Cruiser Winter 2013/ Januar 2014

cruisermagazin

CRUISER Edition Winter 13/14

Dieses Magazin ist schwul

Photographer:

Bruno Miguel da Silva

«Für eine Schweiz ohne Aids»

Luis Bonfiglio im Interview

Mann-o-Mann, Alf Heller,

CR-Winter-Playlist,

Bücher für die Winterstunden

Abba, Robbie Williams,

Beatrice Egli, Adam Levine,

Scott Thorson

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CRUISER Edition Winter 13/14

Inhalt

Editorial

Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember lanciert die Aids-Hilfe Schweiz die Kampagne «Für eine Schweiz

ohne Aids». Das ist für uns Anlass, einmal mehr über HIV und Aids zu berichten – auch über Erfolge

in der medizinischen Behandlung von HIV-Infizierten. Luis Bonfiglio, «Gay Model of the

Year 2013», spricht im grossen Interview über seine Kampagne «Stop Homophobia». In der grossen

Winter-Ausgabe räumen wir zudem viel Platz ein für Partyhinweise, eine CD-Playlist, Kino-,

Kultur- und Buchtipps für die Winterabende. Die Lifestyle-Seiten liefern Ideen für Weihnachtsgeschenke

– vielleicht gönnt man sich selbst davon auch mal was. Wir wünschen schöne Festtage!

Martin Ender, Verleger

6

Für eine Schweiz ohne Aids

Die neue Kampagne der Aids-Hilfe Schweiz

8

Hurra, wir leben noch!

Langzeitwirkungen der HIV-Therapien sind noch unklar

13

Alf Heller

Drag Queen, Moderator und Hairstylist

15

Luis Bonfiglio

Das «Gay Model of the Year 2013» im grossen Interview

44

Flocken, Feiern, Fernweh

Die CR-Winter-Playlist

49

Von Drachen und Frauen

Die Kino-Highlights der Saison

News 4 • Prominent 10 • Szene 16 • Szene 16 • Mann-o-mann 20

News Schweiz 23 • Kolumne 27 • Szene 16 • Fotostrecke 29 • Hot4You 38 • Kultur 42

Buch 46 • Wassermann 51 • Waria 52 • Pia 54 • Dr. Gay 54 • Agenda 56

3


News CRUISER Edition Winter 13/14

Internationale

News

4

Berlin

Grosse schwul-lesbische

Koalition

Die schwul-lesbischen Organisationen von CDU

und SPD praktizierten im November schon die

Grosse Koalition, während ihre Mutterparteien

noch zäh über die politischen Grundlagen einer

gemeinsamen Regierung feilschten. In einer

gemeinsamen Erklärung forderten die Lesben

und Schwulen in der Union (LSU) und die

Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen

in der SPD (Schwusos) CDU und SPD auf,

gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften

endlich mit heterosexuellen Ehen gleichzustellen.

LSU-Vorsitzender Alexander Vogt und

Schwuso-Chef Ansgar Dittmar betonten: «Es

besteht jetzt die Chance für Union und SPD,

diese Ungleichbehandlung endlich zu beenden

– zwölf Jahre nach der Einführung des Lebenspartnerschaftsrechts...

und zwölf Jahre,

um zu akzeptieren, dass sich die Gesellschaft

weiter entwickelt hat».

Berlin

Maulkorb für homophoben

CSU-Politiker

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt darf

Volker Beck nicht mehr als «Vorsitzenden der

Pädophilen-AG» bezeichnen. Das entschied das

Landgericht Berlin. Der offen schwule Grünenpolitiker

Beck hatte gegen diese Äusserung Dobrindts

geklagt. In einem Interview hatte Dobrindt

gesagt: «Volker Beck muss endlich sein

Schweigen brechen und alles auf den Tisch legen,

was er als Vorsitzender der Pädophilen-AG

bei den Grünen zu verantworten hat.» Dobrindt

bezog sich auf die 1987 aufgelöste «Bundesarbeitsgemeinschaft

Schwule, Päderasten und

Transsexuelle» (BAG SchwuP). Beck war hingegen

in der 1987 gegründeten «Bundesarbeitsgemeinschaft

Schwulenpolitik» (BAG Schwule)

aktiv, die Sex mit Kindern ablehnte.

Leipzig

Promis gegen Homohasserkonferenz

Prominente Redner haben die Zusage ihrer Auftritte

am schwulen- und lesbenfeindlichen «Familienkongress»

des rechtslastigen Compact-

Magazins in Leipzig zurückgezogen. Nach dem

konservativen CSU-Politiker Norbert Geis sagten

auch der Journalist Peter Scholl-Latour und

die ehemalige Tagesschausprecherin Eva Herman

ab. An dem Kongress nehmen prominente

Homosexuellengegner aus ganz Europa teil. Die

russische Parlamentsabgeordnete und Autorin

des Gesetzes gegen «Homo-Propaganda» Elena

Misulina hatte sich angekündigt wie auch aus

Frankreich Béatrice Bourges, Anführerin der

Massenproteste gegen die Ehe-Öffnung. Compact-Chef

Jürgen Elsässer reagierte auf die öffentliche

Kritik an seiner Konferenz mit schriller

Rhetorik. Befürworter der Homo-Ehe seien

«im Grunde Gegner der Werte unseres Grundgesetzes».

Seine Kritiker beschimpfte Elsässer

als «linke SA».

Den Haag

Holland legt sich mit

Russland an

Auf eine Anfrage des niederländischen Parlaments

hin erklärte Aussenminister Frans Timmermans,

dass er das russische Gesetz gegen

«Homo-Propaganda» für eine Menschenrechtsverletzung

halte. Deshalb müsse diese staatliche

Diskriminierung als Asylgrund angesehen

werden. Für eine Verbesserung der Lage der

Schwulen und Lesben in Russland sei aber ein

Dialog mit Moskau wichtig. Die russische Seite

reagierte auf diese Äusserungen mit schrillen

Tönen. Der Politologe Alexej Muchin warf

Timmermans in russischen Medien einen «Aggressionsakt

gegen Russland» vor. Der Putinfreund

und frühere Kulturminister Alexander

Sokolow erklärte höhnisch: «Mögen sie doch

denen Asyl gewähren.... Wohl bekomm’s.» Im

Sommer hatte Präsident Wladimir Putin mit

seiner Unterschrift das Gesetz gegen «Homo-

Propaganda» in Kraft gesetzt.

Luxemburg

Asyl in EU für verfolgte Homosexuelle

Homosexuelle müssen in der Europäischen Union

Asyl erhalten, wenn ihnen in ihrem Heimatland

aufgrund ihrer sexuellen Orientierung

Haftstrafen drohen. Das hat der Europäische

Gerichtshof im November entschieden. Einschränkend

hiess es in dem Urteil jedoch, die

blosse Androhung einer Inhaftierung sei noch

kein Asylgrund. Erst wenn Gefängnisstrafen


CRUISER Edition Winter 13/14

News

«tatsächlich verhängt werden», müssen Schwule

und Lesben als Flüchtlinge anerkannt werden.

Nach Ansicht der Richter sind verfolgte

Schwule und Lesben eine «soziale Gruppe» im

Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention. Geklagt

hatten drei schwule Männer aus Sierra

Leone, Uganda und dem Senegal, die in den

Niederlanden Asyl beantragt hatten. Entscheidungen

des Europäischen Gerichtshofs sind für

alle 28 EU-Mitgliedsstaaten bindend.

Mailand

Kein Schmerzensgeld wegen

CSD

Ein Italiener erhält kein Schmerzensgeld dafür,

dass er vor 13 Jahren vom Fernsehen unter

CSD-Teilnehmern gefilmt worden war. Das hat

der oberste Gerichtshof entschieden. Menschen

hätten keinen Anspruch auf Schmerzensgeld,

wenn sie im Umfeld einer CSD-Veranstaltung

gefilmt werden und in Fernsehsendungen erkennbar

sind. Geklagt hatte ein Mann aus Mailand,

der im Jahr 2000 in einem Fernsehbeitrag

des TV-Senders RAI über den World-Pride

in Rom in einer Szene zu sehen gewesen war.

2004 folgte ein Gericht der Klage des Mannes,

er habe durch die Verbindung zum CSD Nachteile

erlitten, und sprach ihm Schadensersatz

zu. Ein Berufungsgericht erklärte 2007 das Urteil

für ungültig. Jeder Mensch, der sich in der

Öffentlichkeit aufhalte, müsse damit rechnen,

gefilmt zu werden. Die Richter des obersten Gerichts

bestätigten diese Entscheidung.

New York

Baryshnikov gegen Putin

Der weltberühmte Tänzer Mikhail Baryshnikov

hat Russland für das Gesetz gegen «Homo-Propaganda»

scharf kritisiert. «Mein Leben wurde

durch lesbische und schwule Mentoren, Kollegen

und Freunde ausgesprochen bereichert.

Jegliche Diskriminierung oder Verfolgung von

Homosexuellen ist nicht akzeptabel», betonte

Baryshnikov in einer Erklärung für die amerikanische

schwul-lesbische Organisation «No

More Fear Foundation». Weiter sagte der 65-jährige:

«Die Gleichbehandlung aller Menschen ist

ein Grundrecht, und es ist traurig, dass wir im

21. Jahrhundert immer noch darüber sprechen

müssen.» Der im sowjetisch besetzten Lettland

1948 als Sohn russischer Eltern geborene Baryshnikov

setzte sich 1974 während einer Tour

des Kirow-Balletts in Kanada ab und beantragte

Asyl in den Vereinigten Staaten.

New York

Olympischer Frieden auch für

Schwule?

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen

in New York hat ihre obligatorische Resolution

zu den Olympischen Spielen beschlossen.

Danach sollen auch während der Winterspiele

in Sotschi keine Kriege geführt und Kampfhandlungen

ausgesetzt werden. Die griechische

Tradition, «Olympischer Frieden» war 1998 von

den Vereinten Nationen wieder belebt worden.

In diesem Jahr gab es jedoch ein diplomatisches

Gerangel zwischen den UN und Russland um

den Wortlaut. In dem von Russland vorgelegten

Textentwurf fehlte in dem Versprechen «Menschen

unterschiedlichen Alters, Geschlechts,

physischer Möglichkeiten, Reli gion, Rasse und

sozialen Status’» in die Spiele einzubeziehen,

das Kriterium «sexuelle Orientierung». In dem

ausgehandelten Kompromiss heisst es jetzt,

dass die Spiele «soziale Beteiligung» fördern

sollen, «ohne Diskriminierung jeglicher Art».

New Jersey

Kein Trinkgeld für Lesbe

Im asiatischen Gallop Bistro Restaurant im US-

Bundesstaat New Jersey verweigerte eine Frau

der Kellnerin Dayna Morales das Trinkgeld. Auf

die Rechnung schrieb sie den Grund: Sie sei mit

dem Lebensstil der Bedienung nicht einverstanden.

Weil Morales kurze Haare hat, hielt die

Dame sie für lesbisch. Ein Foto der Rechnung

samt Notiz kursiert inzwischen auf Facebook.

Die Netzgemeinde postete Hunderte von Kommentaren

als Solidaritätserklärung für Morales.

Auch die Inhaber des Restaurants stellten

sich hinter die Kellnerin, die einst in der amerikanischen

Eliteeinheit Marines diente. Die

Fans dankten es mit begeisterten Kommentaren

auf der Gallop-Facebookseite. «Wenn ich

mal durch New Jersey komme, werde ich dort

essen», schrieb ein Antonio J. Figueroa. Ami

McCrickard Alexander sagte: «Danke, dass ihr...

euch gegen Hass aussprecht. Ihr seid Klasse.»

Fortaleza

Ärzte verurteilen Homo-Heiler

Die 64. Generalversammlung des Weltärztebundes

hat im brasilianischen Fortaleza in

einer Resolution die «Heilung» von Homosexuellen

strikt abgelehnt und vor den Folgen

der Stigmatisierung sexueller Minderheiten

gewarnt. In dem Papier betonten die Ärzte,

Homosexualität sei eine «natürliche Variation

menschlicher Sexualität ohne direkt daraus

resultierende schädliche Auswirkungen».

Schädlich für die körperliche und psychische

Gesundheit von Schwule und Lesben seien hingegen

die «direkte und indirekte Diskriminierung,

Stigmatisierung sowie die Ablehnung

durch nahestehende Menschen und Mobbing».

Ärzte, die sogenannte Konversionstherapien

durchführen, sollten «verurteilt und mit Sanktionen

und Strafen versehen werden», forderten

die Ärzte in der von der deutschen Bundesärztekammer

vorbereiteten Resolution.

Dhaka

Hirjas als drittes Geschlecht

anerkannt

Bangladesch anerkennt offiziell die Hirjas,

wie Transsexuelle in dem islamischen Staat

genannt werden, als eigenes Geschlecht. In Zukunft

können die Hirjas ihre Genderidentität

in alle behördlichen Dokumente, einschliesslich

der Pässe, eintragen lassen. Das hat die

Regierung von Premierministerin Sheik Hasina

auf einer Kabinettssitzung Mitte November

beschlossen. «Es gibt mindestens 10’000 Hirjas

in Bangladesch», sagte Kabinettssekretär Muhammad

Musharraf Hossain Bhuiyan gegenüber

Medien in Bangladesch. «Ihnen werden in

einigen Bereichen wie Bildung, Gesundheitswesen

und Wohnen ihre Rechte verweigert, weil

sie eine marginalisierte Gruppe sind.» Mit dieser

Reform folgt Bangladesch dem Vorbild seiner

Nachbarländer Indien, Pakistan und Nepal.

Sydney

Homo-Ehe knapp gescheitert

In New South Wales (NSW) ist ein Antrag auf

Öffnung der Ehe im Oberhaus knapp gescheitert.

19 Abgeordnete votierten für den Gesetzentwurf

einer Initiative aus allen grossen

Parteien, 21 stimmten dagegen. Unter den

Befürwortern der Homo-Ehe war auch Barry

O’Farrell, konservativer Premierminister

des einwohnerreichsten australischen Bundesstaats.

Im Oktober führte der Landtag der

australischen Hauptstadt Canberra die Homo-

Ehe ein. Das Gesetz soll Ende des Jahres in

Kraft treten. Eines der ersten Hochzeitspaare

in Canberra wollen die lesbische Schwester

von Australiens streng katholischem Premierminister

Tony Abbott und ihre Lebenspartnerin

sein. Obwohl er aus «moralischen Gründen»

gegen die Homo-Ehe sei, wolle er an der

Hochzeit seiner Schwester teilnehmen, liess

Abbott verlauten.

5


Dossier CRUISER Edition Winter 13/14

«Für eine Schweiz

ohne Aids»

Die neue Kampagne der Aids-Hilfe Schweiz

zum Welt-Aids-Tag

Von Martin Ender

Patrick Rohr beim Fotoshooting zur neuen Kampagne der Aids-Hilfe Schweiz mit dem Schirm als Symbol für Schutz. Mit ihm stellten sich auch

weitere bekannte Gesichter zur Verfügung: Anna Rossinelli, Nubya, Michael von der Heide, Dodo Hug, Milena Moser, Manuela Pesko und Uli Forte.

Fotografin: Ellin Anderegg © Aids-Hilfe Schweiz

6


CRUISER Edition Winter 13/14

Dossier

In einem Land, in dem faktisch

jeder Zugang zum Gesundheitswesen

hat, darf

es nicht sein, dass Menschen

an Aids sterben müssen.

Darum fordert die

Aids-Hilfe Schweiz Zugang

zur HIV-Behandlung für

alle, niederschwellige HIV-

Testangebote für Gruppen

mit erhöhtem HIV-Risiko

und den Abbau von Vorurteilen

und Benachteiligungen

gegenüber Menschen

mit HIV.

Der 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Die Menschen sind weltweit aufgerufen,

ihre Solidarität gegenüber Menschen mit HIV zu zeigen und aktiv

zu werden im Kampf gegen Aids. Den 1. Dezember 2013 hat die UNAIDS

unter das Motto gestellt «Zero Aids related deaths – Null Aids-Todesfälle».

Die Aids-Hilfe Schweiz greift diese internationale Strategie in ihrer neuen

Kampagne «Für eine Schweiz ohne Aids» auf. Eine Welt ohne HIV bleibt

eine Utopie, solange keine wirksamen Impfungen oder Heilungsmethoden

zur Verfügung stehen. Eine Welt ohne Aids hingegen ist möglich und

in Reichweite. Und wir stehen vor der historischen Chance, HIV nicht nur

zu bekämpfen, sondern zurückzudrängen und zu kontrollieren. Das CR-

Magazin sieht sich in der Pflicht, immer wieder über das Thema HIV / Aids

zu berichten. Aus diesem Grunde stellten wir aktuelle Fragen an die Aids-

Hilfe Schweiz. Deren Medienverantwortlicher Harry Witzthum hat sie

uns schriftlich beantwortet.

CR-MAGAZIN: Herr Witzthum, 2013 werden in der Schweiz bis Ende Jahr

über 600 Menschen eine positive HIV-Diagnose erhalten haben. Wie

ist diese Zahl im Vergleich zu den vergangenen Jahren zu sehen?

HARRY WITZTHUM: Bis zum Jahr 2011 konnte man einen Rückgang der Neu-

Diagnosen in allen Zielgruppen beobachten. 2012 kam es wieder zu einem

Anstieg der HIV-Diagnosen um 15 %. Die Eidgenössische Kommission

für sexuelle Gesundheit analysierte den Trend und stellte fest, dass die

verfügbaren Daten zwar einen Anstieg der Neu-Diagnosen, aber keinen

Anstieg der Neu-Infektionen aufwiesen, d.h; dass ein grosser Teil der HIV-

Diagnosen auf eine mögliche verstärkte Testaktivität zurückzuführen

ist. Mehr HIV-Tests, mehr HIV-Diagnosen. Für die Fallzahlen 2013 hält

das Bundesamt für Gesundheit (BAG) fest, dass nicht von einem echten

Trendwechsel gesprochen werden kann.

Ist «der Schwule» besonders betroffen, gefährdet?

MSM gehören zu den Gruppen, die am stärksten von HIV betroffen sind,

deshalb ja. Fast die Hälfte aller Neu-Diagnosen in einem Jahr wird bei

MSM festgestellt.

Die Medizin hat die Aidserkrankung im Griff. Warum sterben in der

Schweiz pro Jahr immer noch bis zu 50 Menschen an den Folgen einer

HIV-Infektion?

Die Mehrheit der akuten HIV-Infektionen wird trotz Arztkonsultationen

bei uns in der Schweiz nicht diagnostiziert. Und rund die Hälfte der HIVpositiven

Patienten wird mit fortgeschrittener Erkrankung erfasst, wenn

das Immunsystem also bereits angegriffen ist. Wird eine HIV-Infektion

nicht frühzeitig diagnostiziert oder zu spät oder falsch behandelt, kann

das für die Personen lebensgefährlich sein, und sie kann an den Folgen

von Aids sterben. Die Ursachen sind vielfältig. Für uns ist wichtig, dass

wir die Prävention weiterhin stärken und Diskriminierungen von HIV vehement

abbauen. Dafür steht unsere Kampagne «Für eine Schweiz ohne

Aids». Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es eine erfolgreiche Prävention

und rechtzeitige Diagnose und Therapie von HIV.

Eventuell noch dieses Jahr soll in der Schweiz ein weiteres, neues Medikament

zugelassen werden, das bei einer Einmal-täglich-Einnahme

das HIV in Schach hält. Sind neue, bequemere, aber meist noch

teurere Medikamente gerechtfertigt?

Gerechtfertigt sind neue HIV-Medikamente dann, wenn sie:

1. effizienter und verträglicher als die bestehenden sind;

2. die Gesundheit von HIV-positiven Menschen gewährleisten können und

3. ihre Lebensqualität verbessern helfen.

Als Schwulen-Magazin greifen wir immer wieder das Thema

HIV / Aids auf. Können wir zuviel des Guten tun? Will heissen,

zuviel berichten, bis es die Leser nicht mehr «hören» können?

Solange HIV eine Bedrohung für die einzelnen Personen und die öffentliche

Gesundheit bleibt, ist des Guten nie zu viel getan. Wir haben in der

Prävention mit einer «Verharmlosung» von HIV zu kämpfen. Bei über 600

neuen HIV-Diagnosen jährlich darf von einer Verharmlosung nicht die

Rede sein. Uns obliegt es, ein realistisches Bild von HIV zu zeichnen, mit

allen Erfolgen der letzten Jahre, aber auch mit allen Herausforderungen

der Gegenwart und Zukunft.

Der 1. Dezember ist der Welt-Aids-Tag. Schauen wir also über die

Grenzen hinaus in die Welt. In osteuropäischen Ländern und in

Russland wird über das Thema geschwiegen. Aufklärung wird unterdrückt.

Wie wird sich das Ihrer Meinung nach auswirken?

Es braucht nicht meine Meinung dazu. Die HIV-Zahlen sprechen Bände.

Während weltweit die HIV-Epidemie stabil bleibt, nimmt die Epidemie

im Osten explosionsartig zu. Ohne gezielte Aufklärung über HIV-Risiken

und Schutzmassnahmen, ohne wirksame Präventionsprogramme wird

HIV ausser Kontrolle geraten. Die Verantwortlichen sind in der Pflicht,

Massnahmen zu ergreifen, mit denen nach den besten zur Verfügung

stehenden Evidenzien Linderung geschaffen werden kann.

Beispiel Afrika: Was können die offizielle Schweiz, die Pharmaindustrie

oder gar der einzelne Schweizer gegen das Aids-Elend in

diesem Kontinent tun?

Die meissten Akteure sind in den relevanten internationalen und nationalen

Gremien eingebunden und engagieren sich für eine Besserung der Lage.

Wichtig bleibt weiterhin, das Engagement beizubehalten und nicht nachzulassen.

Die Erfolge stellen sich ein, aber man darf nicht locker lassen.

Im Kampf gegen HIV will die internationale Gemeinschaft bis 2015

die sexuelle Übertragung von HIV um 50 Prozent reduzieren. Hat die

Aids-Hilfe Schweiz dieses Ziel ebenso vor Augen für die Schweiz?

Das hat sie, und dafür engagiert sie sich mit ihrer Kampagne und ihrer

Arbeit. Bereits im Rahmen des Nationalen Programms «HIV und andere

sexuell übertragbare Infektionen 2011 – 2017» wurde festgehalten, dass

bis 2017 die HIV-Infektionen um 50 % reduziert werden sollen. Wie die

aktuellen Daten zeigen, ist dieses Ziel gefährdet. Das BAG hat aber begründete

Hinweise darauf, dass die Anzahl der durchgeführten HIV-Tests

insbesondere bei Männern, die mit Männern Sex haben, gestiegen ist

(2008–2013 von Faktor 3 auf 4). Dies ist ein sehr erfreulicher Trend, weil

ein Grossteil der HIV-Neuinfektionen unter MSM von Männern ausgeht,

die nicht wissen, dass sie HIV-positiv sind. Wissen mehr Männer, dass sie

positiv sind, ist davon auszugehen, dass längerfristig auch die Anzahl

der Diagnosen sinkt. Aber es ist klar: Im Moment führen stärkere Testanstrengungen

zu mehr Diagnosen.

Herr Witzthum, wir danken für die ausführlichen Antworten.

7


Dossier CRUISER Edition Winter 13/14

Hurra, wir leben

noch!

Langzeitwirkungen von

HIV-Therapien sind wenig

erforscht

von Lola Sara Arnold-Korf und

Martin Ender

8

Auch 2013 sind wieder neue

HIV-Medikamente auf den

Markt gekommen. Dank ihnen

können Infizierte älter

werden. Dennoch gibt’s am

Welt-Aids-Tag keinen Grund,

in ein Hurra auszubrechen.

Denn die Zahl der HIV-Neuinfektionen

will nicht sinken,

und Langzeitwirkungen sind

noch unklar.

1981 veröffentlichte Johannes Mario Simmel

den Roman «Hurra, wir leben noch». Zwei Jahre

später wurde der Romanstoff verfilmt, der in

der Nachkriegszeit spielt und nach überlebten

Kriegskatastrophen die Aufstiegsmentalität der

Wirtschaftswunderjahre beschreibt. 1984 kam

die Titelmelodie auf einer Single heraus: gesungen

von Milva, einer der Schwulen-Ikonen

der damaligen Zeit. Ihr Song «Hurra, wir leben

noch» wurde zum Synonym

für alle Katastrophen und

Widerwärtigkeiten, die

man «überlebte».

Doch genau ab Mitte

der 80er-Jahre

überlebten sehr

viele die Katastrophe

Aids

nicht.

Erst

seit

gut einem

Jahrzehnt

k ö n n e n

HIV-Positive

mit gedämpftem

Optimismus

den Milva-

Refrain wieder

mitsingen.

Die scheinbar gute

Nachricht lautet nämlich:

Seit den 90er-Jahren

wird die tödliche

Schneise, die sich im Jahrzehnt davor durch

die Szene zog, schmaler. Patienten können auf

eine höhere Lebenserwartung hoffen – nicht

aber ohne negative Begleiterscheinungen. Die

schlechte Nachricht: Auch nach 25 Jahren

Schweizer HIV-Kohortenstudie (1988-2013) mit

freiwilligen Teilnehmern, HIV-Infizierten und

Aids-Kranken gibt es nur wenige nennenswerte

Forschungsergebnisse zur Langzeitwirkung der

HIV-Therapie. Die schockierende Nachricht: Ansteckende

Geschlechtskrankheiten steigen rasant

an, und HIV-Neuinfektionen werden nicht

weniger. Ansteckungen mit Hepatitis-C-Viren

und Syphilis-Bakterien erreichen seit 2011 Spitzenwerte.

Langzeitwirkungen noch unklar

Bis heute lassen sich nicht alle Nebenwirkungen

der HIV-Therapie behandeln, und niemand

kann klare Aussagen zu Langzeitwirkungen

der Therapie treffen. «Das ist ein Gebiet, wo wir

noch lange forschen müssen», sagte Prof. Dr. H.

Günthard während eines Wissensaustauschs

Mitte November 2013. Einiges ist jedoch dank

der Schweizer Kohortenstudie bekannt: beispielsweise

zum Thema Langzeittoxizität bei

Organen (Nieren, Herz), Hirnfunktionen,

Knochen und Stoffwechselfunktionen.

«Im Vergleich zu Nichtinfizierten ist

die Zahl von Herz- und Schlaganfällen

deutlich höher. Auch neurologische

Störungen und Knochenbrüche treten

bei HIV-Patienten im Alter häufiger

auf», so Oberärztin Dr. Kovari

vom Universitätsspital Zürich.

Eine komplette Heilung von HIV

wird es in den nächsten Jahren

nicht geben. «Schlafend infizierte

Zellen können wir nicht

auslöschen», so Dr. Günthard. Das

Problem, ein latentes Reservoir an

Viren in einzelnen Zellen, bleibt bestehen.

Doch auch ohne Aussicht auf

Heilung ist es zunächst erfreulich,

dass seit dem ersten Medikament

AZT im Jahr 1987 fast 30 weitere

Medikamente in der Schweiz zugelassen

wurden und damit

die Lebenserwartung markant

stieg. David Haerry

vom Positiv-Rat weiss

aber auch zu berichten,

dass antiretrovirale

Medikamente

mit

ganz wenigen

Ausnahmen

beschleunigt

zugelassen wurden.

Er sieht darin

mit eine Ursache

des begrenzten Wissensstands

in punkto


CRUISER Edition Winter 13/14

Dossier

Langzeitwirkungen. Man habe Anhaltspunkte,

aber von Erfahrung könne man nicht sprechen.

Inzwischen werden bereits ein Drittel der Medikamente

nicht mehr eingesetzt – sei es wegen

der Nebenwirkungen oder mutierter Viren mit

Resistenzen gegen die Medikamentsubstanzen.

So bleibt die Forschung ein Wettlauf gegen die

Zeit, denn wer weiss heute, welches Medikament

morgen noch wirkt.

Mehr HIV-Neuinfektionen und

Geschlechtskrankheiten

Der Blick auf die nackten Zahlen der Neuinfektionen

mit HIV, vor allem aber Geschlechtskrankheiten

(STIs), ist nicht nur für Ärzte und

Forscher, sondern auch für Engagierte an der

Präventionsfront ein Schock. Die Schweiz wird

vor allem mit Hepatis C und Syphilis «überschwemmt»

– bis zum 20fachen seit 2008. Nicht

eingerechnet ist dabei die grosse Unbekannte,

infizierte HIV- und andere STI-Träger, die

unentdeckt – weil ungetestet – frei nach dem

Motto Sex haben: Was ich nicht weiss, macht

mich nicht heiss. Bei soviel Sorglosigkeit fängt

man sich neben Syphilis und Hepatitis C oft

gleich eine ganze Batterie weiterer Geschlechtskranken

wie Tripper, Chlamydien, Hepatitis B

und Feigwarzen ein. Das Tückische dabei: Viele

Infizierte zeigen keine unmittelbaren Symptome

– so beispielsweise 80 Prozent der an Syphilis

Erkrankten. Nachdenklich stimmt auch,

dass ausgerecht HIV-Positive nach Feststellung

der Krankheit sich vermehrt mit Geschlechtskrankheiten

anstecken. Von den aktuell 318

Zürcher HIV / Aids-Teilnehmern an der Schweizer

Kohortenstudie hatten sich im Verlauf dieser

Studie 201 Teilnehmer mit einer oder gleich

mehreren Geschlechtskrankheiten infiziert.

Das sind 63 Prozent. Und nicht weniger als 48

Prozent (97 Kohortenteilnehmer) mindestens

auch mit Syphilis. Einige Aktivisten führen

dies auf das Swiss Statement von 2008 zurück,

wonach HIV-Positive nicht infektiös sind, also

das Virus nicht übertragen können, sobald die

Anzahl der Viruskopien pro Milliliter Blut unter

der Nachweisgrenze von 20 Viruskopien liegt.

Zu Recht fiel vielen ein Stein vom Herzen. Gerne

wird jedoch der Zusatz des Swiss Statements,

wonach dies nur gilt, wenn keine weiteren ansteckenden

Geschlechtskrankheiten vorliegen,

charmant übergangen.

Kein Ende der Stigmatisierung von

HIV / Aids

Zu den traurigen Tatsachen am Welt-Aids-Tag

zählt auch dieses Jahr die anhaltende Ausgrenzung

und Ablehnung von Betroffenen. Aus der

Ferne und mit Abstand geben sich breite Teile

der Gesellschaft zwar betont aufgeklärt und

weltoffen – sobald die Krankheit jedoch in den

Fokus des unmittelbaren privaten oder beruflichen

Umfelds rückt, wird vielen HIV-Positiven

der Igitt-Stempel aufgedrückt. Schweigen und

Verschweigen ist für viele Betroffene nach wie

vor das probatere Mittel als ein Outing mit ungewissem

Ausgang. Als Daniel K. aus Zürich vor

kurzem von seiner Ansteckung erfuhr, verfiel

auch er in dieses Muster: «Nur meine Mutter

und ein, zwei gute Freunde wissen Bescheid.»

Das Fazit lautet: Das Schreckgespenst Aids geistert

auch nach 32 Jahren noch immer durch die

Schlafzimmer, Clubs und Bars.

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Prominent CRUISER Edition Winter 13/14

Prominent 2013

2013 hat uns die Prominenz mal wieder mit einem

üppigen Galadinner verwöhnt. YouTube-

Phänomen Davey Wavey’s Videos und Ben Whishaws

Coming-out als Appetizer, gefolgt von

einem reichhaltigen Beziehungssalat aus dem

Hause Van der Vaart. Die ungeniessbare russische

Homophobie-Suppe mit Bushido-Klösschen

wurde unter gesalzenem Promi-Protest von Tilda

Swinton, Stephen Fry und Madonna serviert.

Olivia Jones tischte einige grossartige Läster-

Leckereien aus dem australischen Dschungel

auf. Überzeugen konnte auch das Hauptgericht:

Ein mit dem Täschligate köstlich gefülltes Sommerloch,

dazu Beatrice Eglis nicht minder prall

gefülltes Pouletbrüstli. Für die Vegis unter den

Hühnern verkleidete sich Lady Gaga heuer nicht

als Stück Fleisch, sondern als Brot (war auch

schon knuspriger…) Es folgte weiterer Käse und

noch immer diskutierte man über das kurze

blonde Haar in der Suppe: Miss Schweiz Dominique,

Berufs-Promibigsister Pam, Jennifer Lawrence

oder doch Natalie Rickli? Pixie-Einheitsbrei!

Eindeutig süss der kleine Zwischengang

Robbie Williams

Ende November brachte Robbie Willams (39)

sein neustes Album mit dem Titel «Swing both

Ways» auf den Markt. Zurück zu den Wurzeln,

dachte sich der Sänger, der bereits vor zwölf

Jahren mit «Swing when you’re winning» einen

riesigen Erfolg erzielte. Damals war Robbie Williams

noch der swingende Dandy der britischen

Pop-Szene, ein freches Sex-Symbol, das immer

am Abgrund wandelte, aufregend und gefährlich

zugleich. Heute ist Robbie nichts mehr von

alledem. Ohne Zweifel ist er noch immer ein

fantastischer Entertainer, als verantwortungsvoller

Vater und Ehemann verlor er jedoch die

Verruchtheit und tauschte sie gegen einige Kilos

mehr auf den Rippen. Um das neue Album

zu bewerben, erinnerte Robbie Williams an

ein altes Homo-Gerücht, welches ihn in Take

That-Zeiten verfolgte. Im Laufe seiner Karriere

reagierte Robbie Williams immer wieder ironisch

darauf und konnte erfolgreich beweisen,

dass er nicht schwul ist. Fast, denn auf den Album-Titel

«Swing both ways» angesprochen,

Scott Thorson

In den USA hat es die Filmperle «Liberace – Too

much of a good Thing is wonderful» leider nur

ins Pay-TV geschafft, in Europa dank umjubelter

Festival-Premieren glücklicherweise auch

auf die grosse Kinoleinwand. Michael Douglas

ist in Soderberghs letztem Regie-Meisterwerk in

der Rolle seines Lebens zu sehen: Als schwuler

Paradiesvogel-Pianist Liberace, der im Las Vegas

der 1960-er grosse Show-Erfolge feierte und öffentlich

zeitlebens ungeoutet mit seinen geheimen

Liebschaften privat unglücklich blieb. An

seiner Seite ein nicht weniger beeindruckender

Matt Damon als Toyboy Scott. Offiziell ist er als

Chauffeur angestellt, hinter den glamourösen

© pd

aus dem englischen Königshaus namens George.

Gemäss einer Umfrage würde eine Mehrheit

der britischen Bevölkerung akzeptieren, wenn

der neue Prinz schwul wäre. Bitter dann die

Nachrichten über den Tod von Thatcher, Friso,

Reich-Ranicki, Reed. Zum Dessert eine Hochzeitstorte

von Keira Knightly, Prinzessin Madeleine

oder Panem-Star Sam Clafin. Oder etwa

von Tina Turner, «Grey’s Anatomy»-Darsteller

T.R. Knight, der seinen Freund Patrick geheiratet

hat? Schmeckte so oder so, man musste

bloss aufpassen, dass einem daraus keine jointrauchende

nackte Miley entgegenspringt. Nun

heisst es, das Menü schnell zu verdauen, vielleicht

also noch mit Bieber einen Hochprozentigen

kippen, denn in der Gerüchteküche werden

bereits die scharfen Zutaten fürs perfekte

Promi- Dinner 2014 gerüstet. «CR Prominent»

wird sich die Boulevard-Leckerbissen weiterhin

auf der Zunge zergehen lassen und sie geschmackvoll

scharfzüngig anrichten. (rg)

10

© Island / Universal

reagierte er beispielsweise im Interview mit der

Zeitschrift «Gala» mit folgendem Zitat: «Ich bin

zu 49 Prozent schwul!». Er stehe auf Musicals,

sei launisch, theatralisch, albern. Also viele Attribute,

die man im Allgemeinen mit Schwulen

assoziiert. Der Haken: Die ganze Sache mit den

Penissen sei nicht sein Ding, er stehe sexuell

ausschliesslich auf Frauen. Nun lieber Robbie,

gut Ding will Weile haben. In einem weiteren

Interview in der RTL-Sendung «Exclusiv» sorgte

er mit einer ähnlichen Aussage für Verwirrung.

Nur waren es da schon 95 Prozent. (dd)

© pd

Kulissen spielt sich eine verhängnisvolle Liebesgeschichte

ab, zwischen Pomp und Pailletten

klafft die Lebenslüge. Liberace lässt Scotts

Gesicht nach seinem Vorbild operieren, dieser

verfällt den Drogen und verlässt ihn. Der Film

endet am Sterbebett des AIDS-kranken Liberace

mit einer Versöhnung, die Realität schrieb eine

tragische Fortsetzung. Thorson hatte gemäss

eigenen Angaben bald danach eine langjährige

Affäre mit Michael Jackson, beschuldigte

Liberace, seine Liebhaber wissentlich mit HIV

infiziert zu haben, trat mit immer neuen Skandalgeschichten

im Fernsehen auf. Wegen Einbruchs,

Drogenbesitzes und Kreditkartenbetrugs

kam er mit dem Gesetz in Konflikt, heute

sitzt er im Gefängnis. «Zu viel des Guten ist wundervoll»,

sagt das Filmplakat ironisch, und erst

der englische Originaltitel «Behind the Candelabra»

deutet an, was im wahren Leben passiert,

wenn die Kronleuchter der Promi-Villen mal

ausgeschaltet sind. Opfer oder der beste aller

beteiligten Schauspieler? Welche Rolle Scott

Thorson tatsächlich gespielt hat, bleibt wohl

sein Geheimnis. (rg)


CRUISER Edition Winter 13/14

Prominent

Abba

Schon bald könnte es für die schwedische Pop-

Sensation Abba ein Comeback geben. Agnetha

Fältskog (63), einst die blonde Sirene der Kult-

Band, erwähnte im November gegenüber der

«Welt am Sonntag», dass die Gruppe über eine

Wiedervereinigung nachdenken würde. Diese

Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Die

Musikindustrie wie auch die zahlreichen Fans

schöpfen neue Hoffnung. Würden Agnetha,

Anni-Frid, Benny und Björn tatsächlich wieder

gemeinsam musizieren, dürfte man vom

spektakulärsten Ereignis der Pop-Geschichte

sprechen. Eine Reunion käme der Rückkehr

des Messias gleich. Der Grund für ein mögliches

Comeback ist simpel: Im April 2014 wird es 40

Adam Levine

Sean Connery war’s mal, Johnny Depp sogar

zweimal. Jude Law, Brad Pitt und jüngst Channing

Tatum durften sich ebenfalls mit dem begehrten

Titel schmücken: Sexiest Man Alive.

Jährlich wird er vom amerikanischen «People

Magazine» dem prominenten Mann mit dem

angeblich grössten Sex-Appeal verliehen. Mit

Ausnahme von John F. Kennedy Jr. 1988 wurde

die Ehre bisher ausnahmslos Hollywood-Schönlingen

zuteil. Eine echte Überraschung also,

Beatrice Egli

@ Polydor / Universal

Jahre her sein, seit Abba mit «Waterloo» den Eurovision

Song Contest gewonnen hat und damit

eine internationale Karriere startete, die ihresgleichen

sucht. «Sicher, wir denken darüber

nach», sagte Fältskog im erwähnten Interview.

Es würde anlässlich des Jubiläums einige Pläne

geben. Agnetha selbst krebste im selben Interview

jedoch zurück: «Ich weiss noch nicht, was

dabei herauskommt und ich will es momentan

auch nicht so genau wissen.» Spekulationen

über eine Wiedervereinigung geistern immer

wieder rum. Gerüchten zufolge wurde den vier

Mitgliedern auch schon eine Milliarde Dollar

für eine Wiedervereinigung angeboten, was

alle aber dankend ablehnten. Und entgegen der

Annahme, dass sich Abba 1983 getrennt haben,

ist die Band im Prinzip noch vereint, nur gab es

seither kein neues Album mehr. Die Trennung

von Abba wurde nie offiziell bekanntgegeben.

(dd)

© pd

dass nun Musiker Adam Levine in den Olymp

der Sexgötter aufsteigt. Auch der Auserwählte

selbst konnte es kaum glauben, hielt die Auszeichnung

zuerst für einen Scherz und fühlt

sich nun doch sehr gebauchpinselt. Auf einem

Bauch, der flach und doch nicht übertrainiert

ist, tattooverziert und doch glattrasiert. Damit

entspricht der Maroon 5-Sänger («This Love»,

«Moves Like Jagger») dem aktuellen Männer-

Ideal bild irgendwo zwischen Schnuckel und

Bad Boy, zwischen metro- und retrosexuell tatsächlich

perfekt. Auch seine Einstellung bezüglich

Homo-Ehe kann sich sehen lassen: «Alle

Menschen, die das wollen, sollten die Chance

haben, eine Ehe zu führen oder daran zu scheitern.»

Sein schwuler Bruder habe ihm viele

wertvolle Einsichten vermittelt. Die winzige

Chance auszustrahlen, er könnte selbst auch

gay sein, sehe er als Teil seines Jobs, obwohl

er seine Heterosexualität natürlich nicht verstecken

wolle. Danke für diese Träume, Adam!

Vom ersten Sexiest Man Alive 1985, Mel Gibson,

bis zu Adam Levine hat sich also nicht nur der

Look, sondern auch die Einstellung radikal geändert.

Und das ist natürlich schon verdammt

sexy… (rg)

© Polydor / Universal

Der Sonnenschein der Schlagerszene streckt

auch im Winter die Hände nach Goldtalern aus.

Schliesslich soll ihr Märchen weitergehen. Beatrice

Egli, Gewinnerin der letzten DSDS-Staffel,

ist seither mächtig auf der Überholspur. Ihr Album

«Glücksgefühle», welches gefühlte drei Sekunden

nach dem Sieg erschien, verkaufte sich

wie warme Semmeln. Als Prinzessin des Schlagers

befindet sich die aus Pfäffikon stammende

Blondine seither auf sämtlichen Bühnen, wo die

Musik spielt. Hinter ihren Songs steht, wie jeder

weiss, der deutsche «Pop-Titan» Dieter Bohlen.

Dass dieser weniger Komponist, sondern eher

ein Geschäftsmann mit einem Gespür für (Musik-)Noten

ist, beweist sich diese Tage. Nur ein

halbes Jahr nach «Glücksgefühle» erscheint eine

weitere neue CD mit dem Titel «Pure Lebensfreude».

Der neue Titel kann nicht als lyrischer

Höhepunkt angesehen werden, steht aber zweifelsfrei

für das Image von Beatrice Egli, welche

wohl trotz ihrem vollen Terminkalender wie

ein Honigkuchenpferd strahlt. Leider wächst

die Befürchtung, dass mit der Veröffentlichung

des jüngsten Albums die ohne Frage talentierte

Sängerin zur Geldmaschine mutiert. Passend

zur Weihnachtszeit dürfen sich Egli und Bohlen

über ein kaufkräftiges Publikum freuen. Das ist

doch eher pures Kalkül statt pure Lebensfreude.

So sind die 16 neuen Titel ein stampfender Einheitsbrei,

welcher aber sicher die Aprés-Ski-Buden

aufmischen wird. Beatrice Egli selbst lacht

in ihrem neusten Video «Verrückt nach dir»

über diese Tatsache hinweg und präsentiert sich

gewohnt als höchst professionelle Sängerin.

Wir wünschen «unserem» Sonnenschein trotzdem

etwas mehr Zeit für die dringend benötigte

Kreativität im Musikstudio. (dd)

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Nachgefragt CRUISER Edition Winter 13/14

«Es gäbe sofort

ein Verbot für

billige Designer-

Fakes»

Was treibt Alf Heller, Drag

Queen, Moderator und Hairstylist?

Von Branko B. Gabriel

Alf Heller gehört zur Zürcher

Gay Community wie das Tüpfelchen

aufs i. Wer ist aber dieser

Alf Heller und was treibt er

sonst noch so im Leben, wenn

er nicht gerade in seiner Paraderolle

als Donna Tella unterwegs

ist? Das CR-Magazin hat

ihm zehn Fragen zur Person

gestellt.

CR: Alf, was ist dein grösster Albtraum?

ALF HELLER: Sex mit einer Drag Queen.

Was macht eine Dame von Welt wie du in der

Büezerstadt Winterthur?

ALF HELLER: Hallo, ich lebe im Herzen der Stadt

Zürich und kenne nur die Winter-Tour nach St.

Moritz! (A.d.R. Er betreibt in Winterthur einen

Coiffeursalon)

Seit Jahren bist du ein fester Bestandteil der

Gay Community. Wie hält Mann oder Frau

das aus?

ALF HELLER: Ich weiss nicht, wie Donna Tella es

aushält. Als Alf suche ich den Ausgleich in meinem

Leben bei meinen engsten und ehrlichen

Freunden, bei meiner Familie und meinem

Partner. Sie geben mir alles, was ich brauche.

DONNA TELLA: Mit Stella Divine, viel Champagner,

einem glamourösem Outfit und hohen Absätzen

ist alles gar kein Problem, das Leben ist ja

eine einzige Bühne!

Konntest du dich oder wolltest du dich

nicht mehr mit der Zurich-Pride-Festival-

Organisation identifizieren? Luca Papini

und du waren ja die Aushängeschilder der

Veranstaltung.

ALF HELLER: Danke! Auf diese Frage habe ich gewartet.

Nach über zehn Jahren gemeinnütziger

Ist es als Drag Queen schwierig, in der

Schweizer Showszene Fuss zu fassen?

DONNA TELLA: Nein, eigentlich gar nicht, aber es

geht tausendmal länger in der Schweiz als sonst

wo auf dem Planeten. Manchmal denke ich, es

wäre einfacher gewesen, mit einem C-Promi

ins Bett zu gehen und dann den «Blick» anzurufen.

So funktioniert die Schweizer Show-Szene.

Einmal bekannt, immer bekannt – egal womit,

warum oder wie.

Donna Tella ist ja viel unterwegs – was ist ihr

Beautygeheimnis?

DONNA TELLA: La Mer, ein Mieder, Moët & Chandon

Nektar Impérial und die Hoffnung, dass ich

noch einen super Beauty-Doc finde. Wenn ich

ihn gefunden habe, darfst du mit der Kamera

gerne dabei sein!

Seit über sieben Jahren bist du mit deinem

Mann zusammen. Bei Anlässen oder auf dem

roten Teppich sieht man ihn fast nie und

wenn, dann zwei Schritte hinter dir.

ALF HELLER: Ja, es gibt jemanden, der mich und

meine Macken aushält, und ich frage mich immer,

wie er das macht! Er begleitet mich sehr

gerne, muss aber nicht im Mittelpunkt stehen.

Und ja, ich stehe dazu, es gibt auch mal Abende,

da gehe ich ohne ihn aus und lass mich von

Freunden begleiten.

Was kann Donna Tella besser als Alf Heller

und umgekehrt?

ALF HELLER: Was wäre Donna Tella denn schon ohne

mich? Glaubt ihr wirklich, die eingebildete Kuh würde

ohne mich irgendetwas auf die Reihe bringen?

DONNA TELLA: Wer ist Alf Heller ?

Deine nächsten Showeinsätze?

DONNA TELLA: Oh, das kann ich gar nicht sagen, ich

muss zuerst mein Management fragen. Wenn

ich nur wüsste, wer das überhaupt ist.

12

Alf Heller © pd

Arbeit für die Pride (niemand im Verein ist oder

war länger dabei als ich) wurden wir beide –

ohne Vorankündigung – ausgetauscht. Ich hoffe,

die Verantwortlichen können gut schlafen. Ein

Danke und eine kleine Info wären sicher nicht

zu viel verlangt gewesen. Zum Glück hatte ich

letztes Jahr für mich schon Bilanz gezogen und

mich innerlich verabschiedet, die Zeit mit Jolanda

Orlando und Luca Papini habe ich immer

sehr bewusst genossen.

Einmal ein König sein, nicht nur im Bierzelt

auf der Wiesn. Was würdest du sofort ändern

oder erlassen?

ALF ODER DONNA: Es gäbe sofort ein Verbot für billige

Designer-Fakes!

ALF HELLER: Wenn ich schon der König wäre, würde

ich mir ein Schloss bauen – auch wenn es nur

aus Luft ist.

www.alfheller.ch, www.alfhellerforhair.ch


WERBEANSTALT.CH

Infos über HIV

auf aids.ch

Damit HIV künftig nicht mehr lebenslänglich heisst.

Am 1. Dezember 2013 ist Weltaidstag. Noch immer gibt es bei der HIV-Infektion keine Heilung.

Deswegen engagiert sich ViiV Healthcare für die Unterstützung Betroffener und arbeitet

zusammen mit der wissenschaftlichen Community mit Hochdruck an der Entwicklung hochwirksamer

und innovativer Medikamente für die HIV-Therapie und Prävention von Neuinfektionen

– Damit HIV in Zukunft nicht mehr ein lebenslanges Urteil bedeutet.

ViiV Healthcare GmbH, Talstrasse 3–5, 3053 Münchenbuchsee, www.viivhealthcare.com

CH/HIV/0012/13/13.11.2013/11.2013


Interview CRUISER Edition Winter 13/14

«Auch ich habe

eine weibliche

Seite!»

Luis Bonfiglio, «Gay Model of

the Year 2013»,

im grossen Interview

Von Daniel Diriwächter

Luis Bonfiglio, 25, Designer

von Beruf, wusste schon mit

13 Jahren, wie sein Lebenslauf

aussieht. Dass der Titel

«Gay Model of the Year 2013»

dazu kam, wird seiner Karriere

nicht schaden. Als solcher

setzt er sich aktuell für die

Kampagne «Stop Homophobia»

ein. Im grossen CR-Interview

erzählt Luis Bonfiglio zudem,

was diesen Winter nicht

getragen werden sollte.

CR-MAGAZIN: Lieber Luis, Du bist das Gesicht der

Kampagne «Stop Homophobia – in jedem von

uns steckt das zweite Geschlecht». Erzähl

uns von dieser Kampagne.

LUIS BONFIGLIO: Diese Kampagne soll erreichen, dass

«wir» zeigen dürfen, wer «wir» sind, ohne dabei

Angst zu haben. Einige Menschen zeigen sich in

Gesellschaft anders, als sie sich innerlich fühlen.

Beispielsweise geben sich junge Schwule oft als

heterosexuell aus. Oder Transsexuelle, die ein

Doppelleben führen, weil sie es nicht wagen, ihre

wahre Natur in der Öffentlichkeit auszuleben.

Aber in der Schweiz sind wir doch mittlerweile

weit gekommen?

Heutzutage ist die Gesellschaft in der Schweiz offener

als früher, aber noch immer gibt es Diskriminierungen.

Besonders durch Menschen, die

noch nie mit LGBT-Themen konfrontiert wurden.

Sie kennen nur die Klischees aus Film und Fernsehen.

Wenn wir mit der Kampagne deren Augen

öffnen, bin ich sicher, dass Mobbing und sonstige

dumme Sprüche in der Schweiz weniger werden.

Als Gesicht der Kampagne wirkst du weiblich

und männlich ...

... genau darum soll es auch gehen. Ich als männlicher

Typ mit Vollbart in einem fantastischen

Haute-Couture-Kleid. Auch ich besitze eine feminine

Seite, und ich habe keine Angst, sie auch zu

zeigen. Der Slogan der Kampagne heisst ja auch

«In jedem von uns steckt das zweite Geschlecht».

Denkst Du, jeder ist ein wenig schwul – oder

lesbisch?

Homosexualität gibt es schon seit Menschengedenken.

Früher, etwa in den 1970er Jahren,

konnte man in manchen Ländern seine Sexualität

offener ausleben, ich denke da an die «Freie

Liebe». Aber auch bei den alten Griechen war

Homosexualität akzeptiert. Jeder soll selbst

entscheiden, auf welches Geschlecht er steht.

Manchmal braucht das aber Zeit, und man muss

experimentieren (lächelt).

Hast Du viele Experimente vorgenommen?

Ich persönlich wusste schon als kleiner Junge,

dass ich schwul bin. Aber ich finde es wichtig,

sich die Zeit für das Coming-Out zu nehmen.

Und das habe ich auch getan.

Zurück zur Kampagne – wie entstand dieses

Shooting?

Ich wurde von der Top-Visagistin Inge Puchta an

einen Event eingeladen. Ihre Aufgabe war es, an

diesem Abend ein Model zu schminken, während

ich die passenden Kleider liefern sollte. Die

Zusammenarbeit funktionierte, und im Laufe

des Abends erzählte ich ihr von meiner Idee von

der Frau mit Bart. Sie war begeistert, unser gemeinsamer

Fotograf Ralf Eyertt ebenfalls, und

so entstand das ganze Konzept, welches wir

im Oh-La-La-Liebeszirkus schliesslich umsetzen

durften. Es war dabei zwar extrem kalt, aber als

Model musste ich professionell bleiben, nicht?

Aber sicher, und wie geht es weiter mit der

Kampagne?

In den kommenden Tagen werde ich mich mit

der Geschäftsführerin von Pink Cross, Alicia

Parel, treffen, sie ist sehr an meinem Projekt

interessiert. Was genau daraus wird, steht aber

noch in den Sternen. Im Moment geht es einfach

darum, dass «Stop Homophobia» bei den Leuten

gut ankommt.

Sprechen wir über Deinen Titel «Gay Model

of the Year». Wie kam es zum Casting?

Das war an einem Samstagabend, draussen

ging das Züri-Fest über die Bühne, und ich lag

krank zuhause. Da wurde ich im Chat angeschrieben,

ob ich nicht Lust hätte, am folgenden

Sonntag an das Casting der «Gay Model of

the Year»-Wahlen 2013 zu kommen. Zuerst war

ich skeptisch, aber die Organisatoren konnten

mich schliesslich überzeugen. Und so nahm

alles seinen Lauf.

Wieso wolltest du ein Gay-Model und nicht

ein Mister Gay werden?

Da sich die Mr. Gay-Organisation aufgelöst hat,

lag das nicht mehr drin. Aber damit die ganze

Geschichte des Mr. Gay nicht vergessen geht,

betiteln mich viele nun auch als Mister, ich

bin also ein «Mister Gay Model of the Year». Am

Ende will ich aber ein Vorbild sein für Jung und

Alt. Die Wahlen sind weniger ein Schönheitswettbewerb,

sondern sollen ein Zeichen für Toleranz

setzen.

Durch welche Deiner Vorzüge hast die Wahl

gewonnen?

Ich glaube, weil ich in erster Linie ich selbst

war, also offen, ehrlich, menschlich und bodenständig.

Und natürlich konnte ich die

Jury mit meinem Talent als Fashion-Designer

überzeugen. In der Talentshow musste

ich innerhalb von zwei Minuten ein Design für

eine rote Robe kreieren – und das auf einer riesigen

Leinwand. Obwohl ich gezittert habe, holte

ich die höchste Punktzahl.

14


CRUISER Edition Winter 13/14

Interview

Seither warst du auch bei den Mr. Gay Europe-

und MrGay World-Wahlen mit dabei. Wie

war deine Reise bislang?

Egal ob in Prag oder Antwerpen, es war einfach

eine tolle Erfahrung! Ich durfte viele tolle

Menschen kennenlernen, und es war eine

Wahnsinns-Zeit. Obwohl es sehr anstrengend

In deinem Leben bist du längst Designer –

deine Reise war daher schon lang. Stimmt es,

dass Du mit 13 Jahren Deinen Zukunftsplan

geschrieben hast?

Ja, während die anderen draussen spielten, feilte

ich an meiner Zukunft. Ich wusste schon immer,

was ich machen will, deswegen war es für

mich wichtig, einen Plan niederzuschreiben,

den ich auch befolgte.

Das benötigt viel Durchhaltewillen, oder?

Ja, es war viel und harte Arbeit, und es war teilweise

auch wichtig, dass ich nicht den Glauben

Du hast bereits Dein eigenes Label: Luis Bonfiglio

Couture. Beschreib uns Deine Kreationen.

Mein Label ist sehr speziell. Wer einmal ein

Kleid von mir getragen hat, der bleibt ein Fan

(lächelt), um ein Zitat einer meiner Kundinnen

zu wiederholen. Mein Stil ist sehr feminin,

chic, speziell und einzigartig bei der Stoffwahl.

Da ich aber derzeit für eine andere Firma und

deren Damen- und Herrenkollektionen arbeite,

bleibt wenig Zeit für meine Designs. Meine

Stammkundinnen kommen trotzdem zu mir,

schliesslich bleibt das Design ja ein «Luis Bonfiglio».

Für hiesige Persönlichkeiten konntest du

schon Kleider gestalten. Mit welchem internationalen

Superstar möchtest du gerne arbeiten?

Schwierige Frage.. vielleicht mit Supermodel

Cara Delevigne, ich liebe diese Frau. Oder mit

Sophia Loren, sie sieht trotz ihrem Alter noch

immer fantastisch aus.

Da wir hier schon einen Experten haben, erzähl

uns vom Winter-Trend.

Die Trends spalten sich momentan sehr. Man

sieht viele Prints, Stoffmixe aller Art wie Leder-

und Baumwollstoffe, viele Farben, die auch

beweisen, dass der Winter nicht düster sein

muss. Dann sind die Schnitte luftig und bequem.

Bei den Herren dominieren dieses Jahr

grobe XXL-Schals und Mützen. Auch verzichtet

der modebewusste Mann im Winter nie auf die

Sonnenbrille.

Und was geht gar nicht?

«Mit Stil frieren», kann ich da nur sagen. Dünne

Jäckchen aus der Sommerkollektion tragen, nur

damit die Leute wissen, man hatte einmal Stil,

ist lächerlich. Es gibt doch so viele tolle Winter-

Klamotten, die super ausschauen.

Gay Model of the Year 2013, Luis Bonfiglio © Ralf Eyertt

ist, wenn du zehn Tage von morgens bis spät

nachts für Shootings, Presse, Wettbewerbe usw.

unterwegs bist. Trotzdem war es eine unvergessliche

Reise.

an mich selbst verlor. Meine Freunde und die

Familie haben mich dabei immer unterstützt,

das war sehr wichtig für mich.

Hast du auch Vorbilder in der Modewelt?

Zu Beginn meiner Laufbahn war das der Meister

der Stoffe John Galliano, auch jetzt noch, trotz dem

Skandal. Es gibt viele tolle Designer, wie Armani

oder Stella McCartney, aber ich kann mich eher

mit Galliano identifizieren. Seine Kleider sind

wunderschöne Kunstwerke.

Der Designer

Bereits mit 13 Jahren wusste Luis Bonfiglio aus

Rorschach, SG, dass er Mode-Designer werden

wollte. Mit einem Studium an der Zürcher Hochschule

für Gestaltung kam er seinem Traum

näher. In Luzern absolvierte er später ein Praktikum

als Bekleidungsgestalter in der Damenmode.

Eine Lehre als Detailhandelsfachmann

folgte, bei der er parallel die Aufnahmeprüfung

zur Schweizerischen Textil-Fachschule bestand.

2010 startete er sein Studium als Fashion-Designer,

das er im Sommer 2012 mit Erfolg abschloss.

Schon davor gründete er sein eigenes

Label «Luis Bonfiglio Couture». Im Juni 2013

gewann Luis Bonfiglio den Titel «Gay Model of

the Year 2013».

15


Szene CRUISER Edition Winter 13/14

Partys und Events Seite 69

Homosexuell, heterofreundlich

Pünktlich zum Samichlaus-Abend heizen

die Veranstalter mit einem Berliner Act ein.

Uschi&Hans vom angesagten deutschen Label

«der turnbeutel», unter dem unter anderem

Grös sen wie Oliver Schories segeln, besuchen

die Bundeshauptstadt.

Uschi&Hans sind ein Duo wie Bonnie und Clyde,

doch sie stehlen nichts, höchstens die Herzen

der Clubgänger! Mit viel Charme, voller

Einlass ab 18 Jahren. Es gibt Partytickets sowie

eine Reise nach London zu gewinnen. SMS mit

dem Keyword «Paradise» an 079 807 10 30 (Normaltarif

ca. 10 Rp.)

Paradise Garage Birthday

Freitag, 6. Dezember, ab 23 Uhr

Supermarket, Geroldstr. 17, 8005 Zürich

www.HouseFashion.ch

elektronischer Schmuckstücke und mit dem

gewissen Etwas an Verrücktheit verzaubern

die beiden Weltenbummler die deutschen Tanzflächen.

Sie sind Garanten für heissen und verspielten

Sound.

Fürs Aufwärmen ist l-dopa zuständig. Die Newcomerin

aus Basel legt einen deepen Teppich

aus Housebeats, auf dem dann wie immer bis

zum Tagesanbruch durchgetanzt werden kann.

Ticketreservation unter www.seite69.ch

Seite 69, Freitag, 6. Dezember, 22 Uhr bis 5 Uhr

Eintritt: 15.– CHF

Kapitel, Bollwerk 41, 3011 Bern

www.seite69.ch

Paradise Garage

Birthday Special

Der Zürcher Kult-Club Supermarket eignet sich

bestens für ein monatliches Rendez-vous. Mit

den DJs Peeza – Angel O. – Alesh and Friends

sind wiederum renommierte Plattenkünstler

im Hause. Paradise Garage in Zürich feiert ein

Revival des legendären New Yorker Clubs und

seinen 1. Geburtstag, alles unter dem Motto:

Adam und Adam sowie Eva und Eva oder beides.

ok Sébastien

Neue Partyreihe in Basel

Ab Dezember gibt’s in Basel eine neue Partyreihe

«with friends from Basel, Glasgow and

Berlin» unter dem Namen «ok Sébastien» Mit

dem Aufruf: «Sébastien, wir werden nie mehr

so jung und schön sein, wie wir es in dieser

Nacht sind» wollen die Veranstalter alle, die der

Ansicht sind «gay ist ok», zum Feiern bis in die

Morgenstunden bewegen.

ok Sébastien

Freitag, 13. Dezember, 22 Uhr bis 6 Uhr

Balz Club, Steinenbachgässlein 34, 4051 Basel

www.oksebastien.tumblr.com

Electric Heaven

Mit Progressive House

Im Rahmen der Partyreihe Electric Heaven zeigt

der Himmel die ganze Bandbreite der elektronischen

Musik. Im Dezember ist die Reihe an

Progressive House. Und wer wäre hierzu besser

geeignet als Franco, ehemaliger Resident DJ im

unvergesslichen Spidergalaxy und später im

Loop38? Auch La Luna geniesst in der Progres-

16


CRUISER Edition Winter 13/14

Szene

sive-Community einen hervorragenden Ruf für

ihre schweisstreibenden DJ-Sets.

Electric Heaven

Freitag, 13. Dezember, ab 22 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch

Boyahkasha!

Hosted by GMF Berlin

Das Highlight in der Party-Agenda zahlreicher

Gays und Open-minded-People kommt an Weihnachten

ins Zürcher Plaza. Diesmal in einer Kooperation,

die Seltenheitsfaktor hat und sehr

viele Herzen höher schlagen lässt: Das weltweit

bekannte GMF aus Berlin kommt nach Zürich

und hat seine Resident-DJs und den allerneusten

Berliner Sound im Gepäck. Das Label, welches

jeden Sonntag die obersten Etagen eines Hochhaus

am Berliner Alexanderplatz bis zum Bersten

füllt und somit jede Woche aufs Neue für

unvergessliche Nächte sorgt, wird die Boyahkasha

an diesem einmaligen Abend hosten. Mit

Hosted byGMF BERLIN

DJs

Animations

Weihnachten

Mi

DEZ

25

WWW.PLAZA-ZURICH.CH • WWW.BOYAHKASHA.CH • WWW.GMF-BERLIN.DE

VVK-TICKETS: WWW.STARTICKET.CH

22

AB 18J

Uhr

DJ Alfie Levi als Headliner, Gloria Viagra und

Nicki Dynamite (Hamburg).

Nach Zürich kommen also Hochkaräter in Sachen

Partystimmung und queerem Entertainment.

Aber auch die beiden Zürcher DJs José

Parra und Zör Gollin stehen mit ihrem Namen

für prall gefüllte Säle und allerfeinsten Sound.

Dazu stehen die wildesten und durchgeknalltesten

Live Acts dieser Stadt auf der Bühne.

Boyahkasha!, ab 18 Jahren

Mittwoch, 25. Dezember, 22 Uhr bis 5 Uhr

Plaza, Badenerstrasse 109, 8004 Zürich

www.starticket.ch, www.boyahkasha.ch

All Night Long

Mit crazy DJ Rene S.

Die legendäre All Night Long Party kommt zurück!

Jahrelang galt sie als die verrückteste Party

im Kaufleuten, wenn nicht sogar von ganz

Zürich. DJ Rene S., den als crazy zu bezeichnen

eine Untertreibung ist, hat die All Night Long zu

einem Spektakel gemacht. Nicht nur durch die

Musik, sondern auch durch die Deko, Kostüme

und vor allem die Performances, die immer irgendwo

zwischen Kunst und gepflegtem Trash

schwanken. Wer René S. und All Night Long

kennt, kann sich auf einen Abend voller Überraschungen,

Crazyness, viel gute Musik und

wahrscheinlich auch den einen oder anderen

Skandal freuen!

Mittwoch, 25. Dezember, ab 22 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch

Wonderworld

Waikiki Summer

Waikiki Summer heisst, mit sexy Beach-Outfits

und zu heissen Rhythmen die Winterkälte

wegtanzen und feiern. Super-Star DJ RW bringt

zusammen mit DJ Jose Jones, DJ Wollana und

Resident DJ ajaxx sommerliche Feier- und Ferienstimmung

mit. Dazu kommt die passende

Sommer-Sonne-Strand-Deko, damit keiner

mehr merkt, dass er mitten im kalten Zürich ist.

DJ RW bringt mit seinen treibenden Progressive

& Tribal Sounds regelmässig die Massen in Amsterdam,

Antwerpen, Paris in Extase. Newcomer

DJ Jose Jones kennt genau die richtigen Sounds

für eine heisse Stimmung auf dem Dancefloor.

DJ Wollana bringt mit seiner wilden Mischung

aus Pop, Disco und Schlager jeden Floor zum

Mitsingen und Schunkeln. Resident DJ ajaxx

bildet den perfekten Abschluss dieses Line-Ups.

Wer nach dieser Nacht noch nicht genug hat,

kann am 26. Dezember im Club Bagatelle 93

ab 5 Uhr bei der offiziellen Afterhour den ganzen

Morgen lang zu den härteren Afterhour-

Sounds von DJ Vasco, DJ RW und DJ Jose Jones

weitertanzen.

Wonderworld

Mittwoch, 25. Dezember, ab 22 Uhr

Club X-TRA, Limmatstrasse 118, 8005 Zürich

www.x-tra.ch

Icon – Gaycon

Auf zu Runde zwei!

Nach der Labeltaufe vom Oktober heisst es

nun «auf zu Runde zwei!» Icon-Gaycon präsentiert

sich im edlen Icon-Club mitten im Kreis

1, im Augustinerhof, unmittelbar bei der Zürcher

Bahnhofstrasse. An den Turntables stehen

unter anderem DJ Peeza, DJ Juiceppe und

DJ Dynam!ke. Sie bieten ein breites Musikrepertoire

von Charts über House bis Disco und Gay-

Classic’s Dress fashion and sexy!

Icon – Gaycon

Freitag, 27. Dezember, ab 23 Uhr, ICON Club

Augustinerhof, 8001 Zürich

www.icon-club.ch

I think he is gay

– I think she is gay

Crazy, sexy & gay

Nach der erfolgreichen letztjährigen «I think

he is gay — I think she is gay»-Party soll dieses

Jahr nochmal eins draufgesetzt werden. Das

Moods kommt so richtig zum Beben: Crazy, sexy

& gay! Nicht umsonst heisst «Gay» auch bunt,

glänzend und lebenslustig: Genau so sollen die

LesBiSchwulen Partys «I think he is gay —I think

she is gay» sein. Mit House, Charts & Partytunes.

Ausserdem gibt’s eine Reise zu gewinnen: SMS

mit dem Keyword «Moods» an 079 807 10 30

(Normaltarif ca. 10 Rp.). Es gibt Partytickets sowie

eine Reise in die Trend-Metropole London

zu gewinnen.

I think he is gay — I think she is gay

Samstag, 28. Dezember, Ab 23 Uhr

Moods, Schiffbaustrasse 6, 8005 Zürich

www.moods.ch

Jack

New Year‘s Eve Special

Jack lässt das alte Jahr links liegen und startet

mit dem ungewöhnlichen Partystart um 24 Uhr

direkt ins 2014 und lässt die Raketen in Form

von musikalischen Top Acts knallen, welche er

extra aus Berlin einfliegen lässt. An dieser Jack-

Party wird gefeiert bis in den frühen Morgen!

Zur Nacht der Nächte wird das Berliner GMF

gleich mit zwei Acts vertreten sein – für Jack

entsendet das weit über die Grenzen der deutschen

Hauptstadt hinaus bekannte Label nämlich

zwei seiner Aushängeschilder nach Zürich:

Maringo und Gloria Viagra. Zudem gibt’s lokale

Unterstützung von Juiceppe und Angel O.

Für seine Fingerfertigkeiten am Mischpult und

für sein Gespür für treibende Vocal-, Tech- und

Progressive House-Sets bekannt ist Maringo. Er

stellte sein Können ausser im GMF, wo er als Resident

aufspielt, schon im Klub International,

im Kit Kat Club, aber auch in all den anderen angesagten

Locations in Berlin unter Beweis. Mit

Gloria Viagra bringt er ein Berliner Gspänli mit

nach Zürich. Die wohl berühmteste Transe Ber-

17


Szene CRUISER Edition Winter 13/14

lins wird es sich an den Reglern in der Lounge

bequem machen und die Gäste mit ihrem trashigen

Pop-Set zum Tanzen bringen. Neben den

Headlinern steigen in dieser Nacht auch die

Lokalhelden Juiceppe und Angel O. in den Ring.

Die limitierten Tickets gibts zum Vorzugspreis

von 25.– statt 30.– Franken in der Pelikanbar des

Kaufleuten, bei Daniel H. und bei Ministry of

Kink oder auch online unter jackcompany.com

House & Tribal Sounds werden das neue Jahr

so richtig willkommen heissen und die Gäste

eine freudige Neujahrsnacht mit Freunden erleben

lassen.

Dazu werden die crazy Dancers von Electricious

und fantastische Lasershows ein ausgezeichnetes

Partyerlebnis schaffen.

Abendkasse: 30 CHF. Tickets gibt’s online

über starticket.ch. Vorverkauf bei Cranberry,

Ministry of Kink, Männerzone und Sauna

Moustache.

Jack – New Year‘s Eve Special

Dienstag, 31. Dezember, ab 24 Uhr

Festsaal, Pelikanplatz, 8001 Zürich

www.jackcompany.com

696club

Happy New Year

Zwei Institutionen haben das Ausgehverhalten

der Zürcher LGBT-Community in den letzten

20-Jahren entscheidend geprägt: das «T&M» im

Niederdorf und das «Labyrinth» in Zürich West.

Beide Clubs haben über die Stadtgrenzen und

über die Grenzen der Schweiz hinaus für das

Bild Zürichs als offene und tolerante Stadt geworben.

«Beide Clubs gibt es nicht mehr. Aber ohne sie

gäbe es auch den neuen 696club an der Badenerstrasse

Zürich-Altstetten nicht». So die Veranstalter.

Sie wollen in der Tradition dieser Lokale

versuchen, aus der Synthese von «T&M»

und «Laby» etwas Neues, Eigenständiges und

Zeitgemässes zu schaffen: Einen urbanen hetereofreundlichen

LGBT-Club, in dem friedvolles

Zusammenleben aller und Toleranz gross geschrieben

werden. Einen Club, mal schrill, mal

18

undergroundig, mal brav, mal exzentrisch, mal

queer, mal quer. Von Retro-Klängen über Trance,

progressive und experimentelle Sounds bis zu

den aktuellen Clubsounds soll alles Platz haben.

Zum Silvester / Neujahr ist die ganz grosse Party

angesagt!

696club

Happy New Year-Party, Dienstag, 31. Dezember

Badenerstrasse 696, 8048 Zürich

www.696club.ch

Silvester-Party

Im Heaven mit DJ Merte Rox

Für den Start ins neue Jahr holt das Heaven den

beliebten DJ Merte Rox vom 136° in Hamburg

nach Zürich. Mit seinem Mix aus Pop, House

und gelegentlich auch mal härteren Tönen ist

er der perfekte Garant für eine lange und ausgelassene

Feier bis weit in den Neujahrstag hinein.

Zusammen mit Zör Gollin wird er den Gästen

einen unvergesslichen Rutsch ins neue Jahr

bescheren. Und eines ist angesichts der beiden

DJs jetzt schon klar für den Anfang des neuen

Jahres: schöne Aussichten!

Mittwoch, 31. Dezember, ab 22 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch

Flexx Booom

Ausklang des Jahres

Zum Ausklang des Jahres bringt Flexx den Internationalen

Superstar DJane Sharon O’ Love

zusammen mit den flexx Resident DJs ajaxx und

Vasco in die Alte Kaserne. Uplifting Progressive

Flexx Booom

Dienstag, 31. Dezember

Alte Kaserne, Kanonengasse 16, 8004 Zürich

www.match-maker.ch

Behave

Anything but straight

Die Gay-Partys im Club beim Albisriederplatz

haben Tradition und erfreuen sich grosser Beliebtheit.

Dies dürfte zu einem grossen Teil

auf die warme Atmosphäre im Club und die

verspielte Dekoration zurückzuführen sein.

So können im Club, im Ruheraum oder im

Fumoir immer wieder neue Sachen entdeckt

werden. Aber auch musikalisch gibt es an den

Behave-Partys immer wieder neues zu entdecken.

Mit Dario La Mazza (u.a. Life is a bitch)

und Marco De Rosa (Cityboy Zürich) setzt Behave

auf zwei junge DJs, von denen man noch

viel hören wird. Tante Frieda freut sich auf

eine bunte Party!

Behave

Freitag, 17. Januar, ab 23 Uhr

Frieda Büxe, Friedaustrasse 23, 8003 Zürich

www.friedasbuexe.ch

Klubnacht

mit Steven Redant

Versprochen ist versprochen! Als bei seinem

letzten Auftritt in Zürich nicht alle Gäste im

Heaven Platz gefunden haben, hat Star-DJ Steven

Redant versprochen, dass er zurückkommen

wird. Im Januar ist es soweit. Dennoch wird

diese Nacht wohl genauso heiss werden wie im

Sommer. Dafür sorgt Steven mit seinem funky

und treibenden House. Steven Redant ist der

Liebling und Resident DJ an den «La Demence»-

Events. Er bringt selbst die grössten Hallen und

Open-Air-Partys zum Glühen. Man kann sich

also vorstellen, was abgeht, wenn er im intimen

und stimmigen Heaven-Club auflegt!

Samstag, 25. Januar, ab 22 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch


Unternehmen CRUISER Edition Winter 13/14

Konkurrenzlos

auf weiter Flur

Mann-o-Mann ist die

einzige Gay-Sauna im

Grossraum St. Gallen

Von Martin Ender

Im legendären T&M frotzelte

jeweils die noch legendärere

France Delon über die

schwulen Ostschweizer, die

aufgrund mangelnder Unterhaltungsmöglichkeiten

am

Wochenende Zürich überschwemmten.

Ist die Ostschweiz

wirklich ein schwules

Niemandsland? In Sachen

Sauna sicher nicht.

Als Schwulenmetropole kann man die Ostschweizer

Metropole St. Gallen kaum bezeichnen.

In der Stadt gab es dieses Jahr für Gays

gerade drei Treffpunkte: Die Bar Nuts, die Propellerbar

und die Sauna Mann-o-Mann.

Auf der Website präsentiert Martin Isele sein

Nuts an der Linsebühlstrasse als «musicbar and

danceclub» und wendet sich an sein Publikum

mit den Argumenten: «Ob Party an der Bar, chillen

in der Relaxlounge, plaudern und rauchen

im Fumoir, darten oder flippern im kleinen

Spielsalon oder am Wochenende abtanzen in

der Disco... das Nuts bietet für jeden Geschmack

etwas.» Die «Propeller-Bar» hat im August 2013

eröffnet und ist aus der ehemaligen Gaysauna

Augustinergasse entstanden. Bereits für

das Wochenende vom 23./24 November wurde

die «Ustrinkete» angekündigt. Denn im gleichen

Haus soll unter völlig anderer Leitung eine

Rockbar entstehen. Ein Schwulen-Treffpunkt

weniger in St. Gallen.

Sauna als Treffpunkt

Die gross angelegte Mann-o-Mann Sauna wurde

im November 2005 eröffnet. Jetzt, nach acht

Jahren, ist sie komplett renoviert worden und

erstrahlt in neuem Glanz. Walter Kost und sein

Fumoir © Mann-o-Mann

20


CRUISER Edition Winter 13/14

Unternehmen

Biosauna © Mann-o-Mann

Partner Silvan dal Molin, die Besitzer, sind überzeugt,

dass sie beitragen konnten, dass es in St.

Gallen wieder Treffpunkte für Gays gibt. Walter

weiss aber auch, dass es einen Tourismus gibt:

«Vor allem am Wochenende zieht es die Ostschweizer

in andere Städte. Doch der Tourismus

funktioniert auch andersrum, und so kommen

Zürcher und Gays aus der ganzen Schweiz zu

uns. Das ergibt ein ziemlich gemischtes Publikum.

Da wir hier im Grenzgebiet sind, kommen

auch viele Gäste aus dem Vorarlberg, dem süddeutschen

Raum oder aus dem Liechtenstein.»

Das Mann-o-Mann ist nach dem Verschwinden

zweier alteingesessener Saunas die einzige Gay-

Sauna der Stadt und in der Region. Auch die

früher noch nächstgelegene Sauna in Bad Ragaz

ist zu. Konstanz ist für Gays saunalos. Die

Konkurrenz liegt in weiter Ferne, in Zürich oder

München.

Eventabende

Eventabende sind heute in Saunen gefragt.

Dazu Walter: «Ja, auch bei uns. Wir haben den

Samstag zum Event-Tag gemacht. Am ersten

Samstag im Monat ist ‹Oriental Night›, am

zweiten ‹Youngster day›. Natürlich kommen

alle rein, die Jungen profitieren von einem

günstigeren Eintritt. Die Woche darauf findet

die ‹Candle Night› und am vierten Samstag

ein ‹Bärenabend› statt. Die ‹Oriental Night›

zieht im Moment am meisten Leute an. Das

ist aber nicht immer garantiert. Der Publikumsandrang

richtet sich auch nach der Wetterlage!»

Walter ist überzeugt, dass die Stärke

des Mann-o-Mann in der persönlichen, freundlichen

Bedienung liegt, dass die Gäste zudem

die Sauberkeit schätzen und sich ganz einfach

gerne in einem schönen, gepflegten Betrieb

aufhalten. Und er ist stolz darauf, dass der

Wellness-Bereich einer der bestausgebauten

im Gay-Segment ist.

Zur schwulen Gesundheit

Das CR-Magazin wollte natürlich von Walter

auch wissen, wie weit ein Saunabesitzer gegenüber

seinen Gästen verantwortlich ist für

sexuell übertragbare Krankheiten. Und was er

zu deren Schutz unternimmt. Hier sein Statement:

«Natürlich sind HIV und andere Geschlechtskrankheiten

ein Thema für uns. Wir arbeiten

eng mit der Infektiologie vom Kantonsspital

St. Gallen und mit der Aids-Hilfe St. Gallen zusammen.

Wir haben vier bis fünf Mal im Jahr

einen Abend, an dem wir Tests anbieten. Zu

vergünstigten Preisen oder auch mal als Gratis-Angebot.

Zudem sind wir auf einem guten

Standard, was die Prävention anbelangt. Es hat

in jeder Kabine alles, was man braucht, um sich

zu schützen. Des Weiteren hängen an unserer

Anschlagwand zum grossen Teil Informationen

zum Thema. Wir legen das ganze Print-Angebot

auf, das es zum Thema Gesundheit gibt. Man

kann sich hier bedienen. Nicht zuletzt können

sich die Leute auch an uns wenden, und wir geben

Auskunft, soweit wir das können, oder wir

verweisen die Leute an entsprechende Stellen.

Mir geht es darum, dass die Sauna-Gäste sich

bewusst werden, dass sie für ihre Gesundheit

letztendlich selber verantwortlich sind. Wir

können den Rahmen bieten, in dem es möglich

ist, sich zu schützen. Und das tun wir.»

Neuerungen

Mehr Fun, mehr Wellness. Unter diesem Aspekt

sind die Nasszone und der Darkbereich neu gestaltet

worden, um den gestiegenen Ansprüchen

der Gäste entgegenzukommen. Der vergrösserte

Darkbereich hat eine zusätzliche Kabine und ein

Labyrinth erhalten, um den Spieltrieb der Männer

anzuregen. Zusätzlich wurde eine Biosauna

eingebaut, die nicht ganz so heiss aufgeheizt

wird wie die Trockensauna. Und neu sind auch

die Duschen. Es gibt also einiges zu entdecken.

Wo ist St.Gallen gay?

Nuts

Musicbar und Danceclub

Linsebühlstrasse 37, 9000 St. Gallen

Dienstag bis Sonntag ab 20 Uhr geöffnet

Jeden letzten Freitag und Samstag im Monat

Verlängerung bis 3 Uhr

www.nuts-bar.ch

Badehaus Mann-o-Mann

St. Jakob-Strasse 91, 9000 St. Gallen

Sonntag – Freitag 14 Uhr – 22.30 Uhr

Samstag 14 Uhr – 1 Uhr

Geschlossen: 24., 25. und 31. Dezember

www.mann-o-mann.ch

21


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CRUISER Edition Winter 13/14

News Schweiz

Kundgebung gegen

CVP-Initiative

Hunderte haben auf dem

Berner Bundesplatz gegen die

CVP-Initiative demonstriert,

welche die Ehe als Verbindung

von Mann und Frau in

der Verfassung verankert will.

Die Initiative sei diskriminierend und werde

die nötige Öffnung der Ehe für Schwule und

Lesben verunmöglichen, argumentierten die

Rednerinnen und Redner von Pink Cross und

LOS, die sich Mitte November auf dem Berner

Bundesplatz eingefunden und zur Kundgebung

aufgerufen haben. Besonderes empört Schwule

und Lesben, dass der Bundesrat die Initiative

trotzdem zur Annahme empfiehlt. Beide Organisationen

fordern das Parlament auf, einen

Gegenvorschlag zur Initiative ohne den diskriminierenden

Passus zu beschliessen. In einer

symbolischen Aktion wurde zu Trauermusik

der Gleichstellungsartikel der Bundesverfassung

zu Grabe getragen.

Die CVP-Initiative will die finanzielle Benachteiligung

verheirateter Paare gegenüber Konkubinatspaaren

aufheben. Im Initiativtext wird

jedoch die Heirat ausdrücklich als Verbindung

von Mann und Frau festgelegt. Bislang definiert

die Verfassung das Recht auf Heirat und Familie,

ohne deren Modalitäten zu präzisieren.

Jugendsession

gegen Diskriminierung

Die Jugendsession sagte

Mitte November zwei Mal

mit grosser Mehrheit «Ja» zu

gleichen Rechten für LGBT-

Personen.

Mit 164 zu 11 Stimmen stimmten die Teilnehmenden

der Jugendsession für die Forderung

«Gegen die Diskriminierung aufgrund der sexuellen

Orientierung». Sie sprachen sich damit für

eine Ergänzung des Artikels 8 der Bundesverfassung

um die Merkmale «sexuelle Orientierung»

und «Geschlechtsidentität» aus. Die Jugendlichen

halten diese Präzisierung für notwendig,

weil der Begriff «Lebensform» nicht genügend

eindeutig ist. Die aktuelle Formulierung stehe

nicht mehr im Einklang mit der Schweizer Gesellschaft.

In der zweiten Forderung geht es um die völlige

rechtliche Gleichstellung von homo- und heterosexuellen

Paaren in Bezug auf die Ehe. Die

Jugendlichen sind der Ansicht, «dass die Mehrheit

der Schweizer Bevölkerung hinter gleichgeschlechtlichen

Ehen steht.» Dass zumindest

die Teilnehmenden der Jugendsession die Eheöffnung

befürworten, zeigt sich am Ergebnis,

das mit 123 zu 41 Stimmen sehr deutlich ausfiel.

Marco Fritschi, Leiter der Gaynossinnen: «Jetzt

müssen die gewählten Parlamentarierinnen

und Parlamentarier zeigen, dass sie die Forderungen

der Jugend ernst nehmen, indem sie

sich ebenfalls für die Gleichstellung aussprechen

und die Petitionen selbst annehmen.»

Schwule

Hochzeitsmesse

Mit «ColoredLove» wird im

nächsten Jahr ein Wedding-

Event für gleichgeschlechtliche

Paare organisiert.

Der schönste Tag im Leben soll geplant sein. Und

seit Schwule und Lesben auch den Bund der Ehe

eingehen können, müssen die traditionellen

Wedding-Planner umdenken. Am 14. und 15.

Februar findet darum im Papiersaal Sihlcity

die «ColoredLove» statt, eine Hochzeitsmesse

für Schwule und Lesben. Exklusive Aussteller

zeigen dort alles, was eine perfekte Hochzeit

braucht. Zudem haben sich alle Aussteller auf

gleichgeschlechtliche Paare spezialisiert und

bieten exklusive und individuelle Dienstleistungen

wie professionelle Hochzeitsfotografen,

spezialisierte Wedding-Planner oder köstliche

Hochzeitstorten an. Hinter «ColoredLove» stehen

Hayal Oezkan und Andy Markwalder, die

laut der Zeitung «20Minuten» überzeugt vom

Erfolg der Messe sind, da jede dritte Schweizer

Homo-Ehe in Zürich geschlossen wird.

www.coloredlove.ch

Lena und Janine © RTL

Lesbische Schweizer

Bäuerin

RTL freut sich über hohe Quoten

dank lesbischem Paar bei

«Bauer sucht Frau».

Noch immer vermögen die liebestollen deutschen

Bauern ein Millionenpublikum vor den

TV zu locken. Der Kölner Sender RTL hat mit

«Bauer sucht Frau» definitiv seine Schäfchen im

Trockenen. Dass die einsamen Landwirte aber

nicht von gestern sind, wurde bereits in der

letzten Staffel bewiesen, als zwei schwule Männer

ihr Glück suchten. In der neuen Staffel sind

mit Lena (24) und Janine (24) nun zwei Frauen

am Start. Dass die Modedesignerin Janine aus

Graubünden kommt, vermochte auch hierzulande

ein Rauschen im Blätterwald auszulösen.

Wie ihre männlichen Vorgänger präsentiert

sich das Paar, bei welchem es ziemlich schnell

gefunkt hat, als optisches Highlight einer Show,

die meist für einen gewissen Fremdschäm-Faktor

steht. Bäuerin Lena aus Niedersachsen will

jedoch auch für Akzeptanz sorgen: «Ich hoffe,

dass andere lesbische Frauen, die sich überhaupt

nicht trauen, durch meinen TV-Auftritt

Mut bekommen, damit offen zu leben», so Lena.

Janine jedenfalls ist schwer angetan, und bereits

wird von einer Hochzeit gesprochen. Laut

Facebook sind die beiden Blondinen seit Ende

Juli wirklich ein Paar.

Guter Start für

696 Club

Der neue Gay-Club in Zürich-

Altstetten kann entgegen

aller Kritik überzeugen.

Am 9. November eröffnete der «696-Club» im

westlichen Kreis 9 in Zürich seine Tore. Der

neue Tanztempel unter der Leitung von Stephan

Zimmermann und Christian Studer konnte

bislang überzeugen. Der Club startete mit

wenig Vorschusslorbeeren, doch die Gäste der

Eröffnung zeigten sich durchaus angetan. «Mir

gefällt, dass der Club etwas verschachtelt ist

und man sich, wenn nötig, aus dem Weg gehen

kann wie früher im T&M», so Besucher Andy S.

gegenüber dem CR-Magazin. Als Magnet erwies

sich auch der kleine Darkroom, offenbar ein Bedürfnis

in der Zürcher Gay-Commmunity nach

dem Ende vom «AAAH!». Zimmermann und Studer

gestalten nun jeden Samstag verschiedene

Events im «696 Club». Der Eintritt kostet jeweils

23 Franken, die bewachte Garderobe bleibt vorerst

gratis.

23


News Schweiz CRUISER Edition Winter 13/14

Europas beliebtestes

Gay-Skiweek-Festival

Die 10. Arosa-Gay-Skiweek

findet vom 12. bis 19. Januar

statt, mit dabei Ivo, der Gewinner

des Wettbewerbs im

CR-Magazin.

Natürlich sind die Veranstalter auf dieses Jubiläum

stolz. Was einst bescheiden und klein

begann, ist heute zu einer der grössten lesbisch

– schwulen Wintersportwochen Europas geworden.

Das soll natürlich schön gefeiert werden.

Mit einem Jubiläumsprogramm, das sich sehen

lässt, der Skigebiet-Verbindung Arosa-Lenzerheide,

deren Eröffnung zwar mit Verspätung,

aber doch in dieser Zeit erfolgen soll. Somit

schwappt die Gay Skiweek von nun an bis in die

Lenzerheide hinüber!

«Wenn Arosa und Lenzerheide im Januar 2014

die neue Doppel-Pendelbahn vom Hörnli aufs

Urdenfürggli eröffnen, hat die Schweiz ein neues

Traumpaar: Aus zwei Skigebieten wird ein

Winterparadies mit 225 schneesicheren Pistenkilometern,

doppelt so vielen urchigen Berghütten

und rekordverdächtigen Sonnentagen.

Arosa Lenzerheide wird zur grössten zusammenhängenden

Skiregion Graubündens und

gehört neu zu den Top 10 des Landes», so die

Tourismuswerbung.

Das CR-Magazin begleitet seit Jahren die Gay-

Skiweek und hat auch dieses Jahr einen Wettbewerb

ausgeschrieben, an dem es jeweils eine

Woche Winterferien für zwei Personen gibt mit

allem Drum und Dran zu gewinnen. Vom Hotelaufenthalt

bis zum Eventpass. Der Gewinn geht

dieses Jahr nach Reinach BL. Der überglückliche

Gewinner heisst Ivo Brägger und freut sich,

seinen Freund mit dieser Ferienwoche überraschen

zu dürfen. CR gratuliert und wünscht

eine sonnige Woche!

www.arosa-gayskiweek.com

Diego datet Daniel

Die Zürcher Verkehrsbetriebe

setzen bei ihrer Online-Kontaktbörse

auch auf schwule User.

Bereits im Sommer 2012 lancierten die Zürcher

Verkehrbetriebe (VBZ) eine Art Flirt-Plattform

mit dem Titel «Gesehen@VBZ». Damals wurde in

der Werbung für die Plattform bewusst auf die

Sexualität verzichtet. Natascha Klinger, Pressesprecherin

der VBZ, damals im Interview: «Obschon

uns natürlich klar ist, dass die Plattform

in erster Linie fürs Flirten genutzt wird, soll die

Plattform nicht eine Art Partnervermittlung

sein, sondern mehr im Sinne einer Kontaktbörse

funktionieren.»

Mittlerweile setzt die VBZ aber ganz konkret

auf den Flirt-Faktor. Wurde früher mit «Tina

trifft Tobi» geworben, ist heute von «Diego datet

Daniel» die Rede. Die Plattform selbst präsentiert

sich noch immer unaufgeregt. Nur eine

Email-Adresse ist nötig, um bei «Gesehen@VBZ»

mitzumachen.

www.vbz.ch

Das besondere

Wochenende

Beim «Checkpoint im Gespräch»

im Januar treffen sich

die Teilnehmer der «Queer+»-

Wochenenden.

Zweimal im Jahr, jeweils im November und

im April, finden die Workshop-Wochenenden

mit dem Titel «Queer+» für neu mit HIV diagnostizierte

Männer und ihre Partner statt. In

verschiedenen Workshops lernen sie Wichtiges,

Nützliches und Gesundes.

Bei «Checkpoint im Gespräch» Ende Januar können

sich die Teilnehmer dieser Wochenenden

nochmals treffen, sich weiter vernetzen und

ihre Erfahrungen austauschen. Checkpoint-

Mitarbeiter moderieren und sammeln Informationen,

die für kommende Wochenenden

nützlich sind.

Restaurant Bubbles, Werdstrasse 54,

8004 Zürich

Freitag, 31. Januar 2014,

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CRUISER Edition Winter 13/14

Kolumne

Kacken mit Aussicht,

respektive

schöner Bumsen

Von Michi Rüegg

Manches an meiner Wohnung mag ich sehr. Ich

besitze zwei Toiletten, eine davon liegt gleich

an einem raumhohen Fenster. Sie hat einen geheizten

Sitzring. Wenn man sich drauf setzt, hat

man den Blick runter auf die Strasse, die Wiese

und die Häuser dahinter. Man kann in aller

Ruhe kacken und dabei den Leuten zuschauen,

die ihre Leons und Sophies in den Kindergarten

zerren. Den besten Blick hat man auf den

Parkplatz einer Freikirche. Der Stuhlgang am

Sonntag zwischen Neun und Zehn ist jeweils

das Highlight der Woche. Die Massagedüsen

des koreanischen Bidet-Aufsatzes machen das

Kacken letztlich zu einem besonderen Erlebnis

für alle Sinne. Das Wasser ist wohlig warm, mit

Silberionen durchsetzt.

Früher, als ich jung und «noch mein Leben licht

war», lernte ich oft Männer kennen. Meine ersten

beiden Wohnungen lagen in kurzer Distanz zu

mehreren Gaybars, was den Vollzug von angebandeltem

Geschlechtsverkehr enorm erleichterte.

Es war, als hätte ich meinen eigenen privaten

Darkroom. «Keine Widerrede», sagte ich jeweils,

«das Bett steht gleich da drüben.» Na gut, sagten

sich die Jungs, und trotteten neben mir her.

Der Nachteil dieser Wohnungen war, dass sie

nicht besonders repräsentativ waren. Die erste

verfügte über gerade mal 12 Quadratmeter und

war damit kleiner als ein Sitz in der First Class

von Singapore Airlines. Die zweite war grösser,

doch unglaublich hässlich. Zudem teilte ich sie

mit einem anderen Typen und seinen zwei bipolaren

Katzen.

Ich dachte damals oft daran, wie schön es wäre,

eine eindrucksvolle Wohnung zu haben. Die

Jungs würden zur Tür hereinkommen und den

riesigen Salon mit dem Konzertflügel sehen.

Dann wären sie bereits hin und weg. Ich würde

sie durch meine palastähnlichen Gemächer

führen. Und weil sie so ergriffen davon wären,

würde auch der Sex toll werden. So ähnlich

habe ich mir das ausgemalt.

Zum Palast habe ich es nie gebracht. Aber würde

ich heute noch Herrenbesuch empfangen,

müsste ich mich zumindest nicht für meine

Lebensumstände schämen. Anders als ein paar

der Dates, für die ich mich damals erwärmt hatte.

Darunter waren auch der eine oder andere,

der irgendwie Klasse hatte. Man war damals ja

noch sehr jung, was sag ich, 20, 25 Jahre. Und

wenn man dann mal mit einem Mitdreissiger

nach Hause ging, erwartete man einen gewissen

Standard.

Doch meist ging die Tür auf, und anstelle eines

Konzertflügels stand da eine geblümte Couch.

Das Schlafzimmer war vollgerümpelt mit Zeug,

das Bett mit einem Rennauto-Duvet bezogen,

das gefühlte tausend Mal gewaschen worden

war, bloss nicht in den vergangenen sechs Monaten.

Nennt mich einen Snob, aber den besten

Sex meines Lebens hatte ich nie in derartigen

Räumen. Die Umwelt beeinflusst schliesslich

unser Empfinden. Sex kann auch dann schmutzig

sein, wenn die Umgebung es nicht ist. Und

wenn schon Ficken auf dem Klo, dann bitte mit

geheiztem Sitzring und Massagedüsen.

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31.12. Silvester Dinner

Reservation erforderlich

Anschliessend Party 4 all

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6. 1. Drei KönigINNEN

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16.1. Vernissage

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von Marianne Feder

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23.1. Winterblues & Vitamines

Bringt Sonne ins Herz und Power ins Blut

6.2. Hüttenzauber auf 414 M.ü.M.

14.2. Valentinstag

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CRUISER Edition Winter 13/14

Fotostrecke

Bruno Miguel da Silva

Photographer

www.brunoworld.com

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Lifestyle CRUISER Edition Winter 13/14

HOT 4 YOU!

Bester Kaffeegenuss

Gutes Tun und dabei eine feine Tasse Kaffee geniessen, das kann man jetzt bei

Coffee Circle. Denn das Start-Up-Unternehmen setzt auf beste handverlesene

Bohnenqualität aus Äthiopien und setzt sich so vor Ort für Nachhaltigkeit ein.

Pro verkauftem Kilogramm Kaffee investiert Coffee Circle je einen Franken in

Entwicklungsprojekte in den Bereichen Gesundheit und Bildung, die das Unternehmen

selbst bei den Kaffeebauern in Äthiopien umsetzt. Zu Weihnachten

gibt’s ein tolles Geschenkset mit 500gr. Yirgacheffe-Kaffee, einer Original French

Press und einer lustigen Schnurrbarttasse. 2011 wurde der bio-zertifizierte und

nachhaltig angebaute Yirgacheffe-Kaffee «mit seinen wunderschönen blumigfruchtigen

Noten» vom Magazin «Der Feinschmecker» zum Testsieger gekürt.

Das Geschenkset gibt es für CHF 80.– auf:

www.coffeecircle.ch/gourmet-kaffee-french-press

Sexy Unterwäsche

Passend zur kalten Jahreszeit, wenn der erste Schnee fällt, präsentiert sich auch

Menssecret – der grösste Anbieter an sexy Mode, Under- und Swimwear – in einem

neuen Design. Seit über acht Jahren vertreibt das Schweizer Unternehmen auf

www.menssecret.ch coole und trendige Männer-Mode. Nun wurde es Zeit, dem

angesagten Onlineshop einen neuen und frischen Look zu verpassen. Neben neuen

Labels wie etwa Pump! – übrigens mit dem grössten Sortiment der Schweiz

– oder Les Insurges besticht der Shop nun mit einer bequemen und einfachen

Anwendung. Jeder Kunde erhält ausserdem jeweils 10 % auf seinen Einkauf. Weiter

ist Menssecret stolzer Partner der kommenden Wonderworld Party in Zürich!

Der Shop an der Mühlebachstrasse 59 in Zürich ist immer am Samstag von 11.00

bis 15.00 Uhr geöffnet. Online-Shop unter: www.menssecret.ch

Neues Tablet

Beim dritten Anlauf hat es nun endlich auch bei Microsoft geklappt!

Das neue Tablet Surface Pro 2 wird nicht nur Technikfreaks

begeistern, auch Designliebhaber und Tablet-scheue Nutzer kommen

voll auf ihre Kosten. Denn der coole Alleskönner sieht nicht

nur superstylisch aus, er ist auch noch flacher, leichter, intelligenter

und schneller als die Vorgänger-Modelle Surface RT und

Surface Pro. Wir meinen: am besten gleich selber ausprobieren!

Ab CHF 979.–, weitere Infos unter: www.microsoft.com

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CRUISER Edition Winter 13/14

Lifestyle

Schweizer Designer

Endlich findet man in Zürich das Label des Schweizer Designers

Marc Stone. Die aktuelle Winter-Kollektion ist nun ab sofort

bei Komplementair Men im Bogen 23 beim Viadukt erhältlich.

Der sympathische Modemacher weiss, was Männer mögen; so

verpasst er ihnen einen urbanen und doch tragbaren Look, der

besonders durch seine aussergewöhnlichen Schnitte und tollen

Strickwaren überzeugt. An den diesjährigen Fashion Days

in Zürich war das angesagte Label an die «Internatio nal Designer

Night» geladen und wurde zu recht frenetisch gefeiert!

Ab sofort bei Komplementair Men, Viaduktstrasse 41 in Zürich

erhältlich. www.komplementair.ch

Eeleganter Zeitmesser

Der Clifton Chronograph Automatik, das neuste Modell der legendären Kollektion

von Baume & Mercier, besticht durch sein nüchternes und zeitloses Design. Es erinnert

stark an die «Golden Fifties», jene Epoche, die unter den Historikern der Uhrmacherei

als Goldenes Zeitalter der Armbanduhren gilt. Ausgestattet mit einem

schlichten Edelstahlgehäuse, mit einem Durchmesser von 43mm sowie einem Automatikwerk

und transparentem Saphirglasboden setzt der Clifton Chrono auf bewährte

Eleganz und eine Prise Understatement. Die Uhr ist wahlweise mit einem

Alligatorenarmband mit Dreifachschliesse oder einem sportlichen Edelstahlarmband erhältlich.

Im autorisierten Fachhandel ab CHF 3600.–

Sstarker Schmuck

Wunderschön, edel und ungemein männlich kommt der einmalige Schmuck von Juwelier Lesunja daher.

Goldschmiedin Lisa fertigt mit ihrem Team einzigartige Schmuckobjekte, passend zur jeweiligen Persönlichkeit.

Aktuell begeistern die Partnerringe aus Carbon – wahlweise mit Ornamenten oder einer persönlichen

Botschaft verziert. Besonders elegant wirken die Ringe, die in Gold oder Silber gefasst

sind, mit einem Diamanten. Carbon ist im Übrigen dreimal leichter und widerstandsfähiger

als Stahl und somit das schönste Kohlenstoffprodukt neben dem Diamanten. Mitte

Dezember eröffnet Juwelier Lesunja in der Europaallee nahe dem Zürcher Hauptbahnhof

ihren zweiten Standort. Die aparten Ringe sind ab CHF 1000.– erhältlich. Unser Favorit!

Juwelier Lesunja, Europaallee, Lagerstrasse 42, 8004 Zürich,

www.lesunja.ch

Anzeige

39


Lifestyle CRUISER Edition Winter 13/14

Schönes Design

Temporär Kalk heisst die Ladengemeinschaft der Zürcher

Designer Julian Zigerli, Schönstaub, Damian Fopp, En Soie

und Rs Hader. An der Kalkbreitestrasse präsentieren sie

ab sofort ihre vielfältigen Produkte. Ob Mode, Schmuck,

Teppiche oder Keramik – hier verbindet sich künstlerische

Kreativität mit sorgfältigem Handwerk. Temporär Kalk

bietet jungen Designern die ideale Plattform zum Verkauf

ausgewählter Produkte. Dies zeigte sich bereits in diesem

Jahr von März bis August 2013 im Ladenlokal an der Militärstrasse,

wo auch internationale Labels aus Berlin oder

Paris vertreten waren. Unser Favorit!

Temporär Kalk, Kalkbreitestrasse 43, 8003 Zürich

Flinke Jungs

Der neue und freche Coiffuresalon Sisters steckt voller Ideen und

guter Laune. Bei den «Sisters» ist man bei Freunden. Hier geht es nicht

um den schnellen Haircut, hier wird man von Kopf bis ins Zwerchfell

verwöhnt und mit viel Liebe beraten. Der neue Treffpunkt spricht

junge und urbane Menschen an, die eine entspannte und unkomplizierte

Zeit geniessen möchten. Hinter dem neuartigen Konzept stehen

die Jungs Giulio Falcone und Stefan Goekbas – keine unbekannten

Gesichter in der Szene. Mit ihrem Können, Esprit und erstklassigem

Handwerk garantieren sie den perfekten Look. Besonders toll sind die

einmaligen Produkte von Kevin Murphy. Eine der fröhlichsten Adressen

von Zürich!

Sisters, Schoffelgasse 3, 8001 Zürich

Foto © Saskia Widmer Photography

Chalet Chic

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Alle Jahre wieder, und darauf freuen

wir uns besonders – auf den aparten,

rustikalen und gemütlichen Chalet

Chic von ID13. Pünktlich zur schönsten

Jahreszeit zeigt ID13 geschmackvolle

Interieur-Trouvaillen: Von Fellshoppern

und Hockern, exklusiven

Kerzenständern aus abgeworfenen

Hirschgeweihen über in aufwendiger

Handarbeit gefertigte Fellkissen bis

hin zu Trophäen von Damhirschen, Elchen

oder Gämsen. Bis zum 22. März

2014 ist ID13 an der Kreuzstrasse 15,

Ecke Dufourstrasse im Zürcher Seefeld

zu finden. Prädikat: besonders heimelig!

www.id13.ch


CRUISER Edition Winter 13/14

Lifestyle

Place to be!

Der CR-Lifestyle-Redaktor hatte kürzlich Freunde aus

Bali zu Besuch in Zürich. Da die Jungs auf Fleisch stehen

– wie auch immer –, das Niederdorf lieben und auf Komfort

nicht verzichten möchten, hat er sie im schicken

Hotel Central Plaza, nahe dem Hauptbahnhof untergebracht.

Nicht nur sie waren begeistert, auch er, weil er

das King’s Cave in den Schlosskellergewölben wieder

für sich entdeckt hat. Hier diniert man wie bei König

Arthurs Tafelrunde, in einem umwerfendem Ambiente

mit herrschaftlichen Stühlen, schweren Vorhängen

und reichverzierten Kerzenleuchtern. Hier ist der Gast

wirklich ein König, denn der Service ist exzellent und

äusserst aufmerksam, nie zuviel, nie zuwenig. Zurück

zum Fleisch: Hier gibt es die besten Entrecôtes von Zürich!

Unbedingt das Black Angus mit Teriyaki Sauce probieren

– einfach ein Genuss. Modern und elegant sind im

Übrigen auch die sehr sauberen Zimmer. So, jetzt aber

rüber zum anderen Meatmarket…

Hotel The Central Plaza / King’s Cave, Central 1, 8001

Zürich, Reservation: 044 256 56 56

Leckeres Bier

Wir Schweizer lieben Bier! Am besten schmeckt

es jedoch, wenn es auch bei uns gebraut

wird. Ab sofort gibt es für Bierkenner das

feine und süffige Chopfab! – Bier, und zwar

direkt aus der Doppelleu-Brauwerkstatt in

Winterthur. Chopfab! steht für beste Bier-

Qualität, ist eine Hommage an den geköpften

Winterthurer Stadtheiligen St. Alban und

nicht zuletzt die eindeutige Aufforderung zu

einem unvergesslichen Geschmackserlebnis.

Serviert wird das genussvolle Obergärige in

einer minimalistischen und edel gehaltenen

Glasflasche. Besonders lecker sind das Amber

und das Trüeb. Prost!

In Zürich u.a. erhältlich bei Globus Delicatessa,

in der Dante Bar oder im neueröffneten

Le Chef, www.doppelleu.ch

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inserat_lifestylemag.indd 1 21/11/13 15:00

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Kultur CRUISER Edition Winter 13/14

Ballettgala

Silvester kann auch im

Opernhaus Zürich gefeiert

werden.

Die diesjährige Silvestergala steht ganz im Zeichen

des Tanzes. Sämtliche Mitglieder des Balletts

Zürich und des Junior-Balletts präsentieren

Choreografien von Christian Spuck, Heinz

Spoerli und Itzik Galili. Publikumslieblinge

wie Viktorina Kapitonova und William Moore

tanzen Ausschnitte aus «Romeo und Julia», «Leonce

und Lena» und «Schwanensee». In diesem

feierlichen Rahmen wird der weltberühmte,

frech-lustige Grand Pas de Deux von Christian

Spuck zum ersten Mal in der Schweiz gezeigt.

Der Tänzer Filipe Portugal hat eigens für die

Silvestergala eine Choreografie zum Liebestod

aus Richard Wagners Oper «Tristan und Isolde»

kreiert. Zudem wird die Sopranistin Anja Kampe

zu dieser Uraufführung singen.

Den Besuch der Silvestergala können Gäste

wahlweise mit einem mehrgängigen Dinner

oder einer Silvesterparty auf der Bühne des

Opernhauses kombinieren. Dinnergäste beginnen

den Abend im Eingangsfoyer des Opernhauses

bei einem Cocktail-Empfang. Später wird

Michael von der

Heide

Nach einem Jahr Bühnen-

Abstinenz begibt sich der

Sänger, Entertainer und Charmeur

auf eine «Winterreise».

Rosie

Der Pink-Apple-Publikumsliebling

und Kino-Hit mit

Sebstian Ledesma ist nun

auch als DVD erhältlich.

Säntis statt Kreuzberg. Als erfolgreicher Autor

mitten in der pulsierenden Stadt und am Rande

der Midlife-Krise reist Lorenz nach Altstätten,

zurück in die grau gebrochene ländliche

Idylle seiner Kindheit. Weil Mutter Rosie nach

einem Schlaganfall nicht ins Altersheim will

und Schwester Sophie mit Weiterbildung und

Ehestress genügend eigene Probleme am Hals

hat, bleibt die Pflege der schrulligen einsamen

Alkoholikerin an ihm hängen.

Immer wieder tritt er die Reise ins Kaff an, sitzt

fest und kommt doch weiter, entdeckt Neues da,

wo er es nicht erwartet hätte. Rosie trägt traurige

Familiengeheimnisse auf dem Buckel, und

der vermeintlich unverbindliche One Night-

Stand mit Bauer Mario bleibt keiner. Die grosse

weite Welt ist plötzlich nicht mehr in Berlin zu

finden, sondern in den Erinnerungen einer alten

Frau mit Gram und Schalk, zwischen Kuhglocken

und Baustellen.

Regisseur Marcel Gislers «Rosie» avancierte

beim Pink-Apple-Filmfestival vergangenen Mai

zum Publikumsliebling. Darsteller Sebastian

Ledesma gilt seither als neuer Shooting-Star der

Schweizer Filmszene. Vom CR-Magazin darauf

angesprochen, reagierte Ledesma nicht ohne

Schalk: «Shooting-Stars gibt’s ja alle Nase lang,

da mach ich mir jetzt keinen grossen Kopf. Abwarten

und Bier trinken.»

Wir verlosen fünf DVDs des Films «Rosie»!

Interessierte senden ein Email mit dem

Vermerk «Rosie» an info@cr-magazin.ch.

Viel Glück!

Rosie

Als DVD ab Dezember im Handel

Copyright: Look Now! / Cobra Film

auf der festlich geschmückten Studiobühne ein

exquisites Diner aus der Küche des Restaurants

Belcanto serviert. Wer nur an der Silvesterparty

teilnehmen möchte, findet sich ab 22.30 Uhr

im Opernhaus ein. Sämtliche Gäste geniessen

anschliessend den unvergleichlichen Blick auf

das traditionelle Feuerwerk im Zürcher Seebecken.

Der Preis für das Silvester-Dinner beträgt

240 Franken und für die Party 140 Franken inkl.

Getränke (Weisswein, Rotwein, Bier, Mineralwasser,

Mitternachts-Cüpli) jeweils mit Vorstellungsticket

(je nach Kategorie ab 30 Franken).

Silvester-Ballettgala,

Opernhaus Zürich, 31. Dezember 2013

www.opernhaus.ch

42

© Stefan Deuber

© Patrick Mettraux

Im Reisegepäck hat Michael von der Heide für

seine kleine, aber feine Tournee viele eigene

Lieder wie «Jeudi Amour» oder «Immer wenn

du denkst», die vielen Menschen in den vergangenen

Jahren zu treuen Begleitern wurden. Mit

seiner Musik und seinen Geschichten lässt er

Bilder und Erinnerungen im Kopf des Zuhörers

entstehen und findet für jeden Song den richtigen

Ton und das passende Gefühl. Scheinbar

mühelos zieht Michael von der Heide sämtliche

Register der Gesangs- und Performance-Kunst.

Auf seiner Winterreise kramt Michael von der

Heide aber auch schamlos in der Koffern von

Tom Waits, Hildegard Knef, Bonnie Tyler oder

Margrit Rainer. Mit dabei auf der Reise sind

auch ein «Beauty-Case» von Prinzessin Stéphanie

von Monaco sowie ein Ticket zum Mond.

Humorvoll, zugewandt, ironisch und melancholisch

– jeder Song ist ein schonungsloses und

doch pathetisches Bekenntnis zur Romantik. In

Französisch, Deutsch und Englisch singt Michael

von der Heide über Aufbruch, Freiheit, Sex,

Irrlichter, Gott und die Liebe. Über das Leben

eben. Begleitet wird er von seinem langjährigen

Gitarristen Martin Buess. Im Dezember ist

er u.a. in Bern im «La Capella» und im Januar im

Zürcher Theater am Hechtplatz zu sehen. (pd)

Michael von der Heide – Winterreise

Daten unter www.michaelvonderheide.ch

Copyright: Patrick Mettraux

© Cobra Films


CRUISER Edition Winter 13/14

Kultur

Margaret Cho

Das Bernhard-Theater wird

am 16. Dezember durch

die US-Komikerin Margaret

Cho in seinen Grundfesten

erschüttert.

«Mother», die neue Show der US-Stand-up-Sensation

Margaret Cho, wirft einen unkonventionellen

Blick auf das Rollenbild der Mutter und

hinterfragt den Stellenwert mütterlicher Figuren

und starker Frauen in der schwulen Szene.

Für Cho, die sich selbst gerne als «Fag Hag» bezeichnet,

ist es wohl die verruchteste Show, die

sie je gemacht hat – gespickt mit zügellosen

Kommentaren zu Hautfarbe, Drogen und Sexualität.

Nichts ist ihr heilig, nicht einmal ihre

eigene Mutter.

Für die aus Korea stammende Margaret Cho

regnete es schon kurz nach Beginn der Karriere

die ersten Preise. Bereits 1994 erhielt sie den

«American Comedy Award for Best Female Comedian».

Für den Grammy war sie mit ihren Alben

bereits drei Mal nominiert, auch schon für

den «Primetime Emmy Award for Outstanding

Guest Actress in a Comedy Series». Kein Wunder,

dass sie mittlerweile u.a. mit Cindy Lauper, Erasure

und Debbie Harry aufgetreten ist. Der London

Evening Standard bezeichnet ferner ihre

Programme als «shockingly funny».

Vintage

Das Museum für Gestaltung

Zürich stellt den aktuellen

«Vintage»-Trend vor.

Immer neue Dinge müssen her! Unsere Konsumkultur

lebt davon. Neuerdings darf dieses

Neue aber auch alt sein und gebraucht – oder

zumindest so aussehen. «Vintage» heisst diese

Bewegung, die sich ursprünglich als Alternative

in der Konsumkultur des ausgehenden 20.

Jahrhunderts eingerichtet, mittlerweile breite

Kreise und Teile der Massenproduktion erfasst

hat. «Vintage» steht für die Wertsteigerung, die

ein Objekt durch Alterung, Selektion und Verknappung

erfährt – selbst wenn diese künstlich

herbeigeführt sind. Der Begriff meint aber auch

den lustvollen Umgang mit Geschichte, das Mixen

von Stilen.

Die Ausstellung präsentiert rund 100 herausragende

Stücke aus der Welt der Mode, des Möbel-

und Produktdesigns, zu denen ein in der

Ausstellung aufliegendes Glossar ausführliche

Informationen liefert. In sechs Themenkreise

gegliedert erzählt sie Geschichten von der

Faszination, die von Secondhand-Ware ausgeht

(an Objekten des Sammlers Alexander von

Vegesack), hinterfragt, was ein Original und

dessen Aura ausmacht (der legendäre Rot-Blaue

Stuhl Gerrit Rietvelds ist zu sehen), oder zeigt

die Mechanismen der Retro-Welle von Sportbekleidung

der 1960er-Jahre auf, wie sie sich

in der Hip-Hop-Community der 1980er-Jahre

mani festierte.

More than

Friendship

Das hochgelobte Drama ist

nun auch als DVD erhältlich.

© pd

Nachdem man ihr schon einmal das Mikro abgeschaltet

hat, weil ihre Programme zu politisch

waren – u.a. mochte sie den Ex-Präsidenten George

W. Bush nicht besonders gerne, sie kämpft gegen

die Todesstrafe und setzt sich lautstark für

die Rechte der LGBT-Crowd ein –, dürfen ihre

Fans gespannt sein, was das Publikum wohl im

Rahmen dieser Tour erwartet.

Wir verlosen 1x2 Karten für den Auftritt

am 16. Dezember! Interessierte senden

ein Email mit dem Vermerk «Margaret» an

info@cr-magazin.ch. Viel Glück!

Margaret Cho – Mother

16. Dezember, Bernhard Theater Zürich

www.margarethcho.ch

© pd

Vintage – Design mit bewegter Vergangenheit

Museum für Gestaltung Zürich

Bis 4. April 2014

www.museum-gestaltung.ch

© pd

Mia, Lukas & Jonas sind seit ihrer frühsten Kindheit

ein Herz und eine Seele. Doch seit drei Jahren

ist alles anders. Aus Freundschaft ist Liebe

geworden, die alle Konventionen sprengt. Doch

mit ihrer Sexualität und dreisamen Beziehung

ecken sie in der Gesellschaft immer wieder an.

Einmal im Jahr unternimmt das Trio eine Reise.

Hierbei lassen sie ihren Emotionen freien Lauf.

Mia, Lukas & Jonas versuchen damit, wenigstens

in dieser Zeit die gesellschaftlichen Zwänge und

Tabus abzuschütteln. Nun steht wieder eine solche

Reise an. Doch diesmal haben sich die Rahmenbedingungen

verändert. Bei Jonas wurde

vor ein paar Monaten ein Bauchspeicheldrüsenkrebs

im Endstadium diagnostiziert. Sie wissen:

Es ist ihr letztes gemeinsames Abenteuer.

Mia und Lukas wollen ihrem kranken Freund

beistehen und möglichst nicht an den bevorstehenden

Tod denken. Doch der Schwur, die letzte

Reise ausschliesslich in Freude zu verbringen,

misslingt, als sie ihre Ängste und Trauer nach

und nach nicht mehr verbergen können. Kurz

vor dem Ende der Reise werden die Schmerzen

für Jonas unerträglich, und die Hoffnung aller

schwindet. «More than Friedship» von Timmy

Ehegötz überzeugt besonders durch die berührenden

Darsteller. Ein authentisches deutsches

Roadmovie in der wunderbaren Tradition von

Filmen wie «Y tu mamá también – Lust for Life!»,

«Die Träumer» oder «Chanson der Liebe».

Wir verlosen drei DVDs des Films «More

than Friendship»! Interessierte senden

ein Email mit dem Vermerk «Friendship»

an info@cr-magazin.ch. Viel Glück!

More than Frienship

Als DVD ab Dezember im Handel

Copyright: Pro-Fun Media

43


Kapitel Titel CRUISER Edition Winter 13/14

Flocken,

Feiern,

Fernweh

Die CR-Winter-Playlist

Von René Gerber

44


CRUISER Edition Winter 13/14

Musik

Grau in Grau, Ton in Ton:

Der Winter kann eine ziemlich

triste Angelegenheit

sein. Doch plötzlich funkeln

Weihnachtssterne, gemütliche

Momente vor dem Kaminfeuer

züngeln romantisch,

glamouröse Partys

versprechen mit Feuerwerk

ein besseres neues Jahr.

Tonangebend der Soundtrack

dazu: Er untermalt

das Graue, setzt Farbtupfer,

mischt auf der musikalischen

Palette neue Schattierungen.

Play!

01

Agnes Obel

Dorian

Verhangener Morgen, dichter

Nebel, erste Flocken.

Piano-Stupser, Geigen-Streicheln.

Und dann: diese Stimme!

London Grammar

02 Stay Awake

Der Nebel bleibt, die Frisur hält

nicht. London Grammar geben

einen sanften Rhythmus vor.

Vielleicht doch rausgehen!

03 Sting

The Last Ship

Ein Schiff wird kommen. Gemächlich

tuckert es in den keltischen

Norden. Eisberge fahren vorbei.

Möwen kreischen.

04 Birdy

Wings

Weit oben ein anderer Vogel. Birdy

spreizt die Flügel, schickt

einen Sonnenstrahl. Vielleicht

fliegen, irgendwohin?

Jake Bugg

05 Me And You

Zwei wärmende Tassen Tee auf dem

Tisch. Du und ich .Welt kann uns

gestohlen bleiben, Winter wartet

draussen.

06

Arthur James

Impossible

Adele, Duffy und Co., zieht euch

warm an! Hier kommt Arthur, ein

Orkan. Das Radio sagt: Nichts ist unmöglich!

Robbie Williams

07 Swings Both Ways

Robbie und Rufus treten den Winterblues

mit Lackschuhen, swingen

die Melancholie locker weg. Shall

we dance?

Sophie Hunger

08 Likelikelike (live)

Ein Live-Album, ein Wiedersehen

im Volkshaus am 22.12.: Lovelovelove!

Der Rest ist Schweigen und

Staunen.

Lou Reed

09 Walk On The Wild

Side

Lou, wir bleiben für immer an deiner

Seite, der wilden! Das Leben ist

kein Spaziergang. Doo do doo, doo

do doo…

10

11

12

13

14

Tracey Thorn

Sister Winter

Weihnachtslieder? «Everything

but the Girl»- Sängerin Tracey

bietet einen sanften Einstieg in die

Glitzerwelt.

Kim Wilde

Song for Beryl

Jetzt wird’s härter. Kim Wilde hat

ein Christmas-Album eingespielt,

ein überraschend gutes. Alles Lametta!

Kelly Clarkson

Blue Christmas

Weil’s grad so schön ist unterm

Tannenbaum: Auch Kelly Clarkson

mischt mit auf dem Weihnachtsmarkt.

The Sounds

Shake Shake Shake

Flocken fallen, Feste fallen, und so

soll man sie angeblich feiern. Nicht

nur zuhause, auch auf dem Dancefloor.

Mark Lanegan

Lonely Street

Zwischen den Feiertagen kann’s

grau werden. Abgehangene Fest-

Beleuchtung, kalter Wind um die

Nase, Lanegan im Ohr.

15

16

17

18

19

Pink Martini

Quizas, quizas, quizas

Silvester, Cocktails! Bunt, übermütig,

nostalgisch. Richtige Party?

Gutes Jahr in Aussicht? Vielleicht,

vielleicht, vielleicht…

Lady Gaga

G.U.Y.

Gaga landet vom andern Stern, entführt

mit Artpop in den Club. Alles

cool, alles inszeniert, alles halbneu.

Projekt 2014.

Gisbert zu

Knyphausen

Neues Jahr

«Es ist 12, ich bin gespannt, was sich

ändert.» Das Feuerwerk ist für die

Katz, der ganze Rest für den Kater.

Prost!

Nicole Bernegger

Helpless

The Voice ist heiser, keiner buzzert.

Gute Vorsätze scheitern nicht nur

in Castingshows. Auf die nächste

Staffel!

Mary Steenburgen

Only You

Der letzte Schluck Champagner von

gestern, die grosse Bar-Sängerin

von morgen. Nicht nur Douglas hat

sich verliebt…

20 Morcheeba

Gimme Your Love

Mit der alten Liebe in ein neues

Jahr: Morcheeba’s Skye umgarnt

in frischem Pop-Gewand Fans des

grobmaschigen Trip Hops.

21

Jack Johnson

Shot Reverse Shot

Irgendwo ist immer Sommer. Surferboy

Jack Johnson findet mal wieder

die perfekte Welle. Skifahren

und mitreiten!

22

Milky Chance

Stolen Dance

Auch Milky Chance surft mit seinem

urbanen Reggae auf der Trendwelle.

Schon Frühling? Vielleicht.

Wenn nicht: Replay!

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Buch CRUISER Edition Winter 13/14

Winterstunden

Zehn unterhaltsame

Lesetipps für dunkle, lange

Winterstunden

Von René Gerber und Daniel Diriwächter

Auch in dieser Winter-Ausgabe

präsentieren wir ausgewählte

Bücher, mit welchen

sich die Winterstunden ganz

hervorragend gestalten lassen.

Vorliegende Tipps sollen

jedoch nicht als Anregung für

die Bescherung dienen, denn

wir finden, es ist an Weihnachten

an der Zeit, sich um sich

selbst zu kümmern, wenn

auch nur für ein paar Stunden.

Lesen bildet und beruhigt ungemein.

Für Sisyphos-Arbeiter

Welt, Schmerz, Erde, Mutter, Menschen, Wüste,

Elend, Ehre, Sonne, Meer. Camus‘ berühmte

zehn Lieblingsworte bringen die Eckpfeiler

seines Denkens und Schaffens auf den Punkt.

Zum 100. Geburtstag ist es an der Zeit, die unvergängliche

poetische Kraft seiner Literatur

und die moderne Sprengkraft seiner radikalen

und doch tröstlichen These des der eigenen

Existenz komplett ausgelieferten Menschen neu

zu entdecken. Das Manuskript zu «Der erste

Mensch» wurde nach seinem tödlichen Autounfall

1960 gefunden und beschreibt packend

seine Kindheit in Algerien. Zusammen mit dem

spannenden Endzeit-Roman «Die Pest» ein perfekter

(Wieder-)Einstieg.

Albert Camus: Der erste Mensch / Die Pest

Rowohlt

Für Kochlöffel-Schwinger

Bossi, Wildeisen und Oliver in Ehren, Kochbücher

sind sowieso immer eine tolle Geschenkidee,

aber gibt’s nicht auch Küchen, in denen

das Wasser nicht unbedingt bei schnellen Gerichten

für die ganze Familie im Mund zusammenläuft?

«Scharfmacher» präsentiert auf witzige

Art die Lieblingsgerichte von Lilo Wanders

(Katerfrühstück), Dirk Bach, Ralf König und

Marlene Dietrich. «PINK!» lädt ein zu einer kulinarischen

Reise: Hummer-Sandwich in New

York, Honigente in Bangkok, Mandelrosentorte

auf Mykonos… Begleitet von wunderschönen Fotos

fangen die Rezepte einen Lifestyle ein, den

Betty nicht kennt. Beide Bücher sind leider vergriffen,

bei grossen Online-Händlern aber noch

bestellbar. En Guete!

PINK ! – Gay Cooking, Kosmos

Scharfmacher – Das grosse Kochbuch für

Schwule, Gmünder

Für Augenblick-Fänger

Bereits zum zehnten Mal erscheint der aufregende

Sammelband, der das Auge auf Momentaufnahmen

in Text und Bild richtet, die ein Kaleidoskop

an schwulen Fantasien, Obsessionen

und Leidenschaften eröffnen. Thema der Jubiläumsausgabe:

Sex und Glück. Macht Sex glücklich?

Nur zu zweit, nur in einer Beziehung, nur

unverbindlich und unkompliziert? Starfotografen,

etablierte Autoren und neue Talente machen

sich auf die Suche nach Antworten. Rosa

von Praunheim schreibt einen berührenden

Nachruf, Max Taubert erzählt unverblümt von

seinen Ausschweifungen in New York, Taner

Ceylan porträtiert verstörend feinfühlig harte

Jungs. Ein Buch, das an- und abtörnt, fasziniert

und schockiert und nur eines auf keiner Seite

ist: langweilig.

Mein schwules Auge 10, Konkursbuch-Verlag

Für Geschichts-Leser

Alphons Silbermann (1909-2000) war ein Weltmann,

ein Querdenker, eine schillernde Figur.

Professor, Publizist, Emigrant, Jude, Homosexueller,

Medienstar. Er floh vor den Nazis,

über Holland und Frankreich nach Australien,

wo er die erste Fast-Food-Kette gründete,

bevor er als Dozent für Massenkommunikation

und Kunstsoziologie nach Deutschland

zurückkehrte. Seine Autobiografie, über 600

Seiten hinweg immer geistreich und kurzweilig,

wurde vom Nicolai-Verlag als schönes

Buch neu aufgelegt. Sie entfaltet nicht nur

eine abenteuerliche Lebensgeschichte, sondern

auch ein Panorama des 20. Jahrhunderts,

das historisches Bewusstsein schärft und Horizonte

erweitert.

Alphons Silbermann: Verwandlungen,

Nicolai Berlin

46


CRUISER Edition Winter 13/14

Buch

Für Alltags-Komiker

Kein anderer versteht es wie David Sedaris, absurde

alltägliche Erlebnisse in Kurzgeschichten

zu fassen, die umwerfend lustig sind, bis einem

das Lachen im Hals stecken bleibt. In den 1980-

ern versuchte sich der Amerikaner erfolglos als

Performancekünstler. Erst als er sein berufliches

Scheitern, sein leichtes Tourette-Syndrom,

seine Drogen-Eskapaden und seine Homosexualität

schonungslos in Literatur verwandelte,

stellte sich der Erfolg ein. «Nackt» wurde zum

Kultbuch, Sedaris zum schamlosen Sprecher

des Verschwiegenen in jedem von uns. Scharfzüngig

wie eh und je erzählt er im neuen Buch

Für Krimi-Liebhaber

Die deutsche Krimiautorin Nele Neuhaus ist der

neue Shooting Star der Krimi-Szene. Ihre Romane

um das Ermittlerduo Oliver von Bodenstein

und Pia Kirchhoff verfügen über eine wachsende

Fangemeinde. Mit ihrem vorletzten Werk

«Schneewittchen muss sterben» schrieb Nele

Neuhaus einen atmosphärisch dichten Krimi,

der teilweise sogar an Stieg Larsson erinnerte.

Auch in ihrem neusten Buch «Böser Wolf» gräbt

sie tief in der so gepflegten Bürgerlichkeit und

entwirft einen wahren Abgrund an Bösartigkeit

und Brutalität. Dank kurzen Kapiteln in

bester Dan-Brown-Manier lässt sich der Krimi

geradezu verschlingen.

Nele Neuhaus: Böser Wolf,

Ullstein Taschenbuch Verlag

Für Stephen-King-Fans

Nur mühevoll kann Dan Torrance die Schrecken

verarbeiten, die er als kleines Kind im

Hotel Overlook erlitten hat. Seine paranormalen

Fähigkeiten – das Shining – setzt er nun in

seinem Beruf ein: In einem Hospiz spendet er

Sterbenden in ihren letzten Stunden Trost. Man

nennt ihn liebevoll Doctor Sleep. Währenddessen

ist in ganz Amerika eine Sekte auf der Suche

nach ihrem Lebenselixier unterwegs. Ihr

Ziel ist das Mädchen Abra Stone, das über die

gleiche Gabe wie Dan Torrance verfügt. Um sie

zu retten, weckt Dan die tief in ihm schlummernden

Dämonen und ruft sie in einen alles

entscheidenden Kampf. Stephen King, der

«Meister des Horrors», spinnt die gruslige Geschichte

seines Romans «Shining» meisterhaft

weiter.

Für Zirkus-Artisten

Die verstorbene Autorin Marion Zimmer Bradley

brachte mit grossem Erfolg die weibliche

Sicht der Dinge im Science-Fiction- und Fantasy-

Genre zum Vorschein. Unvergessen ihre Version

der König Arthur-Sage «Die Nebel von Avalon»

oder ihr «Darkover»-Zyklus. Vergessen geht dabei

eines ihrer wichtigsten Werke mit dem Titel

«Trapez». Sie erzählt darin die Geschichte von

Mario, der in den 1940er und 1950er Jahren im

Zirkus mit dem Salto Mortale (tödlicher Salto)

für Furore sorgt. Neben der Schilderung des Zirkuslebens

spielt auch Marios Beziehung zu seinem

jüngeren Kollege Tommy eine grosse Rolle.

«Trapez» gilt daher als Klassiker der schwulen

Romane, welcher die Schwierigkeiten und Gefahren

für Homosexuelle in der damaligen Zeit

behutsam beschreibt.

Marion Zimmer Bradley: Trapez

Derzeit nur gebraucht z.B. bei Amazon.de

erhältlich

von einer Reise in den wilden Busch, einer Zugfahrt

mit wildfremden Alkoholikern und seinem

frühreifen Patenkind.

David Sedaris: Sprechen wir über Eulen –

und Diabetes, Karl-Blessing-Verlag

Für Anhänger der Königin

Weniger zum Lesen, sondern Futter für das

Auge ist das vorliegende Fotobuch von Richard

Corman. Der New Yorker Künstler traf 1983

eine aufstrebende junge Sängerin, die mit nur

35 Dollar in der Tasche im Big Apple ankam,

um ein Star zu werden. Ihr Name war Madonna,

und schnell bewegte sie sich im Dunstkreis

von Warhol, Haring oder Basquiat. Heute ist

Madonna die «Queen of Pop», doch die Bilder

von Richard Corman erinnern an eine junge,

freche Göre, wie es Lady Gaga gerne sein möchte.

Richard Corman: Madonna NYC 83,

Damiani-Verlag

Stephen King: Doctor Sleep

Heyne Verlag

Für Schönheitsfanatiker

«Es ist ein großes Glück, so schön zu sein wie

ich», sagte Nicholas. «Ich finde, mein Körper

sollte angebetet werden.» Nicholas ist eitel. Nicholas

ist jung. Nicholas ist reich und reist rund

um die Welt, um an den schönsten Orten die

schönsten Männer zu treffen. Fünfzehn Jahre

später ist er tot, und sein Bruder versucht in einer

Nacht zu ergründen, wie es dazu kam. Autor

Christopher Coe schrieb mit «Göttlich» einen

modernen Klassiker der schwulen Literatur –

zum ersten Mal auf Deutsch.

Christopher Coe: Göttlich, Bruno Gmünder

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Kino CRUISER Edition Winter 13/14

Von Drachen und

Frauen

Die Kino-Highlights der Saison

Von René Gerber

Einmal mehr kommen zum

Jahresende ganz grosse Geschichten

auf die Kino-Leinwand.

Geschrieben vom

wahren Leben und der Boulevard-Presse,

von J.R.R.

Tolkien und Noah Gordon.

Prinzessin und Schneemann

Es müssen nicht immer drei Haselnüsse sein.

Auch im Hause Disney hat der Weihnachtsfilm

Tradition und Kult-Status. Von «Mickys

fröhliche Weihnachten» über «Die Schöne

und das Biest-Weihnachtszauber» über «A

Nightmare Before Christmas» bis zu «Es ist

ein Elch entsprungen»: Da leuchten nicht

nur Kinderaugen. 2013 verzaubert uns die

freie Adaption des Andersen-Märchens «Die

Schneekönigin». Anna, die grazile Prinzessin

Die Elben schiessen scharf: The Hobbit – The Desolation of Smaug. © Warner Bros.

«Catching Fire», die Hunger-Games-Fortsetzung,

hat den Kinowinter mit dem Funken

der Revolution fulminant entzündet, Woody

Allen zeigt eine umwerfend hilflose Cate

Blanchett auf der Suche nach einem neuen

Leben, Ridley Scott in «The Counselor» die

gesamte Garde der angesagtesten Hollywood-

Stars (Fassbender, Bardem, Pitt, Diaz, Cruz).

Was noch kommt, ist wenig revolutionär und

doch sehenswert. Für Horror-Fans stehen ein

«Carrie»-Remake mit Julianne Moore sowie

die gefühlte zwanzigste Forsetzung der «Paranormal

Activity»-Reihe auf dem Programm,

für Fantasy-Liebhaber der Hobbit und der

Smaug. Für History-Wandler operiert der Medicus

im Mittelalter, für cineastische Perlenpicker

ein französischer Regisseur am offenen

Herzen zweier Lesben. Die Coen-Brüder

machen Justin Timberlake zum Folk-Musiker,

Rodriguez macht Lady Gaga zum Chamäleon.

Tilda Swinton als Vampir, Naomi Watts als

Lady Di, da fällt es nicht leicht, Highlights

auszumachen.

mit Hang zu Kampfsport, will ihre Schwester

Elsa finden. Mit eisigen Kräften hält diese

das Königreich Arendelle im ewigen Winter

gefangen. Begleitet wird sie vom schroffen

Naturburschen Kristoff und bald auch vom

designierten Publikumsliebling Olaf, dem

Schneemann, der manchmal den Kopf verliert

und sein Rüebli vor Sven, dem Rentier,

schützen muss.

Frozen – Die Eiskönigin

Kinostart: 8. November

Mädchen und Mann

Dass Guillaume schwul ist, steht für seine

Mutter früh ausser Frage. Sie erzieht ihn wie

ein Mädchen, und so heisst es dann «Jungs,

Guillaume, zu Tisch!» in der frühesten Erinnerung,

«ich umarme dich, meine Liebste»

im letzten Telefongespräch. Dazwischen

zweifelt er an seinem Rollenbild, verzweifelt

in einer tiefen Krise und erlebt mit 30 sein

überraschendes heterosexuelles Coming-Out.

In Cannes wurde die Lebensgeschichte des

Komikers Guillaume Gallienne mit Standing

Ovations gefeiert, von französischen Kritikern

als Meisterwerk gelobt. Coming-out mal

48


CRUISER Edition Winter 13/14

Kino

andersrum in einem wunderbaren Feelgood-

Movie, das die Suche nach sexueller Identität

humorvoll und doch tiefgründig erzählt.

Galienne spielt darin nicht nur sich selbst,

sondern auch gleich noch seine eigene Mutter.

Les garçons et Guillaume, à table!

Kinostart: 13. Dezember

Zwerge und Monster

Und weiter geht die Reise in Mittelerde, die

vor einem Jahr nach drei Stunden bester Unterhaltung

in spektakulärem 3D etwas unbefriedigend

abrupt unterbrochen wurde. Dem

Hautwechsler Beorn, einem gefährlichen

Schwarm von Riesenspinnen im Düsterwald,

einigen bösartigen Elben und schliesslich

dem monströsen Drachen Smaug im Einsamen

Berg begegnen die Gefährten diesmal.

Ihr Mut und schliesslich auch ihre Freundschaft

werden auf eine harte Probe gestellt.

Bilbo Beutlin, Gandalf, Cate Blanchett als Galadriel

und Elijah Wood als Frodo, Peter Jacksons

umwerfende Bilder und Howard Shores

berührende Musik: alles wieder da! So begleitet

man die Truppe gerne auf einem weiteren

Wegstück nach Erebor, auch wenn der zweite

Teil einer Trilogie selten der beste ist.

The Hobbit: The Desolation of the Smaug

Kinostart: 13. Dezember

Frau und Frau

So überraschend wie verdient wurde die aussergewöhnliche

Liebesgeschichte des französischen

Regisseurs Abdellatif Kechiche mit

der Goldenen Palme und zahlreichen weiteren

Filmpreisen ausgezeichnet. Der 15-jährigen

Gymnasiastin Adèle liegen die Jungs

zu Füssen, doch sie hat ganz andere Träume,

in denen die blauhaarige Kunststudentin,

die ihr zufällig über den Weg lief, die

Hauptrolle spielt. Eine erneute Begegnung

entfacht die Leidenschaft auch in der Realität,

mit der Liebe kommen die Schwierigkeiten,

mit den Jahren die Routine. Später leben

die beiden Frauen zusammen in einem Haus.

Die Leidenschaft ist geblieben, die Probleme

auch. Ungefiltert realitätsnah begleitet

der Film das Liebespaar durch Höhen und

Tiefen, ganz ohne Berührungsängste und

Scheuklappen.

La vie d’Adèle

Kinostart: 9. Januar

Dichtung und Wahrheit

Die Königin der Herzen, die meistfotografierte

Frau der Welt, eine Ikone längst vor

ihrem spektakulären Tod: Dass Lady Dis Lebensgeschichte

den Weg auf die grosse Leinwand

findet, war nur eine Frage der Zeit. Oliver

Hirschbiegel hat sich an den brisanten

Stoff gewagt, Dianas letzte zwei Jahre nachgezeichnet,

geprägt von verhängnisvollen

Affären, karitativem Engagement, skrupellosen

Paparazzi. Mit einer provokanten These

lehnt er sich weit aus dem Fenster, hält sich

aber doch allzu dicht an ein Drehbuch, das

nach Seifenoper riecht. Er ist grossartig gescheitert.

Kritiken sind schlecht bis vernichtend,

mit verhaltenem Lob für Naomi Watts.

Einen Film, der Diana gerecht wird, konnte

man ohnehin kaum erwarten. Ein Film, den

man sehen muss, ist es dennoch geworden.

Diana, Kinostart: 9. Januar

Diana: Ist die Königin der Herzen auch bei uns ein Kassengift? © Ascot Elite

49


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CRUISER Edition Winter 13/14

Portrait

Im Zeichen des

Wassermanns

Thomas Volkan gestaltet mit

dem Label «wassermann»

Badehosen im Retro-Stil

Von Daniel Diriwächter

Im Winter reisen nicht wenige

von uns der Sonne entgegen.

Will man auch am fernen

Sandstrand eine tadellose Figur

abgeben, hilft eine zeitlose

Herren-Bademode. Designer

Thomas Volkan kreiert mit

seinem Label «wassermann»

das perfekte Beach-Outfit.

Als einen «See-Bueb» bezeichnet sich der Designer

Thomas Volkan, der mit seinen Retro-Badehosen

bei Fashion-Liebhabern für Verzückung

sorgt. Aufgewachsen in Stäfa, nahe dem See,

war für ihn das Element Wasser schon immer

prägend. «Vermutlich war diese Tatsache für

meine jetzige Tätigkeit wegbereitend», erzählt

Thomas Volkan.

Vorerst zog es ihn aber in haarige Gefilde, und

er absolvierte eine Lehre als Damen-Coiffeur.

Was Thomas Volkan nicht davon abhielt, schon

damals seine eigene Kleidung zu schneidern. So

brachte er sich auf autodidaktischem Weg das

Nähen bei. Aus dieser Leidenschaft für Stoffe

und Design kam der Entscheid, an der damaligen

Schule für Gestaltung Zürich zu studieren.

Mit dem Diplom als Textildesigner in der Tasche

arbeitete er einige Jahre in verschiedenen

Firmen, bis er schliesslich beim Opernhaus in

der Kostümbearbeitung von Kleidung aller Art

umgeben war. Doch das Wasser liess den «See-

Bueb» nicht los. Thomas Volkan nähte sich mit

Vorliebe die eigenen Badehosen, also entstand

die Idee der eigenen Bademode.

Exklusiv und attraktiv

Seit 2010 entwirft und näht Thomas Volkan unter

seinem eigenem Label «wassermann» edle

Badehosen für den Mann von Welt. Er selbst ist

im Zeichen des wassermanns geboren, was er

«glücklichen Umstand» bezeichnet. Da Thomas

Volkan sich schon länger mit dieser Idee beschäftigte,

war die Geburt von «Wassermann» leicht,

wie er sagt.

Seine Badehosen sind erhältlich als Unikate,

was natürlich eine gewisse Exklusivität bedeutet.

Die anliegenden Schnitte und Formen im

Retro-Stil lassen den Mann attraktiv erscheinen.

«Ich empfinde meine Badehosen als sexy, weil

sie die Körperfigur des Mannes positiv unterstreichen»,

ist Thomas Volkan überzeugt. Tangas

oder überweite Badeshorts sind ihm jedoch

ein Gräuel.

Neben der Optik sind die wassermann-Badehosen

zudem praktisch, bequem und trocknen

schnell. Und bei einem Durchschnittspreis von

200 Franken sind sie bezahlbar. Thomas Volkan

gestaltet darüber hinaus auch Accessoires wie

Flip-Flops oder Badetaschen, damit am Strand

nun wirklich nichts schief gehen kann.

Gut möglich, dass Thomas Volkan in naher Zukunft

seinen Fokus auf weitere Kleidungsstücke

legt und das Label «wassermann» auch im

Schweizer Winter anzutreffen ist. Vorerst steht

jedoch das Element Wasser im Zentrum. Zeit

also, die exklusive Badehose für den nächsten

Badespass möglichst schnell zu erwerben.

wassermann – Bademode für Männer

www.wassermann-design.ch

www.facebook.com/WassermannDesign

Erhältlich in Zürich bei «MARKANT» und in

Luzern bei «Treger»

51


Ausland CRUISER Edition Winter 13/14

«Nicht ohne meine

Handtasche»

Mami Yulie sorgt sich um alte,

mittellose Waria

Von Michael Lenz

Waria ist in Indonesien die Bezeichnung

für Transgender,

die weder Wanita (Frau) noch

Pria (Mann) sind. Als Friseusen,

Kosmetikerinnen, Showgirls

– oder in der Prostitution

verdienen sie ihr Geld. Die

einstige Schönheitskönigin

Mami Yulie hat heute ihr Haus

zu einem Heim für alte, mittellose

Waria umfunktioniert.

Mami Yulie © Michael Lenz

«Nicht ohne meine Handtasche» ist ein fester

Grundsatz von Mami Yulie. Ob auf ihrem roten

Moped im dichten Verkehr von Jakarta oder posierend

für ein Foto vor ihrem rosa Haus, die riesige,

weisse, mit dunkelbraunen Aufsätzen verzierte

Tasche ist immer dabei. Ansonsten wirkt

Indonesiens streitbarste Aktivistin für die Rechte

der Waria, die vor 51 Jahre als Yulianus Rettoblaut

in Papua geboren wurde, mit ihren sehr

männlichen Gesichtszügen gar nicht so weiblich.

Mit der Wortschöpfung «Waria» aus der

Kombination der Wörter Wanita (Frau) und Pria

(Mann) bezeichnen die Indonesier Transsexuelle.

«Mami ist unter den Waria ein Ehrentitel, den

nur Waria erhalten, die sich um andere sorgen

und kümmern», erklärt King Oey von der

schwul-lesbischen Bürgerrechtsorganisation

Arus Pelangi, der als Übersetzer in das Örtchen

Meruyung bei Jakarta mitgekommen ist, wo

Mami Yulie lebt und einen Beauty-Salon betreibt.

Die Nachbarn der gläubigen Katholikin

sind muslimische Familien der unteren Mittelklasse.

Ihre Häuser sind klein und bescheiden,

Kinder spielen auf der staubigen, unbefestigten

Strasse, Katzen streunen um leere Hahnenkäfige.

Auf dem Nachbargrundstück von Mamis

Haus wachsen Bananenstauden.

Ihr Haus hat Mami Yulie zu einem Heim für alte,

mittellose Waria umfunktioniert. Acht dieser

Frauen leben derzeit bei ihr. «Ältere Waria sind

oft alleine, haben kein Geld, sind krank, werden

von Behörden vernachlässigt und missachtet,

sogar nach dem Tod. Kein Friedhof nimmt

sie», sagt Mami Yulie, die sich in unterschiedlicher

Intensität um 200 alte Waria in Jakarta

kümmert. So wie an diesem Tag Mitte Mai, als

sie eine aidskranke Waria mit akuten Gesundheitsproblemen

in ein Krankenhaus bringen

musste. Ihre Arbeit für die Waria finanziert sie

mehr schlecht als recht durch Spenden. Ihre

grössten Unterstützer sind sieben katholische

Kirchengemeinden.

Als Katholikin an der islamischen

Universität

An den Wänden ihres Wohnzimmers hängen

zwischen Kruzifixen und Jesusbildern, üppigen

Pokalen als Siegestrophäen von Schönheitswettbewerben

und einer Federboa viele Fotos:

Mami Yulie als Schönheitskönigin; Mami Yulie

bei Aktionen; Mamie Yulie mit Freunden;

die ihr wichtigsten Bilder aber sind jene von

der Abschlussfeier an der Uni. Sie war Ende

vierzig, als sie sich entschloss, ausgerechnet

an einer islamischen Universität Jura zu studieren.

«Mir war die Kandidatur für einen Sitz

in der nationalen Menschenrechtskommission

verweigert worden, weil ich keinen Abschluss

vorweisen konnte. Also habe ich beschlossen,

zu studieren. Ich lasse das System nicht gewinnen.

Zudem wollte ich beweisen, dass Waria

mehr können als nur als Prostituierte arbeiten»,

sagt Mami Yulie selbstbewusst. «In den ersten

zwei Wochen war es an der Uni nicht einfach.

Ich bin dann auf meine Mitstudenten zugegangen,

habe offen über mich gesprochen. Dann

war alles gut».

Während Mami Yulie für die Rechte der Waria

streitet, mit dem neuen Gouverneur von Jakarta

Joko Widodo erfolgreich um Mittel für Waria-

Projekte verhandelt, sich um ihre Aufgaben als

Vorsitzende des Forum Kommunikasi Waria

Indonesia kümmert, schmeisst Yoti den Haushalt.

Die 70-jährige ist dick, fast zahnlos, räkelt

sich aber in ihrem gelbem T-Shirt und den roten

Schlabbershorts kess wie ein junges Ding

auf dem Fussboden. «Ich bin der Haushaltsvorstand»,

strahlt Yoti, die vor zwei Jahren zusammen

mit der besten Freundin Erna aus Surabaya

nach Jakarta gekommen ist. «Erna wollte was

Neues anfangen, in Jakarta leben, traute sich

aber nicht alleine. Also bin ich mitgekommen»,

erzählt Yoti. Anfangs hat Erna auch im Heim

von Mami Yulie gewohnt. Jetzt hat die 50-jährige

eine eigene Wohnung und am Rand von Südjakarta

einen kleinen Beauty-Salon. Yoti hat den

grössten Teil ihres Lebens als Köchin auf Fähren

zwischen Indonesien, Malaysia und Brunei gearbeitet,

nachdem sie ihr Vater, ein Offizier, mit

18 rausgeworfen hatte.

Friseuse, Kosmetikerin, Showgirl

Friseuse, Kosmetikerin, Showgirl – das sind so

die Standardberufe für Waria in Indonesien.

Der Mehrheit bleibt aber nur die Prostitution

zum Gelderwerb, mit all ihren schlimmen Begleiterscheinungen

wie Gewalt, Ausbeutung,

Geschlechtskrankheiten und HIV. Die Waria

52


CRUISER Edition Winter 13/14

Ausland

sind eine stark diskriminierte Gruppe. Bis vor

kurzem galten Waria offiziell als Geisteskranke,

anders als früher, als sie in den Kulturen

mancher indonesischer Völker wie der Bugis als

Yoti © Michael Lenz

Mittlerinnen zwischen der realen Welt und der

von Geistern und Dämonen hohes Ansehen genossen.

Durch eine Gesetzesänderung sind die

Waria jetzt eine «Problemgruppe» und können

wie Prostituierte oder Strassenkinder soziale

Hilfen von Behörden in Anspruch nehmen. «Das

ist ein Fortschritt», beteuert Mami Yulie.

Mit den muslimischen Nachbarn kommen die

Waria gut zurecht. «Wenn wir im Haus jungen

Waria Fertigkeiten von Friseusen oder Kosmetikerinnen

beibringen, laden wir auch Jugendliche

aus der Nachbarschaft zu den Kursen

ein», erzählt Mami Yulie. Diese Art der Nachbarschaftshilfe

zahlt sich aus. Bisher ist Mami Yulie

von Angriffen der radikalen, im Grossraum

Jakarta als Staat im Staate agierenden Islamischen

Verteidigungsfront (FPI) verschont geblieben.

«Es hat Versuche gegeben, uns anzugreifen

oder auch Schutzgeld zu erpressen. Aber die

Nachbarn schützen uns vor der FPI.»

Mami Yulie hat zwei Lebenspartner. Einen jungen

Christen und einen Muslim, den sie den

«alten» nennt, obwohl der Mann erst 31 ist. Der

Muslim ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Mami Yuli erzählt strahlend: «Der Alte kommt

alle zwei Tage zu mir. Manchmal begleitet er

mich in die Kirche, und ab und zu besucht mich

auch seine Frau.» Eine queervergnügte ökumenische

Patchworkfamilie, wohl nicht ganz im

Sinne der römisch-katholischen Kirche.

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53


Gesundheit CRUISER Edition Winter 13/14

Pia

Schinkli im Teig

oder zwei Wochen

Thailand?

Nur noch wenige Wochen, dann müssen wir

uns entscheiden: Schinkli im Teig oder Fondue

Chinoise mit 18 Saucen? Eine schwierige Frage,

die manch einer mit «zwei Wochen Thailand»

beantwortet. Aber Davonrennen ist auch keine

Lösung. Schau dir Gérard Dépardieu an.

Dabei gibt es gerade jetzt so viele Gelegenheiten,

charakterlich über sich hinaus zu wachsen.

Zum Beispiel kann man sich über die einzigen

drei essbaren Marroni im hochpreisigen 200g-

Säckli freuen. Und die anderen zwölf mit den

gedämpften Maden drin grossmütig im Mülleimer

entsorgen. Isch doch gliich. Oder der Person

im vollgestopften 32er-Bus, die dir gerade feucht

in den Nacken geniest hat, freundlich «Gesundheit»

wünschen statt «Tod und einen faltigen Hintern».

Das sind Perlen der Grosszügigkeit, die das

Karma flotter voran bringen als ein ganzes Jahr

lang vegan essen. Ein Ignorant, wer sich solches

entgehen lässt.

Was gibt es Stimmungsvolleres, als jeden Tag ein

Fensterchen im Adventskalender zu öffnen und

mit dem Nagelscherli freudig erregt das Schöggeli

heraus zu spitzen? Ihr könnt sagen, was ihr

wollt – ich mag diese Zeit.

A propos «erregende Fensterchen»: Bei GRINDR

gehen die Fenster ja bekanntermassen auch

ohne Nagelscherli auf. Für die Schöggeli, die

ihr dort rausgrübelt, seid ihr selber verantwortlich.

Ich möchte an dieser Stelle lediglich eines

zur Kenntnis bringen: Mit einer Kreditkartennummer

wird kein Alter überprüft. Wer also

auf ganz besonders gluschtige, zeigefreudige

Pralinés stösst und dann überraschenderweise

aufgefordert wird, die Kreditkartennummer

zwecks Beweis der Volljährigkeit einzugeben,

der sollte dringend schnell zehn Minuten an

die eiskalte Luft gehen und sich daran erinnern,

wie es damals war, als man sich zum ersten Mal

einen lässigen «Gratis»-Klingelton bei Jambaa

heruntergeladen hat. Sonst hat man, eh man

sich’s versieht, eine neue regelmässige Position

auf der Handyrechnung, bevor es überhaupt jemals

zu einer Erektion kam. Merke: Nicht jeder

geile Schmutzli auf Grindr macht‘s gratis.

Ein Fenster, das ich euch hingegen dringend

empfehlen kann, ist dasjenige der Beratungsplattform

www.du-bist-du.ch. Du-bist-Du ist

eine Plattform von und für schwule und bisexuelle

Jungs oder solche, welche sich nicht sicher

sind, ob sie auf Mädchen oder Jungs stehen. Es

spielt keine Rolle, wo ihr wohnt. Die Berater von

Du-bist-Du sind jung, also so zwischen 19 und 26

Jahren, und wissen darum sehr gut, wie du dich

fühlst. Sie sind in ihrem Umfeld bereits geoutet

und haben durch dieses Erlebnis schon einige

Erfahrungen sammeln können. Ihre Comingout-Geschichten

kannst du unter der Rubrik

Berater nachlesen. Dort siehst du auch ein Foto

von jedem Berater. Du kannst einfach den anklicken,

der dir am sympathischsten ist, und ihm

ein Mail schicken. Womit wir schon fast wieder

bei Grindr wären…

Du-bist-Du ist kostenlos, egal, ob ihr euch für eine

persönliche Beratung oder eine übers Mail entscheidet.

Es ist ein Angebot des Checkpoint Zürich.

Es ist also nicht nötig, dass du nachts wach liegst

und denkst «I am the ooonly gay in the village!»…

Schau einfach auf unserer Page rein und melde

dich – wir haben genau das gleiche hinter uns.

Und mit diesen Worten entlasse ich euch in das

glitzernde Jahresende und hoffe ganz fest, dass

wir uns drüben wieder sehen. – im 2014!

Eure Pia Spatz

Was ist «Sounding»?

Hallo Dr. Gay

In einem Pornofilm habe ich gesehen, dass einer der Darsteller sich einen

Metallstab in die Harnröhre seines Schwanzes steckte. Ich frage mich nun,

ob sowas gefährlich ist. Und was ist der Reiz daran? Danke für deine Antwort.

Gruss, Damian, 23

Verletzte Lippe – HIV-Risiko?

Hallo Dr. Gay

ich habe die blöde Angewohnheit, auf meiner Lippe rumzubeissen, so

dass es manchmal etwas blutet. Nun habe ich mit jemandem circa eine

Minute Zungenküsse ausgetauscht und ihn geblasen. Ich hatte weder Blut

geschmeckt noch hatte ich Lusttropfen von ihm wahrgenommen. Ich bin

total verunsichert, denn es war dunkel (in einer Sauna). Habe ich mich hier

einem HIV-Risiko ausgesetzt?

Gruss, Dieter, 36

Hallo Dieter

Küssen und Blasen ohne Sperma im Mund sind kein HIV-Risiko. Wenn Blut

im Spiel ist, ist zwar Vorsicht geboten, allerdings sind kleine Verletzungen

eher unproblematisch. Damit durch Blut beim Küssen oder Oralverkehr ein

HIV-Risiko besteht, müsste das viel Blut sein und ein direkter Kontakt mit

den Schleimhäuten stattfinden. Soviel Blut würde man unmissverständlich

bemerken und vor allem schmecken. Bei oralem Kontakt besteht zudem eine

Verdünnung durch den Speichel, der auch virushemmend wirkt. Auch vom

Lusttropfen geht beim Oralverkehr keine Gefahr aus. Ein direkter Kontakt mit

Blut oder offenen Wunden sollte aber möglichst vermieden werden.

Alles Gute, Dr. Gay

Hallo Damian

Diese Praktik nennt sich Sounding und wird zur Stimulation über die

Harnröhre benutzt. Dabei wird ein speziell für diesen Zweck hergestellter

Metallstab vorsichtig in die Harnröhre eingeführt. Aber Achtung: Das

ist nicht ungefährlich! Es sollte dabei unbedingt auf extremste Hygiene

geachtet werden, weil sonst Bakterien und Keime in die Harnröhre oder

sogar weiter in den Körper gelangen und Infektionen verursachen können.

Gleitmittel und Stab müssen darum absolut steril sein. Es kann auch

zu allgemeinen Verletzungen wie dem Reissen oder dem Schneiden der

Harnröhre kommen. Der Stab darf auf keinen Fall zu tief oder zu fest in

die Harnröhre gesteckt werde, weil es sonst zu ernsthaften Verletzungen

u.a. der Blase kommen kann. Durch die Reizung kann es vorübergehend

zu Brennen beim Wasserlassen kommen. Wenn das Brennen nach einer gewissen

Zeit nicht nachlässt, könnte es sich aber auch um eine Chlamydienoder

Tripperinfektion handeln. Der Reiz beim Sounding liegt im Erleben

des Einführens und der Stimulation bzw. Reizung der Harnröhre, eventuell

auch in Zusammenhang mit Schmerzen. Sounding wird manchmal auch

in der S&M-Szene in Form von Macht- oder Doktorspielen eingesetzt. Wenn

du dich dafür interessierst, empfehle ich dir, dich vorher ausführlich zu

informieren und dich am besten an eine erfahrene Person bzw. Sexpartner

zu wenden, dem du vertraust. Mehr zu Fetisch- und S&M-Themen findest

du unter www.loge70.ch.

Alles Gute, Dr. Gay

54


CRUISER Edition Winter 13/14

Kapitel Titel

VIDEO-DAMPFBAD

WHIRLPOOL

SCHAUMBAD

FINNISCHE SAUNA

BIO SAUNA

RUHEKABINEN

DARK & PLAYROOM

LABYRINTH

BAR & SNACKS

FUMOIR

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Agenda CRUISER Edition Winter 13/14

November 2013

SA 30. Nov.

Basel

19.00 Ein Abend zum Weltaidstag:

im Schauspielhaus vom Theater Basel.

19h Türöffnung & Benefiz-Suppe.

20h Beginn Programm im Foyer.

Es sprechen Dr. Conradin Crame, Franziska

Reinhard & Daniel Stolz. 20.15h Einlass

zum Konzert von Tim Fischer sing Georg

Kreisler-Chansons. 22.30h Afterparty im

Foyer mit DJ Angelo. Fr. 48.–

(reduziert Fr. 38.-), Benefiz-Ticket

(inkl. Suppe) Fr. 100.–.

Infos www.weltaidstag-basel.ch

Bern

16.00 20 Jahre Pink Cross Gala: «The Chance

to Exchange». Turnhalle Bern. Ab 16h Live

Musik: Archive Exposition – speziell zum

20. Sisters of Perpetual Indulgence, Pink

Cocktail Bar, Goodies etc. 18h Ansprachen

von Pink Cross, Politik und Gay-Organisationen.

Ab 19h Showtime mit K – Show

Case Concert, Rudi Van der Merwe – Dance

Performance, Bettina Schelker – Show Case

Concert, Moderation Raphaël Millius &

Christoph Matti. Visuals by La Clandestine

& Denkwerk. Freier Eintritt

21.00 20 Jahre Pink Cross:

Party «Chance to Dance». Turnhalle Bern.

DJs Warm Up, Mad House, Marco De Rosa,

Sanguine. Showtime mit The Wild Panthers.

Visuals by La Clandestine &

Denkwerk. Fr. 20.– für Mitglieder Fr. 10.–

Thurgau

19.00 GO!: GayOstschweiz! Fondueabend.

Im GO! Lokal, Frauenfelderstrasse 100,

9548 Matzingen. Apéro, Fondue & Dessert

Fr. 26.– (Gäste Fr. 31.–). Anmeldung bis 28.11.

über 052 366 00 17 oder

anmeldung@go-club.ch

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

U30-Sauna

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Dudecute!

DJs Zör Gollin & Merte Rox

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Workers in

gear. Workwear Party. Bierpass 3 für 2

Anzeige

22.00 696 Club: Badenerstrasse 696 Drag Race.

DJs Loyce, Christiano S & Mad House.

Dancer & Drag all night long. Alle im Fummel

erhalten einen Drag Racer Welcome-Drink

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Workers in

gear. Worker, Bauern, Army (Yellow).

Bierpass 3 für 2

Dezember 2013

SO 01. Dez.

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23.

DJ Deufeli - Queerbeet

Frauenfeld

10.00 Charity Event zum Welt-Aids-Tag:

2013 im Eisenwerk Frauenfeld, Industriestrasse

23. 10h Brunch, 11h Gottesdienst

mit Pfarrer Benedikt Wey & Jugendchor der

Musikschule Frauenfeld. 13.15h Offizielle

Eröffnung durch Roland Grisoli, Präsident

Verein Aids Hilfe Thurgau. Ansprachen von

Judith Hübscher, Christa Thorner-Dreher,

Daniel Bruttin. 14h Dance Performance

von den Aerokids aus Amriswil. 16.15h

Manuel Stahlberger mit seinem aktuellen

Programm «Innerorts». 18.30h Tanz und

Barbetrieb, DJ Mark. Fr. 10.- (Solidaritäsbeitrag)

Zürich

12.00 Minibar:

Spitalgasse 5 beim Heaven Club Eingang

14.00 Welt-Aids-Tag 2013: auf dem Hechtplatz.

14h Ansprache von Doris Fiala, 14.10h

Daniel Seiler im Gespräch mit Michael von

der Heide, Dodo Hug & Anna Rossinelli. 15h

Auftritt Nubya, 15.15h Auftritt Michael von

der Heide, 15.45h Auftritt schmaz – Schwuler

Männerchor Zürich, gleichzeitig Gedenkfeier

zum Welt-Aids-Tag mit Musik in

der Wasserkirche, Limmatquai 31. Auf dem

Hechtplatz ab 16.05h Interview mit der neu

gekürten Miss Africa. 16.30h Besammlung

zum Fackelumzug Helmhaus, Limmatquai 31.

Danach ca. 17.15h Ausklang & Umtrunk

auf dem Hechtplatz. Auftritt Jerry Miller,

Gesang und Klavier

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Old & Young – Schaumparty

20.00 Tanzleila@Exil: Hardstrasse 245. Party von

Frauen für Frauen. Ab 20h Salsa-Special, ab

21h DJane Anouk Amok, ab 23h DJane La

Duracelle

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Schlagerparty.

Bis 22h 50% Rabatt auf Drinks

MO 02. Dez.

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons

19.00 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

Filmabend «Juste une question d Amour»,

F 2000, 88 Min. ETH, HG, Rämistrasse,

Saal F26.3

DI 03. Dez.

Zürich

19.30 Die Schöne und das Biest: Theater 11, Thurgauerstr.

7, Zürich-Oerlikon. Aufführungen

bis 22.12. Di, Do, Fr, Sa 19.30h, Mi, So 18.30h,

Sa auch 14.30h, So auch 13.30h. Infos:

www.die-schoene-und-das-biest-musical.ch,

Vorverkauf über www.ticketcorner.ch

MI 04. Dez.

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Naked (Mask) Party. Masken können für

Fr. 5.– gemietet werden

20.00 Heldenbar@Provitreff: DJ Sauvage

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Underwear

(obligatorisch), naked (freiwillig)

DO 05. Dez.

Winterthur

19.30 Badgasse 8: LesBiGay & Friends Treff im

Lokal Badgasse 8

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für bisexuelle

Männer und Frauen 19h Treff im Café Rathaus,

Limmatquai 61 zum Apéro, dann ab

20.15h im HAZ-Centro, Sihlquai 67 zu gelei-

Publikumspreis

«Schauspielerisch wie

inhaltlich authentisch

und überzeugend,

eine tragikomische

Geschichte zwischen

Männer- und Mutterliebe.»

Pinkapple

«Die drei Protagonisten

könnte auch ein Pedro

Almodóvar gezeichnet

haben.» Kulturkritik

56

Der grosse Kinoerfolg

Jetzt auf erhältlich

www.looknow.ch


CRUISER Edition Winter 13/14

Agenda

teten Gesprächen zum Thema Bi-Sexualität

und Polyamory

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Mega Nackt-Party

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Worker-

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.

Freier Eintritt. DJ Dangerous Dave

FR 06. Dez.

Basel

22.00 Supergay Gay: Lesbians and Friends Party.

Garage, Binningerstrasse 14

Bern

22.00 Seite 69 - homosexuell, heterofreundlich:

DJs Uschi & Hans. Warmup by DJane

L-Dopa. Im Kapitel Bollwerk, Bollwerk 41,

Fr. 15.–. Infos www.seite69.ch

22.30 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuseum

Bern Hodelstrasse 8. «Strange Frame», Lesbischer

Animationsfilm, USA 2012, 98 Min.,

Digital, E/e. Infos www.gaybern.ch/uncut

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ LeMec

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Grosser Stutenmarkt

21.00 Männerzone: Kernstrasse 57. Hier treffen

sich Männer und Kerle! Chausabend. Der

Samichlaus kommt mit vollem Sack

22.00 Lollipop Party: auf 4 Ebenen! Lollipop

Floor: Schlager, Schweizerhits, Mallorca,

Klassiker & Canzoni; Wannabe Floor:

80er/90er Party Hits; Après Suisse Floor:

Die grössten Pistenheuler und Hitparaden

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr.

118. Infos www.lollipopparty.ch

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Leider geil!

Wunschkonzert mit DJ Louis de Fumer

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Santas Fuck & Goodies

23.00 Paradise Garage@Supermarket:

The Birthday Party, 1 Year. For Gay & Lesbian

and Friends. DJs Peeza, Angel O & Alesh.

Supermarket, Geroldstr. 17.

Infos www.housefashion.ch

23.00 Magnusbar:

Magnusstrasse 29 Party mit djradio

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode sportsLAB.

Sportswear only!

SA 07. Dez.

Basel

21.00 Isola Club@saXo: Theaterstrasse 4.

For Gays, Lesbians & Friends. Music from

80s till today. Fr. 15.-

Anzeige

Biel/Bienne

22.30 GayLes Party: für Lesben, Schwule und

Freunde. Techhouse and Techno by Digital

Tina & DJ Dunch. étage Club, Untergasse /

rue Bass 21. Fr. 15.–

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Gaetano

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Bären Sex Party

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Klubnacht mit

DJs José Parra & Galax

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cum,

cruise & amuse

22.00 696 Club: Badenerstrasse 696 Winter Bash.

DJ Alex Baronny mit Clubsound, Mashups,

Tribal und House

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode X-treme

Leathe & Rubber

23.00 No Regrets: featuring Lucas Entertainment.

DJs Extasia & Jose Jones. Alte Kaserne,

Kanonengasse 16. After Sauna ab 04.30h in

der Sauna Moustache. Fr. 24.–. VIP Lounges

buchbar. www.playerz.ch

SO 08. Dez.

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. Monsieur Lunatique

- Electronic, Synthpop, Hip Hop, Rap

Zürich

12.00 Minibar:

Spitalgasse 5 beim Heaven Club Eingang

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Schaumparty

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Disco-Party.

Bis 22h 50% Rabatt auf alle Drinks

DI 10. Dez.

Zürich

19.00 Spot25: Jugendgruppe Zürich Ob du

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

MI 11. Dez.

Winterthur

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Bukkake Party

20.00 Aron Lounge Café:

Rolandstrasse 9. Cocktail meets Culture.

Weihnachts-Wichteln. Bringe ein Geschenk

mit im Wert von Fr. 10.– und erhalte eines

vom gleichen Wert zurück. www.aroncafe.ch

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 DJ Eugen

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Naked

DO 12. Dez.

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.

Flirtfaktor im Les Garçons

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

Fondue Abend. Hochschulforum, Hirschengraben

7. Getränke bitte mitnehmen, alles

andere ist vorhanden. Anmeldung bis 9.12.

an zundh@websites.uzh.ch

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 House-

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.

Freier Eintritt. DJ Marco de Rosa

FR 13. Dez.

Basel

22.00 ok sébastien: with friends from basel,

glasgow and berlin. gay is ok. Balz Club,

Steinenbachgässlein 34. Gratiseintritt.

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Andi

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Fucking Sklavenmarkt

19.30 HAZ-Centro: Sihlquai 67. Freitags-Centro

mit speziellem kulinarischem Angebot

20.00 gay: my way: Schwule Männer im Comingout

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67.

Coming-out Gespräche in Kleingruppen

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5.

Electric Heaven mit Progressive special.

DJs Franco & La Luna

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Cruising unlimited

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29, djradio

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Full Fetish

SA 14. Dez.

Basel

23.00 QueerPlanet Party: The hot house &

electro house party for gays, lesbians and

friends. DJs Taylor Cruz & Olivier.

Im Singerhaus, Marktplatz 34.

LIVE RUND UM DIE UHR:

Aufregende Flirts

Junge Gays Live

Scharfe Boys online

CHF 2.-/Min.

aus dem

Festnetz

SPITZE

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GRÖSSTER GAY-CHAT DER SCHWEIZ

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57


Agenda CRUISER Edition Winter 13/14

Winterthur

17.00 WILSCH: Winterthurer Lesben und Schwule

We are family! Essen, Geniesserabend für die

LesBiSchwule Community im Lokal Badgasse 8

Anmeldung bis 12.12. über www.badgasse8.ch

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJ Nick Harvey

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Special Day: Nippellover

21.00 come together: Lesbian & Gay Party 30+.

DJ Matteo mit Discoclassics & Trendbeats.

Marquee Club, Weinbergstrasse 68

(Tram 7 & 15, N6, Sonneggstrasse).

Infos www.party4lesandgay.ch

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Gravity.

DJ Captain José Parra

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Freistoss! Sports & Sneaks

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29

Trance-Party

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Freistoss!

Sports & Sneaks only!

SO 15. Dez.

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ High Heels

on Speed - Rock & Pop History. Danach Feiertagspause

22.12.2013 bis und mit 5.1.2014

Zürich

12.00 Minibar: Spitalgasse 5 beim Heaven Club

Eingang

Anzeige

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Underwear – Schaumparty

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen.

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

DI 17. Dez.

Aarau

19.30 Aarglos Lesbengruppe:

Treff Güezli im Herznacht. Details nach

Anmeldung bei karin.wehrli@post.ch

Bern

21.00 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuseum

Bern Hodelstrasse 8. «Unconditional»,

UK 2012, Digital, 92 Min., E/d.

Infos www.gaybern.ch/uncut

MI 18. Dez.

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mask-Party naked

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240,

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Underwear

(obligatorisch), naked (freiwillig)

DO 19. Dez.

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

Weihnachtsessen nach der GV. HAZ Centro,

Sihlquai 67

20.00 Chez Bagatelle - for Lesbians and friends:

Bar ab 20h Warmup DJ Strumberg. Club

ab 22h DJ Mel Nagelbein. Im Bagatelle 93,

Langstrasse 93

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen.

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.

Freier Eintritt. DJ Louis de Fumer

FR 20. Dez.

Luzern

22.00 Frigay Night: happy sound for happy people@The

Loft Haldenstr. 21 DJ Whiteside,

DJ C-Side und MC Stephen Davis

Zürich

12.00 Männerzone: Kernstrasse 57.

Weihnachts-Night-Shopping

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.

Glitzerhaus DJs

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

GangBang & Stutenmarkt

21.00 Männerzone: Kernstrasse 57. Hier treffen

sich Männer und Kerle! Bar zum Weihnachts-Night-Shopping

22.00 Lollipop Party: Party auf 4 Ebenen.

Lollipop Floor: Schlager, Schweizerhits,

Mallorca, Klassiker & Canzoni; Wannabe

Floor: 80er/90er Party Hits; Après Suisse

Floor: Die grössten Pistenheuler und Hitparaden

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra,

Limmatstr. 118. Infos www.lollipopparty.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cruising

unlimited

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Scream &

Shout. Black music party mit DJ Lous de

Fumer

58


CRUISER Edition Winter 13/14

Agenda

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Underwear,

Jocks, naked

23.00 Magnusbar:

Magnusstrasse 29 Party mit djradio

SA 21. Dez.

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Andi

19.00 GayAqua:

Hertistrasse 24, Wallisellen. Oral Orgie

22.00 Offstream: The alternative Gay Party für

Schwule, Lesben, Bi, Transgender and

Friends. Offstream Resident DJs.

Im Papiersaal, Kalanderplatz 1 (Sihlcity).

Bus 72, Tram 13, Nachtbus N12, Nachtzug

SN4. Infos www.offstream.ch

22.00 696 Club: Badenerstrasse 696 Mashup

Extrem. Diverse DJs. Fr. 23.– inkl. Garderobe

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Dudecute.

Party mit süssem DJ für süsse Jungs

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Yes, we cruise

23.00 Sector c; Fetish Club:

Wagistrasse 13, Schlieren. Strikter Dresscode

Motorbiker, Leather, Rubber

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Disco-Party

SO 22. Dez.

Zürich

12.00 Minibar: Spitalgasse 5 beim Heaven Club

Eingang

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

XXL Schaumparty

Anzeige

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. sportsCODE - Sportswear only!

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party.

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

MO 23. Dez.

Zürich

11.30 Moustache Sauna:

Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. sportsCODE - Sportswear only!

21.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren. Cruise

before x-mas

DI 24. Dez.

Zürich

11.30 Moustache Sauna:

Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h

23.00 Magnusbar:

Magnusstrasse 29. Weihnachtsparty

MI 25. Dez.

Basel

22.00 Tuntenball Nr. 24:

präsentiert von Frl. Rottenmeier. DJs

Klangfieber & High Heels on Speed. Show

ab 24h mit Leisa Kriminelli, Rosa Famosa,

Die frische Helene, Uri-Ella u.v.m. Achtung:

Strictly Crossdresscode! Mann = Frau, Frau =

Mann. Im Hirscheneck, Lindenberg 23

Thurgau

19.00 GO!: GayOstschweiz! Weihnachten mit

6 Gang-Menü. Im Go! Lokal,

Frauenfelderstr. 100, 9548 Matzingen.

Anmeldung unter anmeldung@go-club.

ch oder 052 366 00 17. Alle Teilnehmer

wichteln zwischen Fr. 15.– und Fr. 20.–. Die

mitgebrachten Präsente werden nach dem

Essen ausgelost. Essen Fr. 39.–, Gäste Fr. 44.–

Zürich

11.30 Moustache Sauna:

Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.

Puss Bouche Party mit live DJs

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Weihnachten Chill & Fun

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 DJ Mel Nagelbein

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen

22.00 Boyahkasha! hosted by GMF Berlin:

DJs Alfie Levi, Gloria Viagra, Nicki Dynamite,

José Parra & Zör Gollin. Animations:

Netoclown & Donna Tella, Stelle Divine,

Afrodita Ismajli, Denny Doll, Tulisa

Tamtam, Audora Braxton, Nina Bohéme.

Plaza Club, Badenerstrasse 109.

Infos www.boyahkasha.ch

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. All Night

Long. DJ René S. mit seiner crazy Party

DO 26. Dez.

Bern

21.00 Comeback Bar:

Rathausgasse 42. Elektronischer Musikabend

mit DJs Audiophil & ELfERich

Thurgau

15.00 HOT: Weihnachtsschmaus mit Leo, Roli

&T Thomas im Vereinslokal Wilerstrasse 5,

9545 Wängi TG (hinter Bahnhof). Tür 15h,

Studio 43

Infolge Geschäftsübergabe

geschlossen vom 22. Dezember

2013 bis 2. Januar 2014.

Herzlichen Dank an unsere Gäste für die

jahrelange Treue.

Ihr neuer Gastgeber freut sich, Sie ab

3.Januar 2014, 11.00 Uhr begrüssen zu dürfen.

Club Sauna

Monbijoustrasse 123

CH-3007 Bern

Telefon: +41 (0)31 372 28 27

Jeden Tag, 14 bis 23 Uhr

Jeden letzten Samstag im Monat NACHTSAUNA


Tram 9 (Richtung Wabern), Haltestelle Wander

59


Agenda CRUISER Edition Winter 13/14

60

Apéro 15.30h, Essen ab 16h. Fr. 30.–

(für Mitglieder HOT, WILSCH & Queerdom),

Gäste Fr. 35.–. Anmeldung bis 17.12. über

www.hot-tg.ch

Zürich

15.00 HAZ Outdoor: Weihnachts-Nachmittagswanderung

im Zürcher Oberland mit

anschliessendem Nachtessen. Genaue Infos

und Anmeldung www.haz.ch/outdoor

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Eke

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Weihnachten Chill & Fun

19.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren.

Cruise+explore se-x-mas. Cruising

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 House-

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.

Freier Eintritt. DJ La Luna

FR 27. Dez.

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Gaetano

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24,

Wallisellen. X-Mas Stutenmarkt

20.00 Queertango: QueerTango Milonga für

Schwule, Lesben und ihre Freunde. Cafetin

Buenos Aires/El Artesano, Alfred-Escherstr. 23

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Suck & Fuck Friday

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Cityboy.

Deep- & Tech-House Party

mit DJ Marco De Rosa u.a.

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Open sector.

No dresscode today

23.00 Magnusbar:

Magnusstrasse 29 Party mit djradio

SA 28. Dez.

Bern

21.00 Tanzball: Standard- & Latintänze mit DJ

Zardas für Schwule, Lesben und Freunde.

Kleine Showeinlage, Buffet ab 23h. Tenue

festlich. Tanzlounge, Neuengasse 24, 2.

Stock. Fr. 30.– inkl. Buffet & Showeinlage.

Infos www.rainbowdancer.ch

22.00 Tolerdance: für Schwule, Lesben und

FreundInnen Im ISC Club Neubrückstr. 10.

X-Mess Tolerdance. Special Tolerdance mit

DJs Ludwig, PCB & Thomy L. Eintritt:

Fr. 15.–, für ISC-Mitglieder Fr. 10.–

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Q-Bass

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

X-Mas U30-Sauna

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Cruising unlimited

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Hell on Heels.

Special Guest Miss Delicious von «We are

sexy» aus Köln

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Schweinebucht.

Full Fetish (Yellow). Bierpass 3 für 2

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party

SO 29. Dez.

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

XXL-Schaumparty

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Schlagerparty.

Bis 22h 50% Rabatt auf Drinks

DI 31. Dez.

Basel

22.30 Cosmic Bang: The Queer New Years Eve

DJs Taylor Cruz & Mary. Bis Mitternacht

Welcome Prosecco. Volkshaus Basel (Unionsaal),

Rebgasse 12. Fr. 25.-. Infos www.twilo.ch

Thurgau

19.30 GO!: GayOstschweiz! Silvester Party mit

Essen Fondue Chinoise inkl. Beilagen und

Dessert. Überraschung um Mitternacht. Im

GO! Lokal in Matzingen. Fr. 33.– (Mitglieder),

Gäste Fr. 38.–. Anmeldung bis 29.12. an

anmeldung@go-club.ch oder 052 366 00 17

Zürich

11.30 Moustache Sauna:

Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. Silvesterparty mit live DJs

18.30 Circus Circus by Ferdinand the Faithful

and Ferdinand The Unfaithful:

Apéro riche und 5 Gang Gala-Regency-

Dinner by Jovan Schneider inkl. allen

Getränken und Party Fr. 274.–. Ab 23h Party

mit DJs Dimitri, Strewson & Bassbüro inkl.

allen Getränken Fr. 114.–. Schloss Sihlberg,

Sihlberg. Dress to impress 20er bis 50er

Jahre. Infos www.circuscir.us

19.30 Lollipop Party: Silvester auf dem Üetliberg

Uto Kulm. Zwei Varianten: All inklusive

ab 19.30h mit Aperitif, 4-Gang-Menu inkl.

Weiss- und Rotweine, Bier, Süssgetränke,

Mineral, Tee/Kaffee bis 23.30h, danach Party

auch zwei Dancefloors mit DJs Rolly, Wollana

& Adrinardi zu Schlager, Schweizer

Hits, Disco & Partybeats. Um Mitternacht

gibt es noch ein hauseigenes Feuerwerk Fr.

195.–. Nur Party ab 22h Warmup im Festzelt,

danach Party im Haupthaus. Fr. 35.–.

Infos und Vorverkauf www.lollipopparty.ch

22.00 Rage:

Wagistrasse 13, Schlieren. Silvesterfick

22.00 Heaven Club:

Spitalgasse 5. Silvesterparty. DJ Merte Rox

23.00 Flexx Booom!!: DJs Sharon O Love, Vasco &

Ajaxx. Live on stage Electricious.

Alte Kaserne, Kanonengasse 16. Vorverkauf

www.ticketinfo.ch, Cranberry, Ministry of

Kink, Männerzone, Moustache Sauna.

Infos www.flexx-party.ch

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Full Fetish & Sportswear only!

23.00 Magnusbar:

Magnusstrasse 29. Silvesterparty

24.00 Jack Party: New Years Eve Special DJs

Maringo, Gloria Viagra, Juiceppe & Angel O.

Im Festsaal (Kaufleuten), Pelikanplatz.

Infos www.jackcompany.com

Januar 2014

MI 01. Januar

Zürich

11.30 Moustache Sauna:

Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Naked (Mask) Party. Masken können für

Fr. 5.– gemietet werden

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240

Neujahr-Specialparty mit diversen DJs

21.00 Magnusbar:

Magnusstrasse 29 Neujahrsparty

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. NYE Klubnacht.

DJs José Parra & Dangerous Dave

DO 02. Januar

Winterthur

19.30 Badgasse 8: LesBiGay & Friends Treff im

Lokal Badgasse 8

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für bisexuelle

Männer und Frauen 19h Treff im Café Rathaus,

Limmatquai 61 zum Apéro, dann ab

20.15h im HAZ-Centro, Sihlquai 67 zu geleiteten

Gesprächen zum Thema Bi-Sexualität

und Polyamory

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Mega Nackt-Party Heute geschlossen!

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Worker-

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.

Freier Eintritt. DJ Louis de Fumer

FR 03. Januar

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S

19.00 GayAqua:

Hertistrasse 24, Wallisellen. Stutennacht

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Leider geil!

Musikalisches Wunschkonzert mit DJ

Polabdul

22.00 Rage:

Wagistrasse 13, Schlieren Go deep inside

23.00 Magnusbar:

Magnusstrasse 29 Party mit djradio

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Erection –

Full Fetish

SA 04. Januar

Biel/Bienne

22.30 GayLes: Party für Lesben, Schwule und

Freunde.

étage Club, Untergasse / rue Bass 21. Fr. 15.–

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Gaetano

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Glory Hole Nacht

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Gravity-

House Party mit DJ José Parra

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Neu: Prollboyz

Sneaks-Party

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Prollboyz

Sneaks-Party

SO 05. Januar

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Blackhole Blow Party

20.00 Tanzleila@Exil: Hardstrasse 245. Party von

Frauen für Frauen

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Disco-Party.

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

MO 06. Januar

Bern

20.30 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuse-


HE

HE

HE

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Where to go in the little big city

Interesse in diesem

Inserat aufgeführt zu sein?

Anfragen an:

info@zbiro.ch

MOUSTACHE

Die Sauna für Männer

Engelstrasse 4

www.moustache.ch

(Nachtsauna jeden Fr / Sa)

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CRANBERRY

Bar

Metzgergasse 3

www.cranberry.ch

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TIP TOP BAR

Die Schlager Bar

Seilergraben 13

www.tip-top-bar.ch

Dienstag – Samstag ab 17 Uhr

2

PARAGONYA

Wellness Club

Mühlegasse 11

www.paragonya.ch

3

PREDIGERHOF

bistro – bar

Mühlegasse 15

www.predigerhof.ch

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THE DYNASTY CLUB

2 Bars – 1 Eingang

Zähringerstrasse 11

www.dynastyclub.ch

5

LES GARÇONS

Bar/Tanzbar

Kernstrasse 60

www.garcons.ch

Täglich geöffnet ab 17 Uhr

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ARON

Lounge. Café.

Rolandstrasse 9

www.aroncafe.ch

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ZAHNARZT AM

HELVETIAPLATZ

Langstrasse 20

www.zahn-arzt.ch

043 243 80 00

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MÄNNERZONE

Shop & Bar

Kernstrasse 57

www.maennerzone.ch

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LEONHARDS-

APOTHEKE

Stampfenbachstr. 7

www.leonhards.apotheke.ch

044 252 44 20

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ES COLLECTION

Shop (ES Collection & addicted)

Weite Gasse 8

www.escollection.ch

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HUUSMAA

Kafi – Reschti – Bar

Badenerstrasse 138

044 241 11 18

www.huusmaa.ch

Sa & So Brunch 10:00 – 15:00

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MACHO

City Shop

Häringstrasse 16

www.macho.ch

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CHECKPOINT

Gesundheitszentrum

Konradstrasse 1

www.checkpoint-zh.ch

044 455 59 10

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gaycity.ch

HERR GRÜN

Blumen & Gestaltung

Badenerstrasse 131

www.herrgruen.ch

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collection


Agenda CRUISER Edition Winter 13/14

um Bern Hodelstrasse 8. «Hawaii», Argentinien

2013, digital, 102 Min., Spanisch/d.

Infos www.gaybern.ch/uncut

DI 07. Januar

Zürich

19.00 Spot25: Jugendgruppe Zürich Ob du

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

MI 08. Januar

Winterthur

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Bukkake Party

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 DJ Brand

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Naked

(obligatorisch)

DO 09. Januar

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Flirtfaktor im

Les Garçons

19.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren.

Cruise+explore Zudem ab 20h im Sector c

Mega Nackt-Party

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 House-

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

Anzeige

22.00 Heaven Club:

Spitalgasse 5. Plan D. Freier Eintritt.

FR 10. Januar

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJs Glitzerhaus

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Fucking day - Fohlennacht

20.00 LMZ: der Schwule Schweizer Motorradclub

Stamm im Restaurant Moléson,

Grüngasse 7, 8004 Zürich

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5.

Electric Heaven. DJ Gaetano

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Cruising unlimited

22.00 Lollipop Party: auf 4 Ebenen! Lollipop

Floor: Schlager, Schweizerhits, Mallorca,

Klassiker & Canzoni; Wannabe Floor:

80er/90er Party Hits; Après Suisse Floor:

Die grössten Pistenheuler und Hitparaden

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr.

118. Infos www.lollipopparty.ch

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29

Party mit djradio

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Worker, Army.

Bierpass 3 für 2

SA 11. Januar

Winterthur

17.00 WILSCH: Winterthurer Lesben und Schwule

We are family! Essen, Geniesserabend

für die LesBiSchwule Community im Lokal

Badgasse 8 Anmeldung bis 9.1.2014 über

www.badgasse8.ch

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ LeMec

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Nippellover

21.00 Come together: Lesbian & Gay Party 30+.

She DJ Mary. Marquee Club, Weinbergstrasse

68 (Tram 7 & 15, N6, Sonneggstrasse).

Infos www.party4lesandgay.ch

22.00 Heaven Club: Duedecute! DJ cK (Köln)

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cruising

unlimited

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29

Trance-Party

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode X-treme

Leather & Rubber

SO 12. Januar

Arosa

19.00 10 Jahre Arosa Gay Skiweek:

Jubiläumsanlass vom 12. bis 19. Januar

2014. Skifahren & Snowboarden, Sport,

Relaxen, Fun, Party, klassisches Konzert,

gutes Essen, Sauna, Nach-Schlitteln, Fondue

Plausch etc. erwarten dich auch dieses

Jahr. Welcome Apéro am 12.1. mit La Diva

Live on Stage. Eventpass ab Fr. 100.–. Alle

Infos und Anmeldung www.gayskiweek.ch

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ Bruder

Roland – Meinungsfreiheit

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Underwear Flohmarkt

Dein FetischlaDen in Zürich

Kernstrasse 57 CH-8004 ZÜriCH tel. 043 243 30 43 www.MaennerZone.CoM

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CRUISER Edition Winter 13/14

Agenda

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen.

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

MI 15. Januar

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mask-Party naked

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 DJ Miajica

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Underwear

(obligatorisch), naked (freiwillig)

DO 16. Januar

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen.

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.

Freier Eintritt. DJ Marco De Rosa

FR 17. Januar

Bern

22.30 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuseum

Bern Hodelstrasse 8. «Come non detto»

(Was du nicht sagst... . Italien 2012, digital,

85 Min., IT/d. Infos www.gaybern.ch/uncut

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Grosser Stutenmarkt

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Scream &

Shout. DJ Louis de Fumer

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Kick-off!

Sportswear & Sneakers

23.00 Magnusbar:

Magnusstrasse 29 Party mit djradio

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Kick-off!

Sportswear & Sneakers only

23.00 behave, anything but straight:

DJs Dario La Mazza & Marco De Rosa -

Techhouse. Friedas Büxe, Friedaustrasse 23.

Infos www.misbehave.ch

SA 18. Januar

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJ Benjamin Hampel

19.00 GayAqua:

Hertistrasse 24, Wallisellen. Oral Orgie

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Hell on Heels.

DJ Charlet Crakchouse (GMF Berlin)

22.00 Rage: Wagistrasse 13,

Schlieren Nasty boyz cruising

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Disco-Party

Impressum

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode The big Gang

Bang Party

SO 19. Januar

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ Curtis – 80s

and beyond

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Cumcontrol Nacht

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party.

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

DI 21. Januar

Aarau

19.30 Aarglos: Lesbengruppe Treff Schlittschuhlaufen

in Bad Schinznach. Details folgen

nach Anmeldung bis 07.01.2014 bei brigitte.

salewski@bs-ag.ch

MI 22. Januar

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Sling Gang Bang, naked

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 DJ Gal Kadan

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Naked

(obligatorisch)

DO 23. Januar

Bern

21.00 Comeback Bar: Rathausgasse 42. Elektronischer

Musikabend mit DJs Audiophil &

ELfERich

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 House-

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D. Freier

Eintritt. DJ La Luna

FR 24. Januar

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJ Nick Harvey

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Dildo Sling Nacht

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Bad boyz

Friday

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Balkan Gay

Night. Mit Show von Denny Doll und ihrer

crazy Balkan Gay Truppe. Balkan Pop

Herausgeber, Verleger, Redaktion und Verlagsadresse:

AfM-Publikationen, Martin Ender, Mühlebachstrasse 174, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, info@cruiser.ch

Infos für die Agenda: agenda@cruiser.ch

Infos an die Redaktion: redaktion@cruiser.ch

Redaktionelle Mitarbeit: Martin Ender (Chefredaktor), Daniel Diriwächter (Stv. Chefredaktor), Thomas Borgmann, Charly Büchi,

Branko B. Gabriel, René Gerber, Michael Lenz, Lola Sara Arnold-Korf

Fotograf: Stefan Büchi, talk@stefanbuechi.ch

Grafik / Layout: Deny Fousek, Bertastrasse 1, 8003 Zürich Litho: Beni Roffler, Letzigraben 114a, 8047 Zürich

Inserate: AfM-Publikationen, Martin Ender,

Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, anzeigen@cruiser.ch

Druck: Neue Luzerner Zeitung AG, Auflage: 15 000 Exemplare, 10 Ausgaben jährlich

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Friday naked

23.00 Magnusbar:

Magnusstrasse 29 Party mit djradio

SA 25. Januar

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S

19.00 GayAqua:

Hertistrasse 24, Wallisellen. U30 Sauna

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cruising

unlimited

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Klubnacht.

DJ Steven Redant

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party

23.00 Sector c; Fetish Club:

Wagistrasse 13, Schlieren. Strikter

Dresscode Ultrarubber - Rubber only

23.00 Aviator Layover Party: Rio de Janeiro

DJs O Helly Brothers (aus Rio). Gogo Boys &

Girls. Im Moods, Schiffbau, Schiffbaustrasse

6. After Sauna ab 04.30h in der Sauna

Moustache. Fr. 29.–. www.playerz.ch

SO 26. Januar

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ Elliot

Zürich

17.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren.

i-cruise@sunday. Fr. 8.– & Mindestkonsumation

Fr. 5.– sportsCODE – sportswear

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

XL Schwanz Nacht

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Disco-Party.

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

MI 29. Januar

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Blow Party, naked

20.00 Heldenbar@Provitreff: DJ Ena Lind (Berlin)

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Underwear

(obligatorisch), naked (freiwillig)

DO 30. Januar

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

Abendessen im HAZ Centro, Sihlquai 67

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen.

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D. Freier

Eintritt. DJ Louis de Fumer

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