24.08.19 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

24. August 2019 · Ausgabe KW 34/19 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Stefan Seufert,

Lindauer

Dahlienschau

Als wir 2012 in der Lindauer

Dahlienschau unser erstes

Dahlien-Sämlingfeld in

Betrieb nahmen, glaubten

wir fest daran, dass wir einmal

die blaue, winterharte,

duftende Dahlie züchten

könnten und das ein Welterfolg

werden würde.

Inzwischen hat uns die

Natur gelehrt, dass man sie

nicht einfach austricksen

kann: Dahlienknollen sind

nicht winterfest, wenn der

Boden durchfriert.

Dahlien duften einfach nicht,

höchstens die Stängel riechen

erfrischend, wenn man sie

abschneidet.

Eine blaue Dahlie wird‘s nie

geben, denn die Farbe Blau

entsteht einfach niemals bei

Dahlienblüten. Sie sind

höchstens lila, auch wenn

in der Werbung immer wieder

Dahlien angeboten werden,

die „Blue Sonstwas“

heißen.

Aber wir haben gelernt, dass

die Urdahlien offen blühend

waren, die Insekten dort bis

zum Frost Nahrung fanden

und, wenn man Dahliensamen

erwischt und selbst

aussät, meistens offen

blühende Dahlien im Folgejahr

entstehen.

Dies und so manch anderes

kann man bei einem Besuch

der Lindauer Dahlienschau

erfahren. Herzlich willkommen

in einer kleinen, außergewöhnlichen

Welt voller

Formen und Farben!

(Lesen Sie mehr auf S. 19)

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 07.09.2019

Samstag, 21.09.2019

Einkaufen:

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Mit ihrem Lindauer Kinderbuch

auf Weg zum Sieg beim

Bundes-Schüler-Contest? S. 11

Wissenswertes:

Saisonvorbereitung

Die Basketballer des

TSV Lindau suchen für ihre

1. Herrenmannschaft einen

neuen Coach. S. 25

Junge Einzeldenkmäler

Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September

Das Motto der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz lautet

für den Denkmaltag 2019:

“Modern(e): Umbrüche in

Kunst und Architektur”. Anlass

ist das hundertjährige

Bestehen des Bauhauses, das

in diesem Jahr bundesweit gefeiert

wird. Die Untere Denkmalschutzbehörde

Lindau

lenkt den Fokus für die Besucher

in diesem September auf

junge Einzeldenkmäler, die in

ihrer Geschichte jeweils dem

Zeitgeist entsprachen und ihn

beispielhaft abzubilden vermochten.

Entwurf zum Parktheater auf der Insel von Architekt H. Schulze Lindau 1954.

Lindau ist keine Stadt des

Bauhauses, jedenfalls nicht im

Sinne der Gründung in Weimar

im Jahre 1919, der Fortsetzung

in Dessau ab 1925 und

des Abschlusses 1933 in Berlin.

Bauten, die dieser Bewegung

zugeordnet werden könnten,

sind bisher in Lindau keine bekannt.

Gestreift hat die Stadtgesellschaft

allenfalls ein

Windhauch dieser Epoche. Eine

einzige Verknüpfung zu

den Protagonisten des Bauhauses

kommt über Georg Muche

zustande. Er war der Entwerfer

des “Hauses am Horn”

am Rande des Weimarer Ilmparks

und eines Metall-Typenhauses

in Dessau-Törten. In

Lindau ließ er sich 19631 nach

einem bewegten Leben nieder,

malte ein farbenreiches Spätwerk

und starb hier 19872.

Das Motto wird daher

-leicht abweichend zur bundesweiten

Vorgabe- zum Anlass

genommen, sich den Gebäuden

zu widmen, die seit

dem Jahr 1900 entstanden

sind. Sie sind mit ihrem “jungen

Alter” früh in ihrer Lebensgeschichte

Denkmäler

geworden, im Vergleich zum

Hauptbestand der Lindauer

Denkmallandschaft, der aus

der frühen Neuzeit resultiert.

Bei der Eröffnung um 10

Uhr im Lindenhofpark steht

ausnahmsweise kein Haus,

sondern ein denkmalgeschützter

Stadtgarten im Mittelpunkt.

Oberbürgermeister

Dr. Gerhard Ecker wird in den

Tag starten und das fast vollbrachte

Werk der Wiedererschaffung

der Nutzgärten im

zentralen Teil des Parks und

der Parterregärten an der Villa

Lindenhof verkünden können.

Dabei handelt es sich um eine

Gemeinschaftsarbeit zwischen

Freistaat Bayern, Förderverein

Gartendenkmal Lindenhofpark,

Deutscher Stiftung

Denkmalschutz, weiteren

Förderern, dem Büro Wiegel

Landschaftsarchitektur|Ga

rtendenkmalpflege Bamberg

und der Stadtverwaltung Lindau.

Es konnte geschafft werden,

die Villa Lindenhof wieder

schrittweise gärtnerisch

mit dem Park und seinen freieren

landschaftlichen Elementen

zu verknüpfen. Ursula

Sauter-Heiler, Helmut Wiegel

und Eugen Baumann berichten

im Anschluss an die Eröffnung,

welche Architekturelemente

und Pflanzen dabei neu

zur Geltung kommen.

Private Schätze sind an drei

Orten zu erleben. Christoph

Holzfurtner erlaubt einen

Blick in die Praxisräume seiner

Villa Stahl in der Anheggerstraße

15. Werner Hemmeter

schildert in der Schachener

Straße 87, wie er mit seinem

Büro Steiger Partner Lindau

▶ 54. Oktoberfest

Dank des MV Aeschach-

Hoyren heißt es am

30. August in Lindau

wieder: „O‘ zapft is!“ S. 7-10

über Jahrzehnte die Villa Rasteck

baulich betreuen durfte.

Ein neues Wappen ziert die

Fassade der “Brodlaube” in der

Maximilianstraße. Die Bauherren

Karsten Wilde und Jirka

Cvekl-Wilde haben die Sanierung

glücklich überstanden

und präsentieren freundlicherweise

auch in diesem

Jahr Teile ihres Werkes.

Wer Lust hat, das Kino Parktheater

auf der Insel nicht nur

vor der Leinwand, sondern

auch in den Technikräumen

zu bewundern, kann dies zwischen

11 und 13 Uhr dank Peter

Basmann tun. Er zeigt damit

auch das vorläufig jüngste

Einzeldenkmal der Insel.

Über die letzten Jahre hinweg

hat sich das Kulturamt als

einer der städtischen Hauptveranstalter

zum Denkmaltag

Für einige Veranstaltungen ist

wegen der räumlichen Beengtheit

teilweise am Freitag, 6. September

ab 8 Uhr eine Anmeldung beim

Stadtbauamt unter der Telefonnummer

0 83 82/91 86 16 erforderlich.

Bitte beachten Sie, dass

wegen der Chancengleichheit

leider keine früheren Anmeldungen

und keine Anmeldungen

Foto: Iris Moeller

etabliert. In diesem Jahr bespielt

es sogar ein ganzes Haus:

die frühere Hauptpost am Ende

der Maximilianstraße auf

der Insel.

Im neuen Kunstmuseum

am Inselbahnhof erläutern die

Kunsthistorikerinnen Dr. Sylvia

Wölfle und Pia Mayer die

kämpferische Gegenposition

des selbsternannten „Architekturdoktors“

Friedensreich

Hundertwasser (1928-2000)

zum Bauhausstil: Am Beispiel

originaler Gemälde, Architekturzeichnungen

und Grafiken

werden die Vorstellungen des

schillernden Ausnahmekünstlers

vom organischen Bauen

und naturverbundenen Wohnen

fern jeder Standardisierung

veranschaulicht.

(Fortsetzung auf Seite 2)

per Post oder E-Mail entgegengenommen

werden können.

Die Untere Denkmalschutzbehörde

dankt herzlich allen Unterstützern,

die den Tag des offenen

Denkmals 2019 in Lindau gestalten

werden – auch ohne Lindauer

Bauhausikonen, aber mit jeder

Menge Schwung für die Historie.

▶ Betörende Vielfalt

7.000 Dahlien in 800

verschiedenen Sorten

in der Lindauer Dahlienschau

zu sehen S. 19


2 24. August 2019 • BZ Ausgabe KW 34/19

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

(Fortsetzung von Seite 1)

Besonders interessant ist hierbei

der Kontext seiner polarisierenden

Kunstaktionen und

Schriften. Bereits früh in seinem

Schaffen verurteilte Hundertwasser

die gerade Linie als

unschöpferisch und lehnte sie

auch in der Baukunst ab.

Zur Verbreitung seiner Ideen

sorgte er gern absichtlich für

Skandale, etwa 1958 mit seinem

öffentlich verlesenen

„Verschimmelungsmanifest

gegen den Rationalismus in der

Architektur“ oder 1967 mit seiner

Münchner „Nacktrede“ für

das Anrecht des Menschen auf

eine individuelle Bauweise. In

den Kurzführungen wird deutlich

werden, wie hochaktuell

viele Ideen Hundertwassers angesichts

der heutigen Debatten

für guten Wohnraum noch immer

sind.

Werbung der ehemaligen Nudelfabrik

auf der Insel.

© Peter Fleck Wangen

Friedensreich Hundertwasser

war ein erklärter Gegner der

geometrisch geraden Linie und

lehnte sie auch in der Baukunst

strikt ab.

Copyright: © Hundertwasser Archiv

Foto: Gerhard Krömer

Stadtarchivar Heiner Stauder

und sein Team geben außerdem

einen Einblick in die

Aufgaben und die Geschichte

des Stadtarchives. Sie werden

Raritäten mit Bezug zum

Jahresmotto aus den meterlangen

Regalen an das Tageslicht

holen und erläutern. Die

Gäste erhalten einen Eindruck

von der Vielfalt des Archivgutes:

von der handkolorierten

Urkunde, über Zeitungsartikel

bis hin zum privaten Nachlass

ist alles dabei.

Vom Lesesaal des Stadtarchives

aus kann das Bahnhofsareal

ganz nebenbei in seiner

fast bauzeitlichen Größe bewundert

werden, bevor es nach

dem Jahr 2021 teilweise selbst

zum Gegenstand des Archivs

werden wird.

Max Antesberger gehört als

Führer ebenfalls zu den beliebten

und festen Größen am Tag

des offenen Denkmals. Diesmal

widmet er sich St. Josef

und dessen architektonischen

und künstlerischen Besonderheiten

als Pfarrkirche des einwohnerstärksten

Stadtteiles

Reutin.

Öffentliche Preise hat das

Rainhaus für die glückliche

Verknüpfung von sozialen Aufgaben

und Denkmalschutz

schon erhalten und erntet nach

wie vor ein hohes mediales Interesse.

Nach einem guten Jahr Leben

im Rainhaus geben die Initiatoren

Werner Berschneider

und Frank Reisinger bei zwei

Führungen einen ersten Erfahrungsbericht.

Hilmar Ordelheide ist Leiter

der Hochbauabteilung des

Stadtbauamtes Lindau und

führt erstmals durch eines der

Werke seiner Vorvorgänger im

Amt: der Grundschule Hoyren

in der Hoyerbergstraße. Sie entstand

mit dem Nachbargebäude

1914 als “Schul- und Lehrerhausbau

Hoyren” und hat seither

nichts von ihrer bevorzugten

Lage und von ihrem Charme

eingebüßt.

Welche kleinen Fabriken

von der industriellen Moderne

kündeten und einstmals tatsächlich

Platz auf der Insel hatten,

kann man bei Iris Möller

vom Stadtbauamt Lindau in

zwei Führungen auf der Insel

erfahren.

Autoren: Iris Möller und

Dr. Sylvia Wölfle

Programm zum Tag des offenen Denkmals am 8. September 2019

Thema 2019: “Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur”

Nr. Thema Führung / Zeiten Treffpunkt Führerin/ Führer Anmeldung

1 ERÖFFNUNG im Lindenhofpark 10.00 Uhr Lindenhofpark am Im Anschluss an die Eröffnung

erläutern Ursula Sau-

nicht erforderlich

durch Herrn Oberbürgermeister

Lindenhofweg 25 in

Dr. Gerhard Ecker

Schachen

ter-Heiler und Eugen

Baumann vom Förderverein

Lindenhofpark e.V. sowie

Herr Wiegel vom Büro

Landschaftsarchitektur |

Gartendenkmalpflege

Bamberg die Umgestaltung

des Lindenhofparks.

INSEL

2 Das Kino Parktheater -

Lindauer Nachkriegsmoderne

3 Die neue “Brodlaube” in der Maximilianstraße

4 Das Stadtarchiv in der ehemaligen

Hauptpost Lindaus

5 Friedensreich Hundertwasser –

Der “Architekturdoktor” und seine

Manifeste gegen das moderne

Bauen

6 Gefertigt in Lindau - Beispiele kleiner

Fabriken auf der Insel

FESTLAND

7 “Mit einer neuen Nutzung im Hier

und Heute – Zwischenbilanz nach

einem Jahr inklusivem Wohnen im

Rainhaus”

Besichtigung von

11.00-13.00 Uhr

möglich

Führungen um

12.00 Uhr und

14.00 Uhr

für die Besichtigung

geöffnet von 11.00

bis 16.00 Uhr,

mit Einführungen um

11.30, 13.00 und

15.00 Uhr

Themenführung im

Rahmen der Hun-

dertwasser-

Ausstellung um 11.00

Uhr; 12.00 Uhr;

15.00 Uhr; 16.00 Uhr.

(Die Führungen sind

kostenlos, Eintritt zur

Ausstellung ist zu

bezahlen)

Führungen um

15.30 Uhr und

19.00 Uhr

Führungen um 11.00

Uhr und 14.00 Uhr

Zwanzigerstraße 3 Peter Basmann nicht erforderlich

Maximilianstraße 26-28

Maximilianstraße 52,

2. Obergeschoss (Lift ist

vorhanden)

Eingang rechts der Hundertwasser-Ausstellung

Maximilianstraße 52,

Kunstmuseum am

Bahnhof

Ludwigstraße 7

Rainhaus in der

Rainhausgasse 20

Bauherren Karsten Wilde

und Jirka Cvekl-Wilde

Stadtarchivar

Heiner Stauder,

Jürgen Illigasch und

Isolde Gromer

Dr. Sylvia Wölfle, Kuratorin

Stadtmuseum und

Pia Mayer

Iris Möller, Stadtbauamt

Lindau

Werner Berschneider,

Frank Reisinger

Die Teilnehmerzahl ist

jeweils auf 15 Personen

begrenzt. Um tel. Anmeldung

beim Stadtbauamt

Lindau, Tel. 08382 /918

616 am 06.09.2019 ab

8.00 Uhr wird gebeten.

nicht erforderlich

Die Teilnehmerzahl ist

jeweils auf 20 Personen

begrenzt. Um tel. Anmeldung

beim Stadtbauamt

Lindau, Tel. 08382 /918

616 am 06.09.2019 ab

8.00 Uhr wird gebeten.

Für die Führung um 15.30

Uhr ist die Teilnehmerzahl

auf 20 Personen begrenzt.

Um tel. Anmeldung

beim Stadtbauamt

Lindau, Tel. 08382 /918

616 am 06.09.2019 ab

8.00 Uhr wird gebeten.

Für die Führung um 19.00

Uhr ist keine Anmeldung

erforderlich.

nicht erforderlich

8 Villa Stahl Führungen durch die Anheggerstraße 15 Christoph Holzfurtner Die Teilnehmerzahl ist

Praxisräume um

Logopädische Praxis jeweils auf 20 Personen

11.00 und 14.00 Uhr

begrenzt. Um tel. Anmeldung

beim Stadtbauamt

Lindau, Tel. 08382/918

616 am 06.09.2019 ab

8.00 Uhr wird gebeten.

9 Die Grundschule Hoyren von

1914–eine Ankündigung der Moderne?

10 Villa Rasteck – Ein Holzbau von

1908

11 St. Josef – ein Kirchenbau der Zwischenkriegszeit

Führung um

11.00 Uhr

Führung um

11.30 Uhr

Führung um

15.00 Uhr

Hoyerbergstraße 33

Hilmar Ordelheide

Leiter der Hochbauabteilung

beim Stadtbauamt

Lindau

Schachener Straße 87 Werner Hemmeter ,

Architekturbüro Steiger

Partner Lindau

St. Josef, Eingang

Münchhofstraße 2

Max Antesberger

nicht erforderlich

Die Teilnehmerzahl ist auf

20 Personen begrenzt.

Um tel. Anmeldung beim

Stadtbauamt Lindau, Tel.

08382 /918 616 am

06.09.2019 ab 8.00 Uhr

wird gebeten.

nicht erforderlich

Die vielen Stimmen des Friedens

Religions for Peace tagen in der Inselhalle

Fest im eigenen Glauben und

sich der eigenen Tradition bewusst,

gleichzeitig zu friedlicher

Toleranz Andersgläubiger

verpflichtet - ist dies möglich?

Zumindest die mehr als 900

Delegierten von „Religions for

Peace“ aus ungefähr 125 Ländern

in der Inselhalle träumen

diesen Traum. Und sie scheinen

bereit, ihn auch wahr werden zu

lassen. Dazu hatten sie sich bereits

zu Beginn der Tagung von

Religions for Peace verpflichtet.

„Religion darf niemals Rechtfertigung

von Hass und Gewalt

sein. Kein Krieg darf geführt

werden im Namen der

Religion! Das muss die gemeinsame

Botschaft von Lindau

sein“, so der eindringliche

Appell von Bundespräsident

Frank-Walter Steinmeier in

seiner hervorragenden Eröffnungsansprache

in der Inselhalle.

Zuvor hatte sich Steinmeier

in das Goldene Buch der

Stadt eingetragen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trug sich ins Goldene

Buch der Stadt ein. Er wurde von OB Dr. Gerhard Ecker (rechts)

begrüßt.

Foto (2): Christian Flemming/Religions for Peace

Auf dem Platz zwischen den Kirchen begegneten sich Einheimische,

Gäste und Delegierte an einer großen Tafel.

Die ermutigende Botschaft

des Bundespräsidenten erwies

sich als tragfähig und bestimmte

den Geist der hochkarätig

besetzten Tagung. Dabei

leugneten die Religionsführer

keineswegs die vorhandenen

Unterschiede und Konflikte.

Allerdings suchten sie ebenso

ernsthaft nach Lösungen

für vorhandene Konfliktherde

wie Myanmar oder Nigeria,

wie nach Vision für eine friedliche

Zukunft, in der vor allem

die Rolle der Frauen gestärkt

werden müsse, wie während

der Konferenz mehrfach betont

wurde.

Die Lindauerinnen und

Lindauer hatten mehrfach Gelegenheit

an Veranstaltungen

teilzunehmen. Im Luitpoldpark

feierten sie mit den Delegierten

am Ring for Peace, einer

7,5 Meter hohen Holzskulptur,

die ein dauerhaftes

Symbol des Friedens zwischen

den Religionen sein wird, eine

beeindruckende interreligiöse

und spirituelle Zeremonie.

Am Mittwochabend luden

die christlichen und muslimischen

Gemeinden aus Lindau

Bürgerinnen und Bürger sowie

die Delegierten der Weltversammlung

gemeinsam zu einer

langen Tafel zwischen den

Kirchen auf der Insel ein.

Beim Empfang der Stadt erklärte

OB Dr. Gerhard Ecker:

„Ich bin überzeugt, dass Sie in

dieser Woche in Lindau eine

Saat gesät haben, die in den

kommenden Jahren aufgehen

wird. Es ist uns eine Ehre und

Freude, Sie hier zu haben.“ JW


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 24. August 2019 • BZ Ausgabe KW 34/19

3

Jetzt geht es in die Schule

Vorschulkinder machen Ausflug

Vor dem Ferienbeginn machten

sich die Vorschulkinder der

Kita Arche Noah mit ihren Erzieherinnen

auf den Weg zum

Erlebnisbauernhof KARIBU.

Dort hatten sie einen aufregenden

Tag mit Pferdekutschfahrten,

Reiten, vielen Tieren,

Pizzabacken und noch anderen

aufregenden Dingen……..

Am späten Nachmittag wurden

die Kinder in der Kita von

ihren Eltern empfangen. Dort

wurde bei Wienerle, Salaten

und leckeren Semmeln viel erzählt

und gelacht.

Nach einem leckeren Eis

gingen die Kinder zum letzten

Mal in die Räumlichkeiten der

Kita und erhielten ihre selbstgebastelte

Schultüte. Anschließend

wurden sie offiziell aus

der Kita „hinausgeworfen“.

Zum Schluss schrieben die

Eltern einen guten Wunsch für

ihr baldiges Schulkind auf eine

Postkarte. Mit einem Heliumluftballon

wurden sie gen Himmel

geschickt, mit der Hoffnung

dass der Wunsch in Erfüllung

geht.

BoB

Foto: www.pd-f.de / Florian Schuh

Die Vorschulkinder der Kita Arche Noah haben ihren letzten Tag in

der Kita verbracht.

Foto: BoB

Lindau ist dabei!

10.–30. September 2019

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„S-Bahn“ um

den Bodensee

Erfolg hat viele Väter

Lindaus Oberbürgermeister Dr. Gerhard

Ecker freut sich über die Ankündigung

von Bayerns Verkehrsminister

Dr. Hans Reichhart, dass sich der

Freistaat Bayern an den Kosten für die

Ausweitung der Direktverbindungen

von Romanshorn bis Lindau beteiligen

will: „Darauf haben wir alle hingearbeitet.

Dieser Erfolg hat viele Väter.“

Er selbst hat sich nicht nur als OB,

sondern auch als Aufsichtsrat der

Bayerischen Eisenbahngesellschaft

(BEG) zusammen mit dem früheren

Landtagsabgeordneten Eberhard

Rotter, für entsprechende Verbesserungen

eingesetzt.

Die Initiative Bodensee-S-Bahn

setzt sich seit 2004 für den Ausbau

einer S-Bahn im Bodenseeraum ein.

Der Lindauer Stadtrat befasste

sich bereits im November 2010 mit

der Bodensee-S-Bahn.

Seitdem fordern OB, Stadtrat und

Verwaltung zusammen mit der Initiative

die ein Bodensee-S-Bahnkonzeptes

zur Stärkung des Bahnknotens

Lindau und im Hinblick auf

die Wiedereröffnung von Haltepunkten.

Die Verlängerung der S-Bahn von

Romanshorn nach Lindau ist wesentlicher

Teil einer „Bodensee-S-

Bahn“. Der Aufsichtsrat der BEG soll

sich im September mit der Weiterentwicklung

befassen. Dabei soll es

zu Reisezeitverkürzungen und Taktverdichtungen

im Zusammenspiel

mit den ab 2021 zusätzlich angebotenen

Fernverkehrsverbindungen

kommen. Im Hinblick auf die steigenden

Gästezahlen in Lindau und

die Gartenschau 2021 eine wichtige

Chance, den Individualverkehr zu

reduzieren.

AUF EIN

WORT

Mit der Tagung „Religions

for Peace“ hat eine neue

Veranstaltung mit weltweiter

Strahlkraft Lindau bereichert.

Ich habe mich für

Lindau sehr gefreut, dass

unsere schöne Stadt eine

sympathische und weltoffene

Gastgeberin für die Religionsführer

aus aller Welt

sein durfte.

Es zeigte sich, dass nur im

ehrlichen Dialog gute Lösungen

auch für schwierige

Herausforderungen zu finden

sind. Dabei ist es wichtig,

sich ausreichend zu informieren,

dem Anderen zuzuhören

und im Ton respektvoll

zu sein. Selbst

dann, wenn man in der Sache

unterschiedlicher Meinung

ist.

Infobox

Mobilität

Dies sollte auch die Grundlage

für unsere Dialoge in Lindau

sein. Natürlich stehen mit dem

Bürgerbegehren zum Parkhaus

oder der Kommunalwahl

wichtige Weichenstellungen

auf der Tagesordnung. Selbstverständlich

dürfen die Debatten

in einer Demokratie auch

engagiert und emotional geführt

werden.

Allerdings sollte der sachliche

Inhalt zutreffend sein und der

Ton nicht beleidigend oder

herabwürdigend werden.

Denn sonst bleiben am Ende

aller Debatten selbst bei den

vermeintlichen Siegern nur

Verlierer.

Der Arbeitskreis Verkehr informiert

Fußgängerüberweg: Was gilt für Radfahrer?

Ihr

Dr. Gerhard

Ecker,

Oberbürgermeister

Herbstweinfest zu 25-jährigen Jubiläum

Seit 25 Jahren bemüht sich der Förderverein Torggel um das

einmalige technische Denkmal unterhalb des Hoyerberges.

Ziel der Vereinstätigkeit ist der Erhalt und die Pflege der alten

Weinpresse samt Gebäude. Damit den Lindauerinnen und

Lindauern aber dieses einmalige Relikt aus dem 16. Jahrhundert

nicht verborgen bleibt, öffnet der Verein zweimal Jährlich

seine Tore.

Wenn Sie nicht gewusst haben, dass das geniale Dachstuhlgebälk

aus dem Jahre 1776 genauso interessant ist wie der

Torggelbaum, dann sollten Sie am Samstag, den 31. August die

Gelegenheit zur Besichtigung nutzen. Eugen Baumann wird gegen

19 Uhr die interessante Geschichte rund um das Denkmal

und den Hoyerberg in einem kurzweiligen Vortrag erläutern.

Die Vorstandschaft ist ab 16 Uhr bemüht, zu den frischen

Lindauer Weinen mit kleinen Brotzeiten den Hunger der Gäste

zu stillen. Wer eine reichhaltige Speisekarte erwartet, der wird

enttäuscht sein. Im Vordergrund der Herbstweinfeste stehen

Geselligkeit und die Lust auf einen guten Tropfen. Das Eglofs-

Duo wird mit seinem unerschöpflichen Repertoire an weinseligen

Liedern die Besucher bestens unterhalten. Da keine

Parkplätze zur Verfügung stehen, ist es ratsam, zu Fuß oder

mit dem Rad den Weg zum Torggel anzutreten. Bushaltestelle

Linie 3 Krankenhaus. Näheres zum Torggel und Aktivitäten

siehe unter www.torggel-hoyerberg.de

Der Fußgängerüberweg gewährt nach § 26 StVO Fußgängern Vorrang. Radfahrer

haben nur dann Vorrang, wenn sie absteigen und das Fahrrad schieben

oder das Fahrrad wie einen Tretroller nutzen. Radfahrer müssen sich

gegenüber den Fußgängern rücksichtsvoll verhalten.

Drüberradeln ist allerdings nicht grundsätzlich verboten. Muss jedoch ein

Auto wegen eines auf dem Zebrastreifen fahrenden Radlers plötzlich abbremsen,

riskiert der Radfahrer ein Bußgeld für eine vermeidbare Behinderung.

Kommt es zu einem Unfall, trägt der Radfahrer eine Mitschuld.

Infobox_2019_04ff.indd 6 11.06.19 12:07


4 24. August 2019 • BZ Ausgabe KW 34/19

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung:

Schulbeginn an den Grundschulen und Mittelschulen

in der Stadt Lindau (B)

Für die Grundschulen und Mittelschulen in der Stadt

Lindau (B) beginnt im Schuljahr 2019/2020 der Unterricht

am:

Dienstag, 10. September 2019, 8.00 Uhr.

Ausnahmen sind:

Grundschule Lindau (B) – Oberreitnau Unterrichtsbeginn: 7.35 Uhr

Grundschule Lindau (B) – Reutin Unterrichtsbeginn: 7.55 Uhr

Außenstelle Zech Unterrichtsbeginn: 8.00 Uhr

Die Schulanfänger versammeln sich in den für sie zuständigen Grundschulen

zu folgenden Zeiten:

Grundschule Lindau (B) – Oberreitnau Beginn: 9.00 Uhr

Grundschule Lindau (B) – Reutin Beginn: 9.00 Uhr

Außenstelle Zech Beginn: 9.00 Uhr

freiwilliger Gottesdienst

in der Kirche St. Verena Beginn: 8.15 Uhr

für die Reutiner Kinder

Grundschule Lindau (B) – Aeschach Beginn: 10.00 Uhr

freiwilliger ökumenischer

Gottesdienst in der Beginn: 9.00 Uhr

Evangelische Christuskirche, Anhegger Straße

Grundschule Lindau (B) – Insel Beginn: 10.00 Uhr

freiwilliger Gottesdienst

mit Segnung, St. Stephan Beginn 9.20 Uhr

Grundschule Lindau (B) – Hoyren Beginn: 10.00 Uhr

freiwilliger ökumenischer Gottesdienst

in der Kirche St. Ludwig Beginn: 09.15 Uhr

Lindau (B), August 2019

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Gerhard Ecker

Oberbürgermeister

Elmar Vögel

Schulamtsdirektor

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung:

Jahresabschluss 2018 der

Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau

Der Empfehlung des Werkausschusses folgend erteilte der Stadtrat am

16.07.2019 gemäß § 25 Abs. 3 EBV, unter Vorbehalt der örtlichen Rechnungsprüfung

gemäß Art. 103 GO, dem Jahresabschluss 2018 der Gartenund

Tiefbaubetriebe Lindau den Feststellungsvermerk.

Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31.12.2018 auf € 46.981.469,96

Jahresabschluss 2018

a) Erträge insgesamt € 26.487.658,24

b) die gesamten Aufwendungen betragen € 25.947.108,92

c) Jahresgewinn € 540.549,32

Die BW PARTNER Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB, Stuttgart

erteilt in ihrem Prüfungsbericht vom 08.05.2019 für den Jahresabschluss

zum 31.12.18 sowie für den Lage-bericht den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk

mit dem Ergebnis, dass die Prüfung zu keinen Einwendungen

gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts

geführt hat.

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2018 der Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau erfolgte in der Stadtratssitzung vom 16.07.2019.

Der Jahresabschluss 2018 und der Lagebericht sind an 7 Werktagen vom

09.09.19 bis 17.09.19 bei den Garten- und Tiefbaubetrieben Lindau, Bregenzer

Str. 8, Zimmer 8.0.10, zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Ebenfalls

sind die Unterlagen auf der Homepage der GTL (www.gtl-lindau.de)

einzusehen.

Lindau (B), 27.07.2019

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Gerhard Ecker

Oberbürgermeister

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung:

der Haushaltssatzung der Kick-Oberreit‘schen

Jugendstiftung für das Jahr 2019

Auf Grund Art. 29 Abs. 3 Satz 3 des Bayerischen Stiftungsgesetzes in

Verbindung mit Art. 63 ff. der Gemeindeordnung hat der Stadtrat am

28.05.2019 folgende Haushaltssatzung für das Jahr 2019 beschlossen, die

hiermit gemäß Art. 65 Abs. 3 der Gemeindeordnung in Verbindung mit Art.

26 Abs. 2 der Gemeindeordnung bekannt gegeben wird:

1.

§1

Der als Anlage beigefügte Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2019 wird

hiermit festgesetzt; er schließt

im Verwaltungshaushalt

in den Einnahmen und Ausgaben mit 1,– €

und im Vermögenshaushalt

in den Einnahmen und Ausgaben mit 1,– €

ab.

§2

Kredite für Investitionen und lnvestitionsförderungsmaßnahmen sind nicht

vorgesehen.

§3

Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt werden nicht festgesetzt.

§4

Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan

werden nicht beansprucht.

Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 01. Januar 2018 in Kraft.

§5

II.

Die Haushaltssatzung enthält keine genehmigungspflichtigen Bestandteile.

Die rechts aufsichtliche Würdigung durch das Landratsamt Lindau (Bodensee)

vom 17. Juli 2019 ergab keine Beanstandungen.

III.

Die Haushaltssatzung liegt gemäß Art. 65 Abs. 3 der Gemeindeordnung in

Verbindung mit der Bekanntmachungsverordnung vom 19.01.1983 während

des ganzen Jahres im Verwaltungs gebäude Toskana, Zimmer Nr. 4.0.03, innerhalb

der allgemeinen Geschäftsstunden zur Einsicht bereit. Gleichzeitig

liegt der Haushaltsplan ab sofort eine Woche lang öffentlich aus.

Lindau (B), 25.07.2019

Kick-Oberreit‘sche Jugendstiftung

gez. Dr. Gerhard Ecker

Oberbürgermeister

Vorsitzender der Stiftung

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot..

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als

Sachbearbeiter m/w/d

Beitrags- und Satzungswesen

(in Teil- oder Vollzeit 50% –100%)

Eine ausführliche Stellenausschreibung finden Sie auf unserer Homepage

unter www.lindau.de/stadt

Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. August 2019

Stadt Lindau (B), Personal- und Organisationsabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08

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Paula & Otto –

Kunst und Liebe

Werke von

Paula Modersohn-Becker &

Otto Modersohn

Mit Werken von Paula Modersohn-Becker

(1876-1907) und

Otto Modersohn (1865-1943)

präsentiert das Kunstmuseum

Lindau im kommenden Jahr

das bedeutendste deutsche

Künstlerpaar des frühen 20.

Jahrhunderts und führt das

faszinierende Thema von Liebe

und Kunst im Aufbruch zur Moderne

vor Augen.

Otto Modersohn war ein etablierter

Landschaftsmaler

und Hauptvertreter der

Worpsweder Künstlerkolonie,

als er die junge, lebensfrohe

und hochtalentierte Paula

Becker 1897 kennen lernte.

Ihre ganz auf die Kunst ausgerichtete

Ehe war von tiefer Zuneigung,

großem gegenseitigen

Respekt und einem intensiven

Austausch über künstlerische

Themen geprägt. Während

Otto nach dem Vorbild

der französischen Freilichtmalerei

großartige Stimmungsbilder

der Natur malte,

interessierte sich Paula vor allem

für die Darstellung von

Menschen im freien Umgang

mit Farben und vereinfachten

Formen.

Die Ausstellung beleuchtet,

wie modern diese Künstlerbeziehung

für die Zeit um 1900

war, wie Otto und Paula vor

ein- und demselben Motiv zu

ähnlichen oder sehr individuellen

Bildlösungen fanden,

wie sie voneinander lernten,

die Werke des anderen kritisch

in den Blick nahmen

oder ganz eigenständige Wege

gingen. So illustriert die

Schau wie es beiden in der

Kunst und im Leben immer

wieder gelang, die unvermeidlichen,

den Umständen

der Zeit geschuldeten Herausforderungen

mutig zu begegnen,

bevor Paula 1907 im Alter

von nur 31 Jahren auf dem

Höhepunkt ihrer jungen

Schaffensjahre frühzeitig verstarb.

Das Team des Kunstmuseums

arbeitet derzeit gemeinsam

mit den beiden genannten

renommierten Stiftungen

an einer spannenden Sonderausstellung

für das Jahr 2020,

um möglichst viele wichtige

und originale Leihgaben beider

Künstler in Lindau zu präsentieren.

Ausstellungen der beiden

Künstler waren in den letzten

Jahren an großen, internationalen

Häusern zum Beispiel

in Bremen, Paris, Karlsruhe

und Hamburg zu sehen. Damit

reiht sich Lindau auch

2020 mit einer hochkarätigen

Schau in das überregionale

Kunstgeschehen ein und wird

zu einem wichtigen Anziehungspunkt

für Kulturinteressierte

aus nah und fern.

Dr. Sylvia Wölfle


AUS DEM STADTRAT 24. August 2019 • BZ Ausgabe KW 34/19

5

Neue Einnahmequelle

Religions for Peace

Kompromiss,

Verantwortung

Weniger ist mehr

Der Stadt muss

es finanziell

wirklich

schlecht gehen.

Wurde

bisher, wie

auch andernorts

üblich, toleriert,

dass

LI Ihr Spezialist für

J. Müller Rollerfahrer

Umzüge mit ihr Schräglift

Fahrzeug

auch abc-expressdienst.de

außerhalb der ohnehin

kaum vorhandenen Motorradstellplätze

abstellen, so werden

diese seit kurzem gebührenpflichtig

verwarnt. Die Anweisung

kam von der Stadtspitze

und sorgt für reichlich Unfrieden.

Der OB

Umzüge

hat wohl übersehen,

dass Rollerfahrer mit Schräglift auch Kunden

sind Ihr und Spezialist dazu beitragen, in Lindau: den

Verkehr abc-expressdienst.de

zur und auf der Insel zu

reduzieren. Leben und Leben lassen

war bisher unser Motto und

sollte auch in Zukunft in unserer

schönen Heimatstadt gelten.

SPD

A. Rundel

Mehr als 900

Vertreter aller

Weltreligionen

setzten

diese Woche

ein Zeichen

für interreligiösen

Dialog,

Frieden und

eine gerechtere

Welt. Mehr

noch, sie arbeiteten an ganz konkreten

Lösungen, um religiös begründete

Konflikte, Kriege und

Gewalt zu überwinden. Wir sind

stolz, dass die Weltversammlung

dank des großartigen Engagements

von Prof. Wolfgang Schürer

hier in Lindau stattfand. Hoffen

wir, dass der Friedensimpuls

auch vor Ort nachhallt, denn

Frieden fängt im Kleinen an: Die

Meinung des anderen zu akzeptieren

und nicht ideologiebehaftet

nur auf seinem Standpunkt

zu beharren, wäre ein Anfang.

FDP

U. Jöckel

statt Konfrontation.

Die Insel

benötigt

die wegen der

Gartenschau

wegfallenden

Parkplätze direkt

vor der

Insel und weitere

Stellflächen

in Reutin

Fahrer/Kolonnenführer

für Umzüge gesucht

FSK C1E · Bewerbung an:

info@abc-expressdienst.de

und der Nähe der Zubringerstraßen.

Die „Mobilität“ wird

sich in den nächsten Jahrzehnten

verändern, aber die „Bequemlichkeit

Auto“ wird vorerst

bleiben. Der Kompromiss war

das von uns favorisierte Parkdeck

für 550 KFZ und ein Parkhaus

am neuen Reutiner Bahnhof.

Das Insel-HBF-Gebäude könnte

mit einem Hotel umgebaut werden.

Lösungen setzen aber gesamtheitliche

Erkenntnisse und

Visionen voraus, …und die sind

bei Vielen leider Mangelware.

FW

A. Reich

abc-expressdienst.de

Ihr Spezialist in Lindau:

abc-expressdienst.de

haben wir alle

in Lindau,

Stadtrat, Verwaltung,

OB,

Lokallobbyisten

aber

auch Initiatoren

von Bürgerbegehren

.

Generell gilt,

bereits vor

dem Start eines Projekts müssen

alle Folgen analysiert und Konsequenzen

abgeschätzt werden.

Die Verantwortung liegt und

bleibt bei den Handelnden.

Objektiv betrachtet bringt frustrierter

Streik Lindau nicht weiter,

ebenso haben wir weder Zeit

noch Kapazität für Spaltung unserer

Gesellschaft oder ideologische

Grabenkämpfe ums Parken.

Sachliche, konstruktive Arbeit

und Miteinander sind angesagt.

Freie Wähler „Anpacken für

Lindau“

BL

D. Lemmens

Lindau meldet

jährlich steigende

Besucherzahlen.

Die ganze

Stadt erstickt

am zunehmenden

Autoverkehr.

Viele

Städte haben

deshalb eine

Verkehrswende eingeleitet: Parkplätze

abbauen und die alternative

Mobilität stärken.

Weniger Lärm, bessere Luft,

Straßen mit Raum für Fußgänger,

Plätze für Menschen und

nicht vorrangig für Autos führen

zu mehr Lebensqualität für alle.

Auch für unsere Gäste. Wer mutig

ist und diese notwendigen

Veränderungen kreativ mitgestalten

möchte, ist herzlich eingeladen

zu Bürgerwerften und

Runden Tischen. Weniger Autoverkehr

ist ein Mehr für Lindau.

Rollerfahrer-Jagd

Bodensee – S- Bahn

Gute Wege

Kirchlicher Segen

Bitte lächeln!

Es war einmal

in Lindau, da

gab es entlang

der Mauer

Umzüge

120m Rollerparkplätze

für

mit Schräglift

unsere Jugend.

in Lindau: Urlau-

Ihr Spezialist

BU

ber kommen

H. Kreitmeir nicht mit den

Roller auf die

Insel, abc-expressdienst.de

aber viele Lindauer merken, dass die Stadt keine

Lösung hat. So kaufen sich Anwohner,

Angestellte und Auszubildende

für die Fahrt zur Insel

ein Zweirad. Unsere Planer

streichen die Plätze weg und

jetzt gibt es für 17-Jährige Strafzettel

Umzüge

mit 30,– Euro auf den

Roller. Unsere Stadt jagt die eigene

Jugend - Bravo! Bitte melden

Sie sich bei mir unter Tel.

23330 denn so geht es nicht.

Auch ich fahre Roller und jetzt

reicht es mir wirklich!

auch mit

Schräglift

abc-expressdienst.de

JA

M. Hotz

Vor knapp

zwei Monaten

habe ich den

Verkehrsminister

gebeten,

den Einstig in

die Bodensee -

S Bahn zu finanzieren

-

und dieser

Einsatz hat

sich jetzt gelohnt!

Seit Dienstag steht fest, dass der

Freistaat Bayern die Finanzierung

für die Verlängerung der

Schweizer S - Bahn von Romanshorn

bis Lindau-Insel mit Halt

in Reutin finanzieren wird. Das

hat der bayerische Verkehrsminister

Dr. Reichhart im Lindauer

Bahnhof bekanntgegeben. Damit

ist der Einstieg in die Bodensee

- S - Bahn geschafft! So wird

die Bahn mit den neuen Bahnhalten

zur echten Alternative

für Pendler und Touristen!

ÖDP

X. Fichtl

hat die ÖDP

schon oft angestoßen,

sei

es in Bayern

bei den Volksbegehren

zum

Nichtraucherschutz

oder

zur Artenvielfalt

- beides

ein Exportschlager

für andere Länder -,

oder sei es in Lindau durch den

Antrag auf Verzicht auf Mikroplastik

im Sportplatz. „Gute Wege“

kann man auch wörtlich

nehmen und anmerken, dass

Zigarettenkippen auf Wegen

nichts verloren haben und dass

für Artenvielfalt viel Grün gut

ist, nicht jedoch, wenn Sträucher

in die Gehwege ragen und alle,

auch Personen mit Gehwägelchen

oder im Rollstuhl, auf die

Straße ausweichen müssen. Dies

ist als ein Appell zu verstehen.

FB

R. Guggenmos

In der Präambel

des Grundgesetzes

steht:

„Im Bewusstsein

seiner

Verantwortung

vor Gott

und den Menschen

.. hat

sich das Deutsche

Volk ..

dieses Grundgesetz gegeben.“

Und die Präambel zur Verfassung

des Freistaates lautet: „Angesicht

des Trümmerfeldes, zu dem eine

Staats- und Gesellschaftsordnung

ohne Gott, ohne Gewissen

und ohne Achtung der Würde

des Menschen die Überlebenden

des zweiten Weltkrieges geführt

hat .. gibt sich das Bayerische

Volk .. nachstehende demokratische

Verfassung.“ Bei dieser Verfassungslage

passt kirchlicher Segen

sehr wohl zu staatlichen Einweihungshandlungen.

CSU

M. Hübner

Jeden Tag werde

ich von unseren

Gästen

daran erinnert,

an was

für einem

schönen Ort

wir leben. Ich

wünschte, wir

Lindauerinnen

und Lindauer

würden unsere Stadt auch

wieder öfter mit den Augen unserer

Besucher sehen, erleben

und genießen! Ist es nicht an der

Zeit, das Meckern und Nörgeln

einzustellen, etwas dankbar zu

sein und wieder freundlich miteinander

umzugehen? Egal ob

in Familie, Beruf oder Politik:

Versuchen wir es doch einfach

mal wieder miteinander, nicht

immer gegeneinander! Fangen

wir noch heute an - mit einem

Lächeln und einem Gruß für

den Nächsten, den wir treffen!

Auf dieser Seite gibt die BZ den verschiedenen Fraktionen Raum, ihre persönliche Meinung zu äußern. Diese muss nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

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6 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION

– Anzeige –

Stadtwerke Lindau erzielen gutes Jahresergebnis

Unternehmensgruppe erwirtschaftet 2018 ein Plus von 2,9 Millionen Euro

Die rund 200 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Stadtwerke-Gruppe

können auf ein

erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Im Geschäftsjahr 2018

erwirtschafteten sie einen Jahresüberschuss

von rund 2,9

Millionen Euro vor Steuern. Die

Telekommunikations-Tochter

der Stadtwerke Lindau konnte

dabei ihre positive Ergebnisentwicklung

weiter stabilisieren

und weist mit einem Jahresergebnis

von rund 400.000

Euro deutlich schwarze Zahlen

auf. Aber auch die Sparte des

Stadtbusses entwickelte sich

besser als erwartet.

„Wir können mit dem Geschäftsjahr

2018 zufrieden sein.

Es zeigt, dass wir solide und erfolgreich

arbeiten“, freut sich

Thomas Gläßer, Geschäftsführer

der Stadtwerke Lindau. Mit

rund 2,9 Millionen Euro liegt

das Jahresergebnis erneut leicht

über den Erwartungen für das

Geschäftsjahr und setzt somit

die positive Unternehmensentwicklung

fort.

Zugleich investierten die

Stadtwerke Lindau mit 3,6 Millionen

Euro in 2018 rund 20 Prozent

mehr als im Vorjahr. Wesentliche

Investitionen wurden

beispielsweise für die Sanierung

des Wasser-Hochbehälters in

Streitelsfingen ausgegeben. Rund

400.000 Euro steckte das Unternehmen

allein in dieses Projekt

und setzt dabei vorwiegend

auf Partner und Spezialfirmen

aus der Region.

Ein weiterer Hauptteil der

Investitionen floss in die Pflege

Die Kennzahlen im Überblick.

und Modernisierung des Mittelund

Niederspannungskabelnetzes

sowie in den Neu- und Umbau

von Stationen.

„Der Jahresüberschuss kommt

den Rücklagen zugute“, erläutert

Thomas Gläßer. „Das ermöglicht

uns, wesentliche Projekte

weiter voranzutreiben.

Ganz oben auf der Liste stehen

die laufende Erneuerung unserer

Verteilungsanlagen für Strom

und Gas und die Verbesserung

unserer Wettbewerbsfähigkeit,

indem wir weiter den Auf- und

Ausbau unserer Dienstleistungsangebote

forcieren oder

neue Potentiale im Bereich der

Digitalisierung erkennen und für

unsere Kunden nutzbar machen.“

Eines der zuverlässigsten Stromnetze

der Republik

„Die Investitionen sind gut

angelegtes Geld in die nachhaltige

Versorgungssicherheit mit

Energie und Wasser“, so die Überzeugung

Gläßers. Er belegt dies

mit einem Blick in die Störungsstatistik

der Bundesnetzagentur.

„Die Stadtwerke Lindau betreiben

mit ihrer Netzsparte eines

der zuverlässigsten Stromnetze

in der Republik. Mit einem Wert

von 3,5 Minuten ungeplanter

Stromunterbrechungen ist die

Versorgungssicherheit im gesamten

Netzgebiet der Stadtwerke

Lindau viel höher als im

Vergleich zum Bundesdurchschnitt“,

erläutert der Stadtwerke-Chef.

Dabei wurde der

bereits gute Wert von 2017

(5,81 Minuten) in 2018 nochmals

unterschritten. Laut Störungsstatistik

hatte ein Stromkunde

in Deutschland in 2017

durchschnittlich 15,14 Minuten

keinen Strom. „Das hervorragende

Abschneiden ist kein Zufall,

sondern resultiert aus unseren

kontinuierlich hohen Investitionen

in Erhalt und Ausbau

unserer Netze“, so Gläßer. Zum

Vorteil für die Wirtschaftsregion

Lindau. Ein klares Bekenntnis

des Stadtwerke-Chefs ist

dabei, dass sich die Investitionssummen

für die kommenden

Jahre weiterhin um die vier

Millionen Euro bewegen.

Nachhaltig und verantwortungsvoll

trotz eines schwierigen

Umfeldes

Im klassischen Kerngeschäft

haben die Stadtwerke mit sinkenden

Margen und immer

aggressiver auftretenden Mitbewerbern

zu kämpfen. „Manche

Marktteilnehmer kalkulieren

oft bewusst ohne Marge

oder sogar mit negativem Deckungsbeitrag.

Hier wird Energie

zu Preisen angeboten, welche

sich auf Dauer nicht rechnen

kann“, so das Fazit von

Gläßer. Die Liste insolventer

Energieversorger wird immer

länger. „Diese Vorfälle bestätigen

uns in unserem eigenen Unternehmensmodell

mit einer strukturierten,

gleichmäßigen Energiebeschaffung,

die Preisschwankungen

an den Großhandelsmärkten

abfedert“, so Gläßer.

„Wir setzen dabei weiterhin auf

Ökostrom und bieten unseren

Kundinnen und Kunden faire

Angebote zu einem guten Preis-

BZ-Tabelle: SWLi

Leistungs-Verhältnis.“

Telekommunikation Lindau

setzt Aufwärtstrend fort

Die Telekommunikation Lindau

hat ihre positive Ergebnisentwicklung

seit 2016 weiter

stabilisiert. Mit einem Jahresergebnis

von rund 400.000 Euro

für das Geschäftsjahr 2018

wurden die geplanten Zahlen

deutlich übertroffen. „Die Trendwende

ist geschafft“, betont

Thomas Gläßer. „Ein leistungsfähiges

digitales Netz gehört

heute zur Daseinsvorsorge.

Ohne schnelle Datenleitungen

geht künftig gar nichts mehr.“

Einen zentralen Baustein

für ein moderates Wachstum

sieht der Stadtwerke-Chef in

der Entwicklung neuer Lösungen

und Dienstleitungen für

klein- und mittelständische

Kunden, aber auch in Kooperationen,

um so Kosten- und

Prozesssynergien auf der einen

Seite, als auch eine Ausweitung

des Absatzmarktes und eine

Ergänzung bestehender Kundenzugangskanäle

auf der anderen

Seite zu erreichen.

Geringere Verluste des Stadtverkehrs

Trotz leicht rückläufiger Fahrgastzahlen

fiel das Jahresergebnis

des Stadtverkehrs um

194.000 Euro besser aus als im

Vorjahr. Den Verlust von rund

1,5 Millionen Euro (2017: rund

1,7 Millionen Euro) tragen die

Stadtwerke. Die Rückgänge der

Fahrgastzahlen führen die Verantwortlichen

u.a. auf den

warmen Sommer zurück. „Klar,

wenn das Wetter top ist, nutzen

viele unserer Fahrgäste das

Rad“, so Thomas Gläßer. Insgesamt

fuhren die türkisen Busse

zusammen 920.254 Kilometer,

im Vorjahr waren es 928.370 km.

Gegensteuern möchten die

Stadtverkehrsverantwortlichen

dem Fahrgastrückgang mit

einer besseren Information für

die Fahrgäste und mehr Transparenz

im Lindauer Busverkehr.

„René Pietsch, verantwortlich

für den Stadtverkehr, schaut

sich mit seinem Team gerade

verschiedene rechnergestützte

Fahrgastinformationssysteme

an“, verrät Thomas Gläßer. Durch

die Anschaffung neuer Haltestellensäulen

soll die Fahrgastinformation

verbessert werden:

Stadtwerke-Chef Thomas Gläßer:

„Das Jahresergebnis liegt über

unseren Erwartungen. Ein toller

Erfolg der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Zeit zum Ausruhen

haben wir aber trotzdem nicht.“

Kommt es z.B. zu Verzögerungen,

kann die Leitstelle die Fahrgäste

innerhalb kürzester Zeit

über dynamische Anzeigetafeln

informieren. „Diese Information

bekommen Fahrgäste

zukünftig aber auch über die

neue Stadtbus-Lindau-App“, so

Gläßer. Über den Reiter „Radar“

wird beispielsweise angegeben,

wie weit man von der nächstgelegenen

Haltestelle entfernt

ist, wann der Bus dort abfährt

und ob es Verzögerungen gibt.

Ziele erreicht

„Ich bin stolz auf das, was

wir als Unternehmensgruppe

gemeinsam erreicht haben. Wir

müssen weiter daran arbeiten,

unsere Produktwelten an die

Kundenbedürfnisse anzupassen.

Ebenso gilt es, die Potentiale im

Bereich Digitalisierung sinnvoll

und angemessen zu heben“,

so Gläßer abschließend. manu

Viele Informationen über die

Stadtwerke Lindau finden

Sie unter:

@ www.sw-lindau.de

BZ-Foto: SWLi / Bruno Maul


LINDAUER

SPECIAL Verlagsbeilage der Lindauer Bürgerzeitung vom 24. August 2019 BZ 34/19

BZ-Foto: MV Aeschach-Hoyren


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LINDAUER

„Do legst di nieda!“

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8 24. August 2019 · BZ Nr. 34/19

BZ-SPECIAL: 54. LINDAUER OKTOBERFEST

Worte mit Kultstatus auch in Lindau: „O‘zapft is“

54. Lindauer Oktoberfest wird vom 30. August bis zum 1. September 2019 gefeiert

Vom 30. August bis 1. September

2019 gibt es hier Partystimmung

pur und beste Unterhaltung

für alle Generationen – bei handgemachter

Blasmusik, heißen Tanzrhythmen

von angesagten Show-

Bands, besten, deftigen Schmankerln

und süffigem Oktoberfestbier.

Zum 14. Mal ist es in diesem

Jahr der MV Aeschach- Hoyren,

der zusammen mit vielen treuen

und fleißigen Helfern die

Organisation und Durchführung

dieses beliebten Lindauer

Volksfestes, das bereits zum 54.

Mal in unserer schönen Stadt

stattfindet, stemmt. Deshalb:

Genießen Sie die tolle Stimmung

im Festzelt und im Festgarten

und besuchen Sie den

Familientag am Sonntag!

Aber wem haben wir es eigentlich

zu verdanken, dass

dieses Fest jedes Jahr gefeiert

wird? Wer hat‘s erfunden, das

Oktoberfest?

Das Original – Sie wissen es –

das findet in München statt.

Es ist das größte Volksfest der

Welt – und das beliebteste. Das

Oktoberfest in München zieht

Jahr für Jahr Millionen von

Besuchern in seinen Bann. Es

ist dem bürgerlichen Offizier

Andreas Michael Dall’Armi,

Mitglied der Bayerischen Nationalgarde,

zu verdanken, dass

ungefähr sechs Millionen Besucher

jedes Jahr so gemütlich

in München zusammen kommen

und schließlich seit 1955

auch hier in Lindau ein Oktoberfest

gefeiert wird.

Dall‘Armi hatte die Idee, die

Hochzeit von Prinzregent Ludwig

von Bayern, dem späteren

König Ludwig I., und Prinzessin

Therese von Sachsen-Hildburghausen

einfach mal anders zu

feiern: nämlich mit einem großen

Pferderennen. Der Bankier

und Kavallerie-Major übermittelte

seinen Vorschlag an König

Max I. Joseph von Bayern,

der auf Anhieb angetan war.

Geheiratet wurde am 12. Oktober

1810 und am 17. Oktober

fanden die Feierlichkeiten auf

der später nach der Braut benannten

Theresienwiese statt

– mit einem Pferderennen.

Auch wenn damals noch kein

Bierzelt und kein Fahrgeschäft

auf der Wies‘n stand: Das war

die Geburtsstunde des Oktoberfestes.

Andreas Michael Dall’Armi

erhielt für die „Erfindung“ des

Oktoberfestes 1824 die erste

goldene Bürgermedaille der

Stadt München.

Im Jahr 1850 wurde

schließlich die Wächterin

über das Oktoberfest

und Symbolfigur

Bayerns, die Statue

der Bavaria, enthüllt.

1881 wurde die

erste Hendlbraterei

eröffnet. Seit dem

späten 19. Jahrhundert folgten

Buden und Karusselle mit

elektrischem Licht. Schausteller

kamen und die Brauereien errichteten

große Bierzelte, in denen

Musikkapellen spielten.

1950 zapfte erstmals der

Münchner Oberbürgermeister

das erste Bierfass an. Seither ist

es Tradition, dass der Oktoberfest-Anstich

durch den Oberbürgermeister

erfolgt. Inzwischen

haben die berühmten

Worte, die er danach spricht,

„O‘zapft is“, Kultstatus erlangt.

Auch in Lindau übernimmt

das Stadtoberhaupt, in diesem

Jahr in Vertretung von OB Ecker

der Zweite Bürgermeister Karl

Schober, am Freitag zur Eröffnung

des Lindauer Oktoberfestes

den Fassanstich. Der erfolgt

direkt im Anschluss an den

Einmarsch der Organisatoren

und Honoratioren am 30. August

um 19 Uhr.

Doch wem haben wir Lindauer

es zu verdanken, dass dieses

beliebte Volkfest auch hierzulande

gefeiert wird

und eine schöne Tradition ist?

Im August 1955 saß zu mitternächtlicher

Stunde eine fröhliche

Stammtischrunde um Paul

und Ernst Buck im Gasthof „Brauerei

Steig“ und war der Ansicht,

dass unter einem Zeltdach nicht

nur ein Kinderfest, sondern auch

ein Herbstfest für die Großen

veranstaltet werden sollte. Schon

einen Monat später, am 9. September

1955, eröffneten sechs

Böllerschüsse das 1. Lindauer

Oktoberfest. Drei Tage wurde

gefestet. Das Fest fand bis 1995

auf der Steig statt. Nach einem

Rechtsstreit, der die Tradition

zunächst beendete, fasste sich

2006 der MV Aeschach-Hoyren

ein Herz und belebte die Tradition

des Lindauer Oktoberfestes

neu – bis 2012 in Hochbuch,

seit 2013 am heutigen Standort

in der Ludwig-Kick-Straße.

HGF / BZ-Fotos: Anja Wüst; Archiv Fam. Buck

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LINDAUER

www.bz-lindau.de























LINDAUER

„Hau di hera,

dann samma mehra“

www.bz-lindau.de


BZ-SPECIAL: 54. LINDAUER OKTOBERFEST 24. August 2019 · BZ Nr. 34/19

9

Hochkarätiges Programm und eintrittsfreier Familientag

Ein großes Dankeschön an die vielen spendablen Sponsoren des Lindauer Oktoberfestes

Kniend in der Mitte: Axel Blaas (Hot Curry), Stefan Schnell (Spenglerei Schnell), Ralf Hörger (Kochfest und Lindauer Wies’nwirt)

Erste Reihe (von links im Zickzack): Guido Gierer (Metzgerei Schmieger), Klaus Meßmer (Gärtnerei Meßmer), Thomas und Maria Kottmayr (Holzbau

Kottmayr), Melanie Meßmer (Gärtnerei Meßmer), Elke Tonutti (Hot Curry), Christiane Gisbertz (Verlagsleiterin Lindauer Zeitung),

Anna Fischer (Fischer Immobilien), Andreas Kießwetter (Paulaner Brauerei), Ulrike Schäfler (Vorsitzende Förderverein und Baggerbetrieb Schäfler),

direkt dahinter Martin Schäfler, Anja Wüst (Agito Webdesign), Sven Baumeister (Svens Blumenhaus), Christoph Paulitsch (Glaserei Nuber), Sabine

Schönherr und direkt dahinter Elke Golimbeck (Pfleginsel), Peter Vosseler (Bauunternehmen Vosseler), Karl Meßmer (Vorsitzender MV Aeschach Hoyren)

Zweite Reihe (von links im Zickzack): Fabian Lehmann (GaLa-Bau Lehmann), Sebastian Popper (Gebrüder Weiß), Albert und Stefanie Breyer (Fliesen

Breyer), Hans-Jörg Apfelbacher (Geschäftsführer Lindauer Bürgerzeitung), Matthias Vogel (Sparkasse Lindau), Thomas Gläßer (Geschäftsführer Stadtwerke

Lindau), Lorenz Schlechter (Inselbrauerei Lindau), Wolfgang Schopper (Paulaner Brauerei), Manfred Biechl (Simmerberger Brauerei),

Hubert Milz (Trachtenmoden Milz Opfenbach), Klaus Strodel (Obsthof Strodel), Stefan Büchele (Obst-und Ferienhof Büchele), Lothar Zentgraf (Lindauer

Fruchtsäfte), Oliver Wüst (Agito Ing.), Claudius Haug (Weingut Haug), Valentin Bauer (Glaserei Nuber), Heidi Vosseler (Baunuternehmen Vosseler),

dahinter Vera und Thomas Börner (GaLa-Bau Börner)

Leider nicht anwesend waren Vertreter der Firmen: Apotheke im alten Bahnhof, Autohaus Seitz, Autolackiererei Müller, Autohaus Stadler,

Blumen Sagawe, Bodenseebank Lindau, Buchmann Fleisch und Wurstspezialitäten, Elektro Herz, Engie Refrigeration, Elektro Bauch,

i + R Wohnbau Lindau, Gästehaus Breyer, Getränkemarkt Zanker, Fensterbau Breyer, Fruchtsaftkelterei Stiefel, Prima Rind & Kalb,

GWG Lindauer Wohnungsgesellschaft, Mineralbrunnen Krumbach, Vietnamhouse Restaurant, Fahrradies-Lindau, Privatbrauerei Steig, Kremler Landtechnik,

Maier Fuhr- u. Baggerbetrieb, Weingut Lanz, G.U.T. Birk Kempten, Spielbank Lindau, Steuerberatung Bruderhofer

BZ-Foto: Gisela Hentrich


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10 24. August 2019 · BZ Nr. 34/19

BZ-SPECIAL: 54. LINDAUER OKTOBERFEST

Der Eintritt ist frei

Sonntag ist Familientag mit Mittagstisch und Kinderprogramm

Am Sonntag, 1. September 2019,

ist beim 54. Lindauer Oktoberfest

ab 11.30 Uhr „Tag der Familie“.

Das heißt: Der Eintritt ist

frei!

Neben Musik von der Bürgerkapelle

Bruneck (ab 11.30 Uhr)


und dem MV Obereisenbach

(ab 15 Uhr) wird Mittagstisch

(ab 12 Uhr) angeboten. Und

auch ein buntes Kinderprogramm

(ab 14 Uhr) u.a. mit

lustigem Gesichterschminken,

einer Hüpfburg und einer Kinderbahn

sowie einer Kindereisenbahn

und vielem mehr

findet an diesem Tag statt. So

möchte der Veranstalter, der

MV Aeschach-Hoyren, allen Lindauern

die Möglichkeit geben,

das beliebte Volksfest zu besuchen

und das besondere Ambiente

auf dem Festplatz in der

Ludwig-Kick-Straße zu genießen.

Ab 12 Uhr können sich die

Gäste am Familiensonntag den

Mittagstisch mit feinen Oktoberfest-Schmankerln,

wie Braten

von Buchmanns Land-

Schwein mit Semmelknödeln

und Blaukrautsalat munden

lassen. Hier dürfen ältere Menschen

gern das Angebot des

Senioren-Gedecks nutzen, das

zusätzlich noch eine Halbe

Paulaner Oktoberfest-Bier zu

einem Spezialpreis beinhaltet.

Für die jüngsten Oktoberfest-Besucher

ist ein extra Kinder-Menü

erhältlich, in dem sogar

eine Kugel Eis inbegriffen ist.

Der traditionelle Oktoberfest-Vergnügungspark

hat an

allen drei Tagen geöffnet.

Wer am Familiensonntag die

Fahrgeschäfte zum halben

Preis nutzen möchte, schneidet

den links abgebildeten

Gutscheintaler aus und löst

ihn im Vergnügungspark ein!

Neu in diesem Jahr: Neben

Weißbier und alkoholfreiem

Bier gibt‘s das Oktoberfestbier

jetzt auch im Biergarten und

nicht nur im Zelt. Im Biergarten

erfolgt Flaschenbierverkauf.

BZ

Das 11. Sammlerstück

Das Motiv, das die 11. Edition

der Lindauer Oktoberfest-

Maßkrüge ziert, zeigt das

ehemalige Hauptpostamt auf

der Lindauer Insel.

Es wurde 1902/03 im Stil des

Historismus erbaut.

Auch mit dem Oktoberfest-

Sammler-Maßkrug 2019 wird

die Serie mit Abbildungen

historischer Lindauer Gebäude

fortgesetzt. Wichtig ist dem

MV Aeschach-Hoyren dabei,

dass diese einen Bezug zum

aktuellen Geschehen in der

Stadt haben. Somit ergab

sich nach dem Maßkrug-Motiv

2018, dem Cavazzen, dieses

Jahr das Motiv altes Hauptpostamt.

Der Cavazzen beherbergt das

Stadtmuseum, sozusagen das

Gedächtnis der Stadt. Dieses

Gebäude wird derzeit saniert.

Deshalb ist bis zur Neueröffnung

des Stadtmuseums im

Cavazzen das ehemalige

Hauptpostamt in der Maximilianstraße

52 die neue Spielstätte.

Dort, im „Kunstmuseum

am Inselbahnhof“, wird noch

bis zum 6. Oktober 2019 die

diesjährige Sonderausstellung

unter dem Titel „Friedensreich

Hundertwasser. Traumfänger

einer schöneren Welt“ gezeigt.

Zu sehen sind originale

Gemälde, Grafiken, Architekturentwürfe

und ein kostbarer

Knüpfteppich des Künstlers.

Den Oktoberfest-Sammler-Krug

kann man bestellen unter:

www.lindauer-oktoberfest.de

HGF / BZ-Foto: Anja Wüst

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EINKAUFEN 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

Ein Paradies zum Stöbern, Sehen und Staunen

Auktionshaus Zeller: 142. Internationale Bodensee-Kunstauktion vom 11. bis 13. September 2019

Mit über 1.800 Ausrufnummern

aus über 22 Sammelgebieten

prä-sentiert das Auktionshaus

Michael Zeller bei seiner 142.

Internationalen Bodensee-Kunstauktion

vom 11. bis 13. September

2019 wieder eine Fülle

an Kunstwerken, auserlesenen

Entdeckungen und köstlichen

Überraschungen.

Allein über 360 Positionen

hält das Schmuck-Sortiment

parat. Da kann selbst der Verwöhnteste

vom feinen Brillantcollier

bis zur Perlenkette in

jeder Preisklasse fündig werden.

TERMINE

142. Internationale

Bodensee-Kunstauktion

im Auktionshaus Michael Zeller

Lindau-Insel:

11. bis 13. September 2019

Vorbesichtigung:

31. August bis 9. September 2019

täglich von 11 bis 18 Uhr,

auch Samstag und Sonntag

Statue eines Jin,

Kayotsarga Asana.

Roter Sandstein.

Madhya Prades,

Pratihara-

Dynastie (805-

1036 n. Chr.).

H 59 cm

Ausrufnummer:

364

Im Bereich Asiatica – wie

immer bei Zeller ein gepflegtes

Sammelgebiet – werden tausendjährige

Kunstartefakte gezeigt,

wie zum Beispiel die Statue

eines Jin aus Madhya Prades

während der Pratihara-

Dynastie (805-1036 n.Chr.) oder

Opiumgewichte in Form von

Mandarin-Enten.

Zur Versteigerung kommen

dieses Mal aber auch Augsburger

Silber, Bestecke, Kannen,

Vasen und Porzellan in ihrer

ganzen Vielfalt. Parfumflacons

im Konvolut zu je 30 Flaschen

und Fläschchen und vieles

mehr können Interessenten

entdecken und ersteigern.

Desweiteren zeigen über

300 Gemälde aus drei Jahrhunderten

die Kunstfertigkeit

und Bedeutung unserer Kultur

sowie das Fortschreiten und

die neuen Entwicklungen in

der bildenden Kunst. Beispielsweise

sei Hermann Hesse mit

fünf zauberhaften Ansichten

und passend dazu gemachten

Gedichten erwähnt. Ebenfalls

unter den Ausrufnummer: ein

Selbstportrait von Rudolf Wacker,

einem Großen der österreichischen

Malerei, und viele andere.

Bei den Möbeln konkurriert

feinstes Ebenistenhandwerk mit

Design.

Uhren aus vielen namhaften

Manufakturen sind bei dieser

Kunstauktion genauso zu finden

wie Sammlungen von Münzen,

Postkarten, Graphiken und

Büchern.

Ein Paradies zum Stöbern,

Sehen und Staunen erwartet

die Besucher im Auktionshaus

Zeller.

BZ

BZ-Fotos: Zeller

Auktionshaus Michael Zeller

Bindergasse 7

88131 Lindau/Insel

Telefon: 0 83 82/9 30 20

@ www.zeller.de

Beste Schülerfirma gesucht

DiscoverLi vom BoGy könnte Bundes-Schüler-Contest gewinnen

Das Online-Voting ist zu Ende,

die Top-20 stehen fest! Die

Schülerfirma DiscoverLi aus

Lindau ist mit 444 Stimmen

im Onlinevoting unter den

Top-20 gelandet. Kann die

Schülerfirma des Bodensee-

Gymnasiums die Jury überzeugen

und den Bundes-

Schülerfirmen-Contest 2019

gewinnen?

Eine Schülerfirma ist ein reales

Unternehmen, welches zum

Beispiel Produkte produziert

und verkauft oder Dienstleistungen

anbietet. Schüler führen

als Mitarbeiter oder Geschäftsführer

kaufmännische

Tätigkeiten aus und treffen

unternehmerische Entscheidungen.

Die Initiative Bundes-Schülerfirmen-Contest

wurde 2010

von der Unternehmensfamilie

Müller Medien ins Leben gerufen,

um den deutschen Unternehmernachwuchs

zu fördern.

186 Schülerfirmen stellten sich

DiscoverLi

Schülerunternehmen des

Bodenseegymnasiums Lindau

E-Mail: info@discoverli.de

Alle Verkaufsstellen des gleichnamigen

Kinderbuches und viele

Informationen auf:

@ www.discoverli.de

Sie strahlen mit dem Löwen auf dem Cover von DiscoverLi um die

Wette: Manuela Walter (Seminarleiterin), Julian Pfeiffer (Abteilung

Technik), Maren Fink (Abteilung Verwaltung), in Ludwig, dem Löwen,

steckt Jonas Heuchert (Abteilung Finanzen), Irina Brombeis (Abteilung

Marketing) sowie die überaus stolze Schulleiterin, Oberstudiendirektorin

Jutta Merwald.

BZ-Foto: Susi Donner

2019 dem Wettbewerb um die

kreativsten Geschäftsideen. Die

20 Schülerfirmen mit den meisten

Stimmen kommen in die

Endausscheidung. Nun gilt es,

die Expertenjury von sich und

seiner Geschäftsidee zu überzeugen.

Diese bestimmt die besten

Zehn, die zur großen Preisverleihung

nach Berlin ins

Bundesministerium für Wirtschaft

und Energie eingeladen

werden.

Die Schülerinnen und Schüler

gewinnen nicht nur eine

Reise in die Hauptstadt, sondern

auch saftige Preisgelder

im Gesamtwert von 8.000 Euro.

„Die Schülerfirma DiscoverLi

hat mit ihrer Idee, ein Entdeckerbuch

für Kinder zu kreieren,

welches stadtbezogen auf

Lindau ist, gute Chancen auf

den ersten Platz“, heißt es in

einer Pressemitteilung der

Müller Medien GmbH.

Im September wird bekannt

gegeben, wer es unter die Top-

10 geschafft hat. Die endgültigen

Platzierungen bleiben bis

zur Preisverleihung im November

geheim.

14 Oberstufenschüler und

-schülerinnen des P-Seminars

„Unternehmensgründung“

am Bodensee Gymnasium in

Lindau hatten ein reales Unternehmen

gegründet, das sie

für ein Jahr eigenverantwortlich

betrieben haben. Es heißt

DiscoverLi. Das Produkt ihres

Unternehmens – das gleichnamige

Entdeckerbuch für

Kinder – ist seit wenigen

Wochen erhältlich.

BZ

Kinderbasar in

Oberreitnau

Die Schönauer Hexen

veranstalten am Sonntag,

29. September 2019, von 9

bis 11.30 Uhr im Freizeitzentrum

Oberreitnau ihren

traditionellen Kinderbasar.

Angeboten werden gut

erhaltene Winterbekleidung

bis Gr. 176, Wintersportartikel,

Spielsachen, Zubehör

wie Autositze, Kinderwagen

etc., Schwangerschaftskleidung

und Schuhe.

Die Nummernvergabe für

interessierte Verkäuferinnen

erfolgt ab 2. September immer

von 8-20 Uhr bei Sarah

Motz unter Telefon:

01 52/52 36 44 84.

Es werden Kaffee und

Kuchen (auch zum Mitnehmen)

sowie Weißwurstfrühstück

angeboten. BZ





11

Schmetterling als

Wandskulptur.

Messing mit bunten

Achaten, die von hinten

beleuchtet werden

können. Sign. Richard

Faure; in den 1970-er/

1980-er Jahren in Paris

tätiger Bildhauer und

Designer, der für seine

phantasievollen Arbeiten

mit Motiven der

Flora und Fauna bekannt

war.

200 x 200 cm

Ausrufnummer: 1.246

Die Ausrufnummern 51 (oben)

und 996 (links): Paar prachtvolle

Tansanit-/Brillant-Pendeloques

und Selbstportrait Rudolf Wacker

1893 - Bregenz - 1939.

Basar in

Nonnenhorn

Bereits zum 7. Mal öffnen sich

am Samstag, 28. September,

ab 17 Uhr die Pforten des Stedi

in Nonnenhorn zum Frauenkleiderbasar

des Fördervereins

Freunde und Förderer der

Kindereinrichtungen Nonnenhorns

e.V. Verkäuferinnen mit

jeder Menge toller Ware und

guter Laune präsentieren ihre

Schätze und Schnäppchenjägerinnen

kommen auf ihre

Kosten. Ob modische Bekleidung,

Schuhe, Taschen

oder Schmuck, es ist für

jeden Geldbeutel und für

jede Konfektionsgröße etwas

dabei. Die Einnahmen der

Bewirtung und der Erlös aus

der Tischvermietung werden

den Kindereinrichtungen

Nonnenhorns zur Verfügung

gestellt.

BZ

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12 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

GESCHÄFTSLEBEN

Zweite große Spende von Xomox

Maja Dornier und Hans-Jürgen

Schmidt durften einen Scheck

über 15.000 US-Dollar von

der Lindauer Firma Xomox in

Empfang nehmen.

Als Teil der Crane ChemPharma

& Energy Gruppe gehört Xomox

International GmbH & Co. OHG

zu den führenden Herstellern

von Absperr- und Regelarmaturen

für den industriellen Bedarf.

Die Firmengründung erfolgte

1956 unter dem Namen

Continental Manufacturing

Company. Hauptprodukt war

der Tuflin Kükenhahn. Seit

2015 werden am Standort

Lindau u.a. auch Faltenbalgund

Wechselventile gefertigt.

Der Fonds für Witwen und

Kinder der Xomox-Mutter Crane

unterstützt karitative Einrichtungen

an den jeweiligen

Standorten des Unternehmens.

Zum zweiten Mal darf sich

jetzt die Maja-Dornier-Hospizstiftung

über eine großzügige

Spende von Xomox freuen.

Der Stiftung gehören Gebäude

und Einrichtung des stationären

Hospizes „Haus Brög zum

Engel“ in Lindau, wo der Verein

„Hospizzentrum Haus Brög

zum Engel“ im Einvernehmen

mit dem Verein „Besuchsdienst


Unser Tipp:

VERWÖHN-GUTSCHEINE …


Schönheitstag e 119,–

Gesichtsbehandlung

inkl. Peeling + Ampulle e 49,–

Fußpflege e 25,–

❤ ❤

SCHÖNHEITSFARM nach GERTRAUD GRUBER

VIVA-KOSMETIK URSULA DRIESHEN

Halbinselstraße 46 · 88142 Wasserburg · Tel. 0 83 82 / 88 79 39

Fax 99 70 67 · e-Mail: info@viva-wasserburg.de

www.viva-wasserburg.de

ÖFFNUNGSZEITEN:

seit 1990

in Wasserburg

Mo. bis Fr. 9.00 – 18.00 Uhr durchgehend geöffnet

Samstag 10 bis 16 Uhr

für Kranke und Sterbende“

Menschen ganzheitlich bis zu

ihrem Tod betreut und auch

deren Angehörigen die notwendige

Zuwendung erhalten.

Bis vor zwei Jahren war das

Haus Brög zum Engel mit

nur fünf Plätzen das kleinste

Hospiz in Bayern und musste

mit einer Sondergenehmigung

betrieben werden. Durch einen

Anbau für über drei Millionen

Euro - finanziert aus Stiftungsmitteln,

Fördergeldern und

Spenden - konnten die Kapazität

auf acht Betten erweitert

und die Bedingungen für die

Gäste sowie die haupt- und

ehrenamtlichen Mitarbeiter

verbessert werden.

2018 wurden im Lindauer Hospiz

67 Menschen ganzheitlich

bis zu ihrem Tod begleitet

(2017 waren es 99 Gäste). Insgesamt

wurden von den Mitarbeitern

2.615 Pflegestunden in

2018 geleistet. Der jüngste

Gast war 28 Jahre alt, der älteste

97. Die durchschnittliche

Verweildauer liegt bei 36,8 Tagen:

die kürzeste betrug zwei

Tage, die längste 375 Tage. Die

Gäste kamen hauptsächlich aus

der Stadt Lindau (60%) und dem

Landkreis Lindau (25%). HGF

Maja Dornier und Hans-Jürgen Schmidt (2. und 3. v. li.) nahmen

den Spendenscheck der Firma Xomox für die Maja-Dornier Hospizstiftung

im Beisein von Firmenvertretern entgegen. Im Bild (von

re.): Sascha Übelher-Späth, Dirk Gröschel, Jürgen Sonderschäfer

und (li.) Inge Nussbaumer.

BZ-Foto: Christian Klemm (Crane/Xomox)

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Neue Kollegen herzlich willkommen

Asklepios Klinik Lindau bietet Hospitation für alle Berufsgruppen

„Lust auf was Neues? Komm hospitieren!“ Unter diesem Motto bietet die Asklepios Klinik Lindau interessierten

neuen Kollegen und Kolleginnen aller Berufsgruppen im Rahmen einer Hospitation Einblicke in

die Klinik.

BZ-Foto: Asklepios

„Lust auf was Neues? Komm hospitieren!“

Unter diesem Motto

bietet die Asklepios Klinik Lindau

inte-ressierten neuen Kollegen

und Kolleginnen aller Berufsgruppen

im Rahmen einer Hospitation

Einblicke in die Klinik. „Wir bieten

Hospitationen für alle Berufsgruppen,

für Ärzte, Pfleger und Servicekräfte

an. Darunter sind unter

anderem die folgenden Einsatzbereiche:

Intensivstation, unsere

verschiedenen internistischen und

chirurgischen Stationen, der OP,

die Notaufnahme sowie die Administration“,

betont Geschäftsführer

Boris Ebenthal.

Und so funktioniert das Hospitationsangebot:

Einfach unter

www.asklepios.com/lindau/

hospitation den entsprechenden

Einsatzbereich wählen, mit

den Verantwortlichen Kontakt

aufnehmen und einen Tag für

die Hospitation vereinbaren.

Am Tag der Hospitation wird

der Bewerber dann vom zuständigen

Ansprechpartner in

Empfang genommen, lernt seinen

Einsatzbereich und die Kollegen

kennen und wird mit in

den Arbeitsalltag eingebunden.

Die Auslagen im Rahmen

der Hospitation in Form vom

Zeitaufwand, Anfahrt und

unter Umständen auch für die

Unterkunft werden von der

Klinik erstattet.

Sind beide Seiten überzeugt,

erhält der Bewerber im Anschluss

an die Hospitation sein

individuelles Jobangebot. „Uns

ist es wichtig, dass potentielle

neue Mitarbeiter einen realen

Einblick in die alltägliche Arbeit

bei uns bekommen. Daher

werden die Hospitanten direkt

in unseren Arbeitsalltag mit eingebunden.

Das Team des jeweiligen

Einsatzbereichs steht

dabei mit Rat und Tat zur Seite“,

so Boris Ebenthal weiter.

Die Asklepios Klinik Lindau

ist ein Krankenhaus der Grundund

Regelversorgung mit 110

Die Katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Ludwig“

• Stiftung des öffentlichen Rechts • mit dem Sitz in Lindau-Aeschach,

sucht zum 01. Februar 2020 einen

Mesner (m/w/d) in Vollzeit (39,00 Wochenstunden)

Planbetten in den Abteilungen

Allgemein- und Viszeral-Chirurgie

mit Urologie, Orthopädie

und Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie,

Innere Medizin,

Akutgeriatrie, Gynäkologie und

Geburtshilfe sowie Intensivmedizin.

Die Abteilung Hals-Nasen-

Ohrenheilkunde wird als Belegabteilung

geführt.

Eine radiologische Gemeinschaftspraxis

ist am Haus

ebenso angesiedelt wie eine

nephrologische Praxis mit Dialysestation,

eine urologische

Praxis, eine orthopädische

Praxis sowie ein Sanitätshaus.

Die Notfallversorgung der

Region wird rund um die Uhr

über die Notaufnahme sichergestellt.

BZ

mit handwerklicher Ausbildung bzw. mit guten handwerklichen Kenntnissen.

Anstellungsvoraussetzung:

Übereinstimmung der persönlichen Lebensführung mit der „Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen

kirchlicher Arbeitsverhältnisse‘‘, handwerkliche Kenntnisse und Begabung, Liebe zur Liturgie und Gespür für die

Pflege und Erhartung eines wertvollen kulturellen Erbes.

Das Entgelt richtet sich nach dem „Arbeitsvertragsrecht der Bayer. (Erz-)Diözesen (ABD)“, ähnlich dem Tarifvertrag für den

öffentlichen Dienst (TVöD).

Zusatzversorgung und Beihilferegelung entsprechen den Vorschriften des öffentlichen Dienstes.

Eine Dienstwohnung kann gestellt werden.

Ihre aussagekräftige, schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis spätestens 29. September 2019

an das Katholische Pfarramt St. Ludwig, Herrn Kirchenpfleger Willi Böhm, Holbeinstr. 46, 88131 Lindau

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GESCHÄFTSLEBEN 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

13

EXPERTEN-TIPP

„eServices“ von zu Hause aus nutzen








Sabine

Gassner,

Arbeitsvermittlerin

Seine Anliegen an die Agentur

für Arbeit kann man auch einfach,

schnell und bequem von

zu Hause aus erledigen – ohne

Wartezeit und unabhängig von

Öffnungszeiten.

Unter www.arbeitsagentur.de

stehen umfangreiche „eServices“

mit verschiedenen Funktionen

zur Verfügung:

Anzeigen











√ Arbeitsuchend melden

√ Arbeitslosengeld

beantragen

√ Kindergeld beantragen

√ Veränderungen mitteilen

√ und vieles mehr...

Hier hat man alle seine Daten

auf einen Blick: z.B. Termine,

Anträge, Bescheide, Auszahlungen

usw.

SG

Agentur für Arbeit

Hundweilerstr. 1, Lindau (B)

Tel.: 0 800/4 55 55 00

@ www.arbeitsagentur.de/

eservices

Gashochdruckleitung

Baumaßnahme im Bereich Streitelsfingen

Ab Montag, 19. August, starten

die Rohr- und Tiefbauarbeiten für

eine neue Gashochdruckleitung im

Bereich Pulvertobelweg bis an den

Ortseingang von Streitelsfingen.

Aufgrund einer Hangrutschung

und der geologischen Verhältnisse

im Bereich der bisherigen

Trasse muss auf einer Länge

von rund 600 Metern die Gashochdruckleitung

umgelegt

werden. Parallel dazu verlegen

die Stadtwerke Lindau ihre

Strom- und Wasserleitungen

sowie einen Teil des Kanals in

den von der Baumaßnahme

betroffenen Bereichen neu.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich

bis Ende November

abgeschlossen sein, heißt

es in einer Pressemitteilung

der TWS Netz GmbH an die BZ.

„Während der Baumaßnahme

bleibt die bisherige Leitung in

Betrieb. Bei der Einbindung

des neuen Teilstücks ist die

Erdgasversorgung der Kunden

durch die enge Zusammenarbeit

mit allen Projektbeteiligten

sichergestellt“, erklärt Peter

Knill, Abteilungsleiter Planung/

Bau der TWS Netz GmbH aus

Ravensburg, die seit 2013 die

43 Kilometer lange überregionale

Gashochdruckleitung im

Auftrag des interkommunalen

Zweckverbands Gasversorgung

Oberschwaben (GVO) betreibt.

BZ





























EXPERTEN-

TIPP

„Eine Investition in Wissen

bringt noch immer die besten

Zinsen“, heißt es in

dem berühmten Zitat von

Benjamin Franklin.

Erstaunlich, dass hierzulande

die Aufklärung der

Bevölkerung in Finanzangelegenheiten

so unzureichend

ist. Es scheint, als

haben Politik, Finanz- und

Bankenlobby keinerlei echtes

Interesse daran, dass die

Bürger wirklich auf einfache

Art und Weise klipp und

klar erfahren, wie das geht

mit dem Geld.

Ein Überangebot von massenhaft

vollkommen nutzlosem

Wissen über Börsen, Wirtschaftsdaten

und Politik

prasselt täglich über die

Medien auf die Menschen

ein. Ein Wust aus wichtig

erscheinenden und furchtbar

komplizierten Begriffen

sowie Mythen über Geldanlagen

verwirrt die Anleger

und diese haben das Gefühl,

dass sie „nichts“ verstehen

– von dem großen Geldgeschäft,

von der Wirtschaft,

von Aktien und allem, was

damit zu tun hat.

Unsicherheit und das Gefühl

von „böhmischen Dörfern“





Wissen ist das A und O

hat fast jeder Laie, der sich mit

den Wirtschaftsnachrichten,

den Politiknachrichten oder

den Börsenberichten beschäftigt.

Dabei gibt es im Dschungel der

Finanzindustrie einige wenige –

aber überragend wichtige

Punkte – die jeder Bürger dieses

Landes so früh wie möglich

lernen sollte.

Um Licht ins Dunkel zu bringen,

starten wir ab September eine

aufeinander aufbauende

Informations-Reihe zu den

wichtigsten Themen der Geldanlage

sowie für Altersvorsorge

und Vermögensaufbau in der

Lindauer Bürgerzeitung.

Die Reihe informiert objektiv

nach den Empfehlungen der

Verbraucherverbände, gestützt

durch wissenschaftliche Ansätze

und basierend auf meiner

jahrzehntelangen Erfahrung als

Sachverständige für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge.

MKW

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin

Manuela Klüber-

Wiedemann

Neue Wissensreihe

Die Freie Sachverständige für

Kapitalanlagen und Altersvorsorge,

Manuela Klüber-Wiedemann,

gibt ab September jeden

Monat in der BZ Antworten

auf die wichtigsten Fragen

in Sachen Geldanlage und

Vermögensaufbau.

September:

Was sind Renten-Fonds,

Renten-Papiere, Anleihen –

worauf ist zu achten?

Oktober:

Was sind Zinsen – worauf ist

zu achten?

November:

Was sind Aktien – worauf ist

zu achten?

Dezember:

Was sind Aktien-Fonds, ETFs,

Mischfonds, Dachfonds, Assetklassenfonds,

Indexfonds –

worauf ist zu achten?

Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

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14 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

ESSEN UND TRINKEN

Paradiesische Früchtchen, diese Paradeiser

Tomaten haben jetzt Saison Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe machen das Fruchtgemüse so gesund

Den Maya sei Dank. Sie, aber auch

andere Völker in Mittel- und Südamerika,

haben etwa 200 v. Chr.

bis 700 n. Chr. die Tomate kultiviert.

Erst im 15. und 16. Jahrhundert

brachten Entdecker und

Eroberer sie nach Europa. Inzwischen

gibt es tausende Sorten.

2017 wurden laut der Ernährungs-

und Landwirtschaftsorganisation

FAO weltweit etwa

182 Millionen Tonnen Tomaten

geerntet. China ist mit Abstand

der größte Tomatenproduzent.

In Europa sind Italien,

Spanien und Griechenland

führend im Tomatenanbau. In

Deutschland liegt der Pro-

Kopf-Verbrauch an Tomaten

bei 17 Kilogramm im Jahr.

Die Tomate, in Teilen von

Österreich sowie in Südtirol

auch Paradeiser genannt, ist

eine Pflanzenart aus der Familie

der Nachtschattengewächse.

Damit ist sie eng mit der Kartoffel,

der Paprika und der Aubergine

verwandt.

Lange als Liebesapfel oder

Goldapfel (daher der italienische

Name „pomodoro“) bezeichnet,

erhielt sie ihren heute gebräuchlichen

Namen „Tomate“

erst im 19. Jahrhundert. Dieser

leitet sich von „Xitomatl“ ab,

dem Wort für diese Frucht in

der Aztekensprache Nahuatl.

Umgangssprachlich wird vor

allem die als Gemüse verwendete

Frucht, die eigentlich eine

Beere ist, als Tomate bezeichnet.

Da Obst als Früchte von

mehrjährigen Pflanzen definiert

wird, Tomaten aber krautige,

einjährige Pflanzen sind,













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Man kann Tomaten unverarbeitet z.B. in Salaten oder zu einer mit Butter oder Frischkäse bestrichenen Scheibe von einem herrlich frischen

Brot genießen. Man kann aber auch einen Klassiker wie „Salat Caprese“ aus Tomaten, Mozzarella und Basilikum zu einem verführerischen

Türmchen auf einer Polentaschnitte „stapeln“, so wie es Küchenmeister Thomas W. Kraus vom Schachener Hof tut.

BZ-Fotos: Kraus; Pixabay

gehören sie zum Gemüse. Sie

werden auch als Fruchtgemüse

bezeichnet, weil eben ihre

Früchte verzehrt werden. Zum

Fruchtgemüse gehören außer

der Tomate auch Gurken, Auberginen,

Kürbisse, Melonen, Zucchini

und Paprika.

Die Früchte reifen aufgrund

des Carotinoidgehalts (Lycopin)

zu einem kräftigen Rot, Gelb

oder Dunkelorange heran.

Die Fruchtformen der Tomate

bieten eine große Vielfalt:

rund, glatt, oval, birnenförmig,

länglich und flachrund

bis hin zu herzförmig.

Am bekanntesten sind die

roten, runden Sorten. Auch

die Farbpalette bietet einen

großen Variantenreichtum:

Neben den roten Tomaten gibt

Wie die tolle Knolle zu ihrem Namen kam

Tag der Kartoffel am 19. August – Tolle Rezepte für Erdapfel, Grumbeere & Co.

Am 19. August 2019 ist der „Tag

der Kartoffel“, der die tolle Knolle

in all ihren Facetten feiert.

Doch genauso gut könnten wir

an diesem Datum den Tag des

Erdapfels, der Grumbire oder der

Duffel feiern. Denn die Kartoffel

schmückt sich in Deutschland mit

vielen Namen. Doch wie kam es

dazu und wieso kennen wir sie

als Kartoffel?

Die Antwort darauf verraten die

Experten der Kartoffel-Marketing

GmbH: Ursprünglich stammt

die Kartoffel aus den Anden,

einer Gebirgskette in Südamerika.

Von dort aus brachten

spanische Seefahrer in der

zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts

die Knollen erstmals

nach Europa. In den Anden

wurde sie zu diesem Zeitpunkt

schon seit über 10.000 Jahren

angebaut, den Europäern war

sie bis dato aber noch völlig

unbekannt. Von Spanien aus

gelangte die Kartoffel zunächst

nach Frankreich, England und

Italien. Die Italiener gaben der

neuartigen Knolle bald den

Namen „tartufo“ beziehungsweise

„tartufulo“, da sie fanden,

dass die Kartoffeln den unterirdisch

wachsenden Fruchtkörpern

des Trüffels ähnelten.

Von Italien aus verbreitete sich

die Kartoffel über die Schweiz

und Südfrankreich bis nach

Deutschland. Ebenso wie ihr

Name. Dieser entwickelte sich

im Laufe der Zeit über viele

Zwischenformen wie Tartuffel

zu der heute bekannten Standardbezeichnung

„Kartoffel“.

Neben der Benennung „Kartoffel“

bildeten sich in Deutschland

mit „Erdapfel“ und „Grundbirne“

allerdings noch zwei

weitere Hauptnamen aus. Alle

drei Varianten bildeten wiederum

den Ursprung für viele

es solche, die eine orangene,

weiße, grüne, violette, schwarze

oder gelbe Farbe aufweisen.

Tomaten sind sehr vitaminreich.

Sie enthalten u.a. die

Vitamine A, C und E sowie

mehrere Vitamine der B-Serie.

Diese unterstützen den Stoffwechsel

sowie die Gesundheit

der Haut und der Blutkörperchen.

Auch die körpereigenen

Abwehrkräfte werden durch

die Vitamine gestärkt. Dies

liegt besonders am hohen Vitamin-C-Gehalt

der Früchte.

Die Mineralien in der Tomate

unterstützen viele wichtige

Körperfunktionen. Außerdem

tragen die im Fruchtfleisch

enthaltenen Ballaststoffe zu

einer gesunden Verdauung bei.

Die Früchte sind am nährstoffreichsten,

wenn sie im Freien

angebaut werden und direkt an

der Pflanze ihre Reife erreichen.

Tomaten sind empfindlich

und vertragen keine Kälte. Das

gilt nicht nur für die Pflanzen,

sondern auch für die Früchte.

Sie gehören nicht in den Kühlschrank,

denn sie verlieren

dort an Frische und Geschmack.

Man sollte die Früchte offen

auf eine Schale legen, um ihren

Sauerstoffbedarf zu decken.

Unter optimalen Bedingungen

sind Tomaten 14 Tage haltbar.

Tomaten sollten nicht in

der Nähe von anderen Obstund

Gemüsesorten lagern. Die

Früchte verströmen – wie z. B.

auch Äpfel oder Bananen – ein

gasförmiges Hormon namens

Ethen (auch: Ethylen), das den

regionale Namensvarianten wie

Duffel, Easchtöpfel oder Gromper.

Als sich die Kartoffel in Europa

verbreitete, kannte man

sie in vielen deutschen Regionen

als „Erdapfel“. Dieser Ausdruck

wurde bereits seit dem

11. Jahrhundert – damals im

Mittelhochdeutschen – benutzt,

um verschiedene Früchte zu

benennen, die im oder auf

dem Boden wachsen. Für die

Kartoffel hat sich die Bezeichnung

„Erdapfel“ bis heute durchgesetzt.

Im südlichen Deutschland

ist sie gängig, genauso

wie in Teilen des Erzgebirges

und des Ruhrpotts. Ebenso in

Österreich. Die Franzosen kennen

die Kartoffel als „pomme

de terre“, also Apfel der Erde,

während die Niederländer von

„aardappels“ und die Schweizer

von „Herdäpfeln“ sprechen.

Ihren dritten bekannten

Namen verdankt die Kartoffel

einem anderen Lebensmittel,

dem leicht süßlich schmeckenden

Wurzelgemüse Topinambur.

Um eine Namensverwechslung

Stoffwechsel von Obst und Gemüse

beschleunigt. Diese verderben

dann schneller.

Übrigens, was Thomas Kraus

noch zu seiner Tomaten-Mozzarella-Basilikum-Kreation

zu entlocken

war: Er hat ein Tomatengelee

aus enthäuteten und entkernten

Tomaten, gemixt mit

etwas Salz, Zucker, Gin, Chilie

und Balsamico hergestellt und

mit etwas Gelatine abgebunden.

Das wurde auf einer Polentaschnitte

angerichtet. Den Mozzarella

für die nächste Schicht hat

er nur mit etwas Gelatine gemixt.

Die oberste grüne Schicht

hat er aus Basilikumtee, der mit

Aspik gebunden wurde, hergestellt.

„Pesto dazu! Lecker“, versichert

der Küchenmeister.

HGF

Ob Erdapfel, Grumbeere oder

einfach Kartoffel: Gefüllte Röstitaschen

aus dem Sandwichmaker

sind garantiert etwas für jeden

Geschmack und jeden Dialekt.

Dieses un viele weitere Rezepte

gibt es unter:www.die-kartoffel.de

BZ-Fotos: Kartoffel Marketing

auszuschließen, da beides zunächst

Erdapfel genannt wurde, erhielt

die Kartoffel in einigen deutschen

Regionen den Namen

„Erdbirne“. Seit dem 18. Jahrhundert

heißt die Kartoffel im

Gebiet der Pfalz, Badens und

des Saarlandes auch oft Grundbirne

beziehungsweise Grumbeere

oder Grumbire. BZ


24.08. bis 07.09.2018

BZ-Foto: Hans-Jörg Apfelbacher

Wann? Wo? Was?

Der Veranstaltungskalender der Lindauer Bürgerzeitung für Lindau und Umgebung

Samstag, 24.08.2019

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt Marktplatz

10-13 Uhr, Öffnungszeiten von Bücherflohmarktladen

Bücherflohmarktladen, Langenweg 46

11 Uhr, Kinderkunst mit Friedensreich Hundertwasser

Lindauer Sommerferienprogramm, Kunstmuseum

am Inselbahnhof, Maximilianstr. 52

15-18.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

15 Uhr, Nachmittag bei der Wasserwacht

Lindauer Sommerferienprogramm, Wasserwacht,

Seehafen 1

20 Uhr, Fainschmitz Open Air, Musik zum Kuscheln

und zum wilden Tanz, Zeughaus, Unterer

Schrannenplatz

BODOLZ

9-16 Uhr, Bogenschießen Lindauer Sommerferienprogramm,

Bauernhof Meßmer, Bruggach 6/8

BREGENZ

13 Uhr, Trans Vorarlberg Triathlon

Festspielhaus, Platz der Wiener Symphoniker 1

14-15 Uhr, Angelika Kauffmann: Unbekannte

Schätze aus Vorarlberger Privatsammlungen

Kuratorenführung, Vorarlberg

Museum, Kornmarktplatz 1

TAG UND NACHT

TAXI

60 06

RING

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TAXI-RING LINDAU

TEL. (0 83 82) 60 06

FAX (08382) 14 55

KURIERDIENSTE · KRANKENTRANSPORTE

FLUGHAFENTRANSFER · BESORGUNGSFAHRTEN

15-16 Uhr, Angelika Kauffmann: Unbekannte

Schätze aus Vorarlberger Privatsammlungen

Vorarlberg Museum, Kornmarktplatz

1

19 Uhr, Tanz di Wacker Tanz- und Musikperformance

im Rahmen der Ausstellung,

Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Gallusstr.

10

20.30 Uhr, Spanischer Abend Genießen Sie

köstliche Spezialitäten am Schiff, Live Musik,

ab Hafen Bregenz, www.vorarlberg-lines.at

WASSERBURG

20 Uhr, Omnitah: Seelenstaub deutscher

Rock u. Pop,Pfarrheim St. Georg, Halbinselstr.

81

21.15 Uhr, Open Air Kino

Freibad Aquamarin, Reutener Str. 12

Sonntag, 25.08.2019

LINDAU

10.30 Uhr, Lindauer Hafenkonzert MV Tannau,

Lindau-Insel, Hafenpromenade

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

ACHBERG

14.30 Uhr, Bella Figura

Ausstellungsführung, Schloss Achberg 2

BREGENZ

8 Uhr, Trans Vorarlberg Triathlon

Festspielhaus, Vorplatz, Platz der Wiener

Symphoniker 1

15-16 Uhr, Stadt - Land - Fluss: Römer am

Bodensee Vorarlberg Museum, Kornmarktplatz

1

WASSERBURG

11-17 Uhr, Spätsommermarkt u. Oldtimer-

Traktortreffen mit dem Duo Westallgäu,

Seniorenheim Hege, Hege 5

12-18 Uhr, Kreativmarkt Handgemachtes,

Design u. Accessoires,Halbinsel

18-21 Uhr, Promenadenkonzert, Halbinsel

21.15 Uhr, Open Air Kino

Freibad Aquamarin, Reutener Str. 12

Montag, 26.08.2019

LINDAU

14.15-17.15 Uhr, High-Land-Games Lindauer

Sommerferienprogramm, Anmeldung

erforderlich, Wettergerechte Kleidung erforderlich,

Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

NONNENHORN

10.30 Uhr, Besichtigung der Fischbrutanstalt

Kinderferienprogramm, Fischbrutanstalt,

im Paradies 7

18-18.30 Uhr, Rettungsboot fahren Kinderferienprogramm,

nicht für Nichtschwimmer

Hafen, Am Schiffsanleger

SIGMARSZELL

10-11.30 Uhr, Kunst in Hubers Lindauer

Sommerferienprogramm, Atelier für Kunsttherapie,

Hubers 2

WASSERBURG

17-18.15 Uhr, Rundgang über die malerische

Halbinsel Willkommenstour, Pfarrheim St.

Georg, Halbinselstr. 81

20 Uhr, Edelbrand und Liköre

Brennereiführung mit Destillatprobe,

Obst- und Ferienhof Schwand, Schwand 3

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21.15 Uhr, Open Air Kino

Freibad Aquamarin, Reutener Str. 12

Dienstag, 27.08.2019

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt

Wir in Aeschach, Parkplatz Auf der Lärche

9.30-14.30 Uhr, Kinderspieldorf Piccolina

Town Lindauer Sommerferienprogramm,

Freizeitzentrum, Parkweg 8

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

14.15-17.15 Uhr, High-Land-Games

Wie-Was-Wasserburger Kinderwochen, Anmeldung

erforderlich, Wettergerechte Kleidung

erforderlich Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

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30.08. 27. - 29. - 01.09.2019 März 15

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an Bord - Samstag, 24.08.2019 ; ab Hafen Bregenz 20.30 Uhr

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Foto (c) Octavian Fröwis

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VERANSTALTUNGSKALENDER WWW


24.08. bis 07.09.2019

VERANSTALTUNGEN

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: 19.30

19.30 Uhr, Schwanensee Piotr Iljitsch schaikowski,

Stadttheater, Fischergasse 37

19.30 Uhr, Italienischer Abend Genießen Sie

köstliche Spezialitäten am Schiff, Live Musik,

ab Hafen Bregenz, www.vorarlberg-lines.at

20.30 Uhr, Zeitreise mit der Lindauer Nachtwächterin

Stadtführung bei Nacht,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

NONNENHORN

10-12 Uhr, Geräteturnen Kinderferienprogramm,

Stedi, Halle, Seehalde 2

SIGMARSZELL

10-11.30 Uhr, Kunst in Hubers Lindauer

Sommerferienprogramm, Atelier für Kunsttherapie,

Hubers 2

WASSERBURG

18 Uhr, Kentucky Förderverein TSV Hege

1967 außerordentliche Mitgliederversammlung,

Winterbergstüble, Hengnau

WEISSENSBERG

16-20 Uhr, BRK Blutspendedienst

Festhalle, Schulstr. 4

Mittwoch, 28.08.2019

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt Marktplatz

9.30-14.30 Uhr, Kinderspieldorf Piccolina

Town Lindauer Sommerferienprogramm,

Freizeitzentrum, Parkweg 8

14.15-17.15 Uhr, Hundertwasser Lindauer

Sommerferienprogramm, Anmeldung erforderlich,

Wettergerechte Kleidung erforderlich Verein

Grünes Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart,

Stadttheater, Fischergasse 37

19 Uhr, Ökumenische Abendandacht

Kapelle St. Leonhard, Kapellenweg

BREGENZ

19.30 Uhr, B. Fleischmann u. Band, Pollyester,

Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz

KRESSBRONN

17 Uhr, Hermann Marte: Hörbe mit dem großen

Hut Kindertheater, Lände, Seestr. 24

NONNENHORN

10-11.30 Uhr, Mama, was gibt es heute? Diskussion

mit Uschi Baer-Stern, gemeinsam essen

macht Familien stark Familienferienstätte St.

Christophorus, Conrad-Forster-Str. 60

10.30-11.30 Uhr, Fischbrutanstalt

Besichtigung, Fischbrutanstalt, im Paradies 7

17-18.30 Uhr, Torkelerklärung mit Weinverkostung,

Alter Weintorkel, Conrad-Forster-Str.

18-19 Uhr, Jugendschwimmabzeichen Kinderferienprogramm,

Strandbad, Seestr. 12

18.30-20.30 Uhr, Schnupperschießen

Kinderferienprogramm, Schützenstube

20 Uhr, Biberacher Bachtrompeten, Konzert

mit Trompeten und Orgel, Spenden erwünscht,

Kirche St. Christophorus

SIGMARSZELL

10-11.30 Uhr, Kunst in Hubers Lindauer Sommerferienprogramm,

Atelier für Kunsttherapie, Hubers 2

WASSERBURG

17-18 Uhr, Führung durch Marschall‘s Beerengarten,

Obsthof Marschall, Hege 65

17 Uhr, Pferdekutschfahrt

rund um Wasserburg, Lindenplatz

Donnerstag, 29.08.2019

LINDAU

9-11 Uhr, Cafe MitEinander von Frauen für

Frauen, Mehrgenerationenhaus – Treffpunkt

Zech, Leiblachstr. 8

Kneipp-Verein Wanderung zum Freibergsee,

Hauptbahnhof, Bahnhofplatz 1

9.30-14.30 Uhr, Kinderspieldorf Piccolina

Town Lindauer Sommerferienprogramm,

Freizeitzentrum, Parkweg 8

14.15-17.15 Uhr, Hundertwasser Wie-Was-Wasserburger

Kinderwochen, Anmeldung erforderlich,

Wettergerechte Kleidung erforderlich Verein

Grünes Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Die Entführung

aus dem Serail Wolfgang Amadeus

Mozart, Stadttheater, Fischergasse 37

17 Uhr, Fußball für alle! Lindauer Sommerferienprogramm,

Berufsschulzentrum, Fußballplatz,

Reutiner Str. 10

17 Uhr, Weinbergs- oder Kellerführung

findet bei jedem Wetter statt, Dauer ca. 1

Stunde, Schönauer Dorfbrunnen

19 Uhr, English-Club Lindau

https://english-club-lindau.jimdo.com

Hotel Landgasthof Köchlin, Kemptener Str. 41

HERGENSWEILER

14.30-17 Uhr, Kreativ- und Begegnungsnachmittag

Wohnanlage am Riegersbach, Gemeinschaftsraum

der Liebenau, Altmannstr. 9

NONNENHORN

10-12 Uhr, Wanderung durch Obst u. Wein

Gasthof Adler, Sonnenbichlstr. 25

20 Uhr, Abendkonzert Schäfflerplatz

SIGMARSZELL

10-11.30 Uhr, Kunst in Hubers

Lindauer Sommerferienprogramm,

Atelier für Kunsttherapie, Hubers 2

WASSERBURG

10 Uhr, Wassersportschnuppertag: Windsurfen

- SUP - Kajak Sommerferienprogramm, Anmeldung:

www.Surfschule-wasserburg.de Surfschule

Aquamarin, Reutener Str. 12

18.30-20 Uhr, Sundowner SUP-Treff

Freibad Aquamarin, Reutener Str. 12

Freitag, 30.08.2019

LINDAU

9-11 Uhr, Stand Up Paddle u. Windsurfen

Lindauer Sommerferienprogramm, 9-11 Uhr

SUP, 12-14 Uhr Windsurfen Strandbad Eichwald,

Eichwaldstr. 16 - 20

9.30-14.30 Uhr, Kinderspieldorf Piccolina

Town Lindauer Sommerferienprogramm,

Freizeitzentrum, Parkweg 8

14-19 Uhr, Happiness Esoterik- und Gesundheitsmesse,

Inselhalle, Zwanzigerstr. 10

14.15-17.15 Uhr, Waldgespenster Lindauer Sommerferienprogramm,

Anmeldung erforderlich,

Wettergerechte Kleidung erforderlich Verein

Grünes Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

14.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

15-17 Uhr, Freitagstreff für Alle malen, zeichnen,

modellieren, reden, zuschauen, fragen, helfen,

Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse 5

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Hänsel

und Gretel Märchenoper in drei Akten,

Stadttheater, Fischergasse 37

16.30 Uhr, Lindauer Oktoberfest Festzelt

bei den Sportanlagen, Ludwig-Kick-Str. 19

18 Uhr, Patric Heizmann: Wir machen Ihnen

Beine! Körper in Bewegung - Sitzen das neue

Rauchen, Inselhalle, Zwanzigerstr. 10

18-19 Uhr, Märchen für Erwachsene

Mangturm, Turmstube, Seehafen

18 Uhr, Schweigekreis Treffen,

Altes Rathaus, Vorplatz, Bismarckplatz 4

20.30 Uhr, Zeitreise mit der Lindauer Nachtwächterin

Stadtführung bei Nacht,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

BREGENZ

19 Uhr, Das Mega 90‘s Open Air

Oli.P, La Bouche, Rednex, DR. Alban, Haddaway,

2 Unlimited, Captain Jack u. Mr. President

, Seebühne, Platz der Wiener Symphoniker

1

NONNENHORN

19.30-21 Uhr, Musik u. Wein am See

mit Gitarrenklängen von Roland Danneberg,

Uferanlage

WASSERBURG

15 Uhr,Skulpturenführung

Pfarrheim St. Georg, Halbinselstr. 81

Samstag, 31.08.2019

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt Marktplatz

10-19 Uhr, Happiness Esoterik- und Gesundheitsmesse,

Inselhalle, Zwanzigerstr. 10

10-13 Uhr, Öffnungszeiten von Bücherflohmarktladen

Bücherflohmarktladen, Langenweg 46

10-16 Uhr, UPD-Beratungsmobil Beratung

zu gesundheitlichen und sozialrechtlichen

Fragestellungen, Lindaupark, Vorplatz,

Kemptener Str. 1

11 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

Vorbesichtigung, Auktionshaus Michael

Zeller, Bindergasse 7

10-13 Uhr,Kinderkunst mit Friedensreich

Hundertwasser Lindauer Sommerferienprogramm,

Kunstmuseum am Inselbahnhof, Maximilianstr.

52

14 Uhr, Patric Heizmann: Ich bin dann mal

schlank 4.0 Patric Heizmann, Inselhalle,

Zwanzigerstr. 10

15 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

16 Uhr, Herbstweinfest

Torggel Hoyerberg, Friedrichshafener Str.

16.30 Uhr, Lindauer Oktoberfest Festzelt

bei den Sportanlagen, Ludwig-Kick-Str. 19

20 Uhr, Gankino Circus: Die letzten ihrer Art

fränkisches Musikkabarett,

Zeughaus, Unterer Schrannenplatz

BREGENZ

15-16 Uhr, Stadt - Land - Fluss: Römer am Bodensee

Vorarlberg Museum, Kornmarktplatz 1

16 Uhr, Die Schlagerparty am See

Klubbb3, Münchener Freiheit, Johnny Logan,

Semino Rossi, Andy Borg, Nockis, Eloy, Melissa

Naschenweng, Alf, Wolfgang Frank,

Seebühne, Platz der Wiener Symphoniker 1

KRESSBRONN

12-22 Uhr, Foodtruckfestival

Seglerhafen, Im Wassersportzentrum 10

Sonntag, 01.09.2019

LINDAU

11.30 Uhr, Lindauer Oktoberfest Festzelt

bei den Sportanlagen, Ludwig-Kick-Str. 19

10.30 Uhr, Lindauer Hafenkonzert MK Primisweiler,

Lindau-Insel, Hafenpromenade

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

11-18 Uhr, Happiness

Esoterik- und Gesundheitsmesse,

Inselhalle, Zwanzigerstr. 10

ACHBERG

14.30 Uhr, Bella Figura

Ausstellungsführung, Schloss Achberg 2

BREGENZ

10 Uhr, Vom Feuerstein zum Roboter

Vorarlberg Museum, Kornmarktplatz 1

KRESSBRONN

12-20 Uhr, Foodtruckfestival

Seglerhafen, Im Wassersportzentrum 10

19 Uhr, Parkkonzert

nur bei guter Witterung,

Schlösslepark, Konzertmuschel

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Gemeinsam zum perfekten Sehvergnügen!

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Liebe Kunden,

Sie kennen mich seit über 25 Jahre als Ihren Ansprechpartner und

Filialleiter bei OptikHaus Strohm. Nun bin ich im Ruhestand. Um so mehr

freue ich mich, für Sie weiterhin an 3 Tagen im Monat da zu sein.

Ihr Peter Kühn

Rickenbacher Straße 9

88131 Lindau

Telefon 08382 - 25 0 79

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Karlstraße 38

88045 Friedrichshafen

Telefon 07541 - 22 3 22

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Hauptstraße 19/1 (im ProMa)

88677 Markdorf

Telefon 07544 - 71 9 61


VERANSTALTUNGEN 24.08. bis 07.09.2019

NONNENHORN

19-20.30 Uhr, Serenade am See mit Duo

Twofold, nur bei trockener Witterung, Uferanlage,

Schiffsanlegestelle

Montag, 02.09.2019

LINDAU

11-18 Uhr, Kids4Dancing Lindauer Sommerferienprogramm,

9.30-10.20 Uhr: vier bis sechs Jahre,

10.30 bis 11.20 Uhr: sieben bis neun Jahre Tanzschule

Geiger (ehem. Schnell), In der Grub 28 /1

11-18 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

Vorbesichtigung, Auktionshaus

Michael Zeller, Bindergasse 7

14.15-17.15 Uhr, Vagabundenfest Lindauer

Sommerferienprogramm, Anmeldung erforderlich,

Wettergerechte Kleidung erforderlich

Verein Grünes Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

18-21 Uhr, Reparaturstube Lindau

Bauernhof für Jung und Alt – Haug am

Brückele, Köchlinstr. 23

NONNENHORN

18-18.30 Uhr, Rettungsboot fahren

Kinderferienprogramm, nicht für Nichtschwimmer

Hafen, Am Schiffsanleger

SIGMARSZELL

10-11.30 Uhr, Kunst in Hubers Lindauer

Sommerferienprogramm, Atelier für Kunsttherapie,

Hubers 2

WASSERBURG

17-18.15 Uhr, Rundgang über die malerische

Halbinsel Willkommenstour, Pfarrheim St.

Georg, Halbinselstr. 81

20 Uhr, Edelbrand und Liköre

Brennereiführung mit Destillatprobe,

Obst- und Ferienhof Schwand, Schwand 3

WEISSENSBERG

19.30 Uhr, Kulturstammtisch

Heimatstube Schwatzenmühle

Dienstag, 03.09.2019

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt

Wir in Aeschach, Parkplatz Auf der Lärche

10-16 Uhr, Eltern auf Probe Lindauer Sommerferienprogramm,

Kinderschutzbund, Kemptener Str. 28

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

11-18 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

Vorbesichtigung, Auktionshaus Michael

Zeller, Bindergasse 7

14.15-17.15 Uhr, Vagabundenfest Wie-Was-Wasserburger

Kinderwochen, Anmeldung erforderlich,

Wettergerechte Kleidung erforderlich Verein

Grünes Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Hänsel

und Gretel Märchenoper in drei Akten,

Stadttheater, Fischergasse 37

BODOLZ

19 Uhr, Frieden lernen - Frieden schaffen

Treffen, Gesprächsrunde mit Ingrid Strom

Haus der Generationen, Rathausstr. 9

NONNENHORN

17 Uhr, Wein-ArchitekTour begrenzte Gästezahl

Jakobus-Apotheke, Apothekengarten,

Seehalde 5

17.30 Uhr, Wasserspiele mit der Feuerwehr

Kinderferienprogramm, Feuerwehrhaus,

Bahnhofstr.

SIGMARSZELL

10-11.30 Uhr, Kunst in Hubers

Lindauer Sommerferienprogramm,

Atelier für Kunsttherapie, Hubers 2

Mittwoch, 04.09.2019

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt Marktplatz

10-17 Uhr, Gutes aus zweiter Hand

Aktionstag, alle Waren zum Schnäppchenpreis

von 1,50 Euro Rot-Kreuz-Laden

Lindau, Fischergasse 15

11-18 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

Vorbesichtigung,

Auktionshaus Michael Zeller, Bindergasse 7

14.15-17.15 Uhr, Alte Spiele neu entdeckt

Lindauer Sommerferienprogramm, Anmeldung

erforderlich Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart,

Stadttheater, Fischergasse 37

19.30 Uhr, Bürgerinitiative Hauptbahnhof

Lindau-Reutin offener Stammtisch, Gasthof

Langenweg, Langenweg 24

20 Uhr, Amnesty International Gruppentreffen,

Ev. Gemeindehaus Hospiz, Paradiesplatz

1

BREGENZ

19.30 Uhr, Finkslinggs traditionelle Volksmusik

von der Vergangenheit bis zur Gegenwart,

bei schlechtem Wetter Pier 69,

Hafen, Blumenmolo

HERGENSWEILER

20 Uhr, Sommerkonzert

Heimatmuseum, Dorfstr. 20

NONNENHORN

10.30-11.30 Uhr, Fischbrutanstalt Besichtigung,

Fischbrutanstalt, im Paradies 7

14-15.30 Uhr, Sprechtag Notariat Lindau,

Rathaus Nonnenhorn, Conrad-Forster-Str.9,

Anmeldung unter 08382/277660

16-20 Uhr, Musik-Werkstatt Kinderferienprogramm,

Musikerheim, Bahnhofstr. 7

17-18.30 Uhr, Torkelerklärung mit Weinverkostung,

Alter Weintorkel, Conrad-Forster-

Str.

SIGMARSZELL

10-11.30 Uhr, Kunst in Hubers Lindauer

Sommerferienprogramm, Atelier für Kunsttherapie,

Hubers 2

19.30-20.30 Uhr, Meditation und Entspannung

Reikizentrum - Akademie Seelenstaub,

Tobelstr. 60

WASSERBURG

15-17 Uhr, Schnuppernachmittag auf dem

Reiterhof Wie-Was-Wasserburger Kinderwochen,

Anmeldung erforderlich Wasserburg,

Heimpelhof, Poppis 8, Kressbronn

17-18 Uhr, Führung durch Marschall‘s Beerengarten

Obsthof Marschall, Hege 65

17 Uhr, Pferdekutschfahrt Wie-Was-Wasserburger

Kinderwochen, Anmeldung erforderlich

Freiwillige Feuerwehr, Lindenplatz

Donnerstag, 05.09.2019

LINDAU

9-11 Uhr, Cafe MitEinander von Frauen für

Frauen, Mehrgenerationenhaus - Treffpunkt

Zech, Leiblachstr. 8

11-18 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

Vorbesichtigung, Auktionshaus Michael

Zeller, Bindergasse 7

14.15-17.15 Uhr, Abenteuer Wildnis Wie-Was-

Wasserburger Kinderwochen, Anmeldung erforderlich,

Wettergerechte Kleidung erforderlich

Verein Grünes Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Der

randner Kaspar und das ewig´ Leben Theaterfassung

von Kurt Wilhelm, Stadttheater,

Fischergasse 37

17-19 Uhr, Fußball für alle! Lindauer Sommerferienprogramm,

Berufsschulzentrum,

Fußballplatz, Reutiner Str. 10

20 Uhr, Collegium Instrumentale Stuttgart

sommerliche Konzerttournee, Motto „Wege

der Romantik“, Münster Unserer Lieben

Frau, Lindau Insel

20 Uhr, Uli Boettcher: ICH bin viele neues

Soloprogramm, Bayerische Spielbank

Lindau, Chelles-Allee 1

BREGENZ

19.30 Uhr, Quarta 4 Länder Jugend Philharmonie

Festspielhaus, Großer Saal, Platz der

Wiener Symphoniker 1

NONNENHORN

10-12 Uhr, Wanderung durch Obst u. Wein

Gasthof Adler, Sonnenbichlstr. 25

20 Uhr, Abendkonzert Schäfflerplatz

SIGMARSZELL

10-11.30 Uhr, Kunst in Hubers

Lindauer Sommerferienprogramm,

Atelier für Kunsttherapie, Hubers 2

WASSERBURG

10 Uhr, Wassersportschnuppertag: Windsurfen

- SUP - Kajak Sommerferienprogramm, Anmeldung:

www.Surfschule-wasserburg.de Surfschule

Aquamarin, Reutener Str. 12

18.30-20 Uhr, Sundowner SUP-Treff

Freibad Aquamarin, Reutener Str. 12

Freitag, 06.09.2019

LINDAU

11-18 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

Vorbesichtigung, Auktionshaus Michael

Zeller, Bindergasse 7

14.15-17.15 Uhr, Herbstgenuss Lindauer Sommerferienprogramm,

Anmeldung erforderlich

Verein Grünes Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

14.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

15-17 Uhr, Freitagstreff für Alle malen, zeichnen,

modellieren, reden, zuschauen, fragen, helfen,

Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse 5

17 Uhr, Gemeinsam für freien Frieden

Zusammenkunft, Rathaus, Vorplatz, Bregenzer 6

18-19 Uhr, Aufnahme in die Stammzellendatei

DSSD Süd Menschen im Alter von 18 bis 55 Jahren,

halbe Stunde davor darf nichts gegessen

werden Lebenshilfe Wohnheim, Bazienstr. 2

19 Uhr, Märchen für Erwachsene

Mangturm, Turmstube, Seehafen

18 Uhr, Schweigekreis Treffen, Altes Rathaus,

Vorplatz, Bismarckplatz 4

NONNENHORN

16.30-18 Uhr, Fußball Mini WM

Kinderferienprogramm,

Tennisclub, Sandplatz, Conrad-Forster-Str.

SIGMARSZELL

19 Uhr, Musikantentreff für alle Musiker und

musikbegeisterte Gäste, Gasthaus Löwen

WASSERBURG

15 Uhr, Skulpturenführung

Pfarrheim St. Georg, Halbinselstr. 81

17-21 Uhr, Abendmarkt Lindenplatz

19.30 Uhr, Stephan Rustige: Du wirst dich

für einen Augenblick in meiner Seele verfangen

Ausstellungseröffnung, Kuba - Kunst im

Bahnhof, Bahnhofstr. 18

Samstag, 07.09.2019

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt Marktplatz

10-13 Uhr, Let´s go Backstage – Wage einen

Blick hinter die Kulissen0708 Lindauer

Sommerferienprogramm, Club Vaudeville,

Von Behring-Str. 6

10-13 Uhr, Öffnungszeiten von Bücherflohmarktladen

Bücherflohmarktladen, Langenweg

46

11-18 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

Vorbesichtigung, Auktionshaus Michael

Zeller, Bindergasse 7

15 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: La

Traviata von Giuseppe Verdi, Stadttheater,

Fischergasse 37

22.30 Uhr, Delikat feiern Can Dan, Lolau.

Rennt, Matzeer u. Gianni, Club Vaudeville,

Von Behring-Str. 6

ACHBERG

14.30 Uhr, Führung zur Geschichte von

Schloss Achberg Schloss Achberg 2

KRESSBRONN

10-11.30 Uhr, Pony-Erlebnisstunde

Ponys pflegen, führen, reiten, spielen,

Betznau

14-16 Uhr, Geführte Bibelwegwanderung

mit Gedanken und Anregungen für den Alltag,

Bahnhof, Bibelwegstelle, Nonnenbacher

Weg 30

NONNENHORN

17 Uhr, Stachusfest Stachus

WASSERBURG

15-17.30 Uhr, Schätze rund um die Antoniuskapelle

Führung mit Weinprobe, Antoniuskapelle

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VERANSTALTUNGEN

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DAUER-VERANSTALTUNGEN

Lindau

Kostenlose Energieberatung für Lindauer,

mit Herrn Thomas Kubeth, jeden 1.+3. Do.

im Monat, 8-12 Uhr, Bregenzer Str. 8,

Bauamt Zimmer EG 8.0.16, Anmeldung

unter Tel. 0 83 82/9 18-6 01 erforderlich.

Lauf- und Walkingtreff: Treffpunkt

Motzacher Wald, Mi. 18.30-19.30 Uhr

Lauftreff des Skiclubs für Jung und Alt

Lindau, Dunkelbuchweg,

Treff: Parkplatz des Trimm-Dich-Pfads,

Do. 17-18 Uhr

Verein für Garten- und Landespflege, Gasthof

Langenweg, Interessierte willkommen,

jeden 2. Mo. im Monat, 19.30 Uhr

Lindau-Insel

Rotkreuz-Flohmarkt „Die Wundertüte“,

In der Grub 22, Mo.-Fr. 10-17 Uhr

Selbsthilfegruppe für Menschen mit Leukämien,

Lymphonen u. anderen

Blutsystem erkrankungen, Tel. Info unter

0 83 82/ 2 65 43, jeden 1. Fr./Monat ab 19

Uhr, Langsgasthof Köchlin, Kemptener Str.

41, Lindau

Selbsthilfegruppe der SauerstoffLiga trifft

sich jeden letzten Sa. im Monat um 14.30

Uhr zu Vorträgen und Erfahrungsaustausch

in der RadInsel Lindau, Dammsteggasse

4.

Seniorentreff der Kolpingsfamilie Lindau,

Kolpingheim Auf der Mauer,

jeden 1. Do. im Monat, 15 Uhr

Vortrag: Lass aus Deinen Wunden Wunder

wachsen durch Lösen von Fremdengerien

und traumatischen Erlebnissen

jeden Donnerstag um 18.30. Uhr,

In der Galerie Shtivelberg, Ludwigstr. 1,

Anmeldung: 0 83 82/9 47 93 85,

Eintritt frei.

Lindau-Aeschach

Ambulante professionelle Beratung im

häuslichen Bereich zur Unterst. für ein

Sterben zuhause, Besuchsdienst für Kranke

und Sterbende e.V., Tel.

0171/834 6653

Amnesty International, Bücher-/Trödelflohmarkt,

Lindau-Aeschach, Langenweg

46, Sa. 10-13 Uhr

Frauentreff der Kolpingsfamilie Lindau,

Kolpinghaus, Langenweg 24,

jeden 3. Di. im Monat, 14.30 Uhr

AUSSTELLUNGEN

AllgäuerArtGalerie, Vexierbilder –

„Das Wesentliche ist sichtbar für den der

gefunden hat, und unsichtbar für den,

der nicht weiß, wonach es zu suchen

gilt“. Ausstellung auf zwei Etagen,

Schneeberggasse 3, Lindau Insel,

Tel. 01 74-3 30 62 32.

Casa dell’arte Galerie und Atelier:

Fresken- u. Illusionsmalerei, Marktplatz

4, Lindau-Insel; 1. Etage im „Haus zum

Baumgarten“; jeden Sa. 10-17 Uhr

geöffnet.

Kunstmuseum am Inselbahnhof: Friedrich

Hundertwasser - Traumfänger einer

schöneren Welt. Die Ausstellung hat bis

29.09. Mo. bis So. von 10 bis 18 Uhr

geöffnet. Öffentliche Führungen Mo. bis

So. um 10.30 und 14 Uhr.

LINDAUER

Grünes Klassenzimmer e.V.: Abenteuer

Wildnis im grünen Klassenzimmer. Spiel,

Spaß und Naturpädagogik im Wald- und

Erlebnis gelände immer Di. + Do. von

14.30-18 Uhr, Anheggerstr. 40;

Tel. 0 83 82/2 74 96 62

Handball Schnuppertraining des TSV

Lindau, Abt. Handball, ab Jg. 2006 in der

Dreifachsporthalle: jeden Di.,

17-18.30 Uhr (nicht i. d. Ferien),

bis Jg. 2007 in der FOS

Sporthalle: do. 17.15-18.30 Uhr

(nicht i. d. Ferien)

Lindauer Pilgerstammtisch – für Jakobspilger

und welche, die es werden wollen.

Jeden ersten Mittwoch im Monat, 18 Uhr,

In der Weinstube Reutin. Kontakt: Mobil

01522-4765157

Offener Spieletreff, Verein

Grünes Klassen zimmer, Anheggerstr. 40,

Di.+Do., 14.15-18 Uhr (nicht in den

Ferien)

„Ohne Salz kein Leben“ – Gesundheit mit

Natursalz; jeden Mittwoch 16.30 Uhr

Vortrag, (Asthma, Neurodermitis,

Allergien, Schilddrüse, Blutdruck,

Immunsystem stärken usw.)

Eintritt frei! Tel. Anmeldung erbeten unter

Tel. 0 83 82/7 50 15 36, Salzgrotte Lindau

Langenweg 37, 88131 Lindau

Parkinson Selbsthilfegruppe,

Gasthaus Rebstock, Kirchstr. 2,

jeden letzten Di. im Monat, 15 Uhr

Rockzipfelgruppe in Aeschach, kostenloser

Eltern-Kind-Treff, 0-4 Jahren, Di. und

Mi. 8.30-11.30 Uhr in Ludwig-Kick-Str. 9

Sammlertreffen des Ansichtskarten- und

Briefmarkensammlervereins Lindau,

im Gasthof Langenweg, Langenweg 24,

jeden 3. Sonntag im Monat 9-11 Uhr

Stationäres Hospiz Haus Brög zum Engel,

Aufnahme schwerstkranker Menschen,

ganzheitliche medizinisch/pflegerische

Betreuung, Unterstützung der Angehörigen,

Tel. 0 83 82/94 43 74,

Ludwig-Kick-Str. 30, Lindau

Lindau-Reutin

English-Club Lindau e.V., Auskünfte

unter Tel. 0 83 89/2 56, oder englishclub@huckle-gmbh.de,

jeden Donnerstag

ab 19 Uhr im Hotel Landgasthof Köchlin,

Kemptener Str. 41

Landratsamt Lindau: Kunstausstellung

mit Sissi Lerchenmiller und Marieke Floraian

(Neuravensburg), Irina Dichtl

(Kressbronn), Ute Aichmann (Hörbranz),

Inge Hitzig (St. Gallenkirch) sowie Willi

Kleiner und Gerd Brög (Lindau). Zehn

Prozent des Verkaufserlöses gehen an die

Aktion „Wir helfen“. Bregenzer Str. 33 +

35 sowie am Stiftsplatz 4. Die Exponate

können bis 31.3.2020 während der allg.

Öffnungszeiten besichtigt und gekauft

werden.

Lindauer Dahlienschau: Über 800

verschiedene Dahliensorten, ab Mitte

August bis Ende Oktober täglich von

Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet.

Büchelewiesweg, Stadtbus Linie 1.

Paracelsusschule, Ausstellung „See trifft

Seele“ des Wahl-Lindauers Frank Seifert.

Direkt zum E-Paper:

Familienzentrum Minimaxi,

Köchlinstr. 46a:

Mo.: 9-12 Uhr: Internationales Frauenfrühstück,

16-18 Uhr: Kleinkindtreff

„Working moms & kids“

Di.: 9-12 Uhr: minimaxi-Café mit Frühstück

und Sprache-Café, 15.30-17.30

Uhr: Kleinkindtreff „Die Schlumpfis“

Mi.: 10-12 Uhr: Kleinkindtreff „Die Rasselbande“,

14.30-17.30 Uhr: minimaxi-

Café (14-tägig mit pädagog. Angeboten)

Do.: 10-12 Uhr: Kleinkindtreff „Die

Singzwerge“, 15-17.30 Uhr: minimaxi-

Café Ideen- und Kreativtreff

Fr.: 10-12 Uhr: Säuglingstreff „Die

Milchmäuse“, 15-18 Uhr: Kleinkind-

Schulkind-Treff „Die Erdenkinder“

So.: 10-13 Uhr: Familienbrunch (Termin

siehe Homepage)

Herzsportgruppe, Berufsschulturnhalle,

Reutiner Str., Übungs-, Trainingsgruppe

Mi., 18.15 Uhr; gemischte Gruppe Mi.,

19.15 Uhr

Kleiderladen Nachbarschaftshilfe, Kemptener

Str. 10, NEU Di. 9-14 Uhr, Sa. 9-12 Uhr

Lauf- und Walkingtreff, Parkplatz

Strandbad Eichwald, Di. 9-10 Uhr

Reparaturstube Lindau Jeden 1. Montag

im Monat (bei Feiertagen eine Woche

später), Öffnungszeiten: 18 bis 21 Uhr

www.reparaturstube.org

Rockzipfelgruppe Lindau,

kostenl. Eltern-Kind-Treff, 0-4 Jahre,

Mo.+Do. 9-12 Uhr, Info unter

Tel. 01 52-52 66 89 63, Kemptener Str. 28

SCB-Dienstagsradeln,

Treffpunkt: Schule Reutin, Schulstr. 23,

ca. 20-35 km, jeden Di. ab 17 Uhr

Schwangeren und Baby Cafe, in den

Räumen von Erste Schritte, Kemptener

Str. 28, jeden Mittwoch 9 bis 11 Uhr

Lindau-Zech

Mehrgenerationenhaus, Leiblachstr. 8:

Offener Mittagstisch,

Mo. + Mi. 11.30-13.30 Uhr

Zwergentreff“ (Kleinkinderbetreuung),

Mo., Di. und Do. 8.30-11 Uhr mit

Sprachförderung

Internationales Frauencafé, Do. 9-11 Uhr

Amnesty International, Jugendtreff Fresh,

für Jugendl. ab 13 J., Bregenzer Str. 177,

Mo. 17-20 Uhr, Fr. 16-22 Uhr

Die teils großformatigen Arycl-Gemälde

variieren eine künstlerische Reise vom

Bodensee zum Salzkammergut mit einem

kleinen Abstecher nach Venedig.

Öffnungs zeiten der Schule tägl. 9-12 Uhr

außer Mi. + So., Zeppelinstr. 2, Lindau

Insel.

Seniorenheim Hege: Ausstellung von

5 KUBA-Mitgliedern unter dem Titel

„Bunte Welt in Hege“. bis Ende November

Skulpturale – Die Galerie: Malerei von

Sonja Klebe, „Feuersturz... und andere

Unberechenbarkeiten“, In der Hofstatt 1,

Lindau-Insel. Öffnungszeiten: Sa., So.,

Mo.: 10.30-15 Uhr; Do.+Fr.: 14-18 Uhr.

Ausstellungsende: 4.8.2019

Theater Café Lindau: Die Malerin

Lisa Kölbl-Thiele stellt ihre Bilder aus;

Linggstr. 6, Lindau Insel.

Stadtführungen

in Lindau

Lindauer Stadtrundgang

bis 29.10.

Di. 10.30 Uhr und Fr. 14.30 Uhr

13.7.-14.9. Sa. 15 Uhr

bis 29.9. So. 10.30 Uhr

Nachtwächterrundgang:

1.5.-28.8. Mi. 21 Uhr

1.6.-31.8. Sa. 21 Uhr

bis 30.10. Mi. 20 Uhr

Führung mit der Nachwächterin:

bis 30.8. Di. + Fr. 20.30 Uhr

3.9.-25.10. Di. + Do. 20 Uhr

Die Frau des bayersichen

Lechttrumwärters:

4.7.-22.8. Do. 20 Uhr

WICHTIGE ADRESSEN

Tourist-Information Lindau:

Lennart-Bernadotte-Haus

Alfred-Nobel-Platz 1

(gegenüber Hauptbahnhof)

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82 / 26 00-30

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag,

Samstag: 10 bis 18 Uhr

Mittwoch: 10 bis 12.30 Uhr u. 14 bis 18 Uhr

Sonntag: 10 bis 13 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis

Freitag jeweils bereits ab 8.30 Uhr

An Feiertagen bleibt geschlossen.

Tourist-Information Wasserburg:

Lindenplatz 1

88142 Wasserburg

Tel.: 0 83 82 / 88 74 74

Tourist-Information Nonnenhorn:

Seehalde 2

88149 Nonnenhorn

Tel.: 0 83 82/82 50

Wann? Wo? Was?

Der Veranstaltungskalender der Lindauer

Bürgerzeitung für Lindau und Umgebung

Herausgeber und Verlag:

Lindauer Bürgerzeitung Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 08382/50410-41

Telefax: 08382/50410-49

Internet: www.bz-lindau.de

Herstellung: Buchdruckerei Lustenau GmbH,

Millennium Park 10, A-6890 Lustenau

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 21

vom 01.03.2019. Es gelten die allgemeinen

Geschäftsbedingungen des Verlages.

Auflage: 22.500 (Sommer)

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Die Redaktion behält sich Änderungen und

die Aufnahme von Terminen vor. Für die

Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt

die Redaktion keine Gewähr.

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LINDAUER

Bürgerzeitung


WISSENSWERTES 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

19

Diese Seerosendahlie ist eine Eigenzüchtung

der Lindauer Dahlienschau

aus dem vergangenen Jahr. Sie wurde

anlässlich des 10. Weltkongresses der

Religionen für Frieden in Lindau auf

den Namen „Flame of Peace“ getauft.

Berauschendes Blütenmeer in betörenden Farben

Lindauer Dahlienschau Bis Ende Oktober erwartet Besucher ein blühendes Paradies mit rund 7.000 Dahlien

Seit dem 15. August ist die Lindauer

Dahlienschau wieder einmal

für Besucher geöffnet. Es ist

bereits das 18. Mal in Folge. Auf

einem großzügigen Areal zwischen

Lindau-Reutin und Streitelsfingen

präsentiert Stefan

Seufert täglich von Sonnenaufgang

bis Sonnenuntergang über

800 Sorten der ursprünglich aus

Mexiko stammenden Zierpflanze.

Tipp vom Dahliengärtner:

Wer besonders große Blüten

an kräftigen Stängeln

erzielen möchte, kann die

kleineren Seitentriebe oder

Nebentriebe unterhalb der

Knospe ausbrechen.

Offen blühende Dahlien bieten Insekten

aller Art Nahrung. Oft brechen

auch normalerweise geschlossen

blühende Dahlien bei großer

Hitze auf, so dass es genügend

Futter bis zum Frost gibt.

Auf einem rund 13.000 Quadratmeter

großen Areal im Lindauer

Ortsteil Reutin erwartet

die Besucher jedes Jahr zum

Herbst hin ein prächtiges Blüten-

und Farbenmeer. Über 800

Dahliensorten aus aller Welt,

manche von ihnen mehr als

zwei Meter hoch, sind dort zu

bewundern – von zartrosa bis

purpurfarben, von dottergelb

bis pink-weiß-meliert, von der

berühmten australischen „Emory

Paul“ bis zur gelbgesäumten,

roten „Sombrero“. Der Durchmesser

der Dahlienblüten kann

dabei bis zu 30 Zentimeter betragen.

Je nach Tageszeit und

Licht erscheinen sie in unterschiedlichen

Farbnuancen und

sind schier unerschöpfliche Fotoobjekte.

Herz und Kopf der Lindauer

Dahlienschau ist Stefan Seufert.

Er ist, wie er selbst sagt, Dahliengärtner

aus Leidenschaft. Zusammen

mit Sven Baumeister

begann er im Jahr 2002 am

Rande eines Schrebergartens

hobbymäßig Dahlien anzubauen.

Von anfänglich 57 Pflanzen

vergrößerte sich die Anlage in

den darauffolgenden Jahren

schnell und lockte zusehends

mehr Besucher an – bis sie

schließlich auf ein wesentlich

größeres Grundstück umziehen

musste. Heute ist die Lindauer

Dahlienschau ein wich-

„Otto‘s Thrill“ begeistert durch

die Blütengröße von etwa 25

Zentimetern Durchmesser.

Die Dekorative Dahlie wurde

bereits 1956 in den USA

gezüchtet.

tiger Bestandteil der Gartenstadt

Lindau und beliebtes Ausflugsziel

bei Einheimischen, Urlaubern

und Gartenliebhabern

aus aller Welt.

Auch die überregionale Presse

hat inzwischen den außergewöhnlichen

Garten entdeckt.

So war das Gartenprojekt im

September 2015 Titelgeschichte

in Europas größter Gartenzeitschrift

„Mein schöner Garten“.

Und Anfang September wird

hier für eine ARD-Fernsehsendung

gedreht.

Seuferts Dahlienausstellung

Die Dahlie „Checkers“ ist eine

amerikanische Züchtung aus

dem Jahr 2001. Diese Dahliensorte

eignet sich prima für farbenfrohe

Blumensträuße, findet der

Dahliengärtner.

Dahlien sind Herbstblumen und bieten bis zum Frost ein wahres

Blütenmeer. Sie lieben dann volle Sonne, aber große Sommerhitze ist

nichts für sie. Dieses Foto wurde Mitte Oktober 2018 in der Lindauer

Dahlienschau aufgenommen.

BZ-Fotos: Stefan Seufert

ist allerdings auch mit sehr viel

Fleiß und Arbeit verbunden.

Denn nachdem die Dahlie

keine winterharte Pflanze ist,

graben er und seine Helfer

jedes Jahr vor Einbruch der

kalten Jahreszeit alle Knollen

aus dem Boden aus und setzen

sie im Mai des nächsten Jahres

wieder ins Freie. 2019 war das

auf Grund des sehr wechselhaften,

teils von starker Hitze

und ab dem 3. Mai wieder

Frost geprägten Wetters sogar

erst nach den Eisheiligen Mitte

Mai möglich.

BZ

Eine Besucherin der Lindauer

Dahlienschau nannte diese

außergewöhnliche Hirschgeweihdahlie

einmal spontan

„Spaghettidahlie“, verrät

Stefan Seufert.

Lindauer Dahlienschau

am Büchelewiesweg unterhalb

von Streitelsfingen, Stadtteil Reutin

Bis zum Frosteinbruch Mitte/Ende

Oktober täglich von Sonnenaufgang

bis Sonnenuntergang

geöffnet.

Da es keine befestigten Wege

gibt, wird festes Schuhwerk

empfohlen. Bei trockenem Wetter

sind die Wege jedoch auch mit

dem Rollstuhl befahrbar.

Kinder bis zwölf Jahre haben

freien Eintritt. Gruppen ab 25

Personen erhalten einen ermäßigten

Eintrittspreis.

Anfahrt mit dem Stadtbus,

Linie 1, Haltestelle „Lugeck“,

dann ca. 500 m zu Fuß (Pfeilschildern

folgen)

Anfahrt mit dem PKW über die

B12/Kemptener Straße,

ab Kreisel Esso ausgeschildert

Mehr Infos und Anfahrtskizze unter:

@ www.dahlienschaulindau.de

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20 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

KUNST UND KULTUR

Solo-Gitarrist Peter Pik zu Gast

Die Tourist-Info und die Bürgerstiftung

Wasserburg präsentieren

am Samstag, 7. September,

um 17.30 Uhr ein Konzert

mit dem australischen Solo-

Gitarristen Peter Pik. Er macht

auf seiner Europa-Tournee Halt

in Wasserburg.

Peter Pik wird auf dem Konzertplatz

Malhaus auf der Halbinsel

zu erleben sein. Bei schlechtem

Wetter findet das

Konzert im katholischen Pfarrheim

statt. Der Eintritt ist frei.

Der Australier Peter Pik spielt

seit seinem 11. Lebensjahr

Gitarre, fasziniert und inspiriert

von großen Musikern.

Eines seiner Vorbilder, der

unvergessene Chet Atkins, hat

er noch zu dessen Lebzeiten in

Nashville besucht.

Als Gitarrist hat Peter seinen

eigenen künstlerischen Weg

gefunden. Sein Slogan lautet:

„All about the melody - melody

has the power“. In diesem Sinn

arrangiert er zeitlos großartige

Melodien und macht sie zu

eigenständigen Cover-Versionen.

Er bringt die Gitarre

zum Singen und die Leute

zum Staunen. Er spielt nahezu

jeden Stil (Rock, Country, Klassik,

Latin, Spanish, Jazz...) und

streut auch gern immer wieder

mal ein paar fulminante Eigenkompositionen

ein. BZ-Foto: PR

Ein Star eröffnet die neue Saison

Theater Lindau Freier Kartenverkauf startet am 7. September

Nachdem der Aboverkauf für die

neue Theatersaison schon seit Juni

läuft, können ab dem 7. September

nun auch Einzeltickets an der

Theaterkasse erstanden werden.

„Für einige Stücke gibt es in der

ersten und zweiten Kategorie bereits

keine Tickets mehr“, freuen

sich Kulturamtsleiter Alexander

Warmbrunn und die Betriebsdirektorin

des Theaters Lindau, Rebecca

Scheiner. Aber Einzelkarten gibt es

noch für alle Stücke der Saison.

„Die Saison starten wir mit

einem wirklich hochkarätigen

Star – Ute Lemper (rechts im

Bild - d.Red.)! Sie wird die

Spielzeit mit ihrem Programm

‚Rendezvous mit Marlene‘ eröffnen“,

so Rebecca Scheiner.

„Wie immer haben wir das

Programm gut durchgemischt.

Schauspiel, Tanz, viel Musikalisches

und Maskentheater sorgen

für abwechslungsreiche

Unterhaltung.

Es gibt ein Wiedersehen mit

Theatern aus Bregenz, Salzburg,

Konstanz, Esslingen, Bremen,

München und Hamburg. Zum

ersten Mal sind zu Gast das

Theater Strahl Berlin und das

Theater Trier mit Choreograf

Roberto Scafati.

Die ‚bremer shakespeare company‘,

deren Stück ‚Prince Charles

III.‘ ein so großer Erfolg in

Lindau war, kommt mit ihrem

nagelneuen Stück ‚Angela I‘,

das in Deutschlands politischer

Zukunft spielt.

Die großen Namen sind

diese Spielzeit vertreten mit

Joachim Król, Carolin Fortenbacher,

Walter Sittler, Gilla

Cremer, Gardi Hutter, Günther

Maria Halmer, Janina

Hartwig, David Paryla und

Beatboxer Mando.

Die Konzertreihe bietet internationale

Musiker/-innen

auf Weltklasseniveau: Maurice

Steger, der Paganini der Blockflöte,

Amandine Beyer mit Gli

Incogniti, die Katona Twins,

das Ensemble Corund mit dem

Kammerorchester Chaarts, das

Trio Gaspard, das Stradivari

Quartett, das Cuarteto SolTango

und das Nash Ensemble of

London geben sich in Lindau

die Klinke in die Hand“, zählt

Scheiner auf.

BZ

BZ-Foto: Lucas Allen

Konzert Matinee im Hotel

Das Montfort Quartett ist

ein Streichquartett, das vor

mittlerweile fünf Jahren im

kulturell kreativen Umfeld des

Vierländerecks - Österreich,

Deutschland, Liechtenstein,

Schweiz - gegründet wurde

und dort verankert ist.

Neben der kontinuierlichen

Mitwirkung bei der Konzertreihe

Solis Musica im heimischen

Vorarlberg sind die vielseitigen

Musiker Klaus und

Jelena Nerdinger (Violine), der

Bratschist Guy Speyers und

Franz Ortner am Cello auch im

Ausland tätig.

So waren sie zum wiederholten

Male Gast bei internationalen

Festivals, wie dem Cantiere

Internazionale d‘Arte in

Montepulciano.

Schwerpunkt im Repertoire bilden

die Literatur der Romantik

und zahlreiche Uraufführungen

zeitgenössischer Musik, die

dem Ensemble ebenfalls sehr

am Herzen liegen.

Die Konzert Matinee mit dem

Montfort Quartett im Hotel Bad

Schachen findet am Sonntag,

29. September 2019, um 11

Uhr statt. Im Salon Belle Époque

erklingen dann Werke von

Wolfgang Amadeus Mozart und

anderen. Das Konzert dauert

ca. eine Stunde ohne Pause.

Im Anschluss an das Konzert

bietet das Hotel ein Herbstmenü

an. Bitte reservieren Sie

dieses direkt im Hotel.

Karten gibt‘s an der Theaterkasse

und im Hotel Bad Schachen

unter Telefon:

0 83 82/29 80.

BZ-Foto: Guy Speyers

Fränkisches Musikkabarett mit Gankino Circus

Zum dritten Mal hat der

Lindauer Zeughausverein die

fränkischen Musikkabarettisten

Gankino Circus eingeladen.

Am Samstag, 31. August,

präsentieren sie um 20 Uhr ihr

neues Programm „Die Letzten

ihrer Art“.

Der Titel trifft den Nagel auf

den Kopf: vier virtuose Musiker,

begnadete Geschichtenerzähler

und kauzige Charakterköpfe,

ein hinreißend verqueres

Bühnengeschehen, handgemachte

Musik und eine große

Portion provinzieller Wahnsinn.

„Das neue Programm ist ein

Geniestreich. Davon durften wir

uns schon selbst direkt in

Dietenhofen, der Heimat

unserer Lieblingsfranken,

überzeugen“, schreiben die

Verantwortlichen des Zeughausvereins

in ihrer Ankündigung.

Karten gibt es in „Die Handlung“

(Fischergasse 4), im

Lindaupark, an der Kasse

im Stadttheater und bei der

Tourist-Info sowie unter www.

zeughaus-lindau.de.

Restkarten stehen an der

Abendkasse zum Verkauf.

BZ-Foto: PR


KUNST UND KULTUR 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

Neue Ausstellung heißt „Bella Figura“

Schloss Achberg zeigt bis 27. Oktober figurative Werke aus Sammlung der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke

Schloss Achberg zeigt in der Ausstellung

„Bella Figura“ bis zum

27. Oktober figurative Werke der

südwestdeutschen Kunst vom

15. bis ins 21. Jahrhundert aus

der Sammlung der Oberschwäbischen

Elektrizitätswerke (OEW).

Die menschliche Figur ist seit

jeher ein Hauptthema der Bildenden

Kunst. Wie ein roter

Faden zieht sich die Beschäftigung

mit figürlichen Motiven

durch ihre Geschichte.

Die Ausstellung „Bella Figura“

veranschaulicht in Schloss Achberg

anhand rund 50 exemplarischer

Werke signifikante Entwicklungslinien

der Figuration

in der südwestdeutschen Kunst

vom 15. bis ins 21. Jahrhundert.

Eckpunkte bilden die Skulptur

der Spätgotik und die innovativen

Gestaltungsimpulse, die

im Laufe des 20. Jahrhunderts

von den Kunstmetropolen Stuttgart

(„Hölzel-Kreis“) und Karlsruhe

(„Neue Figuration“) ausgegangen

sind.

Im Blickpunkt stehen markante

künstlerische Positionen,

die sich durch die Jahrhunderte

hindurch auf den Gebieten

der Skulptur, der Malerei und

der Grafik manifestiert haben

– vom Werkstatt-Umkreis

Niklaus Weckmanns und Ivo

Strigels über Hans Zürn d. J.

und Johann Joseph Christian

bis hin zu Adolf Hölzel, Max

Ackermann, Willi Baumeister,

Gottfried Graf, Ida Kerkovius

und Oskar Schlemmer sowie

HAP Grieshaber, Horst Antes,

Heinz Schanz, Walter Stöhrer

und Dieter Krieg. Die Kunst

der Gegenwart ist mit Stephan

Balkenhol, Markus Lüpertz und

Eckart Hahn vertreten.

Das Begleitprogramm zur

Ausstellung beinhaltet neben

einer Kuratorenführung mit

Michael C. Maurer M.A., Betreuer

der OEW Kunstsammlung,

auch thematische Sonderführungen

mit Cosima Adler-

Bechinger M.A. Die Kunsthistorikerin

stellt „Auf den Spuren

der Klassischen Moderne im

Südwesten“ bekannte Maler der

deutschen Kunstgeschichte wie

Otto Dix, Willi Baumeister,

Adolf Hölzel, Oskar Schlemmer

oder Max Ackermann vor, die

untrennbar mit der Kunstlandschaft

im Südwesten, teils

direkt mit der Region Bodensee-Oberschwaben

verbunden

sind. Diese Kunstlandschaft

brachte aber auch eigene Klassiker

wie beispielsweise Karl

Caspar oder HAP Grieshaber

hervor.

In der interaktiven Führung

„Kunst mit Kind und Kegel“

können die Kunstwerke der

Ausstellung bei einem kurzen

Rundgang und einem gemeinsamen

Workshop Generationen

übergreifend entdeckt werden.

Für Kinder stehen die Kunstworkshops

„Punkt, Punkt, Komma,

Strich“ und der Workshop

„Vom Ebenbild zur Figurine“

auf dem Programm, die einen

spielerischen Einstieg in die

Welt der Kunst ermöglichen.

Die Ausstellung „Bella Figura“

ist bis 27. Oktober freitags von

14 bis 18 Uhr, samstags/sonnund

feiertags von 10 bis 18 Uhr

geöffnet. Freier Eintritt in Schloss

und Ausstellung.

BZ

Omnitah tritt in Wasserburg auf

„Seelenstaub“-Tournee Künstlerin verspricht Überraschung

Am Samstag, 24. August, tritt Omnitah

um 20 Uhr im katholischen

Pfarrheim St. Georg in Wasserburg

auf. Der Eintritt ist frei. Es wird

aber um Spenden gebeten.

Omnitah wurde beim Deutschen

Rock & Pop Preis 2018 in

zehn Kategoieren ausgezeichnet,

so erhielt sie den „Deutschen

Singer Preis 2018“.

Das 9. Album „Seelenstaub“

ist beim Deutschen Rock &

Pop Preis als „Bestes deutschsprachiges

CD-Album des Jahres

2018“ gekrönt worden. Die

vorherige CD „Teil von mir“

wurde als „Bestes Popalbum

2018“ ausgezeichnet.

In diesem Jahr feiert sie

zudem ihr 20. Künstlerjubiläum.

Grund genug, eine CD

mit den „Best of“-Songs ihrer

neun Soloalben und einigen

neuen Songs auf den Markt zu

bringen.

Von denen wird sicher auch

das eine oder andere beim Konzert

zu hören sein. Omnitah

plane aber speziell für Wasserburg

eine Überraschung – ließ

die Künstlerin selbst verlauten.

Omnitah begeistert ihr

Publikum mit Herz und Seele.

Denn wenn Musik eine Seele

hat, dann kommt sie hier zum

Ausdruck.

Omnitah, die schwedische

Singer/Songwriterin mit ungarischen

Wurzeln, malt mit ihren

Stücken musikalische Kostbarkeiten

auf die akustische

Leinwand. Ihre klare, mal rauchige

Stimme duelliert sich

während eines Konzertes mit

ihrer ebenso ausdrucksstarken

Klaviervirtuosität, verbunden

mit einfühlsamen Texten aus

ihrer Feder. So schlüpft sie

mühelos und elegant in sämtliche

Rollen, derer sie sich in

ihren Songs annimmt.

Omnitah, die charismatische

Singer/Songwriterin und

Produzentin, brachte in den

letzten 20 Jahren neun Soloalben

heraus. Sie komponierte

rund 300 Titel, gab über 800

Konzerte in Deutschland, den

Beneluxländern, Österreich und

der Schweiz und arrangierte

Musik für viele andere Künstler.

Außerdem sang sie in namhaften

Produktionen.

Omnitah hat eine vier Oktaven

umfassende Stimme, spielt

Geige und Klavier, die sie jeweils

am Mozarteum in Salzburg

studierte und spricht vier

Sprachen fließend. Ihre Tourneen

managt sie selbst.

Die Musik sog sie praktisch

mit der Muttermilch auf. Bei

einer Mutter, die in Schweden

eine berühmte Konzertpianistin

war, ist das auch kein Wunder.

Schon früh war die Leidenschaft

zur Musik unüberhörbar

und ist für sie immer

noch „wie die Luft zum Atmen“,

sagt Omnitah über sich

selbst.

BZ/BZ-Foto: PR

21

Im Schloss Achberg ist derzeit die Ausstellung „Bella Figura“ zu

sehen.

BZ-Abb.: Horst Antes (Figur auf roter Fläche)

Stephan Rustige im Kunstbahnhof

Stephan Rustige modelliert

mit Alltagsmaterialien wie

Holz, Draht, Beton oder auch

Bauschaum fragile Naturstrukturen,

die stets den Betrachter

und seinen Blick auf Mensch

und Natur einbeziehen.

Akzentuierte Pigment- und

Farbspuren wechseln dabei oft

mit filigran gestalteten Strukturen,

deren optisch schillernde

Wirkung sich erst bei

genauerem Hinsehen entfaltet.

Der Kunstpreisträger der

Stadt Kempten überrascht die

Kunstwelt seit vielen Jahren

immer wieder mit frischen und

neuen Ideen, deren hintersinniger

Charme zum Nachdenken

anregt.

Stephan Rustige zeigt Malerei,

Skulpturen und Materialbilder

vom 7. bis 29. September 2019

im Kunstbahnhof Wasserburg,

den Räumen des Kunstvereins

Wasserburg am Bodenseee.

Zur Eröffnung am Freitag,

6. September, um 19.30 Uhr

spielt die Band „Zseitenspringer“.

Einführende Worte

spricht die Kunsthistorikerin

Ursula Winkler aus Kempten.

Eine Führung durch die

Ausstellung mit dem Künstler

findet am 22. September um

15 Uhr statt.

Geöffnet sein wird die Ausstellung

im Kunstbahnhof Wasserburg

(07.-20.09.19) freitags,

samstags und sonntags von

15 bis 18 Uhr. BZ

Konzert „Wege in die Romantik“

Einen Eindruck der Dynamik,

Phantasie und Ausstrahlung der

Romantik, dieser Zeit des Wandels,

bietet das Konzert des Collegium

Instrumentale Stuttgart

am Donnerstag, 5. September,

um 20 Uhr im Münster Unserer

Lieben Frau in Lindau.

Das Programm eröffnet mit der

„Egmont-Ouvertüre“ von Ludwig

van Beethoven. In diesem ersten

Teil seiner Schauspielmusik zu

Goethes Drama entfaltet Beethoven

aus dem monumentalen

Forte-Anfang alle Facetten des

großen, spätklassischen Orchesterklangs.

Solist in in Franz Schuberts

Konzertstück D-Dur ist der Hamburger

Geiger Gustav Frielinghaus.

Das Werk bietet alles, was

sich ein Geiger wünschen kann:

Ausschweifende, klangschöne

Passagen, Virtuosität und reizvolles

Wechselspiel mit dem

Orchester.

Mit der als „Schottische“ bekannt

gewordenen Symphonie Nr. 3

a-Moll von Felix Mendelssohn-

Bartholdy ist das Zentrum der

Romantik erreicht. Das Werk ist

ungemein farbig und abwechslungsreich,

es stellt höchste Anforderungen

an Klangkultur und

Homogenität des Orchesters.

Dirigent ist Albrecht Schmid, Kirchenmusiker

in Ulm und Leiter

der jährlich stattfindenden Wiblinger

Bachtage.

Karten sind im Lindaupark (Vorverkauf)

und ab 19 Uhr an der

Abendkasse erhältlich. BZ


22 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

LINDAUER RÜCKBLICK

Bilder aus Israel und Palästina

Wirtschaftsjunioren spenden

Unterstützung für TSV Basketballer

Mit hunderten von Gästen

wurde die Ausstellung

der Künstlerin Bärbel

Starz in den Friedensräumen

Lindau eröffnet.

Ihre Bilder, auf Großleinwände

projiziert, zeigen

Lebenssituationen aus

Israel und Palästina. Der

Kubus im Garten der Villa

Lindenhof beschäftigt

sich auf künstlerische

Weise mit der Mauer,

die das Land teilt. Zur

Eröffnung sprachen

der Rabbiner Tovia Ben

Chorin aus St. Gallen

sowie Kadra Zdreineh aus

Bethlehem. Die christliche

Palästinenserin

dankte der Fotografin, ihr

wieder Hoffnung auf eine

friedvolle Zukunft gegeben

zu haben: „Frieden

ist nicht unmöglich“. Die

Präsentation ist bis zum

1. September zu sehen.

BZ-Foto: CS

Die Wirtschaftsjunioren

haben an das Hospiz

Haus Brög zum Engel und

an die Caritas gespendet.

Florian Daiber (li.) und

Sonja Jöckel (re.),

Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren

Lindau,

überbrachten jeweils

einen Scheck über 750

Euro an Maja Dornier

und Harald Thomas.

Weil ihnen der menschliche

Zusammenhalt

in der Region wichtig

sei, hätten sie bei den

Wirtschaftsgesprächen

zu Jahresbeginn im

Stadttheater gesammelt,

erklärt Florian Daiber.

Zusammen mit Sonja

Jöckel dankte er Frau

Dornier und Herr Thomas

für ihren unermüdlichen

Einsatz für hilfsbedürftigen

Menschen in der

Region.

BZ-Foto: Wi-Junioren

Es sind zwar noch ein paar

Wochen bis zum Saisonbeginn

im Oktober, aber

auch in der sogenannten

Off-Season ist man bei

den Basketballern nicht

nur in der Halle aktiv.

Die Organisation der

kommenden Saison läuft

und man ist sehr froh, dass

die Sparkasse Reutin die

Basketball-Abteilung des

TSV Lindau mit einer Geldspende

unterstützt. Andrea

Teichert und Abteilungsleiter

Carsten Hoffmann

konnten die Spende Ende

Juli in Empfang nehmen.

Frank Ritter und Paul Sigl

von der Sparkasse wollen

damit der seit einem Jahr

wieder im Spielbetrieb aktiven

Basketball-Abteilung

unter die Arme greifen, da

gerade am Anfang einige

Anschaffungen notwendig

sind.

BZ-Foto: TSV Lindau

Trinkwassersprudler für Marienheim

Kleine Menschen auf großer Fahrt

Sommerfest im Hospiz

„Bei diesen Temperaturen

gibt‘s nichts besseres“,

freuen sich die zukünftigen

Erzieherinnen der „Berufsfachschule

für Kinderpflege/

Fachakademie für Sozialpädagogik“,

kurz „Marienheim“:

Jürgen Strasser, verantwortlich

für den Bereich Vertrieb

und Energiehandel (re. neben

dem Sprudler) und Projektleiter

„Trinkwasser in

der Schule“, Georg Zeh (li.),

von den Stadtwerken Lindau

übergaben der Schule

den neuen Trinkwassersprudler

bei heißen 30 Grad

Celsius im Schatten. Schulleiter

Felix Krug (unten li.)

war sich zusammen mit der

stellv. Schulleiterin Cornelia

Sechser (re.) und den angehenden

Erzieherinnen Leah,

Anika und Chantal einig,

dass das neue Gerät am idealen

Standort, nämlich am

Treppenaufgang zu den

Klassenzimmern, aufgestellt

wurde.

BZ-Foto: SWLi

Ausgestattet mit prall

gefüllte Futtersäckchen

und großen Erwartungen,

haben sich die kleinen

Racker vom Kinderhaus

St. Stephan in einem großen

Reisebus – finanziert

vom Elternbeirat – auf

den Weg nach Überlingen

gemacht.

Dort auf dem Haustierhof

Reutemühle ließen sie

sich auf eine ganz besondere

Entdeckungsreise

ein – in eine Tierwelt

zum Anfassen und Lernen.

Schafe streicheln,

Lamas füttern und Ziegen

kraulen – die Kinder

gingen voller Freude auf

Tuchfühlung mit den

Bewohnern der Reutemühle

und tobten sich

auf den spektakulären

Spielplatz-Attraktionen

so richtig aus.

Müde und glücklich

traten sie die Heimreise

an.

BZ-Foto: Kinderhaus

Bei wunderschönem

Wetter konnte wieder das

traditionelle Sommerfest

im Garten des Hospizzentrums

Haus Brög zum

Engel stattfinden.

Viele Besucher folgten

der Einladung zu diesem

gemütlichen Fest mit den

herrlichen Aktionen – vom

Kinderschminken über

Bastelangebote.

Ein Streichelzoo war ebenso

vertreten wie Ottokar

mit seinem Puppenspiel.

Musikalisch verwöhnt

wurden die Gäste mit

Zithermusik und vom

Orthaus Quartett. Auch

die Jugendkapelle des

MV Lindau-Aeschach trug

ihren Teil zur musikalischen

Unterhaltung bei.

Bei Kaffee und schmackhaften,

selbstgebackenen

Kuchen ließen es sich die

Besucher gut gehen.

BZ-Foto: EB

Sommerfest der Rockzipfelgruppen

Diagnose Lungenkrebs – und dann?

Vorschulkinder verabschiedet

Ein Sommerfest feierten

rund 70 Eltern und Kinder

sowie die Betreuerinnen

aus allen Lindauer Rockzipfelgruppen.

In lockerer

Atmosphäre hatten Eltern

die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Zum bunten

Buffet mit Kuchen und

Fingerfood hatte jeder

etwas beigetragen. Die

Kinder freuten sich über

Riesenseifenblasen, Kinderschminken

und weitere

Spielmöglichkeiten auf der

Wiese vor der Villa Engel.

Die Rockzipfelgruppen sind

ein kostenloses Angebot

des Kinderschutzbundes

Lindau für Familien mit

Kindern von null bis vier

Jahren. Interessenten sind

eingeladen, unverbindlich

zu schauen: Ludwig-Kick-

Str. 9 (Di./Mi. 9 - 12 Uhr),

Kemptener-Str. 28 (Mo./Do.

9 - 12 Uhr), Lehmgrubenweg

14 (Do./Fr. 9 - 12 Uhr);

Dr.Emil-Hasel-Siedlung 11

(Mo./Mi. 9 - 12 Uhr) BZ-Foto: KSB

Wie gut sind wir im Allgäu

und in Oberschwaben versorgt,

wenn es um die Behandlung

von Lungenkrebs

geht? Das wollten rund 40

Zuhörer im Medienzentrum

der Schwäbischen Zeitung

wissen. PD Dr. Robert

Scheubel, Dr. Philipp Meyn

und Dr. Dominik Harzheim

vom Lungenzentrum Süd-

West an den Fachkliniken

Wangen sowie Prof. Dr. Tobias

Dechow vom Onkonet

erläuterten, warum gerade

schwere Lungenerkrankungen

in die richtigen Hände

gehören und hohe Fallzahlen

sowie eine überdurchschnittliche

Behandlungsqualität

für das Überleben

entscheidend sind. Viele

Patienten in Deutschland

würden zu früh sterben,

weil sie in Kliniken operiert

werden, die zu wenig Erfahrung

mit komplizierten

Krebsoperationen haben.

BZ-Foto: WZK

Für das Team der Kita St.

Maria ist es eine Tradition

geworden, den letzten gemeinsamen

Tag mit den

Vorschulkindern im Grünen

Klassenzimmer zu

verbringen. Rosi Müller

ließ sich für ihre Gäste

eine ganz besondere Aktion

einfallen, um ihnen

die letzten gemeinsamen

Stunden so schön wie

möglich zu gestalten.

Dieses Erlebnis sollte

schließlich für immer in

den Herzen der Kinder

verankert werden. Nach

einer Schatzsuche durch

das herrliche Grundstück

des Vereins ging es dann

zur offiziellen Schultütenverleihung

über.

Damit war es jedem der

Füchsekinder, wie die

Vorschüler in der Kita

genannt werden, klar:

„Ich hab‘s geschafft,

nach den Ferien, bin ich

ein Schulkind!“

BZ-Foto: SP


AUS DEM VEREINSLEBEN 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

Vielseitigkeit des Schießsports

Schützenverein Weißensberg Info-Nachmittag mit Team Challenge

Pünktlich zum Start der Saison

2019/20 lädt der Schützenverein

Weißensberg am 21.

September von 13 bis 17 Uhr

zu einem Infonachmittag mit

der Möglichkeit zur Teilnahme

an einer Team Challenge

ein. Mit dieser Aktion möchte

sich der Verein vorstellen und

die Vielseitigkeit des Schießsports

aufzeigen.

Sportliches Schießen kann jeder,

von ganz jung bis ins hohe

Alter, daher kann auch die

ganze Familie mitmachen. Es

ist möglich, altersübergreifend

an Wettkämpfen teilzunehmen.

Um dies einmal zu demonstrieren,

wird es an dem Tag

eine Team Challenge geben.

Hier gehen immer zwei Personen

zusammen an den Start.

Gebildet werden die Teams

beispielsweise aus Geschwistern,

Elternteil/Kind, Großeltern/

Enkel, Freunden, Paaren, Arbeitskollegen

usw. „Keine Angst, mit

den geeigneten Mitteln ist es

überhaupt nicht schwierig, diese

kleine Challenge zu bewältigen“,

versichert Bettina Schäfler,

1.Schützenmeisterin des

SV Weißensberg e. V.

Außerdem werden die Trainer

über die verschiedenen Disziplinen

informieren, das

schöne, moderne Vereinsheim

und die Schießanlagen können

besichtigt werden. „Es wird

aufgezeigt, wie wir uns neben

dem Schießen im Gemeindeleben

und bei außersportlichen

Dingen einbringen. Bei

Kaffee und Kuchen kann man

sich austauschen und kennen

lernen“, so Bettina Schäfler

weiter.

Eine Voranmeldung ist nicht

nötig, die Teilnahme kostenlos.

Außerdem erhält jeder

Besucher eine Tasse Kaffee

oder ein alkoholfreies Getränk.

„Ziel der Aktion ist die Werbung

für einen attraktiven

Sport und die Gewinnung von

Neumitgliedern, da diese frischen

Wind bringen und jeder

Verein schließlich von und

mit seinen Mitgliedern lebt.

Darum freut sich unser Schützenverein

in Weißensberg auf

zahlreiche Interessierte jeden

Alters“, sagt Bettina Schäfler.

Spannung pur von Anfang an

EV Lindau Islanders Digitales Ticketsystem geht an den Start

Nachdem der ERC Sonthofen

schließlich doch noch die letzte

Hürde zur Lizenzierung genommen

und dadurch vom Deutschen

Eishockey-Bund (DEB) die Zulassung

für den Spielbetrieb der

neuen Saison 2019/20 in der

Eishockey-Oberliga-Süd erhalten

hat, veröffentlichte der DEB den

Spielplan der neuen Hauptrunde.

Zwölf Mannschaften gehen am 27.

September ins Rennen, darunter

die EV Lindau Islanders. Sowohl

das Auftaktprogramm als auch die

Spiele rund um Heiligabend und

bis Dreikönig haben es in sich.

„Dieser Spielplan verspricht

Spannung pur vom ersten

Spieltag an. Die ersten sechs

Begegnungen werden unglaublich

interessant für die Zuschauer

sein. Sie werden uns

gleich zeigen, wo wir in der Derbyregion

stehen“, sagt Sascha

Paul, Sportlicher Leiter der EV

Lindau Islanders.

Nach dem Saisonstart am

Freitag, 27. September (19.30

Uhr), beim EC Peiting empfängt

die Mannschaft von EVL-Headcoach

Chris Stanley zum zweiten

Spieltag (Sonntag, 29. September,

18 Uhr) den EV Füssen,

der nach einer hervorragend

gespielten Bayernligasaison

zum ersten Mal Oberligaluft

schnuppern darf.

Nachdem am zweiten Spielwochenende

die Alligatoren

des Höchstadter EC ihre Visitenkarte

in der Lindauer Eissportarena

abgeben (Mittwoch, 2.

Oktober, 19.30 Uhr) und danach

die Islanders am Freitag, 4.

Oktober (20 Uhr), beim SC

Riessersee antreten, steigt am

Sonntag, 6. Oktober (18 Uhr),

gleich der erste Derbykracher:

Dann gastieren die Indians aus

Memmingen am Bodensee –

gefolgt vom ERC Bulls Sonthofen,

die sich fünf Tage später

(Freitag, 11. Oktober, 19.30 Uhr)

im Eichwald angesagt haben.

Spätestens zur Deutschland-

Cup-Pause Anfang November,

nachdem sich der EV Lindau

mit Topteams der Liga wie den

Starbulls Rosenheim (18. Oktober),

den Eisbären Regensburg

(20. Oktober) oder DEL2-Absteiger

Deggendorfer EC duelliert

hat, wird man bei den

Islanders eine erste Zwischenbilanz

zur neuen Saison ziehen

können.

Obwohl der EVL mit der

Teilnahme an den Playoffs in

der vergangenen Saison die

erfolgreichste Spielzeit seiner

Vereinsgeschichte feierte, formulierten

sowohl Vereinsvorstand

als auch Sportliche Leitung

bei der Auftaktpressekonferenz

als Saisonziel für 2019/20

den frühestmöglichen Klassenerhalt.

„Natürlich wollen wir

immer in den Playoffs spielen“,

ergänzte Headchoach Chris

Stanley, aber das sei ein langer

Prozess. Favoriten seien andere.

„Wir sind nicht ambitioniert,

Meister zu werden, das wäre

BZ/BZ-Foto: BS

schon ein Wunder“, sagte

Bernd Wucher, „wichtiger ist

es, Identität zu schaffen. Wir

brauchen fitte, gierige Spieler,

die junges, frisches Power-Eishockey

spielen und sich mit

der Mannschaft identifizieren

und stolz sind, das Islanders-

Trikot zu tragen.“

Mehr denn je setzt der EVL

bei seinen Spielern auf Regionalität.

15 von 23 Spielern leben

und arbeiten in der Region.

Einigen von ihnen hat der

EVL Anstellungen und Ausbildungsplätze

bei Sponsoren vermittelt.

Der EVL geht mit dem

drittjüngsten Kader der Oberliga

in die Saison. Nur Krefeld

und Riessersee haben noch

jüngere Mannschaften.

Die Islanders starten am 27.

August in Lustenau mit dem

ersten Training auf dem Eis.

Anfang September geht es

dann ins Trainingslager nach

Sterzing.

Der Verkauf der Dauerkarten

für die Saison 2019/2020 wird

Anfang September starten, da

der EVL auf ein digitales Ticketsystem

umstellt. Über einen

Button auf der EVL Homepage

oder eine entsprechende App

kann man dann ganz bequem

online seine Tickets buchen

und ausdrucken bzw. an der

Kasse im Stadion den entsprechenden

Scan-Code im Smartphone

vorweisen. Ebenfalls neu:

Für Kinder bis 15 Jahre ist der

Eintritt zu den Spielen frei. BZ

E-Juniorinnen sind Meister

Mit der Meisterurkunde endete

eine Saison der Superlative für

die E-Juniorinnen der SpVgg

Lindau. So gewannen die Lindauerinnen

drei Hallenturniere und

die Bezirksmeisterschaft in der

Halle. Zudem konnten sich die

Trainer Cengiz Dogan und Roberto

Garofalo über die Meisterschaft

auf dem Feld freuen. Nicht nur,

dass die Mannschaft alle Spiele

gewann und mit 21 Punkten

souverän am Ende die Tabelle

anführte, sondern auch das Torverhältnis

von 26:0 Toren spricht

für sich, musste doch Lindaus

Torhüterin Beyza Aygül keinen

einzigen Gegentreffer hinnehmen.

Mit Anastasia Garofalo, die

18 Treffer erzielte, stellte Lindau

auch die Torschützenkönigin.

Lotta gestaltet Adventskalender

Lotta Kneller ist die Gewinnerin

des diesjährigen Gestaltungswettbewerbs

für den Lindauer

Adventskalender. Wie im Vorjahr

hatten der Lions Club Lindau

und Round Table Lindau die

Gestaltung des beliebten Lindauer

Adventskalenders in einem

Wettbewerb ausgeschrieben, an

dem sich in diesem Jahr Hobbykünstler

jeden Alters beteiligen

konnten. Aus der Vielzahl der

eingereichten Arbeiten hat eine

BZ-Foto: SpVgg

23

Jury die drei am besten geeigneten

Entwürfe ausgewählt und mit

Geldpreisen prämiert. Der 1. Preis

in Höhe von 300 Euro ging an die

Lindauer Schülerin Lotta Kneller,

die sich mit ihrem Entwurf am

Ende gegen starke Konkurrenz

durchsetzen konnte. Den 2. und

3. Preis (je 150 Euro) erhielten

Angelika Reich und Nicole Heiligenhaus.

Ende Oktober wird der

von Lotta gestaltete Kalender der

Öffentlichkeit vorgestellt. BZ-Foto: UK

A-Junioren-Team neu formiert

Das neu formierte A-Junioren-

Team der SpVgg Lindau absolvierte

ein dreitägiges Trainingslager

in Schruns. Neben

den spiel- und fitnesstechnischen

Aspekten stand auch das

Teambuilding im Vordergrund.

In den vergangenen Wochen

gab es bei den A-Junioren der

SpVgg Lindau einige Rückkehrer

aus anderen Vereinen (Noah

Timarac, Eddic Nkoy’okonda,

Levin Dlugosch) und einige

reaktivierte Spieler (Tobias Brög,

Noah Grimberg). Deshalb entschieden

sich die Verantwortlichen,

ein Trainingslager zu organisieren,

um die neu formierte

Mannschaft zu einer Einheit

zu formen. Für den ebenfalls

neuen Trainer Erdal Nestler war

es eine Standortbestimmung.

In den Trainingseinheiten wurde

intensiv an Kondition, Koordination,

Technik und Spielstrategie

gearbeitet. BZ-Foto: MKD


24 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

WISSENSWERTES

Traditionelles Fest des guten Geschmacks

19. Int. Käse- & Gourmetfest Lindenberg Mehr als 80 Produzenten präsentieren sich – Tolles Rahmenprogramm

Traditionell wird es am letzten

Augustwochenende international

im Westallgäu, wenn

sich Produzenten und Hersteller

feinster Käse- & Gourmetwaren

aus vielen europäischen

Ländern zur großen

Gourmetmeile in Lindenberg

einfinden. Mit mehr als 80

Teilnehmern aus zahlreichen

europäischen Nationen zählt

das 19. Internationale Käse- &

Gourmetfest am 30. und 31.

August 2019 landesweit zu

den größten und vielfältigsten

Festen seiner Art.

Dieses Jahr haben neben Herstellern

aus den direkten

Nachbarländern Österreich,

Schweiz, Frankreich und den

Niederlanden auch Produzenten

aus Italien, Spanien, Griechenland

sowie Ungarn und

Irland ihr Kommen zugesagt.

Das Fest beginnt am Freitag,

30. August, um 14.30 Uhr. Die

Käse- & Gourmetmeile hat an

diesem Tag von 15 bis 20 Uhr

geöffnet. Nach einer traditionellen

Einlage der „Lindenberger

Alphornbläser“ wird es

musikalisch direkt international

auf dem Stadtplatz, wenn

ab 15.30 Uhr der Musikverein

Herisau aus dem schweizerischen

Appenzell mit modernen

Stücken das Publikum begeistert.

Auch vor der Stadtpfarrkirche

in der Goethestraße

wird es heuer zünftig, wo „Die

Vier Stadelmusikanten“ ab 16

Uhr für Stimmung sorgen.

Neben unterschiedlichen

Kombinations-Verkostungen

geben heuer auch wieder erfahrene

Genussexperten geschmackvolle

Einblicke in die

Herstellung bester Käse- &

Gourmetwaren. Unter anderem

steht der erfahrene Käse-

& Weinsommelier Michael Bode

von der Genuss-Werkstatt in

Lindau den Besuchern an beiden

Tagen Rede und Antwort.

Musikalisch geht es dann

am Abend ab 19 Uhr nochmals

heiß her, wenn die „Allgäu Feager“

unter dem Motto „Volxmusik

& Partypower Live“ mit

traditionellen Polkas bis zu

aktuellen Charts dem Publikum

auf dem Stadtplatz einheizen.

Am Samstag lockt die Gourmetmeile

bereits ab 10 Uhr alle

Feinschmecker in die Innenstadt,

nachdem der zweite

Festtag im Beisein mehrerer

„Hoheiten des guten Geschmacks“

eröffnet wurde. Im

Anschluss sorgt die „Imperial

Jazzband“ mit bestem Dixie-

Sound für einen gelungenen

Frühschoppen auf dem Stadtplatz.

Ab 10.30 Uhr präsentieren

die elf Betriebe der Allgäuer

Käsestraße e.V. ein Schaukäsen

in der Goethestraße. Dort gewähren

die Käsermeister bis

zur Mittagszeit interessierten

Besuchern einen aufschlussreichen

Einblick in die traditionelle

Käseherstellung im Kupferkessel.

Auf alle kleinen Besucher

wartet zudem ein lustiges

Käse-Quiz mit tollen Sofortgewinnen.

Verkosten lassen sich die

Lindenberg lädt am 30. und 31. August zum 19. Int. Käse- & Gourmetfest

mit tollem Rahmenprogramm ein. Hier kann man schauen und

kosten, kaufen und genießen.

BZ-Fotos: Sascha Schmid

Allgäuer Käsefeinheiten übrigens

im neu geschaffenen

Käse-Biergarten vor der Stadtpfarrkirche.

Am frühen Samstagmittag

ab 12.30 Uhr dreht sich dann

alles um das Thema Barbecue

& Grill. So stellen erfahrene

Fleischexperten und Grillprofis

dem Publikum am Stadtplatz

alles Wissenswerte rund um

das Thema Grillen vor. Unter

dem Motto „Cheef“ kombinieren

die Grill-Experten beste

Fleischprodukte mit Käsefeinheiten

aus dem Allgäu. Natürlich

ist auch das Publikum

ganz nah dran und zum Probieren

eingeladen.

Im Anschluss ab 14.30 Uhr

gestalten die TSZ Musikanten

mit moderner und traditioneller

Blasmusik einen zünftigen

Nachmittag für alle Besucher

vor dem Rathaus. Ebenfalls

spielt die Coverband „Musikuss“

ab 16 Uhr in der Goethestraße

vor der Stadtpfarrkirche,

bevor schließlich ab 19 Uhr die

Tanzband „Air Bubble“ richtig

Stimmung auf dem Stadtplatz

macht.

Das Programm der beiden

Festtage wird abgerundet

durch die „Hoheiten des guten

Geschmacks“, die Lindenberger

Alphornbläser, interessante

Gourmet- und Kombinationsverkostungen

sowie spannende

Interviews mit Genussexperten.

Alle kleinen Gäste erwarten

kostenfreie Rundfahrten im

Ziegengespann, ein Kinderkarussell

sowie ein Spielebereich.

BZ

Hier hat man alles auf einen Blick

BZ Geburtstagskalender Wichtige Termine in einer Übersicht zusammengefasst

Herzlichen Glückwunsch! Mit

unserem BZ-Geburtstagskalender

vergessen Sie nie wieder,

rechtzeitig Grüße zu versenden

oder ein Geschenk zu besorgen.

Einmal im Kalender eingetragen,

erinnert er Sie jeden Monat

und jedes Jahr an feststehende

Ereignisse, die Sie auf

keinen Fall vergessen möchten.

Todestage – eben alle Ereignisse,

die jedes Jahr am gleichen

Tag wiederkehren. Illustriert

wird er mit farblichen Markierungen

und den entsprechenden

Hinweisen zu allen zwölf

Sternzeichen.

Der BZ-Geburtstagskalender

ist zum Preis von 9,50 Euro in

der BZ-Geschäftsstelle im Herbergsweg

4 in Lindau (gegenüber

Limare) erhältlich.

Unsere Kernöffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 8 bis 12

Uhr. Außerhalb dieser Zeiten

rufen Sie am besten vorher an:

0 83 82/5 04 10 43

HGF/BZ-Fotos: APF

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Unser BZ-Geburtstagskalender

ist ein hübscher, kleiner Helfer,

der Sie jeden Monat – und das

Jahr für Jahr – an solche wichtigen,

feststehenden Termine

wie Geburtstage von Menschen,

die Ihnen lieb und wichtig

sind, erinnert. Mit Bildern, die

passend zur jeweiligen Saison

in Lindau aufgenommen wurden,

ist er ein Blickfang in jeder

Wohnung oder im Büro.

Dort aufgehangen, wo man

ihn auf keinen Fall übersehen

kann, erinnert er rechtzeitig

an Geburtstage, den Hochzeitstag,

Namenstage, Taufjubiläen,


WISSENSWERTES 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

Grandiose Jubiläumsauftritte verursachen Gänsehaut

Mit den Auftritten zum Lindauer

Kinderfest fand der Höhepunkt

der Feierlichkeiten zum 100.

Jubiläum des Trommlerzuges

Lindau-Aeschach statt.

Nicht nur das Publikum war

beeindruckt von den Auftritten

der über 100 Trommler, Fahnenträger

und -schwinger beim

traditionellen Kinderfestumzug

sowie bei weiteren Auftritten

vor der Inselhalle, auf dem

Festplatz im Holdereggenpark

und im Kinderfest-Festzelt in

Reutin und sparte nicht mit

Applaus und Lob. Auch die

Mitglieder des Trommlervereins

und alle Freiwilligen, die sie

bei ihren Jubiläumsauftritten

unterstützten, waren überwältigt

von den vielen Zuschauern,

die den angekündigten Auftritten

bereits entgegen fieberten

und begeistert verfolgten. Im

Rahmen des Showprogramms

im Reutiner Festzelt gab es

einen weiteren, ganz besonderen

Gänsehaut-Moment, als die

Trommler ihre Wertschätzung

und Anerkennung für die Leistungen

und das Herzblut, mit

denen ihrer Vorstände Thomas

Willig und Peter Ebinger den

Verein führen, zum Ausdruck

brachten, indem sie vor den

beiden niederknieten.

Für eine langfristige Perspektive

nach dem 100. Jubiläum

richtet der Vorstand seinen

Fokus auf die Stabilisierung der

aktiven Mitglieder und ein gesundes

Wachstum mit weiteren

Mitgliedern. Dabei setzt Peter

Ebinger sein Vertrauen in die

Jugend. Sie soll mehr Verantwortung

übernehmen und den

Verein mitführen. Dabei werden

die jüngeren Mitglieder von

der ganzen Vorstandschaft

begleitet, „denn die Fußstapfen,

in die sie treten, sind“, so

Ebinger, „gerade in den vergangenen

zehn Jahren groß geworden.

Und darum gilt es, im

Trommlerzug Lindau-Aeschach

die Jugend und den Generationswechsel

zu fördern und zu

fordern. Denn nach dem 100.

ist vor dem 200. Jubiläum!“

BZ-Fotos: Trommlerzug; LEO

Coach gesucht

TSV Basketballer brauchen neuen Trainer

Die TSV Basketballer in Lindau suchen

einen Coach für die 1. Mannschaft.

Nachdem die Premierensaison

im März zu Ende gegangen ist,

bereiten sich die Lindauer Basketballer

des TSV Lindau bereits

auf die neue Saison vor.

Momentan wechseln sich

vier Spieler vom Herrenteam

ab und kümmern sich um den

Trainingsinhalt für die 1. Mannschaft.

„Das ist soweit ganz gut,

aber sicher nicht die optimale

Lösung“, so Abteilungsleiter

Carsten Hoffmann.

Letztes Jahr im Sommer

musste der bisherige Coach

berufsbedingt die TSV Basketballer

verlassen und man versuchte

die Saison mittels Spielertrainer

zu absolvieren. Das Experiment

funktionierte nicht

so recht und das Herrenteam

wäre froh, wenn sich ein Trainer

finden würde. „Von außen

hat man einfach einen wesentlich

besseren Überblick, an welchen

Stellschrauben gedreht

werden muss, damit das Spiel

in die richtige Richtung geht.

Mit einem Coach hätten wir

vielleicht auch die knappen

Spiele der letzten Saison siegreich

beenden können. Falls

sich also jemand berufen

fühlt, die erste Mannschaft der

TSV Basketballer zu coachen,

dann möge sie oder er sich

bitte bei mir melden“, so Carsten

Hoffmann.

In der kommenden Saison

wird es neben dem Herren-

Team noch zwei Jugendteams

25

im Spielbetrieb geben. Lindau

ist also kein weisser Fleck mehr

auf der Basketball-Landkarte

im Bezirk Schwaben.

Die letztjährige U14 geht

eine Altersklasse höher als U16

auf Punktejagd und zusätzlich

konnte eine U18-Mannschaft

gemeldet werden.

Bei der U16 engagieren sich

die beiden Coaches Toralf Engel

und Chris Reimund und für

die U18 steht Christoph Wilhelm

an der Seitenlinie.

Damit auch die Kinder von

elf bis 13 Jahren die Möglichkeit

haben, Basketball zu spielen,

wird weiterhin ein U14-Training

angeboten. Das Training

übernehmen die beiden U18-

Spieler Linus Holst und Alex

Kessenheimer, die bereits letztes

Jahr im Herrenteam die ersten

Erfahrungen sammeln konnten.

„Es bewegt sich also etwas.

Und wenn jetzt noch der

sportliche Erfolg einsetzt, können

wir Basketballer sehr stolz

auf die Entwicklung der letzten

Jahre sein“, sagt Abteilungsleiter

Carsten Hoffmann.

BZ

Interessenten für den Posten als

Coach der 1. Mannschaft der

Basketballabteilung des

TSV Lindau melden sich bei Abteilungsleiter

Carsten Hoffmann

am besten unter der folgenden

Mailadresse:

tsvlindaubasketball@web.de

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Vorarlbergs größter Marktplatz

71. Dornbirner Herbstmesse vom 4. bis 8. September 2019

Bekannte und Freunde treffen,

innovative Neuheiten bestaunen,

spannende Informationen

erhalten, sich ausgezeichnet unterhalten

– ein Besuch auf der

Dornbirner Herbstmesse ist in

Vorarlberg ein Fixpunkt im

jährlichen Terminkalender und

lässt Märkte und Menschen

live erleben. Die 71. Dornbirner

Herbstmesse findet vom 4. bis

zum 8. September statt.

In „hoamelig“-herbstlicher Atmosphäre

heißt es fünf Tage

lang sehen, hören, staunen

und natürlich nach Herzenslust

shoppen.

Die Themenbereiche reichen

von Wohnen & Einrichten,

Haus & Handwerk, Haushalt

& Küche, Gesundheit &

Wellness, Guter Rat & Information

über Mode & Schönheit

bis hin zu Ernährung &

Genuss und lassen keine Wünsche

offen.

Die Kuchenwerkstatt lädt

zum Staunen und Mitmachen,

Die Dornbirner Herbstmesse ist Treffpunkt für Jung und Alt.

das Mohren-Wirtschaftszelt zum

Feiern, die Modenschau zum

sich inspirieren lassen, der

große Rummelplatz zu einer

Menge Spaß, das Kunsthandwerk

zum Werkeln und Kreativsein,

die Burgenland-Halle

zum Probieren ein. Und es

wird noch vieles mehr geboten.

Die Herbstmesse hält für

jeden etwas bereit.

BZ

BZ-Foto: Messe Dornbirn/Udo Mittelberger

71. Herbstmesse

4. bis 8. September 2019

Messe Dornbirn

Täglich von 10 bis 18 Uhr

geöffnet.

@ www.herbstmesse.

messe-dornbirn.at


26 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

WISSENSWERTES

Die wichtigsten Daten sind hier

übersichtlich gebündelt

BZ-Vorsorgemappe: Neue Auflage mit noch mehr Informationen erschienen

Hochwertiger Ringordner mit vielen Vordrucken und Erläuterungen bei der BZ erhältlich

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Im Laufe eines Lebens sammeln

sich Unmengen an wichtigen

Verträgen, Dokumenten

und Informationen an. Das

Wissen darüber übersichtlich

zusammen zu fassen, dabei

kann unsere BZ-Vorsorgemappe

helfen.

Die BZ-Vorsorgemappe wurde

für alle Lindauerinnen und

Lindauer erstellt und erfreut

sich mittlerweile seit mehr als

zwei Jahren immer größerer

Beliebtheit. Viele Käufer sind

„Wiederholungstäter“, weil sie

Familienangehörigen, Freunden

oder Nachbarn begeistert von

der Vorsorgemappe erzählt haben

und auch die nun eine

haben möchten. Viel Lob gibt

es für unsere Mappe sogar von

Ärzten und Anwälten.

Unsere BZ-Vorsorgemappen

wurden bereits bis Hamburg

und sogar nach Amerika verschickt.

Die Mappe leitet Sie an, alles

aufzuschreiben und zusammenzutragen,

was den Menschen

hilft, die sich im Krankheitsoder

Todesfall in einer stressigen

und oft emotional äußerst

aufwühlenden Zeit um Sie

oder Ihren letzten Willen kümmern

möchten und sollen.

In der Vorsorgemappe finden

sie dann alle wichtigen Fakten,

Informationen und Dokumente.

Dank des praktischen Ringordners

lassen sich bereits vorhandene

Dokumente problemlos

dazu heften.

Wenn Sie die Mappe sorgfältig

ausfüllen, ist dann alles

berücksichtigt: persönliche Informationen,

alles rund um die

Finanzen. Es gibt Vordrucke

und Ausfüllhilfen zu wichtigen

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung

ist genau so

berücksichtigt wie das Thema

Testament oder die Dinge, die

im Todesfall zu beachten sind.

Wir freuen uns, dass wir mit

unserer Vorsorgemappe so viel

Interesse bei unseren Lesern

geweckt haben. Gern überabeiten

und aktualisieren wir die

Mappe aufgrund neuer Anregungen

und gesetzlicher Vorgaben.

Käufer der ersten Auflage

der BZ-Vorsorgemappe, die ihr

Exemplar um die in die aktuellen

Exemplarte bereits eingearbeiteten

neuen Punkte ergänzen

möchten, können bei uns

gern die entsprechenden Seiten

separat zum Preis von 2,00

Euro nachkaufen.

Die BZ-Vorsorgemappe erhalten

Sie für 12 Euro in der

BZ-Geschäftsstelle.

Die befindet sich im Herbergsweg

4 in Lindau (gegenüber

Limare). Unsere Servicezeiten

sind von Montag bis

Freitag jeweils von 8 bis 12 Uhr.

Außerhalb dieser Öffnungszeiten

dürfen Sie gern auf gut

Glück klingeln oder sich vorher

telefonisch erkundigen:

0 83 82/5 04 10 43. HGF

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder Lindauer identifizieren

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.

BZ-Foto: APF

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe

können Sie alle wichtigen persönlichen

Angaben zusammenfassen.

Wir geben Ihnen Hinweise, welche

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen

sollten und bieten Ihnen Vordrucke

zu den häufigsten Themen an, die Sie

einfach ausfüllen können. So ist alles

übersichtlich zusammengestellt.

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3

der BZ-Vorsorgemappe.

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht

und zur Betreuungsverfügung sowie zur

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,

„Informationsvollmacht“, „Entbindung

von der ärztlichen Schweigepflicht“

und „Generalvollmacht“.

Inhaltsverzeichnis

1. Persönliches

1.1 Wichtige Rufnummern

1.2 Persönliche Daten

1.3 Wohnsituation

1.4 Schlüsselverwahrung

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)

1.7 Abonnements

1.8 Rente / Pension / Versorgung

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)

2. Finanzen

2.1 Konten (Giro und Spar)

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge

2.3 Depot / Aktien

2.4 Sonstige Anlagen

2.5 Bausparverträge

2.6 Verbindlichkeiten

2.7 Kontovollmacht

3. Vollmachten

3.1 Vorsorgevollmacht

3.2 Betreuungsverfügung

3.3 Einzelvollmacht

3.4 Postvollmacht

3.5 Informationsvollmacht


3.7 Generalvollmacht

4. Krankenhauseinweisung

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung

4.2 Patientenverfügung

4.3 Organspendeausweis

5. Testament

5.1 Erbfolge

5.2 Erbschaftssteuer

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise

Impressum

Gesamtdarstellung: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher

Herausgeber: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist

rung

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe

dreht sich inhaltlich alles um Ihre

Finanzen.

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,

Abbuchungen, Lastschriften,

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten

usw. übersichtlich niederzuschreiben.

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen

für eine Krankenhauseinweisung

erläutert.

Hier finden Sie auch einen Vordruck und

die entsprechenden Erläuterungen zu

einer Patientenverfügung und zu einem

Organspendeausweis.

Ein Organspendeausweis in Kartenform

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe

ebenfalls enthalten.

Die wichtigsten Informationen zum

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge

und Erbschaftssteuern beinhaltet der

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen

im Falle Ihres Todes alles

erledigen müssen, finden sie im

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,

und eine Liste beigeheftet, auf

der Sie Personen, die im Todesfall zu

benachrichtigen sind, übersichtlich

aufführen können.

Dieser Abschnitt enthält auch die

Punkte „Checkliste letzter Wille“,

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung

wegen Todesfall“ und

„Änderungsprotokoll“.


WISSENSWERTES 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

27

Spektakel am See

Zirkushaftes Treiben im Bodensee,

mehrere Ritter von der

traurigen Gestalt und eine große

Programmvielfalt mit einem

großen Publikum: Mit rund

250.000 Gesamtbesuchern

war der Publikumszuspruch für

die 74. Bregenzer Festspiele

sehr groß. Innerhalb von

knapp fünf Wochen standen

80 Veranstaltungen auf dem

Spielplan des Sommerfestivals

am Bodensee.

Teile des Programms 2020 stehen

bereits fest. Dazu zählt die

Wiederaufnahme von Giuseppe

Verdis Rigoletto auf der Seebühne

– „das fraglos größte

Spektakel am See seit Jahren“,

wie die Austria Presse Agentur

schrieb. Nach dem Erfolg heuer

ist die Zahl der Aufführungen

in der nächsten Saison bereits

von 23 auf 27 aufgestockt worden.

Tickets kann man online

bereits buchen. Zur Eröffnung

der 75. Bregenzer Festspiele

(22. Juli bis 23. August 2020)

erklingt Arrigo Boitos Oper

„Nero“ im Festspielhaus.

BZ-Foto: Larmann

Der Wangener Lungenbus ist unterwegs

Seit Mitte Juli rollt der gelbe

Wangener Lungenbus durch

das Allgäu. Auf der Strecke

zwischen Lindenberg, Scheidegg

und Wangen ist das von

den Waldburg-Zeil Kliniken

bedruckte öffentliche Transportmittel

zum Beispiel auf

der Sonnenscheinlinie, der

Marktlinie, der Westallgäuer

Linie, aber auch Richtung

Lindau, Weiler und Oberreute

unterwegs. „Lungenerkrankungen

gehören in die richtigen

Hände“, wissen die Chefärzte

der Waldburg-Zeil Klinik. An

den Fachkliniken Wangen – im

Lungenzentrum Süd-West – mit

seinen vielen Fachärzten, gut

ausgebildeten Therapeuten und

der jahrzehntelangen Erfahrung

sind Kinder, Jugendliche und

Erwachsene richtig aufgehoben

– auch mit komplizierten

Lungenerkrankungen wie Krebs

oder aber zur Reha bei chronischen

Erkrankungen.

„Haben Sie den gelben Lungenbus

auch schon gesehen? Na,

dann machen Sie schnell ein Foto“,

rät Manuela Hofer von den

Fachkliniken Wangen. Denn

jeder, der ein Foto an manuela.

hofer@wz-kliniken.de schickt,

erhält als Dankeschön ein lungenbusgelbes

Waldburg-Zeil-Handtuch

(alle Bilder werden auf

Facebook und Instagram veröffentlicht).

BZ-Foto: WZK

Kurse zum Thema Genuss und Bewegung

Das Netzwerk „Generation

55plus“ des Amtes für Ernährung,

Landwirtschaft und

Forsten in Kempten bietet in

Lindau Kurse an.

„Genuss für alle Sinne:

Kräuter und Gewürze neu entdeckt“

heißt die Veranstaltung

am Mittwoch, 25.09.2019, von

15 bis 16.30 Uhr im Treffpunkt

Zech, Leiblachstr. 8.

„Knochen stärken: Mit Genuss

und in Bewegung“ ist das

Thema des Kurses am Montag,

30.09.2019, von 14.30 bis

16.30 Uhr im Wallstüble, Auf

dem Wall 6, auf der Insel.

Anmeldung und weitere

Termine unter:

www.aelf-ke.bayern.de

oder telefonisch unter:

08 31/52 14 73 06

BZ-Foto: Böhme

Zusätzliche Fördermittel für LEADER Projekte

Die Lokale Aktionsgruppe „Regionalentwicklung

Westallgäu-Bayerischer

Bodensee e.V.“ (LAG) ist

eine von zehn bayerischen LAGs,

die vom Bayerischen Staatsministerium

für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten für das Jahr

2019 ergänzende Fördermittel

in Höhe von 20.000 Euro erhält.

Durch diese Mittel sollen Projekte

unterstützt werden, die den Zielsetzungen

der Bayerischen Alpenstrategie

entsprechen und dadurch

die verantwortungsvolle

Weiterentwicklung des Alpenraums

unterstützen. „Wir freuen uns sehr

über die zusätzlichen Fördermittel,

die den Bürgern in unserer Region

die Möglichkeit bieten, ihre Heimat

mitzugestalten und somit einen

bedeutsamen Beitrag zur Bewahrung

des Alpenraums zu leisten“,

so Landrat Elmar Stegmann, Vorsitzender

der LAG. Bereits mit dem

LEADER-Projekt „Erlebnisausstellung

zur Alpwirtschaft in der Alpe

Vögelsberg“ in Oberstaufen unterstützt

die LAG derzeit die Umsetzung

eines Museumsareals zur Darstellung

der geschichtlichen Alpenentwicklung

sowie der aktuellen Bedeutung

der Alpwirtschaft für das

Landschaftsbild und für die Artenvielfalt.

Hierzu wurde die Alpe Vögelsberg

vom Originalstandort abgebaut

und im Museumsareal neu aufgebaut.

Bürger, die Projektideen haben,

können sich für mehr Infos an

die Geschäftsstelle der LAG wenden:

E-Mail: info@wbf-mbh.de

Telefon: 0 83 82/27 05 50.

BZ

Sylvia-Maria Kreisz

88131 Telefon: Bodolz/Lindau

08382/9110031

Telefon: Fax: 03212/9110031

08382/9110031

Fax: Mobil: 0170/9371801 03212/9110031

Mobil: lindau@curita24.de 0170/9371801

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28 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

MOBIL

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Auto

Lindau

83/

www.unterberger.cc

Autohaus Seitz GmbH • Riggersweilerweg 5

88131 Lindau • Tel.: +49 8382 705540

www.autohaus-seitz.de

Der neue Hybridbus des Stadtverkehrs Lindau ist vor Ort eingetroffen: Geschäftsführer Thomas Gläßer (rechts) und René Pietsch, verantwortlich

für den Lindauer Stadtverkehr (links), übergaben am ZUP den klimafreundlichen Zuwachs der türkisen Flotte an den Verkehrsmeister

Gebhard Lindhorst zum Einsatz im offiziellen Linienverkehr.

BZ-Foto: SWLi/Christian Flemming

Der „Neue“ ist da

Lindauer Stadtbus Erster Hybridbus ergänzt ab sofort die türkise Flotte

„Wir sind beim Stadtbus immer

neugierig und aufgeregt, wenn ein

neues Fahrzeug kommt“, strahlt

René Pietsch, verantwortlich für

den Lindauer Stadtverkehr. „Wenn

dann aber auch noch eine neue Antriebstechnik

hinzukommt, toppt

das alles!“ Der neue Mercedes Citaro

Hybrid mit dem Kennzeichen

LI-SV 215 ergänzt ab sofort die türkise

Flotte und wird jetzt im Echtbetrieb

zeigen, was er draufhat.

„Mit seinen Naturmotiven und

dem Hinweis ‚Hallo Umwelt!

Tschüss Dezibel!‘ fällt er nicht

nur optisch positiv auf. Er

macht vor allem deutlich, dass

Lindau einen weiteren Schritt

in Richtung umweltfreundliche

und saubere Mobilität gegangen

ist und in eine nachhaltige

Zukunft investiert“, freut sich

Geschäftsführer Thomas Gläßer

über das neue Flottenmitglied.

„Er ist herrlich leise und außerdem

ein wunderbares Signal

auch an zukünftige Generationen“,

so Gläßer und ergänzt:

„Gerade für Kurzstrecken ist

dieses Modell ideal. Wie für

uns gemacht, um unseren ökologischen

Anspruch auch beim

ÖPNV in Lindau weiter voranzutreiben“.

Der neue Bus, dessen

Be-schaffung ohnehin auf

dem Investitionsplan des

Stadtverkehrs stand, ist mit

seiner Hybridtechnologie nur

unwesentlich teurer als die bisherigen

Diesel-Fahrzeuge. Beim

Stadtverkehr Lindau ist man

überzeugt, eine gute Investition

in den aktiven Klimaschutz

getätigt zu haben.

„Der Kraftstoffverbrauch

dieses Fahrzeugs ist um ca. 8,5

Prozent geringer und der Ausstoß

an Stickoxiden und Feinstaub

wird deutlich gesenkt“,

erklärt René Pietsch. Der Elektromotor

kann maximal 14 Kilowatt

leisten und ein Drehmoment

von 220 Newtonmetern

(Nm) abrufen. „Die Vorteile

dieses Fahrzeugs für unsere Art

des Verkehrs in Lindau liegen

klar auf der Hand“, so Pietsch.

„Dank der elektrischen Unterstützung

muss der Verbrennungsmotor

in den emissionsintensiven

Anfahrts- und

Beschleunigungsphasen deutlich

weniger Leistung aufbringen.

So werden nicht nur der

Kraftstoffverbrauch, sondern

auch die Schadstoff-, Lärm- und

CO 2

-Emissionen gemindert. BZ


























15. Isny Classic Geländefahrt

Vom 6. bis 8. September findet

die 15. Isny Classic Geländefahrt

des Motorsportclubs Isny

(MSC) statt. Dann sind in Isny

wieder zahlreiche Fahrer aus

Deutschland sowie internationale

Solofahrer am Start.

Neu ist der Standort am Rain,

die Streckenführung ändert sich

gegenüber den letzten Jahren

jedoch kaum. Die Isny Classic

ist ein Höhepunkt für alle

Motorrad-Geländefahrer wie

auch für die Zuschauer.

Aus Platzgründen zieht der

Verein vom bisherigen Standort

am Achener Weg auf den Festplatz

am Rain um. Dort wird

das Fahrerlager aufgebaut. Der

organisatorische Ablauf bleibt

aber gleich. Ab Freitagnachmittag

erfolgt die technische

Abnahme der Motorräder. An

den Start gehen nur alte Motorräder

bis Baujahr 1978, von

50 bis 1.000 cm³. Am Samstag

ist ab 13 Uhr die Trial-Prüfung

(bis ca. 17 Uhr). Der Hauptteil

findet wie immer am Sonntag

statt, wenn um 10 Uhr der Startschuss

für die Classic Geländefahrt

fällt. Es werden wieder

drei Runden mit je circa 40

Kilometern gefahren. Wegen des

neuen Standorts ist eine leicht

geänderte Streckenführung notwendig.

Aber egal, von wo gestartet

wird – die Isny Classic ist eine

Zuverlässigkeitsfahrt, bei der

die Geschicklichkeit zählt. Durch

Pfützen und Schlamm, um scharfe

Kurven und über rasante Kuppen

kämpfen sich die zähen Fahrer,

die genauso hart im Nehmen

sind, wie ihre Maschinen. BZ-Foto: Menz


LEBEN UND WOHNEN 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

29

Weiteres Schmuckstück fertiggestellt

Wohnungsgesellschaft hat die Häuser auf neuesten Stand gebracht

Bald kann der nächste Haken unter

eines der geplanten Modernisierungsprojekte

der Lindauer Wohnungsgesellschaft

gesetzt werden:

Die Reutiner Straße 13 und 15

erstrahlt nun innen wie außen im

neuen Glanz.

Auch in der Reutiner Straße 13 und 15 hat die GWG ein Handwerkerund

Mieterfest ausgerichtet. Handwerker, Mieter, GWG-Mitarbeiter

sowie Aufsichtsrat Andreas Reich folgten der Einladung. BZ-Foto: GWG

Anzeigen

Der 1924 erbaute Wohnblock

mit sechs Wohnungen war in

die Jahre gekommen. Er passte

optisch nicht mehr zu den beiden

benachbarten Wohngebäuden,

die bereits modernisiert

worden waren. Auch der

Wohnstandard entsprach nicht

mehr dem, was heutzutage von

den GWG-Mietern erwartet

und gewünscht wird.

„Bei älteren Häusern wurde

noch mit viel Liebe zum Detail

gebaut, so auch hier“, berichtet

die Bereichsleiterin Modernisierung

der GWG Lindau, Annette

Wacker. Aus diesem Grund wurde

die Fassade in allen Details

und somit der Charakter des

Gebäudes erhalten. Dazu zählen

die Faschen an Fenstern und

Türen sowie die Gesimse, die

hier farblich und baulich hervorgehoben

wurden. Gleiches

gilt für die sogenannte Bauchbinde

ums Haus und die unterschiedlichen

Dachüberhänge.

Die rot-sandfarbene Farbkombination

hebt diese Details

hervor.

„Gerne hätten wir die alten,

hölzernen Hauseingangstüren

aufgearbeitet und wiederverwendet.

Doch sie waren in so

einem desolaten Zustand, dass

wir sie durch neue ersetzen

mussten“, erklärt Geschäftsführer

Alexander Mayer. „Schauen

Sie sich die neuen Eingangstüren

an“, schwärmt er. „Wir haben

sie bewusst aus Holz mit

den passenden Verzierungen

maßanfertigen lassen.“ Denn

Mayer war es wichtig, dass sie

perfekt zum Flair dieser Wohnanlage

passen. Deshalb werden

auch wieder Fensterläden angebracht

und keine neuen

außenliegenden Jalousien.

Alle Wohnungen haben

neue Bäder erhalten, die je

nach Mieterwunsch nur mit

Dusche oder zusätzlich mit

einer Badewanne ausgestattet

wurden. Im Zuge dessen ließ

die GWG Lindau die Waschmaschinenanschlüsse

in den

Bädern entfernen und stellte

den Mietern einen zentralen

Waschmaschinenraum im Keller

zur Verfügung. Eine neue Gaszentralheizung

versorgt die

Wohnungen mit Warmwasser

und die neu installierten Heizkörper

runden die Mieterbedürfnisse

ab. Die Elektrik und

die Sanitäranlagen wurden im

gesamten Wohnblock erneut.

Der Dachboden bekam eine

Dämmung, das Dach wurde

neu eingedeckt. Treppenhaus

und Fassade erhielten einen

frischen Anstrich.

Die Kosten dieser Maßnahme

belaufen sich auf rund

750.000 Euro, wovon ca.

280.000 Euro umlagefähig angerechnet

werden. Wie auch

bei anderen Modernisierungen

legt Lindaus größter Vermieter

anstelle der gesetzlich

zulässigen acht nur vier Prozent

der umlagefähigen Modernisierungskosten

um. BZ

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Feuerwehrler trainieren in Kempten


Bei einem Notfall stehen die

Mitglieder von Feuerwehren,

Rettungsdiensten und die

Fahrer der Einsatzfahrzeuge

unter großem Druck. Oft werden

sie mit Gefahrensituationen

konfrontiert, die normale

Autofahrer nicht kennen.

Für die Fahrer von Feuerwehrund

Blaulichtfahrzeugen hat

der ADAC ein spezielles

Fahrsicherheitstraining entwickelt.

Die Feuerwehren des

Landkreises Lindau nutzten

vor kurzem das Know-how der

professionellen ADAC Trainer,

um sich bei einem ADAC

Blaulicht-Training im ADAC

Fahrsicherheitszentrum Kempten

im Allgäu fit für zukünftige

Einsatzfahrten zu machen. Die

Fahrer trainierten mit ihren

Einsatzfahrzeugen bestimmte

Verkehrssituationen, etwa das

sichere Umfahren von Hindernissen,

Ausweichmanöver auf

glatter Fahrbahn und Vollbremsungen.

Auf dem modernen und großzügigen

ADAC Gelände konnten

sie außerdem Bewältigungstechniken

und -strategien

erlernen und verbessern sowie

die Grenzen und Möglichkeiten

ihrer Einsatzfahrzeuge hautnah

und gefahrlos erleben und

austesten.

BZ-Foto: Feuerwehr Hege

















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Heuriedweg 42 · 88131 Lindau

Tel 08382 9657-0 · www.strass.de

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Bregenzer Straße 105

Telefon 0 83 82-9 67 80

www.obi.de



Schulstraße 24


30 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19 GESUND LEBEN

Unabhängige und kostenlose Beratung

Das Beratungsmobil der

Unabhängigen Patientenberatung

Deutschland (UPD)

bietet am Samstag, 31. August,

von 10 bis 16 Uhr im Lindaupark

(Kemptener Str. 1) die

Möglichkeit einer kostenfreien

Beratung zu gesundheitlichen

und sozialrechtlichen Fragen.

Ob gesetzlich, privat oder

gar nicht krankenversichert –

das unabhängige, neutrale und

evidenzbasierte Beratungsangebot

der Patientenberatung

kann von allen Menschen in

Deutschland genutzt werden.

Ratsuchende können ihren

persönlichen Beratungstermin

vorab unter der kostenfreien

Hotline 0 800/0 11 77 25

vereinbaren.

Auch spontane Besucher sind

herzlich willkommen.

Das Beratungsspektrum der

UPD ist breit gefächert. Die

UPD-Berater beantworten

täglich Fragen zu Themen wie

Krankengeld, Pflegeleistungen

und Behandlungsfehler oder

zeigen Ratsuchenden auf, was

sie tun können, wenn die Kranken-

oder Pflegekasse einen

Antrag abgelehnt hat. „Viele

Menschen wissen gar nicht,

welche Rechte und Ansprüche

sie gegenüber ihrer Krankenkasse

oder ihrem Arzt haben“,

weiß Thorben Krumwiede,

Geschäftsführer der UPD.

„Mit unserer mobilen Beratung

ermöglichen wir Ratsuchenden,

ihre häufig komplexen

Fragen im persönlichen



Gespräch zu klären. Ziel ist

es, dass jeder Ratsuchende

am Ende des Gespräches so

gut informiert ist, dass er eine

eigenverantwortliche Entscheidung

treffen und seine

berechtigten Ansprüche geltend

machen kann.“

Die Beratungsmobile der UPD

steuern zentrale Plätze in den

jeweiligen Orten der Mobiltour

an und sind barrierefrei

zugänglich. Alle Berater haben

einen juristischen, sozialversicherungsrechtlichen

oder

medizinischen Hintergrund, so

dass eine qualifizierte Beratung

gewährleistet ist. Um die

Privatsphäre der Ratsuchenden

zu wahren, sind die Mobile mit

jeweils einem Beratungsplatz

ausgestattet.

Ratsuchende sind spontan willkommen.

Eine vorherige Terminvereinbarung

hilft jedoch,

Wartezeiten zu vermeiden und

stellt zudem sicher, dass z.B.

ein Facharzt hinzugezogen

werden kann. Sie ermöglicht

auch die Zuschaltung eines

Simultandolmetschers, der den

Ratsuchenden bei Bedarf etwa

in türkischer oder russischer

Sprache zur Seite steht.

Die Telefonnummer zur Terminvereinbarung

0 800/0 11 77 25

ist montags bis freitags von

8 bis 22 Uhr und samstags

von 8 bis 18 Uhr kostenfrei

erreichbar (auch aus dem

Mobilfunknetz).

BZ-Foto: UPD

Wenn Blutsauger am Werk waren

Tipps der Johanniter zum Umgang mit diversen Insektenstichen

Insektenstiche sind nicht nur lästig,

sondern können mitunter zu

starkem Juckreiz, schmerzhaften

Entzündungen bis hin zu lebensbedrohlichen

allergischen Schocks

führen. Wir haben Markus Adler,

Notfallsanitäter und Mitglied des

Regionalvorstandes der Johanniter

im Allgäu, gefragt, was zu tun ist,

wenn es einen erwischt hat.

Mücken bzw. Schnaken wählen

ihre Opfer nach deren Körperwärme

und dem Körperbzw.

Schweißgeruch aus. Wissenschaftler

fanden heraus, dass

Menschen mit Blutgruppe 0

besonders häufig gestochen

werden. Auch Schwangere werden

von den kleinen Blutsaugern

bevorzugt, da ihre Körpertemperatur

meist höher ist.

Wenn Mücken zustechen,

spritzen sie einen gerinnungshemmenden

Stoff in die Einstichstelle.

So bleibt das Blut

flüssig und kann leichter von

den Tieren aufgenommen werden.

Dieser Stoff aber sorgt beim

Menschen für die Ausschüttung

von körpereigenem Histamin

und löst den charakteristischen

Juckreiz aus. „Mückenstiche sollten

sofort gekühlt werden. Das

sorgt dafür, dass das Gift sich

langsamer ausbreitet“, so Markus

Adler. „Danach die Einstichstelle

desinfizieren und mit einem

antihistaminikumhaltigen Gel

oder einer hydrocortisonhaltigen

Creme aus der Apotheke

eincremen. Nicht kratzen, da

dadurch Bakterien in die Wunde

gelangen und zu einer Infektion

führen können.“

Ein neuer Trend sind stiftförmige

Geräte, die sich punktförmig

aufheizen und die man auf

die Einstichstelle drückt. Adler:

„Wenn man dies sofort nach

dem Stich anwendet, hilft die

Hitze, das Gift zu ersetzen und

kann somit den Juckreiz lindern.

Alternativ kann man

auch einen Teelöffel erwärmen

und auf die Stelle drücken.

Danach kühlen.“

Verhindern kann man Mückenstiche,

indem man sich von

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deren Brutstätten (z.B. Regentonnen,

Tümpel, Gießkannen)

fernhält bzw. diese abdeckt.

Auch lange Kleidung in den

Abendstunden erschwert das

Stechen. Innenräume kann

man durch Insektengitter und

Klimaanlagen (Schnaken mögen

keine Kälte) schützen. „Zur Vorbeugung

helfen auch spezielle

Mückenschutzmittel oder Kokos-,

Eukalyptus- oder Zedernöl.“

Bienen- und Wespenstiche:

Bienen greifen normalerweise

nicht von selbst an, sondern

stechen nur, wenn sie sich bedroht

fühlen. Sie sterben nach

einem einzigen Stich. Oftmals

erkennt man einen Bienenstich,

weil noch der Stachel mit

der Giftblase in der Haut steckt.

„Den Stechapparat muss man

sofort und ganz vorsichtig herausziehen,

ohne ihn zu quetschen,

sonst gelangt noch mehr

Bienengift in die Einstichstelle“,

so Markus Adler.

Bei Wespen bleibt der Stachel

in der Regel nicht stecken. „Der

Stich sollte keinesfalls mit dem

Mund ausgesaugt werden, sonst

gelangt das Gift über die Zunge

und die Schleimhäute in den

Körper“, warnt er.

Allergien oder Stiche im

Mund, Hals und Rachen bedeuten

Lebensgefahr. „Bei Allergikern

oder bei einem Stich in

Mund, Rachen oder Hals (Erstickungsgefahr!)

muss sofort der

Rettungsdienst unter 112 alarmiert

werden. Allergiesymptome sind

beispielsweise Übelkeit, Kopfschmerzen,

Blutdruckabfall,

großflächige Hautreaktionen bis

hin zu Atemnot und einem allergischen

Schock. Bis zum Eintreffen

des Notarztes Ruhe bewahren

und dem Betroffenen

Eiswürfel zum Lutschen geben.“

Adler appelliert: „Allergiker sollten

immer ihr vom Arzt zusammengestelltes

Notfallset dabei

haben, sonst kann es schnell

lebensbedrohlich werden.“

Wenn keine Allergie vorliegt

und der Stich nicht im Mundbereich

liegt, ist keine Eile geboten.

Gegen Schmerz, Juckreiz

und Schwellung hilft Kühlen als

Sofortmaßnahme. Danach die

Einstichstelle desinfizieren und

mit einem Gel aus der Apotheke

eincremen. Bei Wespenstichen

ist die Schwellung der Einstichstelle

oft erst zwei oder drei Tage

nach dem Stich am stärksten.

„Entzündet sich die Stelle

und wird heiß und rot, sollte

man einen Arzt aufsuchen.

Unter Umständen kann der Einsatz

von Antibiotika nötig werden.“

Bremsen (oder Brämen) werden

von Schweißgeruch angelockt

und wählen am liebsten

schwach behaarte Körperstellen

aus, um Blut zu saugen. Wie die

meisten Blutsauger spritzen auch

sie ein gerinnungshemmendes

Sekret unter die Haut. Manchmal

blutet der Stich deshalb ein

wenig nach. „Bremsenstiche sind

zwar schmerzhaft und können

theoretisch verschiedene Krankheiten

übertragen, sind aber

normalerweise ungefährlich“, beruhigt

Markus Adler. „Hilfreich

ist eine schnelle Behandlung

mit Hitze, z.B. einem erwärmten

Teelöffel, denn ab 40 Grad

Celsius wird das Protein zerstört,

das die Bremsen unter die

Haut spritzen. Wie immer gilt:

Nicht kratzen, um Infektionen

zu vermeiden. Gels mit dem

Wirkstoff Dimetindenmaleat oder

hydrocortisonhaltige Cremes lindern

den Juckreiz. Wenn der

Stich stark anschwillt oder

schmerzt, sollte ein Arzt aufgesucht

werden.“

Hornissen sind normalerweise

friedfertige und scheue

Insekten. Anders als viele aufgrund

der Größe der Tiere vermuten,

ist ihr Gift harmloser als

das von Wespen und Bienen,

allerdings verursacht es durch

den längeren Stachel meist ein

stärkeres Schmerzempfinden.

„Die juckenden Rötungen

und Schwellungen sind bis zu

zehn Zentimeter groß und in

der Regel nach ein paar Tagen

wieder verschwunden. Die Behandlung

entspricht der bei

einem Bienen- oder Wespenstich“.

Markus Adler: „Bei Stichen

im Mund-/Hals- oder

Rachenraum (hier besteht aufgrund

der Schwellung Erstickungsgefahr,

also Eiswürfel

lutschen bis der Notarzt

kommt) oder bei vorliegender

Allergie muss sofort der Rettungsdienst

unter 112 alarmiert

werden.“

BZ

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mit wunderbarer Aussicht

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SERVICE 24. August 2019 • BZ Ausgabe KW 34/19

31

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

07.07.2019: Maily Ziad Abuzed,

Shno Obaid Qader und Ziad

Abuzed Ismail, Lindau (B)

13.07.2019: Imran Madi,

Öznur Karakoç und Okan Madi,

Lindau (B)

16.07.2019: Lilly Lou Andritzke,

Elke Andritzke und Harald Oliver

Andritzke, Kressbronn (B)

17.07.2019: Henry Baldauf,

Susanne Baldauf und Pascal Selig,

Heimenkirch

18.07.2019: Toni Gabriele Hagg,

Annika Hagg und Kevin Franz

Wilhelm Hagg, Sigmarszell

EHESCHLIESSUNGEN

19.07.2019: Tanja Bertra Bräu,

und Sabine Petra Stepkowski,

geb. Keller, Lindau (B)

27.07.2019: Yvonne Leugner und

Michael Schleicher, Oberasbach

27.07.2019: Petra Christine

Wölfle und Fabrice Angello José

Luchini, Weißensberg

02.08.2019: Julia Kathrin

Schneider und Fabian Billy,

Augsburg

15.07. – 11.08.2019

14.07.2019: Tabitha Rebekka

Görlach, Antonia Wieland und

David Manuel Görlach, Lindau (B)

26.07.2019: Loresa Raci, Ibadete

Raci und Berat Raci, Lindau (B)

30.07.2019: Rosa Magdalena

Lieselotte Dillmann,

Rebecca Dillmann und

Christian Dillmann, Langenargen

03.08.2019: Leon Herrmann,

Sandra Viktoria Herrmann und

Joachim Andreas Herrmann,

Opfenbach

18.07.2019: Toni Gabriele Hagg,

Annika Hagg und Kevin Franz

Wilhelm Hagg, Sigmarszell

02.08.2019: Stefanie Christine

Stenglein und Christian Thomas

Wartig, München

02.08.2019: Ingrid Maria Theresia

Stohr, geb. Wolf und

Günther Möcks, Achberg

09.08.2019: Viola Anna Göbel

und Markus Stefan Ganal,

Lindau (B)

09.08.2019: Daniela Julia Steffl

und Adrian Simon Reichart,

Kressbronn (B)

Anzeigen

Bleicheweg 13 88131 Lindau (B) www.bestattungen-schwitzer.de

bestattungsinstitut-schwitzer@web.de TAG & NACHT 0 83 82 97 52 40

tag und nacht

ihr helfer im trauerfall

bestattungen

manfred & manuel breyer GbR

Seebestattung

Bregenzer Straße 23, D-88131 Lindau

Telefon 0 83 82 / 94 70 64

www.bestattungen-breyer.de

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

STERBEFÄLLE

10.07.2019: Kyra Dagmar

Mathilde Ebrecht,

geb. von Elepfandt, Lindau (B)

11.07.2019: Joachim Fritz

Hermann Schwarz, Lindau (B)

12.07.2019: Elfriede Heidemarie

Weber, geb. Mühlich, Lindau (B)

17.07.2019: Helmut Georg Lay,

Bodolz

17.07.2019: Else Bork,

geb. Weidner, Lindau (B)

17.07.2019: Horst Gustav Schmid,

Lindau (B)

18.07.2019: Götz Hermann Otto

Pforr, Lindau (B)

18.07.2019: Gottfried Franz

Hermann, Lindau (B)

19.07.2019: Hermine Hedwig

Czesch, geb. Sekel, Lindau (B)

21.07.2019: Erika Lore Scholz,

geb. Braun, Lindau (B)

23.07.2019: Albert Ludwig Falter,

Lindau (B)

26.07.2019: Thomas Werner

Heinrich Voßmerbäumer, Lindau (B)

26.07.2019: Eveline Rost,

geb. Dürholt, Lindau (B)

31.07.2019: Maria Ingeburg

Fürhaupter, geb. Sturm, Lindau (B)

02.08.2019: Johanna Maria

Käppeler, Lindau (B)

07.08.2019: Ingeborg Albertine

Richter, geb. Bittl, Lindau (B)

07.08.2019: Maria Elisabeth

Anna Theresia Furchtner,

geb. Kling, Lindau (B)

07.08.2019: Sieglinde Maria

Gäßler, geb. Keller, Lindau (B)

Pflegende Angehörige

Sozialstation Kursangebot ab 11. September

Die Sozialstation Lindau bietet

von Mittwoch, 11. September

2019, bis zum 19. Oktober einen

Pflegekurs an.

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ihr spezialist für:

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• bronzen

• reparaturen

• nachbeschriftungen

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08382/2757566 · mobil 0175/8811726

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Impressum

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Der Kurs ist an pflegende Angehörige

und Ehrenamtliche gerichtet,

die im häuslichen Umfeld

einen Menschen pflegen.

An sieben Terminen werden

verschiedene pflegerelevante

Themen behandelt und es

bleibt dabei auch Zeit für Fragen

sowie den gegenseitigen

Austausch. Die Kursleitung Brigitte

Wirsching kennt die Situation

in der häuslichen Pflege

sehr gut und möchte den Teilnehmern

wertvolle Tipps und

Hilfestellungen für die Pflege

im Alltag geben.

Der Kurs findet an den ersten

sechs Terminen mittwochabends

(18 bis 20.30 Uhr) in der

Tagespflege 2 der Sozialstation

in Lindau Zech, Leiblachstr. 8a

statt. Der letzte Termin ist der

Samstag, 19. Oktober, von 10

bis 14.30 Uhr. Die Kursgebühr

kann über die Krankenkasse abgerechnet

werden. Anmeldungen

bis 30. August unter Tel.:

0 83 82/96 74 33. Die Teilnehmerzahl

ist begrenzt. BZ

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Buchdruckerei Lustenau GmbH,

Millennium Park 10, A-6890 Lustenau

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 21

vom 01.03.2019. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/Bodensee:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82/...

Sa., 24. August 2019:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

So., 25. August 2019:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Mo., 26. August 2019:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82/58 21

Di., 27. August 2019:

Möwen-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

Mi., 28. August 2019:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82/44 41

Do., 29. August 2019:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/2 21 21

Fr., 30. August 2019:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/59 51

Sa., 31. August 2019:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

So., 01. September 2019:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82/84 51

Mo., 02. September 2019:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82/7 39 62

Di., 03. September 2019:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82/2 68 66

Mi., 04. September 2019:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse

17, Insel, Tel.: 0 83 82 / 58 14

Do., 05. September 2019:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 / 88 76 50

Fr., 06. September 2019:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

IM NOTFALL

Rettungsdienst112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


32 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

AUS DER REGION

Zur gastlichen Fluchtalpe

BZ-Wandertipp: Unterwegs im Naturpark Wildental

Unser heutiger Wandertipp führt

uns in ein eher unbekanntes

Seitental des Kleinen Walsertales,

das Wildental. Das Tal im

gleichnamigen Naturpark führt

vom Ortsteil Mühle in Mittelberg

ostwärts. Unser Ziel ist die gastliche

Fluchtalpe. Der Weg selbst

ist nicht spektakulär, das Bergpanorama

sehr wohl.

Die Anfahrt ist sehr gut mit

öffentlichen Verkehrsmitteln

zu bewältigen. Mit der Bahn

geht es nach Immenstadt und

nach Umstieg weiter nach

Oberstdorf. Am Busbahnhof

fährt alle zehn Minuten der

Walserbus, Linie 1, bis nach

Bad am hintersten Ende des

Kleinen Walsertales. In Mittelberg,

Haltstelle Bödmen, steigen

wir in die Linie 4 um und

fahren zwei Haltestellen bis

Schwendle. Dort beginnt unsere

Wanderung.

Wer mit dem PKW anreist,

fährt über die B 308 bis Immenstadt

und dann weiter an

Oberstdorf vorbei ins Kleine

Walsertal bis Mittelberg. Am

Die gastliche Fluchtalpe liegt auf 1.390 m Seehöhe.

www.lindinger-immobilien.de

Ortsende (Richtung Bad) biegen

wir links Richtung Wildental

ab und fahren bis zum

Wanderparkplatz Schwendle

(1.176 m).

Der Weg führt, vorbei am

ehemaligen Bergheim Moser,

bergwärts. Vorbei an der Unteren

Wiesalpe, dem Bachlauf

des Wildenbachs auf einem

Güterweg folgend, erreichen

wir die Innere Wiesalpe. Radfahren

ist übrigens im Wildental

nicht gestattet.

Die Bergsicht auf die Gipfel

um uns herum ist grandios.

Der Zwölfer- und Elferkopf, die

Schafalpköpfe und die Kanzelwand

bilden eine Traumkulisse.

Links ragen die Walserspitze,

die Oberstdorfer Hammerspitze

und die Hochgehrenspitze in

den Himmel. Am Talende gibt

es auch noch einen „Bilderbuch-Wasserfall“.

Von der Inneren Wiesalpe

geht es weiter, bis wir am Talende

die Fluchtalpe erreichen.

Die gastliche Alpe liegt auf

1.390 m Seehöhe. Bewirtschaftet

wird sie seit Generationen

Im Naturpark Wildental erwartet Wanderer eine Bilderbuchlandschaft. Hat man den Aufstieg zum Beispiel

zur Fluchtalpe bewältigt, wird man mit einem spektakulären Bergpanorama belohnt.

BZ-Fotos: WV

von der Familie Berktold aus

Oberstdorf. 1601 wurde sie

urkundlich zum ersten Mal

erwähnt. Damals gehörte die

Alpe noch zur Hinteren Wildenalpe.

Die Fluchtalpe wird

im Volksmund nur „Flucht“

genannt, womit die so genannte

„Schneeflucht“ gemeint ist.

Für den vorderen und hinteren

Wilden ist die Flucht der

natürliche Ort, um bei Schneeeinbruch

mit dem Vieh dorthin

zu ziehen. Trotz Neuzeit

und Technik ist es für die Älpler

nicht leicht, das Weideland

und die Bergwiesen mit den

ertragsarmen Steilhängen zu

bearbeiten. Tradition, die Liebe

zur Heimat und die Verpflichtung,

das Erbe der Altvorderen

zu erhalten, sind die Motivati-

on für die praktizierenden

Bergbauern.

Deftige, köstliche Brotzeiten

und leckere, selbstgebackene

Kuchen machen die Rast

auf der Sonnenterrasse perfekt.

Hier kann man die Bilderbuchlandschaft

um sich herum

so richtig genießen.

Nach der Rast geht es zurück

zur Inneren Wiesalpe. Hier halten

wir uns halbrechts Richtung

Höfle. Der Weg wird

schmaler und führt uns allmählich

steiler werdend hinunter

in den Weiler Höfle. Am

gegenüber liegende Talende

sehen wir jetzt das Walmendinger

Horn. Von Höfle geht

es auf einem Teersträßlein

zurück zum Ausgangspunkt in

Schwendle.

WV

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BZ WANDERTIPP

AUF EINEN BLICK

Leichte Wanderung auf guten

Wegen. Länge: rund 6,5 km

Höhenunterschied: 260 m

Dauer: gut 2 Stunden

Variante:

Wer es alpiner mag, lässt sich

von Riezlern aus auf die Kanzelwand

(1.968 m) gondeln. Der

Krumbacher Höhenweg führt zur

Fiderepaßhütte auf 2.067 m.

Jetzt geht es hinab zur Fluchtalpe

und weiter, wie beschrieben, nach

Höfle und zurück nach Riezlern.

Trittsicherheit und Bergerfahrung

nötig. Länge: 15 km, Höhenunterschiede:

600 m im Aufstieg und

1.460 m im Abstieg, Dauer: 5 Std.

Mehr Fotos und die Wanderkarte:

Klicken Sie auf unserer Homepage

diesen Beitrag auf S. 32 der BZ-

Ausgabe 34/19 an.

@ www.bz-lindau.de








Für Infos und die Karte zur Wanderung

scannen Sie den folgenden

QR-Code mit Ihrem Smartphone.

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