Radio Seidel - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Radio Seidel - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Sky HD bis Juli 2010.*

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Mo. - Fr. 9.00 - 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.30 Uhr, Sa. 9.00 - 13.00 Uhr

© 2008 Columbia Pictures Industries, Inc. And Gh Three Llc.

All rights reserved.

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Bis Ende November entwickeln

sich an der Harkortstraße 25 – 27

in Hombruch für Bewohner und

Besucher ungewohnte maritime

Gefühle, gepaart mit einer gefühlten

frischen Brise. Kein Wunder:

Das Kaufhaus Dustmann bietet

dem deutschen und mehrfachen

Westfalen-Meister im Schiffsmodellbau

und gelernten Schreiner

Peter Seibert aus Dorstfeld erstmalig

öffentlich die Gelegenheit,

gleich sieben seiner Giganten der

Meere im Maßstab 1:100 auszustellen,

und zwar in den Schaufenstern

und den beiden Etagen

des Kaufhauses.

Konkret zu sehen sein werden

Modelle der Kreuzfahrtliner MS

Hanseatic, MS Europa, AIDA

Cara, MS Delphin Renaissance,

MS Amadea und der beiden als

Fernsehtraumschiffe bekannten

MS Berlin und MS Deutschland.

Die Modellschiffe kosten – je nach

Das beliebte Café Orchidee am

botanischen Garten Romberpark

bietet auch in der kalten Jahreszeit

täglich etwas Besonderes, z. B.

Wildgerichte oder hausgemachte

Eintöpfe. Besuchen Sie den Ni-

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Café Orchidee

Etwas Meer in Hombruch

Das Kaufhaus Dustmann wurde zum

exklusiven Seehafen für Miniatur-Kreuzfahrtgiganten

Modellbauer Peter Seibert und Geschäftsführer Heinz-Herbert Dustmann

Materialwert und Arbeitsstunden

– um die 15.000 Euro. Peter Seibert

benötigte für seine bisher geschaffenen

Modelle bis zu 1.800

Arbeitsstunden und verbrauchte

kolausbasar und erfreuen sich an

weihnachtlichen Gestecken, die

dort angeboten werden. Er findet

am Sonntag, dem 6. Dezember

in dem beheizten Winterzelt, das

von November bis Ende März am

Café Orchidee aufgestellt ist, statt.

Falls Sie noch Ihre Weihnachtsfeier

planen, könnte das Café Orchidee

der richtige Ansprechpartner

sein. Hier stehen Räumlichkeiten

für bis zu 80 Personen zur Verfügung

und bilden einen schönen

Rahmen.

An beiden Weihnachtsfeiertagen

sowie an Silvester und Neujahr ist

das Café von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

bis zu 4.000 Euro Materialkosten

– wohl gemerkt pro Schiff. Die

Möglichkeit zur Ausstellung stellte

eine alte Bekannte Peter Seiberts

her, die zugleich Stammkundin

des Hauses Dustmann ist.

Wen wundert es, dass Heinz-Herbert

Dustmann, Geschäftsführer

des Kaufhauses und des Ladenbauunternehmens

DULA, sofort

begeistert war, denn erstens ist

er selbst gelernter Schreiner und

weiß daher um die Einmaligkeit

Spänhoff – Der Spezialist für Ihren Garten

Hochwertige Gartengeräte vereinfachen

die Gartenarbeit sicher und

zuverlässig. Wir beraten Sie kompetent

bei der Wahl des für Ihren

speziellen Bedarf optimal geeig-

neten Gerätes, geben Ihnen Tipps

zum fachgerechten, rationellen

Einsatz und bieten professionellen

Service – vor und nach dem Kauf.

Von der Motorgeräte-Wartung

über das Kettenschärfen bis hin zu

der Exponate und zweitens sieht

er die Schiffmodellausstellung als

logische Weiterentwicklung der

Reihe an Kunstausstellungen, die

er in den letzten Jahren mit großem

Erfolg organisiert hat. „Wir

sind stolz darauf, dass wir als erste

die Werke von Herrn Seibert

ausstellen dürfen. Mit unserem

Haus der Marken möchten wir

außergewöhnlichen Menschen

die Möglichkeit zur öffentlichen

Präsentation geben.

Außerdem, so Heinz-Herbert

Dustmann, habe die Dula-Gruppe

schon seit Jahrzehnten einen

besonderen Bezug zum Schiffbau:

„Wir liefern Teile der hochwertigen

Inneneinrichtung für

viele Kreuzfahrtschiffe, die auf

der Meyer-Werft in Papenburg gebaut

werden. So fahren die zwei

Originale der auf der Ausstellung

präsentierten Modelle - die MS

Deutschland und die MS Europa

- mit DULA-Einrichtungen über

die Weltmeere.

Nutzen Sie die Gelegenheit und

besuchen Sie diese einmalige

Ausstellung noch bis Ende November

in den Schaufenstern und

Verkaufsetagen Ihres Kaufhauses

Dustmann in Hombruch.

notwendigen Reparaturen steht Ihnen

unser erstklassiger Service zur

Verfügung. Das gibt Ihnen die Sicherheit,

dass der Gebrauchswert

und die Freude an Ihren Gartenge-

v. l.: Inhaber Thomas Blanke und Werner Ringelband

räten viele Jahre erhalten bleiben.

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Nicht mit uns – Hombrucher Bürgerinnen

und Bürger wehren sich!

Gegen die Schließung des

Hombrucher Hallenbades

Das Hallenbad Hombruch darf

nicht untergehen - mit Transparenten

und Sprechchören machten

Sportlerinnen und Sportler des

TuS Westfalia Hombruch und des

DLRG auf die geplante Schließung

des Hallenbades Hombruch

aufmerksam.

Viele Bürgerinnen und Bürger und

auch die Politiker von SPD, CDU

und Grünen unterstützten diesen

Aufruf mit ihrer Unterschrift. (s.

auch Bericht unter www.in-stadtmagazine.de/hombruch

).

Inzwischen hat Uli Steinmann,

ehemaliger Bezirksbürgermeister

von Hombruch die Initiative ergriffen

und die beiden Vereine TuS

Westfalia Hombruch und DLRG

zusammen mit der Sportwelt

Gegen die Schließung der Sparkassen-ZweigstelleLöttringhausen

und Entfernung von

Geldautomaten in Persebeck,

Brünninghausen und Löttringhausen

Die Sparkasse

Dortmund hat

beschlossen,

die Zweigstelle

in Löttringhausen

zu schließen.

Dieser

Beschluss ist

bereits durchgeführt.Ebenso

sollen die Standorte für die

Geldautomaten in Persebeck,

Menglinghauserstraße, im Erna

David-Zentrum, Brünninghausen

sowie im Einkaufszentrum

in Löttringhausen abgebaut wer-

Dortmund an einen Tisch gebeten.

Nach dem Vorbild der beiden

anderen südlichen Vereine in Aplerbeck

(Schwimmgemeinschaft

DO-Süd) und Hörde (SSC-Hörde),

soll versucht werden, ein Konzept

zu erarbeiten, dass das Hallenbad

Hombruch in Vereinsträgerschaft

übernommen werden kann. Stadrat

Stüdemann sieht in dieser

Vorgehensweise einen Schritt in

die richtige Richtung.

Schon einmal vor sieben Jahren

drohte die Schließung des

Hallenbades. Damals konnte

Günter Wittenberg mit einer Unterschriftenaktion

(12.000 Unterschriften)

das Unheil abwenden.

Es muss im Interesse aller Beteiligten

sein, dieses Hallenbad für

den Vereins- und Schulsport sowie

für die Bevölkerung zu erhalten.

den. (auch über diese Maßnahmen

berichteten wir unter www.

in-stadtmagazine.de/hombruch)

Die SPD Ortsvereine Kruckel,

Persebeck, Kirchhörde/Löttrinhausen

und Brünninghausen und

der Seniorenbeirat des Stadtbezirks

Hombruch versuchen, mit

Unterschriftensammlungen diese

kundenunfreundliche Maßnahme

noch zu stoppen.

Weite, umständliche und kostenintensive

Alternativen (z.B. der

neue Express-Service der Sparkasse

für 12 €!!!) werden stattdessen

angeboten.

Die Bürgerinnen und Bürger sind

empört, hier werden vor allem die

Älteren und Behinderten enorm

benachteiligt.

Gebt her Eure

Bücher...

Das ist auch in diesem Jahr wieder

der Slogan des „Förderkreis Kultur

Hombruch e.V.“. Bereits zum

fünften Mal findet der beliebte

Büchermarkt in der Jugendfreizeitstätte

an der Kieferstr. 32 statt, der

auch bei allen Generationen als

Treffpunkt sehr beliebt ist. Bevor

das Stöbern am Sonntag, dem 22.

November in der Zeit von 11 - 16

Uhr aber losgehen kann, muss

noch kräftig Lesestoff gespendet

werden. Willkommen ist alles von

Krimis, über Kinderbücher und

Bildbände, auch Hörbücher und

Filme werden noch gesucht.

Einzige Voraussetzung: die Spenden

müssen noch gut erhalten

sein. „Der Erlös fließt wie immer

in kulturelle Projekte im Stadtbe-

Druckerei Stöcker seit Januar

unter neuer Leitung

Nach über 30 Jahren im Betrieb,

in dem Norbert Kerstiens die Lehre

und die Meisterprüfung ablegte,

leitet er seit nunmehr 10 Monaten

die Druckerei. Er führt den Betrieb

gemeinsam mit Petra Rosen, die

schon über 25 Jahre für Satz und

Gestaltung zuständig ist.

Neben dem konventionellen Offsetdruck

gibt es seit einiger Zeit

auch hochwertigen Digitaldruck.

Darüber hinaus wird auch gefalzt,

laminiert, geleimt, farbig

kopiert und vieles mehr. Hier wird

das gesamte Angebot für Vereine

sowie Geschäfts- und Privatkunden

abgedeckt. Ob Visitenkarten,

Briefbogen, Lieferscheinblocks,

zirk“, versichert die Vereinsvorsitzende

Heidi Nolte und freut sich,

wie auch die anderen Förderkreis-

Mitglieder, auf die Unterstützung

aller Hombrucher.

In diesem Jahr wurden beispiels-

weise die Buchgeschenke für

die Hombrucher Teilnehmer des

Vorlesewettbewerbes der Dortmunder

Grundschulen finanziert

und die Buchbesprecherin Doris

Maurer zur Vorstellung von Neuerscheinungen

eingeladen.

Abgeben kann man die Buchspenden

ab sofort in der Jugendfreizeitstätte

Hombruch, Kieferstr. 32

dienstags bis samstags ab 15 Uhr

oder in der Bibliothek Hombruch,

Harkortstr. 58 zu den bekannten

Öffnungszeiten: Di 10-12 und 14-

18 Uhr; Mi 10-12 und 14-17 Uhr;

Do 13-18 Uhr; Fr 13-17 Uhr; Sa

10-13 Uhr.

Stempel, Einladungskarten zu allen

Anlässen, Trauerdrucksachen,

Broschüren oder Plakate – hier

bleiben kaum Wünsche offen.

Norbert Kerstiens und Petra Rosen an

der neuen Digitaldruckmaschine

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Bereits seit 1927 gibt es das Freibad

Froschloch. Viele Badegäste

erinnern sich noch an das „alte

Froschloch“, wo sie in ihrer Jugendzeit

geschwommen sind. Im

Mai 2007 wurden vom Stadtrat 1,6

Millionen Euro für die Sanierung

des Freibades zur Verfügung gestellt.

Der Sanierungsbedarf betraf

sowohl die Beckensubstanz (Undichtigkeit),

die technische Bade-

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Eingang

Kleinkindbereich

Nichtschwimmer

Schwimmer

Massagebecken

Rutsche

Wasserfall

Neptunfilter

Schwimmaufsicht

Liegepodeste

Beachvolleyball

Kiosk

Duschen / WC

Außenduschen

Umkleiden

Liegewiese

Feuchtbiotop

Naturfreibad - Froschloch

wasseraufbereitung

(Filter,

Desinfektion, Beckenhydraulik),

als auch

den Zustand und die Gestaltung

der Freiflächen. Im Zuge der

Sanierung sollten auch Gebäude

in ihren Funktionen neu geordnet

und dem heutigen freizeitorientierten

Benutzerverhalten ange-

passt werden. Insbesondere die

Sanitäranlagen und die gastronomischen

Bereiche mussten aufgewertet

und dem heutigen Standard

angepasst werden. Aus statischen

Gründen wurde das alte Gebäude

komplett abgerissen und neu erstellt.

Die alten Becken wurden in

Teilbereichen abgerissen und mit

einer neuen Kunststoffdichtungsbahn

abgedichtet.

Die gesamte Baumaßnahme

wurde leider durch das Jahrhun-

Froschloch zwei Tage nach dem Unwetter

d e r t h o c h -

wasser 2008,

durch Frost und Pfusch

am Bau erheblich verzögert,

sodass am 20. September 2009

zwar ein „Tag der offenen Tür“

stattfand, der vielen Besuchern

Gelegenheit bot, das neue Bad zu

besichtigen, der eigentliche Bade-

betrieb kann aber erst in der neuen

Freibad-Saison 2010 starten.

Das Schwimmbecken besitzt heute

vier 25m-Schwimmbahnen und

ist durch einen Mittelsteg vom

Nichtschwimmerbereich getrennt.

Unter diesem Steg befindet sich

ein Schwallbehälter, der das Abgebadete

Wasser aus den Überlauf-

1927 Vor dem Umbau I Vor dem Umbau II

rinnen beider Becken aufnimmt,

welches von hier über Förderpumpen

auf den Neptunfilter befördert

wird. Bei dem neuen Nichtschwim-

m e r b e ck e n

wurde die klassische

geometrische Beckenform

mit einer im Bogen verlaufenden

Flachwasserseite aufgehoben, sodass

neuer Raum für einen großzügigen

Sandstrand entstanden

ist. Der Flachwasserbereich ist

ebenfalls mit Sand versehen und

lädt die kleinen Badegäste zum

Spielen ein. Ein weiteres neues

Nichtschwimmerbecken mit Massagedüsen

wurde mit leichtem

Höhenunterschied gebaut, sodass

es möglich ist, über eine Rutsche

in den unteren Bereich zu gelangen.

Für die kleinsten Badegäste wurde

eine eigene Wasserwelt mit Sprenklerfeld,

Spielbach und flachem

Schwimmer-Nichtschwimmerbecken

Planschbereich geschaffen, abgeleitet

von den Halbmondformen

wird dieser Bereich auch „Aqua-

Luna“ genannt. In der weiteren

Freifläche finden sich heute neue

Spiel- und Klettergeräte, sowie

eine Seilbahn für die etwas älteren

Kinder. Verstreute Liegepodeste

aus Holz und Strandkörbe bieten

aber auch ruhige Rückzugsplätze

zum Lesen und Sonnenbaden.

Beschreibung der

Wasseraufbereitung

Die Wasseraufbereitung in einem

Naturfreibad basiert auf rein mechanischen

und biochemischen


in Dortmund-Hombruch

Mechanismen. Im Gegensatz zu

einem herkömmlichen desinfizierten

Beckenbad erfolgt im

Freiwasser des Nutzungsbereichs

keine chemische Desinfektion.

Dennoch werden potentiell eingetragene

Krankheitserreger effek-

tiv durch den Milieuwechsel (z.B.

PH-Wert Verschiebung), die natürliche

UV-Einstrahlung und die

Filtration des Zooplanktons eliminiert.

Bei hoher Badegastdichte

reicht diese so genannte „in-situ-

Entkeimung“ jedoch nicht aus,

sodass das Badewasser zusätzlich

über den Reinigungskreislaufs

eines Bodenfilters geführt wird.

Bei der Wasseraufbereitungsanlage

des Freibades Froschloch handelt

es sich um einen beregneten

Bodenfilter vom Typ „Neptun“.

Die Besonderheit dieses Filters

besteht darin, dass der Bodenkörper

des Filters aus feinem Splitt

besteht und mit dem Badewasser

beregnet wird. Das Funktionsprinzip

dieses Filters ist vergleichbar

mit den in Klärwerken verwen-

Kinderplanschbecken

Erster Test

deten Tropfkörperanlagen. Durch

die Verregnung wird das zu reinigende

Wasser stark mit Sauerstoff

angereichert und rinnt über die

Kornoberflächen vertikal durch

den Filter. Dabei werden Partikel

aus dem Badewasser, wie z. B.

Algen aber auch Bakterien und

pathogene Keime, direkt über den

Biofilm an den Kornoberflächen

des Filters geführt. Die Partikel

verweilen dabei aufgrund der Adhäsionskräfte

besonders lang andauernd

auf den Kornoberflächen

des Filterminerals. Dadurch können

die Partikel des Badewassers

besonders gut von den im Biofilm

lebenden Mikroorganismen gefressen

und mineralisiert werden.

Potentiell pathogene Keime werden

auf diese Weise ebenfalls

besonders effizient eliminiert.

Durch den Stoffwechsel der Mikroorganismen

des Bakterienfilms

werden Nährstoffe wie Phosphor

an den Kornoberflächen aufkonzentriert

und können dadurch an

dem speziellen Filtermineral ad-

sorptiv gebunden werden. Einem

Algenwachstum im Nutzungsbereich

wird damit durch die Nährstofffestlegung

entgegengewirkt.

Der Neptunfilter kann zudem aus

ästhetischen Gründen mit Sumpf-

und Röhrichtpflanzen bepflanzt

werden.

Die Badewasseraufbereitung

über den Neptunfilter besitzt

eine Fläche von 1.200 m² und ist

auf eine Nennbesucherzahl von

1.700 Badegästen ausgelegt. Diese

Nennbesucherzahl kann an

Einzeltagen überschritten werden

sofern die gesetzten hygienischen

Grenzwerte eingehalten werden.

Der Neptunfilter wurde mit einer

doppelten Sitzstufenreihe erstellt

und kann damit auch als Sitztribüne

für das Beachvolleyballfeld

dienen.

Die Betreiber

Die Gesellschaft Sportwelt Dortmund

GmbH ist Betreiber dieses

Naturbades. Die Gesellschaft ist

gemeinnützig und besteht aus

den Gesellschaftern DLRG Bezirk

Dortmund mit seinen angeschlossenen

Ortsgruppen, der

Grünen Schule und dem Kreisverband

Schwimmen mit seinen

angeschlossenen Vereinen.

Weitere von der Sportwelt Dortmund

betriebene Bäder sind der

Volkspark, Hardenberg, Stockheide

und Wellinghofen.

Die Öffnungszeiten des Freibades

Froschloch sollen flexibel gestaltet

werden, das heißt, sollte die

Witterung im Frühjahr es zulassen,

wird das Froschloch schon

Mitte April öffnen und bis Mitte

September geöffnet bleiben.

Neptunanlage

Schließungen auf Grund von

Schlecht-Wetter-Perioden, wie

dies früher der Fall war, wird es

nicht mehr geben.

Das Froschloch wird durchgängig

geöffnet sein. Über die Tagesöffnungszeiten

wurde noch nicht

entschieden. Das Naturbad bietet

außerdem noch Voraussetzungen

für verschiedene Veranstaltungen.

So sind Beachpartys und Spielfeste

bis in die späten Abendstunden

denkbar. Auch Weihnachtsmarkt

oder ein Erntedankfest (sollte die

Streuobstwiese dann Ertrag brin-

Spielgeräte

gen) wären eine Alternative.

Die Eintrittspreise bleiben moderat

und werden in allen Bädern

der Sportwelt Dortmund gleich

sein. (z.B. Tageskarte Erw.: 3,00 €,

Kinder 2,00 €)

Weitere Online Fotostrecke auf

www.in-stadtmagazine.de/hombruch

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Im Oktober wurde nunmehr die

dritte Auflage des Dortmunder

Frauenbranchenbuches herausgebracht

und verteilt. Das Buch

möchte eine Plattform bieten, auf

der sich weiblicher Unternehmergeist

in Kooperation und Partnerschaft

entwickeln kann.

Hier sollen sich nicht nur Frauen

als Anbieterin und Kundin finden,

sondern vor allem auch Unternehmerinnen

untereinander Kontakte

knüpfen. Herausgeberinnen sind

ausnahmslos Unternehmerinnen,

wie zum Beispiel Beate Fleck und

Ursula Leker von punktum Marketing

Kommunikation, Sandra

Widemann von wide publish sowie

Elke Greiff-Gossen von go_on

software.

Der Netzwerkgedanke, den das

Frauenbranchenbuch verkörpern

möchte, trägt zumindest in Hombruch

Früchte. Denn hier haben

sich sieben Frauen zusammengetan

und versuchen nun, gemeinsam

stärker und erfolgreicher zu

sein. In völlig unterschiedlichen

Branchen sind die Unternehmerinnen

anzutreffen. Unter dem

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„Ach, du bist doch auch im Frauenbranchenbuch!“

Wie ein Netzwerk besonders in Hombruch erfolgreich ist

v. l. Urusla Leker, Beate Fleck, Sandra Widemann,

Dr. Dorothe Falkenstein, Elke Greiff-

Gossen, Christiane Köhne

Motto „Kompetenz ganz nah“ stehen

sie ihrer Kundschaft (natürlich

auch Männern) zur Verfügung.

Aus anfangs gegenseitiger Hilfe

ist mittlerweile eine Freundschaft

geworden, die die sieben Frauen

unterschiedlicher Altersgruppen

verbindet. Gemeinsam berät

man sich, sucht nach Lösungen

und trifft sich zum Gedankenaustausch.

Sätze wie „Ach, du

bist doch auch im Frauenbran-

Anzeige

chenbuch“ oder „Ich bin die auf

Seite xy“ fallen bei Treffen immer

wieder. Ergebnis: man kommt

schnell und unkompliziert ins Gespräch.

Inzwischen sind viele gemeinsame

Projekte und Aktionen

durchgeführt worden, weitere Kooperationen

sollen folgen. „Frauen

suchen sich bewusst Unternehmen

aus, die von Frauen geleitet

Am Samstag, den 28. November,

wollen wir mit Ihnen unseren 30.

Geburtstag auf eine ganz besondere

Art feiern. Heinz und Johannes

vom VinCe-Team versteigern aus

dem Museum einen Teil der ganz

alten Schätze (es gibt noch Weine

vom Jahrgang ´79), und erlesene

Kostbarkeiten aus 30 Jahren VinCe.

Mehr dazu in der nächsten Ausgabe

des Weinboten.

Norbert Helde vom Weingut und

Sektgut Helde vom Kaiserstuhl ist

am Freitag, den 11. Dezember, bei

werden“, beschreibt die selbstständige

Marketingexpertin Beate

Fleck den Anlass zur Realisierung

des Frauenbranchenbuchs.

Parallel zur Veröffentlichung des

Branchenbuches wurde zudem

eine Internetseite online gestellt,

in dem gezielt nach Unternehmerinnen

gesucht werden kann.

Aber auch Veranstaltungshinweise

(Workshops, Vorträge etc.) von

Frauen für Frauen sind dort zu

finden. Schauen Sie einfach mal

nach: www.frauenbranchenbuchdortmund.de.

Das Frauenbranchenbuch liegt

zudem an vielen Orten des öffentlichen

Lebens aus. Hierbei

erfahren die Unternehmerinnen

auch mal handfeste praktische

Unterstützung, wenn das Frauenbüro

Dortmund die Verteilung im

ganzen Stadtgebiet gewährleistet.

Trotzdem haben die selbständigen

Damen so kurz vor Weihnachten

einen Wunsch: „Wir möchten

noch mehr Unternehmerinnen

dazu gewinnen.“ Und übrigens,

das Buch ist absolut frauenfreundlich

gestaltet und passt in jede

Handtasche.

Weinproben und 30. Geburtstag

bei Wein VinCe

uns zu Gast. Neben seinen Weinen

wird er eine ausgewählte Kollektion

seiner prämierten Schnäpse und

Brände vorstellen. Es erwarten Sie

außergewöhnliche Kostbarkeiten.

Wer jetzt auf den Begriff Entspan-

nung gewartet hat, wird nicht enttäuscht.

Am 19. Dezember geht Heinz vom

VinCe-Team wieder mit Ihnen auf

eine Reise der ganz besonderen Art.

Wein, Genuss und Entspannung,

eine wichtige Erlebnisweinprobe

kurz vor dem Fest.


Die Nebenkostenabrechnung

per Post

Oftmals zum Jahresende erhalten

die Mieter von ihrem Vermieter

die Nebenkostenabrechnung des

Vorjahres.

Dies geschieht bis zum Stichtag

des 31.12. deshalb, da nach Ablauf

dieser Frist der Vermieter gesetzlich

mit einer Nachforderung

gem. § 556 Abs. 3 Satz 2 BGB

ausgeschlossen ist.

Zum Gegenstand häufiger rechtlicher

Auseinandersetzungen ist

es gekommen, wenn der Mieter

Harkortstraße

Wieder einmal stehen sowohl Schülerinnen

und Schüler als auch deren

Lehrer vor neuen Schul- und Unterrichtskonzepten.

Was bedeutet das:

• Aufstehen in den frühen Morgenstunden,

um pünktlich die Schule

zu erreichen

• Längere Unterrichtsstunden - 60-

90 Minuten

• Schon in der ersten Klasse der

Grundschule eine Fremdsprache erlernen,

ohne die Deutsche Sprache

lesen und schreiben zu können

• Vereinfachte Ausgangsschrift, die

es den Kindern erschwert, Wortlaute,

Satzstrukturen oder gesamte

Texte zu erfassen

• Ständig wechselnde Konzepte,

wenig Mittel zur Umsetzung

• Hohe Lernbelastung durch verkürztes

Abitur

erst im neuen Jahr die Betriebskostenabrechnung

erhalten der Vermieter

jedoch diese rechtzeitig erstellt

und zur Post gegeben hatte.

Dieser Streitpunkt ist nunmehr

durch den Bundesgerichtshof

(BGH) entschieden: Für die Frist

zur Abrechnung der Betriebskosten

ist maßgeblich, wann die Ab-

Dies sind nur einige Beispiele,

die zur Verunsicherung

und teilweisen Überforderung

der Lehrer/innen

beitragen. Dies überträgt

sich auch auf die Kinder.

Manchmal ist weniger

mehr, so heißt es im

Volksmund und was

die derzeitige Schulsituation

angeht, wird

man mutmaßen können,

dass uns dieses

Sprichwort vor Augen

geführt wird. Was ist

zu tun:

Zunächst brauchen die Kinder

die Hilfe der eigenen Eltern.

Prüfen Sie, wo die Schwächen

bei ihrem Kind liegen, z.B.:

• Kann das Kind sich selbst organisieren

– Stundenplan, Hausaufgaben

• Hat das Kind Angst vor etwas

oder jemanden

Versuchen Sie gemeinsam

rechnung dem Mieter tatsächlich

zugeht.

Es kommt nicht auf die rechtzeitige

Absendung durch den Vermieter

an. Der BGH hat in diesem

Zusammenhang klargestellt,

dass der Vermieter sich auch ein

Verschulden der Post für die verspätete

Zusendung oder gar das

Abhandenkommen der Abrech-

Lernstress Schule? Früher war alles besser?

mit den Lehrkräften nach Lösungen

zu suchen und Strategien

zu erarbeiten.

Erst wenn das nicht gelingt,

sollten Sie sich um eine

Therapie oder eine

Nachhilfe und

Förderung für

ihr Kind bemühen.

Entscheiden

Sie sich für

professionelle

Nachhilfe, ist zu

beachten, dass hier

Unterrichtstunden zwischen

7,- und 12,- Euro

angeboten werden.

Wichtig ist, dass Sie die

Verträge zum Nachlesen

mit nach Hause nehmen

dürfen. Vereinbaren Sie

Probestunden, sprechen

Sie mit Ihrem Kind, ob es

ihm gefallen hat, denn die

Motivation ist das A und

O der Förderung. Hinzu

nung zurechnen lassen muss. In

einem Prozess müsste der Vermieter

darlegen und beweisen, dass

die Nebenkostenabrechnung dem

Mieter rechtzeitig zugegangen ist.

Für Vermieter oder Hausverwalter,

die die Abrechnung erst kurz vor

Fristende versenden, ist dies von

großer Bedeutung.

Diese sollten die Abrechnungen

künftig entweder formell zustellen

oder die Abrechnung durch einen

Boten in den Briefkasten des Mieters

einwerfen lassen.

Rechtsanwalt Christian Dreier

kommt, dass nur ein Vertrag über

eine Förderung Ihres Kindes Kontinuität

und Qualität sichert. Wenn

Sie sich an einen professionellen

Bildungsanbieter wenden, fragen

Sie ihn, ob die Qualität seines Unterrichtes

nachgehalten wird, wie

z.B. durch eine Mitgliedschaft im

VNN (Bundesverband der Nachhilfe-

und Nachmittagsschulen).

Fragen Sie nach der Gruppenstärke,

die keinesfalls eine Kinderzahl von

5 Kindern übersteigen sollte – üblich

sind 3-4 gleichaltrige Kinder

pro Gruppe.

Wenn Sie sich also für eine professionelle

Nachhilfe entscheiden,

sollten Sie unter anderem die oben

genannten Punkte beachten, um Ihr

Kind nicht nur verwahrt, sondern

auch tatsächlich gefördert zu wissen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, beraten

wir Sie gerne: Lernstudio Barbarossa

Do-Hombruch, Dipl. Ing. IT

(FH) Andreas Petig 0231 790 30 30;

Do-Aplerbeck, Dipl. Theol. Jörg Wetjen

0231 31 77 8 66

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Tag der offenen Tür

Viele Schulen öffneten ihre Klassenzimmer

für interessierte Eltern

und Schüler. Mit Anschauungsmaterial

und Einblicken in Unterrichtsstunden

warben Lehrer und

Schulklassen für ihre Schule.

Zum Beispiel die Rudolf Steiner

Schule, eine zweizügige Gesamtschule

mit Klassen von 1-13, die

ca. 900 Schüler/innen auf der

Grundlage der Waldorfpädago-

gik unterrichtet, zeigte eine breite

Palette ihrer Unterrichtsangebote:

u.a. Elemente des Eurythmieunterrichtes,

Werkstätten, in denen das

Werken mit Holz vermittelt wird

oder Klassenzimmer, in denen die

Jungen eifrig nähten.

Die Pädagogen erläuterten die

Besonderheiten der Waldorfpädagogik,

wie z.B. Epochenunterricht,

keine Schulnoten und das

Erlernen der russischen Sprache.

Die Schubert-Grundschule, eine

zweizügige Regel-Schule, warb

hier vor allem mit ihrem Ganztagsangebot.

Die Schüler haben die Möglichkeit,

nach dem Unterricht eine

warme Mahlzeit zu bekommen,

werden nachmittags bei den

Hausaufgaben betreut und können

an vielen verschiedenen Arbeitsgemeinschaften

teilnehmen.

Nähere Informationen erhalten

Sie unter unserer Internetadresse:

www.in-stadtmagazine.de/hombruch

Eurythmieunterricht in der

Rudolf Steiner Schule

Kastanienfest

Kastanien, Maronen, Eicheln, Bucheckern

und Nüsse – Ein besonderes

Erntefest mit herbstlichem Markt und

Pflanzenraritäten. Hunderte von Besuchern

nutzten das schöne Herbstsommerwetter,

um am Wahlsonntag

das Kastanienfest im Rombergpark zu

besuchen.

Es war ein Erlebnis für alle Sinne, - der

Duft frischer Waffeln, gerösteter Maronen,

geräucherter Würstchen oder

frisch gebackener Brote, gemischt

mit dem Anblick herbstlicher Pflanzen,

wie Astern und Heide, sowie

einem umfangreichen Angebot an

rotbackigen Äpfeln, dicken Pflaumen

und weiteren kulinarischen Köstlichkeiten.

Außerdem gab es Informationen

und Aktionen für die ganze

Familie, Spiel- und Bastelaktionen für

die kleinen Besucher. Hier für Sie ein

Rezept vom Kastanienfest:

Maronensuppe mit Speck

Für 4 Personen 1kg Maronen ¼ Knollensellerie

1 Stange Lauch 1 Knoblauchzehe

1 Schalotte 2 EL Butter,

150g Crème fraiche 150g Speck in

dünnen Scheiben Salz, Pfeffer aus der

Mühle

Maronen kreuzweise einritzen, auf ein

Backblech legen und im vorgeheizten

Backofen bei 250° 25Min. rösten, bis

die Schale aufspringt. Herausnehmen,

etwas abkühlen lassen, schälen, grob

hacken. Sellerie putzen und in kleine

Stücke schneiden, Lauch waschen

und in Ringe schneiden. Knoblauch

und Schalotte würfeln, Gemüse mit

heißer Butter anschwitzen, Maronen

hinzugeben, kurz mitdünsten. 1 Liter

Wasser angießen, aufkochen, 10Min.

kochen lassen. Alles pürieren, Crème

fraiche unterrühren, evtl. noch etwas

Wasser zugeben, mit Salz und Pfeffer

abschmecken. Speck in einer Pfanne

kross anbraten und mit der Suppe servieren.

Guten Appetit!

8 1


Moderner Standort mit Tradition

Mercedes-Benz bietet „Service mit Stern“

Die Mercedes-Benz Niederlassung

Dortmund mit Standorten in

Unna und Lünen, einem Lkw-Betrieb

am Dortmunder Hafen sowie

einem Lack- und Karosserie-Zen-

trum in Körne beschäftigen zur

Zeit rund 500 Mitarbeiter, davon

50 Auszubildende. „Die Ausbildung

junger Menschen ist uns

sehr wichtig“, so Direktor Gerd

Hewing.

Mit einer durchschnittlichen Ausbildungsquote

von über zehn Prozent

zählt die Niederlassung zu

den ausbildungsstärksten

Betrieben der Region. Seit Januar

2006 gehört auch ein Smart-Center

zu den Betrieben der Niederlassung

und vervollständigt somit

das Marken-Portfolio.

Service für den Stern

Besonderes Augenmerk legt

Mercedes-Benz in Dortmund

auf die Kundenbetreuung: „Wir

wollen unseren Kunden ,Service

mit Stern’ bieten, wir wollen ihr

Dienstleister sein“, so Gerd Hewing.

Dazu gehören beispielsweise

Mobilitätskonzepte und Dienstleistungspakete.

Überhaupt: Neben

dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen

bietet die Marke

mit dem Stern ein breites Service-

Spektrum an. Egal, ob die Kunden

technische Fragten haben, erstklassiges

Zubehör suchen oder

rasche Hilfe vom Fachmann benötigen:

Sie sind jederzeit herzlich

willkommen und in den besten

Händen. Leidenschaft rund

um das Thema Automobil und

speziell für individuellen Kundenservice

ist in vielen Bereichen zu

spüren. Das Herz schlägt in der

Werkstatt, im Zentrum der technischen

Kompetenz. Ausgestattet

mit modernster Mess- und Reparaturtechnik,

für professionelle War-

Standorte der Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund

tung und fachgerechte Instandsetzung

im Fall der Fälle. Angesichts

der aktuellen Feinstaubdiskussion

begehrter denn je: die Nachrüstung

von Dieselfahrzeugen mit

einem Partikelfilter.

Auch hier bietet die Niederlassung

Dortmund kompetenten

Service. Für viele Modelle ist ein

Original Mercedes-Benz Dieselpartikelfilter

nachrüstbar, inklusive

kostenloser Umweltplakette.

Glänzender Auftritt

Schönheit kommt von innen, heißt

es. Damit man sie dem Fahrzeug

auch äußerlich ansieht, stehen die

Experten im Lack- und Karosserie-

Zentrum bereit.

Hier kümmern sich erfahrene

Mitarbeiter um jedes Detail, fast

rund um die Uhr. Kleine Kratzer

verschwinden ebenso plötzlich,

wie sie kamen. Unfallschäden an

Karosserie und Elektronik werden

mit modernsten Mess- und Richtwerkzeugen

behoben.

Kontakt:

Daimler AG

Mercedes-Benz

Niederlassung Dortmund

Wittekindstraße 99

44139 Dortmund

Tel. (02 31) 1 20 2-0

Fax (02 31) 1 20 2-2 05

info-dortmund@mercedes-benz.com

www.dortmund.mercedes-benz.de

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Selbstverständlich können Sie diese Prämie

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*Gemäß den Richtlinien der Mercedes-Benz Gebrauchtwagen-Inzahlungnahme.

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Wittekindstraße 99, 44139 Dortmund

Tel. 02 31 12 02-481, www.dortmund.mercedes-benz.de

91


Einen unvergesslichen Nachmittag

durften die fünf glücklichen

Gewinner des von BVB-Ausrüster

Kappa organisierten Gewinnspiels

Anfang Oktober erleben.

Zusammen mit BVB-Trainer Jürgen

Klopp, einem alten US-Schulbus

und moderiert von BVB-Pressechef

Josef Schneck ging es zu

verschiedenen Orten der Westfalenmetropole.

Die fünf Gewinner

erwiesen sich als hervorragende

Tour-Guides und zeigten Kloppo

auf der über vierstündigen Fahrt

ihre Lieblingsplätze.

Vom Ausgangspunkt Stadion aus

ging es zunächst in Richtung

Süden zur Hohensyburg. Josef

Schneck: „Was viele nicht wissen,

Dortmund besteht zu 51%

aus Grün.“ Darauf Kloppo: „Aber

dann sind schon alle Tischtennisplatten

und Polizeiautos mitgezählt!“

Unterwegs kam die

muntere Reisegesellschaft am

Haus von Ernst Bommert, dem

redseligen Tour-Guide auf dieser

Etappe vorbei und grüßte dessen

Frau laut und herzlich, während

diese im Vorgarten den Rasen

mähte. Im Schatten des Kaiser-

Wilhelm-Denkmals erklärte Bommert

Kloppo die Bedeutung dieses

Ortes und sorgte mit seinem Wissen

und seiner typisch westfälischen

Art für zahlreiche Lacher

bei allen Beteiligten.

Ob er schon einen Lieblingsplatz

in Dortmund habe, frage ich Jürgen

Klopp, während wir zum Bus

zurückgehen. „Ich kenne in Dortmund

und Umgebung sämtliche

Möbelhäuser, das Stadion und das

Trainingsgelände“, lächelt Klop-

10

Mit Jürgen „Kloppo“ Klopp

auf Tour durch Dortmund

po. „Als Journalist kennen Sie das

ja auch. Wenn man nach einem

langen Tag abends zu Hause ist,

legt man am liebsten erstmal die

Beine hoch“, beschreibt er den

Stress eines Fußball-Trainers. Er

fühle sich in Dortmund aber sehr

wohl und plane, längere Zeit hier

zu bleiben: „Ich will hier nicht

Kloppo umringt von vielen kleinen Nuri Sahins

weg!“ Im Dezember zieht er von

Unna in den Dortmunder Süden,

wo er sich kürzlich ein Hause gekauft

hat, das nun umgebaut wird

und in dem er dann einfach leben

möchte. Sein Haus in Mainz

vermisse er sehr. Seine Frau fahre

gelegentlich hin, er habe jedoch

leider nicht die Zeit dazu. Was

denn passiere, wenn Jogi Löw im

nächsten Jahr Weltmeister werde

und danach aufhörte. „Dann kann

ich das auch nicht ändern“, macht

Kloppo mich Glauben, dass ihn

der Job als Bundestrainer nicht

reize.

Vom idyllischen Süden unserer

Stadt ging es anschließend hoch

in den Norden zum Geburtsort

der Borussia - zum Borsigplatz.

Hier, wo der BVB allgegenwärtig

ist und die Auswirkungen des

Niedergangs der Montanindustrie

das Stadtbild prägen, wirkt die

Ankunft von Jürgen Klopp und der

ihn begleitenden Medienschar

etwas skurril. Dementsprechend

Kabinenansprache - diesmal mit Journalisten

groß ist das Staunen der Leute

vor und in der Frittenschmiede

„Rot-Weiss“, in der sich vor 100

Jahren die Gaststätte „Zum Wildschütz“

befand und wo wackere

Männer den Ballsportverein Borussia

gründeten. Unter den Augen

zahlreicher Kameras und

umringt von etlichen Kindern aus

der Nachbarschaft genoss Kloppo

dort seine erste Curry-Wurst in

Dortmund und zeigte sich ob der

kulinarischen Ruhrpott-Spezialität

sehr beeindruckt. Ein kleiner Junge

fragte ihn, ob die Mannschaft

auch da sei. „Wir essen hier. Die

Mannschaft kriegt nix zu essen.

Die trainieren nur“, antwortete

Klopp und lachte. Joachim Pohlmann,

parteiloser OB-Kandidat

für CDU und FDP, hatte mir in

einem Interview Klopps Stärke so

beschrieben: „Jürgen Klopp kann

mit dem Fan in der Kurve reden

und im nächsten Moment mit Top-

Managern verhandeln.“ Da hat er

wohl Recht.

Nach der Stärkung mit Pommes

und Curry-Wurst ging es weiter

durch die Nordstadt, nicht jedoch

ohne vorher zwei Ehrenrunden

um den Borsigplatz zu

drehen oder wie Josef Schneck

es nannte „Vortour für die Meisterfeier“.

Während des üblichen

Staus auf der Mallinckrodtstraße

erzählte Kloppo den Mitreisenden

eine kurze Geschichte über Josef

Schneck und dessen Schwierigkeiten

mit seinem neuen I-Phone.

Per Kurzmitteilung hatte der BVB-

Coach seinem Pressesprecher er-

klärt, wie er auf seinem modernen

Mobiltelefon Umlaute in SMS

schreiben kann und sorgte damit


für allgemeine Heiterkeit.

Vorbei am Hafen ging es weiter in

Richtung City. Aus dem 18. Stock

des Harenberg City Centers konnte

Kloppo trotz des schlechten

Wetters einen Blick auf seine nicht

mehr ganz neue Heimat werfen

und bei Kaffee und Kuchen die

Fragen der Fans und Journalisten

beantworten. Auch ein Anruf bei

Frau Bommert, der Jürgen Klopp

ausdrücklich dankte, dass sie ihrem

Mann an diesem Nachmittag

frei gegeben hatte, durfte nicht

fehlen. Abschließend ging es in

den Signal Iduna Park, durch den

Jürgen Klopp fachmännisch eine

kleine aber feine Führung veranstaltete.

Die Mitreisenden nahmen

in der BVB-Kabine auf den

Sitzen Platz (der Schreiber dieser

Zeilen saß übrigens auf dem Platz

von Lucas Barrios, der seitdem in

jedem Spiel getroffen hat!), auf

denen ansonsten ihre Idole auf

den Anpfiff warten, warfen einen

Blick auf die Duschen, das Ent-

müdungsbecken und die Trainerkabinen.

Und dann war es soweit: durch

den Spielertunnel ging es zum

Allerheiligsten, zum Spielfeld!

Was üblicherweise streng verboten

ist, durfte diesmal - angeführt

von Kloppo - getan werden: man

betrat den Rasen und blickte sich

im weiten Rund des Signal-Iduna-

Parks um. Nur der Strafraum sei

passe, mahnte der Coach und sah

sogleich einen Fotografen sein

Stativ in eben jenem Bereich des

Spielfeldes aufbauen. „Ey, nicht

in den Strafraum. Ist wie immer,

kaum ist man auf dem Platz, da

hört keiner mehr auf mich.“ Die

fünf Gewinner zeigten ihrem

Coach dann noch, wo sie sich bei

den Heimspielen aufhalten. Ernst

Bommert schoss dabei – wie so

oft an diesem Tag – den Vogel ab.

Seinen Platz auf der so genannten

Meckertribüne hinter den Trainerbänken

kommentierte Klopp auf

seine ganz eigene Art: „Du bist

das also, der immer schreit, Klopp

du Semmel, nimm endlich den

Kuba raus!“

Abschließend gestand Jürgen

Klopp, er sei zunächst skeptisch

gewesen, ob der Nachmittag angenehm

verlaufen würde. Seit

der ersten Sekunde im Bus habe

er jedoch gemerkt, dass hier eine

coole Truppe an Board sei, mit der

man Spaß haben könne. Auch die

Fans waren begeistert von der Lockerheit

Kloppos und von der Tatsache,

dass der Coach überhaupt

Die fünf glücklichen Gewinner des Kappa-Gewinnspiels

keine Berührungsängste zeigte. In

der Tat erlebten alle Teilnehmer einen

ausgelassenen Jürgen Klopp,

der immer einen guten Spruch auf

Lager hatte und die Fahrt sichtlich

genoss. Und wenn er sich hier

wirklich so pudelwohl fühlt, wie

er sagt, dann wird es vielleicht

bald mal wieder eine „Kloppo-

Tour“ geben. Interessenten gibt es

sicher reichlich! Eine Fotostrecke

der „Kloppo-Tour“ finden Sie auf

unserer Homepage unter: www.

in-stadtmagazine/dortmund.

Text Stephan Kottkamp

GUTSCHEIN

Die Kuffer Marketing GmbH hat

uns 7 Exemplare des blauen Gastro-Führers

„Schlemmerreise mit

Gutscheinbuch.de“ zur Verfügung

gestellt, von dem Sie jeweils eins

gewinnen können.

Beantworten Sie dazu die folgende

Frage: Wie viele Restaurant-Gutscheine

beinhaltet der Gastro-Führer?

Schreiben Sie die Lösung auf eine

Postkarte und senden Sie diese an

die Redaktion: IN-Stadtmagazine,

Arminiusstraße 1, 44149 Dortmund. Bitte nennen Sie uns auch

Ihre Telefonnummer. Es gilt das Datum des Poststempels. Bei mehreren

Einsendungen entscheidet das Los. Die Gewinner werden

telefonisch benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 20. November 2009!

Lust auf Schlemmen?

Kloppo an historischer Stätte

11


... dann kann es nur um die lokale

Politik gehen. Kennen Sie die

wackeren Männlein und Weiblein

aus dem fiktiven Städtchen Schilda,

das dem so genannten Schildbürgerstreich

seinen Namen gab und

dessen Einwohner in einer ganzen

Reihe von Erzählungen ungeheure

Dummheiten begehen? Beispiele

gefällig? Die Schildbürger planen

ein neues und pompöses Rathaus,

vergessen beim Bau jedoch die Fenster:

im Rathaus ist es stockdunkel.

Nun versuchen die Schildbürger,

mit Eimern das Sonnenlicht einzufangen

und ins Innere des Gebäudes

zu tragen, was überraschenderweise

fehlschlägt. Weil auf einer Mauer

hohes Gras wächst, wollen die

Schildbürger das Grün entfernen, indem

sie es von einer Kuh abweiden

lassen. Um die Kuh auf die Mauer

zu hieven, zerren einige starke

12

Wenn Schilda in

Lütgendortmund

liegt...

Männer die Kuh an einem Seil nach

oben. Da das Seil unglücklicherweise

um den Hals gewickelt worden

war, wird die Kuh schließlich stranguliert.

Als die Schildbürger sahen,

wie die Kuh die Zunge rausstreckte,

da riefen sie begeistert: Seht mal, da

frisst sie schon. Um eine schwarze

Katze aus der Stadt zu verjagen, legen

die Schildbürger Feuer an jedes

Haus, auf dessen Dach sich die Katze

flüchtet. Schließlich liegt die ganze

Stadt in Schutt und Asche.

Schilda in Dortmund

Die Schildbürger wollen ein neues

oder vielleicht sogar zwei neue Einkaufszentren

bauen und merken

plötzlich, dass es gar nicht genügend

solvente Bevölkerung gibt, die

dort einkaufen könnte.

Also wollen die Schildbürger

schnell dafür sorgen, dass es diese

Bevölkerung gibt. Die Lösung:

ein attraktives Wohngebiet namens

„Rhader Hof“ am Rande eines Naturschutzgebietes.

Gesagt, getan

und schließlich wurde eine weitere

Freifläche im Westen der Stadt mit

den entsprechenden Konsequenzen

versiegelt. Aber zum Glück ist Schilda

nicht Dortmund. Und gut, dass

es Menschen gibt, die die Schildbürger

bzw. die Lokalpolitiker vor

Dummheiten zu bewahren wissen.

Und auch gut, dass es doch gelegentlich

Einsicht auf Seiten der gewählten

Vertreter gibt. Aber der Reihe

nach... Im Jahre 1985 wurde das

ca. 5,6 ha große Gebiet als nachrangig

zu bebauende Fläche deklariert.

Dies sollte 21 Jahre so bleiben bis

die Stadt Schilda, äh... Dortmund

auf die Idee kam, diese ökologisch

sensible Fläche zu erschließen und

zu vermarkten. Daraufhin brachte

die Bezirksvertretung Lütgendortmund

einstimmig den Bebauungsplan

Lü 181/Rhader Hof auf den

Weg.

Die Begründung war ganz simpel:

Die Attraktivität Bövinghausen

sollte durch die Ansiedlung solventer

Bewohner gesteigert werden.

Anschließend passierte der B-Plan

mit rot-grüner Mehrheit den AUSW

(Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung

und Wohnen) mit dem Auftrag

an die Verwaltung, zu prüfen, ob die

Umweltziele erreichbar seien. Nach

der Ablehnung des B-Plans durch

die untere Landschaftsbehörde passierte

lange Zeit erstmal nichts mehr.

Bürgerinitiative kämpft für

Naturschutz

Als das Thema vor einigen Monaten

wieder in den Fokus des Interesse

rückte, taten sich einige Bewohner

Bövinghausens unter der Leitung

BI-Gründerin Marina Kreutzer mit unserem Redakteur

von Marina Kreutzer zusammen

und gründeten im Sommer die Bürgerinitiative

(BI) „Rhader Hof“. Die

Bedenken der BI gegen die Bebauung

begründen sich unter anderem

in der Tatsache, dass es bereits heute

schwierig ist, im Dortmunder Westen

ein Haus zu verkaufen. Denn

dass der Bedarf bei rückläufiger Bevölkerung

nicht da ist, versteht sich

von selbst. „Aber wenn der Preis

stimmt, rückt der Naturschutz an

die 2. Stelle“, beschwert sich Marina

Kreutzer, die Gründerin der BI,

über Politiker, die kein Einsehen

haben und die Zerstörung der Natur

weiter vorantreiben. „Da die Bürger

dieses Baugebiet weder brauchen

noch wollen, fordern wir die Entscheidungsträger

auf, diese Pläne

zu verwerfen“, so Kreutzer weiter.

Die BI hat mittlerweile über 2.300

Unterschriften gegen die Bebauung

gesammelt und setzt sich weiterhin

mit viel Engagement für ihre Ziele

ein. Diese lassen sich in drei Punkten

zusammenfassen: 1. die Einstellung

der Bauleitplanung Lü 181, 2.

die Änderung des Flächennutzungsplanes

und 3. die Übernahme der

Fläche in das Landschaftsschutzgebiet.

Bei diesen Forderungen weiß die BI

nicht nur die Bevölkerung, sondern

auch die Naturschutzverbände hinter

sich. Nicht nur fachliche, son-


dern auch moralische Unterstützung

erhält die BI von den Naturschutzverbänden

BUND und NABU.

„Thomas Quittek ist uns eine große

Hilfe“, weiß Marina Kreutzer die

Hilfe des BUND-Vorsitzenden zu

schätzen.

Der „Rhader Hof“ aus der Luft, Quelle: ©2009 Google

Neben dem Aspekt, dass es keinen

Bedarf an neuer Wohnbebauung

gebe, nennt die BI als weitere

Gründe, auf die Bebauung zu

verzichten, die Einflüsse, die die

Versiegelung einer weiteren Freifläche

im Dortmunder Westen für

zukünftige Hochwassergefahren

mit sich bringe. „Die Menschen in

Dorstfeld und Marten haben dies

bereits am eigene Leib erfahren

müssen“, weist Kreutzer in diesem

Zusammenhang auf die Ereignisse

vom Juli 2008 hin. Zudem sei die

nahe gelegene Provinzialstraße

schon jetzt stark belastet; eine

Freifläche wie der Rhader Hof

habe daher eine immense Bedeutung.

„Von den bislang fehlenden

Gutachten bezüglich der Altlasten

ganz zu schweigen. Da wird es

noch einige Überraschungen geben“,

prophezeit Marina Kreutzer.

Denn auf der geplanten Baufläche

befand sich lange Zeit eine Ölspedition

und wie man in der Vergangenheit

mit Umweltrichtlinien

umgegangen ist, muss wohl nicht

näher erläutert werden.

Einsicht auf Seiten der Politik?

Einen Grund zur – zumindest vorläufigen

– Freude lieferten der BI

und der Bövinghauser Bevölkerung

jüngst die Ergebnisse der rotgrünen

Koalitionsvereinbarungen

in der Bezirksvertretung Lütgendortmund.

Dort wird klar formuliert, dass

der B-Plan Rhader Hof nicht weiter

verfolgt bzw. erstmal auf Eis

gelegt werden soll. Der alte und

neue Bezirksbürgermeister Heiko

Brankamp (SPD) und Frank Meyer

(Sprecher der Grünen in der BV

Lütgendortmund) erklärten unisono,

dass es viele Argumente gegen

eine Bebauung gebe.

Zum einen den ungünstigen Immobilienmarkt

und vor allem für

die Grünen den Aspekt des Naturschutzes,

so Frank Meyer. Von

einem endgültigen Erfolg möchte

Marina Kreutzer jedoch nichts hören.

Man werde weiter aktiv sein und

sich für eine Aufnahme der Fläche

in das Landschaftsschutzgebiet

einsetzen. „An eine Auflösung der

BI ist noch lange nicht zu denken!“

Und wer Marina Kreutzer, die in

ihrer Freizeit Marathon läuft, kennenlernt,

der weiß, dass sie nicht

aufgeben, sondern weiter für den

Naturschutz kämpfen wird. Wer

den längeren Atem hat, wird sich

dann zeigen...

Blick auf die Freifläche „Rhader Hof“

„Rhader Hof“ schloss sich

„Vor Ort“ an

Die BI hat sich darüber hinaus „Vor

Ort“ angeschlossen und kämpft

mit zahlreichen weiteren Bürgerinitiativen

für ein lebenswerteres

Dortmund, in dem der Wille der

Bürgerinnen und Bürger ernst genommen

wird.

Weitere Infos zur BI „Rhader Hof“

auf www.bi-rhader-hof.de und

zum Zusammenschluss Dortmunder

Bürgerinitiativen „Vor Ort“ auf

www.vor-ort.org.

Richtigstellung

In den letzten Tagen wurde in der

Tagespresse der Eindruck erweckt,

dass sich die BI „Rhader Hof“ zudem

gegen den Bau eines Hospizes

an der Bockenfelder Straße

stellt.

Marina Kreutzer hatte in diesem

Zusammenhang angefragt, ob

es keinen anderen Standort als

den anvisierten gebe, da dieser

teilweise in einem Landschaftsschutzgebiet

liege.

Gegenüber den IN-Stadtmagazinen

machte Marina Kreutzer

deutlich, dass die BI „Rhader

Hof“ keinesweg gegen den Bau

des Hospizes sei. Dabei handele

es sich um eine sinnvolle und

notwendige Einrichtung. Kreutzer

weiter: „Ich habe lediglich angefragt,

ob es keinen anderen Standort

außerhalb des Landschaftsschutzgebietes

gebe.

Und wenn nicht, ob und wo es

dann die entsprechende Ausgleichsfläche

geben wird“, stellt

sie richtig, dass die BI dem Bau

des Hospizes nicht im Weg stehen

wird.

13


„Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit.

Am Ende des Tages kommt alles raus!“

Text: Stephan Kottkamp, Fotos: Maximilian Larisch

Seit der Kommunalwahl sind mittlerweile zwei Monate vergangen.

Zwei Monate, in denen vieles passiert ist, das die Dortmunder Bevölkerung

bewegt hat – zumeist leider negativ! Im Folgenden soll der

Versuch unternommen werden, diese Ereignisse komprimiert und in

ihren Zusammenhängen darzustellen. Achtung: Keine Satire!

Langemeyer:

„Wahlbetrug gibt es

in Afghanistan!“

Nach dem Bekanntwerden des

Haushaltsloches – dessen Existenz

von einigen vehement abgelehnt

wurde – geriet die Ratssitzung

Mitte September zur großen Abrechnung.

Rechnen musste fortan

vor allem Jörg Stüdemann, der

nach der Demission von „Bauernopfer“

Christiane Uthemann

deren Position übernahm und zunächst

versuchte, die Haushaltslage

zu überblicken und transparent

zu machen. Nach nur zwei Wochen

im Amt präsentierte er dem

Rat die Bilanz seiner bisherigen

Arbeit. Erwartungsgemäß ging es

in der anschließenden Aussprache

hoch her, um nicht zu sagen: es

flogen die Fetzen! Auch auf der

Tribüne, die dem Zuschauerandrang

diesmal nicht gewachsen

war, herrschte reges Treiben und

Ullrich Sierau bei den Grünen

die Sitzung wurde hin und wieder

von Zwischenrufen gestört.

Darüber hinaus diskutierte der

Rat leidenschaftlich und kontrovers

die Frage, ob in Dortmund

der Tatbestand des Wahlbetrugs

vorliegen würde. Noch-OB Gerhard

Langemeyer hatte dazu eine

ganz eigene Meinung: „Wahlbetrug

gibt es in Afghanistan!“ Die

Forderungen nach Neuwahlen

wurden von Langemeyer und der

SPD strikt abgelehnt und auch der

Hinweis von Frank Hengstenberg

(CDU-Fraktionsvorsitzender) „Das

Vertrauen der Dortmunder in die

Politik ist nachhaltig zerstört worden“,

konnte die GenossInnen

nicht von ihrem Kurs abbringen.

Zu einem Kuriosum geriet die

Rede vom SPD-Fraktionsvorsitzenden

Ernst Prüsse. Manch ein

Zuhörer sah sich in eine Karnevalssitzung

versetzt. In einer Mischung

aus Abrechnung und Büttenrede

griff er seinen OB scharf

an und machte deutlich, dass er

und der SPD-Unterbezirksvorsitzende

Franz-Josef Drabig über

Langemeyers Abschied froh seien.

Gleichzeitig verteidigte er seine

Fraktion und insbesondere den

gewählten OB Ullrich Sierau.

Am Ende der Sitzung, die bis in

die späten Abendstunden andauerte

und allen Beteiligten einige

Leidensfähigkeit abverlangte,

blieb das Credo, dass Dortmund

einen enormen Image-Schaden zu

verkraften habe, der der Stadt in

Zukunft vieles erschweren werde.

Ullrich Sierau stellte

sich der grünen Basis

Einen Abend der besonderen Art

erlebte Anfang Oktober das Dietrich-Keuning-Haus.

Da die Grünen

aufgrund des etwaigen Wahlbetrugs

an einer Fortsetzung der

Koalition mit der SPD zweifelten,

hatte Ullrich Sierau angeboten,

sich den Fragen der grünen Basis

zu stellen. Dies geschah dann

auch und zeigte einmal mehr, dass

Sierau ein Meister der Rhetorik ist.

Es gibt vermutlich keinen anderen

Dortmunder Lokalpolitiker, der zu

soviel Empathie in der Lage ist.

Innerhalb von Sekunden wechselt

er von kumpelig zu jovial, von

nonchalant zu kämpferisch. „Ich

bin hier, um miteinander zu reden,

Konflikte anzusprechen und

O-Töne zu machen. In der Zeit

der rot-grünen Koalition haben

wir viel auf den Weg gebracht“,

verdeutlichte Sierau die Bedeutung

der Koalition für ihn. Er habe

die Wahl angenommen, da er ein

reines Gewissen habe und sich

seinen Wählerinnen und Wählern

verpflichtet fühle.

Unter den rund 100 Gästen befanden

sich auch einige Genossen,

von denen einer Sierau an die

Seite sprang: „Der Langemeyer

müsste hier an die Wand genagelt

werden. Wenn man Ulli Sierau

unterstellt, dass er es wusste, dann

muss man ihm unterstellen, dass

er total bescheuert ist“, stellte er

sich verbal schützend vor Sierau.

In der Tat erscheint es fragwürdig,

ob Sierau sich einer solchen

Situation ausgesetzt hätte. „Die

Wahrheit ist eine Tochter der Zeit.

Am Ende des Tages kommt alles

raus!“, kommentierte er.

„Was ich durchgemacht habe,

Die Einen gehen…

wünsche ich meinem ärgsten

Feind nicht“, beschrieb er seinen

Gefühlszustand der letzten Wochen.

Wer sein größter Feind ist,

darüber lässt sich trefflich spekulieren.

Jedenfalls nahm er den gesamten

Abend nicht ein einziges

Mal die Namen Langemeyer und

…der Andere kommt!

Uthemann in den Mund. Er sprach

vom OB und der Kämmerin oder

von den „beiden Herrschaften“.

Zudem ließ er durchblicken, dass

ihm systematisch Informationen

vorenthalten sein sollen.

Auch von ausufernden Co-Referaten

und teils massiven Anschuldigungen

aus dem Plenum ließ

14 1


sich der Stadtdirektor nicht aus

dem Konzept bringen. Zunächst

im hellen Anzug gekleidet, legte

er irgendwann das Jackett ab

und krempelte schließlich seine

Hemdsärmel hoch und gab sich

noch eine Spur kämpferischer.

„Sie können mir ja vieles vorwerfen,

aber eines sicher nicht:

dass ich Angst habe. Das habe

ich nicht!“ In der Tat, Sierau geht

der Konfrontation nicht aus dem

2

„Wir werden uns darum kümmern“

Weg und stellt sich. „Ich habe es

mir nicht leicht gemacht und die

Grünen sollen es sich auch nicht

leicht machen“, endete Sieraus

Besuch beim potentiellen Koalitionspartner.

Es war eine harte,

aber fast immer faire Auseinandersetzung

und entsprach Sieraus

Erwartung eines Tribunals nur ansatzweise.

Die grüne Basis zeigte sich jedenfalls

angetan von Sieraus Auftritt,

zumindest entschied sie, die Koalitionsverhandlungen

mit der SPD

aufzunehmen bzw. fortzuführen.

Bis dann Ernst Prüsse...

„Hättest du

geschwiegen, wärst

du ein Philosoph geblieben“

Es gibt diese Dinge, die man besser

nicht tun sollte. Dazu gehören

gelegentlich Interviews, in denen

der Befragte sich um Kopf und

Kragen zu reden droht. So ein

Interview gab Ernst Prüsse einer

Dortmunder Tageszeitung und

brachte das rot-grüne Projekt an

den Rand des Scheiterns. Falls die

Grünen sich nicht klar zu Ullrich

Sierau als neuem OB bekennen

und gegen eine Wiederholung der

Wahl aussprechen sollten, dann

würde seine Partei mit wechselnden

Mehrheiten regieren. „Basta“

könnte man in Schröder-Manier

noch anhängen...

Der Schock bei den Grünen und

auch bei zahlreichen Genossen

saß tief. Mario Krüger zeigte sich

auch menschlich tief enttäuscht

und forderte die SPD auf, zu klären,

ob es sich um eine Einzelmeinung

oder um die Partei- und

Fraktionsmeinung handele. War

dies das Ende von Rot-Grün in

Dortmund? Mitnichten! Denn

während sich die CDU im stillen

Kämmerlein schon mal überlegte,

welche Dezernentenposten sie

demnächst stellen würde, kam es

zwischen Sozialdemokraten und

Grünen zur Versöhnung. Politik

getreu dem Motto: nichts ist älter,

als die Zeitung von gestern.

Noch ein

Wahlbetrug!?

Ein echtes Schelmenstück erlebten

die Menschen im Stadtbezirk

Huckarde. Kaum hatten sie

gewählt und die neue Bezirksvertretung

wollte sich konstituieren,

da überraschten – aber eigentlich

wusste die Huckarder CDU

sehr wohl vor der Wahl von den

Plänen zumindest einer der bei-

den Damen - Annegret Meyer

und Inge Heinze (beide CDU)

mit ihrem Austritt aus ihrer Partei.

Schlimmer noch, sie traten der

Dortmunder Unabhängigen Wählergemeinschaft

(DUW) bei und

bilden dort nun eine Fraktion. Sie

wollten das intrigante Treiben von

Partei und Fraktion nicht weiter

mitmachen, begründeten sie ihren

Austritt. Die CDU schrumpfte dadurch

auf drei Sitze und spielt nun

in der Bezirksvertretung Huckarde

eine noch kleinere Rolle als sie

schon in der letzten Legislaturperiode

gespielt hatte. Dementsprechend

groß war die Empörung

und dementsprechend laut waren

die Rufe Wahlbetrug und Wählertäuschung.

Es dauerte auch nicht lange

bis CDU-Fraktionschef Frank

Hengstenberg den beiden ehemaligen

CDU-Frauen ans Herz legte,

Rückgrat zu beweisen und ihre

Mandate niederzulegen. Diesen

und den Vorwurf des Wahlbetrugs

wollen sich die Fraktionswechslerinnen

allerdings nicht gefallen

lassen. Sie habe sich nichts vorzuwerfen

und habe gemäß der

Gemeindeordnung gehandelt,

versteht Annegret Meyer die gan-

Mitglieder von „Vor Ort“ protestierten vor dem Rathaus

In seiner Antrittsrede sprach Ullrich Sierau immer wieder von Offenheit und Transparenz

ze Aufregung nicht. Darin sei der

Wechsel von einer Fraktion zu einer

anderen ausdrücklich erlaubt,

schließlich handele es sich um ein

freies Mandat.

Wie man es dreht und wendet,

die Dortmunder Politik gibt in den

letzten Monaten kein gutes Bild

ab und trägt somit sicher nicht zur

Beseitigung der allgemeinen Politik-

bzw. Parteienverdrossenheit

bei.

Die neue Farbenlehre

in Dortmund

Die Ergebnisse der Kommunalwahl

haben nicht nur im Rat für

große Aufregung gesorgt, sondern

vor allem auch in einigen

Bezirksvertretungen. Während es

in der Nordstadt zu einem rotroten

Bündnis kommt, standen

in den südlichen Stadtbezirken

die Zeichen auf Schwarz-Grün.

In Aplerbeck schon seit fünf Jahren

bewährt, werden dort auch

in der nächsten Legislaturperiode

CDU und Grüne koalieren und

mit dem alten und neuen und

sehr beliebten Bezirksbürgermeister

Sascha Mader Politik machen.

In Hombruch endete das schwarzgrüne

Experiment bereits nach

20minütiger Sitzung und hatte

zum Ergebnis, dass es eine große

Koalition geben wird. Neuer Bezirksbürgermeister

wird Hans

Semmler (CDU), der Ulrich Steinmann

auf dessen Posten beerben

wird.

Spannend blieb es bis zum Schluss

in Hörde. Bei Redaktionsschluss

war immer noch nicht klar, wie

es dort weiter gehen würde. Auch

hier war der schwarz-grüne Versuch

vermutlich gescheitert. Das

hieße wohl, dass Manfred Renno

weiterhin Bezirksbürgermeister

bliebe. Mehr dazu auf unserer Internetseite.

Eine Premiere erlebte und wird

wohl in den nächsten fünf Jahren

noch weiterhin erleben der

Stadtbezirk Innenstadt-West. Gab

es zunächst keinen Zweifel daran,

dass die rot-grüne Koalition

15


unter Bezirksbürgermeister Hans-

Ulrich Krüger fortgesetzt werden

würde, so sollen die Gespräche

an den Forderungen der Grünen

gescheitert sein. Diese wollten

mit einem sehr guten Ergebnis im

Rücken und mit einer gehörigen

Portion Selbstbewusstsein erreichen,

dass der Posten des Bezirksbürgermeisters

nach 2,5 Jahren

wechselte. Die SPD verweigerte

dies und schaut nun in die Röhre.

Denn der Koalitionsvertrag zwischen

den Grünen und der CDU

ist mittlerweile unterschrieben

und Friedrich Rösner wird als erster

grüner Bezirksbürgermeister

in den nächsten fünf Jahren die

Geschicke im Stadtbezirk Innenstadt-West

lenken. Kuriosum am

Rande: die CDU meldete auf ihrer

Internetseite bereits vier Tage

vor der Wahl des Bezirksbürgermeisters

und seiner Stellvertreter

Vollzug und feierte ihren Kandidaten

schon mal im Voraus. Eine

interessante Praxis; Zeichen von

hellseherischen Fähigkeiten oder

schlicht eine Anmaßung? Wie war

das mit der Politik- und Parteienverdrossenheit?

(siehe oben!)

Ullrich Sierau als

Oberbürgermeister

vereidigt

Dichtes Gedränge vor dem Ratssaal,

reges Treiben innen drin.

Man spürte sofort, dass die Ratssitzung

Ende Oktober keine normale

sein sollte. Der gewählte Oberbürgermeister

Ullrich Sierau sollte

vereidigt und ins Amt eingeführt

werden. Nach den Vorkommnissen

seit dem 30. August stand die

Zeremonie unter besonderen Vorzeichen.

Der Alterspräsident des Rates,

Heinrich Mause, mahnte in seiner

Rede denn auch, man müsse

Vertrauen zurückgewinnen. „Wir

dürfen nicht abwarten, sondern

müssen durchstarten.“ Bevor

Sierau den Eid ablegte und die

Amtskette umgehängt bekam,

verließen die Fraktionsmitglieder

der FDP/Bürgerliste und der Linken

den Ratssaal. Auf der Tribüne

mischten sich Jubel und Buh-Rufe,

im Plenum verlief ebenfalls eine

undurchlässige Stimmungsgrenze.

Nichts desto Trotz ist Ullrich

Sierau fortan Dortmunder Oberbürgermeister

und muss mit der

Last des Wahlbetrug-Vorwurfes

das Amt in schwierigen Zeiten

führen. Immer wieder beschwörte

er in seiner Antrittsrede Offenheit

und Transparenz: „In diesem

Sinne werde ich neue Wege gehen!“

Die Zeiten von einsamen

Entscheidungen seien nun vorbei,

ein gut informierter und handlungsfähiger

Rat sei notwendig,

um Politik zu machen zum Wohle

der Stadt.

Ein anderes Stichwort, das Sierau

immer wieder nannte, ist die Bürgerbeteiligung.

„Ich möchte den

Dialog mit Bürgerinitiativen auf

Augenhöhe zu einem Schwerpunkt

meiner Amtsführung machen!“

In der Tat, Sierau geht den

Menschen nicht aus dem Weg.

Vor der Sitzung hatten sich rund

50 Mitglieder des Zusammenschlusses

Dortmunder Bürgeri-

nitiativen „Vor Ort“ – darunter

zahlreiche Leute von der „Schutzgemeinschaft

Fluglärm“ (SGF) –

vor dem Rathaus versammelt, um

den neuen Rat zu begrüßen. Die

SGF hatte einen Sarg aufgestellt,

der das Millionengrab Flughafen

symbolisieren sollte. Während

die meisten Abgeordneten an den

Bürgerinnen und Bürgern vorbei

schlichen oder gar den Nebeneingang

nutzten, begrüßte Ullrich

Sierau jeden Einzelnen und redete

mit den Menschen.

Er hätte erst die Einsprüche abwarten

sollen, bevor er sich vereidigen

ließe, begründete Wolf

Stammnitz (Die Linke) die Nicht-

Teilnahme seiner Fraktion an der

Zeremonie. „Beenden Sie diese

unwürdige und für Dortmund

schädliche Hängepartie“, forderte

er Sierau auf, Neuwahlen auszurufen.

Dem widersprachen sowohl

Frank Hengstenberg (CDU)

als auch Mario Krüger (Die Grünen).

Krüger: „Der neue Rat hat

sich innerhalb eines bestimmten

Zeitraumes zu konstituieren.

Unwürdig ist nur das, was Frau

Littmann und Herr Stammnitz

hier veranstalten.“ Hengstenberg

machte unmissverständlich klar,

dass er die Wahl Sieraus anerkenne

und dass der Ratssaal nicht der

geeignete Ort sei für Nach- oder

Vor-Wahlkampf. „Die offenen

Fragen beantwortet die Judikative

Nun ganz offiziell – Ullrich Sierau mit der Amtskette des Oberbügermeisters

und nicht der Rat.“ Im weiteren

Verlauf der Sitzung wurde bei

der Ansprache „Herr Sierau“ oder

„Herr Oberbürgermeister“ deutlich,

wer die Wahl anerkennt und

wer nicht.

Unter dem Motto: Jörder weiterhin,

Sauer neuerdings, Uthemann

nicht mehr traf der Rat weitere

zukunftweisende Entscheidungen.

In geheimer Wahl bestätigte man

Birgit Jörder (SPD) als 1. Stellvertreterin

des Oberbürgermeisters.

Neuer 2. Stellvertreter ist Manfred

Sauer (CDU), der auch in den anderen

Fraktionen ein sichtlich hohes

Ansehen genießt.

Während Jörder und Sauer mit

Blumen beschenkt wurden, bekam

die nun ehemalige Stadtkämmerin

Christiane Uthemann

‚einen Tritt in den Allerwertesten’.

Mit 84 zu 7 Stimmen wurde sie

abgewählt und darf als Bauernopfer

in die Dortmunder Historie

eingehen.

Die Bezirksvertretungen und

der Rat haben sich konstituiert,

Ullrich Sierau ist als

Oberbürgermeister vereidigt

und das politische Tagesgeschäft

verläuft nun wieder in

den relativ geordneten Bahnen.

Somit können wir ab der

nächsten Ausgabe (erscheint

Anfang Dezember) wieder zu

unserem bewährten Prinzip

von „Politik IN Dortmund“

zurückkehren und sind schon

jetzt gespannt darauf.

Mehr Infos auf unserer Seite:

www.in-stadtmagazine.de.

Schauen Sie nach und sagen

uns Ihre Meinung!

Eine Ergänzung zu Ihrer hervorrankenden

Berichterstattung über

die Kommunalwahl in Dortmund:

Menschen sind nicht durch die

Bank unpolitisch, zukunftsblind

und verantwortungslos.

Es gibt tiefverwurzelte Konzepte

von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit,

von Mitgefühl und Generationenverantwortung.

Viele Leute tun bereits mehr, als

sie müssten - im Naturschutz, im

Verbraucherschutz, in Sport, Kultur

und Sozialem. Dieses zivilgesellschaftliche

Potential muss

repolitisiert werden. Genau hier

liegt das Problem unserer Politiker,

egal ob sie ehrenamtlich oder

berufsmäßig tätig sind, sie haben

keine Nähe und kein Gefühl mehr

für die Menschen und ihre Bedürfnisse.

Susanne Brethauer, Alter Hellweg

87, 44379 DO

16 3


Kinder-Hunde-Kurs Seit 1990 hat sich das CJD Asthmazentrum in Dortmund etabliert

in Waltrop Asthma und Allergien bei Kindern

Die Hundeschule

Fiffi-

Kurs aus Mengede

unter der

Leitung von

Andrea Grimberg,

bietet am Dienstag, dem

17.11.2009 in der Zeit von 15:00

bis 17:00 Uhr einen kostenlosen

Kinder-Hunde-Kurs an. In der ersten

Stunde wird den Kindern theoretisches

Grundwissen vermittelt

und in der zweiten Stunde wird

mit Hunden geübt. Zum Kurs können

die Kinder auch gern ihren

eigenen Hund mitbringen. Veranstaltungsort

ist eine große, eingezäunte

Wiese in Waltrop, Am Rapensweg

50. Anmeldungen unter

Tel.: 0231-93 14 297. (Bitte Kleingeld

für Getränke mitbringen).

Arthrosen kommen längst nicht

nur in den großen Gelenken wie

Hüfte, Knie oder Schulter vor,

sondern vielfach auch im Handgelenk.

Am meisten verbreitet ist

hier die sog. Rhizarthrose, eine

Verschleißerkrankung des Dau-

Dieter Kohlmeier ist leitender Arzt der

Unfallchirurgie im Ev. Krankenhaus

Bethanien

mensattelgelenks, das zwischen

Handwurzel und erstem Mittelhandknochen

liegt. Rund jeder

10. Mensch leidet an einer Daumensattelgelenksarthrose.Hormonell

bedingt sind Frauen in

oder nach den Wechseljahren besonders

betroffen.

Aber auch Brüche des 1. Mittelhandknochens

oder genetische

Faktoren können zum Verschleiß

dieses kleinen Gelenkes führen.

Abhängig vom Stadium ist die Erkrankung

nicht nur sehr schmerz-

nehmen in Deutschland und in

allen westlichen Industrieländern

immer mehr zu. Man geht davon

aus, dass allein in Dortmund ca.

10.000 Kinder von Asthma bronchiale

betroffen sind.

Sehr früh sah das CJD in Dortmund

den Bedarf und entwickelte

mit dem Asthmazentrum

in Berchtesgaden und in Zusammenarbeit

mit Kinderarzt- und

Lungenfacharztpraxen für asthmakranke

Kindern und Jugendliche

ein verhaltensmedizinisches

Schulungsprogramm. Die Kinder

erfahren während der Asthmaschulung

nicht nur was Asthma

ist, welche Medikamente wirken

und wie man sie richtig einnimmt,

sondern wie man Atembeschwerden

bzw. Atemnot vorbeugt, wel-

haft, sondern häufig auch mit

Kraftminderung und Bewegungseinschränkung

verbunden. Das

bedeutet für die Betroffenen meist

eine erhebliche Einschränkung

der Lebensqualität.

Konservative Therapie nicht dauerhaft

erfolgversprechend

Bei leichteren Fällen kann z. B.

mit Salbenverbänden, Bandagen

oder Orthesen eine Linderung erreicht

werden. Auch Manualtherapie

oder lokale Spritzenbehandlung

können eine vorübergehende

Besserung hervorrufen. „All diese

Methoden können allerdings keine

Heilung bringen“, weiß Dieter

Kohlmeier, leitender Arzt der Unfallchirurgie

im Ev. Krankenhaus

Bethanien. Vor allem fortgeschrittene

Formen der Rhizarthrose trotzen

oftmals jeder konservativen

Therapie. Ist eine Besserung der

Beschwerden nicht mehr in ausreichendem

Maße möglich, sollte

über eine Operation nachgedacht

werden.

Mini-Prothesen der neuesten Generation

„Im Bereich der operativen Therapie

gibt es heute mehrere mögliche

Vorgehensweisen“, so der

Chirurg. „Meist wird der beteiligte

Handwurzelknochen (Trapezium)

entfernt.“ Zum Gelenkersatz mit

und ohne Fremdmaterial gibt es

Arthrose der Hand

che Auslöser dafür verantwortlich

sind und wie durch Atemhilfstechniken

und Entspannungsübungen

die medizinische Behandlung

sinnvoll unterstützt werden kann.

Das Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Kinder sollen durch

Selbstwahrnehmungsübungen,

Rollenspiele und Selbstkontrolle

selbstständig den Umgang und

ihr Verhalten mit ihrer Krankheit

erlernen. Wichtig ist das Erreichen

einer “Verhaltensänderung”, so

Gaby Ewers, und das so früh wie

möglich. Deshalb ist das Asthmaverhaltenstraining

auch für Vorschulkinder

entwickelt worden.

Umso früher Kinder mit leichten

Atembeschwerden oder Allergien

lernen mit ihrer Beeinträchtigung

umzugehen, desto effizienter er-

ebenfalls ein breites operatives

Spektrum. „Die früher eingesetzten

Sattelgelenksprothesen

zeigten zu häufig keine befriedigenden

Langzeitergebnisse.

Schon nach einigen Jahren kam

es zu Problemen z. B. durch Lockerung

oder Verschiebung der

korrekten Position der Implantate“,

erklärt Kohlmeier. „Deutlich

erfolgversprechender ist ein

neueres System, das in Frankreich

entwickelt wurde, dort seit 1995

eingesetzt wird und nun auch in

Deutschland zunehmend Verbreitung

findet.“ Diese Mini-Prothese

Implantierte „Ebony“-Prothese im

Röntgenbild

„Ivory“ der Firma Memometal, die

das verschlissene Gelenk ersetzt,

besitzt einen Kugelkopf, der nicht

weist sich ein Verhaltenstraining.

Somit richtet sich das Schulungsprogramm

vor allem an Vorschul-,

Kinder und Jugendliche mit leichtem

Asthma, um ihnen, aber auch

ihren Eltern das Leben mit ihrer

Krankheit zu erleichtern , d.h. an

Betroffene, die nur saisonal bedingte

Beschwerden haben, mit

dem Ziel einer Verschlimmerung

vorzubeugen.

Informationen erhalten Sie bei

Gaby Ewers, CJD Asthmazentrum

Jugenddorf Dortmund, Kleybredde

29-31, 44149 Dortmund, Telefon

0231/6560250 .

größer als ein Streichholzkopf ist.

Sie wird in einem kurzen und unblutigen

Eingriff entweder in Regionalanästhesie

oder in Vollnarkose

eingesetzt. Am Handgelenk

verbleibt nur eine kleine Narbe,

die kosmetisch kaum auffällig ist.

Schmerzfreiheit tritt schon nach

kurzer Zeit ein.

Nach etwa 6 Wochen ist der Daumen

meist wieder voll beweglich

und damit die Funktionsfähigkeit

der Hand wieder komplett hergestellt.

Inzwischen gibt es sogar die

Möglichkeit, ein mit der „Ivory“-

Prothese kombinierbares Implantat

(„Ebony“) zu verwenden, das

den bereits entfernten Handwurzelknochen

ersetzt und damit die

Gelenkfunktion wiederherstellt.

„Es gibt allerdings kein Pauschalrezept“,

betont Dieter Kohlmeier.

„Welche Therapieform - ob konservativ

oder operativ - infrage

kommt, ist immer abhängig von

der individuellen Ausgangssituation,

also von der Dauer und Stärke

der Beschwerden und natürlich

vom Schweregrad der Gelenkveränderungen.“

Vorab sind demnach

eine gründliche Diagnostik

und die Abwägung der Vor- und

Nachteile der verschiedenen Behandlungsalternativen

notwendig.

Fachbereich Unfallchirurgie am

Ev. Krankenhaus Bethanien: Tel.

0231/9430-272.

17


Pöhlen: laut Duden gibt es dieses

Wort gar nicht. Kein Wunder also,

dass der Autor und bekennende VfL

Bochum-Fan Ben Redelings beim

Auswärtsspiel in Osnabrück auf

eine innerdeutsche Sprachbarriere

traf, die der traditionellen Bezeichnung

aus der Ruhrgebietssemantik

für die schönste Nebensache der

Welt schlicht den Zutritt verweigerte.

Doch hier im voll besetzten

Bochumer „Riff“- bei der Premiere

seines neuen Programms „Dem

Fußball sein Zuhause – Pöhlen, Pils

und Pokale entlang der B1“- hat er

ein Heimspiel. Hier kennt man Pöhlen

und erst recht Pils. „Pokale sind

in Bochum weniger bekannt“, wie

Ben gleich zu Beginn eingestehen

muss. Aber Spaß hat man in Dortmunds

westlicher Nachbarstadt am

Fußball trotzdem.

Und warum man diesen Spaß hat,

das erfahren die Zuschauer an diesem

Abend gut zwei Stunden lang.

Entlang der B1 mit gelegentlichem

Abbiegen manövriert er seine Buch

gewordene Liebeserklärung an das

runde Leder zielsicher durch die

humoristische Fußballhistorie und

lebt hierbei kleine feine und große

bitterböse Frotzeleien gegen die

übermächtig wirkenden Nachbarn

aus. Wie seine Stimmung vor einer

Premiere ist, möchten wir wissen:

„Natürlich ist man an so einem

Abend nervös. Der Erfolg einer solchen

Veranstaltung hängt ja auch

zu 50% vom Publikum ab. Das ist

wie im Stadion, man braucht diese

Rückkoppelung“, beschreibt er seine

Gefühle kurz vor Beginn.

In der Praxisgemeinschaft Dr. Silvia

Hartmann, Zahnärztin, und

Dr. Dr. med. Norbert Hartmann,

Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie,

wird den Patienten mit

„Soll ich die Sch... etwa noch umbiegen?“

Ben Redelings stellte in Bochum sein neues Buch und Programm vor

Kein Mann für eine Schublade

Seine Bücher und seine „Scudetto-

Fußball und Kultur“-Abende

sind Sammlungen von Anekdoten

rund um den Ball, die er aus alten

Zeitungen, aus dem Internet oder

aus persönlichen Begegnungen

Ben Redelings in seinem Element

bezieht. Doch leider werden die

Geschichten immer weniger. „Die

Spieler stehen heute unter einem

so großen Druck, dass die sich

kaum trauen, mal so einen richtigen

Spruch rauszuhauen. Die Distanz

wird immer größer“, beschreibt

Redelings das Problem, dass die

„Typen im Fußball“ langsam aussterben.

Ganz im Gegensatz zu ihm

selbst. Ben Redelings ist mittlerweile

in den Olymp der satirischen

Fußball-Literatur aufgestiegen und

wird zuweilen mit Nick Hornby

Diagnostik und Therapie an einem Ort

Beschwerdebildern im Kopf-/

Halsbereich Diagnostik und Therapie

an einem Ort angeboten.

Anzeige

verglichen – ein Vergleich, den er

allerdings für weit übertrieben hält

und den er nicht gerne hört: „Ist

Quatsch!“. Aber so ist die Medienlandschaft,

jedem seine Schublade.

Wir nehmen uns da ausdrücklich

aus und reden von Ben Redelings

als einem Autor, der seine Heimat,

den Fußball und nicht zuletzt die

Menschen zwischen Kamp-Lintfort

und Bönen, zwischen Haltern und

Sprockhövel liebt. Sogar bei den

„Zahnlosen“ aus Wanne-Eickel-

West, in deren Gesichtern er „Spuren

totaler sozialer Verwahrlosung“

entdeckt und auch bei den „Zecken

aus Lüdenscheid“ befördert er liebenswerte

Attribute ans Tageslicht.

„Der BVB ist ein guter Lieferant für

tolle Geschichten“, lächelt Ben und

kann sich diese kleine Spitze nicht

verkneifen.

Anekdoten von der Seitenlinie

Wissen Sie eigentlich, was Friedel

Rausch mit Schäferhunden und

dem Playboy sowie Eike Immel

mit schnellen Autos zu tun haben?

Oder erinnern Sie sich an die Reaktion

von Siggi Held, als BVB-

Trainer Otto Rehagel diesen im

Jahre 1978 beim Stand von 0:9(!)

gegen Borussia M’gladbach einwechseln

wollte? Oder wollen Sie

erfahren, warum ein eingefleischter

BVB-Fan während des Pokalfinales

2008 dem Rollstuhl entsteigen und

wieder laufen konnte? All diese Fragen

werden von Ben Redelings an

diesem Abend und in seinem Buch

Durch enge Kooperation mit anderen

Fachgebieten, die rund um

den Aplerbecker Marktplatz angesiedelt

sind, ergeben sich kurze

Wege; im Hause hat sich ein Anästhesist

niedergelassen, sodass in

der Praxis auch Behandlungen in

ambulanter Narkose durchgeführt

werden können.

Die Praxis ist nach DIN EN ISO

9001:2008 zertifiziert und unterliegt

einem ärztlichen und zahnärztlichen

Qualitätsmanagement.

Schwerpunkte der Tätigkeit sind

allgemeine und ästhetische Zahnheilkunde,

Implantologie und

Implantatprothetik, Prophylaxe,

Laserbehandlung, plastisch-

auf höchst amüsante und doch informative

Art beantwortet. Im Gegensatz

zu „Scudetto“, wenn er mit

viel Technik arbeitet und sich hinter

dieser ‚versteckt’, verzichtete er an

diesem Abend auf den Einsatz von

Laptop und Beamer und kam besonders

in den Stand-Up-Phasen des

Programms so stark daher, wie noch

nie. Man merkt ihm an, dass er zu

Kabarettist Frank Goosen eine enge

Freundschaft pflegt und mittlerweile

vieles von ihm gelernt hat. Weiter

so, Ben! Die Rückkoppelung hat an

diesem Abend übrigens wunderbar

funktioniert, was die hohe Lacherdichte

und der Applaus am Ende

der Veranstaltung bewiesen haben.

Ach ja, die Reaktion von Siggi Held

findet sich in der Überschrift dieses

Artikels...

Für jeden, der mehr solcher Anekdoten

lesen und unter anderem

wissen möchte, warum die Schalker

Wurst dem Dortmunder im Halse

stecken bleibt, lohnt ein Blick in

Ben Redelings neues Buch „Dem

Fußball sein Zuhause – Pöhlen, Pils

und Pokale entlang der B1“. Verlag

Die Werkstatt - 192 Seiten - ISBN

978-3-89533-672-0 - 9,90€.

Achtung: Am 26. November ab

19.30 Uhr lädt Ben Redelings zum

„BVB-Legenden-Abend“ ins Bochumer

„Riff“ ein. Als Gäste begrüßt

er dann den Ex-Borussen Frank Mill

und Dietrich Schulze-Marmeling

(BVB-Autor). Infos unter: www.

scudettoblog.de

Text und Foto: Stephan Kottkamp

ästhetische Operationen sowie

Behandlungen von Hauttumoren

im Kopf-Hals-Bereich; angeboten

wird selbstverständlich das Gesamtspektrum

von Zahn-Mund-

Kieferheilkunde und Mund-Kiefer-

Gesichtschirurgie.

Operationen an den feinen Strukturen

von Mund, Kiefer und Gesicht

erfordern wegen ihrer Bedeutung

für Form und Funktion

besondere Erfahrung und viel

Wissen. Daher muss ein MKG-

Chirurg zusätzlich zum Doppelstudium

von Medizin und

Zahnmedizin eine zweijährige

Zusatzausbildung für plastische

Operationen absolvieren.

Näheres unter www.zahnmundkiefergesicht.de

oder Tel. 0231-

5335877/441452

18 1


Die Anfang des Jahres geborenen Löwenbabys

haben im Zoo Dortmund bereits einige

Berühmtheit erlangt. Sie zählen, nicht

zuletzt dank ihrer prominenten Paten von

Borussia Dortmund (Sebastian Kehl und

Leonardo Dede), auch heute noch zu den

meist fotografierten Tieren im Zoo. Doch

neben den Löwenbabys konnte der Zoo

Dortmund im Jahr 2009 zahlreiche weitere

Zuchterfolge verkünden.

So gelangen unter anderem Nachzuchten

bei zoologischen Raritäten, die wohl nur

ausgewiesenen Tierkennern und Zoojahreskartenbesitzern

bekannt sein dürften.

Denn wer weiß schon, was ein Tataupa-

Tinamu ist, wie ein Binturong aussieht,

Exklusivität, Qualität und Individualität

– dafür steht die Goldschmiede

Grafe am Schwerter

Markt.

So einzigartig wie jeder Mensch,

so einzigartig ist auch der Unikatschmuck

aus der Fertigung

des Goldschmiedemeisters Jürgen

Grafe. Bereits seit 1921 besteht

der Familienbetrieb Grafe, dessen

Erbe heute der Enkel des Gründers

auf traditionsbewusste Art

und Weise bewahrt. Doch nicht

nur Tradition wird im Hause Grafe

gepflegt, auch innovative Ideen

finden hier ein Zuhause. Jürgen

Grafe verrät, dass in jeder Generation

immer wieder neue Ferti-

Exotischer Nachwuchs im Zoo Dortmund

oder was man sich unter einem Jaguarundi

vorzustellen hat? Zur Familie der Steißhühner

zählen die Tataupa-Tinamus. Fünf

Tiere dieses Vogels, der nur selten fliegt

und die meiste Zeit seines Lebens auf dem

Boden südamerikanischer Regenwälder

verbringt, kamen Anfang des Jahres aus

einem französischen Zoo nach Dortmund.

In ihrem neuen Gehege lebten

sie sich schnell ein und so schlüpften nur

vier Monate später drei kleine Tataupa-

Tinamu-Küken aus den lilafarbenen Eiern.

Der Binturong erwacht, wenn die Dunkelheit

über den südostasiatischen Dschungel

hereinbricht. Diese einzelgängerisch

lebende Schleichkatzenart wird in Zoos

Anzeige

nur selten erfolgreich gezüchtet. Im Oktober

vergangenen Jahres kam ein neues

Binturong-Männchen im Rahmen des Europäischen

Erhaltungszucht Programms in

den Zoo Dortmund. Nach anfänglichen

Reibereien entfaltete sich bei dem jungen

Paar eine harmonische Beziehung, mit

dem Ergebnis dass im Juli 2009 ein kleines

Binturong-Weibchen das Licht der Welt

erblickte. Nur etwa 65 Jaguarundis, eine

südamerikanische Kleinkatzenart, leben

weltweit in Zoologischen Gärten. Dortmund

pflegt Jaguarundis seit den 1980er

Jahren und konnte bereits zehn Jungtiere

erfolgreich großziehen. In diesem Jahr kamen

noch zwei Weibchen und ein Männ-

Schmuck nur für mich!

Die Goldschmiede Grafe in Schwerte

gungstechniken entwickelt und

weitergegeben wurden. „Heute

arbeiten wir mit Techniken, von

denen mein Großvater nur träumen

konnte!“

In den drei Erlebnis- und Beratungsbereichen

der Gold- und

Platinschmiede im Schatten der

St.-Viktor-Kirche stellt sich beim

Betreten sogleich ein Wohlgefühl

ein, das durch eine am Kunden

orientierte individuelle Beratung

noch verstärkt wird. Bei

Jürgen Grafe und seinem Team

ist die Kundschaft genau wie der

Schmuck in besten Händen.

Die Realisation exklusiver

Schmuckideen steht bei Jürgen

und Martina Grafe an vorderster

Stelle. In ihrer offenen Goldschmiedewerkstatt

findet der

Besucher hochwertige Schmuckstücke

aus eigener Anfertigung,

die für Kreativität sowie Individualität

stehen. So einzigartig die

Wünsche der Kunden auch sein

mögen, so einzigartig fertigen die

Jaguarundi Welpe im Zoo Dortmund,

Foto: Karl-Rainer Ledvina

chen hinzu. Ein bemerkenswerter Beitrag

zum Erhalt dieser Art in Zoologischen

Gärten. Einen Besuch bei den drei halbstarken

Löwenjungtieren sollten Sie dabei

auch unbedingt einplanen. Weitere Infos

finden Sie unter www.zoo.dortmund.de

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

von Jürgen Grafe die Schmuckstücke

an.

Gerade in der Vorweihnachtszeit

empfiehlt sich ein Besuch in der

Gold- und Platinschmiede Grafe.

Mittels modernster Lasertechnik fertigt

Jürgen Grafe filigrane Anhänger aus

Gold oder Platin

Denn was passt zum Fest der Liebe

besser als ein Geschenk, das

die Einzigartigkeit eines geliebten

Menschen betont und hervorhebt?

119


20

„Senioren filmen für Senioren“

Für zahlreiche Menschen

in besonderen sozialen

Schwierigkeiten

sucht der Caritasverband

Dortmund gut erhaltene

Damen-, Herren- und

Kinderbekleidung sowie

Hausrat und Kleinmöbel.

Um Abgabe wird gebeten im

Caritas-Dienstleistungszentrum,

Einen filmischen Rückblick auf

den 1. Seniorentag in der Innenstadt-Ost

können Interessierte

am 25. November ab 15 Uhr im

Wilhelm-Hansmann-Haus, Saal

1 werfen. Unter dem Motto „Senioren

filmen für Senioren“ bietet

sich die einmalige Gelegenheit,

Erinnerungen an diesen gelungenen

Tag aufzufrischen und über

die Erlebnisse zu plaudern.

Weiterhin im Programm sind die

Filmbeiträge „Dortmund – Facetten

einer Stadt“ und „Dortmunder

Wasserspiele“.

Caritas Dortmund braucht Sachspenden

Hannöversche Straße 22,

44143 Dortmund (Gewerbepark

Körne), montags

- donnerstags 9-15

Uhr, freitags 9-14 Uhr.

Infos: Tel. (0231) 98 12

999-28 Internet: mailto:

team@caritas-dortmund.de oder

www.caritas-dortmund.

Fester Biss auch mit den "Dritten"

Einfache und kostengünstige Lösung durch Zahnimplantate

Als erste Stadt im Ruhrgebiet hat

Dortmund alle Kriterien der weltweiten

Kampagne Fairtrade-Towns

erfüllt und reiht sich damit ein in

die über 700 Fairtrade-Towns in 18

Ländern. Am 15. September nahm

Oberbürgermeister Ullrich Sierau

vor mehr als 200 Gästen im Signal

Iduna Park die Urkunde von Dieter

Overath, Geschäftsführer von Trans-

Fair entgegen. „Die Auszeichnung

ist vor allem dem breiten Dortmunder

Netzwerk aus entwicklungspolitischen

Organisationen, Weltläden,

Schulen, Kirchengemeinden und

vielen anderen Akteuren zu verdanken“,

betonte Ullrich Sierau. Dieter

Overath bedankte sich bei dem

Stadtdirektor stellvertretend für alle

Eine lockere Zahnprothese bedeutet erhebliche Einschränkungen beim Essen, Sprechen und Lachen. Lebensqualität und Selbstbe -

wusstsein leiden.

Das muss heute niemand mehr in Kauf nehmen. Schon mit 2 Zahnimplantaten lässt sich die Prothese zuverlässig im Unterkiefer stabilisieren.

Und ab 1.600 € ist das wahrscheinlich preiswerter, als Sie glauben. Wir informieren Sie gern.

Wir sind für Sie da!

Dr. Wolfgang Günnewig

Hörder Rathausstr. 6 und Hansastr. 44

www.zahnarzt-dortmund.de • Tel. 0231 / 43 36 79

Dortmund wird erste Fairtrade-Tow

im Ruhrgebiet

Bürgerinnen und Bürger der Stadt,

da sie durch ihr Engagement benachteiligten

Produzentengruppen in der

Welt zu einem verbesserten Einkommen

verhelfen. Seit Januar 2009 können

sich deutsche Städte, Kreise und

Gemeinden um den Titel bewerben.

Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul,

der Vize-Präsident des

Deutschen Städtetages Christian Ude

und viele weitere prominente Paten

unterstützen die Aktion. „Dortmund

ist seit langem schon Vorreiterin im

Fairen Handel – daher ist die Auszeichnung

eine besondere Freude für

mich“, sagte Dieter Overath.

Ob im Rathaus, in der Kantine, im

Weltladen, im Café, im Sportverein

oder im Lebensmitteleinzelhandel

– der Faire Handel bietet vielerorts

Anknüpfungspunkte. Die Kampagne

Fairtrade Towns bezieht alle Bereiche

kommunalen Engagements mit ein:

die Bürger als Konsumenten, die

Städte als öffentliche Beschaffer, die

Medien und auch den Einzelhandel.

Fair gehandelte Produkte gibt es unter

anderem im Weltladen in Aplerbeck,

Ruinenstraße 37.


Anzeige

Umweltbundesamt: Vorsicht bei Schimmelpilzbefall im Wohnraum

Gesundheitsgefahr bei Nichtbeseitigung/ Richtiges Lüften kann Schimmel verhindern helfen

Die winterliche Jahreszeit kann

bei beheizten Wohnräumen auch

ihre schönen Seiten haben. Das

sollte Hausbewohner aber nicht

vom täglichen Lüften abhalten.

Denn falsches Lüftungsverhalten

und Feuchtigkeitsschäden führen

häufig zu Schimmelpilzbefall.

Draußen ist es nass und kalt. Genau

die richtige Jahreszeit, um

es sich zu Hause gemütlich zu

machen. Heizung an, in die Decke

gekuschelt, ein Buch aufge-

schlagen – und schon lassen sich

Herbst und Winter wunderbar

ertragen. Natürlich ist das Lüften

jetzt alles andere als ein Vergnügen.

Eiskalte Luft strömt dann in

die Wohnung – und stört für kurze

Zeit das Wohlfühlklima. Doch

der Luftaustausch ist unentbehrlich

für Mensch und Wohnung.

Frische Außenluft lässt sich besser

und schneller erwärmen als

verbrauchte und bereits beheizte

Luft. Vor allem aber muss die entstandene

Luftfeuchtigkeit weggelüftet

werden. Ungefähr neun Liter

davon produziert ein vierköpfiger

Familienhaushalt - pro Tag.

Wieder und wieder muss die

Feuchtigkeit abgeführt werden,

will man sich nicht mit dem

Schimmelpilz einen lebenden

und zum Teil gefährlichen Organismus

ins Haus holen. Mindestens

drei Mal täglich empfehlen

Experten die Räume für 5 bis 10

Minuten stoßartig zu belüften.

Dazu werden Fenster und Türen

komplett geöffnet, um einen möglichst

großen Luftaustausch zu erzeugen.

Schimmel ist kein Hinweis auf

unhygienische Verhältnisse

Entgegen einem häufig anzutref-

fenden Irrglauben ist Schimmel

keinesfalls stets auf unhygienische

Verhältnisse zurückzuführen.

Er entsteht bei falsch oder mangelhaft

belüfteten Räumen (siehe

oben), sehr häufig aber auch

durch Baumängel, wie Feuchtigkeitsschäden

und Wärmebrücken

aufgrund eines Wärmedämmdefizits.

Feuchtigkeit im Mauerwerk

und Wärmebrücken sollten daher

nicht unterschätzt oder gar als Bagatelle

abgetan werden. So hat ein

durchfeuchteter Wandabschnitt

deutlich schlechtere Dämmeigenschaften

und produziert damit

höhere Heizkosten. Der Allergologe

und Facharzt Dr. Herbert

Lichtnecker weist darauf hin, dass

„Schimmelpilzbefall überall dort

entsteht, wo Feuchtigkeit vorhanden

ist. Alle anderen existenziell

notwendigen Nährstoffe zieht sich

der Pilz aus Wand oder Tapete.“

Eine Erklärung dafür, warum der

Befall im Winter so blitzschnell

vonstatten geht: Der zwangsläufig

höhere Temperaturunterschied

zwischen Raumluft und Innenoberfläche

von Außenwänden führt

zu Oberflächenkondensat (meist

nicht sichtbar). Vielmehr als diese

geringe Feuchtigkeit benötigt

ein Schimmelpilz-Mycel nicht um

entstehen, wachsen und überleben

zu können. So kommt es im

Winter bei entsprechenden Bedingungen

manchmal zu explosionsartigem

Schimmelbefall. Doch

was ist zu tun, wenn sich Schimmel

im Haus ausbreitet?

Richtiger Umgang mit Schimmel

im Wohnraum

Kleinere etwa handflächengroße

Stellen kann man zur Not eigenhändig

mit 70-80%-igem

Isopropyl-Alkohol entfernen

(handelsübliche Schimmelpilzentfernungsmittel

sind nicht zu

empfehlen). Doch dabei ist Vorsicht

geboten. Es sollten unbedingt

Schutzhandschuhe, eine

Schutzbrille und ein Atemschutz

getragen werden. Denn bereits

durch das Entfernen gibt der Pilz

vermehrt die allergieauslösenden

Sporen ab. Atembeschwerden,

Herzrhythmusstörungen und

Kreislaufprobleme können die

Folge sein. Das Umweltbundesamt

empfiehlt deshalb ab einem

Befall von mehr als einem halben

Quadratmeter, unbedingt einen

Fachmann zu Rate zu ziehen.

„Wir schotten im Bedarfsfalle die

betroffenen Räume mit Trennwänden

ab“, erklärt Erwin Barowski,

Experte von der Firma ISOTEC,

mit der er sich seit Jahren auf die

Schimmel- und Feuchtigkeitsbeseitigung

spezialisiert hat.

„Die Sporen sind sehr flugfähig,

fürs bloße Auge unsichtbar und

können sich ohne Trennwände

im ganzen Wohnraum verteilen

– bis ins Kinderzimmer“, erklärt

Barowski. Entscheidend sei „dass

die Ursache des Schadens beseitigt

wird, damit die Bewohner

und der Eigentümer dauerhaft

Ruhe vor dem Schaden haben,

so der ISOTEC-Fachmann, denn

ohne Beseitigung der Ursache,

wird der Schimmelpilz zwangsläufig

wieder auftreten. Eine reine

Schimmel-Beseitigung reiche in

der Regel nicht.

Das Unternehmen bietet daher

für Wohnungseigentümer eine

kostenfreie Ursachen- und Schadens-Analyse

an.

Weitere Informationen unter www.isotec.de/b-b

ISOTEC ist spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchtigkeits- und

Schimmelschäden an Gebäuden und modernisiert diese energetisch.

Über 70 Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz

bilden insgesamt die ISOTEC-Gruppe, die seit 1990 über 60.000

Gebäude saniert hat. Für jede Art von Feuchtigkeitsschaden bietet

das ISOTEC-Konzept eine dauerhaft sichere System-Lösung. Die

Bekannteste ist die ISOTEC-Paraffin-Injektion gegen aufsteigende

Feuchtigkeit, bei der heißes, umweltverträgliches Spezial-Paraffin in

den zuvor getrockneten Wandabschnitt injiziert wird. Die Bundesanstalt

für Materialforschung und- prüfung (BAM) bestätigte diesem

patentierten Isotec-Verfahren im Jahr 2004 „höchste Wirksamkeit“

gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

121


Am 15. Oktober 2009 fand das

Richtfest des Seniorenhauses Gartenstadt

statt. Die vollstationäre Pflegeeinrichtung

wird voraussichtlich

im März 2010 Eröffnung feiern. In

dem Seniorenzentrum werden 84

pflegebedürftige Seniorinnen und

Senioren ihr neues Zuhause finden

können. In dem 3-geschossigen Seniorenhaus

in der Kohlgartenstraße

wird es insgesamt 6 Wohngruppen

geben, für jeden Bewohner wird

ein Einzelzimmer mit eigenem Bad

vorgehalten, dies entspricht den zur

Zeit geltenden raumkonzeptionellen

Anforderungen des Landes NRW.

Die Wohngruppen sind integrativ

konzipiert, wobei die Betreuung von

dementiell veränderten Bewohnern,

innerhalb dieser Wohngruppen, ein

besonderes Augenmerk genießen

wird. Durch die Stadt Dortmund

wird im Eingangsgeschoss eine Seniorenbegegnungsstätte

entstehen, die

Immer öfter kürzen die regulierenden

Versicherungen aus verschiedenen

Gründen die veranschlagte

Schadenhöhe um etwa

10%. Das muss nicht sein, sagt

der Bundesverband der freiberuflichen

und unabhängigen Sachverständigen

für das Kraftfahrzeugwesen

(BVSK).

Der BVSK, darauf weist auch der

örtliche Sachverständige Hans

Wagener hin, hilft mit dem sogenannten

100%-Gutachten, auch

einen hundertprozentigen Schadenersatz

zu bekommen. Das gelte

auch bei geringfügigen Beträgen.

Wie wird das erreicht?

Zum Beispiel durch eine ausführliche

Bearbeitung und Dokumentation

des Schadens. Verweist die

regulierende Versicherung auf

vermeintlich günstigere Fachwerkstätten,

kontert der BVSK

so: Geschädigte haben Anspruch

darauf, das Fahrzeug in einer fabrikatsgebundenen

Werkstatt und

in einer ihres Vertrauens reparieren

zu lassen. Das gelte besonders

für geleaste oder finanzierte Fahrzeuge,

die wegen besonderer Garantiebedingungen

oft gar nicht

22

Seit

1974

Richtfest des Seniorenhauses Gartenstadt

auch die Räumlichkeiten des öffentlichen

Cafes nutzen wird. Ebenfalls

wird ein Mittagstisch für die umlie-

genden Anwohner und Besucher

der Begegnungsstätte im Hause angeboten.

Der Geschäftsführer Dierk

in einer fabrikatsfremden bzw.

vermeintlich billigen Werkstatt

instand gesetzt werden dürfen, da

das mit dem Verlust von Garantieleistungen

durch den Fahrzeughersteller

verbunden sein könne

oder aber den Wert des Fahrzeugs

spürbar senke.

Oft wird zum Beispiel der Schaden

nicht oder nur unzureichend

erfasst – die BVSK-Gutachter tun

dies dagegen ausführlich und mit

individuellen Texten. Der unab-

Anzeige

0 23 04/16 66 6

Mohring dankte in seiner Rede vor

ca. 60 Gästen und Interessierten allen

am Bau und an der Realisierung

Beteiligten für ihre Unterstützung

und hofft auf ein weiterhin zügigen

und unfallfreien Baufortschritt. Besonderer

Dank galt der Stadt Dortmund

sowie der Dortmunder Heimaufsicht,

die jederzeit beratend das

Projekt begleitet hat, der Projektentwicklungsfirma

pvh aus Augsburg

sowie dem finanzierenden Institut,

der Volksbank Ruhr Mitte. Betreiber

des Seniorenhauses ist die Familie

Mohring, die schon Häuser in Lünen,

Iserlohn und Holzwickede führt.

Herr Mohring kündigte an, dass in

der Einrichtung 60 neue Arbeitsplätze

und 6 neue Ausbildungsplätze geschaffen

werden. Das Investitionsvolumen

beträgt insgesamt 7 Millionen

Euro. Die Einrichtung ist besonders

Bei nicht verschuldetem Kfz-Unfallschaden achtgeben beim Gutachten – keinen Euro verschenken

BVSK-Sachverständiger Hans Wagener gibt Tipps,

damit Sie 100% bekommen

hängige Gutachter des BVSK ermittelt

den Restwert gemäß BGH-

Rechtsprechung am allgemeinen

Markt.

In manchem Gutachten-Detail

steckt der Teufel: Wird etwa die

Wiederbeschaffungsdauer des

Fahrzeugs allein in Werktagen

angegeben, legen die BVSK-Gutachter

Wert auf die Auflistung in

Kalendertagen (für die Wiederbeschaffung)

und in Arbeitstagen

(für die Reparatur). Ferner schlüs-

durch ihren Standort ein Zugewinn

für die Bevölkerung in Dortmund.

Das Haus ist zentral und trotzdem

ruhig gelegen. Für Angehörige und

Mitarbeiter ist es über verschiedenste

Verkehrsmittel leicht zu erreichen.

Auch die mobilen Bewohner haben

die Möglichkeit in Kürze den Westfalenpark

oder auch den neu entstehenden

Phönix-See zu erreichen.

Das Angebot in der Stadt Dortmund

erfährt so eine weitere Bereicherung

für die stetig steigende Nachfrage

nach professioneller Pflege. Desweiteren

erklärte Herr Mohring, dass es

zurzeit schon Anmeldungen gibt und

es möglich ist, Voranfragen zu stellen

sowie Informationen über das Heim

zu bekommen. Dies kann über diese

Kontaktadresse erfolgen: Seniorenhaus

Neue Caroline, Dierk Mohring

Carolinenallee 15, 59439 Holzwickede,

(Tel.: 0800-7923256 / Fax:

02301-9486-441)

selt der BVSK die erforderlichen

Reparaturkosten vollständig und

inklusive der Umbaukosten (auch

bei Sonderfahrzeugen wie Taxen)

auf. Viele Gutachten vernachlässigen

etwa die Verbringungs- und

Umbaukosten oder die An- und

Abmeldekosten.

Ein wichtiger Punkt ist auch die

Wertminderung. Oft verlieren

Fahrzeugbesitzer unnötig Geld im

vierstelligen Bereich, weil sie die

Wertminderung nicht durch einen

unabhängigen Gutachter feststellen

lassen und einfordern. Auch

bei Fahrzeugen, die älter als fünf

Jahre sind, kann noch eine Wertminderung

eintreten.

Steht das Fahrzeug wegen des Unfalls

nicht zur Verfügung, kann ein

Leihfahrzeug angemietet werden.

Falls ein solches nicht benötigt

wird, kann ersatzweise die Nutzungsausfallentschädigung

des

beschädigten Fahrzeugs ermittelt

und im Gutachten genannt werden.

Auch bei der Eingruppierung

des Fahrzeugs, die für die Berechnung

der Nutzungsausfallentschädigung

nötig ist, hilft der BVSK-

Experte.

1


„Meine Zeit ist mein

Leben“

Burnoutprävention

Vortrag

Burnout und die Belastung durch

Stress im Arbeitsleben werden immer

häufiger zu einer ernsthaften

Bedrohung für die Beschäftigten.

Viele befürchten, in und von ihrer

Arbeit aufgefressen zu werden,

sie träumen nachts von der Arbeit

und vernachlässigen andere wichtige

Dinge wie Kindererziehung,

Freundschaften oder Hobbys. Sie

Kursleiter Stephan Siemens

haben das Gefühl, nicht zu genügen

und spüren zugleich die

Erschöpfung und das Herannahen

des Burnout-Syndroms.

Der Vortrag bietet die Möglichkeit,

sich die Phänomene und

Gefahren des Burnout bewusst zu

machen und daraus für das eigene

Leben Rückschlüsse zu ziehen.

Dazu gehört auch die Entwicklung

von Gegenstrategien – von

der theoretischen Erklärung bis

zu nützlichen Hinweisen für den

Alltag.

Eine Einführung in die neuen

Formen der Arbeitsorganisation

und ihre Wirkungsweise auf die

Beschäftigten bietet die Grundlage

für ein tieferes Verständnis des

Burnout-Syndroms.

Veranstaltungs-Nr.: 92-14356

Kursleitung: Stephan Siemens

Termin: Donnerstag, 12.11.2009

Uhrzeit: 19.30 - 21.45 Uhr Veranstaltungsort:

VHS, Hansastr. 2-4,

L102 Entgelt: 5,00 Euro Kontakt:

Tel. 0231-5024727 oder vhs@

dortmund.de

Wir alle kennen die Statistik:

Etwa jeder vierte Mitbürger leidet

unter Schlafstörungen und

viele davon greifen zu Beruhigungsmitteln.

Weitere Ursachen,

die häufig zum Einnehmen entsprechender

Mittel führen, sind

Ängste, Depressionen und Panikattacken.

Drei Jahre nach dem Beginn einer

gemeinsamen Informationskampagne

ziehen nun die Ärzte,

Apotheker und Betriebskran-

IHRE EVANGELISCHEN DIENSTLEISTER

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Diakonische Dienste Dortmund gGmbH

Unsere Schwerpunktleistungen:

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Betriebskrankenkassen, Ärzte- und

Apothekerkammer unterzeichneten Erklärung

kenkassen eine positive Bilanz:

Die Einnahme – so die Experten

– sei um zirka 15 Prozent

zurückgegangen. Zu diesem

bedeutsamen Problem haben

Anfang Oktober die Ärztekammer

Westfalen-Lippe, die Apothekerkammer

Westfalen-Lippe,

die Kassenärztliche Vereinigung

Westfalen-Lippe, die Bahn-BKK,

BKK Hoesch und die BKK Westfalen-Lippe

eine gemeinsame Erklärung

abgegeben und zugleich

ein weiteres konzertiertes Vorge-

Kostenlose Beratung unter 0800 / 100 21 25

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Tel. 0231 / 94300, Fax 0231 / 9430333, www.krankenhaus-bethanien.de

hen in Bezug auf wirksame Informations-

und Hilfestrategien

vereinbart. In dieser Erklärung

haben sich die Unterzeichner

dazu verpflichtet, über die Arztpraxen

auch zukünftig vor den

Gefahren einer insbesondere

langfristigen Einnahme entsprechender

Medikamente zu warnen,

wobei die Ursachen, die

hierzu führen, sowohl im beruflichen

als auch privaten Umfeld

liegen könnten und jeweils abgeklärt

werden sollten.

Ihr ganzheitliches Gesundheitszentrum

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Chirurgie • Plastische und Ästhetische Chirurgie • Innere Medizin

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23


Heidi Schröder - eine Malerin aus Dortmund

Die im oberbayerischen Peißenberg

geborene Heidi Schröder

wurde, nachdem sie ihren Wohnort

nach Dortmund verlegt hatte,

eine nicht nur in Fachkreisen

anerkannte Malerin und zugleich

eine erfolgreiche Unternehmerin.

Was ihren künstlerischen Weg

angeht, hatte Heidi Schröder im

24

Jahre 1984 ihren ersten Kontakt

zur Malerei. Nach autodidaktischen

Lern- und Experimentierphasen

und einer künstlerischen

Ausbildung in grundlegenden

Techniken der Malerei beim russischen

Künstler Wladimir Kalistratow

in Dortmund und bei

Thomas Freund in Friedrichstadt

an der Nordsee ist Heidi Schröder

seit 2004 freischaffende Malerin

und arbeitet mit unterschiedlichen

Materialien und Techniken,

so zum Beispiel expressive Bilder,

abstrakte Malerei, Lackarbeiten,

Landschaftsbilder, Stillleben und

Blumengemälde.

Seit dieser Zeit fanden zahlreiche

künstlerische „Aufenthalte“ – u. a.

auch an der Cote d’ Azur – und

eine Weiterbildung an der „Kölner

Malschule“ in Acryl-Techniken

statt.

Auch in diesem Jahr richtete Heidi

Schröder unter anderem eine Ausstellung

aus, die in den Räumen

der Physiotherapie Bahrenberg in

der Kiefernstr. 39 in Hombruch

mit großem Erfolg stattfand.

DCG Region Ruhrgebiet:

Ausgefallene Aquarienpfleglinge

Uwe Werner ist als Autor zahlreicher

Fachbücher quer durch

alle Bereiche der Aquarienkunde

und durch unzählige Artikel

in Fachzeitschriften wie DATZ,

Aquarium heute, und Amazonas,

nur um einige zu nennen, bestens

bekannt. Wir freuen uns auf einen

spannenden wie brillanten Dia-

Vortrag mit außergewöhnlichen

Akteuren. Vorgestellt werden sonderbare,

nicht alltägliche Aquarienfische

wie Schlangenkopffische,

Raubsalmler, Gabelbärte,

Buschfische und bizarre Welse.

Wie die Namen der genannten

Fische schon erahnen lassen,

gehören sie zu den Seltenheiten

und außergewöhnlichen Aqua-

rienpfleglingen. Alles Wichtige

für ihre erfolgreiche Pflege, ihre

besonderen Eigenarten und Bedürfnisse

im Aquarium sowie ihr

Verhalten wird uns der Referent

näherbringen. Für einen Nachmittag

lang besuchen wie die hohe

Schule der Aquarienkunde. Jeder

Aquarianer ist zu dieser Unterrichtsstunde

der besonderen Art,

herzlichst eingeladen, ob „alter

Hase“ oder Anfänger.

Der Eintritt ist wie immer frei! Referent:

Uwe Werner - Samstag,

21.November 2009 um 14°° im

Museum für Naturkunde in Dortmund

an der Münsterstr. 27 DCG

Region Ruhrgebiet


Bereits 2005 haben die beiden Hebammen

Julia Weinand und Sarah

Brummelte eine Hebammen-Praxis

„Rundum“ eröffnet. Jetzt kam das

so genante 2. Standbein, das Geburtshaus,

dazu. Anfang Oktober

wurde das Geburtshaus an der Hagener

Straße 93 feierlich mit vielen

Gästen eröffnet. Es war gleichzeitig

die Fertigstellung des ersten Volks-

BauHauses, das Dipl.-Ing. Klaus

Ungerer stolz präsentierte.

Die Besonderheiten sind das gesteckte

System wie aus dem Baukasten.

Hochgedämmte Holzrahmenbauwände

und beispielsweise der

Einsatz von Schafswolle wurden bei

dieser ökologischen Bauweise verarbeitet

und sollen den werdenden

Müttern ein behagliches und gesundes

Raumklima verschaffen. Viele

Eltern mit ihren Kindern kamen zur

Besichtigung und konnten sich vor

Ort über die Räumlichkeiten, die

medizinische Ausstattung sowie den

Ablauf einer möglichen Geburt im

Adebar hat einen neuen Landeplatz - Dortmunds erstes Geburtshaus

Sarah Brummelte (2. v. l.) und Julia Weinand (rechts) eröffnen

Dortmunds erstes Geburtshaus.

Geburtshaus informieren. Noch

vor 50 Jahren wurden Kinder in

Deutschland in der Regel zu Hause

geboren. Das änderte sich, als 1964

die Krankenkassen die Kosten für

Klinikgeburten komplett übernahmen.

Zur gleichen Zeit sank die Sterblichkeit

von Säuglingen und Gebärenden

deutlich. Viele Menschen

sahen hier einen Zusammenhang.

Mittlerweile ist wissenschaftlich

nachgewiesen, dass es keinen Zusammenhang

zwischen vermehrten

Klinikgeburten und sinkender Sterb-

lichkeitsrate gibt. Gute Ernährung

und Hygiene, medizinische Grundversorgung

für alle, Grundrechte für

Frauen und Kinder, gesellschaftliche

Anerkennung von Empfängnisverhütung,

regelmäßige Voruntersuchungen

und damit eine frühzeitige

medizinische Betreuung von Risikofällen,

aber auch eine intensive Vorbereitung

der Schwangeren auf die

Geburt, sind die eigentlichen Gründe

für die niedrigen Sterblichkeitsraten

in den Industrienationen. Werdende

Mütter können heute selbst

entscheiden, wo ihr Baby zur Welt

kommen soll. Wenn ihre Schwan-

Was lange währt, wird endlich gut!

Parkplatzsituation vor dem EDEKA Markt am Kirchhörder Berg

Bereits 2008 hatte die SPD Fraktion

in der Bezirksvertretung

Hombruch einen Antrag gestellt,

der die verkehrliche Situation um

den Lebensmittelmarkt in Kirchhörde

für alle Verkehrsteilnehmer

verbessern sollte. Eine zentrale

Forderung war es, eine zweite

Ausfahrt einzurichten, um den

Verkehrsfluss zu optimieren. Fakt

war, dass der Parkplatz, der sehr

stark frequentiert wird, nur über

eine Ein- und Ausfahrt verfügte.

Dies führte häufig zu Kollisionen

und chaotischen Verhältnissen.

Auch Fußgänger wurden durch

diese Situation gefährdet. Am

20. Oktober 2009 war es nun

soweit, der Parkplatz erhielt eine

zweite Ausfahrt, die jetzt den Begegnungsverkehr

auf dem Platz

verhindert. Darüber freuten sich

gemeinsam Frau Ingrid Krämer-

Knorr (SPD-Ratsmitglied), Michael

Meurer (SPD-Bezirksvertreter)

und Herr Thomas Neubert (Inhaber

des EDEKA Marktes) mit

seinen Mitarbeiterinnen. Sie alle

haben maßgeblichen Anteil an

dieser Verbesserung. Die Kosten

von ca. 5000 € für die neue Ausfahrt

übernehmen die Stadtwerke

und EDEKA zu gleichen Teilen.

gerschaft normal verläuft und etwaige

Risiken medizinisch ausgeschlossen

worden sind, steht einer Geburt

zu Hause oder wie hier im Geburtshaus

nichts im Wege. Im Gegenteil,

hier wird schon früh eine kontinuierliche

Betreuung durch eine Hebamme

gewährleistet, die Räumlichkeiten

sind praktisch und trotzdem

sehr wohnlich ausgestattet.

Die Hebammen verfügen über langjährige

klinische Erfahrung und über

geburtshilfliche Medikamente und

Instrumente. Studien belegen gute

Noten für die außerklinische Geburtshilfe.

Dass dies keine leeren Worte sind,

belegt die kleine Mara-Zoe, das erste

Neugeborene, das am 11. Oktober

um 19.14. im Geburtshaus

zur Welt kam. – Herzlichen Glückwunsch!

- Wünschen wir dem Hebammenteam,

dass viele weitere Babies

hier im Geburtshaus das Licht

der Welt erblicken.

v.l.: Madlen Stachowiak (stellvertr. Marktleiterin),

Petra Kleber (Marktleiterin),

Michael Meurer (SPD-Bezirksvertreter),

Frau Ingrid Krämer-Knorr (SPD-Ratsmitglied)

freuen sich gemeinsam über die

neue Ausfahrt.

25


Geschichte des Baroper Boxsportvereins

(2. Teil)

Der neue Verein nannte sich nun B. C.

Barop, also Boxclub Barop.

Wie aber ging es weiter? Es gab keine

Trainingsmöglichkeiten, es fehlten

sämtliche Geräte, es existierte kein

Boxring - kurz alles, was zur ganz

normalen Standardausrüstung einer

Faustkampf-Gemeinschaft gehörte,

stand den Aktiven nicht zur Verfügung.

Und jetzt kommt ein Mann ins Spiel,

der 1920 als l. Deutscher Schwergewichtsmeister

der Amateure von sich

reden machte: Rudi Wagener! Der

gebürtige Duisburger trat 1924 in

das Lager der Berufsboxer über und

gewann drei Jahre später in der alten

Dortmunder Westfalenhalle auch den

Titel bei den Profis. Gegen Ende der

26

20er Jahre beendete Wagener seine

beeindruckende Karriere und wurde

in Dortmund sesshaft. Ziel war es,

über die Union-Brauerei ein Lokal

zu übernehmen, um sich als Gastwirt

selbstständig zu machen. Unter

Das ehemalige Parkhaus Barop mit Wohnhaus

(in der 1. Etage befand sich die Boxschule) und angeschlossenem Saal.

Der Komplex musste einem PLUS-Markt weichen und wurde 2006 abgerissen.

mehreren ihm vorgelegten Projekten

entschied er sich 1951 schließlich für

das Parkhaus in Barop. Zusammen

mit seinem Manager und Trainer Rudi

Mercks wollte er die Restauration und

das Saalgeschäft betreiben. Zum ‚Inventar‘

der Unternehmung gehörte

aber auch eine Boxschule, die sich

beide im Wohnhaus des Parkhauses

in der l. Etage einrichteten. Hier gab

es alles an Trainingsgeräten, was das

Herz eines Faustkämpfers begehrte.

Wagener und Mercks nahmen nun

umgehend Verbindung zum neuen

Verein auf, nachdem sie von der Misere

erfahren hatten. Sie boten sich

an, tatkräftig mitzuhelfen, öffneten

die Türen der Boxschule, in der sich

jetzt die „heimatlose Truppe“ in Form

bringen durfte. Mercks stellte sich

außerdem als Mannschaftsführer zur

Verfügung, was bedeutete, dass er in

dieser Funktion bei Vereinskämpfen

immer als „Chef der Staffel“ voran in

den Ring kletterte. Und als die beiden

dann auch noch den Parkhaus-Saal

für Veranstaltungen frei machten, war

die Welt des B. C. Barop schlagartig

wieder in Ordnung! Zum damaligen

Aufgebot gehörten Faustkämpfer wie

Lethmate, Ziegert Hoffmann, Schonenberg,

Mainka und die Gebrüder

Schmitz. Die Schmitz-Familie stellte

alleine vier Mitglieder der Mannschaft;

manchmal sprang auch noch

ein fünfter Bruder ein, wenn eine weitere

Gewichtsklasse besetzt werden

musste. Kurioserweise war der Filius

der Talentierteste! Josef (Jupp) Schmitz

(ebenso bekannt unter Schmitz IV)

hatte viel von seinen Brüdern gelernt.

Schon als Jugendlicher wurde

man auf den Burschen aufmerksam.

Kämpfe gewann er in seiner Alters-

klasse mehr oder weniger deutlich,

die meisten davon sogar vorzeitig.

Für die Baroper Mannschaft wurde er

schnell „eine Bank“, die für gewöhnlich

für zwei Gewinnpunkte sorgte.

Seine positive Entwicklung hielt auch

an, als er in das Lager der Senioren

wechselte. Er verfolgte weiterhin seinen

Weg, galt als trainingsfleißig und

machte so gravierende Fortschritte,

dass er 1956 für eine wirkliche Sensation

sorgte. Josef Schmitz wurde

in den Olympiakader berufen! Und

nicht nur das: Er gehörte zu den acht

Auserwählten, die für den Einsatz in

Berlin nominiert wurden. In der B-

Mannschaft schmorte der Deutsche

Meister im Bantamgewicht, der ehemalige

Dortmunder Willi Stasch, der

inzwischen in Kassel lebend, 1936

in der Westfalenhalle Sieger in seiner

Klasse geworden war. Dafür war der

außerhalb Westfalens praktisch unbekannte

19-jährige Josef Schmitz über

Nacht in das grelle Scheinwerferlicht

einer deutschlandweiten Aufmerksamkeit

geraten. Die größte Überra-

schung für weite Kreise bildete die

nunmehr feststehende Nennung des

Bantamlers Schmitz-Barop, wenngleich

man in Fachkreisen schon seit

langem von den überdurchschnittlichen

Leistungen des Baropers überzeugt

war. Was Schmedes erst nach

langer, anstrengender und auch von

mancher Enttäuschung ausgefüllten

Zeit gelang, erreichte „unser Jüppken‘

mit dem Schwung und Ungestüm

seiner Jugend in unglaublich kurzer

Zeit. Eines kommt diesem frischen

Jungen zugute - und zwar sein boxerisches

Erbteil - denn die ganze Familie

Schmitz stellt jedenfalls mit ihren

männlichen Angehörigen ausgesprochene

Boxkönner vor.

Sechs Jungen, alles Brüder, bringen

ein Talent zum Boxen mit, das bei

dem jetzigen deutschen Olympiavertreter

seine größte Auswirkung erfuhr.

Als 18-Jähriger wurde der Gau auf

ihn aufmerksam und beschäftigte ihn

in einem Repräsentativkampf gegen

Westdeutschland. Die Vorkämpfe

dieses Jahres für die Deutsche Meisterschaft

sahen ihn als Bezirksmeister,

bei den Gaumeisterschaften

wurde er Zweiter und als solcher

wurde er nach den diesjährigen, für

die Olympiaausscheidungen gültigen

Bestimmungen, noch einmal für die

Deutsche Meisterschaft zugelassen.

Im Vorfinale verlor er gegen den Kasseler

Stasch im Planetarium in Düsseldorf,

wobei die niederrheinische

Presse äußerte, dass dieses Urteil

nicht stimmen könnte. In den Kursen

in Benneckenstein hat der Junge so

eifrig an sich gearbeitet und so viel

Vertrauen erweckt, dass man ihn zur

Schlussentscheidung nach Wünsdorf

schickte.

Und hier hat er dann gezeigt, was in

ihm steckt und seine ausgesprochene

Turnierfähigkeit bewiesen. Mit rund

siebzig Kämpfen, die zumeist noch

in der Jugendklasse absolviert wurden,

verfügt Schmitz über Technik

und Ausdauer und wird seine bis jetzt

schwerste Aufgabe mit aller Zuverlässigkeit

zu lösen versuchen. (Sch-

Die Staffel des Baroper B.C. in den dreißiger Jahren.

Von li: Latuschke, Ziegert, Hoffmann, H. Schmitz, Volkmann, Schonenberg, Schmitz,

Lethmate, F. Schmitz und Josef Schmitz. (Foto aus dem Besitz Josef Schonenbergs)

medes war der zweite Dortmunder,

der sich für die Berliner Spiele qualifizieren

konnte.) Aber alle in ihn

gesetzten Erwartungen wurden zunichte

gemacht, als er sich (schon im

Olympiadorf befindend), eine schwere

Gelbsucht zuzog. Der große Traum

war ausgeträumt noch bevor er beginnen

konnte. Für ihn sprang nun der

ehemalige Dortmunder Willi Stasch

ein, der so als amtierender Deutscher

Meister doch noch die Gelegenheit

bekam, seine Boxkünste unter Beweis

zu stellen. Nach den Olympischen

Spielen wechselte Josef Schmitz zur

Boxabteilung der Edelstahlwerke. Die

Baroper hatten damit ihr Zugpferd

verloren. Ein Jahr später schlossen

sich auch die Tore für den zweiten

Baroper Boxsportverein.

Die nun verstärkt einsetzenden Einberufungen

zur Wehrmacht dünnten

den vorhandenen Kader dermaßen

aus, dass der Sportbetrieb eingestellt

werden musste. Rolf Schürmann


Durcheinander – Miteinander – Füreinander

Unter diesem Motto feierte Ende

September die Philippusgemeinde

in Löttringhausen in der Christuskirche

und rund um das Gemeindehaus

an der Kruckeler Straße

ihr Sommerfest. Die Einstimmung

erfolgte mit einem Gottesdienst

am Freitagabend in der Christuskirche.

„heaven fun“, Träger des

Jugendkulturpreises NRW, präsentierten

später im Gemeindehaus

„Flügelschlag des Schmetterlings“

– ein Musical über das

Leben, die Chaostheorie und die

Allmachtphantasien. Samstagmittag

eröffneten die Kindergartenkinder

von Brünninghausen und

Kirchhörde unter Mitwirkung des

Posaunenchors mit fröhlichen Lie-

dern das Kinderfest und das bunte

Programm für die Erwachsenen.

Hüpfburg, Bungee-Run für die

Kleinen, Gospel Chor, Trommelgruppe

„Barulheiros“ mit brasilianischen

Rhythmen, sowie abends

Kindergartenkinder eröffneten das Fest in Löttringhausen

die Band „Let’s cover“ mit Rock,

Pop und Schlagern aus den letzten

30 Jahren. Auch die Gaumenfreuden

kamen nicht zu kurz – Kaffee,

Kuchen, Würstchen und Pommes,

so konnte bei herrlichem Spätsommerwetter

bis in den späten

Abend gefeiert werden.

Ein zentraler Open-Air-Festgottesdienst

für die gesamte Ev. Philippus-Kirchengemeinde

rundete am

Sonntag das gelungene Fest ab.

Grusel, Motz und Monster

Es geht um Monster – Monster, die

besonders fies sein wollen. Dem

kleinen Motz gelingt das jedoch

nicht, denn: Er hat selber Angst.

Das nutzt der freche Kralle aus.

Der Gruselige

Angespanntes Warten

Grrr… da gibt’s eine Menge Zoff

– vor allem, als eines Tages der

große „Gruselige“ auftaucht.

Da wird Motz und Kralle klar,

dass sie besser gemeinsame Sache

machen, denn zwei Monster

sind schließlich viel monstermäßiger

als eins. Ca. 40 Kinder ab

4 Jahren waren zu Gast in der Bibliothek

Hombruch, um sich von

dem Turbo Prop Theater in den

geheimnisvollen Dschungel entführen

zu lassen. Das Stück mit

lebensgroßen Figuren fesselte Alt

und Jung gleichermaßen.

Buchtipps aus Ihrer Bibliothek Hombruch

Ralf Isau

Messias

Piper, 19,95€

Ein Blitz erhellt die Duiske Abbey.

Plötzlich fehlt die Jesusfigur

am Kruzifix. Auf dem Boden vor

dem Altar liegt ein nackter Mann

mit blutenden Wundmalen. Er

spricht nur hebräisch und nennt

sich Jeschua. Das „Wunder von

Graiguenamanagh“ versetzt das

irische Städtchen in helle Aufregung.

Abertausende pilgern zum

Cody McFadyen

Das Böse

in uns

Lübbe, 19,95€

Auf einem Flug freundet sich Lisa

mit ihrem Sitznachbarn an. Der

Mann lädt sie zu einem Drink ein.

Nach ein paar Schluck wird Lisa

schwindelig. Da lehnt sich der

Mann zu ihr hinüber und flüstert:

„Ich werde dich töten, Lisa.“ Nach

der Landung findet die Besatzung

Lisas Leiche; vom Täter fehlt jede

Spur. Die FBI-Agentin Smoky Barrett

wird mit dem Fall beauftragt.

Jürgen und Sibylle

Rieckhoff

Bleib bloß da drin!

Thienemann,

12,90€

Als Helli erfährt, dass man einen

dicken Bauch nicht nur vom Schokolade

essen bekommen kann,

sondern dass da ein kleiner Bruder

heranwächst, ist sie entsetzt.

Was soll man anfangen mit so

einem Baby, wenn es erst mal

draußen ist? Wozu braucht man

es? Bestimmt macht so ein kleiner

Bruder nur Lärm und Dreck und

Unsinn. „Bleib bloß da drin!“,

sagt sie zu dem Kugelbauch. Aber

Ort der vermeintlichen Wiederkunft

Christi. Dann finden auch

noch zwei stadtbekannte Kriminelle

auf bizarre Weise den Tod.

Hat das Jüngste Gericht begonnen?

Der vatikanische Sonderermittler

Hester McAteer wird in

seine frühere Heimat entsandt,

um den Fall aufzuklären.

Er stößt auf Misstrauen, Angst und

Intrigen – und trifft seine große

Liebe wieder, die er einst für die

Kirche verließ. Als sich die mysteriösen

Vorfälle häufen, gerät das

fest gefügte Weltbild des erklärten

Skeptikers ins Wanken. Was,

wenn Jeschua gar kein Betrüger

ist...?

Sie hat nur einen Hinweis: Ein silbernes

Kreuz mit einem Totenkopf

und der Zahl 143 im Körper der

Toten. Was bedeutet das Zeichen?

Ein Rätsel, bis im Internet brutale

Videos von Morden auftauchen.

Der Killer hat bereits öfters zugeschlagen.

Und die Filme verraten noch etwas

anderes: Jedes der Opfer hatte

ein Geheimnis, das seine Seele

schwarz färbte. Mit seinen Taten

will der Mörder die Seelen erlösen.

Und eine Seele bedeutet ihm

viel: die von Smoky Barrett. Denn

auch Smoky hat ein Geheimnis,

das sie in den Wahnsinn treiben

wird ... Dritter Teil der superspannenden

Reihe um FBI-Agentin

Smoky Barrett.

dann ist er doch auf einmal da.

Winzig klein und runzlig, kahlköpfig

und ohne Zähne. Hellis

vorsichtiger Umtauschvorschlag

wird rundheraus abgelehnt. Und

als sie ihren kleinen Bruder dann

im Arm hält, hat sie auf einmal

ein seltsames warmes Gefühl im

Bauch.

Dieser kleine Kerl sieht so hilflos

aus, den muss sie einfach beschützen.

Und wer weiß – vielleicht

ist er ja doch noch zu was

nütze? Prima zur Vorbereitung

aufs Geschwisterkind!

Barbara West, Zweigsbibliotheksleiterin

27


Sonntagnachmittag. In unseren

Kalender haben wir einen Termin

beim Reit- und Fahrverein

Dortmund Süd e.V. anlässlich

des Dressur- und Springturniers

eingetragen. Etwas versteckt, in

landschaftlich wunderschöner

Lage liegt der Turnierplatz an der

Zillestraße in Lücklemberg. Eine

Menge Pferdeanhänger und die

Stimme über die Lautsprechanlage

verrät, dass hier das Dressur-

und Springturnier stattfindet. Um

Näheres über diesen Verein bzw.

das Turnier zu erfahren, bemühen

wir uns um einen Gesprächspartner.

Herr Karl Kallenbach, Vorsitzender

dieses Reitervereins,

begrüßt uns sehr freundlich und

bei einer Tasse Kaffee erzählt er

dieses: „Dieses Turnier findet zum

40. Mal statt, am Start sind ca. 350

Pferde und mehr als 400 Teilnehmer/innen.

Es gibt verschiedene

Klassen und Prüfungen.

Zum Beispiel die Führzügelklasse

für Kinder von 4-8 Jahren, Dressurprüfungen

für Jugendliche, Junioren

und junge Reiter/innen sowie

für Senioren. Diese Prüfungen

werden in verschiedene Klassen

unterteilt – die E-Klasse für Einsteiger,

die A-Klasse für Anfänger

und die L-Klasse als leichte Klasse.

Das Gleiche gilt für die Springprüfungen.

Es ist uns wichtig, die

Jugendlichen behutsam aufzubauen

und an den Pferdesport heranzuführen.

Eine Besonderheit stellt

28

Die Philosophie des

Reitervereins Dortmund-Süd

das Stilspringen dar, hier geht es

nicht nur um fehlerfreies, sondern

auch stilistisch sauberes Reiten.

So viel zum Sport, um aber überhaupt

ein solch großes Turnier

durchführen zu können, bedarf es

vieler Vorbereitungen. Einen Monat

vorher verwandelt sich unsere

Spannende Wettkämpfe gab es beim Dressur- u. Springturnier

des Reitverein Dortmund-Süd zu sehen

Anlage in eine große Werkstatt, da

wird gestrichen, die Grünanlagen

auf Vordermann gebracht und der

Boden der Reitanlage bearbeitet.

Alle müssen dann anfassen und

helfen. Ich selbst gehe von Haus

zu Haus, um die Anlieger auf

dieses Ereignis vorzubereiten.

Mein wichtigstes Anliegen aber

ist die Jugendarbeit über das ganze

Jahr. In der heutigen Zeit, wo

unsere Gesellschaft auf Individualismus

ausgerichtet ist, muss

es unsere Aufgabe sein, Werte

wie Zuverlässigkeit, Höflichkeit,

Teamfähigkeit und Fair play zu

vermitteln. Junge Reiterinnen und

Reiter sollen bei uns in sozialer Sicherheit

an ihre Aufgaben herangeführt

werden. Es geht nicht nur

um den Erfolg, den Sieg bei einem

Turnier, sondern um ein gepflegtes

Miteinander, das ist meine Philosophie.“

Über dieses sehr engagierte Gespräch

haben wir den zu diesem

Zeitpunkt stattfindenden Wettbewerb

völlig aus den Augen verloren,

aber wer hier reiten darf, hat

in jeder Beziehung gewonnen.

Oktoberfest des Obst- und Gartenbauvereins

auf dem Schnee und Umgegend

Auch die Hut-Modenschau sorgte für gute Stimmung beim Oktoberfest

„O Zapft is“, so hieß es Anfang

Oktober bei der Wirtin „Neda“ im

„Sportlertreff“, Herdecke Ende.

Mit viel Liebe und Mühe hatte

Rudi Everding, bekannt durch seine

Kunstausstellungen (Aquarellmalerei),

den Saal und die Tische

„echt bayerisch“ ausstaffiert.

Ca. 60 Vereinsmitglieder mit ihren

Freunden und Bekannten waren

gekommen und erfreuten sich an

Bayrischen Spezialitäten, sowie

einem bunten Unterhaltungsprogramm:

„Anton und Erna“ mit

ihrem plattdeutschen Vortrag,

Renate Webers amüsant moderierte

Hut-Modenschau der besonderen

Art und Live-Musik mit

Reiner Schröder und Reiner Kranz

sorgten für eine echte Gaudi.

Anfang Oktober feierte der FC

Brünninghausen die Einweihung

seines neuen Kunstrasenplatzes

auf der Vereinsanlage Am Hombruchsfeld.

Als erste durften die

Schülermannschaften vom Helene-Lange

Gymnasium und der

Robert-Koch Realschule in einem

Turnier gegen die D-Jugend des FC

Brünninghausen den neuen Rasen

testen. Am Abend wurde der Platz

dann offiziell eingeweiht und der

Gewinner der Ruhr-Nachrichten-

Versteigerung bekam sein Stück

Kunstrasen überreicht. Samstagnachmittag

durfte dann unter

anderen auch die FCB Traditionsmannschaft

„80er“ gegen die Alte

Herren-Mannschaft antreten. In

der Halbzeitpause befragt, gab

es ein einstimmiges Urteil: „Ein

obergeiles Geläuf, aber der Ball

tickt ganz anders, das ist schon gewöhnungsbedürftig.

Es verschafft

Das weitere Programm des OGV:

Mittwoch, 18.11.09 um 19.30

Uhr Vortrag über Patientenverfügung/Vorsorge-/Betreuungsvollmacht,

Referent ist RA und Notar

Peter Schulte, Veranstaltungsort:

Lokal „Overhoff“, Wittener Landstr.

38

Sonntag, 29.11.09 um 18.00 Uhr

Adventfeier: Festlicher Auftakt mit

dem Mandolinenchor Bochum

unter der Mitwirkung von Ursula

und Karl-Heinz Dümpelmann unter

der Leitung des Dirigenten Kurt

Beck. Später sorgt Uwe Grimm

mit Live-Musik auf seinem Akkordeon

und seiner Orgel für gute

Unterhaltung. Zu beiden Veranstaltungen

sind alle Mitglieder mit

Freunden und Verwandten herzlich

eingeladen.

FC Brünninghausen freut sich

über neuen Kunstrasenplatz

uns aber sicher Vorteile gegenüber

Mannschaften, die auf einem

solchen Platz noch nicht gespielt

haben.“ Herr Zorn, Vereinsvor-

Anstoß auf dem neuen Kunstrasenplatz

sitzender des FCB bemerkte, „es

war eine teure Anschaffung, 800

000 € hat dieser Kunstrasenplatz

gekostet, 450 000 € hat davon der

Verein getragen, aber diese Investition

hat sich gelohnt, wir sind

sehr stolz darauf.“


Der Reiterverein Do-Barop

feierte Geburtstag

Der Reiterverein Do-Barop wurde

in diesem Jahr 85 Jahre alt. Die

Gründung des Vereins erfolgte

im Jahr 1924 auf einem behelfsmäßigen

Gelände in Do-Eichlinghofen.

Nach dem 2. Weltkrieg

wurde der Verein durch ortsansässige

Landwirte neu belebt und

es fanden sich immer mehr neue

Mitglieder. Seit 1961 ist der Verein

mit der Errichtung einer vereinsei-

genen Reithalle an der Persebecker

Straße in Do-Menglinhausen

ansässig. Mit den Jahren – den

Bedürfnissen entsprechend – wurde

das Gelände weiter ausgebaut.

Im Vergleich mit anderen Reitvereinen

nimmt der Reiterverein

Barop eine Sonderstellung ein,

denn es gibt hier außer einem

Voltigierpferd keine vereinseigenen

Schulpferde und auch keinen

Reitschulbetrieb.

Trotzdem können Mitglieder Reitunterricht

erhalten – sowohl durch

Honorartrainer als auch durch

qualifizierte Vereinsmitglieder.

Hauptziel des Vereins ist die Zu-

Die Reitanlage

sammenarbeit mit verschiedenen

Pferdebetrieben in der näheren

Umgebung. Gemeinsame Aktivitäten,

wie Mannschaftsprüfungen,

organisierte Trainings für Kür

und Gelände sowie Wochenendfahrten

bereichern das Vereinsleben.

Nicht zuletzt auch wegen

dieser Aktivitäten ist die Anzahl

der Vereinsmitglieder in den letzten

Jahren auf ca. 370 Personen

angestiegen, somit ist der Reiterverein

Do-Barop der drittgrößte

Reiterverein im Kreisreiterverband

Dortmund. Mitte September fand

das „Geburtstagsturnier“ statt.

Über 700 Reiter mit 1100 Pferden

waren der Einladung gefolgt.

Ein volles Programm, mit 31 verschiedenen

Prüfungen, an denen

der Reiternachwuchs, Fortgeschrittene

und Profis teilnahmen.

Höhepunkt war am Sonntag ein

S-Springen, ein Springen der

„schweren Klasse“. Anfang Oktober

wurde noch einmal gefeiert,

- die Reithallen-Party mit Disco-

Musik, Essen und Trinken.

Dorneylauf findet 2009 nicht statt

Der TV Einigkeit Barop hat den

bei Läufern beliebten Herbstwaldlauf

im Oespeler Dorney kurzfristig

abgesagt. Hauptgrund:

Einen Monat vor der Veranstaltung

strich der Hauptsponsor, ein regionales

Sportgeschäft, seine seit

Jahren gewährte Unterstützung.

„So kurzfristig konnten wir keine

Alternativen finden“, bat Cheforganisator

Günter Zimmer die

Sportler um Verständnis. Ohne

Sponsoring sei eine derartige Ver-

anstaltung trotz der vielen ehrenamtlichen

Helfer ein Verlustbringer.

Ob die Veranstaltung im nächsten

Jahr stattfinden wird, will das neugegründete

Wettkampfkomitee

des Vereins im Laufe der nächsten

Monate ebenso klären wie

die Streckenwahl und die Veranstaltungsfinanzierung.

„Wir gehen

davon aus, dass wir für alles

Lösungen finden“, blickt Zimmer

optimistisch in die Zukunft.

„Sturm“ Hombruch wieder erfolgreich!

Hombrucher Christoph Schübbe in Dinslaken

erneut auf dem Treppchen!

„Sturm“ Fahrer Christoph Schübbe

war in Dinslaken unterwegs.

In der U19 Klasse starteten ca. 65

Fahrer, die eine 51 Km lange Stre-

cke bewältigen mussten. Auf dem

anspruchsvollen Rundkurs ging es

direkt zur Sache, wobei sich Christoph

mehrmals vom Feld lösen

konnte. 15 Runden vor Schluss

setzte sich der Hombrucher dann

durch eine entscheidende Attacke

mit 4 weiteren Fahrern vom Feld

ab. Sie harmonierten sehr gut und

konnten ihren Vorsprung bis auf

3. Platz für Christoph Schübbe

1 Minute ausbauen. Im Endspurt

schaffte Christoph Schübbe einen

ausgezeichneten 3. Platz bei dem

schweren Rennen! Sein Bruder,

Sebastian Schübbe, kam in Dinslaken

unter 50 Startern in der U17

Klasse auf Platz 9.

Das Feld wurde auf Grund der

schweren Strecke während des

Rennens immer kleiner. Doch Sebastian

zeigte sich in toller Form,

konnte im Fahrerfeld bleiben und

im Endspurt „noch einen drauflegen“.

C-Schüler der LG Olympia Dortmund

sind Westfalenmeister

Die C-Schüler der LG Olympia

Dortmund haben Ende September

in Gütersloh die westfälischen

Schülermannschaftsmeisterschaften

gewonnen.

Mit 5078 Punkten konnte das Team

seiner Favoritenrolle gerecht werden

und verwies die Mannschaften des

TV Wattenscheid (4790 Punkte) und

des SC Olpe (4691 Punkte) deutlich

auf die Plätze zwei und drei.

Die fleißigsten Punktesammler für

die LG Olympia waren Felix Claes

(TSC Eintracht) mit 1315 Punkten

und Yannik Kolbe (OSC Hörde) mit

1180 Punkten, die jeweils im Hochsprung,

Weitsprung und Schlagballweitwurf

an den Start gingen. Das

beste Einzelergebnis zum Erfolg der

Mannschaft steuerte Tim Siepmann

(TVE Barop) mit 3:14,90 Minuten

(495 Punkte) im 1000 Meter-Lauf

bei. Die Trainerinnen und die Athleten

legten bei der Vorbereitung

auf diesen Wettkampf eine Punktlandung

hin. Zum Saisonhöhepunkt

erzielten die jungen Dortmunder

zehn persönliche Bestleistungen

bzw. Jahresbestleistungen. Im Vergleich

zum Qualifikationswettkampf

Anfang September im heimischen

Stadion „Rote Erde“ konnten 333

Punkte mehr auf dem Konto der

Mannschaft der LG Olympia verbucht

werden. Diese Steigerung war

auch nötig, denn auch der TV Wat-

Die C-Schüler der LG Olympia freuen sich über den Gewinn der westfälischen

Schülermannschaftsmeisterschaften

tenscheid verbesserte sein Ergebnis

im Vergleich zum Vorkampf. Nach

zwei von sechs Disziplinen führte

die Mannschaft aus Wattenscheid

noch vor dem Team aus Dortmund.

Danach übernahmen die LGOer die

Führung und gaben diese bis zum

Ende des Wettkampfes nicht mehr

aus der Hand. LG Olympia

29


Bauernschaften

Schon zu Zeiten Karls des Großen

wurden größere Rodungen

für Höfe und Ackerflächen vorgenommen.

Die daraus entstandenen

Siedlungen waren klein. Es

wurden schon in früher Zeit Bauerschaften

gegründet:

Eichlinghofen und Salingen,

Groß- und Klein Barop, Großholthausen

und Kruckel, Persebeck

mit Menglinghausen, Rüdinghausen

und Brunebeck, Kirchhörde

mit Löttringhausen und Kleinholthausen,

Lück und Lemberg.

Aus diesen Bauerschaften entstanden

Kirchspiele, die von den märkischen

Grafen als kommunale

Einheiten gegründet wurden.

Der Reiterhof an der Menglinghauser

Straße in Persebeck steht

ebenfalls für die große landwirtschaftliche

Geschichte.

Bis zur Industrialisierung beherrschten

große und freie Höfe

die Geografie und die Wirtschaft.

Nach Rückzug der Industrie ab

den 1960er Jahren wurden In vielen

alten Gebäuden Freizeitstätten

oder Gastronomie errichtet.

Landwirtschaft und Industrie

Jahrhunderte lang war der heutige

Stadtbezirk allein landwirtschaftlich

geprägt. Die erste Zeche wurde

1752 errichtet, 1792 kamen

Traugott und Gotthelf dazu. Der

Bergbau war allerdings frühzeitig

beendet. Als letzte Zeche wurde

die größte im Süden, Gottessegen,

1963 geschlossen. 1827/28

eröffnete Friedrich Harkort die

Eisengießerei mit Kesselschmiede.

1827 ging das Walzwerk Barop in

Betrieb. 1989 wurde die Anlage

als Hoesch-Röhrenwerk geschlossen.

Heute befindet sich hier das

Wohn- und Einkaufszentrum Harkortbogen.

30

Bedeutende Höfe

Der Schultenhof zu Brünninghausen

ging 1419 in Besitz der

Herren von Mallinckrodt über.

Im gleichen Jahr erschienen der

Lücklemberger Dahmshof und

der Hof der Familie Hollmann

im Schatzbuch der Grafschaft.

Dietrich Mellinghaus wurde

1593 Pächter eines Hofs, der zum

Schloss Brünninghausen gehörte.

Grafschaft Mark

Zwei Ritter Karls, die sich im

Kampf gegen die Sachsen verdient

gemacht hatten, errichteten in Altena

eine mächtige Burg. Was danach

bis etwa 1100 geschah, liegt

im Dunkeln. In Dortmund war zu

dieser Zeit die Kernstadt rund um

Reinoldi bereits entstanden. Nicht

ganz geklärt ist der Zeitpunkt,

wann die Altenaer Grafen das

Land um die spätere Reichsstadt

übernommen hatten. Aus der Zeit

um 1150 stammen gräfliche Urkunden,

wie die Erwähnung des

Truxhofes in Kirchhörde und der

Seepenhof in Lücklemberg.

Die Dynastie der Grafen stirbt

1610 aus. Nach langem Hin und

Her übernimmt 1614 Kurfürst Johann

Sigismund von Brandenburg

alle märkischen Lande.

Friedrich der Große ordnete ab

1750 die Grafschaft Mark neu.

Der Landkreis Hörde wurde der

größte. Der Preußenkönig legte

die Grundsteine für die Industrialisierung.

Napoleon löste 1803

die Grafschaft Mark und die Freie

Reichsstadt Dortmund auf.

Nach dem Untergang Napoleons

schafften die Preußen 1815

die Provinz Westfalen, den Regierungsbezirk

Arnberg und den

ersten Landkreis Dortmund, zu

dem auch der Dortmunder Süden

gehört.

Grünes Land an Emscher und

Ardey

Vor 300 Millionen Jahren entstanden

die Steinkohlengebirge.

Die südöstliche Grenze der Kohlevorkommen

verlief im heutigen

Der Schultenhof in Renninghausen steht für die große bäuerliche Vergangenheit aller 18

Ortsteile im Stadtbezirk Hombruch. Der Hof wurde 1313 erstmals erwähnt. Das heutige

Gebäude stammt aus dem Jahr 1818. In den 1990er Jahren wurde es von der AWO saniert

und zu einem Biohof samt Gaststätte umgebaut und erweitert. (Bild: Volker Helmt)

Stadtbezirk Hombruch. Die späteren

Eiszeiten prägten die Landschaft

des Ardeygebirges, das zwischen

der Emscher und der Ruhr

liegt. Das Gebiet liegt im Grünen.

Jahrhunderte lang bestimmten

teilweise weit auseinander gelegene

Höfe die Landschaft. Die

folgende Industrialisierung brach-

Der heutige Stadtbezirk besteht seit

1975. Früher gab es die historischen

Ämter Kirchhörde und Barop, ab 1929

die Verwaltungsnebenstelle Hombruch.

Lücklemberg und Bittermark kamen erst

1975 dazu. Heute gibt es neun statistische

Bezirke. Die Zahlen auf der Grafik

bezeich¬nen die neun Bezirke, die noch

in Unterbezirke aufgeteilt sind, aber nicht

unbedingt den 18 Ortsteilen entsprechen.

te viel Krach und Dreck mit sich.

Als später sämtliche Zechen verschwanden,

wurde der Südwesten

wieder grün.

Viele Straßennamen gehen auf

uralte Flurnamen oder bedeutende

Personen zurück.

Eine Auswahl:

Am Ballroth:

Flurname in der Katasterkarte von

1828.

Am Beilstück:

Flurname, ein beilförmiger Acker.

Am Dimberg:

Flurname im Kataster von 1827.

Am Flinsbach:

Flurname in Kirchhörde, Bedeutung:

Kieselbach

Am Franzosensiepen:

Ein alter Bach, der wegen Bergbau

trocken fiel.

Am Hombruchsfeld:

Das Feld am hohen Bruch (eine

feuchte Niederung).

Am Isenstein:

Ein Eisensteinflöz, das von der Zeche

Argus abgebaut wurde.

Am Spörkel:

Flurname, Bedeutung: Faulbaum.

Ardeystraße:

Lateinisch „arare“ = Ackerbau,

gutes Land. Der Höhenzug wurde

schon um 1147 benannt.

Johannisbergstraße:

(Kruckel) Zeche Johannis Erbstollen

(1743 bis 1882)

Körfken:

(Persebeck) sanfte Erhebung

Korte Geitke:

Baroper Flurname, Kurzes Gässchen.

Kuntzestraße:

Wilhelm Kuntze, Hombrucher

Amtmann von 1900 bis 1912

Singerhoffstraße:

Der plattdeutsche Schriftsteller

Singerhoff wohnte in Hombruch.

Spissenagelstraße:

Hansekaufmann in der Dortmunder

Abteilung der Hanse in London.

Als Dortmunder Familie jedoch

nicht nachzuweisen.

Steinäckerstraße:

Oskar Freiherr v. Steinäcker war

von 1847 bis 1900 Amtmann des

Amts KIrchhörde.

Theodor-Freiwald-Weg:

Wanderweg im Stadtforst, benannt

nach dem Dortmunder

Forstverwalter.

Tidemannweg:

Nach dem Hansekaufmann Tidemann

Lemberg benannt (in der

Bittermark).

Zur Hockeneicke:

(Salingen) eine im Winkel stehende

Eiche.

Dieter Willemsen


Im November 1979 „rückte“ Jacques‘

die französischen Weinberge

nach Dortmund. 1974 wurde das

Unternehmen von zwei ehemaligen

Studenten, Dr. Olaf Müller und Jacques

Heon, in Düsseldorf gegründet.

Inzwischen gibt es 270 Depots in

ganz Deutschland und Österreich.

Jacques‘ Wein-Depot, als stationärer

Fachhandel, gehört zur Hawesko-

Gruppe (Hanseatisches Wein - und

Sektkontor) in Hamburg. Agenturinhaberin

von Jacques‘ Wein-Depot ist

Christiane Althaus. Seit 1998 ist sie

Der Förderkreis Kultur Hombruch

e.V. hatte die Bonner Germanistin

und Buchbesprecherin Doris

Maurer in die Stadtteilbibliothek

Hombruch eingeladen. Doris

Maurer ist seit Jahren auf Achse

und stellt einer wachsenden Fangemeinde

auf Vorträgen Bücher

vor.

Sie hat das Lesen und Sprechen

über Bücher zum Beruf gemacht

und ist eine geschätzte Führerin

durch den Berg von Neuerscheinungen,

die jährlich in Deutschland

veröffentlicht werden. Es

Die kommende Fahrrad-Saison wirft

bereits große Schatten voraus.Viele

Modelle des Jahrgangs 2010 finden

Sie derzeit schon im DOUBLEX-

STORE, Ihrem Spezialist für sport-

30 Jähriges Jubiläum für

Jacques‘ Wein-Depot in Großbarop

selbstständige Inhaberin der Filiale

in Großbarop, seit 2006 auch der

zweiten Filiale in Dortmund-Höchsten,

Wittbräucker Straße 405. Vor

dreißig Jahren wurde das Depot in

Doris Maurer – Die Frau, die Bücher frisst

und das Lesen zum Beruf gemacht hat!

Viele Gäste beim Literaturabend in der Hombrucher Bibliothek

sind nicht die Bestseller, die Doris

Maurer vorstellt, sondern Bücher,

die beeindrucken und die

liches Radfahren, auf der Harkortstraße

88 in Dortmund Hombruch.

In der neu gestalteten Abteilung für

Barop im alten Kuhstall des Bauern

Hummelbeck eröffnet. So heißt auch

jetzt noch der Hof. Bei einem Begrüßungs-Cremant

(nach Champagnermethode

hergestellter Schaumwein)

die promovierte Germanistin von

gutem Schreibhandwerk überzeugen.

Das Entscheidende bei ihrer

Viel Neues im DOUBLEXSTORE

Trekking-Räder, finden Sie alles, was

das Tourenfahrer Herz begehrt. Neben

sportlichen und leichten Trekkingrädern

für Damen und Herren,

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Rucksäcke und Fahrradtaschen des

Marktführers Deuter und jede Menge

Zubehör für die Radtour.

Der DOUBLEXSTORE startet mit unschlagbaren

Angeboten in das neue

Modelljahr. Viele Aktionsmodelle

mit sensationellem Preis-Leistungs-

Verhältnis sind bereits vorrätig. Trekkingräder

mit hochwertiger Shimano

Ausstattung, Federgabel und Maguras

hydraulischer Felgenbremse

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EUR. Mountainbiker freuen sich über

das hochwertige Bergamont Tattoo

LTD mit kompletter Shimano XT Ausstattung

schon für 999,00 EUR.

Ebenfalls bereits eingetroffen sind

die starken Kinder-Fahrräder von

SCOTT und KTM, vom Alltagsrad

mit Beleuchtung, Schutzblechen und

Gepäckträger, für die tägliche Fahrt

zur Schule, bis zu kleinen und sport-

tauschten die Gäste Anekdoten aus

vergangen Jahren aus. Für das leibliche

Wohl sorgte die Firma Crosskitchen.

Die Gäste feierten bis in die

frühen Abendstunden und lauschten

der sanften Gitarrenmusik. Wer Jacques‘

näher kennenlernen möchte,

ist herzlich zur Weinprobe eingeladen,

denn fast alle Weine können im

Depot probiert werden.

Getreu dem Motto „Probieren wie

beim Winzer...“. Täglich von 15 bis

19 Uhr in der Ostenbergstraße 96,

44227 Dortmund

Buchvorstellung oder Rezension:

sie gibt dem Leser Hilfestellung

bei der Buchauswahl. Bei ihren

Erzählungen nimmt sie ihre Leser

mit, schildert eindrucksvoll die Inhalte

ihrer ausgewählten Bücher,

verrät aber nicht den Ausgang und

hält so die Spannung aufrecht.

Ca. 50 Gäste erlebten einen anregenden

Bücherabend, der in gemütlicher

Atmosphäre bei einem

Glas Sekt und einem kleinen Imbiss,

hervorragend organisiert von

Heidemarie Nolte und Barbara

West, statt fand.

Die neue Trekking Abteilung

im DOUBLEXSToRE

lichen Mountainbikes mit 20 oder

24 Zoll Bereifung für den schnellen

Nachwuchs.

Wer sein Fahrrad auch in der dunklen

Jahreszeit als tägliches Fortbewegungsmittel

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Dichtigkeit der Lager,

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STORE freut sich auf Ihren Besuch.

31


Beide Politiker verstarben nach

einem erfüllten Leben im Alter von

90 Jahren. Frau Troche-Kasner,

seit 60 Jahren CDU-Mitglied und

Ehrenvorsitzende ihrer Partei, bestimmte

über Jahre das politische

Gertrud Troche-Kasner

Geschehen in der Ortsunion

Hombruch. Sie gründete 1980 die

CDU Frauenvereinigung, arbeitete

viele Jahre als Schöffin am Langericht

und später als ehrenamtliche

Richterin am Verwaltungsgericht

Gelsenkirchen. Ihr besonderes gesellschaftspolitisches

Engagment

galt dem TuS Westfalia Hombruch.

Ihre Devise lautete: „Es ist das Beste,

in Kinder und Jugendliche zu

investieren, wir müssen jungen

Menschen den richtigen Weg aufzeigen,

um ein geordnetes Staats-

32

Nachruf – CDU und SPD verlieren

zwei große Persönlichkeiten

Gertrud Troche Kasner (CDU) und Helmut Brune (SPD)

Kürbistag

Die Bewohnerinnen und Bewohner

des Seniorenheimes WEISSE

TAUBE wollten auch in diesem

Jahr unbedingt Kürbis-Laternen

herstellen.

Also zogen wir los und besorgten

die dicksten Kürbisse, die wir

finden konnten. So ein dicker

Kürbis kann hartnäckig wie ein

Granitstein sein. Nach etlichen

Versuchen die Kürbisse aufzuschneiden,

um sie auszuhöhlen,

gefüge zu erhalten“. Helmut Brune,

seit 1953 Mitglied der SPD

und ein äußerst aktiver Genosse

im Ortsverein Bittermark, arbeitete

im Bürgerausschuss Wellinghofen

und später in der Hombrucher

Bezirksvertretung. Er wurde aufgrund

seiner Bürgernähe und seinem

stetigen Bemühen, anderen

zu helfen, auch liebevoll als der

„Bürgermeister der Bittermark“

bezeichnet. Für seine besonderen

Helmut Brune

Verdienste in der Kommunalpolitik

erhielt er von der Stadt Dortmund

die Ehrennadel. Beiden Politikern

gebührt große Anerkennung für ihr

poltisches Wirken. CDU und SPD

sowie viele Vereine verlieren mit

Frau Troche-Kasner und Helmut

Brune große Persönlichkeiten.

Anzeige

Bewohnerin Ursula Abel bei der „Arbeit“

Martini-Markt mit Martinsumzug und

verkaufsoffenem Sonntag in Hombruch

Am Sonntag, 8. November, findet

von 13.00 bis 18.00 Uhr zum 9.

Mal der Martini-Markt in Hombruch

statt, an dem weit über 20

Aussteller teilnehmen werden.

Erstmals sind auch vier Handwerker

aus Holland dabei, die, gekleidet

in alten Trachten, ihre Handwerkskunst

vorstellen.

Außerdem haben die Besucher

Gelegenheit zu sehen, mit

welch einfachen Werkzeugen in

früheren Zeiten gearbeitet wurde.

Weiterhin wird eine Bauernbäckerei

aus Ascheberg vor den

Augen der Besucher herrlich duftendes

Brot backen. Zusätzlich

dabei sind: Ein Bauer mit Marmeladen

und Likören, eine Fischräucherei,

Stände mit Holzspielzeug,

Floristik, Deko, Modeschmuck,

Holzbrandarbeiten, Ton und Keramiken

etc.

Auch für das leibliche Wohl

wird gesorgt sein. So gibt es z.

B. Grünkohl mit Mettwurst, Reibeplätzchen,

Bratwurst, Crepes

und Pommes. Auch gebrannte

Mandeln und Glühwein werden

nicht fehlen. Gegen 18 Uhr sammeln

sich dann die Kinder in der

Fußgängerzone Harkortstr. / Ecke

Singerhoffstr. mit ihren Laternen

zum traditionellen St. Martinszug,

der in diesem Jahr durch folgende

Straßen führen wird:

Start: Harkort-/Ecke Singerhoffstr.,

Singerhoffstr. – Schleppbahnstr.,

Tannenstr. – Kuntzestr. – Domänenstr.

bis zum Marktplatz Hombruch.

Dort wird dann die St.

Martinslegende vorgelesen und

St. Martin teilt seinen Mantel. Im

Anschluss verteilen, wie in den

vergangenen Jahren, die Veranstalter,

Stadtbezirksmarketing und

Werbegemeinschaft, 900 leckere

Brezeln an die Kinder.

Der musikalische Part obliegt dem

Posaunenchor St. Nicolai. Am

gleichen Tag findet in der Zeit von

13 bis 18 Uhr auf der Harkortstraße

im Rahmen des Martinimarktes

ein verkaufsoffener Sonntag statt.

Das vielfältige Angebot wird zum

Bummeln und Einkaufen einladen.

gaben die Bewohnerinnen und

Bewohner diese Aufgabe vertrauensvoll

an eine Mitarbeiterin ab.

Nach-dem alle „geköpft“ worden

waren, konnte die Arbeit dann

losgehen. Mit Feuereifer wurden

die Kürbisse ausgenommen.

Reichten der Löffel und das Messer

nicht, wurde die Hand zur Hilfe

genommen.

So manchem fiel bei dieser Tätigkeit

Geschichten aus der Jugend

ein. Mit Kürbisfratzen konnte man

so schön Leute erschrecken

Seniorenheim WEISSE TAUBE

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