Motocross Enduro Ausgabe 07/2019

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5ETZ DICH

Foto: R. Schedl

AN DIE 5PITZE

KTM 300 EXC TPI

KTM-Werksfahrer verschieben ständig die Grenzen des Möglichen. Auf ihren

Erfahrungen baut die neueste Generation von High-Performance-Enduros auf,

die herausragendes Handling mit überragender Wendigkeit und effi zienter

Leistungsabgabe über das gesamte Drehzahlband verbinden.

Die neue KTM 300 EXC TPI ist eine Rennsportwaffe, die alle Herausforderungen

auf deinem Weg zum Sieg meistert.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der

Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell

abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.


EDITORIAL

Zeitraffer

Die Zeit rennt und wir rennen mit. Noch ist die

Saison 2019 in vollem Gange, da präsentiert

KTM bereits die 2020er EXC-Modelle. Marko

Barthel machte sich auf den Weg nach Spanien,

um dort im Rahmen der Präsentation die einzelnen

Modelle für euch unter die Lupe zu nehmen.

Seine Eindrücke lest ihr ab Seite 12.

Alexander Stephan testete für diese Ausgabe

die aufgefrischte 2019er Beta RR 125 LC, die

sich nahtlos in die Bestsellerliste der RR-125-

Viertaktmodelle einfügt. Ob sie seinen hohen

Erwartungen gerecht werden konnte, erfahrt ihr

ab Seite 18.

Laut KTM setzt die KTM 250 SX mit ihrer neuesten

Hochleistungs-Zweitaktpower und ihrem

hochmodernen Fahrwerk neue Maßstäbe. Wie

Marko Barthel das „Hochleistungsgerät“ einschätzt,

lest ihr ab Seite 24.

Aber nun zum Renngeschehen: Beim MXGP in

Mantova regnete es in Strömen, was bei vielen

Fahrern für Unbehagen sorgte, nicht aber bei

Antonio Cairoli und Jorge Prado, die sich gewohnt

souverän präsentierten. Großen Grund

zur Freude hatte aber auch Exweltmeister Pauls

Jonass, der in der „großen“ Klasse auf dem

2. Treppchen landete. Bericht ab Seite 34.

In Agueda wurden die WM-Piloten von strahlendem

Sonnenschein empfangen und belohnten

die zahlreich erschienenen Fans mit viel Action.

Mit der Sonne um die Wette strahlte Tim Gajser,

der sich über den Sieg in der MXGP-Klasse freuen

durfte. Bericht ab Seite 38.

Nur eine Woche später bestätigte Tim Gajser

seine Topform mit einem Sieg in St. Jean d’Angély.

MX2-Sieger wurde erneut der Spanier Jorge

Prado. Weniger gut lief es in Frankreich für

Henry Jacobi. Er belegte Gesamtrang 11. Bericht

ab Seite 44.

Ab Seite 48 gewährt euch MX-GP-Fahrer Jeremy

Seewer Einblicke in seine Gedanken vor dem alles

entscheidenden Start ins Rennen: alles eine

Sache des Instinkts.

Beim zweiten Lauf der ADAC MX Masters in

Möggers meldete sich kein Geringerer als

MXGP-Star Jeffrey Herlings nach seiner Verletzungspause

zurück und lieferte sich einen

spannenden Fight mit Jeremy Seewer um den

1. Treppchenplatz. Ebenfalls super in Szene

setzte sich Jeremy Sydow mit einem Doppelsieg

im ADAC MX Youngster Cup. Mehr ab Seite 52.

Tolle Neuigkeiten gibt es auch von den AMA Nationals

zu berichten. Drei Läufe wurden bisher

ausgetragen und dreimal landete Ken Roczen

auf dem Treppchen, zweimal davon sogar auf

dem obersten. Weiter so! In unserer Rubrik

People & Facts ab Seite 8 erfahrt ihr mehr.

Bradley Freeman heißt der Mann der Stunde in

der Enduro-WM. Mit drei Siegen bei drei Einsätzen

lehrt er derzeit nicht nur seinem Landsmann

und amtierenden EnduroGP-Weltmeister Steve

Holcombe das Fürchten. Bericht ab Seite 62.

Viel Spaß beim Lesen!

• Foto: Marko Barthel bei der Präsentation der 2020er KTM-EXC-Modelle • Foto: Sebas Romero

• Auf dem Titel: KTM EXC 2020 • Foto: Sebas Romero

MOTOCROSS ENDURO 3


SCHNAPPSCHUSS

Heaven or Hell SuperEnduro

Im Finale über 90 Minuten oder vier Runden wurden auf der Runde weitere spektakuläre Abschnitte

eingebunden. Dreiundachtzig Fahrer stellten sich hier der Herausforderung bei sengender

Hitze. Glücklicherweise machten die vorhergesagten Gewitter einen Bogen um die Strecke,

denn sonst wären einige Hänge zu unbezwingbaren Gegnern geworden ... den Rennbericht könnt

ihr ab Seite 66 lesen • Foto: Silvio Bronst


INHALT

07/2019

• MODELLE 2020

12 Präsentation KTM EXC

• TEST

18 Beta RR 125 LC

24 KTM SX 250

30 Alta Motors Redshift EX Enduro

• MOTOCROSS

34 WM Mantova/I

38 WM Agueda/P

44 WM St. Jean d’Angély/F

52 ADAC MX Masters Möggers/A

• POSTER

42 WM St. Jean d’Angély/F

• INTERVIEW

48 Jeremy Seewer

• GERMAN CROSS COUNTRY

58 Walldorf

• ENDURO

62 WM Santiago de Compostela/E

66 HardEnduroSeries Germany

Crimmitschau

• KOLUMNEN

68 Eddy Frech

69 Heiko Müller/Pirmin Hofmeier

70 Marcel Teucher

• SUPERMOTO

72 IDM St. Wendel

• RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 People & Facts

56 Verbände

60 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

74 Warenkorb

76 Notizen + Events + Termine

80 Standings

82 Vorschau August 2019/Impressum

6 MOTOCROSS ENDURO


SEITE 48

INTERVIEW: JEREMY SEEWER

Eine Sache des Instinkts

Das Timing und die Gefühle eines Augenblicks können den

Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

Monster Energy Yamahas Jeremy Seewer spricht über den

Start eines MXGP.


PEOPLE & FACTS

• Fotos:

Honda Racing Corporation

AMA-MX Hangtown: Ken kann’s doch!

Ken Roczen drehte beim Nationals-Auftakt so richtig auf und holte sich

den Gesamtsieg vor seinem Erzrivalen Eli Tomac. Dritter wurde 2018er-

SX-Weltmeister Jason Anderson, der sich nach langer Verletzungspause

zurückmeldete.

Trotz des pünktlich zu den Rennen einsetzenden noch leichten Regens

standen tausende Fans an der Strecke, um die Fahrer anzufeuern.

Scheinbar völlig unbeeindruckt von den immer schwieriger werdenden

Bedingungen zog Ken Roczen im ersten Lauf sein Ding durch und gewann

vor Anderson, Cooper Webb, der zuvor den Holeshot geholt hatte,

und Tomac. Der vor Lauf 2 stärker werdende Regen sorgte bald für

Schlamm in Hülle und Fülle. Den Holeshot sicherte sich Marvin Musquin,

der aber bald von Tomac und Roczen überholt wurde. Roczen ließ sich

nicht lange bitten und zog bei einem Sprung auch an Tomac vorbei. Ein

kleiner Fehler Roczens kam Tomac zugute. Er ging wieder in Führung und

siegte. Dritter wurde Zach Osborne.

250er (v.l.): Justin Cooper, Adam Cianciarulo

und Colt Nichols • Foto: Yamaha Racing

In der 250er Klasse setzte sich Adam Cianciarulo mit den Plätzen 1 und 2

gegen Justin Cooper und Colt Nichols durch.

AMA MX - 1. Lauf - Hangtown/USA - 18.5.2019 - 450 ccm: 1. Ken Roczen, Honda (1/2); 2. Eli Tomac,

Kawasaki (4/1); 3. Jason Anderson, Husqvarna (2/5); 4. Zach Osborne, Husqvarna (5/3);

5. Cooper Webb, KTM (3/6); 6. Marvin Musquin, KTM (7/4); 7. Justin Barcia, Yamaha (8/7);

8. Blake Baggett, KTM (6/10); 9. Dean Ferris, Yamaha (11/8); 10. Justin Bogle, KTM (10/9).

250 ccm: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki (2/1); 2. Justin Cooper, Yamaha (1/4); 3. Colt Nichols, Yamaha

(5/3); 4. Dylan Ferrandis, Yamaha (3/5); 5. Chase Sexton, Honda (4/6); 6. RJ Hampshire,

Honda (6/7); 7. Michael Mosiman, Husqvarna (7/11); 8. Alex Martin, Suzuki (23/2); 9. Shane

McElrath, KTM (14/8); 10. Christian Craig, Honda (13/10).

AMA-MX Fox Raceway, Pala: Tomac top

Grün war die Farbe des Tages. Kawasakifahrer Eli Tomac gewann die

450er und Adam Cianciarulo die 250er Klasse.

Ken Roczen konnte sich nur eine Woche an seiner Meisterschaftsführung

erfreuen. Bereits beim zweiten Lauf auf dem Fox Raceway in Pala musste

er sie wieder an Eli Tomac abgeben. Tomac belegte sowohl in Rennen 1

als auch 2 den 1. Platz. Im ersten Rennen führte zwar Roczen über 13 von

16 Runden, konnte aber dann den stark auftrumpfenden Tomac nicht

mehr abwehren. Dritter wurde Musquin. In Lauf 2 führte zu Beginn Musquin,

aber auch hier war gegen Tomac kein Kraut gewachsen. Er übernahm

die Spitze und gewann schließlich vor Musquin und Roczen.

Erneut konnte sich Adam Cianciarulo in der 250er Klasse den obersten

Treppchenplatz sichern. Gesamtplatz 2 belegte Yamahafahrer Justin

Cooper vor seinem Teamkollegen Dylan Ferrandis.

AMA MX - 2. Lauf - Fox Raceway, Pala/USA - 25.5.2019 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (1/1);

2. Marvin Musquin, KTM (3/2); 3. Ken Roczen, Honda (2/3); 4. Zach Osborne, Husqvarna (5/4);

5. Jason Anderson, Husqvarna (4/5); 6. Cooper Webb, KTM (6/6); 7. Justin Hill, Suzuki (8/7);

8. Justin Barcia, Yamaha (7/10); 9. Fredrik Noren, Honda (9/9); 10. Cole Seely, Honda (11/8).

250 ccm: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki (3/1); 2. Justin Cooper, Yamaha (1/4); 3. Dylan Ferrandis,

Yamaha (7/3); 4. Chase Sexton, Honda (5/5); 5. Colt Nichols, Yamaha (4/7); 6. Alex Martin, Suzuki

(10/6); 7. Garrett Marchbanks, Kawasaki (9/8); 8. Michael Mosiman, Husqvarna (8/11); 9. Hunter

Lawrence, Honda (37/2); 10. RJ Hampshire, Honda (2/36).

Eli Tomac siegt auf dem Fox Raceway

• Fotos: Kawasaki/

Dominick Vandenberg

Adam Cianciarulo feiert seinen Sieg

bei den 250ern mit seinen Fans

8 MOTOCROSS ENDURO


Ken Roczen mit Gattin Courtney und Team

• Foto: Honda Racing Corporation

AMA-MX Thunder Valley:

2. Saisonsieg für Roczen

Ständiger Wechsel an der Spitze der 450er Nationals. In Colorado übernahm

Ken Roczen wieder das Red Plate von Tomac, der im ersten Lauf

Probleme hatte.

Den ersten Lauf machte Ken Roczen mit einem Start-Ziel-Sieg klar. Zach

Osborne wurde Zweiter vor dem amtierenden SX-Weltmeister Cooper

Webb. Erst auf Rang 5 hinter Jason Anderson lief Eli Tomac im Ziel ein.

Probleme mit der Brille forderten ihren Tribut. Moto 2 wurde dann wie eigentlich

geplant zum gewünschten Heimspiel für Lokalmatador Tomac.

Zur Rennmitte übernahm er die Führung von Roczen und fuhr einem umjubelten

Sieg entgegen. Hinter Roczen folgte Marvin Musquin auf Position

3 vor Osborne und Anderson.

In der 250er Klasse bleibt Adam Cianciarulo weiterhin der Mann der

Stunde. Er gewann erneut und Justin Cooper wurde zum dritten Mal in

dieser Saison Zweiter. Rang 3 ging an einen strahlenden Michael Mosiman.

Michael Mosiman, Adam Cianciarulo und Justin Cooper (v.l.): • Foto: Kawasaki/Vanessa O’Brien

AMA MX - 3. Lauf - Thunder Valley/USA - 1.6.2019 - 450 ccm: 1. Ken Roczen, Honda (1/2); 2. Eli Tomac,

Kawasaki (5/1); 3. Zach Osborne, Husqvarna (2/4); 4. Jason Anderson, Husqvarna (4/5);

5. Marvin Musquin, KTM (8/3); 6. Cooper Webb, KTM (3/8); 7. Blake Baggett, KTM (7/7); 8. Dean

Ferris, Yamaha (6/9); 9. Justin Barcia, Yamaha (11/6); 10. Justin Bogle, KTM (10/10).

250 ccm: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki (2/1); 2. Justin Cooper, Yamaha (1/2); 3. Michael Mosiman,

Husqvarna (4/3); 4. Dylan Ferrandis, Yamaha (3/5); 5. Chase Sexton, Honda (7/6); 6. Colt

Nichols, Yamaha (13/4); 7. RJ Hampshire, Honda (5/11); 8. Hunter Lawrence, Honda (10/7);

9. Shane McElrath, KTM (8/10); 10. Jordon Smith, KTM (11/8).

eli Tomac und

Monster Energy Kawasaki

verlängern vertrag

Eli Tomac und Monster Energy Kawasaki werden

auch weiterhin zusammenarbeiten. Mitte

Mai hat Tomac seinen Vertrag um mehrere Jahre

(genauere Angaben liegen uns nicht vor) verlängert.

Tomac und Monster Energy Kawasaki

sind bereits seit 2016 gemeinsam erfolgreich.

• Foto: Monster Energy Kawasaki

LET‘S START!

Foto: Jey Crunch

Weitere Infos und Händler

in Deiner Nähe unter:

ixs.com


PEOPLE & FACTS

Tom Vialle bleibt bis 2021 bei KTM

Der 18-jährige Franzose Tom Vialle wurde vergangenen November überraschend

verpflichtet. Dass er sich in der MX2-WM bewährt und seine

„Probezeit“ erfolgreich bestanden hat, ist offensichtlich und dass Red

Bull KTM das genauso sieht, beweist die Vertragsverlängerung bis 2021.

• Fotos: KTM

Junioren-MX-WM

Die diesjährige FIM-Junioren-MX-WM findet am 13. und 14. Juli in Pietramurata/Italien

statt. 2020 werden die Junioren ihren Weltmeister in Megalopolis/Griechenland

unter sich ausmachen. Der genaue Termin steht

noch nicht fest.

Getteman bleibt Mass der Dinge

Beim vierten von acht DM-Rennen in Vellahn (Mecklenburg-Vorpommern)

gewann Jens Getteman beide Läufe souverän. Der 25-jährige Kawasaki-Pilot

ließ der Konkurrenz nur im Zeittraining den Vortritt. Aber

mit dem Fallen des Startgatters drehte der Titelverteidiger mächtig auf.

Getteman überquerte die Ziellinie mit jeweils einer Viertelminute Vorsprung.

Und aufmerksame Beobachter waren sicher, der Meisterschaftsleader

hatte noch Reserven. Getteman war nicht nur mit seiner eigenen

Leistung hochzufrieden, auch die Anlage des MC Vellahn sagte ihm zu:

„Die Strecke ist richtig tricky, mit dem Mix aus Sand und hartem Untergrund

sehr anspruchsvoll. Für mich ist das eine der schönsten innerhalb

dieser Serie.“

Jens Getteman eilt in der DM von Sieg zu Sieg. Der 25-jährige Belgier dominierte

auch den fünften Lauf der DM Open in Torgau/Neiden nach Belieben.

Bei besten Bedingungen auf der Strecke „Am Österreicher“ blieb

der Konkurrenz wieder nur das Nachsehen. Mit seinem sechsten und

siebten Laufsieg 2019 baute er seinen Vorsprung in der Tabelle weiter

aus und geht mit einem 24-Punkte-Polster in die vorgezogene Sommerpause

der prestigeträchtigen Serie, die Mitte Juli im Schwarzwald fortgesetzt

wird. • Text u. Fotos: Kawasaki Team Pfeil

MX-DM Open - 4. Lauf - Vellahn - 19.5.2019 - Gesamtergebnis: 1. Jens Getteman, B, Kawasaki;

2. Bastian Boegh Damm, DK, KTM; 3. Stefan Ekerold, Suzuki; 4. Mike Stender, KTM; 5. Gianluca

Ecca, KTM; 6. Hannes Volber, KTM; 7. Tim Koch, KTM; 8. Nico Koch, KTM; 9. Philipp Eggers, Suzuki;

10. Franziskus Wünsche, KTM.

5. Lauf - Pflückuff - 26.5.2019 - Gesamtergebnis: 1. Getteman; 2. Ekerold; 3. T.Koch; 4. Volber;

5. Stender; 6. Eggers; 7. Wünsche; 8. Ecca; 9. Stefan Frank, Kawasaki; 10. Eric Schwella, KTM.

SX Paris: Termin steht fest

Der Termin für das 2019er Supercross in Paris steht fest: Am 9. und 10.

November wird dort die SX-Elite für Furore sorgen.

Josep Garcia gewinnt Trefle Lozerien

Red Bull KTM Factory Rider Josep Garcia lieferte

bei der zweiten Runde der World Enduro Super

Series eine Galavorstellung ab und sicherte

sich den Gesamtsieg beim Trèfle Lozérien. Von

Anfang an machte der Spanier der Konkurrenz

klar, dass er der Mann ist, den es zu schlagen

gilt. Nach drei Renntagen, 15 Sonderprüfungen

und 719 Kilometern war Josep in neun Tests

Schnellster und gewann damit mit einem Vorsprung

von 42 Sekunden • Fotos: Future7Media

Ergebnis - Trèfle Lozérien AMV - 17.-19.5.2019: 1. Josep Garcia,

E, KTM, 01:03:07:557; 2. Jamie McCanney, GB, Yamaha,

+42:029 sek.; 3. Nathan Watson, GB, KTM, +48:055; 4. Julien

Gauthier, F, Yamaha, +49:456; 5. Jérémy Tarroux, F, Sherco,

+1:02:579.

DM Open in Neiden:

1. Jens Getteman

2. Bastian Boegh Damm

3. Stefan Ekerold

Steve Holcombe und Beta

freuen sich auf weitere Zusammenarbeit

Auch Steve Holcombe bleibt seiner Marke treu. Sein Vertrag bei Beta

wurde bis Ende 2021 verlängert. „Ich bin sehr froh, die Zusammenarbeit

mit Beta fortzusetzen. Schließlich haben wir schon meinen ersten WM-

Titel 2016 zusammen gefeiert und sind im Laufe der Jahre immer mehr

zusammengewachsen“, sagte der amtierende EnduroGP- und Enduro3-Weltmeister

nach der erfolgten Vertragsunterzeichnung.

Sieger Josep Garcia (links und in Action) mit KTM-Teamkollege Nathan Watson

10 MOTOCROSS ENDURO


Night of the Jumps in Zürich:

Die Rückkehr des Weltmeisters

Am 25. Mai war es soweit. Erstmals durften die Züricher Freestyle-Motocross-Fans

WM-Luft schnuppern. Das Hallenstadion in Zürich lieferte den

Playground für die extremste FMX-Sportserie der Welt. Zehn Sportler aus

sechs Nationen gingen an den Start. Mit dabei der Lokalmatador und

erste FIM-Weltmeister aus 2006 Mat Rebeaud! Der Schweizer lieferte

gleich eine Premiere in Zürich, denn er war der erste Fahrer, der mit einem

Elektro-Motorrad einen WM-Lauf bestritt. Zum Finale reichte es für

Rebeaud zwar nicht, doch seine Landsmänner feierten ihn trotzdem wie

einen Sieger.

Auch im Finale sollte es eine Uraufführung geben. Nachdem Hannes

Ackermann im Run den No Hand Frontflip zeigte, setzte er im Double Up

mit dem Frontflip Nac Nac eine Trickpremiere. Beeindruckend, wie sich

der Deutsche im WM-Zirkus zurückgemeldet hat. Diese starke Leistung

hätte ihm sogar fast einen Podestplatz eingebracht. Doch den holte sich

Petr Pilat mit seinen spektakulären Backflip-Combos und dem Flair als

letztem Sprung. Jeremy Rouanet setzte im Finale alles auf eine Karte. Neben

dem Frontflip, dem Ruler Flip, einem 360, dem Flair und seinem

Front Flair wollte er auch noch einen Flair Superman springen. Leider

rutschte er bei der Landung weg und fiel so auf den 5. Platz zurück. Pat

Bowden hatte nun die Chance, in Zürich seinen ersten WM-Sieg zu holen.

Mit seinem perfekten Stil setzte er Tricks wie Christair No Hand Lander,

Cliffhanger Flip 1 Hand Lander, Hartflip, Suicide Flip, Egg Roll, Ruler

Flip oder Doublegrab Flip. Das bugsierte ihn auf den Hotseat. Aber Maikel

Melero erwies sich als „Iceman“ und setzte California Roll, Flair, Ruler

Flip, Egg Roll und No Hand Frontflip in gewohnter Perfektion. Das sicherte

ihm den ersten Triumph der Saison. Doch auch für Bowden war es

mit dem 2. Rang die beste Platzierung in 2019.

Mit dem Sieg in Zürich holte sich der Spanier erstmals in dieser Saison

die WM-Führung. Drei Punkte liegt er vor Luc Ackermann, der aufgrund

eines Sturzes das Finale

Podestplatz für Petr Pilat knapp verpasste.

Wer den fünften WM-Lauf

der NIGHT of the JUMPs in

Zürich noch einmal verfolgen

möchte, kann das

auf www.nightofthe

jumps.tv machen.

Mehr Infos, Bilder und Videos

unter www.NIGHTof

theJUMPs.com.

• Text u. Fotos: Oliver Franke

NIGHT of the JUMPs/FIM Freestyle

MX World Championship - Runde

5 - Zürich/CH - 25.5.2019 - Ergebnisse

- Finale: 1. Maikel Melero, E,

KTM, 364 Punkte; 2. Pat Bowden,

AUS, Yamaha, 352; 3. Petr Pilat,

CZ, KTM, 321; 4. Hannes Ackermann,

D, KTM, 317; 5. Jeremy

Rouanet, F, Yamaha, 309; 6. Kai

Haase , D, Suzuki, 288.

Qualifikation: 1. Melero, 316 Punkte;

2. Rouanet, 304; 3. Bowden,

300; 4. Pilat, 287; 5. H.Ackermann,

266; 6. Haase, 264; 7. Luc Ackermann , D, Husqvarna, 262; 8. Filip Podmol, CZ, Yamaha,

212; 9. Mat Rebeaud , CH, Alta, 210; 10. Brice Izzo, F, Husqvarna, 173.

Best Whip Contest: 1. Bowden ; 2. Haase .

Synchro Contest: 1. Rebeaud; 2. Izzo.

1. Maikel Melero (Mitte)

2. Pat Bowden (links)

3. Petr Pilat (rechts)

Stand (nach 5 von 8 Veranstaltungen): 1. Melero, 92 Punkte; 2. L.Ackermann, 89; 3. Bowden, 74;

4. Podmol, 42; 5. Javier Villegas, RCH, Suzuki, 41; 6. Rob Adelberg, AUS, Yamaha, 40; 7. Leonardo

Fini, I, KTM, 36; 8. Podmol, 36; 9. Adam Jones, USA, Yamaha, 32; 10. Pilat, 29. Ferner: 11. Haase ,

27; 12. H.Ackermann, 24.

Erzbergrodeo Red Bull hare Scramble:

Graham Jarvis gewinnt

Auch 2019 wurde das Erzbergrodeo Red Bull Hare Scramble (gleichzeitig

die 3. Runde zur World Enduro Super Series) seinem Ruf als härtestes

Xtreme-Enduro-Rennen der Welt wieder gerecht. Der Kampf gegen den

eisernen Berg brachte am Sonntag selbst die Weltbesten der Szene erneut

an ihre Grenzen, nur 16 der 500 gestarteten Fahrer erreichten im

vorgegebenen Zeitfenster von vier Stunden das Ziel. Allen voran der Brite

Graham Jarvis, der sich seinen bereits fünften Sieg holte und damit mit

dem bisherigen Rekordsieger Taddy Blazusiak gleichzog! Mit einer Zeit

von 2 Stunden und 14 Minuten dominierte der „King of Extreme Enduro

das gesamte Feld und machte einmal mehr deutlich, dass er trotz seiner

44 Jahre (!) die Benchmark im Extrem-Endurosport ist.

Manuel Lettenbichler

Der 21-jährige Deutsche Manuel Lettenbichler machte es Jarvis aber alles

andere als leicht. Lettenbichler übernahm schon kurz nach dem Start die

Führung und behielt diese auch bis in den berüchtigten Streckenteil

„Carl’s Dinner“. Die extrem selektive Felspassage ist aber auch als „Graham’s

Land“ bekannt, und so zog der Rockstar Husqvarna Factory Rider

in der anerkannt schwersten Herausforderung des Offroadsports an Lettenbichler

vorbei. Schlussendlich kam Manuel mit nur 2 Minuten Rückstand

auf Jarvis als Zweiter ins Ziel und feierte nach 2018 sein bereits

zweites Podium beim Erzbergrodeo Red Bull Hare Scramble. Hinter Jarvis

und Lettenbichler entbrannte über die gesamte Renndistanz ein epischer

Kampf um den letzten Platz auf dem Podium. Wade Young (ZA/

Sherco), Alfredo Gomez (E/Husqvarna) und Mario Roman (E/Sherco) lagen

alle über weite Strecken des Rennens in Schlagdistanz zum Podium.

Im Streckenteil „Grüne Hölle“ konnte sich der 29-jährige Spanier Mario

Roman dann durchsetzen und erreichte den 3. Platz auf dem Podium. Alfredo

Gomez (E/Husqvarna) verpasste das Podium nur knapp als Vierter.

Erzbergrodeo-Ikone Taddy Blazusiak, der einen schlechten Start hatte

und sich nach vorne durchkämpfen musste, belegte den 6. Platz, während

der dreifache Red-Bull-Hare-Scramble-Sieger Jonny Walker (GB/

KTM) mit einem 8. Platz vorliebnehmen musste. Lars Enöckl (Husqvarna)

finishte als bester Österreicher auf dem 11. Platz, Dieter Rudolf (A/KTM)

brachte die brandneue KTM 300 EXC TPI Erzbergrodeo Sonderedition auf

den hervorragenden 13. Rang.

ServusTV + Red Bull TV liefern spektakuläre Bilder vom „Berg aus Eisen“

Mit enormem Aufwand wurde das Red Bull Hare Scramble auch 2019

wieder in die gesamte Welt übertragen: 22 Live-Kameras an 25 Kamerapositionen,

35 Kilometer Glasfaserkabel, Phantom-Highspeedaufnahmen,

Kamera-Drohnen und beeindruckende Live-Bilder aus dem Helikopter.

Dazu sendeten auf den Fahrern montierte GoPro-Helmkameras

spektakuläre Bilder direkt aus dem Kampfgetümmel. Unterstützt wurden

die Moderatoren des englischsprachigen Live-Feeds dabei von den Erzbergrodeo-Experten

Alfie Cox, Darryl Curtis und dem achtfachen Erzbergrodeo-Finisher

Paul Bolton. Die spanische Übertragung wurde vom

vierfachen Enduroweltmeister Ivan Cervantes comoderiert und die

deutschsprachige Live-Übertragung konnte auf den Tiroler Dieter Happ

als Experten vertrauen. Auch via Facbook Live waren die Zuseher von

überall hautnah mit dabei. • Text: Martin Kettner; Foto: redbull content pool

Endergebnis: 1. Graham Jarvis, GB, Husqvarna, 2:26,46 h; 2. Manuel Lettenbichler, D, KTM,

2:28,55; 3. Mario Roman, E, Sherco, 2:32,19; 4. Alfredo Gomez, E, Husqvarna, 2:36,28; 5. Wade

Young, ZA, Sherco, 2:41,07; 6. Taddy Blazusiak, PL, KTM; 7. Billy Bolt, GB, Husqvarna; 8. Jonny

Walker, GB, KTM; 9. Pol Tarres, E, Husqvarna; 10. Travis Teasdale, ZA, KTM. Ferner: 11. Lars

Enöckl, A, Husqvarna; 13. Dieter Rudolf, A, KTM.

Detaillierte Ergebnisse auf www.erzbergrodeo.at

Stand World Enduro Super Series (nach 3 von 8 Veranstaltungen): 1. Lettenbichler, 1960 Punkte;

2. Roman, 1770; 3. Jarvis, 1690; 4. Josep Garcia, E, KTM, 1665; 5. Walker, 1520; 6. Bolt, 1465;

7. Gomez, 1464; 8. Young, 1460; 9. Blazusiak, 1370; 10. Nathan Watson, GB, KTM, 1271. Ferner:

14. Enöckl, 856; 18. Michael Walkner, A, KTM, 738; 31. Leon Hentschel, D, Husqvarna, 501.

MOTOCROSS ENDURO 11


MODELLE 2020: KTM EXC

eine neue G

12 MOTOCROSS ENDURO


eneration

KTM entwickelt seine Enduromodelle immer

weiter und somit gibt es alle vier Jahre

ein größeres Update für alle Hubraumklassen.

Äußerlich scheint sich nicht viel

geändert zu haben, jedoch beim genauerem

Hinsehen hat sich einiges getan. So

gibt es für alle Modelle einen neuen Rahmen,

einen neuen Luftfilterkasten, ein

neues Kühlsystem, ein neues WP-Fahrwerk

sowie für die Zweitakter und Viertakter

neue Auspuffanlagen. Neben den

vielen Änderungen gibt es statt der 125er

nun eine 150 EXC TPI mit Einspritzung und

zu guter Letzt noch zwei Sondermodelle.

Zum einen die bekannten Six-Days-Modelle

und zum anderen ein limitiertes

„Erzbergrodeo“-Modell als 300 EXC TPI,

wovon es nur 500 Stück gibt. Im Rahmen

der Präsentation in Spanien durften wir

die einzelnen Modelle schon einmal fahren

und einen ersten Eindruck gewinnen.

• Testfahrer: Marko Barthel

• Fotos: Sebas Romero, Marco Campelli

MOTOCROSS ENDURO 13


MODELLE 2020: KTM EXC

KTM EXC-Modelle im Detail

Dank der technischen Fortschritte, die KTM in

den letzten Jahren bei seinen Enduromaschinen

gemacht hat, bietet die breite Palette an

KTM EXC-Modellen die neuesten Innovationen.

Die Enduros des Modelljahres 2020 werden

von neuen und noch effizienteren Motoren angetrieben

und besitzen ein überarbeitetes WP-

XPLOR-Fahrwerk. Hinzu kommen ein verbessertes

Handling, ein neues Bodywork, ein neuer

Luftfilterkasten, ein neues Kühlsystem und

eine neue Auspuffanlage. Dies alles in Kombination

mit einem Neken-Lenker, Brembo-

Bremsen, No-Dirt-Fußrasten und CNC-gefrästen

Naben mit Giant-Felgen.

Der neue Rahmen

Die neuen Zweitakt-Auspuffanlagen

Joachim präsentiert uns die neue EXC-Generation

Was sagt Joachim Sauer über die neuen Modelle

(Senior Product Manager Offroad)

„Die neuen KTM EXC-Enduros sind zu allem bereit.

Angesichts brutaler Herausforderungen

wie der World Enduro Super Series, die klassi-

Die neuen Viertakt-Auspuffanlagen

....................................................................................................

sche Endurorennen ebenso beinhaltet wie einige

der härtesten Events der Welt, müssen die

KTM EXC-Modelle auf extreme Bedingungen

vorbereitet sein. Dank der Bemühungen unserer

Entwicklungsteams in aller Welt, welche

selbst leidenschaftliche Motorradfahrer sind

und die Wünsche unserer Kunden verstehen,

und dank unserer Werksfahrer, die unsere

Bikes ultimativen Langzeittests unterziehen,

verbessern wir unsere unerreichten Enduros

mit atemberaubender Geschwindigkeit weiter.

Die KTM EXCs des Jahres 2020 stellen eine neue

Generation von Enduros dar, die auf eine herausragende

Ahnenreihe zurückblicken und mit

den neuesten Innovationen aufstrebende Enduristen

und Profis in gleichem Maße zufriedenstellen.“

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EXC TPI - Zweitakter

EXC-F - Viertakter

150 EXC TPI

250 EXC-F

Eine neue WP-XPLOR-Telegabel

350 EXC-F

250 EXC TPI

Der neue

WP-XPLOR-Stoßdämpfer

450 EXC-F

Der neue

Luftfilterkasten

300 EXC TPI

500 EXC-F

14 MOTOCROSS ENDURO


Sondermodelle

300 EXC TPI als Six-Days-Edition

300 EXC TPI Erzbergrodeo

Die KTM Six-Days-Spitzenmodelle bieten ein umfangreiches Paket an Premium-Komponenten.

Das Design der Six-Days-Modelle zitiert das International

Six-Days-Endurorennen und zelebriert so den Endurosport mit

einer breiten Auswahl an KTM PowerParts, die sie von der Standardausstattung

der KTM EXC-Modelle abheben.

PowerParts & PowerWear

Um auch noch das letzte Quäntchen Performance aus den neuen EXCs herauszukitzeln,

hat KTM eine Auswahl hochwertiger PowerParts entwickelt,

mit denen Fahrer ihre Maschinen weiter aufwerten können.

Passend zu den neuen Modellen gibt es für KTM-Enduro-Fans eine breite

Palette an Fahr-, Schutz- und Freizeitbekleidung bei der PowerWear-Kollektion.

Zusätzlich präsentiert KTM die prestigeträchtige KTM 300 EXC TPI Erzbergrodeo.

Dieses auf 500 Stück limitierte Sondermodell wurde geschaffen,

um den 25. Geburtstag des legendären Hard-Enduro-Rennens in Österreich

zu feiern. Mit einer langen Liste an zusätzlichen Ready-to-race-

Teilen sowie exklusiven Grafiken gibt es ein besonderes Bike fürs Extreme.

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250 EXC TPI mit diversen PowerParts

350 EXC-F mit Akrapovic-Auspuffanlage und vielen Zubehörteilen

erster Fahreindruck von Marko Barthel

Über Nacht gab es einen kleinen Regenschauer und das war perfekt für

den spanischen Boden. Jetzt gab es genug Grip, um mit den ersten Modellen

auf die Strecke zu gehen. Das Areal in der Nähe von Basella bot ein

perfektes Enduro-Terrain mit sämtlichen Facetten des Endurosports. Neben

einer zirka 13 Kilometer langen Runde stand auch eine Sonderprüfung

mit Wiesenanteil zur Verfügung.

MOTOCROSS ENDURO 15


MODELLE 2020: KTM EXC

Zweitakter

Gleich zu Beginn konnte ich mit der 150 EXC TPI

den Testtag beginnen. Ein wenig traurig ist jedoch,

dass mit der 150 EXC TPI die kleine 125er

ersetzt wurde und somit der Enduronachwuchs

ein wenig enttäuscht wird, weil es von KTM erstmals

kein Enduromotorrad für den Nachwuchsbereich

gibt. Dafür ist dieses neue Modell ein

überaus handliches und agiles Motorrad, was

mit der Einspritzanlage eine beachtliche Performance

aus diesem kleinen Hubraum herausholt.

Das Fahrwerk passt ebenso hervorragend

und rundet das neue Modell perfekt ab. Klasse

Bike auch für den Einsteiger, der ein leichtes,

handliches Enduromotorrad sucht. Die 250 EXC

TPI bietet natürlich mehr Leistung in allen Bereichen

und führt meine persönliche Zweitaktliste

von den neuen KTM EXC-Modellen an. Hier

ist die Harmonie zwischen Leistung und Handlichkeit

optimal und so zeigt sie auf jedem Untergrund

eine sehr gute Performance. Wer es etwas

kräftiger mag, der ist nach wie vor mit der

300 EXC TPI bestens bedient. Ich hatte sogar

die Möglichkeit, an diesem Modell eine FMF-

Auspuffanlage zu fahren, was nochmals eine

kräftigere Leistungsentfaltung bietet. Mir persönlich

war es schon etwas viel Leistung und

somit war ich dankbar, dass der Mappingschalter

vormontiert war und ich die sanftere Stufe

aktivieren konnte. In der Standardstufe ließ

sich das Modell weniger kontrolliert fahren und

es war mehr Kontrolle nötig als bei der 250er.

Mit der 250 EXC TPI

unterwegs im spanischen Hinterland ...

Viertakter

Hier hat sich einiges in Sachen Handling getan,

die vielen Änderungen, speziell an den Motoren,

lassen die Viertaktmodelle noch handlicher

und harmonischer fahren als jemals zuvor.

Die 250 EXC-F ist hier das Handlingswunder

schlechthin und gepaart mit einer ausreichenden

Motorleistung ein optimales Gefährt für

den jeden Enduristen. Das neue Fahrwerk bietet

ein breites Spektrum und neben positiven

Komforteigenschaften auch eine sehr gute Performance

für den Sportfahrer. Die 350 EXC-F

bietet eine Mehrleistung, was gerade bei

schneller Fahrweise etwas weniger Arbeit vom

Fahrer abverlangt, da man doch eher auch mal

aus dem unteren Drehzahlbereich heraus beschleunigen

kann. Auf jeden Fall stehen beide

Modelle ganz oben auf meiner Viertaktliste,

was Fahrleistung und Fahrspaß betrifft. Bei den

großen Viertaktern, als erste die 450 EXC-F, hat

sich auch einiges getan. Hier wurde allein am

Zylinderkopf über 500 Gramm Gewicht eingespart,

was gegenüber dem Vorgänger zu spüren

ist. Auf jeden Fall sollte man den optional erhältlichen

Mappingschalter inkl. aktivierbarer

Traktionskontrolle verwenden. Damit lässt sich

die 450er noch harmonischer variieren und die

Traktionskontrolle lässt eine sichere und

schnellere Fahrweise speziell auf der Sonderprüfung

zu. Nun bleibt noch die 500 EXC-F übrig.

Im direkten Vergleich mit den anderen Modellen

hat sie in Sachen Agilität das Nachsehen

und man spürt eine gewisse „Trägheit“, was für

den Fahrer mehr Aufwand im engen Geläuf bedeutet.

Dagegen bietet die 500er genug Drehmoment,

um fast immer mit einem höheren

Gang und somit ruhig, aber mit dem gewissen

Grundspeed über jeden Streckenabschnitt zu

fahren.

Ein Spielgerät der Extraklasse – die 250 EXC-F

16 MOTOCROSS ENDURO


Kompetenz

in Sachen Räder!

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Preise

in Euro

KTM 150 EXC TPI 8.795,00

KTM 250 EXC TP 9.795,00

KTM 300 EXC TPI 9.995,00

KTM 250 EXC-F 10.295,00

KTM 350 EXC-F 10.545,00

KTM 450 EXC-F 10.745,00

KTM 500 EXC-F 10.945,00

KTM 250 EXC TPI Six Days 10.495,00

KTM 300 EXC TPI Six Days 10.595,00

KTM 300 EXC TPI Erzbergrodeo 11.245,00

KTM 250 EXC-F Six Days 10.995,00

KTM 350 EXC-F Six Days 11.245,00

KTM 450 EXC-F Six Days 11.445,00

KTM 500 EXC-F Six Days 11.645,00

MOTOCROSS ENDURO 17


TEST: Beta RR 125 LC

18 MOTOCROSS ENDURO


das „PLATZHIRSCHLE“

Betas RR-125-4-Takt-Modelle sind schon seit Jahren absolute Bestseller

auf dem deutschen Markt. Für 2019 wurde nun die Topversion RR

125 LC aufgefrischt. Waldlichtung frei für Betas jüngstes Platzhirschle!

MOTOCROSS ENDURO 19


TEST: Beta RR 125 LC

Im Stand: Aufstiegskandidat

Keine Ahnung, ob ihr bislang nur auf’m Mofa

oder E-Tretroller unterwegs wart, ob ihr im

Kleintierzüchterverein oder beim „Christlichen

Verein Junger Männer“ seid. Aber wenn ihr auf

Dauer was anderes sehen wollt als schlappohrige

Karnickel und andere junge Männer, wenn

ihr einfach „da“ mal raus wollt, Freiheit und

Abenteuer abseits ausgetretener Pfade sucht

und in eine neue Welt eintauchen wollt … ja

dann hätte Beta das hierfür geeignete Umstiegs-

bzw. Aufstiegsvehikel. Nämlich genau

diese RR 125 LC, die für 2019 zwar technisch

nur subtil (neuer Auspuffkrümmer), dafür optisch

umso deutlicher (komplett neu designte

Plastikteile und Dekor) aufgewertet wurde.

Durch das äußerst erwachsene Erscheinungsbild

fällt es nun selbst dem erfahrenen Enduristen

schwer, dieses „schteilische“ Stollenmoped

auf Anhieb von einer ausgewachsenen

Geländesportenduro zu unterscheiden. Sie

verfügt über ein zeitgemäßes Triebwerk (Euro-

4-homologiert) wie auch über ein entsprechendes

Fahrwerk und Serienbereifung, um auf Anhieb

die unbekannte Welt dort draußen im Grünen

wortwörtlich zu erfahren. Neben den Updates

für 2019 blieb es beim bekannt robusten

wie auch leichten Chassis, das direkt von den

großen Geländesportenduros der Marke abgeleitet

wurde, soliden Federungskomponenten,

die ihrer Aufgabe gewachsen sind, einem

E-Starter (aber kein zusätzlicher Kickstarter

…!), grobstolliger Endurobereifung, Einschlüssel-System

für Tank-, Sitzbank- und Lenkradschloss

sowie einem multifunktionalen Cockpit

mit Servicefeature. All das zu einem Verkaufspreis

von 4490 Euro (zuzüglich 149 Euro

Fracht), der durchaus angemessen ist. Wenn

auch das Fehlen eines serienmäßigen Unterfahrschutzes

oder von Handprotektoren

schnell ins Auge fällt.

In Aktion: Raus in diese unbekannten Weiten

Wie gesagt, unsere RR 125 LC ist leicht mit ihren

großen Schwestern aus der Kategorie

„Competition“ zu verwechseln. Erst bei näherer

Betrachtung fallen die allgemein etwas reduzierten

Maße auf, die diese 125er in etwa

der Statur einer Beta Xtrainer Freeride-Enduro

annähern. Und wie Letztere (also mit vergleichbar

reduziertem Leergewicht wie auch Sitzhöhe)

vermag es diese kleine Beta, mit relaxter

Lockerheit und natürlicher Präzision durch

Forst und Prärie zu kreuzen. Im Vergleich zu

den großen Schwestermodellen aus der Wettkampfklasse

fällt der hierfür erforderliche Fahrerinput

drastisch geringer aus. Eine Tatsache,

die so ganz nebenbei dem Langzeitgenuss

ausgedehnter Stadtfluchten äußerst zuträglich

ist. Addiert man hierzu den geringen Verbrauchswert

von gerade mal 3,1 Liter pro 100

Kilometer (unser Testverbrauch), so hat sich

Betas RR 125 LC durchaus den Titel „Langspielversion“

unter den vergleichbaren Enduros

verdient. In diesen Kontext fügen sich die Federungskomponenten

und deren Abstimmung

nahtlos ein. Mit einem komfortorientierten

Grundsetting, das dennoch über eine erstaunlich

resistente Endprogression des Federwegs

verfügt, versteht es diese Enduro bestens,

nicht nur Wurzeln und Kanten überzeugend zu

absorbieren, sondern auch mittelgroße Jumps

und Drop-offs. Die ausgewogene Vorne/hinten-Balance

der Federungskomponenten

spricht Bände über die ausgefeilte Feinabstimmung

von Seiten Betas und ist hier auch von

ganz besonderer Bedeutung. Denn weder Gabel

noch Stoßdämpfer verfügen über hydraulische

Einstellmöglichkeiten von Druck- und

Zugstufendämpfung. Okay, auch wenn dieses

Stollenmoped über erstaunliche Nehmerqualitäten

verfügt, so ist sie dennoch nicht gerade

geschaffen für Ausflüge auf die Crosspiste

oder den Renneinsatz. Aber zumindest eines

kann ich sagen: Nach meinem Wissen bietet

sie aktuell das beste Enduro-Chassis ihrer Kategorie

– Punkt! Um mit solch einer 125er

schnell und effektiv im Unterholz voranzukommen,

ist es natürlich entscheidend, das Triebwerk

mit entsprechend hoher Drehzahl „bei

Laune“ zu halten und stets den eingeschlage-

20 MOTOCROSS ENDURO


„Betarocker statt Betablocker“

nen Weg zu antizipieren, um rechtzeitig entsprechende

„Killerauffahrten“ vermeiden zu

können. Denn bei allem Fahrspaß und allen Fähigkeiten,

die dieser kleinvolumige Viertakter

bietet, ist es wenig erfolgversprechend, (zu)

lange und (zu) steile Auffahrten in Angriff zu

nehmen. Hierfür bräuchte es schon einen größeren

Reitstall als die 15 Pferdchen unter dem

Benzintank …! Auf flüssig zu fahrenden Singletrails

ohne größere Höhenunterschiede fühlt

sich die RR 125 LC jedoch pudelwohl. Hier kann

man das gelungene Zusammenspiel aus (wenn

auch geringer) Durchzugskraft und agilem

Chassis voll ausnutzen, was unter den genannten

Voraussetzungen eine erstaunlich flüssige

und relaxte Fahrweise ermöglicht. Definitiv ein

Triebwerk, das besonders fein auf die Anforderungen

unseres Lieblingssports abgestimmt

wurde. Letzteres wird bestens durch ein Getriebe

unterstützt, dessen Abstufung hervorragend

mit der gegebenen Leistungsentfaltung

harmoniert, sich locker und präzise schalten

lässt und bei dem man auch stets auf Anhieb

den Leerlauf auffindet – keine Selbstverständlichkeit

bei so manchem Mitbewerber. Auch

die Kupplung erfordert nur geringe Betätigungskräfte,

dafür eine umso längere Eingewöhnungszeit,

denn sie greift erst sehr spät

gegen Ende des Hebelweges. Aber lasst uns

nicht vergessen, worum es hier letztendlich

geht … denn derart geringer Spritverbrauch

(der locker das Doppelte an Autonomie wie ’ne

große Geländesportenduro ermöglicht …!) in

Kombination mit dem ultra-leisen Endschalldämpfer

lässt einem ganz diskret und genussvoll

Stunde um Stunde draußen im Grünen verbringen.

Aber irgendwie will sich dann das

CBS-Bremssystem nicht so recht ins überzeugende

(Enduro)Bild einfügen. Zumindest ist

dies nicht der Fehler von Beta, sondern beruht

auf aktuellen EU-Bestimmungen. Um nämlich

das Euro-4-Label und damit eine Straßenzulassung

zu erhalten, benötigen Leichtkrafträder

der Führerscheinklasse A1 (also von 50 bis 125

ccm) nämlich entweder ein ABS-Bremssystem

(hier jedoch zu teuer in der Umsetzung) oder

das genannte CBS-Kombibremssystem. Letzteres

mag seine Meriten auf Asphalt und in den

Händen von Fahranfängern haben, aber wer

die typischen Enduro-Fahrtechniken wie beispielsweise

Brakeslide zum Wenden einsetzt

oder einzusetzen lernen will, für den hält dieses

CBS-Bremssystem so manch unangenehme

Überraschung parat. Wenn man bei der Einfahrt

in eine sehr enge Kehre zu fest auf das

Bremspedal tritt (dieses aktiviert zeitgleich die

Vorderradbremse …!), kann das Vorderrad urplötzlich

blockieren, was in einem sofortigen

Sturz resultiert. Und nein, das sind keine theoretischen

Schilderungen, sondern eigene

schmerzhafte Erfahrungen aus dem Testalltag.

Selbst jahrzehntelange Erfahrung im Dirtbiken

konnte uns nicht vor mindestens einem solchen

Sturz pro Testausritt bewahren … )-:

Fazit: Vorteil Enduro

Klar könnt ihr mit Betas kleinster 4-Takt-Enduro

täglich von A nach B und später wieder von

B nach A zurückfahren. Ihr könnt mit ihr stilvoll

vor der Schule aufkreuzen und am Nachmittag

nebst Freundin zum nächsten Baggersee aufbrechen.

Aber auch wenn die RR 125 LC unbestreitbare

Alltagsqualitäten aufweist, so fühlt

sie sich doch erst so richtig draußen in der

Pampa zuhause. Denn dort kann sie all ihre besonderen

Qualitäten anwenden und ausspielen,

generiert förmlich zum motorisierten Wanderstiefel

für jeden abenteuer- und unternehmungslustigen

Enduro-Einsteiger und beweist

somit ganz nebenbei, dass die Bezeichnung

Enduro vom Begriff Endurance (dt. Ausdauer)

abstammt. Kurzum, die kleine rote aus der Toskana

ist geradezu eine Enduro mit besonders

großem E …!

• Text u. Fotos: Alexander „Auf ’ner 125er fühl

ich mich gleich jünger“ Stephan

• Actionpilot: Sebastien „Ich bin zumindest

schon mal wirklich jünger als du“ Diss

MOTOCROSS ENDURO 21


TEST: Beta RR 125 LC

Im Detail

Drei-Kolben-Bremszange vorn, von denen die mittlere durch betätigen des Bremspedals

mitaktiviert wird und dadurch in bestimmten Enduro-Fahrsituationen zur

Blockade des Vorderrades führen kann. Das ist jedoch kein Fehler „Made by Beta“,

sondern dieses sogenannte CBS- Bremssystem ist leider Pflicht zur Erfüllung der

Euro-4-Norm …

Ein „must“ im urbanen Einsatz: Abschließbarer

Tankdeckel

Papier statt Plastik: Außer ökologischen

Vorteilen bietet ein Papierluftfilter

eigentlich nur Nachteile bei einer

Enduro

Bei einer Enduro sollte eigentlich zumindest

auch ein Unterfahrschutz Bestandteil

der Serienausstattung sein

Nicht unbedingt notwendig, doch die

polierten Alunarben sind ein echter

Hingucker

Versteckspiel: Man sieht ihn kaum,

aber er ist doch da, der zusätzliche

Elektrolüfter für den Kühler

Super, aber nicht perfekt: Die Gabel

glänzt mit hervorragender Abstimmung,

bietet aber keinerlei zusätzliche

Justage-Möglichkeiten

22 MOTOCROSS ENDURO


TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Typ

Einzylinder 4-Takt, wassergekühlt

Bohrung

52 mm

Hub

58,6 mm

Hubraum

124,6 mm

Verdichtung 11,2:1

Zündung

Elektronisch 250W-14v

Zündkerze

NGK CR8E

Schmierung

Ölpumpe

Kraftstoffart

Benzin bleifrei

Vergaser Keihin CVK 30

Kupplung

Mehrscheibenkupplung im Ölbad

Getriebe

6-Gang

Sekundärübersetzung 14/63 Zähne

Motoröl SAE 15W/50

CHASSIS

Rahmen

Stahlrohrrahmen mit doppelten Unterzügen

Radstand

1410 mm

Maximale Länge 2115 mm

Maximale Breite 820 mm

Sitzhöhe

925 mm

Bodenfreiheit

335 mm

Höhe Fußrasten 400 mm

Trockengewicht 102 kg (verifiziert ohne Sprit,

Soziusrasten und Rückspiegel)

Tankinhalt

7,3 l

Reserve

1,5 l

Testverbrauch

3,1 l / 100 km

Vorderradfederung Ollé R16V 43 mm USD Gabel, 270 mm Federweg

Hinterradfederung Ollé-Zentralfederbein mit progressiver

Umlenkung, 270 mm Federweg

Bremse vorn

Scheibenbremse mit 260 mm Durchmesser

Bremse hinten Scheibenbremse mit 220 mm Durchmesser

Vorderrad 90/90-21

Hinterrad 120/90-18

Verkaufspreis

4490 Euro, zzgl. 149 Euro Fracht

www.betamotor.com/de


TEST: KTM 250 SX

Hochleistungsgerät

„Mit der neuesten Hochleistungs-Zweitaktpower und einem hochmodernen

Fahrwerk lässt dieses Kraftwerk alle anderen 250er mit Zweitaktmotor

weit hinter sich.“ – So beschreibt KTM das neue 250-SX-Modell.

Aber was ist wirklich dran, fährt sich die 250er so anders gegenüber den

Vorgängermodellen? Wir haben uns auf unser Testgelände begeben und

sind mit dem aktuellen Modell über den Parcours gejagt ...

• Fotos: Denis Günther; Testfahrer: Marko Barthel

24 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 25


TEST: KTM 250 SX

Im Detail

Der 5-Gang-

Motor ist mit

der neuesten

Zweitakt-

Technologie

und einer

Ausgleichswelle

zur

Vibrationsminderung

sowie einer

zuverlässigen,

hydraulisch

betätigten

DDS-Kupplung

ausgerüstet

Eine neu gestaltete Sitzbank mit verbesserter Ergonomie

und neu entwickelten Silikonstreifen macht den

Sitzbankbezug jetzt noch griffiger

Eine neue Auspuffanlage

sorgt für eine gleichbleibende

Leistungsentfaltung

und erfüllt die aktuellen

Geräuschlimits

Das Federbein besitzt einen überarbeiteten Hauptkolben

und ein neues Set-up, das mit verbesserten

Dämpfungseigenschaften aufwartet und mit dem

neuen Gabel-Set-up harmoniert. Es ist voll einstellbar,

inklusive High- und Low-Speed-Druckstufe

Die Aluminium-Speichennippel wurden überarbeitet,

sodass die Speichen weniger oft nachgezogen werden

müssen

Wer höhere Fußrasten benötigt, kann die Version von

den 2018er EXCs nutzen, diese sind um 6 mm höher

als bei den angebrachten am SX-Modell

Der Motor wurde im Rahmen um ein Grad um die

Schwingenlagerung nach oben gedreht, was das

Handling und den Grip am Vorderrad verbessert

Die überarbeitete Schwinge besitzt nun ein 5 mm längere

Achsführung und bietet somit einen zusätzlichen

Spielraum zur Anpassung des Radstandes

An der Telegabel

wurde die

Dämpfungsseite

neu abgestimmt,

um die Dämpfungseigenschaften

zu

optimieren und das

Vorderrad-Feeling

sowie die Kontrolle

zu verbessern

Die 250 SX besitzt einen neu gestalteten, leichten

7-Liter-Polyethylen-Kraftstofftank

Der Luftfilterkasten wurde ebenso überarbeitet und

bietet einen besseren Schutz vor Verschmutzung des

Filters

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Hubraum

Bohrung

Hub

Starter

Getriebe

Kupplung

EMS

Einzylinder, Zweitakt

249 ccm

66,4 mm

72 mm

Kickstarter

5 Gänge

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

hydraulisch betätigt

Kokusan

CHASSIS

Rahmen Bauart Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, AER 48,

Ø 48 mm

Federung hinten WP-Federbein

mit Umlenkung

Federweg vorne 310 mm

Federweg hinten 300 mm

Bremse vorne

Scheibenbremse

Bremse hinten Scheibenbremse

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 260 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63.9 °

Bodenfreiheit

375 mm

Sitzhöhe

950 mm

Tankinhalt (ca.) 7,5 l

Gewicht

(ohne Kraftstoff) 95,5 kg

Preis*

8945,- Euro

* UVP inklusive 19% MwSt.., zzgl. Nebenkosten

26 MOTOCROSS ENDURO


Los geht die Ausfahrt mit der 250 SX

Im Einsatz

Wie vor jeder Testfahrt kontrollieren wir sämtliche Bedienelemente und

passen diese unseren Wünschen an. Bei der 250 SX haben wir den Fußbremshebel

ein wenig höher positioniert, ansonsten war für uns alles

am rechten Platz und wir mussten keine weiteren Anpassungen vornehmen.

Zusätzlich muss jedoch vor der Fahrt der Luftdruck in der WP-

AER-48-Telegabel überprüft werden. Das erfolgt mit Hilfe der mitgelieferten

Luftdruckpumpe. Der empfohlene Druck liegt bei 10,1 bar.

Schnelle Richtungswechsel sind dank Agilität einfach zu vollziehen

spricht. Das spürt man in fast jeder Streckenpassage und lässt das alte

Zweitakt-Feeling wieder aufkommen. Enge Kurven, schnelle Spurwechsel

sowie kontrollierte Sprünge sind weitere positive Fahreigenschaften.

Sehr positiv ist auch das Sitzgefühl auf der neu entwickelten Sitzbank,

sie bietet neben besserem Grip auch ein besseres Seitengefühl beim

Fahren in Kurven.

Kicken statt Knöpfchen drücken ist angesagt!

Startverhalten

Ein wenig sind wir schon verwöhnt, denn alle anderen Modelle sind mittlerweile

mit einem elektrischen Anlasser ausgestattet, nicht so die KTM

SX 250. Hier muss man noch den Kickstarter bedienen. Dazu ist es auf jeden

Fall angebracht, von ganz oben durchzukicken, um den Motor zum

Laufen zu bringen. Für Ungeübte ist das wohl der erste Kraftakt, bevor

die Fahrt beginnen kann. Damit ist man auch nicht so schnell beim Re-

Start falls das Motorrad einmal ungewollt ausgebremst wird. Der Mikuni-

Vergaser besitzt einen Choke-Hebel, den man im kalten Zustand benutzten

sollte, damit der Motor ohne Probleme startet. Im warmen Zustand

bzw. bei höheren Außentemperaturen (ca. 15 °C) ist der Choke kaum notwendig.

Thema: Handlichkeit

Mit knapp 95 kg Leergewicht ist die 250 SX enorm leicht und bietet im

Vergleich zu den Viertaktmaschinen ein besseres Handling. Agilität und

Handlichkeit sind die Pluspunkte, was für einen Einsatz der Zweitakter

Überall und immer ist genug Leistung parat ;-)

Der Motor

Hier hat die Entwicklung eine gute Arbeit geleistet und zeigt, was ein

Zweitaktmotor aktuell bieten kann. Der Motor ist vibrationsarm und

gleichmäßig zu fahren. Dennoch empfehle ich, einen Mappingschalter

zu verwenden und auf den meisten Strecken eher die sanfte Leistungsstufe

zu wählen. Die 250 ccm sind mehr als ausreichend und in der kräftigen

Mappingstufe für den Hobbypiloten schon fast zu viel des Guten ;-)

Somit ist die Leistungsabgabe und der damit verbundene Traktionsaufbau

angenehm, kommt aber noch nicht an die Traktionswerte einer Viertaktmaschine

heran. Also muss der Fahrer kontrollierter mit dem Gas

umgehen und gegebenenfalls mehr mit der Kupplung dosieren.

Positiv ist auch die Abstufung des 5-Gang-Getriebes. Um dem Ganzen

vielleicht noch die Krone aufzusetzen, wäre ein elektrischer Anlasser

und gegebenenfalls eine Einspritzanlage wie bei den Enduromodellen

wünschenswert.

MOTOCROSS ENDURO 27


TEST: KTM 250 SX

Das Fahrwerk

Die neu abgestimmten Fahrwerkselemente

harmonieren sehr gut miteinander. Bei der WP-

AER-Telegabel muss nach wie vor der Luftdruck

vor Fahrtantritt überprüft werden. Auch diese

Version arbeitet ausreichend progressiv und

bietet genügend Einstellmöglichkeiten für die

meisten Streckenverhältnisse.

Das Gefühl zum Vorderrad ist durch die Anpassung

des Motors in der Höhe im Rahmen nun

besser, was mehr Spurtreue in engen Kurven

bietet. Auch der Stoßdämpfer arbeitet gut mit

dem Umlenksystem und bietet ebenfalls ein

breites Spektrum an Einstellmöglichkeiten.

Genug Reserven bietet das Fahrwerk in der Standardeinstellung

Insgesamt ist das Fahrwerk in der Serieneinstellung

passend und wir konnten über den

ganzen Testzeitraum mit den Standardeinstellungen

gut fahren.

28 MOTOCROSS ENDURO


Markos Fazit

Ich liebe es, mit einer Zweitakter zu fahren und war positiv von der aktuellen

KTM 250 SX überrascht. Der Motor ist im Gegensatz zu den Vorgängermodellen

sanfter und angenehmer zu fahren. Aber ich würde definitiv

den Mappingschalter verwenden und auf die „sanfte“ Stufe schalten.

Nur so kann ich längere Distanzen kraftsparend fahren und halte die SX

besser unter Kontrolle. Ansonsten ein sehr handliches Motocrossmotorrad!

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

• Der Battlecross E50 bündelt die Entwicklungen

jahrelanger Offroad-Einsätze

• Er verfügt über Battlecross Motocross Technologie.

Übertragen und optimiert für den harten Enduro-Einsatz

• Der E50 ist für die Straße homologiert, und kann bei

allen Enduro-Wettbewerben verwendet werden

• Die Castle Block Technologie erhöht den Kanteneffekt

und sorgt für hohe Traktion

• Die neu gestaltete Seitenwand hat absorbierende

Eigenschaften. Auch die Montierbarkeit wird verbessert

• Eine Mischung für alle Einsatzbedingungen

Bridgestone Europe NV/SA

Niederlassung Deutschland

www.bridgestone.de


KURZTEST: ALTA Motors Redshift EX Enduro

Die Alta Motors Redshift EX Sonderumbau im Einsatz

30 MOTOCROSS ENDURO


ein besonderer Umbau

Vielversprechend und mit den passenden Leistungswerten ausgestattet hat Alta

Motors ein rein elektrisch angetriebenes Enduromotorrad auf dem Markt gebracht.

Leider hat Alta Motors die Produktion sowie die Herstellung eingestellt und es gibt

nur noch vereinzelte Modelle auf dem gesamten Weltmarkt. Holger Schmitter hat sich

der Alta Motors Redshift EX angenommen und nach seinen Vorlieben optimiert und

sogar für den deutschen Straßenverkehr zugelassen. Wir wollen Euch das Modell im

Detail zeigen und einen Fahreindruck wiedergeben • Fotos: Denis Günther

MOTOCROSS ENDURO 31


KURZTEST: ALTA Motors Redshift EX Enduro

Im Detail

Die Alta Motors im Individualdekor von Holger

Die Plastikteile im mittleren bis hinteren Bereich wurden überarbeitet,

um mehr Bewegungsfreiheit zu erhalten

Der WP-Stoßdämpfer wurde

an das Fahrergewicht von

95 kg angepasst

Außerdem wurde ein leichterer Ständer montiert

Als Telegabel kommt nun

eine 48er Kayaba zum Einsatz,

die für 95 kg angepasst wurde

Eine 270 mm schwimmend gelagerte Bremsscheibe von Moto-Master

sorgt für eine bessere Bremsleistung

Ein zusätzlicher Protektor schützt die Umlenkung

Auf der linken Lenkerseite ist neben dem Kompaktschalter für Licht, Hupe und

Blinker ein weiterer Schalter für die vier Mappingstufen montiert

Da eh kein Kupplungshebel verbaut war, hat Holger die Hinterradbremse gleich

mit nach oben gelegt. Somit kann die Hinterradbremse über den Fußbremshebel

oder über den Handbremshebel bedient werden

Ein große Aufgabe war

die komplette Abschirmung

der Elektrik, um einer

Störaussendung

entgegenzuwirken

und damit eine Zulassung

für den deutschen Straßenverkehr

zu bekommen

Kompakter ist

auch das verbaute

KTM-Heck

32 MOTOCROSS ENDURO


Guter Traktionsaufbau auf der Crosspiste

sowie bestes Handling in der Steilkurve

Wasserdicht dank IP67-Norm, damit

sind Wasserdurchfahrten kein Problem

Auch Hindernisse sind kein Problem

und ein dosiertes Vorderrad anheben

gelingt gut über den Gasgriff

kurztest

Für mich ist die Alta Motors das sportlichste

Offroad-Elektromotorrad, das ich bisher gefahren

habe. Nicht nur die Geometrie, sondern

auch die Leistungswerte stehen einer aktuellen

Sportenduro in nichts nach. Einziger Wermutstropfen

ist wohl das Gewicht, das mit 125

Kilogramm nicht ganz an das Gewicht der Enduros

mit Verbrennungsmotor herankommt.

Aber, und jetzt kommt’s, die Fahrzeiten in den

einzelnen Mappingstufen sind mehr als beachtlich

und stellen viele aktuelle E-Motorräder

für den Offroad-Einsatz in den Schatten.

Die Stufen 1 bis 2 sind für das Gelände völlig

ausreichend und lassen zwei bis drei Stunden

Details zum Mapping inkl. Fahrzeitangaben

Vollelektrisches Krad ohne Leistungsbeschränkung

mit 4 Mappingstufen frei wählbar im Fahrbetrieb

Stufe 1 20 kW (homologiert und eingetragen ) Akkuzeit/Fahrzeit ca. 4 h

Stufe 2 25 kW Racemapping

Akkuzeit/Fahrzeit ca. 3 h

Stufe 3 30 kW Racemapping

Akkuzeit/Fahrzeit ca. 2 h

Stufe 4 35 kW Override Speed Mapping Akkuzeit/Fahrzeit ca. 1 h

Drehmoment Stufen 1-4 /50 NM / 70 NM / 100 NM / 130 NM / 190 NM

Stufe 1 hat eine Traktionskontrolle einprogrammiert!

Bergauf oder bergab, mit der Alta gibt es fast nichts,

was sie nicht bewältigt

reine Fahrzeit zu. Die Optimierungen, u.a. des

Fahrwerks, sowie die zusätzliche Bedienung

der Hinterradbremse über den Handbremshebel

tragen positiv zu den Fahreigenschaften

bei. Die einzelnen Mappingstufen wurden den

Vorlieben Holgers angepasst und für verschiedene

Streckenbedingungen ausgearbeitet. Damit

kann man vom Trialparcours bis hin zum

Highspeed-Erzbergprolog alles mit einem Motorrad

abdecken. Insgesamt betrachtet, ist

nicht nur das Serienmodell auf einem hohen

Stand der Elektrofahrzeuge, sondern auch der

Umbau sorgt für eine bessere Performance im

Sportsektor.

technische Details

ANTRIEBSSTRANG

Leistung

42 PS

Drehmoment Stufen 1-4 / 50 NM /

70 NM / 100 NM /

130 NM / 190 NM

Motor

High Speed PMAC

Getriebe

1 Gang

Übersetzungsverhältnis 3,53: 1

Hauptwartungszyklus 1000 Stunden

Kettenräder

13F/53R

BATTERIE

Typ

Kapazität

Charger

Ladezeit

ELEKTRONIK

Alta-Digital

KOMPONENTEN

Telegabel

Stoßdämpfer

Bremse vorne

Bremse hinten

wasserdicht

Li-Ion 350 V

5,8 kW/h

Offboard

2 h (240 V - schnell)

4 h (120 V - Standard)

4 Maps

Kayaba 48 mm,

Umbau auf 95 kg

WP-Umbau auf 95 kg

Brembozange mit

270 mm Moto-Master

Brembo mit 220 mm

Bremsscheibe

Räder Warp 9 Elite 21“/18“

Reifen

Metzeler 6 Days Extreme

WEITERES

Rahmen

Schwinge

Gewicht

Radstand

Sitzhöhe

Einstellbar Offset

PREISE

Einstandspreis

Zulassung inkl. EMV

Kompatibilitätstest

alle Altas zum Import

Preis der Testmaschine

Aluminium

Permanent Mold

Aircraft Aluminium

117 kg

1486 cm

93 cm

18/22 mm

14.950 Euro

2.950 Euro

1.250 Euro

17.550 Euro

MOTOCROSS ENDURO 33


MOTOCROSS: WM MANTOVA/I

34 MOTOCROSS ENDURO


Rainy days

Bei der fünften Runde zur FIM Motocross-Weltmeisterschaft

2019 in Mantova regnete es in Strömen,

was Antonio Cairoli (Foto) und Jorge Prado

aber nicht am Siegen hinderte • Fotos: Ray Archer

MOTOCROSS ENDURO 35


MOTOCROSS: WM MANTOVA/I

• MXGP

Der Holeshot ging im tiefen Schlamm von Mantova

in Lauf 1 an Antonio Cairoli. Auch sein Kontrahent

Tim Gajser kam gut vom Start weg, kam

aber ins Rutschen und stürzte. Ivo Monticelli

übernahm sodann den 2. Platz vor Max Anstie.

Ein Fehler warf Monticelli bald zurück, sodass

Anstie dessen Platz erbte. Nur eine Kurve später

ging Cairoli zu Boden, war aber schnell wieder

auf dem Bike. Weiter im Pech auch Gajser,

der bei einem Sprung von einem anderen Fahrer

touchiert wurde und erneut stürzte. Bis Rennende

war Gajser viermal gestürzt und konnte mit

Rang 10 nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

Monticellis Treppchen-Ambitionen wurden

ebenfalls gebremst. Sein Motorrad streikte und

Pauls Jonass übernahm den 3. Rang. Zwei Runden

vor Schluss wurde Anstie noch von Jonass

und Arminas Jasikonis überholt. Cairoli gewann

das Rennen letztlich mit zehn Sekunden Vorsprung

vor Jonass, der in dieser Saison zum ersten

Mal auf dem Treppchen landete, Jasikonis,

Anstie und Clément Desalle.

Bei weiterhin strömendem Regen sicherte sich

Cairoli auch in Rennen 2 den Holeshot, den

siebten 2019, vor Paulin und Brian Bogers.

Monticelli hatte Pech, stürzte in Runde 2 und

konnte das Rennen nicht weiter bestreiten. Nur

kurze Zeit später kamen sich auch Monticellis

Teamkollege Anstie und Shaun Simpson in die

Quere. Anstie war daraufhin ebenfalls raus. Bogers

überholte Paulin und auch Jonass zog am

Franzosen vorbei. An der Spitze zog weiterhin

Cairoli einsam seine Bahnen und gewann. Bogers

erzielte mit dem 2. Platz sein bisher bestes

Ergebnis seiner MX-GP-Karriere. Dritter wurde

Jonass (Foto mit Harry Everts) vor Paulin, Glenn

Coldenhoff und Gajser. Gesamtsieger wurde somit

eindeutig Cairoli vor Jonass und Paulin.

• MX2

Während Cairoli die MXGP-Klasse dominierte,

tat es ihm sein junger Teamkollege Jorge Prado

(Foto) in der MX2 gleich. Prado sicherte sich

seinen sechsten Holeshot 2019 vor Tom Vialle.

In der ersten Runde kam es zu einer Massenkarambolage,

in die auch Calvin Vlaanderen,

Henry Jacobi und Mitch Evans verwickelt waren.

Michele Cervellin und Jago Geerts überholten

derweil Vialle, der im Verlauf des Rennens

auf Platz 18 zurückfiel. WM-Leader Stefan

Kjer Olsen, der ebenfalls in die Kollision zu Beginn

des Rennens verwickelt war, nahm das

Rennen an 23. Stelle auf und lag in Runde 5 bereits

auf dem 8. Platz. Cervellin verlor seinen

2. Rang an Geerts, der diesen bis Rennende

halten konnte. Auch Jed Beaton zog noch am

Italiener vorbei, bevor dessen Bike zum Stillstand

kam. Der Laufsieg ging somit an Prado

vor Geerts, Beaton, Davy Pootjes, Bas Vaessen

und Olsen, der sich noch von Rang 8 auf 6 verbessern

konnte. Aber was war bei Henry Jacobi

los? Beim Start zu Lauf 1 stürzte er und musste

das Feld von hinten aufrollen. Letztlich konnte

er noch Elfter werden. In Rennen 2 gewann Vialle

den Start vor Prado und Pootjes. Noch vor

Ende der ersten Runde zog Prado an Vialle vorbei.

Olsen und Jacobi überholten Pootjes. Doch

Pootjes konterte und verwies Jacobi wieder auf

Platz 5. Olsen und Pootjes nahmen als nächstes

Vialle in die Mangel und zogen vorbei. Im

Verlauf des Rennens konnte sich Vialle aber

seinen 3. Platz zurückerobern. Zwei Runden

vor Schluss wollte Jacobis Motorrad nicht mehr

und er musste aufgeben. Sieg also erneut für

Prado, diesmal vor Olsen und Vialle. Gesamtsieger

wurde somit eindeutig Prado vor Olsen

und Pootjes.

MX2: Der zweitplatzierte Pauls Jonass

mit Harry Everts • Foto: Juan Pablo Acevedo

MX2: Sieger Jorge Prado

36 MOTOCROSS ENDURO


• Foto: yamaha-racing.com

• stimmen

Davy Pootjes: Ich bin sehr froh über mein Abschneiden

bei diesem wirklich harten Rennen.

Ich glaube, ich stand das letzte Mal vor vier

Jahren auf dem Podium. Immer kamen Verletzungen,

Crashes und Pech dazwischen.

Antonio Cairoli: Ich bin sehr glücklich, erneut

in Italien zu starten und freue mich, dass trotz

des miesen Wetters so viele Fans gekommen

sind, um mich anzufeuern. Vielen Dank auch

an mein Team für die harte Arbeit, die mir meine

Erfolge beschert.

• Foto: Juan Pablo Acevedo

Pauls Jonass: Ich bin sehr froh, endlich wieder

auf dem Treppchen zu stehen. Ich habe harte

Zeiten hinter mir. Wir müssen immer noch viel

nachholen, ich bin noch nicht in Bestform.

Aber vielleicht klappt es ja bald wieder mit einem

Treppchenplatz.

Gautier Paulin: Wenn die Strecke so wie heute

ist, kannst du viele Punkte holen, aber auch

viele verlieren. Ich bin sehr glücklich, auch

wenn ich mehr erwartet habe. Es kommen noch

weitere GP, bei denen ich mein wahres Können

zeigen kann.

Jorge Prado: Auf dem

Podest zu stehen und

Gesamtsiege zu holen

ist das Größte.

Heute war es sehr

wichtig, gut zu starten,

keine Fehler zu

machen und nicht zu

stürzen. Ich brauchte

all meine Konzentration

für dieses Rennen.

Thomas Kjer Olsen:

Insgesamt gesehen

war es ein gutes Wochenende

für mich.

Im ersten Rennen hatte

ich Probleme beim

Start. Glücklicherweise

konnte ich noch

aufholen und Sechster

werden.

Motocross-WM - 5. Lauf - Mantova/I - 11./12.5.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Antonio Cairoli, I, KTM; 2. Pauls Jonass, LV, Husqvarna;

3. Gautier Paulin, F, Yamaha; 4. Clément Desalle, B, Kawasaki;

5. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 6. Tim Gajser, SLO, Honda;

7. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 8. Arminas Jasikonis, LT,

Husqvarna; 9. Brian Bogers, NL, Honda; 10. Benoit Paturel, F,

Kawasaki.

Ferner: 15. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 25. Pascal Rauchenecker,

A, KTM,

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Thomas Kjer Olsen, DK,

Husqvarna; 3. Davy Pootjes, NL, Husqvarna; 4. Mitchell Evans,

AUS, Honda; 5. Iker Olano Larranaga, E, KTM; 6. Jago Geerts, B,

Yamaha; 7. Jed Beaton, AUS, Husqvarna; 8. Bas Vaessen, NL,

KTM; 9. Tom Vialle, F, KTM; 10. Mathys Boisrame, F, Honda.

Ferner: 19. Henry Jacobi, D, Kawasaki; 26. Michael Sandner, A,

KTM.

EMX125: 1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna; 2. Simon Längenfelder,

D, KTM; 3. Eddie Jay Wade, GB, KTM; 4. Oliver Oriol, E,

KTM; 5. Guillem Farres Plaza, E, KTM; 6. Kjell Verbruggen, NL,

Husqvarna; 7. Tom Guyon, F, KTM; 8. Mike Gwerder, CH, KTM;

9. Jorgen-Matthias Talviku, EST, Husqvarna; 10. Kay de Wolf,

NL, Husqvarna.

Ferner: 18. Cato Nickel, D, KTM; 29. Nico Greutmann, D, Husqvarna.

EMX2T: 1. Mike Kras, NL, KTM; 2. Brad Todd, GB, Yamaha;

3. Brad Anderson, GB, KTM; 4. Youri van t’Ende, NL, KTM;

5. Erik Willems, B, Husqvarna; 6. Mario Tamai, I, KTM; 7. Vaclav

Kovar, CZ, GasGas; 8. Johannes Klein, A, KTM; 9. Todd Kellett,

GB, Yamaha; 10. Andrea Vendruscolo, I, Yamaha.

Ferner: 20. Maximilian Spies, D, Husqvarna.


MOTOCROSS: WM AGUEDA/P

38 MOTOCROSS ENDURO


Viel action

Tim Gajser (auf dem Foto hinter Tony Cairoli ) und Jorge Prado

hießen die Tagessieger im portugiesischen Agueda. Tausende

von Fans säumten die Hügel der Strecke bei blauem Himmel und

Sonnenschein. Die Strecke war über Nacht perfekt präpariert

worden, aber die Fahrer von MXGP und MX2 hatten immer noch

alle Hände voll zu tun, da sie sich im Laufe des Tages zu einer

Herausforderung entwickelte • Fotos: Ray Archer

MOTOCROSS ENDURO 39


MOTOCROSS: WM AGUEDA/P

• MXGP

Der MXGP startete mit einem Holeshot von Antonio

Cairoli, seinem achten in dieser Saison.

Cairolis bisheriger Hauptkonkurrent Tim

Gajser lag in der ersten Kurve an 2. Stelle und

nahm die Verfolgung auf. Den beiden Führenden

folgten Arnaud Tonus, Jeremy Seewer und

Gautier Paulin. Paulin patzte noch in der ersten

Runde und fiel fast auf den letzten Platz zurück.

Sein Teamkollege Arnaud Tonus setzte

sich von 4 auf 3, als er Landsmann Jeremy Seewer

überholen konnte. Julien Lieber und Clément

Desalle hielten zunächst die Plätze 5 und

6. Ungefähr nach Dreiviertel der Renndistanz

machte sich Gajsers kontinuierlicher Druck bezahlt,

als Cairoli nach einer Kehre seinen Motor

abwürgte. Obwohl er schnell wieder zurück

war, nutzte Gajser das gnadenlos aus und

übernahm die Führung. Cairoli setzte sich sofort

hinter ihn und suchte eine Möglichkeit,

den Slowenen zu passieren. Aber Gajsers Endspurt

ließ ihm keine Chance. Hinter Gajser und

Cairoli kamen Tonus, Seewer, Lieber, Desalle

und Pauls Jonass ins Ziel. Paulin kämpfte sich

mit unglaublichem Speed durchs Feld, um

noch Fünfzehnter zu werden.

Rennen 2 startete mit einem Holeshot von Arnaud

Tonus, seinem ersten in diesem Jahr,

aber Desalle übernahm die Führung und Cairoli

lag auf Rang 2 nach der ersten Bergabpassage.

Gajser lag auf 5 hinter Seewer, kämpfte sich

aber bis Ende der ersten Runde auf 4 vor. Paulin

startete auf Platz 6 besser ins Rennen als

zuvor und lag vor Febvre. Während Desalle

noch vor Cairoli lag, begann Gajser zu überholen,

zuerst war Tonus dran. Dann gingen Cairoli

und Gajser in derselben Sektion an Desalle

vorbei. Cairoli lag in Führung, stürzte nach einem

Fahrfehler und sah sich auf Rang 5 wieder.

Während Gajser weiterhin führte, holte sich

Cairoli sofort Rang 4 zurück und nach vier weiteren

Runden passierten Tonus und er Desalle.

Bei noch vier ausstehenden Runden ging Cairoli

an Tonus vorbei auf Platz 2, aber Gajser

war schon lange auf und davon und fuhr einem

überragenden Doppelsieg entgegen, dem

zweiten in diesem Jahr. Cairoli landete mit zwei

2. Plätzen auf Gesamtrang 2, während Tonus

mit seinen atemberaubenden und kampfstarken

Fahrten die dritte Stufe des Podests belegte.

• MX2

Auch das MX2-Rennen war voller Action. Es

startete mit einem Holeshot von Jorge Prado

(Foto). Michele Cervellin nahm in der Eröffnungsrunde

Platz 2 ein, aber Henry Jacobi

drängelte sich vorbei, eine Weile später auch

Thomas Kjer Olsen. Das Rennen endete dann

abrupt für Cervellin, als er in der siebten Runde

spektakulär stürzte. Mitch Evans übernahm

Rang 4 und Mathys Boisrame war somit in den

Topfünf. Dann verlor Evans seinen 4. Rang,

Boisrame und Jago Geerts gingen vorbei. Sieben

Runden später fiel Boisrame zurück, als

Geerts und Evans ihm erst Platz 3, dann 4 abnahmen.

Zwei Runden vor Schluss ging vorne

Olsen an Jacobi vorbei. Während Jacobi Druck

machte, um seinen Platz zurückzuerobern,

stürzte er und verlor in der letzten Runde vier

Positionen. Prado holte sich den Laufsieg vor

Olsen, Geerts, Evans und Boisrame.

Viele spanische Fans waren nach Portugal gekommen, um Jorge Prado zu unterstützen

Den Holeshot zum zweiten Rennen holte sich

Wildcardfahrer Roan van de Moosdijk, aber

Prado kam schneller aus der zweiten Kurve

und übernahm die Führung. Van de Moosdijk

fiel auf Rang 4 zurück, während sich sein Teamkollege

Jacobi auf 3 vorschob. Prado verlor seine

Führung noch vor Ende der ersten Runde an

den Australier Mitch Evans, der diese vier Runden

lang hielt, während Prado nach einer Möglichkeit

zum Überholen suchte. Cervellin kehrte

nach seinem Sturz im ersten Lauf ins Renngeschehen

zurück und fuhr sich gleich in die

Topfünf. Olsen hatte zunächst mal einen Hochstart,

kollidierte mit einem anderen Fahrer,

konnte aber überraschenderweise einen Sturz

vermeiden. In der sechsten Runde hatte er sich

von Rang 10 auf 5 nach vorne gekämpft und

ging u. a. an Cervellin vorbei. Fünf Runden vor

Schluss ging Jacobi an Everts vorbei auf Rang 2

und eine Runde später gelang Olsen noch ein

Überholvorgang, er schaffte sich auf Rang 4

vor van de Moosdijk. Derweil fuhr Prado zu seinem

fünften Doppelsieg der Saison 2019. Olsen

schloss den Renntag mit einem 2. Gesamtrang

ab, verlor aber die Weltmeisterschaftsführung

an Prado. Zum zweiten Mal in seiner

MX2-Rookie-Saison landete Evans auf dem

Treppchen mit Gesamtrang 3.

40 MOTOCROSS ENDURO


• stimmen

Tim Gajser: Das letzte Wochenende

war hart. Ich habe versucht,

das zu vergessen und mich auf

dieses Wochenende zu konzentrieren.

Ich habe mich gestern gut

gefühlt und auch heute, meine

Performance war gut und ich hatte

zwei gute Starts. Es war ein

großartiges Rennen und ich bin

wirklich glücklich, beide Läufe

gewonnen zu haben. Ich hoffe,

dass wir diesen Moment mit in die

nächste Runde nehmen können.

Antonio Cairoli: Auf der einen Seite bin ich glücklich, weil es das Ziel ist,

auf dem Podium zu stehen und konstant zu sein, aber auf der anderen

Seite bin ich natürlich enttäuscht. Ich bin glücklich, wie gesagt, aber

schon auf die nächste Runde fokussiert, bei der ich versuchen will, konstant

zu fahren und nicht diese Fehler zu machen.

Arnaud Tonus: Es ist berauschend, es ist schwer, in diesem Moment die

richtigen Worte zu finden. Ich habe einiges durchgemacht, von daher ist

es gut, hier zu stehen. Ich hatte heute wirklich zu kämpfen. Im ersten

Rennen habe ich mit Jeremy (Seewer - die Red.) gefightet und er hat mich

zu Beginn des Rennens überholt, so war ich gezwungen, ihn wieder zu

überholen. Es fühlt sich gut an, zu wissen, dass ich gekämpft habe, um

das zu realisieren. Ich bin super glücklich und ich hoffe, dass es für mich

so weitergeht.

Podium MX2 (v.l.):Thomas Kjer Olsen, Jorge Prado und Mitchell Evans

Motocross-WM - 6. Lauf - Agueda/P - 18./19.5.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Antonio Cairoli, I, KTM; 3. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 4. Clément

Desalle, B, Kawasaki; 5. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 6. Pauls Jonass, LV, Husqvarna; 7. Julien

Lieber, B, Kawasaki; 8. Romain Febvre, F, Yamaha; 9. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 10. Gautier

Paulin, F, Yamaha.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 3. Mitchell Evans, AUS, Honda;

4. Henry Jacobi, D, Kawasaki; 5. Maxime Renaux, F, Yamaha; 6. Roan van de Moosdijk, NL, Kawasaki;

7. Tom Vialle, F, KTM; 8. Adam Sterry, GB, Kawasaki; 9. Jago Geerts, B, Yamaha; 10. Mitchell

Harrison, USA, Kawasaki.

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki; 2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha; 3. Larissa Papenmeier,

D, Yamaha; 4. Sara Andersen, DK, KTM; 5. Lynn Valk, NL, Yamaha; 6. Nicky van Wordragen, NL,

Yamaha; 7. Line Dam, DK, Honda; 8. Shana van der Vlist, NL, KTM; 9. Amandine Verstappen, B, Yamaha;

10. Anne Borchers, D, Suzuki.

Ferner: 13. Janina Lehmann, D, Suzuki; 15. Lisa Michels, D, Suzuki; 16. Sandra Keller, CH, Kawasaki;

18. Virginie Germond, CH, KTM.

EMX2T: 1. Mike Kras, NL, KTM; 2. Youri van t’Ende, NL, KTM; 3. Todd Kellett, GB, Yamaha; 4. Andero

Lusbo, EST, Husqvarna; 5. Brad Anderson, GB, KTM; 6. Vaclav Kovar, CZ, GasGas; 7. Brad Todd,

GB, Yamaha; 8. Pier Filippo Bertuzzo, I, Yamaha; 9. Andrea Vendruscolo, I, Yamaha; 10. Ben Putnam,

GB, Husqvarna.

Ferner: 13. Maximilian Spies, D, Husqvarna.

C

X

1

Jorge Prado: Das ist das am nahe gelegenste Rennen zu meinem Heim-

Grand-Prix, wir sind nahe an Spanien, so viele Fans sind hierhergekommen

und haben mich unterstützt, ich habe es wirklich genossen. Als ich

das Podium bestieg, sind sie fast ausgerastet. Es ist großartig, ein Rennen

wie dieses zu haben und es war ein fantastisches Wochenende. Für

mich war es wichtig, das Red Plate bekommen zu haben, weil ich mich

damit zufriedener fühle, aber es ist schwer, es zu halten. Ich werde versuchen,

keine Fehler zu machen, aber im Motocross weiß man nie ...

Thomas Kjer Olsen: Ich fühlte mich so, als wäre mein Fahren das ganze

Wochenende gut gewesen, das war schon mal ein Vorteil. Ich habe mich

das ganze Wochenende über sehr ruhig gefühlt. Und ich hatte eine Menge

Vertrauen in meinen Fahrstil und in die Technik meines Bikes. Ich bin

ein bisschen geknickt wegen dem Fehler, den ich am Start zu Lauf 2 gemacht

habe, aber das hätte auch schlechter laufen können, ich bin noch

bis auf Rang 4 gekommen, das war ordentlich. Ich arbeite weiter und

werde mein Bestes geben, mache mich nicht weiter verrückt.

Mitch Evans: Es fühlt ich großartig an, wieder auf dem Podium zu stehen.

Wir hatten ein paar harte Wochenenden mit kleineren Verletzungen, die

meine Fitness beeinträchtigt haben. Jetzt sind wir zurück beim normalen

Programm und ich fühle mich viel besser, was mir eine Menge Selbstvertrauen

für dieses Wochenende verlieh.

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Tel.: 08196-99 88 994

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erwünscht!

MOTOCROSS ENDURO 41


Start der MX2 in St. Jean d’Angély

• Foto: Ray Archer


MOTOCROSS: WM ST. JEAN D’ANGELY/F

44 MOTOCROSS ENDURO


Gajser und Prado

im Siegestaumel

Auch in Frankreich belegten Tim Gajser (MXGP) und Jorge Prado

(MX2, Foto) die obersten Treppchenplätze in ihren Klassen.

Riesenpech hatte dagegen MXGP-Leader Tony Cairoli, der sich

in der Qualifikation verletzte und so nicht seine gewohnte Stärke

demonstrieren konnte. • Foto: Ray Archer

MOTOCROSS ENDURO 45


MOTOCROSS: WM ST. JEAN D’ANGELY/F

• Foto: Shot by Bavo

• MXGP

Beim siebten von 18 WM-Läufen stimmte einfach

alles: Sommerliche Temperaturen und

Sonnenschein sowie enthusiastische Fans

sorgten für eine tolle Atmosphäre.

Den Holeshot in Rennen 1 sicherte sich Arnaud

Tonus vor Antonio Cairoli. Tim Gajser (Foto)

konnte noch in der ersten Runde Cairoli überholen.

Nur eine Runde später ließ er auch den

führenden Tonus hinter sich. Romain Febvre

lag auf Position 4, als Cairoli Tonus’ 2. Platz

übernahm. Tonus’ Teamkollege Gautier Paulin

fiel derweil von Rang 11 auf 18 zurück. Eine sehenswerte

Aufholjagd startete Clément Desalle.

Souverän zog er an Alessandro Lupino,

Febvre und Jeremy Seewer auf Platz 4 vorbei.

Doch Desalles Freude währte nicht lange. Bereits

Ende der Runde verwiesen Seewer und

Febvre ihn wieder auf Rang 6. Den Laufsieg sicherte

sich schließlich mehr als verdient ein

souveräner Gajser vor Cairoli, Tonus, Seewer

und Febvre.

Dramatisch der Start zu Lauf 2. Febvre holte

den Holeshot vor Tonus, Paulin und Jeremy van

Horebeek. Cairoli (Foto) startete zu früh und

rammte das Startgatter. Damit musste er das

Feld von hinten aufrollen. Desalle ließ sich

nicht lange bitten und überholte van Horebeek

und Paulin und war damit auf Platz 3. Gajser

zog auf Position 5 seine Runden. Cairoli befand

sich auf Rang 14, als er erneut stürzte. Schnell

war er wieder auf den Beinen, doch die nachfolgenden

Fahrer konnten nicht mehr ausweichen

und Cairolis Bike lag erneut auf der Strecke.

Cairoli nahm sodann das Rennen auf dem

25. Platz wieder auf, arbeitete sich auf Rang 17

vor, bevor er sein Bike abwürgte. Gajser hatte

zwischenzeitlich Desalle, Tonus und Febvre

überholt und gewann den Lauf. Damit holte er

den zweiten Gesamtsieg innerhalb von zwei

Wochen. Cairoli wurde letztlich Siebzehnter

und hat vor dem nächsten Lauf nur noch

10 Punkte Vorsprung vor Gajser.

• Foto: Juan Pablo Acevedo

• MX2

Jorge Prado sicherte sich seinen achten Holeshot

2019, gefolgt von Michele Cervellin, Adam

Sterry, Zach Pichon und Brian Moreau, der

aber bereits in der ersten Downhill-Sektion

stürzte. Jago Geerts überholte derweil Sterry

und Pichon und lag auf Position 3. Wenige Runden

später zog er auch an Cervellin vorbei und

heftete sich an Prados Fersen. Nach einem

schlechten Start hatte sich Thomas Kjer Olsen

(Foto) zwischenzeitlich an Sterry auf Rang 4

vorgearbeitet. Henry Jacobi überholte den

sechstplatzierten Tom Vialle, stürzte und der

Franzose zog vorbei. Auf Position 9 nahm Jacobi

das Rennen wieder auf, während Vialle Cervellins

4. Platz übernahm, und beendete das

Rennen schließlich als Achter. Aber auch an

der Spitze tat sich was. Geerts und Prado lagen

gleichauf und bei Anzeige der letzten beiden

Runden schaffte Geerts das Kunststück, am

Spanier vorbeizuziehen. Prado versuchte mit

allen Mitteln, die Führung zurückzuerobern,

hatte aber gegen den Belgier, der sich damit

seinen ersten MX2-WM-Sieg seiner Karriere sicherte,

keine Chance. Olsen wurde Dritter vor

Vialle und Davy Pootjes.

Das gewohnte Bild in Rennen 2: Holeshot für

Prado. Auf Platz 2 folgte Vialle vor Sterry,

Geerts und Ben Watson. Vialle stürzte und

Sterry war Dritter. Aber nicht lange, denn

Geerts löste ihn nach kurzem Fight von dieser

Position ab. Prado baute währenddessen seine

Führung vor Watson aus, bevor dieser von

Geerts überholt wurde. Ein kleiner Ausrutscher

von Geerts kam letztlich noch Prado zugute,

der sich damit sowohl den Lauf- als auch den

Gesamtsieg sicherte. Henry Jacobi konnte auch

in Lauf 2 seine gewohnte Leistung nicht abrufen.

Ein schwerer Sturz, bei dem er sich glücklicherweise

keine Verletzungen zuzog, ließ kein

besseres Resultat als Platz 17 zu.

• stimmen

Tim Gajser: Ich bin sehr glücklich über den Verlauf

dieses WM-Rennens. Ich hatte wirklich

Spaß und genoss den Moment. So kann es weitergehen.

Arnaud Tonus: Um ehrlich zu sein, ich kann es

selbst kaum glauben. Bereits beim letzten GP

war ich überglücklich über meine Leistung. Das

heute wieder zu erleben, ist Wahnsinn. Natürlich

werde ich versuchen, so weiterzumachen.

Romain Febvre: Es war ein langer Weg. Ich hatte

nicht viel Zeit, mich an das Bike zu gewöhnen,

fühlte aber, dass da was geht. Hinzu kamen

noch die vielen Fans – ein wirklich tolles

Gefühl. Ich bin überglücklich über meinen ersten

Podestplatz dieses Jahr.

Antonio Cairoli: Wir legen unseren Fokus nun

auf das nächste Rennen. Das war definitiv nicht

mein bestes Rennen in dieser Saison, aber aus

Fehlern lernt man. Beim nächsten Grand Prix

werde ich wieder versuchen, einen Treppchenplatz

zu erreichen.

Jorge Prado: Das war ein hartes Rennen. Ich

musste in beiden Rennen alles geben. Erst in

den letzten Runden wurde es etwas entspannter,

als ich merkte, dass ich alles unter Kontrolle

hatte.

• Foto: yamaha-racing.com

Jago Geerts: Ein tolles Wochenende. Im ersten

Moto lief alles wie geschmiert. Im zweiten Lauf

war ich auch schnell, aber Jorge ebenfalls. Hätte

ich nicht diesen Ausrutscher gehabt, wer

weiß ... Aber ich bin sehr zufrieden: Gesamtzweiter

und derzeit WM-Dritter, das ist super.

Thomas Kjer Olsen: Ich bin mit meiner heutigen

Leistung zufrieden. Es war heute nicht einfach,

in diesem Feld zu bestehen.

Motocross-WM - 7. Lauf - St. Jean d’Angély/F - 25./26.5.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Arnaud Tonus, CH, Yamaha;

3. Romain Febvre, F, Yamaha; 4. Clément Desalle, B, Kawasaki;

5. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 6. Julien Lieber, B, Kawasaki;

7. Antonio Cairoli, I, KTM; 8. Glenn Coldenhoff, NL, KTM;

9. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarrna; 10. Gautier Paulin, F, Yamaha.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Jago Geerts, B, Yamaha; 3. Thomas

Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 4. Mitchell Evans, AUS, Honda;

5. Adam Sterry, GB, Kawasaki; 6. Ben Watson, GB, Yamaha;

7. Davy Pootjes, NL, Husqvarna; 8. Bas Vaessen, NL, KTM;

9. Darian Sanayei, USA, Kawasaki; 10. Tom Vialle, F, KTM.

Ferner: 11. Henry Jacobi, D, Kawasaki.

EMX250: 1. Stephen Rubini, F, Honda; 2. Alberto Forato, I,

Husqvarna; 3. Thibault Benistant, F, Yamaha; 4. Jimmy Clochet,

F, Kawasaki; 5. Roan van de Moosdijk, NL, Kawasaki; 6. Nicholas

Lapucci, I, KTM; 7. Josh Gilbert, GB, Honda; 8. Karlis Sabulis,

LV, KTM; 9. Rick Elzinga, NL, Yamaha; 10. Isak Gifting, S,

KTM.

Ferner: 18. Rene Hofer, A, KTM; 25. Florian Lion, D, KTM.

EMX125: 1. Tom Guyon, F, KTM; 2. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna;

3. Mike Gwerder, CH, KTM; 4. Eddie Jay Wade, GB,

KTM; 5. David Braceras Martinez, E, KTM; 6. Kay de Wolf, NL,

Husqvarna; 7. Oliver Oriol, E, KTM; 8. Gerard Congost Aguilera,

E, KTM; 9. Jorgen-Matthias Talviku, EST, Husqvarna; 10. Saad

Soulimani, F, Husqvarna.

Ferner: 25. Simon Längenfelder, D, KTM.

46 MOTOCROSS ENDURO


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INTERVIEW: JEREMY SEEWER

Eine Sache des Instinkts

Das Timing und die Gefühle eines Augenblicks können den Unterschied zwischen

Sieg und Niederlage ausmachen. Monster Energy Yamahas Jeremy Seewer spricht

über den Start eines MXGP.

48 MOTOCROSS ENDURO


Die ersten Sekunden eines Motocross-Grand-Prix

sind packend, spannend, nervenaufreibend, essenziell

und gefährlich. Die Explosion von hochdrehenden

Motoren und deren Lärm drückt eine

Reihe von zirka 300 Kilogramm schweren Motorrädern

zusammen, die sich, manchmal mit einem

Abstand von nur wenigen Zentimetern, in die erste

enge Kurve stürzen. Diese trennt dann die Mutigen

von den Schwätzern, die Glückspilze von

den Stürzenden und die Guten von den Verlierern.

Der laute Krach der Motorräder schwächt

schnell in ein leises Whoosh ab, wenn die Fahrer

vom Gas gehen, bevor sie am Kurvenende in einem

Crescendo des Motorendonners wieder voll

aufdrehen: Das Rennen beginnt.

Für die Fans, Kameras und Teams ist der Start einer

der aufregendsten Momente eines MXGP. Der

Fahrer mit der Poleposition von der Qualifikation

am Samstag darf sich als Erster einen Slot im Tor

mit dem Metallboden aussuchen. Der Startprozess

an sich sieht ziemlich einfach aus (den Gang

einlegen, die Start-Suspension einstellen, die

Launch Control betätigen und warten, bis das Metall

fällt), aber die Fahrer verbringen eine Menge

Zeit damit, diese Kunst bis zur Perfektion zu

üben. Der Aufbau vom Motorrad wird auch beeinflusst,

die Investition ist es wert. Auf einigen der

älteren und engeren FIM-World-Championship-

Strecken erfolgt das Kopf an Kopf der besten

Teams, Maschinen und Athleten durch die ersten

Meter nach dem Start, die man durch einen Holeshot

bekommt. Eine sehr wertvolle (und sicherere)

Technik.

Die meisten erfahrenen Pros der MXGP werden

das Gefühl kennen, einen Reifen mit Profil abzubekommen,

an einer Fußraste hängenzubleiben

oder wenn ein Teil der eigenen Anatomie von einem

Motorradteil geschluckt wird. Seit vielen

Jahren sind Rücken- und Brustprotektoren bei der

FIM obligatorisch im Grand Prix, um sich gegen

solche Kratzer und Verletzungen zu schützen.

Oder einfach gesagt: Der Start ist nicht der Zeitpunkt,

bei dem man in einen Rivalen fahren oder

sich verfangen möchte (auch wenn so etwas oft

passiert, glücklicherweise meistens ohne ernstere

Verletzungen). Beim MXGP starten die Fahrer

im Durchschnitt fast 60-mal in einer Saison, die

zwei Motos pro Grand Prix und die kürzeren Heat-

Sprints zur Qualifikation am Samstag mit eingerechnet.

Für einen tieferen Einblick in das Denken und die

Methoden dieser essenziellen Komponente des

Sports haben wir Monster Energy Yamahas Fahrer

Jeremy Seewer nach mehr Details gefragt …

Beim Streckengang starten die Rituale …

Beim MXGP, wo es auf präzises Timing ankommt

– auf die Minute oder sogar auf die Sekunde –

beginnt der Startprozess schon beim Ablaufen

der Strecke. Die gleichen Bewegungen und Rituale

fangen an, wenn man den ersten langsamen

Blick auf die Strecke wirft und sich anschaut, wie

es nach dem MX2-Rennen aussieht. Wenn man

vom Streckengang zurückkommt, gehen die

meisten Fahrer, mich inbegriffen, erstmal auf die

Toilette! Hinter dem Tor gibt es immer welche,

manchmal bildet sich sogar eine Schlange! Wenn

man wieder beim Motorrad ist, bleibt für gewöhnlich

nur noch eine Minute bis zum Start, also

tauscht man letzte Worte mit dem Mechaniker. Er

hat ein Headset und ist mit den Leuten vom Team

verbunden, die andere Blickwinkel auf die Strecke

haben, also ist das auch der Zeitpunkt für

schnelle, kurze Tipps. Man zieht die Brille auf,

richtet sie nochmal und startet dann die Maschine.

Man geht sicher, dass alles bereit ist und versucht,

seinen Kopf freizubekommen und die gesamte

Konzentration auf diesen Moment zu richten.

MOTOCROSS ENDURO 49


INTERVIEW: JEREMY SEEWER

Jeder ist vor dem Streckengang anders, manche

reden, manche nicht, und beim Tor ist viel los …

Ich bin relativ entspannt, aber auch fokussiert. Ich

benehme mich nicht komisch oder fange an, Witze

zu reißen, aber ich kann noch mit anderen Leuten

reden. Es ist komisch, weil man in dieser Zeit nicht

zu viel Interaktion mit den anderen will. Der Moment

vor der Einführungsrunde ist, denke ich, der

entspannteste und Dinge wie TV-Interviews sind

ein Teil davon und absolut in Ordnung. Man könnte

auch mit einem Freund oder einem anderen Fahrer

sprechen, früher hat man noch den Boden in seinem

Slot am Tor vorbereitet, mit dem Metallboden

ist das heute aber natürlich nicht mehr nötig.

Im Tor selbst muss man ruhig bleiben, vielleicht

muss man warten …

Wenn man in der Qualifikation gut war und einer

der ersten Fahrer im Slot ist, muss man abwarten,

bis der Rest in Position ist. Währenddessen geht

man die wichtigsten Stellen und seine Prioritäten

noch einmal durch, das können drei bis vier

schwierige Streckenabschnitte sein. Man geht in

seinem Kopf noch einmal über die Strecke und

denkt an die Linie, auf der man fahren möchte, um

so vorbereitet wie möglich zu sein. Ich habe angefangen,

einen kleinen Klotz für meinen Fuß zu benutzen.

Erst hieß es, dass das auf dem Metallboden

nicht erlaubt wäre, aber ich habe mich für die

Kleinen unter uns eingesetzt! Als noch Erde am Tor

lag, konnten wir uns damit eine kleine Rampe oder

so etwas bauen. Aber wir brauchten etwas anderes.

Man sieht Fahrer, die sich bewegen und zittern,

ihre Handschuhe überprüfen und noch viele

andere kleine Angewohnheiten. Ich dehne mich

immer auf dieselbe Art und Weise. Ich weiß nicht

wieso! Es ist einfach ein Ritual. Irgendwie hilft es,

dem Körper zu signalisieren, dass es mal wieder

soweit ist … Wenn man die gleichen Bewegungen

macht, dann macht es im Körper Klick und er bereitet

sich auf das Rennen vor. Auch wenn ich immer

das Gleiche mache, werde ich dabei nicht zu verrückt

oder ausfallend. Ich lasse das Motorrad nicht

zu oft aufheulen und bin nicht zu nervös. Ich blende

alles aus, was ich mir vielleicht denken könnte,

um so schnell wie möglich aus dem Tor rauszukommen.

Was beim neuen Motorrad los ist? Ein paar Knöpfe


Der Startknopf an der vorderen Gabel, der die Federung

komprimiert und das Motorrad bis zum

Start festsetzt, ist ziemlich wichtig, vor allem bei

dem Metallboden. Wir gehen wegen des vielen

Grips mit den Motorrädern immer tiefer. Wir haben

auch einen anderen Knopf am Lenker, der die Elektronik

speziell für den Start auslegt, eine andere

Einstellung für den Motor sozusagen. Ehrlich gesagt,

kenne ich mich mit den Details nicht aus,

aber ich weiß, dass die Stromversorgung für den

perfekten Start umverteilt wird. Wir haben ein Licht

vorne am Motorrad, das mir zeigt, wie hoch ich drehe,

aber für gewöhnlich gebe ich nach Gefühl noch

etwas mehr Gas. Wir machen so viele Teststarts,

dass 200 bis 300 Umdrehungen pro Minute mehr

oder weniger das Gleiche sind.

Es kann alles von der Reaktionszeit abhängen …

Der Unterschied zwischen dem fallenden Start-Tor

und so etwas wie einer Ampel ist, dass man weiß,

dass das Tor immer zwischen fünf und sechs Sekunden

fallen wird. Es werden nicht acht oder zehn

sein. Wenn man die 15-Sekunden-Tafel sieht, bin

ich noch entspannt. Wir machen uns bereit. Ich

zähle bis drei und bringe meinen Körper in Startposition.

Die ein oder zwei verbleibenden Sekunden

sind die Wichtigen, man muss sich auf seine Reaktion

vorbereiten: Wenn sich das Tor bewegt, muss

man raus. Ich bin immer im zweiten Gang und was

danach passiert, kommt immer auf den Boden an,

auf dem man landet. Im Sand dreht immer das Hin-

50 MOTOCROSS ENDURO


terrad durch, also muss man das Gewicht für mehr

Druck nach hinten verlagern und schnell schalten.

Auf Strecken wie in Matterley Basin hat man einen

Start, der bergab geht und der Boden ist fast schon

klebrig, wenn man sich dort also nach hinten lehnt,

macht man nur einen Wheelie oder man muss die

Kupplung ziehen, wobei man ziemlich an Momentum

verliert. Es ist eine Sache des Instinkts, die

sich von GP zu GP ändert, weil man immer andere

Voraussetzungen hat. Sogar die Tore sind manchmal

anders. Vielleicht gibt es eine kleine Lücke zwischen

dem Metall und der Erde, oder einen kleinen

Buckel, der einen kurz hüpfen lässt. Es geht immer

um die Reaktion und um Körperbeherrschung. Man

kann sich auf jede Situation vorbereiten, aber der

echte Start, bei dem es um etwas geht, dreht sich

um die Bewegungen und das Gefühl eines kurzen

Augenblicks.

Ob wir üben, üben, üben …?

Das kommt darauf an. Wenn man Probleme mit

dem Start hat, dann jede Menge, aber wenn man

weiß, dass der Start gut ist und man mental stark

ist, dann braucht man nicht viele Trainingsstarts.

Ich weiß noch, dass ich in Sardinien in der Testphase

vor der Saison in etwa 50-mal in einer Woche gestartet

bin – das ist eine Menge. Aber zwischen

dem Grand Prix in Argentinien und dem britischen

GP, wo ich den Holeshot durchgezogen habe, habe

ich recht wenig für den Start trainiert.

Wir wissen nicht sofort, ob wir den Holeshot

geschafft haben …

Ich denke, dass man etwas warten muss, um zu sehen,

ob man einen guten Start geschafft hat, es

gibt einfach zu viele Faktoren, die darüber entscheiden,

ob man gut oder schlecht war. Der

Sprung aus dem Tor ist wohl der wichtigste und

man erkennt schnell, ob der gut war. Manchmal bekommt

man eine Vorahnung, dass es ein Holeshot

wird. Die Realität ist aber, dass wir wegen dem Metallboden

nach ein paar Metern alle auf einem Level

in einer Reihe sind. Den Unterschied macht also

die Beschleunigung, aber wie, ist schwer zu sagen!

Die Position, Balance und Bewegungen, das ist alles

Instinkt. Ich musste für die 450er ein wenig

meinen Fahrstil anpassen, weil ich aus der MX2

komme und man da weniger Power hat.

Ist es gefährlich?

Das kann es sein, vor allem in der MXGP-Klasse,

bei der wir alle wissen, dass man in der ersten Kurve

ein Rennen gewinnen oder verlieren kann, weil

es auf manchen Strecken schwer ist zu überholen.

Man kassiert und verteilt viele Ellenbögen und es

kann gefährlich sein, in die erste Kurve zu rasen,

wenn 20 Fahrer an einem Punkt aufeinandertreffen

könnten. Das ist das Ding, du weißt, dass es riskant

ist, aber du weißt auch, dass es ein essenzieller

Teil des Sports ist. Und deswegen muss man alles

geben, um als Erster dort zu sein. Wenn man

nicht unter den ersten zehn ist, sieht man oft ziemlich

unschöne Dinge und Vorfälle, die außer Kontrolle

sind. Man muss schlau sein und seine Umgebung

lesen, weil viele Dinge auf einmal passieren

können. Und das alles bei hohem Tempo.

Ein Start ist aufregend, aber …

Meiner Meinung nach ist ein großer Sprung oder

eine Stelle, an der man einen großen Whip raushauen

kann, eines der besten Gefühle beim Motocross.

Das Hochgefühl nach einem Start bekommt

man, wenn man ihn sauber durchgezogen hat und

das fließt dann in ein gutes Ergebnis mit ein. In diesem

einen Moment hat man eine Menge Druck.

Wenn man den bewältigt, dann fühlt man sich befreit

und schafft es so zur ersten Kurve. Wenn man

den Start aber vergeigt, dann ist man tief im Fahrergewirr.

Das ist dann sehr frustrierend und man

weiß, dass man viel Arbeit vor sich hat.

• Text: Monster Energy/Bastian Radloff

• Fotos: Monster Energy/Ray Archer

MOTOCROSS ENDURO 51


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS MÖGGERS/A

52 MOTOCROSS ENDURO


Seewer und Herlings

begeistern

• WM-Stars Jeremy Seewer (großes Foto ) und Jeffrey Herlings (kl. Foto ) liefern sich begeisterndes Duell

• Tanel Leok neuer Gesamtführender der ADAC-MX-Masters-Klasse

• Jeremy Sydow feiert Doppelsieg im ADAC MX Youngster Cup

• Simon Längenfelder schlägt Lokalmatador Mike Gwerder im ADAC MX Junior Cup 125 knapp

MOTOCROSS ENDURO 53


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS MÖGGERS/A

Bei strahlend blauem Himmel feierten über

11.000 Fans ein mitreißendes Motocrossfest in

Möggers. Die zweite Runde des ADAC MX Masters

fand als einziges Rennen der Internationalen

Deutschen Meisterschaft in Österreich auf

der wunderschön gelegenen Strecke des MCC

Möggers statt und begeisterte mit einem Fahrerfeld

auf absolutem Weltklasse-Niveau. Jeremy

Seewer und Jeffrey Herlings lieferten sich

schon in der Qualifikation am Samstag einen

begeisternden Zweikampf um die schnellste

Rundenzeit und setzten ihr Duell bei den beiden

Rennen am Sonntag ohne Abstriche fort.

Seewer, der von der Poleposition aus ins Rennen

ging, konnte den ersten Lauf mit einem

Holeshot von Beginn an anführen und MXGP-

Weltmeister Herlings erfolgreich auf Distanz

halten. „Der Club hat die Strecke wirklich super

vorbereitet, das war absolutes WM-Niveau.

Ich hatte heute richtig Spaß und habe das Rennen

sehr genossen“, freute sich der Yamaha-

Werksfahrer. „Jeffrey war lange verletzt und

kann deshalb natürlich noch nicht in Topform

sein. Aber ich habe schon gespürt, dass er vor

allem am Anfang gut mitfahren konnte.“ Im

zweiten Durchgang drehte der Niederländer

dann den Spieß um, konnte den

Start gewinnen und das Rennen

zwölf Runden lang anführen.

Dann überrumpelte ihn Seewer

mit einem Überraschungsangriff.

„Jeffrey war im zweiten

Rennen deutlich schneller und

ich habe lange überlegt, wo ich

ihn schnappen könnte“, schilderte

Seewer seine Taktik. „Zunächst

hatte ich es erfolglos an

der Boxengasse versucht, dann

fand ich eine schnelle Spur im

Außenbereich einer Kurve und

dort hat es schließlich geklappt.“

Herlings konnte nicht mehr kontern

und zollte seinem Konkurrenten

Respekt: „Im ersten Lauf

bekam ich schon früh im Rennen

harte Unterarme und konnte

deshalb nicht mein normales

Tempo gehen“, erklärte der

Weltmeister. „Aber das ist nach

meiner langen Verletzungspause

ganz normal. Im zweiten Durchgang lief es

deutlich besser und ich konnte Jeremy eine

ganze Weile hinter mir halten. Aber er ist hier

sehr stark gefahren und wäre auch eine harte

Nuss gewesen, wenn ich schon in Topform wäre.

Es hat mir wahnsinnig Spaß gemacht, hier

vor all den begeisterten Fans zu fahren und ich

hatte ein super Training für die bevorstehenden

WM-Läufe. Mal schauen, wenn es klappt,

würde ich dieses Jahr gerne noch mal bei den

ADAC MX Masters starten.“

Dritter der Tageswertung und neuer Meisterschaftsführender

wurde Tanel Leok. Der Este

hatte in beiden Rennen mit eher mäßigen

Starts zu kämpfen, brannte aber jeweils in der

Schlussphase der Rennen ein wahres Feuerwerk

ab und verbesserte sich mit sehenswerten

Aufholjagden jeweils auf den 3. Rang. „Ich

hatte vor allem im zweiten Rennen am Anfang

Probleme, einen guten Rhythmus zu finden“,

räumte der 34-Jährige ein. „Doch dann lief es

ziemlich gut und ich konnte noch in der letzten

Runde Dennis Ullrich überholen.“ Damit verdrängte

Leok den Deutschen nicht nur vom Podium,

sondern sicherte sich auch die Führung

in der Gesamtwertung mit 4 Punkten Vorsprung

vor Ullrich. Max Nagl erwischte bei seinem

Comeback nach einer Knieverletzung kei-

nen glücklichen Tag. Der 31-Jährige ging von

Startplatz 5 ins Rennen, stürzte jedoch schon

in der ersten Kurve und konnte das Rennen

nicht mehr fortsetzen. Nagl zog sich zwar keine

schweren Verletzungen zu, konnte jedoch zum

zweiten Rennen nicht mehr antreten.

ADAC MX Youngster Cup

Das Rennen im ADAC MX Youngster Cup wurde

zum Schaulaufen von Jeremy Sydow (Foto). Der

Deutsche hatte sich schon zu Beginn der Saison

einen Handbruch zugezogen und musste

bis kurz vor dem Rennen in Möggers pausieren.

„Ehrlich gesagt hatten wir überlegt, gar

nicht hier zu starten, weil ich nicht sicher war,

ob es nicht noch zu früh ist“, erklärte der

19-Jährige. „Ich bin deshalb ganz ohne Erwartungen

hierhergekommen und wurde positiv

überrascht. Dass ich gleich bei meinem ersten

Rennen nach der Pause einen Doppelsieg feiern

darf, hätte ich nicht gedacht, das ist natürlich

ein riesiger Erfolg für mich und das ganze

Team.“ Platz 2 der Tageswertung ging an Cyril

Genot, der ebenfalls lange mit Verletzungen zu

kämpfen hatte. „Ich war in den letzten Jahren

sehr häufig verletzt und freue mich, dass ich

endlich mal wieder ganz vorne mitmischen

kann“, versicherte der Belgier. Auch Rene Hofer

war mit einem Handicap zu seinem Heimrennen

gereist, konnte jedoch zumindest im

zweiten Lauf voll überzeugen. „Ich habe mir

vor drei Wochen das Innenband im Knie angerissen

und hatte deshalb im ersten Durchgang

noch ein wenig Hemmungen voll anzugreifen“,

schilderte Hofer seine Situation. „Im zweiten

Rennen hatte ich dann aber einen tollen Start

erwischt und bin von Beginn an auf Platz 2 gefahren.

Jetzt weiß ich, dass es auch wieder

schnell geht und freue mich, dass ich heute die

Führung in der Meisterschaft verteidigen

konnte.“

ADAC MX Junior Cup 125

Im ADAC MX Junior Cup lieferten sich Simon

Längenfelder und Mike Gwerder ein packendes

Duell. Während Gwerder den ersten Lauf für

sich entscheiden konnte, dominierte Längenfelder

Durchgang 2 und sicherte sich damit

auch den Tagessieg punktgleich mit Gwerder.

„Im ersten Rennen habe ich am Ende ein wenig

abgebaut und Mike ist super gefahren“, räumte

Längenfelder ein. „Im zweiten Rennen lag

ich dann direkt hinter Mike, als er gestürzt ist,

und konnte natürlich davon profitieren. Das

war vielleicht ein wenig glücklich, aber ich bin

trotzdem happy, dass ich die Tageswertung für

mich entscheiden konnte. Damit bleibe ich

auch in der Meisterschaft an der Spitze.“

Gwerder ärgerte sich zwar über seinen Sturz,

war jedoch insgesamt zufrieden mit dem Gesamtresultat.

„Ich bin hier in Möggers im Club

und kenne die Strecke sehr gut“, schilderte

der Schweizer. „Ich bin sehr froh, dass ich den

ersten Lauf gewinnen konnte und damit den

vielen Fans eine gute Show geliefert habe. Der

Ausrutscher im zweiten Lauf war ärgerlich,

aber immerhin konnte ich schnell wieder weiterfahren

und den 2. Platz nach Hause bringen.“

Dritter der Tageswertung wurde der

Schweizer Kevin Brumann, der sich bei der Siegerehrung

durchaus zufrieden zeigte: „Ich

wollte einfach mal zeigen, dass ich auch Motorrad

fahren kann und ich denke, das ist mir

auch gelungen.“

ADAC MX Junior Cup 85

Im ADAC MX Junior Cup wurde der erste Wertungslauf

bereits am Samstag ausgetragen.

Wie schon in Drehna konnte auch in Möggers

der Lette Edvards Bidzans beide Rennen dominieren.

„Mein Start am Sonntag war nicht optimal“,

übte der 14-Jährige Kritik. „Aber ich

konnte mich schnell an die Spitze setzen und

im Anschluss mein eigenes Rennen

fahren. Julius Mikula sicherte

sich mit zwei 3. Plätzen den

2. Tagesrang und zeigte sich zufrieden

mit diesem Resultat.

„Edvards war heute ein wenig

zu schnell, aber die Strecke hat

mir sehr gut gefallen und die

Rennen haben Spaß gemacht.“

Dritter der Tageswertung wurde

Schnellstarter Tobias Caprani,

der auch in Österreich von seinen

Raketenstarts profitierte.

„Ja, es ist natürlich einfacher,

wenn man von Beginn an vorne

dabei ist“, grinste der Däne

nach dem Rennen. „Ich konnte

mein eigenes Tempo fahren und

der 4. Platz genügte für das Tagespodium.“

Die besten Szenen vom ADAC

MX Masters werden auch 2019

weltweit im TV und Internet zu

sehen sein. Der Sender Motorvision

TV zeigt die Highlights der sieben Rennwochenenden

in einem 25-minütigen Magazin

in mehr als 100 Ländern. Zudem stehen die Zusammenfassungen

der Rennen online unter

adac-mx-masters.de, youtube.de/adac sowie

Facebook.de/adacmxmasters zur Verfügung.

• Text: ADAC MX Masters

• Fotos: ADAC Motorsport/Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 2. Lauf - Möggers - 2.6.2019

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 2. Jeffrey Herlings,

NL, KTM; 3. Tanel Leok, EST, Husqvarna; 4. Dennis Ullrich,

Husqvarna; 5. Valentin Guillod, CH, Honda; 6. Jens Getteman,

B, Kawasaki; 7. Pascal Rauchenecker, A, KTM; 8. Richard

Sikyna, SK, KTM; 9. Matiss Karro, LV, Husqvarna; 10. Bence

Szvoboda, H, KTM.

Youngster Cup: 1. Jeremy Sydow, Husqvarna; 2. Cyril Genot, B,

KTM; 3. Rene Hofer, A, KTM; 4. Haardi Roosiorg, EST, KTM;

5. Bastian Bogh Damm, DK, KTM; 6. Jakub Teresak, CZ, KTM;

7. Petr Polak, CZ, KTM; 8. Maximilian Spies, Husqvarna; 9. Markus

Rammel, A, Husqvarna; 10. Yann Crnjanski, F, KTM.

Junior Cup 85: 1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna; 2. Julius Mikula,

CZ, KTM; 3. Tobias Caprani, DK, KTM; 4. Valentin Kees,

Husqvarna; 5. Sacha Coenen, B, Yamaha; 6. Collin Wohnhas,

KTM; 7. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna; 8. Yoran Moens, B,

KTM; 9. Lucas Coenen, B, Yamaha; 10. Lucas Bruhn, DK, KTM.

Junior Cup 125: 1. Simon Längenfelder, KTM; 2. Mike Gwerder,

CH, KTM; 3. Kevin Brumann, CH, Yamaha; 4. Camden McLellan,

ZA, KTM; 5. Constantin Piller, KTM; 6. Liam Everts, B, KTM;

7. Nick Domann, KTM; 8. Kristof Jakob, H, KTM; 9. Petr Rathousky,

CZ, KTM; 10. Jan Wagenknecht, CZ, KTM.

54 MOTOCROSS ENDURO


ADAC MX

MASTERS

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

13. - 14.4. Fürstlich Drehna

1. - 2.6. Möggers

29. - 30.6. Mölln

20. - 21.7. Tensfeld*

10. - 11.8. Gaildorf

31.8. - 1.9. Bielstein**

14. - 15.9. Holzgerlingen FINALE

Infos unter: adac-mx-masters.de

*ohne ADAC MX Junior Cup 85 | **ohne ADAC MX Junior Cup 125


VERBÄNDE

adac nordbayern mx cup

hoch hinaus und tief hinunter

56 MOTOCROSS ENDURO


Die Motocrossserie des ADAC Nordbayern e.V.

ging am Wochenende vom 17. bis 19. Mai in die

zweite Runde. Nach einem erfolgreichen Auftakt

in Zirndorf traten die jungen MX-Fahrer

zum zweiten Mal in dieser Saison gegeneinander

an. Die Strecke war steiler, die Motorräder

flogen höher und das Tempo war schneller.

Gastgeber war diesmal der Automobilclub Kronach

in Friesen. Bei durchschnittlich 24 Grad

und Sonnenschein lag gute Laune und Wettkampflust

in der Luft. Am Samstag gingen die

Schülerklassen, Jugendklasse sowie die Klassen

Ü35, Ü45 und Ladies an den Start. Hinzu

kam eine Besonderheit: Die Veteranen, also

Fahrer und Fahrerinnen über 70 Jahren heizten

mit ihren motorisierten Gefährten über die

Strecke. Ein absolutes Highlight!

Am zweiten Renntag waren dann die Klassen

MX 2 Jugend, MX 2/2, MX 1 und Twinshock Pre

83, EVO an der Reihe. Die Fahrer absolvierten

zunächst ein freies Training am Morgen. Anschließend

ging es mit rasanten Manövern in

das Pflichttraining. Nach einer kurzen Mittagspause

fanden dann die zwei Wertungsläufe

statt.

Die ersten Ergebnisse geben aber allerhöchstens

eine erste grobe Richtung vor, entschieden

ist hier noch nichts. Die noch junge Saison

bietet den Fahrern noch viele Möglichkeiten im

Ranking nach oben zu rutschen.

Für Kurzentschlossene besteht die Möglichkeit

als Gaststarter bei den jeweiligen Veranstaltungen

an den Start zu gehen, die Nennung

hierfür ist bis zum jeweils ersten Veranstaltungstag

möglich. Die Einschreibung und Nennung

der Serie erfolgt online unter www.vor

start.de

Wer sich von der Faszination Motorsport gerne

selbst einmal überzeugen möchte, ist gerne

dazu eingeladen am Streckenrand das Adrenalin

und die Geschwindigkeit hautnah mitzuer-

leben. Tragen Sie dazu bei, die Motorsportler

über ihre persönlichen Grenzen zu pushen und

genießen Sie einen unvergesslichen Tag im

Rahmen des ADAC Nordbayern MX Cup 2019.

Folgend die Tageswertung der jeweiligen Klassen im Überblick:

Klasse 1. Platz 2. Platz 3. Platz

Schüler A Maximilian Deyerler Luis Meyer

Schüler B Nick Heindl Fynn Russ Nico Kindl

Jugend A Noel Schmitt Justin Roch Henri Wegmann

MX 2 Jugend Luca Harms Maximilian Langbein Sebastian Zohner

MX 2/2 Niclas Flemmerer Ronny Wirth Tim Scharf

MX 1 Frank Dechet Sascha Wölfl Mario Schubert

Ü35/Ü45/Ladies Mario Schubert Martin Seufferlein Meike Pirner

4. Lauf - Winningen - 25./26.5.2019:

50 ccm: 1. Leonardo Richter; 2. Simon Hahn; 3. Casey

Thomas; 4. Benedict Balduf; 5. Fynn André Zimmerling.

65 ccm: 1. Oliver Jüngling; 2. Mika Plaas; 3. Lasse

Lohmann; 4. Jeremias Ramus; 5. Leo Diss-Fenard.

85 ccm: 1. Jamie Heinen; 2. Marlon Dietrich; 3. Johannes

Wolter; 4. Lennox Dessloch; 5. Max-Werner Breuer.

Prestige: 1. Tim Scholtes; 2. Tom Oster; 3. David

Cherkasov; 4. Nicolas Schummer; 5. Christian Nolle.

Cup: 1. Dylan de Figueiredo; 2. Sebastian Schmitt;

3. Eric Muller; 4. Robin Schöndorf; 5. Johannes Job.

Anfänger: 1. Philipp Moses; 2. Loris Michels;

3. Ben Hilges; 4. Joel Graf; 5. Devin Faber.

Senioren: 1. Christian Lehner; 2. Ralf Lüttger; 3. Johannes

Steinel; 4. Alexander Kolb; 5. Ricardo Silva Silverio.

Stände (nach 4 von 10 Veranstaltungen):

50 ccm: 1. Simon Hahn, 150 Punkte; 2. Fynn André Zimmerling,

122; 3. Lennox Bodtländer, 110; 4. Troy Janelsins,

103; 5. Tiago Pinho Castro, 102.

65 ccm: 1. Jeremias Ramus, 139 Punkte; 2. Lasse Lohmann,

121; 3. Leo Diss-Fenard, 104; 4. Henry Bürstlein,

102; 5. Paul Müller, 100.

85 ccm: 1. Jamie Heinen, 200 Punkte; 2. Lennox Dessloch,

154; 3. Marlon Dietrich, 140; 4. Max-Werner Breuer,

133; 5. Igor Dias Matos Fernandes, 130.

Prestige: 1. David Cherkasov, 146 Punkte; 2. Malik Quint,

119; 3. Tom Oster, 117; 4. Tim Scholtes, 117; 5. Nicolai

Neumüller, 116.

Cup: 1. Eric Muller, 156 Punkte; 2. Robin Schöndorf, 151;

3. Sebastian Schmitt, 144; 4. Dylan de Figueiredo, 127;

5. Johannes Job, 119.

Anfänger: 1. Loris Michels, 142 Punkte; 2. Florian Allard,

141; 3. Philipp Moses, 130; 4. Ben Hilges, 127; 5. Tom

Breininger, 107.

Senioren: 1. Christian Lehner, 200 Punkte; 2. Jacek Kalinowski,

146; 3. Alexander Kolb, 142; 4. Ricardo Silva Silverio,

137; 5. Lutz Gerlach, 118.

MOTOCROSS ENDURO 57


MAXXIX CROSS COUNTRY MEISTERSCHAFT: WALLDORF

Nach dem winterlichen Auftakt

der GCC-Saison 2019 in Triptis zeigte

sich das Wetter beim zweiten Tourstopp

der Maxxis Cross Country Meisterschaft

in Walldorf in Geberlaune. Feinster

Sonnenschein, leichte Bewölkung und

etwas Wind. Wenn man sich als Veranstalter

ein Wetter aussuchen könnte,

würde man wohl genau diese Konstellation

wählen. Was noch fehlte, war der

nächtliche Regen, der durch die Bewässerungsanlage

des MSC Walldorf/Werra

bestens kompensiert wurde, und fertig

war ein perfektes Rennwochenende.

Der GCC-Sommer ist da

„So wie es aussieht, hatten wir am Wochenende

Rekordstarterzahlen“, zeigte sich MSC-

Boss Heiko Schmiedl sehr zufrieden. „Unser

Team hat wieder einmal hervorragende Arbeit

geleistet. Danke an alle Beteiligten“, so

Schmiedl weiter. Auch Serienmanager Christian

Hens äußerte sich sehr positiv: „Tolles Wetter,

kaum Verletzungen, viele Zuschauer am

Sonntag und zufriedene Teilnehmer.“

Sportlich gaben sich die Favoriten keine Blöße.

In der Klasse XC Quad Pro war es zunächst Ralf

Thalhofer, der die Nase vorne hatte. Bereits

nach der zweiten Runde zeigte sich dann aber

Favorit Kevin Ristenbieter vom Team RMX/Max-

xis an der Spitze und er sollte diese Position

bis zum Rennende auch nicht mehr abgeben.

Sandy Schulze und Marius Kernchen mischten

ebenfalls von Beginn an auf den Treppchenplätzen

mit. Schulze hatte am Ende den besseren

Speed und holte sich hauchdünn vor Thalhofer

den 2. Platz. Kernchen blieb am Ende nur

der undankbare 4. Platz.

In der Klasse XC Pro legte Chris Gundermann

vom Team Yamaha Racing by neubert-racing.com/STH

Racing wieder einmal los wie

die berühmte Feuerwehr. Nach einer gefahrenen

Runde hatte er gefühlt bereits die gesamte

Konkurrenz abgehängt. Alle – bis auf seinen

58 MOTOCROSS ENDURO


neuen Hauptrivalen Mark Scheu vom Team Fink

Moto Holzgerlingen/ADAC Württemberg. Dieser

hing nur wenige Sekunden hinter dem

Champ von 2018 in Reichweite, patzte allerdings

insgesamt dreimal an der gleichen Stelle

und hatte dadurch nie die Chance, richtig

Druck auf Gundermann auszuüben. Scheu behauptete

den 2. Rang, verlor aber immer mehr

Zeit auf Gundermann, der das Rennen am Ende

sehr souverän gewann. Robert Riedel vom

Team KTM GST Berlin landete über drei Minuten

hinter dem Sieger auf dem 3. Platz.

In der Klasse XC Supersprint war es wieder

Gundermann, der zunächst den Ton angab und

sich seinen zweiten Holeshot des Tages holte.

Seine Dauerrivalen Michael Kartenberg vom

Team Kartenberg Motosports und Moritz Schittenhelm

vom Team Mefo Sport Factory Racing

folgten ihm allerdings knapp dahinter. Schittenhelm

fand schnell seinen Rhythmus und näherte

sich nach und nach dem 1. Platz. Gundermann,

der ja bereits ein 120-Minuten-Rennen

in den Knochen hatte, musste nach der Hälfte

der Distanz seinen Speed reduzieren und

schließlich den schnelleren Schittenhelm ziehen

lassen. Der hatte danach freie Bahn und

zog Gundermann davon. Michael Kartenberg,

der nach eigenen Aussagen zunächst nicht so

richtig in Schwung kam, steigerte sich nach

und nach und schnappte sich kurz vor dem Ende

noch den ausgepowerten Gundermann und

landete so auf dem 2. Platz. Gundermann rettete

den 3. Rang ins Ziel und landete bei seinem

Heimrennen so erneut auf dem Treppchen.

Ein gelungener Stopp der Deutschen Cross

Country Meisterschaft. So kann es weitergehen!

Am 22./23.06.2019 ist der GCC-Tross in

Venusberg in Sachsen zu Gast.

Alle Infos zur Serie sowie alle Ergebnisse gibt

es auf gcc.xcc-racing.com

• Fotos: Baboons

MOTOCROSS ENDURO 59


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

TOP RESULTS

Martin Scheuch testet aktuell viele Produkte für den Shop

Im Norddeutschen ADAC-Motocross-Cup jagt

zur Zeit eine Veranstaltung die nächste und die

Kiedrowski-Teamfahrer haben wieder einige

Top-Ten-Platzierungen erreicht.

Im Zwischenstand liegen Nieke Rudolf und Kim

Paul bei den Ladys auf den Plätzen 3 und 6 und

Dennis Thran belegt in der starken MX1-Klasse

aktuell Rang 4. In der MX2-Klasse führt Teamfahrer

Lasse Rudolf, gefolgt von Danny Lipski

auf Platz 9. In der 125er Wertung befinden sich

mit Till Hadwiger (Platz 5) und Niklas Bernhard

(Platz 9) ebenfalls zwei Piloten in den Top Ten.

Bei den 50ern liegt Mio Müller auf Platz 10,

während Leon Bühren sich bei den 65ern auf

Platz 7 kämpfen konnte.

Beim Enduro in Bresegard siegte Malte Hohn,

gefolgt von Sascha Nocon (Platz 3) – somit

standen wieder zwei Teamfahrer in der stärksten

Klasse auf dem Podium!

Das gemeinsame Training an Himmelfahrt

nutzten etliche Teamfahrer, um bei perfekten

Bedingungen ein paar schnelle Runden in den

Hetendorfer Dirt zu brennen.

Kommt ins Team Kiedrowski Racing – dort bekommt

ihr nicht nur die besten Bike-Deals und

top Konditionen/Sponsoring-Programme für

die komplette Saison, sondern auch Trainingsmöglichkeiten/Teamveranstaltungen,

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ihr mit international erfahrenen Racern an

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60 MOTOCROSS ENDURO


Der Truck steht bei den Events jederzeit für die Teamfahrer bereit

Die Fahrer des ADAC NSA Enduro Teams

beim Teamtraining

Klarer Doppelsieg für Lasse Rudolf in Hansühn

Malte Hohn siegte in Bresegard


ENDURO-WM: SANTIAGO DE COMPOSTELA/E

Erneuter Triumph

für Freeman

Bradley Freeman (Foto) konnte sich erneut

gegen seinen Landsmann Steve Holcombe

durchsetzen und damit die Führung in der

GP-Wertung übernehmen. Freeman holte sich

in Spanien den dritten Tagessieg in Folge.

• Fotos: Enduro ABC

62 MOTOCROSS ENDURO


• 1. Tag

Nach sintflutartigen Regenfällen und starkem

Wind zu Beginn der Woche fand der erste Tag

der Enduro-WM unter strahlend blauem Himmel

statt. Trotzdem waren die Streckenbedingungen

schwierig.

Fantastische Kämpfe

Die EnduroGP-Fahrer lieferten fantastische

Kämpfe ab. Brad Freeman feierte nach seinem

Erfolg in Portugal seinen zweiten Sieg in Folge.

Freeman fuhr kontrolliert und verwies seinen

Landsmann Steve Holcombe auf den 2. Platz.

Im zweiten Enduro-Test des Tages übernahm

Freeman die Führung und gab sie nicht mehr

ab. Holcombe konnte mit seinem Tagesergebnis

zufrieden sein. Schließlich gewann er die

E3-Klasse. Zufrieden war er trotz allem nicht

und erklärte, gesundheitliche Probleme zu haben.

Zum dritten Mal in dieser Saison war das

Podest in britischer Hand. Daniel McCanney

musste sich schwer ins Zeug legen, um diesen

3. Platz zu holen. Zuerst musste er sich gegen

Alex Salvini und dann noch gegen Loïc Larrieu

behaupten. Der Kampf zwischen Salvini und

Larrieu um Platz 4 war bis zum letzten Test des

Tages absolut spannend. Der Franzose wollte

unbedingt seine zwei DNFs von Portugal wettmachen.

Vor dem letzten Test hatte Larrieu

knapp zwei Sekunden Vorsprung auf Salvini.

Im Abschlusstest gab der Franzose nochmals

richtig Gas und überquerte die Ziellinie mit einem

Vorsprung von 6 Sekunden auf den Italiener.

Zum fünften Mal gewann Brad Freeman die E1,

und zwar vor Thomas Oldrati und Matteo Cavallo.

In der E2 setzte sich Loïc Larrieu am Ende gegen

Alex Salvini durch. Giacomo Redondi komplettierte

das Podium.

Holcombe feierte in der E3 seinen fünften Saisonsieg

vor McCanney und einem beeindruckenden

David Abgrall.

Junior: Fünf Sterne für Verona

Zum ersten Mal in dieser Saison führte Andrea

Verona den kompletten Tag die Juniorklasse

an. Verona konzentriert sich weiterhin auf sein

Hauptziel: den Junioren-Weltmeistertitel. Enric

Francisco ist seit Saisonbeginn in hervorragender

Form, schaffte es aber nicht, Verona zu

überholen und wurde Zweiter. Jack Edmondson

belegte Rang 3 und setzte sich damit gegen

seinen Teamkollegen Theo Espinasse und Wil

Ruprecht durch.

Youth: Debütsieg für Bererd

Titelverteidiger MacDonald verletzt

Schwer zu entscheiden, welche Neuigkeit die

wichtigste des Tages in der 125-ccm-Youth-

Klasse war. Wir beginnen mit der Verletzung

von Leader Hamish MacDonald, der sich im

dritten Endurotest das Schlüsselbein brach.

Der Sherco-Fahrer wurde im örtlichen Krankenhaus

versorgt. Wir wünschen ihm eine baldige

Genesung. Nathan Bererd war der erste Franzose,

der seit Léo Le Quéré im Jahr 2017 einen

125-ccm-Youth-WM-Lauf gewann. Den ganzen

Tag über führte der Franzose ohne Zwischenfälle,

die seine Dominanz störten. Mit mehr als

einer Minute Vorsprung siegte er vor Claudio

Spanu. Das Podest vervollständigte Sergio Navarro.

MOTOCROSS ENDURO 63


ENDURO-WM: SANTIAGO DE COMPOSTELA/E

• STIMMEN

• Foto:

Boano

Racing

Sport

Gesamtsieg in der E3

für Daniel McCanney

Bradley Freeman: Das E1-Klassement anzuführen,

ist schon toll. Aber Leader der EnduroGP-

Wertung zu sein, ist ein Wahnsinnsgefühl. Ich

bin hochzufrieden. Dass es Steve nicht gut

geht, tut mir leid. Ich hoffe, dass er bald wieder

gesund ist.

Steve Holcombe: Ich muss leider feststellen,

dass es im Moment nicht so gut für mich läuft.

Ich bin enttäuscht und mache mir Sorgen um

meine physische Form. Das heutige Ergebnis

ist nicht schlecht, aber auch nicht zufriedenstellend.

Daniel McCanney: Ich bin mit dem ersten Tag

zufrieden und enttäuscht zugleich. Diese gemischten

Gefühle kommen daher, dass ich viel

Zeit im ersten Extremtest verloren habe und

diese dann unbedingt aufholen musste. Mein

Speed war gut, aber nicht von Beginn an. Nach

dem zweiten Tag kann ich sagen: Alles lief gut

und ich freue mich auf die nächsten Rennen.

• 2. Tag

Auch am zweiten Tag herrschte strahlender

Sonnenschein, der zahlreiche Zuschauer an

die Strecke lockte. Brad Freeman dominierte

erneut das Geschehen. Steve Holcombe wurde

nur Sechster. Freeman gewann fünf Tests und

belegte viermal den 2. Platz. „Nur“ Platz 2 holte

trotz Spitzenleistung Daniel McCanney. In

Runde 1 führte er das Feld an, wurde dann aber

von Freeman überholt. Der Juniorenweltmeister

von 2016 Giacomo Redondi feierte in Spanien

seinen ersten Sieg bei den Senioren.

„Red“ zeigte an diesem Wochenende eine sehr

starke Leistung. Alex Salvini und Loïc Larrieu

lieferten sich erneut spannende Fights. Dieses

Mal hatte Salvini den längeren Atem.

Am zweiten Tag klärte sich auf, welche gesundheitlichen

Probleme Steve Holcombe seit dem

Deutschland-GP plagen. Bei dem vierfachen

Weltmeister wurde ein Virus diagnostiziert. Vor

allem viel Ruhe ist für Holcombe vonnöten, um

wieder gesund zu werden. Das vereinbart sich

natürlich nicht mit dem Leben eines Endurofahrers.

In Anbetracht seines Gesundheitszustands

leistete Holcombe Heldenhaftes. Er

schöpfte alle seine Reserven aus und beendete

den Tag auf Platz 6.

In der E1 gewann zum sechsten Mal Freeman.

Auf den Plätzen folgten Davide Guarneri und

Matteo Cavallo.

In der E2 feierte Giacomo Redondi seinen ersten

Sieg in einer Seniorenklasse. Er verwies

Salvini und Larrieu auf die Plätze 2 und 3.

Die E3 gewann zum ersten Mal in dieser Saison

McCanney vor Holcombe. David Abgrall holte

mit Platz 3 sein zweites Podium an diesem Wochenende.

Junior: Verona unschlagbar

Andrea Verona befindet sich in Topform und

verwies die starken Theo Espinasse und Jack

Edmondson auf die Plätze 2 und 3. Enric Francisco

wurde Vierter.

Youth: Pavoni schlägt Spanu

mit 0,06 Sekunden Vorsprung

In Abwesenheit von Hamish MacDonald gewann

Matteo Pavoni (ITA-Beta) mit unglaublichen

0,06 Sekunden Vorsprung vor Claudio

Spanu. Tag-1-Sieger Nathan Bererd wurde Dritter.

Loïc Larrieu: Nach meinem schlechten Abschneiden

in Portugal brauchte ich ein gutes

Ergebnis, um mich wieder wohlzufühlen. Ich

bin überglücklich über meinen Sieg am ersten

Tag in der E2. Das war sehr wichtig für mich.

Giacomo Redondi: Ich freue mich total über

meinen ersten Sieg in der E2. Natürlich bedeutet

mir auch der 3. Platz am zweiten Tag in der

EnduroGP-Klasse sehr viel. Ich kann die nächsten

Rennen kaum abwarten.

64 MOTOCROSS ENDURO


• Foto: Boano Racing Sport

Andrea Verona: Was soll ich sagen? Der sechste

Sieg ist eine wundervolle Belohnung für die

viele Arbeit, die TM und ich geleistet haben. Ich

hoffe, weiterhin in so guter Form zu bleiben.

EnduroGP Tag 2 (v.l.): Daniel McCanney, Bradley Freeman und Giacomo Redondi • Foto: Boano Racing Sport

Matteo Pavoni: Ein verrücktes Wochenende.

Gestern musste ich wegen Problemen mit der

Mechanik aufgeben und heute gewinne ich.

Enduro-WM - 3. Lauf - Santiago de Compostela/E

10./11.5.2019

• Ergebnisse:

EnduroGP - 1. Tag: 1. Bradley Freeman, GB, Beta; 2. Steve Holcombe,

GB, Beta; 3. Daniel McCanney, GB, TM; 4. Loïc Larrieu,

F, TM; 5. Alex Salvini, I, Honda; 6. Giacomo Redondi, I,

Husqvarna; 7. Thomas Oldrati, I, Honda; 8. Christophe Charlier,

F, Honda; 9. Joe Wootton, I/GB, Husqvarna; 10. Matteo Cavallo,

I, Sherco.

Ferner: 21. Edward Hübner, D, KTM.

2. Tag: 1. Freeman; 2. D.McCanney; 3. Redondi; 4. Salvini;

5. Larrieu; 6. Holcombe; 7. Guarneri; 8. Cavallo; 9. Charlier;

10. Oldrati.

Ferner: 19. Hübner.

E1 - 1. Tag: 1. Bradley Freeman, GB, Beta; 2. Thomas Oldrati, I,

Honda; 3. Matteo Cavallo, I, Sherco; 4. Davide Guarneri, I,

Honda; 5. Kirian Mirabet, E, Honda; 6. Rudy Moroni, I, KTM;

7. Jonathan Rosse, CH, Yamaha; 8. Patrik Markvart, CZ, KTM.

2. Tag: 1. Freeman; 2. Guarneri; 3. Cavallo; 4. Oldrati; 5. Moroni;

5. Markvart; 7. Rosse; 8. Mirabet.

E2 - 1. Tag: 1. Loïc Larrieu, F, TM; 2. Alex Salvini, I, Honda;

3. Giacomo Redondi, I, Husqvarna; 4. Christophe Charlier, F,

Honda; 5. Joe Wootton, I/GB, Husqvarna; 6. Antoine Basset, F,

Husqvarna; 7. Eero Remes, FIN, Yamaha; 8. Davide Soreca, I,

Honda; 9. Benjamin Herrera, RCH, Beta; 10. Edward Hübner, D,

KTM.

2. Tag: 1. Redondi; 2. Salvini; 3. Larrieu; 4. Charlier; 5. Herrera;

6. Wootton; 7. Basset; 8. Soreca; 9. Luis Oliveira, P, KTM;

10. Hübner.

E3 - 1. Tag: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Daniel McCanney,

GB, TM; 3. David Abgrall, F, Beta; 4. Anthony Geslin, F, Beta;

5. Simone Trapletti, I, GasGas.

2. Tag: 1. D.McCanney; 2. Holcombe; 3. Abgrall; 4. Geslin;

5. Trapletti.

EJ - 1. Tag: 1. Andrea Verona, I, TM; 2. Enric Francisco, E, KTM;

3. Jack Edmondson, GB, Sherco; 4. Theophile Espinasse, F,

Sherco; 5. Wil Ruprecht, AUS, Yamaha; 6. Roni Kytönen, FIN,

Husqvarna; 7. Antoine Magain, B, KTM; 8. Till de Clercq, F,

Husqvarna; 9. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna; 10. Emanuele

Facchetti, I, GasGas.

2. Tag: 1. Verona; 2. Espinasse; 3. Edmondson; 4. Francisco;

5. Kytönen; 6. Facchetti; 7. Barbosa; 8. Magain; 9. Léo Le Quéré,

F, Sherco; 10. Marc Sans, E, KTM.

EY - 1. Tag: 1. Nathan Bererd, F, Husqvarna; 2. Claudio Spanu, I,

Husqvarna; 3. Sergio Navarro, E, Husqvarna; 4. Hugo Svärd,

FIN, Yamaha; 5. Daniel Mundell, GB, Sherco; 6. Manolo Morettini,

I, KTM; 7. Luca Fischeder, D, Sherco; 8. Thomas Clemente,

P, KTM; 9. Marcus Adielsson, S, Yamaha; 10. Adria Sanchez Botella,

E, KTM.

Ferner: 14. Karl Weigelt, D, Sherco.

2. Tag: 1. Matteo Pavoni, I, Beta; 2. Spanu; 3. Bererd; 4. Navarro;

5. Svärd; 6. Morettini; 7. Mundell; 8. Fischeder; 9. Adielsson;

10. Clemente.

Ferner: 15. Weigelt.

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HARDENDURO SERIES GERMANY: CRIMMITSCHAU

Marcel Teucher moderierte das

SuperEnduro an der Strecke,

hier mit SuperEnduro-Profi

Blake Gutzeit im Interview

Nach der unglücklichen

letzten Runde in Neuhaus-

Schierschnitz sicherte sich

Gutzeit in Crimmitschau den

ersten Meisterschaftssieg

Gutzeit dominiert den

zweiten Saisonlauf in

Crimmitschau

Der Veranstalter in Crimmitschau erhöhte

den Schwierigkeitsgrad zum Vorjahr

um ein Vielfaches • Fotos: Uwe Laurisch

Platz 12 im Finale für

Eddie Findling auf

seiner GasGas

Eddie Findling, Blake Gutzeit

und Robert Scharl, der die

Gesamtwertung weiterhin

anführt

Tim Apolle sicherte sich Platz 2 im Finale

Die Seniorwertung

war erneut eine

klare Angelegenheit

für Dirk Peter

66 MOTOCROSS ENDURO


Die HardEnduroSeries Germany kam Mitte Mai

an den Ort zurück, wo vor einem Jahr alles begann.

Bei erneut sommerlich heißen Temperaturen

gab es in Crimmitschau ein Rennwochenende

der Extraklasse, denn mit dem Sächsischen

Offroadcup und einem SuperEnduro am

Samstagabend gab es reichlich Rennaction.

„Crimmitschau war ein voller Erfolg für die Serie

und auch für den Veranstalter HET Reinsdorf.

Es ist positiv, wenn an einem Wochenende

gleich mehrere Serien stattfinden, so konnten

einige Fahrer bei mehreren Rennen antreten

und bekamen damit für eine weite Anreise

viele Möglichkeiten, sich auf dem Motorrad

auszutoben“, so Serienmanager Denis Günther.

Im erstmals ausgetragenen Side-Event am

Abend setzte sich SuperEnduro-Profi Blake

Gutzeit im Finale gegen den amtierenden SuperEnduro-Vizejuniorenweltmeister

Tim Apolle

durch.

• X-Grip Prolog Award

Der eigentliche Renntag begann für die 157

Teilnehmer zunächst mit dem Prolog. Dieser

bestimmt bei der HardEnduroSeries Germany

immer die Gruppeneinteilungen für den weiteren

Renntag. Auf einer sonderprüfungsähnlichen

Runde waren die klassischen Endurofahrer

diesmal leicht im Vorteil. Dies zeigt sich

Bei den Junioren siegte zum

zweiten Mal Louis Richter,

hier bei einer der vielen

Steilabfahrten ...

auch im Ergebnis, denn mit Tim Apolle und Kevin

Nieschalk waren zwei Fahrer an der Spitze,

die ihre Ausbildung ganz klar in diesem Bereich

gemacht haben. Robert Scharl auf Platz 5

und Blake Gutzeit auf 6 hielten sich stattdessen

noch etwas zurück, dies sollte sich aber

am weiteren Renntag noch ändern.

• Gruppenrennen –

Siege für Hentschel und Gutzeit

Aufgrund der Hitze und der langen anspruchsvollen

Runde entschied man sich, die Distanz

auf 90 Minuten zu verkürzen. Dennoch waren

die meisten Fahrer nach diesem Teil des Renntages

schon völlig ausgepowert. Der HET

Reinsdorf hatte in die Kiesgrube Gablenz/

Crimmitschau eine kräftezehrende anspruchsvolle

Runde gezaubert, die den Titel Hardenduro

zu Recht trug.

Im ersten Gruppenrennen lieferten sich Tim

Apolle und Leon Hentschel ein spannendes Duell.

Die Führung wechselte auf der 20 Minuten

langen Runde mehrfach. Am Ende setzte sich

Hentschel allerdings durch und sicherte sich

einen Platz in der ersten Reihe für das Finalrennen.

Im zweiten Gruppenrennen war es Blake

Gutzeit, der fehlerfrei seine Runden drehte

und den Heat vor Tobias Wittek gewinnen

konnte.

Louis Richter, Kevin Nieschalk und Tim Apolle bei

der Autogrammstunde für die zahlreichen Fans

• Finale – Gutzeit schlägt zurück

Im Finale über 90 Minuten oder vier Runden

wurden auf der Runde weitere spektakuläre

Abschnitte eingebunden. Dreiundachtzig Fahrer

stellten sich hier der Herausforderung bei

sengender Hitze. Glücklicherweise machten

die vorhergesagten Gewitter einen Bogen um

die Strecke, denn sonst wären einige Hänge zu

unbezwingbaren Gegnern geworden.

Den besten Start erwischte Tim Apolle, gefolgt

von Robert Scharl und Blake Gutzeit. Der Südafrikaner

Gutzeit hatte an einem der ersten

Berge einen kleinen Hänger und verlor etwas

an Boden. In Runde 2 hatte er dann aber bereits

die Spitze übernommen und setzte sich

etwas ab. Dahinter pendelte sich das Ergebnis

auch ein, mit Tim Apolle auf Platz 2 und Robert

Scharl als Dritter waren die Plätze auf dem Podest

bezogen. Nach der unglücklichen letzten

Runde in Neuhaus-Schierschnitz sicherte sich

Gutzeit somit den ersten Meisterschaftssieg.

Die Seniorwertung war erneut eine klare Angelegenheit

für Dirk Peter und bei den Junioren

siegte zum zweiten Mal Louis Richter. Beide

setzten sich damit bereits etwas von ihren Verfolgern

ab. In der Gesamtwertung hat sich die

Spitze hingegen weiter zusammengeschoben.

Scharl führt weiterhin mit 2 Punkten vor dem

neuen zweitplatzierten Blake Gutzeit und Tim

Apolle. Auch Leon Hentschel auf Platz 4 hat mit

5 Punkten Rückstand noch alle Chancen für die

zweite Saisonhälfte, die am 11. August in Vellahn

fortgesetzt wird.

Alle Ergebnisse unter:

www.hardenduro-germany.de

• Was ist noch passiert?

Für das HESG-Serienmanagement ist der Lauf

in Crimmitschau so etwas wie das Heimspiel.

Schon im Vorfeld traf man sich mehrmals mit

dem HET Reinsdorf vor Ort, um einige Details

zu besprechen.

Insgesamt fanden am Rennwochenende

13 Rennläufe statt. Für den HET Reinsdorf eine

Mammutaufgabe. Aufgeteilt in Sächsischer

Offroadcup (zwei Läufe), Heaven or Hell Super

Enduro (sieben Läufe) und Heaven or Hell

Xtreme Enduro (vier Läufe inklusive Prolog).

Der neue Modus kam sowohl bei den Fans als

auch bei den Fahrern gut an. Immer neue

Starts sorgen für mehr Action auf der Strecke.

Das erstmals ausgetragene Heaven or Hell

SuperEnduro zog viele Zuschauer an die Strecke,

sie sahen spannende Läufe mit dem Favoritensieg

von Blake Gutzeit aus Südafrika.

Die Siegerehrung des Heaven or Hell Superenduro

wurde vom „Hauer“ durchgeführt. Der

Stargast aus dem Erzgebirge heizte danach

dem Festzelt mächtig ein und sorgte für eine

ausgelassene Stimmung.

Neben dem umfangreichen Livestream auf der

Facebook-Seite moderierte Marcel Teucher

diesmal auch das SuperEnduro an der Strecke.

Ab dem nächsten Lauf in Vellahn möchte der

Tabellenvierte vom Vorjahr allerdings gern

auch selbst wieder am Renngeschehen teilnehmen.

In der HESG Village war diesmal sehr viel los.

FunnelwebFilter war erstmals mit einem Stand

vertreten. Zu den Stammgästen gehört X-Grip,

die seit dem ersten Lauf im letzten Jahr Reifenpartner

der Serie sind.

Während des Rennwochenendes wurde bereits

über das nächste Jahr beraten. Wie auch in

Neuhaus-Schierschnitz fixierte man einige Dinge

hinter den Kulissen.

MOTOCROSS ENDURO 67


kolumne

Eddy Frech

• Foto: Blitzi Pics/Dominik Kusche

oben und unten

Im Mai waren zwei Läufe zur Sachsenmeisterschaft und am ersten Juni-

Wochenende der zweite ADAC-MX-Masters-Lauf an der Reihe.

Das erste Rennen zur Sachsenmeisterschaft fand in Seiffen statt. Als wir

ankamen, war die Strecke perfekt. Leider begann es vormittags zu regnen

und der Regen hielt auch bis zum zweiten Lauf an. Im Zeittraining landete

ich auf Platz 1. Der erste Lauf lief nach grottenschlechtem Start, einem Zusammenprall

und dem daraufhin folgenden Sturz recht gut. Ich fuhr bis

auf Platz 2 vor, wo ich das Rennen auch beendete. Im zweiten Lauf kam ich

am Start ein bisschen besser weg und finishte auf Platz 1, das bedeutete

insgesamt Gesamtrang 1. Am besten in Seiffen sind die „Zusatzpokale“.

Es gibt immer noch ein Original-Erzgebirge-Handarbeitsteil dazu. Ich

konnte zusätzlich einen schönen Nussknacker gewinnen. Darüber hat sich

Mama zum Muttertag sehr gefreut!

Der nächste Sachsen-Lauf fand in Pflückuff statt. Diese Strecke ist sehr

schnell. Meine Klasse fuhr mit den Ladys zusammen. Weil die Strecke so

schnell ist, zogen die Mädels auf der Geraden an uns vorbei, aber in den

Kurven überholten wir wieder ... Training und Zeittraining liefen gut.

Im ersten Rennen fuhr ich erneut auf Platz 2. Im zweiten Lauf ging ich dann

in der dritten, vierten Runde am Ersten vorbei, konnte mich zirka 20 Sekunden

absetzen und sah die Zielflagge als Erster. Mit beiden Rennen war

ich mehr als zufrieden!

In der nächsten Woche ging es nach Österreich zu den ADAC MX Masters

nach Möggers. Im Zeittraining stürzte ich in der zweiten Runde und fand

dann keinen Fluss mehr. Das hieß für mich Startplatz 25. Im ersten Rennen

war ich gut dabei, ging aber in einer tiefen Spurrille zu Boden und nahm

die Verfolgung auf, im Endeffekt hieß das Platz 25. Im zweiten Lauf startete

ich im Mittelfeld und bremste das Motorrad zur Halbzeit aus. Sodann fiel

meine Hinterradbremse mehr oder weniger aus und ich wurde nur Achtundzwanzigster.

Ich weiß jetzt genau, an was ich arbeiten muss! Fitness ist für mich ganz

wichtig und ich fahre in der nächsten Zeit ohne Hinterradbremse, die wird

abgebaut ... Dadurch stehe ich nicht mehr so auf der Bremse, was mit

Sicherheit die bessere Variante ist.

Die nächsten Trainings werde ich effektiv nutzen!

Bis bald, Euer

Eddy

• Foto: Uwe Laurisch

An meinem rennfreien Wochenende war ich mal bei der HardEnduro Series

Germany in Crimitschau Enduroluft schnuppern. Dabei habe ich mir gleich ein

paar neue Luftfilter von Funnelweb Filter besorgt. Niels van Kempen (Foto) hat mir

dann gleich die Vorteile des Filters erklärt und jetzt probiere ich das gerade aus

68 MOTOCROSS ENDURO


Müller/Hofmeier kolumne

Foto: Steffen Mayer

Erster WM-Lauf – erste Qualifikation

Zunächst ging es für uns in die nächste DM-Runde nach Geisleden. Für eine

super Infrastruktur sorgte Markus Prokesch, der nicht nur 1. Vorstand

beim MSC Geisleden ist, sondern auch die komplette Seitenwagen-DM

bestreitet. Die Strecke war vom vielen Regen stark gezeichnet. Das freie

Training verlief zunächst problemlos, jedoch fuhr sich nur eine Spur heraus.

Im Zeittraining hängten wir uns hinter Martin Walter, um uns für eine

schnelle Runde ziehen zu lassen. Der rutschige Steilhang war für die

Linksgespanne jedoch schwierig zu fahren und so kam es, dass sich Martin

mit seinem österreichischen Beifahrer Johannes Vonbun am Ende des

Steilhangs überschlug. Nur knapp konnten wir den beiden ausweichen.

Johannes zog sich dabei eine Schulterverletzung zu und fällt leider bis auf

weiteres aus. Das Zeittraining wurde daraufhin abgebrochen und später

neu gestartet. Im ersten Rennlauf konnten wir nach dem Start ein gutes

Tempo fahren und uns auf Platz 7 einreihen. Zehn Minuten vor Rennende

brach uns dann plötzlich das Heck in einer Rechtskurve ungewöhnlich

stark aus. In den folgenden Kurven lief es nicht besser, sodass Heiko das

Gas rausnehmen musste. Er dachte, dass es vom Mouse kam, doch wie

sich herausstellte, versagte die Dämpfung im hinteren Stoßdämpfer. In

der Pause bauten wir einen gebrauchten Ersatzstoßdämpfer ein, den wir

bis dato jedoch nicht testen konnten. Im zweiten Lauf belegten wir dann

noch einen 9. Platz und somit im Tagesklassement Platz 9.

Mit dem Rennen in Geisleden war die englische Woche beendet und wir

konnten uns auf den ersten WM-Lauf in Kramolin konzentrieren. Bei den

angereisten 42 Teams trauten wir uns schon gar nicht, von einer Qualifikation

zu träumen. Für die Rennläufe am Sonntag qualifizieren sich lediglich

30 Teams plus zwei Reserveteams. Am Samstagmorgen belegten wir unter

Topbedingungen im Zeittraining Platz 19, womit eine Qualifikation unerreichbar

schien. Vor den Qualifikationsrennen setzte dann starker Regen

ein und flutete die Strecke im Handumdrehen. Im Qualirennen ging es

dann hart zur Sache. Einige Teams bekamen aufgrund der tiefen Wasserlöcher

Motorenprobleme und mussten das Rennen aufgeben. Wir kämpften

uns nach vorne bis auf die Qualifikationsplätze und konnten uns trotz

einem Zusammenstoß mit dem Team Kops/Lambrechts auf dem 12. Platz

durchs Ziel katapultieren. Wir konnten es gar nicht fassen. Erster WM Lauf

und die erste Qualifikation direkt geschafft ohne den Weg übers Last

Chance. Damit hatten wir schon mehr erreicht, als wir uns erhofft hatten.

Etwas ernüchternd war jedoch die Tatsache, dass ich beim Zusammenstoß

mit dem Team Kops/Lambrechts mein Knie und meinen Oberschenkel etwas

lädiert hatte. Zeitweilig waren die Schmerzen so stark, dass ich nicht

wusste, ob wir am Sonntag würden starten können. In den Qualirennen

geht es einfach etwas härter zur Sache als sonst. Besonders im Kampf um

Platz 12. Dem letzten Platz für eine Direktqualifikation und somit zu den

500,- Euro Qualigeld.

Nach der Nacht ging es dann aber einigermaßen, sodass wir an den Start

gehen konnten. Unser Ziel war es, zweimal sauber ins Ziel zu fahren. Beide

Male konnten wir das voll umsetzen und jeweils den 25. Platz einfahren.

Trotz leichter Blessuren konnten wir damit einen kleinen Traum verwirklichen:

Unsere erste WM-Teilnahme inklusive einer Direktqualifikation.

Am darauffolgenden Wochenende war kein Rennen geplant und wir konnten

die Zeit zur Regeneration nutzen.

Weiter ging es in Neiden beim MSC Pflückuff. Die Strecke war top präpariert

und machte uns wie letztes Jahr richtig Spaß. Im freien Training am

Morgen hatte ich keinen klaren Kopf und dazu leichte Bauchschmerzen,

die mir den ganzen Tag Probleme bereiten sollten. Im Zeittraining brauchten

wir etwas länger, um uns genügend Freiraum für eine schnelle Runde

zu suchen. Beim anschließenden Starttraining hatte Heiko wieder das Gefühl,

dass die Kupplung rutscht. Er wechselte vor dem Rennen noch eine

Stahlscheibe und die Kupplungsfedern. Damit war die Kupplung wieder

voll einsatzbereit und wir wurden beim Start zum ersten Lauf etwas vom

vielen Vortrieb überrascht. Wir konnten uns zügig an Joachim Reimann mit

seinem neuen Beifahrer Brian Anthony aus Australien hängen. Nach ein

paar Runden konnten wir die beiden passieren und schafften es sogar,

Martin Walter zu überholen, der mit Philipp Reimann einen Ersatz für Johannes

Vonbun finden konnte. Zwei Runden vor Schluss konnten wir dann

noch am Team Sieber/Klooz vorbeispringen und uns auf Platz 4 vorbeischieben.

Somit unser bestes Laufergebnis in der DM bis jetzt. Im zweiten

Lauf konnte Heiko einen genialen Start aus dem Gatter zaubern. Auf Platz

2 gingen wir durch die erste Kurve. Die Platzierung konnten wir auch die

ersten 15 Minuten behaupten, doch als wir vom Team Engelbrecht/Karnatz

überholt wurden, brach ich konditionell komplett ein. Ich musste Heiko

bitten, das Gas rauszunehmen. Bis dahin war Heiko einen super Speed gefahren

und hätte ihn bestimmt auch halten können. Vermutlich war es ein

Zusammenspiel aus meinen Magenproblemen, weshalb ich den ganzen

Tag fast nichts mehr gegessen hatte, und Konditionsproblemen, die mich

in die Knie zwangen. Wir waren beide enttäuscht, dass wir das Rennen nur

mit geringer Geschwindigkeit ins Ziel fahren konnten. Da nicht ganz so

viele Teams vor Ort waren, konnten wir dennoch einen 8. Platz holen und

somit Tagesrang 6 einfahren.

Mit gemischten Gefühlen traten wir dann den Heimweg an. Zum einen

konnten wir ein super Tempo fahren und zeigen, dass wir noch Potenzial

haben, zum anderen konnte ich das Tempo nicht bis zum Ende durchhalten.

Aktuell sind wir auf dem Weg zu unserem zweiten WM-Lauf nach Plomion

in Frankreich. Wir sind schon gespannt, was uns dort erwartet und hoffen

auf eine erneute Qualifikation auf der harten und schnellen Strecke. Das

nächste Ziel sind nun die ersten WM-Punkte ;-)

Sportliche Grüße

Heiko und Pirmin

MOTOCROSS ENDURO 69


kolumne Marcel Teucher

back on the bike

Hallo meine Lieben,

zuletzt berichtete ich davon, dass es weiter vorwärtsgeht. Seit zirka einer

Woche sitze ich wieder regelmäßig auf dem Motorrad und taste mich an

härteres Gelände heran. Auch die weiteren Trainingseinheiten gehen wieder

mit beiden Armen und das weitestgehend schmerzfrei.

Ich hoffe, bald wieder 100 Prozent fit ins Renngeschehen zurückzukehren.

Der aktuelle Plan sieht so aus, dass ich im August bei der HardEnduro

Series Germany wieder antreten möchte. Bis dahin will ich gern ein paar

kleinere Rennen als Vorbereitung nutzen. Es wäre zu riskant, jetzt bereits

zum Beispiel am Erzberg zu starten. Und ich muss definitiv noch etwas

„Biketime“ aufholen.

In meinem aktuellen Vlog auf Youtube seht ihr auch, wie es derzeit läuft,

schaut mal rein.

Bis dahin, euer

Marcel

70 MOTOCROSS ENDURO


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SUPERMOTO: ST. WENDEL

Supermoto

St. Wendel wird 18

Am 25./26. Mai ging es für die SuperMoto IDM zu Lauf 3 nach St. Wendel. Hier erwarteten

die Fahrer nicht nur bestes Wetter, sondern auch prall gefüllte Zuschauerränge

mit über 10.000 Fans. Unter dem Motto „Supermoto St. Wendel wird 18“ ermöglichten

der ADAC Saarland zusammen mit dem Wochenspiegel, der Stadt St. Wendel, Radio

Salü und dem Autohaus Deckert den freien Eintritt zum Saison-Highlight. Auf dem

Zeitplan fürs Wochenende standen sieben Klassen mit insgesamt knapp 240 Fahrern.

72 MOTOCROSS ENDURO


Tag 1: Nach sonnigen Trainings am Morgen

startete die in Gruppen geteilte Klasse S5 in

die erste heiße Phase der Veranstaltung.

Unter Beobachtung tausender Zuschauer gab

es in der Gruppe B durch Derek Rummel mit

seinem Debütsieg im Zeittraining und beim

Halbfinale die erste kleine Überraschung. In

der Gruppe A konnte sich André Ziegler die Pole

fürs Halbfinale sichern und dort später hinter

Andreas Jung den 2. Platz einfahren.

Ein Herzschlagfinale bekamen die Zuschauer

bei den Rookies und Junioren zu sehen. Nagelhofer

und Mosin lieferten sich bei den Junioren

ein starkes Kopf-an-Kopf-Rennen. Vier Runden

vor Schluss stürzte Mosin und musste sich zurück

an die Spitze kämpfen. Diese verfehlte er

nur um eine Haaresbreite, er musste sich jedoch

hinter Nagelhofer einreihen. Bei den Rookies

gewann Leonard Blauschek den ersten

Lauf. Das Rennen der Ü40 konnte Lokalmatador

Steffen Jung für sich entscheiden, nachdem

er auch schon im Zeittraining die beste

Zeit einfuhr.

Tag 2: Auch am zweiten Tag kamen tausende

Zuschauer, um hautnah bei den anstehenden

Rennen mitzufiebern. Hier lieferten sich in der

besonderen Atmosphäre des Stadtrundkurses

Marc-Reiner Schmidt, Bernhard Hitzenberger

und Jan Deitenbach (Foto) einen harten Kampf

um den 1. Platz. Schmidt musste hier das Rennen

vorzeitig wegen Problemen mit der Bremse

beenden und Jan Deitenbach, vor Peter Banholzer

und Hitzenberger, konnte sich seinen

ersten S1-Sieg überhaupt sichern. Zum zweiten

Rennen konnte Marc-Rainer seine technischen

Probleme lösen und souverän den Sieg einfahren.

Auch in der S2 gab es einen spannenden

Kampf um den Sieg. So war es im ersten und

zweiten Lauf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen

Lokalmatador Christopher Robert und

Gaststarter François Corman aus Belgien. Corman

konnte sich im ersten Rennen den 1. Platz

sichern, Robert im zweiten.

Beim ersten Lauf der S3 gab es einen anhaltenden

Zweikampf zwischen Lucas Geitner und

Frank Ensenauer, diesen konnte Ensenauer gewinnen

und so vor Geitner auf Platz 2 das Ziel

erreichen. Doch beim zweiten Rennen dominierte

Geitner und konnte sich vor Yannic Closen

und Frank Lehmann das oberste Treppchen

sichern.

Das Finale der S5 gewann Neueinsteiger Derek

Rummel vor André Ziegler und Andreas Jung.

In der Ü40 sicherte sich Lokalmatador Steffen

Jung den Sieg im zweiten Lauf vor heimischem

Publikum.

Nach diesem insgesamt sehr erfolgreichen und

packenden Wochenende geht es für die Fahrer

zunächst in eine kleine Ruhepause bevor am

6./7. Juli der Lauf 4 in Schaafheim ansteht.

Auf dem Odenwaldring erwartet die zirka 200

Fahrer eine kompakte Kartstrecke, gespickt

mit Teilen der benachbarten Motocrosspiste.

Eine Woche später geht es dann direkt weiter

mit Lauf 5 in Oschersleben.

Alle weiteren Informationen zu den anstehenden

und vergangenen Veranstaltungen sowie

die kompletten Ergebnisse findet ihr auf supermotoidm.de

oder in den sozialen Medien unter

supermotoidm_official.

• Foto: Jens Zimmermann

MOTOCROSS ENDURO 73


WARENKORB: WE MUST HAVE IT

ARMEGA Brille von 100% –

Geschärfte Konturen

Die ARMEGA, das neue Flaggschiff im 100% Brillen-Sortiment ist da!

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Motocross- und Downhill-Racer: unübertroffen klare Sicht dank

der neuen, wegweisenden ULTRA HD Linse. Die im aufwändigen Spritzgussverfahren

hergestellte Linse besteht aus einem zwei Millimeter dicken,

bruchsicheren und schlagfesten Polycarbonat-Material, das speziell

ohne optische Verzerrung geformt wurde.

In Kombination mit der kontrastverstärkenden HiPER-Linsen-Technologie

von 100% fühlt man die Tiefe der Umgebung, während sie an einem vorbeizieht.

Durch das Erhöhen des Kontrasts erleben Fahrer eine tiefendefinierende

Vision mit unvergleichbarer Wahrnehmung, um jedes Detail des

Geländes zu spüren.

Der im dualen Spritzgussverfahren hergestellte Rahmen bietet ein enormes

Sichtfeld sowie einen hohen Aufprallschutz. Die 6-Punkt-Scheibenhalterung

sichert das Glas optimal und arbeitet Hand in Hand mit dem

Quick-Release-System, das einen Austausch der Linse innerhalb kürzester

Zeit und mit wenigen Handgriffen ermöglicht.

Die Armega verfügt über ein neues Schweiß-Management-System, das

Schweiß und Feuchtigkeit während der Fahrt aufnimmt und von der Linse

weg, durch einen integrierten Kanal, aus der Brille heraus ableitet. Lufteinlässe

im Rahmen sorgen für hervorragenden Airflow, für klare unvernebelte

Sicht und Abkühlung.

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optische Klarheit

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und schnellen Wechsel der Gläser

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• 2 mm dicke, bruchsichere Spritzguss-Linse für verzerrungsfreie Sicht

• Verstärkter, Dual-Injection-Rahmen für maximalen Schutz

und lange Haltbarkeit

• Lufteinlässe für hohe Luftzirkulation und optimale

Feuchtigkeitsausleitung

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• Dreilagiger, perforierter Schaumstoff leitet den Schweiß ab

und erhöht die Ventilation

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für maximalen Grip

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ULTRA HD – so heißt die nächste Revolution in der MX-Vision-Technologie,

die 100% auf den Markt bringt. Das Ergebnis ist ein Glas, das so konstruiert

ist, dass es den Schutz maximiert und dabei eine ultra-klare und störungsfreie

Sicht ermöglicht. Damit sind Konturen von Strecke und Umgebung

genauestens zu erkennen. Nicht ohne Grund ist ULTRA HD das Glas

der Wahl der besten Rennfahrer der Welt.

74 MOTOCROSS ENDURO


Bremsanlage am Vorderrad, Leonelli-Magnet-

Abreißschalter, Domino-Aluminium-Lenker,

Stahlfußrasten sowie neue Kunststoffteile

und ein neues Design.

Die Stärken des Motorrades liegen vor allem

im elektrischen Antrieb und in der Batterie.

Der Antrieb liefert eine Spitzenleistung von

8000 Watt (ca. 11 PS) und ermöglicht bis zu 65

km/h Endgeschwindigkeit. Diese Spitzenwerte

sind über die Android HVR Connect App

stufenlos einstellbar und somit perfekt an

das Fahrkönnen des Kindes und die Streckenbedingungen

anpassungsfähig. Weitere Einstellparameter

sind die Intensität der Motorbremse

(Energierückspeisung in den Akku)

sowie das Ansprechverhalten des Gasgriffes.

Um auch wirklichen Anfängern gerecht zu

werden, kann die Geschwindigkeit mit der

App in Sekundenschnelle auf minimale

6 km/h begrenzt werden, auch die Leistung

sowie das Ansprechverhalten lässt sich optimal

für die ersten Fahrversuche einstellen.

Die HVR Connect App verfügt über die Ferndiagnosefunktion

und das Motorrad erhält

Over-the-Air-Updates der Fahrzeugsoftware.

Preis: 3790,- Euro inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

High Voltage Racing – HVR 60.4 MY19

Die brandneue HVR 60.4, das elektrisch angetriebene Motocrossmotorrad

für Kinder von etwa acht bis 13 Jahren, verfügt wie die kleine Schwester

HVR 50.4 über CNC-gefräste Gabelbrücken, eine dem Kraftverlauf angepasste

Hinterradschwinge, Wave-Bremsscheiben mit Doppelkolben-

Bezugsadresse:

High Voltage Racing GmbH

Neustadter Str. 13 a

91085 Weisendorf

Tel. 09135 722169

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SIDI - Crossfire 3 SRS

In diesem Jahr gibt es sechs neue Farben

des Crossfire 3 SRS, von denen

zwei Sondereditionen nur für eine begrenzte

Zeit verfügbar sind. Also beeilt

euch und holt euch die neuen Stiefel!

Farben: Crossfire 3 SRS Limited Light

Blue/Ash • Crossfire 3 SRS TC222 Yellow

Fluo/Black • Crossfire 3 SRS Black/

Ash • Crossfire 3 SRS Red/White •

Crossfire 3 SRS Black/White • Crossfire

3 SRS Yellow Fluo/Blue

• Obermaterial: Microfaser

• Futter: Teflonnetz und Cambrelle

• Sohle: SRS-Schwalbenschwanzsohle

Größen: 40 bis 50

Preis: 459,95 Euro + MwSt.

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MOTOCROSS ENDURO 75


EVENTS

Jens Getteman führt die Open-DM-Wertung

an • Foto: Kawasaki Team Pfeil

MX Schweighausen am 13./14.7.2019

VIELE NEUERUNGEN

Auch für die 46. Motocrossveranstaltung in Schweighausen wurden dem

MSC „Alemannorum“ Schweighausen deutsche Meisterschaftsläufe zuerkannt,

erstmals jedoch in der großen Open-Klasse ohne Hubraumbeschränkung.

Ein entsprechend hochkarätiges Fahrerfeld wird somit auf

dem Pflingstberg erwartet.

„Organisatorische Vorbereitungen sind längst gestartet“, unterstrich der

neue Vorsitzende und bisherige Sport- und Rennleiter Marco Zehnle.

Sein aktuelles Statement zu den Neuerungen am Pflingstberg: „Wir haben

den Startplatz um vier Meter verbreitert und damit eine gleichmäßiger

verlaufende Startgerade erreicht. Also ein längerer Streckenabschnitt,

der den Crosser willkommene Geschwindigkeit ermöglicht, gefolgt

von einer langen und steilen Berg- und Talfahrt. Zwei Bergabsprünge

(step down) und ein Bergaufsprung (step up) sowie ein neuer Table

(normaler Sprung) warten auf die Teilnehmer 2019. Die Strecke ist deutlich

breiter geworden, wodurch mehr Überholmanöver möglich sind.“

Drei Klassen werden am 14. Juli auf dem Pflingstberg in den 1480 Meter

langen Rundkurs starten. Die Anlage ist für bis zu 40 Fahrer pro Klasse

zugelassen, davon werden 24 Teilnehmer in erster Reihe am Startgitter

stehen können. Der Massenstart ist somit 2019 deutlich spektakulärer

und ein reiner Nervenkitzel, für Fahrer wie Zuschauer.

Deutsche Motocross-Meisterschaft Open: Erstmals werden Wertungsläufe

zur Deutschen Meisterschaft in der Open-Klasse (125 bis 650 ccm)

ausgetragen.

BW-Pokal-Open: Als weiteres Prädikat wird ein Lauf zum Baden-Württembergischen

Motocross-Pokal Open (125 bis 650 ccm) gestartet.

2-Takt-Cup 125-500 ccm: Auf dem Pflingstberg zudem eine nationale

2-Takt-Klasse, Hubraum offen ausgeschrieben, von 125 bis 500 ccm.

RENNPROGRAMM

Sonntagvormittag wird zunächst das freie Training ab 8:30 Uhr und das

abschließende Pflichttraining bis gegen 12:00 Uhr ausgetragen.

Das Rennprogramm selbst startet um 13:00 Uhr und endet gegen 18:00

Uhr, gefolgt von der Siegerehrung im Festzelt an der Rennstrecke unterhalb

des Pflingstberghofes in Schuttertal-Schweighausen, in der Ortenau.

Nach erfolgreichen Premieren in den vergangenen zwei Jahren wird

es auch 2019 in allen Rennen sogenannte „Holeshot“-Belohnungen geben.

Das bedeutet, dass der Fahrer, der den stärksten Start hat und somit

als Führender in die erste Kurve am Pflingstberger Hang geht, mit einem

Sachpreis belohnt wird. Dieses Manöver soll den Massenstart für

die Zuschauer noch prickelnder machen.

Zum Rahmenprogramm gehört am Samstagabend, 13. Juli, eine Warmup-Party

der Wohnwagengemeinschaft als Mitveranstalter mit Dance-

Acts. Das inzwischen 23. Jugend-Motocross wird am Samstag, 13. Juli, in

fünf Klassen mit knapp 100 Nachwuchsfahrern ausgetragen. Diese Jugendrennen

werden zur Landesmeisterschaft Baden-Württembergs gewertet.

Samstagvormittag finden von 9:00 bis 12:00 Uhr freies Training

der Jugendfahrer und ab 13:00 Uhr insgesamt zehn Rennen der fünf

Nachwuchsklassen statt.

Das letzte Rennen wird am Samstag gegen 18:00 Uhr beendet sein und

anschließend können die Sechs- bis 21-jährigen Jugendlichen bei der

Siegerehrung und anschließenden Warm-up-Party im Festzelt bejubelt

werden.

EINTRITTSPREISE

Der Besuch der Warm-up-Party am Samstagabend ist frei; Kinder und Jugendliche

haben zum Jugend-Motocross am Samstag ebenfalls freien

Eintritt, Erwachsene zahlen 5,- Euro oder kaufen gleich den Eintrittsbändel

für den Sonntag und genießen den Jugendsport am Samstag kostenfrei.

Beim DM-Prädikatslauf am Sonntag sind Kinder bis sechs Jahre frei,

Schüler und Jugendliche bis 15 Jahre zahlen 5,- und Erwachsene 10 Euro,

Parkmöglichkeit ist jeweils inbegriffen.

Diese alljährlichen Baumaßnahmen und Verbesserungen der MX-Anlage

waren dem MSC Schweighausen dank großer Unterstützung des ADAC

und natürlich vieler Eigenleistungen der Clubmitglieder möglich.

Weitere Informationen unter www.msc-schweighausen.de

Termin: 13./14. Juli 2019

46. Motocross Schweighausen

Deutsche Meisterschaften in Aichwald

vom 19. bis 21.7.2019

• Deutsche Motocross Meisterschaft Seitenwagen

• Deutsche Jugend-Motocross Meisterschaft 85 ccm

• DMV MX Ladies Cup • DMV BRC Motocross 2-Takt Cup

Vom 19. bis 21. Juli 2019 bebt wieder der Boden in Aichwald. Die

schnellsten nationalen Motocrossfahrer treffen sich in Aichwald, um den

Besten unter sich auszumachen. In der Soloklasse stehen 40 Motorräder

am Start, die 2500 PS der Motoren brüllen auf, das Startgatter fällt und

die besten Motocrossfahrer Europas donnern auf die erste Kurve zu –


das ist Motocross Aichwald. Spektakuläre Sprünge, packende Positionskämpfe,

Mensch und Maschine in Höchstform. Und der Zuschauer ist immer

hautnah dabei, kann die Anspannung der Fahrer mitfühlen und erlebt

den Sound der Motoren und der Rennen an der Rennstrecke „In den

Horben“.

Nach den überaus spannenden Rennen in den letzten Jahren kommen

die Motocross-Seitenwagen wieder auf den Schurwald. In keiner anderen

Motorsportart werden Mensch und Maschine in dieser Teamarbeit

gefordert. Mit waghalsigen Manövern turnen der Fahrer und sein Beifahrer

auf den Gespannen. Immer ganz knapp am Gegner und immer die

nächste Kurve schon im Blick. Spannung pur und spektakulär für die

Fans. Der MSC Aichwald hat als Veranstalter auch heiße Kandidaten für

das Siegertreppchen: Tobias Blank hat mit seinem neuen Beifahrer Lemuel

Ravera (Italien) schon einige WM-Punkte eingefahren und geht

hochmotiviert vor heimischem Publikum ins Rennen. Michael Klooz

steht seit letztem Jahr im Fahrzeug von Christian Sieber. Dass die beiden

sehr gut harmonieren, sieht man an der Top-Fünf-Platzierung bei der

Deutschen Meisterschaft.

Bei der Deutschen Jugend-Motocross-Meisterschaft 85 ccm stehen die

Profis von Morgen am Gatter. Die zehn- bis 16-jährigen Motocrosser holen

alles aus ihren 85 ccm starken Zweitaktmaschinen heraus. Spektakulär

sind immer die weiten Sprünge, die die Nachwuchspiloten den Zuschauern

bieten.

Der DMV MX 2-Takt Cup, seit 2013 vom Deutschen Motorsport Verband

ausgeschrieben, ist bereits zum dritten Mal in Aichwald zu Gast und rundet

das sportliche Programm ab. Die Piloten rücken ausschließlich auf

Zweitaktern aus – von 125 bis 500 ccm ist alles erlaubt. Und wehe, wenn

sie losgelassen – der Sound ist einmalig!

Neu ist in Aichwald der MX Ladies Cup. Eine reine Damen-Klasse, 2015

als Bindeglied zwischen den Landesmeisterschaften und der WM eingeführt

– und die Titelverteidigerin und WM-Dritte Larissa Papenmeier ist

maßgeblich an der Organisation der Serie beteiligt und natürlich mit am

Start!

Doch nicht nur attraktiver Sport ist in Aichwald zu sehen. Im großen Motocross-Festzelt

und an der Rennstrecke wird neben schwäbischen Maultaschen

auch die über alle Grenzen hinaus bekannte Rennwurst angeboten.

Frisch gezapfte Biere und erlesene Weine runden das kulinarische

Angebot ab. Für ausgelassene Stimmung im Festzelt sorgen am Freitag

die „VIPs“ und bei der Welcome-Party und zum großen Fahrerempfang

am Samstag das „Hofbräu-Regiment“.

ZEITPLAN - Freitag, 19. Juli: 20:00 Uhr Live: „VIPs“ Welcome Party im

Festzelt für alle MX-Fans • Samstag, 20. Juli: 9:00 Freies Training DMV

Ladies Cup; 9:35 Freies Training DMV 2-Takt Cup; 10:10 Freies Training

DM Seitenwagen; 10:50 Qualifikation DMV Ladies Cup; 11:20 Qualifikation

DMV 2-Takt Cup; 13:00 1. Lauf DMV Ladies Cup; 13:50 B-Finale DMV

2-Takt Cup; 14:30 Qualifikation DM Seitenwagen; 16:20 2. Lauf DMV Ladies

Cup; 19:00 Uhr Live: „Hofbräu-Regiment“ – Motocross-Party im

Festzelt • Sonntag, 21. Juli: 9:00 Freies Training DM Jugend 85 ccm; 9:35

Warm-Up DMV 2-Takt Cup; 10:05 Warm-up DM Seitenwagen; 10:45 Qualifikation

DM Jugend 85 ccm; 11:20 1. Lauf DMV 2-Takt Cup; 13:00 1. Lauf

DM Jugend 85 ccm; 13:50 1. Lauf DM Seitenwagen; 14:50 2. Lauf DMV

2-Takt Cup; 15:40 2. Lauf DM Jugend 85 ccm; 16:30 2. Lauf DM Seitenwagen;

18:00 Uhr Gesamtsiegerehrung im Festzelt.

TICKETS - Samstag, 20. Juli: ab 10 Jahre 6,- Euro • Sonntag, 21. Juli:

Jugend 10 bis 14 Jahre 6,- Euro, Erwachsene (ab 15 Jahre) 15,- Euro •

Wochenendkarte 20./21. Juli: Jugend 10 bis 14 Jahre 10,- Euro, Erwachsene

(ab 15 Jahre) 18,- Euro, Kinder unter 10 Jahren haben freien Eintritt!

Die offizielle Motocross-Programmzeitung ist kostenlos! Die Veranstaltung

findet bei jeder Witterung statt! Keine Parkplatzgebühren! An allen

Abenden freier Eintritt ins Festzelt ab 16 Jahren! Auf Jugendschutz wird

geachtet!

Termin: 19. bis 21. Juli 2019

Int. 59. ADAC-Motocross Aichwald


EVENTS

Glen Helen – einmal im Leben

muss man da gefahren sein!

KIEDROWSKI RACING fullpro trip

Vom 12. Februar 2020 bis 23. Februar 2020 ist es wieder soweit … es

geht mit Sven Kiedrowski in die USA zu FULLPROmx an den Canyon Lake!

Wer dabei sein möchte, sollte nicht lange warten und einen der limitierten

Plätze sichern – einfach Mail mit Name/Anschrift/Telefonnummer an

info@kiedrowski-racing.com

Preise: 1990,- Euro für Fahrer und 900,- Euro für Begleitpersonen.

Gelegen in einer der schönsten und saubersten Wohngebiete Kaliforniens,

mitten im Zentrum aller Topstrecken bietet Kiedrowski Racing

nicht nur MX-Junkies den ultimativen Aufenthalt in SoCal an. Begleitpersonen

und Familie kommen bei Kiedrowski genauso auf ihre Kosten.

Mountainbiking, Tennis, Jetski, Strand und Pool, Wakeboarding, Sightseeing,

Angeln, Motorboot, Shopping … Langweilig kann es bei FULL-

PROmx nicht werden.

In Kalifornien werdet ihr auf den größten und bekanntesten Strecken der

Welt mit einer Auswahl verschiedener 250er und 450er Bikes Spaß haben

– Pala Raceway, Milestone MX Park, Cahuilla Creek, Perris Raceway …

Gemeinsam mit Sven Kiedrowski werdet ihr die verschiedenen Strecken

erkunden und auch ein Besuch bei Pro Circuit, Chaparral oder Troy Lee

Designs steht auf dem Plan!

Auch die Möglichkeit zum Freeriden besteht gleich in der Nähe. Auf

jeden Fall werdet ihr eine Menge Spaß haben …

Die Unterkunft am Canyon Lake:

• Terrasse mit Pool und Blick auf den Lake

• BBQ Place auf der Terrasse

• optional Wakeboard, Boot und Jetskis

• Waschmaschine und Trockner

• Garage voll mit aktuellen MX-Bikes und Mountainbikes

• 2 Küchen zur freien Nutzung

• Großer Gemeinschaftsraum

• Kostenloses WiFi im ganzen Haus

Im Preis mit inbegriffen:

• Betreuung durch Sven Kiedrowski und Jens Jung

• Unterkunft mit Frühstück

• Benutzung der aktuellen MX Bikes

• Trucks, Werkzeuge und Bike Service

Alle Infos zu FULLPRO findet ihr hier: www.fullpromx.com

Eventuell wird Anfang Februar 2020 das SX in San Diego sein, welches

die Gruppe dann natürlich noch live mitnehmen wird! Das klärt sich, sobald

die SX-Termine für 2020 draußen sind.

Der Rückflug wird am 23. Februar 2020 von LA aus angetreten – Sven

Kiedrowski kann euch versprechen, dass ihr dort völlig geflasht in den

Flieger einsteigen werdet und dass ihr bei Abreise bereits den nächsten

USA-MX-Urlaub plant …

Bei Interesse kann der Trip natürlich auch noch mit einem Las-Vegas-

Besuch bereichert bzw. verlängert werden …

Kiedrowski Racing Motorcycletrading, Hetendorf 13,

29320 Hermannsburg, Tel. 05052 912798, www.kiedrowski-racing.de

Weitere Infos unter www.kiedrowski-racing.com

Die SoCal Tracks ... mehr geht einfach nicht!!!

US-typisch geht es mit Pick-up-

Trucks zu den Strecken

TERMINE JUNI/JULI

22./23.06. ADAC Nordbayern MX Cup Berching

MSC Berching, www.adacnby-mxcup.de

22./23.06. Südwest-Cup Motocross Reil

(nur 50, 65, 85, Prestige)

Gerhard Greis, Tel. 06542 9011311

info@msc-reil.de, www.msc-reil.de

www.andreaswack.handshake.de

22./23.06. GCC Cross Country Meisterschaft Venusberg

www.xcc-racing.com

29./30.06. ADAC MX Masters Mölln

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

www.adac-mx-masters.de

29./30.06. ADAC Nordbayern MX Cup Sonnefeld

AMC Sonnefeld, www.adacnby-mxcup.de

06./07.07. Int. Deutsche Supermoto-Meisterschaft Schaafheim

www.supermotoidm.de

13./14.07. 46. ADAC-Motocross Schweighausen Pflingstberg

Deutsche Meisterschaft Open

MSC Schweighausen e.V. im ADAC,

R. Singler, B.-Stober-Straße 8, 77978 Schuttertal

www.msc-schweighausen.de

13./14.07. Südwest-Cup Motocross Walldorf

Birgit Vogel, Tel. 06227 64435

joachim.69190@web.de, www.msc-walldorf-astoria.de

www.andreaswack.handshake.de

13./14.07. Int. Deutsche Supermoto-Meisterschaft Oschersleben

www.supermotoidm.de

20./21.07. ADAC MX Masters Tensfeld

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

www.adac-mx-masters.de

20./21.07. GCC Cross Country Meisterschaft Goldbach

www.xcc-racing.com

TERMINE 2019

JUNI

21.-23. 59. EnduroPROjekt in Langenst.

15.-16. Endurotraining in Gerstungen

JULI

29.07-01.08. Kids & Jugend Camp

AUGUST

24.-25. Endurotraining in Viernau

mit Leihmotorrad

mit dem Profi-Trainer Marko Barthel

SEPTEMBER

14.-15. Hard- / Endurotraining

in Schwebnitz

21. Endurotraining in Pflückuff

27.-29. 60. EnduroPROjekt

in Hohenmölsen

OKTOBER

26. Endurotraining in Langensteinbach

27. Hardendurotraining in Langenst.

Separate Trainings mit individuellen Terminen für Gruppen

ab 4 Personen möglich!

mce10

KONTAKT

web: www.enduropro.de

mail: info@enduropro.de

tel: 037206 568881

78 MOTOCROSS ENDURO


Hier findet

ihr euren

Offroad-

Spezialisten

MOTOCROSS ENDURO 79


STANDINGS

SUPERCROSS

WM

(Endstand nach 17 Veranstaltungen

inkl. Las Vegas - 4.5.)

450 ccm:

1. Cooper Webb, KTM 379

2. Eli Tomac, Kawasaki 361

3. Marvin Musquin, KTM 350

4. Ken Roczen, Honda 319

5. Blake Bagett, KTM 290

6. Dean Wilson, Husqvarna 223

7. Cole Seely, Honda 211

8. Joey Savatgy, Kawasaki 208

9. Justin Bogle, KTM 171

10. Justin Brayton, Honda 163

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 7 von 18 Veranstaltungen

inkl. St. Jean d’Angély/F - 26.5.)

MXGP:

1. Antonio Cairoli, I, KTM 311

2. Tim Gajser, SLO, Honda 301

3. Gautier Paulin, F, Yamaha 218

4. Clément Desalle, B, Kawasaki 208

5. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna 190

6. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 184

7. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 162

8. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 156

9. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 144

10. Julien Lieber, B, Kawasaki 141

Ferner:

32. Pascal Rauchenecker, A, KTM 2

MX2:

1. Jorge Prado, E, KTM 297

2. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 283

3. Jago Geerts, B, Yamaha 217

4. Henry Jacobi, D, Kawasaki 210

5. Mitchell Evans, AUS, Honda 187

6. Ben Watson, GB, Yamaha 184

7. Tom Vialle, F, KTM 182

8. Davy Pootjes, NL, Husqvarna 157

9. Adam Sterry, GB, Kawasaki 157

10. Bas Vaessen, NL, KTM 125

Ferner:

30. Michael Sandner, A, KTM 17

(Stand nach 2 von 5 Veranstaltungen

inkl. Agueda/P - 19.5.)

WMX:

1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki 89

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 85

3. Larissa Papenmeier, D, Yamaha 82

4. Amandine Verstappen, B, Yamaha 67

5. Lynn Valk, NL, Yamaha 63

6. Shana van der Vlist, NL, KTM 61

7. Line Dam, DK, Honda 54

8. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 54

9. Sara Andersen, DK, KTM 49

10. Anne Borchers, D, Suzuki 37

Ferner:

12. Virginie Germond, CH, KTM 25

15. Sandra Keller, CH, Kawasaki 20

20. Janina Lehmann, D, Suzuki 14

22. Lisa Michels, D, Suzuki 10

27. Kim Irmgartz, D, Suzuki 2

(Stand nach 6 von 14 Veranstaltungen

inkl. Plomion/F - 2.6.)

Seitenwagen:

1. Bax/Stupelis, NL/LV 254

2. Vanluchene/van den Bogaart, B/NL 227

3. Hermans/Musset, NL/F 206

4. Sanders/Kunnas, B/FIN 184

5. Dierckens/Bax, B/NL 170

6. Giraud/Haller, F/D 162

7. Brown/Chamberlain, GB 148

8. Varik/Daiders, EST/LV 147

9. Willemsen/Rostingt, NL/F 129

10. Compalati/Chopin, I/F 122

Ferner:

14. Cuche/Cuche, CH 74

18. Heinzer/R.Betschart, CH 45

21. PeterZatloukal, D 25

23. Blank/Ravera, D/I 18

26. Reimann/Reimann, D 13

30. Janecke/Bothur, D 11

42. Müller/Hofmeier, D 3

EM

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Troyan/BG - 27./28.4.)

65 ccm Südost:

1. Ofir Casey Tzemach, ISR, KTM 70

2. Miroslav Dimitrov, BG, KTM 60

3. Dani Tsankov, BG, Yamaha 55

4. Vencislav Toshev, BG, KTM 50

5. Ioan Chiujdea, RO, Yamaha 43

6. Adam Horvath, H, KTM 42

7. Ferenc Orlov, H, Husqvarna 38

8. Liviu Jigmond, R, Yamaha 31

9. Luca Stefanescu, RO, KTM 29

10. Tihomir Yordanov, BG, KTM 27

85 ccm Südost:

1. Hristian Georgiev, BG, KTM 56

2. Zoltan Ordog, RO, Yamaha 55

3. Marius Popovici, RO, Yamaha 49

4. Luka Kunic, KRO, Yamaha 47

5. Laszlo Tecsi, H, KTM 45

6. Viktor Borislavov, BG, KTM 45

7. Stanislav Goshev, BG, KTM 41

8. Dino Loncar, KRO, Yamaha 28

9. Mihai Dine, RO, KTM 28

10. Mihnea Banu, RO, Yamaha 27

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 25./26.5.)

65 ccm Südwest:

1. Joel Canadas, E, KTM 124

2. Cayenne Danion, F, Husqvarna 122

3. Felix Cardineau, F, Husqvarna 108

4. Basile Pigois, F, Husqvarna 103

5. Filippo Mantovani, I, KTM 72

6. Jose Manuel Zambudio, E, Husky 68

7. Samuele Mecchi, I, Husqvarna 68

8. Vaclav Janout, CZ/I, KTM 63

9. Salvador Perez, E, Yamaha 62

10. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 58

Ferner:

12. Ryan Oppliger, CH, KTM 48

85 ccm Südwest:

1. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 130

2. Valerio Lata, E, KTM 126

3. Edgar Canet, E, KTM 115

4. Maxime Grau, F, KTM/Husqvarna 100

5. Victor Puig, E, KTM 92

6. Simone Pavan, F, KTM 89

7. Matteo Luigi Russi, I, KTM 78

8. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 77

9. Antonio Gallego, E, KTM 61

10. David Guillemot Scheid, F, KTM 52

Ferner:

22. Levi Chanton, CH, KTM 12

32. Lyonel Reichl, CH, Husqvarna 5

(Stand nach 4 von 5 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen/D - 25./26.5.)

65 ccm Nordwest:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 197

2. Lotte van Drunen, NL, KTM 170

3. Gyan Doensen, NL, KTM 142

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna 126

5. Maxime Lucas, B, KTM 106

6. Dex Kooiker, NL,Yamaha 105

7. Ray van Gelder, NL, Husqvarna 103

8. Dean Gregoire, NL, KTM 97

9. Ashton Boughen, GB, Yamaha 92

10. Tyla van de Poel, B, KTM 76

Ferner:

17. Aaron Kwatsch, D, Yamaha 27

21. Nick Heindl, D, KTM 24

23. Vincent Fabio Stanke, D, Husqvarna 16

26. Marvin Vökt, D, KTM 10

29. Anton Viol, D, KTM 8

33. Alexander Dean, D, KTM 4

34. Elias Oelsner, D, KTM 4

85 ccm Nordwest:

1. Sacha Coenen, B, Yamaha 139

2. Ivano van Erp, NL, Yamaha 136

3. Cas Valk, NL, Yamaha 130

4. Lucas Bruhn, DK, KTM 126

5. Andreas Krogh Jensen, DK, KTM 111

6. Julius Mikula, CZ, KTM 107

7. Lucas Coenen, B, Yamaha 105

8. Ollie Colmer, GB, Husqvarna 87

9. Mads Fredsoe, DK, KTM 80

10. Laban Alm, S, Husqvarna 79

Ferner:

21. Maximilian Werner, D, Suzuki 34

25. Richard Stephan, D, KTM 19

65 ccm Nordost:

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Gulbene/LV - 1./2.6.)

1. Janis Martins Reisulis, LV, Husky 133

2. Semen Rybakov, RUS, KTM 127

3. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna 122

4. Ricards Alens Galcins, LV, Husqvarna 94

5. Bartosz Jaworski, PL, KTM 93

6. Ivan Dubatovkin, RUS, Husqvarna 84

7. Tomass Saicans, LV, KTM 83

8. Piotr Kajrys, PL, KTM 77

9. Gregor Kuusk, EST, Husqvarna 75

10. Dawid Zaremba, PL, KTM 58

85 ccm Nordost:

1. Roberts Lusis, LV, KTM 113

2. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 100

3. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 94

4. Zakhar Osmolovskii, RUS, KTM 89

5. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 87

6. Eldar Mukimkhanov, RUS, KTM 78

7. Kirils Maslovs, LV, Husqvarna 72

8. Richard Paat, EST, KTM 65

9. Kristers Janbergs, LV, Husqvarna 65

10. Joosep Parn, EST, KTM 61

(Stand nach 4 von 5 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen/D - 25./26.5.)

Women:

1. Stephanie Laier, D, KTM 180

2. Shana van der Vlist, NL, KTM 159

3. Lynn Valk, NL, Yamaha 144

4. Line Dam, DK, Honda 137

5. Anne Borchers, D, Suzuki 119

6. Sandra Karlssson, S, Kawasaki 106

7. Sara Andersen, DK, KTM 97

8. Mathea Selebo, N, Yamaha 97

9. Tahlia O’Hare, AUS, KTM 88

10. Janina Lehmann, D, Suzuki 83

Ferner:

12. Selina Schittenhelm, D, KTM 48

15. Vanessa Umschaden, A, KTM 39

17. Alexandra Massury, D, KTM 36

25. Celine Seiler, CH, Kawasaki 11

27. Michelle Zünd, CH, KTM 11

28. Michelle Ruedi, CH, KTM 10

Der Ungar Bence Szvoboda liegt auf Rang 5 der Inter-DM/

ADAC MX Masters • Foto: ADAC Motorsport/Steve Bauerschmidt

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. St. Jean d’Angély/F - 25./26.5.)

125 ccm:

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 185

2. Tom Guyon, F, KTM 158

3. Kay de Wolf, NL, Husqvarna 117

4. Oliver Oriol, E, KTM 117

5. Jorgen-Matthias Talviku, EST,

Husqvarna 116

6. Mike Gwerder, CH, KTM 109

7. Simon Längenfelder, D, KTM 88

8. Guillem Farres Plaza, E, KTM 87

9. Eddie Jay Wade, GB, KTM 76

10. Liam Everts, B, KTM 66

Ferner:

32. Cato Nickel, D, KTM 10

35. Marnique Appelt, D, KTM 6

41. Kevin Brumann, CH, Yamaha 2

38. Nico Greutmann, D, Husqvarna 2

(Stand nach 3 von 8 Veranstaltungen

inkl. St. Jean d’Angély/F - 25./26.5.)

250 ccm:

1. Alberto Forato, I, Husqvarna 138

2. Stephen Rubini, F, Honda 120

3. Roan van de Moosdijk, NL, Kawasaki 97

4. Karlis Sabulis, LV, KTM 74

5. Ruben Fernandez, E, Yamaha 73

6. Rene Hofer, A, KTM 68

7. Giuseppe Tropepe, I, Yamaha 67

8. Pierre Goupillon, F, Honda 67

9. Jimmy Clochet, F, Kawasaki 66

10. Thibault Benistant, F, Yamaha 60

Ferner:

31. Lion Florian, D, KTM 7

37. Maurice Chanton, CH, KTM 2

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Agueda/P - 18./19.5.)

EMX2T:

1. Mike Kras, NL, KTM 119

2. Brad Anderson, GB, KTM 118

3. Vaclav Kovar, CZ, GasGas 101

4. Todd Kellett, GB, Yamaha 95

5. Youri van t’Ende, NL, KTM 88

6. Brad Todd, GB, Yamaha 86

7. Andero Lusbo, EST, Husqvarna 82

8. Ben Putnam, GB, Yamaha 60

9. Andrea Gorini, RSM, Yamaha 59

10. Andrea Vendruscolo, I, Yamaha 59

Ferner:

16. Johannes Klein, A, KTM 25

17. Maximilian Spies, D, Husqvarna 25

(Stand nach3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Siauliai/LT - 18./19.5.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 137

2. Petr Michalec, CZ, Honda 96

3. Oleh Kruk, UKR, Yamaha 82

4. Petr Bartos, CZ, KTM 75

5. Matej Jaros, KRO, Kawasaki 75

6. Artsiom Sazanavets, B-RUS, KTM 69

7. Vitali Makhnou, B-RUS, KTM 66

8. Michael Ivanov, BG, KTM 50

9. Roman Morozov, UKR, Yamaha 47

10. Jan Pancar, SLO, Yamaha 44

DM

(Stand nach 2 von 7 Veranstaltungen

inkl. Möggers/A - 1./2.6.)

Inter/ADAC MX Masters:

1. Tanel Leok, EST, Yamaha 76

2. Dennis Ullrich, D, Husqvarna 72

3. Jens Getteman, B, Kawasaki 68

4. Pascal Rauchenecker, A, KTM 57

5. Bence Szvoboda, H, KTM 51

6. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 50

7. Stefan Kjer Olsen, DK, KTM 49

8. Jeffrey Herlings, NL, KTM 44

9. Richard Sikyna, SK, KTM 41

10. Karlis Sabulis, LV, KTM 35

Youngster Cup:

1. Rene Hofer, A, KTM 87

2. Cyril Genot, B, KTM 76

3. Bastian Bogh Damm, DK, KTM 67

4. Haardi Roosiorg, EST, KTM 56

5. Petr Polak, CZ, KTM 51

6. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 50

7. Maximilian Spies, D, Husqvarna 47

8. Glen Meier, DK, Yamaha 44

9. Filip Olsson, S, Husqvarna 41

10. Jakub Teresak, CZ, KTM 38

(Stand nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Möggers/A - 1./2.6.)

Junior Cup 125:

1. Simon Längenfelder, D, KTM 97

2. Mike Gwerder, CH, KTM 89

3. Liam Everts, B, KTM 58

4. Camden McLellan, NZ, KTM 56

5. Constantin Piller, D, KTM 48

6. Rasmus Pedersen, DK, KTM 47

7. Maksim Kraev, RUS, KTM 46

8. Kristof Jakob, H, KTM 43

9. Marnique Appelt, D, KTM 42

10. Petr Rathousky, CZ, KTM 41

Junior Cup 85:

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 100

2. Tobias Caprani, DK, KTM 76

3. Julius Mikula, CZ, KTM 70

4. Lucas Bruhn, DK, KTM 59

5. Andreas Krogh Jensen, DK, KTM 52

6. Mads Fredsoe, DK, KTM 47

7. Sacha Coenen, B, Yamaha 46

8. Valentin Kees, D, Husqvarna 44

9. Collin Wohnhas, D, KTM 44

10. Yoran Moens, B, KTM 43

(Stand nach 5 von 8 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff- 26.5.)

MX Open:

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 231

2. Stefan Ekerold, Suzuki 207

3. Mike Stender, KTM 201

4. Tim Koch, KTM 168

5. Gianluca Ecca, KTM 159

6. Hannes Volber, KTM 133

7. Franziskus Wünsche, KTM 130

8. Philipp Eggers, Suzuki 115

9. Lukas Platt, Kawasaki 105

10. Stefan Frank, Kawasaki 79

(Stand nach 2 von 7 Veranstaltungen

inkl. Kamp-Lintfort - 1.5.)

Junioren 250 ccm:

1. Gianluca Ecca, KTM 95

2. Pit Rickert, KTM 79

3. Vincent Gallwitz, KTM 71

4. Nico Koch, KTM 57

5. Jan Horst, Husqvarna 51

6. Jascha Berg, Husqvarna 49

7. Martin Winter, Husqvarna 46

8. Nico Müller, KTM 46

9. Tobias Linke, Kawasaki 40

10. Robin Lang, KTM 36

Stand (nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Wriezen - 1.5.)

Quad:

1. Roman Gwiazda, PL, Yamaha 120

2. Manfred Zienecker, Yamaha 120

3. Kevin Saar, EST, Honda 102

4. Miro-Romeo Cappuccio, Yamaha 87

5. Oliver Vandendijck, B 67

80 MOTOCROSS ENDURO


ENDURO

ENDURO

SUPERMOTO

6. Wilhelm Rudolph, WSP 65

7. Joe Maessen, NL, Yamaha 63

8. Pascal Steffens, KTM 59

9. Sina Willmann, Yamaha 53

10. Marius Kemchen, Kawasaki 48

(Stand nach 6 von 10 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 26.5.)

Seitenwagen:

1. Peter/Zatloukal, D/CZ 204

2. Hofmann/Dörig, CH 199

3. Kolencik/Hejhal, CZ 194

4. Janecke/Bothur, D 181

5. Sieber/Klooz, D 155

6. Engelbrecht/Karnatz, D 148

7. J.Reimann/Anthony, D 147

8. Walter/P.Reimann, D 135

9. H.Müller/Hofmeier, D 129

10. Richter/Nicke, D 115

POKAL

(Stand nach 6 von 10 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 26.5.)

Seitenwagen:

1. Schödl/Schwerdt 168

2. Wegner/Wengemuth 146

3. Matys/Behnert 142

4. Holzbrecher/Lehmann 118

5. Gruber/Metzger 116

6. Walter/Minkewitz 104

7. Wisbar/Plettke 72

8. Koch/Hoferichter 52

9. Heier/Lange 46

10. Hildebrandt/Löffler 41

dmsj - Jugendmeisterschaft

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Vellahn - 19.5.)

125 ccm:

1. Constantin Piller, KTM 132

2. Justin Trache, Yamaha 126

3. Leon Rehberg, KTM 108

4. Max Thunecke, KTM 88

5. Peter König, KTM 86

6. Cato Nickel, KTM 82

7. Pius Bergmann, KTM 76

8. Falk Greiner, KTM 74

9. Lukas Fiedler, Husqvarna 64

10. Henning Küchler, KTM 57

(Stand nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Gräfentonna - 19.5.)

85 ccm:

1. Collin Wohnhas, KTM 97

2. Sebastian Meckl, KTM 87

3. Maximilian Werner, Suzuki 80

4. Richard Stephan, KTM 65

5. Nils Weinmann, KTM 63

6. Lucas Schwarz, KTM 54

7. Leon Rudolph, KTM 51

8. Valentin Kees, Husqvarna 40

9. Lennox Litzrodt, KTM 39

10. Noel Schmitt, Husqvarna 37

(Stand nach 2 von 5 Veranstaltungen

inkl. Gräfentonna - 19.5.)

65 ccm:

1. Maximilian Weber, Husqvarna 75

2. Julien Kayser, KTM 74

3. Nick Heindl, KTM 72

4. Vincent Fabio Stanke, Husqvarna 63

5. Lenny Boos, KTM 58

6. Aaron Kowatsch, Yamaha 47

7. Samy Inhofer, Yamaha 43

8. Dean-Alexander Kubik, KTM 42

9. Anton Viol, KTM 40

10. Lewin Ringer, KTM 39

WM

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Santiago de Compostela/E - 10.-12.5.)

EnduroGP:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 109

2. Steve Holcombe, GB, Beta 104

3. Daniel McCanney, GB, TM 90

4. Alex Salvini, I, Honda 65

5. Christophe Charlier, F, Honda 48

5. Matteo Cavallo, I, Sherco 46

7. Giacomo Redondi, I, Husqvarna 45

8. Loïc Larrieu, F, TM 45

9. Davide Guarneri, I, Honda 43

10. Thomas Oldrati, I, Honda 39

E1:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 120

2. Davide Guarneri, I, Honda 94

3. Matteo Cavallo, I, Sherco 90

4. Thomas Oldrati, I, Honda 84

5. Rudy Moroni, I, KTM 64

6. Patrik Markvart, CZ, KTM 56

7. Kirian Mirabet, E, Honda 32

8. Andreas Beier, D, KTM 19

9. Jonathan Rosse, CH, Yamaha 18

10. Jan Allers, D, KTM 8

E2:

1. Alex Salvini, I, Honda 98

2. Christophe Charlier, F, Honda 84

3. Giacomo Redondi, I, Husqvarna 72

4. Loïc Larrieu, F, TM 70

5. Benjamin Herrera, RCH, Beta 68

6. Eero Remes, FIN, Yamaha 62

7. Antoine Basset, F, Husqvarna 59

8. Joe Wootton, GB, Husqvarna 43

9. Edward Hübner, D, KTM 39

10. Hugo Blanjoue, F, KTM 36

Ferner:

15. Christian Brockel, D, KTM 12

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 117

2. Daniel McCanney, GB, TM 105

3. Anthony Geslin, F, Beta 82

4. David Abgrall, F, Beta 82

5. Simone Trapletti, I, GasGas 33

6. Dennis Schröter, D, Husqvarna 21

7. Angus Heidecke, D, KTM 19

8. Manuel Monni, I, Beta 17

9. Christophe Nambotin, F, GasGas 15

10. Tim Apolle, D, KTM 15

EJ:

1. Andrea Verona, I, TM 120

2. Enric Francisco, E, KTM 85

3. Theopile Espinasse, F, Serco 84

4. Jack Edmondson, GB, Sherco 82

5. Wil Ruprecht, AUS, Yamaha 63

6. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 43

7. Thomas Dubost, F, KTM 41

8. Roni Kytönen, FIN, Husqvarna 39

9. Emanuele Facchetti, I, GasGas 37

10. Antoine Magain, B, KTM 33

EY:

1. Claudio Spanu, I, Husqvarna 98

2. Hamish MacDonald, NZ, Sherco 80

3. Matteo Pavoni, I, Beta 80

4. Hugo Svärd, FIN, Yamaha 67

5. Nathan Bererd, F, Husqvarna 54

6. Alejandro Navarro, E, Husqvarna 53

7. Manolo Morettini, I, KTM 51

8. Sergio Navarro, E, Husqvarna 45

9. Daniel Mundell, GB, Sherco 42

10. Luca Fischeder, D, Sherco 35

Ferner:

22. Karl Weigelt, D, Sherco 4

INTER-DM

(Stand nach 4 von 8 Veranstaltungen

inkl. Dahlen - 23./24.3.)

A-Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 323

2. Angus Heidecke, KTM 307

3. Edward Hübner, KTM 302

4. Christian Brockel, KTM 286

5. Davide von Zitzewitz, KTM 285

6. Robert Riedel, KTM 276

7. Andreas Beier, KTM 273

8. Björn Feldt, KTM 270

9. Paul Rossbach, KTM 250

10. Derrick Görner, Husqvarna 228

Enduro1:

1. Andreas Beier, KTM 97

2. Yanik Spachmüller, KTM 91

3. Jörg Haustein, Husqvarna 80

4. Nico Maier, KTM 67

5. Dustin Puschmann, KTM 62

6. Patrick Strelow, Husqvarna 52

7. Sven Marker, KTM 29

Enduro2:

1. Edward Hübner, KTM 90

2. Davide von Zitzewitz, KTM 88

3. Christian Brockel, KTM 78

4. Robert Riedel, KTM 76

5. Björn Feldt, KTM 72

6. Chris Gundermann, Yamaha 58

7. Nick Emmrich, Sherco 55

8. Leonhard von Schell, Husqvarna 50

9. Philipp Müller, Beta 44

10. Patrick Irmscher, KTM 38

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 97

2. Angus Heidecke, KTM 91

3. Paul Rossbach, KTM 80

4. Derrick Görner, Husqvarna 68

5. Nico Rambow, KTM 57

6. Gerrit Helbig, KTM 53

7. Florian Görner, KTM 49

8. Marc Neumann, Husqvarna 46

9. Benjamin Meusel, GasGas 44

10. Yannik Mosch, Beta 41

Junioren:

1. Luca Fischeder, Sherco 93

2. Tristan Hanak, KTM 86

3. Kevin Nieschalk, KTM 85

4. Louis Richter, Sherco 72

5. Oskar Wolff, Husqvarna 64

6. Marvin Poller, KTM 58

7. Ole Pagels, KTM 55

8. Bastian Streit, Sherco 50

9. Daniel Maximilian Müller, Beta 36

10. Mirko Fabera, GasGas 25

SUPERENDURO

WM

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Bilbao/E - 6.4.)

Prestige:

1. Colton Haaker, USA, Husqvarna 263

2. Cody Webb, USA, KTM 259

3. Taddy Blazusiak, PL, KTM 234

4. Pol Tarres, E, Husqvarna 155

5. Alfredo Gomez, E, Husqvarna 145

6. Diogo Vieira, P, Yamaha 124

7. Blake Gutzeit, ZA, Husqvarna 121

8. Kevin Gallas, D, Husqvarna 119

9. Xavier Leon Sole, E, Husqvarna 100

10. David Leonov, RUS, Husqvarna 74

Junior:

1. William Hoare, GB, Husqvarna 227

2. Tim Apolle, D, KTM 211

3. David Cyprian, CZ, KTM 181

4. Norbert Levente Jozsa, RO, Husky 146

5. Leon Hentschel, D, Husqvarna 118

6. Enrico Rinaldi, I, Husqvarna 111

7. Teodor Kabakchiev, BG, KTM 110

8. Diego Herrera, RCH, TM 109

9. Dominik Olszowy, PL, KTM 94

10. Adrien Jacon, F, KTM 90

Ferner:

19. Mirko Fabera, D, GasGas 14

EM

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Bilbao/E - 6.4.)

1. Robert Scharl, D, Husqvarna 105

2. Paul Bury, F, Beta 91

3. Tom Knight, GB, GasGas 88

4. John Nyström, S, Husqvarna 60

5. Thomas Hostinsky, SVK, Husqvarna 56

6. Thomas Schley, D, KTM 43

7. Eddie Findling, D, GasGas 26

8. Mariusz Stefaniak, PL, Husqvarna 25

9. Marco Messner, A, KTM 24

10. Alex Hidalgo, E, Husqvarna 20

Ferner:

16. Marcel Teucher, D, KTM 15

20. Chris Grunert, D, KTM 11

24. Timo Jungmann, D, KTM 3

26. Derrick Görner, D, Husqvarna 1

SUPERMOTO

EM

(Stand nach 2 von 5 Veranstaltungen

inkl. Busca/I - 18.5.)

S2:

1. Thomas Chareyre, F, TM 100

2. Elia Sammartin, I, Honda 78

3. Markus Class, D, Husqvarna 77

4. Nicolas Cousin, F, Honda 72

5. Milan Sitniansky, CZ, Honda 60

6. Diego Monticelli, I, TM 56

7. Raul Tschupp, CH, TM 46

8. Jannik Hintz, D, Husqvarna 45

9. Gioele Filippetti, I, TM 44

10. Rafael Fonseca, BRA, TM 37

Ferner:

22. Yannick Bartschi, CH, Honda 7

DM

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 25./26.5.)

S1:

1. Jan Deitenbach, Husqvarna 113

2. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 111

3. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 110

4. Steffen Albrecht, D, Husqvarna 102

5. Bernhard Hitzenberger, A, Yamaha 97

6. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 96

7. Max Banholzer, Yamaha 95

8. Peter Banholzer, Yamaha 88

9. Marc-Reiner Schmidt, Honda 79

10. Peter Mayerbüchler, Yamaha 70

S2:

1. Christopher Robert, Husqvarna 125

2. Hendrik Fröhlich, KTM 109

3. Marcel Kutsche, Husqvarna 106

4. Tim Szalai, F, Husqvarna 104

5. Sven Kromer, Honda 85

6. Robin Schwarz, TM 80

7. Holger Salmen, Husqvarna 71

8. Mika Dobbert, Kawasaki 70

9. Florian Hummel, Suzuki 66

10. Kevin Röttger, Husqvarna 62

POKAL

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 25./26.5.)

S3:

1. Frank Ensenauer, Husqvarna 124

2. Benjamin Francuz, TM 123

3. Yannic Closen, Husqvarna 90

4. Mirko Jordan, Suzuki 88

5. Lucas Geitner, KTM 85

6. Thomas Schlett, Husqvarna 85

7. Rocco Tenzler, Suzuki 67

8. Jochen Kohn, Honda 64

9. Nico Linkohr, Husqvarna 57

10. Tim Grieb, KTM 53

TROPHY

(Stand nach 1 von 3 Veranstaltungen

inkl. Großenhain - 11./12.5.)

S4 Ost:

1. Marvin Witter, Husqvarna 35,0

2. Lucas Hauser, Honda 33,0

3. Philipp Laupus, Husqvarna 28,0

4. Oliver Helmes, Husqvarna 27,5

5. Benedict Boots, TM 27,0

6. Yven Schneider, Husqvarna 22,5

7. Nils Orbanz, Honda 21,0

8. Stefan Goldbach, Honda 20,5

9. Tim Ollesch, Husqvarna 15,5

10. Tilman Griese, Husqvarna 15,0

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 25./26.5.)

S4 West:

1. Kevin Schmitz, Kawasaki 87

2. Jan Hanhoff, TM 66

3. Julian Graffe, Husqvarna 65

4. Marcel Möllenkamp, Husqvarna 63

5. Sebastian Willeke, Husqvarna 59

6. Malte Thomas, Honda 58

7. Nikolai Hemmerling, Husqvarna 46

8. Julian Schweitzer, TM 46

9. Haakon Kleine, Husqvarna 43

10. Andrew Debie, Honda 35

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 25./26.5.)

Junioren:

1. Robin Fleischer, Husqvarna 128

2. Jan Ulman, CZ, TM 50

3. Ivan Mosin, RUS 47

4. Pirmin Nagelhofer, Husqvarna 45

5. Pierre Pichler, KTM 42

6. Sebastian Jensen, DK, KTM 40

7. Max Orbanz, Kawasaki 36

8. Leon Heimann, Husqvarna 33

9. Tobias Laupus, Kawasaki 31

10. Michel Partsch, KTM 16

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 25./26.5.)

Rookies:

1. Leonard Blauschek, KTM 141

2. Lasse Welsch, Husqvarna 139

3. Constantin Blauschek, KTM 114

4. Leo Ruh, Husqvarna 78

5. Julie Jensen, DK, KTM 70

6. Julian Luca Kaiser, Husqvarna 30

CUP

(Stand nach2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Großenhain - 11./12.5.)

Ü40:

1. Eike Moes, TM 81

2. Steffen Jung, Husqvarna 74

3. Niko Haubensack, Husqvarna 67

4. Christof Bartsch, TM 66

5. Ingo Ruh, Husqvarna 61

6. Lutz Hölig, KTM 59

7. Lars Jentsch, KTM 58

8. Paul Wijgaerts, B, KTM 54

9. Phil Gee, TM 52

10. Frank Hauser, Honda 46

MOTOCROSS ENDURO 81


VORSCHAU

08/2019

• .Präsentation:

Husqvarna Enduromodelle 2020

• .Präsentation:

sherco Enduromodelle 2020

• supermoto: schaafheim

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motocross enduro 08/2019

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82 MOTOCROSS ENDURO

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