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XI. Biennale der Schmiede Kolbermoor - Programmheft 2016

Weitere Informationen zur Schmiede-Biennale in Kolbermoor finden Sie unter www.metall-zentrum.de

Projekt Östereich zu

Projekt Östereich zu Gast Die Ausstellung im und ums Rathaus Zum dritten Mal präsentiert Kolbermoor eine Ausstellung mit Arbeiten von Schmieden, Metallgestaltern und Künstlern aus einem Gastland. Nach Italien und Tschechien ist das nun Österreich. 56 sehr unterschiedliche Arbeiten sind im und um das neue Rathaus zu aufgestellt. Die Ausstellung ist bis Ende September zu sehen »Inspiration Peter Gric« von Bernhard Witsch Aus fast allen österreichischen Bundesländern kamen Ende Mai schwer bepackte Fahrzeuge auf den Kolbermoorer Rathausplatz. Michael Ertlmeier, Johann Reif und Josef Still empfingen die Kollegen aus Österreich mit ihren Ausstellungstücken, die um das Rathaus in Kolbermoor aufgebaut wurden. Viele Kolbermoorer haben die Ausstellung bereits besucht.. Ganz bewusst gibt das Organisa tionsteam um den Marketing-Manager der Stadt Kolbermoor, Chris tian Poitsch, den Gastland-Ausstellern bei der Themenwahl ihrer Objekte völlig freie Hand. Die Schau soll ja einen möglichst breiten Querschnitt aus dem gestalterischen Schaffen des jeweiligen Landes zeigen. Die 56 Arbeiten geben einen Einblick in die Sagen- und Mythenwelt und sind zum Teil sehr praktische Ideen für Haus und Garten. Wieder andere Arbeiten sind einfach spielerische Fantasien und Persiflagen wie zum Beispiel eine Engel-Figur von Wolfgang Tilp, zusammen geschweißt aus Blechteilen verschiedener Unfallautos, mit dem Titel »Schutzengel«. Natürlich dürfen in einer Ausstellung österreichischer Schmiede in Metall gestaltete Grabmale nicht fehlen. Denn dafür sind die Schmiede aus der Alpenrepublik ja bekannt. Hannes Turba aus Wien ist mit zwei Arbeiten vertreten. Hier: der Android Fotos: Christian Poitsch, Peter Elgaß Eine dreiteilige Skulptur von Urban Unger

Wandrelief aus gesch - mie deten Bronzestreifen auf Rupfen-Stoff von Urban Unger Die tonnenschwere Pferde-Skulptur von Günther Fahrner besteht aus Altmetall, im Bauch des Tieres ein Druckluftbehälter mit Manometer (kleines Foto) Diese Perchtenmasken wurden von Josef Tschellnig in Aluminium getrieben. Als Musik instrument völlig ungeeignet, als Skulptur bemerkenswert: die Gitarre von Helga und Wolfgang Tilp Ein Schuh-Akt von Johann Gruber, versehen mit der Feststellung: »Der Mensch passt sich an, bis er nur mehr Design ist« Michael Hammerle präsentiert eine ca. 2x2 Meter große Sonnenuhr aus Messing mit dem »Morgen - gockel« und der »Nachteule« Ein besonderes Grabzeichen von Peter Praxmarer aus der Ötztaler Kunstschmiede Ein recht kantiger Engel vom Dorfschmied Wolfgang Tilp aus Stubenberg Urban Unger erklärt bei der Eröffnung die Funktion seines Brunnens