten in der Saison war

vielleicht nicht ganz optimal, Spaß hat es jedoch

trotzdem gemacht! Vorwegnehmen kann ich: Es war

die härteste Mannschaftsweltmeisterschaft, die ich

bisher gefahren bin. Aber auch die, bei der ich sehr

viel dazu gelernt habe. Nach meiner ersten Teilnahme

im Jahr 2012 in Deutschland wusste ich ja einigermaßen,

was mich erwartet. Im vergangenen Jahr

in Argentinien galt es, Hitze und Staub zu überstehen.

In diesem Jahr allerdings waren die Gegebenheiten

noch härter! Allein die Landschaft war derart

beeindruckend, dass man schon beim Anblick eine

ungefähre Vorstellung bekam, was uns Fahrer da erwartet!

Dieser Eindruck bestätigte sich recht

schnell, denn bereits beim Ablaufen der Prüfungen

musste man konditionell ziemlich gut dastehen, um

alles einigermaßen anschauen zu können. Es war

quasi ein ewiges Bergauf und Bergab, gefolgt von

sensationellen Waldpassagen. Womit wir auch

schon beim Thema wären, denn diese Waldpassagen

und vor allem die Etappen im Wald hatten es in

sich. Die ersten beiden Tage konnte ich ganz gut

hinter mich bringen, auch wenn ich nicht zu einhundert

Prozent zufrieden war, positionierte ich mich in

der Klasse E2 auf Rang 24 von fast 80 Fahrern. Problematisch

gestaltete sich aus meiner Sicht der dritte

Fahrtag. Dieser führte auf der Verbindungsetappe

in entgegengesetzter Fahrtrichtung zu den

ersten beiden Tagen. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen,

wie „zerbombt“ die Strecke ausgesehen

hat, nachdem 500 Fahrer zwei Tage lang da drüber

gefahren sind. War man auch nur kurz nicht bei der

Musik, lag man ruck, zuck neben seinem Motorrad.

Davon blieb auch ich nicht verschont, dummerweise

konnte ich danach nur noch im Stehen fahren. Das

war aber nicht weiter dramatisch, denn im Sitzen

war ohnehin auf dieser Strecke nichts zu machen. Es

war zudem eine ziemliche Umstellung zu unseren

Enduroveranstaltungen. In der Slowakei sind wir

enorm viel im Wald gefahren, was ich so nicht gewohnt

bin. Trotz dieser Herausforderung konnte ich

mich in der E2 um einen Platz verbessern und dem

Team somit die bestmögliche Unterstützung geben.

Auch am vierten und fünften Tag galt es, sauber und

schnell durchzufahren, jedoch keinesfalls einen

Ausfall zu riskieren. Mit einer zum Teil neuen Streckenführung

sowie neuen Prüfungen gestaltete sich

alles zunehmend schwerer. Die Sonderprüfungen

mit einer Länge von fast 13 Minuten forderten einem

alles ab. Besonders gefreut habe ich mich schließlich

auf das abschließende Motocrossrennen am

sechsten und letzten Fahrtag. Die MX-Strecke hätte

glatt als MXGP-Track durchgehen können. Mein

Startplatz war mit Rang 26 nicht gerade optimal und

sehr weit außen. Ich konnte jedoch mit allem Mut, in

der ersten Kurve bis auf Position 4 vorfahren! Leider

wurde ich anschließend zweimal unsanft von der

Strecke geschickt, sodass ich einige Positionen abgeben

musste. Gegen Ende des Rennens machten

sich die Strapazen der vorangegangenen Tage in

Form von „Arm-Pump“ bemerkbar. Der Sprung in

die Topten bleib mir zwar verwehrt, aber der 11. Platz

beim Abschluss-Motocross war dennoch ein versöhnlicher

Abschluss der Six Days 2015. In der

Teamwertung konnten wir trotz starker Konkurrenz

den 7. Platz einfahren.

Kurz darauf folgte bereits der DEM-Lauf in Dachsbach.

Der „Umstieg“ gelang ganz gut, ich konnte

schnelle Zeiten, unter anderem eine Championatsbestzeit,

fahren und führte meine Klasse nach der

ersten Runde an. In den folgenden zwei Runden fuhren

sich durch den leichten Boden mehr und mehr

extrem lose Anlieger heraus. Die Jungs mit den leistungsstärkeren

Bikes konnten an eben diesen Stellen

ihren Vorteil voll und ganz ausspielen. Eine andere

Linie zu fahren, hätte nichts gebracht.

Dementsprechend musste ich mich am Tagesende

mit dem 2. Platz in der Klasse E2 zufriedengeben,

konnte die Gesamtführung jedoch halten. In Tucheim,

eine Woche später, konnte ich den Spieß wieder

umdrehen. Die Streckenführung lag mir, sodass

ich in der E2 alle Prüfungsbestzeiten holen und den

damit verbundenen Tagessieg einfahren konnte.

Nun gilt es mit „Rund um Zschopau“ und Woltersdorf

noch zwei DEM-Läufe zu bestreiten und zu versuchen,

meine E2-Gesamtführung zu halten. In der

kommenden Kolumne werdet ihr erfahren, ob mir

das Vorhaben gelungen ist.

Bis dahin, euer Davide #114

• Foto: Peter Teichmann


AUSSERGEWÖHNLICH

AB WERK

BEREIT FÜR DAS NÄCHSTE LEVEL

2015 fand das ISDE (International Six Days Enduro)

auf dem anspruchsvollen Gelände von Košice

in der Slowakei statt. Die Limited Edition der

KTM SIX DAYS-Modelle ist mit Profi -Komponenten

ausgestattet, um alle Herausforderungen zu

meistern, die das schlammige und felsige Gelände

dort zu bieten hat. WWW.KTM.COM

Photo: R. Schedl www.kiska.com

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

KTM Group Partner


Kolumne

Philipp Müller

WIEDEREINSTIEG

Hallo Leute,

in der letzten Ausgabe habe ich unser anstehendes Rennen des MSC Pfatter zur dann auch von mir gefahren :-) Mit zwei Tagessiegen aus den eigenen Reihen,

Südbayerischen Landesmeisterschaft im Motocross und die damit verbundenen richtig vielen Besuchern und keinerlei Verletzungen war die Veranstaltung für

Vorbereitungsarbeiten schon angekündigt. Diese Riesenhürde an Arbeitsaufwand,

wenn zudem keine permanente Strecke vorhanden ist, bleibt meistens un-

meinen Heimatverein ein voller Erfolg.

bemerkt, wenn man eine Veranstaltung als Zuschauer oder Teilnehmer besucht.

Ein abgeerntetes Feld direkt an einem Hof in meinem Dorf wurde für dieses Wochenende

als Rennstrecke umfunktioniert. Dabei wollten wir dem Kurs möglichst

nicht den Charakter eines Stoppelfeldrennens verleihen, sondern haben mit einer

Whoop-Sektion, mehreren Sprüngen und Tables reichlich Erde bewegt und

mit dem flüssigen, schnellen Streckenverlauf eine richtige Rennbahn kreiert.

Außerdem boten wir Samstagabend, nach den Jugendrennen, einen Wheelie-

Kontest für jedermann an. Schließlich sollte bei einer Clubsportmeisterschaft

rein der Spaß im Vordergrund stehen und da das komischerweise gerade dort so

oft vergessen wird, fand ich den Wheelie-Wettbewerb als eine tolle Möglichkeit,

die Veranstaltung etwas aufzulockern. Mit fast 30 Fahrern und vielen Zuschauern

ist die Idee auch super angenommen worden. Mit der längsten Zeit auf dem

Hinterrad wurde schließlich der Sieger ausgefahren.

Um meinem Knie noch etwas Ruhe zu gönnen und keinen Rückschlag zu riskieren,

so kurz bevor die Verletzung ausgeheilt ist, entschied ich mich dafür, trotz

der Rolle als Lokalmatador, am Sonntag nicht an den Start zu gehen. Aber ganz

ohne Fahren geht’s dann doch nicht und zumindest den Wheelie-Kontest ließ ich

mir nicht entgehen. Nebenbei bemerkt wurde die längste Zeit auf einem Rad

Mit so viel inhalierter Rennluft war ich natürlich umso mehr motiviert, wieder ins

Geschehen einzugreifen. Ein paar Wochen später war es dann auch endlich so

weit. Ebenfalls auf einem geernteten Feld (ob das die Jahreszeit mit sich bringt

oder es daran liegt, dass ich mittlerweile nur noch mit Lampe am Motorrad unterwegs

bin?) fand in meiner Gegend ein Rennen im Speedway-Modus statt. Das

heißt, vier Fahrer gegeneinander, vier Runden auf einem kurzen, aber sehr

schnellen Kurs und viele Durchgänge. Im Finale waren es dann jedoch sieben

weitere Motorräder, die mit mir ans Gatter rollten. Mit dem „Holeshot“ konnte

ich das Feld bis zum Rennende kurz vor der Ziellinie anführen. Mit dem bis dato

Zweitplatzierten bin ich jedoch kollidiert, dadurch zu Fall gekommen und habe

dann eben als Zweiter die karierte Flagge passiert.

Als Wiedereinsteig war das ganz in Ordnung und obwohl sich die Saison eigentlich

dem Ende zuneigt, geht es für mich jetzt erst richtig los. Die Veranstaltung in

Kempenich nutze ich als Einstieg in die Endurorennen, um dann für das EM/DM-

Finale in Woltersdorf bereit zu sein. Nebenbei hat auch das Wintersemester meines

Studiums wieder angefangen und ich versuche jetzt wieder alles unter einen

Hut zu bringen. Für die nächste Ausgabe gibt es also genügend Inhalt.

Bis dahin, macht es gut,

Philipp Müller

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MCE

November '15


www.husqvarna-motorcycles.com

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

weit weg ist

gut. Weiter

weg ist besser.

Photo: R. Schedl

DIE 4-TAKT ENDURO MODELLE 2016

Agiles Handling, kalkulierbare Power und einfache Bedienbarkeit sind auf schwierigem Terrain entscheidend.

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Tel. 035323/686015 | 04654 Frohburg, Neubert Racing Shop, Tel. 034348/55910 | 06333 Hettstedt, Moto Cross Enduro Shop Böttcher, Tel. 03476/810087 | 06889 Lutherstadt Wittenberg, Teuber

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38112 Braunschweig, e-coplan GbR, Tel. 0531/22501102 | 39108 Magdeburg, Moto Fink, Tel. 0391/7327525 | 46286 Dorsten, Richard Fritsche Zweiradtechnik, Tel. 02369/7419530 |

47546 Kalkar, Twenty Suspension, Tel. 02824/976763 | 49143 Osnabrück, Fahrzeug-Center Schriewer GmbH, Tel. 05402/64280 | 51069 Köln, Moto Rumpf GmbH, Tel. 0221/605686 |

53894 Mechernich, Rasch Racing KG, Tel. 02256/958975 | 57644 Hattert, Motoshop-Vohl, Tel. 02662/4827 | 64347 Griesheim, Fahrzeugbau Nothnagel GmbH, Tel. 06155/83820 |

66839 Schmelz, Bodo Schmidt GmbH & Co. KG, Tel. 06887/901090 | 71364 Winnenden, MPS Zweiradcenter, Tel. 07195/73723 | 73560 Böbingen, MH Motorräder GmbH, Tel. 07173/92321 |

74252 Massenbachhausen, Enduro Koch, Tel. 07138/813393 | 74372 Sersheim, MSR-Einspurfahrzeuge GbR, Tel. 07042/840080 | 75393 Ostelsheim, AIO Motorsport, Tel. 07033/4060766 |

78052 VS-Marbach, MXR-Bikes GbR, Tel. 07721/908200 | 80807 München, HSO GmbH, Tel. 089/309053740 | 82435 Bad Bayersoien, Mo-Sport Ammertal, Tel. 08867/9139653 |

83301 Traunreut, Moto-Sport Handels AG, Tel. 08669/8660 | 84051 Essenbach/Oberahrain, Streifeneder Motorrad-Team, Tel. 08703/91777 | 85055 Ingolstadt, Motorradzentrum Ingolstadt,

Tel. 0841/99350800 | 85748 Garching b. München, KawaMotor Motorradvertriebs GmbH, Tel. 089/302080 | 86316 Friedberg-West, Motorräder Schreiz, Tel. 0821/3499752 |

86720 Nördlingen, Motorrad Dürr, Tel. 09081/8050181 | 87616 Marktoberdorf, Motorrad Waldmann, Tel. 08342/899704 | 88074 Meckenbeuren, Bike Store Danckert, Tel. 07542/1290 |

90559 Burgthann, BSN-Racing GbR, Tel. 09183/9029494 | 94469 Deggendorf, RiMoTec, Tel. 0991/299594 | 95666 Mitterteich, TG Motorsport, Tel. 09633/2793 | 96237 Ebersdorf b. Coburg,

Buchholz Endurosport, Tel. 09562/403372 | 97516 Oberschwarzach, Motorrad Welink, Tel. 09382/3191071 | 98587 Steinbach-Hallenberg, Motozentrum Haselgrund, Tel. 036847/50687


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EVENTS/TERMINE

Gavin Faith wurde im Vorjahr von

Rennen zu Rennen stärker und am

Ende Vizemeister des ADAC SX Cup

Test the Best – KTM 2016 testen

Am 24. Oktober 2015 bietet BvZ allen Motocross- und Endurofahrern die Möglichkeit,

die neuen KTM-Modelle 65 SX bis 350 SX-F 2016 und 250 EXC bis

450 EXC 2016 Probe zu fahren.

Auf dem Gelände des ADAC in Tensfeld habt ihr die Möglichkeit, auf der Motocross-

und auf einer speziell hergerichteten Endurostrecke ausgiebig zu testen.

An diesem Testtag kann von 9:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr gefahren

werden. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich vor Ort. Voranmeldungen

können leider nicht bearbeitet werden.

Enduro: 250 EXC, 250 EXC-F, 350 EXC-F und 450 EXC 2016, außerdem 250 Freeride,

350 Freeride und Freeride E! Motocross: 65 SX, 85 SX, 125 SX, 250 SX-F und

350 SX-F 2016.

Der MX-Kurs auf der Motorsportanlage in Tensfeld bietet auf zirka 1700 Metern

Streckenlänge alles, was das Herz eines Offroadbikers begehrt: 15 Sprünge,

Tiefsandstücke sowie einen flüssigen Streckenverlauf. Zusätzlich hat der MCE

Tensfeld für diesen Testtag eine Endurostrecke und für die 50-SX- und 65-SX-

Fahrer eine spezielle Kinderstrecke vorbereitet.

GPS Koordinaten Motorsportanlage Tensfeld: 23824 Tensfeld, Tarbeker Landstraße,

54° 03,06 min Nord 10° 18,56 min.

Jedes Motorrad kann 15 Minuten gefahren werden und jede Testfahrt kostet

20,- Euro. Beim Einkauf bei BvZ-Motorradhandel werden von jeder gezahlten

Probefahrt 10,- Euro Gebühr wiedererstattet. Wer nach der Testveranstaltung

ein Motorrad kauft, bekommt den ganzen gezahlten Betrag erstattet.

Das Training mit dem eigenen Motorrad ist an diesem Tag auch möglich. Die

„Test the Best“ Motorräder, die nur an dem einen Tag benutzt werden, werden

anschließend sofort verkauft. Die Preise für die Motorräder sind sehr attraktiv.

Schon jetzt hat BvZ fast alle KTM-EXC- und SX-Modelle 2016 am Lager; sogar

noch eine geringe Stückzahl der limitierten Six-Days-Modelle. Was noch fehlt,

kommt noch im Oktober/November in den Laden.

BvZ Racing Team, Bert von Zitzewitz e.K. Motorradhandel, Karlshof 5,

23758 Karlshof, Tel. 04528 9150-0, Fax 04528 915029, E-Mail: bvz@bvz.de

13. Int. ADAC-Sachsen-Supercross

Chemnitz am 27./28. November 2015

in der Chemnitz Arena

SX Chemnitz

wirft seine

Schatten voraus

Nachdem die Outdoorsaison nun beendet

ist, wird aus Motocross wieder Supercross

und es geht wieder in die Hallen.

Natürlich steht auch hierbei der

Sport im Mittelpunkt, doch ist Supercross

vor allem eine bekömmliche Mischung

aus (Renn-)Action und Show. In

Chemnitz gibt es solch ein Event der Extraklasse

in diesem Jahr wieder am letzten

Freitag- und Samstagabend im November,

konkret am 27./28.11.2015. Das

nun schon 13. Int. ADAC Sachsen Supercross

Chemnitz ist auch in der Zwischensaison

2015/2016 wieder fester Bestandteil

Im Vorjahr war die Tunneldurchfahrt

das Novum in Chemnitz

des ADAC SX Cups und zugleich die einzige Station der beliebten Serie im Osten

Deutschlands. Zu dieser gehören noch Stuttgart, München und Dortmund.

Nachdem Chemnitz in der Vergangenheit eine Vorreiterrolle in Sachen Supercross-Nachwuchs

übernommen hat, geht nun auch in Stuttgart und Dortmund

neben den beiden Top-Klassen SX1 und SX2 die national ausgeschriebene SX3

für 12- bis 16-Jährige mit 85-ccm-Motorrädern an den Start. Hinzu kommen in

Sachsen die SX4 (9 bis 12 Jahre, 65 ccm) und SX5 (7 bis 10 Jahre, 50 ccm).

Zum Wohle der von auswärts kommenden Fans beginnt die Veranstaltung am

Freitagabend 20:00 Uhr und tags darauf zwei Stunden früher. Einlass in die Halle

sowie ins Fahrerlager (mit Zusatzkarte bzw. Programmheft) ist jeweils zwei

Stunden vor dem eigentlichen Beginn, sodass man die Ausstellung diverser An-

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ieter besuchen, den Mechanikern über die Schulter schauen und mit dem einen

oder anderen Fahrer plauschen kann. Nach zwei weiteren über den Abend

verteilten Pausen signalisieren die neuerlichen Openings und Showelemente

dann die jeweilige Fortsetzung der supercrossigen Kampfhandlungen und zum

Abschluss rocken dann wieder Freestyler mit atemberaubenden Tricks die Halle.

Aus deutscher und lokalpatriotischer Sicht darf man sich auf ein Wiedersehen

mit dem im vorigen Jahr leider verletzten Dominique Thury freuen. 2013 raste

der Sachse als Gesamtsieger der SX2 zum Titel „Prinz von Chemnitz“ und stellt

sich nun altersbedingt dem Kampf mit den „Big boys“ der Top-Klasse SX1.

Wenngleich die führenden Nationen im Supercross die USA und Frankreich sind,

wurden im Vorjahr der Brite Jack Brunell und der Spanier Iker Larranaga „König

…“ bzw. „Prinz von Chemnitz“. Neu war damals eine Art Tunneldurchfahrt, bei

der die Supercrosser unter einer Tribüne den Blicken der Fans entschwanden,

um nach wenigen Augenblicken ins Infield zurückzukehren. Aufgrund der positiven

Resonanz seitens der Fahrer und Fans wird diese Parcours-Variante auch

diesmal gefahren.

Tickets für das 13. Int. ADAC-Sachsen-Supercross Chemnitz am 27. und 28. November

2015 gibt es direkt bei der Messe Chemnitz (Messeplatz 1, 09116 Chemnitz),

dem Ticketservice der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH (Markt

1, 09111 Chemnitz), in allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über

die Ticket-Hotline 0371 38038380 (Ortstarif). Weitere Informationen unter www.

supercross-chemnitz.de

Ablauf und Ticketpreise - Freitag, 27.11.2015: Einlass 18:00 Uhr, Beginn

20:00 Uhr, Ende ca. 24:00 Uhr. Happy Friday - Kategorie 1, 49,90; Kategorie 2,

38,-; Kategorie 3, 25,- Euro • Six Pack Freitag (nur im Vorverkauf) - Kategorie 1,

45,-; Kategorie 2, 34,-; Kategorie 3, 21,- Euro.

Samstag, 28.11.2015: Einlass 16:00 Uhr, Beginn 18:00 Uhr, Ende ca. 22:00 Uhr

• Kategorie 1, 55,-; Kategorie 2, 44,-; Kategorie 3, 30,- Euro • Six Pack Samstag

(nur im Vorverkauf) - Kategorie 1, 52,-; Kategorie 2, 40,-; Kategorie 3, 26,- Euro.

Das Angebot: Gönnt euch einen Abend zu sechst! Mindestens sechs Freunde,

Fans, Kumpels, Kolleginnen oder Kollegen kommen zum Supercross und zahlen

für ihr Ticket in der Kategorie 1 nur 45,-/52,- Euro (Freitag/Samstag), in der Kategorie

2 nur 34,-/40,- Euro und in der Kategorie 3 nur 21,-/26,- Euro. Achtung! Die

Angebote „Six Pack Freitag“ und „Six Pack Samstag“ gelten nur im Vorverkauf

und nicht an der Abendkasse.

Kinder bis sechs Jahre haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt. Ermäßigten

Eintritt erhalten Kinder bis 14 Jahre. Inhaber der Freie-Presse-Karte wird

in den Geschäftsstellen der Freien Presse ein Rabatt gewährt.

An beiden Veranstaltungstagen gilt das Kombiticket; das heißt, die Eintrittskarte

für das 13. Int. ADAC-Supercross Chemnitz gilt am Tag der Entwertung als einmaliger

Fahrausweis für Hin- und Rückfahrt auf allen Bus- und Straßenbahnlinien

sowie in den Zügen des Nahverkehrs im Verbundraum VMS. Weitere Infos

dazu unter www.vms.de

77

MCE

November '15


EVENTS

Kings of Xtreme schon im November

Das spektakulärste Motorrad-Event Mitteldeutschlands findet bereits im November

in der Halle 1 auf der Leipziger Messe statt und läutet damit die Supercrosssaison

ein. Bei der bereits siebten Auflage der Veranstaltung wird die

größte Indoor-Strecke Europas präsentiert.

Bereits Anfang November wird es in der Halle 1 auf der Leipziger Messe wieder

spektakulär, wenn drei Tage lang Motocross- und Enduromaschinen über die

Supercross- und Endurostrecke fliegen. Schon zum siebten Mal findet das Kings

of Xtreme statt und läutet mit dem in den November vorverlegten Termin nun offiziell

die deutschsprachige Hallensaison ein.

„Mit dem neuen Termin vom 6. bis 8. November 2015 sind wir dem Wunsch der

großen Teams und Motorradhersteller nachgekommen, die von unserer

Veranstaltung, der Strecke und dem Publikum in der Vergangenheit so

begeistert waren, dass sie das Kings of Xtreme als prestigeträchtige Auftaktveranstaltung

sehen wollten“, freut sich Känguruh Production-Geschäftsführer

Rüdiger Sachse über das Vertrauen der Szene.

Mit dem neuen Termin ist es den Veranstaltern möglich geworden, mit

einer geplanten Grundfläche von 75 x 100 Metern die größte Indoor-Motocrossstrecke

Europas realisieren zu können. „Das bedeutet vor allem

mehr Platz für noch mehr spektakuläre Sprünge, spannende Zweikämpfe

und neue Show-Elemente, die die Rennen in unseren verschiedenen

Rennklassen begleiten“, erklärt der sportliche Leiter der Safitar Gmbh,

Sven Macha. So haben bereits etliche Spitzenteams und nationale sowie internationale

Top-Fahrer ihre Teilnahme angekündigt, unter anderem der amtierende

internationale deutsche Supercrossmeister Gregory Aranda aus Frankreich

und Filip Neugebauer aus der Tschechischen Republik, die die beiden

Supercross-Veranstaltungstage der vergangenen Kings-of-Xtreme-Veranstaltung

im Januar 2015 gewinnen konnten. Aber auch der Publikumsliebling von

2014, Florent Richier (F), seine Landsmänner Charles Lefrançois, Thomas Do sowie

die US-Boys Gavin Faith, Ross Johnson und Justin Starling, der Australier

Sam Martin sowie viele weitere Fahrer haben ihr Kommen bereits angekündigt.

Ebenso werden sich die großen Teams wie das Monster Energy Kawasaki Team

Pfeil, Honda Meyer, Sturm, Ihle Racing, Castrol Power Web-1, STC Yamaha, Twenty

Suspension und viele mehr im Fahrerlager präsentieren.

Neu ist auch die Gesamtwertung, es geht dabei um den großen Preis von Leipzig,

für den der Gesamtsieger nach den zwei SX-Tagen eine extra Prämie in Empfang

nehmen wird, was noch weitere internationale Top-Fahrer anlocken dürfte.

Die größere Fläche für die Strecke wird bei den spektakulären Show-Elementen,

die zwischen den Rennen für die Unterhaltung sorgen, ebenfalls für Superlativen

sorgen. So werden wie gewohnt die Freestyle-Motocrosser mit ihren wahnsinnig

anmutenden und über 20 Meter weiten Tricksprüngen für atemlose Momente

im Publikum sorgen. In ihren Shows werden sie nach zwei Jahren Pause

wieder von einem Schneemobilfahrer unterstützt, der mit seinem 250 Kilogramm

schweren Gefährt einen „Backflip“ in zehn Metern Höhe zeigen wird.

Wie in den Vorjahren wird nach zwei Tagen Supercross-Action die Strecke in der

Nacht zum Sonntag zu einem nicht minder spektakulären Endurocross-Parcours

umgebaut, in dem ein internationales Fahrerfeld über Baumstämme, Steinbrocken,

Traktorreifen, Container und viele andere künstlich errichtete Hindernisse

Rennen auf Enduromaschinen ausfahren wird.

Der Australier Sam

Martin war bei der

sechsten Auflage

in Leipzig schnell

unterwegs

Der Ungar Kornel Nemeth

verteidigte seinen Titel des

Gesamtsiegers beim letzten

Endurowettbewerb

„In den letzten beiden Jahren haben wir bei dem nächtlichen Umbau einige Erkenntnisse

gewinnen können, die dafür sorgen werden, dass wir im November

die anspruchsvollste Strecke, die es bisher in der Halle 1 auf der Leipziger Messe

gab, bauen werden“, verspricht Sven Macha auch am dritten Veranstaltungstag

ein weiteres Spektakel. Pyrotechnik, heiße Girls, krachende Musik, Fahrerlager-

Zugang sowie viele Ausstellerstände runden das Programm an allen drei Veranstaltungstagen

ab.

Tages- sowie Kombinations-Tickets gibt es ab 32,60 Euro. Ihr erhaltet sie bei allen

bekannten Vorverkaufsstellen (www.eventim.de) und im Internet unter

www.kaenguruh.de und www.kingsofxtreme.de

Aktuelle Infos zur Veranstaltung gibt es unter www.kingsofxtreme.de sowie

www.facebook.com/KingsOfXtreme.

Kings of Xtreme kurz und knapp: Ort: Leipzig/Messehalle 1 • Supercross, 6. November,

Start 19:00 Uhr; 7. November, Start 18:00 Uhr • Endurocross, 8. November,

Start 14.00 Uhr.

78

MCE

November '15


ADAC-Supercross München

am 20. und 21. November 2015

Völlig losgelöst

Beim ADAC-Supercross in der Münchner Olympiahalle

wartet auf die Besucher auch in diesem

Jahr eine rund vierstündige Vollgas-Show

mit vielen sportlichen Höhepunkten – nur einen

Monat früher als gewohnt: am 20. und 21.

November.

Titelverteidiger Aranda kann’s kaum erwarten

Im Fokus des ADAC Supercross stehen rund

60 Cross-Piloten aus aller Welt, die sich extrem

spannende Duelle Mann gegen Mann und beinharte

Überholmanöver liefern. Darunter der

Franzose Gregory Aranda, zweimaliger ADAC

SX Cup-Sieger und „König von München“ 2014.

Schon jetzt freut er sich auf seine Starts für das

Sturm Racing Team: „Ich kann es kaum erwarten,

meine Titel zu verteidigen“, so der 26-Jährige.

Dass die Rennen eine spannende Angelegenheit

werden, dafür sorgt Streckenbauer

Freddy Verherstraeten aus Belgien. Er hat den

rund 400 Meter langen Kurs, bestehend aus

150 Lkw-Ladungen spezieller Tonerde, bereits

konzipiert. Knifflige Kehren, weite Sprünge

und das Waschbrett stellen hohe Anforderungen an die Crosser. Mit von der Partie

in der Olympiahalle sind auch zahlreiche Nachwuchspiloten in der Klasse

SX2, die um den Titel „Prinz von München“ kämpfen.

Show- und Action-Programm nonstop

Neben Live-Schaltungen aus dem Fahrerlager, Interviews mit Piloten und jeder

Menge Hintergrundinfos garantieren die Freestyler maximale Unterhaltung.

Völlig losgelöst zeigen sie in bis zu zwölf Metern Höhe gewagte Sprünge und Figuren,

darunter „Back Flip“, „Tsunami“ und „Superman“. Darüber hinaus lädt

eine große Verkaufsausstellung, bei der unter anderem die größten Motorradhersteller

ihre aktuelle Modellpalette präsentieren, zum Flanieren ein. Wer nach

den Rennen die Nacht noch zum Tag machen will, sollte die Race Party an beiden

Tagen nicht verpassen.

Tickets ab 38 Euro

Bildtext: Action nonstop: Beim

ADAC Supercross München am 20.

und 21. November in der Olympiahalle

liefern sich rund 60 Proficrosser

aus aller Welt atemberaubende

Rennen mit beinharten Überholmanövern

• Foto: ADAC/Nico Schneider

Tickets gibt’s ab 38 Euro unter Telefon 089 31888581, unter www.supercrossmu

enchen.de, www.eventim.de, bei allen an München Ticket angeschlossenen

Vorverkaufsstellen sowie in allen ADAC-Geschäftsstellen. Für Kinder von sechs

bis 14 Jahren kostet der Eintritt in den Kategorien 1 bis 3 am Freitag nur 22 Euro,

am Samstag 26 Euro. ADAC-Mitglieder erhalten am Freitag 15 Prozent Rabatt.

Zeitplan

Einlass Freitag 17:00 Uhr • Einlass Samstag 17:00 Uhr (14:00 Uhr mit Fahrerlager-Ticket)

• Autogrammstunde jeweils 18:15 Uhr • Opening jeweils 19:30 Uhr

• Ende jeweils 22:45 Uhr • Race-Party-Beginn jeweils ab 23:00 Uhr.

2015

Quelle: ADAC Südbayern e.V., Fotolia: Alexander Potapov und uropek8

20. - 21. Nov

Ticket-Hotline

089/31 88 85 81

tickets@supercrossmuenchen.de

/SupercrossMuenchen

Tickets auch in allen ADAC

Geschäftsstellen erhältlich

www.supercrossmuenchen.de

www.muenchenticket.de


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Endstand nach 18 Veranstaltungen

inkl. Glen Helen/USA - 20.9.)

MXGP:

1. Romain Febvre, F, Yamaha 735

2. Gautier Paulin, F, Honda 592

3. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 567

4. Shaun Simpson, GB, KTM 481

5. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 449

6. Max Nagl, D, Husqvarna 442

7. Antonio Cairoli, I, KTM 432

8. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki 423

9. Todd Waters, AUS, Husqvarna 354

10. Clément Desalle, B, Suzuki 331

Ferner:

25. Angus Heidecke, D, KTM 59

34. Dennis Ullrich, D, Suzuki 23

46. Lukas Neurauter, A, KTM 12

MX2:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 589

2. Pauls Jonass, LV, KTM 564

3. Max Anstie, GB, Kawasaki 537

4. Valentin Guillod, CH, Yamaha 511

5. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 496

6. Julien Lieber, B, Yamaha 430

7. Jeffrey Herlings, NL, KTM 423

8. Jordi Tixier, F, Kawasaki 393

9. Benoit Paturel, F, Yamaha 376

10. Petar Petrov, BG, Kawasaki 324

Ferner:

23. Henry Jacobi, D, KTM 104

34. Pascal Rauchenecker, A, KTM 29

38. Brian Hsu, D, Suzuki 18

52. Christopher Valente, CH, KTM 5

(Endstand nach 1 Veranstaltung -

Ernée/F - 26./27.9.)

Motocross of Nations:

1. Frankreich 14

Romain Febvre, Yamaha

Marvin Musquin, KTM

Gautier Paulin, Honda

2. USA 16

Justin Barcia, Yamaha

Cooper Webb, Yamaha

Jeremy Martin, Yamaha

3. Belgien 56

Jeremy van Horebeek, Yamaha

Ken de Dycker, KTM

Julien Lieber, Yamaha

4. Estland 66

Tanel Leok, Kawasaki

Harri Kullas, Husqvarna

Priit Ratsep, Honda

5. Schweiz 67

Valentin Guillod, Yamaha

Jeremy Seewer, Suzuki

Andy Baumgartner, KTM

6. Niederlande 72

Glenn Coldenhoff, Suzuki

Nick Kouwenberg, Honda

Brian Bogers, KTM

7. Australien 77

Todd Waters, Husqvarna

Luke Clout, Yamaha

Dean Ferris, Husqvarna

8. Neuseeland 92

Ben Townley, Honda

Cody Cooper, Honda

Kayne Lamont, Yamaha

9. Deutschland 97

Max Nagl, Husqvarna

Dennis Ullrich, Suzuki

Henry Jacobi, KTM

10. Österreich 103

Pascal Rauchenecker, KTM

Günter Schmidinger, Honda

Lukas Neurauter, KTM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Loket/CZ - 26.7.)

WMX:

1. Kiara Fontanesi, I, Yamaha 260

2. Livia Lancelot, F, Kawasaki 242

3. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 229

4. Amandine Verstappen, B, KTM 176

5. Genette Vaage, N, KTM 150

6. Justine Charroux, F, Yamaha 147

7. Francesca Nocera, I, Suzuki 127

8. Virginie Germond, CH, Suzuki 104

9. Madison Brown, AUS, Yamaha 99

10. Marianne Veenstra, NL, Husqvarna 92

Ferner:

11. Stephanie Laier, D, KTM 80

16. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 52

20. Anne Borchers, D, Suzuki 41

31. Kim Irmgartz, D, Suzuki 14

35. Janina Lehmann, D, KTM 12

37. Sandra Bölkow, D, Husqvarna 8

45. Alexandra Haupt, D, Kawasaki 2

48. Laura Soller, D, KTM 1

80

MCE

November '15

(Endstand nach 1 Veranstaltung -

El Molar/E 19.7.)

Junioren - 65 ccm:

1. Kay Karssemakers, NL, KTM 50

2. Adam Zsolt Kovacs, H, KTM 42

3. Radek Vetrovski, CZ, KTM 37

4. Florian Miot, F, KTM 34

5. Matvey Vopilov, RUS, KTM 34

6. Martin Venhoda, CZ, KTM 29

7. Zakhar Osmolovskiy, RUS, KTM 26

8. Pablo Gutierrez Solis, E, KTM 25

9. Vinnie Guthrie, GB, KTM 22

10. Adria Monne Viles, E, KTM 18

Junioren - 85 ccm:

1. Raivo Dankers, NL, KTM 45

2. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 43

3. Bastian Boegh Damm, DK, Kawasaki 40

4. Petr Polak, CZ, KTM 32

5. Rick Elzinga, NL, KTM 29

6. René Hofer, A, KTM 28

7. Christopher Mills, GB, KTM 24

8. Rhys Budd, AUS, KTM 23

9. Marcel Stauffer, A, KTM 22

10. Emilio Scuteri, I, KTM 21

Junioren - 125 ccm:

1. Maxime Renaux, F, Yamaha 50

2. Conrad Mewse, GB, KTM 44

3. Hunter Lawrence, AUS, KTM 34

4. Ruben Fernandez Garcia, E, KTM 33

5. Mathys Boisrame, F, Yamaha 30

6. Richard Sikyna, SK, KTM 26

7. Miro Sihvonen, FIN, KTM 26

8. Jorge Prado Garcia, E, KTM 25

9. Davide Cislaghi, I, TM 24

10. Nathan Renkens, B, KTM 21

(Endstand nach 1 Veranstaltung -

Assen/NL - 30.8.)

Veteranen - VMX:

1. Mats Nilsson, S, Yamaha 45

2. Darryll King, NZ, KTM 44

3. Martin Zerava, CZ, Suzuki 40

4. Klaas Hofstede, NL, Husqvarna 38

5. Leons Kozlovskis, LV, Suzuki 32

6. Brian Wheeler, GB, Yamaha 31

7. Alexander Wiik, FIN, KTM 28

8. Phil Mercer, GB, KTM 25

9. Tjipko Dijkstra, NL, Honda 25

10. Heigo Lauren, EST, Yamaha 18

(Endstand nach 15 Veranstaltungen

inkl. Rudersberg/D - 20.9.)

Seitenwagen:

1. Bax/Stupelis, NL, WSP 675

2. Giraud/Musset, F, WHT-KTM 579

3. Hendrickx/v.d.Bogaart, B, WSP-AMS 579

4. Willemsen/Bax, NL, WSP 505

5. Brown/Chamberlain, GB, WSP 468

6. Hermans/van Gaalen, NL, WSP 368

7. Vanluchene/Soenens, B, WSP 352

8. Bürgler/Betschart, CH, VMC-KTM 350

9. Rozehnal/Rozehnal, CZ, VMC 300

10. van Werven jun./Beunk, NL, WSP 279

Ferner:

22. Weiss/Schneider, A, VMC 71

26. Walter/Vonbun, D, VMC 48

29. Richter/Nicke, D, WHT 27

33. Frech/Frech, D/CH, WSP 19

34. Garhammer/Kälin, D, VMC 19

35. Boller/Wälti, CH, WSP-KTM 15

37. Blank/Klooz, D, VMC 14

41. Battaglia/Furrer, CH, VMC-KTM 13

42. Cuche/Keuben, CH, VMC-KTM 11

51. Suter/Schelbert, CH, VMC-KTM 4

55. Prokesch/Hildebrand, D, VMC 2

56. Inderbitzin/Forster, CH, VMC-KTM 1

EM

Endstand (nach Kegums - 11./12.7.)

65 ccm - Finale:

1. Scott Smulders, NL, KTM 40

2. Kay Karssemakers, NL, KTM 40

3. Martin Venhoda, CZ, KTM 38

4. Matvey Vopilov, RUS, KTM 36

5. Liam Everts, B, KTM 32

6. Radek Vetrovski, CZ, KTM 31

7. Teddy Jondell, S, KTM 27

8. Daniel Valovich, B-RUS, KTM 23

9. Dave Kooiker, NL, KTM 20

10. Florian Miot, F, KTM 15

Ferner:

11. Cato Nickel, D, KTM 14

Endstand (nach Kegums - 11./12.7.)

85 ccm - Finale:

1. Ravio Dankers, NL, KTM 47

2. Bastian Boegh Damm, DK, Kawasaki 36

3. Brian van der Klij, NL, Kawasaki/Honda 32

4. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 27

5. Arvid Luning, S, KTM 27

6. Petr Polak, CZ, KTM 25

7. Rick Elzinga, NL, KTM 25

8. Raf Meuwissen, NL, Honda 23

9. Marcel Stauffer, A, KTM 21

10. Mikkel Haarup, DK, KTM 20

(Endstand nach 9 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 30.8.)

125 ccm:

1. Jorge Prado Garcia, E, KTM 307

2. Josiah Natzke, NZ, KTM 283

3. Maxime Renaux, F, Yamaha 245

4. Conrad Mewse, GB, KTM 221

5. Miro Sihvonen, FIN, KTM 206

6. Davide Cislaghi, I, TM 167

7. Nathan Renkens, B, KTM 156

8. Glen Meier, DK, KTM 155

9. Mathys Boisrame, F, Yamaha 152

10. Stephen Rubini, F, KTM 147

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 30.8.)

250 ccm:

1. Nick Kouwenberg, NL, Honda 309

2. Damon Graulus, B, Yamaha 293

3. Adam Sterry, GB, KTM 279

4. Maxime Desprey, F, Kawasaki 277

5. Alvin Östlund, S, Yamaha 216

6. Thomas Kjer Olsen, DK, KTM 193

7. Brian Hsu, D, Suzuki 190

8. Ander Valentin, E, Yamaha 175

9. Simone Zecchina, I, Kawasaki 129

10. Lars van Berkel, NL, Kawasaki 127

Ferner:

27. Stefan Ekerold, D, KTM 37

34. Andy Baumgartner, CH, KTM 25

59. Gianluca Ecca, D, Suzuki 5

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 2.8.)

300 ccm:

1. Marco Maddii, I, KTM 223

2. Matthew Moffat, GB, Husqvarna 178

3. Dietger Damiaens, B, KTM 178

4. Yentel Martens, B, Husqvarna 164

5. Damon Strydom, GB, KTM 162

6. Mikael Kaipanen, FIN, KTM 104

7. Brad Anderson, GB, Yamaha 100

8. Joey Smet, B, KTM 98

9. Patrick Vos, NL, KTM 94

10. Nicolas Bender CH, Yamaha 93

Ferner:

22. Kilian Auberson, CH, KTM 39

30. Kai Haase, D, Suzuki 23

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Sentvid pri Sticni/SLO - 5./6.9.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 238

2. Petr Bartos, CZ, KTM 231

3. Petr Michalec, CZ, Honda 216

4. Evgeni Tyletski, B-RUS, KTM 205

5. Nerijus Rukstela, LT, KTM 170

6. Marko Leljak, KRO, KTM 138

7. Hrvoje Karas, KRO, Yamaha 126

8. Saso Kragelj, SLO, Yamaha 121

9. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 121

10. Jonas Nedved, CZ, KTM 107

Ferner:

50. David Kraus, A, KTM 13

58. Patrick Kainz, A, Husqvarna 7

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 30.8.)

150 ccm:

1. Emil Weckmann, FIN, Honda 259

2. Jack Bintcliffe, GB, Honda 249

3. Tim Edberg, S, Honda 212

4. Albin Larsen, S, Honda 198

5. Viking Lindström, S, Honda 197

6. Alexis Collignon, F, Honda 178

7. Hakon Fredriksen N, Honda 123

8. Eric Schwella, D, Honda 122

9. Tatu Junnola, FIN, Honda 112

10. Timothé Berry, F, Honda 104

Ferner:

20. Pascal Jungmann, D, Honda 29

22. Bennet Schäfer, D, Honda 24

DM

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 5./6.9.)

ADAC MX Masters:

1. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki 314

2. Dennis Ullrich, Suzuki 282

3. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 280

4. Pascal Rauchenecker, A, KTM 232

5. Angus Heidecke, KTM 209

6. Christian Brockel, KTM 167

7. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 165

8. Gregory Aranda, F, Kawasaki 147

9. Jeremy Delince, B, Honda 131

10. Henry Jacobi, KTM 115

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 5./6.9.)

ADAC MX Youngster Cup:

1. Brian Hsu, Suzuki 368

2. Nicholas Adams, GB, KTM 253

3. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 232

4. Stefan Ekerold, KTM 206

5. Bas Vaessen, NL, Suzuki 176

6. Tom Koch, Suzuki 163

7. Stephan Büttner, Yamaha 144

8. Martin Krc, CZ, KTM 143

9. Nathan Renkens, B, KTM 110

10. Nichlas Bjerregaard, DK, Yamaha 110

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 5./6.9.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Jeremy Sydow, KTM 239

2. Petr Polak, CZ, KTM 202

3. René Hofer, A, KTM 186

4. Mikkel Haarup, DK, KTM 184

5. Rick Elzinga, NL, KTM 162

6. Eric Schwella, KTM 119

7. Raivo Dankers, NL, KTM 117

8. Lion Florian, KTM 116

9. Laurenz Falke, Husqvarna 87

10. Benedikt Gödtner, KTM 75

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 12./13.9.)

MX Open:

1. Christian Brockel, KTM 231

2. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 227

3. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 196

4. Boris Maillard, F, Kawasaki 181

5. Dominique Thury, Kawasaki 180

6. Lars Reuther, KTM 167

7. Jan Uhlig, Kawasaki 158

8. Tim Koch, Suzuki 153

9. Hannes Volber, KTM 151

10. Chris Gundermann, Yamaha 127

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 20.9.)

MX2:

1. Mike Stender, Suzuki 228,5

2. Dominique Thury, Kawasaki 227,0

3. Tim Koch, Suzuki 188,5

4. Stephan Büttner, Yamaha 182,0

5. Jan Uhlig, Kawasaki 160,5

6. Ron Noffz, KTM 151,0

7. Tom Koch, Suzuki 150,0

8. Nils Gehrke, Suzuki 121,0

9. Benjamin Mallon, KTM 95,0

10. Maik Schaller, KTM 83,0

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Schenkenhorst - 6.9.)

Seitenwagen:

1. Hendrickx/Liepins, B/LV, VMC-KTM 240

2. Bürgler/Betschart, CH, VMC-KTM 208

3. Clohse/Verhagen, B/D, WSP 188

4. Walter/Vonbun, D/A, WSP 171

5. Weiss/Schneider, A, VMC 149

6. Richter/Nicke, WHT-Husaberg 134

7. Blank/Klooz, VMC 104

8. Battaglia/Furrer, CH, VMC-KTM 90

9. Cermak/Cermak, CZ, WSP 87

10. Frech/Frech, WSP 80

Endstand (nach 7 Veranstaltungen

inkl. Rudersberg - 18-20.9.)

Quad:

1. Stefan Schreiber, KTM 307

2. Casper Holm, DK, Yamaha 284

3. Alexander Norskov, DK, Yamaha 206

4. David Freidinger, A, Suzuki 181

5. Joe Maessen, NL, Honda 171

6. Peter Steegmans, Yamaha 156

7. Ingo Ten Vregelaar, NL, Yamaha 151

8. Oliver Vandendijk, B, Honda 144

9. Manfred Zienecker, Yamaha 134

10. Julian Haas, KTM 130

Endstand (nach 7 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 20.9.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

65 ccm:

1. Constantin Piller, KTM 145,0

2. Nick Domann, KTM 141,5

3. Simon Längenfelder, KTM 128,5

4. Cato Nickel, KTM 120,0

5. Sebastian Meckl, KTM 103,5

6. Collin Wohnhas, KTM 100,0

7. Lukas Fiedler, KTM 87,5

8. Tom Schettler, KTM 87,0

9. Nick Sellahn, KTM 85,0

10. Tim Ksienzyk, KTM 65,5

Endstand (nach 7 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 13.9.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

85 ccm:

1. Jeremy Sydow, KTM 175,0

2. Laurenz Falke, Husqvarna 134,0

3. Marnique Appelt, KTM 107,0

4. Lion Florian, KTM 104,0

5. Kurt-Lennart Spranger, KTM 96,0

6. Ben Kobbelt, KTM 95,5

7. Max Thunecke, KTM 81,5

8. Hannes König, KTM 78,0

9. Miko Raditsch, KTM 60,5

10. William Söll, KTM 49,0

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 20.9.)

Pokal MX2:

1. Elias Stapel, KTM 105,5

2. Tom Lange, Suzuki 100,0

3. Danny Neubauer, Kawasaki 77,0

4. Philipp Kloos, Yamaha 68,5

5. Oliver Kaas, Honda 68,0

6. Fabian Pries, Yamaha 58,5

7. Vincent Peter, KTM 57,5

8. Fabian Bittel, Suzuki 54,5

9. Steffen Kaiser, Suzuki 41,5

10. Marco König, KTM 37,0

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Schenkenhorst - 5./6.9.)

Pokal Open:

1. Oliver Wolfgang, Kawasaki 102,0

2. Richard Leißner, Kawasaki 92,5

3. Jonas Wolf, Husqvarna 88,0

4. Carsten Stark, Kawasaki 87,0

5. Robert Riedel, KTM 58,5

6. Florian Welzenbach, Husqvarna 46,5

7. Björn Feldt, KTM 46,0

8. Xaver Hess, KTM 43,0

9. Toni Wolff, Kawasaki 38,0

10. Jack-Christopher Krupke, Suzuki 37,5

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Schenkenhorst - 6.9.)

Pokal Seitenwagen:

1. Engelbrecht/Hegewald, WHT-KTM 201

2. Hannuschke/Friedrisszyk, VMC 157

3. Reimann/Meyer, D/CH, WHT 141

4. Kutschke/Schmidt, VMC 130

5. Hey/Neuschl, WHT 78

6. Kuhr/Ebert, WSP 53

7. Müller/Ritzmann, VMC-Husaberg 46

8. Winkler/Buschmann, MTH 37

9. Koch/Koch, WSP 28

10. Knübben/Lange, WSP 14


ENDURO

WM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Requista/F - 3./4.10.)

E1:

1. Eero Remes, FIN, TM 261

2. Christophe Nambotin, F, KTM 246

3. Lorenzo Santolino, E, Sherco 179

4. Daniel McCanney, GB, Husqvarna 179

5. Simone Albergoni, I, Kawasaki 139

6. Marc Bourgeois, F, Yamaha 134

7. Cristobal Guerrero, E, Yamaha 120

8. Gianluca Martini, I, Yamaha 99

9. Edward Hübner, D, KTM 83

10. Anthony Boissiere, F, Sherco 79

Ferner:

13. Jonathan Rosse, CH, Yamaha 42

16. Christophe Robert, CH, Husqvarna 11

E2:

1. Antoine Meo, F, KTM 245

2. Alex Salvini, I, Honda 231

3. Pierre Alexandre Renet, F, Husqvarna 175

4. Jaume Betriu, E, Husqvarna 161

5. Loïc Larrieu, F, Sherco 149

6. Oriol Mena, E, Beta 126

7. Deny Philippaerts, I, Beta 105

8. Nicolo Mori, I, KTM 92

9. Romain Dumontier, F, Yamaha 86

10. Johnny Aubert, F, Beta 76

Ferner:

18. Christophe Robert, CH, Husqvarna 12

24. Bernhard Schöpf, A, KTM 7

E3:

1. Mathias Bellino, F, Husqvarna 254

2. Matthew Phillips, AUS, KTM 221

3. Matti Seistola, FIN, Sherco 195

4. Aigar Leok, EST, TM 169

5. Luis Correia, P, Beta 145

6. Manuel Monni, I, TM 118

7. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 111

8. Antoine Basset, F, GasGas 110

9. Jérémy Joly, F, KTM 101

10. Jonathan Barragan, E, GasGas 85

Ferner:

14. Thierry Graber, CH, Sherco 29

18. Dennis Schröter, D, Husqvarna 11

22. Mark Risse, D, Beta 8

EJ:

1. Jamie McCanney, GB, Husqvarna 233

2. Giacomo Redondi, I, Beta 213

3. Steve Holcombe, GB, Beta 206

4. Alessandro Battig, I, Honda 175

5. Kirian Mirabet, E, KTM 128

6. Luis Oliveira, P, Yamaha 126

7. Diogo Ventura, P, GasGas 105

8. Matteo Bresolin, I, KTM 96

9. Davide Soreca, I, Beta 88

10. Jérémy Carpentier, F, Honda 86

Ferner:

24. Davide von Zitzewitz, D, KTM 9

32. Jan Schäfer, D, KTM 4

Youth Cup 125 ccm:

1. Mikael Persson, S, KTM 194

2. Josep Garcia, E, Husqvarna 188

3. Jack Edmondson, GB, KTM 139

4. Luca Garello, F, Yamaha 98

5. Luc Maliges, F, KTM 91

6. David Abgrall, F, Yamaha 82

7. Valérian Debaud, F, Yamaha 73

8. Jean Baptiste Nicolot, F, Yamaha 71

9. Mirko Spandre, I, KTM 49

10. Quentin Delhaye de Maulde, F, Sherco 48

Ferner:

20. Yanik Spachmüller, D, KTM 14

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Requista/F - 3./4.10.)

Women:

1. Laia Sanz, E, KTM 140

2. Jane Daniels, GB, Husqvarna 133

3. Jessica Gardiner, AUS, Sherco 98

4. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 95

5. Valérie Roche, F, Beta 81

6. Blandine Dufrene, F, KTM 43

7. Jessica Jonsson, S, Kawasaki 41

8. Juliette Berrez, F, TM 26

9. Samantha Tichet, F, KTM 21

10. Amanda Mastin, USA, Beta 15

Endstand nach 1 Veranstaltung -

Košice/SK - 7.-12.9.)

Int. Six Days - World Trophy:

1. Frankreich 21:08:30:76

Marc Bourgeois, Anthony Boissiere,

Loïc Larrieu, Antoine Basset, Jéremy Joly,

Mathias Bellino

2. Australien +1:00:38

Joshua Green, Daniel Milner,

Matthew Phillips, Beau Ralston,

Lachlan Stanford, Glen Kearny

3. Spanien +10:26:76

Jonathan Barragan, Jaume Betriu,

Josep Garcia, Victor Guerrero,

Lorenzo Santolino, Christobal Guerrero

4. Italien +13:34:41

Matteo Bresolin, Nicolo Mori,

Jonathan Manzi, Davide Guarneri,

Oscar Balletti, Manuel Monni

5. Großbritannien +22:43:38

David Knight, Jamie Lewis,

Jamie McCanney, Jack Rowland,

Tom Sagar, Joe Wootton

Ferner:

7. Deutschland +53:15:95

Nico Rambow, Mark Risse, Jan Schäfer,

Davide von Zitzewitz, Christian Weiß,

Edward Hübner

13. Österreich +1:47:18:37

Walter Feichtinger, Mario Hirschmugl,

Patrick Neisser, Bernhard Schopf,

Michael Staufer, Matthias Wibmer

14. Schweiz +2:02:54:52

Francois Carron, Cedric Edvard,

Thierry Graber, Hansrudi Kilchenmann,

Kewin Murisier, Jonathan Rosse

Junior Trophy:

1. Australien 12:56:33:09

Broc Grabham, Tom Mason,

Daniel Sanders, Tye Simmonds

2. Schweden +15:26:84

Jesper Borjesson, Michael Persson,

John Ramstrom, Tommy Sjostrom

3. Italien +26:44:08

Nicolo Bruschi, Matteo Pavoni,

Mirko Spandre, Michele Marchelli

4. Frankreich +27:51:32

Quentin Delhaye de Maulde,

David Abgrall, Jean-Baptiste Nicolot,

Anthony Geslin

5. Großbritannien +30:00:63

James Dent, Josh Gotts,

Rob Johnson, Lee Sealey

Ferner:

10. Österreich +1:12:14:60

Michael Feichtinger, Markus Geier,

Philipp Reichinger, Florian Reichinger

11. Deutschland +1:14:36:43

Yanik Spachmüller, Nico Busch,

Paul Rossbach, Bruno Wächtler

12. Schweiz +1:59:13:95

Sandro Allemann, Daniel Brunner,

Kelien Michaud, Alexandre Vaudan

Women’s Trophy:

1. Australien 10:15:02:65

Jessica Gardiner, Tayla Jones, Jemma Wilson

2. Frankreich +55:53:73

Blandine Dufrene,

Geraldine Fournel, Audrey Rossat

3. Schweden +1:15:20:98

Jessica Jonsson, Emelie Karlsson,

Emmily Smalsjo

4. Finnland +1:24:11:48

Sanna Karkkainen, Taru Koskinen,

Marita Nyqvist

5. USA +1:26:35:15

Rachel Gutish, Mandi Mastin, Jamie Wells

6. Slowakei +25:44:57:35

Karin Hostinska, Katarina Jurickova

DM

(Stand nach 8 von 10 Veranstaltungen

inkl. Zschopau - 10.10.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 591

2. Davide von Zitzewitz, KTM 560

3. Edward Hübner, KTM 546

4. Christian Weiß, KTM 493

5. Andreas Beier, Husqvarna 456

6. Nick Emmrich, Husqvarna 329

7. Björn Feldt, KTM 420

8. Jonathan Rosse, Yamaha 418

9. Marco Neubert, Honda 414

10. Bruno Wächtler, KTM 369

Enduro1:

1. Edward Hübner, KTM 200

2. Jonathan Rosse, CH, Yamaha 170

3. Daniel Hänel, Kawasaki 145

4. Martin Kradorf, KTM 97

5. Sascha Eckert, TM 79

6. Derrick Görner, Husqvarna 66

7. Tim Apolle, Husqvarna 60

8. Christian Täufer, GasGas 59

9. Maik Schubert, KTM 41

10. Sven Marker, KTM 40

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 169

2. Andreas Beier, Husqvarna 158

3. Nick Emmrich, Husqvarna 122

4. Marco Neubert, Honda 114

5. Sascha Meyhoff, Beta 108

6. Bruno Wächtler, KTM 105

7. Nico Rambow, KTM 89

8. Markus Ludwig, GasGas 77

9. Kai-Arne Petruck, Husqvarna 72

10. Andy Pitsch, Husqvarna 70

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 175

2. Björn Feldt, KTM 148

3. Christian Weiß, KTM 146

4. Paul Roßbach, KTM 116

5. Kevin Lindner, Honda 90

6. Pascal Springmann, Beta 89

7. Marc Neumann, TM 88

8. Gerrit Helbig, KTM 84

9. Sirko Bühnemann, GasGas 67

10. Maik Gruhne, KTM 59

Junioren-Pokal:

1. Nico Busch, KTM 185

2. Yanik Spachmüller, KTM 181

3. Felix Martin, KTM 131

4. Yannik Mosch, Sherco 124

5. Georg Streichsbier, Husqvarna 104

6. Alexander Gehlert, KTM 79

7. Jan Taube, Husqvarna 68

8. Philipp Müller, Husqvarna 54

9. Luca Schäfer, Beta 50

10. Lars Siekmann, Beta 48

SUPERMOTO

WM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Melk/A - 20.9.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 291

2. Ivan Lazzarini, I, Honda 274

3. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 256

4. Pavel Kejmar, CZ, Husqvarna 237

5. Christian Ravaglia, I, Honda 190

6. Mauno Hermunen, FIN, TM 188

7. Devon Vermeulen, NL, KTM 176

8. Teo Monticelli, I, Honda 166

9. Massimiliano Verderosa, I, Honda 162

10. Asseri Kingelin, FIN, Honda 135

Ferner:

16. Hannes Maier, A, KTM 38

17. Rudolf Bauer, A, KTM 29

27. Andreas Rothbauer, A, Honda 17

33. Kevin Maurer, A, Kawasaki 8

34. Thomas Neuburger, A, KTM 3

(Endstand nach 1 Veranstaltung -

Jesolo/I - 3./4.10.)

Supermoto of Nations:

1. Frankreich 13

Adrien Chareyre, Thomas Chareyre,

Sylvain Bidart

2. Italien 14

Ivan Lazzarini, Andrea Occhini,

Christian Ravaglia

3. Tschechien 35

Pavel Kejmar, Milan Sitniansky,

Petr Vorlicek

4. Österreich 38

Lukas Höllbacher, Manuel Hagleitner,

Rudolf Bauer

5. Deutschland 59

Philipp Preistel, Jan Deitenbach,

Michael Kartenberg

6. Finnland 66

Asseri Kingelin, Toni Klem,

Sami Salstola

7. Österreich jun. 72

Andreas Buschberger, Robert Gattinger,

Bernhard Hitzenberger

8. Schweden 77

Kevin Fargre, Henrik Karlsson,

Fredrik Eriksson

9. Deutschland jun. 81

Maximilian Niewiadomski,

Peter Mayerbüchler, Peter Banholzer

10. Slowenien 85

Tine Sarazin, Marko Ukota, Anze Mlakar

EM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Melk/A - 20.9.)

ES2:

1. Marc Reiner Schmidt, D, TM 247

2. Fabrizio Bartolini, I, Honda 200

3. Diego Monticelli, I, Honda 191

4. Toni Klem, FIN, TM 171

5. David Gimenez, E, Suzuki 162

6. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 156

7. Giovanni Bussei, I, TM 150

8. Mattia Martella, I, KTM 144

9. Lorenzo Lapini, I, Honda 134

10. Yuri Guardala, I, Honda 124

Ferner:

16. Manuel Hagleitner, A, KTM 45

20. Philipp Prestel, D/CH, KTM 22

29. Marcel Baumgartner, CH, Husqvarna 14

30. Norbert Wiesinger, A, KTM 14

40. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 7

42. Lucien Reynaud, CH, Husqvarna 6

44. Maximilian Kofler, A, Husqvarna 5

49. Pascal Pitzal, A, KTM 2

50. Eddie Fahrni, CH, KTM 1

DM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Stendal - 26./27.9.)

S1:

1. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 315

2. André Plogmann, Suzuki 263

3. Markus Class, Husqvarna 236

4. Markus Volz, Husqvarna 235

5. Rudolf Bauer, A, KTM 205

6. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 198

7. Manuel Hagleitner, A, KTM 193

8. Michael Herrmann, Suzuki 176

9. Robert Gattinger, A, KTM 168

10. Philipp Prestel, KTM 164

N2 - DMSB Supermoto-Pokal:

1. Michael Kartenberg, KTM 296

2. Luca Lier, Husqvarna 292

3. Kai Vogt, Suzuki 290

4. Peter Mayerbüchler, KTM 256

5. Peter Banholzer, Yamaha 234

6. Toni Trusch, KTM 184

7. Max Banholzer, Yamaha 180

8. Denis Chadrysiak, KTM 154

9. Daniel Dechent, Husqvarna 154

10. Sebastian Dechent, Husqvarna 148

P3 - Deutscher Supermoto-Pokal:

1. Maximilian Kofler, A, Husqvarna 314

2. Steffen Hiemer, Yamaha 226

3. Till Goldenstein, Suzuki 222

4. Laura Höllbacher, A, Husqvarna 214

5. Tobias Hiemer, Yamaha 178

6. Tobias Gattermaier, A, KTM 150

7. Marcel Kutsche, Husqvarna 144

8. Andreas Roller, Suzuki 132

9. Tim Crhak, Kawasaki 124

10. Marius Bartusch, KTM 120

S3 - ADAC Supermoto Trophy:

1. Nick Seeger, KTM 324

2. Kevin Wüst, Kawasaki 310

3. Julia Prestel, KTM 264

4. Kai Riemer, Honda 220

5. Lucas Geitner, KTM 32

T4 Nord - ADAC Supermoto Trophy

(nach Harzring):

1. Dennis Köchy, TM 122

2. Carolin Wietig, TM 115

3. Alex Breuker, Suzuki 103

4. Giovanni Battani, I, Suzuki 86

5. Benjamin Francuz, TM 85

6. Johannes Brenner, Suzuki 77

7. Benjamin Rüffer, Husaberg 77

8. Heiko Stieber, KTM 74

9. Lucas Woller, KTM 68

10. Patrick Pady, KTM 65

T4 Süd - ADAC Supermoto Trophy

(nach St. Wendel):

1. Christof Bartsch, TM 125

2. Sven Kromer, Honda 123

3. Diogo Almeida, P, TM 111

4. Nils Mittrach, Honda 98

5. Tibor Zieres, KTM 96

6. Niko Haubensack, Suzuki 90

7. Carsten Kögel, Husqvarna 80

8. Lukas Kögel, Husqvarna 74

9. Thomas Schlett, Husqvarna 71

10. Peter Kriegenhofer 62

Ü40 Supermoto Cup (nach Stendal):

1. Steffen Jung, Suzuki 291

2. Christian Klipfel, KTM 279

3. Phil Gee, GB, TM 185

4. Ingo Ruh, Husqvarna 180

5. Harald Wirtz, Suzuki 169

6. Matthias Bremer, Suzuki 168

7. Peter Fuhrbach, Suzuki 139

8. Lutz Höllig 133

9. Karsten Zimmermann 129

10. Martin Hensellek, TM 124

TERMINE - OKTOBER/NOVEMBER

24.10. DJMV-Jahreshauptversammlung und Meisterfeier Bretzfeld-Schwabbach

Deutscher Jugend Motocross Verband e.V.

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg

E-Mail: info@djmv.de, www.djmv.de

31.10. Motocross Hessencup Meisterfeier Kaltenholzhausen

Hessencup Veranstaltergemeinschaft, www.mx-hessencup.de

6./7.11. Supercross Leipzig, Leipziger Messe/Halle 1

Offene Supercross Veranstaltung, www.kingsofextreme.de

7.11. DAMCV Meisterfeier Ohlenberg

MCC Ohlenberg, www.damcv.de

8.11. Endurocross Leipzig, Leipziger Messe/Halle 1

Offene Endurocross Veranstaltung, www.kingsofextreme.de

20./21.11. Int. ADAC Supercross München, Olympiahalle München

Offene Supercross Veranstaltung

ADAC Südbayern e.V., Ridlerstr. 35, 80339 München

www.supercrossmuenchen.de

27./28.11. 13. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz, Chemnitz Arena

Offene Supercross Veranstaltung

www.supercross-chemnitz.de

81

MCE

November '15


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D-63505 Langenselbold

Telefon: 06184 9233-30

Telefax: 06184 9233-55

E-Mail: info@ziegler-verlag.de

mce.redaktion@mce-aktuell.de

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Bei Anzeigenaufträgen aus dem Ausland

Vorkasse

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Redaktionsassistentin: Gaby Gasche

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An der Strut 17, 91456 Diespeck

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MCE

November '15


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