Berliner Kurier 01.11.2019

BerlinerVerlagGmbH

PostvertriebsstückA11916/Entgelt bezahlt

Freitag, 1. November 2019 •Berlin/Brandenburg1,20 ¤•D/Auswärts 1,30 ¤

www.berliner-kurier.de •NR. 297/2019 –A11916

ZEITUNG FÜR BERLIN-BRANDENBURG

Berliner Genossen

rufen nach Giffey

Frau

Union-Hertha: DasSpiel des Jahres

Berlin gegen Berlin:

Dasgroße

Derby-Extra

16 Seiten zum

Herausnehmen!

Fotos: Imago, City-Pre s, Koch, Bernd König

Hauptstadt

Derby

1. FC Union HerthaBSC

Doktor,

ins Rote

Rathaus, bitte!

Foto: Paulus Ponizak

Nach der Plagiats-Affäreist vor der Karriere: Jetzt ist die Ministerin

wieder Hoffnungsträgerin für viele in der Hauptstadt-SPD

SEITE 6


*

POLITIK

Wieaus einer

Bananenrepublik

MEINE

MEINUNG

Von

Karl

Doemens

Alles,was da seit Wochen

ausdem Weißen

Haus an dieÖffentlichkeit

dringt, klingt wie eine Enthüllungsstory

aus einerBananenrepublik

–und ist

doch absolutglaubwürdig.

Über den Erfolg oder Nicht-

Erfolgdes Amtsenthebungsverfahrens

wird nun entscheiden,obdie

Demokratendie

Öffentlichkeit mobilisieren

und damit Druck auf

die Republikaner aufbauen

können,die sichbislang

noch in Nibelungentreue um

Präsident Donald Trump

scharen.OhnederenStimmen

im Senatwürde dasImpeachmentversanden.Mehr

als die Hälfte der Bevölkerung

befürwortetinzwischendas

Verfahren. Wenn

die Vorwürfe künftigvor

laufenden Kameras erhoben

und millionenfach ins Land

übertragenwerden,könnte

die Unterstützungweiter

steigen.

Eine Garantiedafür gibtes

freilich nicht. Dochsolche

Überlegungen haben die Demokraten

zu Rechthintangestellt:

Würden sie den

skandalösenMachtmissbrauch

des Autokratenim

Weißen Haus aus taktischen

Motiven stillschweigend

sanktionieren,wären auch

sie moralisch diskreditiert.

MANN DESTAGES

Udo Lindenberg

Sänger Udo Lindenberg (73)

hat das starke Abschneiden

der AfD bei der Landtagswahl

in Thüringen kritisiert

und

wünscht

sich neue

Visionen

und Lösungen.

„24

Prozent.

Und viele

sagen immer

noch:

Das wird

sich niemals

wiederholen –aber seht ihr

denn nicht an den Häuserwänden

dieselben alten neuen

Parolen?“, schrieb der

Sänger auf Facebook. „Das

Grauen geht um im Land,

nicht nur an Halloween.“

Foto: Imago/Eibner

Foto: Imago Images

Es wird ernst für Donald

Trump. Am Ende der

Untersuchungen könnte

seine Amtsenthebung

stehen.

Berlin – Für Donald Trump ist

alles nur „Schwindel“, inszeniert

von „menschlichem Abschaum“:

Dennoch stimmte

am Abend (MEZ) das US-Repräsentantenhaus

mit der

Mehrheit der Demokraten

den Regeln für die Vorermittlungen

des Amtsenthebungsverfahrens

gegen

den Präsident zu.

Die US-Demokraten haben nun

das Impeachment-Verfahren

per Beschluss im Repräsentantenhaus

formell abgesegnet.

Damit werden die künftigen

Anhörungs- und bisherigen

Aussageprotokolle öffentlich.

Der Vorwurf gegen Trump: Er

habe sich strafbar gemacht, indem

er sein Amt für persönliche

Wahlkampfzwecke missbraucht

hat. Konkret geht es

um ein Telefonat Trumps mit

seinem ukrainischen Amtskollegen

Wolodymyr Selenskyj.

Darin habe er gefordert, Korruptionsermittlungen

gegen

seinen Konkurrenten, den demokratischen

Präsidentschaftsbewerber

Joe Biden,

und dessen Sohn Hunter einzuleiten.

Als Druckmittel habe er

bereits bewilligte Militärhilfen

zurückgehalten. Nach US-

Recht ist es illegal, Wahlkampfhilfe

aus dem Ausland zu nutzen

oder zu erbitten. Dazu

kommt Behinderung der Justiz.

▶ Trumps Problem: Von den

ein Dutzend Zeugen, die bisher

vor dem US-Kongress ausgesagt

haben, hat keiner den US-

Präsidenten entlastet –alle be-

Impeachment:

Darumgehtes

Für Trump wirdesernst: Vorermittlungen für Amtsenthebung eingeleitet

lasteten ihn. Und das, obwohl es

sich teilweise um enge Mitarbeiter

gehandelt hat.

▶ Die prominentesten Fälle:

1. Der hoch dekorierte Militär

Alexander Vindman,inTrumps

Nationalem Sicherheitsrat für

die Ukraine zuständig, sagte

unter anderem aus, in demvom

Weißen Haus veröffentlichten

Protokoll des Telefonats fehlten

wichtige Passagen. Vindman

war dem Telefonat der Präsidenten

zugeschaltet.

2. Der US-Botschafter in der

Ukraine, William Taylor, schilderte,

wie sehr seine Arbeit in

Kiew behindert wird –durch

eine „Schattenaußenpolitik“

von Trumps persönlichem Anwalt,

Ralf Giuliani.

3. Trumps Stabschef, Mick

Mulvaney,hatte auf einer Pressekonferenz

Vorwürfe eingeräumt:

„Stellt euch nicht soan.

Es gibt in der Außenpolitik immer

parteipolitischeMotive. Ja,

Will Donald Trump aus dem

Amt jagen: NancyPelosi.

Militärhilfen wurden zeitweise

zurückgehalten.Ja und?“ Später

musste er dementieren. Er sei

falsch verstanden worden.

4. Trumps ehemaliger oberster

Sicherheitsberater, John

Bolton, soll Trumps Ukraine-

Kurs intern heftig kritisiert haben.Erwollemit

diesen „krummen

Geschäften“ nichts zu tun

haben, zitierenihn Zeugen. Vor

zwei Wochen wurdeerüberraschend

entlassen.Auch er ist als

Zeuge geladen.

▶ Trumps Verteidigung:

Mehr als Gift und Galle gegen

die Zeugen zu spucken ist

Trumps Republikanern bisher

nicht eingefallen. Inhaltlich haben

sie den Vorwürfen nichts

entgegenzusetzen. Die Lage ist

so verzweifelt, dass einige

Abgeordnete kürzlich den

Saal einer Zeugenbefragung

stürmten und wild herumbrüllten.

▶ Ziel: Für eine tatsächliche

Amtsenthebung braucht es am

Ende eine Zweidrittelmehrheit

im republikanisch dominierten

Senat. Kalkül der Demokraten:

Öffentlichen Druck erhöhen,

sodass viele Republikaner sich

vonTrump abwenden.

Andrew Harnik/AP


*

„AfD aufden

Arm nehmen“

Kubicki empfiehltGelassenheit mit Extremisten

Berlin –Bundestagsvizepräsident

Wolfgang Kubicki hat zu

einem anderen Umgang mit

der AfD aufgerufen: „Es ist

klug, ein bisschen weniger moralisch

überlegen aufzutreten

und dafür umso härter die Argumente

auseinanderzunehmen“,

sagte er im Interview mit

dem RedaktionsNetzwerk

Deutschland (RND). „Wo es

geht, sollten wir die AfD einfach

auch mal auf den Arm nehmen.

Bloße Verbissenheit und

Anbrüllen ist keine Lösung.“ In

seiner Funktion im Bundestag

beobachte er die Partei genau.

Von der Entwicklung ist er

überrascht: „Ich hatte erwartet,

dass Alexander Gauland

und andere in der Lage sind,

den rechtsextremen Flügel einzudämmen.

Gauland ist stockkonservativ,

aber kein Neona-

zi. Er hätte am liebsten

in der Zeit Bismarcks

gelebt.

Zum Zurückdrängen

des

Höcke-Flügels

ist es

aber nicht gekommen – im

Gegenteil.“ Ursprünglich sei er

bereit gewesen, einen AfD-

Kandidaten zum Bundestagsvizepräsidenten

zu wählen.

Dies habe sich geändert: „Eine

Partei, die in ihrem parlamentarischen

Handeln bewusst

gegen die Menschenwürde

verstößt, darf unseren Staat

nicht in diesem herausgehobenen

Amt repräsentieren. Die

AfD radikalisiert sich immer

weiter selbst. Sie will eine Systemveränderung.“

Zum Streit in der Union sagte

er, die umstrittene Parteivorsitzende

sei klug beraten,

NRW-Ministerpräsident Armin

Laschet als Kanzlerkandidaten

der Union vorzuschlagen:

„Die Union müsste in dieser

Frage schnell Klarheit

schaffen, sonst gewinnt sie kei-

ne Stabilität zurück.“ AKK

selbst „zeigt immer häufiger

und immer beeindruckender,

dass sie nicht in der

Lage ist, eine Partei zu

führen. Sie hat kein

politisches Gespür.“

Frohnatur mit liberalem Herz: Wolfgang Kubicki, Vizepräsident des

Deutschen Bundestages.

Die Mitte lebt –und wie!

Foto: Markus Scholz/dpa

Hat zunächst die SPD im Visier,danndas Kanzleramt: Olaf Scholz, SPD.

Scholz „kanzlert“ sich

in Personaldebatte

Der Bewerberumdas Amt des SPD-Chefs hat mehr vor

Berlin – Vizekanzler Olaf

Scholz erneuert seine Zusage,

die SPD nicht abermalsin

ein Regierungsbündnis mit

der Union zu führen.

„Deutschland braucht eine

Regierung ohne CDU und

CSU. Man merkt doch, wie

die Union wie Mehltau über

der Republik liegt“, sagte er

der „Süddeutschen Zeitung“.

Trotz schlechter Umfragewerte

für die SPD verteidigte

Scholz das Vorhaben seiner

Partei, einen Kanzlerkandidaten

aufzustellen. „Alle Umfragezahlen

belegen, wie volatil

die politische Lage in

Foto: Imago Images/photothek

Deutschland ist, wie rasch

sich Zustimmungsraten verändern

können“, sagte er

weiter. „Wenn wir zusammenhalten

und mit geradem

Rücken auf den Platz gehen,

haben wir alle Chancen im

Bund.“

Scholz, der sich mit Klara

Geywitz im Team um den

SPD-Parteivorsitz bewirbt,

betrachtet sich selbst als aussichtsreichen

Kandidaten.

Spitzenpolitiker seiner Partei

würden in Umfragen sehr gut

bewertet. „Auch ich stehe

ziemlich weit vorne“, so

Scholz

Spreng-

Stoff

Der Journalist

und Politik-Berater

Michael H. Spreng

schreibt

jeden Freitag

im KURIER

Seit der Landtagswahl in

Thüringen wird über die

Mitteinder Politik aufgeregt

diskutiert. Sie dünne aus, sie

sei nicht mehr mehrheitsfähig.

Das sei ein Alarmsignal,

Regierungsbildungen könnten

künftig kaum noch möglich

sein. Stimmt das überhaupt?

1. Der Mitte in der Politikgehören

Parteien und Politiker

an, die für eine liberale, demokratische

Gesellschaftstehen,

die den Werten des

Grundgesetzes verpflichtet

sind,die jede Form des Radikalismus

ablehnen. Also gemeinhin

CDU/CSU, SPD,

FDP und Grüne. Aber selbst

da wirddas Bild schonschief,

denn von den Wählern in

Thüringen wurde auch die

Linke dank des ideologiefreien

Bodo Ramelow als Partei

der Mitte eingestuft. Allerdings

nur dort. Ansonsten

möchtedie Linkewohl selbst

nicht als Partei der Mitte gesehen

werden.

2. Stimmt es wirklich, dass die

Mitte auszehrt und keine

Mehrheiten mehr bilden

kann? Nein, das trifft ausschließlich

auf Thüringen zu.

Selbst in Sachsen und Brandenburg,

wo die AfD noch

mehr Stimmen als in Thüringen

holte, werden Koalitionen

der Mitte künftig regieren.

Im Westen und aufBundesebene

sind weiterhin

Zweier- oder Dreierkoalitionen

möglich. Diese These

stimmtalsonicht.

3. Der Begriff Mitte, also ein

übergreifender gesellschaftlicher

Konsens, ist so beliebt,

dass auch die AfD damit jongliert.

Parteichef Gauland

nannte den Rechtsextremisten

Björn Höcke „die Mitte

der Partei“. Damit hat er die

Mitte seiner Partei rechtsradikal

definiert. Mehrist dazu

nicht zu sagen. Aber auch die

CDU/CSU zündelt: Wenn sie

immer wieder links und

rechts gleichsetzt, ist das

nicht nur falsch, sondern

nützt am Ende nurder AfD.

Foto: Imago/Steve Bauerschmidt

Foto: Bernd vonJutrczenka/dpa

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BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

NACHRICHTEN

Thüringens CDU laviert

Erfurt –Was will Thüringens

CDU? Seine Fraktion

habe einstimmig beschlossen,

dass sie „weder für eine

Duldung noch für eine Tolerierung

von Rot-Rot-Grün

zur Verfügung steht“, erklärte

Fraktionschef Mike Mohring.

Sprechen mit Wahlsieger

Bodo Ramelow (Linke)

will er aber dennoch.

Twitter unpolitisch

San Francisco –Twitter

wird weltweit keine politischen

Inhalte mehr als Werbung

verbreiten – undstellt

sich klar gegen den Rivalen

Facebook. „Wir glauben, dass

Reichweite für politische

Botschaften verdient werden

muss, statt erkauft zu werden“,

so Chef Jack Dorsey.

Yeneroglu verlässt AKP

Ankara –Mustafa Yeneroglu

gilt seit Jahren als Reizfigur

in deutschen Medien. Talkshows

präsentierten den in

Köln aufgewachsenen Juristen

wiederholt als Sprachrohr

des türkischen Staatspräsidenten

Recep Tayyip

Erdogan. Jetzt verlässt er aus

Enttäuschung die Partei.

FDP mussbangen

Erfurt –Die FDP hatte den

Einzug in Thüringens Landtag

knapp geschafft. Bei der

Wahl schaffte man es mit

fünf Stimmen mehr als nötig

über die Fünf-Prozent-Hürde.

Eine Korrektur gefährdet

das nun: Vier Stimmen waren

falsch, eine Stimme mehr als

nötig bleibt vorerst.

Bauernklage

Berlin –Vor dem Berliner

Verwaltungsgericht wird

erstmals eine sogenannte

Klimaklage gegen die Bundesregierung

verhandelt.

Kläger sind drei Bauernfamilien

aus Schleswig-Holstein,

Niedersachsen und

Brandenburg sowie die Umweltorganisation

Greenpeace.


*

HINTERGRUND

Die Drogenhölle

vonKreuzberg

In der Nacht zum Mittwoch

wurde ein 30-Jähriger

am Kotti voreine U-

Bahn gestoßen. Der Mann

wurde vonder Bahn so

schwer verletzt,dass er

noch vorOrt starb. Laut

Staatsanwaltschaft wird

nun ein Drogenhintergrund

der Tatgeprüft,da

das Opfer wegen diverser

Rauschgiftdelikte polizeibekannt

war. Zudem gilt

das Kottbusser Torals

Drogenumschlagplatz.

Nächster Halt

Der U-Bahnhof Kotti gilt als einer der gefährlichsten

Plätze in unserer Stadt.Gewalt ist hier fast schon

normal. Jetzt starb ein Mensch wegen vier Euro

VonP.DEBIONNE

und E. RICHARD

Drogen, Gewalt,

Elend. Nach dem

schrecklichen

Vorfall am Kottbusser

Tor in Kreuzberg, bei

dem ein Mensch vor eine

einfahrende U-Bahn geschubst

und dabei getötet

wurde, ist der Kotti wieder

im Fokus der öffentlichen

Wahrnehmung. Seit Jahrzehnten

haben wechselnde

Regierungen hier immer

wieder versucht, die Kriminalität

in den Griff zu bekommen.

Mal mehr, mal weniger

motiviert. Doch egal ob

harte Null-Toleranz-Politik

oder Kuschelkurs, nichts hat

die brutale Realität merkbar

verändert. Der Kotti ist und

bleibt einer, wenn nicht sogar

der schlimmste Platz

Deutschlands.

Als unser Reporter am

Donnerstag gegen neun Uhr

morgens den U-Bahnhof

Kottbusser Tor betritt, dauert

es keine zwei Minuten,

bis ihm die ersten zwielichtigen

Gestalten Drogen anbieten.

Marihuana, Kokain,

Heroin, aber auch legale

Schmerz- und Betäubungsmittel

wie Methadon, Rohypnol

oder Subutex. Das

sind Ersatzstoffe, die Drogenabhängigen

ärztlich verschrieben

werden können,

wenn diese sich zum Entzug

von Heroin oder anderen

harten Drogen entschieden

haben. In der Praxis zeigt

sich immer wieder, dass besagte

von Ärzten verschriebene

Ersatzdrogen bei Junkies

genauso hoch im Kurs

stehen wie herkömmliches

Rauschgift. So offenbar auch

im aktuellen Fall.

Zwei Bekannte des Rollstuhlfahrers

sagten gegenüber

dem KURIER, dass der

Mann in der Nacht zu Mittwoch

von vier Rauschgiftsüchtigen

angesprochen

worden sei. Man habe sich

„locker gekannt“. Der laut

Polizei wegen Drogendelikten

aktenkundige Rollstuhlfahrer

soll demnach legal im

Besitz von verschreibungspflichtigen

Schmerztabletten

gewesen sein, die in der

Szene für zwei Euro das

Stück gehandelt werden.

Doch die Männer hatten

offenbar nicht einmal diese

geringe Summe –und versuchten

daher, die Tabletten

zu rauben. Bei dem anschließenden

Gerangel habe sich

ein 30-jähriger Begleiter des

Rollstuhlfahrers eingemischt.

Er wurde daraufhin

gegen 23.55 Uhr gegen einen

einfahrenden Zug der Linie

U8 geschubst, geriet zwischen

Waggon und Bahnsteigkante

und wurde dabei

tödlich verletzt.

Zwar ist eine Auseinandersetzung

mit tödlichem Ausgang

selbst am Kotti eher

ungewöhnlich. Doch blutige

Streitigkeiten im Drogenmilieu

sind hier an der Tagesordnung.

Der Bahnhof und sein Umfeld

werden von der Polizei

daher auch als „kriminalitätsbelasteter

Ort“ eingestuft.

In der ersten Hälfte

dieses Jahres registrierte die

Polizei dort 1385 Straftaten,

darunter 232 Drogendelikte,

die bei Kontrollen aufgedeckt

wurden, 191 Taschendiebstähle

und 126 Körperverletzungen.

Deshalb ist sie

dort verstärkt uniformiert

und in Zivil präsent. Dennoch

dürften viele Delikte

wie Körperverletzung, Raub

oder auch räuberische Erpressung

unentdeckt bleiben,

da sowohl Täter als

auch Opfer oftmals nicht mit

der Polizei reden.

Der AfD-Fraktionschef

Georg Pazderski erklärte in

diesem Zusammenhang:

„Die Spirale der Gewalt an

den Berliner Kriminalitätsbrennpunkten

scheint kein

Ende zu kennen. Trotz vielfacher

Bekundungen ist dem

rot-rot-grünen Senat die

Kontrolle über die kriminelle

Szene in Berlin scheinbar

vollständig entglitten.“

Und Marcel Luthe von der

FDP forderte, „die zutiefst

feigen Täter“ mit aller Entschlossenheit

zu verfolgen

und zur Rechenschaft zu

ziehen. Es sei „fürchterlich,

dass ein Mensch seine Zivilcourage

mit dem Leben bezahlen

musste“. Derartige

Taten „zeigen leider einmal

mehr die Notwendigkeit der

Stärkung der objektiven Sicherheit

bei der BVG durch

Menschen statt Kameras“,

so Luthe weiter. Der FDP-

Politiker fordert präsentes

Sicherheitspersonal, das

„Straftaten im Nahverkehr

wirksam“ unterbinde.

Straftaten wie die vom vergangenen

Mittwoch, bei der

ein Mensch wegen Rauschgifttabletten

im Wert von gerade

mal vier Euro sterben

musste.


*

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BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Abgrund

Der Leichnam des 30-

jährigen Berliners wird

abtransportiert.

Fotos: Richard, Pudwell, Wächter

Drei Rosen an der Stelle,

an der der Mann getötet

wurde. Die Täter sind

noch auf der Flucht.

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BERLIN

Rettungsstellen

Wie die Notdienst-

Praxen funktionieren

SEITE 13

*

BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

DER

ROTE

TEPPICH

Ehre, wemEhregebührt!

Wanderführer

Manfred

Reschkeist

80 Jahrealt.

Familienministerin

Franziska Giffey(SPD)

darfihren Doktortitel

behalten.

Giffey:Der

Fragen?

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Redaktion: Tel. 030/63 33 11 456

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Foto: dpa

Schuhe an, Rucksack

aufgesetzt und los.

Wandern entspannt, tut

Körper und Seele gut.

Das weiß auch Brandenburgs

wohl bekanntester

Wanderführer Manfred

Reschke. Der Berliner hat

19 Jahre lang Berlin und die

Mark zu Fuß erkundet, vier

Wanderbücher herausgebracht

und die beliebteste

Brandenburger Route, den

66-Seen-Wanderweg, erfunden.

Jetzt geht der 80-

Jährige aus Altersgründen

in den Ruhestand.

Seine letzte offiziell geführte

Tour führte Reschke auf

den Spuren Fontanes an die

Oder. „Es gibt etwa 3000

Kilometer gute Wanderwege

im Land Brandenburg,

rund 2000 davon habe ich

erkundet und in meinen

vier Büchern beschrieben“,

erzählt der Hauptstädter,

der schon in den 1970er

Jahren per Passierschein

über die deutsch-deutsche

Grenze ins Umland fuhr.

„Die Kinder waren aus dem

Haus und wir hatten wieder

mehr Zeit.“ Reschke hat

viele schöne Flecken in der

Welt gesehen, seine Liebe

gilt jedoch Brandenburg.

Nirgendwo anders sei

Deutschland so schön, sagt

er. Die Mischung mache es:

Wälder, variantenreiche

Gewässer und Flusstäler,

Hügel, Auen. „So wird das

Wandern nie langweilig.“

Nachdem sie ihren Titel behalten darf, wird die Berliner Politikerin hoch gehandelt

Von

MELANIE REINSCH

Berlin – Es war ein kluger

Schritt, dass Familienministerin

Franziska Giffey (SPD)

im Vorfeld angeboten hatte,

von ihrem Ministeramt zurückzutreten,

wenn ihr der

Doktortitel aberkannt worden

wäre. Der Vorwurf: Sie

soll bei ihrer Arbeit plagiiert

haben. Die Freie Universität

(FU) erteilte nur eine Rüge.

Den Doktor darf sie behalten.

Ihr souveränes Verhalten

wurde der 41-Jährigen hochangerechnet.

Wird sie nun

zur Gefahr für den Regierenden

Michael Müller?

Giffey ist Bundesministerin.

Und sie legte in der Vergangenheit

auch stets Wert darauf, das

zu betonen –vor allem, wenn

sie gefragt wurde, ob sie sich

vorstellen könne, die schwer

angeschlagene Berliner SPD zu

retten. Die Umfragewerte sind

miserabel. Die Partei ist gespal-

Fotos: dpa, Getty

ten. Müller gilt als angezählt.

Ob er als Spitzenkandidat die

SPD 2021 in die Abgeordnetenhauswahl

führen wird, ist kaum

abzusehen. 2018 wurde er zwar

im Landesverband mit 64,9

Prozent bestätigt –2016 waren

es aber noch 81,7 Prozent.

Auch vor der Doktortitel-Debatte

schielten nicht wenige

aus dem SPD-Landesverband

Monatelang musste

Giffeyzittern –seit

Mittwoch herrscht Klarheit:

Sie bekommt eine Rüge.

Wegist

wieder frei

daher schon auf die Durchstarterin

Giffey. Denn wirkliche

Nachfolger oder Nachfolgerinnen

für Müller sind nicht in

Sicht.

Der Fraktionsvorsitzende

Raed Saleh hat ebenso wie Müller

keine klare Mehrheit hinter

sich. Dass Giffey nun unbeschadet

ihrem Doktor-Dilemma

entkommen konnte, belebt die

Diskussion um ihre Personalie

nun wieder. Denn über Giffey

verliert kaum einer in der SPD

ein schlechtes Wort. Im Gegenteil:

Hochgeschätzt, angesehen,

klare Sprache, so sehen sie viele

Genossen.

„Franziska Giffey genießt in

der gesamten Berliner SPD

über die Lager hinweg Respekt.

Ich kenne viele, die in ihr eine

Hoffnungsträgerin sehen“, sagt

die stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Clara West. Daniel

Buchholz, SPD-Mitglied im Abgeordnetenhaus,

sagt, dass Giffey

ein „echtes Naturtalent“ sei,

die noch eine große Zukunft

vor sich habe. „Auf Bundesoder

aber auch auf Berliner

Landesebene“, bemerkt er. Und

von Ina Czyborra, stellvertretende

SPD-Landesvorsitzende,

heißt es: Giffey repräsentiere

einen Teil der Partei. „Aber es

ist nicht so, dass die SPD nun

auf die Entscheidung der FU

gewartet hat, damit wir die Personalien

jetzt neu diskutieren.

Für solche Debatten ist es viel

zu früh“, sagte sie.


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8 BERLIN BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019 *

NACHRICHTEN

Weniger Einnahmen

Hier erzählt Junus W. (25),

es sei ihm egal, ob ein

Mädchen 16, 17 oder 18

Jahrealt sei. Foto: Youtube

Foto: dpa

Berlin –Wegen der schwächelnden

Konjunktur

nimmt Berlin in den kommenden

Jahren weniger

Steuern ein als bisher angenommen.

Finanzsenator

Matthias Kollatz (SPD) erwartet

nach der neuen

Steuerschätzung für 2020

und 2021, dass die Steuereinnahmen

um 161 Mio. Euro

beziehungsweise 182

Mio. Euro niedriger liegen

als bisher prognostiziert.

Brückefrüher fertig

Köpenick –Der Neubau

der Salvador-Allende-Brücke

wird einen Monat früher

als geplant und damit

wohl im November fertig.

Einen von der Berliner Zeitung

genannten Eröffnungstermin

am 22. 11. bestätigte

Verkehrssenatorin

Regine Günther (Grüne)

zwar nicht, sie sagte aber,

die Verkehrsfreigabe werde

in etwa um diesen Tag herum

erfolgen.

Kita-Navigator hilft

Berlin –Die neue App „Kita-Navigator“,

mit der Eltern

Kitaplätze suchen können,

soll am 6. November

vorgestellt werden. „Der

Zeitplan steht“, sagte Bildungssenatorin

Sandra

Scheeres (SPD).

Gottesanbeterin kommt

Potsdam –Die Europäische

Gottesanbeterin ist eigentlich

im Mittelmeerraum

verbreitet, doch auch

in Brandenburg ist das Insekt

auf dem Vormarsch, so

das Umweltministerium.

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Tierheim Berlin,

Hausvaterweg 39, 13057 Berlin,

Telefon: 030/768880,

www.tierschutz-berlin.de

Die Tiervermittlung ist geöffnet:

Mittwoch–Sonntag 13–16 Uhr

Foto: Tierheim Berlin

Oben: So berichtete der KURIER in

seiner gestrigen Ausgabe.

Kanale Schande

Die Schmuddelwelt

des Youtube-Stars

Ekelspiele mit verbundenen Augen und Grapsch-Attacken auf junge Mädchen

Von

P. DEBIONNE

Berlin – Es sind ebenso widerliche

wie verstörende Aufnahmen

und Bilder. Ein erwachsener

Mann, der junge,

teils minderjährige Mädchen

begrapscht, auch an intimen

Körperstellen, und sich damit

im Internet feiern lässt.

Der Mann ist Junus W. (25),

im Netz bekannt als „Yo Oli“.

Er sitzt wegen schweren sexuellen

Missbrauchs von

Kindern und Jugendlichen in

U-Haft. Offenbar steckte hinter

dem Missbrauch der jungen

Mädchen ein eiskaltes

System, wie Recherchen des

KURIER nun zeigen.

Zwischen August 2018 und Juni

2019 soll er laut Staatsanwaltschaft

„in fünf Fällen minderjährige

Mädchen in seinem

Pkw sexuell missbraucht und

körperlich misshandelt haben“.

Deshalb hat die Staatsanwaltschaft

Anklage „wegen schwerem

sexuellem Missbrauch,

Vergewaltigung, Körperverletzung

und Freiheitsberaubung“

erhoben.

Offenbar hatte sich eines der

Mädchen den Behörden anvertraut

–denn bereits kurz nach

seiner letzten Tat im Juni

schlug die Polizei zu und nahm

Junus W. in Berlin fest. Ein

Richter erließ auf Antrag der

Staatsanwaltschaft Haftbefehl.

Mehrere Videos, die dem Berliner

KURIER vorliegen, zeigen

Fotos: Youtube

Links: In diesem

Video werden

Praktiken mit verbundenen

Augen

gezeigt.Rechts:

Dieses Mädchen

wird am Hintern

begrapscht.

die perfide Masche des Mannes.

So verabredete sich der

Youtube-Star zunächst mit seinen

Opfern, bei den Treffen

kam es dann zu ekligen Szenen.

Auf einem der Filme ist zu sehen,

wie sich ein Mädchen (ihr

genaues Alter ist nicht bekannt)

von W. die Augen verbinden

lässt. Dann muss sie die Zunge

herausstrecken und verschiedene

Körperteile, die W. ihr an

die Zunge hält, erraten. Anschließend

überredet W. das

nur mit Hotpants und bauchfreiem

Top bekleidete Mädchen

zu allerlei Verrenkungen.

Als das Mädchen zwischendurch

die Sorge äußert, dass

man ob der Verrenkungen ihren

Intimbereich sehen könne,

interessiert das Yunus W. nicht.

Er lässt die Kamera einfach

weiterlaufen.

In einem anderen Video zieht

er ein junges, sichtbar unsicheres

Mädchen an sich heran und

begrapscht sein Opfer mehrfach

an ihrem Gesäß.

In einem weiteren Video gibt

Yunus W. zudem offen zu, dass

es ihn nicht interessiert, ob die

Mädchen volljährig sind. So

sagt er wörtlich, es sei „doch gar

kein Problem“, wenn sie „nicht

18 sind“. Es sei ihm „egal, ob 16,

17, 18 oder 20“. Das sei „noch

nicht mal illegal“, so der Mann.

Zumindest in den fünf jetzt

von der Staatsanwaltschaft angeklagten

Fällen war es das offenbar

doch. Der Prozess gegen

W. soll noch im November beginnen.


10 BERLIN BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019*

WirtFrank Schaffors

hisst an der „Schwarzen

Hexe“die Fahnen von

Hertha und Union.

Der

großeDurst

auf das Derby

Lesen Sie in der großen Wochenend-Ausgabe:

AnjaReich kommt aus Berlin

undlebtinIsrael,YaelNachshon

kommt ausIsrael undlebtin

Berlin. Aber wasbedeutet Heimat?

AufeinenSchwatz mit Frau Holle

rundumden Hohen Meißner

SchönenFeierabend! Experten-

Tippszur besserenErholung

SO SCHREIBT MAN BERLIN.

In der Fan-Kneipe „Schwarze Hexe“sind

Unioner und Herthaner willkommen

Von

MIKE WILMS

Prenzlauer Berg – Zwei Fan-

Herzen schlagen in der Brust

von Frank Schaffors (65).

Der Wirt der Fußballkneipe

„Schwarze Hexe“

ist Vollblut-

Union-Fan seit

1966. Aber: Hertha-Fans

sind bei

ihm ganz genauso

willkommen.

Das wird auch

morgen (18.30

Uhr) zum ersten

Bundesliga-Derby

der Berliner

Klubs so sein.

„Zu DDR-Zeiten

gab es über die

Mauer hinweg eine

Fan-Freundschaft

zwischen

den Vereinen“,

sagt der Ost-Berliner Schaffors.

Diesen alten Geist der Brüderlichkeit

will er in seiner Kneipe

in Prenzlauer Berg am Leben

erhalten. Links und rechts der

Eingangstür hat Schaffors bereits

gestern zwei große Fahnen

angebracht. Eine rot-weiße

Union- und eine blau-weiße

Hertha-Fahne wehen an der

Hausfassade. „Das erinnert

mich an das legendäre Freundschaftsspiel

von 1990, zweieinhalb

Monate nach dem Fall der

Mauer“, sagt Schaffors. Er

stand selbst als Union-Fan im

Olympiastadion, als Union und

Hertha am

27. Januar

1990 vor

51 270 Zuschauern

aufeinandertrafen.

Morgen auf10Seiten

Ganz

Berlinim

Derby-Fieber

„Fast 30

Jahre später

kommt

nun wieder

so ein historisches

Spiel zustande“,

sagt Schaffors.

„Nur

werde ich

dieses Mal

am Tresen

stehen und Bier zapfen.“ Er erwartet,

dass seine Kneipe in der

Paul-Robeson-Straße knallvoll

sein wird –60Prozent Union-

Fans, 40 Prozent Hertha-Fans.

Die „Schwarze Hexe“ befindet

sich nur wenige hundert

Meter vom ehemaligen Grenzübergang

Bornholmer Straße


*

BERLIN 11

Dreieck Funkturm wirdzum Staueck

Rainer Kant (l.) schwört

als Wessiauf Hertha,

WirtSchaffors als Ossi

eher auf Union.

Berlin –Bitte weiträumig umfahren!

Aber wird das möglich

sein? Ab 2023 wird ein großer

Teil des Berliner Autobahnnetzes

zur Großbaustelle. Von

Heiligensee im Norden bis

Halensee im Süden müssen

Kraftfahrer mit jahrelangen

Bauarbeiten rechnen.

Am Donnerstag informierte

die Planungsgesellschaft Deges

in der Urania über ein

wichtiges Teilprojekt: den

Umbau des Dreiecks Funkturm.

„Auf die gesamte Stadt

kommt eine gewisse Belastung

zu“, kündigt Bereichsleiter

Andreas Irngartinger an.

Der Knotenpunkt, an dem

sich die Avus mit dem Stadtring

verschlingt, muss abgerissen

und neu errichtet werden.

Für fünf der 25 Brücken gelten

Foto: Imago Images

Ein ganz normaler Tagauf der A100 kurzvor dem Dreieck Funkturm.

bereits Verkehrseinschränkungen

wie Tempo- oder Lastbegrenzungen.

Für vier Brücken

besteht „kurzfristig

Handlungsbedarf“. Die starke

Belastung hat dazu beigetragen,

dass die Anlagen nicht

mehr lange durchhalten.

Vor sechs Jahrzehnten rechneten

die Planer mit rund

20 000 Kraftfahrzeugen pro

Tag. Heute sind es im Schnitt

230 000, darunter 12 000 Lkw.

Das Bauprojekt kann frühestens

2023 beginnen. Geschätzte

Dauer: mindestens sieben

Jahre. Auch S-Bahn- und andere

Fahrgäste bekommen es

zu spüren –mit Sperrungen.

Für die Autos wird parallel

zur A100 eine Behelfsautobahn

gebaut, die ebenfalls drei

Spuren pro Richtung erhält.

Projektleiter Burkhard Pott:

„Die rechnerische Leistungsfähigkeit

bleibt erhalten.“

„In diesem Bereich stehen

Sie schon heute morgens im

Stau“, sagt Andreas Irngartinger.

„Künftig auch. Aber dann

an einer Baustelle.“

Schaffors und Kant fachsimpeln

draußen vorder Kneipentür.

entfernt. Zum einstigen Hertha-Stadion,

der Plumpe, in

Gesundbrunnen ist es ein Kilometer.

„Es gibt hier Fans beider

Teams und alle Kneipenbesucher

wissen, dass man bei mir

auf beide Fraktionen trifft“, so

Schaffors. Wie an jedem Bundesliga-Spieltag

seit 2003 wird

er morgen die Großleinwand

aufbauen und Fußball zeigen.

Über die Frage, wie das Spiel

ausgeht, fachsimpelt Union-

Fan Schaffors am Tresen mit

einem alten Bekannten. Rainer

Kant (59) ist Spielautomaten-

Aufsteller und kümmert sich

um die Geräte in der Kneipe.

„Wie es der Zufall will, bin ich

Hertha-Fan aus Lichterfelde

und häufig anderer Meinung

als der Wirt“, sagt Kant. Er

tippt ein 2:2-Unentschieden.

Wirt Schaffors ist ein Entgegenkommen

fremd. Er ist Union-Mitglied

seit 1966. Er spielte

selbst Fußball im Osten, als

Hobby-Kicker bei Blau-Weiß

Friedrichshain, absolvierte eine

Schiedsrichter-Ausbildung.

Er war Dauergast im Union-

Stadion und, obwohl hauptberuflich

Wirtschaftskaufmann

bei der HO, im Herzen vor allem

Union-Fan. „Bei aller Toleranz“,

sagt er, „natürlich gewinnt

Union –mit 2:1.“

Fotos: Camcop Media/Klug

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Samstag,2.November 2019

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Flusskreuzfahrten 2020

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BadKissingen –ein königliches Vergnügen

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Sonntag, 3. November 2019

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Friedemann Preubsch

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MonikaJanssen undFrankEwers

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Sonntag, 3. November 2019

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China Tours

13:00 –13:30

CUP Touristic

BadKissingen –ein königliches Vergnügen

Marina Mögel

Kurreisen

Edwin Kauschke

Vorstellung China Tours GmbH –Reisen nach

China undentlang derSeidenstraße

OlafMalden

Kururlaub im böhmischen Bäderdreieck

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* BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

BERLIN 13

Dr.HeikoZürcher

behandelt eine

Patientin in der

Notdienstpraxis.

Dr.Philipp Kellner,Chef der

Rettungsstelle im Krankenhaus

Friedrichshain, freut

sich über die Entlastung.

Fotos: Engelsmann

Herr Doktor,

Vorder Rettungsstelle

Friedrichshain stauen

sich Rettungs- und

Krankenwagen.

bin ich ein Notfall?

Immer mehr Klinik-Rettungsstellen bekommen Notdienstpraxen, die am Wochenende einsatzbereit sind

Von

GERHARD LEHRKE

Berlin – Krank am Wochenende?

Da gehen viele in eine

der überlasteten Klinik-Rettungsstellen,

warten stundenlang

–und Ärzte und Pflegekräfte

haben weniger Zeit

für schwere Fälle. Doch die

Zahl der für leichtere Krankheiten

zuständigen Notdienstpraxen

der Kassenärztlichen

Vereinigung (KV),

die Rettungsstellen angegliedert

sind, wächst.

Seit September arbeiten niedergelassene

Ärzte freitags (15-21

Uhr), sonnabends, sonn- und

feiertags (9-21 Uhr) in der neuen

Notdienstpraxis bei der Rettungsstelle

der Vivantes-Klinik

im Friedrichshain. Mit 60 000

Fällen im Jahr ist es die Rettungsstelle

mit dem höchsten

Patientenaufkommen Berlins.

Dr. Philipp Kellner, Leiter der

Rettungsstelle: „Wir haben als

Ziel, dass bis zu einem Viertel

der Patienten, die zu Öffnungszeiten

der Praxis zu uns kommen,

dorthin geleitet werden.“

Das wären sonnabends und

sonntags jeweils rund 15 bis 20,

am Freitag bis zu zehn.

Begibt sich jemand während

der Öffnungszeit einer Notdienstpraxis

in die Rettungsstelle,

entscheiden Pflegekräfte,

ob der Patient in die Behandlung

der Krankenhausärzte

kommt oder besser nebenan

zum KV-Arzt geht. Das sind

dann meist Menschen mit

Durchfall, Erkältungen oder

kleinen Verletzungen.

Dr. Heiko Zürcher, niedergelassener

Internist aus Schöneberg,

ist einer der Ärzte, die in

der neuen Praxis Dienst tun.

Seine Erfahrung: Viele seiner

Patienten dort haben sich

schon vorher im Internet oder

über die KV-Notfallnummer

116117 informiert, dass es die

Praxis gibt. Ruft man die Nummer

an, klärt medizinisches

Fachpersonal im Telefonat, ob

man bis zur Öffnung einer normalen

Arztpraxis warten kann,

einen Bereitschaftsarzt geschickt

bekommt, zu einer Notdienstpraxis

fahren kann oder

über 112 die Feuerwehr ruft.

Es gibt vier Notdienstpraxen

für Erwachsene: Im Unfallkrankenhaus

in Marzahn, im

Jüdischen Krankenhaus (Wedding),

in Friedrichshain und im

DRK-Krankenhaus Westend.

Für Kinder stehen Praxen im

Virchow-Klinikum der Charité,

im Sana Klinikum Lichtenberg,

im Krankenhaus Westend und

im St. Joseph-Krankenhaus

(Tempelhof) bereit.

2020 bekommt das Vivantes

Neukölln Notdienstpraxen für

Erwachsene und Kinder, das

Charité-Klinikum Benjamin

Franklin eine für Erwachsene.

Infos über die Praxen findet

man hier: www.kvberlin.de oder telefonisch

unter Tel. 116117.

BERLIN

MESSEN

Messe Reise &Gesundheit

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Moabit – Die kleine Nina

tanzte umher, der Vater tobte.

Nun muss Jörg M. (45) aus

Neukölln die Anklagebank

drücken: Er soll Nina (4) an

einer Bushaltestelle heftig

geschlagen haben.

Mehrere wuchtige Schläge sollen

es laut Anklage gewesen

sein. So heftig, dass Nina (Name

geändert) gegen eine Fahrplansäule

geschleudert worden sei

und zumindest Schmerzen erlitten

habe.

Ein Prügelvater? M. wehrte

ab: „Ich habe das nicht getan.“

Laut sei er geworden. Der Vater:

„Weil sie Theater machte

und beinahe auf die Straße gerannt

wäre.“ Gemahnt habe er:

„Du musst hören!“ Er habe sie

auch „etwas fester“ festgehalten

-„aus Angst“.

Er ist ohne Job, aber als Papa

im Einsatz. M.: „Bringe oder hole

die Kinder zur Kita. Ihre

Mutter ist im Schichtdienst.“

Am 27. April wollte er mit Nina

und ihrem Bruder (6) zur Trabrennbahn

Mariendorf. Der Papa:

„Pferdchen ansehen“.

Gegen 15.30 Uhr aber Brüllerei.

Erst soll sich M. gewaltig im

Ton vergriffen haben. Eine Passantin

gab bei der Polizei zu

Protokoll: „Haltet die Klappe,

sonst gibt es eine drüber!“ Dann

habe er das Mädchen „rangezogen

und geschlagen“. Drei bis

fünf Mal auf den Po.

Couragiert sprach die Frau

den Vater an, dann rief sie die

Polizei. Ein Beamter notierte

als Aussage von M.: „Nach

mehrfachem Ermahnen zweimal

auf den Hintern geklapst.“

M. nun: „Habe ich nie gesagt“.

Die Zeiten, in denen elterliche

Züchtigung erlaubt war, sind

schon lange vorbei. Seit 2000

ist in Deutschland das Recht

von Kindern auf gewaltfreie Erziehung

festgeschrieben.

Jörg M. zum Richter: „Ich liebe

meine Kinder.“ Er schlage,

beleidige, bedrohe sie nicht.

Der Vater: „Man wird mal lauter,

wenn sich die Kinder gegenseitig

hochschaukeln.“ Urteil

im Prozess um Körperverletzung:

19. November.

KE.

14 BERLIN BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Foto: PressedienstWagner

JörgM.(45)steht vor Gericht,weil er seiner

Tochter auf den Po geschlagen haben soll

Ist er ein Prügelvater?

Vater JörgM.(45)

steht vorGericht,

weil er seine

Tochter geschlagen

haben soll.

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* BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

BERLIN 15

Klimaschutz: Merkels

Regierung vorGericht

Klimaaktivisten vordem

Verwaltungsgericht,die

die dortklagenden Bio-

Bauern unterstützen.

Fotos: dpa, AP,AFP

Bio-Bauern prangern die Umweltpolitik des Bundes

an. Doch die Richter schmettern ihreKlage ab

Berlin – Das gab es noch nie.

Im Kampf um mehr Klimaschutz

stand erstmals die Regierung

von Kanzlerin Angela

Merkel vor Gericht. Drei

Bio-Bauern und Greenpeace

hatten vor dem Berliner Verwaltungsgericht

geklagt.

Doch sie scheiterten.

Die drei Landwirte

aus Brandenburg,

Niedersachsen

und

Schleswig-Holstein

sind sich

einig. Sie werfen

der Bundesregierung

vor,

zu wenig zu

machen, um den Klimawandel

einzudämmen. „Das gefährdet

unsere Existenz“, sagt Bio-Bauer

Heiner Lütke Schwienhorst

aus Vetschau, der einer der Kläger

ist.

Die extremen Klimaschwankungen

würden den Bauern zu

schaffen machen. „Dürre und

Trockenheit

haben unsere

Ernten in den

letzten zwei

Jahren jeweils

um ein Drittel

reduziert“,

sagt der Brandenburger

Landwirt.

„Wir Bauern

Berlin –Ost-West-Filme haben

gerade wieder Konjunktur, aber

das spricht nicht grundsätzlich

gegen sie: Vor allem wenn es,

wie im neuen ZDF-Dreiteiler

„Preis der Freiheit“, um ein gern

totgeschwiegenes Thema geht:

den Ausverkauf der DDR durch

die KoKo. Im Zentrum dieser

TV-Geschichte (eines Genremix

aus Wirtschaftskrimi,

Agententhriller und Familientragödie)

stehen drei Schwestern:

Margot (Barbara Auer), rote

Socke und ranghohe Koko-

Agentin. Buchhändlerin Lotte

(Nadja Uhl),die sich in der Umweltbewegung

engagiert. Und

Ina (Nicolette Krebitz), sie arbeitet

in der BRD und kauft

Häftlinge aus dem Osten frei.

Uhl, in Stralsund geboren, sagte:

„Allesschien bei den Dreharbeiten

so real, so heutig, so

selbstverständlich, dass ich den

Eindruck hatte, das ewige Spiel

Dreiteiler über Ausverkauf der DDR

ZDF startet den Wirtschafts- und Agentenkrimi mit Nadja Uhl am 4. November

von Macht, Geld und Gier auf

der einen und Liebe, Leben,Sehnen

und Vergehen auf der anderen

Seitelässt sich nicht als geistiges

historischesMuseum einer

jeweiligen Epoche begraben.“

Regisseur Michael Krummenacher

drehte auch im Ex-Mielke-Ministerium

an der Ruschestraße.

Dort fand am Donnerstagabend

eine Preview statt. Der

erste Teil wird am 4. November,

20.15 Uhr, ausgestrahlt. KM

Bio-Bauer Heiner LütkeSchwienhorst aus Brandenburgist einer der drei Landwirte, die mit

ihren Familien vorGericht die Klimapolitik der Bundesregierung anprangern.

Fotos: DAVIDS/Sven Darmer

tragen die wirtschaftlichen

Konsequenzen

der Klimapolitik

des Bundes.“

In ihrer Klage

gegen die Bundesregierung

tragen die Bauern

vor, dass Deutschland seine

Pläne zur Reduzierung des

Treibhausgas-Ausstoßes nicht

einhalte. Das bereits 2007 vereinbarte

Ziel, die Emissionen

bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich

zu 1990 zu senken, würde

bereits deutlich verfehlt.

Deutschland wird 2020 voraussichtlich

nur eine Senkung um

32 Prozent erreichen. Mit der

Nichteinhaltung des Klimazieles

sehen sich die klagenden

Landwirte in ihren Grundrechten

verletzt.

Während vor dem Berliner

Verwaltungsgericht Klimaaktivisten

demonstrierten, wurde

im Saal fünf Stunden lang verhandelt.

Die Anwälte der Bundesregierung

forderten, die

Klage der Bauern abzuweisen.

Die Klimaziele des Bundes seien

politische Absichtserklärungen

und keine rechtsverbindliche

Regelung. Daher könne

auch niemand in seinen Grundrechten

verletzt werden. Das

Gericht folgte dieser Ansicht,

wies die Klage der Bauern ab.

„Ich bin enttäuscht“, sagt Bäuerin

und Klägerin Silke Backsen

aus Schleswig-Holstein. „Das

Gericht hat nichts getan, was

gut für unsere Zukunft ist.“ Die

Bauern wollen nicht aufgeben.

Denn gegen das Urteil kann Berufung

eingelegt werden.

Sie warengut gelaunt bei der gestrigen Preview: Die Schauspieler

BarbaraAuer,Joachim Krolund Nadja Uhl (v.l.).


Leser-

MEINUNG

Die Leser-Seite

in Ihrem KURIER

SEITE16

BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

WIE ICH ES SEHE

Wirbrauchen wieder mehr

Achtung füreinander!

Dawird bei einem

Fußballspiel in einer

unteren Liga

ein Schiedsrichter bewusstlos

geschlagen, da stoßen

Menschen andere Menschen

vor die U-Bahn, da

werden eine Oma oder ein

Opa ihrer Habseligkeiten

beraubt, da bedrohen und

schlagen Grundschüler ihre

Mitschüler. Wo bitte schön

ist denn die Achtung für

einander geblieben? Wie

verroht, gleichgültig und

egoistisch sind die Menschen

heutzutage? Es ist erschreckend,

wenn man die

Schlagzeilen in Presse und

TV liest. Ich denke, dass gerade

heutzutage die jungen

Menschen von Hause aus

nicht mehr an die einfachen

Lebensgrundlagen herangeführt

werden. Ich denke,

nicht einmal zehn Prozent

der jungen Mütter lesen

oder singen ihren Kindern

jeden Abend was vor, weil

sie zu meist vor ihrem

Smartphone hängen und

nichts anderes mehr sehen.

Es ist erschreckend anzusehen,

wie diese Kinder unbelehrt

und ungelehrt heranwachsen

und Regeln und

Normen nicht kennen und

diese auch nicht akzeptieren.

Schuld sind gewissenlose

Eltern.

Simone Miniers

So erreichen

Sie die

Redaktion:

Forum-Redaktion

Alte Jakobstraße 105

10969 Berlin

Tel. 030/63 33 11 456 (Mo.-Fr. 13–14 Uhr)

Fax: 030/63 33 11 499

E-Mail: leser-bk@dumont.de

„Wagt endlich mehr Demokratie,

solange wir das noch können!“

Zu: „Historischer Triumph des

,roten Riesen’“, vom 28. 10.

Eingequetscht zwischen den

extremen Rechten und den extremen

Linken, dümpeln die

Verlierer und bangen, dass die

Rechten wie die Linken nicht so

extrem seien mögen, wie sie

fürchten. Doch sie denken

nicht darüber nach, wer dieses

Volk so polarisiert hat. Es ist

schwer, darüber nachzudenken,

was man selbst verbrochen

hat. Mit endlos GroKos, Pastorengehabe

und Basisverlust. Da

geht man besser alte Wege, redet

sich schön und die anderen

mies. Dabei sind nicht die Altparteien

die wirklichen Verlierer

in Thüringen. Es ist die Demokratie

in der Quetsche, die

dabei immer schwächer wird.

So gibt es nichts schön- oder

mieszureden, weil das gleichzeitig

den Graben vertieft.

Willy Brandt hat den Ausweg

gezeigt: Wagt endlich mehr Demokratie!

Solange wir das noch

mit einer Mehrheit können.

Michael Maresch, München

Gehirn einschalten

Dieser Nazi Bernd Höcke verkörpert

die ganze Partei AfD,

die anderen sind nur die Wölfe

im Schafspelz. Aber warum nur

hat jede Bundesregierung

die Zeichen ignoriert oder

verharmlost? Warum die

Menschen aber bei Wahlen

darauf reinfallen, ist mir

genauso unverständlich.

Schaltet doch einmal mehr

euer Gehirn ein.

Margit Wolff, Facebook

So berichtete der KURIER am 28. Oktober.

Aus der Geschichte lernen

Das Ergebnis der Wahl in Thüringen

ist das logische Ergebnis

nach 30 Jahren Konzernpolitik

statt Wählerpolitik –umeine

erneute Verschiebung nach

rechts in der Politik zu verhindern,

sollte man vielleicht

gründlich in der Geschichte der

Weimarer Republik, die mit

den gleichen Fehlern eine

NSDAP erst möglich gemacht

hat, nachschauen.

Michael Hübner, Facebook

Mobbing wird ignoriert

Zu: „Deutsch, Mathe, Mobbing“,

vom 31. Oktober

Es gibt noch immer viel zu viele

Schulen, in denen das Thema

Mobbing ignoriert und unter

den Teppich gekehrt wird.

Oftmals sind es eben die

Schulleitungen, die sich um

ihren guten Ruf sorgen. Dass

hierbei die betroffenen Kinder

und Jugendlichen das Leid

zu tragen haben, ist oft unwichtiger

als die eigene Reputation.

Dass es aber auch anders geht,

konnte ich kürzlich an einer

Grundschule erleben. Konstruktive

Gespräche mit

Lehrern und Direktorin,

auch einfühlsame Kontakte

mit den beteiligten Schülern

und bereits nach wenigen

Monaten läuft es. Nicht

perfekt, aber zur

Zufriedenheit aller.

Reiko Schmid, Facebook

KURIER

kämpft!

Ärger,Probleme, Fragen? Das

„Kämpft-Team“ und die Profis

kümmern sich um Ihre Sorgen.

Schreiben Sie uns(am besten mit

Unterlagen), Absender und

Telefonnummer nicht vergessen.

Macht Sportnicht kaputt

Zu: „Schiedsrichter in Angst:

Wann gibt es den ersten Toten“,

vom 28. Oktober

Sicherheitspersonal beim

Fußball? Was soll das? Die Fußballverbände

müssen endlich

dafür sorgen, dass für Störenfriede

lebenslange Sperren ausgesprochen

werden! Nur so

kann man der Lage Herr

werden. Und für randalierende

Fans, Eltern, Betreuer muss

es für alle Stadien und Plätze

ein Verbot geben. Macht bitte

den Sport Fußball nicht kaputt,

er ist ein einfacher, aber

toller Sport, der die Massen

begeistert!

Elke von Domarus, Facebook

Verursacher ansprechen

Was ist aus unserem Land

geworden, nicht nur, dass wir

Weihnachtsmärkte streng

bewachen und mit Beton

schützen müssen, nun muss

sogar der Fußball bewacht

werden und keiner spricht die

Verursacher an.

Sigrud John, Facebook

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GELD

Der Ratgeber für

Markt und Wirtschaft

SEITE17

BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Bis zu 200 Euro

Taschengeld

Jugendliche in Deutschland

haben monatlich im

Schnitt fast 200 Euro zur

Verfügung. Haupteinnahmequelle

für 80 Prozent der

16- bis 18-Jährigen ist dabei

das Taschengeld laut einer

aktuellen Jugend-Digitalstudie

der Postbank. Teenager

können im Schnitt 195

Euro pro Monat ausgeben,

jedem Dritten stehen mehr

als 100 Euro zur Verfügung.

16-Jährigen haben laut Studie

im Schnitt 105 Euro zur

Verfügung, bei den 17-Jährigen

sind es schon 178 Euro,

bei 18-Jährigen dann

297 Euro. Das Taschengeld

ist aber nicht die einzige

Einnahmequelle. 36 Prozent

der Befragten verdienen

sich in Nebenjobs etwas

dazu, 13 Prozent durch

eine Ausbildung oder Anstellung.

Auch Geldgeschenke

zu Weihnachten

oder zum Geburtstag kommen

dazu. Deutliche Unterschiede

gibt es beim Geschlecht:

Mädchen haben

im Schnitt 172 Euro zur

Verfügung, bei den Jungs

sind es 218 Euro.

Viele Jugendliche verdienen sich

etwas zum Taschengeld dazu.

Krankenkasse:

Beiträge steigen

Die Mitglieder der gesetzlichen

Krankenkassen

müssen sich aufsteigende

Krankenkassenbeiträge

einstellen. Der durchschnittliche

Zusatzbeitragssatz

steigt im kommenden

Jahr um 0,2 Prozentpunkte

auf 1,1 Prozent an,

wie das Bundesgesundheitsministerium

in Berlin

mitteilte. Grund dafür: Die

Ausgaben steigen stärker

als die Einnahmen. Allerdings

legt jede Krankenkasse

selbst fest, wie hoch

ihr tatsächlicher Zusatzbeitragausfällt.

Auch Beitragssenkungen

seien bei

Kassen mit hohen Finanzreserven

möglich, betonte

das Ministerium. Die Höhe

des durchschnittlichen Zusatzbeitragswird

jährlich

neu festgelegt und spiegelt

als Orientierungsgröße

den Finanzbedarfder Kassen

insgesamt wieder.

Foto: imago images /Seeliger

Foto: dpa

Nicht fair!

Der Streit um den Lohn

Wenn der Gehaltscheck mal

wieder für Frust statt Freude

sorgt, die Kollegen aber

Champagnerkorken knallen

lassen, kann das ein Indiz für

ungerechte Bezahlung sein.

Zugegeben, das Szenario ist

zugespitzt, doch wer weniger

verdient als andere in gleichwertigen

Positionen oder

weniger, als für die geleistete

Arbeit gerechtfertigt wäre,

fühlt sich schnell ins Abseits

gestellt.

Abhilfe schaffen soll das Entgelttransparenzgesetz,

das seit

Juli 2017 in Kraft ist. „Der Beschäftigte

kann von seinem Arbeitgeber

Auskunft zu den Kriterien

und dem Verfahren der

Entgeltfindung für seine oder

eine vergleichbare Tätigkeit

verlangen. Außerdem können

Angaben zur Höhe der durchschnittlichen

Bruttovergütung

sowie zu bis zu zwei einzelnen

Entgeltbestandteilen verlangt

werden“, erklärt Stefan Müller,

Fachanwalt für Arbeitsrecht in

Leipzig.

Doch das Gesetz greift längst

nicht für jeden und ist lediglich

für Arbeitnehmer und Beamte

in Betrieben oder Dienststellen

mit regelmäßig mehr als 200

Mitarbeitern anwendbar.

Wer in kleineren Unternehmen

tätig ist, kann gegebenenfalls

den Kontakt zur Gewerkschaft,

dem Betriebs- oder Personalrat

suchen und dort bewerten

und prüfen lassen, ob

tarifgerecht vergütet wird.

Wem all diese Anlaufstellen

nicht zur Verfügung stehen, der

muss auf eigene Faust für eine

gerechtereBezahlung kämpfen.

Doch was kann der Einzelne

tun? Eine Frage, die Henrike

von Platen, Gründerin des Fair

Pay Innovation Lab, nervt: Es

sei immer die einzelne Person,

die klagen und beweisen muss,

dass ungerecht bezahlt wird.

Umgekehrt werde ein Schuh

daraus: Wie schaffen wir es, die

Strukturen so zu verändern,

dass die Unternehmen gerecht

bezahlen und alle sich darauf

verlassen können?

Das Grunddilemma sei der

Makel, der einem anhafte,

wenn man die eigene Bezahlung

in Frage stellt. „In dem

Moment, in dem ich den Verdacht

äußere, schlecht bezahlt

zu werden, mache ich mich sofort

selbst verdächtig, ob als

ewig Unzufriedener oder misstrauische

Nörgeltante“, so von

Platen.

Statt sich in diese Passivität zu

begeben, sollten Arbeitnehmer

darauf achten, ihre Haltung zu

verändern und zu sagen: „Lieber

Arbeitgeber, liebe Arbeitgeberin,

dein Job ist, mich für

meinen Job fair zu bezahlen.

Wenn mein Unternehmen dieser

Aufgabe nicht nachkommt,

arbeite ich nicht bei dir“, rät

von Platen.

Dass das nicht immer geht,

weiß die Expertin. Ist man bereits

in einem Arbeitsverhältnis,

bei dem die Bezahlung

nicht stimmig zu sein scheint,

empfiehlt sie deshalb: „Sich

nicht zu beschweren, dass man

weniger bekommt als andere,

sondern sich erklären zu lassen,

warum man so viel hat, wie man

hat.“

Was gibt es für ein Entgeltsystem?

Mit welcher Systematik

werden Stellen berechnet? Das

können dann zielführende Fragen

sein. „Man sollte das Gegenüber

nicht mit dem Vorwurf

konfrontieren, unfair zu

bezahlen, sondern sich erklären

lassen, wie das eigene Gehalt

zustande kommt.“

Ein offenes Gespräch mit dem

Werdas Gefühl hat,dassdie Kollegen mehr

verdienen, sollte das Gespräch suchen.

Wichtig ist aber,den Vorgesetzten nicht

unvorbereitet mit Vorwürfen zu konfrontieren.

Wersich ungerecht bezahlt fühlt,sollte das Gespräch suchen –und zwar gut vorbereitet

Arbeitgeber empfiehlt auch

Yvonne Skowronek vom Verein

„BerufsWege für Frauen“. Unerlässlich

dabei: eine Vorab-Recherche.

„Man sollte sich vorab

selbstkritisch fragen, warum

man wohl weniger Geld bekommt

als die Kollegen. Ich

würde vorschlagen zu recherchieren,

um sicher zu gehen,

dass es sich nicht nur um ein

Gefühl handelt. Man kann auf

Gehaltsvergleichsportalen

nachschauen, mit Externen reden,

die in einem ähnlichen Tätigkeitsfeld

arbeiten oder das

Gespräch mit den Kollegen suchen.“

Denn die alte Weisheit „Über

Geld spricht man nicht“ hat

längst ausgedient, findet auch

Henrike von Platen. „Wir dürfen

über Geld reden, das ist erlaubt“,

sagt sie und erklärt, dass

die uralte Vertragsklausel über

eine Gehaltsverschwiegenheit

meist gar nicht rechtsgültig ist.

„Erst wenn ich mich mit meinen

Kolleginnen und Kollegen

über Gehälter austausche und

das Thema Geld offen und

transparent anspreche, erfahre

ich auch mehr und kann mich

besser vergleichen“, sagt die

Expertin. Anke Dankers


SERIE

Der perfekte

Ruhestand

*

Gül Oswatitsch (65)

Mein Blog ist

eine Brücke

Ein Herbstfoto mit grünen und

braunen Blättern begrüßt den

Leser, wenn er die Internetadresse

berlinab50.com aufruft.

„Herbst ist eine der schönsten

Jahreszeiten –bunt, üppig und

voll Genuss!“ heißt es im Blog-

Text. Hier schreibt jemand

von den angenehmen Seiten

des Lebens. Gül Oswatitsch,

die Verfasserin des Blogs, sagt:

„Meine Inhalte sind meine Interessen

und das, von dem ich

glaube, dass es

wert und wichtig

ist, in die

Welt hinausposaunt

zu werden.“

Die ehemalige

Dramaturgin

und Redakteurin

beim Fernsehen wurde zufällig

Bloggerin. Eine Mitarbeiterin

des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf

fragte

die heute 65-Jährige vor sechs

Jahren, ob sie nicht Lust hätte,

ehrenamtlich bei dem zunächst

geförderten Projekt

mitzumachen. Mittlerweile ist

das Amt ausgestiegen und Oswatitsch

führt den Blog weiter.

Ein Bekannter und sie befüllen

zu zweit den Blog. Ein Post

pro Woche ist ihr Ziel und

auch ihr Wunsch. Es sei ein

Ansporn, mit offenen Augen

durch die Stadt zu gehen, denn

der Blog solle seine Leser informieren,

sagt sie.

Kultur interessiert Oswatitsch

besonders. Kürzlich entdeckte

sie die „Kunstlektionen“

in der Gemäldegalerie,

über die sie begeistert einen

Eintrag verfasste. Mindestens

einmal wöchentlich geht sie zu

Führungen ins Kulturforum.

Im Blog spielen neben den

Texten die Bilder eine große

Rolle. „Ich mache viele Fotos

und manchmal inspiriert mich

auch ein Bild zu einem Post“,

sagt sie. Als ehemalige Fernsehmacherin

hat sie einen geschulten

Blick. „Ein bis zwei

Tage die Woche widme ich

dem Blog“, sagt sie. Die technische

Seite sei dabei kein Problem.

„Man braucht Geduld,

Zeit und das Interesse.“

Rund 350 regelmäßige Leser,

meist im Rentenalter, hat der

Blog. Nicht sehr viele, aber

doch eine Leserschar, die bedient

werden will. Anzeigen

gibt es keine. „Das würde mich

einengen“, sagt sie. Der Blog

war für Oswatitsch auch eine

Hilfestellung beim Übergang

in den Ruhestand, der für sie

mit 63,5 Jahren begann.

„Wenn mich niemand sonst

braucht, der Blog braucht

mich“, sagt sie. Das sei eine gute

Brücke gewesen. mec.

So genießen

Sie das Leben

ohne Arbeit

Rumsitzen kommt für Brigitte Glogernicht

in Frage. Sie „macht“ lieber.Und

das empfiehlt sie allen

Rentnern

Von

MECHTHILD HENNEKE

Brigitte Glogers Rezept

für Lebensfreude

ist einfach: „Ich

umgebe mich mit jungen

Menschen.“ Sie guckt selten

fern, geht nie zu Kaffeekränzchen

oder zum Seniorensport

und spricht über keine

Malaisen. „Mein Thema ist das

Leben“, sagt die 73-Jährige aus

Pankow.Der Ruhestand ist ihr

eine Herausforderung, der sie

sich immerwieder stellt.

Zum Beispiel in ihrem Ehrenamt

als „Lesepatin“ an einer

Grundschule. Jede Woche

fährt die elegant gekleidete

Frau in den Wedding und übt

mit den Schülern das Lesen.

Da kommt die Büroleiterin,die

Gloger in ihrem Arbeitsleben

war, durch: „Still sitzen und

nicht mit den Füßen wackeln“,

lautet ihre Ansage.Die richtige

Haltungist für die Atmung und

die Stimme entscheidend, sagt

sie energisch.

Brigitte Gloger legt ein Buch

auf den Tisch und die Kinder

müssen vorlesen. Sie haben

häufig Migrationshintergrund

oder sind Flüchtlinge. In der

Serie Teil 5

Geschichte

über magische

Tinte, die

sie diese Woche vorlesen

ließ, kam das Wort „Untergrund“

vor. „Was ist das?“,

fragte Gloger. „Ein Bunker?“

fragte ein Kind.

„Ich lerne viel von den Schülern“,

sagt sie. Über den Islam

wusste sie wenig, bevor sie

2011 Lesepatin wurde. Die

Kinder erzählen ihr begeistert

unter anderem vom Zuckerfest

und von Beschneidungsfeiern

und zeigen ihr Fotos. „Die Jungen

werden auf diesen Feiern

ausstaffiert wie kleine Prinzen“,

sagt Gloger. Sie nimmt alles

auf, macht sich Gedanken,

freut sich auf die Kinder, wie

die Kinder auf sie.

Sie will den Kindern noch

mehr geben.

Deshalb organisiert sie

Besuche mit ihnen ins Planetarium,

in den Friedrichstadt-

Palast oder sogar in die Staatsoper.

Die ältere Dame hat Beziehungen.

Lesepatin ist nur

eine ihrerBeschäftigungen.

Seit zehn Jahren arbeitet sie

außerdem im „Verein FÜR

PANKOW“ mit, fünf Jahre als

Schatzmeisterin, seit 2014 als

Büroleiterin der Geschäftsstelle.

Der Bürgerverein ist ein

Netzwerk von Geschäftsleuten

und Privatpersonen, die sich

um das Gemeinwohl im Bezirk

kümmern. Feste, wie „Jazz im

Park“, Ausstellungen und Ver-

Brigitte Gloger

strahlt Disziplin und

eine natürliche Autorität aus.

Wo sie ist,herrscht

Ordnung.

anstaltun-

gen, werden

von ihm organisiert.

Mittendrin

ist Brigitte Gloger.

„Standarbeit macht mir

Spaß“, sagt sie und fügt mit einem

Augenzwinkern hinzu:

„Ich quatsche den ganzen

Tag.“ Mit Besuchern zu sprechen,

um Spenden zu werben

und sich um die Mitglieder zu

kümmern, darin geht sie auf.

Sie strahlt Disziplin und eine

natürliche Autorität aus. Wo

sie ist, herrscht Ordnung.

Die zart gebaute Frau hat es

gelernt, ihren Weg zu gehen.

Ihre Eltern lebten mit jeweils

neuen Familien in Westberlin

und Westdeutschland, während

sie bei den Großelternim

Ostteil Berlins blieb. ImVEB

Stahlwerk- und Walzwerk

Hennigsdorf lernte sie, neun

Jahre hat sie beim VEB Minol


*

SEITE19

BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Berlin gearbeitet, dem

großen und einzigen Mineralölbetrieb

der DDR.

Lange Jahre war sie dort die

rechte Hand des Betriebsdirektors.

Nach der Wende

wechselte sie die Unternehmen

und arbeitete bis zum Eintritt

der Rente bei einer Tochter

der Deutschen Bahn. Sie

hat eine Tochter, die sie allein

großgezogen hat.

Eigentlich nicht verwunderlich,

dass der Ruhestand für sie

kein Ausruhen bedeutet:

Schöffin und Vollzugshelferin

sind weitere Aktivitäten, die

sie in ihrer Zeit als Rentnerin

aufnahm. Für ersteres ist sie

heute zu alt, denn 70 Jahre ist

die Altersgrenze, letzteres

lässt sie zurzeit ruhen. Der

Strafgefangene, den sie lange

betreute, ist rückfällig geworden.

„Er ist wieder in Haft und

hat mich als Helferin angefordert,

aber ich möchte imMoment

nicht.“

Ruhe-Inseln benötigt Brigitte

Gloger auch. Ein Handy hat

sie nicht und ihre Wohnung in

Pankow ist ihr Reich, in dem

sie Kraft tankt. Manchmal

fährt sie mit ihrer Tochter in

den Urlaub. Das schafftihr Erinnerungen,

von denen sie lange

zehrt.

Ein Urlaub hat sie nach Tansania

geführt. „Wenn ich mich

mal nicht gut fühle, denke ich

daran, wie ich in Afrika war.

Morgens habe ich aus der Tür

geblickt und den Kilimandscharo

gesehen“,sagt sie dankbar.

Sie wird nachdenklich. „Es

ist ein merkwürdiges Gefühl

zu wissen: Es ist der letzte Abschnitt

des Lebens“, sagt sie,

„ich will mir nicht sagen: Ich

habe es nicht versucht!“ Nur

aufdem Sofa zu sitzen, kommt

für sie nicht infrage. „Machen“,

lautet auch ihre Empfehlunganandere.

„In sich reingucken und rausfinden,

was einem gefällt, wozu

man Lust hat und dann los“,

sagt sie. Auf ihrer eigenen Entdeckungsreise

ins Alter lässt

sich Brigitte Gloger auf jeden

Fall nicht aufhalten.Der Blog

ist auch eine Brücke.

Lesen Siemorgen:

Liebe und Erotik im Alter

Die aktive

Frau guckt selten fern,

geht nie zu Kaffeekränzchen:

„Mein Thema ist das

Leben“.

Oder doch noch

ein bisschen

weiterarbeiten?

Weiterarbeiten: Werseine

reguläre Rente später in

Anspruch nehmen und eine

Zeit lang weiterarbeiten

möchte, wird vonder Rentenversicherung

belohnt.

Für jeden Monat, den er

odersie weiter arbeitet und

keine Rente bezieht,gibt es

einen Rentenzuschlagvon

0,5Prozent.

Rentenzuschlag: Die

Rente um ein Jahr hinauszuschieben,

bedeutet einen

Zuschlag vonsechs

Prozent.Zusätzlich erhöht

sich die Rente durch die

laufendeBeitragszahlung

zur Rentenversicherung.

Beiträge zur Arbeitslosenversicherung

müssen nicht

mehr gezahlt werden.

Beispiel: Bernd H. ist

Durchschnittsverdiener.

Er ist 1954 geboren und erreicht

seine Regelaltersgrenze

mit 65 Jahren und

acht Monaten. Bis zu diesem

Zeitpunkt hater45

Jahre lang Beiträge gezahlt.Erwürde

aktuell eine

Bruttorente von1.487,25

Euro in den alten Bundesländern

erhalten. Schiebt

er seinen Rentenbeginn

um zwei Jahre hinaus und

arbeitet weiter wie vorher,

erhöht sich seine Rente

nach heutigen Werten auf

1.739,75 Euro. Dasist eine

Steigerung um rund 17

Prozent.

Fotos: Sabine Gudath (3), privat

Achim Lampe (74)

Mein Rentner-

Leben ist Musik

Mit dem Ruhestand kehrte die

Musik in Hans-Joachim Lampes

Leben zurück.Als Kind hatte

er Klavier gelernt, als Student

in Beatbands gespielt.

Doch als er mit 26 Jahren als

Maschinenbaukonstrukteur im

VEB Kombinat Dampferzeugerbau

in Berlin anfing, wurde

ihm die Musik zu viel. Er hängte

sie an den Nagel. Nach der

Wende schaffte Lampe sich ein

E-Piano RolandRD-300 an und

fing langsam wieder an. 2003

trat er einem

Chor bei, woer

als zweiter Tenor

die hohen

Töne zum

Schwingen

bringt und 2013,

drei Jahre nach

Beginn seines

Ruhestands, ging es richtiglos.

Achim Lampe, wie er genannt

wird, trat in Köpenick einem

Orchester als Pianist bei und

wurde Mitglied eines Gesangs-

Sextetts. Jetzt, mit 74 Jahren,

ist er so aktiv wie nie zuvor:

„Ich habe drei Proben in der

Woche: Montags gehe ich zum

Kiezorchester Wendenschloss,

dienstags singe ich bei der Cöpenicker

Liedertafel 1875 und

freitags beim Bären-Sextett von

Hirschgarten.“

Am Wochenende gibt es Aufführungen

und hin und wieder

Reisen des Chors oder Orchesters.

In der Woche schreibt

Lampe am Computer Noten

und überarbeitet alte Songs.

Berliner Lieder von Anfang des

20. Jahrhunderts gefallen ihm,

Stimmungslieder, aber auch

Adaptionen von Santiano-Hits.

„Musik macht einfach Spaß!

Man sitzt nicht den ganzen Tag

in der Ecke und überlegt, wie

man den Tag rumbringt“, sagt

der sympathische Rentner.Und

bei Aufführungen mache man

anderen Menschen zudem

noch eine Freude. Allerdings –

das ist ihm wichtig –ist Musik

nicht sein einziges Hobby. Er

liebt seine Familie, hat einen

Garten und hat eine Simson-

Schwalbe wieder aufgebaut,

mit der er gerne herumkurvt.

Die Musikalitäthat er von seiner

Mutter, sagt Lampe. Er

selbst sei kein Solist und doch

sei es ein Traum, einmal ein

Lied allein zusingen. Zurzeit

bearbeiteterden alten Schlager

„Das Sumpfhuhn“ von 1905, in

dem es um einen zechfreudigen

Berliner geht. Das Lied vor

Publikum vorzutragen, wäre

sein Ziel. Eines, das in erreichbare

Nähe gerückt ist. Bei einer

Kiezfeier wird Lampe demnächst

mit seinen Freunden

auftreten. Das könnte der Moment

für sein Solo sein. mec.


*

SPORT

DFB-POKAL, 2. RUNDE

Berlin, Berlin,

wir fahren

nach Berlin

Bundesligagegen Bundesliga

Freiburg-1. FC Union ••••••••••••••••••••••••

1:3

Leverkusen-Paderborn •••••••••••••••••••••

1:0

Wolfsburg-Leipzig •••••••••••••••••••••••••••

1:6

Dortmund-M’gladbach ••••••••••••••••••••••

2:1

Bundesligagegen Zweite Liga

Bochum-FC Bayern ••••••••••••••••••••••••••

1:2

Bielefeld-Schalke ••••••••••••••••••••••••••••

2:3

Bremen-Heidenheim ••••••••••••••••••••••••

4:1

Düsseldorf-Aue •••••••••••••••••••••••••••••••

2:1

Hertha BSC-Dresden • •••••

5:4 i.E./3:3 n.V.

St.Pauli-Frankfurt ••••••••••••••••••••••••••

1:2

Bundesligagegen 3. Liga

Duisburg-Hoffenheim ••••••••••••••••••••••

0:2

Bundesligagegen Amateure

Saarbrücken-Köln •••••••••••••••••••••••••••

3:2

Zweite Ligagegen Zweite Liga

Hamburger SV-Stuttgart •••••••••••••

1:2 n.V.

Darmstadt-Karlsruhe •••••••••••••••••••••••

0:1

Zweite Ligagegen 3. Liga

Kaiserslautern-Nürnberg •• 6:5 i.E./2:2 n.V.

Zweite Ligagegen Amateure

Verl-Kiel ••••••••••••••••••••••••

8:7 i.E./1:1 n.V.

WeitereTermine: Achtelfinale: 4./5. Februar;

Viertelfinale: 3./4. März; Halbfinale:

21./22. April; Endspiel in Berlin: 23. Mai

BUNDESLIGA

Hoffenheim–Paderborn •••••••

heute, 20.30

Dortmund–Wolfsburg • ••••••

morgen, 15.30

Leipzig–Mainz •••••••••••••••••

morgen, 15.30

Leverkusen–Gladbach • •••••

morgen, 15.30

Frankfurt–FC Bayern • •••••••

morgen, 15.30

Bremen–Freiburg •••••••••••••

morgen, 15.30

1. FC Union–Hertha BSC • • • morgen, 18.30

Düsseldorf–1. FC Köln • •••••••••••

So., 15.30

Augsburg–Schalke • •••••••••••••••

So., 18.00

1. Gladbach 9 19:9 19

2. FC Bayern 9 24:11 18

3. Freiburg 9 17:10 17

4. Wolfsburg 9 11:5 17

5. Dortmund 9 20:11 16

6. Leipzig 9 17:10 15

7. Schalke 9 14:9 15

8. Leverkusen 9 14:13 15

9. Frankfurt 9 16:14 14

10. Hoffenheim 9 11:13 14

11. Hertha BSC 9 15:16 11

12. Bremen 9 15:19 10

13. Mainz 9 10:19 9

14. Düsseldorf 9 10:16 7

15. 1. FC Union 9 9:15 7

16. 1. FC Köln 9 9:19 7

17. Augsburg 9 10:21 7

18. Paderborn 9 11:22 4

TV-TIPPS

SPORT1

15.00 -16.55 Basketball, BBL:

Ludwigsburg-Hamburg

16.55 -19.30 Eishockey: Ingolstadt

-Augsburg

N-TV

16.55 -18.30 und 20.55 -22.35

Formel 1, Grand Prix der USA, 19.

Lauf zur WM: 1. und 2. freies Training

in Austin

Fragen?

Wünsche?

Tipps?

E-Mail: berlin.sport@dumont.de

Unions Kapitän

Christopher Trimmel ist

für das Team

unverzichtbar.

Derby-Check:

Union hat die

Nase vorn ...

So wie in Freiburgwollen

die Köpenicker am

Sonnabend gerne jubeln.

... aber wenn Hertha

den Kick vom Pokal-

Glück gegen Dresden

in die Försterei rettet,

wird’s’ne enge Kiste

Von

MATHIASBUNKUS

und

WOLFGANG HEISE

Berlin – Das Topspiel der

Bundesliga, eine Stadt im Fieber.

Und die Fußballwelt

schaut zu. In 205 Länder wird

das erste Hauptstadtderby

zwischen dem 1. FC Union

und Hertha BSC im Fußballoberhaus

seit der Wiedervereinigung

übertragen. Der

KURIER macht den Formcheck

vor dem Schlager am

morgigen Sonnabend (18.30

Uhr).

Fitness

Die Blau-Weißen haben mehr

als 27 Stunden weniger Zeit für

die Regeneration. Einen Tag

später im Pokal gespielt. Dazu

noch ein kräftezehrendes

Nachsitzen in der Verlängerung

gegen Dresden. Diese halbe

Stunde mehr auf dem Platz

könnte morgen ein Nachteil

sein. Gestern arbeiteten Herthas

Physiotherapeuten im Akkord,

um die Muskeln wieder

locker zu bekommen. Ein paar

Profis wie Per Skjelbred haben

pausiert, kommen frisch rein.

Ob das reicht? Die Eisernen

charterten eigens einen Flieger,

um nach ihrem Pokal-Coup in

Freiburg (3:1) schnell wieder in

der Heimat zu sein.

Union 1-Hertha 0

Psychologie

Im Elferschießen gewonnen.

Nervenkitzel und explosives

Glücksgefühl. Kann ein Kick

sein, muss es aber nicht. Hertha

ist gegen Dresden, den Tabellenvorletzten

der Zweiten Liga,

mit einem blauen Auge davongekommen.

Selbstbewusstes

Auftreten sieht anders aus. Das

wissen die Spieler, so selbstkritisch

sind sie. Vielleicht folgt

jetzt eine Trotzreaktion an der

Alten Försterei. Derby, da geht

es um noch mehr als im Pokal.

Hertha ist die Nummer 1inder

Stadt, hat den höheren Etat als

die Köpenicker. Der Druck ist

groß. Und die Eisernen strotzen

vor Selbstbewusstsein. Wer

Dortmund und –inklusive Pokal

–Freiburg zwei Mal schlägt,

muss keinen Gegner fürchten.

Union 2-Hertha 0

Form

Drei Siege, ein Unentschieden,

zuletzt eine unglückliche 2:3-

Fotos: City-Press 82), AP,Koch


*

SEITE21

BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Pures Glück.Grujic hat

den entscheidenden Elfer

gegen Dresden verwandelt

und die Kollegen

stürmen jubelnd heran.

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Herthas Regisseur

MarkoGrujic warschon

an sieben Torenindieser

Saison beteiligt.

Heimpleite gegen Hoffenheim.

Jetzt die Fast-Blamage im Pokal.

Spielerisch war Herthas

Partie gegen Dresden trotz

Feldüberlegenheit ein Rückschritt.

Souverän war dieser

Auftritt trotz vieler Torchancen

nicht. Die Köpenicker hingegen

überzeugten in den letzten

drei Spielen, selbst bei der

Pleite beim FC Bayern (1:2).

Union 3-Hertha 0

Verletzte

Die Blau-Weißen haben mit Arne

Maier nur einen Dauerverletzten.

Aber Abwehrrecke

Dedryck

Boyata

fällt mit

Adduktorenschmerzen

weiterhin

aus.

Positiv: Neuzugang

Eduard

Löwen hat sich nach seiner

Verletzung wieder zurückgekämpft.

Der Mittelfeldmann

war nach Wochen gegen Dresden

wieder im Kader. Bei Union

hingegen wird weiterhin

Grischa Prömel schmerzlich

vermisst. Dazu kommt der am

Knie operierte

Akaki Gogia.

Auch für Suleiman Abdullahi

und Michael Parensen wird es

kaum reichen bis Sonnabend.

Union 3-Hertha 1

Schlüsselspieler

Marko Grujic soll das Hertha-

Spiel lenken. Seine Leistungen

schwanken aber in dieser Saison.

Auffällig: Mit Abräumer

Per Skjelbred (pausierte im Pokal)

im Rücken spielt der Serbe

souveräner. Gegen Union hat

der Mittelfeldspieler seine

Wikinger-Defensivstütze

wieder zurück. Grujic ist

Ausnahmekönner –ohne

Zweifel –und muss dem Derby

seinen Stempel aufdrücken. Die

Eisernen können in puncto

Qualität mit der alten Dame individuell

nicht mithalten, da

geht nur was über den Teamgeist,

Härte und geschlossene

Mannschaftsleistung. Hier

kommt es darauf an, wie Christopher

Trimmel performed.

Der ist in den Ballbesitzphasen

für sein Team noch effektiver

als Grujic für Hertha.

Union 3-Hertha 2

Fans

Alle Welt schwärmt von der Atmosphäre

an der Alten Försterei.

Der Anhang ist wahrlich der

12. Mann. Bei insgesamt 2400

Gästekarten – übrigens etwas

mehr als die offiziell einemGästeklub

zustehenden 10 Prozent

–können die blau-weißen Hardcore-Fans

noch so laut sein, sie

haben keine Chance gegen die

rot-weiße Übermacht.

Union 4-Hertha 2


22 SPORT BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019 *

Ehre, wemEhregebührt!

Die Hertha-Profis herzen

ihren Matchwinner

Thomas Kraft.

Vedo verteilt

Liebe an Pokalheld Kraft

Aber im Stadtderby bei Union macht er den Platz im Torwieder frei für Herthas Stammkeeper Rune Jarstein

Von

WOLFGANG HEISE

Berlin – Wie macht man einen

Pokalheld? Antwort: Mit viel

Liebe! Torwart Thomas

Kraft rettete Hertha beim

Pokalkrimi gegen Zweitligist

Dynamo Dresden (8:7 n.E.)

durch zwei gehaltene Elfmeter.

Wie wurde er zum Elferkiller?

Durch nette Worte

des Kapitäns Vedad Ibisevic.

Vor dem ultimativen Showdown

nach harten 120 Pokalminuten,

ging Ibisevic noch einmal

zum Keeper, flüsterte ihm

etwas ins Ohr, danach stießen

sie beide ihre Fäuste gegeneinander.

„Ich habe Thommy noch

mal Mut zugesprochen. Er

brauchte Unterstützung und

Liebe. Beim Elferschießen ist

der Torwart der wichtigste

Spieler“, verrät Vedo einen Tag

später.

Das wirkte! Kraft hielt den

dritten Elfer, auch den vierten.

Doch der wurde wiederholt.

Nach zehn Elfmetern hieß es

4:4, weil bei Hertha Karim Rekik

den Ball übers Tor schoss.

Kraft blieb völlig cool und hielt

Fotos: Winter,dpa

Kraft hält den

entscheidenden Elfer von

Dresdens Kevin Ehlers.

dann den sechsten Schuss der

Dresdner. Grujic verwandelte

zum Siegtreffer. Der Serbe jubelte

kurz und sprintete dann

zu Kraft und herzte ihn, dann

kam auch schon Ibisevic angerannt.

„Thommy hat uns eine

Runde weitergebracht“, sagt

Ibisevic.

Kraft, der Teamplayer, der

vor vier Jahren von Rune Jarstein

als Nummer 1verdrängt

wurde, deswegen aber nie nörgelte,

sondern immer weiter

Vollgas gab, schwieg nach dem

Abpfiff. Seine Taten und Reflexe

hatten genug gesagt. Gestern

sprach er dann doch: „Klar hat

es mich gefreut. Es war ein

emotionales Spiel vor einer

Wahnsinnskulisse. Da macht es

dann besonders Spaß. Elferschießen

ist für einen Torwart

immer speziell. Aber die Jungs

wissen, dass ich da bin, wenn

sie mich brauchen. Auch wenn

ich nicht jede Woche einen solchen

Wettkampf habe.“

Warum stand Kraft überhaupt

im Tor und nicht Jarstein?

Ganz einfach: Herthas

Keeper pflegen trotz Konkurrenz

ein sehr kollegiales Verhältnis.

Vor dem Saisonstart

wurde abgesprochen, dass

Kraft ab der zweiten Pokalrunde

im Kasten steht. Nun wartet

ein weiterer Einsatz auf ihn in

Runde drei.

Trainer Ante Covic: „Mich

freut es für Thomas, dass er sich

auszeichnen konnte und der

Mannschaft zum Sieg verholfen

hat. Der Junge ackert im

Training hier jeden Tag und ist

ein wichtiger Teil unseres

Teams. Der Zuspruch seiner

Kollegen tut ihm sicher sehr

gut. Das braucht er auch.“

Trotz der Superreflexe -morgen

im Derby beim 1. FC Union

wird wieder Jarstein im Tor

stehen.


* BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

SPORT 23

NACHRICHTEN

AlexinLondon dabei

Tennis –Alexander Zverev

(F.) darf seinen Titel beim

ATP-Finale der acht besten

Tennisspieler des Jahres ab

10. November in London

verteidigen. Der Hamburger

qualifizierte sich quasi

auf der Couch .Durch das

Zweitrunden-Aus des Italieners

Matteo Berrettini in

Paris für das Elite-Turnier.

Barty locker weiter

Tennis –French-Open-

Siegerin Ashleigh Barty

(Australien) schlägt beim

Saisonfinale in Shenzhen

Petra Kvitova aus Tschechien

6:4, 6:2, steht im

Halbfinale.

Vehhat genug vomFC

Fußball –Sport-Geschäftsführer

Armin Veh

kündigt ausgerechnet vorm

brisanten Rhein-Derby am

Sonntag an, seinen 2020

auslaufenden Vertrag beim

1. FC Köln nicht zu verlängern.

Der 58-Jährige kam

im Dezember 2017 zu den

Kölnern. Ein Nachfolger

steht noch nicht fest.

Olympiasieger gelähmt

Rudern –Der dreifache

Olympiasieger Peter Reed

ist nach einem Rückenmarkinfarkt

von der Brust

ab gelähmt. Die Chancen

auf eine vollständige Heilung

sieht der 38-jährige

Brite „als sehr gering“.

Klopp droht mit Boykott

Fußball –Nach dem 5:4 im

Elfmeterschießen über Arsenal

soll der FC Liverpool

am 16. Dezember im englischen

Ligapokal gegen Aston

Villa spielen. Gleichzeitig

sind die Reda bei der

Klub-WM in Katar. Findet

Englands Verband keine

Lösung, will Trainer Jürgen

Klopp den nationalen Wettbewerb

boykottieren.

Finals 2020 in NRW

Allgemein –Die Neuauflage

der erfolgreichen Finals

vom Sommer in Berlin

steigt im kommenden Jahr

in Nordrhein-Westfalen.

Düsseldorf, Duisburg, Aachen

und Oberhausen richten

am 6. und 7. Juni das

Event mit Meisterschaften

in zehn Disziplinen aus.

HAPPY BIRTHDAY

Ulf Timmermann (Kugelstoßer,OS1988,

EM 1990) zum 57.

Bernd Cullmann (40 A,

WM 74,EM1980) zum 70.

Foto: AFP

Foto: Camera4

Füchse seit der

Jugend:

Fabian Wiede

und Paul Drux

klatschen ab.

Füchse suchen die

neuen Wiede und Drux

Berlin – Erst Marian Michalczik,

jetzt Jaron Siewert –es

zeichnet sich klar ab, was die

Handball-Füchse in der Zukunft

vor haben. Um das Profil

als junge, deutsche Mannschaft

zu schärfen, stellt sich

der Verein komplett um.

Auf die Nachwuchsförderung

legt Füchse-Boss Bob Hanning

stets ein besonderes Augenmerk.

Diese Philosophie brachte

Nationalspieler wie Fabian

Wiede und Paul Drux hervor,

ermöglichte Talenten wie Frederik

Simak und Tim Matthes

den Einstieg in die Bundesliga.

In der letzten Zeit war das Rezept

allerdings nicht mit dem

Erfolg gekrönt, den man sich

erhofft hatte. Grund genug, die

Verhältnisse neu zu ordnen.

Ein erster Schritt ist die Verpflichtung

von Stefan Kretzschmar

als neuer Sportvorstand,

jetzt folgte der Trainerwechsel

mit Jaron Siewert.

Und auch vor den Spielern

macht die Geschäftsleitung keinen

Halt. „Charakter haben

wir, es geht um Qualität. Es

wird spannend sein, wie sich

HANDBALL-BULI

Kiel–Melsungen •••••••••••••••••••••••••

38:26

Hannover–HSG Nordhorn •••••••••••••

30:29

Friesenheim–Bergischer HC • •••••••••

27:27

Stuttgart–Flensburg ••••••••••••••

Sa., 20.30

Füchse–RN Löwen •••••••••••••••••

So., 13.30

Leipzig–Magdeburg • ••••••••••••••

So., 15.00

Göppingen–Lemgo •••••••••••••••••

So., 16.00

Minden–Balingen ••••••••••••••••••

So., 16.00

Erlangen–HSG Wetzlar • ••••••••••

So., 16.00

1. Hannover 11 326:289 19:3

2. Kiel 9 283:238 16:2

3. Flensburg 10 264:239 15:5

4. Melsungen 11 301:302 15:7

5. RN Löwen 10 292:263 14:6

6. Leipzig 10 281:284 14:6

7. Magdeburg 10 317:280 12:8

8. Füchse 10 282:255 12:8

9. Erlangen 10 259:261 10:10

10. Göppingen 10 256:256 9:11

11. HSG Wetzlar 10 291:295 9:11

12. Minden 10 261:268 9:11

13. Bergischer HC 11 294:306 9:13

14. Balingen 9 256:275 6:12

15. Stuttgart 9 229:261 4:14

16. Lemgo 10 273:302 4:16

17. Friesenheim 11 267:307 3:19

18. HSG Nordhorn 11 274:325 2:20

Stars von morgen: Handballer schärfen ihr Profil als junge deutsche Mannschaft

KontaKte

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Sie für ihn

die Spieler jetzt präsentieren“,

erklärt Hanning und kündigt

an, den Kader auch nach der

Verpflichtung von Spielmacher

Michalczik weiter anpassen zu

wollen: „Wir werden noch zwei

oder drei Veränderungen vornehmen,

mit denen wir uns ab

Dezember beschäftigen.“

Das Casting bei den Füchsen

ist also eröffnet. Carolin Paul

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24 SPORT

*

BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Vettel wird Micks Fahrlehrer

Michael Schumach rs Sohn soll nächstes Jahr vom Ex-Weltmeister lernen und ab 2021 die Formel 1rocken

Austin – Der Traum von Se-

bastianVettel (32) vom ersten

Titel mit Ferrari ist erneut

ge-

platzt. Beim US-Rennenn

in

Austin (Sonntag, 20.10 Uhr,

RTL) wird der Ferrari-Star

Lewis Hamilton (34) zum

sechsten Titel gratulieren

müssen. Dem Briten fehlen

nur vier Punkte (Platz acht),

dann kann ihn Valtteri Bot-

tas (30) auch rechnerisch

nicht mehr einholen.

Doch Ferrari plant

schon den nächsten

Angriff auf Hamilton

und die Zukunft. Die

heißt Mick Schumacher

(20). Vettelsoll

Micks Fahrlehrerr

werden.

hers Sohn soll

Es ist eine rote Dreiecksbe-

wieder

ziehung, die Ferrari

zu einer goldenen Ära wie

unter Michael Schumacher

(50) führen soll. „Ich gaube, glaube,

was mein Papa für Sebastian

war, ist Sebastian für mich. Jemand,

der einem eng verbunden

ist und mit dem ich über

Motorsport reden kann“, sagt

Mick im „Motorsport-Magazin“

über Vettel. Der Meisterschüler

von Schumi soll aufgrund

dessen eingeschränkter

Mobilität nach dem tragischen

Skiunfall nun für Sohn Mick

wichtiger Ratgeber werden.

Das hatte der Formel-2-Jungstar

bereits nach seiner Berufung

in die Ferrari-Akademie

Gegenwartund Zukunft von

Ferrari: Sebastian Vettel (l.)

wird Fahrlehrer von

Mick Schumacher.

durch Teamchef Mattia Binotto

(49) angedeutet: „Dass ich mit

so erfahrenen Menschen reden

kann und die einem Tipps geben,

ist auf jeden Fall hilfreich.“

Nun sagt Mick über Vettel: „Ich

versuche, seine Tipps anzunehmen

und sie umzusetzen. Er hat

doch ein paar mehr Jahre in

dem Sport auf dem Buckel.“

Auch Vettel erlebte in seiner

Karriere Höhen und Tiefen wie

Mick in seiner ersten Formel-2-

Saison, in der er vor dem Finale

Fotos: dpa, Getty

in Abu Dhabi (1. Dezember) nur

Zwölfter ist. Doch Mick ist genauso

ehrgeizig wie sein Vater.

Obwohl ihm Teamchef Binotto

und Insider wie Ross Brawn

(64) zu einem weiteren Lernjahr

raten („2020 wird ein entscheidendes

Jahr für Mick“),

würde der schon kommende

Saison ein Formel-1-Cockpit

nehmen.

Doch derzeit scheint Ferrari

beim Kundenteam Alfa Romeo

am Italiener Antonio Giovinazzi

(25) neben Altmeister Kimi

Räikkönen (40) festhalten zu

wollen. 2021, wenn sich das

Reglement grundlegend ändert,

kommt dann der große Umbruch.

Neben Kimi könnte

auch Vettel in Rente gehen und

das Feld Charles Leclerc (21)

und Mick überlassen.

Der oft von den Regelhütern

frustrierte Vettel bestätigt auf

„Motorsport.com“: „Vielleicht

treffe ich meine Entscheidung

nach dem Studium der Regeln,

die für die Zukunft auf den Weg

gebracht werden.“ Für sein

letztes Vertragsjahr hofft er

noch auf den Titel: „Ich glaube

noch immer an meinen Traum.

Ich glaube noch immer, dass es

funktioniert.“ Oliver Reuter

ECHT GRATIS FÜRSIE:

Dieaktuelle „digito“ jedenersten

Sonnabend im MonatimBerliner Kurier!

Morgen im

BerlinerKurier

Fieser Backman-Check

schockt die Eisbären

Der US-Stürmer kann

kaum das Eis verlassen

2:3 n. P.

Nürnberg – Die Eisbären gewinnen

bei den Nürnberg

Ice Tigers mit 3:2 nach Penaltyschießen

(0:0, 0:1, 2:1,

1:0). Überschattet wird der

Sieg aber durch die Verletzung

von Sean Backman

(33), der nach einem fiesen

Check mit dem Hinterkopf

gegen die Bande knallt und

benommen auf dem Eis liegen

bleibt. Verdacht: Gehirnerschütterung.

DEL

Wolfsburg–München • •••••••••••••••••••••

3:5

Nürnberg–Eisbären •••••••••••••••••••

n.P. 2:3

Krefeld–Düsseldorf •••••••••••••••••

Fr., 16.30

Köln–Mannheim •••••••••••••••••••••

Fr., 16.30

Ingolstadt–Augsburg • ••••••••••••••

Fr., 17.00

Schwenningen–Iserlohn • •••••••••

Fr., 19.30

Bremerhaven–Straubing • •••••••••

Fr., 19.30

1. München 16 60:32 45

2. Straubing 15 58:38 30

3. Düsseldorf 15 44:28 29

4. Mannheim 15 52:46 28

5. Bremerhaven 15 44:39 27

6. Eisbären 15 44:40 25

7. Nürnberg 16 42:44 24

8. Ingolstadt 15 42:44 19

9. Wolfsburg 16 40:48 17

10. Augsburg 15 42:52 17

11. Iserlohn 15 35:45 17

12. Köln 15 29:44 17

13. Krefeld 15 32:48 12

14. Schwenningen 14 36:52 11

www.berliner-kurier.de

Der von hier

Unerklärlich ist die Entscheidung,

Rylan Schwartz dafür

gerade mal eine Zwei-Minuten-Strafe

zu geben. Backman

geht gestützt runter vom Eis.

Die Kollegen wirken geschockt.

Zehn Minuten später

(31.) liegt der Puck im EHC-

Tor. Ein eher harmloser Versuch

von Ex-Bär Daniel Fischbuch

rutscht Sebastian Dahm

am kurzen Pfosten durch.

Doch die Bären fangen sich

und ausgerechnet Leo Pföderl,

der im Sommer aus Nürnberg

kam, gleicht aus (49.). Gute

zwei Minuten später dreht

Landon Ferraro die Partie.

Nach dem Ausgleich durch

Oliver Mebus (53.) wird’s hektisch.

Die Entscheidung fällt

aber erst im Penaltyschießen

durch Lukas Reichel, der

kaum zum Einsatz kam. PAE


BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

BERLIN-RÄTSEL 25

dt.

Landeshauptstadt

wahrscheinlich

Berg in

Insbruck

(Tirol)

Initialen

der engl.

Autorin

Lessing

Vorname

der

Picasso-

Tochter

Wasservogel

Amateure

Weidmann

zusammengehörige

Zwei

Hauptstadt

von

Algerien

Reformer

stets

giftige

Baumschlange

Einführung

(franz.)

Vorname

der

Tiller

nord.

Donnergott

unterstützen

Einkaufsbeutel

Jungtierkrankheit

vermindern

Tatbestaende

LÖSUNGSWORT:

9

ein

Kunstleder

Kanton

der

Schweiz

schott.

Namensteil

gleichgültig

Märchenfiguren

2

best.

Artikel

(4. Fall)

indischer

Staatsmann

†1964

den

Mund

betreffend

früherer

dt. Fußballer

(Uwe)

franz.

Schriftsteller

†1857

westafrikanische

Sprache

4

Einwand

Trompetervogel

Fortbewegung

in der

Luft

Stadt in

Sibirien

medizinisch:

Bein,

Knochen

Departementhptst.

(St. ...)

in

hohem

Maße

Initialen

Grönemeyers

Ort im

Westerwald

Strohunterlage

Spaß

Stadt

in Thüringen

Hanfabfall

altröm.

böser

Geist

Abk.:

unter

anderem

Initialen

Hemingways

Wassersportart

Backgewürz

12

vorher

pers.

Hirschart

Himmelsfärbung

Geschichte

Silberglanz

Engelwurz

engl.

Grafschaft

heißes

Rumgetränk

weibl.

Herrschertitel

Stadt

am

Mittelrhein

10

Initialen

Depardieus

spanisch:

ja

Gärniederschlag

zerstörtes

Gebäude

hohe

Anerkennung

heftiger

Regenschauer

ägyptischer

Luftgott

nordafrik.

Spezialität

dem

Namen

nach

span.,

ital.:

eins

5

Spaltwerkzeuge

Geräusche

portofrei

Staatsvolk

Kfz-Z.

Goslar

vietnam.

Münze

Gürtel

erster

Hieb

(Axt)

saure

Speisewürze

eingedickter

Fruchtsaft

Kreuzesinschrift

Klagelied

andere

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

7

Abk.:

Gummi

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einen derbeidenMessetageund pro Person.Kinderund

Jugendlicheunter 16 Jahren frei.

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Valencia

(Spanien)

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Sonderpolizeieinheit

(Abk.)

11

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von

Meran

Initialen

Offenbachs

Blechbüchse

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Maß der

Magnetfeldstärke

1

ein

Bindewort

ugs.:

toll,

super

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3

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Abrahams

Einzelmusiker

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Tennis

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vielstimmiges

flüstern

Blumenstrauß

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Heliopolis

Vorstadt

von Johannesburg

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Büro

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Lederverarbeitungsberuf

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sehr

junger

Mensch

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engl.

Flächenmaß

dürftig

(ugs.)

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eine der

Gezeiten

dt.

Adelsprädikat

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chem.

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Litauen

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Auch morgen wieder ein

Riesen-Rätsel in Ihrem KURIER

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Lebensende

pakistafghan.

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Quallenfangarm

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26 FERNSEHEN BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

ARD

ZDF

RTL

SAT.1

PRO 7

5.00 Panorama 5.30 ARD-Morgenmagazin

9.00 Tagesschau 9.05 Live nach

Neun 9.55 Tagesschau 10.00 Katholischer

Gottesdienst zu Allerheiligen.

Aus der Benediktinerabtei St. Bonifaz

in München 11.00 Tagesschau 11.15

Wer weiß denn sowas? 12.00 Tagesschau

12.15 ARD-Buffet

5.15 hallo deutschland 5.30 ARD-Morgenmagazin.

Infotainment 9.00 heute

Xpress 9.05 Volle Kanne – Service

täglich. Moderation: Ingo Nommsen.

Zu Gast: Steve Windolf 10.30 Notruf

Hafenkante. Herr Mubiru im Paradies

11.15 Soko Wismar. Vier Frauen 12.00

heute 12.10 drehscheibe

5.00 Der Blaulicht Report 5.25 Exclusiv

–Das Starmagazin 5.35 Explosiv –Das

Magazin 6.00 Guten Morgen Deutschland

8.30 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

9.00 Unter uns 9.30 Alles was zählt

10.00 Der Blaulicht Report 11.00 Der

Blaulicht Report 12.00 Punkt 12 –Das

RTL-Mittagsjournal

5.30 Sat.1-Frühstücksfernsehen.

Moderation: Marlene Lufen, Jochen

Schropp. Zu Gast: Marie Helmschmied

10.00 Im Namen der Gerechtigkeit –

Wir kämpfen für Sie! Doku-Soap 11.00

Im Namen der Gerechtigkeit – Wir

kämpfen für Sie! Doku-Soap 12.00 Anwälte

im Einsatz. Reality-Soap

5.40 The Middle 6.20 Two and aHalf

Men 7.40 The Big Bang Theory 8.55

How IMet Your Mother 10.40 Fresh

Off the Boat 11.10 Mike &Molly 11.35

2Broke Girls. Werist hier der Boss? /

Die große Eröffnung 12.30 Mom. Sitcom.

Wie gewonnen, so zerronnen /

Schlimmer geht’s immer

13.00 IJZDF-Mittagsmagazin

14.00 IJTagesschau

14.10 IJRote Rosen

15.00 IJTagesschau

15.10 IJSturm der Liebe

16.00 IJTagesschau

16.10 IJVerrückt nach Fluss

17.00 IJTagesschau

17.15 IJBrisant

18.00 IJWerweiß denn sowas?

18.50 IJQuizduell-Olymp

Quizshow.ZuGast: Johann

Lafer,Alexander Herrmann

19.45 IJSportschau voracht

19.50 IJWetter voracht

19.55 IJBörse voracht

20.00 IJTagesschau

13.00 IJZDF-Mittagsmagazin

14.00 I heute –inDeutschland

14.15 I Die Küchenschlacht

15.00 IJEheute Xpress

15.05 IJEBares für Rares

16.00 IJheute –inEuropa

16.10 JvDie Rosenheim-Cops

17.00 IJEheute

17.10 IJEhallo deutschland

mondän Traumziel Hawaii

17.45 IJEEin guter Grund

zu feiern Allerheiligen mit Pater

Nikodemus Schnabel

18.00 IJvESokoWien

19.00 IJEheute /Wetter

19.25 IJvEBettys Diagnose

Ihr schönster Tag

14.00 IEDie Superhändler –

4Räume, 1Deal Trödelshow

15.00 I Schätze aus Schrott

16.00 IEMenschPapa!

Väter allein zu Haus

17.00 IEHerz über Kopf

17.30 IEUnter uns

18.00 IEExplosiv –

DasMagazin

18.30 IEExclusiv –

DasStarmagazin

18.45 IERTL Aktuell

19.03 IERTL Aktuell –

DasWetter

19.05 IJEAlles waszählt

19.40 IJEGute Zeiten,

schlechte Zeiten Daily Soap

13.00 Anwälte im Einsatz

14.00 Auf Streife

15.00 Auf Streife –

Die Spezialisten

16.00 Klinik am Südring

17.00 Klinik am Südring –

Die Familienhelfer Doku-Soap

17.30 Klinik am Südring /oder

Sat.1 Regional-Magazine

18.00 Genial daneben –das Quiz

Rateteam: Hella von Sinnen,

Wigald Boning, Ruth Moschner,

Simon Gosejohann /

Rateteam: Hella von Sinnen,

Wigald Boning, Markus Krebs,

Maddin Schneider

19.55 Sat.1 Nachrichten

13.20 J Twoand aHalf Men

Sitcom. Ohne Mücken kein Beglücken

/Der Trauerarbeiter /

Gekühlte Schmetterlinge

14.45 The Middle Comedyserie.

Die Wunderheilung /Die Weihnachtsfrau

15.40 JCThe Big Bang Theory

Sitcom. Kinder? Nein danke! /

Penny und Leonard 2.0 /Spaß

mit Flaggen

17.00 taff 30 Jahre Mauerfall

18.00 Newstime

18.10 JECDie Simpsons

Zeichentrickserie. Agentin mit

Schmerz/ImRausch der Macht

19.05 Galileo

20.15 DRAMAREIHE

20.15 KRIMISERIE

20.15 SPIELSHOW

20.15 SHOW

20.15 ABENTEUERKOMÖDIE

Käthe und ich –Dornröschen

Therapiehündin Käthe tröstet die

traurige Johanna (Amely Trinks).

Das Mädchen hat kaum Kontakt zu

seiner leiblichen Mutter.

Der Kriminalist

Sekretärin Jensen (Luise Helm) und

Dr.Massad (Eray Egilmez, r.)erzählen

Ermittler Schumann (Christian

Berkel)von der Toten.

Ninja Warrior Germany

Samuel Dufner aus Lindau hat es ins

Semifinale geschafft. Kann er auch

hier den Hindernislauf bewältigen,

oder scheidet er aus?

LUKE! Die Greatnightshow

Entertainer Luke Mockridge ist immer

für eine Überraschung gut. Die

Zuschauer dürfen auf seine neuen

Aktionen gespannt sein.

Fluch der Karibik

Der Pirat Jack Sparrow (Johnny

Depp) tut sich mit dem Schmied Will

zusammen, der seine Geliebte sucht.

Doch er hat auch eigene Pläne.

20.00

u

20.15 JvCHKäthe und ich –

Dornröschen Dramareihe D

2019. Mit Christoph Schechinger,

Mona Pirzad. Regie:

Philipp Osthus. In „Kätheund

ich“ übernehmen Christoph

Schechinger als Psychologe,

der sich auf tiergestützte Therapien

spezialisierthat,und die

Australian-Shepherd-Hündin

„Käthe“anspruchsvolle Fälle.

DasTandemhilft Menschen

nach Unfällen und Erkrankungen,

wieder auf die Beine zu

kommen. Im Auftaktfilm „Dornröschen“

steht eine Wachkomapatientin

im Zentrum.

21.45 IJTagesthemen

22.00 IJvCHTatort: Goldbach

KrimireiheD2017.Mit Eva

Löbau,Hans-Jochen Wagner.

Regie: RobertThalheim

23.30 IJvHZorn –Tod und

Regen Krimireihe D2014. Mit

Misel Maticevic, Axel Ranisch.

Regie: Mark Schlichter

01.00 IJTagesschau

01.10 JvCHKäthe und ich –

Dornröschen Dramareihe D

2019 Regie: Philipp Osthus

20.15 IJvDer Kriminalist

Scherbentod. Die Chefärztin

der plastischen Chirurgie,

Susanne von Gastein, ist

brutal mit einer Spiegelscherbe

erstochen worden. Die Augen

der Leiche wurden mit einem

Seidenschal verbunden. Die

merkwürdige Tatwaffe und die

ungewöhnliche Auffindesituation

der Toten legen nahe, dass

Schumann und seine Kollegen

es mit einer höchst emotionalen

Beziehungstat zu tun

haben.

21.15 IJESokoLeipzig

Mord im Klassenzimmer

22.00 IJEheute journal

22.30 IJEheute-show

23.00 IEaspekte

23.45 IEheute+

00.00 IJENeo Magazin

Royale mit Jan Böhmermann

00.45 G Starsky &Hutch Krimiserie.

Kronzeugen der Anklage

01.30 G Starsky &Hutch Krimiserie.

Starsky gegen Hutch

02.20 G Starsky &Hutch Krimiserie.

David und Goliath

03.05 IJESokoLeipzig

20.15 IJENinja Warrior

Germany –Die stärkste Show

Deutschlands Erstmals stehen

dank neuer Frauenregelung

mehrere AthletinnenimHalbfinale.

Im heutigen Parcours

treten 54 Athleten auf neun

Hindernissen an. Wie viele

Frauen werden den männlichen

Athleten auf dem Wegins

Finale Konkurrenzmachen?

Darunter ist Tatjana Holz, die

stärkste Frau aus der ersten

Show.Außerdem u. a. Simon

Brunner,Alexander Wurm und

Artur Schreiber.Wer hat es

noch ins Halbfinale geschafft?

23.05 IECarolin Kebekus

live! Alpha Pussy Comedyshow

00.00 IERTL Nachtjournal

00.27 I Wetter

00.35 IJENinja Warrior

Germany –Die stärkste Show

Deutschlands

03.00 IECarolin Kebekus

live! Alpha Pussy Comedyshow

03.50 IEDer Blaulicht

Report Reality-Soap

04.40 IEDer Blaulicht

Report Reality-Soap

20.15 LUKE! Die Greatnightshow

In der vergangenen Folge zockte

Gastgeber Luke mit Karoline

Herfurth und FlorianDavid Fitz

eine Runde „Verbunden oder

Erfunden“. Welche Spiele stehen

wohl heute auf dem Plan?

22.20 Mord mit Ansage –

Die Krimi-ImproShow Schönheitsklinik.ZuGast:

Karl Dall,

Lisa Feller,Wigald Boning,

Olivia Jones, Ruth Moschner,

Sascha Korf

23.15 Nightwash Comedyshow

00.10 Switch reloaded

Comedyshow

00.40 Switch reloaded

Comedyshow

01.10 Sechserpack Comedyshow.

Verwandt &verschwägert

01.30 Sechserpack Comedyshow.

Bauch, Beine, Po

01.55 Sechserpack Comedyshow.

Tapetenwechsel

02.15 Die Dreisten Drei –Die

Comedy WG Comedyshow

02.40 Die Dreisten Drei –Die

Comedy WG Comedyshow

03.00 Die Dreisten Drei –Die

Comedy WG Comedyshow

20.15 JECHFluch der

Karibik Abenteuerkomödie

USA2003. Mit Johnny Depp,

Geoffrey Rush. Regie: Gore

Verbinski. Schon als Kind hat

Gouverneurstochter Elizabeth

dem Waisenjungen Will Turner

das Leben gerettet –als sie ihm

ein Medaillonabnahm, das ihn

sonst als Piraten entlarvt hätte.

Jahre später haben sich die

beidenineinander verliebt,aber

dann taucht der Pirat Barbossa

auf und entführtElizabeth. Nur

mit dem schlitzohrigen Freibeuter

Captain Jack Sparrow

an seiner Seite nimmt Will die

Verfolgung auf und erkennt,

dasseresnicht mit normalen

Piratenzutun hat.

23.05 JECHCowboys &

Aliens Science-Fiction-Film

USA2011. Mit Daniel Craig,

Harrison Ford. Regie: Jon

Favreau

01.25 JCHDistrict 9 Science-

Fiction-Film USA/NZ/CDN/

ZA 2009. Mit Sharlto Copley,

Jason Cope. Regie: Neill Blomkamp

Sport-TV-Tipps im Sportteil

SRTL

5.45 Die Oktonauten 6.25 Super Wings

6.45 Peppa Pig 7.00 Paw Patrol 7.30

Caillou 8.00 Jurassic World 10.10 Alvinnn!!!

12.35 Angelo! 14.45 Tomund

Jerry 17.10 Mighty Mops 17.40 Angelo!

18.10 Bugs Bunny &Looney Tunes

18.35 Woozle Goozle 19.05 Alvinnn!!!

19.40 Super ToyClub 20.15 H Der kleine

Vampir. Animationsfilm DK/D/NL

2017 21.50 H Muppets Most Wanted.

Komödie USA2014 0.00 Infomercials

3SAT

7.55 Rheinromantik in einem Zug 8.25

Dampf am Ijsselmeer 9.10 Auf fliegen-

den Gleisen durchs Moor 10.00 Modellbahnen

zwischen Polarkreis und

Mittelmeer 11.30 Bella Italia im Miniaturwunderland

12.00 Trambahnen und

Schmugglerzüge in Äthiopien 12.45

Von altem Eisen und neuen Zügen im

Sudan 13.30 Vom Blauen Nil ans Rote

Meer 14.15 Mit dem Zug durch Mallorca

15.00 Mit dem Zug entlang der Côte

Bleue 15.45 125 Jahre Schwäbische

Alb-Bahn 16.30 Der Reblaus Express

17.15 Kärnten 18.00 Durchs Böhmische

Mittelgebirge nach Prag 18.45 Winterzauber

Schweiz 20.15 Glacier Express

21.45 Gletscherwunder Jungfraubahn

22.15 H Nevada Pass. Western USA

1975 23.45 Mit dem Zug vom St. Lorenz-Strom

zum Atlantik 0.30 Durchs

Böhmische Mittelgebirge nach Prag

SKY-TIPPS

16.55 H Mein Nachbar Totoro. Animefilm

(J 1988) (Kinowelt TV) 18.25

H Das Zeiträtsel. Fantasyfilm (USA

2018) (Sky Cinema Hits) 20.15 H

Der Spitzenkandidat. Biografie (USA

2018) (Sky Cinema HD) 20.15 H Ich –

Einfach Unverbesserlich. Animationsfilm

(USA 2010) (Sky Comedy) 20.15

H Das etruskische Lächeln. Drama

(USA 2017) (Sky Emotion) 0.00 H

Rush –Alles für den Sieg. Actionfilm

(GB/USA/D 2013) (Sky Action)

SONDERZEICHEN✚ I Stereo J fürGehörlose v Hörfilm E Breitbild C Dolby H Spielfilm G Zweikanal

NDR

8.10 Sturm der Liebe 9.00 Nordmagazin

9.30 Hamburg Journal 10.00

Schleswig-Holstein Magazin 10.30

buten un binnen-Extra 11.00 Hallo

Niedersachsen 11.30 Wie geht das?

12.00 Brisant 12.25 In aller Freundschaft

13.10 In aller Freundschaft –

Die jungen Ärzte 14.00 Aktuell 14.15

die nordstory 15.15 Gefragt –Gejagt

16.00 Aktuell 16.20 Mein Nachmittag

17.10 Leopard, Seebär &Co. 18.00 Regionales

18.15 Hofgeschichten 18.45

DAS! 19.30 Regionales 20.00 Tagesschau

20.15 die nordstory 21.15 Morddeutschland

21.45 Aktuell 22.00 NDR

Talk Show 0.00 NDR Comedy Contest

1.00 NDR Talk Show

WDR

8.35 Abenteuer Erde 9.20 H Heimkehr

mit Hindernissen. Familienfilm

A/D 2012 10.50 H 1:0 für das Glück.

Komödie D2008 12.20 Immer lustig!

13.50 H Tierärztin Dr.Mertens. Drama

D2003 15.15 Die besten Städtereisen

15.45 Unsere Jahreszeiten 17.15 Wir in

den wilden Zwanzigern 18.45 Aktuelle

Stunde 19.30 Lokalzeit-Geschichten

20.00 Tagesschau 20.15 Die Römer

vom Rhein 21.00 Köln von unten 21.45

Babylon Berlin 23.55 b.trifft 0.25 1929

–Das Jahr Babylon

ARTE

8.00 Tierisch alt! 8.45 Stadt Land

Kunst 11.15 Unser Bauch 12.15 Re:


FERNSEHEN 27

KABEL 1

RBB

MDR RTZWEI VOX

6.15 H Die Abenteuer des Rabbi

Jacob. Komödie F1973 8.05 H Mr.

Billion. Abenteuerfilm USA 1977. Mit

Terence Hill, Jackie Gleason 9.50 H

Jackie Chan ist Nobody. Komödie HK

1998 12.00 H Renegade. Actionkomödie

I1987. Mit Terence Hill, Ross Hill,

RobertVaughn

13.45 JEHCrocodile

Dundee Komödie AUS1986. Mit

Paul Hogan, Linda Kozlowski

15.35 kabel eins news

15.45 JHCrocodile Dundee II

Komödie AUS1988. Mit Paul

Hogan, Linda Kozlowski

18.00 H Der Supercop Actionfilm

USA1980. Mit Terence Hill,

Ernest Borgnine. Regie: Sergio

Corbucci. Polizist Dave Speed

gerät während eines Einsatzes

zu nah an ein Militärgebiet –

und einen Atombomben-Test.

Dave überlebt und entdeckt an

sich auf einmal übermenschliche

Kräfte.

5.00 Berliner Nächte 5.30 Panda, Gorilla

&Co. 6.20 zibb 7.20 Brisant 8.00

Brandenburgaktuell 8.30 Abendschau

9.00 In aller Freundschaft. Zukunftsmusik

9.45 In aller Freundschaft.Fehlurteil

10.30 Rote Rosen 11.20 Sturm

der Liebe 12.10 Julia –Eine ungewöhnliche

Frau. Frühlingserwachen

13.00 IErbb24

13.10 IJVerrückt nach Meer

14.00 IJEHFür kein Geld

der Welt Komödie D2011. Mit

Karoline Teska, August Zirner

15.30 IJETierebis unters

Dach Familienserie.Zugvögel

16.00 IJErbb24

16.15 IJEGefragt –Gejagt

17.00 IJErbb24

17.05 IJPanda, Gorilla &Co.

17.55 IJUnser Sandmännchen

18.02 IErbb UM6

18.27 IEzibb

19.30 Abendschau /Brandenburg

aktuell

20.00 IJETagesschau

6.20 Sturm der Liebe 7.10 Rote Rosen

8.00 Sturm der Liebe 8.48 Aktuell 8.50

In aller Freundschaft –Die jungen Ärzte

9.40 Hubert und Staller 10.28 Länder

kompakt 10.30 Elefant,Tiger &Co.

10.55 Aktuell 11.00 MDR um 11 11.45 In

aller Freundschaft 12.30 H Die Freischwimmerin.

Drama D/A 2014

13.58 IJEAktuell

14.00 IJEMDR um 2

15.15 IJEGefragt –Gejagt

16.00 IJEMDR um 4

16.30 IJEMDR um 4

17.00 IJEMDR um 4

17.45 IJEAktuell

18.05 IJEWetter für 3

18.10 IJEBrisant

Boulevardmagazin

18.54 IJEUnser

Sandmännchen Königslieder –

Geburtstagslied

19.00 Regionales

19.30 IJEAktuell

19.50 IJElefant, Tiger &Co.

Zoo-Soap. Die Spannung steigt!

5.30 Frauentausch. Barbara tauscht

mit Steffi 7.10 Frauentausch. Edith

tauscht mit Nicole 9.05 Daniela Katzenberger

–Familienglück auf Mallorca.

Doku-Soap 11.05 Daniela Katzenberger

–Familienglück auf Mallorca.

Kind, Karriere, erste Krise /Krisenbewältigung

ganz romantisch

13.05 Daniela Katzenberger –

Familienglück auf Mallorca

Doku-Soap. Die eigenen vier

Wände /Neue Zukunftspläne

15.10 E Daniela und Lucas –

Erinnerungen an Costa

Doku-Soap

17.05 E KrassSchule –Die

jungen Lehrer Doku-Soap.

Ich schäme mich!

18.05 E Köln 50667 Daily

Soap. Allein mit Baby

19.05 E Berlin –Tag &Nacht

Hallo, Baby! Nachdem Mandys

Fruchtblase geplatzt ist,macht

sich Basti mit ihr sofortauf den

Wegins Krankenhaus.

6.05 CSI: NY 7.00 CSI: Den Tätern auf

der Spur. Ander Schwelle des Todes

7.55 CSI: Den Tätern auf der Spur.

Das zweite Gesicht 8.55 Verklag mich

doch! 9.55 Verklag mich doch! 10.55

Mein Kind, dein Kind –Wie erziehst du

denn? Isabel vs. Melanie 12.00 Shopping

Queen. Tag4:Sandra

13.00 IEZwischen Tüll und

Tränen Doku-Soap

14.00 IEMein Kind, dein

Kind –Wie erziehst du denn?

Doku-Soap. Katharina vs. Anja

15.00 IEShopping Queen

Doku-Soap. Tag5:Daniela

16.00 IE4Hochzeiten und

eine Traumreise Reality-Soap.

Tag5:Finale

17.00 IEZwischen Tüll und

Tränen Doku-Soap

18.00 IEFirst Dates –

Ein Tisch für zwei Dateshow

19.00 I Dasperfekte Dinner

Tag5:Igor,Russische Küche

20.00 IEProminent!

20.15 ACTIONKOMÖDIE

Zwei außer Rand und Band

Matt (Terence Hill, l.) und Will (Bud

Spencer) haben eigentlich selbst

keine weiße Weste, arbeiten aber

jetzt für die Polizei.

20.15 MUSIKSHOW

Country Nonstop

In der Sendung sind die großen Hits

aus dem Country-Genre zu hören.

Einer der berühmtesten Vertreter ist

Johnny Cash.

20.15 MUSIKSHOW

Die Schlager des Monats

Bernhard Brink führtdurch die Sendung,

in der die aktuellen Hits zu hören

sind. Mit dabei sind nicht nur alte

Hasen, sondern auch Newcomer.

20.15 SCIENCE-FICTION-SERIE

Childhood’sEnd

Ricky Stormgren (Mike Vogel) und

seine Frau Ellie (Daisy Betts) machen

sich Sorgen wegen der Aliens,

die auf die Erde gekommen sind.

20.15 KRIMISERIE

Bones –Die Knochenjägerin

Brennan (Emily Deschanel) und

Booth (David Boreanaz) nehmen an

einer Beerdigung teil, die nicht so

ausgeht wie erwartet.

20.15 EHZwei außer Rand

und Band Actionkomödie I

1977. Mit Terence Hill, Bud

Spencer.Regie: E. B. Clucher.

Die beiden Ganoven Matt und

Will überfallen ein Kaufhaus.

Bei der Flucht laufen sie

direkt in eine Polizeischule.

Geistesgegenwärtig machen

Matt und Will bei einer Übung

mit,und plötzlich gehören sie

zu den Polizeianwärtern. Nach

gelungener Abschlussprüfung

wird ihnen ein Revier zugeteilt.

Zudem bekommen sie eine

Harley-Davidson, um Verkehrssünder

überprüfen zu können.

Solche Polizisten hat die Stadt

noch nicht erlebt.

22.40 H Zwei Asse trumpfen auf

Abenteuerkomödie I/USA1981.

Mit Terence Hill, Bud Spencer.

Regie: Sergio Corbucci

00.45 EHZwei außer Rand

und Band Actionkomödie I1977.

Mit Terence Hill, Bud Spencer.

Regie: E. B. Clucher

02.50 H Zwei Asse trumpfen auf

Abenteuerkomödie I/USA1981.

Mit Terence Hill, Bud Spencer

20.15 IJCountry Nonstop

Die Musik der Fernfahrer und

Großstadtcowboys liegt voll im

Trend. Die legendären Hits von

Johnny Cash, Dolly Parton,

John Denver und Kenny

Rogers sind heute populärer

denn je. Die Sendung bringt

zum ersten Mal das Beste aus

Nashville und die coolsten

deutschen Westernsongs

auf den Bildschirm. Musik

nonstop –garantiertnicht nur

für Cowboys.

21.45 IJErbb24

22.00 IJERiverboat

Talkshow

00.00 IEKnappdaneben

Talkshow.ZuGast:

Marian Gold

01.30 IJEAbendshow

Satiremagazin

02.15 IJEAbendschau

02.45 IJEBrandenburg

aktuell

03.15 IEzibb

04.15 IErbb Gartenzeit

Der Lutherapfel –Ein Mann,

ein Baum,ein Name

04.45 IErbb UM6

20.15 IJEDie Schlager

des Monats Der Miteldeutsche

Rundfunk präsentiert

die monatlichen nationalen

Schlagercharts. Die Sendung

bildet die Top50der Schlageralbumcharts

ab und erzählt

das Neueste aus der Welt des

Schlagers.

21.45 IJEAktuell

22.00 IJERiverboat

Talkshow.ZuGast:Franziska

Knuppe, Mario Basler,Katja

Burkard, NorbertLeisegang,

Dr.Mark Benecke, Dr.Matthias

Manke, Jonas Greiner

23.58 IEAktuell

00.00 IJEMDR Kultur –

Filmmagazin

00.20 AnimationsfilmeimMDR

1989 –Lieder unserer Heimat /

Katzentage –Neko No Hi /

Gelato –Die sieben Sommer

der Eisliebe /Hallo Papa /Compartments

/Ilove my carL /Bei

Nacht erwacht /1989-Unsere

Heimat,das sind nicht nur die

Städte und Dörfer

02.03 IEAktuell

02.05 IJElefant, Tiger &Co.

20.15 I Childhood’sEnd –Die

letzte Generation Sieg und

Frieden. Über allen großen

Städten der Welt schweben

riesige Raumschiffe. Die

Außerirdischen wollen sich

den Menschen zunächstnicht

zeigen, kommunizieren aber mit

ihnen in der Gestalt verstorbener

Angehöriger.Die Aliens, die

„Overlords“ genannt werden,

übernehmen die Verwaltung

und versprechen das Ende von

Armut,Krankheit und Krieg.

21.55 ECHMinority Report

Science-Fiction-Film USA

2001. Mit TomCruise, Colin

Farrell. Regie: Steven Spielberg

00.45 ECHVice Science-

Fiction-Film GB/USA2015. Mit

Thomas Jane, Bruce Willis.

Regie: Brian A. Miller

02.25 IEHSin City 2–

ADame To Kill For Comicadaption

CY/USA2014. Mit Jessica

Alba, Bruce Willis. Regie: Frank

Miller,RobertRodriguez

04.05 CHThe Contractor –

Doppeltes Spiel Actionfilm USA/

GB/BG 2007

20.15 JECBones –Die

Knochenjägerin Phönix in

der Asche. Brennan ist zu

einer Beerdigung eingeladen.

Todd Mirga,ein junger,sehr

wohlhabender Mann,der

Artefakte sammelte, wurde tot

in seinem eigenen Panikraum

aufgefunden. Während der

Urnenbeisetzung kommt es

zu einer handfesten Überraschung:

Plötzlich taucht Mirga

quicklebendig wieder auf.Brennan

und ihr Team müssen nun

herausfinden, wessen Asche

sich in der Urne befindet.

21.15 JECBones –Die

Knochenjägerin Zerfallen

zwischen Baum und Borke

22.10 JECHStirb langsam:

Jetzt erst recht Actionfilm

USA1995. Mit LarryBryggman,

Colleen Camp. Regie: John

McTiernan

00.40 JCHStirb langsam

Actionfilm USA1988. Mit Bruce

Willis, Alan Rickman. Regie:

John McTiernan

02.45 IJMedical Detectives

03.30 I Medical Detectives

u

20.00

12.50 Arte Journal 13.05 Stadt Land

Kunst 13.50 H Die Spur der Mörder.

Kriminalfilm D 2019 15.20 Wie das

Land, so der Mensch 15.45 Der ewige

Garten 16.40 Xenius 17.10 Wie das

Land, so der Mensch 17.40 Kolumbien

18.35 Vipern 19.20 Arte Journal 19.40

Re: 20.15 H Auf dem falschen Dampfer.Komödie

F2019 21.45 Jane Birkin

22.40 David Bowie –Die ersten fünf

Jahre 0.10 Berlin Live

KIKA

9.35 Teletubbies 9.50 Petzi 10.14 Kikaninchen

10.20 Bobby &Bill 11.10

Shaun das Schaf 11.50 The Garfield

Show 12.50 Marcus Level 13.15 Die

Wilden Kerle 13.40 Die Pfefferkörner

14.10 Schloss Einstein –Erfurt 15.00

H 100% Coco. Jugendfilm NL 2017

16.20 MissMoon 16.45 Die Piraten von

nebenan 17.10 Geronimo Stilton 17.35

Der kleine Ritter Trenk 18.00 Ein Fall

für die Erdmännchen 18.10 Der kleine

Drache Kokosnuss 18.35 Ernest &Celestine

18.47 Baumhaus 18.50 Unser

Sandmännchen 19.00 Yakari 19.25

logo! 19.30 H Halvdan, der Wikinger.

Abenteuerfilm S/D 2018

NTV

Stündlich Nachrichten 11.40 Telebörse

12.10 Telebörse 12.30 News Spezial

13.10 Telebörse 13.30 News Spezial

14.10 Telebörse 14.30 News Spezial

15.20 Ratgeber – Test 15.40 Telebörse

16.15 Telebörse 16.30 Auslandsreport

16.55 PS –Formel 1:USA –Training

18.30 Nachrichten 18.40 Telebörse

19.05 TopGear 20.15 Auto-Biografie –

Hitlers Mercedes 20.55 PS –Formel

1: USA –Training 22.35 Nachrichten

22.45 Telebörse 23.15 Telebörse 23.30

Die Höhle der Löwen 1.35 Nachrichten

SPORT 1

13.45 Scooore! 14.30 Goooal! 15.00

Basketball. Die BBL: Ludwigsburg –

Hamburg, live 16.55 Eishockey. DEL:

Ingolstadt – Augsburg, live 19.30

Sport1 News 19.45 FC Bayern Inside

20.15 Timbersports. Team WM, live

22.30 Die 2. BL 23.30 Sport1 News

23.45 Drückglück.de 0.00 Sport Clips

TV Einschaltquoten vonMittwoch

Deutschland (gesamt)

1. BVB -Gladbach (ARD) ......

6,69

2. Tagesthemen (ARD) ........

5,64

3. Sportschau (ARD) ..........

4,90

4. Tagesschau (ARD) ..........

4,86

5. Die Toten v. Salzburg(ZDF) 4,66

6. DFB-Pok-Zsfssg. (ARD) .....

4,26

7. heute (ZDF) ................

3,90

8. SOKOWismar (ZDF) ........

3,65

9. Werweiß denn...? (ARD) ....

3,30

10. heute journal (ZDF) .........

3,19

.

Berlin

1. Abendschau (RBB) .........

0,29

2. Tagesschau (ARD) ..........

0,24

3. Tagesschau (RBB) ..........

0,21

3. BVB -Gladbach (ARD) ......

0,21

5. SOKOWismar (ZDF) ........

0,19

6. heute (ZDF) .................

0,17

6. Leute heute (ZDF) ..........

0,17

6. Werweiß denn...? (ARD) ....

0,17

6. Sportschau (ARD) ...........

0,17

10. hallo deutschland (ZDF) ....

0,16

(Angaben in Millionen)


28 WETTER/HOROSKOP

Ihre Sterne

vonAstrologin

Anastacia Kaminsky

Widder -21.3. -20.4.

Sie brauchen sich eine neue Fitnessmöglichkeit

nicht entgehen zu

lassen. Gehen Sie vondem eigenen

Leistungsniveau aus!

Stier -21.4. -20.5.

Der tägliche Stress prallt an Ihnen

einfach ab, denn Sie strahlen Stärke

und Optimismus aus und verbreiten

guteLaune.

Zwillinge-21.5. -21.6.

Hätscheln Sie Ihren Partner ordentlich,

erwecken Sie Ihn zärtlich!

Liebeslust und Lebensfreude sind

etwas zu kurz gekommen.

Krebs -22.6. -22.7.

Der Drang nach Veränderung sorgt

für ein Wechselbad der Gefühle. Das

Einzige, was fehlt, ist ein konkretes

Ziel!

Löwe -23.7. -23.8.

Nur wer wagt, kannauch gewinnen!

Zieren Sie sich nicht so,sondern

pokern Sie ruhig mal hoch. Sie werden

sich wundern.

Jungfrau -24.8. -23.9.

Lang gehegteWünsche lassensich

erfüllen. TunSie den entscheidenden

Schritt. Der Abend verspricht romantische

Stunden.

Waage-24.9. -23.10.

Zeigen Sie den anderen deutlich Ihre

Grenzen. Erst dann kann sich Ihr Umfeld

orientieren und gegebenenfalls

auch danach handeln.

Skorpion -24.10. -22.11.

Überprüfen Sie jedesAngebotsorgfältig.

VorvorschnellenHandlungen

sollteauch gewarnt werden. Gezänk

verdickt die Luft!

Schütze -23.11. -21.12.

Dieser Arbeitstag kann Nerven kosten.

Im Job werden alle Pläne gestört.

Halten Sie durch! Nach Regen folgt

Sonnenschein!

Steinbock -22.12. -20.1.

NutzenSie den ruhigen Trend, um

neuen Vorhaben den letzten Schliff

zu geben. Arbeiten Sie gemütlich den

Kleinkram vomTisch.

Wassermann -21.1. -20.2.

IhreGesundheit steht unter Dauerbeschuss.

Umgehen Sie Druckund

Hektik. Die ausgewogene Ernährung

stärktSie zusätzlich.

Fische -21.2. -20.3.

Sie habennun wieder den großen

Durchblick im Beruf.Ein leichter

Leerlauf zur Tagesmittesolltenicht

begrübelt werden.

Chefredakteur: Elmar Jehn

Mitglied der Chefredaktion:

Jochen Arntz

Newsdesk-Chefs

(Nachrichten /Politik /Wirtschaft):

Michael Heun, Tobias Miller

Textchefin: Bettina Cosack

Newsroom-Manager: Jan Schmidt

Teams:

Investigativ: KaiSchlieter

Kultur: HarryNutt

Regio: Karim Mahmoud, Arno Schupp

Service: Klaus Kronsbein

Sport: Markus Lotter

Story: Christian Seidl

Die für das jeweilige Team an erster Stelle

Genannten sind verantwortliche Redakeure

im Sinne des Berliner Pressegesetzes.

ArtDirection:

Annette Tiedge

Newsleader Regio:

Stefan Henseke

Newsleader Sport:

Matthias Fritzsche, Christian Schwager

Berliner Kurier am Sonntag:

Dr.Michael Brettin

Redaktion: Berliner Newsroom GmbH,

Berlin24Digital GmbH

Geschäftsführung: Aljoscha Brell,

Alte Jakobstraße 105, 10969 Berlin

Lesertelefon: 030-63 33 11-456

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Verlag: Berliner Verlag GmbH

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Postadresse: 11509 Berlin

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10969 Berlin Telefon (030) -2327-9

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Einzige Gesellschafterin: BV Deutsche Zeitungsholding

GmbH, Berlin

Einzige Gesellschafterin der BV

Deutsche Zeitungsholding GmbH:

PMB Presse- und Medienhaus Berlin

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TAGESZEITUNG

FÜR BERLIN UND

BRANDENBURG

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PMB Presse-und Medienhaus Berlin GmbH

&Co. KG: PMB Presse- und Medienhaus

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Berlin /Brandenburg überregional

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So.5,50 Euro

6,65 Euro

Im Falle höherer Gewalt und bei Arbeitskampf

besteht kein Belieferungs- oder

Entschädigungsanspruch. Erfüllung und

Gerichtsstand ist Berlin-Mitte. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte oder Fotomaterial

wird keine Haftung übernommen.

Keine Rücksendung.

Die Auflage des BERLINER KURIER wird

von der unabhängigen Informationsgemeinschaft

zur Feststellung der Verbreitung

von Werbeträgern geprüft.

Der BERLINER KURIER erreicht

laut Mediaanalyse 2018 in

Berlin und Brandenburgtäglich

214.000 Leser.

I II III IV

DasWetter heute

In Berlin/Brandenburg

HeutegibtesWolken,dazwischenscheintzeitweisedieSonne.EswerdenHöchstwertebis9Gradgemessen,undderWindwehtschwachbismäßigaus

Südost.InderNachtlieferndunkleWolkenstellenweiseRegen.Dabeisindbis6Gradzuerwarten.

MorgenerwärmtsichdieLuftamTageauf15Grad.

DazuregnetesvielerortsbeibedecktemHimmel.

DerWindwehtschwachbismäßigaussüdwestlichenRichtungen.

Bio-Wetter

Hoher Blutdruck Schlafstörungen

Niedriger Blutdruck Herzbeschwerden

Kreislauf

Erkältungsgefahr

Konzentration Atemwege

Unwohlsein

Koliken

Rheumaschmerzen Krämpfe

Reaktionszeit

Gicht

Migräne Leistungsvermögen

Windstärke 3


Belastung für den Körper: keine gering mittel stark

aus Südost

Deutschland-Wetter

12°

Wasser-Temperaturen


Deutsche

Nordseeküste .......... 9-13°

Deutsche

Ostseeküste ........... 7-11°

Algarve-Küste ......... 18-21°

Biskaya ............... 14-18°

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13° 15°

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1

Westliches

Mittelmeer ............ 18-23°

Östliches

Mittelmeer ............ 22-27°

Kanarische

Inseln ................ 21-23°

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Wind

Sonnabend

14°

Urlaubs-Wetter

Dublin 14°

Lissabon 23°

Sonntag

13°

London 17°

Madrid 23°

LasPalmas 26°

Agadir ..... 28°,

Amsterdam . 14°,

Barcelona .. 21°,

Budapest .. 9°,

Dom. Rep. .. 31°,

Izmir ...... 19°,

Jamaika ... 33°,

Kairo ...... 27°,

2

7

1

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8


WeitereAussichten

5

4

2

7

Paris 16°

Palma 23°

Montag

12°

Berlin 8°

Tunis 22°

Oslo 3°

Mondphasen

Sonnenaufgang:


04.11. 12.11.

19.11. 26.11.


7:02 Uhr

Sonnenuntergang: 16:37 Uhr

Wien 9°

Rom 19°

Warschau 7°

sonnig Miami ..... 32°,

Regen Nairobi .... 29°,

wolkig New York .. 19°,

sonnig Nizza ..... 20°,

heiter Prag ...... 8°,

wolkig Rhodos ... 24°,

heiter Rimini ..... 14°,

heiter Rio ....... 27°,

Sudoku täglich in Ihrem KURIER

LEICHT

SCHWER

St. Petersburg 3°

Moskau 0°

Varna 12°

Athen 19°

Antalya 22°

Regenschauer

heiter

sonnig

Regen

wolkig

heiter

bedeckt

wolkig

Auflösungen der letzten Rätsel:

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BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Füllen Sie das Raster mit den Zahlen von 1bis 9.

In jeder Zeile und in jeder Spalte darf jede Zahl

nur einmal vorkommen.

Auch in jedem 3x3-Feld kommt jede Zahl nur

einmal vor.

Doppelungen sind nicht erlaubt.

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PANORAMA

SEITE29

BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

NACHRICHTEN

Weltkulturerbe brennt

Ein Opfer liegt

auf der Straße in

Bad Reichenhall.

Martin P. hatte

sie aus seiner

Wohnung heraus

erschossen.

Foto: dpa

Naha –Eine zum Weltkulturerbe

gehörende Burg in

Japan ist verbrannt. Das

Hauptgebäude der historischen

Shuri Burg auf der

Insel Okinawa brannte aus

ungeklärter Ursache nieder.

In der Edo-Zeit (1603

bis 1868) residierten dort

die Herrscher des Königreichs

Ryukyu.

Mit Grizzlys messen

Los Angeles –Ineiner

neuen Sendung des US-

Senders Discovery sollen

Menschen gegen Grizzlybären

antreten. Die Kandidaten

sollen sich demnach

in Stärke, Geschwindigkeit

und Kondition mit den Bären

messen. Die Aufgaben

orientierten sich am Verhalten

der Grizzlys in der

Wildnis. Begegnungen soll

es nur im Finale geben.

Stopfleber verboten

New York –InNew York

darf ab 2022 keine Stopfleber

aus Gänsen oder Enten

mehr verkauft werden. Verstöße

sollen mit Strafen von

2000 Dollar (etwa 1800 Euro)

geahndet werden.

Friseur musszahlen

Köln –Eine Frau will sich

blondeSträhnchen färben

lassen –und erleidetschwere

Verbrennungen: Das Kölner

Landgerichthat den Inhaber

des Friseursalons zu

einem Schmerzensgeld von

4000 Euro verurteilt.

LOTTO-QUOTEN

6Richtige und

Superzahl: 4045 597,10 Euro,

6Richtige: 805 738,70 Euro,

5Richtige und

Superzahl: 11 849,00 Euro

5Richtige: 4196,50 Euro

4Richtige und

Superzahl: 235,30 Euro

4Richtige: 48,70 Euro

3Richtige und

Superzahl: 25,10 Euro

3Richtige: 11,60 Euro

2Richtige und

Superzahl: 5,00 Euro (ohne Gewähr)

KENO-ZAHLEN

1, 3, 4, 7, 9, 10, 21, 28, 43, 49, 50,

51, 53, 57,58, 59, 61, 63, 66, 69

plus-5-Gewinnzahl:

53846 (ohne Gewähr)

20 Jahre Bad Reichenhall

Das Trauma von

Martin P.

hatte vier

Menschen

und später

sich selbst

erschossen.

Allerheiligen

Martin P. war 16 als er vier Menschen

tötete. Die Gründe sind bis heute unklar

Bad Reichenhall –Das Wohnhaus

der Familie liegt idyllisch

vor einerBergkulisse. Die Eltern

sind auf den Friedhof ans Grab

der Großmuttergegangen.Esist

Allerheiligen,Tag der Toten, als

der 16-jährige Martin P. mitWaffen

seines Vaters im oberbayerischen

Bad Reichenhall ein Massaker

anrichtet.Am1.November

1999 erschießt er seine 18 Jahre

alte Schwester und feuert aus der

elterlichen Wohnung wahllos

auf Passanten. Ein Fußgänger

(54) und ein Nachbarehepaar

(59/60) sterben.AmEnde jagter

sicheine Kugel in den Kopf.

Die Bilanz: fünf Tote und fünf

Schwerverletzte, unter ihnen

„Tatort“-Schauspieler Günter

Lamprecht und seine Lebensgefährtin,

die zufälligvordem Haus

unterwegs sind. Auch 20 Jahre

später ist unklar,was sich in der

Wohnungabspielte, was den 16-

Jährigen trieb, den Waffenschrank

des Vaters aufzubrechenund

zu töten.

Es war einer derersten Amokläufe

in Deutschland. „Eswar das

ersteMal,dassdasPhänomenbei

uns auftrat“, sagt der heutige

Münchner Polizeipräsident Hubertus

Andrä, der damals den

Einsatz vor Ortleitete. Dramatische

Szenen spielten sich vor

dem Wohnhaus des 16-Jährigen

ab.StundenlangkonntendieVerletzten

und Toten nicht von der

Straße geborgen werden, weil

MartinP.weiter um sichschoss.

Erst als der damalige MinisterpräsidentEdmundStoiber(CSU)

seine gepanzerte Dienstlimousine

als Schutzschild für die Helfer

schickte, wurden die Opfer aus

dem Kugelhagelgeholt.

Bei vielen ist die Tat von Bad

Reichenhall weniger inErinnerunggeblieben

als spätere Amokläufe,

etwader in Erfurt 2002 mit

17 Toten und in Winnenden 2009

mit 16 Toten. Doch schon nach

diesen Morden wurden Verschärfungen

des Waffenrechts

angekündigt. Die Polizeierarbeitete

neue Strategien. Zudem

wurden Notfallpläne entwickelt,

Krisenteams stehen bereit. Zudem

gibt es mehr Aufmerksamkeit

für auffällige Schüler, fürsolchedie

Still am Randstehen–so

wie auch Martin P.

Den Ermittlungenzufolge hatte

er sich für die Neonazi-Szene

zu interessieren begonnen. In

seinem Zimmer hingein Hakenkreuz,erhörteMusikmitgewaltverherrlichendem

Inhalt, sah

Gewaltvideos. Politische Motive

schieden nach Überzeugung der

Staatsanwaltschaft aus.

Insgesamt 50 Schüsse feuerte

der Berufsschüleraus denMagazinen

von vier Waffen ab. Seiner

gerade volljährigen Schwester

schoss er fünf Mal in Kopf und

Brust–auch das wirkte fast wie

eine Hinrichtung. Die Beweggründe

oder Auslöser sind bis

heute unklar. Bad Reichenhall

hat das Kapitel beendet. Für alle:

Ein Mahnmaloder ein Gedenken

am Jahrestaggibt es nicht.

Polizisten am

TatortinBad

Reichenhall.

Hier untersuchen

sie das von

mehreren

Schüssen

getroffene

Auto von

Schauspieler

Günter Lamprecht.

Die Erinnerungandie

Schüsse

verfolgte ihn

viele Jahre:

Günter

Lamprecht

Fotos: dpa, AP,Polizei


30 PANORAMA BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019*

Sparkasse gab

Hohe Flammen schlagen

aus den Waggons des Zuges.

Ein Gaskocher hat den Brand

wohl ausgelöst.

Todkranker Kredit

von650 000 Euro

Der Bruder der inzwischen Verstorbenen will die Darlehen

rückgängig machen. Er sagt: Sie war nicht geschäftsfähig

Augsburg – Kurz vor ihrem

Tod soll die Stadtsparkasse

Augsburg einer schwer kranken

Frau noch Kredite in Höhe von

650 000 Euro bewilligt haben –

obwohl sie ihren Gesundheitszustand

nicht verheimlichte.

Diese Schulden soll nun ihr Neffe

erben. Wie die „Süddeutsche

Zeitung“ berichtet, zieht dessen

Vater, der Bruder der Verstorbenen,

nun dagegen vor Gericht.

Er ist sicher, die Bank sei zu

sorglosmit der Vergabe des Geldes

umgegangen.

Laut dem Blatt ging dem nun

beginnenden Rechtsstreit zwischen

Erben und Bank ein lange

schwelender Zwist in der Familie

voraus. Die nun Verstorbene

hatte demnach kein gutes Verhältnis

zu ihrem Bruder, den sie

enterbt haben soll, nachdem sie

ihrerseits allein das Elternhaus

geerbt hatte. Dieses Haus mit

einem Wert von rund 1,2 Millionen

Euro soll sie versucht

haben, zu Geld zu machen. Da

der Verkauf aber nicht so einfach

über die Bühne gegangen

sei, habe ihr die Sparkasse 2014

–ein Jahr bevor sie im Alter von

49 Jahren starb –Kredite von

650 000 Euro bewilligt. Diese

Foto: Stadtsparkasse Augsburg

Die Geschäftsräume der Augsburger Stadtsparkasse am Rathausplatz

gab sie mit vollen Händen aus –

einmal sogar 90 000 Euro an einem

Tag.

Der Bruder der Verstorbenen

kämpft nun darum, dass sein

kleiner Sohn neben dem Haus

nicht auch noch die Schulden

erben muss. Das Verfahren, so

schreibt die „Süddeutsche Zeitung“

müsse nun klären, ob die

Frau nicht längst geschäftsunfähig

war, als sie die Kredite bewilligt

bekam. Laut dem Blatt

liegen unterschiedliche psychiatrische

Gutachten vor. Eines

aus dem Jahr 2010 bescheinigte

ihr allerdings eine dauerhafte

Geschäftsunfähigkeit. Ärztliche

Atteste würde ihr zudem

Alkoholismus, Magersucht,

Medikamentenabhängigkeit

und eine schizophrene Erkrankung

diagnostizieren.

Die Kläger argumentieren, dass

es genug Anhaltspunkte für die

Bank gegeben habe, dass es sich

beiderKreditnehmerinnichtum

eine gesunde Kundin gehandelt

habe. Doch die Sparkasse streitet

alle Vorwürfe ab.Laut „Süddeutsche

Zeitung“ hat diese aber vorsichtshalberschoneinmal

all die

Unternehmen angeschrieben,

bei denen die Verstorbene ihr

Geld ausgegeben habe. Denn

solltesie für geschäftsunfähig erklärt

werden, so heißt es, wolle

sich die Sparkasse das Geld von

Chanel, Louis Vuitton und Co.

zurückholen.

Gaskocherexplodiert

in Zug: 73 Tote

Stromschlag?Sechsjähriger

stirbt im Kindergarten

Frankfurt/Main –Ineiner

Frankfurter Kindertagesstätte

ist Junge (6) tödlich verletzt

worden. Laut Staatsanwaltschaft

besteht die Vermutung,

dass das Kind durch

einen Stromschlag ums Leben

kam. Dies müsse aber noch

durch eine Obduktion geklärt

werden, so eine Sprecherin.

Der Junge sei am Dienstagnachmittag

in der Kita im

Stadtteil Seckbach schwer

verletzt worden. Wie die

„Bild“ berichtet, habe der

Junge, der Antonio heißen

soll, nach seiner Jacke gegriffen

und plötzlich laut geschrien.

Dabei sei er blau angelaufen.

Laut einer Zeugin soll ein

Kabel aus der Steckdose gehangen

haben. Eine Mitarbeiterin

der Einrichtung habe

den Notruf getätigt, doch jegliche

Hilfe kam zu spät. Das

Kind

starb kurze

Zeit

später im

Krankenhaus.

Der

Leichnam sollte noch am

Donnerstag obduziert werden.

Ermittelt wird wegen des

Verdachts der fahrlässigen

Tötung. Die Kita blieb geschlossen.

Davor legten Trauernde

Blumen und Kerzen ab.

Foto: dpa

Islamabad – Bei einem

schweren Unglück in einem

pakistanischen Zug

sind mindestens 73 Menschen

ums Leben gekommen.

Ursache waroffenbar

ein explodierter Gaskocher.

Der Zug war unterwegs

von der südlichen Millionen-Metropole

Karachi in

die östliche Stadt Lahore.

Eine Fahrtdauertzwischen

15 und 18 Stunden, immer

wieder gibt es Unfälle.

Gaskocher sind eigentlich

verboten. Wie nun doch einer

an Bord des Zuges geschmuggelt

werden konnte,

soll nun untersucht

werden. Gestern Morgen,

die Reisenden wollten sich

offenbar gerade ein Frühstück

zubereiten, explodierte

er –und steckte so

drei Waggons, in denen

sich rund 200 Menschen

aufhielten in Brand.

Mindestens 73 Menschen

kamen ums Leben.

Viele von ihnen sind verbrannt,anderestarben,

als

sie aus dem fahrenden Zug

sprangen. Weitere 42

Menschen wurden verletzt.

Auf Fernsehbildern

waren Flammen zu sehen,

die aus den Waggons des

Zuges schlugen.

Die meisten Opfer gehören

vermutlich zu einer

Gruppe islamischer Predigern

gehören, die nach Lahore

wollte. Die Leichen zu

identifizieren dürfte einige

Zeit dauern. Die Körper der

meisten Opfer sind bis zur

Unkenntlichkeit verbrannt.


*

PANORAMA 31

Drei Festnahmen

In Wohnzimmer

missbraucht

Köln –Nachdem massenhaften

Fund von kinderpornografischem

Materialin

Bergisch Gladbach (NRW)

sitzt ein42-Jährigerwegen

schweren sexuellen MissbrauchsinU-Haft.Der

Mann

soll in seiner WohnungKinder

missbraucht, die Taten

gefilmtund weiterverbreitet

haben. Bisher sind sechs OpferimAlter

bis zu zehn Jahren

bekannt,das jüngste ist

noch nicht mal ein Jahr alt.

Neuer Gutachter

Epstein doch

ermordet?

New York –Knapp drei

Monate nach dem Tod des

US-Millionärs Jeffrey Epstein

werden erneut Zweifel

an seinem offiziell erklärten

Suizid laut. Die Beweise

deuteten eher darauf

hin, dass der Investmentbanker

in seiner Gefängniszelle

ermordet worden sei,

sagte ein von Epsteins Bruder

engagierter Pathologe.

Der geht von einem Tod

durch Erwürgen aus.

Foto: dpa

Fiat fusioniertmit Peugeot

Wird Opel der

Feuerwehrleute

versuchenden

Brand in dem Zug

zu löschen(oben).

Derweil liegen

Überlebende des

Infernos im Krankenhaus.

Diejenigen,

denen es schon

besser geht,können

schon Besuch

empfangen(unten).

Foto: dpa, AP

große Verlierer?

IG Metall: Kündigungen sind bis 2023 ausgeschlossen

Paris/Rom –Inder Autobranche

bahnt sich eine transatlantische

Mega-Fusion an. Die Opel-

Mutter PSA und Fiat Chrysler

wollen den viertgrößten Autohersteller

der Welt schmieden.

Gestern bestätigten beide, sie

hätten sich auf offizielle Fusionsgespräche

verständigt.

Der neue Konzern könne 8,7

Millionen Fahrzeuge pro Jahr

absetzen, hieß es in der Mitteilung.

Nur noch Volkswagen,

Toyota und der französisch-japanische

Renault-Nissan-Verbund

wären größer als der neue

Auto-Riese. Er käme auf einen

Jahresumsatz von 170 Milliarden

Euro.

Die Konzerne versicherten

weiter, dass sich mit einerFusion

Spareffekte in Höhe von 3,7

Milliarden Euro erzielenließen,

ohne eine Fabrik im Zuge des

Deals zu schließen. Die Effizienzgewinne

sollen sich etwa

durch Einsparungen ergeben.

Allerdings wird die angepeilte

Fusion auch viel Geld kosten:

PSA und Fiat Chrysler rechnen

mit einmaligen Kosten von 2,8

MilliardenEuro.

PSA führt neben Opel die Marken

Peugeot, DS und Citroën. Fiat

Chrysler hat die Marken Alfa

Romeo, Chrysler, Dodge, Jeep,

Lancia oder Maserati unter seinem

Dach. Opel gehört seit gut

zwei Jahren zu PSA und wird

mit harter Hand auf Effizienz

und Gewinne getrimmt.

In Deutschland macht sich

derweil die Sorge breit, dass der

große Verlierer diese Fusion

Opel sein könnte. Der neue

Großkonzern hätte dann nämlich

drei Firmensitze: in Italien,

Frankreich und Deutschland.

Der in Rüsselsheim wäre für die

Konzernchefs wohl am ehesten

verzichtbar.

Die IG Metall will sich hingegen

nicht mit derartigen Spekulationen

beschäftigen. Das sei

„kontraproduktiv und schädlich“,

erklärte der Chef des Gewerkschaftsbezirks

Mitte, Jörg

Köhlinger. Er betonte stattdessen

die Bedeutung des bei Opel

im vergangenen Jahr abgeschlossenen

Zukunftstarifvertrages,

mit dem betriebsbedingte

Kündigungen bis zum 31. Juli

2023 ausgeschlossen seien.

„Das bietet den Opel-Beschäftigten

Sicherheit und Schutz.

Die IG Metall wird sich angesichts

der Fusion weiterhin für

die Eigenständigkeit der Marke

Opel und für die Identität von

Opel einsetzen“, erklärte Köhlinger.


Freitag, 1. November 2019

WITZDES TAGES

Kontaktanzeige: „Junggebliebene Frau,

zweifach verwitwet, sucht wohlhabenden

Mann für Heirat. Hobbys: „Pilze sammeln

und Kochen.“

WUSSTEN SIE SCHON...

... dass Neuseelands größte Supermarktkette

Countdown eine spezielle ruhige

Einkaufsstundefür Autisten und andere

sensible Kundeneingeführthat? Jeden

Mittwochnachmittag werden nun in den

180 Märkten das Licht gedimmt, die Hintergrundmusik

leiser gestellt, Durchsagen

reduziert und Regalenicht aufgefüllt. Sogar

der Pieptonbeim Scannen der Ware an

der Kasse wird auf ein Minimumreduziert.

Die Juroren Bill Kaulitz, Heidi Klum

und TomNeuwirth (v.l.) bekommen

auch Unterstützung vonGastjurorin

Olivia Jones (vorn).

www.sam-4u.de

www.sam-4u.de

WASBEDEUTET...

... Autismus? Leitet sichvon griechisch

autós („selbst“) ab und ist eine tiefgreifende

Entwicklungsstörung,die als Autismus-

Spektrum-Störung diagnostiziert wird. Diese

tritt in der Regel vor dem drittenLebensjahrauf.

Die meistenBetroffenenhaben

Probleme mit sozialenKontaktensowie mit

der Kommunikation und Sprache. 1-2 Prozentder

Menschen sindautistisch.

ZULETZT

Zahlungsmittel Pfandflaschen

Mit Pfandflaschen hat ein Autofahrer in

Aachen seine Rechnung bei einer Tankstelle

bezahlenwollen. Der Mann tankte

für gut zehn Euro und bot dann der Kassiererin

mehrerePfandflaschen als Zahlungsmittel

an. Als die Frau ablehnte, wurde der

Kunde aggressiv. HerbeigerufenePolizisten

nahmen den 43-Jährigen mit zur Wache.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus,

dass das Auto ihm nicht gehörte.

4

194050

301203

51044

Fotos: AP,Martin Ehleben/ProSieben

Queen of Drags

HeidiKlum:

Diese Show

nehmen ihr

manche krumm

In Amerika castet sie

Supertalente, in Deutschland

Nachwuchsmodels –

jetzt geht Heidi Klum (46)

für Pro7 auf die Suche

nach der „Queen of

Drags“. Sechs Folgen

zeigt der Sender ab dem

14. November. Und sie

bricht vorab eine Lanze

für Schwule und Lesben.

Der Aufschrei war groß, als

Klum neben Bill Kaulitz

(30) und Tom Neuwirth

(„Conchita Wurst“, 30) als

Jurorin der Show bekanntgegeben

wurde. Sie habe

keine Verbindung zur Drag-

Community, hieß es aus der

queeren Szene. Sogar eine

Online-Petition wurde gestartet.

Im Interview mit

„TV Digital“ beschreibt

Klum jetzt ihr Engagement

für die Szene: „Ich unterstütze

sie, wo ich nur kann –

und überlege mir etwa eine

Show wie diese, um sie auf

die große Bühne zu bringen.

Aber meine wichtigste Aufgabe

ist, vier Kinder großzuziehen,

die die Welt offen

betrachten und beurteilen,

denn es geht um leben und

leben lassen.“

Dabei hilft ihr auch die

neue Heimat in den USA.

Klum: „Meine Kinder

haben durch meinen Job

und das Leben in L.A. schon

viele Leute kennengelernt,

die anders sprechen, aussehen

und verschiedene

Hautfarben haben. Sie

haben ja selbst unterschiedliche

Hautfarben und

Freunde, von denen beide

Eltern Väter oder Mütter

sind –oder der Vater ein unbekannter

Samenspender.“

Außerdem sei es ihr wichtig,

stets offen über alles zu

sprechen: „Wir besuchen

fast jedes Jahr die Gay Pride

Parade. Meine Kinder kennen

das ihr Leben lang –es

ist für sie nichts Besonderes,

eine Frau zu sehen, deren

bemalte Brüste frei baumeln,

während sie auf dem

Fahrrad fährt. Ich bin schon

sehr offen, aber meine Kinder

sind noch offener. Es ist

an uns Eltern, die nächste

Generation zu ändern, weil

sich sonst niemals etwas ändern

wird.“

Die vierfache Mutter ist

überzeugt davon, dass ihre

Show beim Kampf gegen

Diskriminierung eine Rolle

Heidi Klum

freut sich

auf ihre

neue Pro7-

Show.

spielen kann: „Indem die

Menschen, die durch unsere

Sendung in die Welt der

Drags hineinschnuppern,

mehr Verständnis für sie

entwickeln. Ich hoffe, dass

besonders die Eltern der

Drags ihre Herzen öffnen.

Denn viele fanden es nicht

gut, dass sich ihre Söhne

gern verwandeln.“

Außerdem ist Klum erschüttert

darüber, dass die

Selbstmordrate bei homosexuellen

Jugendlichen hoch

ist. „Das traut sich niemand

zu sagen. Manche der Jugendlichen

werden mit 13

aus dem Elternhaus geworfen.

Leider wird viel zu wenig

über dieses Riesenthema

gesprochen, weil sich

niemand traut, die Büchse

der Pandora zu öffnen.“


Hauptstadt

Derby

Fotos: Imago, City-Press, Koch, Bernd König

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Krastoffverbrauchinnerorts/außerorts/

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(cm3): 2.143; Leistung (KW/PS): 100/136

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kombiniert (Diesel l/100km): 8,8/7,1/7,7;

CO₂-Emissionen kombiniert (g/km): 204*; Hubraum

(cm3): 2.143; Leistung (KW/PS): 84/114

*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich umdie „NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2Nr. 1Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Krastoffverbrauchswerte

wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Die Angaben beziehen sichnicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen

Fahrzeugtypen. Die Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen. Weitere Informationen zum offiziellen Krastoffverbrauch und den offiziellen spezifischenCO₂-Emissionen neuer Personenkrawagen

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Leasingnehmer Verbraucher, besteht nachVertragsschluss ein gesetzlichesWiderrufsrecht nach §495 BGB. |Die Angebote sindnur gültig,solange der Vorratreicht, und nichtkombinierbarmit anderenAktionenund

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Mercedes-Benz Niederlassung Berlin, 12xinund um Berlin

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BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Ex-Unioner und Ex-HerthanerMarkoRehmer

HAUPTSTADT-DERBY 3

„Verrückt, ich drücke

beiden die Daumen“

Derby-Zeit ist der ultimative

Moment für ein Bekenntnis.

Entweder

man ist für die eine oder eben

für die andere Mannschaft.

Nicht so Marko Rehmer (47).

Vor allem deswegen nicht, weil

das Derby in Berlin stattfindet

und 1.FC Union gegen Hertha

BSC heißt. Bei diesem Thema

bewegt sich der ehemalige Nationalspieler

auf spiegelglattem

Parkett. Was er auch sagt, es

könnte ihm die eine oder die

andere Seite übelnehmen.

Schließlich ist er in Köpenick

als Fußballer groß geworden

und in Charlottenburg hat er

seine beste Zeit erlebt. Die

meisten seiner 35 Länderspiele

hat er als Blau-Weißer bestritten

und als solcher ist er 2002

Vize-Weltmeister geworden.

Deshalb ist es völlig klar, dass

Rehmer sowohl für den Aufsteiger

als auch für dessen Gast

eine Lanze bricht und sagt: „Es

ist verrückt, aber ich drücke

beiden die Daumen.“

Das ist einerseits für die 90

Minuten in der Alten Försterei

gemeint, andererseits aber für

die übrigen 24 Spieltage. Der

ehemalige Rot-Weiße und

Blau-Weiße drückt nämlich

deswegen beiden die Daumen,

„dass sie ihre Ziele in dieser Saison

erreichen“.

Den Männern um Kapitän

Christopher Trimmel, denen

aus Köpenick also, zollt Rehmer

bereits vor dem Spiel der

Spiele größte Anerkennung.

„Dass sie überhaupt aufgestiegen

sind, finde ich sensationell“,

sagt er, „schlecht geschlagen

haben sie sich bisher nicht.

Sie haben vor allem bei den Sie-

Fotos: City-Press,imago/Contrast,FutureImage

Der Ex-Unioner und

Ex-Herthaner MarkoRehmer

freut sich aufs Derby.

gen gegen Dortmund, Freiburg

und sogar zuletzt bei den Bayern

gezeigt, dass sie mithalten

können. Manchmal schien es,

als ob sie sich erst an das neue

Umfeld gewöhnen müssten,

jetzt aber habe ich den Eindruck,

dass sie in der Bundesliga

angekommen sind.“

Für die Spieler um Torjäger

Vedad Ibisevic, die aus Charlottenburg,

hebt das ehemalige

Abwehr-Ass gleichfalls den

Daumen, obgleich anfangs einige

Spiele regelrecht „in die Hose

gingen, da hat die Balance

zwischen den Mannschaftsteilen

gefehlt. Inzwischen aber

haben sie sich trotz der Niederlage

gegen Hoffenheim gefangen.“

Rehmer glaubt auch zu

wissen, wie die Herthaner das

Derby angehen: „Wie ich Ante

Covic kenne, wird er auf Offensive

setzen.“

Fehlt nur noch ein spannendes,

mitreißendes und nach

Möglichkeit faires Spiel. Das

wäre genau im Sinne des Ex-

Nationalspielers: „Ich freue

mich riesig auf das Spiel, vor allem

weil das Derby endlich in

der Ersten Liga stattfindet. Rassig

wird es, denke ich, sowieso.

Das erwarte ich von einem Derby

einfach. Außerdem wären

ein paar Tore schön.“

Auch da drückt, verrückt

bleibt verrückt, Rehmer beiden

die Daumen. AndreasBaingo


4 HAUPTSTADT-DERBY

BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Ekstase,Fieber,Weltanschauung

Mehr als ein Spiel

Kein Derby polarisiertdie Massen so wie das in Buenos Aires zwischen Boca Juniors und River Plate

Anden Tagen vor diesem

Spiel schon ist Ausnahmezustand.

Noch weit

mehr als vor dem hier zwischen

dem 1.FC Union und Hertha

BSC. Während des Spiels erst

recht. Auch daran reicht Rot-

Weiß gegen Blau-Weiß nicht

heran. Das ganze Land ist polarisiert,

nicht nur von Köpenick

bis Charlottenburg und drum

herum, sondern von den Anden

bis ins ferne Patagonien.Vor allem

in Buenos Aires liegen die

Nerven nahezu blank. Nichts

packt die Leute in der Hauptstadt

so wie der ewig junge

Knaller der Gegensätze, bei

dem es Jubel und Trauer, Freude

und Hass gibt, der zwischen

Boca Juniors und River Plate.

Ganz Argentinien vibriert,

denn es ist: El Superclasico.

Als der britische „Observer“

vor einigen Jahren eine Liste

der 50 größten Ereignisse des

Sports erstellt, die jeder wahre

Sportfan wenigstens einmal mit

seinen eigenen Augen gesehen

haben sollte, nimmt dieses Ranking

einen unvorstellbaren

Ausgang. Nicht der Formel-1-

Grand-Prix von Monaco landet

ganz vorn, nicht das Golf-Masters

von Augusta, nicht das

Tennis-Endspiel von Wimbledon

und auch nicht das Finale

im 100-m-Lauf bei Olympischen

Spielen. Die Nummer 1

ist die Partie, die es schon länger

als 100 Jahre gibt, die zwischen

Boca und River Plate,

dieses Derby der Superlative.

TERRASSENDACH

mitDreh-Lamellen

„Bei Sonne auf ...

bei Regen zu.“

Gelb und Blau sind die

Farben der Boca-Fans.

Der Grund: Es sei das „intensivste,

leidenschaftlichste und

maßloseste Sportereignis der

Welt“. Für dieses Match ist es

der endgültige Ritterschlag.

Fast könnte man den Ein-

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druck gewinnen, im Gegensatz

dazu sei die Partie der Rot-Weißen

aus Köpenick gegen die

Blau-Weißen aus Charlottenburg

trotz aller Rivalität, ein

Glück auch, ein Spiel aus dem

Sandkasten. Denn es hat Tote

gegeben beim Superclasico.

1968 starben 74 Menschen

und 150 wurden verletzt, als

die Massen nach einem 0:0

versuchten, das Stadion zu

verlassen, ein Stadiontor

aber verschlossen blieb. Aufgeklärt

wurde die Katastrophe

nie. Im April 1994, Boca

hatte eine 0:2-Niederlage

kassiert, soll der gefürchtete

damalige Boca-Anführer Miguel

Barrita den Mord an

zwei River-Fans befohlen

haben. Die zynische, ja perfide

Bemerkung eines vermummten

Boca-Anhängers

dazu im Fernsehen: Empatamos,

wir haben ausgeglichen.

Es ist der blanke Hass. Es

hagelt Gewalt und noch

mehr Beleidigungen, je

schlüpfriger, desto besser.

Neben den Stars stehen sich

beim Superclasico nämlich

auch „La Doce“ und „Los

Borrachos del Tablon“ gegenüber,

Bocas „zwölfter

Mann“ und Rivers „Besoffene

von der Theke“. Wo Fanclub

draufsteht, steckt eine

eher kriminelle Vereinigung

drin, aktiv im Drogen- und

Waffengeschäft. Erst als nach

weiteren Toten 2002 ein 14-

Jähriger ums Leben kommt

und die Spieler beider Teams

zum „Frieden in den Stadien“

aufrufen, beruhigt sich die Lage

ein wenig. Zumindest geht es

nicht mehr um die nackte Existenz.

Allerdings musste im vorigen

Jahr das Finalrückspiel des

Copa Libertadores, der südamerikanischen

Champions

League, nach mehreren gewalttätigen

Ausschreitungen nach

Madrid und damit erstmals ins

Ausland verlegt werden.

Ein Derby also, das alle anderen

Spiele in den Schatten stellt,

zumal sich 40 Prozent der Argentinier

als Boca-Fans sehen

und 30 Prozent als Anhänger

von River Plate. Bei den Mitgliedern

allerdings führt Rekordmeister

River mit knapp

150000, Boca hat gut 140000.

Allein die Entstehung dieses

Derbys ist legendär, denn beide

Vereine haben dieselben Wurzeln,

sie entstehen im von italienischen

Auswanderern dominierten

Hafenviertel „La Boca“,

River Plate 1901, Boca 1905.

Sie tragen, wie sie zugeben, die

gleichen Gerüche. Selbst in den

Fotos: imago images/Fotoarena (2), Photogamma

Vereinsfarben sind sie gleich,

bis 1907 ein Spiel darüber entscheiden

muss, wer das Rot und

Weiß weiterhin tragen darf. River

Plate gewinnt und Boca

weicht auf Blau und Gelb aus.

Vielleicht ein Mythos, vielleicht

auch nicht. Zumindest

mag man gern daran glauben.

Erst als River aus dem armen,

schmutzigen, stinkenden „La

Boca“ ins sehr viel schickere

Viertel Nunez übersiedelt, sind

die Zutaten für eine Legende

beisammen: Bei River sind es

die Reichen, die Millionäre, bei

Boca die Dreckigen, die Notleidenden,

die Armen, die dem

Tango-Viertel die Treue halten.

Auch im Stil und in der Spielphilosophie

sind die Unterschiede

extrem. Für River ist

Fußball vor allem Show, sie

spielen für manchen Geschmack,

vor allem für den des

Erzfeindes, ein wenig versnobt.

Für die Anhänger von Boca jedenfalls,

die von ihren „Boquenses“

Mut, Aufopferung

und Hartnäckigkeit fordern,

Grund genug, die Gegner als

„nasse Hühner“ und „Ballerinas“

zu verspotten, denen die

Luft wegbleibt, wenn auf dem

Rasen ganze Kerle gebraucht

werden. Umgekehrt heißen die

Boca-Fans „Bosteros“, das sind

ehemalige städtische Arbeiter,

deren ursächliche Aufgabe es

war, den Pferdekot von den

Straßen aufzusammeln.

Das bedeutet nicht, dass die

Geschichte der Boca Juniors

frei ist von feiner Technik, filigranen

Pässen und zeitloser

Eleganz. Immerhin haben sie

mit Diego Armando Maradona

den besten argentinischen

Spieler aller Zeiten in ihren

Reihen. Einganzer Saal im Vereinsmuseum

ist der Boca-Ikone,

dem „Pibe de Oro“, dem

Goldjungen, gewidmet. Für

Maradona, selbst ein ausgemachter

Fan der „Dreckigen“,

kommt ein Wechsel der Seiten

nie in Frage, dabei wollten die

Millionarios ihn mit Millionen

geradewegs zuschütten. Andererseits

hat auch River seinen

Maradona –Enzo Francescoli

ist es, ein Uruguayer und einer

der größten Stars in den 80ern.

Wie Maradona schließt er aus,

jemals das Trikot des anderen

zu tragen.

Nicht alle Spieler sind jedoch

so standhaft und nur einem der

beiden zugetan. Claudio Spitale

ist 1933 der Erste, der den „verbotenen“

Weg geht. Etliche andere

folgen, unter ihnen zahlreiche

Größen. So Hugo Gatti,

der legendäre Torhüter, der


HAUPTSTADT-DERBY 5

Ein Fanragt heraus.

Derby ist Fieber,Ekstase

und Weltanschauung.

erst mit 44 Jahren seine Erstliga-Laufbahn

beendete, so Gabriel

Batistuta, Claudio Caniggia

und Oscar Ruggeri. Er, an der

Seite Maradonas 1986 Weltmeister,

bringt den „Kulturschock“

des Wechsels so auf

den Punkt: „Die einen betrachten

dich als Verräter und die anderen

trauen dir nicht. Man

braucht Zeit und einen starken

Charakter, um die Leute für

sich zu gewinnen.“

Einer, der ihn hatte und dem

sie den Wechsel nicht übel genommen

haben, ist Alfredo di

Stefano, einer der größten Spieler

aller Zeiten. Mit Real Madrid

gewinnt er von 1956 an fünf

Mal den Europapokal der Landesmeister

und schießt in jedem

dieser fünf Finals mindestens

ein Tor. Di Stefano ist in

der so verrückten, leidenschaftlichen,

einmaligen und auch

kriminellen Geschichte des „El

Superclasico“ der einzige Trainer,

der sowohl Boca (1969) als

auch River (1981) zum Meistertitel

geführt hat.

Was die Rivalität zwischen

Boca und River Plate auf jeden

Fall aber bleibt, ist der Kampf

zwischen den sozialen Klassen

in Buenos Aires und im ganzen

Land. Es ist ein Taumel der Gefühle,

der Leidenschaften, der

Liebe und des Hasses. Es ist: „El

Superclasico“. Andreas Baingo

Die River-Plate-Fans

verwandeln ihr

Stadion in eine Hölle

vonRot und Weiß.

Unser Herz schlägt für die Hauptstadt.

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6 HAUPTSTADT-DERBY

BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Tusche, Unions Held

für alle Derbys

Der eiserne Kult-Spieler trifft für die Köpenicker selbst im Olympiastadion –natürlich per Freistoß

Vor diesem Spiel ist es

Torsten Mattuschka

so gegangen wie einem

kleinen Jungen.

Einem Dreikäsehoch, der vor

seinem ersten Match in einem

Verein nicht schlafen kann und

davon träumt, nach dem Abpfiff

der Held zu sein. Am liebsten

derjenige, der das entscheidende

Tor schießt, dem später

alle zujubeln und der die Minuten

danach und vor allem davor

nie vergisst.

„Es ist verrückt“, gibt Tusche

zu, „aber genauso war es. Ich

habe tatsächlich davon geträumt,

wie es wäre, wenn mir

das Tor zu unserem Sieg gelingt,

was für ein Gefühl es wäre

und was es für unsere Fans bedeuten

würde, gerade im Derby

zu gewinnen.“

Dieser Traum, dabei ist Mattuschka

zu jenem Zeitpunkt

schon 30 und längst ein Profi

durch und durch, lässt ihn auch

an den Tagen vor dem Spiel in

Charlottenburg nicht los.

„Schon in der Woche davor,

beim Autofahren, war ich überzeugt

davon, dass ich einen

reinmache. Da habe ich in Gedanken

zu mir gesagt: ,Stell dir

vor, Tusche, du Eierkopp, du

schießt in diesem Spiel, gerade

in diesem, ein Tor.‘ Das ist doch

krass!“

Es ist, das wissen inzwischen

alle, haargenau so gekommen.

Tusche hat 19 Minuten vor

Schluss einen Freistoß reingehämmert,

somit das Tor zum eisernen

2:1-Triumph erzielt und

die Fans der Köpenicker in einen

wahren Freudentaumel gebeamt.

„Und das“, sagt der Gott

der ruhenden Bälle, „auch noch

mit einem Freistoß, wobei mir

die Fans schon vorher das Lied

mit dem Freistoß gewidmet

haben und worauf ich selbst

heute noch so stolz bin wie damals.“

Dass der damalige Hertha-

Torhüter Maikel Aerts bei dem

Ball nicht unbedingt brennende

Fingerkuppen bekommen hat,

zählte damals nicht die Bohne

und zählt heute erst recht nicht.

Drin ist drin, und das für immer.

So ist Tusche der Held für alle

Derbys geworden.

Doch für ihn, für den Helden,

ist es so, als ob alles erst gestern

passiert sei. Nahezu alle Details

hat Mattuschka abgespeichert

von den 90 Minuten plus Nachspielzeit

im Olympiastadion,

von diesem kaum erwarteten

Tusches Freistoß ins

Glück dreht sich ins

Hertha-Tor.

Torsten Mattuschka und

die Unioner feiern den

Sieg im Olympiastadion.

Fotos: imago sportfotodienst (2)

Sieg gegen eine eigentlich haushoch

überlegene Mannschaft,

deren Zweitliga-Saison ein Betriebsunfall

war, die sich unbeirrt

auf den Weg zurück in die

Erstklassigkeit machte und sowieso

schon Tabellenführer

war.

Dabei liegt dieser Tag schon

Jahre zurück, viele Jahre, über

achteinhalb oder 105 Monate

genau, jedenfalls eine gefühlte

Ewigkeit.

„Wir haben alles wie immer

gemacht“, sagt der damalige

Kapitän der Eisernen, „wir

haben einen Spaziergang unternommen,

eigentlich nichts Besonderes.

Warum sollten wir

auch, wir hatten ja unsere Erfahrungen.“

Nur ist ein paar Stunden später

alles ganz anders. Da hat

dieser Sonnabend, dieser

5. Februar 2011, eine Dynamik

entwickelt, die sich ungebremst

fortsetzt und sich zu einem

historischen Datum in der

eisernen Vereinsgeschichte

manifestiert.

Eine Autogrammstunde mit

John Jairo Mosquera, dem anderen

eisernen Torschützen in

dieser Partie, dem Kolumbianer,

den seine Karriere als Weltenbummler

nach Argentinien,

Deutschland, Dänemark, China,

Portugal und auch nach Chile

geführt hat, hat die Dimension

dieses Sieges erst richtig aufgezeigt.

„Vier Stunden haben

wir damals im Forum Köpenick

gesessen und geschrieben, geschrieben,

geschrieben. Es hat

kein Ende genommen und die

Schlange der Fans ist einfach

nicht kleiner geworden“, erinnert

sich Tusche immer noch

total fasziniert. „Dabei haben

doch nicht wir beide das Spiel

gewonnen oder ich allein, sondern

es war die ganze Mannschaft.

Aber da ganz besonders

habe ich gemerkt, was gerade

dieser Derbysieg den Fans bedeutet.“

Das wünscht sich Tusche,

mittlerweile Trainerassistent

von Ebenfalls-Ex-Unioner

Karsten Heine beim Regionalliga-Spitzenteam

VSG Altglienicke,

auch für seine eisernen

Nachfolger. „Dass es dieses

Derby jetzt in der Bundesliga

gibt, ist für mich der Wahnsinn.

Ich freue mich drauf.“

Vielleicht sogar wieder wie

ein kleiner Junge. Wie damals,

wie vor achteinhalb Jahren, als

ein eiserner Tagtraum in Erfüllung

ging. Andreas Baingo


HAUPTSTADT-DERBY 7

Ronny,Herthas Held

für alle Derbys

Der blau-weiße Kult-Brasilianer trifft für die Charlottenburger auch in der Försterei –natürlich per Freistoß

Ein Unioner mag garnicht

hinschauen. Ronnys

Freistoß schlägt gleich im

eisernen Kasten ein.

Die neuesten Meldungen

aus Fortaleza,

der Heimatstadt von

Ronny Heberson de

Araujo, lauten: Der ehemalige

Publikumsliebling von Hertha

BSC ist weiter auf der Suche

nach einem neuen Verein –

dieses Mal in seiner Heimat

Brasilien. Das bestätigte sein

Bruder Raffael, der noch immer

für Borussia Mönchengladbach

in der Bundesliga

aktiv ist. Ans Karriereende,

wie an vielen Stellen vermeldet,

denkt der 33-Jährige also

noch nicht. Doch die Suche

nach einem neuen Arbeitgeber

wird schwierig werden

für den Mann, der als Derby-

Held in den Duellen mit dem 1.

FC Union in die Historie einging.

Zwischen 2010 und 2016

kam Ronny in 57 Erstligaspielen

für Hertha zum Einsatz

und erzielte sieben Tore. Dazu

kommen 20 Treffer, viele

spektakulär per Freistoß geschossen,

in 55 Zweitligaduellen.

In den vier Derbys gegen

Union in den Spielzeiten

2010/11 und 2012/13 stand

Ronny dreimal auf dem Rasen.

Im September 2012, beim 2:1-

Sieg von Hertha an der Alten

Försterei, wurde der oft übergewichtige

Brasilianer in der

70. Minute für Sandro Wagner

eingewechselt und überwand

schon drei Minuten später

Union-Keeper Daniel Haas

mit einem Freistoß von der

Strafraumgrenze, der als Flatterball

daherkam. Beim Rückspiel

im Februar 2013 gelang

Ronny der vielumjubelte Treffer

zum 2:2-Endstand –wieder

per fulminantem Freistoß

in der 86. Minute. So konnte er

die erneute Schmach einer

Derby-Niederlage im Olympiastadion

–wie im Jahr 2011

passiert –abwenden. „Rooonnyyy!“,

jubelten die Hertha-

Fans.

Ronny kam einst mit dem

Ruf nach Berlin, einer der besten

Freistoßschützen der

Welt zu sein. Er wurde in einem

Atemzug etwa mit Roberto

Carlos oder David Beckham

genannt, die als Spezialisten

mit knallharten Schüssen

galten. 2007 hatte Ronny

für Sporting Lissabon ein

Freistoßtor erzielt, dessen Geschwindigkeit

vom portugiesischen

Fernsehen mit sagenhaften

210,9 km/h gemessen

Fabian Lustenberger

jubelt noch mehr als

Kunstschütze Ronny.

wurde –Weltrekord!

Als Ronnys Stern bei Hertha

sank und er den Anforderungen

der Ersten Liga nicht mehr gewachsen

war, gab er ein Intermezzo

bei Fortaleza Esporte

Clube in der dritten Liga in seiner

Geburtsstadt im Nordosten

Brasiliens. Danach war er vereinslos

und erst in diesem Jahr

tauchte er überraschend wieder

in Berlin auf. Er war im Januar

beim damaligen Siebtligisten

Berlin United, inzwischen in die

Berlin-Liga aufgestiegen, vorstellig

geworden und sollte

unter Coach Thomas „Icke“

Häßler mittrainieren. Doch

Ronny fuhr plötzlich über

Nacht in die Schweiz, um beim

Zweitligisten FC Wil ein Probetraining

zu absolvieren. Das

passierte auch und Ronny hoffte

auf einen Vertrag. Doch wieder

wurde ihm seine mangelnde

Fitness zum Verhängnis. Wil

verzichtete auf eine Verpflichtung.

Danach flog Ronny zurück

in seine Heimat.

Seine Freistöße, exzellent geschossen,

werden die Hertha-

Fans nie vergessen. Und auch

ein Derby-Held wird er immer

bleiben. Michael Jahn

www.schultheiss-im-zentrum.de·info@schultheiss-im-zentrum.de

Fotos: imago sportfotodienst (2)

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8 HAUPTSTADT-DERBY BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Das8:0 gegen den BFC

von2005 in der Oberliga

ist bei den Union-Fans

immer noch Legende.

Foto: imago/sportfotodienst

Wenn aus einem Spiel

Politik wird

Die Duelle der Eisernen in der DDR-Oberligagegen den BFC Dynamo boten ganz viel Sprengstoff

Es hat Derbys auch in der

DDR gegeben. Die im damaligen

Bezirk Karl-

Marx-Stadt zwischen dem FCK,

Wismut Aue und Sachsenring

Zwickau –die weiteste Entfernung

beträgt 39 Kilometer und

entspricht in etwa der zwischen

der Alten Försterei und dem

Olympiastadion –haben für Furore

gesorgt. Die in Thüringen

zwischen Carl Zeiss Jena und

Rot-Weiß Erfurt ebenso. Erst

recht das Nord-Derby zwischen

Mieten

Kaufen

Service

Hansa Rostock und Vorwärts

Stralsund, weil sich beide einst

zum Saisonfinale gegenüberstanden

und der Sieger die Klasse gehalten

hätte. Weil keiner dem anderen

die zwei Punkte gönnte

und die Partie 1:1 ausging, stiegen

beide ab. Ganz blöd gelaufen.

Ab 1976 jedoch ist aus einem

Derby Politik geworden, aus dem

der Eisernen mit dem BFC Dynamo.

Erst einmal haben die Funktionäre

den Heimvorteil abgeschafft

und die brandheißen Duelle

unter dem Stichwort Sicherheit

ins „neutrale“ Stadion der

Weltjugend verlegt in der Hoffnung,

die aufmüpfigen Eisernen

eines ihrer größten Trümpfe zu

berauben. Dann haben die

Schiedsrichter schon mal einen

Elfmeter für den BFC gegeben,

den Wolfgang Matthies, Unions

Teufelskerl im Tor, aber gehalten

hat.

Auch ein Platzverweis gegen

Unions Mittfeldmann Ulrich

Werder wirft die Eisernen nicht

um, sie gewinnen beide Spiele

1:0!

Danach geht es erst richtig los.

Nichts ist mehr wie zuvor. Die

Spiele bieten Sprengstoff. Natürlich

werden die Dynamos stärker,

ihr Team besteht irgendwann

fast komplett aus Nationalspielern.

Doch gegen den Lokalrivalen

wittern sie immer die

Gefahr, dass etwas aus dem Ruder

läuft und der krasse Außenseiter

doch gewinnt. Deswegen

werden subtile Mittel eingesetzt,

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die einerseits tierisch nerven

und andererseits für Ohnmacht

sorgen. „Das war irgendwann

fast schon widerlich“, erzählt

der damalige Trainer Heinz

Werner, „deswegen würde ich

am liebsten gar nicht mehr über

diese Spiele sprechen. Für mich

habe ich sie abgehakt.“

Nur wäre Werner nicht Werner,

hätte er sich für die subtilen

Mittel keine suspekten Gegenmaßnahmen

ausgedacht.

„Nachdem wir einige Male hoch

verloren hatten, sechs, sieben,

auch acht Gegentore waren es“,

erinnert sich Werner, „habe ich

einmal fast nur Spieler der zweiten

Mannschaft eingesetzt. Damit

habe ich nahezu meinen

Rauswurf provoziert, aber ich

hatte das Wohl des Vereins im

Blick.“

Das schnallt erst einmal niemand,

doch der Trick geht auf:

Die Eisernen verlieren auch dieses

Spiel mit Pauken und Trompeten,

sparen aber Kräfte für die

nächste Partie gegen Jena, damals

auch eine klasse Mannschaft.

„Das Spiel haben wir

dann 2:1 gewonnen“, sagt Werner,

„diese Punkte haben wir für

den Klassenerhalt dringender

gebraucht.“ Dringender jedenfalls

als vielleicht das Lob für einen

engagierten, trotzdem jedoch

aussichtslosen Kampf gegen

den Erzfeind.

Es ist alles andere als typisch

für ein Spiel zweier Lokalrivalen,

die Partie einfach herzuschenken.

Aber auch das, zu einer

ganz anderen Zeit natürlich,

ist Derby. Andreas Baingo


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Foto: imago images/Camera4

Hertha contraTeBe

Dasuralte Derby

DasDuell der West-Rivalen gibt es schon seit den 20er-Jahren

Die Konkurrenz zwischen

Hertha BSC

und Tennis Borussia

begann schon in den

20er-Jahren und spielte im

Berliner Fußball lange Zeit eine

große Rolle. Beide Vereine polarisierten

bereits damals. TeBe

galt als Klub der Künstler und

Intellektuellen, Hertha war der

Arbeiterklub aus dem Wedding.

Wenn beide Mannschaften

aufeinandertrafen, strömten

die Fans ins Olympiastadion.

Schon 1957 in der Oberliga

Berlin sahen unglaubliche

78486 Zuschauer dieses Derby

und einen 3:0-Sieg der Hertha.

In der Ersten Bundesliga kam

es insgesamt lediglich zu vier

Derbys zwischen den beiden

ewigen Konkurrenten, da sich

Tennis Borussia nur jeweils eine

Saison im Oberhaus befand

und zweimal sofort wieder absteigen

musste. Herthas Legende

der 70er-Jahre, Nationalspieler

Erich Beer, war in drei

Duellen dabei und spielte meist

eine starke Rolle. „Diese Derbys

waren damals in den 70er-Jahren

der absolute fußballerische

Höhepunkt in Berlin“, erinnert

sich der inzwischen 72-Jährige,

der in Grünwald bei München

lebt. Beer: „Eine Woche lang

waren alle Zeitungen voll mit

Derby-Geschichten. Alles wurde

miteinander verglichen zwischen

den Spielern beider

Teams – die Größe, das Gewicht,

die PS der Autos, die

Hobbies, die Stammlokale …“

Laut Beer waren die Rollen damals

klar verteilt. „Hertha war

ohne Wenn und Aber die Nummer

1der Stadt, TeBe kämpfte

stets um den Klassenerhalt.“

Kreso Kovacec trifft zum

3:1 für TeBe, das 1998

Hertha mit 4:2 aus dem

DFB-Pokal wirft.

Im November 1974 sahen

74000 Zuschauer im Olympiastadion

einen 3:0-Erfolg von

Hertha gegen Tennis Borussia,

das als „Gastgeber“ fungierte.

Gerhard Grau und zweimal

Erich Beer schossen die Tore.

Mit im Team der Herthaner

u.a. solche Recken wie Michael

Sziedat, Luggi Müller, Hanne

Weiner oder Erwin Hermandung.

Das Rückspiel, dieses

Mal vor 45000 Fans, gewann

erneut Hertha mit 2:1 nach

HAUPTSTADT-DERBY 9

Treffern von Michael Sziedat

und Wolfgang Sidka. Für TeBe

war Jürgen Rumor erfolgreich.

Hertha wurde Vizemeister hinter

Borussia Mönchengladbach

–bis heute die beste Platzierung

der Blau-Weißen in der

Bundesliga, TeBe stieg ab.

Erst in der Spielzeit 1976/77

kam es wieder zu Derbys in Liga

eins. Im November 1976

siegte Hertha vor 74000 Zuschauern

mit 2:0. Die Tore

schossen Hermandung und

Beer. Das bislang letzte Derby

zweier Berliner Mannschaften

in der Ersten Bundesliga stieg

am 16. April 1977. 42000 Fans

sahen einen überraschenden

2:0-Sieg von Außenseiter Tennis

Borussia. Jürgen Schulz und

Winfried Stradt waren die Torschützen.

Erich Beer erinnert

sich: „Ich wollte unbedingt

spielen, zog mir aber beim Aufwärmen

eine Leistenzerrung

zu und verpasste leider dieses

Duell.“

Ein gemeinsames Essen nach

den Derbys gab es damals nicht.

„Wir Spieler hatten aber ein

entspanntes Verhältnis untereinander“,

sagt Erich Beer,

„und Musikproduzent Jack

White, damals noch Amateurfußballer

bei TeBe und später

auch Präsident, hat mich sogar

einmal zu seiner Geburtstagsfeier

eingeladen. Er wusste,

dass ich deutschen Schlager

liebte.“ Michael Jahn

GEWINN

SPIEL

EinGewinnfür Fans

Union oder Hertha? Das ist ganz egal:Classic Tattoo liebt einfach alle!

DanielKrause

Er war Punk, Kneipier,

Soap-Darsteller, Clubbetreiber

– und ist Tätowierer:

Daniel Krause, auch

bekannt als Tattoo-Krause.

Aufgewachsen in der ehemaligen

DDR, war Fußball immer

sein Begleiter. „Ich spielte auf

jedem Bolzplatz von Prenzlauer

Berg bis Pankow.“ Schon

als Achtjähriger habe ihm die

Oma einen rot-weißen Schal

gestrickt.

Doch als die Mauer fiel, lernte

Krause viele Westberliner

kennen, freundete sich an und

ging mit zu Hertha-Spielen.

„Dahabe ich meine Liebe auch

für Hertha entdeckt“, sagt der

50-Jährige. Derbys wie das am

kommenden Sonnabend seien

deshalb für ihn deshalb nicht

ganz einfach. Dennoch: „Ich

freue mich drauf!“

Vor der Jahrtausendwende

stieg Krause in das Tattoo-Geschäft

ein. Es begann 1999 mit

einem Shop in der Torstraße

und wurde zur Erfolgsstory:

Mit fünf Läden für Tattoos und

Piercings hat Classic Tattoo in

Berlin ein kleines Imperium

errichtet.

Wer soviel erlebt hat, kann

sich mit nur einer Berufung

nicht zufriedengeben. Krause

ist auch Autor erfolgreicher

Bücher. Sie tragen Titel wie

„Lebe bekloppt, aber geil“ oder

„Goodbye Arschgeweih“. Zum

30. Jahrestag des Mauerfalls

kommt sein neues Werk heraus:

„Freiheit unterm Ladentisch:

Mein Leben als Punk in

der DDR“.

Um einen Tipp für das Spiel

am Sonnabend ist ernicht verlegen:

„Ich tippe auf 1:1.“

Kennenlernen: Krause spendet

zum Derbyjeein Tattoo für

einen Hertha- und für einen

Union-Fan. Die Gewinner sollen

einander kennenlernen.

Preisspanne: Der Wert der

Tattoos darf bis zu 200 Euro

betragen. Krause tätowiert

mindestens das Vereinslogo,

maximal das Maskottchen.

Geschichte erzählen: Wie

bist duzudeinem Verein gekommen?

Schreib deine Geschichte,die

besten gewinnen!

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Laufzeit: 1. bis 16. November.

Wir wünschen viel Glück bei

dem Gewinnspiel!


10 HAUPTSTADT-DERBY BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Aus Freunden

Ende der 70er-Jahrefanden Herthaner

und Unioner über Grenzen zueinander,

mit dem Mauerfall kam die Entfremdung

Historischer Wert:Eine Kutte eines

Hertha-Fans mit Union-Wappen aus den

80er-Jahren vordem Mauerfall.

Irgendwo zwischen Juli

1977 und März 1979 kann

man den zarten Beginn der

Fanfreundschaft zwischen dem

1. FC Union und Hertha BSC

über Mauern und Grenzen hinweg

verorten. Im Juli 1977

musste der Bundesligist Hertha

in der sogenannten Inter-Toto-

Runde bei Slovan Bratislava in

der damaligen CSSR antreten.

7000 Zuschauer sahen ein 2:1

von Slovan, aber unter das Publikum

hatten sich neben Hertha-Anhängern

auch Fußballfans

aus Ostberlin, vornehmlich

vom 1. FC Union, gemischt.

Letztere wollten Profis wie

Uwe Kliemann, Hanne Weiner

oder Karl-Heinz Granitza, die

sie nur aus dem Westfernsehen

kannten, live erleben. „Da kamen

wir Hertha-Fans schon

mit einigen Unionern zusammen“,

sagt Knut Beyer (58), der

seit seiner Kindheit ein begeisterter

Herthaner ist und kaum

ein Spiel ausgelassen hat.

Schon am 26. April 1978 aber

gab es eine noch bessere Gelegenheit,

eine Fanfreundschaft

zu schließen. Beyer, Autor des

Buches „111 Gründe Hertha

BSC zu lieben“ (zusammen mit

Thomas Matzat), berichtet,

dass sich Hertha BSC in den

70er-Jahren lange bemühte, im

Rahmen des deutsch-deutschen

Sportkalenders ein Spiel

gegen eine Mannschaft aus der

DDR zu bekommen. Dynamo

Dresden war schließlich der

Gegner. Hertha-Fans reisten

mit einem Sonderzug nach

Dresden, ostdeutsche Hertha-

Sympathisanten, vor allem vom

1. FC Union, kamen per Trabant

oder Wartburg zum Spiel. Dynamo

siegte vor 40000 Zuschauern

1:0. Knut Beyer: „Wir

hatten alle viel getrunken und

verbrüderten uns mit den Unionern.“

Auch Andreas Sattler

(56), Fan des 1. FC Union, war in

Dresden dabei. „Wir sind mit

dem Trabbi angereist, ich hatte

schon immer auch einen Blick

auf die Hertha. Die waren ja

auch oft geplagt wie wir, hatten

Skandale und Geldprobleme.“

Die Sympathie der Union-

Fans zu Hertha resultierte auch

aus der Konkurrenz in der

DDR-Oberliga gegenüber dem

BFC Dynamo. Und Hertha-Anhänger

liebäugelten gern mit

dem Underdog Union, fühlten

sich diesem nahe. Um den Dauermeister

BFC Dynamo, der

von den Sicherheitsorganen

unterstützt wurde, zu provozieren,

riefen die Unioner: „Es

gibt nur zwei Meister an der

Spree – Union und Hertha

BSC!“ Dieser Ruf wurde dann

an der Alten Försterei auch gemeinsam

skandiert, wenn einige

Herthaner in den 70er- und

80er-Jahren nach Köpenick gekommen

waren.

Beyer: „Die Besuche an der

Alten Försterei waren für uns

auch Abenteuerreisen in den

Osten. Außerdem wollte ich als

Berliner meine gesamte Stadt

kennenlernen.“

Höhepunkt der Begegnungen

Ost/West zu Mauerzeiten war

Herthas Uefa-Pokalspiel bei

Dukla Prag am 21. März 1979.

Im Viertelfinale siegte Hertha

mit 2:1 nach einem 1:1 zu Hause.

Unter den 30000 Zuschauern

in der „Goldenen Stadt“ tummelten

sich tausende Hertha-

Anhänger und zahlreiche Unioner.

Knut Beyer: „Die Stimmung

war prächtig. Zusammen

hatten wir das Stadion stimmungsmäßig

im Griff.“

Diese oft abenteuerliche

Freundschaft hielt bis zum Fall

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HAUPTSTADT-DERBY 11

wurden Rivalen

der Mauer, bis zum Wiedervereinigungsspiel

im Januar 1990

im Olympiastadion vor 52000

jubelnden Fans aus Ost und

West. Andreas Sattler erinnert

Olaf Seier (60, Foto), einst

ein exzellenter Mittelfeldspieler,

erinnert sich noch genau

an das erste Derby zwischen

Union und Hertha nach

demFall der Mauer. Seier agierte

schon lange als Kapitän der

Unioner und führte diese auch

am 27. Januar 1990 ins

sogenannte Wiedervereinigungsspiel

ins

Olympiastadion. „Das

war ein ganz großes Ereignis

in meinem Leben,

tatsächlich die Erfüllung

eines Traums.

Als wir die Treppen hoch auf

den Rasen liefen und die über

50000 Fans jubelten, war das

wie auf einer Schaubühne, ein

richtiger Knalleffekt“, sagt Seier,der

heute SportlicherLeiter

des Vereins „Kietz für Kids –

Freizeitsport e.V.“ in Hohenschönhausenist.

Als die Mauer fiel, sagt Seier,

habe er nicht sofort daran gedacht,

vielleicht noch in die Erste

oder Zweite Bundesliga zu

gelangen. „Ich war ja schon 31.“

Erst als mit Andreas Thom der

sich: „Wir lagen uns alle in den

Armen und haben lange gemeinsam

gefeiert.“

Was danach passierte, die

recht schnelle Entfremdung, ist

Derby-Zeitzeuge: Olaf Seier

erste Oberliga-Spieler offiziell

in den Westen zu Bayer Leverkusen

wechselte, habe er sich

Gedanken gemacht. Und nachdem

Union 1991 in der Aufstiegsrunde

zur Zweiten Bundesliga

an Stahl Brandenburg

scheiterte, reifte der Entschluss,sich

doch nochzu

verändern. „Eigentlich

wollte ich nach Italien

oder Spanien in die Zweite

Liga, aber dann wurde

es eine exotische Geschichte“,

erinnert sich

Seier. Er ging für drei Jahre

zum FC Caracas nach Venezuela.

„Das war wie ein Sechser

im Lotto!“

Seier, bei Union nur „Leo“gerufen,

weiß noch genau, dassin

den 80er-Jahren oft Hertha-

Fans zu Spielen an die Alte

Försterei kamen. „Die hatten

ihre blau-weißen Schals um

und riefen ,EisernBerlin!‘ Schade,

dass diese Fanfreundschaft

nicht mehr besteht, aber alle

hatten ja nach 1990 eigene

Probleme, beide Vereine und

natürlich auch die Fans.“ M.J.

schwer zu erklären. Beide Vereine

mussten ihre eigenen Probleme

–wirtschaftliche und sportliche

–lösen. Sie entwickelten

sich auseinander. Vor allem die

Fans aus dem Osten mussten

sich schnell umorientieren, in

einer neuen Gesellschaftsordnung

zurechtfinden. Für Fußball

und Fanfreundschaften war

da wenig Platz. Knut Beyer sagt:

„Die Unioner mussten die Welt

neu lernen.“ Aus Freunden wurden

Rivalen. Vor allem die neue,

die junge Fan-Generation von

heute, kennt die gemeinsame

Geschichte nur vom Hörensagen

und interessiert sich meist

wenig dafür.

Beyer dagegen pflegt noch

heute Kontakte zu Union-Anhängern,

wie etwa zu Andreas

Sattler. Er sagt salomonisch:

„Alle sollten mit Respekt miteinander

umgehen.“ Michael Jahn

Fotos: Imago-Images/Camera4 (2), Imago-Images/Contrast,Koch(2)

Heute gefällt vielen

Hertha-Anhängern

Union nicht mehr.

Die Köpenicker

präsentierten sich

beim blau-weißen

Abstieg 2010 mit

Schadenfreude im

Olympiastadion

Derby-Zeitzeuge: Karsten Heine

Karsten Heine (64/Foto)

kann man durchaus als

ersten „Gesamtberliner“ Trainer

nach dem Mauerfall bezeichnen.

Und das kam so: „Eigentlich

war ich immer ein

Unioner“, sagt Heine, „ich habe

dort sehr viele Jahre gespielt

und war später Cheftrainer.

Auch 1990 wollte ich

nicht weg, sondern Erfolg

mit Union haben.“

Zu einem Verein nach

Westberlin zu gehen,

kam Heine damals

nicht in den Sinn. „Ich

wusste auch, die werden

nicht unbedingt auf dich

warten!“

Heine, heute erfolgreicher

Coach bei Regionalligist VSG

Altglienicke, war Unions Cheftrainer,

als die Mannschaft im

Januar 1990 im Olympiastadion

gegen Hertha BSC antrat. „Zuvor

aber gab esein Turnier in

der Werner-Seelenbinder-Halle“,

erinnert sich Heine, „mit

Hertha, Union und auch dem

BFC.Auch die Fanlager organisierten

ein Spiel Union gegen

Hertha und ich stand im Hertha-Tor.“

Das hatte wohl Symbolcharakter.

Später überschlugen sich die

Ereignisse. Im April 1990 wurde

Heine bei Union entlassen,

wenig später kam ein Anrufvon

Hertha-Manager Horst Wolter

und Trainer Werner Fuchs.

„Ich nahm ihrAngebot,zuHertha

zu gehen, an“, so Heine. Er

pendeltezwischen der U23 und

den Profis, dieindie Bundesliga

aufgestiegen waren,

diente nach der Entlassung

von Fuchs zwei

Chefs als Assistent, die

beide die Saison nicht

überstanden: Pal Csernai

und Peter Neururer. DanachwurdeHeinezumCheffür

dieletzten dreiBundesligaduelle

befördert. Der Abstieg war

aber lange vorher schon besiegelt.

„Das wareine irreSaison“,

sagtHeine.

Viele Jahre hielterHertha die

Treue, half immer wieder als

Interimscoach auch bei den

Profisaus.Dass die heutige Fan-

Generation keine Freundschaft

mehrlebt zwischen Hertha und

Union, bedauert er sehr. „Die

meistenkennendie Geschichte

nicht.“ Sein Wunsch:„Man soll

sich wenigstensmit Respekt begegnen.“

M.J.

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12 HAUPTSTADT-DERBY

BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Die Derbys der Welt

Manche Städte können

sich vor Derbys kaum ret--

ten. Wer möchte, kann in

London in der Premier

League nahezu an jedem

Wochenende eines sehen.

Arsenal, Chelsea, Crystal

Palace, Tottenham, West

Ham kommen von der

Themse, Fulham und

Charlton Athletic wollen

wieder nach oben und

Watford ist auch nicht

weit. InRusslands Haupt--

stadt Moskau ist es in der

Premier Liga mit ZSKA,

Dynamo, Lok und Spartak

ähnlich und Torpedo lau--

ert auf den Wiederauf--

stieg. In Griechenlands

Super League 1 spielen

vier Vereine aus Athen

und in der türkischen Sü--

perLig fünf aus Istanbul.

The Old Firm, das alte Beständige,

ist wahrscheinlich

der einzig richtige

Name für das Glasgower

Derby, denn

Celtic (50 Meisterschaften)

und

die Rangers (54

Meisterschaften,

damit weltweit die

meisten) dominier(t)en

den schottischen

Fußball nicht nur

sportlich, sondern auch fi-

Celtic Glasgow–GlasgowRangers

nanziell. Das Old Firm ist eines

der ältesten Derbys der

Welt und in Europa das

traditionsreichste

Rolle wie am Clyde. Die Rangers

sind der Klub der Protestanten

in der Stadt,

Celtic der katholisch

und eines der erbittertsten.

geprägte Verein

Beide irischer Einwan-

einem

Vereine haben gemeinsam

derer. Trotzdem

mehr kam es am 2. Jaderer.

Anhänger als alle

anderen Vereine in

nuar

dem

1971,

Old

mit

Firm

Schottland zusammen.

Nirgendwo spielt

die Zugehörigkeit zu einer

Religion eine so dominante

Old Firm

wird traditionell

das Fußballjahr begonnen,

zu einer Katastrophe,

als 66 Zuschauer auf einem

steilen Zugang zu einer

Tribüne im Ibrox-Stadion,

der Heimstätte der Rangers,

starben. Nach

einer Insolvenz und

Zwangsabstieg

der Rangers

in die vierte Liga

gab es vier Jahre

lang kein Derby,

seit 2016/17 aber

kreuzen beide in der

Scottish Premiership wieder

die Klingen.

Merseyside Derby

FC Liverpool –FCEverton

Nichts von Rivalität

leystadion ei-

gibt es im

ne „freundlileystadion

Norden Englands.

che Armee

Einst spiel-

von roten und

ten der FC Liverpool,

blauen Fans“

die Reds,

gab, wie das

und der FC Everton,

die Toffees,

sogar zusammen

in einem Stadion,

Liverpool

Echo feststellte.

Nicht erst

seitdem heißt

zerstritten sich

dieses Match

zwar, versöhnten sich aber bald wieder.

Selbst heute liegen ihre Spielstätten

nur 800 Meter voneinander

entfernt. Ihren größten Tag erlebten

die Anhänger, als ihre Teams im

März 1984 im Finale des Liga Cups

aufeinandertrafen und es im Wemb-

deshalb „friendly derby“, friedliches

Derby. Das „Merseyside! Merseyside“

skandieren sowohl Rote als

auch Blaue und das „You’ll Never

Walk Alone“ erklingt noch erhabener,

wenn es Fans beider Vereinegleichzeitig

anstimmen.

Ewiges Derby

RS Belgrad –Partizan Belgrad

Das Derby in Belgrad

zwischen

denste Derby Europas

ist es sowieso,

Roter Stern

weil die Partizan-Ultras,

und Partizan

die „Grobari“

ist eines der

(Totengräber), mit

hitzigsten

überhaupt.

Regelmäßig

den Roter-Stern-Anhängern,

den „Delije“

(Helden), spinnefeind

kommt es zu Ausschreitungen,

sind und

zu blanker

Gewalt und nirgendwo

werden mehr Bengalos abgefackelt

als in Serbiens Hauptstadt.

Dieses „ewige Derby“ bietet düsteren

Stoff für allerlei Legenden, es

sich aufs Blut nicht

riechen können. Manches

grenzt regelrecht

an Krieg und die Mafiabosse

sind ganz nah dran am Geschehen

und bestimmen es maßgeblich.

steht für Kriminalität, Hass, Drogen

und eine ziemlich große Portion

Unterwelt. Das emotional aufgela-

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14 HAUPTSTADT-DERBY BERLINER KURIER, Freitag, 1. November 2019

Wiener Derby

Rapid Wien –Austria Wien

Wie andernorts

auch geht es in

Wien um eine

sportliche Vorherrschaft

und

um eine soziale

Note: die Arbeiter

(Rapid) mit ihren

Kämpfern (Franz

Binder, einst ein

kraftvoller Torjäger) gegen die Bürgerlichen

(Austria) mit ihren Technikern

(Matthias Sindelar, der „Papierene“).

Anfangs hatten die Derbys

zwar Potenzial für die Nummer

1inder Hauptstadt, noch nicht

aber für den Kampf um den Titel.

Ganz konträr verlief

die Geschichte zur

Zeit des Dritten Reiches.

Während sich

Rapid auch nach

dem „Anschluss“

in der Spitze behauptete

und Titel

gewann (deutscher

Pokalsieger 1939,

deutscher Meister 1941),

wurden viele Spieler und Funktionäre

der Austria aus rassistischen

Gründen vertrieben und der Verein

in SC Ostmark umbenannt. Erst in

den 1950er-Jahren entwickelte

sich dann das Wiener Derby.

Frankenderby

1.FCNürnberg–GreutherFürth

Allein die geografische

Nähe sorgt

für Brisanz.

Selbst wenn es

das Frankenderby

zwischen Nürnberg

und Fürth in der

Bundesliga nur in einer

Saison gab (2012/13), ist die Rivalität

legendär. Als nämlich im April 1924

beim Länderspiel gegen die Niederlande

der komplette DFB-Kader nur

aus FCN- und Fürther Spielern bestand,

reisten sie zwar in einem gemeinsamen

Zug an, hatten aber

strikt getrennte Abteile. Beim Goldenen

Tor durch Karl Auer, das 1:0

war immerhin der erste

deutsche Sieg gegen

die Oranjes, gratulierten

nur seine Fürther

Klubkameraden,

die Nürnberger nicht.

Aus jener Zeit stammt

auch der kurioseste Vereinswechsel.

Nachdem Hans Sutor

das Finale um die Deutsche Meisterschaft

1920 mit Fürth gegen Nürnberg

verloren hatte, heiratete er eine

Nürnbergerin –und wurde aus seinem

Verein gemobbt. Danach fand er

beim Club sein Glück: Mit ihm wurde

Sutor dreimal Deutscher Meister

und bestritt zwölf Länderspiele.

El Clásico

Real Madrid –FCBarcelona

Wohl haben Real

co gehörten,

in Madrid mit

und den abtrünnigen

Atletico und

Barca mit Espanyol

Größen aus

in Barce-

Katalonien.

lona ihre

Immer wieder

Stadtrivalen,

prägen

doch nur

große Spieler

wenn die

die Par-

„Königlichen“

tien, einst

gegen

Alfredo di Stetien,

„Mes que un

fano und Ferenc

club“ (Mehr als ein

Verein) spielen, ist es der Klassiker,

ist es „El Clásico“. Auch hier

Puskas hier und Ladislao

Kubala dort. Zuletzt war es

vor allem das Duell zwischen den

ist es Klassenkampf zwischen dem jeweils zig-fachen Weltfußballern

„weißen Ballett“, dem einst selbst

die Sympathien von General Fran-

Cristiano Ronaldo bei Real

und Lionel Messi bei Barca.

Derby della Madonnina

Inter Mailand –ACMailand

Als nahezu

die vergoldete Madonnenstatue

einziges

der

großes

Jungfrau Maria

Derby ist

das zwischen

auf der Spitze des

Mailänder Doms

zurück. Das gemeinsame

Inter

Ne-

und

beneinander

dem AC

zeigt sich auch

Mailand

weder von

geografischen

darin, dass sich

beide Vereine ein

Stadion teilen und

noch von

international ähn-

politischen, kulturellen oder gar

lich erfolgreich sind.

religiösen Rivalitäten geprägt. Inter

Mailand ist die einzige

ging schließlich aus dem älte-

ren AC Milan hervor. Der Name

Derby della Madonnina geht auf

Stadt mit zwei Siegern im europäischen

Meisterpokal bzw. in der

Champions League.

Höhepunkte

des Clasico in

Spanien waren

die Duelle der

Dauer-

Weltfußballer

Ronaldo (l.)

und Messi.

Foto: AP


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