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Deutsche Fachpresse

Deutsche Fachpresse müsse und »wir unsere Werte in unsere Produkte einweben müssen«. Außerdem müsse der Gesetzgeber den Markt regulieren und in Technologien ein Umgebungsrecht eingebaut werden. »Was Sie bauen, hat Auswirkun gen auf die Gesellschaft«, rief Hofstetter ihren Zuhörern zu. Agilität ist mehr als Scrum Neben den Appellen an die gesellschaftliche Verantwortung auch von Fachmedienhäusern standen vor allem Agilität, digitale Transforma tion und der Blick in neue Märkte im Mittelpunkt des diesjährigen Fachpresse- Kongresses. Agil will heute nahezu jedes Unternehmen sein und muss vermutlich irgendwann feststellen, dass Agilität weit mehr ist als Scrum. Natürlich gibt es erlernbare agile Techniken und Frameworks, entscheidend ist jedoch etwas anderes. »Agilität ist eine Haltung, basierend auf Werten und Prinzipien, keine Methode«, betonte Birte Hackenjos, Geschäftsführerin Haufe Gruppe. Daneben sei Führung »absolut zentral« und die »Königsdisziplin rund um agil«. Eine echte Herausforderung. Nicht nur Agilität kann Führungskräfte an ihre Grenzen bringen. »Es ist auch ein mentaler Kampf, immer neue Dinge zuzulassen«, be stätigte York von Heimburg, Vorstand IDG Communications Media, und zeigte dabei auf seinen Kopf. Er ist davon überzeugt, dass Manager »raus aus der Box« und sich mit der »blutigen Technologiefrage« be fassen müssen. Zugleich seien digitale Zeiten harte Zeiten speziell für Kontrollfreaks. Warum das so ist, erklärte von Heimburg so: Es gehe nämlich darum, nicht kontrollierbare Stärken, sondern nicht kontrollierbare Schwächen, sprich mangelndes Technik-Know-how, zu dele gieren. Vertrauen wird zu einem neuen Schlüsselwort. Da er Vorstand eines auf die Technologiebranche fokussierten Medien - hauses ist, war klar, dass von Heimburg Hofstetters mahnende Worte hinsichtlich der politischen Implikationen digitaler Transformation und künstlicher Intelligenz nicht unkommentiert stehen lassen konnte. »Technologie ist per se vorwärtsgerichtet und hat Unternehmen nach vorne gebracht«, betonte er. Außerdem sei Technologie nicht per se gut oder böse. Fakten zum Kongress 17./18. Mai 2017 im »kap europa« in Frankfurt am Main knapp 50 Referenten mehr als 580 Teilnehmer York von Heimburg im Gespräch mit Moderator Dr. Torsten Casimir (l.) Nutzerbedürfnisse bleiben zentral Bei aller Diskussion über technologische Plattformen steht doch der Mensch weiterhin im Mittelpunkt: als Nutzer und Kunde, der die Modernisierungsgeschwindigkeit zumindest mitbestimmt. »Drängen Sie niemals den Kunden ein Medium auf«, warnte Dr. Arno Langbehn, Geschäftsführer B. Behr’s Verlag, seine Fachverlagskollegen. Wer nur in Produkten denkt, wird langfristig abgehängt, war sich auch der Abschlussredner Philipp Thurmann, Gesellschafter und Geschäftsführer buddybrand, sicher. »Beschäftigen Sie sich mit den Menschen«, empfahl er. »Machen Sie sich Gedanken, wie die Nutzer ticken und welche Anforderungen sie haben.« Ein eingeübter Blickwinkel für Fachmedienmacher, den es aber auch auf die Generation Z auszuweiten gilt. Auch wenn sie schnellen, lauten, primär visuellen, snackable Content liebt, wie er be- 34 PRINT&more 2/2017

»Agilität ist keine Technik, sondern eine Haltung, die auch und besonders die Führungsebene vorleben muss«, betonte Birte Hackenjos. Dr. Arno Langbehn zeigte, welche guten Ideen Fachmedienhäuser aus anderen Branchen nutzen könnten. Save the Date: Kongress Deutsche Fachpresse 2018, 16./17. Mai 2018 im Ellington in Berlin www.deutsche-fachpresse.de/ kongress Start-up-Session beim Fachpresse-Kongress mit Fragen von Studenten der Frankfurter HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer im Gespräch mit Kevin Costello und Yvonne Hofstetter Der Vorstand v. l.: Wolfgang Beisler, Holger Knapp, Thomas Dohme, Sabine Detscher, Dr. Christoph Müller, Stefan Rühling, Dr.-Ing. Klaus Krammer, Dr. Eva Elisabeth Wille, Wolfgang Burkart, Dirk Sieben und Dr. Ludger Kleyboldt

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