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MSC-Magazin 2017

Das jährliche Magazin des Marienburger Sport-Clubs 1920 e.V. in Köln. Ausgabe 2017.

INTERVIEW MIT CHRISTIAN

INTERVIEW MIT CHRISTIAN HANSEN ICH WILL UNSERE JUGEND WEITERENTWICKELN Christian Hansen ist im MSC groß und in den USA erwachsen geworden. Dort ist er nach seinem Abitur fürs Studium hingezogen, träumte anfangs von einer Profikarriere. Heute arbeitet er nach seinem Master in Sportwissenschaften an seinem Trainerschein und trainiert einige MSC-Talente als Athletikcoach. Im Interview erzählt Christian, warum heutzutage neben dem Tennistraining auch das Mental- und Fitnesstraining für eine erfolgreiche Karriere entscheidend sind, er aber dennoch keine Schuld an der aktuellen Krise beim 1. FC Köln hat. 102 MSC MAGAZIN 2017

Christian, du musst dich nicht mehr vorstellen: Jeder hier im Club kennt dich, du hast fast deine ganze Kindheit und Jugend im MSC verbracht. Wie war diese Zeit für dich? So lang ist das ja noch nicht her… »Ich habe hier im MSC die ersten Bälle mit meinem Vater geschlagen, als ich viereinhalb Jahre alt war. Heute bin ich 29. Ein Vierteljahrhundert ist seitdem schon vergangen. Aber an die Zeit kann ich mich natürlich noch sehr gut erinnern: Ich habe damals mit Tennis unter Paul Rohr angefangen. Er hat mir diesen Sport beigebracht, war ein wirklich sehr, sehr guter Trainer, bei dem ich lange trainiert habe. Neben dem Tennis habe ich hier als kleiner Junge auch Hockey gespielt, war also anfangs Zweigleisig unterwegs. In dieser Zeit habe ich dann auch viele Freunde kennengelernt. Das sind wirklich sehr schöne Erinnerungen. Auch, wenn ich wohl als kleines Kind hin und wieder etwas impulsiv war und auch hin und wieder Unruhe gestiftet habe. Zumindest sagen mir das immer mal wieder Trainer hier im Club. (lacht) Diese Eigenschaft ist aus dir aber auch nicht ganz herausgewachsen, oder? »Ja. (lacht) Mittlerweile, glaube ich, kann ich das Ganze aber ein bisschen besser steuern. Wann hast du dich dann fürs Tennis entschieden? »Ich müsste ungefähr elf, zwölf Jahre alt gewesen sein, als ich es mit dem Hockey sein gelassen hab‘. Von dort an habe ich mich voll und ganz aufs Tennis konzentriert: erst mit Bezirks- und später mit Verbandstraining. Wie schwer ist dir die Entscheidung gefallen, mit Hockey aufzuhören und dich voll und ganz aufs Tennis zu konzentrieren? Waren das coole Kinder, mit denen du dann Tennis gespielt hast? »Ganz am Anfang und bei den Knaben waren das alles MSCer. Ich habe viel mit Benedikt Statz und Fabian Samwer trainiert. Mit Fritz Meßler, dem Kapitän unserer Hockeyherren, habe ich auch viel gespielt. In den Junioren dann hatte sich der MSC bereits sehr professionell aufgestellt, hat Talente aus dem Umland in unseren Club geholt: Willi Wolfer, der heute noch bei unseren 2. Herren spielt, oder Ivo Mijic. Fritz Meßler und Co. spielen heute aktiv allerdings kein Tennis mehr… »Das stimmt. Die meisten, mit denen ich hier in der Jugend zusammengespielt habe, haben tatsächlich leider den Tennisschläger an die Wand gehängt. Und so wurde das Tennis für mich persönlich nach und nach auch immer mehr zum Einzelsport. Irgendwann waren dann auch die Verbandstrainings die für mich wichtigen Einheiten. Hat der MSC dich damals zu wenig gefördert? »Nein, das würde ich nicht sagen. Ungefähr als ich 14 Jahre alt war ist Dirk Hortian in den MSC gewechselt. Bei ihm hatte ich sehr gutes Training mit ganz neuen Methoden – aber eben alleine in einer Einzelstunde. Sonst war ja leider fast niemand mehr hier im Club, mit dem ich auf meinem Niveau spielen konnte. Also habe ich mit Dirk gematcht, der damals sicherlich auf seinem Zenit war. Chancen hatte ich anfangs keine, aber diese Einheiten haben meinen Kampfgeist enorm entwickelt. Mit 17 Jahren habe ich dann endlich auch mal die Kugel besser getroffen als er. Das werde ich nie vergessen. CHRISTIAN HANSEN HAT DEN SPRUNG AUS DER MSC-JUGEND INS PROFITENNIS GESCHAFFT. DIESE ERFAHRUNG WILL ER UNSEREN TALENTEN WEITERGEBEN. »Der Schritt zu dieser Entscheidung hat sich nach und nach vollzogen. Viele Trainer hatten mir damals gesagt, dass ich ein großes Talent fürs Tennis hätte. Dadurch hat sich bei mir beim Tennis einfach mehr Ehrgeiz entwickelt und ich habe eingesehen, dass es beim Hockey für mich nicht weitergeht. Daraus hat sich zwischen euch beiden auch eine Freundschaft entwickelt. »Ja, sehr sogar. Du hast in den USA studiert. Wie schwer war es für dich dieses Studium und Tennis unter einen Hut zu bringen? INTERVIEW MIT CHRISTIAN HANSEN 103

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