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E_1948_Zeitung_Nr.023

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH 19. MAI 1948 - Nr. 23 Im Kampf gegen die Ölverschlammung Ölverschlechterimg durch Fahren mit unterkühltem Motor Neue Veröffentlichungen von zwei amerikanischen Oelproduzenten, der Shell Oil Co. und der Quaker State Oil ReHning Corp., befassen sich mit der Oekchlammbildung im Motor, einem Problem. das auch mit der Schaffung von Motorölen mit oxydationsverhindernden Zusätzen nicht voll gelöst ist, Wurde bis vor einigen Jahren da* Versagen der Oele hingenommen und in der Reduktion der maximalen Motorbetriebstemperatur und dann in der Schaffung der Oelzusätze Abhilfe gesucht, 60 zeigen neuere Forschungen, wie besonders im Personenwagenbetrieb ein unterkühlter Betrieb«- ztistand, des Motors, wie er bei Stadtfahrten mit häufigen Halten, Leerlauf etc. vorkommt, weit grösseren Einfluss auf die Oelverschlechterung ausübt, ak bisher angenommen wurde. Infolge des höheren Leistungsgewichtes moderner Fahrzeuge ist im Normalbetrieb die Motorleistung nur teilweise ausgenützt. Anderseits werden die Motoren, infolge eines für Volleistung berechneten Kühlsystems, bei Teillastbetrieb in vielen Fällen unterkühlt. Dies wurde im Bestreben, Kraftstoffe mit niedriger Oktanzahl verwenden zu können, nicht als Fehler angesehen. Ein unterkühlter Betriebszustand scheint nun in vieler Hinsicht schädlicher als hohe Betriebstemperatur. Allerdings bleibt dabei die Oxydation des Oeles gering, aber Benzindämpfe, Wasser und Koh- nicht bestritten, aber darauf hingewiesen, dass diese Oale ein BehelfsmiUe! sind, nicht aber die Ursachen an der Wurzel kurieren. Oelfilter sind soweit nützlich, tls die festen Bestandteile aus dem Oel ausgeschieden werden. Neigen Motoren zu sehr starker Oelverechlechteruag, 60 bleibt nur der sehr häufige Ersatz der Filterpatronen — ein unwirtschaftliches Verfahren. Auch Oelfilter bekämpfen nicht die eigentliche Urs ach«. 75'80°C 30"C 50 "C 40 "C DLVERSCHLECHTERUNG BEIM FAHREN MIT UNTERKOHITEM MOTOR Kollisystem eines Automobilmotors mit den typischen, besonders bei kälterem Wetter und Teillastbetrieb vorherrschenden Betriebstemperaturen. Das Kühlmittel fliesst vom unteren Teil des Kühlers nach dem Zylinderblock und erwärmt sich nur wenig vor Erreichen des Zylinderkopfes. Die relativ kalten Zylinderwände begünstigen die Kondensation der Verbrennungsprodukte und damit die Oelverschlechferung. Es werden auf Grund der Versuche einige bei künftigen Motorkonstruktionen zu beachtende Punkte vorgeschlagen, welche der Oelverschlechterung bei Teillastbetrieb entgegenwirken sollen. — Verhinderung eines zu reichen Gemisches im Leerlauf und bei niedriger Tourenzahl durch verbesserte Treibstoffdosierung. lendioxyde des Verbrennungsprozesses gelangen dabei leicht ins Kurbelgehäuse. Die- Oelwannentemperatur ist ebenfalls niedrig, so dass die Ausdestillierung und Absaugung durch die Kurbelgehäuseentlüftung minim wird. Die so entstehenden Verunreinigungen im Motoröl analysieren sich als teilweise oxydierendes Benzin, Was6er, Russ und Bleiverbindungen. Gleichzeitig mit der Oelverschlechterung wirken die aus Verbrennuntteprodukten entstehenden Säuren (Wasser und Schwefelverbindungen, Kohlendioxyd) auf Kolbenringe, Zy- Iraderwände, Lager und andere Bauteile korrodierend ein. Ein schlechter Motorzustand muss sich unter diesen Umständen besonders ungünstig auswirken. Als Gegenmittel bei unvermeidbarem Betrieb — Verbesserte Kurbelgehäuseentlüftung mit positiver mit unterkühltem Motor wird häufiger Oel- Luftzirkulation, unabhängig von Motör- Wechsel empfohlen, damit die Konzentration I drehzahl und Fahrgeschwindigkeit. schädlicher Bestandteile nie zu hoch wird. Von der — Verbesserung und Ausgleich der Zylindertemperaturen unter gleichzeitiger, Erhöhung der Verwendung der Hochleistungsöle mit Zusätzen wird gesagt, dass die Zusätze immerhin nur eine beschränkte Kapazität zur Bindung schädlicher Bestandteile mittleren Betriebstemperatur. haben und versagen müssen, sobald die Anreicherung .durch Verbrennungsprodukte eine gewisse Grenze erreicht. Die gute Wirkung wird — Bessere Oelfiltrierung. (Aus « National Petroleum News », March 17,-1948:)- Automobilistischc Literatur Floyd Clymers Sportbücherei Vor einiger Zeit (siehe « A.-R. » vom 10. März) wurden an dieser Stelle die «Motoring Scrap Books» von Floyd Clymer aus Loe Angeles erwähnt, die alt« amerikanische Fahrzeuge behandeln und vor allem Inserate au« der Anfangszeit der überseeischen Automobilindustrie wiedergeben. Clymer, ein Automobilenthusiast reinsten Wasser«, hat nunmehr eine Anzahl Sportbücher herausgegeben, die, obwohl selbstverständlich englisch verfasst, Aufmerksamkeit verdienen. Die amerikanischen Verhältnisse im Rennsport behandelt «Automobile Racing»*) von Kuns, ein allerdings nur 50 Seiten dickes, aber schwer mit technischem Gehalt befrachtetes, kleines Werk, das die Wagen des vorletzten Indianapolis-Rennens behandelt, Aufschlues über eine merkwürdige Schöpfung, den Vierradantrieb-Rennwagen de6 verstorbenen Harry Miller (seinerzeit Chef von Preston Tucker), ferner zahlreiche Ratschläge enthält, wie man mit Teilen normaler amerikanischer Tourenwagen, vor allem Ford, Dirl- Track-Rennwagen oder sogenannte « Hot Rod-s » (heisse Stangen) bauen kann. Darunter verstehen die amerikanischen Autosportler offene, zweisitzige Fahrzeuge, die äu6serltch den gewöhnlichen offenen Roadster-Typen gleichen, dank verschiedener Abänderungen aber bis um 60 oder 70 km/h schneller sind. Für uns merkwürdig sind auch die amerikanischen Reglemente, von denen KUDS erzählt. Vor dem Krieg gab der Engländer George Monkhouse zwei Photobücher über Grand-Prix- Renneu heraus, die grossen Erfolg erzielten, aber schon längst vergriffen sind. Clymer hat nun diese beiden reich illustrierten Bände *) neu herausgegeben, wobei allerdings die Qualität der ursprünglich einzigartigen Photographien durch die erneute Reproduktion etwas gelitten hat. Immerhin sind sowohl das etwas über 100 Seiten starke « Motoraces », ein Werk mit kurz beschriebenen, glänzenden Photos verschiedener Fahrer und Wagen aus der Zeit von 1933 bis 1936, ferner das etwas umfangreichere «Motor Racing with Mercedes Benz », das sich in erster Linie mit den Wagen und Fahrern der Untertürkheimer Firma von 1934 bis 1937 beschäftigt, voll von Bildern einzigartiger Situationen, die neben dem sportlich Interessierten auch den Lernbegierigen zum Studium anregen dürften. *) Automobile Racing, von Ray F.Kuns, 6. Auflage, 56 S., ill., Grossformat. Motoraces, von George Monkhouse, 126 S., ill. Motor Racing with Mercedes-Benz, von George Monkhouse, 174 S., ill. Alle Bücher je 2 * (exkl. Porto etc.). Floyd Clymer, 2125 W.Pico St., Los Angeles 6, Calif., USA. BORGWARD Der Kenner Sagt es : Er ist ein Lastwagen, der ° (HANSA) Prüfen Sie ihn selbst und Sie werden seine Vorteile erkennen. Mit allen Neuerungen versehen, spielend leicht zu steuern und zu schalten Die Rennsportsaison 1946 Motor Racing 194 6. Von John E*son Gibson. Motor Racing Scrapbook No. 6, Motor Racing Publications Ltd., Abingdon, Grossbritannien. Grossformat, 63 Seiten, 10 Photobeilagen, ca. Fr. 7.50. Zu den bereits besprochenen Bänden dieser Serie englischer Rennsportpublikationen kommt nun eine Uebensicht über die Rennen des ersten Nachkriegejahree, 1946, die von John Eason Gibson verfasst wurde und Augenzeugenberichte aller wichtigen Veranstaltungen, darunter auch besonders des ersten Genfer « Grand Prix des Nation« », enthält. Gibsott lebte mit den Rennfahrern, besonders mit 6einen englischen Kollegen, zusammen und hatte Einblick in manche Details, die dem gewöhnlichen Beobachter entgingen. Eine Tafel mit den Ergebniesen und Durchschnittsgeschwindigkeiten sowie zahlreiche gute, teilweise unveröffentliche Photos bringen die Zeit vor zwei Jahren in Erinnerung, die den raschen Wiederaufschwung des Rennsportes einleitete. Aehnliche Jahresberichte sollen in Zukunft auf Weihnachten erscheinen. Wie die übrigen Veröffentlichungen der gleichen Serie, 60 ist auch «Motor Racing 1946» gut ausgestattet und in Groesformat gehalten. Eine abenteuerliche Winterfahrt Oslo—Genf Gullible's Travels. Von Alan C.Hess. Ca. 120 S., Motor Racing Publications, Stert Street, Abingdon, Berks., Grossbritannien. Man wird 6ich erinnern, dass während des Genfer Salons 1947 eine « markenreine » Fernfahrt von drei Austin 16 von Oslo nach Genf stattfand, wobei innerhalb sieben Tagen sieben europäische Hauptstädte durchfahren wurden. Man hat sich vielleicht damals zu wenig Rechenschaft darüber gegeben, dass die unter sehr ungünstigen klimatischen Bedingungen durchgeführte und glücklich zu Ende geführte Fahrt sowohl an die Fahrer wie auch an die Wagen höchste Anforderungen stellt«. Alan Hess, der Pressechef der Austin Motor Co. und Initiant dieser Fahrt, legt nun in einem hübsch aufgemachten, mit guten Photo« illustrierten Buch nähere Rechenschaft über diese Fahrt ab und versteht es, die unglaublichen Schwierigkeiten, die sich dieser Fahrt entgegenstellten und die beispielsweise das Passieren des grossen Belt wie auch die Durchfahrt durch Holland beinahe ganz in Frage stellten, wieder in Erinnerung zu rufen. A.-R.-BERATUNGSDIENST Der A.-R.-Beratungsdienst beantwortet olle Fragen aulomobllistischer Natur wie Wogonwahl, Technik, Rechtsfragen etc. Anfragen sind unter Beilage eines adressierten, frankierten Briefumschlages zu richten an die Redaktion der Automobil- Revuei Ireitenrolnstrasse 97, Bern. Eine kleine Auswahl der allg. interessierenden Fragen wird periodisch veröffentlicht. Schriftliche Antworten: Beratung beim Occasiensltauf (O- in O., K. in 1.1, Verhütung des Siedens (Z. in T.), Verbesserung der Motorleistung (N. in L.), Lalil-Traktoren (I. In Z.\, Schiebedächer (I. in L). 3,5-t-Diesel, 25/75 PS, 5-Gang Wir nennen die effektiven Preise: Aufbauten wie Kasten, Kipper, Cars auf Anfrage Chassis Chassis mit Kabine komplett mit Brücke Fr. 19 900.- Fr. 22 300.- Fr. 24 700.- 1-t-Lieferwägen, 7 PS, 4-Gemg, mit seifen grosser Ladefläche 2700x1650 mm, ab Fr. 8315.—, Chassis. 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Nr. 23 - MITTWOCH 19. MAI 1918 AUTOMOBIL-REVUE 11 Seitenansicht des Wagens, wie er sich am Pariser Salon 1947 präsentierte. Der Vierzylindermotor ist durch einen BMW-Zweiliter ersetzt worden. Neue französische Rennwagen flT) Jicey, ein kompressorloser Zweiliter für die neue Formel «B» Das zweite französische Rennwagenprojekt dieser Artikelserie (das erste befa&ste 6ich mit dem technisch interessanten Dommartin, der für die laufende Grand-Prix-Formel entwickelt worden ist) behandelt einen Wagen, der in der sogenannten Formel «B» konkurrieren soll, die Kompressorwagen mit 500 ccm Inhalt sowie kompressorlose Fahrzeuge bis zu zw«i Liter stipuliert. Einige Neukonstruktionen für diese Formel haben das Interesse an ihr bereits wachwenden lassen, so die bekannten Italienermarken, aber auch eine Anzahl von Wagen, deren Motoren vom BMW-Zweiliter- Typ 328 abstammen, wie der englische Frazer Nash, der deutsche Verifas, ein französischer Home-made- Typ von Martin etc. Der vorliegende Wagen besitzt eine Kraftquelle aus dem gleichen Stall. Es handelt, sich dabei um den Jicey, von dem ein Prototyp am Pariser Salon 1937 ausgestellt war, der aber seither weiterentwickelt worden ist. Hinter ihm steht die Firma « Joints alliplastics Jicey », die Dichtungen aus Aluminiumfolie mit einem Bindemittel herstellt und ihre Produkte an dem selbstgebauten Rennfahrzeug auf höchste Belastung ausprobieren will, was bei Gelingen sicher keine schlechte Propaganda darstellen würde. Bekanntlich verursachen besonders Zylinderkopfdichtungsschäden bei Rennen Pannen, die den Ausfall des betreffenden Fahrzeugs zur Folge haben. Dies nebenbei. Ferner verfügt diese von jungen Fachleuten gebildete Firma neben ihrem eigenen Konstrukteur Jean Caillas, von dem man wohl bald mehr hören wird, über die Unterstützung der grossen «Aluminium Francaise », die in letzter Zeit manches Projekt zum Reifen gebracht hat, während als Pilot Eugene Martin, der Erbauer des Martin- Special ( siehe oben) vorgesehen ist. Wie erwähnt, dient als Motor der Zweiliter- BMW mit den Abmessungen 66X92 mm, dessen Verdichtung auf 10 zu 1 erhöht wurde und dessen Drehzahl mit 5800 Touren/min ebenfalls weit über derjenigen des Sportwagens liegt. Die Kupplung ist mit nietenlosen Belagscheiben ausgerüstet, die durch einen Klebstoff auf der Kupplungsscheibe befestigt sind. Da der Wagen als Vollschwingachser gebaut wurde, liegen Getriebe und Differential zusammengebaut im hinteren Teil des Rahmens und gehören zu den gefederten Massen. Die Hinterräder werden durch zwei übereinanderliegende Dreieck-Qtierlenker geführt, während als Federelement ein auf Zug belasteter Gummiseilring (verstellbar) sowie ein hydraulischer verstellbarer Teleskopstossdämpfer pro Rad gewählt wurde. Die beiden Antriebswellen besitzen an ihren Enden die bekannten homokinetischen Kardangelenke. Auch die Vorderradaufhängung ist insofern originell, als hier wjeder einmal das alte Lancia-Prinzip mit vertikaler Hülsenführung zur Anwendung kommt. In den vertikalen Teleskopgehäusen liegen je zwei auf Kompression beanspruchte Schraubenfedern sowie hydraulische Stossdämpfer. Die Bremstrommeln aus Aluminium mit eingepressten Stahlringen sind sehr gross bemessen, mit je einem Kreislauf pro Radpaar ausgerüstet und mit Luftkühlung versehen. Das Fahrgestell besteht aus einem geschlossenen Kastenträger aus Duralinox ohne Querversteifungen, aber mit aufgebauten, verschweissten und genieteten Karosserieteilen. Der Radstand beträgt 2185 mm, die Spurweite vorn 1250 mm, hinten 1300 mm, die Bodenfreiheit nur 90 mm. Auch die gesamte Karosserie besteht aus Die Hintsrradaufhängung mit zwei Dreiecklenkern, dazwischenliegendem Gummiband, schwingenden Antriebswellen mit Glaenzer-Gelenk und dem hydraulischen Teleskop-Stossdämpfer. (Bild aus « Vie automobile >) Duralinox, und der ganze Wagen wiegt leer nicht mehr ah rund 400 kg, also startbereit mit 60 Liter Treibstoff (vollem Tank) etc. und dem Piloten ca. 520 kg. Die bisherigen Probefahrten haben gute Resultate ergeben. R. Reichel. Der geschlossene Kastenrahmen aus pvnktgeschweisstem Duralinox. Von vorn sieht man die beiden zylindrischen Hülsen der vertikalen Vorderradführung.. Gesamtbild des Rahmens mit der Verstärkung durch die Leichtmetallbogen zur Aufnahme der Karosseriebleche. Letzte technische Errungenschaften: Direkte Einspritzung, 4,5 Doppelte Riicksetzung t Nutzlast, 3-Gang-Getnebe, Mit dem neuzeitlichen Wenn schon eine Zündkerze, dann die beste! IÜODBE patentierten Isolierund Elektrodenmaterial die besten der Welt Altöl-Aufarbeitung Neuestes, bestes Verfahren. Oualltät und Aussehen dem Neuöl ebenbürtig Offerten durch L.MÜLLER. Altöl-Aufarbeitung, KRIENS-Obernatf Telephon (041) 317 07 In allen guten Fachgeschäften erhältlich Untervertreter: Garage GUYOT S.A., LAUSANNE: Waadt, Wallis, Freiburg, Neuenburg und Berner Jura. AUTO AG., AARAU: Basel, Aargau, Solothurn. Ls. HONEGGER, Winterthurerstrasse 344, ZÜRICH: Zürich, St. Gallen, Graubünden, Thurgau u. Appenzell. FISCHER & SCHIBLER, BERN: Kanton Bern. OCCASIONS-PNEU für 975X20, 40X8, 34X7, 825X20 Fr. 40— bis 250.-—. Öldruckbremsenöl Tschupp A Cie. AG., Ballwil/Luz LASTWAGEN F Platt, Pneuhaus, Oerlikon-Zürich, Oerlikoncrstr. 88. Tel. 46 6176. 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Dez. 1948 und bitte Sie, den Betrag von Fr. 7.35 per Nachnahme zu erheben. * Wird auf Postcheck-Konto Nr. HI 414 einbezahlt. •' Niciupassendes streichen!