Motocross Enduro Ausgabe 08/2019

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EDITORIAL

Modellfieber

Auch in der August-Ausgabe haben wir natürlich

den Fokus auf die 2020er Modelle gelegt. In

der Region um Jämsä/Finnland fand die Präsentation

der neuen Husqvarna-Enduro-Bikes

statt. Welche Überraschungen Marko Barthel

dort erwarteten, erfahrt ihr ab Seite 12.

Patrick Strelow ist für uns nach Italien gereist,

um einen Blick auf die 2020er Shercos zu werfen

und natürlich auch, um die ein oder andere

Testrunde zu drehen. Seine Eindrücke schildert

er euch ab Seite 18.

Im Freeride-Bereich tut sich so einiges, wollen

sich doch immer mehr Offroadfans mit einer

fahrbaren und leichten Maschine, die auch

noch cool aussieht, blicken lassen. Aus diesem

Grund haben wir für euch die GasGas EC Ranger

ausgiebig unter die Lupe genommen. Bericht

ab Seite 24.

Aber nun zum Renngeschehen. In Orlyonok

schrieben Arnaud Tonus und Jeremy Seewer

MX-Geschichte. Erstmals standen mit den beiden

Yamahafahrern zwei Schweizer Fahrer auf

dem WM-Podest. Hinter Tim Gajser belegten sie

die Plätze 2 und 3. Mehr dazu ab Seite 30.

Nächster Stopp der MX-WM war in Kegums/

Lettland. Tim Gajser (MXGP) setzte hier seinen

Siegeszug ebenso wie Jorge Prado in der

MX2-Klasse fort. Riesenpech hatte Jeffrey Herlings,

der in Lettland nach seiner langen Verletzungspause

erst seinen zweiten Einsatz hatte.

Bereits in der Aufwärmrunde stürzte er, beendete

aber den Lauf unter großen Schmerzen.

Später stellte sich heraus, dass er sich den Knöchel

gebrochen hatte. Wann er wieder ins Renngeschehen

eingreifen wird, steht noch nicht

fest. Großes Pech hatte auch Tony Cairoli, der in

Lauf 2 zu Boden ging und aufgeben musste.

Mehr darüber ab Seite 34.

In Teutschenthal holte sich Tim Gajser seinen

fünften Sieg in Folge und auch Jorge Prado setzte

seinen Siegeszug fort. Einziger Wermutstropfen

für die deutschen Fans. Max Nagl konnte

verletzungsbedingt nicht antreten. Bericht

ab Seite 38.

Bei heißen Temperaturen fand der dritte ADAC-

MX-Masters-Lauf in Mölln statt. Tanel Leok war

der Mann des Tages, gefolgt von einem starken

Jens Getteman. Mehr dazu ab Seite 44.

Auch in der Enduro-WM lagen Freud’ und Leid

dicht beieinander. Brad Freeman konnte sich in

Serres (Griechenland) zwar als großer Gewinner

feiern lassen, stürzte aber gegen Rennende

und brach sich dabei das Schlüsselbein. Mit

starken Schmerzen trat er in Rovetta an und

konnte dort nur Schadensbegrenzung betreiben.

Auch Alex Salvini laborierte in Italien noch

an seiner Schulterverletzung und rechnete

nicht mit einem Treppchenplatz. Und doch

klappte es endlich mit einem Sieg sowohl im

EnduroGP als auch in der E2.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Schmökern .

• Foto: Marko Barthel bei der Präsentation der 2020er Sherco-Modelle • Foto: Pouget JM

• Auf dem Titel: Husqvarna Enduro 2020 • Foto: Sebas Romero

GasGas EC Ranger • Foto: Denis Günther; Sherco 2- und 4-Takt • Foto: Sherco

MOTOCROSS ENDURO 3


SCHNAPPSCHUSS

Enduro-WM: Serres/GR

Bradley Freeman: „Tag 1 war nicht einfach. Nicht nur wegen der Gluthitze ...“

Ab Seite 56 lest ihr warum

• Foto: Team Costa Ligure Beta Boano


INHALT

08/2019

• MODELLE 2020

12 Präsentation Husqvarna Enduro

18 Präsentation Sherco

• TEST

24 GasGas EC Ranger

• MOTOCROSS

30 WM Orlyonok/RUS

34 WM Kegums/LV

38 WM Teutschenthal/D

44 ADAC MX Masters Mölln

• POSTER

42 Jorge Prado (MX2)

• GERMAN CROSS COUNTRY

52 Venusberg

• ENDURO

56 WM Serres/GR

60 Rovetta/I

• TECHNIK-TIPPS

64 Räder

• KOLUMNEN

68 Heiko Müller/Pirmin Hofmeier

70 Marcel Teucher

• SUPERMOTO

72 IDM Schaafheim

• RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 People & Facts

48 Verbände

54 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

74 Warenkorb

76 Notizen + Events + Termine

80 Standings

82 Vorschau September 2019/Impressum

6 MOTOCROSS ENDURO


SEITE 24

Test: GasGas EC Ranger

Die Tendenz zeigt, immer mehr Offroadfans wollen

eine fahrbare, leichte Maschine mit einer coolen

Optik haben. GasGas hat mit der EC Ranger ein

passendes Motorrad im Programm, das stark nach

einer Sportenduro aussieht ... ¥ Foto: Denis Günther


PEOPLE & FACTS

AMA-MX Mt. Morris:

Tomac siegt, Roczen Zweiter

Nur knapp schrammte Ken Roczen auf dem High Point Raceway an einem

Gesamtsieg vorbei, war aber mit seinem 2. Platz hinter Erzrivale Eli Tomac

durchaus zufrieden. Ex-SX-Weltmeister Jason Anderson belegte

Rang 3.

Nach dem ersten Lauf sah es für Roczen nicht nach einem Treppchenplatz

aus. Er hatte Probleme mit dem Bike-Set-up. Hinter Blake Baggett,

Jason Anderson, Eli Tomac, Marvin Musquin und Zach Osborne belegte

er nur den 6. Rang. Das konnte und wollte Ken nicht auf sich sitzen lassen.

Das Set-up wurde auf das in Thunder Valley umgestellt und prompt

gewann er den zweiten Lauf vor Tomac und Cooper Webb. Auch für Tomac

lief der erste Lauf nicht wie geplant. Nach einem Sturz in der frühen

Rennphase musste er sich erst nach vorne arbeiten, um das Rennen als

Dritter beenden zu können.

In der 250er Klasse führt kein Weg an Adam Cianciarulo vorbei. In Mt.

Morris konnte er sich seinen vierten Tagessieg in Folge sichern. Jubeln

durfte aber nicht nur Cianciarulo, sondern auch Hunter Lawrence. Der

Australier sicherte sich in Lauf 1 seinen ersten 250er-Nationals-Sieg.

Rang 3 ging an Lawrences Teamkollegen Chase Sexton.

AMA MX - 4. Lauf - High Point, Mt. Morris/USA - 15.6.2019 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki

(3/2); 2. Ken Roczen, Honda (6/1); 3. Jason Anderson, Husqvarna (2/5); 4. Cooper Webb, KTM

(7/3); 5. Zach Osborne, Husqvarna (5/4); 6. Marvin Musquin, KTM (4/7); 7. Blake Baggett, KTM

(1/15); 8. Joey Savatgy, Kawasaki (8/6); 9. Justin Bogle, KTM (9/8); 10. Justin Barcia, Yamaha

(10/10).

250 ccm: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki (2/1); 2. Hunter Lawrence, Honda (1/3); 3. Chase Sexton,

Honda (4/2); 4. Dylan Ferrandis, Yamaha (3/4); 5. Colt Nichols, Yamaha (5/5); 6. RJ Hampshire,

Honda (9/6); 7. Cameron McAdoo, KTM (8/7); 8. Michael Mosiman, Husqvarna (7/8); 9. Justin

Cooper, Yamaha (6/9); 10. Wilson Todd, KTM (12/10).

AMA-MX Jacksonville:

Musquin im Siegestaumel

Die Durststrecke scheint überwunden. In Jacksonville sicherte sich Marvin

Musquin den ersten Tagessieg der Saison.

Der Franzose verwies im ersten Lauf Ken Roczen und Jason Anderson auf

die Plätze. Mit Roczen hatte er sich zuvor rundenlange Fights geliefert.

Meisterschaftsfavorit Eli Tomac beendete das Rennen auf Rang 7. Im

zweiten Lauf versuchte er die Scharte auszuwetzen und siegte. Doch

sein 3. Rang hinter Husqvarnafahrer Zach Osborne genügte Musquin,

um Gesamtsieger zu werden. Roczens Form ließ in Lauf 2 merklich nach.

Nach einem Fahrfehler fiel er bis auf Platz 10 zurück und er schaffte es

nicht, sich wieder nach vorne zu arbeiten.

In der 250er-Klasse gelang Justin Cooper mit zwei 2. Plätzen das Kunststück,

Adam Cianciarulo vom obersten Treppchen zu verdrängen. Zweiter

wurde sein Teamkollege Dylan Ferrandis und Dritter besagter Cianciarulo.

Cianciarulo stürzte im ersten Lauf, konnte aber noch den 5. Rang belegen.

Im zweiten Rennen wurde er hinter Ferrandis und Cooper Dritter.

AMA MX - 5. Lauf - Jacksonville, Florida/USA - 22.6.2019 - 450 ccm: 1. Marvin Musquin, KTM

(1/3); 2. Eli Tomac, Kawasaki (7/1); 3. Zach Osborne, Husqvarna (5/2); 4. Jason Anderson,

Husqvarna (3/4); 5. Cooper Webb, KTM (4/5); 6. Ken Roczen, Honda (2/10); 7. Justin Barcia, Yamaha

(6/6); 8. Dean Ferris, Yamaha (10/7); 9. Fredrik Noren, Honda (9/8); 10. Blake Baggett, KTM

(8/9).

250 ccm: 1. Justin Cooper, Yamaha (2/2); 2. Dylan Ferrandis, Yamaha (4/1); 3. Adam Cianciarulo,

Kawasaki (5/3); 4. Michael Mosiman, Husqvarna (3/5); 5. Hunter Lawrence, Honda (8/4); 6. Alex

Martin, Suzuki (7/6); 7. Colt Nichols, Yamaha (9/7); 8. RJ Hampshire, Honda (6/11); 9. Chase Sexton,

Honda (1/39); 10. Jacob Hayes, Yamaha (13/8).

Marvin Musquin in Jacksonville

• Foto: KTM/Simon Cudby

Zu den Fotos:

Oben: Ken Roczen

fliegt über den

High Point Raceway

Links und unten:

Ken feiert

seinen 2. Platz mit

seinen Fans

• Fotos: Honda Racing

Corporation

AMA-MX Southwick:

Musquin zum zweiten

Bei Marvin Musquin läuft’s. Auch in Southwick konnte sich der Franzose

den obersten Treppchenplatz sichern. Ken Roczen scheint sich in einem

neuen Formtief zu befinden. Er belegte mit den Plätzen 12 und 10 Gesamtrang

9 und führte für sein schlechtes Abschneiden Armkrämpfe an.

Wie Musquin hatte auch Zach Osborne allen Grund zum Jubeln, sicherte

er sich doch im zweiten Lauf seinen ersten Sieg in der 450er-Klasse.

Musquin setzte sich im ersten Lauf sofort an die Spitze und gab sie bis

Rennende nicht mehr ab. Eli Tomac versuchte alles, ihm die Führung

streitigzumachen, kam aber nie nahe genug an den KTM-Fahrer ran und

musste sich mit Platz 2 vor Osborne begnügen.

Nach seinem „Aussetzer“ in Jacksonville konnte sich Adam Cianciarulo

mit den Plätzen 1 und 2 wieder den Gesamtsieg sichern. In Lauf 1 setzte

sich Cianciarulo nach gewonnenem Holeshot von der Konkurrenz ab und

fuhr einen komfortablen Vorsprung heraus. Auch in Rennen 2 ging der

Holeshot an Adam. Diesmal aber wurde er bald von Dylan Ferrandis bedrängt

und bei Halbzeit von der Spitze verdrängt. Gesamtrang 2 ging somit

an Ferrandis vor Justin Cooper.

AMA MX - 6. Lauf - Southwick/USA - 29.6.2019 - 450 ccm: 1. Marvin Musquin, KTM (1/2); 2. Zach

Osborne, Husqvarna (3/1); 3. Eli Tomac, Kawasaki (2/3); 4. Cooper Webb, KTM (4/4); 5. Jason Anderson,

Husqvarna (7/5); 6. Justin Barcia, Yamaha (6/6); 7. Fredrik Noren, Suzuki (5/7); 8. Dean

Ferris, Yamaha (8/12); 9. Ken Roczen, Honda (12/10); 10. John Short, Honda (15/9).

8 MOTOCROSS ENDURO


AMA MX - 7. Lauf - Buchanan/USA - 6.7.2019 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (1/2); 2. Jason Anderson,

Husqvarna (2/4); 3. Marvin Musquin, KTM (7/1); 4. Cooper Webb, KTM (3/5); 5. Ken

Roczen, Honda (6/3); 6. Justin Bogle, KTM (4/6); 7. Blake Baggett, KTM (5/9); 8. Benny Bloss,

KTM (9/8); 9. Dean Wilson, Husqvarna (12/7); 10. Fredrik Noren, Suzuki (8/13).

Stand (nach 7 von 12 Veranstaltungen): 1. Tomac, 304 Punkte; 2. Musquin, 270; 3. Roczen, 264;

4. Anderson, 252; 5. Webb, 238; 6. Zach Osborne, Husqvarna, 227; 7. Justin Barcia, Yamaha, 170;

8. Baggett, 159; 9. Bogle, 150; 10. Ferris, 136.

250 ccm: 1. Dylan Ferrandis, Yamaha (1/1); 2. Adam Cianciarulo, Kawasaki (5/2); 3. Justin Cooper,

Yamaha (3/6); 4. RJ Hampshire, Honda (2/8); 5. Hunter Lawrence, Honda (8/4); 6. Ty Masterpool,

Yamaha (4/11); 7. Colt Nichols, Yamaha (11/5); 8. Michael Mosiman, Husqvarna (10/7); 9. Brandon

Hartranft, Yamaha (6/12); 10. Cameron McAdoo, KTM (9/10).

Stand (nach 7 von 12 Veranstaltungen): 1. Cianciarulo, 307 Punkte; 2. Ferrandis, 282; 3. Cooper,

281; 4. Nichols, 204; 5. Hampshire, 200; 6. Lawrence, 193; 7. Mosiman, 173; 8. Chase Sexton,

250-ccm-Siegerehrung in Southwick für (v.l.) Dylan Ferrandis, Adam Cianciarulo

und Justin Cooper • Foto: Kawasaki/Vanessa O’Brien

250 ccm: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki (1/2); 2. Dylan Ferrandis, Yamaha (3/1); 3. Justin Cooper,

Yamaha (2/3); 4. RJ Hampshire, Honda (4/4); 5. Shane McElrath, KTM (6/7); 6. Alex Martin, Suzuki

(10/5); 7. Brandon Hartranft, Yamaha (7/8); 8. Colt Nichols, Yamaha (5/11); 9. Cameron Mc

Adoo, KTM (11/6); 10. Jacob Hayes, Yamaha (12/9).

AMA-MX Buchanan: Tomac Triumphiert

Kurz nach dem amerikanischen Unabhängigkeitstag feierte Eli Tomac

seinen Sieg in Buchanan und unterbrach damit Marvin Musquins Siegeszug,

der hinter Jason Anderson Dritter wurde. Ken Roczens Leistungskurve

scheint wieder nach oben zu gehen. Hinter Cooper Webb wurde er

Fünfter.

Dylan Ferrandis’ Jubel kannte keine Grenzen, setzte er sich doch mit zwei

Laufsiegen in der 250er-Klasse durch. Rang 2 ging an Meisterschafts-

Leader Adam Cianciarulo, der sich vor Ferrandis’ Teamkollege Justin Cooper

platzieren konnte. • Foto: Kawasaki/Vanessa O’Brien

Eli Tomac siegt in Buchanan


PEOPLE & FACTS

1. Stephanie Laier (Mitte)

2. Shana van der Vlist (li.)

3. Lynn Valk (rechts)

Cole Seely

Saisonaus

Für Ken Roczens

Teamkollege Cole

Seely ist die Saison

gelaufen.

Beim Training in

Florida stürzte

der Hondafahrer,

kugelte sich die

Schulter aus und

musste operiert

werden. Die Ärzte

erteilten Seely

drei Monate

Rennverbot.

• Foto: Honda

Racing Corporation

Steffi Laier Europameisterin

Das hatte Steffi Laier zu Beginn der Saison sicher nicht erwartet. Im ersten

Jahr ihrer Teilnahme an der EMX Women konnte sie sich sofort den Titel

sichern. Die KTM-Pilotin, die ohne jegliche Werksunterstützung antrat,

belegte bei allen fünf Veranstaltungen konstant Treppchenplätze

und wurde schließlich beim letzten Lauf in Arnheim mit dem Titel belohnt.

Silber und Bronze gingen an die Niederländerinnen Shana van der

Vlist und Lynn Valk. Außerdem in den Top Ten beendeten Anne Borchers

(5.) und Janina Lehmann die EM. • Foto: FIM Europe

Prado bis 2023 bei KTM

Jorge Prado bleibt bis 2023 bei KTM. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte

beim MX-WM-Lauf in Teutschenthal. „KTM ist von Beginn meiner Karriere

an dabei – schon seit meinem ersten WM-Titel bei den 65ern. Wenn

ich dieses Jahr den MX2-Titel hole, folgt nächstes Jahr der Aufstieg in die

MXGP-Klasse. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“

• Foto: KTM

Jorge Prado und Claudio De Carli

Roger de Coster, Marvin Musquin

und Ian Harrison (v.l.) bei der

Vertragsunterzeichnung

Musquin verlängert Vertrag bei KTM

Bereits seit zehn Jahren ist Marvin Musquin auf KTM unterwegs und das

soll auch künftig so bleiben. Der Franzose und KTM haben ihren Vertrag

um zwei weitere Jahre bis 2021 verlängert. „Ich freue mich sehr, dass

KTM und ich auch weiterhin zusammenarbeiten werden. Etwas Besseres

konnte mir nicht passieren“, sagte Musquin nach der Vertragsunterzeichnung.

• Foto: KTM

Rolf Dieffenbach

tödlich verunglückt

*12. Juni 1951 † 30. Juni 2019

Motocrosslegende Rolf Dieffenbach

kam nur wenige Tage nach seinem

68. Geburtstag bei einem Motorradunfall

während einer Urlaubstour

durch Österreich ums Leben. Ausgetretenes

Öl soll der Auslöser des Unfalls

gewesen sein.

Der Baden-Württemberger war das

deutsche MX-Aushängeschild in den

1970er und 1980er Jahren. Dreimal

wurde er deutscher Motocrossmeister.

1974 startete er zum ersten Mal bei einem WM-Lauf und platzierte

sich in den folgenden Jahren regelmäßig in den Top Ten. Sein größter

Erfolg war der 4. Platz bei der WM 1981. Mit 36 Jahren beendete Dieffenbach

seine aktive Karriere und widmete sich der Nachwuchsförderung.

Von 1986 bis 1993 war er Trainer des ADAC MX Junior Teams.

Unser tiefstes Mitgefühl in diesen schweren Stunden gilt seinen Angehörigen.

Die MX-Szene trauert um einen großartigen Menschen und

Sportler. • Foto: Hans-Dieter Frey

10 MOTOCROSS ENDURO


Graham Jarvis

Graham Jarvis

gewinnt Hixpania Hard Enduro

Graham Jarvis gewann die vierte Runde der WESS-Meisterschaft in Aguillar

de Campoo/Spanien. Der alte Haudegen setzte all sein Können ein

und lehrte die „jungen Wilden das Fürchten“. Zweiter wurde sein Teamkollege

Alfredo Gomez vor Mario Roman. Platz 4 ging an Billy Bolt vor

dem Deutschen Manuel Lettenbichler. • Fotos: Future7Media

Hixpania Hard Enduro - 23.6.2019 - Gesamtergebnis: 1. Graham Jarvis, GB, Husqvarna; 2. Alfredo

Gomez, E, Husqvarna; 3. Mario Roman, E, Sherco; 4. Billy Bolt, GB, Husqvarna; 5. Manuel Lettenbichler,

D, KTM; 6. Jonny Walker, GB, KTM; 7. Taddy Blazusiak, PL, KTM; 8. Pol Tarres, E, Husqvarna;

9. Josep Garcia, E, KTM; 10. Xavier Leon, E, Husqvarna.

Stand (nach 4 von 8 Veranstaltungen): 1. Jarvis, 2690 Punkte; 2. Lettenbichler, 2570; 3. Roman,

2540; 4. Gomez, 2314; 5. Bolt, 2155; 6. Garcia, 2125; 7. Walker, 2090; 8. Blazusiak, 1900; 9. Nathan

Watson, GB, KTM, 1631; 10. Travis Teasdale, ZA, KTM, 1610.

ADAC MX Academy Schnupperkurs

für benachteiligte Kids

Stützpunkt Waldkappel-Breitau hält Schnupperkurs für Jugendhilfeeinrichtung

in Thüringen • Zehn Heimkinder erleben begeisternde Erfahrungen

auf Motocrossmotorrädern

Zehn Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren erlebten Ende Mai einen

ganz besonderen Tag. Die ADAC MX Academy powered by KTM und

der ADAC Hessen-Thüringen e.V. ermöglichten den sozial benachteiligten

Kids, die alle in Einrichtungen der AWO Jugendhilfeverbund Westthüringen

leben, die kostenlose Teilnahme an einem Schnupperkurs der

ADAC MX Academy am Standort Waldkappel-Breitau.

Dort wurden die Kinder und Jugendlichen von den speziell geschulten

Trainern der ADAC MX Academy empfangen und durften in einem eintägigen

Kurs ihre ersten Erfahrungen auf motorisierten Zweirädern machen.

Die Kids waren hellauf begeistert von der einzigartigen Gelegenheit und

zeigten sich voll engagiert bei der Sache. Alle Teilnehmer wurden zunächst

komplett eingekleidet, dann auf dem BMX-Fahrrad mit dem Kurs

vertraut gemacht und durften schließlich mit den von KTM zur Verfügung

gestellten Kinderbikes ihre ersten Runden unter Aufsicht der Trainer drehen.

Die Teilnehmer und Trainer des Schnupperkurses

Alfredo Gomez macht den Husqvarna-Doppelsieg perfekt

Sieger Graham Jarvis

„Das war ein ganz besonderer Kurs mit sehr engagierten und sehr dankbaren

Kindern“, berichtet Cheftrainer Collin Dugmore von der Erfahrung

der Trainer mit der Kindergruppe vom AWO Jugendhilfeverbund Westthüringen.

„Wir durften den ganzen Tag in leuchtende Kinderaugen sehen

und haben erlebt, wie glücklich die Kids während dem Schnupperkurs

waren. Das war ein wirklich gelungener Tag für alle Beteiligten.“

Alle Kids im Alter zwischen sechs bis 13 Jahren haben die Möglichkeit an

einem Schnupperkurs der ADAC MX Academy powered by KTM teilzunehmen

und dort die grundlegenden Fähigkeiten fürs Motocrossfahren zu

erlernen. Das Beste dabei: Der Schnupperkurs ist mit einer Teilnahmegebühr

von nur 50 Euro äußerst günstig und sowohl das Motorrad als auch

die notwendige Schutzbekleidung werden gestellt!

An sieben Standorten der ADAC MX Academy stehen insgesamt 420 Plätze

pro Jahr zum „Schnuppern“ zur Verfügung. Die sieben Stützpunkte

der ADAC MX Academy powered by KTM in Frankenthal (Rheinland-

Pfalz), Fürstenwalde (Brandenburg), Tensfeld (Schleswig-Holstein), Teutschenthal

(Sachsen-Anhalt), Reutlingen (Baden-Württemberg), Waldkappel

(Hessen) und Wilnsdorf (Nordrhein-Westfalen) sind quer über

ganz Deutschland verteilt und verfügen jeweils über kindertaugliche Einsteigerstrecken

und lizenzierte Trainer. Diese sind speziell geschult, um

den Einstig in den Motocrosssport sicher und einfach zu begleiten. Nach

dem Schnupperkurs stehen die begleitenden Vereine gerne mit Rat und

Tat zur Seite. • Fotos: ADAC-Motorsport/Steve Bauerschmidt

Die ersten Meter auf der Motocrossmaschine

MOTOCROSS ENDURO 11


PRÄSENTATION: HUSQVARNA ENDURO 2020

12 MOTOCROSS ENDURO


New Generation

Diesmal ging es nach Finnland, genauer gesagt in die Region rund um Jämsä. Ein kleines

gemütliches Örtchen mit einem Enduroparadies gleich hinter der Stadtgrenze. Genau

hier fand die Präsentation der neuen Husqvarna-Enduro-Motorräder 2020 statt. Im

Vorfeld war wenig bekannt, was die Husqvarna-Entwickler diesmal neues auf die Beine

gestellt haben. Umso mehr waren wir überrascht, dass es doch einiges an Änderungen

und sogar ein komplett neues Modell in die Enduropalette geschafft hat.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Sebas Romero, Marco Campelli

MOTOCROSS ENDURO 13


PRÄSENTATION: HUSQVARNA ENDURO 2020

HUSQVARNA Enduro Modelle im Detail

• Ganz neu! TE 150i mit elektronischer

Kraftstoffeinspritzung

• Neuer Rahmen für alle Modelle mit erhöhter

Längs- und Torsionssteifigkeit

• Neuer 250 g leichter zweiteiliger Heckrahmen

für die gesamte Modellpalette

• Aktualisierte WP-XPLOR-Gabel mit neuem

Mittelventilkolben und neuer Einstellung

• Aktualisierter WP-XACT-Dämpfer mit neuem

Hauptkolben und neuer Einstellung

• Reduzierte Sitzhöhe

• Völlig neue Abgassysteme für optimale

Leistung und Haltbarkeit

• Neuer Sitz, der den Fahrer 10 mm näher

am Boden platziert

• Verbesserter Kühlkreislauf mit 12 mm tiefer

angeordneten Radiatoren

• Fortschrittliches neues Design mit neuer

und verbesserter Ergonomie

• Aktualisierte Viertaktmotoren mit

verbesserter Leistung und Fahrbarkeit

• Ein Grad tiefer positionierter Motor bei

TE 250i/300i-Motoren für verbesserte

Traktion am vorderen Rad

• Aktualisierter TE 250i/300i-Zylinder

Neuer 150-ccm-Motor

mit Einspritzanlage

E-Starter

Aktualisierte

Viertaktmotoren

Neuer 250 g leichter

zweiteiliger Heckrahmen

Neuer Rahmen für alle Modelle

Aktualisierte WP-XPLOR-Gabel

Aktualisierter

WP-XACT-Dämpfer

14 MOTOCROSS ENDURO


Zweitakter

TE 150i TE 250i TE 300i

Viertakter

Funktionelle Bekleidung

& Technisches Zubehšr

FE 250

FE 350

Eine breite Palette von Husqvarna-Bekleidung

gibt es in der 2020er Kollektion

FE 450 FE 501

Neue Auspuffanlagen für Zwei- und Viertakt

Neben vielen bekannten Zubehörteilen

gibt es auch viel Neues im Portfolio

MOTOCROSS ENDURO 15


PRÄSENTATION: HUSQVARNA ENDURO 2020

Erster Fahreindruck

Die Streckenverhältnisse sind in den finnischen Wäldern alles

andere als einfach. Neben den unzähligen Wurzeln, Steinsowie

Felspassagen gibt es auch einige Moorlöcher, die maximal

ein- bis zweimal durchquert werden können, ansonsten

wird es bodenlos. Auch die Streckenbedingungen wurden

von Runde zu Runde mehr ausgefahren und teilweise zu einer

Art „Langdistanz-Waschbrett“ :-)

Viele Änderungen gibt es an den Zweitaktern

Zweitakter

Gleich als erstes möchte ich die TE 150i erwähnen.

Dieses Modell ersetzt die TX 125 und bietet

wie auch die großen Zweitakter eine elektronische

Benzineinspritzung. Damit ist das

Modell gleichmäßig zu fahren und bietet schon

im niedrigen Drehzahlbereich eine angenehme

Leistungsentfaltung. Dennoch merkt man den

Unterschied zur TE 250i, die einfach mehr

Drehmoment von unten heraus zur Verfügung

hat. Gelungen ist auch das Fahrwerk bei der

150er und somit harmoniert der neue XACT-

Stoßdämpfer hervorragend mit der XPLOR-Federgabel

(beides von WP). Das Handling allgemein

ist überragend und gleichzusetzen mit ei-

ner 125er-Maschine, da kommt kein anderes

Husqvarna-Enduromodell heran. Mit meinem

Gewicht von 74 kg war das Fahrwerk auch ausreichend

dimensioniert und ich hatte keine

Nachteile bei schneller Fahrweise in den finnischen

Wäldern.

Die TE 250i besitzt wie auch die TE 300i eine

neue Auspuffanlage, die speziell am Krümmer

durch leichte Rillen über eine bessere Stabilität

verfügt und einen erhöhten Schutz vor

Steinschlägen bieten soll. Auch überarbeitet

wurden die Sensoren für die Einspritzanlage

und somit soll sie noch schneller auf die äußeren

Bedingungen reagieren können. Wir hatten

leider keine großen Höhenunterschiede oder

Temperaturschwankungen, um diese Änderung

gegenüber dem Vorgänger beurteilen zu

können. Etwas mehr Spurtreue ist am Vorderrad

zu spüren, denn die Motoren wurden um

ein Grad tiefer positioniert. Insgesamt sind die

großen Zweitakter, auch dank optimiertem Zylinder,

noch fahrbarer und bieten dem Fahrer

eine gleichbleibende Leistungsentfaltung. Hier

hilft auch die umschaltbare Mappingstufe, was

gerade bei der TE 300i für die meisten Piloten

für ein Plus an Fahrbarkeit sorgt. Ebenfalls

Klasse ist die um 10 Millimeter niedrigere Sitzbank

(bei allen Modellen), was gerade im anspruchsvollen

Gelände sehr hilfreich sein

kann.

16 MOTOCROSS ENDURO


Viertakter

Die FE 250 ist hier das leichteste sowie handlichste

Viertaktmodell in der 2020er-Enduro-

Generation von Husqvarna. Die Leistung ist beachtlich

für eine Viertellitermaschine und

sämtliche Änderungen tragen zu einer besseren

Fahrbarkeit bei. Dieses Modell ist für mich

persönlich zusammen mit der FE 350 der beste

Kompromiss aus Leistung, Handlichkeit und

Fahrbarkeit. Bei der FE 250 konnte ich ein wenig

mit dem Fahrwerk experimentieren und mit

wenigen Klicks waren deutliche Änderungen zu

spüren. Insgesamt bietet das Fahrwerk einen

hohen Komfort, aber auch eine deutliche Verbesserung

in Sachen Progressivität gegenüber

dem Vorgänger. Die FE 350 bietet ein ähnliches

Fahrgefühl, jedoch lässt der kräftigere Motor

eine ruhigere Fahrweise zu. Damit ist die FE

350 für längere Ausfahrten das angenehmere

Motorrad.

Bei der FE 450 sowie der FE 501 wurden einige

Änderungen am Motor durchgeführt. Somit

wurden die Zylinderköpfe stark im Gewicht reduziert,

was sich auch hier deutlich im Handling

bemerkbar macht. Besonders erwähnen

möchte ich hier den serienmäßig vorhandenen

Mappingschalter sowie die Traktionskontrolle.

Beides ist, meiner Meinung nach, auch erst ab

450 ccm sinnvoll zu nutzen. Denn die Leistungsentfaltung

kann den Bodenverhältnissen

angepasst werden und auch die zuschaltbare

Traktionskontrolle „TC“ bietet mehr Sicherheiten

vor ungewolltem Ausbrechen des Hinterrades.

Hier in Finnland auf der stark ausgefahrenen

Strecke ließen sich beide großen Viertakter

angenehmer und kraftsparender mit der

„schwächeren“ Mappingstufe und aktivierter

„TC“ fahren.

Preise

TE 150i ......................................... 8.995 Euro

TE 250i ........................................ 9.995 Euro

TE 300i ....................................... 10.295 Euro

FE 250 ........................................ 10.545 Euro

FE 350 ........................................ 10.745 Euro

FE 450 ........................................ 10.945 Euro

FE 501 ......................................... 11.095 Euro

Noch handlicher sind die

Viertaktmodelle geworden

MOTOCROSS ENDURO 17


PRÄSENTATION: SHERCO 2020

Breite Produktpalette

2020 präsentiert sich die französische Motorradschmiede Sherco

wieder mit einer breiten Produktpalette. Vom Rallye- übers Endurobis

zum Trialbike ist alles vertreten. Bei den Enduromodellen gibt es

ein paar Updates sowie Detailverbesserungen und was für viele sicher

interessant sein dürfte, ist eine Preisreduzierung gegenüber dem Vorjahr

bei der Racing-Version. Patrick Strelow war für uns bei der Präsentation

in Italien vor Ort und durfte die 2020er-Sherco Enduros antesten.

• Testfahrer: Patrick Strelow; Fotos: Pouget JM, Sherco

18 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 19


PRÄSENTATION: SHERCO 2020

Immer noch mit Vergasertechnik, aber dennoch mit erstaunlich guten Fahrwerten

Immer noch keine Einspritzung

bei den Zweitaktern

Jedes Modell erhielt ein paar Neuerungen im Detail, auf die lang erwartete

Zweitakteinspritzung hofft man allerdings vergebens. Der Grund dafür

ist allerdings verständlich. Laut Sherco besitzt man die Technologie

schon und hat sie auch bis zur Serienreife getestet, allerdings ist der daraus

resultierende Vorteil noch nicht groß genug, um gegenüber dem

Kunden die im Zusammenhang stehende Preissteigerung zu rechtfertigen.

Spätestens 2024, wenn die neue Euro-5-Norm eingeführt wird, sollten

wir die Shercos aber mit Einspritzung sehen. Momentan müssen wir

uns noch mit der „alten“ Vergasertechnik begnügen ;-)

Diese muss sich allerdings überhaupt nicht vor der Konkurrenz mit Einspritzung

verstecken und wer denkt, dass hier die Zeit deswegen stehengeblieben

ist, der irrt sich. Denn durch den unter anderem neuen Ansaugtrakt

hinterm Luftfilter haben die 250er und 300er schon im unteren

Drehzahlbereich mehr Leistung. Überhaupt kann man besonders bei der

300 SE die kürzlichen Erfolge beim Extremenduro verstehen. Mega-

Drehmoment gepaart mit einem spielerischen Handling sind eben eine

gute Kombination, wenn das Gelände mal schwerer wird.

Zweitakter

Patrick jagt die SE-F 250 Factory über den Testparcours

SCF Crosscountry 125 2T

Viertakter

SE-F 450 4-Takt Factory

SE 300 2-Takt Factory

SE 300 2-Takt Racing

SCF Crosscountry 450 4T

SE-F 300 4-Takt Racing

20 MOTOCROSS ENDURO


Erster Fahreindruck

Das Handling bei allen Sherco-

2020-Modellen ist hervorragend, natürlich

hat die 500er nicht dasselbe

Handling wie die 125er. Allerdings

bewegt sich selbst das hubraumstärkste

Motorrad der Sherco-Familie

locker und leicht auch durch engere

Passagen. Die sanfte Leistungsentfaltung

der 450er und 500er SEF sind

deren größte Stärke. Durch die neue

Steuerkette halten sich die Motorgeräusche

auch in Grenzen und so

merkt man beim ersten Aufsitzen

kaum, wie viel Leistung man eigentlich

unter sich hat.

Die SE 300 2-Takt bietet jetzt

noch mehr Drehmoment im unteren

Drehzahlbereich – also das

Extremenduro-Bike schlechthin

Verändertes Umlenksystem

Alle Modelle haben ein verändertes

Umlenksystem spendiert bekommen.

Dieses soll vor allem für bessere

Haltbarkeit und Handling sorgen.

Die kleinen Viertakter 250/300 SEF

haben mir persönlich am meisten

Spaß gemacht, gerade die 300er hat

hier einfach das beste Gesamtpaket

zwischen kontrollierbarer Leistung

und leichtem Handling. Mit den zwei

Modellen kann jeder, selbst wenn

man das erste Mal auf dem Motorrad

sitzt, Spaß haben.

Factory oder Racing Version?

Die Viertakt-Factorymodelle

besitzen eine komplette

Akrapovic-Auspuffanlage

MOTOCROSS ENDURO 21


PRÄSENTATION: SHERCO 2020

Mehr Reserven bietet das

Kayaba-Fahrwerk in den

Factorys

Jetzt stellt sich noch die Frage: Factory- oder Racing-Modelle?

Auf jeden Fall verdient die angebotene Sonderedition den Namen

„Factory“, denn die Extras (Kayaba-Fahrwerk, Akrapovic-(4t)Auspuffanlage,

Lüfter, Gabelbrücke von Neken, anderer Sitzbezug und

Factory-Graphics) sind nicht nur hochwertig, sondern auch durchdacht.

Für den Aufpreis bekommt man also was für sein Geld; allein

das Fahrwerk von Kayaba wäre den Aufpreis wert. Und das

macht auch den größten Unterschied, vor allem wenn man etwas

schneller auf der Runde unterwegs ist, zeigt sich ein besseres Ansprechverhalten

und mehr Durchschlagreserven im Vergleich zum

WP-Xplor-Fahrwerk in den Racing-Modellen. Bei den kleinen Viertaktern

macht die Akrapovic-Auspuffanlage auch nochmal einen

erheblichen Unterschied bei der Motorleistung und Leistungsentfaltung,

was auch für die Factory-Version spricht.

Generell kann man die Factory Edition jedem ambitionierten Fahrer

wärmstens ans Herz legen. Für eingefleischte Hobbyfahrer reichen

wohl auch die Racing-Modelle.

Die Racing-Modelle

müssen ohne Motorschutz

auskommen

22 MOTOCROSS ENDURO


Preise

Teilweise sinken die Preise oder bleiben wie auch schon 2019 stabil. Im

Detail bedeutet das, dass die Racing-Modelle SE+TR trotz gleicher Ausstattung

im Preis gesenkt wurden. Die Factory-Modelle SE+TR haben

denselben Preis wie 2019. Dafür wurden jedoch die Cross-Country-Modelle

minimal teurer. Aber auch die 50-ccm-Mopeds wurden im Preis gesenkt.

ENDURO 4-TAKT

SE-F 250 4-Takt Racing ........................................................ 9.495 Euro

SE-F 250 4-Takt Factory ...................................................... 10.595 Euro

SE-F 300 4-Takt Racing ........................................................ 9.595 Euro

SE-F 300 4-Takt Factory ...................................................... 10.795 Euro

SE-F 450 4-Takt Racing ......................................................... 9.595 Euro

SE-F 450 4-Takt Factory ...................................................... 10.995 Euro

SE-F 500 4-Takt Racing ........................................................ 9.695 Euro

SE-F 500 4-Takt Factory ...................................................... 11.095 Euro

ENDURO 2-TAKT

SE 125 2-Takt Racing ............................................................ 7.999 Euro

SE 250 2-Takt Racing ........................................................... 8.495 Euro

SE 250 2-Takt Factory .......................................................... 9.295 Euro

SE 300 2-Takt Racing ........................................................... 8.595 Euro

SE 300 2-Takt Factory .......................................................... 9.450 Euro

CROSS COUNTRY

SCF Crosscountry 250 4T .................................................... 10.185 Euro

SCF Crosscountry 300 4T ................................................... 10.395 Euro

SCF Crosscountry 450 4T .................................................... 10.595 Euro

SCF Crosscountry 500 4T ................................................... 10.695 Euro

SCF Crosscountry 125 2T ...................................................... 8.555 Euro

SCF Crosscountry 250 2T ..................................................... 9.095 Euro

SCF Crosscountry 300 2T ...................................................... 9.250 Euro

Zzgl. Transport: Enduro ........................................................... 179 Euro

Alle vorherigen Preise verlieren ihre Gültigkeit. Für Fehler in der

Preisliste wird keine Haftung übernommen. Änderungen vorbehalten.

Stand: 17. Juni 2019


TEST: GASGAS EC RANGER

24 MOTOCROSS ENDURO


Das Freeride Bike

Die Tendenz zeigt, immer mehr Offroadfans wollen eine fahrbare, leichte Maschine

mit einer coolen Optik haben. GasGas hat mit der EC Ranger ein passendes Motorrad

im Programm, das stark nach einer Sportenduro aussieht, aber eine ganz andere

Fahrcharakteristik bietet. Los geht’s mit der Ranger quer durchs Testgelände ...

• Fotos: Denis Günther; Testfahrer: Marko Barthel

MOTOCROSS ENDURO 25


TEST: GASGAS EC RANGER

Als Kette wird eine Signatur Regina (520/135) verwendet

und die Reifen kommen von Vee Rubber in

den Dimensionen 90/90-21 vorne und 120/90-18 hinten,

die auf Excel-Felgen montiert sind

Lenker mit Mittelstrebe und Polster sowie ein übersichtliches

Cockpit

Die GasGas EC Ranger als Nachfolger der legendären „Pampera“

Geschichte

Mit der Ranger kehrt die legendäre „Pampera“ zurück auf den Offroadmarkt. Ein leichtes Modell,

das gut kontrollierbar und vor allem sehr fahrbar ist, soll jedermann das Endurofahren näherbringen.

Ein neues cooles Design inklusive weißem Rahmen und Plastiks zeigen ein neues GasGas-Allround-Bike.

Somit knüpft das neue Konzept an der historischen Pampera an, um sich den Anforderungen

des/der heutigen Fahrers/Fahrerin anzupassen.

Im Detail

Die EC Ranger bietet ein ganz anderes Grafikdesign

als das restliche GasGas-Enduro-Sortiment

Ein sanfter 300er-Motor war das Ziel der Entwicklungsingenieure

– das wurde auch in die Tat umgesetzt

Die Auspuffanlage

kommt von der Firma

Tecnigas

Kickstarter ade, die

EC Ranger wird nur

über den E-Starter

zum Leben erweckt.

Es gibt aber die Möglichkeit

der Nachrüstung

für zirka 223 Euro

(Material)

Eine deutlich geringere

Sitzhöhe als bei

den EC-Modellen (40

mm geringer) sorgt

für einen besseren

Bodenkontakt für den/

die Fahrer/in. Eine

komfortabel gepolsterte

Sitzbank sorgt

für angenehmes Fahren

im Sitzen

Eine 46-mm-Kayaba-

Telegabel mit Druckund

Zugstufeneinstellung

arbeitet vorn

Der Kayaba-Stoßdämpfer

inklusive.

Umlenksystem ist voll

einstellbar und kann

auch in der Vorspannung

angepasst werden

Als Bremsscheibe kommt vorn eine 260 mm und hinten

eine 220 mm von NG zum Einsatz. Der Bremssattel

ist exklusiv von Braktec für dieses Motorrad entwickelt

worden

TECHNISCHE DETAILS

Motor

Hubraum

Bohrung x Hub

Starter

Zündung

Getriebe

Kupplung

2-Takt-Einzylinder,

flüssigkeitsgekühlt

299,3 ccm

72,0 x 72,0 mm

E-Starter

Elektronische

Euro 4

6-Gang

Multidisc im Ölbad

Magura-

Kupplungspumpe

Vergaser Keihin PKW 36

Einlasssystem V-Force 4

Schalldämpfer Tecnigas 2.0

GasGas unterstützt

von Tecnigas

Lenker

Rahmen

Heckrahmen

Schwinge/Umlenkung

Variable Diameter

Zentraler

Chrommolybdän-

Stahlrahmen

Aluminium

Aluminium Schwinge

und Umlenkungssystem

Vorderradgabel KYB Ø 46,

open Cartridge

Federweg

270 mm

Stoßdämpfer

KYB

Federweg

119 mm

Reifen - Felge vorne Excel 1.6 x21 -

90/90-21 VRM211F

T.T.

Reifen - Felge hinten Excel 2.15 x 18 -

120/90-18 VRM211B

T.T

Bremse vorne

Bremse hinten

Braktec Bremssattel

vorne; NG Scheibe

Ø 260 mm

Braktec Bremssattel

hinten; NG Scheibe

Ø 220 mm

Tank

9,8 l

Trockengewicht 108 kg

Abmessung

L x B x H

2145 x 810 x 1205 mm

Radstand

1480 mm

Sitzhöhe

940 mm

Abgasnorm Euro 4

Preis

6990,- Euro*

zzgl. 129,- Euro

Liefernebenkosten

*) UVP inkl. 19% MwSt., zzgl. Nebenkosten

26 MOTOCROSS ENDURO


Im Einsatz

Abseits von asphaltierten Pisten ist eine

Fahrt mit der GasGas EC Ranger einfach und

mühelos zu realisieren.

Das Anlassen geht nur noch über den E-Starter

Startverhalten

Ohne Probleme und im Testzeitraum stets zuverlässig funktionierte der

elektrische Anlasser. Die Ranger bietet optional zwar noch die Möglichkeit,

einen Kickstarter für zirka 223,- Euro (Materialkosten) nachzurüsten,

aber das werden wohl die wenigsten Käufer in Anspruch nehmen.

Bei den Temperaturen um die 20 Grad war kein Choke im Kaltstart notwendig

und das Modell lief mit kurzem Druck auf den grünen Starterknopf,

auf der „linken“ Lenkerseite sofort an.

Über Stock und Stein – mit der EC Ranger ein Traum

Und wie ist die Fahrbarkeit?

Der Ursprung ist nicht zu verleugnen und somit ist die Ranger sehr stabil

und spurtreu, wie auch schon die EC-Modelle, auf dem Parcours zu bewegen.

Dank der niedrigen Sitzhöhe kann auch für Ungeübte der Ausflug

ins Gelände einfach vollzogen werden. Ein Fuß kann schnell mal auf den

Boden abgesetzt werden, ohne Angst vor einen Umfaller zu haben.

Durch das niedrige Gesamtgewicht von gerade einmal 110 kg (je nach

Tankfüllung) ist das Handling angenehm und genau passend für einen

Freerider. Selbst die Braktec-Bremsen arbeiten vorbildlich und bieten einen

guten Druckpunkt in jeder Situation. VeeRubber sind die vormontierten

Enduroreifen, sie bieten ebenfalls eine gute Performance im Gelände.

Der Reifen taugt für Auffahrten sowie im Geröll als auch im

schlammigen Terrain.

MOTOCROSS ENDURO 27


TEST: GASGAS EC RANGER

Klettern ist eine sehr gute Eigenschaft der neuen GasGas EC Ranger

Der Motor

Bei der Entwicklung wurde der Schwerpunkt auf Fahrbarkeit gelegt und das haben die Ingenieure auch perfekt in die Tat umgesetzt. Ein sanftes Motorrad

mit genug Drehmoment, um jeden Berg zu erklimmen. Also genau das, was wir von einer Freeride auch erwarten. Man muss keine Angst vor brachialer

Leistungsentfaltung haben, gerade wenn man hört, es handelt sich um einen 300-ccm-Zweitaktmotor. Mit etwas Gas und wenig Kupplungsspiel

geht es über Stock und Stein und falls es auch mal etwas schneller sein soll, dann geht das auch – aber äußerst kontrolliert. Ich habe mich auch

mal getraut, die Ranger über die Sonderprüfung zu jagen, was erstaunlich viel Spaß gemacht hat, und ich war nicht viel langsamer als mit der EC 300 ;-)

Genug Reserven und gutes

Ansprechverhalten im Offroad

Das Fahrwerk

Erstaunlich, was das Kayaba-

Fahrwerk kann, es arbeitet

komfortabel, sobald man den

Offroadbereich befährt, und

hat eine nötige Progressivität,

wenn man schnell unterwegs

ist. Zusammen mit der angenehm

weichen Sitzbank kann

auch ein Cruisen im Sitzen

durch das Gelände erfolgen.

Wer es schneller mag, der wird

von den Federelementen nicht

enttäuscht sein. Auch Sprünge

sind mit einem Fahrergewicht

von 75 kg möglich.

28 MOTOCROSS ENDURO


Selbst über hohe Hindernisse geht es mit dem Modell

aus dem Hause GasGas problemlos

Marko – mein Fazit

Ich kann nur Positives über die neue GasGas

EC Ranger berichten und das Ganze auch noch

mit einem günstigen Einstiegspreis von unter

7000,- Euro. Damit dürfte die Freeride-Version

sicher Aufmerksamkeit auf sich ziehen und gerade

Einsteiger begeistern. Aber auch gestandene

Endurofahrer haben sichtlich Spaß und

vermissen eigentlich nichts.

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

MOTOCROSS ENDURO 29


MOTOCROSS: WM ORLYONOK/RUS

Gajser und Prado

setzen Siegeszug fort

Angenehme Temperaturen und eine tricky Strecke sorgten für das nötige

Flair beim GP von Russland. Erneut setzten sich Tim Gajser (MXGP)

und Jorge Prado gegen ihre Gegner durch und platzierten

sich auf dem obersten Treppchen.

MX2-Sieger Jorge Prado (61),

Tom Vialle (28) und Bas Vaessen (98)

• Foto: Ray Archer

30 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 31


MOTOCROSS: WM ORLYONOK/RUS

Tim Gajser • Foto: hondaproracing@shotbybavo

MXGP

Romain Febvre holte im ersten Lauf den Holeshot.

Lange konnte er sich nicht an der Führung

erfreuen, denn Tim Gajser zog binnen kürzester

Zeit an ihm vorbei. Auch Clément Desalle

ließ sich nicht lange bitten und überholte

Febvre genauso wie Febvres Yamaha-Kollegen

Arnaud Tonus. Jeffrey Herlings folgte auf Rang

5, während Multiweltmeister Antonio Cairoli

abgeschlagen auf Position 15 lag. Evgeny Bobryshev

stürzte und konnte nicht mehr antreten.

Tonus machte einen Platz gut, als Desalle

zu Boden ging. Herlings war danach Vierter

wurde aber von Pauls Jonass und Seewer (Foto)

mächtig unter Druck gesetzt. Seewer überholte

Jonass. Aber dann meldete sich Desalle zurück

im Geschehen und zog zuerst an Jonass und

dann an Seewer vorbei auf Rang 5. Zwischenzeitlich

war Alessandro Lupino ebenfalls gestürzt

und musste aufgeben. Cairoli steckte

zwölf Runden auf Platz 15 fest, bis er endlich

Jordi Tixier hinter sich lassen konnte. Desalle

ging vier Runden vor Schluss nochmals zu Boden

und konnte nicht mehr weiterfahren. Seewer

übernahm somit den 4. Platz, während

Gajser sich als Laufsieger vor Tonus, Febvre

und Herlings feiern lassen konnte. Cairoli wurde

letztlich Zwölfter.

Den Holeshot im zweiten Lauf sicherte sich

Glenn Coldenhoff, gefolgt von Gajser und Tixier.

Tonus und Seewer zogen schnell an Tixier

vorbei. Febvre fiel auf den 13. Platz zurück und

musste seinen 7. Rang Cairoli überlassen. Jonass

überholte Julien Lieber und lag damit hinter

Seewer auf Rang 5. In Runde 7 wurde Jonass

zuerst von Lieber und dann von Cairoli überholt.

Gajser übernahm zwischenzeitlich die

Führung von Coldenhoff. Auch den Angriffen

von Tonus, Seewer, Cairoli, Lieber, Jonass, Herlings,

Paulin und Febvre hatte der Niederländer

nichts entgegenzusetzen. Tonus nahm

Jeremy Seewer • Foto: yamaha-racing.com

Tuchfühlung zu Gajser auf und stürzte über einen

Heuballen. Die verlorene Zeit konnte Tonus

nicht mehr gutmachen und somit siegte Gajser

und konnte sich damit auch das Red Plate sichern.

Tonus wurde sowohl Lauf- als auch Gesamtzweiter

vor Seewer. Zum ersten Mal in der

Geschichte der MX-WM standen damit zwei

Schweizer Fahrer auf dem Podest.

MX2

Jorge Prado startete dank seines Siegs im Qualifying

auf der Poleposition, kam aber schlecht

weg und landete außerhalb der Top Ten. Somit

holte sich Darian Sanayei seinen ersten Holeshot

der Saison. Jago Geerts und Tom Vialle

folgten auf den Plätzen. Thomas Kjer Olsen

ließ sich nicht lange bitten und überholte Vialle.

Wenig später ließ er auch Geerts hinter

sich. Prado lag zwischenzeitlich auf Position 5

und überholte eine Runde später Vialle, bevor

er sich Geerts vornahm und schließlich auch

noch Sanayei von der Spitze verdrängte. Prado

kämpfte derweil eifrig weiter und übernahm

zwei Runden vor Schluss die Führung von Olsen.

Dritter wurde Geerts vor Vialle und Mitchell

Evans. Henry Jacobi belegte den enttäuschenden

8. Platz.

Den Holeshot im zweiten Rennen sicherte sich

Prado vor Sanayei, Olsen, Iker Larranaga und

Michele Cervellin. Geerts konnte seinen guten

Start von Lauf 1 nicht wiederholen, lag aber in

Runde 2 bereits auf Platz 5. Olsen zog zwischenzeitlich

an Sanayei vorbei und versuchte

zu Prado aufzuschließen. Cervellin verlor seinen

4. Rang an Geerts, konnte ihn aber wieder

zurückerobern, als sich Geerts und Sanayei in

die Quere kamen. In Runde 10 überholte Vialle

Sanayei und war damit Fünfter. Der Lauf- und

damit auch der Gesamtsieg ging somit an Prado

vor Olsen und Geerts. Henry Jacobi wurde

erneut Achter.

Stimmen

Tim Gajser: Ich fühle mich super, auch wenn

beide Rennen hart waren. Arnaud war sehr

schnell und hat mich enorm unter Druck gesetzt.

Ich bin jedenfalls sehr glücklich über

meinen Sieg. Vor drei Rennen hatte ich noch einen

Rückstand von mehr als 40 Punkten auf Tony

(Cairoli) und jetzt habe ich das Red Plate.

Arnaud Tonus: Es war nicht einfach, um die

Führung zu kämpfen, aber ich war überglücklich

über meine Starts, die es mir ermöglichten

von Anfang an vorne dabei zu sein. Ich wollte

Tim unbedingt überholen, machte dabei aber

einen kleinen Fehler. So was passiert. Trotzdem

bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden.

Jeremy Seewer: Ein verrücktes Gefühl, auf dem

Treppchen zu stehen. Das fühlt sich besser als

jeder MX2-WM-Sieg an. In der großen Klasse

gibt es eine Menge schnelle Jungs und die hinter

mir gelassen zu haben, fühlt sich gut an.

Gleich zwei Schweizer auf dem Podest, das hat

es in der MX-Geschichte der Schweiz noch nie

gegeben.

Jorge Prado: Ich habe mich dieses Wochenende

sehr gut gefühlt. Die Strecke war hart und

mein Start im ersten Lauf nicht gut. Aber ich

hatte genügend Speed, um aufzuholen. Ich bin

sehr glücklich über meinen Sieg.

Thomas Kjer Olsen: Mir geht’s gut. Bereits das

Qualifying gestern lief gut, danach haben wir

das Bike an die harte Strecke angepasst. Ich

bin sehr glücklich, einige Runden führen zu

können.

Jago Geerts: Ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Meine Starts waren gut, das stimmt mich sehr

positiv für den Rest der Saison.

Motocross-WM - 8. Lauf - Orlyonok/RUS - 9.6.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Arnaud Tonus, CH, Yamaha;

3. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 4. Jeffrey Herlings, NL,

KTM; 5. Romain Febvre, F, Yamaha; 6. Julien Lieber, B, Kawasaki;

7. Pauls Jonass, LV, Husqvarna; 8. Antonio Cairoli, I, KTM;

9. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 10. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna;

3. Jago Geerts, B, Yamaha; 4. Tom Vialle, F, KTM; 5. Michele

Cervellin, I, Yamaha; 6. Mitchell Evans, AUS, Honda;

7. Ben Watson, GB, Yamaha; 8. Henry Jacobi, D, Kawasaki;

9. Maxime Renaux, F, Yamaha; 10. Jed Beaton, AUS, Husqvarna.

EMX250: 1. Roan van de Moosdijk, NL, Kawasaki; 2. Stephen

Rubini, F, Honda; 3. Rene Hofer, A, KTM; 4. Giuseppe Tropepe,

I, Yamaha; 5. Jeremy Sydow, D, Husqvarna; 6. Rick Elzinga, NL,

Yamaha; 7. Thibault Benistant, F, Yamaha; 8. Alberto Forato, I,

Husqvarna; 9. Caleb Grothues, AUS, Yamaha; 10. Raivo Dankers,

NL, Yamaha.

EMX2T: 1. Todd Kellet, GB, Yamaha; 2. Brad Anderson, GB,

KTM; 3. Andero Lusbo, EST, Husqvarna; 4. Mike Kras, NL, KTM;

5. Pier Filippo Bertuzzo, I, Yamaha; 6. Charlie Putnam, GB,

KTM; 7. Vaclav Kovar, CZ, GasGas; 8. Max Bülow, D, KTM; 9. Robert

Holyoake, GB, Husqvarna; 10. Iurii Lukash, RUS, Honda.

32 MOTOCROSS ENDURO


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MOTOCROSS: WM KEGUMS/LV

34 MOTOCROSS ENDURO


Gajser und Prado

unschlagbar?

Unglaubliche Rennaction in Kombination mit vielen Zuschauern

und Top-Wetterbedingungen machten den GP von Lettland aus.

Zum Schluss standen mit Tim Gajser (MXGP) und Jorge Prado

(MX2) wieder zwei alte Bekannte auf dem obersten Treppchen.

Start MX2 mit Jorge Prado (61) und

Tom Vialle (28) • Foto: Ray Archer

MOTOCROSS ENDURO 35


MOTOCROSS: WM KEGUMS/LV

Tim Gajser erzielte seinen 20. und Prado seinen

24. GP-Sieg und beide bauten damit ihre

Führung im Klassement weiter aus. Gesamtzweiter

in der MXGP-Klasse wurde Romain

Febvre vor Arnaud Tonus. In der MX2 belegte

Jago Geerts vor Thomas Kjer Olsen den

2. Rang.

MXGP

Qualifying-Sieger Jeffrey Herlings stürzte in

der Aufwärmrunde und Arminas Jasikonis fuhr

über Herlings’ verletzten Fuß. Dementsprechend

groß waren Jeffreys Schmerzen während

des Rennens. Später wurde bekannt, dass Herlings

sich den Knöchel gebrochen hatte und

nicht zum zweiten Lauf antreten konnte. In

Lauf 1 aber schlug Herlings sich tapfer. Er sicherte

sich den Holeshot vor Antonio Cairoli,

Arnaud Tonus, Romain Febvre und Tim Gajser,

der in Runde 2 von Febvre überholte wurde. Tonus

wiederum überholte sowohl Herlings als

auch Cairoli. Tonus baute seinen Vorsprung auf

mehr als drei Sekunden auf Herlings aus. Doch

das ließ sich der Niederländer nicht bieten und

holte kontinuierlich auf. Cairoli setzte alles daran,

den Abstand zu Febvre zu vergrößern. Tonus

und Herlings lieferten sich einen spannenden

Fight mit dem Ergebnis, dass Herlings in-

nen an Tonus vorbeifuhr und damit den Lauf

vor Tonus und Cairoli gewann. Gajser landete

abgeschlagen hinter Febvre und Jeremy Seewer

auf Rang 6.

Seewer führte das Feld nach dem Start zum

zweiten Lauf vor Tonus und Gajser an. Cairoli

stürzte schwer, verletzte sich an der Schulter

und musste aufgeben. Gajser überholte Tonus

und übte Druck auf Seewer aus. In Runde 12

hatte Gajser den gewünschten Erfolg und übernahm

die Spitze. Febvre zog zwischenzeitlich

an Tonus vorbei. In der letzten Runde lagen

Gajser, Seewer und Febvre dicht beieinander.

Febvre konnte Seewer noch überholen, aber an

Gajser kam er nicht mehr heran.

Für Gänsehautstimmung sorgte Pauls Jonass

bei seinem Heim-Grand-Prix, als er im Qualifying

die schnellste Runde fuhr. Am Sonntag verlief

das Rennen allerdings weniger gut für den

22-Jährigen. Nach zwei Stürzen in der ersten

und dritten Runde schlug er später auch noch

bei einem Aufsteiger mit dem Kopf auf den

Lenker, verletzte sich an der Augenbraue und

blutete stark. Nach dem Rennen wurde die

Wunde genäht. Auch wenn Jonass letztlich nur

den 12. Gesamtrang (17/6) belegte, wurde er

von seinen Fans bejubelt.

Antonio Cairoli • Foto: Ray Archer

MX2

Jorge Prado führte nach dem Start vor Thomas

Kjer Olsen und Ben Watson. Jago Geerts benötigte

fünf Runden, um Watsons 3. Rang zu

übernehmen. In Runde 7 hatte Prado seinen

Vorsprung auf Olsen auf vier Sekunden ausgebaut.

Geerts machte Olsen in Runde 12 das Leben

sehr schwer, während Prado schon acht

Sekunden Vorsprung hatte. Geerts, der zwischenzeitlich

Olsen überholt hatte, lag in Runde

17 nur noch fünf Sekunden hinter Prado, der

sich letztlich den Sieg sicherte. Hinter Olsen

folgten Ben Watson und Maxime Renaux. Henry

Jacobi war gut gestartet und lag lange auf

Rang 5, bis ihn ein Ausfall zur Aufgabe zwang.

In Lauf 2 sicherte sich Prado erneut den Holeshot,

gefolgt von Olsen und Vialle. Nach fünf

Runden hatte Prado sich erneut mit einem Vorsprung

von fünf Sekunden von Olsen abgesetzt.

Nach elf Runden lag Prado immer noch

uneinholbar in Führung, während Olsen sich

den Angriffen von Geerts zur Wehr setzen

musste. Der Belgier bewies den längeren Atem

und zog zwei Runden vor Schluss am Dänen

vorbei. Henry Jacobi wollte natürlich in Lauf 2

seinen Ausfall wettmachen. Nach holprigem

Start lag er auf Rang 26, konnte sich aber bis

Rennende noch auf den 6. Platz vorarbeiten.

36 MOTOCROSS ENDURO


• Foto: Honda

Stimmen

Tim Gajser (Foto): Ich bin überglücklich. Das

erste Rennen lief nicht rund, doch im zweiten

fand ich einen guten Rhythmus. Gestern bei

der Quali war ich schnell, bis ich zu Boden

ging. Ich machte mir Sorgen, wie der Tag heute

verlaufen würde, da ich Nackenschmerzen hatte.

Aber es ist ja alles gutgegangen.

Romain Febvre: Heute lief es gut, im Gegensatz

zu gestern. Da stimmte mein Bike-Set-up nicht.

Das haben wir für heute korrigiert und schon

lief es besser. Mein Start war nicht besonders

gut und ich bekam im Verlaufe des Rennens

harte Arme. Tony fuhr vor mir und ich kam nicht

an ihn ran. Im zweiten Lauf hatte ich eine gute

erste Runde und nutzte die Chance. Mitte des

Rennens kam ich ins Straucheln, konnte aber

dann noch nach vorne fahren. Hätte das Rennen

zwei oder drei Runden länger gedauert,

hätte ich Tim vielleicht noch überholen können.

Ich war so lange verletzt und bin mit meiner

Leistung zufrieden.

Arnaud Tonus: Ich hatte vor dem Rennen ein

gutes Gefühl. Zuerst wurde ich von Jeffrey überholt.

Ich heftete mich an seine Fersen und fand

eine gute Linie zum Überholen. Es war großartig,

das Feld anzuführen, aber Jeffrey zog wieder

an mir vorbei und siegte. Ich möchte aus jedem

Rennen lernen, um es beim nächsten Mal

besser zu machen. Natürlich bin ich etwas frustriert,

ich war so nah dran. Ich genieße es sehr,

auf dem Podium zu stehen. Ich habe Jahre gebraucht,

um auf diesem Level zu fahren und bin

happy.

Jorge Prado: Ich war bereits viermal hier am

Start und habe das erste Mal gewonnen. Ich

war Erster in der Qualifikation und in beiden

Rennläufen, das macht mich sehr glücklich.

Meinen Vorsprung im Klassement konnte ich

weiter ausbauen. Das fühlt sich gut an. Vielen

Dank an mein Team, meine Familie und meine

Freundin, die mich bei alldem unterstützen.

Jago Geerts: Ich hatte sehr gute Starts, aber in

den ersten drei Kurven ließ ich ein bisschen

nach. Ich versuchte alles, um Thomas zu überholen

und bin sehr glücklich über den Ausgang

des Rennens.

• Foto: Husqvarna Racing

Thomas Kjer Olsen: Meine Starts waren gut.

Der Speed war von Beginn an sehr hoch und

ich bin froh, auf dem Treppchen zu stehen.

Motocross-WM - 9. Lauf - Kegums/LV - 16.6.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Romain Febvre, F, Yamaha;

3. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 4. Jeremy Seewer, CH, Yamaha;

5. Jeremy van Horebeek, B, Honda; 6. Jeffrey Herlings, NL,

KTM; 7. Gautier Paulin, F, Yamaha; 8. Glenn Coldenhoff, NL,

KTM; 9. Ivo Monticelli, I, KTM; 10. Max Anstie, GB, KTM.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Jago Geerts, B, Yamaha; 3. Thomas

Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 4. Ben Watson, GB, Yamaha;

5. Bas Vaessen, NL, KTM; 6. Maxime Renaux, F, Yamaha; 7. Tom

Vialle, F, KTM; 8. Michele Cervellin, I, Yamaha; 9. Adam Sterry,

GB, Kawasaki; 10. Jed Beaton, AUS, Husqvarna.

Ferner: 13. Henry Jacobi, D, Kawasaki.

EMX250: 1. Roan van de Moosdijk, NL, Kawasaki; 2. Alberto Forato,

I, Husqvarna; 3. Jeremy Sydow, D, Husqvarna; 4. Stephen

Rubini, F, Honda; 5. Raivo Dankers, NL, Yamaha; 6. Mattia Guadagnini,

I, Husqvarna; 7. Rene Hofer, A, KTM; 8. Bastian Boegh

Damm, DK, KTM; 9. Thibault Benistant, F, Yamaha; 10. Giuseppe

Tropepe, I, Yamaha.

EMX2T: 1. Ken Bengtson, S, Husqvarna; 2. Mike Kras, NL, KTM;

3. Andero Lusbo, EST, Husqvarna; 4. Todd Kellet, GB, Yamaha;

5. Brad Anderson, GB, KTM; 6. Mario Tamai, I, KTM; 7. Gianluca

Deghi, I, KTM; 8. Vaclav Kovar, CZ, GasGas; 9. Nick Leerkes, NL,

KTM; 10. Andrea Vendruscolo, I, Yamaha.


MOTOCROSS: WM TEUTSCHENTHAL/D

Jorge Prado führt die MX2-Meute an

• Foto: Ray Archer

38 MOTOCROSS ENDURO


Favoritensiege

• 35.000 Fans vom „Motocross Grand Prix von Deutschland“ im

Teutschenthaler „Talkessel“ fasziniert • GP-Siege gingen an die

WM-Spitzenreiter Tim Gajser und Jorge Prado • Gesamtrang 5 für

MSC-Mitglied Henry Jacobi in der MX2

MOTOCROSS ENDURO 39


MOTOCROSS: WM TEUTSCHENTHAL/D

Tom Vialle

• Foto: Ray Archer

Die als WM-Spitzenreiter zum „Motocross

Grand Prix von Deutschland“ angereisten Tim

Gajser und Jorge Prado waren die großen Gewinner

des 26. Weltmeisterschaftslaufes im

mit insgesamt 35.000 Besuchern prall gefüllten

Teutschenthaler „Talkessel“. In der Top-

Klasse MXGP setzte sich der Slowene mit zwei

Laufsiegen souverän durch, was ihm der Spanier

in der Klasse MX2 gleichtat.

MXGP: Tim Gajser mit fünftem GP-Sieg in Folge

Im ersten Lauf der großen Klasse stellte Tim

Gajser mit dem Holeshot die Weichen frühzeitig

auf Sieg. Die Plätze 2 und 3 sicherten sich

die Schweizer Arnaud Tonus und Jeremy Seewer.

Im zweiten Heat war der slowenische Honda-Pilot

erneut eine Klasse für sich und baute

mit seinem fünften Grand-Prix-Sieg in Folge

seine WM-Führung weiter aus. Hinter dem Letten

Pauls Jonass wurde Arnaud Tonus Dritter

und damit Gesamtzweiter der Tageswertung.

Nach seinen Heat-Plätzen 5 und 4 wurde zudem

der Franzose Gautier Paulin als GP-Dritter

zur Siegerehrung gerufen.Nach dem verletzungsbedingten

Startverzicht von Maximilian

Nagl waren der Thüringer Tom Koch und der

Saarländer Stefan Ekerold aus deutscher Sicht

auf sich allein gestellt, verfehlten allerdings

die Punkteränge.

MX2: Jorge Prado weiter in eigener Liga

In der MX2-Kategorie gelangen dem Spanier

Jorge Prado nach seinen Holeshots 13 und 14

die Laufsiege 16 und 17 der Saison 2019. Klar,

dass er damit auch in der WM-Tabelle weiter alles

unter Kontrolle hat. Im ersten Heat brachte

das Clubmitglied des gastgebenden MSC Teutschenthal,

Henry Jacobi, als Dritter hinter Prados

KTM-Teamkollegen Tom Vialle den „Talkessel“

zum Brodeln. Im zweiten Lauf hatte der

22-Jährige aus Bad Sulza, ebenfalls in Thüringen,

einen mäßigen Start sowie einmal kurzzeitig

Bodenkontakt. Nach Rang 9 sprang für

ihn immerhin noch der 5. Rang der Tageswertung

heraus. Bei der Siegerehrung flankierten

die Franzosen Tom Vialle und Mathys Boisrame

den Seriensieger Jorge Prado.

Jorge Prado (li.) und Tom Vialle • Foto: Ray Archer

40 MOTOCROSS ENDURO


Stimmen

Tim Gajser: Ich bin so was von glücklich und

ich hatte viel Spaß am Rennen. Die Holeshots

in beiden Rennen gaben mir natürlich die nötige

Motivation. Dieses Wochenende hätte nicht

besser laufen können.

Arnaud Tonus : Das erste Rennen war verrückt.

In der letzten Runde konnte ich Jeremy Seewer

noch überholen und Zweiter werden. Im zweiten

Lauf musste ich hart kämpfen, um Dritter zu

werden.

Arnaud Tonus (li.)

und Gautier Paulin

• Foto: yamaha-racing.com

Tim Gajser • Foto: Thorsten Horn

Gautier Paulin: Es ist lange her, seitdem ich

das letzte Mal auf dem Podest stand. In Portugal

bin ich gestürzt, in Frankreich war ich vom

Pech verfolgt und in Lettland wollte ich alles

wieder gutmachen, war aber noch nicht soweit.

Ich bin überglücklich, zusammen mit meinem

Teamkollegen Arnaud auf dem Podium zu stehen.

Wir sind zurück.

Jorge Prado: Zu Beginn des Wochenendes fühlte

ich mich nicht so gut, aber heute ging’s mir

besser. Es machte Spaß, auf dieser harten Strecke

zu fahren.

Tom Vialle: Dieser 2. Platz ist gut für mich und

natürlich auch fürs Team. Ich fühlte mich dieses

Wochenende sehr gut. Das Training mit Joël

Smets hat mir viel geholfen.

• Foto: Ray Archer

EMX: Franzosen gewinnen die EM-Klassen

Das motorsportliche Rahmenprogramm bildeten

diesmal die beiden Europameisterschaftsklassen

EMX250 und EMX125. In der größeren

Hubraumkategorie gewann der Franzose Stephen

Rubini beide Wertungsläufe und sicherte

sich demzufolge den Gesamtsieg. Mit zwei

4. Plätzen, jeweils hinter dem Niederländer Roan

van de Moosdijk und dem Italiener Alberto

Forato, belegte der Chemnitzer Jeremy Sydow

auch in der Gesamtwertung den starken

4. Rang. Unter den ursprünglich 52 Startern

schaffte Noah Ludwig aus Aschersleben, eben-

falls für den MSC Teutschenthal startend, zunächst

die Qualifikation für die Rennen und belegte

in diesen die Plätze 31 und 35.

In der EMX125 ging der Gesamtsieg an Tom

Guyon, ebenfalls aus Frankreich, gefolgt von

Simon Längenfelder aus dem fränkischen Regnitzlosau

und dem Schweizer Mike Gwerder.

Nick Domann aus Meseberg hatte sich unter

sogar 85 125er-Probanden ebenfalls für die

Rennen qualifiziert. Nachdem er im ersten

Rennen auf Rang 27 gelandet war, sah er im

zweiten nach einem Sturz keine Zielflagge.

• Thorsten Horn

Simon Längenfelder

• Foto: Thorsten Horn

Mathys Boisrame (Foto): Unglaublich, ich bin

überglücklich über mein erstes Podium in der

MX2.

Motocross-WM - 10. Lauf - Teutschenthal/D - 22./23.6.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Arnaud Tonus, CH, Yamaha;

3. Gautier Paulin, F, Yamaha; 4. Pauls Jonass, LV, Husqvarna;

5. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 6. Max Anstie, GB, KTM;

7. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 8. Romain Febvre, F, Yamaha;

9. Jeremy van Horebeek, B, Honda; 10. Arminas Jasikonis, LT,

Husqvarna.

Ferner: 14. Valentin Guillod, CH, Honda; 21. Pascal Rauchenecker,

A, KTM.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Tom Vialle, F, KTM; 3. Mathys

Boisrame, F, Honda; 4. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna;

5. Henry Jacobi, D, Kawasaki; 6. Jed Beaton, AUS, Husqvarna;

7. Bas Vaessen, NL, KTM; 8. Mitchell Harrison, USA, Kawasaki;

9. Michele Cervellin, I, Yamaha; 10. Morgan Lesiardo, I, KTM.

Ferner: 24. Michael Sandner, A, KTM.

EMX125: 1. Tom Guyon, F, KTM; 2. Simon Längenfelder, D,

KTM; 3. Mike Gwerder, CH, KTM; 4. Mattia Guadagnini, I,

Husqvarna; 5. Jorgen-Matthias Talviku, EST, Husqvarna;

6. Oriol Oliver, E, KTM; 7. Florian Milot, F, Yamaha; 8. Liam

Everts, B, KTM; 9. Meico Vettik, EST, KTM; 10. Andrea Bonacorsi,

I, KTM.

Ferner: 19. Kevin Brumann, CH, Yamaha.

EMX250: 1. Stephen Rubini, F, Honda; 2. Roan van de Moosdijk,

NL, Kawasaki; 3. Alberto Forato, I, Husqvarna; 4. Jeremy

Sydow, D, Husqvarna; 5. Rene Hofer, A, KTM; 6. Raivo Dankers,

NL, Yamaha; 7. Nicholas Lapucci, I, KTM; 8. Josh Gilbert, GB,

Honda; 9. Thibault Benistant, F, Yamaha; 10. Bastian Boegh

Damm, DK, KTM.

Ferner: 24. Marcel Stauffer, A, KTM.

MOTOCROSS ENDURO 41


Jorge Prado auf dem Weg zum Sieg in Kegums/LV

• Foto: Ray Archer


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS MÖLLN

Tanel Leok

baut Führung aus

• Tanel Leok gewann in Mölln und baute Meisterschaftsvorsprung auf 10 Punkte aus

• Jeremy Sydow feierte zweiten Tagessieg im ADAC MX Youngster Cup in Folge

• Simon Längenfelder setzte Dominanz im ADAC MX Junior Cup 125 fort

44 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 45


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS MÖLLN

ADAC MX Junior Cup:

Wieder Simon Längenfelder

Sommerlich heiße Temperaturen von 33 Grad

im Schatten machten die dritte Runde des

ADAC MX Masters im norddeutschen Mölln zu

einer Herausforderung für Mensch und Material.

Die Fahrer der vier Klassen des ADAC MX

Masters trotzten jedoch der Hitze und begeisterten

die Zuschauer mit spannenden Rennen

und packender Action auf dem Grambeker Heidering.

In der ADAC-MX-Masters-Klasse konnte

Tanel Leok bereits am Samstag mit der

schnellsten Runde in der Qualifikation überzeugen.

Am Sonntag legte der Este dann nach

und sicherte sich mit den Rängen 2 und 1 den

Tagessieg. „Im ersten Rennen erwischte ich leider

keinen guten Start und musste mich von

weit hinten vorkämpfen“, berichtete der Routinier.

Fuhr Leok in den ersten Runden noch

recht verhalten, drehte er in der zweiten Rennhälfte

richtig auf und konnte sich mit einer sehenswerten

Aufholjagd auf den 2. Rang verbessern.

„Getteman war an der Spitze schon

zu weit weg, deshalb entschied ich mich dazu,

Energie für den zweiten Lauf zu sparen und

mich mit Rang 2 zufriedenzugeben“, erläuterte

Leok. Eine Taktik, die voll aufgehen sollte,

denn Leok bog im zweiten Durchgang als Führender

in die erste Kurve ein und gab den Sieg

im Anschluss nicht mehr aus den Händen. „Mit

dem Tagessieg konnte ich immerhin 2 Punkte

auf Getteman gutmachen. Das ist nicht viel,

aber die Spitze liegt eng beisammen und es

wird am Ende der Saison auf jeden Punkt ankommen.“

Jens Getteman zeigte in Mölln einen mitreißenden

Kampfgeist und ließ sich auch von einem

Sturz im zweiten Rennen nicht bremsen. Mit

dem Sieg im ersten Durchgang nach einer sensationellen

Aufholjagd und Platz 3 im zweiten

Rennen verbesserte sich der Belgier völlig verdient

auf den 2. Rang der Meisterschaftswertung

und zeigte sich entsprechend zufrieden

mit seinem Auftritt. „Nach der ersten Runde

lag ich nur auf dem 10. Rang“, schilderte der

25-Jährige. „Aber ich fühlte mich richtig gut

und konnte mächtig Tempo machen. Ich habe

alles gegeben, was ich hatte, und war erst zufrieden,

als ich in Führung lag. Ein phantastisches

Rennen für mich.“ Im zweiten Durchgang

machte sich der Belgier das Leben mit einem

schwachen Start erneut schwer. „Diesmal ging

ich auch noch kurz zu Boden“, ärgerte sich

Getteman. „Danach hatte ich gute Lust ins Fahrerlager

abzubiegen, aber Aufgeben war nicht

wirklich eine Option, also habe ich Gas gegeben

und konnte erneut bis auf den 3. Rang

nach vorne stürmen. Letztlich hat sich all der

Einsatz auch richtig gelohnt, denn ich konnte

mich auf Platz 2 der Gesamtwertung verbessern.“

Tagesrang 3 ging an Gaststarter Calvin Vlaanderen,

der sich damit eindrucksvoll nach einer

Verletzungspause zurückmeldete. „Ich habe

mir vor einigen Wochen das Fußgelenk gebrochen

und war hier noch nicht in optimaler Verfassung“,

räumte der Honda-Werksfahrer ein.

„Aber ich fahre sehr gerne beim ADAC MX Masters

und hatte ein tolles Wochenende. Beim

Start hatte ich mit der 250er Maschine natürlich

ein Leistungshandicap, das sich auch bemerkbar

gemacht hat, aber ich konnte in beiden

Rennen gut nach vorne fahren und bin

sehr zufrieden mit meinem Platz auf dem Podium.“

Dennis Ullrich zeigte in beiden Rennen

starke Starts, konnte sich jedoch nicht in der

Spitzengruppe behaupten. Mit den Rängen 6

und 5 landete er auf Tagesrang 4 und rutschte

in der Zwischenwertung der Meisterschaft auf

den 3. Platz zurück.

ADAC MX Youngster Cup

Jeremy Sydow konnte seine Siegesserie im

ADAC MX Youngster Cup nahtlos fortsetzen.

Der Deutsche hatte noch am Samstag seine

Mühe auf der sandigen Strecke und musste

sich mit Startplatz 6 zufriedengeben, dafür lief

es am Sonntag in den beiden Rennen umso

besser. „Ich hatte einen super Start und konnte

mich gleich an die Spitze setzen“, erzählte

der Sachse. „Als mich Bogh Damm überholte,

blieb ich jedoch ruhig, denn ich hatte den Eindruck,

dass er ein wenig über seinem Limit

fährt.“ Tatsächlich stürzte der Däne wenig später

und machte damit den Weg zu Sydows Sieg

im ersten Rennen frei. Im zweiten Durchgang

klappte der Start nicht ganz so gut und Sydow

gab sich mit dem 3. Rang zufrieden. „Ich wusste,

dass es für den Tagessieg reicht und bin

deshalb in der Schlussphase nicht mehr über

mein Limit hinausgegangen. Ich habe viele

Punkte in der Meisterschaft gutgemacht und

liege nur noch 15 Zähler hinter Rene Hofer. Das

ist eine gute Basis für die nächsten Rennen.“

Rene Hofer war als Führender der Serie nach

Mölln gereist und konnte diese auch verteidigen,

büßte jedoch mit Rang 20 im ersten

Durchgang viele Punkte auf die Konkurrenz

ein. „Darüber brauchen wir gar nicht zu reden,

das war eine einzige Katastrophe“, winkte der

Österreicher verärgert ab. Mit dem 2. Platz in

Durchgang 2 wetzte er die Scharte jedoch wieder

halbwegs aus und zeigte sich entsprechend

versöhnlich. Husqvarna-Werkspilot Mikkel

Haarup präsentierte sich bei seinem Gaststart

im ADAC MX Youngster Cup in starker Verfassung

und freute sich über Tagesrang 2 vor

seinem dänischen Landsmann Bastian Bogh

Damm.

ADAC MX Junior Cup 125

Im ADAC MX Junior Cup setzte Simon Längenfelder

seine beeindruckende Siegesserie fort.

Der Süddeutsche hatte sich in beiden Rennen

spätestens zum Ende der ersten Runde an die

Spitze gesetzt und zeigte fortan keine Schwäche

mehr. „Ja, das war schon ein ziemlich guter

Auftritt“, untertrieb Längenfelder nach seinem

Triumph. „Es war nicht so einfach, wie es vielleicht

ausgesehen haben mag, aber ich hatte

richtig Spaß beim Fahren und habe es genossen.

So darf es gerne beim nächsten Rennen in

Tensfeld weitergehen!“

Längenfelders Dauerrivale Mike Gwerder zeigte

in Mölln ebenfalls ein sehr hohes Tempo,

der Schweizer erwischte jedoch in beiden Rennen

keine guten Starts und musste sich mit Tagesrang

3 und 12 Punkten weniger als Längenfelder

zufriedengeben. „Meine Starts waren

nicht berauschend, im ersten Lauf hatte ich zudem

auch noch einen kleinen Ausrutscher“, ärgerte

sich der Schweizer. „Deshalb ging es

heute in erster Linie um Schadensbegrenzung.“

Tagesrang 2 ging an den Russen Maksim

Kraev, der in Mölln überraschend stark

auftrumpfen konnte.

ADAC MX Junior Cup 85

Großes Pech für den Sieger vom Samstag beim

zweiten Rennen des ADAC MX Junior Cup 85 am

Sonntag. Cas Valk hatte das erste Rennen souverän

gewonnen und auch im zweiten Durchgang

sah es bis zur letzten Runde so aus, als

ob der Niederländer erneut als klarer Sieger

einlaufen könne. Dann fiel er jedoch mit technischen

Problemen weit zurück und musste

sich mit Rang 8 zufriedengeben. Nutznießer

war Sacha Coenen, der den Lauf- und damit

auch den Tagessieg erbte. „Wir hatten für heute

eine Kleinigkeit am Motor umgebaut und ich

hatte damit einen deutlich besseren Start als

gestern“, freute sich der Zwölfährige. „Deshalb

war ich von Beginn an vorne dabei und

konnte schließlich das Rennen und den Tagessieg

nach Hause bringen.“ Zweiter wurde Edvards

Bidzans vor Andreas Krogh Jensen. Edvards

bleibt mit 37 Punkten Vorsprung unangefochten

an der Spitze der Meisterschaft.

Die besten Szenen vom ADAC MX Masters werden

auch 2019 weltweit im TV und Internet zu

sehen sein. Der Sender Motorvision TV zeigt

die Highlights der sieben Rennwochenenden

in einem 25-minütigen Magazin in mehr als

100 Ländern. Zudem stehen die Zusammenfassungen

der Rennen online unter adac-mx-masters.de,

youtube.de/adac sowie Facebook.de/

adacmxmasters zur Verfügung.

• Text: ADAC MX Masters

• Fotos: ADAC Motorsport/Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 3. Lauf - Mölln - 2.6.2019

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Tanel Leok, EST, Husqvarna; 2. Jens Getteman,

B, Kawasaki; 3. Calvin Vlaanderen, NL, Honda; 4. Dennis Ullrich,

Husqvarna; 5. Stefan Ekerold, Suzuki; 6. Tom Koch, KTM;

7. Tim Koch, KTM; 8. Jeremy Delince, B, Honda; 9. Bence Szvoboda,

H, KTM; 10. Lars van Berkel, NL, Husqvarna.

Youngster Cup: 1. Jeremy Sydow, Husqvarna; 2. Mikkel Haarup,

DK, Husqvarna; 3. Bastian Bogh Damm, DK, KTM; 4. Michael

Sandner, A, KTM; 5. Dovydas Karka, LT, KTM; 6. Haardi Roosiorg,

EST, KTM; 7. Rene Hofer, A, KTM; 8. Petr Polak, CZ, KTM;

9. Cyril Genot, B, KTM; 10. Glen Meier, DK, Yamaha.

Junior Cup 85: 1. Sacha Coenen, B, Yamaha; 2. Edvards Bidzans,

LV, Husqvarna; 3. Andreas Krogh Jensen, DK, KTM; 4. Cas

Valk, NL, Husqvarna; 5. Tobias Caprani, DK, KTM; 6. Valentin

Kees, Husqvarna; 7. Mads Fredsoe, DK, KTM; 8. Julius Mikula,

CZ, KTM; 9. Nicolai Skovbjerg, DK, KTM; 10. Noel Zanocz, H,

Husqvarna.

Junior Cup 125: 1. Simon Längenfelder, KTM; 2. Maksim Kraev,

RUS, KTM; 3. Mike Gwerder, CH, KTM; 4. Rasmus Pedersen,

DK, KTM; 5. Nico Grautmann, Husqvarna; 6. Liam Everts, B,

KTM; 7. Camden McLellan, ZA, KTM; 8. Marnique Appelt, KTM;

9. Jan Wagenknecht, CZ, KTM; 10. Nick Domann, KTM.

46 MOTOCROSS ENDURO


ADAC MX

MASTERS

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

13. - 14.4. Fürstlich Drehna

1. - 2.6. Möggers

29. - 30.6. Mölln

20. - 21.7. Tensfeld*

10. - 11.8. Gaildorf

31.8. - 1.9. Bielstein**

14. - 15.9. Holzgerlingen FINALE

Infos unter: adac-mx-masters.de

*ohne ADAC MX Junior Cup 85 | **ohne ADAC MX Junior Cup 125


VERBÄNDE

Der ADAC Nordbayern MX Cup 2019

Spannende Kämpfe um die heißbegehrten

Plätze auf dem Podest

Mit gleich drei Rennen stand der Monat Juni

vollends im Zeichen des ADAC Nordbayern MX

Cup.

Den Anfang machte der MC Ansbach e.V. mit

seiner perfekt präparierten Strecke in Leutershausen.

Durch die Kooperation mit dem Motocross

Cup des ADAC Hessen-Thüringen erlangte

das Starterfeld einen überregionalen Charakter.

Insgesamt kämpften über 140 Fahrer

um die besten Platzierungen in ihren jeweiligen

Klassen. Unter ihnen befanden sich auch

Fahrer der Süddeutschen Classic Cross Meisterschaft,

die im Rahmen der Serie Läufe für ihre

Wertungen absolvierten.

Im Anschluss fand das vierte Rennen der Serie

beim MSC Berching e.V. statt. Hier trotzten

rund 150 Fahrer den äußerst wechselhaften

Wetterbedingungen. So musste der Wettbe-

48 MOTOCROSS ENDURO


werb aufgrund von Donner und Blitz zeitweise

unterbrochen werden, ehe im nächsten Moment

die Sonne die Strecke zusätzlich zum Kochen

brachte.

Weiter ging es dann direkt am darauffolgenden

Wochenende beim AMC Sonnefeld e.V. Auch

hier gingen wieder Fahrer des Motocross Cup

des ADAC Hessen-Thüringen mit an den Start.

Hierbei handelte es sich um ein Debüt, so gastierte

der ADAC Nordbayern MX Cup zum ersten

Mal auf der neuen Strecke des AMC Sonnefeld

e.V. Diesmal meinte es der Wettergott wirklich

gut mit den Fahrern. Bei Temperaturen über 30

Grad kämpften die Fahrer nicht nur gegen ihre

Konkurrenten, sondern auch gegen die Hitze,

weshalb die Renndistanz teilweise verkürzt

wurde. Dennoch forderten die beiden Renntage

den Fahrern alles ab.

Für Kurzentschlossene besteht die Möglichkeit,

als Gaststarter bei den jeweiligen Veranstaltungen

an den Start zu gehen. Die Nennung

hierfür ist bis zum jeweils ersten Veranstaltungstag

möglich. Die Einschreibung und Nennung

der Serie erfolgt online unter www.vor

start.de

Wer sich von der Faszination Motorsport gerne

selbst einmal überzeugen möchte, ist gerne

dazu eingeladen, am Streckenrand das Adrenalin

und die Geschwindigkeit hautnah mitzuerleben.

Tragt dazu bei, die Motorsportler über

ihre persönlichen Grenzen zu pushen und genießt

einen unvergesslichen Tag im Rahmen

des ADAC Nordbayern MX Cup 2019.

Meisterschaftsstand (nach 4 von 8 Rennen)

Klasse 1. Platz 2. Platz 3. Platz

Schüler A Luis Meyer Maximilian Deyerler Jean-Luca Saal

Schüler B Nick Heindl Fynn Russ Max Meyer

Jugend A Noel Schmitt Henri Wegmann Toni Montag

MX 2 Jugend Luca Harms Maximilian Langbein Christian Mayer

MX 2/2 Niclas Flemmerer Ronny Wirth Tim Scharf

MX 1 Frank Dechet Sascha Wölfl Marc Rotermundt

Ü35 Nicolas Adelberg Artur Lay Matthias Deyerler

Ü45 Martin Seufferlein Stefan Zengerling Johann Pfrombeck

Ladies Lena Scheidig Meike Pirner Jessyca Rock

MOTOCROSS ENDURO 49


VERBÄNDE

50-ccm-Sieger Simon Hahn

Niederwürzbach

Halbzeit

Kaum zu glauben, aber mit dem fünften Lauf

zum SWC in Niederwürzbach ist schon wieder

die Hälfte der Läufe vorbei. Eine trockene Strecke

sorgte am Pfingstsonntag für leichte

Staubprobleme, am Pfingstmontag hielt die

Bewässerung dank Wolkendecke und moderater

Temperaturen deutlich besser.

Im Rahmenprogramm startete am Sonntag der

Ladies-Cup mit Teilnahme der aktuellen WM-

Dritten Larissa Papenmeier, der WM-Zweiundzwanzigsten

Lisa Michels, die 2017 noch in der

MX2-Klasse des SWC am Start war, und der

WM-Siebenundzwanzigsten Kim Irmgartz.

Weiterhin war auch der 2T-Cup, jetzt schon

zum dritten Mal in dieser Saison, im Rahmenprogramm

des SWC zu sehen.

50 ccm: Wie gehabt war Simon Hahn klar der

schnellste im Training vor Lennox Bodtländer,

Gast Casey Thomas und Fynn André Zimmerling.

Auch in Lauf 1 waren Rang 1 und 2 klar an

Hahn und Bodtländer vergeben. Thomas stand

nach dem Start und musste mit großem Rückstand

dem Feld hinterherfahren. Zimmerling

holte sich hier, trotz eines kleinen Umfallers

kurz vor dem Zieltable, knapp den 3. Rang vor

Troy Janelsins und dem Gast Lucas Santos.

Auch im zweiten Lauf ging der Start-Ziel-Sieg

an Hahn. Bodtländer lag bis zur letzten Runde

klar auf 2, crashte aber und verlor in der letzten

Runde noch drei Plätze. Diesmal war Thomas

normal gestartet und holte sich Platz 2

knapp vor Zimmerling.

65 ccm: Etwas überraschend holte sich der amtierende

50er-Champ Leo Diss-Fenard die Poleposition

bei den 65ern, dahinter die beiden

Gäste Lewin Ringer und Michel Proksch. Der

Holeshot zu Lauf 1 ging an Pierre Kilian, nach

der dritten Kurve lag aber Jeremias Ramus in

Führung. Die beiden hielten sich während der

Startrunde vorne, dann zogen aber Proksch

und Ringer vorbei. Kilian musste drei Runden

vor Schluss seinen 4. Platz an Daniel Ferger abgeben.

Im zweiten Rennen waren Proksch und

Ringer besser gestartet und lagen gleich vorn.

Proksch stürzte in Runde 4, konnte aber erneut

wieder Ramus und Kilian überholen. Ringer

und Proksch holten sich am Ende klar Rang 1

und 2, um Platz 3 ging es aber rund. Gleich fünf

Fahrer kreuzten innerhalb vier Sekunden die

Ziellinie: Ramus vor Kilian, Lasse Lohmann,

Paul Müller und Louis Kirchen. Diss-Fenard war

wegen Übelkeit zu beiden Läufen nicht angetreten.

85 ccm: Da keine starken Gastfahrer teilnahmen,

musste sich Jamie Heinen keine großen

Gedanken machen, Trainingsbestzeit und beide

Laufsiege mit großem Vorsprung waren sein

Ergebnis. Am nächsten dran war noch Aaron

Kowatsch mit vier Sekunden Rückstand im

Zeittraining. Max-Werner Breuer hatte hier

Pech, konnte nur eine Runde fahren, hatte damit

den letzten Startplatz und musste in beiden

Läufen aus der zweiten Reihe starten. In

Lauf 1 preschte Heinen gleich an die Spitze,

Kowatsch war ganz schlecht aus dem Gitter gekommen,

erreichte am Ende aber doch noch

den 2. Platz vor Nils Schalk und Marlon Dietrich.

Im zweiten Lauf musste Kowatsch passen:

Beim Einfahren vom Vorstart ans Startgitter

gab sein Motor abnormale Geräusche von sich.

Er verzichtete daher auf einen Start, die Geräusche

entpuppten sich später als ein gelöster

Kupplungskorb. Gastfahrer Pasquale di Monaco

nahm ab Runde 6 den Platz hinter Heinen

ein, crashte aber eine Runde später und finishte

auf 3 hinter Lennox Dessloch.

Prestige: Die Bestzeit im Training war heiß umkämpft.

Gleich fünf Piloten lagen nur knapp

über eine Sekunde auseinander: Tim Scholtes

vor Tom Oster, David Cherkasov, Nicolai Neumüller

und Malik Quint. Cherkasov lag in Lauf 1

nach der zweiten Kurve vorn, dahinter Neumüller

und Scholtes. Diese beiden kollidierten und

mussten beide rausfahren. Wie sich später herausstellte,

hatte Neumüller an seinem Geburtstag

kein Glück: In der Notaufnahme der

Homburger Unikliniken wurde eine Beinbruch

diagnostiziert.

So holte sich Cherkasov unbedrängt den Sieg.

Ludwig Säger war gut gestartet, lag auf 2 und

blieb auch dort, da das Rennen nach zwölf Minuten

wegen eines Unfalls abgebrochen wurde.

Oster und Quint waren dicht dran und hätten

ihn in der regulären Zeit wahrscheinlich

noch überholt. Im zweiten Rennen holte sich

Säger gar den Holeshot, Scholtes war nach Ablauf

der ersten Runde aber schon vorn und

siegte relativ unbedrängt. Cherkasov war diesmal

am Start nicht ganz vorne dabei, finishte

aber doch noch auf 2, da Oster auf Platz 2 liegend

crashte und auf Rang 6 zurückfiel. Am Ende

reichte es dennoch für Rang 3 vor Quint und

Nicolas Schummer. Säger wurde auf 6 verdrängt.

Cup: Schnellster im Training war Gastfahrer Leon

Gehlen, dahinter René Maas und Sebastian

Schmitt. Den besten Start hatte im ersten Lauf

der Luxemburger Dinis Faria, der aber erwartungsgemäß

bis auf Position 8 durchgereicht

wurde. Candido Breijo Daporta und Sebastian

Schmitt lagen dahinter, Breijo Daporta ging in

Führung, Schmitt fiel etwas zurück. Maas war

auch gleich relativ weit vorne, schnappte sich

einen nach dem anderen, ging in der fünften

Runde in Führung und holte sich den Laufsieg.

Im Schlepptau Gehlen, der noch auf 3 kam. Breijo

Daporta hielt die 2. Position bis zur Zielflagge.

Im zweiten Lauf ging der Holeshot an Sebastian

Schmitt, diesmal mit Gehlen dahinter. Gehlen

ging vorbei und finishte als Erster. Schmitt

konnte erneut nicht das Tempo halten und beendete

den Lauf auf 9. Maas kämpfte sich nach

vorne auf 2, kam an Gehlen aber nicht mehr ran.

Auf 3 dann der neue Tabellenführer Robin

Schöndorf, der Eric Muller mit mittelprächtigem

Ergebnis in NW von der Spitze verdrängte.

Anfänger: Schnellster im Zeittraining war nicht

sonderlich überraschend Lokalmatador Philipp

Moses, dahinter ein weiterer Niederwürzbacher

mit Lars Rabung, dann der Moseltaler Moritz

Jost, der aus einer Verletzungspause zurückkam

und Tabellenführer Loris Michels. Rabung startete

am besten, dahinter dann schon Moses und

Jost. Moses zog in Runde 2 an Rabung vorbei

und siegte mit klarem Vorsprung. Jost erkämpfte

sich Rang 2, musste in der letzten Runde nach

einem Fahrfehler Rabung aber doch den Vortritt

lassen. Tabellenführer Michels startete mittelmäßig,

stürzte im Tumult der zweiten Kurve,

crashte in der Startrunde erneut noch mal im

„Sackloch“, gab mit verbogenem Motorrad auf

und trat zum zweiten Moto auch nicht mehr an.

Hier holte sich Rabung erneut den Holeshot vor

einem weiteren Niederwürzbacher Fahrer, Joel

Graf. Moses war aber auch vorn dabei, ab Runde

2 dann ganz vorne, holte sich erneut den Laufund

damit Tagessieg vor Rabung und Graf.

Senioren: Revolution bei den Senioren! Christian

Lehner war erstmals mit seinem 2019er-Fahrwerk

unterwegs, bislang vertraute er auf das

17er. Im Zeittraining sah alles noch normal aus,

er lag mit Bestzeit vorne. Zu Lauf 1 verstellte er

sein Set-up, aber in die falsche Richtung. Nach

einem nach seiner Aussage wilden Rodeo-Ritt

konnte er sich gegen Ende nicht mehr gegen

Alexander Kolb erwehren, der damit seinen ersten

Laufsieg einfuhr.

Auch Jacek Kalinowski und Ricardo Silva Silverio

waren dicht an Lehner dran, kamen aber

nicht mehr vorbei. Auch zum zweiten Lauf bekam

Lehner keine vernünftige Einstellung hin.

Diesmal musste er die Führung an Silva Silverio

abgeben und da Kolb auf 3 einlief, ging der Tagessieg

mit einem Punkt Vorsprung an Kolb vor

Lehner und Silva Silverio.

• Text: Andreas Wack; Archivfoto: Ronald Westheide

Südwest-Cup - 5. Lauf - Niederwürzbach - 9./10.6.2019

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Simon Hahn; 2. Fynn André Zimmerling; 3. Lennox

Bodtländer; 4. Casey Thomas; 5. Lucas Santos.

65 ccm: 1. Lewin Ringer; 2. Michel Proksch; 3. Jeremias Ramus;

4. Pierre Kilian; 5. Lasse Lohmann.

85 ccm: 1. Jamie Heinen; 2. Lennox Dessloch; 3. Pasquale di Monaco;

4. Marlon Dietrich; 5. Nils Schalk.

Prestige: 1. David Cherkasov; 2. Tom Oster; 3. Ludwig Säger;

4. Malik Quint; 5. Nicolas Schummer.

Cup: 1. René Maas; 2. Leon Gehlen; 3. Candido Breijo Daporta;

4. Robin Schöndorf; 5. Johannes Job.

Anfänger: 1. Philipp Moses; 2. Lars Rabung; 3. Moritz Jost;

4. Joel Graf; 5. Patrick da Silva Loureiro.

Senioren: 1. Alexander Kolb; 2. Christian Lehner; 3. Ricardo Silva

Silverio; 4. Jacek Kalinowski; 5. Ralf Lüttger.

50 MOTOCROSS ENDURO


Reil

Halbe Veranstaltung

Auf der Reiler WM-Strecke ging es in Runde 6

zum Südwest-Cup, aber nur für die Kinder und

Jugendlichen sowie die Prestige-Klasse. Diese

SWC-Klassen waren in die eigentliche Veranstaltung

zum Nordrhein-MX-Cup integriert. In

den Klassen 50 ccm, 65 ccm, 85 ccm und Prestige

konnten die SWC-Fahrer zusammen mit

den NRW-Piloten starten, da trotz Zusammenlegung

der beiden Serien die Streckenkapazität

von 40 Teilnehmern nicht überschritten

wurde. Für die restlichen SWC-Klassen Cup,

Anfänger und Senioren soll es einen separaten

späteren Termin auf der Trainingsstrecke geben.

50 ccm: Tabellenleader Simon Hahn suchte

beim BW-Cup in Schopfheim eine neue Herausforderung

und war in Reil nicht am Start. Dies

nutzte Lennox Bodtländer, der zweimal als

bester SWC-Pilot finishte und damit knapp mit

2 Punkten Vorsprung die Tabellenführung eroberte.

Beide Laufsiege gingen aber an Linus

Kowald vom NRW-Cup. Fynn André Zimmerling

hätte auch auf Rang 1 der Tabelle vorstoßen

können, kollidierte in Lauf 2 aber mit einem

anderen Fahrer und kam zu Fall. Bis er wieder

weiterfahren konnte, lag er schon ziemlich

weit zurück. Er stürzte dann nochmal in der

letzten Runde nur etwa 20 Meter vor dem Ziel

und gab auf. Er bleibt damit auf Rang 3 in der

Tabelle vor dem Luxemburger Tiago Pinho Castro.

65 ccm: Die Bestzeit im Training fuhr NRW-Fahrer

Philipp Garcke, als bester SWC-Pilot beendete

Leo Diss-Fenard das Training auf Position

3. Im ersten Lauf kam er aber nur mittelmäßig

aus dem Startgitter, konnte sich auch nicht

mehr entscheidend nach vorne verbessern und

finishte auf 8. Hier hatte aber Louis Kirchen zusammen

mit Henry Bürstlein einen super Start

erwischt, kam als Zweiter hinter Garcke aus

der Startrunde zurück, musste nur noch Mika

Plaas vorbeiziehen lassen und beendete den

Lauf als sicherer Dritter. Bürstlein konnte das

Tempo der Führenden nicht ganz mitgehen und

wurde von 3 auf 10 nach hinten gereicht. Zweitbester

SWC-Fahrer war Tabellenführer Jeremias

Ramus, der ein solides Rennen auf 5 beendete.

Im zweiten Durchgang hatten nach dem Start

zwei andere Fahrer die besten Karten: Diesmal

waren Ramus und Diss-Fenard unter den ersten

vier. Ramus hielt unbedrängt Rang 3 hinter

Leon Niga und Garcke. Die beiden SWC-Fahrer

Louis Kirchen und Paul Müller kämpften sich

an Diss-Fenard vorbei. Hinter den beiden NRW-

Piloten folgte somit der SWC-Viererpack: Ramus

vor Kirchen, Müller und Diss-Fenard.

85 ccm: Es war klar, dass hier außer Jamie Heinen

keiner der SWC-Fahrer ganz vorne mitmischen

konnte. Heinen war aber auch gehandicapt

durch Brandblasen an den Händen, die er

sich ein paar Tage zuvor bei einem Crash an

seinem heißen Auspuff zugezogen hatte. Trotzdem

reichte es zu Platz 2 im Zeittraining hinter

dem an diesem Tag dominierenden Jan Krug.

Erst auf Platz 8 dann der zweitbeste SWC-Pilot

Marlon Dietrich. Heinen kam in Lauf 1 am Start

ganz gut weg, hatte aber gleich Krug und Julius

Riepegerste vor sich. Heinen konnte halbwegs

dranbleiben und einen sicheren Abstand zu

den beiden Gastfahrern und Verfolgern Artur

Roeckel und Lennox Willmann halten. Willmann

hat übrigens einen bekannten Papa: in

den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts

war Christian Willmann als Punktefahrer

in der WM zu finden. Dietrich und Max-Werner

Breuer kamen auf 8 und 9 ins Ziel, Breuer war

damit der letzte nicht überrundete Fahrer. Im

zweiten Rennen legte Heinen noch eine Schippe

drauf, kam an den Zweiten, Riepegerste,

wieder ran und konnte drei Runden vor Schluss

an ihm vorbeiziehen. Auch hier war aber Krug

von Anfang an sicher vorn und holte sich den

Lauf- und Tagessieg. Wie zuvor war Dietrich mit

Position 8 zweitbester SWC-Teilnehmer.

Prestige: Im Zeittraining ärgerte Tom Oster die

NRW-Cupler und lag zwischenzeitlich auf der

Pole. Kurz vor Ende zauberte Matthias Walczuch

dann noch eine schnelle Runde hin und

hatte vier Zehntel Vorsprung auf ihn. Auf Rang

9 dann der nächste SWCler in Form von Tim

Scholtes. Er hatte aber schon eine komplette

Veranstaltung vom Vortag, wo er als Gast in der

MX2-Jugend des NRW-Cup angetreten war, in

den Knochen, besser gesagt den Händen, an

denen sich jetzt Blasen bildeten. Malik Quint

holte sich Rang 11. David Cherkasov hatte auf

seiner betagten 125er keine großen Chancen

auf der schnellen Reiler Piste und belegte

Startplatz 14. Bei Cherkasov ist aber meist das

Laufergebnis besser als die Qualirunde, was

sich dann auch bestätigte. Oster erwischte einen

super Start, kam als Erster aus der Startrunde,

wurde dann aber in der nächsten Runde

von Jan Horst, Nils Gehrke und Walczuch überholt.

Auf Platz 4 blieb er aber annähernd dran

und finishte auch so. Zweitbester SWC-Pilot

war Cherkasov, dem auf den langen schnellen

Geraden etwas die Power fehlte, und der auf

7 die Zielflagge sah. Im zweiten Rennen war

Oster nicht ganz vorn, kämpfte sich an Gert-Jan

Assink vorbei auf 3, war aber deutlich von

Walczuch und Horst distanziert. Gehrke war zu

diesem Lauf nicht angetreten. Davon profitierte

auch Cherkasov, der hier sogar Fünfter wurde.

Der beste MX1-Fahrer in der SWC-Tabelle,

Nicolas Schummer, war verletzungsbedingt

nicht in Reil.

• Text: Andreas Wack; Archivfotos: Ronald Westheide

Zu den Fotos:

Rechts: Tim Scholtes, Vierter in der Prestigeklasse

Unten: Robin Schöndorf, Führender in der Cupklasse

Südwest-Cup - 6. Lauf - Reil - 22./23.6.2019

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Lennox Bodtländer; 2. Tiago Pinho Castro; 3. Troy Janelsins;

4. Ben Hagedorn; 5. Fynn André Zimmerling.

65 ccm: 1. Jeremias Ramus; 2. Louis Kirchen; 3. Paul Müller;

4. Leo Diss-Fenard; 5. Pierre Kilian.

85 ccm: 1. Jamie Heinen; 2. Marlon Dietrich; 3. Max-Werner

Breuer; 4. Nils Schalk; 5. Johannes Wolter.

Prestige: 1. Tom Oster; 2. David Cherkasov; 3. Malik Quint;

4. Eric Tabouraing; 5. Ludwig Säger.

Stand - 50 ccm: 1. Lennox Bodtländer, 202 Punkte; 2. Simon

Hahn, 200; 3. Fynn André Zimmerling, 186; 4. Tiago Pinho

Castro, 177; 5. Ben Hagedorn, 160.

65 ccm: 1. Jeremias Ramus, 236 Punkte; 2. Louis Kirchen, 177;

3. Paul Müller, 166; 4. Pierre Kilian, 163; 5. Henry Bürstlein,

162.

85 ccm: 1. Jamie Heinen, 300 Punkte; 2. Lennox Dessloch, 224;

3. Marlon Dietrich, 220; 4. Max-Werner Breuer, 205; 5. Igor Dias

Matos Fernandes, 187.

Prestige: 1. David Cherkasov, 237 Punkte; 2. Tom Oster, 207;

3. Malik Quint, 195; 4. Tim Scholtes, 158; 5. Nicolas Schummer,

143.

Cup: 1. Robin Schöndorf, 193 Punkte; 2. Eric Müller, 186; 3. Sebastian

Schmitt, 175; 4. Dylan de Figueiredo, 158; 5. Johannes

Job, 151.

Anfänger: 1. Philipp Moses, 180 Punkte; 2. Ben Hilges, 160;

3. Loris Michels, 142; 4. Florian Allard, 141; 5. Joel Graf, 141.

Senioren: 1. Christian Lehner, 244 Punkte; 2. Alexander Kolb,

187; 3. Jacek Kalinowski, 182; 4. Ricardo Silva Silverio, 180;

5. Lutz Gerlach, 146.

MOTOCROSS ENDURO 51


MAXXIS CROSS COUNTRY MEISTERSCHAFT: VENUSBERG

Gundermann, Kartenberg und Ristenbieter gewinnen

in Venusberg

Der dritte Halt der Maxxis Cross Country Meisterschaft ist Geschichte. Trotz der zahlreichen Motorsport-Parallelveranstaltungen

gab es in Venusberg ein Rekordstarterfeld. Nicht nur die fast 100 Nachmeldungen am Rennwochenende, sondern auch die zahlreichen

Serienstarter der Deutschen Cross Country Meisterschaft machten das Wochenende in Sachsen zu einer runden Sache.

Das Wetter zeigte sich überwiegend freundlich,

hatte aber am Samstagnachmittag auch

eine ordentliche Portion Regen parat. Das

Team des MC MEK rund um Peter Thiele hatte

unter Einsatz von zahlreichen Bewässerungsgeräten

die Strecke stets im Griff. Serienmanager

Christian Hens zieht eine positive Bilanz:

„Die Venusberger haben eine top Performance

abgeliefert. Die steigenden Starterzahlen zeigen,

dass die GCC Community auch die etwas

ruppigere Strecke in Venusberg längst angenommen

hat!“

In der Klasse XC Quad Pro legte Favorit Kevin

Ristenbieter direkt mal mit einem klassischen

Fehlstart los. Als Letzter (!) bog der RMX Racing/

Maxxis Rider nach dem Start auf die Strecke ab

und hatte somit einiges zu tun, um wieder ganz

vorne zu landen. Marius Kernchen holte sich

den Holeshot und verteidigte diesen auch in

der ersten Runde. Sandy Schulze finishte nach

der ersten Runde als Zweiter. Ristenbieter

kämpfte sich bereits nach den ersten Runden

nach vorne und war nach knapp 20 Minuten

bereits in den Topdrei angekommen und hatte

nur noch Schulze und Kernchen vor sich auf

der Strecke. In der neunten Runde war es dann

soweit: Ristenbieter hatte das komplette Feld

überholt und fuhr an der Spitze. Hinter ihm

nun Schulze und Thalhofer sowie Kernchen

und der immer schneller werdende, frisch aufgestiegene

Rudolph. Letztgenannter war nicht

mehr aufzuhalten und setzte sich kurz vor Rennende

sogar noch auf den 3. Rang. Ristenbieter

dominierte nun das Rennen und hielt seinen

Kontrahenten Sandy Schulze auf Abstand,

der letztlich als Zweiter über die Ziellinie rollte.

In der Klasse XC Pro holte sich Chris Gundermann

vom Yamaha Racing by neubert-racing.

com/STH Racing Team knapp den Holeshot

und beendete seine erste Runde auch als Führender.

Nur wenige Sekunden dahinter folgten

ihm Mark Scheu und Philipp Müller auf den

weiteren Plätzen. Die frisch gewässerte Strecke

machte einigen Fahrern in den ersten Runden

ordentlich zu schaffen. Scheu, der in den

letzten Rennen schon angedeutet hat, das

Gundermann-Tempo mitgehen zu können,

blieb auch nach der dritten Runde am Spitzenreiter

dran. Müller hingegen musste schnell

vom Spitzenduo ablassen und bekam zum gleichen

Zeitpunkt bereits einen 50-Sekunden-Abstand

aufgebrummt. Nach der vierten Runde

konnte Gundermann seinen Vorsprung auf fast

neun Sekunden ausbauen. Nach sechs Runden

waren es dann bereits 19 Sekunden. Gundermann

war einmal mehr der Dominator der Pro

Klasse und holte sich am Schluss einen souveränen

Sieg mit eineinhalb Minuten Vorsprung.

Mark Scheu landete auf dem 2. Platz, gefolgt

von Philipp Müller. Beide behaupteten ihre

Plätze ebenfalls souverän.

Im letzten Rennlauf des Wochenendes in der

Klasse XC Supersprint holte sich Lokalmatador

Pascal Sadecki den Holeshot, gefolgt vom

Meisterschaftsspitzenreiter Moritz Schittenhelm.

Der Fahrer vom Mefo Sport Factory Racing

Team war dann auch der Führende nach

der ersten Runde, gefolgt von Michael Kartenberg

und Pascal Sadecki. Kevin Lindner, Tobias

Balzer und Kevin Winkler folgten dann auf den

weiteren Plätzen. Schittenhelm verteidigte in

den ersten Runden die Führung, die er Runde

für Runde sogar einen Tick ausbauen konnte.

Schittenhelm fuhr weiter auf Rang 2, gefolgt

vom neuen Dritten Kevin Lindner. Chris Gundermann,

der mal wieder als Sieger des vorangegangenen

Pro-Rennens an den Start rollte,

war am Start bereits fix und fertig und beendete

nach der zweiten Runde das Rennen. Das

Wetter und die harte Strecke waren an diesem

Tag vom Doppelstarter nicht zu bezwingen.

Nach Runde 6 tauchte urplötzlich Michael Kartenberg

als Führender auf, nun gefolgt von

Schittenhelm und Roland Diepold, der sich

ebenfalls nach vorne gefahren hatte. Eine Runde

später kam der erfolgreiche Angriff von Diepold.

Direkt nach der Zählstelle musste sich

Schittenhelm im direkten Zweikampf seinen

Kontrahenten geschlagen geben. In dieser Reihenfolge

ging es dann auch über die Ziellinie.

Kartenberg ist zurück im Meisterschaftskampf.

Alle Infos zur GCC gibt es auf der Homepage:

gcc.xcc-racing.com

• Fotos: Baboons

52 MOTOCROSS ENDURO


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

Kiedrowski Racing FULLPRO MX US-

Trip 2020 – es sind noch Plätze frei!

SUMMERTIME ...

Nieke Rudolf

liegt bei den

Ladies auf

Platz 4

... oder besser gesagt „Sommerpause“ im

Norddeutschen ADAC Motocross-Cup. Die Kiedrowsk-Racing-Teamfahrer

haben im Zwischenstand

der Meisterschaft einige Top-Ten-

Platzierungen erreicht:

Im Zwischenstand liegt Nieke Rudolf bei den

Ladys auf dem 4. Meisterschaftsrang. Dennis

Thran konnte sich in der starken MX1-Klasse

sogar auf Platz 3 verbessern.

Die MX2-Klasse führt Teamfahrer Lasse Rudolf

auf Platz 1 an. In der 125er-Wertung befinden

sich mit Till Hadwiger (Platz 6) und Niklas Bernhard

(Platz 10) ebenfalls zwei Piloten in den

Top Ten. Bei den 50ern hat Mio Müller sich auf

Platz 8 vorgearbeitet, während Leon Bühren

bei den 65ern Platz 9 belegt.

Bei den ADAC MX Masters in Mölln konnte Jascha

Berg mit seiner Husqvarna im Zeittraining

eine Topzeit hinlegen, allerdings musste er

mangels Kondition in den Rennen etwas zurückstecken

...

Kommt ins Team Kiedrowski Racing – dort bekommt

ihr nicht nur die besten Bike-Deals und

Top Konditionen/Sponsoring-Programme für

die komplette Saison, sondern auch Trainingsmöglichkeiten/Teamveranstaltungen,

bei denen

ihr mit international erfahrenen Racern an

eurer Fahrtechnik arbeiten könnt, geboten!

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Sponsoren des Teams: Bel-Ray • Helge Schwark

von der Firma HGT Greifer • BUY MX • Michelin •

P.O.W. Pro-Off-road-Wash (www.pow-reiniger.

de) • ZAP-Technix • Silentsport • MSC Munster

e.V. im ADAC • SOS-Wheels • ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.

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Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798 , Fax 05052 912896

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54 MOTOCROSS ENDURO


Lasse Rudolf – der Meisterschaftsführende

in der MX2!

Happy ... Jens Ahlandt tauschte sein

altes Bike gegen ein neues Honda-

Schnäppchen!

Jascha Berg – Topzeiten bei den ADAC

MX Masters im Youngster Cup


ENDURO-WM: SERRES/GR

56 MOTOCROSS ENDURO


Heisse Rennen

bei heissen temperaturen

Nach vier Jahren kehrte der Endurozirkus zurück nach Serres und

wurde mit einer großartigen Strecke belohnt. Probleme bereitete

einzig die große Hitze. Bradley Freeman (Foto) zeigte erneut seine

Dominanz und gewann an beiden Tagen die EnduroGP-Wertung.

• Fotos: endurogp.org

MOTOCROSS ENDURO 57


ENDURO-WM: SERRES/GR

E2-Sieger nach langer Durststrecke: Christophe Charlier

Tag 1 - Freeman zeigt’s der Meute

Heiße Temperaturen machten Mensch und Maschine

das Leben schwer. Zu spüren bekam

das unter anderem auch Alex Salvini, der sich

am ersten Tag an der Schulter verletzte und

das Rennen nicht mehr fortsetzen konnte. Salvini

kämpfte mit Matteo Cavallo um den

3. Rang, bevor er ausfiel. Steve Holcombe hatte

seine Virusinfektion überwunden und führte

eineinhalb Runden vor seinem Konkurrenten

Bradley Freeman. Doch dann drehte Freeman

auf, überholte und gewann die GP-Wertung mit

39 Sekunden Vorsprung vor Holcombe. Matteo

Cavallo belegte Rang 3 und konnte sich über

sein erstes Podium im EnduroGP freuen. Sehenswert

war, wie er sich gegen die Angriffe

von Thomas Oldrati und Giacomo Redondi zur

Wehr setzte. Zugutekamen ihm hierbei aber

auch die Ausfälle Salvinis und Christophe

Charliers. Oldrati sicherte sich vor seinem

Landsmann Redondi den 4. Rang.

In der Klasse E1 war Bradley Freeman ebenfalls

unschlagbar. Zweiter wurde Matteo Cavallo vor

Thomas Oldrati. Davide Guarneri musste sich

mit dem 4. Platz zufriedengeben und Kirian Mirabet

wurde Fünfter.

Am spannendsten ging es in der E2 zu. Favorit

Alex Salvini hatte sich fest vorgenommen zu

siegen, ging dann aber wie bereits erwähnt zu

Boden und verletzte sich die Schulter. Somit

war der Kampf um den Klassensieg zwischen

Redondi, Loïc Larrieu und Christophe Charlier

eröffnet. Charlier setzte sich super in Szene

und übernahm die Führung. Im vorletzten Test

stürzte er und beschädigte sein Motorrad, das

letztlich auf der letzten Etappe nicht mehr mitspielte:

Ausfall! Somit ging der Sieg an Redondi

vor Larrieu und Benjamin Herrera. Konstant

präsentierte sich der einzige Deutsche im Feld,

Edward Hübner. Er belegte den 7. Platz.

Holcombe stand in der E3-Klasse auf dem

obersten Treppchen. Daniel McCanney, der an

einer Handverletzung laboriert, wurde Zweiter

vor Anthony Geslin.

In der Juniorenklasse ist Andrea Verona derzeit

das Maß der Dinge. Mit 47 Sekunden Vorsprung

siegte er vor den stark fightenden Enric

Francisco und Ronny Kytönen, der damit sein

erstes Podest bei den Junioren holte.

Tag 2 - Endlich: Charlier gewinnt E2

Auch der zweite Tag fand bei extrem heißen

Bedingungen statt. Im letzten Test kam dann

ein Sturm auf.

E2-Vortagessieger Giacomo Redondi hatte sich

für den zweiten Tag viel vorgenommen. Aber es

sollte anders kommen. Im ersten Test stürzte

er schwer und verletzte sich an den Rippen.

Dadurch verlor er mehr als 14 Minuten und

wurde Neunzehnter. Alex Salvini trat trotz

Schulterverletzung vom Vortag und großer

Schmerzen an und sicherte sich den bemerkenswerten

12. Platz in der Gesamtwertung.

Bei Edward Hübner lief es auch am zweiten Tag

zunächst rund. Bis zum letzten Extremtest belegte

er Rang 8. Als Regen einsetzte und sich

die Bedingungen verschärften, stürzte er von

einer Klippe und konnte das Rennen nicht fortsetzen.

Ebenfalls nicht gut lief es für Freeman. Wie am

ersten Tag konnte er sich von der Konkurrenz

absetzen, doch im letzten Test stürzte er

schwer und verletzte sich an der linken Schulter.

Trotz Handicap fuhr er weiter und konnte

Thomas Oldrati sowie Matteo Cavallo hinter

sich halten und die EnduroGP-Klasse gewinnen.

Auch Holcombe hatte am zweiten Tag so

seine Schwierigkeiten und wurde nur Siebter.

Somit sorgte Oldrati für die Überraschung des

Tages, indem er Zweiter hinter Freeman, aber

vor Cavallo wurde. Erneut stark in Szene setzte

sich der an der Hand verletzte Daniel McCanney

auf Rang 4 vor Christophe Charlier.

Die E1-Wertung gewann Freeman vor Oldrati

und Cavallo. Davide Guarneri und Kirian Mirabet

komplettierten die Topfünf.

In der E3 holte Daniel McCanney seinen zweiten

Saisonsieg vor Steve Holcombe und dem

konstanten Anthony Geslin.

Dramatisch und spannend ging es erneut in

der Kategorie E2 zu. Nach seinem Sturz betrieb

Giacomo Redondi mit Platz 8 Schadensbegrenzung.

Fighter Alex Salvini belegte Platz 5, nur

14 Sekunden hinter dem Chilenen Benjamin

Herrera. Den Sieg sicherte sich nach langer

Durststrecke Christophe Charlier vor Loïc Larrieu.

Bis zum vierten GP dauerte es, um Andrea Veronas

Siegesserie in der Juniorenklasse zu

stoppen. Überraschenderweise gelang dieses

Kunststück Roni Kytönen. Der Finne hatte bereits

vorher großes Potenzial bewiesen und

dieses setzte er in Griechenland gekonnt ein.

Aber er hatte kein leichtes Spiel. Enric Francisco

blieb ihm bis zur letzten Prüfung auf den

Fersen. Verona überholte in der letzten Runde

noch Antoine Magain und wurde Dritter. Ruy

Barbosa wurde wegen rücksichtslosem und

unsportlichem Verhalten disqualifiziert. Barbosa

hatte sich von Theo Espinasse behindert

gefühlt und seiner Wut darüber handgreiflich

Ausdruck verliehen.

58 MOTOCROSS ENDURO


Stimmen

Bradley Freeman: Tag 1 war nicht einfach. Nicht

nur wegen der Gluthitze, sondern auch, weil

ich wusste, das Steve Revanche nehmen wollte.

Aber ich schaffte es, mich genügend zu motivieren,

um zu siegen. Darüber bin ich sehr

glücklich. Am zweiten Tag bin ich gut gestartet

und konnte einen komfortablen Vorsprung herausfahren.

Doch dann wurde ich unkonzentriert,

stürzte und verletzte mich an der Schulter.

Ich hoffe, dass ich bis zum nächsten WM-

Lauf wieder fit bin.

Steve Holcombe (nach Tag 1): Ich bin ein wenig

frustriert, weil ich nicht gewonnen habe, aber

natürlich auch froh über meinen 2. Platz. Noch

vor einem Monat wusste ich nicht, ob ich heute

überhaupt starten würde.

Giacomo Redondi (nach Tag 1): Ein unerwarteter

Sieg und deshalb noch schöner. Salvini war

sehr stark und es tut mir wirklich leid, dass er

sich verletzt hat. Charlier fuhr eine unglaubliche

Zeit im Endurotest und ich dachte wirklich,

er würde gewinnen, doch dann fiel er aus. Dieser

Sport ist einfach unvorhersehbar. Jeder

kann einen schlechten Tag erwischen. Ich hoffe

aber, dass wir künftig verschont bleiben. Heute

genieße ich einfach meinen Sieg.

Christophe Charlier: Ich war nach dem ersten

Tag wirklich enttäuscht, aber das kann passieren.

Als ich nach meinem Sturz das Bike wieder

starten wollte, hörte ich ein komisches Geräusch.

Im Extremtest lief der Motor, doch im

letzten Test sprang er nicht mehr an. Heute

nach dem zweiten Tag bin ich überglücklich:

Ein Sieg, endlich! Mir unterliefen zwei Fehler,

die mich das oberste EnduroGP-Treppchen gekostet

haben, aber egal, ich habe die E2 gewonnen.

Thomas Oldrati (nach Tag 2): Ich bin mit dem

2. Platz sehr zufrieden. Ich fühlte mich gut und

war über meinen 4. Platz am ersten Tag etwas

enttäuscht, deshalb wollte ich heute unbedingt

auf dem Treppchen landen. Nach Freemans

Crash war ich so nahe am 1. Platz dran.

Daniel McCanney (nach Tag 2): Mit meinem

gestrigen Ergebnis war ich überhaupt nicht

glücklich, habe aber den Gedanken an einen

EnduroGP-Treppchenplatz hintenangestellt.

Ich wollte in der E3 bestmöglich abschneiden

und das hat geklappt, der 4. Platz im GP ist natürlich

ein Bonus, der hinzukommt.

Ronny Kytönen (nach Tag 2): Ich bin unbeschreiblich

glücklich und sehr stolz auf meinen

ersten Sieg, vor allem, weil es sehr schwer ist,

Verona zu schlagen. Zum Ende hin wurde der

Druck von Francisco nochmal heftig, aber mein

kleiner Vorsprung genügte. Mit diesem Sieg

kann ich jedem beweisen, dass ich genügend

Talent für die Enduro-WM habe.

Enduro-WM - 4. Lauf - Serres/GR - 14.-16.6.2019

• Ergebnisse:

EnduroGP - 1. Tag: 1. Bradley Freeman, GB, Beta; 2. Steve Holcombe,

GB, Beta; 3. Matteo Cavallo, I, Sherco; 4. Thomas Oldrati,

I, Honda; 5. Giacomo Redondi, I, Husqvarna; 6. Loïc Larrieu,

F, TM; 7. Davide Guarneri, I, Honda; 8. Benjamin Herrera,

RCH, Beta; 9. Daniel McCanney, GB, TM; 10. Eero Remes, FIN,

Yamaha.

Ferner: 16. Edward Hübner, D, KTM.

2. Tag: 1. Freeman; 2. Oldrati; 3. Cavallo; 4. D.McCanney;

5. Charlier; 6. Larrieu; 7. Holcombe; 8. Remes; 9. Guarneri;

10. Herrera.

E1 - 1. Tag: 1. Bradley Freeman, GB, Beta; 2. Matteo Cavallo, I,

Sherco; 3. Thomas Oldrati, I, Honda; 4. Davide Guarneri, I,

Honda; 5. Kirian Mirabet, E, Honda; 5. Patrik Markvart, CZ,

KTM.

2. Tag: 1. Freeman; 2. Oldrati; 3. Cavallo; 4. Guarneri; 5. Mirabet;

6. Markvart.

E2 - 1. Tag: 1. Giacomo Redondi, I, Husqvarna; 2. Loïc Larrieu, F,

TM; 3. Benjamin Herrera, RCH, Beta; 4. Eero Remes, FIN, Yamaha;

5. Hugo Blanjoue, F, KTM; 6. Joe Wootton, I/GB, Husqvarna;

7. Edward Hübner, D, KTM; 8. Davide Soreca, I, Honda.

2. Tag: 1. Christophe Charlier, F, Honda; 2. Larrieu; 3. Remes;

4. Herrera; 5. Alex Salvini, I, Honda; 6. Blanjoue; 7. Soreca;

8. Redondi.

E3 - 1. Tag: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Daniel McCanney,

GB, TM; 3. Anthony Geslin, F, Beta; 4. David Abgrall, F, Beta;

5. Vasilios Siafarikas, GR, Honda.

2. Tag: 1. D.McCanney; 2. Holcombe; 3. Geslin; 4. Abgrall.

EJ - 1. Tag: 1. Andrea Verona, I, TM; 2. Enric Francisco, E, KTM;

3. Roni Kytönen, FIN, Husqvarna; 4. Ruy Barbosa, RCH,

Husqvarna; 5. Theophile Espinasse, F, Sherco; 6. Antoine Magain,

B, KTM; 7. Jack Edmondson, GB, Sherco; 8. Léo Le Quéré,

F, Sherco; 9. Till de Clercq, F, Husqvarna; 10. Krystof Kouble,

CZ, KTM.

2. Tag: 1. Kytönen; 2. Francisco; 3. Verona; 4. Magain; 5. Espinasse;

6. Kouble; 7. Edmondson; 8. Marc Sans, E, KTM; 9. de

Clercq; 10. Emanuele Facchetti, I, GasGas.

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ENDURO-WM: ROVETTA/I

60 MOTOCROSS ENDURO


Schmerzhafte

Erfahrungen

Gehandicapt durch seinen Schlüsselbeinbruch, den er sich in Griechenland

zugezogen hatte, trat Bradley Freeman beim GP in Rovetta

an und betrieb Schadensbegrenzung. Mit ebenfalls noch nicht

verheilter Schulterverletzung war Lokalheld Alex Salvini (Foto) am

Start und gewann am zweiten Tag endlich sowohl die EnduroGPals

auch E2-Wertung. Heftige Stürme am ersten Tag und heiße Temperaturen

am zweiten forderten Mensch und Maschine beim legendären

„Valli Bergamasche“ alles ab. • Fotos: endurogp.org

MOTOCROSS ENDURO 61


ENDURO-WM: ROVETTA/I

Stimmen

Daniel McCanney (nach Tag 1): Ich bin sprachlos.

Dieser erste EnduroGP-Sieg bedeutet mir

unglaublich viel. Der Tag begann mies. Ich hatte

Probleme im ersten Test, aber danach kam

ich trotz des vielen Regens gut mit der Strecke

zurecht.

• Foto: hondaproracing.com

Matteo Cavallo holte zum ersten Mal in seiner Karriere den Tagessieg in der E1

Tag 1 - Stürmische Bedingungen

Stürmisch in vielerlei Hinsicht ging es beim legendären

„Valli Bergamasche“ zu. Den ganzen

Samstag über zogen heftige Stürme, viel Regen

und einige Gewitter durch das Gebiet um

Rovetta. Die Strecke, die für ihre Härte und Unberechenbarkeit

bekannt ist, war dadurch für

die Teilnehmer noch schwieriger zu bewältigen.

Die Poleposition besetzten im Laufe des Tages

Matteo Cavallo, Thomas Oldrati, Steve Holcombe

und Daniel McCanney. Den Sieg in der GP-

Klasse sicherte sich schließlich der Brite

McCanney. Zu Beginn des Tages lag der Juniorenweltmeister

von 2018 Cavallo vorne, gefolgt

von Oldrati und Holcombe. Die vier Protagonisten

lieferten sich über drei Runden einen fantastischen

Kampf. Cavallo, Oldrati und Holcombe

führten abwechselnd, bis McCanney

vorstieß und mit einem Vorsprung von sechs

Tausendstelsekunden gewann. Holcombe wurde

Zweiter vor Cavallo, Oldrati und Loïc Larrieu.

Unter großen Schmerzen belegte Brad

Freeman den unglaublichen 7. Rang hinter

Christophe Charlier, aber vor Benjamin Herrera

und dem ebenfalls verletzten Alex Salvini. Antoine

Basset machte die Top Ten voll.

In der E1-Klasse sicherte sich Matteo Cavallo

seinen ersten Sieg in der Seniorenklasse und

wurde von seinen Fans dementsprechend gefeiert.

Zweiter wurde Thomas Oldrati. Eine beachtliche

Leistung vollbrachte der gehandicapte

Bradley Freeman, der Rang 3 belegte.

Loïc Larrieu setzte sich in der E2 durch und

konnte einen wichtigen Sieg vor Christophe

Charlier und Benjamin Herrera erringen. Der

verletzte Alex Salvini war gestürzt, konnte aber

noch den 4. Platz belegen.

Daniel McCanney war der Mann des Tages in

der E3 und verwies Steve Holcombe und David

Abgrall auf die Plätze.

Bei den Junioren holte sich Andrea Verona seinen

achten Sieg. Weder Wetter noch Streckenbedingungen

konnten ihn bremsen. Verona gewann

mit mehr als einer Minute Vorsprung vor

Theo Espinasse und Jack Edmondson.

Die Youth-Klasse ging an Matteo Pavoni. Der

wiedergenesene Hamish McDonald feierte mit

dem 2. Platz ein gelungenes Comeback. Claudio

Spanu setzte alles auf eine Karte und wurde

Dritter.

Tag 2 - Salvini besiegt den Schmerz

und die Konkurrenz

An Tag 2 strahlten die Sonne und Alex Salvini

um die Wette. Salvini ignorierte den Schmerz,

den seine ausgekugelte Schulter verursachte,

so gut, dass er letztlich unter dem Jubel seiner

Fans auf dem obersten Treppchen in der Gesamtwertung

landete. Dieser emotionale Moment

nach dem Eintreffen im Ziel wird vielen

der Anwesenden noch lange in Erinnerung

bleiben. Salvini beendete das Rennen mit

42 Sekunden Vorsprung vor Larrieu. Eine der

beeindruckendsten Leistungen an diesem Tag

zeigte Antoine Basset, wodurch er mit dem

3. Rang belohnt wurde. Steve Holcombe lag

nach dem Start in Führung, fiel aber bis Rennende

auf Position 4 zurück. Eine gute Leistung

für den noch immer von einem Virus geschwächten

Briten. Der Gesamtsieger vom ersten

Tag Daniel McCanney durchlebte am zweiten

Tag ein Wechselbad der Gefühle. Im ersten

Test kollidierte er mit einem Felsen und die

Kette löste sich vom Bike. Bis er wieder einsatzbereit

war, hatte er über eine Minute verloren

und war auf den 21. Platz zurückgefallen.

Um diesen Rückstand wieder aufzuholen, setzte

er all sein Können ein und wurde schließlich

noch Fünfter. Schmerzgeplagt absolvierte der

GP-Führende Brad Freeman seine Runden und

betrieb mit Platz 10 Schadensbegrenzung. Am

Dienstag nach dem Rennen wurde er an seinem

gebrochenen Schlüsselbein operiert.

Der Sieg in der E1 ging an den Italiener Thomas

Oldrati. Rudy Moroni und Brad Freeman komplettierten

das Treppchen.

Held des Tages nicht nur für die italienischen

Fans war Alex Salvini, der einen fantastischen

Sieg einfuhr und damit die Führung im E2-Klassement

holte. Loïc Larrieu und Antoine Basset

wurden Zweiter und Dritter.

Steve Holcombe dominierte die E3 vor Daniel

McCanney und Anthony Geslin.

Grund zum Jubeln hatte Andrea Verona, der

sich in Italien vorzeitig den Junioren-Titel sichern

konnte. Er gab Theo Espinasse und Enric

Francisco das Nachsehen.

Claudio Spanu feierte seinen ersten Sieg in der

Youth-Klasse und ließ Matteo Pavoni und Manolo

Morettini hinter sich.

Alex Salvini (nach Tag 2): Letzte Nacht hatte ich

so starke Schmerzen, dass ich nicht wusste,

wie ich den heutigen Tag überstehen soll. An

einen Treppchenplatz war überhaupt nicht zu

denken. Vielen Dank an die Fans, die mir die

Motivation und Stärke für den Sieg gegeben

haben.

Steve Holcombe: Auf dem Podest zu stehen, ist

das Größte für mich. Es ist unglaublich, dass

ich trotz meines Virus an beiden Tagen mithalten,

am zweiten Tag sogar siegen konnte. Es

besteht immer noch die Möglichkeit, den Titel

zu gewinnen. Jetzt brauche ich aber erstmal eine

Pause, damit sich mein Körper von dieser

Virus-Infektion erholen kann.

Matteo Cavallo (nach Tag 1): Was für ein Tag.

Ich bin noch nie unter solchen Bedingungen in

Italien gefahren. Ich freue mich total über meinen

ersten Sieg in der E1 und dass ich in der

EGP so gut mithalten konnte. Jetzt, wo ich vom

Erfolg gekostet habe, will ich noch mehr. Momentan

merke ich die Anstrengung. Ich werde

früh schlafen gehen, um morgen wieder angreifen

zu können.

• Foto: Beta Boano

Brad Freeman: Mir geht’s echt mies. Diese

Schmerzen! Meine Kondition wurde am ersten

Tag von Runde zu Runde schlechter. Ich verlasse

Italien mit der Gold-Plate und das ist das

Einzige, was zählt. Ich habe jeden Kilometer,

der mich vom Rennende trennte, gezählt. Mein

Schlüsselbein ist durchgebrochen und die

Schmerzen sind unbeschreiblich. Jetzt lasse ich

mich operieren und setze alles daran, die Saison

in Topform zu beenden.

62 MOTOCROSS ENDURO


Loïc Larrieu: Ich komme aus dem Süden und

bin nicht an solche Rennbedingungen wie am

ersten Tag gewöhnt. Der Tag war schwierig, der

Rennanfang nicht gut, umso glücklicher bin

ich, letztlich doch noch die E2 gewonnen zu haben.

Der zweite Tag spiegelt meine diesjährige

Rennsituation wider. Ich kämpfte und wurde

mit dem 2. Platz belohnt. Das war gut für meine

Moral.

Andrea Verona: In den letzten Runden habe ich

erst realisiert, dass ich Weltmeister bin. Vielen

Dank an mein Team und meine Familie für alles,

was sie für mich getan haben. Dieser Titel

ist erst der Anfang. Mein Ziel ist, dass meine

Generation italienischer Fahrer die besten der

Welt und aller Klassen werden.

Enduro-WM - 5. Lauf - Rovetta/I - 21.-23.6.2019

• Ergebnisse:

EnduroGP - 1. Tag: 1. Daniel McCanney, GB, TM; 2. Steve Holcombe,

GB, Beta; 3. Matteo Cavallo, I, Sherco; 4. Thomas Oldrati,

I, Honda; 5. Loïc Larrieu, F, TM; 6. Christophe Charlier, F,

Honda; 7. Bradley Freeman, GB, Beta; 8. Benjamin Herrera,

RCH, Beta; 9. Alex Salvini, I, Honda; 10. Antoine Basset, F,

Husqvarna.

2. Tag: 1. Salvini; 2. Larrieu; 3. Basset; 4. Holcombe;

5. D.McCanney; 6. Charlier; 7. Oldrati; 8. Herrera; 9. Rudy Moroni,

I, KTM; 10. Freeman.

E1 - 1. Tag: 1. Matteo Cavallo, I, Sherco; 2. Thomas Oldrati, I,

Honda; 3. Bradley Freeman, GB, Beta; 4. Kirian Mirabet, E,

Honda; 5. Rudy Moroni, I, KTM; 6. Gianluca Martini, I, Beta;

7. Niccolo Scarpelli, I, KTM; 8. Nicolo Mori, I, Beta; 9. Michele

Musso, I, KTM; 10. Nicola Recchia, I, Honda.

2. Tag: 1. Oldrati; 2. Moroni; 3. Freeman; 4. Mirabet; 5. Martini;

6. Tomasso Montanari, I, KTM; 7. Markvart; 8. Recchia.

E2 - 1. Tag: 1. Loïc Larrieu, F, TM; 2. Christophe Charlier, F, Honda;

3. Benjamin Herrera, RCH, Beta; 4. Alex Salvini, I, Honda;

5. Antoine Basset, F, Husqvarna; 6. Antoine Meo, F, Honda;

7. Hugo Blanjoue, F, KTM; 8. Joe Wootton, I/GB, Husqvarna;

9. Eemil Pohjola, FIN, TM; 10. Davide Soreca, I, Honda.

2. Tag: 1. Salvini; 2. Larrieu; 3. Basset; 4. Charlier; 5. Herrera;

6. Soreca; 7. Remes; 8. Wootton; 9. Pohjola; 10. Jacopo Cerutti,

I, Husqvarna.

Ferner: 12. Christian Brockel, D, KTM.

E3 - 1. Tag: 1. Daniel McCanney, GB, TM; 2. Steve Holcombe,

GB, Beta; 3. David Abgrall, F, Beta; 4. Anthony Geslin, F, Beta;

5. Deny Philippaerts, I, Beta; 6. Alexander Snow, GB, GasGas;

7. Luca Marcotulli, I, GasGas.

2. Tag: 1. Holcombe; 2. D.McCanney; 3. Geslin; 4. Abgrall;

5. Manuel Monni, I, Beta; 6. Philippaerts; 7. Snow; 8. Alessandro

Battig, I, GasGas; 9. Marcotulli.

EJ - 1. Tag: 1. Andrea Verona, I, TM; 2. Theophile Espinasse, F,

Sherco; 3. Jack Edmondson, GB, Sherco; 4. Ruy Barbosa, RCH,

Husqvarna; 5. Roni Kytönen, FIN, Husqvarna; 6. Antoine Magain,

B, KTM; 7. Emanuele Facchetti, I, GasGas; 8. Thibaut Passet,

F, Sherco; 9. Mirko Spandre, I, KTM; 10. Marc Sans, E,

Husqvarna.

Ferner: 23. Yanik Spachmüller, D, KTM.

Loïc Larrieu gewann am ersten Tag die E1-Klasse

2. Tag: 1. Verona; 2. Espinasse; 3. Francisco; 4. Barbosa; 5. Edmondson;

6. Magain; 7. Kytönen; 8. Léo Le Quéré, F, Sherco;

9. Facchetti; 10. Spandre.

Ferner: 20. Spachmüller.

EY - 1. Tag: 1. Matteo Pavoni, I, Beta; 2. Hamish McDonald, NZ,

Sherco; 3. Claudio Spanu, I, Husqvarna; 4. Nathan Bererd, F,

Husqvarna; 5. Hugo Svärd, FIN, Yamaha; 6. Manolo Morettini,

I, KTM; 7. Marcus Adielsson, S, Yamaha; 8. Simone Cristini, I,

KTM; 9. Killian Irigoyen, F, Husqvarna; 10. Tomas Clemente, P,

KTM.

Ferner: 15. Karl Weigelt, D, Sherco.

2. Tag: 1. Spanu; 2. Pavoni; 3. Morettini; 4. Daniel Mundell, GB,

Sherco; 5. Svärd; 6. Adielsson; 7. Sergio Navarro, E, Husqvarna;

8. Cristini; 9. Irigoyen; 10. Clemente.

MOTOCROSS ENDURO 63


TECHNIK-TIPPS

64 MOTOCROSS ENDURO


Mach’ dein bike fit

Ein erster Schritt zur Vorbereitung eures Motorrades auf

die neue Saison, speziell nach einer längeren Standzeit,

sind die Räder. Denn auf kaum ein anderes Bauteil hat der

Zahn der Zeit einen so direkten Einfluss wie auf diese.

Wenn hier beim Abstellen nach der letzten Fahrt noch alles

in bester Ordnung war, heißt das noch lange nicht,

dass dem einige Wochen oder Monate später immer noch

so ist.

RÄDER

1. Hauptsächlich ist es der Luftdruck, der sich klammheimlich verabschiedet.

Diesen zu kontrollieren, ist keine große Sache. Einfach die

Ventilkappe abschrauben und mit einem Luftdruckprüfer den aktuell vorliegenden

Wert abrufen.

2. Sollte der Luftdruck unter dem gewünschten oder dem zuletzt gefahrenen

Wert liegen, ist dies nicht zwangsläufig Grund zur Sorge. Mit der

Zeit findet schlicht und ergreifend ein Ausgleich mit der Umgebungsluft

via Diffusion statt. Bevor man den Druck korrigiert, empfiehlt es sich,

den festen Sitz des Ventileinsatzes zu kontrollieren. So lässt sich ausschließen,

dass die Luft aufgrund eines losen Einsatzes entweichen

konnte.

MOTOCROSS ENDURO 65


TECHNIK-TIPPS

3. Zum Ein- und Ausschrauben des Ventileinsatzes gibt es spezielle

Werkzeuge in den unterschiedlichsten Formen.

4. Mit der Füllarmatur, einer

Druckluftanlage oder

einer Luftpumpe lässt

sich leicht der gewünschte

Luftdruck herstellen.

Es empfiehlt sich, diesen

anschließend nochmals

mit dem Luftdruckprüfer

exakt zu justieren.

8. Einer starken Belastung sind während des Betriebes die Anbauteile

der Räder ausgesetzt. Vor allem das Kettenrad. Zwar lösen sich dessen

Schrauben nicht im Stand von selbst, ist man sich jedoch nicht sicher, ob

man sie nach der letzten Fahrt schon kontrolliert hat, sollte man das auf

jeden Fall vor dem nächsten Einsatz tun. Eine oder mehrere lose Kettenradschrauben

können schnell zu großen Schäden und schweren Stürzen

führen.

5. Solltet ihr bei der Arbeit

am Ventil feststellen,

dass dieses schief

steht, kann, je nachdem

in welche Richtung, eine

Korrektur erforderlich

sein. Wie das am einfachsten

funktioniert, erfahrt

ihr in einem der

nächsten Teile dieser Serie.

9. Definitiv von Zeit zu Zeit durch die Belastung lösen sich die Speichen

eurer Räder. Eine einfache „Klangkontrolle“, beispielsweise durch Klopfen

mit einem Schraubendreher, gibt Aufschluss über deren Zustand.

Tanzen einzelne Speichen akustisch dumpf aus der Reihe, müssen diese

nachgezogen werden.

6. Um zu verhindern, dass sich der Reifen samt Schlauch auf der Felge

dreht und das Ventil abreißt, sind in der Regel ein bis zwei Reifenhalter

pro Rad verbaut. Deren Muttern sollten regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls

nachgezogen werden.

7. Einer starken Belastung

sind während des Betriebes die

Anbauteile der Räder ausgesetzt.

Vor allem das Kettenrad.

Zwar lösen sich dessen Schrauben

nicht im Stand von selbst,

ist man sich jedoch nicht sicher,

ob man sie nach der letzten

Fahrt schon kontrolliert hat,

sollte man das auf jeden Fall

vor dem nächsten Einsatz tun.

Eine oder mehrere lose Kettenradschrauben

können schnell

zu großen Schäden und schweren

Stürzen führen.

10. Die Verbindung der Räder mit dem restlichen Motorrad stellen deren

Achsen dar. Und da selbst das allerbeste Rad in perfektem Zustand

nur dann optimal arbeiten kann, wenn es korrekt verbaut ist, muss das

Anzugsdrehmoment der Achsen stimmen. • Text u. Fotos: Uwe Laurisch

66 MOTOCROSS ENDURO


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kolumne

Müller/Hofmeier

Ein Traum wird wahr

Nach der erfolgreichen Qualifikation im tschechischen Kramolin stand als

nächstes der GP in Plomion (Frankreich) auf dem Programm. Neben uns

nahmen noch drei weitere deutsche Teams den Weg nach Frankreich auf

sich. Die Hartbodenstrecke lag uns auf Anhieb recht gut und wir konnten

uns schnell an die großen Sprünge wagen. Lediglich für den großen Stepdown

hatten wir nicht genügend Eier in der Hose.

Im Qualirace wurden wir in der zweiten Kurve so stark abgedrängt, dass

wir uns vom vorletzten Platz nach vorne arbeiten mussten. Runde für Runde

kämpften wir uns Platz für Platz nach vorne. Schlussendlich schafften

wir es, bis auf Platz 11 vorzudringen und somit waren wir erneut direkt für

die Wertungsläufe am Sonntag qualifiziert. Mit dem Umweg über das Last

Chance Qualifying schafften es Joachim Reimann und Adrian Peter ebenfalls,

sich für den Sonntag zu qualifizieren. Somit konnten alle angereisten

deutschen Teams am Sonntag um WM-Punkte fahren.

Am Samstagabend war dann erstmal Reifen wechseln angesagt. Tobias

Blank hatte uns schon im Voraus gesagt, dass wir so viele Reifen mitnehmen

sollen wie möglich, womit er recht behielt. Allein am Samstag hatten

wir zwei Vorderreifen und drei Hinterreifen runtergehobelt.

Am Sonntag wurde es dann richtig warm, sodass ich zum ersten Mal mit

einem Trinkrucksack an den Start ging. Im ersten Lauf brauchten wir einige

Zeit, um langsamere Teams zu passieren, sodass wir lange Zeit nicht

unser volles Tempo fahren konnten. Schlussendlich schafften wir es dennoch,

Platz 22 einzufahren. Im zweiten Lauf konnten wir uns dann super

nach vorne kämpfen und mit Rang 18 unsere ersten WM-Punkte einfahren.

Damit ist ein Traum in Erfüllung gegangen.

In der Tageswertung belegten wir Rang 22. Joachim Reimann schaffte es

auf Platz 20. Adrian Peter holte ganze 10 WM-Punkte und sicherte sich so-

mit Tagesrang 17. Bester Deutscher wurde Tobias Blank mit seinem italienischen

Beifahrer Lemuel Ravera auf dem 14. Gesamtrang.

Nach diesem Wochenende mussten wir erstmal unsere Reifenbestände

auffüllen. An dieser Stelle möchten wir uns bei Eugen Renner von Reifenservice

Renner bedanken, der uns weitestgehend mit neuen Pneus versorgt.

Als nächstes standen zwei rennfreie Wochenenden ins Haus. In dieser Zeit

wurde ordentlich am Fahrzeug gearbeitet. Da wir immer wieder Probleme

mit den Motoren hatten, machte sich unser Mechaniker Christian viele Gedanken.

Das ZM29-Zabel-Aggregat liefert für unsere Verhältnisse mehr

als genügend Leistung und hat den Nachteil, dass aufgrund des dünnen

Auslassstegs die Kolbenringe schnell flach laufen und wenn man nicht alle

paar Stunden die Kolbenringe wechselt, läuft man schnell Gefahr, dass

die Nikasil-Beschichtung in Mitleidenschaft gezogen wird. Auf Christians

Idee hin machten sich sein Kollege Thomas und dessen Vater Helmut

Schwarz an unserem Zylinder zu schaffen. Beide sind in der Traktor-Pulling-Szene

als Fahrer bekannt und betreiben eine kleine Motoreninstandsetzung.

Ihr Ziel war es, den Original-Zylinder auszuspindeln und anschließend

mit einer Graugussbüchse zu versehen. Gesagt, getan. In

mühevoller Handarbeit wurden die Kanäle in die Buchse gefräst und geschliffen.

Der Zylinder hat jetzt nach wie vor 700 ccm und einen etwa doppelt

so breiten Auslasssteg als das Original.

Am Dienstag vor dem DM-Lauf in Schopfheim war es dann soweit. Der Zylinder

war montiert und bereit für eine Testfahrt. Nachdem der Motor zunächst

etwas wärmer wurde als üblich, hatte sich alles eingependelt und

der Motor schien ordentlich zu laufen. Mit einem sicheren Gefühl entschlossen

wir uns, den DM-Lauf in Schopfheim mit diesem Motor zu be-

68 MOTOCROSS ENDURO


Pirmin und Heiko mit Thomas Schwarz

• Foto: Peter Veit

streiten. Wie sich herausstellte, war das keine schlechte Entscheidung.

Der Motor hielt das ganze Wochenende ohne Probleme durch. Nachdem

Heiko herausgefunden hatte, dass der Motor nicht mehr so drehfreudig ist

und er tendenziell früher schalten muss, konnte er den Speed noch steigern.

Im ersten Lauf kamen wir beim Start nicht gut weg und auf der

schmalen Strecke fiel uns das Überholen schwer. Da das gesamte Feld außergewöhnlich

eng zusammen war, konnten wir lediglich bis auf Platz 13

vorfahren. Im zweiten Lauf hatten wir dann einen super Start und konnten

uns bis kurz vor Ende auf Platz 4 halten. Dann liefen wir jedoch auf die

drittplatzierten Hofmann/Dörig aus der Schweiz auf. Da wir die beiden

nicht direkt passieren konnten, kamen von hinten Heinzer/Betschart und

Janecke/Bothur angeflogen. Das Geschehen entwickelte sich zu einem

kleinen Vierkampf, bei dem wir leider den Kürzeren zogen. Schlussendlich

mussten wir uns mit Platz 6 zufriedengeben. Nichtsdestotrotz war es ein

Superlauf.

Nachdem der Motor das Wochenende gut funktioniert hatte, wollten wir

ihn auch in Jauer beim nächsten DM-Lauf fahren. Gesagt, getan. Unter extrem

heißen Bedingungen fand das Rennen in Jauer östlich von Dresden

statt. Bei knappen 40°C sollte es ein hartes Wochenende werden. Die Strecke

war uns beiden nicht bekannt und wir mussten uns erstmal an die vielen

Sprünge herantasten. Da passierte uns im freien Training schon ein

Fehler. Bei einem Bergab-Table gingen wir mit etwas viel Speed in die Luft

und landeten schon fast im Flat. Wer schon mal im Seitenwagen zu weit gesprungen

ist, der weiß, was auf einen zukommt. Der Federweg entspricht

nicht dem eines Solomotorrades und es ist auch keine Sitzbank da, die einen

abfängt. So kam es, dass ich einen heftigen Schlag in den Nacken bekam.

Im Zeittraining machte sich das noch nicht so bemerkbar, da wir aufgrund

der Hitze nur wenige Runden für eine schnelle Zeit fuhren. Im Rennen jedoch

zeigte sich, dass der Nacken weitaus größere Probleme bereitete als

angenommen. Nach etwa 15 Minuten konnte ich meinen Kopf nicht mehr

oben halten. Bei jeder Landung und jedem Bremsmanöver fiel es mir

schwerer, den Kopf oben zu halten. Als es anfing gefährlich zu werden,

mussten wir das Gas rausnehmen und den ersten Lauf auf Rang 11 beenden.

Zwischen den Läufen versuchte die Frau von Robert Pietzer, einem Mitstreiter

in der DM und Pokalsieger von 2017, meinen Nacken mit Kinesio-

Tape zu stabilisieren. An solchen Gesten zeigt sich doch immer wieder, wie

familiär und hilfsbereit es in der Seitenwagenszene zugeht.

Den zweiten Lauf starteten wir in der Hoffnung, ein paar Punkte mitzunehmen.

Nach drei Runden konnte ich den Kopf nicht mehr oben halten und

wir mussten das Rennen abbrechen. Nach wie vor können wir uns auf Platz

9 in der DM halten.

Jetzt gilt es erstmal sich zu regenerieren, um beim nächsten WM-Lauf in

Straßbessenbach wieder voll angreifen zu können.

Sportliche Grüße

Heiko und Pirmin

MOTOCROSS ENDURO 69


kolumne Marcel Teucher

back on Track

• Foto: Denis Günther

Hallo, meine Lieben,

wie in der letzten Ausgabe berichtet, bin ich zurück auf dem Bike. Das Training geht ganz gut voran und somit stand ich nach exakt 88 Tagen Verletzungspause

beim Knorpelschänkenenduro am Start.

Ohne große Ambitionen ging ich das Rennen an. Denn wirklich fit war ich noch nicht, vor allem das Training auf dem Motorrad fehlt mir immer noch sehr.

Ich konnte auch erstmals mit meiner neuen Grenzgänger-Gear sowie neuem Dekor ausrücken.

Das Knorpelschänkenenduro ist ein schönes Rennen in einem kleinen Gelände, wo fast alles geboten wird. Erstmals gab es für

uns Expertfahrer einen kleinen Prolog auf einer kurzen Waldprüfung, wo ich den 13. Platz belegen konnte. Aus dem Kalten, nach

so langer Zeit, richtig schnell zu fahren, bereitete mir etwas Schwierigkeiten. Aber kleiner Wermutstropfen: Die Zeiten waren so

eng, dass ich mit nur einer Sekunde schneller gleich auf Platz 7 gelandet wäre.

Zum Rennen: Gleich in der ersten Runde hatte ich leider ein technisches Problem. Mein Betreuer Moritz rannte zum Sprinter, um

das Problem in der nächsten Runde lösen zu können. Da das Rennen aber nur zum Test geplant war, blieb ich cool und rollte gemütlich

weiter, bis wir das Problem schlussendlich behoben hatten. Dennoch hatte ich über die zwei Stunden Renndistanz durchweg

einen Puls im „roten Bereich“. Es war körperlich ein wirklich sehr schweres Rennen, was definitiv dem Wetter geschuldet war.

Am Ende belegte ich Platz 13 in einem starken Feld, was allerdings zweitrangig war. Was jetzt zählt, ist, bis zum nächsten Lauf der

HardEnduroSeries Germany wieder komplett fit zu werden und ohne Schmerzen fahren zu können.

Eigentlich wollte ich auch noch bei weiteren Extremenduroläufen an den Start gehen. Doch aus aktueller Sicht, macht ein Start bei

Marcel

den RedBull Romaniacs noch keinen richtigen Sinn.

#fullforceforward euer

70 MOTOCROSS ENDURO


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SUPERMOTO-DM: SCHAAFHEIM

Packende Momente

72 MOTOCROSS ENDURO


Christopher Robert, Klasse S2

Überwiegend gutes Wetter erwartete die Zuschauer am Rennwochenende in Schaafheim.

Viele waren gekommen, um die spannenden Rennen der Supermoto IDM auf dem

Odenwaldring zu erleben. Und genau das wurde auch geboten: spannende Rennen und

Motorradsport vom Feinsten.

Andreas Buschberger führt jetzt die Klasse S1 an

Vor allem bei den beiden Rennen der Spitzenklasse

S1. Beide wurden vom amtierenden

Deutschen Meister Marc-Reiner Schmidt dominiert,

dicht gefolgt von Andreas Buschberger.

Durch seine Platzierung auf dem 2. Platz in beiden

Läufen überholt Buschberger Jan Deitenbach

an der Spitze der Meisterschaftstabelle

und belegt somit momentan Platz 1. Besonders

packende Momente gab es im zweiten Lauf der

S1 zu sehen. Max Banholzer musste seinen

3. Platz mehrere Runden gegen seinen Bruder

Peter Banholzer und Konkurrent Jan Deitenbach

verteidigen. Diese hingen ihm mehrere

Runden lang am Hinterreifen, doch Max Banholzer

schaffte es, seine Position zu verteidigen

und landete somit auf dem Podium.

Auch in der Klasse S2 gab es eine Überraschung,

denn Favorit Christopher Robert fiel in

der ersten Runde aufgrund eines Defekts auf

Platz 6 zurück. Diese Chance nutzten seine

Konkurrenten und lieferten sich einen spannenden

Kampf um den 1. Platz, den Hendrik

Fröhlich sich letztendlich sichern konnte. Im

zweiten Lauf schaffte es Robert dann erneut

auf Rang 1, dicht gefolgt von Robin Schwarz

und Alexander Latyshev.

In der Klasse S3 holte sich Frank Ensenauer im

Zeittraining die Poleposition. Diese verteidigte

er in beiden Läufen und ging jeweils als Sieger

von der Strecke. Im zweiten Rennen machte es

ihm Lucas Geitner jedoch nicht leicht. In den

letzten Runden war er stets direkt hinter Ensenauer.

Er schaffte es jedoch nicht rechtzeitig,

Ensenauer noch zu überholen und belegte den

2. Platz.

Bei den Rennen der Klasse S4 West schaffte es

Dominik Mai beide Male seine Poleposition bis

ins Ziel zu verteidigen. Diese Position hatte er

sich beim Zeittraining gegen Marvin Witter hart

erkämpft. Die beiden lieferten sich über die

komplette Trainingszeit ein spannendes Kopfan-Kopf-Rennen.

Alexander Muck schaffte es, beide Läufe der S5

zu gewinnen. Im ersten Lauf fuhr er vor seinem

Konkurrenten Steve Winter durchs Ziel.

Die beiden Läufe der Klasse Ü40 konnte der

Saarländer Steffen Jung für sich entscheiden.

In beiden Rennen schaffte er es, die Spitzenposition

von Start bis Ziel zu halten. Auch Gunnar

Harsing durfte zweimal aufs Podium. Im

ersten Lauf belegte er den 2. Platz, im zweiten

Lauf musste er Rang 2 an Eike Moes abgeben

und belegte somit den 3. Platz.

In den Klassen Junioren und Rookies gingen

insgesamt zehn Fahrer an den Start, was den

Zuschauern ein abwechslungsreiches Fahrerfeld

bei den Kleinsten zeigte. Bei den Junioren

lieferten sich Leon Heimann und der Russe

Ivan Mosin zweimal ein spannendes Kopf-an-

Kopf-Rennen. Den ersten Lauf konnte Mosin

für sich entscheiden, im zweiten hingegen

musste er Heimann den Sieg überlassen. Beide

Läufe der Rookies konnte Lasse Welsch für

sich entscheiden.

Auch für eine Stuntshow war gesorgt. Stuntfahrer

„Kenny Stuntriding“ zog unter dem Applaus

der Zuschauer Wheelies und Burnouts

über die Strecke. Als er seine Vorführung beendet

hatte, forderten die Zuschauer eine Zugabe,

die seinen Hinterreifen mächtig zum Qualmen

brachte. Er hinterließ auf jeden Fall einen

bleibenden Eindruck bei den zahlreichen Rennsportfreunden.

• Text: Tobias Platz; Fotos: Jens Zimmermann

Alle weiteren Informationen zu den anstehenden

und vergangenen Veranstaltungen sowie

die kompletten Ergebnisse findet ihr auf supermotoidm.de

oder in den sozialen Medien unter

supermotoidm_official.

MOTOCROSS ENDURO 73


WARENKORB: WE MUST HAVE IT

Ready to race – wie ktm

europäischer Marktführer wurde

296 WM-Titel, 18 Siege in Folge bei der Rallye Dakar, 45 Enduro-Weltmeistertitel

– Meilensteine der KTM-Geschichte erstmals als Buch erschienen

Mattighofen im oberösterreichischen Innviertel ist Heimat von Europas

größtem Motorradhersteller, der KTM AG. Das hat einen guten Grund,

sagt Stefan Pierer, Vorstandsvorsitzender der KTM AG, der das Unternehmen

1992 als Sanierungsfall übernommen hatte: „Hier in Mattighofen

werden seit bald 70 Jahren Motorräder gebaut. Hier ist so viel Wissen und

Erfahrung versammelt, das finden Sie in keiner Datenbank der Welt. Die

Bindung der Menschen zur Marke ist so eng wie nirgendwo anders.“ Darin

begründet sich auch der rennsportliche Erfolg von KTM.

Bis heute insgesamt 296 WM-Titel, 18 Siege in Folge bei der Rallye Dakar,

45 Enduro-Weltmeistertitel, 39 Motocross-Weltmeistertitel und 18 Hersteller-Siege

beim Erzbergrodeo, dem bedeutendsten Enduro-Wettbewerb

weltweit. Ebenso die 170.000 gebauten Einheiten im letzten Jahr,

welche KTM bis 2022 auf 400.000 Einheiten steigern möchte. Vom Mini-

E-Crosser bis hin zur 1290 Super Duke Adventure.

Die ungewöhnliche und überaus erfolgreiche Unternehmensgeschichte

ist nun anlässlich der Eröffnung des KTM-Museums in Mattighofen erstmals

in einem Buch erschienen. Auf 308 Seiten entstand unter der Krea-

tiv-Direktion von Michael Köckritz, Inhaber von ramp.space und ramp.studio

in Reutlingen, „KTM, READY TO RACE“. Schon das Cover im

metallischen Orange mit schlichter Logoprägung lädt den Leser zu einer

bildgeprägten und inhaltlich

tiefgreifenden Welt in Orange

ein. Mit einem Rückblick herausragender

KTM-Milestones,

über die zahlreichen Rennerfolge,

von den vierrädrigen

X-BOWs bis in das Elektrozeitalter.

Mit vielen Interviewpartnern

und erstmals veröffentlichten

Bildern zum Projekt

„KTM Flat-Track“. Und da Motorradfahren

auch immer ein sinnliches

wie auch haptisches Erlebnis

ist, wurden im Innenteil

die vier Terrains – Matsch,

Sand, Steine und Asphalt, auf denen KTM seit Jahren rennsportlich erfolgreich

ist, mit verschiedenen Strukturlacken haptisch und optisch hervorgehoben.

Für Inhalt und Text zeichnen Horst von Saurma und Thomas Kuttruf

verantwortlich.

KTM, READY TO RACE, Herausgeber: KTM AG, Konzept & Realisation

ramp.space, ISBN 978-3-9504750-0-5

.........................................................................................................................................................

Careflon-CX-2 „Flash“

Der CX-2 „Flash“ ist ein funktioneller MX/Enduro-Helm aus Glasfaser-

Composite für eure Sicherheit.

Mit 1150 bis 1200 Gramm ist der CX-2 von Careflon superleicht und die Referenz

schlechthin in dieser Klasse. Die Helmschale mit Multi-Layer-EPS-

Innenschale sorgt sowohl bei High- als auch bei Low-Speed-Schlägen für

maximale Aufpralldämpfung und bietet absolute Neck-Braces-Kompatibilität.

Das effektive Venturi-Belüftungssystem sorgt für einen kühlen Kopf

auch bei langen Touren. Dirt-Filter, Innenfutter, Wangenpolster und Belüftungsgitter

sind leicht herausnehmbar und waschbar. Das Hexagongitter

ist in vielen Farbvarianten lieferbar und eignet sich hervorragend zur individuellen

Gestaltung des Helmes.

Neben den sechs Standardgrößen ist auch eine Sondergröße bestellbar:

Zwischengröße ML (58 bis 59)! Durch individuelle Anpassungsmöglichkeiten

mit den optional erhältlichen Pads bieten wir bestmöglichen Sitz

auf unterschiedlichen Kopfformen.

Alle Modelle sind ECE 22-05 und DOT geprüft.

Austauschbare Hexagongitter in verschiedenen Farben sind im Zubehör frei wählbar

74 MOTOCROSS ENDURO


Merkmale:

• Außenschale aus multiaxial verarbeiteten Glasfaser-Compositematten

• Zwei Schalengrößen für maximale Gewichtsoptimierung

• Mehrteilige EPS-Innenschale mit progressiver Dichte und Luftkanalsystem

• Aerodynamisches einstellbares Visier mit hoher Flexibilität

• Sichtfeldumrandung als Nose Guard geformt

• Effektives Venturi-Belüftungssystem mit zwölf Öffnungen

• Lufteinlass im Kinnteil mit austauschbarem Hexagongitter

• Hexagongitter optional in vielen Farben erhältlich

• Herausnehmbares und waschbares Innenfutter

• Schaumstoff mit progressiver Dichte für optimale Stabilität

• Doppel-D-Ring-Kinnriemenverschluss

• ECE 22-05 und DOT zertifiziert

• Helmgrößen: 54 / 55-56 / 57-58 / 60 / 61-62 / 63-64

(* Sondergröße 58-59* auf Anfrage)

• Gewicht: 1150 +/- 50 Gramm

Weitere Infos unter: www.careflon.de

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Abenteuer ohne Grenzen: Hier kommt

die Neue KTM 790 Adventure R Rally

KTM enthüllt sein extremstes ADVENTURE-Modell – die limitierte KTM

790 ADVENTURE R RALLY des Modelljahres 2020.

Das weltweit auf 500 Stück limitierte, dritte und neueste Mitglied der

KTM 790 Adventure-Familie wurde als langstreckentauglichstes Rally-

Bike der Welt konzipiert. Fahrer, denen der Sinn nach Hardcore-Performance

und dem besten Fahrwerk am Markt steht, finden in diesem Bike

einen Begleiter für das mühelose Durchqueren ganzer Kontinente oder

auch um bei einer Rally an den Start zu gehen.

Dieses neue, exklusive Modell basiert auf der KTM 790 Adventure R und

bedient sich des gleichen Stahl-Gitterrohrrahmens sowie des potenten

und kompakten LC8c-Reihen-2-Zylinders mit 95 PS, während der größte

Unterschied in der neu hinzugekommenen speziellen WP-Xplor-Pro-Federung

steckt. Diese wurde in derselben Abteilung entwickelt wie die

Werkskomponenten von WP und bietet Performance auf höchstem Niveau

für extremes Fahren. Zusätzliche 30 mm Federweg vorne und hinten

lassen dieses Bike auch die brutalsten Hindernisse überwinden.

Die WP-Xplor-Pro-7548-Gabel arbeitet mit der Cone-Valve-Technik, einem

einzigartigen Ventil-System, das praktisch endlose Dämpfungsperformance

mit Komfort und Schutz gegen Durchschlagen kombiniert. Einstellungen,

die normalerweise nur durch das Tauschen der Abstandsscheiben

vorgenommen werden können, sind damit auch von außen

möglich. Die uneingeschränkte Öffnungsfähigkeit des Cone Valves reduziert

die Härte der Federung.

Das hochwertige und voll einstellbare WP-Xplor-Pro-6746-Federbein für

die KTM 790 Adventure R Rally wurde auf Basis der immensen Erfahrung

von KTM im Rallye-Rennsport entwickelt. Aufgrund moderner, reibungsoptimierter

Komponenten konnte die Dämpfungsleistung des Federbeins

signifikant gesteigert werden, was dazu beiträgt, die körperliche

Belastung für den Fahrer zu reduzieren. Dieses Federbein bedient sich

eines progressiven Dämpfungssystems (PDS) und kann im Dämpfungsverhalten

komplett – und einfach – eingestellt werden.

Um ihre Ready-to-race-Referenzen zu unterstreichen, bietet die KTM 790

Adventure R Rally serienmäßig mehr als nur die WP-Xplor-Pro-Federung,

sondern auch einen leichten Akrapovic-Endschalldämpfer, einen Tankschutz

aus Kohlefaser und den Quickshifter+. Über seine einzigartigen

Farben und Grafiken und das transparente Windschild mit Winglets ist

diese Special Edition einfach von seinen Geschwistern zu unterscheiden.

Außerdem rollt sie für den harten Offroad-Einsatz auf schmäleren

Felgen mit Schläuchen und verfügt über eine hohe, gerade Rennsitzbank

für eine nochmals verbesserte Rennergonomie sowie Rallye-Fußrasten

für Komfort und Grip auch bei stundenlangem Fahren im Stehen.

Hubert Trunkenpolz (CMO der KTM AG): „Wir haben die KTM 790 Adventure

R Rally gebaut, weil wir das können! Wir bei KTM streben stetig danach,

uns selbst und unsere Produkte weiterzuentwickeln – das ist die

Ready-to-race-Mentalität. Wir verfügen über das Equipment und wissen,

wie man ein spezielles Bike für Hardcore-Kunden baut. Mit seinen Pro

Components bietet WP eine Federung, die beinahe dem entspricht, was

vom bei der Rallye Dakar siegreichen Red Bull KTM Factory Racing Team

an der KTM 450 Rally verbaut wird. Die neue KTM 790 Adventure R Rally

hält, was sie verspricht: Ein Rallye-Bike für alle Abenteuer zu sein.“

Weitere Details zu Preis, Verfügbarkeit und Bestellvorgang zum Erwerb

einer limitierten KTM 790 Adventure R Rally werden in den kommenden

Monaten bekanntgegeben.

Weitere Infos unter: www.ktm.com

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Talon „Vintage Wheels“

Talon bringt mit der Sparte „Vintage Wheels“ eine neue Produktgruppe

auf den Markt. Hierbei handelt es sich um Räder für Motorräder aus den

1980er Jahren, die noch mit Trommelbremse ausgestattet sind.

Des Weiteren kann BRC die Instandsetzung alter OEM-Räder anbieten.

Ihr habt noch alte Radnaben, findet aber keine passenden Speichen

oder Felgen? Kontaktiert BRC Brockhausen Racing GmbH und erfahrt, ob

euch geholfen werden kann. Seit einiger Zeit fertigt BRC Speichen selbst

an. Im großen Sortiment an Excel- und SM-Pro-Felgen ist für jedes Budget

etwas dabei.

Weitere Infos unter: BRC Brockhausen Racing GmbH & Co. KG, Beverstrang

17, 48231 Warendorf, Tel. 02584 358, E-Mail: info@brc-racing.de

MOTOCROSS ENDURO 75


RALLY

76 MOTOCROSS ENDURO


KTM Adventure Rally

goes big in Bosnia

Die dritte europäische KTM Adventure Rally fand vom 17. bis 20. Juni 2019 in

Bjelašnica, Bosnien statt. 150 Teilnehmer erlebten als Teil eines exklusiven

Ready-to-race-Events unvergessliche Fahrten unter der Leitung einiger der

weltbesten Offroadfahrer. Die KTM-Piloten hatten die Möglichkeit, die neuesten

KTM-Adventure-Modelle zu testen und erste Blicke auf ein zukünftiges

KTM-Modell zu werfen. Einige von ihnen haben ihre Fähigkeiten zusätzlich

bei der Qualifikation für das Ultimate Race 2020 unter Beweis gestellt.

Die KTM Adventure Rally ist das Event für all diejenigen, die den Ready-torace-Spirit

von KTM in einer unglaublichen Umgebung maximal auskosten

wollen. Sie bietet die Chance, neue Freundschaften zu schließen und unvergessliche

Erinnerungen mit gleichgesinnten Fahrern zu schaffen – einschließlich

KTM-Botschaftern und -Mitarbeitern.

Als Ergänzung zu den etablierten KTM-Adventure-Veranstaltungen, die jedes

Jahr in Australien, Neuseeland, den USA, Kanada und Südafrika ausgetragen

wurden, fand 2017 die erste europäische Veranstaltung dieser Art in

Bardonecchia statt, gefolgt von Sardinien im Jahr 2018. Nach zwei Jahren

auf italienischem Territorium waren im Jahr 2019 Bosnien und Herzegowina

Gastgeber. Das kleine, aber atemberaubende Land bot den Fahrern, von denen

einige sogar aus Australien oder Kolumbien anreisten, eine Kulisse aus

wunderschönen Bergen, tiefen Canyons, Hochebenen, eiskalten Bergseen

und kristallklaren Flüssen.

Wie bereits bei der Adventure Rally 2018, als den Hardcore-Adventure-Fahrern

exklusiv die KTM 790 Adventure R gezeigt wurde, gab es auch in diesem

Jahr eine einzigartige Weltpremiere: Nach dem ersten offiziellen Fahrtag

wurde den KTM-Fans exklusiv die neue KTM 790 Adventure R Rally vorgestellt.

Der internationale Rennfahrer und KTM-Adventure-Botschafter

Chris Birch enthüllte das limitierte Adventure-Sondermodell, bevor ein Video

mit dem KTM-Testfahrer und viermaligen Baja-1000-Gewinner Quinn

Cody abgespielt wurde, der erklärte, warum und für wen dieses Motorrad

gebaut wurde.

Neben der Gelegenheit, die neueste KTM-Adventure-Reihe zu testen und

zusammen mit Rennsportlegenden und Werksfahrern zu fahren, fand auf

der Veranstaltung auch die erste Qualifikationsrunde für das bevorstehende

Ultimate Race statt – eine Sonderklasse, die im Rahmen der Merzouga-

Rallye 2020 stattfindet.

Die Teilnahme an den Qualifikationsläufen ist für alle Zweizylinder-KTM-

Fahrer möglich, die an einer der sechs KTM Adventure Rallies im Jahr 2019

und zu Beginn des Jahres 2020 teilnehmen. Bei speziellen Qualifikationsläufen

können sie unter Beweis stellen, ob sie über die beste Fahrzeugbeherrschung

und außerordentliche Navigationsfähigkeiten, aber auch über

technische Fähigkeiten als Mechaniker verfügen, um auf einer speziell vorbereiteten

KTM 790 Adventure R unter KTM-Betreuung bei der Rally in Marokko

antreten zu können. Aus jedem Qualifying-Event werden nur die beiden

besten Fahrer ausgewählt. In Bosnien waren es Iker Iturregi (# 41) aus

Spanien und Andrej Crnkovic (# 120) aus Slowenien, die sich im nächsten

Jahr ihre Plätze für die Chance ihres Lebens in den afrikanischen Dünen gesichert

haben.

Weitere Informationen über die KTM Adventure Rallies

unter www.ktm-adventure-rally.com

TERMINE 2019

JULI

29.07-01.08. Kids & Jugend Camp

AUGUST

24.-25. Endurotraining in Viernau

mit Leihmotorrad

mit dem Profi-Trainer Marko Barthel

mce10

SEPTEMBER

14.-15. Hard- / Endurotraining

in Schwebnitz

21. Endurotraining in Pflückuff

27.-29. 60. EnduroPROjekt

in Hohenmölsen

OKTOBER

26. Endurotraining in Langensteinbach

27. Hardendurotraining in Langenst.

Separate Trainings mit individuellen Terminen für Gruppen

ab 4 Personen möglich!

KONTAKT

web: www.enduropro.de

mail: info@enduropro.de

tel: 037206 568881

MOTOCROSS ENDURO 77


EVENTS

Die Freestyler werden die Fans mit

ihrer Show wieder begeistern

• Foto: Ubbo Bandy

Grasbahn-Highlight mit Freestyle-Show

in melsungen vom 2.-4.8.2019

Vom 2. bis 4. August ist es wieder soweit: Motorsport Weekend in Melsungen.

Highlight natürlich das 59. Internationale ADAC-Grasbahnrennen

an der St.-Georgs-Brücke. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen

und das Fahrerfeld verspricht wieder Action auf der Grasbahn, aber auch

neben der Grasbahn wird es wieder einiges an Action geben. Melsungen

ist immer eine Reise wert – wer noch nicht dabei war, sollte sich auf den

Weg machen. Es erwartet euch ein tolles Rennwochenende.

Am Freitag ist bereits das Festzelt geöffnet und Sprecher „The Voice

Schubi“ Michael Schubert wird am Abend durchs Programm führen. Es

werden bereits einige Fahrer sowie ein Teil der Freestyler anwesend sein

und ihm am Mikro das ein oder andere Interview geben. Auch einer der

Ehrengäste wird schon vor Ort sein und nicht nur der MSC Melsungen

freut sich auf ihn. Die Rede ist von Dimitri Tschatschin. Ein ganz toller

Mensch, der einen kleinen Einblick in seine Geschichte geben wird.

Schon am Samstag findet ein kompletter Renntag mit 21 Läufen statt.

Die „Gespann Masters“ werden ihren Sieger in Melsungen ermitteln. Dazu

kommt eine Gruppe Oldies mit MSC-Freund Franz Greisel und die Enduroklasse,

unter anderem mit Manfred Knappe, Stephan Körner und

Christian Hülshorst. Am Samstagabend steigt natürlich wieder die traditionelle

Rennparty im Festzelt an der Rennstrecke mit Livemusik der „Rebellen“,

die das Festzelt erneut zum Kochen bringen werden.

Der Sonntag beginnt mit einer kleinen Trainingseinheit und den Qualifikationsläufen

der nationalen Klassen, die Europa-offen ausgeschrieben

sind. Zusätzlich wird eine weitere Gruppe von Gespannen starten, also

ein Leckerbissen für jeden Gespannfan – drei Seitenwagenklassen an einem

Wochenende. In den Europa-offenen Klassen haben die deutschen

Nachwuchsfahrer die Möglichkeit, sich mit Fahrern anderer Nationen zu

TERMINE JULI/AUGUST

20./21.7. ADAC MX Masters Tensfeld

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

(ohne Junior Cup 85)

www.adac-mx-masters.de

20./21.7. GCC Cross Country Meisterschaft Goldbach

www.xcc-racing.com

3./4.8. GCC Cross Country Meisterschaft Mühlhausen

www.xcc-racing.com

3./4.8. Motorsport-Weekend Melsungen

Int. Grasbahnrennen + Free Style Shows

www.msc-melsungen.de

10./11.8. ADAC MX Masters Gaildorf

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

www.adac-mx-masters.de

11.8. Südwest-Cup Motocross Ettringen

Egon Schäfer, Tel. 02632 47908

mogon@t-online.de, www.mcc-ettringen.de

www.andreaswack.handshake.de

17./18.8. ADAC Nordbayern MX Cup Bauschheim

MSC Berching, www.adacnby-mxcup.de

31.8.-1.9. ADAC MX Masters Bielstein

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

(ohne Junior Cup 125)

www.adac-mx-masters.de

messen.

In den internationalen Klassen warten Topfahrerfelder auf die Fans. Das

Rennen der Gespanne – am Start sind die ersten vier Gespanne der Europameisterschaft,

und zwar Multi-Champion William Matthijssen mit Beifahrerin

Sandra Mollema (Niederlande), Vize-Europameister Mitch Godden/Paul

Smith (England), die EM-Drittplatzierten und deutschen Meister

Markus Venus/Markus Heiß, die EM-Viertplatzierten Josh Goodwin/

Liam Brown (England) sowie mit Sven Holstein aus den Niederlanden ein

weiterer Ex-Europameister und die deutschen Vizemeister Markus

Brandhofer/Tim Scheunemann. Das kommt schon einer EM-Revanche

gleich.

Weltmeisterlich die internationale Soloklasse, allein fünf Fahrer, die im

Langbahn-GP starten, sind dabei: allen voran Weltmeister Martin Smolinski,

Andrew Appleton (England) und Vorjahressieger James Shanes.

Aus den Niederlanden kommt Romano Hummel (Sieger 2017). Und der

deutsche Youngster im GP, der schon für viel Aufsehen gesorgt hat, Lukas

Fienhage, will sich natürlich auch möglichst gut platzieren. Mit „Catman“

Stephan Katt startet ein weiterer Ex-Europameister und Teamweltmeister,

der wieder in toller Form ist. Hinzu kommen die zwei Grasbahnspezialisten

Christian „Hülse“ Hülshorst sowie aus England Paul Cooper,

der unter anderem das

Vatertagsrennen und den

ADAC Silberhelm in Lüdinghausen

gewinnen konnte.

Ja, es ist angerichtet, alle Vorbereitungen

für ein Superrennwochenende

sind abgeschlossen.

Und die Fahrerfelder

versprechen wieder ein

tolles Rennen mit vielen Radan-Rad-Kämpfen,

die kein Fan

verpassen sollte. Neben der

Rennbahn werden wieder die

Freestyler mit ihren atemberaubenden

Shows für Action

sorgen, das muss man gesehen

haben. Der MSC freut

sich auf euren Besuch. Weitere

Infos findet ihr unter www.

msc-melsungen.de. Melsungen

– immer eine Reise wert.

Termin: 2. bis 4. August 2019

59. Int. ADAC-

Grasbahnrennen Melsungen

78 MOTOCROSS ENDURO


Hier findet

ihr euren

Offroad-

Spezialisten

Anzeigen-Telefon

06184 923353

MOTOCROSS ENDURO 79


STANDINGS

SUPERCROSS

WM

(Endstand nach 17 Veranstaltungen

inkl. Las Vegas - 4.5.)

450 ccm:

1. Cooper Webb, KTM 379

2. Eli Tomac, Kawasaki 361

3. Marvin Musquin, KTM 350

4. Ken Roczen, Honda 319

5. Blake Bagett, KTM 290

6. Dean Wilson, Husqvarna 223

7. Cole Seely, Honda 211

8. Joey Savatgy, Kawasaki 208

9. Justin Bogle, KTM 171

10. Justin Brayton, Honda 163

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 11 von 18 Veranstaltungen

inkl. Palembang/IDN - 7.7.)

MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 488

2. Antonio Cairoli, I, KTM 358

3. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 327

4. Gautier Paulin, F, Yamaha 318

5. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 304

6. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna 271

7. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 256

8. Pauls Jonass, LV, Husqvarna 246

9. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 245

10. Romain Febvre, F, Yamaha 227

Ferner:

31. Valentin Guillod, CH, Honda 14

40. Pascal Rauchenecker, A, KTM 6

MX2:

1. Jorge Prado, E, KTM 494

2. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 443

3. Jago Geerts, B, Yamaha 334

4. Tom Vialle, F, KTM 326

5. Henry Jacobi, D, Kawasaki 307

6. Ben Watson, GB, Yamaha 246

7. Mitchell Evans, AUS, Honda 228

8. Adam Sterry, GB, Kawasaki 224

9. Bas Vaessen, NL, KTM 209

10. Jed Beaton, AUS, Husqvarna 192

Ferner:

30. Michael Sandner, A, KTM 18

(Stand nach 2 von 5 Veranstaltungen

inkl. Agueda/P - 19.5.)

WMX:

1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki 89

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 85

3. Larissa Papenmeier, D, Yamaha 82

4. Amandine Verstappen, B, Yamaha 67

5. Lynn Valk, NL, Yamaha 63

6. Shana van der Vlist, NL, KTM 61

7. Line Dam, DK, Honda 54

8. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 54

9. Sara Andersen, DK, KTM 49

10. Anne Borchers, D, Suzuki 37

Ferner:

12. Virginie Germond, CH, KTM 25

15. Sandra Keller, CH, Kawasaki 20

20. Janina Lehmann, D, Suzuki 14

22. Lisa Michels, D, Suzuki 10

27. Kim Irmgartz, D, Suzuki 2

(Stand nach 8 von 14 Veranstaltungen

inkl. Markelo/NL - 7.7.)

Seitenwagen:

1. Bax/Stupelis, NL/LV 344

2. Vanluchene/van den Bogaart, B/NL 313

3. Hermans/Musset, NL/F 288

4. Dierckens/Bax, B/NL 241

5. Sanders/Kunnas, B/FIN 229

6. Brown/Chamberlain, GB 214

7. Varik/Daiders, EST/LV 189

8. Giraud/Haller, F/D 185

9. Compalati/Chopin, I/F 161

10. van Werven/Beunk, NL 152

Ferner:

17. Cuche/Cuche, CH 78

19. Heinzer/R.Betschart, CH 45

20. PeterZatloukal, D 39

24. Janecke/Bothur, D 21

31. Blank/Ravera, D/I 18

32. Reimann/Reimann, D 13

48. Müller/Hofmeier, D 3

52. Engelbrecht/Karnatz, D 2

EM

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Globare/SRB - 22./23.6.)

65 ccm Südost:

1. Ofir Casey Tzemach, ISR, KTM 170

2. Adam Horvath, H, KTM 130

3. Vencislav Toshev, BG, KTM 122

4. Dani Tsankov, BG, Yamaha 121

5. Miroslav Dimitrov, BG, KTM 98

6. Jigmond Liviu, R, Yamaha 88

7. Ferenc Orlov, H, Husqvarna 78

8. Ioan Chiujdea, RO, Yamaha 73

9. Luca Stefanescu, RO, KTM 54

10. Nikola Dosev, BG, Yamaha 42

85 ccm Südost:

1. Luka Kunic, KRO, Yamaha 141

2. Dino Loncar, KRO, Yamaha, Kawa 102

3. Hristian Georgiev, BG, KTM 100

4. Laszlo Tecsi, H, KTM 95

5. Zoltan Ordog, RO, Yamaha 95

6. Ben Almagor, ISR, KTM, Jawa 87

7. Enola Samu, KRO, KTM, Kawasaki 66

8. Mia Ribic, KRO, KTM 65

9. Viktor Borislavov, BG, KTM 63

10. Mihai Dine, RO, KTM 54

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Sentvid pri Sticni/SLO - 29./30.6.)

65 ccm Südwest:

1. Joel Canadas, E, KTM 166

2. Basile Pigois, F, Husqvarna 139

3. Felix Cardineau, F, Husqvarna 128

4. Cayenne Danion, F, Husqvarna 122

5. Filippo Mantovani, I, KTM 119

6. Samuele Mecchi, I, Husqvarna 95

7. Niccolo Manini, I, Yamaha 94

8. Salvador Perez, E, Yamaha 88

9. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 86

10. Vaclav Janout, CZ/I, KTM 82

Ferner:

16. Ryan Oppliger, CH, KTM 53

24. Lenny Geisseler, CH, KTM 16

32. Nico Schongrundner, A, KTM 3

34. Toni Ziemer, D, Husqvarna 2

85 ccm Südwest:

1. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 177

2. Valerio Lata, E, KTM 140

3. Maxime Grau, F, KTM/Husqvarna 126

4. Edgar Canet, E, KTM 124

5. Simone Pavan, F, KTM 117

6. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 115

7. Matteo Luigi Russi, I, KTM 111

8. Victor Puig, E, KTM 96

9. Antonio Gallego, E, KTM 92

10. David Guillemot-Scheid, F, KTM 82

Ferner:

17. Lyonel Reichl, CH, Husqvarna 26

25. Levi Chanton, CH, KTM 12

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)

65 ccm Nordwest:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 229

2. Lotte van Drunen, NL, KTM 217

3. Gyan Doensen, NL, KTM 177

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna 141

5. Ray van Gelder, NL, Husqvarna 136

6. Dex Kooiker, NL,Yamaha 135

7. Dean Gregoire, NL, KTM 129

8. Ashton Boughen, GB, Yamaha 121

9. Maxime Lucas, B, KTM 120

10. Tyla van de Poel, B, KTM 119

Ferner:

20. Aaron Kwatsch, D, Yamaha 32

23. Nick Heindl, D, KTM 24

25. Vincent Fabio Stanke, D, Husqvarna 16

27. Marvin Vökt, D, KTM 10

30. Anton Viol, D, KTM 8

33. Alexander Dean, D, KTM 4

34. Elias Oelsner, D, KTM 4

85 ccm Nordwest:

1. Lucas Bruhn, DK, KTM 171

2. Ivano van Erp, NL, Yamaha 156

3. Andreas Krogh Jensen, DK, KTM 155

4. Sacha Coenen, B, Yamaha 154

5. Cas Valk, NL, Yamaha 148

6. Lucas Coenen, B, Yamaha 126

7. Julius Mikula, CZ, KTM 122

8. Mads Fredsoe, DK, KTM 108

9. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 107

10. Ollie Colmer, GB, Husqvarna 107

Ferner:

22. Maximilian Werner, D, Suzuki 34

25. Richard Stephan, D, KTM 22

65 ccm Nordost:

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Jaanikese, Valga/EST - 29./30.6.)

1. Semen Rybakov, RUS, KTM 170

2. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna 156

3. Janis Martins Reisulis, LV, Husky 133

4. Tomass Saicans, LV, KTM 130

5. Ricards Alens Galcins, LV, Husky 130

6. Bartosz Jaworski, PL, KTM 123

7. Gregor Kuusk, EST, Husqvarna 115

8. Ivan Dubatovkin, RUS, Husqvarna 100

9. Piotr Kajrys, PL, KTM 91

10. Dawid Zaremba, PL, KTM 83

85 ccm Nordost:

1. Roberts Lusis, LV, KTM 147

2. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 144

3. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 122

4. Zakhar Osmolovskii, RUS, KTM 111

5. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 100

6. Mikk Martin Lohmus, EST, KTM 99

7. Kirils Maslovs, LV, Husqvarna 99

8. Eldar Mukimkhanov, RUS, KTM 94

9. Kristers Janbergs, LV, Husqvarna 81

10. Martins Platkevics, LV, KTM 72

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)

Women:

1. Stephanie Laier, D, KTM 222

2. Shana van der Vlist, NL, KTM 209

3. Lynn Valk, NL, Yamaha 186

4. Line Dam, DK, Honda 171

5. Anne Borchers, D, Suzuki 145

6. Sandra Karlssson, S, Kawasaki 135

7. Mathea Selebo, N, Yamaha 120

8. Tahlia O’Hare, AUS, KTM 118

9. Sara Andersen, DK, KTM 97

10. Janina Lehmann, D, Suzuki 83

Ferner:

14. Selina Schittenhelm, D, KTM 50

17. Vanessa Umschaden, A, KTM 39

18. Alexandra Massury, D, KTM 37

29. Celine Seiler, CH, Kawasaki 11

31. Michelle Zünd, CH, KTM 11

32. Michelle Ruedi, CH, KTM 10

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)

Women 125:

1. Martine Hughes, N, KTM 227

2. Malou Jacobsen, DK, KTM 223

3. Vilde Holt, N, Husqvarna 177

4. Stefania Bancila, RO, Yamaha 166

5. Alexandra Massury, D, KTM 159

6. Kirstine Villadsen, DK, KTM 158

7. Laura Raunkjaer, DK, Husqvarna 73

8. Tindra Johansson, S, KTM 53

9. Britt Siemerink, NL 50

10. Kimberley Braam, NL, Kawasaki 30

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Teutschenthal - 22./23.6.)

125 ccm:

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 218

2. Tom Guyon, F, KTM 205

3. Mike Gwerder, CH, KTM 149

4. Jorgen-Matthias Talviku, EST,

Husqvarna 147

5. Oliver Oriol, E, KTM 146

6. Kay de Wolf, NL, Husqvarna 132

7. Simon Längenfelder, D, KTM 128

8. Liam Everts, B, KTM 93

9. Guillem Farres Plaza, E, KTM 87

10. Eddie Jay Wade, GB, KTM 76

Ferner:

35. Cato Nickel, D, KTM 10

37. Kevin Brumann, CH, Yamaha 9

39. Marnique Appelt, D, KTM 6

44. Nico Greutmann, D, Husqvarna 2

(Stand nach 6 von 8 Veranstaltungen

inkl. Teutschenthal/D - 22./23.6.)

250 ccm:

1. Stephen Rubini, F, Honda 251

2. Alberto Forato, I, Husqvarna 241

3. Roan van de Moosdijk, NL, Kawa 238

4. Rene Hofer, A, KTM 167

5. Thibault Benistant, F, Yamaha 137

6. Giuseppe Tropepe, I, Yamaha 133

7. Josh Gilbert, GB, Honda 111

8. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 103

9. Raiva Dankers, NL, Yamha 91

10. Jimmy Clochet, F, Kawasaki 88

Ferner:

40. Lion Florian, D, KTM 7

52. Marcel Stauffer, A, KTM 2

53. Maurice Chanton, CH, KTM 2

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Kegums/LV - 15./16.6.)

EMX2T:

1. Mike Kras, NL, KTM 199

2. Brad Anderson, GB, KTM 197

3. Todd Kellett, GB, Yamaha 178

4. Andero Lusbo, EST, Husqvarna 162

5. Vaclav Kovar, CZ, GasGas 153

6. Youri van t’Ende, NL, KTM 88

7. Brad Todd, GB, Yamaha 86

8. Andrea Vendruscolo, I, Yamaha 79

9. Andrea Gorini, RSM, Yamaha 72

10. Pier Filippo Bertuzzo, I, Yamaha 72

Ferner:

21. Max Bülow, D, KTM 26

22. Johannes Klein, A, KTM 25

23. Maximilian Spies, D, Husqvarna 25

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Sventvid Pri Sticni/SLO - 29./30.6.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 279

2. Petr Michalec, CZ, Honda 211

3. Oleh Kruk, UKR, Yamaha 175

4. Matej Jaros, KRO, Kawasaki 171

5. Petr Bartos, CZ, KTM 119

6. Jan Pancar, SLO, Yamaha 94

7. Artsiom Sazanavets, B-RUS, KTM 69

8. Jan Hribar, SLO, Yamaha 69

9. Vitali Makhnou, B-RUS, KTM 66

10. Jonas Nedved, CZ, KTM 62

DM

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Mölln/D - 29./30.6.)

Inter/ADAC MX Masters:

1. Tanel Leok, EST, Yamaha 123

2. Jens Getteman, B, Kawasaki 113

3. Dennis Ullrich, D, Husqvarna 103

4. Bence Szvoboda, H, KTM 75

5. Pascal Rauchenecker, A, KTM 73

6. Stefan Ekerold, D, Suzuki 60

7. Jeremy Delince, B, Honda 54

8. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 50

9. Stefan Kjer Olsen, DK, KTM 49

10. Tim Koch, D, KTM 47

Youngster Cup:

1. Rene Hofer, A, KTM 110

2. Bastian Bogh Damm, DK, KTM 107

3. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 95

4. Cyril Genot, B, KTM 95

5. Haardi Roosiorg, EST, KTM 82

6. Petr Polak, CZ, KTM 74

7. Michael Sandner, A, KTM 66

8. Glen Meier, DK, Yamaha 62

9. Filip Olsson, S, Husqvarna 56

10. Dovydas Karka, LT, KTM 50

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Mölln/D - 29./30.6.)

Junior Cup 125:

1. Simon Längenfelder, D, KTM 147

2. Mike Gwerder, CH, KTM 127

3. Maksim Kraev, RUS, KTM 90

4. Liam Everts, B, KTM 85

5. Camden McLellan, NZ, KTM 82

6. Rasmus Pedersen, DK, KTM 79

7. Marnique Appelt, D, KTM 66

8. Constantin Piller, D, KTM 61

9. Kristof Jakob, H, KTM 59

10. Nico Greutmann, D, Husqvarna 59

Junior Cup 85:

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 144

2. Tobias Caprani, DK, KTM 107

3. Julius Mikula, CZ, KTM 94

4. Sacha Coenen, B, Yamaha 91

5. Andreas Krogh Jensen, DK, KTM 90

6. Lucas Bruhn, DK, KTM 80

7. Valentin Kees, D, Husqvarna 74

8. Mads Fredsoe, DK, KTM 71

9. Lucas Coenen, B, Yamaha 60

10. Nicolai Skovbjerg, DK, KTM 54

(Stand nach 5 von 8 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff- 26.5.)

MX Open:

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 231

2. Stefan Ekerold, Suzuki 207

3. Mike Stender, KTM 201

4. Tim Koch, KTM 168

5. Gianluca Ecca, KTM 159

6. Hannes Volber, KTM 133

7. Franziskus Wünsche, KTM 130

8. Philipp Eggers, Suzuki 115

9. Lukas Platt, Kawasaki 105

10. Stefan Frank, Kawasaki 79

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Wilnsdorf - 7.7.)

Junioren 250 ccm:

1. Gianluca Ecca, KTM 212

2. Pit Rickert, KTM 189

3. Vincent Gallwitz, KTM 145

4. Noah Elias Ludwig, KTM 130

5. Jan Horst, Husqvarna 113

6. Jascha Berg, Husqvarna 112

7. Elias Stapel, KTM 110

8. Camden McLellan, KTM 105

9. Nico Koch, KTM 99

10. Nico Müller, KTM 95

Stand (nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Wriezen - 1.5.)

Quad:

1. Roman Gwiazda, PL, Yamaha 120

2. Manfred Zienecker, Yamaha 120

3. Kevin Saar, EST, Honda 102

4. Miro-Romeo Cappuccio, Yamaha 87

5. Oliver Vandendijck, B 67

6. Wilhelm Rudolph, WSP 65

7. Joe Maessen, NL, Yamaha 63

8. Pascal Steffens, KTM 59

9. Sina Willmann, Yamaha 53

10. Marius Kemchen, Kawasaki 48

(Stand nach 8 von 10 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 30.6.)

Seitenwagen:

1. Kolencik/Hejhal, CZ 294

2. Peter/Zatloukal, D/CZ 278

3. Janecke/Bothur, D 255

4. Hofmann/Dörig, CH 232

5. Sieber/Klooz, D 196

6. Engelbrecht/Karnatz, D 193

7. J.Reimann/Anthony, D 189

8. Walter/P.Reimann, D 188

9. H.Müller/Hofmeier, D 163

10. Richter/Nicke, D 129

POKAL

(Stand nach 8 von 10 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 30.6.)

Seitenwagen:

1. Schödl/Schwerdt 220

2. Wegner/Wengemuth 190

3. Matys/Behnert 172

4. Gruber/Metzger 155

4. Holzbrecher/Lehmann 146

6. Walter/Minkewitz 141

7. Prümmer/Lange 75

8. Wisbar/Plettke 72

9. Koch/Hoferichter 52

10. Halser/Leistner 50

dmsj - Jugendmeisterschaft

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Vellahn - 19.5.)

125 ccm:

1. Constantin Piller, KTM 132

2. Justin Trache, Yamaha 126

3. Leon Rehberg, KTM 108

4. Max Thunecke, KTM 88

5. Peter König, KTM 86

6. Cato Nickel, KTM 82

7. Pius Bergmann, KTM 76

8. Falk Greiner, KTM 74

9. Lukas Fiedler, Husqvarna 64

10. Henning Küchler, KTM 57

80 MOTOCROSS ENDURO


Andrea Verona wurde vorzeitig Weltmeister der Enduro-Junioren • Foto: endurogp.org

(Stand 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Wilnsdorf - 7.7.)

85 ccm:

1. Collin Wohnhas, KTM 139

2. Maximilian Werner, Suzuki 122

3. Nils Weinmann, KTM 97

4. Richard Stephan, KTM 96

5. Valentin Kees, Husqvarna 90

6. Sebastian Meckl, KTM 87

7. Leon Rudolph, KTM 83

8. Lucas Schwarz, KTM 81

9. Lennox Litzrodt, KTM 46

10. Lukas Baumann, KTM 46

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 30.6.)

65 ccm:

1. Julien Kayser, KTM 118

2. Maximilian Weber, Husqvarna 108

3. Vincent Fabio Stanke, Husqvarna 101

4. Aaron Kowatsch, Yamaha 97

5. Nick Heindl, KTM 92

6. Lenny Boos, KTM 87

7. Dean-Alexander Kubik, KTM 69

8. Oliver Jüngling 55

9. Oskar Gühne 55

10. Samy Inhofer, Yamaha 55

ENDURO

WM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Rovetta/I - 21.-23.6.)

EnduroGP:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 164

2. Steve Holcombe, GB, Beta 160

3. Daniel McCanney, GB, TM 141

4. Alex Salvini, I, Honda 96

5. Loïc Larrieu, F, TM 93

6. Thomas Oldrati, I, Honda 91

7. Matteo Cavallo, I, Sherco 91

8. Christophe Charlier, F, Honda 79

9. Benjamin Herrera, RCH, Beta 59

10. Davide Guarneri, I, Honda 58

E1:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 190

2. Thomas Oldrati, I, Honda 153

3. Matteo Cavallo, I, Sherco 142

4. Davide Guarneri, I, Honda 120

5. Rudy Moroni, I, KTM 92

6. Patrik Markvart, CZ, KTM 90

7. Kirian Mirabet, E, Honda 80

8. Gianluca Martini, I, 21

9. Andreas Beier, D, KTM 19

10. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 18

Ferner:

15. Jan Allers, D, KTM 8

E2:

1. Alex Salvini, I, Honda 142

2. Loïc Larrieu, F, TM 141

3. Christophe Charlier, F, Honda 134

4. Benjamin Herrera, RCH, Beta 122

5. Eero Remes, FIN, Yamaha 104

6. Giacomo Redondi, I, Husqvarna 100

7. Antoine Basset, F, Husqvarna 85

8. Joe Wootton, GB, Husqvarna 69

9. Hugo Blanjoue, F, KTM 66

10. Davide Soreca, I, Honda 56

Ferner:

11. Edward Hübner, D, KTM 48

14. Christian Brockel, D, KTM 16

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 191

2. Daniel McCanney, GB, TM 179

3. Anthony Geslin, F, Beta 140

4. David Abgrall, F, Beta 136

5. Simone Trapletti, I, GasGas 33

6. Manuel Monni, I, Beta 28

7. Deny Philippaerts, I, Beta 21

8. Dennis Schröter, D, Husqvarna 21

9. Alex Snow, GB, GasGas 19

10. Angus Heidecke, D, KTM 19

Ferner:

13. Tim Apolle, D, KTM 15

EJ:

1. Andrea Verona, I, TM 195

2. Theopile Espinasse, F, Serco 140

3. Enric Francisco, E, KTM 138

4. Jack Edmondson, GB, Sherco 126

5. Roni Kytönen, FIN, Husqvarna 94

6. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 82

7. Antoine Magain, B, KTM 76

8. Wil Ruprecht, AUS, Yamaha 63

9. Emanuele Facchetti, I, GasGas 63

10. Léo Le Quéré, F, Sherco 55

EY:

1. Claudio Spanu, I, Husqvarna 133

2. Matteo Pavoni, I, Beta 117

3. Hamish MacDonald, NZ, Sherco 97

4. Hugo Svärd, FIN, Yamaha 89

5. Manolo Morettini, I, KTM 76

6. Nathan Bererd, F, Husqvarna 67

7. Sergio Navarro, E, Husqvarna 58

8. Daniel Mundell, GB, Sherco 55

9. Alejandro Navarro, E, Husqvarna 53

10. Marcus Adielsson, S, Yamaha 53

Ferner:

12. Luca Fischeder, D, Sherco 35

25. Karl Weigelt, D, Sherco 5

INTER-DM

(Stand nach 4 von 8 Veranstaltungen

inkl. Dahlen - 23./24.3.)

A-Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 323

2. Angus Heidecke, KTM 307

3. Edward Hübner, KTM 302

4. Christian Brockel, KTM 286

5. Davide von Zitzewitz, KTM 285

6. Robert Riedel, KTM 276

7. Andreas Beier, KTM 273

8. Björn Feldt, KTM 270

9. Paul Rossbach, KTM 250

10. Derrick Görner, Husqvarna 228

Enduro1:

1. Andreas Beier, KTM 97

2. Yanik Spachmüller, KTM 91

3. Jörg Haustein, Husqvarna 80

4. Nico Maier, KTM 67

5. Dustin Puschmann, KTM 62

6. Patrick Strelow, Husqvarna 52

7. Sven Marker, KTM 29

Enduro2:

1. Edward Hübner, KTM 90

2. Davide von Zitzewitz, KTM 88

3. Christian Brockel, KTM 78

4. Robert Riedel, KTM 76

5. Björn Feldt, KTM 72

6. Chris Gundermann, Yamaha 58

7. Nick Emmrich, Sherco 55

8. Leonhard von Schell, Husqvarna 50

9. Philipp Müller, Beta 44

10. Patrick Irmscher, KTM 38

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 97

2. Angus Heidecke, KTM 91

3. Paul Rossbach, KTM 80

4. Derrick Görner, Husqvarna 68

5. Nico Rambow, KTM 57

6. Gerrit Helbig, KTM 53

7. Florian Görner, KTM 49

8. Marc Neumann, Husqvarna 46

9. Benjamin Meusel, GasGas 44

10. Yannik Mosch, Beta 41

Junioren:

1. Luca Fischeder, Sherco 93

2. Tristan Hanak, KTM 86

3. Kevin Nieschalk, KTM 85

4. Louis Richter, Sherco 72

5. Oskar Wolff, Husqvarna 64

6. Marvin Poller, KTM 58

7. Ole Pagels, KTM 55

8. Bastian Streit, Sherco 50

9. Daniel Maximilian Müller, Beta 36

10. Mirko Fabera, GasGas 25

SUPERENDURO

WM

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Bilbao/E - 6.4.)

Prestige:

1. Colton Haaker, USA, Husqvarna 263

2. Cody Webb, USA, KTM 259

3. Taddy Blazusiak, PL, KTM 234

4. Pol Tarres, E, Husqvarna 155

5. Alfredo Gomez, E, Husqvarna 145

6. Diogo Vieira, P, Yamaha 124

7. Blake Gutzeit, ZA, Husqvarna 121

8. Kevin Gallas, D, Husqvarna 119

9. Xavier Leon Sole, E, Husqvarna 100

10. David Leonov, RUS, Husqvarna 74

Junior:

1. William Hoare, GB, Husqvarna 227

2. Tim Apolle, D, KTM 211

3. David Cyprian, CZ, KTM 181

4. Norbert Levente Jozsa, RO, Husky 146

5. Leon Hentschel, D, Husqvarna 118

6. Enrico Rinaldi, I, Husqvarna 111

7. Teodor Kabakchiev, BG, KTM 110

8. Diego Herrera, RCH, TM 109

9. Dominik Olszowy, PL, KTM 94

10. Adrien Jacon, F, KTM 90

Ferner:

19. Mirko Fabera, D, GasGas 14

EM

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Bilbao/E - 6.4.)

1. Robert Scharl, D, Husqvarna 105

2. Paul Bury, F, Beta 91

3. Tom Knight, GB, GasGas 88

4. John Nyström, S, Husqvarna 60

5. Thomas Hostinsky, SVK, Husqvarna 56

6. Thomas Schley, D, KTM 43

7. Eddie Findling, D, GasGas 26

8. Mariusz Stefaniak, PL, Husqvarna 25

9. Marco Messner, A, KTM 24

10. Alex Hidalgo, E, Husqvarna 20

Ferner:

16. Marcel Teucher, D, KTM 15

20. Chris Grunert, D, KTM 11

24. Timo Jungmann, D, KTM 3

26. Derrick Görner, D, Husqvarna 1

SUPERMOTO

EM

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Poznan/PL - 30.6.)

S2:

1. Thomas Chareyre, F, TM 150

2. Markus Class, D, Husqvarna 121

3. Elia Sammartin, I, Honda 116

4. Milan Sitniansky, CZ, Honda 98

5. Nicolas Cousin, F, Honda 95

6. Diego Monticelli, I, TM 88

7. Gioele Filippetti, I, TM 73

8. Raul Tschupp, CH, TM 69

9. Jannik Hintz, D, Husqvarna 67

10. Jaume Gaya, E, Suzuki 58

Ferner:

26. Yannick Bartschi, CH, Honda 7

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 16.6.)

S3:

1. Viktor Neychev, BG, KTM 50

2. Dimitar Petrov, BG, KTM 44

3. Kristjan Siilak, EST, Husqvarna 35

4. Kristian Ivanov, BG, KTM 35

5. Ares Bengic, TR, KTM 34

6. Denis Fligr, CZ, Honda 34

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 16.6.)

Junior:

1. Jan Ulman, CZ, TM 50

2. Ivan Mosin, RUS, TM 44

3. Radostin Mihaylov, BG, KTM 38

4. Aksel Partelpoeg, EST, Husqvarna 38

5. Baran Bulut Kocaman, TR, KTM 31

6. Karl Kutsar, EST, KTM 30

7. Jivko Ivanov, BG, KTM 29

8. Enis Bayramov, BG, KTM 26

9. Nikola Dosev, BG, KTM 24

10. Hristian Geshev, BG, KTM 22

SUPERMOTO

DM

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 6./7.7.)

S1:

1. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 154

2. Jan Deitenbach, Husqvarna 147

3. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 144

4. Marc-Reiner Schmidt, Honda 129

5. Max Banholzer, Yamaha 129

6. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 128

7. Steffen Albrecht, D, Husqvarna 126

8. Peter Banholzer, Yamaha 116

9. Bernhard Hitzenberger, A, Yamaha 97

10. Peter Mayerbüchler, Yamaha 97

S2:

1. Christopher Robert, Husqvarna 168

2. Hendrik Fröhlich, KTM 150

3. Marcel Kutsche, Husqvarna 146

4. Tim Szalai, F, Husqvarna 137

5. Robin Schwarz, TM 111

6. Mika Dobbert, Kawasaki 98

7. Holger Salmen, Husqvarna 97

8. Kevin Röttger, Husqvarna 96

9. Sven Kromer, Honda 90

10. Florian Hummel, Suzuki 90

POKAL

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 6./7.7.)

S3:

1. Frank Ensenauer, Husqvarna 174

2. Lucas Geitner, KTM 127

3. Benjamin Francuz, TM 123

4. Yannic Closen, Husqvarna 122

5. Mirko Jordan, Suzuki 114

6. Thomas Schlett, Husqvarna 101

7. Tim Grieb, KTM 89

8. Nico Linkohr, Husqvarna 87

9. Rocco Tenzler, Suzuki 77

10. Maik Dobbert, Kawasaki 75

TROPHY

(Stand nach 1 von 3 Veranstaltungen

inkl. Großenhain - 11./12.5.)

S4 Ost:

1. Marvin Witter, Husqvarna 35,0

2. Lucas Hauser, Honda 33,0

3. Philipp Laupus, Husqvarna 28,0

4. Oliver Helmes, Husqvarna 27,5

5. Benedict Boots, TM 27,0

6. Yven Schneider, Husqvarna 22,5

7. Nils Orbanz, Honda 21,0

8. Stefan Goldbach, Honda 20,5

9. Tim Ollesch, Husqvarna 15,5

10. Tilman Griese, Husqvarna 15,0

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 6./7.7.)

S4 West:

1. Kevin Schmitz, Kawasaki 109

2. Julian Graffe, Husqvarna 103

3. Sebastian Willeke, Husqvarna 97

4. Jan Hanhoff, TM 93

5. Marcel Möllenkamp, Husqvarna 91

6. Dominik Mai, Husqvarna 83

7. Malte Thomas, Honda 81

8. Haakon Kleine, Husqvarna 72

9. Yannick Asmuth, Honda 67

10. Matthias Volkert, Husqvarna 58

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 6./7.7.)

Junioren:

1. Robin Fleischer, Husqvarna 168

2. Ivan Mosin, RUS 94

3. Leon Heimann, Husqvarna 80

4. Tobias Laupus, Kawasaki 67

5. Jan Ulman, CZ, TM 50

6. Pirmin Nagelhofer, Husqvarna 45

7. Pierre Pichler, KTM 42

8. Sebastian Högsberg Jensen, DK, KTM 40

9. Max Orbanz, Kawasaki 36

10. Moritz Eckbauer, KTM 16

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. inkl. Schaafheim - 6./7.7.)

Rookies:

1. Lasse Welsch, Husqvarna 189

2. Leonard Blauschek, KTM 185

3. Constantin Blauschek, KTM 146

4. Leo Ruh, Husqvarna 116

5. Julie Högsberg Jensen, DK, KTM 70

6. Lars Weißensee, Husqvarna 38

7. Julian Luca Kaiser, Husqvarna 30

CUP

(Stand nach3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 6./7.7.)

Ü40:

1. Steffen Jung, Husqvarna 174

2. Eike Moes, TM 159

3. Niko Haubensack, Husqvarna 144

4. Christof Bartsch, TM 138

5. Ingo Ruh, Husqvarna 121

6. Gunnar Harsing, Husqvarna 106

7. Lutz Hölig, KTM 103

8. Frank Hauser, Honda 82

9. Phil Gee, TM 79

10. Lars Jentsch, KTM 78

MOTOCROSS ENDURO 81


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09/2019

IMPRESSUM

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motocross enduro 09/2019

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82 MOTOCROSS ENDURO

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