Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.062

E_1928_Zeitung_Nr.062

S^oirioio. - Hochform

S^oirioio. - Hochform tfUHB Mit Macht hat der Sommer eingesetzt. Wir sehen auf eine längere Schönwetterperiode zurück, die eine Hitzwelle auch über unser Mittelland und die Städte gebracht hat. Um so stärker ist der Zug nach den Ferienorten, in die sich jeder flüchtet, der es sich nur einigermassen erlauben darf, während einiger Ferientage oder -wochen die Arbeit des Alltags beiseite zu lassen. engern Heimat, sondern aus allen Staaten Europas kommen die Besucher in unsere Ferienorte, was zeigt, dass die Schweiz wieder einmal mehr sich als das bevorzugte Reiseland ausgewiesen hat. Ruhe und Erholung, man findet sie in erster Linie in unseren Bergkurorten und an unsern Alpenseen. Nicht nur auf Eisenbahnen, Dampfbooten etc. zeigt sich der grosse Fremdenverkehr, sondern unsere Strassen wimmeln von Automobilen. Die Erkennungszeichen aller Herrenländer begegnet man auf den verschiedensten Wagenmarken. Ein gewaltiger Verkehr hat eingesetzt, denn jeder Automobilist, der sich's irgendwie erlauben kann, möchte auch einmal die Schönheit der Schweiz, vor allem die Alpenstrassen, kennen lernen. Postautos fahren mit Rekordziffern an Passagieren über die schweizerischen Alpenpässe. Dieser Grossverkehr bringt selbstverständlich eine Belastung der Alpenstrassen mit sich, weshalb von jedem Fahrer dringend verlangt wird, in einem vernünftigen Tempo und mit der nötigen Vorsicht unsere Strassen zu befahren. Wir kennen nicht die breiten, schnurgeraden, französischen « routes nationales », unsere Strassen sind, wenn auch vorzüglich unterhalten, schmäler und vor allem kurvenreicher und führen durch eine Menge von Siedelungen. Das zwingt ohne weiteres zu einem gemässigten Tempo. Wer zudem eine fei*uUeö QL\iexibif • •JZ. Bei Nervosif m% neorasthemschen Zuständen, hysterischer Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, wirkt Dr. O. Sammeffs Nervocalnain sehr beruhigend and nervenstärkend Centralapotheke Züt*ic5i Bahnhofstrasse 108 bsim Hauptbahnhof Prompter Versand Sir Michaels Abenteuer. Roman von K. 0. R. Browne. Copyright 1928 by Georg Müller, Verlag. München. (20. Fortsetzung) «Ach, der!» sagte der Greis, offenbar überrascht, worum es sich handle. «Ich dachte, Sie sprachen von Lisi. Jetzt verstehe ich, versteh' schon. Ich bin doch nicht so taub, wie man glaubt, sehen Sie? Es ist mein linkes Ohr — » Mr. Moon stöhnte erschöpft und fuchtelte mit den Händen. « Bitte,» flehte er gebrochen, « war es ein grosser junger Mann mit gebrochener Nase?» « Ja, das war er, » erwiderte der Alte, nun geradezu überraschend schnell. « Ich wusste, seine Nase müsse gebrochen sein, weil — » « Wissen Sie, wo er jetzt ist? » « Wie? » « Ob Sie wissen, wo er jetzt ist? » « Gestern war er hier.» « Ja, ja, aber wohin ist er von hier gegangen? » «Ich weiss das nicht,» sagte der ehrwürdige Greis- «Ich hab' ihn nicht gefragt, wissen Sie.» « War er allein? » « Wie? » « Ob jemand mit ihm war? » «Ich? » fragte der Alte. «Ich hab' ihm nichts gegeben. Nein. Er hat ja nichts verlangt, ausser ein Talli —» T O UL 3? ± !S t i 15L Ferienfahrt durch die Schweiz unternimmt, der soll nicht Kilometer fressen, sondern er soll all die wunderschönen Landschaften im gemächlichen Tempo bereisen, soll da und dort rasten, um voll und ganz die Schönheit der Berge zu geniessen. Man denke auch daran, dass nicht nur Fussgänger, sondern auch Automobilisten nicht erbaut sind, wenn einer mit Schnellzugstempo vorübersäust. Die Gemütlichkeit und Freude an einer Ferienfahrt kann durch einen Nicht nur aus der rücksichtslosen Fahrer sehr erheblich herabgemindert werden. Man denke auch daran, dass es nicht immer Bergstrassen zu sein brauchen, auf denen man vorsichtig fahren muss, erinnern wir an die kurvige Axenstrasse, die den ganzen Verkehr ins Gotthard- und Klausengebi'et zu tragen hat, oder an die Route am rechten Thunersee-Ufer, auch sie verlangen vernünftige Tempi. ;. - Es sei bei der Gelegenheit auch daran Erinnert, dass heute nur noch auf drei grossen Bergstrassen das Bergwärtsausweichen l für Automobile Vorschrift ist, und zwar sind es Furka, Grimsel-Südseite und der Lukmanierpass. Dazu kommen noch einige kleine Strässchen rein sekundärer Art im Tessin, im Wallis und im Graubünden, auf denen die Postautomobile das Vorrecht des Bergseits- Ausweichens haben. Auf allen übrigen grossen Alpenstrassen aber hat die Oberpostdirektion dieses Vorrecht für ihre Wagen fallen lassen. Der Automobilist, der auf bequeme Art in seinem Wagen eine Ferienfahrt geniessen kann, erinnere sich daran, dass er auf einer Ferienfahrt auch Pflichten hat, die darin bestehen, dass er sich des Fussgängers und der anderen Automobilisten erinnern soll, die sich ebenfalls ihrer Ferien freuen möchten. Ein bisschen Rücksichtnahme tut eigenen Ferienund Reisefreuden keinen Abbruch und erhöht höchstens diejenige der lieben Mitmenschen. Und bei Fahrten durch die Schweiz denke man auch daran, dass unsere Strassen und vor allen die Alpenstrassen, keine Rennstrek-' ken sind, im Hochsommer schon gar nicht, wo die Unmenge der Wagen sich fast zur Kolonne schliessen. m. l. ©» vc&sei«* JFsm h wt« Aus der blühenden, rebenreichen Herrschaft fahren wir, Ragaz war Ausgangspunkt der Fahrt gewesen, und nun zog unser Wagen auf gleissender Landstrasse durch Landquart und entlang dem gleichnamigen Fluss dem Prättigau zu. Nur ein schmaler Riss, gerade Platz lassend für Fluss, Bahn und Strasse, erlaubt es, vom Rheintal ins Prättigau einzudringen. Jäh steigen in der Klus die Felsen beidseitig in schwindelnde Höhe empor und wenn man links hinaufschaut, so klebt am Felsen der Rest einer einst schier uneinnehmbaren Burg, der Fragstein. Einigen Sinn für Aber was der Mensch ertragen kann, hat seine Grenzen und Mr. Moon hatte diese erreicht. « Danke, » sagte er kurz. « Guten Tag. » Und er wandte sich mit Grausen, verliess den Laden, setzte sich auf das Trittbrett seines Wagens und trocknete sich die Stirn mit einem grossen, sauberen Taschentuch. Und während dessen fluchte er seiner törichten Gefälligkeit, die ihn in diesen gottverlassenen Ort gebracht hatte. Er hatte gar nichts erfahren, ausser, was er ohnehin schon wusste, nämlich, dass Mike das Telegramm abgesandt hatte. Es schien auch recht unwahrscheinlich, dass weitere Nachforschungen mehr zutage befördern würden, besonders, wenn die übrigen Eingeborenen dem Postmeister nachgeraten waren- Das war eben sein Pech, dachte Mr. Moon mit Bitternis, dass gerade der Mensch, dessen Hilfe er brauchte, ein stocktauber Halbidiot im letzten Stadium senilen Verfalls sein musste! Mittlerweile war es spät geworden und er verspürte Hunger. Wenn er Karoline heute noch Bericht erstatten sollte, musste er schauen, weiterzukommen. Vielleicht fand er aber doch noch Zeit, rasch... « Oi! » sagte eine Stimme. Mr. Moon wandte sich und sah den Alten in der Tür stehen. «Ich hab' mich früher geirrt, > krächzte der Greis, « mit der Lisi. Es war nicht die Lisi, die das Talligramm —» «G—r—r—r», oder so einen ähnlichen Laut brachte Mr. Moon nur hervor, machte kehrt, kroch in seinen Wagen und fuhr mit höchster Geschwindigkeit ab, während er zum erstenmal in seinem Leben die Meinung jener ///. Blatt der „Automufeii-Revue Romantik muss der Erbauer dieser Feste gehabt haben oder dann ein schlechtes Gewissen, dass er an so unzugänglicher und verborgener Stelle sich seinen Sitz hinklebte. Wie man die Klus verlässt, so öffnet sich vor einem das liebliche Prättigau; schmucke Dörfer auf der Talsohle folgen sich in bunter Reihe, aber auch oben auf den sonnigen Hängen reiht sich Dorf an Dorf und schlanke, weisse Kirchtürme streben himmelwärts. Wir fahren durch Grüsch mit den alten Bündner Patrizier-Häusern und von links oben grüsst der Kurort Seewis herunter, dem sich auf der andern Seite des Faschines-Baches Fanas anschliesst. Fast schnurgerade verläuft die Bestbekannter Kurund Ausftuqsor 1 Prospekte durch (1 vollständig teilte, die dafijr sind, dass man die Alten und Gebrechlichen schmerzlos vernichten solle. Jetzt musste er vor allem etwas zu trinken haben, entschied er, dann würde er die Strasse nach Hurstover suchen. Eine Stunde später suchte er sie noch immer. Er hatte keine Karte und Erkundigungen bei Vorübergehenden nützten ihm nichts, denn eine der reizendsten Eigenschaften des Landbewohners ist seine gänzliche Unkenntnis alles dessen, was sich ausserhälb eines kleinen Umkreises von seinem Aufenthalt befindet. Im Verlaufe dieser Stunde war Mr. Moon viel in Hertfordshire hin und her gefahren, ehe er, darauf kam, dass er sich richtig verirrt habe. Diese Erkenntnis dämmerte ihm, als er bei einer Kreuzung anlangte, wo ein alter Weg-* weiser seinen einzigen Arm, auf dem « Sharrowby 5 km» zu lesen war, in ein Rübenfeld streckte. Mr. Moon hielt sein Coupe am Fusse des Wegweisers an, stieg aus und blickte sich nach allen Seiten um. Rings um ihn lag die Stille eines schwülen Augustabends, von den Feldern kam das Zirpen der Grillen und von weitem hörte man einen Hund bellen. Aber nirgends eine Spur von menschlichem Leben oder einer Behausung. Tiefste Ruhe überall — nur nicht in der Seele des bärtigen und dürstenden Herrn, der da mitten auf der Strasse stand und sich so grimmig an den Wegweiser wandte, als sei ihm dieser Geld schuldig geblieben. «Was nun?» fragte Mr. Moon den Wegweiser. «Soll ich hier die ganze Nacht kampieren, oder in dieses gottverlassene Nest zurückkehren, oder weiter wie ein Schaf immer im Kreis herumfahren?! Soll ich — ah!» Strasse nach Schiers und kommt hinter dem Dorf zu einer zweiten Talenge, dem Fuchsenwinkel, wo die Felsen wieder unmittelbar an die Strasse herantreten. Kurz nach Jenaz zweigt ein Strässchen ab nach dem bekannten Kur- und Badeort Fideris. Die Talstrasse selber verläuft weiter über Küblis-Saasw Mezza Selva hinauf nach Klosters. Hier erst beginnt die eigentliche Steigung durch prächtigen Wald hinauf bis zur Passhöhe bei Laret (1633 m), nun öffnet sich der Blick auf das Davoser Tal; im Vordergrund zwischen Tannen der reizende See und dahinter einer der bedeutendsten Kurorte Euro-* pas — Davos, als Ausflugszentrum ausser- BAufleMusflugszieIe aus der Miielschweiz, JRHEINFELDENTg Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. das lohnendste Ausflugsziel für Automobilisten! Veranden, schattige Gärten, Garagen, vorzügliche Küche, dipl. Chef. - Prospekte durch A. Schmidlin, Mitgl. des A.C.S. u. T.C.S. \ Menznaul JKnrhaiis u. Bad „Waldein" M HutMl O. R. Wagners C.S. ,Volhusen\^. Prima Küche und Keller. Lebende Forellen. Spezial-Menus bitte vorausbestellen. Telephon Gelterkinden Nr. 44. Kur- und Erholungsbedürftige finden freundliche Aufnahme, Zimmer mit Kalt- und Warmwasser. Pensionspreis Fr. 8—9.50. GARAGE, Benzintank. T. Ämsler, Bes Mitglied des T.C.S. Lauffenburs «? - Verkelir £jjfBÄ"3~ELlf MENZBERG tirsslieil in Snrsee ist n./Ruswil ohnende Ausflugsziele und Ferienaufenthalte für Automobilisten verlangen in ihrem eigenen Interesse sofort Spezialofferte für eiD solches Feld bei der Administration der Automobil-Revue Er hörte plötzlich das Geräusch eines näherkommenden Autos, seufzte erleichtert auf, trat mitten auf die Strasse und wartete hoffnungsvoll. Er hatte nicht lange zu warten; drei Sekunden später sprang er schon wie eine Gemse, sich in Sicherheit zu bringen und schrie dazu: «He! Passen Sie doch auf, Sie Tölpel! Passen Sie auf!» Das Auto, ein grosser Viersitzer, kam mit massiger Geschwindigkeit um die Ecke, aber .bei dem Anblick Mr. Moons und des Coupes schrie der Lenker erschrocken auf und erhöhte unbegreiflicherweise seine Geschwind digkeit, indem er gleichzeitig seinen Wa^en heftig herumriss. Er erfolgte ein lauter Krach, dann Stille. Endlich ertönte Mr. Moons Stimme. «Vielen Dank», sagte er und trat vor, den Schaden zu besehen. Dieser war beträchtlich. Der Viersitzer hatte das Coupe von der Seite her erwischt und es an den Wegweiser gerannt, dessen Arm nun zum Himmel hinaufwies. Das launische Schicksal hatte indessen den grossen Wagen glimpflich behandelt : zwei zerschmetterte Laternen, verbogene Kotflügel und ein zerbeulter Kühler verminderten zwar seine Schönheit, behinderten jedoch nicht seine Bewegungsfreiheit. Das Coupe hingegen war gänzlich ausser Tätigkeit gesetzt, denn sein Vorderrad war durch den Zusammenstoss mit dem Wegweiser in einen scharf abstehenden Winkel geraten. Nachdem Mr. Moon dies alles zur Kenntnis genommen hatte, schaute er sich neugierig nach dem Urheber des Zusammenstosses um. (Fortsetzung folgt.)

ordentlich günstig gelegen. Ueber die Fliiela führt einem der Wagen rasch hinüber ins Engadin nach Süs, damit Anschluss gewinnend an die internationale Durchgangsstrasse Italien-Schweiz-Oesterreich. Auch die kleine Stfasse ins Disdimatal ist heute dem Automobilverkehr geöffnet und bis Dürrboden fahrbar. Für den Rückweg muss aber die gleiche Strasse benützt werden. Auch Landwasser abwärts führt eine Strasse gegen die Lenzerheide und Tiefenkastei zu. Es ist die berühmte Zügenstrasse, die, landschaftlich einzig schön, mit einiger Vorsicht befahren werden muss; aber auch hier wird durch diese Zügenstrasse die Verbindung mit einer grossen Nordsüd-Durchgangsstrasse hergestellt, nämlich der Lenzerheide-Julier-Route, die schon aus der Römerzeit her der bedeutendste Durchgangspass zwischen Italien und Deutschland ge. wesen ist. So ist Davos eigentlich in äusserst glücklicher Lage; nicht direkt an den grossen internationalen Verkehrsadern, hat somit auch nicht die Nachteile, die diese mit sich bringen, hat aber doch in kürzester Zeit Anschluss an dieselben. Wer für längeren Aufenthalt Davos als Standquartier gewählt hat, der wird auch einmal mit Bergstock und Pickel all die schönen Aussichtspunkte besuchen, die Davos und seiner Umgebung so viele Freunde geworben haben. Wenn jetzt Hitze und Staub über den Städten und dem Flachland brüten, so spürt man von all dem im Hochtal von Davos nichts; die erfrischende Bergluft, trotz strahlender Höhensonne, lässt nichts von der Enge einer Grossstadt aufkommen. Und doch ist Davos wieder nicht der stille, abgelegene Kurort, wo man auf sich selber und ein paar Bekannte angewiesen ist, denn für Abwechslung ist in jeder Beziehung gesorgt. Unterhaltungen und Feste aller Art folgen sich und lassen die Ferien auf dieser Höhe zu einem vollen Genuss werden. Lu. Im Unterweisungsunterricht. Im alten Heidelberger Katechismus stand die Frage: «Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?» Als ein bernischer Landpfarrer einst im Unterricht diese Frage an ein junges Mädchen stellte, lächelte dieses ganz verschämt und wollte nichts antworten. Auf wiederholtes Drängen des Pfarrers flüsterte es ihm ins Ohr: «Herr Pfarrer, wenn is grad säge muess — es isch ds Pächtes Ghrischte im Hofguet äne!» AUTOMOBIL-REVUß 1928 — 62 Klausenstrasse mit Soheerhorn rechts und Kammlistock links. Zentralschweiz. Vierwaldstättersee, Luzern, Rigi, Axenstrasse, nur ein paar wenige Beispiele einer Menge weltberühmter Namen, die sich in dem kleinen Gebiet der Zentralschweiz finden. Ein Charakteristikum dieses Gebietes sind die Seen, vom zum Teil fjordartigen Vierwaldstättersee, dem in reichen Obstgärten gebetteten Zugersee bis zum alpinen Lungernsee. An landschaftlichen Bildern kaum zu überbietende, gute Autostrassen führen den Ufern all der Seen entlang, winden sich durch schmale Talsohlen, hinein und hinauf ins Herz der Schweiz, bis in Höhen weit über 2000 m, vorbei an gewaltigen Eisströmen, grauen Schutthalden und blumigen Bergmatten. Auf der kurzen Strecke Luzern, Altdorf, Gotthard treten den Reisenden nacheinander drei verschiedene schweizerische Landschaftstypen Eigental. Lohnende Fahrt über Malters, Schwar-j zenberg nach Eigental und über Kriens nach Luzernj Brünigroute. Von Luzern nach Alpnach (von hier Bergbahn auf den Pilatus, 2133 m), oder weii ter nach Samen über Sachsein, Giswil, Lungern zur Brünigpasshöhe und ins Berner Oberland. Eine Variante führt von Samen über Kerns ins Melch-j tal. Ebenso existiert eine direkte Verbindung Kerns- Stans. Ehgelberg. Von der Brünigroute bei Stansstad abzweigend über Stans (empfehlenswert ein Besuch' des Stanserhorn mit der Bergbahn, 1900 m), Wol-j fenschiessen ins Hochtal von Engelberg, dem berühmten Sommer- und Winterkurort. Bürgenstock. Von Stansstad aus lässt sich ein dankbarer kurzer Abstecher nach Fürigen und dem Bürgenstock machen. j Seelisberg, wird über Buochs, Beckenried, vorbei an der Kuranstalt Schönegg, und über Emmettenj erreicht. Hübscher Fussweg zum Rütli. Eine Strasse! führt jetzt auch von Seelisberg hinunter zur TreibJ Rund um den Rigi. Von Luzern über Meggen, Küssnacht, Weggis (Strandbad) nach Vitznau (Tal-* Station der Rigibahn) nach dem geschützt gelegenen Näfels ! Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R.Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Erstes Haus am Platz. Vorzügliche Küche u. Keller. Stets lebende Forellen. Garage. Telephon Nr. 15. Neuer Inhaber: A. Jairgi. Wunderschönes Ausflugsziel für Automobilisten. ===== Gu te Küche und Keller ===== Stets frische Forellen Tea-Room am See. in schöner, ruhiger Lage am Höheweg. Haus I. Ranges. Alle Zimmer räume. Kestaurant mit Terrasse an Schöne behagliche Gesellschafts- mit fliessendem Wasser oder anschliessendem Privat - Badezimmer. und Boxen. Benzin-Tank. Oel. der AaTe. Grosser Garten. Garage Alb. Doepfner, Bes., Aktivmitglied des A. C. S. B O LTI G E ftU Hotel Simmenthai Renoviertes Haus. Schöner Garten. Ausgezeichnete Verpflegung. Pensionspreis von Fr 7.— an. Garage, Reparatur-Werkstätte, Oel. Benzin. Tel. Nr. 1. Stets frische Forellen, Bauernschinken Der neuöBesitzer: Altbekannter Landgasthoi mit besch. Preisen u. anerkannt vorzügl. Küche und Keller. Diners zu jeder Tageszeit. Leb. Forellen, fiutogarape, Oel u. Benzintank. Tel.Nr. 5. Ä. Reichenbach. Bekanntes Haus im Zentrum der Ortschaft. — Massige Preise. — Bürgerliche Küche. Spezialabkommen für Gesellschaftswagen. — Autogarage. — Telephon Nr. 48. A. Bnrri-Wüthrich. HOTEL SUViiVlENTHAL Rendez-vous der Automobilisten. Bekannt gute Küche' und Keller. Forellen, Garten, Auto - Garage. Telephon Nr. 1. T. Soenli, Küchenchef. Telephon Nr. 3. Altbekanntes Haus Restauration zu jeder Tageszeit. Forellen. Garagen, Benzin. Auto- Taxis. Massige Preise. Arrangement f. Familien u. Gesellschaften. Farn. L. ©EJ4SRE. AGG 1050 Meter über Meer Gute Automobilstrasse. Vorzügl. Küche u. Keller. Stärkste Eisenquelle der Schweiz zu Bade- und Trinkkuren. Billige Pensionspreise. Illustrierte Prospekte verlangen. GARAGE — OEL — BßN^IN T.O.S. Sporthotei Krone A.O.S. ürösstes Haus am Platz. Gegr .1816 — Renommierte Küche und Keller — Spezialität in alten Flaschenweinen. Stets lebende Forellen. Gr. Garagen für 14 Wagen, Oel, Benzin. Tel.Nr. 3 J. Schletti, Besitzer. Schönste Lage am Brienzersee mit prächtiger Aussicht. Grosse Restaurations-Terrassen gegenüber den berühmten Wasserfällen. Neue Automobilstrasse von Brienz bis zu den Motels. Garage mit Boxen (1928 erbaut). Zimmer ab Fr. 4.50. Pensionpreise von Fr. 12.— bis Fr. 16.— Prospekte dnreh die Direktion J. Kleiner. Auto-Kontrolle HOTEL HOF UND POST Sehr soignierte Küche. Stets lebende Forellen. Ia offene und Flaschen-Weine. Aufmerksame Bedienung. W. Winkler, ehem. langj. Chef de Service Bahnhof-Buffet Luzern. Altbekanntes Haus. — Garage. W Müller, Neuer Besitzer. Das Kleinod d e r Berner Alpen GFELLER-RINDLSSBACHER A.-G. BERN, ßärenplatz ZÜRICH, Löwenplatz BASEL, Eisengasse BEAU IUVAGE GRAND HOTEL SAANEN Hotel Saanerhof T.S.C. ZweisiftSfimem b. Ustaad. 1200m ü.M. T.C.S in L. Rieder-Hirschi Mitglied des T. C. S. SAANEN mü.M. (Berner Oberland) Idealer Sommer-Aufenthalt Lohnendes Week-End- und Auto-Ausflugsziel. Garage. Pens.Fr.r>.-bis 13.- BOrgorUcüeä Haus, reduz. Hörbatpreise. Eigene Garage mit Boxen; Men Herren Automobilisten bestonr "Oinfoiiicn. — Tolenüon IS lohnende Ausflugsziele und Ferienaufenthalte für Automobilisten verlangen in ihrem eigenen Interesse sofort Spezialofferte tür ein Bolches Feld bei der Administration der Automobil-Revue. i l. S. ürasslanrihaus und Kranichhaiei Hofel National T.C.S. auf sonniger Höhe des Diemligtales J. Stncki-Jflani Telephon Nr. 15.6. Bes. Durchgangsstation Piüon-Les Mosses eiES^BACH FAIiliE (Brienzersee) C55"j?£taa.cL JEüö-fcol ii.xi.ci. IKZ.TXJ?1I.O,TI.© T. G. S. A.G.S. Hofe! Weisses Kreuz Aareschluch? — Reichenbachfall Innertkirchen Mo ZWE GASTHÖFE Lauierbrunnen Hotel z. Weisen kreuz(T. C. S.) Bevor Sie zur Besichtigung der Kraftwerke Oberhasli weiterfahren, besichtigen Sie in Meiringen (Turnhalle) die Mussf® nriEN uns Ör m$& Sie orientiert Sie in Anzüglicher Weise. Ei bekannt durch seine gute Küche u, o, Keller Spezialitäfcs Forellen. — Autogarage; - Kalminationsponk! an der Strasse intoriaken—Gentersee - Telephon 23. R. Wehren, Besifczei ti Grindelwald Schreckbam entgegen, die sich schon in den grossen Bergformen äussern. Von Luzern bis Brunnen ruht der Ausblick auf der mächtigen Nagelfluhmasse des Rigi, die wie gestreift und terrassiert erscheint. Von Brunnen bis Erstfeld durchfährt man das Gebiet der verfalteten, steilabstürzenden, hellen Felsmauern der Kalkalpen. Von Erstfeld bis zum Gotthard ist man in der Region des Urgesteins, "Gneis und Granit mit den typischen Pyramidenformen z. B. des Bristenstockes und den spitzen Felsnadeln des nördlich Andermatt gelegenen Berggrates. Nicht zu vergessen sei, dass die Zentralschweiz die Wiege der Eidgenossenschaft überhaupt ist, dass auf Schritt und Tritt man an historischen Stätten vorbeikommt, deren Namen jedem Kind geläufig sind. Beliebte Ausflugsziele: Entlebuch mit Endpunkten in Flühli-Sörenberg, Schüpfheim oder Willisau. Gersau, dann über Brunnen, Schwyz, Goldau (Talstation der Rigibaim), Arth, wieder zurück über Küssnacht (Abstecher nach Seeboden) nach Luzem Gotthard-Route. Von Brunnen der malerischen Axenstrasse nach über Altdorf, Göschenen, die Bürgenstock. Jetzt, wo die Hitze über Stadt und Land lagert und jeder sich aus Staub und Enge hinaussehnt in die frische Bergluft, jetzt gibt es nichts Schöneres, als einen Aufenthalt oder einen Ausflug nachdem Bürgenstock. Als weitausladende Halbinsel schiebt er sich in den Vierwaldstättersee hinaus, auf drei Seiten von den Wellen bespült, nur gegen Süden mit blumigen Matten, Tannenwäldern und Ahorngruppen, gegen das Tal der Engelberger-Aa sich absenkend. Eine gute Strasse führt von Stansstad hinauf zu den drei prächtigen Hotels, die für jede Bequemlichkeit sorgen und wo der Aufenthalt einem so angenehm wie möglich gestaltet wird. Schattige Spaziergänge, Tennis- und Golfplätze stehen zur Verfügung und eine sportfreudige Gästeschar tummelt sich auf den ideal gelegenen Sportplätzen. Und wer gerne einige Stunden in beschaulicher Ruhe verbringt, für den gibt's manch schönen Aussichtspunkt, von wo er nach allen vier Himmelsrichtungen die schönsten Panoramen vor sich hat. Und nicht vergessen seien die Tiefblicke hinunter auf den See mit seinem stark wechselnden Farbenspiel und auf all die Orte an seinen Ufern, bis hinüber zur Leuchtenstadt Luzern. er. Die Hauptstrassenzüge der Zentralschweiz. Schöllenen hinauf nach Andermatt und über Hos4 penthal zum Gotthardhospiz, 2112 m, und hinuntei in den sonnigen Tessin. Oberalp-Pass. Von Andermatt hinüber ins bünd« nerische Disentis. Furka-Grimselroute. Von Andermatt über die Furka, vorbei am Rhonegletscher nach Gletsch und über die Grimsel (grosses Kraftwerk im Bau), nach' Meiringen. Klausen-Route. Von Altdorf über Bürglen (Teils] Geburtsort) nach Linthal (Talstation der Bergbahn! nach Braunwald, 1400 m) und nach Glarus. Glarnerland. Ueber den Klausen und von NorA den her vom Zürichsee oder -den Kerenzerberg erreichbar, vielbesuchtes Tal mit abwechslungsreichen Ausflugsmöglichkeiten, z. B. von Glarus ins Klöntal oder von Schwanden nach Elm (bekannt durch .grossen Bergsturz und Schieferplatten-Industrie)^ Muota-Tal. Von Schwyz aus lohnender Ausflug auf schöner Strasse, Teilstrecke der projektierten Prageistrasse. Schwyz-Ibergeregg-Iberg-Einsicdeln. Lohnende] Tour auf die Höhe der Iberger-Egg und hinunter! nach Iberg und dem Wallfahrtsort Einsiedeln. Von] hier lohnt sich auch ein Abstecher ins Alptal. «PRONTO» STBenderc Vas Platz Dem Wind dem „himmlisch-höllischen"Kind! Die Launen mit ,,Pronto" genommen sind BESCHLÄGE, WERKZEUGE, EISENWAREN, CBERD0RF8TRA8SE 9, ZÜRICH Hin plötzlicher Windstoss und das Verhängnis ist da. Schützen Sie sich gegen solche Ueberrascbunten dureb den verblüffend einfach funktionierenden Patentsteller. In neuen Gegenden auf Wunsch zur Probe. Verlangen Sie Prospekt FRONT O.