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Cruiser Winter 2013/ Januar 2014

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CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Dieses Magazin ist schwul<br />

Photographer:<br />

Bruno Miguel da Silva<br />

«Für eine Schweiz ohne Aids»<br />

Luis Bonfiglio im Interview<br />

Mann-o-Mann, Alf Heller,<br />

CR-<strong>Winter</strong>-Playlist,<br />

Bücher für die <strong>Winter</strong>stunden<br />

Abba, Robbie Williams,<br />

Beatrice Egli, Adam Levine,<br />

Scott Thorson<br />

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CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Inhalt<br />

Editorial<br />

Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember lanciert die Aids-Hilfe Schweiz die Kampagne «Für eine Schweiz<br />

ohne Aids». Das ist für uns Anlass, einmal mehr über HIV und Aids zu berichten – auch über Erfolge<br />

in der medizinischen Behandlung von HIV-Infizierten. Luis Bonfiglio, «Gay Model of the<br />

Year <strong>2013</strong>», spricht im grossen Interview über seine Kampagne «Stop Homophobia». In der grossen<br />

<strong>Winter</strong>-Ausgabe räumen wir zudem viel Platz ein für Partyhinweise, eine CD-Playlist, Kino-,<br />

Kultur- und Buchtipps für die <strong>Winter</strong>abende. Die Lifestyle-Seiten liefern Ideen für Weihnachtsgeschenke<br />

– vielleicht gönnt man sich selbst davon auch mal was. Wir wünschen schöne Festtage!<br />

Martin Ender, Verleger<br />

6<br />

Für eine Schweiz ohne Aids<br />

Die neue Kampagne der Aids-Hilfe Schweiz<br />

8<br />

Hurra, wir leben noch!<br />

Langzeitwirkungen der HIV-Therapien sind noch unklar<br />

13<br />

Alf Heller<br />

Drag Queen, Moderator und Hairstylist<br />

15<br />

Luis Bonfiglio<br />

Das «Gay Model of the Year <strong>2013</strong>» im grossen Interview<br />

44<br />

Flocken, Feiern, Fernweh<br />

Die CR-<strong>Winter</strong>-Playlist<br />

49<br />

Von Drachen und Frauen<br />

Die Kino-Highlights der Saison<br />

News 4 • Prominent 10 • Szene 16 • Szene 16 • Mann-o-mann 20<br />

News Schweiz 23 • Kolumne 27 • Szene 16 • Fotostrecke 29 • Hot4You 38 • Kultur 42<br />

Buch 46 • Wassermann 51 • Waria 52 • Pia 54 • Dr. Gay 54 • Agenda 56<br />

3


News CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Internationale<br />

News<br />

4<br />

Berlin<br />

Grosse schwul-lesbische<br />

Koalition<br />

Die schwul-lesbischen Organisationen von CDU<br />

und SPD praktizierten im November schon die<br />

Grosse Koalition, während ihre Mutterparteien<br />

noch zäh über die politischen Grundlagen einer<br />

gemeinsamen Regierung feilschten. In einer<br />

gemeinsamen Erklärung forderten die Lesben<br />

und Schwulen in der Union (LSU) und die<br />

Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen<br />

in der SPD (Schwusos) CDU und SPD auf,<br />

gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften<br />

endlich mit heterosexuellen Ehen gleichzustellen.<br />

LSU-Vorsitzender Alexander Vogt und<br />

Schwuso-Chef Ansgar Dittmar betonten: «Es<br />

besteht jetzt die Chance für Union und SPD,<br />

diese Ungleichbehandlung endlich zu beenden<br />

– zwölf Jahre nach der Einführung des Lebenspartnerschaftsrechts...<br />

und zwölf Jahre,<br />

um zu akzeptieren, dass sich die Gesellschaft<br />

weiter entwickelt hat».<br />

Berlin<br />

Maulkorb für homophoben<br />

CSU-Politiker<br />

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt darf<br />

Volker Beck nicht mehr als «Vorsitzenden der<br />

Pädophilen-AG» bezeichnen. Das entschied das<br />

Landgericht Berlin. Der offen schwule Grünenpolitiker<br />

Beck hatte gegen diese Äusserung Dobrindts<br />

geklagt. In einem Interview hatte Dobrindt<br />

gesagt: «Volker Beck muss endlich sein<br />

Schweigen brechen und alles auf den Tisch legen,<br />

was er als Vorsitzender der Pädophilen-AG<br />

bei den Grünen zu verantworten hat.» Dobrindt<br />

bezog sich auf die 1987 aufgelöste «Bundesarbeitsgemeinschaft<br />

Schwule, Päderasten und<br />

Transsexuelle» (BAG SchwuP). Beck war hingegen<br />

in der 1987 gegründeten «Bundesarbeitsgemeinschaft<br />

Schwulenpolitik» (BAG Schwule)<br />

aktiv, die Sex mit Kindern ablehnte.<br />

Leipzig<br />

Promis gegen Homohasserkonferenz<br />

Prominente Redner haben die Zusage ihrer Auftritte<br />

am schwulen- und lesbenfeindlichen «Familienkongress»<br />

des rechtslastigen Compact-<br />

Magazins in Leipzig zurückgezogen. Nach dem<br />

konservativen CSU-Politiker Norbert Geis sagten<br />

auch der Journalist Peter Scholl-Latour und<br />

die ehemalige Tagesschausprecherin Eva Herman<br />

ab. An dem Kongress nehmen prominente<br />

Homosexuellengegner aus ganz Europa teil. Die<br />

russische Parlamentsabgeordnete und Autorin<br />

des Gesetzes gegen «Homo-Propaganda» Elena<br />

Misulina hatte sich angekündigt wie auch aus<br />

Frankreich Béatrice Bourges, Anführerin der<br />

Massenproteste gegen die Ehe-Öffnung. Compact-Chef<br />

Jürgen Elsässer reagierte auf die öffentliche<br />

Kritik an seiner Konferenz mit schriller<br />

Rhetorik. Befürworter der Homo-Ehe seien<br />

«im Grunde Gegner der Werte unseres Grundgesetzes».<br />

Seine Kritiker beschimpfte Elsässer<br />

als «linke SA».<br />

Den Haag<br />

Holland legt sich mit<br />

Russland an<br />

Auf eine Anfrage des niederländischen Parlaments<br />

hin erklärte Aussenminister Frans Timmermans,<br />

dass er das russische Gesetz gegen<br />

«Homo-Propaganda» für eine Menschenrechtsverletzung<br />

halte. Deshalb müsse diese staatliche<br />

Diskriminierung als Asylgrund angesehen<br />

werden. Für eine Verbesserung der Lage der<br />

Schwulen und Lesben in Russland sei aber ein<br />

Dialog mit Moskau wichtig. Die russische Seite<br />

reagierte auf diese Äusserungen mit schrillen<br />

Tönen. Der Politologe Alexej Muchin warf<br />

Timmermans in russischen Medien einen «Aggressionsakt<br />

gegen Russland» vor. Der Putinfreund<br />

und frühere Kulturminister Alexander<br />

Sokolow erklärte höhnisch: «Mögen sie doch<br />

denen Asyl gewähren.... Wohl bekomm’s.» Im<br />

Sommer hatte Präsident Wladimir Putin mit<br />

seiner Unterschrift das Gesetz gegen «Homo-<br />

Propaganda» in Kraft gesetzt.<br />

Luxemburg<br />

Asyl in EU für verfolgte Homosexuelle<br />

Homosexuelle müssen in der Europäischen Union<br />

Asyl erhalten, wenn ihnen in ihrem Heimatland<br />

aufgrund ihrer sexuellen Orientierung<br />

Haftstrafen drohen. Das hat der Europäische<br />

Gerichtshof im November entschieden. Einschränkend<br />

hiess es in dem Urteil jedoch, die<br />

blosse Androhung einer Inhaftierung sei noch<br />

kein Asylgrund. Erst wenn Gefängnisstrafen


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

News<br />

«tatsächlich verhängt werden», müssen Schwule<br />

und Lesben als Flüchtlinge anerkannt werden.<br />

Nach Ansicht der Richter sind verfolgte<br />

Schwule und Lesben eine «soziale Gruppe» im<br />

Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention. Geklagt<br />

hatten drei schwule Männer aus Sierra<br />

Leone, Uganda und dem Senegal, die in den<br />

Niederlanden Asyl beantragt hatten. Entscheidungen<br />

des Europäischen Gerichtshofs sind für<br />

alle 28 EU-Mitgliedsstaaten bindend.<br />

Mailand<br />

Kein Schmerzensgeld wegen<br />

CSD<br />

Ein Italiener erhält kein Schmerzensgeld dafür,<br />

dass er vor 13 Jahren vom Fernsehen unter<br />

CSD-Teilnehmern gefilmt worden war. Das hat<br />

der oberste Gerichtshof entschieden. Menschen<br />

hätten keinen Anspruch auf Schmerzensgeld,<br />

wenn sie im Umfeld einer CSD-Veranstaltung<br />

gefilmt werden und in Fernsehsendungen erkennbar<br />

sind. Geklagt hatte ein Mann aus Mailand,<br />

der im Jahr 2000 in einem Fernsehbeitrag<br />

des TV-Senders RAI über den World-Pride<br />

in Rom in einer Szene zu sehen gewesen war.<br />

2004 folgte ein Gericht der Klage des Mannes,<br />

er habe durch die Verbindung zum CSD Nachteile<br />

erlitten, und sprach ihm Schadensersatz<br />

zu. Ein Berufungsgericht erklärte 2007 das Urteil<br />

für ungültig. Jeder Mensch, der sich in der<br />

Öffentlichkeit aufhalte, müsse damit rechnen,<br />

gefilmt zu werden. Die Richter des obersten Gerichts<br />

bestätigten diese Entscheidung.<br />

New York<br />

Baryshnikov gegen Putin<br />

Der weltberühmte Tänzer Mikhail Baryshnikov<br />

hat Russland für das Gesetz gegen «Homo-Propaganda»<br />

scharf kritisiert. «Mein Leben wurde<br />

durch lesbische und schwule Mentoren, Kollegen<br />

und Freunde ausgesprochen bereichert.<br />

Jegliche Diskriminierung oder Verfolgung von<br />

Homosexuellen ist nicht akzeptabel», betonte<br />

Baryshnikov in einer Erklärung für die amerikanische<br />

schwul-lesbische Organisation «No<br />

More Fear Foundation». Weiter sagte der 65-jährige:<br />

«Die Gleichbehandlung aller Menschen ist<br />

ein Grundrecht, und es ist traurig, dass wir im<br />

21. Jahrhundert immer noch darüber sprechen<br />

müssen.» Der im sowjetisch besetzten Lettland<br />

1948 als Sohn russischer Eltern geborene Baryshnikov<br />

setzte sich 1974 während einer Tour<br />

des Kirow-Balletts in Kanada ab und beantragte<br />

Asyl in den Vereinigten Staaten.<br />

New York<br />

Olympischer Frieden auch für<br />

Schwule?<br />

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen<br />

in New York hat ihre obligatorische Resolution<br />

zu den Olympischen Spielen beschlossen.<br />

Danach sollen auch während der <strong>Winter</strong>spiele<br />

in Sotschi keine Kriege geführt und Kampfhandlungen<br />

ausgesetzt werden. Die griechische<br />

Tradition, «Olympischer Frieden» war 1998 von<br />

den Vereinten Nationen wieder belebt worden.<br />

In diesem Jahr gab es jedoch ein diplomatisches<br />

Gerangel zwischen den UN und Russland um<br />

den Wortlaut. In dem von Russland vorgelegten<br />

Textentwurf fehlte in dem Versprechen «Menschen<br />

unterschiedlichen Alters, Geschlechts,<br />

physischer Möglichkeiten, Reli gion, Rasse und<br />

sozialen Status’» in die Spiele einzubeziehen,<br />

das Kriterium «sexuelle Orientierung». In dem<br />

ausgehandelten Kompromiss heisst es jetzt,<br />

dass die Spiele «soziale Beteiligung» fördern<br />

sollen, «ohne Diskriminierung jeglicher Art».<br />

New Jersey<br />

Kein Trinkgeld für Lesbe<br />

Im asiatischen Gallop Bistro Restaurant im US-<br />

Bundesstaat New Jersey verweigerte eine Frau<br />

der Kellnerin Dayna Morales das Trinkgeld. Auf<br />

die Rechnung schrieb sie den Grund: Sie sei mit<br />

dem Lebensstil der Bedienung nicht einverstanden.<br />

Weil Morales kurze Haare hat, hielt die<br />

Dame sie für lesbisch. Ein Foto der Rechnung<br />

samt Notiz kursiert inzwischen auf Facebook.<br />

Die Netzgemeinde postete Hunderte von Kommentaren<br />

als Solidaritätserklärung für Morales.<br />

Auch die Inhaber des Restaurants stellten<br />

sich hinter die Kellnerin, die einst in der amerikanischen<br />

Eliteeinheit Marines diente. Die<br />

Fans dankten es mit begeisterten Kommentaren<br />

auf der Gallop-Facebookseite. «Wenn ich<br />

mal durch New Jersey komme, werde ich dort<br />

essen», schrieb ein Antonio J. Figueroa. Ami<br />

McCrickard Alexander sagte: «Danke, dass ihr...<br />

euch gegen Hass aussprecht. Ihr seid Klasse.»<br />

Fortaleza<br />

Ärzte verurteilen Homo-Heiler<br />

Die 64. Generalversammlung des Weltärztebundes<br />

hat im brasilianischen Fortaleza in<br />

einer Resolution die «Heilung» von Homosexuellen<br />

strikt abgelehnt und vor den Folgen<br />

der Stigmatisierung sexueller Minderheiten<br />

gewarnt. In dem Papier betonten die Ärzte,<br />

Homosexualität sei eine «natürliche Variation<br />

menschlicher Sexualität ohne direkt daraus<br />

resultierende schädliche Auswirkungen».<br />

Schädlich für die körperliche und psychische<br />

Gesundheit von Schwule und Lesben seien hingegen<br />

die «direkte und indirekte Diskriminierung,<br />

Stigmatisierung sowie die Ablehnung<br />

durch nahestehende Menschen und Mobbing».<br />

Ärzte, die sogenannte Konversionstherapien<br />

durchführen, sollten «verurteilt und mit Sanktionen<br />

und Strafen versehen werden», forderten<br />

die Ärzte in der von der deutschen Bundesärztekammer<br />

vorbereiteten Resolution.<br />

Dhaka<br />

Hirjas als drittes Geschlecht<br />

anerkannt<br />

Bangladesch anerkennt offiziell die Hirjas,<br />

wie Transsexuelle in dem islamischen Staat<br />

genannt werden, als eigenes Geschlecht. In Zukunft<br />

können die Hirjas ihre Genderidentität<br />

in alle behördlichen Dokumente, einschliesslich<br />

der Pässe, eintragen lassen. Das hat die<br />

Regierung von Premierministerin Sheik Hasina<br />

auf einer Kabinettssitzung Mitte November<br />

beschlossen. «Es gibt mindestens 10’000 Hirjas<br />

in Bangladesch», sagte Kabinettssekretär Muhammad<br />

Musharraf Hossain Bhuiyan gegenüber<br />

Medien in Bangladesch. «Ihnen werden in<br />

einigen Bereichen wie Bildung, Gesundheitswesen<br />

und Wohnen ihre Rechte verweigert, weil<br />

sie eine marginalisierte Gruppe sind.» Mit dieser<br />

Reform folgt Bangladesch dem Vorbild seiner<br />

Nachbarländer Indien, Pakistan und Nepal.<br />

Sydney<br />

Homo-Ehe knapp gescheitert<br />

In New South Wales (NSW) ist ein Antrag auf<br />

Öffnung der Ehe im Oberhaus knapp gescheitert.<br />

19 Abgeordnete votierten für den Gesetzentwurf<br />

einer Initiative aus allen grossen<br />

Parteien, 21 stimmten dagegen. Unter den<br />

Befürwortern der Homo-Ehe war auch Barry<br />

O’Farrell, konservativer Premierminister<br />

des einwohnerreichsten australischen Bundesstaats.<br />

Im Oktober führte der Landtag der<br />

australischen Hauptstadt Canberra die Homo-<br />

Ehe ein. Das Gesetz soll Ende des Jahres in<br />

Kraft treten. Eines der ersten Hochzeitspaare<br />

in Canberra wollen die lesbische Schwester<br />

von Australiens streng katholischem Premierminister<br />

Tony Abbott und ihre Lebenspartnerin<br />

sein. Obwohl er aus «moralischen Gründen»<br />

gegen die Homo-Ehe sei, wolle er an der<br />

Hochzeit seiner Schwester teilnehmen, liess<br />

Abbott verlauten.<br />

5


Dossier CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

«Für eine Schweiz<br />

ohne Aids»<br />

Die neue Kampagne der Aids-Hilfe Schweiz<br />

zum Welt-Aids-Tag<br />

Von Martin Ender<br />

Patrick Rohr beim Fotoshooting zur neuen Kampagne der Aids-Hilfe Schweiz mit dem Schirm als Symbol für Schutz. Mit ihm stellten sich auch<br />

weitere bekannte Gesichter zur Verfügung: Anna Rossinelli, Nubya, Michael von der Heide, Dodo Hug, Milena Moser, Manuela Pesko und Uli Forte.<br />

Fotografin: Ellin Anderegg © Aids-Hilfe Schweiz<br />

6


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Dossier<br />

In einem Land, in dem faktisch<br />

jeder Zugang zum Gesundheitswesen<br />

hat, darf<br />

es nicht sein, dass Menschen<br />

an Aids sterben müssen.<br />

Darum fordert die<br />

Aids-Hilfe Schweiz Zugang<br />

zur HIV-Behandlung für<br />

alle, niederschwellige HIV-<br />

Testangebote für Gruppen<br />

mit erhöhtem HIV-Risiko<br />

und den Abbau von Vorurteilen<br />

und Benachteiligungen<br />

gegenüber Menschen<br />

mit HIV.<br />

Der 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Die Menschen sind weltweit aufgerufen,<br />

ihre Solidarität gegenüber Menschen mit HIV zu zeigen und aktiv<br />

zu werden im Kampf gegen Aids. Den 1. Dezember <strong>2013</strong> hat die UNAIDS<br />

unter das Motto gestellt «Zero Aids related deaths – Null Aids-Todesfälle».<br />

Die Aids-Hilfe Schweiz greift diese internationale Strategie in ihrer neuen<br />

Kampagne «Für eine Schweiz ohne Aids» auf. Eine Welt ohne HIV bleibt<br />

eine Utopie, solange keine wirksamen Impfungen oder Heilungsmethoden<br />

zur Verfügung stehen. Eine Welt ohne Aids hingegen ist möglich und<br />

in Reichweite. Und wir stehen vor der historischen Chance, HIV nicht nur<br />

zu bekämpfen, sondern zurückzudrängen und zu kontrollieren. Das CR-<br />

Magazin sieht sich in der Pflicht, immer wieder über das Thema HIV / Aids<br />

zu berichten. Aus diesem Grunde stellten wir aktuelle Fragen an die Aids-<br />

Hilfe Schweiz. Deren Medienverantwortlicher Harry Witzthum hat sie<br />

uns schriftlich beantwortet.<br />

CR-MAGAZIN: Herr Witzthum, <strong>2013</strong> werden in der Schweiz bis Ende Jahr<br />

über 600 Menschen eine positive HIV-Diagnose erhalten haben. Wie<br />

ist diese Zahl im Vergleich zu den vergangenen Jahren zu sehen?<br />

HARRY WITZTHUM: Bis zum Jahr 2011 konnte man einen Rückgang der Neu-<br />

Diagnosen in allen Zielgruppen beobachten. 2012 kam es wieder zu einem<br />

Anstieg der HIV-Diagnosen um 15 %. Die Eidgenössische Kommission<br />

für sexuelle Gesundheit analysierte den Trend und stellte fest, dass die<br />

verfügbaren Daten zwar einen Anstieg der Neu-Diagnosen, aber keinen<br />

Anstieg der Neu-Infektionen aufwiesen, d.h; dass ein grosser Teil der HIV-<br />

Diagnosen auf eine mögliche verstärkte Testaktivität zurückzuführen<br />

ist. Mehr HIV-Tests, mehr HIV-Diagnosen. Für die Fallzahlen <strong>2013</strong> hält<br />

das Bundesamt für Gesundheit (BAG) fest, dass nicht von einem echten<br />

Trendwechsel gesprochen werden kann.<br />

Ist «der Schwule» besonders betroffen, gefährdet?<br />

MSM gehören zu den Gruppen, die am stärksten von HIV betroffen sind,<br />

deshalb ja. Fast die Hälfte aller Neu-Diagnosen in einem Jahr wird bei<br />

MSM festgestellt.<br />

Die Medizin hat die Aidserkrankung im Griff. Warum sterben in der<br />

Schweiz pro Jahr immer noch bis zu 50 Menschen an den Folgen einer<br />

HIV-Infektion?<br />

Die Mehrheit der akuten HIV-Infektionen wird trotz Arztkonsultationen<br />

bei uns in der Schweiz nicht diagnostiziert. Und rund die Hälfte der HIVpositiven<br />

Patienten wird mit fortgeschrittener Erkrankung erfasst, wenn<br />

das Immunsystem also bereits angegriffen ist. Wird eine HIV-Infektion<br />

nicht frühzeitig diagnostiziert oder zu spät oder falsch behandelt, kann<br />

das für die Personen lebensgefährlich sein, und sie kann an den Folgen<br />

von Aids sterben. Die Ursachen sind vielfältig. Für uns ist wichtig, dass<br />

wir die Prävention weiterhin stärken und Diskriminierungen von HIV vehement<br />

abbauen. Dafür steht unsere Kampagne «Für eine Schweiz ohne<br />

Aids». Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es eine erfolgreiche Prävention<br />

und rechtzeitige Diagnose und Therapie von HIV.<br />

Eventuell noch dieses Jahr soll in der Schweiz ein weiteres, neues Medikament<br />

zugelassen werden, das bei einer Einmal-täglich-Einnahme<br />

das HIV in Schach hält. Sind neue, bequemere, aber meist noch<br />

teurere Medikamente gerechtfertigt?<br />

Gerechtfertigt sind neue HIV-Medikamente dann, wenn sie:<br />

1. effizienter und verträglicher als die bestehenden sind;<br />

2. die Gesundheit von HIV-positiven Menschen gewährleisten können und<br />

3. ihre Lebensqualität verbessern helfen.<br />

Als Schwulen-Magazin greifen wir immer wieder das Thema<br />

HIV / Aids auf. Können wir zuviel des Guten tun? Will heissen,<br />

zuviel berichten, bis es die Leser nicht mehr «hören» können?<br />

Solange HIV eine Bedrohung für die einzelnen Personen und die öffentliche<br />

Gesundheit bleibt, ist des Guten nie zu viel getan. Wir haben in der<br />

Prävention mit einer «Verharmlosung» von HIV zu kämpfen. Bei über 600<br />

neuen HIV-Diagnosen jährlich darf von einer Verharmlosung nicht die<br />

Rede sein. Uns obliegt es, ein realistisches Bild von HIV zu zeichnen, mit<br />

allen Erfolgen der letzten Jahre, aber auch mit allen Herausforderungen<br />

der Gegenwart und Zukunft.<br />

Der 1. Dezember ist der Welt-Aids-Tag. Schauen wir also über die<br />

Grenzen hinaus in die Welt. In osteuropäischen Ländern und in<br />

Russland wird über das Thema geschwiegen. Aufklärung wird unterdrückt.<br />

Wie wird sich das Ihrer Meinung nach auswirken?<br />

Es braucht nicht meine Meinung dazu. Die HIV-Zahlen sprechen Bände.<br />

Während weltweit die HIV-Epidemie stabil bleibt, nimmt die Epidemie<br />

im Osten explosionsartig zu. Ohne gezielte Aufklärung über HIV-Risiken<br />

und Schutzmassnahmen, ohne wirksame Präventionsprogramme wird<br />

HIV ausser Kontrolle geraten. Die Verantwortlichen sind in der Pflicht,<br />

Massnahmen zu ergreifen, mit denen nach den besten zur Verfügung<br />

stehenden Evidenzien Linderung geschaffen werden kann.<br />

Beispiel Afrika: Was können die offizielle Schweiz, die Pharmaindustrie<br />

oder gar der einzelne Schweizer gegen das Aids-Elend in<br />

diesem Kontinent tun?<br />

Die meissten Akteure sind in den relevanten internationalen und nationalen<br />

Gremien eingebunden und engagieren sich für eine Besserung der Lage.<br />

Wichtig bleibt weiterhin, das Engagement beizubehalten und nicht nachzulassen.<br />

Die Erfolge stellen sich ein, aber man darf nicht locker lassen.<br />

Im Kampf gegen HIV will die internationale Gemeinschaft bis 2015<br />

die sexuelle Übertragung von HIV um 50 Prozent reduzieren. Hat die<br />

Aids-Hilfe Schweiz dieses Ziel ebenso vor Augen für die Schweiz?<br />

Das hat sie, und dafür engagiert sie sich mit ihrer Kampagne und ihrer<br />

Arbeit. Bereits im Rahmen des Nationalen Programms «HIV und andere<br />

sexuell übertragbare Infektionen 2011 – 2017» wurde festgehalten, dass<br />

bis 2017 die HIV-Infektionen um 50 % reduziert werden sollen. Wie die<br />

aktuellen Daten zeigen, ist dieses Ziel gefährdet. Das BAG hat aber begründete<br />

Hinweise darauf, dass die Anzahl der durchgeführten HIV-Tests<br />

insbesondere bei Männern, die mit Männern Sex haben, gestiegen ist<br />

(2008–<strong>2013</strong> von Faktor 3 auf 4). Dies ist ein sehr erfreulicher Trend, weil<br />

ein Grossteil der HIV-Neuinfektionen unter MSM von Männern ausgeht,<br />

die nicht wissen, dass sie HIV-positiv sind. Wissen mehr Männer, dass sie<br />

positiv sind, ist davon auszugehen, dass längerfristig auch die Anzahl<br />

der Diagnosen sinkt. Aber es ist klar: Im Moment führen stärkere Testanstrengungen<br />

zu mehr Diagnosen.<br />

Herr Witzthum, wir danken für die ausführlichen Antworten.<br />

7


Dossier CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Hurra, wir leben<br />

noch!<br />

Langzeitwirkungen von<br />

HIV-Therapien sind wenig<br />

erforscht<br />

von Lola Sara Arnold-Korf und<br />

Martin Ender<br />

8<br />

Auch <strong>2013</strong> sind wieder neue<br />

HIV-Medikamente auf den<br />

Markt gekommen. Dank ihnen<br />

können Infizierte älter<br />

werden. Dennoch gibt’s am<br />

Welt-Aids-Tag keinen Grund,<br />

in ein Hurra auszubrechen.<br />

Denn die Zahl der HIV-Neuinfektionen<br />

will nicht sinken,<br />

und Langzeitwirkungen sind<br />

noch unklar.<br />

1981 veröffentlichte Johannes Mario Simmel<br />

den Roman «Hurra, wir leben noch». Zwei Jahre<br />

später wurde der Romanstoff verfilmt, der in<br />

der Nachkriegszeit spielt und nach überlebten<br />

Kriegskatastrophen die Aufstiegsmentalität der<br />

Wirtschaftswunderjahre beschreibt. 1984 kam<br />

die Titelmelodie auf einer Single heraus: gesungen<br />

von Milva, einer der Schwulen-Ikonen<br />

der damaligen Zeit. Ihr Song «Hurra, wir leben<br />

noch» wurde zum Synonym<br />

für alle Katastrophen und<br />

Widerwärtigkeiten, die<br />

man «überlebte».<br />

Doch genau ab Mitte<br />

der 80er-Jahre<br />

überlebten sehr<br />

viele die Katastrophe<br />

Aids<br />

nicht.<br />

Erst<br />

seit<br />

gut einem<br />

Jahrzehnt<br />

k ö n n e n<br />

HIV-Positive<br />

mit gedämpftem<br />

Optimismus<br />

den Milva-<br />

Refrain wieder<br />

mitsingen.<br />

Die scheinbar gute<br />

Nachricht lautet nämlich:<br />

Seit den 90er-Jahren<br />

wird die tödliche<br />

Schneise, die sich im Jahrzehnt davor durch<br />

die Szene zog, schmaler. Patienten können auf<br />

eine höhere Lebenserwartung hoffen – nicht<br />

aber ohne negative Begleiterscheinungen. Die<br />

schlechte Nachricht: Auch nach 25 Jahren<br />

Schweizer HIV-Kohortenstudie (1988-<strong>2013</strong>) mit<br />

freiwilligen Teilnehmern, HIV-Infizierten und<br />

Aids-Kranken gibt es nur wenige nennenswerte<br />

Forschungsergebnisse zur Langzeitwirkung der<br />

HIV-Therapie. Die schockierende Nachricht: Ansteckende<br />

Geschlechtskrankheiten steigen rasant<br />

an, und HIV-Neuinfektionen werden nicht<br />

weniger. Ansteckungen mit Hepatitis-C-Viren<br />

und Syphilis-Bakterien erreichen seit 2011 Spitzenwerte.<br />

Langzeitwirkungen noch unklar<br />

Bis heute lassen sich nicht alle Nebenwirkungen<br />

der HIV-Therapie behandeln, und niemand<br />

kann klare Aussagen zu Langzeitwirkungen<br />

der Therapie treffen. «Das ist ein Gebiet, wo wir<br />

noch lange forschen müssen», sagte Prof. Dr. H.<br />

Günthard während eines Wissensaustauschs<br />

Mitte November <strong>2013</strong>. Einiges ist jedoch dank<br />

der Schweizer Kohortenstudie bekannt: beispielsweise<br />

zum Thema Langzeittoxizität bei<br />

Organen (Nieren, Herz), Hirnfunktionen,<br />

Knochen und Stoffwechselfunktionen.<br />

«Im Vergleich zu Nichtinfizierten ist<br />

die Zahl von Herz- und Schlaganfällen<br />

deutlich höher. Auch neurologische<br />

Störungen und Knochenbrüche treten<br />

bei HIV-Patienten im Alter häufiger<br />

auf», so Oberärztin Dr. Kovari<br />

vom Universitätsspital Zürich.<br />

Eine komplette Heilung von HIV<br />

wird es in den nächsten Jahren<br />

nicht geben. «Schlafend infizierte<br />

Zellen können wir nicht<br />

auslöschen», so Dr. Günthard. Das<br />

Problem, ein latentes Reservoir an<br />

Viren in einzelnen Zellen, bleibt bestehen.<br />

Doch auch ohne Aussicht auf<br />

Heilung ist es zunächst erfreulich,<br />

dass seit dem ersten Medikament<br />

AZT im Jahr 1987 fast 30 weitere<br />

Medikamente in der Schweiz zugelassen<br />

wurden und damit<br />

die Lebenserwartung markant<br />

stieg. David Haerry<br />

vom Positiv-Rat weiss<br />

aber auch zu berichten,<br />

dass antiretrovirale<br />

Medikamente<br />

mit<br />

ganz wenigen<br />

Ausnahmen<br />

beschleunigt<br />

zugelassen wurden.<br />

Er sieht darin<br />

mit eine Ursache<br />

des begrenzten Wissensstands<br />

in punkto


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Dossier<br />

Langzeitwirkungen. Man habe Anhaltspunkte,<br />

aber von Erfahrung könne man nicht sprechen.<br />

Inzwischen werden bereits ein Drittel der Medikamente<br />

nicht mehr eingesetzt – sei es wegen<br />

der Nebenwirkungen oder mutierter Viren mit<br />

Resistenzen gegen die Medikamentsubstanzen.<br />

So bleibt die Forschung ein Wettlauf gegen die<br />

Zeit, denn wer weiss heute, welches Medikament<br />

morgen noch wirkt.<br />

Mehr HIV-Neuinfektionen und<br />

Geschlechtskrankheiten<br />

Der Blick auf die nackten Zahlen der Neuinfektionen<br />

mit HIV, vor allem aber Geschlechtskrankheiten<br />

(STIs), ist nicht nur für Ärzte und<br />

Forscher, sondern auch für Engagierte an der<br />

Präventionsfront ein Schock. Die Schweiz wird<br />

vor allem mit Hepatis C und Syphilis «überschwemmt»<br />

– bis zum 20fachen seit 2008. Nicht<br />

eingerechnet ist dabei die grosse Unbekannte,<br />

infizierte HIV- und andere STI-Träger, die<br />

unentdeckt – weil ungetestet – frei nach dem<br />

Motto Sex haben: Was ich nicht weiss, macht<br />

mich nicht heiss. Bei soviel Sorglosigkeit fängt<br />

man sich neben Syphilis und Hepatitis C oft<br />

gleich eine ganze Batterie weiterer Geschlechtskranken<br />

wie Tripper, Chlamydien, Hepatitis B<br />

und Feigwarzen ein. Das Tückische dabei: Viele<br />

Infizierte zeigen keine unmittelbaren Symptome<br />

– so beispielsweise 80 Prozent der an Syphilis<br />

Erkrankten. Nachdenklich stimmt auch,<br />

dass ausgerecht HIV-Positive nach Feststellung<br />

der Krankheit sich vermehrt mit Geschlechtskrankheiten<br />

anstecken. Von den aktuell 318<br />

Zürcher HIV / Aids-Teilnehmern an der Schweizer<br />

Kohortenstudie hatten sich im Verlauf dieser<br />

Studie 201 Teilnehmer mit einer oder gleich<br />

mehreren Geschlechtskrankheiten infiziert.<br />

Das sind 63 Prozent. Und nicht weniger als 48<br />

Prozent (97 Kohortenteilnehmer) mindestens<br />

auch mit Syphilis. Einige Aktivisten führen<br />

dies auf das Swiss Statement von 2008 zurück,<br />

wonach HIV-Positive nicht infektiös sind, also<br />

das Virus nicht übertragen können, sobald die<br />

Anzahl der Viruskopien pro Milliliter Blut unter<br />

der Nachweisgrenze von 20 Viruskopien liegt.<br />

Zu Recht fiel vielen ein Stein vom Herzen. Gerne<br />

wird jedoch der Zusatz des Swiss Statements,<br />

wonach dies nur gilt, wenn keine weiteren ansteckenden<br />

Geschlechtskrankheiten vorliegen,<br />

charmant übergangen.<br />

Kein Ende der Stigmatisierung von<br />

HIV / Aids<br />

Zu den traurigen Tatsachen am Welt-Aids-Tag<br />

zählt auch dieses Jahr die anhaltende Ausgrenzung<br />

und Ablehnung von Betroffenen. Aus der<br />

Ferne und mit Abstand geben sich breite Teile<br />

der Gesellschaft zwar betont aufgeklärt und<br />

weltoffen – sobald die Krankheit jedoch in den<br />

Fokus des unmittelbaren privaten oder beruflichen<br />

Umfelds rückt, wird vielen HIV-Positiven<br />

der Igitt-Stempel aufgedrückt. Schweigen und<br />

Verschweigen ist für viele Betroffene nach wie<br />

vor das probatere Mittel als ein Outing mit ungewissem<br />

Ausgang. Als Daniel K. aus Zürich vor<br />

kurzem von seiner Ansteckung erfuhr, verfiel<br />

auch er in dieses Muster: «Nur meine Mutter<br />

und ein, zwei gute Freunde wissen Bescheid.»<br />

Das Fazit lautet: Das Schreckgespenst Aids geistert<br />

auch nach 32 Jahren noch immer durch die<br />

Schlafzimmer, Clubs und Bars.<br />

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9


Prominent CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Prominent <strong>2013</strong><br />

<strong>2013</strong> hat uns die Prominenz mal wieder mit einem<br />

üppigen Galadinner verwöhnt. YouTube-<br />

Phänomen Davey Wavey’s Videos und Ben Whishaws<br />

Coming-out als Appetizer, gefolgt von<br />

einem reichhaltigen Beziehungssalat aus dem<br />

Hause Van der Vaart. Die ungeniessbare russische<br />

Homophobie-Suppe mit Bushido-Klösschen<br />

wurde unter gesalzenem Promi-Protest von Tilda<br />

Swinton, Stephen Fry und Madonna serviert.<br />

Olivia Jones tischte einige grossartige Läster-<br />

Leckereien aus dem australischen Dschungel<br />

auf. Überzeugen konnte auch das Hauptgericht:<br />

Ein mit dem Täschligate köstlich gefülltes Sommerloch,<br />

dazu Beatrice Eglis nicht minder prall<br />

gefülltes Pouletbrüstli. Für die Vegis unter den<br />

Hühnern verkleidete sich Lady Gaga heuer nicht<br />

als Stück Fleisch, sondern als Brot (war auch<br />

schon knuspriger…) Es folgte weiterer Käse und<br />

noch immer diskutierte man über das kurze<br />

blonde Haar in der Suppe: Miss Schweiz Dominique,<br />

Berufs-Promibigsister Pam, Jennifer Lawrence<br />

oder doch Natalie Rickli? Pixie-Einheitsbrei!<br />

Eindeutig süss der kleine Zwischengang<br />

Robbie Williams<br />

Ende November brachte Robbie Willams (39)<br />

sein neustes Album mit dem Titel «Swing both<br />

Ways» auf den Markt. Zurück zu den Wurzeln,<br />

dachte sich der Sänger, der bereits vor zwölf<br />

Jahren mit «Swing when you’re winning» einen<br />

riesigen Erfolg erzielte. Damals war Robbie Williams<br />

noch der swingende Dandy der britischen<br />

Pop-Szene, ein freches Sex-Symbol, das immer<br />

am Abgrund wandelte, aufregend und gefährlich<br />

zugleich. Heute ist Robbie nichts mehr von<br />

alledem. Ohne Zweifel ist er noch immer ein<br />

fantastischer Entertainer, als verantwortungsvoller<br />

Vater und Ehemann verlor er jedoch die<br />

Verruchtheit und tauschte sie gegen einige Kilos<br />

mehr auf den Rippen. Um das neue Album<br />

zu bewerben, erinnerte Robbie Williams an<br />

ein altes Homo-Gerücht, welches ihn in Take<br />

That-Zeiten verfolgte. Im Laufe seiner Karriere<br />

reagierte Robbie Williams immer wieder ironisch<br />

darauf und konnte erfolgreich beweisen,<br />

dass er nicht schwul ist. Fast, denn auf den Album-Titel<br />

«Swing both ways» angesprochen,<br />

Scott Thorson<br />

In den USA hat es die Filmperle «Liberace – Too<br />

much of a good Thing is wonderful» leider nur<br />

ins Pay-TV geschafft, in Europa dank umjubelter<br />

Festival-Premieren glücklicherweise auch<br />

auf die grosse Kinoleinwand. Michael Douglas<br />

ist in Soderberghs letztem Regie-Meisterwerk in<br />

der Rolle seines Lebens zu sehen: Als schwuler<br />

Paradiesvogel-Pianist Liberace, der im Las Vegas<br />

der 1960-er grosse Show-Erfolge feierte und öffentlich<br />

zeitlebens ungeoutet mit seinen geheimen<br />

Liebschaften privat unglücklich blieb. An<br />

seiner Seite ein nicht weniger beeindruckender<br />

Matt Damon als Toyboy Scott. Offiziell ist er als<br />

Chauffeur angestellt, hinter den glamourösen<br />

© pd<br />

aus dem englischen Königshaus namens George.<br />

Gemäss einer Umfrage würde eine Mehrheit<br />

der britischen Bevölkerung akzeptieren, wenn<br />

der neue Prinz schwul wäre. Bitter dann die<br />

Nachrichten über den Tod von Thatcher, Friso,<br />

Reich-Ranicki, Reed. Zum Dessert eine Hochzeitstorte<br />

von Keira Knightly, Prinzessin Madeleine<br />

oder Panem-Star Sam Clafin. Oder etwa<br />

von Tina Turner, «Grey’s Anatomy»-Darsteller<br />

T.R. Knight, der seinen Freund Patrick geheiratet<br />

hat? Schmeckte so oder so, man musste<br />

bloss aufpassen, dass einem daraus keine jointrauchende<br />

nackte Miley entgegenspringt. Nun<br />

heisst es, das Menü schnell zu verdauen, vielleicht<br />

also noch mit Bieber einen Hochprozentigen<br />

kippen, denn in der Gerüchteküche werden<br />

bereits die scharfen Zutaten fürs perfekte<br />

Promi- Dinner <strong>2014</strong> gerüstet. «CR Prominent»<br />

wird sich die Boulevard-Leckerbissen weiterhin<br />

auf der Zunge zergehen lassen und sie geschmackvoll<br />

scharfzüngig anrichten. (rg)<br />

10<br />

© Island / Universal<br />

reagierte er beispielsweise im Interview mit der<br />

Zeitschrift «Gala» mit folgendem Zitat: «Ich bin<br />

zu 49 Prozent schwul!». Er stehe auf Musicals,<br />

sei launisch, theatralisch, albern. Also viele Attribute,<br />

die man im Allgemeinen mit Schwulen<br />

assoziiert. Der Haken: Die ganze Sache mit den<br />

Penissen sei nicht sein Ding, er stehe sexuell<br />

ausschliesslich auf Frauen. Nun lieber Robbie,<br />

gut Ding will Weile haben. In einem weiteren<br />

Interview in der RTL-Sendung «Exclusiv» sorgte<br />

er mit einer ähnlichen Aussage für Verwirrung.<br />

Nur waren es da schon 95 Prozent. (dd)<br />

© pd<br />

Kulissen spielt sich eine verhängnisvolle Liebesgeschichte<br />

ab, zwischen Pomp und Pailletten<br />

klafft die Lebenslüge. Liberace lässt Scotts<br />

Gesicht nach seinem Vorbild operieren, dieser<br />

verfällt den Drogen und verlässt ihn. Der Film<br />

endet am Sterbebett des AIDS-kranken Liberace<br />

mit einer Versöhnung, die Realität schrieb eine<br />

tragische Fortsetzung. Thorson hatte gemäss<br />

eigenen Angaben bald danach eine langjährige<br />

Affäre mit Michael Jackson, beschuldigte<br />

Liberace, seine Liebhaber wissentlich mit HIV<br />

infiziert zu haben, trat mit immer neuen Skandalgeschichten<br />

im Fernsehen auf. Wegen Einbruchs,<br />

Drogenbesitzes und Kreditkartenbetrugs<br />

kam er mit dem Gesetz in Konflikt, heute<br />

sitzt er im Gefängnis. «Zu viel des Guten ist wundervoll»,<br />

sagt das Filmplakat ironisch, und erst<br />

der englische Originaltitel «Behind the Candelabra»<br />

deutet an, was im wahren Leben passiert,<br />

wenn die Kronleuchter der Promi-Villen mal<br />

ausgeschaltet sind. Opfer oder der beste aller<br />

beteiligten Schauspieler? Welche Rolle Scott<br />

Thorson tatsächlich gespielt hat, bleibt wohl<br />

sein Geheimnis. (rg)


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Prominent<br />

Abba<br />

Schon bald könnte es für die schwedische Pop-<br />

Sensation Abba ein Comeback geben. Agnetha<br />

Fältskog (63), einst die blonde Sirene der Kult-<br />

Band, erwähnte im November gegenüber der<br />

«Welt am Sonntag», dass die Gruppe über eine<br />

Wiedervereinigung nachdenken würde. Diese<br />

Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Die<br />

Musikindustrie wie auch die zahlreichen Fans<br />

schöpfen neue Hoffnung. Würden Agnetha,<br />

Anni-Frid, Benny und Björn tatsächlich wieder<br />

gemeinsam musizieren, dürfte man vom<br />

spektakulärsten Ereignis der Pop-Geschichte<br />

sprechen. Eine Reunion käme der Rückkehr<br />

des Messias gleich. Der Grund für ein mögliches<br />

Comeback ist simpel: Im April <strong>2014</strong> wird es 40<br />

Adam Levine<br />

Sean Connery war’s mal, Johnny Depp sogar<br />

zweimal. Jude Law, Brad Pitt und jüngst Channing<br />

Tatum durften sich ebenfalls mit dem begehrten<br />

Titel schmücken: Sexiest Man Alive.<br />

Jährlich wird er vom amerikanischen «People<br />

Magazine» dem prominenten Mann mit dem<br />

angeblich grössten Sex-Appeal verliehen. Mit<br />

Ausnahme von John F. Kennedy Jr. 1988 wurde<br />

die Ehre bisher ausnahmslos Hollywood-Schönlingen<br />

zuteil. Eine echte Überraschung also,<br />

Beatrice Egli<br />

@ Polydor / Universal<br />

Jahre her sein, seit Abba mit «Waterloo» den Eurovision<br />

Song Contest gewonnen hat und damit<br />

eine internationale Karriere startete, die ihresgleichen<br />

sucht. «Sicher, wir denken darüber<br />

nach», sagte Fältskog im erwähnten Interview.<br />

Es würde anlässlich des Jubiläums einige Pläne<br />

geben. Agnetha selbst krebste im selben Interview<br />

jedoch zurück: «Ich weiss noch nicht, was<br />

dabei herauskommt und ich will es momentan<br />

auch nicht so genau wissen.» Spekulationen<br />

über eine Wiedervereinigung geistern immer<br />

wieder rum. Gerüchten zufolge wurde den vier<br />

Mitgliedern auch schon eine Milliarde Dollar<br />

für eine Wiedervereinigung angeboten, was<br />

alle aber dankend ablehnten. Und entgegen der<br />

Annahme, dass sich Abba 1983 getrennt haben,<br />

ist die Band im Prinzip noch vereint, nur gab es<br />

seither kein neues Album mehr. Die Trennung<br />

von Abba wurde nie offiziell bekanntgegeben.<br />

(dd)<br />

© pd<br />

dass nun Musiker Adam Levine in den Olymp<br />

der Sexgötter aufsteigt. Auch der Auserwählte<br />

selbst konnte es kaum glauben, hielt die Auszeichnung<br />

zuerst für einen Scherz und fühlt<br />

sich nun doch sehr gebauchpinselt. Auf einem<br />

Bauch, der flach und doch nicht übertrainiert<br />

ist, tattooverziert und doch glattrasiert. Damit<br />

entspricht der Maroon 5-Sänger («This Love»,<br />

«Moves Like Jagger») dem aktuellen Männer-<br />

Ideal bild irgendwo zwischen Schnuckel und<br />

Bad Boy, zwischen metro- und retrosexuell tatsächlich<br />

perfekt. Auch seine Einstellung bezüglich<br />

Homo-Ehe kann sich sehen lassen: «Alle<br />

Menschen, die das wollen, sollten die Chance<br />

haben, eine Ehe zu führen oder daran zu scheitern.»<br />

Sein schwuler Bruder habe ihm viele<br />

wertvolle Einsichten vermittelt. Die winzige<br />

Chance auszustrahlen, er könnte selbst auch<br />

gay sein, sehe er als Teil seines Jobs, obwohl<br />

er seine Heterosexualität natürlich nicht verstecken<br />

wolle. Danke für diese Träume, Adam!<br />

Vom ersten Sexiest Man Alive 1985, Mel Gibson,<br />

bis zu Adam Levine hat sich also nicht nur der<br />

Look, sondern auch die Einstellung radikal geändert.<br />

Und das ist natürlich schon verdammt<br />

sexy… (rg)<br />

© Polydor / Universal<br />

Der Sonnenschein der Schlagerszene streckt<br />

auch im <strong>Winter</strong> die Hände nach Goldtalern aus.<br />

Schliesslich soll ihr Märchen weitergehen. Beatrice<br />

Egli, Gewinnerin der letzten DSDS-Staffel,<br />

ist seither mächtig auf der Überholspur. Ihr Album<br />

«Glücksgefühle», welches gefühlte drei Sekunden<br />

nach dem Sieg erschien, verkaufte sich<br />

wie warme Semmeln. Als Prinzessin des Schlagers<br />

befindet sich die aus Pfäffikon stammende<br />

Blondine seither auf sämtlichen Bühnen, wo die<br />

Musik spielt. Hinter ihren Songs steht, wie jeder<br />

weiss, der deutsche «Pop-Titan» Dieter Bohlen.<br />

Dass dieser weniger Komponist, sondern eher<br />

ein Geschäftsmann mit einem Gespür für (Musik-)Noten<br />

ist, beweist sich diese Tage. Nur ein<br />

halbes Jahr nach «Glücksgefühle» erscheint eine<br />

weitere neue CD mit dem Titel «Pure Lebensfreude».<br />

Der neue Titel kann nicht als lyrischer<br />

Höhepunkt angesehen werden, steht aber zweifelsfrei<br />

für das Image von Beatrice Egli, welche<br />

wohl trotz ihrem vollen Terminkalender wie<br />

ein Honigkuchenpferd strahlt. Leider wächst<br />

die Befürchtung, dass mit der Veröffentlichung<br />

des jüngsten Albums die ohne Frage talentierte<br />

Sängerin zur Geldmaschine mutiert. Passend<br />

zur Weihnachtszeit dürfen sich Egli und Bohlen<br />

über ein kaufkräftiges Publikum freuen. Das ist<br />

doch eher pures Kalkül statt pure Lebensfreude.<br />

So sind die 16 neuen Titel ein stampfender Einheitsbrei,<br />

welcher aber sicher die Aprés-Ski-Buden<br />

aufmischen wird. Beatrice Egli selbst lacht<br />

in ihrem neusten Video «Verrückt nach dir»<br />

über diese Tatsache hinweg und präsentiert sich<br />

gewohnt als höchst professionelle Sängerin.<br />

Wir wünschen «unserem» Sonnenschein trotzdem<br />

etwas mehr Zeit für die dringend benötigte<br />

Kreativität im Musikstudio. (dd)<br />

11


Nachgefragt CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

«Es gäbe sofort<br />

ein Verbot für<br />

billige Designer-<br />

Fakes»<br />

Was treibt Alf Heller, Drag<br />

Queen, Moderator und Hairstylist?<br />

Von Branko B. Gabriel<br />

Alf Heller gehört zur Zürcher<br />

Gay Community wie das Tüpfelchen<br />

aufs i. Wer ist aber dieser<br />

Alf Heller und was treibt er<br />

sonst noch so im Leben, wenn<br />

er nicht gerade in seiner Paraderolle<br />

als Donna Tella unterwegs<br />

ist? Das CR-Magazin hat<br />

ihm zehn Fragen zur Person<br />

gestellt.<br />

CR: Alf, was ist dein grösster Albtraum?<br />

ALF HELLER: Sex mit einer Drag Queen.<br />

Was macht eine Dame von Welt wie du in der<br />

Büezerstadt <strong>Winter</strong>thur?<br />

ALF HELLER: Hallo, ich lebe im Herzen der Stadt<br />

Zürich und kenne nur die <strong>Winter</strong>-Tour nach St.<br />

Moritz! (A.d.R. Er betreibt in <strong>Winter</strong>thur einen<br />

Coiffeursalon)<br />

Seit Jahren bist du ein fester Bestandteil der<br />

Gay Community. Wie hält Mann oder Frau<br />

das aus?<br />

ALF HELLER: Ich weiss nicht, wie Donna Tella es<br />

aushält. Als Alf suche ich den Ausgleich in meinem<br />

Leben bei meinen engsten und ehrlichen<br />

Freunden, bei meiner Familie und meinem<br />

Partner. Sie geben mir alles, was ich brauche.<br />

DONNA TELLA: Mit Stella Divine, viel Champagner,<br />

einem glamourösem Outfit und hohen Absätzen<br />

ist alles gar kein Problem, das Leben ist ja<br />

eine einzige Bühne!<br />

Konntest du dich oder wolltest du dich<br />

nicht mehr mit der Zurich-Pride-Festival-<br />

Organisation identifizieren? Luca Papini<br />

und du waren ja die Aushängeschilder der<br />

Veranstaltung.<br />

ALF HELLER: Danke! Auf diese Frage habe ich gewartet.<br />

Nach über zehn Jahren gemeinnütziger<br />

Ist es als Drag Queen schwierig, in der<br />

Schweizer Showszene Fuss zu fassen?<br />

DONNA TELLA: Nein, eigentlich gar nicht, aber es<br />

geht tausendmal länger in der Schweiz als sonst<br />

wo auf dem Planeten. Manchmal denke ich, es<br />

wäre einfacher gewesen, mit einem C-Promi<br />

ins Bett zu gehen und dann den «Blick» anzurufen.<br />

So funktioniert die Schweizer Show-Szene.<br />

Einmal bekannt, immer bekannt – egal womit,<br />

warum oder wie.<br />

Donna Tella ist ja viel unterwegs – was ist ihr<br />

Beautygeheimnis?<br />

DONNA TELLA: La Mer, ein Mieder, Moët & Chandon<br />

Nektar Impérial und die Hoffnung, dass ich<br />

noch einen super Beauty-Doc finde. Wenn ich<br />

ihn gefunden habe, darfst du mit der Kamera<br />

gerne dabei sein!<br />

Seit über sieben Jahren bist du mit deinem<br />

Mann zusammen. Bei Anlässen oder auf dem<br />

roten Teppich sieht man ihn fast nie und<br />

wenn, dann zwei Schritte hinter dir.<br />

ALF HELLER: Ja, es gibt jemanden, der mich und<br />

meine Macken aushält, und ich frage mich immer,<br />

wie er das macht! Er begleitet mich sehr<br />

gerne, muss aber nicht im Mittelpunkt stehen.<br />

Und ja, ich stehe dazu, es gibt auch mal Abende,<br />

da gehe ich ohne ihn aus und lass mich von<br />

Freunden begleiten.<br />

Was kann Donna Tella besser als Alf Heller<br />

und umgekehrt?<br />

ALF HELLER: Was wäre Donna Tella denn schon ohne<br />

mich? Glaubt ihr wirklich, die eingebildete Kuh würde<br />

ohne mich irgendetwas auf die Reihe bringen?<br />

DONNA TELLA: Wer ist Alf Heller ?<br />

Deine nächsten Showeinsätze?<br />

DONNA TELLA: Oh, das kann ich gar nicht sagen, ich<br />

muss zuerst mein Management fragen. Wenn<br />

ich nur wüsste, wer das überhaupt ist.<br />

12<br />

Alf Heller © pd<br />

Arbeit für die Pride (niemand im Verein ist oder<br />

war länger dabei als ich) wurden wir beide –<br />

ohne Vorankündigung – ausgetauscht. Ich hoffe,<br />

die Verantwortlichen können gut schlafen. Ein<br />

Danke und eine kleine Info wären sicher nicht<br />

zu viel verlangt gewesen. Zum Glück hatte ich<br />

letztes Jahr für mich schon Bilanz gezogen und<br />

mich innerlich verabschiedet, die Zeit mit Jolanda<br />

Orlando und Luca Papini habe ich immer<br />

sehr bewusst genossen.<br />

Einmal ein König sein, nicht nur im Bierzelt<br />

auf der Wiesn. Was würdest du sofort ändern<br />

oder erlassen?<br />

ALF ODER DONNA: Es gäbe sofort ein Verbot für billige<br />

Designer-Fakes!<br />

ALF HELLER: Wenn ich schon der König wäre, würde<br />

ich mir ein Schloss bauen – auch wenn es nur<br />

aus Luft ist.<br />

www.alfheller.ch, www.alfhellerforhair.ch


WERBEANSTALT.CH<br />

Infos über HIV<br />

auf aids.ch<br />

Damit HIV künftig nicht mehr lebenslänglich heisst.<br />

Am 1. Dezember <strong>2013</strong> ist Weltaidstag. Noch immer gibt es bei der HIV-Infektion keine Heilung.<br />

Deswegen engagiert sich ViiV Healthcare für die Unterstützung Betroffener und arbeitet<br />

zusammen mit der wissenschaftlichen Community mit Hochdruck an der Entwicklung hochwirksamer<br />

und innovativer Medikamente für die HIV-Therapie und Prävention von Neuinfektionen<br />

– Damit HIV in Zukunft nicht mehr ein lebenslanges Urteil bedeutet.<br />

ViiV Healthcare GmbH, Talstrasse 3–5, 3053 Münchenbuchsee, www.viivhealthcare.com<br />

CH/HIV/0012/13/13.11.<strong>2013</strong>/11.<strong>2013</strong>


Interview CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

«Auch ich habe<br />

eine weibliche<br />

Seite!»<br />

Luis Bonfiglio, «Gay Model of<br />

the Year <strong>2013</strong>»,<br />

im grossen Interview<br />

Von Daniel Diriwächter<br />

Luis Bonfiglio, 25, Designer<br />

von Beruf, wusste schon mit<br />

13 Jahren, wie sein Lebenslauf<br />

aussieht. Dass der Titel<br />

«Gay Model of the Year <strong>2013</strong>»<br />

dazu kam, wird seiner Karriere<br />

nicht schaden. Als solcher<br />

setzt er sich aktuell für die<br />

Kampagne «Stop Homophobia»<br />

ein. Im grossen CR-Interview<br />

erzählt Luis Bonfiglio zudem,<br />

was diesen <strong>Winter</strong> nicht<br />

getragen werden sollte.<br />

CR-MAGAZIN: Lieber Luis, Du bist das Gesicht der<br />

Kampagne «Stop Homophobia – in jedem von<br />

uns steckt das zweite Geschlecht». Erzähl<br />

uns von dieser Kampagne.<br />

LUIS BONFIGLIO: Diese Kampagne soll erreichen, dass<br />

«wir» zeigen dürfen, wer «wir» sind, ohne dabei<br />

Angst zu haben. Einige Menschen zeigen sich in<br />

Gesellschaft anders, als sie sich innerlich fühlen.<br />

Beispielsweise geben sich junge Schwule oft als<br />

heterosexuell aus. Oder Transsexuelle, die ein<br />

Doppelleben führen, weil sie es nicht wagen, ihre<br />

wahre Natur in der Öffentlichkeit auszuleben.<br />

Aber in der Schweiz sind wir doch mittlerweile<br />

weit gekommen?<br />

Heutzutage ist die Gesellschaft in der Schweiz offener<br />

als früher, aber noch immer gibt es Diskriminierungen.<br />

Besonders durch Menschen, die<br />

noch nie mit LGBT-Themen konfrontiert wurden.<br />

Sie kennen nur die Klischees aus Film und Fernsehen.<br />

Wenn wir mit der Kampagne deren Augen<br />

öffnen, bin ich sicher, dass Mobbing und sonstige<br />

dumme Sprüche in der Schweiz weniger werden.<br />

Als Gesicht der Kampagne wirkst du weiblich<br />

und männlich ...<br />

... genau darum soll es auch gehen. Ich als männlicher<br />

Typ mit Vollbart in einem fantastischen<br />

Haute-Couture-Kleid. Auch ich besitze eine feminine<br />

Seite, und ich habe keine Angst, sie auch zu<br />

zeigen. Der Slogan der Kampagne heisst ja auch<br />

«In jedem von uns steckt das zweite Geschlecht».<br />

Denkst Du, jeder ist ein wenig schwul – oder<br />

lesbisch?<br />

Homosexualität gibt es schon seit Menschengedenken.<br />

Früher, etwa in den 1970er Jahren,<br />

konnte man in manchen Ländern seine Sexualität<br />

offener ausleben, ich denke da an die «Freie<br />

Liebe». Aber auch bei den alten Griechen war<br />

Homosexualität akzeptiert. Jeder soll selbst<br />

entscheiden, auf welches Geschlecht er steht.<br />

Manchmal braucht das aber Zeit, und man muss<br />

experimentieren (lächelt).<br />

Hast Du viele Experimente vorgenommen?<br />

Ich persönlich wusste schon als kleiner Junge,<br />

dass ich schwul bin. Aber ich finde es wichtig,<br />

sich die Zeit für das Coming-Out zu nehmen.<br />

Und das habe ich auch getan.<br />

Zurück zur Kampagne – wie entstand dieses<br />

Shooting?<br />

Ich wurde von der Top-Visagistin Inge Puchta an<br />

einen Event eingeladen. Ihre Aufgabe war es, an<br />

diesem Abend ein Model zu schminken, während<br />

ich die passenden Kleider liefern sollte. Die<br />

Zusammenarbeit funktionierte, und im Laufe<br />

des Abends erzählte ich ihr von meiner Idee von<br />

der Frau mit Bart. Sie war begeistert, unser gemeinsamer<br />

Fotograf Ralf Eyertt ebenfalls, und<br />

so entstand das ganze Konzept, welches wir<br />

im Oh-La-La-Liebeszirkus schliesslich umsetzen<br />

durften. Es war dabei zwar extrem kalt, aber als<br />

Model musste ich professionell bleiben, nicht?<br />

Aber sicher, und wie geht es weiter mit der<br />

Kampagne?<br />

In den kommenden Tagen werde ich mich mit<br />

der Geschäftsführerin von Pink Cross, Alicia<br />

Parel, treffen, sie ist sehr an meinem Projekt<br />

interessiert. Was genau daraus wird, steht aber<br />

noch in den Sternen. Im Moment geht es einfach<br />

darum, dass «Stop Homophobia» bei den Leuten<br />

gut ankommt.<br />

Sprechen wir über Deinen Titel «Gay Model<br />

of the Year». Wie kam es zum Casting?<br />

Das war an einem Samstagabend, draussen<br />

ging das Züri-Fest über die Bühne, und ich lag<br />

krank zuhause. Da wurde ich im Chat angeschrieben,<br />

ob ich nicht Lust hätte, am folgenden<br />

Sonntag an das Casting der «Gay Model of<br />

the Year»-Wahlen <strong>2013</strong> zu kommen. Zuerst war<br />

ich skeptisch, aber die Organisatoren konnten<br />

mich schliesslich überzeugen. Und so nahm<br />

alles seinen Lauf.<br />

Wieso wolltest du ein Gay-Model und nicht<br />

ein Mister Gay werden?<br />

Da sich die Mr. Gay-Organisation aufgelöst hat,<br />

lag das nicht mehr drin. Aber damit die ganze<br />

Geschichte des Mr. Gay nicht vergessen geht,<br />

betiteln mich viele nun auch als Mister, ich<br />

bin also ein «Mister Gay Model of the Year». Am<br />

Ende will ich aber ein Vorbild sein für Jung und<br />

Alt. Die Wahlen sind weniger ein Schönheitswettbewerb,<br />

sondern sollen ein Zeichen für Toleranz<br />

setzen.<br />

Durch welche Deiner Vorzüge hast die Wahl<br />

gewonnen?<br />

Ich glaube, weil ich in erster Linie ich selbst<br />

war, also offen, ehrlich, menschlich und bodenständig.<br />

Und natürlich konnte ich die<br />

Jury mit meinem Talent als Fashion-Designer<br />

überzeugen. In der Talentshow musste<br />

ich innerhalb von zwei Minuten ein Design für<br />

eine rote Robe kreieren – und das auf einer riesigen<br />

Leinwand. Obwohl ich gezittert habe, holte<br />

ich die höchste Punktzahl.<br />

14


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Interview<br />

Seither warst du auch bei den Mr. Gay Europe-<br />

und MrGay World-Wahlen mit dabei. Wie<br />

war deine Reise bislang?<br />

Egal ob in Prag oder Antwerpen, es war einfach<br />

eine tolle Erfahrung! Ich durfte viele tolle<br />

Menschen kennenlernen, und es war eine<br />

Wahnsinns-Zeit. Obwohl es sehr anstrengend<br />

In deinem Leben bist du längst Designer –<br />

deine Reise war daher schon lang. Stimmt es,<br />

dass Du mit 13 Jahren Deinen Zukunftsplan<br />

geschrieben hast?<br />

Ja, während die anderen draussen spielten, feilte<br />

ich an meiner Zukunft. Ich wusste schon immer,<br />

was ich machen will, deswegen war es für<br />

mich wichtig, einen Plan niederzuschreiben,<br />

den ich auch befolgte.<br />

Das benötigt viel Durchhaltewillen, oder?<br />

Ja, es war viel und harte Arbeit, und es war teilweise<br />

auch wichtig, dass ich nicht den Glauben<br />

Du hast bereits Dein eigenes Label: Luis Bonfiglio<br />

Couture. Beschreib uns Deine Kreationen.<br />

Mein Label ist sehr speziell. Wer einmal ein<br />

Kleid von mir getragen hat, der bleibt ein Fan<br />

(lächelt), um ein Zitat einer meiner Kundinnen<br />

zu wiederholen. Mein Stil ist sehr feminin,<br />

chic, speziell und einzigartig bei der Stoffwahl.<br />

Da ich aber derzeit für eine andere Firma und<br />

deren Damen- und Herrenkollektionen arbeite,<br />

bleibt wenig Zeit für meine Designs. Meine<br />

Stammkundinnen kommen trotzdem zu mir,<br />

schliesslich bleibt das Design ja ein «Luis Bonfiglio».<br />

Für hiesige Persönlichkeiten konntest du<br />

schon Kleider gestalten. Mit welchem internationalen<br />

Superstar möchtest du gerne arbeiten?<br />

Schwierige Frage.. vielleicht mit Supermodel<br />

Cara Delevigne, ich liebe diese Frau. Oder mit<br />

Sophia Loren, sie sieht trotz ihrem Alter noch<br />

immer fantastisch aus.<br />

Da wir hier schon einen Experten haben, erzähl<br />

uns vom <strong>Winter</strong>-Trend.<br />

Die Trends spalten sich momentan sehr. Man<br />

sieht viele Prints, Stoffmixe aller Art wie Leder-<br />

und Baumwollstoffe, viele Farben, die auch<br />

beweisen, dass der <strong>Winter</strong> nicht düster sein<br />

muss. Dann sind die Schnitte luftig und bequem.<br />

Bei den Herren dominieren dieses Jahr<br />

grobe XXL-Schals und Mützen. Auch verzichtet<br />

der modebewusste Mann im <strong>Winter</strong> nie auf die<br />

Sonnenbrille.<br />

Und was geht gar nicht?<br />

«Mit Stil frieren», kann ich da nur sagen. Dünne<br />

Jäckchen aus der Sommerkollektion tragen, nur<br />

damit die Leute wissen, man hatte einmal Stil,<br />

ist lächerlich. Es gibt doch so viele tolle <strong>Winter</strong>-<br />

Klamotten, die super ausschauen.<br />

Gay Model of the Year <strong>2013</strong>, Luis Bonfiglio © Ralf Eyertt<br />

ist, wenn du zehn Tage von morgens bis spät<br />

nachts für Shootings, Presse, Wettbewerbe usw.<br />

unterwegs bist. Trotzdem war es eine unvergessliche<br />

Reise.<br />

an mich selbst verlor. Meine Freunde und die<br />

Familie haben mich dabei immer unterstützt,<br />

das war sehr wichtig für mich.<br />

Hast du auch Vorbilder in der Modewelt?<br />

Zu Beginn meiner Laufbahn war das der Meister<br />

der Stoffe John Galliano, auch jetzt noch, trotz dem<br />

Skandal. Es gibt viele tolle Designer, wie Armani<br />

oder Stella McCartney, aber ich kann mich eher<br />

mit Galliano identifizieren. Seine Kleider sind<br />

wunderschöne Kunstwerke.<br />

Der Designer<br />

Bereits mit 13 Jahren wusste Luis Bonfiglio aus<br />

Rorschach, SG, dass er Mode-Designer werden<br />

wollte. Mit einem Studium an der Zürcher Hochschule<br />

für Gestaltung kam er seinem Traum<br />

näher. In Luzern absolvierte er später ein Praktikum<br />

als Bekleidungsgestalter in der Damenmode.<br />

Eine Lehre als Detailhandelsfachmann<br />

folgte, bei der er parallel die Aufnahmeprüfung<br />

zur Schweizerischen Textil-Fachschule bestand.<br />

2010 startete er sein Studium als Fashion-Designer,<br />

das er im Sommer 2012 mit Erfolg abschloss.<br />

Schon davor gründete er sein eigenes<br />

Label «Luis Bonfiglio Couture». Im Juni <strong>2013</strong><br />

gewann Luis Bonfiglio den Titel «Gay Model of<br />

the Year <strong>2013</strong>».<br />

15


Szene CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Partys und Events Seite 69<br />

Homosexuell, heterofreundlich<br />

Pünktlich zum Samichlaus-Abend heizen<br />

die Veranstalter mit einem Berliner Act ein.<br />

Uschi&Hans vom angesagten deutschen Label<br />

«der turnbeutel», unter dem unter anderem<br />

Grös sen wie Oliver Schories segeln, besuchen<br />

die Bundeshauptstadt.<br />

Uschi&Hans sind ein Duo wie Bonnie und Clyde,<br />

doch sie stehlen nichts, höchstens die Herzen<br />

der Clubgänger! Mit viel Charme, voller<br />

Einlass ab 18 Jahren. Es gibt Partytickets sowie<br />

eine Reise nach London zu gewinnen. SMS mit<br />

dem Keyword «Paradise» an 079 807 10 30 (Normaltarif<br />

ca. 10 Rp.)<br />

Paradise Garage Birthday<br />

Freitag, 6. Dezember, ab 23 Uhr<br />

Supermarket, Geroldstr. 17, 8005 Zürich<br />

www.HouseFashion.ch<br />

elektronischer Schmuckstücke und mit dem<br />

gewissen Etwas an Verrücktheit verzaubern<br />

die beiden Weltenbummler die deutschen Tanzflächen.<br />

Sie sind Garanten für heissen und verspielten<br />

Sound.<br />

Fürs Aufwärmen ist l-dopa zuständig. Die Newcomerin<br />

aus Basel legt einen deepen Teppich<br />

aus Housebeats, auf dem dann wie immer bis<br />

zum Tagesanbruch durchgetanzt werden kann.<br />

Ticketreservation unter www.seite69.ch<br />

Seite 69, Freitag, 6. Dezember, 22 Uhr bis 5 Uhr<br />

Eintritt: 15.– CHF<br />

Kapitel, Bollwerk 41, 3011 Bern<br />

www.seite69.ch<br />

Paradise Garage<br />

Birthday Special<br />

Der Zürcher Kult-Club Supermarket eignet sich<br />

bestens für ein monatliches Rendez-vous. Mit<br />

den DJs Peeza – Angel O. – Alesh and Friends<br />

sind wiederum renommierte Plattenkünstler<br />

im Hause. Paradise Garage in Zürich feiert ein<br />

Revival des legendären New Yorker Clubs und<br />

seinen 1. Geburtstag, alles unter dem Motto:<br />

Adam und Adam sowie Eva und Eva oder beides.<br />

ok Sébastien<br />

Neue Partyreihe in Basel<br />

Ab Dezember gibt’s in Basel eine neue Partyreihe<br />

«with friends from Basel, Glasgow and<br />

Berlin» unter dem Namen «ok Sébastien» Mit<br />

dem Aufruf: «Sébastien, wir werden nie mehr<br />

so jung und schön sein, wie wir es in dieser<br />

Nacht sind» wollen die Veranstalter alle, die der<br />

Ansicht sind «gay ist ok», zum Feiern bis in die<br />

Morgenstunden bewegen.<br />

ok Sébastien<br />

Freitag, 13. Dezember, 22 Uhr bis 6 Uhr<br />

Balz Club, Steinenbachgässlein 34, 4051 Basel<br />

www.oksebastien.tumblr.com<br />

Electric Heaven<br />

Mit Progressive House<br />

Im Rahmen der Partyreihe Electric Heaven zeigt<br />

der Himmel die ganze Bandbreite der elektronischen<br />

Musik. Im Dezember ist die Reihe an<br />

Progressive House. Und wer wäre hierzu besser<br />

geeignet als Franco, ehemaliger Resident DJ im<br />

unvergesslichen Spidergalaxy und später im<br />

Loop38? Auch La Luna geniesst in der Progres-<br />

16


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Szene<br />

sive-Community einen hervorragenden Ruf für<br />

ihre schweisstreibenden DJ-Sets.<br />

Electric Heaven<br />

Freitag, 13. Dezember, ab 22 Uhr<br />

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich<br />

www.heavenclub.ch<br />

Boyahkasha!<br />

Hosted by GMF Berlin<br />

Das Highlight in der Party-Agenda zahlreicher<br />

Gays und Open-minded-People kommt an Weihnachten<br />

ins Zürcher Plaza. Diesmal in einer Kooperation,<br />

die Seltenheitsfaktor hat und sehr<br />

viele Herzen höher schlagen lässt: Das weltweit<br />

bekannte GMF aus Berlin kommt nach Zürich<br />

und hat seine Resident-DJs und den allerneusten<br />

Berliner Sound im Gepäck. Das Label, welches<br />

jeden Sonntag die obersten Etagen eines Hochhaus<br />

am Berliner Alexanderplatz bis zum Bersten<br />

füllt und somit jede Woche aufs Neue für<br />

unvergessliche Nächte sorgt, wird die Boyahkasha<br />

an diesem einmaligen Abend hosten. Mit<br />

Hosted byGMF BERLIN<br />

DJs<br />

Animations<br />

Weihnachten<br />

Mi<br />

DEZ<br />

25<br />

WWW.PLAZA-ZURICH.CH • WWW.BOYAHKASHA.CH • WWW.GMF-BERLIN.DE<br />

VVK-TICKETS: WWW.STARTICKET.CH<br />

22<br />

AB 18J<br />

Uhr<br />

DJ Alfie Levi als Headliner, Gloria Viagra und<br />

Nicki Dynamite (Hamburg).<br />

Nach Zürich kommen also Hochkaräter in Sachen<br />

Partystimmung und queerem Entertainment.<br />

Aber auch die beiden Zürcher DJs José<br />

Parra und Zör Gollin stehen mit ihrem Namen<br />

für prall gefüllte Säle und allerfeinsten Sound.<br />

Dazu stehen die wildesten und durchgeknalltesten<br />

Live Acts dieser Stadt auf der Bühne.<br />

Boyahkasha!, ab 18 Jahren<br />

Mittwoch, 25. Dezember, 22 Uhr bis 5 Uhr<br />

Plaza, Badenerstrasse 109, 8004 Zürich<br />

www.starticket.ch, www.boyahkasha.ch<br />

All Night Long<br />

Mit crazy DJ Rene S.<br />

Die legendäre All Night Long Party kommt zurück!<br />

Jahrelang galt sie als die verrückteste Party<br />

im Kaufleuten, wenn nicht sogar von ganz<br />

Zürich. DJ Rene S., den als crazy zu bezeichnen<br />

eine Untertreibung ist, hat die All Night Long zu<br />

einem Spektakel gemacht. Nicht nur durch die<br />

Musik, sondern auch durch die Deko, Kostüme<br />

und vor allem die Performances, die immer irgendwo<br />

zwischen Kunst und gepflegtem Trash<br />

schwanken. Wer René S. und All Night Long<br />

kennt, kann sich auf einen Abend voller Überraschungen,<br />

Crazyness, viel gute Musik und<br />

wahrscheinlich auch den einen oder anderen<br />

Skandal freuen!<br />

Mittwoch, 25. Dezember, ab 22 Uhr<br />

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich<br />

www.heavenclub.ch<br />

Wonderworld<br />

Waikiki Summer<br />

Waikiki Summer heisst, mit sexy Beach-Outfits<br />

und zu heissen Rhythmen die <strong>Winter</strong>kälte<br />

wegtanzen und feiern. Super-Star DJ RW bringt<br />

zusammen mit DJ Jose Jones, DJ Wollana und<br />

Resident DJ ajaxx sommerliche Feier- und Ferienstimmung<br />

mit. Dazu kommt die passende<br />

Sommer-Sonne-Strand-Deko, damit keiner<br />

mehr merkt, dass er mitten im kalten Zürich ist.<br />

DJ RW bringt mit seinen treibenden Progressive<br />

& Tribal Sounds regelmässig die Massen in Amsterdam,<br />

Antwerpen, Paris in Extase. Newcomer<br />

DJ Jose Jones kennt genau die richtigen Sounds<br />

für eine heisse Stimmung auf dem Dancefloor.<br />

DJ Wollana bringt mit seiner wilden Mischung<br />

aus Pop, Disco und Schlager jeden Floor zum<br />

Mitsingen und Schunkeln. Resident DJ ajaxx<br />

bildet den perfekten Abschluss dieses Line-Ups.<br />

Wer nach dieser Nacht noch nicht genug hat,<br />

kann am 26. Dezember im Club Bagatelle 93<br />

ab 5 Uhr bei der offiziellen Afterhour den ganzen<br />

Morgen lang zu den härteren Afterhour-<br />

Sounds von DJ Vasco, DJ RW und DJ Jose Jones<br />

weitertanzen.<br />

Wonderworld<br />

Mittwoch, 25. Dezember, ab 22 Uhr<br />

Club X-TRA, Limmatstrasse 118, 8005 Zürich<br />

www.x-tra.ch<br />

Icon – Gaycon<br />

Auf zu Runde zwei!<br />

Nach der Labeltaufe vom Oktober heisst es<br />

nun «auf zu Runde zwei!» Icon-Gaycon präsentiert<br />

sich im edlen Icon-Club mitten im Kreis<br />

1, im Augustinerhof, unmittelbar bei der Zürcher<br />

Bahnhofstrasse. An den Turntables stehen<br />

unter anderem DJ Peeza, DJ Juiceppe und<br />

DJ Dynam!ke. Sie bieten ein breites Musikrepertoire<br />

von Charts über House bis Disco und Gay-<br />

Classic’s Dress fashion and sexy!<br />

Icon – Gaycon<br />

Freitag, 27. Dezember, ab 23 Uhr, ICON Club<br />

Augustinerhof, 8001 Zürich<br />

www.icon-club.ch<br />

I think he is gay<br />

– I think she is gay<br />

Crazy, sexy & gay<br />

Nach der erfolgreichen letztjährigen «I think<br />

he is gay — I think she is gay»-Party soll dieses<br />

Jahr nochmal eins draufgesetzt werden. Das<br />

Moods kommt so richtig zum Beben: Crazy, sexy<br />

& gay! Nicht umsonst heisst «Gay» auch bunt,<br />

glänzend und lebenslustig: Genau so sollen die<br />

LesBiSchwulen Partys «I think he is gay —I think<br />

she is gay» sein. Mit House, Charts & Partytunes.<br />

Ausserdem gibt’s eine Reise zu gewinnen: SMS<br />

mit dem Keyword «Moods» an 079 807 10 30<br />

(Normaltarif ca. 10 Rp.). Es gibt Partytickets sowie<br />

eine Reise in die Trend-Metropole London<br />

zu gewinnen.<br />

I think he is gay — I think she is gay<br />

Samstag, 28. Dezember, Ab 23 Uhr<br />

Moods, Schiffbaustrasse 6, 8005 Zürich<br />

www.moods.ch<br />

Jack<br />

New Year‘s Eve Special<br />

Jack lässt das alte Jahr links liegen und startet<br />

mit dem ungewöhnlichen Partystart um 24 Uhr<br />

direkt ins <strong>2014</strong> und lässt die Raketen in Form<br />

von musikalischen Top Acts knallen, welche er<br />

extra aus Berlin einfliegen lässt. An dieser Jack-<br />

Party wird gefeiert bis in den frühen Morgen!<br />

Zur Nacht der Nächte wird das Berliner GMF<br />

gleich mit zwei Acts vertreten sein – für Jack<br />

entsendet das weit über die Grenzen der deutschen<br />

Hauptstadt hinaus bekannte Label nämlich<br />

zwei seiner Aushängeschilder nach Zürich:<br />

Maringo und Gloria Viagra. Zudem gibt’s lokale<br />

Unterstützung von Juiceppe und Angel O.<br />

Für seine Fingerfertigkeiten am Mischpult und<br />

für sein Gespür für treibende Vocal-, Tech- und<br />

Progressive House-Sets bekannt ist Maringo. Er<br />

stellte sein Können ausser im GMF, wo er als Resident<br />

aufspielt, schon im Klub International,<br />

im Kit Kat Club, aber auch in all den anderen angesagten<br />

Locations in Berlin unter Beweis. Mit<br />

Gloria Viagra bringt er ein Berliner Gspänli mit<br />

nach Zürich. Die wohl berühmteste Transe Ber-<br />

17


Szene CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

lins wird es sich an den Reglern in der Lounge<br />

bequem machen und die Gäste mit ihrem trashigen<br />

Pop-Set zum Tanzen bringen. Neben den<br />

Headlinern steigen in dieser Nacht auch die<br />

Lokalhelden Juiceppe und Angel O. in den Ring.<br />

Die limitierten Tickets gibts zum Vorzugspreis<br />

von 25.– statt 30.– Franken in der Pelikanbar des<br />

Kaufleuten, bei Daniel H. und bei Ministry of<br />

Kink oder auch online unter jackcompany.com<br />

House & Tribal Sounds werden das neue Jahr<br />

so richtig willkommen heissen und die Gäste<br />

eine freudige Neujahrsnacht mit Freunden erleben<br />

lassen.<br />

Dazu werden die crazy Dancers von Electricious<br />

und fantastische Lasershows ein ausgezeichnetes<br />

Partyerlebnis schaffen.<br />

Abendkasse: 30 CHF. Tickets gibt’s online<br />

über starticket.ch. Vorverkauf bei Cranberry,<br />

Ministry of Kink, Männerzone und Sauna<br />

Moustache.<br />

Jack – New Year‘s Eve Special<br />

Dienstag, 31. Dezember, ab 24 Uhr<br />

Festsaal, Pelikanplatz, 8001 Zürich<br />

www.jackcompany.com<br />

696club<br />

Happy New Year<br />

Zwei Institutionen haben das Ausgehverhalten<br />

der Zürcher LGBT-Community in den letzten<br />

20-Jahren entscheidend geprägt: das «T&M» im<br />

Niederdorf und das «Labyrinth» in Zürich West.<br />

Beide Clubs haben über die Stadtgrenzen und<br />

über die Grenzen der Schweiz hinaus für das<br />

Bild Zürichs als offene und tolerante Stadt geworben.<br />

«Beide Clubs gibt es nicht mehr. Aber ohne sie<br />

gäbe es auch den neuen 696club an der Badenerstrasse<br />

Zürich-Altstetten nicht». So die Veranstalter.<br />

Sie wollen in der Tradition dieser Lokale<br />

versuchen, aus der Synthese von «T&M»<br />

und «Laby» etwas Neues, Eigenständiges und<br />

Zeitgemässes zu schaffen: Einen urbanen hetereofreundlichen<br />

LGBT-Club, in dem friedvolles<br />

Zusammenleben aller und Toleranz gross geschrieben<br />

werden. Einen Club, mal schrill, mal<br />

18<br />

undergroundig, mal brav, mal exzentrisch, mal<br />

queer, mal quer. Von Retro-Klängen über Trance,<br />

progressive und experimentelle Sounds bis zu<br />

den aktuellen Clubsounds soll alles Platz haben.<br />

Zum Silvester / Neujahr ist die ganz grosse Party<br />

angesagt!<br />

696club<br />

Happy New Year-Party, Dienstag, 31. Dezember<br />

Badenerstrasse 696, 8048 Zürich<br />

www.696club.ch<br />

Silvester-Party<br />

Im Heaven mit DJ Merte Rox<br />

Für den Start ins neue Jahr holt das Heaven den<br />

beliebten DJ Merte Rox vom 136° in Hamburg<br />

nach Zürich. Mit seinem Mix aus Pop, House<br />

und gelegentlich auch mal härteren Tönen ist<br />

er der perfekte Garant für eine lange und ausgelassene<br />

Feier bis weit in den Neujahrstag hinein.<br />

Zusammen mit Zör Gollin wird er den Gästen<br />

einen unvergesslichen Rutsch ins neue Jahr<br />

bescheren. Und eines ist angesichts der beiden<br />

DJs jetzt schon klar für den Anfang des neuen<br />

Jahres: schöne Aussichten!<br />

Mittwoch, 31. Dezember, ab 22 Uhr<br />

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich<br />

www.heavenclub.ch<br />

Flexx Booom<br />

Ausklang des Jahres<br />

Zum Ausklang des Jahres bringt Flexx den Internationalen<br />

Superstar DJane Sharon O’ Love<br />

zusammen mit den flexx Resident DJs ajaxx und<br />

Vasco in die Alte Kaserne. Uplifting Progressive<br />

Flexx Booom<br />

Dienstag, 31. Dezember<br />

Alte Kaserne, Kanonengasse 16, 8004 Zürich<br />

www.match-maker.ch<br />

Behave<br />

Anything but straight<br />

Die Gay-Partys im Club beim Albisriederplatz<br />

haben Tradition und erfreuen sich grosser Beliebtheit.<br />

Dies dürfte zu einem grossen Teil<br />

auf die warme Atmosphäre im Club und die<br />

verspielte Dekoration zurückzuführen sein.<br />

So können im Club, im Ruheraum oder im<br />

Fumoir immer wieder neue Sachen entdeckt<br />

werden. Aber auch musikalisch gibt es an den<br />

Behave-Partys immer wieder neues zu entdecken.<br />

Mit Dario La Mazza (u.a. Life is a bitch)<br />

und Marco De Rosa (Cityboy Zürich) setzt Behave<br />

auf zwei junge DJs, von denen man noch<br />

viel hören wird. Tante Frieda freut sich auf<br />

eine bunte Party!<br />

Behave<br />

Freitag, 17. <strong>Januar</strong>, ab 23 Uhr<br />

Frieda Büxe, Friedaustrasse 23, 8003 Zürich<br />

www.friedasbuexe.ch<br />

Klubnacht<br />

mit Steven Redant<br />

Versprochen ist versprochen! Als bei seinem<br />

letzten Auftritt in Zürich nicht alle Gäste im<br />

Heaven Platz gefunden haben, hat Star-DJ Steven<br />

Redant versprochen, dass er zurückkommen<br />

wird. Im <strong>Januar</strong> ist es soweit. Dennoch wird<br />

diese Nacht wohl genauso heiss werden wie im<br />

Sommer. Dafür sorgt Steven mit seinem funky<br />

und treibenden House. Steven Redant ist der<br />

Liebling und Resident DJ an den «La Demence»-<br />

Events. Er bringt selbst die grössten Hallen und<br />

Open-Air-Partys zum Glühen. Man kann sich<br />

also vorstellen, was abgeht, wenn er im intimen<br />

und stimmigen Heaven-Club auflegt!<br />

Samstag, 25. <strong>Januar</strong>, ab 22 Uhr<br />

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich<br />

www.heavenclub.ch


Unternehmen CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Konkurrenzlos<br />

auf weiter Flur<br />

Mann-o-Mann ist die<br />

einzige Gay-Sauna im<br />

Grossraum St. Gallen<br />

Von Martin Ender<br />

Im legendären T&M frotzelte<br />

jeweils die noch legendärere<br />

France Delon über die<br />

schwulen Ostschweizer, die<br />

aufgrund mangelnder Unterhaltungsmöglichkeiten<br />

am<br />

Wochenende Zürich überschwemmten.<br />

Ist die Ostschweiz<br />

wirklich ein schwules<br />

Niemandsland? In Sachen<br />

Sauna sicher nicht.<br />

Als Schwulenmetropole kann man die Ostschweizer<br />

Metropole St. Gallen kaum bezeichnen.<br />

In der Stadt gab es dieses Jahr für Gays<br />

gerade drei Treffpunkte: Die Bar Nuts, die Propellerbar<br />

und die Sauna Mann-o-Mann.<br />

Auf der Website präsentiert Martin Isele sein<br />

Nuts an der Linsebühlstrasse als «musicbar and<br />

danceclub» und wendet sich an sein Publikum<br />

mit den Argumenten: «Ob Party an der Bar, chillen<br />

in der Relaxlounge, plaudern und rauchen<br />

im Fumoir, darten oder flippern im kleinen<br />

Spielsalon oder am Wochenende abtanzen in<br />

der Disco... das Nuts bietet für jeden Geschmack<br />

etwas.» Die «Propeller-Bar» hat im August <strong>2013</strong><br />

eröffnet und ist aus der ehemaligen Gaysauna<br />

Augustinergasse entstanden. Bereits für<br />

das Wochenende vom 23./24 November wurde<br />

die «Ustrinkete» angekündigt. Denn im gleichen<br />

Haus soll unter völlig anderer Leitung eine<br />

Rockbar entstehen. Ein Schwulen-Treffpunkt<br />

weniger in St. Gallen.<br />

Sauna als Treffpunkt<br />

Die gross angelegte Mann-o-Mann Sauna wurde<br />

im November 2005 eröffnet. Jetzt, nach acht<br />

Jahren, ist sie komplett renoviert worden und<br />

erstrahlt in neuem Glanz. Walter Kost und sein<br />

Fumoir © Mann-o-Mann<br />

20


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Unternehmen<br />

Biosauna © Mann-o-Mann<br />

Partner Silvan dal Molin, die Besitzer, sind überzeugt,<br />

dass sie beitragen konnten, dass es in St.<br />

Gallen wieder Treffpunkte für Gays gibt. Walter<br />

weiss aber auch, dass es einen Tourismus gibt:<br />

«Vor allem am Wochenende zieht es die Ostschweizer<br />

in andere Städte. Doch der Tourismus<br />

funktioniert auch andersrum, und so kommen<br />

Zürcher und Gays aus der ganzen Schweiz zu<br />

uns. Das ergibt ein ziemlich gemischtes Publikum.<br />

Da wir hier im Grenzgebiet sind, kommen<br />

auch viele Gäste aus dem Vorarlberg, dem süddeutschen<br />

Raum oder aus dem Liechtenstein.»<br />

Das Mann-o-Mann ist nach dem Verschwinden<br />

zweier alteingesessener Saunas die einzige Gay-<br />

Sauna der Stadt und in der Region. Auch die<br />

früher noch nächstgelegene Sauna in Bad Ragaz<br />

ist zu. Konstanz ist für Gays saunalos. Die<br />

Konkurrenz liegt in weiter Ferne, in Zürich oder<br />

München.<br />

Eventabende<br />

Eventabende sind heute in Saunen gefragt.<br />

Dazu Walter: «Ja, auch bei uns. Wir haben den<br />

Samstag zum Event-Tag gemacht. Am ersten<br />

Samstag im Monat ist ‹Oriental Night›, am<br />

zweiten ‹Youngster day›. Natürlich kommen<br />

alle rein, die Jungen profitieren von einem<br />

günstigeren Eintritt. Die Woche darauf findet<br />

die ‹Candle Night› und am vierten Samstag<br />

ein ‹Bärenabend› statt. Die ‹Oriental Night›<br />

zieht im Moment am meisten Leute an. Das<br />

ist aber nicht immer garantiert. Der Publikumsandrang<br />

richtet sich auch nach der Wetterlage!»<br />

Walter ist überzeugt, dass die Stärke<br />

des Mann-o-Mann in der persönlichen, freundlichen<br />

Bedienung liegt, dass die Gäste zudem<br />

die Sauberkeit schätzen und sich ganz einfach<br />

gerne in einem schönen, gepflegten Betrieb<br />

aufhalten. Und er ist stolz darauf, dass der<br />

Wellness-Bereich einer der bestausgebauten<br />

im Gay-Segment ist.<br />

Zur schwulen Gesundheit<br />

Das CR-Magazin wollte natürlich von Walter<br />

auch wissen, wie weit ein Saunabesitzer gegenüber<br />

seinen Gästen verantwortlich ist für<br />

sexuell übertragbare Krankheiten. Und was er<br />

zu deren Schutz unternimmt. Hier sein Statement:<br />

«Natürlich sind HIV und andere Geschlechtskrankheiten<br />

ein Thema für uns. Wir arbeiten<br />

eng mit der Infektiologie vom Kantonsspital<br />

St. Gallen und mit der Aids-Hilfe St. Gallen zusammen.<br />

Wir haben vier bis fünf Mal im Jahr<br />

einen Abend, an dem wir Tests anbieten. Zu<br />

vergünstigten Preisen oder auch mal als Gratis-Angebot.<br />

Zudem sind wir auf einem guten<br />

Standard, was die Prävention anbelangt. Es hat<br />

in jeder Kabine alles, was man braucht, um sich<br />

zu schützen. Des Weiteren hängen an unserer<br />

Anschlagwand zum grossen Teil Informationen<br />

zum Thema. Wir legen das ganze Print-Angebot<br />

auf, das es zum Thema Gesundheit gibt. Man<br />

kann sich hier bedienen. Nicht zuletzt können<br />

sich die Leute auch an uns wenden, und wir geben<br />

Auskunft, soweit wir das können, oder wir<br />

verweisen die Leute an entsprechende Stellen.<br />

Mir geht es darum, dass die Sauna-Gäste sich<br />

bewusst werden, dass sie für ihre Gesundheit<br />

letztendlich selber verantwortlich sind. Wir<br />

können den Rahmen bieten, in dem es möglich<br />

ist, sich zu schützen. Und das tun wir.»<br />

Neuerungen<br />

Mehr Fun, mehr Wellness. Unter diesem Aspekt<br />

sind die Nasszone und der Darkbereich neu gestaltet<br />

worden, um den gestiegenen Ansprüchen<br />

der Gäste entgegenzukommen. Der vergrösserte<br />

Darkbereich hat eine zusätzliche Kabine und ein<br />

Labyrinth erhalten, um den Spieltrieb der Männer<br />

anzuregen. Zusätzlich wurde eine Biosauna<br />

eingebaut, die nicht ganz so heiss aufgeheizt<br />

wird wie die Trockensauna. Und neu sind auch<br />

die Duschen. Es gibt also einiges zu entdecken.<br />

Wo ist St.Gallen gay?<br />

Nuts<br />

Musicbar und Danceclub<br />

Linsebühlstrasse 37, 9000 St. Gallen<br />

Dienstag bis Sonntag ab 20 Uhr geöffnet<br />

Jeden letzten Freitag und Samstag im Monat<br />

Verlängerung bis 3 Uhr<br />

www.nuts-bar.ch<br />

Badehaus Mann-o-Mann<br />

St. Jakob-Strasse 91, 9000 St. Gallen<br />

Sonntag – Freitag 14 Uhr – 22.30 Uhr<br />

Samstag 14 Uhr – 1 Uhr<br />

Geschlossen: 24., 25. und 31. Dezember<br />

www.mann-o-mann.ch<br />

21


Hosted byGMF BERLIN<br />

DJs<br />

Animations<br />

Weihnachten<br />

Mi<br />

25<br />

DEZ<br />

Uhr<br />

22<br />

AB 18J<br />

WWW.PLAZA-ZURICH.CH • WWW.BOYAHKASHA.CH • WWW.GMF-BERLIN.DE<br />

VVK-TICKETS: WWW.STARTICKET.CH


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

News Schweiz<br />

Kundgebung gegen<br />

CVP-Initiative<br />

Hunderte haben auf dem<br />

Berner Bundesplatz gegen die<br />

CVP-Initiative demonstriert,<br />

welche die Ehe als Verbindung<br />

von Mann und Frau in<br />

der Verfassung verankert will.<br />

Die Initiative sei diskriminierend und werde<br />

die nötige Öffnung der Ehe für Schwule und<br />

Lesben verunmöglichen, argumentierten die<br />

Rednerinnen und Redner von Pink Cross und<br />

LOS, die sich Mitte November auf dem Berner<br />

Bundesplatz eingefunden und zur Kundgebung<br />

aufgerufen haben. Besonderes empört Schwule<br />

und Lesben, dass der Bundesrat die Initiative<br />

trotzdem zur Annahme empfiehlt. Beide Organisationen<br />

fordern das Parlament auf, einen<br />

Gegenvorschlag zur Initiative ohne den diskriminierenden<br />

Passus zu beschliessen. In einer<br />

symbolischen Aktion wurde zu Trauermusik<br />

der Gleichstellungsartikel der Bundesverfassung<br />

zu Grabe getragen.<br />

Die CVP-Initiative will die finanzielle Benachteiligung<br />

verheirateter Paare gegenüber Konkubinatspaaren<br />

aufheben. Im Initiativtext wird<br />

jedoch die Heirat ausdrücklich als Verbindung<br />

von Mann und Frau festgelegt. Bislang definiert<br />

die Verfassung das Recht auf Heirat und Familie,<br />

ohne deren Modalitäten zu präzisieren.<br />

Jugendsession<br />

gegen Diskriminierung<br />

Die Jugendsession sagte<br />

Mitte November zwei Mal<br />

mit grosser Mehrheit «Ja» zu<br />

gleichen Rechten für LGBT-<br />

Personen.<br />

Mit 164 zu 11 Stimmen stimmten die Teilnehmenden<br />

der Jugendsession für die Forderung<br />

«Gegen die Diskriminierung aufgrund der sexuellen<br />

Orientierung». Sie sprachen sich damit für<br />

eine Ergänzung des Artikels 8 der Bundesverfassung<br />

um die Merkmale «sexuelle Orientierung»<br />

und «Geschlechtsidentität» aus. Die Jugendlichen<br />

halten diese Präzisierung für notwendig,<br />

weil der Begriff «Lebensform» nicht genügend<br />

eindeutig ist. Die aktuelle Formulierung stehe<br />

nicht mehr im Einklang mit der Schweizer Gesellschaft.<br />

In der zweiten Forderung geht es um die völlige<br />

rechtliche Gleichstellung von homo- und heterosexuellen<br />

Paaren in Bezug auf die Ehe. Die<br />

Jugendlichen sind der Ansicht, «dass die Mehrheit<br />

der Schweizer Bevölkerung hinter gleichgeschlechtlichen<br />

Ehen steht.» Dass zumindest<br />

die Teilnehmenden der Jugendsession die Eheöffnung<br />

befürworten, zeigt sich am Ergebnis,<br />

das mit 123 zu 41 Stimmen sehr deutlich ausfiel.<br />

Marco Fritschi, Leiter der Gaynossinnen: «Jetzt<br />

müssen die gewählten Parlamentarierinnen<br />

und Parlamentarier zeigen, dass sie die Forderungen<br />

der Jugend ernst nehmen, indem sie<br />

sich ebenfalls für die Gleichstellung aussprechen<br />

und die Petitionen selbst annehmen.»<br />

Schwule<br />

Hochzeitsmesse<br />

Mit «ColoredLove» wird im<br />

nächsten Jahr ein Wedding-<br />

Event für gleichgeschlechtliche<br />

Paare organisiert.<br />

Der schönste Tag im Leben soll geplant sein. Und<br />

seit Schwule und Lesben auch den Bund der Ehe<br />

eingehen können, müssen die traditionellen<br />

Wedding-Planner umdenken. Am 14. und 15.<br />

Februar findet darum im Papiersaal Sihlcity<br />

die «ColoredLove» statt, eine Hochzeitsmesse<br />

für Schwule und Lesben. Exklusive Aussteller<br />

zeigen dort alles, was eine perfekte Hochzeit<br />

braucht. Zudem haben sich alle Aussteller auf<br />

gleichgeschlechtliche Paare spezialisiert und<br />

bieten exklusive und individuelle Dienstleistungen<br />

wie professionelle Hochzeitsfotografen,<br />

spezialisierte Wedding-Planner oder köstliche<br />

Hochzeitstorten an. Hinter «ColoredLove» stehen<br />

Hayal Oezkan und Andy Markwalder, die<br />

laut der Zeitung «20Minuten» überzeugt vom<br />

Erfolg der Messe sind, da jede dritte Schweizer<br />

Homo-Ehe in Zürich geschlossen wird.<br />

www.coloredlove.ch<br />

Lena und Janine © RTL<br />

Lesbische Schweizer<br />

Bäuerin<br />

RTL freut sich über hohe Quoten<br />

dank lesbischem Paar bei<br />

«Bauer sucht Frau».<br />

Noch immer vermögen die liebestollen deutschen<br />

Bauern ein Millionenpublikum vor den<br />

TV zu locken. Der Kölner Sender RTL hat mit<br />

«Bauer sucht Frau» definitiv seine Schäfchen im<br />

Trockenen. Dass die einsamen Landwirte aber<br />

nicht von gestern sind, wurde bereits in der<br />

letzten Staffel bewiesen, als zwei schwule Männer<br />

ihr Glück suchten. In der neuen Staffel sind<br />

mit Lena (24) und Janine (24) nun zwei Frauen<br />

am Start. Dass die Modedesignerin Janine aus<br />

Graubünden kommt, vermochte auch hierzulande<br />

ein Rauschen im Blätterwald auszulösen.<br />

Wie ihre männlichen Vorgänger präsentiert<br />

sich das Paar, bei welchem es ziemlich schnell<br />

gefunkt hat, als optisches Highlight einer Show,<br />

die meist für einen gewissen Fremdschäm-Faktor<br />

steht. Bäuerin Lena aus Niedersachsen will<br />

jedoch auch für Akzeptanz sorgen: «Ich hoffe,<br />

dass andere lesbische Frauen, die sich überhaupt<br />

nicht trauen, durch meinen TV-Auftritt<br />

Mut bekommen, damit offen zu leben», so Lena.<br />

Janine jedenfalls ist schwer angetan, und bereits<br />

wird von einer Hochzeit gesprochen. Laut<br />

Facebook sind die beiden Blondinen seit Ende<br />

Juli wirklich ein Paar.<br />

Guter Start für<br />

696 Club<br />

Der neue Gay-Club in Zürich-<br />

Altstetten kann entgegen<br />

aller Kritik überzeugen.<br />

Am 9. November eröffnete der «696-Club» im<br />

westlichen Kreis 9 in Zürich seine Tore. Der<br />

neue Tanztempel unter der Leitung von Stephan<br />

Zimmermann und Christian Studer konnte<br />

bislang überzeugen. Der Club startete mit<br />

wenig Vorschusslorbeeren, doch die Gäste der<br />

Eröffnung zeigten sich durchaus angetan. «Mir<br />

gefällt, dass der Club etwas verschachtelt ist<br />

und man sich, wenn nötig, aus dem Weg gehen<br />

kann wie früher im T&M», so Besucher Andy S.<br />

gegenüber dem CR-Magazin. Als Magnet erwies<br />

sich auch der kleine Darkroom, offenbar ein Bedürfnis<br />

in der Zürcher Gay-Commmunity nach<br />

dem Ende vom «AAAH!». Zimmermann und Studer<br />

gestalten nun jeden Samstag verschiedene<br />

Events im «696 Club». Der Eintritt kostet jeweils<br />

23 Franken, die bewachte Garderobe bleibt vorerst<br />

gratis.<br />

23


News Schweiz CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Europas beliebtestes<br />

Gay-Skiweek-Festival<br />

Die 10. Arosa-Gay-Skiweek<br />

findet vom 12. bis 19. <strong>Januar</strong><br />

statt, mit dabei Ivo, der Gewinner<br />

des Wettbewerbs im<br />

CR-Magazin.<br />

Natürlich sind die Veranstalter auf dieses Jubiläum<br />

stolz. Was einst bescheiden und klein<br />

begann, ist heute zu einer der grössten lesbisch<br />

– schwulen <strong>Winter</strong>sportwochen Europas geworden.<br />

Das soll natürlich schön gefeiert werden.<br />

Mit einem Jubiläumsprogramm, das sich sehen<br />

lässt, der Skigebiet-Verbindung Arosa-Lenzerheide,<br />

deren Eröffnung zwar mit Verspätung,<br />

aber doch in dieser Zeit erfolgen soll. Somit<br />

schwappt die Gay Skiweek von nun an bis in die<br />

Lenzerheide hinüber!<br />

«Wenn Arosa und Lenzerheide im <strong>Januar</strong> <strong>2014</strong><br />

die neue Doppel-Pendelbahn vom Hörnli aufs<br />

Urdenfürggli eröffnen, hat die Schweiz ein neues<br />

Traumpaar: Aus zwei Skigebieten wird ein<br />

<strong>Winter</strong>paradies mit 225 schneesicheren Pistenkilometern,<br />

doppelt so vielen urchigen Berghütten<br />

und rekordverdächtigen Sonnentagen.<br />

Arosa Lenzerheide wird zur grössten zusammenhängenden<br />

Skiregion Graubündens und<br />

gehört neu zu den Top 10 des Landes», so die<br />

Tourismuswerbung.<br />

Das CR-Magazin begleitet seit Jahren die Gay-<br />

Skiweek und hat auch dieses Jahr einen Wettbewerb<br />

ausgeschrieben, an dem es jeweils eine<br />

Woche <strong>Winter</strong>ferien für zwei Personen gibt mit<br />

allem Drum und Dran zu gewinnen. Vom Hotelaufenthalt<br />

bis zum Eventpass. Der Gewinn geht<br />

dieses Jahr nach Reinach BL. Der überglückliche<br />

Gewinner heisst Ivo Brägger und freut sich,<br />

seinen Freund mit dieser Ferienwoche überraschen<br />

zu dürfen. CR gratuliert und wünscht<br />

eine sonnige Woche!<br />

www.arosa-gayskiweek.com<br />

Diego datet Daniel<br />

Die Zürcher Verkehrsbetriebe<br />

setzen bei ihrer Online-Kontaktbörse<br />

auch auf schwule User.<br />

Bereits im Sommer 2012 lancierten die Zürcher<br />

Verkehrbetriebe (VBZ) eine Art Flirt-Plattform<br />

mit dem Titel «Gesehen@VBZ». Damals wurde in<br />

der Werbung für die Plattform bewusst auf die<br />

Sexualität verzichtet. Natascha Klinger, Pressesprecherin<br />

der VBZ, damals im Interview: «Obschon<br />

uns natürlich klar ist, dass die Plattform<br />

in erster Linie fürs Flirten genutzt wird, soll die<br />

Plattform nicht eine Art Partnervermittlung<br />

sein, sondern mehr im Sinne einer Kontaktbörse<br />

funktionieren.»<br />

Mittlerweile setzt die VBZ aber ganz konkret<br />

auf den Flirt-Faktor. Wurde früher mit «Tina<br />

trifft Tobi» geworben, ist heute von «Diego datet<br />

Daniel» die Rede. Die Plattform selbst präsentiert<br />

sich noch immer unaufgeregt. Nur eine<br />

Email-Adresse ist nötig, um bei «Gesehen@VBZ»<br />

mitzumachen.<br />

www.vbz.ch<br />

Das besondere<br />

Wochenende<br />

Beim «Checkpoint im Gespräch»<br />

im <strong>Januar</strong> treffen sich<br />

die Teilnehmer der «Queer+»-<br />

Wochenenden.<br />

Zweimal im Jahr, jeweils im November und<br />

im April, finden die Workshop-Wochenenden<br />

mit dem Titel «Queer+» für neu mit HIV diagnostizierte<br />

Männer und ihre Partner statt. In<br />

verschiedenen Workshops lernen sie Wichtiges,<br />

Nützliches und Gesundes.<br />

Bei «Checkpoint im Gespräch» Ende <strong>Januar</strong> können<br />

sich die Teilnehmer dieser Wochenenden<br />

nochmals treffen, sich weiter vernetzen und<br />

ihre Erfahrungen austauschen. Checkpoint-<br />

Mitarbeiter moderieren und sammeln Informationen,<br />

die für kommende Wochenenden<br />

nützlich sind.<br />

Restaurant Bubbles, Werdstrasse 54,<br />

8004 Zürich<br />

Freitag, 31. <strong>Januar</strong> <strong>2014</strong>,<br />

18.00 Uhr Apéro, 19.00 Info<br />

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Closed:<br />

24./25. 12.<br />

31. 12.<br />

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Telefon 031 302 46 86 • www.sundeck.ch<br />

24


Moustache präsentiert:<br />

MURMELIS<br />

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Fummel, Schlager, 70er/80er Tütü,<br />

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dunkelsten Darkroom, deiner Lieblings-Bar oder Disco siehst, kannst du getrost geniessen.<br />

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erfüllt in den Bereichen Hygiene, Prävention und Sicherheit.<br />

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Kontrollorgane und eine kontinuierliche Weiterbildung des Personals.<br />

Weniger wollen wir doch nicht, oder?


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Kolumne<br />

Kacken mit Aussicht,<br />

respektive<br />

schöner Bumsen<br />

Von Michi Rüegg<br />

Manches an meiner Wohnung mag ich sehr. Ich<br />

besitze zwei Toiletten, eine davon liegt gleich<br />

an einem raumhohen Fenster. Sie hat einen geheizten<br />

Sitzring. Wenn man sich drauf setzt, hat<br />

man den Blick runter auf die Strasse, die Wiese<br />

und die Häuser dahinter. Man kann in aller<br />

Ruhe kacken und dabei den Leuten zuschauen,<br />

die ihre Leons und Sophies in den Kindergarten<br />

zerren. Den besten Blick hat man auf den<br />

Parkplatz einer Freikirche. Der Stuhlgang am<br />

Sonntag zwischen Neun und Zehn ist jeweils<br />

das Highlight der Woche. Die Massagedüsen<br />

des koreanischen Bidet-Aufsatzes machen das<br />

Kacken letztlich zu einem besonderen Erlebnis<br />

für alle Sinne. Das Wasser ist wohlig warm, mit<br />

Silberionen durchsetzt.<br />

Früher, als ich jung und «noch mein Leben licht<br />

war», lernte ich oft Männer kennen. Meine ersten<br />

beiden Wohnungen lagen in kurzer Distanz zu<br />

mehreren Gaybars, was den Vollzug von angebandeltem<br />

Geschlechtsverkehr enorm erleichterte.<br />

Es war, als hätte ich meinen eigenen privaten<br />

Darkroom. «Keine Widerrede», sagte ich jeweils,<br />

«das Bett steht gleich da drüben.» Na gut, sagten<br />

sich die Jungs, und trotteten neben mir her.<br />

Der Nachteil dieser Wohnungen war, dass sie<br />

nicht besonders repräsentativ waren. Die erste<br />

verfügte über gerade mal 12 Quadratmeter und<br />

war damit kleiner als ein Sitz in der First Class<br />

von Singapore Airlines. Die zweite war grösser,<br />

doch unglaublich hässlich. Zudem teilte ich sie<br />

mit einem anderen Typen und seinen zwei bipolaren<br />

Katzen.<br />

Ich dachte damals oft daran, wie schön es wäre,<br />

eine eindrucksvolle Wohnung zu haben. Die<br />

Jungs würden zur Tür hereinkommen und den<br />

riesigen Salon mit dem Konzertflügel sehen.<br />

Dann wären sie bereits hin und weg. Ich würde<br />

sie durch meine palastähnlichen Gemächer<br />

führen. Und weil sie so ergriffen davon wären,<br />

würde auch der Sex toll werden. So ähnlich<br />

habe ich mir das ausgemalt.<br />

Zum Palast habe ich es nie gebracht. Aber würde<br />

ich heute noch Herrenbesuch empfangen,<br />

müsste ich mich zumindest nicht für meine<br />

Lebensumstände schämen. Anders als ein paar<br />

der Dates, für die ich mich damals erwärmt hatte.<br />

Darunter waren auch der eine oder andere,<br />

der irgendwie Klasse hatte. Man war damals ja<br />

noch sehr jung, was sag ich, 20, 25 Jahre. Und<br />

wenn man dann mal mit einem Mitdreissiger<br />

nach Hause ging, erwartete man einen gewissen<br />

Standard.<br />

Doch meist ging die Tür auf, und anstelle eines<br />

Konzertflügels stand da eine geblümte Couch.<br />

Das Schlafzimmer war vollgerümpelt mit Zeug,<br />

das Bett mit einem Rennauto-Duvet bezogen,<br />

das gefühlte tausend Mal gewaschen worden<br />

war, bloss nicht in den vergangenen sechs Monaten.<br />

Nennt mich einen Snob, aber den besten<br />

Sex meines Lebens hatte ich nie in derartigen<br />

Räumen. Die Umwelt beeinflusst schliesslich<br />

unser Empfinden. Sex kann auch dann schmutzig<br />

sein, wenn die Umgebung es nicht ist. Und<br />

wenn schon Ficken auf dem Klo, dann bitte mit<br />

geheiztem Sitzring und Massagedüsen.<br />

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Dein Jagdrevier für alle Tage<br />

von früh bis spät<br />

31.12. Silvester Dinner<br />

Reservation erforderlich<br />

Anschliessend Party 4 all<br />

free entry – open end<br />

6. 1. Drei KönigINNEN<br />

Hör mal wer da spielt...<br />

16.1. Vernissage<br />

mit Kunst & Installationen<br />

von Marianne Feder<br />

Jeden Montag PLATZKONZERT@PLATZHIRSCH<br />

live Jam Session mit ASEP Stone & friends<br />

PLATZHIRSCH am Hirschenplatz<br />

Hotel & Bar<br />

Spitalgasse 3, 8001 Zürich<br />

www.meinplatzhirsch.ch<br />

23.1. <strong>Winter</strong>blues & Vitamines<br />

Bringt Sonne ins Herz und Power ins Blut<br />

6.2. Hüttenzauber auf 414 M.ü.M.<br />

14.2. Valentinstag<br />

come horny, leave romantic<br />

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CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Fotostrecke<br />

Bruno Miguel da Silva<br />

Photographer<br />

www.brunoworld.com<br />

29


Lifestyle CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

HOT 4 YOU!<br />

Bester Kaffeegenuss<br />

Gutes Tun und dabei eine feine Tasse Kaffee geniessen, das kann man jetzt bei<br />

Coffee Circle. Denn das Start-Up-Unternehmen setzt auf beste handverlesene<br />

Bohnenqualität aus Äthiopien und setzt sich so vor Ort für Nachhaltigkeit ein.<br />

Pro verkauftem Kilogramm Kaffee investiert Coffee Circle je einen Franken in<br />

Entwicklungsprojekte in den Bereichen Gesundheit und Bildung, die das Unternehmen<br />

selbst bei den Kaffeebauern in Äthiopien umsetzt. Zu Weihnachten<br />

gibt’s ein tolles Geschenkset mit 500gr. Yirgacheffe-Kaffee, einer Original French<br />

Press und einer lustigen Schnurrbarttasse. 2011 wurde der bio-zertifizierte und<br />

nachhaltig angebaute Yirgacheffe-Kaffee «mit seinen wunderschönen blumigfruchtigen<br />

Noten» vom Magazin «Der Feinschmecker» zum Testsieger gekürt.<br />

Das Geschenkset gibt es für CHF 80.– auf: <br />

www.coffeecircle.ch/gourmet-kaffee-french-press<br />

Sexy Unterwäsche<br />

Passend zur kalten Jahreszeit, wenn der erste Schnee fällt, präsentiert sich auch<br />

Menssecret – der grösste Anbieter an sexy Mode, Under- und Swimwear – in einem<br />

neuen Design. Seit über acht Jahren vertreibt das Schweizer Unternehmen auf<br />

www.menssecret.ch coole und trendige Männer-Mode. Nun wurde es Zeit, dem<br />

angesagten Onlineshop einen neuen und frischen Look zu verpassen. Neben neuen<br />

Labels wie etwa Pump! – übrigens mit dem grössten Sortiment der Schweiz<br />

– oder Les Insurges besticht der Shop nun mit einer bequemen und einfachen<br />

Anwendung. Jeder Kunde erhält ausserdem jeweils 10 % auf seinen Einkauf. Weiter<br />

ist Menssecret stolzer Partner der kommenden Wonderworld Party in Zürich!<br />

Der Shop an der Mühlebachstrasse 59 in Zürich ist immer am Samstag von 11.00<br />

bis 15.00 Uhr geöffnet. Online-Shop unter: www.menssecret.ch<br />

Neues Tablet<br />

Beim dritten Anlauf hat es nun endlich auch bei Microsoft geklappt!<br />

Das neue Tablet Surface Pro 2 wird nicht nur Technikfreaks<br />

begeistern, auch Designliebhaber und Tablet-scheue Nutzer kommen<br />

voll auf ihre Kosten. Denn der coole Alleskönner sieht nicht<br />

nur superstylisch aus, er ist auch noch flacher, leichter, intelligenter<br />

und schneller als die Vorgänger-Modelle Surface RT und<br />

Surface Pro. Wir meinen: am besten gleich selber ausprobieren!<br />

Ab CHF 979.–, weitere Infos unter: www.microsoft.com<br />

38


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Lifestyle<br />

Schweizer Designer<br />

Endlich findet man in Zürich das Label des Schweizer Designers<br />

Marc Stone. Die aktuelle <strong>Winter</strong>-Kollektion ist nun ab sofort<br />

bei Komplementair Men im Bogen 23 beim Viadukt erhältlich.<br />

Der sympathische Modemacher weiss, was Männer mögen; so<br />

verpasst er ihnen einen urbanen und doch tragbaren Look, der<br />

besonders durch seine aussergewöhnlichen Schnitte und tollen<br />

Strickwaren überzeugt. An den diesjährigen Fashion Days<br />

in Zürich war das angesagte Label an die «Internatio nal Designer<br />

Night» geladen und wurde zu recht frenetisch gefeiert!<br />

Ab sofort bei Komplementair Men, Viaduktstrasse 41 in Zürich<br />

erhältlich. www.komplementair.ch<br />

Eeleganter Zeitmesser<br />

Der Clifton Chronograph Automatik, das neuste Modell der legendären Kollektion<br />

von Baume & Mercier, besticht durch sein nüchternes und zeitloses Design. Es erinnert<br />

stark an die «Golden Fifties», jene Epoche, die unter den Historikern der Uhrmacherei<br />

als Goldenes Zeitalter der Armbanduhren gilt. Ausgestattet mit einem<br />

schlichten Edelstahlgehäuse, mit einem Durchmesser von 43mm sowie einem Automatikwerk<br />

und transparentem Saphirglasboden setzt der Clifton Chrono auf bewährte<br />

Eleganz und eine Prise Understatement. Die Uhr ist wahlweise mit einem<br />

Alligatorenarmband mit Dreifachschliesse oder einem sportlichen Edelstahlarmband erhältlich.<br />

Im autorisierten Fachhandel ab CHF 3600.–<br />

Sstarker Schmuck<br />

Wunderschön, edel und ungemein männlich kommt der einmalige Schmuck von Juwelier Lesunja daher.<br />

Goldschmiedin Lisa fertigt mit ihrem Team einzigartige Schmuckobjekte, passend zur jeweiligen Persönlichkeit.<br />

Aktuell begeistern die Partnerringe aus Carbon – wahlweise mit Ornamenten oder einer persönlichen<br />

Botschaft verziert. Besonders elegant wirken die Ringe, die in Gold oder Silber gefasst<br />

sind, mit einem Diamanten. Carbon ist im Übrigen dreimal leichter und widerstandsfähiger<br />

als Stahl und somit das schönste Kohlenstoffprodukt neben dem Diamanten. Mitte<br />

Dezember eröffnet Juwelier Lesunja in der Europaallee nahe dem Zürcher Hauptbahnhof<br />

ihren zweiten Standort. Die aparten Ringe sind ab CHF 1000.– erhältlich. Unser Favorit!<br />

Juwelier Lesunja, Europaallee, Lagerstrasse 42, 8004 Zürich, <br />

www.lesunja.ch<br />

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39


Lifestyle CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Schönes Design<br />

Temporär Kalk heisst die Ladengemeinschaft der Zürcher<br />

Designer Julian Zigerli, Schönstaub, Damian Fopp, En Soie<br />

und Rs Hader. An der Kalkbreitestrasse präsentieren sie<br />

ab sofort ihre vielfältigen Produkte. Ob Mode, Schmuck,<br />

Teppiche oder Keramik – hier verbindet sich künstlerische<br />

Kreativität mit sorgfältigem Handwerk. Temporär Kalk<br />

bietet jungen Designern die ideale Plattform zum Verkauf<br />

ausgewählter Produkte. Dies zeigte sich bereits in diesem<br />

Jahr von März bis August <strong>2013</strong> im Ladenlokal an der Militärstrasse,<br />

wo auch internationale Labels aus Berlin oder<br />

Paris vertreten waren. Unser Favorit!<br />

Temporär Kalk, Kalkbreitestrasse 43, 8003 Zürich<br />

Flinke Jungs<br />

Der neue und freche Coiffuresalon Sisters steckt voller Ideen und<br />

guter Laune. Bei den «Sisters» ist man bei Freunden. Hier geht es nicht<br />

um den schnellen Haircut, hier wird man von Kopf bis ins Zwerchfell<br />

verwöhnt und mit viel Liebe beraten. Der neue Treffpunkt spricht<br />

junge und urbane Menschen an, die eine entspannte und unkomplizierte<br />

Zeit geniessen möchten. Hinter dem neuartigen Konzept stehen<br />

die Jungs Giulio Falcone und Stefan Goekbas – keine unbekannten<br />

Gesichter in der Szene. Mit ihrem Können, Esprit und erstklassigem<br />

Handwerk garantieren sie den perfekten Look. Besonders toll sind die<br />

einmaligen Produkte von Kevin Murphy. Eine der fröhlichsten Adressen<br />

von Zürich!<br />

Sisters, Schoffelgasse 3, 8001 Zürich<br />

Foto © Saskia Widmer Photography<br />

Chalet Chic<br />

40<br />

Alle Jahre wieder, und darauf freuen<br />

wir uns besonders – auf den aparten,<br />

rustikalen und gemütlichen Chalet<br />

Chic von ID13. Pünktlich zur schönsten<br />

Jahreszeit zeigt ID13 geschmackvolle<br />

Interieur-Trouvaillen: Von Fellshoppern<br />

und Hockern, exklusiven<br />

Kerzenständern aus abgeworfenen<br />

Hirschgeweihen über in aufwendiger<br />

Handarbeit gefertigte Fellkissen bis<br />

hin zu Trophäen von Damhirschen, Elchen<br />

oder Gämsen. Bis zum 22. März<br />

<strong>2014</strong> ist ID13 an der Kreuzstrasse 15,<br />

Ecke Dufourstrasse im Zürcher Seefeld<br />

zu finden. Prädikat: besonders heimelig!<br />

www.id13.ch


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Lifestyle<br />

Place to be!<br />

Der CR-Lifestyle-Redaktor hatte kürzlich Freunde aus<br />

Bali zu Besuch in Zürich. Da die Jungs auf Fleisch stehen<br />

– wie auch immer –, das Niederdorf lieben und auf Komfort<br />

nicht verzichten möchten, hat er sie im schicken<br />

Hotel Central Plaza, nahe dem Hauptbahnhof untergebracht.<br />

Nicht nur sie waren begeistert, auch er, weil er<br />

das King’s Cave in den Schlosskellergewölben wieder<br />

für sich entdeckt hat. Hier diniert man wie bei König<br />

Arthurs Tafelrunde, in einem umwerfendem Ambiente<br />

mit herrschaftlichen Stühlen, schweren Vorhängen<br />

und reichverzierten Kerzenleuchtern. Hier ist der Gast<br />

wirklich ein König, denn der Service ist exzellent und<br />

äusserst aufmerksam, nie zuviel, nie zuwenig. Zurück<br />

zum Fleisch: Hier gibt es die besten Entrecôtes von Zürich!<br />

Unbedingt das Black Angus mit Teriyaki Sauce probieren<br />

– einfach ein Genuss. Modern und elegant sind im<br />

Übrigen auch die sehr sauberen Zimmer. So, jetzt aber<br />

rüber zum anderen Meatmarket…<br />

Hotel The Central Plaza / King’s Cave, Central 1, 8001<br />

Zürich, Reservation: 044 256 56 56<br />

Leckeres Bier<br />

Wir Schweizer lieben Bier! Am besten schmeckt<br />

es jedoch, wenn es auch bei uns gebraut<br />

wird. Ab sofort gibt es für Bierkenner das<br />

feine und süffige Chopfab! – Bier, und zwar<br />

direkt aus der Doppelleu-Brauwerkstatt in<br />

<strong>Winter</strong>thur. Chopfab! steht für beste Bier-<br />

Qualität, ist eine Hommage an den geköpften<br />

<strong>Winter</strong>thurer Stadtheiligen St. Alban und<br />

nicht zuletzt die eindeutige Aufforderung zu<br />

einem unvergesslichen Geschmackserlebnis.<br />

Serviert wird das genussvolle Obergärige in<br />

einer minimalistischen und edel gehaltenen<br />

Glasflasche. Besonders lecker sind das Amber<br />

und das Trüeb. Prost!<br />

In Zürich u.a. erhältlich bei Globus Delicatessa,<br />

in der Dante Bar oder im neueröffneten<br />

Le Chef, www.doppelleu.ch<br />

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41


Kultur CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Ballettgala<br />

Silvester kann auch im<br />

Opernhaus Zürich gefeiert<br />

werden.<br />

Die diesjährige Silvestergala steht ganz im Zeichen<br />

des Tanzes. Sämtliche Mitglieder des Balletts<br />

Zürich und des Junior-Balletts präsentieren<br />

Choreografien von Christian Spuck, Heinz<br />

Spoerli und Itzik Galili. Publikumslieblinge<br />

wie Viktorina Kapitonova und William Moore<br />

tanzen Ausschnitte aus «Romeo und Julia», «Leonce<br />

und Lena» und «Schwanensee». In diesem<br />

feierlichen Rahmen wird der weltberühmte,<br />

frech-lustige Grand Pas de Deux von Christian<br />

Spuck zum ersten Mal in der Schweiz gezeigt.<br />

Der Tänzer Filipe Portugal hat eigens für die<br />

Silvestergala eine Choreografie zum Liebestod<br />

aus Richard Wagners Oper «Tristan und Isolde»<br />

kreiert. Zudem wird die Sopranistin Anja Kampe<br />

zu dieser Uraufführung singen.<br />

Den Besuch der Silvestergala können Gäste<br />

wahlweise mit einem mehrgängigen Dinner<br />

oder einer Silvesterparty auf der Bühne des<br />

Opernhauses kombinieren. Dinnergäste beginnen<br />

den Abend im Eingangsfoyer des Opernhauses<br />

bei einem Cocktail-Empfang. Später wird<br />

Michael von der<br />

Heide<br />

Nach einem Jahr Bühnen-<br />

Abstinenz begibt sich der<br />

Sänger, Entertainer und Charmeur<br />

auf eine «<strong>Winter</strong>reise».<br />

Rosie<br />

Der Pink-Apple-Publikumsliebling<br />

und Kino-Hit mit<br />

Sebstian Ledesma ist nun<br />

auch als DVD erhältlich.<br />

Säntis statt Kreuzberg. Als erfolgreicher Autor<br />

mitten in der pulsierenden Stadt und am Rande<br />

der Midlife-Krise reist Lorenz nach Altstätten,<br />

zurück in die grau gebrochene ländliche<br />

Idylle seiner Kindheit. Weil Mutter Rosie nach<br />

einem Schlaganfall nicht ins Altersheim will<br />

und Schwester Sophie mit Weiterbildung und<br />

Ehestress genügend eigene Probleme am Hals<br />

hat, bleibt die Pflege der schrulligen einsamen<br />

Alkoholikerin an ihm hängen.<br />

Immer wieder tritt er die Reise ins Kaff an, sitzt<br />

fest und kommt doch weiter, entdeckt Neues da,<br />

wo er es nicht erwartet hätte. Rosie trägt traurige<br />

Familiengeheimnisse auf dem Buckel, und<br />

der vermeintlich unverbindliche One Night-<br />

Stand mit Bauer Mario bleibt keiner. Die grosse<br />

weite Welt ist plötzlich nicht mehr in Berlin zu<br />

finden, sondern in den Erinnerungen einer alten<br />

Frau mit Gram und Schalk, zwischen Kuhglocken<br />

und Baustellen.<br />

Regisseur Marcel Gislers «Rosie» avancierte<br />

beim Pink-Apple-Filmfestival vergangenen Mai<br />

zum Publikumsliebling. Darsteller Sebastian<br />

Ledesma gilt seither als neuer Shooting-Star der<br />

Schweizer Filmszene. Vom CR-Magazin darauf<br />

angesprochen, reagierte Ledesma nicht ohne<br />

Schalk: «Shooting-Stars gibt’s ja alle Nase lang,<br />

da mach ich mir jetzt keinen grossen Kopf. Abwarten<br />

und Bier trinken.»<br />

Wir verlosen fünf DVDs des Films «Rosie»!<br />

Interessierte senden ein Email mit dem<br />

Vermerk «Rosie» an info@cr-magazin.ch.<br />

Viel Glück!<br />

Rosie<br />

Als DVD ab Dezember im Handel<br />

Copyright: Look Now! / Cobra Film<br />

auf der festlich geschmückten Studiobühne ein<br />

exquisites Diner aus der Küche des Restaurants<br />

Belcanto serviert. Wer nur an der Silvesterparty<br />

teilnehmen möchte, findet sich ab 22.30 Uhr<br />

im Opernhaus ein. Sämtliche Gäste geniessen<br />

anschliessend den unvergleichlichen Blick auf<br />

das traditionelle Feuerwerk im Zürcher Seebecken.<br />

Der Preis für das Silvester-Dinner beträgt<br />

240 Franken und für die Party 140 Franken inkl.<br />

Getränke (Weisswein, Rotwein, Bier, Mineralwasser,<br />

Mitternachts-Cüpli) jeweils mit Vorstellungsticket<br />

(je nach Kategorie ab 30 Franken).<br />

Silvester-Ballettgala,<br />

Opernhaus Zürich, 31. Dezember <strong>2013</strong><br />

www.opernhaus.ch<br />

42<br />

© Stefan Deuber<br />

© Patrick Mettraux<br />

Im Reisegepäck hat Michael von der Heide für<br />

seine kleine, aber feine Tournee viele eigene<br />

Lieder wie «Jeudi Amour» oder «Immer wenn<br />

du denkst», die vielen Menschen in den vergangenen<br />

Jahren zu treuen Begleitern wurden. Mit<br />

seiner Musik und seinen Geschichten lässt er<br />

Bilder und Erinnerungen im Kopf des Zuhörers<br />

entstehen und findet für jeden Song den richtigen<br />

Ton und das passende Gefühl. Scheinbar<br />

mühelos zieht Michael von der Heide sämtliche<br />

Register der Gesangs- und Performance-Kunst.<br />

Auf seiner <strong>Winter</strong>reise kramt Michael von der<br />

Heide aber auch schamlos in der Koffern von<br />

Tom Waits, Hildegard Knef, Bonnie Tyler oder<br />

Margrit Rainer. Mit dabei auf der Reise sind<br />

auch ein «Beauty-Case» von Prinzessin Stéphanie<br />

von Monaco sowie ein Ticket zum Mond.<br />

Humorvoll, zugewandt, ironisch und melancholisch<br />

– jeder Song ist ein schonungsloses und<br />

doch pathetisches Bekenntnis zur Romantik. In<br />

Französisch, Deutsch und Englisch singt Michael<br />

von der Heide über Aufbruch, Freiheit, Sex,<br />

Irrlichter, Gott und die Liebe. Über das Leben<br />

eben. Begleitet wird er von seinem langjährigen<br />

Gitarristen Martin Buess. Im Dezember ist<br />

er u.a. in Bern im «La Capella» und im <strong>Januar</strong> im<br />

Zürcher Theater am Hechtplatz zu sehen. (pd)<br />

Michael von der Heide – <strong>Winter</strong>reise<br />

Daten unter www.michaelvonderheide.ch<br />

Copyright: Patrick Mettraux<br />

© Cobra Films


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Kultur<br />

Margaret Cho<br />

Das Bernhard-Theater wird<br />

am 16. Dezember durch<br />

die US-Komikerin Margaret<br />

Cho in seinen Grundfesten<br />

erschüttert.<br />

«Mother», die neue Show der US-Stand-up-Sensation<br />

Margaret Cho, wirft einen unkonventionellen<br />

Blick auf das Rollenbild der Mutter und<br />

hinterfragt den Stellenwert mütterlicher Figuren<br />

und starker Frauen in der schwulen Szene.<br />

Für Cho, die sich selbst gerne als «Fag Hag» bezeichnet,<br />

ist es wohl die verruchteste Show, die<br />

sie je gemacht hat – gespickt mit zügellosen<br />

Kommentaren zu Hautfarbe, Drogen und Sexualität.<br />

Nichts ist ihr heilig, nicht einmal ihre<br />

eigene Mutter.<br />

Für die aus Korea stammende Margaret Cho<br />

regnete es schon kurz nach Beginn der Karriere<br />

die ersten Preise. Bereits 1994 erhielt sie den<br />

«American Comedy Award for Best Female Comedian».<br />

Für den Grammy war sie mit ihren Alben<br />

bereits drei Mal nominiert, auch schon für<br />

den «Primetime Emmy Award for Outstanding<br />

Guest Actress in a Comedy Series». Kein Wunder,<br />

dass sie mittlerweile u.a. mit Cindy Lauper, Erasure<br />

und Debbie Harry aufgetreten ist. Der London<br />

Evening Standard bezeichnet ferner ihre<br />

Programme als «shockingly funny».<br />

Vintage<br />

Das Museum für Gestaltung<br />

Zürich stellt den aktuellen<br />

«Vintage»-Trend vor.<br />

Immer neue Dinge müssen her! Unsere Konsumkultur<br />

lebt davon. Neuerdings darf dieses<br />

Neue aber auch alt sein und gebraucht – oder<br />

zumindest so aussehen. «Vintage» heisst diese<br />

Bewegung, die sich ursprünglich als Alternative<br />

in der Konsumkultur des ausgehenden 20.<br />

Jahrhunderts eingerichtet, mittlerweile breite<br />

Kreise und Teile der Massenproduktion erfasst<br />

hat. «Vintage» steht für die Wertsteigerung, die<br />

ein Objekt durch Alterung, Selektion und Verknappung<br />

erfährt – selbst wenn diese künstlich<br />

herbeigeführt sind. Der Begriff meint aber auch<br />

den lustvollen Umgang mit Geschichte, das Mixen<br />

von Stilen.<br />

Die Ausstellung präsentiert rund 100 herausragende<br />

Stücke aus der Welt der Mode, des Möbel-<br />

und Produktdesigns, zu denen ein in der<br />

Ausstellung aufliegendes Glossar ausführliche<br />

Informationen liefert. In sechs Themenkreise<br />

gegliedert erzählt sie Geschichten von der<br />

Faszination, die von Secondhand-Ware ausgeht<br />

(an Objekten des Sammlers Alexander von<br />

Vegesack), hinterfragt, was ein Original und<br />

dessen Aura ausmacht (der legendäre Rot-Blaue<br />

Stuhl Gerrit Rietvelds ist zu sehen), oder zeigt<br />

die Mechanismen der Retro-Welle von Sportbekleidung<br />

der 1960er-Jahre auf, wie sie sich<br />

in der Hip-Hop-Community der 1980er-Jahre<br />

mani festierte.<br />

More than<br />

Friendship<br />

Das hochgelobte Drama ist<br />

nun auch als DVD erhältlich.<br />

© pd<br />

Nachdem man ihr schon einmal das Mikro abgeschaltet<br />

hat, weil ihre Programme zu politisch<br />

waren – u.a. mochte sie den Ex-Präsidenten George<br />

W. Bush nicht besonders gerne, sie kämpft gegen<br />

die Todesstrafe und setzt sich lautstark für<br />

die Rechte der LGBT-Crowd ein –, dürfen ihre<br />

Fans gespannt sein, was das Publikum wohl im<br />

Rahmen dieser Tour erwartet.<br />

Wir verlosen 1x2 Karten für den Auftritt<br />

am 16. Dezember! Interessierte senden<br />

ein Email mit dem Vermerk «Margaret» an<br />

info@cr-magazin.ch. Viel Glück!<br />

Margaret Cho – Mother<br />

16. Dezember, Bernhard Theater Zürich<br />

www.margarethcho.ch<br />

© pd<br />

Vintage – Design mit bewegter Vergangenheit<br />

Museum für Gestaltung Zürich<br />

Bis 4. April <strong>2014</strong><br />

www.museum-gestaltung.ch<br />

© pd<br />

Mia, Lukas & Jonas sind seit ihrer frühsten Kindheit<br />

ein Herz und eine Seele. Doch seit drei Jahren<br />

ist alles anders. Aus Freundschaft ist Liebe<br />

geworden, die alle Konventionen sprengt. Doch<br />

mit ihrer Sexualität und dreisamen Beziehung<br />

ecken sie in der Gesellschaft immer wieder an.<br />

Einmal im Jahr unternimmt das Trio eine Reise.<br />

Hierbei lassen sie ihren Emotionen freien Lauf.<br />

Mia, Lukas & Jonas versuchen damit, wenigstens<br />

in dieser Zeit die gesellschaftlichen Zwänge und<br />

Tabus abzuschütteln. Nun steht wieder eine solche<br />

Reise an. Doch diesmal haben sich die Rahmenbedingungen<br />

verändert. Bei Jonas wurde<br />

vor ein paar Monaten ein Bauchspeicheldrüsenkrebs<br />

im Endstadium diagnostiziert. Sie wissen:<br />

Es ist ihr letztes gemeinsames Abenteuer.<br />

Mia und Lukas wollen ihrem kranken Freund<br />

beistehen und möglichst nicht an den bevorstehenden<br />

Tod denken. Doch der Schwur, die letzte<br />

Reise ausschliesslich in Freude zu verbringen,<br />

misslingt, als sie ihre Ängste und Trauer nach<br />

und nach nicht mehr verbergen können. Kurz<br />

vor dem Ende der Reise werden die Schmerzen<br />

für Jonas unerträglich, und die Hoffnung aller<br />

schwindet. «More than Friedship» von Timmy<br />

Ehegötz überzeugt besonders durch die berührenden<br />

Darsteller. Ein authentisches deutsches<br />

Roadmovie in der wunderbaren Tradition von<br />

Filmen wie «Y tu mamá también – Lust for Life!»,<br />

«Die Träumer» oder «Chanson der Liebe».<br />

Wir verlosen drei DVDs des Films «More<br />

than Friendship»! Interessierte senden<br />

ein Email mit dem Vermerk «Friendship»<br />

an info@cr-magazin.ch. Viel Glück!<br />

More than Frienship<br />

Als DVD ab Dezember im Handel<br />

Copyright: Pro-Fun Media<br />

43


Kapitel Titel CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Flocken,<br />

Feiern,<br />

Fernweh<br />

Die CR-<strong>Winter</strong>-Playlist<br />

Von René Gerber<br />

44


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Musik<br />

Grau in Grau, Ton in Ton:<br />

Der <strong>Winter</strong> kann eine ziemlich<br />

triste Angelegenheit<br />

sein. Doch plötzlich funkeln<br />

Weihnachtssterne, gemütliche<br />

Momente vor dem Kaminfeuer<br />

züngeln romantisch,<br />

glamouröse Partys<br />

versprechen mit Feuerwerk<br />

ein besseres neues Jahr.<br />

Tonangebend der Soundtrack<br />

dazu: Er untermalt<br />

das Graue, setzt Farbtupfer,<br />

mischt auf der musikalischen<br />

Palette neue Schattierungen.<br />

Play!<br />

01<br />

Agnes Obel<br />

Dorian<br />

Verhangener Morgen, dichter<br />

Nebel, erste Flocken.<br />

Piano-Stupser, Geigen-Streicheln.<br />

Und dann: diese Stimme!<br />

London Grammar<br />

02 Stay Awake<br />

Der Nebel bleibt, die Frisur hält<br />

nicht. London Grammar geben<br />

einen sanften Rhythmus vor.<br />

Vielleicht doch rausgehen!<br />

03 Sting<br />

The Last Ship<br />

Ein Schiff wird kommen. Gemächlich<br />

tuckert es in den keltischen<br />

Norden. Eisberge fahren vorbei.<br />

Möwen kreischen.<br />

04 Birdy<br />

Wings<br />

Weit oben ein anderer Vogel. Birdy<br />

spreizt die Flügel, schickt<br />

einen Sonnenstrahl. Vielleicht<br />

fliegen, irgendwohin?<br />

Jake Bugg<br />

05 Me And You<br />

Zwei wärmende Tassen Tee auf dem<br />

Tisch. Du und ich .Welt kann uns<br />

gestohlen bleiben, <strong>Winter</strong> wartet<br />

draussen.<br />

06<br />

Arthur James<br />

Impossible<br />

Adele, Duffy und Co., zieht euch<br />

warm an! Hier kommt Arthur, ein<br />

Orkan. Das Radio sagt: Nichts ist unmöglich!<br />

Robbie Williams<br />

07 Swings Both Ways<br />

Robbie und Rufus treten den <strong>Winter</strong>blues<br />

mit Lackschuhen, swingen<br />

die Melancholie locker weg. Shall<br />

we dance?<br />

Sophie Hunger<br />

08 Likelikelike (live)<br />

Ein Live-Album, ein Wiedersehen<br />

im Volkshaus am 22.12.: Lovelovelove!<br />

Der Rest ist Schweigen und<br />

Staunen.<br />

Lou Reed<br />

09 Walk On The Wild<br />

Side<br />

Lou, wir bleiben für immer an deiner<br />

Seite, der wilden! Das Leben ist<br />

kein Spaziergang. Doo do doo, doo<br />

do doo…<br />

10<br />

11<br />

12<br />

13<br />

14<br />

Tracey Thorn<br />

Sister <strong>Winter</strong><br />

Weihnachtslieder? «Everything<br />

but the Girl»- Sängerin Tracey<br />

bietet einen sanften Einstieg in die<br />

Glitzerwelt.<br />

Kim Wilde<br />

Song for Beryl<br />

Jetzt wird’s härter. Kim Wilde hat<br />

ein Christmas-Album eingespielt,<br />

ein überraschend gutes. Alles Lametta!<br />

Kelly Clarkson<br />

Blue Christmas<br />

Weil’s grad so schön ist unterm<br />

Tannenbaum: Auch Kelly Clarkson<br />

mischt mit auf dem Weihnachtsmarkt.<br />

The Sounds<br />

Shake Shake Shake<br />

Flocken fallen, Feste fallen, und so<br />

soll man sie angeblich feiern. Nicht<br />

nur zuhause, auch auf dem Dancefloor.<br />

Mark Lanegan<br />

Lonely Street<br />

Zwischen den Feiertagen kann’s<br />

grau werden. Abgehangene Fest-<br />

Beleuchtung, kalter Wind um die<br />

Nase, Lanegan im Ohr.<br />

15<br />

16<br />

17<br />

18<br />

19<br />

Pink Martini<br />

Quizas, quizas, quizas<br />

Silvester, Cocktails! Bunt, übermütig,<br />

nostalgisch. Richtige Party?<br />

Gutes Jahr in Aussicht? Vielleicht,<br />

vielleicht, vielleicht…<br />

Lady Gaga<br />

G.U.Y.<br />

Gaga landet vom andern Stern, entführt<br />

mit Artpop in den Club. Alles<br />

cool, alles inszeniert, alles halbneu.<br />

Projekt <strong>2014</strong>.<br />

Gisbert zu<br />

Knyphausen<br />

Neues Jahr<br />

«Es ist 12, ich bin gespannt, was sich<br />

ändert.» Das Feuerwerk ist für die<br />

Katz, der ganze Rest für den Kater.<br />

Prost!<br />

Nicole Bernegger<br />

Helpless<br />

The Voice ist heiser, keiner buzzert.<br />

Gute Vorsätze scheitern nicht nur<br />

in Castingshows. Auf die nächste<br />

Staffel!<br />

Mary Steenburgen<br />

Only You<br />

Der letzte Schluck Champagner von<br />

gestern, die grosse Bar-Sängerin<br />

von morgen. Nicht nur Douglas hat<br />

sich verliebt…<br />

20 Morcheeba<br />

Gimme Your Love<br />

Mit der alten Liebe in ein neues<br />

Jahr: Morcheeba’s Skye umgarnt<br />

in frischem Pop-Gewand Fans des<br />

grobmaschigen Trip Hops.<br />

21<br />

Jack Johnson<br />

Shot Reverse Shot<br />

Irgendwo ist immer Sommer. Surferboy<br />

Jack Johnson findet mal wieder<br />

die perfekte Welle. Skifahren<br />

und mitreiten!<br />

22<br />

Milky Chance<br />

Stolen Dance<br />

Auch Milky Chance surft mit seinem<br />

urbanen Reggae auf der Trendwelle.<br />

Schon Frühling? Vielleicht.<br />

Wenn nicht: Replay!<br />

45


Buch CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

<strong>Winter</strong>stunden<br />

Zehn unterhaltsame<br />

Lesetipps für dunkle, lange<br />

<strong>Winter</strong>stunden<br />

Von René Gerber und Daniel Diriwächter<br />

Auch in dieser <strong>Winter</strong>-Ausgabe<br />

präsentieren wir ausgewählte<br />

Bücher, mit welchen<br />

sich die <strong>Winter</strong>stunden ganz<br />

hervorragend gestalten lassen.<br />

Vorliegende Tipps sollen<br />

jedoch nicht als Anregung für<br />

die Bescherung dienen, denn<br />

wir finden, es ist an Weihnachten<br />

an der Zeit, sich um sich<br />

selbst zu kümmern, wenn<br />

auch nur für ein paar Stunden.<br />

Lesen bildet und beruhigt ungemein.<br />

Für Sisyphos-Arbeiter<br />

Welt, Schmerz, Erde, Mutter, Menschen, Wüste,<br />

Elend, Ehre, Sonne, Meer. Camus‘ berühmte<br />

zehn Lieblingsworte bringen die Eckpfeiler<br />

seines Denkens und Schaffens auf den Punkt.<br />

Zum 100. Geburtstag ist es an der Zeit, die unvergängliche<br />

poetische Kraft seiner Literatur<br />

und die moderne Sprengkraft seiner radikalen<br />

und doch tröstlichen These des der eigenen<br />

Existenz komplett ausgelieferten Menschen neu<br />

zu entdecken. Das Manuskript zu «Der erste<br />

Mensch» wurde nach seinem tödlichen Autounfall<br />

1960 gefunden und beschreibt packend<br />

seine Kindheit in Algerien. Zusammen mit dem<br />

spannenden Endzeit-Roman «Die Pest» ein perfekter<br />

(Wieder-)Einstieg.<br />

Albert Camus: Der erste Mensch / Die Pest<br />

Rowohlt<br />

Für Kochlöffel-Schwinger<br />

Bossi, Wildeisen und Oliver in Ehren, Kochbücher<br />

sind sowieso immer eine tolle Geschenkidee,<br />

aber gibt’s nicht auch Küchen, in denen<br />

das Wasser nicht unbedingt bei schnellen Gerichten<br />

für die ganze Familie im Mund zusammenläuft?<br />

«Scharfmacher» präsentiert auf witzige<br />

Art die Lieblingsgerichte von Lilo Wanders<br />

(Katerfrühstück), Dirk Bach, Ralf König und<br />

Marlene Dietrich. «PINK!» lädt ein zu einer kulinarischen<br />

Reise: Hummer-Sandwich in New<br />

York, Honigente in Bangkok, Mandelrosentorte<br />

auf Mykonos… Begleitet von wunderschönen Fotos<br />

fangen die Rezepte einen Lifestyle ein, den<br />

Betty nicht kennt. Beide Bücher sind leider vergriffen,<br />

bei grossen Online-Händlern aber noch<br />

bestellbar. En Guete!<br />

PINK ! – Gay Cooking, Kosmos<br />

Scharfmacher – Das grosse Kochbuch für<br />

Schwule, Gmünder<br />

Für Augenblick-Fänger<br />

Bereits zum zehnten Mal erscheint der aufregende<br />

Sammelband, der das Auge auf Momentaufnahmen<br />

in Text und Bild richtet, die ein Kaleidoskop<br />

an schwulen Fantasien, Obsessionen<br />

und Leidenschaften eröffnen. Thema der Jubiläumsausgabe:<br />

Sex und Glück. Macht Sex glücklich?<br />

Nur zu zweit, nur in einer Beziehung, nur<br />

unverbindlich und unkompliziert? Starfotografen,<br />

etablierte Autoren und neue Talente machen<br />

sich auf die Suche nach Antworten. Rosa<br />

von Praunheim schreibt einen berührenden<br />

Nachruf, Max Taubert erzählt unverblümt von<br />

seinen Ausschweifungen in New York, Taner<br />

Ceylan porträtiert verstörend feinfühlig harte<br />

Jungs. Ein Buch, das an- und abtörnt, fasziniert<br />

und schockiert und nur eines auf keiner Seite<br />

ist: langweilig.<br />

Mein schwules Auge 10, Konkursbuch-Verlag<br />

Für Geschichts-Leser<br />

Alphons Silbermann (1909-2000) war ein Weltmann,<br />

ein Querdenker, eine schillernde Figur.<br />

Professor, Publizist, Emigrant, Jude, Homosexueller,<br />

Medienstar. Er floh vor den Nazis,<br />

über Holland und Frankreich nach Australien,<br />

wo er die erste Fast-Food-Kette gründete,<br />

bevor er als Dozent für Massenkommunikation<br />

und Kunstsoziologie nach Deutschland<br />

zurückkehrte. Seine Autobiografie, über 600<br />

Seiten hinweg immer geistreich und kurzweilig,<br />

wurde vom Nicolai-Verlag als schönes<br />

Buch neu aufgelegt. Sie entfaltet nicht nur<br />

eine abenteuerliche Lebensgeschichte, sondern<br />

auch ein Panorama des 20. Jahrhunderts,<br />

das historisches Bewusstsein schärft und Horizonte<br />

erweitert.<br />

Alphons Silbermann: Verwandlungen,<br />

Nicolai Berlin<br />

46


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Buch<br />

Für Alltags-Komiker<br />

Kein anderer versteht es wie David Sedaris, absurde<br />

alltägliche Erlebnisse in Kurzgeschichten<br />

zu fassen, die umwerfend lustig sind, bis einem<br />

das Lachen im Hals stecken bleibt. In den 1980-<br />

ern versuchte sich der Amerikaner erfolglos als<br />

Performancekünstler. Erst als er sein berufliches<br />

Scheitern, sein leichtes Tourette-Syndrom,<br />

seine Drogen-Eskapaden und seine Homosexualität<br />

schonungslos in Literatur verwandelte,<br />

stellte sich der Erfolg ein. «Nackt» wurde zum<br />

Kultbuch, Sedaris zum schamlosen Sprecher<br />

des Verschwiegenen in jedem von uns. Scharfzüngig<br />

wie eh und je erzählt er im neuen Buch<br />

Für Krimi-Liebhaber<br />

Die deutsche Krimiautorin Nele Neuhaus ist der<br />

neue Shooting Star der Krimi-Szene. Ihre Romane<br />

um das Ermittlerduo Oliver von Bodenstein<br />

und Pia Kirchhoff verfügen über eine wachsende<br />

Fangemeinde. Mit ihrem vorletzten Werk<br />

«Schneewittchen muss sterben» schrieb Nele<br />

Neuhaus einen atmosphärisch dichten Krimi,<br />

der teilweise sogar an Stieg Larsson erinnerte.<br />

Auch in ihrem neusten Buch «Böser Wolf» gräbt<br />

sie tief in der so gepflegten Bürgerlichkeit und<br />

entwirft einen wahren Abgrund an Bösartigkeit<br />

und Brutalität. Dank kurzen Kapiteln in<br />

bester Dan-Brown-Manier lässt sich der Krimi<br />

geradezu verschlingen.<br />

Nele Neuhaus: Böser Wolf,<br />

Ullstein Taschenbuch Verlag<br />

Für Stephen-King-Fans<br />

Nur mühevoll kann Dan Torrance die Schrecken<br />

verarbeiten, die er als kleines Kind im<br />

Hotel Overlook erlitten hat. Seine paranormalen<br />

Fähigkeiten – das Shining – setzt er nun in<br />

seinem Beruf ein: In einem Hospiz spendet er<br />

Sterbenden in ihren letzten Stunden Trost. Man<br />

nennt ihn liebevoll Doctor Sleep. Währenddessen<br />

ist in ganz Amerika eine Sekte auf der Suche<br />

nach ihrem Lebenselixier unterwegs. Ihr<br />

Ziel ist das Mädchen Abra Stone, das über die<br />

gleiche Gabe wie Dan Torrance verfügt. Um sie<br />

zu retten, weckt Dan die tief in ihm schlummernden<br />

Dämonen und ruft sie in einen alles<br />

entscheidenden Kampf. Stephen King, der<br />

«Meister des Horrors», spinnt die gruslige Geschichte<br />

seines Romans «Shining» meisterhaft<br />

weiter.<br />

Für Zirkus-Artisten<br />

Die verstorbene Autorin Marion Zimmer Bradley<br />

brachte mit grossem Erfolg die weibliche<br />

Sicht der Dinge im Science-Fiction- und Fantasy-<br />

Genre zum Vorschein. Unvergessen ihre Version<br />

der König Arthur-Sage «Die Nebel von Avalon»<br />

oder ihr «Darkover»-Zyklus. Vergessen geht dabei<br />

eines ihrer wichtigsten Werke mit dem Titel<br />

«Trapez». Sie erzählt darin die Geschichte von<br />

Mario, der in den 1940er und 1950er Jahren im<br />

Zirkus mit dem Salto Mortale (tödlicher Salto)<br />

für Furore sorgt. Neben der Schilderung des Zirkuslebens<br />

spielt auch Marios Beziehung zu seinem<br />

jüngeren Kollege Tommy eine grosse Rolle.<br />

«Trapez» gilt daher als Klassiker der schwulen<br />

Romane, welcher die Schwierigkeiten und Gefahren<br />

für Homosexuelle in der damaligen Zeit<br />

behutsam beschreibt.<br />

Marion Zimmer Bradley: Trapez<br />

Derzeit nur gebraucht z.B. bei Amazon.de<br />

erhältlich<br />

von einer Reise in den wilden Busch, einer Zugfahrt<br />

mit wildfremden Alkoholikern und seinem<br />

frühreifen Patenkind.<br />

David Sedaris: Sprechen wir über Eulen –<br />

und Diabetes, Karl-Blessing-Verlag<br />

Für Anhänger der Königin<br />

Weniger zum Lesen, sondern Futter für das<br />

Auge ist das vorliegende Fotobuch von Richard<br />

Corman. Der New Yorker Künstler traf 1983<br />

eine aufstrebende junge Sängerin, die mit nur<br />

35 Dollar in der Tasche im Big Apple ankam,<br />

um ein Star zu werden. Ihr Name war Madonna,<br />

und schnell bewegte sie sich im Dunstkreis<br />

von Warhol, Haring oder Basquiat. Heute ist<br />

Madonna die «Queen of Pop», doch die Bilder<br />

von Richard Corman erinnern an eine junge,<br />

freche Göre, wie es Lady Gaga gerne sein möchte.<br />

Richard Corman: Madonna NYC 83,<br />

Damiani-Verlag<br />

Stephen King: Doctor Sleep<br />

Heyne Verlag<br />

Für Schönheitsfanatiker<br />

«Es ist ein großes Glück, so schön zu sein wie<br />

ich», sagte Nicholas. «Ich finde, mein Körper<br />

sollte angebetet werden.» Nicholas ist eitel. Nicholas<br />

ist jung. Nicholas ist reich und reist rund<br />

um die Welt, um an den schönsten Orten die<br />

schönsten Männer zu treffen. Fünfzehn Jahre<br />

später ist er tot, und sein Bruder versucht in einer<br />

Nacht zu ergründen, wie es dazu kam. Autor<br />

Christopher Coe schrieb mit «Göttlich» einen<br />

modernen Klassiker der schwulen Literatur –<br />

zum ersten Mal auf Deutsch.<br />

Christopher Coe: Göttlich, Bruno Gmünder<br />

47


Kino CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Von Drachen und<br />

Frauen<br />

Die Kino-Highlights der Saison<br />

Von René Gerber<br />

Einmal mehr kommen zum<br />

Jahresende ganz grosse Geschichten<br />

auf die Kino-Leinwand.<br />

Geschrieben vom<br />

wahren Leben und der Boulevard-Presse,<br />

von J.R.R.<br />

Tolkien und Noah Gordon.<br />

Prinzessin und Schneemann<br />

Es müssen nicht immer drei Haselnüsse sein.<br />

Auch im Hause Disney hat der Weihnachtsfilm<br />

Tradition und Kult-Status. Von «Mickys<br />

fröhliche Weihnachten» über «Die Schöne<br />

und das Biest-Weihnachtszauber» über «A<br />

Nightmare Before Christmas» bis zu «Es ist<br />

ein Elch entsprungen»: Da leuchten nicht<br />

nur Kinderaugen. <strong>2013</strong> verzaubert uns die<br />

freie Adaption des Andersen-Märchens «Die<br />

Schneekönigin». Anna, die grazile Prinzessin<br />

Die Elben schiessen scharf: The Hobbit – The Desolation of Smaug. © Warner Bros.<br />

«Catching Fire», die Hunger-Games-Fortsetzung,<br />

hat den Kinowinter mit dem Funken<br />

der Revolution fulminant entzündet, Woody<br />

Allen zeigt eine umwerfend hilflose Cate<br />

Blanchett auf der Suche nach einem neuen<br />

Leben, Ridley Scott in «The Counselor» die<br />

gesamte Garde der angesagtesten Hollywood-<br />

Stars (Fassbender, Bardem, Pitt, Diaz, Cruz).<br />

Was noch kommt, ist wenig revolutionär und<br />

doch sehenswert. Für Horror-Fans stehen ein<br />

«Carrie»-Remake mit Julianne Moore sowie<br />

die gefühlte zwanzigste Forsetzung der «Paranormal<br />

Activity»-Reihe auf dem Programm,<br />

für Fantasy-Liebhaber der Hobbit und der<br />

Smaug. Für History-Wandler operiert der Medicus<br />

im Mittelalter, für cineastische Perlenpicker<br />

ein französischer Regisseur am offenen<br />

Herzen zweier Lesben. Die Coen-Brüder<br />

machen Justin Timberlake zum Folk-Musiker,<br />

Rodriguez macht Lady Gaga zum Chamäleon.<br />

Tilda Swinton als Vampir, Naomi Watts als<br />

Lady Di, da fällt es nicht leicht, Highlights<br />

auszumachen.<br />

mit Hang zu Kampfsport, will ihre Schwester<br />

Elsa finden. Mit eisigen Kräften hält diese<br />

das Königreich Arendelle im ewigen <strong>Winter</strong><br />

gefangen. Begleitet wird sie vom schroffen<br />

Naturburschen Kristoff und bald auch vom<br />

designierten Publikumsliebling Olaf, dem<br />

Schneemann, der manchmal den Kopf verliert<br />

und sein Rüebli vor Sven, dem Rentier,<br />

schützen muss.<br />

Frozen – Die Eiskönigin<br />

Kinostart: 8. November<br />

Mädchen und Mann<br />

Dass Guillaume schwul ist, steht für seine<br />

Mutter früh ausser Frage. Sie erzieht ihn wie<br />

ein Mädchen, und so heisst es dann «Jungs,<br />

Guillaume, zu Tisch!» in der frühesten Erinnerung,<br />

«ich umarme dich, meine Liebste»<br />

im letzten Telefongespräch. Dazwischen<br />

zweifelt er an seinem Rollenbild, verzweifelt<br />

in einer tiefen Krise und erlebt mit 30 sein<br />

überraschendes heterosexuelles Coming-Out.<br />

In Cannes wurde die Lebensgeschichte des<br />

Komikers Guillaume Gallienne mit Standing<br />

Ovations gefeiert, von französischen Kritikern<br />

als Meisterwerk gelobt. Coming-out mal<br />

48


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Kino<br />

andersrum in einem wunderbaren Feelgood-<br />

Movie, das die Suche nach sexueller Identität<br />

humorvoll und doch tiefgründig erzählt.<br />

Galienne spielt darin nicht nur sich selbst,<br />

sondern auch gleich noch seine eigene Mutter.<br />

Les garçons et Guillaume, à table!<br />

Kinostart: 13. Dezember<br />

Zwerge und Monster<br />

Und weiter geht die Reise in Mittelerde, die<br />

vor einem Jahr nach drei Stunden bester Unterhaltung<br />

in spektakulärem 3D etwas unbefriedigend<br />

abrupt unterbrochen wurde. Dem<br />

Hautwechsler Beorn, einem gefährlichen<br />

Schwarm von Riesenspinnen im Düsterwald,<br />

einigen bösartigen Elben und schliesslich<br />

dem monströsen Drachen Smaug im Einsamen<br />

Berg begegnen die Gefährten diesmal.<br />

Ihr Mut und schliesslich auch ihre Freundschaft<br />

werden auf eine harte Probe gestellt.<br />

Bilbo Beutlin, Gandalf, Cate Blanchett als Galadriel<br />

und Elijah Wood als Frodo, Peter Jacksons<br />

umwerfende Bilder und Howard Shores<br />

berührende Musik: alles wieder da! So begleitet<br />

man die Truppe gerne auf einem weiteren<br />

Wegstück nach Erebor, auch wenn der zweite<br />

Teil einer Trilogie selten der beste ist.<br />

The Hobbit: The Desolation of the Smaug<br />

Kinostart: 13. Dezember<br />

Frau und Frau<br />

So überraschend wie verdient wurde die aussergewöhnliche<br />

Liebesgeschichte des französischen<br />

Regisseurs Abdellatif Kechiche mit<br />

der Goldenen Palme und zahlreichen weiteren<br />

Filmpreisen ausgezeichnet. Der 15-jährigen<br />

Gymnasiastin Adèle liegen die Jungs<br />

zu Füssen, doch sie hat ganz andere Träume,<br />

in denen die blauhaarige Kunststudentin,<br />

die ihr zufällig über den Weg lief, die<br />

Hauptrolle spielt. Eine erneute Begegnung<br />

entfacht die Leidenschaft auch in der Realität,<br />

mit der Liebe kommen die Schwierigkeiten,<br />

mit den Jahren die Routine. Später leben<br />

die beiden Frauen zusammen in einem Haus.<br />

Die Leidenschaft ist geblieben, die Probleme<br />

auch. Ungefiltert realitätsnah begleitet<br />

der Film das Liebespaar durch Höhen und<br />

Tiefen, ganz ohne Berührungsängste und<br />

Scheuklappen.<br />

La vie d’Adèle<br />

Kinostart: 9. <strong>Januar</strong><br />

Dichtung und Wahrheit<br />

Die Königin der Herzen, die meistfotografierte<br />

Frau der Welt, eine Ikone längst vor<br />

ihrem spektakulären Tod: Dass Lady Dis Lebensgeschichte<br />

den Weg auf die grosse Leinwand<br />

findet, war nur eine Frage der Zeit. Oliver<br />

Hirschbiegel hat sich an den brisanten<br />

Stoff gewagt, Dianas letzte zwei Jahre nachgezeichnet,<br />

geprägt von verhängnisvollen<br />

Affären, karitativem Engagement, skrupellosen<br />

Paparazzi. Mit einer provokanten These<br />

lehnt er sich weit aus dem Fenster, hält sich<br />

aber doch allzu dicht an ein Drehbuch, das<br />

nach Seifenoper riecht. Er ist grossartig gescheitert.<br />

Kritiken sind schlecht bis vernichtend,<br />

mit verhaltenem Lob für Naomi Watts.<br />

Einen Film, der Diana gerecht wird, konnte<br />

man ohnehin kaum erwarten. Ein Film, den<br />

man sehen muss, ist es dennoch geworden.<br />

Diana, Kinostart: 9. <strong>Januar</strong><br />

Diana: Ist die Königin der Herzen auch bei uns ein Kassengift? © Ascot Elite<br />

49


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CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Portrait<br />

Im Zeichen des<br />

Wassermanns<br />

Thomas Volkan gestaltet mit<br />

dem Label «wassermann»<br />

Badehosen im Retro-Stil<br />

Von Daniel Diriwächter<br />

Im <strong>Winter</strong> reisen nicht wenige<br />

von uns der Sonne entgegen.<br />

Will man auch am fernen<br />

Sandstrand eine tadellose Figur<br />

abgeben, hilft eine zeitlose<br />

Herren-Bademode. Designer<br />

Thomas Volkan kreiert mit<br />

seinem Label «wassermann»<br />

das perfekte Beach-Outfit.<br />

Als einen «See-Bueb» bezeichnet sich der Designer<br />

Thomas Volkan, der mit seinen Retro-Badehosen<br />

bei Fashion-Liebhabern für Verzückung<br />

sorgt. Aufgewachsen in Stäfa, nahe dem See,<br />

war für ihn das Element Wasser schon immer<br />

prägend. «Vermutlich war diese Tatsache für<br />

meine jetzige Tätigkeit wegbereitend», erzählt<br />

Thomas Volkan.<br />

Vorerst zog es ihn aber in haarige Gefilde, und<br />

er absolvierte eine Lehre als Damen-Coiffeur.<br />

Was Thomas Volkan nicht davon abhielt, schon<br />

damals seine eigene Kleidung zu schneidern. So<br />

brachte er sich auf autodidaktischem Weg das<br />

Nähen bei. Aus dieser Leidenschaft für Stoffe<br />

und Design kam der Entscheid, an der damaligen<br />

Schule für Gestaltung Zürich zu studieren.<br />

Mit dem Diplom als Textildesigner in der Tasche<br />

arbeitete er einige Jahre in verschiedenen<br />

Firmen, bis er schliesslich beim Opernhaus in<br />

der Kostümbearbeitung von Kleidung aller Art<br />

umgeben war. Doch das Wasser liess den «See-<br />

Bueb» nicht los. Thomas Volkan nähte sich mit<br />

Vorliebe die eigenen Badehosen, also entstand<br />

die Idee der eigenen Bademode.<br />

Exklusiv und attraktiv<br />

Seit 2010 entwirft und näht Thomas Volkan unter<br />

seinem eigenem Label «wassermann» edle<br />

Badehosen für den Mann von Welt. Er selbst ist<br />

im Zeichen des wassermanns geboren, was er<br />

«glücklichen Umstand» bezeichnet. Da Thomas<br />

Volkan sich schon länger mit dieser Idee beschäftigte,<br />

war die Geburt von «Wassermann» leicht,<br />

wie er sagt.<br />

Seine Badehosen sind erhältlich als Unikate,<br />

was natürlich eine gewisse Exklusivität bedeutet.<br />

Die anliegenden Schnitte und Formen im<br />

Retro-Stil lassen den Mann attraktiv erscheinen.<br />

«Ich empfinde meine Badehosen als sexy, weil<br />

sie die Körperfigur des Mannes positiv unterstreichen»,<br />

ist Thomas Volkan überzeugt. Tangas<br />

oder überweite Badeshorts sind ihm jedoch<br />

ein Gräuel.<br />

Neben der Optik sind die wassermann-Badehosen<br />

zudem praktisch, bequem und trocknen<br />

schnell. Und bei einem Durchschnittspreis von<br />

200 Franken sind sie bezahlbar. Thomas Volkan<br />

gestaltet darüber hinaus auch Accessoires wie<br />

Flip-Flops oder Badetaschen, damit am Strand<br />

nun wirklich nichts schief gehen kann.<br />

Gut möglich, dass Thomas Volkan in naher Zukunft<br />

seinen Fokus auf weitere Kleidungsstücke<br />

legt und das Label «wassermann» auch im<br />

Schweizer <strong>Winter</strong> anzutreffen ist. Vorerst steht<br />

jedoch das Element Wasser im Zentrum. Zeit<br />

also, die exklusive Badehose für den nächsten<br />

Badespass möglichst schnell zu erwerben.<br />

wassermann – Bademode für Männer<br />

www.wassermann-design.ch<br />

www.facebook.com/WassermannDesign<br />

Erhältlich in Zürich bei «MARKANT» und in<br />

Luzern bei «Treger»<br />

51


Ausland CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

«Nicht ohne meine<br />

Handtasche»<br />

Mami Yulie sorgt sich um alte,<br />

mittellose Waria<br />

Von Michael Lenz<br />

Waria ist in Indonesien die Bezeichnung<br />

für Transgender,<br />

die weder Wanita (Frau) noch<br />

Pria (Mann) sind. Als Friseusen,<br />

Kosmetikerinnen, Showgirls<br />

– oder in der Prostitution<br />

verdienen sie ihr Geld. Die<br />

einstige Schönheitskönigin<br />

Mami Yulie hat heute ihr Haus<br />

zu einem Heim für alte, mittellose<br />

Waria umfunktioniert.<br />

Mami Yulie © Michael Lenz<br />

«Nicht ohne meine Handtasche» ist ein fester<br />

Grundsatz von Mami Yulie. Ob auf ihrem roten<br />

Moped im dichten Verkehr von Jakarta oder posierend<br />

für ein Foto vor ihrem rosa Haus, die riesige,<br />

weisse, mit dunkelbraunen Aufsätzen verzierte<br />

Tasche ist immer dabei. Ansonsten wirkt<br />

Indonesiens streitbarste Aktivistin für die Rechte<br />

der Waria, die vor 51 Jahre als Yulianus Rettoblaut<br />

in Papua geboren wurde, mit ihren sehr<br />

männlichen Gesichtszügen gar nicht so weiblich.<br />

Mit der Wortschöpfung «Waria» aus der<br />

Kombination der Wörter Wanita (Frau) und Pria<br />

(Mann) bezeichnen die Indonesier Transsexuelle.<br />

«Mami ist unter den Waria ein Ehrentitel, den<br />

nur Waria erhalten, die sich um andere sorgen<br />

und kümmern», erklärt King Oey von der<br />

schwul-lesbischen Bürgerrechtsorganisation<br />

Arus Pelangi, der als Übersetzer in das Örtchen<br />

Meruyung bei Jakarta mitgekommen ist, wo<br />

Mami Yulie lebt und einen Beauty-Salon betreibt.<br />

Die Nachbarn der gläubigen Katholikin<br />

sind muslimische Familien der unteren Mittelklasse.<br />

Ihre Häuser sind klein und bescheiden,<br />

Kinder spielen auf der staubigen, unbefestigten<br />

Strasse, Katzen streunen um leere Hahnenkäfige.<br />

Auf dem Nachbargrundstück von Mamis<br />

Haus wachsen Bananenstauden.<br />

Ihr Haus hat Mami Yulie zu einem Heim für alte,<br />

mittellose Waria umfunktioniert. Acht dieser<br />

Frauen leben derzeit bei ihr. «Ältere Waria sind<br />

oft alleine, haben kein Geld, sind krank, werden<br />

von Behörden vernachlässigt und missachtet,<br />

sogar nach dem Tod. Kein Friedhof nimmt<br />

sie», sagt Mami Yulie, die sich in unterschiedlicher<br />

Intensität um 200 alte Waria in Jakarta<br />

kümmert. So wie an diesem Tag Mitte Mai, als<br />

sie eine aidskranke Waria mit akuten Gesundheitsproblemen<br />

in ein Krankenhaus bringen<br />

musste. Ihre Arbeit für die Waria finanziert sie<br />

mehr schlecht als recht durch Spenden. Ihre<br />

grössten Unterstützer sind sieben katholische<br />

Kirchengemeinden.<br />

Als Katholikin an der islamischen<br />

Universität<br />

An den Wänden ihres Wohnzimmers hängen<br />

zwischen Kruzifixen und Jesusbildern, üppigen<br />

Pokalen als Siegestrophäen von Schönheitswettbewerben<br />

und einer Federboa viele Fotos:<br />

Mami Yulie als Schönheitskönigin; Mami Yulie<br />

bei Aktionen; Mamie Yulie mit Freunden;<br />

die ihr wichtigsten Bilder aber sind jene von<br />

der Abschlussfeier an der Uni. Sie war Ende<br />

vierzig, als sie sich entschloss, ausgerechnet<br />

an einer islamischen Universität Jura zu studieren.<br />

«Mir war die Kandidatur für einen Sitz<br />

in der nationalen Menschenrechtskommission<br />

verweigert worden, weil ich keinen Abschluss<br />

vorweisen konnte. Also habe ich beschlossen,<br />

zu studieren. Ich lasse das System nicht gewinnen.<br />

Zudem wollte ich beweisen, dass Waria<br />

mehr können als nur als Prostituierte arbeiten»,<br />

sagt Mami Yulie selbstbewusst. «In den ersten<br />

zwei Wochen war es an der Uni nicht einfach.<br />

Ich bin dann auf meine Mitstudenten zugegangen,<br />

habe offen über mich gesprochen. Dann<br />

war alles gut».<br />

Während Mami Yulie für die Rechte der Waria<br />

streitet, mit dem neuen Gouverneur von Jakarta<br />

Joko Widodo erfolgreich um Mittel für Waria-<br />

Projekte verhandelt, sich um ihre Aufgaben als<br />

Vorsitzende des Forum Kommunikasi Waria<br />

Indonesia kümmert, schmeisst Yoti den Haushalt.<br />

Die 70-jährige ist dick, fast zahnlos, räkelt<br />

sich aber in ihrem gelbem T-Shirt und den roten<br />

Schlabbershorts kess wie ein junges Ding<br />

auf dem Fussboden. «Ich bin der Haushaltsvorstand»,<br />

strahlt Yoti, die vor zwei Jahren zusammen<br />

mit der besten Freundin Erna aus Surabaya<br />

nach Jakarta gekommen ist. «Erna wollte was<br />

Neues anfangen, in Jakarta leben, traute sich<br />

aber nicht alleine. Also bin ich mitgekommen»,<br />

erzählt Yoti. Anfangs hat Erna auch im Heim<br />

von Mami Yulie gewohnt. Jetzt hat die 50-jährige<br />

eine eigene Wohnung und am Rand von Südjakarta<br />

einen kleinen Beauty-Salon. Yoti hat den<br />

grössten Teil ihres Lebens als Köchin auf Fähren<br />

zwischen Indonesien, Malaysia und Brunei gearbeitet,<br />

nachdem sie ihr Vater, ein Offizier, mit<br />

18 rausgeworfen hatte.<br />

Friseuse, Kosmetikerin, Showgirl<br />

Friseuse, Kosmetikerin, Showgirl – das sind so<br />

die Standardberufe für Waria in Indonesien.<br />

Der Mehrheit bleibt aber nur die Prostitution<br />

zum Gelderwerb, mit all ihren schlimmen Begleiterscheinungen<br />

wie Gewalt, Ausbeutung,<br />

Geschlechtskrankheiten und HIV. Die Waria<br />

52


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Ausland<br />

sind eine stark diskriminierte Gruppe. Bis vor<br />

kurzem galten Waria offiziell als Geisteskranke,<br />

anders als früher, als sie in den Kulturen<br />

mancher indonesischer Völker wie der Bugis als<br />

Yoti © Michael Lenz<br />

Mittlerinnen zwischen der realen Welt und der<br />

von Geistern und Dämonen hohes Ansehen genossen.<br />

Durch eine Gesetzesänderung sind die<br />

Waria jetzt eine «Problemgruppe» und können<br />

wie Prostituierte oder Strassenkinder soziale<br />

Hilfen von Behörden in Anspruch nehmen. «Das<br />

ist ein Fortschritt», beteuert Mami Yulie.<br />

Mit den muslimischen Nachbarn kommen die<br />

Waria gut zurecht. «Wenn wir im Haus jungen<br />

Waria Fertigkeiten von Friseusen oder Kosmetikerinnen<br />

beibringen, laden wir auch Jugendliche<br />

aus der Nachbarschaft zu den Kursen<br />

ein», erzählt Mami Yulie. Diese Art der Nachbarschaftshilfe<br />

zahlt sich aus. Bisher ist Mami Yulie<br />

von Angriffen der radikalen, im Grossraum<br />

Jakarta als Staat im Staate agierenden Islamischen<br />

Verteidigungsfront (FPI) verschont geblieben.<br />

«Es hat Versuche gegeben, uns anzugreifen<br />

oder auch Schutzgeld zu erpressen. Aber die<br />

Nachbarn schützen uns vor der FPI.»<br />

Mami Yulie hat zwei Lebenspartner. Einen jungen<br />

Christen und einen Muslim, den sie den<br />

«alten» nennt, obwohl der Mann erst 31 ist. Der<br />

Muslim ist verheiratet und hat zwei Kinder.<br />

Mami Yuli erzählt strahlend: «Der Alte kommt<br />

alle zwei Tage zu mir. Manchmal begleitet er<br />

mich in die Kirche, und ab und zu besucht mich<br />

auch seine Frau.» Eine queervergnügte ökumenische<br />

Patchworkfamilie, wohl nicht ganz im<br />

Sinne der römisch-katholischen Kirche.<br />

Weisse Füllungen aus Komposit und Keramik/Cerec 3D<br />

hochwertige Kronen-/Brückenarbeiten Chirurgie, z.B.<br />

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Seit 10 Jahren bieten wir individuelle Lösungen mit modernsten<br />

Materialien und Technologien rund um Deine Zähne und Mundhygiene<br />

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Mehr über uns erfährst Du unter zahn-arzt.ch<br />

53


Gesundheit CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Pia<br />

Schinkli im Teig<br />

oder zwei Wochen<br />

Thailand?<br />

Nur noch wenige Wochen, dann müssen wir<br />

uns entscheiden: Schinkli im Teig oder Fondue<br />

Chinoise mit 18 Saucen? Eine schwierige Frage,<br />

die manch einer mit «zwei Wochen Thailand»<br />

beantwortet. Aber Davonrennen ist auch keine<br />

Lösung. Schau dir Gérard Dépardieu an.<br />

Dabei gibt es gerade jetzt so viele Gelegenheiten,<br />

charakterlich über sich hinaus zu wachsen.<br />

Zum Beispiel kann man sich über die einzigen<br />

drei essbaren Marroni im hochpreisigen 200g-<br />

Säckli freuen. Und die anderen zwölf mit den<br />

gedämpften Maden drin grossmütig im Mülleimer<br />

entsorgen. Isch doch gliich. Oder der Person<br />

im vollgestopften 32er-Bus, die dir gerade feucht<br />

in den Nacken geniest hat, freundlich «Gesundheit»<br />

wünschen statt «Tod und einen faltigen Hintern».<br />

Das sind Perlen der Grosszügigkeit, die das<br />

Karma flotter voran bringen als ein ganzes Jahr<br />

lang vegan essen. Ein Ignorant, wer sich solches<br />

entgehen lässt.<br />

Was gibt es Stimmungsvolleres, als jeden Tag ein<br />

Fensterchen im Adventskalender zu öffnen und<br />

mit dem Nagelscherli freudig erregt das Schöggeli<br />

heraus zu spitzen? Ihr könnt sagen, was ihr<br />

wollt – ich mag diese Zeit.<br />

A propos «erregende Fensterchen»: Bei GRINDR<br />

gehen die Fenster ja bekanntermassen auch<br />

ohne Nagelscherli auf. Für die Schöggeli, die<br />

ihr dort rausgrübelt, seid ihr selber verantwortlich.<br />

Ich möchte an dieser Stelle lediglich eines<br />

zur Kenntnis bringen: Mit einer Kreditkartennummer<br />

wird kein Alter überprüft. Wer also<br />

auf ganz besonders gluschtige, zeigefreudige<br />

Pralinés stösst und dann überraschenderweise<br />

aufgefordert wird, die Kreditkartennummer<br />

zwecks Beweis der Volljährigkeit einzugeben,<br />

der sollte dringend schnell zehn Minuten an<br />

die eiskalte Luft gehen und sich daran erinnern,<br />

wie es damals war, als man sich zum ersten Mal<br />

einen lässigen «Gratis»-Klingelton bei Jambaa<br />

heruntergeladen hat. Sonst hat man, eh man<br />

sich’s versieht, eine neue regelmässige Position<br />

auf der Handyrechnung, bevor es überhaupt jemals<br />

zu einer Erektion kam. Merke: Nicht jeder<br />

geile Schmutzli auf Grindr macht‘s gratis.<br />

Ein Fenster, das ich euch hingegen dringend<br />

empfehlen kann, ist dasjenige der Beratungsplattform<br />

www.du-bist-du.ch. Du-bist-Du ist<br />

eine Plattform von und für schwule und bisexuelle<br />

Jungs oder solche, welche sich nicht sicher<br />

sind, ob sie auf Mädchen oder Jungs stehen. Es<br />

spielt keine Rolle, wo ihr wohnt. Die Berater von<br />

Du-bist-Du sind jung, also so zwischen 19 und 26<br />

Jahren, und wissen darum sehr gut, wie du dich<br />

fühlst. Sie sind in ihrem Umfeld bereits geoutet<br />

und haben durch dieses Erlebnis schon einige<br />

Erfahrungen sammeln können. Ihre Comingout-Geschichten<br />

kannst du unter der Rubrik<br />

Berater nachlesen. Dort siehst du auch ein Foto<br />

von jedem Berater. Du kannst einfach den anklicken,<br />

der dir am sympathischsten ist, und ihm<br />

ein Mail schicken. Womit wir schon fast wieder<br />

bei Grindr wären…<br />

Du-bist-Du ist kostenlos, egal, ob ihr euch für eine<br />

persönliche Beratung oder eine übers Mail entscheidet.<br />

Es ist ein Angebot des Checkpoint Zürich.<br />

Es ist also nicht nötig, dass du nachts wach liegst<br />

und denkst «I am the ooonly gay in the village!»…<br />

Schau einfach auf unserer Page rein und melde<br />

dich – wir haben genau das gleiche hinter uns.<br />

Und mit diesen Worten entlasse ich euch in das<br />

glitzernde Jahresende und hoffe ganz fest, dass<br />

wir uns drüben wieder sehen. – im <strong>2014</strong>!<br />

Eure Pia Spatz<br />

Was ist «Sounding»?<br />

Hallo Dr. Gay<br />

In einem Pornofilm habe ich gesehen, dass einer der Darsteller sich einen<br />

Metallstab in die Harnröhre seines Schwanzes steckte. Ich frage mich nun,<br />

ob sowas gefährlich ist. Und was ist der Reiz daran? Danke für deine Antwort.<br />

Gruss, Damian, 23<br />

Verletzte Lippe – HIV-Risiko?<br />

Hallo Dr. Gay<br />

ich habe die blöde Angewohnheit, auf meiner Lippe rumzubeissen, so<br />

dass es manchmal etwas blutet. Nun habe ich mit jemandem circa eine<br />

Minute Zungenküsse ausgetauscht und ihn geblasen. Ich hatte weder Blut<br />

geschmeckt noch hatte ich Lusttropfen von ihm wahrgenommen. Ich bin<br />

total verunsichert, denn es war dunkel (in einer Sauna). Habe ich mich hier<br />

einem HIV-Risiko ausgesetzt?<br />

Gruss, Dieter, 36<br />

Hallo Dieter<br />

Küssen und Blasen ohne Sperma im Mund sind kein HIV-Risiko. Wenn Blut<br />

im Spiel ist, ist zwar Vorsicht geboten, allerdings sind kleine Verletzungen<br />

eher unproblematisch. Damit durch Blut beim Küssen oder Oralverkehr ein<br />

HIV-Risiko besteht, müsste das viel Blut sein und ein direkter Kontakt mit<br />

den Schleimhäuten stattfinden. Soviel Blut würde man unmissverständlich<br />

bemerken und vor allem schmecken. Bei oralem Kontakt besteht zudem eine<br />

Verdünnung durch den Speichel, der auch virushemmend wirkt. Auch vom<br />

Lusttropfen geht beim Oralverkehr keine Gefahr aus. Ein direkter Kontakt mit<br />

Blut oder offenen Wunden sollte aber möglichst vermieden werden.<br />

Alles Gute, Dr. Gay<br />

Hallo Damian<br />

Diese Praktik nennt sich Sounding und wird zur Stimulation über die<br />

Harnröhre benutzt. Dabei wird ein speziell für diesen Zweck hergestellter<br />

Metallstab vorsichtig in die Harnröhre eingeführt. Aber Achtung: Das<br />

ist nicht ungefährlich! Es sollte dabei unbedingt auf extremste Hygiene<br />

geachtet werden, weil sonst Bakterien und Keime in die Harnröhre oder<br />

sogar weiter in den Körper gelangen und Infektionen verursachen können.<br />

Gleitmittel und Stab müssen darum absolut steril sein. Es kann auch<br />

zu allgemeinen Verletzungen wie dem Reissen oder dem Schneiden der<br />

Harnröhre kommen. Der Stab darf auf keinen Fall zu tief oder zu fest in<br />

die Harnröhre gesteckt werde, weil es sonst zu ernsthaften Verletzungen<br />

u.a. der Blase kommen kann. Durch die Reizung kann es vorübergehend<br />

zu Brennen beim Wasserlassen kommen. Wenn das Brennen nach einer gewissen<br />

Zeit nicht nachlässt, könnte es sich aber auch um eine Chlamydienoder<br />

Tripperinfektion handeln. Der Reiz beim Sounding liegt im Erleben<br />

des Einführens und der Stimulation bzw. Reizung der Harnröhre, eventuell<br />

auch in Zusammenhang mit Schmerzen. Sounding wird manchmal auch<br />

in der S&M-Szene in Form von Macht- oder Doktorspielen eingesetzt. Wenn<br />

du dich dafür interessierst, empfehle ich dir, dich vorher ausführlich zu<br />

informieren und dich am besten an eine erfahrene Person bzw. Sexpartner<br />

zu wenden, dem du vertraust. Mehr zu Fetisch- und S&M-Themen findest<br />

du unter www.loge70.ch.<br />

Alles Gute, Dr. Gay<br />

54


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Kapitel Titel<br />

VIDEO-DAMPFBAD<br />

WHIRLPOOL<br />

SCHAUMBAD<br />

FINNISCHE SAUNA<br />

BIO SAUNA<br />

RUHEKABINEN<br />

DARK & PLAYROOM<br />

LABYRINTH<br />

BAR & SNACKS<br />

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am 23. Dezember, am Heiligabend, am<br />

25. Dezember, an Silvester und am 1. <strong>Januar</strong>,<br />

sowie immer am Freitag und Samstag.<br />

Jeweils offen bis 7 Uhr in der Früh.<br />

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Gültig im Zeitraum vom 23. Dezember<br />

und 2. <strong>Januar</strong>:<br />

3 Eintritte an frei wählbaren Tagen: CHF 74.00<br />

7 Eintritte an frei wählbaren Tagen: CHF 155.00<br />

Jugendliche und Azubis mit Vergünstigung<br />

55


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Agenda CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

November <strong>2013</strong><br />

SA 30. Nov.<br />

Basel<br />

19.00 Ein Abend zum Weltaidstag:<br />

im Schauspielhaus vom Theater Basel.<br />

19h Türöffnung & Benefiz-Suppe.<br />

20h Beginn Programm im Foyer.<br />

Es sprechen Dr. Conradin Crame, Franziska<br />

Reinhard & Daniel Stolz. 20.15h Einlass<br />

zum Konzert von Tim Fischer sing Georg<br />

Kreisler-Chansons. 22.30h Afterparty im<br />

Foyer mit DJ Angelo. Fr. 48.–<br />

(reduziert Fr. 38.-), Benefiz-Ticket<br />

(inkl. Suppe) Fr. 100.–.<br />

Infos www.weltaidstag-basel.ch<br />

Bern<br />

16.00 20 Jahre Pink Cross Gala: «The Chance<br />

to Exchange». Turnhalle Bern. Ab 16h Live<br />

Musik: Archive Exposition – speziell zum<br />

20. Sisters of Perpetual Indulgence, Pink<br />

Cocktail Bar, Goodies etc. 18h Ansprachen<br />

von Pink Cross, Politik und Gay-Organisationen.<br />

Ab 19h Showtime mit K – Show<br />

Case Concert, Rudi Van der Merwe – Dance<br />

Performance, Bettina Schelker – Show Case<br />

Concert, Moderation Raphaël Millius &<br />

Christoph Matti. Visuals by La Clandestine<br />

& Denkwerk. Freier Eintritt<br />

21.00 20 Jahre Pink Cross:<br />

Party «Chance to Dance». Turnhalle Bern.<br />

DJs Warm Up, Mad House, Marco De Rosa,<br />

Sanguine. Showtime mit The Wild Panthers.<br />

Visuals by La Clandestine &<br />

Denkwerk. Fr. 20.– für Mitglieder Fr. 10.–<br />

Thurgau<br />

19.00 GO!: GayOstschweiz! Fondueabend.<br />

Im GO! Lokal, Frauenfelderstrasse 100,<br />

9548 Matzingen. Apéro, Fondue & Dessert<br />

Fr. 26.– (Gäste Fr. 31.–). Anmeldung bis 28.11.<br />

über 052 366 00 17 oder<br />

anmeldung@go-club.ch<br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

U30-Sauna<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Dudecute!<br />

DJs Zör Gollin & Merte Rox<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Workers in<br />

gear. Workwear Party. Bierpass 3 für 2<br />

Anzeige<br />

22.00 696 Club: Badenerstrasse 696 Drag Race.<br />

DJs Loyce, Christiano S & Mad House.<br />

Dancer & Drag all night long. Alle im Fummel<br />

erhalten einen Drag Racer Welcome-Drink<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode Workers in<br />

gear. Worker, Bauern, Army (Yellow).<br />

Bierpass 3 für 2<br />

Dezember <strong>2013</strong><br />

SO 01. Dez.<br />

Basel<br />

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar<br />

am Sonntag im Keller des Restaurants<br />

Hirscheneck, Lindenberg 23.<br />

DJ Deufeli - Queerbeet<br />

Frauenfeld<br />

10.00 Charity Event zum Welt-Aids-Tag:<br />

<strong>2013</strong> im Eisenwerk Frauenfeld, Industriestrasse<br />

23. 10h Brunch, 11h Gottesdienst<br />

mit Pfarrer Benedikt Wey & Jugendchor der<br />

Musikschule Frauenfeld. 13.15h Offizielle<br />

Eröffnung durch Roland Grisoli, Präsident<br />

Verein Aids Hilfe Thurgau. Ansprachen von<br />

Judith Hübscher, Christa Thorner-Dreher,<br />

Daniel Bruttin. 14h Dance Performance<br />

von den Aerokids aus Amriswil. 16.15h<br />

Manuel Stahlberger mit seinem aktuellen<br />

Programm «Innerorts». 18.30h Tanz und<br />

Barbetrieb, DJ Mark. Fr. 10.- (Solidaritäsbeitrag)<br />

Zürich<br />

12.00 Minibar:<br />

Spitalgasse 5 beim Heaven Club Eingang<br />

14.00 Welt-Aids-Tag <strong>2013</strong>: auf dem Hechtplatz.<br />

14h Ansprache von Doris Fiala, 14.10h<br />

Daniel Seiler im Gespräch mit Michael von<br />

der Heide, Dodo Hug & Anna Rossinelli. 15h<br />

Auftritt Nubya, 15.15h Auftritt Michael von<br />

der Heide, 15.45h Auftritt schmaz – Schwuler<br />

Männerchor Zürich, gleichzeitig Gedenkfeier<br />

zum Welt-Aids-Tag mit Musik in<br />

der Wasserkirche, Limmatquai 31. Auf dem<br />

Hechtplatz ab 16.05h Interview mit der neu<br />

gekürten Miss Africa. 16.30h Besammlung<br />

zum Fackelumzug Helmhaus, Limmatquai 31.<br />

Danach ca. 17.15h Ausklang & Umtrunk<br />

auf dem Hechtplatz. Auftritt Jerry Miller,<br />

Gesang und Klavier<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Old & Young – Schaumparty<br />

20.00 Tanzleila@Exil: Hardstrasse 245. Party von<br />

Frauen für Frauen. Ab 20h Salsa-Special, ab<br />

21h DJane Anouk Amok, ab 23h DJane La<br />

Duracelle<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Schlagerparty.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf Drinks<br />

MO 02. Dez.<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons:<br />

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons<br />

19.00 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:<br />

Filmabend «Juste une question d Amour»,<br />

F 2000, 88 Min. ETH, HG, Rämistrasse,<br />

Saal F26.3<br />

DI 03. Dez.<br />

Zürich<br />

19.30 Die Schöne und das Biest: Theater 11, Thurgauerstr.<br />

7, Zürich-Oerlikon. Aufführungen<br />

bis 22.12. Di, Do, Fr, Sa 19.30h, Mi, So 18.30h,<br />

Sa auch 14.30h, So auch 13.30h. Infos:<br />

www.die-schoene-und-das-biest-musical.ch,<br />

Vorverkauf über www.ticketcorner.ch<br />

MI 04. Dez.<br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Naked (Mask) Party. Masken können für<br />

Fr. 5.– gemietet werden<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: DJ Sauvage<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Underwear<br />

(obligatorisch), naked (freiwillig)<br />

DO 05. Dez.<br />

<strong>Winter</strong>thur<br />

19.30 Badgasse 8: LesBiGay & Friends Treff im<br />

Lokal Badgasse 8<br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Mega Darkroom<br />

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für bisexuelle<br />

Männer und Frauen 19h Treff im Café Rathaus,<br />

Limmatquai 61 zum Apéro, dann ab<br />

20.15h im HAZ-Centro, Sihlquai 67 zu gelei-<br />

Publikumspreis<br />

«Schauspielerisch wie<br />

inhaltlich authentisch<br />

und überzeugend,<br />

eine tragikomische<br />

Geschichte zwischen<br />

Männer- und Mutterliebe.»<br />

Pinkapple<br />

«Die drei Protagonisten<br />

könnte auch ein Pedro<br />

Almodóvar gezeichnet<br />

haben.» Kulturkritik<br />

56<br />

Der grosse Kinoerfolg<br />

Jetzt auf erhältlich<br />

www.looknow.ch


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Agenda<br />

teten Gesprächen zum Thema Bi-Sexualität<br />

und Polyamory<br />

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Mega Nackt-Party<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Worker-<br />

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.<br />

Freier Eintritt. DJ Dangerous Dave<br />

FR 06. Dez.<br />

Basel<br />

22.00 Supergay Gay: Lesbians and Friends Party.<br />

Garage, Binningerstrasse 14<br />

Bern<br />

22.00 Seite 69 - homosexuell, heterofreundlich:<br />

DJs Uschi & Hans. Warmup by DJane<br />

L-Dopa. Im Kapitel Bollwerk, Bollwerk 41,<br />

Fr. 15.–. Infos www.seite69.ch<br />

22.30 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuseum<br />

Bern Hodelstrasse 8. «Strange Frame», Lesbischer<br />

Animationsfilm, USA 2012, 98 Min.,<br />

Digital, E/e. Infos www.gaybern.ch/uncut<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ LeMec<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Grosser Stutenmarkt<br />

21.00 Männerzone: Kernstrasse 57. Hier treffen<br />

sich Männer und Kerle! Chausabend. Der<br />

Samichlaus kommt mit vollem Sack<br />

22.00 Lollipop Party: auf 4 Ebenen! Lollipop<br />

Floor: Schlager, Schweizerhits, Mallorca,<br />

Klassiker & Canzoni; Wannabe Floor:<br />

80er/90er Party Hits; Après Suisse Floor:<br />

Die grössten Pistenheuler und Hitparaden<br />

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr.<br />

118. Infos www.lollipopparty.ch<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Leider geil!<br />

Wunschkonzert mit DJ Louis de Fumer<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Santas Fuck & Goodies<br />

23.00 Paradise Garage@Supermarket:<br />

The Birthday Party, 1 Year. For Gay & Lesbian<br />

and Friends. DJs Peeza, Angel O & Alesh.<br />

Supermarket, Geroldstr. 17.<br />

Infos www.housefashion.ch<br />

23.00 Magnusbar:<br />

Magnusstrasse 29 Party mit djradio<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode sportsLAB.<br />

Sportswear only!<br />

SA 07. Dez.<br />

Basel<br />

21.00 Isola Club@saXo: Theaterstrasse 4.<br />

For Gays, Lesbians & Friends. Music from<br />

80s till today. Fr. 15.-<br />

Anzeige<br />

Biel/Bienne<br />

22.30 GayLes Party: für Lesben, Schwule und<br />

Freunde. Techhouse and Techno by Digital<br />

Tina & DJ Dunch. étage Club, Untergasse /<br />

rue Bass 21. Fr. 15.–<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Gaetano<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Bären Sex Party<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Klubnacht mit<br />

DJs José Parra & Galax<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cum,<br />

cruise & amuse<br />

22.00 696 Club: Badenerstrasse 696 <strong>Winter</strong> Bash.<br />

DJ Alex Baronny mit Clubsound, Mashups,<br />

Tribal und House<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode X-treme<br />

Leathe & Rubber<br />

23.00 No Regrets: featuring Lucas Entertainment.<br />

DJs Extasia & Jose Jones. Alte Kaserne,<br />

Kanonengasse 16. After Sauna ab 04.30h in<br />

der Sauna Moustache. Fr. 24.–. VIP Lounges<br />

buchbar. www.playerz.ch<br />

SO 08. Dez.<br />

Basel<br />

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar<br />

am Sonntag im Keller des Restaurants<br />

Hirscheneck, Lindenberg 23. Monsieur Lunatique<br />

- Electronic, Synthpop, Hip Hop, Rap<br />

Zürich<br />

12.00 Minibar:<br />

Spitalgasse 5 beim Heaven Club Eingang<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Schaumparty<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Disco-Party.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf alle Drinks<br />

DI 10. Dez.<br />

Zürich<br />

19.00 Spot25: Jugendgruppe Zürich Ob du<br />

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig<br />

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.<br />

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67<br />

MI 11. Dez.<br />

<strong>Winter</strong>thur<br />

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar<br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Bukkake Party<br />

20.00 Aron Lounge Café:<br />

Rolandstrasse 9. Cocktail meets Culture.<br />

Weihnachts-Wichteln. Bringe ein Geschenk<br />

mit im Wert von Fr. 10.– und erhalte eines<br />

vom gleichen Wert zurück. www.aroncafe.ch<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff:<br />

Sihlquai 240 DJ Eugen<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Naked<br />

DO 12. Dez.<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.<br />

Flirtfaktor im Les Garçons<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Mega Darkroom<br />

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:<br />

Fondue Abend. Hochschulforum, Hirschengraben<br />

7. Getränke bitte mitnehmen, alles<br />

andere ist vorhanden. Anmeldung bis 9.12.<br />

an zundh@websites.uzh.ch<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 House-<br />

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.<br />

Freier Eintritt. DJ Marco de Rosa<br />

FR 13. Dez.<br />

Basel<br />

22.00 ok sébastien: with friends from basel,<br />

glasgow and berlin. gay is ok. Balz Club,<br />

Steinenbachgässlein 34. Gratiseintritt.<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Andi<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Fucking Sklavenmarkt<br />

19.30 HAZ-Centro: Sihlquai 67. Freitags-Centro<br />

mit speziellem kulinarischem Angebot<br />

20.00 gay: my way: Schwule Männer im Comingout<br />

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67.<br />

Coming-out Gespräche in Kleingruppen<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5.<br />

Electric Heaven mit Progressive special.<br />

DJs Franco & La Luna<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Cruising unlimited<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29, djradio<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode Full Fetish<br />

SA 14. Dez.<br />

Basel<br />

23.00 QueerPlanet Party: The hot house &<br />

electro house party for gays, lesbians and<br />

friends. DJs Taylor Cruz & Olivier.<br />

Im Singerhaus, Marktplatz 34.<br />

LIVE RUND UM DIE UHR:<br />

Aufregende Flirts<br />

Junge Gays Live<br />

Scharfe Boys online<br />

CHF 2.-/Min.<br />

aus dem<br />

Festnetz<br />

SPITZE<br />

BOYS<br />

GRÖSSTER GAY-CHAT DER SCHWEIZ<br />

0906 08 08 08<br />

57


Agenda CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

<strong>Winter</strong>thur<br />

17.00 WILSCH: <strong>Winter</strong>thurer Lesben und Schwule<br />

We are family! Essen, Geniesserabend für die<br />

LesBiSchwule Community im Lokal Badgasse 8<br />

Anmeldung bis 12.12. über www.badgasse8.ch<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons:<br />

Kernstrasse 60. DJ Nick Harvey<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Special Day: Nippellover<br />

21.00 come together: Lesbian & Gay Party 30+.<br />

DJ Matteo mit Discoclassics & Trendbeats.<br />

Marquee Club, Weinbergstrasse 68<br />

(Tram 7 & 15, N6, Sonneggstrasse).<br />

Infos www.party4lesandgay.ch<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Gravity.<br />

DJ Captain José Parra<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Freistoss! Sports & Sneaks<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29<br />

Trance-Party<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode Freistoss!<br />

Sports & Sneaks only!<br />

SO 15. Dez.<br />

Basel<br />

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar<br />

am Sonntag im Keller des Restaurants<br />

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ High Heels<br />

on Speed - Rock & Pop History. Danach Feiertagspause<br />

22.12.<strong>2013</strong> bis und mit 5.1.<strong>2014</strong><br />

Zürich<br />

12.00 Minibar: Spitalgasse 5 beim Heaven Club<br />

Eingang<br />

Anzeige<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Underwear – Schaumparty<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

DI 17. Dez.<br />

Aarau<br />

19.30 Aarglos Lesbengruppe:<br />

Treff Güezli im Herznacht. Details nach<br />

Anmeldung bei karin.wehrli@post.ch<br />

Bern<br />

21.00 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuseum<br />

Bern Hodelstrasse 8. «Unconditional»,<br />

UK 2012, Digital, 92 Min., E/d.<br />

Infos www.gaybern.ch/uncut<br />

MI 18. Dez.<br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Mask-Party naked<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240,<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Underwear<br />

(obligatorisch), naked (freiwillig)<br />

DO 19. Dez.<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons:<br />

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Mega Darkroom<br />

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:<br />

Weihnachtsessen nach der GV. HAZ Centro,<br />

Sihlquai 67<br />

20.00 Chez Bagatelle - for Lesbians and friends:<br />

Bar ab 20h Warmup DJ Strumberg. Club<br />

ab 22h DJ Mel Nagelbein. Im Bagatelle 93,<br />

Langstrasse 93<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.<br />

Freier Eintritt. DJ Louis de Fumer<br />

FR 20. Dez.<br />

Luzern<br />

22.00 Frigay Night: happy sound for happy people@The<br />

Loft Haldenstr. 21 DJ Whiteside,<br />

DJ C-Side und MC Stephen Davis<br />

Zürich<br />

12.00 Männerzone: Kernstrasse 57.<br />

Weihnachts-Night-Shopping<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.<br />

Glitzerhaus DJs<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

GangBang & Stutenmarkt<br />

21.00 Männerzone: Kernstrasse 57. Hier treffen<br />

sich Männer und Kerle! Bar zum Weihnachts-Night-Shopping<br />

22.00 Lollipop Party: Party auf 4 Ebenen.<br />

Lollipop Floor: Schlager, Schweizerhits,<br />

Mallorca, Klassiker & Canzoni; Wannabe<br />

Floor: 80er/90er Party Hits; Après Suisse<br />

Floor: Die grössten Pistenheuler und Hitparaden<br />

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra,<br />

Limmatstr. 118. Infos www.lollipopparty.ch<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cruising<br />

unlimited<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Scream &<br />

Shout. Black music party mit DJ Lous de<br />

Fumer<br />

58


CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Agenda<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode Underwear,<br />

Jocks, naked<br />

23.00 Magnusbar:<br />

Magnusstrasse 29 Party mit djradio<br />

SA 21. Dez.<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Andi<br />

19.00 GayAqua:<br />

Hertistrasse 24, Wallisellen. Oral Orgie<br />

22.00 Offstream: The alternative Gay Party für<br />

Schwule, Lesben, Bi, Transgender and<br />

Friends. Offstream Resident DJs.<br />

Im Papiersaal, Kalanderplatz 1 (Sihlcity).<br />

Bus 72, Tram 13, Nachtbus N12, Nachtzug<br />

SN4. Infos www.offstream.ch<br />

22.00 696 Club: Badenerstrasse 696 Mashup<br />

Extrem. Diverse DJs. Fr. 23.– inkl. Garderobe<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Dudecute.<br />

Party mit süssem DJ für süsse Jungs<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Yes, we cruise<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Wagistrasse 13, Schlieren. Strikter Dresscode<br />

Motorbiker, Leather, Rubber<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Disco-Party<br />

SO 22. Dez.<br />

Zürich<br />

12.00 Minibar: Spitalgasse 5 beim Heaven Club<br />

Eingang<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

XXL Schaumparty<br />

Anzeige<br />

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. sportsCODE - Sportswear only!<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

MO 23. Dez.<br />

Zürich<br />

11.30 Moustache Sauna:<br />

Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h<br />

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. sportsCODE - Sportswear only!<br />

21.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren. Cruise<br />

before x-mas<br />

DI 24. Dez.<br />

Zürich<br />

11.30 Moustache Sauna:<br />

Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h<br />

23.00 Magnusbar:<br />

Magnusstrasse 29. Weihnachtsparty<br />

MI 25. Dez.<br />

Basel<br />

22.00 Tuntenball Nr. 24:<br />

präsentiert von Frl. Rottenmeier. DJs<br />

Klangfieber & High Heels on Speed. Show<br />

ab 24h mit Leisa Kriminelli, Rosa Famosa,<br />

Die frische Helene, Uri-Ella u.v.m. Achtung:<br />

Strictly Crossdresscode! Mann = Frau, Frau =<br />

Mann. Im Hirscheneck, Lindenberg 23<br />

Thurgau<br />

19.00 GO!: GayOstschweiz! Weihnachten mit<br />

6 Gang-Menü. Im Go! Lokal,<br />

Frauenfelderstr. 100, 9548 Matzingen.<br />

Anmeldung unter anmeldung@go-club.<br />

ch oder 052 366 00 17. Alle Teilnehmer<br />

wichteln zwischen Fr. 15.– und Fr. 20.–. Die<br />

mitgebrachten Präsente werden nach dem<br />

Essen ausgelost. Essen Fr. 39.–, Gäste Fr. 44.–<br />

Zürich<br />

11.30 Moustache Sauna:<br />

Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.<br />

Puss Bouche Party mit live DJs<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Weihnachten Chill & Fun<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff:<br />

Sihlquai 240 DJ Mel Nagelbein<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen<br />

22.00 Boyahkasha! hosted by GMF Berlin:<br />

DJs Alfie Levi, Gloria Viagra, Nicki Dynamite,<br />

José Parra & Zör Gollin. Animations:<br />

Netoclown & Donna Tella, Stelle Divine,<br />

Afrodita Ismajli, Denny Doll, Tulisa<br />

Tamtam, Audora Braxton, Nina Bohéme.<br />

Plaza Club, Badenerstrasse 109.<br />

Infos www.boyahkasha.ch<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. All Night<br />

Long. DJ René S. mit seiner crazy Party<br />

DO 26. Dez.<br />

Bern<br />

21.00 Comeback Bar:<br />

Rathausgasse 42. Elektronischer Musikabend<br />

mit DJs Audiophil & ELfERich<br />

Thurgau<br />

15.00 HOT: Weihnachtsschmaus mit Leo, Roli<br />

&T Thomas im Vereinslokal Wilerstrasse 5,<br />

9545 Wängi TG (hinter Bahnhof). Tür 15h,<br />

Studio 43<br />

Infolge Geschäftsübergabe<br />

geschlossen vom 22. Dezember<br />

<strong>2013</strong> bis 2. <strong>Januar</strong> <strong>2014</strong>.<br />

Herzlichen Dank an unsere Gäste für die<br />

jahrelange Treue.<br />

Ihr neuer Gastgeber freut sich, Sie ab<br />

3.<strong>Januar</strong> <strong>2014</strong>, 11.00 Uhr begrüssen zu dürfen.<br />

Club Sauna<br />

Monbijoustrasse 123<br />

CH-3007 Bern<br />

Telefon: +41 (0)31 372 28 27<br />

Jeden Tag, 14 bis 23 Uhr<br />

Jeden letzten Samstag im Monat NACHTSAUNA<br />

<br />

Tram 9 (Richtung Wabern), Haltestelle Wander<br />

59


Agenda CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

60<br />

Apéro 15.30h, Essen ab 16h. Fr. 30.–<br />

(für Mitglieder HOT, WILSCH & Queerdom),<br />

Gäste Fr. 35.–. Anmeldung bis 17.12. über<br />

www.hot-tg.ch<br />

Zürich<br />

15.00 HAZ Outdoor: Weihnachts-Nachmittagswanderung<br />

im Zürcher Oberland mit<br />

anschliessendem Nachtessen. Genaue Infos<br />

und Anmeldung www.haz.ch/outdoor<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Eke<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Weihnachten Chill & Fun<br />

19.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren.<br />

Cruise+explore se-x-mas. Cruising<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 House-<br />

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.<br />

Freier Eintritt. DJ La Luna<br />

FR 27. Dez.<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Gaetano<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24,<br />

Wallisellen. X-Mas Stutenmarkt<br />

20.00 Queertango: QueerTango Milonga für<br />

Schwule, Lesben und ihre Freunde. Cafetin<br />

Buenos Aires/El Artesano, Alfred-Escherstr. 23<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Suck & Fuck Friday<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Cityboy.<br />

Deep- & Tech-House Party<br />

mit DJ Marco De Rosa u.a.<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode Open sector.<br />

No dresscode today<br />

23.00 Magnusbar:<br />

Magnusstrasse 29 Party mit djradio<br />

SA 28. Dez.<br />

Bern<br />

21.00 Tanzball: Standard- & Latintänze mit DJ<br />

Zardas für Schwule, Lesben und Freunde.<br />

Kleine Showeinlage, Buffet ab 23h. Tenue<br />

festlich. Tanzlounge, Neuengasse 24, 2.<br />

Stock. Fr. 30.– inkl. Buffet & Showeinlage.<br />

Infos www.rainbowdancer.ch<br />

22.00 Tolerdance: für Schwule, Lesben und<br />

FreundInnen Im ISC Club Neubrückstr. 10.<br />

X-Mess Tolerdance. Special Tolerdance mit<br />

DJs Ludwig, PCB & Thomy L. Eintritt:<br />

Fr. 15.–, für ISC-Mitglieder Fr. 10.–<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Q-Bass<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

X-Mas U30-Sauna<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Cruising unlimited<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Hell on Heels.<br />

Special Guest Miss Delicious von «We are<br />

sexy» aus Köln<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode Schweinebucht.<br />

Full Fetish (Yellow). Bierpass 3 für 2<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party<br />

SO 29. Dez.<br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

XXL-Schaumparty<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Schlagerparty.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf Drinks<br />

DI 31. Dez.<br />

Basel<br />

22.30 Cosmic Bang: The Queer New Years Eve<br />

DJs Taylor Cruz & Mary. Bis Mitternacht<br />

Welcome Prosecco. Volkshaus Basel (Unionsaal),<br />

Rebgasse 12. Fr. 25.-. Infos www.twilo.ch<br />

Thurgau<br />

19.30 GO!: GayOstschweiz! Silvester Party mit<br />

Essen Fondue Chinoise inkl. Beilagen und<br />

Dessert. Überraschung um Mitternacht. Im<br />

GO! Lokal in Matzingen. Fr. 33.– (Mitglieder),<br />

Gäste Fr. 38.–. Anmeldung bis 29.12. an<br />

anmeldung@go-club.ch oder 052 366 00 17<br />

Zürich<br />

11.30 Moustache Sauna:<br />

Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h<br />

17.00 Les Garçons:<br />

Kernstrasse 60. Silvesterparty mit live DJs<br />

18.30 Circus Circus by Ferdinand the Faithful<br />

and Ferdinand The Unfaithful:<br />

Apéro riche und 5 Gang Gala-Regency-<br />

Dinner by Jovan Schneider inkl. allen<br />

Getränken und Party Fr. 274.–. Ab 23h Party<br />

mit DJs Dimitri, Strewson & Bassbüro inkl.<br />

allen Getränken Fr. 114.–. Schloss Sihlberg,<br />

Sihlberg. Dress to impress 20er bis 50er<br />

Jahre. Infos www.circuscir.us<br />

19.30 Lollipop Party: Silvester auf dem Üetliberg<br />

Uto Kulm. Zwei Varianten: All inklusive<br />

ab 19.30h mit Aperitif, 4-Gang-Menu inkl.<br />

Weiss- und Rotweine, Bier, Süssgetränke,<br />

Mineral, Tee/Kaffee bis 23.30h, danach Party<br />

auch zwei Dancefloors mit DJs Rolly, Wollana<br />

& Adrinardi zu Schlager, Schweizer<br />

Hits, Disco & Partybeats. Um Mitternacht<br />

gibt es noch ein hauseigenes Feuerwerk Fr.<br />

195.–. Nur Party ab 22h Warmup im Festzelt,<br />

danach Party im Haupthaus. Fr. 35.–.<br />

Infos und Vorverkauf www.lollipopparty.ch<br />

22.00 Rage:<br />

Wagistrasse 13, Schlieren. Silvesterfick<br />

22.00 Heaven Club:<br />

Spitalgasse 5. Silvesterparty. DJ Merte Rox<br />

23.00 Flexx Booom!!: DJs Sharon O Love, Vasco &<br />

Ajaxx. Live on stage Electricious.<br />

Alte Kaserne, Kanonengasse 16. Vorverkauf<br />

www.ticketinfo.ch, Cranberry, Ministry of<br />

Kink, Männerzone, Moustache Sauna.<br />

Infos www.flexx-party.ch<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Full Fetish & Sportswear only!<br />

23.00 Magnusbar:<br />

Magnusstrasse 29. Silvesterparty<br />

24.00 Jack Party: New Years Eve Special DJs<br />

Maringo, Gloria Viagra, Juiceppe & Angel O.<br />

Im Festsaal (Kaufleuten), Pelikanplatz.<br />

Infos www.jackcompany.com<br />

<strong>Januar</strong> <strong>2014</strong><br />

MI 01. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

11.30 Moustache Sauna:<br />

Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Naked (Mask) Party. Masken können für<br />

Fr. 5.– gemietet werden<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240<br />

Neujahr-Specialparty mit diversen DJs<br />

21.00 Magnusbar:<br />

Magnusstrasse 29 Neujahrsparty<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. NYE Klubnacht.<br />

DJs José Parra & Dangerous Dave<br />

DO 02. <strong>Januar</strong><br />

<strong>Winter</strong>thur<br />

19.30 Badgasse 8: LesBiGay & Friends Treff im<br />

Lokal Badgasse 8<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons:<br />

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons<br />

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für bisexuelle<br />

Männer und Frauen 19h Treff im Café Rathaus,<br />

Limmatquai 61 zum Apéro, dann ab<br />

20.15h im HAZ-Centro, Sihlquai 67 zu geleiteten<br />

Gesprächen zum Thema Bi-Sexualität<br />

und Polyamory<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Mega Darkroom<br />

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Mega Nackt-Party Heute geschlossen!<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Worker-<br />

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.<br />

Freier Eintritt. DJ Louis de Fumer<br />

FR 03. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S<br />

19.00 GayAqua:<br />

Hertistrasse 24, Wallisellen. Stutennacht<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Leider geil!<br />

Musikalisches Wunschkonzert mit DJ<br />

Polabdul<br />

22.00 Rage:<br />

Wagistrasse 13, Schlieren Go deep inside<br />

23.00 Magnusbar:<br />

Magnusstrasse 29 Party mit djradio<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode Erection –<br />

Full Fetish<br />

SA 04. <strong>Januar</strong><br />

Biel/Bienne<br />

22.30 GayLes: Party für Lesben, Schwule und<br />

Freunde.<br />

étage Club, Untergasse / rue Bass 21. Fr. 15.–<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Gaetano<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Glory Hole Nacht<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Gravity-<br />

House Party mit DJ José Parra<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Neu: Prollboyz<br />

Sneaks-Party<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode Prollboyz<br />

Sneaks-Party<br />

SO 05. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Blackhole Blow Party<br />

20.00 Tanzleila@Exil: Hardstrasse 245. Party von<br />

Frauen für Frauen<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Disco-Party.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

MO 06. <strong>Januar</strong><br />

Bern<br />

20.30 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuse-


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2 3<br />

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CENTRAL<br />

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4<br />

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HAUPTBAHNHO<br />

HAUPTBAHNHO<br />

HAUPTBAHNHO<br />

HAUPTBAHNHO<br />

HAUPTBAHNHO<br />

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HAUPTBAHNHO<br />

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HAUPTBAHNHO<br />

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HAUPTBAHNHO<br />

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HAUPTBAHNHO<br />

HAUPTBAHNHO<br />

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8 13<br />

A1<br />

Where to go in the little big city<br />

Interesse in diesem<br />

Inserat aufgeführt zu sein?<br />

Anfragen an:<br />

info@zbiro.ch<br />

MOUSTACHE<br />

Die Sauna für Männer<br />

Engelstrasse 4<br />

www.moustache.ch<br />

(Nachtsauna jeden Fr / Sa)<br />

11<br />

CRANBERRY<br />

Bar<br />

Metzgergasse 3<br />

www.cranberry.ch<br />

1<br />

TIP TOP BAR<br />

Die Schlager Bar<br />

Seilergraben 13<br />

www.tip-top-bar.ch<br />

Dienstag – Samstag ab 17 Uhr<br />

2<br />

PARAGONYA<br />

Wellness Club<br />

Mühlegasse 11<br />

www.paragonya.ch<br />

3<br />

PREDIGERHOF<br />

bistro – bar<br />

Mühlegasse 15<br />

www.predigerhof.ch<br />

4<br />

THE DYNASTY CLUB<br />

2 Bars – 1 Eingang<br />

Zähringerstrasse 11<br />

www.dynastyclub.ch<br />

5<br />

LES GARÇONS<br />

Bar/Tanzbar<br />

Kernstrasse 60<br />

www.garcons.ch<br />

Täglich geöffnet ab 17 Uhr<br />

14<br />

ARON<br />

Lounge. Café.<br />

Rolandstrasse 9<br />

www.aroncafe.ch<br />

16<br />

ZAHNARZT AM<br />

HELVETIAPLATZ<br />

Langstrasse 20<br />

www.zahn-arzt.ch<br />

043 243 80 00<br />

13<br />

MÄNNERZONE<br />

Shop & Bar<br />

Kernstrasse 57<br />

www.maennerzone.ch<br />

15<br />

LEONHARDS-<br />

APOTHEKE<br />

Stampfenbachstr. 7<br />

www.leonhards.apotheke.ch<br />

044 252 44 20<br />

7<br />

ES COLLECTION<br />

Shop (ES Collection & addicted)<br />

Weite Gasse 8<br />

www.escollection.ch<br />

8<br />

HUUSMAA<br />

Kafi – Reschti – Bar<br />

Badenerstrasse 138<br />

044 241 11 18<br />

www.huusmaa.ch<br />

Sa & So Brunch 10:00 – 15:00<br />

12<br />

MACHO<br />

City Shop<br />

Häringstrasse 16<br />

www.macho.ch<br />

6<br />

CHECKPOINT<br />

Gesundheitszentrum<br />

Konradstrasse 1<br />

www.checkpoint-zh.ch<br />

044 455 59 10<br />

9<br />

gaycity.ch<br />

HERR GRÜN<br />

Blumen & Gestaltung<br />

Badenerstrasse 131<br />

www.herrgruen.ch<br />

10<br />

collection


Agenda CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

um Bern Hodelstrasse 8. «Hawaii», Argentinien<br />

<strong>2013</strong>, digital, 102 Min., Spanisch/d.<br />

Infos www.gaybern.ch/uncut<br />

DI 07. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

19.00 Spot25: Jugendgruppe Zürich Ob du<br />

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig<br />

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.<br />

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67<br />

MI 08. <strong>Januar</strong><br />

<strong>Winter</strong>thur<br />

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar<br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Bukkake Party<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff:<br />

Sihlquai 240 DJ Brand<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Naked<br />

(obligatorisch)<br />

DO 09. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Flirtfaktor im<br />

Les Garçons<br />

19.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren.<br />

Cruise+explore Zudem ab 20h im Sector c<br />

Mega Nackt-Party<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Mega Darkroom<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 House-<br />

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

Anzeige<br />

22.00 Heaven Club:<br />

Spitalgasse 5. Plan D. Freier Eintritt.<br />

FR 10. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons:<br />

Kernstrasse 60. DJs Glitzerhaus<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Fucking day - Fohlennacht<br />

20.00 LMZ: der Schwule Schweizer Motorradclub<br />

Stamm im Restaurant Moléson,<br />

Grüngasse 7, 8004 Zürich<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5.<br />

Electric Heaven. DJ Gaetano<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Cruising unlimited<br />

22.00 Lollipop Party: auf 4 Ebenen! Lollipop<br />

Floor: Schlager, Schweizerhits, Mallorca,<br />

Klassiker & Canzoni; Wannabe Floor:<br />

80er/90er Party Hits; Après Suisse Floor:<br />

Die grössten Pistenheuler und Hitparaden<br />

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr.<br />

118. Infos www.lollipopparty.ch<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29<br />

Party mit djradio<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode Worker, Army.<br />

Bierpass 3 für 2<br />

SA 11. <strong>Januar</strong><br />

<strong>Winter</strong>thur<br />

17.00 WILSCH: <strong>Winter</strong>thurer Lesben und Schwule<br />

We are family! Essen, Geniesserabend<br />

für die LesBiSchwule Community im Lokal<br />

Badgasse 8 Anmeldung bis 9.1.<strong>2014</strong> über<br />

www.badgasse8.ch<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ LeMec<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Nippellover<br />

21.00 Come together: Lesbian & Gay Party 30+.<br />

She DJ Mary. Marquee Club, Weinbergstrasse<br />

68 (Tram 7 & 15, N6, Sonneggstrasse).<br />

Infos www.party4lesandgay.ch<br />

22.00 Heaven Club: Duedecute! DJ cK (Köln)<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cruising<br />

unlimited<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29<br />

Trance-Party<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode X-treme<br />

Leather & Rubber<br />

SO 12. <strong>Januar</strong><br />

Arosa<br />

19.00 10 Jahre Arosa Gay Skiweek:<br />

Jubiläumsanlass vom 12. bis 19. <strong>Januar</strong><br />

<strong>2014</strong>. Skifahren & Snowboarden, Sport,<br />

Relaxen, Fun, Party, klassisches Konzert,<br />

gutes Essen, Sauna, Nach-Schlitteln, Fondue<br />

Plausch etc. erwarten dich auch dieses<br />

Jahr. Welcome Apéro am 12.1. mit La Diva<br />

Live on Stage. Eventpass ab Fr. 100.–. Alle<br />

Infos und Anmeldung www.gayskiweek.ch<br />

Basel<br />

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar<br />

am Sonntag im Keller des Restaurants<br />

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ Bruder<br />

Roland – Meinungsfreiheit<br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Underwear Flohmarkt<br />

Dein FetischlaDen in Zürich<br />

Kernstrasse 57 CH-8004 ZÜriCH tel. 043 243 30 43 www.MaennerZone.CoM<br />

Dr. med. dent.<br />

Martin Lehner<br />

Limmattalstrasse 25<br />

8049 Zürich<br />

044 342 19 30<br />

Ästhetische Zahnmedizin - Bleaching - Composite-Füllungen - Dentalhygiene - Implantate<br />

Inlays - Knirscherschienen - Kronen/Brücken - Prothesen - Veneers - Versiegelungen<br />

Weisheitszahnentfernungen - Wurzelbehandlungen - Zahnschmuck - Zahnsteinentfernung<br />

www.zahnaerztehoengg.ch<br />

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CRUISER Edition <strong>Winter</strong> 13/14<br />

Agenda<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

MI 15. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Mask-Party naked<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff:<br />

Sihlquai 240 DJ Miajica<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Underwear<br />

(obligatorisch), naked (freiwillig)<br />

DO 16. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons:<br />

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Mega Darkroom<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.<br />

Freier Eintritt. DJ Marco De Rosa<br />

FR 17. <strong>Januar</strong><br />

Bern<br />

22.30 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuseum<br />

Bern Hodelstrasse 8. «Come non detto»<br />

(Was du nicht sagst... . Italien 2012, digital,<br />

85 Min., IT/d. Infos www.gaybern.ch/uncut<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Grosser Stutenmarkt<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Scream &<br />

Shout. DJ Louis de Fumer<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Kick-off!<br />

Sportswear & Sneakers<br />

23.00 Magnusbar:<br />

Magnusstrasse 29 Party mit djradio<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode Kick-off!<br />

Sportswear & Sneakers only<br />

23.00 behave, anything but straight:<br />

DJs Dario La Mazza & Marco De Rosa -<br />

Techhouse. Friedas Büxe, Friedaustrasse 23.<br />

Infos www.misbehave.ch<br />

SA 18. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons:<br />

Kernstrasse 60. DJ Benjamin Hampel<br />

19.00 GayAqua:<br />

Hertistrasse 24, Wallisellen. Oral Orgie<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Hell on Heels.<br />

DJ Charlet Crakchouse (GMF Berlin)<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren Nasty boyz cruising<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Disco-Party<br />

Impressum<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode The big Gang<br />

Bang Party<br />

SO 19. <strong>Januar</strong><br />

Basel<br />

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar<br />

am Sonntag im Keller des Restaurants<br />

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ Curtis – 80s<br />

and beyond<br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Cumcontrol Nacht<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

DI 21. <strong>Januar</strong><br />

Aarau<br />

19.30 Aarglos: Lesbengruppe Treff Schlittschuhlaufen<br />

in Bad Schinznach. Details folgen<br />

nach Anmeldung bis 07.01.<strong>2014</strong> bei brigitte.<br />

salewski@bs-ag.ch<br />

MI 22. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Sling Gang Bang, naked<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff:<br />

Sihlquai 240 DJ Gal Kadan<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Naked<br />

(obligatorisch)<br />

DO 23. <strong>Januar</strong><br />

Bern<br />

21.00 Comeback Bar: Rathausgasse 42. Elektronischer<br />

Musikabend mit DJs Audiophil &<br />

ELfERich<br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons:<br />

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Mega Darkroom<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 House-<br />

Party. Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D. Freier<br />

Eintritt. DJ La Luna<br />

FR 24. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons:<br />

Kernstrasse 60. DJ Nick Harvey<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Dildo Sling Nacht<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Bad boyz<br />

Friday<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Balkan Gay<br />

Night. Mit Show von Denny Doll und ihrer<br />

crazy Balkan Gay Truppe. Balkan Pop<br />

Herausgeber, Verleger, Redaktion und Verlagsadresse: <br />

AfM-Publikationen, Martin Ender, Mühlebachstrasse 174, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, info@cruiser.ch<br />

Infos für die Agenda: agenda@cruiser.ch<br />

Infos an die Redaktion: redaktion@cruiser.ch<br />

Redaktionelle Mitarbeit: Martin Ender (Chefredaktor), Daniel Diriwächter (Stv. Chefredaktor), Thomas Borgmann, Charly Büchi,<br />

Branko B. Gabriel, René Gerber, Michael Lenz, Lola Sara Arnold-Korf<br />

Fotograf: Stefan Büchi, talk@stefanbuechi.ch<br />

Grafik / Layout: Deny Fousek, Bertastrasse 1, 8003 Zürich Litho: Beni Roffler, Letzigraben 114a, 8047 Zürich<br />

Inserate: AfM-Publikationen, Martin Ender,<br />

Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, anzeigen@cruiser.ch<br />

Druck: Neue Luzerner Zeitung AG, Auflage: 15 000 Exemplare, 10 Ausgaben jährlich<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,<br />

Schlieren. Strikter Dresscode Friday naked<br />

23.00 Magnusbar:<br />

Magnusstrasse 29 Party mit djradio<br />

SA 25. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S<br />

19.00 GayAqua:<br />

Hertistrasse 24, Wallisellen. U30 Sauna<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cruising<br />

unlimited<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Klubnacht.<br />

DJ Steven Redant<br />

23.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 80s-Party<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Wagistrasse 13, Schlieren. Strikter<br />

Dresscode Ultrarubber - Rubber only<br />

23.00 Aviator Layover Party: Rio de Janeiro<br />

DJs O Helly Brothers (aus Rio). Gogo Boys &<br />

Girls. Im Moods, Schiffbau, Schiffbaustrasse<br />

6. After Sauna ab 04.30h in der Sauna<br />

Moustache. Fr. 29.–. www.playerz.ch<br />

SO 26. <strong>Januar</strong><br />

Basel<br />

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar<br />

am Sonntag im Keller des Restaurants<br />

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ Elliot<br />

Zürich<br />

17.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren.<br />

i-cruise@sunday. Fr. 8.– & Mindestkonsumation<br />

Fr. 5.– sportsCODE – sportswear<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

XL Schwanz Nacht<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Disco-Party.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

MI 29. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Blow Party, naked<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: DJ Ena Lind (Berlin)<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Underwear<br />

(obligatorisch), naked (freiwillig)<br />

DO 30. <strong>Januar</strong><br />

Zürich<br />

17.00 Les Garçons:<br />

Kernstrasse 60. Flirtfaktor im Les Garçons<br />

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.<br />

Mega Darkroom<br />

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:<br />

Abendessen im HAZ Centro, Sihlquai 67<br />

21.00 Magnusbar: Magnusstrasse 29 Cruisen.<br />

Bis 22h 50% Rabatt auf allen Drinks<br />

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D. Freier<br />

Eintritt. DJ Louis de Fumer<br />

63


Wo Persönlichkeiten Paare werden<br />

Florian T. und Daniel K.<br />

„Abenteuer finde ich woanders. Die wahre Liebe nur bei PARSHIP.“<br />

Auch Frauen<br />

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08.02.<strong>2013</strong> 10:37:12 Uhr

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